Südtirols Top 100 2021

VerlagMediaRadius

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MAGAZIN

FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Nr. 4

Oktober 2021

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4 Nr. 4/2021

AKTUELL

Editorial

„Eine bis dato nicht vorstellbare Zeit

liegt hinter uns – und eine Zukunft mit

Covid-19 liegt bis auf Weiteres vor uns.

Die Globalisierung stand bis vor Kurzem

noch für wirtschaftlichen Erfolg,

aber Corona hat uns schlagartig die

Schattenseiten vor Augen geführt ...“,

soweit mein Editorial vor einem Jahr an

dieser Stelle.

Sicher, es wurden auch noch im Herbst/

Winter 2020/21 von unseren Politikern

zum Teil haarsträubende Fehler gemacht

– entgegen besseren Wissens über das

man zu dieser Zeit bereits verfügte!

Einige Beispiele gefällig? Die überfüllten

Schulbusse: Warum waren nicht hinter

jedem SAD-Bus weitere private Busse,

wo sie doch zu Hunderten ungenutzt in

den Garagen standen. Warum wurden

die Straßen zur Seiser Alm, zur Pätzwiese

oder andere Erholungsgebiete nicht

für die Einheimischen frei gegeben?

Warum durften die vielen Berghütten

und Gasthäuser nicht ihre Terrassen

öffnen? – Und, und, und. Ein Beispiel

aus meiner Heimat-gemeinde Eppan –

gültig für alle Südtiroler Gemeinden:

Zeitungsgeschäfte, Eisenhändler, Apotheken,

Haushaltsgeschäfte, Bäckereien,

Metzger, Reformhaus, Reifenhändler,

Gemüsehändler, Optiker, Blumengeschäfte,

Friseure, Sportgeschäfte, alle

durften öffnen – nur nicht die Kosmetiksalons,

Mode- und Schuhgeschäfte.

Ja, wir verfügen heute über einen ganz

anderen Wissensstand, was die Coronapandemie

betrifft. Es werden nicht

wegen jedem Einzelfall Schulen, Hotels

oder ganze Betriebe geschlossen. Aber

es stellt sich die Frage, warum wir unser

Wissen nicht konsequenter einsetzen,

bzw. logische Schlussfolgerungen aus den

Erkenntnissen des vergangenen Jahres

nicht besser umsetzen.

Warum ist in Südtirol noch immer

etwa ein Drittel der Bevölkerung nicht

geimpft? Es kann doch nicht sein, dass

die Wintersaison gefährdet wird, weil

so genannte Querdenker, Impfgegner,

Coronaleugner und andere Besserwisser,

ohne stichhaltige Argumente anzuführen,

einfach alles ablehnen. In Ländern

wie Portugal, Dänemark und Norwegen.

liegen die Impfquoten beispielsweise bei

80 bis 85 Prozent. Alle Einschränkungen

konnten aufgehoben werden!

Enorme Hilfspakete in bisher nie dagewesener

Größe wurden im vergangenen

Jahr auf den Weg gebracht. Nicht mehr

von hunderten Milliarden, sondern von

Billionen wurde gesprochen. Die Folge

davon sind hohe Staatsschulden, die

irgendwann auch wieder beglichen werden

müssen. Das geht nur mit einer florierenden

Wirtschaft und vor allem ohne

einem weiteren Lockdown. An dieser

Stelle ein Kompliment an Ministerpräsident

Mario Draghi und seine Regierung.

Die sogenannte „3-G-Regelung“ ab

15. Oktober für alle Beschäftigten ist ein

mutiges Zeichen. Wann hat es das schon

gegeben, dass andere mitteleuropäische

Länder Italien als Vorbild anführen?

Es gibt auch positive Erkenntnisse aus

der Coronapandemie, z.B. was den

Arbeitsmarkt betrifft. Manuelle Arbeit

und Dienstleistung haben enorm an

Wert gewonnen.

Das Homeoffice – bisher nur in geringem

Ausmaß genutzt – ist vielfach zum

neuen Arbeitsplatz geworden. Eine

weitere positive Folge war ein enormer

Digitalisierungs-Schub.

Der wirtschaftliche Schaden hat sich

– mit Ausnahme weniger Branchen,

in denen es bis zu 75 Prozent Ausfälle

gab – in Südtirol überraschenderweise

in Grenzen gehalten. Der für Südtirol

enorm wichtige Sommertourismus läuft

auf nie gekannten Höhen, die Bauern

sind mit Qualität und Menge der Apfelund

Weinernte mehr als zufrieden, das

produzierende Gewerbe verbucht hohe

Auftragsstände, der Export hat sich

ausgezeichnet entwickelt ...

Hausverstand und Vernunft im

Umgang mit Covid-19 sind in der

momentanen Situation mehr denn je

gefragt. Damit kann jeder Einzelne

dazu beitragen, Südtirols Wirtschaft

und damit unseren gemeinsamen

Wohlstand zu sichern.

In diesem Sinne, auf eine tolle Wintersaison

und ebensolchen Skitagen

freut sich

Franz Wimmer

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INHALT

Inhalt

Aktuell

8

Listen & Rankings

30

36

8 Kaum Überraschungen im Ranking

26 Unternehmensnachfolge: frühzeitiger

Beginn als Schlüssel zum Erfolg

30 Megatrends im stationären Handel –

so reagieren große Marken

36 Lebensmittelforschung und ihr

Nutzen für Südtiroler Unternehmen

44 Lokal statt global

54 Digitalisierungs-Chancen einfach nutzen

60 Das papierlose Büro

68 Im Norden (fast) nichts Neues

74 Die Berufsfeuerwehrfrau

82 Sicherungssystem IPS

90 Frage an den Experten

92 Jetzt beruhigen Sie sich mal!

13 Kriterien für Rankings

15 Südtirols Top 100 Gesamtleistung

17 Tirols Top 100 Gesamtleistung

19 Trients Top 100 Gesamtleistung

21 Südtirols Top 100 Wertschöpfung

23 Südtirols Top 100 Personalkosten

25 Südtirols Top 100 Steuerzahler

80 Südtirols Genossenschaften

82 Heimische Kreditinstitute

84 Südtirols Top 15 Branchen

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INHALT

84

96

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen,Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

dott. Marita Wimmer

Redaktionelle Beiträge: Franz Wimmer,

Nicole D. Steiner, dott. Marita Wimmer,

Elisabeth Stampfer, Cvetina Kaneva, Marian

Kröll/eco.nova, Denise Frötscher/Wifo

Werbung/Verkauf: Patrick Zöschg, Michael

Gartner, Helene Ratschiller, Alois Niklaus

Verwaltung: Weinbergweg 7 | 39100 Bozen

Tel. 0471 081 561 | info@mediaradius.it

www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und

Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung:

MediaContact Eppan

Grafik/Layout: Achim March, Klaus Auer,

Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder

Produktion: Athesia Druck Bozen –

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 23.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte

der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Info-PR

28 Interstore | Schweitzer, Naturns

33 Würth GmbH, Neumarkt

34 Arma GmbH, Bozen

35 VOG, Terlan

38 Wide Group AG, Bozen

39 Keller Italia GmbH, Lana

40 Huber GmbH, Meran

41 Dr. Schär AG, Burgstall

42 Familyresort Sonnwies, Lüsen

43 HDS Südtiro, Bozen

46 Datef AG, Bozen

48 Brennercom AG, Bozen

51 Alpin GmbH, Bozen

52 Elas GZFR GmbH, Meran

53 Konverto AG, Bozen

56 Systems GmbH, Bozen

59 EOS Solutions AG, Bozen

64 Hygan GmbH, Leifers

65 Plattner AG, Leifers

66 Brennerhaus GmbH, Brenner

67 Metek GmbH, Frangart

70 ArcFacotry, Tramin

71 Fliri Tischlerei GmbH, Taufers i.M.

73 Rasenfix GmbH, Andrian

75 Niederstätter AG, Bozen

77 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen

78 Autoindustriale GmbH, Bozen

84 Profiservice GmbH, Rodeneck

Rubriken

94 Portrait: Veronika und Patrick Laimer

96 Gesundheit: So wirkt Stress

auf den Körper

97 Bunte Meldungen

94

98

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8 Nr. 4/2021

AKTUELL

Kaum Überraschungen im Ranking

Die Liste der umsatzstärksten

Unternehmen in Südtirols Süden,

Norden, Westen und Osten birgt

auch im ersten Jahr nach Ausbruch

der Corona-Pandemie kaum

Überraschungen. Unangefochten

auf Platz 1 bleibt der Handelsriese

Aspiag. Mit ihren Marken Despar,

Eurospar und Interspar konnte

Aspiag auch 2020 über 2 Milliarden

Euro Umsatz erzielen. Im südtirolweiten

Ranking folgen der Energiedienstleister

Alperia auf Platz 2 und

die Würth-Gruppe auf Platz 3.

Dieses Trio führt gleichzeitig die Liste

der umsatzstärksten Unternehmen

in Südtirols Süden an, gefolgt von der

Seetech Global Industries (Leitner) mit

929 Millionen Euro, den Bozner Stahlwerken

Valbruna mit rund 887 Millionen

Euro, dem Logistikriesen Fercam

mit 814 Millionen Euro Umsatz. Die

Unternehmen mit Sitz in Südtirols Süden

– Bozen inklusive – gehören damit

unangefochten zu den Umsatzkönigen

im Land. Unter den Top 10 im Süden

Südtirols finden sich außerdem noch

die AGBA AG (Barchetti Group),

IVECO, mit 346 Millionen Euro Umsatz

die Eurocar Italia sowie das Logistikunternehmen

GRUBER Logistics.

Die süße Waffel führt im Osten

Nicht nur in Südtirols Süden, auch im

Osten des Landes können sich die Umsätze

der Unternehmen sehen lassen.

Mit rund 325 Millionen Euro führt die

Familienholding LFH GmbH (Loacker-

Gruppe) dieses Ranking an. Seit der

Gründung der Konditorei durch Alfons

Loacker 1925 hat sich das Unternehmen

ständig weiterentwickelt. Beson-

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AKTUELL Nr. 4/2021

9

ders starke Wachstumsmärkte sind

heute der Mittlere Osten und Asien.

Auf Platz 2 folgt das Technologieunternehmen

GKN Driveline aus Bruneck

mit 308 Millionen Euro. Platz drei

sichert sich mit 306 Millionen Euro

Umsatz die Rubner Holding AG. Seit

1926 ist das Unternehmen aus Kiens in

der Holzbranche tätig. Lange Erfahrung

und Leistungen auf höchstem

Niveau haben Rubner zum führenden

Holzspezialisten gemacht. Heute sind

die Produkte und Dienstleistungen von

Rubner in den Bereichen Holzindustrie,

Ingenieurholzbau, Objektbau, Holzhausbau

und Holztüren international

gefragt. Mit 182 Millionen Euro Umsatz

sichert sich der Weltmarktführer

von pulvermetallurgisch hergestellten

Bauteilen für die Automobilindustrie

und für andere Industriezweige GKN

Sinter Metals schließlich Platz vier.

Brixner Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen

Plose Sistem Service und

mit einem Jahresumsatz von 91 Millionen

Euro das familiengeführte Handelsunternehmen

im Bereich Lebensmittel

und Textil Anjoka aus Pfalzen. Außerdem

unter die Top 10 im Osten schaffen

es noch Alupress und Elektrisola

Atesina (88 Millionen Euro Umsatz). Seit

1964 stellt das Unternehmen in seinen

Werken in Mühlen in Taufers und in St.

Johann im Ahrntal Blank- und Lackdrähte

her, die in unzähligen Hightech-Produkten,

u.a. der Automotive-, Haushaltsgeräte-,

Elektro- und Elektronikbranche,

Anwendung finden.

Technologisches Mittelfeld

Im Mittelfeld bewegt die Wierer Holding

mit über 40 Jahren Erfahrung in

der Baubranche und im Umwelt- und

Energiesektor. Dahinter reihen sich das

Projekt: Umbau ex Fischer GmbH, Tramin | Projekt: Dr. Arch. Manuela Dibiasi | Foto: Philipp Franceschini

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10 Nr. 4/2021

AKTUELL

Bier im Westen

Mit einem Jahresumsatz von satten

153 Millionen Euro sichert sich die

Brauerei Forst AG den ersten Platz

im Westen. Die 1875 gegründete

Bierbrauerei aus Algund ist Südtirols

größter Bierproduzent. Auf Platz 2

kann sich die Hoppe AG (85 Millionen

Euro) behaupten, die seit

Jahrzehnten für ihre Beschlagsysteme

aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff

und Messing für Türen und Fenster

bekannt und beliebt ist. Mit einem

Umsatzzuwachs schaffte es die Firma

Doppelmayr Italia auf Platz 3. Mit innovativen

Transportsystemen werden

immer wieder neue Maßstäbe in Sachen

Komfort sowie Sicherheit gesetzt.

Mit 60 Millionen Euro Jahresumsatz

sichert sich die Maico, die italienische

Tochter der international tätigen

Maco-Gruppe Platz 4. In ihrer Produktpalette:

Baubeschläge und Technik

für Fenster, Türen und Fensterläden.

Das Mittelfeld wird von der Zipperle

AG angeführt, die in Meran rund

160.000 Tonnen Früchte pro Jahr zu

Halbwaren für die europäische Fruchtsaft-,

Babynahrungs- und Lebensmittelindustrie

verarbeitet. Auf Platz 6

folgt die LL International AG (Gruppe

Ladurner), der Baustoffhandel Röfix

und der Online-Shop Onlinestore

AG aus Kastelbell. Zwei Speckproduzenten

schließen das Ranking ab: auf

Platz 9 die Moser Group aus Naturns

mit 43 Millionen Euro Umsatz, dicht

gefolgt von Meraner Speck mit

41 Millionen Euro Umsatz.

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AKTUELL Nr. 4/2021

11

Molkerei im Norden

108 Millionen Euro Umsatz erzielte im

Jahr 2020 die Bayernland GmbH mit

Sitz in Sterzing. In den 1970er Jahren

wurde das Tochterunternehmen der

deutschen Bayernland eG gegründet.

Heute vermarktet die Bayernland Sterzing

GmbH über 85.000 Tonnen an

Milchprodukten im Jahr in Italien. Auf

Platz 2 liegt Wolf Systems. Das Unternehmen

mit Sitz in Freienfeld blickt

auf mehr als 50 Jahren Erfahrung zurück

und hat sich im Agrarbau, im Gewerbe-

und Industriebau, im Stahlbau

wie im Hausbau international einen

Namen gemacht. Mit 31 Millionen

Euro Jahresumsatz schafft es die Auto

Plose Sadobre GmbH, die mit Treibstoff

handelt, auf Platz 3. Angeführt

wird das Mittelfeld von Autotest Südtirol.

Mit Sitz in Franzensfeste stellt

das 1983 gegründete Unternehmen

heute hochwertige Kunststoff- und

Metallprodukte für die Autoindustrie

her. 28 Millionen Euro konnte 2020

die Wipptaler Bau AG umsetzen. Vom

Installateur zum Komplettanbieter hat

sich die Mader GmbH entwickelt; sie

sichert sich mit satten 24 Millionen

Euro Jahresumsatz einen Platz unter

den Top Ten, gefolgt von der Troyer

AG, die individuelle Konzepte und

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sicheren, nachhaltigen und ressourcenschonenden

Energieversorgung liefert.

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12 Nr. 4/2021

AKTUELL

Gastronomie-Lieferanten hatten mit hohen Rückgängen zu kämpfen.

sich Platz 8. Der Spielwarenhändler

Piff Toys und die auf Holzhandel und

Industrie spezialisierte Luis Plunger &

Sohn AG schaffen es mit 12 bzw. 9

Millionen Euro Jahresumsatz auch

noch unter die besten 10.

Die Corona-Verlierer

Insgesamt halten sich die Umsatz-

Rückgänge der Top 100 in engen

Grenzen – mit ein paar Ausnahmen.

Die Ausnahmen sind in erster Linie

im Tourismus, in der Reisebranche

und im Autobereich angesiedelt.

Unter den Top 20 betrifft das die

AGBA AG (Barchetti-Gruppe) und

die Röchling Automotive Italia in

Leifers. Beide haben Einbußen von

etwa 20 Prozent auf den Umsatz

des Vorjahres hinnehmen müssen.

Der Umsatzrückgang der Athesia-

Gruppe, als Mischkonzern auch im

Tourismus und Gastronomie tätig

(Alpina Tourdolomit, Schnalstaler

Gletscherbahnen, Hotel Therme Meran

...), beläuft sich in etwa auf derselben

Höhe. Wesentlich schwieriger

ist die Situation für Reiseanbieter

wie Ignas Tours (62 Millionen Euro

Umsatz 2019) der nicht mehr in der

Top-100-Gesamtleistung vertreten

ist. Auch der Gastronomie-Lieferant

Wörndle Interservice, letztes Jahr

noch mit 89 Millionen Euro Umsatz

unter den Top 50, hat ein Minus

von einem Drittel des Umsatzes zu

verkraften. Nicht mehr dabei sind der

Getränke-Lieferant Nagel Italia (mit

67 Millionen Euro) und die Adler

Hotels GmbH, die mit 45 Millionen

Euro letztes Jahr als einziger Hotelbetrieb

noch in den Top 100 war.


LISTEN & RANKINGS

Nr. 4/2021

13

Kriterien für

die Rankings

Die Unternehmen, die in den Rankings

aufscheinen, erfüllen folgende

Kriterien: Rechtssitz in Südtirol,

Hinterlegungspflichtige Unternehmen

(Kapitalgesellschaften, Genossenschaften

oder Konsortien), Bilanz

erstellt nach dem geläufigen

EU-Schema.

Einige besondere Fälle, die extra

gekennzeichnet sind, bilden die

Ausnahme der Regel. Voraussetzung ist

die Hinterlegung einer ordentlichen,

verkürzten oder konsolidierten Bilanz

innerhalb 1. Oktober 2021. Im Falle der

Hinterlegung mehrerer Bilanzen von

Seiten desselben Unternehmens wird

der konsolidierten Bilanz der Vorzug

vor der ordentlichen (oder verkürzten)

gegeben. Von Firmen-Gruppen spricht

man, falls ein Unternehmen von einem

anderen, zu mindestens 50,01 Prozent

kontrolliert wird.

Bilanzdaten von Ga, Ga1 bis Gb14

Bei den Hauptrankings (Top 100

nach Gesamtleistung, Top 100 nach

Personalkosten, Top 100 nach Wertschöpfung,

Top 100 Steuerzahler)

sind Genossenschaften und Konsortien

auf Wunsch von der Radius-Redaktion

ausgeschlossen. Für die Hauptrankings

geht man im Falle der Hinterlegung

einer konsolidierten Bilanz wie folgt vor:

Man weist den Wert der Firmengruppe

aus und nicht jenen der Einzelfirmen,

die Gegenstand der Konsolidierung sind.

Die Branchenrankings werden demgegenüber

nur auf der Grundlage der ordentlichen

Bilanzen erstellt. In anderen

Worten, man findet hier die Einzelfirmen,

aber nicht die Firmengruppen.

Kriterium für die Reihung

ist die Gesamtleistung

Die Zuordnung der Firmen zu einem

Wirtschaftssektor erfolgt nach der

Radius-Klassifikation. Sollte diese nicht

vorhanden sein, ist das Kriterium die

Haupttätigkeit, die dem Handelsregister

gemeldet wurde. Um die Lesbarkeit und

Homogenität der Bereiche zu verbessern

hat sich Radius vorbehalten, Klassifizierungen

vorzunehmen sowie die Bezeichnung

der Wirtschaftssektoren anzupassen.

Alle Werte, die nicht vom WIFO-Institut

für Wirtschaftsforschung stammen, sind

über Fußnoten kennzeichnen.

Weitere methodische

Hinweise:

Für die Erstellung der Rankings werden

folgende Konten der Gewinn-

und Verlustrechnung herangezogen:

Ga

Ga1

Gb6

Gb7

Gb8

Gb9

Gb11

Gb14

Gesamtleistung

Umsatzerlöse

Aufwendungen für Roh-,

Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

Aufwendungen für

bezogene Leistungen

Aufwendungen für Nutzung

von Gütern Dritter

Personalaufwand

Bestandsveränderungen

der Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und der

bezogenen Waren

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Bruttowertschöpfung errechnet

sich aus folgender Formel: Ga – Gb6

– Gb7 – Gb8 – Gb11 – Gb14

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LISTEN & RANKINGS

Südtirols Top 100 nach Gesamtleistung

Nr. 4/2021

15

Die Gesamtleistung laut Bilanz der Südtiroler Kapitalgesellschaften basieren grundsätzlich auf den Daten des WIFO-Institutes für

Wirtschaftsforschung (Voraussetzung dafür ist eine hinterlegte Bilanz). Immer mehr Unternehmen entscheiden sich jedoch dafür

ihre Bilanzen nicht zu hinterlegen. Um dennoch die Südtiroler Wertung einigermaßen zu vervollständigen, werden die Tabellen von

der Radius-Redaktion ergänzt, wobei sich diese Zahlen (siehe Fußnoten) auf die Mitteilung der einzelnen Unternehmen beziehen.

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

1 Aspiag Service GmbH Bozen 2.198.075.000

2 Alperia AG * Bozen 1.437.719.000

3 Würth-Gruppe *** Neumarkt 1.141.313.321

4 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 929.726.000

5 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 887.828.798

6 Fercam Holding GmbH * Bozen 814.389.764

7 D. Schär-Gruppe *** Burgstall 419.000.000

8 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 411.346.241

9 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 395.649.475

10 Eurocar Italia GmbH Bozen 346.983.230

11 GRUBER Logistics-Gruppe * Auer 341.863.232

12 LFH GmbH (Loacker-Gruppe) * Ritten 325.616.886

13 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 308.812.508

14 Rubner Holding AG * Kiens 306.184.080

15 Europcar Italia AG **** Bozen 281.060.908

16 Markas AG * Bozen 268.017.337

17 Avis Budget Italia AG * Bozen 263.945.995

18 Bonaldi Motori AG Bozen 254.405.713

19 TechnoAlpin-Gruppe *** Bozen 251.700.000

20 Progress-Gruppe *** Brixen 240.000.000

21 Oberalp-Gruppe *** Bozen 232.000.000

22 Durst-Gruppe *** Brixen 221.000.000

23 Vicentini AG Bozen 209.213.693

24 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 205.257.351

25 Finstral-Gruppe *** Unterinn 192.000.000

26 Athesia AG * Bozen 186.985.341

27 GKN Sinter Metals AG Bruneck 182.893.968

28 Arrow Ecs GmbH Bozen 179.358.753

29 Brauerei Forst AG * Algund 153.725.782

30 Billig AG Neumarkt 142.728.548

31 Miele Italia GmbH Eppan 137.660.238

32 The Wierer Holding AG * Brixen 137.563.742

33 Alupress-Gruppe *** Brixen 133.000.000

34 Saottini Auto AG Bozen 131.543.789

35 Dorigoni AG Bozen 128.934.191

36 Rinaldi AG Bozen 124.635.951

37 Schenk Italia AG * Auer 120.001.648

38 Thun AG * Bozen 117.251.027

39 Sicily by Car AG **** Bozen 115.246.000

40 Plose Sistem Service AG **** Brixen 112.451.037

41 FRI-EL Liquid Biomass AG * Bozen 110.956.962

42 Autoindustriale GmbH * Bozen 108.968.852

43 Bayernland GmbH Sterzing 108.652.532

44 Autostore Srl Bozen 99.176.181

45 HAKA-Gruppe *** Brixen 98.000.000

46 Sad Nahverkehr AG Bozen 93.868.985

47 Imotex GmbH * Bozen 91.536.809

48 Anjoka GmbH Pfalzen 91.191.992

49 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 88.197.756

50 Zalando Logistics Operations Italy GmbH Bozen 87.857.111

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

51 Hoppe AG Lana 85.343.256

52 Allstar GmbH Bozen 85.183.172

53 Bonaldi Tech AG Bozen 84.737.698

54 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 84.381.753

55 Interdent AG * Bozen 83.311.617

56 Ineco Auto AG Bozen 76.994.010

57 Wolf System GmbH Freienfeld 76.770.066

58 Jenbacher GmbH Bozen 74.757.758

59 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 74.704.264

60 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 71.439.424

61 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 68.060.552

62 Rail Traction Company AG Bozen 66.852.990

63 Kostner GmbH * Vahrn 65.450.533

64 Hertz Fleet (Italiana) GmbH Bozen 64.124.723

65 Atzwanger AG **** Bozen 63.418.000

66 Transbozen Logistik GmbH * Lajen 63.206.575

67 P.A.C. AG * Bozen 63.048.934

68 Monier GmbH Kiens 63.043.705

69 Quick Service Logistics Italia GmbH Bozen 62.763.940

70 Sport Alliance International AG ** Bozen 61.593.618

71 Erre Esse AG Bozen 61.026.044

72 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 60.841.956

73 I.F.I. AG * Bozen 60.452.404

74 Hans Zipperle AG ** Meran 59.170.719

75 Wörndle Interservice *** Bozen 58.500.000

76 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 58.193.382

77 Liebherr-Emtec Italia AG Brixen 57.559.121

78 A. Rieper AG Vintl 57.309.641

79 E.Ma.Pri.Ce. AG Bozen 57.041.840

80 Siegfried Ausserhofer GmbH * Sand in Taufers 56.505.847

81 LL International AG * Tirol 56.395.816

82 NKD Italien GmbH Bozen 56.138.200

83 Röfix AG Partschins 55.046.980

84 Julius Meinl Italia AG Bozen 54.862.310

85 ACS Data Systems AG * ** Bozen 54.502.610

86 Onlinestore AG Kastelbell-Tschars 53.878.525

87 Oberleiter Trading GmbH Bruneck 53.721.519

88 Energy.Dis GmbH **** Brixen 53.356.921

89 Exquisa Italia GmbH Bozen 52.703.334

90 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 52.327.247

91 Stadtwerke Brixen AG Brixen 50.849.481

92 Microtec GmbH ** Brixen 50.800.712

93 Beikircher Grünland GmbH Sand in Taufers 50.298.241

94 Alpewa GmbH * Bozen 49.829.152

95 Franz Kraler GmbH Toblach 49.208.149

96 DM Drogerie Markt GmbH ** Bozen 49.122.284

97 Eco Center AG Bozen 48.984.048

98 J.F. Amonn GmbH * Bozen 48.443.673

99 Pompadour Tee GmbH ** Bozen 48.305.797

100 Win Rent AG Bozen 47.359.723

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt | **** Bilanz 2019


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LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

17

Tirols Top 100 nach Gesamtleistung

Wie jedes Jahr veröffentlichen wir auch die Top-100-Zahlen aus Nord/Osttirol, welche uns das Wirtschaftsmagazin

„Eco.nova“ zur Verfügung stellt, im Gegenzug dazu, veröffentlicht das Magazin auch regelmäßig unsere Liste

Südtirols Top 100 nach Gesamtleistung“. Öffentlich Ämter, soziale Institutionen und gemeinnützige Einrichtungen

(wie z.B. Krankenhäuser) haben wir aus der Liste gestrichen.

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

1 Sandoz GmbH * Kundl 1.950.000.000

2 Innio Jenbacher GmbH & Co. OG * Jenbach 1.030.000.000

3 TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG Innsbruck 853.148.940

4 MPREIS Warenvertriebs GmbH * Völs 814.000.000

5 Montanwerke Brixlegg AG * Brixlegg 730.000.000

6 Fritz Egger GmbH & Co. OG St. Johann i. Tirol 660.182.043

7 STIHL Tirol GmbH Langkampfen 576.200.000

8 Pfeifer Timber GmbH Imst 498.722.000

9 D. Swarovski KG Wattens 390.000.000

10 Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co. KG. Kufstein 381.000.000

11 Unterberger Kufstein 378.000.000

12 Binderholz GmbH Fügen 360.000.000

13 PLANSEE SE * Reutte 332.000.000

14 Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH * Innsbruck 300.000.000

15 Koch Media GmbH Höfen 288.800.000

16 LIEBHERR-WERK TELFS GmbH * Telfs 280.000.000

17 LIEBHERR-HAUSGERÄTE LIENZ GmbH * Lienz 275.000.000

18 Würth Hochenburger GmbH * Innsbruck 248.000.000

19 Gutmann Gesellschaft m.b.H. Innsbruck 240.000.000

20 BeMo Tunnelling GmbH Innsbruck 235.261.000

21 CERATIZIT Austria GmbH * Reutte 230.000.000

22 Papierfabrik Wattens GmbH & Co. KG * Wattens 225.000.000

23 TINETZ-Tiroler Netze GmbH Thaur 213.448.967

24 Pfeifer Holz GmbH & Co KG * Imst 211.672.000

25 Thöni Industriebetriebe GmbH Telfs 207.000.000

26 Tyrolit - Schleifmittelwerke Swarovski KG * Schwaz 198.000.000

27 TIGAS-Erdgas Tirol GmbH Innsbruck 187.594.423

28 Berger Logistik GmbH Wörgl 185.000.000

29 Transped Europe GmbH Wörgl 180.207.000

30 Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbruck 178.125.024

31 Swarovski Optik Absam 163.500.000

32 Wedl Handels-GmbH Mils 163.400.000

33 Fröschl AG & Co. KG Hall i. Tirol 163.172.000

34 Tiroler Versicherung V.a.G. * Innsbruck 162.205.000

35 Ferrero Österreich HandelsGmbH * Innsbruck 160.000.000

36 Balmung Medical Handel GmbH Langkampfen 158.381.129

37 Unterer Gesellschaft m.b.H. Kundl 157.987.888

38 ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH Innsbruck 156.762.981

39 Handl Tyrol GmbH Pians 156.000.000

40 Adolf Darbo AG Stans 140.900.000

41 Felder KG Hall i. Tirol 138.000.000

42 Nothegger Transport Logistik GmbH * St. Ulrich a. Pillersee 135.000.000

43 Servus Handels- und Verlags-GmbH * Polling i. Tirol 135.000.000

44 Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer Schwaz 132.830.928

45 VERTEX GmbH Kirchbichl 131.650.528

46 Binderholz Bausysteme GmbH * Fügen 125.000.000

47 Huber Einkauf GmbH & Co. KG Pflach 122.430.000

48 Eurotours GmbH * Kitzbühel 120.000.000

49 Empl Fahrzeugwerk GmbH Kaltenbach 117.000.000

50 Ortner GmbH Innsbruck 115.000.000

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

51 Aqipa GmbH Kundl 112.760.000

52 Interfood-Lebensmittelgroßhandel GmbH Hall i. Tirol 110.414.878

53 Morandell International GmbH * Wörgl 110.328.030

54 Eglo Leuchten GmbH Pill 109.911.000

55 Pappas Tirol GmbH Hall i. Tirol 108.714.000

56 HTB BauGmbH * Arzl i. Pitztal 106.000.000

57 Fercam Austria GmbH * Kundl 103.828.802

58 Gebro Pharma GmbH * Fieberbrunn 100.000.000

59 EWT Truck & Trailer Handels GmbH Kitzbühel 100.000.000

60 Coveris Flexibles Austria GmbH Langkampfen 99.000.000

61 Steinbacher Erpfendorf Erpfendorf 98.900.000

62 HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH Abfaltersbach 98.639.103

63 Inntaler Logistik - Park GmbH Kufstein 97.800.000

64 Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH Stans 93.935.477

65 Burton Sportartikel GmbH Innsbruck 91.869.576

66 Autopark GmbH Innsbruck 91.800.000

67 Brüder Theurl GmbH Assling 88.000.000

68 Top Logistik GmbH Kufstein 87.189.031

69 Rissbacher Walter GmbH Brixlegg 86.000.000

70 Leitner GmbH * Telfs 85.000.000

71 A. Loacker Konfekt GmbH Heinfels 84.324.344

72 Traktorenwerk Lindner GmbH Kundl 82.929.000

73 Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co. KG Kufstein 81.700.000

74 Prim As Tiefkühlprodukte GmbH Oberhofen i. Inntal 80.000.000

75 Fiegl & Spielberger GmbH Innsbruck 78.622.384

76 Ulisse GmbH Innsbruck 77.737.758

77 Tirolia-Spedition GmbH * Ebbs 77.000.000

78 Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH * Innsbruck 75.000.000

79 Dinkhauser Kartonagen GmbH Hall i. Tirol 73.418.000

80 Tiroler Rohre GmbH Hall i. Tirol 73.325.061

81 Ing. Hans Lang GmbH * Terfens 73.000.000

82 Grissemann GmbH Zams 72.500.000

83 Multivac Maschinenbau GmbH + Co. KG. * Lechaschau 72.000.000

84 Durst Austria GmbH * Lienz 70.000.000

85 Autohaus Schweiger GmbH * Reutte 70.000.000

86 Austria Bau Tirol und Vorarlberg Handels GmbH * Innsbruck 69.000.000

87 ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH * Innsbruck 65.000.000

88 Tiroler Glashütte GmbH (Riedel) * Kufstein 64.000.000

89 Rieder GmbH & Co KG * Ried i. Zillertal 62.200.000

90 Eglo Immobilien GmbH Schwaz 61.000.000

91 Anita Dr.Helbig GmbH * Kufstein 60.000.000

92 MWM Austria GmbH * Schwaz 60.000.000

93 Metron Handel GmbH * Langkampfen 60.000.000

94 3CON Anlagenbau GmbH Ebbs 59.878.868

95 Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH * Innsbruck 59.000.000

96 Fluckinger Transport GmbH Volders 57.047.000

97 Hartl Connect Transport GmbH * Vomp 57.000.000

98 Innsbrucker Immobilien GmbH & Co. KG Innsbruck 56.700.000

99 Ing. Berger & Brunner Bau GmbH Inzing 56.300.000

100 Verkehrsverbund Tirol GmbH Innsbruck 55.850.000

* Umsatzschätzungen: Umsätze aus Unternehmen werden u.a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen. Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten schätzt

der KSV1870 (Gläubigerschutzverband in Österreich) den Umsatz eines Unternehmens aufgrund von KSV – Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein.

Quellenangabe: „Eco.nova“ – Das Wirtschaftsmagazin


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LISTEN & RANKINGS

Trients Top 100 nach Gesamtleistung

Nr. 4/2021

19

Auch die Liste der Top 100 Unternehmen Trients darf wie jedes Jahr nicht fehlen. Für diesen Vergleich scheinen öffentliche

Ämter, soziale Institutionen und gemeinnützige Einrichtungen in den Listen nicht auf. Die Angaben für diese Liste

erhält die Radius-Redaktion vom WIFO-Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Die Hinterlegung

der Bilanz innerhalb 1. Oktober war Voraussetzung zur Erstellung der Listen.

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

1 Findolomiti Energia Srl * Trento 1.397.413.000

2 Leaseplan Italia SpA Trento 971.977.000

3 Acciaierie Venete SpA * Borgo Valsugana 787.483.891

4 Arcese Holding SpA * Arco 630.296.451

5 Itas Vita SpA Trento 629.545.000

6 Unifarm SpA * Trento 572.807.795

7 Dana Italia Srl Arco 555.433.985

8 Family Business Poli Di Marco Poli E C. SpA * Trento 543.827.585

9 Aquafil SpA * Arco 452.697.000

10 Alphabet Italia SpA Trento 405.790.000

11 Ef Solare Italia SpA * Trento 400.461.000

12 Brennerautobahn SpA * Trento 375.928.396

13 Italscania SpA Trento 370.310.781

14 Gpi SpA * Trento 271.023.000

15 Dedagroup SpA * Trento 253.548.229

16 Allitude SpA Trento 206.627.000

17 S.E.R.O. Srl * Trento 205.704.000

18 Coster Tecnologie Speciali SpA * Calceranica al Lago 205.583.000

19 Vetri Speciali SpA * Trento 193.983.000

20 Cartiere Del Garda SpA Riva del Garda 181.165.146

21 Pregis SpA Riva del Garda 179.256.145

22 Sifà SpA Trento 165.352.854

23 Cristoforetti SpA * Cles 164.338.422

24 Adige SpA Levico Terme 155.994.927

25 Menz & Gasser SpA Novaledo 143.627.061

26 Ebara Pumps Europe SpA * Cles 143.424.192

27 Arconvert SpA Arco 143.365.759

28 Marangoni Holding SpA * Trento 140.785.000

29 Nosio SpA ** Mezzocorona 133.865.000

30 Falconeri Srl Avio 129.182.276

31 Edison Facility Solutions SpA Trento 123.213.025

32 La Sportiva SpA * Ziano di Fiemme 121.241.136

33 Bertagni 1882 SpA Avio 117.486.685

34 Officine Brennero SpA Trento 114.036.799

35 Zobele Holding SpA Trento 112.964.162

36 Domo Engineering Plastics Europe SpA Arco 112.348.706

37 Hauser Carni SpA **** Mezzocorona 109.042.530

38 Eurobrico SpA Trento 107.948.210

39 Metalsistem Group SpA * Rovereto 106.242.901

40 Siemens Energy Transformers Srl ** Trento 103.703.675

41 Cartiere Villa Lagarina SpA Villa Lagarina 103.023.710

42 Trentino Trasporti SpA Trento 100.564.062

43 Miorelli Service SpA Mori 98.111.193

44 Lunelli SpA * Trento 98.087.000

45 Mercedes-Benz Charterway Srl Trento 97.924.982

46 Provinco Italia SpA Rovereto 97.605.622

47 Firmin Srl * Lavis 97.293.136

48 Locauto SpA * Trento 92.573.847

49 Pama SpA * Rovereto 85.641.000

50 Watts Industries Italia Srl Trento 82.621.936

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | **** Bilanz 2019

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

51 Fly SpA Grigno 81.367.396

52 Subaru Italia SpA ** Ala 80.069.420

53 Furlani Carni SpA * Trento 77.109.300

54 Activa A.G. Trento 76.793.803

55 Fae Group SpA Trento 73.797.205

56 A.F.I.S. - G. Clerici SpA Trento 72.583.853

57 Sviluppo & Distribuzione Srl Lavis 72.313.018

58 Collini Lavori SpA * Trento 71.677.767

59 Gruppo Nord Petroli Srl Borgo Valsugana 69.678.525

60 Domo Engineering Plastics Italy SpA Arco 67.073.190

61 Rete Rinnovabile Srl Trento 67.056.133

62 Noleggiare Srl Trento 64.714.876

63 Municipia SpA Trento 63.311.000

64 Girardini Holding Srl * Tione di Trento 61.780.831

65 Emmeci Group SpA * ** Trento 60.268.098

66 Funivie Madonna di Campiglio SpA * ** Pinzolo 60.267.958

67 Petrolvilla Srl Villa Lagarina 59.919.172

68 Scania Commerciale SpA Trento 59.194.251

69 Trentino Digitale SpA Trento 58.767.111

70 Psa Renting Italia SpA Trento 57.617.885

71 Ninz SpA Ala 56.660.808

72 Impresa Fratelli Sensi SpA * Trento 55.303.649

73 Suanfarma Italia SpA Rovereto 55.294.962

74 Sensi Srl Trento 55.283.870

75 Trasposervizi Srl Trento 55.112.281

76 Finventure Srl * Rovereto 53.226.703

77 Dalmec SpA * Cles 49.617.067

78 Sicor Srl **** Rovereto 48.031.659

79 Acsm SpA * Trento 47.572.538

80 Manica SpA Rovereto 46.084.908

81 Pastificio Felicetti SpA Predazzo 46.069.459

82 Sasko Srl * Rovereto 45.263.133

83 Tasci Srl * Rovereto 44.818.039

84 Cantina Vini Armani A. Srl Ala 44.807.861

85 Italcom SpA Comano Terme 44.315.457

86 Margoni Auto SpA Trento 43.318.640

87 Adige-Sys SpA Levico Terme 42.248.681

88 Bm Group Holding SpA * Trento 41.911.686

89 Mt Group Srl * Grigno 41.832.023

90 Cte SpA Rovereto 41.157.975

91 Delta Energy Srl Trento 40.277.835

92 Itea SpA Trento 40.066.754

93 3 New Srl * **** Rovereto 39.614.669

94 Texbond SpA Rovereto 39.595.860

95 Ucts Trento Srl * Trento 38.130.916

96 Lincotek Trento SpA Pergine Valsugana 37.801.489

97 Tyre Retail Srl Trento 37.501.213

98 Expert.Ai SpA * Rovereto 37.446.937

99 Innova Srl Storo 37.172.982

100 Botteri Carni Srl Strembo 36.635.721


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LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

21

Südtirols Top 100 nach Wertschöpfung

Die Bruttowertschöpfung misst die generierte Wirtschaftsleistung eines Unternehmens, berechnet als Differenz zwischen

den erzielten Gesamterlösen und den getragenen Vorleistungen. Es ist dies der effektive volkswirtschaftliche

Beitrag einer Firma und damit besonders aussagekräftig!

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

1 Aspiag Service GmbH Bozen 406.090.000

2 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 302.019.000

3 Alperia AG * Bozen 298.852.000

4 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 231.899.605

5 Markas AG * Bozen 209.180.045

6 Würth GmbH Neumarkt 161.840.852

7 Fercam Holding GmbH * Bozen 129.420.327

8 Rubner Holding AG * Kiens 101.724.383

9 Avis Budget Italia AG * Bozen 100.691.062

10 GKN Sinter Metals AG Bruneck 95.141.936

11 LFH GmbH (Loacker-Gruppe) * Ritten 89.404.075

12 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 82.624.973

13 Athesia AG * Bozen 78.853.226

14 Europcar Italia AG **** Bozen 63.291.365

15 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 59.902.010

16 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 55.407.736

17 GRUBER Logistics-Gruppe * Auer 54.534.140

18 Hertz Fleet (Italiana) GmbH Bozen 44.507.265

19 Alupress AG Brixen 42.952.142

20 Cittadini sell'Ordine AG * Bozen 42.283.323

21 Brauerei Forst AG * Algund 42.000.031

22 Sicily by Car AG **** Bozen 40.631.000

23 R.E.S. AG * Bozen 39.906.006

24 Sad Nahverkehr AG Bozen 38.137.764

25 The Wierer Holding AG * Brixen 34.814.266

26 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 33.181.634

27 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 31.896.477

28 TechnoAlpin AG ** Bozen 31.475.015

29 Thun AG * Bozen 31.045.488

30 Allstar GmbH Bozen 30.584.730

31 Hoppe AG Lana 29.699.140

32 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 29.369.500

33 FRI-EL Liquid Biomass AG * Bozen 29.337.724

34 Durst Phototechnik AG Brixen 29.305.997

35 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 28.527.804

36 Custodia Valore AG Bozen 26.385.000

37 Oberosler Cav. Pietro AG **** Bozen 26.163.224

38 Microtec GmbH ** Brixen 25.955.261

39 Securitifleet AG Bozen 24.536.644

40 ACS Data Systems AG * ** Bozen 23.626.620

41 Findal Group GmbH * Meran 23.351.514

42 Billig AG Neumarkt 21.919.467

43 Rail Traction Company AG Bozen 21.375.014

44 Stadtwerke Bruneck * Bruneck 20.760.285

45 Sanoner GmbH * St. Ulrich 20.754.194

46 Wolf System GmbH Freienfeld 20.530.405

47 Brenner Basistunnel BBT Se Bozen 20.219.000

48 Miele Italia GmbH Eppan 19.900.339

49 Sasa AG Bozen 19.804.425

50 Bonaldi Motori AG Bozen 19.755.009

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt | **** Bilanz 2019

Firmenbezeichnung Gemeinde Gesamtleistung in €

51 Eurocar Italia GmbH Bozen 19.391.385

52 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 19.347.946

53 Monier GmbH Kiens 18.709.287

54 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 18.470.817

55 Stadtwerke Brixen AG Brixen 18.144.240

56 Südtiroler Transportstrukturen AG Bozen 18.058.870

57 Hans Zipperle AG ** Meran 17.981.375

58 Schenk Italia AG * Auer 17.682.277

59 Würth Phoenix GmbH Bozen 17.536.149

60 Eco Center AG Bozen 17.530.060

61 Eos AG Bozen 16.940.061

62 Seab AG Bozen 16.673.785

63 Atzwanger AG **** Bozen 16.242.000

64 Jenbacher GmbH Bozen 16.083.774

65 Vicentini AG Bozen 15.712.375

66 Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH Naturns 15.635.874

67 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 15.202.259

68 3 Zinnen AG ** Innichen 15.155.905

69 Anjoka GmbH Pfalzen 14.803.798

70 J.F. Amonn GmbH * Bozen 14.650.356

71 Walterscheid Monguelfo AG Taisten-Welsberg 14.372.044

72 Zalando Logistics Operations Italy GmbH Bozen 14.207.615

73 Brennercom AG Bozen 14.189.082

74 Weger Walter GmbH Kiens 13.838.230

75 LL International AG * Tirol 13.735.493

76 Röfix AG Partschins 13.174.625

77 Sicet GmbH Bozen 13.143.309

78 NKD Italien GmbH Bozen 13.009.538

79 Clean Solutions GmbH Bozen 12.903.322

80 AL-KO Kober GmbH Vintl 12.868.309

81 E.Ma.Pri.Ce. AG Bozen 12.864.408

82 Nuova Energia GmbH Bozen 12.743.257

83 Rinaldi AG Bozen 12.469.498

84 Siegfried Ausserhofer GmbH * Sand in Taufers 12.434.105

85 Konverto AG Bozen 12.388.872

86 Autoindustriale GmbH * Bozen 12.383.255

87 P.A.C. AG * Bozen 12.098.212

88 Röchling Automotive GmbH Leifers 11.946.676

89 Elpo GmbH Bruneck 11.895.378

90 Transbozen Logistik GmbH * Lajen 11.895.292

91 Euroclima AG Bruneck 11.611.136

92 A. Rieper AG Vintl 11.530.549

93 Südtiroler Informatik AG Bozen 11.422.367

94 Eisackwerk Mühlbach GmbH Bozen 11.399.138

95 Hapimag Italia GmbH Bozen 11.288.916

96 WEPA GmbH Vahrn 11.266.029

97 FRI-EL Campidano GmbH Bozen 11.085.083

98 Wipptaler Bau AG Brenner 11.050.368

99 Energie AG ** Bozen 11.016.446

100 Quellenhof GmbH St. Martin i. P. 10.929.744


LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

23

Südtirols Top 100 nach Personalkosten

Um die Größe der Arbeitgeber nach Anzahl der Mitarbeiter zu ermitteln, wurde vom WIFO-Institutes für Wirtschaftsforschung

der Handelskammer Bozen die Summe der ausgewiesenen Lohnkosten als Grundlage verwendet. Damit scheinen

auch personalintensive Unternehmen auf, die nicht in der Liste der Top 100 nach Gesamtleistung vertreten sind.

Firmenbezeichnung Gemeinde Personalkosten in €

1 Aspiag Service GmbH Bozen 286.162.000

2 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 225.645.000

3 Markas AG * Bozen 192.381.414

4 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 143.752.724

5 Würth GmbH Neumarkt 136.331.457

6 Fercam Holding GmbH * Bozen 95.678.184

7 Rubner Holding AG * Kiens 76.986.471

8 Alperia AG * Bozen 67.165.000

9 LFH GmbH (Loacker-Gruppe) * Ritten 57.430.816

10 Athesia AG * Bozen 56.209.293

11 Allstar GmbH Bozen 52.892.416

12 GKN Sinter Metals AG Bruneck 52.035.004

13 Röchling Automotive Italia - GmbH Leifers 48.451.937

14 GRUBER Logistics-Gruppe * Auer 43.004.978

15 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 42.493.640

16 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 38.587.744

17 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 37.106.804

18 Sad Nahverkehr AG Bozen 33.375.542

19 Avis Budget Italia AG * Bozen 30.411.431

20 Europcar Italia AG **** Bozen 30.277.862

21 Brauerei Forst AG * Algund 30.170.142

22 Thun AG * Bozen 28.033.553

23 Hoppe AG Lana 28.005.508

24 Alupress AG Brixen 24.632.158

25 TechnoAlpin AG ** Bozen 23.893.605

26 Durst Phototechnik AG Brixen 21.810.985

27 Findal Group GmbH * Meran 21.256.063

28 Eurocar Italia GmbH Bozen 20.406.606

29 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 20.030.038

30 Brenner Basistunnel BBT Se Bozen 18.931.000

31 The Wierer Holding AG * Brixen 18.508.645

32 Wolf System GmbH Freienfeld 17.499.041

33 ACS Data Systems AG * ** Bozen 17.329.071

34 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 16.982.100

35 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 16.828.339

36 Sasa AG Bozen 16.140.445

37 Bonaldi Motori AG Bozen 15.611.990

38 Rail Traction Company AG Bozen 15.274.612

39 Microtec GmbH ** Brixen 14.850.934

40 Würth Phoenix GmbH Bozen 14.733.859

41 Eco Center AG Bozen 14.729.992

42 P.A.C. AG * Bozen 14.113.436

43 Seab AG Bozen 14.093.575

44 Monier GmbH Kiens 14.036.364

45 Sanoner GmbH * St. Ulrich 14.006.082

46 Eos AG Bozen 13.817.296

47 Billig AG Neumarkt 13.511.112

48 Atzwanger AG **** Bozen 13.210.000

49 DM Drogerie Markt GmbH ** Bozen 13.024.482

50 Hans Zipperle AG ** Meran 12.806.687

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt | **** Bilanz 2019

Firmenbezeichnung Gemeinde Personalkosten in €

51 Sicily by Car AG **** Bozen 12.647.000

52 Vicentini AG Bozen 12.029.281

53 Anjoka GmbH Pfalzen 11.775.714

54 NKD Italien GmbH Bozen 11.672.738

55 Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH Naturns 11.401.335

56 Röchling Automotive GmbH Leifers 11.308.115

57 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 11.025.290

58 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 10.940.357

59 E.Ma.Pri.Ce. AG Bozen 10.929.559

60 Weger Walter GmbH Kiens 10.851.363

61 Südtiroler Informatik AG Bozen 10.849.322

62 Clean Solutions GmbH Bozen 10.742.719

63 Walterscheid Welsberg AG Taisten-Welsberg 10.719.690

64 Autoindustriale GmbH * Bozen 10.585.051

65 Derga Consulting AG Bozen 9.842.198

66 Siegfried Ausserhofer GmbH * Sand in Taufers 9.841.132

67 Fr Holding GmbH * Meran 9.829.000

68 Miele Italia GmbH Eppan 9.814.692

69 J.F. Amonn GmbH * Bozen 9.776.994

70 BTC Holding AG * Bozen 9.563.003

71 Rinaldi AG Bozen 9.550.881

72 Konverto AG Bozen 9.519.972

73 Stadtwerke Brixen AG Brixen 9.052.928

74 LL International AG * Tirol 8.897.119

75 Dorigoni AG Bozen 8.782.618

76 Jenbacher GmbH Bozen 8.487.667

77 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 8.303.715

78 Troyer AG Sterzing 8.184.358

79 Saottini Auto AG Bozen 8.104.720

80 Mader GmbH Sterzing 8.071.441

81 Erdbau GmbH ** Meran 7.742.050

82 Brennercom AG Bozen 7.729.699

83 Schenk Italia AG * Auer 7.723.902

84 A. Rieper AG Vintl 7.692.005

85 Elpo GmbH Bruneck 7.653.316

86 Euroclima AG Bruneck 7.589.552

87 AL-KO Kober GmbH Vintl 7.551.618

88 Röfix AG Partschins 7.459.761

89 Wipptaler Bau AG Brenner 7.345.022

90 Winkler Hotels GmbH **** St. Lorenzen 7.202.429

91 Schwabe Pharma Italia GmbH Neumarkt 6.930.031

92 Gatterer Holding GmbH **** Bruneck 6.823.000

93 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 6.797.614

94 I.F.I. AG * Bozen 6.644.609

95 Wolf Fenster AG Natz-Schabs 6.613.735

96 3 Zinnen AG ** Innichen 6.500.644

97 Gronbach GmbH Neumarkt 6.428.307

98 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 6.346.436

99 Zingerle Familienholding GmbH **** Natz-Schabs 6.264.126

100 Pircher Finim * Niederdorf 6.225.738


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LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

25

Südtirols Top 100 Steuerzahler

Gewertet wurden alle Südtiroler Kapitalgesellschaften (GmbH und AG), die für den Drei-Jahres-Zeitraum 2018 bis 2020

durchgängig eine Bilanz hinterlegt haben (es ist dies ein Mittelwert aus drei Jahren). Das Ranking basiert auf den Angaben

im Bilanzkonto „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“, welches die Steuern IRES und IRAP beinhaltet.

Firmenbezeichnung Gemeinde Durch. Steuern in €

1 Alperia AG * Bozen 17.658.000

2 Seetech Global Industries AG * ** Bozen 15.882.000

3 Aspiag Service GmbH Bozen 11.656.254

4 Acciaierie Valbruna AG * Bozen 10.597.042

5 GKN Sinter Metals AG Bruneck 8.048.578

6 Europcar Italia AG **** Bozen 7.822.969

7 Würth GmbH Neumarkt 4.924.704

8 FRI-EL Liquid Biomass AG * Bozen 4.733.719

9 Monier GmbH Kiens 4.280.090

10 Konzentra Di Tosolini Pietro & C. KAG * Bozen 3.515.568

11 Storo Productions GmbH Bozen 3.431.726

12 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 3.339.994

13 Markas AG * Bozen 3.184.982

14 Durst Phototechnik AG Brixen 3.108.811

15 Sicet GmbH Bozen 2.959.118

16 TechnoAlpin AG ** Bozen 2.788.352

17 Eisackwerk Mühlbach GmbH Bozen 2.715.905

18 Sparim AG Bozen 2.669.333

19 FRI-EL Grottole GmbH Bozen 2.413.847

20 The Wierer Holding AG * Brixen 2.320.482

21 Rubner Holding AG * Kiens 2.287.949

22 Microtec GmbH ** Brixen 2.272.940

23 Rotho Blaas GmbH * Kurtatsch 2.254.659

24 Fercam Holding GmbH * Bozen 2.200.418

25 Nuova Energia GmbH Bozen 2.076.251

26 Jenbacher GmbH Bozen 2.005.111

27 Miele Italia GmbH Eppan 1.983.415

28 Energie AG ** Bozen 1.920.309

29 FRI-EL Campidano GmbH Bozen 1.810.025

30 Autostore GmbH Bozen 1.788.602

31 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 1.625.842

32 Pichler Immobilien und Service GmbH * Bozen 1.610.680

33 AGBA AG (Barchetti-Gruppe) * Bozen 1.520.232

34 Billig AG Neumarkt 1.488.572

35 GKN Italia AG Bruneck 1.445.060

36 Schenk Italia AG * Auer 1.430.005

37 FRI-EL Anglona GmbH Bozen 1.415.068

38 Rsg Group Italia GmbH Bozen 1.408.713

39 Athesia AG * Bozen 1.383.960

40 AL-KO Kober GmbH Vintl 1.316.392

41 Alupress AG Brixen 1.313.201

42 Socrep GmbH Kastelruth 1.309.031

43 Transbozen Logistik GmbH * Lajen 1.290.925

44 Brauerei Forst AG * Algund 1.279.322

45 R.E.S. AG * Bozen 1.275.645

46 Fercam Finance AG Bozen 1.273.957

47 Eisackwerk GmbH Bozen 1.236.525

48 A & A Centri Commerciali GmbH Bozen 1.203.292

49 Nils AG Burgstall 1.178.301

50 Italienische Parkgaragengesellschaft AG Bozen 1.164.473

Firmenbezeichnung Gemeinde Durch. Steuern in €

51 Piz dè Sella AG Wolkenstein 1.160.162

52 Vicentini AG Bozen 1.140.498

53 Zamboni GmbH **** Neumarkt 1.135.333

54 Arrow Ecs GmbH Bozen 1.117.897

55 Carron Bau GmbH Vahrn 1.112.665

56 Stadtwerke Bruneck * Bruneck 1.074.948

57 Pompadour Tee GmbH ** Bozen 1.072.771

58 Südtirolgas AG Bozen 1.065.693

59 Innerhofer Holding AG * St. Lorenzen 1.047.744

60 Rabanser Seilbahnen GmbH ** Kastelruth 999.569

61 Röfix AG Partschins 987.235

62 Ineco Auto AG Bozen 982.797

63 Sicily by Car AG **** Bozen 946.000

64 Bayernland GmbH Sterzing 941.291

65 Stadler Service Italy GmbH Meran 921.313

66 FRI-EL S. AGata GmbH Bozen 920.289

67 ACS Data Systems AG * ** Bozen 919.409

68 Wepa GmbH Vahrn 917.679

69 Seilbahnen St.Ulrich-Seiseralm AG ** Kastelruth 916.554

70 Andromeda Wind GmbH Bozen 909.814

71 Seilbahnen St. Vigil I.E. AG ** Enneberg 895.686

72 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 867.802

73 I.F.I. AG * Bozen 867.576

74 W.Cadsky GmbH Bozen 865.148

75 LL International AG * Tirol 854.809

76 Fotouno GmbH Brixen 824.981

77 Atzwanger AG **** Bozen 821.667

78 Frutmac GmbH **** Nals 800.210

79 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 795.381

80 Win Rent AG Bozen 794.143

81 FRI-EL Guardionara GmbH Bozen 791.172

82 Bonaldi Motori AG Bozen 791.077

83 FRI-EL Ricigliano GmbH Bozen 778.871

84 Impianti Colfosco AG Corvara 756.806

85 Beikircher Grünland GmbH Sand in Taufers 752.684

86 Cittadini dell'Ordine AG * Bozen 751.038

87 Julius Meinl Italia AG Bozen 743.491

88 Ahr-Energie GmbH Ahrntal 739.760

89 Aimo Immobilien GmbH Sarntal 727.624

90 Lorenz Pan AG Bozen 727.399

91 Ceb GmbH Bozen 726.225

92 Rinaldi AG Bozen 720.604

93 Con.Fid. GmbH Bozen 716.574

94 Residence Mirabell GmbH Hafling 714.301

95 Wind Farm Deliceto GmbH Bozen 711.518

96 Selfin GmbH Bozen 711.317

97 Plose Sistem Service AG **** Brixen 693.235

98 Zima Wohn Baugesellschaft mbh Bozen 690.982

99 Andreus Golfhotel GmbH ** St. Leonhard i. P. 687.836

100 Hypo Vorarlberg Holding (Italia) GmbH Bozen 682.420

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt | **** Bilanz 2019


26 Nr. 4/2021

Unternehmensnachfolge: frühzeitiger

Beginn als Schlüssel zum Erfolg

„Gut Ding will Weile haben“ gilt

auch für Unternehmensnachfolgen.

Schließlich stehen die Beteiligten

zahlreichen Herausforderungen gegenüber,

wenn sie eine erfolgreiche

Übergabe an die Nachfolgegeneration

anstreben. Das WIFO – Institut

für Wirtschaftsforschung der Handelskammer

Bozen hat die Unternehmensnachfolge

in Südtirol in einer

neuen Studie untersucht.

Aus der Studie geht zunächst hervor,

dass die Südtiroler Unternehmerstruktur

– wie die Bevölkerung im

Allgemeinen – altert: Mehr als die

Hälfte der potenziell übergabefähigen

Unternehmen werden mehrheitlich

von Personen über 50 Jahren geführt.

Obwohl sich in der Realität jede Nachfolge

individuell gestaltet, gibt es einige

Faktoren, die den Übergabeprozess

erleichtern oder hemmen können. Dies

ergaben Interviews mit 26 Südtiroler

Expertinnen und Experten aus den

Bereichen Unternehmensberatung,

Rechtskanzleien, Wirtschaftsprüfung,

Mediation und Bankwesen.

Wie viele Unternehmen stehen

in Südtirol vor der Übergabe?

Es gibt bis heute keine allgemein anerkannte

Methode, um die Anzahl der

potenziellen Nachfolgen abzuschätzen.

Das WIFO hat in seiner Schätzung

verschiedene Faktoren wie etwa das

Alter der Unternehmerinnen und

Unternehmer oder das Vorhandensein

von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

berücksichtigt. Ausgangspunkt

der Analyse waren die 59.300 Unternehmen,

die Ende 2020 im Handelsregister

der Handelskammer Bozen

eingetragen waren. Wenn man nun für

die Firmenleitung eine Altersgrenze

von 62 Jahren annimmt, gibt es in

Südtirol rund 7.000 Unternehmen,

welche sich in den nächsten Jahren mit

der Nachfolge beschäftigen müssen.

Bei ca. 1.900 dieser Betriebe handelt es

sich um gewerbliche Unternehmen mit

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

für welche ein Scheitern der Nachfolge

zum Verlust des Arbeitsplatzes führen

würde. In diesem Fall ist eine sorgfältige

Vorbereitung der Nachfolge umso

wichtiger, um auch den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, die das Rentenalter

noch nicht erreicht haben, eine

Zukunft zu sichern. Aus diesem Grund

21.923

14.953

8.868

7.032

sollten frühzeitig spezifische Maßnahmen

ergriffen werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt

für die Übergabe?

Ganz besonders wichtig ist die Anfangsphase

des Übergabeprozesseses.

Sie bildet das Fundament für alles

Weitere: Als grobe Faustregel sollten

Übergeberinnen und Übergeber ab

etwa 50 Jahren anfangen, sich gedanklich

mit dem Thema zu beschäftigen

und eventuelle Nachfolgerinnen und

Nachfolger miteinzubeziehen. Der

richtige Zeitpunkt für den Beginn kann

aber sehr subjektiv empfunden werden.

Tendenziell geht jedoch ein Großteil der

Unternehmerinnen und Unternehmer

die Firmenübertragung zu spät an, so

die einhellige Meinung der Expertinnen

und Experten. Eine rechtzeitige Planung

Übergabefähige Unternehmen mit älterer Firmenleitung nach Altersschwellen

Stand: 31.12.2020

25.000

20.000

15.000

10.000

5.000

0

4.934

2.642

1.312

≥ 50 ≥ 55 ≥ 60 ≥ 62 ≥ 65 ≥ 70 ≥75 ≥ 80

476

Quelle: Handelsregister; Ausarbeitung WIFO

© 2021 WIFO


AKTUELL

Nr. 4/2021

27

ist auch wichtig, um alle Eventualitäten

und mögliche Unstimmigkeiten in der

Familie aus dem Weg zu räumen.

Familieninterne oder Familienexterne

Nachfolge?

Eine der ersten Fragen, die sich ein Unternehmer

bzw. eine Unternehmerin bei

der Vorbereitung der Übergabe stellen

wird, ist jene nach der nachfolgenden

Person: Wer soll das Unternehmen

fortführen? Am wichtigsten ist nach

Meinung der Expertinnen und Experten

dabei das Kriterium, dass der Nachfolger

bzw. die Nachfolgerin ehrlich

gewillt und motiviert ist, den Betrieb zu

übernehmen.

In Südtirol wird unter dem Begriff

„Unternehmensnachfolge“ noch immer

hauptsächlich die familieninterne

Nachfolge verstanden, während die

vielen Alternativen (z.B. Verkauf oder

Verpachtung an externe Führungskräfte,

an die Belegschaft des Betriebes)

häufig noch zu wenig beachtet werden.

Dennoch zeichnet sich ab, dass die

Übergebergeneration familienexternen

Lösungen offener gegenübersteht und

gleichzeitig auch die Nachfolgegeneration

öfter eigene Wege einschlägt.

Welche Rolle spielt die Kommunikation

bei der Übergabe?

Eine ehrliche und transparente Kommunikation

zwischen den Beteiligten sowie

eine saubere Trennung persönlicher und

Radius 190 x 93

7.10 top 100 - radianti T1

unternehmerischer Belange können zum

Erfolg beitragen und Interessenkonflikte

vermeiden. Schließlich ist auch die offene

Kommunikation gegenüber den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern wichtig, damit

diese die neuen Führungsrollen kennen

und wissen, an wen sie sich in welcher

Situation wenden sollen.

Was macht die Handelskammer

im Bereich Unternehmensnachfolge?

Der Service für Unternehmensnachfolge

der Handelskammer möchte einen

Überblick über die vielen Facetten der

Thematik verschaffen, bekannte Fehler

ansprechen und anspornen, über noch

nicht diskutierte Lösungen nachzudenken.

Die Servicestelle bietet folgende

Dienstleistungen: unverbindliche Orientierungsgespräche,

einen Leitfaden mit

fünf Modulen zur Unternehmensnachfolge,

professionelle Unterstützung von

Beraterinnen und Beratern aus unserem

Experten-Pool, Fachbeiträge von verschiedenen

Expertinnen und Experten

sowie die Organisation von Veranstaltungen

zum Thema Unternehmensnachfolge.

Alle Ergebnisse im Überblick

Die WIFO-Studie „Unternehmensnachfolge

in Südtirol: Zahlen, Herausforderungen

und Erfolgsfaktoren“ liegt in der

Handelskammer Bozen in gedruckter

Form auf und steht auf der Website

www.wifo.bz.it/studien zum

Download bereit.

Zukunftswerkstatt

Südtirol 2021

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe

„Zukunftswerkstatt Südtirol“ der

Handelskammer Bozen wurde das

Thema „Unternehmensnachfolge

in Südtirol“ ausgiebig mit verschiedenen

Unternehmerinnen und

Unternehmern sowie Expertinnen

und Experten diskutiert. Die drei

Abende fanden im Unternehmen

Gufler Innenausbau OHG in Lana, in

der Gärtnerei Grünes & Co. in

Bruneck und in der Falser

Maschinenbau GmbH in Auer statt.

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Interstore | Schweitzer:

von Naturns in die ganze Welt

Bereits seit 1927 ist das Unternehmen Schweitzer global

führend im Bereich des Ladenbaus. Zahlreiche Geschäftseinrichtungen

und Shop-in-Shop-Lösungen auf

der ganzen Welt tragen die Handschrift des erfolgreichen

Südtiroler Familienunternehmens mit Sitz in Naturns.

Unterschiedlichste hochspezialisierte Mitarbeiter

arbeiten weltweit täglich daran, die Ideen und Träume

ihrer über den ganzen Globus verstreuten Handelskunden

Wirklichkeit werden zu lassen. Von Zürich, London

und Mailand bis nach San Francisco und Schanghai.

Der lebendige Austausch zwischen Vision und Tradition,

zwischen Kreativität und Spitzentechnik gehört mit

Sicherheit zu den Kernkompetenzen des Südtiroler Familienbetriebes,

das Bernhard Schweitzer als Inhaber und

Geschäftsführer nun in der dritten Generation zu einer

weltweit agierenden Unternehmensgruppe ausgebaut hat.

Heute entwirft, entwickelt und produziert das Design- und

Ladenbau-Unternehmen Ausstellungskonzepte und Geschäftsinterieurs

auf der ganzen Welt, u. a. für Größen der

Lebensmittelbranche wie Edeka, Coop, Foodland, Central

Group, Sobeys sowie lokale Unternehmen, wie zuletzt für

die Sparkasse in Südtirol.

Globale Karrieremöglichkeiten

Zu den internationalen Standorten des Unternehmens

zählen neben Naturns und Zürich unter anderem wichtige

Hotspots wie London, Düsseldorf, Rosenheim, Mestre,

Mailand, Padua und Csót (Ungarn), aber auch Moskau,

Hongkong, Schanghai und San Francisco. Die neueste

Zweigstellengründung steht in Kanada unmittelbar bevor.

Wie schon an anderen Standorten bietet Schweitzer

seinen Mitarbeitern hier ungeahnte Karrieremöglichkeiten,

öffnet neue Horizonte und fördert gezielt individuelle

Fähigkeiten.

„Junge, motivierte Menschen, die Lust haben, gemeinsam

mit dem Unternehmen zu wachsen, ihre persönlichen

Talente zu entwickeln und in unterschiedlichen Fachbereichen

einzusetzen, erhalten die einzigartige Chance, nicht

nur internationales Flair zu schnuppern, sondern auch

den Aufbau einer Filiale federführend mitzugestalten“,

erklärt Human Resources Director Andreas Dissertori.

Der Wille, Höchstleistungen zu bringen, Konzentration

und Teamgeist sollten dabei im Reisegepäck ebenso wenig

fehlen wie Stressresistenz.

Im Gegenzug bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern

die Gelegenheit, im Ausland zu arbeiten, mit Menschen

aus unterschiedlichen Kulturen zu kommunizieren und

dabei den hohen Südtiroler Qualitätsstandard von

Interstore | Schweitzer zu vertreten. „Unser Ansatz für

den Aufbau von neuen Standorten ist ein ganz besonderer“,

erklärt Andreas Dissertori. „Wir gründen immer dort

Tochterfilialen, wo wir bereits einen Markt mit Kunden,

Projekten und Umsätzen haben. Aufgabe des entsendeten

Mitarbeiters ist es dann, die Struktur im jeweiligen Land

aufzubauen und nahe an unseren Kunden zu sein.“ CEO

Bernhard Schweitzer ergänzt: „Es ist ein spannender

Spagat zwischen weltweitem Arbeiten und dem Leben in

Südtirol, den viele unserer hochqualifizierten Mitarbeiter

mit ihrer Tätigkeit meistern. Es ist auch ein wichtiger

Grund, weswegen sie sich für eine Karriere bei Interstore

| Schweitzer entscheiden.“ Auf die Frage, warum er

selbst trotz internationaler Niederlassungen an seinem

Hauptsitz in Naturns festhält, nennt Schweitzer gute

Gründe: „Hier schlägt das Herz des Unternehmens. Das

spüren die Kunden. Sie sind begeistert von der Landschaft

und den Menschen und erkennen die handwerkliche

Spitzenqualität, die Professionalität und Verlässlichkeit

unseres Unternehmens als Spiegel des Landes, aus dem

wir kommen. Das schafft Vertrauen.“


29

Nachgefragt bei Andreas Dissertori,

Human Resources Director bei Interstore | Schweitzer

Radius: Die Pandemie hat viele Arbeitgeber gezwungen, ihre

Personalstrategien und Arbeitsmodelle zu überdenken. War

das bei Ihnen auch so?

Andreas Dissertori: Da wir ein einzigartiges

Mitarbeitermodell verfolgen, stellt sich bei

uns nicht die Frage, ob Smart Working

oder nicht. Es geht vielmehr darum, wie

wir arbeiten, und nicht darum, von wo

aus. Wir holen junge, motivierte Menschen

an Bord, fördern ihre Kompetenzen

und bauen sie für größere Aufgaben

im Unternehmen auf. Auf diese Weise

Andreas Dissertori kreieren wir zahlreiche Berufsbilder, die

es so auf dem Markt nicht unbedingt gibt und

die sich aus den Bedürfnissen des Unternehmens entwickeln.

Der persönliche Erfolg jedes einzelnen Mitarbeiters ist zugleich

der Erfolg des ganzen Unternehmens, das ist unser Grundsatz.

Radius: Wie kann sich ein Mitarbeiter konkret im Unternehmen

entwickeln und verwirklichen?

Andreas Dissertori: Es gibt im Unternehmen moderne HR-

Entwicklungspfade, welche unsere Mitarbeiter in ihren Kompetenzen

entlang einer Zeitachse wachsen lassen. Wir begleiten

unsere Mitarbeiter mit individuellen Entwicklungsprogrammen

auf ihrem Karriereweg und fördern ihre Talente und Potenziale,

um sie für die spannende Arbeit und ihre komplexen

Tätigkeiten zu rüsten. Bei unserem Ansatz geht es konkret

auch darum, gemeinsam zu wachsen und sich den Herausforderungen

der Zukunft zu stellen. In unserer Branche und somit

auch in unserem Unternehmen gibt es eine überdurchschnittlich

hohe Dynamik – unsere Arbeit ist kundenorientiert und

kompetenzgetrieben. Da muss man sich die Frage stellen: Wie

sieht die Unternehmensführung der Zukunft aus?

Radius: Und wie sieht die Unternehmensführung

der Zukunft aus?

Andreas Dissertori: Die Frage, wie wir zukünftig arbeiten und

wie wir aufgestellt sein werden, damit wir für die Herausforderungen

des Markts weiterhin bestens gerüstet sind, beschäftigt

uns derzeit stark. Wir planen zurzeit die Einsetzung eines

sogenannten Schattenvorstands, der aus jungen Nachwuchsführungskräften

zusammengesetzt sein wird. Dieses Gremium

soll einerseits die Sichtweisen der Jungen etablieren und andererseits

schon als Vorbereitung auf die zukünftigen strategischen

Aufgaben einer Unternehmensführung vorbereiten.

Wir wollen die Kompetenzen dieser jungen Mitarbeiter nutzen

und ihnen über einen solchen Beirat Verantwortung gegenüber

ihren Kollegen übertragen, indem sie aktiv Entscheidungen

und Entwicklungen mitgestalten. Unsere Mitarbeiter sollen in

Zukunft verstärkt die Unternehmensmerkmale mit prägen und

mit befüllen. Auf längere Sicht möchte unser CEO damit auch

eine natürliche Verjüngung der Führungsriege erzielen. Nach

dem Motto: „Jugend an die Macht!“

Radius: In wenigen Worten: Was kann sich ein Bewerber

von einem Job bei Interstore | Schweitzer erwarten?

Andreas Dissertori: Erstens: die Möglichkeit zu wachsen,

seine Talente zu entdecken, seine Kompetenzen zu erweitern

und sich im Unternehmen einzubringen. Zweitens: die Möglichkeit,

sich in transversalen und internationalen Teams

auszutauschen, zu arbeiten und zu lernen. Drittens: ungeahnte

Karrieremöglichkeiten in einem wirklich internationalen

Unternehmen mit weltweiten Standorten, das innovativ,

zukunftsorientiert und offen für neue Impulse ist.

Interstore | Schweitzer

Industriezone 7-9 | 39025 Naturns

info@schweitzerproject.com

www.interstore-schweitzer.com


30 Nr. 4/2021

AKTUELL

PUMA-Flagshipstore in New York

Megatrends im stationären Handel –

so reagieren große Marken

Die Corona-Pandemie hat den Trend

zum Onlinehandel beschleunigt.

Immer mehr Menschen kaufen

heute bequem von zu Hause aus ein.

Besonders zu spüren bekommt das

der Einzelhandel. Und auch große

Marken sind davor nicht gefeit. Eine

Tendenz zeichnet sich aber bereits

ab: Will ein Geschäft weiterhin bestehen,

muss es erlebnisorientiert sein.

Früher erfüllte jedes Geschäft denselben

grundlegenden Zweck: Die

Waren waren da, und wenn man etwas

kaufen wollte, musste man hingehen.

Aber da sich so vieles ins Internet

verlagert hat und der Trend zum

Onlineeinkauf durch die Pandemie

noch beschleunigt wurde, muss der

stationäre Handel heute einzigartig

sein und einen Mehrwert bieten, um

die Kunden weiterhin anzuziehen.

Kunden suchen nach Überraschungen

und Entdeckungen. Findet der Kunde

im Geschäft „nur“ das Produkt, das

er auch online einkaufen kann, wird

er diese bequeme Lösung dem Geschäftsbesuch

vorziehen. Dieser Trend

verlangt dem Einzelhandel einiges ab.

Hier ist Kreativität gefragt, um Kunden

langfristig zu binden und ihnen

genau das zu bieten, was sie anderswo

nicht finden können.

Flagship-Store – nach wie vor im Trend?

Heute gilt China als Richtungsweiser

in Sachen globaler Trends. Der

Megastaat im Osten hat die USA

darin abgelöst. Eine Tendenz zeichnet

sich in China bereits ab: Wegen

hoher Mietpreise verzichten immer

mehr Firmen auf große, kostspielige

Flagship-Stores. Viel eher kann man

beobachten, dass Marken darauf

setzen, ihre Stores der jeweiligen Umgebung

anzupassen. So kann es durchaus

sein, dass man in bestimmten

Städten weiterhin auf den Flagship-

Store setzt, in anderer Umgebung den

Shop eher als Dienstleistungszentrum

ausrichtet. In jedem Fall ist der Trend

zu einer stärkeren Individualisierung

auszumachen, angepasst an die lokalen

Gegebenheiten.

Die neue Erlebnis-Dimension

Noch ein Trend lässt sich auf dem

internationalen Handelsparkett

ausmachen. Der Trend zum Shop als

Erlebnisort. Bestes Beispiel: der neue


AKTUELL

Nr. 4/2021

31

Futuristische Virtual-Reality-Fahrten zur Entspannung nach dem Einkaufen

PUMA-Flagship-Store in New York

City. Hier verschmelzen Technik,

Kunst und Musik zu einem „einzigartigen

Einkaufserlebnis“. Und

Erlebnis ist hier wörtlich gemeint. Auf

Formel-1-Rennsimulatoren können die

Kunden virtuell die Straßen von New

York entlangrasen oder im multisensorischen

„Skill Cube“ ein individuelles

Einzeltraining absolvieren. Und

auch Samsung hat mit seinem 2019

in Tokio eröffnetem „Galaxy Store“

ganz neue Maßstäbe gesetzt. Auf acht

Etagen können sich Interessierte nicht

nur über die Geschichte des beliebten

Smartphones informieren, sondern

es gibt auch genügend Raum für

Unterhaltung mit Videospielen und

Virtual-Reality-Attraktionen sowie

„instagramtaugliche“ Fotospots. Im

Erdgeschoss ist ein Reparaturservice

eingerichtet. Hier verbindet sich also

Erlebnis mit Service. Beiden Beispielen

gemeinsam ist der Trend, den Shop

auch als Plattform für die Generierung

von Content und für den sozialen

Austausch zu nutzen. „Playful stores“,

so das deutsche Zukunftsinstitut, sind

nämlich zukunftsfähig.

Einzigartige, emotional ansprechende

und teilbare Erfahrungen

Je einfacher es für Kunden ist, im Online-Handel

den eigenen Shopping-

Bedarf abzudecken, umso wichtiger

wird für das physische Geschäft die

Erfahrungsdimension. Es geht um die

Frage: Kann ich im Geschäft das Produkt

testen und gelingt es, die Marke

in einem neuen Licht zu zeigen und

so eine enge Bindung zu Marke und

Produkt aufzubauen? Dann wird der

Kunde nämlich auch online eher diese

Marke anderen bevorzugen.

Neue Technologien

für mehr Personalisierung

Dank neuesten Technologien wie

Augmented und Virtual Reality kann

das Einkaufserlebnis online wie im

Geschäft noch stärker personalisiert

und individualisiert werden.

Über eine AR-Brille kann ich mich

im geplanten Bad schon einmal

gemütlich in die Badewanne legen,

über die Smartphone-Kamera kann

ich sehen, wie das Sofa in meinem

Wohnzimmer aussehen würde, und

über „intelligente Spiegel“ lässt

sich Kleidung problemlos virtuell

anprobieren. Aber nicht nur. Neue

Technologien helfen dem stationären

Handel auch, effizienter zu arbeiten.

Wenn es beispielsweise darum geht,

jeden Kunden mit Namen zu kennen,

seinen Geschmack zu verstehen und

Vorschläge zu machen, die genau auf

ihn zugeschnitten sind.

Fachkundiges Personal

Weil Kundinnen und Kunden aber

nicht nur individuelle Angebote fordern,

sondern auch immer anspruchsvoller

werden, ist es von großer Bedeutung,

sie fachgerecht zu bedienen.

Qualifiziertes Personal ist gefragt!

Nachhaltigkeit

Wer heute am Markt bestehen will,

kommt um das Thema Nachhaltigkeit

nicht herum. Dabei ist es aber längst

Wasser

… ist eine gute Arbeit wert!

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32 Nr. 4/2021 AKTUELL

nicht mehr genug, sich „grünes“ Engagement

auf die Fahnen zu schreiben.

Verbraucherinnen und Verbraucher

fordern echtes Handeln bei den Themen

soziale und ökologische Nachhaltigkeit.

Für die Haltung und die Loyalität

gegenüber einer Marke sind diese

zwei Faktoren heutzutage maßgeblich.

Große Marken haben diesen Trend

längst erkannt. Auch das schwedische

Möbelhaus IKEA hat sich gewandelt

und achtet nun stark auf eine verantwortungsbewusste

und transparente

Produktion und Kommunikation.

Zauberwort Omnichannel

Omnichannel ist nicht neu. Schon vor

der Pandemie hat sich das Verhalten

der Verbraucherinnen und Verbraucher

in Richtung E-Commerce verschoben.

Doch mit dem Lockdown und den

damit verbundenen Geschäftsschließungen

2020 ist Omnichannel erstmals

auch massiv in neue Bereiche, wie etwa

den Lebensmittelhandel oder Baumärkte,

vorgedrungen. Für Einzelhändler ist

es wichtig, die eigenen Omnichannel-

Fähigkeiten auszubauen. Allein deshalb,

um Kunden über alle möglichen Kanäle

erreichen zu können. Heute bewährt

sich die Mischung aus Online- und

stationärem Handel. Untersuchungen

zeigen einen starken Zusammenhang

zwischen der Eröffnung von Ladengeschäften

und der Zunahme der Besucherzahlen

in Online-Shops. Außerdem

können Einzelhändler Omnichannel

nutzen, um neue Märkte zu erschließen,

weil Kunden heute zunehmend

über soziale Plattformen wie Facebook

und Instagram einkaufen.

DIE NEUE C-KLASSE.

Bereiten Sie sich vor, in die Welt der neuen

C-Klasse einzutauchen: Eine Revolution aus

Luxus, Sportlichkeit und Technologie. Die gesamte

Baureihe ist nun vollständig elektrifiziert, mit Mild

Hybrid und Plug-in Hybrid Antrieben. Von außen

überzeugt das zunehmend sportliche Design mit

seinen dynamischen Linien, während im Inneren

das MBUX-System der zweiten Generation mit

serienmäßigem 11,9” Display begeistert.

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33

Innovation als treibende Kraft

Seit 58 Jahren überzeugt Würth Italien seine Kunden mit

hoch qualitativen Produkten, innovativen Dienstleistungen

und einem stetig sich erweiternden Produktportfolio.

Verkaufsleiter Harald Santer im Gespräch: über den Innovationsspirit

von Würth, den Ausbau des Verkaufsnetzes

und den Ausblick auf 2022.

Radius: Bereits nach dem Lockdown 2020 ist Würth mit viel

Schwung durchgestartet. Welche großen Projekte wurden

heuer umgesetzt?

Harald Santer: Für den lokalen Markt die wichtigste Neuerung

2021 war mit Sicherheit die Übernahme des Traditionsunternehmens

Torggler Commerz. Damit haben wir

unser Produktportfolio um den wichtigen Bereich Thermosanitär

erweitert. In Marling gibt es nun auch die erste

Niederlassung, wo Hydro-Produkte und Würth-Produkte

verkauft werden. Weitere solcher Niederlassungen in Bozen,

Neumarkt und Schlanders sind in Planung. Im restlichen

Italien lag unser Fokus ganz klar auf der Verdichtung des

Niederlassungsnetzes und auf dem weiteren Ausbau der digitalen

Dienstleistungen. Wir wollen die Digitalisierung dazu

nutzen, um unser Angebot attraktiver und smart zu machen.

So haben wir z.B. kürzlich ein Start-up aus dem Bereich

Smart Home/Smart Building übernommen. Damit können

wir Gebäude im Sinne von Energieeinsparung, Automatisierung

und Komfort „smart“ machen.

Radius: Sie arbeiten schon seit Längerem mit Start-ups und

kleineren Firmen zusammen. Woher kommt dieser Drang

nach Innovation bei Würth?

H. Santer: Unser Kerngeschäft ist seit 58 Jahren in Italien dasselbe.

Um für die Kunden langfristig attraktiv zu bleiben, muss

man die Art und Weise, wie man Produkte zur Verfügung

stellt, immer wieder neu denken und auch neue Dienstleistungen

um die Produkte herum aufbauen. Wir wollen weiterhin

wachsen, Marktquoten halten und neue erobern: Dafür ist

Innovation unumgänglich. Außerdem glauben wir an die Innovationskraft

junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir

können viel von ihnen lernen. Und dann sind noch Start-ups

und kleinere Unternehmen, die oft spannende Ideen haben,

aber keine Möglichkeiten, sie umzusetzen.

Das ermöglicht es uns, strategische Felder

auf- und auszubauen. Seit ein paar

Monaten sind wir auch mit einer

Niederlassung im NOI Techpark in

Bozen vertreten und arbeiten dort

mit der KlimaHaus-Agentur, der Uni

Bozen und verschiedenen kleineren

Unternehmen zusammen. Das Umfeld ist

sehr motivierend und inspirierend.

Harald Santer

Radius: Welche sind die Schwerpunkte für 2022?

H. Santer: Auch im kommenden Jahr haben wir wieder

einiges vor, vor allem im Bereich digitaler Dienstleistungsplattformen.

Heute analoge Dienstleistungen wollen

wir morgen digital anbieten. Außerdem investieren wir

stark in den Ausbau des Bereichs Kundenschulungen und

-seminare, unser Vertriebsnetz sowie die Organisation der

Vertriebsstrukturen. Denn wir sind überzeugt vom Erfolg

des Multikanalmodells und wollen an unseren Kundenkontaktpunkten

noch innovativer werden. Schließlich

wird uns auch 2022 das Recruiting im Bereich E-Commerce

und Marketing vor große Herausforderungen stellen.

Qualifizierte Mitarbeiter sind für uns das A und O.

Würth GmbH

Bahnhofstraße 51 | 39044 Neumarkt

www.wuerth.it


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ARMA bringt

Südtirol auf den Tisch

Qualitativ hochwertige Produkte, ein professionelles

Team, maximale Flexibilität bezüglich der Kundenbedürfnisse

und Wertschätzung der regionalen gastronomischen

Besonderheiten: Diesen Grundsätzen folgt ARMA seit

über 30 Jahren bei ihren Serviceleistungen gegenüber

Firmenrestaurants, Schulmensen, Cafés, oder

bei Caterings für Tagungen und andere

Veranstaltungen.

Antonio Riccardi

ARMA, eine Tochtergesellschaft von

CIRFOOD, ist ein 1986 gegründetes

Familienunternehmen, das die

Entwicklung der Gastronomie verstand

und stetig am Markt gewachsen ist. Heute

kann es auf das Vertrauen der wichtigsten

Unternehmen der Provinz Bozen zählen

und stellt eine solide Realität im Südtiroler

Raum dar. Unter der Leitung von Antonio

Riccardi arbeiten täglich 180 Mitarbeiter

daran, einen qualitativ hochwertigen

Service zu gewährleisten

und immer im Einklang mit den

Kundenwünschen zu stehen.

Täglich bereitet ARMA in

Bozen mehr als 5.000

Mahlzeiten für Schulen,

Unternehmen

und Krankenhäuser

zu. Die verwendeten

Produkte sind von hoher Qualität, außerdem werden alle

Menüs mithilfe von Ernährungswissenschaftlern und Diätassistenten

zubereitet, um einen Ernährungsplan zu erstellen,

der den Bedürfnissen aller gerecht wird.

Höchste Qualität für Kinder und Schüler

Das Unternehmen betreibt Schulkantinen in ganz Südtirol,

von Neumarkt über Bruneck und Innichen bis hin zu Bozen

und Meran. Alle Speisen werden von unseren Köchen in der

Hausküche der Schule oder, wenn die Kantine keine Küche

hat, in den Kochzentren von Meran, Bruneck und Bozen

zubereitet und dann an den verschiedenen Schulen verteilt.

Um eine hohe Qualität zu garantieren, angefangen

mit der Herkunft der Lebensmittel, ist ARMA nach

ISO 9001:2015, 14001:2015 zertifiziert und verpflichtet

sich, die Kundenbedürfnisse zu erfüllen, nach traditionellen

Verfahren zu kochen, das Qualitätssystem zu überwachen

und kontinuierlich zu verbessern.

ARMA geht über die einfache Zubereitung und Verteilung

von Speisen hinaus und investiert in die Frische von Lebensmitteln

und die Aufwertung regionaler Traditionen durch

die Verwendung von heimischen Produkten. Auf diese Weise

trägt ARMA. zum wirtschaftlichen Wachstum der Region und

zu mehr Nachhaltigkeit bei.

ARMA GmbH

Luigi-Negrelli-Straße 14 | 39100 Bozen

Tel. 0471 440 000

info@armarist.it | www.armarist.it

www.armarist.it


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35

Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg

Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG)

ist der Zusammenschluss zwölf einheimischer Genossenschaften,

deren Anbaugebiet sich über 10.700 Hektar

zwischen Salurn und dem Burggrafenamt sowie dem Eisacktal

erstreckt. Im Namen seiner rund 4.600 Familienbetriebe

ist das Unternehmen mit Sitz in Terlan seit mehr als

75 Jahren auf dem Apfelmarkt tätig. Um auch in Zukunft

international erfolgreich zu sein, werden beim Verband

Sortenvielfalt und Sortenerneuerung großgeschrieben.

Über sieben Jahrzehnte nach seiner Gründung exportiert

der VOG einheimische Tafeläpfel mittlerweile in knapp

70 Länder der Welt. Damit das Unternehmen seine starke

Position auf dem Apfelmarkt bewahrt, ist ein vielfältiges

Produktangebot zur Erfüllung der Kundenbedürfnisse eine

grundlegende Voraussetzung. Mit einem breiten und gut abgestimmten

Sortiment stellt der Verband sicher, dass seinen

Partnern das ganze Jahr über der richtige Apfel für jeden

Geschmack angeboten wird, und garantiert damit auch, dass

das Einkommen seiner Bauern nachhaltig gesichert wird.

Einführung neuer Marken

Eine große Rolle im Sortenspektrum des VOG spielen Markenäpfel

wie Pink Lady ® , Kanzi ® , envy oder yello ® , die

am Markt auf eine rege Nachfrage stoßen und entsprechend

weiter gefestigt werden. Im Vorjahr fügte das Unternehmen

seinem Produktangebot mit den Äpfeln RedPop ® , Giga ® und

Cosmic Crisp ® drei neue Marken hinzu. Die neuen Äpfel

haben – neben anderen noch jungen Marken wie Crimson

Snow ® oder Joya ® – eine lange Lagerfähigkeit und können

Konsumenten in der zweiten Saisonhälfte in den Frühjahrsund

Sommermonaten mit ihrer hohen Qualität erfreuen.

Neben den Clubäpfeln gehört die Eigenmarke Marlene ® ,

unter deren Namen traditionelle Sorten wie Gala, Golden

Delicious, Red Delicious, Granny Smith oder Fuji vermarktet

werden, zu einem der Zugpferde des VOG. Kürzlich

feierte Marlene ®

ihr 25-jähriges

Markenjubiläum,

zu dessen

Anlass unter

anderem ein

Kunstwettbewerb

organisiert

wurde, der über

6.000 Teilnehmer aus

36 Ländern weltweit verzeichnete. Auch für die diesjährige

Vermarktungssaison steht eine breit angelegte Kommunikationskampagne

mit einem spektakulären TV-Spot als Highlight

in den Startlöchern. Mit den vielen verschiedenen

Sorten und Marken ist es dem VOG möglich, Konsumenten

aus aller Welt das ganze Jahr über Äpfel anzubieten,

die sie begeistern und dazu animieren, nach dem Verzehr

erneut zuzugreifen.

Erweiterung der Bandbreite

Im Sommer 2021 baute der VOG sein Produktportfolio

schließlich weiter aus und begann zusätzlich zur Apfelvermarktung

mit der Vermarktung von heimischen Kirschen. Damit

unterstrich das Unternehmen sein Bestreben, in Zukunft

mit einer noch größeren Bandbreite auf dem Markt auftreten

zu wollen. Um die VOG-Kirschen erfolgreich einzuführen

und deren Position am Markt zu stärken, präsentieren sich die

Kirschen den Konsumenten als „Kirschen der Alpen“. Damit

wird am Verkaufspunkt nicht nur die Produktherkunft kommuniziert,

sondern auch gleich eine Verbindung zur Hauptmarke

Marlene ® , der „Tochter der Alpen“, hergestellt.

VOG

Jakobistr. 1 A | 39018 Terlan

Tel. 0471 256 700

www.vog.it


36 Nr. 4/2021

AKTUELL

Foto © Ivo Corrà

In den Laboren des Versuchszentrums Laimburg arbeiten Forschende an Themen

wie Wein- und Getränkeanalytik, Fermentation und Lebensmittelmikrobiologie.

Lebensmittelforschung und ihr Nutzen

für Südtiroler Unternehmen

1975 öffnete das Versuchszentrum

Laimburg erstmals seine Pforten.

Heute ist es Südtirols Forschungszentrum

für Landwirtschaft und

Lebensmittelqualität in Südtirol

und hat sich im Laufe der Zeit zu

einem internationalen Bezugspunkt,

Synonym für Innovation im

Obst- und Weinbau und der Berglandwirtschaft,

entwickelt, der seine

Expertise und seine Infrastruktur als

Partner des NOI Techpark weiter ausgebaut

hat.

Nicht umsonst ist die Forschung im

Bereich der Lebensmitteltechnologien,

einer der vier Grundpfeiler

des Südtiroler Innovationsviertels

NOI. Dahinter steht das Ziel, die

Innovation und das Wachstum lokaler

Unternehmen aus dem Landwirtschafts-

und Lebensmittelsektor zu

fördern. Etwa 170 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zählt das Versuchszentrum

Laimburg, mit mehreren

Laboren und Forschungsgruppen,

die – aufgeteilt auf die Sitze Pfatten

und Bozen – zum Netzwerk des NOI

Techpark gehören. Sie sind auf die

angewandte Forschung zur Lebensmittelproduktion

spezialisiert, vom

Anbau über die Ernte, Lagerung und

Verarbeitung bis hin zum fertigen

Produkt. Das Labor für Aromen und

Metaboliten, mit Sitz im NOI Techpark,

führt Forschungen und Untersuchungen

im Bereich Lebensmittelqualität

und Pflanzengesundheit durch.

Dabei werden natürlich vorkommende

Inhaltsstoffe in landwirtschaftlichen

Produkten (Äpfeln, Apfelsäften,

Trauben, Wein, Käse, Milch) und

Pflanzenteilen (Blättern, Wurzeln,

Holz) mit modernen Analysemethoden

identifiziert und quantifiziert.

Gemeinsam mit der Freien Universität

Bozen führt das Versuchszentrum im

NOI auch das NMR-Labor, in dem

mittels Kernspinresonanzspektroskopie

die Herkunft landwirtschaftlicher

Produkte nachgewiesen und authentifiziert

wird. Die übrigen zehn Labore

des NOI-Netzwerks forschen in

Pfatten an folgenden Schwerpunkten:

Obstlagerung, Lebensmittelmikrobiologie,

Wein- und Getränkeanalytik,

Rückstände und Kontaminanten,

Boden- und Pflanzenanalysen, Futtermittelanalysen,

Lebensmittelsensorik,

Fermentation und Destillation, Obstund

Gemüseverarbeitung, Fleischprodukte

sowie Önologie.

Innovatives Trocknungsverfahren

Trockenprodukte auf Obst- oder

Gemüsebasis wie Apfelchips erfreuen

sich in Südtirol eines stetig steigenden

Interesses. Während des traditionellen

Trocknungsprozesses gehen dabei

jedoch oftmals Knusprigkeit und

Knackigkeit verloren. Zudem entstehen

erhebliche Produktionsabfälle in Form

des Apfelgehäuses oder der Fruchtschale.

Das Versuchszentrum Laimburg will

diese beiden Punkte mit einem innovativen

Verfahren optimieren: einer vom

Versuchszentrum im NOI Techpark

installierten Pilotanlage mit sogenannter

„DIC-Technologie“ (DIC: Kontrollierte

Sofortige Dekompression). Diese

hochmoderne Anlage ermöglicht die

Herstellung von getrockneten Lebensmitteln

mit einer besonders porösen,

knackigen und knusprigen Textur, indem

die natürlichen Eigenschaften der

pflanzlichen Produkte genutzt werden.

Bei Äpfeln wird mit dieser Methode

auch das Kerngehäuse der Frucht

verwertet, was den Produktionsabfall

um bis zu 25 Prozent reduziert. Das

Ergebnis: eine natürliche Alternative

zu herkömmlichen Snacks, mit hohem

Nährwert und beim Konsumenten

geschätzten Textureigenschaften.


AKTUELL

Nr. 4/2021

37

Foto © Ivo Corrà

Foto © Ivo Corrà

Laimburg setzt auf die Zusammenarbeit

und Förderung von Start-ups

Neben der Arbeit an Forschungsund

Entwicklungsprojekten für die

Region setzt das Versuchszentrum

Laimburg seit Jahren auch auf die

Förderung von Start-ups. Eine der

Vorzeige-Zusammenarbeiten ist jene

mit HiWeiss, eines im NOI Techpark

angesiedelten Unternehmens, das

eine innovative Methode zur Isolierung

von pflanzlichen Proteinen

aus landwirtschaftlichen Produkten

(Soja, Erbsen) ohne Verwendung von

Lösungsmitteln und mit dem Ziel der

Rückverfolgbarkeit der Lieferkette

entwickelt hat. Die Methode wurde

in den Laboren des Versuchszentrums

Laimburg erprobt und verfeinert.

Das von HiWeiss entwickelte Verfahren

zur Proteinextraktion kommt

nicht nur gänzlich ohne den Einsatz

von Chemikalien oder Säuren aus,

sondern erfolgt auch bei niedrigen

Temperaturen und mit erheblicher

Wassereinsparung. Dadurch behalten

die verschiedenen Proteine ihre

Eigenschaften, sei es bei der Herstellung

von Emulgatoren, Gelen und

Aromen als auch von Milch- und

Fettersatz. Zu guter Letzt werden die

Produktionsabfälle zu natürlichen

Pflanzenstärkungsmitteln verarbeitet

oder zur Erzeugung von Biogas für

die Extraktionsanlage des Start-ups

verwendet.

Fokus Fermentation

Ein weiterer Bereich, in dem das

Versuchszentrum Laimburg in

Zusammenarbeit mit dem NOI

Techpark sehr aktiv ist, ist die Fermentation.

Lorenza Conterno, verantwortliche

Forscherin des Labors

für Fermentation und Destillation,

befasst sich mit den Fermentationsprozessen

zur Herstellung von

Getränken (z.B. Bier, Cidre und Honigwein)

oder Lebensmitteln und zur

Verarbeitung lokaler Rohstoffe sowie

zur Herstellung von Destillaten wie

etwa Obstbränden. Alle Projekte

beinhalten eine direkte Zusammenarbeit

mit lokalen Unternehmen und

kleinen Produzenten und befassen

Besser Hören. Besser Leben.

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38 Nr. 4/2021

Foto © Ivo Corrà

Foto © Ivo Corrà

sich mit einer Marktnische, die in

Zukunft immer mehr gefragt und

geschätzt sein wird.

Heumilch in Südtirol

Um ein letztes Feld zu nennen, an

dem das Versuchszentrum an vorderster

Front mitforscht, betrachten

wir ein Vorzeigeprodukt Südtirols:

die Heumilch. In Zusammenarbeit

mit dem Südtiroler Sennereiverband,

der Freien Universität Bozen, dem

Beratungsring Berglandwirtschaft

BRING und NOI Techpark arbeitet

das Versuchszentrum Laimburg

derzeit an einem Projekt, dessen

Ziel die Entwicklung einer standardisierten

und zuverlässigen analytischen

Methode zur Unterscheidung

zwischen Heumilch und Standardmilch

ist. Damit sollen die Echtheit

und Unverfälschtheit des Produkts

gewährleistet werden. Das Forschungsteam

des Labors für Aromen

und Metaboliten arbeitet an der Verbesserung

und Optimierung der derzeitigen

Kontrollmechanismen für

Heumilch durch Screening-Analysen

von Inhaltsstoffen in der Silage und

auch direkt in der Milch, zum Nachweis

der Einhaltung der Produktionsrichtlinien

für Heumilch. Dieses

vom europäischen Fonds für regionale

Entwicklung geförderte Projekt

ist zugleich ein Vorzeigemodell, wie

die Forschung zur Unterstützung

der Wirtschaft und zur Förderung

der Entwicklung von Netzwerken in

Südtirol beitragen kann.

Digitale Transformation und Insur-Technology

Anzeige

Wide Group gehört zu den fünf umsatzstärksten Versicherungsmaklern

Italiens und ist der erste italienische

Insurtech-Broker-Aggregator mit Sitz in Bozen,

der die Prozesse der Versicherungsvermittlung neu

gestaltet und das Geschäftsparadigma des traditionellen

Versicherungsmaklers weiterentwickelt hat.

Das in Bozen ansässige Insurtech-Unternehmen

wächst ständig weiter, indem es seine Dienstleistungen

erweitert und neue Lösungen entwickelt. Dabei

liegt der Schwerpunkt auf Technologie, Transparenz,

User Experience, einfacher Bezahlung, Datenflusskontrolle

und Verständnis für neue Kundenbedürfnisse,

die durch eine zunehmende Digitalisierung und Weiterentwicklung

entstehen. Einer

der Gründungsgesellschafter ist

CEO Gianluca Melani, ein Unternehmer

mit starkem Bezug

zur Region Südtirol und der

lokalen Bevölkerung: „Dank

betrieblicher Innovation, die auf

Kompetenz und Technologie basiert,

ist es der Wide Group gelungen,

sich in nur drei Jahren Gianluca Melani

unter

den umsatzstärksten italienischen Versicherungsmaklern

zu positionieren.“

Innovativer Vorreiter

Wide Group konnte sich auch auf nationaler Ebene als

italienischer Vorreiter, als Innovator im Versicherungsvertrieb

und als Modell für die digitale Transformation des

Versicherungsmaklergeschäfts durchsetzen. Das Unternehmen

wurde in die Rangliste „Great Place to Work

Italia 2021“ aufgenommen und zählt laut Forbes zu den

100 besten internationalen Insurtech-Unternehmen. „Wir

wollen Lösungsansätze für reale Versicherungsbedürfnisse

anbieten und ein Bezugspunkt für Kunden, Versicherungsmakler

und die gesamte italienische und internationale

Versicherungsbranche sein“, definiert Melani die Ziele für

die nahe Zukunft. „Wir möchten unseren Umsatz in den

nächsten drei Jahren verdoppeln, und ich bin überzeugt,

dass wir durch unsere Leidenschaft und Innovationsfähigkeit

diese anspruchsvollen Ziele erreichen werden.“

Wide Group AG

Raingasse 20 | 39100 Bozen

Tel. 027 862 19 00

info@widegroup.eu | www.widegroup.eu


Anzeige39

Weiter voll

auf Expansionskurs

Keller Italia, der Spezialist für schlüsselfertiges Bauen im

Bereich Hotel, Handel und Gastronomie, konnte seinen

Umsatz 2020 verdreifachen und namhafte internationale

Kunden für sich gewinnen.

Seit der Gründung im Jahr 2019 betreut Keller Italia als

Teil der renommierten Reinhold Keller Group, internationale

Innenausbau- und Hochbauprojekte für Hotels, Büros

und Geschäfte. Die Profis von Keller Italia überzeugen mit

fachlicher Kompetenz und professionellem Management und

garantieren so den reibungslosen Ablauf der Bauvorhaben –

von der Planung über die Ausführung bis hin zur schlüsselfertigen

Übergabe. Die Firma mit Sitz in Lana fungiert auch

als Generalunternehmer für Hochbauprojekte und blickt

– auch nach 18 Monaten Pandemie – voller Zuversicht in

die Zukunft. Und das zu Recht. Mit einem Jahresumsatz von

rund 15 Millionen Euro konnte Keller seine Umsatzzahlen im

Vergleich zum Vorjahr 2019 verdreifachen. Außerdem ist es

gelungen, namhafte Kunden wie Nespresso, Five Guys und

Iqos ins Unternehmensportfolio aufzunehmen.

Hotelanlagen im großen Stil

Seit Kurzem arbeitet Keller Italia an einem neuen Hotelprojekt

in Salò am Gardasee. Das 5-Sterne-Superior-Hotel mit

100 Zimmern und Suiten entsteht auf einer Ausbaufläche

von 16.000 Quadratmeter Innenbereich und 20.000 Quadratmeter

Außenbereich. Keller Italia ist für den kompletten,

schlüsselfertigen Innenausbau sowie die Realisierung der

Außenanlagen einschließlich einer großzügigen Parkanlage

verantwortlich. Für einen bereits bestehenden Kunden wurde

ein Rahmenvertrag für den Umbau von 15 Hotels unterzeichnet,

und in Deutschland wird derzeit an einem Projekt mit

600 Betten gearbeitet. Umgesetzt werden die ambitionierten

Projekte von einem hoch motivierten Team. Keller Italia

ist nach wie vor auf Expansionskurs. Dafür werden auch

neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. „Für unsere

spannenden Projekte im Hoch- und Innenausbau suchen wir

nach qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern“, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Gapp, „den

Mitarbeitern werden zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten

sowie die Chance geboten, umfangreiche Projekte

europaweit zu betreuen.

Starker Partner

Keller Italia kann auf die jahrelange Erfahrung und das solide

Know-how der deutschen Reinhold Keller Group bauen. In

sechster Generation wird die Keller Group als Familienunternehmen

geführt und hat heute über 550 Mitarbeiter. „Das

Mutterhaus ist auf die Produktion und Inneneinrichtung spezialisiert,

während wir von Keller Italia auf die schlüsselfertige

Realisierung spezialisiert sind“, verrät Geschäftsführer Stefan

Platzgummer. Das Unternehmen begleitet seine Kunden von

den ersten Planungsarbeiten bis hin zur Übergabe des Objekts

und koordiniert zuverlässig und professionell alle Gewerke,

die am Bauvorhaben beteiligt sind.

Keller Italia GmbH

St.-Agatha-Weg 20 | 39011 Lana

Tel. 0473 861 510

info@keller-italia.com | www.keller-italia.com


40

Anzeige

Onlineshop für

Thermosanitärprodukte

Die Firma Huber GmbH startet mit der neuen

E- Commerce-Plattform „Huber Pro“ durch! Hydrauliker

und Schlosser finden hier über 20.000 Artikel aus

den Bereichen Installationen, Heizung, Sanitärtechnik,

Lüftung und Klima. Dazu kommen Produkte der Marke

Huber Inox für die Verarbeitung von Edelstahl.

Beim Bau wie im Leben gilt das Motto: Auf den richtigen

Partner kommt es an. Als bewährter Großhandelsbetrieb

für Sanitärausstattung hat sich die Huber GmbH

mit Sitz in Meran, Bozen und Natz-Schabs seit Jahren

einen Namen gemacht. Seit September 2021 finden sich

unter www.huberpro.it Thermosanitärartikel von Huber

für Gebäude aller Art sowie Edelstahl für Schlossereibetriebe.

Alles kann direkt online bestellt werden, auch

direkt von der Baustelle aus, z.B. mit dem Smartphone.

Der neue Markenname „Huber Pro“ steht für „Huber

Professional“ und kennzeichnet klar das Angebot für alle

Firmenkunden.

Alle Bestellungen im Blick

Darüber hinaus hat die neue E-Commerce-Plattform des

Südtiroler Familienunternehmens noch mehr zu bieten.

Jeder Kunde von Huber hat über sein Benutzerkonto jederzeit

Zugriff auf alle wichtigen Informationen rund um

seine Bestellungen. Eine Rechnung oder der Lieferschein

werden benötigt? Welche Waren wurden bereits geliefert?

Und in welcher Stückzahl? Das Kundenkonto zeigt es in

Sekundenschnelle an. Nutzerfreundlichkeit war das oberste

Gebot für die Werbecompany Meran, die den neuen

Shop geplant und gestaltet hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten,

das gewünschte Produkt zu finden: bequem

über das Menü oder durch die praktische Suchfunktion.

Hier kann gezielt nach Produktnamen, Artikelnummern

oder nach bestimmten Herstellern gesucht werden.

Bestellungen rund um die Uhr

Alle Funktionen im neuen Onlineshop entsprechen modernsten

Standards und sind allen Anforderungen gewachsen. So

können Bestellungen rund um die Uhr von jedem beliebigen

Endgerät aus getätigt werden. Vergangene Bestellungen können

auf Knopfdruck erneut ausgeführt werden – auch Teilbestellungen.

Die Artikelnummer ist schon bekannt? Dann lässt

sich in der tabellarischen Schnellerfassung in kürzester Zeit die

gewünschte Anzahl der benötigten Produkte ohne vorherige

Suche bestellen. Für Kunden von Huber stehen im Onlineshop

noch weitere Highlights zur Verfügung. Innerhalb eines

Kundenkontos lassen sich beliebig viele weitere Nutzer hinzufügen.

Diesen können jeweils verschiedene Zugriffsrechte zugewiesen

werden: Vorarbeiter beispielsweise können so direkt

die benötigten Produkte bestellen, während die Buchhaltung

Zugriff auf die Rechnungen erhält. Darüber hinaus kann für

Großkunden über bestimmte Schnittstellen eine Verbindung

zum eigenen Verwaltungsprogramm hergestellt werden. So

kann dieser Kunde direkt über sein ERP-System Bestellungen

aufgeben. Der neue Onlineshop macht den Kontakt zwischen

Huber und seinen Firmenkunden noch einfacher.

Kuperionstraße 21 | 39012 Meran | Tel. 0473 204 300 | info@huber.it | www.huberpro.it


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Deine Karriere bei Dr. Schär

In 18 eigenen Produktions- und Vertriebsstandorten in elf

Ländern arbeitet Dr. Schär für einen weltweiten Markt und

eine gemeinsame Mission: „Wir verbessern das Leben von

Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen.“

Vor knapp 100 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des

Familienunternehmens Dr. Schär als Pionier in einem Nischenmarkt.

Mit glutenfreier Ernährung wurde das Unternehmen

zum Marktführer in Europa. 2013 wurde das Portfolio

um innovative diätetische Lebensmittel für medizinische

Zwecke erweitert.

Wir wachsen immer weiter

In Südtirol gibt es zwei Standorte: Im Hauptsitz in Burgstall

arbeiten über 350 Mitarbeiter und das Werk in Leifers zählt

80 Mitarbeiter. Die Corona-Pandemie hat für Dr. Schär als

Arbeitgeber keine Nachteile gebracht – im Gegenteil: Die

Produktion läuft auf Hochtouren. Was das Unternehmen

besonders gut kann: spezielle, komplexe Anforderungen an

die Ernährung mit Lebensfreude verbinden. Die Basis des Erfolgs

waren immer schon dynamische Menschen, die sich für

Neues begeistern und dieses mit Leidenschaft vorantreiben.

Werde Teil des Teams

Dr. Schär ist ein Familienunternehmen mit einer familiären

Unternehmenskultur. „Ich habe nach meiner Ausbildung

direkt bei Dr. Schär als Maschinenbediener begonnen. Nach

einem Jahr in dieser Position wurde ich zum stellvertretenden

Schichtleiter ernannt und nach drei Jahren wiederum

zum Teamleiter. Diese Dynamik und Abwechslung machen

mir hier besonders viel Spaß,“ erzählt Wolfgang Dosser, der

bereits seit zehn Jahren Teil des Teams in Burgstall ist. Von

zentraler Bedeutung für das Unternehmen ist der Ausbau der

persönlichen und fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter.

Mit der eigenen Dr.-Schär-Academy wird die kontinuierliche

Weiterentwicklung der Mitarbeiter weltweit gefördert.

Jürgen Mitterer ist ausgebildeter Bäcker und kennt die Vorteile

seines Arbeitsplatzes genau: „Ich schätze besonders das

gute Arbeitsklima und die variablen Arbeitszeiten. Durch

die Schichtarbeit kann ich mir unkompliziert die Woche

einteilen, wie es für mich passt: Möchte ich z.B. Montag

und Dienstag frei haben, kann ich das im Dienstplan

berücksichtigen lassen und dafür einfach am Samstag und

Sonntag arbeiten.“

Erstklassige Produkte

Vom Produktentwickler über den Techniker bis hin zum IT-

Spezialisten oder Marketingmanager: Bei Dr. Schär arbeiten

alle auf das Ziel hin, den Konsumenten nahe zu sein und sie

durch innovative, geschmackvolle Produkte zu begeistern.

Mit Dr. Schär kannst du deine ersten Schritte im Berufsleben

machen oder deine Karriere auf eine neue Ebene bringen.

Auf www.drschaer.com/de/karriere erfährst du alles über

deine Einstiegsmöglichkeiten.

Dr. Schär AG

Winkelau 9 | 39014 Burgstall

Tel. 0473 293 300

www.drschaer.com


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42

Familienresort de luxe

Das Familyresort Sonnwies ist ein naturnahes, mehrfach

ausgezeichnetes Familienhotel de luxe in den Lüsner

Bergen unweit des Dolomiten UNESCO Welterbes.

Hier können die Gäste zwischen Familiensuiten, Imperialsuiten,

Chalets sowie Suiten mit eigenem Pool frei

wählen, immer inklusive der Sonnwies-Verwöhnpension.

Eingebettet in malerischer Umbegung auf einer 15.000 Quadratmeter

großen Bergwiese in herrlicher Südlage, ist das

Sonnwies der ideale Rückzugsort für Familien, fernab vom

alltäglichen Trubel. Das Familienparadies beherbergt ausschließlich

Familien mit Kindern.

An sieben Tagen die Woche bietet das Familienresort insgesamt

60 Stunden Baby- und 70 Stunden Kinderbetreuung

sowie einen 10.000-Quadratmeter-Outdoor-Spielbereich,

einen Erlebnisbauernhof mit 30 Tieren, eine Manufaktur, einen

Adults- only-Wellnessbereich nur für Mama und Papa, einen Wasserpark

mit 110-Meter-Rutschen sowie vielen lustigen Wasserspielzeugen,

eine Kletterhalle, eine Turnhalle, einen Skilift u.v.m.

Der Gastgeberfamilie Hinteregger ist es ein besonderes Anliegen,

dass Eltern und Kinder sich gleichermaßen wohlfühlen.

Das Sonnwies ist ein wahrer Kraftort und zu jeder Jahreszeit

der „Place to be“ für Familien.

Angebot

• 2 Erwachsene und 1 Kind im FZ ab 610 Euro pro Nacht

• 2 Erwachsene und 2 Kinder in der Juniorsuite

ab 720 Euro pro Nacht

Familyresort Sonnwies **** S Alter Rungger Weg 20 | 39040 Lüsen Tel. 0472 413 533 info@sonnwies.com www.sonnwies.com


APP

Anzeige

monni digital:

einfach, nachhaltig, lokal

monni ist der Geschenkgutschein vom hds – Handelsund

Dienstleistungsverband Südtirol, der landesweit in

rund 750 Betrieben und Verkaufspunkten – monni points

– eingelöst werden kann, um somit lokale Wirtschaftskreisläufe

zu stärken und Steuerfreibeträge zu nutzen.

Der Gutschein wird von Betrieben für ihre Mitarbeiter,

aber auch von Privatpersonen als Geschenkidee erworben.

Der große Vorteil für die Betriebe und Arbeitgeber:

Einkaufsgutscheine für Mitarbeiter sind weder der normalen

Besteuerung (bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von

516,46 Euro) noch Sozialabgaben unterworfen. Zudem

werden die lokalen Kreisläufe gestärkt, und die Kaufkraft

vor Ort wird gefestigt.

Vier Millionen Euro

Der Zuspruch für den monni-Gutschein wird immer größer.

Immer mehr Südtiroler Betriebe möchten damit ihre Mitarbeiter

für ihre Leistungen und ihr Engagement belohnen.

Aber auch immer mehr Privatpersonen schenken die Gutscheinkarte

Familienangehörigen, Freunden und Bekannten.

Im vergangenen Jahr wurden über 22.000 Gutscheine mit

einem Gesamtwert von vier Millionen Euro erworben und

verschenkt – sehr viel Geld, das so in Südtirol bleibt!

Ab sofort digital: die neue monni-App

Der monni-Gutschein steht nicht nur als klassische, gedruckte

Karte zur Verfügung (monni card), sondern ab sofort als

kunden- und umweltfreundliche Alternative auch als App.

monni digital einzulösen, ist einfach: Der Kunde kommt

an die Kasse, öffnet die monni-App auf seinem Smartphone

und zeigt den darin enthaltenen Barcode vor. Dieser

wird mit dem POS-Gerät abgescannt. Die Zahlung wird in

Echtzeit durchgeführt und direkt auf dem POS-Gerät sowie

in der monni-App des Kunden bestätigt. Der Vorteil für den

Kunden: Er hat seinen Gutschein immer mit dabei und hat

sein Guthaben jederzeit unter Kontrolle.

Einfach zu bestellen

Alle monni points, in welchen der digitale monni-Gutschein

eingelöst werden kann, sind unter www.monni.bz.it

veröffentlicht. Hier kann auch der monni-Gutschein von

den Unternehmen für ihre Mitarbeiter einfach und schnell

bestellt werden.

EINFACH · NACHHALTIG · LOKAL

monni stärkt unsere

wertvollen lokalen

Wirtschaftskreisläufe

Belohnen Sie Ihre Mitarbeiter mit

dem steuerfreien Weihnachtsgeschenk monni.

Der Gutschein kann in über 750 monni points

mit der monni app eingelöst werden.

Infos und Bestelltool:

www.monni.bz.it


44 Nr. 4/2021

AKTUELL

Lokal statt global

Regionalität liegt im Trend. Wer auf

regionale Produkte setzt, leistet einen

aktiven Beitrag zum Klimaschutz und

kann besser nachvollziehen, woher

die Ware kommt und wie sie produziert

wurde. Doch damit nicht genug.

Durch den Kauf von regionalen Produkten

wird die regionale Wirtschaft

und damit der Standort gestärkt – ein

Hauptargument für viele bewusste

Konsumenten.

Seit uns die Corona-Pandemie im

Frühjahr 2020 auf radikale Art

und Weise vor Augen geführt hat, wie

abhängig wir mittlerweile von internationalen

Lieferketten geworden

waren, hat Regionalität noch einmal

einen bedeutenden Boost erhalten.

In Südtirol hat man die heimische

Bevölkerung mit einer rasch aus

dem Boden gestampften Kampagne

„Ich Du Wir. Südtirol“ zu regionalem

Einkaufen und damit regionaler

Wertschöpfung aufgefordert. Auch in

Deutschland und Österreich wurde

in dieser Zeit aufgefordert, vor allem

lokal einzukaufen, und auch den

Urlaub sollte man nach Möglichkeit

und zur Stärkung der regionalen

Wertschöpfung 2020 im eigenen

Land verbringen. Interessant: Laut

einer Studie des Instituts für Handelsforschung

IFH in Köln zufolge

haben ein Drittel der befragten Konsumentinnen

und Konsumenten

2020 vermehrt bewusst

lokale Händler unterstützt

und mehr auf nachhaltige

Produkte geachtet. Gerade

Südtirol kann hier

punkten. Die Südtiroler

Handelsbetriebe, viele

davon Klein- und familiengeführte

Betriebe, überzeugen

mit Nähe zum Kunden und

persönlichem Service. Diesen

Mehrwert haben viele Kunden

erst in den herausfordernden Zeiten

der Corona-Krise erkannt.

Damian Comper

CEO/COO von

Mountex

Megatrend Regionalität –

mehr als nur Essen

Regionalität ist mit Sicherheit

einer der Megatrends der Zukunft.

Dabei hat sich der Begriff, der einst

stark mit den Themen regionale

Küche und regionale Lebensmittelproduktion

behaftet war, längst

weiterentwickelt. Die große Stärke

von Regionalität liegt heute vor

allem in den regionalen Wirtschaftskreisläufen.

Das

bedeutet, dass das Geld

in der Region bleibt.

Gleichzeitig sind viele

Konsumentinnen und

Konsumenten heute

bereit, für regionale Produkte

auch etwas mehr

zu bezahlen. Eine weitere

Möglichkeit, regionale

Wirtschaftskreisläufe zu fördern

und sicherzustellen, dass

das Geld in der Region bleibt, sind

Regionalwährungen.

VERTRAGSHÄNDLER

www.ipmitalia.it

MAIR

d. Mair Gert & Co KG/

SAS

Tel. +39 0474 74 51 46

I-39039 Niederdorf ( BZ)

www.mairgert.com

DEKORATIVE BÖDEN UND WÄNDE BODENSANIERUNGEN

BESCHICHTUNGEN INNEN/AUSSEN INDUSTRIEBÖDEN

KUNSTHARZBESCHICHTUNGEN

Spezielle Bodenbeläge für denkmalgeschützte,

natürliche und biologische Bauten

seit/da

1963

DESINFIZIERBAR FUGENLOS PORENGESCHLOSSEN PFLEGELEICHT

DIE IDEALE LÖSUNG FÜR MECHANISCHE, HYGIENISCHE UND DEKORATIVE BEREICHE


Regionalwährungen

AKTUELL

Unser Wirtschaftssystem beruht auf

folgendem Grundprinzip: Wenn Waren

oder Dienstleistungen in die eine Richtung

fließen, fließt Geld in die andere

Richtung zurück. Doch in vielen Regionen

funktioniert dieses Prinzip nicht

mehr. Statt im Dorf oder in der Umgebung

wird bei Onlineriesen eingekauft.

Geld fließt aus der Region ab, der Wirtschaftskreislauf

ist aus den Fugen geraten.

Über eine Regionalwährung sollen lokale

Erlöse auch wieder lokal ausgegeben

werden. Konkret bedeutet das: Das Geld

kommt den Unternehmen vor Ort zugute,

da die Regionalwährung

nur in einem bestimmten

Gebiet akzeptiert wird.

Seit einigen Jahren

gibt es beispielsweise

im Sarntal die

„mirSarner“-10ar-Münze.

Die Münze ist zehn

Euro wert und zirkuliert im Sarntal

als Zahlungsmittel und Gutschein. Als

lokale Währung für Südtirol möchte sich

das innovative Start-up Mountex etablieren.

„Es geht darum, die Wertschöpfung

in Südtirol zu behalten und so unsere

Klein- und Mittelgroßen Unternehmen

zu stärken,“ so Mountex-Geschäftsführer

Damian Comper, „gemeinsam schaffen

wir ein Netzwerk zwischen Unternehmen,

um neue Kunden zu akquirieren

und höhere Umsätze zu generieren.

Außerdem steigt durch die Verwendung

der Regionalwährung die Liquidität in

Euro eines jeden Unternehmens. Eine

Chance für den lokalen Handel sich

einen beträchtlichen Mehrwert gegenüber

internationalen Großkonzernen und

Online-Riesen zu schaffen .“

Ihr Betrieb

Gewöhnlicher

GESCHÄFTSBETRIEB

Gewöhnlicher

KUNDENSTOCK

Gewöhnlicher

UMSATZ

GEWINN

Digitalisierung und Regionalität

Regionalität und Digitalisierung –

das sind heute globale Megatrends,

die uns vermutlich noch jahrzehntelang

begleiten werden. Mögen sie

auf den ersten Blick wie ein Widerspruch

wirken, so sind die beiden

Themen eng miteinander verknüpft.

Denn während die Digitalisierung

+

BEISPIEL

+

IHRE AUFNAHME BEI

Mountex-Vorschuss*

ZUM NULLZINS

-

+

+

GEWINN

BEAUFTRAGUNG

AUFTRAG

AUFTRAG

BISHER UNBEKANNTER

BETRIEB A

in Südtirol

Alle Mountex-Betriebe erhalten zum Beginn einen Mountex-

Vorschuss* zum Nullzins. Im Mountex-Netzwerk beginnen die

Unternehmen neben ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

untereinander zu kaufen und zu verkaufen.

Betrieb A kauft bei Betrieb B Wein für sein Restaurant.

Betrieb B gibt Betrieb C den Auftrag zur Instandhaltung des

Betriebsgebäudes.

Betrieb D nimmt den Auftrag von Betrieb C zur Baustellenreinigung

an.

Betrieb D kauft Essensgutscheine bei Betrieb A.

Alle Betriebe erwirtschaften daraus zusätzlichen

Umsatz und Gewinn.

BISHER UNBEKANNTER

BETRIEB B

in Südtirol

Nr. 4/2021

* Vorbehaltlich Bonitätsprüfung durch Mountex

So funktioniert

ein regionaler

Mountex-Kreislauf.

die Welt immer kleiner erscheinen

lässt und damit Globalisierung vorantreibt,

ist sie gleichzeitig mitverantwortlich

für die Antwort darauf:

den Gegentrend zur Regionalität.

Regionalität verspricht Wachstum

in den Betrieben, sichere Arbeitsplätze

und Zukunftsperspektiven

für die Region.

45

©Anita Augscheller

HANDWERK

PUR.

Lana . T 0473 56 15 09

www.gamperdach.it


46

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Erstes Security Operations Center

für den Mittelstand

Noch nie waren die Schäden durch Cyberkriminalität

so hoch wie in den letzten zwei Jahren. Auch

in Südtirol hat sich die Lage verschärft. Nicht nur

die Häufigkeit der Angriffe hat zugenommen, die

Bedrohungen und Schäden sind schwerwiegender

und verursachen gravierendere Schäden.

Die langjährige Erfahrung des Cybersecurity-Spezialisten

ICS zeigt, dass

gerade namhafte Kunden, Großunternehmen

sowie öffentliche Einrichtungen

begehrte Ziele für Cyberkriminelle

sind. Die steigende

Professionalisierung

des Cybercrime bei

gleichzeitig akutem

Fachkräftemangel

sorgt

dafür, dass Unternehmen

aus

eigener Kraft

nicht schnell

genug adäquate

Maßnahmen für

die Cybersecurity

umsetzen können.

Datef und ICS entwickeln

1. SOC für den Mittelstand

Darauf hat Datef reagiert und als

erster IT-Dienstleister in Südtirol mit

seinem Tochter-Unternehmen ICS GmbH

ein Security Operations Center (SOC) für den

Mittelstand entwickelt. Das SOC ist eine dedizierte

Serviceeinheit von IT-Spezialisten, die rund um die Uhr

die Unternehmens-IT hinsichtlich sicherheitsrelevanter

Ereignisse überwachen und analysieren, und zwar mit

dem Ziel, proaktiv Angriffe zu erkennen und Sicherheitslücken

zu schließen.

Verantwortlich für die Entwicklung

ist Alessandro Zuech, Geschäftsführer

der ICS, der seine Expertise

von mehr als 30 Jahren hat

einfließen lassen. „Ein eigenes

SOC aufzubauen lohnt sich

meist aus Kostengründen für

mittelständige Unternehmen

nicht, zudem fehlen Fachkräfte am

Alessandro Zuech Markt. Die Idee war, die langjährige

Kompetenz der ICS im Bereich SOC und Cybersecurity

im Industriesektor zu nutzen und eine Lösung zu

entwickeln, die auch für kleine und mittlere Strukturen

branchenübergreifend einsetzbar ist“, erklärt Zuech.

Das SOC für den Mittelstand von Datef und ICS wird

als Managed Service angeboten und basiert auf definierten

Servicelevels (SLAs), die ein bestimmtes

Qualitätsniveau vertraglich sicherstellen

und zusätzlich durch unterschiedliche

Leistungsausprägungen

der Cybersecurity-Services

bedarfsgerecht gestaltet

werden können. Die

Einführung erfolgt in

drei Schritten. Nach

der Ermittlung des

Ist-Standes mittels

Cybersecurity-Assessment

werden die

wichtigsten organisatorischen

Voraussetzungen

geschaffen und

das SOC wird in einem

Go-live-Projekt in den

Betrieb überführt.

Einsatz erprobter

Methodik NIST

Das SOC der Datef-ICS-

Kooperation basiert auf dem

anerkannten Cybersecurity-

Management-Framework

NIST – einem 5-Phasen-Modell,

das die Abwicklung zur Bewältigung

und Reduzierung von Risiken innerhalb eines

360-Grad-Lebenszyklus abbildet.

Die erprobte Methodik verbindet sinnvoll technische

und organisatorische Aspekte und gewährleistet eine

organisierte, prozessual angelegte und dem Prinzip

der kontinuierlichen Verbesserung folgende

Vorgehensweise.

Unternehmen profitieren von Fachexpertise

Mit dem SOC für den Mittelstand können Unternehmen

eine 24/7-Überwachung und -Analyse ihrer

Systeme sicherstellen, und das mit bedarfsorientiertem

Leistungsumfang und wirtschaftlich kalkulierbar. Der

Aufbau eigener Ressourcen ist nicht erforderlich, der

Einstieg jederzeit möglich.


AKTUELL Nr. 4/2021

ICS

47

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48

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Business ohne Grenzen –

mit Brennercom

Brennercom ist als Anbieter von Lösungen in den

Bereichen Telekommunikation, Cloud und IT-Services

das führende ICT-Unternehmen der Region. Seit Juli

2020 ist das Südtiroler Unternehmen Teil der Mailänder

Retelit-Gruppe.

Brennercom-Geschäftsführer Josef Morandell im

Gespräch über die Weiterentwicklung des Unternehmens

und den neuen Markenauftritt.

Radius: Herr Morandell, seit etwas mehr als einem Jahr

gehört Brennercom zur Retelit-Gruppe. Was hat sich seither

im Unternehmen verändert?

Josef Morandell: Ein erster wichtiger

Schritt war die technische Anbindung

an die Netzinfrastruktur von Retelit.

Anschließend galt unsere Aufmerksamkeit

der beidseitigen Integration

der jeweiligen Abteilungen – so

wurden Synergien geschaffen, und

die jeweiligen Teams können voneinander

profitieren. Wir sind heute

Josef Morandell wesentlich breiter aufgestellt als in der

Vergangenheit und bieten so dem Markt

größere Sicherheiten und ein höheres Maß an Innovation.

Gleichzeitig war es für Retelit von Anfang an wichtig, dass

wir unser Versprechen gegenüber der Region aufrechterhalten.

Brennercom bleibt mehr denn je ihrer Herkunft

treu und weiß um den Wert ihrer Rolle als regionaler

Wegbegleiter und Digitalisierungsdienstleister.

Radius: Welchen Vorteil bringt es für die Kunden, dass

Brennercom Teil von Retelit ist?

J. Morandell: Kurz gesagt: Wir sind heute einfach breiter

und sicherer aufgestellt. Konkret bedeutet das, dass wir

unseren Kunden ein breiteres Produktportfolio im Bereich

von Infrastruktur und Software-Applikationen anbieten

können. Dank Retelit Digital Services haben wir heute

Zugang zu einer ausgedehnten Glasfaser-Infrastruktur, die

es uns ermöglicht, die wichtigsten Internet-Knoten sowie

Datacenter in Italien, in Europa, im nordamerikanischen

und im asiatischen Raum zu erreichen. Entfernte Unternehmensstandorte

können mittels innovativer SD-WAN-Plattformen

in das Unternehmensnetzwerk eingebunden werden.

Kurzum: Wir verbinden Südtirol mit dem Rest der Welt und

bringen die Welt mit ihren Innovationen zurück nach Südtirol.

Zum Vorteil unserer Kunden. Schließlich haben wir

über Retelit auch einen besseren Zugang zu den Big Playern

wie Microsoft, Amazon oder Google. Damit können wir

unsere Kunden noch gezielter beraten, maßgeschneiderte

Lösungskonzepte entwickeln und sie in ihrer Digital Journey

bestmöglich begleiten.

Radius: Brennercom tritt jetzt auch mit einer neuen

Marke auf? Warum hat man sich für ein neues Erscheinungsbild

entschieden?

J. Morandell: Brennercom positioniert sich nicht neu, hat

sich aber weiterentwickelt. Unserem Versprechen, ein

starker lokaler ICT-Partner für die Südtiroler Unternehmen

zu sein, kommen wir nach wie vor nach. Allerdings hat im

Juli 2020, mit dem Eintritt in die Retelit-Gruppe, eine neue

Ära begonnen. Wir dringen in neue Geschäftsfelder vor,

erweitern unser Produktportfolio und sind Teil einer starken

Unternehmensgruppe. Das wollten wir dem Markt und

unseren Kunden auch durch einen modernisierten Markenauftritt

signalisieren. Brennercom positioniert sich heute als

ICT-Provider und digitaler Enabler. Wir bleiben verankert in

der regionalen Wirtschaft, nehmen gleichzeitig aber auch aktiver

am internationalen Technologiemarkt teil und richten

unseren Blick noch weiter in die Zukunft.

Foto © Gianluca Di Ioia


AKTUELL Nr. 4/2021

DEIN LOKALER PARTNER

FÜR DEIN BUSINESS

OHNE GRENZEN

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Deine digitale Transformation mit einem Wegbegleiter an deiner Seite, der dank ganzheitlicher Lösungen alle

Anforderungen abdeckt. Von Infrastruktur und Plattformen, über Managed Services bis hin zu IT-Sicherheit

und digitale Anwendungen. Alles aus einer Hand.

Brennercom ist der ideale Wegbegleiter für Firmen und Freiberufler, welche den Herausforderungen der

digitalen Transformation begegnen möchten und ihr Potenzial voll ausschöpfen möchten.

With Brennercom #TowardsNewDigitalHorizons

NETWORK CLOUD SECURITY

UNIFIED COMMUNICATION

& COLLABORATION

BUSINESS APPLICATION

www.brennercom.it | info@brennercom.it | 0471.080000


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51

Produktivitätsgewinn

dank Digitalisierung

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bedeutet für

jedes Unternehmen eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis.

Auch die Südtiroler Firma NORDWAL profitiert seit

Kurzem von den Vorteilen eines smarten Dokumentenmanagementsystems

(DMS).

Als Experte im Bereich Farben und Kleber bietet

NORDWAL individuelle Lösungen für die Oberflächenbehandlung.

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein

und den Kunden auch weiterhin den bestmöglichen Service

bieten zu können, optimierte der Betrieb seine Geschäftsprozesse

mittels Dokumentenmanagementsystem d.3ecm.

Die IT-Profis der Alpin GmbH realisierten das Digitalisierungsprojekt,

das mehrere Schwerpunkte beinhaltet.

Umfassendes Digitalisierungsprojekt

Das Tool „fattura b2b“ ermöglicht den Versand und Empfang

elektronischer Rechnungen über einen Direktkanal

mit dem SDI-System des italienischen Finanzministeriums.

Durch das volumenunabhängige Preismodell ist dieses Modul

der Lösung besonders aus Kostensicht sehr interessant.

Zusätzlich ermöglicht die Software die rechtssichere und

damit vollständig papierlose Archivierung und schafft eine

Schnittstelle mit der firmeninternen ERP-Software RADIX.

Daraus ergibt sich der Vorteil, dass Dokumente allen berechtigten

Mitarbeitern – sowohl im Büro, im Smart Working als

auch unterwegs – digital zur Verfügung stehen.

Mit der Optimierung des Genehmigungs-Workflows von

Eingangsrechnungen wurde eines der Hauptziele erreicht.

Für NORDWAL bedeutet dies im

Konkreten verkürzte Durchlaufzeiten,

eine Kosten- und Zeitersparnis

sowie einen spürbaren

Produktivitätsgewinn aufgrund

des vollkommen digitalisierten

Prozesses.

Die Ablage von firmenrelevanten

E-Mails wurde ebenfalls umgesetzt.

E-Mails können von jedem Mitarbeiter

per Knopfdruck einfach und

Lukas Ausserhofer

Geschäftsführer von

NORDWAL

schnell in die entsprechenden Kunden-, Lieferanten-, Auftrags-

oder Projektakten abgelegt werden, sodass diese dann

jederzeit berechtigungsabhängig abgerufen werden können.

Dies erhöht die Transparenz und Nachvollziehbarkeit eines

jeden Geschäftsvorfalls. Eine Erleichterung stellt auch die

komfortable Suche und die Filterung dank Metadaten dar,

wobei alle Dokumente – inklusive E-Mails und deren Anhänge

– im DMS-Archiv auch per Volltext effizient gefunden

werden können.

Dank der straffen Umsetzung der ersten Projektphase

haben sich zahlreiche Geschäftsprozesse deutlich vereinfacht.

Hervorzuheben ist laut NORDWAL „der allgemein

stark reduzierte Zeitaufwand beim Arbeiten mit digitalen

Dokumenten im Vergleich zur bisherigen Papierform. Die

Zeitersparnis für die Verwaltung ist enorm“. Als nächste

Ausbaustufe im Projekt sollen künftig weitere, speziell im

Verkauf und in der Logistik angesiedelte Unternehmensprozesse

optimiert und digital umgesetzt werden.

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Wir digitalisieren Unternehmen.

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel neu setzen.

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ELAS 4.0 – wir leben Zukunft

Nur mehr eine einzige Datenbank mit einer Oberfläche

für alle Personalbereiche, individuell abstimmbar und

mit direktem Kundenzugriff zu jeder Zeit war die Vision.

„Wir leben diese Wirklichkeit jetzt“, ELAS 4.0 – das

virtuelle Personalbüro.

Für jeden Personal- und Lohnbereich eine eigene

Software und Excel-Tabellen zusammenführen – das

war gestern. Die neue Software vereinigt alle Bereiche

in einem System, verknüpft Daten und wertet sie aus,

beantwortet Detailfragen und schafft einen punktuellen

Überblick über das gesamte Personal. Budgetierung

und Kostenanalyse fallen so leichter. Seit nunmehr drei

Jahren arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit der Cloud-basierten Software Zucchetti Infinity, die

mehr kann, als Löhne zu machen und Zeit zu erfassen.

Sie bietet z.B. einen Workspace mit allen Führungsinstrumenten,

Dokumenten- und Fuhrparkmanagement,

Reise aufzeichnungen, Arbeitssicherheits- und Zugangskontrolle.

Mit dieser Software erweitert ELAS sein

Angebot zur Optimierung betrieblicher ERP-Prozesse

und bietet hilfreiche OE-Entwicklungs-Tools an.

Virtuelles Personalbüro

Arbeitsrechtliche Beratung, Lohnabrechnung und

Personalführung findet man in der ELAS-Cloud, dem

virtuellen, über die App jederzeit zugänglichen Personalbüro.

Es gibt keine replizierten, keine unterschiedlichen

Daten auf verschiedenen Modulen mehr. Der neue

Mitarbeiter bzw. jeder Wert wird einmal eingegeben

und ist sofort auf allen Ebenen und in jedem Modul

aktualisiert verfügbar. Mit ELAS 4.0 hat die Zukunft

schon begonnen.

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Operating Security: Der Schlüssel, wie

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und steigender Cyber-Attacken ist es an der

Zeit, sich als Unternehmen den neuen Herausforderungen

der IT-Security zu stellen. KONVERTO bietet

mit dem Security Operation Center (SOC) eine professionelle

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im digitalen Alltag als auch bei komplexen Geschäftsprozessen

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54 Nr. 4/2021 AKTUELL

Digitalisierungs-Chancen

einfach nutzen

Foto © unsplash

Unter Microsoft 365 stellen sich

viele Menschen nicht viel mehr als

die gängigen Office-Anwendungen

wie Word, Excel und PowerPoint in

einem Abo-Modell vor. Doch weit

gefehlt: Mit seinem tief integrierten

Software-Paket hat Microsoft ein

komplettes Anwendungs-Universum

für Unternehmen geschaffen –

mit geringen Einstiegsanforderungen

und beinahe unbegrenzten

Nutzungsmöglichkeiten. Doch wie

können Unternehmen diese konkret

nutzen?

Vor der Pandemie hatten viele

Unternehmen noch gezögert, den

Schritt in die Cloud zu wagen – die

IT-Systeme liefen auf lokalen Servern,

mit hohem Wartungsaufwand,

mangelhafter Sicherheit und keinem

oder nur eingeschränktem Zugriff von

außen. Auch in der Zusammenarbeit

führte das zu Problemen: Dokumente

wurden aufwändig gesucht, verschickt,

Versionen abgeglichen und immer wieder

gab es Kompatibilitätsprobleme.

Ineffizienz und Zeitverlust waren an

der Tagesordnung, Produktivität und

Mitarbeiterzufriedenheit blieben weit

hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Im Frühjahr 2020 gab es schlagartig

die flächendeckende Notwendigkeit,

dezentral zu arbeiten und neue

Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu

finden. Einen kometenhaften Aufstieg

erlebte in dieser Situation Microsoft

365. Was vor allem kurzfristig überbrücken

sollte, hat eineinhalb Jahre

später auf ganzer Linie überzeugt –

Microsoft erlebt einen anhaltenden

Anstieg der Nutzerzahlen, immer mehr

Unternehmen entscheiden sich für den


AKTUELL

Nr. 4/2021

55

Umstieg auf ein cloudbasiertes System.

Doch welche Vorteile ergeben sich

daraus und mit welchen Nachteilen

muss man rechnen?

Arbeiten in der Cloud:

nachhaltig, vielseitig, günstig

Microsoft 365 gibt es nur in einem

Abo mit monatlichen Gebühren,

gestaffelt je nach Leistungsumfang.

Der Vorteil liegt jedoch ebenso

klar auf der Hand: Im Gegensatz zur

einmal angekauften Software hat der

Nutzer hier stets Zugriff auf die neueste

Version und profitiert vom ständig

erweiterten Funktionsumfang.

In der Cloud zu arbeiten bedeutet,

dass Dokumente und Informationen

geräteübergreifend und damit ortsunabhängig

verfügbar sind. Das erlaubt

es Nutzern, nahtlos vom einen zum

anderen Endgerät zu wechseln. Die

Zusammenarbeit wird von Microsoft

365 auf eine völlig neue Stufe gehoben:

Gemeinsam mit anderen können

Nutzer simultan im gleichen Word-,

Excel- oder PowerPoint-Dokument

arbeiten. Statt zahlloser verwirrender

Versionen werden Dokumente zentral

abgelegt und müssen so nicht mehr per

E-Mail geschickt werden. Erwähnungen

in Themenkanälen, private Chats,

Videobesprechungen und gemeinsame

Aufgabenlisten oder Notizbücher – das

Kommunikationsarsenal der Microsoft-

365-Welt lässt keine Wünsche offen.

„Die verschiedenen Anforderungen in

der Zusammenarbeit können individuell

abgedeckt werden, was zu einer

enormen Produktivität und im zweiten

Schritt auch zu

einer sehr hohen

Akzeptanz und

Zufriedenheit

bei Mitarbeitern

und

Teams führt“,

erklärt Christine

Vigl, Partnerin bei

Christine Vigl ewico.

Sicherheit und Innovation

in einem Paket

Doch das ist nur der Anfang: Mit

der Power Platform bringt Microsoft

eine ganze Reihe an Werkzeugen zur

intelligenten Unternehmenssteuerung

mit. „Ob das Management-Cockpit mit

Power BI, Power Automate für automatisierte

Workflows und Genehmigungen

oder Power Apps, das die nahtlose

Entwicklung und Einbindung eigener

Anwendungen erlaubt – Microsoft

stellt hier Tools zur Verfügung, mit

denen Unternehmen in kürzester Zeit

wirklich relevante Verbesserungen

erzielen und einen enormen Schritt in

der Digitalisierung machen können“,

sagt Andreas Dormayer, CEO von

ewico Deutschland und Spezialist für

die Konzeption von Softwaresystemen.

Die verstärkte Nutzung künstlicher

Intelligenz und die Unterstützung

datenbasierter Entscheidungen lassen

die Möglichkeiten für weitere Entwicklungen

fast unbegrenzt erscheinen.

Beim Thema Sicherheit hat Microsoft

früh eine strategische Entscheidung

getroffen und genügt mit seinen hohen

Privacy-Standards auch den strengen

DSGVO-Anforderungen.

Den Schritt in die neue Welt wagen

Auch der Umstieg selbst ist weniger

komplex als gemeinhin angenommen.

Der Prozess kann, gut strukturiert und

gesteuert, bei voller Operativität durchgeführt

werden. Mit einem durchdachten

Schulungskonzept und der

Anpassung relevanter Komponenten

können Mitarbeiter und Führungskräfte

in kürzester Zeit nicht nur befähigt

werden, die Microsoft-365-Produkte

zu verwenden, sondern selbst großen

Gewinn aus ihrer Verwendung ziehen.

Mit der Employee-Experience-Plattform

Viva hat Microsoft bereits eine

weitere vielversprechende Komponente

seines Ökosystems

für Unternehmen

angekündigt.

Den Schritt

in die digitale

Welt zu wagen,

erfordert

Mut – doch dieser

wird reichlich

Andreas Dormayer belohnt.

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IT-sorgenfrei mit systems

Stabilität, Leistungsfähigkeit und Sicherheit stehen für

das Südtiroler IT-Unternehmen systems an oberster Stelle,

wenn es darum geht, Kunden mit innovativen und effizienten

IT-Lösungen zur Seite zu stehen. Der einzigartige

und flexible systems-Service garantiert einen reibungslosen

IT-Betrieb an 365 Tagen im Jahr.

So unterschiedlich die Anforderungen von Unternehmen

verschiedenster Branchen und Größen an die IT sind,

so sehr unterscheiden sich auch die Bedürfnisse hinsichtlich

Support und Service, um die IT-Systeme stabil, leistungsfähig

und sicher zu halten. Das Südtiroler IT-Unternehmen

systems mit Standorten in Bozen, Bruneck und Schlanders

hat daher das einzigartige systems-Service geschaffen, das

IT-Sorgenfreiheit bei maximaler Flexibilität zu einem top

Preis-Leistungs-Verhältnis garantiert. Denn die smarten

Service-Gesamtpakete lassen sich individuell auf die Bedürfnisse

der Kunden anpassen. „Egal welche Anforderungen es

gibt: Wir kümmern uns um die IT unserer Kunden“, erklärt

systems CSMO Günter Wimmer. „So können sich diese

sorgenfrei auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.“

Smarte Service-Pakete

Zur Auswahl stehen je nach Wunsch unterschiedliche Managed.IT-

oder Assisted.IT-Pakete: von Bronze über Silver

bis hin zu Gold. Die Komplettpakete beinhalten alles, was

ein IT-System heute braucht. So können systems-Kunden

ganz flexibel jene Service-Unterstützung wählen, die zu

ihnen am besten passt. „Entweder kümmern wir uns um die

gesamte IT, oder wir übernehmen Teilaufgaben, ganz wie es

erwünscht ist“, ergänzt Günter Wimmer.

Sofort zur Stelle

Unabhängig vom gebuchten Paket ist der systems-Service in

akuten Fällen sofort zur Stelle. Das Service-Team steht den

Kunden zuverlässig an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung –

also auch an Sonn- und Feiertagen. Eine schnelle Reaktionszeit,

eine garantierte Erreichbarkeit sowie maximale

Transparenz bei Kosten und Leistungen stehen dabei an

oberster Stelle.

Je nach Paket ist auch eine proaktive Überwachung der

IT-Systeme enthalten. So kann das Service-Team bei potenziellen

Gefahren frühzeitig tätig werden, noch bevor ein

Problem entsteht. Außerdem werden regelmäßig Updates

und Wartungen durchgeführt, sodass die IT-Infrastruktur

immer auf dem aktuellsten Stand bleibt. Darüber hinaus gibt

es zusätzliche Leistungen wie beispielsweise ein integrierter

Backup- und Antiviren-Service.

30 Jahre Erfahrung

Systems steht seit über 30 Jahren für hochwertige und

innovative IT-Lösungen. Das Unternehmen gilt als Vorreiter

bei IT-Services, Digitalisierung und IoT (Internet of

Things) in Südtirol. Die Nähe zum Kunden steht für systems

in jeder Hinsicht an oberster Stelle: sei es in der Beratung,

im Service oder bei der Entwicklung von neuen Lösungen.

Die engagierten Mitarbeiter agieren stets zuverlässig und

professionell.


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59

Postkarten aus der Zukunft

Eos Solutions feiert 20-jähriges Bestehen mit „Postkarten

aus der Zukunft“: Emiliano Ponzi, der Autor renommierter

Werke in Le Monde und dem New Yorker Magazine,

lässt die „Digitale Transformation“ in vier Abschnitten

von je fünf Jahren beginnend im Jahr 2000 bis heute

Revue passieren.

Die „Postkarten aus der Zukunft“ sind ein interaktives

Fresko, ein zeitgenössisches Kunstwerk, das uns auf

eine Zeitreise mitnimmt und die „digitale Revolution“ der

letzten 20 Jahre nachzeichnet – von 2000 bis heute. Der

Illustrator und weltberühmte italienische Autor Emiliano

Ponzi hat dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der

Turiner Kommunikationsagentur Instant Love umgesetzt.

Anlass ist die Feier zum 20-jährigen Bestehen von Eos

Solutions, einem führenden Anbieter von Business-

Software, der Unternehmen auf dem Weg in die digitale

Transformation begleitet.

Vier „Postkarten aus der Zukunft“ befassen sich mit je

einem 5-Jahres-Abschnitt und erwecken ihn mit ikonischen

Bildern zu damaligen Trends, Zitaten und Personen ebenso

zum Leben wie mit Highlights aus der Unternehmensgeschichte.

Ein interaktives Storyboard schafft nicht nur einen

Überblick, sondern bietet auch die Möglichkeit, Trend-

Themen und Trend-Songs über eine Playlist zu erkunden.

Die Eos-Solutions-Gruppe ist ein international agierendes

Unternehmen, das mit der Erfahrung der erstaunlichsten und

disruptivsten 20 Jahre der jüngeren Geschichte in die Zukunft

blickt. Ein Unternehmen mit Wurzeln in Italien, aber mit

einem soliden Netzwerk zu Weltkonzernen in der IT-Branche

wie Microsoft und der KUMAVISION-Gruppe. Gegründet

im Jahr 2000 in Bozen mit einem kleinen Büro im historischen

Zentrum der Stadt und einem Dutzend Mitarbeitern, hatte Eos

Solutions nach nur zehn Jahren bereits fünf Standorte in Italien

und 120 Mitarbeiter. Im Jahr 2021 waren es bereits über

300 Mitarbeiter an neun Standorten in ganz Norditalien.

„Ich wurde von der Göttlichen Komödie

inspiriert, in der das Unternehmen Eos

Solutions zu einem weiblichen ‚Vergil‘ wird, der

uns dazu einlädt, die Zukunft zu entdecken.“

Emiliano Ponzi

Eos Solutions ist seit dem Jahr 2000 Microsoft-Gold-Partner,

implementiert vertikale ERP- und CRM-Lösungen und ist

weltweit der erste Entwickler von Apps auf Basis von Microsoft

Dynamics 365. Seit 2017 gehört Eos Solutions als Teil der deutschen

KUMAVISION-Gruppe weltweit zu den größten Partnern

von Microsoft Dynamics 365 Business Central mit über 1.600

Kunden, 50.000 Benutzern, 750 Mitarbeitern und 25 Niederlassungen

in Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Eine einzigartige und außergewöhnliche Reise hat am

14. Mai 2021 begonnen, und man kann unter www.eossolutions.it/20anni/

auf das erste animierte Fresko mit dem

Titel „Eine Blase platzt und verändert die Welt“ zugreifen.

Das zweite Fresko erschien im Juli. Im Oktober und Dezember

des Jahres 2021 folgen zwei weitere „Postkarten aus der

Zukunft“. Sie sind den weiteren 5-Jahres-Abschnitten aus

20 Jahren digitaler Revolution gewidmet. Das Projekt kann

online verfolgt werden.

ERP

CRM

CONTROLLING & ANALYTICS

MODERN WORKPLACE

DIGITALIZATION


60 Nr. 4/2021

AKTUELL

Das papierlose Büro

Die Digitalisierung von Dokumenten

ist häufig der erste Schritt zur

digitalen Transformation eines Unternehmens.

Umso wichtiger ist es,

einige relevante Fragen im Vorfeld zu

klären: Wie gelingt die Umwandlung

von analogen Schriften in digitale

Unterlagen? Welche Chancen bietet

dieser Prozess, und welche Risiken

gilt es zu beachten?

Im Wesentlichen bedeutet die Digitalisierung

von Dokumenten die

Umwandlung aller in einem Unternehmen

befindlichen Schriftstücke in

die elektronische Form. Die Dateien

werden in einer Cloud oder auf internen

Unternehmensservern gespeichert

und mithilfe eines Datenmanagementsystems

(DMS) nach bestimmten

Kriterien sortiert und organisiert.

Dieser Prozess ermöglicht den ortsund

zeitunabhängigen Zugriff auf die

Archivressourcen des Unternehmens,

verhindert den unbefugten Zugriff auf

sensible Daten oder den versehentlichen

Verlust wichtiger Unterlagen. Ob

Rechnungen, Verträge oder Auftragsbestätigungen

– dank der Automatisierung

vieler Geschäftsprozesse bedeutet

die Digitalisierung von Dokumenten in

erster Linie eine erhebliche Zeit- und

Kostenersparnis.

Wie gelingt die

Dokumentendigitalisierung?

Die Umsetzung der Dokumentendigitalisierung

erfolgt meistens in mehreren

Schritten: Nach dem Einscannen

und der anschließenden Analyse

der Unterlagen folgen die adäquate

Speicherung in der Cloud und die

ordnungsgemäße Ablage im internen

System. Dieser Prozess wird in der

Praxis mittels eines Dokumenten-


AKTUELL Nr. 4/2021

61

Dokumente werden durch Einscannen digitalisiert.

managementsystems durchgeführt.

Die spezielle Software bietet clevere

Lösungen und Mechanismen bei

der Automatisierung von Geschäftsprozessen

und der Optimierung des

Workflows. Ein gutes DMS ermöglicht

die Archivierung und Verarbeitung

von allen möglichen Dateitypen und

-formaten und schafft Schnittstellen

mit häufig verwendeten Programmen

und branchenspezifischer Software,

um einen unkomplizierten Datenaustausch

zu garantieren. Eine effektive

Suchfunktion mit Volltext-, Metaund

Schlagwortsuche sollte ebenfalls

vorhanden sein, damit das schnelle

Auffinden von Dokumenten gewährleistet

ist. Ein DMS erlaubt außerdem

den ortsunabhängigen Zugriff auf

das digitale Dokumentenarchiv und

garantiert Revisionssicherheit bei

rechtlich und steuerlich relevanten

Daten. Die Automatisierung von

Arbeitsvorgängen beschleunigt den

Workflow und fördert die Mitarbeiterkooperation,

da mithilfe verschiedener

Tools wie Kommentare oder Notizen

der Gedankenaustausch angeregt wird.

Einer der wichtigsten Aspekte eines

DMS-Systems ist jedoch die Sicherheit

gespeicherter Daten. Die eingebaute

Zugriffskontrolle regelt einerseits die

interne Freigabe von Dokumenten und

verhindert andererseits die Zerstörung,

Manipulation oder den Diebstahl

von Daten.

Welche Chancen bietet die Digitalisierung

von Dokumenten?

Die Datendigitalisierung bietet

zahlreiche Vorteile für jedes Unternehmen.

Die Optimierung der

Arbeitsprozesse führt in erster Linie

zu einer erheblichen Zeitersparnis.

Neue Unterlagen werden nach dem


62 Nr. 4/2021

AKTUELL

Die Daten sind in der Cloud jederzeit erreichbar.

Import automatisch analysiert und

den individuell angepassten Systemregeln

entsprechend sortiert. Durch die

Indexierung der Dokumente wird die

schnelle und unkomplizierte Suche

in der Cloud gewährleistet und somit

die Arbeitseffizienz gesteigert. Außerdem

sind alle Daten jederzeit und

auch mobil erreichbar.

Dank der Zugriffsverwaltung erhalten

einzelne Mitarbeiter verschiedene

Rechte, die den Umgang mit den

Akten regeln. Somit sorgt die digitale

Aktenführung für mehr Sicherheit und

die Einhaltung gesetzlicher Aufbewahrungsanforderungen.

Der Zugriff

auf sensible Daten kann jederzeit

gesteuert werden, was sich im Falle

einer Urlaubs- oder Krankheitsvertretung

als praktisch erweisen kann.

Durch die Versionierung, die im DMS

ermöglicht wird, ist stets nachvollziehbar,

wer, wann und wie ein Dokument

verändert hat.

Auf Dauer garantiert die Digitalisierung

von Dokumenten eine spürbare

Kostenersparnis, da Geschäftsprozesse

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Mit dem WIFI auf Erfolgskurs!

Auf Erfolgskurs!

automatisiert werden und finanzielle Aufwände

für die Lagerung oder den Transport von Papierunterlagen

wegfallen.

Welche Risiken gilt es zu beachten?

Die zahlreichen Vorzüge des digitalen Wandels sind unumstritten.

Doch wer sein Unternehmen fit für die Zukunft

machen möchte, sollte sich auch der Herausforderungen

der Digitalisierung bewusst sein.

Die Sicherheit der Daten und die Gefahr durch Cyberattacken

werden oft als Nachteile aufgeführt. In diesem

Zusammenhang sollten auch der unbeabsichtigte Datenverlust,

Hardware-Ausfälle sowie nicht funktionsfähige Backups

genannt werden. Eine Absicherung des Systems nach

außen und nach innen ist deshalb essenziell. Ebenfalls von

Bedeutung ist eine durchdachte Backup-Strategie, die ungewollten

Datenverlust verhindert. Um den Zugriffsschutz

von außen kümmern sich auch einige der Cloud-Anbieter.

Bei Dokumenten, die sensible Daten enthalten, ist wegen

der geltenden Datenschutzverordnung Vorsicht geboten.

Die Einführung von neuen Technologien im Unternehmen

ist unumgänglich mit einer Änderung der bisherigen

Arbeitsweise verbunden. Jede Umstellung der Geschäftsprozesse

ist zunächst mit Aufwand verknüpft, da sich

die Mitarbeiter mit neuen Tools und neu eingeführter

Software vertraut machen müssen. Damit dieser Prozess

möglichst störungsfrei verläuft, sollte die Umstellung gut

strukturiert sein und den Mitarbeitern Zeit bieten, die

neuen Abläufe zu verinnerlichen.

Auch wenn die Digitalisierung auf Dauer eine spürbare

Kostenersparnis bedeutet, darf nicht vergessen werden,

dass die Umsetzung mit zusätzlichen Investitionen verbunden

ist. Vor der Einführung der digitalen Neuerung ist es

deshalb essenziell, die anfallenden Kosten im Vorfeld zu

kalkulieren. Es ist ratsam, mehrere kleinere Digitalisierungsprojekte

über einen längeren Zeitraum umzusetzen,

als eine allumfassende Umstellung innerhalb kürzester Zeit

anzustreben. Auf diese Weise kann die digitale Transformation

in jedem Unternehmen auf Dauer gelingen.

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Professionell moderieren und Produktivität steigern

11. Oktober 2021 vormittags

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Klar, treffend und wirksam schreiben

12. Oktober 2021

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Wirksame Mitarbeiterführung virtueller Teams

26. Oktober 2021 vormittags

So sparen Sie Steuern!

Nützliche Steuertipps zum Jahresende

26. Oktober 2021 vormittags

SPECIAL Professional Business English

International communication and presentation skills

26. und 27. Oktober 2021

„Sie sind zu teuer! ...“

Strategien für optimale Preis- und Rabattgespräche

10. November 2021

Vorbereitungskurs auf die Eignungsprüfung für

Vertreter/innen und Handelsagent/innen

10. November 2021 - 21. Jänner 2022

Bilanzanalyse: Unternehmen richtig bewerten

17. und 18. November 2021

Erfolgsfaktor Liquidität

Sichern und optimieren Sie Ihre Geldflüsse!

19. November 2021 vormittags

Vertragsrecht: Know-how für Nicht-Juristen

24. November 2021 vormittags

Rhetoriktraining - Reden ohne Ängste

Wirkungsvoll auftreten und Reden halten

25. und 26. November 2021

8. Praxis-Lehrgang Führungskompetenz

Als junge Führungskraft souverän in Führung gehen

25. November 2021 - 05. Mai 2022

Der moderne, anspruchsvolle Kunde

Wie Sie die neuen Kundenerwartungen meistern

27. Jänner 2022

SPECIAL Resilienz-Training für Führende

Mehr Widerstandskraft in Zeiten ständigen Wandels

03. Februar - 25. März 2022

14. Intervalltraining: Spitze im Verkauf!

Die bewährte Weiterbildung für Verkäufer/innen

07. Februar - 27. Mai 2022

3. Lehrgang Innovation & Digitalisierung

Innovationen im digitalen Zeitalter umsetzen

10. Februar - 26. Mai 2022

WIFI – Weiterbildung der Handelskammer Bozen

39100 Bozen | Südtiroler Straße 60

Tel. 0471 945 666 | wifi@handelskammer.bz.it

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64

Hygan: Innovation und

Qualität aus Südtirol

© Florian Andergassen

Hygan entwickelt und produziert seit 1963 am Firmensitz

in Leifers Wasch-, Reinigungs- und Pflegemittel für

vielfältigste Anwendungszwecke. In den 58 Jahren seines

Bestehens hat sich Hygan als Spezialist für chemische

Reinigungsmittel zu einem innovativen Herstellungsbetrieb

mit bestens ausgestattetem Entwicklungslabor und

modernsten Produktions- und Abfüllanlagen entwickelt.

Im Jahr 2006 hat Norbert Gummerer die Firmenleitung

übernommen und Hygan mit viel Weitsicht und Innovationsgeist

zum heutigen Unternehmen heranwachsen lassen.

Seitdem ist das Unternehmen beständig gewachsen, der

Umsatz ist von 2,5 Millionen Euro im Jahr

2006 auf 23 Millionen Euro im Jahr

2020 gestiegen. Seit 2011 wird der

Markt für die Marken Unyrain ® und

Unyrain Eco ® ausgeweitet. 2011

übernahm Hygan das italienische

Label „Il Maggiordomo“ und gründete

2016 die Hygan Austria GmbH.

Es folgten die Zukäufe der Firmen HSE

Norbert Gummerer TRADE KG in Bruneck (2018), Renate

Hager GmbH & Co. KG und STG-

System – Team GmbH in Deutschland (2019), Wego Warenhandel

GesmbH & Co. KG in Österreich (2020) und jüngst

der Gustav Koch GmbH, ebenfalls in Deutschland. Hygan

beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

an vier Standorten in Italien, Österreich und Deutschland.

Hohe Qualitätsansprüche

Das Erfolgsgeheimnis des Leiferer Unternehmens liegt im

Qualitätsanspruch: „Unsere Kunden wissen, dass Qualität

letzten Endes die beste Investition ist. Wir verwenden

keine vorgefertigten Produktabmischungen, sondern nur

klar definierte Rohstoffe, die im Chargenprinzip zusammengeführt

werden“, erklärt Norbert Gummerer. Für jedes

Produkt wird die Eignung für den angestrebten Einsatzzweck

im hauseigenen Labor aufwendig getestet, analysiert

und an neue Standards angepasst. Seit 2018 ist die vollautomatisierte

Produktions- und Abfüllanlage in Betrieb – sie

entspricht den neuesten technischen Anforderungen. „Die

Mitarbeiter*innen in der Produktion überwachen und kontrollieren

die Prozesse und entnehmen am Ende das fertige

Produkt“, so Gummerer. Das Produktionsvolumen konnte

schlagartig auf eine Abfüllkapazität von 60.000 Liter/Tag

angehoben werden.

Weil die inneren Werte zählen

Eine weitere Anforderung, die sich Hygan stellt, ist die

Schonung von Oberflächen, Materialien und Umwelt. Im

Entwicklungs- und Herstellungsprozess wird die Entstehung

chemischer Abfälle durch genaue Bemessung des Ausgangsmaterials

vermieden, und die eingesetzten Substanzen

sind nachwachsend und größtenteils biologisch abbaubar.

Schon 1986 hat Hygan mit dem „Grünen Blatt“ eine Eigenkennzeichnung

für umweltschonende Produkte eingeführt,

die 2013 mit der Zertifizierung erster Unyrain Eco ® -

Produkte im EU Ecolabel ihre konsequente Fortsetzung

erfahren hat. Zusammen mit den dermatologischen Tests

der Universität Ferrara kann Hygan seinen Ansprüchen an

ein optimales Produkt in allen Bereichen gerecht werden,

gemäß dem Leitsatz: „So gründlich wie nötig, so schonend

wie möglich.“

Hygan GmbH

A-Meucci-Straße 5 | 39055 Leifers

Tel. 0471 954 558

info@hygan.eu | www.hygan.eu


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65

Gemeinsam Zukunft gestalten

Seit mehr als drei Jahrzehnten gibt es ein Unternehmen,

das ideale und für alle Kundenwünsche adäquate Rundumlösungen

bietet. Wer ein Bauvorhaben im Kopf hat, kann

mit Plattner AG auf eine Firma setzen, welche sich von

einem 2-Mann-Betrieb zu einem florierenden wie gleichermaßen

vielseitigen Unternehmen mit Weitblick und

entsprechendem Know-how entwickelt hat.

Firmeninhaber Sebastian Plattner, ein Mann mit Handschlagqualität

und positiv ansteckendem Lächeln, und sein

Team haben sich sowohl die höchste Qualität am Bau als auch

die persönliche Beratung auf ihre Fahnen geschrieben. Heute

arbeiten mehr als 80 hoch qualifizierte Mitarbeiter bei der

Plattner AG. Das Team weiß mit Kompetenz und Kreativität

zu punkten, und es liegt auf der Hand, dass die Präzision der

gesamten Arbeit als ein stimmiges Resultat vieler kleiner Rädchen

ist, die ineinandergreifen.

Stets um innovative Lösungen bemüht

Es ist mehr als nur eine Visitenkarte, wenn man erzählt, dass

in den vergangenen Jahren beinahe 700 exemplarische und

nachhaltig-innovative Hochbauprojekte verwirklicht wurden.

Die Auftragspalette ist bunt wie das Leben selbst und deckt

alle nur denkbaren Sektoren des Hochbaus ab. Dazu zählen

neben dem Wohn- und Hotelbau selbstverständlich auch der

Gewerbe- und der Industriebau. Die öffentlichen Projekte dürfen

dabei auf keinen Fall ausgeklammert werden.

Es klingt keineswegs überheblich, wenn man die Plattner AG

mit Sitz in der Leiferer Gewerbezone Wurzer als ein vielseitiges

Allroundtalent umschreibt, das schlüsselfertige Konzepte

„von der Pike“ auf begleitet und zur Zufriedenheit aller

Partner erfolgreich realisiert. Die Innovation wird dabei nicht

kleingeschrieben. Im Gegenteil: Sie ist sozusagen die Hauptschlagader,

um sich im harten Wettbewerbskampf hierzulande

zu positionieren und die gute Stellung zu halten und im optimalen

Fall auch auszubauen. Das gilt auch für Komplettlösungen,

Sanierungen und Neubauten.

Schlau am Bau

Wer als Bauunternehmen federführend bleiben möchte, muss

dem Kunden immer auf Augenhöhe begegnen und kleine, größere

und große Bauvorhaben im Angebot haben. Die clevere

„Fix-und-Fertig“-Komplettlösung, auch Smart Bau genannt,

eignet sich für kleinere Bauvorhaben. Dabei kommt eine

äußerst ausgeklügelte Planung ins Spiel. Die Mitarbeiter und

Handwerker der Plattner AG, die in ihren jeweiligen Berufsfeldern

das Wort Berufung mit Leben erfüllen, verstehen es, ihr

Geschick unter Beweis zu stellen und dass die erforderlichen

Baumaterialien und Geräte bereitstehen.

Wie zu Beginn erwähnt, besticht das Unternehmen auch durch

das schlüsselfertige Bauen. Für den Kunden bedeutet dies, dass

er sich einfach zurücklehnen kann. Die langjährige Unterstützung,

die reibungslose Organisation wie aus dem Effeff und das

eingespielte und die fachkundige Belegschaft verstehen es, eine

maximale Kosten- und Terminsicherheit zu gewährleisten. (Abschnitte

dieses Textes sind aus der Reportage über Plattner AG

in der SÜDTIROLERIN (Oktober-Ausgabe). Plattner AG ist

darin zum Betrieb des Monats erkoren worden.)


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Großprojekt in der Schweiz

Das Südtiroler Unternehmen Brennerhaus GmbH konnte

in der Schweiz einen Auftrag in Millionenhöhe an Land

ziehen. In der Ortschaft Cama in Graubünden werden 2022

drei Wohnkomplexe mit je neun Wohneinheiten entstehen.

In bester Brennerhaus-Qualität versteht sich.

Seit 15 Jahren steht Brennerhaus GmbH gemeinsam mit

seinen starken Partnern für Qualität, ein einzigartiges Preis-

Leistungs-Verhältnis und umfassenden Service.

Brennerhaus baut in ökologischer und nachhaltiger Bauweise

für Generationen. KlimaHaus A nature ist das Credo. Riegelbau,

Blockhäuser und Massivholzhäuser für private Bauherren,

die Hotellerie, Industrie und Landwirtschaft. Dabei

stehen Wohnqualität, Individualität und Nachhaltigkeit an

oberster Stelle. Im Schweizer Ort Cama wird Brennerhaus nun

drei Baukomplexe, bestehend aus Wohnungen und Büroräumen,

realisieren. Die Wohngeschosse werden auf einem Keller

errichtet, der nach vorn hin als Gewerbefläche für Handwerksbetriebe

genutzt wird. Besonderes Augenmerk liegt auf

der Energieeffizienz der neuen Gebäude.

Minergie – Bauen nach dem Niedrigenergie-Standard

Der neue Baukomplex in Cama wird nach den Vorgaben zur

Erreichung der Zertifizierung KlimaHaus A-Nature – in der

Schweiz dem Minergie-Standard – ausgeführt. Dieser definiert

seit 1998 Niedrigenergie-Gebäude in der Schweiz und ist das

wichtigste Zertifikat für komfortable und energieeffiziente

Gebäude. Zentrale Bestandteile sind eine gedämmte Gebäudehülle,

eine hocheffiziente und erneuerbare Energieversorgung,

eine gut funktionierende Haustechnik mit Wohnraumlüftung.

Außerdem muss ein Teil des Energiebedarfs durch Eigenproduktion

an Strom gedeckt werden. Daher wird eine FV- und

Solaranlage installiert.

Natürlich: Bauen mit natürlichen Materialien – Holz und

Holzfaser als Isolierung, Kalkputz, Lehmputz usw.

Individuell: Realisiert werden Villen, Häuser und Strukturen

nach Plänen von unseren Kunden und deren Wünschen.

Und das: Macht glücklich.

Qualität bis ins kleinste Detail

Von der Gebäudehülle über die Terrassen bis hin zur Wohnungsausstattung.

In Cama wird Brennerhaus nichts dem

Zufall überlassen und in gewohnter Manier seinen Qualitätsanspruch

bis ins kleinste Detail deutlich machen. Elektro- und

Heizungsanlage entsprechen den modernsten technischen

Standards, Fenster in Holz und Alu mit Dreifachverglasung.

Auch auf die Außenbegrünung und das Gründach der Autoabstellplätze

wird höchster Wert gelegt, um ein rundum angenehmes

Wohnen zu ermöglichen. Den Wohnungsinhabern wird

ein Elektroauto zur Verfügung gestellt. Damit wird diese Büround

Wohnanlage ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges, umweltfreundliches

und zukunftsorientiertes Bauen und Wohnen.

Brennerhaus GmbH

St.-Valentin-Straße 55 | 39041 Brenner

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Als Spezialist in eine erfolgreiche Zukunft

Mit METEK als Partner kann jede Form der Architektur

ihre ganze Kreativität entfalten. Modern, offen

und transparent – die elegante Verbindung von Glas

und Metall. Aufregende Gebäudeverglasungen, von

denen manche auf den ersten Blick gar nicht realisierbar

erscheinen. Glastüren, die nicht als solche

wahrgenommen werden, sondern vielmehr als

Gebäudeöffner.

Wie einem ein Gebäude mit seiner Fassade entgegentritt,

wie es sich dem Besucher öffnet, bestimmt

das Flair des ganzen Bauwerkes. Hier kann ein Bauherr

zusammen mit METEK den entscheidenden Akzent setzen

– die neue Dimension von Luxus.

Hochwertigkeit gewiss

Damit aus Glas und Metall wirkliche Eleganz wird, bedarf

es großer handwerklicher Könnerschaft, Qualitätsbewusstsein

und hochwertiger Materialien. METEK ist

erfüllt von der Passion der Technik und hat sich auf die

Fahnen geschrieben, nicht in Produkten zu denken, sondern

in Lösungen. Dass diese aus einer Hand kommen,

ist dabei selbstverständlich. Genauso dass eine partnerschaftliche

Beziehung zwischen allen Beteiligten nötig ist,

um wirklich mutig Neues zu erschaffen.

Mit Hauptsitz in Frangart/Eppan und einer Produktionsniederlassung

in Assling/Österreich hat sich der Südtiroler

Fachbetrieb den Ruf eines erfahrenen, qualitätsbewussten

und hochflexiblen Partners für Hotellerie, Gastronomie,

Geschäfte, Banken, Einrichter und auch private Bauherren

erarbeitet. Mit dieser Ausrichtung kann METEK erwartungsfroh

in die Zukunft schauen.

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68 Nr. 4/2021 TIROL

Im Norden

(fast) nichts Neues

Wie bitte? Aber es ist doch Pandemie. Stimmt. Aber zumindest

in ökonomischer Hinsicht hat das Coronavirus weniger

im Ranking der Top-500-Unternehmen Tirols umgerührt, als

vielleicht zu erwarten war. Das liegt auch daran, dass der

Staat mit beispiellosem finanziellen Aufwand eingesprungen

ist, als weite Teile der Wirtschaft vorübergehend nicht mehr

wirtschaften durften.

Gleich in mehrfacher Hinsicht wird

den Menschen diese Pandemie – sie

ist noch nicht vorbei – als Zäsur in

Erinnerung bleiben. Das öffentliche,

kulturelle und in weiten Teilen auch

wirtschaftliche Leben wurden abrupt

aus der Bahn geworfen, die Dinge

gingen von einem Tag auf den anderen

nicht mehr ihren gewohnten Gang. Die

Musik auf den Balkonen ist inzwischen

verstummt, ebenso wie der Beifall für

die Beschäftigten im Gesundheitssektor,

allen voran jene im Spitalswesen,

die teilweise an ihre Grenzen gekommen

sind. Das öffentliche Leben ist

zurückgekehrt, die Wirtschaft trotz

mehrerer Lockdowns weniger arg

gebeutelt – von Zerstörung gar nicht

erst zu reden – als die allermeisten

Experten wie Laien angenommen, nein

befürchtet haben.

Unternehmen, die schon vor dieser Krise

keine positive Fortführungsprognose

und damit schlechte Zukunftsaussichten

hatten, werden vom Tropf genommen

und untergehen. Daraus wird Neues

entstehen, vielleicht sogar besseres.

Wieder andere Unternehmen, die vor

Corona grundsolide waren, werden es

in der weit überwiegenden Mehrzahl

danach auch noch und – so sie diese

Phase genutzt haben, um sich über ihre

Geschäftsmodelle Gedanken zu machen

– sogar vielfach besser aufgestellt

sein. Fachkräfte wurden und werden

jederzeit gesucht, meist sogar händeringend.

Daran hat Corona nicht wirklich

etwas geändert.

Kalte Betten per Verordnung

Auch unser Nachbarland Tirol ist keine

Insel. Das hat sich an den Höhepunkten

der Corona-Krise schmerzlich bemerkbar

gemacht. Wenn bei der Reisefreiheit

die Stopptaste gedrückt wird und ganze

Wirtschaftssektoren wie die Beherbergung

und Gastronomie und auch Teile

des Handels dichtgemacht werden,

befindet sich der ansonsten so resiliente

Tourismus plötzlich im freien Fall. Im

vergangenen Tourismusjahr (1. November

2019 bis 31. Oktober 2020), das

sich bis zum Beginn der Krise anschickte,

ein weiteres Rekordjahr zu werden,

war ein Rückgang um 22,4 Prozent bei

den Übernachtungen bzw. 29,3 Prozent

bei den Ankünften zu verzeichnen. Es

hätte noch schlimmer kommen können.

Ein relativ guter Sommer 2020 mit

zwischenzeitlicher Entspannung der

Lage hat weit Schlimmeres verhindert.

Was bleibt, ist ein dickes Minus und die

Gewissheit, dass der Fremdenverkehr

verwundbarer ist als angenommen. Und

ein Nachdenken über die Zukunft des

Tourismus, der weiterhin aus Tirols

Wirtschaftsgefüge nicht wegzudenken

sein wird, selbst wenn das Ziel sein

muss, die wirtschaftliche Abhängigkeit

zu reduzieren und konsequent und

zugunsten der Preisdurchsetzung der

Qualität den Vorzug vor der Quantität

zu geben.

Starke Produktion

Als erfreulich widerstandsfähig hat sich

der produzierende Bereich und darin

vor allem die Industrie und der Bau

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Nr. 4/2021

69

erwiesen. Dieser stellt – auch aufgrund

der Unternehmensgrößen fast naturgemäß

– die Speerspitze der Tiroler

Wirtschaft dar, wenn es nach den

Leistungsdaten geht. Unter den Top

Ten der besten 500 herrschte kaum

Bewegung. Krösus ist wie im Vorjahr

die Sandoz GmbH, gefolgt von der

Innio Jenbacher GmbH, welche die

TIWAG auf Platz drei verdrängt hat.

Die STIHL Tirol GmbH stieß vom

zehnten auf den achten Platz vor. Die

besten zehn werden von der D. Swarovski

KG, die durchaus ein bewegtes

Jahr hinter sich hat, abgeschlossen.

Einen großen Sprung nach vorne hat

die BeMo Tunnelling GmbH gemacht,

die auf die Errichtung und Sanierung

von Ingenieursbauwerken aller Art

spezialisiert und von Rang 70 auf den

23. Platz vorgedrungen ist. Der erste

Neuzugang reiht sich auf Platz 39 ein.

Es handelt sich dabei um die Balmung

Medical Handel GmbH, die mit medizintechnischen

Produkten handelt und

in Langkampfen ansässig ist.

Das relativ unauffällige, weil statische

Ranking darf allerdings nicht darüber

hinwegtäuschen, dass erst im Laufe

dieses und zu Beginn des kommenden

Jahres Bewegung in die Wirtschaft kommen

wird. Wenn die staatlichen Corona-

Hilfspakete auslaufen und alle Gläubiger

zeitgleich zu ihrem Geld kommen wollen,

dürfte sich doch ein etwas anderes

Bild als heuer bieten. Zum jetzigen Zeitpunkt

„Guat is gangen, nix is g’schehn“

zu sagen, wäre also verfrüht.

Zwei blaue Augen

In der Wirtschaft herrscht Aufbruchstimmung,

auch wenn das Vorkrisenniveau

heuer in den meisten Branchen noch

teils deutlich verfehlt werden dürfte.

Das gilt vor allem für die in Tirol besonders

wichtigen Branchen Beherbergung

und Gastronomie. Daher wird in Tirol

der Aufschwung etwas gemächlicher

ablaufen als im Bundesschnitt. Es wird

von einem Wirtschaftswachstum von um

die zwei Prozent ausgegangen. Doch das

Risiko ist trotz weiterer Öffnungsschritte

noch nicht gebannt. Vieles wird von

der weiteren Akzeptanz der Impfung,

deren Effektivität und der Entwicklung

des Coronavirus abhängen. Österreich

und Tirol scheinen mit einem, in

manchen Bereichen zwei blauen Augen

davongekommen zu sein. Das auch deshalb,

weil der Staat eingesprungen ist.

Die Rekordausgaben, die zur Beherrschung

der Situation getätigt wurden,

muss der Steuerzahler schon bald

rückerstatten. Ob das ohne Sparpakete

und Steuererhöhungen gehen wird,

darf bezweifelt werden. Das Ende der

Pandemie hin zur Endemie ist in Sichtweite.

Ob die Veränderungsdynamik

danach angesichts anstehender Herausforderungen

wie dem Klimawandel

größer ist als die gesellschaftliche Trägheit,

wird sich zeigen. Dass alles beim

Alten bleibt, ist auszuschließen, führt

man sich vor Augen, was Heraklit von

Ephesos schon vor über 2.000 Jahren

wusste: „Alles fließt, nichts bleibt.“

Und: „Die einzige Konstante im Universum

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Gemeinsam zum Bauerfolg

Hinter arcFACTORY verbirgt sich ein Konsortium aus vier innovativen

Südtiroler Unternehmen, das jedes Bauvorhaben

mit Leidenschaft und Know-how bestmöglich abwickelt.

Der einzigartige Zusammenschluss der Handwerksbetriebe

Zöggeler Bau GmbH, Tischlerei NAGÁ GmbH,

Santec GmbH und Wallnöfer OHG macht arcFACTORY

zum starken Partner bei jedem Bau- oder Sanierungsprojekt.

Angefangen mit qualitativ hochwertigem Bauhandwerk

über die Installation von Heiz- und Elektroanlagen

bis hin zum Einbau von Fenstern und Türen oder zur

Gestaltung von Innenräumen – die Vielfalt der angebotenen

Leistungen ist ein essenzielles Charakteristikum der

Firmenphilosophie. „Die breite Fächerung der Sparten

ermöglicht es dem Konsortium, sich an die sich ständig ändernden

Marktvorgaben anzupassen und Aufträge in allen

Größenordnungen abzuwickeln“, erklärt Martin Brunner,

technischer Leiter bei arcFACTORY.

Ziel des innovativen Unternehmens ist es, jedem Kunden

das bestmögliche Ergebnis unter Einhaltung des gesetzten

Budgets zu ermöglichen. Dabei wird großer Wert auf eine

individuelle 360-Grad-Betreuung ohne standardisierte

Abläufe und Produkte gelegt. Ein jeweils zugewiesener

v.l.: Christian Leiter, Martin Brunner und Fabian Kössler

Techniker fungiert als fester und einziger Ansprechpartner

während des gesamten Planungs- und Ausführungsprozesses.

Dieser kümmert sich um die vollständige Abwicklung und

die Koordination der beteiligten Mitgliedsbetriebe. Durch

diese umfassende Projektbetreuung werden dem Kunden

neben einer erheblichen Zeitersparnis Kostenminimierung

und Qualitätsmaximierung garantiert.

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BAUVORHABEN.

arcFACTORY – der Zusammenschluss vier erfolgreicher

Handwerksbetriebe – ist Ihr Spezialist für schlüsselfertiges

Bauen, fachgerechtes Renovieren und energetisches

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FLIRI DIELEN – Tischlerei seit 30 Jahren

Die Tischlerei Fliri wurde im Mai 1991 von Valentin Fliri

gegründet und hat sich damals auf die Produktion von

Massivholzmöbeln spezialisiert. 2008 entstand daraus

mit seinem damaligen Mitarbeiter Wolfgang Alber die

Fliri Tischlerei GmbH.

Als Anspruch etwas Neues und Unverwechselbares zu

produzieren, wurde die FLIRI DIELE geschaffen.

Die Bäume der Alpenregion sind der Rohstoff für die

3-Schicht-Dielen, die mit viel Handarbeit und größter

Sorgfalt bis zu einer Länge von zwölf Metern nachhaltig

in der Produktionshalle in Taufers i. M. gefertigt werden.

Die Werkstatt ist ein Ort der Innovation, wo mithilfe

eines modern eingerichteten Maschinenparks dauernd das

Produkt verbessert und neue Verarbeitungsmethoden und

Oberflächentechniken entwickelt werden.

Im Laufe der Jahre hat sich die FLIRI DIELE zu einer

etablierten Marke in der Parkettwelt entwickelt. Jede

FLIRI DIELE ist ein Unikat und erzählt ihre eigene Geschichte.

Sie zeigt stolz all ihre Wunden und Spuren eines

ganz langen Baumlebens, und das macht sie so einzigartig.

Durch das Beteiligen an internationalen Messen konnte

ein großer Kundenstamm im In- und Ausland aufgebaut

werden, welcher gerade in der Corona-Krise ein sehr

wichtiges Fundament für die besonders gute Auftragslage

ist. Das Fliri-Team hat gerade in dieser Krise zusammengehalten

und es so auch geschafft, diese besonders schwierige

Situation gut zu meistern.


72 Nr. 4/2021

Das Das komplette

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gegangen. gegangen. gegangen. Es ist Es nicht ist Es nicht immer ist nicht immer einfach, immer einfach, alle einfach, Interessen alle Interessen alle Interessen

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Viele Viele Bauherren Viele Bauherren sind sind Laien sind Laien auf Laien auf dem auf dem Gebiet, dem Gebiet, Gebiet, Besitzer Besitzer Besitzer mit unterschiedlichen mit mit unterschiedlichen Bedürfnissen Bedürfnissen gibt. gibt. gibt.

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Es grünt am Dach

Dachbegrünungen liegen im Trend. Dabei sind die wachsenen Dächer nicht nur optisch ein echter Hingucker.

Ganz nebenbei tun sie auch der Umwelt Gutes.

W egen des Klimawandels wird es immer wärmer, und

die Biodiversität nimmt ab. Weniger Insekten sind unterwegs.

Ihr Lebensraum ist verschwunden. Das nachhaltige

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BIODACH den idealen Lebensraum für Bienen, verschiedenste

Insekten und Organismen. Wasser, Sand, Holz und

Stein lassen am Dach Nistplätze und Ruheplätze entstehen.

Das Biotop auf dem Dach spielt eine wichtige Rolle für den

Schutz der biologischen Vielfalt unseres Ökosystems.

Die Möglichkeiten einer Dachbegrünung sind vielseitig. In

jedem Fall schaffen Gründächer neue Lebensräume, gestalten

Städte grüner und lebenswerter und wirken sich positiv

auf das Klima aus.

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Jedem Projekt geht eine ausführliche Beratung des Fachpersonals

von Rasenfix voraus. Das technische Büro erarbeitet

das Projekt gemäß den Vorstellungen und Möglichkeiten

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74 Nr. 4/2021

AKTUELL

Die Berufsfeuerwehrfrau

Zwar bestimmen klassische Rollenbilder

noch immer die Arbeitswelt.

Doch sind Frauen in „typischen

Männerberufen“ längst keine Seltenheit

mehr. Ob Maurerin, Tischlerin,

Installateurin oder Feuerwehrfrau.

Mit Willenskraft und einer

guten Portion Selbstbewusstsein

behaupten sich Frauen heute in den

unterschiedlichsten Domänen. So

auch die Bozner Berufsfeuerwehrfrau

Francesca Monti.

Seit mehr als 20 Jahren ist

Francesca Monti im Team der

Berufsfeuerwehr Bozen. Kaum ein

Berufsfeld ist nach wie vor so stark

in Männerhand wie das hauptamtliche

Feuerwehrwesen. In Bozen ist

Francesca Monti bis heute gemeinsam

mit einer einzigen weiteren

Kollegin allein unter 150 Wehrmännern.

Italienweit liegt der Anteil von

Frauen bei der Berufsfeuerwehr bei

unter einem Prozent, in Deutschland

und Österreich knapp darüber.

Ein anderes Bild bietet sich

bei den freiwilligen Feuerwehren

in Südtirol. Die müssen sich um

den weiblichen Nachwuchs keine

Sorgen machen. Schließlich sind

über 350 Frauen in den Wehren im

ganzen Land aktiv. Tendenz steigend.

Ein Gespräch mit Francesca

Monti über ihren Traumjob, über

Herausforderungen und ihren Rat

an junge Frauen.

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Nr. 4/2021

75

Radius: Frau Monti, wie war es damals

vor 20 Jahren für Sie, in dieser

Männerdomäne Fuß

zu fassen?

Francesca Monti:

Damals habe

ich nicht viel

darüber nachgedacht.

Ich

hatte gerade mein

Ingenieurstudium

Francesca Monti abgeschlossen.

Schon an der Universität waren

wir nur ein Dutzend Frauen an der

technischen Fakultät. Ich war es also

einigermaßen gewohnt, mich in einer

reinen Männerwelt zurechtzufinden.

Radius: Mussten Sie sich besonders

beweisen? Wurde von Ihnen mehr

verlangt als von den Männern?

F. Monti: Ich musste nicht mehr und

nicht weniger beweisen, als von

meinen männlichen Kollegen verlangt

wurde. Im Gegenteil,

ich glaube,

dass meine Kollegen

im Laufe der

Zeit einige meiner

Charaktereigenschaften,

die sie als

„typisch weiblich“

bezeichnen, wie z.B.

Geduld und Einfühlungsvermögen,

schätzen

gelernt haben.

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In Sachen Finanzierung können sich Unternehmen ab

sofort einer tatkräftigen Unterstützung sicher sein. Die

Niederstätter-Experten des Finance Consulting stehen

Firmen in Sachen Finanzen mit vielfältigen Dienstleistungen

zur Seite.

Das Finance Consulting von Niederstätter hat sich bereits

in den vergangenen Jahren mit professioneller Unterstützung

bei der Finanzierung von Unternehmensinvestitionen

einen Namen gemacht. Das Jahr 2021 ist die Geburtsstunde

für einen neuen 360-Grad-Service, der den Unternehmen in

Sachen Finanzen eine Reihe an nützlichen Dienstleistungen

anbietet. Finance Consulting bietet einen grundlegenden

Service für Investitionstätigkeiten: Mittels einer Analyse des

Auszuges der Risikozentrale (Banca d’Italia) unter besonderer

Berücksichtigung der „neuen Ausfalldefinition“ kann

der Zugang zu Krediten erleichtert werden. Die Berater von

Niederstätter ermitteln weiterhin die Zusammensetzung der

Nettofinanzverschuldung und des Verschuldungsgrades eines

Unternehmens. Dies ist eine wichtige Kennzahl bei der Beurteilung

der Solvenz oder bei der Konstruktion von Financial

Covenants oder Vertragsklauseln und damit ein wichtiges

Instrument zum Schutz vor unerwarteten Anfragen von

Banken. Dienstleistungen für die Berechnung des Ratings von

Unternehmen, die Ermittlung der Parameter zur Überwindung

der Unternehmenskrise und die Bilanzanalyse runden

das Portfolio des Niederstätter Finance Consulting ab. Für

weiterführende Informationen und Terminvereinbarungen

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Dr. Florian Schwienbacher

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76 Nr. 4/2021 AKTUELL

Radius: Was schätzen Sie an Ihrem

Beruf besonders?

F. Monti: Die Arbeit bei der Feuerwehr

ist immer abwechslungsreich;

kein Tag ist wie der andere. Ganz besonders

schätze ich die Möglichkeit,

Menschen in gefährlichen Situationen

zu helfen, aber auch, dass ich in

einem gut funktionierenden Team

arbeiten darf. Der Beruf verlangt es,

immer wieder Neues zu lernen, nie

stehen zu bleiben. Es ist wirklich ein

vielseitiger Beruf, der mir seit über

20 Jahren eine große Freude bereitet.

Radius: Und was sind

die Schattenseiten?

F. Monti: Für eine Frau ist es nicht

leicht, Beruf und Familie unter einen

Hut zu bringen. Hier galt es immer

wieder zu jonglieren, denn mein

Beruf erfordert viele Arbeitsstunden,

Verfügbarkeit und Flexibilität, und

gleichzeitig habe ich ja eine Familie

und Kinder.

Radius: Was raten Sie jungen Frauen,

die in eine Männerdomäne einsteigen

wollen und davor vielleicht

zurückschrecken?

F. Monti: Mein Rat an junge

Frauen ist ganz simpel: Folge

deiner Leidenschaft.

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77

Vom Pionier zum Partner:

30 Jahre Hypo Vorarlberg Leasing

Üblicherweise richtet der bedeutendste Leasingfinanzierer

der Region, Hypo Vorarlberg Leasing, den Blick nach

vorne. Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums ist es jedoch an

der Zeit für einen kurzen Blick in den Rückspiegel.

Es war im Jahr 1991, als sich die Traditionsbank Hypo

Vorarlberg aus Bregenz dazu entschloss, eine Italien-

Tochter mit Schwerpunkt Leasing zu gründen. Hypo Vorarlberg

Leasing mit Sitz in Bozen war geboren. Das kleine

Team mit nur wenigen Mitarbeitern fand zu Beginn – was

Leasing angeht – weitgehend unbeackertes Land vor. Das

machte viel Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit nötig,

bot zugleich jedoch interessante Wachstumsperspektiven.

Viele Unternehmer – vom Handwerk über den Tourismus

bis hin zur Industrie – erkannten schnell die Vorteile des

Leasings, um ihre Projekte rasch und weniger bürokratisch

umsetzen zu können. Hypo Vorarlberg Leasing hat sich

in den vergangenen drei Jahrzehnten zu einem wertvollen

Partner der Wirtschaft entwickelt – und zwar betreut sie das

aktuelle Marktgebiet Trentino-Südtirol, die Provinz Verona

und die Region Lombardei. Mit 40 Mitarbeitern und einem

jährlichen Neuvolumen von rund 100 Millionen Euro zählt

Hypo Vorarlberg Leasing zu den wichtigsten Playern am

Leasingmarkt im nördlichen Italien.

Verlässlicher und kompetenter Partner auch in Zukunft

Das Geheimnis des Erfolgs von Hypo Vorarlberg Leasing?

„Ganz klar die Dienstleistungsqualität, die wir immer weiter

zu verbessern versuchen. Dazu gehört, dass wir die Digitalisierung

gezielt nutzen, um die Kommunikation mit dem

Kunden zu verbessern und effizienter für beide Seiten zu

gestalten. Unser innovatives Kundenportal wird zur zentralen

Schnittstelle zur Welt von Hypo Vorarlberg Leasing“,

betont Christian Fischnaller, Geschäftsführer Vertrieb. Lösungsorientiert

zu arbeiten, bedeutet zudem, die Bedürfnisse

des Marktes sowie den rechtlichen Rahmen ganz genau zu

kennen. „Viele Betriebe sind gerade dabei, sich auf die Herausforderungen

nach Corona vorzubereiten. Als wesentliche

Treiber des Wandels gelten Aspekte wie Automatisierung

und Effizienz. Durch clevere – und staatlich geförderte –

Investitionen in Anlagegüter wollen sie dies erreichen und

ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern.“ Leasing sei für derlei

Investitionen das Instrument der Wahl und der Zeitpunkt

dafür ideal. Das Leasing von Maschinen

und Anlagen zählt neben dem Immobilienleasing

zu den absoluten Stärkefeldern

des Leasingspezialisten.

„Wir leben in einer sehr spannenden

Zeit, in einer Zeit des Umbruchs.

Niemand weiß zu 100 Prozent,

wohin die Reise gehen wird. Da tut

es gut, jemanden an seiner Seite zu

Michael Meyer wissen, der den Veränderungsprozess in

den Unternehmen aktiv begleitet. Seit

30 Jahren werden wir als verlässlicher

und kompetenter Partner der Betriebe

wahrgenommen. Diesem Anspruch

wollen wir auch in Zukunft

gerecht werden und uns bei allen

Kunden für das entgegengebrachte

Vertrauen bedanken“, so Michael

Meyer, Delegierter des Verwaltungsrats

Christian Fischnaller der Hypo Vorarlberg Leasing AG.

Hypo Vorarlberg Leasing AG

Galileo-Galilei-Straße 10 H | 39100 Bozen

Tel. 0471 060 500

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Garage Olimpia 1976 Showroom Trient 2018

Seit 45 Jahren garantierte Mobilität

Seit 45 Jahren garantiert Autoindustriale die Mobilität

in Trentino-Südtirol. „Die rapide Weiterentwicklung der

Mobilitätsbedürfnisse und die spannenden technologischen

Neuerungen der Produkte geben auch uns

den Ansporn, uns täglich neu zu entdecken. In dieser

schnellen Welt sehen wir uns als Bindeglied zwischen

Mobilitätsnutzern und Mobilitätsangebot. Neben der

technischen Expertise sehen wir vor allem Aufrichtigkeit,

Sicherheit und nicht zuletzt die Passion als

wichtige Zutaten für die erfolgreiche Geschichte

von Autoindustriale“, so Lukas Baumgartner,

CEO von Autoindustriale.

Eduard Baumgartner gründet 1976 in Bozen

die Firma Autoindustriale, in jenen Tagen

noch als Mercedes-Benz-Vertragshändler für

Nutzfahrzeuge. Erst einige Jahre später hat die

Familie Baumgartner mit der Garage Olympia auch

Pkws angeboten. 1986 wurden die beiden Vertretungen

zusammengelegt und in der Galvanistraße in Bozen der

neue Firmensitz errichtet.

Mit der bereits damals stetig wachsenden Modellpalette der

Pkws und Lkws war der bestehende Firmensitz nicht mehr

ausreichend groß. Dies veranlasst Autoindustriale, im Jahre

2003 einen neuen 15.000 Quadratmeter großen Sitz für

die Lkws in der Grandi-Straße in Bozen anzumieten. Den

Lukas Baumgartner

Firmenkunden wird damit die gesamte Angebotspalette von

der Karosseriewerkstatt bis zu den Gebrauchtfahrzeugen

zur Verfügung gestellt.

Strategischer Weitblick mit Erfolg

Die gute Wirtschaftslage und der exzellente Service ließ

Autoindustriale schnell wachsen. In der Zwischenzeit übergibt

Eduard den Söhnen Alois und Jakob die Führung des

Unternehmens.

1996 kommt zu den beiden Niederlassungen

in Bozen die Filiale in der Brunecker Industriezone

West hinzu. Im Jahre 2008 streckt

schließlich die Familie Baumgartner ihre

Fühler nach Trient aus und übernimmt den

Mercedes-Vertragshändler mit den beiden

Standorten in Trient und Rovereto. Mit dieser

Investition in der Nachbarsprovinz wagt die

Familie Baumgartner einen großen Schritt mit

strategischem Weitblick. Seit 2013 ist Autoindustriale

in Südtirol auch offizieller Vertragshändler der

Marke Toyota.

Bereits in 3. Generation in Familienhand

2019 tritt die 3. Generation mit Lukas Baumgartner als

Geschäftsführer, an der Seite seines Vaters und Präsidenten

Alois Baumgartner, an die Führungsspitze. 2021


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Showroom Drive+ 2021

bei Autoindustriale

wird das Angebot von Gebrauchtwagen unter der neuen

Marke Drive+ und mit vier Showrooms in den jeweiligen

Filialen von Bozen, Bruneck, Trient und Rovereto

erweitert.

Die Gruppe Autoindustriale

Seit nun 45 Jahren präsentiert sich die Gruppe Autoindustriale

mit dem Anspruch, die Wünsche ihrer Kunden

zu erfüllen und ihnen eine optimale Betreuung

zu bieten. Mit fast 300 Mitarbeitern

und sechs Filialen in Trentino-Südtirol

schafft Autoindustriale als Vertragshändler

von Mercedes-Benz, smart

und Toyota nicht nur eine Vielzahl

an Arbeitsplätzen, sondern garantiert

die Mobilität in der gesamten Region.

Erfahrung in Sachen Mobilität, hohe

Alois Baumgartner Qualität im Service, ein breites Angebot

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sowie die große Auswahl an Modellen und Antriebsarten

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Der neue EQS:

das innovativste e-Auto der Welt.

Gleich nach der Weltprämiere auf der Internationalen

Automobilausstellung IAA in München wird der EQS in der

Hotelmesse in Bozen seinen ersten Auftritt in Italien haben.

Mit bis zu 770 Kilometer Reichweite, 524 PS, dem einzigartigen

Bediensystem und dem MBUX-Hyperscreen im Interieur

ist der EQS nicht nur das innovativste, sondern auch das

luxuriöseste Elektroauto der Welt.

Das neue Elektroflagschiff von Mercedes-Benz ist von

18. bis 21. Oktober in der Messe Bozen am Autoindustriale-

Stand zu bewundern.


80 Nr. 4/2021

LISTEN & RANKINGS

AKTUELL

Südtirols Genossenschaften

Art und Aufgaben der Genossenschaften

haben sich im Laufe der Jahre

stark geändert. Mit über 900 eingetragenen

Genossenschaften verfügt

Südtirol heute über ein weit verzweigtes

Genossenschaftswesen.

Genossenschaften gibt es in vielen

anderen Bereichen, vom öffentlichen

Dienst, wie etwa im Bildungs- und im

Sozialwesen, über den Wohnbau bis hin

zu den Einkaufsgenossenschaften. Neben

den starken landwirtschaftlichen gibt

es auch andere umsatzstarke Genossenschaften

wie etwa die Hogast (Einkaufs-

Genossenschaft in der Gastronomie).

Die Aushängeschilder sind zweifellos die

Obstgenossenschaften mit ihren Exporterfolgen

und auch die Kellereien mit

den zahlreichen Spitzenweinen. Vergleicht

man die Zahlen mit dem vergangenen

Jahr, so fällt auf, dass die Hogast

als Einkaufsgenossenschaft für die Gastronomie

mit 248 Millionen Euro etwa

ein Drittel weniger Umsatz gemacht hat.

Immer noch relativ hoch, wenn man die

aktuelle Situation im Tourismus berücksichtigt.

Wohl ein Beweis, dass trotz der

Krise einiges investiert wurde. Im Gegensatz

dazu konnte die landwirtschaftliche

Hauptgenossenschaft den Umsatz sogar

um zehn Prozent steigern.

Die Milch-, Obst- und Weinwirtschaft

Als absolute Gewinner kann man die

Obstgenossenschaften bezeichnen mit

einem Umsatzplus von 20 bis 30 Prozent

im Durchschnitt. Drei Genossenschaften

fallen aber ganz besonders auf. Die

Obervinschgauer aus Laas mit einem

Plus von 50 Prozent, Juval in Kastelbell

mit einem Plus von über 70 Prozent,

und beinahe verdoppelt hat den Umsatz

die Genossenschaft Laurin in Bozen von

26 auf 51 Millionen Euro. Äpfel waren zu

Corona-Zeiten gefragt und wurden über

den Detailhandel massenweise verkauft.

Von der frischen zur verpackten Ware

Die Sennereigenossenschaften mit den

Milchprodukten sind in etwa gleichgeblieben.

Nach dem Lockdown ist

plötzlich ein Konsumrückgang eingetreten,

und der Sommer 2020 hat sich

im Hauptmarkt Italien bis Juli relativ

schwach gezeigt. Dazu kam ein geändertes

Konsumverhalten in Richtung länger

haltbarer Produkte: Von Frischmilch auf

H-Milch, von der Frischkäsetheke zum

verpackten Käse.

Sennereigenossenschaften Gesamtleistung in €

1 Bergmilch Südtirol 223.716.051

2 Milchhof Sterzing 104.167.596

3 Milchhof Brixen 97.083.034

4 Milchhof Meran 65.577.151

5 Sennerei Drei Zinnen 12.360.105

6 Sennereigenossenschaft Algund 6.811.015

8 Sennerei Burgeis 4.909.103

7 Käserei Sexten 4.279.354

9 Sennereiverband Südtirol 3.453.812

10 Südtiroler Bergziegenmilch Gen. 1.131.476

ai163222672973_TETRIS_Radius 190x93mm.pdf 1 21/09/21 14:18

Kellereigenossenschaften Gesamtleistung in €

1 Kellerei St. Michael/Eppan 21.545.190

2 Kellerei Bozen 20.000.206

3 Kellerei Terlan 19.997.881

4 Kellerei Kaltern 19.826.502

5 Kellerei Tramin 14.718.704

6 Kellerei Schreckbichl 14.297.624

7 Kellerei Girlan 10.647.245

8 Kellerei Meran Burggräfler 10.377.454

9 Kellerei St. Pauls 8.948.483

10 Kellerei Kurtatsch 8.574.647

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LISTEN & RANKINGS

AKTUELL

81

Ein hoher Weißweinanteil bringt Vorteile

Bei der Weinwirtschaft haben wir ein höchst unterschiedliches

Bild. Hier sind die Kellereien mit hohem Weißweinanteil

im Vorteil. So gut wie keine Einbußen hatten die

Eppaner. Nur einige Prozentpunkte weniger wie im Vorjahr

die Terlaner. Auch Girlan, Schreckbichl und Meran konnten

das Minus im einstelligen Bereich halten. Demgegenüber

hat die Kellereigenossenschaft Bozen etwa ein Drittel ihres

Umsatzes eingebüßt. Nicht nur Corona, sondern das Hagelunwetter

2020 in Bozen und Umgebung und damit viel

weniger Erntemenge beim Lagrein hat wohl dazu beigetragen.

Zu den Verlierern gehört auch die Kellerei Kaltern mit

etwa 20 Prozent weniger Umsatz.

Obstgenossenschaften Gesamtleistung in €

1 VOG Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften 415.309.673

2 VIP Gen. Landw. Ges. 262.763.027

3 VOG Products Gen. Landw. Ges. 115.425.653

4 Obstgenossenschaft JUVAL 70.086.015

5 Obstgenossenschaft MIVOR 68.304.260

6 Obstgenossenschaft COFRUM 64.550.878

7 GEOS Gen. der Obsterzeuger Schlanders 61.618.390

8 TEXEL Gen. Landw. Ges. 56.704.400

9 Obstgenossenschaft GRUFRUT 53.150.950

10 Obstgenossenschaft ROEN 52.607.446

11 Obstgenossenschaft Laurin 50.986.120

12 OVEG Obervinschgauer Produktionsgen. 48.423.245

13 FRUBONA Obstgenossenschaft 44.580.312

14 Obstgenossenschaft Kurmark-Unifrut 40.210.101

15 Obstgenossenschaft LanaFruit 36.231.569

16 Alpe Alpine Landw. Produktionsgen. 35.149.313

17 Obstgenossenschaft CAFA 34.713.980

18 Fruchthof Überetsch 32.273.959

19 Landwirtschaftliche Gen. Leifers 26.950.317

20 Bio Südtirol Genossenschaft 24.630.589

Sonstige Genossenschaften Gesamtleistung in €

1 Hogast Italien 248.074.777

2 Konsortium DKV Euro Service 136.541.657

3 Plose Union 99.925.968

4 Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft 91.067.977

5 Konsortium UTA 2000 62.453.814

6 Isarco S.C.A.R.L. 48.572.305

7 Raiffeisenverband Südtirol 45.889.378

8 CTM Altromercato 30.245.007

9 HGV Service 19.820.250

10 Landwirtschaftliche Einkaufsgenossenschaft 19.513.517

11 RIS KonsGmbH 18.350.120

12 Kovieh Südtiroler Viehvermarktungskonsortium 16.867.712

13 Emporium Genossenschaft 13.297.230

14 Co. Tra. F. Fercam Transportgenossenschaft 13.106.768

15 Vinschgauer Energie-Konsortium 12.850.456

16 Dolomiti Superski 12.106.608

17 LVH Bildung und Service Gen. 12.041.425

18 Baumschulgenossenschaft GRIBA 11.967.710

19 Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände 11.159.584

20 Consorzio Stabile Infrastrutture 10.387.768

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82 Nr. 4/2021

LISTEN & RANKINGS

AKTUELL

Sicherungssystem IPS

Die italienische Bankenaufsichtsbehörde

„Banca d’Italia“ hat am

3. November 2020 das Raiffeisen

Südtirol IPS (RIPS) als institutsbezogenes

Sicherungssystem

(„institutional protection scheme

– IPS“) für Aufsichtszwecke

anerkannt.

Das RIPS ist eine Haftungsvereinbarung

im Sinne der europäischen Eigenmittelverordnung

für Kreditinstitute

und verkörpert den Zusammenschluss

von 39 Südtiroler Raiffeisenkassen Genossenschaften,

der Raiffeisen Landesbank

Südtirol AG und der RK Leasing

GmbH. Es ist das erste und bis dato

einzige institutsbezogene Sicherungssystem

in Italien überhaupt.

Historischer Meilenstein

Mit der Anerkennung durch die „Banca

d’Italia“ wurde ein rund fünf Jahre

andauernder, gesetzlich verordneter

Reformprozess der italienischen Kredit-

DAS RAIFFEISEN SÜDTIROL IPS – RIPS

(“institutional protection scheme - IPS“ - institutsbezogenes Sicherungssystem – “sistema di tutela istituzionale“)

(1) RIPS-RK +

39 Südtiroler

Raiffeisenkassen

Genossenschaften

1

(2) RLB +

Raiffeisen Landesbank

Südtirol AG

4

(1) RIPS-RK +

(2) RLB=

RIPS-Banken

2

(4) RIPS

RIPS-Banken und

RKL

3

(3) RKL =

RK Leasing GmbH

Bereich Schutz & Förderung des Genossenschaftswesens, Fachbereich Fachverband der Raiffeisenkassen / Interessenvertretung

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Landesliga

SPORT A 2015

LISTEN Landesliga & RANKINGS

AKTUELL SPORT A 2015

83

Pepis

Pepi

Magdalener

Staffler

genossenschaften, zu denen auch die Raiffeisenkassen zählen,

Salurn: Alles neu Saison der Siegerwein 2016/17

erfolgreich abgeschlossen. Die Anerkennung des Raiffeisen IPS

2010/11

ist ein historischer Meilenstein in der über 130-jährigen Geschichte

der Abstiegs-Saison der Südtiroler Raiffeisenkassen.

Nach der Abstiegs-Saison tauschten die Unterlandler fast

Nach

die gesamte Mannschaft

tauschten

aus. Allein

die

18 Neuzugänge

Unterlandler

und

fast

die Mitglieder gesamte des Mannschaft RIPS sind gegenseitig aus. Allein verpflichtet, 18 Neuzugänge sich im und Krisenfall

16 Abgänge sind in jeder Hinsicht rekordverdächtig.

16 zu Abgänge unterstützen. sind Dabei in jeder bleiben Hinsicht – im rekordverdächtig.

Gegensatz zur ursprünglich

Zugänge vom Gesetzgeber & Abgänge vorgegebenen Eingliederung in eine Bankengruppe

–& die Abgänge Autonomie der Raiffeisenkassen und ihre genossen-

Zugänge

Zugänge: Andrea Donato, Denis Gennaccaro (beide Bozner

FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen

Zugänge: schaftliche Andrea Ausrichtung Donato, in der Denis Geschäftstätigkeit Gennaccaro (beide erhalten. Bozner

FC), Matteo Tulipano (Virtus DB), Gabriele Mochen

(Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Ravinense), Andrei Gavrilita (Frangart), Thomas Scartezzini

(Neumarkt), Heimische Jhensy Kreditinstitute Friso (Laag), Daniel De Nadai

Bilanzsumme

(Voran

2020 €

(Neumarkt), Jhensy Friso (Laag), Daniel De Nadai (Voran

Leifers), 1 Südtiroler Tony Volksbank Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli, 11.625.863.368

Leifers), Tony Talarico (Bozner Boden), Marco Bortoli,

Salvatore 2 Südtiroler Carbone, Sparkasse Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel 10.278.037.804

Salvatore Carbone, Alex Rossi (alle Rotaliana), Daniel

Gennaccaro 3 Raiffeisen (FC Landesbank Südtirol Südtirol Beretti), Tommaso Iovine 5.872.770.184 (Trient

Gennaccaro (FC Südtirol Beretti), Tommaso Iovine (Trient

Junioren),

4 Raiffeisenkasse

Denis Ceolan,

Ritten

Bilal Kanoune, Wolfgang

1.577.823.710

Faustin,

Junioren), 5 Südtirol Denis BankCeolan, Bilal Kanoune, Wolfgang Faustin, 202.608.000

Riccardo Nicolussi (alle eigene Jugend), Julian Torggler

Riccardo 6 Prader Nicolussi Bank (alle eigene Jugend), Julian Torggler 178.263.766

(Tramin).

(Tramin). 7 Raiffeisenkasse St. Martin in Passeier 99.960.039

Abgänge: Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart),

Alessandro Marconi (Bassa Anaunia), Luca Michelon

Abgänge: Davide Ferrari (Piné), Daniele Stefania (Frangart),

Alessandro Marconi (Bassa Anaunia), Luca Michelon

(Nago), Raiffeisenkasse Paolo Nardin (Albiano), Luca Cappelletto

Bilanzsumme

(Voran

2020 in €

(Nago), Paolo Nardin (Albiano), Luca Cappelletto (Voran

Leifers), 1 Bruneck Simon Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon 1.646.692.842 (La

Leifers), Simon Cristofoletti (Neumarkt), Mirko Nardon (La

Rovere), 2 Bozen Bader Ettahiri (Arco), Antonio Juresic (Virtus 912.233.342 Trient),

3 Massimiliano Lana Dalpiaz (Virtus DB), Ardijan Azizi 886.977.195 (Lei-

Rovere), Bader Ettahiri (Arco), Antonio Juresic (Virtus Trient),

Massimiliano Dalpiaz (Virtus DB), Ardijan Azizi (Leifers

Branzoll), 5 Kastelruth-St. Manuele Ulrich Giacomuzzi (Auer), Daniele 706.281.614 Stonfer,

fers

4

Branzoll),

Eisacktal

Manuele Giacomuzzi (Auer), Daniele

820.056.491

Stonfer,

Luca Bonazza (beide verletzt), Thomas Montel (inaktiv).

Luca 6Bonazza Überetsch (beide verletzt), Thomas Montel (inaktiv). 680.055.977

7 Meran 653.886.272

Stärken & Schwächen

In Bozen mit den Foxes

Stärken 8 Val & Badia Schwächen

569.956.724

Stärken: Starke Einzelkönner;

Salurn In Bruneck mit den Wölfen

Im Herbst Wimmer

Stärken:

9 Schlern-Rosengarten

Starke Einzelkönner;

Trainer Pellegrini ist

Salurn544.234.266

10Trainer Wipptal Pellegrini ist

525.431.625

ein exzellenter Motivator. Pos. Name Geb.

11 Tauferer-Ahrntal

ein exzellenter Motivator. Pos. Name 499.692.848 Geb. Im Winter Kellermeister

Schwächen: Wie schnell

Andrea Donato 1990

12 Algund

Schwächen: Wie schnell

Andrea Donato 491.070.311

Julian Torggler

1990

1995

sich 13die Gröden vielen Neuzugänge

14 überhaupt Unterlandfinden, ist

Leo Facchini 479.006.421 1998

Julian Torggler 486.475.723 1995

sich die vielen Neuzugänge

überhaupt finden, ist

Matteo Tulipano 1988

Leo Facchini 1998 Mit Im dem Frühjahr, Magdalener Sommer, vom

fraglich; 15 Etschtal Torhüter Donato

Matteo Tulipano 468.738.277 1988

fraglich; Torhüter Donato

Pepi auf Herbst gewonnene und Winter:

Gabriele Mochen 1992

Spiele

fällt 16nach Untervinschgau einem Kreuzbandriss

17 Salurn lange aus.

Andrei Gavrilita 449.215.648 1986

Gabriele Mochen 463.282.900 1992

fällt nach einem Kreuzbandriss

lange aus.

anzustoßen

Andrei Gavrilita 1986

Persönliche Betreuung

Nicola Cova 1994

ist ein

18 Prad-Taufers Nicola

Florian

Cova 422.453.010

Joppi

1994

1994 der Trogerhof-Kunden.

Prognosen 19 Passeier Florian Joppi 327.538.748 1994

Prognosen

Tobias Dipoli-Wieser 1996

20 Sarntal

besonderer Genuss!

Trotz des ganzen Wechsel-

Tobias

Daniele

Dipoli-Wieser 297.862.626

Pedot

1996

1996

Trotz 21des Latsch ganzen Wechsel-

Wirrwarrs kann Salurn im

Daniele

Daniele

Pedot 290.400.574

Virzi

1996

1994

Wirrwarrs 22 Deutschnofen-Aldein kann Salurn im

vorderen Mittelfeld mitspielen,

sogar ein Angriff

Denis Gennaccaro 1990

Daniele

Thomas

Virzi 284.712.797

Scartezzini

1994

1987

vorderen 23 Vintl Mittelfeld mitspielen,

24 Untereisacktal sogar ein Angriff

Denis Gennaccaro 245.728.244 1990

Thomas Scartezzini262.856.891

1987

aufs Spitzenfeld scheint

Jhensy Friso 1990

aufs

25

Spitzenfeld

Ulten-St. Pankraz-Laurein

scheint

Jhensy Friso 214.821.991 1990

möglich.

Daniel De Nadai 1985

26 Schlanders

möglich.

Daniel

Tony Talarico

De Nadai 213.965.300 1985

1977

27 Obervinschgau Tony

Alex

Talarico 213.775.345

Rossi

1977

1995

INFO 28 Schenna Alex

Denis

Rossi 196.081.426

Ceolan

1995

1998

INFO 29 Hochpustertal Denis Ceolan 183.086.924 1998

SV Salurn

Marco Bortoli 1984

SV 30 Salurn Partschins Marco Bortoli 168.842.043 1984

Heimspielplatz: Salurn

Salvatore Carbone 1989

Heimspielplatz: 31 Welsberg-Gsies-Taisten Salurn

Salvatore Carbone 165.250.977 1989

Aldo-Moro-Str. 4

Daniel Gennaccaro 1997

Aldo-Moro-Str.

32 Tirol

4

Daniel Gennaccaro150.861.115

1997

39040 Salurn

Tommaso Iovine 1996

33 Laas

39040 Salurn

Tommaso

Bilal Kanoune

Iovine 146.375.900 1996

1998

Tel. 34 335 Niederdorf 59 46 539

Bilal Kanoune 142.147.506 1998

Tel. 335 59 46 539

Wolfgang Faustin 1994

salornocalcio@gmail.com

35 Marling Wolfgang Faustin 132.052.451 1994

salornocalcio@gmail.com

Riccardo Nicolussi 1997

www.usdsalorno.

36 Tisens Riccardo Nicolussi 129.893.812 1997

www.usdsalorno.

Yuri Pellegrini (bestätigt)

altervista.org

37 Toblach Yuri Pellegrini (bestätigt) 127.079.472

altervista.org

Paolo Sartori (Co-Trainer)

38 Villnöß Paolo Sartori (Co-Trainer) 95.615.316

39 Freienfeld 83.793.483

Ges. Summe aller 39 Raiffeisenkassen 15.778.484.426

Tor

Tor

Abwehr

Abwehr

Mittelfeld

Mittelfeld

Angriff

Angriff

Trainer

Trainer

Pepi Staffler


84 Nr. 4/2021

LISTEN & RANKINGS

AKTUELL

Die Top 15

nach Branchen

Abgesehen von den Top 100

Firmen haben wir in 25 verschiedenen

Tabellen insgesamt

375 Unternehmen aufgelistet. In

der Wertung sind nur Kapitalgesellschaften

(GmbH, AG) berücksichtigt,

welche die Bilanzen

hinterlegt haben. Für diese Tabellen

werden jeweils die Einzelunternehmen

gewertet und keine

Firmengruppen (konsolidierte

Bilanzen) berücksichtigt.

Etwa 250 Unternehmen, die vom

Umsatz her unter 40 Millionen Euro

liegen und dennoch zum Rückgrat

der heimischen Wirtschaft gehören,

sind auf den Branchenlisten zu finden.

Es ist in unserer klein strukturierten

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Unternehmen mit Innovationsgeist

Seit 2005 ist PROFISERVICE der ideale Partner für den Verkauf,

die Miete, die Wartung und die Reparatur von Gabelstaplern,

Lagerhausgeräten und innerbetrieblichen Elektrotransportern

sowie für Regal- und Lagersysteme.

Das Jahr 2021 beginnt für das Unternehmen mit gleich

mehreren Neuerungen. PROFISERVICE, der Spezialist

für Lagersysteme und angepasste Logistiklösungen, begrüßt das

Jahr 2021 mit einem neuen Erscheinungsbild. Seit jeher überzeugt

das professionelle Team von PROFISERVICE mit seinem

Reparaturservice. Ein Anruf genügt, und die Reparaturarbeiten

werden mit den hochmodern ausgestatteten Servicefahrzeugen

direkt vor Ort erledigt – und das markenunabhängig, schnell

und zuverlässig. Auf der neuen Website des Unternehmens lassen

sich Informationen zu Gebrauchtgeräten finden, die –

von PROFISERVICE gewartet, gereinigt, kontrolliert und

getestet – eine preisgünstige Alternative zum Neukauf

darstellen. Zudem sind

die Angebote zur Kurzoder

Langzeitmiete von

Geräten von bis zu acht

Tonnen online gelistet

sowie die große Auswahl

an Gabelstaplern

aller Hersteller für jeden Bedarf: von der Lagertechnik über

Stapler, Kompaktstapler bis zum Schwerlaststapler und Spezialstapler.

PROFISERVICE setzt im neuen Jahr außerdem auf

innovative Technologien: Die fahrerlosen Transportsysteme der

Schweizer Firma Stöcklin arbeiten mit modernster Lasernavigation

für höchste Sicherheit und befinden sich zum ersten Mal

im Sortiment des Betriebs. PROFISERVICE beweist sich damit

als Unternehmen, das mit der Zeit geht.

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LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

85

Wirtschaft sozusagen der „Südtiroler Mittelstand“. Tausende

Arbeitsplätze gehen auf die Kappe dieser meist familiengeführten

Unternehmen. Sie besetzen interessante Nischen und

exportieren teilweise weltweit. Auch generieren diese Firmen

insgesamt eine enorme Wertschöpfung und sind, wie sich

schon des Öfteren gezeigt hat, auch besonders krisenfest. Für

die klein strukturierte Südtiroler Wirtschaft sind die Top 15

der verschiedenen Branchen ein interessantes Barometer. Mit

der Auflistung in den Branchen steigt auch das Ansehen dieser

Betriebe in den Industrie- und Handwerkerzonen außerhalb

der Städte – im ländlichen Raum und in den Seitentälern.

Immer wieder zeigen sich Radius-Leserinnen und -Leser überrascht

über Größe und Erfolg solcher Firmen, die sozusagen

vor ihrer Haustüre Firmensitz und Produktionsstätten haben.

Zuordnung nach Branchen

Die aktuelle Einteilung nach Branchen ist insgesamt nicht

immer einfach. In einigen Fällen scheinen noch die Angaben

aus der Gründungszeit der Betriebe in der Handelskammer

auf, die trotz Änderung der Tätigkeit nicht aktualisiert

wurden. Zudem gibt es zahlreiche Firmen, die, was ihre

Tätigkeit betrifft, für mehrere Branchen infrage kommen

würden. Das gilt besonders auch bei der Trennung zwischen

Handel (Großhandel, in der Branche Dienstleistung) oder

Baugewerbe und Immobilien. Hier musste die Entscheidung

für die eine oder andere Branche fallen. Bei Nahrungs- und

Genussmitteln erschien es uns sinnvoll, noch zwischen industrieller

und handwerklicher Erzeugung zu trennen.

Aufstiegsanlagen Gesamtleistung in €

1 3 Zinnen AG ** Innichen 26.594.986

2 Kronplatz Holding AG ** Bruneck 20.729.244

3 Impianti Colfosco AG Corvara 18.770.399

4 Obereggen Latemar AG ** Deutschnofen 14.266.422

5 Piz dè Sella AG ** Wolkenstein 12.737.056

6 Seilbahnen St. Vigil in Enneberg AG ** Enneberg 12.499.416

7 Seis-Seiser Alm Bahn AG ** Kastelruth 12.494.255

8 Gitschberg-Jochtal AG ** Mühlbach 11.310.929

9 Rabanser Seilbahnen GmbH ** Kastelruth 9.419.309

10 Seilbahnen Seceda AG ** St. Ulrich 9.268.790

11 Schöneben AG ** Graun 9.266.796

12 Olanger Seilbahnen AG Olang 8.658.978

13 Dantercepies AG ** Wolkenstein 8.463.238

14 Klausberg Seilbahn AG ** Ahrntal 8.271.539

15 Seilbahnen Sulden GmbH ** Stilfs 6.898.815

** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020

*** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt

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86 Nr. 4/2021

LISTEN & RANKINGS

AKTUELL

Baugewerbe Gesamtleistung in €

1 Wolf System GmbH Freienfeld 76.770.066

2 P.A.C. AG Bozen 62.520.449

3 E.Ma.Pri.Ce. AG Bozen 57.041.840

4 Unionbau AG Sand in Taufers 51.201.826

5 Atzwanger AG **** Bozen 44.246.284

6 Carron Bau GmbH Vahrn 41.306.948

7 Weger Walter GmbH Kiens 38.435.031

8 Plattner AG Leifers 37.199.196

9 Oberosler Cav. Pietro GmbH **** Bozen 31.255.382

10 Ganter Italia GmbH ** Meran 29.874.857

11 Erdbau GmbH ** Meran 29.113.593

12 Wipptaler Bau AG Brenner 28.132.949

13 Habitat AG Bozen 28.055.773

14 Eurobeton 2000 GmbH ** Meran 26.257.845

15 J.Schmidhammer GmbH **** Bruneck 24.670.939

Einzelhandel Gesamtleistung in €

1 Billig AG Neumarkt 142.728.548

2 Anjoka GmbH Pfalzen 91.191.992

3 Nkd Italien GmbH Bozen 56.138.200

4 Onlinestore AG Kastelbell-Tschars 53.878.525

5 DM Drogerie Markt GmbH ** Bozen 49.122.284

6 Tedi Commercio GmbH ** Bruneck 35.945.506

7 Wepa GmbH Vahrn 32.441.702

8 Auto - Plose Sadobre GmbH Freienfeld 31.587.755

9 Straudi AG **** Bozen 28.054.892

10 Passuello GmbH Percha 27.381.633

11 Wohnzentrum Jungmann AG * Brixen 26.530.671

12 Kostner Service GmbH Vahrn 23.778.632

13 Occhiali24.It GmbH Bruneck 21.894.421

14 Thaler GmbH **** Bozen 20.494.073

15 Globus Confezioni AG ** Bozen 15.332.322

Chemie- und Kunststoffverarbeitung Gesamtleistung in €

1 Röchling Automotive Italia GmbH Leifers 205.257.351

2 Nils AG Burgstall 38.498.701

3 Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH Naturns 33.231.377

4 Autotest Südtirol GmbH Franzensfeste 28.707.172

5 Ivoclar Vivadent GmbH Naturns 26.231.573

6 Torggler GmbH Meran 24.051.252

7 Nordwal AG **** Auer 16.706.831

8 Stocker GmbH Lana 15.564.882

9 Salinen Italia GmbH ** Bozen 12.915.446

10 Scherer GmbH Tramin 12.865.034

11 Ress Multiservices GmbH Bozen 11.084.321

12 Hygan GmbH **** Leifers 11.044.785

13 Geotec GmbH Bozen 9.613.846

14 Manna Italia GmbH Andrian 9.407.299

15 Gabriel-Chemie Italia GmbH Bozen 8.336.043

Diverse Dienstleistungen Gesamtleistung in €

1 Europcar Italia AG **** Bozen 281.060.908

2 Avis Budget Italia AG Bozen 236.326.915

3 Markas GmbH Bozen 195.139.347

4 Plose Sistem Service AG **** Brixen 112.451.037

5 Gastro-Pool Italien GmbH Bozen 72.305.999

6 Sicily by Car AG Bozen 49.320.767

7 Win Rent AG Bozen 47.359.723

8 Cittadini dell'Ordine AG Bozen 43.096.348

9 Securitifleet AG Bozen 38.782.793

10 Alperia Bartucci AG Bozen 33.641.545

11 Derga Consulting AG Bozen 30.706.030

12 Pfanner Italia GmbH Meran 30.447.162

13 SICE GmbH Bozen 28.359.443

14 Niederstätter AG Bozen 28.077.997

15 Brenner Basistunnel BBT Se Bozen 23.794.000

Elektromaterial und Elektronik Gesamtleistung in €

1 Durst Phototechnik AG Brixen 138.277.908

2 Elektrisola Atesina GmbH Sand in Taufers 88.197.756

3 Microtec GmbH ** Brixen 50.800.712

4 ZG Lighting GmbH ** Vahrn 42.839.105

5 Elpo GmbH Bruneck 28.065.120

6 Exe GmbH Bozen 26.487.175

7 BTS Biogas GmbH Bruneck 23.438.655

8 TTcontrol GmbH Brixen 17.389.005

9 Ewo GmbH **** Kurtatsch 17.376.032

10 Topcontrol **** Terlan 13.618.765

11 Microgate GmbH Bozen 11.992.398

12 Leitner Electro GmbH Bruneck 10.481.996

13 4 Emme Service AG **** Bozen 10.338.459

14 Pertinger GmbH Vahrn 8.463.950

15 Cosmos Electronic Italiana GmbH Eppan 7.024.875

Energie und Wasser Gesamtleistung in €

1 Alperia Smart Services GmbH Bozen 898.764.022

2 Alperia Trading GmbH Bozen 731.526.231

3 Edyna GmbH Bozen 162.320.255

4 Alperia Greenpower GmbH Bozen 161.289.435

5 Alperia Sum AG Bozen 119.721.230

6 FRI-EL Acerra GmbH Bozen 99.924.091

7 Biopower Sardegna GmbH Bozen 53.811.452

8 Energy.Dis GmbH **** Brixen 53.356.921

9 Stadtwerke Brixen AG Brixen 50.849.481

10 SEAB AG Bozen 45.244.827

11 Stadtwerke Bruneck Bruneck 43.107.388

12 SEV Energies AG **** Bozen 36.026.211

13 FRI-EL Trading GmbH Bozen 35.471.007

14 Alperia Ecoplus GmbH Bozen 32.733.816

15 Alperia AG Bozen 31.300.066


LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

87

Finanzdienstleister Gesamtleistung in €

1 Avis Budget Italia Fleet Co KAG **** Bozen 125.370.244

2 Hertz Fleet (Italiana) GmbH Bozen 64.124.723

3 Custodia Valore AG Bozen 26.385.000

4 J.F. Amonn GmbH Bozen 24.428.235

5 R.E.S. AG Bozen 14.073.907

6 Fercam Finance AG Bozen 9.218.227

7 I.F.I. AG Bozen 9.183.215

8 GKN Italia AG Bruneck 4.632.847

9 I.T.P. GmbH Bozen 4.181.702

10 Rubner Holding AG Kiens 4.131.309

11 Euregio Plus SGR AG Bozen 3.845.402

12 Lisetta Holding GmbH Bozen 3.256.412

13 Leba GmbH **** Bozen 2.057.884

14 Selfin GmbH Bozen 1.929.923

15 Südtirol Finance AG **** Bozen 1.906.590

Holzverarbeitung Gesamtleistung in €

1 Nordpan GmbH Olang 73.672.837

2 Rubner Haus GmbH Kiens 40.819.401

3 Pircher Oberland GmbH Niederdorf 31.594.614

4 Damiani - Holz&Ko AG Brixen 27.736.088

5 Wolf Fenster AG Natz-Schabs 26.418.797

6 Rubner Holzbau GmbH Brixen 26.236.067

7 Rubner Tueren GmbH Kiens 25.539.784

8 Holz Pichler AG Deutschnofen 18.671.442

9 Rema AG Taisten-Welsberg 16.520.232

10 Tip Top Fenster GmbH Mühlbach 16.478.241

11 Ramoser Holz GmbH Bozen 10.716.814

12 Holzland Fuchs GmbH **** Latsch 10.630.507

13 Erlacher GmbH Barbian 10.621.679

14 Holzbau Brida GmbH ** Tirol 10.348.725

15 Luis Plunger & Sohn AG Franzensfeste 9.602.815

Groß- und Zwischenhandel Gesamtleistung in €

1 Aspiag Service GmbH Bozen 2.198.075.000

2 Würth GmbH Neumarkt 542.294.367

3 Arrow ECS GmbH Bozen 179.358.753

4 Miele Italia GmbH Eppan 137.660.238

5 Allstar GmbH Bozen 85.183.172

6 Jenbacher GmbH Bozen 74.757.758

7 E. Innerhofer AG St. Lorenzen 64.357.336

8 Quick Service Logistics Italia GmbH Bozen 62.763.940

9 Sport Alliance International AG ** Bozen 61.593.618

10 Maico GmbH St. Leonhard i. P. 60.841.956

11 Kostner GmbH Vahrn 57.704.168

12 Liebherr Emtec Italia AG Brixen 57.559.121

13 Julius Meinl Italia AG Bozen 54.862.310

14 Oberleiter Trading GmbH Bruneck 53.721.519

15 Exquisa Italia GmbH Bozen 52.703.334

Hotels und Gastgewerbe Gesamtleistung in €

1 Quellenhof GmbH St. Martin i. P. 19.835.891

2 Winkler Hotels GmbH **** St. Lorenzen 19.294.995

3 Hapimag Italia AG Bozen 16.175.668

4 Hotel Adler GmbH St. Ulrich 15.670.936

5 Giwine AG Salurn 15.342.704

6 Otmar Zimmerhofer GmbH **** Ahrntal 12.766.679

7 Andreus Golfhotel GmbH St. Leonhard 11.780.840

8 Well.Com GmbH **** Brixen 11.759.112

9 Adler Mountain Lodge GmbH St. Ulrich 11.423.154

10 Hotel Adler Thermae GmbH St. Ulrich 11.153.675

11 Residencehotels AG ** Bozen 10.521.018

12 Residence Mirabell GmbH Hafling 9.914.781

13 Hotel Palace Betriebs GmbH Meran 9.825.111

14 Caravan Park Sexten Ha GmbH **** Sexten 9.706.867

15 Jesolo Lido Real Estate GmbH **** Vahrn 9.332.274

Handel mit Kfz Gesamtleistung in €

1 Eurocar Italia GmbH Bozen 346.983.230

2 Bonaldi Motori AG Bozen 254.405.713

3 Vicentini AG Bozen 209.213.693

4 Barchetti1 AG **** Bozen 149.583.321

5 Saottini Auto AG Bozen 131.543.789

6 Dorigoni AG Bozen 128.934.191

7 Rinaldi AG Bozen 124.635.951

8 Autocentro Baistrocchi AG Bozen 106.755.040

9 Autostore GmbH Bozen 99.176.181

10 Autoindustriale GmbH Bozen 98.663.082

11 Barchetti2 AG Bozen 93.555.040

12 Bonaldi Tech AG Bozen 84.737.698

13 Ineco Auto AG Bozen 76.994.010

14 Erre Esse AG Bozen 61.026.044

15 Gimur AG **** Bozen 38.373.908

Immobilien Gesamtleistung in €

1 Gasser Paul GmbH **** St. Lorenzen 35.517.179

2 Zima Wohn Baugesellschaft mbH Bozen 24.179.408

3 Corso Vittorio Emanuele 2428 Retail GmbH Bozen 21.168.546

4 A & A Centri Commerciali GmbH Bozen 13.977.232

5 Sparim AG Bozen 13.554.000

6 Immoholding Project Management GmbH **** Bozen 12.442.331

7 Noi AG Bozen 11.960.573

8 Imba AG Bozen 10.541.074

9 Rohrer Immobilien GmbH Meran 9.097.758

10 Generalbau AG Bozen 8.765.442

11 Algunder Baugesellschaft GmbH Algund 8.470.867

12 Waltherpark AG Bozen 8.093.520

13 Interpark GmbH **** Bruneck 7.369.998

14 Seeste Bau GmbH ** Bozen 6.163.369

15 Bz. Immo GmbH Bozen 5.958.501

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt | **** Bilanz 2019

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88 Nr. 4/2021

LISTEN & RANKINGS

AKTUELL

Informatik Gesamtleistung in €

1 Südtiroler Informatik AG Bozen 45.030.893

2 ACS Data Systems AG ** Bozen 43.911.854

3 Eos AG Bozen 30.201.136

4 Brennercom AG Bozen 29.255.145

5 Wuerth Phoenix GmbH Bozen 24.903.220

6 Konverto AG Bozen 24.724.997

7 Bechtle Direct GmbH Bozen 22.878.286

8 Information Consulting GmbH ** Bozen 17.622.658

9 Local Web GmbH Bozen 12.196.297

10 Sidera Bz GmbH **** Bozen 11.757.472

11 Infominds AG ** Brixen 11.300.809

12 Datef AG Bozen 11.267.488

13 Systems GmbH ** Bruneck 11.187.788

14 Amonn Office GmbH Bozen 10.844.047

15 Durst Professional Services GmbH **** Brixen 10.783.356

Metallverarbeitung Gesamtleistung in €

1 Acciaierie Valbruna AG Bozen 606.993.657

2 GKN Sinter Metals AG Bruneck 182.893.968

3 Hoppe AG Lana 85.343.256

4 Alupress AG Brixen 83.636.205

5 Pichler Projects GmbH Bozen 68.738.746

6 Lorenz Pan AG Bozen 30.631.484

7 Rabensteiner GmbH Brixen 28.563.052

8 Wolftank Dgm GmbH Bozen 27.375.399

9 Frener & Reifer GmbH Brixen 26.156.297

10 Alpewa GmbH Bozen 24.580.304

11 Zingerle AG Natz-Schabs 17.053.364

12 Wolfsgruber GmbH Bruneck 14.381.654

13 Berger Italia GmbH Bozen 13.929.874

14 Intercom Dr. Leitner GmbH ** Freienfeld 13.141.907

15 Kammerer Tankbau GmbH Kiens 12.771.296

Maschinen- und Fahrzeugbau Gesamtleistung in €

1 Iveco Defence Vehicles AG Bozen 357.002.285

2 GKN Driveline Bruneck AG Bruneck 288.792.515

3 Leitner AG ** Sterzing 252.800.000

4 TechnoAlpin AG ** Bozen 211.981.311

5 Prinoth AG Sterzing 131.945.565

6 Doppelmayr Italia GmbH ** Lana 52.107.349

7 AL-KO Kober GmbH Vintl 44.996.000

8 Euroclima AG Bruneck 40.920.997

9 Palfinger Gru Idrauliche GmbH Bozen 38.333.675

10 Walterscheid Welsberg AG Taisten-Welsberg 37.934.832

11 Asi GmbH Meran 30.774.972

12 Seppi M. AG ** Kaltern 27.513.274

13 Apparatebau Gronbach GmbH Neumarkt 26.587.440

14 Palfinger Platforms Italy GmbH Bozen 23.275.719

15 Lochmann Kabinen GmbH **** Truden 22.561.219

Medien, Papier und Druck Gesamtleistung in €

1 Athesia Druck GmbH Bozen 66.209.788

2 Athesia Buch GmbH Bozen 24.715.762

3 Amonn Profi Color GmbH Bruneck 21.867.220

4 Loeff System GmbH Bozen 15.831.814

5 Flyeralarm GmbH Bozen 15.011.873

6 Longo AG Bozen 11.137.152

7 Bel GmbH Bozen 10.207.213

8 La Commerciale Borgogno GmbH Bozen 6.753.818

9 Athesia AG Bozen 6.162.676

10 Keimfarben GmbH Natz-Schabs 5.073.099

11 F.E. Group GmbH Bozen 4.989.974

12 Lanarepro GmbH Lana 4.078.297

13 First Avenue GmbH Bozen 4.006.883

14 Stadler Italia GmbH Bozen 3.791.485

15 Kunst&Dünger Solutions Italy GmbH Schlanders 3.618.700

Nahrungs- und Genussmittel (Industrie) Gesamtleistung in €

1 A. Loacker AG Ritten 321.602.343

2 Bayernland GmbH Sterzing 108.652.532

3 Brauerei Forst AG Algund 100.214.552

4 Hans Zipperle AG ** Meran 59.170.719

5 A. Rieper AG Vintl 57.309.641

6 Pompadour Tee GmbH ** Bozen 48.305.797

7 Gebr. Clementi GmbH Leifers 46.259.957

8 Fructus Meran AG Terlan 43.934.328

9 Moser GmbH Naturns 42.565.903

10 Merano Speck GmbH Naturns 41.102.406

11 G. Pfitscher GmbH Burgstall 40.163.778

12 Meraner Mühle GmbH **** Lana 32.447.173

13 Develey Italia GmbH Lana 24.991.682

14 Rizzi Group GmbH ** Latsch 23.998.581

15 Christanell GmbH Naturns 22.562.516

Nahrungs- und Genussmittel (Handwerk) Gesamtleistung in €

1 Pramstrahler GmbH **** Völs am Schlern 19.113.606

2 Tirolinger GmbH Plaus 17.256.371

3 Fuchs J. GmbH **** Kastelbell-Tschars 12.025.613

4 Trockner Sebastian GmbH Barbian 7.465.080

5 Metzgerei Kiem GmbH Kastelbell-Tschars 6.235.274

6 Martin Speck GmbH Truden 6.233.859

7 Franziskanerbäckerei GmbH Bozen 6.147.011

8 Schmidt GmbH Lana 4.849.268

9 Profanter Natur-Backstube GmbH **** Brixen 4.823.435

10 Strauss Josef GmbH Eppan 3.466.297

11 Erb GmbH Meran 3.381.428

12 Metzgerei Steiner GmbH Rasen-Antholz 3.069.384

13 Überbacher GmbH Lajen 3.007.263

14 Caroma GmbH Voels am Schlern 2.936.482

15 Schuster GmbH **** Mals 2.869.208

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LISTEN & RANKINGS

AKTUELL Nr. 4/2021

89

Privatkellereien Gesamtleistung in €

1 Schenk Italia AG Auer 89.875.538

2 Alois Lageder AG Margreid 15.747.098

3 Franz Haas GmbH Montan 11.331.868

4 Wilhelm Elena Walch GmbH *** Tramin 10.892.461

5 Weingut J.Hofstätter GmbH Tramin 8.943.634

6 Schlosskellerei Turmhof Tiefenbrunner GmbH Kurtatsch 5.055.030

7 Weinkellerei Hans Rottensteiner GmbH Bozen 2.379.706

8 Ansitz Hirschprunn GmbH Margreid 2.197.668

9 Ritterhof GmbH Kaltern 1.888.830

10 Weingut Schloss Rametz GmbH **** Meran 1.620.002

11 Chateau et Noblesse GmbH Tramin 1.436.184

12 Arunda GmbH Mölten 1.131.546

13 Pojer GmbH Kurtinig 1.003.833

14 Egger Ramer GmbH ** Bozen 544.135

15 Greifhof GmbH Bozen 409.647

Transport Gesamtleistung in €

1 Fercam AG Bozen 601.008.308

2 Gruber Logistics AG Auer 160.957.120

3 Sad Nahverkehr AG Bozen 93.868.985

4 Zalando Logistics Operations Italy GmbH Bozen 87.857.111

5 Rail Traction Company AG Bozen 66.852.990

6 Transbozen Logistik GmbH Lajen 52.943.371

7 Msg AG Bozen 37.517.122

8 Südtiroler Transportstrukturen - AG Bozen 33.941.533

9 Sasa AG Bozen 32.099.300

10 Con.Fid GmbH Bozen 28.002.114

11 Brigl AG Bozen 22.477.475

12 T-Way AG Bozen 20.281.390

13 Stadtwerke Meran AG Meran 17.876.648

14 Menaklars GmbH Bozen 15.788.023

15 Transalbert GmbH Schluderns 15.171.328

Sonstiges verarbeitendes Gewerbe Gesamtleistung in €

1 Rotho Blaas GmbH Kurtatsch 66.725.765

2 Beikircher Grünland GmbH Sand in Taufers 50.298.241

3 Eco Center AG Bozen 48.984.048

4 Demaclenko It GmbH ** Sterzing 41.190.526

5 F.LLI Santini GmbH Bozen 30.365.667

6 Stadler Service Italy GmbH Meran 22.443.998

7 Dreika AG Bozen 21.602.488

8 Polyfaser AG Prad 14.576.823

9 Kaufgut AG **** Bozen 14.417.167

10 Sudtirolfer GmbH Branzoll 12.146.151

11 FRI-EL Service GmbH Bozen 11.012.769

12 Energie AG Südtirol Umwelt Service GmbH ** Neumarkt 9.618.775

13 Santini Servizi GmbH Bozen 9.401.247

14 Rem-Tec GmbH Meran 7.965.370

15 Eco.Energie AG Brixen 7.191.357

Verarbeitung nicht-metallische Mineralien Gesamtleistung in €

1 Thun AG Bozen 108.347.804

2 Bauexpert AG Bruneck 93.675.396

3 Monier GmbH Kiens 63.043.705

4 Röfix AG Partschins 55.046.980

5 Nikolaus Bagnara AG **** Eppan 36.719.441

6 Baustoffe Roman Terzer GmbH Neumarkt 34.378.839

7 Beton Eisack GmbH Klausen 21.922.442

8 Baugroup GmbH Vahrn 18.269.867

9 Sunglass Industry GmbH ** Bozen 13.791.472

10 Bitumisarco GmbH Bozen 13.009.642

11 Impresa Vendruscolo GmbH Klausen 10.587.180

12 Torggler Commerz GmbH Marling 9.773.465

13 Moser & Co. GmbH Bruneck 8.496.896

14 Pircher GmbH Niederdorf 8.146.006

15 Bwr GmbH Gais 7.916.016

Textil und Bekleidung Gesamtleistung in €

1 Franz Kraler GmbH Toblach 49.208.149

2 Modyf GmbH Tramin 27.656.831

3 Premiere Distribution GmbH **** Abtei 15.248.293

4 Chervò AG Kastelruth 14.624.824

5 Texmarket GmbH Bozen 11.057.913

6 Luis T. GmbH ** Bozen 10.560.719

7 Alber AG Lana 8.421.820

8 Tender GmbH Meran 8.401.351

9 Tuchfabrik Moessmer AG Bruneck 8.071.106

10 Industrie Tessili Bresciane GmbH Bozen 7.172.313

11 Perwanger GmbH Auer 6.145.445

12 Hultafors Group Italy GmbH Bozen 4.813.074

13 Sport Trade GmbH **** Abtei 4.787.539

14 March GmbH Bozen 3.931.322

15 Q & E GmbH Bozen 3.379.444

Versicherungen Gesamtleistung in €

1 Wide Group AG ** Bozen 12.999.151

2 Raiffeisen Versicherungsdienst GmbH Sb Bozen 5.695.653

3 Assibroker International GmbH **** Meran 3.979.665

4 Multilife GmbH Bozen 2.741.257

5 Assipro.Bz GmbH Bozen 2.328.070

6 Südtirol Vita & Danni GmbH Bozen 1.671.733

7 Svd GmbH Meran 1.370.490

8 Versicherungsagentur Alexander Rainer GmbH Schlanders 1.171.883

9 Plusminus- Brokerservice GmbH Bruneck 1.034.788

10 Ima Broker Assicurativo GmbH (Ex Ecclesia) **** Klausen 781.212

11 ITAS Bozen GmbH Bozen 775.774

12 ITAS Bozen Sued GmbH Bozen 741.660

13 Hdt GmbH **** Bozen 722.519

14 Lorenzi & Weiss Assicurazioni GmbH Bozen 670.717

15 H & S Cressotti GmbH Bozen 647.263

* Konsolidierte Bilanz | ** Geschäftsjahr endete nicht mit dem 31.12.2020 | *** Daten wurden nicht vom WIFO übermittelt | **** Die aktuellen Daten sind noch nicht verfügbar

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90 Nr. 4/2021

AKTUELL

Frage an den Experten

Die Radius-Themenausgaben

informieren und vermitteln zeitgemäßes

Wissen in kompakter Form.

In dieser Rubrik beantworten unsere

Experten aktuelle Fragestellungen.

In dieser Ausgabe wird zum übergeordneten

Thema „Betriebliches Mobilitätsmanagement“

eine spezielle

Detailfrage geklärt.

Thomas M., Meran: Im vergangenen

August wurden wir darüber informiert,

dass für Unternehmen mit mehr als

100 Mitarbeitern, die sich in Regionen-

und Landeshauptstädten oder in

Großstädten mit mehr als 50.000 Einwohnern

befinden, ein sogenannter

Mobility Manager vorgesehen werden

soll. Sie begleiten Unternehmen auch in

Nachhaltigkeitsfragen, so interessiert es

mich, wie wir uns als Unternehmen mit

130 Mitarbeitern nun verhalten müssen

bzw. was auf uns zukommt?

Rainer M. Sigmund: Grundsätzlich

will ich Ihnen vorausschicken, dass

der besagte Direktorialerlass Nr. 179

vom 12. Mai 2021 des Ministeriums

für ökologischen Wandel und des

Ministeriums für Infrastrukturen

und nachhaltige Mobilität mit dem

Dekret Nr. 209 vom 4. August 2021

genehmigt wurde, Sie direkt davon

aktuell jedoch nicht betroffen sind,

da Ihr Sitz nicht in einer Gemeinde

mit mehr als 50.000 Einwohnern ist.

Sie müssen somit eigentlich nichts

tun, sollten sich aber unbedingt dahin

gehend bemühen.

Die Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung

dafür, dass sich Wirtschaft

und Gesellschaft nachhaltig entwickeln

können. Der Verkehr belastet die

Umwelt jedoch enorm: Weltweit wird

knapp ein Fünftel der Treibhausgase

vom Verkehr verursacht, in Europa ist

es knapp ein Viertel. Wir tragen also

alle Verantwortung, und mit dieser

nennenswerten Mitarbeiterverantwortung

könnten Sie mit geringem

Aufwand ein wertvolles Vorbild sein.

Zum Verständnis: Ziel dieser Verordnung

ist es, bei den Unternehmen

ein nachhaltiges betriebliches Mobilitätsmanagement

zu kultivieren, um

Mitarbeiter-, Besucher- und Kundenverkehr

sowie Dienstreisen möglichst

effizient, sicher und umweltverträglich

zu gestalten. Im Grunde geht es

darum, die Unternehmen mit einer

nennenswerten Mitarbeiterstruktur

zu verpflichten, Individualverkehr des

gesamten Teams periodisch zu analysieren

und durch eine gezielte Planung

die zusammenhängenden negativen

Auswirkungen auf die Umwelt gezielt

zu verringern. Bereits im Jahr 2020

wurde vom Staat Italien für betroffene

Unternehmen die Figur des Mobility

Managers eingeführt, welcher nun

die innerbetriebliche Verantwortung

tragen soll, die definierten Leitlinien

(laut Decreto Interministeriale n. 179

del 12 maggio 2021, art. 3 comma 5)

für die Verfassung und Umsetzung

nachhaltiger Mobilitätspläne mit dem

Mobility Manager der Gemeinde

zu koordinieren. Dieser Beauftragte

in der Gemeinde hat dann auch die

Aufgabe, eventuelle Änderungen im

Mobilitätsplan des Unternehmens

vorzuschlagen, um eine noch bessere

Umsetzung erzielen zu können.

In Südtirol fördert ‚Green Mobility‘,

eine vom Land Südtirol initiierte und

durch die Südtiroler Transportstrukturen

AG koordinierte Initiative,

Wieso sollten Sie nun also etwas tun,

auch wenn Sie in Meran ansässig und

von der Gesetzgebung aktuell eigentlich

nicht betroffen sind?

Gerne schildere ich Ihnen

einige Vorteile:

• GESUNDHEIT FÖRDERN – Durch

Anregungen zu einem aktiven

Weg zum Arbeitsplatz, z.B. zu Fuß,

steigern Sie die Gesundheit und

somit auch die Lebensqualität Ihrer

Mitarbeiter.

• BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ –

Durch Emissionseinsparung leisten

Sie einen wichtigen Beitrag zum

Umwelt- und Klimaschutz und

sensibilisieren Ihre Mitarbeiter für

das Thema: Ihr konkreter Beitrag zu

einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung.

• KOSTEN SPAREN – Durch eine

Standortanalyse bringen Sie

Transparenz in Ihre Mobilitätskosten,

Parkplatzkosten und CO 2-

Emissionen. Sie bilden aussagekräftige

Kennzahlen und identifizieren

Nutzenpotenziale.

• LEUCHTTURM SEIN – Sie sind

Vorbild für andere Unternehmen auf

Südtirols Weg zur Modellregion für

nachhaltige alpine Mobilität.

• REPUTATION STEIGERN – Sie sichern

die Erreichbarkeit des Standortes,

generieren Wettbewerbsvorteile gegenüber

anderen Unternehmen und

stärken Ihre Mitarbeiterbindung.


FRAGE AN DEN EXPERTEN

Nr. 4/2021

91

Foto © Pablo Valerio

kehr, Besucher-/ Kundenverkehr

und Güterverkehr. Gemeinsam mit

spezialisierten Instituten wurden von

der Initiative ‚Green Mobility‘ erste

Pilotprojekte in Südtirol bereits vor

Eintritt dieser Regulatorik ganzheitlich

optimiert, weitere sind in

Planung.

Sollten Sie den Weg zum betrieblichen

Mobilitätsmanagement in

Ihrem Unternehmen also beschreiten

wollen, bietet sich ein einfacher

und erfolgreich erprobter 5-stufiger

Prozess zur Einführung, Umsetzung

und Beurteilung an. Sollte die Regulatorik

dann auch für Unternehmen

unterhalb der definierten Einwohnergrenzen

gelten, haben Sie nicht

nur vorausgedacht und Gutes getan,

sondern sind einen wichtigen Schritt

voraus.

seit mehreren Jahren diese Art des

Mobilitätsmanagements als Teil

der Südtiroler Landesstrategie für

nachhaltige alpine Mobilität. Die

von den Betrieben erzeugten Verkehrsströme

sollen in Zukunft noch

sicherer, stadt- und umweltverträglicher

organisiert werden und

Mobilität so nachhaltig wie möglich

gestalten. Neben dem Berufsverkehr

umfasst dies auch Dienstreisever-

Der Experte

Rainer M. Sigmund,

Weg-Begleiter und

Sparringpartner

für CSR-Strategien

und Unternehmensinhaber

der Vinburg

Projects GmbH in Meran. Er

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92 Nr. 4/2021

AKTUELL

Jetzt beruhigen

Sie sich mal!

Emotionen beeinflussen nicht nur unser Wohlbefinden,

sondern auch unsere Wahrnehmung und

unser Denken. Emotionale Intelligenz und

soziale Kompetenzen verringern Stress

und fördern Ressourcen im Arbeitsalltag.

Emotionen haben im beruflichen

Kontext nichts verloren: Sachlich

bleiben, keine Emotionen zeigen ...:

Das war über Jahre hinweg good

practice im Führungs- und generell

im Arbeitsalltag. Inzwischen ist hinlänglich

belegt, dass Emotionen und

Gefühle nicht einfach auszublenden

sind: Wir sind immer als Menschen in

unserer Gesamtheit präsent, und der

Ausdruck von Emotionen lässt sich

nicht so einfach unterbinden. Selbst

wer es gewohnt ist, jegliche Gefühlsregung

nach außen zu verbergen, verrät

mehr über sich, als sie/er meist denkt:

über die nonverbale Kommunikation

wie Mikrobewegungen der Mimik

oder Gestik, aber auch durch eine

entsprechende Körperhaltung oder

aber Nuancen in der Stimme. Diese

Feinheiten werden von den Menschen

in der Umgebung wahrgenommen und

wirken sich auf die soziale Interaktion

aus. Daneben beeinflussen Emotionen

immer auch unsere Wahrnehmung

und unser Denken – unabhängig

davon, ob wir uns dessen bewusst sind

oder nicht. Und schon allein, um das

Wohlbefinden im Arbeitskontext zu

steigern, ist ein konstruktiver Umgang

mit Emotionen sinnvoll.

Stress beeinträchtigt die Selbstwahrnehmung

und Empathiefähigkeit

Mal zu viel Arbeit und zu wenig Zeit?

Sorgen über die Zukunft oder Herausforderungen,

die nicht mehr bewältigbar

scheinen? Das Stressniveau steigt,

und das beeinflusst die Psyche: Manche

schalten in den Kampfmodus und

reagieren mit erhöhtem Durchsetzungsvermögen

und Aggressionspotenzial,

andere wiederum mit Fluchttendenzen,

ziehen sich zurück und leiden vielleicht

unter (nächtlichen) Panikattacken.

Beide Reaktionen sind häufig stressbedingt.

Erhöhtes Stressempfinden führt

zu negativen Gedanken und Emotionen,

körperlicher Anspannung und zu

einem erhöhten Energieverbrauch und

damit längerfristig zu Erschöpfungszuständen.

Daneben ist eine verringerte

Selbstwahrnehmung und Empathiefähigkeit

festzustellen, wenn sich Menschen

den Anforderungen nicht mehr

gewachsen fühlen oder die Befürchtung

haben, wichtige Bedürfnisse nicht mehr

erfüllen zu können. Wie also mit diesen

Emotionen umgehen?

Selbststeuerung:

Umgang mit eigenen Emotionen

Beginnen wir mal bei uns selbst:

Was hilft mir, ruhig und gelassen zu

bleiben, wenn rund herum die Wogen

hochgehen? Folgendes hilft in Belastungssituationen:

• Selbstreflexion – Erkenne dich

selbst: Wer erkennt, welche äußere

oder innere Faktoren das eigene

Wohlbefinden stärken oder im Gegenteil

negative Emotionen wecken,

kann sich bewusst Ziele setzen und

Belastungen abbauen.

• Eigene Emotionen steuern: Wir sind

es gewohnt, unmittelbar und schnell

auf äußere Reize zu reagieren.

Sobald eine ungute Situation eintritt,

starten wir verärgert durch und handeln

oder ziehen uns zurück. Hier

innezuhalten, die eigenen Gefühle

und Körperempfindungen bewusst

wahrzunehmen und dann aus der

Ruhe heraus zu handeln, ist meist

deutlich effizienter und effektiver.

Klingt banal, ist in unserem Kulturkreis

aber als Kompetenz nicht

vorauszusetzen. Also: Sobald wir mit

einer schwierigen Situation konfrontiert

werden, erst einmal atmen. Und

sich kurz auf die Atmung zu konzentrieren.

Spüren, welche Gefühle und

Empfindungen grad da sind.

• Gedanken fokussieren: Auch unsere

Gedanken folgen vielfach dem Reiz-

Reaktions-Schema, das bei erhöhtem

Stressempfinden zu negativen Gedankenschleifen,

Grübeln, Problemfokussierung

und verringerter Kreativität

führt. Hier unterstützen angeleitete

Meditationen oder individualisierte

Übungen, die Aufmerksamkeit auf

Lösungen und Potenziale zu richten.

Mit Emotionen in sozialen

Spannungssituationen umgehen

Doch auch das Verhalten und das

Befinden der anderen beeinflussen

unsere Stimmung: Über die Spiegelneuronen

im Gehirn erleben wir z.B.

aggressives Verhalten als zu uns gehörend

und reagieren entsprechend mit

eigenen Emotionen. Und schon ist der

Teufelskreis perfekt: Ein Wort ergibt

das nächste, daraus entwickelt sich

ein gefühlter Kampf um Recht und

Unrecht, gefühlt gar ums Überleben.

Und am Ende kann sich keiner mehr

daran erinnern, was der Auslöser war.

Neben der oben beschriebenen Selbst-


AKTUELL

Nr. 4/2021

93

steuerung brauchen wir hier also

zusätzliche Kompetenzen, um diese

Anforderungen gut zu bewältigen,

besonders in „schwierigen“ Situationen

mit starken Gefühlen. Wir neigen

dazu, auf Emotionen, besonders

wenn es sich um Trauer, Unzufriedenheit,

Ärger oder Wut handelt,

mit Beschwichtigungen zu reagieren:

„Nein, so schlimm ist es dann doch

wohl nicht“, sagen wir dann. Doch

das ist nur allzu oft nicht hilfreich, da

sich unser Gegenüber damit weder

in seiner Not gesehen noch ernst

genommen fühlt. Und sich in der

Folge eher noch weiter in negativen

Gedanken- und Verhaltensmustern

versteigt, kurz: in (s)einer Problemtrance

verharrt und sich jeglichen

Lösungsversuchen verschließt. Wer

solch knifflige Situationen gut gestalten

möchte, bleibt gelassen, hört aktiv

und achtsam zu und nutzt ihr/sein

Einfühlungsvermögen, um Bedürfnisse

und Lösungen zu erkennen.

Emotionen im Führungsalltag:

Zuversicht ist Trumpf

Führung in Zeiten wie heute bedeutet

nicht nur Steuerung und Management

von Sachaufgaben anhand von

Zahlen, Daten und Fakten. Sondern

überdies Umgang mit Menschen, Gestaltung

von Arbeitsbeziehungen mit

und zwischen Mitarbeitenden sowie

die Konzentration auf die gemeinsamen

Ziele, wo immer möglich unter

Berücksichtigung der individuellen

Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse.

Erfolgreiche Führungskräfte erschaffen

Lösungen dort, wo andere Probleme

analysieren; sie bieten Orientierung

und spornen zu Höchstleistung

an. Dies gelingt ihnen über Zuversicht

und Gelassenheit, und auch das

ist ansteckend und die Grundlage

für die Freude an der gemeinsamen

Arbeit und am Erfolg.

Emotionale Intelligenz fördert

die Unternehmensentwicklung

„Nehmen Sie die Menschen, wie sie

sind, andere gibt’s nicht!“, wusste

schon Konrad Adenauer. In Zeiten,

wo viele Unternehmen händeringend

nach Fachkräften suchen, eine wichtige

Erkenntnis. Wer gut mit Menschen

umgehen kann, sie wertschätzt

und ihre Potenziale erkennt, fördert

sie in ihrer Entwicklung und Kreativität

und sichert damit den Unternehmenserfolg.

Zur Autorin

Ruth Gschleier ist

Organisationsberaterin,

Coach

und Mediatorin.

Als Gesellschafterin

des vival.institute

unterstützt sie Führungskräfte

und Unternehmen im Hinblick

auf LebensWerte Arbeit. Weitere Informationen

unter: www.vival.institute

Tulikivi-Specksteinöfen

Die Firma Eurotrias GmbH aus Bozen verkauft

seit nunmehr über 25 Jahren dieses finnische

Produkt in Südtirol und mit immer größerem

Erfolg in ganz Italien.

Sicher trägt zu diesem Erfolg das Material

Speckstein bei. Speckstein ist ein Naturprodukt

mit einem Alter von ca. 3 Milliarden Jahren.

Große Speicher-und Wärmeleitfähigkeit und

das hohe Gewicht machen den Speckstein zum

besten, natürlichen Baustein für Speicheröfen.

Tulikivi Specksteinöfen wärmen mit einer

Feuerung bis zu 24 Stunden und mehr, nicht

nur das Wohnzimmer sondern meistens die

ganze Wohnung mit Strahlungswärme, also

wenig oder keine Luftzirkulation und

somit auch keine Staubzirkulation.

Unabhängig von Strom und Fernwärme.

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94 Nr. 4/2021 PORTRAIT

Zeit für Natu(h)r

Liebe zur Natur und für Holz,

Verantwortungsgefühl für die

Umwelt und die nachfolgenden

Generationen, Talent in

Kommunikation und Tischlerhandwerk

und eine stattliche

Uhrensammlung, das

waren die Grundlagen,

eine zündende Idee

brachte den Erfolg.

Veronika und Patrick

Laimer sind ein

Paar, im Beruf und

im Leben. Und ihre

Uhren ticken im

selben Rhythmus.

Ihr Label Laimer

Woodwatches wird

mittlerweile schon

von 800 Händlern

und im Internet europaweit

vertrieben.

S

ie sind modern,

dynamisch,

bodenständig, mit den

Füßen in Südtirol und mit

dem Kopf in der Welt; die

besten Testimonials für ihr

Produkt, die Uhr aus nachhaltigem

Restholz. Die Namen der

Uhren eine Freundschaftsrunde:

Sie heißen Nora, Nele, Noemie, Elsa,

Lara oder Arthur, Florin, Laurenz,

Liam oder Raul und haben eines

gemeinsam: Bis auf das Uhrwerk sind

sie aus Holz. Ein Armband, ganz aus

Holz oder mit Metalleinsätzen, das

Uhrwerk mit Holzfassung oder die

neuesten Topseller: Wechselbänder für

die Apple-Smartwatch. Zum Wechseln,

whenever you want.

Fast ein Jahr hat Patrick Laimer gebraucht,

um sein Konzept ins Laufen

zu bringen. Seither ticken die Uhren

mit dem Holzband um die Wette,

und es werden immer mehr. 2012

hat sich der auf einem Bergbauernhof

im Ultental aufgewachsene Tischler

mit Laimer Woodwatch selbstständig

gemacht, tatkräftig unterstützt von

seiner Frau Veronika, die sich um

Geschäftsführung und Marketing

kümmert. Das Design für die Uhrenbänder

und die Accessoires stammt

aus dem eigenen Haus, gefertigt wird

mittlerweile vornehmlich in Asien.

Immerhin verlassen im Jahr zwischen

80.000 und 100.000 Uhren die Shops,

40.000 bis 50.000 Smartwatchbänder

und 2.000 bis 4.000 Wanduhren.

Dazu kommen noch Accessoires wie

Sonnenbrillen, Armbänder und Fliegen

aus Holz.

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PORTRAIT

Nr. 4/2021

95

Upcycling: Kein Baum wird gefällt

Veronika und Patrick mit den Kindern Jonas (11), Maximilian (9) und Isabel (5)

Das Besondere an Patricks Idee, der

in seinem Kleiderschrank eine Uhrenbox

mit 25 verschiedenen Modellen

aufbewahrt und die Uhren wechselt wie

die Hemden, nämlich jeden Tag, je nach

Stimmung und Outfit, weil eine Uhr

für ihn mehr ist als nur ein Zeitmesser:

Für eine Laimer Woodwatch wird kein

Baum gefällt. Stichwort upcycling. Die

Uhren werden gefertigt aus Holzresten

aus der Möbelindustrie, Holz, das

Bauern bei sich liegen haben, Holz aus

von Kellereien ausrangierten Barrique-

Eichenfässsern. Das zugekaufte Holz

muss FSC-zertifiziert sein, also aus

nachhaltigem Anbau stammen, das Holz

von Bauern und Kellereien hat bereits

mindestens ein Leben hinter sich und

darf ein neues im Takt mit dem Uhrenbesitzer

führen. Jede Uhr hat ihre ganz

eigene Geschichte.

Die Bänder sind

vornehmlich aus

hartem Laubholz.

Apfel, Eiche,

Nuss, Ahorn,

aber auch

Exoten wie Zebrano-,

Sandeloder

Leadholz

sind dabei.

Ein spezieller

2-Komponenten-

Lack verleiht den

Bändern Haltbarbarkeit

und Flexibilität, vorausgesetzt

man nimmt sie nicht mit ins Schwimmbad

und zum Tauchen. Feuchtigkeit,

Schweiß oder ein leichter Regenguss

können den Uhren für umweltbewusste

Individualisten aber nichts anhaben.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Mittlerweile

sind es 73 Modelle Armbanduhren

für Damen bzw. Herren mit drei

unterschiedlichen Uhrwerken – Seiko,

Ronda oder Miyota; dazu kommen

34 verschiedene Armbänder für

Smartwatches und neun Modelle für

Wanduhren. Und dabei wird es nicht

bleiben. Patrick Laimer ist ständig auf

der Suche nach neuen Inspirationen.

Seine Frau definiert ihn als zielstrebig

und unermüdlich im Vorausschauen

und Planen. Tatsächlich ist ein Wunsch

des Paares, endlich wieder problemlos

größere Reisen antreten zu können.

Nicht nur, um die Welt kennenzulernen,

sondern um neue Ideen mit nach

Hause zu bringen.

Ständiger Austausch und

erfülltes Familienleben

Ein Paar bei der Arbeit und im Leben.

Ist das keine Zeituhr, die irgendwann

explodiert? Veronika und Patrick, die

auch stolze Eltern sind von Jonas (11 Jahre),

Maximilian (9 Jahre) und Nesthäkchen

Isabel (5 Jahre), meinen Nein.

Im Gegenteil, sich auch am Abend und

in der Freizeit austauschen zu können,

empfinden sie als absoluten Mehrwert.

Patrick schätzt an seiner Veronika ihre

Kommunikationsfähigkeit und Offenheit

und liebt den ständigen Austausch. In

der Freizeit sind sie am liebsten unterwegs

mit ihren drei Kindern. Wandern,

schwimmen, Ski fahren oder auch fischen

… auf jeden Fall in der schönen Natur

des Ultentals. Natu(h)r pu(h)r.

5 Gründe für unsere

Komfortlüftung:

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• Ideal für Hotels und

Appartements

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96 Nr. 4/2021 GESUNDHEIT

So wirkt Stress auf den Körper

Grundsätzlich wird zwischen

akutem und chronischem Stress

unterschieden. Eine akute Stressreaktion

ist eine normale Antwort

unseres Organismus auf bestimmte

Belastungen und Reize. Sie

fördert unsere Konzentration,

stärkt die Anpassungsfähigkeit

und motiviert uns zum Handeln.

Nach einer gesunden, kurzzeitigen

Stressreaktion kehrt der Körper in

den Zustand der Entspannung und

Regeneration zurück.

Nimmt die Intensität und Häufigkeit

stressiger Situationen jedoch

zu, ohne die benötigte Regenerationszeit

zu berücksichtigen, kann es

zu einer dauerhaften Belastungsreaktion

kommen. Der Körper produziert

Stresshormone in Dauerschleife.

Das Hormon Cortisol wird dabei in

der Nebenniere gebildet und aktiviert

den „Kämpfen-oder-Flüchten-

Modus“ im Körper. Unser Gehirn

unterscheidet dabei nicht zwischen

einer echten Gefahrensituation und

einer Alarmsituation im Kopf. Der

hohe Cortisolspiegel bei chronischem

Stress bringt dabei jede Menge

unangenehme Nebenwirkungen mit

sich. Die Körperzusammensetzung

verändert sich, der Körper lagert

vermehrt Fett (vor allem am Bauch)

ein und baut tendenziell Muskelmasse

ab. Der Energieverbrauch

sinkt und Müdigkeit und Antriebslosigkeit

nehmen schneller zu. Auch

die Verdauungstätigkeit nimmt ab

und wird träge. Der Blutdruck und

die Blutfettwerte können steigen,

während die Sexualhormonproduktion

eingeschränkt werden kann. Der

Appetit wird angeregt, und Heißhungerattacken

auf Süßes und Fettiges

kommen öfters vor. Auch das Einund

Durchschlafen wird schwieriger.

Das Immunsystem wird zudem

unterdrückt, und die Anfälligkeit für

Infektionen erhöht sich.

Im Kampf gegen die Stresskilos

Eine strenge Diät gegen die Stresspfunde

ist aber der falsche Weg. Eine

radikale Kalorienrestriktion und

Verbote bedeuten nämlich vor allem

eines: noch mehr Stress. Was der Körper

stattdessen bräuchte, wäre eine

adäquate Versorgung mit Nährstoffen

und viel Achtsamkeit in Bezug auf den

eigenen Körper.

Die Dos

• Hochwertige Proteinquellen (wie

Hülsenfrüchte, Eier und Fisch)

• Regelmäßige Mahlzeiten und

dazwischen drei bis sechs Stunden

Essenspausen

• Komplexe Kohlenhydrate, und Ballaststoffe

(Vollkorn, Pseudogetreide

und Wurzelgemüse)

• Langsam essen (15 bis 20 Minuten)

• Hoher Gemüseanteil

• Vielfältige Ernährung

• Ausreichend Kalorien zu sich nehmen

• Antioxidantien und Mikronährstoffe

(Gemüse, Kräuter, Gewürze …)

• Ausreichend Flüssigkeit

Die Don'ts

• Schnell und hastig essen:

Das sollte nie sein

• Unregelmäßige Mahlzeiten

und „Snacking“

• Einfache Kohlenhydrate (Süßigkeiten,

Zucker, Weißmehlprodukte)

• Niedriger Gemüseanteil

• Proteinmangel

• Einseitige Ernährung

• Hohes Kaloriendefizit

• Mikronährstoffmangel

• Zu wenig Flüssigkeit

Zur Autorin

Johanna Fischer ist

Ernährungswissenschaftlerin,

Ernährungstherapeutin,

Mentaltrainerin und

auch Autorin.


BUNTE MELDUNGEN

Nr. 4/2021

97

Frauen unter Spannung

Bei der Jahresversammlung der

Elektrotechniker war die Podiumsdiskussion

zum Thema „Frauen in

technischen Berufen“ Höhepunkt

der Veranstaltung, bei welcher fünf

Frauen ihre persönliche Meinung

und Erfahrungen kundtun durften.

Eingeladen waren die Gleichstellungsrätin

Michela Morandini, die

Landesobfrau der Frauen, Petra

Holzer, die offizielle Delegierte

der EuroSkills, Jasmin Fischnaller,

Elektrotechnikerin Johanna

Hillebrand und Jessika Pernthaler

von der Selectra AG. Hillebrand

hat von ihrer persönlichen Erfahrung

gesprochen: „Am Anfang war

es für mich nicht immer leicht als

Elektrotechnikerin, da mir gegenüber

von außen oft wenig Respekt

gezeigt wurde. Häufig erfahren

Frauen in diesen Berufen eine sehr

geringe Wertschätzung. Das muss

sich ändern.“ Gemeinsam soll

auch in Zukunft mehr Bewusstsein

dafür geschaffen werden, dass auch

Frauen in technischen Berufen

gebraucht werden und dieselben

Leistungen erbringen können wie

ihre männlichen Kollegen.

Qualität ist

facettenreich

Martin Pezzei leitet seit 20 Jahren den

Betrieb und hat die damalige Schmiede

zu einem modernen Metallverarbeitungsunternehmen

weitergeführt. Der Firmensitz

von Pezzei Metallform befindet sich

in Bruneck und beschäftigt knapp 20

tüchtige Mitarbeiter. Der Betrieb präsentiert

sich dem Messepublikum jährlich

auf der Tipworld und der Innsbrucker

Hausbau- und Energiemesse.

Trotz der unstabilen Wirtschaftssituation

konnte man für alle Mitarbeiter den Arbeitsplatz

erhalten und nahm sogar noch

weitere, sehr motivierte Lehrlinge auf.

Derzeit ist Pezzei Metallform bei mehreren

Projekten wie Hotels, Wohnanlagen

und öffentlichen Aufträgen im Einsatz.

Aktuell ist der Betrieb auf der Suche

nach zusätzlichen Fachkräften, aber auch

Praktikanten und Abgänger der Metallfachschule

werden ständig gerne aufgenommen.

Weitere Informationen unter

www.metallform.it

Regionale Initiative: Bürokratiebelastung vermeiden

Die Handelskammern von Bozen und

Trient haben gemeinsam mit dem Südtiroler

Unternehmerverband und Confindustria

Trento eine regionale Initiative

zum Bürokratieabbau lanciert. Diese

wurde bereits von der Südtiroler Handelskammer

auf Landesebene unterbreitet.

Zentrales Element der Initiative ist

die Gesetzesfolgenabschätzung. Gesetze

sind wichtig, um die Verwaltung einer

komplexen Gesellschaft zu ermöglichen

und Sicherheit zu schaffen. Allerdings

ist es notwendig, eine Überregulierung

durch zu viele Gesetze zu vermeiden.

Bevor neue Regelungen in Kraft treten,

soll daher ihre Folgewirkung gründlich

analysiert und abgeschätzt werden,

um eine unnötige Bürokratiebelastung

zu verhindern. Politische Ziele sollen

mit möglichst geringem Aufwand und

minimaler Belastung aller Betroffenen

angestrebt werden. Dazu der Präsident

des Südtiroler Unternehmerverbandes,

Heiner Oberrauch: „Kein Unternehmen,

keine Organisation und kein

gesellschaftliches System kann effizient

arbeiten, wenn es auf Misstrauen und

nicht auf Vertrauen gebaut ist. Vertrauen

schafft Gestaltungsmöglichkeiten für

Familien und Unternehmen, Misstrauen

Bürokratie.“


98 Nr. 4/2021 BUNTE MELDUNGEN

Gekommen, um zu bleiben ...

Nie hätte der junge Franz Wimmer

aus dem Salzburger Land gedacht,

dass Südtirol einmal seine zweite

Heimat werden würde. Das war

vor 45 Jahren. Inzwischen blickt er

in seinem Buch „Franz Wimmer –

Ein Leben in Bewegung“ auf eine

spannende und abwechslungsreiche

Zeit zurück. Mit „Servus Moaschta“

wurde er an der Grenze von Winnebach

begrüßt – und machte kurz

darauf die ersten Erfahrungen als

„Scheiß-Österreicher“.

Auf 260 mit zahlreichen Bildern

und Dokumenten versehenen

Seiten erzählt Wimmer kurzweilig

und spannend Episoden aus seiner

bewegten Lebensgeschichte.

So schildert er etwa den Start als

Radiomoderator in „Franzls zünftiger

Musikparade“ auf der Freien

Südtiroler Welle und einen Anruf

aus dem Meraner Gefängnis. Er erzählt

von den drei intensiven Jahren

in Kurzras, von ganz besonderen

Erlebnissen mit Leo Gurschler und

davon, wie Karl „Schaly“ Pichler

Das Gletscherduo

„Leo und Franz“

Heidi Zingerle

„meine“ erste Miss Südtirol

Mit Volksmudschahedin

am Khyberpass

der Großen Zinne

Franz Wimmer

Franz Wimmer

19,50 € +

5,00 €

Spende für

„Parkinson aktiv“

19,50 € +

5,00 €

Spende für

„Parkinson aktiv“

24,50 €

24,50 €

Ein Leben

in Bewegung

Ein Leben

in Bewegung

vorübergehend zum größten Hotelier

Das Gletscherduo

Südtirols

„Leo und Franz“

wurde und dabei knapp

fünf Milliarden Lire verlor.

Ein Leben in Bewegung

Ein Leben in Bewegung

Er berichtet vom Vom Bergbauernhof ersten über berufliche „ORF-Südtirol-

Stationen in Österreich,

Deutschland, Schweiz und Südtirol. Vom Maschinenbauer,

Vom Bergbauernhof über berufliche Stationen in Österreich,

Möbelverkäufer, Hobbymusiker, Radio- und TV-Moderator,

heute-Projekt“, Deutschland, Schweiz Zeitungsmacher, und Südtirol. Event-Manager wie Vom er Maschinenbauer,

zum dadurch „Radius“-Chefredakteur. zur

Möbelverkäufer, Hobbymusiker, Radio- und TV-Moderator,

Heidi Zeitungsmacher, „Servus

Zingerle Event-Manager Moaschta“- zum erste „Radius“-Chefredakteur.

Erfahrungen als „Scheiß-Österreicher“.

„Persona „meine“ erste Miss Südtirol non „Franzls grata“ zünftige Musikparade“ wurde. im Radio Er Freie outet

Südtiroler Welle.

„Servus Moaschta“- erste Erfahrungen als „Scheiß-Österreicher“.

Drei Jahre Kurzras; Erlebnisse mit Leo Gurschler;

sich auch

„Franzls

als

zünftige

besonderer Schaly Musikparade“ Pichler - größter im Radio Hotelier Freie

Autofreak,

Südtirols Südtiroler verliert Welle. 5 Mrd. Lire.

Drei Jahre Kurzras; Die gewonnene besondere „Wimmer-Wette“ Erlebnisse mit Leo gegen Gurschler; Luis Durnwalder.

Schaly Pichler - größter Hotelier Südtirols verliert 5 Mrd. Lire.

Cabrio-, Porsche- WAS kommt und da? Sexberaterin Oldtimer-Fan,

Gerti Senger, Miss-Südtirol-Wahlen

Die gewonnene und „Wimmer-Wette“ den „WASI-Skicup“ gegen mit Markus Luis Durnwalder.

Wasmeier.

und in WAS einem kommt da? Das der Sexberaterin ORF-Südtirol 21 heute-Projekt Gerti Kapitel Senger, machte Miss-Südtirol-Wahlen

mich stellt zur „Persona er non die grata“.

Mit Volksmudschahedin und den „WASI-Skicup“ „Ba ins dahoam“ mit Markus meine Wasmeier.

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grata“.

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des Florian Z.

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der Großen Zinne „Lebe begeistert und gewinne“ – war und bleibt mein Lebensmotto.

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Mit Christoph Hainz auf die Kleine und Große Zinne.

„Parkinson aktiv“ und das gebrochene Versprechend des Florian Z.

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„Lebe begeistert und gewinne“ – war und bleibt mein Lebensmotto.

neuen Begleiter: Sir James Parkinson.

ISBN 979-12-200-9338-5

Sein Schweigen anfangs, dann das

Ende seiner TV- und Radiosendungen.

ISBN 979-12-200-9338-5

Der Weg in die Öffentlichkeit mit

Gertrud Prenn und der Sendung „Radio-Wohnzimmer“

auf Rai Südtirol.

Ganz besondere Erlebnisse für ihn

waren der „Sieg“ über die Kleine und

Große Zinne 2019/20 mit Bergführer

Christoph Hainz. Die Biografie

endet mit dem Corona-Lockdown

und seinen Anregungen, in Bewegung

zu bleiben – in der ORF-

Sendung „Südtirol heute“ und mit

Videos auf „Stol“. „Lebe begeistert

und gewinne.“ Das war und bleibt

Franz Wimmers Lebensmotto –

trotz Parkinson.

Das Buch ist ab Dienstag, 12. Oktober,

in den Athesia-Buchhandlungen

und im Fachhandel erhältlich.

Offizieller Partner des Aiut Alpin Dolomites

Seit Jänner 2021 zählt die Bergsteigermarke

Salewa zu den offiziellen

Partnern der Flugrettung Aiut Alpin

Dolomites. Neben der Heimat, den

Südtiroler Dolomiten, teilen die

beiden Partner eine Wertehaltung,

bei der Zuverlässigkeit und die

Liebe zu den Bergen eine zentrale,

motivierende Rolle spielen. Die

internationale Bergsportmarke

Salewa entwickelt seit dem Jahr

1935 Ausrüstung für Bergsteigerinnen

und Bergsteiger. In Bozen,

dem Tor zu den Dolomiten, beheimatet,

begleitete Salewa in seiner

bald 90-jährigen Geschichte alle

wichtigen Entwicklungsstufen des

Alpinismus. Die Flugrettung Aiut

Alpin Dolomites blickt ebenso auf

eine lange Tradition zurück: Erste

Einsätze flog die Organisation im

Jahr 1986. In den vergangenen

35 Jahren hat Aiut Alpin eine

rasante Entwicklung durchgemacht.

Heute ist die Flugrettung mit Sitz in

Pontives/Gröden in die Landesflugrettung

Südtirol integriert und landesweit

bei Bergunfällen sowie bei

allen anderen Unfällen, bei denen

ein Hubschrauber gebraucht wird,

im Einsatz. Jedes Besatzungsmitglied

muss höchste Professionalität für die

Arbeit am Hubschrauber mitbringen.

Deshalb legt das Aiut-Alpin-Team

großen Wert auf Training und stete

Weiterbildung. An dieser Stelle setzt

die Partnerschaft mit Salewa an:

„Zum einen wollen wir durch unsere

finanzielle Förderung einen Beitrag

zu dieser wichtigen Einrichtung für

Bergsportler leisten. Gleichzeitig

legen wir unser technisches Knowhow

mit den Erfahrungswerten

der Flugretter zusammen, um die

Weiterentwicklung unserer Produkte

voranzutreiben“, so Salewa-General-

Manager Marco Busa.


Nr. 4/2021

NATÜRLICH SCHÖN

Mit Naturstein bauen Sie umweltschonend und nachhaltig. Dieser natürliche

Rohstoff ist energieschonend in der Gewinnung und Herstellung, unglaublich

langlebig und wiederverwertbar. Darüber hinaus begeistert Naturstein mit seiner

vielfältigen von der Natur gegebenen Ästhetik, die in jedes Haus einen zeitlosen

Stil und edle Eleganz zaubert. Entdecken Sie über 900 Unikate aus aller Welt und

besuchen Sie unsere Ausstellung in Eppan oder schreiben Sie uns.

Nikolaus Bagnara AG Italien - 39057 Eppan (BZ) Maria Rast Weg, 34 T +39 0471 66 21 09 F +39 0471 66 47 04 info@bagnara.net www.bagnara.net

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