Stiepeler Bote 263 – Mai 2018

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 263 Mai 2018

Start der Ruhrfähre verzögert sich

Geänderte Planungen haben Vorteile. Seiten 4 und 5

Maifest der Vereine

Familienfest an der Gräfin-Imma-Schule. Seiten 20 und 21


STIEPEL AKTUELL

Hevener Straße soll für Lastwagen gesperrt werden

Bezirksvertretung diskutierte über die Verkehrssituation im Bochumer Süden

Die aktuelle Verkehrssituation

im Bochumer Süden ist

immer wieder Thema in der

Bezirksvertretung Süd. Thematisiert

wurden u.a. die

Situation auf der Hevener

Straße und der Gräfin-Imma-Straße.

Einig waren sich die Parteien,

dass der Schwerlastverkehr

auf der Hevener Straße

eingeschränkt werden soll.

Auf Antrag der SPD-Fraktion

und der Grünen Fraktion regt

die Bezirksvertretung an, die

Hevener Straße zwischen

Kemnader Straße und der

Straße Im Lottental für den

LKW-Verkehr über 7,5 t zulässigem

Gesamtgewicht zu

sperren. Begründet wird die

Anregung damit, dass sich

der LKW-Verkehr auf der Hevener

Straße deutlich erhöht

habe. Da die Straße sehr eng

ist und keine Fuß- und Radwege

vorhanden sind, ist die

Benutzung für Fußgänger und

Radfahrer wegen der Größe

der LKW gefährlich. Zudem

ist die Straße kurvenreich

und teilweise unübersichtlich.

Zudem sei die Straße durch

den historischen Straßenbelag

(Kopfsteinpflaster) für das

Befahren durch schwere LKW

nicht geeignet.

SPD und Grüne hatten in einer

vorherigen Sitzung angeregt,

die Gräfin-Imma-Straße

mit „Wildwechsel“-Schildern

auszustatten. Die Parteien

registrierten dort regen Wildwechsel

sowie oft zu schnell

fahrende Autos, was zu wiederholten

Unfällen geführt

habe, bei denen mehrere

Rehe verendet seien. Die

Verwaltung erklärte nun, dass

sie zu vermehrten Geschwindigkeitskontrollen

nicht in der

Lage sei. Zudem seien dort

keine „schutzwürdigen Bereiche“

wie Schulen, Kindergärten

oder Altenheime. Auch

das Aufstellen für Gefahrzeichen

„Wildwechsel“ ist nicht

möglich, da diese nach den

Vorgaben der Straßenverkehrs-Ordnung

nur für Straßen

mit schnellem Verkehr

vorgesehen sind. Damit das

Wild aber besser geschützt

wird, sollen nun an dem bewaldeten

Straßenabschnitt

vom Parkplatz der Stiepeler

Dorfkirche bis zum Ende des

Reiterhofes Leitbaken mit Reflektoren

aufgestellt werden.

Kritisch sehen SPD und Grüne

die Verkehrslage in Stiepel-Frische.

Dort herrsche

wegen der Geschäfte reger

Fußgängerverkehr, zudem

befindet sich an der Kemnader

Straße eine Dependance

des Seniorenbüros Süd

in den Räumlichkeiten der

Musikschule. Beide Parteien

regen nun an, einen Zebrastreifen

zwischen dem Supermarkt

und der Musikschule

einzurichten. Das Kirchviertel

möchten die Politiker attraktiver

machen. So soll nun im

Wiemelhauser Stadtteilzentrum

das kurzzeitige Parken

kostenlos werden. Auf Antrag

der CDU-Fraktion beschloss

die Bezirksvertretung, an

den Parkscheinautomaten im

Kirchviertel Wiemelhausen einen

sogenannten „Brötchentarif“

einzuführen. Damit wird

das kostenlose Parken für 15

Minuten erlaubt.

2 | Stiepeler Bote | Mai 2018


15

18. Trecker- und Oldtimer-Treffen

25

„Wikinger“ fahren erste Rennen

für die Rangliste

10

10 Phönix-Vorsitzende

werden Deutsche Meister

20 - 21 8. Maifest der

Stiepeler Vereine

20

4 - 5 Start der Ruhrfähre

verzögert sich

INHALT

editorial

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

„Feste feiern“

lautet das Motto in

den kommenden

Wochen. Der Mai

bietet uns wieder

eine Fülle von Veranstaltungen,

die

charakteristisch für

das bunte und vielfältige

Gemeindeund

Vereinsleben im Bochumer

Süden sind. Der Blick in diese

Ausgabe unseres Stiepeler Boten

gibt Ihnen eine Übersicht über

die zahlreichen Veranstaltungen

und dürfte Sie vor keine einfache

Wahl stellen. Gefeiert wird u.a.

das Maifest der Vereine (4./5.5.),

der Tag der Ökumene (13.5.),

das Klosterfest (21.5.) sowie

das Tauffest in den Ruhrwiesen

(21.5.). Das ist aber noch nicht

alles. Auf großen Besucherzuspruch

hoffen auch die Veranstalter

des 13. Ruhrpott-Run (1.5.),

des erstmals in Stiepel ausgetragenen

Kindergarten-Cups (4.5.)

sowie des beliebten Trecker- und

Oldtimer-Treffs (5./6.5.) an der

Sternwarte in Sundern.

Herzlichst, Michael Zeh

Mai 2018 | Stiepeler Bote |

3


STIEPEL AKTUELL

Im Gespräch ergeben sich bessere Alternativen

Start der Ruhrfähre verzögert sich / Geänderte Planungen haben Vorteile

Alles braucht seine Zeit. Vor allem, wenn so viele Stellen

beteiligt sind, wie beim Projekt Ruhrfähre. Der noch Ende

vergangenen Jahres angestrebte Termin für den Fährbeginn

Karfreitag 2018 ist verstrichen. Doch das Projekt

ist weder gescheitert noch auf der Kippe. Es verzögert

sich einfach. Grund sind vor allem Anpassungen in der

Planung.

„Zeit spielt für uns nicht die

Rolle“, erklärt Horst Schott,

Vorsitzender des Vereins

Ruhrfähre, „für uns ist entscheidend,

sehr seriös zu arbeiten.“

Das Projekt Ruhrfähre

sei keineswegs gescheitert,

wie Gerüchte ab und an behaupten.

„Wir erfahren sogar

großes Wohlwollen für unser

Vorhaben.“

Schwer zeitlich einzuplanen

sind allerdings Änderungen,

die während des Projekts auftreten.

Schon Ende vergangenen

Jahres war klar, dass

die geplante Anlegestelle auf

Bochumer Seite so nicht umzusetzen

ist (s. Stiepeler Bote

257 - November 2017). Der

Anlegersteg wird auch von

den Kanuten des KC Wiking

genutzt. „Genau dort trainieren

die Anfänger unseres

Vereins“, sagt Sandra Gropp,

Pressesprecherin des KC Wiking,

„sie sind besonders unsicher

auf dem Wasser und

so kann es zu erheblichen

Gefahren

für die jungen Sportler

kommen, wenn eine Fähre

dort im 20-Minuten-Takt

ihren Betrieb

aufnimmt.“

In einem

einvernehmlichen Gespräch

wurden Alternativen

gefunden,

von

de-

Die neuen Anlegerstellen liegen enger aneinander, so dass die Fähre von

4 | Stiepeler Bote | Mai 2018


STIEPEL AKTUELL

nen eine in die aktuelle Planung

einfließt: Die neue Anlegestelle

soll rund 200 Meter

flussabwärts entstehen und

damit an der neuen Radroute,

die der RVR gerade plant.

„Verzögerungen haben doch

auch ihr Gutes“, sagt Schott

und lacht, „wir haben bereits

mit dem RVR Kontakt aufgenommen

und uns gegenseitig

über unsere Vorhaben informiert.“

Auch eine kleine Aufenthaltsfläche

für Radfahrer

und Spaziergänger kann sich

der Verein dort vorstellen.

Auf der anderen Seite des

Flusses musste ebenfalls umgeplant

werden, denn der Ruderverein

Blankenstein-Welper

sprach sich gegen einen

Anleger auf dem Vereinsgelände

aus. Der neue Standort

ist ein Stück flussaufwärts

geplant: etwa 50 Meter unterhalb

der Einmündung des

Pleßbachs in die Ruhr und in

direkter Nähe zur Museumseisenbahn.

Die neuen Standorte haben

mehrere Vorteile: vor allem

auf Bochumer Seite entzerren

sich die Punkte, wo viele

Menschen zusammenkommen.

Zudem ist die Fährstrecke

jetzt kürzer und die

Fähre von den Anlegestellen

aus immer in Sichtkontakt.

Auch ein Standort für den

sogenannten Nachtanleger

ist gefunden: Etwa 50 bis

100 Meter flussaufwärts des

KC-Wiking-Stegs hätte die

Fähre ihren Übernachtungsstandort

und würde dort aufgeladen.

Noch im Mai sollen die Planungen

abgeschlossen sein.

„Zwei renommierte Wittener

Ingenieurbüros vermessen

die Standorte und planen die

Anleger“, sagt Horst Schott.

Die Planungen werden dem

RVR vorgelegt. Über das fertige

Konzept entscheidet am

Ende die Bezirksregierung in

Arnsberg entsprechend dem

Paragrafen 22 im Landeswassergesetz.

Schott und die anderen

Vereinsmitglieder sind

zuversichtlich, dass sie vielleicht

nach den Sommerferien

die Genehmigung erhalten:

„Wir achten darauf, so wenig

wie möglich in die Natur einzugreifen.

Und wir sind darauf

bedacht, immer alle Beteiligten

im Boot zu haben.“ vim

den Anlegestellen aus immer zu sehen ist. Grafiken: 3satz/depositphotos

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 5


STIEPEL AKTUELL

„Von Anfang an war er sehr anhänglich“

Marianne und Walter Koppka feierten am 11. April ihre Eiserne Hochzeit

Das höchst seltene Jubiläum

der Eisernen Hochzeit

feierten am 11. April Marianne

und Walter Koppka. Vor

sage und schreibe 65 Jahren

schloss das heute in der

Straße „Im Königsbusch“

lebende Paar den Bund

der Ehe. Zum besonderen

Hochzeitsjubiläum richteten

Enkelin Kim und deren

Ehemann Klaus Koppka im

unmittelbar benachbarten

Haus in Stiepel eine Familienfeier

aus.

Im April 1953 gaben sich Marianne,

heute 85 Jahre alt und

noch ziemlich rüstig, und der

heute 88-jährige Walter das

Ja-Wort. Seine Ehefrau, die

ursprünglich aus dem Celler

Stadtteil Altenhagen stammt,

kann sich noch lebhaft daran

erinnern, wie die Beziehung

begann. „Ich war sozusagen

Marianne und Walter Koppka feierten am 11. April das Fest der Eisernen

Hochzeit.

Fotos: 3satz/Sure

bei meiner Tante Elfriede in

Stiepel im Urlaub. Mein Onkel

nahm mich eines Abends mit

zu einer Tanzveranstaltung,

die im Lokal Hoffstiepel stattfand,

das nahe an der Ruhr

lag“, erzählt Marianne Koppka.

Und in dieser Tanzlokalität

kam es dann zur folgenreichen

Begegnung.

„Plötzlich setzte sich Walter

zu uns an den Tisch und

blieb dort den ganzen Abend

sitzen“, schildert Marianne.

Noch am selben Abend sind

sie gemeinsam über die Kosterstraße

nach Hause gegangen.

„Und von da an“, sagt

Marianne Koppka über ihren

Mann, „war er sehr anhänglich.“

Weihnachten 1952 folgte

die Verlobung, vier Monate

später wurde geheiratet. Ein

paar Flittertage feierte das

junge Paar anschließend bei

der Verwandtschaft in Gladbeck.

Aus bescheidenen

Anfängen baute

das Ehepaar ein

Malergeschäft auf,

das heute noch in

Stiepel existiert, inzwischen

von Klaus

Koppka geführt wird

und als alteingesessener

Handwerksbetrieb

einen guten

Ruf genießt. Zu den

kleinen Anfängen

gehörte auch, dass

Walter Koppka damals

mit dem Fahrrad,

einer Leiter und

Farbeimern zu den

Kunden unterwegs

war, um Aufträge zu erledigen.

Als Zeichen des beruflichen

Aufschwungs wurde

an der Kemnader Straße das

erste Geschäft eröffnet und

1963 machte Walter Koppka

schließlich seinen Meister.

Während Walter weiterhin unterwegs

war, kümmerte sich

Marianne im Geschäft um die

Wünsche der Kunden.

Das Ehepaar bekam Sohn

Norbert, der vor einigen

Jahren verstarb, und für die

nächsten Generationen stehen

nun Enkelin Kim mit ihrem

Ehemann Klaus sowie

die beiden Ur-Enkel Sophie

(11 Jahre) und Hanna (9 Jahre).

„Wir freuen uns darüber,

dass wir noch unsere Ur-En-

6 | Stiepeler Bote | Mai 2018


STIEPEL AKTUELL

Erfrischung am Kloster

Trinkwasserbrunnen in Betrieb

Familie Koppka auf einen Blick: Marianne und Walter mit Enkelin

Kim, deren Mann Klaus und den Ur-Enkeln Sophie und Hanna.

kel aufwachsen sehen dürfen“,

sagt Marianne Koppka

und verweist auf die engen

Familienbande, die im Hause

Koppka bestehen. Familiäre

Nähe und Hilfe sind auch notwendig,

denn der an Alzheimer

und Parkinson erkrankte

Walter ist auf Unterstützung

angewiesen. Auch wenn das

Leben beschwerlicher geworden

ist, sagt Marianne:

„Wir werden das zusammen

aushalten, so lange es geht.

Das haben wir uns so versprochen!“

Übrigens: In den 65 Ehejahren

ist nicht immer alles harmonisch

verlaufen. Auch dazu

kann Marianne Koppka etwas

erzählen: „Es hat öfter mal

Streit gegeben, aber das gehört

auch in jeder guten Ehe

dazu. Da haben dann ordentlich

die Türen geknallt. Aber

es ist immer alles heile geblieben.“

Was Marianne letztendlich

auch über ihre Ehe mit

Walter sagen darf. Uli Kienel

Die Stadtwerke Bochum haben

in den vergangenen

Wochen die neun öffentlichen

Trinkwasserbrunnen im

Stadtgebiet nach und nach

aus dem Winterschlaf geholt.

Bis zum Herbst können

die Bochumer Bürger wieder

kostenlos ihren Durst an den

Wasserspendern in mehreren

Stadtteilen an zentralen

Punkten stillen. Die Standorte

im Überblick:

Stadtpark: Tierpark Bochum;

Zentrum: Schmechtingwiese,

Freiligrathstraße; Wattenscheid:

Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße;

Grumme:

Heckertstraße („Deckel“ A40);

Riemke: Riemker Markt, Auf

der Markscheide; Ehrenfeld:

William-Shakespeare-Platz,

Königsallee; Langendreer:

Alte Bahnhofstraße (Fußgängerzone);

Stiepel: Klosterhof,

Am Varenholt; Dahlhausen/

Linden: Hattinger Straße / Dr.-

C.-Otto-Straße.

Die Stadtwerke Bochum

stellen mit regelmäßigen

Kontrollen und Reinigungen

sicher, dass der kostenfreie

Schluck Wasser alle hygienischen

Ansprüche erfüllt. Vor

Inbetriebnahme wurden die

Brunnen gründlich gespült

und Wasserproben an jedem

Standort entnommen. „Die

Wasserqualität ist einwandfrei

und für Jung und Alt gleichermaßen

ohne Einschränkung

genießbar“, fasst Kai

Krischnak, Pressesprecher

der Stadtwerke Bochum, die

Laborergebnisse zusammen.

Die Brunnen sind rund um die

Uhr für jedermann zugänglich

und mit einer Höhe von rund

einem Meter auch für Kinder

gut zu erreichen.

Mai 2018 | Stiepeler Bote |

7


STIEPEL HISTORISCH

Schneise der Zerstörung entlang Kemnader Straße

Erinnerungen an den Luftangriff vom 13./14. Mai 1943

Vor genau 75 Jahren erlebten

Stiepel und andere Stadtteile

des Bochumer Südens den

für sie schwersten Luftangriff

des 2. Weltkriegs. Er war Teil

der fünf Monate währenden

britischen Luftoffensive, bei

der sämtliche Großstädte an

Rhein und Ruhr bombardiert

wurden. Was für die Bochumer

Innenstadt gemessen

an den Treffern und Zerstörungen

der 4. November

1944 darstellt, ist für Stiepel

die Nacht vom 13. auf den 14.

Mai 1943.

Der Stiepeler Heimatverein

hat versucht, die bei diesem

Angriff komplett zerstörten

Gebäude sowie die ums Leben

gekommenen Personen

zu ermitteln, um so eine

Schneise mit den schwersten

Schäden grafisch darzustellen.

Dazu sind im Stadtplan

des Jahres 1939 die (komplett)

zerstörten Gebäude mit

einem roten Stern versehen.

Diejenigen Häuser, in denen

außerdem Tote zu beklagen

waren, sind zusätzlich

schwarz umkreist. Angemerkt

sei, dass der Stiepeler Heimatverein

neben seinen eigenen

Kenntnissen auf Hinweise

aus unserem Leseraufruf

angewiesen war. In Summe

kann dabei durchaus ein zerstörtes

Gebäude übersehen

worden sein. Die Anzahl der

bei diesem Angriff ums Leben

gekommenen Personen wurde

hingegen exakt ermittelt.

Hierzu konnten im Bochumer

Stadtarchiv Aufzeichnungen

der damaligen Stadtverwaltung

ausfindig gemacht werden.

Das Ergebnis der Forschungen

lässt sich auf dem Stadtplan

gut ablesen. Die Schneise

der Zerstörung zog sich,

beginnend an der Kemnader

Straße (Ortsgrenze Weitmar)

in Richtung Süden über den

Henkenberg mit letzten Treffern

an der Galgenfeldstraße

und dem Wasserwerk an der

Ruhr.

Als markantes Gebäude

wurde die Stiepeler Ziegelei

(Standort: heutiger Sport-

8 | Stiepeler Bote | Mai 2018


STIEPEL HISTORISCH

Die Kemnader Straße kurz vor der Krockhausstraße; links: Blick nach Norden, rechts: Blick nach Süden, Mai 1943.

Fotos: privat

platz) so schwer beschädigt,

dass sie die Produktion auch

nach dem Krieg nicht wieder

aufnahm und 1952 abgerissen

wurde. Der damalige Vikar

der Katholischen Kirchengemeinde,

Johannes Plitt,

notierte in seiner Chronik:

„ … die Mine, die hinter

der Ziegelei heruntergekommen

war, hatte … das

Turmkreuz ganz verbogen

…“. Auch die Dorfkirche

büßte indirekt durch den

Treffer einer Luftmine ihren

Turm ein. Winfried Schonefeld

beschreibt in seiner

„Geschichte eines Kirchspiels“,

dass die Holzkonstruktion

des Turmhelms

stark beschädigt wurde,

die Herbststürme nicht

überstand und einstürzte,

wobei auch das Dach des

Kirchenschiffs erheblich

beschädigt wurde. Darüber

hinaus wurde die Bochumer

Wasserversorgung durch

zwei Treffer in den Hauptleitungen

des Stiepeler Wasserwerks

für mindestens einen

Tag deutlich erschwert.

In Stiepel gab es bei diesem

Amerikanisches Luftbild 1945: Flak-Stellung Stiepel-Dorf

Foto: Stadt Bochum, Bildarchiv

Luftangriff genau 14 Tote in

vier Häusern. In besonders

dramatischer Weise war ein

Haus an der Kemnader Straße,

kurz vor der Einmündung

der Sandfuhrstraße, betroffen.

Darin starben 9 (!) Personen,

größtenteils aus einer

Familie. Genau in jenem Bereich

der Kemnader Straße,

rund um die Kreuzung mit

der Krockhaus- und Sandfuhrstraße,

gab es, so die

Erkenntnisse aus den Forschungen,

die mit Abstand

schwersten Schäden. Die

von Anwohnern zur Verfügung

gestellten Fotos

zeigen die Zerstörungen

genau in diesem Abschnitt

der Kemnader Straße. Die

übrigen drei Häuser mit

Todesopfern lagen an der

Hülsberg-, Henkenbergund

Galgenfeldstraße.

Die in Stiepel-Dorf errichtete

große Flak-Stellung,

die auf einem Luftbild in

den Feldern zwischen dem

Dorf und der Gibraltarstraße

gut zu erkennen ist (roter

Kreis), konnte den Angriff

nicht verhindern.

Mai 2018 | Stiepeler Bote |

9


AUS DEN VEREINEN

Phönix-Vorsitzende werden Deutsche Meister

Rassetauben von Metje und Schmidtmann überzeugen in Leipzig

Erfolgreiche Züchter: Thomas Schmidtmann (links) und Thomas

Metje jeweils mit einer Taube aus der Deutschen Meister-Kollektion.

Foto: privat

Thomas Metje und Thomas

Schmidtmann kennen sich

aus Kindertagen. Sie eint

das gemeinsame Hobby:

Rassetaubenzucht. Im Laufe

der Jahre entwickelte

sich zwischen ihnen eine

große Freundschaft. Heute

sind sie mit ihren jeweiligen

Rassen bundesweit bekannt.

Beide traten Anfang

der 1980er Jahre dem Rassegeflügelzuchtverein

Phönix

Stiepel e.V. bei, den sie

mittlerweile als Vorsitzende

leiten.

Thomas Schmidtmann, dem

2. Vorsitzenden, wurden

schon nahezu alle großen

Ehrungen der Rassetaubenzucht

zuteil. Er züchtet seit

fast 40 Jahren Kölner Tümmler

in unterschiedlichen Farbenschlägen

und wurde auch

mehrfach Deutscher Meister.

Thomas Metje hingegen, der

1. Vorsitzende, hat auch seit

ewigen Zeiten Rassetauben,

jedoch züchtet er die Altdeutschen

Mövchen einfarbig

weiß erst seit einigen Jahren.

Zuvor war er jahrelang erfolgreicher

Züchter von Modenesern

in weiß.

Im Dezember 2017 nahmen

sich beide Freunde vor, unabhängig

voneinander die jeweilige

Deutsche Meisterschaft

in ihrer Rasse zu gewinnen.

In den Messehallen Leipzig

wurde Anfang Dezember vom

Verband deutscher Rassetaubenzüchter

die Deutsche

Meisterschaft ausgerichtet.

Dieser Titel wird vergeben auf

sechs selbst gezogene Tiere

einer Rasse und Farbe.

Schließlich glückte den beiden

Freunden das nahezu

Unmögliche: Thomas Metje

wurde Deutscher Meister

mit Altdeutschen Mövchen

einfarbig weiss und Thomas

Schmidtmann mit Kölner

Tümmlern im Farbenschlag

Kalotten rot. Für Thomas

Schmidtmann war dies bereits

der vierte natioanle Meistertitel.

Nach Ablauf aller

möglichen Einspruchsfristen

wurden im März 2018 mit

Aushändigung der Urkunden

durch den Verband deutscher

Rassetaubenzüchter beide Titel

bestätigt.

Interessierten Personen der

Rassegeflügelzucht stehen

diese beiden erfolgreichen

Züchter gerne mit Rat und Tat

zur Seite. Interessierte finden

aktuelle Informationen zu diesem

Thema auf der Homepage

des RGZV Phönix Stiepel:

www.phoenix-stiepel.de

An der Pfingstblume entzündete der Heimatverein Stiepel

sein traditionelles Osterfeuer und hatte diesmal Glück mit dem

Wetter. Es hatte nicht geregnet und das Holz war trocken geblieben.

Zur Pfingstblume kamen viele Gäste, um sich Grillgut, Salate

und kühle Getränke schmecken zu lassen und auch den Übergang

vom Winter zum Frühling zu feiern. Das Osterfeuer entzündeten

die ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins, Linda Oberste-Beulmann,

und Wilhelm Hensing, der mit dem Gasbrenner

nachhalf. Lutz Gollnick übernahm die Brandwache. Foto: privat

10 | Stiepeler Bote | Mai 2018


STIEPEL AKTUELL

Klosterfest und außergewöhnliche Wallfahrten

Ehemaliger Prior wird verabschiedet Filipinos pilgern nach Stiepel

Pater Pirmin Holzschuh, ehemaliger

Prior des Klosters in

Stiepel, wird beim Klosterfest

verabschiedet. Foto: privat

Die Wallfahrtssaison 2018

hat wieder begonnen. Damit

wird auch das Zisterzienser-Kloster

in Stiepel, einziger

Wallfahrtsort im Bistum

Essen, von Mai bis Oktober

wieder zur Anlaufstelle für

Pilger aus allen Regionen

des Landes. Bis zu 50.000

Pilger kommen jährlich in

den Bochumer Süden, wo

ihnen die Wallfahrtskirche,

der Kreuzweg, der Glaubensweg

Mariens und die

Pilgerhalle zur Verfügung

stehen.

Im Mai sind zwei besondere

Wallfahrten zu erwähnen: Am

19. Mai findet die 10. Philippinische

Wallfahrt statt, zu der

Wallfahrtsrektor Pater Gabriel

Chumacera über 700 philippinische

Gäste erwartet. Um

10.30 Uhr beginnt die Festmesse

mit Abtpräses Dr. Maximilian

Heim OCist vom Stift

Heiligenkreuz. Nach einer Mittagspause

mit philippinischen

Speisen schließt sich ab 14

Uhr die Wallfahrtsandacht mit

Beichtgelegenheit & Eucharistischem

Segen an. Um 16

Uhr beginnt die abschließende

Lichterprozession.

Am Sonntag, 27. Mai, findet

in Stiepel die 95. Eichsfelder

Wallfahrt statt. Ab 11.30 Uhr

wird das Festhochamt mit

Erzbischof Dr. Nikola Eterović,

Apostolischer Nuntius in

Deutschland, gefeiert.

Eine Woche zuvor, am

Pfingstmontag, 21. Mai, wird

das Klosterfest in Verbindung

mit der Verabschiedung des

ehemaligen Priors Pater Pirmin

Holzschuh OCist gefeiert.

Um 11.30 Uhr beginnt die

Festmesse mit Bischof Dr.

Franz-Josef Overbeck. Den

Besuchern wird anschließend

ein umfangreiches Unterhaltungsangebot

gemacht. Auf

dem Programm stehen u.a.

Musik von Rahels Musi, Essen

und Trinken, Vergnügen

für Groß und Klein sowie die

beliebten Klosterführungen.

Übrigens: Für das Klosterfest

werden noch helfende Hände

gesucht. Interessierte, die

beim Fest mitwirken und mithelfen

möchten, können sich

an der Klosterpforte, Am Varenholt

9, oder telefonisch unter

0234-777050 melden.

Gerhard Hagenkötter wurde auf Zollverein für seine Brieftauben-Broschüre

ausgezeichnet.

Foto: privat

Hagenkötter ausgezeichnet

Beim Geschichtswettbewerb

In der Kategorie Initiative,

Verein, Werkstatt belegte

Gerhard Hagenkötter vom

Geschichtskreis des Heimatvereins

mit seiner Arbeit

„Komm Hanns, komm!“,

einer Broschüre über den

Brieftaubensport in Stiepel,

einen zweiten Platz. Im Rahmen

einer Feierstunde Mitte

April im Welterbe Zollverein,

Schacht XII, Halle 12 wurden

die Urkunden und Preise verliehen.

Einige Restexemplare der

Broschüre sind noch beim

Autor unter Tel. 9791897 zum

Preis von 5 Euro inkl. Postversand

zu erhalten.

Weitere Informationen und

alle ausgezeichneten Teilnehmer

finden Interessierte im Internet

unter

geschichtskultur-ruhr.de

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 11


STIEPEL AKTUELL

Vertretungen kommen aus

In Stiepel: Pfarrerin Christine Böhrer

Die CDU Stiepel servierte am Ostersamstag nach einem

Traditionsrezept frisch gebackene Osterwaffeln und verteilte

frische Ostereier. Mit Sonnenschein und guter Laune freuten sich

die Stiepeler über den kleinen Ostergruß. Die Freiwillige Feuerwehr

Stiepel hatte eine Spardose neben das Waffeleisen gestellt,

die war am Ende der zweistündigen Aktion gut gefüllt.

Foto: CDU Stiepel

Ein Dankeschön für alle Mütter

Zu einer Dankeschön-Veranstaltung zum Muttertag mit Kaffee

und Kuchen, musikalischer Unterhaltung und Tombola lädt die

AWO-Gruppe Weitmar/Prinz-Regent alle Mütter am Samstag,

12. Mai, in die Aula der Technischen Berufsschule an der

Karl-Friedrich-Straße 66a ein. Die Veranstaltung beginnt um 15

Uhr, Einlass ist ab 14 Uhr. Der Eintritt ist frei. An der Programmgestaltung

wirkt die Kindertanzgruppe des TV Jahn Weitmar

mit, außerdem beteiligt sich der Knappenchor aus Stiepel musikalisch

mit volkstümlichen Liedern. Zum Abschluss des Nachmittags

bekommt jede Mutter zum Dank für ihre Teilnahme eine

Rose überreicht.

Einige personelle Veränderungen

werden in kürze im

Gemeindeleben der Evangelischen

Kirchengemeinde

Stiepel sichtbar werden.

Ab 1. Juni wird nämlich

Pfarrerin Christine Böhrer

(vormals Kükenshöner) in

den Mutterschutz gehen.

Ihren vielfältigen Aufgabenbereich

übernehmen zwischenzeitlich

Pfarrerin Susanne

Kuhles und Diakon

Sascha Andre Dornhardt.

Susanne Kuhles kommt aus

dem Frauenreferat des Kirchenkreises

Bochum und ist

aufgrund ihrer Tätigkeit in

Stiepel bereits bekannt, unter

anderem als Referentin bei

der Frauenhilfe. Schwerpunkte

ihrer bisherigen Tätigkeit

im Kirchenkreis sind unter anderem

Gottesdienste für und

mit Frauen, Fortbildung für

Trauerbegleiter sowie ihr Einsatz

in der Notfallseelsorge.

Susanne Kuhles wird Pfarrerin

Christine Böhrer mit einer

75-Prozent-Stelle vertreten

und damit auch noch weiterhin

für das Frauenreferat tätig

sein. Wer die neue Pfarrerin

kennenlernen möchte, kann

dies schon am 6. Mai tun,

wenn Susanne Kuhles den

Gottesdienst in der Dorfkirche

hält.

Der Weg von Pfarrerin Christine

Böhrer in den Mutterschutz

und die anschließende Elternzeit

ermöglicht zudem die

vorübergehende Einrichtung

einer weiteren Stelle. Diese

übernimmt zum 1. Juni Diakon

Sascha Andre Dornhardt (29),

der das Pfarrteam in Stiepel

unterstützen und sich in der

Gemeinde schwerpunktmäßig

um die Kinder- und Jugendarbeit

kümmern wird. Dornhardt

ist in Herne geboren, hat seinen

beruflichen Werdegang

weitgehend in Bochum ab-

12 | Stiepeler Bote | Mai 2018


der Stadt und aus Melbourne

geht am 1. Juni in den Mutterschutz

AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Frisch verheiratet und werdende Eltern: Musiktherapeut Wolfgang

Böhrer und Pfarrerin Christine Böhrer. Foto: I. Kükenshöner

solviert und hatte seine letzte

Arbeitsstelle rund 16.000 Kilometer

von Stiepel entfernt.

Der 29-Jährige war Diakon in

der Deutschen Lutherischen

Kirchengemeinde in Melbourne/Australien.

„Ich glaube,

dass Sascha Dornhardt viel

Schwung mitbringen und einen

guten Zugang zu unseren

Jugendlichen finden wird“,

sagt Christine Böhrer.

Diakon Sascha Andre Dornhardt

war zuletzt in der Deutschen

Lutherischen Kirchengemeinde

in Melbourne tätig

und wird sich in Stiepel um die

Jugendarbeit kümmern.

Foto: privat

„Bevor ich in den Mutterschutz

gehe, wird es noch einige

spannende Dinge in unserer

Gemeinde geben“, erklärt die

Pfarrerin und verweist dabei

auf den Tag der Ökumene,

der am Sonntag, 13. Mai,

seine Premiere feiern wird

und zu dem die Evangelische

Kirchengemeinde Stiepel und

die Katholische Kirchengemeinde

St. Marien Stiepel

einladen. Der Ablauf des Tages

beginnt um 13 Uhr mit

dem Treffen am Lutherhaus.

Es folgt eine gemeinsame

Wanderung zur Kloster- und

Wallfahrtskirche St. Marien,

wo um 15 Uhr der ökumenische

Gottesdienst abgehalten

wird. Zum Abschluss gibt es

ein gemeinsames Grillen am

Pfarrheim St. Marien. Zuvor

findet am Himmelfahrtstag

(Donnerstag, 10. Mai) ab 11

Uhr im Botanischen Garten

der populäre Open-Air-Gottesdienst

statt, den die Evangelischen

Kirchengemeinden

Stiepel und Querenburg veranstalten.

Den Gottesdienst

werden die Pfarrerinnen Adelheid

Neserke und Christine

Böhrer mit den Besuchern

feiern. Am Pfingstmontag, 21.

Mai, wird in den Ruhrwiesen

erneut das Tauffest gefeiert,

das mit über 600 Anmeldungen

einen enormen Zuspruch

gefunden hat.

Zu den spannenden Dingen,

die Christine Böhrer bereits

vor Mutterschutz und Elternzeit

erlebt hat, dürfte sicher

auch die frisch geschlossene

Ehe mit ihrem Mann Wolfgang

Böhrer zählen. Der

Musiktherapeut ist an den

Alexianer-Kliniken in Münster

beschäftigt und inzwischen

auch in der Stiepeler Gemeinde

als Ehemann der Pfarrerin

bekannt. Die standesamtliche

Hochzeit wurde in Bochum

im familiären Kreis gefeiert,

den Weg von Stiepel bis zum

Standesamt legte das Brautpaar

samt kleiner Gesellschaft

übrigens im Bogestra-Bus der

Linie CE31 zurück. Mitte Juli

wird dann das jüngste Mitglied

der Familie Böhrer sowie

der Stiepeler Kirchengemeinde

erwartet. „Wir sehen

unser Kind als wunderbares

Geschenk, das wohl nicht nur

die Gemeinde, sondern auch

uns überrascht hat“, erzählt

die Pfarrerin mit einem glücklichen

Lächeln.

Nach der Elternzeit möchte

Christine Böhrer dann Schritt

für Schritt zu ihrer Arbeit zurückkehren.

Zunächst mit

einer 50-Prozent-Stelle, die

dann nach und nach wieder

zu 100 Prozent aufgefüllt

wird. „Läuft alles nach Plan,

bin ich dann Ende 2019 wieder

mit voller Kraft für meine

Gemeinde im Dienst.“

Uli Kienel

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 13


AUS DER GESCHÄFTSWELT

„Eine Auszeichnung für unsere Arbeit“

Dietrich & Schicchi Immobilien werden erstmals in Focus-Rangliste geführt

Die Immobilienmakler Claudia Schicchi und Dirk Dietrich werden

mit ihrem Büro im neuen Immobilienatlas des Focus gelistet.

Fotos: privat

Immobilienmakler gibt

es viele in Bochum. Deshalb

ist es von Vorteil, den

potentiellen Kunden ein

Alleinstellungsmerkmal

anbieten zu können, das

den Unterschied zu Mitbewerbern

ausmacht. „Wir

sind total stolz darauf, nun

erstmals in der Focus-Rangliste

für das Jahr 2018

geführt zu werden. Das ist

eine Auszeichnung für unsere

Arbeit“, sagt Claudia

Schicchi, Gesellschafterin

von Dietrich&Schicchi Immobilien.

Der Eintrag in die Rangliste

basiert nämlich unter anderem

auf Kunden- und Kollegenempfehlungen

und gilt

als individueller und damit

besonders wertvoller Leistungsnachweis.

Im gerade

veröffentlichten Focus Immobilien-Atlas

2018 werden Dietrich&Schicchi

deutschlandweit

unter den 1000 besten

Maklerbüros gelistet, in der

Stadt Bochum gehören sie zu

den Top Vier.

Seit nunmehr acht Jahren

betreiben Claudia Schicchi

und Dirk Dietrich ihr Büro an

der Kemnader Straße 1 in

Weitmar-Mark. Der Bochumer

Süden, das angrenzende Hattingen

oder auch der Ennepe-

Ruhr-Kreis bilden den Raum

ab, in dem Claudia Schicchi

und ihr Mitgesellschafter Dirk

Dietrich für ihre Kunden Immobilien

suchen, verkaufen,

vermieten oder bewerten.

„Wir bieten die klassische

Maklertätigkeit an“, erklärt

Dirk Dietrich, „aber bei uns

endet die Betreuung unseres

Kunden nicht mit dem Notartermin.

Auch danach stehen

wir ihnen weiter mit unserem

Know how sowie dem entsprechenden

Rat in allen Entscheidungsfragen

zur Seite.“

14 | Stiepeler Bote | Mai 2018


AUS DEN VEREINEN

300 Liebhaberstücke werden am Radom gezeigt

18. Trecker- und Oldtimer-Treffen findet am 5. und 6. Mai in Sundern statt

Freunde historischer Nutzfahrzeuge

haben sich diesen

Termin in ihrem Kalender

vorgemerkt. Jeweils

am ersten Wochenende

nach dem „Tag der Arbeit“

(1. Mai) findet das seit vielen

Jahren in Bochum fest

etablierte Oldtimer- und

Trecker-Treffen der Treckerfreunde

Sundern statt.

Diesmal am Samstag, 5.

Mai, und Sonntag, 6. Mai.

Jeweils ab 10 Uhr ist an

beiden Tagen das Gelände

an der IUZ Sternwarte Bochum,

Blankensteiner Str.

200A, das Ziel der interessierten

Besucher. Der Eintritt

ist frei.

Der Ursprung dieser Idee

geht auf das Jahr 2000 zurück.

Mittlerweile gibt es in

diesem Mai die 18. Auflage

der bei Freunden technischer

Raritäten beliebten Veranstaltung.

Das Treffen hat allerhand

zu bieten. Es gibt die

Open-Air-Ausstellung mit rund

300 Fahrzeugen vom kleinen

Moped über Autos und Traktoren

bis zu Lastkraftwagen.

Dazu sind Vorführungen geplant,

außerdem wird es einen

angeschlossenen Markt

für Fahrzeugteile geben.

Das Gelände der Sternwarte

Bochum hat sich als attraktive

Kulisse für die historischen

Meisterwerke bewährt. Dort

Das Trecker- und Oldtimer-Treffen an der Sternwarte in Sundern

wird am ersten Mai-Wochenende wieder viele Besucher anlocken.

Foto: 3satz/Sure

besteht auch die Möglichkeit,

das riesige Radom mit dazugehöriger

Ausstellung zu besichtigen.

Für Kinder gibt es

außerdem eine große Hüpfburg,

die Teilnahme an einer

Märchenstunde oder die Möglichkeit

zur Planwagenfahrt

mit einem Oldtimer-Traktor.

Für das Leibliche Wohl ist

bestens gesorgt. Angeboten

werden Forellen, Suppe aus

der Gulaschkanone, Reibekuchen

und Leckeres vom Grill.

Diverse Getränke runden

das Angebot ab. Die Besucher

können somit nach dem

Schlendern durch die zahlreichen

Ausstellungsreihen noch

auf dem großen Marktplatz

verweilen, Wissenswertes erfragen

und sich auch mit den

stolzen Besitzern der Technik-Schätze

austauschen.

„Wir haben diesmal viele Vereine

aus Sundern zum Mitmachen

bewegen können“, sagt

Detlef Pracht aus dem Beirat

der Treckerfreunde. Der Hundeverein,

die Fußballer, die

Schützen und die evangelische

Kirchengemeinde sind

beispielsweise mit Aktionen

dabei. Die Idee ist, so erklärt

Detlef Pracht, „im nächsten

Jahr aus dem Trecker-Treffen

ein Stadtteilfest für Sundern

zu machen.“

Die Organisatoren rechnen

wieder mit einer großen Besucherresonanz,

was auch

diversen caritativen Einrichtungen

zu Gute kommt. Im

vergangenen Jahr übergaben

die Treckerfreunde Spenden

in einer Gesamthöhe von

2250 Euro, unter anderem

auch an den Kinderhospizdienst

Ruhrgebiet.


Trecker- und Oldtimer-Treffen

5. und 6. Mai, 10 bis 18 Uhr

IUZ Sternwarte Bochum

Blankensteiner Straße 200A

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 15


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Pfarrerin Böhler referiert über Wüstenväter

Nächste Veranstaltung der Auditoriums-Reihe im Kloster am 29. Mai

Im Rahmen der Auditoriums-Vortragsreihe

im Zisterzienser-Kloster

wird

Christine Böhrer, Pfarrerin

der Evangelischen Kirchengemeinde

Stiepel, den

Blick weit in die Kirchengeschichte

zurückwerfen. Am

Dienstag, 29. Mai, spricht

sie über das Thema „Pioniere

geistlichen Lebens.

Was uns die Wüstenväter

und Wüstenmütter lehren“.

Beginn ist um 20 Uhr.

Die Erfahrung lehrt: Wer die

Einsamkeit sucht, bleibt selten

allein. Das erlebten auch jene

Männer und Frauen des 3.,

4. und 5. Jahrhunderts nach

Christus, die es auf ihrem

Weg der Jesus-Nachfolge in

die Wüsten von Ägypten und

Syrien zog. Ihre Einsiedeleien

wurden zu Anziehungspunkten

für viele Menschen.

Pfarrerin Christine Böhrer ist Referentin beim nächsten Auditorium

im Kloster Stiepel.

Foto: 3satz

Zuerst kamen die Schaulustigen,

doch schon bald sprach

sich herum, dass diese Menschen,

die offenbar sämtlichen

irdischen Vergnügungen

entsagten, eine große Ruhe

und Weisheit ausstrahlten.

Immer mehr Menschen kamen,

um sich Rat zu holen.

Wie gut, dass uns neben den

farbenfroh ausgestalteten Lebensbeschreibungen

dieser

faszinierenden, „in Gott verleibten

Wandervögel“ (Hans

Conrad Zander) auch ein

großer Schatz an Aussprüchen

(Apophthegmata) überliefert

ist. Abbas Antonius,

Abbas Pachomius und Abbas

Evagrius sind einige der bekanntesten

frühchristlichen

spirituellen Lehrer bzw. Therapeuten,

aber es gab auch

etliche geistbegabte Einsiedlerinnen

wie Amma Synkletika,

Melanie und Theodora.

Nichts Menschliches war ihnen

fremd und sie wussten

aus eigener existentieller Erfahrung,

wie schwer es ist,

den Gesprächsfaden mit Gott

nicht abreißen zu lassen. Ihre

Weisungen scheinen heute

aktueller denn je zu sein. Sie

waren und sind Experten und

Expertinnen in Sachen Anfechtung

und Versuchung.

16 | Stiepeler Bote | Mai 2018


STIEPEL AKTUELL

Perfekte Herzenswunsch-Aktion im Stadion

Vater und Sohn besuchten noch einmal gemeinsam ein Spiel des VfL

Noch einmal im Ruhrstadion

live ein Heimspiel vom

VfL Bochum erleben das

war der große Wunsch von

Karl-Heinz Veutgen, der seit

kurzem im Hospiz St. Hildegard

an der Königsallee

lebt.

Auf Nachfrage von Hospizleiter

Johannes Kevenhörster

war der Verein schnell bereit,

dieses besondere Anliegen zu

unterstützen und spendierte

dem langjährigen Dauerkartenbesitzer

spontan Freikarten

für das Spiel Bochum gegen

den 1. FC Kaiserslautern.

Dank der Hilfsbereitschaft des

Bochumer Unternehmens Sanicar

war der Transport zum

Wie früher: Vater Karl-Heinz Veutgen mit Sohn Oliver beim

VfL-Heimspiel im Ruhrstadion. Rechts im Bild die begleitende

Schwester Agnes.

Foto: privat

Stadion ebenfalls kein Problem,

sondern wurde unbürokratisch

übernommen.

So konnte der 84-jährige

Rentner aus Bochum-Dahlhausen

am 30. Spieltag noch

einmal so wie in alten Zeiten

zusammen mit seinem Sohn

Oliver die besondere Atmosphäre

an der Castroper Straße

genießen. Begleitet wurden

sie dabei von Schwester

Agnes aus dem Hospiz St.

Hildegard. Dass der VfL

dann ein bis zur letzten Minute

spannendes Spiel mit

einem furiosen 3:2-Sieg ablieferte,

machte die Herzenswunsch-Aktion

perfekt. „Ich

bin einfach nur glücklich und

dankbar, dass ich das noch

einmal so erleben konnte“,

schwärmte Karl-Heinz Veutgen

nach dem Abpfiff.

Kemnade: Phänomen Zeit

Ausstellung „THE LONG NOW“

Das Kulturhistorische Museum

Haus Kemnade, An der

Kemnade 10, in Hattingen

zeigt noch bis Mitte Juni die

Ausstellung „THE LONG

NOW“. Das aktuelle Ausstellungsprojekt

des Kunstvereins

Bochum zeigt Arbeiten

von 15 Künstlerinnen und

Künstlern und veranschaulicht

in ganz unterschiedlicher

Herangehensweise Aspekte

des Phänomens Zeit: Sie wird

individuell erfahren, ist ein

Begriff der Lebenswelt sowie

eine Dimension der Welt. Zeit

betrifft uns alle, sie beeinflusst

unser Denken und gibt dem

Leben Strukturen.

„THE LONG NOW“ ist noch

bis zum 17. Juni mit Arbeiten

von Malte Bartsch, Roland

Boden, Maurits Boettger, Daniel

Brukhardt, Mark Formanek,

Verena Friedrich, Dafina

Gazit, Christoph Giradet,

Timo Klos, Hans w. Koch,

Vera Lossau, Zhenia Couso

Martell, Otto Reitsperger, Pavel

Schmidt und Michael John

Whelan zu sehen: im April

dienstags bis sonntags 11 bis

17 Uhr, ab Mai dienstags bis

sonntags 12 bis 18 Uhr.

gARTEnhaus wird zum Kunstobjekt

„Objects in the rear view mirror may appear closer than they

are…“ diese Textzeile des US-Sängers Meat Loaf überschreibt

ein ganz besonderes gARTEnhaus des Bielefelder

Künstlers Cor Ri/Cornelius Rinne und seines Bochumer Gastgebers

Michael Weber. Bereits zum 7. Mal öffnen die Eheleute

Weber die Türen ihres Gartenhauses für Kunstinteressierte,

Nachbarn und Neugierige. Das gARTEnhaus7 wird diesmal

selbst zum Kunstobjekt und mehr als nur Präsentationsfläche.

Das gARTEnhaus7 öffnet am Samstag, 19. Mai, in der Zeit von

15 bis 19 Uhr und am Sonntag, 20. Mai, in der Zeit von 11 bis

15 Uhr an der Wiemelhauser Straße 370.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 17


STIEPEL AKTUELL

„Über viele Jahre das Gesicht des Vereins“

Phönix Stiepel trauert um Gründungsmitglied Heinz Rumberg

Am 23. März 2018 verstarb

nach langer, schwerer

Krankheit das langjährige

Vorstandsmitglied und Gründungsmitglied

Heinz Rumberg

im Alter von 85 Jahren.

Bereits seit früher Jugend

beschäftigte sich Heinz Rumberg

mit Rassegeflügel. Im

Jahre 1952 gründete er mit

sieben weiteren Freunden

den Rassegeflügelzuchtverein

Phönix Stiepel in der

Gaststätte „Haus Spitz“.

Diesem Verein widmete er

über Jahrzehnte seine gesamte

Freizeit. Er bekleidete

verschiedene Vorstandsämter,

zuletzt gemeinsam mit

seiner Gattin Inge das Amt

des Kassierers. Heinz und

Inge Rumberg waren über

viele Jahre die „Gesichter“

des Vereins. Sie prägten die

Phönix-Aktivitäten auf der

Stiepeler Fliegenkirmes, beim

Maibaumporten und nicht zuletzt

bei den großen Geflügelausstellungen.

Seine große Liebe zum Geflügel

hatte Heinz Rumberg

mit den Deutschen Zwerghühnern

und Altenglischen

Zwergkämpfern gefunden,

die er noch bis vor wenigen

Jahren züchtete. Erst als die

Kräfte schwanden und ihn der

Gesundheitszustand zwang,

kürzer zu treten, legte er seine

Vereinsämter nieder und

beendete die Geflügelzucht

vor einigen Jahren.

Mit Heinz Rumberg verlieren

die Vereinskolleginnen

und -kollegen nicht nur einen

passionierten Geflügelliebhaber,

sondern auch einen sehr

guten Freund und äußerst

verlässlichen Partner. „Unser

Mitgefühl gilt seiner Familie,

allen voran seiner Gattin

Inge. Heinz Rumberg hinterlässt

eine große Lücke, die

wir nicht schließen können. In

Dankbarkeit und tiefer Trauer

nehmen wir Abschied von

Heinz Rumberg und behalten

ihn in bester Erinnerung“,

heißt es in dem Nachruf des

RGZV Phönix Stiepel.

Neue „Wackeltiere“ im Kirchviertel

Auf Antrag der CDU-Fraktion hat die Bezirksvertretung Süd

beschlossen, dass auf dem Kirchviertelplatz in Wiemelhausen

neue Spielgeräte aufgestellt werden. Die defekten Geräte werden

abgebaut, zwei neue „Wackeltiere“ werden neu installiert.

Die Bezirksvertretung finanziert die Spielgeräte, die insgesamt

rund 3.000 Euro kosten, aus dem so genannten „Feuerwehrtopf“.

Die Arbeitsgemeinschaft „Wir in Wiemelhausen“ erklärte

sich bereit, sporadisch Sichtkontrollen durchzuführen.

Senioren-Reise zur Insel Rügen

Der Senioren-Reisedienst der AWO hat vom 3. bis 15. Juni eine

Erholungsreise zur Ostseeinsel Rügen im Programm. Das gebuchte

Dreisterne-Vertragshotel liegt im Seebad Göhren, nur

wenige Gehminuten vom Sandstrand und der Seebrücke entfernt.

Geplant sind geführte Inselrundfahrten und eine Schifffahrt

entlang der berühmten Kreidefelsen. Weitere Auskünfte

bei der AWO Witten, Wetter, Herdecke Tel.: 02302-2020790.

18 | Stiepeler Bote | Mai 2018


STIEPEL AKTUELL

Harley-Treffen auf dem Wasserschloss

Zum 13. Mal: Ruhrpott-Run findet am 1. Mai auf Haus Kemnade statt

Wenn sich exclusive,

chromblitzende Motorräder

und der Dienst für eine

gute Sache miteinander

vereinen, dann steht wieder

der Ruhrpott-Run der Harley-Davidson-Freunde

aus

Bochum auf dem Terminkalender.

Traditionell findet

das bei Motorradfahrern

und -fans beliebte Treffen

am Dienstag, 1. Mai, auf

dem Gelände des Wasserschlosses

Haus Kemnade

statt. Bereits zum 13. Mal

lädt das Ruhrpott-Chapter

nun auf das historische Gelände

unweit der Stadtgrenze

zu Stiepel ein.

Beginn der Veranstaltung

ist um 11 Uhr. Nicht nur das

Harley-Davidson-Chapter

hofft auf gutes Ausflugswetter,

sondern auch die Aktion benni&co,

für die der Erlös der

Veranstaltung bestimmt ist.

Das Charity-Event bietet den

Besuchern neben der spektakulären

Motorrad-Schau auch

Verpflegung an Imbiss-, Kuchen-

und Getränkeständen

sowie Unterhaltung für große

Motorräder von Harley Davidson anschauen und eine gute Sache

unterstützen ist das Motto beim 13. Ruhrpott-Run auf Haus Kemnade.

Foto: 3satz/Sure

und kleine Besucher. Unterstützt

wird die Veranstaltung

außerdem von der Gastronomie

des Hauses Kemnade.

Zum Ruhrpott-Run erwarten

die Biker aus Bochum auch

befreundete Harley-Chapter

aus der Region, die den inoffiziellen

Saisonauftakt an der

Ruhr zu mehr oder weniger

ausgedehnten Ausflügen und

zum Fachsimpeln nutzen.

Die Deutsche Duchenne Stiftung

und die aktion benni &

co e.V. setzen sich dafür ein,

die Forschung zur Entwicklung

von Therapien bei der

nicht heilbaren Erkrankung

Duchenne Muskeldystrophie

zu forcieren und die Lebenssituation

der Betroffenen zu

verbessern. Die Aufklärung

der Öffentlichkeit sowie die

Umsetzung sozialer und psychologischer

Projekte für

DMD-Familien sind weitere

Bestandteile der Stiftungsund

Vereinsarbeit.

„Kulturhappen“ in der Dorfkirche

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kulturhappen“ wird die

evangelische Kirchengemeinde Stiepel im ersten Halbjahr

2018 das Thema Armut in den Fokus rücken. Die Rede von „einem

reichen Land“ verschleiert die wahren Lebensverhältnisse

vieler Menschen. Zunehmend sind auch bürgerliche Schichten

von Armut betroffen, vor allem im Hinblick auf die zunehmende

Wohnungsnot und die oft nicht auskömmlichen Renten. Prof.

Dr. Günter Brakelmann referiert am Sonntag, 13. Mai, um 11.30

Uhr in der Dorfkirche zum Thema: Beispiele kirchlicher Armutspflege

im 19. Jahrhundert.

Open-Air-Gottesdienst

Die evangelische Kirchengemeinde feiert den Gottesdienst zu

Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 10. Mai, unter freiem Himmel

im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum. Um

11 Uhr beginnt der Gottesdienst bei den Informationspavillons.

Sollte das Wetter Regen bringen, findet der Gottesdienst im Foyer

der Schau-Gewächshäuser statt. Pfarrerin Christine Böhrer

wird die Predigt halten, Pfarrerin Adelheid Neserke ist für die Liturgie

und den kleinen Kindergottesdienst während der Predigt

verantwortlich. Die Posaunenchöre sind auch wieder mit dabei.

Nach dem Gottesdienst wird ein Imbiss angeboten.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 19


am 04. und 05. Mai

PROGRAMM:

FREITAG, 04. Mai 2018 ab 18:00 Uhr:

„Dämmerschoppen“

Es legt auf: DJ Rene Muschalle

SAMSTAG, 05. Mai 2018, 12:00 Uhr:

Beginn der Veranstaltung und Ausgabe der Erbsensuppe

durch die Freiwillige Feuerwehr Stiepel.

14:45 Uhr:

Aufstellung der Vereine zum Aufziehen des Maikranzes.

15:00 Uhr:

Aufziehen des Maikranzes.

Ab 12:00 Uhr

Hüpfburg, Kinderschminken, Kaffee und Kuchen vom

Kindergarten Kinderreich, Laser-Point-Schießen, Kinderkarussell

von der Sparkasse, Kleintier-Show, Bratwurst, Pommes,

Gyros, Zuckerwatte, Popcorn, Feuerlöschübungen

für Kinder, Fischbrötchen und Räucherfisch, DLRG-Fahrzeugshow,

Bierstand, Sekt und Cocktails.

Ab 17:30 Uhr:

Gemütliches Beisammensein mit Musik von DJ Rene.

20 | Stiepeler Bote | Mai 2018


Tradition pflegen, die Arbeit

der Stiepeler Vereine, Initiativen

und Kindereinrichtungen

kennenlernen, alte Bekannte

und Freunde treffen das Maifest

der Vereine gehört fest zu

den Veranstaltungen in Stiepel.

Es beginnt mit dem Dämmerschoppen

am Vorabend: Am

Freitagabend, 4. Mai, ab 18

Uhr ist der Bierwagen auf dem

Parkplatz an der Gräfin-Imma-Schule

geöffnet.

Mit gewohnt großem Rahmenprogramm

wird der Maibaum

am 5. Mai aufgestellt. Um

12 Uhr gibt es Erbsensuppe,

danach ist für Kinder und Erwachsene

genug Zeit, um sich

an den Ständen und Aktionen

umzusehen. Für Kinder gibt es

eine Hüpfburg, Kinderschminken

und ein Karussell. Treffsicherheit

ist gefragt beim Laser-Point-Schießen.

Die DLRG

präsentiert ihre Fahrzeuge, die

Feuerwehr lädt Kinder zur Löschübung

ein. An vielen Ständen

werden Speisen und Getränke

angeboten.

Fotos (Archiv): 3satz/Sure

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 21


AUS DEN SPORTVEREINEN

13 Mannschaften nehmen

Saison im Bochumer Golfclub kommt

Zwei Turnier-Veranstaltungen

in der zweiten Mai-Woche

sind das untrügliche Zeichen

dafür, dass die Saison beim

Bochumer Golfclub Fahrt

aufnimmt. An Christi Himmelfahrt

(10.) steht zunächst

das beliebte Ehepaar-Turnier

auf dem Wettspielkalender

des Golfclubs, drei Tage

später folgt das traditionelle

Moritz-Fiege-Turnier. Für das

Ehepaar-Turnier gelten übrigens

besondere Spielregeln:

Ehepartner müssen zusammen

ein Team bilden und auf

den Spielbahnen wird immer

abwechselnd geschlagen.

Dass das daraus entstehende

Konfliktpotential hin und wieder

von den Anwälten im Club

aufgelöst werden muss, bleibt

ein nicht zu verifizierendes

Gerücht. Und noch eine Regel:

Turniersieger richten das

Folgeturnier aus.

+++++++++++++++

Mit insgesamt 13 Mannschaf-

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

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www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Iris Rosendahl

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Reinhard Jakobi

reinhard.jakobi@3satz-bochum.de

Anke Weigang

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Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Der nächste

erscheint am 25. Mai.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

16. Mai.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum der 3satz Verlag &

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Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz GmbH.

Nils Bittner am neu gestalteten Abschlag 1. Die Umbauarbeiten

auf der Anlage sind kurz vor der Fertigstellung. Foto: Ockenfels

22 | Stiepeler Bote | Mai 2018


den Spielbetrieb auf

in Schwung - Feriencamp im Juli

AUS DEN SPORTVEREINEN

Die Mannschaftsspieler- und -spielerinnen des Bochumer Golfclubs auf einen Blick. Im April starteten die ersten Ligen in die Saison.

Foto: Küpper-Media

ten nimmt der Bochumer GC

am Spielbetrieb der Saison

2018 teil. In der

Deutschen Golf

Liga (DGL) spielen

die Damen in

der Gruppe 7 der

DGL-Gruppenliga,

während die Herren

der Landesliga

West 7 zugeordnet

sind. An der NRW-Mannschaftsmeisterschaft

beteiligen

sich die Damen AK 30

(Liga 4C), die Damen AK 50

I (Liga 2A), die Damen AK 50

II (Liga 3B), die Herren AK 30

I (Liga 1), die Herren AK 30 II

(Liga 3B), die Herren AK 30 III

(Liga 5F), die Herren AK 50 I

(Liga 1), die Herren AK 50 II

(Liga 5F) sowie die

Herren AK 65 (Liga

4D). Die 1. Jugendmannschaft

des Bochumer GC

spielt in der Regionalliga,

Gruppe

2, die 2. Jugendmannschaft

in der

Bezirksliga, Gruppe 3.

+++++++++++++++

Bei der turnusmäßigen Vorstandswahl

stimmten die

Mitglieder der PGA of Germany

für das bewährte Führungsgremium

des Berufsverbandes

um Präsident

Stefan Quirmbach, der seit

dem Jahr 2000 das Amt des

1. Vorsitzenden bekleidet. Die

Versammlung sprach dem

57-Jährigen zum 7. Mal in

Folge das Vertrauen aus. Als

Beisitzer gehört auch weiterhin

Ralf Pütter vom Bochumer

Golfclub der siebenköpfigen

Führungsriege der PGA of

Germany nunmehr bis 2021

an.

+++++++++++++++

Für interessierte Jugendliche,

die sich bisher noch nicht

mit dem Golfsport befassten,

ihn aber einmal kennenlernen

möchten, bietet der

Club vom 16. bis zum 20.

Juli wieder sein Feriencamp

an. Im Teilnahmebeitrag von

100 Euro sind Trainingsstunden,

Leihausrüstung und die

Verpflegung enthalten. Das

Angebot richtet sich an Jugendliche

ab acht Jahren.

Anmeldungen sind ab sofort

im Clubsekretariat unter alexandra.huelsmann@bochumer-golfclub.de

möglich. Dort

können auch weitere Informationen

zum Camp erfragt

werden.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 23


AUS DEN VEREINEN

Die Mannschaft des Ausrichters BSV Weitmar-Mark gewann das

Pokalschießen der Ringgemeinschaft Südwest. Foto: privat

Weitmars Schützen treffsicher

Ringgemeinschaft Südwest

Das Kleinkaliber-Ringpokalschießen

der Ringgemeinschaft

Südwest wurde am

21. April ausgetragen und

vom BSV Weitmar-Mark

1935 ausgerichtet.

Im jährlichen Wechsel wird

das Schießen mit dem Kleinkalibergewehr

von einem der

beteiligten Vereine auf dem

50-Meter-Stand veranstaltet.

Jeder Verein darf zehn Schützen/innen

aus seinem Verein

benennen, von denen die

sechs besten Schützen/innen

für die Platzierungen gewertet

werden. Nach diesem Modus

wird alljährlich der KK-Ringpokal-Mannschaftssieger

und

ein Tagessieger ermittelt.

Das Schießen dient neben

dem sportlichen Wettkampf

auch der Zusammengehörigkeit

und dem

Erfahrungsaustausch unter

allen Schützenvereinen der

Ringgemeinschaft Südwest.

Der Vorjahressieger, der Linden-Dahlhauser

Schützenbund

1862, musste außer

Konkurrenz antreten, weil der

Vorjahressieger laut Reglement

immer für ein Jahr aussetzt.

Der Schützenbund kam

auf 314 Ringe.

Sieger im Mannschaftswettbewerb

wurde mit 323 Ringen

der BSV Weitmar-Mark

1935. Auf den nachfolgenden

Rängen platzierte sich mit

320 Ringen Blau-Weiß 05

Oberdahlhausen als Zweiter.

Dritter wurde mit 320 Ringen

SV Diana Sundern. Rang vier

belegte der BSV Dahlhausen

1903, Fünfter wurde der BSV

Andreas Hofer 1928, Sechster

der BSV Munscheid 1891 und

auf den 7. Platz kam der BSV

Weitmar-Bärendorf 1874.

Beste Einzelschütze und Tagespreis-Sieger

wurde mit

57 Ringen Mario Skroch vom

BSV Weitmar-Mark 1935. Der

nächste Vergleich der Vereine

findet am 9. Juni statt, dann

kämpfen die Vorstände um

den Mannschaftssieg.

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am 25. Mai.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

16. Mai.

24 | Stiepeler Bote | Mai 2018


„Wikinger“ fahren erste Rennen für die Rangliste

Bei Kanuten nimmt die Regatta-Saison Fahrt auf Wandercanadier-Cup

Antonius Rüsing bereitet sich auf sein erstes

Ranglistenrennen vor. Foto: KC Wiking

Beim Kanu-Club Wiking Bochum

ist jetzt alles auf die

kommenden Regatten ausgerichtet.

Spätestens dann

wird sich herausstellen, ob

das harte Wintertraining

den gewünschten Erfolg

gehabt hat und die Sportler

dann die Früchte der vielen

Entbehrungen ernten können.

Die nächsten großen Events

stehen jetzt unmittelbar bevor.

So wird vom 27. bis 29. April

die internationale Frühjahrsregatta

auf dem Essener Baldeneysee

stattfinden. Bereits

eine Woche später kommt es

in Brandenburg zum nächsten

großen Aufeinandertreffen

der Kanuten. Hier wird

es erfahrungsgemäß zu einem

ersten „Schlagabtausch“

mit den Sportlern aus den

ostdeutschen

Bundesländern

kommen. Der

KC Wiking wird

hier mit einer

kleinen, aber

hoch motivierten

Mannschaft

antreten. Zeitgleich

werden

die Spitzenfahrer

aus der Juniorenklasse,

Antonius Rüsing

und Franziska

Kuckelkorn, ihre

AUS DEN SPORTVEREINEN

Franziska Kuckelkorn ist auf der Kanu-Regattabahn in Duisburg-Wedau im Einsatz. Foto: KC Wiking

ersten Ranglistenrennen

auf

der Regattabahn

in Duisburg bestreiten.

Dort werden die Grundsteine

dafür gelegt, wer in diesem

Jahr die deutschen Farben

bei den internationalen Wettkämpfen

der Junioren vertreten

soll.

Nicht nur für Leistungs- und

Breitensportler, sondern für

jeden interessierten Bürger

folgt am Vatertag (Donnerstag,

10.5.) der „Tag des Wassersports“

im Hafen Oveney.

Alle Wassersport treibenden

Vereine aus Bochum und

Umgebung werden sich den

Besuchern vorstellen. Selbstverständlich

ist der KC Wiking

auch mit dabei und wird mit

seiner gesamten Rennmannschaft

einige „Einlagerennen“

bestreiten. Natürlich werden

auch wieder selbst gebackener

Kuchen und leckere

Würstchen vom Grill angeboten.

Nicht fehlen dürfen auch

„Ulrikes“ bekannte und äußerst

beliebte Reibekuchen.

Ein ganz besonderes Fest

ist auch in diesem Jahr der

15. Stiepeler Wandercanadier-Cup,

der am 30. Juni am

Vereinsgelände der „Wikinger“

in Stiepel (Im Sonderfeld)

stattfindet. Für diese beliebte

Veranstaltung können schon

jetzt die Meldungen abgegeben

werden. Auch Zuschauer

sind dazu eingeladen. Für das

leibliche Wohl wird auf dem

attraktiv gelegenen Gelände

des Vereins bestens gesorgt.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 25


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Das persönliche Wohlbefinden in besten Händen

Fachpublikationen führen Dr. Michaela Montanari in Top-Ärzteranglisten

Wer bei sensiblen medizinischen

Themen wie Plastischer

und Ästhetischer

Chirurgie oder bei Fragen

zur Intimchirurgie einen

vertrauensvollen und kompetenten

Ansprechpartner

sucht, darf von diesem erwarten,

dass er sein Wissen

und Netzwerk stets auf

dem aktuellen Stand hält.

Für Dr. Michaela Montanari,

Fachärztin für Plastische

und Ästhetische Chirurgie

mit Praxis an der Humboldtstraße,

gehört dies zum medizinischen

Selbstverständnis.

Aus diesem Grund besucht

die Fachärztin vom 4. bis 7.

April den 16. Aesthetic&Anti-Aging

Medicine World Congress

(AMWC) im Grimaldi

Forum in Monte Carlo. Bei

dem unter dem Patronat von

Prince Albert II. stehenden

Kongress „werden wir mit den

neuesten Informationen versorgt“,

erzählt Dr. Michaela

Montanari. „Besonders interessant

sind die Entwicklungen,

die der asiatische Markt

Dr. Michaela Montanari. Foto: privat

präsentiert. Auch wenn es dabei

manchmal skurril zugeht.“

Während die Fachärztin aus

Stiepel in Monte Carlo normale

Teilnehmerin ist, wird sie

bei der 6. Jahrestagung der

Gesellschaft für ästhetische

und rekonstruktive Intimchirurgie

Deutschland (GAERID)

einen Vortrag zum Thema

„Radiofrequenzbehandlung

im Intimbereich“ halten. Die

GAERID-Tagung findet am

13./14. April in München statt.

Nachweise für die von Dr.

Michaela Montanari geleistete

qualifizierte Arbeit finden

sich auch in populären und

hoher Auflagenzahl vertriebenen

Fachpublikationen. Im

vergangenen Jahr wurde die

Bochumer Ärztin erstmals

in der Focus-Ärzteliste als

Top-Medizinerin 2017 für Intimchirurgie

geführt und für

dieses Jahr ist das Ranking

bereits bestätigt. Brandneu ist

die Empfehlung ihrer Praxis in

der Gala Beautify des Hamburger

Gruner&Jahr-Verlages

unter den besten Adressen

auf dem Gebiet der ästhetischen

Brust- und Bauchchirurgie.

„Ich freue mich natürlich

über diese Erwähnungen“,

sagt Dr. Michaela Montanari,

„nicht nur wegen des PR-Effektes,

sondern auch deshalb,

weil sie unter anderem auf

Patienten- und Kollegenempfehlungen

basieren.“

In Sachen Innovation kann

die Fachärztin in Kürze ihren

Patientinnen exklusiv

für Deutschland eine neue

Behandlungsmethode

vorstellen. Unter dem Namen

BTL Emsella hat der

US-Hersteller BTL Industries

aus Massachusetts,

mit dem Dr. Montanari

zusammenarbeitet, ein

Gerät entwickelt, das bei

Frauen wirksam die Beckenbodenschwäche

lindern

soll. „Diese Methode

wird bisher nur in den USA

und in Tschechien eingesetzt“,

erklärt die Medizinerin

und fügt hinzu: „Ich

möchte es meinen Patientinnen

unbedingt anbieten,

weil es eine nicht invasive

und einfach durchzuführende

Behandlungsmethode

ist, die schmerzlos und mit

sofortiger Rückkehr in den

Alltag durchgeführt werden

kann. Eine sehr große Anzahl

an Frauen leidet unter Beckenbodenschwäche.“

Daher

freut sich Dr. Montanari sehr

auf die Wirkung des neuen

Gerätes, die auf Basis von

hochintensiver, fokussierter

elektromagnetischer Technologie

entsteht.

26 | Stiepeler Bote | Mai 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Ruhnke schnellster BSG-Läufer beim „Venloop“

Springorum-Mitglieder wieder bei vielen Laufveranstaltungen dabei

Wettkampfreiche Wochenenden

liegen hinter den

Aktiven der BSG Springorum

Bochum. In Duisburg

wurde der dritte und letzte

Durchgang der Winterlaufserie

gestartet. Für die Teilnehmer

der kleinen Serie

stand nach fünf und 7,5 Kilometern

abschließend der

Zehn-Kilometer-Lauf rund

um die Regattabahn an der

Wedau auf dem Programm.

Die schnellsten BSG-Athleten

waren Dirk Schemberg und

Gordon Howahl, die gemeinsam

nach 49:48 Minuten auf

den Plätzen 36 der Altersklasse

M50 beziehungsweise 23

der AK M40 die Ziellinie überquerten.

Frank Möller komplettierte

das Herren-Team in

1:09:35 Stunden als 96. der

AK M55. Bei den Damen lief

Cordula Gochermann in 52:07

Sekunden auf Platz neun der

Tageswertung und erreichte in

der Serienwertung Rang fünf.

Fast zeitgleich folgten Birgit

Lippold in 1:01:47 Stunden als

63. der W45 und Bettina Welzel

in 1:02:10 Minuten als 26.

der AK W55. Die große Serie

komplettierten Uwe Beick

und Christian Gochermann

mit einem Halbmarathon. In

1:45:55 Stunden lief Beick als

66. der AK M50 knapp zwei

Minuten vor Gochermann

(1:47:45 Std.) als 69. der AK

M40 ins Ziel.

Danach folgte die gemeinsame

Anfahrt zum Venloop,

einem der beliebtesten und

stimmungsvollsten Läufe in

Europa im Zentrum von Venlo.

Unter den über 30.000 Sportlern

waren auch 13 BSG‘ler

am Start, darunter auch einige

Doppelstarter. Den Halbmarathon

absolvierte Oliver

Ruhnke in 1:48:05 Stunden

als schnellster BSG-Läufer,

gefolgt von Detlef Woszeck

in 1:48:42 Stunden, Friederike

Spengler in 1:52:39 Stunden,

Christian Gochermann

in 1:53:18 Stunden, Michael

Wiegers in 2:00:11 Stunden,

Anke Atorf in 2:00:12 Stunden,

Wolfgang Welzel in

2:03:52 Stunden, Ariane Zang

in 2:27:01 Stunden, Alexandra

Lapattki-Stahl in 2:27:41

Stunden sowie Anja Hagemann

in 2:30:19 Stunden. Auf

der Zehn-Kilometer-Distanz

finishten Claudio Kletke nach

47:12 Minuten vor Cordula

Gochermann in 55:38 Minuten

und Silvia Walczak in

1:03:33 Stunden.

Für Anke und Sean Libuda

stand die 9. Auflage des

Lenneper Osterlaufes in Remscheid

auf dem Kalender. Die

zwölf Kilometer lange und mit

200 Höhenmetern anspruchsvolle

Strecke durch das Bergische

Land absolvierte Anke

Libuda in 53:04 Minuten und

sicherte sich überlegen den

Gesamtsieg bei den Damen.

Sean Libuda legte die Strecke

als Nordic Walker zurück und

überquerte die Ziellinie nach

1:41:59 Stunden als Sechster

der Gesamtwertung.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 27


AUS DEM SPORT

15. Mal: Start und Ziel an

Hattinger Hüttenlauf am 27. Mai 500

Freuen sich auf den Hüttenlauf: (v.l.) Udo Schnieders (Sparkasse

Hattingen), Delia Pätzold, Robert Laube (beide LWL-Industriemuseum

Henrichshütte) und Michael Heise (Stadtsportverband).

Bereits zum 15. Mal wird am

Sonntag, 27. Mai, der Hattinger

Hüttenlauf rund um das

LWL-Industriemuseum Henrichshütte

ausgetragen. Der

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

(LWL) schickt

die ersten von erwarteten

500 Läuferinnen und Läufern

ab 11 Uhr auf die Strecke.

Die Teilnahme am Bambini-Lauf

(900 Meter, bis neun

Jahre) sowie am AVU-Kinderlauf

(1300 Meter, zehn bis 13

Jahre) ist jeweils kostenfrei.

Die Älteren können gegen

eine Startgebühr von zehn

Euro eine fünf oder zehn Kilometer

lange Strecke laufen

oder walken. Dazu gibt es

auch wieder den Sparkassen-Staffellauf

(Dreier-Staffeln)

und den Provinzial-Staffelwalk

(Zweier-Teams).

Die Startgebühr in Höhe von

zehn Euro gilt bis zum 22. Mai.

Nachmeldungen (12 Euro)

sind auch noch am Veranstaltungstag

vor Ort möglich. Der

„Check In“ ist ab 9 Uhr geöffnet.

In der Startgebühr ist ein

Hüttenlauf-T-Shirt enthalten.

Die Kinder erhalten eine Überraschung

als Anerkennung für

ihre Teilnahme. Moderiert wird

die Veranstaltung von Duathlon-Athlet

Peter Mrosewski.

Angefeuert werden die Teil-

Cheerleader feuern die Läuferinnen und Läufer an der Strecke an.

Die längste Distanz, die gelaufen wird, beträgt 10 Kilometer.

Foto: Veranstalter

28 | Stiepeler Bote | Mai 2018


Hochofen 3

Teilnehmer

Start und Ziel des Hattinger

Hüttenlaufes befinden sich unter

Hochofen 3 im Hattinger Industriemuseum.

Foto: Veranstalter

nehmer nicht nur von den

Zuschauern, sondern auch

von den Cheerleadern des

„Let’s dance Jasmins Tanzstudio“.

Im Start- und Zielbereich

unter Hochofen 3 des

Industriemuseums wollen die

Tänzerinnen alle Aktiven dazu

motivieren, alles zu geben.

Geplant ist auch ein Auftritt

auf der Veranstaltungsbühne

an der Henrichshütte.

Die Veranstalter sorgen

bei ihrem Lauf-Event in der

Nachbarstadt für Streckensicherung,

digitale Zeitnahme,

medizinische Erstversorgung

und Versorgungsstationen.

Alle Interessierten können

sich anmelden und finden

weitere Informationen unter

www.huettenlauf.lwl.org

AUS DEN SPORTVEREINEN

Den Winter verabschiedet

Tennis-Club RW Stiepel startete in Sommersaison

Bei sonnigem Wetter ist der

TC RW Stiepel Anfang April in

die Sommersaison gestartet

und hat mit einem Glas Sekt

auf den Abschied des Tenniswinters

angestoßen.

Über 60 Clubmitglieder trafen

sich auf der Vereinsterrasse,

als der 1. Vorsitzende

Uli Noetzlin unter dem Beifall

der Anwesenden die hervorragende

Arbeit der Platzwarte

und des Greenkeepers würdigte

und allen Aktiven eine

erfolgreiche, verletzungsfreie

und harmonische Sommersaison

wünschte. Zwar waren

Außenplätze und Clubanlage

vollständig hergerichtet, wegen

des noch vorherrschenden

Nachtfrostes konnten die

Tennisplätze aber noch nicht

für den Spielbetrieb freigegeben

werden.

Besser dran waren insofern

die Boule-Spieler des Vereins,

die ihre ebenfalls bestens präparierte

Bahn bei sonnigem

Wetter direkt mit einer ersten

Partie einweihten.

3. Boule-Turnier startet „High Noon“

Offene Boule-Meisterschaft am 3. Juni im Tennis-Club

Fest im Kalender der Stiepeler

Sportveranstaltungen ist

inzwischen die Offene Boule-Meisterschaft

verankert,

die von der Breitensportabteilung

des TC Rot-Weiß Stiepel

mit Unterstützung des Stiepeler

Boten veranstaltet wird.

Der Termin für die inzwischen

dritte Austragung liegt diesmal

deutlich vor den Sommerferien:

Gespielt wird am Sonntag,

3. Juni, im Boulodrome

auf der Tennisanlage an der

Kemnader Straße.

Turnierleiter Marc Rehwald,

im TC Rot-Weiß auch für

die Breitensportaktivitäten

zuständig, hat die Rahmenbedingungen

festgelegt.

Mitmachen darf jeder, der

mindestens 16 Jahre alt ist.

Auch Interessierte, die nicht

dem TC Rot-Weiß Stiepel angehören,

sind zur Teilnahme

ausdrücklich eingeladen. Turnierbeginn

wird mittags um 12

Uhr sein, maximal vier Stunden

später sollen die Sieger

des Wettbewerbs feststehen.

Gespielt wird in 2er Teams.

Aber auch einzelne Anmeldungen

sind möglich, Spielpartner

werden dann zugelost.

Boule-Kugeln sollten

nach Möglichkeit mitgebracht

werden, da nur in begrenztem

Umfang Leihkugeln zur Verfügung

stehen. Anmeldungen

sind ab sofort möglich und

per Mail an marc.rehwald@

web.de zu senden. Anmeldeschluss

ist der 31. Mai.

Im Stiepeler „Boulodrome“ des Tennisclubs fliegen Anfang Juni

wieder die Kugeln.

Foto: 3satz

Titelverteidiger sind Christine

und Karl-Heinz Janig. Die

Preise für die besten Teams

kommen vom Stiepeler Boten,

der das Turnier im Jahr 2016

anlässlich seines 20-jährigen

Bestehens ins Leben rief und

seitdem in Kooperation mit

dem TC Rot-Weiß Stiepel veranstaltet.

Für die Teilnahme an diesem

Wettbewerb gibt es keinerlei

Hindernisse. Um mitspielen

zu können, sind keinerlei Vorkenntnisse

erforderlich. Alle

Regeln werden bei Bedarf am

Turniertag erklärt. Deshalb

dürfen sich nicht nur die Routiniers

an der Boule-Kugel,

sondern auch Einsteiger angesprochen

und zum Mitmachen

animiert fühlen.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 29


AUS DEM SPORT

Auch junge Gesichter prägen das Ehrenamt

Sportvereine sollen noch bis zum 13. Juli junge Kandidaten nominieren

Ehrenamtliches Engagement

ist in unserer Gesellschaft

nicht mehr wegzudenken.

Besonders im

Sport sind viele junge Menschen

freiwillig ehrenamtlich

aktiv und ermöglichen

damit eine breit aufgestellte

Sportlandschaft in Bochum.

270 Jugendabteilungen mit

insgesamt rund 36.000 Kindern

und Jugendlichen in

Bochumer Sportvereinen

sprechen für sich.

Mit der Aktion „Gesichter des

jungen Ehrenamtes im Sport

in Bochum“ möchte die Sportjugend

im Stadtsportbund Akteuren

im jungen Ehrenamt ein

Gesicht geben, sie in den Fokus

der Öffentlichkeit stellen

Die Sportjugend im Stadtsportbund möchte dem jungen Ehrenamt

ein Gesicht geben.

Foto: Sportjugend/Kaminski

und ihnen die Wertschätzung

entgegen bringen, die ihnen

zusteht. „Wir wollen das junge

Ehrenamt im Sport unterstützen

und ausbauen und junge

Menschen motivieren, sich zu

engagieren. Außerdem wollen

wir das Engagement junger

Menschen würdigen, denn sie

sind die wichtigsten Mitarbeiter

im Sportverein,“ so Heiko

Schneider, Vorsitzender der

Sportjugend Bochum.

Die Sportvereine aus Bochum

werden gebeten, bis zum 13.

Juli junge Menschen zwischen

16 und 27 Jahren zu

nominieren, ein Gesicht des

jungen Ehrenamtes im Sport

in Bochum 2018 zu werden.

Im Rahmen einer besonderen

Veranstaltung Ende 2018

werden diese präsentiert und

zusammen mit Gästen aus

der Politik, dem Sport und der

Wirtschaft geehrt. Weitere Infos

zur Nominierung und zur

Aktion bei der Sportjugend:

www.sportjugend-bochum.de

sportjugend@sport-in-bochum.de

BAUEN, WOHNEN, RENOVIEREN

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30 | Stiepeler Bote | Mai 2018


Reizende Augen

Hilfe aus der Apotheke bei entzündeten Lidern und Lidrändern

Die meisten unserer Sinneseindrücke

nehmen wir

über unsere Augen auf,

damit sind sie permanent

im Einsatz. Doch im Zeitalter

von Smartphones und

Computern werden diese

oft überfordert, dies bedeutet

eine ständige Reizüberflutung.

Hinzu kommen Belastungen

wie Feinstaub, Ozon

sowie trockene Luft durch

Heizung und Klimaanlage.

Aber auch Stress, psychische

Belastungen und

andere organische Erkrankungen

können unsere Augen

negativ beeinflussen.

Entzündungen der Augenlider und

Lid ränder bezeichnet man medizinisch

als Blepharitis, in den meisten

Fällen ist dies eine chronische Erkrankung.

Lidrandentzündungen sind

hartnäckig und sollten frühzeitig behandelt

werden.

Oft beginnt es mit dem Gefühl, als

ob Sand im Auge sei. Der Lidrand ist

gerötet und geschwollen, oft kommen

sogar Verkrustungen dazu. Manchmal

fallen auch die Wimpern aus.

Rauch, Staub, trockene Luft oder Allergien,

nicht nur gegen Kosmetika,

können ebenso Auslöser sein wie

eine Infektion mit Bakterien. Menschen

mit überaktiven Talgdrüsen betrifft

es besonders häufig. Fettige Beläge

lagern sich an den Lidrändern ab

und führen zu einem Stau, wodurch

sich die Drüsen verstopfen und entzünden.

Es entstehen gelbliche Krusten,

die einen Nährboden für Bakterien

bilden.

Spätestens,

wenn Krusten

oder Schmerzen

auftreten,

sollte man zum

Augenarzt gehen.

Um die

auslösenden

Faktoren zu behandeln,

wird

zuerst der Lidrand

gereinigt.

Ein Abstrich

klärt, ob Bakterien

beteiligt

sind. Desinfizierende

und entzündungshemmende

Augensalben

lassen die Entzündung abheilen.

Im Mittelpunkt der Therapie steht

die tägliche Reinigung des Lidrandes.

Dabei werden Verunreinigungen

wie Staub, Rückstände von Sekreten

und Krusten

Andrea Grevel aus der Höke´s Apotheke.

Foto: privat

gründlich von

den Lidrändern

entfernt. In der

Apotheke stehen

hierfür Lotionen,

gebrauchsfertige

Tücher und Pads

zur Reinigung

sowie spezielle

Brillen und Kompressen

zur Wärmebehandlung

zur Verfügung.

Die Lidrandreinigung,

die optimalerweise

durch

Wärmeanwendungen

unterstützt wird, fördert den

natürlichen Heilungsprozess bei Entzündungen

und Reizungen. Außerdem

sorgt sie für einen guten Abfluss

des Sekrets aus den Talgdrüsen und

kann so auch vorbeugend wirken.

Besonders die Augenkosmetikprodukte

Lidschatten, Kajal oder Mascara

sollten abends gründlich entfernt

werden, damit nicht Schminkreste die

Talgdrüsen verstopfen und zu einer

Lidrandentzündung führen.

Die Höke`s Apotheke Stiepel führt

sanfte und reizarme Produkte zum

Schminken der Augen, zur Augenpflege,

zur täglichen Reinigung und

Wärmebrillen zur Unterstützung.

Lassen Sie sich beraten in der Höke`s

Apotheke Stiepel, Kemnader Str.

316, Tel. 0234/3382030 oder per Mail

stiepel@alte-apotheke-bochum.de

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 31


AUS DEN VEREINEN

Das Ruhrgebiet in seiner literarischen Hochform

Paul und Willi trugen Texte populärer Revier-Autoren vor

Der Förderverein Bücherwurm

Wiemelhausen hatte

zu einer B4-Lesung mit

musikalischer Begleitung in

die Familienbibliothek Wiemelhausen

eingeladen. Die

Bibliothek war proppenvoll

und die Stimmung erwartungsfroh.

Dorothé Schlautmann,

die Leiterin der Familienbibliothek,

und Eva

Feischen, die Vorsitzende

des Fördervereins, freuten

sich über das große Publikumsinteresse.

Anschließend trugen die beiden

pensionierten Lehrer der

Erich-Kästner-Schule, Paul

Wilfried Möller und Willi Caelers,

die seit einigen Jahren

in Bochum und Umgebung

auftreten, in ihrem Programm

„Ruhrgebiet Wir von hier“

Texte von Autorinnen und Autoren

aus dem Ruhrgebiet vor.

Paul und Willi fanden mit ihrem Ruhrgebietsprogramm in der Familienbibliothek

Wiemelhausen ein großes Publikum. Foto: privat

Darin geht es um die liebenswerten

Seiten der Menschen

aus dem Ruhrgebiet. Sei es

nun anne Bude (der Kiosk),

um ein Schwätzchen zu halten

und sich eine Zeitung zu

kaufen. Oder aufm Sportplatz

beim Fußball, wo der Heimatverein

sich gegen den Gast

behaupten musste. Ebenso

das klassische Essen auf der

Hand Currywurst Rot-Weiß

(mit Ketchup und Majo) an

dem jeder Spaß findet.

Die Geschichten stammten

beispielsweise von Ralf Theinert

(Ruhrpott), Herbert Knebel

(Kleingärtnerwahn), Frank

Goosen (Ruhrgebietssprache)

oder Tana Schanzara

(Ruhrpott ist wie New York).

Wolfgang Zantow sorgte mit

dem Akkordeon für die musikalische

Begleitung und

intonierte an diesem Abend

das Bochumer Jungen Lied,

Griechischer Wein, die Capri

Fischer und zum Finale das

Steigerlied.

32 | Stiepeler Bote | Mai 2018


SCHULE UND SPORT

Kindergarten-Cup feiert in Stiepel Premiere

Fußballer von RW Stiepel 04 haben Kinder aus vier Einrichtungen zu Gast

Die Fußballgemeinschaft

von Rot Weiß Stiepel veranstaltet

am 4. Mai den

ersten Kindergarten-Cup

in der Vereinsgeschichte.

Jede der vier Einrichtungen

im Stadtteil stellt ein Team.

Alle spielen gegeneinander.

Und am Ende sollen dann

in erster Linie der Spaß und

die Freude an diesem Sport

gewinnen.

Die Idee dazu entstand im

Jugendvorstand des Vereins.

Doch eine noch so gute Idee

ist leider wenig wert, wenn sie

nicht auf Gegenliebe stößt.

Aber die war schnell entfacht.

Die Leiterinnen aller Kindergärten

das evangelische

Familienzentrum KinderReich

Stiepel, die katholische Kindertagesstätte

Gräfin Imma,

die Kindertagesstätte Starke

Mäuse und die städtische

Kindertageseinrichtung an

Mit stattlichen Pokalen werden

die vier Einrichtungen für ihre

Teilnahme am 1. Stiepeler Kindergarten-Cup

belohnt.

Foto: privat

der Hevener Straße sagten

spontan zu.

Der Verein stellt die lizenzierten

Trainer, die T-Shirts,

die die Kinder natürlich behalten

dürfen, die Pokale

und die Verpflegung für den

Nachwuchs Obst und Mineralwasser.

Sponsor der

Veranstaltung ist der Partner

der Jugendabteilung, Höke`s

Apotheke. Eltern, die beim

coachen helfen wollen, können

das gerne tun. Nach einer

kurzen Ballgewöhnung geht’s

los: 2 x 10 Minuten dauert ein

Spiel.

Während die KiTas ihren Kindern

ein sportliches Angebot

unterbreiten können, geht

es für RW Stiepel natürlich

auch darum, Werbung für

die Sportart und den Verein

zu betreiben. Neben der

KiGa-Cup-Premiere bietet

Jugendleiter Thomas Send

(DFB B-Trainer Lizenz) schon

seit Jahren vier Fußballcamps

(Ostern, 2 x im Sommer und

im Herbst) an, die gewöhnlich

gut besucht sind. Durchaus

auch von jungen Kickern aus

Nachbarvereinen. Denn Fußballcamps

veranstalten die

wenigsten Clubs. Die Kinder

spielen hier nicht nur Fußball,

sondern werden auch verpflegt.

Alles in allem also ein

ziemlich komplettes Angebot

für alle, die den Sport mögen.

Dabei spielen die Rahmenbedingungen

den Stiepeler

Fußballern natürlich in die

Hände: Ein Kunstrasen und

ein Rasenplatz, eingebettet

in eine sehr gepflegte Anlage.

Darüber verfügen die

wenigsten Vereine. Vor allem

ein Kunstrasen der neueren

Generation schützt vor Trainings-

und Spielausfällen.

Die Fußballcamps in den

Sommerferien finden vom 16.

Juli bis zum 20. Juli und vom

20. August bis zum 24. August

statt und richten sich an

Jugendliche der Jahrgänge

2005 bis 2012.

TVB-Gymnastinnen für Deutschland-Cup qualifiziert

Saskia Strucksberg gewinnt Bronzemedaille beim Regio-Cup in Jena

Mit Saskia Strucksberg (freie

Wettkampfklasse) und Natalie

Agurzky-Delgado (Junioren-Wettkampfklasse)

gingen

Gymnastinnen des TV Brenschede

beim Regio-Cup Mitte

in Jena an den Start. Beide

Gymnastinnen hatten sich über

die Landesmeisterschaft qualifiziert.

Saskia Strucksberg bot

im Dreikampf (Ball, Keule und

Band) eine starke Leistung.

Die Belohnung war die Bronzemedaille

in einer Konkurrenz

mit 35 weiteren Gymnastinnen.

In der Gerätewertung belegte

Strucksberg Rang vier mit dem

Ball und jeweils den Rang drei

mit der Keule und dem Band.

Für Natalie Agurzky-Delgado

war es der erste Wettkampf bei

einer weiterführenden Meisterschaft.

Eine solide Dreikampfleistung

reichte zum 13. Platz

unter 33 Teilnehmerinnen.

Beide Brenschederinnen qualifizierten

damit für den Deutschland-Cup,

der am 12. und 13.

Mai in Ahrensburg bei Hamburg

ausgetragen wird.

Trainerin Andrea Winning mit ihren Gymnastinnen Saskia Strucksberg

(l.) und Natalie Agurzky-Delgado.

Foto: TVB

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 33


TERMINE

Kemnade ist wieder in Flammen

Volles Programm beim Volksfest über Pfingsten

Seit über 30 Jahren ist Kemnade

in Flammen ein Volksfest

für die ganze Familie.

Auch am diesjährigen Pfingstwochenende

wird wieder ein

täglich wechselndes Bühnenprogramm,

vielfältige Attraktionen

und kulinarische Leckereien

geboten. Familien mit

Kindern können sich auf ein

abwechslungsreiches Angebot

freuen. Auf die Besucher

am Kemnader See warten

zahlreiche Attraktionen.

Das sind die Highlights bei

Kemnade in Flammen 2018:

Termine

Spektakuläres Feuerwerk am

Samstag und Sonntag um ca.

22.45 Uhr.

Kirmes mit zahlreichen Fahrgeschäften

und in diesem

Jahr ist wieder ein Riesenrad

dabei! Eine Live-Bühne mit

tollen Bands & Künstlern aus

der Region. Campus Ruhrcomer

präsentiert am Samstag

eine Vielzahl lokaler Bands.

Ein Kunsthandwerkermarkt

bietet Ausgefallenes an.

Street Food Market und kulinarische

Spezialitäten mit eigenem

Biergarten.

Für die kleinen Besucher gibt

es ein Kinderland auf Kemnade

in Flammen. Hier kann sich

nach Herzenslust ausgetobt

werden. Zahlreiche Angebote

und Attraktionen wie die Kinderbühne

mit tollen Shows

und Tanzanimation, Hüpfburg,

Karussells, Bungee-Jumping

und vieles mehr…


Öffnungszeiten:

Freitag, 18. Mai 17 - 0 Uhr,

Samstag, 19. Mai, 14 - 0 Uhr,

Sonntag, 20. Mai, 11 - 0 Uhr,

Montag, 21. Mai, 11 -20 Uhr

Mai

BoSy vor Ort -

Stadtteilkonzerte

Die Bochumer Symphoniker

werden von ihrem Publikum

für vieles hoch geschätzt

geliebt werden sie aber vor

allem für eines: ihre Stadtteilkonzerte!

Wie in jedem

Jahr besuchen die BoSy auch

diese Jahr wieder ihr Publikum

„vor Ort“, stellen liebevoll

und kenntnisreich feine Konzertprogramme

zusammen

und präsentieren sie in verschiedenen

Besetzungen in

Kirchen, Gemeindehäusern

und Veranstaltungsräumen im

ganzen Stadtgebiet. Die Programme

der einzelnen Konzerte

www.bosy-vor-ort.de

Sa, 28. April

Lesung: Die Autorin Manuela

Vormann liest aus ihrem Kinderbuch

„Benny und Bounty -

Eine außergewöhnliche Reise“

für Kinder ab 3 Jahren.

Leseinsel, Brenscheder Str.

60a, 16 Uhr. Eintritt frei. Um

Voranmeldung wird gebeten

(0234/53048072).

Esther Münch: Am besten

Walli. Das Beste aus den Erfolgsprogrammen!

Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 19 Uhr

Alle sieben Wellen Eine Action-Lesung

nach dem Roman

von Daniel Glattauer im Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße

21, 20 Uhr.

So, 29. April

Musik in der Dorfkirche:

Abendmusik am Sonntag

„Cantate“. Chor- und Kammerkonzert.

Werke von Buxtehude,

Schop, Schnittelbach,

Bruhns u.a. Mit dem Singekreis

Stiepel, Barockorchester

caterva musica. 17 Uhr.

Alle sieben Wellen Lesung

nach dem Roman von Daniel

Glattauer, Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistraße 21, 16 Uhr.

Mo, 30. April

Tanz in den Mai im Prinzregenttheater.

Ab 16 Uhr Open

Stage auf dem Theatervorplatz.

Ab 21.30 Uhr Live Musik

und DJ-Sets. Prinzregenttheater,

Prinz-Regent-Str. 50-60.

Di, 1. Mai

USC-Werfertag Bei dem auf

dem Universitätssportplatz

stattfindenden Werfertag hatten

bisher Wurf- und Sprungdisziplinen

auf dem Programm

gestanden, so wird dies durch

Läufe von 50 m bis 3000 m

erweitert. 26 Altersklassen gehen

in insgesamt 128 Wettbewerben

an den Start. Die Wettkämpfe

beginnen um 9.30

Uhr mit Kugelstoß und Speerwurf,

gefolgt um 10 Uhr mit

dem Stabhochsprung und den

50-m-Läufen für die Altersklassen

U12 bis U10.

Mi, 2. Mai

Frauenhilfe Emmaus:

„Rund um die Kirsche“, Frau

Hülsmeier, 15 Uhr.

Frauenabendkreis Emmaus:

„Die Kunst des Älterwerdens“,

Frau Heun, 19.30 Uhr.

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Stammtisch, Pfingstblume,

Brockhauser Straße

126, 19 Uhr.

Frau Höpker bittet zum Gesang

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Fr, 4. Mai

Maifest der Stiepeler Vereine

ab 18 Uhr „Dämmerschoppen“.

Es legt auf: DJ René Muschalle.

Auf dem Parkplatz an

der Gräfin-Imma-Schule/Rot-

Weiß Stiepel.

Kindergarten-Cup Fußballer

von RW Stiepel 04 haben

Kinder aus vier Einrichtungen

beim ersten Kindergarten-Cup

zu Gast. Jede Einrichtungen

im Stadtteil stellt ein Team. Alle

spielen gegeneinander. Und

am Ende sollen dann in erster

Linie der Spaß und die Freude

an diesem Sport gewinnen.

Spanien olé Die turbulente

Frühjahrskomödie der Volksbühne

Bochum. Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 19.30 Uhr.

Sa, 5. Mai

Maifest der Stiepeler Vereine

Auf dem Parkplatz an der

Gräfin-Imma-Schule. Beginn

um 12 Uhr. Hüpfburg, Kinderschminken,

Kaffee und Kuchen

durch den Kindergarten Kinderreich,

Laser-Point Schießen,

Kinderkarrussel, Kleintier-Show,

Feuerlöschübungen für Kinder,

DLRG-Fahrzeugshow. 15 Uhr:

Aufziehen des Maikranzes.

Ab 17:30 Uhr: Musik von DJ

René.

18. Trecker- und Oldtimer-Treffen

Freunde historischer Nutzfahrzeuge

haben sich diesen

Termin in ihrem Kalender vorgemerkt.

Am ersten Wochenende

nach dem 1. Mai findet das

seit vielen Jahren das Oldtimerund

Trecker-Treffen der Treckerfreunde

Sundern statt. Ab 10

Uhr ist das Gelände an der IUZ

Sternwarte Bochum, Blankensteiner

Str. 200A, das Ziel der interessierten

Besucher. Der Eintritt

ist frei.

Spanien olé Die turbulente

Frühjahrskomödie der Volksbühne

Bochum. Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 19.30 Uhr.

So, 6. Mai

Trecker- und Oldtimer-Treffen

IUZ Sternwarte Bochum,

Blankensteiner Straße 200a,

10 bis 18 Uhr.

Spanien olé Die turbulente

Frühjahrskomödie der Volksbühne

Bochum. Haus Spitz,

Kemnader Str. 138, 18.30 Uhr.

Di, 8. Mai

Offenes Frühstück im Lutherhaus

von 9 - 11:30 Uhr

Mi, 9. Mai

Frauenhilfe Lutherhaus: 15 Uhr

Literaturkreis Lutherhaus:

19 Uhr

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Arbeitskreis Plattdeutsch,

Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Tatort Jazz: Nackt Musikperformance/

Illustration/Installation

mit Milli Häuser. Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistr. 21, 20

Uhr.

Fr, 11. Mai

Gut gegen Nordwind Eine

romantische Action-Lesung

nach dem gleichnamigen Roman

von Daniel Glattauer. Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 20 Uhr.

34 | Stiepeler Bote | Mai 2018


Tanz in den Mai

im PRT

Open Stage ab 16 Uhr auf dem

Vorplatz! Her mit der Lyrik und

den Liedern, mit den Manifesten

und Satiren! Die Bühne ist

offen!

Marion Pfaus aka Rigoletti

spricht und ihr Laptop spielt

Filme und Bilder dazu ab 19.30

Uhr auf der PRT-Bühne.

Chronic Youth ab 21 Uhr

Bei der sechsköpfigen

Band aus Hattingen trifft

Reggae auf Soul und Funkgitarren

auf stimmungsvollen

Auto-Tune-Gesang.

Ab 22 Uhr DJ-Sets in der Prinzbar.

Bilder einer großen Liebe

von Wolfgang Herrndorf

02.05.2018, 19:30 Uhr

Extremophil

von Alexandra Badea

06.05.2018, 18:00 Uhr

Fidena:

Ein Loch ist meistens rund

10.05.2018, 15:30 Uhr

Bomba Mix

12.05.2018, 15:30 Uhr

Party

13.05.2018, 15:30 Uhr

23 thoughts about conflict

14.05.2018, 19:30 Uhr

15.05.2018, 21 Uhr

Sorry, boys

17.05.2018, 20 Uhr

18.05.2018, 20 Uhr

TERMINE

Termine

Sa, 12. Mai

Alle sieben Wellen Lesung

nach dem Roman von Daniel

Glattauer. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 20 Uhr.

So, 13. Mai

Kulturhappen in der Dorfkirche:

Beispiele kirchlicher Armutspflege

im 19. Jahrhundert. Referent:

Prof. Dr. Brakelmann.

11.30 Uhr.

Di, 15. Mai

BoSy vor Ort St. Johannes-Kirche,

Brenscheder Str.

43, 19.30 Uhr. Programm unter:

www.bosy-vor-ort.de

Mi, 16. Mai

BoSy vor Ort im Saalbau

Spitz, Kemnader Str. 138,

19.30 Uhr. Programm unter:

www.bosy-vor-ort.de

Frauenhilfe Emmaus:

„Eine Reise durch Kuba, 2. Teil“,

Pfarrerin Schmidt-Solty. 15 Uhr.

Diakoniekreis Lutherhaus: 17 Uhr

Sa, 19. Mai

LIO Lesebühne im Oveney.

Im vierten Jahr veranstaltet Juckel

Henke die literarische

Kaffeetafel. Gemütlich bei Kaffee

und Kuchen präsentiert

der Bochumer Autor Literaten

aus dem Ruhrgebiet. Zu Gast:

Nahed Al Essa und Sophie

W. Reich. Haus Oveney, Oveneystraße

65, 15.30 Uhr.

So, 20. Mai

Musik in der Dorfkirche: Bochumer

Orgeltage Werke von

Sweelinck, Buxtehude,

Böhm, Krebs, Mendelssohn

und Bovet. 21 Uhr.

Mo, 21. Mai

Klosterfest des Kloster Stiepel

mit Verabschiedung von Pater

Pirmin Holzschuh. Musik,

Essen und Trinken. Vergnügen

für Groß und Klein, mit Hüpfburg.

Klosterführungen.

11.30 Uhr Festmesse mit Bischof

Franz-Josef Overbeck.

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Arbeitskreis Geschichte,

Pfingstblume, Brockhauser

Straße 126, 19 Uhr.

Di, 22. Mai

Stiepeler Verein für Heimatforschung:

Treffen des Arbeitskreis

Genealogie, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126,

19 Uhr.

Mi, 23. Mai

Erzählcafe Lutherhaus:15 Uhr

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

25. Mai.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

16. Mai

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 35


GOTTESDIENSTE

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 29. April, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst, Magdalena Balte

Sonntag, 29. April, 10 Uhr, Lutherhaus:

Konfirmation, Christine Böhrer

Sonntag, 6. Mai,10 Uhr, Dorfkirche: Gottesdienst mit Abendmahl

Donnerstag, 10. Mai, Himmelfahrt, 11 Uhr:

Botanischer Garten, Open-Air-Fest-Gottesdienst gemeinsam mit

der Kirchengemeinde Querenburg, musikalisch gestaltet durch

die Posaunenchöre, Adelheid Neserke und Christine Böhrer.

Sonntag, 13. Mai, 15 Uhr, Marienkirche: Ökumenischer Gottesdienst

gemeinsam mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien,

mit Posaunenchören, Pater Elias und Christine Böhrer.

Pfingstsonntag, 20. Mai,

10 Uhr, Dorfkirche: Gottesdienst Jürgen Stasing

10 Uhr, Lutherhaus: Gottesdienst Christine Böhrer

Pfingstmontag, 21. Mai, 11 Uhr: Tauffest in den Ruhrwiesen, Tauffest

unter Beteiligung mehrerer Kirchengemeinden aus Bochum,

Birgit Leimbach und andere

Sonntag, 27. Mai,

10 Uhr, Lutherhaus: Gottesdienst mit Abendmahl

11 Uhr, Dorfkirche: Tauferinnerungsgottesdienst Jürgen Stasing

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Gottesdienste im Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 29. April, 10 Uhr: Gottesdienst, Pfarrer Martin Röttger

Sonntag, 6. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrerin

Dr. Strathmann-von Soosten

Donnerstag, 10. Mai, Christi Himmelfahrt, 11 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrer Loer, anschließend Imbiss.

Sonntag, 13. Mai, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Pfingstsonntag, 20. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahlsfeier,

Pfarrer Loer, Posaunenchor, Jubiläum 125 Jahre Männerkreis

Pfingstmontag, 21. Mai, 11 Uhr: Tauffest in den Ruhrwiesen.

Sonntag, 27. Mai, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrerin Häger

Für Kinder

Sonntag, 27. Mai, Melanchthonkirche, Königsallee 46, 10 Uhr:

Deutsch-Koreanischer Gottesdienst mit Kindergottesdienst,

Pfarrer Röttger, Chorbeteiligung, anschließend Essen im Pfarrgarten.

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 29. April, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 6. Mai, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, Gottesdienst mit

dem Chorprojekt

Donnerstag, 10. Mai, Christi Himmelfahrt, 18 Uhr, Gottesdienst

in der Sternwarte in Bochum-Sundern, Blankensteiner Straße

200a: Pfarrerin Schmidt-Solty, Pfarrer Schuld, Gottesdienst in

der Sternwarte in Bochum-Sundern, Blankensteiner Straße 200a

Sonntag, 13. Mai, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Pfingstsonntag, 20. Mai, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Pfingstmontag, 21. Mai, 10 Uhr: Pfarrer Burgdörfer

Sonntag, 27. Mai, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 17. Mai, 9 Uhr::

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint

am 25. Mai.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

16. Mai.

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Sonnenschein GmbH

36 | Stiepeler Bote | Mai 2018


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 11 Uhr // Do: 14 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Lutherhaus: Yoga 9.00 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

TERMINE

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17 bis 19 Uhr im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel: Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199, 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 37


100% VFL BOCHUM

Mit Robin Dutt in einen „guten Flow“ gekommen

Nach langer Durststrecke begeistert der VfL Bochum wieder seine Fans

Trainer Robin Dutt (rechts), hier mit seinem Assistenten Heiko Butscher, hat

den VfL Bochum und sein Spiel wiederbelebt. Foto: VfL Bochum 1848

Das Anforderungsprofil an

den neuen Trainer des VfL

Bochum war an der Castroper

Straße nach zuvor

unruhigen zwei Jahren klar

umrissen und ließ nur wenige

Kompromisse zu. Für

den als vierten Cheftrainer

innerhalb einer Saison zu

verpflichtenden Mann waren

diese Kompetenzen

unabdingbar: Erfahrung,

Ruhe und Souveränität im

Umgang sowie das Wissen,

wo es im deutschen Profifußball

lang geht.

Bochums Sportvorstand Sebastian

Schindzielorz (39),

nur wenige Tage vor dem

neuen Cheftrainer ins Amt gerückt

und mit entsprechenden

Tipps aus dem nahen Umfeld

gut gebrieft, musste nicht lange

suchen. Er präsentierte

quasi als erste Amtshandlung

Robin Dutt (53), der zuletzt

im Oktober 2014 als verantwortlicher

Trainer bei Werder

Bremen auf der Bank gesessen

hatte und danach bis Mai

2016 als Sportvorstand beim

VfB Stuttgart tätig war. Dutt

hätte auch woanders unterschreiben

können, sah und

sieht aber ordentliche Möglichkeiten

in Bochum und

damit die Chance, „den VfL

wieder in einen guten Flow

und zu einer besseren Performance

zu bringen.“

Der 53-Jährige wusste, was

angesichts der hochprekären

sportlichen Situation in

Bochum zu tun war: Nicht

schon wieder die Mannschaft

mit neuen Spielideen zu konfrontieren,

sondern sensibel

den Ausweg aus der vertrackten

Lage vorzuzeichnen. „Es

ging um nichts Kompliziertes,

sondern darum, eine klare

Grundordnung und eine stabile

Struktur aufzubauen, an

der sich die Mannschaft orientieren

kann“, erklärt Dutt

seine an die herausfordernde

Situation angepassten Gedanken.

Inhaltlich sei es ihm

dabei wichtig gewesen, so der

VfL-Trainer, besser vier oder

fünf Themen zu 100 Prozent

einzufordern, als viele Themen

nur anzureißen.

Dass nicht nur die Vereinsverantwortlichen

und die Fans

froh über die geglückte Trendwende

sind, sondern auch die

Spieler, lässt sich an jüngst

gehörten Aussagen erahnen.

Kapitän Stefano Celozzi sah

seine Mannschaft vor Robin

Dutts Engagement im freien

Fall, Routinier Patrick Fabian

begeistert jetzt unter betriebsklimatischen

Aspekten

die wohltuende Ruhe. Und

wenn Australiens Nationalspieler

Robbie Kruse feststellt,

dass die Mannschaft

wieder an das glaube, was

ihr der Trainer sagt, darf man

ganz sicher vermuten, dass

dies zuvor nicht mehr der Fall

gewesen ist. Die Öffentlichkeitsarbeiter

des

Vereins hatten auf

der Stadionzeitung

zum Heimspiel

gegen Eintracht

Braunschweig

sprachlich schräg

„Der Dutt uns gut“

getitelt, inhaltlich

war ihnen damit

jedoch eine Punktlandung

geglückt.

Auch die Medienvertreter,

die sich

regelmäßig mit dem

VfL Bochum befassen,

teilen den

Eindruck, dass hier

gerade der richtige

Mann an der richtigen

Stelle arbeitet. Einer,

der den Journalisten so ungewöhnliche

wie selten gehörte

Sätze sagt, wie: „Ich hatte das

Gefühl, dass unsere Leistung

nach dem Sieg gegen Braunschweig

etwas überhöht dargestellt

wurde. Um ehrlich zu

sein: Das öffentliche Lob war

mir ein wenig ‚too much’“.

Der sachlich auftretende und

mit kluger Rhetorik kommunizierende

Trainer darf gewiss

als bodenständig oder

in der gerade wieder modern

gewordenen Diktion als heimatverbunden

bezeichnet

werden. Aber er trifft auch im

immer noch rauen Revier den

Ton und die Mentalität, wenn

er davon überzeugt ist, „dass

wir an manche Dinge nicht zu

verkopft drangehen, sondern

lieber das Herz sprechen lassen

sollten.“

Die aktuell in Bochum aufkommende

gute Stimmung

in positive Energie zu kanalisieren,

ist eines von Robin

Dutts Nahzielen. Ein anderes

lautet: eine gute Balance zu

erreichen zwischen der Idee,

einen gepflegten Ball zu spielen,

und dem Ansatz, dabei

auch eine ordentliche Mentalität

auf den Platz bringen. Da

ist der VfL Bochum auf einem

guten Weg. Uli Kienel

38 | Stiepeler Bote | Mai 2018


AUS DEN SPORTVEREINEN

Arnd auf Altersklassen-Rang 70

Nachdem Oliver Arnd von der BSG Springorum zuletzt überwiegend

Trail-Läufe absolviert hatte, stand nun wieder ein

City-Marathon auf dem Programm. Es startete im über 2000

Teilnehmer starken Feld des 28. Hannover Marathons. Dort

lief er nach schnellen 3:32:25 Stunden als 375. der Gesamtwertung

und 70. der Altersklasse M45 über die Ziellinie. In

der Bundeshauptstadt wurde zeitgleich der 38. Berliner Halbmarathon

ausgetragen. Am Start waren hier mehr als 25.000

Halbmarathonis, darunter auch Thomas Ontyd von der BSG.

Nach 1:46:53 Stunden beendete er den Sightseeing-Lauf vom

Alexanderplatz nach Charlottenburg und zurück als 4261. der

Gesamtwertung und 454. der AK M50.

128 Wettbewerbe beim USC

Viel vorgenommen haben sich die Organisatoren des USC Bochum

für den am 1. Mai auf dem Universitätssportplatz stattfindenden

Werfertag. Hatten bisher Wurf- und Sprungdisziplinen

auf dem Programm gestanden, so wird die Veranstaltung

diesmal durch Läufe von 50 Meter bis 3000 Meter erweitert.

26 Altersklassen von Achtjährigen bis zu Männern und Frauen

gehen in insgesamt 128 Wettbewerben an den Start. Die Wettkämpfe

beginnen um 9.30 Uhr mit Kugelstoß und Speerwurf,

gefolgt um 10 Uhr mit dem Stabhochsprung und den 50-m-Läufen

für die Altersklassen U12 bis U10.

T.T.C. bietet LadySalsa-Kurse an

Lust, Tanzluft zu schnuppern? Der Tanzsportverein T.T.C. Rot-

Weiss-Silber Bochum bietet im Mai wieder Tanzkurse für Paare

an. Ab dem 9. Mai wird beispielsweise ein Anfängerkurs für

Discofox eingerichtet. Dort haben Paare die Möglichkeit, die

Grundlagen zu erlernen, um so später am Discofox-Club teilnehmen

zu können. Gleichzeitig bietet der T.T.C. aber auch

Kurse für Tanzinteressierte an, die keinen Partner haben. So

startet ab dem 9. Mai ein LadySalsa-Kursus, der sich ausschließlich

an Frauen richtet. Alle Informationen zu den Kursen

und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.ttc-bochum.de

Spengler beim Marseille-Marathon

Eine Reise an die Côte D’Azur nutzte Friederike Spengler von

der BSG Springorum, um beim 5. Marseille-Marathon an den

Start zu gehen. Bei kühlen Temperaturen und starkem Wind

begaben sich über 1000 Athleten auf die 42,195 Kilometer lange

Strecke entlang der Mittelmeerküste. Nach 3:52:14 Stunden

erreichte Spengler als 39. der Gesamtwertung und Fünfte der

Altersklasse V2 das Ziel in der zweitgrößten Stadt Frankreichs.

Mai 2018 | Stiepeler Bote | 39

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