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Ausgabe 5/Dezember 2018

Informationszeitung

Freiheitliche Wirtschaft Kärnten

P.b.b. Verlagspostamt - 9020

GZ 02z032674M

Positives Jahr für Unternehmer:

Bundesregierung setzt

Anliegen der Wirtschaft um

Abgaben gesenkt

Die Änderung des Arbeitsmarktpolitik-

Finanzierungsgesetzes bringt für die

Unternehmer mehr Fairness dank der

Gleichbehandlung mit den unselbständigen

Erwerbstätigen. Damit wird ein

soziales Auffangnetz auch für Unternehmer

geschaffen. Die Entscheidung

für eine selbständige Erwerbstätigkeit

und die freiwillige Arbeitslosenversicherung

wird deutlich erleichtert.

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und Shirts bis hin zu den passenden Accessoires – die angesagten und ausdrucksstarken

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Ausgabe 5/2018

Studie über Messestandort Klagenfurt

Eine Gesprächsrunde zur Zukunft des Messegeländes, an der neben den Eigentümern der Kärntner Messe und den Geschäftsführern

der Messe auch Fachexperten der Stadt teilnahmen, brachte ein einstimmiges Ergebnis:

Eine mögliche Verlegung der Messe

ist eine Grundsatzentscheidung über

die Zukunft der Stadt, die unabhängig

vom Interessenten, nur auf Basis von

fundierten Daten getroffen werden

kann. „Eine Verlegung der Messe

würde einen massiven Eingriff in das

Stadtgefüge darstellen. Wir werden

ein Büro mit einer Machbarkeitsstudie

beauftragen, die sämtliche Auswirkungen

einer möglichen Verlegung

berücksichtigt. Erst wenn diese Daten

vorliegen, kann man seriös über

die Zukunft des Messegeländes diskutieren“,

sagt Bürgermeisterin und

Messepräsidentin Maria-Luise Mathiaschitz.

Der Auftrag für die Erstellung der

Machbarkeitsstudie soll im Jänner

2019 vergeben werden.

Die Kärntner Raiffeisenbanken wünschen

schöne Feiertage und ein erfolgreiches neue Jahr.

www.raiffeisen.at/ktn


Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Liebe Kollegen und Freunde!

Mit dem Eintritt der FPÖ in die Bundesregierung hat sich die Situation der Unternehmer als Leistungsträger

des Staates deutlich verbessert. Das sind die wichtigsten Erfolge, die Heinz Christian Strache und sein

Regierungsteam für die Unternehmer durchsetzen konnten:

» Arbeitszeitflexibilität zur Dynamisierung der wirtschaftlichen Abläufe

» Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger

» Mehrwertsteuersenkung im Tourismus auf 10 Prozent für Übernachtungen

» Steuerreform ab 2020 mit deutlicher Senkung der Lohnnebenkosten

» Aktives Standortmarketing, u.a. Wirtschaftsdelegation nach China

» Einsatz der Bundesregierung für den Ausbau von Infineon am Standort Villach

» Weiterer zügiger Ausbau der Koralmbahn ohne politische Verzögerung

» 170 Millionen Euro zusätzlich für den Breitbandausbau

» Neue Lehrberufe als Antwort auf neue wirtschaftliche Herausforderungen

» Rekordbudget für Österreichs Universitäten und Fachhochschulen

Auf Landesebene haben sich FPÖ-Landesparteiobmann Gernot Darmann sowie Mag. Christian Leyroutz

und die FPÖ-Landtagsabgeordneten immer wieder für die Belange der heimischen Wirtschaft stark gemacht

und waren in vielen politischen Fragen, wie bei der Diskussion über die Sicherung des Klagenfurter

Flughafens, oder der Privatisierung der Kärnten-Werbung verlässliche und starke Partner.

Die bevorstehenden Feiertage und der Jahreswechsel sind ein guter Anlass, um uns für eure Mitarbeit

und Unterstützung sehr herzlich zu bedanken.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und schon heute alles Gute für das neue Jahr!

Komm.-Rat Günter Burger Matthias Krenn Herwig Druml

FW-Landesobmann FW-Bundesobmann FW-Geschäftsführer

Vizepräsident der WKK

Vizepräsident der WKO


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Ausgabe 5/2018

Freiheitliche Wirtschaft begrüßt Senkung

der Arbeitslosenbeiträge für Selbständige

Die Freiheitliche Wirtschaft freut sich über die geplante Senkung der Arbeitslosenbeiträge für Selbständige.

„Diese Änderung des Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetzes

bringt

für die Unternehmer mehr Fairness

dank der Gleichbehandlung mit den

unselbständigen Erwerbstätigen. In

vielen Gesprächen, gemeinsam mit

dem Unternehmer und FPÖ-Nationalrat

Peter Wurm, konnten wir die Vertreter

der Regierung von diesem

wichtigen und richtigen Schritt überzeugen“,

freut sich Bundesobmann

Matthias Krenn.

Zur Erinnerung: Für die Arbeitnehmer

gelten seit 1. Juli 2018 folgende Beitragssätze:

Null Prozent bei einem

Monatseinkommen bis 1.648 Euro, ein

Prozent bei einem Monatseinkommen

zwischen 1.648 und 1.798 Euro,

zwei Prozent bei einem Monatseinkommen

zwischen 1.798 und 1.948

Euro. Erst darüber wird der normale

Beitragssatz von drei Prozent fällig.

Das ist gegenüber den Kleinunternehmern

eine Ungerechtigkeit und

diese wird nun - dank der Interventionskraft

der Freiheitlichen Wirtschaft

– halbiert und damit beseitigt!

Die Freiheitliche Wirtschaft ist überzeugt,

dass die Gleichbehandlung mit

den unselbständig Erwerbstätigen

und die damit verbundene Halbierung

des Beitrages bei der niedrigsten

Beitragsgrundlage künftig auch

jenen selbständig Erwerbstätigen, die

nicht bereits auf Grund einer früheren

unselbständigen Erwerbstätigkeit

gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit

abgesichert sind, die Entscheidung

für eine selbständige Erwerbstätigkeit

und die freiwillige Arbeitslosenversicherung

erleichtern.

„Damit kann ein soziales Auffangnetz

auch für Unternehmer geschaffen

werden, und das war immer unsere

Intention“, so Krenn.


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WK-Vizepräsident Günter Bürger und WP-Delegierter

Gerhard Taferner besuchten gemeinsam mit Bürgermeister

NRAbg. Max Linder den Afritzer Traditionsbetrieb

Mietwagen Türk und bedankten sich für die

langjährige und erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit.

Interview mit WKK-Vizepräsident Komm.-Rat Günter Burger

Die Entlastung der KMU

ist unser zentrales Thema!

Kürzlich hat das Wirtschafsparlament

getagt. Die Freiheitliche Wirtschaft

zeigte sich erfreut über die

getätigten Beschlüsse.

Burger: Die Freiheitliche Wirtschaft

bleibt weiterhin die treibende Kraft

sowie der Initiativmotor, wenn es

darum geht, die Interessen des Mittelstandes

im Wirtschaftsparlament umzusetzen.

Besonders freut es mich,

dass unser Antrag zur Bürokratie- und

Steuerentlastung breite Unterstützung

gefunden hat.

Macht sich die Politik der Koalition

in der Bundesregierung auch in der

Wirtschaftskammer bemerkbar?

Natürlich. Auch alle anderen Initiativen

der Freiheitlichen Wirtschaft

wurden von der Mehrheitsfraktion

Wirtschaftsbund mitgetragen – aber

ganz ohne parteipolitische Vorgaben.

Egal ob es sich um Maßnahmen zur

Attraktivierung des Finanzplatzes

Österreich

handelt, oder

es um eine Vereinfachung

der Einzelaufzeichnungs-,

Registrierkassenund

Belegerteilungspflicht

geht:

alle diese Forderungen

der Freiheitlichen

Wirtschaft

wurden beschlossen.

Damit

kommt man

dem Ziel der

Entlastung des Mittelstandes sowie

der Stärkung des Wirtschaftsstandorts

einen wichtigen Schritt näher.

Wie würden Sie das Ziel der freiheitlichen

Wirtschaftspolitik für die

nächsten beiden Jahre definieren?

Uns geht es ganz klar um eine

massive Entlastung der klein- und mittelständischen

Unternehmen. Alle

unsere Anträge zielen auf eine Verbesserung

des Status quo und echte

Entlastungsvorschläge ab, auf die der

Mittelstand schon seit Jahren gewartet

hat.

Haben Sie den Eindruck, dass in der

Wirtschaftspolitik alle Fraktionen an

einem Strang ziehen?

Die breite Zustimmung zu unseren

freiheitlichen Ideen und Visionen

geben zumindest Mut und zeigen,

dass sich die Wirtschaft in der Sachpolitik

und wenn es darum geht,

vitale Interessen der Unternehmerschaft

zu vertreten,

nicht auseinander dividieren

lässt. Hervorheben

möchte ich dabei aber

schon, dass gerade wir

von der Freiheitlichen Wirtschaft

immer die Initialzünder

für die wichtigsten

Themen der Wirtschaft sind.

Danke für das

Gespräch.

Ziele und Forderungen

der Freiheitlichen

Wirtschaft

» Erleichterungen bei Betriebsübergaben

» Vereinfachung der Lohnverrechnung

» Pauschalierungen für Kleinunternehmer

» Einführung eines Vorsteuerabzuges

für betrieblich genutzte

Kraftfahrzeuge

» Steuerliche Gleichstellung von

unkörperlichen Wirtschaftsgütern

» Erhöhung der Werte bei geringwertigen

Wirtschaftsgütern

» Verkürzung der Abschreibungsdauer

an den tatsächlichen

Lebenszyklus von

Wirtschaftsgütern

» Einführung von Steuerbegünstigungen

der Kapitalgesellschaften

spiegelgleich auch

für die KMUs

» Senkung der Körperschaftssteuer

für alle reinvestierten

Gewinne in Richtung 20 Prozent

» Abschaffung der Veröffentlichungspflicht

im Amtsblatt der

Wiener Zeitung


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Ausgabe 5/2018

WILLKOMMEN BEI

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Familien- und Brauchtumsmesse in Klagenfurt

Beim traditionellen Rundgang schauten Vizepräsident KommR Günter

Georg Burger, FPÖ-Chef Gernot Darmann, Vzbgm. Christian Scheider

und Stadtrat Wolfgang Germ auch beim Traditionsbetrieb Harmonika

Müller aus Bad St. Leonhard vorbei.

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Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Tel. 0664 39 33086

E-Mail: cs@dieburg.at

Vizepräsident KommR Günter Burger

überbrachte der Tischlerei

Flath in St. Peter eine Ehrenurkunde

der WK. Seit 10 Jahren wird

das Unternehmen in vierter Generation

geführt, gegründet wurde

das Unternehmen 1906. Vizepräsident

KommR Günter Burger gratulierte

gemeinsam mit dem WP-Del.

Gerald Taferner und dem Geschäftsführer

der Freiheitlichen

Wirtschaft Herwig Druml.

„Heimkaufen ist für alle ein Gewinn“

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ist ein Einkaufspatriot: Mit der Aktion „Heimkaufen“ macht er heuer zum wiederholten Male

darauf aufmerksam, wie wichtig regionale Kaufentscheidungen für Arbeitsplätze und Umwelt sind.

Die Wirtschaftskammer Kärnten

nutzt die Adventzeit, um auf eine

wichtige Thematik aufmerksam zu

machen: Das Einkaufen im eigenen

Land. Warum?

Jürgen Mandl: Immer mehr Menschen

kaufen im Internet – und oft bei

Onlinehändlern, die meistens nicht in

Österreich, manchmal nicht einmal in

der EU sitzen. Dabei liegt das Gute so

nah: Mit unserer Weihnachtskampagne

„Heimkaufen“ möchten wir die

Konsumentinnen und Konsumenten

darauf aufmerksam machen, wie

wichtig ihre regionale Kaufentscheidung

– sowohl in stationären Läden

als auch bei den zahlreichen

Kärntner Onlineshops – für

unser Bundesland ist.

Geht es wie immer nur

ums Geld?

Mir geht es um die Zukunft.

Ob unser Lebensstandort

im Wettbewerb

der Regionen besteht und für uns alle

lebenswert und chancenreich bleibt,

hängt sehr stark davon ab, welche

Entscheidungen wir hier im eigenen

Land treffen. Eins ist sicher: Ohne Unternehmen

gibt es keine regionalen

Arbeitsplätze und ohne Arbeit kein

Leben in den Regionen. Und die Internetriesen

stellen selten Kärntner

ein, bilden keine Lehrlinge

für unser Bundesland

aus und sponsern

auch keinen örtlichen

Sportverein.

Das machen nur

Kärntner Betriebe,

die in

ihrer Region

zuhause sind. Aber es geht noch weit

darüber hinaus: Wir müssen auch

deutlich mehr Verantwortung für unsere

Umwelt übernehmen. Je kürzer

die Wege sind, die Produkte zurücklegen,

desto besser ist es für unser

Klima. Kurz gesagt: Ich bin zutiefst

überzeugt, dass regionale Einkäufe

nicht nur den Lebensstandort Kärnten

stärken, sondern auch dazu beitragen,

die Umwelt weniger zu belasten.

Von regionalen Einkäufen profitiert

also ganz Kärnten?

Absolut! Heimkaufen ist für alle ein Gewinn.

Es profitieren die Unternehmen

– also Arbeitgeber- und nehmer, die

Umwelt, das Image des Landes und

natürlich jeder Konsument, da er

mit seinem Geld nicht nur Freude

schenken kann, sondern auch die

Region stärkt. Und apropos Gewinn:

Um das Christkind zu unterstützen,

verlosen wir auf unserer Homepage

www.kaerntnerwirtschaft.at/

heimkaufen Einkaufsgutscheine.


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Ausgabe 5/2018

Im Herzen der Kärntner Nockberge erleben

Sie den Winter von seiner schönsten Seite:

Starten Sie direkt vom Hotel ins Skigebiet

Bad Kleinkirchheim/St. Oswald oder erleben

Sie die Winterlandschaft hautnah bei einer

leichten geführten Wanderung oder bei einer

romantischen Pferdekutschenfahrt. Gesundheitsbewusste

genießen unser Hallenbad,

ein buntes Massageangebot oder entspannen

sich im wohlig-warmen Wasser im

Thermal Römerbad. Ein geselliger Abend

beim Eis- bzw. Asphaltstockschießen sowie

eine Einkehr in unserer urigen Brechlstub‘n

runden Ihren Urlaubstag gelungen ab. Wir

verwöhnen Sie mit Kärntner Alpen-Adria-Kulinarik

und komfortabel und stilvoll eingerichteten

Zimmern im Kärntner Stil.

Geschäftsleiter Dietmar Krenn freut sich darauf,

Ihnen ein individuelles Gruppenangebot

unterbreiten zu dürfen.

Mitarbeitertraining nach Maß

FIRMEN-INTERN

TRAINING

Das Firmen-Intern-Training bietet

individuelle Ausbildung, richtet

sich nach Ihren Vorstellungen

und Wünschen und kommt dafür

auch zu Ihnen in den Betrieb.

Ihre Vorteile:

Sie bestimmen den Ort und

den Zeitpunkt des Trainings

Sie bestimmen die Themen

und Inhalte

Sie bestimmen wer teilnimmt

€ 200,-- Servicescheck Firmen-

Intern-Training für Mitglieder

der Wirtschaftskammer

Alle Fragen zum Firmen-Intern-Training des WIFI Kärnten

und den allgemeinen Fördermöglichkeiten beantworten

gerne Ihre Ansprechpartner:

Dr. Elisabeth Pitschko | Europaplatz 1 | 9021 Klagenfurt

E elisabeth.pitschko@wifikaernten.at

T 05 9434-914 | M 0676/88 5868 914

Mag. David Zwattendorfer | Europaplatz 1 | 9021 Klagenfurt

E david.zwattendorfer@wifikaernten.at

T 05 9434-954 | M 0676/88 5868 954

www.wifikaernten.at/fit

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Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Benediktinerschule:

FPÖ verhindert Schaden für Steuerzahler

Aufgrund der nunmehrigen Angebote der Projektwerber, welche in die engere Auswahl gekommen sind, ist nun eines Faktum:

Durch die von den freiheitlichen

Stadtsenatsmitgliedern geforderte

Ausschreibung im Sinne eines

Wettbewerbes erreichte man nun wesentlich

bessere Offerte der Projektwerber.

Und zwar sowohl im finanziellen

Bereich, durch einen nunmehr

wesentlich höheren Kaufpreis, als

auch im inhaltlichen Bereich durch

eine wesentlich detailliertere Vorstellung

der künftigen Nutzung. „Durch

diese Vorgehensweise haben nun

die Stadt Klagenfurt und der Steuerzahler

wesentlich profitiert, sagen Vizebürgermeister

Christian Scheider

und StR Wolfgang Germ. „Jetzt geht

es darum, dem Gemeinderat die Inhalte

von den in die engere Auswahl

gekommenen Projekten zu präsentieren

und anschließend die entsprechenden

Beschlüsse herbeizuführen.

In Zukunft sollte es immer bei ähnlichen

Materien eine Ausschreibung

geben, wo nicht nur das beste Angebot,

sondern auch das beste Konzept

zum Zug kommen soll!“

Kärntens Erfindergeist

hat ein neues Zuhause

Es kribbelt in den Fingern – und in den Köpfen: In

der kürzlich eröffneten Werkstatt des MAKERSPACE

Carinthia haben Kärntens Innovationsgeister eine

multifunktionale Heimstätte gefunden.

Die Werkstatt ist eines der beiden Herzstücke der

revitalisierten Postgarage, eines Vorzeigeprojekts

der Wirtschaftskammer. Damit sollen die Überlebenschancen

von der Projektidee bis zur Investorensuche

oder sogar zur Marktreife eines Produkts

erhöht werden und ein im Alpen-Adria-Raum neuartiger

Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft geleistet

werden. Auch WKK-Vizepräsident Günter

Burger und FW-Geschäftsführer Herwig Druml

schauten beim Pre-Opening vorbei. An die 300 interessiere

Besucher waren der Einladung gefolgt.

Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben

auch heuer wieder am traditionellen Maronifest der

Freiheitlichen Wirtschaft am Kreuzberglteich teilgenommen.

Für die zünftige Einbegleitung sorgte das

Trommlerkoprs St. Veit. Unter den Ehrengästen

konnten FW-Obmann Günter Nurger und GF Herwig

Drum u.a. begrüßen: VzBgm. Christian Scheider, StR

Wolfgang Germ und NAbg. Sandra Wassermann. Lebensmittelhändler

Werner Lora-Turteltaube erhielt

eine Auszeichnung der Wirtschaftskammer.


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Ausgabe 5/2018

Alarmierende Schuldenentwicklung in Kärnten

Sieben Regierungsmitglieder

samt Büros kosten pro Jahr 8,5 Millonen

Als besonders „ernüchternd und alarmierend“ qualifizierten FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann sowie FPÖ-Finanzsprecher

3. LT-Präs. Josef Lobnig das von SPÖ-Finanzreferentin Gabriele Schaunig vorgelegte Landesbudget 2019.

„Damit wird die Bürokratie ausgebaut,

jedoch kein Mehrwert für die Bevölkerung

geschaffen. Es ist visions- und

strategielos“, so Darmann. Trotz

Hochkonjunktur und erhöhten Zuschüssen

des Bundes plane die SPÖ-

ÖVP-Landesregierung bis 2022 pro

Jahr 90 Mio Euro neue Schulden,

damit erhöhe sich der Schuldenstand

um 15 Prozent.

Darmann warf der Finanzreferentin

vor, das Budget 2019 mit einer Netto-

Neuverschuldung von 84 Mio Euro

„schön geschrieben zu haben,

sowie die Öffentlichkeit an

der Nase herumzuführen."

Es sei eine Lüge, wenn sie

behauptet, aufgrund der

Einführung des Familienbonus

bekäme Kärnten insgesamt

weniger Geld vom

Bund. Denn Tatsache sei,

dass Kärnten 2019 27,8 Mio

Euro mehr erhalte als

2018, 73 Mio Euro

mehr als 2017.

Als exemplarisches

Beispiel

zur Verwaltungsaufblähung

nennt er u.a., dass die Ausgaben für

das Kabeg-Management seit 2017 um

10,5 Prozent wuchsen. Dieser Zuwachs

sei höher als jener bei Ärzten

und Pflegekräften. Trotz teurerer Gesundheitsbürokratie

fehle es an Reformen,

die dazu führen könnten,

dass Patienten kostengünstig bei niedergelassenen

Ärzten behandelt

werden und nicht in den weit teureren

Ambulanzen der Spitäler.

Eine ähnliche Fehlentwicklung

sei in der Pflege erkennbar.

80 Prozent der Mittel

fließen in die

stationäre Pflege, während

für rund 30.000

Pflegebedürftige, die zu

Hause versorgt werden,

keine Verbesserungen

vorgesehen seien.

„Sie werden noch

mehr für ambulante

Hilfe zuzahlen

müssen.

Es gibt keine

zusätzlichen

Anreize für die

24 Stunden-Betreuung. „Die, die es

sich nicht leisten können, werden regelrecht

in die Pflegeheime gedrängt“,

kritisiert Darmann.

„Die sieben Regierungsmitglieder

kosten samt ihren Büros 8,5 Millionen

Euro. Drei von ihnen (Kaiser, Schaunig

und Prettner) verwalten 90 Prozent

des Budgets und für die restlichen 10

Prozent braucht man vier Regierungsmitglieder“,

wundert sich Darmann.

Zwei Landesräte könnte man locker

einsparen. Das brächte eine Ersparnis

von 2 Millionen Euro pro Jahr“, so

Darmann.

„Auch die laut den neuen Budgetregeln

vorgeschriebenen Wirkungsziele,

welche sich die Regierung setzt,

sind für Darmann und Lobnig ohne

jeglichen Nutzen und Mehrwert für

den Bürger. Wenn als eines der Ziele

genannt wird, die Zahl der Arbeitsplätze

im Amt, die von der sommerlichen

Überhitzung betroffen sind, von

60 auf 55 zu reduzieren, dann sagt

das viel über die Visionen und Strategien

dieser Regierung aus“, meint

Lobnig.


Informationszeitung der Freiheitlichen Wirtschaft in Kärnten

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Vizekanzler

Heinz-Christian Strache

FPÖ-Bundesparteiobmann

Foto: Johannes Zinner

FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache:

Erfolgsbilanz nach einem

Jahr in der Bundesregierung

Wir entlasten konsequent die arbeitenden Menschen und alle, die es verdient

haben, entlastet zu werden. Darüberhinaus sorgen wir mit einem Budget von über

2,8 Milliarden Euro, einer eigenen Grenzschutzeinheit und 4.000 zusätzlichen Polizisten

für mehr Sicherheit in Österreich.

In nur einem Jahr unserer Regierungsverantwortung haben

wir für Sie diese Punkte durch- und umgesetzt:

» Einführung des „Familienbonus Plus“

» Erhöhung der Mindestpensionen

» Zusammenlegung der Sozialversicherungsanstalten

» Stärkung der Polizei- und Sicherheitskräfte

» Ausgeglichenes Budget ohne neue Schulden

» Rasche Abschiebungen abgelehnter oder krimineller Asylwerber

» „Daheim statt Heim“: Masterplan zur nachhaltigen Sicherung der Pflege

Für 2019 setzt sich die Bundesregierung zum Ziel, die Verwaltung zu modernisieren, die

Digitalisierung voranzutreiben und die kleinen und mittleren Einkommen zu entlasten.

Geplant ist außerdem eine Vereinfachung des Einkommenssteuergesetzes.

Der rot-weiß-rote Schnellzug läßt sich nicht aufhalten.

Jetzt geht es auf die Überholspur!

U N D

FÜR MEHR FAIRNESS

S O Z I A L E

WÄ R M E


Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Freiheitliche Wirtschaft Kärnten, Lastenstraße 26, 9020 Klagenfurt

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