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E_1929_Zeitung_Nr.057

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2* AUTOMOBIL-REVUE

2* AUTOMOBIL-REVUE Vierwaldstätter - See und Umgebung Die Zuianrtsstrassen aus aer ganzen Sohweiz sind erslchtlioh in O. R. Wagners FOhrer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. •4J.1i ihi?s^3BBPEJBs^7^j^'''^*' s 's^i?H IK ^J • IIU IM •• Hol üiissnaen* am mg Hotel du Lac (Seehof) TXI Schöne Veranda, gr. Oarten, dii-eki am See. Garage. Spezialität in Fiscti Geflügel. Musik. FrevmdL Zimmer massige Preise. Telephon 12. Ken.: Tratmann-Steswart KUSSNACHT am Rigi A.C.S. Hotel AdlerT.CS. neue, grosse Restauraiionstenasse GRILL — BAR — TEA — KONZERT — TANZ. An der Asenatrasse, mit modernster grosser Garage. Grand Hotel und Nöte' Mythenstein. deales Ausflugs-Ziel! Historische Stätte mit vielen Sehenswürdigkeiten. AuldPmWegu »aen Engdiberg unbediugt in Stans Am enthalt machen, denn man isst gut hier. — Bei einer Brünigtour einmal den kleinen Umwrtsr Samen - Kerns - Stan» - sStansstad nfhmen! Landschaftl sehr lohn, nd - Vom 1. Juli an prächt. 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Je öfter man sie einschlägt, desto grösser ist die Fülle landschaftlicher Reize, welche ihrer Gegend abgewonnen werden. Zu ihnen zählt auch die Fahrt an die herrlichen Gestade des Vierwaldstättersees. , , Von Zürich als Ausgangspunkt durch das Sihltal nach Baar und Zug führt die meistbegangene Automobilstrasse. Schon nach einer guten Stunde schwelgen Herz und Sinne an den unvergleichlich schönen Ufern des Zugersees. Im Nu ist die kleine Steigung über das Höhenplateau von Arth-Goldau überwunden und hinab geht's dem stillen Lowerzer Seelein entlang nach Schwyz und Brunnen. Hier ruht der Blick auf den gegenüberliegenden blumigen Hängen, der eigentlichen Wiege der Eidgenossenschaft. Im Hintergrunde ragt der Urirotstock als gewaltiger Fels- und Eiskegel über die andern Höhenzüge hinaus. Die Fahrt dem rechten Ufer des Vierwaldstättersees entlang darf nie im Eiltempo genommen werden. Die Fülle landschaftlicher Reize ist zu gross, als dass sie vom Auge nur so im Fluge bewältigt werden könnte. Der Ruf der Fremdenplätze Gersau, Vitznau und Lützelau am Fusse der imposanten Rigi- Flühe, welche nach Brunnen passiert werden, geht weit über die Grenzen unserer Gaue hinaus. Die Landzunge von Hertenstein wird zwischen Weggis und Greppen durchschnitten und schon nähert sich der Wagen Küssnacht. Von hier geht es in geruhsamem Tempo den .buntbelebten Quais von Luzern entgegen. Zur Rückfahrt wird am vorteilhaftesten die bedeutend kürzere und abwechslungsreiche Strecke über Bbikon nach Rothkreuz gewählt. Wem das Glück beschieden ist, Cham und Zug an einem klaren Sommerabend zu durchfahren, wird gebannt vom Reiz der Beleuchtung, der sich mit der vorschreitenden Stunde erhöht. In Zug verlässt man den See mit noch einmal zurückgewandtem Blick und steuert mit einer FüHe von frischen Eindrücken wieder dem Sihltal und Zürich zu, während die Dämmerung immer tiefere Schattentöne annimmt. Wer empfänglich ist für reiche Abwechslung des Landschaftsbildes und Sinn hat für neue Stimmungen, wird die Route zur Wiege der Eidgenossenschaft immer wieder mit neuer Begeisterung einschlagen. -ry. Isabella Kaiser, die heimgegangene Dichtcnn, hat zweimal einige Sommerwochen, an herzlicher Gastfreundschaft sich erholend, in Disentis zugebracht. Nur die dunklen, glänzenden Augen, nicht dio müden WandeTfüsse, konnte sie zu den Bergen erheben. Vom Hügel, wo ein Kirchlein steht, vom Feldpfad, auf dem die Wandererin immer wieder neue Landschaftsbilder schaute und anstaunte, lernte sie das Land am jungen Rhein kennen und lieben. Bücher und Büchlein, Zeitschriften und Zeitungen in Menge haben dio Landschaft am jungen Rhein nach allen Richtungen hin behandelt. Ein schmuckes Heftchen vom verstorbenen P. Dr. Karl Hager mll ein «Führer für Disentis und Umgebung> sein; Dr. Hardegger und P. Notker Curti geben Aufschluss über die cKunstschätzc von Disentis»; der geniale Disentiser Conventuale Placidus a Spescha hat vor einem Jahrhundert die Gebixgswelt, Land und Leute, Geschichte und Sprache erforscht und in seinen vielen Schriften geschildert. Doch -wozu diese wenigen Namen, wenn man hundert andere anführen sollte und wollte? Wo vor nicht so vielen Jahren Isabella Kaiser bald sass. bald dahin, dorthin einige Schritte tat, um sich das ihr eo liebgewordene «obere Graubiindner Oberland» anzuschauen, dort will ich alle Namen vergessen, nur das Land mir besehen. Zwar kenn' ich es seit einem halben Jahrhundert, aber es ist immer schön! Schön ist's im Mai, hellgrün auf Wiesen und Weiden, dunkelgrün durch die rauschenden Bündnertannen. Anfangs Juni wird's noch schöner! Diese Hochlandsblumen, fast auf jedem Steine eine, o wie farbenkräftig, dass des Niederländers Rubens' Farben vor ihnen verblassen! Ich sitze also im Tannenpark und blicke gegen Abend. Hinauf bis zum majestätischen, dunkelmajestätischen Badus — das rätoromanische Volk nennt ihn Six-Madun. Dort hat der Rhein seine feLsenharte WKege, zu der so viele, viele ohne Mühe hinaufsteigen. Dort drüben fliessen der Vorderrhein und Mittelrhein zusammen, wir haben schon hier ein Coblenz oder wie der Rötoromane den von Felsen und Tannen umrahmten und mit einem Seelein geschmückten Ort nennt: Cuflons! Dort führt eine Bergstrasse südwärts, durch die Lukmanierschlucht. Noch wird der Römerweg gezeigt; noch sind der Kaiserstrasse Spuren sichtbar, wo Otto der Grosse und Barbarossa zogen; noch wird ein Stein gezeigt, wo der hl. Cardinal von Mailand, Carl Borromeus, als Pilger rastete. Welche Geheimnisse so ein Alpental beigen kann! Geheimniese der Natur, aber auch der Menschengeschichte! N'ach Westen! Die Oberalp-Furka-Bergbahn windet sich doithin, an Weilern vorbei, von wo, wie weisse Tauben, die schmucken Kirchlem zutal schauen. gen? Doch wozu in dio Ferne schweifen? Der Dichterin Lsabolla Augen ruhten am liebsten auf dem Dorfe Disentis, wenn sie im tannenumrauschtcni Park des Disentiserhofes, wo sio jeweilen wohnte, ruhte und dies und jenes aus der alten Geschichte erfahren wollte. Da ist freilich vieles zu erzählen. Schon dio majestätischen Mauern der Abtei, dia über dem Dorfe und über mehr als dreizehn Jahrhunderten thront, haben viel zu berichten. Der erste, wirklich gute Fremde, der fernher nach dieser Gegend pilgerte, der irische oder schottische Mönch Sigisbert oder Sitgbert, ums Jahr 614, muss dio Landschaft auch «schön und lieb» gefunden haben. Er gründet, kurz entschlossen, Kloster und Dorf! Diese grosse Tat hat der edlo französische Graf Montalembert mit den Worten verewigt: «So ward an seiner Quelle erobert und gesegnet jener Rhoinstrom, dessen Wasser nach und nach die Mauern so vieler berühmter Heiligtümer bespülten» Aber die Fremden kommen nach Disentis, nicht um im vergitterten Archiv oder im Halbdunkel der Klosterbüchcroi sich in die Klostergeschichte zu stürzen. Nein, sie wollen Luft und Landschaft gemessen! Oder vielleicht doch in ein Museum hineinzuschauen? Wenn ja. dann finden sie ein solches, für alle zugänglich, in der Abtei. Die nun in ihrer Vollendung dastehende Abteikirche! Sie gilt als eine der schönsten Kirchen des ganzen Schweizerlandes. Von der Grundsteinlegung durch Abt Adalbert II, de Medell i. J. 1683 bis zum geringsten Pinselstrich des Kunstmalers Fritz Kunz in unseren Tagen haben Gotik. Frührenaissance, Barock, Klassizismus einen Tempel geschaffen, an dem besonders Wanderer aus deutschem Gauen sich erfreuen müssen. Am Gewölbe kann jeder an den herrlichen Fresken die Geschichte des Klosters ablesen, die auch nicht zum geringsten; Teil die Geschichte des Landes ist. Dann kann es in der neuen Wallfahrtskirche, die wie eine Mutter altehrwürdige Erbstücke aus alter Zeit schützt, seine Hand an die Mauern dreier uralten Absiden, legen und die, wie ein herrliches Zelt, durch Meister Hardegger erbaute Wallfahrtskirche bewundern. Die Benediktiner sorgen überall, dass der Gottesdienst Tag für Tag durch die Choralmelodien: das Menschenherz erfreut. Und erst wenn die Schar der Scholaren mitsingt! Etwa am Hauptfest, am 11. Juli, wo eino gewaltige Volksmenge den grossen Tempel füllt und wo dann der weit» Weg für den feierlichen Flurgang fast zu kurz ist. Viele behaupten, es gebe weit und breit kein so eigenartiges, kein so buntes, kein so frohes undl doch so feierliches Volksfest. Bei diesem Festzug wird rätoromanisch gebetet. Zu Ehren der beiden Sogensbringrer Plazidu» und Sigisbert hat die raetoromanischo Muse, in unserem Falle eine wirklich liederreiche Enkelin Gottes, ein Loblied von «nur» 60 Stroplica gesungen. Die ersten Strophen lauten: Igl ei in liug da vcgl enneu Enten la Ligia sura, Muster u Disentis numnau. Che stat aunc questa ura. To legra pia, o Disentis, Per in ton niebel seazi: H quäl tei moina sin Parvis, Soing Sigisbert, soing Placi. Seit alten Zeilen steht ein Ort Im oborn Bund der Grauen, Heisst Disentis, ist immerfort In Blüte noch zu schauen. Drum freue dich, o Discnlis, Ein Kleinod ist dein eigen; Dir wird den Weg zum Paradies Sigbort und Placi zeigen. Aber nun rasten wir unter den schattigen Tannen im Park um den «Disentiserhof» und trinken vom Radiumwasser. Droben im Tal sogn Placi wird dio Quelle gefasst und horabgeloitet. Die Disentiser Radiumqnello ist die weitaus stärkste im Schweizergebiet und nimmt unter allen weltbekannten Quellen dieser seltenen Art den vierten Rang eitu Hier stand einst das Schloss der von Gastelberg, auf einem herrlichen Punkt; ostwärts schweifen die Augen durchs Rheintal abwärts bis zu den Bergen, die in zartem Dunst im Rücken der alten Römerstadt Curia 'Raetorum und der jetzigen Landeshaupt- und Bischofsstadt stehen. Von Ilanz herauf zog zur Zeit der Glaubenskämpfe ein Castelberg und baute 1571 das Schloss, das aber, durch Alter, Brand und eine neue Zeit bewogen, dem Disentiserhof Platz gemacht hat. Ricbterswil Hotel 3 Könige Spezialität: Fischküche und Qualitätsweine. H.Flöhr-Frigerio, Küchenchef. Tel. 8. HERISAU 1929 — N° Aus unseren Gauen Am jungen Rhein Gasthof drei Könige SPEZIALITÄT: Stets lebende Bachforellen. Butterküche, Qualitäts- Weine. Massige Preise. G. Bächinger-Fischer, Küchenchef. Solbad Schützen, Rheinfelden Modernes Hotel, teilw. Zimmer mit fl. Wasser u. 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N° 57 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE Tag gemacht werden; wir empfehlen folgende Route: Zürich, Schaffhausen, Donaueschingen, Villingen, St. Georgen, Triberg, Hausach, Wolfach, Schapbach, Freudenstadt, Raumünzach, Badenerhöhe, Baden-Baden, Herrenalb, Neuenbürg, Pforzheim, Bauschiott, Maulbronn. Die genannten Stras- Touren-Antworten sen sind großenteils gut und führen durch die T. A. 308. Geneve-Varsovie. Die drei von Ihnen prächtigsten Landschaftsgebiete des Schwarzwaldes. genannten Städte im Osten lassen sich gut aufMaulbronn eignet eich als Uebernachte-Startion, die einer Automobiltour ohne Zuhilfenahme der Eisenbahn besuchen. Wir raten Ihnen, möglichst lange den in Anspruch. Von Maulbronn: führt eine schöne Besichtigung des Klosters nimmt etwa 1—2 Stun- die deutschen Strassen zu benützen, die sich in ordentlichem Zustand befinden, und schlauen Ihnen Für die Rückreise empfehlenswert: Strasse über Vaihingen a. E. nach Stuttgart. Tübingen, folgende Strecken vor: Genf, Bern, Lenzburg, Baden, Zürich, Winterthur, Schaffhausen (333 km), Donauesohingen, Rottweil, Baiingen, Tübingen, Stuttgart (168 km), Hall, Anstach, Nürnberg, Bayreuth, Hauen (390 km), Chemnitz. Dresden, Görlitz, Liegnitz (339 km), Lüben, Guhrau. Lezno, Koszian, Poznan (177 km), Stupca, Konin, Koto, Kutno, Lowicz, Sochaczew, Warszawa (291 km): total 1698 km. Von Warszarwa führt eine Strasse südlich über Grojce, Radom, Kielce nach Krakow (300 km). Von da wendet man sich am besten wieder westwärts über Chrzanöw, Katowice, Oppeln, Ohlau nach Breslau (270 km), dann südwestlich über Schweidnitz, Landeshut. Trutnov, Ml. Boleslav nach Praha (283 km), weiter über Plzen, Furth, Straubing, Landshut nach München (357 km), Landsberg, Memmingen, Leutkirch. dann arber (unter Vermeidung des österreichischen Gebiets Bregenz) über Wolfegg, Weingarten, Ravensburg, Markderf nach Meersburg, mit der neuen Bodenseofähre nach Staad, Konstanz (225 km), Frauenfeld, Winterthur, Zürich (62 km) und via! Baden, Bern, Lausanne zurück nach Geneve (276 km); von Warszawa total 1773 km, die ganze Reise 3471 km. In allen bedeutenderen Städten, auch im Osten, finden Sie Benzin-, Oel- und Pneu-Depots der grossen Firmen. Ueber dio sonstigen Verhältnisse der einzelnen Länder finden Sie Angaben im Automohilführer «Europa Touring», 3. Auflage 1929. Wenn Sie ein spezielleres Itinerar mit Kilometrierung etc. wünschen, dessen Anfertigung mehr Zeitaufwand erfordert, bitten wir um Bestellung. T. A. 309. Interlaken-Schwarzwald. Für eine dreitägige Fahrt in den Schwarzwald schlagen wir Ihnen folgende Route vor: Am ersten Tag von Interlaken über Baden nach Kaiserstuhl und über Waldshut oder Brugg, Stillibrücke, Koblenz Fähre, Waldshut nach Albbruck. Von dort das Albtal hinauf nach St. Blasien. Beim Schluchsee vorbei an den Titisee (ehemaliges Gletscherbecken). Ueber Hammer-Eisenbach und Furtwangen nach Triberg (grösste Wasserfälle Deutschlands). Am zweiten Tag das Tal der Gutach hinunter ins Kinzigtal, hier rechts nach "Wolfsrch, Sohapbach, Rippoldsau, Kniebis und nach Freudenstadt (10,000 Einwohner, viel Fremdenverkehr). Weiter nördlich im Murgtal nach Raumünzach und links hinauf an den Schwatrzenbach-Staiusee. Nun über Herrenwies-Sand und nordwärts über Oberplättig und Bühlerhöho nach Baden-Baden (Weltkurort, 30,000 Einwohner). Von hier östlich nach Gernsbach und über Kurhaus Kaltenbronn (857 m) nach Wildbad ("romantisch gelegene'kleine-iStaöt mit Thermalbad). Sie können auch zuerst nach Wildbad fahren und asbends in Baden-Baden übernachten. Am dritten Tag kehren Sie am besten nach Freudenstadt zurück, von Wildbad über Enztal, von Baden-Baden am bebten über Forbach. Von Freudenstadt stehen Ihnen zwei schöne Routen zur Verfügung: Entweder wenden Sio sich südlich und fahren über Alpirsbach, Schrambergr, St. Georgen nach Donaueschingen und Schaffhausen, oder aber von Sohiltach nach Hausach und übrr dio Preehtslerhöhe nach Elzach und Freiburg i. B. (prächtiges Münster). Von Freiburg wenden Sie sich ostwärts durch das Höllental •wieder an den Titisee und von da über den Feldberg nach Todtnau und durchs Wiesental zurück nach Basel. Dio Tour lässt sich mit zahlreichen grösseren und kleineren Varianten ausführen, die aus der neuen Schwarzwaüdkarte von 0. R. Wagner gut ersichtlich sind. W. S. T. A. 310. Langnau i. E.—Schwarzwald—München. Wir verweisen auf die oben (T. A. 309) erscheinende Antwort, dio auch für Sie in Betracht kommen dürfte. Wenn Sie auf der Rückfahrt über München fahren wollen, so empfehlen wir Ihnen, im Anschluss an die Schwarzwaldfahrt, von Fj-eudenstadt über das Bergstädtchen Horb, Ergenzingen, Rottenburg a. Neckar (Bischofssitz) nach Tübingen (Universitätsstadt) zu fahren. Von hier über die bedeutende Industriestadt Reutlingen, das Echaztal hinauf (schöner Blick auf das kühn ragende Schlösschen Lichtenstein) auf dio Hochfläche der Schwäbischen Alb, bei Gross-Engstingen links ab über Münsingen (mit grossem Truppenübungsplatz), Schelklingen, Blarabeuren (Bla-utopf, Klostor, Klosterkirche, Stadtkirche!) und im Blautal abwärts nach Ulm (prächtiges Münster). Freudenstadt-Ulm 145 km. Hier über die Donau, Günzburg, das sehenswerte Augsburg und das hochgelegene Da'chau nach München, 139 km. Von München' zurück den üblichen Weg über Landsberg, Memmingen, Lindau, Bregenz, Rorschach. St. Gallen, Zürich, Luzern, 362 km, oder schöner, aber weiter, über Starnberg, Weilheim. Garmisch, Oberarnmergau, Steingaden, Füssen (Königsschlösser), Reutte, Weissenbsrch, Sonthofen, Immenstadt, Bregenz etc. nicht der billigste, aber der einfachste und zuverlässigste. Stück Fr. 12.60. T.Bender. Bsmiimi wmuEOGi inciUBB Obetdorfstraese 9, ZÜB.I0H T. A. 311. Kloster. Maulbronn. Matulbronn ist tatsächlich eines der besterhaltenen Zisterzienser- Klöster. Es zeigt die ganze Entwicklung vom frühromanischen bis spätgotischen Stil; besonders prächtig das 6pätromanische Paradies, die Abteikirche, Kieuagang mit Brunneniapelle, die Refektorien, Kapitelsaal, Herrenhaus und im Klostergarten der Faustturm. Im Kloster jetzt Lehrerseminar. Trefflicher Weinbau (Eilfinger). Die Reise von Zürich dorthin kann in einem Hechingen, Gammertingen, Sigmaringen (Donautal), Beuron, Messkirch, Ueberlingen, Meeisburg (Fähre), Konstanz, Zürich. Die Route können Sie mit 0. R. Wagner's SchwaTZwaldkarte am. besten selbst einteilen. Hin- und Rückweg beguem in einer Tagestour, so dass Ihnen für die Besichtigung der Hauptorte noch etwas Zeit übrig bleibt. H. L. in R. T. A. 311. Geneve-Nice. Die Route des Alpes d'Ete, welche den zweithöchsten fahrbaren Pass Europas und noch drei andere Zweitausender-Pässe überquert, geht von Thonon aus (33 km von Geneve) und führt südlich durch das Chablais über Montriond und Taninges nach Cluses (58 km von Thonon), das aber von Geneve aus auch direkt über Annemasse, Bonneville und Marnaz erreicht werden kann (42 km von Geneve). Weiter im Arvetal aufwärts über SaJlanches, Flumet. Albertville (59 km), Pont Royal (21 km), Aiguebelle, St. Jeande-Maurienne (44 km), St. Michel-de-Maurienne (14 km), Col de Galibier (265:8 m), le Monetierles-Bains-Briancon (67 km), Col d'Izoard (2358 m), GuiJlestre (52 km), Col du Vars (2115 m), St. Paulsur-Ubaye, Barcelonnette (48 km), Col de la Gayolle (2352 m), Entraunes, Guillaumes, Pont de Gueydan (85 km), Puget-Theniers, Pont de la Mescla (40 km), St. Marrtin-du-Var, Nice (37 km): total Geneve-Nice 510 bzw. über Thonon 558 km. Rückweg der Cote d'Azur entlang über Cagnes, Antibes, Cannes (34 km), la Napoule. le Trayas, St. Raphael, Frejus (47 km), Ste-Maxime, la Foux (31 km), Cavalaire, le Lavandon, Hyeres (55 km), Toulon (18 km), Ollioules, le Beausset. Aubagne, Marseille (65 km), Aix-en-Provence (29 km), Lambesc, Organ, Avignon (75 km), Orange, Montelimar, Valence (96 km), Bourg, St. Marcellin (43 km), Tullin, Moirans, Voreppe, Grenoble (51 km), Le Touvet oder interessanter über die Chartreuse nach Chambery, Aix-le-Bains, Annecy, Geneve (145 km). Ganzer Rückweg Nice-Geneve 689 km. , Touren -Fragen T. F. 313. Martigny-Zürich. Ich beabsichtige Ende Juni von Martigny nach Zürich zu fahren und bitte um Angabe der kürzesten und besten Route. H. S. in M. T. F. 314. Vevey, Dauphing. Piemonf, torino, Gr. St. Bernhard. Ich möchte Mitte Juli eine Tour ins Piemont unternehmen und bitte um Angabe der; Routen von Ghamonix aus über Grenoble, .Turins Rückfahrt über den St. Bernhard. In wie vielen Etappen ist diese Tour von Veyey aus zurückzulegen und wieviel beträgt die Total- Kilometerzahl? G. M. in P. T. F. 315. Basel, Wien, Budapest und zurück. Im Sommer beabsichtige ich eine Autofahrt nach Wien zu unternehmen und dabei die unter T. Ä. 294, in Nr. 51 der «Automobil-Revue», angegebene Route zu benützen, möchte aber noch bis Budapest fahren und nicht mehr die gleiche Strecke zurückfahren. Für Angabe der Strecken wäre ich Ihnen sehr dankbar. Würden Sie zur besseren Orientierung den Automobil - Führer c Europa 1 Touring > empfehlen? L. R., in B. T. F. 316. Lausanne-Sf. Nazaire. Ich möchte von Lausanne nach St. Nazsire fahren, ohne Paris zu berühren und bitte Sie mir die dfrekteste und beste Route angeben zu wollen. S. C, in L. Kleine Ifl Zwei moderne Badeanlagen der Zentralschweiz. Die Stadt Luzem bekundet ihren Willen zur Aufrechterhaltung des Prestiges als gTÖsster Sommerkuiort der Schweiz aufs neue durch eine grosszügige Tat: am flachen, dem Pilatus und der Turmsilhouette der Stadt zugewandten Ufer der Seebucht ist ein grpsses, hervorragend ausgestattetes Strandbad angelegt worden. Die Eröffnung steht bevor und wird das Programm der festlichen Anlässe um wassersportliche Veranstaltungen bereichern. Auch droben in den Bergen ist mit dem Bau eines Schwimmbades begonnen worden. In einer sonnigen Mulde vor den Fronten der Engelberjjer Hotels wird das Bassin ausgehoben. Heizanlagen für Wasserzufluss und Kabinen tragen der alpinen Lage Rechnung. Für die schönen Sommertage aber wird ein aus Rasen und Sand gemischter Strand angelegt und ein Teehaus erstellt, so dass sich diese Anlage zu einem Mittelpunkt des Gesellschaftslebens des Kurortes entwickeln wird. Die Eröffnung kann voraussichtlich Mitte Juli erfolgen. Sommerskirennen am Jungfraujoch, 13. und 14. Juli 1929. J. D. Am 13. und 14. Juli findet auf dein Jungfraujoch das traditionelle 12. ßommerskirennen statt. Da die diesjährigen Firnverhältnisse besonders gute sind, und der Gletscher noch tief verschneit liegt, verspricht das Fest einen ganz ber sonders gediegenen Charakter zu erhalten. Es werden bereits Vorbereitungen getroffen zum Schanzenbau und zur Anlegung der Läufe. Das Sommerskifest im Herzen der Berneroberländer-Viertausender, das bereits einen internationalen Ruf hat, umfasst wie üblich Sprunglauf, Abfahrtsrennen, Slalom, Seilfahren und Damenabfahrtsrennen. Nicht nur den Scharen von Touristen. Automobilisten und Fremden, die an dem Tage des Festes zu den erhabenen Höhen der ewigen Eis- und Firnwelt hinaufkommen, bieten die Rennen eine willkommene Attraktion, sondern auch der weiten Skigemeinde unseres Schweizerlandes bedeutet der Anlass das beliebte Sommerskimeeting an dem die Erinnerungen des Winters aufgefrischt werden und ihre neuen Dokumente erhalten. Es sei noch erinnert, dass die Berner Überlandbahnen, die Wengernalp- und Junefrarubahn in entgegenkommender Weise Spezialbillets zu stark reduzierten Preisen für Skifahrer, die • an einem der Rennen teilnehmen, herausgeben. bei den Eisriesen im ßemer-Oberland Die Zufahrtsstrassen aus aer ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. 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