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Friebo_04_2018

18 Varel

18 Varel Friebo 4/2018 Stadtbetrieb soll im Sommer umziehen können Bauarbeiten für Neubau in einstiger Kaserne haben begonnen – Deutlich mehr Platz – Invest von 1,3 Mio Relaxsessel Polstermöbel in großerAuswahl zu günstigen Preisen! in großer Auswahl! MÖBELSCHMIDT 26349 Jaderberg, Vareler Str. 42 Telefon 04454/979840 Buddeln im Schnee: Der symbolische Startschuss für die Bauarbeiten an der alten Kasernenhalle wurde in der letzten Woche gegeben. Im Sommer soll der neue Stützpunkt für den Vareler Stadtbetrieb fertig sein. Foto: M. Tietz Varel. Seit drei Jahren schon ist es versprochen, nun wird die Umsetzung in Angriff genommen: Die Bauarbeiten für den neuen Sitz des Vareler Stadtbetriebs auf dem früheren Kasernengelände haben begonnen, im Beisein der Stadtbetriebsbelegschaft wurde in der letzten Woche der symbolische Spatenstich vorgenommen. Auf einem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück bekommt der Stadtbetrieb ein neues Domizil, zugleich können hier die bislang getrennt untergebrachten Einheiten – früher Bauhof und Gartenamt – zusammengezogen werden. Der Umzug des Stadtbetriebes ist dringend geboten, denn die bisherigen Standorte sind mit Blick auf Funktion und Komfort – milde formuliert – nicht mehr zeitgemäß: Im Januar 2015 hatte der Gemeindeunfallversicherungsverband (GUV) im Bauhof an der Bahnhofstraße eklatante Sicherheits- und Baumängel festgestellt. Nur weil die Stadt zugesichert hatte, rasch für ein neues Domizil zu sorgen, durfte der Betrieb unter diesen Bedingungen überhaupt weitergeführt werden. Etwa sechs Monate sollen die Bauarbeiten dauern, im Spätsommer will der Stadtbetrieb den neuen Stützpunkt beziehen. Dabei wird nicht alles neu gebaut: So bleibt „Halle“ 22 der Bundeswehr erhalten. Wo einst schwere Militärfahrzeuge untergebracht waren, finden auch Maschinen und Lastwagen des Stadtbetriebs prima Platz. In der Halle werden zudem eine größere Tischlerei sowie eine eigene Schlosserei untergebracht. Mit dieser verbesserten räumlichen Ausstattung kann das Personal künftig kleinere Reparatur- und Wartungsarbeiten selbst vornehmen und damit effizienter und günstiger agieren. „Insgesamt haben wir deutlich mehr Platz als bisher“, sagt Johann Taddigs, als Stabstellenleiter Wirtschaftsbetriebe auch zuständig für die Entwicklung des Stadtbetriebes. Das erhöhe nicht nur den Komfort, sondern optimiere auch die Abläufe. Der Unimog beispielsweise hat künftig einen größeren Einstellplatz, an dem auch alle Anbaugeräte wie Räumschild und Kreiselstreuer bereit stehen. Kürzere Rüstzeiten und schnelleres Ausrücken wird so möglich. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner zeigte beim Spatenstich auf, was der Stadtbetrieb mit insgesamt rund 35 Mitarbeitern zu leisten habe: „Vieles davon bekommt man im Alltag gar nicht mit“, betonte Wagner und zählte auf: Etwa 250 Kilometer Gemeindestraßen, 50 Kilometern Schotterwege, 68 Spielplätze, mehr als 800 Abfallbehälter, 7 Sportplätze, mehr als 3.000 Alleebäume und rund zweieinhalb Hektar Beete gilt es im Auge zu haben und zu pflegen. Geleitet wird der Stadtbetrieb von Fritz Schimmelpenning, der sich zusammen mit seinem Team auf den neuen Betriebshof und den Neubau freut: „Wir kriegen das schon voll“, sagte Schimmelpenning, während sein Blick über den weiten Platz schweifte. Weiter genutzt für Fahrzeuge und Material wird auch ein vorhandenes Schleppdach, während ein Sozial- und Verwaltungsgebäude ganz neu gebaut wird. Rund 400 Quadratmeter werden neu geschaffen, insgesamt werden in Neubau und Sanierung der vorhandenen Gebäude etwa 1,3 Millionen Euro investiert. Eingeplant sind auch ein Papierlager für die gesamte Stadtverwaltung sowie ein Lagerraum für Fundsachen. Mit einziehen wird auch die Gartengruppe der GPS-Werkstatt Jeringhave: Etwa 15 Mitarbeiter der GPS Wilhelmshaven sind derzeit in Räumen des Betriebshofs an der Meischenstraße mit untergebracht, die GPS übernimmt einen Teil der kommunalen Grünpflegearbeiten in enger Abstimmung mit dem Stadtbetrieb. Bereits eingezogen ist gleich nebenan die GPS-Tochter „WilSer GmbH“, ein in den Bereichen Gebäudereinigung und Objektbetreuung inklusiv arbeitendes Dienstleistungsunternehmen. (tz) Kreiselternrat mit neuem Vorstand Friesland. Für die Schuljahre 2017/2018 und 2018/2019 hat sich der neue Kreiselternrat konstituiert. Unter Leitung von Ronald Ernst vom Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Kultur des Landkreises Friesland, wurde Ingeborg Helmers aus dem Wangerland einstimmig und erstmalig zur neuen Vorsitzenden des Kreiselternrates gewählt. Sie war bisher stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Nina Borchardt aus Varel gewählt. Die Beisitzer sind Dörthe Westermann (Varel), Thorsten Jörgens (Schortens) und Imke Kaufmann Neuer Vorstand des Kreiselternrates (v.l.n.r.): Dörthe Westermann, Imke Kaufmann, Thorsten Jörgens, Nina Borchardt, Ingeborg Helmers. Foto: privat (Bockhorn). Der Kreiselternrat berät in Fragen, die für die Schulen in seinem Gebiet von besonderer Bedeutung sind.

27. Januar 2018 Varel 19 Bahn will alte Brücke nun doch abreißen Sanierung und Umbau deutlich teurer als kalkuliert – Antrag auf Abbruch des Denkmals Varel. Deutlich höhere Kosten als bislang angenommen, dazu bautechnische Risiken: Die Deutsche Bahn hat ihre Pläne zur Sanierung des denkmalgeschützten Übergangs am Vareler Bahnhof aufgegeben. Das Bauwerk soll nun doch durch einen Neubau ersetzt werden. Über einen Abriss kann die Bahn indes nicht allein entscheiden: Da es sich bei der Brücke um ein Baudenkmal handelt, ist eine Genehmigung der Behörden erforderlich. Seit vielen Jahren schon wird in Varel ein barrierefreier Übergang über die Gleise gefordert, doch die Bahn tat sich bislang schwer, eine akzeptable Lösung für den Vareler Bahnhof umzusetzen. Bislang war die Sanierung der markanten historischen Fahrgastbrücke vorgesehen, ein Konzept dafür hatte die Bahn schon vor mehr als sechs Jahren in Varel vorgestellt. Ein Problem ergab sich dabei mit Blick auf die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg- Wilhelmshaven: Um die Fahrdrähte für E-Loks unter der Brücke hindurchführen zu können, müsste diese angehoben oder von unten ein wenig abgetragen werden. Das ist zwar möglich – aber der Umbau inklusive Anbau eines Fahrstuhles wäre sehr teuer geworden. Im Sommer 2016 noch war der damalige Bahn-Konzernchef Rüdiger Grube zu Gast in Varel und hatte eine rasche Umsetzung der Umbaupläne versprochen. Doch es kam nicht dazu – Grund sind vor allem die immer weiter steigenden Kosten. So teilte die Deutsche Bahn jetzt mit, dass sich nach Abschluss der Planungen für eine Sanierung zunächst geschätzte Kosten von etwa 2,6 Millionen Euro ergeben hätten, und das noch ohne die Aufzüge. Dieser Wert sei bereits doppelt so hoch wie die Kosten für einen „zeitgemäßen Neubau“ und waren als „vertretbare Kostenobergrenze“ definiert worden. Anfang 2017 sei eine Ausschreibung der Arbeiten erfolgt, in deren Ergebnis nur ein Angebot eingereicht worden sei. Dieses Angebot habe mit knapp vier Millionen Euro deutlich über der vorgegebenen Kostenobergrenze gelegen. „Trotz weitergehender Überlegungen, die sogar einen Teilabbruch und -wiederaufbau der alten Brücke beinhalteten, konnte keine deutliche Kostenreduzierung erreicht werden“, Die markante Bahnsteigbrücke am Vareler Bahnhof, errichtet um das Jahr 1914 und seit 1998 als Baudenkmal ausgewiesen, soll nach Plänen der Deutschen Bahn nun doch abgerissen werden. Das Bauwerk ist in einem schlechten Zustand, auch sonst lässt die Aufenthaltsqualität insbesondere auf dem hinteren Bahnsteig zu wünschen übrig: Seit geraumer Zeit fehlt hier unter anderem das Dach. Foto: Michael Tietz heißt es auf Seiten der Bahn. Vier Millionen Euro will die Bahn aber nun nicht aufbringen für das alte Gebäude: „Da eine Erweiterung des Finanzierungsrahmens ebenfalls nicht möglich ist, hat sich die DB AG dazu entschlossen, bei der weiteren Planung den Erhalt des Baudenkmals nicht mehr weiter zu verfolgen, sondern die Planungen für einen Abbruch der alten und Neubau einer modernen Bahnsteigbrücke aufzunehmen“, teilte Armin Skierlo, Sprecher für Großprojekte in der Nordwestregion mit. Bereits zu Beginn der Planungen für die Elektrifizierung hatte sich abgezeichnet, dass die notwendigen Änderungen für die Elektrifizierung und die Anforderungen an den Denkmalschutz im Bahnhof Varel schwer unter einen Hut zu bekommen sein würden. „Kern des Denkmalschutzes ist die massive Bauweise als Eisenbetonkonstruktion mit Mauerwerksausfachung. Es handelt sich um eine für die damalige Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts schon sehr fortschrittliche Bauweise“, so der Bahnsprecher. Nach umfangreichen Voruntersuchungen und der Betrachtung mehrerer Varianten war letztlich die Anhebung des Gesamtbauwerks als einzige Lösung herausgearbeitet worden. Zur Herstellung der Barrierefreiheit sollten dann Aufzüge an der Nordseite der Brücke angebaut werden. Nun aber wurde die sprichwörtliche Notbremse gezogen, die Deutsche Bahn will so rasch wie möglich den denkmalrechtlichen Abbruchantrag auf den Weg bringen. Das weitere Vorgehen hänge vom Ergebnis der Antragsprüfung ab. Die Einrichtung der Barrierefreiheit im Bahnhof Varel bleibe Bestandteil der Planung, wenngleich sich die Realisierung etwas hinauszögern werde. Ein Konzept für einen Neubau gebe es noch nicht, es müsse zunächst die Genehmigung für den Abbruch abgewartet werden, so Bahnsprecher Skierlo auf Nachfrage. Der entsprechende Antrag ist zunächst an die Untere Denkmalschutzbehörde beim Bauamt der Stadt Varel zu richten. Wie Ulrike Dänekas-Condé, bei der Stadtverwaltung zuständig für Denkmalschutzbelange, mitteilte, ist das weit mehr als eine Formalität: In einem Antrag auf Abriss muss überzeugend dargelegt werden, dass Erhalt und Sanierung wirtschaftlich unzumutbar sind. Dabei wird auch die finanzielle Leistungsfähigkeit des Eigentümers berücksichtigt. Die Stadt werde das zunächst prüfen und den Vorgang dann mit einer Einschätzung an das Landesamt für Denkmalschutz weiterreichen. Dort werde letztlich entschieden. Bei der Stadtverwaltung hat die Ankündigung der Bahn zunächst Skepsis hervorgerufen: Man sei überrascht, schließlich sei die bisherige Planung auch Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau der Strecke, so Bürgermeister Gerd-Christian Wagner. Es sei mithin zu klären, ob dieser Feststellungsbeschluss geändert werden müsste. Die Bahn habe also ein ergebnisoffenes Verfahren für den Abbruch gestartet, der Antrag und die für eine Beurteilung notwendigen Unterlagen liegen noch nicht vor. „Die Stadt Varel bedauert den Schritt der DB AG, da zu befürchten ist, dass durch das Verlassen des gemeinsam abgestimmten Weges weitere Zeit verstreicht, bis eine barrierefreie Zugänglichkeit des gesamten Bahnhofsbereichs in Varel hergestellt wird“, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Geradezu erleichtert äußerte sich hingegen der Landtagsabgeordnete und frühere Verkehrsminister Olaf Lies: Für ihn sei ein Neubau von Beginn an die beste Lösung gewesen: „Die Pläne für den Neubau sind doch eigentlich schon fertig. Jetzt muss es auch zügig weitergehen. Ich bedauere die verschenkte Zeit“, so der jetzige Landesumweltminister zur Mitteilung der Bahn. Bei aller Wertschätzung für das Gebäude sei lange klar gewesen, dass der Erhalt sehr viel teurer und damit zu erheblichen Verzögerungen führen würde. „Nur gut, dass dies endlich geklärt ist“, so Olaf Lies. (tz)

BLICKPUNKTE - Stadt Varel
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Die Herren Pirsch & Balz
Nordsee- Service Card - Nordseebad Dangast
Binnendünen - Binnenduene.de
Sommerzeit, Ferienzeit, Lesezeit - der findling
Lübecker Wasser- Marionetten-Theater in der ... - der findling
Lebendiger Friedhof - Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel
Sied Glashaus 1/2000 - Siedenburger
Flyer Vareler Mittwoch 2012
download [PDF, 38,56 MB] - Zevener Zeitung
AQuadrat Ausgabe 1 - 2018
F ü h ru n g en 2009 - Stadt Neuenburg am Rhein
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Museum für Stadtgeschichte - Stadt Neuenburg am Rhein
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Heft Nr. 8 vom 15.4.07 - SV Weilertal
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