Tassilo, Ausgabe September/Oktober 2018 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

tassilo2

Pa-Kua in Weilheim und Tutzing - Körper und Geist im Einklang - Um 5 Uhr früh auf dem Starnberger See: Der Fang seines Lebens - Axel Piper auf der Roten Couch; Pfarrer, Dekan und Bald-Bischof - Polling und seine Weinerer - Historie als Triebfeder - Maßgeschneidert und von Hand gemacht: hochwertige Ballettkleider aus Starnberg - Einsatzmonitoring bei Feuerwehren, ein Quantensprung in Sachen Alarmierung - ifb mit Sitz in Seehausen hat jährlich über 70.000 Teilnehmer - Interview mit dem Ausbildungsleiter von Roche, Dr. Andreas Gebbert - Die Regisseure von morgen: Trickfilmwerkstatt in der Stadtbücherei Weilheim - Angebote für Analphabeten: raus aus dem gesellschaftlichen Tabu - Die Berufsschule, ein Kompetenzzentrum für Technik, Bau und Agrar - Ausbildung zum Hufschmied: der Orthopädieschuhmacher fürs Pferd - Mit Vollgas in den Herbst: unser Veranstaltungskalender für September und Oktober

Ausgabe 20

September / Oktober 2018

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: Renate Dodell

An der Ammer bei Unterhausen

aus dem Kalender „Pfaffenwinkel 2019“

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Bei Sonnenaufgang ...

Fischer auf dem Starnberger See

In der Apostelkirche ...

Dekanatsleiter Axel Piper erzählt


Seit über 28 Jahren schaffen wir als unabhängige,

erfolgreiche Unternehmensgruppe Lösungen rund um die

Blech- und Rohrbearbeitung. Wir bieten unseren

namhaften Kunden aus verschiedensten Branchen mit

unserem hochmodernen Maschinenpark individuelle und

zukunftsorientierte Lösungen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für unseren Standort in Schwabsoien eine/n

Mitarbeiter Qualitätssicherung (m/w)

Stellvertretenden Fertigungsleiter (m/w)

LkW-Fahrer (m/w)

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Schichtleiter Roboterschweißen (m/w)

Facharbeiter Metall (m/w)

Nähere Informationen zu allen Tätigkeiten, sowie zu den erforderlichen

Voraussetzungen finden Sie auf unserer Homepage:

www.eirenschmalz.de - Mitarbeiter - Stellenangebote

Eirenschmalz Maschinenbaumechanik und Metallbau GmbH

z. Hd. Personalwesen, Altenstadter Str. 4, 86987 Schwabsoien

Tel.: 08868/1800-25

bewerbung@eirenschmalz.de


Schweißtreibende

Romantik

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Körper und Geist im

Einklang: Pa-Kua in

Weilheim und Tutzing

Seite 32

ifb mit Sitz in Seehausen

hat jährlich über 70 000

Teilnehmer

Märchenhafter als an diesem Dienstagmorgen in

den Tag zu starten? Schier unmöglich. Gegen 4.50

Uhr steigt ein gewaltiger Feuerball über das ostseitige

Ufer des Starnberger Sees, während auf der gegenüberliegenden

Seite in Bernried Stockenten und

Bewohner noch tiefträumend in ihren Betten liegen

und schlafen. Einzig im Wohnhaus von Familie Hubl

brennt schon Licht. Den Schalter im Gang betätigt

hat Thomas Hubl, 46, einer der wenigen Fischer, die

noch täglich hinausfahren und auf Fangglück hoffen.

Wir haben den hauptberuflichen Versicherungskaufmann

begleitet bei dieser schweißtreibenden Arbeit,

die draußen auf dem See bei weitem nicht immer

so romantisch ist wie an diesem herrlichen Dienstag.

Dass ausgerechnet an diesem Tag so viele Renken

wie nie zuvor im Netz zappeln? „Pures Glück“, sagt

Hubl, bevor es ans Säubern, Ausnehmen, Einlagern

und Verpacken der frischen Fische geht. Als schweißtreibende,

aber auch pädagogisch wertvolle Arbeit

ist die Schulbaumaktion in Eglfing zu bezeichnen.

Dort bekommen Einschulkinder nicht nur Schultüte,

sondern auch Apfel-, Birn- oder Kirschbaum in die

Hand gedrückt.

Davon begeistert ist sicherlich auch Pfarrer, Dekan

und Bald-Bischof Axel Piper aus Weilheim. Der stolze

Vater dreier Kinder ist so etwas wie der Häuptling

aller Evangelischen, der sich und seine Gleichgesinnten

ganz klar in der Pflicht sieht, Kirche so zeitgemäß

und modern wie nur möglich zu gestalten.

Thema im großen Interview auf der Roten Couch

ist auch der Zölibat der Katholischen, von dem der

Rundfunkprediger überhaupt nichts hält. Komplett

frei von religiösen Ansichten und Zugehörigkeiten

beginnt Anfang September für viele Jugendliche der

sogenannte Ernst des Lebens, der Einstieg ins Berufsleben.

Passend zum Ausbildungsstart haben wir

Roche-Ausbildungsleiter Dr. Andreas Gebbert interviewt,

der aktuell verantwortlich ist für 300 Azubis

im größten biotechnologischen Ausbildungszentrum

Bayerns. Außerdem besucht haben wir die Weilheimer

Berufsschule, das Berufsinformationszentrum

in der Agentur für Arbeit sowie einen ehrgeizigen,

frischgebackenen Hufschmied, der unter anderem

von der schweißtreibenden Abschlussprüfung auf

dem renommierten Gestüt Schwaiganger berichtet.

Schweißtreibende Arbeit am schönsten und romantischsten

Arbeitsplatz der Welt betreiben auch die

Mitarbeiter eines Handwerkbetriebes in Haunshofen.

Was genau die Zimmerer in Badehose, Neoprenanzug

oder Latzgummihose ausüben, hat uns Inhaber

Florian Brennauer bei einer ausgiebigeren Kaffeepause

bis ins Detail erklärt. Gleiches gilt für Helene

„Teufels“-Engel, gebürtige Oberschwäbin, aber seit

vielen Jahren in Starnberg lebend. In ihrem gemütlichen

Laden direkt an der Hauptstraße fertigt sie

maßgeschneiderte Tanz- und Ballettkleider aller

Art. Dass es sich hierbei um äußerst hochwertiges,

ja sogar einzigartiges Handwerk handelt, durfte aus

erster Hand erfahren,

Ihr Johannes Schelle

Seite 6

Um 5 Uhr Früh auf dem

Starnberger See: Der Fang

seines Lebens

Seite 9

Pfarrer, Dekan und Bald-

Bischof: Axel Piper im großen

Interview auf der Roten Couch

Seite 14

Polling und seine

Weinerer — Historie

als Triebfeder

Seite 20

Maßgeschneidert und von

Hand gemacht: Hochwertige

Ballettkleider aus Starnberg

Seite 26

Ein Quantensprung in

Sachen Alarmierung: Einsatz-

Monitoring bei Feuerwehren

Seite 28

Eine modellbauverrückte

Familie aus Forst und ihre

schlafenden Flitzer in Miniatur

Seite 40

Interview mit Dr. Andreas

Gebbert, Ausbildungsleiter

bei Roche

Seite 44

Regisseure von morgen:

Trickfilmwerkstatt in der

Stadtbücherei Weilheim

Seite 46

Raus aus dem

gesellschaftlichen Tabu:

Angebot für Analphabeten

Seite 54

Die Berufsschule, ein

Kompetenzzentrum für

Technik, Bau und Agrar

Seite 56

Orthopädieschuhmacher

fürs Pferd – die Ausbildung

zum Hufschmied

Seite 61

Mit Vollgas in den Herbst:

Unsere Veranstaltungstipps für

September und Oktober

september / oktober 2018 | 3


Pa-Kua in Weilheim und Tutzing

Körper und Geist

im Einklang

Weilheim/Tutzing im/T

| Immer wieder

erstaunlich, welch außergewöhnliche

Freizeitangebote itan

te die Region

rund

um Ammersee mers

ee und Starnber-

ger See zu

bieten hat.

So

findet sich

inmitten des

Tassilolandes silo

lan – genau

genommen in Weilheim und

Tutzing – eine von nur rund zehn

Schulen in ganz Deutschland, die

Pa-Kua unterrichten. Klingt nach

einer asiatischen Kampfsportart,

ist es allerdings nicht – zumindest

nicht ausschließlich. Pa-Kua ist

überliefertes Wissen, das über viele

Jahrhunderte in sehr traditioneller

Form in China gelehrt und von

Generation zu Generation innerhalb

einer Familie weitergegeben

wurde. Es beinhaltet Wissen über

die kosmischen Gesetzmäßigkeiten

des Lebens und umfasst Konzepte

wie Yin und Yang sowie die fünf

Elemente der traditionellen chinesischen

Medizin. Die chinesischen

Wörter „Pa“ und „Kua“ bedeuten

übersetzt „acht Wandlungsphasen“

und sollen die Grundlagen

jeglichen Tuns beschreiben. „Den

Wandel zu erkennen, zu akzeptieren

und sich harmonisch anzupassen

kann helfen, den Verlauf des

Lebens besser zu verstehen und

mehr im Einklang mit sich selbst

und dem Umfeld zu leben“, so eines

der übergeordneten Ziele von

Pa-Kua.

Gesundheitsbewusstsein

hat Priorität

„Man lernt seinen Körper bewusster

kennen, wobei der Gesundheitsaspekt

natürlich klar im

Vordergrund steht“, sagt Thomas

Braungart. Gemeinsam mit seiner

Frau Andrea unterrichtet er seit

2009 Pa-Kua. 2012 haben sie in

Tutzing ihre erste Schule eröffnet,

ein Jahr später ihre Schreinerei

aufgegeben, seither betreiben sie

auch dank steigender Nachfrage

die Schule in Vollzeit. 2016 erweiterten

sie mit einer Zweigstelle in

der Weilheimer Fußgängerzone

ihr Angebot. „Es war unglaublich

energetisierend“, berichtet Thomas

Braungart von seiner ersten Berührung

mit Pa-Kua im Jahr 2005.

Kurze Zeit später schloss sich Andrea

Braungart dem Unterricht,

damals in Berg am Starnberger

See, an und wurde ähnlich gepackt

vom Pa-Kua-Fieber wie ihr Gatte.

Mittlerweile unterrichten die beiden

gemeinsam mit vier weiteren

„Meistern“ rund 170 Schüler in

ihren Unterrichtsräumen in Weilheim

und Tutzing – eine stolze Zahl

angesichts von nur rund 500 Pa-

Kua-Schülern in ganz Deutschland.

„Man macht das, worauf man Lust

hat“, erklärt Thomas Braungart,

dass der Leistungsaspekt anders

als bei den meisten Sportarten

nahezu keine Rolle spielt. „Jeder

kann im Training an den eigenen

Grenzen arbeiten, um diese stetig

ein Stück weit zu verschieben.“

Auch deshalb ist die Altersstruktur

in den Kursen bunt gemischt, und

Übungsinhalte immer individuell

an den Einzelnen angepasst. Einzig

Kinder werden in extra Kursen

unterrichtet.

Neun verschiedene

Einzeldisziplinen

Um möglichst viele Menschen zu

erreichen, wird Pa-Kua auf verschiedenste

Arten vermittelt. Von

sportlichem Training bis zur Energielehre

wird für jeden Menschen

in jedem Alter der passende Zu-

Bogenschießen zählt zu den

beliebtesten Pa-Kua-Disziplinen.

Beim Pa-Kua arbeitet im Training

jeder an seinen eigenen Grenzen.

4 | tassilo


Seit 2005 übt sich Thomas Braungart in Pa-Kua, seit 2009 unterrichtet er.

gang mit den passenden Techniken

geboten. Konkret ist Pa-Kua in

neun Einzeldisziplinen unterteilt,

die sich wiederum in die beiden

Schwerpunkte Kampf und Therapie

aufsplitten. Zu den Kampf-Disziplinen

zählt zum einen – wie der

Name schon verrät – die Kampfkunst.

Eine ganzheitliche Disziplin,

bei der das Hauptaugenmerk auf

der persönlichen Entwicklung liegt.

Die Schwertkunst beinhaltet Handhabung

und Anwendung verschiedenster

Hieb- und Stichwaffen

wie Schwert, Säbel oder Messer,

sowie das Studium von Herkunft,

Geschichte, Philosophie und Strategie.

Willenskraft, Konzentration,

Präzision, die Fähigkeit zu reagieren

und Entscheidungen zu treffen

werden ebenso gefördert wie die

Werte Ehrlichkeit, Ordnung, Struktur

und das Streben nach Perfektion.

Der Bogen wiederum gilt in

vielen Traditionen als erhabenste

und vollkommenste aller Waffen.

Beim Bogenschießen verbinden

sich Ritual und Praxisorientierung

zu einem Ganzen. Akrobatik kann

beim Pa-Kua – anders als der Begriff

vermuten lässt – in jedem Alter

und jeder Verfassung betrieben

werden. Ziel ist es, den eigenen

Körper ohne Geräte und Gewichte,

also nur mit Hilfe des eigenen

Körpergewichts oder dem des Trainings-Partners,

zu kräftigen, kennenzulernen

und zu beherrschen.

Eine Kombination aus Kampfkunst

und Musik ist Pa-Kua-Rhythmus

und soll dabei helfen, Stress abzubauen

und Kalorien zu verbrennen,

während man die Grundlagen der

Kampfkunst kennenlernt.

Gürtelsystem, aber

dennoch anders

Ein wenig geheimnisvoller als die

Kampf-Disziplinen muten indes

die therapeutischen Disziplinen

an. Aufgeteilt in Kosmodynamik,

vielen als Tai Chi bekannt, was eine

Art Meditation in der Bewegung

beschreibt. Sintonie, auch chinesisches

Yoga genannt, bedeutet so

viel wie „Einklang“ – genau darum

geht es in dieser Disziplin. Reflexologie

und Pa-Kua-Energy, bei dem

unter anderem die Ernährung eine

große Rolle spielt, runden das auf

Ganzheitlichkeit bedachte Angebot

ab. „Bei allen Disziplinen wird

die Beweglichkeit verbessert, was

letztlich die Lebensqualität steigert“,

sagt Thomas Braungart. Die

Basis bei allen Disziplinen ist die

Gleiche, lediglich der Fokus wird

jeweils anders gesetzt. Selbstredend,

dass allein aus Zeitgründen

nicht jeder sämtliche Angebote

wahrnehmen kann. Man sucht

sich seinen Favoriten aus, intensiviert

oder erweitert sukzessiv. Neben

dem normalen Kursprogramm

bieten Andrea und Thomas Braungart

auch intensive Einzelkurse

an, insbesondere für Schüler, die

möglichst schnell Fortschritte erzielen

möchten und auch die nötige

Zeit mitbringen. Ähnlich wie

bei asiatischen Kampfsportarten

gibt es beim Pa-Kua ein Gürtelsystem,

allerdings ohne Prüfungen.

Den nächsten Rang erlangt man

durch Einschätzungen der Meister,

die eher auf einem zeitlichen

Aspekt und der persönlichen Entwicklung

des Schülers im Rahmen

eines vorgegebenen Ausbildungsplanes

beruhen. Sprich: Absolviert

man einen bestimmten Trainingszyklus,

erreicht man ein höheres

Level. „Auch wir sind permanent

in der Ausbildung“, sagt Andrea

Braungart über regelmäßige Fortbildungen

der Internationalen Pa-

Kua-Liga, der sie mit ihrer Schule

angehören. In den Kursstunden

gibt es immer auch einen theoretischen

Teil, der aber bewusst klein

gehalten wird. Inhalte werden kreativ,

praktisch und nicht analytisch

beigebracht. Damit diese schließlich

auch die nächste Generation

erreichen – ganz nach der Pa-Kua-

Tradition.

tis

> > > KONTAKT

Sie erreichen Thomas Braungart

von den Pa-Kua-Schulen

Tutzing und Weilheim unter

kontakt@pakua.bayern oder

0177 / 8296831.

Die Internetseite ist zu finden

unter www.pakua.bayern

september / oktober 2018 | 5


Um 5 Uhr früh auf dem Starnberger See

Der Fang seines Lebens

Bernried | Immer montags um

Punkt 12 Uhr dürfen die Fischer hinaus

auf den Starnberger See und

ihre Netze spannen. Wo, ist ihnen

selbst überlassen. Thomas Hubl

von der gleichnamigen Fischerei

in Bernried hat sich diesmal für

die Südseite entschieden, rund 800

Meter vom Seeshaupter Ufer entfernt.

Ein Bernrieder in Seeshaupt?

Streitereien um die vermeintlich

besten Plätze kennt Thomas Hubl

nicht. Die 34 Fischer, die es heute

noch gibt am Starnberger See, jedoch

bei weitem nicht

regelmäßig rausfahren,

kommen

gut

miteinander

aus.

In erster Linie wohl deshalb, weil

sie die Fischerei mehr nebenberuflich

betreiben müssen – reich wird

man als Fischer am Starnberger

See nicht. Auch Hubl, 46, arbeitet

hauptberuflich als Versicherungskaufmann.

Warum er trotzdem vier

Tage die Woche in aller Herrgottsfrüh

hinausfährt? „Weil mir das

frühe Aufstehen überhaupt nichts

ausmacht“, sagt er. Und weil es

Ehrensache für ihn sei, die Jahrhunderte

alte Tradition der ehemals

gegründeten Seenfischerei

Rauch auch im Jahre 2018 gemeinsam

mit seinen Eltern weiterzuführen.

„Außerdem ist die Stimmung

auf dem See wirklich jeden Tag

anders. Sie entschädigt für vieles.“

Es ist Dienstag, Punkt 5 Uhr, als

Thomas Hubl in gelbgrünem T-

Shirt, schwarzer Engelbert-Strauss-

Arbeitshose und schwarzen Gummistiefeln

mit roter Sohle von der

Haustüre über den Strandbad-

Rasen zum Bootshaus hinunterschreitet.

Im Fisch-Kammerl hängt

er sich eine dunkelblaue Gummischürze

um und greift nach einer

hellblauen, frisch ausgewaschenen

Wanne. „Regenjacke brauchen wir

heute keine“, sagt er und öffnet die

schmale Holztüre zur Bootsgarage,

wo unter anderem sein acht Meter

langes Aluminium-Boot mit doppeltem

Boden geparkt ist. „Das ist

so stabil, da kommt kein Wasser

durch“, sagt er, als er das Schiebe-Tor

zum See hinaus aufschiebt

und sich im Hintergrund ein schier

paradiesisches Farbenspiel auftut:

Ein rot-orangener Feuerball – es

ist die ganz langsam aufgehende

Sonne. Wanne einladen, Boot losbinden,

hineinsteigen und am Gebälk

entlang sich und das Boot vorsichtig

hinaus aufs offene Wasser

schieben, ziehen, drücken. Dann

schmeißt Thomas Hubl den 40 PS

starken Benzinmotor an, gibt erst

leicht Gas, weiter draußen dann

Vollgas.

400 Meter langes

Schwebnetz

Thomas Hubl und sein Fischerboot

aus Aluminium sind zunächst die

beiden einzigen an diesem frühen

Morgen. Und nach nur fünfminütiger

Fahrt ist sein Ziel auch schon

erreicht: Das Schwebnetz, das

aus acht je 50 Meter langen Stücken

insgesamt 400 Meter Breite

erreicht und durchgehend vier

Meter hoch ist. Die beiden äußeren

Enden sind an Bojen befestigt,

die auf der Wasseroberfläche

schwimmen. Dazwischen sorgen

kleinere Holzblöcke dafür, dass das

komplette Netz 14 Klafter tief unter

der Wasseroberfläche bleibt. „Das

entspricht rund 25 Metern“, sagt

Thomas Hubl, der schon etliche

Male bei größtem Sauwetter und

keinem einzigen Fisch im Netz

draußen war. „An solchen Tagen

fragst du dich schon: Warum mache

ich das eigentlich noch?“ Doch

dann gibt es wiederum Tage wie

6 | tassilo


den gestrigen Montag, „an dem

wir eine Stimmung hatten wie in

der Karibik, das Wasser türkisblau

war“. Oder Tage wie diesen heutigen

Dienstag, der definitiv anders

verläuft als alle anderen zuvor.

Als Thomas Hubl sein Fischerboot

richtig positioniert hat, greift er

in Gummihandschuhen nach dem

Netz und zieht es Stück für Stück

aus dem klaren Seewasser. Nach

nur wenigen Sekunden hat er Erfolg:

Die erste, rund 30 Zentimeter

lange Renke. Mit geschicktem

Handling löst er den grätenarmen

„Brotfisch“ aus dem Nylonnetz,

betäubt ihn mit einem gezielten

Schlag auf die Kante der Bordwand

und legt ihn sanft in die

blaue Wanne.

Eltern helfen

beim Ausnehmen

Netz herausziehen, Fisch greifen,

entnetzen, betäuben und in die

Wanne werfen. Dieses Prozedere

betreibt Thomas Hubl nun so lange,

bis die kompletten 400 Meter

Schwebenetz „abgefischt“ sind.

Normalerweise eine Sache von

„maximal einer Stunde“. Doch an

diesem Dienstag will das Fangglück

einfach nicht aufhören. Eine

Renke folgt der nächsten, sodass

die blaue Wanne nach weniger als

ein Drittel Netzlänge schon voll ist.

Gut, dass weitere Körbe im Boot

stehen. Denn als Thomas Hubel

nach rund eineinhalb Stunden an

der Boje des anderen Netz-Endes

angekommen ist, schätzt er seine

Beute auf mindestens 150 Stück.

„So viele habe ich seit 2016, seit

ich die Fischerei von meinen Eltern

übernommen habe, nicht gefangen“,

sagt er, schüttelt ungläubig

den Kopf, grinst, und meint: „Normalerweise

fange ich im Schnitt

30 bis 50. Das heut ist wirklich unglaublich.“

Jetzt heißt es schnell zurück. Denn

im gefliesten Fischerei-Kammerl

warten schon Waltraud und Helmut

Hubl, die Eltern von Thomas

Hubl, die ihn nach wie vor tatkräftig

unterstützen. Als Vater Helmut

die drei prallgefüllten Wannen

sieht, sagt er: „Meine Güte, ich

habe es mir fast gedacht, nachdem

es so lange gedauert hat.“ Wie viele

Fische es tatsächlich sind, muss

erst gezählt werden – und zwar im

Rahmen harter Arbeit. Denn jeder

einzelne Fisch wird nun vorgewaschen,

entschuppt, ausgenommen,

nochmals abgewaschen, dann gewogen

und schließlich kundengerecht

verpackt, zubereitet oder in

Eis gelagert. Die grobe Vorwäsche

erfolgt bei großer Fischmenge wie

dieser in einer lebensmittelgerecht

umgebauten Betonmaschine. Der

Rest erfolgt mühsam von Hand,

indem die Schuppen mit einem

scharfen Messer von der glitschigen

Haut der Renken abgeschabt

werden.

Rekordverdächtige

277 Renken

Kaum zu glauben. Aber von den

später gezählten 277 Fischen war

jeder einzelne eine Renke. „Dass

gar keine andere Art im Netz war,

ist nicht ungewöhnlich. Hechte

sind so stark, dass sie durch das

Netz hindurch schwimmen“, sagt

Thomas Hubl. Andere Arten

102.

Tutzinger

Patientenforum

KRAMPFADERLEIDEN

Moderne Untersuchungs- und

Behandlungsmöglichkeiten

12. September 2018 um 19.00

REFERENT

Dr. Jan Kemke, Chefarzt Gefäßchirurgie

VERANSTALTUNGSORT

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5

82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08158 23-143.

Thomas Hubl steht in seinem Aluminium-Boot, zieht

das mit Renken gespickte Netz aus dem Wasser,

betäubt die Fische und legt sie sanft in eine Wanne.

september / oktober 2018 | 7


Erleben Sie Murnau

einmal ganz anders:

Mit unseren Schauspielführungen

und Theaterspaziergängen!

www.red-door-projects.de

FÖRDERMITTEL

GEHEN AUFS HAUS!







wie Rotfedern oder Weißfische

leben meist in Ufernähe, also zu

weit weg vom Schwebnetz. Darüber

hinaus ist die Renke seit vielen

Jahrzehnten Starnberger-See-Fisch

Nummer eins. Einerseits durch

natürliche Vermehrung. Andererseits

durch gezielten Besatz der

staatlichen Seenfischerei. „Die

Renken waren schon viele Generationen

vor uns so beliebt bei

Fischern, Köchen und Privatkunden,

weil sie sehr arm an Gräten

sind, gleichzeitig ein sehr feinfasriges,

mildes Fleisch haben.“

Heißt: Renken schmecken nicht

nur, sondern sind vergleichsweise

schnell und einfach auszunehmen

und zuzubereiten. Was sich allerdings

von damals zu heute stark

verändert hat: „Nicht die Anzahl

der Renken, sondern die Größe.“

Seit Inbetriebnahme des Ringkanals

sei der Starnberger See extrem

sauber. „Das ist natürlich für

Wassersportler genial.“ In Sachen

Futter-Vorrat für Fische dagegen

weniger. Je sauberer das Wasser,

desto weniger Plankton befindet

sich im See – und damit weniger

Nahrung für die Fische. So kommt

es in der heutigen Zeit immer wieder

mal vor, dass die umliegenden

Restaurants statt einer 35 Zentimeter

langen Renke eben zwei

kleinere servieren müssen.

„Chancenlos gegen die

Zuchtbecken-Forelle“

Neben umliegenden Restaurants

sind vor allem Privatkunden

Hauptabnehmer der Fische von

Familie Hubl, die pro 100 Gramm

1,80 Euro kosten. „Wir müssten

viel mehr verlangen, aber gegen

die 99-Cent-Forelle aus dem

künstlichen Zuchtbecken haben

wir keine Chance.“ Strandbadbesucher

nutzen jedenfalls gerne

die Gelegenheit, einen frischen

Fisch vom morgendlichen Fang

für das bevorstehende Mittagoder

Abendessen mitzunehmen.

Ein wahres Schmankerl, und gewissermaßen

auch Geheimtipp,

sind die hauseigenen Räucher-

Renken von Familie Hubl, die es

meistens jeden Samstag für 7,50

Euro zu kaufen – oder für 9,50

Euro mit Meerrettichsahne und

frischem Bauernbrot direkt vor

Ort zu verköstigen gibt. Doch bis

dahin stehen für Thomas Hubl

noch drei weitere Fangtage und

jede Menge Kundentermine in

Rückwärts einparken: In diesem

Bootshaus befinden sich Bootsgarage

und Fischkammerl, wo die

Renken verarbeitet werden.

Sachen Versicherung bevor. Während

Mutter Waltraud den letzten

Teil der Fische vakuumiert und ins

Gefrierfach legt, Vater Helmut den

größten Teil der „Beute“ mit seinem

Geländewagen an die „Großkunden“

fährt, ist Thomas Hubl

bereits auf dem Weg zum ersten

Versicherungs-Kundentermin. In

der Aktentasche diesmal mit dabei:

Die märchenhafte Geschichte

vom Fang seines Lebens.

js

Spannender Moment: Thomas Hubl und Mutter Waltraud

wiegen die gefangenen Fische, die dann zum

Teil vakuumiert werden (rechts).

8 | tassilo


Auf der Roten Couch

Ein Pfarrer

der Zeit

Für Axel Piper haben wir die Rote Couch

in die Weilheimer Apostelkirche gestellt —

ein wunderbarer Ort der Stille, den der künftige

Bischof bald schweren Herzens verlassen wird.

Foto: Johann Jilka

september / oktober 2018 | 9


Weilheim | Er ist weltoffen, glücklich

verheiratet, stolzer Vater zweier

Söhne und seit 2003 Leiter des

Dekanatsbezirks Weilheim. Damit

ist Axel Piper so etwas wie der

Häuptling aller hiesigen Evangelischen.

Genaugenommen umfasst

sein Zuständigkeitsbereich 16 Kirchengemeinden

mit 53 000 Mitgliedern

– von Berg bis Kaufbeuren,

von Penzberg und Mittenwald

bis Landsberg und Kaufering. Weil

sein Vater beruflich viel unterwegs

ist, kommt er schon als Kind und

Schüler viel herum: Mit drei Jahren

nach München, kurz darauf nach

Lindau, wo er als Vorstopper im

Fußballverein und Skipper auf Segel-Regatten

weniger die Schulzeit,

dafür umso mehr die Freizeit in

vollen Zügen genießt. Nach Abitur

und Grundwehrdienst studiert er

weder Medizin noch Lehramt, sondern

entscheidet sich für Theologie.

Wir haben den heute 59-jährigen

Dekan, Pfarrer, Rundfunkprediger

und „Auf ein Wort“-Autor unter

anderem gefragt: Warum er sich für

den Beruf des Pfarrers entschieden

hat? Was er von der Ehelosigkeit

der Katholischen hält? Wie wichtig

ihm christlicher Glaube in einer immer

unstrukturierteren, virtuelleren

Welt ist? Und warum er ab Januar

2019 Augsburger Regionalbischof

wird?

Herr Piper, warum sind Sie Pfarrer

geworden?

Ich wollte schon immer was mit

Menschen machen und habe mir

überlegt, Lehramt, Medizin oder

Theologie zu studieren. Letztlich

habe ich mich für Theologie entschieden,

weil mich schon als junger

Mensch die Gottesfrage brennend

interessierte. Gibt es Gott?

Wer ist Gott? Auch die Geschichte

der Kirche finde ich sehr spannend,

weshalb ich meinen damals eingeschlagenen

Weg bis heute nicht

bereue.

Sie sind evangelischer Pfarrer, verheiratet

und stolzer Vater zweier

Söhne. Was halten Sie vom Zölibat in

der katholischen Kirche?

Freiwillige Ehelosigkeit ist völlig

in Ordnung. Erzwungene dagegen

verstehe ich überhaupt nicht, halte

ich für höchst inhuman und einer

Kirche nicht würdig. Verliebt sein,

heiraten, Kinder bekommen, Kinder

großziehen, das ist was absolut

Wesentliches, ohne das mein Leben

wesentlich ärmer wäre. Und auch

für meinen Beruf ist die Lebenserfahrung

„Familie“ sehr wichtig. Ein

Leben zum Beispiel mit pubertären

Kindern kann ich natürlich auch in

Büchern nachlesen. Aber in der

Realität ist das nochmals ganz was

anderes.

Worin unterscheidet sich der evangelische

Glaube vom katholischen

noch?

Paar deutliche Unterschiede gibt es

schon. Nicht so sehr in den theologischen

Punkten, aber in der

Praxis. Unsere evangelische Kirche

ist vollkommen demokratisch. In

allen wichtigen Gremien haben bei

uns die Ehrenamtlichen die Mehrheit.

Es gibt Kirchengemeinde und

Kirchenvorstand, worin der Pfarrer

nur eine Stimme hat. Ebenso

in der nächsthöheren Stufe, dem

Dekanatsausschuss und in der Dekanatssynode,

wo ebenfalls nie ein

einzelner Pfarrer die Stimmgewalt

hat. Heißt: Wenn ich in meiner

Funktion als Dekan oder Pfarrer

eine Idee habe, die die anderen

schlecht finden, habe ich keine

Chance, sie umzusetzen. Das ist

bei uns auch auf Landesebene so.

Wir haben den Landesbischof, das

Sagen aber hat die Landessynode –

Demokratie pur. Wenn allerdings

der katholische Bischof etwas sagt,

hätte der katholische Pfarrer dem

zu gehorchen, weil er dem Bischof

Gehorsam geschworen hat.

Zum Beispiel?

Fragen wie „homosexuelle Paare

segnen“? Das wird bei uns oft über

viele Sitzungen hinweg ausgiebig

diskutiert, weil im Grunde jeder

eine andere Meinung hat. Bei den

Katholischen wird das von oben gesagt,

dann ist es halt so. Das ist zwar

oft einfacher, aber das „gemeinsam

um Lösungen ringen“, so kompliziert

und anstrengend es manchmal

sein mag, ist definitiv die richtige

Lösung. Außerdem gibt es bei uns

in allen Etagen Frauen. Bischöfinnen,

Pfarrerinnen. Das ist für uns

eine riesige Bereicherung und zeitlich

betrachtet das absolut Richtige.

Schätzen Sie an der katholischen Kirche

denn gar nichts?

Eine ganze Menge! Was ich an den

Katholischen sehr schätze: Sie haben

einen wunderschönen und

wichtigen Fundus an Tradition. Ich

bewundere, wie dieser auch durchgehalten

wird wie zum Beispiel die

Feierlichkeiten an hochheiligen Feiertagen,

meist mit Trachtenverein

und Musikkapelle. Das macht schon

was her. In einigen dieser Punkte

haben wir auch viel übernommen.

Wo wir Evangelischen glaube ich

stärker sind und uns auch leichter

tun: Uns mit der Welt, der Gegenwart

auseinanderzusetzen. Wir

stehen einfach anders im Leben als

manche katholische Pfarrer.

Entspanntes Gespräch im Gotteshaus: Axel Piper mit

„tassilo“-Redakteur Johannes Schelle.

Ob evangelisch oder katholisch: Wie

wichtig sind christliche Werte in einer

immer stressigeren, unstrukturierteren

und virtuelleren Zeit?

An dieser Stelle müssen wir uns

erstmal die Frage stellen: Was hat

der christliche Glaube heute für

einen Wert? Ich sage: Wenn wir

allein das Gebot „du sollst deinen

Nächsten lieben wie dich selbst“

befolgen würden, gäbe es nicht

nur keinen Krieg, sondern auch

wesentlich weniger Stress. Wenn

die Menschen, vor allem junge

Menschen, bisschen auf sich achten

würden und hinterfragen, was

tut mir denn gut, dann wäre die

Sprache sicherlich eine andere.

Ich möchte beispielsweise nicht so

beschimpft werden wie Trump es

teilweise gegenüber anderen Politikern

tut, oder wie politische Parteien

sich gegenseitig beschimpfen.

Allein daran merkt man: Es

läuft einiges schief in unserer Gesellschaft.

Ein respektvollerer Umgang

mit den Mitmenschen wäre

wünschenswert. Auch per Mail,

WhatsApp oder Facebook.

Sind wir zu egoistisch?

Ja. Und zu unbarmherzig.

Trifft das auch auf die Menschen im

Weilheimer Raum zu?

In Sachen Umgang im Streit, in

Sachfragen oder in der Politik definitiv.

Allein in welchem Ton das

mittlerweile geschieht in zum Beispiel

Kindergärten unter Eltern –

der Ton ist rauer und respektloser

geworden. Speziell die E-Mail-

Kultur hat hier vieles verändert. Bei

Beschwerden wird nicht mehr der

persönliche Vier-Augenkontakt gesucht,

um ein Problem sachlich lösen

zu können, sondern erstmal per

Mail ordentlich draufgehauen, und

damit ja alle davon mitbekommen,

werden alle anderen in CC gesetzt.

Blicken Sie momentan mit Sorge auf

unsere gesamtgesellschaftliche Entwicklung?

Schon. Aber ich halte die Situation

nicht für aussichtslos. Wir sollten

lernen, wieder über unsere Ängste

zu sprechen. Wie geht’s mit Wohlstand

weiter? Mit der öffentlichen

Sicherheit? Ich kenne viele Menschen,

auch im engeren Umfeld,

die sich darüber Sorgen machen.

Umso wichtiger, dass wir wieder

reflektierter mit Problemen umgehen

und nicht einfach oberflächlich

agieren wie „braunes Gesocks“

oder „linke Chaoten“. Wir müssen

hinterfragen: Warum bekommt die

AfD so viel Zuspruch – auch von

gut gebildeten, fest im Leben stehenden

Menschen. Hinschauen,

differenzieren statt pauschalisieren.

Das trifft auch auf den Islam zu. Der

kann nämlich eine sehr schöne und

behutsame Religion sein. Es kommt

eben darauf an, welche Sure ich

zitiere.

Sie sind seit 2003 Leiter des Dekanatsbezirks

Weilheim – ein sehr großes

Gebiet.

Es umfasst mit Weilheim-Schongau

und Garmisch-Partenkirchen

zwei komplette Landkreise sowie

zu Teilen die Landkreise Starnberg

und Landsberg. Also von Berg

über Penzberg bis Mittenwald, von

Steingaden nach Kaufering und

Landsberg. Insgesamt betreut das

Dekanat Weilheim 16 Gemeinden

und 53 000 Mitglieder.

Wow. Wie behalten Sie den Überblick?

Ich kenne selbstverständlich alle

Pfarrer, Diakone und Religionspä-

10 | tassilo


dagogen sowie Kirchenvorstände

persönlich. Das ist sozusagen die

Klammer des Bezirks, die ich auch

kennen muss. Darüber hinaus

kenne ich die Kirchenmusiker und

die Menschen, die bei uns ehrenamtlich

sehr aktiv sind. Außerdem

gibt es regelmäßige Treffen zum

Austausch, die immer aus einem

bestimmten Thema sowie einem

Geschäftsteil bestehen. Geschäftlich

geht es häufig um Gesetzesänderungen

wie jüngst um die neue

Datenschutzgrundverordnung, die

uns natürlich auch sehr stark betrifft.

Die Themen dagegen sind

meist gesellschaftspolitisch und

religiös gewählt. Und ganz wichtig

bei den Treffen: Eine lange Pause,

damit sich die Pfarrer, die sich

sonst wenig bis gar nicht sehen,

„privat“ unterhalten können. Darüber

hinaus werde ich sehr häufig

zu größeren Veranstaltungen in

den einzelnen Gemeinden eingeladen.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag als Dekanats-Leiter

aus?

Schön ist, dass es keinen normalen

Arbeitstag gibt, es also sehr

abwechslungsreich zugeht. Ich

bekomme täglich sehr viel Post

und E-Mails, weil wir auch so etwas

wie eine Behörde sind. Wenn

eine evangelische Gemeinde zum

Beispiel neu bauen möchte, geht

das immer über uns. Und ich führe

sehr viele persönliche Gespräche,

bin sozusagen Kummerkasten,

Schlichter und Beschwerdestelle

in einem. Häufig sind es natürlich

Gespräche mit unseren Pfarrern,

mit denen man grundverschiedene

Dinge bereden möchte oder muss.

Darüber hinaus sitze ich in mehreren

Gremien. Es geht auch viel

ums Geld, um die Frage, wo und

wie es angelegt wird. In Summe

sind meine Arbeitstage sehr lange.

Tagsüber bin ich überwiegend

im Büro. Termine sind meistens

am Abend, weil in Gremien viele

Ehrenamtler sitzen, die tagsüber

keine Zeit haben.

Sie arbeiten auch nach wie vor als

Pfarrer, halten Gottesdienste in der

Weilheimer Apostelkirche ab.

Das stimmt. Als Pfarrer habe ich

hier in Weilheim sozusagen eine

0,2-Stelle, bin hier also Teil eines

großen Teams und habe deshalb

durchschnittlich nur einmal monatlich

einen Gottesdienst abzuhalten.

Mehr wäre zeitlich auch gar

nicht möglich, weil ich sehr häufig

zu Gottesdiensten in anderen Gemeinden

eingeladen bin – meist zu

besonderen Anlässen, wo ich dann

predige.

Seit 2003 sind Sie nicht nur Dekan,

sondern auch Rundfunkprediger und

„Auf ein Wort“-Autor für den Bayerischen

Rundfunk. Wie kam’s dazu?

Die Redakteure des BR suchen

ständig nach geeigneten Leuten,

sind damals auf mich zugekommen

und ich habe ohne lange zu überlegen

zugesagt. Inzwischen mache

ich das tatsächlich schon seit 15 Jahren.

Wobei wir bayernweit rund 15

evangelische Rundfunkprediger haben.

In einem Jahresplan ist ziemlich

genau festgelegt, wer wann

seine Predigt fertig haben muss.

Die muss exakt 18 200 Zeichen lang

sein. Dann schicke ich meinen Text

den Redakteuren zum Gegenlesen.

Die sind da sehr kritisch, was ich

sehr gut finde, weil sich niemand

sonst so sehr mit meinen Überlegungen

und Sichtweisen auseinandersetzt.

So hinterfragt und

reflektiert man seine Arbeit immer

wieder, was definitiv von Vorteil ist.

Werden Ihre Rundfunkpredigten

auch gehört?

Es ist immer wieder erstaunlich,

wie viel Rückmeldung ich bekomme.

Insbesondere von Radiohörern,

die zum Teil sogar aus einer

ganz anderen Gegend kommen.

Zum Beispiel Urlauber, die während

der Heimfahrt gerade durch

Bayern fahren, zufällig Bayern 1

anhaben und meine Predigt hören.

Die sind oft so begeistert, dass sie

mir per Post Rückmeldung schreiben.

Geben die BR-Redakteure die Predigt-Themen

vor?

An kirchlichen Feiertagen wie beispielsweise

Weihnachten oder Ostern

kommt man thematisch natürlich

nicht vorbei. Ansonsten aber ist

man in Sachen Themen-Wahl und

-Gestaltung frei.

Gesendet wird immer Sonntagvormittag

um 10 Uhr. Live?

Die Aufnahme ist immer am Mittwoch

davor, also nicht live. Die vom

BR haben auch immer eine Ersatzpredigt

zur Hand, falls ich oder

einer meiner Kollegen kurzfristig

krank werden sollte, nicht schreiben

und sprechen kann.

september / oktober 2018 | 11


21. TUTZINGER BRAHMSTAGE

Musik-Festival 14. bis 28. Oktober 2018

Martin Stadtfeld

Klenke Quartett

Andrea Jörg

Julian Riem

Roman Gerber

Goldmund Quartett

Trio Vivente

Elke Heidenreich

www.tutzinger-brahmstage.de

Von hochheiligen Feiertagen abgesehen.

Wo und wie lassen Sie sich

inspirieren?

Ich denke schon lange vor dem

Aufnahme-Termin darüber nach,

was passende Themen sein könnten,

damit ich hinterher keinen

allzu großen Druck verspüre. Ich

schaue, was mir auffallendes

draußen im Alltag über den Weg

läuft und sortiere immer wieder

meine Gedanken. Dann setze ich

mich vor das berühmte weiße Blatt

Papier ...

Oft kommen mir Ideen, wenn es

weniger stressig ist. Zum Beispiel

an einem freien Tag beim Mountainbiken.

Noch schwieriger als

die Rundfunkpredigten sind die

Texte für „Auf ein Wort“, wo in

gut einer Minute inhaltlich sehr

viel reingepackt werden muss. Von

irren Geschichten aus dem „echten“

Leben von Bekannten bis hin

zu genialen Werbeplakaten – die

Themenquellen sind da wirklich

grundverschieden. Wichtig ist mir

nur, dass die Themen zeitgemäß

und realistisch sind. Und meine

Frau nochmals drüberliest. Sie gibt

mir stets sehr ehrliches Feedback –

auch mal: zu theologisch, zu unverständlich!

Schon immer talentiert im Sprechen

und Schreiben gewesen?

Man muss für diesen Job vor allem

Affinität zum Lesen haben. In

Deutsch habe ich mir auch immer

leichtgetan, was sicherlich ein großer

Vorteil ist.

Ob Gottesdienst, Grußwort bei Veranstaltungen

oder Rundfunkaufnahmen.

Wie nervös sind sie?

Immer mal wieder leicht. Bei Gottesdiensten

in Weilheim zum Beispiel,

obwohl ich die Menschen

kenne und weiß, dass bei einem

Versprecher niemand was sagen

würde. Sobald es allerdings losgeht,

ist jegliche Form von Aufregung

weg. Aber bis dahin, so fünf

bis zehn Minuten vorher, brauche

ich absolute Ruhe.

Und beim BR?

Da es nicht live gesendet wird, ist

der große Druck schon mal weg.

Die Redakteure sagen halt immer,

dass es zu schnell, zu langsam,

nicht richtig oder komplett falsch

betont war. Das kann manchmal

nervig sein, weil man schwierige

Sätze oder Passagen, über die man

froh ist, sie vermeintlich geschafft

zu haben, oft drei- oder viermal

sprechen muss. Aber letztlich dauert

die Aufnahme einer Rundfunkpredigt

rund eineinhalb Stunden,

was voll in Ordnung ist.

Was möchten Sie den Menschen im

Rahmen Ihrer Predigten mit auf den

Weg geben?

Erstmal ist mir wichtig, einen Gedanken

zu finden, der sich wie ein

roter Faden durch den Gottesdienst

zieht. Mein Anspruch ist, dass die

Menschen begreifen, was ich ihnen

sagen möchte. Meine Predigten sollen

aktuell sein, sollen immer mit

dem hier und heute zu tun haben

und bei allen Menschen verständlich

ankommen. Deshalb schreibe

ich meine Predigten grundsätzlich

komplett selbst. Nur so kann ich

mich mit den Worten zu 100 Prozent

identifizieren.

Ein Gottesdienst besteht nicht nur aus

einer Predigt. Welche Punkte sind Ihnen

in Sachen Gestaltung außerdem

besonders wichtig?

Die Musik. Lieder, die die Leute

kennen, die alle gemeinsam singen

können. Obwohl ich zugegeben

selbst sehr froh bin, wenn unsere

Kantorin den Introitus singt, weil

ich nicht wirklich begabt darin bin,

es ziemlich schräg klingen kann.

Wie gut werden Gottesdienste der

evangelischen Gemeinden besucht?

In Weilheim haben wir Glück, speziell

in kleineren Orten jedoch sehr zu

kämpfen – da sind es zum Teil sehr

wenige Besucher. Da stellen wir uns

natürlich die Frage: Woran liegt’s?

An der Uhrzeit der Gottesdienste,

weil junge Leute, die Samstagabend

erst gegen 23 Uhr losziehen, Sonntagvormittag

um 10 Uhr noch pennen?

Am Gottesdienst selbst, weil er

schlichtweg viele Menschen in einer

sich ständig veränderten Welt nicht

mehr anspricht? Hinzu kommt, dass

der Sonntag bei vielen Familientag

ist und gerade hier in der herrlichen

Gegend für Unternehmungen genutzt

wird. Positiv auffallend ist beispielsweise,

dass Berggottesdienste

in Garmisch oder Mittenwald extrem

gut angenommen werden. Da

kann man die Leute nochmals ganz

anders ansprechen, weil sie stehen

bleiben, sich hinsetzten, zuhören,

und hinterher sagen: es war toll.

Dinge, die sie in der Kirche nicht

machen. Das liegt sicherlich daran,

dass ein Berggottesdienst ein bisschen

wie Urlaub ist, die Menschen

draußen in der Natur offener und

entspannter sind.

Das heißt?

Die Aufgabe von uns als Kirche ist,

die Leute dort anzusprechen, wo sie

gerne sind und sich wohl fühlen.

Nur zu sagen, sie müssen am Sonntag

um 10 Uhr in den Gottesdienst

gehen, der wie immer nach Agenda

Eins gefeiert wird, ist zu wenig.

Speziell auf junge Menschen bezogen:

Warum wenden Sie sich immer

stärker vom Glauben ab?

Finde ich gar nicht. Sie wenden sich

vielleicht von der herkömmlichen

Form des Glaubens ab, indem sie

nicht in die Kirche gehen. Aber allein

am Beispiel Libi, die Insel auf

dem Staffelsee, zeigt, dass junge

Menschen sehr wohl gläubig sind.

1 500 junge Menschen fahren dort

jährlich hin. Das ist irre. Natürlich,

weil es dort landschaftlich wunderschön,

die Veranstaltung an sich

ein tolles Event ist, man feiern und

super Urlaub machen kann. Es hat

aber auch was mit Spiritualität und

Glaube zu tun. Das gefällt den jungen

Menschen.

Wie wichtig ist Glaube für junge

Menschen generell?

12 | tassilo


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Versteht es, Leute zu begeistern: Axel Piper (re.) ist ein sehr weltoffener

und zeitgemäßer Pfarrer, Dekan und baldiger Bischof.

Enorm wichtig. Ich glaube, dass

sich gerade pubertierende Menschen

sehr viele Gedanken machen.

Wer bin ich? Wo gehöre ich

hin? Wie sehen mich die anderen?

Das sind im Grunde auch religiöse

Fragen. Wenn wir den jungen Menschen

dann zeigen, dass sie wertvoll

und wichtig sind, weil jeder

von ihnen besonders ist und etwas

richtig gut kann, und sie so Selbstvertrauen

bekommen und dadurch

lernen, mit ihrem Leben zurechtzukommen,

dann ist das für mich

Religion – und unsere Aufgabe als

Pfarrer erfüllt.

Aber wo geben Sie den jungen Menschen

eine Richtung vor, wenn Sie –

von Libi abgesehen – nicht im Gottesdienst

anzutreffen sind?

Wir organisieren neben dem großen

Treffen auf der Staffelsee-Insel

Libi viele weitere Freizeiten. Es gibt

im Dekanat die Straßenmusik, gemeinsames

Segeln und unser stets

gut gefülltes Jugendhaus. Wir organisieren

also immer wieder Veranstaltungen

für Jugendliche, bei denen

sie sich über Gott und die Welt

und über Religionen austauschen

können. Darüber hinaus findet

auch in jeder einzelnen Gemeinde

Jugendarbeit statt, die wiederum

in der Dekanats-Stelle in Weilheim

eine zentrale Anlaufstelle für diverse

Fragen und Anliegen findet – das

Jugendwerk.

Für die Jugend wird also viel getan.

Was hat das Dekanat Weilheim für

Erwachsene zu bieten?

Ein Bildungswerk mit zwei Säulen:

Einmal interne Aus- und Fortbildungen

für Menschen, die bei uns

arbeiten, zum Beispiel als Sekretärin

oder Erzieherin. Und einmal

Crashkurse, in denen Fragen wie

„Was ist eigentlich Glaube?“ thematisiert

werden. Zudem gibt es

diverse Vorträge mit namhaften

Referenten zu religiösen und gesellschaftsrelevanten

Themen.

Im Dekanat gibt es auch Beratungsstellen.

Richtig. Im Grunde für alles, was

mit Familie, Sozialem, Asylthemen,

Ehe und Erziehung zu tun hat.

Ist mit all diesen Angeboten das

Dekanat Weilheim gut genug aufgestellt?

Ja und nein. Ich finde schon, dass

wir viel machen und auf dem richtigen

Weg sind. Wir dürfen aber

nicht aufhören uns Gedanken zu

machen. Wo sind die Menschen,

die wir brauchen? Wo sind die, denen

wir etwas sagen können und

möchten? Und in welcher Situation

befinden sich die Menschen, die

wir für unseren Glauben gewinnen

können und wollen? Der Sonntagsgottesdienst

allein reicht bei weitem

nicht aus für eine starke, evangelische

Glaubensgemeinschaft.

Wir müssen über die Kirchenmauer

hinaus, die Menschen dort abholen,

wo sie am liebsten sind.

Haben Sie für „das Abholen der

Menschen“ genug Personal?

Man spürt schon, dass unsere

Pfarrer unglaublich viel arbeiten

müssen. Vor allem die Bürokratie

ist enorm und wird auch immer

mehr, weshalb viele von uns überlastet

sind. Ein weiteres Problem:

Das sterbende Ehrenamt. Wir sind

einerseits äußerst dankbar um ehrenamtliche

Helfer, ohne die wir

definitiv einpacken können. Gleichzeitig

müssen wir aber schauen,

dass neue freiwillige Helfer nachkommen.

Das geht nur, indem wir

kritisch hinterfragen: Was ist wirklich

attraktiv an Ehrenamtsarbeit?

Viel Arbeit trifft auch auf Sie als

Dekanatsleiter, Pfarrer, Rundfunkprediger

und Autor in besonderem

Maße zu. Wie erholen Sie sich vom

Alltagsstress?

Ich freue mich sehr, wenn ich mal

frei habe. Normalerweise an einem

Tag die Woche. Enorm wichtig

ist für mich dann der Kontakt

zur Familie. Und ich bewege mich

gern. Rennradeln, Mountainbiken,

Schwimmen oder Segeln. Und einmal

im Jahr, das hat inzwischen

Tradition, bin ich mit meinen Söhnen

ein paar Tage Mountainbiken.

Und nicht zu vergessen: Der klassische

Sommerurlaub über rund

zwei Wochen, den ich mit meiner

Frau meistens in Italien verbringe.

Heuer zum letzten Mal als Weilheimer

Dekan. Seit Anfang August steht

nämlich fest: Axel Piper wird ab Januar

2019 Augsburger Regionalbischof.

Wie kam’s dazu?

Ich bin auf die Stelle angesprochen

worden. Nach langem und reiflichem

Überlegen, habe ich mich

beworben. Der „Berufungsausschuss“

hat mich dann unter mehreren

Bewerbern gewählt. Uns fällt

der Abschied aus Weilheim sehr

schwer. Umgekehrt ist es reizvoll,

Kirche, wie ich sie mir vorstelle,

auch noch mal auf einer anderen

Ebene mitzugestalten.

Was möchten Sie in dieser Funktion

bewirken?

Ich möchte auch in meiner neuen

Funktion mithelfen, dass Ehrenund

Hauptamtliche in unserer Kirche

gerne und motiviert arbeiten

können. Mir ist wichtig, dass unsere

Kirche attraktiv und offen ist

und gerade auch die Menschen im

Blick behält, die mit Kirche nicht

(mehr) viel anfangen können. Und

ich meine, dass Kirche immer auch

eine diakonische Kirche sein muss.

Heißt für die Zukunft?

Es wird im Dekanat sicherlich

Schwerpunkt-Kirchen und –Gemeinden

geben. Vielleicht am

Starnberger See eine Kirche mit

einem Pfarrer, der sich auf Hochzeiten

spezialisiert.

Der Glaube als reines Geschäftsmodell?

Nein. Ich meine damit wie schon

erwähnt, dass wir schlichtweg

näher an den Bedürfnissen der

Menschen sein sollten. Wir sollten

uns freuen, wenn ein junges

Paar kirchlich heiraten möchte

und nicht sagen: Die Traumhochzeit

am Starnberger See geht über

unsere Gemeinde nicht. Zu vielen

Menschen in unterschiedlichen Altersgruppen

und aus unterschiedlichen

sozialen Schichten haben

wir als Evangelische den Kontakt

verloren. Deshalb müssen wir uns

bemühen, dass Kirche attraktiver

wird. Mehr Hausbesuche, weniger

Bürokratie.

Das wird sich auch Ihr Nachfolger

als Dekan in Weilheim wünschen.

Steht der bereits fest?

Der Nachfolger, oder die Nachfolgerin,

steht noch nicht fest. Die

Stelle wird ausgeschrieben, dann

haben der Kirchenvorstand und

der Dekanatsausschuss das Wahlrecht.

js

september / oktober 2018 | 13

Schlafen mit

Wohlgefühl

Das sagen die unabhängigen

Therapeuten und Rückenexperten

des IGR über das biologische

Schlafsystem von ProNatura:

Das biologische Schlafsystem

von ProNatura


für den Rücken










gewichte



Zirbenholzbett

86956 Schongau, Weinstraße 3–5

Tel. 08861-2695

www.pronatura-voelk.de


Do. und Fr. 10 - 12 und 14 - 18 Uhr

mit nach Terminvereinbarung


Polling und sein Wein

Historie als Triebfeder

Familie Adams

Augustiner-Biergarten

– bei guter Witterung ganzjährig geöffnet!

Schulanfang am 12.09.2018

Alle Erstklässler die bei uns feiern

erhalten ein kleines Präsent!

Bitte „Schulanfang“ angeben bei der Reservierung.


WOCHEN 25.8. - 29.9.

Kirchweih-Gans- & Enten-Essen

Sa,20.10. - Mo,22.10.2018

-

in allen Monaten mit „r“ immer

am letzten Samstag um 11 Uhr!

Durchgehend warme

Küche 11-22 Uhr!

- kein Ruhetag -

Polling | „Wir trinken halt selber

gern mal ein Glaserl Wein“, sagt

Franz Vielhuber. Dabei ist es keineswegs

ausschließlich dem Genuss

geschuldet, dass das Thema

Wein im Klosterdorf Polling Anfang

dieses Jahrtausends groß aufkam.

„Vielmehr sind die historischen

Wurzeln unsere Triebfeder, bereiten

uns Freude“, erklärt Franz Vielhuber,

Mitbegründer, Gesellschafter

und Geschäftsführer bei der Pollinger

Wein GbR. Bei einem Ausflug

nach Südtirol ist er in Meran

auf einen Pollinger Hof gestoßen.

Intensive Recherchen ergaben –

Vielhuber hatte unter anderem

Nachforschungen im Bayerischen

Staatsarchiv angestellt und Ende

der 1990er Jahre gar einen südtiroler

Heimatforscher eingeschaltet –

dass der Hof einst dem Kloster gehörte.

Mangels geeigneter Standortverhältnisse

im rauen Voralpenklima

war man ins sonnigere

Südtirol ausgewichen. Seit dem 12.

Jahrhundert, und letztlich bis 1803,

erzeugte das klösterliche Weingütl

in Untermais/Meran den begehrten

Rebensaft.

Historischer

Weintransport

Die Pollinger „Weinerer“, wie sie

sich selbst nennen, pflegen bereits

seit 2002 eine Weinfreundschaft

zwischen Polling und Meran. Geboren

wurde die Idee, die alte

Weintradition des Klosters wieder

aufleben zu lassen, bei den Vorbereitungen

zum Jubiläumsjahr 2003

anlässlich der 1250-Jahr-Feier zur

Gründung des Klosters. Zehn Männer,

die später auch Gesellschafter

der Pollinger Wein GbR wurden,

kümmerten sich im Zuge der Festlichkeiten

um einen historischen

Weintransport. In fünf Tagen brachten

sie ein Jubiläumsfass in historischen

Gewändern gekleidet und

mit Pferdegespann von Meran nach

Polling – ihr Beitrag zum Jubiläum.

Zunächst als einzigartige Aktion

gedacht, haben die „Weinerer“ die

Rechnung ohne die – im positiven

Sinne – trinkfreudigen Pollinger

Bürger gemacht. „Sie wollten nicht

mehr aufhören, hatten einen gehörigen

Durst“, erinnert sich Manfred

Adams Gastro oHG · Unterauer Str. 1 · 82444 Schlehdorf

Tel. 0 88 51-4 84 · info@fischerwirt.bayern · www.fischerwirt.bayern

2003 brachten die Pollinger „Weinerer“

den „Jubiläums-Wein“ mit Pferdegespann

von Meran ins Klosterdorf.

14 | tassilo


Manfred Gabriel (li.) und Franz Vielhuber stoßen im Weinkeller des Rathauses

vor einem Bild des historischen Weintransports an.

Gabriel, ebenfalls Mitbegründer

und Gesellschafter, mit einem Grinsen.

„Wir mussten also weitermachen,

auch wenn der historische

Transport nicht mehr zu toppen

war, der war grandios“, schwärmt

Gabriel noch heute.

Mittlerweile lädt die Wein GbR alle

Weinfreude einmal im Monat, an

jedem zweiten Mittwoch, zu ihrem

beliebten Dämmerschoppen ein.

Dabei wird in entspannter Atmosphäre,

entweder im schmucken

Weinkeller des Rathauses oder bei

sommerlichen Temperaturen im

Garten, die eine oder andere Flasche

verköstigt. Daneben begleiten

sie mit ihren Pollinger Tropfen immer

wieder Veranstaltungen, wie

etwa eine Tagung von Stargeigerin

Ann-Sophie Mutter und ihrer

Stiftung. Auch einzelne Abende

bei den bekannten Pollinger Tagen

alter und neuer Musik sowie

natürlich Hochzeits- und Geburtstagsfeiern

gestalten sie regelmäßig

mit. „Neuerdings auch Taufen“,

freut sich Vielhuber über den

Wein-Geschmack seiner Pollinger

Mitbürger.

Das Weingut auf dem Pollinger Hof

gibt es heutzutage nicht mehr. Die

„Weinerer“ beziehen ihr Sortiment

daher aus verschiedenen Lagen

der ehemaligen Klosterweine.

Von Algund, Dorf Tirol, Schenna,

Tscherns, Marling, Meran, Lana,

Riffian, Kuens, dem Vinschgau und

Gries bei Bozen. Dafür arbeiten sie

mit der Kellerei Meran Burggräfler

in Marling zusammen, entstanden

aus einer Fusion der Kellergenossenschaften

Burggräfler und Meran,

die einen Großteil der ehemaligen

klösterlichen Rebflächen

erfasste.

Expertenwissen

als Bonus

„Wir waren am Anfang relativ unbeleckt

in Sachen Wein“, sagen

Vielhuber und Gabriel unisono.

Das hat sich längst geändert, „der

Gaumen hat sich entwickelt, die

Expertise ist gestiegen“. Ein Bonus,

schließlich ist der eigentliche

Auftrag: „Die Weinkultur nach Polling

zu bringen.“ Wichtig sei die

Tradition, die Geschichte. Dass sie

mittlerweile wissen, welcher Wein

zu welchem Essen oder in welche

Jahreszeit passt, „ist natürlich auch

nicht schlecht“, so Vielhuber. Zunächst

plante die Wein GbR zwei

Weine zu vertreiben, mittlerweile

haben sie 20 im Angebot. Der

günstigste, ein Burggräfler Rotwein,

kostet 4,80 Euro die Flasche,

die Selektionsweine Merlot-Freiherr,

Lagrein-Segen und Blauburg-

Zeno sind mit 18 Euro die teuersten

im Sortiment. Bewusst zählen sie

nicht zum ganz hohen Wein-Preissegment,

welches nach oben hin

bekanntlich kaum Grenzen zu haben

scheint. Dennoch sind einige

der Pollinger Weine mit begehrten

Auszeichnungen dekoriert. „Wir

müssen keine Rekorde erzielen,

daran sind wir gar nicht interessiert“,

sagt Franz Vielhuber über

die wirtschaftliche Seite ihres Hobbys.

Auch deshalb fließt der Erlös

aus dem Weinverkauf – samstags

von 9 bis 12 Uhr im Rathauskeller

– jedes Jahr ohne Umwege in

ein Projekt eines Vereins oder

einer Einrichtung aus Polling.

So unterstützten die „Weinerer“

etwa den Kauf der neuen

Kirchenorgel, das Hospiz

oder Kindergärten. Mit

dem Jahreserlös von 2017

spendierten sie erst kürzlich

dem Sportverein für ihr

neues Vereinsheim die Ausstattung

in Form von Stühlen

und Tischen.

Weinbruderschaft

neben der GbR

Da es im Laufe der Zeit immer

mehr Pollinger Weinfreunde wurden,

ist neben der GbR die Weinbruderschaft

entstanden. „Eine Art

Pollinger Wein-Fanclub, wenn man

so will“, sagt Franz Vielhuber. Auch

die Bruderschaft mit inzwischen

rund 100 Mitgliedern organisiert

regelmäßige Weinabende, Ausflüge

und ähnliches. „Mal wieder

ein Weinfest wäre nicht schlecht“,

wünscht sich Franz Vielhuber für

die Zukunft und ergänzt: „Früher

haben wir alle zwei Jahre eins ausgerichtet.

Jetzt müssten das aber

Jüngere übernehmen.“ Der Zahn

der Zeit nagt, das merken auch

die „Weinerer“ deutlich – da hilft

nicht mal der Rebensaft. Geeigneten

Nachwuchs für die GbR zu

rekrutieren sei gar nicht so leicht,

wenngleich sich die Altgedienten

aktuell über drei neue Gesellschafter

freuen können.

Vielhuber, Gabriel und ihre Kollegen

sind längst vom Wein-Virus

infiziert, fahren in regelmäßigen

Abständen selbst nach Südtirol

und holen den Wein aus ihrer Kellerei

des Vertrauens. Nicht mehr

mit Pferdegespann, sondern im

motorisierten Pkw samt Anhänger.

Längst sind durch die zahlreichen

Besuche gute Freundschaften

entstanden. Gerade deshalb verbringen

die „Weinerer“ auch ihre

Urlaube gerne in Südtirol. Erst

kürzlich waren Franz Vielhuber

und Manfred Gabriel in kurzem

Abstand wieder in Meran. Im Hotel

„Pollinger“ – wie sollte es auch

anders sein.

tis

september / oktober 2018 | 15


Naturschutz-Aktion des Eglfinger Gartenbauvereins

Für jeden Schulanfänger

einen Baum

Eglfing | Seit Jahren haben die Eglfinger

ein Gespür für Haus- und

Obstbäume. Zur 1200-Jahrfeier im

Jahr 2007 wurde beispielsweise

eine Pflanzaktion mit 1 200 Bäumen

und Sträuchern durchgeführt.

Darüber hinaus gibt es einige

Landwirte, die ihre Höfe vorbildlich

mit einem schönen Obstanger

oder einer Hecke angelegt haben.

Regelrecht außergewöhnlich ist

jedoch dieser Brauch zur Einschulung:

Jedes Kind, das in Eglfing das

erste Mal zur Schule geht, bekommt

neben der klassischen Schultüte

einen eigenen Baum. Unterstützt

wird das Projekt finanziell von einer

hiesigen Firma, fachlich vom

örtlichen Verein für Gartenbau

und Landespflege, der in Eglfing

generell sehr aktiv ist. Denn allein

für die Schulbaumaktion bedarf es

einen enormen Zeitaufwand, da

die künftigen ABC-Schützen bereits

in den Sommermonaten ausfindig

gemacht werden müssen. „Wir geben

uns große Mühe, damit wir ja

kein Kind übersehen“, erzählt Vereinsvorsitzender

Christian Mack.

Neben der normalen Grundschule

werden auch die Schulstarter an

Montessori-, Förder- oder sonstigen

Schulen berücksichtigt –

schließlich wissen die Kinder um

den Brauch und warten schon so

aufgeregt wie sehnsüchtig auf

diesen Gutschein für einen Baum

ihrer Wahl, der ihnen rechtzeitig

zum ersten Schultag ins Elternhaus

flattern sollte.

Schulbaumaktion endet

oft in Gartenberatung

In den Wochen danach haben

Christian Mack und Baumwart

Georg Nagl viel zu tun: Sie besuchen

jede Familie, geben Ratschläge

zur Baumauswahl oder

suchen einen passenden Standort.

„Man muss die Leute beraten,

ihnen sagen, was auf ihr

Grundstück am besten für ein

Baum passt“, so Georg Nagl, der

von „teilweise kompletten Gartenberatungen“

spricht, bis endlich

der richtige Baum gefunden

wurde.

Auch für Familien, die in Miete

wohnen, finden Nagl und Mack

eine Lösung: Ein Säulenapfel

kann auf dem Balkon gedeihen,

ein Weinstock passt an jede Hauswand

und darüber hinaus gibt es

einen gemeindlichen Krautacker,

der allerdings schon sehr intensiv

bepflanzt wurde. „Da geht leider

nichts mehr, der ist voll“, weiß

Baumwart Nagl, der sich an dieser

Stelle einen neuen Obstanger von

Seiten der Gemeinde wünschen

würde.

Mehr als 100

ume gepflanzt

Seit 2009 macht der Gartenbauverein

diese Aktion und hat bei

zehn bis 20 Schulanfängern jedes

Jahr inzwischen weit mehr als

100 Bäume gepflanzt. Die Kinder

dürfen aus einer ganzen Liste an

umen aussuchen, auch wenn

die Organisatoren bei ihren Beratungen

den Schwerpunkt auf

Obst- und Nussbäume legen, gerne

auch alte Sorten. Im Oktober

wird dann eine Sammelbestellung

inklusive Wühlmauskorb und

Zubehör getätigt. Die Kosten von

durchschnittlich 50 Euro pro Baum

übernimmt die Eglfinger Firma

Convotherm, deren Verantwortlichen

ein gesundes Dorfklima sehr

am Herzen liegt.

„Außerdem gehört in jeden Garten

ein schöner Apfelbaum“, sagt

Gartenbauvorsitzender Mack, der

selbst den historischen Freskenhof

mit großem Naturgarten besitzt.

Mit der Schulbaumaktion gewinnt

er nicht nur die Herzen der Kin-

Bei einer Schaupflanzung erhalten

die Eltern wertvolle Tipps, was es

zu beachten gilt.

16 | tassilo


Viele Infos zu heimischen Obstbäumen werden an die Familien im Rahmen

der Aktion weitergegeben.

der, die stolz auf ihren Baum sind,

sondern erreicht auch das Ziel,

dass diese sich nachhaltig darum

kümmern. Denn in einer für die

Region fremden Thuja sitzen gerade

mal ein bis zwei Nützlinge,

während sich auf einem Apfelbaum

mindestens 40 tummeln.

Das musste man oft intensiv mit

den Leuten diskutieren, jetzt ist

das Insektensterben und der Klimawandel

in aller Munde“, stellt

Christian Mack fest. Es gab Zeiten,

da waren Obstbäume unersetzbare

Ernährungsgrundlage – davon

ist man heute weit entfernt. Doch

das Bewusstsein für regionale

Produkte sieht Mack wieder am

wachsen. „Und wie schön ist es

bitte, wenn ein Apfelbaum im eigenen

Garten steht?“ Außerdem

bringe ein Hausbaum Schatten,

und damit kühle und gute Luft.

„Als Bio-Imker liegt mir das ohnehin“,

nennt Georg Nagl einen

weiteren wichtigen Grund, warum

er sich jedes Jahr für die Pflanzaktion

engagiert. Bevor der Winter

kommt, wird im Rahmen einer

Schaupflanzung gezeigt, wie es

geht. Dann dürfen die „Gartenfreunde

der Zukunft“ selbst den

Baum gemeinsam mit ihren Eltern

einsetzen.

Viele grüne

Aktionen in Eglfing

Der Eglfinger Verein für Gartenbau

und Landespflege ist auch

anderweitig aktiv. Er betreut einen

wunderschönen Natur-Erlebnis-

Spielplatz mit unter anderem

Wasserspielgelände, Feuerstelle

und Felsenkletterwand. Daneben

liegen Bienenweide, Krautacker

und Lehrgartenbereich, sodass

insgesamt 8000 Quadratmeter

gepflegt werden. Jedes Jahr im

Herbst sind die Gartler im Kindergarten

und machen mit den Kleinen

einen Apfeltag, bei dem es

nach getaner Arbeit rund 250 Liter

selbstgemachten Bio-Apfelsaft für

den Kindergarten gibt. So haben

die Eglfinger schon viel bewirkt

mit der Schulbaumaktion, mit der

sie ein gewisses Gespür für Obstbäume

erzeugen – bei Eltern und

Schülern.

rg

Baumwart Georg Nagl hat für die

ABC-Schützen Wissenwertes über

das Einsetzen der Bäume parat.

september / oktober 2018 | 17


Vierter „Tag des Sports“ in Weilheim

Zum Informieren

und Ausprobieren

Sauber

g’spart!

Weilheim | Eine überdachte Bühne,

20 Informationsstände, actionreiche

Aufführungen, zahlreiche

Sportgeräte zum Ausprobieren

sowie ein buntes Rahmenprogramm:

Am Samstag, 22. September,

lädt Weilheims CSU-Ortsverband

von 10 bis 15.30 Uhr

wieder zum „Tag des Sports“ auf

den Weilheimer Marien- und

Kirchplatz.

Eingeführt wurde die Veranstaltung

des siebenköpfigen Arbeitskreises

für Sportförderung im Jahre

2012. Warum? „Weil Weilheim

schon immer eine Sportstadt ist,

es aber keine wirkliche Veranstaltung

gab, das vielfältige Angebot

der Öffentlichkeit an einem Tag

und Ort zu präsentieren“, so das

Organisations-Team einstimmig.

Seit rund einem Jahr laufen die

Vorbereitungen. Angefangen mit

der Nachfrage bei Vereinen, Fitnessstudios

und allen anderen

Anlaufstellen für Sport und Reha

in Weilheim, gefolgt von Sponsoren-Suche,

Genehmigungsverfahren,

Werbung und Erstellung des

Rahmenprogramms. Während

diese Arbeiten bei der Jungfern-

Veranstaltung sehr intensiv waren,

hat sich inzwischen ein wenig

Routine eingeschlichen in Sachen

Vorbereitungen. „Viele Vereine

kommen sogar schon Monate

im Voraus auf uns zu und fragen

nach, ob es heuer wieder den Tag

des Sports geben wird“, sagt CSU-

Mitglied Martin Wagner, der diesen

Tag moderieren wird und von

einer „großen Begeisterung“ aller

Beteiligten spricht. Heißt: Der „Tag

des Sports“ in Weilheim ist seit

jeher eine Erfolgsgeschichte, weil

Aussteller und Besucher gleichermaßen

voneinander profitieren.

Nischensportarten

werden immer beliebter

Der TSV Weilheim, mit derzeit

4 300 Mitgliedern stärkster Verein

im Tassiloland, konnte über

den „Tag des Sports“ im Jahre

2016 immerhin 50 Neumitglieder

gewinnen. „Das ist schon eine

beachtliche Zahl“, sagt Gerald

Weingessl, dritter Vorsitzender im

TSV und ebenfalls Teil des Organisationsteams,

der seit einigen

Jahren folgenden Trend feststellt:

„Während klassische Ballsportarten

wie Fußball oder Handball

eher an Zulauf verlieren, steigen

die Mitgliederzahlen in sogenann-

Erdgas und Ökostrom

von Energie Südbayern.

Gut versorgt mit günstiger Energie und

ausgezeichnetem Service.

www.esb.de

0800 0 372 372 (kostenlos)

Menschenmassen auf dem

Weilheimer Marienplatz wünschen

sich die Veranstalter auch dieses Jahr.

18 | tassilo


Wir suchen Auszubildende für 2019!

Action auf der Bühne: Mitglieder

der Vereine und Studios zeigen

den Besuchern ihr Können.

ten Nischensportarten immer stärker

an.“ Gemeint sind „exotische“

Kampfsportarten wie unter anderem

Aikido, Jiu-Jitsu, Shaolin Tempelboxen

oder Kyudo. Aber auch

die Sparten Fechten, Rock’n’Roll

und Boogie sowie neue Angebote

in den Bereichen Fitness, Gesundheit

und Reha-Sport werden

in Weilheim auffallend gut angenommen.

Einige dieser Abteilungen werden

auch am „Tag des Sports“ einen

Informationsstand rund um den

Marienbrunnen aufbauen, darüber

hinaus Jung und Alt reichlich

Möglichkeiten zum Ausprobieren

und Mitmachen des von ihnen gelebten

Sports anbieten. Zusätzlich,

„das ist für alle ausstellenden Teilnehmer

Pflicht“, stellen sich Vereine,

Studios und Einrichtungen auf

der großen Bühne mit einem rund

zehn- bis 15-minütigen Vortrag

sowie Auftritten vor.

Veranstalter erwarten

2 000 Besucher

Als Highlight werden an alle Besucher

kompakte, übersichtliche

Flyer mit Stempelaktion verteilt.

Heißt: Wer sich an insgesamt fünf

Ständen informiert, hierfür je einen

Stempel abstaubt, darf entweder

mittags oder gegen Ende

der Veranstaltung an einer von

zwei Verlosungen mit tollen Preisen

teilnehmen. Unter anderem

zu gewinnen: Ein Segelflug mit

Start und Landung in Paterzell.

Oder Einkaufsgutscheine im Wert

von 100 sowie 50 Euro für das

Kaufhaus Rid. Verhungern und

verdursten werden die rund 2000

Besucher, die über den Tag verteilt

bei gutem Wetter erwartet werden,

logischerweise auch nicht.

Allein deshalb, weil der Weilheimer

Marien- und Kirchplatz reichlich

besetzt ist mit guten Lokalen,

die passend zum „Tag des Sports“

das eine oder andere sportliche

Gericht auf ihre Menülisten

zaubern werden. Fitness-Salate

sind hierfür ein klassisches Beispiel

sportleraffiner Leckerbissen.

Schließlich spielt gesunde, ausgewogene

Ernährung eine gewichtige

Rolle, um als Kind, Jugendlicher

oder Erwachsener nachhaltig

Sport treiben zu können. Und der

wiederum ist in Zeiten immer

stressigeren Jobs sowie akuter

Smartphone-Sucht-Gefahr eine

schier unerlässliche Freizeitmaßnahme,

die darüber hinaus wichtige

Werte wie Fairness, Teamgeist

und Disziplin fordert und fördert. js

Die Weckerle GmbH ist ein weltweit erfolgreich agierendes

und expandierendes Familienunternehmen mit Sitz in Weilheim

und Standorten in Peißenberg, Eislingen, der Schweiz,

Frankreich, Italien, Russland, Brasilien, China, Indien und den

USA. Mit den Geschäftsbereichen Machines und Cosmetics

ist das Unternehmen führend in der Herstellung innovativer

und hochspezialisierter Abfüllanlagen für die Kosmetik-, Pharma-

und Lebensmittelindustrie.

Wir suchen zum 1. September 2019 engagierte und motivierte

Auszubildende (m/w)

Mechatroniker/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Industriekaufmann/-frau

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Zerspanungsmechaniker/in


Technische/r Produktdesigner/in

(Voraussetzung: mind. Mittlere Reife)

Wir bieten Ihnen

• Eine zeitgemäße Ausbildung mit modernen Fertigungs- und

Informationstechnologien

• Gute Entwicklungsmöglichkeiten in einem dynamischen und

wachsenden Unternehmen

• Gute Übernahmechancen nach erfolgreicher Ausbildung

• Die Möglichkeit zur Absolvierung eines Trainee-Programms

an einem ausländischen Standort nach der Ausbildung

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Dann bewerben Sie sich bitte bis 30.09.2018 über unser

Jobportal unter www.weckerle.com

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Frau Marie-Claude Sisto

(Personalabteilung)

+ 49 881 - 92 93 1154

september / oktober 2018 | 19


Hochwertige Ballettkleider von Helene „Teufels“-Engel

Maßgeschneidert und

von Hand gemacht

Starnberg | Theater und Ballett

haben Helene Engel schon immer

fasziniert. „Fantasievoll, einzigartig,

einfach ganz weit weg vom

Standardmäßigen“, schwärmt

sie. Inzwischen ist die gebürtige

Oberschwäbin seit 30 Jahren Spezialistin

für das Schneidern von

Ballettkleidern „und allem, was

dazugehört“. Bodys, Trikots, Kleider,

Anzüge, Tutus – alles maßgeschneidert

und handgemacht.

Und weil Helene Engel komplett

alleine ist mit ihrem Geschäft an

der Hauptstraße 29 in Starnberg,

eröffnet im Jahre 2002, kommt es

schon mal vor, dass sie in Auftrags-

Hochphasen sieben Tage die Woche

von zehn bis 23 Uhr am großen

Arbeitstisch steht oder an einer

ihrer drei Nähmaschinen sitzt. Allen

voran, wenn die Tanzabteilung

des TSV Schleißheim, amtierender

Deutscher Meister und Engels

treuester Kunde, wieder seine vier

Tanzgruppen mit je circa zehn Tänzerinnen

neu ausstatten möchte.

Das Prozedere beginnt zunächst

mit einem Beratungsgespräch, bei

dem ihre Experten-Empfehlungen

mit den Kundenwünschen in Einklang

gebracht werden. Es folgen

Skizzierungen, Farb- und Materialauswahlen,

Budget-Absprache

und Terminvereinbarung. Erst

wenn diese sechs Punkte umfassend

geklärt sind, macht sich

die 54-Jährige auf den Weg. „Bei

Großaufträgen macht es natürlich

Sinn, dass ich zum Abmessen zu

den Kunden fahre, nicht die zu

mir.“ Allen voran dann, wenn es

sich überwiegend um noch minderjährige

Mädels handelt, die

keinen Führerschein besitzen. Eine

junge Tänzerin nach der anderen

Auf der großen Arbeitsplatte steckt Helen Engel die Kostüm-Nähte ab.

20 | tassilo

wird während der gewöhnlichen

Trainingszeiten dann an die Seite

geholt und von Helene Engel

mittels Taillenmaßband auf den

Millimeter genau gemessen. „Gerade

beim Ballett, wo die Kleidung

sehr stark beansprucht wird, muss

alles ganz genau sitzen“, sagt die

Schneidermeisterin, die ihre Spezial-Stoffe

aus Augsburg bezieht.

Kleider halten

zehn Jahre lang

Es handelt sich um Lycra – 80 Prozent

Polyamid, 20 Prozent Elasthan.

Diese von einem Franzosen erfundene

Faser sei perfekt fürs Ballett.

„Die Bodys aus diesem Material

halten bei guter Verarbeitung sicherlich

zehn Jahre lang“, sagt Helene

Engel. Selbst wildes herumrutschen

auf dem Bühnenboden

mache diesem Stoff nichts aus.

Mit den Maßen der Tänzerinnen

im Notizbuch, fährt Engel zurück

nach Starnberg und macht sich an

die Arbeit. Stoffe bestellen, dann

mittels Schablonen und Linealen

die Rohform der Bodys aufzeichnen,

abstecken und ausschneiden.

Stecknadeln, vor allem aber Scheren

sind der Schneidermeisterin

heilig. „Die gibt man nicht aus der

Hand, nicht mal der besten Freundin“,

sagt sie. Schon gar nicht ihr

Schweizer Modell mit austauschbaren

Schneiden aus Titan, mit der

aufgrund einer speziellen Konstruktion

extrem gerade und sauber

gearbeitet werden kann. Als weitere

„Heiligtümer“ ihrer Arbeit gelten

natürlich Nähmaschinen. Drei

verschiedene besitzt Helene Engel

in ihrer Werkstätte samt Verkaufsraum.

„Industriemaschinen, fast

30 Jahre alt, aber leistungsfähig

wie am ersten Tag.“ Und jede einzelne

der drei Maschinen wird für

eine andere Naht oder zum Einnähen

verstärkter Gummiränder gebraucht.

Um schnell voranzukommen,

näht Helene Engel immer

eine Serie komplett fertig. „Sonst

müsste ich ständig die Maschinen

umstellen, was viel zu aufwändig

wäre.“ Die größte Schwierigkeit

bei ihrer Schneider-Arbeit? „Bis

das erste Kleid einer Serie in Perfektion

fertig ist.“ Dass letztlich alle

Kleidchen, Bodys oder Trikots in

total unterschiedlichen Größen –

von 36 bis 48 – zu schneidern sind,

„ist dann nicht mehr schlimm, weil

ich die Technik dann heraus habe“.

Die Frau mit

den drei Namen

Mit Technik meint Helene Engel

selbstverständlich nicht das Grundhandwerkszeug

einer Schneiderin –

das beherrscht sie nämlich im


Schlaf. Nach dreijähriger Ausbildung

zur Damen-Schneiderin in

Ravensburg arbeitete sie drei Jahre

als Gesellin und erfüllte somit die

damalige Norm für die Aufnahme

an der Deutschen Meisterschule

für Mode in München. Die schließt

sie nach vier Semestern erfolgreich

ab, darf sich seither Damen-

Schneidermeisterin „schimpfen“.

Im Anschluss findet sie einen guten

Job, allerdings in einer Firma

für Hotelausstattung, in der Engel

die Textilabteilung leitet. Erst als

in einer kleinen Münchner Ballett-

Boutique eine Stelle frei wird, darf

sie ihr Können endlich so künstlerisch

wertvoll ausleben, wie sie

es sich immer gewünscht hat. Und

warum nicht gleich als Selbstständige?

Über die Liebe ihres Lebens

ist sie nach Starnberg gekommen,

und hat dort die Schneiderei Teufelsengel

aufgemacht. „Es sollte

ein markanter Name sein, weil Engel

mir fürs Ballett zu weich war.“

Mit dieser hochleistungsstarken hl Maschine näht Helene Engel Ballettkleider

so, dass sie trotz intensiver Belastungen locker zehn Jahre halten.

Dass sie nun von vielen Kunden als

Frau Teufel oder Frau Teufelsengel

angesprochen wird, fasst sie mit

Humor auf.

Überhaupt ist Helene Engel eine

sehr herzliche, humorvolle und

kompetente Frau. Bei einem

Thema aber fällt ihr das Lachen

schwer: Der immer stärker aufkommende

Online-Handel, der

ihre hochwertige Handarbeit

zunehmend kaputt macht. In

Entwicklungsländern spottbillig

hergestellte Bodys werden im Internet

weit unter Preis verkauft.

„Selbstverständlich kann die Qualität

nicht mithalten mit handgemachter

Ware, aber für einen Auftritt

im Jahr reicht sie trotzdem.“

Deshalb bietet Helene Engel – vom

Stammkundengeschäft und Spezialaufträgen

wie beispielsweise

ein mehr als 1000 Euro schweres

Meerjungfrau-Faschingskostüm

oder Kostüme für Promi-Projekte

abgesehen – auch klassische

Schneiderarbeiten an: Hosen und

Röcke kürzen, Taillen weiten oder

schmälern, Knöpfe einnähen und

vieles mehr. „Mit diesen Reparatur-

und Änderungsarbeiten

komme ich gut über die Runden,

ansonsten aber würde sich meine

Arbeit nicht mehr lohnen und

ich könnte zusperren.“ Was hoffentlich

die kommenden Jahre

nicht passiert. Denn was Können

und Repertoire betrifft, ist Helene

Letzter Kontrollblick, bevor diese

Maßanfertigung zur Kundin geht.

„Teufels“-Engel weit und breit die

einzige, die dieses hochwertige

Schneiderhandwerk noch aus dem

FF beherrscht.

js

AUTOHAUS NAU Penzberg

Inhaber: Rudolf Nau

Unser Service für Sie:

Reparaturen aller Fabrikate|Werkstatt-

Ersatzwagen|Gebrauchtwagenverkauf

Textilwaschanlage|Autogas-Tankstelle

Arbeitsbühnenverleih

Terminvereinbarung: 0 88 56/9 35 55-0

AUTOHAUS NAU Inhaber: Rudolf Nau

Fraunhoferstr. 16 Tel.: 0 88 56/9 35 55-0

82377 Penzberg Fax: 0 88 56/9 35 55-17

E-Mail: rudolf.nau@t-online.de

Seit über 35 Jahren

Subaru-Vertragshändler

www.autohaus-nau.de

september / oktober 2018 | 21


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Musikalisch, bunt und spektakulär

„Aufgspuit im Murnauer Moos“ und Kunstwirte-Abschluss

Murnau | Ein Dutzend Volksmusikgruppen

aus näherer

und weiterer Region werden

am Sonntag, 9. September,

das Murnauer Moos zum

Erklingen bringen. Beginn

von „Aufgspuit im Murnauer

Moos“, das heuer zum zwölften

Mal stattfinden wird, ist

um 13 Uhr. Damit die zahlreich erwarteten Zuhörer

aller Altersgruppen auch kulinarisch bestens

Kapelle Sankt Georg und

Gasthaus Ähndl. Bei ungünstiger

Witterung findet die

Veranstaltung in mehreren

Wirtshäusern statt.

Auch empfehlenswert für Jung

und Alt ist das Abschlussfest

der Kunstwirte (www.kunstwirte.de)

am Samstag, 13.

Oktober, im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum.

Elf Künstler und neun Gastronomen werden

an diesem Tag zwischen 15 und 23 Uhr ihr

versorgt sind, kochen die Staffelsee-Wirte, die

Garmisch-Partenkirchener Landfrauen sowie die

Köche im Ähndl ordentlich auf. Musiziert wird

Können zur Schau stellen – nachmittags

in lockerer Ausstellungsatmosphäre,

letztlich an folgenden drei Orten: Drachenstich, abends mit Live-Musik.

js

Licht-Kunst-Spektakel in Weilheims Innenstadt

Weilheim | Zum zweiten Mal findet am Freitag,

19. Oktober, und Samstag, 20. Oktober, jeweils

von 19 bis 23 Uhr ein Lichtkunstfestival in

Weilheim statt. Künstlerischer Leiter wird auch

diesmal der in Weilheim aufgewachsene Phillip

Geist sein – ein international renommierter

Lichtkünstler. Für alle, die 2016 nicht dabei waren:

Die Weilheimer Innenstadt wird an diesen

beiden Abenden in einen vielseitigen Lichtparcours verwandelt dl– bunte

Fassaden, an die Stadtmauer projizierte Kurzfilm-Projekte sowie 3D-

Video-Mapping, um Kunst, Natur und Architektur in Einklang zu bringen.

Darüber hinaus können die Besucher in direkten Dialog mit den

internationalen Künstlern treten. Außerdem wird es Vorträge,

Führungen und zu Farbe und Kunst angemessene Musik geben

und zwar bei freiem Eintritt und jedem Wetter.

js

Kammeroper München zu Gast in Polling

Ein Fest für viele Kulturen

Polling | Die Kammeroper München steht seit ihrer Gründung im Jahr 2004

für anspruchsvolles Musiktheater der besonderen Art. Mit Fassungen von raren

und bekannten Werken aus der Opernliteratur hat sich die Kammeroper

in den letzten Jahren eine festen Platz im Münchner Kulturleben erspielt. Die

stimmliche und darstellerische Qualität der jungen Künstler steht dabei immer

im Mittelpunkt, so dass das Münchner Opernensemble inzwischen als

Forum für Nachwuchsförderung gilt. Und genau damit den Ansatzpunkt für

eine Kooperation mit dem Podium musicale liefert. Denn auch der gemeinnützige

Verein aus dem Tassiloland hat sich zum Ziel gesetzt, junge Musiker

durch Konzertauftritte im Pollinger Bibliotheksaal zu unterstützen.

Für die 20. Veranstaltung von Podium musicale am Sonntag, 23. September,

steht nun also die Aufführung von Mozarts „Così fan tutte“ durch die Kammeroper

München auf dem Programm. Laut der Veranstalter der bisherige

Höhepunkt der Konzertreihe, schließlich ist es eine Premiere,

dass im Bibliotheksaal eine Oper zur Aufführung

kommt. Die Karten gibt es bereits seit Ende Mai – und

solange der Vorrat reicht – zu Preisen, die denen der

Kammeroper bei Konzerten in München entsprechen (25

bis 67 Euro). Und zwar beim Kreisboten Ticketservice in

der Sparkasse Weilheim, bei München Ticket oder ab

16 Uhr an der Abendkasse. Die Mozartoper im

Bibliotheksaal beginnt um 17 Uhr, die Werktieinführung

bereits um 16.15 Uhr.

Peißenberg | In Peißenberg leben Menschen

mit 80 verschiedenen Nationalitäten. Um so

viele bunte wie schöne Kulturen an einen runden

Tisch zu bringen, haben 14 Gruppen sowie

Bürgermeisterin Manuela Vanni ein Fest der

Kulturen auf die Beine gestellt. Es findet statt

am Sonntag, 7. Oktober, um 14 Uhr in der Tiefstollenhalle

Peißenberg. Eingeladen zu leckeren

Speisen und Getränken,

zu Musik, Tanz und

Spiel sowie multikulturellen

Gesprächen sind Jung und Alt aus Nah

und Fern. Unter anderem geboten: Musikalische

Beiträge, Bockerlbahn-Fahrten, hrten,

Kinderschminken, Quiz und Erste-

js

Hilfe-Spiel.

Pfaffenwinkel-Kalender für 2019 – und einen guten Zweck

Tassiloland | Renate Dodell, ehemalige Landtagsabgeordnete,

liebt den Pfaffenwinkel – und

die Fotografie. Für 2019 hat sie einen Bildkalender

mit Motiven aus der Region herausgebracht.

Ihr Ziel mit „Pfaffenwinkel 2019“: Menschen

berühren. Und helfen. Pro verkauftem

Exemplar geht ein Euro direkt an die Stiftung

des Hospizvereins im Pfaffenwinkel. Erhältlich

ist der Kalender für 12,95 Euro bei Rente Dodell

unter E-Mail renate.dodell@t-online.de. js

>>> Kalender zu gewinnen

„tassilo“ verlost drei Exemplare von „Pfaffenwinkel

2019“. Schicken Sie uns bis Samstag, 15.

September, eine Postkarte mit dem Stichwort

„Dodell“ an „tassilo“, Birkland 40, in 86971 Peiting.

Oder eine E-Mail an info@tassilo.de. Das

Los entscheidet. Viel Erfolg! js

22 | tassilo

R E N A T E D O D E L L F O T O G R A F I E


Synphonie-Konzert mit Jürgen Geiger

Weilheim | Nach dem Erfolg des

so gründeten Musikbegeisterte

letztjährigen Rachmaninow-

den gemeinnützigen Verein

Klavierkonzerts steht Pianist

Jürgen Geiger erneut auf der

Bühne in Weilheims Stadthalle.

Für das Symphonie-Konzert

am Sonntag, 16. September,

konnten zudem zwei junge Musiker verpflichtet

htt

werden. Geigerin Nathalie Schmalhofer und Celist

Andreas Schmalhofer gewannen bereits einige internationale

Preise. „Wir haben beide gerade noch

„ClassicConcerts“. „Wir haben

mit Jürgen Geiger einen exzellenten,

international gefragten

Künstler in Weilheim, dem wir

auch vor Ort die Möglichkeit

bieten wollen, sich zu präsentieren“, sagt Renate

von Bülow zu den Beweggründen der Vereinsgründung.

Mit dem Orchester Symphony Prague

unter der Leitung von Johannes Skudlik spielen

verpflichten können“, sagt Renate von Bülow, die drei Solisten am Sonntag, 16. September, ab

Vorsitzende des Vereins „ClassicConcerts“. Im 18 Uhr „Die Moldau“ von Bedřich Smetana, das

vergangenen Jahr wurde das Symphonie-Konzert

erstmals aus einer privaten Initiative heraus organisiert.

Der Wunsch nach Wiederholung eines solchen

Konzertereignisses wurde vielfach laut und

„Tripelkonzert in C-Dur“ sowie die „Sinfonie Nr.

7 in A-Dur“ von Ludwig van Beethoven.

Karten gibts beim Kreisboten-Ticketrservice

in der Sparkasse Weilheim. Kunst und Handwerk aus 140 Werkstätten

Benediktbeuern | Ein Fest der Farben, Formen und

Materialien erwartet die Besucher des Textilmarktes

Benediktbeuern am Wochenende, 22. und 23. September,

im Maierhof des Klosters. 140 Kunsthandwerker

aus ganz Deutschland und sechs weiteren

europäischen Ländern zeigen im Innenhof und in

den Ausstellungsräumen individuelle Kleidung,

Hüte, Lederwaren, Teppiche, Spielzeug, Schmuck

und vieles mehr. Neben bummeln und einkaufen,

kann man sich direkt bei den Herstellern über Gestaltungsmöglichkeiten

und Techniken informieren,

Künstlern bei der Arbeit zusehen oder einen der

zahlreichen Workshops besuchen. Kinder dürfen

beim Filzen, Flechten, Marmorieren und Basteln

selbst kreativ werden. Zudem ist für das leibliche

Wohl in Form von Essensständen regionaler Initiativen

und des Klosterbräustüberls gesorgt. Beim Markt

sind ausschließlich Künstler und Künstlerinnen

vertreten, die ihre Produkte selbst entwerfen und

herstellen. Viele arbeiten mit traditionellen Techniken,

die heute fast ausgestorben sind, wie etwa die

Handweberei oder das Klöppeln. Der Textilmarkt Benediktbeuern,

zu dem jährlich rund 25 000 Besucher

kommen, wird von einer Gruppe von Ausstellern

organisiert und soll nicht als kommerzielle Marktveranstaltung

angesehen werden. Auch

deshalb ist der Eintritt an beiden Tagen,

jeweils von 10 bis 18 Uhr, frei.

tis

september / oktober 2018 | 23


Dr. Peter Baumann, Chefarzt der Gefäß- und Endovaskularchirurgie

Einen neuen

Meilenstein gesetzt

Sonderveröffentlichung der

Weilheim / Schongau | Seit August

2016 ist Dr. Peter Baumann Chefarzt

der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

bei der Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau. Bereits

von Anfang an nahmen Patienten

das Angebot der Abteilung hervorragend

an. Waren es im abgelaufenen

Jahr rund 700, prognostiziert

Dr. Baumann für heuer bereits 800

Patienten. Warum diese steigende

Tendenz? „Weil die Menschen älter

werden“, erklärt der Chefarzt und

fügt hinzu: „Und weil wir uns mit

unseren Patienten viel Mühe geben.“

Im „tassilo“-Interview spricht

Dr. Baumann über Risikofaktoren

für Gefäßkrankheiten, das Leistungsspektrum

bei der GmbH und

über die erste „fenestrierte Aortenprothese“,

die kürzlich in Weilheim

einem Patienten eingesetzt

wurde – ein echter Meilenstein für

das Krankenhaus, auf den Dr. Peter

Baumann zurecht stolz ist.

Dr. Baumann, können Sie uns einen

Einblick in die Gefäßchirurgie

geben?

In der Gefäßchirurgie behandeln

wir sämtliche Gefäßerkrankungen,

seien es Schlagadererkrankungen

oder Erkrankungen der Venen,

invasiv – also operativ. Mittlerweile

immer mehr über minimalinvasive

Katheterverfahren. Bei

Gefäßchirurgie fällt den meisten

zunächst die Krampfader ein, die

natürlich dazugehört, aber nur ein

sehr kleiner Teil unseres Spektrums

ist. Schwerpunkte sind Durchblutungsstörungen,

vornehmlich

der Beine – die berühmte Schaufensterkrankheit.

Oder auch die

Halsschlagaderenge, wodurch ein

Patient vom Schlaganfall bedroht

ist. Und natürlich das sogenannte

Bauchaortenaneurysma.

Bauchaortenaneurysma?

Eine krankhafte Aussackung der

Bauchschlagader. Hauptgefahr ist,

wenn die Aussackung immer größer

wird, dass diese irgendwann

platzt und die Patienten in kürzester

Zeit verbluten. Eine hochakute

Sache.

Wie behandelt man ein solches Aneurysma?

Früher musste man die Bauchschlagader

offen operieren. Heißt:

Über einen großen Bauchschnitt

wurde die Bauchschlagader durch

ein künstliches Blutgefäß ersetzt,

was natürlich sehr belastend für

die Patienten war. Sie waren lange

auf der Intensivstation und brauchten

anschließend eine ganze Weile,

um sich zu erholen. Heute gibt es

elegantere Methoden, nämlich die

der Stent-Prothesen. Das ist nichts

anderes als ein Rohrsystem, das

über zwei kleine Schnitte in den

Leisten in die Schlagader eingesetzt

wird. Ziel ist also nicht, das Aneurysma

zu entfernen, sondern den

Druck wegzunehmen, es abzudichten.

Das Blut läuft somit nicht mehr

durch das Aneurysma, sondern

durch das Rohrsystem daran vorbei.

Das konnten wir in Weilheim

schon von Beginn an anbieten.

Im Juli haben Sie einem Patienten

in Weilheim die erste „fenestrierte

Aortenprothese“ eingesetzt. Was

hat es damit auf sich?

95 Prozent aller Bauchschlagaderaneurysmen

sind Standard-Aneurysmen.

Diese mit Stent-Prothesen

auszuschalten gehört heutzutage

zum Repertoire eines jeden Gefäßchirurgen.

Wenn es allerdings

kompliziert wird, müssen an diese

Prothese auch die Eingeweideschlagadern

angeschlossen werden.

Nicht ganz so einfach, weil die

bei jedem Patienten woanders liegen,

man also nur Prothesen verwenden

kann, die für den Patienten

einzeln angefertigt werden. Auch

dieses System, das aus fünf bis

sieben Einzelteilen besteht, wird

über zwei kleine Leistenschnitte

zusammengesetzt und damit das

Aneurysma abgedichtet. Vor Kurzem

haben wir erstmals auch hier

in Weilheim einen Patienten mit

so einem Aneurysma erfolgreich

behandelt und damit einen neuen

Meilenstein in der Gefäßchirurgie

gesetzt.

Beschreiben Sie das Gefühl nach der

gelungenen OP.

Gerade mein Kollege, Michael

Schierlinger, und ich haben das

schon vorher jahrelang an einer

anderen Klinik praktiziert. Wenn

man aber solch eine Methode praktisch

neu in ein Haus wie Weilheim

einführen kann, macht einen das

schon stolz. Das ist Gefäßchirurgie

„highend“. Noch höher kann man

derzeit eigentlich kaum kommen.

Ergänzen in den nächsten Jahren

weitere solcher „highend“-Be-


handlungen das Leistungsspektrum

der Gefäßchirurgie?

Wir bleiben natürlich am Ball und

die Entwicklung bleibt nicht stehen.

Ungefähr jedes halbe Jahr

kommt eine Methode auf den

Markt, wobei viele das Rad einfach

ein viertes oder fünftes Mal erfinden.

Aber alle paar Jahre gibt es

wieder einen Durchbruch und wir

tun alles, damit wir das unseren

Patienten bieten können.

Allgemein zur Gefäßchirurgie: Wie

viele Menschen leiden unter Gefäßkrankheiten?

Im Prinzip haben wir Patienten

jeglichen Alters. Bei jüngeren

Menschen überwiegen Dinge wie

Krampfadern, bei älteren sind es

eher Durchblutungsstörungen.

Dazu kommen zuckerkranke Patienten

mit diabetischem Fuß oder

Patienten, die eben wegen Durchblutungsstörungen

Probleme beim

Laufen haben. Stichwort Schaufensterkrankheit.

Wenn das immer

schlimmer wird, geht irgendwann

das Gewebe an den Beinen kaputt,

die Zehen sterben ab und das Bein

ist praktisch von der Amputation

bedroht. Und das wird mehr werden

und zwar um einiges.

Warum?

Die Ateriosklerose ist nichts anderes

als eine Art Verschleißerscheinung.

Wie bei den Gelenken, da

ist die Arthrose bekannt. Und das

Gleiche passiert bei den Gefäßen

in Form der Arteriosklerose. Die

Menschen werden einfach älter.

Früher erlebte man seine Arteriosklerose

schlicht nicht mehr. Heute

haben wir Patienten, die sind 80,

85, 90 oder 95 Jahre alt. Im Prinzip

ganz gesunde Menschen, aber

die Gefäße sind alt. Und deshalb

sehen wir immer mehr Durchblutungsstörungen.

Wo liegen weitere Gefahren einer

Gefäßkrankheit?

Wenn etwa Krampfadern viele

Jahre bestehen, dann droht einem

Patienten das offene Bein, was vielen

ein Begriff ist. Also chronische

Wunden, die ganz schlecht oder

gar nicht mehr abheilen wollen.

Das passiert nicht von heute auf

morgen, ist aber eine klassische

Folge. Bei Durchblutungsstörungen

ist es eben so, dass wenn es

immer schlimmer wird, Gewebe

unterversorgt ist und zum Beispiel

Wunden an den Füßen auftreten

oder gar ganze Zehen absterben.

Und das ist oft nur die Spitze des

Eisbergs, weil dann das ganze Bein

bedroht ist, wenn es nicht entsprechend

behandelt wird. Bei der

Halsschlagaderenge hingegen ist

die Hauptgefahr, dass das Schlaganfallrisiko

ab einem gewissen

Engegrad deutlich steigt. Deshalb

behandeln wir Patienten schon

vorneweg, um Schlaganfälle von

der Halsschlagader zu verhindern.

Aber auch Patienten, die schon

Schlaganfallsymptome zeigen,

können wir oft noch operieren und

Schlimmeres verhindern.

Aneurysmen wiederum kommen

nicht nur an der Bauchschlagader,

sondern überall im Körper vor. Das

Gefährlichste ist das Platzen. Unentdeckt

bleiben oft Aneurysmen

in der Knieschlagader. Das sind

nicht einfach blutgefüllte Blasen,

sondern in dieser Blase lagern sich

Blutgerinnsel ab. Und wenn jetzt

Bewegung da rein kommt, können

diese Gerinnsel wegschießen und

machen dann im Bein die Gefäße

zu. Das geht ab und zu ganz schleichend

über viele Jahre hinweg.

Welche Risikofaktoren für Gefäßkrankheiten

gibt es?

Das sind dieselben wie beim

Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Einer der Hauptfaktoren ist das

Alter. Wir sehen weniger junge

Menschen. Und wenn es junge

Menschen sind, dann wegen

einem der anderen Risikofaktoren:

dem Rauchen. Es ist einfach

schlecht für Gefäße. Aber auch

genetische Faktoren spielen rein.

Dazu Bluthochdruck, Cholesterin,

Ernährung allgemein. Bewegung

ist eine wichtige Sache, denn sobald

unsere Gefäße altern, kann

ich durch Bewegung dafür sorgen,

dass die Gefäße, die noch da sind,

sich weiten und noch mehr Blut

durchlassen. Die Gefäße

werden sozusagen

trainiert.

Sie sind mittlerweile

seit gut zwei Jahren

bei der Krankenhaus

GmbH. Wie zufrieden

sind Sie seither mit

der Entwicklung der

Gefäßchirurgie?

Ich bin sehr zufrieden.

Meine Abteilung

wurde dankenswerterweise

von

Anfang an sowohl

Hier zeigt Dr. Peter Baumann anhand eines maßstabgetreuen

Modells, wie eine fenestrierte Aortenprothese

samt Instrument zum Einführen aussieht.

Im Juli behandelte Dr. Baumann und sein Team erstmals in Weilheim

einen Patienten mit einer fenestrierten Aortenprothese.

> > > KONTAKT

von den Patienten als auch von

den niedergelassenen Kollegen

sehr gut angenommen. Unsere

Patientenzahlen steigen, was

zeigt, dass wir es nicht ganz falsch

machen.

Man gibt mir hier auch sehr gute

Arbeitsbedingungen, vom Material

sind wir top ausgestattet. Da

geht einem Chirurgen das Herz

auf, wenn man so etwas zur Verfügung

gestellt bekommt. Nur

deshalb haben wir im Übrigen erst

die Möglichkeit, Patienten solch

hochmoderne Verfahren wie beim

Bauchaortenaneurysma anbieten

zu können.

tis

Klinik für Gefäß- & Endovaskularchirurgie

– Interdisziplinäres

Zentrum für Shuntchirurgie

Sekretariat Weilheim

Samantha Meissner

Telefon: 0881 / 188-673

Telefax: 0881 / 188-677

Mail: gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

Sekretariat Schongau

Sarah Schmid

Telefon: 08861 / 215-292

Telefax: 08861 / 215-693

Mail: gefaesschirurgie@kh-gmbh-ws.de

september / oktober 2018 | 25


Einsatz-Monitoring bei Feuerwehren und Luftrettung

„Ein Quantensprung in

Sachen Alarmierung“

Tassiloland | Im Jahre 2013 haben

drei ehrenamtliche Feuerwehrmänner

aus Eschborn bei Frankfurt

eine geniale Software entwickelt –

die Feuerwehrsoftware. Nach und

nach installieren auch immer mehr

Wehren im Oberland dieses oder

vergleichbare Programme. „Weil

sie ein Quantensprung in Sachen

Aufbereitung von Einsatzdaten

sind“, sagt Sebastian Jahn, Online-Beauftragter

der Schongauer

Feuerwehr. Er hat diese Software

Schritt für Schritt in die Zentralen

mehrerer Wehren in der Region

installiert und ist vom Ergebnis

hellauf begeistert. Um die Vorteile

der Neuerung verständlich darzustellen,

blickt der hauptberufliche

Fotograf und Kammermann zunächst

auf das alte System zurück:

Angenommen, auf der B17 zwischen

Peiting und Schongau auf

Höhe Lechtalbrücke passiere ein

schwerer Verkehrsunfall, gehe zunächst

ein Notruf bei der Integrierten

Leitstelle in Weilheim ein. Der

dort abnehmende Disponent nehme

alle wichtigen Daten vom Notrufer

auf, erstelle in Windeseile ein

Meldebild und informiere anhand

dieser Informationen – schwerer

Verkehrsunfall, B17, Lechtalbrücke,

eine Person eingeklemmt –

die Schongauer Feuerwehr. Wie?

„Primär bekommen wir immer

ein Signal auf unseren Piepser, im

besten Falle mit einer mündlichen

Durchsage.“ Was die Sekundär-

Alarmierung betrifft, ändere sich

jedoch eine ganze Menge. Bisher

ging dieses Meldebild in der Zentrale

des Feuerwehrhauses auch

als Fax ein. Heißt: Um nochmals

alle wichtigen Einsatzdaten ins Gedächtnis

zu rufen, müssen schwarz

auf weiß geschriebene Kürzel und

Kurzbeschreibungen vom als erstes

im Feuerwehrhaus ankommenden

Kommandanten, Gruppen- oder

Zugführer unter höchstem Zeitdruck

gelesen und an die Kollegen

weitergegeben werden. „Das ist vor

allem dann sehr wichtig, wenn es

über den Piepser keine mündliche

Durchsage gibt, wenn Einsatzkräfte

die Durchsage nicht mitbekommen

haben oder für Neumitglieder, die

noch keinen Piepser besitzen, aber

trotzdem gebraucht werden für

den Einsatz.“ Der komplette Einsatztrupp

war bisher also abhängig

von den Ansagen des Fax-Lesers.

Fax-Ableserei ist

Geschichte

Einsatzmonitore in Fahrzeughallen sorgen für entscheidenden Überblick.

Durch die neuinstallierte Software

gehört die Fax-Ableserei der Vergangenheit

an. Die von der ILS

eingehenden Einsatzdaten

– seit Umrüstung

auf digitalen Funk werden

diese als SDS (Short Data Service)

rausgeschickt – werden automatisch

und in Bruchteilen von

Sekunden von der Funkzentrale

im Feuerwehrhaus auf einen PC

übertragen, und von diesem auch

gleich auf einen großen Bildschirm

projiziert. Der Bildschirm hängt in

der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses,

wo im Falle eines Einsatzes

alle Kräfte ohnehin vorbei

müssen – und auf einen Blick Folgendes

zu sehen bekommen: Auf

einer Landkarte mit Satellitenbild

den markierten Einsatzort

und alle sich in der Nähe befindenden

Hydranten. „Das

hat den großen Vorteil, dass

wir auf einen Blick sehen, wo wir

unsere Fahrzeuge am besten platzieren

können, wo wir, falls notwendig,

Wasser abzapfen können

und wo genau sich der Einsatzort

befindet.“ Auf einer klassischen

Google-Maps-Landkarte direkt daneben

ist die kürzeste Route vom

Feuerwehrhaus zum Einsatzort

eingezeichnet. „Und zwar immer

die aktuelle Route, die mögliche

Straßensperrungen aufgrund

Baustellen berücksichtigt.“ Über

diesen Landkarten steht in dicker,

roter Schrift die Art des Einsatzes.

Zum Beispiel „Brand

Bauernhof“,

26 | tassilo


„Verkehrsunfall, Person eingeklemmt“

oder „Brandmeldeanlage

Industriehalle“. Direkt darunter

sind noch detailliertere Angaben

zu lesen. Zum Beispiel „Feuer auf

dem Balkon“ oder „Gefahrenstoff

ausgelaufen“. Die genaue Adresse

des Einsatzortes mit Straße, Hausnummer

und Ort steht unter den

Landkarten geschrieben. Darüber

hinaus können je nach Einstellung

der Software viele weitere, für Einsatzkräfte

sehr interessante und

wichtige Daten angezeigt oder

visualisiert werden. Zum Beispiel

der konkrete Name des betroffenen

Objekts wie „Esso-Tankstelle“

oder die Rückrufnummer des

Mitteilers (Notrufers). „Wobei das

zwei Beispiele sind, die aufgrund

der neuen Datenschutzgrundverordnung

noch genau geregelt

werden müssen, da persönliche

Daten nicht an Dritte gelangen

dürfen.“

Informationen

direkt aufs Handy

Die Luftrettungsstation in Murnau setzt nun auch auf Einsatz-Monitoring.

terlegt. In diesem Zusammenhang

kommt ein weiteres Highlight ins

Spiel: Eine Handy-App, ebenfalls

an dieses System geknüpft. Heißt:

Alle Einsatzdaten, die visualisiert

auf diesem großen Bildschirm im

Feuerwehrhaus zu sehen sind,

kann der Einzelne auch auf seinem

Handy abrufen. Und beim

Drücken auf die Farbfelder in rot,

gelb oder grün signalisieren, ob er

sofort zum Einsatz kommen kann,

ob er nachkommen kann, oder

aufgrund zu großer Entfernung

gar nicht kommen kann. „Das ist

vor allem für Kommandanten,

Gruppen- und Zugführer wichtig,

die für die Einsatzkoordination ja

immer gebraucht werden“, sagt

Sebastian Jahn und zeigt in dieser

Sekunde nochmals auf den großen

Bildschirm im Feuerwehrhaus, wo

diese drei Farbfelder angezeigt

werden.

Luftrettungsstation

Murnau auch ausgestattet

Die sogenannte Push-Nachricht

aufs Handy nutzen bislang nur

wenige Feuerwehren. Die Visualisierung

auf einem großen Bildschirm

jedoch sehr viele. Neuerdings

auch die Luftrettungsstation

„Christoph Murnau“, wo nun auch

alle relevanten Einsatzdaten nicht

mehr vom Blatt Papier abgelesen

werden müssen, sondern visuell

und optimal aufbereitet dargestellt

sind. Der bis dato noch

einzige Nachteil aus Sicht von

Sebastian Jahn: „Über das Fax bekommen

wir von der ILS auch die

exakten Koordinaten des Einsatzortes

mittgeteilt, über dieses SDS

nicht.“

Technisch sei dies in Jahns Augen

jedoch definitiv umsetzbar. „Das

hätte den großen Vorteil, dass

wir bei Einsätzen, bei denen wir

keine exakte Adressangabe bekommen,

dank der Koordinaten

trotzdem wissen, wo genau sich

der Einsatzort befindet.“ Auch am

Beispiel Verkehrsunfall B17 wäre

das von Vorteil, weil die Angaben

oft lauten: Zwischen Schongau

und Altenstadt, was einen eher

schwammigen Bereich von einigen

100 Metern beschreibt. Außerdem

denkt Sebastian Jahn an

dieser Stelle noch einen weiteren

Schritt voraus: „Mein mittel- und

langfristiges Ziel ist, dass wir die

Visualisierung von Einsatzdaten

auf ein Tablet übertragen.“ Das

wiederum könne man ins Einsatzfahrzeug

mitnehmen und mittels

Navi zum Einsatzort fahren – auch

ein Vorteil bei Einsätzen in unbekannteren

Gegenden. Und für

frischhergezogene Mitglieder, die

nicht jedes Eck im Einsatzgebiet

in- und auswendig kennen. js

Definitiv angezeigt werden darf ein

Ticker, der ab Eingang des Notrufes

läuft. „Somit wissen wir stets,

wie viele Minuten seit Eingang des

Notrufes vergangen sind.“ Auch

sehr interessant und auf dem

Bildschirm links zu sehen: Welches

Einsatzfahrzeug für den jeweiligen

Einsatz in Frage kommt.

Das spielt für kleine Feuerwehren,

die in der Regel immer mit

allen Fahrzeugen ausrücken, keine

Rolle.“ Bei einer großen Wehr

wie der Weilheimer oder Schongauer

sei es jedoch entscheidend,

ob beispielsweise die Drehleiter

gebraucht wird oder nicht. Am

Beispiel Verkehrsunfall B17 wird

auf dem Bildschirm sicherlich

keine Drehleiter angezeigt, stattdessen

Kommandanten-Fahrzeug,

Rüstwagen mit Spreizer, Schere,

Löschfahrzeug. Neben den Fahrzeugen

sind auch alle Mitglieder

der Feuerwehr namentlich und in

ihrer Funktion im Programm hin-

september / oktober 2018 | 27


Modellbauverrückte Familie aus Forst

Schlafende Flitzer

in Miniatur

Textilmarkt

Benediktbeuern

Kunst und Handwerk aus 140 Werkstätten

im Maierhof des Klosters Benediktbeuern

22./23. 9. 2018

www.textilmarkt-benediktbeuern.de

Forst | Jeden Donnerstagabend haben

sich „zehn bis zwölf Verrückte“,

wie Christian Riedl es positiv

gemeint ausdrückt, im ehemaligen

Schulhaus in Wessobrunn getroffen.

Die Enthusiasten aus Forst,

Apfeldorf und Wessobrunn im Alter

zwischen zehn und 50 Jahren

duellierten sich oft stundenlang,

„meistens von 19 bis 23 Uhr“. Es

wurde geschimpft, geflucht, gelacht,

gejubelt. „Und danach hat

dir alles weh getan.“ Die Augen

vom konzentrierten Schauen. Der

Nacken vom langen Stehen am

Streckenrand. Der rechte Zeigefinger

vom Gas geben, stoppen,

bremsen. Dass hinter dieser „Belastung“

wenige Gramm schwere,

gerade mal handflächengroße

Modellautos mit Elektro-Motor

stehen, erklärt Riedls Wortwahl

des „Verrücktseins“ wohl ganz gut.

„Mini Z“ heißt die Klasse dieser

Flitzer im Maßstab 1:43 offiziell.

Die standardmäßigen Autos der

japanischen Firma „Kyosho“

o“

fahren mit rund 25 Stundenkilometer

über spezielle elle

le Bahnen.

Bei entsprechendem em

Tuning

aber erreichen die Mini-Z-Autos

i-

mit rund 60 Stundenkilometern

nkil

et

ern

mehr als doppelt so hohe

he Geschwindigkeiten.

„Was die Gefahr

birgt, dass man schnell die Lust

am Fahren verliert, weil man mit

Steuern, Schauen und Einschätzen

nicht mehr hinterherkommt, mehr

in der Bande hängt als auf der eigentlichen

Strecke“, sagt Nikolas

Riedl, 23, von Vater Christian früh

infiziert von diesem speziellen

Hobby, das neben dem eigentlichen

Rennenfahren sehr stark von

Bastlerei und Tüftlerei lebt.

Buntlackierte Alufelgen

und Carbon-Einsätze

Angefangen hat die Liebe zur

Mini-Z-Klasse vor mehr als acht

Jahren im ganz kleinen Rahmen,

bei Riedls Spezl im Dachboden.

„Mit

standardmäßigen ardm

dmäß

Autos und

auf einer Strecke aus Nadelfilz.“

Doch wie es bei Hobbys, die Spaß

machen, so ist, entwickelte sich

bei allen Beteiligten recht rasch

ein gewisser Ehrgeiz – der Fahrer-

Kreis wurde stets erweitert, das

Equipment professionalisiert. „Die

einfachen Akku-Batterien haben

wir durch leistungsstärkere ersetzt.“

Der Auflade-Prozess wurde

dahingehend optimiert, indem die

Batterien, egal wie leer oder voll

sie nach den Rennen waren, erst

komplett entladen wurden, dann

„mit voller Power“ wieder aufgeladen.

„So konnten wir mit den

Autos über sehr lange Zeit Vollgas

fahren, während der einfache Akku

zu unseren Anfangszeiten nach

nur zehn Minuten stark nachgelassen

hat.“ Doch nicht nur das perfekte

Laden des Akkus entwickelte

sich für Vater und Sohn Riedl

sowie die anderen Mistreiter zur

Wissenschaft für sich. „Die Autos

selbst wurden selbstverständlich

auch immer weiter aufgemotzt.“

Knallfarbene Federn in unterschiedlichen

Stärken, hochwertige

Kugellager für weniger Rollwi-

Nikolas und Christian (l.) Riedl mit

ihrem im Werkzeugkoffer verstauten

3 000-Euro-Spielzeug.

28 | tassilo


derstand, Felgen

en

aus

buntlackiertem em

Aluminium,

um,

Carbon-Einsätze im

Inneren zur

Reduzierung des Gewichts oder

Gummireifen in unterschiedlichen

Härtegraden mit unterschiedlichem

Profil. „Je nachdem, ob wir

auf hartem oder weichem Untergrund

gefahren sind, ob wir totalen

Gripp oder mehr Driftphasen

wollten.“ Die Tuning-Liste der

Riedls ist mehrere Seiten lang. Und

der Fuhrpark? „Der besteht inzwischen

aus sechs Mini-Z-Autos und

dürfte samt Fernbedienungen und

Ersatzteillager

lage

um die

3000

Euro

wert sein.“ Die

Prunkstücke:

Ferrari,

rari

ri,

Porsche und Lamborghini in Rot,

Gelb

und

Grün, die

ohne Zubehör

mehr

als

600 Euro wert sind.

Riedl sucht nach

neuem Raum

Die größte Schwierigkeit beim

Steuern dieser Mini-Flitzer, das

übrigens mittels Funk-Pistole erfolgt,

sei laut Nikolas Riedl ständiges

Umdenken. „Beim richtigen

Autofahren betrachtet man die Situation

immer vom gleichen Sichtwinkel

– vom Fixpunkt Fahrersitz

mit Blick durch die Windschutzscheibe.“

Beim Fernsteuern der

Mini-Flitzer fahre man erst

vom

Körper r des Piloten weg, dann

auf

ihn zu. „Bei 60 Stundenkilometern

und zahlreichen Kurven definitiv

eine Herausforderung.“ Insbeson-

dere dann, wenn alle

le zwölf „Verrückten“

gleichzeitig eiti

starten, ten,

mit

Highspeed nach Streckenrekorden

ekor

(unter acht (!) Sekunden en die

Runde)

jagen und als erster über die

Ziellinie lin

e fahren, oder

nach vorgegebener

Zeit

die

meisten en Runden

schaffen fen

möchten. Festgehalten

wird

alles Dank in den

Autos integrierter

rter

Transponder nder

und

einer

am Laptop angeschlossenen sene

nen Zeitmessanlage,

direkt angebracht am

Streckenrand. Zwischen den Duellen

gibt’s Pausen bei Bier, Spezi

und Pizza. Außerdem hat jeder

Pilot einen kleinen Arbeitstisch

zum Reparieren, Akkuladen und

Aufmotzen. Die Strecke selbst, 20

Meter lang und einen Meter breit,

besteht aus einer weichen und

einer harten Gummiseite. Heißt:

„Wir konnten wählen, mit viel oder

eher weniger Gripp zu fahren“,

sagt Christian Riedl, der dieser leidenschaftlichen

Zeit heute sichtlich

nachtrauert. Denn seit zwei Jahren

In diesem Raum auf dieser Strecke tobten sich die Mini-Z-Piloten aus.

schläft das 3 000 Euro schwere

Mini-Z-Equipment, detailliert verstaut

in einem Werkzeugkoffer.

Warum? „Weil damals der leer stehende

Raum in Wessobrunn, wo

wir uns jeden Donnerstag duelliert

haben, seit Ende 2015 zum heutigen

Gemeindehaus hergerichtet

wurde.“ Mit Gründung des „Abarth

Club Bavaria“ sowie anderweitigen

Modellbauten sind die Riedls

in ihrer Freizeit zwar voll ausgelastet.

„Sollte sich trotzdem ein

geeigneter Raum finden, würden

wir das Mini-Z-Duellieren sicherlich

wieder aufleben lassen. „40

Quadratmeter sind notwendig“,

sagt Christian Riedl, der sich über

Raumvorschläge (Tel. 08809 / 706)

der „tassilo“-Leser selbstverständlich

ebenso sehr freuen würde wie

sein Sohn Nikolas und die anderen

Mini-Z-Enthusiasten aus Forst, Apfeldorf

und Wessobrunn.

js

EINZIGARTIG SCHLAFEN

IM TIROLER ZIRBENSCHLAFSYSTEM

Natürlich gut schlafen

Naturschlafsystem mit Zirbe

Lassen Sie sich beraten!

Zirbenschlafzimmer

Massivholzmöbel

QUL Naturlatexmatratzen

www.longlife-weilheim.de

Natur pur

Individuelle Anpassung

Regionale Handwerksqualität

Münchenerstr. 6 | 82362 Weilheim | Inh. Rolf Daller

september / oktober 2018 | 29


Energieberatung bei der Verbraucherzentrale Bayern

Kompetent & bezahlbar

Schwathe GmbH & Co. KG

zertifziert nach DIN EN 1090-2

Schönachstraße 46

86978 Hohenfurch

Tel: 0173 3772202

mail@schwathe-metall.de

www.schwathe-metall.de

Geländer

Gartenzäune

Balkone

Verblechungen

CNC-

Plasmaschneiden

Murnau | Steigende Energiepreise,

schwindende Ressourcen, Belastungen

für Klima und Umwelt.

Die Forderungen nach einem

sparsameren und effizienteren

Energieeinsatz sind bekannt und

weitestgehend unstrittig. Sobald es

jedoch für jeden Einzelnen an die

Umsetzung geht, wird es kompliziert.

Dabei unterstützen will die

Verbraucherzentrale Bayern, die

allen Verbrauchern kompetenten

und unabhängigen Rat in Energiefragen

anbietet. Das Beste daran:

die Beratung ist hochwertig

und gleichzeitig preisgünstig. Vom

Stromsparen über Wärmedämmung

bis hin zur Heiztechnik, aber

auch bei Themen wie erneuerbare

Energien, Förderprogramme oder

Heizkostenabrechnungen sind die

Energieexperten der Verbraucherzentrale

geeignete Ansprechpartner.

Seit 1978 wird sie vom Bundesministerium

für Wirtschaft und

Energie gefördert. In bundesweit

über 750 Einrichtungen engagieren

sich rund 550 Architekten, Ingenieure

und andere Experten für die

Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Einer dieser Experten

ist Wolfgang Haas, seit 2006 als

Energieberater tätig. Zunächst nebenberuflich,

seit 2009 in Vollzeit

und seit 2014 unter anderem für

die Verbraucherzentrale an ihrem

Standort in Murnau. Ursprünglich

kommt Haas aus dem Elektrotechnikbereich,

leitet ein Ingenieurbüro

für Energieberatung in Peißenberg

und hat sämtliche Zusatzausbildungen,

um Fördermittel beantragen

zu dürfen.

Stationäre Beratung

und Checks vor Ort

Das Angebot der Verbraucherzentrale

gliedert sich grob in zwei

Bereiche: Einerseits die stationäre

Beratung, auf der anderen Seite

die Beratung vor Ort, also am Objekt.

Die stationäre Beratung erfolgt

in Form einer wöchentlichen

Sprechstunde an einem festen

Platz. In Murnau etwa im Kulturund

Tagungszentrum, wo Wolfgang

Haas jeden vierten Mittwoch

im Monat von 14.30 bis 19 Uhr anzutreffen

ist, wobei eine vorherige

telefonische Anmeldung nötig ist.

„Die stationäre Beratung ist zum

Klären von Grundsatzfragen absolut

ideal“, sagt Wolfgang Haas.

Und mit 7,50 Euro für eine dreiviertel

Stunde ausführlicher Einzelberatung

zudem bezahlbar. Bei

den Energie-Checks vor Ort hingegen

analysiert der Energieberater

die Situation fachmännisch und

arbeitet passende Verbesserungen

aus. „Rund vier Wochen nach

dem Termin erhalten die Ratsuchenden

einen vier- bis fünfseitigen

Bericht über den Ist-Zustand

Treppen

Metallkonstruktionen

Metallmöbel

Tore

Türen

und vieles

mehr...

30 | tassilo


Solar-Checks gehören

zum Leistungsspektrum

der Energieberatung.

samt Verbesserungsvorschlägen“,

erklärt Haas. Der Basis-Check, für

Haus- und Wohnungseigentümer

geeignet, dauert rund eine Stunde

und kostet zehn Euro. Für zwei

Stunden Gebäude-Check sind 20

Euro zu entrichten, für Heiz- und

Solarwärme-Check je 40 Euro.

Ebenso viel kostet der Detail-

Check, bei dem ein spezifisches

Energieproblem geklärt wird, wie

etwa Schimmelbefall.

Einsparpotential in

sämtlichen Bereichen

„60 bis 70 Prozent der Heizkostenabrechnungen

wären sicherlich

anfechtbar“, sagt Wolfgang Haas.

Dennoch sei dies in ländlichen Gegenden

eher ein untergeordnetes

Thema, „weil die Wohnstruktur

anders ist, viele in ihrem Eigenheim

wohnen und es nicht so

viele Mieteinheiten gibt wie etwa

in München, wo sich die Berater

hauptsächlich mit genau der Problematik

rumschlagen“. Dennoch ist

auch er auf Heizkostenabrechnungen

vorbereitet, wirft im Rahmen

eines Beratungstermins gerne einen

Blick darauf. Weitaus öfter suchen

ihn jedoch Menschen auf, die

sich im Vorfeld eines Neu- oder

Umbaus informieren möchten und

Unterstützung benötigen. Beim

Heiz-Check, natürlich vorrangig

im Winter angefragt, hängt Haas

einen Datenlogger an die Heizung

und nimmt über 24 Stunden deren

Funktionstüchtigkeit auf. „Wir

nennen es das EKG der Heizung.

Es gibt Aufschluss über die Effizienz,

so dass wir individuelles

Einsparpotential erkennen.“ Rund

100 Beratungen pro Jahr nimmt

Wolfgang Haas im Rahmen seiner

Tätigkeit bei der Verbraucherzentrale

vor. „Die Einstiegsschwelle

ist äußerst gering“, so Haas über

Ein Detail-Check, etwa zum

Thema Schimmel, kostet 40 Euro.

einen der Vorteile einer Beratung

bei der Verbraucherzentrale.

„Gerade beim Thema Heizung

liegt viel im Argen. Ich würde sagen,

dass 70 bis 80 Prozent der

Heizungen, auch neu eingebaute,

nicht optimal funktionieren. Mit

den 24-Stunden-Messungen kann

man ganz viel rausholen – bis

zu 30 Prozent einsparen“, meint

Haas. Führt man sich das am Beispiel

eines 3000-Liter-Öl-Tanks

und einem Literpreis von rund 70

Cent vor Augen, entspräche das einer

jährlichen Ersparnis von weit

über 600 Euro. „Auch bei Solaranlagen

ist es mitunter ernüchternd.

Ich habe schon erlebt, dass gar

keine Solarflüssigkeit drin war, die

Anlage also nie funktioniert hat.“

Solche extremen Beispiele sind

sicherlich die Ausnahme, dennoch

gibt es viel Potential in Sachen

sparsamerer und effizienterer

Energieeinsatz. „Ich bin absolut

überzeugt vom Konzept der Verbraucherzentrale,

deshalb mache

ich es auch gerne“, so Wolfgang

Haas.

Vom Angebot kann sich jeder

selbst überzeugen – einfach telefonisch

einen Termin vereinbaren

unter 0800 / 809802400. tis

Anzeige

Landtag, 14. Oktober:

Anders wählen,

Enders wählen

Krankenschwester Susann Enders,

Landtagskandidatin der Freien

Wähler, will kleine Kranken-


notstand lindern und den

ländlichen Raum stärken.

Was läuft schief in der Gesundheitspolitik,

was wollen Sie ändern?

Enders: Aktuell liegt der Fokus nur auf Rentabilität.

Wir brauchen aber eine lobbyfreie

Gesundheitspolitik, die sich nur am Patientenwohl

orientiert. Die medizinische Grundversorgung

ist eine Hauptaufgabe der Kommunen,



Enders:

ser bezahlen, deren Arbeitsbedingungen und

gesellschaftliches Ansehen verbessern. Der

„Import“ ausländischer Kräfte hilft da nicht.

Den ländlichen Raum fördern, bedeutet...?

Enders: Barrierefreiheit für Alle in allen Bereichen,

Tradition & Brauchtum bewahren,

Förderung dezentraler Lösungen bei erneuerbarer

Energie, die bäuerliche Landwirtschaft

stärken, gute medizinische Grundversorgung

vor Ort... Dafür bitte ich um Ihre Stimme!

Susann Enders Liste 3 Platz 9

september / oktober 2018 | 31


ifb mit Sitz in Seehausen hat jährlich über 70 000 Teilnehmer

Lernen darf auch Spaß machen

Seehausen | Das deutsche Wort

„Zufall“ ist jedem bekannt, bedeutet

in etwa so viel wie: unerwartet,

nicht kalkulierbar, nicht vorhersehbar.

Für Hans Schneider hat

der Begriff indes noch eine ganz

andere Bedeutung, insbesondere,

wenn er an seine beruflichen

Anfänge zurückdenkt: „Schaut

man das Wort genauer an, erkennt

man genau das Gegenteil.

Zufall ist das, was einem zufallen

soll.“ Schneider war Geisteswissenschaftler,

hat zunächst Philosophie,

schließlich Theologie, Politik

und Kunstgeschichte studiert und

nebenbei eine Zusatzausbildung

zum Kommunikationstrainer absolviert.

Über einen Bekannten

kam er Mitte der Achtzigerjahre

nach dem Studium – zufällig – zur

Schulung von Betriebsräten – erst

als Kommunikationsreferent, dann

rund zehn Monate lang als Vollzeit-

Mitarbeiter. „In dieser Zeit habe

ich über die Betriebsräte einerseits

kennengelernt, wie die Arbeitswelt

in Deutschland funktioniert und

andererseits mein Handwerkszeug

gelernt: Wie man Prospekte

gestaltet, Adressen kauft oder ein

Büro organisiert.“ Die Arbeit mit

der Zielgruppe bereitete ihm viel

Freude, so dass Schneider Anfang

1988 beschloss, sich mit dem Institut

zur Fortbildung für Betriebsräte

(ifb) selbstständig zu machen. Er

verschickte Flyer mit drei verschiedenen

Seminaren und wartete in

seiner Studentenbude auf Anrufe,

die nur spärlich eintrudelten. Zu

seinem allerersten Kurs im sauerländischen

Winterberg kamen

lediglich sechs Teilnehmer. „Im April

’88 war ich pleite. Heute würde

Idyllische Arbeitsatmosphäre: die ifb-Zentrale in Seehausen.

man sagen, dass die Eigenkapitaldecke

ein wenig zu gering war“,

sagt Schneider rückblickend mit

einem Schmunzeln. Seine Mutter

lieh ihm letztmals 5 000 D-Mark,

damit er mit seinem Geschäft noch

ein paar Monate überleben und

letztlich das erste Kapitel der ifb-

Erfolgsstory schreiben konnte. Das

zweite Seminar besuchten bereits

14 Teilnehmer, im gesamten Jahr

1988 waren es 130, ein Jahr später

bereits insgesamt gut 300 und 1990

rund 500. Heute, 30 Jahre nach

Firmengründung, begrüßt das ifb

jährlich über 70 000 Teilnehmer.

Parteiisch, aber

politisch neutral

„Ich sage immer, das ifb ist das

größte unbekannte Weiterbildungsunternehmen

in Deutschland“,

so Hans Schneider. Die

Zielgruppe ist ganz speziell: Seit

1988 werden ausschließlich Arbeitnehmervertreter

geschult, wobei

Betriebsräte mit rund 80 Prozent

den Schwerpunkt darstellen. Den

Rest teilen sich Auszubildendenvertretung,

Schwerbehindertenvertretung

oder Aufsichtsräte. Die

Schulungen sind zwar parteiisch

was die Interessen der Betriebsräte

betrifft, aber politisch neutral,

was laut Hans Schneider ein

großer Unterschied zu einem der

Mitbewerber, die Gewerkschaften,

sei: „Gewerkschaften wollen natürlich

– durchaus verständlich – ihre

Gewerkschaftsinteressen vertreten

und an den Mann bringen.“ Eines

der übergeordneten Ziele des ifb

ist es, Betriebsräten das Rüstzeug

an die Hand zu geben, das sie

für die tägliche Arbeit brauchen,

ohne sie dabei ideologisch in eine

Richtung zu lenken. Und dafür sei

nach Meinung von Hans Schneider

Verständnis weitaus wichtiger,

als mit der geballten Faust in der

Tasche von Seminaren heimzukehren.

„Der Klassenkampf hilft hier

niemandem.“

Die meisten Betriebsräte in

Deutschland haben keine explizite

Ausbildung für ihre Tätigkeit,

haben weder Jura noch Wirtschaft

32 | tassilo


Die ifb-Geschäftleitung v.l.:

Hans Schneider, Sabine Wolfgram

und Stefan Werner.

studiert. Sie werden gewählt und

müssen das Amt nun ausfüllen

ohne entsprechende Kenntnisse

in Betriebsverfassungsrecht, Arbeitsrecht,

betriebswirtschaftlichen

Grundlagen, Kommunikation oder

Rhetorik. „Wir versuchen, den Betriebsräten

die Kenntnisse zu vermitteln,

damit sie mit dem Arbeitgeber

auf Augenhöhe verhandeln

können.“ Soziales Engagement und

das Bedürfnis, im Betrieb für eine

gerechte Arbeitswelt zu sorgen,

nennt Hans Schneider zwei Attribute,

die jeder Betriebsrat haben sollte.

Viele Mitarbeiter trauen sich bei

Problemen nicht zum Vorgesetzten,

der Gang zum Kollegen ist da wesentlich

einfacher. „Institutionelles

Konfliktlösungsgremium“, nennt

es der ifb-Gründer. Die Hauptaufgabe?

„Sprachrohr der Kollegen

zu sein. Für den Arbeitnehmer, mit

dem Arbeitgeber, nicht dagegen.“

Während einer vierjährigen Amtszeit

ist ein Betriebsrat gemäß des

Betriebsverfassungsrechts im Prinzip

unkündbar, außer er macht sich

einer groben persönlichen Verfehlung

schuldig. Auch wenn er aus

dem Amt scheidet, genießt er ein

Jahr lang nachwirkenden Kündigungsschutz.

Das ifb war zunächst in einem

Büro in München angesiedelt,

welches 1994 zu klein wurde.

Hans Schneider, aufgewachsen in

Hohenpeißenberg, wollte wieder

zurück aufs Land. Es ging nach

Egling an den Riegsee, bis zur

Jahrtausendwende auch die dortigen

umlichkeiten aufgrund des

Wachstums zu klein wurden. Das

Gelände der ehemaligen Kemmel-

Kaserne in Seehausen bot sich für

einen Neubau an. Dort steht heute

die Zentrale des ifb mit seinen

etwa 180 festen und rund 950

freien Mitarbeitern, hauptsächlich

Referenten und Seminarleiter.

Bundesweit ist das ifb an 70 verschiedenen

Standorten tätig und

arbeitet derzeit mit knapp 180 Tagungshotels

zusammen. „Von Konstanz

bis Usedom sind wir in ganz

Deutschland vertreten“, beschreibt

Hans Schneider.

Inhaltlich- oder

verhaltensorientiert

Die Art der Seminare unterteilen

sich in inhaltlich-orientierte – wie

bei den meisten juristischen Themen.

Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit

wechseln sich hier ab.

Der zweite große Bereich sind

verhaltensorientierte Seminare

wie Rhetorik, Gesprächsführung

oder Verhandlungsstrategien. Hier

ist die Teilnehmerzahl auf maximal

zwölf begrenzt, da praktische

Übungen im Vordergrund stehen.

Das ifb kooperiert mit sechs Hotels

samt „Rhetorik-Studios“, in

denen die Teilnehmer unmittelbares

Videofeedback bekommen. „Es

gibt neben Rhetorik kaum einen

anderen Kurs, bei dem man über

die Woche einen derart großen

Lernerfolg sieht“, sagt Schneider.

Die Seminare sind allesamt erwachsenengerecht

gestaltet. Heißt:

keine Prüfungen, keine Noten, kein

Durchfallen. Neben den Referenten

ist auch immer eine Seminarleitung

vor Ort, die ein freiwilliges

Rahmenprogramm anbietet. Weinprobe,

Stadtführung, Theater, Kegelabend,

Wanderung – was sich

im jeweiligen Ort anbietet. Dazu

sagt ifb-Gründer Hans Schneider:

„Unsere Devise seit 30 Jahren ist:

Lernen darf auch Spaß machen.“ tis

OBERLANDSCHULEN

CHANCEN FÜR IHR KIND!

Die Privaten Oberlandschulen in Weilheim

WIRTSCHAFTSSCHULE

(staatl. anerkannt)

KAUFMÄNNISCHE SCHULE

Berufsfachschule für Büromanagement (staatl. anerkannt)

FREMDSPRACHENSCHULE

Berufsfachschule für Fremdsprache/Fachrichtung Wirtschaft (staatl. anerkannt)

GYMNASIUM

(staatl. genehmigt)

Jetzt ist

Anmeldezeit!

WIRTSCHAFTSSCHULE KAUFMÄNNISCHE SCHULE FREMDSPRACHENSCHULE GYMNASIUM GEMEINSAM ZUM ZIEL

Private Oberlandschulen Weilheim e. V. | Leprosenweg 14 | D-82362 W eilheim i.OB | Tel 0881 9253503 | www.oberlandschulen.de

september / oktober 2018 | 33


Thea Fischers Krimi „Bürgermeister Hirsch geht baden“

Mord und Korruption

im Fünfseenland

Tassiloland | „Das Leichenhaus

g’hört auch mal wieder g’weißelt“,

so der erste Satz des Debütromans

„Bürgermeister Hirsch geht baden“

von Thea Fischer. Ausgesprochen

von eben jenem Theobald Hirsch,

ein urbayerischer Grantler, der

bedauerlicherweise tot ist. Umso

bitterer, dass ihm in seinem Sarg

langsam langweilig wird. Er fragt

sich: Wie konnte es eigentlich so

weit kommen? Da trifft es sich gut,

dass in der Redaktion vom „Seekurier“

das Sommerloch um sich

greift. Journalistin Petra Rosenberger,

zweite Protagonistin, kommt

es also gerade recht, dass ein alter

Vermisstenfall wieder ausgegraben

wird. Vor Jahren ist Adi Schmidt,

ein Jugendfreund des Bürgermeisters,

spurlos verschwunden. Mit einem

weiteren Jugendfreund wollte

Hirsch zudem seither nichts mehr

zu tun haben. Der Vater vom vermissten

Adi Schmidt versteht nicht,

warum sein Sohn nicht wieder nach

Hause kommt. Petra Rosenberger

macht sich also an die Recherche

und begibt sich auf Spurensuche.

Hilfe bekommt sie von ihrer Mutter

Gertraud und deren Verehrer aus

der Seniorenresidenz. Was ist damals

zwischen den Jugendfreunden

vorgefallen? Als beim Bau einer

Therme, bei dem natürlich Hirsch

ebenfalls seine Hände im Spiel hatte,

ein grausamer Fund gemacht

wird, weiß Petra, dass sie dabei ist,

ein finsteres Geheimnis zu lüften.

Handlung ins

Fünfseenland transportiert

Die Geschichte in „Bürgermeister

Hirsch geht baden“ ist witzig und

skurril zugleich. Autorin Thea Fischer,

1965 in Augsburg geboren,

hat eine clevere Handlung gestrickt,

die immer wieder mit Rückblicken

garniert ist. Fischer selbst

hat mehrere Jahre als Journalistin

gearbeitet, unter anderem in Lokalredaktionen.

Heute lebt sie mit

ihrer Familie in einem kleineren

Ort am Ammersee. Auch deshalb

hat sie den Schauplatz der Geschichte

in das Fünfseenland verlagert

– plaudert bei den charmanten

Beschreibungen der Landschaft

also gewissermaßen aus dem Nähkästchen.

Die fiktive Gemeinde Otterschwing

steht exemplarisch für

eine kleine Landgemeinde im Hinterland.

Manches ist von der Wirklichkeit

inspiriert, reale Ereignisse

werden aber nicht wiedergegeben,

sondern sind von Thea Fischer frei

erfunden.

tis

> > > KRIMI ZU GEWINNEN

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost drei Exemplare des 288 Seiten-starken

Kriminalromans „Bürgermeister Hirsch geht baden“ von

Thea Fischer. Möchten Sie ein Buch gewinnen, dann schicken Sie

eine Postkarte mit dem Stichwort „Fünfseenland-Krimi“ an tassilo,

Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an info@tassilo.de, Einsendeschluss

ist der 15. September. Wie immer entscheidet das Los,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bitte geben Sie auch Ihre Adresse

an, da die Bücher per Post versendet werden. Alle, die diesmal

kein Glück haben, können sich den Fünfseenland-Krimi, der auch als

E-Book erhältlich ist, in den Buchhandlungen der Region besorgen.

Viel Erfolg!

34 | tassilo


Ein Blick hinter die Kulissen

des Schongauer Krankenhauses und der Pflegeschule

Sonderveröffentlichung der

Willkommen zum

Tag der offenen Tür

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Patientinnen und Patienten,

Thomas Lippmann Dr. Wilhelm Fischer

Klaus Fenzl

über 16 000 Patienten versorgen

die beiden Krankenhäuser in Weilheim

und Schongau jährlich. Wir

sind an 365 Tagen 24 Stunden für

Sie da, ob im Notfall oder für eine

geplante Operation. Am Samstag,

20. Oktober, öffnen wir Ihnen unser

Krankenhaus – lernen Sie also

am Tag der offenen Tür unseren

eigenen kleinen Kosmos kennen.

Gleichzeitig findet der Tag der offenen

Tür in unserer Pflegeschule

statt. Schülerinnen und Schüler

unserer Krankenpflegeschule nehmen

Sie in Empfang und informieren

nicht nur über ihre Ausbildung.

Lassen Sie sich zudem Ihre Vitalparameter

messen und üben Sie sich

in der Händehygiene, das A & O im

Krankenhaus und im OP.

Viele Abteilungen stellen sich am „Tag der offenen Tür“ vor:

• Leben beginnt: Wie sieht der Kreißsaal aus?

• Rundgang durch die Endoskopie

• Selbst operieren in Schlüssellochtechnik

• Wie wird auf der Geriatrie gepflegt?

• Schockraum — Notfallversorgung

• Vorträge greifen Themen aus allen Bereichen auf

• Aktuelle gesundheitliche Themen werden im Forum diskutiert

Das Rote Kreuz präsentiert sich u.a. mit einem Rettungswagen

• Für Kinder gibt es eine Teddyklinik

u.v.m.

Für Ihr leibliches Wohl wird gesorgt!

Wir wünschen Ihnen einen informativen und interessanten Tag der

offenen Tür in unserem Schongauer Krankenhaus und in den Berufsfachschulen

für Krankenpflege.

Wir arbeiten für Ihre Gesundheit!

Thomas Lippman Klaus Fenzl

(Geschäftsführer) (Schulleiter)

Dr. Wilhelm Fischer

(Ärztlicher Direktor)

Samstag, 20. Oktober 2018

von 11.00 bis 16.00 Uhr


„Tag der offenen Tür“ im Schongauer Krankenhaus

Erdgeschoss:

1 Notarzt/BRK

11.00 – 16.00 Uhr

Besichtigung

Notarztwagen

2 Krankenhaus GmbH

11.00 – 16.00 Uhr

(zu jeder vollen Stunde)

Allgemeine Informationen

Führungen

3 Krankenhaus GmbH

11.00 – 16.00 Uhr

Erstmal Hände desinfizieren!

Krankenhauskeime – was, wie, wo?

4 Küche

10.00 – 17.00 Uhr

Kiosk, Kaffee und Kuchen

(1 Euro), Grill, Popcorn

5 Betriebsrat der

Krankenhaus GmbH

11.00 – 16.00 Uhr

Information

AOK

11.00 – 16.00 Uhr

Aktivitätscenter

6 Selbsthilfegruppen

Krebs/Alzheimer

11.00 – 16.00 Uhr

Information

7 Qualitätsmanagement

11.00 – 16.00 Uhr

Was ist Ihnen am Schongauer

Krankenhaus wichtig?

8 Kassenärztliche Vereinigung

(KVB)

11.00 – 16.00 Uhr

Ihr Hausarzt im Krankenhaus

9 Hospizverein im

Pfaffenwinkel e.V.

11.00 – 16.00 Uhr

Information

10 Akutgeriatrie

11.00 – 16.00 Uhr

Was ist Akutgeriatrie?

Aromaprodukte/Aroma-

Handmassage

11 Seelsorge

11.00 – 16.00 Uhr

Information

Angebot Seelsorgegespräch

Tee

12 Akutgeriatrie

11.00 – 16.00 Uhr

Wie geht Akutpflege?

13 Akutgeriatrie

11.00 – 16.00 Uhr

Beschäftigungsangebot

ERDGESCHOSS

Hubschrauber-

Landeplatz

20

21

18

19

14 Kunst im Krankenhaus

11.00 – 15.00 Uhr

Ausstellung – hier können Sie

mitsteigern!

15 BRK Schongau

11.00 – 16.00 Uhr

Information

16 Kreißsaal

11.00 – 16.00 Uhr

Geboren in

Schongau –

Informationen,

Kreißsaalführungen

17 Pflege

11.00 – 16.00 Uhr

Stationsalltag – Pflege auf

einer interdisziplinären Station

KRANKENPFLEGESCHULE

15

16

17

14

22

8

Gynäkologie

11.00 – 16.00 Uhr

Inkontinenz

18 Industrie

11.00 – 16.00 Uhr

Ausstellung

9

Aufzüge

Treppe

10

7

11

5

19 Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie

11.00 – 16.00 Uhr

Information

6

Caféteria

4

12

Klinik für Gefäß- und

Endovaskularchirurgie

11.00 – 16.00 Uhr

Anmeldung Halsschlagader-

Screening

20 Klinik für Gefäß- und

Endovaskularchirurgie

11.00 – 11.45 Uhr

12.45 – 15.00 Uhr

Halsschlagader-

Screening

3

2


Eingang

13

Parkplatz

21 Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie

12.30 und 14.00 Uhr

„Live dabei – Hüft-OP“

Filmvorführung

1

Physiotherapie

11.30 und 15.00 Uhr

Entspannung trainieren

22 Forum

11.00 – 16.00 Uhr

Programm siehe nächste Seite


Lagepläne und Programm

Untergeschoss:

23 Geriatrische Rehabilitation

11.00 – 16.00 Uhr

Sturzprophylaxe

Viel trinken

Ernährung im Alter

25 Klinik für Innere Medizin

11.00 – 16.00 Uhr

Wie sieht es in mir aus?

Bronchoskopie,

Gastroenterologie

28 Klinik für

Allgemein- und

Viszeralchirurgie

11.00 – 16.00 Uhr

Operieren –

Probieren

29 Ernährung

11.00 – 16.00 Uhr

Gesunde Ernährung –

Ernährungspyramide

31 Tagesklinik für Schmerztherapie

11.00 – 16.00 Uhr

Ausstellung der

Kreativprojekte aus der

Schmerztherapie

33 Tagesklinik für Schmerztherapie

12.00 und 13.00 Uhr

„Rückenfit zum Ausprobieren“

14.00 und 15.00 Uhr

„Achtsamkeit gegen

Stress und Schmerz“

34 Vorträge

11.00 – 16.00 Uhr

Programm siehe nächste Seite

24 Physiotherapie

11.00 – 16.00 Uhr

Präsentation der Therapieräume

Beratung zum Thema Stauungsödeme/Lymphdrainage

„Selbsterfahrung in unserem

Trainingsraum

Einblicke in die Ergotherapie

26 Klinik für Innere Medizin

11.00 – 16.00 Uhr

Wie sieht es in mir aus?

Echokardiographie, PH-Metrie

27 Klinik für Innere Medizin

11.00 – 16.00 Uhr

Wie sieht es in mir aus?

Ultraschall

30 Physiotherapie

11.00 – 16.00 Uhr

Gesund durch Bewegung

Angebote für Kinder

Atemtherapie für Erwachsene

32 Tagesklinik für Schmerztherapie

11.00 – 16.00 Uhr

Schmerz beherrschen –

Information

35 Klinik für Unfallchirurgie

und Orthopädie

13.00 und 15.00 Uhr

Schockraum-Management

Obergeschoss:

OP

11.00 – 16.00 Uhr

Kinderklinik

(Details nächste Seite)

KRANKENPFLEGESCHULE

UNTERGESCHOSS

Anästhesie

11.00 – 16.00 Uhr

Intubation

35

25 28 26

27

31

32

34 30 29

33

Aufzüge

Treppe

23

24

Bus-Shuttle vom bzw. zum Bahnhof Schongau:

Ab Bahnhof jede volle Stunde (11.00 – 15.00 Uhr)

Ab Krankenhaus jede Stunde (11.30 – 15.30 Uhr)

Sonderveröffentlichung der

Änderungen und Fehler vorbehalten!


„Tag der offenen Tür“ im Schongauer Krankenhaus

Sonderveröffentlichung der

KRANKENPFLEGESCHULE

Uhrzeit Thema Ort

10.00 – 15.00 Uhr Krankenpflegeschüler präsentieren Pflegetätigkeiten wie das Praxisräume

Anlegen von Verbänden, Vitalzeichen messen sowohl manuell

als auch elektronisch – Mitmachen erwünscht

10.00 – 15.00 Uhr Fotoaktion: So sehen Sie in Pflegekleidung aus. Klassenzimmer 2 (Raum S2)

Selfie mit Mundschutz und OP-Haube

10.00 – 15.00 Uhr Alterssimulation – Nichts ist mehr, wie es war Klassenzimmer 2 (Raum S2)

10.00 – 15.00 Uhr Beantworten Sie alle Quizfragen und gewinnen Sie Bogen am Eingang

einen von drei Amazon-Gutscheinen der Schule/Pflegerrallye

10.00 – 15.00 Uhr Praktikum, Bewerbung, Ausbildung, Studium: Lehrerbüros (Raum S4)

Alles, was Sie schon immer wissen wollten

10.00 – 15.00 Uhr Tischtennis und Kicker gegen die Lehrer Schülerlounge (Raum S5)

ab 10.30 Uhr Schulbankdrücken: Probeunterricht Krankenpflege – Klassenzimmer 1 (Raum S1)

(zu jeder halben Stunde) Nicht alle Theorie ist grau!

ab 11.00 Uhr Schulbankdrücken: Probeunterricht Anatomie und Klassenzimmer 1 (Raum S1)

(zu jeder halben Stunde) Krankheitslehre – Begehbarer Kreislauf!

PATIENTENFORUM IM ERDGESCHOSS

Uhrzeit Thema

11.00 – 12.00 Uhr Anästhesie unter der Geburt – PDA im Kreißsaal

13.00 – 14.00 Uhr Würdevoll sterben

13.00 – 14.00 Uhr Das Alter ist nichts für Feiglinge (Herausforderungen im Alltag)

14.00 – 15.00 Uhr Mein Innenleben — Spiegel der Gesundheit

15.00 – 15.30 Uhr Sturzprophylaxe

15.30 – 16.00 Uhr Kunstauktion – Versteigerung alter Meister

VORTRÄGE IM UNTERGESCHOSS

Krankenhaus für Kinder

Diesmal ist es kein Notfall: Kinder

können am Tag der offenen Tür

im Krankenhaus spielend leicht

operieren, den Notarzt mit seinem

Rettungswagen kennenlernen, das

Kuscheltier (bitte mitbringen) in

der Teddyklinik verarzten lassen,

Blutdruck messen, im Magen nach

Gummibären suchen oder den

Teddy in der Radiologie durchleuchten.

Dies und vieles

mehr erwartet kleine

und große Kinder

am Tag der offenen Tür

im Krankenhaus Schongau

– hereinspaziert.

Uhrzeit Thema Referent Abteilung

11.00 Uhr Wirbelsäulenchirurgie am Krankenhaus Schongau Dr. Florian Soldner/Dr. Bernd Höpfl Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

11.30 Uhr Endoprothetik für Hüfte und Knie Dr. Thomas Löffler Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

12.00 Uhr Die enge Halsschlagader – ein behandelbares Schlaganfallrisiko Dr. Peter Baumann Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie

12.30 Uhr Schonende Operation bei Darmkrebs Dr. Rolland Rosniatowski Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

13.00 Uhr Geriatrische Reha? „Was soll das denn?“ Dr. Hans Christian Sänger Zentrum f. Altersmedizin/Geriatrische Rehabilitation

13.30 Uhr Warum haben Schmerztherapeuten Bauchschmerzen, wenn es heißt: Dr. Eva Mareen Bakemeier Tagesklinik für Schmerztherapie

„Wir arbeiten für Ihre Gesundheit?“

14.00 Uhr Angst vor der Narkose – muss das sein? Dr. Hans Michel Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

14.30 Uhr Was ist eine Akutgeriatrie? Sebastian Mühle Zentrum für Altersmedizin – Akutgeriatrie

15.00 Uhr Möglichkeiten der Schmerzbehandlung und Anästhesie unter der Geburt Dr. Karin Kirschner Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

15.30 Uhr In guten Händen – Erkrankungen der Hand und Therapiemöglichkeiten Wenzel Dimroth Unfallchirurgie und Orthopädie

gesundheitsversorger2020.de


Magisches Festival in Weilheimer Innenstadt

Internationaler Zauber

Weilheim | Mitte September verwandelt

sich Weilheims Innenstadt

wieder in eine Welt voller Zauber.

Genaugenommen am Freitag,

14. September und Samstag, 15.

September. Dann nämlich findet

das zweite Straßen-Zauber-Festival

statt, bei dem sich die Besucher ab

Freitagabend und Samstagmittag

auf insgesamt 48 Vorführungen

freuen dürfen. Noch aufregender:

Die sechs Künstler kommen aus

aller Welt. „The PikaPau“ beispielsweise

stammt aus Brasilien. Wenn

er versucht, alle relevanten Dinge

fürs Verreisen zu organisieren,

taucht sein Verstand ein ums andere

mal ein in eine imaginäre Welt,

in der gewöhnliche Alltagsgegenstände

und -Situationen plötzlich

zu spektakulären Situationen mutieren.

Seine Show heißt „NoBai“.

Sie zeichnet sich durch technisch

sehr hohes Können aus und gilt

fürs Publikum als „unvergesslich“.

Sein erster Auftritt erfolgt am Freitagnachmittag

um 16 Uhr auf dem

Rathausplatz bei „Echter Mode“.

Ein regelrechter Angeber ist derweil

„Professor Plunger“ aus Irland, der

allein aufgrund seines lockig-zerzausten,

roten Haares auffällt wie

ein sprichwörtlich „bunter Hund“.

Seine originelle Show ist geprägt

von Tanz, Pümpel und einem Grand

Finale mit Glockenspiel. Und sie

kommt ganz ohne Worte aus. Der

irische Zauberer besticht nämlich

ausschließlich durch Interaktion

mit dem Publikum, einem äußerst

frechen Grinsen und eben seiner

roten Haarpracht. Auch er startet

seine Show am Freitagnachmittag,

allerdings um 16.30 Uhr in

der Schmiedstraße direkt vor K & L

Ruppert. Das Besondere an diesem

Straßen-Zauber-Festival in

Weilheims i Innenstadt: Die Künstler

wechseln beinahe stündlich ihren

Platz, sodass an allen Stationen

auch alle Darbietungen zu sehen

sind. In der Schmiedstraße erfolgen

die magischen Auftritte vor K & L

Ruppert und Kaufhaus Rid. Zwei

weitere Schauplätze sind direkt auf

dem Marienplatz, unter anderem

vor der Sparkasse Oberland. Auftritts-Orte

fünf und sechs sind im

Zirkuszelt „Zauberhütte“ auf dem

Kirchplatz sowie auf dem Rathausplatz

vor Echter Mode.

Am Freitag, 14. September, beginnen

die ersten Shows um 16 Uhr,

die letzten um 22 Uhr. Drumherum

gibt’s Musik und leckere Cocktails

sowie sämtliche Zauber-Specials,

die sich umliegende Händler, die

übrigens bis 23 Uhr geöffnet haben,

werden einfallen lassen. Außerdem

verwandelt sich die Obere

Stadt ab 21 Uhr in ein Lichtermeer.

Aus Brasilien, Irland

und Spanien

Am Samstag, 15. September, beginnen

die ersten Auftritte der renommierten

Zauberer um 12 Uhr,

die letzten um 17.30 Uhr. Ab 20 Uhr

erfolgt im Stadttheater Weilheim

die Varieté-Show „SZF 2018 – street

meets stage“.

Neben PikaPau aus Brasilien und

Professor Plunger aus Irland wird

auch ein Spanier seine Zauberkünste

zum Besten geben: Pau Segalés

aus Katalonien, der im zarten

Alter von gerade mal drei Jahren

von seinem Vater in die Welt der

Magie hineingeführt wurde. Bereits

mit 17 Jahren gewann er in der

Street Magic-Kategorie den zweiten

nationalen Preis und zeigte damit,

welch unglaubliches Talent und

Können er als Zauberer verfügt.

Inzwischen blickt Segalés auf zahlreiche

Großauftritte weltweit zurück

– Italien, Frankreich, Kroatien,

Belgien, Holland, Irland, Nepal und

Kolumbien sind bei weitem nicht

alle Stationen seiner Shows. Darüber

hinaus trat er mit seinem unfassbar

magischen wie unterhaltsamen

Programm auch schon für

die Hilfsorganisation „Clowns ohne

Grenzen“ sowie in Flüchtlingsheimen

im Libanon sowie in Bosnien

und Herzegowina auf. Wer sich

für die Lebensgeschichten der aus

Deutschland kommenden Zauberer

„Kaa“ und „Caro Feuerfee“, oder

für die von „Meister Eckart“, dessen

Herkunft als unbekannt definiert

wird, interessiert, sollte Mitte

September definitiv vorbeischauen

im Herzen Weilheims. Die Organisatoren

um Stadt, Standortförderung

und Zaubererfünfseenland

e.V. würden sich in jedem Falle

freuen auf zahlreiches Erscheinen.

Und zwar bei jedem Wetter. Selbst

bei Starkregen finden Zauberei,

Jonglage, Clownerie und Feuershow

statt. Dann allerdings soweit

möglich in den wettergeschützten

Geschäftsräumen.

js

september / oktober 2018 | 39

— Ihr Spezialist für Wärmepumpen —

Sie suchen einen

zuverlässigen Installateur

für Ihre Heizung?

Vereinbaren Sie einen Termin!

Wir stehen für:

• kompetente & ehrliche Beratung

• Termintreue

• Kundenzufriedenheit

www.wechner.de

Wielenbachstr. 13 I 86956 Schongau

08861 4187

info@wechner.de


Interview mit Roche-Ausbildungsleiter Dr. Andreas Gebbert

„Wir erkennen den Zuckerwürfel

im Starnberger See“

Penzberg | Dr. Andreas Gebbert

ist Ausbildungsleiter bei Roche in

Penzberg. Er ist verantwortlich für

Budget, 20 Ausbilder sowie 300

Azubis und Studierende, die seit

August 2017 im größten biotechnologischen

Ausbildungszentrum

Deutschlands hauptsächlich drei

verschiedene, naturwissenschaftliche

Berufe lernen. Wir haben mit

dem 55-jährigen Braunschweiger

über Ausbildungsinhalte, paradiesische

Zustände, Bewerbungskriterien

sowie Zuckerwürfel im Starnberger

See gesprochen.

Herr Dr. Gebbert, wie viele verschiedene

Berufe bildet Roche in

Penzberg aus?

Unsere drei hauptsächlichen Ausbildungsberufe

sind der Biologie-

und Chemielaborant sowie

der Chemikant. Von insgesamt 300

Azubis haben wir derzeit 230 dieser

Naturwissenschaftler. Die anderen

lernen einen kaufmännischen oder

technischen Beruf. Wobei wir die

technischen Ausbildungsberufe,

zum Beispiel Mechatroniker, für

September 2019 nicht ausbilden

werden, da wir aktuell in diesem

Bereich keinen Bedarf haben.

Dr. Andreas Gebbert, Ausbildungleiter bei Roche, im 119-Millionen-Euro-

Gebäude, in dem sich auch das Ausbildungszentrum befindet.

Bietet Roche auch die Möglichkeit

eines dualen Studiums an?

Wir haben sogenannte Studien-Kooperationen

mit zum Beispiel der

Hochschule Weihenstephan oder

der Universität in Innsbruck, wo

Bachelor und Master in Biotechnologie

zu absolvieren sind. Heißt:

Während der hochschulfreien Zeit

arbeiten und lernen die Studenten

bei uns im Unternehmen, im

Semester lernen sie an der Hochschule.

Was macht Roche in Sachen Digitalisierung?

Sehr viel. Bei der Ausbildung der

beispielsweise Chemikanten führen

wir schon ab September die

neue Wahlqualifikation „Digitalisierung

und vernetzte Produktion“

ein. Und bei den Studienkooperationen

arbeiten wir im Bereich „Data-Science“

mit einer Hochschule

in Bremen zusammen.

Bremen liegt am anderen Ende

Deutschlands ...

Das stimmt. Es gibt leider noch

nicht viele Studienangebote, die

Digitalisierung und Biotechnologie

verbinden. Deshalb haben wir uns

für das entfernte Bremen entschieden,

weil sie dort in diesem Bereich

schon sehr weit sind. Fakt ist: In

der Biotechnologie wird sich in absehbarer

Zeit einiges ändern. Zum

Beispiel bei der Züchtung von Mikroorganismen,

also der Produktion

des Roh-Therapeutikums, wofür aktuell

regelmäßige Proben von Menschenhand

genommen, gemessen

und analysiert werden. In Zukunft

werden das unsere Bioreaktoren

komplett selbstgesteuert machen.

Wofür zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut

werden?

Glaube ich nicht. Es wird nur neue

und andere Arbeit entstehen. Sehr

viel in Sachen dirigieren und Systeme

verstehen.

Zurück zur Gegenwart: Woher

stammen die aktuell 300 Roche-

Azubis?

80 Prozent kommen tatsächlich

aus der Region im Radius von

rund 50 Kilometern. Das ist auch

die Gegend, in der wir Schulpartnerschaften

pflegen. Wir laden die

Klassen zu Werksrundgängen und

zum Tag der offenen Tür ein. Darüber

hinaus gehen wir selbst in die

Schulen, informieren über Ausbildungsmöglichkeiten,

Ansprüche

und Vorstellungen. Die anderen 15

bis 20 Prozent unserer Azubis kommen

zum Teil aus ganz Deutschland.

Bei der Studienkooperation

sind wir sogar international besetzt.

Vor kurzem haben zum Beispiel

Studenten aus Indien bei uns

angefangen.

Wie lange dauert die Ausbildung

der naturwissenschaftlichen Berufe?

Dreieinhalb Jahre. Bei guten Leistungen

können die Lehrlinge aber

auf drei Jahre verkürzen.

Die Inhalte dieser Ausbildungen?

Los geht’s bei uns immer mit einer

Kennenlern-Woche in Berchtesgaden.

Danach sind die Azubis erst

mal bis Ende Oktober ausschließlich

hier bei uns im Ausbildungszentrum.

Generell besteht die

duale Ausbildung immer aus drei

Säulen: Der Berufsschule, die für

unsere naturwissenschaftlichen

Berufe in München über je zwei

Wochen am Stück stattfindet. Dann

die Praxis und Theorie in unserem

neuen Ausbildungszentrum. Und

aus Abteilungsdurchläufen, also

Praxisplätzen in den jeweiligen

Fachbereichen, zum Beispiel beim

Chemikant in der Diagnostika- und

Pharmaproduktion, wo Antikörper,

also Wirkstoffe für Medikamente

hergestellt werden. Wichtig ist uns

auch, berufsübergreifend auszubilden.

Dass zum Beispiel der Chemiekant

auch mal einige Tage im Fachbereich

eines Chemielaboranten

tätig ist und umgekehrt. Darüber

hinaus müssen wir gewisse bundesweite

Pflichtelemente lehren.

Zum Beispiel die Produktion von Alkohol

oder Aspirin. Beide Produkte

brauchen wir am Standort Penzberg

nicht, allerdings können diese Prozesse

Teil der Prüfung sein.

Wie viele Prüfungen sind zu absolvieren?

Mitte des zweiten Lehrjahres eine

Zwischenprüfung, die mittlerweile

zu 40 Prozent zählt. Die Abschlussprüfung

zählt dann zu 60 Prozent.

Was verdient ein Roche-Azubi?

Vergleichsweise sehr gut. Gebunden

am Tarifvertrag der chemischen

Industrie, bekommt ein Azubi

aktuell rund 920 Euro im ersten

und rund 1140 Euro im vierten Lehrjahr.

Zusätzlich gibt es bei Roche

weitere Benefits wie ein Gesundheitszentrum.

Außerdem haben

wir zehn Wohngemeinschaften und

gute Kontakte zu hiesigen Maklern

und Ferienwohnungen für Auszubildende,

die nicht aus der Region

kommen und hier her ziehen.

Das neue Ausbildungszentrum im

neuen Labor- und Bürokomplex,

der für insgesamt 119 Millionen

Euro gebaut wurde, bietet Platz für

40 | tassilo


400 Azubis. Wie zufrieden sind Sie

mit diesem Neubau?

Wirklich sehr zufrieden. Wir haben

hier seit dem Einzug im Augst 2017

die Chance erhalten, mit allen Berufen

zusammenzukommen, was

das berufsübergreifende Ausbilden

stark erleichtert. Genial war, dass

wir dieses Zentrum auf der „grünen

Wiese“ planen konnten. Wir

haben sozusagen ein großes weißes

Blatt bekommen und durften

anfangen zu zeichnen. Infrastruktur,

Ausstattung, eben alles, was

wir brauchen – wie im Paradies.

Konkrete Beispiele?

Wir haben neben jedem Labor oder

Technikum einen kleinen Theorie-

Raum, den die Azubis mit Arbeitsschuhen,

Schutzbrille und Kittel

betreten dürften. Früher mussten

sie immer Gebäude und Arbeitskleidung

wechseln für oft nur

fünfminütige Besprechungen, sich

dann wieder umziehen und zurückgehen,

was oft sehr zeit- und

nervenaufreibend und alles andere

als effektiv war.

Ihr persönliches Highlight?

Tatsächlich auch, dass ich nicht

mehr ständig übers ganze Werksgelände

laufen muss. Früher waren

die Azubis über fünf Werksgebäude

verteilt, jetzt sind sie alle

samt unseren 20 Ausbildern auf

zwei Ebenen in diesem neuen Gebäude.

Das ist wirklich genial.

dazugeben, wenn sie einfach mal

ausprobieren. Besser geht’s natürlich

nicht. Insgesamt haben wir zusätzlich

zu den 119 Millionen Euro

fürs gesamte Gebäude nochmals

zwei Millionen Euro ausschließlich

in neue Technik und Ausstattung

nur für die Ausbildung investiert.

Unter anderem in Analysegeräte

namens HPLC-Anlagen, mit denen

man extrem genau messen kann.

Die erkennen sogar einen in den

Starnberger See geworfenen und

aufgelösten Zuckerwürfel.

Wow. Bis wann können sich Schulabgänger

für die Ausbildung ab

September 2019 bewerben?

Die Frist endet am 31. Oktober 2018.

Bewerben kann man sich in den

naturwissenschaftlichen Berufen

sowie als Kaufmann/frau für Büromanagement

ausschließlich online

unter www.roche.de. Grundvoraussetzung

ist die Mittlere Reife

mit einem Schnitt in den Hauptfächern,

der sich je nach Anzahl der

Bewerbungen meistens im Bereich

zwischen 3,0 bis 3,5 einpendelt.

Bei uns haben also auch die Nicht-

Einser-Schüler realistische Chancen

auf eine Anstellung, was nicht

immer allen bewusst ist.

Welche Eigenschaften sollten zukünftige

Roche-Azubis mitbringen?

Sie sollten neugierig sein und eine

hohe Motivation dafür haben, was

sie tun. Sie müssen wissen, warum

sie zum Beispiel Biologielaborant

werden möchten – es gibt nämlich

dutzende Möglichkeiten, sich

im Vorfeld schlau zu machen. Internet,

Praktika, Informationstage

an Schulen, Jobmessen, Tag der

offenen Tür. Ganz wichtig ist auch

Teamfähigkeit. Es ist immer schön,

einen eigenen Kopf zu haben und

kreativ zu sein – das erwarten wir

auch. Aber ein eigener Wille muss

eben auch teamfähig sein.

Stichwort „Tag der offenen Tür“.

Der fi ndet wann statt?

Wer sich informieren möchte über

unsere Ausbildungsberufe, kann

dies natürlich jederzeit auf unserer

Internetseite tun. Aber noch besser

ist sicherlich unser Tag der offenen

Tür, der heuer am Samstag, 13.

Oktober, von 9.30 bis 13 Uhr hier

im Ausbildungszentrum stattfinden

wird. Nicht wir als Ausbilder,

sondern die Auszubildenden selbst

werden dann ihre Berufe vorstellen

und auch zahlreiche Mitmachversuche

für die Besucher vorbereiten.

Herzlich willkommen sind an

diesem Tag alle Interessierten, die

mindestens 13 Jahre alt sind. Eine

Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

js

DAS 14-TAGE HOCHWASSERSCHUTZ-FENSTER VON HAIN

Auf unser „LAGUN“ können Sie vertrauen – egal, was draußen vor sich geht.

Marathon-Test

bestanden:

14 Tage trocken!

Null Liter Wassereintritt.

Vom Prüfinstitut bestätigt.

Optional mit Schutzbrief.

Und die Ausstattung an sich?

Könnte besser nicht sein. Wir haben

diverse Labore sowie zwei

Technika, die in Sachen Technik

und Anlagen genauso ausgestattet

sind wie die Fachbereiche draußen

in der Forschung und Produktion,

nur eben in kleineren Dimensionen.

Heißt: Die Azubis können hier

im Ausbildungszentrum einerseits

eins zu eins das lernen, was sie

später „draußen“ können müssen.

Andererseits kann nichts passieren,

wenn sie mal mehr oder weniger

Druck, Flüssigkeit oder Feststoffe

www.hain-system-bauteile.de

KOMPETENZ ZENTRUM KELLER

Kellerfenster, Lichtschächte und mehr...

Josef Hain GmbH & Co. KG

Am Hain 1-13 · 83561 Ramerberg

Telefon 08039/9064-0 .

Fax 08039/9064-64

info@hain-system-bauteile.de

september / oktober 2018 | 41


Stege, Bootshäuser und Uferwände aus Holz

Zimmerer in Neoprenanzug & Badehose

Haunshofen | Normalerweise nageln,

sägen und schrauben Zimmerer

auf Dächern oder in Werkstätten.

In Haunshofen aber gibt es

eine Zimmerei, die ihre Mitarbeiter

beinahe täglich in Neoprenanzüge,

Fischerlatz- oder Badehosen

schlüpfen lässt. Gemeint ist die

Zimmerei Brennauer, spezialisiert

auf See-Einbauten. Inhaber Florian

Brennauer, 39, ersetzt oder repariert

gemeinsam mit seinen sieben

Mitarbeitern – darunter eine Bürokraft

sowie ein Zimmerer-Azubi –

Stege, Bootshäuser, Uferwände,

Springtürme sowie komplette Hafenanlagen

im und am Starnberger

See. „Nicht jedermanns Sache“,

sagt Brennauer auf die Frage, wie

vielen Bewerbern er absagen müsse

für einen Arbeitsplatz an einem

der schönsten Fleckerl der Welt.

„An warmen, sonnigen Tagen gibt

es wirklich keinen besseren Ort

zum Arbeiten“, bestätigt er. Doch

bei Kälte, Regen, Eis und Schnee?

„Am ehesten lässt sich die Begehrtheit

unseres Jobs anhand des

Praktikanten-Feedbacks erklären.“

Wer in einer sonnigen Woche dabei

sei, möge am liebsten gleich dabeibleiben.

Wer aber eine Woche

„Sauwetter“ erwische, „ist eher

weniger begeistert von unserer Arbeit,

die hauptsächlich außerhalb

der Segelsaison von September bis

April stattfindet“. Also auch in den

zapfigen Wintermonaten, „wofür

man schon gemacht sein muss“.

Unabhängig davon ist Florian

Brennauer bestens aufgestellt mit

seinem Team.

Anfahrt mit Boot

und Arbeitsfloß

Er selbst hat gelernt, als Geselle

gearbeitet und erfolgreich die

Meisterprüfung abgelegt bei der

Zimmerei Gregor Müller in Tutzing,

früher spezialisiert auf See-Einbauten.

2013 machte sich der ehrgeizige

Familienvater selbstständig.

Und Anfang 2018 übernahm

er von seinem ehemaligen Arbeitgeber

das Spezialgebiet „See-Einbauten“

– Maschinen und einige

Mitarbeiter mit bis zu 40 Jahren

Berufserfahrung auf See inklusive.

Die Schwierigkeiten der Zimmerer-

Arbeiten am und auf dem Starnberger

See sind weitreichend, beginnend

bei der Anfahrt. „Weil die

Uferbereiche meist nur über tiptop-gepflegte

Rasen oder schmale

Fußwege erreichbar sind.“ Heißt:

Entweder ist es zu eng oder zu

edel, Maschinen und Material

ohne Schäden von der öffentlichen

Straße über das Grundstück

des Kunden an Ort und Stelle zu

bringen. „Deshalb erfolgt die Zufahrt

meistens über das Wasser“,

sagt Florian Brennauer, der für

den Transport von Werkzeugen

und Mitarbeitern ein kleineres

Motorboot besitzt, für Material,

Maschinen und größere Werkzeuge

ein stabiles, fünf auf zehn Meter

großes Arbeitsfloß. Die zweite

Schwierigkeit: Wasser ist unruhig,

der Grund von oben kaum einsehbar,

uneben und je nach Tiefe und

Bodenbeschaffenheit meist sehr

nachgiebig. Ob Bootshaus oder

Steg: Das Errichten eines Stützgerüstes

ins Wasser erfordert viel

Erfahrung, Flexibilität sowie neben

standardmäßigen Stahlrohren

große, massive Holzbretter, die auf

dem abfallenden, kiesigen, sandigen

oder lehmigen Seeboden eine

ausreichend stabile Auflagefläche

bieten. Arbeitstaucher für die Gerüstfixierung

in bis zu zehn Metern

Seetiefe brauchen Brennauer und

Mitarbeiter jedoch nur in absoluten

Notfällen. „Wir können fast alle

Arbeiten vom Floß, den vorhandenen

Stegen oder Bootshäusern

oder eben vom Gerüst aus erledigen.“

Was allerdings nicht heißt,

dass die Mitarbeiter nicht nass

werden – sie stehen oft stundenlang

bis zur Brust im Wasser, um

schrittweise die alten, morschen

Pfähle und Bretter uralter Stege

durch neue zu ersetzen.

Apropos alte Stege: „Man weiß

im Vorfeld nie, wie aufwändig es

ist, einen Pfahl auszutauschen.“

Manche könne man relativ leicht

nach nur 20-minütiger Arbeit

mittels auf dem Floß installierten

Kettenzug (Kran mit Seilzug) aus

dem Wasser ziehen. „Andere sind

so fest im Boden verankert, dass

wir sie knapp über dem Grund mit

einer Unterwasser-Kettensäge abschneiden

müssen.“ Allein dieses

Beispiel zeigt, dass Zimmerer-Arbeiten

auf See in Sachen Intensität

Stege (unten) und Bootshausterrassen aus hochwertigem

Holz gehören zu den Hauptaufgaben.

42 | tassilo


Inhaber Florian Brennauer bei der Arbeit: In Gummilatzhose montiert er

einen neuen Bootshaus-Holzboden auf dem Starnberger See.

und Dauer im Vorfeld kaum abzuschätzen

sind. Auch die Kosten der

Projekte sind deshalb im Vorfeld

schwer zu beziffern, „weil alle unsere

Baustellen total unterschiedlich

sind“. Manche 20-Meter-Stege

kosten 15 000 Euro, manche 40 000

Euro. Preisentscheidend neben

Wetter und Arbeitsaufwand sind

logischerweise auch die individuellen

Wünsche der total unterschiedlichen

Kunden – von privat

bis öffentlich, von Fischereien und

Bootswerften über Normalverdiener

bis hin zu Millionären und

Milliardären. Großunternehmer,

Politiker, Künstler, Fußballer.

Von Fichte bis

tropischer Bongossi

Konkrete Namen werden von

Brennauer selbstverständlich nicht

genannt. Er spricht von „absoluter

Vertrauensbasis“. Schließlich sei

es keine Selbstverständlichkeit,

Grundstücksschlüssel der reichsten

Männer und Frauen Deutschlands

in die Hand gedrückt zu bekommen,

um für die Bauarbeiten Tag

ein Tag aus selbst auf- und zusperren

zu dürfen. Manchen genügt

einfaches Fichtenholz aus der Region.

Andere setzen auf die dichtere

und damit langlebigere Eiche. Und

wieder andere möchten das edle

Tropenholz Bongossi, das unter

Wasser am längsten währt.

Dies gilt auch für Bootshäuser, die

Brennauer von winzig klein und

Balken setzen mit Maschinen,

die auf wenig Platz und meist

sehr wackeligem Untergrund

fixiert werden müssen.

urgemütlich bis hin zu richtig groß

samt Bootsgarage und Rundum-

Terrasse gestaltet. Kurz um: Egal

ob Steg, Bootshaus, Schutzwände

am Ufer oder neuerdings ein

Sprungturm in Feldafing – in Sachen

Form, Material und Kreativität

sind kaum Grenzen gesetzt.

Wichtig sei laut Florian Brennauer

nur, dass alle seine Arbeiten rechtzeitig

nicht nur beim zuständigen

Landratsamt, sondern auch bei der

Schlösser- und Seenverwaltung

Bayerns angemeldet werden, da

der Starnberger See im Besitz des

Freistaats ist. Stand jetzt kommt

dieses Anmelde-Prozedere sehr

häufig vor, da Brennauer und Mitarbeiter

in Sachen Seenarbeiten,

die 80 Prozent des Geschäftes ausmachen,

ziemlich ausgebucht sind.

Dass auch Carports, Stadel, Hallen,

Gartenhäuer sowie Dachstühle und

vielerlei Holzarbeiten an Häusern,

Höfen und Schlössern gemacht

werden, „gehört zu einer Zimmerei

schlichtweg dazu“. Das Einzugsgebiet

des Betriebes erstreckt sich

von München über Weilheim bis

nach Schloss Neuschwanstein. Die

meiste Zeit aber verbringen Florian

Brennauer und seine Mitarbeiter

auf und im Starnberger See – in

Badehose, Fischerlatzhose oder

Neoprenanzug.

js













AKKU POWER.

MADE BY STIHL.

Der Aufgabe gewachsen.

Nehmen Sie die wachsenden Herausforderungen

Ihres Gartens gelassen an – mit dem neuen STIHL

AkkuSystem COMPACT. Im Inneren gibt ein leistungsstarker

Lithium-Ionen-Akku den Takt vor. Damit geht

Ihnen wahrscheinlich eher das Grün aus als Ihrem neuen

STIHL Gerät der Akku. Überzeugen Sie sich selbst.

Wir beraten Sie gerne:

september / oktober 2018 | 43


KFZ-Reparaturen aller Art

Spur- und Achsvermessung

Dekra und AU im Hause

Pütrichstraße 31

82362 Weilheim

Tel. 08 81/92 48 20-0

oder 01 71/4 40 04 42

ASC-Wittig@t-online.de

• Reifen-Stoßdämpfer-Bremsendienst

• Kundendienst

• Unfallinstandsetzung/Lackierung

• Rep. von Baumaschinen aller Art

• Auto-Waschcenter und Waschpark

Seit 25 Jahren Ihr Ansprechpartner rund um‘s Fahrzeug!

Wir freuen uns auf

eine examinierte


für außerklinische



Top Konditionen, tolles Team, angenehmes Umfeld,

Fortbildung, betriebl. Zusatzleistungen u.v.m.

Telefon 08841 / 67 24 518 od. Mobil 0173 / 31 63 511

Digitale Trickfilmwerkstatt in der Stadtbücherei Weilheim

Drehbuchautoren

und Kulissenbauer

Weilheim | Es ist eine der großen

Herausforderungen von Bibliotheken,

sich der digitalen Zeit und

dem neuen Mediennutzungsverhalten

zu stellen. Stets „up to

date“ zu sein, wenn man so will.

Es gilt also, neue Medien ins Angebot

zu integrieren ohne die

klassischen Bücher zu verdrängen.

Keine gänzlich neue Aufgabe,

schließlich standen schon früher

Video- oder Musikkassetten in den

Regalen neben Romanen oder

Sachbüchern. Heutzutage sind es

eben DVDs und auch Computerspiele.

Natürlich hat mittlerweile

nahezu jede größere Bücherei ein

umfassendes E-Book-Angebot,

häufig „Onleihe“ genannt. So

auch die Stadtbücherei Weilheim,

die sich dem Trend keineswegs

verschlossen hat. Ganz im Gegenteil:

Mit einem speziellen Angebot

für Jugendliche verbinden sie auf

charmante Art digitale Technikspielerei

mit kreativem, handwerklichen

Tun. Einmal im Monat,

an wechselnden Terminen, wird

zur Digitalen Trickfilmwerkstatt

eingeladen.

Zeitmangel als

Hauptgrund

Das Interesse an der Bücherei

lässt bei Jugendlichen erfahrungsgemäß

nach und genau da knüpfen

wir an“, sagt Sandra Knittel,

Fachangestellte für Medien und

Informationsdienste in der Stadtbücherei

Weilheim. Dabei spricht

die 28-Jährige weniger von einer

generellen Tendenz, sondern

macht eher einen anderen Faktor

dafür aus: „Die Kinder haben zwischen

Schule und Freizeitaktivitäten

schlicht weniger Zeit. Wir merken

das immer in den Ferien, dann

haben wir einen wahnsinnigen

Zulauf.“ Mit der Digitalen Trickfilmwerkstatt

haben Knittel und

ihre Kollegen nun ein weiteres Angebot

geschaffen, was junge Menschen

auch während ihres normalen

Alltages in die Stadtbücherei

lockt. „Wir möchten gerne mehr

praxisorientiere Veranstaltungen

bieten“, sagt sie, betont allerdings

im gleichen Atemzug: „Natürlich

wird es auch weiterhin regelmäßig

die klassische Vorlesestunde

geben.“ Die Trickfilmwerkstatt gibt

es seit Frühjahr 2017, die notwendige

technische Ausstattung ist

überraschend überschaubar. Ein

Tablet, zwei Apps – mehr braucht

es nicht für den eigens kreierten

Trickfilm. Wobei, natürlich noch

jede Menge Bastelmaterialien

wie Knete, Buntstifte, Papier oder

Schablonen. Bis zu fünf Kinder ab

zwölf Jahren können pro Termin

teilnehmen, für mehr müsste sowohl

Ausstattung als auch Personal

aufgestockt werden. Bisher

war so gut wie jede Trickfilmwerkstatt

schnell ausgebucht. „Der

Sinn der Sache ist, dass die Kinder

kreative Dinge anstellen. Auch mit

dem Smartphone“, spricht Sandra

Knittel, die eine Zusatzausbildung

zur Medienpädagogin absolviert

hat, über die Ziele des Freizeitangebots.

„Eigentlich bin

ich unnötig“

Zunächst gibt es immer eine

Brainstorming-Runde, bei der sie

mit den Jugendlichen klärt, wo

der Trickfilm stattfinden könnte,

wer mitspielt und was die Protagonisten

eigentlich machen.

Anschließend geht es zunächst

ans Drehbuchschreiben, schließlich

ans Basteln der Kulissen und

Figuren. Wer für was verantwortlich

ist, klären die Kinder zumeist

untereinander. Einer schreibt, der

andere zeichnet. „Das groovt sich

immer ganz gut ein. Eigentlich

bin ich hier unnötig“, berichtet

Knittel, die dann bewusst auch

Eine App verbindet Einzelbilder

zu einem kompletten Film.

44 | tassilo


Mit allerhand Materialien werden die Kulissen der Trickfilme gebastelt.

mal das Zimmer verlässt, um den

„Regisseuren“ ihren kreativen

Raum zu lassen. Ist alles vorbereitet,

gibt es eine Einführung in

die kinderleicht zu bedienenden

Apps. Der Film wird schließlich

mit der „Stop-Motion-Technik“

aufgezeichnet. Heißt: Die Figuren

werden in Millimeter-Abständen

manuell bewegt, dabei jeweils

ein Foto geschossen, was eine

App hinterher zu einem Film aneinanderreiht.

Bei Bedarf wird

der Trickfilm schließlich noch

geschnitten und mit passendem

Sound hinterlegt – „Mickey-Mousing“

nennt sich der Vorgang in

der Fachsprache. Mitunter zu heißen

Diskussionen kann es bei der

Auswahl des Filmtitels kommen,

wobei etwa „Obst allein zu Haus“

oder „Großstadt-Dschungel“ bereits

äußerst einfallsreiche Titel

sind, die großen Interpretations-

Spielraum lassen. „Es ist immer

wieder überraschend, was sich

die Kinder alles einfallen lassen.

Sie sind häufig nicht so verkopft

wie wir Erwachsen“, vergleicht

Knittel. Ab und an könne es jedoch

vorkommen, dass sie sich ein

wenig verstricken, sich zu viel vornehmen,

dann unterstützt die Expertin

die Kleinen mit wertvollen

Tipps. Der fertige Trickfilm wird

im Übrigen direkt im Anschluss

bei YouTube auf dem Stadtbücherei-eigenen

Kanal hochgeladen,

der „gerne kostenfrei abonniert

werden darf“. Die Stadtbücherei

ist mittlerweile zudem auch bei

Instagram vertreten, denn: „Wir

müssen ja auch Werbung machen

und mit der Tageszeitung erreichen

wir keine 13-Jährigen mehr“,

erklärt Knittel, die selbst mit den

digitalen Medien aufgewachsen

ist und auch deshalb einen guten

Draht zu den Jugendlichen hat. Die

Anmeldung zur Digitalen Trickfilmwerkstatt

läuft direkt über die

Stadtbücherei, die Termine nach

den Sommerferien werden zeitnah

veröffentlicht.

Infoabend und virtuelle

Schnitzeljagd

Das sich ändernde Mediennutzungsverhalten

ist in der Stadtbücherei

Weilheim generell ein

großes Thema. Daher wird es am

Montag, 5. November, einen Informationsabend

zur Mediennutzung

mit Experten geben. „Dieser wird

nicht nach dem Motto sein, Facebook

und Co. sind eh der größte

Mist“, sagt Sandra Knittel, die bei

diesem sensiblen Thema viel lieber

die Eltern mit ins Boot holen

würde“. Und noch ein Projekt

steckt bereits in der Pipeline: Ab

Herbst sollen in der Stadtbücherei

virtuelle Klassenführungen möglich

sein, die wiederum nicht die

klassischen Bibliotheksführungen

ersetzen, sondern ein Zusatzangebot

darstellen. Die Planungen für

diese digitale Schnitzeljagd durch

die Bibliothek mit kleinen Rätseln

rund um die Welt der Bücher

stecken in den letzten Zügen. Die

klassische und gleichzeitig digitale

Stadtbücherei – schön, dass sich

beides verbinden lässt.

tis

september / oktober 2018 | 45

UNSERE LEIDENSCHAFT - IHR ERFOLG

Ihr zuverlässiger Partner für ein Rundum-Sorglos-

Paket bei Verkauf und Vermietung Ihrer Immobilie.

Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses Beratungsgespräch!

AUSGEZEICHNET

Wir sind ausgezeichnet für langjährige Erfahrung,

besonderes Engagement für unser Kunden,

sowie überdurchschnittliche Kundenbewertungen

auf Immobiliensocut24.de.

Lydia Riesemann

lydia@riesemann-ib.de

Manuel Riesemann

manuel@riesemann-ib.de

PREMIUM PARTNER

I M M O B

Riesemann GmbH & Co.KG • Am Bruckberg 4b • 86934 Reichling

Tel: 08194 - 9 00 96 01 • www.riesemann-ib.de

I L

2018

I E N S C O U T 2 4


Mehrgenerationenhaus Weilheim mit Angebot für Analphabeten

Raus aus dem gesellschaftlichen Tabu

Weilheim | Laut leo.-Studie (Level-One

Studie) von 2011 sind in

Deutschland mehr als 14 Prozent

der erwerbsfähigen Bevölkerung

von Funktionalem Analphabetismus

betroffen. Das entspricht

einer Größenordnung von rund

7,5 Millionen Menschen. Kurzum:

Laut Statistik dürfte jeder

in seinem Bekanntenkreis eine

oder mehrere Personen haben,

die nicht richtig lesen und schreiben

können – zumeist ohne davon

mitzubekommen. Denn das

Thema Analphabetismus ist noch

immer mit einer derart hohen

Schamschwelle behaftet wie kaum

ein anderes. Von Funktionalem

Analphabetismus spricht man im

Übrigen bei Unterschreiten der sogenannten

Textebene. Heißt: Eine

Person kann zwar einzelne Sätze

lesen oder schreiben, nicht jedoch

zusammenhängende Texte. Man

kann sich vorstellen, was dies für

alltägliche Dinge wie etwa Arbeitsanweisungen

oder Handyverträge

bedeutet. Analphabetismus im engeren

Sinne betrifft in Deutschland

immer noch mehr als vier Prozent

der Bevölkerung. Davon wird bei

Unterschreiten der Satzebene gesprochen,

wenn Personen zwar

einzelne Wörter verstehen und

schreiben können, nicht jedoch

ganze Sätze. Experten gehen davon

aus, dass die Dunkelziffer noch

weitaus höher sein könnte, schließlich

hält die Scham viele Betroffen

davon ab, sich Hilfe zu suchen.

Sonderschwerpunkt beim

Mehrgenerationenhaus

Das bestätigt auch Eva Kaletsch-

Lang, Koordinatorin des Weilheimer

Mehrgenerationenhauses,

Das „Alfa-Mobil“ zu Gast in Weilheim: Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Analphabetismus

ist enorm schwierig, gezielte Aktionen daher umso wichtiger.

einer Einrichtung vom Caritasverband

Weilheim-Schongau.

Gemeinsam mit ihren Kollegen

versucht sie seit Frühjahr diesen

Jahres, das Tabu Analphabetismus

zu brechen. Im Rahmen der sogenannten

Alpha-Dekade wollen

Bund und Länder in Kooperation

mit weiteren Partnern Maßnahmen

umsetzen, die die Anzahl von

deutschen Erwachsenen, welche

Schwierigkeiten mit dem Lesen,

Schreiben oder auch Rechnen

haben, deutlich verringern. Das

Mehrgenerationenhaus Weilheim

hatte sich für diesen Sonderschwerpunkt

beworben und letztlich

einen Förder-Zuschlag erhalten.

Mit verschiedenen Aktionen,

Vorträgen, einer wöchentlichen

Sprechstunde und Sensibilisierungsschulungen

soll Betroffenen

geholfen werden. „Funktionaler

Analphabetismus geht oft mit

unzureichenden Kompetenzen in

anderen Grundbildungsbereichen

einher“, erklärt Eva Kaletsch-Lang.

Dazu zählen unter anderem mathematische

Kenntnisse, digitale

und finanzielle Grundbildung

oder auch soziale Kompetenzen.

Genau aus diesem Grund bietet

das Mehrgenerationenhaus regelmäßig

Vorträge an, die Themen

der Grundbildung behandeln.

Wie etwa „Geld regiert die Welt –

Grundlagen aus dem Finanzwesen“

am Montag, 8. Oktober, ab

19 Uhr, oder „Bewegung und Gesundheit“,

Montag, 5. November,

18 Uhr. „Vielleicht haben wir so die

Möglichkeit, Zugang zu Personen

mit Lese- und Schreibschwäche zu

bekommen“, erhofft sich Kaletsch-

Lang, die sich um die Schwere der

Aufgabe durchaus bewusst ist.

> > > INFORMATION

„Dabei ist es keine Schande,

häufig nicht mal eigenes

Verschulden“, sagt die

Koordinatorin der Caritas-

Einrichtung über die Ursachen.

Es sei sogar möglich,

das Lesen und Schreiben

wieder zu verlernen, sofern

man in einem Umfeld

unterwegs ist, in dem es

kaum eine Rolle spielt.

Doch wie kann es heutzutage

noch zu Analphabetismus

kommen? Und vor

allem, dass dieser häufig

vom Bekanntenkreis unbemerkt

bleibt? Ein häufiger

Grund ist, wenn Erstklässler

verpassen, die Buchstaben

zu verschleifen, also flüssig

zu kombinieren. Private

Probleme wegen Scheidung

der Eltern, Krankheit

oder schlicht die fehlende

Unterstützung, könnten hierfür

Faktoren sein. „Den Prozess des

Verschleifens holt man während

der Schullaufbahn nicht so leicht

nach“, erklärt Kaletsch-Lang. Deshalb

eignen sich bereits Kinder

Strategien an, um ihre Schwäche

zu verbergen. „Sie haben eigentlich

eine extrem hohe Kompetenz“,

sagt Kaletsch-Lang über

Betroffene, die sich eine Vielzahl

an Bildern merken können und zu

schier unglaublichem Auswendiglernen

fähig sind. Viele schaffen so

den Schulabschluss oder die Führerscheinprüfung.

Nicht mal ein Prozent

nimmt Angebote wahr

Mittlerweile gibt es nahezu flächendeckende

Angebote der

Alphabetisierung und Grundbildung,

beispielsweise an Volkshochschulen.

Allerdings nehmen

diese weniger als ein Prozent der

Betroffenen wahr. Eben das soll

sich im Rahmen der Nationalen

Dekade bis 2026 ändern. Das Ziel:

Im Zeitraum von zehn Jahren den

Funktionalen Analphabetismus

bei Erwachsenen spürbar zu verringern

und das Grundbildungsniveau

zu erhöhen. Ein lang angelegtes

Projekt, wofür viel Geld in

die Hand genommen wurde. „Erste

Ergebnisse der neuen leo.-Studie

sollen Anfang des Jahres 2019

veröffentlicht werden und werden

bereits mit Spannung erwartet“,

berichtet Eva Kaletsch-Lang. Um

das Thema der Gesellschaft immer

wieder in Erinnerung zu rufen,

startet das Mehrgenerationenhaus

Weilheim gezielte Aktionen

zur Öffentlichkeitsarbeit. Wie etwa

mit dem „Alfa-Mobil“ Anfang diesen

Jahres auf dem Weilheimer

Kirchplatz. Unter anderem berichtete

hier ein Betroffener, wie

Das Mehrgenerationenhaus Weilheim vom Caritasverband Weilheim-Schongau

bietet wöchentlich eine unverbindliche Sprechstunde

für Betroffene an. Frau Eva Kaletsch-Lang ist jeden Mittwoch

von 14 bis 15 Uhr unter der 0881 / 90959014 zu erreichen. Alternativ

über die Mailadresse mehrgenerationenhaus@caritas-wm-sog.de.

46 | tassilo


er in seiner Kindheit unter einem

Sprachfehler litt – er stotterte extrem.

Von Mitschülern dafür gehänselt,

nahmen sich auch seine

Lehrer aufgrund Zeitmangels dem

Problem nicht wirklich an. Die Folge:

er verstummte. Mit kreativen

Techniken schaffte er dennoch den

Schulabschluss und schloss direkt

eine Dachdeckerlehre an. Seinem

Meister war die Problematik bekannt,

der wiederum nicht auf

seinen handwerklich talentierten

Lehrling verzichten wollte. Er

nahm ihm die Prüfung mündlich

ab, was in einzelnen Fällen erlaubt

ist. Nach rund 20 Jahren im Betrieb

meldete die Firma Insolvenz

an, der Dachdecker-Geselle stand

vor großen Problemen. Anschaulich

beschrieb er, wie er bei alltäglichen

Dingen trickste, etwa wenn

er beim Arzt ein Formular ausfüllen

musste. „Zufällig“ hatte er seine

Brille vergessen oder band sich

in weiser Voraussicht schon zuvor

seinen „verletzten“ Arm ein. „Und

auch wenn der Anfang sicherlich

schwer war, machte ihm das

Lernen mit der Zeit immer mehr

Spaß“, so Kaletsch-Lang.

Werbung erweist sich

als äußerst schwierig

Eine besondere Schwierigkeit stellt

beim Analphabetismus die Form

der Werbung dar. Normalerweise

machen Bekannte auf solcherlei

Angebote, wie jenes vom Mehrgenerationenhaus,

aufmerksam, was

schwierig ist, wenn das Umfeld

vom Problem der Betroffenen nicht

Bescheid weiß. Werbung in schriftlicher

Form ist natürlich keine Option,

bleiben Radio oder Fernseher.

Dabei ist der erste Schritt in jedem

Fall entscheidend, was unter anderem

ein unverbindlicher Anruf

beim Mehrgenerationenhaus vom

Caritasverband Weilheim-Schongau

sein kann. Dabei wird besprochen,

wie es für jeden individuell

weitergehen kann – natürlich völlig

anonym, falls gewünscht. tis

PERFEKT SITZEN

CONSETA der Klassiker

einrichtung

schuster

Angelika Weber

Augsburgerstr.1

Ecke Pöltnerstraße

82362 Weilheim

Tel: 08 81 / 23 52

Fax: 08 81 / 61777

info@einrichtung-schuster.de

www.einrichtung-schuster.de

AUSSTELLUNG · BERATUNG · PLANUNG · INNENARCHITEKTUR

september / oktober 2018 | 47


Landtags- und Bezirkstagswahl 2018

Wer soll den Freistaat

künftig regieren?

Tassiloland | Am Sonntag, 14. Oktober,

finden in Bayern wieder Wahlen

statt – die Landtags- und Bezirkstagswahlen.

Wahlberechtigt

ist an diesem Tag jeder Deutsche,

der das 18. Lebensjahr vollendet

und seit mindestens drei Monaten

seinen Wohnsitz in Bayern gemeldet

hat. Außerdem hat jeder Wähler

vier Stimmen – zwei für den

Landtag, zwei für den Bezirkstag.

Mit der Erststimme für den Landtag

wird mittels „Kreuzerl“ der

Direktkandidat einer Partei oder

Wählergruppe gewählt. Im Weilheimer

Raum wären das zum

Beispiel Susanne Enders von den

Freien Wählern oder Harald Kühn

von der CSU. Mit der Zweitstimme

kann einer der zahlreichen Kandidaten

aus der sogenannten Liste

gewählt werden, wobei bei uns

nur Kandidaten aus Oberbayern

wählbar sind. Für den Bezirkstag

gilt im Grunde das Gleiche: Die

Erststimme bekommt der lokale

„Spitzenkandidat“ einer Partei

oder Wählergruppe, die Zweitstimme

wiederum ein Politiker

oder eine Politikerin aus der Liste,

wiederum allesamt aus Oberbayern

stammend.

Um was kümmern sich

Land- und Bezirkstag?

Doch wer sind überhaupt dieser

Landtag und Bezirkstag? Einfach

beschrieben trifft der Landtag alle

Entscheidungen, die in einem

Bundesland, in diesem Falle in

Bayern, zu treffen sind: Gesetze

machen. Regierung kontrollieren.

Ministerpräsidenten wählen.

Deutschlandweit einzigartig

ist dagegen der Bezirkstag, den

es nur in Bayern, also in keinem

anderen deutschen Bundesland

gibt. Er ist funktional vergleichbar

mit Gemeinde-, Stadt- oder

Kreisräten und wird gerne als

„dritte kommunale Ebene“ bezeichnet.

Aufgeteilt in den sieben

bayerischen Regierungsbezirken –

Oberbayern, Niederbayern, Schwaben,

Oberpfalz, Oberfranken,

Mittelfranken und Unterfranken –

kümmert sich der Bezirkstag um

Gesundheit, Bildung, Kultur, Umwelt,

Heimatpflege und Soziales.

Psychiatrische Einrichtungen wie

das Marienheim in Peiting, die

KBO-Lech-Mangfall-Klinik in Peißenberg

oder das Diakoniedorf

Herzogsägmühle, Kultureinrichtungen

wie das Freilichtmuseum

Glentleiten oder Bildungseinrichtungen

wie das Agrarbildungszentrum

in Landsberg am Lech

werden beispielsweise vom Bezirk

Oberbayern verwaltet oder finanziell

unterstützt.

Briefwahl

immer beliebter

Gewählt wird an diesem Sonntag,

14. Oktober, zwischen 8 und

18 Uhr in allen Ortschaften Bayerns,

die je nach Einwohnerzahl

und Fläche ein oder mehrere

Wahllokale bereitstellen. Wer am

Tag der Wahl keine Zeit oder Lust

hat, kann ab Mitte September im

örtlichen Rathaus Unterlagen für

eine Briefwahl beantragen – und

zwar entgegen früherer Zeiten

ohne Angabe eines Grundes.

Hierfür ist lediglich die Wahlbenachrichtigung

mitzunehmen, die

im Vorfeld jeder wahlberechtigte

Bürger Bayerns per Post zugesandt

bekommt. Generell werden

Briefwahlen seit geraumer Zeit

immer beliebter. Ein gewichtiger

Grund hierfür: Der Faktor Zeit, um

sich über Parteien und Kandidaten

ein genaueres Bild machen zu

können, bevor letztlich die jeweils

zwei „Kreuzerl“ gesetzt werden.

Teilnehmende Parteien sind 2018:

Christlich-Soziale Union Bayerns

(CSU), Sozialdemokratische Partei

Deutschlands (SPD), Freie Wähler,

Die Grünen, Freie Demokratische

Partei (FDP), Bayernpartei (BP),

Ökologisch-Demokratische Partei

(ÖDP), Piratenpartei Deutschlands

und Alternative für Deutschland

(AfD).

Wir als Ihr Regionalmagazin

möchten unsere Leserinnen und

Lesern darin bestärken, zur Wahl

zu gehen. Nur wer sein Wahlrecht

wahrnimmt, kann letztendlich

auch wirklich mitbestimmen, wie

eine künftige politische Arbeit in

Bayern aussehen wird. Extrem

knappe Entscheidungen bei vergangenen

Kommunal- oder Bundestagswahlen

zeugen davon, wie

wichtig jede einzelne Stimme am

Ende sein kann.

js

48 | tassilo


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Realschulen,

aber wie viele?

Tassiloland | Am 10. September

enden im Freistaat Bayern die

Sommerferien, am 11. September

beginnt für tausende Schüler

wieder der sprichwörtliche „Ernst

des Lebens“. Einige davon werden

an diesem Tag erstmals eine

weiterführende Schule besuchen –

Mittelschule, Realschule oder Gymnasium.

Noten, aber auch persönliche

Eigenschaften und Ziele

entscheiden letztlich über die Wahl

der Schule, die für viele nicht mehr

im Heimatort sein wird. Busfahren,

Zugfahren, Radeln oder von Eltern

oder Großeltern kutschieren lassen

ist dann angesagt. Im Tassiloland,

dass sich von Peißenberg bis nach

Starnberg und von Penzberg über

Murnau bis nach Dießen am Ammersee

erstreckt, befinden sich

sechs Gymnasien: Das Ammersee-

Gymnasium in Dießen, das Staffelsee-Gymnasium

in Murnau sowie

die Gymnasien in Starnberg, Tutzing,

Penzberg und Weilheim. Mittelschulen

gibt es mit der in Peißenberg,

Huglfing, Murnau, Weilheim,

Starnberg, Dießen, Tutzing und

Penzberg acht. Und Realschulen?

Im neuen Heimaträtsel möchten

wir von Ihnen wissen: Wie viele

Realschulen gibt es im „tassilo“-

Verteilgebiet? Schicken Sie uns die

Lösung bis 15. September per Postkarte

mit dem Stichwort „Heimaträtsel“

an „tassilo“, Birkland 40, in

86971 Peiting. Oder eine E-Mail

an info@tassilo.de. Absenderadresse

bitte nicht vergessen, da der

Gewinn per Post zugesandt wird.

Apropos Gewinn: Da sich die Segelsaison

bereits im Oktober dem

Ende zuneigt, verlosen wir ab sofort

wieder fünf Familienkarten für Badespaß

im Schongauer „Plantsch“.

Viel Erfolg!

js

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Zwischen welchen beiden Ortschaften sich die Unterführung mit

diesem künstlerisch wertvollen Graffiti befindet? Das wollten wir

von Ihnen in der Juli/August-Ausgabe wissen. Die korrekte Antwort:

Zwischen Waltersberg und Rieden am Staffelsee. Losglück

unter zahlreichen Einsendungen mit der richtigen Lösung hatte

diesmal Renate Lutz aus Murnau. Sie durfte sich auf einen Ammersee-Segeltörn

mit der ganzen Familie auf dem Schiff „Sir Shackleton“

freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Alle weiteren Gewinner der letzten Ausgabe finden Sie im Veranstaltungskalender

dieses Hefts.

> > > IMPRESSUM

„tassilo“

„tassilo“ ist ein Medium von

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im August 2018 – Auflage: 64000 Exemplare

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe Nov./ Dez. 2018:

Freitag, 26. Oktober 2018 (Anzeigenschluss: 8. Oktober 2018)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine

Erscheinungsgewähr übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Johannes Schelle, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Rosi Geiger

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid, Johannes Schelle

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Jeannine Echtler

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, M.-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

rund um Weilheim und die Seen — Zahlreiche Auslegestellen im Verteilgebiet.

Fotos: Renate Dodell, Johann Jilka, Johannes Schelle, Peter Ostenrieder, Tim Schmid, Rosi Geiger, Kurt Zarbock, Thomas Hubl, Pa-Kua Weilheim und

Tutzing, Pollinger Wein GbR, Christian Mack, Pirmin Mohr, Renate von Bülow, Fotografie Jakobs, Tourismusverband Murnau, Sabina Tuscany, Die

Bockerlbahner e.V., Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, BSE-Pictures, Christian Riedl, Energieberatung der Verbraucherzentrale, caifa/shutterstock,

Pavel Vakhrushev/shutterstock, Karin & Uwe Annas/Fotolia, ifb/Stefan Schütz, ZaubererFünfSeenLand e.V., Zimmerei Brennauer, Stadtbücherei Weilheim,

Mehrgenerationenhaus Weilheim, Albers, Melainie Fielenbach, Klaus Neuner, colorbar Schongau/Paul Mitchell, Bernhard Spöttel, fotolia

september / oktober 2018 | 49


Gigant heimischer Greifvögel

Leichtgewichtiger

Luftpirat

Tassiloland | Wenn Mitte Mai

nach 30-tägiger Brutzeit die Küken

sich durch die Eierschalen

bohren, erstmals das Licht der

Welt erblicken, liegt das Hauptaugenmerk

bei Mama- und Papa-

Milan auf genau zwei Dingen:

Den Horst vor Feinden bewachen.

Und jagen, jagen, jagen, damit ihr

Nachwuchs satt wird, schnellstmöglich

und gesund heranwächst

und rechtzeitig, Anfang Juli, das

Nest verlassen kann. In dieser

Phase des Küken-Aufziehens

kennt der größte Greifvogel

im Tassiloland kein Pardon,

nutzt wirklich

jede Gelegenheit,

um an nahrhaftes

Fleisch zu

kommen. Auf

50 | tassilo

dem Speiseplan ganz oben stehen

Mäuse und Fallwild, aber

auch Jungvögel. Greifvogelexperte

Bernhard Kraus aus Weilheim hat

schon Vieles gesehen, bezeichnet

das Jagdverhalten des Milans als

„äußerst intelligent“. Und zu Teilen

auch als „dreist“. Ein Beispiel

für letzteres: Am Zellsee zwischen

Weilheim und Peißenberg löschte

der Jäger der Lüfte ein komplettes

Nest von Kanadagänsen mit noch

blutjungen

Küken aus, obwohl in diesem Falle

Mama- und Papa-Gans alles

versucht haben, ihre Kleinen zu

beschützen. „Der Milan hat sich

mit hoher Geschwindigkeit auf

das Nest gestürzt, und sich im

Vorbeifliegen ein Küken nach dem

anderen gekrallt“, erzählt Bernhard

Kraus. Intelligent ist dagegen

seine Art, nach Mäusen zu jagen.

Nämlich dann, wenn der Landwirt

mäht. „Man sieht das immer

wieder, dass der Milan direkt hinter

dem Bulldog herfliegt und

darauf aus ist, sich Mäuse

zu schnappen, die durch

das Mähen getötet

oder verletzt werden.“

Manchmal

greife er im Stile

eines Luftpirates

auch durch die

Luft fliegende

Raben mit Maus

im Schnabel an –

so lange, bis diese ihre

Beute fallen lassen.

Erst seit 1989

in der Region

Mäuse und sonstiges

Kleingetier haben gegen

den größten Greifvogel

der Region keine

Chance. Er erreicht eine

Spannweite von bis

zu 1,70 Meter, wiegt

allerdings nur ein federleichtes

Kilogramm.

Trotzdem müssen Rotund

Schwarzmilan –

beide Arten sind im


Der Schwarzmilan ist

etwas kleiner und dunkler

als sein Pendant mit rotem

Schwanz und lebt

bevorzugt an Gewässern.







Landkreis zuhause – stets

auf der Hut sein, insbesondere

zum Schutze ihrer Jungen. Kolkraben,

Krähen oder Marder sind

ebenso gnadenlose Nestplünderer.

Eine Gefahr stellt auch der

stärkere, nachtaktive Uhu mit

seinen großen, kräftigen Krallen

dar, der sich gut und gerne auch

mal einen erwachsenen Milan –

stets tagaktiv – als Beute zutraut.

Darüber hinaus, Windkraftgegner

singen ein Lied davon, stellen

Windräder mit ihren kreisenden

Rotorblättern eine große Gefahr

dar. „Wie viele andere Vogelarten

auch, erkennt der Milan das Windrad

nicht als tödliche Gefahr“, sagt

Bernhard Kraus. Das Gute aus

Sicht des Milans: Um Weilheim

gibt es kein nennenswertes Windrad,

im Schongauer Altlandkreis

lediglich drei. Zwei bei Ingenried,

eines auf dem Peitinger Bühlach.

Nicht zuletzt deshalb eignet sich

der Landkreis Weilheim-Schongau

als idealer Lebensraum für

den Rotmilan, der weltweit nirgends

so stark vorkommt wie im

schwäbisch-bayerischen Alpenvorland.

„Obwohl es ihn bis 1989

bei uns noch gar nicht gegeben

hat“, betont Bernhard Kraus, der

den plötzlichen Milan-Boom auf

mehrere Gründe zurückführt:

Klimaerwärmung, Vogelschutzmaßnahmen,

weniger Pestizide

in der Landwirtschaft und diese

vielen offenen, recht kurzgrasigen

Wiesen, die der Milan zum Jagen

braucht.

Brutplatz in

Bauminseln

Global betrachtet kommt der Rotmilan,

der bis zu 38 Jahre alt wird

und durch seinen fuchsroten,

eingekerbten Schwanz sofort ins

Auge sticht, nur in Europa vor. Auf

diesem Kontinent – nicht nur im

Tassiloland – ist er in den gemäßigten

Breiten Spaniens, Frankreichs,

Deutschlands und Polen

einer der am häufigsten vorkommenden

Greifvögel. Wenngleich

der Großteil des Bestandes im

Tassiloland zum Überwintern ausfliegt

nach Spanien und Südfrankreich.

Der etwas kleinere und

seltenere Schwarzmilan, dessen

Gefieder dunkler und von Kopf bis

Schwanz relativ gleichfarben ist,

kommt beinahe weltweit vor und

hält sich eher an Gewässern auf.

„Wobei ich bei uns auch schon

Schwarzmilan-Paare fernab eines

Gewässers gesehen habe“, betont

Bernhard Kraus. Generell wichtig

sei neben offenen

Feldern ein geeigneter Platz zum

Brüten, der gut abgeschirmt von

Autolärm, Menschengeschrei und

bereits genannten Feinden sein

sollte. Und außerdem rundum

gut zu überblicken ist. Deshalb

schläft und brütet der Milan nicht

mitten im Wald wie beispielsweise

der Uhu, sondern auf Bäumen,

egal welcher Art, die Teil einer

kleineren Bauminsel sind, meist

umrahmt von Wiese auf der einen

und Jungwald (meist nach

Windwurf) auf der anderen Seite.

Wie viele Exemplare von Rot- und

Schwarzmilan im Tassiloland vorkommen,

könne man laut Bernhard

Kraus nicht genau sagen.

Eine alte Statistik besagt, dass

2005 deutschlandweit rund 12000

Rotmilan-Paare gezählt wurden.

„Da dürfte sich bis heute nicht

viel verändert, höchstens zu uns

in die Region verlagert haben“,

sagt Bernhard Kraus, der den

Greifvogel in jedem Falle als Bereicherung

für die Region sieht.

Allein aufgrund seiner außergewöhnlichen

Flugfähigkeiten. Dank

mächtiger Spannweite, gepaart

mit seinem geringen Körpergewicht,

spielt er förmlich mit der

Thermik – und hält sich oft stundenlang

in der Luft.

js

september / oktober 2018 | 51


minos sicherheitstechnik GmbH • Tel. 0881/94 99-0

Weilheimer Str. 1 • 82398 Polling • info@minos.de | Alarm- und

Brandmeldeanlagen | Sprachalarmierung | Videosysteme | Zutrittslösungen

| Zeitwirtschaft | Desorientierten-Fürsorge-System

Sicherheitsfachgeschäft • Tel. 0881/34 24

Pollinger Str. 1 • 82362 Weilheim • sf@minos.de | Einbruchschutz

Schließanlagen | Schlüssel | Beschläge | Tresore | Rauchwarnmelder

> > > DAS MAKING-OF DER ROTEN COUCH

Beim Fototermin in der

Apostelkirche ...

www.minos.de

Weilheim | Fotoshooting statt Gotesdienst:

Couch, Licht und Equipment

haben Fotograf Johann Jilka

und „tassilo“-Redakteur Johannes

Schelle diesmal in die Weilheimer

Apostelkirche transportiert.

Protagonist Axel Piper legte bei

den Vorbereitungen hilfsbereit mit

Hand an.

52 | tassilo


21. Tutzinger Brahmstage von 14. bis 28. Oktober

„Man sieht sich nicht satt“

> > > KARTENVERLOSUNG

Tutzing | Johannes Brahms zählt

zweifelsohne zu den bedeutendsten

Komponisten der Musikgeschichte.

Bereits im Kindesalter

zeigte sich sein musikalisches Talent

und nach seiner Ausbildung

beim Hamburger Komponisten

Eduard Marxsen veröffentlichte

er zunächst Klavierstücke, später

ganze Orchesterwerke. Einige

seiner berühmten Werke, unter

anderem die „Haydn Variationen

op.56.“ komponierte er in Tutzing.

In einem Briefwechsel mit dem Dirigenten

Hermann Levi schwärmt

er von der malerischen Landschaft

und dem Blick auf die Berge: „Tutzing

ist weit schöner als wir uns

neulich vorstellen konnten. Eben

hatten wir ein prachtvolles Gewitter;

der See war fast schwarz,

an den Ufern herrlich grün, für

gewöhnlich ist er blau, doch schöner,

tiefblauer als der Himmel,

dazu die Kette schneebedeckter

Berge – man sieht sich nicht satt.“

So basieren auch weitere Werke,

die Johannes Brahms 1873 während

eines kompletten Sommers

in Tutzing komponierte, auf seiner

Begeisterung für die herrliche

Lage am Starnberger See. In Erinnerung

an Brahms Verbundenheit

zur Ortschaft finden jedes

Jahr unter anderem im Schloss

Tutzing, mittlerweile Sitz der

Evangelischen Akademie, die

Brahmstage statt – heuer vom

14. bis 28. Oktober. Im Gegensatz

zum vergangenen Jahr, in

welchem sich anlässlich des

20-jährigen Jubiläums der Festspiele

alles um Brahms Werke

drehte, werden dieses Jahr

neben dessen auch klassische

Stücke von anderen Künstlern

gespielt.

Programm

über zwei Wochen

Ihr Regionalmagazin „tassilo“ verlost je 2 x 2 Tickets für das Klarinettenquintett

am 21. Oktober und das Klaviertrio am 28. Oktober.

Beide Konzerte beginnen in der Evangelischen Akademie um 18

Uhr. Wer Tickets gewinnen möchte, sendet bis 15. September eine

Postkarte mit dem Stichwort „Brahms“ und dem Zusatz „Klarinette“

oder „Klavier“ an „tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder

eine E-Mail an info@tassilo.de. Wie immer entscheidet das Los,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Informationen zu Ticketpreisen,

Vorverkaufsstellen und allen Konzerten gibt es im Internet unter

www.tutzinger-brahmstage.de.

Roman Gerber

Andrea Jörg

Die 21. Tutzinger Brahmstage starten

am Sonntag, 14. Oktober, um

18 Uhr mit dem Empfangskonzert

rund um Starpianist Martin Stadtfeld

und dem Klenke Streichquartett

in der Evangelischen Akademie.

Dienstag, 17. Oktober, folgt

ab 20 Uhr ein Liederabend in der

Galerie Benzenberg. Andrea Jörg

rückt, begleitet von Julian Kiem

am Klavier, Lieder von Schumann,

Brahms und Strauß in den Vordergrund.

Klarinettist Roman Gerber und das Goldmann Streichquartett

bringen am Sonntag, 21. Oktober,

ab 18 Uhr Stücke von Mozart

und Brahms auf die Bühne der

Evangelischen Akademie, ehe

eine Filmmatinee und ein weiteres

Konzert eine Woche später

die 21. Brahmstage beschließt.

Sonntag, 28. Oktober, wird um 11

Uhr im KurTheater eine Brahms-

Dokumentation samt Konzertmitschnitten

gezeigt. Ab 18 Uhr

spielt dann das „Trio Vivente“ das

Cl. Schumann Trio op. 17(g-Moll),

Marc-Aurel Floros „Eismeer“ und

J. Brahms Trio op. 87 (C-Dur). tis

NATUR

PUR

HOLZHAUSBAU

So geht Holzbau heute

-

-


-



-



Besuchen Sie uns in der

Niederlassung Eresing

und erleben Sie das ange-



Nutzen Sie die Möglichkeit zur persönlichen Fachberatung

über Holzhausbau, Baubiologie, Energie-



richtig gut bauen - seit über 45 Jahren

Sonnleitner-Niederlassung Eresing

Frietingerstr. 1 | D-86922 Eresing

Tel. 08193 9386-41 | Fax DW -50

eresing@sonnleitner.de | www.sonnleitner.de

september / oktober 2018 | 53


Unterricht an der Weilheimer Berufsschule

Kompetenzzentrum für

Technik, Bau und Agrar

Mit über 800 Mitarbeitern ist ZARGES Europas führender Hersteller von Produkten

der Steigtechnik und Innovations führer wenn es um Verpacken, Transportieren

und Speziallösungen aus Aluminium geht.

rer

zentralen Anliegen. Erfahrene Ausbilder und ein ausgefeiltes Ausbildungsprogramm

garantieren optimale Bedingungen für unsere Azubis. Durch unsere breite

Produktpalette und unser hoch modernes Fertigungsprogramm bist Du ganz

vorne dabei in einer zukunftsweisenden Branche.

Zum Ausbildungsbeginn 01.09.2019 suchen wir Dich als Nachwuchs in den Ausbildungsberufen

Industriekaufmann (m/w)

Industriemechaniker (m/w)

Das erwartet Dich:














Spannende und interessante Ausbildung durch regelmäßige Abteilungswechsel

Ausbildung auf hohem Niveau

Individuelle Betreuung durch den Ausbilder

Gute Übernahmechancen bei erfolgreicher IHK Abschlussprüfung

Möglichkeit zur Ausbildungsverkürzung bei entsprechenden Leistungen

Überdurchschnittliche Vergütung

Sämtliche Arbeitsmaterialien, Arbeits- bzw. Sicherheitskleidung

Gleitende Arbeitszeit

Vorteile durch Betriebskasse (z. B. Zuschüsse, Sozialleistungen)

Einführungstage

familiäres Arbeitsklima

Mitarbeit und Integration ins Team ab dem ersten Tag

selbssttändige Projektarbeiten

Du bist interessiert? Dann freuen wir uns auf Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

an personal@zarges.de oder die unten angegebene Adresse.

Mehr Infos auch auf www.zarges.com/de/unternehmen/karriere/ausbildung.

ZARGES GmbH | Zargesstraße 7 | 82362 Weilheim | Tel. +49 881 687 237 | www.zarges.com

Weilheim | Mehrfachgewerbe-

Mischbetrieb mit angeschlossenen

Schulungsräumen, 1700 Mitarbeitern,

65 Abteilungsleitern und

vier Chefs. So definiert Dr. Burkhard

Küster seine Schule. Für den

Rektor der Berufsschule Weilheim

gewinnt vor allem das duale Ausbildungssystem

an Attraktivität. Er

sagt sogar: „Unser duales System

ist das beste der Welt.“ Denn die

hier ausgebildeten Facharbeiter

stünden meist auf vergleichbarem

Niveau wie im außereuropäischen

Raum ein Ingenieur.

Während die Berufsschulen in den

1970er Jahren für die Ausbildung

sämtlicher Berufe im Landkreis

zuständig waren, haben sie in

den 1990er Jahren eine Umwälzung

zu Kompetenzzentren vollzogen.

In Schongau werden die

kaufmännischen und sozialen

Bereiche beschult, in Weilheim ist

das gewerblich-technische Zentrum

inklusive Agrarwirtschaft und

Flüchtlingsklassen angesiedelt.

54 | tassilo

Insgesamt werden hier knapp 1 700

Schüler in 68 Berufen ausgebildet.

Fast zwei Drittel absolvieren eine

Lehre im Metallbereich, ob in der

Fertigungstechnik, im Kfz-Bereich

oder als Anlagenmechaniker. Ein

weiterer Schwerpunkt: „Bau und

Holz“ mit Maurern, Zimmerern,

Schreinern oder Malern. Im Bereich

der Agrarwirtschaft werden

angehende Landwirte und Gärtner

unterrichtet.

Immer in Kontakt mit

Innung und Betrieben

„Momentan erleben wir einen

Boom im Baubereich, besonders

was die Berufe des Zimmerers und

Maurers betrifft“, stellt der stellvertretende

Schulleiter Knut Seelos

erfreulicherweise fest. Dagegen

müssten die Maler aufpassen, dass

ihnen der Nachwuchs nicht ausgehe.

Sobald die Berufsschule solche

Entwicklungen beobachtet, werden

mit der Handwerkskammer,

Die Schulleitung der Berufsschule Weilheim i mit (von links) Robert Stolzenberg,

Knut Seelos, Astrid Rother und Schulleiter Dr. Burkhard Küster.

der entsprechenden Innung oder

auch den Ausbildungsbetrieben

Gespräche geführt. Werbekampagnen,

Präsenz bei Ausbildungsmessen

von Betrieben und Lehrern

haben schon mehrmals solchen

Tendenzen entgegenwirken können.

Das Haupt-Einzugsgebiet für

die Berufsschule Weilheim sind die

Landkreise Weilheim-Schongau,

Garmisch-Partenkirchen, Starnberg

und Landsberg. Für manche

Berufe, wie beispielsweise den

Landmaschinenmechaniker, kommen

die Schüler sogar aus sieben

Landkreisen.

Duales System

wieder attraktiv

Ein Gutachten im Jahr 2013 prognostizierte

der Berufsschule Weilheim

einen Schülerrückgang um

zehn bis 20 Prozent. Diese Studie

wurde vor zwei Jahren revidiert,

trotz Geburtenrückgang werden

weiterhin stabile Zahlen erwartet.

Denn das duale Schulsystem

gewinnt bei der Jugend wieder

an Attraktivität. Als ausgebildeter

Facharbeiter hat man heute

in vielen Firmen alle Möglichkeiten.

„Außerdem ist ein Studium

nicht mehr das Allheilmittel“, sagt

Astrid Rother, Mitarbeiterin der

Schulleitung. Sie beobachtet, dass

sich die Grenzen vom Facharbeiter

zum Ingenieur abschwächen.

Knapp 100 Jugendliche werden

in Weilheim in separaten Flüchtlingsklassen

unterrichtet. „Wenn

wir es schaffen, diese jungen Leute

zu integrieren, ist das ein großer


Pool“, so Burkhard Küster über

eine echte Chance für die heimische

Wirtschaft. Zusammen mit

dem beruflichen Schulzentrum

Schongau sowie der Förderberufsschule

Herzogsägmühle nehmen

die Weilheimer an einem Programm

der bayerischen Regierung

„Schulprofil Inklusion“ teil. Bei sozial-emotionalen

Schwächen, bei

Lern- oder Sprachschwierigkeiten,

sollen die Schüler individuell gefördert

werden. Während früher

zahlreiche Schulabgänger in sogenannten

JOAs-Klassen (Jugendliche

ohne Ausbildung) landeten,

finden heute fast alle Berufsstarter

einen Lehrplatz. Dadurch wird

aber das Schülerklientel für die

Berufsschule schwieriger und die

Ausbildungsabbrüche werden

mehr. Dem soll ebenfalls mit dem

„Schulprofil Inklusion“ entgegengewirkt

werden.

Industrie 4.0 auch

an der Berufsschule

Um sich für die Zukunft zu rüsten,

nimmt die Berufsschule auch an

einem Qualitäts-Management-

System teil. „Die Herausforderung

der Zukunft ist die Digitalisierung“,

sagt Robert Stolzenberg,

Mitarbeiter der Schulleitung, der

an dieser Stelle Schlagwörter wie

„Industrie 4.0“ nennt. Denn auch

ein „normaler“ Heizungsbauer

kommt heute mit dem Laptop oder

Tablet zum Kunden und muss sich

auch in der Heizungs- oder Klimatechnik

umfassend auskennen.

> > > INFORMATION

„Bau und Holz“ sind Schwerpunkte

an der Weilheimer Berufsschule.

Mit dem bereits in die Wege geleiteten

Neubau der Berufsschule

im Weilheimer Norden freut sich

das 65-köpfige Kollegium schon

jetzt auf moderne Theorie- und

Werkräume. Während bisher Klassenzimmer

und Werkstätten oft in

unterschiedlichen Gebäudetrakten

zu finden sind, soll es künftig integrierte

Fachräume geben. Dabei

sollen die Schüler komplette

Arbeitsabläufe erlernen – von der

Planung über die Organisation bis

zur Ausführung. „Wir sind eine

der innovativsten Schularten“,

weiß Rektor Burkhard Küster vom

ständigen Wandel der Berufsbilder.

Und auch über seine jungen,

zielstrebigen Schüler lässt er nichts

kommen: „Das sind liebenswerte

Jungs und Mädels, die mit beiden

Beinen im Leben stehen.“ rg

Ausbildungsberufe in Weilheim

• Landwirt

• Gärtner (Garten- und Landschaftsbau)

• Gärtner (Zierpflanzenbau)

• Metallbauer

(Konstruktionstechnik)

• Metallbauer (Metallgestaltung)

• Klempner/Spengler

• Anlagenmechaniker (Sanitär-,

Heizungs-, Klimatechnik)

• Industriemechaniker

• Konstruktionsmechaniker

• Werkzeugmechaniker

• Stanz- u. Umformmechaniker

• Zerspanungsmechaniker

• Kfz-Mechatroniker

(Karosserietechnik)

• Kfz-Mechatroniker (Systemund

Hochvolttechnik)

• Kfz-Mechatroniker

(PKW-Technik)

• Kfz-Mechatroniker

(Nutzfahrzeugtechnik)

• Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker

(Karosserieinstandhaltungstechnik)

• Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker

(Karosserie- und

Fahrzeugbautechnik)

• Zweiradmechatroniker

(Fahrradtechnik)

• Land- und Baumaschinenmechatroniker

• Feinwerkmechaniker

(Maschinenbau)

• Feinwerkmechaniker

(Feinmechanik)

• Maurer

• Beton- und Stahlbetonbauer

• Tiefbaufacharbeiter (Schwerpunkt

Straßenbauarbeiten)

• Fliesen-, Platten- und

Mosaikleger

• Zimmerer

• Tischler

• Holzmechaniker (HBH)

• Bauten- u. Objektbeschichter

• Maler und Lackierer

(Gestaltung-Instandhaltung)

• Maler und Lackierer

(Bauten-Korrosionsschutz)

• Fahrzeuglackierer

• BGJs in Agrarwirtschaft

(tierischer Bereich)

• BGJs Zimmerer

• BGJs Holztechnik

• Berufsintegrationsvorklasse

und Berufsintegrationsklasse

september / oktober 2018 | 55

AUSZUBILDENDE /

FÜHRUNGSNACHWUCHS

GESUCHT.

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Fachinformatiker/-in Systemintegration

Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

Fachkraft für Lagerlogistik

Kaufmann/-frau im Einzelhandel

Fachwirt/-in für Vertrieb im Einzelhandel

(Abiturientenprogramm mit der Akademie Handel)

Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik

(Duales Studium mit der FOM München)

Für unsere Zentrale in Weilheim bzw. unsere Filialen Weilheim,

Landsberg, Kempten, Schongau und Garmisch-Partenkirchen suchen

wir dich ab 01.09.2019 als engagierte Teamkollegen/-innen.

Als vertikal ausgerichtetes Modeunternehmen deckt K&L die gesamte

Wertschöpfungskette vom Design über die internationale Beschaffung

bis zum eigenen Vertrieb ab. Dabei konzentriert sich das inhabergeführte

Unternehmen auf das mittlere Preissegment. Das Produktportfolio

reicht von aktueller bis klassischer Mode über Businesskleidung

bis hin zu Sport- und Trachtenmode und wird durch Wäsche und Accessoires

ergänzt. Mit Eigenmarken und ausgewählten Partner Brands

spricht K&L alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zum Best Ager an.

Weitere Informationen zu unseren Ausbildungs- und

Studienangeboten findest du unter www.kl-group.de.

Deine Bewerbungsunterlagen schickst du bitte an

ausbildung@kl-group.de. Für Rückfragen hierzu

steht dir Frau Hofmann unter der Rufnummer

0881/180-234 zur Verfügung.


Ausbildung zum Hufschmied

Familiäre

Hypercholesterinämie

Awareness

Day

Orthopädieschuhmacher

fürs Pferd

RISIKOFAKTOR

CHOLESTERIN

Mi., 26. September 2018, 17.30 Uhr

Hypercholesterinämie aus Sicht des Kardiologen

Prof. Pache, Chefarzt Kardiologie u. Innere Medizin

Hypercholesterinämie aus Sicht des Neurologen

Prof. Sander, Chefarzt Neurologie

Hypercholesterinämie aus Sicht des Patienten

Tobias Lux, Beisitzer CholCo

Vorstellung des Vereins CholCo

Petra Mooslechner, Mitglied des Vorstands

VERANSTALTUNGSORT

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5, 82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08158 23-154.

Aidling | Der Beruf des Hufschmieds

ist Jahrhunderte alt, doch

im Jahr 2018 gefragt wie selten

zuvor. „Als in der Landwirtschaft

das Pferd durch Maschinen ersetzt

wurde, hat die Nachfrage nach

Hufschmieden stark nachgelassen.

Heute aber gibt es unfassbar viele

Pferde an nahezu jeder Ecke“, sagt

Josef Goldhofer, 26, seit Anfang

des Jahres frischgebackener Hufschmied.

In der Tat zählt Sport mit

Pferden in der heutigen Zeit zu den

beliebtesten Freizeitgestaltungen

überhaupt. Von Ponys über Isländer

und Haflinger sowie süddeutschen

Kaltblütern bis hin zu edlen

Sport-Hochleistungs-Pferden ist im

Tassiloland nahezu jede Rasse vertreten.

Und jedes einzelne dieser

Vierbeiner muss alle sechs bis acht

Wochen am Huf gepflegt und neu

beschlagen werden. Einerseits, um

einen schonenden Gang sowohl

auf Asphalt und Schotter als auch

draußen auf der unebenen Weide

zu garantieren. Andererseits, um

den Bewegungsapparat und damit

die Gesundheit des Pferdes aufrechtzuerhalten.

Obwohl Josef Goldhofer noch ganz

frisch im Geschäft ist, drei Tage die

Woche in seinem alten Beruf als

Schlosser arbeitet, füllt sich sein

Auftragsbuch für Hufschmiede-Arbeiten

von Woche zu Woche mehr.

„Auf kurz oder lang werde ich mich

auf jeden Fall komplett selbstständig

machen“, sagt der Pferdenarr,

dessen Liebe zu den Vierbeinern

mit Schweif und Mähne bereits im

Kindesalter entflammt. Goldhofer

wächst als Sohn eines Deckhengst-

Halters auf, ist von klein auf immer

dabei mit seinem Vater und

hat größte Freude am Umgang

mit Rössern. Dass er nach seiner

Schlosser-Ausbildung auf dem

renommierten Gut Schwaiganger

eine Ausbildung zum Pferdewirt

beginnen darf, sieht er im Nachhinein

betrachtet als Privileg. Warum?

„Weil es keinen vergleichbaren

Ort in unserer Region gibt, der

den Facettenreichtum in Sachen

Arbeit mit Pferden so sehr auf einem

Fleck abdeckt.“

Unter anderem die des Hufbeschlagschmiedes,

wie die offizielle

Bezeichnung in Deutschland

mittlerweile lautet. Wer diesen

Beruf erlernen möchte, muss zwei

Grundvoraussetzungen mitbringen:

Eine im Handwerk abgeschlossene

Vor dem Beschlag werden die Hufe

des Pferdes mittels Feile gepflegt.

56 | tassilo


Josef Goldhofer klopft das glühende Hufeisen final l in Form.

Berufsausbildung – Schlosser sei

laut Goldhofer ideal, weil dieser

Beruf der klassischen Schmiedearbeit

nahe ist. Und ein zweijähriges

Praktikum bei einem Hufschmied.

Erst dann ist man zulässig für die

viermonatige Ausbildung zum

Hufschmied, zu absolvieren auf

dem Gestüt Schwaiganger. Da Josef

Goldhofer dort ohnehin Vollzeit

angestellt war als Pferdewirt-

Azubi, konnte er gleich mehrere

Pferdeberufe in einem Aufwasch

erlernen. Vormittags qualifizierte

er sich für den Beruf des Besamungswartes,

nachmittags absolvierte

er sein Pflichtpraktikum für

die Hufschmied-Ausbildung. Die

erfolgte in Theorie und Praxis. Anatomie

des Pferdes, Hufkrankheiten,

Geschichte des Pferdes, aber auch

Buchhaltung und Sozialkunde waren

unter anderem die theoretischen

Schwerpunkte. Bewegung

des Pferdes beobachten sowie

Schmieden verschiedener Eisen die

praktischen Inhalte. Die Abschlussprüfung

selbst erfolgte ebenso in

Theorie und Praxis. Rund 100 Fragen

aus allen vorher unterrichteten

Fächern wurden gestellt. Darüber

hinaus mussten die Azubis ein

Fachreferat vorbereiten und mündlich

vortragen. „Ein Fallbeispiel

aus unserer Praktikanten-Zeit, wie

man bei einem Pferd mit einem

bestimmten Problem vorzugehen

hat.“ Dieses Prozedere ist letztlich

auch der entscheidende Teil der

sehr umfangreichen und schweißtreibenden

praktischen Prüfung,

beginnend mit dem klassischen

Warmbeschlag, für den die Azubis

zweieinhalb Stunden Zeit gehabt

haben.

Anschauen, Beurteilen

und Beschlagen

Hierfür wird das Pferd zunächst im

Stand, dann im Schritt und später

im Trab beobachtet. Goldhofer

spricht von Fesselstand und Zehenachse,

die im Optimalfall eine

Gerade bilden sollten. Sei das nicht

der Fall, muss er als Hufschmied

durch Hufpflege und perfekt angepasste

Hufeisen mögliche Fehlbelastungen

ausgleichen. Ist diese

Beurteilung erfolgt, beginnt die

Kernarbeit mit Ausschneiden und

Feilen des Hufes – im Grunde vergleichbar

mit der Nagelpflege bei

uns Menschen. Danach wird ein

im Ofen erhitztes und der Hufform

angepasstes Eisen aufgenagelt. Das

Aufnageln ist die wohl schwierigste

Aufgabe, da der Schmied hierfür

nur eine zwei bis drei Millimeter

breite Schicht zur Verfügung hat.

Zu weit innen, würde Nervengewebe

getroffen werden, was für

das Pferd sehr schmerzhaft wäre

und Entzündungen verursachen

kann. Zu weit außen, würde auf

kurz oder lang der Huf ausbrechen.

Goldhofer ist der Warmbeschlag-

Prozess – Anschauen, Beurteilen,

Ausschneiden, Beschlagen, wieder

Anschauen und Beurteilen – mit

gutem Erfolg geglückt. Doch die

Prüfung noch lange nicht bestanden.

Verlangt wird nun ein Alternativ-Beschlag,

ein Hufeisen aus

Kunststoff, das noch weicher und

somit gelenkschonender fürs Pferd

ist. „Wobei ich kein großer Fan davon

bin, weil es zu viel Grip hat,

das Pferd so eher hängen bleibt,

was wiederum gefährlich für Sehnen

und Muskeln ist“, sagt Goldhofer.

Draufhaben müssen die Azubis

diese „Duplo-Form“ trotzdem. Und

nun? „Folgt der schweißtreibendste

Teil der Prüfung.“ In der Regel

kauft der moderne Hufschmied

vorgefertigte Eisen in verschiedensten

Größen ein. Im Rahmen

der Prüfung aber wird auch die

traditionelle Variante abverlangt –

das Schmieden eines Hufeisens aus

einem unbearbeiteten Flachstahl.

Dieser wird in 900 Grad heißem

Ofen erhitzt, gebogen und in Form

geschlagen, gefalzt und gebohrt

sowie abschließend bei 1200 Grad

zusammengeschweißt, genannt

Feuerschweißen. Hierfür hatten

Goldhofer und seine Mitstreiter

eineinhalb Stunden Zeit und waren

hinterher gleichermaßen fix und

fertig wie glücklich.

Sich ständig

weiterbilden









Beim Auflegen des heißen Eisens

raucht und riecht es gewaltig.

Denn alle sechs Teilnehmer haben

die Prüfung bestanden, was laut

Goldhofer „in den Jahren zuvor

nicht immer der Fall war“. Er selbst

ist mit der Gesamtnote 2,33 sehr

zufrieden, darf und möchte sich auf

diesem Ergebnis jedoch keinesfalls

ausruhen. „Als Hufschmied musst

du immer am Ball bleiben, dich

ständig weiterbilden, weil wirklich

jedes Pferd anders tickt und

funktioniert, man immer wieder

aufs Neue individuell auf die Tiere

eingehen muss.“ Zwei Fortbildungen

im Jahr seien Standard. Und

je besser ein Schmied ist, desto

mehr Geld kann er auch verlangen.

Koryphäen wie Norbert Steinbeißer

aus dem niederbayerischen

Feldkirchen zählen zu den besten

Hufschmieden Deutschlands. Goldhofer

hat nun das große Glück, ihm

für einige Tage über die Schulter zu

schauen. Ein weiteres Privileg für

den frischgebackenen Hufschmied

aus Aidling bei Murnau.

js





september / oktober 2018 | 57


Das BiZ bei der Agentur für Arbeit in Weilheim

Weniger Qual

bei der Wahl

Ausbildungsplätze 2019

Die Produkte der Marke WTW sind führend im

Bereich Die Produkte der Wasser- der Marke und WTW Abwasseranalytik. sind führend Unter im dem

Bereich der Wasser- und Abwasseranalytik. Unter dem

Dach der Xylem Analytics Germany bieten sich neue

interessante Möglichkeiten.

Werde Teil eines großen Ganzen und bewirb dich zum

Ausbildungsstart am 01.09.2019.

Wir bilden aus:

Feinwerkmechaniker/-in

Elektroniker/-in für Geräte

und Systeme

Industriekaufmann/-frau

Fachkraft für Lagerlogistik

Bitte sende deine vollständige Bewerbung bis zum

30.09.2018 an unsere Personalabteilung.

Gerne direkt per Mail an:

recruiting.analytics.germany@xyleminc.com

Xylem Analytics Germany GmbH

Personalbetreuung

Dr.-Karl-Slevogt-Str. 1, 82362 Weilheim i.Obb.

Tel: 0881/183-0

www.WTW.com

58 | tassilo

Weilheim | Studium oder Ausbildung?

Lieber ein duales Studium

oder in Vollzeit? Oder vielleicht doch

erstmal im Ausland arbeiten? Eine

berufliche Ausbildung wäre sicherlich

nicht schlecht, aber in welchem

Bereich? Es gibt da aber auch noch

ein Freiwilliges Soziales Jahr – womöglich

wäre ja das etwas? Die

Möglichkeiten für junge Menschen

nach bestandenem Schulabschluss

sind heutzutage schier grenzenlos.

Wohl dem, der angesichts der

Fülle an Optionen den Überblick

behält. Oder besser noch: genau

weiß, was er in der Zukunft tun

möchte. Für alle anderen – und das

dürfte zweifelsohne die Mehrheit

sein – hält die Agentur für Arbeit

in Weilheim mittlerweile seit 1988

das Berufsinformationszentrum

(BiZ) bereit. Hier kann sich jeder

umfassend informieren, natürlich

auch alle, die schon länger aus der

Schule sind und sich beruflich neu

orientieren möchten. Das BiZ wurde

2014 nach dreimonatiger Umbauzeit

aufwendig saniert, war es

doch ein wenig in die Jahre gekommen.

Es wurde sowohl an die technischen

Entwicklungen als auch

an strategische Neuausrichtungen

in den Berufsausbildungen angepasst.

Darüber hinaus mussten

die grundlegenden Veränderungen

von Informationsangeboten,

Möglichkeiten und Mediennutzungsverhalten

mit einkalkuliert

werden. Ulrike Herz-Steinrötter,

eine von zwei Sachbearbeiterinnen

und bereits seit 1994 im BiZ tätig,

spricht liebevoll von „meinem BiZ“.

Verständlich, schließlich waren

die BiZ-Mitarbeiterinnen am Umbau

maßgeblich beteiligt, durften

selbst gestalten und ließen so ihre

Erfahrungen mit einfließen. Deshalb

sagt Ulrike Herz-Steinrötter

auch mit einem leichten Schmunzeln:

„Kritik kann ich keine äußern,

da bin ich vielleicht die falsche Ansprechpartnerin.

Ich finde es mittlerweile

wirklich optimal.“

Gegliedert in

vier Themeninseln

Generell ist das BiZ für alle, die

vor einer beruflichen Entscheidung

stehen, sich über Bildung, Beruf

und Arbeitsmarkt informieren

möchten, die richtige Anlaufstation.

Die Räumlichkeiten, die direkt

im Gebäude der Agentur für Arbeit

integriert sind, wurden im Zuge

der Umgestaltung in vier verschiedene

Themeninseln unterteilt. In

einem speziellen Bewerbungsbereich

können sich „Kunden“, wie

Ulrike Herz-Steinrötter Besucher

nennt, professionell auf offene

Stellen bewerben. Es stehen drei

Bewerber-PCs bereit, die allesamt

mit entsprechenden Vorlagen ausgestattet

sind. Man hat zudem die

Möglichkeit, Fotos zu bearbeiten,

Unterlagen einzuscannen, auszudrucken

oder auf einen USB-Stick

zu speichern – wie alles im BiZ völlig

kostenlos. Für Fragen rund um

die Technik, etwa bei Einfügen eines

Fotos, stehen die BiZ-Mitarbeiter

stets mit Rat und Tat zur Seite.

Ulrike Herz-Steinrötter betont allerdings:

„Natürlich schreiben nicht

wir die Bewerbung.“ Neben den

PCs steht zudem ein Arbeitgebertelefon

für einzelne Anrufe oder auch

Telefoninterviews zur Verfügung.

Eine weitere Insel behandelt die

Themen „Ausbildung und Studium

und richtet sich vorwiegend

an Schulabgänger. Die Medien

dieser Insel helfen bei der Berufswahl,

egal ob nach der Schule eine

2014 wurden dieumlichkeiten des BiZ

nach dreimonatiger Umbauphase neu eröffnet.


Ulrike Herz-Steinrötter arbeitet bereits

seit 1994 im Weilheimer BiZ.

Ausbildung oder ein Studium angestrebt

wird. Bei einem digitalen

Selbsterkundungstool kann eruiert

werden, wo die eigenen Stärken

und Schwächen liegen und vor allem

in welchen Bereichen die eigenen

Interessen gefragt sind. Im Bereich

der Insel „Arbeit und Beruf“

finden sich hingegen Informationen,

die einen bei der Planung des

Berufslebens unterstützen. Egal ob

Weiterbildung, Arbeitsmarkt- und

Berufsinformationen, Existenzgründung,

Familie und Beruf oder

neue Berufsanforderungen.

Die frühere Themeninsel „Ausland“

wird derzeit in „International“ umbenannt

und ein wenig umgestaltet.

Hintergrund der Umstrukturierung

ist der steigende Bedarf an

Informationen für die Zielgruppe

Menschen aus dem Ausland. So

sollen sowohl Menschen, die aus

dem Ausland nach Deutschland

> > > INFORMATION

Das BiZ in Weilheim ist Montag,

Dienstag und Donnerstag

jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr

geöffnet, Mittwoch und Freitag

von 8.00 bis 12.30 Uhr.

kommen, als auch junge Menschen

in Deutschland, die einen Auslandsaufenthalt

planen, angesprochen

werden.

Digitale Medien und

Online-Angebote

Innerhalb der Themeninseln sind

digitale Medien mit Online-Angeboten

an den Internetarbeitsplätzen

und Printmedien in den

Regalen kombiniert. So kann jeder

das Informationsangebot nutzen,

welches ihm zusagt. Neben den

drei Bewerber-PCs gibt es 32 weitere

internetfähige Computer im

Weilheimer Berufsinformationszentrum.

„Wir sind allerdings kein

Internetcafé“, stellt Ulrike Herz-

Steinrötter fest. Genau deshalb ist

das Surfen auch nur auf bestimmten

Seiten möglich. Will man sich

auf Homepages von potentiellen

Arbeitgebern informieren oder

E-Mails versenden, ist eine kostenfreie

Tageskennung nötig. Um

dem eigenen Bildungsanspruch

gerecht zu werden, veranstaltet

das BiZ regelmäßige Vorträge wie

etwa kürzlich „Existenzgründung“

mit einem externen Referenten der

IHK oder „Studieren im Ausland“

am 24. September, der per Skype-

Schaltung von einem Experten der

Zentralen Auslands- und Fachvermittlung

in Bonn gehalten wird.

Kleine Besucher dürfen in der

eigens eingerichteten Kinderspielecke

die Zeit überbrücken, bis sich

die Eltern ausreichend informiert

haben. Auch wenn „man merkt,

dass der Arbeitsmarkt derzeit sehr

gut läuft“, wie Ulrike Herz-Steinrötter

berichtet, sei das BiZ das

ganze Jahr über gut besucht. Insbesondere

Schulklasse, zumeist in

ihrem vorletzten Schuljahr, nutzen

das Angebot regelmäßig und informieren

sich im Klassenverbund. Sicherlich

nicht die schlechteste Idee

angesichts der Vielzahl an Optionen.

Die Qual bei der Berufswahl

ist Dank des BiZ definitiv etwas

weniger.

tis

september / oktober 2018 | 59

WITH QUALITY

TO EXCELLENCE

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w)

ab 1. September 2019

Sie lernen bei uns:

• Einrichten von Dreh-/Fräsmaschinen sowie von

Werkzeugen und Vorrichtungen

• Ausrichten und Spannen von Werkzeugen, Werkstücken

und Vorrichtungen an Dreh-/Fräsmaschinen

• Bedienen und Überwachen von Dreh-/Fräsmaschinen

und Bearbeitungszentren

• Erstellen, Eingeben und Optimieren von Programmen

sowie Herstellen der Werkstücke auf computergesteuerten

Werkzeugmaschinen (CNC)

• Prüfen der Werkstücke und Sichern der geforderten

Qualität

• Scharfschleifen, Überwachen und Instandsetzen aller

verwendeten Werkzeuge

Sie bringen mit:

• Mindestens qualifizierender Hauptschulabschluss

• Gute Leistungen in Mathematik

Wir bieten:

Aerotech bietet Mädchen und Jungen mit Interesse an

einer sehr guten Ausbildung bei einem High-Tech-Unternehmen

der Luft-und Raumfahrtindustrie berufliche

Chancen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Bewerben Sie sich online auf

www.aerotech-peissenberg.de/karriere

über unser Bewerbungsportal (Kennziffer 1521).

Weltweit setzen Flugzeugtriebwerkshersteller

auf

Komponenten aus unserer

Produktion. Expertise,

Er fahrung und Einsatz

unserer qualifizierten

Mit ar bei ter tragen zum

Wachstum bei und lassen

uns mit Zuversicht in die

Zukunft blicken.

Wachsen Sie mit uns –

wir freuen uns auf Sie!

Aerotech Peissenberg

GmbH & Co. KG

Robert-Drosten-Platz 1

82380 Peissenberg

Ansprechpartner:

Daniela Neubauer

Tel. +49 (0)8803 491-408

aerotech-peissenberg.de


POLIER SEPP

Hinter den Kulissen von M.Haseitl „Einkauf“

Unsere Spezialisten im Einkauf vergleichen nun Angebote im Hinblick auf Qualität, Preis, Lieferzeit und vielen anderen

Kriterien. Hier werden die notwendigen Materialien zu vereinbarten Konditionen bestellt und zum Zeitpunkt des Bedarfs an

der Baustelle angeliefert. So haben wir genauen Überblick über alle Projekte und alles was wir brauchen pünktlich vor Ort.

Wir eröffnen Freiräume

SEPTEMBER/

M.Haseitl

www.haseitlbau.de

info@haseitlbau.de

M. HASEITL

Baugesellschaft mbH & Co. Betriebs KG

Dießener Straße 12

86956 Schongau

Tel. 08861-2351-0


Veranstaltungskalender

1. September bis 31. Oktober 2018

SA 01.09.

WEILHEIM

10.00 Uhr

Lesepavillon am Kirchplatz

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „NAHELIEGEND —

Landschaften, Stillleben, Räume“

im Stadtmuseum

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

11.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz

EBERFING

21.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Saturn Ringplanet

SO 02.09.

WEILHEIM

10.00 Uhr

Offene Stadtmeisterschaft im

Boule auf dem Gelände der Stadtwerke.

Startgebühr: 5 €. Meldung

bis 9.45 Uhr

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellung „NAHELIEGEND —

Landschaften, Stillleben, Räume“

im Stadtmuseum. Letzter Tag

PEISSENBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt am Dampfersteg. Kosten:

4 € / 2 € (Schüler) / Kinder bis 10

frei. Keine Voranmeldung

PENZBERG

11.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Kultur- und Tagungsz..

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

14.00 Uhr

Führung „Wo ist Horvath? Eine

Theaterspurensuche durch Murnau“.

Treffpunkt am Horvath-Haus.

Kosten: 15 € / 10 € (ermäßigt)/ Kinder

bis 6 frei. Anm. unter 0176 / 20473776

oder red.door.projects@web.de

RAISTING

14.00 bis 17.00 Uhr

Führungen im Radom

MO 03.09.

WEILHEIM

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

in der Bücherei

PENZBERG

12.00 Uhr

Volksfest mit „Tag der Senioren“

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Mit Emanuel

von Seidl durch den Seidlpark“.

Treffpunkt am Seidlpark. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt) / Kinder bis 6

frei. Anm. unter 0176 / 20473776

oder red.door.projects@web.de

DI 04.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

14.00 Uhr

Volksfest mit „altbairischem

Abend“ auf dem Festplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 05.09.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus im

Mehrgenerationenhaus. Infos unter

0881 / 909590-14. Siehe S. 46 / 47

PENZBERG

14.00 Uhr

Volksfest mit Familiennachmittag

auf dem Festplatz

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungsz. Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters in der Fußgängerzone.

Eintritt frei

DO 06.09.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Eröffnungsfeier mit

Film „t.b.a.“ in der Schlossberghalle.

Infos unter www.fsff.de

PENZBERG

14.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz

19.00 Uhr

Kunst & Wein im Museum

FR 07.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

16.00 Uhr

Italienische Woche auf dem

Kirchplatz

STARNBERG

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit der

Gabel durch Starnberg“. Treffpunkt:

Info-Stele am Dampfersteg.

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder von

7-13) / Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Anmeldung unter 08151 / 90600

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Film „Glücklich wie

Lazarro“ in der Schlossberghalle.

Infos unter www.fsff.de

PENZBERG

14.00 Uhr

Volksfest mit Zeltabend der Betriebe,

Behörden und Vereine

MURNAU

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und

POLLING

Geschichten vom Murnauer Moos“.

Treffp.: Wanderparkplatz am Ähndl.

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

17.30 Uhr

Kulinarische Kunst-Rundfahrt.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungsz..

Siehe Anzeige Seite 32

16.00 Uhr

46. Polling-Fahrt — Oldtimertreffen

am Kirchplatz

19.00 Uhr

Vereinsabend der Kakteenfreunde

Oberland mit Vortrag „Einblicke in

die Flora Ecuadors“ von Edwina

Pfendbach im Gasthaus Neuwirt

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZES

Mo, 17. Sep. 16.00 bis 20.00 Uhr Starnberg, Schlossberghalle

Di, 18. Sep. 16.30 bis 20.00 Uhr Diessen, Mehrzweckhalle

Mo, 8. Okt. 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Kultur- u. Tagungszentrum

september / oktober 2018 | 61


SA 08.09.

WEILHEIM

7.00 bis 16.00 Uhr

Herbstflohmarkt am Festplatz

10.00 bis 17.00 Uhr

Ausstellungseröffnung „Strukturen

des Denkens — Formen des Fühlens“

im Stadtmuseum. Bis 14.10.

16.00 Uhr

Italienische Woche am Kirchplatz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

Schreibworkshop für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren.

Anmeldung unter 08158 / 9643

SO 09.09.

WEILHEIM

7.30 bis 11.00 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

10.30 Uhr

Jubiläumsfrühschoppen „40 Jahre

Freie Wähler Weilheim“ im Gasthaus

Schießstätte

DIESSEN

POLLING

9.30 Uhr

46. Polling-Fahrt — Oldtimertreffen

am Kirchplatz

TUTZING

15.00 bis 18.00 Uhr

Serenade am See. Eintritt frei

OHLSTADT

11.00 Uhr

Gestütsschau im Haupt- und

Landgestüt Schwaiganger. Siehe

Anzeige Seite 23

SCHONGAU

WALD, GEBIRG

UND KÖNIGSTRAUM

MYTHOS

BAYERN

BAYERISCHE LANDESAUSSTELLUNG

3. MAI – 4. NOVEMBER 2018

Kloster Ettal, täglich 9 – 18 Uhr // www.hdbg.de

9.00 bis 13.00 Uhr

Gwandmarkt im Trachtenheim

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Film „Le Mans“ in

der Schlossberghalle. www.fsff.de

PENZBERG

11.00 Uhr

Volksfest auf dem Festplatz

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Auf den Spuren

der Römer im Voralpenland —

Für Kinder und Junggebliebene“.

Treffp. Parkplatz an der Straße zur

Ramsachkirche. Kosten: 8 € (Kinder

ab 4) / 10 € (Erwachsene). Inkl. Bastelm.

www.red-door-projects.de

PÄHL

10.00 Uhr

Pferdeflohmarkt am Sportgelände

POLLING

8.00 Uhr

46. Polling-Fahrt — Oldtimertreffen

am Kirchplatz

TUTZING

16.30 bis 19.00 Uhr

„Textstube Tutzing“: Kreativer

11.00 Uhr

Konzert des „Schwäbisch-alemannischen

Zigeunerfolks“ im

Schacky-Park. Kostenfrei

STARNBERG

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Film „Namrud“,

anschließend Konzert „Seuss &

Abi Wallenstein“ in der Schlossberghalle.

Infos unter www.fsff.de

PENZBERG

11.00 Uhr

Volksfest mit abschließendem

Hochfeuerwerk auf dem Festplatz

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

13.00 Uhr

„Aufgspuit“ im Murnauer Moos.

Siehe Seite 22

RAISTING

14.00 bis 17.00 Uhr

Führungen im Radom

10.30 Uhr

Politischer Frühschoppen mit

Jens Spahn, Bundesminister für

Gesundheit, am Festplatz. Siehe

Anzeige Seite 50

MO 10.09.

STARNBERG

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Film „Mackie

Messer“ in der Schlossberghalle.

Infos unter www.fsff.de

MURNAU

9.30 Uhr

Leichte Mooswanderung. Treffp.

am Wanderparkplatz am Ähndl.

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

DI 11.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

STARNBERG

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Film „Everybody

knows“ in der Schlossberghalle.

Infos unter www.fsff.de

62 | tassilo


MURNAU

18.00 Uhr

Theaterspaziergang „Blaue Pferde

im Blauen Land“. Treffpunkt vor

dem Kultur- und Tagungsz.. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt)/ Kinder unter 6

frei. www.red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 12.09.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus

im Mehrgenerationenhaus. Siehe

Seite 46 / 47

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffp. am Kultur- und

Tagungsz. Kosten: 6 €. Ohne Anm.

20.00 Uhr

Abschlusskonzert des Jugend- und

Blasorchesters im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses. Siehe Seite 14 / 15

PÖCKING

16.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus

TUTZING

19.00 Uhr

Tutzinger Patientenforum im

Benedictus Krankenhaus. Vortrag

„Krampfaderleiden“ von Dr. Jan

Kemke. Siehe Anzeige Seite 7

DO 13.09.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag mit Vortrag

„Knochenbrüche im Alter und

Verletzungen orthopädischer Art“

von Dr. med. Marcel Ziegler im

Pfarrheim St. Barbara

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-Filmfestival

— Film „Wackersdorf“ in

der Schlossberghalle. www.fsff.de

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Von Bulten,

Drischen und Köcheln“. Treffpunkt

am Wanderparkplatz am Ähndl.

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

14.30 Uhr

Themenführung „Auf den Spuren

von Gabriele Münter“. Treffpunkt

am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

SCHONGAU

19.00 bis 21.00 Uhr

Sepsis-Tag im Krankenhaus

WEILHEIM

FR 14.09.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

17.00 Uhr

Straßen!Zauber!Festival! in der

Innenstadt. Siehe Seite 39

STARNBERG

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Lesung „Mittelreich“

und „Zwei Herren im Anzug“ in

der Schlossberghalle. www.fsff.de

MURNAU

17.30 Uhr

Kulinarische Kunst-Rundfahrt.

Treffpunkt am Kultur- und

Tagungszentrum. Siehe Anzeige

Seite 32

SEEHAUSEN

20.00 Uhr

Heimatabend im Gasthof Stern.

Eintritt: 4,50 €

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 15.09.

WEILHEIM

9.30 bis 12.30 Uhr

Frauenfrühstück zum Thema

„Zufriedenheit in verschiedenen

Welten — Frauenleben in Brasilien

und Deutschland“ vom Frauenkreis

„Reden & mehr“ in der

Freien evangelischen Gemeinde.

Anmeldung bis 12.9. unter

0151 / 23526313

10.00 Uhr

Straßen!Zauber!Festival! in der

Innenstadt. Siehe Seite 39

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Musik-Kabarett „Bairisch

Diatonischer Jodelwahnsinn“ in

der Tiefstollenhalle. Infos siehe

Anzeige Seite 16

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.30 Uhr

12. Internationales Fünf-Seen-

Filmfestival — Preisverleihung mit

Abschlussfeier in der Schlossberghalle.

Infos unter www.fsff.de

PENZBERG

20.00 Uhr

Kabarett „Glückskeks“ von

Sebastian Reich in der Stadthalle.

Eintritt: 30,85 €

MURNAU

20.30 Uhr

Schauspielführung „Drachenstich

und Seejungfrau — Sagen und

Legenden aus dem Blauen Land“.

Treffpunkt vor dem Schlossmuseum.

Kosten: 10 € / 7 €, Kinder unter

6 Jahren sind frei. www.red-doorprojects.de

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

KreARTiv — Forum für zeitgenössische

Kunst und Handwerk im

Schloss Höhenried. Kosten: 4,50 €,

Kinder frei

EBERFING

20.30 Uhr

Führung in der Sternwarte. Thema:

Mond, bei erstem Viertel sind

die Einzelheiten besonders gut zu

beobachten

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzert mit den

Gitarrenpreisträgern Davide Tomasi

und Pedro Aguiar im Gemeindezentrum.

Konzerteinführung ab

19 Uhr. Karten: unter 08856 / 3695

oder iffeldorfer-meisterkonzerte.de

SO 16.09.

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

1. Weilheimer Holz-Bau-Tag im

Trifthof. Eintritt frei

11.00 bis 18.00 Uhr

Herbstmarkt auf Gut Dietlhofen

18.00 Uhr

Symphonie-Konzert in der

Stadthalle. VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse. Siehe

Seite 23 und Anzeige links

PEISSENBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

DIESSEN

11.00 Uhr

Bayerische Volksmusik und

Argentinischer Tango im Schacky-

Park. Kostenfrei

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am

Dampfersteg. Kosten: 4 € / 2 €

(Schüler) / Kinder bis 10 frei. Keine

Voranmeldung

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

14.00 Uhr

Schauspielführung „Kelten,

Köhler, Künstler — Murnauer

Geschichte und Geschichten“.

Treffpunkt vor dem Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 15 € / 10 €

(ermäßigt)/ Kinder unter 6 sind frei.

Infos unter red-door-projects.de

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

KreARTiv — Forum für zeitgenössische

Kunst und Handwerk im

Schloss Höhenried. Kosten: 4,50 €,

Kinder frei

RAISTING

14.00 bis 17.00 Uhr

Führungen im Radom

september / oktober 2018 | 63


MO 17.09.

WEILHEIM

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

17.30 bis 20.00 Uhr

Film und Filmgespräch im Mehrgenerationenhaus

STARNBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Schlossbergh.

MURNAU

17.00 Uhr

Kunsthistorischer Spaziergang

durch Murnau. Treffp. am Kulturund

Tagungszentrum Kosten: 6 €.

DI 18.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

DIESSEN

16.30 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Mehrzweckh.

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

MURNAU

18.00 Uhr

Schauspielführung „Auf zur

Sommerfrische! — Literarischer

Spaziergang durch den Seidlpark“.

Treffpunkt: Eingang am

Kapferberg. Kosten: 10 € / 7 €

(ermäßigt)/ Kinder unter 6 sind frei.

Infos unter red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 19.09.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus im

Mehrgenerationenhaus. Infos unter

0881 / 909590-14. Siehe S. 46 / 47

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

DO 20.09.

WEILHEIM

9.00 bis 11.30 Uhr

Infovormittag zum beruflichen

Wiedereinstieg im BiZ der Agentur

für Arbeit

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

9.00 bis 21.00 Uhr

StadtLesen auf dem Stadtplatz

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

am Ähndl. Kosten: 6 €.

FR 21.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

17.00 bis 23.00 Uhr

2. Weilheimer Stadtwette

„aufgspuit, auftanzt, aufgsagt —

im Trachtengwand“ auf dem Marienplatz.

Siehe Anzeige Seite 27

19.00 bis 21.00 Uhr

Herbst- und Winterbasar „Rund

um's Kind“ in der Stadthalle

PENZBERG

9.00 bis 21.00 Uhr

StadtLesen auf dem Stadtplatz

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SCHONGAU

14.00 bis 18.00 Uhr

Lungentag im Krankenhaus

SA 22.09.

WEILHEIM

9.00 bis 12.00 Uhr

Herbst- und Winterbasar „Rund

um's Kind“ in der Stadthalle

10.00 bis 15.30 Uhr

4. Tag des Sports am Marien- und

Kirchplatz. Siehe Seite 18 / 19

20.00 Uhr

Konzertkabarett „Die Letzten ihrer

Art“ von Gankino Circus im Stadttheater.

Karten beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

PEISSENBERG

18.00 Uhr

8. Vorwiesn in der Tiefstollenhalle

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

PENZBERG

9.00 bis 21.00 Uhr

StadtLesen auf dem Stadtplatz

64 | tassilo


MURNAU

9.30 Uhr

Leichte Mooswanderung. Treffp.

am Wanderparkplatz am Ähndl.

Kosten: 6 €. Ohne Anmeldung

BERNRIED

19.00 Uhr

Konzert „Klangzeit“ von Hans

Zeller (Akkordeon) und Marie-J.

Melchior (Geige) im Salettl vom

Gasthaus Drei Rosen

POLLING

11.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür in den

Oberland Werkstätten und im

Wohnheim

15.00 Uhr

Kinderkino „Heidi“ im Feuerwehrhaus

TUTZING

14.00 Uhr

Bewegung, Entspannung, Tanz

im Tanzstudio. Infos unter www.

kreativitaet-in-bewegung.de

BENEDIKTBEUERN

10.00 bis 18.00 Uhr

Textilmarkt im Maierhof des Klosters.

Siehe Seite 23

SO 23.09.

WEILHEIM

18.00 Uhr

Theater „Zwei Goldies beim Poetry

Slam“, Gastspiel vom Turmtheater

Regensburg. Siehe Anzeige links

19.30 Uhr

Abendmusik in der Evangelischen

Apostelkirche. Eintritt: 8 € / 12 €.

Karten an der Abendkasse

DIESSEN

11.00 Uhr

Country, Swing & bayerische Preziosen

im Schacky-Park. Kostenfrei

PENZBERG

9.00 bis 21.00 Uhr

StadtLesen auf dem Stadtplatz

11.00 Uhr

Jazzfrühschoppen mit „Combo

Blue“, organisiert vom Rotaryclub

auf Gut Hub. Eintritt: 10 €

MURNAU

8.00 Uhr

45. Internationales Staffelsee-

Pokalturnier am Minigolf-Gelände

am See

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

POLLING

17.00 Uhr

Konzert der Kammeroper München

im Bibliotheksaal. Siehe S. 22

BENEDIKTBEUERN

10.00 bis 18.00 Uhr

Textilmarkt im Maierhof des Klosters.

Siehe Seite 23

MO 24.09.

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Ein Amerikaner

in Murnau — James Loeb und

seine Zeit“. Treffpunkt vor dem

Kultur- und Tagungszentrum. Kosten:

10 € / 7 € / Kinder unter 6 sind

frei. www.red-door-projects.de

DI 25.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 26.09.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus im

Mehrgenerationenhaus. Infos unter

0881 / 909590-14. Siehe S. 46 / 47

STARNBERG

10.00 Uhr

Vortrag „Richtig schenken und

vererben“ von RA Wolfram Batzner

in der Schlossbergh. Eintritt frei

19.30 Uhr

Vortrag mit Gespräch „Das Starnberger

Stadtarchiv“ vom Kunstkreis

Buzentaur in der Schlossberghalle.

Karten: 8 € / 5 € (ermäßigt)

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses. Siehe Seite 14 / 15

TUTZING

17.30 Uhr

Awareness Day „familiäre Hypercholesterinämie“

im Benedictus

Krankenhaus. Siehe Anzeige S. 56

SCHONGAU

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Wenn das

Knie schmerzt“ mit Dr. Thomas

Löffler im Krankenhaus

DO 27.09.

WEILHEIM

10.00 bis 12.00 Uhr

Selbsthilfegruppe „Mütter Burnout

vorbeugen“, Münchener Str. 27.

Anmeldung unter 0881 / 1223144

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

MURNAU

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

am Ähndl. Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

16.00 Uhr

Figurentheater „Mascha und der

Bär“ im katholischen Pfarrsaal.

Eintritt: 8 € / 7 € (ermäßigt). Karten

nur an der Tageskasse

FR 28.09.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

16.00 Uhr

Figurentheater „Mascha und der

Bär“ im Theaterzelt Neue Bergehalde.

Eintritt: 8 € / 7 € (ermäßigt).

Karten nur an der Tageskasse

STARNBERG

10.00 Uhr

Treffen für Angehörige, die an

Demenz erkrankte Familienmitglieder

zuhause pflegen und

versorgen in der Ilse Kubaschewski

Stiftung. Anmeldung unter

08151 / 6504-0 oder sekretariat@

iks-sta.de

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit der

Gabel durch Starnberg“. Treffpunkt:

Info-Stele am Dampfersteg.

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder von

7-13) / Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Anmeldung unter 08151 / 90600

20.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

PENZBERG

18.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

20.00 Uhr

Ländliche Konzerte Penzberg —

„KlezMotion“ in der Martin Luther

Kirche. Karten: 7 - 20 €. VVK in der

Buchhandlung Rolles und Gelbes

Blatt

MURNAU

10.00 bis 18.00 Uhr

Marktstand zum Tag der gewaltfreien

Kommunikation (6.10.) in

der Fußgängerzone

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 29.09.

WEILHEIM

8.00 Uhr

Bergschafbockversteigerung in

der Kleinen Hochlandhalle

9.00 bis 18.00 Uhr

Buchmarkt des Rotary Clubs am

Weidenbach, vor der Tierklinik

19.30 Uhr

Konzert „Fiesta Latina“ im

Stadttheater. VVK beim Kreisboten-

Ticketservice in der Sparkasse

september / oktober 2018 | 65


PEISSENBERG

PEISSENBERG

SEESHAUPT

MURNAU

MURNAU

16.00 Uhr

Figurentheater „Mascha und der

Bär“ im Theaterzelt Neue Bergehalde.

Eintritt: 8 € / 7 € (ermäßigt).

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

PENZBERG

18.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

PÄHL

14.00 Uhr

Eurobirdwatch. Treffp. am Ammerparkplatz

bei Fischen. Kosten: 3 €

WIELENBACH

20.00 Uhr

Weinfest der Trommler Wuizbach

im Tafertshoferstadl

EBERFING

20.30 Uhr

Führung in der Sternwarte. Thema:

Kugelsternhaufen, Begleiter

unserer Galaxie und eine der

ältesten Objekte

POLLING

14.00 bis 16.30 Uhr

Kinderwaren-Flohmarkt in der

Tiefenbachhalle

SO 30.09.

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

Buchmarkt des Rotary Clubs am

Weidenbach vor der Tierklinik

11.00 Uhr

Figurentheater „Mascha und der

Bär“ im Theaterzelt Neue Bergehalde.

Eintritt: 8 € / 7 € (ermäßigt).

Karten nur an der Tageskasse

DIESSEN

11.00 Uhr

Jugend musiziert im Schacky-Park.

Kostenfrei

STARNBERG

17.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

PENZBERG

17.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Michaelimarkt mit verkaufsoffenem

Sonntag in der Fußgängerzone

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

14.00 Uhr

Führung „Wo ist Horvath? Eine

Theaterspurensuche durch

Murnau“. Treffpunkt am Horvath-

Haus. Kosten: 15 € / 10 € (ermäßigt)

/ Kinder bis 6 frei. Anm. unter

0176 / 20473776 oder red.door.

projects@web.de

20.00 Uhr

Konzert aus der Reihe „Von uns“

mit Philipp Sussmann und Nino

Gurevich im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt: 16 € / 10 €

(ermäßigt)

10.15 Uhr

Pfarrfest nach dem Gottesdienst

im Trachtenheim

MO 01.10.

WEILHEIM

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

MURNAU

9.30 Uhr

Leichte Mooswanderung. Treffpunkt

am Wanderparkplatz am

Ähndl. Kosten: 6 €.

11.00 Uhr

Schauspielführung „Mit Emanuel

von Seidl durch den Seidlpark“.

Treffpunkt am Seidlpark. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt)/ Kinder bis 6

frei. Anm. unter 0176 / 20473776

oder red.door.projects@web.de

DI 02.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

19.00 bis 23.00 Uhr

Orgelnacht in der Evangelischen

Apostelkirche. Ab 18 Uhr Orgelkonzert

für Kinder

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See in der Schlossberghalle.

Eintritt frei, Gäste willkommen

16.00 bis 23.59 Uhr

Kunstnacht im Ortszentrum

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Kloans Oktoberfest im Stadl an der

Spatzenhauser Straße. Eintritt frei

MI 03.10.

Tag der Deutschen Einheit

STARNBERG

20.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

Ohne Anmeldung

MARNBACH

10.00 bis 17.00 Uhr

Gartentag am Wieshof

DO 04.10.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

9.30 Uhr

Moosführung „Geschichte und Geschichten

vom Murnauer Moos“.

Treffpunkt am Wanderparkplatz

am Ähndl. Kosten: 6 €.

HUGLFING

15.00 bis 17.00 Uhr

Handarbeitstreff im Café Hey

Schaffner

FR 05.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Kabarett „Relativ Simpel“ von

Stefan Zinner im Stadttheater. VVK

beim Kreisboten-Ticketservice in der

Sparkasse

STARNBERG

20.00 Uhr

Lustspiel „Im weißen Rößl“ der

Heimatbühne in der Schlossberghalle.

Karten: 12 €

MURNAU

19.30 Uhr

Bilder-Vortrag „Die Geheimnisse

des Wassers“ von Prof. Dr. Bernd

Kröplin im Schlossmuseum

20.00 Uhr

Klavierabend mit Zhao Ling im

Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt: 22 € / 16 € (ermäßigt)

POLLING

19.30 Uhr

Vereinsabend der Kakteenfreunde

Oberland mit Vortrag „Kleinwüchsige

Mammilarien“ von Volkmar

Krasser im Gasthaus Neuwirt

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biomarkt am Carolinenhaus

66 | tassilo


SA 06.10.

WEILHEIM

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür in der Klangfabrik

17.30 bis 22.00 Uhr

Lange Nacht der Stimmen mit

Chören aus Weilheim und Umgebung

in der Stadtpfarrkirche.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

20.00 Uhr

Gauschützenball des SSV

Marnbach-Deutenhausen in der

Stadthalle

20.30 Uhr

Live-Musik mit Sandy Wolfrum im

Bistro Hänsel's

PEISSENBERG

9.00 bis 12.00 Uhr

Kinderwarenbasar Herbst/Winter

in der Tiefstollenhalle

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

10.00 Uhr

Workshopwochenende „Wirksam

sein durch gewaltfreie Kommunikatio“

im Kultur- und Tagungszentrum.

Infos und Anmeldung unter

www.gfk-murnau.de

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Herbsthoagart im Trachtenheim

IFFELDORF

17.00 Uhr

Iffeldorfer Meisterkonzert mit

Christoph und Julian Prégardien

(Tenor) und Michael Gees (Klavier)

im Gemeindezentrum. Konzerteinführung

ab 16 Uhr. Infos und Karten

unter 08856 / 3695 oder iffeldorfermeisterkonzerte.de

OBERSÖCHERING

20.00 Uhr

Großes Weinfest im Stadl an der

Spatzenhauser Straße

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Kirchplatz

SO 07.10.

PEISSENBERG

14.00 Uhr

Fest der Kulturen in der Tiefstollenhalle.

Siehe Seite 22

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt: Info-Tafel am

Dampfersteg. Kosten: 4 € / 2 €

(Schüler)/ Kinder bis 10 frei. Keine

Voranmeldung

PENZBERG

17.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

10.00 Uhr

Workshopwochenende „Wirksam

sein durch gewaltfreie Kommunikatio“

im Kultur- und Tagungsz.

Anm. unter www.gfk-murnau.de

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

BAUERBACH

10.00 Uhr

Herbstmarkt mit Handwerkervorstellungen

auf dem Dorfplatz und

in verschiedenen Höfen

WESSOBRUNN

10.30 bis 17.30 Uhr

Pfarrfest mit Kunsthandwerkermarkt

im Kloster

MO 08.10.

WEILHEIM

19.00 Uhr

Vortrag „Geld regiert die Welt?!

Grundlagen Finanzwesen“

im Mehrgenerationenhaus.

Anmeldung (bis 2.10.) unter

0881 / 9095900

MURNAU

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

DI 09.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

MURNAU

18.00 Uhr

Theaterspaziergang „Blaue Pferde

im Blauen Land“. Treffpunkt vor

dem Kultur- und Tagungsz. Kosten:

10 € / 7 € (ermäßigt)/ Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 10.10.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus

im Mehrgenerationenhaus. Siehe

Seite 46 / 47

16.00 Uhr

Märchenzeit „Wie aus Getreide

Brot wird“ in der Stadtbücherei.

Ab 4 Jahren, Eintritt frei

STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag mit Musikbeispielen „Drei

Wochen im Sommer — Mozarts

letzte Sinfonien“ vom Kunstkreis

Buzentaur in der Schlossberghalle.

Karten: 8 € / 5 € (ermäßigt)

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

Ohne Anmeldung

19.30 Uhr

Historischer Vortrag „200 Jahre

Gemeindeedikt“ im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt frei

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses. Siehe Seite 14 / 15

20.00 Uhr

Wirtshaussingen mit Franz Schusser

im Trachtenheim

DO 11.10.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

14.30 Uhr

Seniorennachmittag „Oktoberfest“

mit zünftiger Musik im Pfarrsaal

St. Barbara

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

17.30 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Begrüßung und

Konzert mit einer Starnberger

Schülerband im Foyer der

Schlossberghalle. Eintritt frei

19.30 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Konzert „Organ Explosion“

in der Schlossberghalle.

www.all-that-jazz-starnberg.de

21.00 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Konzert „Renaud

Garcia-Fons Trio — Revoir Paris“ in

der Schlossberghalle. Infos unter

www.all-that-jazz-starnberg.de

FR 12.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Charity-Konzert mit der Maffay

Show Band zugunsten Gut Dietlhofen

in der Stadthalle. VVK beim

KB-Ticketservice in der Sparkasse

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Kabarett „Absolute Weltklapse“

mit Ludwig Müller in der Tiefstollenhalle.

Siehe Anzeige Seite 16

DIESSEN

20.00 Uhr

Eröffnung der Sonderausstellung

„Die stillen Riesen“ von Annunciata

Foresti im Stellwerk

september / oktober 2018 | 67


SCHULTER-

SCHMERZEN –

WAS TUN?

103.

Tutzinger

Patientenforum

Sinnvolle und schonende Therapie

Erfolg schafft Vertrauen –

Chefarzt Dr. Huber-Stentrup informiert

Mittwoch, 17. Oktober 2018,

um 19.00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bahnhofstraße 5

82327 Tutzing

Um Anmeldung wird gebeten unter T 08158 23-102.

STARNBERG

16.00 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Podiumsdiskussion

in der Schlossberghalle. Infos unter

www.all-that-jazz-starnberg.de

20.00 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Konzert mit „Giora

Feidman“ und „Gitanes Blondes —

Very Klezmer“ in der Schlossberghalle.

Infos unter www.all-thatjazz-starnberg.de

PENZBERG

18.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

18.00 Uhr

Vortrag zum Tag der seelischen

Gesundheit im Rathaus

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

SA 13.10.

WEILHEIM

8.00 bis 14.00 Uhr

Hallenflohmarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

18.00 Uhr

2. Bundesliga-Kunstturnen Exquisa

Oberbayern gegen KTV Ries in

der Jahnhalle

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Konzert „Flying Carpet“ von Quadro

Nuevo in der Tiefstollenhalle.

Siehe Anzeige Seite 16

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

14.00 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Konzert „Die Pecorinos“

für Kinder ab 5 Jahren in der

Schlossberghalle. Infos unter www.

all-that-jazz-starnberg.de

16.00 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Solokonzert von

Matthias Bublath in der Schlossberghalle.

Infos unter www.

all-that-jazz-starnberg.de

20.00 Uhr

Musikfestival „All That Jazz @

Starnberg“ — Jazzkonzert „Andreas

Schaerer & A Novel Of Anomaly“

in der Schlossberghalle. Infos unter

www.all-that-jazz-starnberg.de

PENZBERG

9.30 bis 13.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum

bei Roche. Siehe

Seite 40 / 41

18.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

15.00 bis 23.00 Uhr

Abschlussfest der Kunstwirte im

Kultur- und Tagungsz. Siehe S. 22

20.30 Uhr

Schauspielführung „Drachenstich

und Seejungfrau — Sagen und

Legenden aus dem Blauen Land“.

Treffpunkt vor dem Schlossmuseum.

Kosten: 10 € / 7 € / Kinder unter 6

sind frei. www.red-door-projects.de

SEESHAUPT

8.30 Uhr

Dorfmeisterschaft der Stockschützen

am Vereinsgelände

14.00 Uhr

Kleidermarkt der NBH und Flohmarkt

für Kinder in der Mehrzweckhalle

19.00 Uhr

Afrika Konzert von „VielHarmonie“

in der Kirche St. Michael

EBERFING

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte.

Thema: Mond mit seinen Meeren,

Kratern und Bergen. Verdeutlichung

der Entstehung

IFFELDORF

9.00 Uhr

Pilgertage — 5. Etappe „Mut zur

Stille“ mit Herbert Konrad von Iffeldorf

nach Tauting. Treffpunkt bei

der Heuwinklkapelle. Infos unter

08801 / 90630 oder 08809 / 163086

FORST

21.00 Uhr

Ballermann-Party im Festzelt

PÖCKING

10.00 bis 17.00 Uhr

21. Künstlermarkt im evangelischen

Gemeindehaus

TUTZING

16.30 bis 19.00 Uhr

„Textstube Tutzing“: Kreativer

Schreibworkshop für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren.

Anmeldung unter 08158 / 9643

SO 14.10.

WEILHEIM

7.30 bis 11.00 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

9.00 bis 17.30 Uhr

Gallimarkt in der Oberen Stadt

68 | tassilo


PENZBERG

18.00 Uhr

Theater „Krabat“ von der Jugendgruppe

des Oberlandler Volkstheaters

in der Probebühne. Eintritt:

10 €. VVK im Café Freudenberg

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau.

Treffpunkt am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €. Ohne

Anmeldung

11.00 Uhr

Besichtigung der historischen

Denkmallok „E 69 04“ am Bahnhof.

Eintritt frei

12.00 Uhr

10-Seen-Classic-Rallye 2018 in der

Fußgängerzone

PÖCKING

10.00 bis 17.00 Uhr

21. Künstlermarkt im evangelischen

Gemeindehaus

TUTZING

18.00 Uhr

21. Tutzinger Brahmstage — Empfangskonzert

in der Evangelischen

Akademie. Siehe Seite 53

MO 15.10.

WEILHEIM

16.00 bis 16.45 Uhr

Lesezeit! Die LeseRatten lesen vor

in der Stadtbücherei. Eintritt frei

20.00 Uhr

Vortrag „Mord! Aus dem Leben

Thomas Mann“ von Eckhard Zimmermann

im Gasthaus Oberbräu

DI 16.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

17.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Wenn Hals,

Speiseröhre oder Magen brennen“

mit Prof. Dr. Reinhold Lang im

Veranstaltungszelt am Krankenhaus

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 17.10.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus

im Mehrgenerationenhaus. Siehe

Seite 46 / 47

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerzone

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

Ohne Anmeldung

20.00 Uhr

Musikkabarett „Freischwimmer“

von Chris Boettcher im Kultur- und

Tagungszentrum. Eintritt: 25 €. VVK

im KTM und im Gasthaus Strobl in

Oberhausen

PÖCKING

16.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus

TUTZING

19.00 Uhr

Patientenforum „Schulterschmerzen

— was tun?“ im Benedictus

Krankenhaus. Siehe Anzeige links

20.00 Uhr

21. Tutzinger Brahmstage — Liederabend

in der Galerie Benzenberg.

Siehe Seite 53

DO 18.10.

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

20.00 Uhr

BrotZeit&Spiele mit „echt jetzt“

von HG Butzko in der Schlossberghalle.

Restkarten zu 29 € über www.

kartenengl.de oder das Kulturamt

WEILHEIM

FR 19.10.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

18.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

19.00 bis 23.00 Uhr

Lichtkunstfestival in der Innenstadt.

Siehe Seite 22

19.30 bis 21.00 Uhr

Vortrag „Planetenwelten“ von

Helmut Hornung im Pfarrheim

Miteinander. Kosten: 12 € / 6 €

STARNBERG

14.30 Uhr

Schmankerl-Spaziergang „Mit der

Gabel durch Starnberg“. Treffpunkt:

Info-Stele am Dampfersteg.

Kosten: 25 € / 15 € (Kinder von

7-13) / Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Anmeldung unter 08151 / 90600

SEESHAUPT

14.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Kindernest

HUGLFING

20.00 Uhr

Live-Musik mit „Motzi & The

MATINEE UM ELF

www.podium-musicale.de

So 21.10. 2018 | 11 Uhr

Bibliotheksaal Polling

ÜBER FRAUEN, DIE LIEBE

UND DAS LEBEN

LIEDMATINEE | SCHUMANN, SCHUBERT, BRAHMS, WOLF

Johanna Rosa Falkinger, Sopran | Daniela Dawn Fietzek, Klavier

PODIUM MUSICALE e.V. - Junge Künstler konzertieren

> > > GEWINNER DER TASSILO-AUSGABE 19

Konzert „Die Auferstehung“ im Andechser Florian-Stadl (je zwei Karten):

Gudrun Eckert (Murnau), Richard Meyer (Starnberg), Ruth Drechsel (Weilheim)

Kabarettabend mit „Da Huawa, da Meier und I“ in Eberfing (je zwei Karten):

Elisabeth Daffner (Eberfing), Maria Huber (Oberhausen),

Maria Pantele (Oberhausen)

Achberger Sommerchristbaum (je einen Gutschein):

Andrea Kellner (Weilheim), Elisabeth Schön (Oberhausen),

Irene Hirt(Iffeldorf)

EMTB-Führer (je ein Exemplar):

Angela Albrecht (Andechs), Ralf Kürschgen (Obersöchering),

Roswitha Müller (Wielenbach)

september / oktober 2018 | 69


Heartbreakers“ in der Waldstraße.

Vorprogramm: „Songsmith Christoph

Ulrich“

ETTING

20.00 Uhr

Herbstfest mit Pflanzenschätzspiel

im Dorfgemeinschaftshaus

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biowochenmarkt am Carolinenhaus

TUTZING

17.00 Uhr

15. Kulturnacht in zwölf verschiedenen

Veranstaltungsorten

SA 20.10.

WEILHEIM

19.00 bis 23.00 Uhr

Lichtkunstfestival in der Innenstadt.

Siehe Seite 22

20.30 Uhr

Live-Konzert mit

„BESTCELLARR@Z“ im Bistro

Hänsel's. Sammlung per Hut

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

9.30 Uhr

Frauenfrühstück mit Vortrag

„Worte können Zündstoff sein!“

von Ulrike Schild in der Schlossberghalle.

Eintritt: 15 €. Infos unter

www.fff-starnberg.de

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Herbst-Pflanzentauschmarkt im

Schützenheim Magnetsried

TAUTING

9.00 Uhr

Pilgertage — 6. Etappe „Mut

zur dunklen Nacht“ mit Robert

Ischwang von Tauting nach Peißenberg.

Treffpunkt am Bauerncafé.

Infos unter 08801 / 90630 oder

08809 / 163086

IFFELDORF

19.00 Uhr

Iffeldorfer Herbstball mit „Munich

Swing Set“, organisiert vom

Rotaryclub Penzberg in der

Mehrzweckhalle. Eintritt: 20 € / 10 €

(Schüler)

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Ritter Rost 2, das

Schrottkomplott“ im Feuerwehrhaus

TUTZING

14.00 Uhr

Bewegung, Entspannung, Tanz im

Tanzstudio. Anmeldung unter www.

kreativitaet-in-bewegung.de

SCHONGAU

11.00 bis 16.00 Uhr

Tag der offenen Tür des Krankenhauses

und der Pflegeschule.

Siehe Seiten 35 - 38

20.00 Uhr

Sound in the City in 17 Lokalen.

19 bis 20 Uhr Vorglühen mit Pura

Vida – Street-Style-Samba. Kosten:

12 € (VVK) / 15 € (AK. VVK bei

Euronics Köpf und den Schongauer

Nachrichten). Siehe Anzeige Seite

69 und www.soundinthecity.de

SO 21.10.

WEILHEIM

19.30 Uhr

Abendmusik in der Evangelischen

Apostelkirche. Eintritt frei

PEISSENBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn-Fahrtag an der

Tiefstollenhalle

STARNBERG

11.00 Uhr

Gästeführung durch Starnberg.

Treffpunkt am Dampfersteg. Kosten:

4 € / 2 € (Schüler)/ Kinder bis 10 frei

PENZBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Kirchweihmarkt auf dem Stadtplatz.

Mit verkaufsoffenem Sonntag

19.00 Uhr

Ländliche Konzerte Penzberg —

Bläserensemble „Windcraft“ in

der Stadtpfarrkirche Christkönig.

Karten: 7 - 20 €. VVK in der Buchhandlung

Rolles und Gelbes Blatt

MURNAU

10.30 Uhr

Führung durch Murnau. Treffp. am

Kultur- und Tagungsz.. Kosten: 6 €.

POLLING

11.00 Uhr

Matinee um Elf „Über Frauen, die

Liebe und das Leben“ im Bibliotheksaal.

Siehe Anzeige Seite 69

TUTZING

18.00 Uhr

21. Tutzinger Brahmstage — Klarinettenquintett

in der Evangelischen

Akademie. Siehe Seite 53

MO 22.10.

MURNAU

11.00 Uhr

Schauspielführung „Ein Amerikaner

in Murnau — James Loeb und

seine Zeit“. Treffp. am Kultur- und

Tagungsz. Kosten: 10 € / 7 € / Kinder

bis 6 frei. www.red-door-projects.de

DI 23.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

STARNBERG

19.30 Uhr

Film- und Videoclub Starnberger

See in der Schlossberghalle.

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

MI 24.10.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus.

Siehe Seite 46 / 47

STARNBERG

20.00 Uhr

Vortrag mit Bildern „Armenien —

das älteste christliche Land der

Welt“ vom Kunstkreis Buzentaur

in der Schlossberghalle. Karten:

8 € / 5 € (ermäßigt)

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

17.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Kulturund

Tagungszentrum. Kosten: 6 €.

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses. Siehe Seite 14 / 15

SCHONGAU

19.00 Uhr

Info-Veranstaltung „Bauchzentrum

mit Dr. Jochen Dresel im

Krankenhaus

DO 25.10.

WEILHEIM

10.00 bis 12.00 Uhr

Selbsthilfegruppe „Mütter Burnout

vorbeugen“ über den Dächern

von Weilheim, Münchener Str. 27.

Voranmeldung unter 0881 / 1223144

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

POLLING

19.30 Uhr

Konzert mit Marc Bouchkov im

Bibliotheksaal. Karten unter www.

muenchen.hoertnagel.de und beim

Reisebüro Simader in Weilheim

FR 26.10.

HEUTE ERSCHEINT DER

NEUE TASSILO

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

20.00 Uhr

Poetry Slam in der Stadtbücherei.

Eintritt: 6 €. VVK in der Bücherei

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

PEISSENBERG

20.00 Uhr

Kabarett „… und?“ von Alfred

Dorfer in der Tiefstollenhalle. Infos

siehe Anzeige Seite 16

STARNBERG

10.00 Uhr

Treffen für Angehörige, die an

Demenz erkrankte Familienmitglieder

zuhause pflegen und ver-

70 | tassilo


sorgen in der Ilse Kubaschewski

Stiftung. Anm. unter 08151 / 6504-0

oder sekretariat@iks-sta.de

SÖCKING

8.00 bis 13.00 Uhr

Biomarkt am Carolinenhaus

SA 27.10.

WEILHEIM

10.00 Uhr

Spezialausstellung für Terrier in

der Kleinen Hochlandhalle

10.00 bis 18.00 Uhr

1. Weilheimer EntdeckerTour in

vielen teilnehmenden Betrieben

und Institutionen. Mit kostenfreiem

Shuttlebus. www.weilheim.de

11.30 und 14.30 Uhr

Bilderbuchkino „Pippilothek???“

in der Stadtbücherei. Ab 4 Jahren,

Eintritt frei

15.30 Uhr

Lesung von Sascha Raubal in der

Stadtbücherei. Eintritt frei

16.30 Uhr

Lesung von Rosi Pröll & Alex

Schafferhans in der Stadtbücherei.

Eintritt frei

20.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

STARNBERG

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

EBERFING

20.00 Uhr

Führung in der Sternwarte. Thema:

Gasnebel, Geburtsort neuer Sterne

SO 28.10.

WEILHEIM

18.00 Uhr

Film und Filmgespräch im Mehrgenerationenhaus

18.00 Uhr

Weilheimer Festspiele „Der Besuch

der alten Dame“ im Stadttheater.

Siehe Anzeige Seite 64

PEISSENBERG

9.00 Uhr

Pilgertage — 5. Etappe „Mut zum

Ankommen“ mit Sr. Karolina

Schweihofer von Peißenberg zum

Hohen Peißenberg. Treffpunkt

bei der Böbinger Ammerbrücke.

Infos unter 08801 / 90630 oder

08809 / 163086

9.30 Uhr

Leonhardifahrt im Ort. Ab 19.30

Uhr Leonharditanz im Gasthof Zur

Post

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 €.

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 51.

TUTZING

11.00 Uhr

21. Tutzinger Brahmstage — Filmmatinee

im KurTheater. Siehe S. 53

18.00 Uhr

21. Tutzinger Brahmstage —

Klaviertrio in der Evangelischen

Akademie. Siehe Seite 53

POLLING

MO 29.10.

18.00 Uhr

Dinner & Show mit der Akrobatikgruppe

„Fortissima“ in der Tiefenbachh..

VVK ab 14.09. Mo. und Fr. 19

bis 20 Uhr in der Tiefenbachhalle

DI 30.10.

WEILHEIM

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

POLLING

18.00 Uhr

Dinner & Show mit der Akrobatikgruppe

„Fortissima“. Siehe 29.10.

MI 31.10.

WEILHEIM

14.00 bis 15.00 Uhr

Sprechstunde Analphabetismus.

Siehe S. 46 / 47

MURNAU

8.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt in der Fußgängerz.

POLLING

18.00 Uhr

Dinner & Show mit der Akrobatikgruppe

„Fortissima“. Siehe 29.10.

Änderungen und Fehler vorbehalten

september / oktober 2018 | 71


72 | tassilo

/

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine