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Gossner Mission Jahresbericht 2017

GEMEINDEDIENSTE

GEMEINDEDIENSTE Gemeindedienste Bereicherung für die Regionen Höhepunkt des Jahres war der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin, der Gelegenheit zu zahlreichen Begegnungen bot. Aber auch andernorts wurden Gespräche und Begegnungen realisiert. Neben den BesucherInnen aus Sambia, Nepal und Uganda, die im Mai aus Anlass des Kirchentages nach Berlin kamen, prägten vor allem die Begegnungen mit Christinnen und Christen aus der indischen Gossner Kirche das Jahr 2017. So kam im Mai Pradeep Kujur nach Deutschland, der Finanzsekretär der Gossner Kirche (GELC). Ein einwöchiges Programm der Gossner Mission wartete hier auf ihn. Zeitgleich kam eine Gruppe Erzieherinnen und SupervisorInnen zur Fortbildung nach Berlin und Emden. Außerdem nahm eine Austauschgruppe aus der Berufsschule Fudi am Kirchentag teil und fuhr danach weiter zur Berufsbildenden Schule Emden. Nur wenige Tage nach dem Kirchentag kamen Dr. Sumit Kerketta (GELC) und Amol Kujur (North-Western GELC). Sie besuchten in Berlin und Leipzig Stätten der Reformation sowie Rödinghausen und Lippe. Im Mittelpunkt stand für sie jedoch die Teilnahme an der von der Norddeutschen Mission organisierten Internationalen Konsultation „Mission im multireligiösen Kontext“ im Juni in Detmold. Dorthin wurden sie von Direktor Christian Reiser begleitet. Die indischen Teilnehmer brachten in die ansonsten ausschließlich deutsch-westafrikanisch besetzte Gruppe neue und andere Stimmen ein. Engagiert: Dr. Klaus Roeber (1). Klusfest in Ostwestfalen (2). Indische Gäste: Dr. Sumit Kerketta und Amol Kujur (3). 32 Gossner Mission Der neugewählte Bischof und stellvertretende Moderator Joseph Sanga nahm im Oktober am Herbstkuratorium im Sauerland teil. In den darauffolgenden Tagen lernte er Gemeinden in Berlin kennen. Zum Reformationsjubiläum hatte der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree vier Delegierte aus ihrem Partnerkirchenkreis Singhbhum für ein mehrwöchiges Programm eingeladen, das sie bis an die ostfriesische Küste führte. In Aurich/Ostfriesland fand ein Partnerschafts-Projektefondsseminar gemeinsam mit Brot für die Welt statt, das die bestehenden Partnerschaften an entwicklungspolitische Grundsatzfragen heranführen

sollte und die Möglichkeit der Projektförderung über den Partnerschaftsprojektefonds entwickelte. Mit 15 Dauerteilnehmer/-innen war das Seminar gut besetzt; auch aus den Indien- und Ugandabeziehungen der Gossner Mission waren TeilnehmerInnen dabei. So war es eine Bereicherung für die Arbeit in der Region. Bis Dezember 2017 war die Ökumenische Freiwillige Sushma Aind in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Frohnau zu Gast. Sie arbeitete in der Kita mit und war auch zu zahlreichen Gemeindediensten unterwegs. Mit der Ökumenischen Freiwilligen Nishi Horo, die im Dezember 2017 in Berlin ankam und ebenfalls in Frohnau lebt, wird das Süd-Nord-Programm fortgesetzt. Zudem strebt die Gemeinde ein dauerhaftes Austauschprogramm für Kindergärtnerinnen aus dem entstehenden Martha-Kindergarten in Govindpur an. Dies wird auch durch den Ökumene-Ausschuss des Kirchenkreises Berlin-Reinickendorf unterstützt. Spontaner Auftritt junger indischer Gäste beim Kirchentag. Autor: Uwe Zimmermann Gemeindedienste Jahresbericht 2017 33

Jahresbericht 2012 (pdf) - Gossner Mission