Stiepeler Bote 262 - April 2018

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 262 April 2018

Urlaubsvertretung in Grönland

Subprior Pater Gabriel half drei Wochen aus.

Seiten 8 und 9

Weniger Autos im Haarmannsbusch gezählt

Verwaltung legt Zahlen vor / Mehr Autos auf Königsallee. Seiten 4 und 5

Zauberei statt Mathe

Zirkus-Projekt in der Gräfin-Imma-Grundschule. Seiten 18 und 19


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auch wenn wir inzwischen alle froh darüber sind, dass wir den

Winter hinter uns und den Frühling vor uns haben, greifen wir noch

einmal im wahren Wortsinn ins Tiefkühlfach und präsentieren in

dieser Ausgabe die Geschichte von Pater Gabriel. Der neue Subprior

aus dem Kloster in Stiepel hat eine dreiwöchige Urlaubsvertretung

in Grönland hinter sich und eine Menge interessanter Dinge

vom Leben in der Polarkälte zu erzählen. Der Sommer ist dort nur

drei Monate lang, mit Temperaturen, die wir hier immer noch als

frisch bezeichnen. Pater Gabriel erlebte in Grönlands Hauptstadt

Nuuk aber bei Minus 20 Grad den polaren Winter. Trotzdem hoffen

wir, dass Ihnen beim Lesen der Geschichte ein wenig warm uns

Herz wird.

Foto: Volker Wiciok

Was für die Royals im Königreich England Prinz Harry und seine

Verlobte Meghan Markle, sind im Königreich Stiepel Jan Schmalenbeck und Sophia Richter. Wir berichteten im Januar

über den spektakulären Heiratsantrag des Stiepeler Landwirts und das Ja seiner Lebensgefährtin zur Hochzeit. Jetzt

haben sie mit uns über die Planungen von Polterabend und Hochzeit gesprochen, die längst konkrete Formen angenommen

haben. Die Termine stehen fest, werden aber geheim gehalten – ganz im Gegensatz zur komplett öffentlichen

Hochzeit in England. Wir haben aber die Zusage von Jan und Sophia, im Sommer auch noch in einem dritten

Teil über unsere Hochzeit des Jahres berichten zu dürfen.

Naturgemäß beginnt jetzt die Zeit der Sportvereine, die im Frühjahr mit der Vorbereitung für die wichtigen Ereignisse

des Sommers beginnen. Das schlägt sich auch in der Berichterstattung nieder, denn viele Vereine haben uns wieder

mit Informationen aus ihrem sportlichen Alltag versorgt. Dafür herzlichen Dank. Die Kanuten des KC Wiking beispielsweise

bereiten sich mit vielen Übungseinheiten auf die nationale Kanurennsport-Meisterschaft vor, die die „Wikinger“

in diesem Jahr nach Hamburg führen wird.

Was über 300 Kinder, Eltern und Lehrer beim „Zirkus ohne

Grenzen“-Projekt der Gräfin-Imma-Schule auf die Beine

stellten, haben wir auch zum Thema in unserer April-Ausgabe

gemacht. Für die Kinder war es ganz sicher eine unvergessliche

Woche – und nicht nur deshalb, weil eine Woche lang der

Schulunterricht in den Hintergrund rückte.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

April 2018 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Pfingstblume-

Café geöffnet

Weniger Belastung im Haarmannsbusch,

Verwaltung stellt neue Daten der Verkehrszählung in Stiepel

Ab Sonntag, 22. April, findet

wieder das in Stiepel sehr

beliebte Pfingstblume-Café

statt. Immer sonntags von

15 bis 17 Uhr öffnet der Stiepeler

Verein für Heimatforschung

sein Vereinshaus an

der Brockhauser Straße 126

im Ruhrtal. Angeboten werden

von den Mitgliedern des

Vereins selbstgebackene Kuchen

und Torten sowie diverse

Getränke zu fairen Preisen.

Das Pfingstblume-Café

hat das Sommerhalbjahr

geöffnet und schließt traditionell

mit dem Tag des offenen

Denkmals, der in diesem Jahr

am 9. September stattfinden

wird.

Seit einiger Zeit ist die Haarstraße

eine Einbahnstraße.

Das hat Auswirkungen auf

den Straßenverkehr in Stiepel.

Um der Gesamtsituation

Herr zu werden, hat die

Stadt bis spätestens Sommer

ein umfassendes Verkehrskonzept

angekündigt.

In der vergangenen Sitzung

der Bezirksvertretung Süd

hat sie nun die Ergebnisse

einer Verkehrszählung vorgestellt.

Bereits 2016 hatte es eine

Zählung gegeben, allerdings

befand sich damals noch die

Kosterstraße im Bau, was

die Ergebnisse der Zählung

zumindest verfälscht haben

An den fünf verschiedenen Punkten wurden

die Verkehrsströme in Stiepel erfasst.

Grafik: Stadt Bochum

könnte. Nun wurde

Ende November,

also außerhalb von

Schul- und Semesterferien,

neu gezählt.

Zählstationen

waren wieder die

Kreuzungsbereiche

Im Haarmannsbusch/Baumhofstraße,

Surkenstraße/Im

Haarmannsbusch,

Surkenstraße/Haarstraße,

Kemnader

Straße/Surkenstraße

und Königsallee/Im

Haarmannsbusch.

Die Zählungen fanden

morgens zwischen

6 und 9 Uhr

statt sowie nachmittags

zwischen

15 und 19 Uhr. Die

Zahlen werden nach

einem bestimmten

Verfahren hochgerechnet,

so dass die

Zahlen den durchschnittlichen

Verkehr

an einem Werktag

darstellten.

Von der Zählung

2016 zur Zählung 2017 gibt

es nun einige interessante

Veränderungen. So hat sich

der Verkehr in der Haarstraße

leicht erhöht, von 1750 PKW

auf 1.900 (plus 9%). Deutlich

zurückgegangen sind die

Zahlen im Haarmannsbusch:

Zwischen Königsallee und Im

Königsbusch wurden 2016

noch 2.250 Fahrzeuge gezählt,

2017 waren es 1.850

4 | Stiepeler Bote | April 2018


deutliches Plus auf der Königsallee

vor / In der Haarstraße wurden mehr Fahrzeuge gezählt

STIEPEL AKTUELL

(-18%), zwischen Im Königsbusch

und Baumhofstraße

waren es nach 2.050 in 2016

nun nur noch 1.550 (-24%),

und zwischen Baumhof- und

Surkenstraße statt 2.250

ebenfalls nur noch 1.550

(-31%).

Rückgänge gibt es auch im

Haarmannsbusch zwischen

Surkenstraße und Im Lottental.

Der Rückgang von 8.700

Fahrzeuge auf 7.200 entspricht

einem Minus von 17

Prozent.

Selbst die Surkenstraße

war 2017 deutlich weniger

verkehrsbelastet als 2016.

Rund 15 Prozent weniger

Fahrzeuge wurden auf der

Surkenstraße in den einzelnen

Bereichen verzeichnet.

Kaum Veränderungen gab es

auf der Königsallee in beiden

Richtungen vom Kreuzungspunkt

mit der Surkenstraße.

Klare „Verliererin“ der neuen

Verkehrszählung ist die

Königsallee. Zwischen den

Straßen Haarstraße und Im

Haarmannsbusch nahm der

tägliche Verkehr von 19.300

Fahrzeugen auf 23.000 Fahrzeuge

zu (+19%). Zwischen

Im Haarmannsbusch und der

Markstraße gab es ein Plus

um 4.200 Fahrzeuge von

18.700 auf 22.900 (+22%).

Viel Ärger brachten die Veränderungen

in der Haarstraße im

Haarmannsbusch. Dort vernahmen

die Anwohner ein deutliches

Plus der Verkehrsströme.

Als Reaktion darauf wurde der

Haarmannsbusch zur „Anliefer

frei“-Straße. Die aktuellen Zahlen

zeigen nun, dass erste positive

Effekte wahrgenommen

werden können. Die Ergebnisse

der Zählung zeigen zudem,

dass die meisten Fahrzeuge

im Haarmannsbusch nicht

als Abbiegeverkehr von der

Königsallee gezählt wurden,

sondern aus der Verlängerung

des Haarmannsbusch über die

Königsallee Richtung Kemnader

Straße beziehungsweise

umgekehrt. Um den Abbiegeverkehr

weiter zu verringern,

wurden an der Königsallee aus

beiden Richtungen kommend

„Anlieger frei“-Schilder aufgestellt.

Die Verwaltung der Stadt

sieht in den Ergebnissen der

Zählung, dass sich der Autoverkehr

in den umliegenden

Straßen der Haarstraße „eingespielt“

habe. So verteile

sich der Verkehr gut im umliegenden

Straßennetz – besonders

auf die gut ausgebaute,

vierspurige Königsallee und

die Surkenstraße, die als

Hauptverkehrsstraßen für die

jeweiligen Belastungen ausgelegt

sind.

April 2018 | Stiepeler Bote | 5


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

„Hat Charles Darwin den Schöpfer begraben?“

Auditoriums-Reihe im Stiepeler Kloster wird am 24. April fortgesetzt

In der Vortrags- und Gesprächsreihe

unter dem Titel

„Auditorium Kloster Stiepel“

findet die nächste Veranstaltung

am Dienstag, 24. April,

um 20 Uhr im Kloster, Am Varenholt

9, statt. Prof. Dr. Siegfried

Scherer stellt die Frage:

„Hat Charles Darwin den

Schöpfer begraben?“

Prof. Dr. Siegfried Scherer ist

Ordinarius am Department für

Grundlagen der Biowissenschaften

der TU München.

Der Biologe erforscht Krankheitserreger

und evolutionsbiologische

Fragestellungen.

Als Christ gilt sein besonderes

Interesse dem Verhältnis

von Naturwissenschaft und

Glaube.

Charles Darwins Evolutionstheorie

hat zu tiefgreifenden

Konflikten zwischen Glaube

und Wissenschaft geführt.

Bis heute wird der Streit

zwischen „Evolutionismus“

und „Kreationismus“ zuweilen

mit großer Emotionalität

ausgetragen. Das ist wenig

verwunderlich, geht es doch

um grundlegende, existentielle

Fragen des Menschseins.

Wenn die Auseinandersetzung

jedoch fruchtbar sein

soll, müssen Stärken und

Probleme der Evolutionsbiologie

sowie weltanschauliche

Denkvoraussetzungen sorgfältig

auseinander gehalten

und benannt werden. Stehen

Naturwissenschaft und Religion,

Evolutionsbiologie und

Schöpfungsglaube wirklich im

Gegensatz zueinander? Oder

besteht der Widerspruch eher

in weltanschaulich motivierten

Deutungen von Daten? Wo

stand Darwin in diesem Spannungsfeld?

Fand er für sich

eine befriedigende Lösung

und wo stehen wir heute?

„Cantus Quintus“ singt in der Klosterkirche

Konzertreihe „Marienlob in Lied und Musik“ – Veranstaltung am 8. April

In der Konzertreihe „Marienlob

in Lied und Musik“ findet

die nächste Veranstaltung

am Sonntag, 8. April,

um 15 Uhr in der Stiepeler

Kloster- und Wallfahrtskirche,

Am Varenholt 9, statt.

Zu Gast ist das Vokal-Ensemble

„Cantus Quintus“

unter der Leitung von Wolfgang

Koppen.

„Cantus Quintus“ ist ein Vokal-Ensemble

aus fünf Männerstimmen

unter der Leitung

von Wolfgang Koppen, einem

langjährigen Kirchenmusiker

in verschiedenen kath. Kirchengemeinden

Oberhausens.

Das Ensemble hat sich

im Jahr 2008, also vor genau

zehn Jahren, zusammengefunden,

um vorwiegend Gesänge

aus Renaissance und

Frühbarock zu pflegen. Schon

bald wurde das Repertoire erweitert

auf die Musik der Romantik

und der Moderne.

Der Name weist auf die wichtigsten

Stimmen im Chorsatz

der Renaissance hin: Cantus

= hohe Männer- oder Knabenstimme,

Quintus = Stimme

in der Mittellage (meist

die Stimme über dem Bass,

„Fünfte Stimme“), die oft den

cantus firmus (die Hauptmelodie)

oder einen wichtigen

Kontrapunkt enthält. Bisher

hat das Ensemble Konzerte

und Gottesdienste in Oberhausen,

Duisburg, Xanten,

Hamburg, Hamminkeln, Voerde,

Bochum, Dortmund, Bad

Bentheim und Nordhorn sowie

an verschiedenen Orten

in Sachsen und Thüringen

gestaltet. Das Ensemble wird

gebildet von Christian Stroetmann

(1. Tenor), Günther Eumann

und Wolfgang Koppen

(2. Tenor), Markus Hoffmann

(1. Bass) sowie Michael Krajnc

(2. Bass).

Begleitet wird das Ensemble

an der Orgel von Friedrich

Storfinger. Er studierte

Kirchenmusik an der

Folkwang-Musikhochschule

in Essen mit dem Hauptfach

Orgel und absolvierte ein Kapellmeisterstudium

bei Volker

Wangenheim an der Musikhochschule

Köln. Aktuell leitet

er den städtischen Musikverein

Bottrop.

Weitere Informationen gibt es

im Internet unter:

www.cantusquintus.de

6 | Stiepeler Bote | April 2018


STIEPEL AKTUELL

Gasgrill-Brand mit starker Rauchentwicklung

Feuerwehr-Einsatz am Stiepeler Löwenzahnweg – Fast 50 Einsatzkräfte

Zu einem Einsatz in den Stiepeler

Löwenzahnweg wurde

die Feuerwehr Ende Februar

gerufen. Anliegende Bewohner

meldeten zunächst Rauch

aus einem Dach. Letztendlich

meldete das zuerst am Brandort

eingetroffene Team einen

Brand mit sehr starker Rauchentwicklung

auf der Terrasse

eines zweigeschossigen

Hauses. Alarmiert wurden die

Fahrzeuge der Feuerwache

Wattenscheid, der Innenstadtwache

und der Löscheinheit

Stiepel.

Der Rettungsdienst und der

Notarzt untersuchten einen

Bewohner des Hauses. Vor

Ort gingen vier Feuerwehrleute

unter Atemschutz mit

zwei Strahlrohren vor, um den

Gas-Grill und die Umgebung

abzulöschen. Der Brand, vermutlich

ausgelöst durch einen

technischen Defekt, hatte die

Terrassentür beschädigt, so

dass Rauch in das Gebäude

dringen konnte. Die Einsatzstelle

wurden mit einem

Hochleistungslüfter rauchfrei

gemacht, die Wohnungen

jeweils wieder ihren Eigentümern

übergeben. An dem

Einsatz waren 47 Feuerwehrund

Rettungskräfte beteiligt.

Ein Brand mit starker Rauchentwicklung musste am Löwenzahnweg

in Stiepel bekämpft werden.

Foto: Feuerwehr

Feuerwehr rettet Dachs

Spaziergänger holten Hilfe

Aufmerksame Spaziergänger

entdeckten einen verletzten

Dachs auf einem Spazierweg

nähe der Gibraltarstraße

oberhalb der Ruhr. Den

alarmierten Einsatzkräften der

Löscheinheit Stiepel der Freiwilligen

Feuerwehr gelang

es schnell, das geschwächte

Jungtier mit einem Tierfangnetz

einzufangen und in einen

Transportkäfig zu legen.

Danach begann eine lange

Reise für den verletzten

Dachs, um ihm weiter helfen

zu können. Zunächst wurde

das Tier durch die Feuerwehr

zu einem Falkner, der auch

Wildtiere erstversorgt, nach

Hattingen gebracht. Doch

noch am Abend ging es weiter

zu einer Wildtierstation in

Bad Honnef. Mitarbeiter von

dort holten das Jungtier zur

weiteren medizinischen Versorgung

aus Hattingen ab. So

endete die Dachs-Reise am

Abend über 120 km entfernt

vom Fundort an der Ruhr im

rheinischen Siebengebierge,

wo er nun wieder aufgepäppelt

wird.

April 2018 | Stiepeler Bote |

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TITELGESCHICHTE

Urlaubsvertretung mit Seel-

Stiepels Subprior Pater Gabriel half drei

Der riesigen Insel zwischen

dem Nordatlantik und dem

Nordpolarmeer eilt sicher

nicht der Ruf voraus, ein

Urlaubs-Hot-Spot zu sein.

Freiwillige zieht es nur wenige

zu diesem unwirklichen

Flecken Erde, der die geringste

Bevölkerungsdichte

auf der Welt hat und zu

großen Teilen vom ewigen

Eis bedeckt ist. Pater Gabriel

Chumacera, Subprior

des Zisterzienserklosters in

Stiepel, hat im Februar und

März knapp drei Wochen in

Grönland verbracht. Freiwillig,

als Urlaubsvertretung in

der katholischen Diaspora.

Die kurios klingende Geschichte

begann im Juni 2017

mit dem Besuch des Bischofs

von Dänemark im Stiepeler

Kloster. Bischof Czeslaw Kozon

aus Kopenhagen sprach

in der Auditoriums-Reihe zu

dem Thema „Dänemark - ein

Urlaubsland mit 40.000 Katholiken“.

Pater Gabriel ergriff

die Gelegenheit, suchte das

Gespräch mit dem Bischof

und erfuhr unter anderem,

dass in der kleinen katholischen

Gemeinde in Grönlands

Hauptstadt Nuuk auch Filipinos

– also Landsleute von

Pater Gabriel – zuhause sind.

Weil dort jetzt eine kurzzeitige

Vertretung für den Leiter der

einzigen katholischen Pfarrei

gesucht wurde, stand für den

Wallfahrtsrektor aus Stiepel

fest, das Grönland-Abenteuer

zu wagen. Und dafür musste

er sich im wahren Sinn des

Mit der kleinen Propellermaschine

der Air Greenland erreichte

Pater Gabriel schließlich

den 3600 Kilometer

entfernten Ort seiner Urlaubsvertretung.

Foto (3): privat

Wortes warm anziehen.

Von Düsseldorf über Kopenhagen

und das Grönland-Drehkreuz

Kangerlussuaq

ging es mit dem

Flieger ins rund 3600 Kilometer

entfernte Nuuk. Empfangen

wurde er dort nicht nur

von Vertretern der Gemeinde,

sondern auch von Temperaturen

um minus 20 Grad. „Auf

den Philippinen kennen wir

nur tropische Temperaturen

sowie Regen- und Sommerzeit“,

erzählt Pater Gabriel,

„in Grönland gibt es nur drei

Sommermonate und die sind

auch noch ziemlich kalt.“ Innere

Wärme bot ihm jedoch

das Leben in der Gemeinde.

Die rund 300 Katholiken auf

Grönland gehören zur einzigen

katholischen Pfarrei

Grönlands, der 1958 gegründeten

Pfarrei Christ König

in Nuuk. Auf der offiziell zu

8 | Stiepeler Bote | April 2018


sorge, Karaoke, Dauerfrost

Wochen in einer Gemeinde in Grönland aus

Dänemark gehörenden, aber

autonomen Insel, sind nur

66 von ihnen amtlich registriert.

Die Filipinos unter ihnen

sorgen für ein buntes und

lebendiges Gemeindeleben,

an dem auch Pater Gabriel

während seines dreiwöchigen

Aufenthaltes nach besten

Kräften mitwirkte.

Die Filipinos hat die Suche

nach Arbeit bis nach Grönland

geführt. „Sie nehmen viel

auf sich, um ihre Familien in

der Heimat zu unterstützen“,

erklärt der Pater. Die Begegnung

mit seinen Landsleuten

bereitete ihm große Freude

und zeigte nachhaltige Wirkung.

Oft sind sie in Pflegeberufen

oder im Dienstleistungsgewerbe

beschäftigt.

„Die Lebenshaltungskosten

in Grönland sind zwar teuer,

weil fast alles importiert werden

muss, aber dafür sind

die Jobs auch gut bezahlt.“

Aber Pater Gabriel betreute

in Nuuk auch einheimische

Gemeindemitglieder oder

eine Familie aus Österreich.

Und im Supermarkt gab

es eine Begegnung mit einer

Jugendreisegruppe aus

Dresden. Neben der Heiligen

Messe an drei Sonntagen gehörten

auch seelsorgerische

Tätigkeiten wie Kranken- und

Familienbesuche zum Aufgabenspektrum

der Urlaubsvertretung.

„Wir haben auch im

privaten Kreis Messen gefeiert

und wunderbar waren die

Besuche in den Familien, wo

wir oft Karaoke gesungen haben.“

An seinen außergewöhnlichen

Erlebnissen in Grönland

Ein Erlebnis der besonderen Art: Pater Gabriel und

das spektakuläre Polarlicht. „Bis es soweit war,

haben wir zwei Stunden in der Kälte ausharren

müssen“, erzählt er.

wird Pater Gabriel Chumacera

auch die Stiepeler Gemeinde

teilhaben lassen. Der

Seniorenkreis wird in Kürze

einen Vortrag in Wort und

mit vielen spektakulären Bildern

erleben. Die zeigen den

Mönch aus Stiepel nicht nur in

der Gemeindearbeit, sondern

auch beim Snowboarden,

unter dem Polarlicht oder auf

Die philippinischen Familien prägen das Bild in der einzigen katholischen

Gemeinde, die in der 15.000 Einwohner zählenden

Hauptstadt Nuuk zu finden ist.

dem Snowmobil. Schwierig

war mitunter die Annäherung

an die vom Fisch geprägte

grönländische Kulinarik.

„Rentier- und Schaaf-Fleisch

schmecken wirklich gut, Walfisch

habe ich probiert, aber

Seehundfleisch habe ich

dann doch abgelehnt“, gibt

Pater Gabriel ehrlich zu.

Noch heute fragen ihn seine

Mitbrüder im Stiepeler Kloster,

ob ihm das Abenteuer in der

Diaspora tatsächlich gefallen

habe. Es hat ihm gefallen.

„Sollten wir noch einmal eine

Einladung für eine Urlaubsvertretung

in Nuuk erhalten,

reise ich wieder dorthin“, sagt

Pater Gabriel. „Vorausgesetzt,

niemand anderes meldet

sich. Ansonsten würde ich

ihm den Vortritt lassen, damit

er auch an diesem besonderen

und prägenden Erlebnis

teilhaben kann.“ Uli Kienel

April 2018 | Stiepeler Bote |

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AUS DEN VEREINEN

Wilhelm Haarmann neuer Vorsitzender

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins

Wilhelm Haarmann ist neuer

Vorsitzender des Stiepeler

Vereins für Heimatforschung.

Er wurde auf der

Jahreshauptversammlung

Anfang März einstimmig

als Nachfolger von Linda

Oberste-Beulmann gewählt,

die nicht wieder kandidierte.

Neu in den Vorstand gewählt

wurden zudem Gaby Klingelhöfer

(stellv. Vorsitzende) und

Lutz Gollnick (stellv. Schriftführer).

Die Amtszeiten von

Elke Besser und Monika Wieners

laufen noch.

Letzte Amtshandlung der

scheidenden Vorsitzenden

Linda Oberste-Beulmann war

die Ehrung verdienter Mitglieder.

Mit Blumen bzw. einem

„edlen Tropfen“ wurden Eckhard

und Doris Oberste-Beulmann,

Wilhelm Haarmann

und in Abwesenheit Friedhelm

Höltermann ausgezeichnet.

„Auf den Stand der Dinge“

brachten die Mitglieder –

knapp 300 hat der Verein

derzeit – die Berichte aus den

verschiedenen Arbeitskreisen.

Neben vielen Veranstaltungen

blickt der Heimatverein auch

gespannt auf die Entwicklung

rund um die Pfingstblume. „Im

April werden wir beginnen,

den Außenbereich neu zu

gestalten“, kündigt Wilhelm

Haarmann an. Einen Eröffnungstermin

für das „Pfingstblümchen“

gibt es noch nicht,

viele fleißige Handwerker

werken zurzeit am Gebäude.

Für ihr Engagement beim Plattdeutschen

Nachmittag wurden

Christel Vogelsang und Gerda

Hoffstiepel geehrt.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Heimatverein zeichnete die scheidenden

Vorsitzende Linda Oberste-Beulmann (2.v.r.) Eckhard und

Doris Oberste-Beulmann (v.l.) sowie Wilhelm Haarmann aus.

Der neue Vorstand des Heimatvereins: (v.l.) Lutz Gollnick (stellv.

Schriftführer), Gaby Klingelhöfer (stellv. Vorsitzende), Wilhelm

Haarmann (erster Vorsitzender), Monika Wieners (2. Kassiererin),

(Schriftführerin).

Fotos: 3satz

10 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN VEREINEN

Mit viel Herzblut und 150 Prozent Hingabe

Ulrike Ullrich war 16 Jahre lang als Preziosa-Geschäftsführerin tätig

„Irgendwann muss auch

mal Schluss sein“, sagt Ulrike

Ullrich und hat nach

16 Jahren Tätigkeit als

Geschäftsführerin des

Stiepeler Theatervereins

Preziosa wohl auch jede

Berechtigung für diese Entscheidung.

Vor zwei Jahren

hat sie angekündigt, dass

sie sich aus der Vorstandsarbeit

zurückziehen möchte.

Bei der Jahreshauptversammlung

im Januar gab

es den offiziellen Schritt:

Ulrike Ullrich stand für die

Aufgaben der Geschäftsführung

nicht mehr zur

Verfügung, als neuer 1. Geschäftsführer

hat Stephan

Körber, der auch zum Preziosa-Ensemble

gehört, ihre

Nachfolge angetreten.

16 Jahre lang hat Ulrike Ullrich,

die vor dem beruflichen

Ruhestand als Personalsachbearbeiterin

für die Aral AG tätig

war, nicht nur die Geschäfte

des Theatervereins geführt.

Sie kümmerte sich auch um

die Öffentlichkeitsarbeit und

war immer dort zur Stelle, wo

gerade eine helfende Hand

gebraucht wurde. „Aber irgendwann

wurde es mir doch

zu viel an Verantwortung“, erzählt

sie, und von da an reifte

der Gedanke, die Aufgaben in

jüngere Hände zu legen. Der

Arbeitsaufwand und der Zeitfaktor

haben keinen Einfluss

auf die Entscheidung gehabt,

versichert Ulrike Ullrich. „Ich

bin ja Rentnerin und habe genügend

Zeit, es ist alles nur

eine Sache der Einteilung.“

Ihre Vater und der Onkel, zwei

Preziosa-Urgesteine, haben

die junge Ulrike an den Verein

herangeführt. „Das Kind

muss da mitmachen“, lautete

damals der Leitgedanke, der

konsequent umgesetzt wurde.

„Ich bin mit dem Verein

groß geworden“, sagt Ulrike

Ullrich, die sich im weiteren

Verlauf auch Schritt für Schritt

der Vereinsarbeit annäherte.

Ulrike Ullrich hat die Geschäftsführung des Theatervereins Preziosa

nach 16-jähriger Tätigkeit abgegeben. Foto: 3satz/Kienel

„Ich war häufiger bei Veranstaltungen

dabei, habe dann

Helferdienste geleistet und

bin schließlich im Souffleurkasten

gelandet. Niemand

hat mich damals dazu gedrängt,

ich habe das alles aus

Interesse an der Sache und

mit großer Begeisterung gemacht.“

Auch deshalb kamen

weitere Tätigkeiten hinzu. Ab

1997 zunächst die Presseund

Öffentlichkeitsarbeit und

schließlich ab 2002 die Aufgaben

der Geschäftsführung.

„Ich war immer mit viel Herzblut

dabei. Und wenn ich einmal

zu etwas Ja gesagt habe,

dann stehe ich auch zu 150

Prozent dahinter.“

Den Drang, als Mitglied eines

Theatervereins selbst mal auf

der Bühne zu stehen, hat Ulrike

Ullrich nie verspürt: „Ich bin

in der Vereinsarbeit wirklich

für nahezu alles zu gebrauchen,

aber selbst auf der Bühne

stehen wollte ich nicht.“

Übrigens im Gegensatz zu

eingangs erwähntem Vater

und dem Onkel, die neben

der Vereinsarbeit auch noch

Rollen in den Theaterstücken

übernahmen.

Beim Rückblick auf die vergangenen

Jahre erinnert sich

Ulrike Ullrich gerne an das Jubiläumsjahr

2014, in dem der

Theaterverein sein 125-jähriges

Bestehen feierte. Da

gab es zwar viel Arbeit, um

die große Jubiläumsfeier zu

organisieren, aber auch große

Freude bei der redaktionellen

Zusammenstellung der

Jubiläumsschrift. „Wir haben

da in vielen Sitzungen eine

Chronik zusammengestellt

und entsprechend bebildert.

Ich habe dazu viele Texte geschrieben,

das hat mir großen

Spaß gemacht“, erzählt die

Ex-Geschäftsführerin, die zusammen

mit ihrem Ehemann

Wilfried mehrmals im Jahr auf

Urlaubsreise geht und sich

für das schöne Reisethema

Kreuzfahrt begeistern kann.

Zuletzt war Ulrike Ullrich in

ihrem Büro damit beschäftigt,

die Unterlagen für die Übergabe

an Nachfolger Stephan

Körber vorzubereiten. Ende

März – so der Plan – sollte

alles geregelt sein. Der neue

Geschäftsführer muss sich

keine Sorgen machen, er wird

von der verlässlichen Arbeit

seiner Vorgängerin profitieren.

„Es ist nicht so schwierig“,

sagt Ulrike Ullrich, „die

Welt der Preziosa muss nicht

neu erfunden werden.“ Und

wer trotzdem noch Fragen

hat, darf sich auch weiterhin

vertrauensvoll an die Frau mit

viel Herzblut und 150-prozentiger

Hingabe wenden.

Uli Kienel

April 2018 | Stiepeler Bote | 11


STIEPEL AKTUELL

„So ein Fotomotiv hat Stiepel noch nicht gesehen“

Bauer findet Frau: Jan Schmalenbeck und Sophia Richter heiraten im Juli

Erinnern Sie sich noch, liebe

Leserinnen und liebe

Leser, an das Titelbild des

Stiepeler Boten auf unserer

Januar-Ausgabe? Falls

nicht, helfen wir Ihnen mal

kurz auf die Sprünge. Auf

der Titelseite hatten wir

Sophia Richter und Jan

Schmalenbeck platziert,

die wir als verliebtes Paar

auf der Burg Blankenstein

fotografierten. Dazu den

3500 Quadratmeter großen

Heiratsantrag, den Jan mit

zehn Meter großen Buchstaben

für seine Sophia auf

einem Feld nahe der Ruhr

ausgelegt hatte. Der Antrag

wurde angenommen – das

haben wir bereits berichtet.

Wie alles begann und wie es

mit der Stiepeler Love-Story

nun weitergeht, haben uns

Sophia Richter und Jan

Schmalenbeck in einem Gespräch

erzählt.

Das Wichtigste jedoch zuerst:

Die Hochzeit ist fest terminiert

und wird im Juli stattfinden,

der Polterabend, zu dem fast

200 Gäste erwartet werden,

soll im Juni gefeiert werden.

Geheiratet wird in der Stiepeler

Dorfkirche. Zur Hochzeit

werden 125 Gäste erwartet,

darunter auch Sophias Bruder,

der aus Ontario/Kanada

einfliegen wird. Die Einladungen

sind bereits verschickt.

Sophia Richter und Jan Schmalenbeck werden im Juli ihre Hochzeit

feiern. Sophia hat ihr Sportpferd Henry auf der Reitanlage

von Jan an der Brockhauser Straße eingestallt. Damit nahm die

Love-Story ihren Anfang.

Foto: 3satz/Sure

Die genauen Daten möchte

das junge Paar wegen des zu

erwartenden Andrangs lieber

nicht öffentlich machen. Fest

steht jedoch: es wird in Stiepel

hoch hergehen – darauf

hat sich das Paar jedenfalls

eingestellt und vorbereitet.

Kennengelernt haben sich

die aus Eppendorf stammende

Sophia (30) und Landwirt

Jan (27) auf dessen Hof an

der Brockhauser Straße, der

inzwischen auch Lebensmittelpunkt

des Paares ist. Sophia,

die in Essen als Projektmanagerin

für den Import von

Haushaltsartikeln verantwortlich

ist, hat auf der Anlage ihr

Pferd eingestallt. Das Aufeinandertreffen

musste also irgendwann

zwangsläufig erfolgen,

auch wenn bei der ersten

Begegnung ein kaputtes Auto

offenbar eine entscheidende

Rolle spielte. Welche es war,

wollte das Paar aber nicht

verraten.

Die Titelgeschichte in der Januar-Ausgabe

der Stiepeler

Boten hat übrigens einige

Wellen geschlagen und noch

einmal für einen größeren

Aufmerksamkeitsfaktor gesorgt.

„Wir wurden von vielen

Leuten darauf angesprochen“,

schildert Jan Schmalenbeck

und erzählt eine besonders

pikante Anekdote: „Ein ehemaliger

Schulkollege, von

dem ich lange nichts mehr gehört

habe, hat kurz nach der

Veröffentlichung seine Bekannte

aus Berlin auf die Burg

mitgenommen und ihr meinen

Heiratsantrag gezeigt. Und

plötzlich ist er da ganz schön

in Erklärungsnot geraten.“

Auch wenn es bis zur Hochzeit

noch einige Monate

dauert, ist die Detailplanung

schon weit vorangeschritten.

„Die Ringe sind ausgesucht,

die Blumen für die Dekosträuße

auch und mein Kleid habe

ich schon Anfang Januar gefunden“,

erzählt Sophia. Auch

das Outfit von Jan hängt bereits

im Schrank. „Anderthalb

Stunden habe ich nur gebraucht,

dann hatte ich meinen

Anzug“, ergänzt er. Auch

vom Ablauf des Hochzeitstages

hat das Paar sehr konkrete

Vorstellungen. Pferde

werden dabei überraschend

keine große Rolle spielen.

Spektakulär soll es unmittelbar

nach der Trauung vor der

Stiepeler Dorfkirche zugehen.

„Wenn das Wetter mitspielt,

wird es dabei ein Fotomotiv

geben, das man so in Stiepel

wohl noch nicht gesehen hat“,

erzählt Jan Schmalenbeck

und gibt dabei einen Einblick

in sein Innerstes: „Schon als

ich 13 oder 14 Jahre alt war,

habe ich mir vorgestellt, nach

meiner Hochzeit so von der

Kirche abgeholt zu werden.“

Was für diesen Moment geplant

ist, bleibt natürlich noch

Geheimnis des Paares. Ebenso

das Ziel der Flitterwochen:

die werden übrigens aufgrund

berufsbedingter Zwänge erst

im Winter stattfinden – angeflogen

wird dann aber ein

Sonnenziel. Uli Kienel

12 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN VEREINEN

Schmidt gewinnt auch zweites Vergleichsschießen

Wefelscheid Bester beim „Winterschießen“ / Kompanie Dorf liegt vorne

Christian Schmidt von der

Kompanie Mailand gewann

auch das zweite Bataillons-Vergleichsschießen

des BSV 1854 Stiepel. Beim

dritten Wettkampf der Serie

setzte sich Mike Wefelscheid

durch – ebenfalls

aus der Kompanie Mailand.

Beim zweiten Wettkampf

schossen insgesamt 14

Schützen jeweils 50 Ringe.

Nach zweimaligem Stechen

setzte sich Christian Schmidt

schließlich durch. Das Schießen

fand auf dem vereinseigenen

Stand an der „Ziegenbockstation“

statt. Bei den

Gruppen siegte die 1. Gruppe

der Kompanie Mailand mit

199 Ringen vor der 3. Gruppe

der Kompanie Dorf, die ebenfalls

auf 199 Ringe kam. Platz

drei belegte die 2. Gruppe der

Kompanie Dorf (197 Ringe).

Wieder erfolgreich beim zweiten

Bataillons-Vergleichsschießen:

Christian Schmidt von der

Kompanie Mailand. Foto: privat

Tagesbester Schütze beim

„Winterschießen“ war Mike

Wefelscheid von der Kompanie

Mailand.

Foto: privat

Das erste Schießen auf einem

50-Meter-Stand fand

Mitte März auf dem Stand des

Allgemeinen Bürgerschützenvereins

in Wattenscheid statt.

Bedingt durch den erneuten

Wintereinbruch war es ein

echtes „Winterschießen“. Tagesbester

Schütze mit 48 Ringen

wurde Mike Wefelscheid

von der Kompanie Mailand. In

der Gruppenwertung gab es

folgende Ergebnisse: 1. Platz:

Gruppe 1 Kompanie Mailand

mit 177 Ringen, 2. Platz:

Gruppe 2 Kompanie Dorf mit

177 Ringen, 3. Platz: Gruppe

2 Kompanie Mailand mit 171

Ringen, 4. Platz: Gruppe 3

Kompanie Dorf (171 Ringe).

In der Wanderpokalwertung

2017-2019 bleibt es an der

Spitze spannend. Es führt

weiter die Kompanie Dorf mit

3791 Ringen vor der Kompanie

Mailand (3789). Auf

den Plätzen folgen die Kompanie

Brockhausen (3736),

die Kompanie Mittelstiepel

(3518), die Kompanie Henkenberg

(3345) sowie die

Kompanie Lottental (3156).

Der 1. Vorsitzende des BSV

1854 Stiepel, Karl-Heinz

Witthüser, erinnerte die

Schützen an das nächste

Vergleichsschießen, das am

10. April bei der Kompanie

Mittelstiepel auf dem Stand

im „Haus Spitz“ ausgetragen

wird.

April 2018 | Stiepeler Bote | 13


STIEPEL HISTORISCH

Ein Bismarckturm sollte über Stiepel ragen

Zum Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren: Auswirkungen auf Stiepel

In 2018 jährt sich zum

100. Mal das Ende des 1.

Weltkriegs. In Kooperation

mit dem Stiepeler Heimatverein

berichten wir in

einer kleinen Serie über

die Auswirkungen der vierjährigen

Kriegszeit in der

seinerzeit noch selbständigen

Gemeinde Stiepel.

Schwerpunkte sind dabei

die Gestaltung der Kommunalpolitik

und die sozialen

Auswirkungen an der sogenannten

Heimatfront.

Die Euphorie, mit der der Beginn

des Krieges zunächst

aufge nommen wurde, ist in

der Schulchronik der Schule

Stiepel-Dorf belegt: „ …

läuteten die Glocken, und

patriotische Umzüge fanden

statt. Der Auszug der Krieger

am Montag, dem 3. August,

und am Mittwoch, dem

5. August, gestaltete sich zu

Kosterstraße mit den 1922 errichteten, zunächst gemeindeeigenen

Wohnhäusern und der einspurig geführten Straßenbahn.

Foto: Archiv Willi Dickten

Fotomontage mit dem Bochumer Bismarckturm auf dem Grundstück

des ehemaligen Wirtes Hasenkamp mit einer geplanten Höhe von 18

Metern.

Fotomontage: privat

begeisterten Kundgebungen.

Versammlungsorte der Ausziehenden

waren die Lokale

Rumberg und Frische. Nach

herzlichen Abschiedsworten,

gesprochen von Pfarrer

Schimmel, traten

die Krieger

unter den

Klängen der

Musik den

Marsch nach Bochum an ...“.

Der Krieg hatte kaum begonnen,

da musste die Gemeinde

Stiepel erste Einschränkungen

vornehmen und

drei bereits in der Planung

und Ausführung befindliche

Großprojekte einstellen.

Es ist heute kaum mehr bekannt,

dass Stiepel kurz davor

stand, einen Bismarckturm

zu erhalten. Am 7.

Juli 1914, also unmittelbar

vor der Mobilmachung,

beschloss die

Gemeindevertretung die

Ausführung des Bauprojekts.

Der Wirt Heinrich

Hasenkamp („Zum

Deutschen Eck“, heute

Kemnader- / Ecke Ministerstraße)

bot an, er „

… wolle ein Grundstück

über seinem Hause auf

der Höhe Stiepels unentgeltlich

abtreten.“ Die

beiden Einrichtungen

hätten sich als Ausdruck

des wilhelminischen

Zeitgeistes gut ergänzt:

Der Name der Gastwirtschaft

als Ausdruck der Verehrung

von Kaiser Wilhelm I, der Bismarckturm

in Erinnerung an

Reichskanzler Otto von Bismarck.

Am 25. August 1914

musste die

Gemeindevertretung

aber

beschließen:

„Die Errichtung

des Bismarckturms soll

wegen des Krieges verlegt

werden.“ Bekanntermaßen

wurde dieses Projekt nach

dem Krieg nicht wieder in Angriff

genommen.

Die zweite Verschiebung

betraf die Verlängerung der

Straßenbahnlinie von Bochum

bzw. Weitmar über Stie-

14 | Stiepeler Bote | April 2018


STIEPEL HISTORISCH

pel nach Welper. Erste Planungen

lassen sich im Jahr

1912 nachweisen. Nachdem

die Bochum Gelsenkirchener

Straßenbahnen AG die

Planungen abgeschlossen

und die Entwürfe vorgestellt

hatte, fasste die Stiepeler

Gemeinde vertre tung am 7.

Juli 1914 den Beschluss zur

Umsetzung. Verbunden mit

dem Bau der Straßenbahn

war der Aus- und Neubau der

Finkenstraße, der heutigen

Koster straße. Bereits am 7.

August 1914 wurde beschlossen,

„ … die Wegebauarbeiten

in der Gemeinde vorläufig

einzu schränken.“ Am 29.

März 1915 wurde speziell zur

heutigen Kosterstraße festgehalten:

„Die Gemeindevertretung

ist der Ansicht, daß es

zweckmäßig sei, mit der Wiederaufnahme

der Arbeiten bis

zum Kriegsende zu warten.“

Der Ausbau der Straße wurde

1922 fortgesetzt, die Straßenbahn

fuhr im Dezember 1926

das erste Mal.

Das dritte verschobene

Großprojekt war der Bau der

Kemnader Brücke. Erste Planungen

zum Bau einer Brücke

über die Ruhr begannen

bereits mit dem Ausbau der

„Chaussee von Bochum über

Stiepel nach Steinenhaus“ im

Jahr 1872. Für die Zeitspanne

unmittelbar vor dem Beginn

des 1. Weltkrieges lässt sich

festhalten, dass die Gemeinden

Blankenstein, Buchholz

und Stiepel sich im Dezember

1912 zu einem „Amtskommunalverband“

zusammenschlossen,

dessen einzige

Aufgabe in der Durchführung

des Brückenbaus bestand.

Finanzielle Unterstützungen

Bau der Kemnader Brücke 1926 bis 1928.

waren von der Provinzialverwaltung

in Münster, vom Kreis

Hattingen und von der Stadt

Bochum zugesagt. Im Februar

1914 waren die polizeilichen

Genehmigungen für den Bau

einer Brücke eingetroffen. Bevor

aber letztendlich alle notwendigen

Genehmigungen

eingeholt waren, begann der

Krieg. Die bereits im Frühjahr

1914 errichteten Bauschuppen

in den Ruhrwiesen wurden

wieder abgebaut und die

Foto: privat

vorhandene Fähre verrichtete

weiterhin ihren Dienst (Informationen

teilweise entnommen

aus „Blankenstein an der

Ruhr“ von Ellen und Karlheinz

Breitenbach, Selbstverlag,

Hattingen 2006).

Das Brückenprojekt wurde

erst im Jahr 1925 wieder in

Angriff genommen, die Einweihung

der Kemnader Brücke

erfolgte am 18. Juni 1928.

(Serie wird fortgesetzt).

Andreas Finke

April 2018 | Stiepeler Bote | 15


AUS DEN VEREINEN

Das Foto zeigt (v.l.) Pokalsieger Arthur Sedlaczek, Kompaniesiegerin

Jana Dahl und Kompanieführer Marc Hölper. Foto: privat

Sedlaczek und Dahl geehrt

JHV der Kompanie Klein

Ihr erfolgreiches Jahr 2017 hat

die Kompanie Klein des BSV

Weitmar-Mark und Neuling

1896 bei der Jahreshauptversammlung

Ende Februar ausklingen

lassen und in diesem

Rahmen für das Jahr 2018

den neuen Vorstand sowie

seine Vertreter gewählt.

Große Veränderungen sind

nicht zu vermelden. Das Amt

des Kompanieführers bekleidet

Marc Hölper, sein Stellvertreter

ist Holger Alex. Als

1. Kassierer fungiert Arthur

Sedlaczek, 2. Kassiererin

ist Tatjana Hölper, 1. Schriftführer

Andreas Brenscheidt

sowie 2. Schriftführerin Jana

Dahl. Auch die Pokal- und

Kompanie-Sieger wurden bei

der Versammlung geehrt. Pokalsieger

wurde Arthur Sedlaczek,

als Kompaniesiegerin

durfte sich Jana Dahl feiern

lassen.

„Zusammenfassend kann

man sagen, dass wir gemeinsam

ein Jahr verbracht haben

mit vielen schönen Aktionen

und Freude am Schießsport“,

sagt Pressesprecherin Jana

Dahl. Wer Interesse am

Schießsport hat, ist zu einem

Besuch bei der Kompanie eingeladen.

Die Termine gibt es auf der

Homepage unter www.kompanieklein.de

Das Foto zeigt (v.l.) Petra von der Ahé, Beate Schneidereit, Wolfgang

Kronenberg, Andrea Sibbe, Stefan Sieberg, Waltraud Nows,

Claus-Dieter Nows, Walter Kordmann und Lothar Nowak.

Foto: privat

Vereinstreue im Blickpunkt

JHV der Bürgerschützen in Weitmar

Ehrungen für sportliche Erfolge

und langjährige Mitgliedschaft

standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung,

die der

Bürger-Schützen-Verein Weitmar-Mark

und Neuling 1896

e.V. Anfang März veranstaltete.

Im Verlauf der Versammlung

wurden die Bataillonsmeisterin

Petra von der Ahé, der Bataillonsmeister

Lothar Nowak sowie

die Kompanie Fernholz als

Sieger der Vergleichsschießen

ausgezeichnet.

Für langjährige Mitgliedschaft

und Treue zum Verein wurden

folgende Mitglieder geehrt:

Andrea Sibbe und Claus-Dieter

Nows (10 Jahre im Verein),

Beate Schneidereit (25 Jahre),

Fred Sehrbruch (40 Jahre), Julius

Schmidt und Klaus Potthoff

(50 Jahre) sowie Walter Korfmann

(60 Jahre).

Die Auszeichnungen und Ehrungen

wurden vom ersten

Vorsitzenden des Schützenvereins,

Wolfgang Kronenberg,

sowie dem amtierenden König

Stefan II. Sieberg nebst Adjutantenpaar

Claus-Dieter und

Waltraud Nows überreicht.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler

Boten erscheint am 27. April.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

18. April.

16 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN VEREINEN

Zweitägiges Biwak startet mit dem Angrillen

BSV Brenschede feiert am 13. und 14. April im Kirchviertel

Sein beliebtes Biwak veranstaltet

der Bürgerschützenverein

Bochum-Brenschede

wieder auf dem Kirchviertelplatz

in Wiemelhausen. Am

Freitag, 13. April, beginnt

ab 18 Uhr das Biwak mit

dem „Fassbieranstich“ sowie

dem „Angrillen“. Neben

frisch gezapftem Fiege-Bier

und diversen nichtalkoholischen

Getränken gehören

auch Bratwurst und

Currywurst zum kulinarischen

Angebot der Schützen,

die bei kalten Temperaturen

auch wärmende

Getränke anbieten werden.

Am Samstag, 14. April, hat

Dieser Teddy ist das Maskottchen

der Schützen und heißt

„Hugo der 1.“

In den vergangenen Jahren wurde das in Wiemelhausen etablierte

Biwak von bis zu 1000 Personen besucht. Fotos: BSV Brenschede

der BSV Brenschede ein buntes

Programm für Groß und

Klein zusammengestellt. Für

die erwachsenen Gäste stehen

zwischen 11 und 22 Uhr

diverse kalte und warme Getränke,

Bratwurst, Currywurst

mit selbst gemachter Sauce,

Pommes, Reibekuchen und

ein reichhaltiges Kuchen- und

Tortenbuffet bereit. Daneben

ist für musikalische Unterhaltung

gesorgt.

Für die Kinder gibt es von 11

bis 16 Uhr eine Spritzwand

und sowie eine Fahrzeugschau

der Freiwilligen Feuerwehr

Querenburg. In der

gleichen Zeit können interessierte

Eltern und Kinder einen

Kinderflohmarkt abhalten und

werden mit Spielen und Kinderschminken

unterhalten.

Zu seinem Biwak lädt der

Schützenverein alle Bürgerinnen

und Bürger, Familien

und Schützen ein. „In den

vergangenen Jahren hat sich

unser Biwak zum etablierten

Fest für Jung und Alt mit bis

zu 1000 Besuchern entwickelt.

Wir wollen auch dieses

Zu einem Treffpunkt für Jung

und Alt hat sich das Biwak im

Kirchviertel entwickelt. An zwei

Tagen im April wird gefeiert.

Jahr wieder für ausgelassene

Stimmung sorgen und den

Zusammenhalt im Ortsteil

Wiemelhausen stärken“, sagt

Fabian Wolski, Geschäftsführer

des BSV Brenschede.

April 2018 | Stiepeler Bote | 17


STIEPEL AKTUELL

Zauberei statt Mathe – Zirkus in der Gräfin-Imma-Schule

Kinder entdecken neue Fähigkeiten und stärken mit Projekt ihr Selbstvertrauen

Akrobatik statt Mathematik,

Zaubertricks statt Sachunterricht

und Clownerie statt

Lesen und Schreiben – so

macht Schülern der Unterricht

Spaß. „Zirkus ohne

Grenzen“ hieß es Ende

Februar in der Gräfin-Imma-Grundschule

in Stiepel.

Dort hatte das unter gleichem

Namen laufende Projekt

für eine Woche sein Zelt

aufgebaut und 300 Kindern

eine erlebnisreiche und unvergessliche

Zeit beschert.

Zum Einstieg für die Kinder

in das Klassen übergreifende

Projekt gab es eine Eltern-

und Lehreraufführung.

Anschließend trainierten

die Kinder in verschiedenen

Gruppen für ihre eigenen

Vorstellungen am Ende dieser

Projektwoche. Das Programm

für diese Vorstellungen

wurde unter der Leitung

von Alexander Koplin vom

„Zirkus ohne Grenzen“ und

seinen Mitarbeitern sowie 36

Eltern und 18 Lehrerinnen

und Lehrern eingeübt. Koplin

hatte die Schule in Stiepel

schon dreimal zuvor besucht

und einige Erfahrungswerte

mit im Gepäck.

Nach Ansicht von Susanne

Luig, Leiterin der Gräfin-Imma-Schule,

bot diese Zirkuswoche

den Kindern eine

wunderbare Möglichkeit, bis-

18 | Stiepeler Bote | April 2018


STIEPEL AKTUELL

her verborgene Fähigkeiten

und Talente zu entdecken:

„Es war für die Kinder eine

unvergessliche Woche, in

der sie ihre eigenen Grenzen

erfahren und erweitern

konnten. Sie haben in dieser

Woche eine Stärkung ihres

Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins

erfahren.“

Die bunten und lebhaften

Vorstellungen entführten die

Zuschauer in die Welt der

Akrobaten, Jongleure, Zauberer,

Fakire, Clowns, Seiltänzer

und Trampolinspringer.

Insgesamt gab es vier

Vorstellungen der Gräfin-Imma-Kinder,

die ihr Publikum

begeisterten.

Fotos: Werner Sure / 3satz

Grafiken: Depositphotos

April 2018 | Stiepeler Bote | 19


STIEPEL AKTUELL

Gold und Silber für DLRG

Bei Bezirksmeisterschaft erfolgreich

Die Mitglieder der DLRG Bochum-Süd präsentierten sich bei der

Bezirksmeisterschaft in Linden in guter Verfassung. Foto: DLRG

Tresor aus Restaurant gestohlen

Zu einem Einbruch kam es am Wochenende des 17./18. März

im Stiepeler Restaurant Seitenblick an der Gräfin-Imma-Straße

212. Unbekannte öffneten nach Informationen der Polizei gewaltsam

eine Zugangstür und gelangten in die Räumlichkeiten

des Restaurants. Mit einem mit Geld befüllten Tresor flüchteten

die Kriminellen in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht dringend

Zeugen, die in der Zeit von Samstag (17. März, 0 Uhr)

bis Sonntag (18. März, 7.30 Uhr) verdächtige Personen oder

Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt das Wattenscheider

Regionalkommissariat (KK 34) unter der Rufnummer

0234/909-8405 oder außerhalb der Bürodienstzeit die Kriminalwache

unter -4441 entgegen.

Die Ortsgruppe Bochum-Süd

der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft

(DLRG)

freute sich bei der Bezirksmeisterschaft,

die in Bochum-Linden

ausgetragen

wurden, über fünf Gold- und

eine Silbermedaille.

Bei den Einzelwettkämpfen

sicherten sich David Homberg

(AK 13/14), Jonathan

Homberg (AK 15/16) und Michael

Abel (AK offen) jeweils

die Goldmedaille. Jill Lübcke,

Rebecca Kelle und Jonathan

Homberg erkämpften sich den

ersten Platz bei den Mannschaftswettkämpfen

in der AK

15/16. Den zweiten Platz belegten

David Homberg, Bastian

Ritschel und Sebastian

Amling. Ebenfalls Gold holte

sich die Mannschaft (AK offen)

mit Melis Gercek, Torben

Bäuml, Tiemo Glunk und Josef

Schoppa.

Lesung für Kinder ab drei Jahren

Die Autorin Manuela Vormann liest am Samstag, 28. April, in

der Leseinsel an der Brenscheder Straße 60a aus ihrem Kinderbuch

„Benny und Bounty - Eine außergewöhnliche Reise“

für Kinder ab drei Jahren. Beginn ist um 16 Uhr, der Eintritt

ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten unter der Rufnummer

0234-53048072.

Vor den Osterferien legten 19 Kinder und Jugendliche

im SV Rot-Weiß 04 Stiepel ihre Kyu-Prüfung ab. Das Prüferteam

mit Claudia Buderus, Franck Foutou und Felix Landmann sah gute

und zum Teil auch sehr gute Leistungen der jungen Sportlerinnen

und Sportler. Folgende Aktive bestanden ihre Prüfung: Pelle

Culmsee, Julian Voigt (jeweils 5. Kyu), Johannes Schick, Jim Axmacher,

Lilian Gude, Mats Culmsee, Niklas Dohndorf, Eric Buchin

(jeweils 6. Kyu), Gabriel Semerad, Lea Köster, Titus Geisler, Paul

Schlennstedt, Nils Große Munkenbeck, Antoine Varnik (jeweils 7.

Kyu), Philippa Loch, Tyra Taplick, Eric Batz, Janosch Moczko und

Jakob Heinrichs (jeweils 8. Kyu).

Foto: privat

20 | Stiepeler Bote | April 2018


STIEPEL AKTUELL

Schutzzäune für die Krötenwanderung aufgestellt

Mehrere Straßen in Stiepel betroffen / Bliestollen zeitweise gesperrt

Mit steigenden Temperaturen

ist wieder Leben in die heimische

Amphibienwelt gekommen:

Erdkröten, Grasfrösche,

Molche und Feuersalamander

wandern zu ihren angestammten

Laichgewässern.

Häufig müssen sie auf dem

Weg dorthin stark befahrene

Straßen überqueren, wobei

ein Erdkrötenpaar dafür bei

einer sieben Meter breiten

Fahrbahn rund 20 Minuten benötigt.

Auf ihrem Weg finden

viele Tiere den Tod. Die Sicherung

der Laichwanderwege

ist daher eine wesentliche

Aufgabe des Amphibienschutzes.

Die Hauptwanderaktivitäten

haben längst begonnen

und dauern voraussichtlich

noch bis Mitte April an.

Für einige Straßen in der

Stadt gibt es abendliche und

nächtliche Sperrzeiten. So

Zum Schutz der Amphibien hat das Umwelt- und Grünflächenamt

Zäune aufgestellt und Sperrzeiten verordnet. Foto: Stadt Bochum

„Am Wiesental“ im Wendehammer

(Sperrzeit von 19.30

bis 6 Uhr in etwa sechs Nächten),

Blankensteiner Straße /

Am Bliestollen (Sperrzeit von

19 bis 6 Uhr), Rauendahlstraße

(Sperrzeit von 19 bis 6

Uhr), Stembergstraße (Sperrzeit

von 19 bis 6 Uhr) und

Weg am Kötterberg (Sperrzeit

von 19 bis 6 Uhr in etwa zehn

Nächten).

Amphibienschutzzäune hat

das Umwelt- und Grünflächenamt

an den Straßen Am

Bliestollen, Am Ruhrort, Am

Varenholt, an der Brockhauser

Straße, Gräfin-Imma-Straße,

Günnigfelder Straße, Im

Lottental, Im Mailand und an

der Straße Zum Schultenhof

aufgestellt.

Auf die Wanderung der Amphibien

weisen zudem Schilder

Am Leithenhaus, Am

Ruhrort, Am Wiesengrund,

an der Bleckstraße, Centrumstraße,

Dahlhauser Höhe, am

Ernst-Erwin-Bußmann-Pfad,

an der Zufahrt zum Kemnader

Wehr südlich der Gibraltarstraße,

an der Helfstraße,

Im Mailand, Im Mühlenkamp,

Krockhausstraße, Nevelstraße,

Oberstraße, Ostfeldmark,

an der Straße Siebenplaneten,

Stalleickenweg und an

der Unteren Heintzmannstraße

/ Höfestraße hin.

Das Umwelt und Grünflächenamt

bittet darum, in

den genannten Abschnitten,

besonders in jenen ohne

Schutzzaun, langsam zu fahren,

da Tiere auf den Straßen

meist durch den Strömungsdruck

über 30 Stundenkilometer

fahrender Fahrzeuge

getötet werden, nicht durch

tatsächliches Überfahren.

Zudem dient das langsame

Fahren dem Schutz der Freiwilligen,

die in diesen Straßenabschnitten

Amphibien

sammeln.

April 2018 | Stiepeler Bote | 21


FREIZEIT UND KULTUR

Wenn der Spanien-Urlaub typisch deutsch verläuft

Volksbühne Bochum führt Frühjahrskomödie „Spanien olé“ auf

„Spanien olé“ – die Frühjahrskomödie

der Volksbühne

Bochum feiert am Freitag,

20. April, ihre Premiere. Das

Stück von Bernd Gombold

wird um 19.30 Uhr (Einlass

18.30 Uhr) auf der Bühne im

Saal Haus Spitz aufgeführt.

Inhaltlich dreht sich alles um

einen erholsamen Sommerurlaub

der Familie Meckerer in

Spanien. Es ist bereits der 20.

Urlaub am selben Ort und im

selben Hotel. Familienoberhaupt

Klaus Meckerer stänkert

in gewohnter Weise und

sehr zum Leidwesen von Frau

Erika und Tochter Evi wieder

an allem herum, denn er ist

voller Vorurteile gegen die

Spanier. Wie es sich für „gute“

Touristen gehört, wird natürlich

ausschließlich deutsch

geredet, deutsch gegessen

und getrunken.

Zu Gast im Hotel ist auch Familie

Pingelig: Eleonore, ihr

unter dem Pantoffel stehender

Gatte Heinrich und ihr hilfloser

Sohn Heinz-Dieter, die eigentlich

nichts anderes als einen

geruhsamen Urlaub verbringen

wollen. Doch da haben

sie die Rechnung ohne den

streitsüchtigen Klaus Meckerer

gemacht. Auch mit Heinrich

liegt er anfangs im Clinch.

Allerdings nur so lange, bis

beide zufällig ihre heimliche

Vorliebe für den in der Nähe

liegenden FKK-Strand entdecken.

Doch dieses Vergnügen

ist nur von kurzer Dauer, denn

Opa Ludwig lässt die beiden

„Freunde der freien Körperkultur“

gewaltig auflaufen.

Unter der Regie von Elisabeth

Spielkorte spielen Werner

Becking, Kevin Ewe, Klaus

Kischkel, Maxi Loebel, Carmen

Lumma, Willi Pape, Annette

und Wolfgang Sczesny

sowie Elisabeth Spielkorte

Die Premiere findet im Saal

Haus Spitz an der Kemnader

Str. 138 statt. Das Stück

wird an folgenden weiteren

Terminen aufgeführt: Samstag,

21. April, sowie Freitag,

4. Mai, Samstag, 5. Mai, und

Sonntag, 6. Mai. Freitags und

Samstags beginnen die Aufführungen

jeweils um 19.30

Uhr, Sonntag bereits um

Bunter Melodienstrauß

Musikverein „Gut Klang“

Auf einen abwechslungsreichen

Nachmittag mit einem

bunten Strauß aus Liedern

und Melodien dürfen sich die

Besucher des Konzertes freuen,

das der Musikverein „Gut

Klang“ am Sonntag, 15. April,

im Lutherhaus an der Kemnader

Straße 127 veranstaltet.

Wer die Musik liebt, sollte die

Gelegenheit zum Konzertbesuch

nutzen. Unterstützt

wird der Musikverein auch in

diesem Jahr von dem jungen

Tenor Stefan Kaminski.

Das Konzert findet am 15.

April statt und beginnt um 17

Uhr. Karten gibt es zum Preis

von acht Euro. Reservierungen

werden telefonisch unter

0234-9799788 oder per Mail

unter mgk1921@t-online.de

18.30 Uhr. Einlass ist jeweils

60 Minuten vor Beginn. Der

Vorverkauf für die Aufführungen

läuft bereits. Karten können

unter Tel. 0234-472387

reserviert werden.

Restkarten können auch an

der Abendkasse erworben

werden. Der Eintrittspreis beträgt

8 bzw. 10 Euro. Weitere

Infos über das Stück und die

Volksbühne im Internet:

volksbuehne-bochum.de

entgegen genommen. Auch

am Veranstaltungstag sind

Karten ab 16 Uhr an der Kasse

erhältlich. Jede Karte ist

auch gleichzeitig ein Los für

die begleitende Tombola.

Tenor Stefan Kaminski tritt

beim Konzert des Musikvereins

„Gut Klang“ im Lutherhaus auf.

Foto: privat

22 | Stiepeler Bote | April 2018


SONDERVERÖFFENTLICHTUNG

SERVICE – SICHERHEIT

Sicherheitstechnik wirkt – Einbruchzahlen sinken

Statistik der letzten zehn Jahre zeigt die Effektivität präventiver Maßnahmen

Erstmals seit Jahren ist

die Zahl der Einbrüche in

Häuser und Wohnungen

gesunken, das geht aus

der aktuellen polizeilichen

Kriminalstatistik hervor.

Der leichte Rückgang dürfte

auch auf den zunehmenden

Einsatz von Einbruchschutzmaßnahmen

zurückzuführen sein – viele

Versuche werden abgebrochen,

weil Täter an vorhandener

Sicherheitstechnik

scheitern.

Dass der Einsatz moderner

Sicherheitstechnik auch im

privaten Bereich das beste

Mittel gegen Einbrecher ist,

zeigt vor allem ein Zehn-Jahres-Vergleich

der vollendeten

Einbrüche mit den abgebrochenen

Versuchen. 2006

konnten noch 63 Prozent der

Taten vollendet werden, 2016

waren es nur noch knapp 56

Prozent. Fakt ist: Wenn die

Täter nicht innerhalb weniger

Minuten in ein Haus oder

eine Wohnung eingedrungen

sind, geben sie auf. Gute Sicherheitstechnik

wirkt. Nichtsdestotrotz

sind die Fallzahlen

noch immer sehr hoch. Im

Zehn-Jahres-Vergleich gehört

2016 zu den „Top-3“ der Jahre

mit den meisten Wohnungseinbrüchen,

der Schaden lag

nach Angaben

des Gesamtverbandes

der

Deutschen

Versicherungswirtschaft

(GDV)

bei rund

470 Millionen

Euro.

Kosteng

r ü n d e

sollten kein

Argument sein,

die Sicherung der

eigenen vier Wände

zu vernachlässigen. Einbruchhemmende

Fenster

und Türen etwa sind zwar ein

Basisschutz – solche Sicherungen

können aber keinen

Einbruch oder Einbruchsversuch

melden. „Deshalb sollte

zusätzlich eine Alarmanlage

eingebaut werden, die automatisch

eine Alarmmeldung

an eine rund um die Uhr besetzte

Notruf- und Serviceleitstelle

überträgt“, rät Dr. Urban

Brauer, Geschäftsführer des

BHE Bundesverband Sicherheitstechnik.

Denn im Alarmfall

müssten sofort sachgemäß

und situationsbezogen

Maßnahmen ergriffen werden,

etwa eine direkte Alarmverfolgung

durch

das Personal

der Wachgesellschaft.

Damit

können

innerhalb

kürzester

Zeit ortskundige

Personen

am

Ort des

Geschehens

sein

und alle erforderlichen

Maßnahmen

veranlassen.

Alarmanlagen müssen im

Ernstfall fehlerfrei funktionieren

– dazu aber müssen sie

bestimmte sicherheitstechnische

Normen erfüllen und von

einer qualifizierten Fachfirma

geplant und installiert werden.

Keinesfalls sollte man auf

Billigangebote zum Selbsteinbau

im Baumarkt oder Discounter

setzen.

„Eine Alarmanlage? – Das ist

nur was für Reiche!“ Ganz abgesehen

davon, dass dieses

Vorurteil nicht zutreffend ist –

Alarmanlagen gibt es je nach

Risikosituation bereits zu einem

äußerst günstigen Preis

– müssen Alarmanlagen nicht

immer gekauft werden: Viele

Fachbetriebe für Sicherungstechnik

bieten als besondere

Serviceleistung Alarmanlagen

auch im Leasing an. Der

Vorteil liegt darin, dass man

die Investition nicht auf einmal

tragen muss, sondern

regelmäßig einen geringen

monatlichen Leasingpreis bezahlt.

Staat fördert auch kleinere Einbruchschutzmaßnahmen

Auch der Staat hat auf die seit Jahren hohen Einbruchszahlen

reagiert: Maßnahmen zum Einbruchsschutz werden mit

finanziellen Zuschüssen gefördert. Konkret unterstützt die

bundeseigene KfW den Einbau von Alarmanlagen, einbruchhemmenden

Türen und Fenstern sowie Beleuchtungs- und

Zugangskontrollsystemen. Seit März 2017 werden auch

kleinere Maßnahmen gefördert – die notwendige Mindest-Investitionssumme

wurde von bisher 2.000 Euro auf 500 Euro

gesenkt. Da nach wie vor zehn Prozent der getätigten Investitionen

gefördert werden, werden nun Zuschüsse von mindestens

50 Euro bis maximal 1.500 Euro ausgezahlt. Alle

Informationen gibt es unter: www.sicheres-zuhause.info

Grafiken: Depositphotos

April 2018 | Stiepeler Bote | 23


SERVICE – SICHERHEIT

SONDERVERÖFFENTLICHTUNG

Schlafstörungen und Ängste

Psychische Folgen durch Einbrüche

Ein durchwühlter Wäscheschrank

und Kleider verteilt

auf dem ganzen Boden – eine

typische Szene nach einem

Einbruch. Chaotische Zustände

herrschen dann nicht nur

in den eigenen vier Wänden,

sondern auch im Kopf. Das

kann schwere psychische

Folgen haben: Kriminologische

Studien belegen, dass

fast 90 % der Einbruchsopfer

Angst vor einem weiteren Einbruch

haben. Nur noch jeder

Dritte hält sich nach der Tat

gerne in seiner Wohnung auf.

„Für viele Menschen bedeutet

der Einbruch in die Privatsphäre

einen Schock“, sagt

Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer

des BHE Bundesverband

Sicherheitstechnik, „der

materielle Schaden wird in

der Regel von den Versicherungen

ersetzt. Den Opfern

macht jedoch das verloren

gegangene Sicherheitsgefühl

und der Verlust lieb gewonnener

Erinnerungsstücke oft

mehr zu schaffen.“

Dr. Michael Kellner, Leiter der

Spezialambulanz für Posttraumatische

Belastungsstörungen

am Universitätsklinikum

Hamburg-Eppendorf,

bestätigt die oft schwerwiegenden

psychischen und psychosomatischen

Beschwerden

nach einem Einbruch:

„Bei über der Hälfte der Betroffenen

treten Schlafstörungen

und Ängste auf. Aber

auch Magen-Darm-Probleme,

Konzentrationsstörungen

oder eine stark gedrückte

Stimmung kommen oft vor.“

Während bei manchen Opfern

solche Beschwerden nur

wenige Tage auftreten, kann

es bei anderen Betroffenen

durchaus zu einem chronischen

Verlauf kommen, der

bis zu Jahren andauern kann,

so Kellner.

Ein Einbruch kann langfristige Folgen für Psyche und Gesundheit

haben. Folgen können Schlafstörungen, Ängste oder

Magen-Darm-Probleme sein.

Foto: Deposit Photos

24 | Stiepeler Bote | April 2018


SONDERVERÖFFENTLICHTUNG

SERVICE – SICHERHEIT

Gute Tresore lassen Einbrecher häufig scheitern

Bei Einbruch: Der Schaden in Häusern oder Wohnungen lässt sich begrenzen

Ungebetene Gäste, die in ein

Haus oder eine Wohnung einbrechen,

suchen nicht nach

einem Tresor. Sie haben anderes

im Sinn: sie suchen

nach Geld und Schmuck. Ihr

erster Weg führt sie deshalb

auch immer ins Büro oder

in das Schlafzimmer. Und in

diesen Räumen richten sie in

den allermeisten Fällen großen

Schaden an.

Deshalb ein wichtiger Hinweis:

Ein Tresor sollte gut

sichtbar platziert werden. Ein

Versteck im Keller ist weniger

ratsam. Ein Tresor sollte

im Büro stehen oder auch in

der Nähe zu den Schlafräumen.

Denn sobald Einbrecher

den Tresor sehen, wissen sie,

dass die zügige Umsetzung

ihres Plan schwierig werden

wird. Erfahrungswerte belegen,

dass die Ganoven dann

in vielen Fällen ihren Plan aufgeben.

Und es gibt weitere Maßnahmen

zur Vorbeugung. Einen

Tresor mit Schlüsselschloss

zu kaufen, ist nicht empfehlenswert,

weil die Einbrecher

nach dem Tresorschlüssel

suchen

werden. Und dabei

– sehr zum Ärger der

Geschädigten – weiteren

Schaden im Haus

oder in der Wohnung

anrichten. Statistiken

weisen aus, dass über

20 Prozent der Schlüssel

gefunden werden.

Einbrecher reagieren

auch auf außen liegende

Scharniere: sie verleiten

oft zu dem Versuch, den

Tresor aufzubrechen.

Statistiken der Polizei

belegen, dass 90 Prozent

der Tresore nach einem

Einbruch aufgebrochen sind.

Scheitern Einbrecher mit ihrem

Vorhaben, einen Tresor

aufzubrechen, probieren sie

noch eine letzte Möglichkeit:

Die Ganoven werden versuchen,

den Tresor mitzunehmen.

Mit einem guten Tresor

und einer mehrfachen Verankerung

kann dieser Plan erfolgreich

durchkreuzt werden.

Einbrecher müssen möglichst

in kurzer Zeit zum

Erfolg kommen.

Registrieren sie allerdings,

dass ihr Versuch zum Scheitern

verurteilt ist, werden sie

Haus oder Wohnung verlassen

und keinen weiteren

Schaden anrichten.

Es gibt also gute Gründe, einen

guten Tresor anzuschaffen

und ihn sichtbar

aufzustellen.

Denn der größte

Schaden entsteht,

wenn Einbrecher

lange suchen

müssen und dabei

in Haus oder

Wohnung eine

Spur der Verwüstung

hinterlassen.

Aus Verärgerung

darüber, nichts gefunden

zu haben,

richten die Eindringlinge

meistens

noch zusätzlichen

Schaden

an. Das bestätigen

auch immer wieder

Geschädigte, die Opfer

eines Einbruchs wurden.

Grafiken: Depositphotos, BHE

April 2018 | Stiepeler Bote | 25


BLICK NACH WEITMAR-MARK

Aktualisierte Planung für die Marktansiedlung

Anwohner sehen Verkehrssituation an Karl-Friedrich-Straße weiter kritisch

Das an der Karl-Friedrich-Straße

in Weitmar-Mark

geplante Bauvorhaben

zur Ansiedlung eines Edeka-Marktes

(der Stiepeler

Bote berichtete) geht in

die nächste Runde. Die Bezirksvertretung

Südwest

stimmte für die Fortführung

des Verfahrens zur Aufstellung

des Bebauungsplanes

Nr. 965 Karl-Friedrich-Straße/Bergwerkstraße.

Im Zuge einer im vergangenen

Jahr erfolgten Aktualisierung

des „Mastersplans

Einzelhandel Bochum“ sollen

die überarbeiteten Planungen

nun erneut offen gelegt und

eine Beteiligung der Behörden

und Träger öffentlicher

Belange vorbereitet werden.

Die erneute Offenlage des

Vorhaben bezogenen Bebauungsplanes

soll im Sommer

dieses Jahres erfolgen.

Die Ansiedlung des Lebensmittelmarktes

wird von den

Bürgerinnen und Bürgern

in Weitmar-Mark nach wie

vor kontrovers diskutiert. Mit

dem Neubauprojekt an der

Karl-Friedrich-Straße befürchten

sie negative Einflüsse in

Bezug auf ihre Lebensumstände.

Die größten Bedenken

der Kritiker beziehen sich

auf die Verkehrssituation an

der Karl-Friedrich-Straße.

Sowohl der Kunden- als auch

der Lieferverkehr werden

nach Ansicht der Anwohner

für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen

und damit für eine

zusätzliche Belastung sorgen.

Die Stadt, der Projektträger

und die Gutachter sind jedoch

davon überzeugt, das die

Neuansiedlung durchaus im

Sinn der Bürgerinteressen sei

und das Vorhaben verträglich

abgewickelt werden könne.

Für die sachgemäße Umsetzung

der Ziele und Grundsätze

des Mastersplans Einzelhandel

ist in bestimmten

Zeitabständen eine Anpassung

unter anderem an geänderte

Rechtsgrundlagen, an

neue Rechtssprechung sowie

an geänderte ökonomische

und demographische Rahmenbedingungen

erforderlich,

heißt es von Seiten der

Verwaltung. Diese Anpassung

erfolgte nun 2017 mit dem

aktualisierten Masterplan Einzelhandel.

Eine wesentliche

Neuerung ist dabei die Anhebung

der Verkaufsflächenobergrenze

für Lebensmittelmärkte

in Stadtteilzentren von

bisher 1.500 Quadratmetern

Verkaufsfläche auf jetzt maxi-

So soll der neue

Supermarkt an der

Karl-Friedrich-Straße

aussehen. Grafik:

Stadt Bochum

mal 2.000 Quadratmeter.

Die aktualisierte Planung

für den Komplex an der

Karl-Friedrich-Straße sieht

für den Lebensmittelmarkt

nun eine Verkaufsfläche von

1.638 Quadratmetern (bisher

1.500 qm) vor. Neben dem

Lebensmittelmarkt soll es auf

einer weiteren Verkaufsfläche

von 170 Quadratmetern

zwei Einzelhandelsbetriebe

geben, einen Bäcker und ein

Blumengeschäft. Keine Veränderung

gibt es bei den geplanten

PKW-Stellplätzen in

der Tiefgarage: es bleibt bei

110 Parkplätzen sowie zwei

Behindertenstellplätzen.

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

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www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Privat

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Iris Rosendahl

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Reinhard Jakobi

reinhard.jakobi@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 27. April.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

18. April.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum der 3satz Verlag &

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Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen Zustimmung

der 3satz GmbH.

26 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Wikinger“ fiebern der Rennsport-DM entgegen

Saisonvorbereitungen des Kanu-Clubs Wiking laufen auf Hochtouren

Auf die Regattasaison

2018 bereiten sich aktuell

die Sportlerinnen und

Sportler des Kanu-Clubs

Wiking Bochum vor. Höhepunkt

in diesem Jahr wird

zweifellos die Deutsche

Kanu-Rennsport-Meisterschaft

sein, die in Hamburg

ausgetragen wird.

Besonders interessant war

für die Nationalmannschaftsfahrer

Antonius Rüsing und

Franziska Kuckelkorn die erste

Ranglistenregatta, die im

März auf der Regattabahn in

Duisburg stattfand. Bei dieser

Regatta wurden für die

beiden Sportler bereits die

Grundsteine für die weitere

Aufstellung der Nationalmannschaft

gelegt. Trainer

Philipp Krämer bereitete beide

Sportler entsprechend vor,

so dass dieses bedeutende

Rennen von Vereinsseite mit

großer Zuversicht betrachtet

wurde (Resultate lagen

bei Redaktionsschluss noch

nicht vor). Bereits im Februar

wurden beide Athleten vom

Deutschen Kanu-Verband zu

einem Trainingslager eingeladen,

das bei angenehmen

Temperaturen in Sevilla stattfand.

Auch die in der Leistungsklasse

fahrenden Athleten,

Leonard Bals, Eric Plessmann

und Eike Grünendieck

Große Freude bei den Leistungsfahrern Leonard Bals (links) und

Eric Plessmann (rechts) über ein gemeinsames Training mit dem

ehemaligen Wiking-Kanuten Nico Pickert, der nun für Leipzig startet

und dem Nationalmannschaftskader angehört. Foto: KCW

präsentieren sich bereits in

ausgezeichneter Form. Die

drei Athleten haben im Winter

ihre Trainingsfahrten auf dem

Kemnader See durchgezogen,

wobei die Temperaturen

so niedrig waren, dass zum

Teil die Hände an den Paddeln

festfroren. Einen besonderen

Trainingstag verbrachten

sie mit ihrem ehemaligen

Vereinskollegen Nico Pickert,

der immer mal wieder seine

Verbundenheit mit dem Verein

und den Sportlern zeigt.

Die zum Wintertraining

zählenden Waldlauf-Meisterschaften

waren für den

Kanu-Club Wiking ein voller

Erfolg. Unter den vielen

startenden Vereinen belegte

Isabella Montanari nach der

Siegerehrung. Sie erkämpfte

sich den 1. Platz bei der Waldlauf-Serie

2017/2018 im Wettbewerb

der Schülerinnen.

Foto: KCW

der KC Wiking in der Gesamtwertung

den 3. Platz. Hervorzuheben

ist Isabella Montanari,

die in einen sehr stark

besetzten Läuferfeld den

ersten Platz belegte. Linus

Trilling, der jüngste unter den

vielen Sportlern des Vereins

(Jahrgang 2013), überzeugte

ebenfalls mit einem Sieg. Bei

den Jugendlichen glänzten

Greta Dockenfuss und Luke

Sieverding in ihren Rennen

mit starken Leistungen und

einem damit verbundenen

ersten Platz.

Aber auch mit den reiferen

Sportlern waren die „Wikinger“

bei den Waldlauf-Meisterschaften

vertreten. Hier ist

Andreas Krunke zu erwähnen.

Mit einer beständig guten

Leistung in allen Läufen

erarbeitete sich in der Gesamtwertung

ebenfalls Rang

eins.

April 2018 | Stiepeler Bote | 27


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Rösti-Abend und Gourmet-

Frühstück an der Ruhr

Autohaus Kogelheide bleibt

Service-Partner in Witten

Die Sonnenschein GmbH bietet

einen neuen langen Donnerstag

und ein Frühstück für

Genießer an.

Seit dem 15. März können die

Gäste und Besucher sich am

langen Donnerstag auf neue

Gerichte freuen. Jede Woche

ab 18.30 Uhr gibt es nun neben

den bereits bewährten

Spezialitäten verschiedene

Rösti-Variationen im Hause

Sonnenschein. Ob vegetarisch,

mit Gin verfeinertem

Lachs oder Rustikal mit Blutwurst.

Die unterschiedlichen

Geschmäcker kommen auch

hier wieder voll und ganz auf

ihre Kosten.

Ebenfalls seit dem 15. März

bietet das Team der Sonnenschein

GmbH ein exklusives

Gourmet-Frühstück für einen

genussvollen Start in den

Tag an. Das Gourmet-Frühstück

wird immer Dienstag bis

Samstag in der Zeit von 10 bis

12 Uhr angeboten.

Zum Gourmet-Frühstück bitten die „Sonnenscheiner“ an die Ruhr.

Foto: privat

Mit Anfang März 2018 konzentriert

sich die Auto-Familie

in Witten-Herbede voll und

ganz auf den Werkstatt-Service.

Als autorisierter Servicepartner

der Marken Volkswagen,

Volkswagen Nutzfahrzeuge,

Audi, Skoda und Iveco ist

das Autohaus weiterhin vor

Ort in der Wittener Straße

106 für Sie da. Die Vertriebssparte

für den Neu- und Gebrauchtwagen

Verkauf bietet

die Auto Familie nicht mehr

an.

„Für unsere Kundinnen und

Kunden bleiben wir bei allen

Service-Anliegen die Auto-Familie,

die ihre Mobilität

sicherstellt“, sagt Dr. Bettina

Kogelheide. „Willkommen in

Ihrer Auto-Familie“, so lautet

der Claim des Hauses – daran

ändert sich nichts. „Wir

sorgen selbstverständlich für

eine reibungslose Abwicklung

aller noch laufenden, und

zukünftigen Verträge“, sagt

Wilfried Kogelheide. Der Service

umfasst Inspektionen,

Checks und die Wartung von

Pkw und Lkw aller Marken,

außerdem Zubehör, Reifenund

Räder-Service, Unfallschaden-Service,

Klimaanlagen,

Carinfotainment und

vieles mehr. Garantiearbeiten

führt das Autohaus Kogelheide

selbstverständlich an

Fahrzeugen aller Volkswagen

Marken aus, dabei ist es unerheblich,

wo das Auto gekauft

wurde.

Gegründet wurde das Unternehmen

vor 90 Jahren in Witten-Herbede.

Seit 50 Jahren

ist es Volkswagen-Partner.

In diesen Jahrzehnten gab

es unzählige Innovationen im

Automobilbau und die Entwicklungen

schreiten rasant

voran, etwa bei Antriebstechniken

und der Fahrzeugelektronik

mit ihren vielfältigen

Assistenz- und Sicherheitsfeatures.

„Heute ist es wichtiger denn je,

dass sich Pkw- und Lkw-Fahrer

auf einen meisterhaften

Service-Partner verlassen

können“, sagt Dr. Bettina Kogelheide,

„und dies ist unser

Versprechen an Kundinnen

und Kunden hier am Standort

Witten.“

Vom Handwerk überzeugen lassen

Kosmetikstudio eröffnet im Mai an der Kemnader Straße 321

„Handwerk“ nennen Lara

Franke und Heike Schweizer

ihr Kosmetikstudio, das

sie Anfang Mai an der Kemnader

Straße 321 eröffnen.

Der Name ist Indiz für die

Philosophie, die in dem neuen

Kosmetikstudio gelebt

wird. „Unser Fokus ist das

Handwerk und unser Team

legt dabei höchsten Wert auf

beste Qualität“, sagen die

Unternehmerinnen. „Deshalb

unterstützen wir regionale

Unternehmen und arbeiten

ausschließlich mit Produkten,

die in Deutschland hergestellt

werden. Angefangen bei unserer

Kosmetiklinie von Hildegard

Braukmann bis zu der

Milch in Ihrem Cappuccino

vom Hof Schulte Schüren“.

Noch laufen die Renovierungsarbeiten

für das Studio

auf Hochtouren. Allerdings

können auch schon im April

Termine vereinbart werden

unter info@studio-handwerk.

Lara Franke und Heike

Schweizer bieten Nagelpflege,

Fußpflege, Kosmetik, Epilation

und Massagen an und

stimmen ihre Behandlungen

jeweils auf die individuellen

Ansprüche der Kunden ab.

„Lassen Sie sich von unserem

Handwerk überzeugen“,

sagen die Inhaberinnen, „und

legen Sie Ihre Zeit für einen

Moment in unsere Hände.“

Weitere Informationen unter

www.studio-handwerk.de

Lara Franke und Heike Schweizer (v.l.) eröffnen in Stiepel das Kosmetikstudio

Handwerk.

Foto: privat​

28 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Club-Gastronomie bekommt neuen drive

Maci und Enzo Doda bewirten Golfclub und führen „Landhaus im Mailand“

Mit dem Osterfeuer-Turnier am

31. März eröffnet der Bochumer

Golfclub auf seiner Anlage in

Stiepel offiziell die Saison. Und

mit Beginn der neuen Spielzeit

werden Clubmitglieder und alle

interessierten Besucher von

den neuen Gastronomie-Pächtern

Maci und Enzo

Doda begrüßt. Das

Ehepaar aus Gevelsberg

führt seit

Anfang März die

Clubgastronomie

und das angeschlossene

Restaurant

„Landhaus Im

Mailand“. Zur Eröffnungsparty

am 10. März fanden sich rund

160 Mitglieder ein, die das

neue Gastro-Team kennenlernen

wollten.

Die neuen Clubgastronomen

haben hohe Ansprüche an

ihre Arbeit: „Ich möchte natürlich

alles richtig machen,

den Gästen soll das Essen

schmecken und Küche und

Service sollen top sein“, sagt

Maci Doda. Ihre Gäste dürfen

sich auf bodenständige Küche

mit regionalen und saisonalen

Akzenten freuen. Auf der Karte

findet sich eine fein abgestimmte

Auswahl an Salaten,

Suppen, Pasta, Fleisch und

Fisch. Im Ausschank gibt es

das Bier von Fiege und Veltins

und als besonderes Angebot

Früh Kölsch.

Sowohl die

Club-Gastronomie

als auch das mit

45 Plätzen ausgestattete

Restaurant

steht nicht nur den

Golfclub-Mitgliedern,

sondern allen

interessierten Besuchern offen.

Die Club-Gastro öffnet von

10 bis 22 Uhr, warme Küche

gibt es von 12 bis 22 Uhr. Das

„Landhaus Im Mailand“ ist ab

17 Uhr geöffnet. Mit Blick auf

die kulinarische Vielfalt sind

zukünftig auch thematisch abgestimmte

Angebote geplant.

Außerdem sollen die Gäste zu

bestimmten Terminen und Anlässen

an Brunch-Buffets teilnehmen

können. Brunch-Premiere

ist am Ostersonntag

über das große Interesse.

Zusammen mit vier festen

Mitarbeitern, darunter

die bereits bekannten

Restaurantleiter David

und Chefkoch Mark, betreibt

das Ehepaar die

Club-Gastronomie und

das Restaurant. „Bei größeren

Veranstaltungen

können wir die Zahl der

mithelfenden Kräfte auch

noch erhöhen“, erklärt

Enzo Doda. Reservierungen

für Familienfeiern sowie

weitere Informationen

und Veranstaltungsanfragen

telefonisch unter

Maci und Enzo Doda aus Gevelsberg

betreiben seit Anfang März die Gastronomie

des Bochumer Golfclubs und

0234-77313330 oder per

E-Mail unter immailandgastro@gmail.com

das angeschlossene Restaurant.

Foto: 3satz/Kienel

(1.4.) sowie am Ostermontag

(2.4.).

„Seitdem bekannt ist, dass

die Gastronomie wieder ihren

Betrieb aufnimmt, sind bereits

viele Anfragen und Buchungen

für Familienfeiern und Veranstaltungen

bei uns eingegangen“,

freut sich Maci Doda

++++++++++

Clubmitglied Mark Eckert, Inhaber

eines Unternehmens für

Hardware- und Software-Veredelung,

hat Anfang März neben

der Gastronomie den Golfshop

wiedereröffnet. Eckert bedruckt

unter anderem Golf-Utensilien

und Textilien und bietet alles an

Zubehör, was die Clubmitglieder

zum erfolgreichen Spiel benötigen.

Weitere Informationen

unter www.stix.ruhr

April 2018 | Stiepeler Bote | 29


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Fünf Sterne für Akanthus-Kosmetik

Besondere Auszeichnung für das Institut von Lydia Römer-Schneider

ANZEIGE

Gutes Aussehen liegt im

Trend. Ganz gleich, ob mit

20, 30, 40 oder 50 +, Frauen

möchten möglichst schön

sein und es auch so lange

wie möglich bleiben. Grundlage

dafür ist ein gesundes,

straffes und gepflegtes

Hautbild. Und wo findet

man mehr Kompetenz, um

diesen Wunsch zu realisieren,

als im modernen und

qualifizierten Beauty-Fachstudio?

Ein modernes und qualifiziertes

Kosmetikstudio erkennt

man daran, dass es apparative

Kosmetik elegant mit

traditionellen Massagegriffen

kombiniert, geschmeidig die

Pflege im Studio durch ausgewählte

Beauty-Rituale zu Hause

ergänzt und persönliche

Beratung und Betreuung mit

Wohlfühl-Ambiente anbietet.

Obwohl es nach offiziellen Angaben

in Deutschland derzeit

über 45.000 Kosmetikstudios

Die Fünf-Sterne-Auszeichnung für ihr Institut erhielt Lydia Römer-Schneider

(links) von Deynique-Außendienstmitarbeiterin

Birgit Grevenkamp.

Foto: 3satz/Sure

gibt, sind außergewöhnliche

Beauty- und Anti-Aging-Spezialisten

die Ausnahme. Als

einem der führenden Studios

in Deutschland wurde jetzt

im Kirchviertel dem Akanthus

Kosmetik-Institut von

Lydia Römer-Schneider eine

5-Sterne-Auszeichnung der

Deynique-Cosmetics GmbH

mit Sitz in Westerburg/Rheinland-Pfalz

überreicht. Seit

Jahren ist Inhaberin Lydia Römer-Schneider

als Expertin

für Anti Aging und Relaxing

über die Grenzen des Ruhrgebiets

bekannt. An der Brenscheder

Straße findet Frau

das Beauty-Studio der unbegrenzten

Möglichkeiten. Ein

einmaliges Vital- und Beautykonzept

baut die Haut auf,

regeneriert und macht einfach

schöner. Ganz gleich, welchen

Wunsch die Kundin äußert,

Lydia Römer-Schneider

bietet die Lösungen dafür an.

Die Preisträgerin erläutert

stolz: „Jede Kundin erhält

zu Beginn eine detaillierte

Hautanalyse. Hier werden

sowohl Schwachstellen als

auch Regenerationspotential

ermittelt. Nach den dabei gesammelten

Fakten und Beauty-Wünschen

erhält dann

jede Kundin ihr einzigartiges

Beauty-System. Bestehend

aus Behandlungen im Studio

sowie einem abgestimmten

Pflegekonzept zu Hause. So

entsteht ein Programm, das

Schritt für Schritt zum eigenen

Schönheitsideal führt und jeden

Tag Freude bereitet.“

Anlässlich des fünfjährigen

Bestehens in Wiemelhausen

bietet Akanthus-Kosmetik seinen

Kunden vom 5. bis 15.

April Rabattaktionen, neue

Behandlungsideen sowie einige

Überraschungen. Wenn

Sie wissen möchten, wie Sie

Ihre Beauty-Ideale realisieren,

vereinbaren Sie einen

Schnuppertermin nebst kostenloser

Hautanalyse unter

Tel.: 0234-97359229.

30 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Fünf Meistertitel für Susanne Ostgathe

Mastersschwimmer des SV Blau-Weiß eröffneten Wettkampfsaison

Mit den Meisterschaften

über die „Lang- und Mittel-Strecken“

eröffneten die

Schwimmer die Wettkampfsaison.

Die „Südwestfälischen“

in Dortmund und

die NRW-Titelkämpfe in

Bochum boten den Masters

des SV Blau-Weiß Bochum

Gelegenheit, die Vorzüge

ihrer Trainingsmöglichkeiten

im vereinseigenen Bad

unter Beweis zu stellen.

Bei fünf Starts holte Susanne

Ostgathe (Altersklasse

60) fünfmal Gold über 200 m

Rücken (zwei Titel), 200 m

Freistil (ein Titel) und 200 m

Brust (zwei Titel), wobei sie

über 200 m Brust ihre Bestzeit

im Vergleich zum Vorjahr um

Erfolgreiche Mastersschwimmer:

Günter Mitlewski und Susanne

Ostgathe vom SV Blau-

Weiß Bochum.

Foto: BW Bochum

mehr als sechs Sekunden unterbot.

Günter Mitlewski (AK

70), Spezialist auf den „Langen

Strecken“, überzeugte

mit zwei Goldmedaillen über

400 m und 800 m Freistil.

Über 800 m Freistil wurde

Melanie Kroniger (AK 45) bei

starker Konkurrenz NRW-Vizemeisterin.

Manfred Fischer

(AK 85) behauptete sich über

200 m Brust in seiner neuen

Altersklasse. Waltraud Monstadt

(AK 75) verbesserte ihre

Vorjahreszeit um fast zehn

Sekunden und wurde über

200 m Rücken NRW-Meisterin

in ihrer neuen Altersklasse.

Zweimal Gold erschwamm Ingrid

Keusch-Renner (AK 80)

über 200 m Rücken. Auf der

Bruststrecke sicherte sich

Sonnhild Pallesen (AK 65)

eine Goldmedaille, über 200

m Freistil wurde sie Zweite.

Susanne Soboll (AK 50) kam

über 200 m Brust in Dortmund

auf den zweiten und in Bochum

auf den dritten Platz.

Über 200 m Freistil wurde sie

Vierte.

Unter 57 teilnehmenden Vereinen

bei den NRW-Meisterschaften

belegte die kleine

Gruppe der Blau-Weiß-Masters

den fünften Rang und

darf mit der Ausbeute von

insgesamt zwölf Gold-, drei

Silber-, einer Bronzemedaille

und einem vierten Platz sehr

zufrieden sein.

Unter erfolgreicher Beteiligung des SV Rot-Weiß Stiepel

04 fand Mitte März die Judo-Stadtmeisterschaft statt. Ausgerichtet

wurde sie vom SV Budoka Höntrop in der Sporthalle Kirchstraße.

Die Stiepeler Judoka in den Altersklassen U10, U13, U15 sowie

bei den Männern erreichten jeweils eine Platzierung in den Medaillienrängen.

In der U10-Klasse belegten Xaver Bachteler und

Noah Nalecz jeweils den 3. Platz. In der U13-Klasse wurden Gabriel

Semerad und Julian Voigt ebenfalls Dritte. Niklas Dohndorf

(U15) kämpfte im Finale und holte sich die Silbermedaillie. In der

Männerklasse belegte Frederic Denter den 3. Platz und zeigte erfahrenen

Wettkämpfern, wie man an der Jacke zieht. „Es war ein

rundum gelungener Tag mit spannenden Wettkämpfen“, freute

sich Abteilungsleiter Waldemar Disterheft. Das Foto links zeigt

(v.l.) Gabriel Semerad und Julian Voigt, auf dem rechten Foto sind

(v.l.) Niklas Dohndorf und Frederic Denter zu sehen. Fotos: privat

April 2018 | Stiepeler Bote | 31


AUS DEN SPORTVEREINEN

Peter Neururer hielt die Laudatio auf die Sportlerin des

Sportjugend ehrte zum 29. Mal erfolgreichste Repräsentanten / Tänzerinnen und

Die 29. Ehrung der erfolgreichsten

jugendlichen Bochumer

Sportlerinnen und

Sportler des Jahres 2017

hatte in diesem Jahr gleich

mehrere Highlights zu bieten.

Im Vordergrund standen

bei der Veranstaltung

Anfang März, die von der

Sportjugend Bochum in

Kooperation mit den Stadtwerken

organisiert wurde,

natürlich wieder die hochkarätigen

Erfolge der fast

200 zu ehrenden jungen

Akteure. In 14 Sportarten

feierten sie bei Landesmeisterschaften,

Deutschen

Meisterschaften, Europaund

Weltmeisterschaften

große Erfolge.

Der Vorsitzende der Sportjugend

Bochum, Heiko Schneider,

dankte den Sportlerinnen

und Sportlern dafür, dass sie

Das Foto zeigt (hinten v.l.) Peter Neururer, Heiko Schneider (Vorsitzender

Sportjugend), Julia Ritter (Sportlerin des Jahres), Dietmar

Spohn (Stadtwerke), Pamela Ziesche (Sportjugend) sowie (vorne)

die Dancekids.

Foto: Jörg Kaminski

mit ihren herausragenden

Leistungen die Stadt und

den Sport in Bochum würdig

repräsentierten. „Ihr seid die

großen Sterne und Sternchen

des Bochumer Nachwuchssports“,

so Schneider weiter.

Daneben durften sich die

Gäste über ein Wiedersehen

mit Peter Neururer an seiner

alten Wirkungsstätte freuen.

Der Trainer unterstützte als

Laudator die Sportjugend bei

der Verleihung des Sonderpreises

„Sportler(in) des Jahres“.

Die Wahl für diese Auszeichnung

fiel in diesem Jahr

auf die junge und äußerst

talentierte Kugelstoßerin des

TV Wattenscheid 01, Julia Ritter.

Bei den U20-Europameisterschaften

in Grosseto flog

keine Kugel weiter als ihre, so

dass sie den Titel für sich beanspruchen

konnte.

Auch das Rahmenprogramm

hatte einiges zu bieten: Zum

Auftakt präsentierten die

DanceKids aus Weitmar ein

Musical-Medley des beliebten

Starlight Express. Der

Gewinner des Bochumer

Singer-Songwriter-Contests

2017, Thilo Berndt, begeisterte

mit seinen eigenen Mu-

32 | Stiepeler Bote | April 2018


Jahres

Kanuten aus Stiepel ausgezeichnet

AUS DEN SPORTVEREINEN

Roos-Kiefer holt DM-Titel

Leichtathletin aus Weitmar erfolgreich

sik-Kreationen das Publikum.

Besonderes Schmankerl war

jedoch Trouble, ein Filmhund

von Doggywood, der in puncto

Cleverness und Niedlichkeit

nicht zu übertreffen war.

Durch den Abend führte in

gewohnt zuvorkommender

Weise die Jugendvertreterin

der Sportjugend Bochum, Josephine

Schmidt.

Aus dem Verbreitungsgebiet

des Stiepeler Boten wurden

folgende Sportlerinnen und

Sportler geehrt:

KC Wiking: Antonius Rüsing,

David Bauschke, Eike Grünendiek,

Nils Daetermann,

Thea Winkelmann, Greta Dockenfuß,

Timon Gropp, Jan

Sollik und Phil Pleßmann.

TTC Rot-Weiß-Silber - DiscoDance/Solo:

Sophia Gröpper,

Helene Haist, Marie Olschewski,

Lara Lamkemeier

und Melina Trawny.

Mannschaften: „DanceAttack

Juniors“ mit Mathilda

Ahlmeyer, Lea-Marie Böning,

Lona Brechmann, Sophia

Gröpper, Malin Hammer, Maja

Hartstock, Amelie Herker,

Milena Kurlovich, Lara Lamkemeier,

Ronja Lehmkuhl,

Jule Lohmann, Lea Charlotte

Lorych, Clara Niemietz, Carla

Olschewski, Marie Olschewski,

Sarah Rech, Sophie Rech,

Lea Rosenthal, Aylin Schulze,

Daria Schulze, Mia Stirnberg,

Marla Töller, Melina Trawny,

Luiza Waldoch, Antonia Welsow,

Lilly Winking und Esra

Wittig.

„Love to dance“ mit Lona

Brechmann, Ronja Lehmkuhl,

Jule Lohmann, Lea Carlotte

Lorych, Sophie Rech, Daria

Schulze, Mia Stirnberg, Marla

Töller und Lilly Winking.

„Attacktion“ mit Lea-Marie Böning,

Sophia Gröpper, Malin

Hammer, Lara Lamkemeier,

Marie Olschewski, Melina

Trawny, Antonia Welsow und

Esra Wittig.

„Kick it“ mit Mathilda Ahlmeyer,

Maja Hartstock, Amelie

Herker, Milena Kurlovich,

Clara Niemietz, Lea Rosenthal,

Aylin Schulze, Sarah

Rech und Luiza Waldoch.

„D.C. Force“ mit Franka Bäumer,

Lina Braukmann, Malte

Dierks, Romina Dlugosch,

Helene Haist, Aiola Hasani,

Zana Haskaj, Rike Konert,

Leonie Korz, Isabelle Kotulla,

Sina Kromhout, Lina Lamkemeier,

Amalia Mrozek, Viktoria

Salikova, Riana Schittek,

Liliana Schlethauer, Mandana

Schneider, Roya Schneider,

Elisa Skotnik, Lara Jolie Tillmann,

Sally Trenkenschu,

Noemi Wagner, Zoe Wefelscheid

und Franziska Wild.

„Fancy Force“ mit Leonie

Korz, Helene Haist, Lina Lamkemeier,

Sally Trenkenschu,

Franziska Wild, Malte Dierks

und Lara Jolie Tillmann.

Nicht mit großen Erwartungen

war Silke Roos-Kiefer

vom USC Bochum zur Deutschen

Senioren-Hallenmeisterschaft

nach Erfurt

gefahren. Das kalte Wetter

hatte zuvor kein Bahntraining

ermöglicht. Hinzu kamen

muskuläre Probleme.

Und es stellte sich heraus,

dass die Altersklasse W45,

der die Weitmarerin ab diesem

Jahr angehört, eine

der zahlen- und leistungsstärksten

Gruppen dieser

Veranstaltung war.

An den beiden Wettkampftagen

hatte die USC-Athletin

mit vier gemeldeten Disziplinen

ein umfangreiches Programm

vor sich. Der Auftakt

im 60-m-Sprint war mit einem

dritten Platz in 8,35 Sekunden

motivierend. Im Weitsprung

wurde dieses Ergebnis noch

getoppt. Mit 4,90 m im letzten

Versuch konnte sich die Athletin

aus Weitmar den Deutschen

Meistertitel sichern. „Zu

meiner Überraschung sah ich

an der Nebengrube Olympiasiegerin

Heike Drechsler bei

der Weitenmessung. Die ehemals

große Sportlerin hätte

mich beim Einsatz an meiner

Anlage sicher in meiner Konzentration

abgelenkt“, berichtete

Roos-Kiefer.

In den folgenden Laufwettbewerben

über 200 Meter

mit 27,16 Sekunden und 400

Silke Roos-Kiefer startete für

den USC in Erfurt. Foto: USC

Meter steigerte sie sich im

Vergleich zu den gemeldeten

Leistungen wesentlich und

sicherte sich zwei Bronzemedaillen.

Über 400 Meter wäre

wohl eine noch bessere Platzierung

möglich gewesen. Da

die Bochumerin nur mit der

sechstschnellsten Zeit gemeldet

war, wurde sie nicht in den

schnellsten der drei Zeitläufe

gesetzt. Sie gewann ihren

Lauf klar mit 62,45 Sekunden.

„Neben einer perfekten

Trainingsperiodisierung, die

ganz auf Erfurt zugeschnitten

war, erwies sich mal wieder,

dass Silke als echter Wettkampftyp

überall deutlich ihre

Meldepositionen übertreffen

und in allen Disziplinen

Medaillen gewinnen konnte“,

sagte Trainer Wolfgang

Schwedler.

April 2018 | Stiepeler Bote | 33


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34 | Stiepeler Bote | April 2018


Häufiger Harndrang ist ein Warnzeichen

Der Expertentipp aus der Ruhrland-Apotheke in Stiepel

Die Prostata oder zu

Deutsch Vorsteherdrüse

ist ein Teil des männlichen

Geschlechtsorganapparats.

Sie liegt unterhalb

der Harnblase und umfasst

ringförmig den Harnleiter.

Im gesunden Zustand ist

sie etwa kastaniengroß

und wiegt ca. 20 g. Jedoch

bereits ab dem 30. Lebensjahr

kommt es zu einer erneuten

Gewebevergrößerung.

Dies verläuft zumeist

völlig symptomlos und gilt

zunächst als unbedenklich.

Bei rund ein Drittel aller

Männer ab 50 bzw. rund der

Hälfte aller Männer über 60 treten jedoch

prostatabedingte Beschwerden

auf. Häufiger Harndrang mit schwachem

Harnstrahl, geringe Urinmenge

und Schmerzen beim Wasserlassen

sowie Schmerzen oder Probleme bei

der Erektion sind meist die ersten

Anzeichen einer krankhaften Veränderung.

In den meisten Fällen handelt es

sich dabei lediglich um eine gutartige

Vergrößerung: dem sog. Benignes

Prostatasyndrom (BPS). Obwohl die

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

Ursache hierfür

bis heute nicht

geklärt ist, kann

ein Fortschreiten

der Problematik

meist

deutlich vermindert

und mögliche

Spätfolgen

oft komplett

vermieden werden.

Vorausgesetzt

ist eine

rechtzeitige Diagnosestellung

und Behandlung.

Produkte

auf pflanzlicher

Basis, wie Extrakte aus Sabalfrüchten,

Kürbiskernen oder Brennesselwurzeln

gelten als Mittel der Wahl

in der Selbstmedikation. Doch leider

gehören solche Beschwerden auch

heute noch häufig zu den Tabuthemen

und werden

meist lange Zeit

ignoriert.

Dies ist umso

tragischer, als

dass neben dem

Benignen Prostatasyndroms

BPS auch bösartige

Veränderungen in Frage kommen.

Die Symptomatik ist dabei in beiden

Fällen identisch. Eine Unterscheidung

ist nur durch den Arzt möglich.

Mit 65000 Neuerkrankungen pro Jahr

gilt Prostatakrebs als die häufigste

Krebserkrankung bei Männern in

Deutschland. Im Gegensatz dazu gilt

Prostatakrebs als Krebs mit der zweithöchsten

Überlebensrate: Statistisch

sterben fünf von sechs Männern mit

diagnostiziertem Prostatakrebs nicht

an ihrer Krebserkrankung, sondern

an einer anderen Ursache. Dies gilt

umso mehr, je früher die Diagnose

gestellt und die Behandlung begonnen

wird. Gerade deshalb wird auch

die Vorsorgeuntersuchung bei Männern

bereits ab dem 45. Lebensjahr

empfohlen. Sie sollte darüber hinaus

jährlich wiederholt werden; unabhängig

davon, ob bereits Beschwerden

vorliegen oder nicht.

April 2018 | Stiepeler Bote | 35


AUS DEN SPORTVEREINEN

Marathon-Sammler in Kiel und auf Malta unterwegs

BSG Springorum: Anke Libuda läuft auf Platz 24 in der Gesamtwertung

Als Marathon-Sammler waren

einmal mehr Harald

Retzlaff und Anke Libuda

von der BSG Springorum

unterwegs. Retzlaff zog es

in den Norden. Dort startete

er bei der 24. Auflage des

Kiel-Marathons. Für die vier

Runden entlang der Kieler

Innenförde benötigte er

3:57:09 Stunden und blieb

damit deutlich unter der anvisierten

Vier-Stunden-Marke.

In der Gesamtwertung

bedeutete dies Rang 120, in

der Altersklasse M55 belegte

er damit Platz 14.

Anke Libuda löste zeitgleich

ihre Siegprämie des Revier-Cups

– eine Halbmarathon-Serie

mit Läufen in

Duisburg, Bochum und Dortmund

– ein und startete beim

33. Marathon auf Malta. Die

42,195 Kilometer lange Strecke

führte in einigen Schleifen

von Mdina im Zentrum der

Anke Libuda (links) nach der Straßenlauf-Meisterschaft erschöpft

im Ziel und bei der Siegerehrung mit Nele Alder-Baerens und Susanne

Kraus.

Foto: privat

Insel zur Küstenstadt Sliema.

Die letzten Kilometer führten

entlang der gut besuchten

Küstenpromenade und boten

nach einigen Verkehrsabenteuern

einen würdigen Zieleinlauf,

der für die BSG-Athletin

nach 3:44:03 Stunden

bevorstand. In der Gesamtwertung

belegte sie damit

Rang 24 und Platz sieben in

der AK W35.

In Duisburg wurde der zweite

Lauf der 33. Winterlaufserie

gestartet. Für Christian Gochermann

und Uwe Beick

ging es 15 Kilometer rund um

die Regattabahn an der Wedau.

In 1:10:54 Stunden erreichte

Gochermann als 322.

der Gesamtwertung und 45.

der AK M40 das Ziel, Beick

folgte in 1:17:25 Stunden als

603. der Gesamtwertung und

101. der AK M50.

In der kleinen Serie liefen sieben

BSG-Aktive die 7,5 Kilometer

lange Runde. In 1:01:33

Stunden lief Dirk Schemberg

als schnellster BSG’ler und

35. der AK M50 ins Ziel, dicht

gefolgt von Gordon Howahl in

1:01:51 Stunden als 22. der

M40 und Frank Möller, der

in 1:13:28 Stunden auf Platz

62. der AK M55 einlief. Bei

den Damen lief Birgit Lippold

in schnellen 1:02:17 Stunden

auf Rang sieben der W45,

knapp vor Cordula Gochermann

in 1:03:32 Stunden

als Fünfte der W40. Es folgte

Bettina Welzel in 1:15:56

Stunden auf Rang 15 der AK

W55. In 1:17:52 Stunden lief

Lucia Böhmer auf einen starken

dritten Platz der W65.

In Rheine wurde die 31.

Deutsche Meisterschaft im

100-Kilometer-Straßenlauf

ausgetragen. Unter den 180

Teilnehmern standen mit Anke

Libuda und Michael Heinkelein

auch zwei Aktive der

BSG Springorum an der Startlinie.

Es galt 20 Runden zu je

5 Kilometer auf dem Gelände

des ehemaligen Flughafens

Rheine-Bentlage zu absolvieren.

Heinkelein erwischte keinen

guten Tag und musste das

Rennen nach 50 Kilometern

mit Muskelproblemen aufgeben.

Auch für Libuda lief es

zu Beginn nicht rund. Erst mit

wärmeren Temperaturen fand

sie zu ihrem Lauf. Nach 50

Kilometern lag sie mit 4:26:52

Stunden auf Rang sechs,

konnte im weiteren Verlauf

aber Boden gutmachen und

lag nach 90 Kilometern noch

3:30 Minuten hinter Platz drei.

Mit einer Tempoverschärfung

gelang es Libuda, sich bei

Kilometer 96 auf Platz drei

vorzuarbeiten und gab diesen

mit einer letzten Runde

von 22:56 Minuten auch nicht

mehr her. Neben Platz drei

in der Gesamtwertung hinter

Nele Alder-Baerens aus Marburg

und Susanne Kraus aus

Kassel sicherte sie sich auch

den Vizemeistertitel in ihrer

Altersklasse W35.

Im zeitgleich ausgetragenen

6-Stunden-Lauf ging Seán

Libuda als Nordic Walker an

den Start. Mit 30 Kilometern

belegte er Rang 235 der Gesamtwertung

und Platz 57 in

der AK M45.

36 | Stiepeler Bote | April 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Neuling-Schule gewinnt die Pendelstaffel

Grippe-Virus reduziert das Teilnehmerfeld beim 32. Hallen-Schulsportfest

Das Foto zeigt die Mannschaft der Natorpschule, die mit großem Erfolg am Hallen-Schulsportfest

des USC teilnahm.

Für die Grundschulen im

Bochumer Süden ist die

Teilnahme am alljährlichen

Hallen-Schulsportfest des

USC Bochum in der Universitätssporthalle

eine beliebte

Tradition. Anstelle der

sonst acht Grundschulen

nahmen in diesem Jahr nur

sechs am 32. Hallen-Schulsportfest

teil. Grund war

u.a. die Grippewelle, von

der viele Schüler betroffen

waren. Selbst die Zuschauerzahlen

waren durch das

Virus stark reduziert.

Trotz der geringeren Teilnehmer-

und Zuschauerzahl war

nicht weniger Begeisterung

zu spüren. Die Geräuschkulisse

der sich anfeuernden

Mädchen und Jungen wirkte

unter diesen Bedingungen

wie immer beeindruckend.

Auch der halbe Vorstand des

USC fiel kurzfristig wegen

Erkrankung aus. Vorsitzender

Christian Osenberg, der

bisher die Organisation und

Moderation übernommen hatte

hatte, wurde von Sportwart

Jürgen Kroniger vertreten, der

die Aufgaben souverän bewältigte.

Besonders erfolgreich schnitten

die Natorp- und Neulingschule

ab. Den aus Zonenweitsprung,

Flatterballwurf

und 30-m-Sprint bestehenden

Mannschaftswettbewerb

gewann bei den Jungen

die Natorpschule vor der

Vels-Heide-Schule und der

Neulingschule. Bei den Mädchen

siegte die Lina-Morgenstern-Schule

vor der

Brenscheder-, Natorp-, Neuling-

und Vels-Heide-Schule,

die alle mit gleicher Punktzahl

den zweiten Platz belegten.

Belohnt wurden die drei erstplatzierten

Schulen mit Pokalen.

Höhepunkt der Veranstaltung

war wieder die Pendelstaffel

um die Pokale der Sparkasse

Bochum. Nach Auslosung

der Vorlaufgegner

traten im Endlauf

die Natorp-, Neuling-

und Vels-Heide-Schule

gegeneinander

an. Im

bis zum Schluss

spannenden

Rennverlauf setzte

sich die Neulingschule

vor der

Natorp- und der

Vels-Heide-Schule

durch. Zur Erinnerung

an den

Wettkampf erhielt

jedes Kind eine

Teilnehmermedaille.

Die Sieger im 30-m-Lauf/

Klasse W11: Greta Koch (Lina

Morgenstern); Klasse W10:

Sophie Kirchesch (Lina Morgenstern);

Klasse W9: Helin

Toku (Lina Morgenstern);

Klasse W8: Sophie Hagenau

(Neuling); Klasse M11: Arda

Sen (Neuling); Klasse M10:

Fabian Baumbach (Lina Morgenstern);

Klasse M9: Jonas

Klinge (Neuling); Klasse M8:

Lasse Jeromin (Vels Heide).

In der Pendelstaffel um die Pokale der Sparkasse setzte sich die

Neulingschule erfolgreich durch und stand ganz oben auf dem

Siegerpodest.

Fotos: USC/Weißpfennig

April 2018 | Stiepeler Bote | 37


TERMINE

Dampfwolken über dem Eisenbahnmuseum

Museumstage: Am 14. und 15. April wird Geschichte „erfahrbar“

Am 14. und 15. April 2018

veranstaltet das Eisenbahnmuseum

Bochum wieder

die Museumstage und die

ehrenamtlichen Mitarbeiter

präsentieren zahlreiche

Fahrzeuge der Eisenbahngeschichte.

Das Wochenende bietet ein

Erlebnis für die ganze Familie,

denn alle Generationen

sind eingeladen, die Eisenbahnen

aus vergangenen

Zeiten zu bestaunen. Wenn

die „Dampfrösser“ fauchend

und stampfend wieder zum

Leben erweckt werden,

dann begeistert dies Kinder,

Eltern und Großeltern.

Mitten im Ruhrgebiet wird

Geschichte „erfahrbar“, denn

einige historische Fahrzeuge

können nicht nur von außen

betrachtet werden, sondern

sie bieten durch regelmäßige

Pendelfahrten zum Essener

Hauptbahnhof und zum

S-Bahnhof Dahlhausen ein

Fahrerlebnis wie in längst

vergangenen Zeiten.

Am Sonntag wird das

Programm zudem um eine

große Modellbahnbörse in

der Wagenhalle 1 erweitert.

An beiden Tagen hat das

Eisenbahnmuseum von

10-18 Uhr geöffnet. Für eine

entspannte und stilechte

Anreise bieten sich die

historischen Pendelzüge

zum Essener Hbf sowie der

ÖPNV an.

Eisenbahnmuseum Bochum

Dr.-C.-Otto-Str. 191.

www.eisenbahnmuseum-bochum.de

Termine

April

Fr, 30. März

Musik in der Dorfkirche: Passacaglia

– Ciacona – Ostinato.

Werke von Kerll, Muffat, Kirchhof

u.a. Orgel: Michael Goede.

Liturgie: Pfarrer Jürgen

Stasing. 15 Uhr.

Sa, 31. März

Osterfeuer des Stiepeler Vereins

für Heimatforschung an

der Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Weltfrieden ist aus – Lesung

und Konzert im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße 21,

16 Uhr.

So, 1. April

Musik in der Dorfkirche: Feier

der Osternacht – Werke von

Tunder, Pachelbel und Bach.

Orgel: Michael Goede.

Liturgie und Predigt: Pfarrerin

Christine Kükenshöner. 6 Uhr

Mi, 4. April

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Vodoo – eine andere Religion“,

Referent: Herr Lenzner,

15 - 17 Uhr.

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Wasser, Wein und wilde

Tiere, eine Reise durch Südafrika“,

Referentin: Frau Rudowski,

19.30 – 21.30 Uhr

Sa, 7. April

Es kommt wie es kommt! – Improtheater-Show

mit den Hottenlotten

im Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20

Uhr.

So, 8. April

Grüne Hütte – Frühlingsboten

auf der Henrichshütte.

Offenes Angebot für Familien.

Eine Veranstaltung der vhs

Hattingen. Henrichshütte Hattingen,

Werksstraße 31-33, 11

Uhr.

Konzertreihe Marienlob: Chorkonzert

Cantus Quintus. Ltg.:

Wolfgang Koppen. Klosterpfarrei

und Wallfahrtskirche, Am

Varenholt 9, 15 Uhr.

Mi, 11. April

Frauenhilfe Lutherhaus: 15 Uhr

Fr, 13. April

The All American Arztroman –

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20 Uhr.

Sa, 14. April

Literaturkreis Lutherhaus:

19 - 21 Uhr

Konzert mit Tanz: Klänge des

Mondes mit Musik von Bach,

Albinoni, Händel, Gluck, Mozart,

Beethoven, Chopin, Debussy

(zum 100. Todestag

ein besonderer Schwerpunkt).

Kunstmuseum Bochum, Kortumstr.

147, 19 Uhr.

Single Malt - Double Fun. Songs

mit und ohne Hut. Haus Spitz,

Kemnader Str.138, 19 Uhr. Veranstaltung

in der Gaststätte.

Ein Abend im Brechts – Der

große Bertolt Brecht-Abend.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

So, 15. April

Thealozzis Kinder präsentieren:

Ich bin nur ein Kind. Ein szenischer

Reigen zum Thema

Hochsensibilität. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 16 Uhr.

Mi, 18. April

Emmauskirche: „Altweiberwohnen,

Geschichten und Erfahrungen

rund ums Wohnen“,

Pfarrerin Ranft

Diakoniekreis Lutherhaus: 17 Uhr

Tango e vino – Tango, Wein

und der Schritt des Monats.

Der monatliche Tangoabend

im Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 19 Uhr.

Fr, 20. April

Spanien olé – Die turbulente

Frühjahrskomödie der Volksbühne

Bochum. Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 18.30 Uhr.

Schicht im Schacht? - Watt‘n

Hallas! – Das neue Programm

von „Die Wende & Der Renneberg“.

Ein musikalischer Kabarettabend

zum Thema Abschied.

Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20 Uhr.

Sa, 21. April

LIO – Lesebühne im Oveney.

Im vierten Jahr veranstaltet Juckel

Henke die LIO – Lesebühne

im Oveney, die literarische

Kaffeetafel. Zu Gast diesmal:

Ulli Engelbrecht und Paul&Willi.

Gemütlich bei Kaffee

und Kuchen, präsentiert der

Bochumer Autor Juckel Henke

im Haus Oveney Literaten aus

dem Ruhrgebiet. Haus Oveney,

Oveneystraße 65, 15.30 Uhr.

Spanien olé – Die turbulente

Frühjahrskomödie der Volksbühne

Bochum. Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 18.30 Uhr.

Schicht im Schacht? - Watt‘n

Hallas! – Ein musikalischer

Kabarettabend zum Thema

Abschied. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20 Uhr.

So, 22. April

Hallo Kinder! Der Theaternachmittag

für Kinder zum Zuschauen,

Staunen und Mitmachen.

Thema heute: Was ich wirklich

brauche. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20 Uhr.

Pfingstblume-Café – Ab dem

22. April hat wieder das beliebte

Café geöffnet. Immer

sonntags von 15 bis 17 Uhr

öffnet der Stiepeler Verein für

Heimatforschung sein Vereinshaus

an der Brockhauser

Straße 126. Es gibt selbstgebackene

Kuchen und Torten.

Das Pfingstblume-Café hat

das Sommerhalbjahr geöffnet.

38 | Stiepeler Bote | April 2018


Hat Darwin den

Schöpfer begraben?

Diese Frage wird im Auditorium

Kloster Stiepel gestellt. Charles

Darwins Evolutionstheorie hat

zu tiefgreifenden Konflikten

zwischen Glaube und Wissenschaft

geführt. Stehen Naturwissenschaft

und Religion,

Evolutionsbiologie und Schöpfungsglaube

wirklich im Gegensatz

zueinander? Oder besteht

der Widerspruch eher in weltanschaulich

motivierten Deutungen

von Daten? Der Referent

Prof. Dr. Siegfried Scherer ist

am Department für Grundlagen

der Biowissenschaften der TU

München tätig. Kloster Stiepel,

Im Varenholt 9, 20 Uhr.

Termine

Sisyphos!

von Albert Camus

03.04.2018, 19:30 Uhr

04.04.2018, 19:30Uhr

Offene Zweierbeziehung

Franca Rame und Dario Fo

31.03.2018, 19:30 Uhr

01.04.2018, 18:00 Uhr

Angst essen Seele auf

von Rainer Werner Fassbinder

von Albert Camus

07.04.2018, 19:30 Uhr

08.04.2018, 18:00 Uhr

Extremophil

von Alexandra Badea

20.04.2018, 19:30 Uhr

21.04.2018, 19:30 Uhr

28.04.2018, 19:30 Uhr

29.04.2018, 20:30 Uhr

TERMINE

Di, 24. April

Auditorium Kloster Stiepel: Hat

Charles Darwin den Schöpfer

begraben? Referent Prof. Dr.

Siegfried Scherer Kloster Stiepel,

Im Varenholt 9, 20 Uhr.

Mi, 25. April

Erzählcafe Lutherhaus: 15 Uhr

Frauenhilfe Dorfkirche: 15 Uhr

Do, 26. April

ImproDing – Die offene Improbühne.

ImproSession zum Zuschauen

& Mitmachen. Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 19.30 Uhr.

Fr, 27. April

Esther Münch: Am besten

Walli. Das Beste aus den Erfolgsprogrammen!

Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 19 Uhr

The All American Arztroman –

Eine Komödie von Christoph

Tiemann. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 20 Uhr.

Sa, 28. April

Lesung: Die Autorin Manuela

Vormann liest aus ihrem Kinderbuch

„Benny und Bounty -

Eine außergewöhnliche Reise“

für Kinder ab 3 Jahren.

Leseinsel, Brenscheder Str.

60a, 16 Uhr. Eintritt frei. Um

Voranmeldung wird gebeten

(0234/53048072).

Esther Münch: Am besten

Walli. Das Beste aus den Erfolgsprogrammen!

Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 19 Uhr

Alle sieben Wellen – Eine Action-Lesung

nach dem Roman

von Daniel Glattauer im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

So, 29. April

Musik in der Dorfkirche:

Abendmusik am Sonntag

„Cantate“. Chor- und Kammerkonzert.

Werke von Buxtehude,

Schop, Schnittelbach,

Bruhns u.a. Mit dem Singekreis

Stiepel, Barockorchester

caterva musica. 17 Uhr.

Alle sieben Wellen – Eine Action-Lesung

nach dem Roman

von Daniel Glattauer im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 16 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

27. April.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

18. April

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

April 2018 | Stiepeler Bote | 39


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

Gottesdienste über Ostern

Gründonnerstag, 29. März, 20 Uhr:

Heilige Messe mit Fußwaschung

Karfreitag, 30. März:

9 Uhr Kreuzweg mit den Mönchen

15 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben des Herrn

Karsamstag, 31. März, 20 Uhr:

Feier der Hochheiligen Osternacht

Ostersonntag, 1. April:

Hl. Messen um 10 Uhr, 11.30 Uhr und 18.30 Uhr

Ostermontag, 2. April:

Hl. Messen um 10 Uhr, 11.30 Uhr und 18.30 Uhr

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Gründonnerstag, 29. März, 19.30 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst

zur einbrechenden Nacht

Karfreitag, 30. März, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Ostersonntag, 1. April, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Ostermontag, 2. April, 10 Uhr: Pfarrer Röttger, Melanchthonkirche

(Kein Gottesdienst in der Emmauskirche)

Sonntag, 8. April, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 15. April, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, Konfirmation

Sonntag, 22. April, 10 Uhr: Pfarrer Loer, Konfirmation

Sonntag, 29. April, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Gründonnerstag, 29. März, 18 Uhr, Lutherhaus:

Tisch-Abendmahl im Kirchsaal Christine Kükenshöner

Gründonnerstag, 29. März, 19 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Jürgen Stasing

Karfreitag, 30. März, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Susanne Kuhles

Karfreitag, 30. März, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Jürgen Stasing

Karfreitag, 30. März, 15 Uhr, Dorfkirche:

Vesper zur Todesstunde, Jürgen Stasing

Ostersonntag, 1. April, 6 Uhr, Dorfkirche:

Fest-Gottesdienst zur Osternacht (möglicherweise mit Taufe)

Christine Kükenshöner

Ostersonntag, 1. April, 10 Uhr, Lutherhaus:

Fest-Gottesdienst mit Abendmahl und mit dem Posaunenchor,

Silke Häger

Ostermontag, 2. April, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl Magdalena Balte

Ostermontag, 2. April, 11 Uhr:

Familien-Gottesdienst KiGo-Team + Christine Kükenshöner

Sonntag, 8. April, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl Magdalena Balte

Sonntag, 8. April, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Christine Kükenshöner

Sonntag, 15. April, 11 Uhr, Dorfkirche:

Konfirmation, Jürgen Stasing

Sonntag, 15. April, Lutherhaus:

10 Uhr: Gottesdienst, Christine Kükenshöner

11:15 Uhr: Kindergottesdienst mit Taufen KiGo-Team + Christine

Kükenshöner

Sonntag, 22. April, 10 Uhr, Dorfkirche:

Goldene und Diamantene Konfirmtion Jürgen Stasing

Sonntag, 22. April, 10 Uhr, Lutherhaus:

Konfirmation, Christine Kükenshöner

Sonntag, 29. April, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst, Magdalena Balte

Sonntag, 29. April, 10 Uhr, Lutherhaus:

Konfirmation, Christine Kükenshöner

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Gottesdienste im Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Karfreitag, 30. März, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Kantorei, Pfarrer Loer

Ostersonntag, 1. April, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Posaunenchor,

Pfarrer Röttger

Ostermontag, 2. April, 10 Uhr: Familiengottesdienst, Pfarrer Röttger

Sonntag, 8. April, 10 Uhr:

Gottesdienst, Pfarrerin Strathmann-von Soosten

Sonntag, 15. April, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfarrer Eckhardt Loer

Sonntag, 22. April, 10 Uhr:

Gottesdienst, Pfarrerin Strathmann-von Soosten

Sonntag, 29. April, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfarrer Martin Röttger

Für Kinder

Sonntag, 29. April, 10 Uhr:

Wuselgottesdienst, Pfarrer Martin Röttger

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 27. April.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

18. April.

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 12. April, 9 Uhr::

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

40 | Stiepeler Bote | April 2018


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.00 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 – 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 – 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 – 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel: Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199, 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

April 2018 | Stiepeler Bote | 41


FREIZEIT UND KULTUR

Spardose mit mehr als 3.000 Euro gefüllt

Kleinkunstpreis der Sparkasse: Bewerbungen bis 23. April möglich

Der Talentwettbewerb für den Kleinkunst-Nachwuchs auf der

Bühne des Bahnhofs Langendreer hat eine lange Tradition. Jetzt

hat der Bochumer Kleinkunstpreis auch einen Namen: Bochumer

Spardose.

Foto: Sparkasse Bochum

Der Bochumer Kleinkunstpreis

hat eine lange Tradition.

Die Auszeichnungen

werden seit 1998 im Rahmen

des Sparkassenfestivals

OpenFlair an die besten

Künstler vergeben.

Zeit für ein Update! Die Sparkasse

Bochum richtet ihr

Engagement im kulturellen

Bereich jetzt noch stärker auf

den lokalen Nachwuchs. Die

Bochumer Talente sollen von

der Vernetzung der Partner

der Sparkasse Bochum profitieren.

Die vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit Bochum

Total, Urbanatix, dem Zeltfestival

Ruhr, Sebastian23 und

vielen weiteren Kreativen der

Bochumer Kultur soll künftig

der Nachwuchsförderung dienen.

Die Partner schlagen Talente

vor, die sich im bewährten

Rahmen des Bahnhof Langendreer

am 30. Mai 2018

den kritischen Augen der

langjährig erprobten Jury stellen,

um die Bochumer Spardose

zu gewinnen.

Auf internationale Profi-Bewerber

und somit auch auf

das Straßentheaterfestival

im September verzichtet

die Sparkasse Bochum in

Zukunft, um die Bochumer

Nachwuchskünstler stärker in

den Fokus zu rücken. Denn

die Bochumer Spardose wird

mit Preisgeldern von über

3.000 Euro prall gefüllt sein.

Darüber hinaus ermöglichen

die Sparkasse und ggf. ihre

Partner den Talenten Auftritte

bei ihren Veranstaltungen.

Natürlich können sich auch

weiterhin lokale Talente aus

den Bereichen Wort, Musik,

Tanz, Darstellung und Akrobatik

direkt bei der Sparkasse

Bochum (kullack@spkbomail.

de) mit einer Probe ihres Könnens

bewerben. Wichtig ist,

dass die Bewerber mit dem,

was sie auf der Bühne tun,

(noch) nicht ihren Lebensunterhalt

verdienen. Bewerbungsschluss

ist der 23. April

2018.

Seniorenreise an die Nordsee

Die Soziale Reisedienst der AWO hat Egmond an Zee an der

holländischen Nordsee für die Zeit vom 25. Mai bis 8. Juni als

Reiseziel im Programm. Denn kaum ein niederländisches Seebad

hat so viel zu bieten, zumal es nicht nur als Kur- und Erholungsort

mit einem attraktiven Programm aufwartet, sondern

auch mit einer der prächtigsten Strand- und Dünenlandschaften

ausgestattet ist. Hinzu kommt ein komfortables Viersterne-Vertragshotel

mit gehobener Ausstattung in bester Strand- und

Ortslage. Während der gesamten Zeit wird diese Reise von einer

geschulten AWO-Leitung betreut. Auf Wunsch ist auch eine

Hausabholung mit Kofferservice möglich. Nähere Infos bei der

AWO Witten, Wetter, Herdecke unter Tel.: 02302-2020790.

42 | Stiepeler Bote | April 2018


SCHULE UND SPORT

Mit einem Festakt wurde die Gräfin-Imma-Schule als erste „sportliche

Grundschule“ Bochums ausgezeichnet. Foto: 3satz/Sure

Erste „sportliche Grundschule“

Auszeichnung geht nach Stiepel

Die Schüler der Gräfin-Imma-Schule

haben es sportlich

richtig drauf. Das bewies

allein die an Zirkus-Akrobatik

erinnernde Vorführung der

3c zu Beginn des Festaktes

in der Schulaula. Die vielen

Mitschülerinnen und -schüler

im Saal, die Lehrerinnen und

Gäste applaudierten beeindruckt.

„Vielen Dank, das habt

ihr toll gemacht und gezeigt:

Die Gräfin-Imma-Schule hat

es sich redlich verdient, dass

sie nun die erste ‚Sportliche

Grundschule’ in Bochum ist“,

lobte Gabriela Schäfer als

Vorsitzende des Stadtsportbundes

Bochum (SSB) und

Bürgermeisterin der Stadt.

Die Auszeichnung „Sportliche

Grundschule“ wurde in Bochum

das erste Mal verliehen.

Sie wurde im SSB-Arbeitskreis

„Kita, Schule und Verein“

auf Wunsch zahlreicher Schulen

erarbeitet und im Schuljahr

2017/18 erstmals ausgeschrieben.

Die Auszeichnung

verleiht der SSB an Schulen,

die sich in besonderem Maß

für sportpädagogische Werte

und ganzheitliche Bildung engagieren.

Inwieweit dies eine

Schule leistet, prüft der SSB

anhand eines Kriterienkatalogs.

So zählt beispielsweise

die Quote der abgelegten

Sportabzeichen – beachtliche

76 Prozent der Gräfin-Imma-Kids

haben 2017 das

Deutsche Sportabzeichen

erlangt. Wichtig ist außerdem,

ob die Schule sportspezifische

Schulangebote wie

„Bewegungspausen“ und „bewegter

Unterricht“ vorhält.

Bedeutend ist auch die regelmäßige

Teilnahme an

Sportwettkämpfen wie dem

Westparklauf, dem USC-Hallenschulsportfest

oder dem

DLRG Rettungs-Pokal –

hier belegte die Gräfin-Imma-Schule

am 19. März den

zweiten Rang! Schließlich

spielen auch Kooperationen

mit Sportvereinen eine Rolle:

Die Gräfin-Imma-Schule

arbeitet mit SV RW Stiepel

(Judo und Tennis), mit SV

Blau-Weiß Bochum (Schwimmen),

den Astrostars Bochum

(Basketball) zusammen, außerdem

gibt es regelmäßige

Segelfahrten.

„Für die Gräfin-Imma-Schule

belegt diese Auszeichnung,

dass sie eine gute sportliche

Ausbildung von Schülerinnen

und Schülern gewährleistet“,

sagt Laura Hayen, die als

SSB-Projektleiterin die Schule

auf dem Weg zum Titel

begleitet hat. „Es ist damit ein

bedeutendes Alleinstellungsmerkmal.

Denn für immer

mehr Eltern ist das Sportangebot

an Schulen wichtig, weil

ihnen die motorische Entwicklung

ihrer Kinder am Herzen

liegt.“

April 2018 | Stiepeler Bote | 43

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