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Das Fachmagazin für Elektroinstallationstechnik

Elektroinstallationstechnik | Aktuelles Wer in Zukunft etwas bewegen will, muss heute damit anfangen: ETHERMA – The Next Step Internationalisierung ist für ETHERMA bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie. Im Dezember 2017 wurde ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung gesetzt. Thomas Reiter und Bas Spekreijse Die ETHERMA HOLDING GmbH ist das Ergebnis der Fusion der Jowitherm Nederland BV und der ETHERMA Elektrowärme GmbH mit Sitz in Henndorf. Im gleichen Zug wird die Jowitherm Nederland BV zur ETHERMA Benelux BV. Da mit zählen ab diesem Zeitpunkt rund 80 Mitarbeiter zu ETHERMA und es ergibt sich ein Gesamtumsatz von rund EUR 17 Mio. Jowitherm und ETHERMA arbeiten bereits seit 25 Jahren zusammen – der Zusammenschluss ist ein logischer Schritt. Erfreulich nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in menschlicher Hinsicht. So verstanden sich bereits die Firmengründer – Peter Reiter und Ton Spekreijse –, in zweiter Generation verhält es sich nicht anders. Thomas Reiter und Bas Spekreijse teilen die gleichen Visionen und haben denselben Blickwinkel in die Zukunft. Aus diesem Grund denkt man der Zeit voraus. Angetrieben von der Vision, mittels Strom aus Wasserkraft und erneuerbaren Energien verlustfrei und ohne Heizkessel direkt zu heizen, entstand ein modernes und innovatives Heizkonzept. Dieser Weg wird konsequent verfolgt, denn man ist überzeugt: Die Zukunft des Heizens ist elektrisch. Eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung – Bündelung der Aufgaben Um dieses Ziel zu erreichen, ist die ETHERMA HOLDING GmbH mit eigener Forschungsund Entwicklungsabteilung und eigenem Prüflabor ein wichtiger Rittal erweitert Blue e+ Kühlgerätegeneration: Kühlgeräte mit neuer Leistungsklasse Unter dem Namen Blue e+ bietet Rittal die derzeit effizienteste Kühlgeräteserie auf dem Markt. Jetzt hat der Hersteller mit einem neuen Gerät in der Leistungsklasse von 1,6 kW die Serie erweitert. Neben durchschnittlich 75 % höherer Energieeffizienz gegenüber bisherigen Kühllösungen punkten die Geräte auch bei Vernetzung, Sicherheit und Handling. Bislang bietet die Rittal Kühlgeräteserie Blue e+ einen Leistungsbereich von 2 bis 6 kW. Ab sofort stehen auch kompakte Geräte der unteren Leistungsklasse mit 1,6 kW zur Verfügung. „Damit erweitern wir unsere Blue e+ Kühlgeräteserie um einen wichtigen Baustein und erfüllen die Marktanforderungen nach kompakten Kühlgeräten für die effiziente Schaltschrank-Klimatisierung“, konstatiert Steffen Wagner, Abteilungsleiter Klimatisierung bei Rittal. Zusätzlich zum CULUS-Listing verfügen die Rittal-Kühlgeräte und -Filterlüfter auch in der neuen Kategorie „FTTA“ (Environmentalrated Accessories for Enclosures) über ein UL Listing. „Mit der FTTA-Zulassung ist der Erhalt des Typeratings bzw. der IP-Schutzart des klimatisierten Schaltschrankes von UL zertifiziert. Damit ist eine der häufigsten Fragen aus dem Anwenderkreis verbindlich beantwortet“, so der Klimaspezialist. Bei Blue e+ setzt Rittal auf ein innovatives, patentiertes Hybridverfahren. Dieses arbeitet mit einer Kombination aus einem Kompressor-Kühlgerät und einer Heat Pipe, die für eine passive Kühlung sorgt. Wesentlichen Einfluss auf die enorme Wirkungsgradsteigerung hat die Regelstrategie für den Hybridbetrieb. Auch die Energieeffizienz der reinen Kompressor-Kühlung der neuen Blue e+ Geräteserie ist sehr hoch. Zum Einsatz kommen DC-Motoren sowohl bei den Lüftern als auch beim Kompressor. Dank der Inverter-Technologie, mit der über eine Spannungsregelung die Drehzahl von Kompressor und Lüfter eingestellt werden kann, wird immer exakt die Kühlleistung zur Verfügung gestellt, die aktuell benötigt wird. Der Energieverbrauch sinkt dadurch gegenüber einer herkömmlichen Lösung deutlich. „Durch die hohe Energieeffizienz der neuen Kühlgeräte sind Einsparungen – wie zahlreiche Testergebnisse zeigen – von durchschnittlich 75 Prozent möglich“, betont Steffen Wagner. Sämtliche Geräte lassen sich dank der Mehrspannungsfähigkeit in allen weltweit üblichen Netzen flexibel betreiben. Der mögliche Eingangsspannungsbereich geht von 110 V (einphasig) bis 480 V (dreiphasig) bei Netzfrequenzen von 50 Hz oder 60 Hz. Durch die leistungsgeregelte Kühlung entfällt für alle Komponenten im Schaltschrank der ther- 24 März 2018

Schritt. Ziel ist es, die Produkte noch effizienter und besser zu machen, den Premium-Gedanken weiterzuführen. Weitere Aufgaben sind die Koordination der Vertriebsaktivitäten, die Führung der Marke und der Finanzen. Die ETHERMA Österreich hat hier als Vertrieb für Österreich und als Sitz der Produktion eine Doppelfunktion. Die ETHERMA Deutschland und die Fotos: ETHERMA ETHERMA Benelux sind Vertriebstöchter. Jowitherm wird zu ETHERMA Benelux Jowitherm wird seit Februar 2018 unter dem Namen ETHERMA Benelux fortgeführt. Das ist eine logische Konsequenz: Beide Unternehmen kombinieren ihr Wissen und die Erfahrung und sind zusammen bereit für die elektrische Zukunft. In der neuen Position als ETHERMA Benelux werden die Produktionslinien kürzer, die Produktentwicklung verstärkt. Durch den Zusammenschluss bündeln beide Unternehmen ihr Wissen und ihre Erfahrungen auf verschiedenen Wegen. Durch ehrliche Beratung, die Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte und den Fokus auf innovative, designstarke Produkte wird ETHERMA in Europa und international Infrarotheizungen und Elektroheizungen weiter vorantreiben. ● Weitere Informationen: Tel.: 06214/7677-0 www.etherma.com 690 V / bis zu 40 A 0,5 – 6,0 mm2 mische Stress. Ständige Temperaturschwankungen, wie bei der klassischen Zwei-Punkt-Regelung der Fall, gehören der Vergangenheit an. Damit erhöht sich nicht nur bei den Kühlgeräten, sondern auch bei den Schaltschrank-Komponenten die Lebensdauer erheblich, was insgesamt zu einer höheren Prozesssicherheit führt. Das neue grafische Touchdisplay Foto: Rittal GmbH Unter dem Namen Blue e+ bietet Rittal die derzeit effizienteste Kühlgeräteserie auf dem Markt und erweitert jetzt mit einer neuen 1,6-kW-Klasse seine Gerätefamilie im unteren Leistungsbereich bietet alle relevanten Informationen auf einen Blick. Systemmeldungen werden als Klartext und mehrsprachig angezeigt. Standardisierte Kommunikationsschnittstellen sorgen für einfachste Einbindung in die Leitsysteme der Produktionsanlagen. Mit dem neuen IoT Interface sorgt Rittal zudem für die Vernetzung der Blue e+ Geräte mit kundeneigenen Monitoring-, Energiemanagement- und/oder übergeordneten Systemen via OPC-UA, Profinet, SNMP, Modbus TCP und CANopen. Damit sind neue Anwendungen wie Predictive Maintenance und Data Analytics möglich. ● Weitere Informationen: www.rittal.at Einfach installieren Installationssystem QPD Mit QPD schließen Sie Leitungen bis zu 5 x 6,0 mm2 schnell, unkompliziert und ohne Spezialwerkzeug an. Dank des komfortablen IDC-Schneidanschlusses QUICKON sparen Sie bis zu 80 % Verkabelungszeit – egal, ob einfache Leitungsverbindung, Energieverteilung oder Geräteanschluss. Mehr Informationen unter (01) 680 76 oder phoenixcontact.at/qpd März 2018 COM34-17.000.PR4 © PHOENIX CONTACT 2018