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E_1935_Zeitung_Nr.051

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Die Zufahrtsstrassen aus

Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. ^^ aas das Tunrenae führende tiestaurant Restaurant SarganS m-Bähnhof-Buffet A. C. S. - FLUMS Sehr lohnendes Ausflugsziel und Kurhaus, mit Auto 10 Min. ob Flums. 900 m ü. M. Garage. Prima Küche und Keller. Tanz- und Speisesaal. Schöne Zimmer. Pens. Fr. 5.- bis Fr. 5.50. Familie Wildhaber. Tel. 83.230 BadRagaz Jaeger's SPEZIALITÄTEN-Kücho. Forellen - Tel. 80.327 - Auto-Park - T. C. 8. Kurhaus „Frohe Aussicht" T.CS. «°" L An der Tamina-SchlucM LATTMANN Von den Automobilisten bevorzugtes Haus. Autoboxen. — Zimmer mit fliessendem Wasser. Feinste Feinsie Spezialitaten Gedieg. Erfrischungsraum direkt beim Bahnhof. — Gutbürgerliches Haus. Zimmer v. Direkt am See gelegen. — Grosser Fr. 3.- an. Bauernspezialitäten. Speisesaal. - Gedeckte Seeveranda. Vorzügl. Mittagessen. — Bescheidene Preise. Garage. Herrliche Parkanlagen. Autogarage. Tel. 17. E. 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Es ist daher zweckmässig, die Routen so zu legen, dass man nicht allein um des Zieles willen fährt, sondern dass man auch während der verhältnismässig langen Zu- und Rückfahrt Interessantes zu sehen bekommt. Hierzu ist es vor allem erforderlich, für die Rückfahrt einen anderen Weg zu wählen als für die Hinfahrt. Ohne wesentliche Umwege kann man in die Route folgende Sehenswürdigkeiten einbeziehen: Vogesen, Verdun mit seinen Schlachtfeldern und Forts, Aachen, Köln, das Rheintal, Frankfurt am Main, die neu eröffnete Reichsautobahn nach Darm Stadt, die «Bergstraese> des Odenwaldes, Heidelberg, das Neckartal, den Schrwarzwald. Es ist zweckmässig-, die kürzere und. schnellere Strecke für die Hinfahrt zu benützen, um dann die Zeiteinteilung für die Rückfahrt je nach der Dauer des Aufenthaltes in Brüssel bei der Ausstellung treffen zu können. Man wird also die zum Grossteil geradlinigen Strassen Frankreichs für die Hinfahrt benützen, die Rückfahrt hingegen durch Deutschland (Rheintal usw.) legen. Diesen Gesichtspunkten entsprechen auch die nachstehenden Vorschläge. Natürlich besteht keine Schwierigkeit, die vorgeschlagenen Routen aus persönlichen Gründen in der umgekehrten Richtung zu befahren. Die schnellste Strecke nach Brüssel. Für diejenigen Touristen, die auf dem schnellsten Weg nach Brüssel gelangen wollen, kommt die folgende Route in Betracht, wobei wir als Ausgangspunkt Basel, das für jeden Schweizer leicht erreichbar ist, angenommen haben: Basel - Beifort, 65 km — Lure, 97 km — Luxeuil, 116' km — St. Loup, 127 km — Bains-les- Bains, 144 km — Darney, 167 km — N'eufchäteau, 215 km — Commercy, 264 km — Verdun, 317 km — Stenay, 361 km — Sedan, 394 km — Charleville, 415 km — Tremfolois, 434 km — Rocroi, 444 km — Philippeville, 478 km — Charleroi, 540 km — Waterloo, 537 km — Brüssel, 555 km. Im Hinblick auf den guten Zustand der Strassen ist es möglich, diese Strecke Basel - Brüssel in einem Tag zu befahren. Wer am Samstag nachmittags wegfährt, wird vielleicht am gleichen Tag noch bis über Basel hinaus kommen, etwa bis Beifort oder Lure, der Nordwestschweizer sogar weiter, so dass sich die am folgenden Tag zu fahrende Etappe auf etwas über 400 km verringert. Die kürzeste Fahrt durch die Vogesen. Auch derjenige Tourist, der möglichst rasch nach Brüssel gelangen, die "Fahrt jedoch etwas kurzweiliger gestalten will, kann durch die Vogesen fahren, da einige gute Strassenzüge hierfür zur Verfügung stehen. Es sei vor allem auf folgende Strecke hingewiesen, die als die schnellste Route durch die Vogesen gilt: Basel - Mülhausen, 35 km — Thann, 56 km — Col de Bussang, 731 m, St. Maurice an der Mosel. 90 km — Remiremont, 120 km — Epinal, 148 km — Nancy, 219 km — Pont-ä-Mousson, 247 km — Thiaucourt, 265 km — St Benoit, 272 km — Woel, 280 km — Fresnes, 291 km — Verdun, 316 km. Diese Strecke ist genau gleich lang wie die im vorigen Abschnitt wiedergegebene Strecke über Beifort und Lure, doch ist sie etwas kurvenreicher und erfordert daher eine um etwa eine halbe Stunde längere Fahrzeit; die Fahrt ist jedoch kurzweiliger. Die Strasse ist ebenfalls durchwegs sehr gut. Die Weiterfahrt von Verdun nach Brüssel erfolgt auf der bereits angeführten Route über Sedan und Gharleroi. Eine längere Route durch die Vogesen. Wer gewillt ist, etwa drei Fahrstunden zuzugeben, um auf dem Weg nach Brüssel auch gleich (Fortsetzung folgt) die Vogesen näher kennen zu lernen, fährt am besten die folgende Strecke: !Büdte>0is(A Basel - Beifort, 65 km — Giromagny, 77 km — Col du Ballon (Beichensattel), 1178 m, am Fusse Vickj Baum: « Das grosse 1X1 ». Roman. Querido-Verlag, Amsterdam, 337 S. — Nach der «Helene des Ballon d'Alsace (Elsässer Belchen, 1250 m), 03 km, landschaftlich sehr schöne Strecke mit zahlreichen Serpentinen — dann 3 km zurück zur Ab- grosse 1X1». Thema: Ein Ehebruch; eine Willfahr» und «Menschen im Hotel» nun «Das grosse, weigung der schmalen Strasse nach Masevaux, 115 km — auf der aus dem Krieg berühmten Route Joffre nach Bitschweiler, 130 km — Thann, 133 km — Gernay, 139 km — hier beginnt die aussichtsreiche «Route des Cretes» (Kammstrasse der Vogesen) — vorbei am Hartmannsweilerkopf (zu Fuss 20 Minuten), 151 km — hinauf zum Grand Ballon (Grosser Belchen, Sulzer Belchen, 1424 m), Hotel, 162 km, zu Fuss auf die Spitze, 10 Minuten — Abstieg nach Markstein, 169 km — Gol du Herrenberg, 178 km — Abzweigung der Strasse auf den Hoheneck (1361 m, 1,5 km, herrliche Aussicht!), 188 km — Col de la Schlucht, 1159 m, 191 km (das Stück Markstein - Schlucht ist teilweise im Umbau) — auf der Hauptstrasse (R.N. 417) abwärts nach Longemer und über den kleinen Col de Martinpre, 800 m, nach Anould, 218 km — St. Die. 230 km — Luneville, 280 km — Nancy, 309 km. Diese Strecke ist demnach zwischen Basel und Nancy um 90 km länger als die im vorstehenden Absatz beschriebene schnellste Strecke durch die Vogesen. Die Strecke Nancy - Verdun (siehe oben) st 97 km lang, die Strecke Verdun - Brüssel 238 km; total Basel - Brüssel demnach 644 km. • Die Besichtigung der Schlachtfelder von Verdun. Bekanntlich tobte während des Weltkrieges ein erbitterter Kampf um diesen durch zahlreiche Forts eschützten .Platz. Angreifer wie Verteidiger haben hier Beweise höchster Tapferkeit und aufopferungsbereiten Ausharrens geliefert. Zählreich sind noch die Zeugen dieses furchtbaren Ringens: gigantische Festungswerke, erheblich zerstört, zerschossene Ortschaften, die als Mahnmale in ihrem zerstörten Zustand belassen wurden, Schützengräben, gänzlich verwüstete Wälder, und Friedhöfe, Friedhöfe von rschütternden Ausmassen. Von Verdun aus unternimmt man gewöhnlich zwei Rundfahrten zur Besichtigung der Forts und Schlachtfelder: eine westlich und eine östlich der Maas (Meuse). Die östliche, rechtsufrige Rundfahrt ist interessanter. Sie führt zum Tunnel • de Tavannes, zum Fort de Vaux und weiter zu dem berühmten Fort Douaumont, das in die Hände der deutschen Truppen gefallen war. Hier sieht man ausser dem Fort das grosse Gebeinehaus mit dem Leuchtturm, ein französisches Nationaldenkmal und in einiger Entfernung die zerstörte Ortschaft Douaumont. Die Rundfahrt geht weiter zum «Bajonnet-Graben>, durch den Ravin de la Mort nach Bras und zurück nach Verdun. Diese östliche Rundfahrt ist etwa 20 km lang; man benötigt. für dieselbe einschliesslich der Besichtigungen 2—3 Stunden; aber auch dann, wenn man nur eine Stunde zur Verfügung hat. ist die Rundfahrt löhnend. Die westliche Rundfahrt ist wesentlich länger, etwa 70 km; die Eindrücke, die sie vermittelt, sind nicht so ausgeprägt und konzentriert. Trotzdem kann sie sehr empfohlen werden, da sie durch die Argonnen führt und mehrere zerstörte und nicht wieder aufgebaute Ortschaften durchquert werden. Das Ziel dieser Rundfahrt ist Varennes. Man fährt zu dem bekannten Kampfplatz «Le Mort-Homme> und allenfalls über Montfaucon (interessant) und Romagne. In der Nähe von Varennes besichtigt man den «Abri du Kronprinz», wo sich während der Kämpfe in diesem Gebiet der deutsche Kronprinz aufgehalten hat. Die Rückfahrt geht über Neuvilly oder (lohnender, zirka 10 km weiter) über La Chalade, Le Claon und Clermont-en-Argonne. Die beiden Rundfahrten lassen sich auch miteinander verbinden und in einem Zuge zusammenhängend befahren, indem man von Bras direkt gegen Westen fährt, die Maas übersetzt und den «Mort-Homme» als nächstes Ziel nimmt. Allenfalls kann man vom «Toten Mann», einer 295 m hohen Anhöhe, auch direkt nach Verdun zurückfahren. Zur Besichtigung der Schlachtfelder und Forts muss man nicht unbedingt in Verdun Standquartier nehmen. Lohnender ist es jedoch, in Verdun zu übernachten und mindestens einen halben Taj* in dieser Gegend zuzubringen. Rundfahrten in Belgien. Wer sich in Brüssel aufhält, wird nach Möglichkeit auch Rundfahrten in Belgien unternehmen, um dieses Land einigermassen kennen , zu lernen. In landschaftlicher Hinsicht vermag das Landesinnere, wenn man von einigen schönen Punkten, beispielsweise den Grotten von Rochefort, und Hau, absieht, allerdings wenig zu bieten, hingegen ist die Meeresküste sehr interessant, insbesondere auch die grossen, fashionablen Badeorte. Andererseits finden sich hervorragende Kunstschätze in den zahlreichen grösseren und kleineren Städten. Wir geben daher im nachstehenden Vorschläge für Rundfahrten mit Start und Ziel in Brüssel für einen, zwei, drei und vier bequeme Tage. Eintägige Rundfahrt von Brüssel aus: Brüssel - Malines - Antwerpen (Anvers) - Lierre - Aerschot* Löwen (Louvain) - Tervueren - Waterloo - Brüs^ sei. 163 km. Zweitägige Rundfahrt von Brüssel aus: 1. Tag: Brüssel - Waterloo - Genappe - Les Quatre Bras - Namur - Dinant - Han - Rochefort (berühmte Grotten) - Laroche, 218 km. 2. Tag: Laroche - Maahay - Stavelot - Spa - Lüttich (Liege) - St. Trond - Löwen (Louvain) - Brüssel, 215 km. Total 433 km. Dreitägige Rundfahrt von Brüssel aus: 1. Tag: Brüssel - Waterloo - Nivelles - Braine-le-Comte - Enghien - Grammont - Audernarde - Renaix - Tournai, 156 km. 2. Tag: Tournai •- Coürtrai - Menin - Ypern (Ypres) - Furnes - Nieuport - Ostende, 144 km. 3. Tag: Ostende - Blankenberghe - Brügge (Bruges) - Gent (Gand) - Brüssel, 133 km. Total 433 km. Diese Fahrt lässt sich ebenfalls in zwei Tagen durchführen; sie schliesst die obensfehende zweitägige Route nicht aus, da erstere gegen Osten, die letztere gegen Westen führt. Viertägige Rundfahrt von Brüssel aus: 1. Tag: Brüssel - Malines - Antwerpen (Anvers), 48 km. Besichtigung der Stadt und des Hafens. 2. Tag: Antwerpen - Breda - Corinchem - Utrecht, 120 km. 3. Tag: Utrecht - Woerden - Bodegraven - Leiden - Den Haag - Scheveningen - Delft - Rotterdam, 102 km. 4. Tag: Rotterdam - Dordrecht - Willemsdorpmit der Fähre nach Moerdijk - Roosendal - Bergen op Zoom - Goes - Middelburg - Vlissingen - mit der Fähre nach Breskens - Gand - Brüssel, 211 km. Total 481 km. Diese Rundfahrt führt gegen Norden durch einen Teil Hollands. Sie lässt sich auch in drei, allenfalls sogar in zwei Tagen durchführen, man muss mehrmals Flüsse und einmal einen Meeresarm auf Fähren übersetzen; dies bietet keine Schwierigkeiten. grell aufflackernde Leidenschaft; wenige Tage einer romantischen Liebe. Personen: Landesgerichterat Droste, seine Gattin, Frank Davis, Marianne. Ort: Berlin. Vier Tage, dramatisch, rasch, heiss und übervoll an Erleben. Da die Frau Landesgerichtsrat: jung, zart, Mutter zweier Kinder, selbst noch Kind, aus wohlgeordneten bürgerlichen Verhältnissen, also unerfahren; eine grosse Liebe bringt ihr viel Unruhe, Leid, wenige Stunden voller Glück und den Tod. Da Frank Davis: reicher jungeT Amerikaner, elegant. Für ihn beginnt diese Liebe als Spiel, wird Ernst, endet für ihn als Episode; er reist von Europa ab ohne zu wissen, dass die geliebte Frau nicht mehr lebt. Da ist Herr Landesgerichtsrat Droste: verbissen in die Aufklärung eines Mordfailes, blind für dies, was um ihn vorgeht; feiert seinen richterlichen Triumph, erleidet die Bitternis des enttäuschten Mannes und den Tod seiner geliebten Frau. Da ist Marianne, Drostes alte Liebe, moderne Architektin, gewandt, sympathisch, sie ordnet die Trümmer dieser Ehe. Die Darstellung knapp, meisterhaft atemraubend. G.

N° 51 - 1935 AUTOMOBIL-REVUE scher und eine Köchin, die dienten, auf einem der Gflter des mächtigen Kaisers und schlössen die Ehe, nachdem die Herrschaft es ihnen erlaubt hatte; sie durften keinen Entschluss selber fassen, •weder Ort noch Beruf wechseln ohne Genehmigung ihres Herrn. So war vor neunzig Jahren in Osteuropa noch Sitte und Gesetz, das eben im Jahre jener Eheschliessung, 1849, unter dem Drucke schwerer Revolten aufgehoben wurde. Ihren ersten Sohn nannten sie Thomas, und, gerade weil sie nicht den Apostel meinten, wussten sie nicht, wie richtig sie sein Wesen trafen, denn es sollte ein Ungläubig-Gläubiger, ein Forschergeist werden, der alles von Menschen Ueberlieferte erst untersuchte, zugleich aber das von Gott Gesetzte hinnahm. Als ihn die Mutter beten lehrte, und dann das Wenige zeigte, was sie selber verstand, da betete sie selber,- ihn aus ihren dumpfen Kreisen dereinst erhaben zu sehen, und träumte vielleicht davon, er könnte selber einmal ein Herr werden, wie der Verwalter des Gutes oder ein Priester. Aber kein Vorzeichen sagte ihr, dass er mit weissen Haaren den apostolischen Kaiser in Wien vertreiben und dann in dessen Schlosse zu Prag sitzen würde als Herr des Landes und Haupt des Volkes der Tschechen. Und doch hat sich diese Legende ohne Wunder, ja, was noch wunderbarer ist, sie hat sich ohne den zielgesetzten Willen des Mannes zugetragen; sie war wirklich ein Werk der Vorsehung, und wer sie in diesem Lebenslauf nicht erkennt, mag immerhin im Dunkel des Zufalls leben.» In diesen wenigen Zeilen ist das Leben dieser Persönlichkeit in grossen Linien gezeichnet. Der Inhalt, der in die drei grossen Abschnitte: «Denken», «Handeln», «Denken und Handeln» eingeteilt ist, lässt so im unveränderten gesprochenen Wort den Charakter des Redenden ausführlich aufleuchten, wie die abenteuerreiche Linie dieses unerhört erfolgreichen Lebens erkennen. Zu den unmittelbar fesselndsten Kapiteln gehören: «Wie man im Alter Revolutionär wird», «Wie man im Alter General wird», «Wie man einen Staat gründet», die durch ihre Tatsach'enschilderungen das grösste Interesse erregen. Eine Photo Masaryks ist dem Buche beigegeben. G. Der Start, das Kurvenfahren und das Bremsen. Der Sirassen. irdreissig Jahren (Aus der «Automobil-Revue» 1906.) Ist es nicht überraschend, dass mancher Fahrer mit einer Garnitur Pneumatiks 4000—5000 Kilometer zurücklegt, wogegen der andere mit Pneumatiks derselben Marke kaum 1000 Kilometer hinter sich bringt, obwohl beide Wagen dasselbe Gewicht und dieselbe Schnelligkeit besitzen? Leichtfertig ist die Jugend mit dem Wort, aber nicht nur die Jugend, sondern auch der ältere Automobilist. Nun gut, wird er sagen, es waren gewiss dieselben Wagen, dieselbe Schnelligkeit und Pneumatiks derselben Marke. Nur hat der eine Automobilist eben Glück gehabt und gute Pneumatiks erwischt, der andere Pech gehabt und schlechte Pneumatiks erhalten. Wer schon einmal in das Getriebe einer grossen Pneumatikfabrik Einblick genommen hat, wird wissen, wie wenig stichhaltig eine solche Behauptung ist. Kein Zweifel, es kann möglich sein, dass einmal ein Reifen als Ausschussware aus der Form kommt. In diesem Falle wird das in der Fabrik gewöhnlich sofort entdeckt und man trifft die nötigen Vorkehrungsmassregeln, dass ein solcher Pneumatik nicht in den Handel kommt Des Pudels Kern liegt ganz wo anders. Die Wagen waren dieselben, die Pneumatiks waren dieselben, die Pferdekraft war dieselbe, nur die Lenker waren nicht dieselben. Man beobachte einmal einen vorsichtigen Fahrer und dann einen unvorsichtigen Fahrer. Der ältere, erfahrene Automobilist schaltet vorsichtig ein; der Wagen kommt nicht plötzlich, sondern ganz sanft in Bewegung, kaum dass die Tourenzahl des Motors die Masse des Wagens in Bewegung setzen kann. Langsam steigert er die Tourenzahl und wechselt erst im richtigen Augenblick die Schnelligkeiten. Kommt eine Kurve, wird das Tempo nicht durch .plötzliches Aufreissen des Gashebels erhöht, sondern durch sanfte, allmähliche Steigerung der Tourenzahl. Und ebenso wie der Fahrer gestartet ist, hält er wieder an, allmählich sanft bremsend, bis der Wagen förmlich von seihst zum Stillstand kommt. Betrachten -wir dagegen den unvorsichtigen Fahrer, so sehen wir, dass er vor der Abfahrt den Motor auf die höchste Tourenzahl bringt, indem er den Gashebel öffnet und Vorzündung gibt. Nun schaltet er ein, indem er die Kuppelung mit einem Ruck an ihre Stelle bringt. Wie von der Sehne geschossen springt der Wagen nach vorwärts und die Pneumatiks werden an der Anlagefläche förmlich aus den Felgen gerissen. Kurven bilden für diesen Fahrer kein Hindernis zu rascher Fahrt Wie ein 'Blitz gebt der Wagen in die Biegung, die Pneumatiks werden in der enormsten Weise auf seitlichen Druck beansprucht, und wenn sie nicht aus den Felgen springen, so ist das nur ein Verdienst des Pneumatik-Konstrukteurs. Und nun erst das Bremsen! Fussbremse und Handbremse werden iplötzlich mit einem Ruck angezogen, der Wagen knickt förmlich unter dieser doppelten Bremsung zusammen. Die Wagenräder schleifen 20, 35 und selbst 30 Meter auf der Erde. Man Tiecht den verbrannten Gummi in der Luft. Diese brutale Behandlung muss natürlich ruinös für die Pneumatiks sein und in 99 von 100 Fällen kann man darauf wetten, dass es nur der Fahrer ist, durch den die Lebensdauer der Reifen eine beschränkte wurde. Langsam und vorsichtig starten, die Kurven langsam und vorsichtig nehmen, allmählich und ohne plötzlichen Ruck bremsen, das ist das Rezept, um seine Peumatiks lange Zeit zu erhalten. und Luftverkehr Im Jahre 1950. Ob diese humorvollen Phantasien eines engl. Zeichners nicht doch noch einmal Wirklichkeit -werden? Gldorado der Schweiz Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. wagners CHTouring, Führer für Automoblifahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Am Fusse der Alpenstrassen, Oberalp, Lukmanier, nach dem Engadin Disentis HOTEL u. KURHAUS DISENT1SERH0F A.C.S. T.C.S. 100 Betten. Alle Zimmer mit messendem Kalt- u. Warmwasser. Zentralheizung. Radioaktive Bäder in Jedem Stock. Privatpark mit Tennis, Luft- und Sonnenbäder. Pensionspreis von Fr. 9.— an. Zimmer ä Fr. 4.—. Bundnerstube mit Restauration. - Garage - Telefon 1. 1150 m ü. M. Bündner Oberland Familie F. Tuor, Bes., im Winter Tunisia Palace, Tunis, Afrika. Disentis Hotel Krone T.C.S. Disentis A.C.S. 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