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Gossner Mission Jahresbericht 2017

LEITUNG Kuratorinnen und

LEITUNG Kuratorinnen und Kuratoren bei der Herbstsitzung im Sauerland. Begegnungen und Engagement Auch 2017 war für die Leitung gekennzeichnet von vielen Dienstreisen. Der Direktor reiste im Januar/Februar erstmals in dieser Funktion nach Uganda, im Oktober/November erneut nach Indien. Im Inland standen Termine, Sitzungen, Vorträge und Gottesdienste u. a. in Lippe, Westfalen, Ostfriesland, Uelzen, Kassel, Hamburg, Leipzig, Bremen und im Rheinland auf dem Programm. Der Direktor nahm im April an der Entwicklungspolitischen Konferenz mit dem Thema „Das Potenzial der Religionen für eine nachhaltige Entwicklung“ in Villigst und im Juni an der Internationalen Theologischen Konsultation „Mission in multireligiösen Kontexten“ (s. a. Indien) der Norddeutschen Mission teil. Weitere Reisen ergaben sich aus der Mitarbeit im Vorstand des Dachverbandes Evangelisches Missionwerk in Deutschland (EMW). Die Kooperation mit dem Berliner Missionswerk wurde 2017 intensiviert; nicht nur infolge des Kirchentages. Jutta Klimmt als Leiterin des gemeinsamen Öffentlichkeitsreferats und Christian Reiser als Abteilungsleiter „Partnerschaft in Mission“ und Mitglied des Geschäfts- 6 Gossner Mission

LEITUNG führenden Ausschusses sind im Berliner Missionswerk stark und fest eingebunden. Fünf Mitarbeitende der Gossner Mission fuhren mit zur Betriebsrüstzeit des Berliner Missionswerkes nach Rom zu dessen Partnerkirche, der Chiesa Evangelica Luterana in Italia. Die weiterhin nur mit wenigen Beschäftigten arbeitende Geschäftsstelle war nur dank deren großen Engagements in der Lage, die vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Im April übernahm Karin Döhne, vormals Afrika-Kontinentalleiterin bei Brot für die Welt, als Honorarkraft die Nepal-Projektkoordination. Dies bedeutete eine große Entlastung für den Direktor. Wolfram Walbrach schied auf eigenen Wunsch am 1. Juni 2017 als Indien-Koordinator aus, seine Aufgaben übernahm vorübergehend der Direktor. Das Kuratorium traf sich wie immer zweimal: im März in Berlin und im Oktober auf Einladung der Evangelischen Kirche von Westfalen im Haus Nordhelle im Sauerland. Im Herbst stand die Arbeit der Gossner Mission in den verschiedenen Regionen Deutschlands im Mittelpunkt. Es ergab sich ein für die Teilnehmenden überraschend buntes, vielfältiges und aktives Bild. Abschied Der langjährige Referent für den Arbeitsbereich Gesellschaftsbezogene Dienste, Michael Sturm, verstarb im Sommer. Michael Sturm hatte 14 Jahre im „Seminar für Kirchlichen Dienst in der Industriegesellschaft“ bei der Gossner Mission in Mainz gearbeitet, bevor er nach Berlin kam und von 1996 bis 2011 die Gesellschaftsbezogenen Dienste in seiner ruhigen und beharrlichen Art prägte. „Es gab ein Pathos im Leben des Michael Sturm - das Trachten nach Gerechtigkeit“, so einer seiner Weggefährten. Autor: Christian Reiser Direktor Jahresbericht 2017 7

Jahresbericht 2012 (pdf) - Gossner Mission