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RegioBusiness April 2018

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<strong>RegioBusiness</strong><br />

SÜDWEST PRESSE<br />

WIR BIETEN<br />

IHNEN<br />

CHANCEN!<br />

07951 33-0<br />

swp.de/regiobusiness<br />

AUSZEICHNUNG<br />

Leadership Award für<br />

Manfred Wittenstein. SEITE 5<br />

SCHLAGFERTIG<br />

Regina Halmich teilt beim<br />

IHK-Empfang aus. SEITE 9<br />

APRIL <strong>2018</strong><br />

STANDORTREPORT<br />

Schrozberg setzt auf<br />

Breitbandausbau. SEITE 27<br />

Nr. 190 / Jg. 17 [1,75 3]<br />

MIT LEONHARD WEISS<br />

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!<br />

EXPLOSIONSSCHUTZ<br />

Die Krise setzt sich<br />

weiter fort<br />

R. Stahl muss einen zusätzlichen<br />

Verlust in Millionenhöhe hinnehmen.<br />

Bei den Waldenburgern ist<br />

nun eine weitere Restrukturierung<br />

angedacht. SEITE 4<br />

VERPACKER<br />

Rekordjahr und<br />

große Investitionen<br />

Optima erzielte 2017 einen<br />

Rekordumsatz und baut ein Logistikzentrum<br />

am Haller Stammsitz.<br />

Dort sind weiterhin die meisten<br />

Mitarbeiter tätig. SEITE 8<br />

TECHNIK<br />

Weltgrößte<br />

Industrieschau<br />

Ende <strong>April</strong> präsentieren sich<br />

5000 Maschinenbauer aus aller<br />

Welt auf der Hannover Messe.<br />

Auch 40 Aussteller aus der Region<br />

sind mit dabei. SEITE 24<br />

Marke geknackt<br />

Bürger steigert seinen Umsatz erstmals auf über 200 Millionen Euro und die Zahl der<br />

Mitarbeiter auf 900 Beschäftigte. Martin Bihlmaier steht seit zehn Jahren an der Spitze.<br />

Teigwarenspezialist Bürger<br />

mit Hauptsitz in Ditzingen<br />

(Kreis Ludwigsburg)<br />

und Produktionswerk in<br />

Crailsheim hat erstmals in der<br />

Firmengeschichte beim Umsatz<br />

die 200-Millionen-Grenze übertroffen.<br />

Im abgelaufenen Jahr<br />

steigerte das familiengeführte<br />

schwäbische Unternehmen den<br />

Umsatz auf 202,3 Millionen a.<br />

ZUVERSICHT „Wir sind mit<br />

dem Geschäftsergebnis und der<br />

erneuten Umsatzsteigerung<br />

sehr zufrieden“, bewertet Geschäftsführer<br />

Martin Bihlmaier<br />

das Jahr 2017 positiv. Der 43<br />

Jahre alte Diplom-Betriebswirt<br />

ist zuversichtlich, dass der positive<br />

Trend sich auch in diesem<br />

Jahr fortsetzen wird. Bihlmaier<br />

führt seit zehn Jahren in dritter<br />

Generation den Marktführer<br />

für Maultaschen, Schupfnudeln<br />

und Eierspätzle mit 900 Beschäftigten<br />

an zwei Standorten.<br />

Bürger produziert den Großteil<br />

seiner hochwertigen Produkte<br />

seit 1983 in Crailsheim. Die 21.<br />

Geschäftsführer: Martin Bihlmaier freut sich über das starke Ergebnis.<br />

Produktionslinie ist Anfang dieses<br />

Jahres in Betrieb gegangen,<br />

im Herbst soll Nummer 22 folgen.<br />

Am Firmensitz in Ditzingen<br />

ist die Verwaltung etabliert;<br />

dort werden auch noch kleine<br />

Chargen an ausgewählten Lebensmitteln<br />

hergestellt. Im vergangenen<br />

Jahr produzierte Bürger<br />

insgesamt 71 000 Tonnen<br />

der schwäbischen Spezialitäten<br />

– dies entspricht dem Gewicht<br />

von 400 Jumbo-Jets.<br />

Bürger wurde 1934 von Richard<br />

Bürger als kleine Manufaktur<br />

für Mayonnaise und Salate<br />

in Stuttgart-Feuerbach gegründet.<br />

1960 übernahm Erwin<br />

Bihlmaier, der Großvater des<br />

heutigen Firmenchefs, das Unternehmen.<br />

MEILENSTEIN 1964 kam die<br />

erste, selbst entwickelte Maultaschenmaschine<br />

zum Einsatz.<br />

1976 übernahm Richard Bihlmaier<br />

von seinem Vater den Betrieb.<br />

Zwei Jahre später zog das<br />

Unternehmen von Stuttgart-Feuerbach<br />

nach Ditzingen. Als dort<br />

der Platz nicht mehr ausreichte,<br />

baute Bürger 1983 den<br />

zweiten Standort in Crailsheim.<br />

Bürger setzt mehr als 60 Prozent<br />

seiner Produkte über den<br />

Lebensmittel-Einzelhandel und<br />

Discounter ab. 30 Prozent gehen<br />

an Großverbraucher wie<br />

Mensen, Kantinen, Altenheime<br />

und ähnliche Einrichtungen sowie<br />

die Gastronomie. Außerdem<br />

werden Industriekunden<br />

bedient.<br />

pm/flu<br />

www.buerger.de<br />

Foto: Bürger<br />

Motivation<br />

und Führung<br />

Wissenschaftler Dr. Markus Ramming gibt als Referent beim<br />

BusinessForum in Tauberbischofsheim neurowissenschaftliche<br />

Impulse für den Arbeitsalltag.<br />

Führungskräfte haben tagtäglich<br />

neue Situationen zu meistern,<br />

Entscheidungen mit weitreichenden<br />

Konsequenzen zu treffen<br />

und gleichzeitig, im sozialen<br />

Umgang, die richtige Balance zwischen<br />

Autorität und Feingefühl zu<br />

finden. Wie können sie all diese Herausforderungen<br />

meistern?<br />

GEHIRNGERECHT Von Neurowissenschaftler<br />

Dr. Markus Ramming<br />

gibt es beim nächsten BusinessForum<br />

am Mittwoch, 18. <strong>April</strong>,<br />

in den Räumen der Vereinigten Spezialmöbelfabriken,<br />

Tauberbischofsheim<br />

zu erfahren, wie ein Unternehmen<br />

gehirngerecht organisiert werden<br />

und wie die Gehirnforschung<br />

helfen kann, Mitarbeiter zu führen<br />

und zu motivieren. Neben wissenschaftlich<br />

fundierter Anleitung zum<br />

besseren Führungsverhalten gibt<br />

Dr. Ramming konkrete Tipps, um<br />

eine positive Arbeitsumgebung zu<br />

schaffen. Die von der Sparkasse<br />

Tauberfranken, dem HR-Spezialist<br />

Bera und dem Wirtschaftsmagazin<br />

<strong>RegioBusiness</strong> initiierte Veranstaltung<br />

beginnt um 18.30 Uhr. Um vorherige<br />

Anmeldung per E-Mail an<br />

anmeldung@bera.eu wird gebeten.<br />

Weitere Infos gibt es bei Bera,<br />

Barbara Zartmann-Röhr, Lohtorstraße<br />

2 in 74072 Heilbronn, unter<br />

Telefon 0 71 31 / 5 94 36 11<br />

oder der E-Mailadresse barbara.roehr@bera.eu<br />

pm<br />

www.bera.eu<br />

Referent: Dr. Markus Ramming<br />

widmet sich der praktischen Anwendung<br />

von Hirnforschung. Foto: Bera<br />

Wir schaffen Spielraum<br />

www.lhm-beratung.de<br />

Wirtschaftsprüfer<br />

Steuerberater<br />

Rechtsanwälte


02 Politik & Wirtschaft<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Neue Bestmarke<br />

Fast 400 000 Personen waren 2017 in der Region sozialversicherungspflichtig beschäftigt.<br />

Das letzte Jahr war für den<br />

Arbeitsmarkt in der Region<br />

sehr erfolgreich:<br />

Fast 400 000 Personen waren<br />

sozialversicherungspflichtig beschäftigt,<br />

so viele wie nie zuvor.<br />

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig<br />

Beschäftigten erreichte<br />

zum achten Mal in<br />

Folge einen neuen Höchststand<br />

und lag um 11 350 Personen<br />

oder 2,9 Prozent höher als<br />

2016. Zudem hat sich die Dynamik<br />

beim Beschäftigtenzuwachs<br />

verstärkt. In den Jahren<br />

2015 und 2016 hatten die Zuwachsraten<br />

2,7 beziehungsweise<br />

2,8 Prozent betragen.<br />

Das ergibt eine IHK-Auswertung<br />

der aktuellen Daten des<br />

Statistischen Landesamtes.<br />

Zuwachs im Landkreis<br />

Heilbronn am höchsten<br />

„Dank der ungebrochenen wirtschaftlichen<br />

Dynamik ist die<br />

Nachfrage auf dem regionalen<br />

Arbeitsmarkt weiterhin sehr<br />

hoch“, sagt Dr. Helmut Kessler,<br />

stellvertretender Hauptgeschäftsführer<br />

der IHK Heilbronn-Franken.<br />

In der Region<br />

gab es 2017 den höchsten Beschäftigtenzuwachs<br />

im Landkreis<br />

Heilbronn mit 3,4 Prozent,<br />

gefolgt vom Landkreis<br />

Hall mit 3,3 Prozent und dem<br />

Main-Tauber-Kreis mit 3,1 Prozent.<br />

Hohenlohekreis und Stadt<br />

Heilbronn verzeichneten ein etwas<br />

geringeres Beschäftigungswachstum<br />

von 2,5 beziehungsweise<br />

1,9 Prozent.<br />

Dienstleistungsbetriebe<br />

sehr einstellungsfreudig<br />

Bei Betrachtung der Beschäftigtenentwicklung<br />

in den Wirtschaftssektoren<br />

entfielen von<br />

den im vergangenen Jahr per<br />

»Die Nachfrage<br />

auf dem<br />

regionalen<br />

Arbeitsmarkt<br />

ist weiterhin<br />

sehr hoch.«<br />

saldo entstandenen 11 350 Arbeitsplätzen<br />

in der Region Heilbronn-Franken<br />

mit Abstand die<br />

meisten auf die Dienstleistungsunternehmen.<br />

Dort nahm die<br />

Zahl der sozialversicherungspflichtig<br />

Beschäftigten um gut<br />

6002 auf über 167 000 (Plus<br />

3,7 Prozent) zu. Im Produzierenden<br />

Gewerbe stieg die Zahl<br />

der Arbeitsplätze um mehr als<br />

4400 auf über 171 000 (Plus<br />

2,6 Prozent) und im Handel<br />

um fast 940 auf knapp 58 500<br />

(Plus 1,6 Prozent). pm<br />

Besuch vom Zoll<br />

Regionale Baufirmen werden häufiger kontrolliert.<br />

Schwarzarbeit im Fokus: Baufirmen<br />

im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall müssen häufiger mit einem<br />

Besuch vom Zoll rechnen. Darauf<br />

weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt<br />

(IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen<br />

des Bundesfinanzministeriums<br />

hin. Danach kontrollierten<br />

Beamte im Bereich des zuständigen<br />

Hauptzollamts Heilbronn im<br />

vergangenen Jahr insgesamt 229<br />

Bauunternehmen – das sind rund<br />

elf Prozent mehr als im Vorjahr.<br />

Hierbei leiteten die Zöllner 36 Ermittlungsverfahren<br />

wegen nicht<br />

gezahlter Mindestlöhne ein. Der<br />

Schaden wegen hinterzogener<br />

Steuern und Sozialabgaben belief<br />

sich auf rund 5,27 Millionen a.<br />

Die IG BAU Stuttgart nennt die Zahlen<br />

„alarmierend“. Der Anteil<br />

schwarzer Schafe in der Baubranche<br />

sei nach wie vor sehr hoch.<br />

„Selbst dabei ist noch von einer erheblichen<br />

Dunkelziffer auszugehen.<br />

Viele Dumping-Firmen gehen<br />

nicht ins Netz des Zolls, weil<br />

die Beamten mit den Kontrollen<br />

überhaupt nicht hinterherkommen“,<br />

sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender<br />

Mike Paul. Angesichts des<br />

aktuellen Bau-Booms sei davon<br />

auszugehen, dass auch die illegale<br />

Beschäftigung stark zugenommen<br />

habe. „Zwar ist das Plus bei den<br />

Prüfungen zu begrüßen. Doch mit<br />

Blick auf das Ausmaß krimineller<br />

Machenschaften in der Branche<br />

müssen die Behörden auch im<br />

Landkreis Schwäbisch Hall noch<br />

viel stärker kontrollieren“, so<br />

Paul. Hierfür benötige der Zoll jedoch<br />

deutlich mehr Personal –<br />

auch beim Hauptzollamt Heilbronn.<br />

„Für eine effektive Ermittlung<br />

brauchen wir Manpower“, erklärt<br />

Paul. Die IG BAU fordert bundesweit<br />

mindestens 10 000 Beamte<br />

bei der FKS. Zuletzt waren lediglich<br />

gut 6400 FKS-Planstellen<br />

besetzt. Die Zollbilanz geht aus einer<br />

Antwort des Bundesfinanzministeriums<br />

auf eine Anfrage der<br />

Bundestagsabgeordneten Beate<br />

Müller-Gemmeke (Grüne) hervor.<br />

Um mehr Möglichkeiten im<br />

Kampf gegen Schwarzarbeit zu haben,<br />

schlägt die IG BAU die Schaffung<br />

von Schwerpunktstaatsanwaltschaften<br />

in allen Bundesländern<br />

vor.<br />

pm<br />

www.igbau.de<br />

Stop: Vor allem in der Baubranche<br />

wird häufig kontrolliert. Foto: IG Bau<br />

STANDPUNKT<br />

Marius Stephan<br />

Redakteur<br />

Feuerspiele mit der Konjunktur<br />

Die Schlagzeilen nehmen kein Ende: Zuweilen<br />

macht es den Anschein, als lege Donald<br />

Trump es geradezu darauf an, wie ein<br />

Rowdy auf dem Schulhof wahrgenommen<br />

zu werden. Der letzte Streich, die Erhöhung<br />

der Importzölle auf Stahl (25 Prozent) und<br />

Aluminium (10 Prozent), trat nun in Kraft.<br />

Derweil gibt es Ausnahmen, zum Beispiel<br />

Kanada und Mexiko. Trump signalisierte Bereitschaft,<br />

auch mit anderen Staaten über<br />

individuelle Regelungen verhandeln zu wol-<br />

len. Zyniker vermuten hier die jahrtausende<br />

alte Strategie „Divide et impera“ – Teile<br />

und herrsche! Das nächste Ziel des Präsidenten<br />

ist China. Hier sollen Strafzölle die „unfairen“<br />

Importe treffen, die nach Trumps Ansicht<br />

die US-Wirtschaft ausbeuten. 1300 Pro-<br />

dukte mit einem jährlichen Exportwert von<br />

50 Milliarden Dollar für China stehen auf<br />

der Liste, die das Weiße Haus kürzlich veröf-<br />

fentlichte.<br />

China reagierte schnell und hart: Der Staat<br />

kündigte an, im Gegenzug US-Produkte mit<br />

Strafzöllen zu belegen, im identischen Wert<br />

von 50 Milliarden a. Pikant: Darunter<br />

fiele auch die Soja-Bohne,<br />

ein wichtiger Artikel in der US-Exportbilanz,<br />

dessen Verteuerung vor<br />

allem den amerikanischen Agrarsektor<br />

treffen würde – und damit den Kern der<br />

Trump-Wählerschaft. Allein 14 Milliarden<br />

Dollar schwer ist der jährliche Export des<br />

Produktes nur nach China.<br />

Foto: Marc Weigert<br />

Freilich ist das kein komplettes Abschotten,<br />

die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen<br />

den USA und China betragen immerhin<br />

650 Milliarden Dollar im Jahr. Drohgebärden<br />

trifft es schon eher, vor allem, da die<br />

Zölle bislang noch nicht in Kraft getreten<br />

sind. Drohgebärden, die jedoch nicht ohne<br />

Folgen bleiben: Die Börsen sind in Aufruhr,<br />

DAX und Dow Jones müssen Verluste hinnehmen.<br />

Auf dem Parkett in Frankfurt oder<br />

New York zeigt sich die Verunsicherung der<br />

Märkte durch das infantile Kräftemessen.<br />

Und hier trifft es dann alle: Wenn die Konjunktur<br />

einbricht, erreicht dies die Absatzmärkte<br />

in aller Welt und auch die Unternehmen<br />

in Europa, Deutschland und der Region<br />

Heilbronn-Franken.<br />

Bei allem Unmut über die Dampfhammermethoden<br />

und verbalen Manieren des US-<br />

Präsidenten, muss die Europäische Union<br />

und damit auch Deutschland doch so ehrlich<br />

sein und eingestehen, dass auch hierzulande<br />

ein gewisser Protektionismus herrscht.<br />

In einigen Branchen sogar wesentlich stärker<br />

als in den USA. Das Land der unbegrenzten<br />

Möglichkeiten nimmt beispielsweise auf<br />

Automobile einen Satz von 2,5 Prozent. Bei<br />

der Einfuhr von Fahrzeugen in die EU sind<br />

hingegen zehn Prozent zu entrichten. Nicht<br />

nur der private Liebhaber von US-amerikanischen<br />

Gelände- oder Sportwagen schielt verdutzt<br />

auf die Preislisten, wenn für ein<br />

35000-Dollar-Auto hierzulande plötzlich<br />

über 50 000 a aufgerufen werden. Artig<br />

„Danke“ sagt bei solch einer Praxis vor allem<br />

VW.<br />

Trotzdem waren die USA 2017 der wichtigste<br />

Handelspartner der Bundesrepublik: Güter<br />

im Wert von 111,5 Milliarden a schickten<br />

deutsche Unternehmen in Richtung Lady<br />

Liberty, umgekehrt konnten die USA Waren<br />

für rund 61 Milliarden a in Deutschland<br />

verkaufen. Das macht Platz 4 bei den Importen,<br />

hinter China, den Niederlanden und<br />

Frankreich. Zum Vergleich: Nach China exportiert<br />

hat Deutschland Waren im Wert von<br />

86 Milliarden a, im Gegenzug konnte<br />

China Erzeugnisse für 100,5 Milliarden a<br />

in Deutschland verkaufen.<br />

Eine Einigung im Sinne der Konjunktur ist<br />

in dem aufkeimenden Handelskrieg bitter<br />

nötig. Insofern sollte auch die EU darüber<br />

nachdenken, ihre Zölle niedriger zu gestalten.<br />

Denn das, was in Heilbronn-Franken<br />

und in der „Region der Weltmarktführer“<br />

an der Tagesordnung steht und mit ein Faktor<br />

für den Erfolg der vielen Unternehmen<br />

ist, die stetige Innovation und das „vorne<br />

sein“ im Markt, ist der einzige Weg, das eigene<br />

Unternehmen oder die eigene Wirtschaft<br />

nachhaltig fit zu halten – denn auch<br />

der Protektionismus wird der zum Beispiel<br />

der Stahlbranche in den USA nicht wieder<br />

zu altem Glanz verhelfen können, zu tief<br />

geht der Strukturwandel in der Weltwirtschaft.<br />

Impressum<br />

Verlag<br />

Südwest Presse Hohenlohe<br />

GmbH & Co. KG<br />

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt<br />

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim<br />

Telefon: 07951/409-0<br />

Telefax: 07951/409-119<br />

Geschäftsführung<br />

Thomas Radek<br />

Redaktion<br />

Heribert Lohr (ibe, verantw.)<br />

E-Mail: h.lohr@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-350<br />

Telefax: 07951/409-359<br />

Marius Stephan (mst)<br />

E-Mail: m.stephan@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-351<br />

Adina Möller (ina)<br />

E-Mail: a.moeller@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-354<br />

Anzeigen<br />

Jörg Heiland (verantw.)<br />

Telefon: 0791/404-260<br />

Holger Gschwendtner<br />

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-242<br />

Sven Lesch<br />

E-Mail: s.lesch@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-241<br />

Telefax: 07951/409-249<br />

Abonnement/Vertrieb<br />

Peer Ley (verantw.)<br />

E-Mail: p.ley@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-423<br />

Telefax: 07951/409-429<br />

Bezugspreis:<br />

Abonnement inkl. Postbezug und<br />

7% MwSt. 18 Euro p.a.<br />

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro<br />

Verbreitung und Auflage<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

dem Main-Tauber-Kreis, dem<br />

Hohenlohekreis und dem<br />

Landkreis Ansbach mit einer<br />

Auflage über 55.000 Exemplaren<br />

(Verlagsangabe)<br />

Erscheinungsweise<br />

<strong>RegioBusiness</strong> erscheint monatlich<br />

in Zusammenarbeit mit dem Haller<br />

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem<br />

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,<br />

der Neuen Kreis-Rundschau in<br />

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,<br />

Ausgabe Bad Mergentheim


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Politik & Wirtschaft 03<br />

„Einzig die Beauty-Branche boomt“<br />

Die Betriebszahlen der HWK sind 2017 leicht rückläufig. Eine Neugründung im Handwerk gelingt mit einer Meisterqualifikation oftmals besser.<br />

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />

(HWK) hat<br />

kürzlich die Betriebszahlen<br />

aus dem vergangenen Jahr veröffentlicht:<br />

Insgesamt waren es 21<br />

Handwerksbetriebe weniger als<br />

2016. Im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall zeigt die Statistik 2730 Betriebe<br />

und damit acht weniger als<br />

im Vorjahr. Martin Weiß von der<br />

Rechtsabteilung der HWK sagt dennoch:<br />

„Der Wirtschaftsmotor<br />

Handwerk läuft auf Hochtouren.“<br />

Auf eine Anzahl von insgesamt 12<br />

322 Betriebe kommt die HWK im<br />

eigenen Kammerbezirk und liegt<br />

damit auch weiterhin auf hohem<br />

Niveau. Dennoch gibt es einen<br />

leichten Rückgang von 0,2 Prozent.<br />

QUALIFIKATIONEN Der Gründungsboom<br />

halte derzeit vor allem<br />

im zulassungsfreien Handwerk<br />

an. Die Zuwachsrate verlaufe<br />

jedoch zunehmend flacher.<br />

Stieg die Anzahl der Betriebe<br />

2016 noch um 61 gegenüber dem<br />

Vorjahr, waren es 2017 nur 40<br />

neue Betriebe. Laut Weiß ein Zeichen<br />

dafür, dass weiterhin genügend<br />

Arbeit da ist und auch Betriebe<br />

ohne Meisterqualifikation<br />

Aufträge erhalten. Das Problem<br />

Ansehnlich: Vor allem Kosmetiker und Friseure haben im letzten<br />

Jahr zahlreiche Betriebe gegründet.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

dabei: „Die Gründer bringen –<br />

wenn überhaupt – nur bescheidene<br />

Qualifikationen mit.“ Häufig<br />

fehle es an kaufmännischem<br />

Know-how. Betriebswirtschaftliches<br />

Wissen, das in Meisterkursen<br />

vermittelt wird, ist aber für<br />

die gesunde Führung eines modernen<br />

Handwerksbetriebes aus<br />

Sicht des Rechtsexperten unerlässlich.<br />

Und nicht nur das: Ein Meisterbrief<br />

ist in vielen Fällen Grundvoraussetzung<br />

für die Gründung.<br />

Dies betrifft unter anderem Handwerk,<br />

bei dem bei unsachgemäßer<br />

Ausübung eine Gefahr für die<br />

Gesundheit von Kunden oder Kollegen<br />

besteht.<br />

AUSNAHMEN Um dennoch einen<br />

zulassungspflichtigen Handwerksbetrieb<br />

zu gründen, gibt es<br />

beispielsweise Ausübungsgenehmigungen<br />

von der HWK. Weiß<br />

sagt aber: „Ausnahmebewilligungen<br />

und Sondergenehmigungen<br />

sind zwar eine legale Möglichkeit,<br />

einen Betrieb ohne Meisterprüfung<br />

erfolgreich zu führen. Mit<br />

Meisterprüfung ist aber die Wahrscheinlichkeit,<br />

sich erfolgreich zu<br />

etablieren, erfahrungsgemäß deutlich<br />

größer.“ In welchem Gewerke<br />

es sich derzeit lohne einen<br />

Betrieb zu gründen, könne man<br />

laut Michaela Maier, Abteilungsleiterin<br />

der Zentralstelle Presse und<br />

Öffentlichkeitsarbeit der HWK,<br />

pauschal nicht sagen. Aber es<br />

gebe durchaus Branchen, wie Bau<br />

oder Beauty, in denen es<br />

„brumme“. Dies zeigen auch folgende<br />

Zahlen: Im handwerksähnlichen<br />

Gewerbe gab es 2017 zwar<br />

einen geringen Rückgang von drei<br />

Betrieben, dies ist allerdings weitgehend<br />

dem deutlichen Anstieg in<br />

der Kosmetikbranche mit 35<br />

neuen Betrieben geschuldet, ein<br />

Zuwachs von rund sechs Prozent.<br />

Ohne diese Steilkurve bleiben<br />

handwerksähnliche Betriebe im<br />

langjährigen Abwärtstrend.<br />

ZUWACHS Auch Weiß differenziert<br />

daher: „Einzig die Beauty-<br />

Branche boomt.“ Maier erläutert:<br />

„Es handelt sich dabei aber um<br />

keine aktuelle Entwicklung aus<br />

dem letzten Jahr.“ Zur Beauty-<br />

Branche zählen Friseure und Kosmetiker.<br />

Diese Handwerke erleben<br />

bereits seit mehreren Jahren<br />

einen deutlichen Zuwachs an Betrieben<br />

in der Region.<br />

Im Jahr 2017 wurden insgesamt<br />

8001 zulassungspflichtige Handwerksbetriebe<br />

im Bezirk der HWK<br />

verzeichnet. Das sind 58 Betriebe<br />

und damit 0,7 Prozent weniger als<br />

im Vorjahr. Umsätze und Beschäftigungszahlen<br />

haben sich parallel<br />

dazu positiv entwickelt. „Zum einen<br />

schreitet der Konzentrationsprozess<br />

durch Fusionen und Übernahmen<br />

fort. Dies zeigt sich vor allem<br />

im Bäckerhandwerk oder bei<br />

Metzgereien. Zum anderen steigt<br />

die Anzahl der Betriebe, die Nachfolger<br />

suchen. Die Kinder von<br />

Handwerksmeistern haben oft eigene<br />

Zukunftsvorstellungen, und<br />

nicht immer finden sich geeignete<br />

Angestellte, die den Betrieb übernehmen<br />

könnten. Am Ende steht<br />

die Betriebsaufgabe“, begründet<br />

Weiß die rückläufige Entwicklung.<br />

Für die Zukunft des Handwerks<br />

sind aus Sicht von Weiß<br />

Kontinuität und Nachhaltigkeit<br />

von zentraler Bedeutung. Und<br />

eine qualifizierte Ausbildung als<br />

Grundvoraussetzung für ein solides<br />

Handwerk. „Je höher die Qualifikation,<br />

desto erfolgreicher agieren<br />

Handwerksbetriebe im<br />

Markt“, stellt Weiß fest. Er plädiert<br />

deshalb für das „Qualitätssiegel“<br />

Meisterprüfung. Diese sei<br />

laut ihm der „Königsweg“. pm/gra<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

Unter den Top 10<br />

Der Main-Tauber-Kreis gehört zu den großen Aufsteigern im Deutschland-Ranking von „Focus“:<br />

Innerhalb von drei Jahren hat sich der Kreis um 103 Plätze nach oben verbessert.<br />

Erfolg: Das beste Ergebnis erzielt der Main-Tauber-Kreis in der Kategorie „Lebensqualität“– kein Wunder<br />

bei so malerischen Städten wie Tauberbischofsheim.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Der Main-Tauber-Kreis hat es<br />

im aktuellen Deutschland-<br />

Ranking der Zeitschrift „Focus“<br />

auf Platz zehn der Aufsteiger 2015<br />

bis <strong>2018</strong> geschafft. Im Ranking<br />

der 401 deutschen Kreise und<br />

kreisfreien Städte verbesserte sich<br />

der Main-Tauber-Kreis innerhalb<br />

von drei Jahren um 103 Positionen<br />

von Platz 173 auf 70. Nur<br />

neun andere Kreise und kreisfreie<br />

Städte in Deutschland konnten<br />

sich um noch mehr Plätze verbessern.<br />

„Diese massive Verbesserung<br />

freut mich sehr“, erklärt<br />

Landrat Reinhard Frank. „Darin<br />

spiegelt sich auch die erfolgreiche<br />

Arbeit von Kreistag und Kreisverwaltung<br />

wider.“<br />

Der Platzierung der Landkreise<br />

und kreisfreien Städte ergibt sich<br />

aus den Rangfolgen in den fünf<br />

verschiedenen Einzelkategorien<br />

Wachstum und Jobs, Firmengründungen,<br />

Produktivität und Standortkosten,<br />

Einkommen und Attraktivität<br />

sowie Lebensqualität mit insgesamt<br />

21 Indikatoren. Der<br />

„durchschnittliche Rang“ errechnet<br />

sich aus dem Mittelwert aller<br />

Kategorien.<br />

Das beste Ergebnis erzielt der<br />

Main-Tauber-Kreis in der Kategorie<br />

„Lebensqualität“. Hier wird<br />

mit Rang 15 der 401 Kreise und<br />

kreisfreien Städte ein Spitzenplatz<br />

erreicht. „Dieses Ergebnis deckt<br />

sich mit unseren Aussagen, dass<br />

es sich im Main-Tauber-Kreis sehr<br />

gut leben und arbeiten lässt. Dieser<br />

Landkreis ist besonders familienfreundlich.<br />

Er bietet günstigen<br />

Wohnraum, eine Kulturlandschaft<br />

par excellence und zahlreiche<br />

Freizeitmöglichkeiten. Als attraktiver<br />

Wirtschaftsraum mit 23 Weltmarktführern<br />

und einem idealen<br />

Branchenmix ist der Main-Tauber-Kreis<br />

auch der geeignete Ort<br />

für eine erfolgreiche Karriere“,<br />

sagt Landrat Reinhard Frank.<br />

In der Kategorie „Wachstum und<br />

Jobs“ kommt der Main-Tauber-<br />

Kreis auf Rang 91. In der Kategorie<br />

„Firmengründungen“ erreicht<br />

der Main-Tauber-Kreis mit Rang<br />

182 das schwächste der fünf Teilergebnisse,<br />

befindet sich aber<br />

»Dieser Landkreis<br />

ist besonders<br />

familienfreundlich.«<br />

auch hier noch unter den besten<br />

50 Prozent. Auf Platz 142 steht<br />

der Landkreis in der Kategorie<br />

„Produktivität und Standortkosten“<br />

sowie auf Rang 114 in der Kategorie<br />

„Einkommen und Attraktivität“.<br />

Laut „Focus“ handelt es sich um<br />

die größte Untersuchung aus<br />

Kreisebene in Deutschland. Der<br />

Kölner Forscher Wolfgang Steinle<br />

recherchierte und analysierte<br />

demnach mit seinem Team Millionen<br />

von Daten.<br />

pm<br />

www.focus.de<br />

www.main-tauber-kreis.de<br />

NEWSLINE<br />

Neue Sprecherin für die WJ<br />

REGION. Die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren (WJ)<br />

Heilbronn-Franken haben bei ihrer Versammlung bei<br />

der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim einen neuen<br />

Vorstand für das kommende Jahr gewählt: Melanie<br />

Renje wird 2019 das Amt der Kreissprecherin bekleiden.<br />

Die Bad Mergentheimerin ist als Geschäftsführerin<br />

bei der Mittelstandszentrum Tauberfranken tätig. Seit<br />

Anfang des Jahres ist sie Mitglied der Vollversammlung<br />

der IHK Heilbronn-Franken. Im Jahr 2016 war Renje Vorsitzende<br />

der Regionalgruppe Main-Tauber. pm<br />

Willkommenslotse bleibt –<br />

Handwerkskammer berät<br />

REGION. Andreas Spielmann vom Bildungs- und Technologiezentrum<br />

(BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />

ist „Willkommenslotse“ und berät interessierte<br />

Handwerksunternehmen im Rahmen der Nachwuchs-<br />

und Fachkräftesicherung kostenfrei. „Bei den<br />

Handwerksbetrieben besteht nach wie vor große Unsicherheit<br />

bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen,<br />

Asylsuchende und Flüchtlinge zu beschäftigen“,<br />

sagt Spielmann. Diese Lücke schließt die Handwerkskammer<br />

und bietet Beratung vor Ort. Weitere Infos gibt<br />

es telefonisch unter 0 71 31 / 7 91 27 14, oder per<br />

E-Mail an Andreas.Spielmann@btz-heilbronn.de pm<br />

Neue Kammerspitze<br />

HEILBRONN. In ihrer konstituierenden Sitzung hat die<br />

Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken ihren Präsidenten<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach für die neue<br />

Legislaturperiode <strong>2018</strong>/2022 mit einer Zweidrittelmehrheit<br />

wieder gewählt. Neu gewählt wurden auch die weiteren<br />

Mitglieder des Präsidiums. Insgesamt acht Vizepräsidenten<br />

waren zu wählen, von denen gemäß Satzung<br />

jeweils mindestens ein Vertreter der Industrie, des<br />

verarbeitenden Gewerbes, der Absatzwirtschaft und<br />

der Dienstleister angehören muss.<br />

pm


D ie Bechtle AG konnte auch im<br />

Geschäftsjahr 2017 ihren<br />

Wachstumskurs<br />

eindrucksvoll<br />

fortsetzten. Der Umsatz stieg um<br />

15,4 Prozent auf 3,57 Milliarden<br />

a. Zum Jahresende beschäftigte<br />

Bechtle insgesamt 8353 Mitarbeiter<br />

davon rund 250 am einstiegen<br />

Stammsitz in Gaildorf, wo noch immer<br />

ein Teil der Finanzverwaltung<br />

angesiedelt ist.<br />

Insgesamt bot das IT-Unternehmen<br />

damit 8,9 Prozent mehr Arbeitsplätze<br />

als noch zwölf Monate<br />

zuvor. Einmal mehr wuchs<br />

Bechtle stärker als der Wettbewerb.<br />

Dabei war das Wachstum<br />

weitgehend organisch und kam<br />

aus allen Regionen und allen<br />

Marktsegmenten. Nach Angaben<br />

des Unternehmens steigerten die<br />

ausländischen Gesellschaften den<br />

Umsatz um 14,7 Prozent und überschritten<br />

damit erstmals die<br />

Marke von einer Milliarde a.<br />

In allen Quartalen des zurückliegenden<br />

Geschäftsjahres waren die<br />

Wachstumsraten im Konzern<br />

durchweg zweistellig. Im Laufe<br />

des Jahres entwickelte sich eine<br />

immer stärkere Dynamik. Betrug<br />

das Umsatzplus im ersten Halbjahr<br />

bei 13,8 Prozent so lag es im<br />

dritten Quartal bei herausragenden<br />

19,7 Prozent. „Wir haben in<br />

zahlreiche, für das Unternehmen<br />

wichtige, Zukunftsprojekte investiert.<br />

Darunter der Umzug unseres<br />

Datacenters nach Frankfurt, die<br />

Gründung der Bechtle Clouds und<br />

der Launch der zentralen digitalen<br />

Plattform bechtle.com. Gerade<br />

auch vor diesem Hintergrund<br />

ist das kräftige Wachstum<br />

bei Umsatz und Ertrag eine bemerkenswerte<br />

Leistung unserer Mitarbeiter“,<br />

erklärte der Vorstandsvorsitze<br />

Dr. Thomas Olemotz.<br />

IMPULSE Das Segment IT-Systemhaus<br />

& Managed Services steigerte<br />

den Umsatz um 15,7 Prozent<br />

auf nun 2,52 Milliarden a. Das<br />

breite Angebot an Services, unter<br />

anderem rund um hybride Cloudund<br />

Multi-Cloud-Konzepte, moderne<br />

Workplace- und Datacenter-Architekturen,<br />

Networking, Security<br />

und Anwendungslösungen<br />

sorgte für spürbare Nachfrageimpulse.<br />

Das Segment IT-E-Commerce<br />

wuchs rein um 14,6 Prozent auf<br />

1,05 Milliarden a. Besonders<br />

stark war das Wachstum dabei im<br />

Inland mit einem Plus von 19,2<br />

Prozent auf 307,5 Millionen a.<br />

Die Nachfrage war am höchsten<br />

bei mobilen Endgeräten sowie Monitoren<br />

und Servern. Der Vorstand<br />

blickt optimistisch auf das<br />

laufende Geschäftsjahr <strong>2018</strong>.<br />

„Wir sind hervorragend aufgestellt,<br />

um die aus der Vision 2020<br />

abgeleiteten Ziele zu erreichen.<br />

Unser Erfolg gründet auf der Investitionsbereitschaft<br />

unserer Kunden<br />

in moderne IT-Architekturen,<br />

die eine entscheidende Voraussetzung<br />

zur Nutzung der Chancen<br />

sind, die sich aus der Digitalisierung<br />

ergeben“, sagt Thomas Olemotz.<br />

Hier sieht der Vorstandsvorsitzende<br />

„in den kommenden Jahren<br />

noch ein großes Potenzial.“<br />

Gerade im Bereich der Schulen<br />

stünde die Entwicklung noch ganz<br />

am Anfang. Laptops, Netzwerke,<br />

elektronische Tafeln – Bechtle ist<br />

hier gut unterwegs, auch weil im<br />

zurückliegenden Jahr mit der<br />

Comformatik AG aus Villingen-<br />

Schwenningen ein Spezialist für<br />

diesen Bereich gekauft wurde. Daneben<br />

liefert Bechtle unter anderem<br />

über die Anstalt des öffentlichen<br />

Rechts Dataport für Bremen,<br />

Hamburg, Sachsen-Anhalt und<br />

Schleswig-Holstein sowie den<br />

kommunalen IT-Verbund Schleswig-Holstein<br />

100 000 PCs, Workstations,<br />

Laptops und Tablets sowie<br />

mehr als 110 000 Monitore.<br />

Mit der Bundeswehr wurde erneut<br />

ein Rahmenvertrag geschlossen<br />

und die Landesverwaltung Baden-Württemberg<br />

verlängerte einen<br />

Server-Rahmenvertrag.<br />

ibe<br />

wwww.bechtle.com<br />

Kennzahlen 2017<br />

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Die schlechten Nachrichten<br />

bei der Waldenburger R.<br />

Stahl AG wollen einfach<br />

nicht abreißen. Das börsennotierte<br />

Unternehmen, das in Sachen<br />

explosionsgeschützte Elektronik,<br />

unter anderem für Bohrinseln,<br />

Raffinerien oder Chemiefabriken<br />

zu den erfolgreichsten<br />

Unternehmen seiner Branche<br />

zählt, muss zusätzlich zu dem erwarteten<br />

Nachsteuerverlust von<br />

gut zehn Millionen a einen weiteren<br />

Verlust von rund elf Millionen<br />

a verkraften.<br />

Verlustvorträge mussten<br />

neu bewertet werden<br />

Der zusätzliche Bilanzverlust<br />

rührt daher, dass die Verlustvorträge<br />

von R. Stahl neu bewertet<br />

werden mussten. Verluste können<br />

nämlich nur innerhalb von fünf<br />

Jahren mit Gewinnen verrechnet<br />

werden, was die künftige Steuerlast<br />

senkt. R. Stahl konnte offenbar<br />

nicht plausibel darlegen, dass<br />

innerhalb dieser Frist entsprechende<br />

Gewinne zu erwarten<br />

sind. Auf die Liquidität hat dies<br />

keine Auswirkungen.<br />

Auch wenn die jüngsten Daten<br />

kein Abbild des laufenden Geschäft<br />

darstellen, sondern eher<br />

auf die steuerliche Neubewertung<br />

von Verlustvorträgen aus der Vergangenheit<br />

zurückzuführen sind<br />

– ein vertrauenserweckender Beweis<br />

für die derzeitige Geschäftspolitik<br />

sind sie nicht.<br />

Bei einem Umsatz von 268,5 Millionen<br />

a im vergangenen Jahr<br />

2017 steht ein Verlust von 21,2<br />

Millionen a zu Buche. Die Aktionäre<br />

werden angesichts dieser<br />

Zahlen im laufenden Jahr wohl<br />

auf eine Dividende verzichten müssen.<br />

Seit Jahresbeginn führt Mathias<br />

Hallmann in Waldenburg<br />

das Regiment. Finanzvorstand<br />

Bernd Marx war im Februar überraschend<br />

aus seinem Amt ausgeschieden.<br />

Schon aus zeitlichen<br />

Gründen sei abwegig, dass der<br />

plötzliche Abschied von Bernd<br />

Marx mit dem zusätzlichen Verlust<br />

zusammenhängt, lässt das Unternehmen<br />

wissen. Sein Abschied<br />

sei bereits vor drei Wochen bekannt<br />

geworden, die zusätzliche<br />

Belastung des Ergebnisses erst danach.<br />

Bilanztechnisch rutschten die Hohenloher<br />

noch weiter als erwartet<br />

in die roten Zahlen – die Eigenkapitalquote<br />

wird damit deutlich unter<br />

die 30-Prozent-Marke fallen –<br />

zum Ende des dritten Quartals<br />

hatte das Eigenkapital 84,4 Millionen<br />

a betragen, was einem Anteil<br />

von 31,5 Prozent an der Bilanzsumme<br />

entsprach. Mögliche Kosten<br />

für die bereits angekündigte<br />

weitere Restrukturierung des<br />

Technologieunternehmens – Details<br />

wollte ein R. Stahl-Sprecher<br />

auf Anfrage noch nicht nennen –<br />

sind in dem Verlust für das vergangene<br />

Jahr in Form von Rückstellungen<br />

noch nicht enthalten. Für<br />

etwas Zuversicht sorgt der Umstand,<br />

dass die operativen Zahlen<br />

zuletzt etwas besser als erwartet<br />

waren. Mit einem Umsatz von<br />

70,2 Millionen a war das Schlussquartal<br />

das umsatzstärkste. Vor<br />

Zinsen, Steuern und Sondereffekten<br />

machte das Unternehmen<br />

kaum noch zusätzliche Verluste.<br />

Und bezogen auf das gesamte Jahr<br />

2017 wurde die – allerdings mehrfach<br />

nach unten korrigierte Prognose<br />

– um 1,5 Millionen a übertroffen.<br />

Beim operativen Ergebnis stand<br />

R. Stahl vor außerordentlichen<br />

Kosten mit einem Verlust von 5,4<br />

Millionen a ebenfalls ein wenig<br />

besser da als befürchtet. Der Bestand<br />

an Aufträgen, mit der der renommierte<br />

Betrieb ins neue Jahr<br />

zog, lag bei 92,3 Millionen a.<br />

Ursprünglich wollte die R. Stahl<br />

AG die endgültigen Zahlen nun<br />

Ende <strong>April</strong> vorlegen. Diesen Termin<br />

musste die Aktiengesellschaft<br />

nun verschieben.<br />

Neue Termine werden<br />

noch bekanntgegeben<br />

Die Veränderungen im Vorstand<br />

und die kürzlich erforderlich gewordenen<br />

Anpassungen „bei der<br />

Werthaltigkeit von latenten Steuern<br />

auf Verlustvorträge für das Berichtsjahr<br />

2017“ haben die Firmenleitung<br />

dazu veranlasst, „alle<br />

abschlussrelevanten Sachverhalte<br />

nochmals zu prüfen.“ Mit diesem<br />

Schritt will das Unternehmen<br />

„größtmögliche Klarheit und Verlässlichkeit<br />

schaffen“.<br />

Die neuen Termine für die Vorlage<br />

des Jahresabschlusses und<br />

die Ordentliche Hauptversammlung<br />

– bislang am Freitag, 8. Juni<br />

vorgesehen – werden noch bekanntgegeben.<br />

ibe<br />

www.r.stahl.de<br />

Krise: R. Stahl hat sich mit explosionsgeschützter Elektronik einen<br />

Namen gemacht. Doch seit einiger Zeit reißen die Negativmeldungen<br />

bei den Waldenburgern nicht ab.<br />

Foto: R. Stahl<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

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Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Zu Bechtle<br />

Im Ausland erstmals über der Milliarde<br />

Bechtle: Digitalisierung gibt dem Neckarsulmer Unternehmen einen zusätzlichen Schub.<br />

Kräftige Verluste<br />

R. Stahl: Jahresabschluss wird noch einmal überprüft – weitere Restrukturierung angedacht.<br />

Industrie<br />

04 <strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

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<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Industrie 05<br />

Digitale Fertigungslinie eröffnet<br />

Voith Composites steigt mit Serienproduktion von Carbon-Bauteilen für Audi A8 in den Massenmarkt ein.<br />

Bauteil: Die hochsteife Audi A8-Rückwand.<br />

Mit der Aufnahme der<br />

neuen Carbonfaser-Fertigungslinie<br />

für den Audi<br />

A8 beweist Voith Composites, das<br />

CFK-Entwicklungs- und Produktionszentrum<br />

des Voith-Konzerns,<br />

seine Fähigkeiten in der Serienproduktion<br />

von CFK-Komponenten.<br />

Das CFK-Entwicklungs- und<br />

Produktionszentrum des Voith-<br />

Konzerns hebe damit die Industrialisierung<br />

der Carbonfaser-Fertigung<br />

auf ein neues Niveau und<br />

stärke nachhaltig sein Wachstum<br />

in dem Bereich, schreibt der Heidenheimer<br />

Technikkonzern mit<br />

Niederlassung in Crailsheim in einer<br />

Pressemitteilung.<br />

Die wichtigsten Industrien für den<br />

Einsatz der hochbelastbaren Bauteile<br />

sind die Automobil- und Industriebranche.<br />

Die digitale CFK-<br />

Fertigungslinie für den Audi A8<br />

wurde Anfang März auf der JEC<br />

World <strong>2018</strong> in Paris, der weltweit<br />

führenden Messe für faserverstärkte<br />

Bauteile, vorgestellt. Hier<br />

wurde sie mit dem begehrten JEC<br />

Innovation Award <strong>2018</strong> gekürt.<br />

Er zeichnet jährlich Innovationen<br />

im Bereich der Faserverbundwerkstoffe<br />

aus.<br />

Die Anmeldung in der Kategorie<br />

„Automotive Process“ erfolgte<br />

von Audi zusammen mit Voith, Zoltec<br />

und der DOW-Gruppe. Durch<br />

die Digitalisierung und Automatisierung<br />

von Anlagen und Prozessschritten<br />

könnten so sowohl die<br />

Effizienz als auch die Qualität der<br />

Fertigung deutlich gesteigert werden.<br />

Für die Produktion hat Voith<br />

die hochintelligente, digitale Anlage<br />

nach Industrie 4.0-Gesichtspunkten<br />

entwickelt. Wesentliches<br />

Alleinstellungsmerkmal sei unter<br />

anderem ein patentiertes VRA-Direktfaserablageverfahren<br />

(Voith<br />

Roving Applicator), auf das der<br />

segmentierte Stempelumform-Prozess<br />

folgt. Der Transport zwischen<br />

den einzelnen Prozessschritten erfolgt<br />

über Robotersysteme, die einen<br />

hohen Automatisierungsgrad<br />

umsetzen.<br />

Fertigungslinie setzt<br />

neue Maßstäbe<br />

„Mit unserer komplett neuen, digitalen<br />

Industrie 4.0-Fertigungslinie<br />

setzen wir neue Maßstäbe bei der<br />

Herstellung von Carbonfaser-Bauteilen<br />

für die Großserienfertigung<br />

im Automobilbau“, sagt Voith-<br />

Composites-Geschäftsführer Dr.<br />

Lars Herbeck. „Unser Smart<br />

Factory-Konzept ermöglicht die<br />

automatisierte Fertigung von nahezu<br />

beliebig geformten CFK-Bau-<br />

Innovation: Die Voith Fertigungsstraße in Garching (Deutschland).<br />

teilen in individuellen Losgrößen.“<br />

„Die Grundlagen für diese Großserienfertigung<br />

wurden durch die<br />

seit 2011 bestehende Entwicklungspartnerschaft<br />

zwischen Voith<br />

Composites und dem Automobilhersteller<br />

Audi gelegt. „Eine in<br />

Audi Space Frame-Bauweise gefertigte<br />

Karosserie steht für konsequenten<br />

Leichtbau. Das größte<br />

Bauteil der Fahrgastzelle des<br />

neuen Audi A8, die hochsteife Carbon-Rückwand,<br />

haben wir gemeinsam<br />

mit Voith entwickelt. Sie<br />

trägt wesentlich zur Steifigkeit des<br />

Gesamtfahrzeugs bei“, sagt Dr.<br />

Bernd Mlekusch, Leiter des Leichtbauzentrums<br />

von Audi. Am Standort<br />

Garching bei München erarbeitet<br />

Voith Composites individuelle<br />

Lösungen für Komponenten und<br />

industrielle Fertigungsverfahren<br />

entlang der gesamten CFK-Wertschöpfungskette<br />

für Klein- und<br />

Großserien.<br />

Gegründet 1867, ist Voith heute<br />

mit rund 19 000 Mitarbeitern, 4,2<br />

Milliarden a Umsatz und Standorten<br />

in über 60 Ländern rund um<br />

den Globus eines der großen Familienunternehmen<br />

mit Sitz in<br />

Europa.<br />

Als Technologieführer setze Voith<br />

Maßstäbe in den Märkten Energie,<br />

Öl & Gas, Papier, Rohstoffe<br />

und Transport & Automotive, wie<br />

das Unternehmen schreibt.<br />

www.voith.com<br />

Fotos: Voith<br />

Hochmoderne Arbeitswelten<br />

Rehau-Mitarbeiter testen in einem Pilotprojekt das Büro der Zukunft.<br />

Große Ehre<br />

Dr. Manfred Wittenstein ist Preisträger des German<br />

Leadership Award <strong>2018</strong>.<br />

Hochmoderne IT, multifunktionales<br />

Mobiliar<br />

und eine Farbgebung aus<br />

warmen Holz- und frischen<br />

Grüntönen. Relaxsessel auf der<br />

einen Seite, Teapoint auf der anderen.<br />

Dazwischen ein mit bodentiefen<br />

Vorhängen abtrennbares<br />

Mini-Auditorium mit kleinen,<br />

zur Tribüne stapelbaren,<br />

Sitzwürfeln. Nein, das ist nicht<br />

der hippste Treff der Berliner<br />

Kreativszene, es ist eine Bürowelt<br />

im oberfränkischen Rehau.<br />

Zumindest für die rund 25 Mitarbeiter<br />

des gleichnamigen Polymerspezialisten<br />

mit Niederlassung<br />

in Feuchtwangen, die derzeit<br />

am Pilotprojekt für die<br />

neuen Rehau-Arbeitswelten teilnehmen.<br />

Auf gut 400 Quadratmeter<br />

testen sie neue Gestaltungsansätze.<br />

HERAUSFORDERUNG „Dabei<br />

sind Technik und Funktionalität<br />

nicht alles, was das Büro<br />

der Zukunft ausmacht“, weiß<br />

Dieter Gleisberg, Mitglied der<br />

Rehau-Gruppengeschäftsleitung.<br />

„Die Globalisierung, die<br />

Digitalisierung und auch der demografische<br />

Wandel verändern<br />

unsere Arbeitsweisen“, sagt der<br />

Finanzchef des Unternehmens.<br />

„Arbeitsabläufe erfordern zunehmend<br />

Flexibilität, Spontanität,<br />

kreatives Miteinander und<br />

Individualität.“ Es brauche Freiräume<br />

für kreative Brainstormings,<br />

zugleich aber auch individuelle<br />

Rückzugsmöglichkeiten<br />

für hochkonzentriertes Arbeiten.<br />

Mehr als sechs Monate lang<br />

setzte sich ein interner Arbeitskreis<br />

intensiv damit auseinander,<br />

wie das Büro der Zukunft<br />

aussehen könnte. Externe Experten,<br />

wie das Architekturbüro<br />

Würschinger und das Zukunftsbüro<br />

„foresightlab“, waren<br />

ebenfalls an Bord. Führungskräfte<br />

und Mitarbeiter wurden<br />

über Workshops und Online-<br />

Umfragen aktiv eingebunden.<br />

In der Folge entstand im Erdgeschoss<br />

des Gebäudes Iridium<br />

die jetzige Pilotfläche „Space“,<br />

die verschiedene Bürofunktionen<br />

in einem Raum kombiniert.<br />

Austausch: Dieter Gleisberg, CFO der REHAU Gruppe, im<br />

Gespräch mit Mitarbeiterin Petra Bendzinski.<br />

Foto: Rehau<br />

Auditorium, Think Tank, Phone<br />

Boxes und ergonomisch gestaltete<br />

Arbeitsplätze werden derzeit<br />

von Mitarbeitern aus den<br />

IT-, Produkt- und HR-Bereichen<br />

des Unternehmens auf Praxistauglichkeit<br />

getestet. Vom<br />

Grundrisslayout bis zur Auswahl<br />

der Möbel waren alle Mitarbeiter<br />

in den Prozess eingebunden.<br />

FEEDBACK Erstmals wird<br />

auch der „Desk-Sharing-Ansatz“<br />

bei Rehau erprobt. Die Mitarbeiter<br />

können ihren Arbeitsplatz,<br />

ihr persönliches Arbeitsumfeld,<br />

täglich frei wählen. Anhand<br />

des regelmäßigen Feedbacks<br />

soll die Bürofläche in den<br />

nächsten Monaten nun weiter<br />

optimiert werden. Und wie es ankommt,<br />

möchte Dieter Gleisberg<br />

als Standortverantwortlicher<br />

auch in persönlichen Gesprächen<br />

erfahren: „Offenes<br />

Feedback zählt. Ehrliche Rückmeldungen<br />

sind uns ausgesprochen<br />

wichtig .“<br />

pm<br />

www.rehau.com<br />

Einmal im Jahr prämieren<br />

junge Ingenieure – Absolventen<br />

des „Collège des Ingenieurs“<br />

(CDI) – vorbildliche Unternehmensführung<br />

mit dem „German<br />

Leadership Award“. Diesmal hat<br />

Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender<br />

des gleichnamigen<br />

Igersheimer Spezialisten für<br />

mechatronische Antriebstechnik,<br />

die Auszeichnung erhalten.<br />

PIONIER Überzeugt hat die Jury<br />

die Kombination aus unternehmerischer<br />

Vision und neuen Führungs-<br />

und Managementansätzen,<br />

die Manfred Wittensteins unternehmerisches<br />

Lebenswerk prägt:<br />

„Dr. Manfred Wittenstein hat sich<br />

sowohl als Industrie 4.0-Vordenker<br />

und als Leadership 4.0-Wegbereiter<br />

einen Namen gemacht. Er<br />

setzt mutige Ideen in Produkte<br />

um. Sein Blick für Innovation ist<br />

eine Inspiration für die kommende<br />

Generation an Managern“,<br />

sagte Lars Wagner, Jury-Vorsitzender<br />

und Vorstand von MTU Aero<br />

Engines, bei der Preisverleihung<br />

Ende Februar in Baden-Baden.<br />

Das CDI ist eine unabhängige, internationale<br />

Institution für postgraduierte<br />

Managementausbildung<br />

ausschließlich für Absolventen<br />

der Ingenieur- und Naturwissenschaften<br />

(alle MINT-Fächer).<br />

Das MBA-Programm in Deutschland<br />

wird von Unternehmen finanziert.<br />

Die Verleihung des German<br />

Leadership Award ist Teil des jährlichen<br />

Alumni-Konvents. Der<br />

Preis wird zugleich als Anerkennung<br />

des Geleisteten und als Anstoß<br />

für neue Wege verliehen. pm<br />

www.cdi.fr/de<br />

www.wittenstein.de<br />

Visionär: Wittenstein überzeugte<br />

die Jury. Foto: German Leadership Award<br />

6 Monate<br />

„ verkürzte Nachfolgersuche“<br />

www.drstiller.com<br />

DR. S TILLER


06 Blickpunkt<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Wettlauf im<br />

weltweiten Netz<br />

Die Digitalisierung bringt viele Chancen, birgt gleichzeitig aber auch<br />

gewaltige Risiken: Cyberkriminalität entwickelt sich ständig weiter,<br />

verbessert die Methoden und greift an ungewohnten Stellen an. Wer<br />

seine Daten schützen will, darf in diesem komplexen Wettrennen<br />

keinesfalls stehen bleiben. VON MARIUS STEPHAN<br />

Hackerangriffe auf die Bundesregierung,<br />

mögliche<br />

Wahlmanipulationen in<br />

den USA durch Cyber-Feldzüge<br />

oder Datenleaks bei Facebook &<br />

Co: Wissen ist Macht, und wissen,<br />

wie man an Wissen herankommt,<br />

interessiert nicht mehr nur die Geheimdienste.<br />

Besonders der südostasiatische<br />

Raum steht im Ruf – Regierungen<br />

wie Firmen gleichermaßen – sich<br />

wertvolle Daten per angewandter<br />

Internetexpertise zu „besorgen“.<br />

Gegen den Datenklau gibt es zwar<br />

Schutzmechanismen, diese gestalten<br />

sich jedoch als Wettrennen gegen<br />

die Angreifer, die ihre Möglichkeiten<br />

ständig verbessern. Dabei<br />

geht es nicht nur um Wirtschaftskriminalität,<br />

sondern auch<br />

um Identitätsdiebstahl im Privatsektor.<br />

»Die Bedeutung<br />

eines speziellen<br />

Cyberrisikomanagements<br />

ist noch<br />

nicht überall in<br />

der ersten<br />

Führungsebene<br />

angekommen.«<br />

RISIKO Die aktuelle Studie „Cyber-Risiken<br />

im Maschinen- und<br />

Anlagenbau“ des Verbands Deutscher<br />

Maschinen und Anlagenbauer<br />

(VDMA) bestätigt die Gefahr,<br />

in der sich viele deutsche Unternehmen<br />

befinden: Knapp die<br />

Hälfte der rund 3200 Mitgliedsunternehmen<br />

arbeitet laut VDMA mit<br />

einem veralteten Schutz vor Angriffen<br />

aus dem Netz. Thomas Völker,<br />

Leiter des Ressorts Cyberversicherung<br />

des VDMA, zieht eine eindeutige<br />

Bilanz: „Es besteht akuter<br />

Handlungsbedarf.“<br />

Besonders in den Produktionshallen<br />

liefen die Rechner häufig mit<br />

Altsystemen, die nicht annähernd<br />

auf dem aktuellen Sicherheitsstand<br />

waren. Gerade diese Systeme<br />

sollen aber durch die Industrie<br />

4.0 vernetzt und produktionstechnisch<br />

„intelligent“ gemacht<br />

werden, was weitere Sicherheitslücken<br />

aufreißen kann. Befürchtet<br />

werden Betriebsunterbrechungen,<br />

die neben Ausfällen auch für<br />

Reputationsschäden sorgen. Ein<br />

Produktionsstopp kann die Auslieferung<br />

an Kunden verzögern. Den<br />

möglichen Schaden durch Cyber-<br />

Attacken schätzen die durch den<br />

Internet: Die Bedrohung durch Datendiebe wird in vielen Firmen noch unterschätzt.<br />

VDMA befragten Firmen mehrheitlich<br />

in Bereichen zwischen<br />

500 000 bis eine Million a ein.<br />

„Die Bedeutung eines speziellen<br />

Cyberrisikomanagements ist noch<br />

nicht überall in der ersten Führungsebene<br />

angekommen“, heißt<br />

es in der Studie.<br />

SCHUTZ Die deutliche Mehrheit<br />

– rund 88 Prozent – der vom<br />

VDMA befragten Unternehmen ist<br />

nicht einmal gegen die möglichen<br />

Auswirkungen einer Cyber-Attacke<br />

versichert. Viele Firmen begründen<br />

die bestehende Versicherungslücke<br />

mit der fehlenden<br />

Transparenz der am Markt erhältlichen<br />

Angebote. Insgesamt wurden<br />

244 Firmen mit einem Umsatz<br />

von bis zu 75 Millionen a jährlich<br />

durch den Branchenverband befragt.<br />

In der Region Heilbronn-Franken<br />

sind die Unternehmen sich des Risikos<br />

bewusst: Manche Firmen,<br />

die lieber ungenannt bleiben<br />

möchten, sprechen von mehreren<br />

Tausend Angriffen pro Woche gegen<br />

ihre Netzwerke. Die IT-Verantwortlichen<br />

befürchten, die Aufmerksamkeit,<br />

die eine Äußerung<br />

in der Presse generiere, könne zu<br />

vermehrten Angriffen führen.<br />

www.vdma.de<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Ausgereifte Konzepte werden benötigt<br />

Charles Kionga, Geschäftsbereichsleiter IT-Security bei Bechtle, über Gefahren der Cyberkriminalität und Lösungen.<br />

INTERVIEW VON FRANK LUTZ<br />

REGIOBUSINESS Laut einer aktuellen<br />

Studie von Bitkom Research<br />

sehen 74 Prozent der deutschen<br />

Unternehmen Nachholbedarf<br />

beim Thema IT-Sicherheit.<br />

Entspricht diese Einschätzung Ihren<br />

Beobachtungen?<br />

CHARLES KIONGA Wir teilen<br />

diese Einschätzung. Dies trifft insbesondere<br />

auf mittelständische<br />

Unternehmen zu. Hier lag das<br />

Thema lange Zeit nicht im Fokus.<br />

Die Situation hat sich nach den Angriffen<br />

der letzten Jahre aber geändert.<br />

Unternehmen sind heute stärker<br />

sensibilisiert.<br />

REGIOBUSINESS In den letzten<br />

Wochen und Monaten sorgten ein<br />

Hackerangriff auf das Datennetzwerk<br />

des Bundes sowie die Attacken<br />

des Trojaners „WannaCry“<br />

auf hunderttausende Rechner<br />

weltweit für Schlagzeilen. Nehmen<br />

Unternehmer in Deutschland das<br />

Thema IT-Sicherheit noch zu sehr<br />

auf die leichte Schulter oder<br />

wächst das Bewusstsein für Gefahren<br />

durch Cyberattacken?<br />

CHARLES KIONGA Sicherheitsexperten<br />

sind sich einig, dass wir<br />

hinsichtlich Cyberrisiken an einem<br />

Wendepunkt angelangt sind.<br />

Im Bechtle Blog berichteten wir<br />

2017 über „WannaCry“ und „Not-<br />

Petya“. Das waren Vorboten von<br />

Cyberangriffen der fünften Generation<br />

– großflächig angelegte und<br />

sich schnell ausbreitende Infektionen.<br />

Dabei wurde Infrastruktur in<br />

zahlreichen Ländern lahmgelegt.<br />

Die ersten Vorboten von „Cyberkriegswaffen“?<br />

Gut möglich. Die<br />

Technologien stammen ursprünglich<br />

aus Entwicklungsprogrammen<br />

von staatlichen Organisationen.<br />

Deshalb liegt die Effektivität<br />

erheblich höher als bei gewöhnlichen<br />

Hackerwerkzeugen.<br />

REGIOBUSINESS Wie sieht es in<br />

der Region im Vergleich zur bundesweiten<br />

Situation aus: Ist das Gefahrenbewusstsein<br />

eher stärker<br />

oder schwächer ausgeprägt?<br />

CHARLES KIONGA Regionale<br />

Unterschiede spielen hierbei<br />

kaum eine Rolle, sondern eher<br />

die Branchen. Banken und Versicherungen<br />

zum Beispiel sind gut<br />

aufgestellt. Sie haben IT-Sicherheit<br />

in der Unternehmensstrategie<br />

verankert.<br />

REGIOBUSINESS Gibt es auch<br />

Branchen, die besonders gefährdet<br />

sind?<br />

CHARLES KIONGA Besonders<br />

kritisch zu sehen sind Angriffe auf<br />

Infrastrukturbetreiber und Versorger.<br />

Solche Attacken können verheerende<br />

Auswirkung auf das gesellschaftliche<br />

Leben haben. Deshalb<br />

verpflichtet die KRITIS-Gesetzgebung<br />

– die Abkürzung steht<br />

für „Kritische Infrastrukturen“ –<br />

Experte: Charles Kionga sieht den Kampf gegen Cyberattacken an<br />

einem entscheidenden Punkt angekommen.<br />

Foto: Bechtle<br />

diese Unternehmen, hohe IT-Sicherheitsstandards<br />

zu implementieren.<br />

REGIOBUSINESS Wie hoch ist<br />

der wirtschaftliche Gesamtschaden<br />

durch Cyber-Attacken für Unternehmen<br />

in der Region?<br />

CHARLES KIONGA In Deutschland<br />

beläuft sich der Gesamtschaden<br />

durch Wirtschaftsspionage<br />

und Cyberkriminalität laut einer<br />

Studie des IT-Branchenverbands<br />

Bitkom jährlich auf mehr als 50<br />

Milliarden a. Für die Region liegen<br />

keine genauen Zahlen vor.<br />

REGIOBUSINESS Welche Art<br />

von Cyberattacken ist am häufigsten?<br />

CHARLES KIONGA Cyberkriminelle<br />

sind vor allem an wirtschaftlich<br />

verwertbaren Daten interessiert,<br />

wie Kreditkartendaten oder<br />

Zugangsdaten zu Bezahldiensten,<br />

beispielsweise Paypal. Die Angriffe<br />

durch Erpressungstrojaner<br />

haben abgenommen. Wir beobachten<br />

aber einen Anstieg der Angriffe<br />

durch Crypto Mining Malware.<br />

Diese neuartige Schadsoftware<br />

infiziert Fremdsysteme und<br />

benutzt die Rechenleistung im Hintergrund<br />

zur Generierung von sogenannter<br />

Krypto-Währung.<br />

REGIOBUSINESS Finden Unternehmen<br />

in der Region genug Anbieter,<br />

die sie beim Thema Cybersecurity<br />

beraten und unterstützen?<br />

CHARLES KIONGA Bundesweit<br />

besteht ein Mangel an Experten,<br />

um die vielen Sicherheitsherausforderungen<br />

im Zuge der Digitalisierung<br />

zu bewältigen. Unternehmen<br />

sollten sich genau informieren,<br />

welches Know-how ihr IT-<br />

Dienstleister abdecken kann.<br />

REGIOBUSINESS Sie leiten bei<br />

Bechtle ein Competence Center<br />

für IT-Security & Networking, das<br />

in dieser Form in der Region einzigartig<br />

ist. Was sind seine wichtigsten<br />

Dienstleistungen und wen<br />

unterstützen Sie damit?<br />

CHARLES KIONGA Unser Ziel<br />

ist es, Unternehmen und öffentliche<br />

Auftraggeber bei diesem<br />

Thema kompetent und ganzheitlich<br />

zu betreuen, deshalb haben<br />

wir vor Jahren unsere Expertise in<br />

Neckarsulm gebündelt. Durch die<br />

wachsende Komplexität der Materie<br />

benötigen die Kunden einen<br />

verlässlichen Berater, um ihre IT-<br />

Ressourcen zu schützen. Die Nachfrage<br />

nach Security-Dienstleistungen<br />

hat stark zugenommen. In unserem<br />

Global Network Operations<br />

Center in Neckarsulm betreiben<br />

wir zum Beispiel Sicherheitssysteme<br />

für weltweit agierende Kunden.<br />

REGIOBUSINESS Welche Maßnahmen<br />

halten Sie für besonders<br />

wichtig, um ein Unternehmen besser<br />

vor Cyberattacken zu schützen?<br />

CHARLES KIONGA Unternehmen<br />

benötigen ausgereifte, gesamtheitliche<br />

Lösungskonzepte,<br />

die keine offene Flanke bieten.<br />

Die Gesamtlösung muss rund um<br />

die Uhr überwacht werden. Zudem<br />

gilt es, IT-Sicherheitsprozesse<br />

im Unternehmen zu etablieren<br />

und auch die Mitarbeiter ausreichend<br />

zu sensibilisieren.<br />

www.bechtle.com


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Blickpunkt 07<br />

Angriffe sind individuell verschieden<br />

Landeskriminalamt: Hacker haben es auf alle Daten abgesehen, die sich zu Geld machen lassen.<br />

VON MARIUS STEPHAN UND ALISA GRÜN<br />

Was will ein Hacker schon<br />

auf meinem Rechner,<br />

meine Urlaubsfotos<br />

klauen?“ Reaktionen wie diese<br />

sind nicht selten, wenn es um Datensicherheit<br />

im privaten Bereich<br />

geht. Doch im allgemeinen kann<br />

eine Vielzahl von Daten zu Geld gemacht<br />

werden. „Grundsätzlich haben<br />

Cyberkriminelle verschiedene<br />

Motive. Überwiegend handeln<br />

Cyberkriminelle aus monetären<br />

Gründen, das heißt, es werden<br />

Daten mit dem Ziel entwendet,<br />

um diese zu Geld zu machen.<br />

Dies kann durch die unmittelbare<br />

Verwendung der Daten durch die<br />

Täter selbst, durch den Weiterverkauf<br />

der Daten – zum Beispiel in<br />

einem Darknet oder mittels Erpressung<br />

des Bestohlenen (unter<br />

Androhung der Veröffentlichung<br />

der Daten) gelingen“, erklärt Ulrich<br />

Heffner von der Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit<br />

des Landeskriminalamtes<br />

Baden-Württemberg.<br />

Daten werden<br />

monetarisiert<br />

Verborgen: Sind die Angreifer geschickt und der Schutz veraltet, bemerkt der Attackierte das Eindringen ins System nicht.<br />

Ziel solcher Angriffe sei es, „Zahlungsdaten<br />

in Form von Daten des<br />

Elektronischen Lastschriftverfahrens,<br />

Paypal-Zugangsdaten, Zugangsdaten<br />

zu Online-Shops mit<br />

dort hinterlegten Zahlungsdaten<br />

des Opfers und Kreditkartendaten<br />

oder eine gesamte ,digitale Identität’,<br />

geschäftskritische Daten von<br />

Unternehmen, deren Veröffentlichung<br />

den Ruf oder die Existenz<br />

des Unternehmens gefährden,<br />

oder höchstpersönliche beziehungsweise<br />

sensible Daten von<br />

Privatpersonen zu entwenden.“<br />

Daneben werden „Hackerangriffe“<br />

auch von Unternehmen zur<br />

Konkurrenzausspähung oder von<br />

Staaten als Wirtschaftsspionage<br />

ausgeführt. „Die Motivlage ist hier<br />

insbesondere die Stärkung der eigenen<br />

Wirtschaftlichkeit oder der<br />

gesamten Ökonomie des Staates<br />

durch Stärkung der eigenen Unternehmen<br />

in diesem Staat durch<br />

Schwächung konkurrierender Unternehmen<br />

beziehungsweise Staaten“,<br />

erklärt Heffner.<br />

„Angegriffen werden dabei Unternehmen,<br />

deren Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse<br />

für den Angreifer<br />

wertvoll sind und mittelbar zur<br />

Steigerung dessen Wirtschaftlichkeit<br />

beitragen können. Ziel ist es<br />

dabei, verschiedenste betriebswirtschaftliche<br />

Daten zu erlangen,<br />

zum Beispiel Daten zu Unternehmensprozessen,<br />

Kundenlisten,<br />

Fertigungspläne oder Patentinformationen.“<br />

Wenn der Hacker die<br />

Daten kopiert hat, versucht er sie<br />

Foto: dpa<br />

in irgendeiner Form zu Geld zu<br />

machen. „Die Art des Einsatzes<br />

der entwendeten Daten ist abhängig<br />

von der Zielrichtung der Angreifer“,<br />

sagt Heffner. „Denkbar<br />

sind verschiedenste Formen der<br />

Verwertung der erlangten Daten,<br />

zum Beispiel eigene Verwendung<br />

von Zahlungsdaten zum Kauf von<br />

Waren, Weiterverkauf von Zahlungsdaten<br />

zur Verwendung<br />

durch Dritte, Erpressung des bestohlenen<br />

Opfers und insbesondere<br />

Verwendung zur Herstellung<br />

von Plagiaten oder zumindest der<br />

Optimierung eigener Produkte.<br />

Für Unternehmen kann der Knowhow-Abfluss<br />

besonders drastisch<br />

sein, wenn ein Konkurrenzunternehmen<br />

ein ähnlich oder sogar<br />

identisches Produkt oder eine<br />

Dienstleistung zu günstigeren Konditionen<br />

auf den Markt bringt und<br />

dem bestohlenen Unternehmen<br />

so Aufträge wegbrechen. Dies<br />

kann bis hin zur Existenzbedrohung<br />

gehen“, weiß Heffner.<br />

Lage gestaltet sich<br />

undurchsichtig<br />

Wie viele Angriffe es in der Region<br />

im vergangenen Jahr gab, ist<br />

kaum abzuschätzen. „Hierzu liegen<br />

dem LKA Baden-Württemberg<br />

keine Zahlen vor. Bei Unternehmen<br />

sind die entwendeten Daten<br />

jeweils sehr individuell, da die jeweiligen<br />

,sensiblen Daten’ auch individuell<br />

sind. Bei Privatpersonen<br />

ist grundsätzlich – unabhängig<br />

von der Region Heilbronn-Franken<br />

– festzustellen, dass insbesondere<br />

Zahlungsdaten und komplette<br />

,digitale Identitäten’ im Fokus<br />

der Angreifer stehen“, erläutert<br />

Heffner.<br />

www.lka.polizei-bw.de<br />

Mitarbeiter auf den Ernstfall vorbereiten<br />

Firmen aus der Region nehmen die Sicherheitsvorkehrungen sehr ernst wenn es um das Thema Cyberkriminalität geht.<br />

VON ANNIKA SCHNEIDER<br />

Spätestens nach dem Datenskandal<br />

bei Facebook bedenken<br />

zahlreiche Nutzer, für wen<br />

und für was sie ihre Daten zugänglich<br />

machen. Laut einem Bericht<br />

von Spiegel Online soll das Datenanalyse-Unternehmen<br />

Cambridge<br />

Analyctia unzulässigerweise an Daten<br />

von 50 Millionen Nutzern gelangt<br />

sein. Es stellt sich die Frage,<br />

wie sicher mit vertraulichen Informationen<br />

umgegangen wird. Was<br />

für Privatpersonen gilt, gilt auch<br />

für Unternehmen, denn diese geraten<br />

oft ins Visier von Industriespionen.<br />

DATENSCHUTZ Welche Daten<br />

werden in den Unternehmen geschützt?<br />

„Wir schützen grundsätzlich<br />

alle unsere Daten wie Material-,<br />

Finanz-, Lieferanten - und<br />

Kundendaten“, sagt Steffen Sauer,<br />

vom Bereich der Unternehmenskommunikation<br />

bei Kärcher. Internet<br />

und E-Mail seien die meistgenutzten<br />

Medien für gezielte Angriffe<br />

von Cyberkriminellen. „Wir<br />

haben daher ein besonderes Augenmerk<br />

auf Daten, die mit diesen<br />

Medien transportiert werden“, ergänzt<br />

Sauer.<br />

Doch wie genau schützen die Unternehmen<br />

ihre Daten? Der Kärcher-Angestellte<br />

erklärt: „Neben<br />

zahlreichen technischen Maßnahmen<br />

geben wir unseren Mitarbeitern<br />

konkrete Empfehlungen für<br />

den verantwortlichen Umgang mit<br />

»Internet und<br />

E-Mail sind die<br />

meistgenutzten Medien<br />

für gezielte<br />

Angriffe von Cyberkriminellen.<br />

«<br />

Daten.“ So werde im Internet nie<br />

das gleiche Passwort für unterschiedliche<br />

Dienste genutzt, Besucher<br />

werden in der Produktion begleitet<br />

und von sensiblen Bereichen<br />

ferngehalten. Außerdem verwenden<br />

die Mitarbeiter unterwegs<br />

Blickschutzfolien für Monitore<br />

und achtet darauf, dass beim Verlassen<br />

des Arbeitsplatzes der Rechner<br />

gesperrt wird.<br />

CYBERCRIME Auf die Frage, ob<br />

es in der Vergangenheit schon Berührungspunkte<br />

mit sogenannten<br />

Internetkriminellen gegeben hat,<br />

antwortet Steffen Sauer: „Ja, bei<br />

uns sind auch schon gefälschte<br />

E-Mails eingegangen. Im Rahmen<br />

unserer Security Awareness Initiative<br />

schulen und sensibilisieren<br />

wir die Mitarbeiter im Umgang<br />

mit Phising bei Webseiten,<br />

E-Mails oder Kurznachrichten.“<br />

Wie heikel das Thema ist, zeigt<br />

sich daran, dass viele angefragte<br />

Firmen aus der Region zu den Themen<br />

Hackerangriffe und digitale<br />

Sicherheitskonzepte keinerlei Auskunft<br />

geben wollen.<br />

SYSTEM Da die Cyberkriminellen<br />

immer raffinierter werden,<br />

wenn es darum geht an Kommunikations-<br />

und Finanzdaten zu kommen,<br />

ergreifen Unternehmen immer<br />

bessere Strategien, um den<br />

Konzern zu schützen. So setzen<br />

die meisten Betriebe, laut einer<br />

Sicherheit: Die Firmen aus der Region schützen ihre Daten mit größter Sorgfalt, damit Cyberkriminelle<br />

keine Chance haben.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Studie zum Wirtschaftsschutz von<br />

Bitkom und dem Bundesverfassungsschutz<br />

generell auf einen<br />

technischen Basisschutz. Dabei<br />

gilt: Passwörter auf allen Geräten<br />

zu verwenden, Firewalls und einen<br />

Virenscanner zu installieren<br />

sowie regelmäßige Backups ihrer<br />

Daten zu erstellen.<br />

Auch sogenannte Penetrationstests<br />

kommen zum Einsatz. Dabei<br />

werden Mitarbeiter gezielt auf einen<br />

möglichen Hacker-Angriff vorbereitet.<br />

Durch eine Simulation<br />

können mögliche Schwachstellen<br />

erkannt werden. Das Ziel: Die eigenen<br />

Mitarbeiter zu sensibilisieren<br />

und auf den Ernstfall vorzubereiten.<br />

www.kaercher.com


08 Firmen & Märkte<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Expansion und viele Karrierechancen<br />

Nach Rekordumsatz im letzten Jahr befindet sich Optima Schwäbisch Hall weiter auf Erfolgskurs.<br />

Den höchsten Umsatz der Firmengeschichte<br />

hat die Optima<br />

Packaging Group im<br />

letzten Jahr erzielt: Der Haller Verpackungsspezialist<br />

hat seinen Umsatz<br />

auf über 350 Miollionen a gesteigert.<br />

85 Prozent des Umsatzes<br />

erwirtschaftete das Unternehmen<br />

im Ausland. Weltweit sind mehr<br />

als 2250 Mitarbeiter für Optima tätig<br />

– das ist ein Zuwachs von<br />

mehr als 100 Personen gegenüber<br />

2016. „Auffallend ist der zunehmende<br />

Anteil an digitalen Services<br />

sowie der Softwareeinsatz in<br />

den Anlagen“, schreibt das Unternehmen<br />

in einer Pressemitteilung:<br />

In diesem baue Optima weitere<br />

Stellen aus und bietet viele<br />

Jobangebote. Der Großteil der Mitarbeiter<br />

ist nach wie vor am Haller<br />

Stammsitz beschäftigt: 2017<br />

stieg hier die Mitarbeiterzahl auf<br />

über 1650. An mehreren Standorten<br />

investiert Optima und vergrößert<br />

sich auch <strong>2018</strong> weiter.<br />

„Beim Umsatz bewegen wir uns<br />

seit mehreren Jahren auf hohem<br />

Niveau“, berichtet der geschäftsführender<br />

Gesellschafter, Hans<br />

Bühler, von Optima. „Umso mehr<br />

freut es mich, dass wir 2017 erneut<br />

eine Steigerung erzielen<br />

konnten.“ Ein laufendes, mehrjähriges<br />

Investitionsprogramm sieht<br />

insgesamt rund 50 Miollionen a<br />

für Baumaßnahmen vor. Aktuell<br />

realisiert das Unternehmen in<br />

Schwäbisch Hall ein zentrales Logistikzentrum.<br />

Bis Jahresende soll<br />

das Gebäude mit rund 6000 Quadratmeter<br />

Fläche bezugsfertig<br />

sein. Weitere Gebäude sind in Planung,<br />

darunter für die zentrale<br />

Verwaltung des Unternehmens sowie<br />

Büro- und Fertigungsflächen<br />

für Optima Pharma.<br />

STARTSCHUSS Im vergangenen<br />

Jahr war die Interpack, die<br />

Weltleitmesse der Verpackungsbranche,<br />

der Auftakt für „Optima<br />

Total Care“. Dieses umfangreiche<br />

Dienstleistungsportfolio biete Effizienz<br />

und Sicherheit über den gesamten<br />

Lebenszyklus der Optima-<br />

Anlagen und werde weiter ausgebaut.<br />

Digitale Technologien seien ein<br />

wichtiger Bestandteil von „Total<br />

Care“ und Bediener-Schulungen<br />

ein Beispiel dafür: Bereits nach abgeschlossener<br />

Konstruktion einer<br />

Anlage könnten künftige Maschinenbediener<br />

systematisch geschult<br />

werden: Im „Virtual Reality<br />

Center“ des „Packaging Valley Germany“<br />

lässt sich jede kundenspezifische<br />

Anlage dreidimensional<br />

exakt darstellen.<br />

Nachwuchs: Die Ausbildung von Fachkräften hat traditionell einen hohen Stellenwert bei Optima.<br />

Aktuell befinden sich mehr als 150 Auszubildende im Unternehmen.<br />

Foto: Optima Packaging Group<br />

Der Trend zu digital basierten Services<br />

zeige sich genauso bei Optima<br />

TCAM. Die intelligente Sensorik<br />

überwacht kontinuierlich den<br />

Anlagenzustand, Warnungen erfolgen<br />

automatisch und rechtzeitig,<br />

bevor ein Defekt eintritt. Mit OPAL<br />

bietet Optima eine Software-Lösung<br />

an, die eine „Brücke“ zwischen<br />

der obersten Daten-Ebene<br />

in Unternehmen und der Fertigungsebene<br />

baut. Ein wichtiges Ereignis<br />

ist im Juni die internationale<br />

Messe „Achema“: Auf der<br />

Weltleitmesse der pharmazeutischen<br />

Industrie in Frankfurt<br />

werde Optima mit spannenden<br />

neuen Technologien und Prozessen<br />

für Aufmerksamkeit sorgen,<br />

schreibt das Unternehmen – etwa<br />

mit Lösungen für die effiziente Verarbeitung<br />

kleiner Serien bei<br />

höchsten pharmazeutischen Sicherheitsanforderungen.<br />

Auf der<br />

„Achema“ werde sich Optima zudem<br />

als einer der technologisch<br />

führenden Hersteller von sofort<br />

einsetzbaren Turnkey-Hersteller<br />

mit kombinierten Lösungen für<br />

das pharmazeutische Füllen und<br />

Verschließen, Isolatoren und der<br />

Gefriertrocknung präsentieren.<br />

TURNKEY Die Bedeutung von<br />

Turnkey-Projekten nimmt auch in<br />

anderen Branchen zu. Optima liefert<br />

beispielsweise automatisierte<br />

Komplettlinien für moderne<br />

Wundauflagen, Kaffeeportionspackungen<br />

oder auch Kosmetik-<br />

Produkte.<br />

Als Generalbevollmächtigte verstärken<br />

Gerhard Breu (seit Juli<br />

2017) und Joachim Dittrich (seit<br />

Februar <strong>2018</strong>) die Geschäftsleitung.<br />

Gerhard Breu verantwortet<br />

den Geschäftsbereich Optima<br />

Pharma, Joachim Dittrich ist für<br />

Optima Consumer und mehrere<br />

Beteiligungen zuständig.<br />

Auch auf die Ausbildung legt Optima<br />

großen Wert: Aktuell befinden<br />

sich mehr als 150 Auszubildende<br />

bei Optima, die Mehrzahl<br />

am Standort Schwäbisch Hall. Das<br />

Interesse an MINT-Fächern werde<br />

in Kooperation mit Schulen, beispielsweise<br />

durch die aktive Unterstützung<br />

von Robotik AGs, nachhaltig<br />

gefördert. Optima war auch<br />

2017 wieder Aussteller auf zahlreichen<br />

Karriere-Messen und beteiligte<br />

sich an Veranstaltungen wie<br />

der „Nacht der Ausbildung“.<br />

Über mehrere Zertifikate – etwa<br />

das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber“<br />

oder „berufundfamilie“ – durfte<br />

sich das Unternehmen freuen. Zudem<br />

punkte es mit umfangreichen<br />

Weiterbildungsangeboten, die bis<br />

hin zum berufsbegleitenden Master-Abschluss<br />

reichen. pm<br />

www.optima-packaging.com<br />

ANZEIGE<br />

ADVERTORIAL<br />

Ausgezeichnete Innovationsfreude<br />

Würth Elektronik ist Innovator des Jahres 2017<br />

Das Wirtschaftsmagazin brand eins,<br />

das Statistikportal Statista und das<br />

Institut für Innovation und Technik<br />

haben Würth Elektronik mit seinen<br />

Unternehmensteilen Würth Elektro-<br />

nik eiSos, Würth Elektronik Circuit<br />

Board Technology und Würth Elek-<br />

tronik Intelligent Power & Control<br />

Systems als „Innovator des Jahres<br />

2017“ ausgezeichnet.<br />

Basis für die Auszeichnung als<br />

„Innovator des Jahres 2017“ in der<br />

Kategorie „Elektronik, Elektro-<br />

technik, Automatisierungs- und<br />

Messtechnik“ ist eine groß ange-<br />

legte Befragung von rund 20 000<br />

Führungskräften, 2 000 Vertretern<br />

innovationsprämierter Firmen und<br />

250 Experten des Berliner Instituts<br />

für Innovation und Technik. Würth<br />

Elektronik gehört zu den Unter-<br />

nehmen, die von den Befragten am<br />

häufigsten als Unternehmen mit<br />

innovativen Produkten und Dienst-<br />

leistungen, Prozessinnovationen<br />

und einer innovationsfördernden<br />

Unternehmenskultur genannt wer-<br />

den. Die befragten Experten sehen<br />

Würth Elektronik damit gemeinsam<br />

mit Firmen wie Bosch Sicherheits-<br />

systeme, Infineon Technologies oder<br />

NXP Semiconductors in der Spitzen-<br />

gruppe besonders fortschrittlicher<br />

Unternehmen in Deutschland.<br />

Über Würth Elektronik<br />

Mit Stammsitz in Niedernhall<br />

(Hohenlohe) beschäftigt weltweit<br />

8300 Mitarbeiter und erwirtschafte-<br />

te im Jahr 2017 einen Umsatz von<br />

926 Millionen Euro.<br />

Mit weltweit über 20 Produktions-<br />

standorten gehört Würth Elektronik<br />

zu den erfolgreichsten Gesellschaften<br />

der Würth-Gruppe.<br />

Würth Elektronik ist mit drei Unternehmensbereichen<br />

auf verschiedenen<br />

Märkten international aktiv:<br />

• Würth Elektronik eiSos mit Sitz in<br />

Waldenburg ist einer der größten<br />

europäischen Hersteller von<br />

elektronischen und elektromechanischen<br />

Bauelementen.<br />

Das weltweite Vertriebsnetz<br />

mit 500 technischen Vertriebsmitarbeitern<br />

ist einzigartig im<br />

Elektronikmarkt. Vom Hersteller<br />

wird den Kunden eine exzellente<br />

Design-In-Unterstützung vor Ort<br />

geboten. Die Produktionswerke<br />

in Deutschland, Tschechien,<br />

Bulgarien, den USA, Mexiko,<br />

Taiwan und China garantieren<br />

eine hohe Verfügbarkeit auf allen<br />

Märkten. Alle Katalogprodukte<br />

sind ab Lager verfügbar, Muster<br />

sind kostenlos.<br />

• Als einer der führenden Leiterplattenhersteller<br />

Deutschlands<br />

hat sich Würth Elektronik CBT<br />

(Circuit Board Technology)<br />

mit Hauptsitz in Niedernhall<br />

auf Prototypen sowie kleine<br />

und mittlere Auftragsgrößen<br />

spezialisiert. Aus einer Hand<br />

finden Elektronikentwickler alle<br />

gängigen sowie viele innovativen<br />

Leiterplattentechnologien bis hin<br />

zu Systemlösungen – und nicht<br />

zuletzt fachkundige Spezialisten<br />

als Gesprächspartner.<br />

• Als Spezialist für die Entwicklung<br />

und Produktion von Systemlösungen<br />

in Einpresstechnik wie<br />

beispielsweise Zentralelektriken<br />

ist Würth Elektronik ICS (Intelligent<br />

Power & Control Systems)<br />

mit Sitz in Niedernhall-Waldzimmern<br />

Entwicklungspartner für<br />

viele Nutzfahrzeughersteller. Ein<br />

professionelles Projektmanagement<br />

begleitet die Geschäftspartner<br />

von der Produktidee bis zur<br />

Serienreife.<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.we-online.de<br />

Würth Elektronik eiSos<br />

GmbH & Co. KG<br />

Max-Eyth-Straße 1<br />

74638 Waldenburg<br />

Telefon +49 7942 945-0<br />

www.we-online.de<br />

Von Waldenburg in die<br />

weite Welt!<br />

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von<br />

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die<br />

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern<br />

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,<br />

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.<br />

www.we-online.de


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Politik & Wirtschaft 09<br />

Starker Auftritt<br />

NEWSLINE<br />

Boxweltmeisterin Regina Halmich begeistert als Gastrednerin beim IHK-Frühjahrsempfang.<br />

Beim diesjährigen IHK-Frühjahrsempfang,<br />

der erstmals<br />

im Künzelsauer Carmen<br />

Würth Forum stattfand, begrüßte<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach<br />

etwa 500 Gäste als frisch wiedergewählter<br />

IHK-Präsident. Unkelbach<br />

betonte, dass es der regionalen<br />

Wirtschaft momentan hervorragend<br />

gehe. Doch dürfe die<br />

gute Situation, nicht den Blick auf<br />

die vielfältigen Herausforderungen<br />

der Zukunft „vernebeln“.<br />

Dazu zählten unverändert „Dauerbrenner-Themen,<br />

wie der Fachkräftemangel<br />

und die Digitalisierung“.<br />

Aber auch der nötige nachhaltige<br />

Ausbau der Hochschullandschaft,<br />

die schon lange überfällige umfassende<br />

Unternehmenssteuerreform<br />

und zu vermeidende Dieselfahrverbote<br />

sowie die Auswirkungen<br />

der von den USA verhängten,<br />

beziehungsweise angedrohten<br />

Schutzzölle sprach der IHK-Präsident<br />

an. Und er warnte: „Nationale<br />

Egoismen, Protektionismus<br />

und Provokationen nehmen zu.<br />

Politisches und wirtschaftliches<br />

Handeln wird zunehmend nur<br />

noch daran gemessen, ob man Gewinner<br />

oder Verlierer ist.“<br />

SCHLAGFERTIG Wie ähnlich<br />

sich der Schlagabtausch im Boxring<br />

und im Business sein können,<br />

zeigte anschließend die ehemalige<br />

Boxweltmeisterin Regina<br />

Kurzweilig: Harald Unkelbach, Regina Halmich und Elke Döring (v. li.) boten den rund 500 Gästen<br />

im Künzelsauer Carmen Würth Forum einen interessanten Abend.<br />

Foto: IHK Heilbronn-Franken<br />

Halmich auf. Authentisch, humorvoll<br />

und bisweilen mit Biss führte<br />

die bis heute erfolgreichste Boxerin<br />

aller Zeiten aus, mit welchen<br />

Widerständen sie zu Beginn und<br />

im Laufe ihrer Karriere in dieser<br />

Männerdomäne zu kämpfen<br />

hatte: „Es war schwer meine<br />

Träume und Visionen in die Tat<br />

umzusetzen. Ohne Leidenschaft,<br />

Leidensfähigkeit und ein gutes<br />

Team wäre das alles nicht möglich<br />

gewesen.“ Zahlreiche Gemeinsamkeiten<br />

machten letztlich den Unterschied<br />

zwischen Erfolg und Misserfolg<br />

aus: „Disziplin, Strategie,<br />

Mut, Ausdauer, Teamfähigkeit, ein<br />

unbändiger Wille und die Fähigkeit<br />

Rückschläge einzustecken,<br />

Fehler zu analysieren und immer<br />

wieder weiterzumachen, sind einige<br />

Eigenschaften, die erfolgreiche<br />

Unternehmer und Sportler<br />

gleichermaßen benötigen.“<br />

GENUGTUUNG Und IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Elke Döring bemerkte<br />

mit einem Schmunzeln,<br />

dass Regina Halmich mit ihrer<br />

Lehre zur Rechtsanwaltsfachangestellten<br />

ein eindrucksvolles Beispiel<br />

sei, dass „man mit einer dualen<br />

Ausbildung auch Weltmeisterin<br />

werden kann“.<br />

In der anschließenden, von Döring<br />

moderierten Fragerunde<br />

wurde Halmich dann auch auf ihren<br />

viel beachteten Kampf gegen<br />

Moderator und Entertainer Stefan<br />

Raab angesprochen, bei dem sie<br />

diesem die Nase gebrochen hatte.<br />

Halmich: „Anfangs wollte ich den<br />

Kampf nicht, da ich als seriöse<br />

Sportlerin wahrgenommen werden<br />

wollte. Doch Raab wurde in<br />

seiner Show von Tag zu Tag immer<br />

frecher mit seinen Herausforderungen,<br />

sodass ich letztendlich<br />

zugesagt habe. Ihn dann zu schlagen<br />

war mir auch wirklich eine<br />

Genugtuung.“<br />

pm<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

www.regina-halmich.org<br />

Voith beruft Russwurm in<br />

Gesellschafterausschuss<br />

REGION. Professor Dr. Siegfried Russwurm, bis März<br />

2017 Mitglied des Konzernvorstands von Siemens, ist<br />

Ende März in den Gesellschafterausschuss des Voith-<br />

Konzerns berufen worden. Er folgt in dieser Funktion<br />

auf Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, die nach rund zehn<br />

Jahren planmäßig aus dem Gremium ausscheidet. Der<br />

1963 in Marktgraitz/Lichtenfels geborene Russwurm<br />

gilt international als einer der Wegbereiter der Digitalisierung<br />

der Industrie. „Mit Siegfried Russwurm gewinnt<br />

Voith einen der profiliertesten Pioniere der Industrie<br />

4.0 und erfahrenen Industrielenker für seinen Gesellschafterausschuss“,<br />

sagte Professor Dr. Hans-Peter<br />

Keitel, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses und<br />

Aufsichtsrates des Voith-Konzerns. Als weitere neue<br />

Mitglieder wurden Ina-Maria Schweppenhäuser und<br />

Dr. Hubert Lienhard in den Ausschuss berufen. pm<br />

Zwei Buttersorten werden<br />

ausgezeichnet<br />

SCHWÄBISCH HALL. Als die Ergebnisse des aktuellen<br />

Buttertests der Stiftung Warentest verkündet wurden,<br />

war die Freude in der Hohenloher Molkerei riesig.<br />

Schließlich werden sowohl die am besten bewertete<br />

Butter als auch die drittplatzierte Sorte am Molkereistandort<br />

in Schwäbisch Hall hergestellt. Am besten hat<br />

die „Gut & Günstig Deutsche Markenbutter mildgesäuert“<br />

von Edeka beim Test abgeschnitten. Auf Rang drei<br />

landet die „Milfina Deutsche Markenbutter mildgesäuert“<br />

von Aldi Süd. Edeka und Aldi Süd werden seit Jahrzehnten<br />

mit frischer regionaler Deutscher Markenbutter<br />

von der Hohenloher Molkerei beliefert. Der geschäftsführende<br />

Vorstand der Hohenloher Molkerei,<br />

Martin Boschet, sieht in diesen beiden Spitzenplatzierungen<br />

einen in dieser Form bisher noch nicht erreichten<br />

Erfolg für die Genossenschaft.<br />

pm<br />

Gastkommentar<br />

„Es fehlt ein Mutmacher“<br />

Deutschland hat sieben Großbaustellen für ein besseres Morgen – Die „GroKo“ sollte nun endlich ran die Arbeit.<br />

Keine Frage: Deutschland<br />

geht es glänzend. Nahezu<br />

Vollbeschäftigung, aktuell<br />

sehr vorzeigbare Lohnabschlüsse<br />

und in vielen Branchen randvolle<br />

Auftragsbücher, die signalisieren:<br />

Wir bleiben auf Wachstumskurs.<br />

Meiner Einschätzung nach aber<br />

nicht so lange, wie es nötig wäre,<br />

um die reichlich teuren Pläne der<br />

GroKo für die nächsten vier Jahre<br />

finanzieren zu können. Damit jedoch<br />

alles gut bleibt, muss die<br />

GroKo nach Auffassung vieler Experten<br />

an die Arbeit und sich sieben<br />

„innerdeutschen“ Baustellen<br />

zuwenden; sie darf sich nicht in<br />

der „Wohlstandsfalle“ ausruhen.<br />

Die erste Baustelle machen die Zukunftsbranchen<br />

aus, in denen<br />

Deutschland zu wenig präsent ist.<br />

Gleich mehrere große Beratungsunternehmen<br />

warnen vor der<br />

Übermacht der amerikanischen<br />

Technologiekonzerne. Um künftig<br />

mit den USA und China mithalten<br />

zu können, muss die GroKo die Voraussetzungen<br />

dafür schaffen,<br />

dass disruptive Start-ups schneller<br />

als bisher zu namhaften Großunternehmen<br />

heranwachsen können.<br />

Zuletzt gelungen ist dies SAP<br />

– gegründet vor bald 46 Jahren.<br />

Die zweite Baustelle ist eine „alte<br />

Bekannte“: Es gibt vergleichsweise<br />

zu wenig Risikokapital für<br />

die deutschen Gründer. 2017 standen<br />

den Gründern in Deutschland<br />

4,3 Milliarden a an Venture Capital<br />

zur Verfügung. In den USA summierten<br />

sich die Investments der<br />

Wagniskapitalfinanzierer allein<br />

im vierten Quartal 2017 auf mehr<br />

als 23 Milliarden Dollar. So falsch<br />

wie die Aussage ist, dass Geld<br />

keine Tore schießt, so falsch ist<br />

die Aussage, für Gründungen<br />

spiele Geld keine Rolle; siehe Silicon<br />

Valley. Einziger Hoffnungsschimmer:<br />

Die KfW soll jetzt richtig<br />

Geld für Gründer in die Hand<br />

nehmen; wir sind gespannt.<br />

Dritte Baustelle: Die (sehr guten)<br />

Ergebnisse deutscher Grundlagenforschung<br />

kommen zu selten und<br />

zu langsam „auf den Markt“. Wir<br />

haben zwar sogenannte<br />

„Exzellenzuniversitäten“, aber<br />

keine Uni mit globaler Strahlkraft,<br />

„deren Ausgründungen“, so die<br />

Experten, die die Bundesregierung<br />

beraten, „das Potential dazu<br />

haben, zu neuen Konzernen heranzuwachsen“,<br />

die das eben Erforschte<br />

dann auch rasch „in den<br />

Markt bringen“. Vierte Baustelle:<br />

Unser Fachkräftepool schwindet:<br />

Im Januar meldeten 29 Prozent<br />

der Unternehmen aus unserer<br />

Schlüsselbranche Metall und Elektro<br />

„Produktionsbehinderungen<br />

wegen fehlender Arbeitskräfte –<br />

Aufgabenpensum: Auf die Große Koalition warten einige wichtige<br />

Baustellen, die es abzuarbeiten gilt.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

ein trauriger neuer Rekordwert“.<br />

Vor fast zehn Jahren hatte Kanzlerin<br />

Merkel die „Bildungsrepublik“<br />

ausgerufen; geschehen ist<br />

wenig: Noch immer verlassen jährlich<br />

etwa 50 000 Schüler die<br />

Schule ohne Abschluss. Und natürlich<br />

gilt nach wie vor: Ein Zuwanderungsgesetz<br />

nach kanadischem<br />

Vorbild könnte unserem Fachkräftearbeitsmarkt<br />

helfen.<br />

Als fünfte Baustelle nenne ich die<br />

mangelhafte digitale Infrastruktur.<br />

Enttäuschend und nicht nachvollziehbar<br />

ist hier, dass der Koalitionsvertrag<br />

vorsieht, diese jetzt<br />

schon nicht mehr akzeptable Lücke<br />

erst bis 2025 zu schließen.<br />

Auch auf eine zukunftssichere Sozialpolitik<br />

wartet man mit diesem<br />

Koalitionsvertrag vergebens. Bei<br />

der Sicherung des Lebensstandards<br />

im Alter rangiert Deutschland<br />

auf einem der hinteren Plätze<br />

im OECD-Vergleich. Konkret: Im<br />

Durchschnitt ersetzt die Altersversorgung<br />

nach dem jüngsten<br />

OECD-Vergleich in Deutschland<br />

nur 51 Prozent des letzten Nettolohns;<br />

im OECD-Durchschnitt<br />

sind es 63 Prozent. Hinzu kommt,<br />

dass sich die Rentenversicherung<br />

nahezu ausschließlich am abhängigen<br />

Beschäftigungsverhältnis<br />

orientiert, was zunehmend unzeitgemäß,<br />

ja geradezu „altmodisch“<br />

ist, da in Zukunft durch die Digitalisierung<br />

viele Menschen nicht<br />

mehr in traditionellen Arbeitsverhältnissen<br />

beschäftigt sein werden.<br />

Not tut eine „Erwerbstätigenversicherung“<br />

zur Verhinderung<br />

drohender Altersarmut. Immerhin<br />

plant die GroKo eine Vorsorgepflicht<br />

für Selbständige. Aber bis<br />

das wirkt, das dauert. Die siebte<br />

Baustelle hat mit der deutschen<br />

Mentalität zu tun: Es fehlt der<br />

Glaube an ein „besseres Morgen“,<br />

es mangelt an Zukunftszuversicht,<br />

schlicht an dem Mut, sich wie zu<br />

Kanzler Schröders Zeiten „noch<br />

einmal neu zu erfinden“. Ein „Redakteuren-Kollektiv“<br />

schrieb<br />

dazu im Handelsblatt vom 10. Februar<br />

<strong>2018</strong>: „Nun, 15 Jahre später,<br />

Dr. Walter Döring<br />

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine<br />

der Gallionsfiguren der FDP. Er war Gemein-<br />

derat in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der<br />

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister<br />

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet<br />

der 64-Jährige als Consultant und hält Vor-<br />

lesungen an Hochschulen. Im Kreistag ist er<br />

für die Freien Demokraten politisch aktiv.<br />

Döring ist Initiator und Mitorganisator des<br />

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“<br />

in Schwäbisch Hall und gründete die Akade-<br />

mie Deutscher Weltmarktführer.<br />

ist der Muff zurück, und die<br />

große Frage lautet, ob Deutschland<br />

ähnlich wie um die Jahrtausendwende<br />

noch einmal die Kraft<br />

besitzt, sich neu zu erfinden“. Es<br />

fehlt ein Mutmacher.<br />

Ein großer Schritt auf diesem Weg<br />

wäre es schon, wenn sich die<br />

GroKo an die Arbeit machte und<br />

dabei zum Beispiel einen Vorschlag<br />

von Emmanuel Macron aufgriffe,<br />

der die Gründung einer<br />

deutsch-französischen Innovationsagentur<br />

vorschlug. Warum<br />

denn nicht mit einem „guten Nachbarn“<br />

zusammenarbeiten, wenn<br />

es um das Anpacken von „innerdeutschen“<br />

Baustellen geht?<br />

Foto: Hans Kumpf


Ausgestattet mit einer kom-<br />

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Apletten Bäckerei und gestal-<br />

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Atet in einer modernen Optik<br />

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Aaus Holz und Stahl: Der Shop der<br />

inhabergeführten Aral-Tankstelle<br />

in der Stuttgarter Straße in Aalen<br />

unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht<br />

von anderen Stationen. Der<br />

Betreiber, Ludwig Dalacker &<br />

Sohn, hat dort zusammen mit Lekkerland<br />

unter der Marke Frischwerk<br />

ein innovatives Konzept für<br />

Tankstellenshops entwickelt und<br />

umgesetzt.<br />

BEGEHRT Ein großer Schritt –<br />

der sich nun ausgezahlt hat: Die<br />

Station ist als bester Tankstellenshop<br />

in Deutschland ausgezeichnet<br />

worden. Eine unabhängige Expertenjury<br />

kürte den „Frischwerk“-Store<br />

in Aalen zum „Shop<br />

des Jahres <strong>2018</strong>“ in der Kategorie<br />

Tankstelle/Raststätte. Der in der<br />

Branche begehrte Preis wird jährlich<br />

vom Fachmagazin „Convenience<br />

Shop“ vergeben. Die Verleihung<br />

fand Ende Februar bei der<br />

Fachveranstaltung „Handel und<br />

Wandel in Tankstellen und Convenience<br />

Shops“ in Berlin statt.<br />

„Dieser Preis bedeutet uns sehr<br />

viel“, freut sich Nathan Catalano,<br />

Leiter Einkaufspool und Tankstellenbetrieb<br />

Aalen bei Dalacker &<br />

Sohn. Zusammen mit dem Team<br />

der Sieger-Tankstelle widmete er<br />

den Preis Kurt Dalacker, dem Inhaber<br />

des Unternehmens, das in<br />

diesem Jahr sein 115-jähriges Bestehen<br />

feiert. „Das ist ein kleines<br />

Dankeschön für sein Lebenswerk,<br />

das Kraftstoffgeschäft, und seinen<br />

Spürsinn, zum richtigen Zeitpunkt<br />

neue Wege zu gehen“, sagt Nathan<br />

Catalano. „Er hat nicht eine Sekunde<br />

an diesem Konzept gezweifelt.<br />

Ohne ihn und seinen Mut<br />

wäre dieser Shop nicht entstanden.“<br />

Das in Gaildorf ansässige<br />

Unternehmen Dalacker & Sohn betreibt<br />

heute rund 30 Tankstellen<br />

in Baden-Württemberg.<br />

SIEGER Die Auszeichnung<br />

„Shop des Jahres“ ist der zweite<br />

wichtige Preis, für „Frischwerk“.<br />

Im letzten Jahr hatte das Konzept<br />

den „International Convenience<br />

Retailer of the Year Award – Honorable<br />

Mention“ in der Kategorie<br />

„small formats“ gewonnen.<br />

„Frischwerk“ setzte sich gegen<br />

zahlreiche Bewerbungen aus aller<br />

Welt durch – und holte den Preis<br />

zum ersten Mal nach Deutschland.<br />

„Frischwerk“ komme aber nicht<br />

nur in der Branche gut an, heißt<br />

es in einer Pressemitteilung: „Unser<br />

reichhaltiges Backwaren- und<br />

Snack-Angebot, das viele frisch zubereitete<br />

Produkte umfasst, sowie<br />

die Kaffee-Spezialitäten sind bei<br />

den Kunden sehr beliebt“, erzählt<br />

Catalano. Auch andere Besonderheiten<br />

des Shops, wie das freie<br />

WLAN, die Handy-Aufladestationen<br />

und die Möglichkeit, sich zu<br />

einem günstigen Preis eine Kombination<br />

aus Hauptspeise, Nachtisch<br />

und Getränk zusammenzustellen,<br />

würden zur Attraktivität beitragen.<br />

„Für uns ist die Auszeichnung<br />

auch ein Ansporn, den eingeschlagenen<br />

Weg konsequent fortzusetzen“,<br />

sagt Unternehmensinhaber<br />

Kurt Dalacker. „Nur durch moderne<br />

und innovative Ansätze wie<br />

diesen können sich Tankstellenshops<br />

im intensiven Wettbewerb<br />

behaupten.“<br />

Der Shop in Aalen ist derzeit einer<br />

von bundesweit zwei „Frischwerk“-Testshops.<br />

Der Convenience-Experte<br />

Lekkerland will den<br />

Test nun kurzfristig auch auf weitere<br />

Shops ausweiten und das Konzept<br />

Ende des Jahres seinen Kunden<br />

in Deutschland zur Verfügung<br />

stellen.<br />

pm<br />

www.dalacker.de<br />

www.frischwerk.com<br />

www.lekkerland.de<br />

Das Familienunternehmen Ludwig Dalacker & Sohn wurde 1903<br />

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ist seit 2005 zertifizierter Aral Fachbetrieb und ausgezeichmen<br />

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ist seit 2005 zertifizierter Aral Fachbetrieb und ausgezeichnet<br />

mit dem RAL-Gütezeichen.<br />

net mit dem RAL-Gütezeichen.<br />

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net mit dem RAL-Gütezeichen.<br />

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Ausgezeichnet: Das innovative Konzept zahlt sich aus.<br />

Foto: Ludwig Dalacker & Sohn<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

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Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Bodenständig und zukunftsorientiert<br />

Deutschlands bester Tankstellenshop<br />

Aral-Tankstelle von Ludwig Dalacker & Sohn in der Stuttgarter Straße in Aalen erhält renommierten Branchenpreis.<br />

»Er hat nicht<br />

eine Sekunde an<br />

diesem Konzept gezweifelt.<br />

«<br />

Firmen & Märkte<br />

10 <strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Um negative finanzielle Folgen einer<br />

Berufsunfähigkeit abwenden zu können,<br />

ist eine kompetente, fachanwaltliche<br />

Unterstützung nötig.<br />

❚ Die wichtigste Absicherung der eigenen<br />

Arbeitskraft für Unternehmer ist die Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

und die Krankentagegeldversicherung.<br />

Wie so oft kommt es auf das Kleingedruckte,<br />

d. h. die Versicherungsbedingungen an und<br />

gerade hier kann eine kompetente juristische<br />

Beratung und Vertretung ein böses Erwachen<br />

verhindern.<br />

Bei einer vorübergehenden 100 %-igen<br />

Arbeitsunfähigkeit kann der Verdienstausfall<br />

durch die Krankentagegeldversicherung ausgeglichen<br />

werden. Nach deren Bedingungen<br />

endet das Versicherungsverhältnis aber mit<br />

Eintritt der Berufsunfähigkeit, die Leistungen<br />

werden dann nach 3 Monaten eingestellt.<br />

Für Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung,<br />

muss Berufsunfähigkeit gegeben<br />

sein. Diese setzt voraus, dass infolge Krankheit<br />

der zuletzt ausgeübte Beruf voraussichtlich<br />

mindestens 6 Monate nicht mehr zu mindestens<br />

50 % ausgeübt werden kann.<br />

Nach der sog. konkreten Verweisung darf auch<br />

keine andere Tätigkeit ausgeübt werden, die<br />

der bisherigen Lebensstellung entspricht.<br />

Dagegen erfordert die abstrakte Verweisung,<br />

dass der Versicherte auch keine andere Tätigkeit<br />

ausüben kann, zu der er aufgrund Ausbildung<br />

und Fähigkeit in der Lage ist und die<br />

seiner Lebensstellung entspricht.<br />

Ist die Berufsunfähigkeit anerkannt, sind die<br />

Leistungen bis zum Vertragsende zu erbringen,<br />

außer die Voraussetzungen für die<br />

Berufsunfähigkeit sind zwischenzeitlich entfallen<br />

oder der Versicherte hat eine andere<br />

Tätigkeit entsprechend der konkreten Verweisung<br />

aufgenommen.<br />

Da die Voraussetzungen beider Versicherungen<br />

nicht identisch sind, können sogar für<br />

rungen nicht identisch sind, können sogar für<br />

eine gewisse Zeit Leistungen aus beiden<br />

eine gewisse Zeit Leistungen aus beiden<br />

gleichzeitig bezogen werden. Es kann aber<br />

gleichzeitig bezogen werden. Es kann aber<br />

natürlich auch sein, dass einer oder sogar<br />

natürlich auch sein, dass einer oder sogar<br />

beide Versicherer die Eintrittspflicht verneinen,<br />

z. B. aufgrund unterschiedlicher medizinischer<br />

Beurteilungen.<br />

Um gegen diese Risiken gewappnet zu sein,<br />

Um gegen diese Risiken gewappnet zu sein,<br />

sollte eine kompetente fachanwaltliche Beratung<br />

und Vertretung erfolgen. Hierfür hat die<br />

tung und Vertretung erfolgen. Hierfür hat die<br />

Kanzlei Reinhart-Kober-Großkinsky mit ihrem<br />

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Fachanwalt für Versicherungsrecht, Herrn Jürgen<br />

Spatzier, langjährige Erfahrung.<br />

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Kanzlei Bad Mergentheim<br />

RA Jürgen Spatzier<br />

Herrenwiesenstr. 12 · 97980 Bad Mergentheim<br />

Tel. 0 79 31 / 95 86 53-0 · Fax 0 79 31 / 95 86 53-80<br />

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Absicherung der Arbeitskraft<br />

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – beugen sie vor<br />

RA Jürgen Spatzier<br />

Fachanwalt für<br />

Versicherungsrecht<br />

Fachanwalt für Sozialrecht<br />

Der gerade Weg aufwärts muss an der Börse<br />

Der gerade Weg aufwärts muss an der Börse<br />

nicht immer der Beste sein. Wenn Anleger<br />

nicht immer der Beste sein. Wenn Anleger<br />

nicht immer der Beste sein. Wenn Anleger<br />

regelmäßig in einen Fondssparplan einzah<br />

regelmäßig in einen Fondssparplan einzah<br />

regelmäßig in einen Fondssparplan einzahlen,<br />

muss das ungeliebte Auf und Ab von<br />

len, muss das ungeliebte Auf und Ab von<br />

Aktien nicht immer von Nachteil sein.<br />

Aktien nicht immer von Nachteil sein.<br />

Aktien nicht immer von Nachteil sein.<br />

❚ Sommer 2007: Die deutsche Wirtschaft<br />

brummt und der Dax markiert ein neues<br />

brummt und der Dax markiert ein neues<br />

brummt und der Dax markiert ein neues<br />

Rekordhoch. Doch für Börsianer soll das der<br />

Rekordhoch. Doch für Börsianer soll das der<br />

vorerst letzte Anlass zur Freude sein. Denn am<br />

vorerst letzte Anlass zur Freude sein. Denn am<br />

vorerst letzte Anlass zur Freude sein. Denn am<br />

Horizont braut sich da bereits die Finanzmarkt<br />

Horizont braut sich da bereits die Finanzmarktkrise<br />

zusammen. Kaum hat sich dieser Sturm<br />

krise zusammen. Kaum hat sich dieser Sturm<br />

gelegt, wirbeln Eurokrise und Griechenlandgelegt,<br />

wirbeln Eurokrise und Griechenlandgelegt,<br />

wirbeln Eurokrise und Griechenland-<br />

Drama die Kurse durcheinander.<br />

Drama die Kurse durcheinander.<br />

Zehn Jahre danach können Fondssparer sagen:<br />

Zehn Jahre danach können Fondssparer sagen:<br />

Zehn Jahre danach können Fondssparer sagen:<br />

Schwamm drüber. Sie mussten zwar Nerven<br />

Schwamm drüber. Sie mussten zwar Nerven<br />

Schwamm drüber. Sie mussten zwar Nerven<br />

beweisen, dafür wurden sie aber Stand heute<br />

beweisen, dafür wurden sie aber Stand heute<br />

beweisen, dafür wurden sie aber Stand heute<br />

mit glänzenden Ergebnissen belohnt. Denn<br />

mit glänzenden Ergebnissen belohnt. Denn<br />

trotz des zwischenzeitlichen Kurstiefs konnten<br />

trotz des zwischenzeitlichen Kurstiefs konnten<br />

trotz des zwischenzeitlichen Kurstiefs konnten<br />

Sparpläne auf deutsche Aktienfonds seit Som<br />

Sparpläne auf deutsche Aktienfonds seit Som<br />

Sparpläne auf deutsche Aktienfonds seit Sommer<br />

2007 eine ansehnliche Rendite erzielen.<br />

mer 2007 eine ansehnliche Rendite erzielen.<br />

Einer der Gründe für die starke Bilanz ist das<br />

Einer der Gründe für die starke Bilanz ist das<br />

Comeback der Aktienmärkte in den vergange<br />

Comeback der Aktienmärkte in den vergange<br />

Comeback der Aktienmärkte in den vergangenen<br />

Jahren. Doch auch die regelmäßigen Ein<br />

nen Jahren. Doch auch die regelmäßigen Einzahlungen<br />

hatten einen positiven Effekt auf die<br />

zahlungen hatten einen positiven Effekt auf die<br />

zahlungen hatten einen positiven Effekt auf die<br />

Ergebnisse. Denn wenn Anleger beispielsweise<br />

Ergebnisse. Denn wenn Anleger beispielsweise<br />

jeden Monat 200 Euro in einen Aktienfonds<br />

jeden Monat 200 Euro in einen Aktienfonds<br />

jeden Monat 200 Euro in einen Aktienfonds<br />

investieren, erwerben sie bei tieferen Kursen –<br />

investieren, erwerben sie bei tieferen Kursen –<br />

also in Krisenzeiten – mehr Anteile als bei<br />

also in Krisenzeiten – mehr Anteile als bei<br />

also in Krisenzeiten – mehr Anteile als bei<br />

hohen Kursen und erzielen so einen günstige<br />

hohen Kursen und erzielen so einen günstigeren<br />

Durchschnittspreis. Das macht sich bei der<br />

ren Durchschnittspreis. Das macht sich bei der<br />

nächsten Börsenerholung bemerkbar. „Wenn<br />

nächsten Börsenerholung bemerkbar. „Wenn<br />

man die Kunden auf diesen Cost-Averageman<br />

die Kunden auf diesen Cost-Average-<br />

Effekt aufmerksam macht, dann betrachten sie<br />

Effekt aufmerksam macht, dann betrachten sie<br />

die Kursschwankungen in einem anderen<br />

die Kursschwankungen in einem anderen<br />

die Kursschwankungen in einem anderen<br />

Licht“, so Dieter Brenner. „Und das ist ja nicht<br />

Licht“, so Dieter Brenner. „Und das ist ja nicht<br />

das einzige Plus. Sparpläne punkten auch mit<br />

das einzige Plus. Sparpläne punkten auch mit<br />

das einzige Plus. Sparpläne punkten auch mit<br />

ihrer Flexibilität. Man kann die Sparraten jeder<br />

ihrer Flexibilität. Man kann die Sparraten jederihrer<br />

Flexibilität. Man kann die Sparraten jederihrer<br />

Flexibilität. Man kann die Sparraten jeder<br />

zeit anpassen oder auch aussetzen und, wenn<br />

zeit anpassen oder auch aussetzen und, wenn<br />

zeit anpassen oder auch aussetzen und, wenn<br />

man möchte, sich die angesparte Summe aus<br />

man möchte, sich die angesparte Summe aus<br />

man möchte, sich die angesparte Summe aus-<br />

Im Zickzack ans Ziel<br />

Mit Fondssparplänen durch unruhige Börsenzeiten manövrieren<br />

Mit Fondssparplänen durch unruhige Börsenzeiten manövrieren<br />

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BANKEN-TIPP<br />

zahlen lassen.“ Gleichwohl sollten Anleger<br />

beachten, dass eine Anlage in Investmentfonds<br />

Kursschwankungen unterliegt, die sich negativ<br />

auf den Wert der Anlage auswirken können.<br />

Nicht zu vergessen die große Auswahl an Fonds<br />

und die Transparenz: Börsentäglich lässt sich<br />

die angesparte Summe samt Renditeangabe<br />

abrufen. Wegen Vorzügen wie diesen sind<br />

Fondssparpläne von jeher sehr beliebt. Manche<br />

Sparer sind von den Nullzinsen so frustriert, die<br />

kommen von selbst und sagen: „Jetzt ist es<br />

genug.“ Die Klientel reicht vom jungen Einsteiger,<br />

der mit 25 Euro monatlich erste Erfahrungen<br />

mit Wertpapieren sammeln möchte, bis<br />

zur gut verdienenden Führungskraft, die bereits<br />

ein Fondsdepot hat und nun zusätzlich jeden<br />

Monat 500 Euro in den Vermögensaufbau<br />

steckt.<br />

Dieter Brenner,<br />

Bereichsleiter Crailsheim<br />

Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550<br />

Fax 0791/754550<br />

E-Mail: info@sparkasse-sha.de<br />

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Internet: www.sparkasse-sha.de<br />

Internet: www.sparkasse-sha.de


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Im Spitzenfeld<br />

Bildung & Hochschulen 11<br />

Stabilo wächst<br />

Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen schneidet beim Hochschulranking gut ab.<br />

Wie jedes Jahr veröffent-<br />

Wlicht die WirtschaftsWo-<br />

Wche ihr exklusives<br />

Hochschulranking für Studieninteressierte.<br />

In dieser Studie<br />

werden mehr als 500 Personalverantwortliche<br />

in Deutschland<br />

gefragt, von welchen Universitäten<br />

und Hochschulen sie in den<br />

verschiedenen Fächern am<br />

liebsten Absolventen rekrutieren<br />

– und auf welche Kriterien<br />

sie dabei achten. Die befragten<br />

Personaler kamen hierfür aus<br />

den unterschiedlichsten Bereichen<br />

sowie Unternehmensgrößen.<br />

Studiengang landet<br />

auf Platz acht<br />

Platzierung: Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist erneut<br />

unter den Top 10.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Auch in diesem Jahr darf sich<br />

der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen<br />

der Hochschule<br />

Heilbronn, Campus Künzelsau<br />

über eine Platzierung in den<br />

Top 10 freuen. Erstmalig erschien<br />

der Studiengang 2014<br />

im Ranking der WirtschaftsWoche<br />

auf Rang zehn. Seither<br />

konnte sich der Studiengang in<br />

den Top 10 jedes Jahr erneut<br />

platzieren – so auch wieder dieses<br />

Jahr. Von bundesweit 510<br />

Studiengängen gelang es in diesem<br />

Jahr 44 Studiengängen den<br />

Sprung in das Ranking der Wirtschaftswoche.<br />

Der Studiengang<br />

am Campus Künzelsau wurde<br />

von den Personalverantwortlichen<br />

auf Platz acht gewählt. Studiendekan<br />

Prof. Dr. Rainald Kasprik<br />

ist stolz darauf, dass sich<br />

die Positionierung im Markt<br />

seit 2014 aus Sicht der Personalleiter<br />

so erfolgreich durchgesetzt<br />

hat. Die gute Bewertung<br />

begründet Kasprik mit den drei<br />

wichtigsten Aufgabenschwerpunkten<br />

eines Wirtschaftsingenieurs,<br />

die im Studium nicht<br />

fehlen dürfen: Die Beurteilung<br />

der Wirtschaftlichkeit in Industriegüterunternehmen<br />

und die<br />

Erfolgsträchtigkeit von Angeboten<br />

und Märkten, der Technische<br />

Einkauf und das Vertriebsmanagement<br />

sowie das Projektmanagement<br />

mit der Steuerung<br />

und Umsetzung komplexer bereichsübergreifender<br />

Aufgabenstellungen.<br />

„Dies ist unsere<br />

Kernbotschaft und macht das<br />

Studium am Campus Künzelsau<br />

für unsere Studierenden so erfolgreich.<br />

Wir bleiben nicht stehen<br />

und entwickeln den Studiengang<br />

praxis- und anwendungsorientiert<br />

weiter. Ziel soll<br />

sein sich internationalen Inhalten<br />

zu öffnen und die Projektarbeit<br />

mit nationalen und internationalen<br />

Hochschulen zu vertiefen.“<br />

Freude ist groß über<br />

die Platzierung<br />

Auch der Dekan der Fakultät<br />

für Technik und Wirtschaft am<br />

Campus Künzelsau, Prof. Dr.<br />

Thomas Bezold, freut sich über<br />

die wiederholt sehr gute Platzierung<br />

in den Top 10.<br />

„Dieses Ergebnis unterstreicht<br />

einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität<br />

und Leistungsfähigkeit<br />

des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen,<br />

aber<br />

auch die gute Performance unserer<br />

Absolventen im Job“,<br />

meint Bezold.<br />

pm<br />

www.hs-heilbronn.de<br />

Fachmarktunternehmen expandiert auch <strong>2018</strong>.<br />

Fachmarkt: Die 40. Filiale wurde<br />

in Lübbecke eröffnet. Foto: Stabilo<br />

Die Fachmarktgruppe Stabilo,<br />

mit Firmenstammsitz in Kupferzell-Mangoldsall,<br />

setzt weiter<br />

auf Wachstum. Das Unternehmen,<br />

das im letzten November in Lübbecke<br />

(NRW) bundesweit seinen 40.<br />

Fachmarkt eröffnete, hat inzwischen<br />

41 Filialen am Start und in<br />

den nächsten Monaten kommen<br />

weitere dazu.<br />

Im Februar eröffnete Stabilo in<br />

Mittweida seinen 41. Markt, in<br />

Sachsen mittlerweile den vierten.<br />

Mit einer Verkaufsfläche von rund<br />

4500 Quadratmeter inklusive integriertem<br />

Gartencenter gehört<br />

auch diese Filiale der sogenannten<br />

Maxi-Schiene an. Maxi-Filialen<br />

werden bei Stabilo intern die<br />

Standorte genannt, die über ein<br />

Gartencenter verfügen, und davon<br />

gibt es mittlerweile elf in ganz<br />

Deutschland. Die Übernahme des<br />

dortigen Bau- und Hobby Baumarktes<br />

war eine „Non-Stopp-<br />

Übernahme“, also aus dem laufenden<br />

Betrieb heraus, mit Stichtagsabgrenzung<br />

zum 31. Januar, so<br />

Marketingleiter und Unternehmenssprecher<br />

Markus Wedde.<br />

Momentan läuft dort noch der rabattierte<br />

Abverkauf des „Alt-Sortimentes“<br />

um Platz für das doch in<br />

vielen Bereichen sehr spezielle Angebot<br />

der Stabilo-Fachmarktkette<br />

zu schaffen. Mittlerweile beschäftigt<br />

die Stabilo Fachmarkt-Gruppe<br />

bundesweit knapp 800 Mitarbeiter.<br />

Weitere Neueröffnungen sind im<br />

<strong>April</strong> in Wildeck-Obersuhl und im<br />

Mai in Sachsen-Anhalt geplant.<br />

Des Weiteren stehen dieses Jahr<br />

noch die Eröffnung des neuen Logistikzentrums<br />

in Steinheim am Albuch<br />

(bei Heidenheim) und der<br />

„Spatenstich“ des Erweiterungsbaus<br />

in Übrigshausen an. Zwischen<br />

Schwäbisch Hall und Künzelsau<br />

direkt an der B19, soll neben<br />

den schon bestehenden Lager-<br />

und Verwaltungsgebäuden<br />

ein weiterer Komplex entstehen.<br />

„Wir platzen aus allen Nähten und<br />

viele unserer Verwaltungsbereiche<br />

sind aus Platzmangel dezentralisiert“<br />

erklärt Markus Wedde. pm<br />

www.stabilo-fachmarkt.de<br />

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ADVERTORIAL<br />

Tag der Ausbildung 21. <strong>April</strong> <strong>2018</strong><br />

Tag der Ausbildung 21. <strong>April</strong> <strong>2018</strong><br />

Bürkert Fluid Control Systems<br />

Beim Familienunternehmen Bürkert<br />

dreht sich seit 1946 alles um das<br />

Messen, Steuern und Regeln von<br />

Flüssigkeiten und Gasen. Mehr als<br />

2.500 Mitarbeiter arbeiten weltweit<br />

für uns. Zudem bieten wir im<br />

kaufmännischen und technischen<br />

Bereich über 25 Ausbildungsberufe<br />

sowie Studiengänge an der Dualen<br />

Hochschule und im kooperativen<br />

Modell an.<br />

Die Qualität der Ausbildung ist uns<br />

sehr wichtig. Mit entsprechend<br />

hohem Engagement unterstützen<br />

wir in allen Phasen – vom ersten<br />

Kennenlernen bis zum Abschluss.<br />

Und der ist bei uns meist der Be-<br />

ginn für eine erfolgreiche Laufbahn<br />

in unserem Unternehmen.<br />

Bürkert bildet im Durchschnitt rund<br />

120 junge Leute in derzeit 28 mög-<br />

lichen Ausbildungs- und Studien-<br />

richtungen aus. Je nach angestreb-<br />

tem Ausbildungsberuf kommen<br />

Schulabgänger mit Abschlüssen<br />

vom Hauptschulabschluss bis zum<br />

Abitur zu Bürkert. Sie werden von<br />

elf Ausbildern und Fachausbildern<br />

sowie 50 Ausbildungsbeauftragten<br />

in den jeweiligen Fachbereichen<br />

betreut und im Regelfall am Ende<br />

Ihrer Ausbildung übernommen.<br />

„Mit unserem 2016 neu gebauten<br />

Bürkert-Bildungszentrum in Criesbach<br />

beispielsweise haben wir die<br />

Aus- und Weiterbildung an einem<br />

Ort zusammengefasst und uns so<br />

ganz neue Möglichkeiten für die<br />

Nachwuchsförderung eröffnet“,<br />

so Uhl über das Konzept der Ausbildung<br />

bei Bürkert.<br />

Die Ausbildung bei Bürkert beinhaltet<br />

neben spannenden fachlichen<br />

Inhalten und Trainings auch eine<br />

Extraportion Fun und Action. Es erwartet<br />

dich eine moderne, attraktiv<br />

aufgebaute Ausbildung, mit einer<br />

optimalen Verbindung von Theorie<br />

und Praxis.<br />

Bei Bürkert erwartet euch eine moderne und innovative Ausbil-<br />

dung.<br />

Foto: Bürkert<br />

Neugierig? Dann besuch uns am<br />

Tag der Ausbildung 21. <strong>April</strong><br />

<strong>2018</strong> von 9 – 13 Uhr auf unserem<br />

Campus in Criesbach, Keltenstraße<br />

10, 74653 Ingelfingen-Criesbach<br />

und lerne unsere vielfältigen Ausbildungsberufe<br />

kennen.<br />

Was dich an diesem Tag erwartet?<br />

Ein abwechslungsreiches Programm<br />

mit vielerlei neuen Informationen<br />

für deinen Start bei Bürkert Fluid<br />

Control Systems.<br />

Neben zahlreichen Infoständen zu<br />

den verschiedenen Ausbildungsberufen<br />

und Studiengängen bei uns<br />

bieten wir auch einen Rundgang<br />

durch die Produktion sowie eine<br />

Ausstellung von Ausbildungsprojekten<br />

an. Außerdem hast du die Möglichkeit,<br />

hilfreiche Tipps und Tricks<br />

rund um das Thema Bewerbungen<br />

zu erhalten und die Bürkert-Produkte<br />

näher kennenzulernen.<br />

Wir freuen uns auf deinen Besuch!<br />

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Über BÜRKERT<br />

Bürkert Fluid Control<br />

Systems ist ein weltweit<br />

führender Hersteller von<br />

Mess-, Steuer- und Regelungssystemen<br />

für Flüssigkeiten<br />

und Gase. Die Produkte<br />

von Bürkert kommen<br />

in den unterschiedlichsten<br />

Branchen und Anwendungen<br />

zum Einsatz – das<br />

Spektrum reicht von Brauereien<br />

und Laboren bis zur<br />

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Bürkert Fluid Control Systems<br />

Ausbildungsteam | Holger Koch<br />

Keltenstraße 10 | 74653 Ingelfi ngen-Criesbach<br />

Telefon 07940/10-91 245<br />

• Technischer Produktdesigner<br />

• Produktionstechnologe<br />

• Bachelor of Science (RWH)<br />

Kooperativer Studiengang Elektrotechnik<br />

• Bachelor of Science (DH)<br />

Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik<br />

• Bachelor of Engineering (DH)<br />

Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinenbau,<br />

Wirtschaftsingenieurwesen (Intern. Techn. Projektmanagement,<br />

Intern. Produktion und Logistik)<br />

Besuche uns an unserem Tag der Ausbildung am 21. <strong>April</strong> <strong>2018</strong> von 9-13 Uhr<br />

auf dem Bürkert Campus Criesbach.<br />

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12 Kapital & Finanzen<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Der Jubilar hätte seine Freude<br />

Regionale Genossenschaftsbanken können zum Geburtsjahr von Friedrich Wilhelm Raiffeisen mit besten Zahlen aufwarten.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Friedrich Wilhelm Raiffeisen<br />

wurde am 30. März vor 200<br />

Jahren geboren. Als einer<br />

der Väter der Genossenschaftsidee<br />

wäre er sicherlich stolz darauf,<br />

was aus seiner Wirtschaftsund<br />

Gesellschaftsform geworden<br />

ist. Mehr als 22 Millionen Deutsche<br />

sind Mitglied einer Genossenschaft,<br />

weltweit sind es mehr als<br />

eine Milliarde.<br />

Ein wesentlicher Eckpfeiler sind<br />

dabei die 915 Volksbanken und<br />

Raiffeisenbanken, PSD Banken,<br />

Sparda-Banken sowie genossenschaftlichen<br />

Spezialinstitute.<br />

„Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase,<br />

eines hohen Wettbewerbs<br />

und steigender regulatorischer<br />

Anforderungen konnten wir<br />

die Marken der Vorjahre halten“,<br />

erklärt Marija Kolak, Präsidentin<br />

des Bundesverbandes der Deutschen<br />

Volksbanken und Raiffeisenbanken<br />

(BVR): „Die regionale,<br />

mittelständische Wirtschaft<br />

braucht starke Banken vor Ort.“<br />

Auf den neuen Bundesfinanzminister<br />

komme eine große Verantwortung<br />

zu, sagt Kolak: „Das gilt auch<br />

mit Blick auf die Interessen der<br />

Sparer in Deutschland. In deren<br />

Sinne dürfte es nicht liegen, die<br />

Einlagensicherungssysteme in<br />

Europa zu vergemeinschaften.“<br />

Gerade im Einlagen- und Kreditgeschäft<br />

spielten die Volksbanken<br />

und Raiffeisenbanken zuletzt ihre<br />

Stärken aus. Ihre Kreditbestände<br />

steigerten die Genossenschaftsbanken<br />

in 2017 um bemerkenswerte<br />

5,8 Prozent auf 558 Milliarden<br />

a.<br />

Vor allem der Wohnungsbau trieb<br />

das Geschäft. Fast jeder vierte a<br />

bei Wohnungsbaufinanzierungen<br />

in Deutschland kam von einer Genossenschaftsbank.<br />

Die Kundeneinlagen<br />

betrugen 662 Milliarden<br />

a – ein Anstieg um vier Prozent.<br />

Die Niedrigzinspolitik der EZB<br />

trug wohl ihren Teil dazu bei, dass<br />

vor allem die Sichteinlagen deutlich<br />

zulegten.<br />

Dabei sank die Zahl der Institute<br />

zum Ende des Jahres 2017 auf<br />

915 Banken. Das sind fusionsbedingt<br />

57 Banken weniger als im<br />

Vorjahr. Mit 11 108 Bankstellen<br />

(Hauptstellen und Zweigstellen)<br />

sind die Kreditgenossenschaften,<br />

noch immer fest in den Regionen<br />

verankert. Der Zinsüberschuss<br />

sank um 1,6 Prozent auf 16,3 Milliarden<br />

a. Dagegen stieg der Provisionsüberschuss<br />

um 8,1 Prozent<br />

auf rund 4,9 Milliarden a aus. Gerade<br />

die Vermittlungserträge im<br />

Wertpapier- und Fondsgeschäft<br />

legten kräftig zu, da die Kunden in<br />

Anlageprodukte mit höherer Renditeerwartung<br />

investieren. Weiteren<br />

Einfluss hatten das Versicherungs-<br />

sowie das sonstige Vermittlungsgeschäft<br />

und die Erlöse aus<br />

Kontoführungs- und Zahlungsverkehrsentgelten.<br />

Im Jahr 2017 beschäftigten<br />

die Genossenschaftsbanken<br />

rund 146 500 Mitarbeiter,<br />

dies sind rund drei Prozent weniger<br />

als im Vorjahr. Die Genossen<br />

bildeten dabei rund 10 150 junge<br />

Menschen aus.<br />

Der voraussichtliche Jahresüberschuss<br />

vor Steuern lag 2017 bei<br />

7,2 Milliarden a um 6,6 Prozent<br />

niedriger als 2016. Auch in der<br />

Region erwies sich das Geschäftsmodell<br />

der Volks- und Raiffeisenbanken<br />

erneut als ungemein stabil.<br />

Was Andreas Siebert (Raiffeisenbank<br />

Kocher-Jagst), Jürgen Fricke<br />

(Volksbank Vorbach-Tauber)<br />

und Eberhard Spies (Vorsitzender,<br />

VR Bank Schwäbisch Hall-<br />

Crailsheim) in ihrer Eigenschaft<br />

als Vorsitzende der Bezirksvereinigung<br />

Hohenlohe Franken beim gemeinsamen<br />

Pressegespräch in<br />

Schwäbisch Hall zu erläutern hatten,<br />

bewegte sich allemal oberhalb<br />

des bundesweiten Durchschnitts.<br />

So legten die Bilanzsummen<br />

der neun genossenschaftlichen<br />

Banken durchschnittlich um<br />

fünf Prozent zu, das Wachstum bei<br />

den Krediten lag bei sieben Prozent<br />

und die Einlagen stiegen um<br />

Trio: Eberhard Spies, Andreas<br />

Siebert und Jürgen Fricke (v.li.)<br />

vertreten die Geno-Banken in den<br />

Regionen Hohenlohe, Main-Tauber<br />

und Schwäbisch Hall. Foto: Heribert Lohr<br />

fünf Prozent. Zuwächse, die die<br />

Genossen zuletzt vor der Niedrigzinsphase<br />

erreichten. Die Mischung<br />

aus hartem Kostenmanagement<br />

und wettbewerbsfähigen Finanzdienstleistungen<br />

trägt ihre<br />

Früchte. Eberhard Spies: „Wir haben<br />

unsere Hausaufgaben gemacht<br />

und auf die Herausforderungen<br />

richtig reagiert – das<br />

schlägt sich jetzt auch in den Zahlen<br />

nieder.“ Alle drei Vorstände beklagen<br />

den Aufwand für die Regulatorik.<br />

Allein in den Häusern der<br />

Bezirksvereinigung sind rund 30<br />

Personalstellen nur damit beschäftigt,<br />

Broschüren, Merkblätter<br />

oder Gesprächsprotokolle zu bearbeiten<br />

und zu prüfen. „Wenn sie<br />

für eine Finanzierung einen fünf<br />

Zentimeter hohen Stapel Papier<br />

vor sich haben, liest das keiner<br />

mehr“, ist sich Jürgen Fricke sicher.<br />

Die persönliche Nähe zu<br />

Markt und Kunden ist für Andreas<br />

Siebert das Pfund, mit dem die Genossen<br />

wuchern können. Mit<br />

knapp 114 000 Mitgliedern erreichen<br />

die Geno-Banken einen<br />

Marktanteil von mehr als 40 Prozent.<br />

Dabei spielen den Genossen<br />

auch allgemeine gesellschaftliche<br />

Entwicklungen in die Karten. „Je<br />

globaler die Welt sich ausrichtet,<br />

desto stärker wird auch die Sehnsucht<br />

nach Überschaubarkeit und<br />

Regionalität“, erklärt Jürgen Fricke:<br />

„Es ist wieder ein wenig<br />

schick geworden, Geschäfte vor<br />

Ort zu machen.“<br />

Dies erklärt auch, warum das Publikum<br />

unterschiedliche Gebührenerhöhungen,<br />

etwa für zusätzliche<br />

Kontoauszüge oder Serviceleistungen,<br />

relativ klaglos hinnahm.<br />

Eberhard Spies: „Unsere<br />

Ausrichtung an Mitgliedern und<br />

Kunden wird angenommen. Die<br />

drei Bankvorstände unisono: „Die<br />

Ergebnisse sind auskömmlich<br />

und eröffnen allen Häusern die<br />

notwendigen Spielräume, um den<br />

Herausforderungen des Marktes<br />

zu begegnen.“<br />

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und der Vertreterversammlung<br />

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– das wissen die Mitglieder der VR<br />

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

eG schon seit langer Zeit zu<br />

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bar. Die Leistungen legen die Un-<br />

ternehmen selbst fest: Das können<br />

beispielsweise ein Bar-Rabatt von<br />

10 Prozent, kostenlose Serviceleis-<br />

tungen oder weitere Sach-Rabatte<br />

sein. Jedes Mitglied, ob jung oder<br />

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Zielsetzung des Mitgliedermehrwertprogramms<br />

ist es, die Region<br />

zu stärken, indem die Kaufkraft<br />

vor Ort bleibt. Außerdem sollen<br />

die Mitglieder die Möglichkeit<br />

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Kunde freut sich über ein kleines<br />

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zum Bezahlen oder Geldabheben<br />

benutzt wird, ist keine zusätzliche<br />

Kundenkarte notwendig.<br />

Für die VR Bank war es von Beginn<br />

an wichtig, dass alle Partner<br />

Vorteile aus dieser Aktion ziehen<br />

– Mitglieder und Partnerunternehmen.<br />

Darum wurde schon 2012<br />

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Konzept entwickelt.<br />

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ehrenamtlich Tätigen sowie eine<br />

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Crailsheim eG oder unter<br />

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FIRMENPORTRÄT<br />

Deutschlands beste Folierer<br />

Signal Reklame feiert das 20-jährige Bestehen und einen neuen Namen: Der Werbetechnik-Spezialist aus Hall<br />

wuchs vom Ein-Mann-Unternehmen zu einem renommierten Mittelständler mit großer Außenwirkung heran<br />

Laut, tief und vor allem bunt – der von<br />

Signal Reklame veredelte Rennwagen<br />

von McLaren steht symbolisch für den<br />

Anspruch, den Gründer und Inhaber<br />

Markus Schaeffler an seine Arbeit stellt.<br />

Aufmerksamkeit erregen auf höchstem<br />

Niveau: in Design, Prozesssteuerung,<br />

Produktion und Montage. So gestaltet<br />

Schäffler Autobeschriftungen und Wer-<br />

beanlagen, für die Signal unter anderem<br />

den weltseiten „Wraplikeaking-Award“<br />

gewann – als einziges Unternehmen in<br />

Deutschland. Nun firmiert Signal Reklame<br />

in Signal Design um.<br />

❚ Die Veredelung von Fahrzeugen liegt dem<br />

Chef seit frühester Kindheit am Herzen:<br />

Der junge Markus Schaeffler sammelte<br />

Modellautos und bemalte diese selbst,<br />

„damit sie schöner aussehen“. Der Gedanke<br />

ist geblieben, der Maßstab ist nun jedoch ein<br />

anderer. Nach seiner Ausbildung bei Würth<br />

macht Schaeffler sich im März 1998 selbstständig.<br />

Von der elterlichen Garage siedelte<br />

der junge Unternehmer innerhalb Michelfelds<br />

um, später in eine Gründerhalle der<br />

GWG in den Haller Solpark.<br />

Die Werbeanlagen werden im Solpark mit<br />

großem Maschinenpark selbst gebaut.<br />

Die erste Bewährungsprobe stand dem<br />

jungen Unternehmen drei Jahre nach der<br />

Gründung bevor. Im Jahr 2000 fragte Opel<br />

an, ob Signal innerhalb von vier Wochen<br />

1000 Fahrzeuge mit Schriftzügen bekleben<br />

könnte. „Wir waren damals gerade mal fünf<br />

Mann, aber wir haben es geschafft. Damals<br />

habe ich gemerkt: Ich bin nicht nur der<br />

kleine Beschrifter aus dem Dorf, ich kann in<br />

größerem Maßstab denken. Mit diesem<br />

Auftrag war ich motiviert“, erzählt Markus<br />

Schaeffler. Schritt für Schritt baut Schaeffler<br />

sein Unternehmen aus, bringt neue Ideen<br />

ein und vergrößert sein Portfolio. 2008<br />

schafft Schaeffler im Solpark mit einem<br />

Neubau Platz zum Wachsen. Das Gebäude in<br />

der Max-Planck-Straße fiel anfangs großzügig<br />

aus. „Ich hatte 15 Mitarbeiter, und wir<br />

wussten nicht so recht, was mit dem Platztun“,<br />

gesteht der 44-jährige Unternehmer<br />

ein. Die Wirtschafts- und Finanzkrise in diesen<br />

Jahren traf den Betrieb mit voller Wucht.<br />

In der Rückbesinnung wählt Schaeffler deutliche<br />

Worte: „Das Unternehmen stand auf<br />

des Messers Schneide. Ich war am Rand meiner<br />

Kräfte, es ging um alles.“<br />

Die Wende kam 2010. Signal gab ein Angebot<br />

für eine Ausschreibung der Commerzbank<br />

ab. Innerhalb von zwölf Wochen sollten<br />

in ganz Deutschland an 1400 Commerzbank-Filialen<br />

die Logos ausgetauscht wer-<br />

den. „Ich hatte keine Ahnung, wie wir das<br />

hinkriegen sollten, doch ich habe bei der<br />

Bank in Frankfurt präsentiert“, erinnert sich<br />

Schaeffler. Sein selbstbewusster Auftritt war<br />

von Erfolg gekrönt. Der Auftrag ging nach<br />

Hall. „Das war für uns auch der Befreiungsschlag.“<br />

Signal Reklame kaufte zunächst in<br />

einem Haller Elektrohandel zwei Paletten<br />

Laptops und eine Palette Handys, um die 80<br />

Monteure auszustatten. Projektpartner bei<br />

diesem Auftrag war eine Unternehmensberatung.<br />

„Die sind extrem professionell vor-<br />

gegangen. Das hat uns einen riesigen Schub<br />

gegeben. Wir haben gelernt, wie man ein so<br />

großes Projekt managt. Fuhrparkleiter nutzen<br />

gerne das Know-how und schätzen das<br />

Qualitätsniveau – der Name eines Unternehmens<br />

ist für dessen inhaber das wertvollste<br />

– so sollte auch die Umsetzung sein“, erzählt<br />

Schaeffler.<br />

Signal ist darauf spezialisiert, Fahrzeuge und<br />

(Licht-)Werbeanlagen und -Einrichtungen zu<br />

beschriften. Jährlich beklebt das Unternehmen<br />

rund 25 000 Autos mit speziellen Folien.<br />

Diese Arbeit geht vom einfachen Aufbringen<br />

eines Schriftzugs bis zur kompletten Beklebung.<br />

Mit der Folierung von Fahrzeugen<br />

macht Signal rund 50 Prozent des Umsatzes,<br />

35 Prozent entfallen auf Werbeanlagen und<br />

Schilder von Filialen und 15 Prozent auf den<br />

Handel mit Werbeartikel. Schaeffler ist<br />

Alleingesellschafter und Alleingeschäftsführer.<br />

Er beschäftigt etwa 70 fest angestellte<br />

Mit-arbeiter, 62 davon in Schwäbisch Hall,<br />

den Rest in fünf deutschen Niederlassungen.<br />

Im Geschäftsfeld mit den Fahrzeugbeschriftungen<br />

ist Signal inzwischen Marktführer,<br />

versichert Markus Schaeffler. Kein anderes<br />

Unternehmen in diesem Geschäftsfeld könne<br />

dermaßen große Stückzahlen stemmen –<br />

kein anderes Unternehmen kann in dieser<br />

Stückzahl bei durchgängiger Qualität dezentral<br />

in ganz Deutschland folieren.<br />

Soviel Erfolg kommt nicht von ungefähr, und<br />

es verwundert nicht, dass im Lauf der Zeit<br />

viele Auszeichnungen für Schaeffler und sein<br />

Team anfielen: „Worldwide Design Award“<br />

oder der „große Mittelstandspreis“ – die<br />

Arbeit von Signal findet vielerorts Anerkennung.<br />

Davon zeugen auch mehrere Fernsehbeiträge,<br />

die über das Unternehmen gedreht<br />

wurden. Die Liste der Kunden ist lang: Fahr-<br />

zeughersteller, Energieversorger, Banken,<br />

Modelabels oder Kaffeehersteller – zum<br />

20-jährigen gönnt sich die Firma nun eine<br />

Modifikation: der Beiname „Reklame“<br />

ändert sich die Tage: mit „Signal Design“<br />

möchte man den gestalterischen Anspruch<br />

mehr nach außen tragen. Als Schaeffler sein<br />

Unternehmen gründete, stand für ihn die<br />

Markus Schaeffler mit einem von Signal gestalteten McLaren MP4-GT3-Rennwagen. Wie im Motorsport ist auch bei Signal<br />

höchste Präzision gefragt.<br />

Fotos: Lonniegraphie<br />

handwerkliche Kompetenz im Vordergrund.<br />

Im Lauf der Zeit entwickelte sich das Unter-<br />

nehmen jedoch immer zu einem Dienstleister,<br />

der Know-how in der Folierung mit Designaufgaben<br />

verknüpft. Für Schaeffler ist die<br />

Umfirmierung eine Konsequenz aus der<br />

eigenen Tätigkeit: „Wir haben viele Designpreise<br />

gewonnen und auch unsere Produkte<br />

gehen immer mehr in diese Richtung. Wir<br />

sind mehr als ein reines Beschriftungsunter-<br />

nehmen und verfügen beim Design über eine<br />

besondere Expertise. Dies soll durch die<br />

Umfirmierung deutlich werden.“<br />

Markus Schaeffler legt großen Wert auf sein<br />

Netzwerk. Mit dem Signal Flottentag rief<br />

der Unternehmer eine Veranstaltung in<br />

Schwäbisch Hall ins Leben, die Entscheider<br />

aus ganz Deutschland anzieht. Es ist mittler-<br />

weile die viertgrößte Flottenveranstaltung<br />

für Fuhrparkleiter in Deutschland, die Branche<br />

trifft sich einmal im Jahr in Schwäbisch<br />

Hall. Redner wie Ex-Mercedes-Formel 1-Chef<br />

Norbert Haug oder den ehemaligen Skispringer<br />

und PS-Enthusiasten Sven Hannawald,<br />

trifft der interessierte Teilnehmer nicht alle<br />

Tage in der Region.<br />

Die Geschäfte laufen gut, im vergangenen<br />

Jahr konnte der Umsatz um zwölf Prozent<br />

gesteigert werden, berichtet Schaeffler.<br />

Signal wächst, aber Markus Schaeffler legt<br />

sein Augenmerk nicht nur auf deutschlandweit<br />

agierende Konzerne: „Mir sind die<br />

Stammkunden aus der Region wichtig, die<br />

uns zum Teil seit 20 Jahren die Treue halten.“<br />

Aufgrund des Wachstums sucht Signal neue<br />

Mitarbeiter. Und obwohl nicht sicher ist, auf<br />

welche Ideen Schaeffler und sein Team noch<br />

kommen werden, eines steht fest: Auch in<br />

Zukunft werden aus den Hallen von Signal<br />

Design auffällige Projekte auf breiten Reifen<br />

rollen und die Aufmerksamkeit des Betrachters<br />

auf sich ziehen.<br />

Das Signal-Team umfasst 70 Mitarbeiter.<br />

Die Smarts von Gemü wurden im Rot des Kunden foliert – für eine einzigartige<br />

Wiederekennung in der Region.<br />

Eine Mini-Flotte für einen Telefonbuchverlag in der Montagehalle von Signal:<br />

Der spezielle antistatische Boden garantiert höchste Verarbeitungsqualität.<br />

Signal Design GmbH<br />

Max-Planck-Straße 3 – 5<br />

74523 Schwäbisch Hall<br />

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14 Firmen & Märkte<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Zwei Millionen Euro an jedem Arbeitstag<br />

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim erreicht eine Rekordbilanzsumme.<br />

VON MARIUS STEPHAN<br />

Im neunten starken Jahr in<br />

Folge erreicht die Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

eine Rekordbilanz. Im Schnitt vergab<br />

die Bank an jedem Arbeitstag<br />

zwei Millionen a an Krediten. Damit<br />

wuchs das Bankhaus seit der<br />

Finanzkrise im Jahr 2008 beständig.<br />

Der Vorstandsvorsitzende Thomas<br />

Lützelberger freut sich über das<br />

Rekordergebnis – mit 3,28 Milliarden<br />

a habe die Sparkasse ihre<br />

„Stellung als größtes Kreditinstitut<br />

im Landkreis Schwäbisch Hall unterstrichen“.<br />

Die Bank erreichte<br />

damit die „größte Bilanzsumme aller<br />

Zeiten“. Der erfolgreiche Abschluss<br />

ziehe sich durch alle Bereiche.<br />

„Wir haben ein boomendes<br />

gewerbliches Kreditgeschäft,<br />

starke Immobilienkredite (plus<br />

40 Prozent) und ein Rekordjahr<br />

bei den Wertpapieren hinter uns.“<br />

Lediglich bei den Versicherungen<br />

sei das Ergebnis um ein Prozent<br />

gegenüber dem Vorjahr gewachsen,<br />

allerdings war auch in diesem<br />

Bereich 2016 ein Rekordjahr<br />

für die Sparkasse. „Es gibt kein<br />

Gebiet, auf dem es gerade nicht<br />

läuft“, ist Lützelberger stolz.<br />

Die Einlagen wuchsen im vergangenen<br />

Jahr um 1,9 Prozent von<br />

2,08 Milliarden a auf 2,12 Milliarden<br />

a. Das Kreditgeschäft verzeichnet<br />

einen höheren Zuwachs:<br />

Betrugen die Ausleihungen 2016<br />

noch 1,91 Milliarden a, stiegen<br />

sie 2017 auf 2,01 Milliarden a an.<br />

Ein Plus von 5,2 Prozent. Das<br />

hohe Wachstum in diesem Bereich<br />

ist vor allem auf investierende<br />

Unternehmen zurückzuführen.<br />

Die Ausleihungen an gewerbliche<br />

Kunden stehen mit 1,08 Milliarden<br />

a und einem Zuwachs von<br />

7,7 Prozent in den Büchern, jene<br />

im privaten Bereich mit rund 892<br />

Millionen a und einem Plus von<br />

3,3 Prozent. Das Ergebnis bewertet<br />

Lützelberger vor allem vor dem<br />

Hintergrund des Verwahrungsentgelts,<br />

das bei dem Geldinstitut seit<br />

2017 auf gewerbliche Einlagen<br />

von über einer Million a erhoben<br />

wird, als äußerst positiv: „Dies hat<br />

zunächst zu Abflüssen geführt,<br />

aber viele sind zurückgekommen.<br />

Wir wollen auch weiterhin kein<br />

Verwahrungsentgelt für private<br />

Vermögen“, stellt der Vorstandsvorsitzende<br />

klar.<br />

Fortschritt: Das neue, repräsentative Gebäude im Solpark feiert in Kürze Richtfest.<br />

BAUPROJEKTE Auch im Netz<br />

läuft das Geschäft der Bank. 2017<br />

verzeichneten die Mitarbeiter<br />

rund 2,3 Millionen Anmeldungen<br />

für das Online-Banking. Trotz des<br />

starken Zuspruchs für das Onlinegeschäft<br />

– Lützelberger: „Das Internet<br />

ist mittlerweile die wichtigste<br />

Filiale“ – investiert die Bank<br />

in ihre Standorte. In diesem Jahr<br />

sollen die Arbeiten an den Filialen<br />

in Mainhardt, Westheim und Obersontheim<br />

sowie der Neubau im<br />

Schwäbisch Haller Solpark abgeschlossen<br />

werden. „In den Filialen<br />

ist unsere direkte Beratungskompetenz,<br />

das ist unsere Qualität.“<br />

Deshalb soll hier weiter investiert<br />

werden. Wachstum verzeichnet<br />

zudem der telefonische Verantwortungsbereich:<br />

Bislang nehmen<br />

20 Mitarbeiter im Kundenservicecenter<br />

rund 300 000 Anrufe<br />

im Jahr entgegen. Seit März übernimmt<br />

das Center auch die Anrufe<br />

der Sparkasse Hohenlohe. Lützelberger<br />

rechnet mittelfristig mit einer<br />

halben Million Anrufe pro<br />

Foto: Sparkasse<br />

Jahr, die zu 80 Prozent an Ort und<br />

Stelle abgeschlossen werden können.<br />

TESTSIEGER Eine willkommene<br />

Überraschung hatte das Internationale<br />

Institut für Bankentests<br />

für Lützelberger und die Mitarbeiter<br />

der Sparkasse in petto:<br />

Sie wurde Testsieger über alle<br />

Kernbereiche hinweg – Privatkunden,<br />

Baufinanzierung, Private Banking<br />

und Firmenkunden. Bei den<br />

Firmenkunden konnte die Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

sogar auf Landesebene ganz vorne<br />

mitspielen und erhielt das Siegel<br />

„Beste Bank in Baden-Württemberg<br />

– Beratung Firmenkunden –<br />

Silber“. Die Sparkasse stellt die<br />

Auszeichnungen öffentlichkeitswirksam<br />

auf den Tresen ihrer Filialen<br />

aus. Lützelberger sieht sowohl<br />

das Bilanzergebnis als auch die<br />

jüngsten Auszeichnungen als Bestätigung<br />

für den Stabilitätskurs:<br />

„Die gute Arbeit der Vorjahre<br />

zahlt sich aus, das ist ein mehrjähriges<br />

Erfolgskonzept.“<br />

MEHRWERT Als weiteren Erfolg<br />

sieht der Bankvorstand das Programm<br />

„S-einfach kaufen“ an. Bei<br />

mittlerweile 170 Partnern in der<br />

Region profitieren die Kunden mit<br />

der Sparkassencard von einem<br />

„Cashback-Programm“. Zum<br />

Start vor einem halben Jahr waren<br />

es 60 Partner. Über 75 000 a Prämie<br />

wurden so bereits an die Kunden<br />

ausbezahlt. Die Prämien übernehmen<br />

dabei die Partner der<br />

Sparkasse, diese wiederum manage<br />

das Projekt und bewerbe es.<br />

www.sparkasse-sha.de<br />

AOK meldet Rekord<br />

Die Krankenkasse verzeichnet seit Kurzem über 50 000<br />

Mitglieder in der Region.<br />

Seit Kurzem sind bei der größten<br />

Krankenkasse vor Ort im<br />

Altkreis Crailsheim mehr als<br />

50 000 Menschen versichert.<br />

2014 versorgten die Standorte<br />

Crailsheim und Gerabronn noch<br />

45 000 Versicherte. Seither kletterten<br />

die Zahlen stetig. „Unsere<br />

Mitbewerber ziehen sich aus der<br />

Fläche zurück und sind kaum<br />

noch vertreten. Wir hingegen sind<br />

schnell vor Ort erreichbar und als<br />

persönliche Ansprechpartner präsent“,<br />

erklärt Gerd Müller, AOK-<br />

KundenCenter-Leiter in Crailsheim,<br />

den Erfolg. Sein nächstes<br />

Ziel ist ein „Marktanteil von über<br />

60 Prozent im Landkreis“. pm<br />

www.aok.de<br />

konzipieren, umsetzen, betreuen<br />

Industrie- und Gewerbebau | Fachplanung Ingenieurholzbau<br />

Sport- und Veranstaltungshallen | Reitsportanlagen | Wohngebäude<br />

Innovativ bauen für die Zukunft<br />

SCHLOSSER®<br />

Industriestraße 17-23<br />

73489 Jagstzell<br />

allnatura in Heubach<br />

Büro- und Ausstellungsgebäude<br />

Tel. +49 7967 90 90 - 0<br />

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Selbst ist der Mann<br />

Am Puls der Zeit zu sein ist die größte Aufgabe von Eberhard Waldenmaier, der sich<br />

geschickt zwischen Design, Tauglichkeit und Komfort bewegt. VON MELANIE BOUJENOUI<br />

Die Trends ändern sich<br />

schnell. Momentan sind<br />

eher waagrechte Elemente<br />

und Kontraste gefragt“,<br />

weiß Eberhard Waldenmaier,<br />

Geschäftsführer des Unternehmens<br />

Waldenmaier und der<br />

Saunafertigung Fechner in<br />

Schwäbisch Hall.<br />

Das Wissen über Design, Kunst<br />

und Technik hat er sich selbst<br />

angeeignet und setzt dies gekonnt<br />

ein. Was Waldenmaier<br />

im Kopf hat, bringen Zeichner<br />

für ihn zu Papier, solange bis<br />

der Prototyp nach seiner Vorstellung<br />

steht. „Trends zu erkennen,<br />

ins Verhältnis zu setzen<br />

und dann etwas daraus zu machen,<br />

was auch Marktchancen<br />

hat, ist die größte Kunst“, sagt<br />

Waldenmaier, „das bringt mein<br />

Geist mit sich.“<br />

ENTWICKLUNG Inzwischen<br />

ist der Autodidakt vierfach für<br />

seine innovativen Sauna-Kreationen<br />

ausgezeichnet. Die internationalen<br />

Gütesiegel German<br />

Design Award, Bestes Produkt<br />

mit dem Plus X Award sowie<br />

zwei Red-Dot-Designpreise gehören<br />

zu den Honorierungen<br />

seiner Arbeit.<br />

Insgesamt beschäftigt Waldenmaier<br />

80 Mitarbeiter in beiden<br />

Unternehmen und generiert<br />

über zwei Millionen a Umsatz<br />

pro Jahr. Der Spaß am Tun<br />

stehe für ihn noch vor den<br />

schwarzen Zahlen. Es gehe<br />

Stolz: Der zweifache Unternehmer wurde bereits mehrfach für<br />

seine Sauna-Kreationen ausgezeichnet.<br />

Foto: Melanie Boujenoui<br />

nicht darum etwas Abgehobenes<br />

zu kreieren, das nachher<br />

keiner kauft, sondern ein Produkt<br />

zu schaffen welches Menschen<br />

nützt, Funktionalität mit<br />

gelungener Optik verbindet<br />

und Wohlfühlkomfort bietet.<br />

„Wenn man das geschafft hat,<br />

ist das schon ein erhebendes<br />

Gefühl“, sagt Waldenmaier<br />

nicht wenig stolz.<br />

Im Jahr 2006 hatte Waldenmaier<br />

das marode Unternehmen<br />

Fechner Saunabau gekauft<br />

und erfolgreich saniert. Elf Mitarbeiter<br />

konnte er übernehmen<br />

– sechs Monteure und fünf im<br />

Verkauf. „Fechner war damals<br />

schon Vorreiter in der Entwicklung<br />

innovativer Ofensysteme,“<br />

erzählt Waldenmaier, „es ist<br />

mir gelungen daran anzuknüpfen.<br />

Jetzt bieten wir hochwertiges<br />

Material, höchst professionelle<br />

Verarbeitung und neue<br />

Maßstäbe in Sachen Technik.“<br />

BEGINN Die Anfänge seines<br />

Unternehmertums gehen aber<br />

weiter zurück: Zu tüfteln begann<br />

Waldenmaier nach seiner<br />

Ausbildung als Schreiner in der<br />

Garage des Elternhauses in<br />

Oberrot. Der damals 19-Jährige<br />

hatte gerade ausgelernt<br />

und eine Idee. „Mir war aufgefallen,<br />

dass Fliegen den Alltag<br />

und den Schlaf stören“, erinnert<br />

sich Waldenmaier, „da begann<br />

ich Fliegengitter zu zimmern<br />

und habe damit den<br />

Markt hier in der Region vor<br />

über 25 Jahren gegründet und<br />

auch den Fertigungsbetrieb mit<br />

meinem Namen.“<br />

Längst ist der Fachbetrieb Waldenmaier<br />

Spezialist rund um<br />

das Thema Insektenschutzgitter<br />

mit großer Auswahl und individueller<br />

Beratung. Genau wie<br />

beim Saunabau stellt Eberhard<br />

Waldenmaier die Bedürfnisse<br />

der Kunden in den Vordergrund<br />

und berät sowohl zu<br />

Hause als auch auf Messen<br />

oder Märkten sowie im Ausstellungsraum<br />

im Gewerbegebiet<br />

Gründle in Schwäbisch Hall.<br />

Mit Maß statt Masse erschließt<br />

der Querdenker neue Märkte<br />

oder schafft diese selbst nach<br />

seiner eigenen Fasson. „Ich mache<br />

mir einfach Gedanken, was<br />

Menschen so bewegt und überlege<br />

mir Neuheiten mit ansprechenden<br />

Designs.“<br />

Waldenmaier hat übrigens aktuell<br />

wieder eine Neuschöpfung<br />

in petto. Das Patent dafür gibt<br />

es bereits und schon bald wird<br />

er verraten, was er sich diesmal<br />

ausgedacht hat.<br />

www.fechner-sauna.de<br />

www.fliegle.de


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Personalmanagement 15<br />

Franz & Wach ausgezeichnet<br />

Der Crailsheimer Personaldienstleister erhält renommierten Preis für innovatives Führungsmodell.<br />

Eine hochrangig besetzte<br />

Jury würdigt das fortschrittliche<br />

Führungsmodell, welches<br />

der Zeitarbeitsanbieter Franz<br />

& Wach vor zwei Jahren eingeführt<br />

hat.<br />

Bereits zum achten Mal verlieh<br />

das Marktforschungsinstitut Lünendonk<br />

& Hossenfelder, Mindelheim,<br />

die renommierten B2B-Service-Awards<br />

in den Kategorien Innovation,<br />

Leistung und Lebenswerk.<br />

Eine hochrangig besetzte<br />

Jury aus 15 Chef- und Wirtschaftsredakteuren<br />

überregionaler Medien<br />

bestimmte in geheimer Wahl<br />

die Preisträger. „Dieses Vorgehen<br />

verleiht den Awards ihren besonderen<br />

Wert“, erläutert Jörg Hossenfelder,<br />

geschäftsführender Gesellschafter<br />

von Lünendonk & Hossenfelder,<br />

„denn damit erhalten<br />

die Preisträger nicht die Anerkennung<br />

einer einzelnen Institution,<br />

sondern die Wertschätzung von renommierten<br />

Marktbeobachtern,<br />

die über das Wirken der Preisträger<br />

zum Teil seit Jahrzehnten berichten.“<br />

Mit dem Innovationspreis <strong>2018</strong><br />

wurde die Franz & Wach Personalservice<br />

GmbH, Crailsheim, für ihr<br />

innovatives und auf Vertrauen<br />

gründendes Führungsmodell ausgezeichnet:<br />

Wenige Vorgaben aus<br />

der Zentrale, viel Verantwortung<br />

vor Ort. Für die internen Mitarbeiter<br />

gilt Vertrauensarbeitszeit ohne<br />

Zeiterfassung, keine Begrenzung<br />

beim Urlaubsanspruch und auch<br />

die aufwändigen Urlaubsgenehmigungen<br />

wurden abgeschafft. Die<br />

Teams werden mit relativen Zielen<br />

geführt, die sie aus der Kenntnis<br />

der konkreten Rahmenbedingungen<br />

heraus entwickeln und im Dialog<br />

mit der Geschäftsführung definieren.<br />

VERTRAUEN Geschäftsführer<br />

Andreas Nusko nahm den Preis<br />

im Rahmen einer Gala-Veranstaltung<br />

kürzlich in Frankfurt entgegen.<br />

Er sieht die Auszeichnung als<br />

Bestätigung dafür, das Unternehmen<br />

zukunftsgerecht aufgestellt<br />

zu haben: „Alle sprechen davon,<br />

dass man sein Angebot an den<br />

Kunden ausrichten muss. Genau<br />

das erfordert aber, dass die Mitarbeiter<br />

sich komplett auf die Kunden<br />

einlassen können und sich<br />

nicht vorrangig mit sich selbst beschäftigen.<br />

Da lag es für uns nahe,<br />

Vorgaben und Reglementierungen<br />

abzuschaffen. Heute führen wir<br />

Preis: Franz & Wach wurde mit dem Lünendonk-Business-to-Business-Award<br />

ausgezeichnet.<br />

Foto: Franz & Wach<br />

mit Vertrauen und Werten – und<br />

die Kunden danken es uns mit<br />

Treue und weiteren Aufträgen.“<br />

Dass dies auch den Mitarbeitern<br />

mehr Spaß macht, liegt auf der<br />

Hand. So ist die Leistung gestiegen<br />

und die Fluktuation gesunken.<br />

„Der Erfolg des neuen Führungsmodells<br />

ist beeindruckend“, kommentiert<br />

Hartmut Lüerßen, Partner<br />

bei Lünendonk & Hossenfelder<br />

die Auszeichnung. „Trotz eines<br />

engen Kandidatenmarktes<br />

konnte Franz & Wach seinen Umsatz<br />

im Jahr 2016 überdurchschnittlich<br />

um mehr als 22 Prozent<br />

auf 75,3 Millionen a steigern.<br />

Zum Vergleich: Das Marktwachstum<br />

im Markt für Zeitarbeit<br />

und Personaldienstleistungen in<br />

Deutschland lag 2016 bei sechs<br />

Prozent.“<br />

Den Award in der Kategorie Leistung<br />

erhielt das Unternehmen<br />

Goldbeck Gebäudemanagement,<br />

Bielefeld, als einer der wachstumsstärksten<br />

Immobiliendienstleister<br />

in Deutschland. Für sein Lebenswerk<br />

wurde Prof. Dr. Bernd Rolfes<br />

ausgezeichnet. Der Gründer<br />

der Unternehmensberatung<br />

zeb.rolfes.schierenbeck.associates,<br />

Münster, gehört mit seinen<br />

Partnern zu den erfolgreichsten<br />

Unternehmensberatungen für Banken<br />

und die Finanzwirtschaft in<br />

Deutschland. Die bundesweit tätige<br />

Franz & Wach Personalservice<br />

GmbH mit Sitz in Crailsheim<br />

beschäftigt mehr als 2800 Mitarbeiter<br />

in derzeit 23 Niederlassungen.<br />

2015 war es das nach Umsatz<br />

am stärksten gewachsene Unternehmen<br />

der Branche. Das Unternehmen<br />

gehört zu den 25 größten<br />

Anbietern für Personaldienstleistung<br />

in Deutschland. Als Serviceführer<br />

stehen der Kundennutzen<br />

und die Mitarbeiterentwicklung<br />

im Mittelpunkt. Klare Kommunikation,<br />

kluges Recruitment und kompetente<br />

Beratung wird als Alleinstellungsmerkmal<br />

gesehen. Franz<br />

& Wach wurde ausgezeichnet als<br />

„Top Personaldienstleister 2017“<br />

durch das Magazin Focus und als<br />

„Top Arbeitgeber Deutschland<br />

2017“ durch das Top Employers<br />

Institute. <strong>2018</strong> wurde es mit dem<br />

Lünendonk-Business-to-Business-Award<br />

in der Kategorie Innovation<br />

für sein innovatives, auf Vertrauen<br />

basierendes Führungsmodell<br />

ausgezeichnet.<br />

pm<br />

www.franz-wach.de<br />

Den Arbeitgebern unter die Arme greifen<br />

Die Personaldienstleistung wird immer komplexer. Neue Formen der Zusammenarbeit bieten Rechts-, Prozess- und Versorgungssicherheit.<br />

Der Einsatz temporären Personals<br />

ist für viele Unternehmen<br />

von großer Bedeutung und<br />

fester Bestandteil der Strategie.<br />

Die Gründe dafür sind vielfältig:<br />

ob Personalengpässe oder fehlendes<br />

Know-how, aber auch der<br />

Fachkräftemangel trägt dazu bei,<br />

dass Personaldienstleister für die<br />

Rekrutierung von Mitarbeitern genutzt<br />

werden. Einige Unternehmen<br />

setzen auf Konzepte wie Master<br />

Vendor. Mehr Sicherheit und<br />

Transparenz beim Einsatz externer<br />

Fachkräfte bieten jedoch<br />

MSP-Lösungen (Managed Service<br />

Providing).<br />

So koordiniert beispielsweise das<br />

Projektteam des HR-Spezialisten<br />

Bera, als strategischer Partner,<br />

das gesamte flexible Personal aller<br />

Dienstleister und übernimmt<br />

die Steuerung sämtlicher Prozesse,<br />

darunter fallen zum Beispiel<br />

auch die Zeiterfassung und<br />

Rechnungsprüfung. Das spart<br />

dem auftraggebenden Unternehmen<br />

viel Energie beziehungsweise<br />

Zeit. Als anerkannter neutraler<br />

Premiumanbieter unterstützt die<br />

Bera rundum: Von der Beratung<br />

und Bedarfsermittlung bis hin zur<br />

Rekrutierung und Eingliederung.<br />

In der Rolle des „federführenden“<br />

Dienstleisters sitzt der HR-<br />

Spezialist häufig vor Ort, kennt<br />

das Kundenunternehmen, die speziellen<br />

Anforderungen der Arbeitsplätze<br />

und kann die benötigten<br />

Mitarbeiter passgenau auswählen<br />

und einarbeiten. Kompetenz und<br />

Erfahrung der Bera resultiert aus<br />

zahlreichen erfolgreichen On-Site<br />

und Vendor Management Projekten<br />

bei renommierten Unternehmen.<br />

Nach eigenen Angaben hat<br />

sich der HR-Dienstleister zum führenden<br />

Personalspezialisten in<br />

der Region entwickelt.<br />

SYSTEM Zentrale und webbasierte<br />

Systeme bilden die Schnittstelle<br />

aller an der Arbeitnehmerüberlassung<br />

beteiligten Instanzen.<br />

In den Systemen der Bera werden<br />

beispielsweise sämtliche (personalwirtschaftlichen)<br />

Prozesse und<br />

Vorgänge detailliert abgebildet.<br />

Die Software funktioniert flexibel<br />

im Browser, ist verschlüsselt und<br />

die Daten der entleihenden Unternehmen<br />

sowie der Mitarbeiter liegen<br />

sicher in einem deutschen Rechenzentrum.<br />

Die Managed Services<br />

werden individuell auf das jeweilige<br />

Unternehmen zugeschnitten.<br />

Der Kunde kann alle Informationen,<br />

die das flexible Personal betreffen,<br />

in Echtzeit abrufen, beispielsweise<br />

die Tarife, die Anzahl<br />

der beschäftigten Zeitarbeitnehmer<br />

im Unternehmen und deren<br />

Franz & Wach steht als erfolgreicher Personaldienstleister<br />

für kluges Recruitment,<br />

das alle Ihre Anforderungen berücksichtigt.<br />

Profitieren Sie jetzt von unseren Stärken –<br />

und von denen unserer Mitarbeiter.<br />

LOGISTIK<br />

Mehr auf:<br />

www.franz-wach.de/logistik<br />

Leidenschaftlich im Einsatz.<br />

Personal – Smart auf Sie abgestimmt.<br />

Einsatzdauer sowie die Performance<br />

der einzelnen Dienstleister.<br />

Neben zahlreichen Vorteilen<br />

und mehr Transparenz durch regelmäßige<br />

Reportings, gewährleisten<br />

das System der Bera vor allem<br />

Rechts-, Prozess- und Versorgungssicherheit.<br />

Als sachkundiger Partner übernimmt<br />

die Bera nicht nur Monitoring,<br />

Reporting und die Zahlungsabwicklung,<br />

sondern auch die<br />

Überwachung der rechtlichen Vorgaben<br />

und verschiedenen Vertragsarten.<br />

Gerade im Bereich der<br />

Arbeitnehmerüberlassung (AÜ)<br />

ist das von großer Bedeutung, da<br />

die Tarifstruktur vielschichtig ist<br />

und viele Fristen zu wahren sind.<br />

Daher bedarf es bei MSP einer<br />

professionellen Softwarelösung,<br />

um den gesamten Prozess des Personalmanagements<br />

rechtsicher<br />

abzubilden. Mit den Managed Services<br />

der BERA sind rechtskonforme<br />

(AÜ-)Verträge, mittels digitaler<br />

Signatur, innerhalb weniger<br />

Minuten abgeschlossen. Das garantiert<br />

den Unternehmen<br />

höchste Flexibilität bei maximaler<br />

Sicherheit.<br />

pm<br />

www.beragmbh.de<br />

Arbeitswelt: Das Projektteam des HR-Spezialisten Bera koordiniert unter<br />

anderem das gesamte flexible Personal aller Dienstleister.<br />

Foto: Bera


16 Firmen & Märkte<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Saubere Sache<br />

Solaranlagenreinigung: Sunny Clean eröffnete kürzlich eine Niederlassung in Crailsheim.<br />

Sicher zugestellt<br />

Berner Group entwickelt neues Liefersystem<br />

für Bau-Profis.<br />

Bereits leichte Verschmutzungen<br />

von Photovoltaikmodulen<br />

erleichtern das<br />

Festsetzen von weiteren Ablagerungen<br />

und bewirken damit,<br />

dass sich die PV-Anlagen morgens<br />

später einschalten und<br />

abends früher ausschalten, was<br />

über die Jahre zu spürbaren Ertragseinbußen<br />

führt. Jede Oberfläche,<br />

die im Freien, liegt sammelt<br />

mit der Zeit Schmutz an.<br />

Unter anderem Fenster, Autos,<br />

Dachziegel, Straßen und<br />

Wände werden von zahlreichen<br />

Stoffen verdreckt, aber auch<br />

die Photovoltaikanlage.<br />

Reinigung: Seit Jahresbeginn ist die Firma Sunny Clean auch in der Region vertreten. Foto: Sunny Clean<br />

FILIALERÖFFNUNG Die<br />

Firma Sunny Clean Solarreinigung<br />

bietet seit 2009 die Reinigung<br />

von großen und kleinen<br />

PV-Anlagen an. Die Reinigung<br />

ergänzen sie um die laufende<br />

Wartung und Fernüberwachung<br />

von PV-Anlagen. Mit aktuell<br />

bundesweit 20 Niederlassungen<br />

bedient Sunny Clean seit<br />

<strong>2018</strong> auch Südwestdeutschland<br />

mit professionellen Angeboten<br />

rund um saubere Module und<br />

glänzenden Ertrag.<br />

Mit fünf Mitarbeitern ist „Sunny<br />

Clean Solarreinigung“ seit Jahresbeginn<br />

in Crailsheim vertreten.<br />

Die Firma unterhält, mit<br />

Sitz in Merenberg bei Frankfurt<br />

am Main, bundesweit 20 Standorte.<br />

Von Crailsheim aus werden<br />

die ersten fünf Mitarbeiter<br />

Solaranlagen in Südwestdeutschland<br />

reinigen.<br />

Eine professionelle Reinigung<br />

von Photovoltaik-Anlagen erfordert<br />

laut Bastian Ringsdorf,<br />

dem Geschäftsführer des Unternehmens,<br />

spezielle Kenntnisse<br />

und Erfahrung im Umgang mit<br />

Photovoltaik, da die Module<br />

bei der Reinigung beschädigt<br />

werden könnten. „Spezielle Unternehmen<br />

wie wir, die eine Reinigung<br />

solcher Anlagen anbieten,<br />

arbeiten mit modernen Geräten<br />

und ermöglichen eine<br />

sanfte Photovoltaik-Reinigung.<br />

Mit diesen können wir alle Verunreinigungen<br />

wie Blütenstaub,<br />

Moose und Flechten, tierische<br />

Fette und industrielle Abgase<br />

entfernen. Wer als Betreiber<br />

von Photovoltaikanlagen<br />

auf Nummer sicher gehen will,<br />

sollte einen professionellen Solarreiniger<br />

beauftragen. Bei Fragen<br />

stehen die Kollegen jederzeit<br />

persönlich zur Seite“, sagt<br />

der Geschäftsführer. Neben<br />

dem wichtigen Know-how um<br />

ungewollten Glasbruch und<br />

Glasschäden zu vermeiden, hat<br />

Sunny Clean Fachwissen über<br />

Vorgaben von Modulherstellern<br />

und Glas. Ebenso reinigen<br />

die Mitarbeiter Module mit speziell<br />

aufbereitetem Wasser um<br />

Ablagerungen wie Kalkrückstände<br />

zu vermeiden. pm<br />

www.sunny-clean.com<br />

Die Warenannahme auf einer<br />

Baustelle stellt Händler wie<br />

Käufer immer wieder vor Probleme.<br />

Die Berner Group hat nun<br />

mit Experten der Firma „feldsechs“<br />

eine Lösung entwickelt,<br />

die den Lieferprozess erleichtern<br />

soll. Der B2B-Großhändler aus<br />

Künzelsau testet das Angebot seit<br />

Anfang März unter den Produktnamen<br />

„Bera Box 2Go“ und „Obticase“<br />

bei seinen Tochtergesellschaften<br />

Berner Deutschland und<br />

BTI bundesweit mit 40 Kunden.<br />

EINFACH Rund um die Uhr werden<br />

die Bestellungen in einer Sicherheitsbox<br />

durch Lieferdienste<br />

auf die Baustelle gebracht und<br />

diebstahlsicher deponiert. Das<br />

System steht grundsätzlich allen<br />

gängigen Versand- und Logistik-<br />

dienstleistern zur Verfügung.<br />

Damit DHL, GLS,<br />

DPD, Hermes &<br />

Co. etwas in die<br />

Baustellenbox<br />

hineinlegen kön-<br />

nen, benötigen<br />

diese<br />

einmalig<br />

eine<br />

Erlaubnis.<br />

Ist die sogenannte<br />

Abstellgenehmi-<br />

gung erteilt, muss<br />

der Besitzer seine<br />

Box über ein Touchfeld und eine<br />

PIN auf „Paketempfang“ stellen.<br />

Der Zusteller kann „Bera Box<br />

2Go“ und „Obticase“ dann öffnen,<br />

die bestellte Ware verstauen<br />

und den Deckel sicher wieder verschließen.<br />

Die Empfänger werden<br />

automatisch beim Eintreffen einer<br />

Sendung informiert. Auf dem<br />

Smartphone können sie unter anderem<br />

das eigene Nutzerprofil verwalten,<br />

auf den Track- & Trace-<br />

Seiten von Zustellern den Status einer<br />

Lieferung überprüfen, Abholungen<br />

managen oder PIN-Codes<br />

zum Öffnen und Verschließen der<br />

Baustellenbox mit anderen Mitarbeitern<br />

teilen. Die Testphase läuft<br />

drei Monate. Der endgültige Rollout<br />

ist bis Sommer geplant. pm<br />

www.berner-group.com<br />

www.feldsechs.com<br />

Praktisch: Die Bera Box 2Go<br />

erleichtert die Lieferung. Foto: Berner<br />

ANZEIGE<br />

FIRMENPORTRÄT<br />

Alles aus einer Hand seit 25 Jahren<br />

Kratschmayer Kälte-Klima-Lüftung steht für gewerkeübergreifendes Know-how, individuellen Kundenservice, innovative Produkte und eine hohe Ausbildungsqualität<br />

Komplettlösungen in der Kälte-, Klima-,<br />

Lüftungs- und Heizungstechnik sowie in<br />

der Gebäudeautomation bietet Kratschmayer<br />

Kälte-Klima-Lüftung. Als innovativer<br />

Dienstleister und Hersteller von<br />

Kaltwassersätzen und Wärmepumpen<br />

mit dem natürlichen Kältemittel Propan<br />

(R290) setzt Kratschmayer auf Effizienz<br />

und Nachhaltigkeit.<br />

❚ Das Leistungsspektrum der Firmengruppe<br />

mit Hauptsitz in Waldenburg<br />

und Standorten in Kupferzell,<br />

Schwäbisch Hall, Stuttgart-Plieningen,<br />

Bönnigheim und Schwieberdingen<br />

umfasst die Planung,<br />

Ausführung, Service und Wartung.<br />

„Unsere Kunden haben den Vorteil,<br />

dass jedes Gewerk in einem Unternehmen<br />

ist“, sagt Geschäftsführer<br />

Hans-Jürgen Kratschmayer. Für das<br />

Know-how und die hohe Schlagkraft<br />

sorgen die zahlreichen Meister,<br />

Techniker und Ingenieure in<br />

allen Bereichen sowie die hohe Mitarbeiterzahl<br />

von über 215 Personen.<br />

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal<br />

des Unternehmens, das im<br />

Januar 2019 sein 25-jähriges Bestehen<br />

feiert, sind die selbstentwickelten<br />

Produkte: „Im Bereich Kälte<br />

erarbeiten wir effiziente und nachhaltige<br />

Kühlkonzepte mit Kältemaschinen<br />

aus eigenem Hause“,<br />

erklärt Kratschmayer. „Unsere Stärke<br />

liegt in der Verwendung von<br />

natürlichen Kältemitteln. Wir schaffen<br />

ein gesundes Klima und ausgewogene<br />

Luftverhältnisse.“ Ein derzeit<br />

hochaktuelles Thema, denn<br />

Innovative, nachhaltige Produkte – besonders im Bereich Kältetechnik – sind ein Markenzeichen<br />

des Unternehmens.<br />

Auszubildende bekommen bei Kratschmayer schon früh Verantwortung übertragen. Neue Ideen sind jederzeit willkommen und die Ausbildung<br />

ist sehr abwechslungsreich.<br />

Fotos: Kratschmayer<br />

durch die F-Gas-Verordnung (EU)<br />

Nr. 517/2014 und die beschlossene<br />

Verknappung der Treibhausgase<br />

verteuern sich Kältemittel extrem.<br />

Hier bietet Kratschmayer nachhaltige<br />

Alternativen: „Mit unseren<br />

neuen eigenentwickelten Propan-<br />

Kaltwassersätzen und Wärmepumpen<br />

haben wir eine technische<br />

zukunftsfähige Lösung“, sagt<br />

Kratschmayer. Denn das natürliche<br />

Kältemittel ist auch weiterhin nicht<br />

von der F-Gas-Verordnung betroffen.<br />

Kontinuierlich wächst Kratschmayer,<br />

getragen von einem guten<br />

Betriebsklima. Denn eine ausgeglichene<br />

Work-Life-Balance ist Teil der<br />

Firmenphilosophie. Weiterhin soll<br />

viel investiert werden – in die Entwicklung<br />

des Unternehmens, aber<br />

auch des Personals, dem viele Wei-<br />

terbildungsmöglichkeiten geboten<br />

werden. „Ein Mitarbeiter, der sich<br />

weiterentwickeln will und motiviert<br />

ist etwas Neues zu lernen, hat bei<br />

uns im Unternehmen die Chance<br />

Karriere zu machen“, fügt der<br />

Geschäftsführer hinzu. Bewerbungen<br />

– auch von Interessenten<br />

aus anderen Branchen – sind jederzeit<br />

willkommen.<br />

Eine ganz entscheidende Rolle<br />

spielt auch das Thema Ausbildung.<br />

„Wir bilden aus, da wir zukunftsorientiert<br />

sind und auf Fachkräfte<br />

bauen“, sagt Kratschmayer. Unter<br />

den 215 Mitarbeitern der Firmengruppe<br />

sind rund 30 Auszubildende.<br />

Jeder bekommt Verantwortung<br />

übertragen und kann viele Tätigkeiten<br />

eigenständig planen. Neue<br />

Ideen sind jederzeit willkommen<br />

und die Ausbildung ist sehr<br />

abwechslungsreich. Kein Wunder,<br />

dass Kratschmayer von der Hand-<br />

werkskammer<br />

Heilbronn-Franken<br />

als „Top-Ausbildungsbetrieb 2017“<br />

ausgezeichnet wurde. Ein Quali-<br />

tätssiegel, das den Geschäftsführer<br />

stolz macht: „Mit diesem Ausbil-<br />

dungssiegel zeigen wir, welchen<br />

hohen Stellenwert die Ausbildung<br />

in der gesamten Kratschmayer-<br />

Gruppe hat.“<br />

Kratschmayer<br />

Kälte-Klima-Lüftung GmbH<br />

Hohebuch 13 | 74638 Waldenburg<br />

Fon: 0 79 42 / 9 46 10-0<br />

E-Mail: info@kratschmayer.de<br />

Web: www.kratschmayer.de


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Firmen & Märkte 17<br />

Sparkasse Hohenlohekreis wird 125<br />

Kurzweiliges Programm mit Show, Sport und Musik – Ehemalige Sparkassenvorstände erinnern sich an besondere Momente.<br />

VON GUIDO SEYERLE<br />

Alles in Rot: die Ballone auf<br />

Adem Weg zum Carmen-<br />

AWürth-Forum, das Licht im ASaal, die Musiker für die Party<br />

nach dem offiziellen Programm<br />

und die Heißluftfackeln auf dem<br />

Weg zurück zu den Parkplätzen.<br />

Dazwischen lagen 125 abwechslungsreiche,<br />

oftmals pointierte Minuten<br />

des 125-Jahres-Festaktes<br />

der Sparkasse des Hohenlohekreises.<br />

Das lag an Moderationsprofi<br />

Andreas Franik, vielen bekannt<br />

von der n-tv Telebörse. Aber auch<br />

an den teils sehr persönlichen Antworten<br />

seiner Gäste rund um die<br />

Sparkassen-Vorstände und um Peter<br />

Schneider, dem Präsidenten<br />

des Landes-Sparkassenverbands.<br />

Vorstandsvorsitzender Bernd Kaufmann<br />

begrüßte die 500 geladenen<br />

Gäste kämpferisch: „Wir packen<br />

an, wir handeln. Wenn es<br />

nur internationale Banken geben<br />

würde, wäre Hohenlohe nicht so<br />

weit wie heute“ Bei der Sparkasse<br />

Hohenlohe führen über 50 000<br />

Kunden ein Girokonto, 800 Häuslesbauer<br />

pro Jahr finanzieren sich<br />

mit dieser Bank jährlich ihren<br />

Traum von den eigenen vier Wänden.<br />

„Wir wollen für Menschen,<br />

Unternehmen und Kunden der Begleiter<br />

sein“, sagte Kaufmann. Die<br />

Bilanzsumme beträgt 1,8 Milliarden<br />

a. Doch es gehe nicht nur um<br />

Finanzielles. „Wir sind mehr als<br />

ein Wirtschaftsunternehmen, das<br />

Gewinn machen will. Unser öffentlicher<br />

Auftrag ist so ähnlich wie<br />

vor 125 Jahren“, formulierte es<br />

Peter Schneider, Präsident des<br />

Sparkassenverbands Baden-Württemberg.<br />

„Die Sparkassen haben<br />

überlebt. Sie sind da für die Menschen<br />

und die Wirtschaft.“<br />

GEMEINWOHL Matthias Neth,<br />

Landrat des Hohenlohekreises<br />

und Verwaltungsvorsitzender der<br />

Sparkasse, hob die „klare Orientierung<br />

am Gemeinwohl“ und das<br />

damit verbundene umfangreiche<br />

Sponsoring in der Region hervor.<br />

Prachtvoll: Auch mit einem Indoor-Feuerwerk wurde der Geburtstag<br />

würdig gefeiert.<br />

Fotos: Cancellista<br />

Spektakulär: 500 Gäste erlebten eine 125-Minuten-Show im Carmen-Würth-Forum.<br />

Dies zeigte sich auch am bunten<br />

Rahmenprogramm des Freitagabends.<br />

Dazu gehörten Musik und<br />

Kultur genauso wie Sport. Nicht<br />

nur im Amateur-, sondern auch<br />

im Profibereich. Die Jugendmusikschule<br />

Künzelsau hatte das Sparkassen-Jingle<br />

in ihren Auftritt integriert,<br />

die Turner der KTV Hohenlohe<br />

zeigten ihre Salti und<br />

Schrauben. Weltklasseturnerin Elisabeth<br />

Seitz war aus Stuttgart angereist.<br />

Sie nahm bereits an den<br />

olympischen Spielen in London<br />

und Rio teil, nun hofft sie auf ihre<br />

Qualifikation für Tokio 2020. Zu<br />

Hohenlohe hat sie über ihre Trainerin<br />

engen Bezug, diese stammt<br />

aus der Öhringer Turn-Dynastie<br />

Hindermann.<br />

Solch ein Abend ist aber auch<br />

stets Rückblick und Vorschau.<br />

Die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden<br />

Werner Gassert und Hermann<br />

Leidolf erinnerten sich an<br />

besondere Momente. Leidolf war<br />

26 Jahre lang Vorstand: „Unsere<br />

einzige Aufgabe ist die Dienstleistung<br />

für die Menschen und die<br />

Wirtschaft.“ Gleichzeitig entstand<br />

aber auch unter Federführung<br />

von Leidolf die Idee zum Hohenloher<br />

Kultursommer, der sich seit<br />

1987 mit „Klassik in historischen<br />

Räumen“ längst als einer der kulturellen<br />

Höhepunkte in der Region<br />

etabliert hat. Gassert erinnerte<br />

sich mit einem Lächeln an<br />

seinen ersten Arbeitstag als Vorstandsvorsitzender:<br />

„Ich fuhr zum<br />

Antrittsgespräch nach Stuttgart.<br />

Dann kam der Anruf, dass wir die<br />

Steuerfahndung im Haus hatten.“<br />

Im Endeffekt gab es keine Beanstandungen.<br />

SICHERHEIT Vorstand Werner<br />

Siller, der seit 1981 bei der Sparkasse<br />

ist, sprach über Veränderung<br />

und Stabilität. Die kämpferischsten<br />

Sätze aber kamen vom<br />

Präsidenten Peter Schneider:<br />

„Wir haben die höchste Sicherheit<br />

im Finanzbereich, wir wollen<br />

nicht für andere Banken haften.“<br />

Sollten die politischen Entscheidungen<br />

doch in diese Richtung<br />

laufen, „dann müssen wir uns mit<br />

100 000 Menschen vor die EZB<br />

stellen“. Er erhielt dafür viel Beifall.<br />

Seine Worte waren auch noch<br />

eines der Gesprächsthemen bei<br />

der anschließenden Party, die von<br />

der Showband Annred gestaltet<br />

wurde – natürlich auch ganz in<br />

Rot gekleidet.<br />

www.spk-hohenlohekreis.de<br />

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EINFACH.GUT.GEBAUT


18 Sport & Wirtschaft<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Es ist angerichtet: Alles oder nichts<br />

Ein Gespräch mit Ingo Enskat, Sportdirektor der Merlins, über Erwartungen, Ansprüche und Angst vor Niederlagen.<br />

INTERVIEW VON HERIBERT LOHR<br />

REGIOBUSINESS Die Merlins<br />

stehen am Ende einer langen Saison<br />

punktgleich mit dem Tabellenführer<br />

auf Platz zwei. Können Sie<br />

dem Playoff-Modus etwas abgewinnen?<br />

INGO ENSKAT Vielleicht ist das<br />

der eine Moment im Jahr, an dem<br />

man dann doch gerne mit den<br />

Fußballern tauschen würde. Doch<br />

sehen wir es einmal aus der neutralen<br />

Perspektive. Gerade diese<br />

Unberechenbarkeit macht doch<br />

den Reiz in den Playoffs aus. Bei<br />

uns steht der Meister noch nicht<br />

seit Saisonmitte fest. Man erarbeitet<br />

sich eine gute Ausgangsposition,<br />

doch jetzt geht es richtig los.<br />

REGIOBUSINESS Sie treten<br />

meist zurückhaltend auf. Sind Sie<br />

stolz auf die Entwicklung, die die<br />

Mannschaft genommen hat?<br />

INGO ENSKAT Habe ich am Anfang<br />

der Saison damit gerechnet,<br />

dass unsere Mannschaft so eine<br />

starke Saison hinlegen wird? Nein,<br />

sicher kannst du dir da nie sein.<br />

Aber bei aller Unsicherheit zu Beginn,<br />

unser Team spielt einen sensationellen<br />

Basketball und hat uns<br />

alle begeistert. Das macht mich<br />

sehr glücklich, das kann bestimmt<br />

jeder nachvollziehen. Aber<br />

dieser Erfolg wird möglich durch<br />

all jene, die oft im Hintergrund<br />

bleiben. Das Team hinter dem<br />

Team. Unsere tollen Fans, die Führungsriege,<br />

dann aber auch die<br />

Mitarbeiter im Office, die Trainer<br />

in unserem Jugendprogramm, die<br />

vielen freiwilligen Helfer und natürlich<br />

auch unsere Partner und<br />

Sponsoren.<br />

REGIOBUSINESS Nicht jeder<br />

weiß, was ein sportlicher Leiter so<br />

macht. Wie hoch würden Sie Ihren<br />

Anteil an der Entwicklung des<br />

Teams benennen?<br />

INGO ENSKAT Auch hier kann<br />

ich wieder nur auf unseren Teamgedanken<br />

verweisen. Wir treffen<br />

keine Entscheidungen im Alleingang.<br />

Alles von der Spielerverpflichtung<br />

zu Saisonbeginn bis hin<br />

zu einem ganz normalen Trainingstag<br />

irgendwann im Februar;<br />

die Koordination der kleinen<br />

Dinge, die Weiterentwicklung unseres<br />

gesamten Projekts über die<br />

Saison hinaus oder auch nur ein<br />

Gespräch mit unserem Trainer Iisalo<br />

und unserem Geschäftsführer<br />

über die starke Entwicklung eines<br />

Jugendspielers. Es sind die vielen<br />

kleinen Bausteine, die bei uns<br />

ineinander greifen, untereinander<br />

koordiniert werden und unseren<br />

Erfolg ausmachen.<br />

REGIOBUSINESS Das Team<br />

hatte sich frühzeitig die Teilnahme<br />

gesichert und auch Rang zwei<br />

stand früh fest. Ein Vorteil für Trainer<br />

und Mannschaft?<br />

INGO ENSKAT Das sehe ich<br />

eher zwiegespalten. Vielleicht<br />

aber auch durch die vorherige<br />

Spielzeit und die folgenden Playoffs<br />

im vergangenen Jahr. Dort waren<br />

wir auf dem Feld nicht bereit<br />

genug. Andererseits ist es ein<br />

neues Jahr, ein neues Team. Die<br />

Kunst wird sein, die Playoffs jetzt<br />

im Kopf wieder bei Spiel 1 zu starten.<br />

Du musst begeistert sein, du<br />

musst dich auf diesen Moment<br />

freuen, ja sogar „gehypt“ sein.<br />

Schafft es die Mannschaft, diese<br />

Emotionen auf das Feld zu bringen<br />

und das, bei der Qualität, die<br />

sie unbestritten hat, dann werden<br />

wir mitreißende Playoffs erleben.<br />

REGIOBUSINESS Sie sagen, die<br />

Mannschaft sei in der Lage, jedes<br />

Spiel des Gegners aufzunehmen.<br />

Erhöht das die Chancen in den<br />

Playoffs?<br />

INGO ENSKAT Spiele in den Playoffs<br />

haben eine eigene Rhythmik.<br />

Bis zu fünfmal innerhalb von<br />

knapp zwei Wochen gegen denselben<br />

Gegner. Das ist zum einen unglaublich<br />

intensiv, doch geht es<br />

Hochspannung: Die Merlins haben sich eine gute Ausgangsposition<br />

erarbeitet. Ab jetzt geht es ums Ganze.<br />

Grafik: Crailsheim Merlins<br />

auch um Anpassungen und Taktiken.<br />

Der Gegner stellt sich auf<br />

dich ein, wird versuchen dich zu<br />

überraschen. Kannst du dich darauf<br />

schnell einstellen, ist das natürlich<br />

ein gewichtiger Vorteil.<br />

REGIOBUSINESS Der Zweite gegen<br />

den Siebten. Fast 30 Punkte<br />

liegen nach der Hauptrunde zwischen<br />

beiden Teams. Da darf<br />

doch eigentlich bei drei Gewinnspielen<br />

nicht wirklich etwas schiefgehen.<br />

INGO ENSKAT Jetzt könnte ich<br />

Floskeln auspacken, für die ich<br />

bei jedem Stammtisch ins Phrasenschwein<br />

einzahlen müsste. Sagen<br />

wir es deshalb mal so. Ja, wir sind<br />

der Favorit und wir sind froh darüber.<br />

Das haben wir uns erarbeitet.<br />

Gibt es eine Garantie? Nein. Aber<br />

ich vertraue unseren Jungs. Der<br />

Rest ist angerichtet.<br />

REGIOBUSINESS Favoritenrollen<br />

können eine Bürde, ja eine<br />

Last sein. Denken Sie, dass die<br />

Mannschaft mit dieser Rolle gut<br />

umgehen kann?<br />

INGO ENSKAT Wir waren in fast<br />

allen Spielen dieser Saison der Favorit.<br />

Nur in den Playoffs bleibt weniger<br />

Spielraum für Fehler. Eine<br />

Niederlage schlägt also deutlich<br />

mehr zu Buche. Aber wie gesagt,<br />

du hast dir diesen „Druck“ erarbeitet.<br />

Also sei stolz darauf.<br />

REGIOBUSINESS Lassen Sie uns<br />

ein wenig träumen und der Aufstieg<br />

gelänge. Sind die Crailsheim<br />

Merlins strukturell auf eine Erstligasaison<br />

vorbereitet?<br />

INGO ENSKAT Ja. Die Merlins<br />

und ihr Umfeld haben sich über<br />

Jahre hinweg zu einem professionellen<br />

Unternehmen entwickelt.<br />

Wir haben Strukturen, von denen<br />

wir noch vor wenigen Jahren geträumt<br />

haben, ja, um die wir sogar<br />

von so manch anderem Team<br />

beneidet werden. Solide geführt<br />

und immer von einer starken Basis<br />

aus agierend. Stärken uns<br />

Stadt und Region weiter den Rücken,<br />

packen vielleicht sogar<br />

noch eine Schippe drauf, dann<br />

werden wir stärker in unsere<br />

dritte BBL-Saison gehen, als wir<br />

es je zuvor waren.<br />

www.crailsheim-merlins.de<br />

PARTNER DER MERLINS<br />

Schnelldruckladen Edzd gädds rund fördert bo da Mälieeens!<br />

Spitzensport...<br />

Allerweil is des a guadi Sach, wenn´d drbeibischd, bo denna<br />

Bassgedballer, do gäschd in d´Arena naus, do kousch blääga,<br />

Das<br />

do<br />

Team<br />

gids<br />

Schnelldruckladen,<br />

a guads Bier, Läwerkäswegga,<br />

Michael Klunker<br />

warmi<br />

und<br />

Wärschd, neddi<br />

wir Laid Crailsheimer un a reechdi freuen Gaudi uns aa auf noch. die nächste Saison<br />

und wünschen den Crailsheim Merlins den Klassenerhalt<br />

in der 1. Liga.<br />

Dia Buawa schmeissa dia oraschich Kuchel in den<br />

aufghengda Grewa nei un fei ned bloss aamol, Null-Null is<br />

Die vrbouda Crailsheim un desdrweecha Merlins werden, Ägschn egal in garandierd. welcher<br />

Klasse Un in sie da zukünftig Bleioffs wärds spielen, richdich erstklassig schbannend un wenn´s waali<br />

von naufgenna uns unterstützt. in d´erschd Liga, sooch I – Reschbeggd !<br />

Joachim Wieler<br />

Geschäftsführer<br />

Deeg GmbH<br />

Garten- und Landschaftsbau<br />

FLAIR PARK-HOTEL<br />

ILSHOFEN<br />

www.<br />

.cr


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Politik & Wirtschaft 19<br />

Gesundheit im Blick<br />

Forum: Prof. Dr. Steffen Hillebrecht von der FH Würzburg-Schweinfurt spricht beim<br />

ZfP Tauberfranken über betriebliches Gesundheitsmanagement.<br />

Experte: Steffen Hillebrecht kommt nach Lauda.<br />

Foto: ZfP<br />

Das Zentrum für Persönlichkeitsentwicklung<br />

Tauberfranken veranstaltet<br />

am Dienstag, 24. <strong>April</strong>, um<br />

17.30 Uhr im i_Park Tauberfranken<br />

in Lauda ein Forum unter<br />

dem Titel „Rechnen Sie mit<br />

der Gesundheit Ihrer Mitarbeiter“.<br />

Der Fokus des Forums ist<br />

vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels<br />

sehr aktuell gewählt.<br />

Denn insbesondere auf<br />

mittelständische Unternehmen<br />

kommen herausfordernde Aufgaben<br />

im Personalmanagement<br />

zu: der permanente Wandel begegnet<br />

Unternehmen jeden Tag.<br />

90 Prozent der weltweit verfügbaren<br />

Daten entstanden in den<br />

vergangenen zwei Jahren, Megatrends<br />

unter anderem in der Demografie,<br />

in Technologien und<br />

Märkten führen dazu, dass alles<br />

dynamischer und volatiler<br />

wird und sich Arbeitsbedingungen<br />

permanent ändern. Flexibilität<br />

wird gefordert, die psychische<br />

Beanspruchung von<br />

Einzelnen und Teams steigt.<br />

Der Unternehmenserfolg hängt<br />

von guter Führung und dem<br />

Umgang mit Veränderung ab.<br />

Ein Mensch verbringt durchschnittlich<br />

120 000 Stunden seines<br />

Lebens am Arbeitsplatz. Einflussfaktoren<br />

auf Gesundheit<br />

oder Krankheit sind unter anderem<br />

Inhalte, Abläufe, Umgebung,<br />

Führungsstil, Betriebsklima<br />

und Motivation am Arbeitsplatz.<br />

Laut Studien der<br />

Krankenkassen haben 2016<br />

rund 22 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage<br />

ihre Ursache im<br />

Muskel- und Skelettbereich gehabt,<br />

17 Prozent bei den Atemwegen<br />

und 13 Prozent in der<br />

Psyche. Wobei psychische Erkrankungen<br />

ab 2005 um rund<br />

70 Prozent angestiegen sind.<br />

Unternehmen haben Gesundheit<br />

als Kostenfaktor längst erkannt<br />

und investieren viel Geld<br />

in BGM-Maßnahmen. Ob diese<br />

sinnvoll angelegt sind, erläutert<br />

Prof. Dr. Hillebrecht in seinem<br />

Forum und in der anschließenden<br />

Diskussionsrunde. Denn<br />

gerade in den Bereichen Gesundheit<br />

und Prävention, die<br />

verbunden sind mit einer Vielfalt<br />

an verschiedenen Angeboten<br />

und Maßnahmen ist die Bewertung<br />

von Aufwand zum Ertrag<br />

oft schwierig. Und viele der<br />

Maßnahmen sind kritisch zu<br />

hinterfragen. Hillebrecht ist<br />

dazu einer der führenden Experte<br />

in der Region: vor drei<br />

Jahren hat er die erste wissenschaftliche<br />

Studie in Mainfranken<br />

zum Thema Burnout-Prävention<br />

verfasst.<br />

Das ZfP hat sich auf interdisziplinäre<br />

Beratungsleistungen zum<br />

Gesundheits- und Personalmanagement<br />

spezialisiert. Mit seiner<br />

einzigartigen Kernkompetenz<br />

im medizinisch-psychologischen<br />

Bereich unterstützt das<br />

ZfP hierbei insbesondere mittelständische<br />

Unternehmen in der<br />

Region Heilbronn-Franken. Ansatz<br />

und Ziel sind optimale persönliche<br />

Reaktionsmöglichkeiten<br />

auf Wandel, Veränderung,<br />

Herausforderung, Druck und<br />

Belastungen (Stress) – für den<br />

Mitarbeiter, für Teams und damit<br />

für das Unternehmen.<br />

Bei den Events des ZfP stehen<br />

rasch umsetzbare Lösungen im<br />

betrieblichen Gesundheitsmanagement<br />

(BGM) inklusive Prävention,<br />

im Personalmanagement,<br />

in der Psychischen Gefährdungsbeurteilung<br />

sowie<br />

Leistungssteigerungen im Fokus.<br />

Anmeldungen unter<br />

events@zfp-tauberfranken.de<br />

oder telefonisch unter<br />

0 93 43 / 6 14 74 30. pm<br />

zfp-tauberfranken.de<br />

Information: Bei der Messe präsentieren sich die Firmen. Foto: Stadt Crailsheim<br />

Gigantische Auswahl<br />

Berufsinformationstage in Crailsheim bieten Jugendlichen<br />

einen Blick in die Betriebe und deren Ausbildungsangebote.<br />

Über 90 Ausbildungsbetriebe<br />

präsentieren sich und ihre<br />

Ausbildungsmöglichkeiten am<br />

Samstag, 28. <strong>April</strong>, von 9 bis 13<br />

Uhr, in der Großsporthalle Crailsheim.<br />

Interessierte können sich informieren<br />

und Kontakte zu Unternehmen<br />

knüpfen. Der von der<br />

Stadt Crailsheim organisierte Berufsinformationstag<br />

hat sich zu einem<br />

wichtigen Termin für Schüler,<br />

ihre Eltern und alle an einer<br />

Ausbildung Interessierten aus der<br />

ganzen Region entwickelt.<br />

Die große Bandbreite der Aussteller<br />

deckt nahezu alle Branchen<br />

und Ausbildungsberufe ab. Handwerk,<br />

Industrie, Dienstleistung,<br />

Handel, Verwaltung und der soziale<br />

Bereich sind ebenso vertreten<br />

wie Organisationen und Institutionen.<br />

„Wir freuen uns über<br />

das große Interesse der Aussteller<br />

an den Berufsinformationstagen“,<br />

freut sich Kai Hinderberger, Wirtschaftsförderer<br />

der Stadt Crailsheim,<br />

und ergänzt: „Die Berufsausbildung<br />

wird von den Unternehmen<br />

auch weiterhin als wichtiger<br />

Baustein in der Fachkräftegewinnung<br />

gesehen, daher ist es uns<br />

wichtig, die Unternehmen mit der<br />

Organisation der Berufsinformationstage<br />

aktiv bei der Suche zu unterstützen“.<br />

Die Stadt betreibt die Berufsinformationstage<br />

bereits seit 2007. Eröffnet<br />

wird die Messe erstmals<br />

durch Crailsheims neuen Oberbürgermeister<br />

Dr. Christoph Grimmer.<br />

Für das leibliche Wohl von Besuchern<br />

und Ausstellern sorgen die<br />

Auszubildenden von Vion. pm<br />

www.crailsheim.de<br />

ANZEIGE<br />

IT-TIPP<br />

IT Girls<br />

IT ist die Zukunft, hervorragende Karriereaussichten auch für Frauen<br />

❚ IT ist nur etwas für Männer?<br />

Noch immer wächst das Image vom Nerd und<br />

es wird damit ein völlig falsches Bild assoziiert:<br />

ITler würden ihre Arbeitszeit isoliert vor einem<br />

Rechner verbringen und möglicherweise nichts<br />

anderes tun als zu programmieren. Schnee von<br />

gestern! Immer mehr Frauen erobern diese<br />

Branche. Was nicht selbstverständlich ist, da der<br />

Männeranteil noch immer ziemlich hoch ist.<br />

Im Ausland sind Frauen in der IT oft vertreten<br />

Ein gutes Beispiel liefern die USA und Indien,<br />

dort ist die Frauenquote in der IT sehr hoch.<br />

Statistiken zeigen, dass gemischte Teams die<br />

eindeutig besseren Ergebnisse liefern.<br />

Was ist IT überhaupt?<br />

Viele Mädchen und Frauen wissen nicht, welche<br />

Tätigkeiten sie in IT-Berufen übernehmen wür-<br />

den. Neben der Softwareentwicklung existieren<br />

auch Berufe wie Mediendesigner und Software-<br />

tester. Was verbirgt sich dahinter? Unter dem<br />

Mediendesigner versteht man in dieser Branche<br />

eine Person, die z.B. das Layout von Webseiten<br />

gestaltet oder Grafiken bearbeitet sowohl für<br />

das Web als auch für Druckanzeigen. Der Soft-<br />

waretester testet entwickelte Programme,<br />

bevor Sie dem Kunde geliefert werden: „Tut der<br />

Button was er muss?..“<br />

Beste Zukunftschancen<br />

Stellen werden gut bezahlt und zudem sollte<br />

man Kreativität, Selbstbewusstsein, Planung<br />

und Strategie mitbringen. Nirgends gibt es so<br />

gute Zukunftschancen wie in dieser Branche,<br />

auch im Hinblick auf Industrie 4.0.<br />

Schulen können hier große Abhilfe schaffen,<br />

indem sie Technik schon früh fördern.<br />

Schon gewusst:<br />

Die ersten IT-Spezialisten waren Frauen. Alles<br />

terminieren und vorausplanen, es muss fertig<br />

sein, wenn man es braucht. Dafür benötigt man<br />

Geduld und den Blick für Details. Auf wen trifft<br />

das besser zu als auf Frauen?<br />

Der nächste Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag<br />

findet am 27. <strong>April</strong> <strong>2018</strong> statt.<br />

essendi it:<br />

essendi it – Als IT-Dienstleister entwickelt<br />

essendi it Ihre individuellen Softwarelösungen.<br />

Wir unterstützen Sie dabei Potenziale zu identifizieren<br />

und in strategische Lösungsanforderungen<br />

zu übersetzen. Anschließend sorgen wir<br />

für eine qualitativ hochwertige und leistungsfähige<br />

Umsetzung sowie Wartung und Support.<br />

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Auch wir suchen IT-Girls.<br />

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essendi it GmbH<br />

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74523 Schwäbisch Hall<br />

Tel.: 07 91-94 30 70-12<br />

Internet: www.essendi.de<br />

Stephan Kurz (44)<br />

ist einer von drei Geschäftsführern<br />

der Crailsheimer Werbeagentur<br />

querformat. Seine<br />

Leidenschaft ist Kommunikationsstrategie,<br />

die wirkt. Seit<br />

2002 realisieren die drei Geschäftsführer<br />

Ellen Brenner,<br />

Stephan Kurz und Matthias<br />

Messerer zusammen mit ihrem<br />

12-köpfigen Team Kreativprojekte<br />

für namhafte Unternehmen<br />

der Region. Von<br />

Strategie über Print bis Digital.<br />

Für ihre Arbeiten wurde<br />

die Agentur mehrfach ausgezeichnet.<br />

www.querformat.info<br />

Foto: Marc Weigert<br />

Der Werber-Rat<br />

Gewinnt man Mitarbeiter mit flippigen Anzeigen?<br />

Der Laden brummt, es mangelt<br />

nicht auf Aufträgen. Endlich sind<br />

die großen Projekte da, die man<br />

sich schon immer gewünscht<br />

hat. Schön eigentlich. Wären nur<br />

genügend Mitarbeiter da, die die<br />

Aufträge auch ausführen. Und vor<br />

allem auch die richtigen Mitarbeiter.<br />

Neben dem Kerngeschäft<br />

kommt nun noch die Gewinnung<br />

von Mitarbeitern als Aufgabe dazu.<br />

Die einzige Maßnahme ist dann<br />

oft die Schaltung von Stellenanzeigen.<br />

Eine meist ungeliebte Aufgabe<br />

… die geforderten Qualifikationen<br />

zusammenbringen und aufführen,<br />

was das Unternehmen dafür bietet.<br />

Und wünschenswert wäre es, wenn<br />

die Werbeagentur die Anzeige mit<br />

einer flippigen Idee garniert.<br />

Findet man so die richtigen<br />

Mitarbeiter? Was macht einen<br />

„richtigen“ Mitarbeiter aus? Verhalten<br />

und Fähigkeiten sind oft<br />

wichtiger als Qualifikationen.<br />

Also nicht nur „was“ er arbeitet,<br />

sondern auch „wie“ er arbeitet.<br />

Daraus ergeben sich Hinweise<br />

auf die Motivationsstrukturen,<br />

die jeder Mensch in unterschiedlicher<br />

Ausprägung hat, und welche<br />

davon für die Stelle wichtig<br />

sind. Ist es beispielsweise wichtig,<br />

strukturiert nach Prozessen<br />

zu arbeiten, oder gilt es offen für<br />

verschiedene Lösungsansätze<br />

zu sein? Hat die Arbeit eher mit<br />

Sachen bzw. Aufgaben oder mit<br />

Menschen zu tun? Je nach dem<br />

ergeben sich Textbausteine, mit<br />

denen man Menschen ansprechen<br />

kann, die die passende Motivation<br />

haben – um diese dann für das Unternehmen<br />

zu gewinnen.<br />

Und wenn die Bewerbungen dann<br />

da sind? Auch dann gilt es nicht nur<br />

die Qualifikationen abzuhaken. Das<br />

Bewerbungsschreiben und auch<br />

im Bewerbungsgespräch kann nach<br />

Motivationsstrukturen abgeglichen<br />

werden. Schließlich muss die Che-<br />

mie stimmen – Qualifikationen<br />

kann man immer noch dazulernen.<br />

Gut ist es, wenn man die Stellen-<br />

anzeige nicht als Insellösung sieht.<br />

Wenn die Anzeige veröffentlicht<br />

ist und der Interessent sich auf der<br />

Website über das Unternehmen in-<br />

formieren will, was sieht er dann?<br />

Produkt, Produkt und noch mal<br />

Produkt? Kann er auch erfahren,<br />

wie es ist, hier zu arbeiten? Sei<br />

es in einem Karriere-Bereich oder<br />

auf einer Facebook-Seite, die die<br />

menschliche Seite des Unterneh-<br />

mens zeigt. Wenn der Mitarbeiter<br />

dann gefunden und eingestellt<br />

wurde, bekommt er auch alles<br />

was er braucht. Also nicht nur Ge-<br />

halt, sondern auch Wertschätzung<br />

und Inspiration. Wie ist es um die<br />

Werte bestellt, die im Unternehmen<br />

gelebt werden, und die Vision, die<br />

alle mitreißen soll? Ja, hier geht<br />

es um Kommunikation auf hohem<br />

Niveau. Aber keine Sorge: Große<br />

Herausforderungen kann man in<br />

kleine Aufgaben zerteilen. Packen<br />

wir’s an.


20 Firmen & Märkte<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Deutschland hinkt hinterher<br />

Eine Studie zeigt: Der Kapitalmangel gilt bei vielen Deutschen als wesentliches Hindernis zum Wohneigentum.<br />

Trotz günstiger Rahmenbedingungen<br />

stagniert die<br />

Wohneigentumsquote in<br />

Deutschland weiterhin bei rund<br />

45 Prozent. Dies stellte das Institut<br />

der Deutschen Wirtschaft Köln<br />

(IW Köln) in einer Studie im Auftrag<br />

der Bausparkasse Schwäbisch<br />

Hall fest. Im europäischen<br />

Vergleich liegt Deutschland damit<br />

auf dem vorletzten Rang – nur in<br />

Eigenheim: Das Durchschnittsalter der Ersterwerber einer Immobilie<br />

beträgt im Land aktuell 48 Jahre.<br />

Foto: Heiko Hellwig/Bausparkasse<br />

der Schweiz leben weniger Menschen<br />

im Wohneigentum.<br />

Die Wirtschaft in Deutschland<br />

läuft auf Hochtouren, in vielen Regionen<br />

herrscht Vollbeschäftigung,<br />

die Zinsen sind historisch<br />

niedrig und der Bedarf an privater<br />

Altersvorsorge nimmt zu. „In anderen<br />

Ländern, beispielsweise in<br />

den Niederlanden oder Dänemark,<br />

ist die Wohneigentumsquote<br />

in Phasen guter Konjunktur,<br />

niedriger Zinsen und steigender<br />

Immobilienpreise deutlich gestiegen“,<br />

sagt Prof. Dr. Michael Voigtländer,<br />

Leiter Kompetenzfeld Finanz-<br />

und Immobilienmärkte<br />

beim IW Köln. „Daher überrascht<br />

es, dass Deutschland bei der<br />

Wohneigentumsbildung nach wie<br />

vor auf der Stelle tritt.“<br />

ERSPARNISSE Nur elf Prozent<br />

der Mieter haben ausreichend Eigenkapital:<br />

Neben fehlendem Bauland<br />

und einem mangelnden Angebot<br />

an Wohnimmobilien, vor allem<br />

in Ballungszentren, hat die<br />

Studie einen Hauptgrund für die<br />

Stagnation ausgemacht: zu wenig<br />

Eigenkapital. Für den Erwerb einer<br />

Immobilie sollte ein Haushalt<br />

20 bis 30 Prozent des Kaufpreises<br />

gespart haben.<br />

Bei einem Durchschnittspreis für<br />

Wohneigentum in Deutschland<br />

von derzeit rund 250 000 a muss<br />

ein Haushalt also mindestens<br />

50 000 a in die Finanzierung mit<br />

einbringen. Dies können derzeit<br />

aber nur elf Prozent der Mieter.<br />

Betroffen sind vor allem junge<br />

Menschen mit mittleren Einkommen.<br />

Die Studie zeigt, dass von<br />

den 25- bis 34-Jährigen 2016 nur<br />

Studie: Im europäischen Vergleich liegt die Bundesrepublik in Sachen Eigenheim auf dem vorletzten Rang.<br />

13 Prozent in den eigenen vier<br />

Wänden wohnten (2011 waren es<br />

noch 15 Prozent). Auch bei den<br />

35- bis 44-Jährigen ist die Wohneigentumsentwicklung<br />

rückläufig,<br />

von 41 Prozent in 2011 auf 37 Prozent<br />

in 2016. Das Durchschnittsalter<br />

der Ersterwerber einer Immobilie<br />

beträgt heute 48 Jahre.<br />

„Die Wohneigentumsquote ist ein<br />

wesentlicher Indikator für die Vermögensbildung.<br />

Umso wichtiger<br />

ist es, dass vor allem junge Familien<br />

mit mittleren Einkommen<br />

Wohneigentum erwerben können“,<br />

sagt Reinhard Klein, Vorstandsvorsitzender<br />

der Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall. „Die Studie<br />

zeigt, dass der Immobilienerwerb<br />

oft am mangelnden Eigenkapital<br />

scheitert. Daher begrüßen<br />

wir die Pläne der Großen Koalition,<br />

bei der Wohnungsbauprämie<br />

den Prämiensatz zu erhöhen<br />

und die Einkommensgrenzen anzupassen.“<br />

pm<br />

www.schwaebisch-hall.de<br />

TERMINKALENDER<br />

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL<br />

06.– 08.04.<strong>2018</strong> Hausmesse<br />

Wolf Baumaschinen Crailsheim<br />

07.+ 08.04.<strong>2018</strong> Tage der offenen Tür<br />

Wild Baumaschinen Blaufelden<br />

10.04.<strong>2018</strong> RECA Backstage<br />

RECA NORM Kupferzell<br />

12.04.<strong>2018</strong> KEFF meets „Besen“<br />

Weingut Rolf Heinrich Heilbronn<br />

14.+ 15.04.<strong>2018</strong> Frühlingsfest<br />

Ströbel GmbH Buch<br />

21.04.<strong>2018</strong> Tag der Ausbildung<br />

Bürkert Campus Criesbach<br />

21.04.<strong>2018</strong> Look Inside Ausbildungsmesse<br />

Bausch + Ströbel Ilshofen<br />

25.04.<strong>2018</strong> Jobcafé<br />

Hochschule Heilbronn<br />

04.05.<strong>2018</strong> Zukunftstag Ausbildung<br />

Würth Industrie Bad Mergentheim<br />

04.05.<strong>2018</strong> Bewerbernacht<br />

DHBW Heilbronn<br />

09.05.<strong>2018</strong> RECA Backstage<br />

RECA NORM Kupferzell<br />

07.+.08.04.<strong>2018</strong> Hohenloher Bau- und Finanzmesse<br />

Hangar Crailsheim<br />

10.04.<strong>2018</strong> 2. Fachkongress Nahwärme<br />

Wolpertshausen<br />

11.–15.04.<strong>2018</strong> Kontakta<br />

Ansbach<br />

19.04.<strong>2018</strong> Berufsinfotag<br />

Region Rothenburg ob der Tauber<br />

24.04.<strong>2018</strong> Ausbildungsstellenbörse<br />

Ansbach<br />

28.04.<strong>2018</strong> Berufsinformationstag<br />

Großsporthalle Crailsheim<br />

05.05.<strong>2018</strong> AOK Jobbörse<br />

Gaildorf<br />

Wir veröffentlichen<br />

Ihre Veranstaltungstermine<br />

kostenlos.<br />

Senden Sie Ihre<br />

Termine an:<br />

Anita Neuberger<br />

Tel. 0 79 51 / 4 09-2 44<br />

a.neuberger@swp.de<br />

05.– 08.04.<strong>2018</strong> Holz, Haus, Energie<br />

Stuttgart<br />

12.04.<strong>2018</strong> Recruiter Slam<br />

Wizemann Stuttgart<br />

10.– 13.04.<strong>2018</strong> IFH Intherm<br />

Nürnberg<br />

18.– 21.04.<strong>2018</strong> Werkstätten:messe<br />

Nürnberg<br />

23.– 27.04.<strong>2018</strong> Hannover Messe<br />

23.– 27.04.<strong>2018</strong> CeMAT<br />

Hannover<br />

24.+ 25.04.<strong>2018</strong> Personal<br />

Stuttgart<br />

24.+ 25.04.<strong>2018</strong> Corporate Health Convention<br />

Stuttgart<br />

25.+ 26.04.<strong>2018</strong> Packaging Innovations<br />

Berlin<br />

08.– 11.05.<strong>2018</strong> Interzoo<br />

Nürnberg<br />

28.+ 29.05.<strong>2018</strong> akademika<br />

Nürnberg<br />

WIRTSCHAFT KENNEN. BESSER ENTSCHEIDEN.


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FIRMENPORTRÄT<br />

Logistik 4.0 fördert Wertschöpfung<br />

Rüdinger Spedition gewinnt Preis für Digitalisierungs-Innovation<br />

Beamen geht leider noch nicht. Auch<br />

wenn Captain Kirk im Raumschiff<br />

„Enterprise“ seinem Chef-Ingenieur<br />

lässig zuruft „Beam mich hoch Scotty“<br />

kann bis heute niemand sagen,<br />

ob es jemals möglich sein wird, über<br />

eine Art Quanten-Teleporter Dinge<br />

verschwinden und woanders wieder<br />

erscheinen zu lassen.<br />

❚ Nahezu einem Quantensprung gleich<br />

entwickelt sich jedoch die Digitale Logistik<br />

mit weitreichenden Wirkungen in der<br />

gesamten Wertschöpfungskette. Gut wenn<br />

Logistikpartner zusammen mit umfassenden<br />

Service auch digitale Begleiter<br />

sind. In der digitalen Logistikwelt sind die<br />

Prozesse und Managementsysteme der<br />

Rüdinger Spedition heute schon sehr weit.<br />

Die Krautheimer Spedition wurde bundesweit<br />

als eines von drei Logistikunternehmen<br />

jüngst für den VR-Award in der Kategorie<br />

„Digitalisierung“ nominiert. Die<br />

Freude beim Chef des Familienunternehmens<br />

Roland Rüdinger war natürlich groß,<br />

als er den Spitzenpreis bei der Verkehrs-<br />

Rundschau-Gala im Hotel Bayerischen Hof<br />

in München entgegennehmen durfte. Er<br />

wusste bis dahin zwar, dass sein Unternehmen<br />

es in den Kreis der Nominierten<br />

geschafft hat, der finale Gewinner wurde<br />

jedoch erst am Abend der Gala bekannt<br />

gegeben. Mit wöchentlicher Erscheinung<br />

Preisübergabe: Jury-Mitglied Professor Uwe Clausen überreicht die Auszeichnung an Roland<br />

Rüdinger.<br />

ist die VerkehrsRundschau eines der maßgeblichen<br />

Fachmagazine für Güterverkehr<br />

und Logistik.<br />

Gewählt hat eine Fachjury. Übergeben hat<br />

den Preis das Jury-Mitglied Professor Uwe<br />

Clausen. Professor Uwe Clausen ist Leiter<br />

des Instituts für Transportlogistik an der<br />

Universität Dortmund und am Fraunhofer-<br />

Institut für Materialfluss und Logistik. Aus<br />

der Sicht der Jury, sagte Clausen auf der<br />

Bühne im Bayerischen Hof, sei eindrucksvoll<br />

an dem Projekt, dass das Unternehmen<br />

durch Schnittstellen über die IT-Ver-<br />

bindungsstellen zu allen am Transport<br />

Beteiligten und damit Transparenz über<br />

die gesamte Lieferkette geschaffen hat<br />

und somit das Thema Digitalisierung den<br />

Kunden des Unternehmens zugutekommt.<br />

„Sowohl kleine als auch große Kunden<br />

können deshalb mit ihren vorhandenen<br />

Systemen und extrem geringen Aufwand<br />

in einen durchgängigen digitalen Datenfluss<br />

eingebunden werden“, so Clausen.<br />

Welchen Nutzen für die Industriepartner<br />

sich bedarfsentsprechend daraus ergeben<br />

kann, zeigt auch der neue Film „Rüdinger<br />

Logistik 4.0“, den das Unternehmen den<br />

Besuchern im Hause vorstellt.<br />

Von der Preisanfrage bis zum gesamten<br />

logistischen Prozessablauf Versendungsauftrag<br />

mit digitaler Echtzeittransparenz<br />

und in Kombination mit der konventio-<br />

nellen Fahrzeugwelt, ob Lkw, Schifftransport<br />

oder Luftfracht einschließlich der via<br />

Internet einsehbaren Lagerlogistikabläufe.<br />

Rüdinger ist bereits heute in der Lage, seine<br />

elektronischen Prozesse an die Schnittstellen<br />

seiner Kunden anzupassen, unabhängig<br />

mit welchen ERP-Systemen, kundenseitig<br />

gearbeitet wird. Der Unternehmer<br />

Roland Rüdinger macht deutlich: „Mit<br />

uns entsteht am Übergabepunkt kaum<br />

noch Aufwand, weder finanziell, personell,<br />

organisatorisch oder elektronisch. Wir<br />

sehen uns nicht nur als Fachspedition, sondern<br />

auch als digitale Spedition.“<br />

Foto: Scheutzow u. Perez / VerkehrsRundschau<br />

Volldigitaler Logistik-Ablauf<br />

Bei Rüdinger beginnt das bereits mit der<br />

digitalen Preisanfrage und der folgenden<br />

Möglichkeit gleich direkt auch einzubuchen.<br />

Den weiteren Ablauf, Sendungser-<br />

fassung und Transportverfolgung über<br />

sämtliche Transportwege, kann der Kunde<br />

per Web in Echtzeit sehen, bis zur Ankunft<br />

und, nach Übergabe, auch der Scanner-<br />

Unterschrift. Selbstredend erfolgt die<br />

Rechnung gleichermaßen elektronisch.<br />

Das Beeindruckende dabei ist die digitale<br />

Vernetzung physischer Objekte, das heißt<br />

Waren, Güter und Transportmittel, die eindeutig<br />

identifiziert werden und so physisch<br />

und virtuell zusammenfinden. Im Datenaustausch<br />

zwischen dem physischen<br />

Objekt und seiner digitalen Repräsentation<br />

lassen sich Prozesse in Echtzeit abbilden.<br />

Ankommende Güter werden bei<br />

Rüdinger mit Hightech-Wiege- und Mess-<br />

System „Apache“ dreidimensional ver-<br />

messen und gewogen. Der gesamte Ablauf<br />

wird per Video erfasst und in den Lagerwegen<br />

verfolgt. Auf Kundenwunsch kann<br />

auch die komplette Lagerbuchhaltung<br />

digital über Weberfassung erfolgen.<br />

Die strategische Betrachtung der Logistik<br />

und deren Rolle in der Unternehmensführung<br />

sind Erfolgsfaktoren, die über die<br />

eigene Wettbewerbsfähigkeit bestimmen,<br />

schreibt das Fraunhofer-Institut seiner<br />

Studie „Logistikinnovationen Baden-<br />

Insgesamt 55 000 Quadratmeter Lagerfläche, unter anderem mit Blocklager, Schmalgangla-<br />

ger und mit über 60 000 Palettenplätzen.<br />

Lasergesteuertes Mess- und Wiegesystem „Apache“ bei Rüdinger.<br />

Württemberg“. Neben den hauptsächlich<br />

in der Intralogistik entstehenden Logistikinnovationen<br />

sehe die Wirtschaft jedoch<br />

verstärkt auch in der Extralogistik Innovationsbedarf.<br />

Wen wundert’s, dass Logistik 4.0 bei vielen<br />

Gesprächen auf der internationalen Fachmesse<br />

LogiMAT <strong>2018</strong> am Rüdinger Messestand<br />

eine zentrale Rolle spielten. Zumal<br />

die Krautheimer, die immer wieder gerne<br />

ihre Herkunft mit „Zuhause, wo sich Fuchs<br />

und Hase gute Nacht sagen“ augenzwinkernd<br />

beschreiben, manchen Unternehmer<br />

ins Staunen bringen. Vor allem bei der ver-<br />

meintlichen hohenlohischen Provinz, die<br />

alles andere als provinziell, sondern bei<br />

Rüdinger weltweit logistisch vernetzt ist,<br />

zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Denn<br />

die digitale, wie analog reale Logistik<br />

umfasst bei Rüdinger alle diese Transportwege.<br />

Dazu gehört ein eigenes Seehafenbüro<br />

in Hamburg und das Luftfrachtbüro<br />

direkt am Flughafen Stuttgart.<br />

Schiff ahoi<br />

In der Seemannssprache ein fester Begriff,<br />

dient „Schiff ahoi“ ganz einfach der Funktion,<br />

ein Schiff anzurufen, aber auch als<br />

Gruß und als Warnung – Achtung aufgepasst.<br />

Das gilt in besonderem Maße auch<br />

bei der Seefracht. Bei Seefrachttranspor-<br />

ten wird vor allem die teilweise extrem<br />

schwankende Ratenentwicklung immer<br />

wieder diskutiert. Ein Thema, das oftmals<br />

Verladern und Einkäufern wenig Freude<br />

bereitet, erschwert es doch langfristige<br />

Preiskalkulationen sowohl bei Neu- und<br />

erst recht bei Dauergeschäften.<br />

Mit seinem Seehafenbüro in Hamburg<br />

unterstützt die Hohenloher Spedition seine<br />

Kunden auch in diesem Bereich. Dabei hat<br />

es sich zur Aufgabe gemacht, langfristige<br />

Kontrakte mit zuverlässigen Partnern<br />

abzuschließen und somit die Grundlage<br />

für eine sichere Preiskalkulation zu schaffen.<br />

Partnerschaften in Übersee ermöglichen<br />

es dem Krautheimer Familienunter-<br />

nehmen, sowohl Im-, als auch Exporte in<br />

dieser verlässlichen Weise zum Nutzen der<br />

Kunden abzuwickeln. „Für unsere Kunden<br />

liegt der Vorteil klar auf der Hand“, erklärt<br />

Speditionschef Roland Rüdinger, und<br />

weiter: „Langfristige Preiskalkulation ist<br />

möglich und Zeitersparnis gleich mit. Denn<br />

nicht zu jedem Transport müssen gesonderte<br />

Raten eingeholt werden, der durchgängige<br />

Informationsfluss ist gewährleistet“.<br />

Zusammenfassend kann die Spedition<br />

heute ein umfassend großes Seefracht-<br />

Know-how für alle Arten von Waren bieten.<br />

Dazu gehört: One Stop Shopping, ver-<br />

kehrsträgerübergreifende Planung und<br />

Steuerung von Transporten, Bindeglied<br />

nach Übersee in der Supply-Chain, Kommunikation<br />

mit Übersee, direkt vor Ort<br />

packen und stauen, Koordination des<br />

Trimodalen Netzwerks via Nord- und<br />

Westhäfen.<br />

Up, up and away<br />

Seit 1. Juli 2017 ist die Rüdinger Spedition<br />

vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in<br />

Braunschweig zertifiziert als „reglementierter<br />

Beauftragter“. Damit dürfen die<br />

Krautheimer Logistiker sichere Luftfracht<br />

von einem „Bekannten Versender“ zum<br />

Flughafen bringen. Damit hat die Spedition<br />

alle relevanten Zulassungen zur globalen<br />

Logistik. Die Rüdinger-Kompetenzzentren<br />

am Flughafen Stuttgart und Seehafen<br />

Hamburg verhandeln direkt mit<br />

den Airlines oder Reedereien die Preise<br />

und buchen die Luftfrachtbrücke oder<br />

Container bei den Carrier ein. Zum Vorteil<br />

der Kunden bleibt die Informationskette<br />

kurz und Umbuchungen können unkompliziert<br />

vorgenommen werden. Mittlerweile<br />

sind die Transportmengen beachtlich,<br />

nicht nur in diesen beiden logistischen<br />

Spezialbereichen. Und die Frage,<br />

die sich Roland Rüdinger und sein Team<br />

noch vor nicht allzu langer Zeit stellte<br />

„Können wir die regionalen und erfolg-<br />

reichen Betriebe überzeugen, dass ein<br />

Fotos: Rüdinger Spedition<br />

inhabergeführtes Unternehmen aus ihren<br />

Reihen diese Kompetenz aufgebaut hat,<br />

die man ansonsten nur von Konzernen<br />

erwartet“, hat sich mittlerweile von<br />

selbst beantwortet.<br />

Für Rüdinger war, nach dem „AEO“-Zertifikat<br />

für Zoll und Sicherheit, die Zertifizie-<br />

rung als „reglementierter Beauftragter“<br />

die wichtigste Hürde zum global aufgestellten<br />

Logistiker mit umfassender Rundum-Logistikkompetenz<br />

bis zum First-Class-<br />

Zollservice. Folgerichtig bauen die Hohen-<br />

loher nun ihre Dependance am Stuttgarter<br />

Flughafen aus und bringen das Luftfrachtgeschäft<br />

in Schwung.<br />

Globale und umfassende Transparenz<br />

über den Warenstatus, ist in der digitalen<br />

Logistik selbstverständlich. Dass dabei<br />

die gesamte „Logistik aus einer Hand“<br />

kommt und das weltweit, war für den<br />

Krautheimer Speditionschef das Ziel, das<br />

er sich zum Gipfeltreffen der Weltmarkt-<br />

führer setzte. Dieses Konzept umfasst im<br />

Weiteren auch die vier verkehrsgünstig<br />

zentral gelegenen Lagerlogistikstandorte<br />

im Hohenlohe-Kreis, Main-Tauber-Kreis<br />

und seit 2016 auch im Neckar-Odenwald-<br />

Kreis. Insgesamt rund 55 000 Quadrat-<br />

meter Lager, eine Fläche, die mehreren<br />

Fußballfeldern entspricht. Alle sind<br />

eingebunden in das digitale Logistikge-<br />

samtkonzept, das je nach Anforderung in<br />

kundenseitige Warenwirtschaftssysteme<br />

eingebunden werden kann. Gerne zeigt<br />

der Vollblut-Familienunternehmer Roland<br />

Rüdinger an konkreten Kundenbeispielen<br />

welche ungeahnten Chancen der Wertschöpfungskette<br />

sich im digitalen Logisti-<br />

kprozess ergeben kann. Zumal es für ihn<br />

als die treibende Kraft dieses Innovationsprozesses<br />

ganz klar gilt: „Unsere Auf-<br />

traggeber streben nach Perfektion – wir<br />

auch.“<br />

Rüdinger Spedition GmbH<br />

Uferweg 12 | 74238 Krautheim<br />

Fon: 0 62 94 / 908-0<br />

Fax: 0 62 94 / 9239<br />

E-Mail: info@ruedinger.de<br />

Web: www.ruedinger.de


22 Girls’Day<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Den Traumberuf finden<br />

Beim Girls’Day am Donnerstag, 26. <strong>April</strong>, können Mädchen in MINT-Berufe hineinschnuppern.<br />

VON ANNIKA SCHNEIDER<br />

Der Girls’Day steht vor der<br />

Tür. Am Donnerstag, 26.<br />

<strong>April</strong>, ist es wieder soweit.<br />

Seit 2001 können Mädchen ab<br />

der fünften Klasse in sogenannte<br />

MINT-Berufe hineinschnuppern.<br />

Die Bezeichnung „MINT“ setzt<br />

sich aus den Anfangsbuchstaben<br />

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft<br />

und Technik zusammen.<br />

Berufe, die meistens männlich<br />

besetzt sind. Der Mädchen-Zukunftstag<br />

soll bei der Berufsfindung<br />

helfen und technische, handwerkliche<br />

sowie naturwissenschaftliche<br />

Berufe und Studiengänge<br />

Mädchen näher bringen.<br />

„Mittlerweile haben mehr als 1,8<br />

Millionen Mädchen am Girls’Day<br />

teilgenommen. Im vergangenen<br />

Jahr haben rund 100 000 Mädchen<br />

mehr als 10 000 Angebote in<br />

teilnehmenden Unternehmen und<br />

Organisationen besucht“, sagt Jennifer<br />

Reker, Pressesprecherin von<br />

der Bundesweiten Koordinationsstelle<br />

des Girls’Days Deutschland.<br />

Derzeit gebe es bundesweit 80<br />

000 Plätze für Mädchen – knapp<br />

6000 bieten etwa 7700 Veranstaltungen<br />

an. Laut dem Bundesinstitut<br />

für Berufsbildung würde es sogar<br />

immer mehr Absolventinnen<br />

in Elektroberufen geben, seit es<br />

den Orientierungstag gibt. Das bestätigt<br />

auch die Pressesprecherin:<br />

„Für den Beruf Elektronikerin ist<br />

der Frauenanteil von 1 auf 1,8 Prozent<br />

gestiegen. Die größten positiven<br />

Entwicklungen gibt es bei Maler-<br />

und Lackiererin und Fahrzeuglackiererin<br />

zu verzeichnen“. Aber<br />

auch bei dem Beruf der Tischlerin,<br />

Fleischerin und KfZ-Mechatronikerin<br />

seien die Entwicklungen<br />

positiv.<br />

Regionale Unternehmen und Betriebe<br />

sind schon längst auf diesen<br />

Tag vorbereitet und sehen ihn<br />

als Chance junge Frauen für technische<br />

und elektronische Berufe<br />

zu begeistern. Doch was erwartet<br />

die Mädchen am Girls’Day in den<br />

Firmen? „Es wird unter anderem<br />

eine Unternehmensvorstellung,<br />

eine Führung durch die aktuelle<br />

Ausstellung im Museum Würth<br />

und einen praktischen Workshop<br />

mit Aufgaben zu den Berufssparten<br />

Logistik, Technischer Produktdesigner,<br />

Elektroniker für Betriebstechnik<br />

geben“, sagt Maria-<br />

Theresia Heitlinger, Pressesprecherin<br />

von Würth. Der Girls’Day<br />

stehe allen Mädchen offen, die<br />

sich dafür interessieren. Auch<br />

könne sich die Teilnahme auf einen<br />

späteren Ausbildungsplatz positiv<br />

auswirken. Allerdings sei dies<br />

keine Voraussetzung, meint Heitlinger.<br />

Im Bezug auf eine Ausbildung<br />

sollten die Mädchen technisches<br />

Verständnis, logisches Denken<br />

sowie gute Mathematik- und<br />

Physikkenntnisse mitbringen, ergänzt<br />

die Pressesprecherin.<br />

Girls’Day-Teilnahme<br />

als Türöffner<br />

Auch bei Robert Bosch Packaging<br />

Technology aus Crailsheim hat<br />

sich der Girls’Day schon längst<br />

etabliert. „Zum Mädchen-Zukunftstag<br />

kommen Mädchen ab<br />

der fünften Klasse, die Interesse<br />

an unserem Unternehmen zeigen“,<br />

erzählt Franziska Leoni<br />

Lang, von der Personalabteilung<br />

der Robert Bosch Packaging Technology.<br />

Auch Lang sagt, dass die<br />

Teilnahme an dem Girls’Day in Bezug<br />

auf einen Ausbildungsplatz<br />

von Vorteil sein kann. „Die Mädchen<br />

bekommen schon vor Ausbildungsbeginn<br />

mehr Informationen<br />

zu den technischen Berufen und<br />

können bereits einen Einblick ins<br />

Experimentieren: Auch dieses Jahr können die Mädchen bei Robert Bosch Packaging Technology in<br />

Crailsheim ihr handwerkliches Geschick und technisches Können unter Beweis stellen. Auszubildende stehen<br />

bei Fragen tatkräftig zur Seite.<br />

Foto: Bosch<br />

Unternehmen gewinnen.“ Durchschnittlich<br />

kommen pro Jahr<br />

circa 30 Mädchen in den Betrieb.<br />

Die interessierten Mädchen haben<br />

die Möglichkeit, sich an einem<br />

Tag anzuschauen, ob ein technischer<br />

Ausbildungsberuf für sie<br />

überhaupt in Frage kommt. Und<br />

das sei schon einiges wert, meint<br />

die Robert-Bosch-Angestellte.<br />

Unternehmen werben<br />

auf Online-Portalen<br />

Die Unternehmen und Betriebe<br />

nutzen zudem Onlineplattformen,<br />

um für den Mädchen-Zukunftstag<br />

zu werben. „Würth ist bei Girls’Radar<br />

registriert, in Facebook vertreten<br />

und es gibt interne Kontakte.<br />

Bisher konnten nur Mitarbeiterkinder<br />

daran teilnehmen, doch<br />

seit diesem Jahr steht es allen zur<br />

Verfügung“, erzählt Maria-Theresia<br />

Heitlinger. Robert Bosch nutzt<br />

das eigene Online-Portal um über<br />

den Girls’Day zu informieren. Außerhalb<br />

des Girls’Day könnten<br />

Mädchen jederzeit ein Praktikum<br />

in dem Betrieb absolvieren, meint<br />

Lang.<br />

Anmeldung zum<br />

Girls’Day ist einfach<br />

Wer sich für den Girls’Day interessiert<br />

kann sich auf der jeweiligen<br />

Seite online dafür anmelden. Die<br />

Unternehmen stellen dabei immer<br />

mehr Plätze zur Verfügung. So<br />

können beispielsweise dieses Jahr<br />

20 Mädchen bei Würth theoretische<br />

und praktische Erfahrungen<br />

sammeln. Die Jahre zuvor standen<br />

zehn Plätze zur Verfügung. Bei<br />

Bosch werden es um die 30 sein.<br />

www.wuerth.de<br />

www.boschpackaging.com<br />

Girls‘Day <strong>2018</strong> – Wir zeigen neue Perspektiven<br />

TECHNIK FÜR GEWINDE


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Energie & Umwelt 23<br />

Ruhiges Ambiente und Wohlfühlklima<br />

Bis zum Herbst will Bauer Holzbau aus Satteldorf-Gröningen ein Bürogebäude in Fürth verwirklichen.<br />

VON ANNIKA SCHNEIDER<br />

In den kommenden sechs Monaten<br />

wird ein Bürogebäude<br />

in der Dieter-Streng-Straße in<br />

Fürth entstehen. Insgesamt 1550<br />

Quadratmeter Nutzfläche, davon<br />

vier Nutzungseinheiten und eines<br />

zur Vermietung, sind geplant. Die<br />

Gebäudelänge beträgt 55,6 Meter,<br />

die Gebäudebreite umfasst 15,6<br />

Meter. Auftraggeber ist die Firma<br />

Zollcon in Fürth. Umgesetzt wird<br />

der Bau von Bauer Holzbau aus<br />

Satteldorf-Gröningen. „Werner<br />

Schillai, Architekt der Firma Zollcon,<br />

ist auf dem Weg zu einer Baustelle<br />

an einer Baustelle in Fürth<br />

von uns vorbeigefahren. Der Architekt<br />

war von der schnellen<br />

Montage des Rohbaus begeistert<br />

und nahm mit uns Kontakt auf“,<br />

erzählt Walter Bauer, Geschäftsführer<br />

von Bauer Holzbau. Am 21.<br />

Dezember 2017 schickte der Unternehmer<br />

dem Interessenten einen<br />

Kostenvoranschlag. Knapp einen<br />

Monat später, am 19. Januar,<br />

dann die Bestätigung: Zollcon vergibt<br />

den Auftrag an Bauer Holzbau.<br />

Ursprünglich sei das Gebäude in<br />

Massivbauweise geplant gewesen,<br />

stattdessen wird jetzt ein Holzhaus<br />

entstehen. „Grund dafür war der<br />

schnelle Bauablauf, da die elementierten<br />

Wände, Decken und Dächer<br />

schnell zu montieren sind.<br />

Die Bauzeit ist wesentlich kürzer,<br />

als bei einer konventionellen Massivbauweise“,<br />

sagt Projektleiter<br />

Jörg Hiller. Dazu komme die zeitgemäße<br />

und zukunftsweisende<br />

ökologische Bauweise, die den<br />

Wert des Gebäudes auf lange Zeit<br />

hochhalte. Geplant ist das zweigeschossige<br />

Bürogebäude schon dieses<br />

Jahr im August oder September<br />

beziehen zu können. „Das erfordert<br />

einen engen Zeitplan. Daher<br />

ist eine exakte Planung sehr<br />

wichtig“, ergänzt der Projektleiter.<br />

Die Gesamtkosten des Projekts<br />

belaufen sich auf 2,5 Millionen<br />

a.<br />

ÖKONOMISCH Die gesamte<br />

Wohnanlage wird als Energieeffizienhaus-55<br />

erstellt. Standards<br />

wie eine dreifach-Verglasung,<br />

eine Fotovoltaikanlage, ein Wärmepumpenheizsystem<br />

und eine<br />

ökonomisch durchdachte Wanddämmung<br />

beinhalte das geplante<br />

Holzhaus. „Mit unserer Bauweise<br />

können wir diese Standards ohne<br />

Probleme erfüllen“, sagt Hiller.<br />

Holzweichfaserplatten in der Innen-<br />

und Außenwand wirken klimaregulierend<br />

im Haus. Im Sommer<br />

absorbieren sie Feuchtigkeit,<br />

im Winter speichern sie diese und<br />

Projekt: Bis zum Herbst wird ein zweigeschossiges Bürogebäude in<br />

der Dieter-Streng-Straße in Fürth entstehen. Grafik/Foto: Bauer Holzbau<br />

Realisierung: Ein ähnliches Bauvorhaben wie in Fürth wurde schon<br />

bei der Notarkanzlei Frasch, im Sichert 34, in Öhringen umgesetzt.<br />

geben sie bei Bedarf wieder ab.<br />

„Von unseren Kunden hören wir<br />

oft: Wir hätten nicht gedacht, dass<br />

es so einen Unterschied gibt vom<br />

Wohnklima und der Wärme in einem<br />

Holzhaus gegenüber einem<br />

Massivhaus. Und das zeigt uns,<br />

dass wir auf dem richtigen Weg<br />

sind“, sagt der Geschäftsführer.<br />

Holz strahle keine Kälte ab und reguliere<br />

auf natürliche Weise die<br />

Luftfeuchtigkeit, was zu einem angenehmen<br />

Raumklima beitrage.<br />

Die Vision des Geschäftsführers<br />

sei, dass bis 2030, ein Drittel aller<br />

Hochbaugebäude aus Holz bestehen.<br />

„Bislang ist nur jedes dritte<br />

Haus ein Holzhaus in Baden-Württemberg“,<br />

ergänzt der Holzbau-<br />

Spezialist.<br />

SCHALLSCHUTZ Im Gebäude<br />

selbst ist ein Treppenhaus mit Aufzug<br />

geplant. „Die Konstruktion<br />

wird so geplant, dass ein guter<br />

Schallschutz gegeben ist, um ein<br />

ruhiges Arbeiten zu ermöglichen.<br />

Neben dem Schallschutz ist die<br />

Raumakustik ebenfalls wichtig“,<br />

sagt Markus Renner, Mitarbeiter<br />

bei Bauer Holzbau. Es wird mit einer<br />

abgehängten Decke gearbeitet,<br />

die einen sehr guten Absortionsgrad<br />

habe. „In den großen Seminarräumen<br />

ist ein sehr hoher<br />

Anspruch an die Raumakustik gewünscht,<br />

deswegen sind dort Deckenplatten<br />

mit einem höheren<br />

Absortionsgrad eingeplant“,<br />

meint Renner.<br />

Um an warmen und heißen Sommertagen<br />

eine angenehme Raumtemperatur<br />

zu garantieren, seien<br />

Verschattungen mit Raffstore an<br />

den Fenstern geplant. Große Fensterflächen<br />

garantieren zudem<br />

gute Lichtverhältnisse, erklärt<br />

Markus Renner, der für den reibungslosen<br />

Ablauf in der Produktion<br />

zuständig ist.<br />

ENGAGEMENT Neben seinen<br />

Aufgaben als Geschäftsführer ist<br />

Walter Bauer auch ehrenamtlich<br />

engagiert. Seit 2008 ist er Präsident<br />

des Instituts Holzbau<br />

Deutschland und seit 2012 auch<br />

im Vorstand. Besonderes Interesse<br />

legt der Unternehmer jedoch<br />

auf den Normenausschuss<br />

und beim Forschungsprojekt TIMpuls<br />

den Fragen rund um den<br />

Brandschutz im Holzbau. „Ich<br />

habe bei Holzbau Deutschland eigene<br />

Brandprüfungen veranlasst.<br />

Das Ziel: moderne, wirtschaftlich<br />

gefertigte und klassifizierte Bauteile<br />

entsprechend der Brandschutznorm<br />

DIN 4102-4 zu verwirklichen“,<br />

erzählt Bauer. Sein<br />

Neffe, Alexander Bauer, widme<br />

sich zudem dem Thema Brandschutz.<br />

In seiner Masterthesis<br />

schreibt er über die Wärmedämmbundsysteme<br />

im Holzhaus, bezüglich<br />

dem Brandschutz aus nachwachsenden<br />

Rohstoffen in der Gebäudeklasse<br />

vier und fünf.<br />

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B) „Materialeffizienz & Umwelttechnik“<br />

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Steigerung der Ressourceneffizienz und<br />

Materialeinsparung führen.<br />

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Internet: www.energiewelt-info.de


24 Maschinen− & Anlagenbau<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Fakten: Fünf Tage steht das Messegelände im Zeichen des Maschinen- und Anlagenbaus. Es werden etwa 220 000 Besucher erwartet.<br />

Foto: Frank Lutz<br />

Weltweite Aufmerksamkeit<br />

Rund 40 Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken nutzen die Hannover Messe <strong>2018</strong>,<br />

um sich und ihre Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren.<br />

Die heimischen Unternehmen<br />

präsentieren sich wieder<br />

einmal auf der Hannover<br />

Messe. Sie gilt als die größte<br />

Industrieschau der Welt.<br />

Für die heimische Wirtschaft zählt<br />

der Maschinen- und Anlagenbau<br />

als eine der wichtigsten Branchen.<br />

So haben die etwa 40 ausstellenden<br />

Unternehmen aus der<br />

Region Heilbronn-Franken nun<br />

wieder die Chance, sich auf der<br />

Leitmesse einem weltweiten Publikum<br />

zu präsentieren. Von Montag,<br />

23., bis Freitag, 27. <strong>April</strong>,<br />

sind insgesamt etwa 5000 Aussteller<br />

aus aller Welt auf der Hannover<br />

Messe. Unter dem diesjährigen<br />

Leitthema „Integrated Industry<br />

– Connect & Collaborate“<br />

rückt die Messe die Vernetzung<br />

von Mensch, Maschine und IT in<br />

den Fokus. Intelligente Roboter<br />

und Geräte führen immer komplexere<br />

Aufgaben aus und kommunizieren<br />

nicht nur mit Menschen,<br />

sondern auch untereinander.<br />

VERÄNDERUNGEN Arbeitgeber<br />

und Arbeitnehmer müssen<br />

sich mit diesen Veränderungen<br />

auseinandersetzen und sich neu<br />

organisieren. Zudem fehlen an vielen<br />

Stellen qualifizierte Fachkräfte,<br />

die diesen Wandel vorantreiben.<br />

Das Leitthema „Connect<br />

& Collaborate“ steht daher für innovative<br />

Formen des Wirtschaftens<br />

und der Zusammenarbeit,<br />

neue Kontakte und unbegrenzte<br />

Business-Chancen. Das Partnerland<br />

ist in diesem Jahr Mexiko. Es<br />

bringt Technologien aller Sparten<br />

mit nach Hannover. Am Zentralstand<br />

in Halle 27 werden aktuelle<br />

Projekte, Wachstumsstrategien<br />

und Investitionsmöglichkeiten in<br />

Mexiko vorgestellt. Weitere mexikanische<br />

Unternehmen und Forschungsinstitute<br />

präsentieren sich<br />

zudem auf Themenständen der<br />

verschiedenen Leitmessen.<br />

Einen guten Überblick über die Industriebetriebe<br />

der Region gibt es<br />

am Gemeinschaftsstand der Industrie-<br />

und Handelskammer Heilbronn-Franken<br />

(IHK). Dieser bietet<br />

regionalen Unternehmen aus<br />

der Zulieferbranche die Gelegenheit<br />

zur Teilnahme an der Weltmesse.<br />

Insbesondere kleinen und<br />

mittelgroßen Betriebe mit interessanten<br />

Produkten sowie auch neu<br />

gegründeten Unternehmen bieten<br />

die günstigen Bedingungen einen<br />

guten Einstieg. Die IHK sowie die<br />

zwölf teilnehmenden Betriebe<br />

sind nun erstmals in Halle 4 an<br />

Stand E12 zu finden.<br />

MODERNER Bereits vergangenes<br />

Jahr wurde der Stand auf 400<br />

Quadratmeter erweitert und<br />

rundum erneuert. „Deutlich moderner<br />

und offener“ sei er laut Dr.<br />

Helmut Kessler, stellvertretender<br />

Hauptgeschäftsführer der IHK<br />

Heilbronn-Franken, nun und bietet<br />

daher auch <strong>2018</strong> wieder genügend<br />

Fläche, um die Region den<br />

Besuchern aus aller Welt vorzustellen.<br />

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<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Maschinen− & Anlagenbau 25<br />

Garant für Innovation<br />

Beim „Top 100 Ranking des Mittelstands“ landet Schubert unter den besten 30. Mit<br />

zahlreichen Neuerungen sehen sich die Crailsheimer als Wegbereiter der Digitalisierung.<br />

Gerhard Schubert gehört<br />

zu Deutschlands 100<br />

stärksten Mittelständlern<br />

– die „Munich Strategy<br />

Group“ bestätigt und positionierte<br />

Schubert auf Platz 26 des<br />

„Top 100 Ranking des Mittelstands“.<br />

„Diese Auszeichnung<br />

spiegelt den erfolgreichen<br />

Wachstumskurs des Marktführers<br />

bei roboterbasierten Top-<br />

Loading-Verpackungsmaschinen<br />

wider“, schreibt das Crailsheimer<br />

Unternehmen in einer<br />

Pressemitteilung: 2017 hat<br />

Schubert 126 Verpackungsanlagen<br />

für Kunden verschiedener<br />

Branchen weltweit gebaut.<br />

Erfolgsfaktor: Die Mitarbeiter werden bei Schubert besonders geschätzt.<br />

BANDBREITE Maschinen<br />

von Schubert verpacken Produkte,<br />

die jeder kennt: Ob Pralinen,<br />

Kekse oder Schokoriegel,<br />

Joghurt, Kaffeesahne oder Käse,<br />

Champagner, Bier oder Radler,<br />

Duschgel, Handcreme oder<br />

Haarspray, Futter für Katzen,<br />

Hunde oder Vögel. Ob Dübel,<br />

Uhren oder Möbelbeschläge,<br />

Spritzen, Vials oder Ampullen –<br />

die Bandbreite an Produkten<br />

und Formaten ist riesig.<br />

„Als Wegbereiter der Digitalisierung<br />

baut Schubert hochflexible<br />

Verpackungsmaschinen,<br />

die einen wichtigen Baustein<br />

bei der Umsetzung der Industrie<br />

4.0 bilden“, schreibt das<br />

Unternehmen. Die IT-Experten<br />

sorgten mit der selbst entwickelten<br />

und stets weiterentwickelten<br />

Maschinensteuerung<br />

dafür, dass die TLM-Verpackungsmaschinen<br />

die neueste<br />

Technologie am Markt repräsentieren.<br />

Die bald eingeführte<br />

digitale Plattform GRIPS.world,<br />

werde einen weiteren wichtigen<br />

Meilenstein bei der industriellen<br />

Vernetzung und Themen<br />

wie der vorausschauenden Wartung<br />

darstellen. Außerdem arbeite<br />

das familiengeführte Unternehmen<br />

kontinuierlich an<br />

Neuentwicklungen in der Robotertechnologie.<br />

Zuletzt hat Schubert mit dem<br />

Flowmodul eine neue Baugruppe<br />

auf den Markt gebracht.<br />

Diese Maschine verpackt<br />

in Verbindung mit Pick-<br />

Foto: Gerhard Schubert<br />

and-Place-Robotern Produkte<br />

wie Kekse, Riegel und Snacks<br />

in Schlauchbeutel. „Selbstverständlich<br />

sind wir bei Schubert<br />

stolz darauf, herausragende Maschinen<br />

zu bauen. Unser ganzes<br />

Unternehmen ist darauf ausgerichtet,<br />

immer neue und an<br />

der Zukunft orientierte Lösungen<br />

zu entwickeln“, sagt Ralf<br />

Schubert, geschäftsführender<br />

Gesellschafter. Doch die Firmenkultur<br />

habe eine zweite<br />

starke Wurzel: die Beziehung<br />

zu den Menschen. Denn um die<br />

Innovationen zu schaffen, brauche<br />

es Menschen mit Ideen,<br />

Know-how, Teamgeist und Spaß<br />

an Herausforderungen. pm<br />

www.gerhard-schubert.de<br />

Experte für Rohre<br />

BTE beliefert Kunden aus verschiedenen Branchen.<br />

Wenn es um die Verarbeitung<br />

von Rohren geht, ist BTE BiegeTechnik-Engineering<br />

aus Ilshofen<br />

der richtige Ansprechpartner.<br />

Der Lieferumfang reicht vom gebogenen<br />

Rohr mit einem Durchmesser<br />

von 4 bis zu 130 Millimetern<br />

Durchmesser über komplexe<br />

Schweißbaugruppen bis hin zum<br />

einbaufertigen Produkt inklusive<br />

der gewünschten Oberflächenveredlung.<br />

„Mit 135 qualifizierten<br />

Mitarbeitern hat sich das Unternehmen<br />

aufgrund seiner umfangreichen<br />

Kernkompetenzen wie<br />

Biegen, Umformen, Schweißen,<br />

Löten, Schneiden, Prägen, Stanzen<br />

und Montieren als ein vielseitiger<br />

und zuverlässiger Partner<br />

namhafter Firmen aus den unterschiedlichsten<br />

Branchen der Wirtschaft<br />

etabliert“, schreibt BTE in<br />

einer Pressemitteilung.<br />

BRANCHEN Zu den Kunden zählen<br />

Zulieferer aus der Automobilbranche,<br />

Unternehmen aus der<br />

Luft- und Antriebs-, Medizin-,<br />

Großküchentechnik, Hersteller<br />

von Anlagen erneuerbarer Energien<br />

und mehr. Mit der Qualitätsmanagementnorm<br />

ISO/TS<br />

16949:2009 sei ein hoher Qualitätsstandard<br />

sowie eine durchgängige<br />

und zuverlässige Qualität der<br />

Produkte gewährleistet. Auf modernsten<br />

Fertigungseinrichtungen<br />

produziert, erhalten die Kunden<br />

vom Prototyp über Kleinserien bis<br />

zur automatisierten Serienfertigung<br />

alles aus einer Hand.<br />

Eine Gelegenheit, das Leistungsspektrum<br />

von BTE kennenzulernen,<br />

bietet sich auf der Hannover<br />

Messe. „Diese bedeutsame Messe<br />

ist für die BTE BiegeTechnik-Engineering<br />

GmbH eine gute Plattform<br />

um neue Geschäftskontakte zu<br />

knüpfen, sowie den internationalen<br />

Fachbesuchern das Produktportfolio<br />

und ihre Leistungsfähigkeit<br />

zu präsentieren“, schreibt<br />

das Unternehmen. BTE BiegeTechnik-Engineering<br />

ist in Halle 4 an<br />

Stand E12 zu finden. pm<br />

www.bte-biegetechnik.com<br />

Vielseitig: Zum Angebot gehören<br />

auch gebogene Rohre. Foto: BTE<br />

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ADVERTORIAL<br />

Spezialanfertigung für die<br />

Pharmaindustrie<br />

Binder liefert vier ausgeklügelte Edelstahlbehälter an Kunden aus<br />

Die Binder GmbH mit Sitz in Crails-<br />

heim-Altenmünster konnte kürzlich<br />

einen besonderen Auftrag abschlie-<br />

ßen: Ein Pharmaunternehmen hatte<br />

spezielle Edelstahlbehälter bestellt,<br />

in denen Blutplasma geschmolzen<br />

und gerührt werden kann. Binder<br />

baute die Gefäße und behandelte<br />

die Oberflächen entsprechend<br />

den speziellen Anforderungen des<br />

» Jedes Projekt bei<br />

Binder ist besonders,<br />

da es sich immer um<br />

spezielle Sonderlösungen<br />

für den<br />

Kunden handelt.<br />

In den vier Edelstahlgefäßen wird Blutplasma aufgetaut und<br />

gerührt und mit Zusatzstoffen versehen.<br />

Foto: Binder<br />

Kunden. Die beiden Auftaubehälter<br />

haben einen Durchmesser von<br />

1,8 Meter und eine Gesamthöhe<br />

von 3,5 Metern. In den beheizten<br />

und isolierten Behälter passen<br />

3000 Liter Inhalt.<br />

Im Auftaubehälter wird Blutplasma<br />

geschmolzen und für den Rührpro-<br />

zess vorbereitet, danach wird es in<br />

den Rührbehälter gepumpt.<br />

Die beiden Rührbehälter messen<br />

2,2 Meter im Durchmesser bei einer<br />

Gesamthöhe von 3,5 Meter. Sie sind<br />

ebenfalls beheizt und isoliert und<br />

fassen 5000 Liter. Im Rührbehälter<br />

wird das Blutplasma aufbereitet<br />

und mit Zusatzstoffen versehen,<br />

sodass es vom Patienten eingenom-<br />

men werden kann. Den Zugang zu<br />

den vier Behältern ermöglicht eine<br />

Bühne, die ebenfalls von Binder erstellt<br />

wurde. So können die Prozesse<br />

beim Kunden in Niedersachsen<br />

komfortabel überwacht werden.<br />

„Jedes Projekt bei Binder ist<br />

besonders, da es sich immer um<br />

spezielle Sonderlösungen für den<br />

Kunden handelt. Jedes Projekt wird<br />

individuell konstruiert und für den<br />

Kunden gefertigt“, sagt der technische<br />

Betriebswirt Thorsten Binder.<br />

Im Fall der vier Behälter sind die<br />

geschliffenen und e-polierten Oberflächen<br />

sowie das Rührwerk samt<br />

Reinigungssystem der Behälter<br />

eine Sonderlösung für den Kunden.<br />

„Den Neukunden haben wir 2015<br />

auf der Achema kennengelernt und<br />

sind Stolz diese Projekte mit ihm<br />

abwickeln zu dürfen“, erläutert<br />

Binder. Das Unternehmen stellt<br />

auch in diesem Jahr sein Können<br />

auf der Achema zur Schau. Binder<br />

beschäftigt insgesamt rund 50<br />

Mitarbeiter und sechs Auszubildende.<br />

Das Unternehmen wurde 1976<br />

gegründet und hat sich auf den<br />

Bau von Behältern und Apparaten<br />

aus Edelstahl und Sonderwerkstoffen<br />

spezialisiert. Die Kunden von<br />

Binder kommen aus den Branchen<br />

Pharmazie, Kosmetik, Chemie und<br />

Lebensmittel.<br />

[pm]<br />

Binder GmbH<br />

Apparate- und Behälterbau<br />

Roßfelder Straße 58<br />

74564 Crailsheim<br />

Telefon 0 79 51/91 77-0<br />

E-Mail: info@bindergmbh<br />

www.bindergmbh.de


26 Maschinen− & Anlagenbau<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Rommelag stellt sich vor<br />

Die Unternehmensgruppe im Kochertal gehört mit rund 100 Azubis zu den größten Ausbildern<br />

der Region. Ein Informationsnachmittag zeigt die vielfältigen Berufschancen auf.<br />

Das Unternehmen Kocher-<br />

Plastik Maschinenbau<br />

bietet am Freitag, 13.<br />

<strong>April</strong>, von 15 bis 19 Uhr die<br />

Möglichkeit, an einem Nachmittag<br />

drei tolle Arbeitgeber kennenzulernen.<br />

Am Standort in Sulzbach-Laufen,<br />

Talstraße 22-30, präsentieren<br />

sich die Divisionen Rommelag<br />

Engineering, Sondermaschinenbau<br />

für bottelpack Abfüllanlagen,<br />

Rommelag CMO, Auftragsherstellung<br />

für die Pharmaindustrie<br />

sowie Rommelag<br />

Flex, Folienverpackungen und<br />

Containment Systeme.<br />

„Wir bieten Einblicke und stehen<br />

Rede und Antwort, denn<br />

als Hidden Champion ist vielen<br />

nicht bekannt, welche Pro-<br />

Informativ: Rommelag informiert über Berufe.<br />

Foto: Rommelag<br />

dukte wir fertigen und dass die<br />

meisten Menschen mit diesen<br />

Produkten bereits in Kontakt<br />

waren“, sagt Andreas Häußner,<br />

Director Marketing, „das reicht<br />

von Augentropfen über Infusionen<br />

bis hin zu Kosmetikverpackungen<br />

und Lebensmittelfolien.“<br />

Neben einem breiten Angebot<br />

an spannenden Ausbildungsberufen,<br />

wird Interessierten<br />

auch eine Vielzahl an Möglichkeiten<br />

für den Direkteinstieg<br />

aufgezeigt. Die Rommelag-Gruppe<br />

ist ein weltweit agierender<br />

Verbund aus acht eigenständig<br />

operierenden Unternehmen<br />

im Familienbesitz und der<br />

Spezialist für Verpackungslösungen<br />

auf Kunststoffbasis.<br />

Den zahlreichen Aufgaben, Produkten<br />

und Services entsprechend<br />

findet sich bei Rommelag<br />

ein breites Spektrum an Berufen<br />

und Möglichkeiten für<br />

die Karriere – ob im kaufmännischen,<br />

technischen, chemischen,<br />

pharmazeutischen oder<br />

gewerblichen Bereich, ob angelernt<br />

oder mit akademischem<br />

Grad.<br />

pm<br />

www.rommelag.com<br />

www.rommelag-engineering.com<br />

R.Deckert erhält<br />

Auftrag von mibe<br />

Der Haller Maschinenbauer überzeugt mit DTT 200.<br />

Im Auftrag der Dermapharm<br />

Unternehmensgruppe fertigt<br />

das Unternehmen mibe seit<br />

2003 Arzneimittel im Großraum<br />

Leipzig-Halle für den nationalen<br />

und internationalen Markt.<br />

Dabei setzt mibe nun auf die<br />

Track & Trace Anlagen (DTT 200)<br />

der Firma R. Deckert: „Es wurden<br />

von mibe zwölf Stück DTT 200 für<br />

die Kombination mit den verschiedensten<br />

vor Ort installierten Anlagen<br />

in Auftrag gegeben“, meldet<br />

das Haller Unternehmen.<br />

Anfang 2016 wurde die erste DTT<br />

200 in eine Tablettenlinie integriert<br />

und in Betrieb genommen.<br />

Nach einer ausgiebigen Testphase,<br />

bei der ebenfalls Erkenntnisse<br />

über Abläufe und Detailverbesserungen<br />

gesammelt wurden,<br />

konnte die DTT 200 in den Regelbetrieb<br />

übernommen werden.<br />

Mittlerweile wurden im letzten<br />

und laufendem Geschäftsjahr weitere<br />

DTT 200 von R. Deckert an<br />

mibe ausgeliefert. In den folgenden<br />

Monaten sollen die restlichen<br />

Maschinen montiert und an mibe<br />

geliefert werden. Darüber hinaus<br />

konnte R. Deckert weitere „Global<br />

Players der Pharmabranche“<br />

für ihre DTT 200 gewinnen. Wiederum<br />

wurden Pilotanlagen erfolgreich<br />

implementiert und bis<br />

Dezember geliefert.<br />

pm<br />

www.rdeckert.com<br />

Fit für<br />

Industrie 4.0<br />

VORSPRUNG<br />

Ecom fertigt Industrie-Tablet-Lösungen.<br />

Die Pepperl+Fuchs<br />

Marke ecom, Spezialist<br />

für mobile Geräte für<br />

den Einsatz in explosionsgefährdeten<br />

Bereichen, hat seine<br />

für den Ex-Bereich wegweisende<br />

Tablet-Serie „Tab-Ex“<br />

neu aufgelegt. Zu sehen gibt es<br />

die Neuauflage auf der Hannover<br />

Messe von Montag bis Freitag,<br />

23. bis 27. <strong>April</strong>, Halle 9,<br />

Stand D76.<br />

Das auf dem Samsung „Galaxy<br />

Tab Active2“ basierende<br />

„Tab-Ex 02“ verbindet höchste<br />

Leistung mit innovativen Anwendungen<br />

wie etwa Augmented<br />

Reality. Mit dem eigensicheren<br />

Tablet kann der mobile Anwender<br />

jederzeit und an jedem beliebigen<br />

Ort in Echtzeit kommunizieren<br />

sowie Daten, Parameter<br />

und Informationen dezentral<br />

erfassen und abrufen. Das<br />

„Tab-Ex 02“ ist somit ideal geeignet<br />

für Industrie-4.0-fähige<br />

Anwendungen und vereinfacht<br />

zugleich den Datenaustausch<br />

mit SCADA/DCS-Systemen, Warenwirtschaftssystemen<br />

(SAP,<br />

IBM Maximo), Projektmanagementsystemen<br />

und der computergestützten<br />

Systemplanung.<br />

Als kompaktes Leichtgewicht<br />

ist das Tablet der ideale Begleiter<br />

für vielfältige Aufgaben wie<br />

beispielsweise Inventuren, Materialnachverfolgung,<br />

Wartung,<br />

Supply Chain und Asset Management.<br />

Das „Tab-Ex 02“<br />

wird ab Mai als ATEX/IECEx<br />

Zone 2 / Div. 2 zertifizierte Industrieausführung<br />

erhältlich<br />

sein. Eine Zertifizierung für<br />

ATEX/IECEx Zone 1 / Div. 1<br />

wird ab Herbst verfügbar sein.<br />

Mit Pepperl+Fuchs als Dachmarke<br />

profitieren Kunden von<br />

einem durchgängigen und zukunftssicheren<br />

Lösungs- und<br />

globalem Serviceportfolio für<br />

den Ex-Bereich, das im Sinne<br />

der Industrie 4.0 völlig neue<br />

Möglichkeiten für die gesamte<br />

Prozessautomation ermöglicht.<br />

Mobile Geräte, Sensorik und<br />

HMI-Lösungen können somit<br />

optimal aufeinander abgestimmt<br />

werden.<br />

pm<br />

www.pepperl-fuchs.com<br />

Neu: Industrietablet 4.0 Foto: ecom<br />

Mit unseren Innovationen setzen wir Maßstäbe im Verpackungsmaschinenbau.<br />

Unsere Kunden profitieren von unserem Vorsprung.<br />

Was könnte mehr Spaß machen, als die Zukunft zu gestalten?<br />

Wir stellen aus!<br />

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Hannover Messe 23. – 27. <strong>April</strong> <strong>2018</strong><br />

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Schrozberg ist mit rund<br />

10 500 Hektar, etwas über<br />

5700 Einwohnern und 50<br />

Wohnplätzen ein idyllischer Ort in<br />

der Hohenloher Ebene. Angrenzend<br />

an den Hohenlohekreis, den<br />

Main-Tauber-Kreis und Bayern, ist<br />

die stark landwirtschaftlich geprägte<br />

Region recht günstig zu erreichen.<br />

Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.<br />

So verkehren auf<br />

der eingleisigen Taubertal-Bahnstrecke<br />

Züge nach Aschaffenburg<br />

und Crailsheim im Stundentakt.<br />

Frei nach dem Slogan der Stadt<br />

„Schrozberg zieht an“ sind hübsche<br />

Wohngebiete mit günstigen<br />

Grundstückspreisen, Ganztagsbetreuung<br />

in Kindergärten und Schulen<br />

– eine Grund- und Werkrealschule<br />

und eine Realschule – für<br />

Familien geboten. Außerdem ist<br />

mit einer belebten Innenstadt,<br />

zwei Supermärkten, diversen<br />

Fachgeschäften und mehreren<br />

Haus- sowie Fachärzten, eine gute<br />

Nahversorgung gewährleistet.<br />

Tradition, Kultur<br />

und attraktive Angebote<br />

Ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot<br />

mit ausgeprägten Vereinsstrukturen<br />

ist ein weiteres Markenzeichen<br />

der Stadt. Traditionsreiche<br />

Gesangs- und Sportvereine,<br />

aber auch Exoten wie der<br />

Motorsportverein Ettenhausen<br />

oder die Luftsportgruppe Leuzendorf,<br />

gehören zu den rund 60 eingetragenen<br />

Vereinen.<br />

Den dörflich geprägten Ortskern<br />

bilden die Kirche, der neu gestaltete<br />

Marktplatz und das Schloss<br />

Schrozberg, welches Verwaltungssitz<br />

und beliebterVeranstaltungsort<br />

für kulturelle Darbietungen<br />

Modern auf dem Land<br />

Vor Jahren haben die Schrozberger beschlossen, ihre Stadt im Norden des Haller Landkreises<br />

zu verschönern. Mehr Bürgerfreundlichkeit und Lebensqualität gehören ebenso zum Konzept<br />

wie zeitgemäße Initiativen. Ausreichend Kultur gibt es bereits. VON MELANIE BOUJENOUI<br />

wie Konzerte, Theater oder Kabaretts<br />

ist. Der Ort und seine Umgebung<br />

ziehen aufgrund der weitläufigen<br />

Wiesen und Wälder sowie<br />

Burgen und Schlössern Wanderer,<br />

Walker, Jogger, Radfahrer, Traditions-<br />

und Kulturbegeisterte an.<br />

Aber auch als Wirtschaftsstandort<br />

ist Schrozberg reizvoll. Großzügige<br />

Gewerbeflächen stehen unter<br />

anderem im Gewerbegebiet „Herdenwiesen“<br />

zur Verfügung – hier<br />

ist bei einigen Flächen auch ein<br />

Bahnanschluss möglich. Der derzeige<br />

Kaufpreis liegt bei etwa 15 a<br />

pro Quadratmeter. Neben dem traditionellen<br />

Handwerk ist das verarbeitende<br />

Gewerbe aktuell das<br />

wirtschaftliche Herzstück der<br />

Stadt. Auch der Nahrungsmittelsektor<br />

und innovative Industrien<br />

sind hier beheimatet.<br />

Dazu zählen die Großbäckerei<br />

LBV, der Automobil-Zulieferer<br />

Nedschroef, Thiele Glas, der Modehersteller<br />

Hakro und die genossenschaftlichen<br />

Landwirtschaftbetriebe<br />

wie die Molkerei<br />

Schrozberg. Auch die Raiffeissenbank<br />

Schrozberg-Rot am See hat<br />

in Schrozberg ihren Sitz.<br />

Für noch mehr Attraktivität und<br />

um den Anforderungen der modernen<br />

Entwicklung auch auf dem<br />

Land besser gerecht zu werden,<br />

wird Schrozberg seit 2009 konsequent<br />

und umfassend saniert. Im<br />

Zuge dessen wurde die infrastrukturelle<br />

Situation erheblich verbessert<br />

und die Innenstadt Lkw- und<br />

größtenteils auch barrierefrei mit<br />

einheitlich modernem Aussehen<br />

gestaltet. Die Zukunftsinitiative ist<br />

noch lange nicht abgeschlossen.<br />

Neben baulichen und energetischen<br />

Sanierungsmaßnahmen für<br />

ein Schrozberg mit mehr Lebensqualität<br />

und Bürgerfreundlichkeit<br />

– wie die derzeitige Erneuerung<br />

der Ortseinfahrten, der Anbau der<br />

neuen Schulmensa, des neuen Bücherei-Domizils<br />

sowie die Generalüberholung<br />

des Freibads und<br />

die Strukturanpassung im Bereich<br />

der Feuerwehr – steht für dieses<br />

Jahr die wohl bahnbrechendste Investition<br />

an: der Breitbandausbau<br />

mit Glasfaser bis 2021. Hier ist<br />

Schrozberg Vorreiter in der Region.<br />

„Wir werden künftig ein flächendeckendes<br />

FTTB-Netz anbieten<br />

können“, sagt Bauamtsleiter<br />

Thomas Pöschik, „das ist im ländlichen<br />

Raum eher die Außnahme.“<br />

Hightech-Strukturen auch<br />

auf dem Land möglich<br />

Zugang zu schnellem Internet sei<br />

gerade für die ortsansässigen Unternehmen<br />

und auch landwirtschaftlichen<br />

Betriebe von besonderer<br />

Wichtigkeit. Im Frühsommer<br />

wird es öffentliche Informationsveranstaltungen<br />

zum Thema<br />

geben.<br />

Networking ist Bürgermeisterin<br />

Jacqueline Förderer, die seit fast<br />

zwei Jahren die Geschicke der<br />

Stadt lenkt, aber auch auf persönlicher<br />

Ebene wichtig. Deshalb hat<br />

sie für Neuzugezogene den Neubürgerempfang<br />

etabliert, bei dem<br />

die Wahlschrozberger Stadt und<br />

Vereinsleben kennenlernen und<br />

gleich Kontakte knüpfen können.<br />

„Schrozberg ist eine tolle Stadt<br />

und hat viel zu bieten“, sagt Förderer,<br />

„Bürger, die sich wohl und<br />

wahgenommen fühlen, integrieren<br />

sich schnell und bleiben. Und<br />

das ist das Ziel.“ Ein weiteres Zukunftprojekt<br />

gilt den Senioren:<br />

Auf dem sogenannten alten Molkerei-Areal<br />

soll eine Wohnanlage<br />

mit Tagespflegeplätzen entstehen.<br />

Mit einem Pflegestift und privaten<br />

Pfegediensten sind in Schrozberg<br />

die älteren Bürger aber auch<br />

schon jetzt gut versorgt.<br />

www.stadt-schrozberg.de


„Wir müssen auf dem Land zukunftsfähig bleiben“<br />

Bürgermeisterin Jacqueline Förderer über Breitbandausbau, moderne Infrastruktur und ein attraktives Landleben.<br />

INTERVIEW VON MELANIE BOUJENOUI<br />

REGIOBUSINESS Frau Förderer,<br />

welche Themen beschäftigen<br />

Sie seit Ihrem Amtseintritt als Bürgermeisterin<br />

der Stadt Schrozberg<br />

vor knapp zwei Jahren?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Das<br />

Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig.<br />

Bei allen Themen spielt immer<br />

die Weiterentwicklung unserer<br />

Stadt mit rein. Alle Entscheidungen,<br />

die wir treffen, wirken sich<br />

auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte<br />

aus. Wir müssen uns der<br />

demografischen Entwicklung stellen<br />

und dabei unsere Stadt für die<br />

Zukunft gut aufstellen. Ein wesentliches<br />

Thema ist die Infrastruktur<br />

im Allgemeinen, sei es die Nahversorgung,<br />

die Betreuung und Bildung<br />

unserer Kinder oder der<br />

Breitbandausbau im Speziellen.<br />

REGIOBUSINESS Wie schätzen<br />

Sie die aktuelle wirtschaftliche<br />

und infrastrukturelle Lage von<br />

Schrozberg ein?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Derzeit<br />

kann ich über die wirtschaftliche<br />

Lage der Stadt nicht klagen –<br />

in der Bevölkerung herrscht nahezu<br />

Vollbeschäftigung, unseren<br />

Betrieben geht es gut, die Auftragsbücher<br />

sind gefüllt. Dadurch geht<br />

es auch uns gut, wir können<br />

durch die zusätzlichen Einnahmen<br />

überplanmäßig Schulden tilgen.<br />

Das ist in der momentanen Situation<br />

besonders wichtig, da<br />

große Aufgaben vor uns stehen.<br />

Wir investieren in den nächsten<br />

Jahren erheblich in unsere Infrastruktur.<br />

Wir bauen aktuell eine<br />

Mensa in unsere Schule, durch<br />

Bürgerentscheide wurden die Themen<br />

Sanierung Freibad und Neubau<br />

einer Bibliothek entschieden,<br />

im Bereich der Feuerwehr werden<br />

die Strukturen angepasst,<br />

neue Magazine und Fahrzeuge stehen<br />

auf dem Programm. Aber die<br />

größte und wichtigste Investition<br />

ist unser flächendeckender Breitbandausbau.<br />

REGIOBUSINESS Was macht<br />

Schrozberg für Unternehmen interessant?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Wir<br />

haben ausreichend Gewerbeflächen<br />

in den unterschiedlichsten<br />

Größen zur Verfügung. Es sind sowohl<br />

Gewerbegebiete als auch Industriegebiete<br />

ausgewiesen, im<br />

Gebiet „Herdwiesen“ ist bei einigen<br />

Flächen auch ein Bahnanschluss<br />

möglich. Auch in unseren<br />

Teilorten sind Gewerbeentwicklungen<br />

möglich. All unsere Gewerbeflächen<br />

sind mit 15 a pro Quadratmeter<br />

recht günstig. Das Wichtigste<br />

für alle Firmen ist heute<br />

aber die Breitbandversorgung.<br />

Diese halte ich für unabdingbar,<br />

da die Zukunft in der Entwicklung<br />

von digitalen Geschäftsmodellen<br />

liegt. Nur wer das erkannt hat,<br />

wird auch in den nächsten Jahren<br />

weiter im Wettbewerb bestehen<br />

können. In Kürze schließen wir<br />

daher alle Grundstücke mit Glasfaser<br />

an.<br />

Ambitioniert: Bürgermeisterin<br />

Jacqueline Förderer wappnet<br />

ihre Stadt für Entwicklungen<br />

der Zukunft. Foto: NPG-Archiv<br />

REGIOBUSINESS Wie weit ist<br />

der Breitbandausbau fortgeschritten?<br />

Was ändert sich für die Bürger?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Unsere<br />

Planungen sind inzwischen<br />

abgeschlossen und wir sind gerade<br />

am Anfang unserer Umsetzung.<br />

Wir schließen jedes Grundstück,<br />

in jedem Teilort, in jedem<br />

Weiler und überall in ganz<br />

Schrozberg mit Glasfaserkabel an.<br />

Ich bin sehr froh, dass ich einen<br />

weitsichtigen Gemeinderat habe,<br />

der diesen so wichtigen Schritt für<br />

Schrozberg auch mitgeht. Aktuell<br />

läuft die Ausschreibung für die Betreibersuche,<br />

in wenigen Tagen<br />

werden wir auch die Ausschreibung<br />

für den Tiefbau vom ersten<br />

Bauabschnitt veröffentlichen. Wir<br />

verlegen in den nächsten Jahren<br />

über 300 Kilometer Glasfaserkabel,<br />

das braucht natürlich ein bisschen<br />

Zeit. Trotz allem soll bis<br />

2021 ein flächendeckendes<br />

schnelles Internetnetz vorhanden<br />

sein. Das bedeutet für die Bürger<br />

natürlich eine erhebliche Verbesserung,<br />

wenn sie bei der Arbeit<br />

aber vor allem auch zu Hause mit<br />

bis zu 1000 MBit/s surfen können.<br />

Das können sich die Wenigsten<br />

heute schon vorstellen, aber<br />

wir werden in den nächsten Jahren<br />

immer digitaler. Aktuell werden<br />

die Telefone auf Voice over IP<br />

(VoIP) umgestellt, immer mehr<br />

Menschen streamen die Sendungen,<br />

die sie sehen wollen und<br />

wann sie diese sehen wollen. Wer<br />

von uns hat noch nicht im Internet<br />

eingekauft? Wie viele arbeiten<br />

bereits heute von zu Hause aus,<br />

im sogenannten Home-Office, um<br />

möglichst unabhängig, global zu<br />

arbeiten und dabei Familie und<br />

Beruf miteinander zu vereinbaren?<br />

Werden wir in wenigen Jahren<br />

bei einer Grippe noch zum<br />

Arzt fahren, oder erfolgt vielleicht<br />

die Diagnose via Webcam und<br />

Übertragung der Vitaldaten?<br />

Durch die Digitalisierung durchläuft<br />

die Gesellschaft die nächste<br />

Industrielle Revolution – da<br />

kommt keiner dran vorbei.<br />

REGIOBUSINESS Was hat<br />

Schrozberg für Familien zu bieten?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Ich<br />

sehe in Schrozberg eine Stadt, in<br />

der alle Generationen gut leben<br />

können. Die ärztliche Betreuung<br />

ist im Vergleich zu unserer Größe<br />

sehr gut, neben Hausärzten sind<br />

auch Fachärzte bei uns vertreten.<br />

Wenn Familien zuziehen wollen,<br />

werden wir immer gefragt, wie<br />

sieht es mit der Internetverbindung<br />

und der Kinderbetreuung<br />

aus? An beidem arbeiten wir intensiv<br />

und werden in Zukunft noch<br />

besser aufgestellt sein. Vereinbarkeit<br />

von Familie und Beruf ist besonders<br />

wichtig. Wir haben eine<br />

Ganztagesbetreuung für Kinder ab<br />

drei Jahren, im Kindergarten und<br />

später auch in der Schule. Auch<br />

die Senioren sind bei uns gut betreut,<br />

wir haben eine Seniorenwohnanlage<br />

und ambulante Pflegedienste.<br />

Wir arbeiten gerade an<br />

einer Anlage für betreutes Wohnen<br />

und Tagespflege.<br />

REGIOBUSINESS Sie wollen die<br />

Situation in der Ganztagsbetreuung<br />

verbessern. Welche konkreten<br />

Maßnahmen wird es geben?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Im<br />

Kleinkindbereich sind wir noch<br />

ausbaufähig. Als nächstes sollten<br />

hier die Anzahl der Plätze erhöht<br />

werden und anschließend sollte<br />

auch für die unter Dreijährigen<br />

eine Ganztagesbetreuung ermöglicht<br />

werden. Auch das Thema Ferienbetreuung<br />

möchte ich mir<br />

demnächst mal näher anschauen.<br />

REGIOBUSINESS Vor welchen<br />

Herausforderungen steht<br />

Schrozberg in den nächsten Jahren?<br />

JACQUELINE FÖRDERER Ähnlich<br />

wie alle Kommunen in unserer<br />

Region, müssen wir uns auf<br />

den gesellschaftlichen Wandel sowie<br />

die aktuellen Megatrends einstellen<br />

und möglichst gut dafür gerüstet<br />

sein. Der demografische<br />

Wandel in all seinen Facetten, Globalisierung,<br />

Digitalisierung, Veränderungen<br />

in der Arbeitswelt, das<br />

alles sind Herausforderungen, denen<br />

wir uns stellen müssen. Aber<br />

wir lassen die Zukunft nicht einfach<br />

auf uns zukommen, sondern<br />

haben erkannt, dass wir handeln<br />

müssen und somit auch mitgestalten<br />

können. Wir sind daher auf einem<br />

guten Weg.<br />

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ADVERTORIAL<br />

STABILO Schrozberger Urgestein<br />

Kupferzeller Fachmarktunternehmen gehört seit 1980 dazu<br />

Die Fachmarktgruppe STABILO,<br />

mit Firmenstammsitz in Kupfer-<br />

zell-Mangoldsall, eröffnete vor<br />

kurzem in Mittweida seinen<br />

41. Fachmarkt. Gehört aber seit<br />

Jahrzehnten auch zu Schrozberg.<br />

Was manchem Schrozberger viel-<br />

leicht nicht bewusst ist, der erste<br />

Standort von STABILO in der Region<br />

Crailsheim wurde 1980 in einer al-<br />

ten Maschinenhalle in Eichholz von<br />

Fritz Abendschein errichtet. Damals<br />

noch nicht unter heutigem Namen.<br />

Noch heute ist die Familie Abend-<br />

schein dem Markt verbunden. Mit<br />

Ulrich Abendschein sitzt der Neffe<br />

des Gründers Günther Denner in der<br />

Geschäftsleitung. 1985 folgte der<br />

Umzug in ein Gebäude mit ganzen<br />

450 qm Verkaufsfläche unterhalb<br />

des Bahnhofs. Hier gegenüber der<br />

Avia-Tankstelle verweilte der<br />

STABILO-Fachmarkt fast 15 Jahre.<br />

Ende 2009 folgte dann der Umzug<br />

an den heutigen Standort in der<br />

Sigisweiler Straße. Der aktuelle<br />

Markt hat eine Verkaufsfläche von<br />

ca. 3000 qm, beste Erreichbarkeit<br />

und ausreichend Parkplätze. Der<br />

Marktleiter Thomas Kreisel – ein Urgestein<br />

des Marktes seit seiner Lehre<br />

1985 – kümmert sich zusammen<br />

mit seinen 9 Mitarbeitern um alle<br />

fachlichen Fragen seiner Kunden.<br />

STABILO befindet sich seit Jahren<br />

in stabilem Wachstum. Weiter geht<br />

es jetzt im <strong>April</strong> mit der nächsten<br />

Neueröffnung in Wildeck-Obersuhl.<br />

„Dieser vierte STABILO in Hessen<br />

ist ebenfalls ein ländlich geprägter<br />

Standort und spricht somit direkt<br />

Seit 2009 befindet sich der STABILO-Fachmarkt in der Sigisweiler Straße.<br />

Bei den Kunden immer beliebt, die verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage bei<br />

STABILO in Schrozberg.<br />

Foto: Stabilo<br />

Foto: Stabilo<br />

wieder unsere Hauptklientel an“, so<br />

Marketingleiter und Unternehmenssprecher<br />

Markus Wedde.<br />

Für Mai ist dann die Eröffnung des<br />

ersten STABILO-Marktes in Sachsen-<br />

Anhalt geplant. Mit integriertem<br />

Gartencenter auf rund 4.000 qm<br />

Verkaufsfläche wieder ein MAXI-<br />

Markt. Des Weiteren stehen dieses<br />

Jahr auch noch die Eröffnung des<br />

neuen Logistikzentrums in Steinheim<br />

am Albuch (bei Heidenheim)<br />

und der „Spatenstich“ des Erweiterungsbaus<br />

in Übrigshausen an.<br />

Dort, zwischen Schwäbisch Hall und<br />

Künzelsau direkt an der B19, soll<br />

neben den schon bestehenden Lager-<br />

und Verwaltungsgebäuden ein<br />

weiterer Komplex entstehen. „Wir<br />

platzen aus allen Nähten und viele<br />

unserer Verwaltungsbereiche sind<br />

aus Platzmangel dezentralisiert“<br />

erklärt Markus Wedde.<br />

„Auch ist die momentane Lagerkapazität<br />

am Standort Übrigshausen<br />

(Hauptlager) erschöpft“, so Wedde<br />

weiter. Der Unternehmensstammsitz<br />

bleibt in Kupferzell-Mangoldsall.


Per Glasfaser in die digitale Zukunft<br />

Schrozberg baut digitales Netz bis 2021 aus und beweist, dass 1000 Mbit/s auch auf dem Land möglich sind.<br />

VON MELANIE BOUJENOUI<br />

Anbindung an die Spitze im<br />

ABereich der digitalen Infra-<br />

Astruktur, die sich die Bundes- Aregierung für ganz Deutschland<br />

bis 2025 wünscht, erhält<br />

Schrozberg schon in den nächsten<br />

drei Jahren. Die baden-württembergische<br />

Gigabit-Offensive<br />

mit zielgerechten Fördermitteln<br />

zum Aufbau von Breitband mit<br />

Glasfaser für ein schnelles Internet<br />

macht's möglich.<br />

„Im ganzen Landkreis wird derzeit<br />

der Glasfaserausbau angekurbelt“,<br />

sagt Bauamtsleiter Thomas<br />

Pöschik, „hierbei übernimmt<br />

Schrozberg eine Vorreiterrolle, da<br />

wir als erste Gemeinde im Kreis<br />

alle Teilorte und Weiler an das<br />

Glasfasernetz anschließen werden.“<br />

Im sogenannten Betreibermodell<br />

soll im Sommer der groß<br />

angelegte Breitbandausbau „Next<br />

Generation Access-Netz“ für<br />

Schrozberg realisiert werden.<br />

Schrozberg bereitet sich<br />

auf die digitale Zukunft vor<br />

„Ziel ist, dass in unserer Kommune<br />

bis 2021 alle Häuser eine<br />

Glasfaserverkabelung erhalten“,<br />

erklärt Bürgermeisterin Jacqueline<br />

Förderer, deren Vorgänger<br />

Klemens Izsak den Weg für diesen<br />

Schritt bereits gebahnt hat. Der jetzige<br />

Umfang des Projekts sei jedoch<br />

ihr Verdienst.<br />

Die Betriebswirtin aus Altlußheim<br />

setzt gerade in der ländlichen Region<br />

auf den konsequenten Ausbau.<br />

„Licht- statt Kriechgeschwindigkeit<br />

ist ein echtes Argument für<br />

Schrozberg und ein wesentlicher<br />

Faktor, sogar existentiell für Gewerbetreibende<br />

im Hinblick auf<br />

die fortschreitende Digitalisierung<br />

der Arbeitsprozesse in den<br />

Betrieben. Aber auch für viele Privathaushalte<br />

ist das Internet heute<br />

nicht mehr wegzudenken“, sagt<br />

Förderer, „Online-Shopping,<br />

Innovativ: Schrozberg wird bis 2021 mehrere 100 Kilometer Glasfaserverkabelungen legen.<br />

Home-Office und netzfähige Geräte<br />

werden immer wichtiger.“<br />

Dem aktuellen Digital Index zufolge<br />

liegt der Anteil der Internetnutzer<br />

in Baden-Württemberg bei<br />

84 Prozent und damit um drei Prozent<br />

über dem Bundesschnitt.<br />

Laut Thomas Strobl, stellvertretender<br />

Ministerpräsident und Minister<br />

für Inneres, Digitalisierung<br />

und Migration, wird die Anzahl<br />

der ans Internet angeschlossenen<br />

Geräte innerhalb der nächsten<br />

drei Jahre drei Mal so groß sein<br />

wie die Weltbevölkerung.<br />

Förderer weiß: „Ein guter Internetzugang<br />

wird vielfach als wichtiges<br />

Kriterium für Standortentscheidungen<br />

genannt.“ Deshalb<br />

investiert Schrozberg in den<br />

Schlüssel zur digitalen Welt. Die<br />

Investitionssumme für die flächendeckende<br />

Glasfaserverkabelung<br />

wird sich auf etwa 10 Millionen a<br />

belaufen, davon sind rund 70 Prozent<br />

Fördergelder durch Bund<br />

und Land. „Die Stadt übernimmt<br />

den kompletten Ausbau des Netzes<br />

mit Glasfaserkabel in der Gemeinde<br />

samt Teilorten bis zu jedem<br />

Grundstück“, erklärt Pöschik,<br />

„lediglich der direkte Hausanschluss<br />

muss von den Grundstückseigentümern<br />

dann noch<br />

selbst veranlasst werden.“<br />

Alle Bürger bekommen<br />

Zugang zu schnellem Netz<br />

Gemäß dem Vorschlag von IPE-Ingenieur<br />

Marcus Eissing, wird die<br />

passive Netzinfrastruktur nach<br />

dem Bau dann von der Gemeinde<br />

an einen Betreiber vermietet, der<br />

die aktive Technik, die Wartung,<br />

den Service des Netzes sowie die<br />

Bereitstellung der Dienste übernimmt.<br />

Die Ausschreibung dafür<br />

läuft noch bis Mai. Im Sommer<br />

soll dann mit den Tiefbauarbeiten<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

für die Verlegung der vorgesehenen<br />

300 Kilometer Leerrohrtrassen<br />

für die Glasfaserkabel begonnen<br />

werden. Die Grundstücke der<br />

Neubaugebiete sind bereits mit<br />

dem schnellen, modernen und<br />

leistungsfähigen Anschluss versehen.<br />

„Gängige Geschwindigkeiten werden<br />

wohl 16 Mbit/s bis eventuell<br />

100 Mbit/s sein“, meint Pöschik,<br />

„da wir ja den sogenannten FTTB/<br />

FTTH-Ausbau geplant haben, gibt<br />

es technisch nach oben quasi<br />

keine Grenzen.“ Das sei besonders<br />

wichtig für Unternehmen, die<br />

große Datenmengen verarbeiten<br />

müssten, wie auch die Schrozberger<br />

Landwirtschaftsbetriebe, die<br />

ja längst über Hightech-Standards<br />

verfügten. Laut Innenministerium<br />

umfasst der sogenannte gigabitweiße<br />

Fleck – also die Gebiete,<br />

die aktuell weder mit Glasfasernoch<br />

Kabelnetze versorgt sind –<br />

derzeit rund 1,4 Millionen Adresspunkte<br />

mit insgesamt 2,3 Millionen<br />

Anschlüssen. Die Notwendigkeit,<br />

die Breitbandförderung kontinuierlich<br />

und bestmöglich auszurichten<br />

registriert auch Strobl:<br />

„Das schnelle Internet ist die Lebensader<br />

der digitalen Welt – und<br />

eine der wichtigsten Infrastrukturaufgaben.<br />

Gerade für das Flächenund<br />

Technologieland Baden-Württemberg<br />

ist die Versorgung mit<br />

schnellem Internet nicht nur irgendein<br />

Standortfaktor, sondern<br />

Wir sagen:<br />

DANKE<br />

der Schlüssel für die Zukunft.“<br />

Seit Beginn der Breitbandförderung<br />

im Jahr 2008 hat das Land<br />

über 2100 Breitbandprojekte der<br />

Kommunen mit insgesamt rund<br />

344 Millionen a gefördert. Allein<br />

2017 wurden rund 134 Millionen<br />

a für 554 kommunale Breitbandprojekte<br />

bewilligt.<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall<br />

gab es 73 Bewilligungen davon<br />

entfallen auf die Stadt Schrozberg<br />

fünf Bewilligungen mit insgesamt<br />

zwei Millionen a.<br />

98%<br />

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.<br />

Bei unserer Umfrage<br />

erhielten wir von Ihnen<br />

die Schulnote:<br />

1,5<br />

würden uns<br />

weiterempfehlen<br />

Wir machen den Weg frei.<br />

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30 Journal<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

NEWSLINE<br />

Rund 1000 Studienanfänger<br />

starten ins Sommersemester<br />

REGION. Im März begann nun für 1012 Studienanfänger<br />

der Hochschulalltag an der Hochschule Heilbronn.<br />

Rund die Hälfte, nämlich 470 Bachelor- und 98 Masterstudierende,<br />

nehmen am Campus Sontheim ihr Studium<br />

auf. Am Heilbronner Bildungscampus begrüßt die<br />

Fakultät für International Business 205 Bachelorstudierende.<br />

Der Künzelsauer Campus freut sich auf 199 Bachelor-<br />

und 20 Masterstudierende. In Schwäbisch Hall<br />

haben sich 20 Erstsemester für den Masterstudiengang<br />

„Business Analytics, Controlling & Consulting“ eingeschrieben.<br />

Damit sind alle Studienplätze der Studiengänge,<br />

die zum Sommersemester starten, voll besetzt.<br />

Für die neuen Erstsemester gab es an jedem Standort<br />

einen Begrüßungstag mit besonderem Programm. pm<br />

Inneo mit neuem Partner<br />

ELLWANGEN. Das Ellwanger Unternehmen Inneo Solutions<br />

ist neuer Channel-Partner des Betriebes „ANSYS“<br />

in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Rund 270<br />

Mitarbeiter in zwölf Niederlassungen vereinen bei Inneo<br />

Solutions umfassende Kompetenz in den Bereichen<br />

Produktentwicklung und Fertigung, Visualisierung, Informationstechnologie<br />

und Prozessoptimierung. Als<br />

führender Lösungsanbieter werden die Ellwanger das<br />

Unternehmen ANSYS in der DACH-Region mit einem dedizierten<br />

Team unterstützen. Albrecht Gill, regionaler<br />

Vertriebsdirektor von ANSYS, sagt: „Wir haben zukünftig<br />

dank Inneo Solutions einen deutlich schnelleren,<br />

breiteren und unmittelbareren Marktzugang zu den<br />

Konstrukteuren. Dies genießt bei uns hohe Priorität,<br />

weil wir dieser Zielgruppe mit ,Discovery Live’ ein neues<br />

innovatives Produkt für die konstruktionsbegleitende Simulation<br />

anbieten können.“ Ralf Prinz, CTO bei Inneo,<br />

ergänzt: „Simulation ist heute wichtiger denn je und Inneo<br />

unterstreicht mit dieser Partnerschaft seinen Fokus,<br />

Kunden dabei zu unterstützen, diesem Anspruch gerecht<br />

zu werden.“ pm<br />

Bewerbungsstart „Karrieretag<br />

Familienunternehmen“<br />

REGION. Ab sofort können sich Hochschulabsolventen<br />

aller Fachrichtungen, „Young Professionals“ und Führungskräfte<br />

für den nächsten „Karrieretag Familienunternehmen“<br />

bewerben, der am 29. Juni in Ludwigsburg<br />

bei Stuttgart stattfindet. Der weltweit agierende Filtrationsspezialist<br />

Mann + Hummel ist Gastgeber. Auf dem<br />

Karrieretag gibt es die Möglichkeit, direkt auf Inhaber<br />

der 50 weiteren großen Familienunternehmen aus ganz<br />

Deutschland zuzugehen und mit ihnen über Karriereperspektiven<br />

zu sprechen. Mit dabei sein werden unter anderen<br />

das Medizintechnik-Unternehmen B. Braun, die<br />

Drogeriemarktkette dm und der Baugerätekonzern<br />

Hilti. Bewerbungsschluss ist am Montag, 14. Mai. Weitere<br />

Infos und direkte Bewerbung unter www.karrieretag-familienunternehmen.de.<br />

pm<br />

Tour durch vier Geschäfte<br />

KÜNZELSAU. Die IHK-Veranstaltungsreihe „City-Dinner-Tour“<br />

findet am Donnerstag, 12. <strong>April</strong>, ab 18 Uhr<br />

bereits zum fünften Mal in Künzelsau statt. Sie wird von<br />

Bürgermeister Stefan Neumann begleitet. Die Tour soll<br />

das vielfältige Angebot in der Künzelsauer Innenstadt<br />

aufzeigen, den persönlichen Kontakt zu den Unternehmern<br />

herstellen und einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen.<br />

Die Tour<br />

beginng um 18 Uhr im<br />

Künzelsauer Rathaus.<br />

Danach geht es durch<br />

die teilnehmenden Ge-<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

schäfte „Spielzeugund<br />

Haushaltswarengeschäft<br />

Otto Häussermann“,<br />

„Zum Glück –<br />

Pizzamanufaktur“,<br />

„Nikos Friseure“ und „Pro Optik“. Die Tour wird von<br />

der IHK Heilbronn-Franken, der Werbegemeinschaft<br />

Künzelsau und der Stadt Künzelsau organisiert. Die Tickets<br />

sind limitiert. Eine Anmeldung ist per E-Mail an<br />

marco.klappenecker@kuenzelsau.de möglich. pm<br />

Frische Ideen fördern<br />

Als Mitgliedsunternehmen der Initiative Wissensfabrik unterstützt Würth die Gründerinitiative<br />

„Weconomy“. Im März waren einige Start-up-Unternehmen zu Gast in Gaisbach.<br />

Die Gewinner des „Weconomy“-Wettbewerbs<br />

2017,<br />

der sich an Gründer und<br />

junge Unternehmer richtet, waren<br />

kürzlich zu Gast bei Würth. Dort<br />

bekamen sie wichtige Tipps und<br />

Unterstützung von erfahrenen Managern<br />

aus unterschiedlichen<br />

Branchen. Im Fokus der Veranstaltung<br />

bei Würth stehen Marketingund<br />

Vertriebsthemen.<br />

Jungen Unternehmen und deren<br />

Gründern mit Know-how und Erfahrung<br />

eine Starthilfe geben – darum<br />

geht es bei „Weconomy“. Die<br />

Initiative ist eine Kooperation des<br />

Vereines „Wissensfabrik – Unternehmen<br />

für Deutschland“ mit<br />

dem Gründer- und Innovationszentrum<br />

„UnternehmerTUM“ der<br />

TU München und dem Handelsblatt.<br />

Als Mitgliedsunternehmen der<br />

Wissensfabrik unterstützt Würth<br />

die Gründerinitiative und ist Gastgeber<br />

der zweiten von insgesamt<br />

drei Veranstaltungen für die Gewinner<br />

des diesjährigen Wettbewerbs.<br />

Robert Friedmann, Sprecher<br />

der Konzernführung der<br />

Würth-Gruppe begrüßte die Teilnehmer<br />

in der Hauptverwaltung<br />

der Adolf Würth GmbH und Co.<br />

KG. „Frische Ideen und völlig<br />

neue Herangehensweisen machen<br />

die Startup-Szene aus. Davon können<br />

auch etablierte Unternehmen<br />

profitieren. Im Gegenzug teilen<br />

wir gerne unseren Erfahrungsschatz,<br />

um damit das Unternehmertum<br />

in Deutschland zu fördern“,<br />

erklärt Friedmann.<br />

SCHWERPUNKT Im Mittelpunkt<br />

der „Weconomy“-Tage bei<br />

Würth stehen Marketing- und Vertriebsthemen,<br />

die an beiden Tagen<br />

in Speedmentorings, Impulsvorträgen<br />

und Workshops immer<br />

wieder aufgegriffen und diskutiert<br />

werden. Unter den Experten sind<br />

auch zwei Vertreter von Würth:<br />

Sprechender Stift<br />

Das Ellwanger Unternehmen Betzold stellt auf der Bildungsmesse<br />

„Didacta“ seine Eigenentwicklungen vor.<br />

Information: Die Teilnehmer der Veranstaltung erhielten einen<br />

Einblick in den Erfahrungsschatz des Unternehmens.<br />

Foto: Würth<br />

Zufriedenheit bei den Käufern<br />

Bereits seit 2015 lässt sich das<br />

Crailsheimer Unternehmen<br />

Möbel Bohn freiwillig durch Service-Inspektor,<br />

das unabhängige<br />

Institut für bessere Kundenzufriedenheit,<br />

prüfen und bewerten.<br />

Durch eine permanente Kundenbefragung<br />

teilen die Kunden von<br />

Möbel Bohn mit, wie sie die Leistungen<br />

des Unternehmens in den<br />

einzelnen Abteilungen sehen.<br />

Hierzu erhalten sie bei der Lieferung<br />

der gekauften Möbel eine Befragungsunterlage<br />

welche sie online<br />

ausfüllen oder per Post an<br />

das Institut schicken können.<br />

Im aktuell ausgewerteten Betrachtungszeitraum,<br />

lität“, „Sortiment“, „Ausstattung“,<br />

der das gesamte „Auftragsbearbeitung“, „Liefelität“,<br />

Jahr 2017 umfasst, beteiligten<br />

sich 593 Kunden. Durch die Leistungen<br />

von Möbel Bohn in den Bereichen<br />

„Service“, „Beratungsquarung“<br />

und „Freundlichkeit des<br />

Personals“ errechnete das Institut<br />

für die Crailsheimer die Zufriedenheits-Note<br />

von 1,6. Zudem ermittelte<br />

der Service-Inspektor eine<br />

Weiterempfehlungs-Quote von<br />

87,2 Prozent.<br />

„Dieses Ergebnis bestätigt erneut,<br />

dass sich jahrelange Kunden-Orientierung,<br />

ein ehrliches Preis-Leis-<br />

Die „Didacta“ – Europas<br />

größte Bildungsmesse – war<br />

für das Unternehmen Arnulf Betzold<br />

aus Ellwangen ein voller Erfolg.<br />

73 000 Menschen haben das<br />

Messegelände in Hannover besucht.<br />

Insgesamt 840 Aussteller<br />

zeigten ihre wegweisenden Innovationen<br />

im Bildungssektor.<br />

„Wir hatten sehr viele Besucher<br />

an unserem Stand. Unsere Exponate<br />

kamen in der Zielgruppe<br />

sehr gut an. Besser hätte es nicht<br />

laufen können“, betont Albrecht<br />

Betzold, Geschäftsführer von Betzold.<br />

Das Familienunternehmen<br />

aus Ellwangen, welches sich auf<br />

Lehrmittel sowie Schul- und Kindergartenbedarf<br />

spezialisiert hat,<br />

war gleich mit zwei Ständen vertreten<br />

und präsentierte seine innovativen<br />

Produkte für Schulen, Krippen<br />

und Kindergärten. „Mit der<br />

Teilnahme an der Messe konnten<br />

wir uns einem großen Publikum<br />

präsentieren. Die Resonanz war<br />

hervorragend. Wir konnten jede<br />

Menge Aufträge mit nach Hause<br />

nehmen und hoffen, dass wir damit<br />

auch langfristige Kunden gewinnen<br />

konnten“, ergänzt Betzold.<br />

Die Ellwanger hatten unter<br />

anderem Eigenentwicklungen mit<br />

im Gepäck. Punkten konnte der<br />

Bildungsexperte vor allem mit seinem<br />

sprechenden Stift – dem „Tellimero“.<br />

Der Deutschlandfunk berichtete<br />

in einem Audiobeitrag<br />

über die Neuheit aus dem Hause<br />

Betzold. „Es war für uns also eine<br />

rundum gelungene Messe“, betont<br />

Albrecht Betzold.<br />

Auch Reinhard Koslitz, Hauptgeschäftsführer<br />

des Didacta-Verbandes,<br />

zog eine positive Bilanz: „ Die<br />

Fach- und Lehrkräfte suchen nach<br />

Alexander Kimmig, Leiter Power<br />

Tools, Services & Systeme, und Dr.<br />

Martin Wäldele, Leiter Forschung<br />

und Entwicklung bei Würth, bringen<br />

ihre Expertise in den sogenannten<br />

Speedmentorings ein. Dabei<br />

diskutieren Experten und<br />

Gründer einen von den Gründern<br />

gewählten Themenschwerpunkt<br />

aus deren Geschäftsalltag. pm<br />

www.wuerth.com<br />

Möbel Bohn wird von seinen Kunden für das Jahr 2017 in den Bereichen Service, Beratung und Qualität<br />

zum wiederholten Mal mit „sehr zufrieden“ bewertet.<br />

Ausgezeichnet: Das Münchner Institut, vertreten durch den Geschäftsführer Christian Fritz (2. v. li.), übergibt<br />

das Service-Inspektor-Siegel an die Geschäfts- und Hausleitung von Möbel Bohn.<br />

Foto: Möbel Bohn<br />

tungsverhältnis und ein hochmotiviertes<br />

Team bewährt haben“,<br />

schreibt Möbel Bohn in einer Mitteilung.<br />

pm<br />

www.moebel-bohn.de<br />

Auftritt: Mit gleich zwei Ständen war Betzold in Hannover. Foto: Betzold<br />

neuen Impulsen für ihre tägliche<br />

Arbeit und nach Erleichterungen<br />

für ihre stetig zunehmenden Aufgaben.<br />

Sie zu unterstützen, ist unsere<br />

Aufgabe.“ Koslitz zeigte sich<br />

vor allem von der Innovationskraft<br />

der Unternehmen in der Bildungsbranche<br />

beeindruckt. pm<br />

www.betzold.de


<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Journal 31<br />

Stachenhäuser Premiere<br />

NEWSLINE<br />

Gemeinsamer Gewerbetag erweist sich für die teilnehmenden Unternehmen als erfolgreich.<br />

Die in Ingelfingen-Stachenhausen<br />

angesiedelten Unternehmen<br />

aus verschiedenen<br />

Branchen veranstalteten im<br />

März einen eigenen Gewerbetag.<br />

Gespannt und erwartungsvoll, was<br />

diese Veranstaltung wohl mit sich<br />

bringen wird, starteten alle beteiligten<br />

Unternehmen – Gerhard<br />

Sprügel, Schwarz, Bageno Raiffeisen,<br />

Schreinerei Rutsch, Klarluft<br />

Lipow-Hertweck, Zimmerei A. Hofmann<br />

und PTS Gerhard Schmidt –<br />

in den Tag.<br />

Viele Besucher, unter anderem<br />

auch MdL Arnulf von Eyb, fanden<br />

den Weg nach Stachenhausen –<br />

dem zentral zwischen Künzelsau<br />

Bei der jährlichen Generalversammlung<br />

von Intersport<br />

Deutschland in Heilbronn haben<br />

die anwesenden Mitglieder einstimmig<br />

Fabian Engelhorn und<br />

Jürgen Kettschau als neue Mitglieder<br />

in den Aufsichtsrat gewählt.<br />

Fabian Engelhorn führt seit 2003<br />

das Mode- und Sporthaus Engelhorn<br />

in Mannheim und gehört damit<br />

zu einem der größten Mitgliedsunternehmen<br />

von Intersport.<br />

Jürgen Kettschau ist Inhaber<br />

und Geschäftsführer von Intersport<br />

Kettschau mit insgesamt<br />

drei Geschäften im nördlichen<br />

Hessen. Die beiden Unternehmer<br />

nehmen die Plätze von Martin Kupfer<br />

und Marc Michel im Aufsichtsrat<br />

ein. Diese hatten sich nicht<br />

mehr zur turnusgemäßen Wiederwahl<br />

gestellt. Dr. Werner Holzmayer<br />

wurde erneut für drei Jahre<br />

in seinem Amt bestätigt. Anwesend<br />

waren rund 150 stimmberechtigte<br />

Intersport-Mitglieder.<br />

„Fabian Engelhorn und Jürgen<br />

Kettschau werden sicher wichtige<br />

neue Impulse für unsere Arbeit im<br />

Aufsichtsrat setzen“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender<br />

Knud Hansen.<br />

„Viele Themen, die uns derzeit<br />

beschäftigen, können wir als<br />

Genossenschaft nur gemeinsam<br />

und geschlossen bewältigen. Es<br />

kommt darauf an, dass wir unsere<br />

und Bad Mergentheim gelegenen<br />

Ort mit etwas mehr als 200 Einwohnern.<br />

Die rund 1000 Besucher<br />

erwartete die Vorstellung der<br />

Zufrieden: (v. li.) Arnulf von Eyb, Rainer Schwarz (Schwarz GmbH), Tanja Rutsch (Schreinerei Rutsch),<br />

Jens und Pia Sprügel (Gerhard Sprügel GmbH), Alexander Hofmann (Zimmerei A. Hofmann), Gerhard<br />

Schmidt (PTS) und Martina Kress (KLARLUFT Lipow-Hertweck GmbH & Co. KG) am Aktionstag. Foto: Sprügel<br />

Neue Gesichter im Aufsichtsrat<br />

unterschiedlichen Perspektiven<br />

für Jung und Alt sowie das attraktive<br />

und breit gefächerte Leistungsspektrum.<br />

Jede Firma hatte einen<br />

eigenen Ausstellerstand bei Sprügel<br />

und die Firmen Schwarz, Bageno<br />

Raiffeisen und die Schreinerei<br />

Rutsch öffneten zudem auch<br />

selbst ihre Türen für den Blick<br />

hinter die Kulissen. Zudem hatten<br />

die Schüler die Möglichkeit, die<br />

verschiedenen Berufsfelder vom<br />

kaufmännischen über den gewerblichen<br />

bis hin zum handwerklichen<br />

Bereich kennenzulernen.<br />

EINBLICKE Abrundend ermöglichten<br />

Betriebsrundgänge den Besuchern<br />

Einblicke in die verschiedenen<br />

Abteilungen. Durch das abwechslungsreiche<br />

Programm<br />

wurde allen Interessierten eine informationsreiche<br />

Veranstaltung<br />

mit wertvollen Einblicken in die<br />

Stachenhäuser Unternehmerwelt<br />

geboten.<br />

Auch das soziale Engagement kam<br />

an dem Wochenende nicht zu<br />

kurz: Die Firma Sprügel spendete<br />

den Erlös der Einnahmen des<br />

selbst hergestellten Honigs für einen<br />

guten Zweck.<br />

pm<br />

www.spruegel.com<br />

Etwa 150 stimmberechtigte Mitglieder des Heilbronner Unternehmens Intersport haben kürzlich gewählt:<br />

Knud Hansen ist erneut als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt worden.<br />

Marke Intersport mit einem starken<br />

einheitlichen Auftritt nach außen<br />

positionieren.“<br />

Direkt im Anschluss an die<br />

Generalversammlung hat der Aufsichtsrat<br />

in seiner konstituierenden<br />

Sitzung erneut Knud Hansen<br />

zum Vorsitzenden bestimmt. Das<br />

Amt des stellvertretenden Vorsitzenden<br />

übernimmt wie zuletzt Stefan<br />

Thurner. Bei der Vollversammlung<br />

von Systempartner Intersport,<br />

die ebenfalls in Heilbronn<br />

stattfand, wurde die turnusgemäß<br />

zur Wahl stehende Cordula Weiß<br />

in ihrem Amt im Beirat bestätigt.<br />

Heike Luck ist erneut zur Vorsitzenden<br />

gewählt worden, ihr Stellvertreter<br />

bleibt weiterhin Markus<br />

Matern.<br />

pm<br />

www.intersport.de<br />

Gedankenaustausch im Landtag<br />

Die IHK-Spitze traf sich zum Gespräch über aktuelle wirtschaftspolitische Themen mit Abgeordneten aus der Region<br />

Heilbronn-Franken. Digitalisierung und der nachhaltige Ausbau der Hochschulen waren Schwerpunkte.<br />

Diskussion: Die Region Heilbronn-Franken steht im Fokus.<br />

Aufsichtsrat: Dr. Werner Holzmayer, Stefan Thurner, Oliver Krumholz, Udo Siebzehnruebl, Knud Hansen,<br />

Juergen Kettschau, Harald L. Schedl, Fabian Engelhorn, Hansjoerg Staehle (v. li.).<br />

Foto: Intersport<br />

Foto: IHK<br />

Zu einem offenen Gedankenaustausch<br />

über aktuelle wirtschaftspolitische<br />

Themen haben<br />

sich Mitglieder des Präsidiums<br />

und der Hauptgeschäftsführung<br />

der IHK Heilbronn-Franken und<br />

Abgeordnete aller im baden-württembergischen<br />

Landtag vertretenen<br />

Parteien getroffen.<br />

Besprochen wurden aktuelle wirtschaftspolitische<br />

Themen wie die<br />

Digitalisierung in der Region Heilbronn-Franken<br />

und der nachhaltige<br />

Ausbau der regionalen Hochschulen<br />

zur Fachkräftesicherung.<br />

Ein weiterer Diskussionsschwerpunkt<br />

war, nach dem Urteil des<br />

Bundesverwaltungsgerichtes zu<br />

möglichen Fahrverboten in deutschen<br />

Städten, welche Handlungsoptionen<br />

es durch intelligente Verkehrs-<br />

und Mobilitätskonzepte<br />

noch gibt, diese Fahrverbote zu<br />

vermeiden.<br />

pm<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

Master in Wirtschaftsrecht<br />

HEILBRONN. Viel Wissenswertes rund um den Studiengang<br />

„LL.M. in Business Law“ an der German Graduate<br />

School of Management and Law (GGS) in Heilbronn erfahren<br />

die Teilnehmer des Online-Infoabends am Donnerstag,<br />

12. <strong>April</strong>, bequem von zu Hause. Im Mittelpunkt<br />

des Webinars für den berufsbegleitenden Masterstudiengang<br />

stehen der persönliche Erfahrungsaustausch,<br />

eine Übersicht der Studieninhalte sowie die Bedeutung<br />

des Wirtschaftsrechts für die Gesellschaft. Die<br />

zunehmende Verzahnung von betriebswirtschaftlichen<br />

und juristischen Fragen erfordert in der Praxis vertiefte<br />

Rechtskenntnisse. Daran knüpft der „LL.M. in Business<br />

Law“ an und vermittelt in praxisnaher Form die juristische<br />

Denk- und Arbeitsweise. Für Gespräche zum Studium<br />

an der GGS steht das Team der Studienberatung<br />

am Online-Infoabend zur Verfügung. Das Webinar geht<br />

von 19 bis 20.15 Uhr. Die Anmeldung zur „LL.M. Info-<br />

Session“ erfolgt bei Sabine Bangert von der Studienberatung<br />

telefonisch unter 0 71 31 / 64 56 36 23, per<br />

E-Mail (sabine.bangert@ggs.de) oder über das Online-<br />

Anmeldeformular unter www.ggs.de/infotag. pm<br />

Lauda erweitert sein<br />

Pro-Portfolio<br />

KÖNIGSHOFEN. Seit<br />

2016 gibt es die<br />

„Lauda Pro“ für Anwender<br />

mit besonderen<br />

Ansprüchen an die<br />

Temperierung. Das<br />

Pro-Portfolio wurde<br />

um zwei neue Kälteumwälzthermostate<br />

erweitert, die für spezifische Anforderungen<br />

bei Prüfständen, Reaktoren, Klimakammern<br />

oder Destillationsanlagen in der Chemie-, Pharma-, Biotech-,<br />

Mineralöl-, Automotive oder Elektrotechnikindustrie<br />

ausgelegt sind. Die neuen Kälteumwälzthermostate<br />

sind mit ihrem Temperaturbereich von -90 bis 200<br />

Grad und einer Kälteleistung von 0,8 Kilowatt optimal<br />

für externe Tieftemperaturanwendungen.<br />

pm<br />

Ausgezeichnetes Bier<br />

SCHWÄBISCH HALL. Die Löwenbrauerei Fr. Erhard aus<br />

Schwäbisch Hall ist jetzt vom Testzentrum Lebensmittel<br />

der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mit<br />

drei Gold- und einer Silber-Medaille für die hervorragende<br />

Qualität ihrer Produkte ausgezeichnet worden.<br />

Im Rahmen der Internationalen Qualitätsprüfung für<br />

Bier und Biermischgetränke untersuchen die Experten<br />

der DLG jährlich die Qualität von rund 1000 Produkten.<br />

Im Mittelpunkt der Qualitätsprüfung stehen umfangreiche<br />

Analysen im Labor und in der Sensorik. Experten<br />

des DLG-Testzentrums Lebensmittel beurteilen hierzu<br />

alle produktrelevanten Qualitätskriterien der Biere und<br />

Biermischgetränke. Voraussetzung für den Erhalt einer<br />

DLG-Prämierung ist das Bestehen der umfassenden<br />

Tests. „DLG-prämierte Biere stehen nachweislich für<br />

höchste Braukunst und überzeugen durch ihren Genusswert“,<br />

unterstreicht Thomas Burkhardt, Bereichsleiter<br />

im DLG-Testzentrum Lebensmittel. Getestete Produkte,<br />

die alle DLG-Qualitätskriterien erfüllen, erhalten anschließend<br />

die Auszeichnung „DLG-prämiert“ in Gold,<br />

Silber oder Bronze.<br />

pm<br />

Mit guten Tipps beruflich<br />

wieder einsteigen<br />

SCHWÄBISCH HALL. Wer nach der Familienzeit wieder<br />

beruflich einsteigen möchte, sollte dies sorgfältig<br />

vorbereiten. Susanne Ehrmann von der Schwäbisch Haller<br />

Arbeitsagentur gibt Frauen und Männern Tipps zur<br />

Planung der Rückkehr in die alte oder eine neue Arbeitsstelle.<br />

Dabei informiert sie auch über die Hilfen der Arbeitsagentur<br />

bei einem Wiedereinstieg und beantwortet<br />

Fragen. Die kostenfreie Informationsveranstaltung<br />

findet am Mittwoch, 11. <strong>April</strong>, von 9.30 bis 11.30 Uhr<br />

im Sitzungssaal der Agentur für Arbeit in Schwäbisch<br />

Hall, Bahnhofstraße 18, statt. Eine Anmeldung ist nicht<br />

erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter<br />

07 91 / 9 75 83 21 oder per E-Mail an Schwaebisch-<br />

Hall.BCA@arbeitsagentur.de.<br />

pm<br />

Foto: NPG-Archiv


32 Baustoffe & Baustoffhandel<br />

<strong>April</strong> <strong>2018</strong> I Jahrgang 17 I Nr. 190<br />

Viele Aufträge, wenig Personal<br />

Maurer, Stahlbetonbauer, Estrichleger, Klempner und Heizungsinstallateure – es fehlen Fachleute in vielen Sparten.<br />

VON JÜRGEN STEGMEIER<br />

Im Jahresdurchschnitt waren<br />

2017 ständig 175 Stellen bei<br />

den Bauunternehmen im<br />

Landkreis Schwäbisch Hall unbesetzt.<br />

Die Industriegewerkschaft<br />

Bauen-Agrar-Umwelt spricht von<br />

einem „Alarmsignal“. „Während<br />

die Baukonjunktur so gut dasteht<br />

wie zuletzt Ende der 1990er-<br />

Jahre, finden heimische Unternehmen<br />

oft keine Fachleute mehr“,<br />

sagt Mike Paul. Er ist der Bezirksvorsitzende<br />

der IG BAU Stuttgart.<br />

„Einerseits haben viele Firmen<br />

trotz anziehender Auftragslage<br />

ihre Personaldecke in den letzten<br />

Jahren nicht ausreichend aufgestockt.<br />

Andererseits hat der Bau<br />

mit einem großen Nachwuchsproblem<br />

zu kämpfen.“ Bau-Azubis<br />

würden mehr als in allen anderen<br />

Branchen verdienen – doch immer<br />

mehr Schulabgänger ziehe es<br />

an die Hochschulen und Universitäten,<br />

meint der Gewerkschafter.<br />

Auf Kunden wirkt sich der Fachkräftemangel<br />

gravierend aus. Der<br />

Zentralverband des deutschen<br />

Handwerks (ZDH) stellt fest, dass<br />

viele Betriebe bis zum Anschlag<br />

ausgelastet sind, der Auftragsbestand<br />

reiche für durchschnittlich<br />

elf Wochen. Wer heute einen Auftrag<br />

für die Sanierung des Badezimmers<br />

oder das Pflastern der<br />

Garageneinfahrt vergibt, müsse<br />

sich auf lange Wartezeiten einstellen.<br />

Der ZDH geht davon aus, dass<br />

sich die Lage auf dem Bau eher<br />

noch verschlechtern wird. Das hat<br />

damit zu tun, dass viele ältere<br />

Baubranche: Dieser Bauarbeiter hat alle Hände voll zu tun. So wie ihm geht es vielen seiner Kollegen. Die Branche hat zunehmend mit einem<br />

Nachwuchsproblem zu kämpfen.<br />

Foto: IG BAU<br />

Handwerker, ein großer Teil gehört<br />

zur Baubranche, keinen<br />

Nachfolger für ihre Unternehmen<br />

finden. 200 000 Inhaber von<br />

Handwerksbetrieben sind älter<br />

als 60 Jahre, 90 000 haben das Alter<br />

von 65 bereits überschritten.<br />

Junge Menschen, die die Betriebe<br />

übernehmen könnten, sind nicht<br />

in ausreichender Anzahl in Sicht.<br />

In den vergangenen 20 Jahren<br />

habe sich die Zahl der Auszubildenden<br />

nahezu halbiert.<br />

Das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel<br />

sei, so schreibt die<br />

IG BAU, den Beschäftigten ein ordentliches<br />

Auskommen und gute<br />

Arbeitsbedingungen zu bieten. Anfang<br />

März wurden sich Gewerkschaft<br />

und Unternehmen einig<br />

über eine Aufstockung des Lohns.<br />

Seitdem gilt für die 3610 Bauarbeiter<br />

in den 180 Unternehmen im<br />

Landkreis Schwäbisch Hall ein<br />

neuer Mindestlohn: 14,95 a.<br />

Doch dieser spielt in der Baubranche<br />

nur eine untergeordnete<br />

Rolle. Von Bedeutung ist der Tariflohn.<br />

Dieser liegt im Baugewerbe bei<br />

19,51 a in der Stunde. Ungelernte<br />

Helfer haben Anspruch auf 11,75<br />

a in der Stunde. In der aktuellen<br />

Tarifrunde fordert die Bau-Gewerkschaft<br />

einerseits eine Anhebung<br />

der Löhne um 6 Prozent, andererseits<br />

setzt sie sich dafür ein,<br />

dass die Arbeitgeber die Fahrzeiten<br />

als Arbeitszeit anrechnen können.<br />

www.igbau.de<br />

Treue wird großgeschrieben<br />

Im März veranstaltete das Bauunternehmen Leonard Weiss eine Jubilarfeier zu Ehren langjähriger Mitarbeiter.<br />

Die Bauunternehmung Leonhard<br />

Weiss ehrte jüngst<br />

119 langjährige Mitarbeiter<br />

der Unternehmensgruppe in<br />

Satteldorf. Ein Jubilar ist seit 45<br />

Jahren im Unternehmen, 17 Jubilare<br />

seit 40 Jahren, 8 seit 35 Jahren,<br />

30 seit 30 Jahren und 63 seit<br />