prima! Magazin - Ausgabe Oktober 2020

prima.magazin

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Wer steckt dahinter?

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Foto © LEXI

LaGom

Das neue Restaurant im

Schloss Hartberg

Corona – und dann?

Wie die Gesellschaft auf Erkrankte

reagiert. Ein Betroffener berichtet

Othmar Karas

Der Vizepräsident des EU-Parlaments im Gespräch


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Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Foto © LEXI

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeberin & Medieninhaberin

Menschliche Solidarität

Eigentlich ist es ganz einfach: Abstand

halten, Massen meiden, Händewaschen,

Maske tragen. Aber genau

Letzteres spaltet derzeit unsere Gesellschaft

und erzeugt fast schon den

Eindruck, als wäre das Tragen einer

Schutzmaske gleichzusetzen mit der

Einkasernierung in einem Zuchthaus,

in dem die Bewegungsfreiheit auf drei

Quadratmeter beschränkt ist mit absolutem

Sprechverbot unter laufender

Videoüberwachung. Ich hatte auch

keine Ahnung, wie viele Experten in

Sachen Virologie, Mikrobiologie bis hin

zur Pharmakologie in meinem Umfeld

herumschwirren, die jede Corona-Diskussion

mit Totschlagargumenten – wie

dem Vergleich der Grippe, die ja deutlich

mehr Menschen jährlich dahinraffe

– zunichte machen.

Dieses Stück Stoff in der Öffentlichkeit

zu tragen, ist keine Frage, ob man

an Corona „glaubt“ oder nicht. Oder

ob man das Verhalten der Regierung

befürwortet oder nicht. Es ist eine Frage

der Solidarität. Es geht um Rücksichtnahme.

Es geht um Haltung.

Um Haltung geht es auch bei der Frage

um die Aufnahme von Menschen aus

Moria. Ist Moria tatsächlich der Ort, an

dem Barmherzigkeit endet? Ist Moria

tatsächlich das Ende der Menschlichkeit?

Der Schauspieler Cornelius

Obonya hat es in einem Standard-Kommentar

auf den Punkt gebracht: „Wir

müssen unseren Politikern eine Vision

der Menschlichkeit abverlangen, denn

wir können uns diese Humanität leisten....Quo

vadis, Europa und Österreich?

Vergesst nicht, woher ihr kommt, dann

vergesst ihr nicht, wohin ihr geht.“

Nicole Mühl

www.prima-magazin.at

Autotuning-Szene, Seite 32

Leben mit Asperger, Seite 28 Street Art, Seite 36

Wohntrends, Seite 16

REDE & ANTWORT

4 Othmar Karas

Der Vizepräsident des EU Parlaments

im Gespräch mit Walter Reiss

IM FOKUS

10 Corona – und dann?

Ein Erkrankter berichtet, wie die

Gesellschaft mit Betroffenen umgeht

12 Das Mammut auf leisen Sohlen

Meilensteine der Digitalisierung. Roland

Gergits aus Markt Allhau war dabei

BAUREPORTAGE

14 Lässig gehobene Gastronomie

LaGom – das neue Restaurant im Schloss

Hartberg

Foto © Nico Mühl

Foto © Eva Maria Kamper

Hartberg Umgebung, Seite 24

ORTSREPORTAGE

24 Das Leben genießen

Hartberg-Umgebung, ein schönes Platzerl

in der Oststeiermark

PORTRÄT

28 „Nenn mich ruhig Luigi“

Leben mit Asperger. Zu Besuch bei Erik

Nachtmann in Kukmirn

REPORTAGE

32 Autotuning-Szene in Oberwart

Vier Räder und zwei Gesichter.

prima! auf Spurensuche

36 Street Art in Hartberg

Kunst, die jeder sieht

Das Kunstprojekt in Hartberg

Impressum: prima! Magazin, Herausgeber: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at

Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc, Christian Keglovits, Laura Weingrill; Dr. Olga Seus; ,Kommentar:

Feri Tschank; Rubrik „Rede & Antwort“: Walter Reiss; Rubrik „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; Kolumne „Liebe, Sex

& Co.: Silvia Messenlehner; Rubrik „So geht vegan“: Karin Weingrill MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart •

Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print:

www.edelweiss-werbeagentur.at • Website: Rabold und Co. • Druck: Schmidbauer Druck, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung

des Verlages. Für Manuskripte und Fotos von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen. Bezahlte

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Foto © Rapunze

Foto © Olga Seus

OKTOBER 2020

3


Foto © LEXI

Rede & Antwort

Persönlichkeiten im Gespräch

mit Walter Reiss

„Gefährliches Spiel

mit Feindbildern und

Schuldzuweisungen“

Europäische Solidarität statt nationalem Egoismus fordert der Vizepräsident des EU-Parlaments,

Othmar Karas. Als „Urgestein“ der Volkspartei zeigt er im prima!-Gespräch mit Walter

Reiss durchaus Kante gegen so manche von ÖVP-Chef und Bundeskanzler Sebastian Kurz vertretene

Position.

In Zeiten der globalen Pandemie

wirkt die EU wie eine

Patientin mit Vorerkrankungen,

befallen von nationalen

Egoismen. Eine unter den

Mitgliedsstaaten abgestimmte

gemeinsame Vorgangsweise ist

nicht in Sicht. Stimmt dieser

kritische Befund?

Othmar Karas: Das Bild, das

die Europäische Union da am

Anfang abgegeben hat, hat der

Idee der Union sehr geschadet.

Inzwischen haben wohl

alle erkannt, dass man eine

globale Pandemie nicht mit

nationalen Grenzschließungen

und Schuldzuweisungen

beantworten kann. Es versagt

nicht die EU als Institution.

Die Nationalstaaten sind in

der ersten Panik in alte Muster

zurückgefallen. Man dachte

zuerst, es sei eine gesundheitspolitische

Krise und Gesundheitspolitik

ist nationale

Kompetenz. Inzwischen ist bei

den meisten Regierungschefs

der Geist einer gemeinsamen

europäischen Krisenbewältigung

wieder zurückgekehrt,

siehe den Wiederaufbauplan

„Next Generation EU“ und das

mehrjährige Budget der Union.

Ungarn hat aber die Grenzen

teilweise dicht gemacht. Von

Gemeinsamkeit keine Spur…

Othmar Karas: Ich halte von

Grenzschließungen nie etwas.

Europa heißt Zusammenarbeit,

Solidarität und gegenseitige

Unterstützung. Wer diese

Identität nicht lebt, kann zwar

Wahlen gewinnen, aber kein

Problem lösen.

Sie unterstützen z. B. den Vorschlag

der Österreichischen

Ärztekammer, eine europaweite

Datenbank von Covid-

19-Kranken einzurichten.

Wird das kommen und wenn

ja, was soll es bringen?

Othmar Karas: Ich habe mich

darum bemüht, dass die deutsche

Ratspräsidentschaft das

auf die Tagesordnung setzen

wird. Im EU-Gesundheitsministerrat

wird der Vorschlag

von Minister Anschober

unterstützt. Eine derartige

anonymisierte Datenbank kann

helfen, Medikamente besser

auf ihre Wirksamkeit zu testen

und einen geeigneten Impfstoff

zu finden. So kann man vom

Wissen der anderen profitieren

und schneller Medikamente

entwickeln.

Die EU – das hat der Gipfel

gezeigt – streitet ums Geld:

Das EU-Parlament will

den Budgetkompromiss der

Regierungschefs neu verhandeln,

verlangt Rücknahme

von Einsparungen und die

Vergabe von Coronahilfsgeldern

nur an Länder, die sich an

rechtsstaatliche Prinzipien

halten. Übrigens haben fast

alle ÖVP-EU-Abgeordneten

(darunter der burgenländische

ÖVP-Chef Christian Sagartz)

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4 OKTOBER 2020

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REDE & ANTWORT

Foto © Walter Reiss

gegen diese Nachverhandlungen

gestimmt. Nur Sie waren

– als einziger ÖVP-EU-Parlamentarier

– dafür.

Othmar Karas: Die EU nimmt

so viele Schulden wie noch nie

auf dem Kapitalmarkt auf: 750

Milliarden Euro. Und wir verhandeln

gerade ein Rahmenbudget

für die Jahre 2021 bis

2027. Wenn man so viel Geld

aufnimmt, darf man nicht in

vergangene Krisen investieren,

sondern muss für die Zukunft

planen. Es geht um Klimawandel,

Digitalisierung, Unabhängigkeit

der europäischen

Wirtschaft und sozialen Zusammenhalt.

Was noch fehlt,

sind klare Zweckbindung der

Mittel, begleitende Kontrolle

und die Einhaltung rechtsstaatlicher

Prinzipien. Und da ist

meine Position glasklar: Ohne

klare Regeln in puncto Rechtsstaatlichkeit

und Kontrolle der

Vergabe gibt es vom EU-Parlament

keine Zustimmung.

Wer gegen die Werte der EU

verstößt, schließt sich selber als

Empfänger von Corona-Hilfsgeldern

aus. Globale Krisen

löst man nicht durch Mauern,

Grenzen und nationale Alleingänge.

Und auch nicht dadurch,

dass Erntehelfer, 24-Stunden-

Pflegerinnen oder Hygieneartikel

nicht in ein anderes Land

gebracht werden können.

„Fratze der

Vergangenheit“

Wie soll aber der Rechtsstaatsmechanismus

funktionieren,

wenn ihn Länder wie

Ungarn oder Polen durch Veto

blockieren?

Othmar Karas: Es ist ja absurd:

Die Verletzung gemeinsamen

Rechts und gemeinsamer

Werte bekommt Applaus. Es

ist ein akutes Problem, dass uns

immer mehr die Grundlagen

gemeinsamen Handelns abhandenkommen.

Das Gemeinsame

wird in Frage gestellt und der

nationale Populismus und Egoismus

bekommen Zuspruch.

Wir haben gehofft, mit der

Gründung der EU die Fratze

der Vergangenheit dauerhaft zu

überwinden. Aber dieses Spiel

mit Feindbildern und Schuldzuweisungen

zeigt, dass wir

europäische Demokratie und

Werte nicht als selbstverständlich

annehmen dürfen. Es muss

so sein, dass die Europäische

Kommission ohne Zustimmung

von Mitgliedsstaaten

ein rechtsstaatliches Prüfungsverfahren

einleiten kann. Wir

brauchen eine Gesinnung in

Europa, wo man sich für Verletzung

des Rechtsstaates nicht

feiern lassen soll, sondern sich

dafür entschuldigen muss.

Da haben Sie ja in der eigenen

Gesinnungsgemeinschaft, der

EVP (Europäische Volkspartei)

mit Ungarns FIDESZ und

ihrem Chef Viktor Orban dringenden

Handlungsbedarf...

Othmar Karas: Leider gibt

es derartige Entwicklungen

in allen Parteienfamilien: bei

den Sozialdemokraten und

Liberalen etwa in Rumänien,

Bulgarien, Tschechien, Slowakei,

Malta oder Polen. Das ist

aber keine Entschuldigung. Die

EVP trifft es – wie gesagt – in

Ungarn und auch in Bulgarien.

Orban und die FIDESZ haben

sich mit ihrem permanenten

Verstoß gegen EU-Recht und

Grundwerte selbst aus dem

Kreis der EVP ausgeschlossen.

Sie sind suspendiert. Solange

Orban und Co. demokratische

Spielregeln nicht einhalten und

die freie Meinungsäußerung

mit Füßen treten, gibt es keine

Chance auf eine Rückkehr in

die EVP. Und was den Rechtsstaat

betrifft, muss dessen Einhaltung

nicht nur eingemahnt

werden, sondern es muss in

Zukunft auch Sanktionen geben.

Und es gilt, klare Kriterien

festzulegen: Wer bewertet, ob

und wie Recht verletzt wurde?

Letztlich wird Europa als

Kontinent der Freiheit, der Demokratie

und des Rechts nur

bestehen, wenn wir auch nach

innen glaubwürdig sind.

Sie sind übrigens auch

Präsident des Hilfswerk

Österreich. Was sagen Sie zur

Vorgangsweise im Burgenland,

pflegende Angehörige

anzustellen? EU-Sozialkommissar

Nicolas Schmit hat

dieses Modell gelobt

Othmar Karas

Seine politische Karriere begann

der Niederösterreicher

Othmar Karas – wie später

Sebastian Kurz – in der

Jungen ÖVP. Bekannt wurde

er auch, als er die Tochter

des ehemaligen UNO-Generalsekretärs

und späteren

Bundespräsidenten Kurt

Waldheim, Christa Waldheim,

heiratete.

Im EU-Parlament sitzt der

ehemalige ÖVP-Generalsekretär

und Nationalratsabgeordnete

seit mehr als zwei

Jahrzehnten. Als einer – von

insgesamt 14 – Vizepräsidenten

des EU-Parlaments

vertritt er konsequent die

Vision von einem solidarischen

Europa ohne nationale

Alleingänge.

Othmar Karas: Es ist gut, dass

in der Öffentlichkeit verstärkt

über die Leistungen pflegender

Angehöriger und mobiler

Dienste geredet wird. Die

Pflege älterer Menschen und

die Behandlung neuer Krankheiten

im Alter müssen genauso

bewertet werden wie etwa die

Zeiten der Kindererziehung.

Ich bin aber skeptisch, ob die

Anstellung beim Land das

Richtige ist. Man schafft damit

zwar Wertschätzung, aber auch

Abhängigkeit und machtpolitischen

Einfluss. Wobei

ja im Burgenland nicht jeder

angestellt wird, sondern erst ab

Pflegestufe 4. Vereinbarkeit von

Familie und Beruf und Anrechenbarkeit

auf die Pension

wären da sinnvoller.

Stichwort Familie: Sie haben

die Indexierung, also Kürzung

bitte umblättern >>

OKTOBER 2020 5


REDE & ANTWORT

Foto © Walter Reiss

der Familienbeihilfe für in

Österreich arbeitende EU-

AusländerInnen – anders als

Ihr Parteichef Bundeskanzler

Sebastian Kurz – als „rechtswidrigen

Akt“ bezeichnet

Othmar Karas: Die Unterscheidung

in EU-Ausländer

und EU-Inländer widerspricht

der Idee Europa. Diese Indexierung

ist und bleibt willkürlich.

Sie ist diskriminierend. Diskriminierung

führt immer zu

Spannungen, Ungerechtigkeiten

und Spaltung der Gesellschaft.

Derzeit ist der Europäische

Gerichtshof am Wort, weil die

EU-Kommission geklagt hat.

Es ist ein Relikt aus der Koalition

Türkis-Blau und ich hoffe

auf rasche Klärung.

Aber seit Türkis-Grün regiert,

dürfte sich an der Meinung

des Bundeskanzlers nichts geändert

haben...

Othmar Karas: Man hat weder

von der Koalition noch vom

Parlament eine Änderung

vernommen. Daher ist es gut,

dass die EU-Kommission diese

Frage dem EU-Gerichtshof zur

Entscheidung vorgelegt hat.

„Ich definiere mich nicht

über andere“

Wie ja überhaupt die Linie des

Bundeskanzlers oft nicht jene

ist, die Sie vertreten. Sie sind

etwa dafür, dass Asylwerber in

Lehre bleiben dürfen, Sebastian

Kurz ist dagegen. Er ist

auch dagegen, unbegleitete

Flüchtlingskinder aus Lagern

in Griechenland nach Österreich

zu bringen. Was ist Ihre

Position?

Othmar Karas: Ich muss vorher

klarstellen: Ich bin nicht der

Sprecher der Bundesregierung.

Es ist nicht mein Demokratieverständnis,

dass jedes Mitglied

einer politischen Partei die

6 OKTOBER 2020

Vize-Präsident des EU-Parlaments Othmar Karas mit dem Journalisten Walter Reiss

Meinung des Parteivorsitzenden

wiederzugeben hat.

Sie wurden ja in Medien schon

als „Anti-Kurz“ oder als „Anti-

Strasser“ bezeichnet...

Othmar Karas: Ich definiere

mich nicht über andere. Ich bin

jemand, der das, was er denkt,

auch sagt und tut. Es tut mir

sehr leid, dass in Österreich

zunehmend jede unterschiedliche

Meinung personalisiert

und parteipolitisiert wird. Was

wir brauchen, ist eine offene

und ehrliche Debatte über die

Zukunft. In der Europäischen

Asyl- und Migrationspolitik

habe ich mich immer für Solidarität

eingesetzt. Der Zustand

auf den Inseln Griechenlands

ist menschenunwürdig. Als

Solidargemeinschaft sollten wir

nicht nur den Griechen und

Italienern bei der Lösung des

Problems helfen, sondern dafür

sorgen, dass Menschen würdig

behandelt werden. Die betroffenen

unbegleiteten Minderjährigen

sollten eine Chance in

Europa erhalten.

Burgenlands Landeshauptman

Hans-Peter Doskozil

sieht aber rechtstaatliche Bedenken

gegen eine Aufnahme

von Flüchtlingskindern aus

Lagern in Griechenland...

Othmar Karas: Das habe ich

auch gehört. Es wird ja immer

wieder diskutiert, ob das Asylverfahren

schon abgeschlossen

ist und wie lange es dauert.

Aber trotz rechtlicher Grauzonen

bleibt die Frage, wie wir

mit den betroffenen Menschen

umgehen. Ich freue mich, dass

es in Österreich hunderte Bürgermeisterinnen

und Bürgermeister

und Organisationen

gibt, die bereit wären, hier

zu helfen. Und Deutschland,

Frankreich und Luxemburg

zeigen sich da solidarisch.

„Ohne Schaum

vorm Mund“

Sie haben vor Ihrer politischen

Laufbahn auch im Bankenbereich

gearbeitet. Im Skandal

um die Commerzialbank Mattersburg

sehen Sie ein „mehrfaches

System- und Kontrollversagen“.

Sollte nicht gerade

deshalb ein parlamentarischer

Untersuchungsausschuss auf

Bundesebene – auf Wunsch

der SPÖ – die politische

Verantwortung der Kontrollinstanzen

klären und nicht

nur ein – von ÖVP, FPÖ und

Grünen initiierter – Untersuchungsausschuss

im Burgenländischen

Landtag?

Othmar Karas: Es muss eine

lückenlose rechtliche und

politische Aufklärung geben,

ohne parteipolitische Rücksichtnahmen.

Über Ausschüsse

müssen Landtag und Nationalrat

entscheiden. Es müssen alle

vor den Vorhang, die so etwas

ermöglicht haben. Da muss ich

darauf hinweisen, dass es auf

EU-Ebene bereits strengere

Regeln für Bankprüfungen

gibt. Etwa müssen demnach

die Wirtschaftsprüfer nicht alle

10 Jahre, sondern schon früher

wechseln. Das war ja bei der

CMB nicht der Fall. Wichtig

sind nun die Fragen: Welche

geltenden Regelungen wurden

nicht eingehalten? und: Wo

gilt es, Lücken im Kontrollsystem

zu schließen? Es gilt,

Konsequenzen zu ziehen, ohne

Schaum vorm Mund.

Nach 11 Jahren Ziel-1-Phase

und nachfolgenden Förderprogrammen

ist das Burgenland

gut bedient worden. Wird

dieses Füllhorn weiter bestehen

oder sind die „goldenen

Zeiten“ vorbei?

Othmar Karas: Es sind beachtliche

1,5 Milliarden Euro aus

dem EU-Budget ins Burgenland

gewandert. 120.000 Projekte

wurden mitfinanziert und

insgesamt 4 Milliarden Euro

wurden investiert. Jetzt ist das

Land in der Übergangsphase

und dort wird es auch bleiben.

Auf einem niedrigeren Niveau

werden die Zahlungen weitergehen,

weil der weitere Entwicklungsprozess

der Region

noch nicht abgeschlossen ist.

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von der Couch in die Küche

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jeder Speise begeistert:

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Zwar klingt der Name „Microgreen“ ein wenig

nach Gemüse unter dem Mikroskop, tatsächlich

handelt es sich dabei jedoch um die einfachste

und natürlichste Form der Pflanzen

– die Keimlinge. Der Wortbestandteil „Micro“

beschreibt lediglich die Größe der Pflänzchen

zur Erntezeit (nämlich sehr klein) und mit dem

Begriff „Greens“ wird die gesamte Palette an

Gemüsepflanzen, Kultur- und Wildkräutern

umfasst, die für diese spezielle Anbautechnik

verwendet werden können. Ins Deutsche übersetzt

handelt es sich bei Microgreens also um

Gemüse- und Kräuterkeimlinge, die bereits

als wenige Tage alte Pflänzchen geerntet und

frisch verzehrt werden.

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Qualität und Geschmack der Pflanzen

sind einzigartig in Österreich und werden

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unabhängig von Jahreszeiten und Witterung.

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tatsächlich direkt von der Farm geliefert

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Ich bin begeistert vom tollen

Geschmack dieser neuen Greens.“

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Im Wohnzimmer bestellt,

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„Nicht auf die Figur kommt es

an, sondern auf die richtige Kleidung!“

Davon ist Dagmar Gober, Inhaberin

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überzeugt.

In Ihrem Geschäft führt sie einzigartige

Labels von Größe 34 bis 56.

Gober & Gober ist aber nicht nur in Sachen

Konfektionsgröße vielseitig. Auch die Mode

selbst spannt über zwei Stockwerke einen

breiten Bogen für jeden Anlass: von

Alltagsmode, Mäntel über Dirndl, wunderbare

Kleider, bis hin zu festlicher Mode (Ball,

Hochzeiten, etc.). Die dazupassenden Schuhe

und Accessoires (Taschen, Tücher, Schals,

uvm.) runden das Gesamtbild ab. Und das

alles für Damen jeder Generation!

Das Spezialgebiet von Dagmar Gober ist die

Beratung. „Gerade kurvige Damen sind

oft überrascht, wenn sie sehen, welche Mode

ihnen steht. Deshalb führe ich für jede Größe

individuelle Marken.“ Gut gekleidet zu sein,

ist eine Frage der Beratung.

Modehausinhaberin Dagmar Gober:

„Die neue Herbst/Winterkollektion ist da!“

Foto © LEXI

Gut gekleidet durch den Herbst/Winter! Mode für alle Generationen und Anlässe: Alexandra Paul, das Mutter-Tochter-Gespann Dagmar und Melitta Gober und Uschi Loschy

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Keine Zeit für Egoisten

Gefährlich ist‘s den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn.

Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem

Wahn. (Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke)

Kommentar

von Feri Tschank

Viel, so scheint es, haben wir

von der ersten Corona-Welle

ja nicht gelernt. Die Ampel

leuchtet wie sie will und hat in

Wirklichkeit keine wie immer

geartete Funktion. Wie denn

auch? Müsste man als Autofahrer

keine Strafe fürchten,

wenn man bei Rot über die

Ampel fährt, würden es viele

tun. Manche aber nicht, weil

sie ja wissen, dass sie dadurch

andere Verkehrsteilnehmer

gefährden.

Viel zu viele agieren in diesem

Land, als wäre alles auf Grün

geschaltet, was es längst nicht

ist und provozieren mit ihrem

Verhalten einen weiteren

Lockdown mit all seinen Folgen.

Betriebe müssen zusperren,

Menschen verlieren ihre

Arbeit, Eltern kämpfen mit

Heimunterricht und Kinderbetreuung.

Die EU wird nicht

ewig Geld zur Verfügung stellen

können und wollen, um die

Probleme abzufedern. Doch

längst sind die finanziellen und

Imageschäden aus Corona eins

nicht vorbei.

Die Touristen aus Deutschland,

Österreich und der

Schweiz, die sich in Ischgl mit

dem Corona-Virus infiziert

haben, klagen die Republik

Österreich und das Land Tirol.

Mehr als 6.000 Tirol-Urlauber,

davon viele Deutsche, hatten

sich gemeldet. Und tausend

Menschen haben sich dem

Verfahren als Privatbeteiligte

angeschlossen. Von dem

für seine Apres-Ski-Szene

bekannten Ischgl aus, sei das

Corona-Virus in 25 Staaten

getragen worden, steht in der

„Bild“, der leider meistgelesenen

Zeitung Deutschlands.

Was genau hört man, wie die

Wintersaison in Österreich

laufen soll? So gut wie nichts.

Da müssten doch bei allen

Tourismusverantwortlichen

die Alarmglocken läuten. Mit

Fernseh-, Zeitung- und Radiowerbung

allein wird es nicht

getan sein. Zu hoffen, dass alles

besser wird und bis zum Winter

kein Thema mehr sein wird,

ist wohl etwas zu blauäugig.

Wir werden schleunigst lernen

müssen, Masken zu tragen,

Abstand zu halten, Eigenverantwortung

zu übernehmen,

wollen wir nicht unsere ganze

Wirtschaft in Gefahr bringen.

Und das ist sie mit einer verpatzten

Wintersaison. Davon

leben nicht nur die Älpler,

damit da kein Missverständnis

entsteht, davon profitiert das

ganze Land.

8,8 Millionen Einwohner hat

Österreich. 1.769 Neuinfektionen

gab es in Deutschland

am 22. September, bei uns

waren es 563. Deutschland hat

über 80 Millionen Einwohner,

zehn Mal so viel wie Österreich

und etwas mehr als drei

Mal so viele Infektionen wie

Österreich. Was läuft bei uns

falsch und anderswo richtig?

Vielleicht wäre es besser, wenn

Experten Maßnahmen und

Folgen erklären anstatt Kurz

und Anschober. Beliebtheitswerte

von Politikern haben bei

Themen, in denen es um die

Gesundheit der Bürger geht,

nichts zu suchen und politisches

Hickhack ebenso wenig.

Bei Bierlein hätte es das nicht

gegeben.

Ich bin kein Seuchenexperte,

aber so wie es gerade läuft,

wird es nicht funktionieren.

Entweder wir reißen uns alle

gemeinsam am Riemen und

wir werden fast unbeschadet

aus dieser Krise kommen oder

wir werden alle leiden. Die

Alten, die Kranken, die Eltern,

die Kinder, die Vorsichtigen,

die Virusleugner, die Klugen

und die Dummen. Das Virus

ernährt sich von allen gleich

gern – bisschen schwarzsehen

wird man ja wohl noch dürfen.

Jetzt hoffe ich auf einen

schönen Herbst, eine gute

Weinernte, nette Spaziergänge

durch bunte Wälder und auf

ein gesundes und langes Leben

meiner Familie, meiner Freunde

und Ihres natürlich auch.

Alles Liebe,

Ihr Feri Tschank

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OKTOBER 2020

9


Foto © Shutterstock/ GEMINI PRO STUDIO

Corona – und dann?

Wenn es ein Thema gibt, das die Welt spaltet, dann ist das momentan das Corona-Virus. Die

Bemühung, es zu bekämpfen, hat Auswirkungen bis in unser Privatleben. Die Angst vor einer

Ansteckung sitzt tief. Wie tief, berichtet Herbert V.. Er und seine Frau zeigten Symptome, mussten

in Quarantäne und sind inzwischen längst wieder gesund. Doch was danach kam – damit

haben sie nicht gerechnet. Olga Seus

Es ist ein schöner Spätsommernachmittag

im Südburgenland.

Trotzdem kann

10 OKTOBER 2020

es einem kalt den Rücken

hinunterlaufen. Wenn Herbert

V. (Name der Redaktion

Bayers Back-Trailer

Der mobile Nahversorger ist derzeit in Schildbach.

Seit 19. September steht der

Back-Trailer der Bäckerei Bayer

am Raiffeisen-Parkplatz in

Schildbach. Montag bis Freitag

von 05.30 Uhr bis 11.00 Uhr,

Samstag von 06.30 bis 11.00

Uhr sowie an Sonntagen und

Feiertagen von 06.30 bis 10.00

Uhr können frisches Brot und Gebäck,

pikante und süße Snacks,

Getränke, Süßigkeiten und vieles

mehr in den nächsten Wochen

Heinz Bayer mit seinem Back-Trailer

direkt aus dem Trailer gekauft

werden.

Für Arbeiter, Frühaufsteher,

gestresste Jausen-Vergesser und

In-die-Schule-Bringer ist es wohl

die schnellste Variante, um im

Vorbeifahren eine gute regionale

Jause für den Start in den Tag

zu bekommen. Und das frische

Gebäck für das gemütliche Wochend-Frühstück

ist auch schnell

geholt.

In Corona-Zeiten ist die Möglichkeit,

die Vormittagsjause, den

Mittagssnack, etwas Süßes zum

Nachmittagskaffee bzw. das Brot

und Gebäck für das Abendessen

kaufen zu können, ohne in ein

Geschäft gehen zu müssen, eine

sichere Variante.

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bekannt) anfängt zu erzählen.

Er und seine Frau hatten

nämlich eine Erkrankung mit

dem Corona-Virus. „Ich bin

froh, dass ich es hatte“, setzt

Herbert V. an. Weil er Probleme

im geschäftlichen Umfeld

befürchtet, möchte er seinen

Namen nicht in der Zeitung

lesen. „Eigentlich sollten wir

nun zu den sichersten Menschen

weit und breit gehören,

denn nach neuestem Stand der

Wissenschaft (er bezieht sich

auf den Steckbrief zu Covid 19

des deutschen Robert-Koch-

Instituts) sind wir vorläufig

immun. Das Land Ungarn

berücksichtigt das zum Beispiel,

indem man dort mit dem

Nachweis, die Krankheit vor

nicht mehr als sechs Monaten

gehabt zu haben, vollständige

Bewegungsfreiheit hat. In

diesem Punkt vermisse ich

eine europaweit einheitliche

Lösung.“ Herbert V. weiß,

wovon er spricht, ist beruflich

viel im Ausland unterwegs.

Genau im Ausland brach bei

ihm auch die Krankheit aus.

„Rückwirkend kann ich den

Zeitpunkt genau sagen: Das

war am vorletzten Abend. Da

hatte ich zwei-, dreimal husten

müssen und hatte ein leichtes

Brennen im oberen Lungenbereich.

Am nächsten Tag war

ich ziemlich matt. Aber da ich

tagsüber viel am und im Meer

war, dachte ich an eine normale

Verkühlung oder einen leichten

Sonnenstich.“ Bis heute weiß

er nicht, wo er sich angesteckt

hat. „Nachrechnungsweise habe

ich es vermutlich sogar selbst

von Österreich mitgenommen“,

so der Unternehmer. Allerdings

hatte er keine gefährdenden

oder engen Kontakte gehabt.

Social Distancing und Co.

Kontakte. Das klingt technisch.

Social Distancing, ein

englischer Begriff, wird für das

simple Gebot des Abstandhaltens

verwendet. Für Herbert

V. wird diese Krankheit in eine

Schmuddelecke gepackt. Immer

wieder werden mahnende

Berichte veröffentlicht über

Ansteckungswege bzw. über

Menschen, die die Krankheit

weiter verbreiten, sogenannte

„Superspreader“, wie es im

neueren Jargon heißt. Immer

www.prima-magazin.at


CORONA

IM FOKUS

haben diese Erzählungen etwas Verruchtes,

Verbotenes, Tabuisiertes an sich, gibt er

zu bedenken. Der erhobene Zeigefinger

der Moral ist ihnen inhärent, legt die

untergründige Deutungsweise nahe, dass,

wer sich brav verhält, wer nicht exzessiv

feiere, seinen Nächsten ordentlich meide

und nicht jedem gleich mit der Begrüßung

um den Hals falle, schon „irgendwie

davon komme“. „Ähnlich wie bei HIV in

den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts

bekommt die Ansteckung mit dem Virus

einen Anstrich von ‚selbst schuld‘ und

‚verantwortungslosem Handeln‘“, stellt

Herbert V. einen Vergleich an. Dass hier

wie dort Ansteckungen auch über normales

Alltagshandeln geschehen können, wird oft

ausgeblendet.

Lange Nachwirkungen

Herbert V. hatte Glück. Am Tag nach dem

Ausbruch des Virus fühlte er sich extrem

matt, mehr nicht. „Ich wäre ja nie darauf

gekommen, dass ich Corona hätte. Da

denkt man immer an Intensivstationen und

Beatmungsgeräte, dabei wird ausgeblendet,

dass in sehr vielen Fällen die Krankheit

symptomlos bzw. mild vonstatten geht.“

Doch seine Frau hätte eine Untersuchung

gehabt, routinemäßig wurde sie auf Corona

getestet. „Dann ging alles sehr schnell. Wir

wurden angerufen und mein Sohn und ich

mussten ebenfalls zum Test, vom Auto aus,

und dann waren wir alle in Quarantäne.“

Auch seine Frau hatte eigentlich ebenfalls

einen als „mild“ beschriebenen Verlauf,

doch in ihrem Kopf spukten alle Bilder,

die inzwischen gängig zu dem Thema sind.

„Und plötzlich hörte ich auf alle kleinsten

Anzeichen meines Körpers und bekam

die Panik“, erzählt sie. Sie wurde mit dem

Krankenwagen abgeholt von „vermummten

Sanitätern“, wie sie schildert. Geht es um

Corona, sieht man bald nur noch verhüllte

Gestalten. Jegliche direkte Berührung

wird – sinnvollerweise – vermieden. Die

natürliche Reaktion ist Abstand. Herbert

V. selbst war nicht im Krankenhaus und

auch seine Frau war nach einem Tag wieder

daheim. Der Sohn der beiden hatte das

Virus nachgewiesenermaßen überhaupt

nicht. Herbert V. und seine Frau haben

beide längst die amtliche Bescheinigung,

wieder gesund zu sein, doch die Reaktion

der Menschen in ihrem Umfeld sei nach

wie vor extreme Distanz, wie beide berichten.

Sogar der Sohn werde von Kameraden

„vorsichtshalber“ nicht eingeladen. Die Familie

merke deutlich, dass die Leute ihnen

gegenüber gleich zum gebotenen Abstand

noch mindestens einen großen Schritt

zurückweichen. Die Krankheit ist längst

vorüber, Nachwirkungen hat sie körperlich

keine hinterlassen. Aber der soziale Makel,

der bleibt haften.

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OKTOBER 2020

11


Das Mammut auf

leisen Sohlen

Wir leben in fester Hand des Computerzeitalters. Was in den 80er-Jahren mit kleinen Schritten

begann, hat sich zu einer weitläufigen Digitalisierung unseres Alltags entwickelt. Welcher

„Mammut“-Aufwand dahintersteckte, hat die Bevölkerung kaum gespürt. Roland Gergits,

Cheftechniker und Inhaber des Oberwarter Mechatronik-Unternehmens „edv7“, war anno dazumal

bei den ersten massiven Umstellungsprojekten von analog auf digital hautnah dabei

und erinnert sich. Eva Maria Kamper

Sie schreitet mit einem

Tempo voran, wie kaum eine

andere Entwicklung der Gesellschaft:

Die Digitalisierung.

Allein in den letzten 15 Jahren

gibt es beinahe keinen Lebensbereich,

der sich nicht aus der

analogen Welt zurückgezogen

hat. Und das Computerzeitalter

soll uns vor allem Erleichterung

bringen. Dinge per Mausklick

erledigen. Massenhaft Daten

und Informationen wie von

Zauberhand per Luft verschicken.

Die wenigsten denken

mit Wehmut daran, diverse

Bürokratie handschriftlich erledigen

zu wollen. Analog wird

mehr und mehr zum Synonym

für Nostalgie.

prima! hat mit dem Techniker

Roland Gergits gesprochen. Er

hat seinerzeit als aktiver Beteiligter

im Jahre 2005 bei den digitalen

„Mammut“-Umstellungen

wie zB. der E-Card oder

der LKW-Maut in leitender

Funktion bei der Umsetzung

der Hardware und Prüfung der

Systeme mitgewirkt. Anhand

dieser Beispiele erzählt er von

seinen Eindrücken der Entwicklung

dieses Zeitalters.

„Schon als Lehrling habe ich

bei der Firma Kapsch AG

in Wien am computerisierten

Umschwung mitarbeiten

dürfen, als es darum ging, das

erste digitale Vermittlungsamt

aufzubauen und die analoge

Technologie zu ersetzen. Da

wurde der Grundstein gelegt

für digitale Telefonie, ISDN

und ADSL“, erinnert sich

Gergits an die technische

‚Steinzeit‘, „ohne die Digitalisierung

der Wählämter gäbe

es heute kein Internet über das

Telefonnetz.“

Stiller Erfolg einer unbemerkten

Dimension

Die sukzessive Umstellung dieser

digitalen Kommunikation

sei weit mehr als das heutige

Internet, E-Mail, Facebook

& Co. gewesen. Der Techniker

denkt an den Auftrag

der ASFINAG im Jahre 2003

zurück, der lautete, die Einhebung

der LKW-Maut auf

den Autobahnen ins digitale

Zeitalter zu hieven. „Mit dem

Ziel, dass sämtliche Schwertransporter

ab 3,5 Tonnen

elektronisch mittels Mikrowellentechnologie

erfasst, die

gefahrenen Kilometer vollautomatisch

abgerechnet und deren

Daten weitergeleitet werden.

Orientiert hat man sich damals

an den Pionierprojekten

von Schweden und Italien“,

schildert Gergits die Herausforderungen

zum damaligen

Zeitpunkt. „Kaum jemand hat

zu dieser Zeit wahrgenommen,

welche digitale Errungenschaft

die LKW-Maut dargestellt hat.

Denn es war alles andere als

einfach, mit den vorhandenen

Erfahrungswerten eine Hardwareelektronik,

sogenannte

Transceiver bereitzustellen,

die sämtlicher Witterung wie

Schnee, Eis, Wind und Hagel

standhalten. Oder die in den

LKW integrierten „On-Board-

Units“ so klein wie möglich zu

halten und mit einer ausreichend

starken Batterie auszustatten.

Und generell eine

Software zu programmieren, die

die Parameter der LKW ausliest

und bei der Verifizierung eines

Maut-pflichtigen Fahrzeuges

die Daten zur Weiterverarbeitung

aufbereitet. Da steckte

schon eine Dimension dahinter,

abseits jeglicher Wahrnehmung

der breiten Masse.“

Ein weit geläufigeres Projekt

für die Menschen war da schon

die Umstellung von analogem

Krankenschein auf die E-

Card im Jahr 2005. Wo auch

die erste große Skepsis an der

Digitalisierung im Spiel war,

da das Gefühl entstand, unsere

Gesundheitsdaten schwirren

plötzlich im Internet umher.

„Fälschlicherweise glaubte man

zu Beginn, die Daten würden

direkt auf der Karte gespeichert

werden. Das stimmt aber nicht.

Es wird nur ein Code ausgelesen

mit einem eigens dafür

entwickelten Lesegerät, welches

man nur in den Arztpraxen,

Spitälern und Apotheken findet.

Und nur dieser Code wird

per Internet an die Sozialversicherung

übermittelt, und dort

sind die Daten gespeichert“,

nimmt der Techniker allen

Zweifel von damals ein weiteres

Mal die Grundlage. „Und auch

hier verdanken wir diesen Fortschritt

der Digitalisierung, die

mit großen Schritten Mitte der

80er-Jahre Fuß gefasst hat.“

Aber die Wege zu neuen

Projekten wie LKW-Maut

und E-Card wären oft steinig

gewesen, da es an Referenzprodukten

fehlte und mehrmals

hieß es, „alles zurück

auf Anfang“. „Als Techniker

erlebt man die Einführung

12 OKTOBER 2020

www.prima-magazin.at


Foto © Eva Maria Kamper

Roland Gergits ist Inhaber des Mechatronik-Unternehmens edv7 in Oberwart.

Der Markt Allhauer hat die Anfänge der Digitalisierung bereits als junger Techniker

miterlebt und bei entscheidenden Entwicklungsschritten mitgewirkt

eines neuen funktionierenden

Systems natürlich als Highlight,

auch wenn man die knallenden

Sektkorken und das Feuerwerk

beim Startschuss eher nur aus

dem Fernsehen kennt“, lacht

Gergits. Aber natürlich seien

sie mächtig stolz gewesen, auf

das digitale Wunderwerk wie

die LKW-Maut, die damals von

Tag Null an reibungslos funktioniert

habe. Denn der – kaum

wahrgenommene – Aufwand

war enorm und die eigentliche

Leistung wurde einmal mehr

im Stillen gefeiert.

Das Mammut stapft weiter

Das alles verdanke man mittlerweile

verschiedenen digitalen

Übertragungstechnologien.

ISDN, eine der Technologien,

sei inzwischen veraltet und zum

„Sterben“ verurteilt. Wo also

IM FOKUS

führen die nächsten Schritte

der Digitalisierung hin? Diese

Frage kann der Techniker im

Hinblick auf die unvorhersehbare

Schnelllebigkeit auch

nur rhetorisch beantworten:

„Die Grenzen der Digitalisierung

existieren nur im Kopf.

Der Mensch hat sie erschaffen

und nur er kann sie in die

Schranken weisen. Digitale

Unterstützung ist natürlich

hilfreich, jedoch soll sie uns

Menschen das selbstständige

Denken und Entscheiden nicht

abnehmen, sondern bei Bedarf

nur erleichtern. Der Mensch

hat der künstlichen Intelligenz

eines voraus: die Phantasie.

Und Phantasie bzw. Kreativität

kann man nicht programmieren.

Somit liegt es nach wie vor

in den Händen der Menschen,

wie weit die Digitalisierung

voranschreitet und wie ‚bedrohlich‘

das große Mammut

werden kann.“

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OKTOBER 2020

13


Fotos ©Olga Seus

Fotos © LaGom

Bürgermeister Marcus Martschitsch heißt die neuen Pächter des Schloss-Restaurants, Clarissa und Wolfgang Leimbach, herzlich willkommen. Foto Mitte: die Bar

Lässig gehobene Gastronomie

Das Restaurant LaGom im Schloss Hartberg

Das Abendrestaurant im Schloss von Franz Gschiel war eine Institution in Hartberg. Umso

größer die Spannung, wer nach längerem Leerstand nun wieder in die Räumlichkeiten einzieht

und wie die räumliche Gestaltung aussehen kann – immerhin ist das Hartberger Schloss denkmalgeschützt.

Olga Seus

Anfang September, morgens

um 9 Uhr in den Gastronomieräumen

vom Schloss Hartberg.

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Inmitten von Farbeimern und

herumstehenden Möbeln und

Werkzeugen empfängt einen

eine gutgelaunte Clarissa

Leimbach, Geschäftsführerin

des neuen Restaurants LaGom,

das seit Mitte September seine

Pforten geöffnet hat. „Am

Anfang war das Konzept, dann

suchten wir dafür Räumlichkeiten.“

Schwärmend berichtet

sie, wie sie das erste Mal das

Schlossrestaurant besichtigt

hatte.

Die Sonne schien, die Vögel

zwitscherten, der Wind rauschte

um die alten Mauern. „Da

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erkannt.“ Gestalterisch ist das

LaGom natürlich eine Herausforderung:

„Viel darf man

hier nicht machen, es ist alles

denkmalgeschützt“, sinniert

Clarissa Leimbach, „aber das ist

unsere große Stärke: Das, was

wir bekommen, zu nutzen und

das Beste daraus zu machen.“

So bleiben der Boden und die

räumliche Aufteilung bestehen.

Die alten Stühle und Tische der

Nischen werden grundlegend

überarbeitet, bleiben jedoch

erhalten, für die Raummitte

wurde neues Mobiliar angeschafft.

Der alte Kamin darf

nicht angerührt werden, doch

soll in der Mitte eine Auslage

mit selbst erzeugten Marmeladen

und Chutneys entstehen,

eine Art LaGom für zu Hause.

Durch einen neuen Anstrich,

neue Bepolsterung in ganz neuer

Farbe, nämlich in petrol, wird

die gesamte Raumkomposition

verändert. Wer sich jetzt fragt,

was das für eine Farbe ist: Petrol

wird beschrieben als Mischung

aus Blau und Grün, „edel und

intensiv“ in der Wirkung. Was

ganz im Sinne des Konzepts

vom LaGom ist: „Wir wollen

lässig gehobene Gastronomie

anbieten mit einer Mischung

aus Clean Eating und Soul

Food“, so die Inhaberin.

Seele und Körper

Clean Eating bedeutet Essen,

das vollwertig und möglichst

nicht prozessiert (also verarbeitet)

ist. Frische, saisonale

und regionale Zutaten sind

hierbei Voraussetzung. Und

„Soulfood“? „Soulfood kann

man ganz einfach als Lieblingsessen

beschreiben, als Essen,

das fantastisch schmeckt und

Geborgenheitsgefühle in uns

weckt.“ Natürlich muss das

kein Widerspruch sein. So ist

das Lieblingsessen der gebürtigen

Vorarlbergerin Buddha

Bowl, also eine unvermischte

Zusammenstellung verschiedener

gesunder Lebensmittelarten

wie Proteine, Kohlenhydrate

und einem Superfood in einer

Schüssel. Wer sich darunter

wenig vorstellen kann, dem sei

verraten, dass dieses Gericht

auch auf der Speisekarte des

LaGom nicht fehlen darf und

jeweils mit frischen Tageskomponenten

serviert wird.

14 OKTOBER 2020

www.prima-magazin.at


Fotos ©Olga Seus

Das LaGom befindet sich im Schloss Hartberg. Bereits beim Eröffnungsbuffet zeigten die neuen Pächter Clarissa und Wolfgang Leimbach – im Foto rechts –

dass sie großen Wert auf regionale Produkte legen

Der Name „LaGom“ ist übrigens

schwedisch und bedeutet

in etwa „nicht zu wenig, nicht zu

viel, genau richtig“ und drückt

damit perfekt das Konzept des

Restaurants aus.

Gesunder Genuss

Bei den Getränken wird ebenso

Wert auf ausgewählte und

hochwertige Produkte gelegt:

Weine in Bio-Qualität, ebenso

Tees und regionale Biosäfte

runden das Geschmackserlebnis

ab. Clarissa Leimbach, die

Chefin, ist seit vier Jahren

im Burgenland ansässig. Sie

ist gelernte Köchin und hat

Gesundheitsmanagement an der

FH Burgenland studiert. Den

Ausschlag für ihr Interesse an

gesunden und wohl schmeckenden

Gerichten hat ihre Familie

gegeben: „In der Elternzeit

habe ich gemerkt, wie wichtig

die Gesundheit für uns ist,

aber ebenso wichtig ist Genuss

für die Gesundheit!“, fügt die

dreifache Mutter schmunzelnd

hinzu. Neben der Tatsache, dass

man im LaGom gesund verwöhnt

wird, kommt der Genuss

ebenfalls hier nicht zu kurz. So

wird sich auch das Beef Tatar,

für das Gschiel berühmt war –

neben Lachs Tatar – wieder auf

der Speisekarte finden.

Schließlich gilt für die Speisekarte

der gleiche Grundsatz

wie für die Einrichtung: „Wir

wollen das Alte nicht einfach

rausreißen und komplett neu

errichten, wir wollen es modernisieren.“

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Auch das

Restaurant LaGom im

Schloss Hartberg setzt auf

LK Großküchentechnik.

Kurt Lameraner weiß: „Die

Küche ist das Herzstück

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Dieser Verantwortung

sind wir uns

bewusst.“

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OKTOBER 2020

15


Fotos © Eva Maria Kamper

Am liebsten zuhause

Am Morgen ein schneller Kaffee vor dem Weg in die Arbeit, mittags Essen im Bistro, nach Feierabend

zum Dinner-Date mit Freunden. Im Arbeitsalltag kann es schon vorkommen, dass uns die

eigenen vier Wände selten zu Gesicht bekommen. Doch vor einem halben Jahr hieß es plötzlich

„Stay at home“. Der Corona-Lockdown hat uns alle zum Hausarrest verdonnert und sorgt nun in

der Inneneinrichtungsbranche für einen Boom. Eva Maria Kamper

„Die Wohnlichkeit zuhause

hat wieder einen höheren

Stellenwert bekommen“,

schildert Thomas Zapfel vom

gleichnamigen Wohn- und

Küchenstudio in Pinkafeld.

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Die Tischlerei feiert heuer ihr

60-jähriges Jubiläum und so

manche Trends hat der Firmenchef

selbst miterlebt. „Derzeit

wird renoviert wie selten zuvor.

Seit die Menschen weniger

auf Urlaub fahren, wird wieder

mehr ins Eigenheim investiert.

Und das soll vor allem gemütlich

sein.“ Und der Schlüssel

zur Gemütlichkeit ist: Holz.

Trend zum Vollholz

Möbel, die vor ein paar Jahren

noch in weißem Hochglanz

schimmerten, weichen mehr

und mehr einer rustikalen

Optik, die Wärme versprüht.

„Der Trend geht vermehrt zu

hochwertiger Vollholzverarbeitung“,

weiß Thomas Zapfel und

streicht über den spiegelglatten

Esszimmertisch aus einer

massiven Platanenbaum-Platte,

die locker 120 Kilo wiegt. „Der

Landhaus-Stil ist gekommen,

um zu bleiben“, sagt der

Experte dem Trend eine lange

Zukunft voraus.

Offene Räume

„Da seit Corona wieder wesentlich

öfter zuhause gekocht

und gegessen wird, entschlie-

16 OKTOBER 2020

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Fotos © Eva Maria Kamper

Thomas Zapfel vom Wohn- und Küchenstudio Zapfel aus Pinkafeld erklärt die Wohntrends 2020

ßen sich nun viele Menschen

dazu, vor allem die Wohnküche

zu renovieren und neu

zu gestalten. Der Trend geht

hier sehr stark in eine offene

Raumgestaltung, wo Zwischenwände

fallen. Küche und Köche

werden nicht mehr versteckt,

sondern sind Teil eines zentralen

Lebensmittelpunktes, direkt

im Wohn- und Esszimmer“,

beschreibt Thomas Zapfel die

aktuellen Kundenwünsche.

Küche der Zukunft

„Die Küche ist definitiv im

neuen Jahrtausend angekommen.

Egal ob kommunizierender

Backherd, vollautomatisierte

Beleuchtung,

höhenverstellbare Arbeitsplatten

oder selbstschließende

Rollläden der Schränke. Für

alle Bedürfnisse kann man

sich die moderne Technik der

Küche zunutze machen. Der

Trend zur innovativen Funk-

tionalität kennt als Grenze

nur das eigene Geldbörsel“,

so Thomas Zapfel über die

individuellen Möglichkeiten

der technischen Ausstattung

für die neue Küche. „Denn

Arbeitserleichterung ist auch

ein wesentlicher Faktor für

Gemütlichkeit.“

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Foto © LMS Bgld

Foto © Eva Maria Kamper

Kurt und Uschi Medlitsch (Town & Country) mit ihren

Baukunden Stephanie Bauer und Markus Jeitler

Spatenstich zur „neuen“ HTL mit Direktor Lercher,

Minister Faßmann, LH Doskozil, Bildungsdir. Zitz

Gleichenfeier in Kohfidisch mit Bgm. Sulyok, LR

Schneemann und OSG-Chef Kollar

Town & Country Haus live Zubau und Sanierung HTL Tageszentrum feiert Dachgleiche

„Erzählen kann man über unsere Häuser

natürlich stundenlang. Aber wir dachten,

dass wir es Interessierten einfach zeigen“,

so Town & Country Oberwart Geschäftsführer

Kurt Medlitsch. Gesagt, getan. Mit

Familie Stephanie Bauer und Markus Jeitler

aus Großpetersdorf wurde zur Hausbesichtigung

geladen und Interessierte konnten

sich nicht nur vor Ort von einem solchen

Passivhaus informieren, sondern auch direkt

mit den neuen frisch gebackenen Eigentümern

reden, die gerne über ihre Erfahrungen

berichteten. „Solche Veranstaltungen

sind mir sehr wichtig. Neben unserem

Büro in Oberwart ist eine solche Hausbesichtigung

immer wieder eine sehr gute

Gelegenheit, vor Ort und sehr direkt die

Wohnqualität unserer Häuser zu zeigen“, so

Kurt Medlitsch.

Mit 1.350 Schülerinnen und Schülern

und 150 Lehrenden ist die HTL Pinkafeld

die größte Schule des Burgenlandes. Anfang

September erfolgte der Spatenstich für die

Teilsanierung und den Zubau der Ausbildungsstätte

für Technik. 18 Millionen Euro

investieren die Bundesimmobiliengesellschaft

und das Bildungsministerium. Gebaut

wird in drei Stufen. Direkt neben dem

bestehenden Gebäude entsteht ein Neubau

mit 24 Unterrichtsräumen, Pausenräumen

für die Schüler und Aufenthaltsräumen für

die Lehrenden. Ein Mehrzwecksaal soll an

das bestehende Hauptgebäude anschließen.

Des Weiteren werden im Hauptgebäude

und im Verbindungstrakt zum Internat

Sanierungen durchgeführt. Die Bauarbeiten

sollen 2024 abgeschlossen werden.

Das pro mente Haus in Kohfidisch bekommt

eine Erweiterung. Für die Tagesgäste

werden damit eine Nähwerkstatt, eine

Kreativ- und Holzwerkstatt, ein Aufenhaltsraum

und ein Bügelraum zur Verfügung

stehen. „Und das alles bei einer wunderbaren

Aussicht in den neuen Garten“, schwärmt

pro mente Geschäftsführerin Eva Blagusz.

Gebaut wird mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG), deren Geschäftsführer

Alfred Kollar vor allem die

großartige Arbeit der Bauarbeiter hervorstreicht.

Immerhin stieß man nach dem

Spatenstich im Frühjahr 2019 auf einen alten

Tank und musste das Gelände kontaminieren.

„Großartig, dass die Zeit aufgeholt

werden konnte“, lobt Kollar. Im März 2021

wird das neue Tageszentrum eröffnet.

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PLANEN-BAUEN-WOHNEN

Wohnen in Kohfidisch

Das neueste Wohnhaus der OSG in Kohfidisch

ist kürzlich bezogen worden. Das nächste Projekt

ist bereits in Planung. Derzeit sind in der

Gemeinde noch günstige Wohnungen frei.

Ärmel hochgekrempelt – das hieß

es für OSG-Chef Alfred Kollar,

Bauleiter Jörg Ringhofer und

Architekt Martin Schwartz, als

sie bei der Übergabe an die neuen

MieterInnen vorbeischauten. Bei

ihrer Ankunft waren diese jedoch

gerade in den Umzugsarbeiten

und kurzerhand wurde gemeinsam

angepackt.

Starke Partnerschaft

Die OSG hat in Kohfidisch und

den Ortsteilen Kirchfidisch und

Harmisch bereits 54 Wohnungen

umgesetzt und auch das „pro

mente Tageszentrum“ in der

Marktgemeinde errichtet.

Bgm., OSG u. Architekt mit Mieterinnen

Besonders schön wohnen lässt es

sich am Herrschaftsweg. „Es handelt

sich hier um 6 Wohnungen,

wobei noch welche frei und sofort

beziehbar sind“, erklärt OSG-Chef

Alfred Kollar. Und weist auf die

günstige Nettomiete von 5,04

Euro pro m² hin.

Das nächste Projekt in der Herrengasse

ist bereits in Planung.

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Oberwarts

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Das Hallenbad in Oberwart im Jahr 1973. Bereits 1972 wurde es fertiggestellt. Die offizielle Eröffnung war am 30. April 1973

Als Oberwart ein Hallenbad hatte

Eine Bezirkshauptstadt braucht ein Hallenbad. Dachte sich zumindest der Oberwarter Gemeinderat

in den 1970er-Jahren. Gesagt – getan. Doch in Oberwart hat es nie funktioniert, denn von

Anfang an war es undicht. Bereits zwölf Jahre später wurde es wieder geschlossen.

Die Halle des alten Penny-

Marktes neben dem Freibad

Oberwart, der bis zum Jahr

2017 geöffnet war, war ursprünglich

als Hallenbad

entstanden. Heute steht das

Gebäude leer, da wenige Meter

daneben ein neuer Markt entstanden

ist. Wieder wurde hier

Boden versiegelt. Und wieder

steht ein Gebäude nun leer, mit

dem scheinbar niemand etwas

anzufangen weiß. Doch beginnen

wir die Geschichte beim

Anfang. Genau gesagt im Jahr

1970. Da das Schwimmen im

Freibad Oberwart natürlich nur

an schönen, warmen Sommertagen

möglich war, entschloss

sich die Stadtgemeinde Oberwart

in diesem besagten Jahr,

ein Hallenbad mit Sauna um

circa zwölf Millionen Schilling

westlich des Freibades zu

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PLÄTZE UND G‘SCHICHTN

PLANEN-BAUEN-WOHNEN

Nach der Schließung des Hallenbades

in Oberwart im Jahr 1984 wurde das

Gebäude zu einem Supermarkt umgebaut.

Seit 2017 steht es leer. Was

damit passiert, ist nicht geklärt

errichten. Vermutlich war man

in Oberwart auch deshalb so

dahinter, weil auch Pinkafeld

ein Hallenbad errichtete und

da wollte die Gemeinde natürlich

nachziehen.

1972 war das Oberwarter Hallenbad

schließlich fertiggestellt

und am 30. April 1973 wurde

es offiziell eröffnet.

Durch die Schwimmmöglichkeit

im Innenbereich konnten

nun, unabhängig von der

Witterung, sogar im Frühjahr

und im Herbst je zwei Kurse

für Erwachsene veranstaltet

werden. Überdies wurden für

Kinder in der schulfreien Zeit

fast laufend Schwimmkurse im

Hallenbad durchgeführt.

Probleme von Anfang an

Schon nach der Eröffnung

des Hallenbades machte die

Wasseraufbereitung mit der

Aufheizung große Probleme.

Auch die Fußbodenheizung

fiel aus.

Diese technischen Mängel

hatten solch enorme Heizkosten

verursacht, sodass die

Fußbodenheizung nie wieder in

Betrieb genommen wurde.

Damalige Besucher berichten

heute noch, dass dieses Hallenbad

eine reine Schwimmhalle,

aber keine Wohlfühloase war,

wo man gerne seine Freizeit

verbrachte. Deshalb wichen

viele Oberwarter nach Pinkafeld

aus, da das Hallenbad dort

eher den Wünschen der Badegäste

entsprach. In Oberwart

wurden die Besucherzahlen

immer weniger. In einer Aussendung

ersuchte der damalige

Bürgermeister Ignaz Pieler

1982 die Bevölkerung, das

Oberwarter Hallenbad mehr zu

benützen und merkte an, dass

ohne die Schuljugend der Weiterbestand

dieser Schwimmmöglichkeit

nicht vertretbar sei.

Immerhin wurde das Stadtbudget

in diesem genannten Jahr

mit zwei Millionen Schilling

durch das Hallenbad belastet.

Doch nicht alles war schlecht

an dieser Einrichtung. Immerhin

erreichte die Oberwarter

Schwimmunion beim Burgenländischen

Hallenschwimmcup

Spitzenplätze. Dies war in

erster Linie auf die intensiven

Schwimmtrainings zurückzuführen,

die jeden Montag,

wenn das Hallenbad für die

Besucher geschlossen war,

stattfanden.

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Der Anfang vom Ende

Nachdem 1981 auch das

Becken undicht geworden

war, tauchte die Idee auf, das

Hallenbad zumindest über die

Sommermonate zu schließen.

Doch das war auch keine

Lösung, denn die Erhaltungskosten

liefen zum größten Teil

weiter. Schließlich überlegten

die Gemeindevertreter auch,

das Becken zuzuschütten und

das Hallenbad zu einem Festund

Mehrzwecksaal inklusive

Bühne umzubauen. Die Umbaukosten

hätten sich durch

den Wegfall der Erhaltungskosten

des Hallenbades schnell

amortisiert. Am Ende wurde

auch diese Idee nicht realisiert.

Das Aus für das Hallenbad

Oberwart kam im Jahr

1984. In den Aluwänden des

Beckens wurden Lochfraßstellen

entdeckt, wo das Wasser

versickerte.

Genaue Untersuchungen

brachten keine schlüssige

Erklärung. Einige Fachleute

meinten, der Sandkörper um

dieses Becken hätte den Lochfraß

verursacht. Andere gaben

dem Kriechstrom der nahegelegenen

Trafostation eine Teilschuld

an diesem Lochfraß.

Eine genaue Ursache wurde

nie gefunden. Eine Generalsanierung

des Hallenbades

schien in jedem Fall aber finanziell

nicht vertretbar. 1984

kam das Ende. Das Hallenbad

Oberwart wurde geschlossen

und damit war es Geschichte.

Der Saunabereich und auch

das Buffet blieben weiterhin

in Betrieb und sind es heute

noch. Dieser Bereich wurde

abgegrenzt und ist heute frei

zugänglich bzw. über das Freibad

erreichbar.

Was tut man mit einem

stillgelegten Hallenbad?

Ein Mieter für das leere

Hallenbad-Objekt war sehr

schnell gefunden. Am 20.September

1984 unterzeichnete

die Gemeinde Oberwart einen

Mietvertrag mit der Firma

SEIT 1936

Merkur auf unbestimmte Zeit.

Der monatliche Mietzins

betrug 25.000 Schilling. Der

Vertrag war mit der Klausel

versehen, dass die Firma Merkur

das Objekt an alle Unternehmen

des Karl Wlaschek

übertragen kann. Bekanntlich

war dies dann über Jahrzehnte

der Standort verschiedener

Supermärkte. Zuletzt des

Penny-Marktes. Genau genommen

bis zum Jahr 2017.

Da erbaute der Konzern eine

größere Penny Filiale ein paar

Meter südlich gelegen.

Der alte Penny Markt bzw.

das ehemalige Hallenbad

steht heute noch leer. Über

die Nutzung wird viel diskutiert.

Womöglich wäre dies

ein Thema für den Oberwarter

Kulturausschuss, doch noch

einmal über den Vorschlag

einer Kulturhalle nachzudenken.

Ein Hallenbad wird daraus

aber mit Sicherheit nicht mehr

entstehen.

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OKTOBER 2020

21


Foto © Baumfreunde OW

Foto © Wir fürs Tier

*

Baumfreunde Oberwart

Ohne Bäume kein Leben – die Serie zur

Bewusstseinsbildung für mehr Baumschutz

BÄUME und Kinder

Vom Glück, mit Bäumen aufzuwachsen!

Noch vor wenigen Jahrzehnten waren unsere burgenländischen Dörfer

und Kleinstädte geprägt von Häusern mit Gärten, in denen Bäume allgegenwärtig

und der sogenannte „Hausbaum“ keine Seltenheit waren.

Neben dem Nutzen für alle boten sie den Kindern vielfältige Möglichkeiten

für Sport und Spiel: zum Klettern, Verstecken, als Aufhängevorrichtung

für Schaukeln und Hängematten, zum Erforschen von Kleinlebewesen

usw. Und ein nahegelegener Wald war ohnehin der schönste

Spielplatz, wo man herrliche Abenteuer erleben konnte.

Heute werden Bäume trotz ihrer zahlreichen wichtigen Funktionen für

Mensch und Natur als teilweise lästiges Hindernis wahrgenommen, das

Pflege, Arbeit und Kosten verursacht. Demzufolge wird, vor allem im

öffentlichen Raum – aber nicht nur – sinnlos und unbedacht gerodet,

asphaltiert und betoniert, anstatt der Natur mehr Raum zu lassen.

So wird der Generation von morgen gerade in Zeiten des Klimawandels

und steigenden Umweltbewusstseins die Möglichkeit genommen,

abseits vom eher theoretischen Biologieunterricht in der Schule Kenntnisse

über und praktische Erfahrungen mit der Natur zu machen.

Erfreulicherweise gibt es auch Gegenströmungen. Da erfahrungsgemäß

immer weniger Kinder ins Freie und insbesondere in den Wald gehen,

hat sich ausgehend von Deutschland und der Schweiz schon seit

den 1980er-Jahren die sogenannte „Waldpädagogik“ entwickelt, deren

Ziel es ist, mittels Spielen, Forschen und Entdecken eine praktische

Ergänzung zum Biologieunterricht zu bieten.

Durch diesen unmittelbaren Kontakt mit der Natur sollen das Umweltbewusstsein

und das Verständnis für Schutz und Pflege des Waldes

gefördert und geschult und der Wald als Quelle der Gesundheit und

des psychischen Wohlbefindens erfahren werden. Clemens G. Arvay

schreibt: „…die Arbeit macht mir im Grünen mehr Freude als im Büro

…Ich bin davon überzeugt, dass wir mehr Büroarbeit im Freien erledigen

und dass Lehrer mit ihren Schülern Unterricht im Wald oder Park

abhalten sollten.“ (Clemens G. Arvay, Biophilia, München 2018, S.96)

Der Biologe meint also, dass der Einfluss der Natur unsere Freude und

Leistung bei der Arbeit sowie beim Lernen erhöht.

Auch an manchen unserer Schulen hält diese Erkenntnis nach und

nach Einzug. So gibt es z.B. im Wimmer Gymnasium Oberschützen

schon seit einigen Jahren – nach dem Modell der Schweizer Waldwerkstatt

– „Waldwochen“ (für Oberstufenklassen) und „Waldtage“ für die

Kleineren. Eine Entwicklung, die, wie wir hoffen, bei der jungen Generation

den positiven Zugang zur Natur verstärken und für den verantwortungsvollen

Umgang mit ihr sensibilisieren wird. Denn schon Konfuzius

meinte: „Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen.“

baumfreunde@gmx.at

* Die Baumfreunde Oberwart ist eine überparteiliche und unabhängige

private Initiative engagierter OberwarterInnen.

22 OKTOBER 2020

Mag. Brigitta

Schoditsch

„Wir fürs Tier“-Hundewanderung

Wandern für Hund und Herrl

Am 18. Oktober lädt der Tierschutzverein „Wir

fürs Tier“ wieder zur Hundewanderung am

Areal des KOI in Oberdorf ein.

Die Hundewanderung um

den Teich des Restaurants KOI

in Oberdorf ist bereits lieb

gewonnene Tradition. Auch

heuer findet sie unter den vorgeschriebenen

Sicherheitsmaßnahmen

der Bundesregierung

statt. „Und es wird sicherlich

wieder ein toller Tag“, freut sich

Alice Pichler, Veranstalterin

„Wer in Österreich das freie

Gewerbe des Hundetrainers

bzw. der Hundetrainerin ausüben

möchte, benötigt eigentlich

keinerlei Qualifikation“,

erklärt Carina Szauer aus

Pinkafeld. Sie selbst darf sich

„tierschutzqualifizierte Hundetrainerin“

nennen, weil sie die

dafür erforderliche Ausbildung

absolviert hat, die vom Bundesministerium

für Gesundheit ins

Leben gerufen wurde, um die

Qualität der Hundeausbildung

zu verbessern. Veterinärmedizin,

Ethologie und Verhalten,

Ausbildung und Kognition

sowie Recht und Mensch-Tier-

Beziehung sind Inhalt einer

zweiteiligen Prüfung. Daneben

müssen auch praktische Aufgaben

bewältigt werden. „Alle

zwei Jahre muss ich 40 Fortbildungsstunden

leisten und es

Hundewanderung

18. Oktober 2020, 14-19 Uhr

KOI – Kulinarik am Teich

7501 Oberdorf, Teichwald 1

www.wirfuerstier.at

und Obfrau des Vereins „Wir

fürs Tier“. Musikalisch wird

wieder Sängerin Anita Wagner

die Veranstaltung begleiten. Mit

Carina Szauer steht auch eine

tierschutzqualifizierte Hundetrainerin

vor Ort zur Verfügung,

die zahlreiche Tipps für einen

stressfreien Umgang mit den

vierbeinigen Lieblingen gibt.

Gewaltfreie Hundeerziehung

Warum beim Hundetraining auf das Siegel

„tierschutzqualifiziert“ zu achten ist.

Mag. Carina Szauer

gibt auch Vor-Ort-Kontrollen.

Erst dann wird die Lizenz für

den Titel für weitere vier Jahre

erweitert“, so Szauer.

Carina Szauer wird an der

Hundewanderung am 18.

Oktober beim KOI in Oberdorf

teilnehmen und steht allen

Besucherinnen und Besuchern

mit Rat und Tat zur Seite.

www.deinhundetraining.at

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Foto © Carina Szauer


UNTERNEHMEN SONNENERDE

Mit SONNENERDE holen Sie

das Beste aus der Erde. Wer

sein Obst und Gemüse auf den

fruchtbaren Erden von SON-

NENERDE sät, bekommt nicht

nur eine saftige und üppige

Ernte. Diese ist auch noch voll

mit Nähr- und Mineralstoffen,

Spurenelementen und Vitaminen.

Gerade jetzt brauchen wir

ein starkes Immunsystem. Das

beginnt bei SONNENERDE!

Mit SONNENERDE gestärkt

Forschungsarbeit betreibt Gerald

Dunst, Gründer und Inhaber des

Riedlingsdorfer Erden-produzierenden

Betriebes SONNENERDE,

ja permanent. Sein großer Durchbruch

gelang ihm aber bereits

vor Jahren mit der Erfindung der

Pflanzenkohle-Produktionsanlage.

Diese ist dafür verantwortlich,

dass SONNENERDE zu Recht von

sich behaupten kann, die fruchtbarste

Erde unter der Sonne

(Terra Preta) zu erzeugen.

Die derzeitige Weltlage zeigt

uns, wie wichtig es ist, gesunde

Lebensmittel im eigenen Garten

oder am Balkon anzubauen.

Regionalität und Umweltschutz

sind wichtig wie nie zuvor. Dazu

möchte auch SONNENERDE

einen wichtigen Beitrag leisten.

Wer auf Erden von SONNEN-

ERDE baut, schützt das Klima

und erntet Obst und Gemüse,

das das Immunsystem und die

Gesundheit stärkt.

Nachhaltigkeit, Klimaschutz,

Bio, Gesundheit

In keinem einzigen SONNEN-

ERDE-Produkt werden Sie Torf

finden, denn der Abbau von Torf

setzt das umweltschädliche CO2

frei und ist somit mitverantwortlich

für den Klimawandel.

SONNENERDE hat sich voll und

ganz dem Klimaschutz verschrieben

und reduziert sogar

durch die Pflanzenkohle in den

Letzte Chance für den Rasen

Im Oktober können Sie noch die Tage nutzen,

um den Rasen anzulegen.

Auch der Rasen braucht Nährstoffe,

damit er wächst und gedeiht.

Aus diesem Grund wurde

bei SONNENERDE die Rasenerde

entwickelt. Diese Erde ist

außerdem nahezu unkrautfrei.

Foto © zVg

SONNENERDE steht für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gesundheit

Wie Sie den Rasen richtig

anlegen und welche Tipps es bei

SONNENERDE sonst noch für

den Garten gibt, finden Sie auf

www.sonnenerde.at/de/ erdgefluester

Erden den Kohlenstoffgehalt in

der Atmosphäre. Wer Erden von

SONNENERDE verwendet, ist somit

automatisch Klimaschützer.

Die Erden von SONNENERDE

werden sogar Jahr für Jahr

fruchtbarer. „Hochbeete, die mit

unserer Bio Hochbeeterde oder

mit der Bio Schwarzerde aufgefüllt

werden, erzielen nährstoffreiche

Spitzenerträge. Mehr bio

und klimafreundlicher geht es

nicht“, ist Gerald Dunst selbst

immer wieder begeistert.

Was auch immer Sie auf den Erden

von SONNENERDE anbauen,

ob auf Rasenerde, Humus,

Kompost uvm. – das Ergebnis

ist gesund für Sie und unsere

Umwelt.

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Unser Videokanal

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Bäume in der Stadt

Bäume sind gerade in der

Stadt besonders wichtig –

für die Atmosphäre, für die

Tiere, für den Sauerstoff, die

Beschattung, die Abkühlung

und vieles mehr. Doch

leider wurde gerade in den

letzten Jahren vermehrt

Boden versiegelt, Bäume

umgeschnitten oder sie

bekommen durch den vielen

Asphalt keinen Raum, um

zu wachsen. Gerald Dunst

ist auf das neueste Produkt

von SONNENERDE besonders

stolz, denn dieses

spricht vor allem Gemeinden

an, die den Baumbestand in

den Städten erhalten bzw.

kräftigen wollen. Auf Basis

von Pflanzenkohle wurde

ein Substrat entwickelt,

das die nächsten 200 Jahre

stabil ist und den Baum

kräftigt. Dieses Substrat

wird in Steinhohlräumen

angewendet und ist besonders

bei Parkanlagen, auf

Parkplätzen und dergleichen

zu empfehlen, um

den Baumbestand dort zu

erhalten. Nähere Infos bei

SONNENERDE.

Interessant für

Gemeinden!

OKTOBER 2020

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23


Fotos © Olga Seus

Das Leben genießen

Hartberg Umgebung – der Name besagt schon, dass diese Gemeinde an einer anderen, nämlich

Hartberg orientiert ist. Hartberg Umgebung umfasst etwa 2.170 Einwohner, aufgeteilt auf die

sechs Katastralgemeinden Flattendorf, Löffelbach, Schildbach, Wenireith, Mitterdombach und

Siebenbrunn auf einer Fläche von rund 30 Quadratkilometern. Olga Seus

Neben dem etwas sperrigen

Namen hat die Gemeinde

Etliches zu bieten: Als Teil der

Wirtschaftsregion Hartberg

beherbergt sie viele kleine und

mittlere Betriebe. Wohnbau ist

gefragt, voll aufgeschlossene

Grundstücke sind noch frei:

„Wir haben hier alles: einerseits

die Stadtnähe, andererseits

die ländliche Idylle“, so

Bürgermeister Herbert Rodler.

Infrastrukturell hat man in

Schildbach etliche Läden,

Hartberg Umgebung hat in

Mitterdombach einen Kinder-

Eurogast Interex

Ihr regionaler Großhändler

Die Geschäftsführer

Stefan und Herbert

Jagerhofer und

Marketing-Chefin

Judith Fasching

empfehlen den

Prosecco

VILLA SANDI

Als Großhandelsunternehmen mit Sitz in der Oststeiermark ist

es unser Anliegen, Gastronomen und Veranstalter in der Oststeiermark,

dem Südburgenland und dem südlichen Niederösterreich

durch unseren Rundum-Service zu versorgen.

Seit fast 50 Jahren ist unser Familienbetrieb

in der Region verankert. Mit einem Sortiment,

das rund 12.000 Artikel umfasst, können wir

unsere Kunden aus der Gastronomie, Hotellerie

und Großverbraucher mit allem versorgen,

was ihr Herz begehrt. Unser Außendienst

ist gerne bei Kunden vor Ort und berät über

Liefermöglichkeiten und unser Sortiment. Vor

allem in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld,

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Oberwart und Güssing ist Eurogast Interex der

zuverlässige Partner für Cafés, Pubs, Diskotheken,

Restaurants und Hotels, aber auch für

Kantinen und Vereine. Regionalität, gelebte

Kundennähe und Individualität, beste Qualität

bei größtmöglicher Sortimentsvielfalt und die

1A-Zustellung sind unsere Stärken. Dies wird

durch die Treue und das Vertrauen unserer

Kunden täglich bewiesen. Danke!

Unser Liebling: Unsere Vinothek

Über 300 hoch qualitative Weine aus Österreich

und Prosecchi von Villa Sandi stehen in

unserem Abholmarkt für jedermann bereit.

Wir bieten hier „Preise wie ab Hof“ für den

Genuss zuhause.

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Foto linke Seite: Burg Neuberg thront über Löffelbach. Fotos diese Seite: das Gemeindeamt und das Schulhaus Flattendorf

garten mit heilpädagogischem

Kindergarten. Vor ein paar

Jahren wurde der allgemeine

Teil um eine zweite Gruppe

erweitert, sodass im Gesamten

knapp 100 Betreuungsplätze

zur Verfügung stehen, Nachmittagsbetreuung

ist natürlich

möglich.

Die Volksschulkinder aus

Wenireith mit Totterfeld und

die aus Schildbach gehören

vom Schulsprengel nach Hartberg,

alle anderen gehen in die

gemeindeeigene Volksschule

nach Flattendorf. Diese wurde

in den Sommerferien um einen

fünften Klassenraum erweitert:

„Manche der über 70 Schüler

benötigen Spezialbetreuung,

daher war der Zubau nötig“,

so der Bürgermeister. Auch

was die Technologie betrifft, ist

Hartberg Umgebung auf dem

besten Weg: Der Glasfaserausbau

soll innerhalb der nächsten

zwei Jahre mit allen benötigten

Zuleitungen abgeschlossen sein.

Geschichtsträchtige

Mauern

Schaut man auf die Website

von Hartberg Umgebung,

sieht man im Logo die Burg

Neuberg, die zeitweise sogar

als Gemeindenamensgeber im

Gespräch war. Die im 12. Jahrhundert

errichtete Burg leitet

ihren Namen vom ehemaligen

Besitzer Gottschalk von

Neitberg ab. Nîtperg/Neitberg

bedeutet in etwa ‚Trutz- bzw.

Kampfburg‘. Nach einer bewegten

Geschichte – so ging

die Burg zwischenzeitig in den

Besitz der Stubenberger über

– ist sie heutzutage im Privatbesitz

und nicht der Öffentlichkeit

zugänglich. Doch als

Wahrzeichen ist sie von weithin

zu sehen. Auch ins Gemeindewappen

ist der silberne Wolf

der Neuberger als nunmehr

goldener Wolf eingegangen.

In Löffelbach gibt es Überreste

eines alten römischen Landsitzes,

genannt ‚Villa Rustica‘.

bitte umblättern >>

Der Name Postl steht für Waldarbeit

Karl Postl ist Ihr verlässlicher Partner in der Holzernte!

Ein gepflegter Wald ist auf vielen Ebenen

eine Wertanlage – auch ökonomisch und

ökologisch. Für den Besitzer, für die nächste

Generation und die Umwelt. Als Experten für

Forstwirtschaft unterstützen wir Gemeinden,

Forstbetriebe und private Waldbesitzer bei der

nachhaltigen Pflege und Nutzung ihrer Wälder.

Kompletter Service aus einer Hand

Wir bieten unseren Kunden das „Rundum-Sorglos-Paket“.

Das bedeutet: von der

Auszeige (dem Markieren der Bäume für die

Schlägerung), der Ernte bis hin zur Vermarktung.

Wir arbeiten mit mehreren Holzhändlern

Hand in Hand, um das Holz unserer

Kunden rasch und regional zu vermarkten.

Wir lieben, was wir tun

Wald ist nicht nur unser Arbeitsplatz, sondern

unsere Leidenschaft. Wir wollen gemeinsam

mit unseren Kunden Durchforstungsrückstände

aufholen und Werte für Generationen

schaffen. Dabei ist es uns besonders wichtig,

boden- und umweltschonend zu arbeiten.

Mit unserer modernen Erntetechnik sind wir

bestens dafür ausgerüstet.

Unsere Dienstleistungen

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OKTOBER 2020

25


Fotos © Olga Seus

REPORTAGE

Die Villa Rustica. Heute sieht man nur einen Teil der ursprünglichen Grundmauern. Bürgermeister Herbert Rodler ist stolz auf dieses historische Kulturgut

Was heute sichtbar ist, lässt

erahnen, welch herrschaftlicher

Sitz hier im 4. Jahrhundert

n.Chr. erbaut wurde, gleichwohl

man nur einen Teil der

wirklichen Grundmauern sieht:

Neuere Forschungen haben

ergeben, dass die ursprüngliche

Anlage weitaus größer war, sich

in die angrenzenden Felder bis

hinunter zum Bauernhof zog.

Das, was man besichtigen kann,

sind mit modernen Steinen

wieder aufgebaute Mauern auf

den zunächst angenommenen

Grundrissen der Originalfundamente.

Ursprünglich war die

Anlage bei ihrer Vollendung

2002 zeitlich begrenzt gedacht,

blieb wegen großer Beliebtheit

bestehen und gehört inzwischen

fest zum kulturellen Erbe

der Gemeinde. Nun ist geplant,

elektronischen Strom zu den

Mauern zu legen, um so die

Villa Rustica nachts anstrahlen

zu können. Zudem benötigt das

Mauerwerk eine grundlegende

Sanierung. Um das zu stemmen,

ist ein bereits bewilligtes

LEADER-Projekt eingereicht

worden, was eine 60-prozentige

Bezuschussung der Kosten

durch Land, Bund und die EU

bedeutet.

Ein Bürgermeister, der

seine Gemeinde liebt

Überwacht und ausgeführt

werden die meisten Arbeiten

vom Verein „Villa Rustica“,

26 OKTOBER 2020

nur einem von vielen Vereinen,

die das Gemeinschaftsgefühl

der Gemeinde bzw. vor allem

das der jeweiligen Katastralgemeinde

prägen. So gibt

es beispielsweise sowohl in

Schildbach als auch in Mitterdombach

eine freiwillige

Feuerwehr. „Wir sind schon

gut zusammengewachsen,

aber wir müssen weiter daran

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arbeiten, eine Gemeinschaft

zu bilden“, so Bürgermeister

Herbert Rodler. Seit etwas

mehr als einem Jahr ist er nun

neben seiner Landwirtschaft

das Gemeindeoberhaupt,

was eigentlich nie sein Plan

war: „Niemand wird geboren,

um Bürgermeister zu werden“

erinnert er sich zurück,

„aber irgendeiner musste es ja

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Tel: 03332 62 9 74

machen.“ Was nicht heißen

soll, dass er seinen Job nicht

mit Freude macht. Im Gespräch

wird klar, dass er seine

Gemeinde liebt und gerne für

sie da ist: „Man kann hier viele

schöne Momente erleben. Viele

Leute sind genau wie ich hier

gerne daheim. Man muss nicht

die weite Welt sehen, um das

Leben zu genießen.“

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HARTBERG UMGEBUNG

REPORTAGE

Naturstein, der begeistert

Das oststeirische Familienunternehmen Scherf gehört zu den führenden Anbietern von Sand

und Natursteinprodukten in ganz Europa. Die Leidenschaft dafür überträgt sich auch auf die

Kunden, denn es gilt: „Entdecken Sie mit uns besondere Unikate der Natur“.

„Wir denken an Lösungen und

nicht an Umsätze.“ So sieht das

Unternehmen Scherf aus Flattendorf

bei Hartberg die Zusammenarbeit

mit den Kunden. Qualität

und ständige Weiterentwicklung

stehen im Vordergrund. Alle Rohstoffe

kommen aus Europa. Die

größte Menge aus Österreich und

den angrenzenden Ländern. Das

ist eine Ausnahme im Natursteingeschäft,

die Transportwege

werden dadurch massiv verkürzt.

Scherf beliefert ein dichtes Händlernetz.

In Flattendorf bietet das

Unternehmen auch einen Werksverkauf

an. Was mit einer kleinen

Sandgrube begann, hat sich heute

zu einem europaweit agierenden

Anbieter von Sand und Naturstein

entwickelt. Das Sortiment

reicht vom klassischen Spielsand

über Gesteinskörnungen für den

Garten- und Landschaftsbau bis

hin zu patentierten Steinkorbsystemen.

Scherf versteht sich als

Spezialist, der für jede Anwendung

das genau passende Produkt

herstellt. Das Know-How und die

Flexibilität machen Scherf auch

zum Ansprechpartner für Sonderwünsche,

wie z.B. Sand für die

weltbesten Sandskulpturenbauer.

„Sand und Naturstein sind Erdgeschichte

zum Angreifen. Sie

wecken Emotionen und verbinden

uns mit der Natur. Ich denke,

auch das macht unsere Produkte

so beliebt“, so Inhaber Jürgen

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Die Innenstadt bietet am Freitag, den 2. und

Samstag, den 3. Oktober ein tolles Programm.

2. & 3. Oktober 2020

So wird es am Freitag, 2. Oktober

in der Innenstadt von Hartberg

einen langen Einkaufsabend

bis 20 Uhr geben. Bei einem

Einkauf von 18 bis 20 Uhr erhalten

Sie in folgenden Firmen zu

Ihrem Einkauf eine Flasche Wein

der heimischen Winzer gratis (so

lange der Vorrat reicht): Elektrofachgeschäft

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Am Samstag, 3. Oktober, haben

Sie bis 17 Uhr die Möglichkeit,

nach Herzenslust in der Innenstadt

zu shoppen.

Weitere Highlights: • Tolle Frühstücks-Angebote

in den Hartberger

Gastro-Betrieben • Weine

in der Innenstadt vom Buschenschank

Pack (Fr & Sa) und vom

Buschenschank Schmallegger (Sa)

• Kunst- & Handwerksmarkt

• Straßentheater für Kinder: „La

vita mi piaggio“, am Samstag bei

freiem Eintritt am Hauptplatz

• Jubiläumsfest: „40 Jahre Hartberger

Bauernmarkt“, am 2. und

9. Oktober.

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OKTOBER 2020

27


Fotos © Nico Mü

Erik Nachtmann ist 22 Jahre alt. Er lebt mit seinen Eltern Gabriele und Alexander in Kukmirn. Seine Identifikation mit Luigi, einer Spiel-Figur, ist nicht zu übersehen

„Nenn mich ruhig Luigi“

Eigentlich heißt er Erik. Erik Nachtmann. Und er ist 22 Jahre alt. Aber jeder, der Super Mario

kennt, denkt sofort an Luigi, den schlanken Bruder des italienischen Klempners. Seit Jahren

identifiziert sich Erik mit dieser Videospiel-Figur. Kleidet sich dementsprechend, trägt einen

Bart wie Luigi und springt wie er durch die Gegend – auf dem Bauernhof seiner Eltern in Kukmirn.

Inserat Ungewöhnlich in für der einen 22-Jährigen, Monatszeitung dieses intensive PRIMA:

und fokussierte Interesse? Ja. Aber Erik erklärt

ganz selbstverständlich: „Ich bin anders. Ich bin Asperger Autist.“ Nicole Mühl

Ausgabe OKTOBER 2020

Vier Mal ist Gabriele Nachtmann

mit ihrem Sohn Erik von

Kukmirn nach Oberwart zum

Media Markt ins eo gefahren,

weil er die Nintendo-Switch

für sein Super Mario Spiel kaufen

wollte. Monatelang hatte er

darauf gespart. Drei Mal sind

sie ohne Spielkonsole wieder

heimgefahren. Entweder war es

Erik unmöglich, sich zwischen

zwei Farbkombinationen zu

entscheiden oder es lag einfach

an den vielen Menschen, die

Erik nervös machen. Beim

vierten Anlauf hat es geklappt.

Entwurf ¼ Seite: Querformat 195 x 57mm

Für Erik ist ein solcher Handlunsgablauf

eine Herausforderung,

denn Erik ist Asperger

Autist. Situationen, die ihn

unter Druck setzen, sind für

ihn kaum bewältigbar. Fluchtverhalten

ist die Reaktion.

„Oft ist es ihm schon zu viel,

sich morgens zwischen Milch

und Kakao zu entscheiden“,

erzählt seine Mutter. Sie lasse

dann die Situation einfach

vorbeigehen. Alles andere verstärke

nur den Druck für Erik

und überfordere ihn völlig.

Asperger Autismus bedeutet,

28 OKTOBER 2020

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PORTRÄT

Foto © Nico Mühl

Mag. Gerhard Kuich

Geschäftsführer von VAMOS

Verein zur Integration

in Markt Allhau

Herr Kuich, wie kann man sich das Leben eines Menschen

mit der Diagnose Asperger vorstellen?

Sie erleben die Reize von der Umwelt intensiver als wir. Sie haben auch keinen Filter wie wir.

In ihrer Wesensart leben, denken und fühlen sie anders, als es die Gesellschaft gewohnt ist.

Das Entscheidende in der Begleitung ist, dass wir das akzeptieren.

dass Reize ungefiltert auf Erik einströmen

und ihn förmlich erschlagen. Die Spannung

lässt dann nicht ab von ihm. „Wenn

ich mich unter Druck gesetzt fühle, habe

ich Albträume, dass mir die Zähne ausfallen“,

beschreibt Erik die Situation.

„Eine spezielle Förderung wäre

dringend notwendig“

Im Kindergarten zeigten sich die ersten

Auffälligkeiten bei Erik. „Dort hieß es,

dass er ‚nicht normal‘ sei“, erzählt Gabriele

Nachtmann. „Aber für mich war er

normal. Er hatte halt nur Eigenarten. Ist

etwa lieber am Boden herumgekrabbelt

und wollte nie auf einem Sessel sitzen.“

Dann kam die Volksschule. „Dort hatte er

in den ersten beiden Jahren eine wirklich

tolle Lehrerin, die seine Stärken – wie

etwa seine Leidenschaft zur Biologie – erkannte

und förderte. Danach ging es bergab“,

erinnert sich Gabriele Nachtmann

weiter. Erik wurde nach dem Sonderschullehrplan

unterrichtet und schließlich

nach dem Schwerstbehindertenlehrplan.

Oft sei er davongelaufen von der Schule.

„Ich wusste immer, dass mein Kind nicht

dumm ist. Erik ist besonders und hätte

eine spezielle Förderung gebraucht. Autistische

Kinder haben eine Begabung. Aber

diese muss erkannt und gestärkt werden“,

sagt Gabriele Nachtmann. Heute ist Erik

22 Jahre alt und arbeitet bei „Vamos – Verein

zur Integration“ auf einem geschützten

Arbeitsplatz in der Konditorei. Ein Segen,

dass es diese Einrichtung gibt, fügt Gabriele

Nachtmann hinzu. Während seine Mutter

bitte umblättern >>

Was bedeutet eine andere Wesensart?

Sie nehmen die Reize intensiver auf und haben andere Verarbeitungsprozesse. Sie sind

angeblich weniger empathisch. Aber im Fall von Erik stimmt das nicht. Wir erleben ihn

sehr empathisch. Er nimmt alle Einflüsse intensiv wahr und kann sie verarbeiten. Asperger

ist so vielfältig und sehr schwer zu diagnostizieren. Man kann nicht alle über einen Kamm

scheren. Asperger ist weder eine Krankheit noch eine Behinderung. Der Mensch ist einfach

anders, als wir es gewohnt sind. Und die Gesellschaft hat Probleme, auf diese Andersartigkeit

zu reagieren. Das Wesentliche ist, dass die Menschen angenommen werden und dass

sie die Möglichkeit haben, diese Andersartigkeit entsprechend auszuleben.

Aber für die Familie ist der Umgang schon schwer. Wie schaffen es diese?

Es ist ganz schwierig, damit umzugehen. Aber auch hier kann man das nicht generalisieren.

Das Autismus-Spektrum ist so breit. Das Entscheidende ist, dass wir lernen, die Dinge

anzunehmen, wie sie sind. Man kann natürlich bei einer frühen Diagnose mit einer sozialen

Interaktion und mit Therapien durchaus eine Angleichung dieser Wesensart an die gesellschaftlichen

Notwendigkeiten erreichen. Allerdings ist das Entscheidende, dass jeder

Mensch darauf angewiesen ist, so angenommen zu werden, wie er ist. Dann ist für uns

alle eine Entwicklung möglich. Eltern, deren Kinder eine solche Diagnose haben, brauchen

Information, Begleitung in der Weiterentwicklung der eigenen Beziehung mit dem Kind und

Begleitung, um ein möglichst unkompliziertes Leben zu führen.

Gibt es bei uns diese Stellen?

Es wäre vernünftig, überregionaler zu agieren. Die klassischen Bundesländergrenzen müssten

aufgehoben werden. Wir könnten beispielsweise gemeinsam Zentren errichten und

dadurch könnten wir breiter agieren. Da ist noch viel Luft nach oben.

Wo stoßen Sie und Ihre MitarbeiterInnen in Ihrer Arbeit an Ihre Grenzen?

Wenn sich jemand in dem System, das wir bei Vamos bieten, nicht wiederfinden kann, dann

sind wir nicht mehr die richtige Institution. Wenn wir dem Betroffenen nicht mehr guttun,

müssen wir andere Möglichkeiten suchen und anbieten.

Womit kann die Gesellschaft Inklusion erleichtern?

Wir haben als Gesellschaft gelernt, Probleme individuell zu begreifen. Ich denke, es wäre

wichtig, dass wir nicht das Individuum zu reparieren versuchen, sondern dass wir die Gesellschaft

öffnen. Wir können Menschen, die eine unterschiedliche Wesensart haben, nicht soweit

reparieren, dass sie in unsere Gesellschaft passen, sondern wir haben die Gesellschaft

so zu orientieren, dass alle Menschen mitgenommen werden können. Der erste Schritt wäre

wegzugehen von dem Gedanken der Verwertbarkeit des Menschen. Nehmen wir als Beispiel

die Integration am Arbeitsmarkt her. Wenn wir Arbeit als zentrales Lebenskonzept für uns

alle verstehen, dann sollte es möglich sein, alle Menschen in einen sinnvollen Arbeitszusammenhang

in dieses Gesellschaftssystem einzubinden. Das rechnet sich wirtschaftlich

natürlich nicht immer. Aber da müssten Fördersysteme greifen, die als solche wirklich auch

für den Menschen selbst begriffen werden. Dann glaube ich, dass wir als Vamos – und das

ist eigentlich das Ziel von uns – unnötig werden.

OKTOBER 2020

29


Fotos © Nico Mühl

Wenn es um Luigi geht, passt Erik sofort Mimik und Gestik der Figur an. Sobald er von der Arbeit nach Hause kommt, begrüßt er sein Huhn, das er Corona nennt

erzählt, hört Erik aufmerksam

zu. Sein Blick ist gesenkt und

seine Hände mit den schmalen

langen Fingern hat er unter

seine Oberschenkel geschoben.

Je mehr Zeit vergeht, umso

ruhiger wird er und umso mehr

nimmt er am Gespräch teil. Bei

seinem Lieblingsthema strahlt

er: Super Mario.

Die Identifizierung mit dem

dünnen, beweglichen Bruder

von Mario, der bekanntesten

Videospiel-Figur von Nintendo,

hat vor einigen Jahren begonnen.

Erik taucht gern in die

Figur des Luigi ein. Für ihn ist

das mehr als ein Faible.

Rituale geben Sicherheit

Wenn Erik von der Arbeit nach

Hause kommt, beginnt die

optische Verwandlung. Blaue

Hose, Hosenträger, grüne

Kappe mit einem großen „L“

darauf. Das ist die Kleidung,

in der er sich wohlfühlt. Doch

alles läuft nach einem strikten

Ritual ab. „Zuerst begrüße ich

meinen Hund, dann meine

Henne. Danach muss ich

sofort duschen“, erzählt Erik.

Ohne diese Abfolge kann er

sich nicht an den Tisch zum

Essen setzen. „Weil sonst der

Sessel verseucht ist“, sagt er.

Sie arbeiten gerne

mit alten Menschen?

-lich willkommen im

Diakoniezentrum

Oberwart

Erik weiß, dass er „anders“ ist.

Er fühle sich auch so. Verspielt

sei er, sagt er von sich. „Ich

habe gemerkt, dass ich meine

Persönlichkeit nicht geändert

habe, seit ich ein Kind bin“,

fügt er nach einer kurzen Pause

hinzu. Aber seine Freunde

akzeptieren das, sagt er. Wenn

er versehentlich mit dem

Namen seiner Lieblings-Comic-Figur

angesprochen wird,

strahlt er. „Du kannst mich

weiterhin ruhig Luigi nennen“,

sagt er dann.

Laut Diagnoserichtlinien zeigen

Asperger Autisten deutlich

weniger Gestik und Mimik als

andere Menschen. Nicht Erik.

Wenn er von seinem Alter Ego

redet, richtet er sich auf und

hält dem Blick seines Gegenübers

stand. Er lächelt dabei.

Mehr als das. Eriks Körpersprache

und sein Gesichtsausdruck

sind enorm ausgeprägt.

Sein Humor ist staubtrocken.

Über sich selbst lacht er viel

und gerne. Und über seine

Mutter. Eriks trockene Kommentare,

über die beide dann

schmunzeln, zeigt, wie nah und

eingespielt ihre Beziehung ist.

Dass Asperger Autisten Ironie

und Sarkasmus nicht verstehen,

trifft auf Erik nicht zu.

Im Gegenteil. Humor schätzt

er auch an der Figur des Luigi.

„Er ist witzig – und er hat

einen tollen Bart“, sagt Erik.

Dass sein eigener gut sitzt, ist

ihm wichtig. Dafür inverstiert

er am Tag etwa eine Stunde.

Stärken nutzen

Wie empathisch Erik ist und

wie sehr er die Gestik anderer

Menschen interpretieren kann,

zeigt Erik in seinen Zeichnungen.

„Comic-Strips“, sagt

Gabriele Nachtmann, und

blickt dabei mit einem Lächeln

auf ihren Sohn. „Für mich ist

es immer wieder erstaunlich,

wie sehr er hier die Gestik der

Figuren zum Ausdruck bringt,

wo Menschen mit Asperger

ja angeblich die Gestik und

Mimik anderer nicht deuten

können“, sagt sie. Nicht einmal

Sprechblasen seien notwendig,

um die Geschichten, die er

zeichnet, zu verstehen. Ein Beweis

dafür, dass man nicht alle

Menschen mit Asperger über

einen Kamm scheren könne,

betont sie. Jeder Mensch sei

eben einzigartig und besonders.

Glücklich wäre Sie sie, arbeiten wenn gerne diese

Begabung weiterhin mit alten Menschen? forciert

werden könnte. -lich Doch willkommen dabei im

Diakoniezentrum

stehe sich Erik selbst Oberwart im Weg.

„Er zeichnet nur wann er will

und was er will“, sagt sie. Alles

andere ist für ihn wieder zu

viel Druck.

Bei Vamos ist er gerne. Vamos

gehört zu seiner Routine.

Den Wunsch, dass er jemals

einen Beruf erlernen und

einer Arbeit nachgehen kann,

30 OKTOBER 2020

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LEBEN MIT ASPERGER

PORTRAIT

Zeichnung Erik Nachtmann

Erik zeigt eine starke Mimik – anders als es oft bei Asperger diagnostiziert wird. Zeichnen ist eine besondere Begabung von Erik. Besonders gerne malt er Comics

hat Gabriele Nachtmann

schon lange aufgegeben. „Ich

habe aber einmal von Unternehmen

gelesen, die gerade

Menschen mit Asperger für

ganz bestimmte Detailarbeiten

beschäftigen, weil diese

oft eine Inselbegabung haben.

Solche Unternehmen konzentrieren

sich auf die Stärken des

Einzelnen“, sagt sie. Für Erik

sei eine solche Perspektive unrealistisch.

Besser als ihr Mann

kann sie die Grenzen von Erik

akzeptieren. Aber es braucht

viel Geduld. Und manchmal

hilft ihr nur eine Portion

Humor diese aufzubringen.

Dann etwa, wenn sie dreimal

umsonst mit Erik in ein Geschäft

fährt, bis er es endlich

schafft, eine Kaufentscheidung

zu treffen oder sich an der Kassa

anzustellen. „Da hat er dann

echt Glück, dass das Eis im eo

so gut ist und ich das als eine

kleine Entschädigung sehe“,

sagt sie trocken. Erik lacht.

Wo‘s wächst? Natürlich bei Loidl!

Seit 1965 besteht der Familienbetrieb Loidl in Kaindorf bei Hartberg.

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OKTOBER 2020

31


REPORTAGE ROADRUNNER

Autotuning-Szene

Vier Räder und

zwei Gesichter

Für Oberwart ist die Problematik nicht neu. Bereits vor Jahren sah sich

die Stadtpolitik mit dem Umstand der Beschwerden über sogenannte

„Roadrunner“ konfrontiert. Nach dem Corona-Lockdown gab die Autotuning-Szene

heuer ein neues, lautes Lebenszeichen von sich, sehr

zum Leidwesen der Bevölkerung. Aber wer steckt eigentlich hinter den

Unruhestiftern auf vier Rädern? prima! hat sich umgeschaut und wurde

fündig. Eva Maria Kamper

Ein Knall aus dem Auspuff,

ohrenbetäubendes Quietschen

der Reifen, dezenter Gestank

nach Gummi und abschließend

kreischende Motoren

mit der Drehzahl am Limit.

Die Lautstärke über 100 Dezibel.

Blutjunge Menschen, die

mit technisch veränderten,

viel zu starken Autos in und

rund um Oberwart ihr Revier

markieren. Und dabei einiges

an Lärm produzieren und auf

Oktober

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Reservierung unter 0664 325 90 25

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Orten ihrer Treffpunkte Müllberge

hinterlassen.

Unter dieser Szenerie stöhnt

die Oberwarter Bevölkerung

seit Anfang des Jahres ein weiteres

Mal. Bereits 2009 – 2015

sind Jugendliche mit ihren

aufgemotzten Autos auf dem

Parkplatz der Badgasse ungut

aufgefallen und haben vom

Bürgermeister ein Park- und

Aufenthaltsverbot kassiert.

Diese sogenannten Roadrunner

sind nun wieder am Start,

und halten – gruppiert und

auf mehreren Hotspots verteilt

– auch die Exekutive auf

Trab. Beinahe 600 Anzeigen

wurden seit Anfang des Sommers

erstattet, zwei Dutzend

Kennzeichen und mehrere

Führerscheine abgenommen.

Eine hohe Kontrolldichte der

Polizei soll dafür sorgen, dass

vor allem den „Unbelehrbaren“

der Spaß entzogen wird.

Denn dieses „Hobby“ geht ins

Geld.

Illegale Umbauten

„In der Regel sind die technischen

Umbauten an den KFZ

meistens illegal. Da werden

Klappen in die Auspuffeinlagen

eingebaut oder Änderungen an

der technischen Ausführung

getätigt, wobei lautstarke Zündungen

entstehen. Ein Klassiker

ist auch das Tieferlegen des

Fahrwerkes. Oder Chipveränderungen,

die die Motorenlautstärke

illegal erhöhen können“,

schildert Bezirkspolizeichef

Oskar Gallop im Gespräch

mit dem prima! Magazin. Man

habe sich demnach mit der

Stadt Oberwart und der Bezirkshauptmannschaft

auf verstärkte

Kontrollen und mit dem

Technischen Dienst des Landes

auf eine Kooperation geeinigt,

um die „schwarzen Schafe“

gezielt aus dem Verkehr zu

ziehen. Denn es gab in der Tat

einige Vorkommnisse, die eher

an Actionfilmszenen erinnern

als an die gängige Straßenver-

kehrsordnung. „Anfang des

Jahres haben sich zwei junge

Fahrer am Abend ein Autorennen

von Oberwart nach Pinkafeld

geliefert. Mit weit über

180 km/h. Man möchte gar

nicht fertig denken, was da alles

passieren kann. Die Haupttäter

haben sich im Gespräch auch

ziemlich uneinsichtig gezeigt.

Dafür darf es keine Toleranz

geben“, so Gallop. Auch fühle

man sich den zahlreichen Anrainern

verpflichtet, die einen

hohen Leidensdruck aufgrund

der Lautstärke haben. Berichten

zufolge wurden kostspielig

hochwertige Fenster in die

Häuser eingebaut, um nicht

völlig hilflos der Lärmbelastung

ausgesetzt zu sein. Die Polizei

hat sich aus psychologischer

Sicht auch schon vergebens mit

der Frage beschäftigt, ob man

dem Problem nicht eher mit

Sozialarbeitern begegnen soll,

die für diesen „Erziehungsauftrag“

der geeignetere Mediator

32 OKTOBER 2020

www.prima-magazin.at


Foto © LEXI

REPORTAGE

In diesem Fall ist das Foto mit den Jugendlichen nachgestellt. Die Roadrunner treffen sich auf öffentlichen Parkplätzen.

Wichtigster Hotspot war der eo Parkplatz. Dieser wurde jedoch gesperrt, nachdem die Fassade bei einem Treffen

beschädigt wurde

wären als die Polizei. Denn die

tatsächlichen Unruhestifter

sind meistens auffallend junge

Führerscheinneulinge.

Affinität zu Autos noch

nichts Verwerfliches

„Grundsätzlich haben unsere

Kontrollen dazu geführt, dass

sich die Lage wieder entspannt

hat, da wir bereits einen Großteil

der illegalen Fahrzeuge

identifizieren konnten. Und

nach mehrfachen Geldbußen

und Maßnahmen bis zur Kennzeichenabnahme

und Führerscheinentzug

spüren auch die

Unbelehrbarsten, es tut weh.

Wir verzeichnen auch weit

weniger Anrainerbeschwerden.

Mit der VHS zur Matura

Im Herbst starten wieder neue

Vorbereitungslehrgänge zur

Berufsreifeprüfung und zur

Studienberechtigungsprüfung bei

den Burgenländischen Volkshochschulen.

Sie sind modular aufgebaut

und finden berufsbegleitend

in Präsenz sowie online-unterstützt

statt. Interessierte können

sich bei einem kostenlosen Beratungsgespräch

über Zugangsvoraussetzungen,

die aktuellen

Lehrgänge, Dauer, Kosten und

Fördermöglichkeiten informieren.

Information und Beratung:

0 26 82/ 61 363, bildungsberatung@

vhs-burgenland.at oder

Online Beratung - Einstieg über

www.vhs-burgenland.at

Di. 14-16 Uhr, Do. 17-19 Uhr

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Damit das so bleibt, werden

wir die Kontrollen auch beibehalten.

Und dabei möchten

wir betonen, dass wir nichts

Verwerfliches daran finden,

eine hohe Affinität zu Autos zu

haben. Die Szene hat definitiv

zwei Gesichter, da es genauso

Mitglieder der Gruppe gibt, die

ihre Fahrzeuge legal umbauen.

Und wenn eine Veränderung

legal durchgeführt wird,

dann sagt keiner was gegen

ein schickes Fahrzeug. Zum

Problem wird es dann, wenn

sich das Auto durch gesetzlich

verbotene Umbauten zum

Verkehrsrisiko entwickelt. Oder

die Lärmbelastung unzumutbar

und das überdimensionierte

Potenzial des KFZ auf

den öffentlichen Straßen mit

überhöhter Geschwindigkeit

benutzt wird“, so Gallop über

die Haltung der Polizei.

Gruppendynamik

mit kleinstem

gemeinsamen Nenner

Perspektivenwechsel. Auf

ihrer Suche nach waschechten

„Roadrunnern“ trifft prima!

eine bunte Gruppe gutgelaunter

junger Menschen, die sich nach

Feierabend mit ihren sichtlich

teuren Autos auf einem

Parkplatz zusammenfindet.

Altersgruppe: 19-29. Berufsstand:

Arbeiter, Angestellte

und Studenten. Der „Schmäh“

rennt und die meisten „Running-Gags“

drehen sich um die

Fahrzeuge. Nach dem ersten

Gespräch wird schnell klar, dass

sich hier Spreu vom Weizen

trennen möchte. Man fühle sich

zwar als Teil des gemeinsamen

Ganzen der Oberwarter Autotuning-Szene,

distanziere sich

aber vehement von kopflosem

und illegalem Verhalten. „In jeder

Branche und Gesellschafts-

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Jetzt die Matura nachholen!

Sie wollen sich persönlich oder beruflich neu orientieren?

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OKTOBER 2020

33


REPORTAGE ROADRUNNER

schicht gibt es unterschiedliche

Charaktere. So gibt es leider

auch in der Autotuning-Szene

ein paar Leute, die auf den Nervenkitzel

angewiesen sind und

die Aufmerksamkeit brauchen“,

bedauert einer der Auto-Fans

das schlechte Benehmen einiger

Szene-Kollegen, die den Groll

der Öffentlichkeit verursacht

haben. „Mit einer gewissen

Reife versteht man schon, dass

man seinen Müll nicht liegen

lässt oder in der Nacht lautstark

durchs Ortsgebiet fährt, wo

Leute schlafen wollen.“

Das Auto ist der einzige gemeinsame

Nenner. Darüber

hinausgehend seien die Leute

grundverschieden. Besonders

die jüngeren Autobesitzer

sollen für den schlechten Ruf

verantwortlich sein. Prinzipiell

seien Autorennen aber glücklicherweise

eine Seltenheit in

der Szene. „Vieles wurde von

den Medien hochgebauscht“,

beklagt ein Gruppenmitglied,

„demnach wurden aber auch

einige Autotuner aus den Nachbarbezirken

wie Hartberg auf

Oberwart aufmerksam, die aus

Neugier herkommen und sich

mit genügend Lärm bemerkbar

machen. Dafür können wir

auch nichts!“

Auch der Verbannung vom eo-

Parkplatz tritt die Gruppe mit

Verständnis gegenüber. „Es ist

einfach eskaliert. Nachdem der

Corona-Lockdown überstanden

war, haben wir uns ziemlich

oft am Parkplatz getroffen.

Und es wurden immer mehr

Leute. Die Kennzeichen waren

von Güssing, Hartberg über

Wiener Neustadt, Wien bis

nach Oberösterreich vertreten,

sicher 80 bis 100 Autos. Ich

hab damals noch zu meinem

Kumpel gesagt: Genieß es, lang

werden wir hier nicht mehr

stehen dürfen, wir sind zu viele.

Dass dann eine junge Fahrerin

Jeder gesparte Cent wird in das Auto investiert

aus Güssing unglücklicherweise

in die Fassade des eo gekracht

ist, war nur das Tüpfelchen auf

dem i“, beschreibt einer der

Fahrer die letzten Tage vor der

abendlichen Sperre des eo-

Parkplatzes.

Kontrolldruck und

Behördenwege

Auch wenn die Fahrzeuge

der Autotuner legal verändert

und gesetzeskonform typisiert

worden sind, müssen sie in der

derzeit herrschenden, breit

Heanznhof! Tradition, die man schmeckt

Gastlichkeit und gute Küche nach alten, überlieferten Rezepten, dafür steht der Heanznhof in

Bernstein. Wer hier einkehrt – ob allein oder im Zuge einer Feier – soll sich wie zu Hause fühlen.

Der Heanznhof steht für Tradition

und darauf ist Familie Frühwirth

besonders stolz. Herzlichkeit in

einem schönen, gemütlichen

Ambiente, Gastlichkeit und gute

Küche nach alten Rezepten – das

macht den Gasthof mitten in

Bernstein direkt an der B50 gelegen

so besonders.

Küchenchefin Ilse verleiht den alten

Rezepten mit viel Feingefühl

einen neuen Touch. Hans Walter

betreut gemeinsam mit seinem

Sohn Matthias den Service rund

um den Gast. Für Feiern bietet

der Gasthof Platz für 120 Gäste.

Außerdem: Caterings aller Art

und Essen auf Rädern Service!

Besondere Termine

Herbstbrunch: 11. Okt.

Wildtage: 24. – 26. Oktober

und 31.Oktober – 1. November

Burgenländisches Gansl:

6. – 11. Nov. (auf Vorbestellung)

Heanznhof Gourmetnacht:

14. November

Wir bitten um

Reservierung

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34 OKTOBER 2020

www.prima-magazin.at


Foto © LEXI

ROADRUNNER

REPORTAGE

Bezirkspolizei-Chef von Oberwart

Oberstleutnant Oskar Gallop

gestreuten Wachsamkeit der

Polizei auch oftmals Kontrollen

über sich ergehen lassen. „Es

erzeugt schon eine gewisse

Paranoia und es ist jedes Mal

eine ungute Situation. Man

hat das Gefühl, dass solange

am Fahrzeug gesucht wird,

bis etwas gefunden wird, das

nicht passt. Selbst wenn alles,

was verändert wurde, in den

Papieren eingetragen ist, heißt

das nicht, dass man keine

Probleme bekommt: Wenn ein

Polizist der Meinung ist, dass

ein Mangel vorliegt, dann muss

man zu einer Landesprüfstelle

vorfahren“, so die Wahrnehmung

eines oft kontrollierten

Autotuners. Und das bedeute

Foto © EM Kamper

vor allem Kosten und auch

Wartezeit, denn meist dürfe

man für diesen Zeitraum bis

zum Vorfahren das Fahrzeug

nicht benutzen.

Und die Typisierung sei in

Österreich, und besonders im

Burgenland, auch mehr ein

Spießroutenlauf als ein einfacher

Behördengang. Besonders

wenn Tuning-Zubehör aus dem

Ausland bestellt wurde, dürfe

man sich auf eine längere Bürokratie

einstellen, da man z.B. für

Teile aus Amerika selber eine

TÜV-Prüfung für ein Gutachten

veranlassen muss und

sich auf eine Kostenlawine von

tausenden Euro einstellen kann.

„Fürs herkömmliche Tieferlegen

mit neuen Felgen benötigt

man auch Kombi-Gutachten

von einem Prüfer, der seinerseits

nochmal das OK von einer

Landesprüfstelle braucht. Auch

das kostet mehrere hundert

Euro. Dazu kommt, dass die

Prüfer sich oftmals uneinig

sind, es gibt da keine einheitliche,

objektive Regelung“,

bemängelt ein ambitionierter

Autotuner. „Da kann es schon

mal passieren, dass man bei der

einen oder anderen Kleinigkeit

aufs Typisieren ‚vergisst‘ “, fügt

er murmelnd hinzu. Und dann

steht man schnell mit einem

Fuß im Illegalen.

Das erste Wort

war „Auto“

Aber warum nimmt man

das alles in Kauf? Die hohen

Kosten für die Anschaffung des

Fahrzeuges, den Umbau, die

Anfeindungen der Bevölkerung,

den Stress der ständig drohenden

Kontrollen und gegebenenfalls

auch die Strafzahlungen?

„Seit ich 12 bin, habe ich auf

mein Traumauto gespart, mir

das Taschengeld und den Lohn

des ersten Jobs aufgehoben und

auf vieles verzichtet. Ich bin

stolz auf mein Auto“, schwärmt

ein Fahrer über seinen Audi A6

mit 300 PS und besonders seltener

Ausführung. Auch Mädels

sind vermehrt in der Autotuning-Szene

vertreten: „Mein

erstes Wort war ‚Auto‘ und für

mich ist es Leidenschaft und

ein ganz besonderes Hobby“,

sagt eine junge Fahrerin über

ihren luxuriösen BMW, dem

sie auch einen Namen gegeben

hat. „Der Perfektionismus, an

dem Auto so lange herumzubauen,

bis es einem am besten

gefällt, vereint die Gruppe“, so

ein besonders technik-affiner

Student aus der Szene. „Wer

wirklich Geld in sein Auto gesteckt

hat, der fährt damit nicht

krampfhaft kopflos durch die

Gegend. Die meisten aus unserer

Gruppe sparen jeden Cent

für das Fahrzeug und verzichten

auf Urlaub, aufs Fortgehen

und andere materielle Dinge.

Das unterscheidet uns von den

Unruhestiftern, die die Szene

in Verruf gebracht haben“, betont

ein Mitglied der Clique.

Was sie sich als Lösungsansatz

vorstellen? „Wir können auch

nur an die Vernunft unserer

Szene-Kollegen appellieren,

dass sie hirnrissiges Verhalten

unterlassen. Ein Strassenrennen

ist nicht cool, sondern

saublöd. Wer das Schnellfahren

wirklich braucht, der findet z.B.

in Greinbach bei Hartberg die

nächste Rennstrecke für offenes

Fahren. Und seitens der Stadt

Oberwart wären wir natürlich

auch dankbar, wenn man uns

Plätze bietet, wo wir uns legal

und ohne jemanden zu stören

treffen können, denn am meisten

geht es uns ums Zusammentreffen

und die gemeinsame

Zeit.“

So macht das Lernen der ganzen Familie Spaß

Jetzt

anmelden!

Verwenden Sie praktische Beispiele

zum Üben: Beim Backen,

Kochen oder beim Einkaufen

eignet sich das Umrechnen von

Maßen und Gewichten sehr gut.

Wörter kann man gut üben, indem

im Haus alle Dinge, die mit

einem bestimmten Buchstaben

beginnen, gesucht und aufgeschrieben

werden. Lassen Sie Ihr

Kind etwas beobachten, das es

dann in einem kurzten Text beschreiben

soll. Auch Witze eignen

sich gut dafür. Ältere Kinder

und Jugendliche profitieren vom

Austausch mit anderen, es gibt

inzwischen tolle Apps mit denen

man sein Wissen testen kann.

Mehr Tipps live oder online gibt

es bei der Schülerhilfe.

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Hartberg • Wiesengasse 1 • www.schuelerhilfe.at/hartberg

Oberwart Hartberg • • Schlainingerstraße Wiesengasse 1 • Tel. 03332-64864 4 • www.schuelerhilfe.at/oberwart

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Jetzt aufholen und

Wissenslücken festigen! schließen

Mit Selbstbewusstsein

ins neue Schuljahr!

OKTOBER 2020

35


Fotos © Rapunze

Street Art

Kunst, die jeder sieht

Es gibt viele Sprichwörter über Kunst, doch keine einprägsame Formel, was Kunst überhaupt ist.

Sie kann anschaulich, brutal direkt, laut schreiend oder dezent, abstrakt, intellektuell sein. Auch

wenn Kunst um ihrer selbst willen entstehen kann, so wird sie erst durch einen Betrachter, ein

Außen erkannt und definiert. Doch wer ist dieses „außerhalb der Kunst“? Olga Seus

Im Fall von Street Art kann

das jeder sein. Street Art ist

nämlich definiert als Kunst im

öffentlichen Raum, einsehbar

für jeden Vorbeikommenden.

Damit ist Street Art per se

aufdringlich, macht jeden, der

zufällig vorbeikommt, zum

Betrachter, ob er will oder nicht.

Ist meistens so groß, dass sie

auffällt, will gesehen werden.

Oft steht dabei die Kunst für

den Künstler ein, wie etwa

beim berühmtesten Vertreter

der Street Art, dem Londoner

Künstler „Banksy“, dessen

wahre Identität nicht bekannt

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36 OKTOBER 2020

ist. Doch fast die ganze Welt

kennt seine Figuren, Kinder mit

Luftballons oder Ratten, zuletzt

ein Seerettungsschiff, unverkennbar

mit den Botschaften

des Künstlers versehen.

Kunst, die verändert

So laut und direkt wie Banksy

ist die Wiener Street Art

Künstlerin „Rapunze“ nicht. Sie

arbeitet auch nicht im Geheimen:

Als sie Ende August im

Hartberger Hatric nicht nur

mit ausdrücklicher Genehmigung,

sondern mit Auftrag und

gegen Entgelt die Wand beim

Steirische

Schmankerl

aus Großmutters Kochbuch

Jeden Sonntag

im Oktober

Essen so viel jeder mag!

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Zentralplatz bemalte, konnte jeder

zusehen. Wer jetzt aber mit

einem Tiger oder einem Drachen

gerechnet hätte oder auch

mit einem Austronauten, dem

Markenzeichen ihres Mannes

Rob Perez bzw. Deadbeat Hero,

wie sein Künstlername lautet,

der sein Befremden als Amerikaner

inmitten von Österreichern

ausdrücken soll, der

irrt. Die Kunst von Rapunze

ist still, unaufdringlich, es geht,

„nicht ums Stören, sondern

um ein dezentes Auffallen“,

sagt sie. Doch auch ihre Kunst

verändert die Wand, ist, wie ihr

Künstlername, der sich von der

Punze, einem Prägestempel ableitet

und nur als Wortspiel mit

der Märchenfigur die Vorsilbe

„ra“ angehängt hat, einprägend

und hinterläßt einen bleibenden

Eindruck. Man muss sich

nur darauf einlassen. „Mich

fasziniert das Spiel mit Flächen

und geometrischen Formen.

Wie ein Muster durch 3D-Effekte

Tiefe gewinnt und wie es

von einem Entwurf durch das

Auftragen an die Wand richtig

lebendig wird.“ Die Muster, die

sie mal auf Auftrag, mal „auch

so in der Freizeit zum Spaß“ je

nach Wand und Größe sprayt

oder aufmalt, sind alle der

jeweiligen Umgebung geschuldet.

Sie nehmen Farben oder

Formen auf oder orientieren

sich auch mal an einem Geruch,

verarbeiten und verfremden das

Umfeld.

Hartberger Hatric:

Architektur wird selbst

zur Kunst

Wer sich das Hartberger Kunstwerk

genau ansieht, wird erkennen,

dass die Dreiecksform

inspiriert ist von der Musterung

der Dachbefestigung und diese

aufnimmt. Im künstlerischen

Spiel wird die zunächst als

flache Dachtragekonstruktion

angelegte Holzstruktur in eine

bunte Wandstruktur verfremdet,

die zwar flach aufgetragen

ist, die aber durch 3D-Effekte

plastisch aus der Wand hervorzutreten

scheint und somit das

unerreichbare Dachmuster zum

Betrachter hinunterzieht. Die

Dreiecksform, eigentlich der

Statik geschuldet, bekommt

www.prima-magazin.at


Fotos © Olga Seus

Die Street Art Künstlerin „Rapunze“ mit ihrem Werk für das Hartberger Hatric. Foto Mitte: Das Wiener Künstlerehepaar Elisabeth und Rob Perez.

Foto rechts: Rob „Deadbeat Hero“ bei der Arbeit an seiner Figur des „Austrionauten“, die in vielen seiner Kunstwerke vorkommt

damit einen Selbstzweck. Die

Architektur des Hauses wird

selbst zur Kunst bzw. zu einem

Teil eines Kunstwerkes.

Was macht Kunst aus?

Womit sich eine Besonderheit

der Street Art von selbst erklärt:

„Ich finde es genial, wie ein

Künstler wie Banksy es immer

wieder aufs Neue schafft, seine

Message mit der Umgebung

zu verbinden“, so Rapunze

zum großen Namen der Szene.

Doch wovon der Mensch hinter

dem Pseudonym lebt, ist, wie

bei vielen Street Art Künstlern,

nicht klar. Rapunze und ihr

Mann arbeiten hingegen gerne

auf Auftrag. Für sie ist Kunst

gegen Bezahlung kein Widerspruch.

„Ich freue mich doch,

wenn jemandem das, was ich

mache, so gut gefällt, dass er

dafür bezahlt und meine Kunst

dadurch an Orte kommt, wo

sie von vielen gesehen wird“,

so Elisabeth, wie der private

Name lautet, ganz pragmatisch.

Zwar können beide inzwischen

von ihrer Kunst leben, haben

eine eigene Galerie namens

„Soon“ in Wien, doch zusätzlich,

da es sich „so ergeben hat“

geben sie auch Workshops mit

Kindern und Erwachsenen bzw.

unterrichten an Schulen und

Berufsschulen. Ist Kunst denn

erlernbar und vermittelbar?

Rob ergreift dazu sofort das

Wort. Kunst meint, „sich selbst

auszudrücken“, ist er sich sicher,

dazu gehört noch „passion“ also

Leidenschaft wie Elisabeth

den gebürtigen Amerikaner

sofort übersetzt. „Und natürlich

auch Technik“, wie sie selbst

schmunzelnd ergänzt.

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OKTOBER 2020

37


Foto © Nico Mühl

Foto © Nico Mühl

Start der diesjährigen BookCrossing-Aktion der VHS in Oberwart

Bücher gehen auf Reisen

Im Zuge der BookCrossing-Aktion wollen die Burgenländischen

Volkshochschulen wieder vermehrt zum Lesen anregen.

„Schau vorbei und pflück dir ein Buch!“

Unter diesem Motto werden auch heuer

wieder Bücher von den Burgenländischen

Volkshochschulen (VHS) mit einer

Identifikationsnummer versehen und an

öffentlichen Orten platziert, damit sie dort

jemand mitnehmen und lesen kann. Danach

sollte man sie wieder an einem Ort

liegenlassen, wo sie wieder von jemandem

mitgenommen und gelesen werden können

– in einem Lokal, in der Bahn usw.

Unter www.bookcrossers.at kann jeder einen

Eintrag machen und nachverfolgen, wo sich

ein Buch gerade befindet.

Lesen ist Basiskompetenz. Etwa eine

Million erwachsene Österreicherinnen und

Österreicher verfügen in den Bereichen

Lesen und Schreiben nur über mangelhafte

Kenntnisse, die nicht ausreichen, um den

Anforderungen unserer Gesellschaft zu

entsprechen. Mit der BookCrossing-Aktion

wollen die VHS Menschen, die Probleme

beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben,

ermutigen, etwas dagegen zu tun.

Hans-Peter Hadek folgt Dr. Ilse Frühwirth als Vize

Neuer Vizebürgermeister

in Oberwart

Hans-Peter Hadek ist neuer Vizebürgermeister

von Oberwart und folgt damit Ilse

Frühwirth. Diese bleibt Stadträtin. Ihre

Entscheidung habe sie aus rein beruflichen

Gründen getroffen – als Allgemeinmedizinerin

sei sie zeitlich sehr ausgelastet.

Hadek versprach, ein Vizebürgermeister

für alle Fraktionen zu sein, dem die Zusammenarbeit

für die Stadt wichtiger

sei als eine Parteifarbe. Das ist nicht der

einzige Wechsel in der ÖVP Oberwart:

Helmut Gabriel legt sein Mandat nach 38

Jahren zurück. Ihm folgt Marion Friedl als

Gemeinderätin. Ersatzgemeinderat ist nun

Johann Benkö.

ReUse-Shops:

Retro, Vintage & Oldie but Goldie

Neulich war ich wieder in einem

dieser ReUse-Shops – gibt’s eh im

ganzen Burgenland. Ich sage euch,

das ist eine wahre Fundgrube für

Second-Hand-Freaks. Coole Sachen

zum unschlagbaren Preis – von

Kleidung über Technik bis zu Original

LPs. Wo gibt’s denn

das sonst noch?

HITS

80 ‘ s

Und alle Sachen

sind tip-top und

in einem super

Zustand. Ich finde

die ReUse-Shops

echt stark und die Idee

very nachhaltig.

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38 OKTOBER 2020

www.prima-magazin.at


OBERSCHÜTZEN

INSTITUT

„Die Geschichte vom Soldaten“

und „Geschichte „Klang-Bilder“ vom Soldaten“

Höhepunkte

und

im

„Klang-Bilder

Konzertherbst 2020 des Instituts Oberschützen

Das Institut Oberschützen der Publikum aus nah und fern

Kunstuniversität Graz nimmt im dazu ein, unsere Veranstaltungen

zu besuchen, von denen

Herbst 2020 seine öffentliche

Konzerttätigkeit wieder auf. wir zwei Höhepunkte besonders

Wir laden

Das Institut

unser geschätztes

Oberschützen der Publikum

herausstellen

aus nah

wollen.

und fern

Kunstuniversität Graz nimmt im dazu ein, unsere Veranstaltungen

zu besuchen, von denen

Herbst 2020 seine öffentliche

Konzerttätigkeit wieder auf. wir zwei Höhepunkte besonders

herausstellen Wir laden unser geschätztes

wollen.

Allen Vorgaben entsprechende

Sicherheitskonzepte sollen allen

Besucherinnen und Besuchern

Höhepunkte im Konzertherbst 2020 des Instituts Oberschützen

einen ungetrübten Genuss der

Veranstaltungen

Allen Vorgaben entsprechende

ermöglichen.

Sicherheitskonzepte sollen allen

Besucherinnen und Besuchern

„Die Geschichte vom Soldaten“: Mittwoch 21. Oktober einen um ungetrübten 19.30 Uhr Genuss im der

MUMUTH in Graz, Donnerstag, 22. Oktober um 19.30 Veranstaltungen im REDUCE ermöglichen. Kultursaal

in Bad Tatzmannsdorf, Freitag, 23. Oktober um 20.00 Uhr im Gläsernen

Saal „Die Geschichte des Wiener vom Musikvereins. Soldaten“: Donnerstag, 22.Oktober 2020,

um 19.30 Uhr im REDUCE Konzertsaal in Bad Tatzmannsdorf.

Klassikers der Geschichte vom

Das KammerEnsembleOberschützen

(Gründung 2015 durch

renommierten Stardirigenten

Dennis Russel Davies geleitet und Soldaten als Musiktheater nach

David Seidel) Das KammerEnsembleOberschützen

Projekt (KEOS) gleich mit mit Dennis zwei Maren Klassikers Galler zusammen, im Repertoire die nach in und der Grazer, Igor Strawinsky. Burgenländischen

tritt bei seinem arbeitet um mit einer der Schauspielerin

Neufassung eines C.F. Kerstin Ramuz Galler und nach Igor C.F. Strawinsky Ramuz

aktuellen

Premieren

Russel

in Erscheinung:

Davies und Maren

Es

Galler

gemeinsam

Bad Tatzmannsdorf

mit Kerstin

kommt.

Galler als und

Maren

Wiener

Galler

Erstaufführung

verkörpert hier

Dennis Russel Davies

zu Gast in Bad Tatzmannsdorf. Es konnte der international gleich mehrere Rollen in einer

wird erstmalig vom international Regisseurin ihre Neufassung des präsentiert.

Dennis Russel Davies

Das KammerEnsembleOberschützen,

das 2015 von David Russel Davies, welcher mehrfach theater.

Soldaten: Die Geschichte Do, 22. vom Okt.

renommierte Stardirigent Dennis Person in ihrem eigenen Musik-

Die Geschichte vom

Seidel gegründet wurde, feiert Positionen als Chefdirigent in Erleben Sie einen besonderen 2020, Soldaten 19.30 Uhr, REDUCE

„Klang-Bilder“: bei seinem aktuellen Das Projekt Konzert

Österreich

des Universitätsorchesters

innehatte, als künstlerischer

Leiter eines am besonderen Sonntag, Erstaufführung 15. November dieses Stücks dorf, REDUCE Karten: Konzertsaal Gästeinfo Bad Bad

Abend Oberschützen

mit der burgenländischen Kultursaal Do, 22. Okt. Bad 2020, Tatzmanns-

19.30 Uhr

unter gleich Leitung mehrfach von Premiere: Martin Zum Kerschbaum,

ersten Mal wird es von einem Di-

| 03353/7015

um 17 rigenten

Uhr

Musik

geleitet

im Kulturund

zum ersten

und Universitätszentrum

braucht

Projekts gewonnen werden: Die am Donnerstag, den 22. Oktober Tatzmannsdorf

Geschichte vom Soldaten. Jedoch

Oberschützen

2020, um 19.30 Uhr

und

im REDUCE

am

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Montag, Mal wirkt 16. eine November Schauspielerin bei um nicht 19.30 in der Uhr bekannten im MUMUTH Fassung, Konzertsaal in Graz. in Bad Tatzmannsdorf.

Gemeinschaft

den Auftritten mit, die wieder- sondern in der von Maren und

VVK: € 12,--, AK € 14,--

Klang-Bilder: So, 15. Nov. 2020, 17 Uhr, Jenö Takacs-Saal Kultur-

unter und Universitätszentrum Leitung von Martin Oberschützen Kerschbaum und am Mo, steht 16. Nov.

Das Konzert des Universitätsorchesters Oberschützen

2020, 19.30 Uhr im Mumuth in Graz

am Konzerte Sonntag, Konzerte finden 15. finden November wieder wieder ab 2020, ab Herbst Herbst um statt. 17 statt. Uhr im Kultur- und Universitätszentrum Oberschützen und

Karten: VVK € 16,--, AK € 18,--, Institut Oberschützen der Kunstuniversität

in Graz unter | 7432 Oberschützen dem Motto Hauptplatz „Klang-Bilder“.

8 | Petra Unger:

am Montag, 16. November 2020, 19.30 Uhr im Mumuth

Das Institut Das Institut Oberschützen Oberschützen der der Die Kulturvereinigung Die Kulturvereinigung Oberschützeschützen

wird hierzu

Ober-

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Kompositionen Kunstuniversität Kunstuniversität

von Respighi, Graz Graz musste musste

kontrastieren

wird ab 24. ab

mit August 24.

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August

Reger aufgrund aufgrund

und Mussorgsky/Ravel der Corona-Pandemie

der Corona-Pandemie

versprechen

in den in

kräftigen 2020 2020 mit Klängen. den mit Montagskonzerten

den Montagskonzerten Klang-Bilder: So, 15. Nov. 2020, 17 Uhr, Jenö Takacs-Saal Kultur-

und Universitätszentrum Oberschützen und am Mo, 16. Nov.

Das Konzert

in letzten den letzten

ihrer von Monaten Monaten

der Malerei den den

schließt den Konzertbetrieb den Konzertbetrieb

mit Modest mit Mussorgskys neuem mit neuem

aus

Lehr- Lehr-

Renaissance,

und und Forschungsbetrieb Forschungsbetrieb

Romantik

auf auf

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Bildern

und

seines

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Freundes

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Kunst-

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Viktor Hartmann komponierten

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Sonntag, für Sonntag, den 15. den 15.

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März März abgesagt abgesagt werden. werden. Gegenwärtiwärtig

zeichnet zeichnet sich sich aber aber ab, ab, Wir freuen Wir freuen uns, uns, wenn wenn wir unsere wir unsere

Gegen-

November November 2020 2020 geplant. geplant.

Reger und des italienischen Mussorgsky/Ravel Komponisten versprechen

Ottorino ihrer Respighi von der schillern Malerei

Or-Im „Trittico Alle Studierenden, botticelliano“ Lehrenden (1927)

Panorama illustrativer Klänge. Viktor Hartmann komponierten

dass dass ab Herbst ab Herbst 2020 2020 die Konzerte die Konzerte Leidenschaft Leidenschaft für Musik für Musik wieder wieder und „Bilder einer Ausstellung“, die

aus Renaissance, chesterfarben unter unter Einhaltung Romantik Einhaltung sanften von Vorsichtsmaßnahmemaßnahmen

Max Regers inspirierten wieder Vier wieder aufgenom-

Tondich-

aufgenom-

Ottorino des Studierende Instituts Respighi Studierende Oberschützen und schillern und Lehrende Lehrende die freuen

Or-ladehafte

Instrumentierung von 1922

von Pastellfarben,

Vorsichts-

des italienischen Mitarbeiterinnen mit Ihnen mit Ihnen teilen Komponisten

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und Symbolismus

Tonsprache tungen men des men nach werden frühen werden Arnold können. 20. können. Böcklin (1913) chesterfarben sich Sie auf hierzu Sie Ihren hierzu in herzlich sanften Besuch! herzlich ein! Pastell- ein! Weltruhm gewannen.

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Foto © Barbara Luisi

Foto © zVg

Foto © zVg

Maren Galler

OKTOBER 2020

Foto © privat

Maren Galler

Foto © privat

Foto © Andreas H. Bitesnich

Foto © Andreas H. Bitesnich

39


Foto © LEXI

Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

Im Rhythmus

der Weiblichkeit

Foto shutterstock © Andrii Yalanskyi

Foto © shutterstock_JR Jfin

Er ist schön, sinnlich und er kann Leben schaffen – der weibliche Körper. Der monatliche Zyklus ist

dabei ein Wunderwerk. Und dennoch ist die Menstruation schamhaft besetzt. Dabei ist sie der Beweis,

dass Frauen in einer ganz besonderen Weise in den Rhythmus der Natur eingebunden sind.

Stolz zu sein auf die Weiblichkeit

und den Körper

beginnt schon in der Kindheit.

Frauen wurden über alle Generationen

jedoch dazu erzogen,

dass es tabu ist, ihre Vulva und

ihre Vagina zu erforschen.

Noch schlimmer ist es mit dem

Menstruationszyklus. Obwohl

die Menstruation jedes weibliche

Wesen Monat für Monat

viele Jahrzehnte lang begleitet,

ist dieses Thema vollkommen

schamhaft besetzt. Dabei ist sie

für viele Frauen sehr belastend,

da sehr oft auch schmerzhafte

Symptome einhergehen. Aber

Frauen sind es gewohnt, still

vor sich hinzuleiden.

Anita hatte während ihrer Tage

stets körperliche schmerzhafte

Symptome. Sie wurde dazu

erzogen, dass man als Frau immer

funktionieren muss. Den

Körper während der Menses zu

schonen, kam ihr gar nicht in

den Sinn. Jahrelang quälte sie

sich damit. Dann kam für sie

die rettende Lösung: Nehmen

wir die Gebärmutter einfach

raus! Aber leider erfüllte sich

die Prognose nicht. Anita kam

in den vorzeitigen künstlichen

Wechsel. Die Symptome

hatten sich verschoben. Sie

hatte zwar keine Menstruation

mehr, hatte aber nun mit

beschwerlicheren Symptomen

zu tun. Auch Lustlosigkeit

stellte sich ein. Sie bereute

den Eingriff und war mindestens

so verzweifelt wie vorher.

In der Sexualtherapie haben

wir einen guten Zugang zum

eigenen Körper geschaffen –

unterstützt mit verschieden

Interventionen – achtsam und

respektvoll.

Jedes Geschlechtsorgan hat

seinen Platz und ist wichtig im

Körper. Dem sollten wir auch

endlich mehr Wertschätzung

entgegenbringen.

Ruhe und Rückzug

Die sexuelle Entwicklung einer

Frau lässt sich in drei große

Etappen einteilen: die Kindheit,

die fruchtbare Etappe

und die Zeit der Reife.

Frauen verbringen ungefähr

dreißig Jahre im Menstruationszyklus.

Viele fühlen sich

vor und während der Menstruation

schlecht und ,,unwohl“ .

Im Grunde führen die meisten

einen Kampf dagegen und

verwehren sich das Bedürfnis

nach Rückzug. Oftmals,

meistens vom eigenen Umfeld,

ist die Reaktion während dieser

Zeit keine gute. Und viele

Frauen unterlassen es daher,

sich mitzuteilen, wie sie sich

fühlen und was sie brauchen

würden – nämlich dem Körper

die Ruhe und die Achtsamkeit

zu geben, die er in diesen Tagen

benötigt.

Positiver Zugang

Vielen jungen Mädchen wird

die erste Regelblutung – die

Menarche – auch als sehr

schmerzvoll in Aussicht gestellt

und sie erleben den Moment

dann in voller Ängstlichkeit. Es

fehlt ihnen das Wissen darüber.

Sophie war 12 bei der ersten

Blutung. Sie dachte, sie müsse

jetzt sterben. Zusätzlich war die

Scham sehr groß, sich mitzuteilen.

Doch die Angst siegte und

sie vertraute sich der Mutter

an. Diese gab ihr eine Binde

und meinte: „So, jetzt bist du

auch gestraft. Das kriegst du

jetzt jeden Monat und pass auf,

dass du nicht schwanger wirst.“

Aus. Keine weitere Information.

Ja, Sie lesen richtig. Sophie ist

heute 25 und ihre sexuelle Entwicklung

ging so ähnlich weiter.

In die Therapie kam sie, weil

sie keinen Geschlechtsverkehr

vollziehen konnte. Die Angst

vor Schwangerschaft hat sich

gut implementiert.

Viele Mädchen erhalten noch

immer keine angemessene

Information und Erziehung,

was auch daran liegt, dass viele

Mütter eine schlechte Beziehung

zu ihrem eigenen Ge-

schlecht und ihrer eigenen Regel

haben. In Folge fehlt auch

ihren Töchtern das Wissen,

das ihnen ermöglichen würde,

dieselben weiblichen Prozesse

später einmal positiv zu erleben.

Ein Mädchen, dessen Familie

den Menstruationszyklus versteht,

die Befindlichkeiten und

Bedürfnisse einer Frau in dieser

Phase respektiert, wird auf ihre

Menarche positiv reagieren.

Vorstellungen und Wissen

prägen unsere Handlungen und

unsere Wahrnehmung. Eine

positive, wertschätzende Einstellung

und auch Wissen über

die Funktionalität des eigenen

Körpers und der weiblichen

Organe gehören zur sexuellen

Entwicklung, um in weiterer

Folge eine lust- und genussvolle

Sexualität zu leben. Wer seine

eigenen Bedürfnisse kennt, achtet

und respektiert, wird auch

von anderen respektiert werden.

Beobachten Sie Ihren Zyklus

in jeder Phase und achten Sie

darauf, wie Sie sich fühlen und

welche Bedürfnisse sich melden.

Akzeptieren Sie Grenzen, die

Ihnen Ihr Körper aufzeigt und

gönnen Sie ihm die Ruhe oder

was auch immer er braucht in

dieser besonderen Zeit. Aber

vor allem: Seien Sie sich Ihrer

Einzigartigkeit als Frau bewusst

und seien Sie stolz darauf.

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40 OKTOBER 2020

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PETRA KLEMENT

PALMERS & MODE

Neue Kollektion

bei Petra Klement

umweltfreundlich und nachhaltig

Mit neuen Marken startet Petra Klement in die Herbst-/Wintersaison.

Nachhaltige Materialien für eine lange Premiumqualität sind die Handschrift

des Palmers- und Modegeschäfts in der Hartberger Fußgängerzone.

„FAIR geht vor“, lautet hier das Motto.

So ist etwa das Label ECOALF eine Marke, die für die neue umweltfreundliche

Mode bei Petra Klement steht. „Diese Modeserie ist erst

rund zehn Jahre alt und zeigt, dass mit recycelten Materialien eine top

Qualität und modernes Design entstehen“, erklärt die Modehausinhaberin.

Und das Beste für Petra Klement: „Es ist ein wichtiger Start in

eine nachhaltige Zukunft und diese wunderbare Mode kann ich meinen

Kundinnen stolz und vor allem mit einem guten Gewissen anbieten.“

Nachhaltige Mode aus dem Hartberger Palmers- und Modehaus Petra Klement

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OKTOBER 2020

41


Gesunder

Genuss

Grüner Smoothie

– vegan, glutenfrei, vitamin-, mineralstoff- und

ballaststoffreich

Fotos © Karin Weingrill

Zutaten für 2 Portionen

• 1 Handvoll Mangoldblätter

• 1 Handvoll Petersiliengrün

• 1 Handvoll Karottengrün

• 1 Banane

• 2 Pfirsiche

• ½ Apfel

• Saft einer ½ Zitrone oder

Limette

• Frischer Ingwer nach Geschmack

• 1 EL Leinsamen

• 1 TL Leinöl

• 100 ml Wasser bzw. nach Bedarf

Dieser Smoothie schmeckt

auch mit Spinat oder Vogerlsalat

sehr lecker!

Foto © Milisits

Karin Weingrill MA

Expertin für vegane Ernährung, www.enjoi.at

Zubereitung

• Mangold, Petersilie und

Karottengrün waschen, Obst

schälen bzw. waschen.

• Zuerst das Blattgrün mit

dem Wasser im Mixer gut

mixen und im Anschluss alle

weiteren Zutaten zugeben

und fein pürieren.

• Frisch servieren. ENJOI it!

Was alles im

Grünen Smoothie

steckt lesen Sie unter

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Rubrik: So geht vegan

Ergotherapie - weit mehr als Beschäftigung

Das APT Hartberg – Ihr Anbieter für Ergotherapie mit Kassenleistung

(bei Bewilligung Ihrer Kasse).

Die Ergotherapie ist eine sehr junge Berufsgruppe.

Erst nach dem 2. Weltkrieg kam der

damals noch Beschäftigungs- und Arbeitstherapie

genannte Beruf im deutschsprachigen

Raum zum Einsatz. Seither ist viel

passiert, die Ergotherapie hat sich zu weit

mehr als einer „Beschäftigungstherapie“ entwickelt

und findet sehr vielfältigen Einsatz.

In der Therapie kommen je nach individuellem

Ziel sowohl die optimale Ausübung der

Aktivitäten des täglichen Lebens (ADLs) als

auch Maßnahmen zur Erweiterung der Gelenksbeweglichkeit,

zur Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit,

der kognitiven Funktionen,

der feinmotorischen Fertigkeiten sowie

der Muskelkräftigung u.v.m. zur Anwendung.

ErgotherapeutInnen arbeiten hierbei nach

höchsten Qualitätsansprüchen und neuesten

medizinischen Erkenntnissen.

In Ihrem Gesundheitszentrum APT Hartberg

versorgen ErgotherapeutInnen Menschen

jeden Alters der Fachbereiche Neurologie

(nach Schlaganfall, Morbus Parkinson,

Multiple Sklerose etc.), Orthopädie (nach

Knochenbrüchen an Armen und Händen,

rheumatische Erkrankungen (z.B. Arthrose/

Rhizarthrose), Sehnenverletzung, Karpaltunnelsyndrom

etc.), Pädiatrie (Kinderheilkunde:

Umschriebene Entwicklungsstörung,

ADHS, Störung der Grob-, Fein- oder Graphomotorik

sowie der Wahrnehmungsverarbeitung

etc.).

Seit 2014 ist das APT Hartberg berechtigt,

Ergotherapie nach Einholung der Bewilligung

durch den jeweiligen Sozialversicherungsträger

als Kassenleistung anzubieten. Die

Bewilligungen werden von unseren MitarbeiterInnen

eingeholt, dadurch entsteht kein

Mehraufwand für unsere PatientInnen.

Foto © zVg

APT Physikalische Therapie Hartberg GmbH

Ferdinand-Leihs-Straße 57 • 8230 Hartberg

Tel. 03332-61166, Fax -20

E-mail: hartberg@apt-gruppe.at

www.physio-hartberg.at

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42 OKTOBER 2020

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Das REDUCE GESUNDHEITSRESORT BAD TATZMANNSDORF ist

ein Ort der Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit

und des Wohlbefindens. Zur Erweiterung unseres Teams

stellen wir ein:

RESTAURANTLEITER/IN

40 STUNDEN/WOCHE (ab EUR 2.060,00*)

SERVICEMITARBEITER/IN

40 STUNDEN/WOCHE (ab EUR 1.705,00*)

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40 STUNDEN/WOCHE (ab EUR 1.705,00*)

Details zu den offenen Stellen auf:

WWW.REDUCE.AT/JOBS

*)Brutto pro Monat. Die Entlohnung richtet sich nach dem jeweils geltenden

Kollektivvertrag. Bereitschaft zur Überzahlung je nach Qualifikation

und Berufserfahrung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir

uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung an:

REDUCE GESUNDHEITSRESORT BAD TATZMANNSDORF

Am Kurplatz 2, 7431 Bad Tatzmannsdorf | z.H. Birgit Kollmann-Bieler, MA | bewerbung@reduce.at

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118

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g/km

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Credit

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Berechnungsbeispiel in

Verbindung

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am dem Credit Abschluss

Modell Abschluss Bonus des

Puma des und Vorteilssets

Cool Vorteilssets Versicherungsbonus) (Haftpflicht-,

& Connect (Haftpflicht-, inkl. Vollkasko-,

5-Türer 1,0 l EcoBoost Vollkasko-, USt, NoVA Insassenunfall-

95 PS: Insassenunfall- und 5 Jahre Garantie und/

Barzahlungs-undpreis

oder

oder (beginnend Rechtschutzversicherung) Rechtschutzversicherung) 16.990,–, mit Leasingentgeltvorauszahlung Auslieferungsdatum, der

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Ford

Ford beschränkt Auto

Auto €

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(Versicherer:

(Versicherer: km), 36 Monate, gültig Garanta

Garanta bis 10.000 auf Widerruf Versicherungs-AG

Versicherungs-AG Kilometer/Jahr, bei Ford Restwert Credit Österreich).

Österreich). Leasing € 10.500,–,

Berechnungsbeispiel

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am € 68,78, Abschluss Modell

Modell Sollzinssatz

Puma

Puma des Cool Vorteilssets Cool 2,75

& Connect

Connect %, Effektivzinssatz (Haftpflicht-, 5-Türer

5-Türer

1,0

1,0 Vollkasko-, 3,53

l EcoBoost

EcoBoost %, Bearbeitungsgebühr

Insassenunfall- 95

95

PS:

PS:

Barzahlungspreis

oder preis 156,–,

Barzahlungs-

und/

€ Rechtschutzversicherung) 16.990,–,

16.990,–, gesetz. Vertragsgebühr

Leasingentgeltvorauszahlung

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5.097,–, Gesamtbetrag

Laufzeit

Laufzeit (Versicherer: 36

36 €

Monate,

Monate, 18.148,85, Garanta 10.000

10.000 Gesamtkosten Versicherungs-AG Kilometer/Jahr,

Kilometer/Jahr, € 1.158,85.

Restwert

Restwert Österreich). Die Abwicklung

€ 10.500,–,

10.500,–, Berechnungsbeispiel monatliche

monatliche der Finanzierung

Rate

Rate am € Modell erfolgt

68,78,

68,78, Puma über

Sollzinssatz

Sollzinssatz Ford Cool Credit, & 2,75

2,75 Connect ein

%,

%,

Effektivzinssatz

Effektivzinssatz Angebot 5-Türer der 1,0 l Santander EcoBoost 3,53

3,53

%,

%,

Bearbeitungsgebühr

Bearbeitungsgebühr

95 Consumer PS: Barzahlungspreis

Bankübliche 156,–,

Bank.


156,–, € 16.990,–, gesetz.

gesetz. Bonitätskriterien

Vertragsgebühr

Vertragsgebühr Leasingentgeltvorauszahlung vorausgesetzt.

€ 75,73,

75,73,

zu

zu

zahlender

zahlender Freibleibendes, € 5.097,–, Gesamtbetrag

Gesamtbetrag Laufzeit unverbindliches 36 Monate, € 18.148,85,

18.148,85, 10.000 Angebot,

Gesamtkosten

Gesamtkosten Kilometer/Jahr, gültig bis auf

€ 1.158,85.

1.158,85. Widerruf, Restwert Die

Die € vorbehaltlich

Abwicklung 10.500,–, Abwicklung monatliche Änderungen,

der Finanzierung

Finanzierung Rate Irrtümer € 68,78, erfolgt

erfolgt und Sollzinssatz über

über Druckfehler.

Ford

Ford 2,75 Credit,

Credit, %, ein Effektivzinssatz ein

Angebot

Angebot

der

der 3,53 Santander

Santander %, Bearbeitungsgebühr

Consumer

Consumer

Bank.

Bank.

Bankübliche € Bankübliche 156,–, gesetz. Bonitätskriterien

Bonitätskriterien Vertragsgebühr vorausgesetzt.

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Freibleibendes, Gesamtbetrag unverbindliches

unverbindliches € 18.148,85, Angebot,

Angebot, Gesamtkosten gültig

gültig

bis

bis € auf

auf 1.158,85. Widerruf,

Widerruf, Die Abwicklung vorbehaltlich

vorbehaltlich der Änderungen,

Änderungen, Finanzierung Irrtümer

Irrtümer erfolgt und

und über Druckfehler.

Druckfehler.

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Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt. Freibleibendes, unverbindliches Angebot, gültig bis auf Widerruf, vorbehaltlich Änderungen, Irrtümer und Druckfehler.

OKTOBER 2020 43


Agentur für

nachhaltigen Markenaufbau.

Markenaufbau

Ein einheitliches Erscheinungsbild ist

essentiell für den Wiedererkennungswert

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Design können wir auf über 25 Jahre

Erfahrung zurückgreifen. Diese setzen wir

heute vor allem für Klein- und Mittelbetriebe

in unterschiedlichsten Branchen ein.

Interne Gestaltungsrichtlinien halten uns

bei der Markenpflege über Jahre hinweg

kontinuierlich auf Schiene. So entwickeln

wir moderne Erscheinungsbilder, die langfristig

einsetzbar sind, ohne kurzlebigen

Trends zu folgen.

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Von der Mini-Seite bis zum umfangreichen

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