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E_1949_Zeitung_Nr.021

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18 AUTOMOBIL REVUE

18 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 4. MAI 1949 - Nr. 21 Parlamentarische Zusammenkunft. Die rührige « Union Routiere de France», deren Generaldelegierter Georges Gallienne zu gleicher Zeit auch der Präsident der « Föderation Routiere Internationale » ist, lud vergangene Woche Vertreter Belgiens, Italiens, der Schweiz und Hollands sowie einer Reihe englischer und französischer Parlamentarier zur Festlegung der Richtlinien nach Paris ein, die den Regierungen Frankreichs und Englands für die Ausführung der schwebenden Kanaltunnelprojekte unterbreitet werden sollen. Es waren im ganzen sechs englische Abgeordnete und acht französische Kammerdeputierte und Senatoren, darunter auch der Vorsitzende des «Conseil National des Transports », Beauquier zugegen, dem die Ausarbeitung des französischen Gesetzesprojekts für die Erstellung eines Tunnels unter dem Aermelkanal (vgl. «AR» Nr. 39 1948) anvertraut wurde. Auf technische Details des sogenannten Basdevant-Projekts, das wir in der vorgenannten Nummer der «AR» ausführlich behandelten, braucht nicht mehr eingegangen zu werden. Von Interesse ist dagegen die Bekanntgabe einiger Einzelheiten verkehrswirtschaftlicher Natur, die Präsident Gallienne in einer Pressekonferenz aufzählte. Grossbritannien verfügt mit 45 Millionen Einwohnern zur Zeit über 286 000 km Automobilstrassen und über 2,6 Millionen Motorfahrzeuge. Diesen britischen Verkehrssektor mit dem gewaltigen Strassen- und Verkehrskomplex West- und Zentraleuropas, d. h. mit über 1,5 Mill. km uhrbarer Strassen und 7,5 Millionen motorisierter Fahrzeuge zu verbinden, ist der eigentliche Zweck des Tunnels unter dem Kanal. Er würde den Verkehr zwischen Grossbritannien und dem Kontinent, der zur Zeit durch hundert Tage dichten Nebels und weitere hundert Tage stürmischer See pro Jahr wesentlich eingeschränkt ist, zu einem ganzjährigen Direkt- und Dauerverkehr sowohl auf der Strasse wie auch FRANKREICH schatten dieser Schicht geht die « Unverletzlichkeit » des PSTT zurück. Die grösste Schwierigkeit bestand darin, den schlauchlosen Reifen auf der Felge zu befestigen. Die Versuche zogen sich über mehrere Jahre hin; u. a. dachte man vorübergehend daran, den Reifen an der Felge festzuleimen. Schliesslich kam Ingenieur Frank Herzegh, den man als den eigentlichen Erfinder des PSTT ansehen darf, auf den Gedanken, dort, wo der Reifenrand die Felge berührt, sechs konzentrische Verdickungen anzubringen, die anschwellen, sobald Luft in den Reifen geblasen wird. Selbst wenn der Luftdruck um volle zwei Drittel unter dem Normalwert liegt, verwandeln sich die Verdickungen in völlig luftdichte Verschlüsse, die den Pneu an der Felge festhalten. Ist der Reifen voll aufgepumpt, so kanii er auch bei schweren seitlichen Stössen nicht vom Rad gelöst werden. Ernst Behrendt Das Kanaltunnelprojekt nimmt Gestalt an (Von unserem Pariser Korrespondenten) auf der Schiene, verwandeln. Im übrigen braucht man auf den wirtschaftlichen Nutzen eines Kanaltunnels schon deswegen nicht mehr zurückzukommen, weil offenbar nicht nur die militärischen, sondern auch die schiffahrtspolitischen Bedenken gegen das Projekt fallen gelassen wurden und sich heute alle massgebenden Kreise Englands und Frankreichs von der Wichtigkeit und der Durchführbarkeit des Projektes überzeugt haben. Neu und besonders interessant an der Pariser Tagung ist aber die Tatsache, dass die Finanzierung des Projekts in provisorischer Form wenigstens insofern gesichert scheint, als ein Betrat: von 1 Million Pfund pro Jahr, d.h. 500 000 Pfund von jedem der beiden Tunnelländer Frankreich und England aufgebracht werden muss, um bei fünfjähriger Baudauer die Erstellung eines Versuchs-Strassenstollens für den Automobilverkehr zu ermöglichen. Angeblich könnten diese Beträge ohne Schwierigkeiten aus dem laufenden Strassenbudgets der beiden Länder entnommen werden. Allerdings möchten wir uns hier den Einwurf erlauben, dass ein Voranschlag von 1 Million Pfund pro Jahr uns etwas niedrig gegriffen scheint und dass sich die Baukosten selbst für einen « Versuchsstollen » letzten Endes höher gestalten dürften. Die weitere Entwicklung wird sich wahrscheinlich so gestalten, dass das französische Parlament noch in diesem Jahr über einen Gesetzesentwurf zur Beteiligung der französischen Regierung am Tunnelbau zu beraten haben wird, während über 200 Mitglieder des « House of Commons » der britischen Regierung eine entsprechende Petition zur Beteiligung Englands unterbreiten werden. Die Schweiz wurde bei den Pariser Verhandlungen durch den Generaldirektor der Schweiz. Handelkammer in Frankreich, M. de Senarclens, vertreten, wbg. Die 28 italienischen Karosseriewerke, die durch die Besteuerung der Spezialkarosserien im vergangenen Herbst in eine schwierige wirtschaftliche Situation geraten sind, haben sich umgestellt. Dieser Kurswechsel läuft mit einem gerade jetzt auftauchenden Marktbedürfnis parallel, so dass sich die wirtschaftlichen Aussichten für diese italienische Spezialindustrie gegenwärtig recht günstig präsentieren. Im vergangenen Winter sind die Aufträge für Luxuskarosserien auf ein Minimum gesunken. Angesichts dieser Situation hat sich die Industrie in grösserem Masse auf den Bau von Karosserien für ältere Fahrzeuge, vom Personenwagen über Camion bis zum Autobus verlegt. Beim Publikum fand dieses Vorgehen ausserordentlich günstige Aufnahme. Und da die Typenzahl der in Italien zirkulierenden Fahrzeuge relativ gering ist, konnten bereits Serien von jeweils einigen Hundert und Tausend der gebräuchlichsten Karosseriemodelle aufgelegt werden. Die « Giardüiiera » hilft die Lage verbessern. Seit etwa einem Jahr hat sich die Giardiniera-Konstruktion auch in Italien durchgesetzt, wofür der Impuls namentlich von der Einführung des Giardinetta-Typs des « Topolino 500 B » ausging. Die Umbaukosten sind im Verhältnis zum erreichbaren Nutzen sehr gering. Besonders die alten Topolino- sowie 1100-Typen von Lancia und Fiat werden in beträchtlicher Zahl mit Giardiniera-Karosserien versehen, und so geschieht es, dass sich namentlich kleinere Karosseriebauer jetzt ausschliesslich auf den Bau DEUTSCHLAND Volkswagen-Cabriolet ausverkauft. Vor kurzem wurden in Hamburg die ersten repräsentativen Verkaufsräume des Volkswagenwerks eröffnet. Wie dieses mitteilt, ist die Vorgesehene Jahresproduktion an Cabriolets bereits vergriffen. Vor Mitte des Jahres wird es indessen nicht in grösseren Mengen auf den Markt kommen. Während Fahrgestell und Motor in unveränderter Form vom Volkswagenwerk hergestellt werden, stammt die Karosserie aus dem Werk von Hebmüller in Wülfrath. Voraussichtlich Anfang Mai wird übrigens das 50 000. Fahrzeug seit Kriegsende das Volkswagenwerk verlassen. Wird der ADAC in die AIT aufgenommen? • Dem Vernehmen nach hat das Zweimächtekontrollamt'in Frankfurt seine Zustimmung dazu erteilt, dass der ADAC (Allgemeine Deutsche Automobil-Club) in die Alliance Internationale de Tourisme (AIT) aufgenommen werde. Das ITALIEN Bessere Aussichten für die Karosserie-Industrie KURZMELDUNGEN von Giardimera-Konstruktionen eingestellt haben. Grosso modo dürfte gegenwärtig wohl die Hälfte der italienischen Karosserie-Industrie von diesen Aufträgen leben. Nicht voll ausgenützte Produktionskapazitäten und fachmännisches Können haben den Mailänder und Turiner Firmen in letzter Zeit auch zahlreiche ausländische, m erster Linie schweizerische Aufträge verschafft Fullmanauftrage anf lange Sicht. Die grösseren Karosseriefabriken, darunter Viberti, Pinin Farina usw., beschäftigen sich heute vorwiegend mit dem Bau von Pullmankarosserien. Da sich die Autobusproduktion im ersten Viertel dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr mehr als verfünffacht hat, verzeichnen die Karosseriewerke recht erhebliche Auftragsbestände. Demgegenüber hat sich der Rückgang des Camionbaues, der relativ einfache Karosserien benötigte, kaum ausgewirkt, und die zur Zeit vorliegenden Aufträge sichern die Beschäftigung bis weit in den Sommer hinein. Grössere Produktion. Unter den veränderten Bedürfnissen hat sich die Karpsserieproduktion zahlenmässig stark erhöht Die Erzeugung an Personenwagenkarosserien überstieg in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bereits die gesamte Vorjahresproduktion, die noch hauptsächlich auf den Bau von Luxuskarosserien eingestellt war, und ebenso lag die Herstellung von Pullmankarosserien im ersten Quartal schon über der gesamten Produktion von 1948. Lpk bedeutet, dass der ADAC nach vollzogener Aufnahme als erster deutscher Automobilclub in der Lage sein wird, Triptyks und Carnets auszustellen. ENGLAND Enrlische Automobilisten reisen nach dem Kontinent. Der britische Royal Automobile Club hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres Aufträge für den Transport von 11000—12 000 Wagen über den Kanal gebucht, währenddem deren Zahl letztes Jahr im gleichen Zeitraum nur um 800 herum lag. Zum grössten Teil betreten diese englischen Automobilisten den Kontinent in französischen Häfen. apd USA Preisermässigung nun auch bei Hudson. Nach General Motors, Ford, Kaiser-Frazer, Nash und Willys Overland hat nun Hudson als fünfte amerikanische Automobilgesellschaft eine Preissenkung für ihre Wagen vorgenommen. Sie ist bereits in Wirksamkeit getreten und bewegt sich je nach Modell zwischen 15 und 100 Dollar. 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Nr. 21 - MTTWOCH, *. MAI 1949 AUTOMOBIL REVUE 19 STRASSEiV Für den Plan einer Gemmistrasse Um den Gedanken der Schaffung einer Gemmistrasse, der in einem Projekt bereits Gestalt angenommen hat, in weitere Kreise hinauszutragen, berief kürzlich ein Initiativkomitee mit Grossrat Egger (Frutigen) an der Spitze eine Versammlung nach Frutigen ein, der ein starker Aufmarsch der interessierten Kreise sowohl aus dem Berner Oberland als auch aus dem Wallis beschieden war. Zum vorliegenden Projekt (das in Nr. 8 der « AR » eine ausführliche Schilderung erfahren hat) sprachen Grossrat Egger, der Briger Stadtpräsident Moritz Kämpfen und der Projektverfasser Minder selbst. Vor allem war es Herr Kämpfen, der sich con brio für den Gedanken einsetzte. Das Leitmotiv seiner Darlegungen war der Hinweis auf verkehrspolitische Bedeutung einer Gemmistrasse, die nicht nur die heute fehlende Verbindung zwischen Bern und dem Wallis schaffen, sondern von weiterer Warte aus gesehen als Ergänzung des Zugangs zum Simplon auch die Beneluxländer und Ostfrankreich näher an Oberitalien heranbringen würde. Nicht zuletzt brach der Reflner auch eine Lanze für die Gemmistrasse, als Mittel der Arbeitsbeschaffung in Zeiten sinkender Wirtschaftskonjunktur, er unterliess es aber auch nicht, deren militärische Wichtigkeit ins Licht zu rücken. Und er machte auch kein Hehl daraus, dass dem Gemmiprojekt schliesslich auch die Besorgnis um eine Umfahrung der Schweiz zu Gevatter stehe, eine Gefahr, die in den Bestrebungen für den Bau eines Montblanctunnels sichtbar werde. In der ausgiebigen Diskussion meldete sich zwar keine grundsätzliche Gegnerschaft, wohl aber schweizerische Nüchternheit, die mit Realitäten und Realisierungsmöglichkeiten rechnet. So regte sich das Verlangen nach « Durchleuchtung » der Finanzierungsfrage, nach Aufschluss über die Subventionierung des Werkes, aus anderen Voten wieder klang der Zwiespalt Gemmi oder Rawyl heraus, allerdings eingehüllt in den Wunsch, dass die Idee einer neuen Strassenverbindung nach dem Rhonetal zwischen Aigle und Gletsch kraftvoll vorangebracht werden müsse, ob nun schliesslich die eine oder andere davon Wirklichkeit werde. Die Art und Weise, wie das Initiativkomitee darauf Red und Antwort stand, wirkte klärend und stärkte die Zuversicht, ,so dass die Versammlung schliesslich folgende Resolution einstimmig annahm: « 1. Der Bau einer Gemmistrasse wird als Werk von nationaler Bedeutung erachtet. — 2. Die Bundesbehörden und die Kantonsbehörden der Kantone Bern und Wallis werden ersucht, unverzüglich die Vorarbeiten für den Bau einer Gemmistrasse als bedeutender volkswirtschaftlicher, verkehrspolitischer und militärischer Verbindung zwischen Bern und Wallis an die Hand zu nennte!^ ~~ 3» Die vcrssrnrmTupg gibt der Hoffnung Ausdruck, dass der Bau der Gemmistrasse unverzüglich von den Bundesbehörden in das dringliche Arbeitsprogramm aufgenommen wird. — 4. Die Versammlung anerkennt den Wert der Gemmistrasse als Ergänzung und Verlängerung der internationalen Simplonstrasse und spricht die Erwartung aus, dass die Bundesbehörden den Bau der Gemmistrasse und den Ausbau der Simplonstrasse unverzüglich an die Hand nehmen, um so der geplanten Umgehung der Schweiz wirksam entgegenzutreten. » SCHWEIZERISCHER AUTOMOBIL-RENNSPOBTCLUB •BERN. Donnerstag, den 5. Mai, veranstalten wir eine Bluestfahrt. Die Teilnehmer — und wir hoffen, möglichst viele begrüssen zu können — besammeln sich um 17.30 Uhr im Clublokal an der Brunngasshalde. Nachher Abfahrt nach Kriegstetten zum gemeinsamen Nachtessen mit Tanz und Unterhaltung. S.C.I.G. SAR CHAUFFEUR-CLUB LTJZERN UND UMGEBUNG Unsere nächste Monatsversammlung findet Samstag, den 7. Mai 1949, im Restaurant «Tribschen», statt. Ein interessantes Referat unseres Kollegen Golaz Charles erwartet die Mitglieder, die hoffentlich zahlreich aufmarschieren. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Protokollauszug der Versammlung vom 2. April 1949: Die gut besuchte Versammlung konnte um 20.30 Uhr von Präsident A. Moser eröffnet werden. In rascher Reihenfolge wurden die Traktanden durchgenommen, die mit dem Bericht der Delegierten an der SCIG-Generalversammlung in Luzern ihren Abschluss fanden. Anschliessend hörten wir einen sehr interessanten Vortrag über Batterie und elektrische Anlagen des Automobils, den wir nochmals bestens verdanken. Die nächste Versammlung findet Samstag, 7. Mai, um 20 Uhr, im Restaurant « Myrthenbaum » statt Vollzähliges und pünktliches Erscheinen erwartet Der Vorstand. FREIE BERUFS-CHAUFFEURE ZÜRICH Monatsversammlung Samstag, den 7. Mai, 20 Uhr, im Restaurant « Du Pont», Zürich 1. Neueintretende herzlich willkommen. Der Vorstand. Transport von gefährlichen Gütern auf der Strasse Durch das Sekretariat der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) werden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass sich innerhalb des Binnenverkehrsausschusses der Europäischen Wirtschaftskommission die Aufgabe stelle, für den Transport von gefährlichen Gütern auf öffentlichen Strassen ein Reglement zu erlassen. Und zwar soll dies auf einen Antrag der Schweiz. Regierungsdelegation zurückzuführen sein, nach deren Meinung es die Sicherheit auf der Strasse verlangt, dass dafür ähnliche Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, wie sie für den Transport von gefährlichen Gütern durch die Eisenbahn vorgeschrieben sind. In der Begründung dieses Vorschlages soll darauf verwiesen worden sein, dass nicht ersichtlich sei, weshalb explosionsund feuergefährliche Stoffe und Säuren, die auf den Bahnen in bezug auf Verpackung und Verladung oft sehr strengen Vorschriften unterworfen sind, weiterhin ohne Einschränkungen auf der Strasse sollten befördert werden können. Weil grosse Wahrscheinlichkeit besteht, dass der in Frage stehende Antrag angenommen wird und anderseits bereits am Osloer Kongress der ITF Massnahmen postuliert wurden, die geeignet sind, Gesundheit und Sicherheit der zum Strassentransport von gefährlichen Gütern herangezogenen Arbeitnehmer besser zu gewährleisten, hat sich die Leitung dieser Berufsinternationale entschlossen, sich aktiv in die Diskussion einzuschalten. Um das mit grösstmöglichstem Erfolg tun zu können, bedarf sie jedoch zuverlässiger Unterlagen und der Ratschläge der Praktiker. Es wird deshalb die Einladung an alle angeschlossenen Verbände gerichtet, ihr bei der Lösung ihrer Aufgabe in der Weise an die Hand zu gehen, dass sie ihr nach Rücksprache mit fachkundigen Motorfahrzeugführern diejenigen Transporte namhaft machen, die in das geplante Reglement einzuschliessen sind. Die Sache scheint uns wichtig genug, dass wir sie, nachdem wir zum Gegenstand eines an sämtliche Gruppen und Sektionen gerichteten Zirkulars gemacht haben, der Mitgliedschaft auch auf diesem Wege zur Kenntnis bringen. Gewiss zählen wir unter den mehreren Tausend unserem Verband angehörenden Chauffeuren eine Anzahl Kollegen, die gelegentlich zum Transport von explosiven oder feuergefährlichen Gütern herangezogen werden und deshalb auf Grund eigener Erfahrung in der Lage sind, uns mitzuteilen, was sie dazu zählen und welche Vorsichtsmassnahmen zur Vorschrift erhoben werden sollten. An sie alle ergeht die Einladung zur Mitarbeit Für ihre Zuschriften, welche über eines unserer Verbandssekretariate oder direkt an das Zentralsekretariat gerichtet werden können, danken wir zum voraus bestens. AKBOIf. Chauffeure. Gruppenyersammhmg Samstag, den 7. Mai 1949, 20 Uhr, im Restaurant € Grünau », Neukirch-Egnach. BADEN UND UMGEBUNG. Chauffeure und Kohlenarbeiter. Monatsversammlung Samstag, den 7. Mai, 20 Uhr, im Restaurant « Seerose », Baden. Vollzähliges Erscheinen erwartet Der Vorstand. BERN. Berufschauffeure. Monatsversammlung Samstag, den 14. Mai, um 20 Uhr, im Volkshaus, UnionssaaL Nach dem geschäftlichen Teil Filmvorführung über die Erdölgewinnung, den Dieselmotor und die Pneufabrikation. Alle Berufskollegen sind hierzu freundlich eingeladen. DAVOS. Chauffeure. Versammlung Freitag, 6. Mai, 20.15 Uhr, im Restaurant « Frieden ». THUSIS. Wir erinnern unsere Kollegen noch einmal daran, dass unsere diesjährige Generalversammlung am Sonntag, dem 8. Mai 1949, nachmittags 2 Uhr, im Restaurant « Alte Brauerei » in Thusis stattfindet. Nach der Erledigung der ordentlichen Traktanden wird Kollege W. Brunner, Zentralsekretär, Zürich, über die Revision des Motorfahrzeuggesetzes referieren. WIL. Die Chauffeur-Versammlung vom Samstag, dem 7. Mai, im « Schwanen • findet um 19.30 Uhr, nicht wie ursprünglich gemeldet, um 20 Uhr, statt. ZÜRICHSEE, rechtes Ufer. Monatsversammlung Samstag, den 14. Mai 1949, im Restaurant c Rössli », Erlenbach, punkt 20 Uhr. Wir freuen uns nach umfangreicher Kleinarbeit des Suchens und Zusammentragens nnsera Kirtenfreunden vollständig neue Karten von Süddeutschland und Österreich anbieten zu können. Beide Karten sind von Grund auf mm gezeichnet, übersichtlich, klar und enthalten als Neuerung auch die hauptsächlichsten Bahnlinien. Maßstab 1:1000000. Preis: Fr. 4.—. Unsere gelb-roten Karten sind in jeder Buchhandlung erhältlich. Mit gelb-roten Karten genussreichste Fahrten! 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