Donnersbergkreis - Wirtschaftsstandort. Business location.

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donnersbergkreis

wirtschaftsstandort . business location

Standort

Wirtschaft

Wirtschaftsförderung

Leben


2

ZAHLEN UND FAKTEN

Zahlen – Daten – Fakten

DER DONNERSBERGKREIS

Kreisgebiet

645,46 km²

Einwohnerzahl gesamt 76.197 (Stand 2010)

davon Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 13.957

Bevölkerungsdichte

119 Einwohner je km²

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 18.839 (Stand 2010)

davon verarbeitendes Gewerbe 7.236 (Stand 2009)

Erziehung, Unterricht, Gesundheit, Soziales 3.240 (Stand 2009)

Handel und Reparatur von Kfz 1.922 (Stand 2009)

Freiberufliche und wissenschaftliche

Dienstleistungen 1.407 (Stand 2009)

Verwaltung und Verteidigung 1.363 (Stand 2009)

Baugewerbe 1.039 (Stand 2009)

Übrige 2.163 (Stand 2009)

ALLGEMEINBILDENDE SCHULEN 39

davon Grundschulen 25

Realschule Plus 7

Gymnasien 3

Integrierte Gesamtschulen 2

Sonder- und Förderschulen 3

BERUFLICHE BILDUNG

Berufsbildende Schule mit Wirtschaftsgymnasium

(Standorte Eisenberg und Rockenhausen) 1

Berufsfachschulen 4

Krankenpflegeschule 1

FERNSTRASSEN

A 63 (Kaiserslautern/Mainz, Frankfurt), A6 (Mannheim, Kaiserslautern),

B 48 (Kaiserslautern/Bad Kreuznach), B 47 (Grünstadt/Worms)

GEWERBEGEBIETE

53 Hektar frei verfügbare Fläche


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

GRUSSWORT

3

Willkommen im Donnersbergkreis

Grußwort des Landrates

Das Land um den Donnersberg ist eine

Region, in der es sich gut leben und

arbeiten lässt. Hier machen eine

facettenreiche Schullandschaft und das Netzwerk

Wirtschaftsforum/Job aktiv eine große

Bandbreite an Ausbildungswegen und beruflicher

Fortbildung möglich. Zu unseren erklärten Zielen

gehört es, die verstärkte Nutzung erneuerbarer

Energiequellen sowie die Vereinbarkeit von

Familie und Beruf zu fördern.

Beim Durchblättern der vorliegenden Infobroschüre

werden Sie feststellen, dass sich etliche

Winfried Werner, Landrat

namhafte Unternehmen hier angesiedelt haben

und aus guten Gründen wohl fühlen. Der Wirtschaftsstandort Donnersberger Land,

wo Gründungswillige vielfältige Beratung und Unterstützung erfahren, bietet Raum

zur Entfaltung unter günstigen Bedingungen.

Der Mittelstand nimmt in unserem Landkreis einen hohen Stellenwert ein, aus ihm

entwächst eine hohe Wirtschaftskraft. Traditionell ist die metallverarbeitende

Industrie hier zu Hause, zudem finden sich große Zulieferer für die Automobilindustrie

und innovative Unternehmen ganz verschiedener Branchen, was durchaus auch

für eine Reihe von Handwerksbetrieben gilt.

Dank der Nähe zur Technischen Universität Kaiserslautern und zur Fachhochschule

Kaiserslautern können Forschungsergebnisse nutzbringend – auch für industrielle

Verfahren – eingesetzt werden. Durch seinen Branchenmix konnte der Donnersbergkreis

Wirtschaftsflauten bislang recht gut meistern und der rheinland-pfälzische

Ministerpräsident Kurt Beck prognostizierte uns kürzlich auch weiterhin gute

Entwicklungschancen.

Kommen Sie gern und schauen Sie selbst:

Der Donnersbergkreis liegt in der Pfalz ganz oben!

Winfried Werner

Landrat


4

Verkehrsanbindung

NRW

A61

Alsenz

BELGIEN

Rockenhausen

Kirchheimbolanden

Koblenz

HESSEN

Göllheim

Winnweiler

A63

Eisenberg

Frankfurt

am Main

Mainz

A6

Donnersbergkreis

LUXEMBURG

Trier

Alsenz

Kirchheimbolanden

Rockenhausen

Göllheim

Winnweiler Eisenberg

SAARLAND

Kaiserslautern

Ludwigshafen

am Rhein

Mannheim

FRANKREICH

Saarbrücken

RHEINLAND-

PFALZ

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Inhalt

5

Willkommen im Donnersbergkreis – Grußwort des Landrates 3

Standort

Zahlen – Daten – Fakten 2

„Bei den weichen Standortfaktoren ganz vorn“ – Interview mit Klaus Rüter 7

Die Verbandsgemeinden im Überblick 8

Wirtschaft

Neue Heimat für eine Technologieschmiede – Interview mit 11

Dr. Ralf Hinkel, Vorstandsvorsitzender der Mobotix AG

Made in Donnersbergkreis 12

Guter Boden für Hidden Champions 22

Handwerk bietet hervorragende Möglichkeiten 32

„Kompetenz mit Herz verbinden“ – Interview mit Brigitte Mannert 33

Wirtschaftsförderung

Starthilfe für die Prüftechnik-Spezialisten – 35

Interview mit Bernd Hofmann, Christian Schmidt und Michael Renner

Das Wirtschaftsforum als Partner der Betriebe 36

Gemeinsam für den Donnersbergkreis 38

Hier trifft Erfahrung auf frische Ideen – Senior Experts 39

Forschung und Lehre als Motoren der Innovation 44

BADEN-

WÜRTTEMBERG

Leben

„Ein schönes Stück heile Welt“ – Interview mit Patrik Sommer 47

Hier wird der Traum vom Eigenheim Wirklichkeit 48

Ein Paradies für Wanderer und Radfahrer 50

Kompetent in Fragen der Gesundheit 52

„Gesundheitswirtschaft ist ein wachsender Markt“ – 53

Kurzinterview mit Rudi Zapp

Vielfältige Museen bereichern die Kulturlandschaft 57

Breit gefächertes Bildungsangebot für Schüler/innen 58

Impressum / Inserenten und Unternehmensporträts 59


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STANDORT

Der Donnersbergkreis ist die Heimat von 76.197 Menschen.

Er liegt wie eine grüne Oase zwischen den Städten Mainz,

Kaiserslautern und Worms. Die unberührte Schönheit der

Natur, die idyllischen Ortschaften und die ausgedehnten

Wandergebiete rund um den namensgebenden Donnersberg

verleihen der Region ein unverwechselbares Gesicht. Aber die

reizvolle Umgebung soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass

hier auch ein gesundes Klima für Unternehmen herrscht: Vor

allem das verarbeitende Gewerbe und der Gesundheitssektor

fühlen sich hier wohl. Die Arbeitslosenquote liegt mit 5

Prozent leicht unter dem Landesdurchschnitt. Ein gut ausgebautes

Autobahn- und Fernstraßennetz bindet den Kreis an

die Oberzentren Kaiserslautern, Mainz, Frankfurt, Mannheim

und Worms an. Es bestehen außerdem gute Fahrmöglichkeiten

im Rheinland-Pfalz-Takt. Folgende Bahnhaltepunkte

stehen zur Verfügung: Münchweiler/Alsenz, Winnweiler,

Imsweiler, Rockenhausen, Alsenz, Ramsen, Eisenberg und

Kirchheimbolanden.

Donnersbergkreis is home to 76,197 people. It is situated like

a green oasis between the cities of Mainz, Kaiserslautern and

Worms. The untouched beauty of nature, the idyllic towns and

villages and the extensive hiking regions around Donnersberg

mountain, the namesake of the region, give it its unique appearance.

But the charming surroundings also provide a healthy

climate for companies: especially the processing trade and the

health care sector „feel very well“ here. The unemployment rate

of 5 percent is slightly below the state average. A well-developed

motorway and trunk road system connects the district

to Kaiserslautern, Mainz, Frankfurt, Mannheim and Worms.

The railway system „Rheinland-Pfalz-Takt“ also provides good

traffic connections. The railway stops in the following towns:

Münchweiler/Alsenz, Winnweiler, Imsweiler, Rockenhausen,

Alsenz, Ramsen, Eisenberg and Kirchheimbolanden.


Interview

„Bei den weichen Standortfaktoren ganz vorn“

Interview mit dem ehemaligen Innenstaatssekretär und Chef der Staatskanzlei

Klaus Rüter. Der Wahl-Kirchheimbolander war von 1981 bis 1991 Landrat des

Donnersbergkreises und genießt seit acht Jahren seinen Ruhestand.

Klaus Rüter

Sie kennen den Donnersbergkreis sehr gut –

und haben durch Ihre Tätigkeit in Mainz auch

den Vergleich zu anderen Landkreisen in Rheinland-Pfalz.

Wo sehen Sie besondere Stärken?

Im Vergleich zu den anderen 24 Landkreisen

sehe ich den Donnersbergkreis in einer oberen

Platzierung – sowohl was das wirtschaftliche Potenzial,

die Schönheit der Natur, aber auch die

Verkehrsinfrastruktur angeht. Der Bau der A 63

brachte eine besondere Wende zum Positiven, vor

allem für den Ostkreis. Viele Mittelständler im

Kreis sind äußerst erfolgreich und die landschaftliche

Schönheit ist buchstäblich. Viele Erholungsuchende

aus den umliegenden Zentren kommen

zum Wandern her, die Gastronomie ist

hervorragend, davon profitiert der Fremdenverkehr.

Der Slogan „In der Pfalz ganz oben“ ist deshalb

durchaus doppelsinnig zu verstehen.

Ist das „Ländliche“ nicht auch ein Nachteil?

In Zeiten des Internets und der gut ausgebauten

Verkehrswege wird „Entfernung“ oft

überschätzt. Viele Fach- und Führungskräfte

schauen viel eher auf die weichen Standortfaktoren,

wenn sie sich für einen Wohnort entscheiden:

Erholungsgebiete und Natur, Lebensqualität,

gute Schulen, Bauland zu

bezahlbaren Preisen, attraktive Arbeitgeber.

Besonders charmant sind die alten Keltensiedlungen

und die Besucherbergwerke. So kann

unser Kreis punkten. Und die Nähe zu größeren

Städten wie Mainz, Mannheim, Worms

und dem Rhein-Main-Gebiet ist gegeben,

auch der Frankfurter Flughafen ist gut erreichbar.

Hinzu kommt noch eine Politik der kurzen

Wege, Unternehmen werden keine bürokratischen

Hindernisse in den Weg gelegt.

Wo liegen die wirtschaftlichen Chancen für

die Zukunft?

Unsere Unternehmen sind auf einem guten

Weg, viele sind in ihren Nischen äußerst erfolgreich.

Wenn sie ihre Potenziale weiter entwickeln,

haben sie die besten Chancen, die

Herausforderungen der Zukunft zu meistern.


8 STANDORT

Alsenz

Kirchheimbolanden

Rockenhausen

Göllheim

Die Verbandsgemeinden

im Überblick

Alsenz-Obermoschel

Winnweiler

Eisenberg

Einwohner/innen 6.994 Zahl der Gemeinden 16

Größe

102,97 km²

Namhafte Betriebe Ludwig Keiper GmbH & Co. KG, Dähn und Klein GmbH,

Gampper Technik GmbH

Aktivitäten Info-Tage des Gewerbevereins Obermoschel, Unternehmensnetzwerk

mit gemeinsamem Qualitätsmanagement

Gewerbegebiete

Gewerbegebiet „Am Sauborn und am Rostet“ bzw. „Gewerbegebiet nördlich der B 420“,

Lage direkt am Knotenpunkt der Bundesstraßen 48 und 420, ca. 200 Meter entfernt von der

Ortslage Alsenz, Verfügbare Fläche: 9 ha,

Kontakt: Siegmar Böhmer, Tel. 06362 30341, E-Mail: s.boehmer@vg-alsenz-obermoschel.de

Eisenberg

Einwohner/innen 13.361 Zahl der Gemeinden 3

Größe

63,69 km²

Namhafte Betriebe Gienanth GmbH, W+D Langhammer GmbH, Walther Werke - Ferdinand

Walther GmbH, AOK Rheinland-Pfalz, Greiner Schaltanlagen GmbH

Aktivitäten Leerstandsmanagement für Innenstadt Eisenberg, Gesundheitslotse

(betriebliche Gesundheitsförderung), Unternehmerstammtische

Gewerbegebiete

Industriepark Eisenberg-Süd, Lage: Süd-östlicher Ortsrand von Eisenberg an der B 47

(Römerstraße), Verfügbare Fläche: GI: 8,86 ha, gesamt: 14,7 ha,

Kontakt: Jürgen Stutzenberger, Tel. 06351 407-440, E-Mail: j.stutzenberger@vg-eisenberg.de

Göllheim

Einwohner/innen 12.000 Zahl der Gemeinden 13

Größe

79,53 km²

Namhafte Betriebe Dyckerhoff AG, WESTA - Fördertechnik - Maschinen- und Gerätebau

GmbH, Linde AG, ROWE Mineralölwerk GMBH

Aktivitäten Leistungsschauen

Gewerbegebiete

„Niederbusch“, Lage: Zwischen dem nord-westlichen Ortsrand Göllheim und der

Auffahrt zur B 47, Verfügbare Fläche: GE: 1ha, GI, 1. BA: 6,21 ha

Kontakt: Ronald Zelt, Tel. 06351 4909-10, E-Mail: zelt@goellheim.de


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STANDORT

9

Zum Wirtschaftsstandort Donnersbergkreis mit seinen gut 76.000 Einwohnern gehören sechs Verbandsgemeinden,

die mehr oder weniger stark industriell geprägt sind. Mancherorts ist es üblich, zur „Pflege“

ansässiger Betriebe Unternehmerstammtische anzubieten und Leistungsschauen zu veranstalten. Das

Wirtschaftsforum Donnersberger Land bündelt die kreisweiten Aktivitäten. Für Neuansiedlungen sind in den

Flächennutzungsplänen noch verfügbare Industrie- und Gewerbeflächen ausgewiesen.

Kirchheimbolanden

Einwohner/innen 19.216 Zahl der Gemeinden 16

Größe

147,34 km²

Namhafte Betriebe BorgWarner Turbo Systems GmbH, FEMEG GmbH u. Co. KG, KKS Karl

Konrad GmbH & Co. KG, Steitz Secura

Aktivitäten Unternehmerstammtisch, Gewerbeschauen

Gewerbegebiete

Woogmorgen II, Lage: Zwischen der L 401 und der A 63, Verfügbare Fläche: 1,8 ha GE, 3,8 ha GI,

Kontakt: Friedrich Frank, Tel. 06352 4004-408, E-Mail: friedrich.frank@kirchheimbolanden.de

Klosterhof, Lage: In Bolanden in direkter Nachbarschaft zur Stadt Kirchheimbolanden,

Verfügbare Fläche: ca. 0,79 ha,

Kontakt: Ellen Henn, Tel. 06352 4004-410, E-Mail: ellen.henn@kirchheimbolanden.de

Rockenhausen

Einwohner/innen 11.316 Zahl der Gemeinden 20

Größe

140,77 km²

Namhafte Betriebe KEIPER GmbH & Co. KG, Evangelisches Diakoniewerk Zoar, Sparkasse

Donnersberg, Holzwerk Rockenhausen GmbH & Co. KG

Aktivitäten Unternehmensnetzwerk mit gemeinsamem Qualitätsmanagement,

Gewerbeschauen, Unternehmerstammtische, Wirtschaftsforen

Gewerbegebiete

Industriepark „Steinkaut“, 1.BA, Lage: Auf einem Bergrücken in exponierter Lage über der

Stadt Rockenhausen, Verfügbare Fläche: 6,1 ha GI,

Kontakt: Karl-Heinz Seebald, Tel. 06361 451-218, E-Mail: seebald@rockenhausen.de

Winnweiler

Einwohner/innen 13.310 Zahl der Gemeinden 13

Größe

111,18 km²

Namhafte Betriebe Schramm Werkstätten GmbH, MOBOTIX AG, Privatbrauerei Bischoff

GmbH + Co. KG

Aktivitäten Pilotprojekt „Energiedorf Münchweiler“,

Veranstaltung von „Energietagen“

Gewerbegebiete

Kontakt: Bernhard Kiefer, Tel. 06302 602-24, E-Mail: kieferb@winnweiler-vg.de


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WIRTSCHAFT

Aus dem Donnersbergkreis kommen moderne Überwachungskameras,

computergesteuerte Schienensysteme und Industriewaschanlagen.

Das Rückgrat der Wirtschaft bilden die

zahlreichen mittelständischen Betriebe, die sich erfolgreich

in ihrer Nische behaupten, fest verwurzelt in der Heimat

sind und dennoch international Standards setzen. Insgesamt

sind in den sechs Verbandsgemeinden 3.133 Unternehmen zu

Hause, davon 565 im Bereich Handel, 345 im Baugewerbe, 317

im verarbeitenden Gewerbe und 315 im Dienstleistungsbereich.

Das Gastgewerbe ist mit 270 Betrieben vertreten; das

Grundstücks- und Wohnungswesen mit 189 Firmen und das

Gesundheits- und Sozialwesen mit 177 Betrieben komplettieren

das Spektrum.

Modern surveillance cameras, computer-controlled track

systems and industrial washing facilities are being produced

in the Donnersbergkreis region. The numerous medium-sized

companies are the backbone of the economy here. They assert

themselves successfully in their niches, are deeply rooted in

their home region, but still set international standards. Altogether

3,133 companies are located in the six communities, of

those 565 in retail and wholesale trade, 345 in the construction

trade, 317 in the processing trade and 315 in the service sector.

The catering sector is represented with 270 enterprises, real estate

and housing with 189 companies, and the health care and

social sector with 177 enterprises complement the spectrum.


Interview

Neue Heimat für eine Technologieschmiede

Interview mit Dr. Ralf Hinkel, Vorstandsvorsitzender der Mobotix AG

Dr. Ralf Hinkel

Warum haben Sie mit Ihrem Unternehmen

den Standort Kaiserslautern aufgegeben und

sind nach Alsenbrück-Langmeil gekommen?

Die MOBOTIX AG ist seit ihrer Gründung

1999 stark gewachsen. Im Kaiserslauterer

PRE-Park hatten wir lediglich 1.500 Quadratmeter

zur Verfügung und mussten schon

früh zusätzliche Bürofläche anmieten und

den Versand auslagern. Ein Umzug war nur

eine Frage der Zeit. Die Wahl fiel auf die Verbandsgemeinde

Winnweiler, neben dem

neuen Firmengelände von 45.000 Quadratmetern

konnten wir hier elf Hektar weiteres

Bauland erwerben. Zum Jahreswechsel

2008/2009 erfolgte der größte Teil des Umzugs

an den neuen Standort, seit Sommer

2011 sind mit Fertigstellung der neuen Produktionshalle

alle 300 Mitarbeiter in Langmeil

vereint.

Worin liegen die Standortvorteile des Donnersbergkreises?

Wir wollten auf jeden Fall in der Region

bleiben – unseren Mitarbeitern zuliebe und

wegen der Nähe zur Universität Kaiserlautern.

Mit der Neuansiedlung – direkt an der

A 63 zwischen Mainz und Kaiserslautern –

sind wir außerdem näher an das Rhein-

Main-Gebiet gerückt. Das bietet die Chance,

auch aus dieser Region Mitarbeiter zu

rekrutieren. Zudem ist es ideal für internationale

Kunden und Partner, die via Frankfurter

Flughafen anreisen.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit Behörden

erlebt?

Als sehr positiv und kooperativ: Sowohl

beim ersten Bauabschnitt – dem Verwaltungsgebäude

– als auch später bei der Produktionshalle

wurden die Baugenehmigungen

schnell erteilt. Unsere Anforderungen

und Belange wurden mit großem Engagement

unterstützt, das Interesse war groß,

MOBOTIX als innovative und dynamische

„Technologieschmiede“ innerhalb der Region

umzusiedeln.

Was ist Ihre Strategie gegen den (drohenden)

Fachkräftemangel?

Wir haben uns einen sehr guten Ruf als Innovationsschmiede

und Technologiemotor

erarbeitet und bieten unseren Mitarbeitern

ein spannendes Arbeitsumfeld und sehr gute

Karrieremöglichkeiten in einem hochprofitablen,

börsennotierten mittelständischen Familienunternehmen

im Feld der IT-Technologien.

Außerdem bieten wir in unserem neuen

Firmengebäude eine Vielzahl von kostenlosen

Annehmlichkeiten, wie Sterne-Kantine,

Sport- und Fitnessbereich.


12 WIRTSCHAFT

Made im Donnersbergkreis

Turbolader, Wasseruhren und vieles mehr: Die spannendsten Produkte

Jeder kennt sie, hat sie schon einmal

gesehen oder benutzt: Viele Produkte

aus dem Donnersbergkreis stecken in

Autositzen und Fahrantrieben, man findet

sie an großen Hotels installiert, einzementiert

in Sportstätten, sie machen bewegte

Bilder erst möglich, vereinfachen industrielle

Prozesse oder sorgen für Sicherheit.

Hochtechnische Objekte sind beispielsweise

die Videosysteme der Mobotix AG, die

in der Vatikanischen Bibliothek ebenso zu

finden sind wie bei der Überwachung von

Tankstellen oder Sportarenen. Das Softwareunternehmen

stellt digitale und netzwerkbasierte

Videokameras her, die detailgenaue

Bilder liefern und als besonders robust

gelten. Sie sind überall dort im Einsatz, wo

besonderer Wert auf Sicherheit gelegt wird.

Turbolader aus dem Hause BorgWarner Turbo

Systems sind Schlüsseltechnologien, die den

Kraftstoffverbrauch durch Abgasturboaufladung

bei Fahrzeugen reduzieren und so zum

Umweltschutz beitragen. Sie stammen aus

Kirchheimbolanden. Ähnlich interessante

Produkte aus dem Automobilzulieferbereich

sind Komponenten von Fahrzeugsitzen, wie

Einsteller für die Lehnenneigung. Seit den

90er-Jahren schreibt die Keiper GmbH damit

Erfolgsgeschichte, inzwischen ist jedes zweite

Neufahrzeug, das in Europa auf den Markt

kommt, mit dem Sitzlehneneinsteller aus

Rockenhausen ausgestattet. Neuerdings fertigt

der Autozulieferer nicht nur Sitzkomponenten

für Pkw, sondern auch für Nutzfahrzeuge.

Armaturen für die Trinkwasserversorgung

und Wasserzähler werden überall auf der

Welt gebraucht – sie stammen möglicherweise

aus Kirchheimbolanden. Die Femeg

GmbH stellt hier seit 1967 die qualitativ

hochwertigen Komponenten der Feinwerktechnik

her. Kaum ein Auto in Deutschland

kommt ohne ein Kupplungsteil aus Eisenberg

aus: Die Gießerei Gienanth produziert

hier Ausgleichswellen, Bremsgehäuse, Kupplungsdruckplatten

und Zylinderkurbelgehäuse

für große Automobilhersteller. Auch in

der Elektroindustrie ist der Donnersbergkreis

stark: Steckvorrichtungen, Installationssysteme

und Gebäudeautomation aus dem

Hause Walther genießen weltweit hohes Ansehen,

die Greiner-Gruppe aus Kerzenheim

ist Profi im Schaltanlagen- und Steuerungsbau.

Eine wichtige Marktlücke schließt die

IWA Matthias Schäfer aus Winnweiler: Das

Unternehmen kümmert sich mit seinen Industriewaschanlagen

um die Reinigung von

Kleinladungsträgern, Großladungs- und

Kunststoffbehältern, die in der Industrie gebraucht

werden. Eine weitere Marktlücke:

Schienensysteme, auf denen bewegte Kameras

bei Sportübertragungen und Fernsehshows

fahren können. Sie werden in Winnweiler

bei RTS gefertigt und setzen Zuschauer

möglichst nah ins Bild.

Auf Transport- und Palettieranlagen hat

sich die W + D Langhammer GmbH spezialisiert.

Stärke des Unternehmens aus Eisenberg

sind komplexe Automatisierungssysteme,

Lagenpalettierer und Roboter. Sie

können beinahe alle Produkte palettieren

und transportieren, egal ob es sich um Papier,

Lebensmittel oder Kosmetika handelt.

Darüber hinaus haben noch viele andere interessante

Produkte ihren Ursprung im Donnersbergkreis:

Mühlen- und Malzprodukte

aus der Getreideveredlung ebenso wie Biosolarhäuser,

Tuben und Aquarien, Luxusbetten

und Dachpfannen. In Winnweiler werden 19

verschiedene Bierspezialitäten gebraut und

im kleinen Ort Schneebergerhof hat die juwi

Wind GmbH eine der leistungsstärksten Binnenland-Windkraftanlagen

der Welt errichtet.


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFT

13

Der Donnersbergkreis ist aber nicht nur in

der Herstellung spannender Produkte groß,

sondern liefert auch wichtige Baustoffe. Einer

davon ist Zement, der aus dem Kalkmergel

Donnersberger Steinbrüche gewonnen

wird. Die Dyckerhoff AG lieferte Zement aus

Göllheim beispielsweise für den Bau des

Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern oder

für den Flughafen Frankfurt. Ein anderer

Werkstoff aus der Nordpfalz ist Klebsand, der

aus mehreren Gruben in Eisenberg stammt.

Das Material ist Namensgeber für die EKW

GmbH, die Eisenberger Klebsand Werke, die

heute feuerfeste Hightech-Werkstoffe wie

Feuerbetone, halbplastische Massen und

Trockenvibrationsmassen herstellt, die in

Metallgießereien, Hütten-, Stahlwerken und

in der Zementindustrie zum Einsatz kommen.

Made in Donnersbergkreis

We all know them, have seen them or used

them before: Products made in Donnersberg -

kreis are integrated in car seats and drives, installed

on buildings, enable moving pictures in the first

place, simplify industrial processes and provide

security. For example the high-resolution video

systems by Mobotix AG, which provide detailed

images and are considered to be especially robust.

Turbo chargers manufactured by Borg-

Warner Turbo Systems are key technologies that

reduce the fuel consumption in vehicles. Just as

interesting: Adjusters for changing the tilt of car

seats. Since the beginning of the 90s, Keiper

GmbH has been very successful in this field.

Meanwhile, every second new car on the market

in Europe is equipped with these. Fittings for

drinking water supply and water meters are required

all over the world – and are possibly

made by Femeg GmbH. There is hardly a car in

Germany without a clutch part made in Eisenberg:

The foundry Gienanth produces balancer

shafts, brake housings, clutch thrust plates and

cylinder crankcases. In addition, many other interesting

products also originate in the Donnersbergkreis

region: connectors and switching

systems, industrial washing facilities, track systems

and palletizers, grain mills as well as solar

houses, luxury beds and roofing tiles. Beer is being

brewed in Winnweiler, and one of the most

powerful inland wind energy stations in the

world is located in the small hamlet of Schneebergerhof.

The Donnersbergkreis region also

supplies important construction materials like

cement and clay sand.


14 WIRTSCHAFT

Turbolader „Made in Kibo“:

Für mehr Fahrspaß und weniger Verbrauch

BorgWarner Turbo Systems

In der Nähe des höchsten Berges der

Pfalz schlägt das Herz der internationalen

Turboladerindustrie. Hier liegt

das bedeutendste Werk des amerikanischen

Automobilzulieferers BorgWarner. Mit Sitz in

Kirchheimbolanden ist BorgWarner Turbo

Systems einer der größten und attraktivsten

Arbeitgeber in der Region. Mehr als 2.000

Beschäftigte arbeiten täglich an Technologien,

die den Kraftstoffverbrauch bei Fahrzeugen

weiter reduzieren. Als eine der entscheidenden

Schlüsseltechnologien ermöglicht

die Abgasturboaufladung, künftige Schadstoffnormen

zu erfüllen und damit die Umwelt

zu schützen. Längst Standard bei Dieselmotoren,

gewinnt die Turboaufladung

zunehmend bei Benzinern an Bedeutung.

Dadurch ist das Unternehmen auch in Zukunft

ein gefragter und kompetenter Partner

zahlreicher Automobilhersteller und sorgt

für eine deutsch-amerikanische Erfolgsgeschichte,

die ihresgleichen sucht.

Mit der Gründung des Werkes 1960 beginnt

in Kirchheimbolanden ebenfalls das

Wirtschaftswunder. Aus einer anfänglich

530 Quadratmeter kleinen Produktionsstätte

entstand im Laufe der Zeit ein 30.000

Quadratmeter großes Werk. Einer der vielen

Meilensteine war 1963 der Bau einer neuen

Hauptproduktionshalle. Seitdem verlassen

vollständig in Kibo gefertigte Turbolader

das Werk. Die Mitarbeiterzahl wuchs in den

folgenden Jahren so rasant, dass durch fehlende

Arbeitskräfte in Deutschland zu jener

Zeit ein Engpass in der Produktion drohte.

Zusammen mit dem Arbeitsamt bildete das

Unternehmen daher die neuen Arbeitskräfte

direkt in der Türkei aus und stellte dazu

die Maschinen bereit. Nach Beendigung der

Ausbildung fanden zahlreiche türkische Arbeiter

ihre neue Heimat in Kibo. Heute sind

die Kinder dieser Generation im Werk beschäftigt

und zeugen von einer Integration

mit Vorbildcharakter.

Bedingt durch die große europäische

Nachfrage nach Abgasturboladern verlegte

das Unternehmen im Jahr 2000 den Borg-

Warner Turbo Systems Hauptsitz von Indianapolis

nach Kibo. In dem 2004 nochmals

erweiterten Entwicklungszentrum arbeiten

mehrere hundert Ingenieure und Techniker

an neuen Turboladerkonzepten. Inzwischen

wurden über 40 Millionen Abgasturbolader

in dem größten Werk des weltweit tätigen

Konzerns produziert. Um die wachsende

Nachfrage nach Turboladern zu bedienen,

entstand 2008 zudem ein neues Logistikzentrum,

mit dem der führende Turboladerhersteller

die gesamte Wertschöpfungskette

optimierte und eine höhere Produktqualität

garantiert. Allein in den nächsten 20 Jahren

ist mit einer Verdopplung der Stückzahlen

im Turboladermarkt zu rechnen.

Neben der Kundenzufriedenheit stehen

Qualität und Umweltschutz für BorgWarner

Turbo Systems an oberster Stelle. Daher arbeitet

der Weltmarktführer am Standort

Kirchheimbolanden seit vielen Jahren systematisch

daran, den Schutz von Gesundheit

und Umwelt zu verbessern. Weltweit sichergestellt

wird die international anerkannte

Qualität der Produkte und Leistungen durch

das eingeführte Qualitätsmanagementsystem.

Zur Zukunftssicherung seiner Technologien

investiert das Unternehmen in die

Ausbildung junger Ingenieure und fördert

ebenfalls die regelmäßige Weiterbildung

seiner Mitarbeiter. 2006 eröffnete in Kooperation

mit der Fachhochschule Mannheim

die Turbo Academy, die neueste wissenschaftliche

Erkenntnisse über aufgeladene

Verbrennungskraftmaschinen und Aufladesysteme

vermittelt. Im selben Jahr investierte

das Unternehmen auch in den Ausbau der

Prototypen-Fertigung.


Anzeige

wirtschaftsstandort.donnersbergkreis WIRTSCHAFT 15

Mitte 2010 feierte BorgWarner das 50-jährige

Bestehen des Turboladerwerks in Kibo.

Seit 1960 treibt das Unternehmen die Entwicklung

der Motorentechnik maßgeblich

voran und setzt als Innovationsführer immer

wieder neue Maßstäbe. Ausgestattet

mit modernsten Herstellungsverfahren, zukunftweisenden

und umweltfreundlichen

Technologien ist BorgWarner Turbo Systems

auch die nächsten Jahrzehnte hervorragend

aufgestellt, um künftige Herausforderungen

zu meistern und der Erfolgsgeschichte

noch viele weitere Kapitel hinzuzufügen.

From Kirchheimbolanden to the

Whole World

Based in Kirchheimbolanden, Germany,

BorgWarner Turbo Systems is one of the largest

and most-attractive employers in the region.

More than 2,000 employees work daily

in the manufacture and development of turbochargers,

which are gaining increasing significance,

as a key technology in the reduction

of pollutant emissions. In the next 20

years alone, a doubling in the number of turbocharger

units on the market is expected.

This will continue to allow the company to be

a sought-after and competent partner for numerous

automobile manufacturers in the future.

To safeguard the future of its technologies,

the company is investing both in quality

management and environmental protection

as well as in the training of young engineers

and continual professional development of

its employees. Since 1960, the company has

decisively pushed the development of engine

technology and continues to set new standards

as the leading innovator. Equipped with

state-of-the-art manufacturing processes,

pioneering and environmentally-friendly

technologies, BorgWarner Turbo Systems is

also outstandingly well-positioned in the

next decade to successfully master future

challenges.

BorgWarner Turbo Systems GmbH, 67292 Kirchheimbolanden, Marnheimer Straße 85/87

Tel. +49 6352 403-0, E-Mail: info-eu@borgwarner.com, www.borgwarner.com


16 WIRTSCHAFT

Die Marke für mobiles Sitzen

KEIPER

Beim international aktiven Automobilzulieferer

KEIPER dreht sich

alles um mobiles Sitzen: Seit 1920

steht der Name für innovative Ideen rund

um den Fahrzeugsitz. Das Unternehmen

entwickelt und produziert für seine Kunden

– alle namhaften Automobilhersteller und

deren Systemlieferanten weltweit – hochwertige,

leistungsfähige Sitzkomponenten

und -strukturen aus Metall. Mit Pioniergeist

und Leidenschaft erobert KEIPER seit

kurzem auch das neue Geschäftsfeld Nutzfahrzeugsitze:

Beim Marktstart 2008 konnte

das Unternehmen auf Anhieb zwei renommierte

europäische Truckhersteller

begeistern – heute steht KEIPER kurz vor

dem Produktionsanlauf der ersten Seriensitze

aus dem modularen Sitzbaukasten.

Mit mindestens einem Produkt von KEI-

PER hat fast jeder Mensch im Laufe seines

Lebens einmal zu tun – beim Einstellen seines

Autositzes: KEIPER entwickelte in den

1990er-Jahren einen standardisierten Einsteller

für die Lehnenneigung. Der Taumel

2000 ® war nicht nur eine technische Spitzenleistung,

sondern schrieb auch in Sachen

Standardisierung – im Kern gleich, an

den Schnittstellen individuell anzupassen

– eine einzigartige Erfolgsgeschichte: Weit

über 600 Millionen davon sind heute weltweit

im Einsatz, jedes zweite europäische

Neufahrzeug wird damit ausgestattet. Im

Herbst 2009 schlug KEIPER ein weiteres Kapitel

dieser Erfolgsgeschichte auf: So präsentierte

der Zulieferer zur Internationalen

Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt

seine neue, hoch innovative Generation

von Sitzlehneneinstellern – mit Taumel

3000 ® und Lever 3000 ® als zentralen Zukunftsträgern

will KEIPER seine Position als

Weltmarktführer im Segment der standardisierten

Lehneneinsteller behaupten und

ausbauen.

KEIPER in Rockenhausen

Firmengründer Fritz Keiper wurde 1881 als

Sohn eines Hufschmieds in Obermoschel

geboren (sein Geburtshaus ist heute KEIPER

HAUS und Firmenmuseum). Nach einer

Lehre im väterlichen Betrieb, der Gesellenzeit

in einer Kutschenfabrik in Hannover

und der erfolgreich absolvierten Lehrmeisterschule

in Berlin wechselte er in die damals

noch junge Automobilbranche. 1920

gründete Fritz Keiper seine eigene Firma für

Verdecke im bergischen Remscheid. Er baute

das Unternehmen Schritt für Schritt zum

zuverlässigen Partner der Industrie auf, der

seine Kunden mit Scharnieren und Verdeckkonstruktionen

belieferte. 1950 zog sich der

gebürtige Pfälzer im Alter von 69 Jahren in

seine Heimat zurück und begann in Mannweiler

mit der Fertigung stapelbarer Weinkisten,

Klapp-Liegestühle und weiterer Teile.

1961 starb Fritz Keiper.

Nur drei Jahre danach wurde 1964 der

Grundstein für ein neues Werk in der Nordpfalz

gelegt – bis heute der größte Produktionsstandort

von KEIPER innerhalb

Deutschlands: In Rockenhausen startete

KEIPER 1965 mit 400 Mitarbeitern unter anderem

die Fertigung von Sitzbeschlägen.

Damit gelang dem Unternehmen endgültig

KEIPER Werk in Rockenhausen

KEIPER HAUS und Firmenmuseum in Obermoschel


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis WIRTSCHAFT 17

Neue Generation des Erfolgsprodukts: KEIPER Lehneneinsteller Taumel 3000 ®

der Sprung vom handwerklich orientierten

Betrieb der Anfangsjahre zum industriellen

Hightech-Unternehmen. Schritt für Schritt

wurde das Portfolio der aus der Nordpfalz in

die ganze Welt gelieferten Produkte erweitert:

Sitz- und Liegesitzbeschläge, Fensterheber,

Türgriffe, Sitzschienen, Sitzhöheneinsteller,

Lehnenrahmen, Sitzunterbauten,

komplette Sitzstrukturen und schließlich

alle Komponenten der 2000er Produktfamilie

von KEIPER wie Taumel 2000 ® , Lever

2000 ® , Track 2000 ® , Lock 2000 ® etc.

Heute, mehr als 45 Jahre später, gehört

der Standort Rockenhausen innerhalb des

internationalen KEIPER Produktionsverbunds

zu den wichtigen Know-how-Zentren.

Aktuell sind hier rund 1.700 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt.

Besonders stolz ist KEIPER auf seine Ausbildungstradition

in Rockenhausen. Bereits

1964 eröffnete das Unternehmen eine provisorische

Lehrwerkstatt. In der seitdem

vielfach ausgezeichneten Ausbildungsstätte,

in der KEIPER jungen Menschen nicht

nur sehr fundiertes Fachwissen, sondern

auch Sozialkompetenz vermittelt, absolvierte

2008 der eintausendste Azubi seine

Ausbildung. Und schloss diese – wie der

überwiegende Teil seiner Vorgängerinnen

und Vorgänger – mit herausragenden Noten

und weit überdurchschnittlichen Leistungen

ab. Von den inzwischen weit über

1.000 Auszubildenden blieben mehr als 800

junge Leute dem Unternehmen treu, wurden

in feste Arbeitsverhältnisse übernommen

und setzen seitdem ihre Berufskarriere

bei KEIPER fort.

The Name behind Automotive Seating

KEIPER is a globally active supplier of premium-quality

metal seat components and structures.

For more than 90 years, the KEIPER name

has stood for innovative vehicle seating concepts.

Today, the company’s customers include

all of the major car manufacturers and system

suppliers. Driven by passion and a pioneering

spirit, KEIPER recently entered the market for

commercial vehicle seats. After unveiling its new

modular products in 2008, the company immediately

landed contracts with two of the leading

European truck manufacturers. KEIPER is now

preparing to launch series production of its new

product line. In the 1990s, KEIPER developed a

revolutionary recliner mechanism. The Taumel

2000 ® is recognized as an engineering masterpiece

and a benchmark for standardization. Today,

more than 600 million of these high-tech

components are installed in vehicles worldwide.

KEIPER introduced the new-generation Taumel

3000 ® and Lever 3000 ® recliners at the IAA

Frankfurt in 2009. The KEIPER plant in Rockenhausen

launched operations in 1965 with 400

workers. Today, it employs a workforce of 1,700

and serves as a center of excellence within the

company’s international production network as

well as a training site for skilled workers.

KEIPER GmbH & Co. KG, Industriestraße 1, 67806 Rockenhausen, Tel. +49 6361 86-6000, info@keiper.com, www.keiper.com


18 WIRTSCHAFT

Innovationsschmiede Made in Germany

MOBOTIX AG

Als Hersteller hochauflösender Videosysteme

– damit hat sich die

MOBOTIX AG seit der Gründung

des Unternehmens im Jahr 1999 einen

Namen gemacht. Das börsennotierte Unternehmen

aus Langmeil gilt nicht nur als

innovativer Technologiemotor der Netzwerkkameratechnik,

sondern ermöglicht durch sein

dezentrales Konzept überhaupt erst rentable

hochauflösende Videosysteme in der Praxis.

Die MOBOTIX AG sieht sich selbst als

Softwareunternehmen mit eigener Hardwareentwicklung

auf dem Gebiet der digitalen,

hochauflösenden und netzwerkbasierten

Video-Sicherheitslösung. Der Fokus

liegt dabei auf der Entwicklung anwenderfreundlicher

Komplettsystemlösungen aus

einer Hand. Seit 2010 erweitert MOBOTIX

sein Produktportfolio um eigenentwickelte

intelligente Haustechnikprodukte.

Vatikanische Bibliothek

MOBOTIX-Videosysteme sind seit Jahren

hunderttausendfach auf allen Kontinenten

im Einsatz. Ob in Botschaften, auf Flughäfen,

Bahnhöfen, Autobahnen und Tankstellen

oder in Häfen oder Hotels, überall

setzt man auf das dezentrale Konzept der

MOBOTIX-Systeme. Das bedeutet, dass in

jeder Kamera ein Hochleistungsrechner

und bei Bedarf ein digitaler Langzeit-Flashspeicher

(MicroSD-Karte) zur mehrtägigen

Aufzeichnung integriert ist. Der PC bzw. der

Videoleitstand dient nur noch zum reinen

Anschauen und Steuern der Kameras (PTZ),

nicht aber zum Auswerten und Aufzeichnen.

So wird eine überfrachtete, teure Video-Management-Software

überflüssig, da

die wesentlichen und rechenintensiven

Funktionen bereits in den MOBOTIX-Kameras

enthalten sind.

Außerdem liefern MOBOTIX-Systeme

äußerst hochaufgelöste Bilder. Und je höher

die Auflösung, desto besser die Detailgenauigkeit

des Bildes. In der analogen

Technik besitzt ein aufgezeichnetes Bild in

der Regel 0,1 Megapixel (CIF). Eine MOBO-

TIX-Kamera mit 3,1 Megapixel zeichnet dagegen

rund 30-mal mehr Details auf. Dadurch

sind größere Bildbereiche bis zum

360°-Rundumblick möglich. So können

beispielsweise vier Spuren einer Tankstelle

anstatt mit vier herkömmlichen Kameras

mit einer einzigen MOBOTIX-Kamera aufgezeichnet

werden. Die Folge: Die erforderliche

Kameraanzahl und die Kosten können

enorm reduziert werden.

Die Vorteile der MOBOTIX-Videolösungen

liegen auf der Hand:

• Wegen der besseren Detailgenauigkeit

weitwinkliger Bilder durch die Megapixel-

Technologie werden weniger Kameras benötigt.

• Es sind außerdem weniger Aufzeichnungsgeräte

erforderlich, da im dezentralen

System 10-mal mehr Kameras als üblich

auf einem PC/Server simultan als

hochauflösendes HDTV-Video mit Ton gespeichert

werden können.

• Weil alles in der Kamera selbst verarbeitet

wird und so die hochauflösenden Bilder

nicht andauernd zur Auswertung transportiert

werden müssen, ist letztlich auch

weniger Netzwerk-Bandbreite erforderlich.

MOBOTIX-Kameras sind zudem robust

und wartungsarm. Sie besitzen weder Objektiv-

noch Bewegungsmotoren. Ohne bewegliche

Teile sind sie so robust, dass sich

die Wartung auf ein Minimum reduziert.

Der einzigartige Temperaturbereich von

-30° bis +60°C wird ohne Heizung und ohne

Vier Spuren einer Tankstelle werden mit nur einer MOBOTIX-Kamera aufgezeichnet.


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis WIRTSCHAFT 19

Lüfter bei nur drei Watt erreicht. Da zur Aufzeichnung

keine PC-Festplatte nötig ist,

gibt es im gesamten Videosystem keine

Verschleißteile.

Software- und Lizenzkosten entfallen bei

MOBOTIX, denn die Software wird immer

mit der Kamera ausgeliefert; bei unbeschränkter

Kamera- und Nutzeranzahl. Das

mitgelieferte Software-Paket beinhaltet

auch eine professionelle Leitstand-Software,

wie sie beispielsweise in Fußballstadien

im Einsatz ist. Updates werden kostenfrei

auf der Website bereitgestellt.

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts

IMS Research hat sich MOBOTIX in

kurzer Zeit weltweit Platz vier an Marktanteilen

erobert. In der Region EMEA („Europe,

Middle East, Africa“) konnte der Marktanteil

im Jahr 2009 um 3,8 Prozent gesteigert

werden, womit MOBOTIX weiterhin den

zweiten Platz belegt. In Amerika zählt das

Unternehmen zu den zehn umsatzstärksten

Anbietern von Netzwerkkameras. Im Segment

der Megapixelkameras ist MOBOTIX

Weltmarktführer.

HiRes Video Innovations

Donbass Arena, Donezk (Ukraine) – Moderne

Videosicherheit im UEFA-Stadion

MOBOTIX AG sees itself as a software company

with in-house hardware development in the

area of digital, high-resolution and networkbased

video security solutions. The company focuses

on the development of userfriendly complete

system solutions from a single source. The

publicly traded company with headquarters in

Langmeil, Germany, is known as the leading pioneer

in network camera technology since its

founding in 1999 and its decentralized concept

has also made high-resolution video systems

cost-efficient. From 2010 onwards, MOBOTIX will

extend its product range to include intelligent

home automation products that are developed

inhouse. Whether in embassies, airports, railway

stations, ports, gas stations, hotels or highways,

hundreds of thousands of MOBOTIX video

systems have been in operation on every continent

for years. According to a study conducted

by the market research institute IMS Research,

MOBOTIX has quickly managed to become the

fourth largest company in terms of its international

market share. In the megapixel camera

market, MOBOTIX has the world’s largest market

share.

MOBOTIX AG, Kaiserstraße, 67722 Langmeil, Tel. +49 6302 9816-0, de-info@mobotix.com, www.mobotix.com


20 WIRTSCHAFT

Innovative Strategien in einem neuen Energiezeitalter

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT

Verknappung fossiler Energieträger,

Energieeffizienz, Importabhängigkeit,

beängstigende Preisentwicklungen

bei Öl und Gas, Dezentralisierung der

Energiegewinnung: Dies alles sind Schlagworte,

die den aktuellen Energiemarkt beherrschen

und ein Umdenken der Energiekonzerne

erfordern. Die Ludwigshafener PFALZWERKE

AKTIENGESELLSCHAFT begegnet diesem neuen

Zeitalter mit innovativen Ideen und Strategien.

Der Fokus: die Stärkung der heimischen

Wirtschaftskraft, Beteiligungskonzepte und

der Ausbau dezentraler Lösungen auf Basis

erneuerbarer Energien.

Noch bevor sich Ökostrom und Klimaschutz

zu einer Art Modewelle entwickelten,

realisierten die Pfalzwerke in der Pfalz

und dem Saar-Pfalz-Kreis nachhaltige Energiekonzepte

auf Basis regenerativer Energien.

Nachhaltigkeit bedeutet für das Traditionsunternehmen

mit der Erfahrung eines

ganzen Jahrhunderts die langfristige Balance

von ökologischen und ökonomischen

Zielen. Das erklärte Ziel: wertschöpfend tätig

sein und zugleich natürliche Ressourcen

schonen, um so die Umwelt und die Region

auch für nachfolgende Generationen lebenswert

zu erhalten.

Diese Unternehmensstrategie bewies

sich vor allem während der Finanzkrise, der

man mit der Erschließung neuer Märkte

und Vertriebskanäle sowie mit Investitionen

in erneuerbare Energien erfolgreich

trotzte. Über 230 Millionen Euro flossen bei

den Pfalzwerken bereits in Projekte mit

Windkrafträdern, Fotovoltaikanlagen oder

in alternative Energiekonzepte für Kommunen

und Industrie.

PPP: die neue Erfolgsformel

Jedoch wird sich bei den Pfalzwerken mitnichten

allein auf die Klassiker Sonne und

Wind verlassen. Das Unternehmen übernimmt

auch eine aktive Rolle, wenn es darum

geht, die CO 2

-Emissionen speziell in

den ländlichen Regionen zu senken. Dazu

zählen Beteiligungen an Klimaschutzprojekten

etwa in der pfälzischen Gemeinde

Weilerbach und die Entwicklung CO 2

-armer

Energiekonzepte für Kommunen. Vielversprechende

Kooperationen wurden auch im

Bereich Private-Public-Partnership (PPP) beschlossen,

also in der Zusammenarbeit mit

Kommunen und Gemeinden: Neben Gesellschaften

in Maikammer, Kusel, Rockenhausen

und der Südpfalz wurde 2010 auch die

„Neue Energie Donnersbergkreis GmbH“

gegründet.

Neue Energie Donnersbergkreis

In der neu gegründeten Gesellschaft engagieren

sich die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft

mbH (mit 44,9 %) mit

den sechs Verbandsgemeinden und dem

Landkreis Donnersberg. Gemeinsam übernehmen

sie die Planung, die Finanzierung,

den Bau und den Betrieb von Anlagen zur

regenerativen Energieerzeugung mit dem

Schwerpunkt Biomasse. Eine im Vorfeld

durchgeführte Studie ergab, dass sich der

ländlich geprägte Donnersbergkreis besonders

zum Ausbau von Biomasse als Energiegewinnung

eignet. Die Gesellschaft unterstützt

das Ziel des Donnersbergkreises, die

Erzeugung regenerativer Energien bis 2015

zu vervierfachen. Ebenso geplant ist der

Aufbau von Nahwärmversorgungen.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Im Hinblick auf eine selbstbestimmte

Energieerzeugung und auf die regionale

Wertschöpfungskette gewinnen die Public-

Private-Partnerships zunehmend an Bedeutung.

Im Schulterschluss mit den Kommunen

gilt es, die regionale Wirtschaftskraft


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis WIRTSCHAFT 21

zu nutzen und die Wertschöpfung in der

Region zu halten. Gerade im Bereich erneuerbare

Energien besteht hier ein großes

Handlungspotenzial, das es gemeinsam zu

schöpfen gilt. Nicht zuletzt damit können

die Pfalzwerke den Herausforderungen des

Energiemarktes auch in Zukunft erfolgreich

entgegentreten.

Innovative Ideas in a New Age of

Energy Production

In an age characterised by a shortage of fossil

fuels, energy efficiency, dependency on imports

and frightening oil and gas price developments,

there is an urgent need for sustainable

strategies. The Ludwigshafen based utility

company PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT

has already developed innovative ideas. The focus

is on strengthening regional economic

power, shareholder concepts and on expanding

local energy solutions based on renewable energies.

In the past, the Palatinate energy provider

has invested more than 230 million Euros in

renewable energy concepts. Not only the classical

sources such as sun and wind have been

pushed, but also shareholder concepts e.g. in

Weilerbach, and public-private-partnerships

with local authorities e.g. in Maikammer,

Kusel, Rockenhausen und the Southern Palatinate.

The latest project is the newly founded

partnership “Neue Energie Donnersbergkreis

GmbH”. In cooperation with the district and

six associations of municipalities, they plan,

finance, build and run renewable energy

plants, preferably based on biomass. The aim

is to quadruple the generation of renewable

energies by 2015.

Pfalzwerke wants to expand public-privatepartnerships

in order to strengthen its position

as a leading and future-oriented provider

in the Palatinate.

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Kurfürstenstraße 29, 67061 Ludwigshafen, Tel. +49 621 585-0

E-Mail: info@pfalzwerke.de, www.pfalzwerke.de


22 WIRTSCHAFT

Guter Boden für Hidden Champions

Im Donnersbergkreis wirtschaften innovative Betriebe für den weltweiten Markt

Dr. Rüdiger Beyer

Landschaft, Wirtschaftsstruktur

und Verflechtung mit benachbarten

Regionen machen die Pfalz zu

einem Wirtschaftsraum mit vielfältigen regionalen

Facetten. Im Laufe der Jahrhunderte

haben sich – begünstigt durch die

geographische Trennung von Rheinebene

und Pfälzerwald – zwei abgegrenzte wirtschaftliche

Teilräume herauskristallisiert.

Während an der Rheinachse und in der südlichen

Pfalz die Chemie- und Fahrzeugindustrie

prosperiert, hat sich die Nordwestpfalz

durch ihre geographische Trennung von

der Rheinebene wirtschaftlich zunächst etwas

langsamer entwickelt. Lange Zeit erschwerte

der Pfälzerwald die Verkehrserschließung

und verhinderte damit eine

ähnlich günstige Entwicklung wie in der

Rheinpfalz. Speziell der Donnersbergkreis

ist heute geprägt von zahlreichen zumeist

mittelständischen Unternehmen, die sehr

erfolgreich in ihrer Nische wirtschaften.

34,2 Prozent aller Erwerbstätigen sind in

den 3.133 Unternehmen des Donnersbergkreises

beschäftigt. Von den Betrieben sind

18 Prozent dem Handel zuzurechnen – das

sind 565 Firmen. 345 Unternehmen verdienen

im Baugewerbe ihr Geld, 317 im verarbeitenden

Gewerbe und 315 im Dienstleistungsbereich.

Das Gastgewerbe ist mit 270

Betrieben vertreten. Das Grundstücks- und

Wohnungswesen mit 189 Firmen und das

Gesundheits- und Sozialwesen mit 177 Betrieben

komplettieren das Spektrum. Die

Anzahl der Betriebe sollte allerdings nicht

darüber hinwegtäuschen, wo im Kreis das

meiste Geld verdient wird: Betrachtet man

die kreiseigenen Zahlen für die Bruttowertschöpfung,

so wird deutlich, dass von den

1,478 Milliarden Euro, die pro Jahr im Donnersbergkreis

erwirtschaftet werden, der

mit 56,8 Prozent größte Anteil, nämlich

840 Millionen Euro, dem Dienstleistungssektor

zuzuordnen sind. Es folgt mit einem

Anteil von 41,2 Prozent das produzierende

Gewerbe mit 609 Millionen Euro, 30 Millionen

Euro steuert die Landwirtschaft bei.

Dr. Rüdiger Beyer, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer

(IHK) für die Pfalz: „Der Donnersbergkreis ist ein attraktiver

Gewerbestandort. Die räumliche Nähe zum Rhein-Neckar- und

Rhein-Main-Gebiet sowie zu Kaiserslautern sichert Kundennähe und

erschließt ein großes Arbeitskräftepotenzial. Die guten Zukunftschancen

werden u. a. durch die besten Demographie-Prognosen der gesamten

Westpfalz untermauert: Hier steht auch zukünftig ein breites

Angebot an Ausbildungsplätzen zur Verfügung. In rund 125 Ausbildungsbetrieben

werden derzeit mehr als 1.000 Auszubildende in 51

Berufsbildern qualifiziert. In global agierenden Unternehmen wie auch

in Familienbetrieben stehen die Chancen auf eine anschließende

Übernahme gut. Neben der Ausbildung bietet die IHK Pfalz Lehrgänge

zur Weiterqualifizierung an, beispielsweise zum Industriemeister

Metall oder der IHK-Zertifikatslehrgang „Pneumatik und Hydraulik“.

Einer der Schwerpunkte der industriellen

Produktion liegt im Bereich Metall. In diesem

Segment ist die Autozulieferindustrie

stark vertreten, größter Arbeitgeber mit

2.000 Beschäftigten ist der amerikanische

Fahrzeugzulieferer BorgWarner mit einem

Werk in Kirchheimbolanden. Ein echter

„Hidden Champion“ ist die Keiper GmbH in

Rockenhausen, Weltmarktführer im Segment

der standardisierten Lehneneinsteller

für Autositze. Das Unternehmen besteht

seit mehr als vier Jahrzehnten und schaffte

in dieser Zeit den Sprung vom Handwerksbetrieb

zum Hightech-Unternehmen. Ähnlich

erfolgreich – und das nicht nur im Automobilbereich

– ist die Femeg GmbH aus

Kirchheimbolanden, die als Experte für

Feinwerktechnik mit 150 Mitarbeitern

Schwerpunktkomponenten für den Turboladerbau,

aber auch Armaturen und Wasserzähler

herstellt. Nur wenige Gießereien

können auf eine so lange Firmengeschichte

zurückblicken wie die Gienanth GmbH:

Mehr als 275 Jahre besteht das Eisenberger

Unternehmen, das heute 650 Mitarbeiter in

den Bereichen Maschinenformguss- und

Handformgussteile für die Automobilindustrie

beschäftigt.

Aber nicht nur erfolgreiche Mittelständler,

sondern auch börsennotierte Unternehmen,

wie die Mobotix AG – gegründet 1999

in Langmeil und Spezialist für digitale,

hochauflösende und netzwerkbasierte Videosysteme

– oder die Dyckerhoff AG mit

ihrem Zementwerk in Göllheim sind im

Donnersbergkreis beheimatet. Dyckerhoff

beschäftigt in seinem drittjüngsten deutschen

Zementwerk 140 Mitarbeiter. Nicht

nur Zement, auch feuerfeste Hightech-

Werkstoffe stammen aus dem Donnersbergkreis:

Die EKW GmbH beliefert weltweit


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFT

23

die Schwerindustrie mit ihren Produkten

für thermisch hochbelastete Prozesse. Seit

mehr als 100 Jahren ist das Unternehmen in

Familienbesitz.

Weltweit vertreiben die Walther Werke

aus Eisenberg ihre Systemlösungen für die

Elektroinstallation: Das Unternehmen mit

seinen 280 Mitarbeitern unterhält Tochterfirmen

in verschiedenen europäischen Ländern

und den USA.

Good Soil for Hidden Champions

The Donnersbergkreis region is home to

many medium-sized companies these days

who are very successful doing business in their

respective niches. 34.2 percent of all employed

persons work in the 3,133 companies in the

Donnersbergkreis region. 18 percent of these

companies operate in the trade sector, altogether

565 companies. 345 companies make

their money in the construction trade, 317 in

the processing trade and 315 in the service sector.

The catering sector is represented with 270

companies. The housing and real estate sector

features 189 company, and 177 enterprises in

the health care and social sector complement

the spectrum. One of the main focuses in industrial

production is on the metal sector. The

automotive supply industry is strongly represented

in this segment. The largest employer

with 2,000 employees is the American automotive

supplier BorgWarner with a factory in

Kirchheimbolanden. Keiper GmbH in Rockenhausen

is a true “hidden champion” and world

market leader in the segment of standardised

adjusters for car seats. Similarly successful –

and that not only in the automotive sector – is

Femeg GmbH from Kirchheimbolanden. The

expert in the field of precision engineering produces

major components for turbo charger

production with its 150 employees, but also

fittings and water meters. Not very many

foundries can look back on such a long company

history as Gienanth GmbH: the Eisenberg

company was founded over 275 years ago and

employs 650 people these days.

Apart from successful medium-sized companies,

exchange-listed companies and corporations

like Mobotix AG or Dyckerhoff AG

with its cement plant in Göllheim are located

in the Donnersbergkreis region. Fire-proof

high-tech materials are also being produced

here: EKW GmbH supplies the heavy industry

worldwide with its product for high thermal

stress processes.


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24 WIRTSCHAFT

Modern, effizient und umweltorientiert

Zementwerk Göllheim der Dyckerhoff AG

Die Dyckerhoff AG ist einer der

führenden Hersteller von Zement

und Transportbeton in Deutschland.

Der Konzern, der seit 2004 zur Buzzi

Unicem Gruppe gehört, besteht aus der in

Deutschland operativ tätigen Dyckerhoff AG

und ihren Konzerngesellschaften in Luxemburg,

Polen, der Tschechischen Republik und

der Slowakei, der Ukraine, in Russland und

in den USA.

In Deutschland betreibt die Dyckerhoff

AG derzeit sieben Zementwerke, von denen

Göllheim das drittjüngste ist. Hier arbeiten

über 140 Mitarbeiter, davon über 20 Auszubildende.

Die Sicherheit der Mitarbeiter ist

für Dyckerhoff ein wichtiges Ziel. Das Werk

Göllheim erhielt wie alle Dyckerhoff Zementwerke

das Gütesiegel der Steinbruchsberufsgenossenschaft.

70 Prozent der Mitarbeiter

sind bereits seit über 15 Jahren im

Unternehmen. Dyckerhoff sorgt mit individuellen

Maßnahmen für die Weiterentwicklung

seiner Mitarbeiter, damit sie stets upto-date

und wettbewerbsfähig bleiben.

Das für die Zementproduktion wichtigste

Rohmaterial, der Kalkmergel, wird heute in

den werkseigenen Steinbrüchen „Hohe

Benn“ und „Zollstock“ abgebaut.

Seit seinem Bau produziert das Dyckerhoff

Zementwerk in Göllheim mit den effizientesten

Methoden. Zur Steuerung des

Herstellungsprozesses vom zentralen Leitstand

aus ist es mit einem modernen Prozessleitsystem

ausgestattet.

Dyckerhoff Zementwerk in Göllheim

Die Dyckerhoff AG ist sich ihrer Verantwortung

für die Umwelt sehr bewusst. In

dem 2006 stillgelegten Steinbruch Dachsberg

hat sie in Zusammenarbeit mit den

Behörden ein Geotop geschaffen, das in das

Geotouristikkonzept des Donnersbergkreises

integriert ist. Die bewährte Qualität der

Dyckerhoff Zemente und Betone ist in vielen

Bauwerken dokumentiert. Zement aus

dem Werk Göllheim wurde unter anderem

verwendet zum Bau der Osttribüne des

Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern und

für die neue Landebahn am Flughafen

Frankfurt.

Modern, Efficient and Environmentally

Oriented

Dyckerhoff AG is one of the leading manufacturers

of cement and ready-mixed concrete in

Germany. In Germany Dyckerhoff AG currently operates

seven cement plants of which the one in

Göllheim is the third youngest. Over 140 employees

work here, thereof 20 apprentices. The most important

raw material for cement production is

lime marl which is nowadays extracted from the

company’s own quarries “Hohe Benn“ and

“Zollstock“. Cement from the Göllheim plant was

used for example for the construction of the eastern

stand of the Fritz-Walter Stadium in Kaiserslautern

and for the new runway at Frankfurt Airport.

Dyckerhoff AG, Werk Göllheim, Dyckerhoffstraße, 67307 Göllheim, Tel. +49 6351 71-0, E-Mail: Goellheim@dyckerhoff.com, www.dyckerhoff.de


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFT

25

Mit Präzision zum Ziel

FEMEG Feinwerktechnik

Vielseitigkeit, Flexibilität, Qualität

und Wirtschaftlichkeit – das sind

die vier Grundpfeiler der FEMEG

GmbH & Co. KG. Die Spezialisten für Feinwerktechnik

haben sich seit der Unternehmensgründung

1967 zu einem leistungsfähigen

Zulieferer für unterschiedliche Branchen

entwickelt. Ob Armaturen für die Trinkwasserversorgung,

Wasserzähler oder Schwerpunktkomponenten

für den Turboladerbau

in der Automobilindustrie – längst schätzen

namhafte Unternehmen wie beispielsweise

BASF, Freudenberg, Siemens, Borg Warner,

IHI-CSI, Bosch-Mahle, Voith, sowie kommunale

Wasserversorger die FEMEG als kompetenten

und zuverlässigen Partner.

Hauptgarant für diesen Erfolg ist ein ca.

150-köpfiges hoch motiviertes Team, das

sich einerseits durch langjähriges Knowhow

und andererseits durch die ständige

Bereitschaft, innovative Wege und Verfahren

mit neuen Technologien zu bestreiten,

auszeichnet. Diese ausgewiesene Kompetenz

sowie die hohen Qualitätsansprüche

in der Feinmechanik können sich auch dank

der hervorragenden Infrastruktur am Unternehmensstandort

Kirchheimbolanden

besonders gut entfalten: Zum einen konnte

in dem Industriegebiet in der Morschheimer

Straße eine 8.000 m 2 große Produktionsstätte

mit einem hochmodernen CNC-

Maschinenpark errichtet werden, wo

sämtliche Materialien wie Stahl, Guss, Aluminium

und MS-Legierungen verarbeitet

werden. Zum anderen ermöglicht die zentrale

Lage im Städtedreieck Mainz-Ludwigshafen-Kaiserslautern

mit direktem Autobahnanschluss

an die A63 eine schnelle

Auslieferung. Ideale Rahmenbedingungen,

damit die FEMEG GmbH & Co. KG auch in

Zukunft den ständig wachsenden Anforderungen

der Märkte und dem hohen Anspruch

der Technik gewachsen ist.

Reaching Goals with Precision

Since its formation in 1967 FEMEG GmbH &

Co. KG has made an excellent name for itself as

a metal processing company in various lines of

business. The main area of activities is the supply

to the automotive and chemical industry.

In addition, the company with about 150 employees

produces valves and fittings for drinking

water supply as well as water meters – all

this with highly modern CNC machinery. The

location of the company on the industrial estate

at Morschheimer Strasse covers a production

area of 8,000 m 2 and facilitates fast supply

due to its central position in the triangle of

the three cities of Mainz, Ludwigshafen and

Kaiserslautern and due to its direct access to

the A63 motorway.

Baugruppe Zsb-Bypass

Verdichtergehäuse

Baugruppe Zsb-Krümmer

Verdichtergehäuse

FEMEG GmbH & Co. KG, Industriegebiet, Morschheimer Straße 5-7, 67292 Kirchheimbolanden

Tel. + 49 6352 40 00-30, E-Mail: verkauf@femeg.com, www.femeg.com


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26 WIRTSCHAFT

Feuerfeste „Hightech“-Werkstoffe

EKW GmbH

EKW GmbH (vormals Eisenberger

Klebsand-Werke GmbH) – die feuerfesten,

im Tagebau gewonnenen

Klebsand-Vorkommen des Eisenberger Beckens

gaben dem Unternehmen seinen Namen.

Bereits vor über 100 Jahren – im Jahr

1903 – entstanden die EKW durch den Zusammenschluss

von vier Grubenbesitzern.

Auch heute ist das Unternehmen noch in Familienbesitz.

Den Klebsand gibt es noch immer, allerdings

hat er seine Bedeutung im Vergleich

zur Historie doch deutlich eingebüßt. Heute

produziert die EKW GmbH in einem

hochmodernen Werk feuerfeste „Hightech“-

Werkstoffe. Das Spektrum reicht von ungeformten

und vorgeformten feuerfesten

Werkstoffen wie Feuerbetonen, neutralen,

basischen und sauren halbplastischen

Massen über Trockenvibrationsmassen bis

hin zu maßgeschneiderten Werkstoffen

auch für Spritz- und Reparaturanwendungen.

Hervorzuheben ist das Design, die Fertigung

und das Engineering von Feuerfestlösungen

für die thermisch hochbelasteten

Prozesse und Verfahren entsprechend den

spezifischen Anforderungen der Kunden,

die sowohl national als auch global Eisen-,

Qualifiziertes Fachpersonal als Garant

für problemlosen „Full-Service“

Nichteisen- und Aluminiumgießereien,

Hütten- und Stahlwerke und nicht zuletzt

die Zementindustrie repräsentieren.

Der Kupolofen – zeitgemäße Schmelztechnologie

in der Gießereiindustrie

Die konsequente und zielgerichtete Forschung

und Entwicklung stellt sicher, dass

die Produkte nicht nur dem neuesten Stand

der Technik entsprechen, sondern EKW seine

Stellung am Markt beständig erweitert.

Für die Entwicklung eines neuartigen und

nachhaltig verfügbaren feuerfesten Verbundwerkstoffes

auf der Basis des heimischen

Rohstoffes „Klebsand“ erhielt die

EKW GmbH den Unternehmenspreis Rohstoffwirtschaft

2010 für Innovation des

Landes Rheinland-Pfalz. Einerseits konnte

die EKW so entgegen dem allgemeinen

Trend seine Mitarbeiterzahl weiter ausbauen,

andererseits ist das mittelständische

Unternehmen heute weltweit aktiv. Tochtergesellschaften

in Frankreich, Italien und

Malaysia, mehrere Unternehmensbeteiligungen

und Partnergesellschaften in

Deutschland, Slowenien und Brasilien sowie

nicht zuletzt zahlreiche Vertretungen

sichern die Position der EKW GmbH im globalen

Wettbewerb.

Refractory „Hightech“ Materials

EKW GmbH (formerly Eisenberger Klebsand-

Werke GmbH) derives its name from the fireproof

clay sand strip-mined in the Eisenberg

area (loomy clay). For more than 100 years EKW

has developed and produced fireproof products

which are applied in particular in iron

foundries, metallurgical plants and steelworks

and especially also in the cement industry.

Nowadays a highly modern factory produces a

large spectrum of materials and develops customer-specific

solutions all the way from the

first idea via engineering to final acceptance.

Targeted research and development ensure

that the products always comply with the

state of current technology and highest quality

standards. EKW has subsidiaries, participating

interests and partners all over the world.

EKW GmbH, Bahnhofstraße 16, 67304 Eisenberg/Pfalz, Tel. +49 6351 409-0

E-Mail: ekw@ekw-feuerfest.de, www.ekw-feuerfest.de


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFT

27

Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Gienanth

Nur wenige Gießereien in Deutschland

können auf eine ähnlich lange

Geschichte zurückblicken wie

die Gienanth GmbH. Das 275-jährige Firmenjubiläum

feierte das Eisenberger Unternehmen

im Jahr 2010. Zu verdanken ist diese

Erfolgsgeschichte vor allem dem „stetigen

Willen zur Veränderung und beständig Althergebrachtes

in Frage zu stellen“, ist Geschäftsführer

Andreas Hecker überzeugt.

Rund 650 Mitarbeiter sind aktuell bei der

Gienanth GmbH in den zwei Geschäftsbereichen

Maschinenformguss und Handformguss

beschäftigt. Kaum ein Auto in Deutschland

kommt heute ohne ein Kupplungsteil

aus dem Hause Gienanth aus. Ausgleichswellen,

Bremsgehäuse oder Kupplungsdruckplatten

beispielsweise werden im Bereich

Maschinenformguss für namhafte

Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie

gefertigt. Bei einem Gewicht der

Gussteile von 0,5 kg bis 20 kg beträgt hier

die Jahreskapazität ca. 78.000 t. Im Bereich

Handformguss werden vor allem Zylinderkurbelgehäuse

für die dezentrale Energieversorgung,

für Fahrzeugantriebe und stationäre

industrielle Anwendungen mit einem

Gewicht von 500 kg bis 5 t bei einer Jahreskapazität

von rund 26.000 t hergestellt.

Das Gienanth-Managementsystem sichert

dabei nicht nur die Qualität der Produkte,

sondern schreibt auch wichtige Ziele

des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit

fest.

Um neuen Herausforderungen, z. B.

einem effizienteren Einsatz von Rohstoffen

und Energie, gewachsen zu sein, setzt

Andreas Hecker auch in Zukunft auf die Innovationsfähigkeit

des Unternehmens:

„Wir müssen immer neugierig sein, immer

Fragen stellen – jeder an seinem Platz, vom

Auszubildenden über den Ingenieur bis zur

Geschäftsleitung.“ Besonders stolz ist der

Geschäftsführer daher auf Neuentwicklungen

im Bereich der Fertigungs- und Messtechnik

aus dem eigenen Haus, die in aller

Kürze umgesetzt werden.

A Success Story with Future

The year 2010 was an occasion for Gienanth

GmbH to look back on a success story of 275

years. With currently 650 employees the company

produces in the area of machine moulding

in particular coupling parts for wellknown

manufacturers and suppliers of the

automotive industry as well as engine blocks

for diesel and gas engines in the area of hand

moulding. To be up to the challenges of the

future the company’s managing director, Andreas

Hecker, relies in particular on the company’s

capacity for innovation and the readiness

of all employees to permanently call

conventional and long-established things

into question.

Gienanth GmbH, Ramsener Straße 1, 67304 Eisenberg, Tel. +49 6351 408-0, E-Mail info@gienanth.com, www.gienanth.com


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28 WIRTSCHAFT

Qualität und Vielfalt aus Tradition

Walther-Werke

CEE Stecker und Kupplungen

Die Entwicklung der ersten mobilen

Flachsteckvorrichtung im

Jahr 1922 und der ersten Rundsteckvorrichtung

1964 sind Meilensteine in

der Erfolgsgeschichte der Walther-Werke.

Das 1897 in Grimma gegründete und heute

in Eisenberg ansässige Unternehmen und

seine rund 280 Mitarbeiter genießen als

ausgewiesene Experten im Bereich Systemlösungen

für die Elektroinstallation ein hohes

Ansehen und Vertrauen beim Handwerk.

Das Unternehmen unterhält Tochterfirmen

in Österreich, England, Frankreich und den

USA. Dazu kommen rund 60 Walther-Vertretungen

weltweit.

Das umfangreiche Angebot der Walther-

Werke umfasst die Bereiche Stecksysteme,

Gebäude-Installationssysteme, EIB-Gebäudeautomation

und Stromverteiler für den

Außenbereich, die unter dem Label „Walther-System-Bosecker“

vertrieben werden.

Mit dem neuen „e-mobility“- Sortiment hat

Walther auch in diesen Bereichen bahnbrechende

Neuentwicklungen vorgestellt. Die

elektrischen Komponenten und -Systeme

werden durch die intensiven Kontakte mit

dem Elektro-Fachgroßhandel und Elektro-

Handwerk wie auch mit der Industrie und

Planern ständig weiterentwickelt.

Walther-Werke, Ferdinand Walther GmbH, Ramsener Straße 6, 67304 Eisenberg

Tel. +49 6351 475-0, E-Mail: mail@walther-werke.de, www.walther-werke.de

Der Schaltanlagen Profi

Greiner Schaltanlagen

Seit mehr als einem halben Jahrhundert

steht der Name „GREINER“ für

zukunftsweisende Technik im Bereich

von Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen.

Heute ist die GREINER-Gruppe

mit ihren drei Bereichen GREINER Schaltanlagen

GmbH, dem Engineeringunternehmen

SKE Greiner GmbH und dem Tochterunternehmens

GREINER Elektrotechnik und Systembau

GmbH mit dem Standort Schwarzheide ein

international agierendes Unternehmen der

Elektrotechnik mit mehr als 110 Mitarbeitern.

Das Produktspektrum umfasst einerseits

Nieder- und Mittelspannungs-Schaltanlagen,

stahlblechgekapselte Schaltgerätekombinationen,

Pultsysteme und Wartentechnik, Doppelbodensysteme

sowie mechanische Komponenten,

andererseits auch die gesamte

Planung, die Konstruktion und das Engineering.

Von der Blechbearbeitung bis hin zu

komplexen Schaltanlagen und modernsten

elektrischen Steuerungen bietet GREINER

Komplettlösungen aus einer Hand.

Aufgrund ständiger Innovationen bei Produkten

und Fertigungsverfahren, höchster

Qualität und Zuverlässigkeit und der sprichwörtlichen

Flexibilität ist das Unternehmen

seit vielen Jahren der kompetente Partner für

namhafte Firmen im In- und Ausland.

GREINER Schaltanlagen GmbH, Eisenberger Straße 56 a, 67304 Kerzenheim, Tel. +49 6351 4907-0

E-Mail: info@greiner.eu, www.greiner.eu


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFT

29

Kompetenz in Reinigung und Logistik

IWA – M. Schäfer – Industriewaschanlagen

Ohne Kleinladungsträger (KLT)

sind die logistischen Abläufe in

der Automobilindustrie und bei

deren Zulieferern undenkbar. Um einen reibungslosen

Ablauf im Zulieferprozess zu

gewährleisten, ist ein einwandfreier Zustand

der unterschiedlichen Kleinladungsträger

zwingend erforderlich. Durch die Fertigungsprozesse

in der Automobilindustrie

lassen sich Verschmutzungen der Kleinladungsträger

im alltäglichen Gebrauch nicht

vermeiden. Die Firma IWA hat sich seit ihrer

Gründung im Jahr 1997 als Dienstleister mit

dem Schwerpunkt der KLT – Reinigung vor

allem in dieser Branche einen ausgezeichneten

Namen gemacht.

Neben der Reinigung von Kleinladungsträgern

kümmern sich mittlerweile rund 30

Mitarbeiter auf 2500 m² Hallenfläche und

6000 m² Außenfläche ebenfalls um die Reinigung

von Großladungsträgern sowie anderen

Kunststoffbehältern. Fünf moderne

Waschanlagen reinigen die unterschiedlichen

Mehrwegbehälter mit Hilfe von Bürsten

oder Mitteldruckwaschung. Die maschinelle

Entfernung verschmutzter Partikel

sowie der gezielte Einsatz erprobter chemischer

Lösungen sorgen nicht nur für eine

lange Lebensdauer der Ladungsträger, sondern

schonen auch die Umwelt.

Die langjährige Erfahrung mit verschiedenen

Kunden haben IWA darüber hinaus

zum kompetenten Dienstleister bei der

Umsetzung von Logistikkonzepten werden

lassen. So ist das Unternehmen als Bindeglied

zwischen Fertigung und Materialdisposition

der Kunden und Lieferanten häufig

auch für die gesamte Logistikplanung der

verschiedenen Unternehmen zuständig. Einen

weiteren Schwerpunkt setzt die Fa. IWA

auf die Vermietung der unterschiedlichsten

KLT.

IWA Matthias Schäfer, Industriestraße 24, 67722 Winnweiler, Tel. +49 6302 983899

E-Mail: iwa@iwa-winnweiler.de, www.iwa-winnweiler.de

Die Dinge in Bewegung bringen

Rail & Tracking Systems

Ob bei Sportereignissen wie den

olympischen Spielen in Peking

oder Shows wie DSDS – hin und

wieder geraten auf Schienen bewegte Kameras

ins Blickfeld des Fernsehzuschauers.

Möglich machen dies die Systeme der Fa.

RTS Rail & Tracking Systems. Gemäß dem

Motto „We like to make it move“ ist das Unternehmen

stets bestrebt, neue Ideen und

Lösungen für die Fortbewegung unterschiedlicher

Kameras zu entwickeln.

So bewegt sich beispielsweise das extrem

leichtgewichtige, multifunktionale, computergesteuerte

Schienensystem Trackrunner

ohne Kabelführung mit einer Geschwindigkeit

von 25 m/s. Selbst mit integriertem Kabelführungssystem

erreicht das System immer

noch eine Geschwindigkeit von 12,5 m/s.

Für den Einsatz im Studio oder bei Konzerten

eignet sich besonders der Trackrunner ENT

und der Trackrunner ENT CURVE. Teleskopierbare

Kamerasäulen und ferngesteuerte Hubsäulen

bringen dem Fernsehzuschauer bei

Sport- und Showevents das Geschehen näher.

Die Fa. RTS verfügt weiter über Kameraköpfe

für Film-, Video- und HD-Kameras, die

auch Filmaufnahmen aus der Luft und somit

spektakuläre Bilder ermöglichen.

RTS Rail & Tracking Systems GmbH, Industriestraße 24, 67722 Winnweiler, Tel. +49 6302 982143

E-Mail: d.pfleger@r-t-s.tv, www.r-t-s.tv


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30 WIRTSCHAFT

Verlässlicher Lotse im Steuer-Dschungel

Steuerbüro Michael Reinehr

Der Wirtschaftsstandort Deutschland

ist gekennzeichnet durch

ein dichtes Netz von Regulierungen,

ein komplexes Steuersystem und eine

hohe Steuerbelastung. Die Gesetzgebung

befindet sich in einem kontinuierlichen Veränderungsprozess

und macht somit eine

permanente Überprüfung und Anpassung

von erarbeiteten Lösungen erforderlich. Für

Privatpersonen sowie für Unternehmen aller

Größenordnungen und Rechtsformen

wächst daher stetig die Bedeutung fachkundiger

und umfassender steuerlicher Beratung.

Dieser Entwicklung trägt das Steuerbüro

Reinehr bereits seit rund 50 Jahren

Rechnung und bietet seinen Mandanten

deshalb neben hoher fachlicher Kompetenz

etwas, das nahezu unbezahlbar ist: Verlässlichkeit!

Mit rund 20 Mitarbeitern zählt das traditionsreiche

Beratungsunternehmen zu den

größten Steuerbüros im Donnersbergkreis.

Dies garantiert eine individuelle Betreuung

– mit dem spezifischen Beratungs-Knowhow

für ganz unterschiedliche Branchen

und dennoch ohne jedes Fachchinesisch.

Gleichzeitig ermöglicht die hochmoderne

Infrastruktur einer solchen Großkanzlei die

rasche und effektive Abwicklung aller notwendigen

Arbeitsprozesse. Zusätzlich profitieren

Mandanten von den guten Kontakten

zu Banken, Finanzämtern und Politik sowie

von der engen Zusammenarbeit mit branchenübergreifenden

Kooperationspartnern.

Dabei reicht das umfangreiche Leistungsspektrum

von der klassischen Steuer- und

Unternehmensberatung über Auslandsinvestitionen,

Gutachtertätigkeit, Vermögensberatung,

Lohn und Baulohn, Anlagen und

Finanzbuchhaltung bis hin zu Sozialversicherungsfragen.

Das Ergebnis: Ob Kommune,

mittelständische Unternehmen, Existenzgründer

oder Privatperson – das

Steuerbüro Reinehr bietet keine Steuerberatung

von der Stange, sondern eine persönliche

Betreuung mit individuellen Lösungsvorschlägen.

Reliable Guide in the Tax Jungle

The Reinehr tax consulting office has been a

competent as well as a reliable partner to its

clients for about 50 years. The clients not only

take advantage of the extensive know-how of

about 20 employees but also of the highly

modern infrastructure of this large consulting

office which also has a large number of excellent

contacts to cross-sector cooperation partners.

On this basis the Reinehr consulting office,

as one of the largest tax consulting offices

in the Donnersberg region, is able to guarantee

individual consulting services to each of its

clients – going well beyond the classic tax and

business consultancy. The range of services

also includes foreign investments, services of

an expert, investment counselling, wage matters

and wages in the construction industry,

asset and financial accounting as well as social

insurance issues.

Michael Reinehr, Steuerberater - Vereidigter Buchprüfer, Dr. Carl-Glaser-Straße 2c, 67292 Kirchheimbolanden

Tel. +49 6352 4018–0, E-Mail: info@michael-reinehr.de, www.michael-reinehr.de


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis WIRTSCHAFT 31

Spezialist für Transport- und Palettiersysteme

W+D-Langhammer GmbH

W+D-Langhammer ist führender

Anbieter von Transport- und Palettieranlagen.

An den Standorten

Eisenberg (Pfalz) und Freiberg (Sachsen)

beschäftigt das Unternehmen rund 180 Mitarbeiter.

Gegründet wurde es 1971 von Heinrich

Langhammer und gehört seit 2008 als eigenständige

Gesellschaft zur Winkler+Dünnebier

AG (W+D), einem Unternehmen der Körber

Gruppe.

W+D-Langhammer bietet komplett integrierte

Systemlösungen aus einer Hand. Die

Stärken sind Projektierung und Herstellung

komplexer Automatisierungssysteme. Schwerpunkte

der Produktion bei W+D-Langhammer

sind Lagenpalettierer und Roboter. Mit den

Langhammer-Systemen lassen sich nahezu

alle Produkte palettieren und transportieren,

so dass Unternehmen aus den unterschiedlichsten

Branchen zum Kundenkreis gehören,

insbesondere aus der Papier und Tissue verarbeitenden,

aber auch aus der Lebensmittel-,

Chemie- und Kosmetikindustrie. Die besondere

Stärke liegt in der modularen Bauweise der

Anlagen, von denen jede einzelne aus Standard-Komponenten

zusammengesetzt und

auf den Punkt genau an die individuellen Bedürfnisse

und damit äußerst flexibel an die jeweilige

Produktionsumgebung des Kunden

angepasst werden kann.

Beste Qualität und eine einfache Wartung

garantieren einen zuverlässigen Betrieb und

lange Laufzeiten der Maschinen und Anlagen.

Und sollte es doch einmal Probleme geben,

sind erfahrene Service-Mitarbeiter jederzeit erreichbar

und bringen kompetent und schnell

alles wieder zum Laufen.

W+D-Langhammer bietet komplett integrierte Systemlösungen aus einer Hand.

Großen Wert legt W+D-Langhammer auf die

Weiterbildung und die persönliche Entwicklung

der Mitarbeiter sowie auf eine Arbeitsumgebung,

in der das Miteinander – sowohl unter

den Kollegen als auch mit den Kunden – groß

geschrieben wird. Denn das ist die Überzeugung:

Die Mitarbeiter sind es, die mit ihrem

Fachwissen, ihrer Kreativität und Leistungsbereitschaft

für den Erfolg des Unternehmens

verantwortlich sind.

Specialist for Transport and

Palletizing Systems

W+D-Langhammer is an independent enterprise

belonging to Winkler+Dünnebier AG – a

company of the Körber Group – and is a leading

provider of transport and palletizing systems.

With sites in Eisenberg (Palatinate) and

Freiberg (Saxony) the company employs over

180 employees.

W+D-Langhammer offers complete integrated

system solutions from a single source

and its strengths lie in the development and

manufacture of complex automation systems.

The mainline of production are layer

palletizers and robots for a variety of industries.

Every single unit consists of standard

components which can be put together in

building block fashion to meet individual customer

needs. Best quality and simple maintenance

guarantee a reliable operation and

long lifecycle.

W+D-Langhammer GmbH, Werk Eisenberg, Siemensstraße 2, 67304 Eisenberg

Tel. +49 6351 9000, E-Mail: eisenberg@langhammer.de, www.langhammer.de


32 WIRTSCHAFT

Handwerk bietet hervorragende Möglichkeiten

Innovative Modellprojekte tragen zur Zukunftssicherung der Unternehmen bei

Die 1.019 Handwerksbetriebe des

Donnersbergkreises leisten einen

wichtigen Beitrag zu Wirtschaftsentwicklung,

Beschäftigung und

Ausbildung. Bedeutende Gewerke im Donnersbergkreis

sind das Elektro- und Metallgewerbe

mit 348 Betrieben, das Bau- und

Ausbaugewerbe mit 254 Betrieben, gefolgt

vom Gesundheitssektor mit 137 Betrieben

und dem Holzgewerbe (126 Betriebe). Das

Handwerk ist ein wichtiger Partner in der

dualen Berufsausbildung: Eine Lehre im

Handwerk bietet mit seiner breiten Palette

an Berufen jungen Menschen ein ideales

Sprungbrett mit günstigen Beschäftigungsund

Aufstiegsperspektiven. Hierzu bietet

die Handwerkskammer der Pfalz durch verschiedene

Projekte – beispielsweise zur Berufsorientierung

oder passgenauen Vermittlung

– ihre Unterstützung an.

Neben guten Beschäftigungschancen

bringt eine abgeschlossene Handwerkslehre

auch attraktive berufliche Aufstiegsmöglichkeiten

durch fachgebundene oder überfachliche

Fortbildungsprüfungen, z. B. als

„Kfz-Servicetechniker“ oder „Betriebswirt

des Handwerks“, oder durch die traditionelle

Meisterprüfung. Sie ist Voraussetzung

für anspruchsvolle Führungstätigkeiten

und den Weg in die Selbstständigkeit.

Wer nach einer erfolgreichen Ausbildung

ein Studium anstrebt, für den gibt es in

Rheinland-Pfalz auch die Möglichkeit des

Hochschulzugangs ohne Abitur. Wer eine

Meisterprüfung oder eine vergleichbare

Fortbildungsprüfung abgelegt hat, kann

unmittelbar an allen Fachhochschulen und

Universitäten studieren, und zwar in allen

Fächern und ohne weitere Prüfung oder Eignungsfeststellung

und unabhängig von der

Gesamtnote des Abschlusses.

Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs setzt

die Handwerkskammer der Pfalz auf Aufklärungsarbeit

und Nachwuchsgewinnung an

allen Bildungseinrichtungen. Schüler besuchen

die Berufsbildungs- und Technologiezentren

der Handwerkskammer der Pfalz

und erleben in mehrtägigen Kursen, was

Handwerk heute bedeutet. Die Handwerkskammer

der Pfalz ist derzeit aktiv in verschiedene

innovative Modellprojekte involviert:

Zusammen mit dem Institut für

Technik der Betriebsführung im Deutschen

Handwerksinstitut (itb) in Karlsruhe sowie

dem Forschungs- und Beratungsinstitut Dr.

Albert Ritter führt die Kammer das Projekt

„HaFlexSta“ durch. Das vom Bundesministerium

für Forschung und Bildung geförderte

Projekt beschäftigt sich mit Strategien

und Möglichkeiten der Verbesserung der Innovations-

und Zukunftsfähigkeit von

Handwerksbetrieben durch eine Ausbalancierung

von Flexibilität und Stabilität. Damit

Handwerksbetriebe innovationsfähig

bleiben – ein Schlüssel für Wachstum und

Sicherung der Arbeitsplätze – sind neue Impulse

zur Förderung ihrer Flexibilität erforderlich.

So sollen sich Handwerksbetriebe

souverän und angstfrei Veränderungen stellen

und sich weiterentwickeln. Das setzt ein

hohes Maß an Bereitschaft und Fähigkeit

zum Lernen und Verändern voraus – enorme

Herausforderungen vor allem für kleine Betriebe.

Mehrere Betriebe im Donnersbergkreis

sind an dem Projekt zur Umsetzung

betrieblicher Verbesserungsprozesse beteiligt.

Ein anderes Projekt der Handwerkskammer

beschäftigt sich mit dem demographischen

Wandel: „Strategien für die Zukunft

– lebensphasenorientierte Personalpolitik“

zielt darauf ab, Unternehmen bei der Gewinnung

und Bindung von Mitarbeitern zu

unterstützen – in Zeiten einer schrumpfenden

und alternden Bevölkerung. Kofinanziert

wird das Projekt aus dem Europäischen

Fonds für regionale Entwicklung und

vom Land Rheinland-Pfalz und mehrere Betriebe

aus dem Donnersbergkreis konnten

Mit einer Imagekampagne macht das Deutsche Handwerk auf seine Stärken aufmerksam.


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFT

33

für die Teilnahme gewonnen werden. Alle

Lebens- und Berufsphasen von Mitarbeitern

sollen wertgeschätzt und in die betrieblichen

Abläufe integriert werden. Die

Vorteile einer solchen lebensphasenorientierten

Personalpolitik für Betriebe liegen

auf der Hand: So werden nicht nur Motivation

und Produktivität von Mitarbeitern gesteigert,

sondern es werden auch Ausfallund

Fluktuations- und Einarbeitungszeiten

minimiert. Das Image des Betriebes verbessert

sich, so können qualifizierte Mitarbeiter

gebunden werden.

Crafts Trade Offers Outstanding

Opportunities

The 1,019 crafts enterprises in the Donnersbergkreis

region make an important contribution to

the advancement of the economy, employment

and education. Important trades in the Donnersbergkreis

region are the electric and metal trade

with 348 enterprises, the construction and fitting

trade with 254 enterprises followed by the health

sector with 137 crafts enterprises, and the wood

trade (126 enterprises). The trade is an important

partner in dual vocational training: With its vast

range of professions, vocational training in the

crafts trade offers young people an ideal starting

point with advantageous employment and career

perspectives. Besides good employment

chances, a completed vocational training in the

craft trade also offers attractive career chances

with related or interdisciplinary advanced education

exams or the traditional master craftsman/

craftswoman exam. In the state of Rhineland-

Palatinate, craftsmen and women also have the

possibility to study at a university without having

taken their A levels. Those who have passed a

master craftsmen/craftswoman exam can study

immediately at all colleges and universities.

With projects like “HaFlexSta” or “Lebensphasenorientierte

Erwerbspolitik”, the Chamber of

Crafts deals with the challenges of the future.

Enterprises in the Donnersbergkreis region are

also involved.

„Kompetenz mit Herz verbinden“

Interview mit Brigitte Mannert, Präsidentin der

Handwerkskammer der Pfalz

Frau Mannert, welche Ziele haben

Sie sich als Präsidentin der

Handwerkskammer gesteckt?

Die Handwerkskammer wird

nach meiner Überzeugung in

Handwerk, Politik und Öffentlichkeit

als kompetenter Ansprechpartner

wahrgenommen. Daran möchte ich weiterarbeiten:

Das pfälzische Handwerk soll auch

künftig als starke Wirtschaftsmacht und attraktiver

Arbeitgeber gesehen werden. Ich

möchte Kompetenz mit Herz verbinden und

die Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit

des regionalen Handwerks stärken.

Außerdem möchte ich die Kompetenzen

der Handwerkskammer in der Betriebsberatung

und Weiterbildung stärken. Weiterbildung

ist für Handwerksbetriebe unerlässlich,

wenn sie betriebswirtschaftlich auf der

Höhe der Zeit bleiben wollen. Die Beratungsangebote

der Kammer schätze ich als sehr

gut ein. Es kommt jetzt darauf an, diesen

Service bei den Betrieben bekannter zu machen

und sie zu ermutigen, diese Angebote

auch zu nutzen.

Viele Betriebe beklagen schon heute den

Nachwuchsmangel. Wie kann man noch mehr

Jugendliche motivieren, eine handwerkliche

Ausbildung anzustreben?

Es ist von großer Bedeutung, Jugendliche

für eine Lehre im Handwerk zu gewinnen.

Deshalb muss das Handwerk in den Schulen

einschließlich der Gymnasien präsent werden,

um zu zeigen, wie hochkarätig heute

die Anforderungen im Handwerk sind. Aus

dem gleichen Grund bin ich für die Einfüh-

rung von Lernfenstern, mit deren

Hilfe der Werkunterricht in die

Schulen zurückkehrt. Und deshalb

begrüße ich auch die Imagekampagne

des deutschen Handwerks, mit

der die Botschaft vermittelt wird,

dass das Handwerk stolz auf das

sein kann, was es leistet.

Ist eine solche Imagekampagne denn überhaupt

notwendig?

Handwerk ist modern, ist innovativ und

vielfältig, nur leider ist dies in den Köpfen

der Mehrheit der deutschen Bevölkerung

noch nicht angekommen. Dies zeigt zumindest

das Ergebnis einer Forsa-Umfrage, die

vom Zentralverband des Deutschen Handwerks

(ZDH) und der Aktion modernes Handwerk

(AMH) 2008 in Auftrag gegeben wurde.

Diese Umfrage bestätigt, dass das Handwerk

von einem Großteil der Bevölkerung als altmodisch

und wenig fortschrittlich eingeschätzt

wird. Viele Berufe, wie zum Beispiel

Parkettleger, sind nahezu unbekannt – oder

werden gar nicht dem Handwerk zugeordnet,

wie Friseur oder Fleischer. Auch Berufe

wie Chirurgiemechaniker, Galvaniseur, Modellbauer

oder Kälteanlagenbauer kennt

kaum einer. Kaum ein Außenstehender

kennt die vielen Möglichkeiten im Handwerk

und seine Innovationskraft und kaum einer

weiß um die Vielfältigkeit des Handwerks. So

wird dem Handwerk allgemein eine geringe

Bedeutung zugemessen und das, obwohl

tatsächlich mehr als 4,8 Millionen Beschäftigte

in rund 970.000 Betrieben deutschlandweit

und pfalzweit rund 86.000 Beschäftigte

in mehr als 17.000 Betrieben wahrhaft

eine wirtschaftliche Macht darstellen.


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFTS-

FÖRDERUNG

Die Förderung von Unternehmen und Existenzgründern obliegt

im Donnersbergkreis nicht allein den Wirtschaftsförderungen

der sechs Verbandsgemeinden: Hier existiert ein dichtes Netzwerk

von Experten, das sich für die Unternehmerschaft stark

macht – ein Netzwerk aus erfahrenen und hoch motivierten

Persönlichkeiten. Als Netzwerkpartner treten zusätzlich Kreisverwaltung,

regionale Banken (Sparkasse Donnersberg sowie

Volksbank Alzey eG) und verschiedene Unternehmen unter der

Marke Wirtschaftsforum auf den Plan. Wichtiges Instrument

des Wirtschaftsforums sind die Senior Experts, allesamt gestandene

Unternehmer, die mit ihrem Know-how Gründer beraten,

begleiten – und manchmal auch gleich in den neuen Betrieb

einsteigen, wie das Beispiel auf der folgenden Seite zeigt.

Assistance with business development for companies and

start-ups is not only up to the economic promotion by the six

communities in the Donnersbergkreis region: There is a dense

network of experts in the region that promotes entrepreneurship

consisting of experienced and highly motivated people.

Additional network partners include the district administration,

regional banks (Sparkasse Donnersberg and Volksbank Alzey eG)

as well as different companies, all acting by the name of „Wirtschaftsforum“

[Economic Forum]. One important instrument

of the Economic Forum are the senior experts: all of them are

long-standing entrepreneurs that counsel start-ups with their

know-how, accompany them – and even join the new company

as the example on the following page shows.


Interview

Starthilfe für die Prüftechnik-Spezialisten

Interview mit Bernd Hofmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Femeg Feinwerktechnik GmbH,

und den beiden Jungunternehmern Christian Schmidt und Michael Renner. Gemeinsam hat das Trio

2009 die Pollux electro mechanical systems GmbH aus der Taufe gehoben.

Herr Hofmann, Sie haben als Senior Expert

die beiden Ingenieure beim Schritt in die Selbstständigkeit

begleitet. Wie kam es dazu?

Hofmann: Ich bin seit einigen Jahren als Senior

Expert des Wirtschaftsforums tätig und

berate Jungunternehmer bei der Existenzgründung.

Die beiden habe ich auf der Existenzgründermesse

in Mainz 2008 kennen gelernt.

Damals arbeiteten sie noch als Elektroingenieure

bei einem Automobilzulieferer

und wollten ihren Betrieb zunächst nebenberuflich

ins Laufen bringen.

Was genau macht Pollux?

Renner: Wir bauen und modernisieren Prüfstände,

mit denen man entwicklungsbegleitend

Verbrennungsmotoren und deren Kom-

ponenten – wie etwa Turbolader – testen

kann. Weiterhin werden unsere Testsysteme

auch in der Produktion und Fertigung eingesetzt,

um ein Höchstmaß an Qualität zu gewährleisten.

Schmidt: Und wir überwachen diese Anlage

– wenn gewünscht – auch langfristig. Die gesamte

Prüftechnik hat einen hohen Stellenwert,

nicht nur in der Automobilindustrie.

Warum sind Sie, Herr Hofmann, als Gesellschafter

mit ins neue Unternehmen eingestiegen?

Hofmann: Weil mich die Geschäftsidee

gleich überzeugt hat. Das ist ein Markt mit

großer Zukunft. Außerdem gibt es Synergien:

Pollux übernimmt Entwicklungsarbeiten für

Femeg, bisher mussten wir solche Aufträge

extern vergeben. Hinzu kam, dass Pollux in

ein Femeg-Firmengebäude einziehen konnte

und somit in direkter Nachbarschaft zu unserer

Produktion angesiedelt ist.

Wo soll es mit dem Unternehmen in Zukunft

hingehen?

Hofmann: Ganz klar: Wir setzen auf Wachstum

und wollen künftig auch in internationale

Märkte vordringen.

Renner: Pollux beschäftigt schon zehn Mitarbeiter

und wir sind zuversichtlich, dass es

weiter bergauf geht. Die Chemie stimmt einfach,

wir wollen und werden gemeinsam etwas

bewegen.


36 WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Das Wirtschaftsforum als Partner der Betriebe

Differenzierte Hilfsangebote für Gründer und bestehende Unternehmen

Das Wirtschaftsforum Donnersberger

Land besteht seit 2002

und wurde von verschiedenen

Partnern ins Leben gerufen, um den Kreis als

Wirtschafts- und Lebensraum weiterzuentwickeln.

Es soll die regionalen Rahmenbedingungen

für die wirtschaftliche Entwicklung

der Unternehmen verbessern. Als

Kooperationspartner traten Kreisverwaltung,

regionale Banken, die sechs Verbandsgemeinden

und diverse Unternehmen unter

ein gemeinsames Dach. Kooperation und

Austausch machen jedoch nicht an den

Kreisgrenzen Halt: Einrichtungen wie die Investitions-

und Strukturbank des Landes

(ISB), die Universitäten, Fachhochschulen

und Institute in Kaiserslautern, Mainz,

Mannheim, Darmstadt und Frankfurt wurden

im Laufe der Zeit ebenfalls einbezogen.

Seit 2003 ist der Donnersbergkreis auch

Mitglied bei der „Wirtschaftsförderung Region

Frankfurt RheinMain“. Seit 2006 besteht

ein Kontakt mit der FH Kaiserslautern, um

die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft

und Forschung zu intensivieren, es werden

regelmäßig gemeinsame Vortragsabende

organisiert. Über die Kontaktstelle für Innovation,

Technologie- und Wissenstransfer

können Unternehmen bei speziellen technischen

oder wirtschaftlichen Fragestellungen

das Know-how der Hochschule nutzen. Die

FH bietet Bildungsgänge an, bei denen die

Studenten studienbegleitend in regionalen

Unternehmen tätig sind.

Das Wirtschaftsforum dient dem gemeinsamen

Austausch aller Beteiligten, um zu

einer themenspezifischen Förderung von

Wirtschaft und Beschäftigung im Donnersberger

Land beizutragen und die Potenziale

der Region besser heben zu können. Das Forum

richtet sich mit seinen Aktivitäten nicht

nur an Unternehmen der Region und ihre Beschäftigten,

sondern auch an Verbände, Bildungseinrichtungen

und politische Organisationen.

Zu seinen Aktivitätsfeldern gehören:

Personalentwicklung und Qualifizierung

in Unternehmen, Marketing für den

Wirtschaftsraum und seine Betriebe und die

Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung.

Das Wirtschaftsforum hat sich im Laufe

seines Bestehens vielen wichtigen Projekten

gewidmet, so wurde ein Standortraster mit

wirtschaftlich relevanten Daten erstellt, es

liefert Unternehmen, die auf der Suche nach

neuen Standorten sind, eine Kurzdarstellung

bedeutsamer Themenkreise. Basisinformationen

für Produktionsbetriebe und

Dienstleister stehen in der Auflistung verfügbarer

Gewerbe- und Industrieflächen genauso

zur Verfügung wie strukturpolitische

Daten. Gewerbesteuersätze sind aufgezeigt

und Hinweise zu aktuellen Förderprogrammen.

Im Wirtschaftsforum werden unterschiedliche

Themen aufgegriffen und Probleme

unbürokratisch und effektiv gelöst. Offener

Austausch und kooperative Herangehensweise

an Problemstellungen sind der Garant

für das Finden innovativer Lösungen – egal

ob in Fragen der Wirtschaftsförderung, der

Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder der

Qualifizierung. So alt wie das Wirtschaftsforum

selbst ist die Initiative „Job aktiv“. Sie

bietet nicht nur jährlich 300 bis 400 Schülern

die Chance, sich in Betrieben über Ausbildungsberufe

zu informieren, sondern bie-

Ministerpräsident Kurt Beck beim Wirtschaftsforum 2010


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

37

tet auch kostengünstige Kurse und Seminare

zur gemeinsamen Fortbildung von Mitarbeitern

mehrerer Firmen an. Ein Angebot an interessierte

Unternehmer sind regelmäßige

Vortragstermine zu aktuellen Themen, die

bei wechselnden „Gastgebern“ stattfinden

und meist eine Betriebsbesichtigung mit

einschließen.

Besondere Unterstützung kommt ExistenzgründerInnen

zu. Die Betreuung dieser

Zielgruppe endet aber nicht mit der Gründung,

für später auftauchende Fragestellungen

bietet der Kreis neben den etablierten

Strukturen und Organisationen Senior Experts

als kompetente Ansprechpartner an.

Die ehrenamtlich tätigen Experten richten

sich mit ihren Service- und Beratungsleistungen

nicht nur an Gründer, sondern auch

an Unternehmer, die eine Umstrukturierung

oder Erweiterung planen oder aufgrund der

wirtschaftlichen Lage Konzepte anpassen

oder Fördermittel beantragen möchten. Darüber

hinaus bietet das Wirtschaftsforum für

Interessenten aller Branchen Beratungssprechstunden

mit dem Gründerexperten

Bernd Labenski an. Auch die Teilnahme und

der Besuch von Gründermessen wie der Ignition

in Mainz oder der Gründermesse AUF-

SCHWUNG in der IHK Frankfurt gehört zu

den besonderen Angeboten für Existenzgründer.

Doch nicht nur frischgebackene Unternehmer

erfahren beim Wirtschaftsforum

Hilfestellung: Im Rahmen der Bestandspflege

werden auch niedergelassenen Unternehmen

des Donnersbergkreises Serviceleistungen

angeboten. Dazu gehört die

Beratung bei Umstrukturierung oder Erweiterung,

das Anpassen von Konzepten oder

die Fördermittelberatung.

Stand des Wirtschaftsforums auf der Messe „Aufschwung“

The Economic Forum as Partner of

the Enterprises

The Economic Forum Donnersberger Land

dates back to 2002 and was founded by different

partners with the aim of developing and

advancing the district as a business and residential

area. The cooperation partners include

the district administration, regional banks,

the six communities with their business promotions

and various companies, all united

under the roof of the Economic Forum. However,

cooperation and exchange does not stop

at the district boundaries: institutions like the

“Investitions- und Strukturbank des Landes

(ISB)”, the universities and polytechnics were

also included over time. Among the various

activities of the Economic Forum are: HR development

and qualification in companies,

marketing for the economic region and its enterprises

and improving the regional promotion

of business. Companies receive special

support – start-ups as well as long-established

ones. Taking care of start-ups also does

not stop with the founding. For questions

that may arise later on, the district offers its

senior experts amongst others as competent

contact persons. Services are also offered to

resident companies in the scope of maintenance

of existing enterprises. This includes

consulting with restructuring or expansion

projects, adapting concepts or advice on

funding.


38 WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Gemeinsam engagiert für die Unternehmen

Aktives Regionalmarketing von Wirtschaftsförderung und Sparkasse

Die Idee, die hinter einem gemeinsamen

Regionalmarketing von Sparkasse,

Kommunen und Donnersbergkreis

steht, ist eigentlich ganz einfach,

denn die beteiligten Partner verfolgen das gleiche

Interesse: Die Stärkung der regionalen

Wirtschaft.

So werden Existenzgründer während der

Start- und Festigungsphase bei der Unternehmensführung

von der Sparkasse Donnersberg

intensiv begleitet. Im Rahmen des Wirtschaftsforums

Donnersberger Land haben

Sparkasse und Kreisverwaltung außerdem

2005 eine Existenzgründeroffensive gestartet.

Ziel war es, die Bedingungen für Jungunternehmer

weiter zu verbessern, den Betreuungsservice

auszubauen und den Netzwerk-

Aufbau voranzutreiben.

Das gemeinsame Regionalmarketing von

Sparkasse und Wirtschaftsförderung des Donnersbergkreises

zeigt sich in regelmäßigen gemeinsamen

Auftritten bei den verschiedensten

Existenzgründermessen, z. B. in Mainz

oder Frankfurt/Main. Dazu passt auch das Engagement

der Sparkasse in den vergangenen

Jahren. So wurde bereits 1998 das Existenzgründerzentrum

ixpo aus der Taufe gehoben.

Dort wurden insbesondere innovativen und

technologieorientierten Unternehmensgründern

günstige Mieträume zur Verfügung stellt.

In jüngster Zeit macht sich die Sparkasse in

ihrem Regionalmarketing vor allem für den

Wirtschaftszweig Tourismus stark: Gemeinsam

mit dem Kreis findet einmal jährlich ein

Symposium für Wirtschaftsförderer und Touristiker

statt. So wird der Kreis bekannt und

das Hotel- und Gastronomiegewerbe vor Ort

gefördert. Auf diesen Symposien werden außerdem

interessante Themen behandelt, die

für die Praxis der Wirtschaftsförderungen

nützlich sind.

Working Together for the

Companies

For several years now, Sparkasse Donnersberg,

the local authorities and the district administration

have pursued joint regional marketing

activities with the aim of strengthening

the economy in the region. Sparkasse Donnersberg

offers hands-on advice to founders of new

businesses during the start-up and consolidation

phase in all questions concerning company

management. In the scope of the

“Wirtschaftsforum Donnersberger Land”, the

Sparkasse and the district administration also

initiated a new business founder’s campaign

in 2005. The joint regional marketing activities

pursued by the Sparkasse and the economic

development initiative are also regularly presented

at various business founders’ fairs, for

example in Mainz or Frankfurt/Main. In recent

times, the regional marketing activities of the

Sparkasse concentrate on the tourism sector

above all: together with the district, it hosts a

symposium for economic promoters and members

of the tourism industry once a year.

Interview mit

Günther Bolinius,

Vorstandsvorsitzender

der

Sparkasse

Donnersberg

Die Sparkasse Donnersberg engagiert sich

stark in der Wirtschaftsförderung für den

Donnersbergkreis. Warum ist dieser Bereich

so wichtig?

Der Dialog mit den Unternehmen, die

Nähe zur Wirtschaft ist für uns wichtig, um

für die Zukunft gerüstet zu sein. Als Geldinstitut

und Partner des Mittelstands liegt

uns das wirtschaftliche Wohlergehen unserer

Kunden natürlich am Herzen. Dazu gehört,

dass wir helfen, den Kreis weiterzuentwickeln

und nicht auf dem Erreichten

stehen zu bleiben.

Ihr Engagement geht aber noch weiter. Neben

dem Wirtschaftsforum Donnersberger

Land unterstützen Sie auch andere Projekte,

oder?

Ja, das stimmt. Wir veranstalten regelmäßig

Unternehmerstammtische mit einem

prominenten Redner, was sehr gut bei unseren

Firmenkunden ankommt. Und dann

unterstützen wir noch ein Event, das jährlich

in München stattfindet: In der Pfälzer

Weinstube im Zentrum bieten wir eine

Weinprobe mit edlen Tropfen aus dem Donnersbergkreis

und Pfälzer Essen an. Das

wird von den Münchnern gut angenommen

und wir werben für Urlauber und Tagestouristen.


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WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

39

Hier trifft Erfahrung auf frische Ideen

Führungspersönlichkeiten beraten als Senior Experts junge Firmengründer

Senior Experts informieren auf dem Campus der Goethe-Universität Frankfurt/Main, März 2011

Die Idee ist eigentlich ganz einfach:

Auf der einen Seite sind da

junge Leute mit einer innovativen

Geschäftsidee, die aber die Fallstricke und

Risiken einer Firmengründung fürchten. Sie

brauchen auf der „unternehmerischen“ Seite

noch ein wenig Rat und Unterstützung. Auf

der anderen Seite stehen gestandene Unternehmerpersönlichkeiten,

die all das schon

einmal mitgemacht haben und ihre Erfahrungen

gerne an junge Leute weitergeben

würden. Und wer könnte einen jungen Gründer

besser beraten als ein gestandener Unternehmer

mit reichlich Erfahrung „auf dem

Buckel“? Das ist der Grundgedanke, der hinter

den „Senior Experts“ steht, einer Einrichtung

des Wirtschaftsforums Donnersberger

Land. Zwölf Führungspersönlichkeiten aus

namhaften Industrieunternehmen, aber

auch aus Dienstleistung, Handel und Handwerk,

unterstützen, beraten und begleiten

Existenzgründer und junge Unternehmen

mit ihrem Know-how dabei, das junge Unternehmen

auf eine solide Basis zu stellen.

Die Senior Experts helfen bei der Ideenplanung,

in der Phase der Gründung und des

Aufbaus sowie in der Konsolidierungsphase

nach den ersten fünf Jahren oder auch bei

einer Neuorientierung – und zwar ehrenamtlich

und diskret. Sämtliche Vereinbarungen

und Gespräche zwischen Jungunternehmern

und Senior Experts sind streng vertraulich.

Vor oder in der Anfangsphase einer Gründung

treten immer wieder Fragen auf, deren

richtige Beantwortung für den Erfolg entscheidend

sein kann: Der Austausch mit Experten,

die Erfahrungen anderer und die Vermittlung

wichtiger Kontakte können in

dieser Zeit lebenswichtig für das junge Unternehmen

sein. Das können Fragen der Unternehmensplanung

und Unternehmensführung

ebenso sein wie die Investitionsplanung

und das Personalmanagement. Die Senior

Experts verstehen aber nicht nur viel von ihrem

Metier: Sie kennen auch den Kreis, die

Region und deren Wirtschaftsstruktur und

können Kontakte zu anderen Unternehmen

und relevanten Organisationen vermitteln.

Sie unterstützen auf diese Weise junge Unternehmen

im Donnersbergkreis und sorgen

für eine positive und nachhaltige Entwicklungsperspektive.

Experience Meets Fresh Ideas here

Who could counsel a young entrepreneur

better than an experienced one with vast experience?

This is the main idea behind the

senior experts, a service offered by the Economic

Forum Donnersberger Land. Twelve

management experts from renowned industry

companies but also in the service, trade

and crafts sector, assist, counsel and accompany

start-ups and young companies with

their know-how to put their new companies

on a solid base. The senior experts help with

planning ideas, in the founding and establishment

phase as well as in the consolidation

phase after the first five years, and also

with re-orientation. Free of charge and discreet.

The senior experts answer questions of

corporate planning, management, investment

planning, and personnel management.

But they are not only experts in their

field of business: the senior experts are also

familiar with the district, the region and its

economic structure and can mediate contacts

to other companies and relevant organisations.

This way they help young people

and ensure a positive development

perspective.


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40 WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Gemeinsam stark

Die Sparkasse Donnersberg

Nähe, kompetente Beratung und

persönliche Betreuung sind bei Finanzdienstleistungen

heute wichtiger

denn je. Ob Auszubildende, junge Familien,

Berufstätige oder Ruheständler – Kunden

der Sparkasse Donnersberg werden ganzheitlich

beraten und betreut, immer ausgehend

von Ihrer ganz persönlichen Situation und

unter Berücksichtigung individueller Versorgungspakete.

Die Geschäftsbeziehungen der Sparkasse

Donnersberg zu den mittelständischen Unternehmen

haben viele Facetten – von der

Unternehmensgründung über Zeiten der Unternehmensexpansion

bis hin zu Aspekten

der Unternehmensnachfolge. Dabei spielt die

Nähe zu den Kunden die entscheidende Rolle,

denn es gibt Situationen, in denen es darauf

ankommt, nicht nur nach Aktenlage oder betriebswirtschaftlichen

Kennzeichen, sondern

auf Grundlage der individuellen Kundenkenntnis

und eines über viele Jahre gewachsenen

Vertrauensverhältnisses sachgerecht

zu entscheiden. Die so verstandene, verlässliche

Partnerschaft der Sparkasse Donnersberg

gibt mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern

und Handwerksbetrieben Sicherheit

und Kontinuität in Fragen der kreditwirtschaftlichen

Versorgung.

Das Team des Firmen- und Gewerbekundencenters der Sparkasse Donnersberg

In einer ständig komplexer werdenden

Welt greifen häufig auch erfahrene Fachleute

in Unternehmen auf eine fundierte Beratung

in finanziellen Dingen und unternehmerischen

Fragen durch die Sparkasse zurück.

Deren Finanzkonzepte für den Firmenkundenmarkt

sind Grundlage für eine umfassende

und bedarfsorientierte Beratung mittelständischer

Firmenkunden. Entsprechend

einem ganzheitlichen Beratungsansatz unterstützen

Experten der Sparkasse und ein

Netzwerk leistungsfähiger Kooperationspartner

im Sparkassenverbund die Firmenberater

bei der Kundenbetreuung.

Neu eingestellt hat die Sparkasse Donnersberg

ein „Stärken – Potential – Profil“. Es trägt

dazu bei, dass die Kunden ein Rating ihres

Unternehmens stärker als Chance wahrnehmen

und liefert wichtige Hinweise, wie der

Unternehmer sein Unternehmen noch optimaler

steuern kann.

Selbständig und erfolgreich sein – oder mit

Erfolg selbständig werden ist eine nicht immer

einfache Aufgabe. Um die täglichen Herausforderungen

gut meistern zu können, bietet die

Sparkasse Donnersberg in den klassischen Produkten

eine Partnerschaft, in denen sie den

Partnern mit Rat und Tat zur Seite stehen.


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WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

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„Wer viel Geld anlegen will, braucht auch viel Vertrauen“

Die Sparkasse Donnersberg ist in Finanzfragen einer der ersten Ansprechpartner

im Donnersbergkreis. Die Beratung vermögender Privatkunden

zählt zu den exklusivsten Berufen im Bankwesen. Drei Fragen an Jochen

Kaiser, Leiter der Abteilung Private Banking

Ihr Bereich hat in der letzten Zeit etliche

Kunden für die Sparkasse Donnersberg gewinnen

können. Welchen Nutzen bieten Sie

Kunden Ihres Private Banking Teams?

„Private Banking“ bedeutet für uns die

Betreuung vermögender Kunden, die besonders

intensiv und persönlich ist. Vermögende

Kunden sehen sich, gerade vor dem

Hintergrund der aktuellen Kapitalmarktperspektiven,

bei Ihren Geldanlagen besonderen

Herausforderungen gegenüber. Sowohl

die Dynamik des wirtschaftlichen

Geschehens als auch der aufsichtsrechtlichen

Rahmenbedingungen nutzen wir für

die Finanzwelt unserer Privatinvestoren

und Firmenkunden. Wer viel Geld anlegen

möchte, braucht auch viel Vertrauen, den

engen persönlichen Kontakt und individuelle

Betrachtungsweisen. Genau das können

wir unseren Kunden bieten – und darüber

hinaus natürlich auch ordentliche

Anlageergebnisse, denn sonst würden wir

sicher kaum neue Kunden gewinnen.

Wo sehen Sie denn Einstiegschancen?

Mit den Einstiegschancen oder Kaufgelegenheiten

ist es so eine Sache. Vor einigen

Jahren schätzte der wohl erfolgreichste Anleger

der Welt, Warren Buffet, dass sich nur

in ungefähr 50 von 61 Jahren seiner Investmentkarriere

gute Kaufgelegenheiten boten.

Daher ist mein Rat, eher langfristige

Trends zu identifizieren und diese zu nutzen.

Welchen Tipp können Sie privaten Anlegern

geben?

Ob wir es misstrauisch beschnuppern

oder begeistert begrüßen: Das asiatische

Jahrhundert hat endgültig begonnen. Seit

Jahren hat China die Rolle der globalen

Wachstumslokomotive übernommen und

wird sie aller Voraussicht nach nicht mehr

abgeben. Noch aber fehlen in den Vermögens-

und Depotstrukturen vieler Investoren

die strategischen Positionen in asiatischen

Volkswirtschaften. Sicher wird es

immer wieder Kursverwerfungen und Rückschläge

geben. Der Mix aus wachsender

Kaufkraft für einen sich entwickelnden Mittelstand

mit milliardenschweren Infrastrukturpaketen

wird jedoch zu steigenden

Firmenwerten in China, Indien und ähnlichen

Ländern führen.

Investments sind in Aktien als Einzeltitel,

Fonds und Zertifikaten bereits mit allen

„Sonderausstattungen“ möglich: Mit Währungssicherung

und – wenn gewünscht –

auch mit Kapitalgarantien.

Gerhard Johannsen, Leiter

des Firmen- und Gewerbekundencenters

der

Sparkasse Donnersberg

„Für mittelständische

Unternehmen und Selbstständige ist es wichtig,

einen starken Partner in Finanzfragen zu haben.

Die Sparkasse Donnersberg unterstützt die Ziele

ihrer Kunden in vielen Fragen rund um den

Themenbereich Finanzdienstleistungen. Die

Sparkasse Donnersberg als starker Partner

ermöglicht Unternehmen und Selbstständigen

wirtschaftlichen Erfolg und fördert damit den

Wirtschaftsstandort Donnersbergkreis. Wir

sehen uns als verlässlicher Partner, der für jeden

Kunden maßgeschneiderte Lösungen und

Konzepte bietet. Wir freuen uns auf das nächste

Gespräch mit Ihnen!“

Michael Reiplinger,

Fachberater für Versicherungen

und Altersversorgung

(Gewerbe und Mittelstand)

„Als hauptberuflicher Vermittler

der Versicherungskammer Bayern bin ich sehr

gerne Ihr Ansprechpartner für eine staatlich

geförderte Altersversorgung wie „Rürup“- und

„Riester“-Renten, Betriebsrenten mit Steuerspareffekten,

Sozialversicherungsersparnis, gewerbliche

Sachversicherungen sowie private Krankenversicherung.

Ich freue mich auf Ihren Anruf

unter Telefon 06352 - 4022380.“

Sparkasse Donnersberg, Damian-Kreichgauer-Straße 7, 67806 Rockenhausen, Tel. +49 6361 453-0

E-Mail: info@sparkasse-donnersberg.de, www.sparkasse-donnersberg.de


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42 WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

„Wir kennen die Menschen und den Markt in der Region“

Interview mit Thomas Unger, Direktor und Firmenkundenbetreuer der

Volksbank Alzey, in der Niederlassung Kirchheimbolanden

Thomas Unger im Gespräch

In Kirchheimbolanden feiert man im Jahr

2012 das 150-jährige Jubiläum der Volksbank.

Was können Sie uns zum „Lebenslauf“ Ihrer

Volksbank sagen?

Der Volksbank Kirchheimbolanden „haftet“

ein Kuriosum an – die Tochter ist älter

als ihre Mutter. Was im biologischen Sinne

natürlich unmöglich ist, funktioniert nämlich

durchaus bei juristischen Personen.

1862 gegründet, gilt die Volksbank Kirchheimbolanden

als die älteste Volksbank der

Pfalz. 1970 schlüpfte sie sodann unter das

„Dach der Mutter“, der Volksbank Alzey. Im

Laufe der Zeit drehte sich das Rad der Fusionen

weiter, so dass die Volksbank nach

Zusammenschlüssen mit Flonheim, Gau-

Odernheim, Wörrstadt, der Raiffeisenbank

Donnersberg und zuletzt mit der Volksbank

Rhein-Selz, zum „regionalen Global Player“

aufrückte. Dies begründet, dass sich das

Geschäftsgebiet von den Hängen des Donnersbergs

bis zur „Rheinfront“ erstreckt.

320 Mitarbeiter in 30 Geschäftsstellen betreuen

heute rund 80.000 Kundinnen und

Kunden, wovon knapp 34.000 auch Mitglieder

sind. 21 junge Menschen werden derzeit

bei uns ausgebildet.

Welche Bedeutung hat heute noch das

genossenschaftliche Modell der Volksbanken?

Die Rechtsform der „eingetragenen Genossenschaft“

(eG) gibt der Genossenschaftsbank

den konkreten Auftrag der Mitgliederförderung

und dem Mitglied ein

Mitbestimmungsrecht. Dies unterscheidet

Genossenschaftsbanken von allen anderen

Kreditinstituten. Das Genossenschaftsmodell

hat sich in all den Jahren nicht nur

durchgesetzt, sondern auch immer und immer

wieder in Zeiten von Krieg und Krisen als

verlässlich und nachhaltig bewährt. Im Übrigen

stellt es darüber hinaus ein Zukunftsmodell

dar. Immer mehr Genossenschaften,

natürlich auch mit anderem Geschäftsgegenstand,

werden gegründet – weltweit. Das

Geschäftsmodell aus Rheinland-Pfalz und

Sachsen schreibt also nach wie vor „Weltgeschichte“.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken

in Deutschland haben fast 17 Millionen Mitglieder.

So viele Menschen können sich nicht

irren.

In der Wirtschaftskrise erlebten die Volksbanken

einen deutlichen Imagegewinn. Warum?

Jede der rund 1.200 Volks- und Raiffeisenbanken

ist unabhängig und gehört einzig

und allein ihren Mitgliedern. Über die gewählten

Vertreterinnen und Vertreter entscheiden

sie vor Ort und ganz regional. D.h.

wir machen nur Geschäfte in unserem unmittelbaren

Geschäftsgebiet, und zwar mit

Menschen, die wir kennen und die uns kennen.

Wir waren in der Finanzmarktkrise nicht

auf eine Refinanzierung am teuren und teilweise

illiquiden Finanzmarkt oder staatliche

Hilfen angewiesen. Im Gegenteil. Durch

das große Vertrauen unserer Kundinnen

und Kunden wuchsen wir – in allen Sparten

– und zahlten mehr an Gewerbesteuern als

zuvor. Nicht irgendwo auf der Welt, sondern

hier in der Region.

Welche Vorteile bietet das genossenschaftliche

Geschäftsmodell für Unternehmen?

Volksbanken und Raiffeisenbanken sind

als Selbsthilfeeinrichtungen mittelständischer

Unternehmer vor 165 Jahren entstanden.

Dieser Ursprung prägt das Selbstverständnis

noch heute – und ist nach wie vor

höchstaktuell. Als Partner und Finanziers

setzen wir uns für einen starken, unabhängigen

Mittelstand in Deutschland und für

eine Kultur der Selbstständigkeit ein. Als

eigenständiges Unternehmen ist die Volksbank

Alzey mit ihren Niederlassungen und

Geschäftsstellen stark im regionalen Wirtschaftsleben

verwurzelt. Wir kennen den


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

43

Markt und pflegen den engen persönlichen

Kontakt zu den Menschen in der Region.

Was können Sie für Unternehmer tun, die

sich neu ansiedeln wollen?

Wir führen regelmäßig Existenzgründungsseminare

für alle Branchen durch. Wir

helfen bei der Suche nach Fördermöglichkeiten

und bieten maßgeschneiderte Finanzierungslösungen

für unsere Unternehmen

an. In der Venture-Capital Westpfalz

Unternehmensbeteiligungsgesellschaft engagieren

wir uns, um Risikokapital für

Start-up-Unternehmen in der Region als Eigenkapitalersatz

vermitteln zu können. Wir

stellen Kontakte zwischen Kommunen und

Unternehmen her, die sich in der Region ansiedeln

möchten. In engem Kontakt werden

Standortvorteile und Fördermöglichkeiten

gemeinsam ausgelotet.

Firmenkunden-Beratungsteam der Niederlassung Kirchheimbolanden – v.l. Thomas Unger,

Sabrina Gerlach-Goll und Torsten Kimpel

Bereits seit 2001 organisieren Sie gemeinsam

mit der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden

den Unternehmerstammtisch. Um

was geht es dabei?

Hanno Waltgenbach – Bereichsleiter Privatkundengeschäft der Niederlassung Kirchheimbolanden

Der Unternehmerstammtisch wurde

zum Gedankenaustausch zwischen den

Gewerbetreibenden der Region, der Verbandsgemeinde

und der Volksbank Kirchheimbolanden

gegründet. In den letzten

zehn Jahren fand diese Veranstaltung immer

monatlich statt. Jährlich wurde eine

Betriebsbesichtigung eines regionalen Unternehmens

durchgeführt. Die einzelnen

Fachvorträge der verschiedenen Referenten

fanden zu allen Themen des unternehmerischen

Wirkens der Teilnehmer statt. Aktuelle

Entwicklungen an den Finanzmärkten,

in der Rechtsprechung oder zu Steuerthemen

werden in den stattfindenden Tagungen

berücksichtigt. Der Unternehmerstammtisch

soll den Teilnehmern eine

neutrale Plattform zum Gedankenaustausch

bieten. Die Gewerbebetriebe in der

Region partizipieren an dieser Gemeinschaft

durch das gegenseitige Kennenlernen

der verschiedenen Unternehmen und

nutzen die Produktpalette bzw. die Dienstleistungsangebote

zum Vorteil der regionalen

Wertschöpfungskette.

Die Volksbank in Kirchheimbolanden

Volksbank Alzey eG, Niederlassung Kirchheimbolanden, Tel. +49 6352 7046-0

E-Mail: servicecenter@volksbank-alzey.de, www.volksbank-alzey.de


44 WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Forschung und Lehre als Motoren der Innovation

TU und Fachhochschule Kaiserslautern bilden akademischen Nachwuchs aus

Ganz in der Nähe des Donnersbergkreises

liegen zwei Hochschulen,

die den Fachkräftebedarf sicherstellen

und Forschung und Lehre gewährleisten:

Die Technische Universität Kaiserslautern

und die Fachhochschule Kaiserslautern. Die

Fachhochschule ist eine moderne Hochschule

für angewandte Wissenschaften und Gestal-

Prof. Dr. Wolf

tung mit mehr als 5600 Studierenden und 140

Dozenten in fünf Fachbereichen. Das Studienangebot

umfasst 23 Bachelor- und 15 Masterund

Weiterbildungsstudiengänge aus den

Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften,

Gestaltung, Wirtschaftswissenschaften,

Informations- und Kommunikationswissenschaften.

Praxisnähe, Interdisziplinarität und

Internationalität kennzeichnen die Studiengänge.

Eine Besonderheit stellt das KOoperative

StudienMOdell (KOSMO) dar. Es bindet alle

Studiengänge der FH ein, es werden Pflichtelemente

wie Praxisphase oder Bachelorarbeit

sowie die vorlesungsfreien Zeiten in einem

kooperierenden Unternehmen erbracht. Dieses

praxisorientierte Modell hat sich sowohl

für die Partnerunternehmen als auch für die

Studierenden als erfolgreich erwiesen und

leistet einen wichtigen Beitrag für die zukünftige

Verfügbarkeit hochqualifizierter Fachkräfte.

Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsident der Fachhochschule Kaiserslautern:

„Durch umfangreiche Wirtschaftskontakte und -kooperationen

fungiert die Fachhochschule Kaiserslautern als Motor der regionalen

Wirtschaft. Studien- und Abschlussarbeiten, die kooperativ mit

Unternehmen angefertigt werden oder auch größere Projekte im

Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung bringen der

Wirtschaft Kompetenzen, von denen gerade kleinere und mittlere

Unternehmen profitieren. Das Kooperative Studienmodell KOSMO,

das ein Studium im Verbund mit einem Unternehmen vorsieht,

bindet Fachkräfte in der Region. Die Hochschule wiederum gewinnt

durch gute Wirtschaftskontakte einen hohen Praxisbezug der Lehre.“

Künftig soll unter dem Stichwort „Netzwerk

wirtschaftsnahes Studium“ in Kooperation

mit den Landkreisen der Westpfalz unter der

Federführung des Donnersbergkreises der Bedarf

der Unternehmen in der Region systematisch

erfasst werden und in die Lehre einfließen

– weiterer Schritt in Richtung optimaler

Ausbildung des akademischen Nachwuchses

für die Bedürfnisse der Region.

Die FH hat drei angewandte Forschungsschwerpunkte

eingerichtet: „Integrierte miniaturisierte

Systeme“ mit den Kernkompetenzen

Mikrosystemtechnik und Werkstoffmechanik,

„Zuverlässige Software-intensive Systeme“

und „Nachhaltige und Ökologische Produkte

und Verfahren“ mit dem Bereich des nachhaltigen

Bauens und Gestaltens.

Im Umfeld dieser Schwerpunkte sind Einrichtungen

entstanden, die der Wirtschaft als

Partner für Aufträge oder gemeinsame Projekte

zur Verfügung stehen, wie das Kompetenzzentrum

Bio Medical Engineering, das Institut

für nachhaltiges Bauen und Gestalten und

das Competence Center Instructional Design

in Technology.

Die TU Kaiserslautern ist die einzige technisch-ingenieurwissenschaftlich

ausgerichtete

Universität in Rheinland-Pfalz und besteht

seit 1970. Im Oktober 2009 ging die TU im

bundesweiten Wettbewerb „Exzellenz in der

Lehre“ als eine von sechs Sieger-Universitäten

hervor. Als Campus-Universität mit rund

12.500 Studierenden bietet sie in zwölf Fachbereichen

mehr als 100 Studiengänge an und

gewährleistet durch ihre überschaubare Größe

engen Kontakt zu Professoren sowie eine

ausgezeichnete Betreuungssituation. Darüber

hinaus profitieren die Studierenden von

den zahlreichen renommierten Forschungseinrichtungen,

darunter zwei Fraunhofer-Institute,

ein Max-Planck-Institut, das Deutsche

Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

45

und das Institut für Verbundwerkstoffe, die

unmittelbar auf dem Campus oder in der

Nähe angesiedelt sind und im Bereich der angewandten

Forschung eng mit der TU kooperieren.

2010 waren die TU Kaiserslautern und die

Institute IESE, ITWM, DFKI sowie das ITA zweifacher

Sieger von insgesamt fünf Gewinnern

im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung (BMBF).

Zwei Forschungszentren wurden 2008 an der

TU Kaiserslautern gegründet, die das Ziel verfolgen,

große, koordinierte Forschungsvorhaben

einzurichten und erfolgreich Projekte im

Rahmen nationaler und internationaler Fördermaßnahmen

der Exzellenz einzuwerben:

Das Forschungszentrum „Center of Mathematical

and Computational Modelling“ (CM)²

arbeitet auf den Gebieten Entwicklung, Anwendung

und Verbesserung mathematischer

Modelle in den Ingenieurwissenschaften. Das

„Zentrum für Optik und Materialwissenschaften“

(OPTIMAS) behandelt die Wechselwirkung

von Licht, Spin (Magnetismus) und Materie.

Prof. Dr. Rombach

Research and Teaching as Innovation

Motors

Two universities/polytechnics are located

very close to the Donnersbergkreis region.

They meet the demand for experts and ensure

research and teaching: Technical University

(TU) Kaiserslautern and the polytechnic

“Fachhochschule Kaiserslautern”. The polytechnic

is a modern college for applied sciences

and design. More than 5,600 students

and 140 lecturers learn, teach and research in

Statement Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Rombach, Executive Director

Fraunhofer IESE, Kaiserslautern: „Viele unser Fachkräfte und

Stu denten leben im Donnersbergkreis und pendeln dank der

hervorragenden Verkehrsanbindung zur Arbeit und zum Studium

nach Kaiserslautern. Zahlreiche Hochschulen in der Region mit

technischen Studiengängen sorgen für die Nachwuchskräfte, die

wir so dringend brauchen. Die reizvolle Landschaft und das

reiche Kulturangebot des Donnersbergkreises auf der einen Seite

und die exzellente Verzahnung von Forschung und Wirtschaft in

den angrenzenden Oberzentren auf der anderen Seite sorgen für

eine ausgewogene Work-Life-Balance.“

five areas of expertise. The offer comprises

study courses in the fields of natural and engineering

sciences, design, economic sciences,

information and communication sciences.

The TU Kaiserslautern is the only technicalengineering

university in Rhineland-Palatinate.

As a campus university with around

12,500 students, it offers more than 100 study

courses in twelve departments and outstanding

assistance thanks to its manageable size.

In addition, the students profit from several

renowned research facilities.

Zur Steigerung technologieorientierter

Gründungen haben TU und FH Kaiserslautern

ein gemeinsames Gründungsbüro als zentrale

Anlaufstelle für Gründungs- und Karriereinteressierte

beider Hochschulen sowie der Forschungszentren

eingerichtet. Ziel ist die Sensibilisierung,

Information und Qualifizierung

zum Thema „Unternehmerisches Denken und

Handeln“. Dazu steht ein umfangreiches Angebot

an Wissen, Beratungen und Veranstaltungen

wie z.B. Gründungsberatung, Webinare,

Workshops, Planspiele und eine Summer

School zur Verfügung.


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

LEBEN

Der Donnersbergkreis ist ein schönes Fleckchen Erde, auf dem

es sich gut leben lässt – das können seine gut 76.000 Einwohner

bestätigen. Die Region um den höchsten Berg der Pfalz bietet

eine Menge für Menschen, die die Natur lieben: Schöne Höhenwanderwege

– zum Beispiel direkt am Donnersberg oder durch

die Weinberge des Zellertals – die von vielen Stellen aus herrliche

Ausblicke auf die abwechslungsreiche Landschaft gewähren.

Schon die alten Kelten wussten die Vorzüge dieses Landstrichs zu

schätzen, stand doch hier einst eine spätkeltische Stadt, deren

Reste heute zu den größten frühstädtischen Siedlungsflächen

Mitteleuropas zählen. Die zahlreichen Museen der Region bieten

nicht nur Einblicke in die belebte Vergangenheit des Kreises, sondern

auch in Kunst, Technik und frühe Industrialisierung.

The Donnersbergkreis region is a beautiful spot where people

love to live. Its around 76,000 inhabitants can confirm this.

The region around the highest mountain in the state offers

a lot to people who love nature: Beautiful mountain hiking

paths – for example directly at the Donnersberg mountain or

through the vineyards of the Zellertal valley – offer spectacular

views of the diversified landscape. The old Celts already

appreciated the advantages of the region. After all, a late Celtic

town used to be located here. Its remnants are still among

the largest early city dwelling regions in Central Europe. The

numerous museums in the region not only offer insights into

the past of the district but also focus on art, technology and

early industrialisation.


Interview

„Ein schönes Stück heile Welt“

Interview mit Patrik Sommer, Redaktionsleiter der Abteilung Regionale Information bei SWR Fernsehen in Mainz

Patrick Sommer

Sie stammen aus Kaiserslautern und sind

vor einigen Jahren mit Ihrer Familie nach

Kirchheimbolanden gezogen. Wie gefällt Ihnen

das Leben im Donnersbergkreis?

Es gefällt uns nach wie vor sehr gut, man

lebt hier naturnah und naturverbunden,

das ist ein Stück heile Welt. Und dessen

sind sich die Menschen auch durchaus bewusst,

das zeigt sich im liebevollen Umgang

mit der Natur und mit dem eigenen

Zuhause. Das Leben hier ist eine Mischung

aus moderner Aufgeschlossenheit und

Rückzugsmöglichkeit. Wer hier wohnen

möchte, kann entscheiden, ob er eher urban

leben und die Anbindung an eine Stadt

genießen möchte – zum Beispiel in Kirch-

heimbolanden, Eisenberg oder Rockenhausen

– oder ob er lieber die ländliche Zurückgezogenheit

sucht und aufs Dorf zieht. Die

Versorgung mit den Dingen des täglichen

Bedarfs ist zumindest in den größeren Orten

gut, man bekommt alles was man

braucht. Auch die Infrastruktur stimmt –

zum Beispiel in Bezug auf die Schulen und

die Gesundheitsversorgung. Auch die Verkehrsanbindung

ist prima, man ist schnell

in Mannheim, Mainz oder Kaiserslautern.

Das Schöne am Leben hier ist, dass alles

überschaubar ist und die wichtigsten Akteure

sich mit der Zeit kennen – so bewegen

sich Dinge schneller und wichtige Entscheidungen

werden unkomplizierter ge -

troffen.

Wie erleben Sie die Menschen im Donnersbergkreis?

Hier gibt es viele intakte Dorfgemeinschaften

mit einem regen Vereinsleben –

man wird als Fremder herzlich aufgenommen,

wenn man das möchte und selbst

offen für andere ist – und kein Problem mit

dem Dialekt hat. Das ist Provinz im besten

Sinne – im positiven Sinne. Hier ist man

schon fast stolz darauf, Provinz zu sein und

das hat nichts mit Spießigkeit oder Hinterwäldlertum

zu tun. Ich erlebe die Menschen

hier immer wieder als sehr interessiert an

dem, was in der Welt passiert, sehr offen,

politisch interessiert und diskussionsfreudig.

Hier blickt man gerne über den Tellerrand

hinaus, die Menschen möchten mit

entscheiden, mischen sich ein – egal, ob es

um eine bessere DSL-Anbindung geht oder

um andere Dinge.

Welches sind Ihre Lieblingsorte?

Ich mag besonders den Donnersberg und

gehe oft mit meiner Frau und meinen beiden

Kindern oben auf dem Gipfel spazieren.

Außerdem lieben wir das Zellertal, besonders

die Weinberge oberhalb von Zell. Hier

hat man eine wunderschöne Aussicht. Und

schließlich mögen wir den Park der Sinne in

Dannenfels für Sonntagsausflüge. Ein

Glücksgriff für die Region ist sicher auch

der Pfälzer Höhenwanderweg. Hier bieten

sich entlang der Strecke so viele schöne Ausblicke.

Hier entlangzuwandern gibt einem ein

richtiges Freiheitsgefühl: Eine tolle Perspektive,

wenn sich das Land vor einem öffnet…


48 LEBEN

Hier wird der Traum vom Eigenheim Wirklichkeit

Überall im Landkreis steht Bauland zu akzeptablen Preisen zur Verfügung

Der Donnersbergkreis liegt zentral

im Städtedreieck Mainz-Kaiserslautern-Worms

und bildet dennoch

einen ausgesprochenen Erholungsraum:

Naturbelassene idyllische Flussufer,

Wälder, Ackerflächen und Höhenzüge formen

ein abwechslungsreiches Landschaftsbild.

Beschauliche Dörfer und vitale Kleinstädte,

die sich ihren ursprünglichen Charme

bewahrt haben, bieten denen, die hier wohnen,

reichlich Lebensqualität. Hier lebt man

inmitten der Natur, genießt die Ruhe, kann

Pfälzer Gastlichkeit, traditionelle Feste und

gute Nachbarschaft erleben.

In den sechs Verbandsgemeinden findet

man die Infrastruktur, die man zum Leben

braucht: ob in punkto Schulen und Kinderbetreuung,

Gesundheitsversorgung, Einkaufsmöglichkeiten

oder Gastronomie. Und

auch der Wohnungsmarkt ist entspannt.

Insgesamt gibt es im Kreis über 24.500

Wohngebäude, davon sind mehr als 18.500

Einfamilienhäuser. Ob man die Stadtnähe

sucht oder ein ruhiges Fleckchen auf dem

Land bevorzugt: Mietwohnungen sind im

gesamten Kreisgebiet zu familienfreundlichen

Preisen zu haben. Umweltbewusste

können hier sogar bei einem Anbieter für

Niedrigenergiehäuser „probewohnen“.

Im Nordwesten des Kreises hält die Verbandsgemeinde

Alsenz-Obermoschel attraktive

Baugrundstücke bereit, beispielsweise

in den Gemeinden Alsenz, Finkenbach-Gersweiler,

Gaugrehweiler, Oberhausen,

Waldgrehweiler und der kleinen Stadt

Obermoschel. Der Quadratmeterpreis liegt

mit 35 bis 69 Euro inklusive Erschließung

weit unter dem Kreisdurchschnitt von 86

Euro je Quadratmeter baureifes Land.

Die Verbandsgemeinde Rockenhausen hat

Bauplätze in zwölf Gemeinden, darunter

mehrere Grundstücke in Marienthal, Würzweiler

und Ransweiler. Auch von privater

Hand wird Bauland angeboten, beispielsweise

in Rockenhausen im Gebiet „Römerhof“,

in Dörnbach, Imsweiler, Gerbach und

Katzenbach.

Innerhalb der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden

gibt es größere Baugebiete

mit noch verfügbaren Grundstücken unterschiedlichen

Zuschnitts in Ilbesheim, Oberwiesen,

dem Luftkurort Dannenfels sowie

in Bischheim, Morschheim, Marnheim und

Gauersheim. Anderenorts werden noch vereinzelte

Bauplätze angeboten, wie z.B. zentrumsnah

im Kirchheimbolander Baugebiet

„Bärenhalde“.

Ein wichtiger Aspekt der Dorfentwicklung

besteht vielerorts in der Aufwertung der

Ortskerne unter dem Stichwort: Innenentwicklung

vor Außenentwicklung. Durch die

Umnutzung von ehemaligen Landwirtschaftsgebäuden

und die Schließung von

Baulücken im Ortszentrum entstand attraktiver

Wohnraum „mittendrin“.

Im Zentrum von Winnweiler, Sitzort der

gleichnamigen Verbandsgemeinde, stehen

im Baugebiet „An den Hopfengärten“ mehrere

Grundstücke zur Verfügung, sie eignen

sich für jeweils mehrere Wohnhäuser.

Bauplätze, bei denen das Preis-Leistungs-

Verhältnis stimmt, sind auch im südöstlichen

Kreisteil verfügbar. In der Verbandsgemeinde

Eisenberg war in den letzten Jahren

rege Bautätigkeit zu beobachten, ob in der

Stadt Eisenberg, der Waldgemeinde Ramsen

oder dem attraktiven Wohnort Kerzenheim.

Dass in Göllheim großes Augenmerk auf

die Ortskernsanierung gelegt wird, steht

nicht im Gegensatz zum Wachstum nach

außen. In vielen schönen Dörfern dieser

Verbandsgemeinde findet sich das geeignete

Umfeld, in dem der Traum vom Eigenheim

Wirklichkeit werden kann.

Spaziergang durch die „kleine Residenz“ Kirchheimbolanden


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

LEBEN

49

Kaatje Dierks

Kaatje Dierks, Musicaldarstellerin und Künstlerische Leiterin

des Udo-Jürgens-Musicals „Ich war noch niemals in New

York“: „In Kirchheimbolanden habe ich eine glückliche

Kindheit und Jugend verbracht. Meine Mutter wählte in den

Siebzigerjahren diesen Ort aus, um die Erste ihrer Ballettschulen

zu gründen – diese existiert bis heute. Schon früh erlernte

ich dort die ersten Tanzschritte, nicht wissend, dass diese auch

mein späteres berufliches Leben prägen würden. Das Gymnasium

Weierhof ermöglichte mir, neben der schulischen Ausbildung

meine musikalischen Interessen zu entdecken und

auszuleben. Der Donnersbergkreis mit seiner Vielfalt an

Möglichkeiten, seinen netten, aufgeschlossenen Menschen und

nicht zuletzt seiner wunderbaren Landschaft bot mir eine

ideale Basis für mein späteres berufliches Leben. Kirchheimbolanden

bedeutet für mich bis heute ein Stück Heimat – gern

komme ich auf Besuch – beispielsweise am Residenzfest – und

genieße die Zeit mit Familie und Freunden.“

Here Is where the Dream of an Own

Home Becomes Reality

The Donnersbergkreis region is located centrally

between the cities of Mainz, Kaiserslautern and

Worms but still offers a lot of recreation: natural

idyllic river banks, forests, fields and mountain

ranges shape a diversified landscape. Contemplative

villages and lively small towns that managed

to preserve their original charm offer those

who live here a high quality of life. Here the people

live among nature, enjoy the calm, experience

the regional hospitality and enjoy traditional

parties and a good neighbourhood. All six communities

have the required infrastructure: schools

and child care facilities, health care, shopping or

catering. The housing market is relaxed. Rental

apartments, plots and houses are available for

family-friendly rates throughout the district. One

important aspect in village development is the

improvement of village centres under the motto:

inner development before outer development. By

using former agricultural buildings for new purposes

and closing construction gaps in the centre

of the towns/villages, attractive residential space

was created “right in the middle”.


50 LEBEN

Ein Paradies für Wanderer und Radfahrer

Wälder und Weinberge bieten ideale Bedingungen für Erholungssuchende

Die Donnersberger Landschaft

bildet mit ihren Wäldern, Wiesen

und Weinbergen ein ideales Revier

für Erholungssuchende und Freizeitsportler

aller Couleur. Der Donnersberg ist

mit seinen 687 Metern die höchste Erhebung

der Pfalz und ein beliebtes Ziel für

Wanderer: Markierte Wege führen geradewegs

hinauf, unterwegs bieten sich spektakuläre

Ausblicke auf die grandiose Landschaft.

Das unmittelbar zu Füßen des

Donnersbergs liegende Land besteht aus

weit auslaufenden Tälern, wildromantischen

Wäldern, Hügeln und Weiten voller

wogender Getreidefelder und Wiesen. Wer

mag, kann sich auch einer geführten Wanderung

auf den Gipfel anschließen. Das

Hauptplateau des Donnersbergs wird von

einem 8,5 Kilometer langen Ringwall umzogen,

den Resten einer spätkeltischen Stadtanlage,

die heute zu den größten frühstädtischen

Siedlungsflächen Mitteleuropas zählt.

Ein besonderes Erlebnis für Wanderer ist

auch der Pfälzer Höhenweg von Winnweiler

bis Wolfstein. Auf einer Strecke von 110 Kilometern

lassen sich zahlreiche fantastische

Ausblicke entdecken. Und warum nicht einen

schönen Wandertag ausklingen lassen mit

einer Weinverkostung oder der Einkehr in einer

der zünftigen Straußwirtschaften? Weingenießer

kommen im Donnersbergkreis ganz

sicher auf ihre Kosten: Das Alsenztal gehört

bereits zum Weingebiet Nahe, das Zellertal

zur Pfalz.

Auch wer lieber radelt, dem wird es im

Donnersbergkreis gefallen: Mountainbiker

können sich entlang der verschiedenen Höhenzüge

austoben und für Freizeitradler gibt

es zahlreiche ausgewiesene Touren, wie beispielsweise

der Radweg Alsenztal von

Münchweiler nach Alsenz, der Appelbach-Radweg

von Marienthal in Richtung Bad Kreuznach,

oder der Radweg Zellertal von Worms

nach Kirchheimbolanden.

Im Donnersbergkreis hat eine jahrtausendealte

Siedlungsgeschichte ihre Spuren

gelassen – angefangen bei den Kelten vor

rund 2.000 Jahren. Nicht nur direkt auf dem

Donnersberg sind noch heute Relikte zu

finden: Im nahe gelegenen Steinbach kann

man sich in Keltendorf und Keltengarten

auf die Spuren des alten Volkes begeben.

Das Keltendorf ist kein Museum im klassischen

Sinne: Es versucht, seinen Gästen

möglichst viele Aspekte des keltischen Alltags

erlebbar zu machen. Gezeigt werden

beispielsweise Handwerkstechniken, die

die Kelten zum Hausbau einsetzten. Ein

Spaziergang durch den Keltengarten soll jedem

Besucher Leben, Arbeitswelt, Kulturund

Naturraum dieser Zeit näher bringen.

Bräuche, Gewohnheiten, Glaubensvorstellungen

und technische Errungenschaften

stehen hier im Mittelpunkt.

Wer mag, kann auch den Bergleuten der

Region nachspüren: Im Donnersbergkreis

wurden viele Jahrhunderte lang Rohstoffe

gewonnen, im pfälzischen Bergbaumuseum

in den beiden Besucherbergwerken

„Weiße Grube“ und „Grube Maria“ in Imsbach

kann man die Entwicklung der Berg-

Stefan Kuntz

Stefan Kuntz, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern e.V.:

„Der 1. FC Kaiserslautern und die Region Pfalz gehören untrennbar

zusammen. Der Donnersbergkreis ist ein wichtiges Einzugsgebiet

auch für die Nachwuchsarbeit des FCK. Daher nehmen wir die dortige

nachhaltige Jugendsportförderung mit Freude zur Kenntnis. Seien es

die Fußballschulen oder die vielfältigen Aktivitäten der Sportclubs

– für Kinder und Jugendliche ist Sport nicht nur für die körperliche

Entwicklung förderlich. Sport in der Gruppe trainiert besonders das

soziale Miteinander und gibt wichtige Werte unserer Gesellschaft

weiter. So lehrt uns der Sport den gegenseitigen Respekt und fördert

die Integration von Menschen jeglicher Herkunft, Hautfarbe oder

Religion. Das tolerante Miteinander der gesamten Region spiegelt

sich in diesen Aktivitäten wider, und ich freue mich sehr, dass der

Donnersbergkreis hier so aktiv ist.“


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

LEBEN

51

bautechnik vom Mittelalter bis zur Neuzeit

hautnah erleben.

Apropos Mittelalter: Auch diese Zeit ist

im Donnersberger Land noch immer lebendig

– in Gestalt prächtiger Burg- und Klosterruinen

wie der Burg Falkenstein, die über

dem gleichnamigen Dorf thront und heute

als Amphitheater dient. Imposant sind

auch die Ruinen der Moschellandsburg, der

Abtei St. Maria in Rosenthal bei Kerzenheim,

der Burg Stauf oder der Reichsburg

Randeck.

Einen Besuch wert sind auch die zahlreichen

Kneippanlagen und natürlichen Gewässer,

wie etwa der Eiswoog bei Ramsen,

ein sechs Hektar großer Waldsee, im Sommer

ideal zum Schwimmen, Wandern und

Bootfahren. Ein „Muss“ ist die Fahrt mit der

Stumpfwaldbahn, einer Schmalspurbahn,

die von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen

zwischen Ramsen und dem Eiswoog

pendelt. Badeseen, Freibäder sowie ein Hallenbad

gibt es übrigens auch in Eisenberg,

Gerbach, Kirchheimbolanden, Rockenhausen

und Winnweiler.

Aber auch andere Freizeitsportler werden

im Donnersbergkreis ihren Spaß haben: Diverse

Sportvereine bieten in den sechs Verbandsgemeinden

zahlreiche Sportarten an,

daneben gibt es in Börrstadt einen Golfclub,

Langlaufloipen und Rodelpisten am

Donnersberg und in Sippersfeld. Auch der

Flugsport ist im Donnersbergkreis verbreitet:

Ballonfahrten sind hier ebenso möglich

wie das Abheben mit dem Leichtflugzeug.

A Paradise for Hikers and Bicyclists

The Donnersberg landscape with its forests,

meadows and vineyards is an ideal area for

people looking for recreation and leisure time

athletes of all kinds. With its 687 metres, the

Donnersberg mountain is the highest elevation

in the state and a popular destination for

hikers. Marked paths lead you straight up, and

you can enjoy spectacular views of the grandiose

landscape along the way. The “Pfälzer

Höhenweg” hiking path from Winnweiler to

Wolfstein is a special experience. Those who

prefer to cycle will also like it in the Donnersbergkreis

region: mountain bikers can get their

kicks along the different mountain ranges and

there are numerous marked tours for hobby

cyclists as well. A settlement history spanning

thousands of years has also left its marks in

the Donnersbergkreis region, starting with the

Celts around 2000 years ago. Relics can still be

found here, not just directly on the Donnersberg

mountain: in close-by Steinbach, you can

experience the old Celts in the Celtic village

and the Celtic garden. And if you like, you can

also trace the history of the miners. Raw materials

were mined in the Donnersbergkreis region

for many centuries. Experience the development

in mining technology from the Middle

Ages to the present day at the “Pfälzische

Bergbaumuseum” in the two visitors’ mines

“Weiße Grube” and “Grube Maria” in

Imsbach.

The Middle Ages are also still “alive” in the

Donnersberg region in the shape of splendid

castle and monastery ruins. The numerous water

treading facilities and lakes are also well worth

the visit. But other hobby athletes will also

have their fun in the Donnersbergkreis region:

various sports clubs offer numerous sports in

the six communities, and there is also a golf

club, cross-country skiing tracks, and the possibility

to take off with a balloon or light aircraft.


52 LEBEN

Kompetent in Fragen der Gesundheit

Dichtes Netz sorgt für optimale Behandlung, Prävention und

betriebliches Gesundheitsmanagement

Der Donnersbergkreis verfügt nicht

nur über zwei Klinikstandorte des

Westpfalz-Klinikums – in Rockenhausen

und Kirchheimbolanden – die sich auf

unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte

spezialisiert haben und sich optimal ergänzen,

sondern auch über ein dichtes Netz an

ambulanten Diensten in Gestalt von Ärzten

und Fachärzten der unterschiedlichsten Spezialisierungen,

Apotheken, Heilpraktikern,

Physiotherapiepraxen, Hebammen und

Selbsthilfegruppen. So gibt es im Kreis rund

75 frei praktizierende Ärzte, 26 Zahnärzte und

18 Apotheken. Neun Altenheime bzw. Altenpflegeheime

und das evangelische Pflegeheim

Zoar, das sich um seelisch und geistig

behinderte Menschen kümmert, ergänzen

das breite medizinische und pflegerische

Spektrum. Hinzu kommen noch ein Wohnheim

und eine Tagesförderstätte der Lebenshilfe

in Kirchheimbolanden, die Fachkliniken

Michaelshof und Donnersberghaus für

suchtkranke junge Männer, ein Heilpädagogisches

Kinderzentrum in Göllheim sowie

Sozialstationen in Kirchheimbolanden und

Rockenhausen. Mit diesen Einrichtungen

und Institutionen ist sichergestellt, dass

auch in Zukunft breite und umfassende Behandlungsmöglichkeiten

auf den verschiedenen

medizinischen Gebieten angeboten

werden.

Eine besondere Bedeutung kommt im

Landkreis der Prävention und betrieblichen

Gesundheitsvorsorge zu. So werden beispielsweise

in Eisenberg und in Rockenhausen

regelmäßig Gesundheitsmessen bzw.

Gesundheitstage veranstaltet, zu denen

sich verschiedene Anbieter aus den Bereichen

Gesundheit, Sport und gesunde Ernährung

mit ihren verschiedenen Angeboten

präsentieren und für das Thema

Vorsorge und gesundes Leben sensibilisieren

möchten. Ein ganz besonderes Projekt

ist der „Gesundheitslotse“, den die Wirtschaftsförderung

Eisenberg auf den Weg

gebracht hat. Der „Gesundheitslotse“ ist

eine Broschüre, die vor allem kleinen und

mittleren Betrieben ein Gesundheitsmanagement

erleichtern soll. Gesundheitsprophylaxe

gewinnt für Unternehmen an

Bedeutung, da ältere Arbeitnehmer aufgrund

der demographischen Entwicklung

und des Fachkräftemangels länger im Beruf

bleiben müssen. Da jeder Arbeitsplatz andere

Auswirkungen auf die Gesundheit mit

sich bringt, sind maßgeschneiderte Konzepte

erforderlich. Die Broschüre bietet im

redaktionellen Teil Best-Practice-Beispiele

von Unternehmen und Institutionen, die

mit Projekten bereits in der Gesundheitswirtschaft

tätig sind. Im Adressteil sind

1.000 Gesundheitsanbieter aus der Region

gelistet. Damit hat jeder Firmenchef die

Werkzeuge in der Hand, um in seinem Betrieb

ein maßgeschneidertes Gesundheitsmanagement

anbieten zu können.

Competence in Health Care

The Donnersbergkreis region not only features

two clinic locations of Westpfalz-Klinikum

Hospital, but also a dense network of

physicians, pharmacies, traditional healers,

physiotherapists, midwives and self-help

groups. New senior citizens’ homes and the

Lutheran nursing home Zoar, which takes

care of emotionally and mentally handicapped

people, round off the spectrum. Add

to this a residential home and day-care center

of the “Lebenshilfe” in Kirchheimbolanden,

the medical specialist clinics Michaelshof

and Donnersberghaus for young male addicts,

an orthopaedagogy centre for children

in Göllheim as well as social stations in Kirchheimbolanden

and Rockenhausen. Special

importance in the district is given to prevention

and industrial health care. For example,

health care fairs and/or days are conducted

regularly, for example in Eisenberg and in

Rockenhausen, where various suppliers in the

health, sports and healthy nutrition sector

present themselves with their diversified offers.

One very special project is the brochure

“Gesundheitslotse” initiated by “Wirtschaftsförderung

Eisenberg”. It contains important

addresses and best practice examples and is

supposed to facilitate health care management

for small and medium-sized enterprises

above all.


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

LEBEN

53

„Gesundheitswirtschaft ist ein wachsender Markt“

Kurzinterview mit Rudi Zapp, Geschäftsbereichsleiter Donnersberg/Marketing der

Westpfalz-Klinikum GmbH und Leiter der Projektgruppe Gesundheit, Sport und

Soziales der Stadt Rockenhausen

Rudi Zapp

Die Gesundheitswirtschaft spielt eine große

Rolle im Kreis. Welche Idee steckt hinter

den Rockenhausener Gesundheitstagen?

Zapp: Dahinter steckt die Idee eines

Stadtmarketings, die breiten und qualitativ

hochwertigen Dienstleistungen und Angebote

in Bezug auf das Thema Gesundheit,

Sport und Soziales zu bündeln, zu präsentieren

und zu positionieren. Das ist uns mit

den Rockenhausener Gesundheitstagen, einer

Messe, die 2011 zum dritten Mal stattgefunden

hat und mehrere Tausend Besucher

auch überregional anlockt, hervorragend

gelungen. Die Gesundheitswirtschaft ist

angesichts der demographischen Entwicklung

ein wachsender Markt. Das kommt

auch in der neuen Abteilung für Geriatrie

des Westpfalz-Klinikums zum Ausdruck,

die am Standort Rockenhausen entstehen

wird.

Welche Erwartungen knüpfen Sie an die

Gesundheitstage?

Zapp: 74 Aussteller und Veranstalter nutzen

diese Plattform um ihre Dienstleistungen

und Angebote zu präsentieren – darunter

auch Netzwerke – um Synergien im ambulanten,

stationären und nachstationären Bereich

auch durch Kooperation zu erschließen. Die

Sicherstellung der Gesundheitsversorgung

ist für einen attraktiven Wirtschaftsstandort

maßgeblich. Schon jetzt sind 1500 Arbeitsplätze,

und das ist ein Drittel aller Arbeitsplätze

in Rockenhausen, dem Gesundheitssektor

zuzuordnen. Andererseits sensibilisiert

eine solche Gesundheitsmesse für das Thema

Prävention und gesundheitsbewusstes

Verhalten, das aus ökonomischer und ökologischer

Sicht zu einem Zukunftsmotor und

Wirtschaftsfaktor wird.

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Moderne Medizin mit menschlichem Gesicht

Westpfalz-Klinikum

Das Westpfalz-Klinikum ist das größte

kommunale Gesundheitszentrum

in Rheinland-Pfalz und bietet

als Haus mit 1.343 Betten und zurzeit 26 Kliniken

an den vier Standorten in Kaiserslautern,

Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen

nahezu das gesamte Spektrum klinischer Medizin

an.

Nach umfassenden Umbau- und Neubauarbeiten

präsentieren sich die beiden ehemaligen

Häuser der Donnersbergkreis-

Krankenhaus-GmbH Kirchheimbolanden und

Rockenhausen auf dem neuesten Stand von

Technik und Komfort und bieten ihren Patienten

eine kompetente, wohnortnahe Versorgung.

Am Standort III Kirchheimbolanden steht

ein modernes Bettenhaus mit 105 Betten zur

Verfügung. Hier sind die Fachabteilungen Allgemein-

und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie,

Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie

und Schmerztherapie, Intensivmedizin sowie

die Notarztversorgung mit Rettungsdienst

rund um die Uhr angesiedelt.

Zur Sicherstellung des kassenärztlichen

Notfalldienstes der niedergelassenen Ärzte

sind an beiden Standorten Kirchheimbolanden

und Rockenhausen auf dem Krankenhausgelände

die Ärztlichen Notarztdienstzentralen.

Am Standort IV Rockenhausen ist die Medizinische

Klinik V mit 93 Betten. Hier werden

die Schwerpunkte Kardiologie, Gastroenterologie,

Pneumologie und Diabetologie vorgehalten.

Eine Intensivabteilung mit 5 Betten

trägt wesentlich zur Sicherstellung des Akutversorgungsauftrages

bei.

In der Trägerschaft des Pfalzklinikums ist in

Rockenhausen eine Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik

und Psychotherapie mit 60 Betten

und 15 tagesklinischen Plätzen strukturiert.

Entsprechend des Leitbildes „Moderne

Medizin mit menschlichem Gesicht“ arbeiten

die Mitarbeiter/innen nach sehr patientenorientierten

und patientenfreundlichen Maximen.

Westpfalz-Klinikum GmbH, Hellmut-Hartert-Straße 1, 67655 Kaiserslautern, Tel. +49 631 203-0

Standort III Kirchheimbolanden, Dannenfelser Straße 36, 67292 Kirchheimbolanden, Tel. +49 6352 405-0

Standort IV Rockenhausen, Krankenhausstraße 10, 67806 Rockenhausen, Tel. +49 6361 455-0

www.westpfalz-klinikum.de, info@westpfalz-klinikum.de


54 LEBEN

Wichtiger Standort für das Gesundheitswesen

AOK – Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz

Im Frühjahr 1977 öffnete sich zum ersten

Mal die Tür des AOK-Bildungszentrums

(BIZ) im nordpfälzischen Eisenberg.

Seitdem wurden hier mehrere tausend

Lehrgänge, Seminare, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

durchgeführt. Seit seiner

Eröffnung zählt das BIZ bereits mehr als

860.000 Übernachtungen.

Im Bereich der beruflichen Erstausbildung

werden im BIZ vor allem Sozialversicherungsfachangestellte,

Kaufleute für Dialogmarketing,

Kaufleute für Bürokommunikation,

Bürokaufleute sowie Informatikkaufleute

theoretisch unterrichtet. Die jungen AOK-

Mitarbeiter werden mehrfach zu zwei- oder

dreiwöchigen Vollzeitlehrgängen nach Eisenberg

eingeladen. Dort werden ihnen fundierte

theoretische Kenntnisse vermittelt –

ergänzend zur fachpraktischen Ausbilung in

den AOK-Geschäftsstellen oder in der Direktion.

Darüber hinaus bietet die AOK eine Fortbildung

zum Krankenkassenfachwirt und

zum Pflegeberater an sowie einen Studiengang

zum AOK-Betriebswirt und zum Gesundheitsökonomen

(Bachelor of Science).

Der Weiterbildungsbereich zeichnet sich

durch vielfältige, auf den Bedarf der einzelnen

Fachbereiche ausgerichtete Führungs-,

Vertriebs- und Kommunikations- sowie

EDV-Schulungen aus. In der Aus- und Fortbildung

kooperiert das AOK-Bildungszentrum

eng mit den Berufsbildenden Schulen

Donnersbergkreis und mit der Fachhochschule

Ludwigshafen.

Der damalige AOK-Landesverband war

bereits seit den 1970er-Jahren in Eisenberg

angesiedelt. Als 1994 aus den 25 eigenständigen

AOKs im Lande die AOK Rheinland-

Pfalz gebildet wurde, entschied man sich

für Eisenberg als Sitz der größten Krankenkasse

in Rheinland-Pfalz. Das neue Verwaltungsgebäude

mit etwa 120 Büroräumen

wurde direkt am BIZ errichtet und im März

1995 bezogen. Hier in der Direktion wird Gesundheitspolitik

sowie die medizinische

Betreuung von nahezu einer Million AOKversicherten

Bürgern maßgeblich gestaltet.

Die AOK unterhält geschäftliche Beziehungen

zu über 100 Krankenhäusern, ca. 6.000

Ärzten und Zahnärzten, 1.100 Apotheken

sowie zu vielen Hundert anderen Vertragspartnern

(z. B. Optiker, Krankengymnasten,

Masseure). Die Mitarbeiter der Direktion

führen die Honorarverhandlungen mit den

Verbänden und Einrichtungen der Vertragspartner

mit dem Ziel, für die AOK-Versicherten

eine optimale medizinische Versorgung

im ganzen Land sicherzustellen. Natürlich

agieren die AOK-Experten mit einem hohen

Das Areal des AOK Bildungszentrums an der Virchowstraße in Eisenberg. Foto: Atelier Stange


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wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

LEBEN

55

Kostenbewusstsein. Dies führt dazu, dass

die AOK auch im dritten Jahr seit Einführung

des Gesundheitsfonds keinen Zusatzbeitrag

erheben muss.

Die AOK ist Partner der Unternehmen.

Etwa 60.000 Arbeitgeber versichern ihre

Mitarbeiter bei der AOK Rheinland-Pfalz.

Der Firmenkundenservice unterstützt die

Betriebe nicht nur in Fragen zum Versicherungs-

und Beitragsrecht, sondern ebenso

mit vielfältigen Angeboten zum betrieblichen

Gesundheitsmanagement.

In der Direktion der Gesundheitskasse in

Eisenberg werden viele Maßnahmen und

Projekte entwickelt, die dazu beitragen, die

Gesundheit der Menschen in Rheinland-

Pfalz von Kindesbeinen an zu fördern. Aushängeschild

ist das AOK-spezifische Gesundheitsprogramm

mit landesweit 4.000

kostenfreien Kursen in den Bereichen Ernährung,

Bewegung und Entspannung und

mehr als 40.000 Teilnehmern pro Jahr.

Dem hauptamtlichen Vorstand gehören

Walter Bockemühl (Vorsitzender) und Jupp

Weismüller an. Über den Verwaltungsrat

bestimmen die Versicherten und Arbeitgeber

die Geschicke der Gesundheitskasse

mit. Die Sitzungen dieses Gremiums, dessen

Mitglieder ehrenamtlich tätig sind, finden

regelmäßig in Eisenberg statt.

Seit mehr als 30 Jahren ist die AOK in der

Verbandsgemeinde Eisenberg verankert.

Mit einem Haushalt von rund 2,8 Milliarden

Euro und nahezu 3.000 Mitarbeitern landesweit

ist die Gesundheitskasse einer der

größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz –

und für den Donnersbergkreis ein ganz

wichtiger Wirtschaftsfaktor. In der Direktion

in Eisenberg sind 400 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter beschäftigt. Der größte Teil

von ihnen wohnt im Donnersbergkreis, viele

Beschäftigte sind mit ihrer Familie berufsbedingt

in die Donnersbergregion umgezogen.

Dies hat sicherlich zur seit Jahren

positiven Entwicklung des Donnersbergkreises

beigetragen.

Mitten im Wald gelegen: Der Komplex der

AOK-Direktion. Foto: Paul Studenski

AOK – Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz, Virchowstraße 30, 67304 Eisenberg, Tel. +49 6351 403-0, www.aok.de/rlpf


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56 LEBEN

Dem Dienst am Menschen verpflichtet

Evangelisches Diakoniewerk Zoar

Mensch ist einzigartig“, dieser

Grundsatz steht im Zentrum der vielfältigen

Angebote des Evangelischen Diako-

„Jeder

niewerkes Zoar für alte pflegebedürftige Menschen

und Menschen mit Beeinträchtigungen,

um ihnen die Teilhabe am Leben in Würde und

Selbstbestimmung zu ermöglichen. Als diakonische

Einrichtung folgen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter einer christlichen Grundeinstellung

und dem Prinzip der Nächstenliebe.

Das Evangelische Diakoniewerk Zoar bietet individuelle

Assistenz zur Teilnahme am Leben in

der Gemeinschaft, außerdem Wohnmöglichkeiten

und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

für Menschen mit Unterstützungsbedarf

sowie Pflege-, Wohn- und Betreuungsleistungen

für alte Menschen.

Zoar – Wohnanlage in der Wiesenstraße, Rockenhausen

In Rockenhausen, Kaiserslautern, Kusel und

Heidesheim stehen für Menschen, die aufgrund

einer psychischen Erkrankung und/oder einer

geistigen Beeinträchtigung oder einer Pflegebedürftigkeit

zu einer eigenständigen Lebensführung

nicht mehr in der Lage sind, spezielle

Wohnangebote sowie ambulante und teilstationäre

Unterstützungsleistungen zur Verfügung.

Diese vielfältigen Wohn- und Betreuungsformen

orientieren sich an den Bedürfnissen und Ressourcen

der Menschen und bieten so ganz

individuelle Arbeits-, Beschäftigungs- und Betreuungsformen

sowie Formen der Freizeitgestaltung.

Dazu gehört auch die Entwicklung und

Pflege von Außenkontakten.

In den Zoar-Werkstätten in Rockenhausen,

Kaiserslautern, Alzey und Heidesheim bietet das

Evangelische Diakoniewerk Zoar die Möglichkeit

der beruflichen Rehabilitation und zur Teilhabe

am Arbeitsleben. Durch entsprechende Maßnahmen

wird auch der Übergang auf den allgemeinen

Arbeitsmarkt gefördert. Dabei werden

für Kunden aus Industrie und Handel qualitativ

hochwertige Produkte hergestellt.

Die Wohnangebote der Altenhilfe in Rockenhausen,

Winnweiler, Alsenz, Kaiserslautern, Kusel

und Heidesheim sowie die Seniorenresidenz

Kirchheimbolanden GmbH bieten Menschen,

die Assistenzleistungen oder Pflege benötigen,

ein Zuhause zum Wohlfühlen. Das Angebot

gliedert sich in Wohnen auf Probe, vollstationäre

und teilstationäre Pflege (Tages- und Nachtpflege),

Kurzzeitpflege und seniorengerechtes

Wohnen im Appartementbereich in Kusel und

Kirchheimbolanden. Ergänzt wird das Angebot

durch die Ambulanten Dienste Zoar, einen ambulanten

Pflegedienst sowie eine Tagesbetreuung

für demenziell erkrankte Menschen. Für

ältere, kranke und behinderte Menschen bieten

die Seniorenhilfe Donnersbergkreis und die Seniorenhilfe

Mittleres Glantal die Möglichkeit

der Unterstützung und Entlastung durch haushaltsnahe

Dienstleistungen (z.B. Kochen, Reinigungsarbeiten,

Gartenarbeiten) sowie Begleitung

bei Besorgungen oder zu öffentlichen

Veranstaltungen.

Committed to Serving People

“Each person is unique”, this is the statement

on which the numerous offers of Evangelisches

Diakoniewerk Zoar for elderly and impaired

people are based in order to enable them to participate

in life with dignity and self-determination.

As a community-service institution its employees

follow a Christian attitude as well as the

principle of charity. Evangelisches Diakoniewerk

Zoar offers individual assistance to facilitate

more participation in life within the community,

it provides residential options as well as support

to people in need for being able to master working

life and also offers nursing, housing and care

services for elderly people.

Zoar – Werkstätten Rockenhausen

Evangelisches Diakoniewerk Zoar, Inkelthalerhof, 67806 Rockenhausen, Tel. +49 6361 452-0, E-Mail: info@zoar.de, www.zoar.de


wirtschaftsstandort.donnersbergkreis

LEBEN

57

Vielfältige Museen bereichern die Kulturlandschaft

Theater in Kaiserslautern, Mainz und Frankfurt ergänzen das Angebot

Der Donnersbergkreis profitiert in

kultureller Hinsicht vor allem

von seiner reichen Museenlandschaft.

Dabei kommen nicht nur historisch

und technisch Interessierte auf ihre Kosten,

sondern auch Freunde der Kunst. Wer der

Vergangenheit auf der Spur ist, kann im Pfälzischen

Steinhauermuseum Alsenz, im Römermuseum

Haus Isenburg in Eisenberg

oder im Museum im Uhl’schen Haus in Göllheim

sein Wissen erweitern. Eines der größten

Museen in Rheinland-Pfalz ist das Museum

im Stadtpalais in Kirchheimbolanden,

das Einblicke in die Geschichte der Region

ermöglicht. Technikfreunde reizt vielleicht

das Oldtimer-Traktormuseum in Bischheim,

das Pfälzische Bergbaumuseum in Imsbach

oder die Museumsschmiede in Langmeil.

Auch das Rundfunkmuseum in Münchweiler,

das Museum für Fotografie in Winnweiler,

das Puppenstubenmuseum in Jakobsweiler

oder das Radiomuseum in Obermoschel lohnen

einen Besuch.

Ein ehemaliger Bauernhof aus dem 18.

Jahrhundert in Rockenhausen beherbergt

das Museum für Zeit: Unter dem Turm mit

der genauesten und modernsten astronomischen

Großuhr Europas ticken, hämmern

und klopfen zahlreiche sehenswerte Turmuhren

und andere Zeitmesser. Kunstliebhaber

sind oft erstaunt, in der Kleinstadt Rockenhausen

ein Gebäude zu Ehren des

Picasso-Förderers Daniel Henry Kahnweiler

vorzufinden. Die Vorfahren des bekannten

Kunstmäzens stammten aus der Nordpfalz

und die Stadt hat einige seiner Kunstwerke

und Bücher geerbt. Die fanden im „Kahnweilerhaus“

ihren Platz und können dort ebenso

besichtigt werden wie wechselnde Ausstellungen

zeitgenössischer Künstler. Im Museum

Pachen in Rockenhausen hat ein

Sammlerehepaar mehr als 2000 Werke von

280 deutschen Künstlern zusammengetragen,

darunter mehrere Werke der „Brücke“.

Modernes und Klassisches genießt man

beim „Musikalischen Sommer“ im Rockenhausener

Stadtpark. Verschiedene kleine

Spielstätten wie das Theater „Blaues Haus“

in Bolanden-Weierhof oder der malerische

Park eines Weinguts in Harxheim bieten ein

besonderes Flair für Musik- und Theateraufführungen.

Neben Kreisvolkshochschule

und Kreismusikschule setzt auch der

Kunstförderverein, der Stipendien für Bildende

Kunst, Musik und Literatur vergibt,

kulturelle Akzente.

Der Donnersbergkreis genießt den Vorteil

der Nähe zu bedeutenden Kulturstandorten:

So ist es nicht weit zum Pfalztheater

Kaiserslautern. Die Spielstätte aus dem

Jahr 1995 ist das einzige Theater mit festem

Ensemble in der Pfalz. Das Dreispartenhaus

besteht aus Musiktheater, Schauspiel und

Ballett. Auch zum Mainzer Forum Theater

Unterhaus sind die Wege kurz: Hier wird

jährlich der Deutsche Kleinkunstpreis vergeben,

die bedeutendste Auszeichnung im

deutschsprachigen Raum in den Sparten

Kabarett, Musik und Kleinkunst. Und im

etwas weiter entfernten Frankfurt hat sich

die Alte Oper seit ihrer Wiedereröffnung im

Jahr 1981 einen festen Platz als Konzerthaus

erobert.

Diversified Museums Enrich the

Cultural Landscape

With respect to culture, the Donnersbergkreis

region profits above all from its many

museums. Not only those interested in history

and technology will enjoy themselves here,

art lovers will as well. Technology freaks may

enjoy the Time Museum in Rockenhausen: located

beneath the tower with the most modern

large astronomic clock in Europe, numerous

tower clocks and other time meters

tick away and are well worth the visit. The

Kahnweilerhaus in Rockenhausen is a special

highlight for art lovers: Daniel Henry Kahnweiler

was a patron of Pablo Picasso. The district

also profits from its proximity to important

cultural locations: The Pfalztheater

Kaiserslautern, the Mainzer Forum Theater

Unterhaus as well as the Alte Oper Frankfurt

are easily reached by car.

Turmuhrenmuseum Rockenhausen


58 LEBEN

Breit gefächertes Bildungsangebot für Schüler/innen

Schwerpunkt liegt auf individueller Förderung und Berufsvorbereitung

Der Donnersbergkreis zeichnet sich

durch eine Vielfalt an schulischen

Bildungsangeboten aus. Von der

Grundschule bis zum Internat sind nahezu

alle Schulformen vertreten. Die differenzierte

Förderung der Kinder beginnt bereits im

Vorschulalter: Zum breiten Kindergartenangebot

– 49 Kitas haben Platz für mehr als

3.028 Kinder – zählen auch Einrichtungen mit

ganz besonderem pädagogischem Konzept,

wie ein Waldkindergarten und ein Bewegungskindergarten.

Im Waldkindergarten Elfetrippelsche

in Münchweiler beispielsweise

halten sich die Kinder bei jedem Wetter in

der freien Natur auf. Der Kindergarten in

Gundersweiler ist der landesweit erste zertifizierte

Bewegungskindergarten: Hier wird

Wert auf eine gezielte und differenzierte Bewegungsförderung

gelegt.

Grundschulen gibt es an 25 Orten, als weiterführende

Schule steht an den Verbandsgemeindesitzen

die Schulform Realschule

plus zur Verfügung. Integrierte Gesamtschulen

mit gymnasialer Oberstufe gibt es in Rockenhausen

und Eisenberg, drei Gymnasien

bieten leistungsstärkeren Schülern hervorragende

Möglichkeiten. Die neue Fachoberschule

bei der Realschule plus in Göllheim

führt zum Fachabitur in den Sparten Wirtschaft/Verwaltung

sowie Gesundheit/Pflege.

Der Berufsbildenden Schule sind vier

Fachschulen, die Duale Berufsoberschule

und ein Wirtschaftsgymnasium angegliedert.

Eine Sonderschule in Kirchheimbolanden,

eine Förderschule in Rockenhausen sowie

das Heilpädagogium Schillerhain als

Heimschule für verhaltensgestörte Kinder ergänzen

das Angebot für Schüler mit besonderem

Förderbedarf. Ein großer Teil der weiterführenden

Schulen wird als Ganztagsschule

mit einem hochwertigen und vielseitigen

Nachmittagsangebot geführt.

In der Förderung seiner Schüler durch die

Teilnahme an Wettbewerben hat in den vergangenen

Jahren besonders das Wilhelm-

Erb-Gymnasium Winnweiler von sich reden

gemacht. Mehrere Schüler haben Stipendien

von bundesweiten Wettbewerben erhalten.

Das Gymnasium Weierhof ist eine staatlich

anerkannte Privatschule in freier Trägerschaft.

Es gehört zu den besten Schulen in

Rheinland-Pfalz bei „Schüler experimentie-

ren“, bietet Japanischunterricht an und ist

Modellschule für das G8-Abitur. Eine Besonderheit

des Weierhofs bildet das Internat, es

verfügt über eigene Fachkräfte und Laboreinrichtungen

zur Betreuung von Diabetikern.

Im Nordpfalzgymnasium Kirchheimbolanden,

das komplett saniert und zum Passivhaus

umgebaut wird, erleben die Jugendlichen

am eigenen Schulgebäude praktizierten

Klimaschutz. Auch die Kooperation zwischen

den Schulen des Donnersbergkreises und der

regionalen Wirtschaft wird groß geschrieben:

Acht Schulen haben mittlerweile das

Berufswahlsiegel erhalten und konnten damit

nachweisen, dass für sie das selbstständige

Lernen und die Vorbereitung auf den

Beruf zum Stundenplan gehören. Die IGS in

Rockenhausen fördert – unterstützt durch

die Firma Keiper – den Nachwuchs in Sachen

Hochtechnologie. Die Robotik AG hat mehrfach

an Schüler-Weltmeisterschaften teilgenommen,

beispielsweise 2010 in Singapur.

Broad Education Offer for Students

There is a vast number of school education

offers in the Donnersbergkreis region: Almost

all school types are represented here, ranging

from elementary schools up to boarding

schools. Differentiated advancement of the

children already starts at pre-school age: besides

a broad offer of kindergartens, there are

also facilities with very special pedagogic concepts

like a forest kindergarten and a movement

kindergarten. Elementary school students

can take their pick among 25 elementary

schools, and the school type “Realschule Plus”

(advanced secondary school) is also available

in almost all communities. Integrated comprehensive

schools with A-level courses are located

in Rockenhausen and Eisenberg, three secondary

schools, among them a private school

offering boarding provide more advanced students

with the right options. Two special

schools and a children’s home school for emotionally

disturbed children round off the offer

for children with special teaching needs.


Impressum

HERAUSGEBER + VERLAG

neomediaVerlag GmbH

48653 Coesfeld, Industriestraße 23

Tel.: + 49 2546 9313-0

Fax: + 49 2546 9313-33

info@neomedia.de

www.neomedia.de

REDAKTION

neomediaVerlag, Sabine Hense-Ferch,

in Zusammenarbeit mit der

Wirtschaftsförderung Donnersbergkreis

Uhlandstraße 2, 67292 Kirchheimbolanden

Tel: +49 6352 710-0

hwolf@donnersberg.de

BILDNACHWEIS

Kreisverwaltung Donnersberg, Donnersberg-Touristik-Verband,

die beteiligten

Unternehmen und Einrichtungen

PROJEKTLEITUNG

Jochen Federlein

Die photomechanische Wiedergabe

bedarf der ausdrücklichen

Genehmigung des Verlages. Die

Gesamtherstellung der Druckauflage

erfolgt mit der gebotenen

Sorgfaltspflicht, jedoch

ohne Gewähr. Der Verlag kann

keine Haftung für etwaige Fehler

oder Differenzen übernehmen.

Schadenersatz ist ausgeschlossen.

Korrekturen und Verbesserungsvorschläge

sind ausdrücklich

erwünscht! Alle Rechte

vorbehalten. Gedruckt auf 100%

chlorfrei gebleichtem Papier.

Ausgabe 2011

Artikel Nr. 1081-01

Unternehmensporträts/

Inserenten

BorgWarner Turbo Systems GmbH 14 - 15

KEIPER GmbH & Co. KG 16 - 17

MOBOTIX AG 18 - 19

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT 20 - 21

Dyckerhoff AG 24

FEMEG GmbH & Co. KG 25

EKW GmbH 26

Gienanth GmbH 27

Walther Werke, Ferdinand Walther GmbH 28

GREINER Schaltanlagen GmbH 28

IWA Matthias Schäfer 29

RTS Rail & Tracking Systems GmbH 29

Michael Reinehr Steuerberater - Vereidigter Buchprüfer 30

W+D-Langhammer GmbH 31

Sparkasse Donnersberg 40 - 41, 60

Volksbank Alzey eG 42 - 43

Westpfalz-Klinkum GmbH 53

AOK - Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz 54 - 55

Evangelisches Diakoniewerk Zoar 56

GTS Druck GmbH 59

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