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E_1948_Zeitung_Nr.026

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10 AUTOMOBIL.REVUE

10 AUTOMOBIL.REVUE MITTWQCH, 9. JWI 19*8 - Nr. 26 Kühlwagen-Zug mit Uolisrlsm Aufbau. Kaelble-Dlesel-Zugmaschine und Kässbohrer-Sattelanhanger. Motorfahrzeuge auf der Exportmesse Hannover (Spezialbericht der « A.-R. O Schwingachsen oder Torsionsstabfederuag febanl werden. Im Gegensatz zu anderen Ländern tritl allerdings in Deutschland der Sattelanhänger kaum wesentlich in Erscheinung, ein Umstand, der sich Auf den Export nachteilig auswirken kann. Ein reiner Exportartikel sind indessen zunächst noch die ebenfalls zahlreich vertretenen Wohnanhänger mit teilweise zweckmässiger Inneneinrichtung, versenkbaren Fussböden, Anbauzelten usw. Von Spezialfahrzeugen fielen auf der Schau vor allem Kühlwagen mit isolierten Wänden auf, ferner verschiedene Konstruktionen von Kippern, LandwirUchaftsanhingern. und einige Feuerwehrgeräte. Für Spezialzwecke wurden auch Anhänger mit Raupenfahrgestell, ferner Glastransportwagen aul Einachsfahrgestell, Lieferbeiwagen für Krafträder, Langholzwagen usw. gezeigt. Die auf der Schau vertretenen Kommunalf&hrzeuge, Sprengwagen und Kehrichtabfuhrwagen waren durchwegs ebenfalls bewährte und bekannte Bauarten. Di« Produktionsbeschrinkungen, die der deutschen Motorfahrzeugindustrie auferlegt sin-d, haben Schnitt durch den oberen Teil eines Zylinders des Dieselmotors für den grossen Lastwagen 666 N 7 mit der Wirbelkammer und den vier Ventilen. betriebe, dem ein im gleichen Gehäuse liegendes Reduktionsgetriebe mit zwei Uebersetzungen vorgeschaltet ist. Das Vierganggetriebe wird durch einen normalen, zentral angeordneten Schalthebel, das Reduktionsgetriebe durch einen Hebel an der Lenksäule geschaltet. Auch bei diesem Getriebe besteht die Möglichkeit zur Kraftentnahme. Die Hinterachse enthält eine doppelte Untersetzung durch ein Kegelradpaar und ein Stirnradpaar. Ihr Untersetzungsverhältnis beträgt normalerweise 6,637 :1; für gebirgige Gegenden kann auf Wunsch auch eine Untersetzung von 7,52:1 geliefert werden. Der Typ 666 RN, das Carchassis mit verlängertem Tiefrahmen, wird von Fiat mit einer 40plätzigen Autobuskarosserie ausgerüstet, die in ihrem Aufbau der beschriebenen 30plätzigen Ausführung weitgehend entspricht. -ch- Das grosse Achtganggetriebe des Modell) MO N 7. Die diesjährige Exportmesse Hannover, die am 22. Mai eröffnet wurde, brachte ein Aufgebot an Motorfahrzeugen und anderen einschlägigen Erzeugnissen, wie es von der deutschen Industrie bisher noch an keiner anderen Stelle seit Kriegsende gezeigt wurde. Freilich konnte/auch diese Veranstaltung kein lückenloses Bild der deutschen Nachkriegsproduktion bieten, denn es fehlten neben den Firmen der Ostzone (BMW und DKW) auch Opel, Triumph, Victoria etc. Daneben zeigte die Der neue 25-PS-M.A.N.-Die>el-LandwirliehaftstraMof mit angebauteln Mähbalken und Allradantrieb. Gruppe der Anhänger- und Karosseriebaufirmen Ausführungen von Omnibussen, Anhängern und Spezialfahrzeugen. Auch die Zubehör- und Reifenindustrie war mit insgesamt 61 Firmen Verhältnis» massig stark vertreten, An Personenwagenfabriken waren neben Mercedes und dem Vollwagen erstmalig auch wieder Adler und Ford vertreten, sämtlich mit bereits bekannten Modellen. Das gleiche gilt für die Nutzkr*itw»genindustrie, di« mit Borgwtrd, Büssing- NAG, Daimler-Banz, Deüliewaig, Faun, Ford, Ha : nomag, Deutz-Magirus, Krauss-Maffei, MAN, Normag, den Südwerken als Nachfolger von Krupp sowie den Tempowerken besonders stark beteiligt war, Grundsätzlich neu war von den in dieser Gruppe ausgestellten Fahrzeugen lediglich der MAN-Landiwirtschaftstraktor Typ AS 325. Sein 25-PS-Vierzylinder-Dieselmotor mit Kugelbrennraum im Zylinder besitzt einen Hubraum von 2,7 Liter und eine Normaldrehzahl von 1500 U/min. Der Treibstoffverbrauch wird mit etwa 170 g/PSh angegeben. Der MAN-Schlepper kann wahlweise mit Hinterachs- oder Allradantrieb geliefert werden. Im Omnibusbau hat sich nunmehr auch in Deutschland die Bauart mit neben dem Motor vorverlegten Fahrersitz fast völlig durchgesetzt, wobei man bei den neuen Aufbauten die Frontpartie möglichst senkrecht abschliessen lässt, auf di« stromlinienförmige Gestaltung also zugunsten einer gedrungenen Bauart und guter Sichtverhältnisse vor dem Fahrzeug verzichtet. Bei verschiedenen Modellen finden wir erstmalig auch fest eingebaute Kondukteursitze und Passagierfluss in einer Richtung, Die fernbetätigte Schiebetür setzt sich gegenüber der Dreh' und Falttüre immer mehr durch. Ob allerdings die in einzelnen Omnibussen gezeigten Naturholzsitze an Stelle Von Polstersitzen eine Exportchance haben werden, erscheint seht fraglich. Neben den Omnibussen traten auf der Exportmesse auch die Trolleybusse mehr als bisher in Erscheinung, die in Deutschland von verschiedenen Firmen nach Grundnormen gebaut werden. Auch Omnibusanhänger waren zahlreich vertreten, von denen eine Konstruktion einer Berliner Firma, bei der Triebwagen und Anhänger durch einen Harmontkabalg und -Übergang, ähnlich dem bei D-Zug- Wagen üblichen, besondere Beachtung fand. .,, Mannigfaltig waren die Bauformen der auf der Exportmes6e gezeigten Lastanhänger, die meist mit Doimler-Benr-Keririditobfurirwogen mit Koko- Xolllroinmelaufbau. offenbar zahlreiche Firmen veranlasst, bereits hergestellte Motorentypen auch als Einbaumotoren für fahrbare Kraftanlagen, ortsfeste Aufstellung, Wasser- und Schienenfahrzeuge zu liefern. Auf der Exportmesse waren zahlreiche Motoren vom Modell- Dieselmotor von 3,7 cem Zylinderinhalt bis zu JJTOS- 6en Schiffsmotoren zu sehen. Unter anderen fand man auch wieder die bekannten Fichtel-&-Sachs- Motoren, deren Fabrikation in Kürze wieder anlaufen soll. -11- Der Philips-Heissluftmotor in den USA In den Ford-Werken wird IUT Zeit eine Versuchsausführung des Philips-Heissluftmotors erprobt, der seinerzeit in der « A.-R. » beschrieben war. Er arbeitet mit einem geschlossenen Luftkreislauf, wobei die Luft durch von aussen zugaführte Wärme erhitzt uiid expandiert wird und ap die Arbeitskölben bewegt." apd* PNEUS RICHLAND DE LUXE MO X 40 150 X 40 160 X 40 165 X400 185 X400 M X45 Verstärkte Seitenwände, w«lche die Pneus vor unregelmassigen Felgen und Rost schützen Meterdimensionen Automobilisten! verlangen Sie Pneus Rkhland-dt-luxe bei Ihrem Garagisten Grosser Preisabschlag! Infolge Produktionssteigerung jetzt laufend lieferbar. — Offerte und unverbindliche Probefahrt beim Vertreter oder durch MINOR-VERK A UF, AARAU Buchserstrasse 73 Telephon 214 55 Es sind noch einige Rayon-Vertretüngen zu vergeben. 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Nr. 26 - MITTWOCH, 9. JUNI 1948 AUTOMOBIL-REVUE 11 Der Weber-Fallstromvergaser In der Jünglingszeit des Automobilismus fanden sich auf dem Lenkrad neben dem Hebel für die Zündverstellung noch zwei 6olche für die Regulierung des Gasgemisches. Damit war es dem Belieben und den technischen Kenntnissen des Fahrers anheimgegeben, ob er rassiger und damit teurer, oder gemütlicher und billiger fahren wollte. Mit Ausnahme weniger Wagen, die die Bedienung durch einen sachkundigen Chauffeur voraussetzen, ist diese Einrichtung bei den modernen Typen verschwunden; durch die vollständige Automatisierung der Vergaser hat man dem Fahrer die Sorge um die Zusammensetzung des Gasgemisches abgenommen. Ob man ihm damit einen wirklichen Dienst erwiesen hat, ist eine andere Frage, denn auch der beste vollautomatische Vergaser ist im allergünstigsten Fall eine Kompromisslösung. Vor etwa 30 Jahren lebte im Toggenburg Eduard Weber, ein Chauffeur-Mechaniker, der über diese Fragen Bescheid wusste. In seiner Freizeit bastelte er an allen möglichen Vergasertypen herum, verwendete dafür den grössten Teil seines Verdienstes und glaubte auch schliesislich, etwas Brauchbares gefunden zu haben. Als er jedoch versuchte, seine Entdeckung finanziell auszuwerten, ging es ihm wie 6ovielen anderen schweizerischen Erfindern: Der Boden der Heimat war allzu steinig, und er wanderte darum nach Italien aus. Zwar hatten dort die Niederlassungen ausländischer Vergaser-Fabriken nicht auf den Schweizer gewartet, um sich ins Geschäft pfuschen zu lassen; doch die im allgemeinen auf rassiges Fahren erpichten Italiener erkannten bald die Vorzüge der Weberschen Konstruktion. Heute existiert in Bologna die S.A. Edoardo Weber, in der mehrere hundert Arbeiter monatlich ca. 6000 Vergaser herstellen. Weber durfte seinen Erfolg noch gemessen, kann sich heute seines blühenden Werkes jedoch nicht mehr erfreuen, denn seit den Wirren während des deutschen Rückzugs ist er verschollen. In der Schweiz hört man vom Weber-Vergaser vornehmlich seit etwa zwei Jahren, und zwar vor allem von sportlich eingestellten Fahrern, die ihm verbesserte Beschleunigungsvermögen und grosse Sparsamkeit nachrühmen. Die Fabrik selbst verspricht in ihren Druckerzeugnissen eine Benzinersparnis in extremen Fällen bis zu 27 %. Die «A.-R.» hatte Gelegenheit, einen Weber- Vergaser, Typ 30 DR 4, auf Lancia-Ardea während mehreren Monaten auszuprobieren. Dieser Kleinwagen ist bekannt für seine Lebendigkeit und Sparsamkeit. Das in Rede stehende Exemplar war unter seinem früheren Besitzer durch den Einbau von besonderen Kolben und Ringen zu Versuchen benutzt worden, die eine gewisse Erhöhung von Beschleunigungsvermögen und Spitzengeschwindigkeit bewirkt hatten, ohne jedoch an der technischen Spezifikation etwas zu ändern, So be6ass der Wagen auch seinen Original-Vergaser. Versuche mit. Düsen verschiedener Bphrun.g hatten ergehen, dass grössere Düsenweiten noch eine spürbare Erhöhung des Beschleunigungsvermögens, allerdings auch eine unverhältnismä6sige Steigerung des Benzinverbrauchs, verursachten. Der Einsatz kleinerer Düsen ergab gegenüber dem von der Fabrik angegebenen Normverbrauch keine feststellbare Verringerung, zeitigte aber die bekannten Martgelerscheinungen, wie Nies6en, übermässige Wärmeentwicklung etc. Es wurde darum wieder zur Normaleinstellung zurückgekehrt. In dieser Verfassung zeigte 6ich der Wagen sehr lebendig mit angenehm niedrigem Benzinverbrauch, Vom Einbau des Weber-Vergasers wurden deshalb keine wesentlichen Veränderungen, besonders keine Einsparung am Verbrauch, höchstens noch eine kleine Steigerung des Beschleunigungsvermögens, erwartet. Als Resultat einer Anzahl Versuche im praktischen Gebrauch, also nicht in Form einer exakten Prüfung, war eine merkbare Steigerung der Beschleunigung festzustellen; der Wagen, der sich schon vorher durch Lebendigkeit auszeichnete, reagierte auf das Gaspedal, besonders in den unteren Gängen, noch besser. Auch an Steigungen machte sich ein Kraftzuwachs fühlbar. Zum Erstaunen des Prüfers wurde aber auch noch eine Reduktion des Brennstoffverbrauches festgestellt, die zwar nicht so weit ging, wie von der Fabrik in optimalen Fällen versprochen, aus den Kontrollblättern über Fahr- T R U t Fio- 1 SCHNITT DURCH DEN FAUSTROMVERGASER, TYP DR Links aussen das Spar- und Beschleunigerdispositiv ESA. A Benzinzufuhr zu ESA, B Leerlauf-Gemischzufuhr, C Venturi für Gemischverbesserung, D Lufttrichter, E Düse des ESA, F Luftbremse, G Schwimmer, H Düsenhalter für Beschleunigungsdüse, J Zahnrad für die Betätigung des ESA, L Drosselklappe, M Leerlaufdüse, N Leerlaufdusenträger, O Hauptdüsenträger, P Hauptdüse, Q Lufteintritt zum ESA, R Stellschraube für Sommer- und Wintereinstellung des ESA, S Schwimmernadelsitz, T ESA-Rohr, U Lufteintritt, V Leerlaufregulierung, W Schwimmergehäuse, Y VerschluBspindel des ESA, Z Lufteintritt in Schwimmerkammer. strecke und Verbrauch aber deutlich sichtbar. Besonders augenfällig wird die Verbrauchsminderung bei der Fahrt über lange Strecken bei warmer Witterung, wobei der ständige Gebrauch des unten beschriebenen ESA-Dispositivs möglich wird. Bei Stadtfahrten, welche die Betätigung dieser Vorrichtung ausschliessen, ist die Ersparnis, weniger ausgesprochen, aber ebenfalls vorhanden. Aus der beigegebenen Schnittzeichnuag (Fig. 1) ist der Aufbau des Vergasers ohne weiteres auch dem Laien verständlich. Es handelt sich um ein ausgesprochenes Präzisionsfabrikat, in seinem Hauptteil jedoch um einen normalen Vergaser mit Leerlauf und Hauptdüse. Beide sind von aussen zugänglich, der Leerlauf durch Stellschraube und Anschlag regulierbar. Eine weitgebohrte Beschleunigerdüse macht eine Beschleunigerpumpe überflüssig. Von der herkömmlichen Bauart abweichend ist das auf der Zeichnung links sichtbare ESA-Dis- Fig. 2 und 3 STELLUNGEN DER SPINDEL DES ESA-DISPOSITIVS Links Sparstellung (Zusatzluft), rechts Beschleunigungs- und Startstellung (Zusatzluft und Zusatztreibstoff). positiv (Economia-Super-Alimentazione), bestehend aus einem Hilfsvergaser mit Doppelventil, das durch Kabelzug vom' Führersitz aus bedient wird. In NormaUtellung, beispielsweise bei Stadtfahrten, ist das Doppelventil beidseits geschlossen. Auf der Landstrasse, wo es mehr auf gleichmässiges Tempo als auf Beschleunigung ankommt, zieht man den Knopf bis zum ersten Anschlag; das obere Ventil öffnet sich und gewährt einer kleinen Menge Zusatzluft Durchtritt, wodurch ein mageres Gemisch mit entsprechend herabgesetztem Verbrauch entsteht (Fig. 2). In Situationen jedoch, wo man auf besonders kräftige Beschleunigung Wert legt, so beim Ueberholen, wird man den Regulierknopf ganz herausziehen, worauf 6ich nun das Doppelventil beidseitig in voller Höhe öffnet (Fig. 3); zum maximalen Quantum der Zusatzluft tritt ein entsprechender Zusatz an Brennstoff; man erhält damit ein überfettetes Gemisch und entsprechende Leistungsverstärkung 6amt Mehrverbrauch. Notwendig zur Errielung des vollen Effektes ist die . Fig. 4 DER WEBER-FALLSTRÖMVERGASER 30 DR 3 Die Einstellschraube für das ESA-Dispositiv ist zwischen den Verbindungsflanschen von Deckel und Körper sichtbar. entsprechend offene Stellung der Gasdrossel, die in solchen Situationen ohnehin gegeben ist. Oeffnet man die Drossel zu wenig, so gibt der Motor Anzeichen von Ueberfütterung. Das gleiche Dispositiv macht eine besondere Anlasshilfe überflüssig. Bei kalter Temperatur genügt es, den Motor mit voll geöffnetem ESA-Schieber kurze Zeit anzuwärmen, um alsdann mit der NormaLstellung losfahren zu können. Wahrscheinlich in Berücksichtigung des italienischen Temperaments empfiehlt die Fabrik, Start und Fahrt während der ersten 600 m mit Super-Alimentation. Davon ist aus bekannten Gründen eher abzuraten. Dagegen konnten wir einmal mit total verschmutzten Düsen auf dem ESA-Dispositiv störungsfrei soweit fahren, bis sich Gelegenheit bot, die Düsen zu reinigen. Das ESA-Dispositiv besitzt zwei gegenständig angeordnete Bohrungen von verschiedenen Weiten, wodurch es durch einfache Halbdrehung des von aussen zugänglichen und mit den Buchstaben E und I bezeichneten Knopfes für Sommer- oder Winterbetrieb eingestellt wird. Bei den vorstehenden Ausführungen handelt es sich, wie nochmals ausdrücklich hervorgehoben sei, um eine Dauerbeobachtung mit lediglich praktischer Kontrolle an Hand des Fahrtenbuches. Ein unter technisch einwandfreien Bedingungen durchzuführender Test soll die zur abschliessenden Beurteilung notwendigen ziffernmässigen Unterlagen liefern. Der Weber-Vergaser wird .in den Typen 22 (Topolino), 26—28—30—32—36—40 DR (normal mit ESA), dazu in den Typen 30 und 36 DCR als Doppelvergaser mit Beschleunigerpumpe geliefert. Für eine Anzahl europäischer und amerikanischer Personen- und Lastwagen kommt er einbaufertig mit eingestellten Düsen aus dem Werk, so dass seine Montage ohne Nebenarbeiten in kurzer Zeit erfolgt. Für andere Motoren ist die Anpassung meistens ohne besondere Schwierigkeiten möglich, brz. ARIA - KOMPRESSOREN - GRUPPEN Der wirtschaftliche und zuverlässige Type A3a 3 Zylinder 1130 PS Dieselmotor Type A4a 4 Zylinder 14,5/40 PS Typo A6a 6 Zylinder 22,60 PS Nieder« Tourenzahl, grdsserer Kompressor, aber viel längere Lebensdauer! Bei Anschaffung einer Kompressorenanlage achte man auf eine niedere Tourenzahl! ARIA I Ansaugleistung 36001/Std. Einzylinder, Elektromotor 1 PS ohne automatischen Druckregler Fr- 550.— mit automatischem Druckregler Fr. 650.— ARIA 2 Ansaugleistung 8400l/Std. Einzylinder, Elektromotor 1,7PS, mit automatischem Druckregler Fr. 1275.— ARIA 3 Ansaugleistung 144501/Std. Vierzylinder, 2-stufig, Elektromotor 2,5 PS, mit automatischem Druckregler Fr. 1950.— ARIA 4 Ansaugleistung 22600 IfStd. Vierzylinder, 2-stufig, Elektromotor 4 PS, mit automatischem Druckregler Fr. 2300.— Ansaugleistung 33900 I/Std. 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