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E_1930_Zeitung_Nr.068

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willigun? eine zu grosse

willigun? eine zu grosse Verantwortung zu übernehmen, wenn jemals ein Unfall passieren würde. Gewiss, ich will gar nicht behaupten, dass mir nie ein Unfall passieren könnte, aber meine Versicherungsgesellschaft erklärt mir, mich wie jeden andern Wagenlenker voll zu versichern, wenn ich die Fahrbewilligung habe, und dann musste natürlich auch untersucht werden, auf was der Unfall zurückzuführen ist. Wenn der Unfall ganz ohne mein Verschulden passierte, so kann mir keine Schuld beigemessen werden. Ferner: wie oft fahren Ausländer mit ihren Landesausweisen, die schliesslich nicht einmal ein Wort der hiesigen Einwohner verstehen, also dabei ganz ähnlich benachteiligt sind, wie ich, der ich nichts höre. Nun frage ich Sie an, wie Sie die Sache, unter Berücksichtigung von vorstehendem, beurteilen. M. in B. Antwort: In Beantwortung Ihrer zweiten ergänzenden Anfrage teilen wir Ihnen höflich mit, dass der Text des Art. 12, II. Absatz des Konkordates über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr vom 7. April 1914 wörtlich folgendermassen lautet: «Vom Erwerb der Fahrbewilligung sind ausgeschlossen: Personen: a...., b. ... c. Die an einem Gebrechen (Epilepsie, erheblicher Kurzsichtigkeit, Taubheit etc.) leiden, das ihnen die sichere Führung eines Motorwagens unmöglich macht. > (Abgedruckt in der eid?en. Gesetzessammlung, N. Folge Bd. 20, S. 73.) Aus dieser Fassung geht hervor, dass die aufgezählten Gebrechen nur als Beispiele angeführt werden, und es im Ermessen der Behörde steht, wenn ein Führer zur Prüfung überhaupt nicht zugelassen werden kann. Wenn nun die Kant. Ausführungsverordnung zum Konkordate, statt der Wendung «sind ausgeschlossen» «können ausgeschlossen werden» braucht, so ist dies allerdin?s eine weitere Fassung, die aber ihre Einschränkung doch wieder in Art. 12 des Konkordates findet; denn das Konkordat stellt ein Minimum von Schutzvorschriften auf, welche die Kantone im interkantonalen Verkehr zu beobachten verpflichtet sind. Dies ist namentlich bei der Fahrbewilligung der Fall. Ihr Argument, dass Ausländer den hiesigen Dialekt grösstenteils nicht verstehen, ist nur teilweise stichhaltig, da sie anderseits die akustischen Warnsignale (Hupen, Klaxonstösse etc.) doch wahrnehmen. Um den Entscheid der kantonalen Behörde anfechten, event. mit dem staatsrechtlichen Rekurs an das Bundesgericht weiter ziehen zu können, müssen Sie den Nachweis der Willkürlichkeit desselben erbringen, und zwar in der Weise, wie wir Ihnen in unserer letzten Antwort ausführlich geschildert haben. * Stvassen und waldwirtschaftlicher Beziehung der betreffenden Gegend sehr grosse Vorteile bringen würde. Daneben darf auch die Wichtigkeit einer solchen Strasse als autotouristische Route nicht vergessen werden, denn es ist ganz zweifellos, dass sich sehr schöne Autorundfahrten mit der Eröffnung dieser Alpenstrasse zusammenstellen Hessen. Das Appenzellerland würde einen vermehrten Aufschwung des Autotourismus und eine noch grössere Frequenz auswärtiger Fahrer sicherlich nur begrüssen. Lr. Zum Bau der Grossglocknerstrasse.* Die Grossglocknerstrasse, von deren geplantem Bau, wir bereits berichtet haben, ist nun durch die Genehmigung des österreichischen Ministerrates endgültig gesichert. Es wird eine « Grossglockner-Hochalpenstrasse A.G. » gegründet, an der sich der Bund mit 60, das Gründungskomitee mit 33, und die beiden interessierten Länder Salzburg und Karaten mit zusammen 7 Prozent beteiligen. Man schätzt den Gründungsbauwert der Strasse auf die Gesamtsumme von 12 Millionen Schilling. Mit dem Bau der grossen Autostrasse soll schon in den nächsten Wochen begonnen werden; etwa 5000 Arbeiter sollen dabei willkommene Beschäftigung finden. bo. Die Strasse Chur-Arosa wird markiert. Das Baudepartement des Kantons Graubünden, die Gemeinde Arosa und die Kurverwaltung von Arosa arbeiten gegenwärtig gemeinschaftlich an einer bessern Signalisierung der Strasse Chur-Arosa. S-Kurven werden mit roten Dreiecken bezeichnet und ausserdem noch mit schwarz-weissen Barrieren eingefasst. Hand in Hand damit wird in Arosa eine Reorganisation des Strassenverkehrs durchgeführt. Es werden Parkplätze bezeichnet, Richtungspfeiler und grosse Wegweiser aufgestellt und durch Einführung des Einbahnverkehrs auf verschiedenen Strassen der Verkehr in geordnete Bahnen gelenkt. Einige Nebenstrassen werden vollständig für den Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Durch diese Massnahmen hofft man dem Autotouristen entgegenzukommen, ohne den Ruf Arosas als Kurort zu beeinträchtigen. -f. Touristikbulletin des A. C. S. Eine neue Alpenstrasse. Wie wir aus dem Toggenburg vernehmen, ist der Bau einer Verbindungsstrasse aus dem obern Toggenburg ins Appenzellerland geplant. Die Strasse soll über die Säntisalp führen und in der Nähe vom Flecken Appenzell beim Weissbad einmünden. Das Projekt wird von weiten Kreivom 8. August 1930. I. Strassenwesen. Brünigstrasse bei Samen. Verkehrsumleitung Luzern—Brünig über Achereggbrücke, Stans, Kerns, Sarnen, talwärts wird die AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 68 III. Verkehrsvorschriften. Zürcher Kantonalschützenfest 1930, 8. bis 17. August 1930. Alle Fahrzeuge, die zum Festplatz fahren, haben die Giesshübel- und Uetlibergstrasse zu benützen. Der Parkplatz für Automobile und Motorräder befindet sich beim Zeigerhaus des 400-m-Standes. Das Aufstellen von Fahrzeugen auf der Uetliberg-, Schweighof- und Islerstrasse bis Giesshübel, sowie auf dem Frauental- und Gänzilooweg und Im Hegi ist verboten. Das Befahren der oberen Uetlibergstrasse zwischen AKTUELLES Der Niveauübergang meldet sich wieder! Bilanz : 3 Tote, 2 Verletzte! Mit geradezu erschreckender Deutlichkeit hat sich der Niveauübergang wieder gemeldet. Innert wenigen Stunden sind am letzten Samstag nicht weit voneinander entfernt drei Personen ein Opfer des mörderischen Bahnüberganges geworden. Die folgenden nackten Tatsachen sprechen beredter als alle weiteren Erklärungen. Das Unheil suchte diesmal die Strecke Basel-Olten in der Nähe von Pratteln heim. Am Samstag nachmittag wollte der 26j ährige Ernst Roth ^aus Pratteln mit einem Jauchewagen den Niveauübergang passieren. Da aber der Schnellzug Olten-Basel fällig war, musste das Gefährt anhalten. Die Bahnwärtersfrau jedoch glaubte es verantworten zu können, noch eine Frau durchzulassen und hob die Schranken, worauf auch Roth annahm, freie Fahrt zu haben. Er befand sich mit seinem Fuhrwerk gerade in der Mitte des Ueberganges, als der Schnellzug herangebraust kam und Mann, Ross und Wagen mit rasender Wucht überrannte. Roth konnte nur noch als Leiche geborgen werden, und Pferd und Wagen wurden buchstäblich zerrissen. Die Bahnwärtersfrau brach zusammen und musste ins Spital verbracht werden... In der ganzen Umgegend verbreitete sich die Kunde von dem schrecklichen Ereignis. Kaum waren jedoch die ersten Stunden nach dem ersten Unheil vergangen, da ging plötzlich die Kunde von einem noch viel grösseren Unglück beim Bahnübrgang bei der «Krummen Eich», der näher beim Dorfe gelegen ist. Gegen Mitternacht näherte sich der Passage ein Basler Automobil, geführt von dem Chauffeur A. Heiss aus Basel, der mit drei Freunden eine Autotour unternehmen wollte. Die Gänzilooweg und Kolbenhof mit Motorfahrzeugen ist verboten. Für die diesjährige Lüdernchilbi ist der Motorfahrzeugverkehr auf der Strasse zwischen Wasen und Lüdernalp wie folgt geregelt: Von 9 bis 14 Uhr ist nur das Hinauffahren und von 14 bis 18 Uhr nur das Hinabfahren gestattet. Für die' Strasse Lüdern-Langnau sind keine Bestimmungen aufgestellt. zug Richtung Liestal und der letzte Basler Personenzug nach Ölten fällig waren. Kaum war der lüterzug passiert, öffnete der diensttn Bahnwärter, ein Stellvertreter, die Ba .1, als in dem Momente auch schon der Personenzug herannahte und das Auto nach furchtbarem Anprall mit sich riss. Erst nach etwa 200 Meter hielt der Zug an. Die beiden vorderen Insassen, Heiss, geboren 1902, und der 1907 geborene Fritz Käbli wurden schrecklich verstümmelt am Bahndamm aufgefunden. Das Auto hatte sich vollständig in die Lokomotive verkeilt und war nicht zu lösen. Die beiden hinteren Insassen konnten mit Verletzungen aus ihrer Lage — sie waren im Wagen verklemmt — geborgen werden. Der fehlbare Bahnwärter ist verhaftet worden... Soweit die Tagespresse. Wie man erfährt, soll der jüngere Eisenbahner erklärt haben, er hätte das Signal nicht gehört. Die S. B. B. betonte jedoch nach dem Parallelfall von St. Leonard in unserem Blatte, dass das System der Stellvertreter durchaus zuverlässig sei. Sollen auf Kosten von Leuten, die «nichts gehört» und «nichts gesehen» haben wollen, noch viele Menschen ihr Leben lassen? Die Pratteler Unglücksfälle beiweisen auf jeden Fall die Unzulänglichkeiten des Niveauüberganges mit grösster Eindringlichkeit. mb. Klausenrennen 1930. Weitere Bilder und Berichte über das glänzend verlaufene Rennen folgen in der Freitagnummer. Aufnahmen über das Rennen können von der Redaktion der « Automobil-Revue» bezogen werden. INTERNATIONALES KLAUSENRENNEN 1930 fährt die beste Zeit aller Konkurrenten, gewinnt den GROSSEN BERGPREIS DER SCHWEIZ und schafft mit der Zeit von 16:24,6 Min. und einem Durchschnitt von 78,8 Kilometern einen neuen absoluten Streckenrekord STUBER auf BUGATTI siegt in der Klasse 2000 ccm Rennwagen und erzielt mit 16:43 Minuten die drittbeste Zeit aller Automobile BOURIAT auf BUGATTI Sieger der Klasse 3000 ccm Rennwagen Agence Bugatti: Dr. JOS. KARRER, Zürich 1, Werdmühlestrasse 10 Wydier & Hürsch, St Gallen - Th. Karrer & Co., A.-G., Basel

N°68 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Rund um die Klausen-Tage Das Bankett. Am Freitag. Das offizielle Bankett im «Qlarnerhof» erßffnete der Präsident des Empfangskomitees, Herr M. Gassmann, Zürich, mit einem Willkomm, wobei er besonders folgende Ehrengäste begrüsste: HH. Regierungsrat Hefti, Glarus, Regierungsrat Dr. Galati, Glarus, Blumer-Koch, vom Verkehrsverein Glarus, Jakober, Präsident des T.C.S. Glarus, Spälti, Sekt. Glarus, A.C.S., Regierungsrat Pfister, Zürich, Stadtrat Dr. Hungerbühler, Zürich, Dr. Wiesendanger vom Polizeiinspektorat Zürich, Meier und Thiessing von der S. B.B., Major von Rhiner, Dübendorf, Dr. Mende, Zentralpräsident des A. C. S., Prof. Steinmann, Vizepräsident des A. C. S., Decrauzat, Präsident der N. S. K., Primault, Geschäftsleiter des A. C. S., Neher, Präsident der U. M. S., Major Czermak vom A. D. A. C, Hermann vom Bayr. A. C, Castagnetto, Direktor des Autodroms von Monza, Hauser, Präsident des Freiburgischen A. C, Baron Seifritz vom Salzburgischen A. C, Gianferrari von den Alfa Romeo-Werken. Sein Gruss galt im weiteren auch den Rennfahrern und den Vertretern der Presse. Ein besonderes Kränzchen wand der Redner Hrn. Dr. Schmidlin, dessen unermüdlicher Arbeit das Gelingen des Klausens nicht zum mindesten zu danken ist. Gruss und Dank entbot er im weiteren Herrn Heinr. Hürlimann, dem Präsidenten des Or- Reklame-Woche für Automobilisten Zur weitern Einführung meiner erstklassigen Autolackiererei mit neuester Spritzanlage werden bis 15. August 1930 in Auftrag gegebene Autos zu zwei Drittel des regulären Preises mit jeder Garantie gespritzt oder lackiert nach Farbenwahl. Verlangen Sie unverbindliche Preisofferten durch Autospritzwerke Metropa, Zürich, Weinbergstrasse 110. — Telephon 27.690. SERVICE RAPIDE DES PIECES DE REGHANGE Expedition sous 24 heures Amilcar Latil Berliet Liberty Citroen Mathis De Dion Peugeot Delage Renault Don net Tal bot Fiat Unic Hotchkiss Voisin Prix defiant toufe concurrence. 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Der Klausen hat sich heute zu dem Bergrennen Europas entwickelt und seine Organisation darf als schlechterdings mustergültig bezeichnet werden. Seine Ansprache schloss der Redner mit dem Wunsch, dass auch dem achten internationalen Klausen ein voller Erfolg beschieden sein möge. Herr Regierungsrat Dr. Gallati überbrachte im Namen der Behörden die Grüsse des Glarner Volkes und Korporationen. Von allem Anfang an hat Glarus die Entwicklung des Klausens bis zu seiner jetzigen Höhe und Bedeutung mit Sympathie verfolgt. Der diesjährige Nennungsrekord zeigt mit aller Deutlichkeit, welche Stellung der Klausen heute im europäischen Motorsport einnimmt. Die in jüngster Zeit gegründete Vereinigung «Pro Klausen» betrachtet es als eine ihrer vornehmsten Aufgaben, das Organisationskomitee des Klausenrennens nach Kräften zu unterstützen, um es zu einem alljährlich wiederkehrenden motorsportlichen Ereignis grossen Formats auszugestalten. Beschluss. Es wäre schwärzester Undank, wollten wir die Geschichte über die beiden Renntage abschliessen, ohne der Leistung des Rennsekretärs und Pressechefs, Hrn. Dr. Schmidlin, zu gedenken. Seine Pressebulletins, welche selbt den verwöhntesten Journalisten des Auslandes als ein Vorbild punkto Ausführlichkeit und Promptheit gelten, sind bald derart orientierend, dass man zukünftig beinahe zu Hause bleiben könnte, um den Klausen vom- Redaktionstisch aus, nach dem Bulletin zu redigieren! Die Abfahrt der Riesenkolonnen gegen Altdorf und Linthal vollzog sich in bester Ordnung. Bald war die würdige Urner Stadt in ein automobilistisches Bienenhaus verwandelt und Feuerwehr und Polizei erhielten HOUEROLITORE BSOB.BEUEM GUT WILHBAUMÄMIMHORCEN ROLLÄDEN-frJÄLOUSIENFÄBRIK Licht and Luft in Ihre Limousine dank des vorzüglichen Ciel ouvert aus dem Carosserie-Werk A. Ruckstahl, Baselstrasse 54-56 Tel. 7.49 Luzern TeL 7 - 49 OCCASION! Zu verkaufen BUICK mehr als genügend Gelegenheit, sich in moderner Verkehrsregelung zu betätigen. Jede Gasse, jedes Plätzchen wurde zum grossstädtischen Parkplatz und bei einer willkommenen Erfrischung nach teilweise staubender Abfahrt erwartete man das feierliche Schlussereignis, die in Alt dorr. Auf dem stimmungsvollen Hauptplatz, rings um das gewaltig ragende Teildenkmal, versammelte sich die grosse Menge von Offiziellen, von Teilnehmern und ein dichtgedrängtes Publikum. Der Gabentisch war wieder überreich beladen an kostbaren Geschenken, trotzdem dieses Jahr mehr als je Barpreise ausgerichtet wurden. Die kurze, eindrucksvolle Feier wurde gegen halb sechs Uhr mit zwei kurzen Reden von Hrn. Landammann Lusser und dem Zentralpräsidenten des A. C. S., Dr. Mende (Bern), eingeleitet. Landammann Lusser entbot der anwesenden Sportgemeinde den Gruss der Urner Behörden und des Volkes; dabei betonte er, dass die Unstimmigkeiten, die sich dieses Frühjahr gezeigt hätten, nun glücklicherweise zu aller Zufriedenheit behoben seien, so- dass nun nach dieser Seite hin die künftigen Klausenrennen freie Bahn haben. Dr. Mende warf einen kurz^i Rückblick auf die zwei inhaltsreichen Sporttage. Sein Dank galt allen denen, die sich für das Gelingen des Rennens eingesetzt hatten. Eine wundervolle Abendsonne überschüttete den Platz mit ihrem goldenen Lichte, als man zur Preisverteilung schritt, und fast schien es wie eine leuchtende Verheissung für das nächste, das neunte internationale Klausenrennen! Die Klausenrekorde nach dem . Rennen 1930. Klasse Fahrer und Marke Jahr Zeit Tourenwagen: 500 cm Buthenuth (Hanomag) 1926 27.22,0 750 cm Buchwald (B.M.W.) 1930 22.52,8 1100 cm Schneider (Derby) 1929 22.42,2 1 sehr gut erhaltener Anlasser, 12- V., zu 60 Fr. unt. 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