FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 7

FINDORFF.GLEICH.NEBENAN

Zum Findorffer Sommerfest 2018 | Ausgabe 07 | Kostenlos, aber nicht umsonst

GLEICH NEBENAN Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil

®

» Ich bin Busfahrer aus Leidenschaft ! «

IM NACHTBUS ON TOUR

HELMUT SCHELLHAMMER

JANINE BITTKAU Nah am Kunden ANNIE HEGER Kabarett up Platt

AJIMBA AFRICAN TOURS Von Findorff nach Afrika GRÜNE DÄCHER

Gemacht & bedacht ZWISCHENRUF Westbad-Neubau viel zu klein ?


q AUS FINDORFF. FÜR FINDORFF.

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» Pssst ... wir verraten Ihnen jetzt ein Geheimnis ! «

A

ber bitte nicht weitersagen:

Wir machen dieses Stadtteilmagazin

aus Findorff

für Findorff mit viel Spaß

auch für uns selbst – als

richtig megawichtige

JournalistInnen, die wir in

Wahrheit noch nicht einmal

alle sind. Upps, schon wieder

ein Geheimnis verraten. Macht aber nichts: Wo andere

ab und zu auch eine Titelgeschichte über Fisch und warum der

frisch sein sollte, schreiben lassen, dürfen wir die Menschen

treffen, die wir schon immer einmal interviewen wollten – und

deren Antworten uns wirklich interessieren. Wir bekennen uns:

Hinsichtlich des eigenen Spaßfaktors sind wir ziemlich selbstbezogen.

Aber wir glauben, dass die Menschen und Themen,

die wir gut finden, auch für unsere LeserInnen interessant sind.

Übrigens: Nichts gegen Fisch. Das mit dem Fisch muss selbstverständlich

auch gemacht werden. Nur eben nicht von uns.

Der erste spannende Interviewpartner in dieser Ausgabe ist Busfahrer

aus Leidenschaft – und sein Motto ist: »The Night Time

Is The Right Time«. Helmut Schellhammer fährt seit 14 Jahren

am liebsten nachts. Mit den Linien 26/27 sowie der Linie 28

kommt er dabei auch durch Findorff. Große Freude bei unserer

freien Fotografin Kerstin Rolfes: Sie hat Helmut Schellhammer

04 l HELMUT SCHELLHAMMER

Als Busfahrer nachts unterwegs im Bremer Westen

08 l JANINE BITTKAU

Die Filialleiterin der Sparkasse Bremen in Findorff über

neue Konzepte für noch mehr Kundennähe vor Ort

10 l ANNIE HEGER

»Platte« Antworten auf intelligente Fragen

12 l OAKFISH

Auf »MiniaTour« durch Findorff

14 l ASCHE & WARDENBERG

Mit »Ajimba African Tours« nachhaltig reisen

18 l ARINAS CAFÉ

Gastronomin Arina Assies sagt Findorff »adé«

19 l FINDORFFER SOMMERFEST

Großer Sonderteil zum Event im Stadtteil

GLEICH NEBENAN

auf einer Nachtfahrt begleitet und gleich eine ganze

Serie großartiger Fotos realisiert. Warum Helmut

seinen Beruf liebt und er als Ansprechpartner für

die kleinen und großen Probleme der Fahrgäste

mehr macht, als diese »nur« von A nach B zu bringen,

erfahren Sie ab Seite 4.

Alles bleibt anders: Das Postbank Finanzcenter mit

bisher allen Post- und Finanzdienstleistungen unter einem

Dach wurde wie erwartet geschlossen. Die Postbank

hat Findorff verlassen. Die Sparkasse Bremen in der Fürther

Straße hingegen bleibt dem Stadtteil auch in Zukunft erhalten

– und wird noch kundenfreundlicher ! Wir haben nachgefragt:

Warum es für Janine Bittkau und Team so wichtig ist, nach wie

vor in Findorff präsent zu sein, um KundInnen eine individuelle

Beratung zu bieten, erläutert uns die Filialleiterin ab Seite 8.

Helga Busch führt seit 18 Jahren mit großer Begeisterung die

»kleine galerie eichenbergerstraße«. Die Galeristin, die keine

Berufsgaleristin sein möchte, trafen wir in ihren Ausstellungsräumen

vor leeren Wänden. Warum das ? Lesen Sie ab Seite 34.

Jedes Jahr im Sommer ist es ein echtes Highlight im Stadtteil:

das »Findorffer Sommerfest«. Diesmal geht es am 18. August auf

der Findorffstraße bunt zu. Wir sind live dabei. Bis dann !

Wir freuen uns auf viele Meinungen zu dieser Ausgabe – und

über Leserbriefe auf www.findorff.info/leserbriefe

33 l MESSEZEIT

Die Shoppingmesse »HanseLife« startet im September

34 l HELGA BUSCH

Über die »kleine galerie eichenbergerstraße«

37 l MAHLZEIT

38 l GRÜNE DÄCHER

Beispiel Findorff: bedacht & gemacht

40 l DORFFKLATSCH

43 l ZWISCHENRUF

Gerd Schweizer zum Westbad-Neubau

44 l FINDORFF GEHT AUS

Die Maus kommt und viermal

Friseurbesuch im »Alten Pumpwerk«

46 l TOM GROTE GUCKT

Die Findorff Kolumne

SeniorInnen beleidigt – wer glaubt das denn ?

Im Gegenteil: Alle Generationen freuen sich

gemeinsam auf das Findorffer Sommerfest !

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 03


PROFILE

q MIT HELMUT SCHELLHAMMER NACHTS DURCH DEN BREMER WESTEN

»Ich bin nicht nur Busfahrer, der von A nach B bringt.«

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 04

HELMUT SCHELLHAMMER

BUSFAHRER

H

elmut Schellhammer, Sie sind als Busfahrer

in Bremen unterwegs. Wie lange fahren Sie

schon Bus und wie sind Sie auf diesen Beruf

gekommen ?

In Bremen bin ich im Sommer seit 16 Jahren

»on tour«. Insgesamt arbeite ich aber seit

29 Jahren als Busfahrer, weil ich davor schon

13 Jahre in Kiel gefahren bin. Ich fahre für

mein Leben gerne und die Begegnung mit Menschen, die bei

mir einsteigen, sagt mir sehr zu. Als Kind wollte ich LKW-

Fahrer werden und jetzt macht mir das Busfahren Spaß.

Wie läuft eigentlich eine Ausbildung zum Busfahrer ab? Muss

man die Strecken sofort alleine fahren ?

Erstmal braucht man den Personenbeförderungsschein, der eine

Ergänzung zum normalen Führerschein ist. Dann wird man

im jeweiligen Betrieb ausgebildet. Das läuft so ab, dass man in

die Liniengebiete, in denen man eingesetzt werden soll, durch

einen Lehrfahrer eingewiesen wird. Da ist also ein erfahrener

Busfahrer dabei, der einem die Strecken und eventuelle Umleitungen

zeigt, der erklärt, wie man zu fahren hat, was man beachten

muss, wie man die Haltestellen anfährt und in welchen

Abständen es diese gibt. Erst wenn der Streckenlehrfahrer am

Ende dieser Linienschulung sagt: »Der kann das !«, wird man

zur Abnahmeprüfung zugelassen, die in Bremen vom Betriebsleiter

der Bremer Straßenbahn AG abgenommen wird.

Welche Linien fahren Sie und welche ist die Busstrecke, um

Bremen am besten kennenzulernen ?

Ich fahre hauptsächlich die Linien, die die gesamte Neustadt

bedienen, angefangen von der 24, 25, 26/27, 28, 29, 52 und die

anderen 50er Linien. Durch Findorff fahre ich sehr häufig mit

der 25, 26/27 und am Samstag auch manchmal mit der 28. Das

kommt nicht ganz so oft vor, weil diese Linie im Dienstumlauf

alle zwölf Wochen vorkommt. Manchmal hat man dann

gerade frei. Um Bremen kennenzulernen ist es am günstigsten,

wenn man verschiedene Streckenabschnitte kombiniert, um

verschiedene Stadtteile zu sehen. Man kann zum Beispiel am

Bahnhof mit der 25 anfangen, über die Domsheide und die

Martinistraße bis nach Findorff fahren, an der Hemmstraße

umsteigen, mit der 26 oder 27 zum Bahnhof zurück fahren

oder mit der 26 weiter nach Walle und von dort aus mit der 10

zurück zum Bahnhof, oder mit der 2 zur Domsheide fahren, um

den Stadtkern zu sehen und dann rüber ins Viertel. Über die

Weser zu fahren ist auch sehr reizvoll, gerade bei Nacht und vor

allem, wenn die Weser bei Höchst- oder Tiefststand still steht

und man die Spiegelungen der Lichter sieht. Das ist ein kleines

Highlight, das man tagsüber nicht hat.

Ist auf einer Ihrer Fahrten schon einmal etwas schief gegangen ?

Haben Sie sich beispielsweise schon mal verfahren ?

Das ist menschlich und kann vorkommen. Das wird dann

dokumentiert und wir müssen in dem seltenen Fall der Fälle

unsere Leitstelle darüber informieren, dass wir vom Linienweg

abgekommen sind und angeben, an welcher Stelle wir drehen

werden, um in den Linienverlauf zurück zu gelangen. Oder wir

fragen, was wir tun können, wenn wir uns nicht auskennen.

Es gibt dieses Klischee, dass Busfahrer immer schlecht gelaunt

sind. Sie wirken aber gar nicht so. Ist das also ein Vorurteil ?

Schwarze Schafe gibt es in jedem Job. Ich für meinen Teil freue

mich auf die Arbeit. Ich bin als Busfahrer gerne Dienstleister.

Ich freue mich auch, abends in den Bus zu steigen. Viele sind da

skeptisch, sagen, nachts sei das Publikum schon ein bisschen

merkwürdig und fragen mich: »Wie kommst du damit überhaupt

klar ?« Für mich ist es folgendermaßen: So wie ich in den

Wald hinein rufe, so schallt es auch heraus. Wenn ich den Fahrgästen

gegenüber freundlich wirke, habe ich nicht mit Ärger zu

rechnen. Ich gehe gut gelaunt zur Arbeit, denn mir bringt die

Arbeit Spaß, auch der Dienstleistungsauftrag. Wenn Leute Fragen

stellen, empfehle ich ihnen trotz enger Taktzeiten gerne die

eine oder andere Bremer Sehenswürdigkeit oder Lokalität. Viele

kommen nach Bremen und fragen zum Beispiel, wo hier ein

gutes Fischrestaurant sei. Mir hat das relativ neue »Fisherman‘s«

bei der Stadtbibliothek sehr gut gefallen. Dort kann man in

einem alten, historischen Gebäude, dem alten Polizeigebäude,

super lecker und zu moderaten Preisen essen. Dafür spreche

ich dann auch gerne eine Empfehlung aus.

Sie arbeiten viel nachts. Ist das manchmal schwierig ? Wie lang

ist denn so ein Arbeitstag für Sie ?

Als Busfahrer arbeitet man in der Regel vier Tage am Stück und

hat dann einen oder zwei Tage frei, sodass man insgesamt auf

denselben Schnitt kommt wie ein normaler Arbeiter. Ich fange

um 16:00 Uhr an. Wann mein Arbeitstag endet, ist sehr unterschiedlich

und dienstplanabhängig, aber ungefähr um 1:00 Uhr

oder 1:30 Uhr am Folgetag bin ich fertig. Schwierigkeiten bereiten

mir diese Arbeitszeiten nicht. Dadurch, dass ich nur spät

fahre, habe ich tagsüber andere Möglichkeiten und kann mehr

unternehmen. Mir reichen praktischerweise sechs bis sieben

Stunden Schlaf und ich brauche abends auch keine Stunde Zeit,

um »abzuschalten«, wie das bei vielen anderen der Fall ist, die

zum Beispiel vor dem Schlafen noch fernsehen. Wenn ich nach

Hause komme, falle ich sofort in die Tiefschlafphase. Ich kann

mich hinlegen und sofort einschlafen, ohne mir lange Gedanken

zu machen. Meinen Dienst lasse ich auf dem Dienstgelände,

mit dem Schlüsseldrehen, wenn die Arbeitszeit endet. An die

Arbeit denke ich in meiner Freizeit nicht, außer es ist mal etwas

Lustiges oder Außergewöhnliches passiert. Um 9:00 Uhr kann

ich dann wieder aufstehen und bin voller Tatendrang. Es geht

mir damit sehr gut. Ich fahre mittlerweile immerhin seit

bereits 14 Jahren nachts. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 05


▼ HELMUT SCHELLHAMMER IM INTERVIEW

»Viele sagen, nachts sei das Publikum merkwürdig .«

Ständig hinter dem Steuer zu sitzen stelle ich mir trotzdem

anstrengend vor. Gibt es etwas, das Ihnen als Ausgleich dient ?

Ich habe hier im Stadtteil Findorff mit meiner Freundin zusammen

eine alte Kaisenhausparzelle, auf der wir regelmäßig am

Arbeiten sind. Wir fahren von uns zu Hause aus mit dem Fahrrad

dorthin und bewirtschaften den Garten, pflegen ihn, richten

ihn her. Unser entspannterer Freizeitausgleich ist dann, dass

wir uns nach der Gartenarbeit auf die Fahrräder schwingen und

zum Unisee fahren. Der ist keine zwei Minuten entfernt. Dort

können wir uns abkühlen oder einfach in der Sonne liegen.

Außerdem besuche ich auch gerne verschiedene Konzerte,

darunter auch Musikrichtungen, die für den einen oder anderen

ungewöhnlich klingen. Vor dem »Liquid Words«-Konzert in

»Arinas Café« war ich mir erst auch nicht sicher, ob mir diese

Art von Musik gefallen würde, aber es war dann sehr schön.

Was für Fahrgäste hat man, wenn man nachts Bus fährt ?

Da gibt es natürlich die merkwürdigsten Geschichten. Gerade,

wenn man mit der Nachtlinie unterwegs ist, muss man viele

Fahrgäste darauf hinweisen, dass sie eine gültige Fahrkarte

dabei haben müssen. Obwohl das eigentlich gar nicht mein Job

ist, denn jeder ist ja eigenverantwortlich für sich.

Wenn jemand ohne gültige Fahrkarte erwischt wird oder mit

Fahrkarte, aber ohne Nachtzuschlag in einer Nachtlinie, bedeutet

das Fahren ohne gültigen Fahrausweis und kostet ein erhöhtes

Beförderungsentgelt von 60,00 Euro. Das ist »Erschleichen

von Leistungen«. Da wollen sich schon einige durchmogeln und

meckern über den sogenannten »Luxuszuschlag«. Aber großen

Ärger gibt es damit eigentlich nicht. Die meisten Leute zahlen

und auch die Fahrkartenkontrolle nach 20:00 Uhr läuft relativ

gut. Es gibt natürlich einige Haltepunkte, an denen probiert

wird, auch über die hinteren Türen einzusteigen.

Sie erleben bestimmt auch interessante oder lustige Situationen ?

Eine Anekdote aus dem Spätverkehr: Worüber man eigentlich

als Fahrer gar nicht lachen darf, ist, wenn Fahrgäste zu einem in

den Bus kommen, um eine Auskunft zu bekommen. Man steht

direkt am Bahnhof und jemand fragt: »Wie kommt man zum

Bahnhof ?« Das ist jetzt wirklich banal, aber manchmal stehen

Leute mit dem Rücken zum Bahnhof und sehen ihn nicht.

Unter anderem hatte ich vor kurzem auch zwei Fahrgäste, die

mich fragten, wo denn die Nachtlinie N7 abfahre und ich sagte:

»Wenn Sie jetzt über ihre linke Schulter schauen, sehen Sie die

N7 eigentlich schon.« Ja, sie haben aber über meine linke Schulter,

also nach rechts, geschaut. Die Fahrgäste vorne im Fahrzeug

fingen dann herzhaft an zu lachen.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Beruf ?

Alles, was mit meinem Beruf zu tun hat. Ich fahre für mein

Leben gerne. Ich bin Busfahrer aus Leidenschaft. Der Umgang

mit den Menschen gefällt mir, auch mit denjenigen, die

Probleme haben. Ich bin nicht nur Busfahrer, also jemand, der

andere Leute von A nach B bringt. Sondern ich bin auch ein

Ansprechpartner für alles. Mir liegt es am Herzen, dass die Verständigung

untereinander vorhanden ist, dass ich Leuten auch

weiterhelfen kann. Manchmal, an Abenden, an denen wenig

los ist, bin ich sogar Seelsorger. Leute, die sich verloren fühlen

in dieser Welt und weder ein noch aus wissen, erzählen mir von

ihren Problemen, klagen ihr Leid und suchen dann bei mir Rat.

Obwohl sie eigentlich gar nicht mit dem Fahrer sprechen dürfen

und ich auch mit den Fahrgästen nicht sprechen darf. In solchen

Fällen zu helfen, ist eine schöne Sache.

Text & Gestaltung: rätsch communications, www.raetsch.de, Foto: »Two ferret kits sleeping« © Dennus Kukareko, www.shutterstock.com

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▼ ÜBER HELMUT SCHELLHAMMER

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 06

Helmut Schellhammer (53) arbeitet bereits seit 29 Jahren als

Busfahrer, davon 16 Jahre in Bremen. Bevor er anfing, Busse zu

fahren, war er in Kiel als Kfz- und Bus-Elektriker tätig. Durch

diese Erfahrungen weiß »Steuermann« Schellhammer sich auch

zu helfen, wenn während einer Fahrt einmal etwas am Bus nicht

mehr funktioniert. Helmut Schellhammer wohnt in Walle, ist

aber sowohl beruflich als auch privat viel in Findorff unterwegs.

Interview: Leona Ilgner, Foto: Kerstin Rolfes ▲

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PROFILE

q JANINE BITTKAU IST IN FINDORFF FILIALLEITERIN DER SPARKASSE BREMEN

»Wir wollen Themen bieten, die Menschen bewegen.«

JANINE BITTKAU

FILIALLEITERIN

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 08 | PROMOTION

F

rau Bittkau, die Finanzbranche befindet sich

im digitalen Wandel. Eine etwas provokante

Frage an Sie als Filialleiterin: Wird es in der

Zukunft überhaupt noch Filialen geben ?

Der Sparkasse Bremen ist Kundennähe auch

zukünftig sehr wichtig. In Zeiten der Digitalisierung

sind wir der Meinung, dass uns die Kundinnen

und Kunden in ihrer Nähe brauchen

– und genau dort wollen wir sein. Besonders

komplexe Finanzthemen bedürfen der Erörtung und Erläuterung.

Wir setzen weiterhin auf persönliche Beratung vor Ort.

Trend in der Finanzbranche ist es, sich deutschlandweit in

der Fläche und damit auch in den Stadtteilen der Großstädte

zurückzuziehen. Auch in Findorff haben sich Mitbewerber bereits

verabschiedet und Filialen mit BeraterInnen geschlossen.

Viele FindorfferInnen fragen sich: Bleibt uns die Filiale der

Sparkasse Bremen in der Fürther Straße erhalten ?

Diese Frage kann ich mit einem klaren »Ja« beantworten. Die

Sparkasse Bremen wird mit der Filiale in der Fürther Straße

auch in Zukunft vertreten sein, weil wir in Findorff viele junge

Familien haben, aber auch zahlreiche ältere Menschen, die wir

nach wie vor gern persönlich beraten und betreuen wollen.

Dr. Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse

Bremen, sagt: »Der digitale Wandel birgt fantastische Chancen,

die wir nutzen wollen«. Um diese Chancen gut zu

nutzen, wird die Sparkasse in Bremen weiterhin sehr präsent

bleiben, aber die Filialstruktur und das Filialkonzept neu

gestalten. Chillout-Lounge oder Wohnzimmer: Wie darf ich

mir diese Filialen der Zukunft vorstellen ?

Wenn man einen ersten Eindruck von den neuen Filialen der

Sparkasse Bremen haben möchte, kann man den sehr gut am

Standort in der Pappelstraße in der Neustadt gewinnen. In

dieser Filiale wurde unser neues Konzept schon umgesetzt. Wir

möchten schrittweise auch in anderen Stadtteilen Treffpunkte

schaffen, an denen in einer »Wohlfühlatmosphäre« Veranstaltungen

stattfinden. Die Bezeichnung »modernes Wohnzimmer«

beschreibt die Neuausrichtung sehr gut. In der Pappelstraße

gibt es einen langen Community-Tisch, an dem sich beispielsweise

Vereine treffen und austauschen können. Das Interieur ist

gemütlich und lädt zum Verweilen ein.

Die Sparkasse fördert in Bremen seit jeher Kunst und Kultur,

Sport, Wissenschaft und Bildung, Umwelt und Soziales und

unterstützt auch die Erhaltung des historischen Erbes der Hansestadt.

Mit dem neuen Konzept möchten Sie lokal vor Ort

noch näher an die Menschen kommen. Dazu gehören auch

erweiterte Beratungs- und Dienstleistungsangebote, die es so

noch nicht gab. Welche Service-Angebote werden das sein ?

Wir haben im letzten Jahr die Öffnungszeiten angepasst: Bisher

gab es nur den langen Donnerstag. Jetzt gibt es auch einen

langen Dienstag, an dem wir von 9:00 bis 18.00 Uhr durchgängig

für unsere Kundinnen und Kunden da sind. Wir kommen

damit besonders den Berufstätigen entgegen. Zudem haben

wir jetzt generell auch mittags geöffnet. Ein wichtiger Punkt ist

auch unsere Neuausrichtung der Direktfilialen, die Ihnen eine

persönliche Beratung über moderne Medien auf digitalen Wegen

bietet. Wenn Sie es zeitlich nicht schaffen, in unsere Filiale

zu kommen, bieten wir Ihnen eine Beratung via Video-Chat an

– ganz bequem von Zuhause aus. Als Sparkasse Bremen bleiben

wir der Stadt und den Stadtteilen auf vielen Wegen eng verbunden:

nah am Menschen, mit einem breiten Leistungsportfolio

und flankiert von Veranstaltungen zu interessanten Themen.

Welche Themen sind für Findorff geplant ?

Wir wollen bei unseren Veranstaltungen Themen bieten, die die

Menschen in den Stadtteilen bewegen. Danach suchen wir unsere

Inhalte und Partner aus. Wir hatten in Findorff eine Veranstaltung

»Schutz vor Einbrüchen für Ihre Immobilie«. Auf dieser

Veranstaltung gab es wertvolle Tipps von der Polizei Bremen

und Experten rund um das Thema »Sicherheit«. Im September

planen wir als eher klassisches Finanzthema einen Vortrag über

»Geldanlagen und Vermögensbildung«, aber auch der Aspekt

»Vorsorge« wird an diesem Abend eine wichtige Rolle spielen.

Wo kann man sich über Ihre Veranstaltungen informieren ?

Wir werden einen zentral sichtbaren Zeitplan in der Filiale

haben, aber Veranstaltungen auch online über unseren Account

bei »facebook« und in der lokalen Presse kommunizieren.

Die Sparkasse Bremen plant einen Bringdienst für Bargeld.

Kundinnen und Kunden, die zum Beispiel aufgrund körperlicher

Beeinträchtigungen nicht mehr in der Lage sind, eine

Filiale zu besuchen, sollen dann auf diesem Weg mit Geld versorgt

werden. Wann ist mit dem neuen Service zu rechnen ?

Wir haben seit April 2018 begonnen, dieses Angebot im kleinen

Rahmen zu testen, aber wir werden diesen Service noch dieses

Jahr flächendeckend anbieten – natürlich auch in Findorff.

Wie funktioniert der Bringdienst für Bargeld ?

Sie rufen bei uns im Service-Center an und wir überprüfen Ihre

Legitimation. Wenn alles O.K. ist, können Sie sich bis zu 500,00

Euro versichert per Post direkt an die Haustür zustellen lassen.

▼ ÜBER JANINE BITTKAU

Janine Bittkau leitet seit April 2017 die Filiale der Sparkasse

Bremen in der Fürther Straße 8. Die Dipl.-Bankbetriebswirtin

hat an der »Frankfurt School of Finance & Management« studiert.

Janine Bittkau ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.

In ihrer Freizeit verreist sie mit der Familie in die weite Welt.

An Findorff mag sie die bunte Vielfalt der Einzelhandelsgeschäfte,

in denen sie in ihrer Freizeit gern shoppt.

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 09 | PROMOTION


PROFILE

q DE »LIZA MINELLI VAN OSTFREESLAND« SNACKT UP PLATT UN HOCHDÜÜTSK

» De Lüüd wachten daar up, dat ik ennelk lossabbeln do !«

ANNIE HEGER

TAUSENDSASSA

M

oin Annie ! Du kummst ut Ostfreesland,

ut Spetzerfehn un hest

dorvan dröömt, mal de »Liza Minelli

van Ostfreesland« to worden. Hest

Du van Anfang an docht, dat dat up

Plattdütsk geböhren sull ?

Nee, dat nu wohrraftig nich. Een

internationaalen Karriere hebb ik

mi utmaalt, up Engelsk, villicht up

Düütsk, aver heel bestimmt nich up Platt !

Könnt de Lüü – ok buten Ostfreesland – Di denn verstahn ?

Nich all. De Minschen in Bayern hebbt een groot Probleem, mi

to verstahn, könnt de Leeders aver denn männigmaal ook eenfach

atmosphärisch insuugen. De Witze kriegt se aver nich hen,

to verstahn. Ook in Sleswig-Holsteen mutt ik aver uppassen, dat

ik mien Platt so een bietje entschärfen do. Dat Fehntjerplatt ut

Oostfreesland is denn doch een »anner Snack« un ook noch een

bietje platter as een städtischen Bremer oder Hamborger Platt.

An Anfang was dat gaar nich so eenfach för mi, daar up de

Bühne umtoswitchen, nu bün ik dat aver all wennt.

Meenst Du, dat dat Plattdütske weer so ‘n Sort Renaissance

beleevt, ok bi de junge Lüü ?

Jo, dat is so un dat freit mi bannig. Dat kummt daarvan, dat

Heimaat un van waar Du kummst, in disse Tiet wedder leep

wichtig is. Allns is hektisch, flink un nich to överblicken, denn

bruukt een Wuddels, Identitätswuddels. Mit Nationaalstolt

hebbt wi dat nich so, aver in Regionaalpatriotismus sünd wi

echt goot ! Un bi mi persönelk lööst besünners de plattdüütsk

Spraak dat kommodige Geföhl in mien Hart van Nahuuskamen

ut. To glieke Tiet is Platt ook noch cool un gifft jung Lüüd een

Geföhl, se höört to wat to.

Du leevst nu in Berlin. Giffst Du dor ok Konzerten in

Plattdütsk oder doch ehrder in Hochdütsk ?

Ik maak in Berlin vööl up Hochdüütsk, na klaar, ik will ja, dat

de Lüüd in‘t Publikum ook wat daarvan hebbt, dat se daar

sitten. Aver ik laat mi dat nich nehmen, jümmers tominnst een

plattdüütsk Song to singen. Dat is dat, wat mi utmaken deit,

dat weten de Lüüd un wachten sogaar daar up, dat ik ennelk

lossabbeln do, as mi de Snabel egens wussen is.

Maakt Di dat mehr Spaß, Dien Texten in Platt- of in Hochdütsk

to schrieven ?

Dat kann man nich so genau seggen. Ik weet man blots, dat mi

dat eenfacher fallen deit, up Platt to schrieven. Ik hebb futt vööl

mehr Billers in d‘Kopp un Riemen.

Man seggt ja, Du büst so ‘n Tausendsassa. Wat makst Du

denn anners noch för Skandal, ok Kabarett ?

Kabarett mit Vanessa Maurischat (»Eine geht noch !«), dat is

würelk een lustigen Avend un up Hochdüütsk, also barrierefree

för bold elk un een. Ik sing un danz mit »Sweet Sugar Swing«

dör de Lannen un wi maakt so richtig rechtschapen Swingmusik.

Ik bün een van de NDR »Hör mal‘n beten to !« Snuten. Ik

moderier allens van Festivals, Podiumsdiskussioon, Galas, van

Arenen, lüttje Theaters bit to‘t Bunnsfamilienministerium. Ik

bün Aktivistin bi dat Projekt »100 % Mensch«, bün in ‘t Orgateam

van d‘ CSD Nordwest, Baas van dat PLATTart-Festival,

heel aktiv ook in de evangeelsch Kark, ik schriev Bökers, … un

hebb dree Firmen: Een Bookingagentur, een Musikverlag un

een Independent Plattenlabel.

Dor hest Du ja fix watt to doon … Bi Dien Konzert hier in

Bremen spölt Matthias Monka ut Bremen-Nord ja Klaveer. He

is ja »bloot« Begleitung, abers kann he ok Platt?

Ha, bloot Begleitung. Dat kannst so seggen, vör allen Dingen,

wiel he kien Platt kann, aver he beseelt dat heele Programm

un ik finnt, he is mehr as bloot een Begleitung. He is een echt

Geschenk. Sien Platt worrd ook nu immer beter un männigmaal

lacht he sogaar an de een of anner Stee.

Bremen is ja nich allto wied weg van Ostfreesland. Is dat för

Di sowat as ‘n Heimspööl ?

Heimspööl is dat woll ehrder för Matthias, de ja ut Bremen

kummt. Bremen is doch heel wiet weg van Oostfreesland un de

Bremers hebbt doch een heel anner Mentalität as de Oostfresen.

Aver ik hebb mien Heilpraktikerutbillen in Bremen maakt

un daarum is dat so een bietje een Reis in mien Vergangeheet.

Denn Willkomen in Bremen ! Hest Du all mal in so ‘n Museum

as dat Olle Pumpwark spölt ? Kannst Du Di vörstellen,

wo dat woll gahn mag ?

Ik hebb al vööl in Kultuurzentren spöölt, de vördem anners wat

weern, so as Slachthof, Pumpwark, Möhlen, Olle Weveree, …

aver ik glööv noch nich daar, waar denn ook noch de old

Maschienen rumstahn. Dat worrd, glööv ik, een richtig

besünnern Atmosphäre geven.

▼ ÜBER ANNIE HEGER

Annie Heger wurde in Aurich geboren und lebt heute in Berlin.

Sie ist eine erfolgreiche Sängerin, Moderatorin und Schauspielerin,

war der Mephisto im »Faust up Platt« im Staatstheater

Oldenburg und Hallervordens Plattdeutschcoach. Das Multitalent

ist Künstlerische Leiterin des Festivals »PLATTarts«, CSD-

Veranstalterin und Sprecherin der Kampagne »Ehe für alle«. Für

ihre Leistungen im Bereich der niederdeutschen Sprache wurde

Annie Heger 2016 mit dem Literaturpreis der Stadt Kappeln

ausgezeichnet. 2018 erhielt sie als erste Frau den »Wilhelmine-

Siefke-Preis« der Stadt Leer. Mehr Infos auf www.annierockt.de

Das Gespräch auf hochdeutsch lesen ? www.findorff.info/vor-ort

Interview: Almut Heibült, Foto: Linn Marx ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 10 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 11


▼ DAS AKUSTIK-DUO »OAKFISH« TOURT DURCH FINDORFF

SOUNDCHECK

»Von Kate Bush bis Police. «

Moin, Kerstin und Andreas ! Ihr seid ein Akustik-Duo aus

dem Bremer Westen. Ab September geht ihr auf Tour durch

Findorff. Was genau habt Ihr vor ?

Kerstin Burlage: Wir machen die Konzert-Reihe »OAKFISH

klingt andersWO« – bei der wir eben nicht in Kneipen auftreten,

sondern an Orten, wo man keine Musik erwartet. Zum Beispiel

in einer Autowerkstatt: Bei »Felsch« in der Bayreuther Straße

geben wir am 8. September um 19:30 Uhr unser Auftakt-Konzert.

Am 22. September spielen wir dann bei »WohnArt« in der

Herbststraße, am 20. Oktober in «Patty’s Gym«, am 3. November

in der Boutique »La Ola« und am 10. November in der

Seifenmanufaktur »Martha’s Corner«. Überall wollen wir mit

unserer Musik eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.

Seit wann macht Ihr zusammen Musik ?

Kerstin Burlage: Andreas und ich sind uns vor

fünf Jahren begegnet. Er ist ein wundervoller

Gitarrist. Der kreative Funke ist sofort übergesprungen

und wir haben uns als »Oakfish« zusammengetan.

Andreas Bäuml: Kerstin ist eine grandiose Sängerin. Das

musikalische Verständnis und unsere gemeinsame Vorliebe für

Songs der Siebziger- und Achtzigerjahre hat sofort gepasst.

Ich mag ja besonders Eure leise Version von »Golden Brown«

der Stranglers. Das war ja Ende der Siebziger Jahre ursprünglich

eine sehr wilde New-Wave-Band. Welche Musikrichtungen

werden von Euch noch völlig neu interpretiert ?

Andreas Bäuml: Wir bringen unsere Lieblingssongs aus fünf

Jahrzehnten Pop, Rock, Jazz und Soul mit, von Kate Bush über

Michael Jackson bis Police – aber eben im »Oakfish-Sound«.

Und wir werden auch ein paar eigene Stücke spielen.

Ihr seid beide in Findorff zuhause. Jetzt geht Ihr auf eine

»MiniaTour« durch den eigenen Stadtteil. Wie kam es dazu ?

Kerstin Burlage: Ein Feinkostladen hatte uns auf seine Sommer-Bühne

eingeladen und dann war es draußen zu kalt. Darum

sollten wir drinnen zwischen den Regalen auftreten. Das fanden

wir erst komisch – aber dann hat es Riesenspaß gemacht,

gerade weil es so anders war. Und da ist die Idee entstanden,

das zum Programm zu machen und zwar in unserem Stadtteil.

Andreas Bäuml: Und die Geschäftsleute hatten gleich Lust

mitzumachen. Jetzt freuen wir uns schon sehr auf die Tour –

und unser Publikum hoffentlich auch !

▼ ÜBER »OAKFISH«

»Oakfish« besteht aus Sängerin Kerstin Burlage und Gitarrist

Andreas Bäuml. Das Duo nimmt sich nur persönliche Lieblings-Songs

vor und entdeckt sie mit Hingabe neu – intensiv,

liebevoll und stets mit eigener Note. www.oakfish.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Christina Kuhaupt ▲

Kompetenz,

die bleibt.

Seit 1825 sind wir als Sparkasse Bremen fest in unserer Stadt verankert –

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PROFILE

q REISEUNTERNEHMEN AUS FINDORFF BIETET NACHHALTIGE AFRIKAREISEN

» Die Faszination Afrikas muss man entdecken.«

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 14 | PROMOTION

HOLGER ASCHE

AJIMBA

AFRICAN TOURS

FRANK WARDENBERG

H

olger Asche, Sie haben 2017 gemeinsam mit

Frank Wardenberg im Souterrain Ihres Hauses

in der Worpsweder Straße in Findorff

»Ajimba African Tours« gegründet. Was hat

Sie veranlasst und motiviert, sich im Alter

von über 50 Jahren als selbstständige Unternehmer

ein nachhaltiges Unternehmen für

Reisen nach Afrika zu gründen ?

Holger Asche: Nach einem Berufsleben in

großen Tourismuskonzernen mit diversen Reorganisationen

und allen Auf‘s und Ab‘s, die man erleben kann, wuchs in mir

irgendwann der Wunsch, meinen eigenen Weg zu gehen; auch

um frei von Konventionen und Konzernzwängen zu werden. Ich

wollte mein Hobby zum Beruf machen. Frank Wardenberg, den

ich schon seit vielen Jahren kenne, war in einer ähnlichen beruflichen

Situation. Während Frank über eine hohe Kompetenz

im Bereich »Sales und Marketing« verfügt, liegen meine Stärken

im operativen Geschäft. Wir sind beide mit Südafrika sehr

vertraut und verbunden. Viele berufliche und private Reisen

nach Afrika ließen in uns den Wunsch entstehen, unser eigenes

Reiseunternehmen aufzubauen: Spezialisiert auf das südliche

Afrika ergänzen wir uns heute perfekt – gemeinsam mit dem

dritten Mann vor Ort in Afrika, Jan Seidel, der in Südafrika

geboren wurde und in Johannesburg lebt.

Frank Wardenberg: Nachhaltigkeit ist mir privat ganz wichtig.

Seit drei Jahren habe ich kein Auto mehr, sondern nutze Car

Sharing. Mein Ziel ist, bewusst mitzuhelfen, die Umwelt zu

schonen. Auch beruflich war ich schon immer am nachhaltigen

Reisen interessiert – und beteilige mich außerdem an

vielen sozialen Projekten. Seit vier Jahren bin ich in Bremen für

die Non-profit-Organisation »Labdoo.org« tätig: Ich sammle

alte Laptopspenden und spende sie für Schulprojekte auf der

ganzen Welt. Daraus entwickeln sich wiederum Kontakte und

Gelegenheiten um weitere Mitstreiter zu finden. Irgendwann

möchte man sein berufliches Leben bewusst gestalten. Unsere

übergeordnete Fragestellung bei der Entwicklung von »Ajimba

African Tours« war ganz einfach: Was würden wir uns selbst

wünschen, wenn wir auf Reisen gehen ? Welche Bedürfnisse

und Ansprüche hat unsere Generation, wenn wir auf Reisen

gehen ? Daraus entwickelte sich für uns folgender Ansatz: »Wir

wollen das Freiwillige Soziale Jahr für die Generation 45+ in

einer Woche bieten«. Wir sind ja keine »Young Traveller« mehr,

wie in unserer Jugend. Wir möchten heute nicht mehr in Stockbetten

schlafen und erwarten einen gewissen Komfort. Wir

denken also im Prinzip genauso wie unsere spezielle Zielgruppe

– und kennen die Wünsche und Erwartungen. So wie wir es seit

Jahren machen, laden wir auch unsere Gäste zu Projekten vor

Ort ein, um auch andere Seiten Afrikas im Urlaub zu vermitteln.

Wir arbeiten daran in Südafrika Partner und Mitstreiter zu

gewinnen, die unsere Philosophie teilen. Wir finden es wunderbar,

wenn sich über »Ajimba African Tours« auch unsere

Gäste einbringen und engagieren. Dadurch können persönliche

Kontakte und gute Bindungen vor Ort entstehen.

Abseits von üblen Afrika-Klischees à la »Heia Safari« oder

abgeschotteten Luxus-Safaris steht »Ajimba African Tours« für

ein bewusstes, nachhaltiges und faires Reisen in das südliche

Afrika. Im direkten Vergleich zu anderen Reiseunternehmen,

die ebenfalls Afrikareisen im Angebot haben: Wie unterscheiden

Sie sich von Ihrer Konkurrenz ? Was machen Sie anders als die

konventionellen Anbieter ?

Holger Asche: Wir unterscheiden uns beispielsweise dadurch,

dass wir vorrangig auf lokale Partner setzen. Unsere Partner

suchen wir sehr sorgsam vor Ort aus, achten auf Fairtrade-Zertifikate

und wollen, dass unsere Dienstleister und deren Mitarbeiter

ordentlich bezahlt werden. Wir arbeiten »down to the

basics«, aber selbstverständlich mit erstklassigem Komfort und

qualitativ hochwertigen Produkten, die von lokalen Märkten

kommen. Weil die lokale Bevölkerung dadurch partizipiert,

wirkt sich dieser Ansatz auch positiv auf unsere Gäste aus.

Unser Angebot bietet natürlich auch die Pirschfahrt durch den

Nationalpark, aber eben auf Wunsch auch den Besuch mit Einblicken

in die Arbeit von Naturschutz- und sozialen Projekten

oder an einer Schule, wenn bspw. Laptops übergeben werden.

Sie versprechen Ihren Gästen im Land ein ganzheitliches Erleben

von Mensch und Natur. Auf welche Weise wollen Sie Ihre

Gäste mit Land, Kultur, Menschen, Natur und Tieren vertraut

machen ?

Frank Wardenberg: Wir sind sehr sorgsam bei der Wahl unserer

Partner vor Ort. Wir initiieren Möglichkeiten, dass unsere

Gäste Land und Leute kennenlernen, sich wohlfühlen und dann

hoffentlich gerne wiederkommen. Dadurch tragen wir dazu bei,

dass vor Ort für die einheimischen Partner höhere Einnahmen

generiert werden. Das Erlebnis der einzigartigen Natur-, Tierund

Pflanzenwelten ist ganz klar ein großer Pluspunkt unserer

Afrikareisen. Wir verstehen uns als Katalysator für Erholung

und soziales Engagement vor Ort und bringen so Menschen

zusammen.

Welchen Einfluss können Ihre Kunden im Vorfeld auf eine

individuell gestaltete Reiseplanung nehmen ?

Holger Asche: Als kleines, spezialisiertes Reiseunternehmen

nehmen wir uns viel Zeit, um im Gespräch die persönlichen

Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden abzufragen. Wir geben

aber auch gern individuelle Anstöße. Beispiel Kapstadt und

umzu: In dieser Region spielen Kultur, Genuss und Wein eine

sehr große Rolle – und das zu einem äußerst günstigen Preis !

Wir zeigen unseren Gästen ganz konkret, wie der Weinanbau

dort funktioniert und erfolgreich ist. Bereits seit einiger Zeit

sind südafrikanische Weine im Ausland völlig zurecht immer

stärker nachgefragt. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 15 | PROMOTION


q HOLGER ASCHE UND FRANK WARDENBERG IM INTERVIEW

Ist nachhaltiges Reisen teurer als konventionelle Angebote ?

» Wir werden gern persönlich.«

Frank Wardenberg: Nachhaltiges Reisen muss nicht teurer sein.

Wir werden in der Beratung gern persönlich – und ermitteln im

Gegensatz zu anderen Anbietern, die standardisierte Reiseangebote

machen, in längeren Gesprächen sehr intensiv die individuellen

Bedürfnisse unserer Gäste. Wir haben festgestellt, dass

wir trotz dieses erhöhten, aber für alle Beteiligten sehr lohnenswerten

Aufwands im Vergleich für eine maßgeschneiderte Reise

sehr gut abschneiden – und wir bieten ausgezeichnetet Qualität.

Wir kommen zur unausweichlichen Preisfrage: Wie viel kostet

bei »Ajimba African Tours« eine dreiwöchige Reise ?

Holger Asche: Eine dreiwöchige Reise mit einem »normalen«

Programm kostet pro Person ca. 3.000,00 Euro. Teurer wird

es, wenn der Gast freiwillig den durch seinen Flug bedingten

CO²-Ausstoß begleicht. Auch wer unbedingt die Weihnachtszeit

am Kap verbringen möchte, zahlt schnell mal deutlich mehr.

Faires und nachhaltiges Reisen ist für »Ajimba African Tours«

von großer Bedeutung. Wie setzen Sie diesen hohen Anspruch

in der Praxis konkret um ? Können Sie ein Beispiel nennen ?

Frank Wardenberg: Wir von Ajimba schauen auf kleine Anbieter,

die sich stark für die lokalen Gemeinden engagieren. So ist

»KARIEGA« im Eastern Cape ein privates, familiengeführtes

Game-Reserve, welches mit kleinen Lodges seinen Gästen das

Safari-Erlebnis nah bringt und gleichzeitig über seine Stiftung

Schulen und Bildung der Kids und Jugendlichen fördert, die

dann als Mitarbeiter bei »KARIEGA« auch eine Chance auf

ihr selbstbestimmtes Leben bekommen. So lässt sich die Faszination

Afrika vorteilhaft für beide Seiten entdecken.

Laut CO²-Rechner der gemeinnützigen Gesellschaft »Klima-aktiv«

ist ein Passagier bereits auf einem Economy-Flug von Düsseldorf

nach Mallorca und zurück für den Ausstoß von 0,75 Tonnen

CO² verantwortlich. Umweltexperten sagen: Verzicht ist

stets die erste Wahl. Wie gehen Sie mit dieser Empfehlung um ?

Holger Asche: Nach Afrika kommt man auch als ökologisch

bewusst Reisender nicht unbedingt per Bahn oder Schiff. Man

fliegt mit dem Flugzeug. Wir wissen natürlich: Fliegen ist teuer

und schädlich für das Klima. Aber Menschen wollen und sollen

sich auch weltweit begegnen und tausende von Arbeitsplätzen

hängen davon ab. Weil der Flug mit dem Flugzeug auch für unsere

Gäste der Standard ist, sollte man über eine Kompensation

nachdenken. Wir kooperieren mit der Klimaschutzorganisation

»atmosfair«, die für aktiven Klimaschutz in der Reisebranche

steht. »atmosfair« investiert die CO²-Abgaben unser KundInnen,

für die sie sich freiwillig entscheiden können, in lokale

Projekte; u. a. in Afrika. Das ist, was wir machen können. Man

sollte dabei wissen: Wenn wir die Abgabe automatisch in den

Reisepreis einrechnen würden, würde hierauf Mehrwertsteuer

fällig. Das sollte die Politik ändern. Die momentane Alternative

ist: Reisende können den Preis des Fußabdrucks freiwillig an

eine Klimaschutzorganisation spenden. Dann ist es eine Leistung

ohne Mehrwertsteuer und es gibt eine Spendenquittung dazu.

Sie haben sich auf das südliche Afrika fokussiert ...

Frank Wardenberg: Mit uns kann man nach Südafrika, Namibia,

Simbabwe und Swasiland reisen. Aber es sind auch Trips nach

Botswana, Mosambik und Sambia möglich.

Sie steuern Ihr Unternehmen überwiegend von Findorff aus.

Wie sind Sie vor Ort in Afrika präsent und welche AnsprechpartnerInnen

gibt es für Ihre Gäste während der Reise ?

Holger Asche: Wir haben eine erfahrene Partneragentur, die für

unsere Gäste in Afrika 24 Stunden am Tag präsent ist und unterstützt.

Für die operativen Leistungen kommt unser Partner Jan

Seidel ins Spiel: Er ist Südafrikaner, lebt in Johannesburg und

steuert vor Ort die Planung und Organisation unserer Projekte.

Was bedeutet eigentlich der Name »Ajimba« ?

Frank Wardenberg: Der Name wurde an einem verregneten

Sonntag in Johannesburg geboren. Es sollte mit »A« anfangen,

sowohl englisch wie deutsch gut klingen und eine Assoziation

zu Afrika aufbauen. »Ajimba« ist auch ein afrikanischer

Vorname, dessen Bedeutung zu unserer Philosophie passt:

altruistisch und dynamisch !

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren ?

Holger Asche: Wir liegen gut in unserem Zeitplan und das erste

Jahr ist rasch vergangen. Erfahrungsgemäß gestaltet sich das

dritte Jahr am schwierigsten, aber wir bleiben entspannt.

Ich war noch niemals in New York, aber auch noch nicht in

Afrika. Haben Sie einen Geheimtipp für unsere LeserInnen ?

Simbabwe entwickelt sich zu einem Geheimtipp. Das Land hat

sich grundlegend positiv verändert: Es ist am Beginn einer neuen

Demokratie, ist sicher, hat freundliche Menschen und bietet

eine atemberaubende Natur. Wann möchten Sie buchen ? ▲

▼ ÜBER AJIMBA AFRICAN TOURS

Die »Ajimba African Tours GmbH« wurde 2017 in Findorff gegründet.

Geschäftsführer Holger Asche und Frank Wardenberg

wollen ausgetretene touristische Pfade verlassen. Der Anspruch

ist hoch: »Ajimba African Tours« offeriert Reisen, die sich an

Menschenrechten, Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und

Nachhaltigkeit orientieren und bietet ein ganzheitliches Erleben

von Mensch und Natur. Für die Umsetzung dieser Ziele arbeitet

man in Afrika weitestgehend mit Partnern, Hotel- und Lodge-

Betreibern zusammen, die sich in lokalen Gemeinden engagieren,

Stiftungen zur Hilfe der lokalen Bevölkerung oder

Schulen gegründet haben oder unterstützen. Ausführliche

Informationen unter: www.ajimba.com

Interview: Holger Brands, Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes ▲

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q ARINA ASSIES ÜBER IHRE ZEIT IN FINDORFF

»Es hat Spaß gemacht. «

SUMMER IN THE STADTTEIL

M

oin, Arina, wenn dieses Interview erscheint,

wird »Arinas Café« ein anderes

Café sein – und Du wirst Findorff schon

verlassen haben. Was war der Grund

Dein Café, das ja gut gelaufen ist, nicht

weiterzuführen?

Es gab Fehler, die von mir aus Naivität

gleich am Anfang gemacht wurden. Und

ich habe mit der Zeit festgestellt, dass es sehr anstrengend ist,

ein Café vorwiegend allein in eigener Regie zu führen.

Hat auch der Neubau eines Marktcafés direkt am Bunker für

Deine Entscheidung eine Rolle gespielt ?

Nein, gar nicht. Soweit ich gehört habe, soll es dort ein Fischrestaurant

geben. Das wäre ja eine ganz andere Ausrichtung.

Du hast in Findorff gearbeitet und wohnst in der Neustadt.

Welche Unterschiede gibt es zwischen beiden Stadtteilen ?

In der Neustadt gibt es mehr StudentInnen. Der Stadtteil ist

dadurch sehr viel jünger und hat auch mehr Dynamik.

Was war das merkwürdigste Erlebnis, dass Dir in den letzten

beiden Jahren mit einem Gast passiert ist ?

Meine Gäste waren klasse, aber ich hatte einmal einen

betrunkenen Nazi im Café. Irgendwann hat er angefangen

laut herumzupöbeln. Da habe ich einen befreundeten

Gastronom angerufen. Der hat empfohlen, den Gast herauszuwerfen.

Wir haben ihn dann aber überzeugt, selbst zu gehen.

Du hast als selbstständige Gastronomin von Anfang an sehr

engagiert und ziemlich hart durchgearbeitet. Gibt es berufliche

Zukunftspläne oder steht erstmal eine Reise zur Erholung an ?

Zunächst mache ich Urlaub. Es geht nach Griechenland. Beruflich

werde ich versuchen, wieder als Kunstpädagogin einen Job

zu finden. Das habe ich studiert. Aber wahrscheinlicher ist es,

dass ich in zwei Monaten wieder in der Gastronomie arbeite.

Weil es Dir, so wie ich es erlebt habe, als geborene Gastronomin

augenscheinlich großen Spaß gemacht hat ?

Ja, das ist so: Meinen Gästen im Café eine gute Zeit zu bieten,

hat mir tatsächlich viel Spaß gemacht.

»Arinas Café« war ja auch ein verwunschener und gemütlicher

Ort, an dem kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen oder

»Songs & Whispers«-Konzerte stattgefunden haben. Welche

Veranstaltung ist bei Dir besonders in Erinnerung geblieben ?

Das war für mich das von »FINDORFF GLEICH NEBENAN«

gesponserte Konzert von Daisy Chapman im Dezember – und

natürlich Kaurna Cronin aus Australien, der im letzten Sommer

während seiner »Southern Loss«-Tour bei mir aufgetreten ist. Er

und seine Band waren sehr lustig. Nach dem Auftritt haben wir

alle noch getanzt. Das war richtig toll.

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 18

ABSCHIED

FINDORFFER

SOMMERFEST

20 l STARKE GEMEINSCHAFT

Die Findorffer Geschäftsleute laden ein

22 l TRÖDELN ERLAUBT

Flohmarkt für schlaue Schnäppchenjäger

24 l TOMBOLA DER 1.000 PREISE

Segelflug & »Happy Weekend« im Cabrio zu gewinnen

25 l LECKER ESSEN & TRINKEN

Kulinarische Vielfalt auf der Genussmeile

26 l LASS SPRINGEN !

Programm für Kinder mit toller Hüpfburg

30 l FINDORFF ROCKT

Kleines Festival mit großartiger Live-Musik

30 l AUSTELLERVERZEICHNIS

Die AusstellerInnen für Sie vor Ort

SAMSTAG, 18. AUGUST 2018

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 19 | PROMOTION


q DIE FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE LADEN EIN

STARKE

GEMEINSCHAFT

FINDORFFGLEICH NEBENAN | 20 | PROMOTION

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE E.V.

» Willkommen auf dem Findorffer Sommerfest 2018 !«

E

ndlich ist es wieder Sommer ! Und mit dem

Sommer kommt auch das Sommerfest der

Findorffer Geschäftsleute e.V. in unseren

Stadtteil. Das bereits in den letzten Jahren

erfolgreiche Event für Groß und Klein kann

auch diesmal wieder mit einem bunten

Programm und zahlreichen AusstellerInnen

aufwarten. Die bereits 7. Ausgabe des Festes

findet diesmal am 18. August von 14:00 Uhr

bis 22:00 Uhr in der gesamten Findorffstraße statt. Die aktuell

dort befindliche Baustelle wird bis dahin verschwunden sein

und so kann Findorff ungehindert feiern. Und das Sommerfest

2018 wird dem Programm der Vorjahre um nichts nachstehen.

Gründe zu feiern gibt es wirklich mehr als genug:

Der eingetragene Verein der Findorffer Geschäftsleute

wurde 1985 gegründet und ist damit die

erste und älteste Bremer Werbegemeinschaft ihrer

Art. Der Verein bildet seit Jahren eine starke Gemeinschaft

für Handel, Handwerk und Dienstleistung im Stadtteil und

viele Mitglieder sind als Organisatoren für das Sommerfest

verantwortlich. Doch auch Gäste außerhalb Findorffs sind

herzlich eingeladen, sich an einem der Stände und Pavillons zu

präsentieren. Vereine, Dienstleistungsbetriebe, Geschäfte und

Handwerker zeigen, was sie anzubieten haben, denn Findorffs

Geschäftswelt ist bunt und vielseitig. Zudem gibt es erstmals

unter dem Titel »Konzerte auf dem Findorffer Sommerfest« ein

kleines Festival mit Live-Musik. Wie in den Vorjahren konnten

die »Flying Soul Toasters« als musikalischer Headliner gewonnen

werden – aber das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn das

abwechslungsreiche Bühnenprogramm hat einiges zu bieten.

Natürlich dürfen auch der private Flohmarkt, auf dem fröhlich

gefeilscht und gehandelt werden kann, sowie die beliebte

»Tombola der 1.000 Preise« nicht fehlen. Auch für die Unterhaltung

der kleinen BesucherInnen ist gesorgt: Die Hüpfburg

ist ein besonderes Highlight, das Kinderaugen zum Leuchten

bringt. Um den perfekten Tag in Findorff abzurunden, werden

die BesucherInnen während des gesamten Sommerfestes

kulinarisch so richtig verwöhnt. Da passt es gut, dass auf dem

Gelände des Schlachthofs direkt an der Findorffstraße zugleich

als Festival zum Thema Eis das »Eisfest« stattfindet. Die Gastronomie

aus Findorff und umzu ist also breit aufgestellt vertreten

und man bekommt alles, was das Feinschmecker-Herz begehrt.

Es gibt also viel Neues auf dem Findorffer Sommerfest 2018

zu entdecken, für alle Sinne und auch zum mit nach Hause

nehmen. Also schnell das Datum rot im Kalender anstreichen,

alle Verwandten und Bekannten zusammen trommeln und einen

spannenden Tag voller Erlebnisse und bester Unterhaltung

genießen. Willkommen auf dem Findorffer Sommerfest 2018:

Die Findorffer Geschäftsleute freuen sich auf Ihren Besuch !

Ausführliche Programminfos auf den nachfolgenden Seiten.

EVENT

▼ ÜBER DAS »FINDORFFER SOMMERFEST«

Das Stadtteilfest hat schon ein wenig Tradition: Zum ersten Mal

fand das »Findorffer Sommerfest« im Jahr 2012 statt. Es löste

die Gewerbeschau ab, die 2011 das letzte Mal unter dem Motto

»Findorff lebt« stand. Das Konzept der Gewerbeschau mit einer

Vielfalt an AusstellerInnen wurde übernommen, jedoch wurde

nun das Programm durch noch mehr Musik, Spiel, Spaß und

Genuss ergänzt – als echtes Erlebnis für die ganze Familie. Auf

die vergangenen Feste kann zurecht mit Stolz zurück geblickt

werden: Es gab Modenschauen, Open-Air-Kino, Zirkusauftritte,

Zaubershows und ganz viel Partystimmung. Über die Jahre

hinweg hat sich einiges verändert, allerdings ist auch einiges

gleich geblieben. Die Band »Flying Soul Toasters« und der

Seniorenchor »Die Weidedammer« beispielsweise

zählten in den letzten Jahren zu den Highlights des

Bühnenprogramms. Wechselnde Veranstaltungsorte

im Stadtteil gehören ebenfalls zum Erfolgskonzept:

Diesmal wurde die neu untertunnelte Findorffstraße gewählt.

Zuvor fand das Fest mal in der Admiralstraße, mal in der

Münchener Straße oder auf dem Schlachthofgelände statt –

aber in jeden Fall immer mittendrin in unserem Dorff.

Text: Leona Ilgner, Pressefotos: Markus Reinke ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 21 | PROMOTION


q FÜR SCHLAUE SCHNÄPPCHENJÄGER

»Trödeln erlaubt ! «

E

ine feste Institution der Sommerfeste war in

den vergangenen Jahren immer der Flohmarkt.

Trödeln erlaubt: Der große, private Markt ohne

kommerzielle ProfihändlerInnen ist der richtige

Anlaufpunkt für alle, die Spaß am Verhandeln

und Lust auf Schnäppchen jagen haben. Oder

ist es einfach mal wieder an der Zeit ordentlich

auszumisten ? Sich von geliebten Schätzen zu

trennen, fällt oft ziemlich schwer, vor allem,

wenn sie mit wertvollen Erinnerungen verknüpft sind.

Sich von überflüssigem Ballast zu befreien, aber kann überaus

wohltuend sein und schafft Platz für Dinge, die wir wirklich

brauchen. Oder neue Kostbarkeiten, die uns

spontan auf dem Flohmarkt anlachen und die

wir einfach mit nach Hause nehmen müssen.

Genauso bekommen dann auch unsere alten

Lieblinge die Chance auf ein liebevolles neues

Zuhause, anstatt bei uns im Keller oder auf dem Dachboden

zu verstauben. Eine klassische Win-Win-Situation für alle

Beteiligten. Darüber hinaus ist das Feilschen auf dem Flohmarkt

immer wieder ein kleines Abenteuer. Viel mehr als beim

»normalen« Einkaufen treten potentielle KäuferInnen und

VerkäuferInnen miteinander in Kontakt, machen Angebote

und Gegenangebote, um sich letztendlich zu einigen – oder

eben auch nicht. Oftmals bleibt es nicht beim bloßen Verkaufsgespräch:

Man beginnt zu plaudern, man lernt sich kennen,

man trinkt vielleicht einen Kaffee zusammen. Denn wir sind

doch alle NachbarInnen und gerade in Findorff bedeutet

Nachbarschaft bekanntermaßen viel mehr, als bloß nebenan

zu wohnen. Da spiegelt der Flohmarkt das wieder, was sich in

vielen der Findorffer Geschäfte tagtäglich abspielt. Denn die

Geschäftsleute nehmen sich Zeit für ihre KundInnen, die sie

oft persönlich kennen. Nette Gespräche und ein einladendes

Ambiente sind bezeichnend für Findorffs Geschäftswelt. Und

das findet sich auf dem Findorffer Sommerfest natürlich auch

auf dem Flohmarkt wieder. Die Zeit läuft: Anmeldungen für

den Flohmarkt sind noch bis zum 15. August 2018 möglich –

sofern dann noch Plätze frei sind.

Text: Leona Ilgner, Foto: Sofiv Layla ▲

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q SEGELFLUG UND »HAPPY WEEKEND«:

»Los, Los, Los: gewinnen ! «

q LECKER ESSEN & TRINKEN

»Guten Appetit ! «

D

er Traum vom Fliegen ... Wer hat sich nicht

schon einmal gewünscht, einfach abheben zu

können, um dann völlig frei und unbeschwert

in luftigen Höhen dahin zu gleiten ? Dieser

Traum ist alles andere als unrealistisch und

wird schon bald für einen Glückspilz in Erfüllung

gehen. Möglich macht‘s die »Tombola der

1.000 Preise« auf dem Findorffer Sommerfest,

denn einer der Hauptgewinne ist dieses Jahr

ein Segelflug. Oder wie wäre es, ein Wochenende lang mit

einem schicken Cabrio unterwegs zu sein ? Entweder in romantischer

Zweisamkeit oder mit der ganzen Familie. Ein »Happy

Weekend« in dem sportlichen Mietwagen wird ebenfalls verlost.

Der Segelflug wurde

gespendet von »Airbus

Segelfluggemeinschaft

Bremen e.V.«

und das Cabrio-Weekend von der Autohaus Beilfuss GmbH.

Auch wenn es keiner der beiden großen Preise wird, besteht

wirklich kein Grund zum Ärger: Nahezu jedes Los gewinnt ! So

können sich also alle TeilnehmerInnen mindestens über einen

der vielen kleineren Preise freuen. Alle Gewinne sind ab 18:00

Uhr auf dem Stand der »Findorffer Geschäftsleute e.V.« abholbereit.

Aber als wären die tollen Preise nicht schon Motivation

genug, tut man mit der Teilnahme an der Tombola auch noch

etwas Gutes: Alle Einnahmen der Tombola gehen als Spende

zu gleichen Teilen an den Sportverein SG Findorff und den ehrenamtlich

in Findorff betriebenen Kinder-Second-Hand-Laden

»Fin.us«, der als Initiative einiger Mütter im Jahr 2006 aus dem

Mutter Kind Haus in entstand. Verlierer gibt es also keine – und

so macht das Spenden doppelt Spaß. Denn der Spaß am Spiel

ist nicht zuletzt ein lohnender Grund, sein Glück zu versuchen.

Man spürt dieses aufregende Kribbeln, bevor man sein Los öffnet,

voller Spannung. Ist am 18. August Ihr Glückstag ? Finden

Sie es auf dem Sommerfest heraus !

Text: Leona Ilgner, Foto: Gouv ▲

TOMBOLA DER 1.000 PREISE

M

an spaziert entspannt durch die

sonnige Findorffstraße, schaut mal

an diesem, mal an jenem Stand und

überlegt gerade, ob man als nächstes

zur Bühne hinüber schlendern

soll – da steigt einem plötzlich dieser

Duft in die Nase. Dieser köstliche

Duft nach ... Kaffee ? Waffeln ?

Oder doch etwas Orientalischem ?

Wahrscheinlich eine Mischung aus alldem, denn alles gehört

zum großen kulinarischen Angebot, mit dem das Sommerfest

aufwartet. Auf der Genussmeile findet jeder etwas, das ihm

schmeckt. Bei Katja‘s Villa Kunterbunt kann man gemütlich

ein Stück Kuchen zusammen mit einer Tasse

Kaffee genießen. Wer mehr Lust auf Waffeln,

Crêpes oder Germknödel hat, stattet Dannenmann‘s

Waffelbäckerei einen Besuch ab. Für

süße Leckereien, die zugleich noch erfrischen, ist das Eiscafé

Cercenà zuständig. Oder haben Sie Appetit auf etwas »Richtiges«

? Da empfiehlt sich Obstsalat mit türkischen Spezialitäten

und leckeren Salaten. Der Findorffer Weinladen offeriert

seinen legendären Trenddrink: »Wine Slush«. In diesem Jahr

als Rosé – der halbgefrorene Drink sieht wunderbar aus und

ist erfrischend lecker ! Manchmal muss es aber auch einfach

ein kühles Bier sein. Wie gut, dass ein Bier- und Softdrink-Wagen

der Findorffer Geschäftsleute und die Union Brauerei

dabei sind, um den Durst der Gäste zu löschen. Außerdem

gibt es Kuchen und Cocktails von der Tanzschule Cordero, Eis

vom Martinsclub Bremen e.V. und Antipasti und Snacks von

Culinari, die dazu auch noch Wein servieren. Die Paritätischen

Dienste Bremen gGmbH verwöhnen mit indonesischen Gerichten.

Komplettiert wird das umfassende Angebot durch den

Trinkwasserstand der swb, an dem man den ganzen Tag lang

umsonst mit Trinkwasser versorgt wird. Da bleibt nur noch

eines zu sagen: Guten Appetit!

Text: Leona Ilgner, Foto: Bogdan Sonjachnyi ▲

GENUSSMEILE

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q BUNTES PROGRAMM FÜR KINDER

»Lass springen ! «

D

er Boden unter den Füßen bietet kaum Halt,

alles um einen herum wackelt und das Gleichgewicht

nicht zu verlieren fällt schwer. Doch

dafür kann man sich in ungewohnte Höhen

befördern und wenn man hinfällt, macht das

gar nichts, denn wohin man auch fällt, man

landet weich. Was ist das bloß für ein Ort?

Für alle, die noch nicht darauf gekommen

sind: Wir befinden uns auf einer Hüpfburg. Denn schließlich

wird auch auf dem Findorffer Sommerfest eines der luftgefüllten

Spielgeräte stehen und gilt bereits als Hauptattraktion für

bewegungsfreudige Kids: Auf der großen Hüpffläche können

die jungen BesucherInnen springen, toben oder sich einfach

ein bisschen mitschaukeln lassen – denn was

wäre ein Sommerfest ohne Kinder ? Auf jeden

Fall nicht halb so schön – das ist doch völlig

klar ! Doch damit sich die jungen Sommerfestgäste

nicht langweilen, ist eine besondere Attraktion natürlich

genau richtig.

Lass springen ! Diesmal ist die Hüpfburg ein »Zoo mit Dach«,

der garantiert für die extra Portion Spaß und Action sorgt: Man

kann gleich ausprobieren, ob man hoch wie ein Floh springen

kann, der nur 1,5 bis 4,5 mm groß wird, aber bis zu 30 cm in

die Höhe springt. Oder man macht es wie der Puma: Der kann

ohne mit der Wimper zu zucken mit seiner Sprungkraft einen

Balkon im zweiten Stock erreichen – da ist es gut, dass die

Hüpfburg für vielleicht zu hohe Rekordversuche gut bedacht ist.

Auf alle Fälle kommt sie als besonderes Highlight hervorragend

bei den Kids an. Langeweile kann also gar nicht aufkommen,

denn schließlich erlebt man ein tierisches Hüpf-Erlebnis dieses

Kalibers nicht alle Tage. Und als netter Nebeneffekt bleibt den

Eltern dadurch genügend Zeit, um in aller Ruhe gemütlich über

das Findorffer Sommerfest flanieren zu können, ohne auf den

ungeduldigen Nachwuchs Rücksicht nehmen zu müssen.

Text: Leona Ilgner, Foto: Hurricane Hank ▲

HÜPFBURG

Examinierte Pflegefachkraft (m/w)

in Voll- oder Teilzeit

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FINDORFFER SOMMERFEST

q POP, ROCK, BLUES, SOUL, FUNK & DISCO AUF DER SHOWBÜHNE

» Die Menschen sollen fühlen können, was sie hören.«

FINDORFF ROCKT !

MIRJANA

MAD DOG BLUES BAND

W

enn das Findorffer Sommerfest

gefeiert wird, gibt es traditionell

auf der großen Showbühne an

der Genussmeile auch was auf die

Ohren – und zwar tolle Live-Musik

für alle Generationen und jeden

Geschmack. In diesem Jahr dabei:

Die Singer-Songwriterin Mirjana

aus Bremen. Sie schreibt und singt

vorrangig eigene Songs – ganz bewusst in deutscher Sprache:

»Die Menschen da draußen sollen sofort fühlen können, was

sie hören. Ich kann meine Gedanken in der deutschen Sprache

am Besten verpacken.« Die Sängerin macht mit ihrem Konzert

um 16.30 Uhr den Auftakt. Danach entert die »Mad Dog Blues

Band« die Bühne. Geboten wird eine ganz andere Richtung:

Ab 18:00 Uhr steht unverwüstlicher Rock & Blues für die »Old

School«-Fraktion unter den Musikfans auf dem Programm.

Heute schon getanzt wie in den wilden Siebzigerjahren ? My

Feet Keep Dancing: Die Disco-, Funk- und Soulklassiker der

»Flying Soul Toasters« machen‘s erneut möglich: Die neun

MusikerInnen spielen ab 20:00 Uhr. Wir stellen alle Show-Acts

auf dem Findorffer Sommerfest 2018 im Kurzprofil vor:

▼ DEUTSCHPOP: MIRJANA

Sie singt über Dinge, die sie berühren und berührt haben. Dabei

bleibt sie konsequent und sich selbst treu. Kritik bewegt sie

ebenso wie Lob. Angst hat Mirjana nicht – auch wenn die Geschichten

ihrer Songs oft autobiographisch sind, geben sie ihr

Kraft und Mut. Ihre deutschen Texte verfasst sie mit Liebe zum

Detail und live auf der Bühne ist sie, wie sie ist – authentisch

und emotional. Trotz der nicht kommerziellen Musik zieht

Mirjana live die ZuhörerInnen in ihren Bann. Ob allein am

Klavier oder aber mit akustischer Unterstützung mit ihrem

musikalischen und freundschaftlichen Begleiter Thomas

Milowski lebt sie jeden Ton mit jeder Faser ihres Herzens.

Mirjana sagt heute: »Ich würde alles genau so wieder tun. Der

Weg war steiniger als ich es erahnt hatte. Ich war nie perfekt

in dem, was ich tat und das Talent allein hat nicht gereicht.

Handwerklich war ich ganz am Anfang und die Musikwelt hat

nicht auf mich gewartet. Doch mittlerweile bin ich menschlich

und vor allem musikalisch an einem Punkt, der mich erfüllt.«

Mirjanas Musik wird live nur mit akustischen Instrumenten

umgesetzt – direkt, ehrlich und nah. www.mirjana-uhde.de

in der Bremer Bluesszene verankerten Musikern auch auf dem

Findorffer Sommerfest locker gelingen. Für den Groove sorgen

Klaus Gärtner an den Drums und Andreas Pohl am Bass. Tolle

Gitarrensounds garantieren Rolf Hegelin-Henschel und Werner

Nause. Frontmann Dirk Rademacher ist als »Shouter« äußerst

stimmgewaltig und zudem auch ein echter Entertainer. Warum

? Auch wenn man den Blues hat gilt: Ein bisschen Spaß muss

sein ! Ansonsten wird gecovert was die Saite hält – von » Junior‘s

Wailing« bis »Red House«. Das Programm reicht von Stücken

von Kenny Wayne Shepherd, Popa Chubby, Cream bis ZZ TOP.

www.maddogbluesband.de

▼ SOUL FUNK DISCO: FLYING SOUL TOASTERS

Sie sind die bekannteste Soul-Band in Bremen und umzu:

Die Flying Soul Toasters aus Findorff gibt es seit 1996. Soul

der Sechziger, Disco und Funk der Siebziger und aktuelle Songs

im Style von Bruno Mars und Adele bestimmen das umfangreiche

Repertoire, aber es gibt auch tanzbaren Rhythm & Blues,

den man aus Filmen wie »The Commitments« und »Blues

Brothers« kennt und lieben gelernt hat. Die Klassiker von Otis

Redding, Tina Turner und James Brown tauchen ebenso auf wie

Titel von Aretha Franklin und Ray Charles – bis hin zu Soul-Adaptionen

der White Stripes und anderen InterpretInnen, deren

Songs in den Jahren nichts von ihrer Intensität verloren haben.

Der afromamerikanische Sänger Anthony Carney und die deutsche

Sängerin Sandra van Detten bilden ein stimmliches Duo,

das zu überzeugen weiß. Im Zusammenspiel mit den Bläsern

und der Rhythmusgruppe darf man sich auf eine rasante Soul-

Show mit vielen »Moves« freuen – denn die »Flying Soul Toasters«

haben auf der Bühne Spaß – und der überträgt sich auch

auf das Publikum. Versprochen ! www.flyingsoultoasters.de

Text: Mathias Rätsch, Fotos: Presse- und Stockfotos ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 28 | PROMOTION

FLYING SOUL TOASTERS

▼ BLUES & ROCK: MAD DOG BLUES BAND

Keine Bange, tollwütig ist keiner der fünf Mitglieder der

»Mad Dog Blues Band« aus Bremen, aber mit mehr oder weniger

verrückten Hunden haben sie schon etwas gemeinsam: Sie

wollen nur spielen ! Mit unverwüstlichen Blues- und Rockklassikern

eine tolle Stimmung rüberbringen – das sollte den fest

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 29 | PROMOTION


AUSTELLERVERZEICHNIS

q EINZELHANDEL

Culinari

Kai Saathoff

Hauptstraße 46

Telefon 04298/ 4 03 25 30

fb.com/CulinariFeineKostUndCaffe

Georgs Fairkauf Findorff

Georg Gersberg

Admiralstraße 143

Telefon 0421/20814481

www.georgs-fairkauf.de

Findorffer Bücherfenster

Barbara Hüchting

Hemmstraße 175

Telefon 0421 / 35 40 86

www.buecherfenster.de

Findorffer Käsekontor

Katrin Grosch

Hemmstraße 180

Telefon 0421 / 69 50 38 78

www.findorffer-kaesekontor.de

Findorffer Weinladen

Gabriele Greger- Gleitz-

Hemmstraße 179

Telefon 0421 / 35 85 38

www.findorffer-weinladen.de

La Ola Boutique

Marlena Kniemeyer

Magdeburger Straße 1A

Telefon 0160 / 3 74 79 43

www.laola.boutique

Minili Spielwaren

Nicole und Michael Lilienthal

Admiralstraße 124 / 126

Telefon 0421/ 16 17 58 90

www.minili-spielwaren.de

Modisign

Simone Stöbel

Admiralstraße 123

Telefon 0421 / 56 34 67 19

www.modisign.de

Sieben Sachen

Marcella Dammrat-Tiefensee

Hemmstraße 192

Telefon 0421 / 3 79 49 90

fb.com/SiebenSachenBremen

Stand 20. Juli 2018

q DIENSTLEISTUNGEN

Bremer Pflegekreis

Astrid Laumann

Hemmstraße 361

Telefon 0421 / 17 24 11 55

www.bremer-pflegekreis.de

Findorff Verlag

Magdeburger Straße 7

Telefon 0421 / 5 79 55 52

www.findorff-gleich-nebenan.de

IK-Grünkonzepte

Ilga Keßling

Regensburger Straße 61

Telefon 0176 / 80 03 19 05

www.ikgruen.de

Jan-Reiners Center

Anja Glöckner

Hemmstraße 212-214

Telefon 0421 / 94 99 60

www.jan-reiners-center.de

Metallbau Majowski

Ralf Majowski

Kohlenstraße 64

Telefon 0421 / 3 80 83 79

www.metallbau-majowski.de

Patty‘s Gym

Patricia Herbst

Münchener Straße 142/144

Telefon 0421 / 43 74 11 22

www.pattysgym.de

Tanzschule Cordero

Ines Cordero

Theodorstraße13a

Telefon 0172 / 4 21 90 73

www.tanzschulecorderolopez.de

LA OLA BOUTIQUE bietet in

der Magdeburger Str. 1A Mode

und mehr: www.laola.boutique

ULC Fitness Company City

Tanja Bürgener

Admiralstraße 54

Telefon 0421 / 69 69 98 80

www.ulc-fitness.de

q GASTRONOMIE

Dannenmann‘s Waffelbäckerei

Klaus Grün

Schünemannstraße 2

Telefon 0421/ 82 46 31

www.waffelbaeckereidannemann.de

Eiscafé Cercenà

Roberto Cercena

Hemmstraße124

Telefon 0421/ 3 78 07 02

www.cercena.de

Katjas Villa Kunterbunt

Katja Topalis & Troy Hefferan

Münchener Straße 80

Telefon 0421/ 67 30 83 04

www.katjas-villa-kunterbunt.de

Kitchens of India

Subashkaran Thevarajeh

Hemmstraße 240

Telefon 0421 / 57 72 68 68 und

www.kitchensofindia.de

Obstsalat

Türkische Spezialitäten

Sevcan Bülbül-Lakei

H.H.Meier Allee 44

Telefon 0172 / 79 33 15 25

Union Brauerei

Marie Winter

Theodorstraße 13

Telefon 0163/ 6 70 39 16

www.brauerei-bremen.de

q ORGANISATIONEN

Finnetz

Simone Walter

Hemmstraße 240

Telefon 0421 / 5 25 10 85

www.finnetz.com

Hope Center Bremen

Ottmar Wander

Findorffstraße 105

Telefon 0421 / 51 42 22 76

fb.com/hopecenterbremen

Paritätische Dienste Bremen

Saskia Renker

Außer der Schleifmühle 55-61

Telefon 0421/79 19 97 95

www.paritaetische-dienste.de

q VEREINE

Martinsclub Bremen e.V.

Simon Brukner

Findorffstraße 108

Telefon 0421/ 83 56 99 14

www.martinsclub.de

PiB – Pflegekinder in Bremen

Gunda Meyer-Westphal

Bahnhofstraße 28-31

Telefon 0421/ 95 88 20-13

www.pib-bremen.de

SG Findorff e.V.

Annette Caesmann

und Frank Steinhardt

Hemmstraße 357-359

Telefon 0421 / 35 27 35

www.sg-findorff.de

q INITIATIVEN

Klimazone Bremen Findorff

und Projektpartner

Jürgen Schnier

Münchener Straße 146

Telefon 0421/ 37 84 35 84

www.klimazone-findorff.de

bauraum Bremen e.V.

www.bauraum-bremen.de

BUND Landesverb. Bremen e.V.

www.bund-bremen.net

Bremer Umwelt Beratung e.V.

www.bremer-umwelt-beratung.de

Leben in Findorff

www.findorffaktuell.de

Bremer Energie-Konsens GmbH

www.energiekonsens.de

Recyclinghof Bremen Findorff

www.gri-bremen.de/findorff

Verbraucherzentrale Bremen e.V.

verbraucherzentrale-bremen.de

Kom.fort e.V.

www.kom-fort.de

hanseWasser Bremen GmbH

www.hansewasser.de

swb Vertrieb Bremen GmbH

www.swb.de

Bremer Aufbau-Bank GmbH

www.bab-bremen.de ▲

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WILLKOMMEN IM MÜNCHNER BOGEN

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▼ VERBRAUCHERMESSE STARTET AM 15. SEPTEMBER 2018

Provisionsfrei

für den

Erwerber!

»HanseLife« mit vielfältigen Themen und Riesenauswahl

Wie heißt die Bremer Messe, auf der es alles gibt

von A wie Auto bis Z wie Zauberstab ? Richtig:

»HanseLife«. Am Samstag, den 15. September,

startet die größte Verbrauchermesse im Nordwesten

zum zwölften Mal: Bis Sonntag, 23.

September, stellen sich in den sieben Hallen

der Messe Bremen und auf dem Freigelände

rund 800 Aussteller vor – viele gute alte Bekannte,

aber auch viele neue.

Das Angebot dürfte erneut Zehntausende anlocken –

2017 kamen 79.500 BesucherInnen. Beliebt ist die

»HanseLife« zum Beispiel für ihre Mischung aus

bewährten und neuen Themen. Erstmals entsteht

in der Halle 5 ein Spieleparadies für die ganze

Familie mit Spielzeug für die Kleinsten, klassischen Brettspielen,

Programmen für Spielekonsolen und vielem mehr. Ums Spielen

geht es diesmal auch in der Halle 4.1 im ersten Stock der Messe:

Hier lassen Modellbauer Rennwagen mit bis zu 130 Sachen um

die Wette fahren und erledigen mit Trucks oder Baggern vorgegebene

Aufgaben. Dafür werden eigens sechs Kubikmeter Sand in

die Halle geschüttet.

Zudem erwarten die BesucherInnen an allen neun Messetagen

MESSEZEIT

ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie jede

Menge Ess- und Trinkbares. Und natürlich eine

gewaltige Auswahl an Schmuck, Mode und Accessoires,

Kunstgewerbe, Möbeln und Infos zu

Hausbau und Sanierung, Wellnessprodukten

oder Biolebensmitteln.

Vor der Halle 4 können Interessierte Elektroautos

Probe fahren. Zusätzliche Akzente setzen

die Sonderveranstaltungen in der Halle 7: Am

ersten Messewochenende wendet sich die »TrauZeit«

hier an angehende Brautleute. Vor der Halle

kämpfen derweil Grill-KünstlerInnen unter

anderem um den Titel Bremer Landesgrillmeister

2018. Am Dienstag und Mittwoch bietet die

»InVita« Produkte, Ideen und Aktivitäten für die Generation 60+.

Von Freitag bis Sonntag finden Kreative Materialien und Anregungen

für Hobbys aller Art.

Die »HanseLife« dauert vom 15. bis 23. September und ist täglich

von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet – außer am Freitag von 12:00 bis

20:00 Uhr. Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 8,50 Euro, täglich ab

15.30 Uhr 6,00 Euro. Mehr Infos: www.hanselife.de

Foto: Messe Bremen ▲

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· Ab € 114.900,-

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THEMENWELTEN

Marktplatz Bremen

Land & Natur

Haus, Wohnen & Einrichten

Auto & Zubehör

Wellness, Gesundheit,

Sport & Leben

Beauty, Styling & More

Kunsthandwerkermarkt

Games for Families

Küche & Haushalt

SONDERVERANSTALTUNGEN

TrauZeit: Eure Hochzeitsmesse

15. + 16. Sept.

GrillGut: Dein BBQ-Event

15. + 16. Sept.

InVita: Fit & Aktiv

im Alter 18. + 19. Sept.

KreativZeit: Hobby,

Basteln & Design

21. – 23. Sept.

Medienpartner

hanselife.de

Arne Smolla

0421 17393-38

a.smolla@robertcspies.de

Nicola Metzger

0421 17393-54

n.metzger@robertcspies.de

Gunnar Sauer

0421 17393-24

g.sauer@robertcspies.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 33 | PROMOTION


PROFILE

q HELGA BUSCH FÜHRT DIE »KLEINE GALERIE EICHENBERGERSTRASSE«

» Ausstellungen mache ich möglich, weil ich es will ! «

HELGA BUSCH

KUNSTFÖRDERIN

H

elga Busch, Sie führen in Findorff die »kleine

galerie eichenbergerstraße«, bezeichnen sich

aber nicht als »Berufsgaleristin«. Was sind Sie

dann ?

Ich bin eine »Hobby-Galeristin«. Ich glaube,

das ist der richtige Ausdruck. Dieser Begriff

entspricht zugleich auch meiner Neigung als

Hobby-Künstlerin, die sehr viele verschiedene

Dinge im Leben getan hat. In diesem Tun kommt viel »Hobby«

vor. Mich stört diese Bezeichnung überhaupt nicht. Man darf

mich gern so nennen, nur würde ich diesen Begriff nicht

unbedingt außen an die Tür der Galerie hängen.

Ihre tatsächlich sehr kleine Galerie an der Ecke Eichenberger

Straße/Göttinger Straße kann eigentlich ohne Unterstützung

oder Selbstausbeutung nicht finanziell tragend sein. Was motiviert

Helga Busch dennoch und wie machen Sie die regelmäßigen

Ausstellungen im Stadtteil immer wieder möglich ?

Ausstellungen mache ich möglich, weil ich es will ! Ich hatte mir

von Beginn an vorgenommen, dass ich in Findorff ein Anlaufpunkt

für Kunst sein möchte – für den Stadtteil und natürlich

auch für die KünstlerInnen, die ich kenne. Mein Ziel war es,

einen Raum zur Verfügung zu stellen, der vor Ort für Ausstellungen

genutzt werden kann; einen Ort, an dem man sich trauen

kann, die eigenen Arbeiten auch zu zeigen.

In der »kleinen galerie eichenbergerstraße« haben in den letzten

Jahren bisher schon über 70 KünstlerInnen ausgestellt. Welche

Auswahlkriterien gibt es, wer bei Ihnen ausstellen darf ?

Es gibt nicht die Kriterien. Es war stets meine Intention Kunst

in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Mein Anspruch ist es, Kunst

zu zeigen, die für die BetrachterInnen interessant ist. Ich finde

es für mich wichtig, dass man immer wieder anders an Kunst

herangeht und darüber in der Galerie interessante Gespräche

stattfinden. Den Dialog der Menschen untereinander zu fördern

und Anregungen zu geben: Das ist, was ich möchte. In den

vergangenen 18 Jahren habe ich schöne, teilweise anrührende

Begegnungen und interessante Gespräche erleben dürfen.

Das heißt, Sie allein entscheiden, wer austellt ?

Ja, ich entscheide. Selbstverständlich gibt es auch Bilder, die ich

nicht ausstellen würde. Aber ich habe mich davon abgewandt,

Kunst auf den ersten Blick bewerten zu wollen. Das tue ich

heute nicht mehr. Ich würde mich damit in einen Hype begeben,

der keinen Anfang hat, aber vor allem auch kein richtiges Ende.

Jetzt kommt die Frage aller Fragen, mit der wahrscheinlich

aussichtslosen Bitte, diese Frage möglichst kurz zu beantworten:

Was ist Kunst; oder leicht modifiziert gefragt: Wann ist Kunst

gute Kunst und wann ist Kunst keine gute Kunst ?

Darüber habe ich unendlich viele Bücher gelesen, aber die

ewige Diskussion darüber, was Kunst ist und was nicht, ist mir

zu ausufernd. Ich habe einfach keine Lust darauf. Was ich dazu

aus meinen Erfahrungen nur sagen kann ist, dass, wenn man

sehr viel Kunst betrachtet und dem Auge sehr viel im Vergleich

bietet, stellt sich irgendwann etwas wie eine eigene Sichtweise

ein. Dadurch entsteht ein »Erkennen«, das für andere Menschen

auf den ersten Blick für eine Bewertung im wahrsten Sinne des

Wortes nicht »ersichtlich« ist. Aus dem »Erkennen« würde ich

eine gewisse Qualität ableiten; das allerdings sehr vorsichtig.

Nach welchen eigenen Kriterien sollte man als KäuferIn Bilder

oder Objekte auswählen, um sie bei Ihnen zu erwerben ?

Es kommt darauf an, mit welcher Position Sie in die Galerie

kommen. Es gibt einige Sammler, die eine Ausstellung besuchen

und ganz klar Bilder oder Objekte auswählen, die sie noch nicht

besitzen oder die als Ergänzung zu einer bestehenden Serie gut

passen. Es gibt aber auch KäuferInnen, die nicht von sondern

mit der Kunst leben wollen. Die suchen sich dann aus, was zu

ihnen passt und emotional gefällt. Was einem gefällt hängt nicht

selten mit der Situation zusammen, in der man sich befindet.

Die Entscheidung gibt oft Hinweise, auf die jeweilige Situation,

in der die Käuferin oder der Käufer gerade sind – als Ausdruck

der momentanen Befindlichkeit. Das kann eine freudige, Trost

suchende, lebendige oder ruhige Situation sein. Entscheidungen

ein bestimmtes Bild zu kaufen fallen also sehr individuell und

haben oft auch damit zu tun, wie man sich gerade fühlt.

Sollte sich gute Kunst jeder leisten können oder ist Kunst eher

eine Art »Luxusgut« für Menschen mit zu viel Geld ?

Nein, es kann sich nicht jeder Kunst leisten. Man muss das Geld

schon haben. Aber der Kunstkauf funktioniert anders als bei

Konsumgütern. Es kann sein, dass die Kunst einen richtig packt.

Dann spart man für ein Bild, das man in der Galerie gesehen

hat und unbedingt haben muss – und kann das Objekt seiner

Begierde bei mir auch in Raten zahlen.

Sollte man Kunst auch als Wertanlage betrachten oder ist das

eine Illusion, wenn man kein Kunstprofi, sondern letztendlich

doch ein nach Gefühl entscheidender Laie ist ?

Wenn man Geld anlegen will, dann hat man ja anscheinend

genug Geld zur Verfügung. Dann kann man Kunst sicherlich

auch als Anlage nutzen. Aber damit begibt man sich auf einen

sehr schwierigen Weg, der dem allgemeinen Publikum in Wahrheit

gar nicht offen steht. Kein Experte kann Ihnen über einen

Künstler sagen: Der wird mal etwas. Und wenn jemand dann

doch etwas geworden ist, kann Ihnen niemand sagen, wie lange

bleibt er oder sie das. Lange Zeit galt: Wenn ein Museum Bilder

eines Künstlers ankauft, ist dieser in der Kunstszene erfolgreich

und hat erreicht, dass er von seiner Kunst gut leben kann. Das

ist heute nicht mehr so. Sie werden gehypt oder sie werden es

nicht. Wenn KünstlerInnen auf dem Kunstmarkt nicht gehypt

werden, können sie von ihrer Arbeit in der Regel nicht leben.

Einige vermarkten sich heutzutage selbst über das Internet. u

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 34 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 35


▼ HELGA BUSCH IM INTERVIEW

»Die Begeisterung ist mir nicht verloren gegangen.«

▼ MIT BESTEN EMPFEHLUNGEN: DER GASTROTIPP

» Ein indisches Restaurant ohne Tandoor ist undenkbar. «

Es gibt heute ganz verschiedene Möglichkeiten, den Versuch

zu starten, als KünstlerIn zu existieren. Aber um auf Ihre Frage

zurückzukommen: Jemanden, der mit Kunst nur spekulieren

möchte, habe ich in der Galerie noch nicht erlebt. Die bessere

Empfehlung ist: Man sollte sich seine eigene kleine Kunstwelt

selbst gestalten. Das darf man. Früher habe ich zu InteressentInnen

gesagt: »Nehmen Sie das Bild, hängen Sie es sich hin und

machen Sie etwas damit.« Das sage ich heute so direkt nicht

mehr. Aber ich bin überzeugt: Man kann für sich mit der Kunst

auch eine Freiheit entwickeln, etwas Eigenes damit zu tun.

Warum ist es besser ein Original zu besitzen, statt sich einen

günstigen Kunstdruck an die Wand zu hängen – sagen wir etwas

ketzerisch beispielsweise einen plakativen, schicken Druck

von Yasuto Sasada für 9,99 Euro aus der limitierten IKEA-

Kollektion der letzten Saison ? Oder ist das auch in Ordnung ?

Es ist alles in Ordnung. Alles ist in Ordnung, was gefällt, gute

Stimmung erzeugt und wohl tut. Warum denn auch nicht ?

Wenn man sich allerdings mit einem Bild im Vergleich von

Druck und Original beschäftigt, sieht man, dass ein Original

eine andere Handschrift hat und einen ganz anderen Charakter

ausstrahlt. Diese Wirkung hat eine Reproduktion sicherlich

nicht. Dennoch: Warum sollte man das nicht tun ?

Ich verrate Ihnen jetzt nicht, welche Bilder in meiner Kindheit

wahllos ausgesucht bei uns im Wohnzimmer hingen ...

Die Großeltern meiner Generation hatten damals auch alle

irgendeinen Druck von einem Worpsweder Ölschinken bei sich

an der Wand hängen. Das war und ist absolut in Ordnung.

Eine gute Gelegenheit bezahlbare Originale zu entdecken und

die KünstlerInnen einmal persönlich kennenzulernen sind die

Vernissagen in der »kleinen galerie eichenbergerstraße«, mit

denen die vierteljährlich wechselnden Ausstellungen starten.

Die Vernissagen kündigen Sie regelmäßig in der Tagespresse

und auf www.findorffaktuell.de an. Kann man an einer

Vernissage auch ohne persönliche Einladung teilnehmen ?

Man wird auf Wunsch eingeladen, selbstverständlich streng

nach der neuen Datenschutzverordnung – ganz so, wie es sein

muss (lacht). Selbstverständlich ist mir daran gelegen, dass alle

die Information über eine neue Ausstellung bekommen. Wenn

Sie zur Vernissage kommen möchten, werden Sie natürlich eingeladen.

Aber man muss sich nicht unbedingt anmelden. Wenn

man keine Einladung hat, aber kurzfristig dabei sein möchte,

dann kommt man einfach spontan vorbei, spricht die freundliche

Galeristin an und wird herzlich willkommen geheißen.

Welche KünstlerInnen stellen demnächst bei Ihnen aus ?

Die nächste Ausstellung startet am 12. Oktober 2018 mit einer

Vernissage. In dieser Ausstellung wird es um »Formate« gehen –

von echten »Winzlingen« bis zu Riesenformaten von verschiedenen

Künstlergruppen und einem Einzelkünstler. Die Gruppen

haben sich das Format 20 x 20 cm auf die Fahne geschrieben.

Außerdem gibt es »Taschenkunst«. Sie wissen nicht, was das ist ?

Sie dürfen gespannt sein. Mehr möchte ich noch nicht verraten.

Wir sagen es nicht weiter, aber Sie sind erstaunlicherweise 74

Jahre jung. Macht man sich da manchmal Gedanken über die

Zukunft der eigenen Galerie ?

Ich habe mir von Anfang an Gedanken über die Zukunft der

Galerie gemacht. Diese Gedanken hängen natürlich auch

immer mit meiner eigenen Zukunft zusammen. Zum Spaß, den

mir die Galerie immer bereitet hat, gehört auch die Freiheit,

selbst zu entscheiden, sie weiterhin zu machen oder eben auch

nicht. Jetzt, wo ich auf die 80 zugehe, denke ich manchmal, was

ist, wenn mich die Kräfte eines Tages verlassen ? Man muss, um

etwas freudig zu tun, ja nicht nur die Neigung, sondern auch

die Kräfte dafür haben. Die Begeisterung ist mir nicht verloren

gegangen, aber Manches ist anstrengender geworden. So ist das

einfach. Ich plane für mich jetzt von Jahr zu Jahr. Ausstellungen,

die ich jetzt noch annehme, realisiere ich weiterhin sehr verlässlich,

aber langfristig suche ich natürlich eine gute Lösung,

wie und von wem diese Räume weiter bespielt werden könnten.

Meine Kinder werden die Galerie nicht fortführen. Wenn sich

allerdings jemand findet, der die Idee dieser kleinen Galerie

weiterführen möchte, um sie weiter für KünstlerInnen nutzbar

zu machen – der kann die Räumlichkeiten anmieten. Eine Fortführung

würde ich gut finden. Falls das nicht der Fall sein wird,

könnte an diesem Ort auch etwas ganz Anderes passieren.

Zum Abschluss die Gala-Frage: Welche Bilder hängen eigentlich

privat bei Helga Busch in ihrem »Haus im Wald« an der Wand ?

Wenn mein Haus viele weiße Wände hätte, dann würden dort

als großer bunter Strauss viele ausgesuchte Bilder hängen, die

in den Ausstellungen durchgelaufen sind. Da ich allerdings privat

sehr begrenzt auf 50 qm lebe, gibt es bei mir nur eine halbe

weiße Wand. Auf dieser überschaubaren Fläche hängen ausgesuchte,

eigene Arbeiten, die mir heute immer noch gefallen.

▼ ÜBER HELGA BUSCH

Helga Busch begeistert sich und Andere seit jeher für die Kunst

– und möchte in ihrer Galerie die Menschen zusammenbringen.

Sie bietet dafür nicht nur bekannten KünstlerInnen ein Forum

für Ausstellungen, sondern arbeitet auch selbst als Künstlerin:

Helga Busch war einst vor über 20 Jahren in der Malgruppe der

Künstlerin Angela Kolter und hat seitdem seitdem viele Fortbildungen

gemacht und Zertifikate erworben. Das rote Eckhaus

in der Eichenberger Straße 62, in dem sich die Galerie befindet,

hat eine wechselhafte Geschichte. In der Vergangenheit waren

im Erdgeschoss bereits eine Bäckereifiliale, ein Bestattungsinstitut

und ein Bonbonladen – und seit 18 Jahren gibt es hier die

»kleine galerie«. Geöffnet ist freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr,

samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Alle Infos zur nächsten Ausstellung unter www.helgabusch.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes ▲

MAHLZEIT !

»Bombay« oder »Mumbai«, wie es seit 1996 heißt, ist

nicht nur die sechstgrößte Metropolregion der

Welt – sondern auch eines der ältesten indischen

Restaurants in Bremen: Von Findorff aus gut

erreichbar gibt es das »Bombay« seit 30 Jahren;

davon seit sechs Jahren geführt von Sritharan

Paramanandarajah. Der freundliche Gastronom

bietet Gästen indische Currys, Biryanis und

Tandoori Spezialgerichte aus dem Lehmofen an.

Letztere sind ein besonders empfehlenswertes Highlight.

Der Tandoor ist ein mit Holzkohle betriebener

Lehmofen, der in Indien zum Grillen vom Fleisch,

Gemüse und zum Brotbacken verwendet wird.

Das in dem Ofen zubereitete Fleisch wird zuvor

24 Stunden in indischen Gewürzen und Joghurt

mariniert und anschließend gegrillt. Sritharan Paramanandarajah

erklärt: »Ein indisches Restaurant ohne mit Holzkohle betriebenem

Tandoor ist undenkbar. Im typisch indischen Tandoori

werden die Speisen über der Holzkohle gegart. Erst durch diese

spezielle Zubereitungsweise im Lehmofen erhalten die Gerichte

ihren besonders aromatischen Geschmack.« Im »Bombay« gibt

es aber auch Klassiker wie Chicken Masala und Chicken Madras

sowie eine feine Auswahl an vegetarischen Speisen. Alle Hauptgerichte

werden im Tandoor Lehmofen gegart und gebacken

und mit Basmati Reis und Nanbrot serviert.

Die traditionelle Küche Indiens gilt seit jeher

als äußerst gesund und sehr bekömmlich. Aber

nicht nur deshalb sollte man unbedingt einmal

im »Bombay« indisch essen gehen. Sritharan

Paramanandarajah und sein Team servieren von

Dienstag bis Sonntag Gaumenfreuden von mild

bis scharf. Jeden Mittwoch von 18:00 bis 22:00

Uhr ist »Happy Hour« mit Tandoori Spezialitäten

wie Chicken Tikka, Tandoori Mix Grill oder

Tandoori Chicken. Dazu gibt es Beef Kofta

mariniert, Rinderhackbällchen mit Joghurtmarinade

und Gemüse – und satte 10 % Rabatt

auf jedes Tandoori Gericht. Für private und geschäftliche Feiern

gibt es separate Räume. Das »Bombay« bietet einen Partyservice an

und liefert ab zehn Hauptgerichten frei Haus.

Daniel-von-Büren-Straße 29, 28195 Bremen, Telefon 0421 /17 05 96,

Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 17:30 bis 22:30 Uhr. Warme

Küche bis 22:00 Uhr. Parkplätze sind vorhanden hinter dem Restaurant

über die Zufahrt »Kleine Helle«. www.bombay-restaurant.de

Text: Mathias Rätsch, Foto: Pressefoto ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 36 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 35


GRÜNE DÄCHER

DACHBEGRÜNUNG IN FINDORFF

BEDACHT &

GEMACHT

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 38

q GEHT DOCH: MEHR GRÜNE DÄCHER !

U

nter dem Motto »Wir steigen Euch

auf‘s Dach« hatte das »Bündnis

lebenswerte Stadt« mit der Initiative

»Leben in Findorff«, der »Klimazone

Findorff« und weiteren Partnern

zu einem »Dachbegrünungstag«

eingeladen. Auf dem Besichtigungsprogramm

standen begrünte Dächer

im Stadtteil wie das Findorffer Tor,

die Kita der Martin Luther Gemeinde oder das Flachdach

eines Wohngebäudes der Inneren Mission an der

Münchener Straße. Unter fachkundiger Führung von

Jörn Schmidt (GrönlooF Vegetationsservice GmbH &

Co. KG), Manuel Peppler (Peppler GmbH) und dem

Stadtgrün-Experten Heribert Eschenbruch ergaben

sich auf der Dachexkursion spannende Ausblicke und

Erkenntnisse. Beispielsweise reduziert bereits eine

einfache Begrünung die Hitzebelastung enorm und

erhöht die Lebensdauer des Daches. Das machte der

Vergleich bei hochsommerlichem Wetter auf dem Dach

des Findorffer Tores schnell klar. Die ungeschützte

Dachpappe heizte sich auf über 80 Grad Celsius auf –

ganz im Gegensatz zur begrünten Fläche daneben mit

angenehmen 20 Grad im Boden. Auch deshalb hat das

Immobilienunternehmen Justus Grosse grüne Dächer

für künftige Neubauten fest eingeplant, erklärte Katrin

Senker, Projektleiterin bei der Justus Grosse GmbH.

Grüne Dächer haben viele weitere Vorteile: Sie bieten

einen zweiten Lebensraum für Pflanzen und Tiere und

helfen, die Folgen des Klimawandels wie Überhitzung

und Starkregen in der Stadt abzumildern – und sie

schlucken Staub und Großstadtlärm. Generell wird zwischen

einer eher geringen Bepflanzung und einer stärkeren

Bepflanzung unterschieden. Bei einer Extensivbegrünung

kommen robuste, pflegeleichte Pflanzen zum

Einsatz, die problemlos mit Temperaturschwankungen

oder auch phasenweiser Trockenheit klarkommen.

▼ SO GEHT DACHBEGRÜNUNG

Eine extensive Dachbegrünung auf kleineren Flächen

wie auf einem Gartenhaus oder Garagendach lässt sich

einfach selbst anlegen: Das Dach wird mit Dachpappe,

Vlies und etwas Substrat abgedeckt. Leisten an den

Dachrändern mit Aussparungen für das Regenwasser

bilden den Abschluss. Aber: Bei intensiv begrünten

Dächern sind in der Regel ein professioneller Aufbau,

Pflege und künstliche Bewässerung erforderlich.

Grüne Dächer sind im Vergleich zu herkömmlichen

Kiesdächern nur unwesentlich teurer. Die Kosten liegen

auf zehn Jahre betrachtet bei ca. 30 Cent pro Quadratmeter

Wohnfläche. Das Video zur Begehung gibt es

online auf www.findorffaktuell.de. Kontakt und

weitere Infos auch über www.klimazone-findorff.de

Text: Ulf Jacob, Fotos: H. Eschenbruch, Ulf Jacob ▲

Alle Beispiele in Findorff von oben links nach rechts unten:

u Garagendach v Spielplatz »Findorffer Tor« w Dachgelände

»Findorffer Tor« wFlachdach Reihenhaus x Geräteschuppen y

Dächer Reihenhäuser z Kita der »Martin Luther Gemeinde«

{ Flachdach mit Solaranlage | Dach auf Wohnhaus. Weitere

Infos gewünscht ? Gern anfragen über www.gruenes-bremen.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 39


Was ist Ihre

Immobilie wert?

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Bremen

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und ohne Termin · Hemmstr. 293 · 28215 Bremen

Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9:00

bis 18:00 Uhr und am Samstag von 8:00 bis 14:00 Uhr

q WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM

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+++ Das JAN-REINERS-CENTER

veranstaltet am Standort in Findorff

in der Hemmstraße 240 am Sonnabend,

den 25. August, wieder

den beliebten Kinderflohmarkt.

Von 9:00 bis 14:00 Uhr werden an

diversen Ständen vor dem Haupteingang

günstige Kinderbekleidung und

Spielzeug aus zweiter Hand angeboten.

Wer sich noch einen Standplatz sichern möchte, sollte rechtzeitig

montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr unter Telefon

0151 / 40 26 26 99 anrufen. Anfahrt und weitere Informationen

unter www.jan-reiners-center.de

+++ Eine neue STRASSENBAHNLINIE 5 soll ab 2019 vom

Bürgerpark zur Überseestadt führen und helfen, die Verkehrsprobleme

dort zu lösen. Doch die neue Linie wird an Findorff vorbei

durch den Gustav-Deetjen-Tunnel geführt. Verbesserungen des

ÖPNV sind gut, doch Findorff bleibt leider weiter abgehängt.

Wenn schon die Findorffer Straßenbahn nicht wiederbelebt wird,

sind bessere Bustakte und eine direkte Anbindung des Ortsteils

Regensburger Straße über die Admiralstraße an den Hauptbahnhof

Nord notwendig.

+++ Schuhmacher HASAN GÜL aus Findorff möchte es jetzt

wissen, zeigt Größe und wechselt die Seiten: Er hat jetzt am 1.

August 2018 in den ehemaligen Räumlichkeiten von »Naturkost

Findorff« unter der bereits eingeführten Marke LEDERI auf ca.

160 qm in der Hemmstraße 202 für Findorff ein großes, neues

SCHUHGESCHÄFT eröffnet. Schlüsseldienst, Schuhreparatur

und Lederarbeiten gibt es zukünftig nicht mehr in der bisher zu

kleinen Werkstatt an der Hemmstraße 272, sondern zentraler

gelegen an der Kreuzung der Hemmstraße mit der Eickedorffer

Straße/Fürther Straße. Neben den besonders im Sommer beliebten,

handgefertigten Sandalen zum günstigen Preis, die nicht

nur im Online-Shop ein echter »Renner« sind, ergänzt Gül sein

Angebot auf nunmehr großzügiger Fläche mit bewährten Qualitätsmarken

im Bereich Damen- und Herrenschuhe sowie Sneaker.

Wir wünschen viel Erfolg und dass es »gut läuft«! www.lederi.de

+++ In der letzten Ausgabe gab es ein Interview mit der sympathischen

KERSTIN SCHRÖCK über ihr großes Engagement für

Singles: Die Sozialpädagogin gründete den »Findorffer Kulturkreis«

für Menschen ab 50 Jahren – und hat ungeahnten Erfolg.

Kerstin Schröck berichtete uns, wie es weiterging: »Der Zulauf

nach dem Interview in »FINDORFF GLEICH NEBENAN«

war gigantisch! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, aber

darüber freue ich mich natürlich sehr!« Der »Single Kulturkreis

Findorff« trifft sich jeden letzten Mittwoch im Monat um 20:00

Uhr im »Veranda«, in der Hemmstraße 89 und jedem zweiten

Donnerstag ab 19:00 Uhr in »Katja‘s Villa Kunterbunt« in der

Münchener Straße 80. Sie sind Single und interessiert ? Kontakt:

Singlekulturkreisab50@web.de

+++ ESPABAU feiert dieses Jahr 125-jähriges Jubiläum. Der »Eisenbahn

Spar- und Bauverein Bremen« wurde 1893 als Genossenschaft

in Findorff ins Leben gerufen. Heute hat »ESPABAU« über

3.000 Bestandswohnungen. Mehr als 7.000 Personen sind bei

»ESPABAU« Genossenschaftsmitglieder. »ESPABAU« setzt auf die

Modernisierung seines Bestandes: Derzeit werden Wohnungen

etwa an der Grünberg-, Winter- und Buddestraße mit Wärmedämmung,

neuen Fenstern und neuer Heiztechnik aufgewertet und

teilweise auch Dachgeschosse ausgebaut. Bis Jahresende entstehen

so 23 neue Wohnungen.

+++ Der Besuch auf dem Wochenmarkt ist für viele BremerInnen

ein echtes Erlebnis. In Findorff können sie seit nunmehr 70 Jahren

Waren von regionalen Händlern erwerben,

klönen und Neuigkeiten aus dem

Stadtteil erfahren. Zum Jubiläum

luden die Marktkaufleute und

der Großmarkt Bremen zu

einem Fest auf dem Wochenmarktplatz

ein. Bürgermeister

CARSTEN SIELING eröffnete

gemeinsam mit dem Geschäftsführer

des Großmarkts

HANS PETER SCHNEIDER

die Feierlichkeiten offiziell. In der

Bildmitte HENRY KWAKYE in einer

historischen Großmarktuniform, der seit vielen Jahren dafür

sorgt, dass nach dem Markt wieder alles so sauber ist wie vor dem

Markt. Der Bürgermeister postete noch ein begeistertes Statement

an die Stadtteilinitiative LEBEN IN FINDORFF: »Das war

wirklich klasse ! Ich danke allen für die tollen Bekanntschaften

und Gespräche. Der Markt steht für unsere liebens- und lebenswerte

Stadt. Weiter so und bis zum nächsten Mal !« Frische Infos

über den Findorffmarkt auf www.findorffer-wochenmarkt.de

+++ Die legendäre Findorffer Bierkneipe ORANGE hat seit

Ende Juli für immer geschlossen. Der Pachtvertrag lief nach

Jahrzehnten aus. Trotz mehrerer Versuche der Betreiber, mit dem

Eigentümer der Immobilie ins Gespräch zu kommen, konnte

der Vertrag nicht verlängert werden. Der Eigentümer war laut

Bierwirt Sven Steyer nicht wirklich erreichbar. Sven Steyer hätte

nach eigener Aussage die »Orange« gern noch ein paar Jahre

weitergeführt. Er bedankte sich auf »facebook« bei allen Gästen,

die der Bierkneipe über viele Jahre die Treue gehalten haben, für

die schöne Zeit. Ebenso bedankte er sich bei den NachbarInnen,

die die zahlreichen Musikveranstaltungen stets toleriert haben

– und natürlich bei den MusikerInnen, die die vielen Konzerte

erst ermöglichten. Nach dem Abschied von »Arinas Café« ist die

»Orange« die zweite nunmehr geschlossene gastronomische Einrichtung

in der Neukirchstraße. Schlachthofwirt OLIVER TREY

kommentierte die wenig erfreuliche Entwicklung zurecht mit den

Worten »Jede fehlende Gastronomie schwächt den Stadtteil.«

Mit der Schließung endet vorläufig auch die beliebte Konzertreihe

»Acoustic Session Bremen«, welche bisher in der »Orange« stattfand.

Eingeladen zu den Sessions waren MusikerInnen, die Lust

hatten, unplugged live zu spielen. Zahlreiche traurige Kommentare

auf »facebook« zeigen: Die »Orange« wird im Stadtteil zukünftig

nicht nur als Bierlokal fehlen. u

Fassaden bewahren.

03

Oktober

04

Oktober

Vorstellungen

auch am 28.10.

02.11. und 04.11.

26

Oktober

MAUS TÜRÖFFNER-TAG u »Buntes Programm«

ANNIE HEGER u Musikabarett up Platt »Skandaal!«

DIE HOCHZEIT DES FIGARO u Oper von Mozart

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Geöffnet So. 2.9.; 7.10.; 11.11.; 2.12. von 15:00 bis

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 40

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 41


q WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM

+++ Die FINDORFFER STADTWILDNIS ist zu einer

ökologischen Oase geworden. Auf dem rund drei Hektar großen

ehemaligen Bahngelände zwischen Findorff, Doventor und

Utbremen / Walle hat sich eine echte Wildnis mit einer großen

Artenvielfalt entwickelt. Mitten in der Stadt kommen über

100 Pflanzenarten vor. Außerdem sind hier eine Vielzahl von

Vogelarten, Schmetterlingen und Insekten zu finden. Darunter

auch einige sehr seltene und gefährdete sogenannte »Rote Liste

Arten«, die streng geschützt sind. Vor kurzem wurden Pläne der

SPD bekannt, die Flächen in ein Gewerbegebiet umzuwandeln.

+++ Plogging ist der neue Megatrend aus Schweden. Plogging

heißt: Spaß haben, Sport treiben und ganz nebenbei die Umwelt

vom Plastikmüll befreien. PATTY‘S GYM bietet acht Wochen

Plogging für Frauen in Findorff. Lust mitzumachen ? Dann einfach

anmelden und kostenfrei mit Trainerin mitlaufen: Gestartet

wird immer am Mittwoch ab 19:00 Uhr bei Patty’s Gym in

der Münchener Straße 142. Müllbeutel und Handschuhe gibt es

ebenfalls kostenlos. www.pattysgym.de

+++ Der Beirat Findorff hat gefordert, die seit längerem

geplante Neugestaltung des FINDORFFTUNNELS sofort

anzugehen. Bis zum 31. August 2018 erwartet der Beirat vom

Senator für Bau, Umwelt und Verkehr einen Zeitplan, der die

Beschlusslage umsetzt. Die beinhaltet vorrangig eine neue farbliche

Gestaltung, eine bessere Beleuchtung sowie die Säuberung

des Findorfftunnels – aber auch eine künstlerische Aufwertung

des Tunnels, heißt es in einem gemeinsamen Beschluss des

Findorffer Beirats. Seit über drei Jahren wird gefordert, den

Tunnel, der als einzige Verbindung Findorffs mit der City ein

extrem unattraktives und abweisendes Hindernis darstellt,

aufzuwerten und sicherer zu gestalten.

Texte: Ulf Jacob und Mathias Rätsch, Fotos: Pressefotos ▲

q GERD SCHWEIZER ÜBER DEN GEPLANTEN WESTBAD-NEUBAU

» Dem Westbad wird eine brachiale Schrumpfkur verordnet. «

N

atürlich ist es erfreulich, wenn ein marodes

Bad, das in den letzten Jahren wegen gravierender

Mängel mehrfach komplett oder

teilweise geschlossen werden musste, durch

einen Neubau ersetzt werden soll. Allerdings

muss sich eine für mehrere Jahrzehnte

geplante Investition in Höhe eines zweistelligen

Millionenbetrags daran messen lassen,

ob sie den erkennbaren gegenwärtigen

und zukünftigen Anforderungen gerecht

wird. Um es vorwegzunehmen: Dies ist bei

den derzeit vorliegenden Plänen für das

Westbad nicht der Fall !

Dabei hörte sich das Vorhaben von

Seiten der Politik so schön an: Gemäß

dem Senatsbeschluss »Umsetzung

des Bäderkonzepts« vom 11. September

2017 soll der Zugang zum

Schwimmsport für alle BürgerInnen, die

Vereine und Schulen ermöglicht werden.

Es ist von Möglichkeiten der Kommunikation,

der Begegnung und des Miteinanders, von

Grundlagen für gelingende Integration,

sozialer Stabilisierung und gesellschaftlicher

Teilhabe die Rede. Das neue Bad

soll zum funktionierenden Zusammenleben

der Kulturen beitragen und die Gesundheitsvorsorge

begünstigen. Sieht man sich die konkreten Pläne an, stellt man

jedoch sehr schnell ernüchtert fest: Nachdem bereits durch die

teilweise Bebauung des Freibadgeländes und die Schließung

des Goosebades wesentliche Bestandteile des Bäderangebots

im Bremer Westen weggefallen sind, wird nun dem Westbad

eine brachiale Schrumpfkur verordnet. Die Wasserflächen des

Hallenbads sollen um fast 30 % verkleinert werden, der Nichtschwimmerbereich,

das Solebecken und die Sauna komplett

wegfallen. Die Verringerung der Wasserflächen betrifft vor

allem die Kursbecken, die insbesondere für Schwimmlernund

Gesundheitsangebote benötigt werden sowie das Kinderplanschbecken,

das von 35 auf 17 Quadratmeter halbiert wird.

Der Westen wächst, in Findorff haben sich junge Familien niedergelassen,

in der Überseestadt entstehen neue Wohngebiete,

Gröpelingen gehört zu den am schnellsten größer und jünger

werdenden Stadtteilen in Bremen. Es gibt mehr Kinder und

Jugendliche, die Schwimmen lernen sollen und wollen, und es

ziehen mehr Menschen in den Bremer Westen, die aus verschiedenen

Gründen noch nicht schwimmen können. Dabei ist der

Nichtschwimmeranteil in der Bevölkerung vor allem in Gröpelingen

über dem Bremer Durchschnitt. Neue Kitas und Schulen

werden gebaut, für ihre Gruppen und Klassen werden zusätzliche

Badezeiten benötigt. Bei ihrer Planung ist zu lange nicht die

reale Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt worden. Dieser

ZWISCHENRUF

Fehler wird wiederholt, wenn der vorliegende Entwurf für den

Neubau des Bades nicht korrigiert wird.

Im April haben sich sämtliche in der Bürgerschaft vertretene

Parteien in zwei verschiedenen, aber in der Zielstellung gleichen

Beschlüssen dazu bekannt, dass mehr BremerInnen schwimmen

können sollen. Die definierten Ziele wie zum Beispiel Schwimmerfahrung

für alle Kinder bis zur Einschulung, Steigerung der

Schwimmerquote von GrundschülerInnen, niedrigschwellige

Schwimmlernangebote für Erwachsene, bleiben fromme

Wünsche, wenn die erforderlichen materiellen

Voraussetzungen nicht geschaffen werden.

Der große gesundheitsförderliche Wert von

Schwimmen und anderen wassergebundenen

Bewegungsangeboten ist allgemein

bekannt. In einigen Quartieren im Bremer

Westen konzentrieren sich gesundheitliche

Probleme. Da sollte man doch froh

sein, dass eine große Zahl von Menschen

trotz zum Teil geringer Einkommen etwas

für ihre Gesundheit tun möchte. Auch dafür

sind entsprechende Rahmenbedingungen wie

geeignete Becken und ausreichende Wasserzeiten

unerlässlich. Wieso man unter diesen

Umständen eine attraktive Saunalandschaft,

die zudem der sozialen Integration

und der Kommunikation von Menschen

aus verschiedenen Kulturen dient, abschaffen möchte, ist nicht

nachvollziehbar. Ein attraktives Hallen- und Freibad mit einem

vielfältigen Angebot und sozialverträglichen Preisen könnte

ein Freizeitmagnet werden, der den gesamten Bremer Westen

aufwertet. Es ist deshalb unbedingt notwendig, den politischen

Druck auf die Verantwortlichen aufrecht zu halten. Der Sportverein

»TURA Bremen« und der »Gesundheitstreffpunkt West«

haben daher einen Offenen Brief an die Senatorin für Soziales,

Jugend, Frauen, Integration und Sport gestartet, in dem der

unverzügliche Neustart der Planungen unter Beteiligung der

verschiedenen Nutzergruppen einschließlich der nicht organisierten

BesucherInnen des Bades gefordert wird.

Die Unterschriftensammlung unter diesem Offenen Brief hat

sich zu einer breiten Bewegung im Bremer Westen entwickelt.

Über 50 Organisationen und Institutionen und viele Einzelpersonen

unterstützen den Aufruf. Das Westbad könnte sich zu

einem Thema für den Bürgerschaftswahlkampf mausern.

▼ ÜBER GERD SCHWEIZER

Gerd Schweizer ist Vizepräsident und Sportlicher Leiter im Präsidium

von »TURA Bremen«. Der Sportverein im Bremer Westen

gehört mit ca. 2.700 Mitgliedern zu den größten Vereinen in

Bremen. Infos und der Offene Brief auf www.tura-bremen.de

Text: Gerd Schweizer, Foto: privat ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 43


FINDORFF GEHT AUS

TIPP l DO 13.09 l MEISENFREI

Ob Ritchie Blackmore, Jimmy Page, Rory Gallagher, Johnny Winter oder Alvin Lee: Die

Siebzigerjahre waren die Hochzeit der Gitarrenhelden, deren Ende kam, als Anfang

der Achtziger smarte Synthiepop-Bands die populärmusikalische Hoheit übernahmen.

Jüngst meldete sogar der Gitarrenhersteller »Gibson« Konkurs an. Hat die Gitarre also

endgültig ausgespielt ? Gemach, gemach ! Die Rettung der klassischen Rockmusik naht:

RYAN MCGARVEY stammt aus Albuquerque in New Mexico und wurde dreifach bedacht,

als Gott Talente verteilte: Er spielt begnadet Gitarre, kann singen und komponiert

grandiose Stücke – wobei ihn besonders Letzteres von anderen angesagten Nachwuchsgitarristen

unterscheidet. McGarvey hat drei hervorragende Alben eingespielt – und viel

mehr muss man gar nicht wissen. Stattdessen sollte man auf »YouTube« recherchieren und

den genialen Gitarristen unbedingt live erleben. Vielleicht gibt es im Programm sogar seine

unglaubliche Version von »A Whole Lotta Love« für alle Fans des wilden Blues Rock.

Beginn 20:00 Uhr u www.meisenfrei.de

FR 07.09 l MEISENFREI

Boom Boom, On Go The Lights: Die

BLUES BAND mit Sänger Paul Jones

hat denselbigen und bringt ihn mit.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

u www.meisenfrei.de

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 44

MI 03 .10 l ALTES PUMPWERK

Hier kommt DIE MAUS: Am »Mausentdeckertag«

öffnet sie auch ohne den Elefanten

für neugierige Kids im Technikmuseum alle

Türen, die sonst verschlossen bleiben.

Beginn: 9:00 Uhr, Ende: 16:00 Uhr

u www.altespumpwerk.de

DO 04 .10 l ALTES PUMPWERK

ANNIE HEGER singt und plaudert sich

durch skurrile Geschichten, heiße Gerüchte

und bewegende Erinnerungen, scherzt,

kokettiert und beweist ganz nebenbei, dass

»Platt« eben doch sexy ist!

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

u www.altespumpwerk.de

FR 12.10 l SCHLACHTHOF

HAZEL BRUGGER ist dem breiten

Publikum bekannt geworden als Außenreporterin

bei der «heute-show». Jetzt kommt

die Schweizerin mit ihrem Soloprogramm

»Hazel Brugger passiert« in den Schlachthof.

20:00 Uhr u www.schlachthof-bremen.de

FR 09.11 l SCHLACHTHOF

In ihren Bühnenshows ist das Multitalent

MERET BECKER ungebremst offen und

weiß ihr Publikum zu überraschen. Mal

haucht sie ins Mikrophon und präsentiert

sich zart, beinah zerbrechlich. Dann

wiederum geht sie mit voller Kraft voraus

und schmettert ihre Songs nur so heraus.

Ihr Programm »Le Grand Ordinaire« ist

eine Collage aus musikalischen Bildern

und surrealen Liedern, die von Reisenden

erzählen und eine einmalige Stimmung

erzeugen. Das Publikum erhält Einblick in

den inneren Film der Künstlerin – mit

einem unvergesslichen Soundtrack.

20:00 Uhr u www.schlachthof-bremen.de

FR 19.10 l SCHLACHTHOF

Die Band TONBANDGERÄT meldet

sich mit dem 3. Album zurück. Zu erzählen

gibt es viel und auf einmal hatte man

so viele Songs geschrieben, dass sie für

drei Alben gereicht hätten. Wir drücken

heute auf »Play« und picken uns aus dem

bunten Bandsalat die besten Stücke raus.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr

u www.schlachthof-bremen.de

AB 26.10 l ALTES PUMPWERK

»Le Figaro« ist der sicherlich berühmteste

Friseur der Welt. Der fiktive Charakter

spielt die Hauptrolle in den klassischen

Komödien »Der Barbier von Sevilla«

und DIE HOCHZEIT DES FIGARO

von Pierre de Beaumarchais. Mit viel Witz

bringen die Studierenden der Hochschule

für Künste Mozart‘s Oper viermal in das

»Alte Pumpwerk«. Wunderbar spielfreudig

verkörpern sie die komischen Charaktere

mit ihren romantischen Verwicklungen

und zeigen einmal mehr, wie viel Talent

Bremens Nachwuchs zu bieten hat.

Beginn am 26.10. und 2.11. um 20:00 Uhr,

Beginn am 28.10. und 4.11. um 17:00 Uhr,

u www.altespumpwerk.de

DO 10.11 l MODERNES

Er spielte bei »Ultravox«, schrieb Hits wie

»Dancing with Tears in My Eyes« und »Fade

to Grey« für »Visage« und kommt jetzt mit

seiner neuen Band »Electronica« nach Bremen:

MIDGE URE hat den Anspruch, mit

ständiger Veränderung durch sein Leben zu

gehen. Wir gehen mit und natürlich hin.

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr

u www.modernes.de

SO 18.11 l METROPOL

Bei »Weiße Rosen aus Athen« musste man

sich die Ohren zuhalten. Später erfuhr man,

dass sie vor der Schlagerkarriere schon 1962

mit Quincy Jones ein tolles Jazz-Album in

New York aufgenommen hatte. Heute freut

man sich, dass sie da ist und ewig weiter

macht: NANA MOUSKOURI ist 84

Jahre jung, selbstverständlich kein »singendes

Kassengestell«, sondern eine echt coole

Sängerin. Respekt ! Beginn: 19:00 Uhr

u www.metropol-theater-bremen.de

AUTOR/INN/EN

Yvonne Böhnke, Holger Brands, Tom Grote, Almut Heibült,

Leona Ilgner, Ulf Jacob, Mathias Rätsch, Gerd Schweizer

© Nutzung durch Nachdruck oder digital, auch auszugsweise,

sind nur mit vorheriger Genehmigung gestattet. Sämtliche

Rechte der Vervielfältigung liegen beim Findorff Verlag.

Zuwiderhandlungen in Form von Urheberrechtsverletzungen

werden strafrechtlich verfolgt.

FOTOGRAFIE

Markus Reinke, www.kleinbildkunst.de, Kerstin Rolfes,

www.kerstinrolfes.de, Linn Marx, www.marxfotografie.com

ART DIRECTION

Rätsch Communications, www.raetsch.de

LEKTORAT

Leona Ilgner

BILDNACHWEIS

Titel, Seite 4/8/14/18/32/46 © Kerstin Rolfes, Seite 3: »selective

focus of anchorwoman taking interview with microphone

© LightField Studios und »Grandmother portrait set

in the studio«« © oneinchpunchc, beide www.shutterstock.

com, Seite 10 © Linn Marx, Seite 12 © Christina Kuhaupt,

Sommerfest: Seite 19 © daniel.schoenen, www.photocase.de,

Seite 20: »Findorffer Geschäftsleute« © Markus Reinke, Seite

20: »Flea-Market« © SofiLayla, pixabay.com, Seite 21 »stylish

hipster woman holding juicy burger« © Bogdan Sonjachnyi,

www.shutterstock.com, »Lottery-Loose« © Gouv. www pixabay.com,

»Happy mother & her two daughters laughing out

loud« © hurricanehank, www.shutterstock.com, Seite 26- 27:

»Crowd at a concert, back light silhouette« © Dusan Jankovic,

www.shutterstock.com, MusikerInnen © Pressefotos,

»Grandmother portrait set in the studio« © oneinchpunchc,

www.shutterstock.com, Seite 36: »Gründächer« © Heribert

Eschenbruch, Ulf Jacob, Seite 38: »Skater« © Mathias Rätsch,

Seite 40: »Jan Reiners Center« © Pressefoto, Seite 41: BM

Carsten Sieling © Ulf Jacob, Seite 44/45 McGarvey © Pressefoto,

Blues Band © GTA Music Agency, Maus © Pressefoto

WDR, Heger © Linn Marx, Brugger © Ornella Cacace, Figaro

© Mathias Hornung, Becker © Pressefoto, Tonbandgerät

© Propeller Music & Event GmbH, Ure © Andy Siddens,

Mouskouri @ Dennis Dirksen, sonstige © Pressefotos

DRUCK

BerlinDruck GmbH + Co KG,

www.berlindruck.de, FSC ® -mixed

produziert. Es wurden Materialien

aus FSC-zertifizierten Wäldern

und/oder Recyclingmaterial als

auch Material aus kontrollierten

Quellen verwendet.

DRUCKAUFLAGE

12.000 Exemplare

ERSCHEINUNGSWEISE

Aktuelle Erscheinungstermine 2018 auf www.findorff.info

DISTRIBUTION

Verbreitung an ausgesuchte Haushalte in 28215 Findorff

sowie über Arztpraxen und 60 »Hotspots« im Stadtteil.

Infos unter www.findorff.info/das-magazin/hotspots.

Sie haben kein Exemplar erhalten ? Mailen Sie uns Namen

und Anschrift an kontakt@findorff.info

ANZEIGENBUCHUNG

Beratung per Telefon 0421 / 579 55 52 oder E-Mail unter

kontakt@findorff.info. Ansprechpartner ist Herr Rätsch.

Online buchen? www.findorff.info/anzeige-buchen.

Anzeigenschluss für die kommende Ausgabe, die ab dem

17. November erscheint, ist der 16. Oktober 2018. Unser

Dank an alle AnzeigenkundInnen aus und um Findorff,

ohne die diese Ausgabe so nicht möglich gewesen wäre.

HERAUSGEBER

Mathias Rätsch

IMPRESSUM

VERLAG

Findorff Verlag

Magdeburger Str. 7, 28215 Bremen

Telefon 0421 / 579 55 52

Telefax 0421 / 579 55 53

E-Mail kontakt@findorff.info

KOOPERATION

Der Findorff Verlag kooperiert mit der Stadtteilinitiative

»Leben in Findorff«. Wir betreuen für die Initiative ehrenamtlich

das Stadtteilportal www.findorffaktuell.de

MITGLIEDSCHAFT

Der Findorff Verlag ist Mitglied der »Findorffer Geschäftsleute

e.V.«. und der Handelskammer Bremen. Infos unter

www.findorff.de und www.handelskammer-bremen.de

FACEBOOK

Gefällt ! Sie finden den Findorff Verlag auf »facebook«:

https://www.facebook.com/FindorffVerlag

LESERBRIEFE

Wir freuen uns über Anregungen, konstruktive Kritik,

Ideen oder ganz einfach Ihre Meinung zu dieser Ausgabe

als digitalen Leserbrief auf www.findorff.info/leserbriefe

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 45

®


q DIE FINDORFF KOLUMNE

» Das ist die Findorffer Hitze. Die schafft alle. «

M

Wir sitzen im ziemlich

abgedunkelten Büro des Herausgebers, ich auf

einem Stuhl, er eher so hingegossen auf

seinem Sofa. Zwei Ventilatoren, auf voller

Kraft, blasen ihn an, vielleicht halten

sie ihn auch nur zusammen und sorgen

dafür, das er nicht auf den Boden

zerfliesst.

»Gehen Sie«, sterbende Stimme, »Sie

finden schon was, gucken Sie doch

einfach; so heißt die doch Ihre Kolumne,

oder ?«

»Machen Sie«, sagt der Herausgeber,

»machen Sie einfach, ich kann nicht

denken bei diesen Temperaturen,

es ist viel zu heiß.«

»Es sind 23 Grad«, entgegne ich.

»Ja, furchtbar, oder ?« Er winkt mit

müder Hand ab.

»Keine Ahnung, ich schreib die nur.« Er winkt

mich hinaus.

Draußen ist Sonne und leichter

Wind und Blätterrauschen

und Findorff, in genau dieser

Reihenfolge. Ich überlege, ob ich meine Jacke zumachen

soll, werde aber von einem ganz und gar grauenerregenden

Geräusch abgelenkt. Drei Kinder spielen mit einem alten

Damenrad und einem neuen schwarzen Mercedes. Im Spiel ist

es offenbar sehr wichtig, das Rad so dicht wie möglich am Auto

vorbei zu schieben. Ich schüttele den Kopf, so ein schweres

Rad, kein Wunder, dass sie es nicht immer gehalten bekommen.

Immerhin, da sag noch einer, Kinder haben nur noch Computer

und keine Phantasie im Kopf.

Bei meinem Nachbarn Detlef steht das Fenster im Flur und die

Wohnungstür auf. Es zieht. Detlef liegt auf seinem Sofa. Als er

mich sieht, hebt er nur kurz den Kopf. »Ach Du«, schnauft er

schlapp und dann weiter: »So eine Hitze, oder ?«

»Es sind 23 Grad«, sage ich zum zweiten Mal an diesem Tag.

»Ja«, entgegnet er kraftlos. »Ich weiß.« Er mustert mich kritisch.

»Wieso hast Du eine Jacke an ?«

»Es sind 23 Grad.« Nummer drei. »Und überhaupt, was ist

denn das mit Euch hier in Findorff und der Sonne ?«

»Ich bin Ostfriese, solche Temperaturen, das sind wir ja gar

nicht gewöhnt.«

»Aber Du bist in Findorff, nicht in ...« Ich suche eine südliche

Stadt, »nicht in Hannover oder so, und Ostfriesland ist doch

TOM GROTE GUCKT

nicht weit weg. Ich meine eigentlich fängt doch Ostfriesland

schon in Walle an.«

Detlef schüttelt seinen Kopf, ganz schwerfällig, dann winkt

auch er ab. »Ich bin zu schwach Dir zu widersprechen.«

»Aber ich soll da rausgehen und gucken. Ich will nicht alleine.

Wegen der Kolumne, in die Stadt, meine ich.« Jetzt sage ich auch

schon »in die Stadt gehen«, obwohl ich mitten in der Stadt bin.

»Biste verrückt«, Detlef schüttelt seinen Kopf plötzlich

viel energischer, »ich geh doch nicht raus, die

sind doch da alle verrückt.« Er beugt sich vor,

»die Hitze macht die alle verrückt.« Ich will

schon wieder 23 Grad sagen, lasse es aber.

Detlef hebt den Zeigefinger, es soll also

was Wichtiges kommen. »Neulich, bin ich

an der Kreuzung Leipziger Straße rechts

abgebogen und da hätte ich fast einen

Radfahrer mitgenommen.« Ich warte, ob

noch was kommt, es kommt nichts. »Ja,

spannend.« behaupte ich. »Aber was bitte

hat das mit Sommer zu tun ? Oder sind die

Kreuzung und der Radfahrer nur im Sommer da ?«

»Nein.« Detlef setzt sich flugs auf,

»Ich meine, ich habe dem die

Vorfahrt genommen und dem ist

auch nix passiert oder so, aber

trotzdem – der fängt an laut zu schreien und zu meckern:

Unverschämtheit ! Sie hätten mich umbringen können und

ich sterben !«

»Und Du ?«

»Ich habe zu ihm gesagt: Bitte entschuldigen Sie, es tut mir

leid, ich habe Sie nicht gesehen. Und ich habe es so gemeint.«

»Und der ?«

»Der hörte nicht auf – brüllte immer weiter.«

»Aber Du hast doch ... «,

Detlef winkt ab, »Das ist die Findorffer Hitze. Die schafft alle.«

»Und nun ?«

»Nun warten wir auf den Herbst und dann sind alle wieder

sie selbst.«

Ich wiege den Kopf, »Wir könnten bis dahin allerdings auch

in die Hemmstraße und Spagettieis essen.«

»Mit Erdbeersoße ?«

»Mit Erdbeersoße.« Und so wurde es doch noch ein sehr

schöner Tag in unserem Dorf mit Hochsommer.

Text: Tom Grote, Foto: Kerstin Rolfes ▲

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