28.07.2022 Aufrufe

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Klinikums-Neubau besser

als 20 Jahre-Sanierung

Sandra Peetz-Rauch

Erste Frau nach 200 Jahren

an der Spitze der Stadtsparkasse

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EXKLUSIV

3

„Ochse“ in Göggingen

schließt Ende August

Dass das Traditions-Gasthaus

„Zum Ochsen“ in Göggingen

schließt und abgerissen wird,

wurde an dieser Stelle schon

vergangenes Jahr gemeldet.

Jetzt steht der Zeitpunkt fest:

Ende August ist Schluss. Dann

muss das rund 150 Jahre alte

Wirtshaus einem Neubau weichen.

Die letzten 16 Jahre war

Ilir Seferi der Wirt, der auch Interesse

hat am Nachfolge-Lokal

an selber Stelle. Sein Personal

kommt im Haunstetter Hof

unter, den er ebenso betreibt

wie „Zieglerbräu“ in Friedberg.

Ulrich Reß im Ruhestand

Nach 38 Jahren und weit über

2000 Auftritten verabschiedet

die Staatsoper ihr dienstältestes

Ensemblemitglied,

Kammersänger Ulrich

Reß (Foto), in den

wohlverdienten Ruhestand.

Zuletzt stand er

im Rosenkavalier auf

der Bühne. Ulrich Reß

kam 1956 in Augsburg

zur Welt und lebt mit

Familie in Gersthofen. Ganz aufhören

muss und will der sympathische

Sänger aber noch nicht.

Er hat bereits zugesagt, in der

kommenden Saison als Gast

weiter bei Staatsoper-Aufführungen

aufzutreten.

Musiker Wengert

Augsburg Ex-OB Paul Wengert

hat als amtierender Präsident

des Chorverbandes Bayerisch-

Schwaben vor kurzem erst die

Bläserprüfung D1 am Tenorhorn

erfolgreich

abgelegt und ist

aktiver Musiker

bei der Harmoniemusik

Füssen.

Das Foto zeigt ihn

(rechts) beim Bezirksmusikfest

im

Ostallgäu mit Ex-

Minister Franz

Josef Pschierer.

Akrobatik auf dem Pferderücken

– diese Sportart namens

„Voltigieren“ spielt

im Reit- und Fahrverein Schwabmünchen

eine große Rolle. Neben

den Freizeit- und Sport-Reitern

trainieren dort insgesamt zehn

Voltigiergruppen die Kombination

aus Turnen und Pferdesport.

Die S-Gruppe, also quasi die

Profis, haben sich kürzlich mit

einer hervorragenden Kür bei

den Bayerischen Meisterschaften

in München nicht nur den 4.

Platz gesichert, sondern dadurch

auch ein Ticket für die Deutsche

Meisterschaft im niedersächsischen

Verden.

Ende August reisen deswegen

neuen junge Damen samt Trainerstab

und Voltigier-Pferd Da Vinci

Sandra

Peetz-Rauch

Die Bankerin (50)

übernimmt Mitte

2023 den Vorstandsvorsitz

bei der Stadtsparkasse

Augsburg.

Die folgt auf Rolf Settelmeier,

der dann in

den Ruhestand tritt. Die

Vizes Cornelia Kollmer

und Wolfgang Tinzmann

bleiben in ihren Chefpositionen.

(Seite 20)


Im Galopp zur

Meisterschaft

Voltigier-Truppe aus

Schwabmünchen reist

nach Niedersachsen


VIP-Barometer

Georg

Zimmermann

Der Augsburger

Profi-Radler hat

in seiner zweiten

Saison bei der Tour de

France beachtlich abgeschnitten.

Mit Platz

44 wurde der 24-Jährige

diesmal bester

Deutscher. Insgesamt

haben von 176 gestarteten

Radprofis 135 das

Ziel in Paris erreicht.

Dürfen zur deutschen Meisterschaft: Die

Voltigier-Mädels aus Schwabmünchen.

ab in den Norden, um vom 26. bis

28. unter dem Motto „Nachts in

Venedig“ alles zu geben.

Christian

Wohlrab

Der Geschäftsführer

der Höfle

& Wohlrab Bau GmbH in

Thannhausen wurde in

den Bundeswirtschaftssenat

berufen. Das ist

das höchste Gremium

im Mittelstandsverband

BVMW, der als der größter

Unternehmer*innen-

Verband Deutschlands

gilt. (Seite 108)



Lorenz

Rau

Bitterer Rückschlag

für den

Ausstellungs-Standort

Augsburg und somit

auch für den Messechef.

Die internationale

Fachmesse für Schleiftechnik,

die GrindTec,

wandert nach fast 25

Jahren in der Fuggerstadt

ab. Ab 2023 findet

sie in Leipzig statt.


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EDITORIAL

5

Wasserdicht ist selten

Pleiten, Pech und PERLACH-Pannen – Wann kommen die Maut-Häuschen wieder?

Kaum zu glauben: Beim Ausbau der

Kanustrecke wurden alle Vorgaben

exakt eingehalten. Weder der Kostenrahmen

von 20 Millionen Euro, noch

der Zeitplan wurden gesprengt. Und

das trotz Pandemie. Das ist mehr als

vorbildlich und ein Ergebnis, von dem

man beim Hauptbahnhof und vor allem

beim Theater nur träumen kann.

Die Eiskanal-Sanierung war also wasserdicht.

Dass immer genügend Wasser

die Strecke hinunterfließt, kann

dennoch nicht garantiert werden.

Am Bahnhof, wo wirklich komplizierte

Baumaßnahmen vollzogen wurden und

werden, können offenbar wenigstens die zuletzt

genannten Ausgaben von rund 250 Millionen

Euro gehalten werden. Eine Verspätung (wie bei

der Bahn üblich) wird es dennoch geben. Der eh

schon verschobene Neustart-Termin muss 2023

zweigeteilt werden. Und schon jetzt droht, dass die

Kapazitäten, wenn irgendwann die Strecke nach

Ulm (wie auch immer) gebaut wird, knapp werden.

Einziger Trost: Stadt und Stadtwerke müssen

für zusätzliche Erweiterungen kein Geld mehr

aufbringen, das ist Sache des Bundes.

Zum Drama entwickeln sich die Sanierung des

Großen Hauses sowie die Pläne für den Neubau

im Theaterviertel. 350 Millionen Euro Kosten

(ursprünglich war mal von 80 Millionen die Rede)

sind wohl, wie mehrfach hier dargestellt, noch

nicht das Ende der Fahnenstange. Da stellt sich die

Frage, ob man noch abspecken muss. Andererseits

hat die neue Initiative „Theaterviertel Jetzt“ auch

recht: Jede Verzögerung macht die Sache noch

teurer. Und wenn es gelingt, das Theater-Quartier

so aufzumöbeln, dass ein Vorzeige-Stadtteil

entsteht, ist das eine Investition für die Zukunft.

Vergleichbar mit der Altstadtsanierung vor Jahrzehnten,

von der Augsburg heute noch profitiert.

Augsburgs Sorgen werden nicht weniger, wenn

es ums Geld geht. Die nächste Baustelle, nämlich

der Perlachturm als (neben dem Rathaus)

TOP-Wahrzeichen der Stadt, lässt auf sich warten.

Das Schmuckstück – 70 Meter hoch, mit seinem

Ursprung noch vor dem Jahr 1000 und anno 1612

bis 1618 prachtvoll vom Stadtbaumeister Elias

Holl ausgebaut – ist seit Jahren geschlossen. Oben

herum hält ein Stahlnetz (gegen Steinschlag) den

Chefredakteur

Wolfgang Bublies

Ihre Meinung: bublies@augsburgjournal.de

in die Jahre gekommenen Turm zusammen.

Vom herrlichen Rundblick

mit freier Sicht bis zu den Alpen,

kann man nur mehr träumen – oder

man „erlebt“ (passend zu unserer oft

schon virtuellen Welt) diese Rundschau

auf der Internetseite der Stadt

unter dem Stichwort „Perlachturm“.

Nur eine Notlösung. Dass man sich

so die 261 Stufen der maroden Treppe

spart, ist nur ein schwacher Trost.

Ja, der Zahn der Zeit nagt am Perlach,

wo auch die Uhren stillstehen

– ein Bild mit Symbolkraft. Weil

in Augsburg nichts mehr so recht voran geht. Man

konzentriert sich aufs „Abkassieren“ – etwa bei

Parkplatz-Gebühren, die sich teils vervierfacht

haben, im Freibad, wo etwa die Familienkarte

mehr als das Doppelte kostet, oder bei Radlern,

denen man 55 (!) Euro abknüpft, selbst wenn sie

dort unterwegs sind, wo unklar ist, ob überhaupt

ein Radl-Verbot besteht. Mal sehen, wann man an

den Lech- und Wertachbrücken die Maut-Häuschen

von anno dazumal wieder aufbaut.

Da passt es ins Bild, dass jetzt auch die offenbar

„blauäugige“ Planung für die Perlach-

Sanierung (Startsumme: acht Millionen Euro)

ausgebremst wurde. Weil es der Turm, anders

als von den Verantwortlichen erhofft, nicht in

das entsprechende Förderprogramm des Bundes

geschafft hat, aus dem 66 Prozent der Kosten

hätten fließen sollen. Jetzt ist guter Rat einmal

mehr teuer. Einen fertigen Plan B, so ist

nachzulesen, gibt es nicht – lediglich alternative

Vorstellungen. Dazu zählen auch Abstriche

bei der Sanierung, die bei diesem Projekt eindeutig

der falsche Weg wäre.

In jedem Fall dauert es jetzt länger bis eine Lösung

gefunden wird, verbunden sicherlich mit

weiteren Teuerungen. Da muss die Frage erlaubt

sein, ob man versäumt hat, parallel zur Bewerbung

um Fördermittel, andere Möglichkeiten

gründlich auszuloten. Und es ist auch unverständlich,

weshalb man von einem weiteren

Versuch absehen will, doch noch Gelder aus dem

Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“

zu bekommen. Vielleicht klappt es ja

beim zweiten Versuch. Schließlich gilt auch hier:

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


33 6 STADT INHALT & REGION

Einfach mal runterfahren

145

Geschäftsführerin

Anja Marks-Schilffarth

Landshuter und

andere Hochzeiten

Rubriken

3

5

44

60

78

80

88

108

122

123

136

152

152

154

VIP-Barometer

Editorial

Echt

Impressum

Bonhorsts Blickwinkel

Mein Geschmack

Gastro-Test

Karrieren

Auto privat

Wort zum Sport

Rätselspaß

Lösungen

Namensliste

Schlusspunkt

Liebe Leserinnen und Leser! Was für ein Wahnsinns-Sommer, den wir gerade

erleben – gespickt mit vielen Events und Veranstaltungen, die bei Ü30-Grad

gelegentlich auch ganz schön anstrengend sein können. Sie haben das Glück,

die wichtigsten Ereignisse natürlich wie immer in Ihrem AUGSBURG JOURNAL nachlesen

zu können – ab Seite 145 in unserer Rubrik „Events & Friends“. Diese Lektüre

macht jetzt doppelt Spaß, weil normalerweise ein slow down ansteht. Mit dem August

kehrt Ruhe ein – in der Stadt und auf den Straßen. Viele Familien fahren in die

Sommerferien oder chillen zuhause in der Heimat. Wo auch immer – hilft ein gutes

Buch zum Entschleunigen. Sandra Hörmann hat sich auf die Suche nach spannenden

Empfehlungen für die Urlaubslektüre gemacht – und stellt Ihnen interessante

Persönlichkeiten aus der Region mit ihren außergewöhnlichen Buch-Tipps vor! (S.

142/143). Kultur-Fans dürfte der Ausblick auf einen Ohren- und Augenschmaus bei

mozart@augsburg interessieren. Als Veranstalter holt Pianist Sebastian Knauer

einen echten Popstar nach Augsburg: „Revolverheld“-Sänger Johannes Strate („Ich

lass‘ für Dich das Licht an ...“). Er ist in Hamburg nicht nur Knauers Nachbar, sondern

auch genauso experimentierfreudig wie er, was Musik angeht (S. 138). Und natürlich

haben wir auch wieder jede Menge „neue Köpfe“ für Sie: Vom sympathischen

FCA-Trainer Enrico Maaßen (Interview ab S. 127) bis zu den gerade verabschiedeten

sowie nachfolgenden Präsidenten der regionalen Rotary- und Lions-Clubs (ab S. 52).

Und auch der Story über den „Kopf auf dem Titel“ macht viel Spaß: Warum sich der

57-jährige Professor Alexander Wild einen 14-Stunden-Triathlon angetan hat (S. 10)

– total entschleunigt auf der Sonnenliege macht das hoffentlich großen Lesespaß!

8/22

Top-

Themen

Läuft das

Wasser

noch?

Blick nach

Stadtbergen

63-68

Oben ohne

im Bad

14

Roboter

im Service

16

95


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33 8 STADT INHALT & REGION

Themen &

Menschen

8/22

Report

1 2 Wasserdicht – oder nicht?

16 Freie Brüste im Freibad

18 Politbarometer 2022

20 Erste Frau an der Stadtsparkassen-Spitze

24 Mega-Fotos: Ab nach Island

26 Ukraine-Krieg und Wohnungsnot

28 Uni-Klinik: Beste Lösung ist ein Neubau

32 Weihnachtsmarkt im Hochsommer

Stadt & Region

45 Fast ein Jahr im Bundestag

47 Zurück in der Schule

48 Die neue Musikbox

63 Blick nach Stadtbergen

69 ... und nach Diedorf

Genuss, Schön & Gesund

81 Purple BBQ

90 Summer Vibes

92 Lust auf Herbst

Business

95 Roboter gegen Personalnot im Lokal?!

106 Neu bei der IHK im Ries

107 Business-Telegramm

Wohnwert

110 Swimmingpools im Trend

Mobilität

118 Perfekter Partner

Sport

123 Optimistisch in die neue Saison

127 FCA: Coach Maaßen im Interview

131 Nico Sturm im Stadion

Kunst & Szene

1 3 7 Theaterviertel jetzt!

1 3 8 Revolverheld & Zauberhand

141 Young Stage

142 So schön liest sich der Sommer

Events & Friends

145 Wenn Hochzeitsglocken läuten

148 Schwiegersohn zu Gast

150 Artur Alt pfeift noch mit 83

24 29

Alessandro Müller

Ab nach Island

44

60

Michael Schaeffer

Gegen Schul-Zoff

122

Rolf O. Flach

ECHT stark!

Eduard Onofrei

Ein Ford Mustang-Fan

Johannes Strate

Star von Revolverheld

45

138 149

Prof. Dr. Edgar Mayr

ist für Klinik-Neubau

Max Funke-Kaiser

Der junge Liberale

80

Jessica Fuchs

Genau mein Geschmack

127

Enrico Maaßen

Interview: FCA-Coach

Richard Goerlich

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10

3,86 km Schwimmen, 180 km

Radfahren und 42,195 km

Laufen war die Distanz für

Alexander Wild.

Warum sich der Professor quält

Mediziner ALEXANDER WILD über seinen ersten

Langdistanz-Triathlon, Höhen und Tiefen einer solchen Tortur –

und die Beweggründe, trotzdem weiterzumachen

Der Augsburger Professor Dr. Alexander Wild gehört

zu den besten Orthopäden Deutschlands.

Er war Chefarzt in der Hessing-Klinik und hat

seit 2014 in Donauwörth eine Spezialklinik für Gelenkerkrankungen

aufgebaut. Der 57-Jährige lebt in

Steppach, sein anspruchsvoller Beruf, Ehefrau Suse

und die vier erwachsenen Kinder halten ihn auf Trab.

Mehr als genug Beschäftigung. Sollte man denken.

Aber nicht für Alexander T. Wild, dessen Mitarbeiter

anlässlich seines ersten Triathlons 2009 den Mittelnamen

Thomas in „Turbo“ umbenannten. So stand es

dann auch auf dem Pappschild, das

Suse Wild im Ziel des Langdistanz-

Triathlons in Roth in die Kameras

hielt. Als der Augsburger Professor

nach einem dramatischen Rennen

und 13 Stunden, 49 Minuten und 31

Sekunden ins Ziel lief, lagen 3,86 Kilometer

Schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren

und ein Marathonlauf (42,195 Kilometer) hinter ihm.

Warum tut man sich so eine Tortur an? „Ein

Langdistanz-Triathlon ist eine Herausforderung,

wie das ganze Leben. Du erlebst Höhen und Tiefen,

Lust und Qualen. Du kämpfst über Stunden bei Hitze,

Wind und Wetter aber auch mit deinem inneren

Schweinehund und lernst, was du mit Willen und

Fitness alles erreichen kannst“, erzählt Alexander

Wild von seiner Lust am Extremsport.

BLUT IM SCHUH

KOSTET ZEIT

UND NERVEN

Ist das alles? Nicht ganz, so der Orthopäde: „Man

trainiert den ganzen Körper in drei Ausdauersportarten,

entwickelt Geist und Kreativität. Dein Körper

schüttet im Wettkampf Adrenalin und Serotonin aus.

Das Glücksgefühl im Ziel ist unbeschreiblich.“ So muss

es gewesen sein beim Zieleinlauf im fränkischen Roth.

Die sogenannte „Challenge“ ist der Saisonhöhepunkt

der Spitzentriathleten. Ein internationales

Starterfeld mit 3000 Top-Sportlern und vier Weltmeistern.

Und mittendrin ein 57-jähriger Augsburger

Professor mit durchtrainiertem Körper und breiter

Brust, vollgepumpt mit Ehrgeiz

und Lust an der Herausforderung.

Am Start wusste Wild noch nicht,

wie dramatisch sein Wettkampf werden

würde. Beim Wechsel vom Wasser

auf Rad verletzte er sich an der

Kuppe des großen Zehs, merkte es

erst Kilometer später, als das Blut aus dem Radschuh

sickerte. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen, wollten

ihn Sanitäter mit der Verletzung aus dem Rennen

nehmen. Nur seine Autorität als Mediziner und der

Trick, die Blutung im Hinblick auf den noch zu absolvierenden

Marathon statt eines Verbandes mit Penaten-Creme

„abzudichten“, hielten ihn im Rennen.

Doch in der Aufregung seiner Verletzung ging

beim letzten Wechsel sein Wettkampfchip verloren.

Wild bemerkte es beim vierten von 42 Laufkilome-


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tern, ein Kampfrichter empfahl ihm umzukehren

und die Strecke mit Chip erneut zu laufen. Dann

wären aus dem Marathon 50 Kilometer geworden.

Am Ende rettete ihn sein Trainer Johannes Friedrich,

der die Wettkampfleitung überzeugte, den Athleten

mit einem Ersatzchip weiterlaufen zu lassen.

Im Zieleinlauf sprudelten dann die Glückshormone.

Die Familie umjubelte den Finisher.

„Für mich hat sich ein Lebenstraum erfüllt.

Meinen ersten Triathlon absolvierte ich 2009 nach

einer Wette mit meinem Freund Andreas Settele

in Königsbrunn. Die letzten neun Monate habe ich

mich gezielt mit meinem Trainer Johannes Friedrich

und meinem Physiotherapeuten Mario Hempel auf

diesen Tag vorbereitet. Meine Familie und Freunde

mussten oft auf mich verzichten. Jetzt bin ich glücklich

und wieder zurück im normalen Leben.“

Alles gut? Nicht ganz. Der Professor mit dem

Sportlerherz hatte ein Ziel verfehlt: Er wollte seinen

ersten Langdistanz-Triathlon unter 13 Stunden

schaffen. „Die Verletzung und der Chip-Stress haben

mich gebremst“, analysierte er.

Der Höllenritt mit blutigem Fuß war also nicht

das Triathlon-Finale für Wild. Der Professor hat sich

schon einen Startplatz für die Challenge 2023 gesichert.

Was sind schon weitere neun Monate Training

im Leben eines „Turbo“-Professors mit dem

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12

Foto: Sport in Augsburg

Genügend Wasser für Slalomkanutin Elena Lilik auf der Olympiastrecke im Eiskanal.

VON JOHANNES KAISER

Wasserdicht

Hitzewelle bringt Kanu-WM in Gefahr

In Augsburg sind Wasser und

dessen Top-Qualität bekanntlich

nicht nur seit mehr als

800 Jahren Tradition, sondern

seit 2019 sogar UNESCO-Welterbe

– aus gutem Grund: Was die

Wasserversorgung der Stadt angeht,

teilten, stauten und leiteten

schon anno dazumal Gelehrte die

Flüsse Lech, Wertach und Singold

so um, dass die ganze Stadt mit

bestem Wasser versorgt wird.

Das gesamte Welterbe erstreckt

sich über 30 Kilometer und umfasst

22 Objekte. Eines der ältesten

ist der Hochablass, in dessen direkter

Nähe sich, mit dem Wasserwerk

und dem Eiskanal zwei

weitere Welterbes-Highlights

befinden. Letzterer steht nun im

Rahmen der Kanuslalom-WM

einmal mehr sportlich im Mittelpunkt.

Nach der Sanierung des

kompletten Olympia-Geländes

von 1972 für rund 20 Millionen

Euro schien alles perfekt angerichtet

für die Austragung der

Weltmeisterschaft. Die anhaltende

Hitzewelle und damit verbundenen

niedrige Wasserstände

im Lech drohten aber kurz vor

Beginn noch einen Strich durch

die Rechnung

zu machen. Das

Training auf dem

Eiskanal musste

für zwei Tage abgesagt

werden.

Deshalb installierte

die Stadt kurzfristig tonnenschwere

Betonwände im parallel

zur Olympiastrecke verlaufenden

Jugendkanal. Das Wasser soll so

gestaut werden, dass es auf der

BETONWÄNDE

STAUEN DAS

WASSER

Wettkampfstrecke wie gewünscht

und erforderlich weiter fließt. Eine

Lösung, die mit allen zuständigen

Stellen und Betrieben abgesprochen

wurde und „ökologisch

verantwortbar“ sei, so Oberbürgermeisterin

Eva

Weber. Möglich

war das nur dank

einer Ausnahmeregelung.

Aktuell

fließen durch den

Lech in Augsburg

laut Markus Haller vom städtischen

Tiefbauamt rund 25 Kubikmeter

Wasser pro Sekunde. Für

gewöhnlich werde die Kanustrecke

bereits bei weniger als 50 Ku-

In der heißen Phase der Wassernot (v.l.) präsentieren Markus Haller vom

Tiefbauamt, OB Eva Weber und Johannes Heiss (WM-Orga) Lösungsideen.

Blick von oben: Diese Betonblöcke

stauen das Wasser für die WM.


Rechtsanwalt

Fachanwalt für

Strafrecht

Gastdozent

Das rechtzeitig zur WM generalsanierte Gelände des Olympiaparks von 1972.

– oder nicht?

STADTWERKE: Genug Wasser für AugsBürger*innen

bik pro Sekunde nicht mehr

befüllt. Einen so niedrigen

Wasserstand hat der Tiefbauamtsleiter

„noch nicht

erlebt in 20 Jahren“. Ob die

ergriffenen Maßnahmen

ausreichen, die Kanu-WM

stattfinden zu lassen, war bis

zur vor dem WM-Start noch

in der Schwebe. „Die Kuh ist

noch nicht aus dem Lech“,

stellte Weber im Vorfeld klar.

Stadwerke-Sprecher

Doch nicht nur sportliche

Events, wie die Kanu-WM, sind

Jürgen Fergg.

betroffen von den Hitzeperioden und

niedrigen Wasserständen. Vielerorts

in Europa kommt es zu Spitzen-Temperaturen,

gerade in Südeuropa hat

das vermehrt großflächige

Waldbrände zur Folge, welche

die Alarmglocken auch

in Deutschland und hier vor

Ort schrillen lassen. Wasser

ist also auch in der Wasserstadt

Augsburg knapp?

„Nein“, stellt Stadtwerke-

Sprecher Jürgen Fergg klar.

Das Wasser wird nicht

knapp“, für die Bürger*innen

besteht kein Grund zur

Sorge. Denn die Fuggerstadt

verfügt nach wie vor über starke, ergiebige

Grundwasserströme. 67 Brunnen

gibt es im Trinkwasser-Schutzgebiet,

nicht einmal die Hälfte ist aktuell in

Betrieb. WEITER NÄCHSTE SEITE

StrafVerteidiger

MORITZ.BODE

Wegen der Betonklötze fließt so wenig Wasser wie noch

nie durch die Jugendstrecke neben dem Eiskanal.


14

Genug Wasser,

aber Strom ..?

Wassertürme, Werke und Räder

sichern die Wasserkraft Augsburgs.

Die gesicherte sorgung hat die Stadt auch

Wasserverden

zum Welterbe gehörenden

Wassertürmen und Wasserwerken

zu verdanken, dabei speichern

die Türme das Wasser

aber nicht, wie viele annehmen,

für mehrere Tage oder Wochen,

sondern nur für einige Stunden.

Gerade zwischen

19 und 21 Uhr besteht

ein erhöhter

Bedarf, der durch

die Türme jederzeit

mehr als ausreichend

gedeckt

ist. Kann man also bedenkenlos

seine Pflanzen gießen und

Pools befüllen? „Ja, das ist kein

Problem, es ist nicht zwingend

notwendig Wasser zu sparen“,

erklärt Fergg, fügt aber hinzu:

„Der Umwelt zuliebe sollte man

trotzdem darauf achten.“ Sehr zu

empfehlen sei bei der Hitze auch,

genug zu trinken und dafür ruhig

das Augsburger Wasser als Trinkwasser

zu nutzen, „die Wasserqualität

ist nach wie vor exzellent.“

Obwohl während der Kanu-

WM Augsburgs Badestellen mit etwas

weniger Wasser auskommen

müssen, sind Fribbe & Co. weiter

nutzbar. Abkühlen kann man sich

von den klassischen Badeorten

abgesehen auch wunderbar im

Stadtwald. Dort ist insbesondere

die sieben Kilometer lange Neun-

Bäche-Tour zu empfehlen, die an

der Sportanlage-

Süd beginnt.

Auf dieser kann

man an vielen

Stellen die Füße

ins kühle Nass

strecken und so

der drückenden

Hitze etwas entgegensetzen.

ERNSTE LAGE

BEI ENERGIE-

VERSORGUNG

Reduzieren sollte man hingegen

den Verbrauch von warmem

Wasser, aufgrund der Energiekrise

und der damit verbundenen

stark ansteigenden Heizkosten.

„Nicht nur die Stadtverwaltung,

sondern jede Augsburgerin und

jeder Augsburger, auch jedes

Unternehmen kann im eigenen

Umfeld etwas

zum Energiesparen

beitragen“, so

OB Eva Weber.

Dieses Anliegen

unterstützen

ebenfalls die

Stadtwerke Zwar gebe es laut

Fergg noch keine Einschränkungen

bei der Versorgung von

Endkunden, insgesamt beurteile

man die Lage angesichts eines

drohenden Lieferstopp-Szenarios

aus Russland als „ernst“.

Die größten Möglichkeiten,

zum Energie sparen, bieten sich

zweifelsohne erst im Winter

beim Heizen, aber auch ganzjährig

gibt es einige Wege dazu.

Moderne Duschköpfe etwa sparen

nicht nur Wasser, sondern

auch Energie – laut swa bis zu 60

Prozent. Wasser kocht man energiesparender

im Wasserkocher,

als im Topf, auf das Vorheizen im

Backofen kann man getrost verzichten.

Außerdem zu empfehlen,

energiesparende LED-Lampen

anstelle der herkömmlichen

Halogen- oder Glühbirnen.

Man kann beim Duschen und Heizen sparen


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16

Freie Brüste im Freibad

Ein heißes Thema für heiße Tage:

Was sagen Augsburgs Badegäste

zur OBEN-OHNE-Forderung?

Was macht Freude, wenn die Sonne lacht?

Baden mit und ohne.

Was ist wunderbar im Sommerwind?

Baden mit und ohne.

Alle, wie sie grade lustig sind,

Baden mit und ohne.

Dieser Schlagertext ist 50 Jahre alt.

Wencke Myhre hatte damit einen Sommerhit

gelandet – von Protesten ist nichts bekannt.

Jetzt ist das Oben-ohne-Thema wieder

aktuell wie selten davor, weil immer mehr

Frauen gerne ohne ein Oberteil an

den Badesee oder ins Freibad wollen.

VON ANNABELL HÖRNER

Gerade bei den aktuellen Temperaturen zieht

es unzählige Menschen in Freibäder und an

Badeseen. Also schnell die Badesachen aus

dem Schrank holen und auf ins kühle Nass. Immer

mehr Frauen fordern jedoch mittlerweile Gleichberechtigung

in der Kleiderordnung. Denn während

bei Männern die Badehose völlig ausreicht, ist bei

Frauen zusätzlich ein Bikinioberteil die Norm.

Und genau da beginnt die Debatte um Geschlechter-Gleichheit.

Frauen fordern, dass sie eben

genau wie die Männer oben-ohne ihren Ausflug ins

Freibad genießen können. Aber wie stehen Augsburger

Badegäste zu diesem Thema?

Frank und Renate Kindelbacher sehen damit

im Grunde kein Problem. „Am See ist das vollkommen

in Ordnung, ich kann mir nur vorstellen, dass

es schwer ist, das Ganze im Freibad umzusetzen“,

so das Paar aus Bobingen. Frank Kindelbacher fügt

hinzu: „Ich kann schon verstehen, dass sich die

Frauen da benachteiligt fühlen“

Eine feste Regelung gibt es tatsächlich in vielen

Freibädern diesbezüglich nicht. Freibäder haben

zwar eine Hausordnung, aber in dieser ist oft nicht

deutlich geregelt, ob Frauen denn nun oben-ohne

baden dürfen. Das bestätigt auch der Betriebsleiter

des Familienbads am Plärrer, Alexander Tonch.

„Wenn sich jemand beschwert, weisen wir die Frauen

schon darauf hin. Solange es keinen stört, habe

ich aber kein Problem damit.“

Tania Roth sieht das Ganze etwas kritischer. „Ich

finde das etwas schwierig wegen der Kinder und

Jugendlichen, die eben auch im Freibad sind“, so die

Frank & Renate

Kindelbacher:

An einem See

sei oben-ohne

ganz in Ordnung.

Tanja Roth hat

Bedenken wegen

der Kids im Bad,

Daniel Kraus

sieht es anders.


17

Brust raus!

Fast 600 Teilneh-

mer*innen gingen

bei einer Demo

in Augsburgs City

auf die Straße und

forderten – teils

auch oben ohne –

„freie Oberkörper

für alle“.

junge Frau. Ihr Partner Daniel Kraus ist anderer Meinung. „Früher

war das gar kein Problem, aber mittlerweile ist unsere Gesellschaft

immer kritischer. Ich bin Saunagänger, deshalb stört mich das überhaupt

nicht“, so der Augsburger.

In der Innenstadt fanden bereits Demonstrationen für Frauen

oben-ohne im Freibad statt. Veranstaltet wurden diese vom Obenohne-Kollektiv

und dem feministischen Streik-Komitee. Die Aktivistinnen

fordern in Form von Demonstrationen ganz konkret eine

Entsexualisierung der weiblichen Brust.

„Ganz allgemein geht es darum, dass es nicht mehr dazu kommt,

dass ein Körper sexualisiert wird“, erklärt Felicitas Ammermann als

Mitglied des Oben-ohne-Kollektivs. Sie findet, dass jede Frau selbst

entscheiden solle, wann der eigene Körper erotisch sei und wann nicht.

Jürgen Enninger, Referent für Kultur, Welterbe und Sport in

Augsburg, versichert: „Die Frauen sind jederzeit dazu eingeladen,

mit mir über dieses Thema zu sprechen und Lösungen zu finden“.

Im Hinblick dessen verweist er auf die regelmäßig

abgehaltenen Sportgespräche

als Ort für eine solche Diskussion. „Ich als

schwuler Mann weiß, wie es ist, komisch

angeschaut zu werden“, sagt er mit Verständnis

für die Frauen.

Referent Enninger selbst hat persönlich

damit kein Problem. Früher sei es

vollkommen normal für ihn gewesen,

wenn erwachsene Frauen oben-ohne

am See waren. Wichtig sei aber trotzdem,

dass sich jeder Badegast wohlfühle. Denn

das sei ja das Essenzielle an öffentlichen

Jürgen

Freizeitangeboten wie einem Freibad oder

Enninger

auch einem Badesee.

Schlagzeilen zum

Thema „Brust raus!“

Frauen-Protest „oben ohne“

im Freibad – Polizei greift ein

t-online

Oben ohne im Bad? Für Thüringer

Frauen nichts neues

Harz Kurier

„Oben ohne“ im Freibad ist

in Düsseldorf längst erlaubt

Rheinische Post

Laut aktueller Studie: Mehrheit

für „Oben ohne“ im Schwimmbad

ZDF

Busen-Protest im Bad.

Jetzt ermittelt die Polizei

Berliner Zeitung


18

Politbarometer 2022

OB EVA WEBER mit Mega-Abstand – Der Merkle-Effekt

Rückblick

2013

1. Kurt Gribl

2. Peter Grab

3. Bernd Kränzle

4. J. Hintersberger

5. Volker Ullrich

2014

1. Kurt Gribl

2. Eva Weber

3. Peter Grab

4. Stefan Kiefer

5. J. Hintersberger

2015

1. Kurt Gribl

2. Peter Grab

3. Eva Weber

4. J. Hintersberger

5. Claudia Roth

2016

1. Kurt Gribl

2. Eva Weber

3. Bernd Kränzle

4. Stefan Kiefer

5. Volker Ullrich

2017

1. Kurt Gribl

2. Eva Weber

3. J. Hintersberger

4. Claudia Roth

5. Dirk Wurm

2018

1. Kurt Gribl

2. Eva Weber

3. Claudia Roth

4. Stefan Kiefer

5. Volker Ullrich

2019

1. Kurt Gribl

2. Eva Weber

3. Dirk Wurm

4. Claudia Roth

5. Leo Dietz

2020

1. Eva Weber

2. Kurt Gribl

3. Dirk Wurm

4. Martina Wild

5. Claudia Roth

Eine Analyse von Chefredakteur WOLFGANG BUBLIES

Eine Doppelspitze aus Frauen ist in

Augsburg fast schon an der Tagesordnung.

Das gilt für die Stadtspitze mit

OB Eva Weber und Vize Martina Wild. Das

wird ab Mitte 2023 bei der Stadtsparkasse

so sein mit der künftigen Vorstandschefin

Sandra Peetz-Rauch und deren Stellvertreterin

Cornelia Kollmer. Und das ist

diesmal auch bei unsere Politumfrage der

Fall: Nach Eva Weber (CSU), die das Ranking

erwartungsgemäß klar anführt, hat

Bundes-Kulturministerin Claudia Roth

diesmal sogar Platz zwei erreicht.

Die heute 67-jährige Grünen-Politikerin

ist übrigens neben Bürgermeister, Ex-

Staatssekretär und längst auch Polit-Urgestein

Bernd Kränzle die

einzige, die seit mehr als

20 Jahren unter den Top-

Ten rangiert. So lange

gibt es diese Umfrage

nämlich bereits alljährlich

– lediglich im vergangenen Jahr musste

sie Corona-bedingt ausfallen.

An der Spitze steht stets das Stadtoberhaupt.

So ist es auch in diesem Jahr. OB

Eva Weber führt sogar mit einem rekordverdächtigen

Abstand. Andererseits lässt

ihre Bewertung zu Wünschen übrig. Die

NULL PUNKTE FÜR

ROLAND BARTH

So lief die UMFRAGE ab

Wie bekannt und beliebt sind die Politiker*innen

aus Augsburg und Region? Das ermittelt

das AUGSBURG JOURNAL alle Jahre seit der

Jahrtausendwende – lediglich 2021 musste die

Umfrage coronabedingt ausfallen. Jetzt wurden

wieder rund 500 Personen gefragt, wer ihnen da

so einfällt. Dabei gab es keinerlei Vorgaben. Wer

einen Namen nannte, durfte dessen Leistung bzw.

dessen Beliebtheit bewerten als eher gut, mittelmäßig

oder schlecht. Jeder Befragte konnte bis

zu fünf Personen nennen, was bei weitem nicht

jedem gelungen ist. Im Gegenteil: Nahezu jeder

Dritte der (vorwiegend in der Innenstadt) Befragten

konnte oder wollte überhaupt keinen Kommunalpolitiker

nennen. Diese Umfrage ist zwar nicht

repräsentativ, aber dennoch aussagekräftig.

Mehrheit der Befragten rund 500 AugsBürger*innen,

die sie genannt haben, sind mit

ihrer Arbeit eher unzufrieden denn zufrieden.

Überhaupt fällt auf, dass es häufiger

als früher Negativ-Bewertungen gibt, was

an den schwierigen Zeiten liegen mag oder

auch daran, dass die Devise der noch neuen

Schwarz-Grünen-Stadtregierung „Verwalten

als Gestalten“ lauten muss.

Keine Überraschung ist es, dass Stadtbaurat

Gerd Merkle an Zuspruch verloren

hat. Der Grund liegt auf der Hand, es ist die

Überstundenaffäre, die zuletzt häufig für

Schlagzeilen (sogar überregional) gesorgt

hat. Daran liegt es sicherlich auch, dass

sein Bekanntheitsgrad gestiegen ist. Stadtreferenten

unter den

Top-Ten sind eher die

Seltenheit, zuletzt hatte

dies (2020) der frühere

Kulturreferent Thomas

Weitzel geschafft, wohl

auch wegen des Hickhacks um Mietpreise

im Höhmannhaus. Das ist heute vergessen,

wie auch Weitzel, an den sich diesmal

kein einziger erinnert hat.

Null Nennungen gab es auch für Roland

Barth, obwohl dieser als Finanzreferent eine

Schlüsselrolle innen hat. Die anderen neuen

Annabell Hörner und Georg Bräutigam (Foto)

aus der AJ-Redaktion haben maßgeblich die

Umfrage durchgeführt – unterstützt von Andreas

Bouloubassis und Wolfgang Bublies.


19

Die TOP-TEN

Claudia Roth

2 Kulturministerin

69 (42/9/18) *

Gerd Merkle

3 Stadtbaurat

44 (10/5/29) *

Bernd Kränzle

4 Bürgermeister

32 (11/7/14) *

Volker Ullrich

5 CSU-Chef

30 (10/8/12) *

Eva Weber

1 Oberbürgermeisterin

214 Stimmen

(74/59/81) *

Der oder die OB liegt immer

vorne. Allerdings hält sich

die Zustimmung in Grenzen.

Martina

6 Wild

Bürgermeisterin

28 (7/9/12) *

7

Leo

Dietz

CSU-Fraktionschef

22 (7/6/9) *

8

Kurt

Gribl

Ex-OB

18 (7/4/7) *

9

Dirk

Wurm

SPD-Chef

17 (11/2/4) *

10

Jürgen

Enninger

KuSpo-Referent

14 (8/4/2) *

* Bewertung: Die erste kräftig gedruckte Zahl zeigt auf, wie

viele von rund 500 Befragten den Namen genannt haben.

In Klammern folgen dann erst positive, dann durchschnittliche

und schließlich die eher negativen Bewertungen.

Referenten wurden immerhin hin und wieder genannt.

Allen voran Jürgen Enninger, der es offenbar

am besten versteht, sich in Szene zu setzen. Er hat

aber auch zwei Spielfelder, eines auf dem Sportsektor,

ein weiteres im Kulturbereich – zwei Fachgebiete, die

zuletzt für Gesprächsstoff sorgten. Einerseits u. a.

wegen der Kanu-WM, anderseits aufgrund der immensen

Teuerungen beim Theaterum- und -ausbau.

Eher mager ist das Ergebnis für die zweite Bürgermeisterin

Martina Wild (nur Rang sechs mit mäßigen

Werten), während ihr ehemaliger SPD-Widersacher

bei der OB-Wahl Dirk Wurm – inzwischen Augsburgs

SPD-Chef – immerhin noch in der Führungsgruppe

dabei und offenbar sehr viel beliebter ist. Auch Ex-OB

Kurt Gribl ist (trotz Umfragepause) noch in den Top-

Ten, obwohl er sich nach seinem Amtsverzicht ganz

aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat.

Dass es bei den meisten Kommunalpolitikern

grundsätzlich an der Bekanntheit hapert, zeigt allein

die Tatsache, dass es mit 14 Nennungen (bei

500 Befragten) noch für den zehnten Platz reicht.

Immerhin ergab die Umfrage in den Top-Rängen

eine weitgehend klare Rangfolge. Lediglich Kränzle,

Wild und Volker Ullrich trennen wenige Stimmen.

Ullrich ist übrigens der einzige Abgeordnete,

der es wieder nach oben geschafft hat, so wie Leo

Dietz mit Blick auf die Fraktionsvorsitzenden. Hier

heißt es für die Mitstreiter*innen von den Grünen,

Verena von Mutius-Bartholy und Peter Rauscher

„unter ferner liefen“. Und auch SPD-Fraktionschef

Florian Freund (Rang 16) tut sich schwer, bekannter

zu werden. Als eher zufallsbedingt ist es schließlich

einzustufen, wenn es einer oder eine gerade noch

in die Abteilung „Immerhin genannt“ geschafft hat.

Die weiteren Plätze

Platz

Umfrage 2020

in Klammern Name Position

* Stimmen

Bewertung

siehe links

11 (16) Ulrike Bahr Bundestags-Abgeordnete (SPD) 11 (5/3/3)

11 (11) Reiner Erben Umweltreferent (Grüne) 11 (4/2/5)

13 (19) Lisa McQueen Stadträtin (Die Partei) 9 (6/0/3)

14 (-) Martin Schenkelberg Sozialreferent 8 (3/4/1)

15 (10) Hintersberger CSU (Vater oder Tochter) 7 (3/2/2)

16 (7) Peter Grab WSA-Stadtrat 6 (4/0/2)

16 (18) Florian Freund SPD-Fraktionschef 6 (1/2/3)

18 (25) Benedikt Lika CSU-Stadtrat5 (4/1/0)

18 (25) Andreas Jäckel Für die CSU Landtag(CSU) 5 (2/2/1)

20 (19) Frederik Hintermayr Stadtrat (Die Linke) 4 (3/0/1)

20 (16) Martin Sailer CSU-Landrat 4 (2/1/1)

20 (-) Frank Pintsch Ordnungsreferent 4 (2/0/2)

20 (-) Maximilian Funke-Kaiser MdB der FDP 4 (1/1/2)

20 (-) Wolfgang Hübschle Wirtschaftsreferent 4 (1/1/2)

20 (25) Hansjörg Durz Bundestags-Abgeord. (CSU) 4 (1/0/3)

3 MAL GENANNT (alphabetisch): Tatjana Dörfler (SPD-Stadträtin);

Roland Eichmann (SPD-Bürgermeister Friedberg); Markus Ferber

(CSU-Europa-Abgeordneter); Richard Greiner (CSU-Bürgermeister

Neusäß);Harald Güller (SPD-MdL); Margarete Heinrich (Stadträtin);

Stefan Kiefer (SPD-Stadtrat); Wayne Chico Pittmann (CSU).

2 MAL GENANNT: Raphael Brandmiller (AUX-Stadtrat); Astrid

Gabler (CSU-Stadträtin); Andreas Jurca (AfD-Stadtrat); Verena

v. Mutius (Grünen-Fraktionschefin); Eduard Oswald (Ex-Bundesminister);

Peter Rauscher (Grünen-Fraktionschef); Beate Schabert-Zeidler

(Pro Augsburg-Stadträtin); Simone Strohmayr (SPD-

MdL); Peter Uhl (CSU-Rat); Sieglinde Wisniewski (SPD-Rätin).

IMMERHIN GENANNT: Cemal Bozoglu (Grünen-MdL); Linus Förster

(Ex-SPD-MdL); Günter Göttling (Ex-CSU-Rat); Claudia Haselmeier

(CSU-Stadträtin); Rolf von Hohenhau (CSU, Steuerzahler-Präsident);

Christine Kamm (Grünen-Stadträtin); Thomas

Lidel (CSU-Stadtrat); Klaus Metzger (AIC-Landrat); Christian

Pettinger (ÖDP-Stadtrat); Anna Rasehorn (SPD-Stadträtin); Volker

Schafitel (Ex-FW-Stadtrat); Ralf Schönauer (CSU-Stadtrat);

Johann Wengenmeir (Freie-Wähler-Stadtrat); Bernd Zitzelberger

(CSU-Stadtrat) sowie Ulrich Zuth (CSU, Lettl-Museum).


20

Nach 200

Jahren:

Die

erste

Frau

an der

Spitze

Sandra Peetz-Rauch folgt Mitte 2023 auf

Rolf Settelmeier als Vorstandsvorsitzende

der Stadtsparkasse Augsburg

VON WOLFGANG BUBLIES


21

AB IN DEN

SÜDEN

Das aktuelle Vorstandstrio der Stadtsparkasse Augsburg (v.l.): Cornelia Kollmer, Rolf

Settelmeier und Wolfgang Tinzmann. Wenn Settelmeier in knapp einem Jahr in den Ruhestand

geht, übernimmt Sandra Peetz-Rauch seinen Posten an der Spitze der Bank.

200

Jahre hat es gedauert,

bis eine

Frau an die Spitze

der Stadtsparkasse Augsburg rücken

kann. Einen Tag vor der großen

Jubiläumsfeier (siehe Seite 22)

wurde diese Personalie verkündet:

Wenn Rolf Settelmeier, der bisherige

Vorstandsvorsitzende (VV),

zum 30. Juni 2023 in den Ruhestand

geht, folgt auf ihn Sandra

Peetz-Rauch. Die 50-Jährige wurde einstimmig in der

Zweckverbands-Versammlung als künftige VV des

größten Kreditinstituts der Region Augsburg bestellt.

Derzeit ist Sandra Peetz-Rauch noch Vorstandsmitglied

bei der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, wo

sie seit 2014 u.a. die Kreditabteilung und die Zentralen

Dienste verantwortet. Die Stadt- und Landkreisbank an

der nordwestlichen Grenze Bayerns (in der Metropolregion

Frankfurt/Rhein-Main) besteht „erst“ seit 1836,

ist also 15 Jahre jünger als die Sparkasse am Lech. Und

mit einer Bilanzsumme von knapp 5,5 Milliarden Euro

sowie 777 Mitarbeiter*innen liegt sie auch etwas hinter

der Augsburger Bank, die es mit rund 950 Beschäftigten

auf fast 7,7 Milliarden Euro Bilanzsumme bringt.

Karrieremäßig hieß es für die Bankerin immer

wieder „ab in den Süden“. Als Gewächs der Sparkassen-Finanzgruppe

ist die gebürtige Bremerhavenerin

gut vernetzt. Nach der Ausbildung bei der Kreissparkasse

Wesermünde-Hadeln folgte die Weiterbildung

zur Sparkassen-Betriebswirtin an der Akademie für

Finanzwirtschaft & Informationstechnologie Hannover,

welche Peetz-Rauch 2001 mit Diplom an der

Deutschen Sparkassenakademie Bonn absolvierte.

2010 erwarb sie einen MBA-Abschluss in Banking &

Management an der Wirtschaftsuniversität Wien. In

ihrer Heimatsparkasse stieg die verheiratete, kinderlose

Sandra Peetz-Rauch unterdessen von der Sachbearbeitung

im Kreditbereich bis zur Abteilungsdirektorin

der Marktfolge Aktiv auf.

Ihr Vorgänger in Augsburg, Rolf Settelmeier,

steht seit 2008 verantwortlich an der Spitze der

Stadtsparkasse. Ende Juni 2023 wird er auf eigenen

Wunsch nach 15 Jahren seine aktive berufliche Laufbahn

beenden. Der dann 64-Jährige ist – wie Oberbürgermeisterin

und Verwaltungsrats-Vorsitzender

Eva Weber sowie Friedbergs Bürgermeister Roland

Eichmann – überzeugt: „Mit Sandra Peetz-Rauch

haben wir eine kompetente Nachfolgerin gefunden.“

Während 2023 nach dem Wechsel an der Spitze

Sandra Peetz-Rauch als VV die Hauptverantwortung

für die Bereiche Finanzen & Controlling inklusive

Gesamtbanksteuerung, Revision, Organisation, Personal,

Recht, Unternehmenskommunikation und

Vorstandsstab übernimmt, wird Cornelia Kollmer

– sie ist seit Jahren Vize – als ihre Stellvertreterin

für den Privatkundenmarkt, die Vertriebssteuerung

und den Kreditbereich zuständig sein. Komplettiert

wird der Vorstand durch Wolfgang Tinzmann, der

neben dem Unternehmens- und Firmenkundenbereich

auch das Private Banking, die Baufinanzierungsabteilung,

Payment Services, Immobilienvermittlung

und das Beauftragtenwesen verantwortet.

Das erste Interview mit der künftigen Sparkassen-Chefin Sandra Peetz-Rauch

AJ: Die Zeiten werden einfacher für

die Bankhäuser. Die Zinsen steigen, sie

verdienen wieder mehr! Fragt sich nur:

Wann gibt es für Kund*innen der Stadtsparkasse

endlich wieder Sparzinsen?

Sandra Peetz-Rauch: Bitte haben Sie

dafür Verständnis, dass mir zum jetzigen

Zeitpunkt wirtschaftliche Aussagen

zur Stadtsparkasse Augsburg nicht

möglich sind. Ich werde zum 1. Juli 2023

meine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzen-

de antreten und wir können dann gerne

auch darüber sprechen.

AJ: Sparkund*innen oder Geschäftskund*innen,

wo wollen Sie künftig eher

den Schwerpunkt legen?

Sandra Peetz-Rauch: Die Stadtsparkasse

Augsburg ist gut aufgestellt, sowohl

im Privatkunden als auch im gewerblichen

Bereich. Dies soll auch so bleiben.

AJ: Welche Rolle spielen die Sparkassen

künftig im Bankenspektrum?

Sandra Peetz-Rauch: Die Sparkassen

sind bundesweit mit rund 376 Instituten,

über 12.000 Geschäftsstellen und

mehr als 200.000 Mitarbeitenden in

ganz Deutschland vertreten. Gemeinsam

mit ihren Verbundpartnern stellen

sie ein flächendeckendes kreditwirtschaftliches

Angebot für alle Teile

der Bevölkerung sicher. Mit rund 50

Millionen Kunden in Deutschland sind

Sparkassen seit mehr als 200

Jahren erfolgreich am Markt.


22

Fortsetzung des Interviews

mit Sandra Peetz-Rauch (Foto)

Sparkassen wurden gegründet,

um in wirtschaftlich unsicheren

Zeiten die wirtschaftliche und

damit soziale Teilhabe möglichst

vieler Bevölkerungsteile

zu

sichern. Dieser

Aufgabe

stellen sich

Sparkassen

weiterhin, aktuell

mehr gefragt

denn je.

AJ: Die Sparkasse ist ja die Bank

des Volkes, oft auch Förderer

der Stadt, zum Beispiel im sozialen,

sportlichen oder kulturellen

Bereich. Wollen Sie hier neue

Schwerpunkte setzen?

Sandra Peetz-Rauch: Die Gemeinwohlorientierung

ist tief in

der DNA der Sparkassen verankert.

Dies wird auch so bleiben.

AJ: Frauen an der Spitze sind ja in

Augsburg nicht neu. Hier gab es

bei der IHK die erste und damals

einzige Präsidentin Hannelore

Leimer, die behautet hat: Frauen

führen anders. Stimmt das? Und

wie führen Sie?

Sandra Peetz-Rauch: Aus meiner

Sicht zählen die persönlichen

Eigenschaften eines Menschen

und nicht das Geschlecht. Teamorientierung,

Kommunikation auf

Augenhöhe, wertschätzender Umgang

miteinander und gegenseitiger

Respekt sind mir wichtig.

AJ: Sie wollen nach Augsburg ziehen.

In die City, in einen Stadtteil

oder ins Umland. Wie sieht Ihre

Traumwohnung bzw. Haus aus?

Sandra Peetz-Rauch: Ich werde

auf jeden Fall in die Region Augsburg

ziehen. Ich bin dabei nicht

festgelegt, ob Stadt oder Umland.

AJ: Wie gut kennen Sie Augsburg?

Was gefällt Ihnen?

Sandra Peetz-Rauch: Ich kenne

Augsburg von kurzen Aufenthalten

aus der Vergangenheit.

Augsburg ist eine sehr attraktive,

sympathische, weltoffene

Stadt, mit einem großen Angebot

an Kultur und viel Natur. Ich

freue mich auf die Region!

200 Jahre

Sparkassen-JUBILÄUM

wird groß gefeiert

Das waren noch Zeiten, vor 200

Jahren, als es für Erspartes

noch bis zu fünf Prozent Zins

gab – damals, als die „Augsburgische

Ersparniss-Kasse mit Verzinsung“ gegründet

wurde von Lorenz Freiherr

von Schaezler. Zum Jubiläum „seiner“

Stadtsparkasse Augsburg tauchte er

wieder auf – ganz modern, mit dem

E-Scooter. Begrüßt wurde Schaezler

(alias sensemble-Schauspieler Florian

Fisch) beim Festakt im Kongress am

Park vom heutigen VV, also vom Vorstandsvorsitzenden

Rolf Settelmeier.

Vor rund 850 Gäste konnte Settelmeier

zwar (noch) keine Sparzinsen

versprechen, er und seine Vorstandskollegen

Cornelia Kollmer

und Wolfgang Tinzmann nutzten

den Abend aber ausgiebig dafür, mit

wechselnden Gesprächspartnern und

Video-Einblendungen die Sparkasse

als „einen der größten regionalen

Finanzdienstleister in Bayern“ zu

präsentieren. „Die einstige Bank des

„kleinen Mannes“ sei im Verlauf von

200 Jahren zu dem stärksten Universalkreditinstitut

in der Region herangewachsen“,

resümierte Settelmeier.

Werbung für die Sparkasse machten

auch per Videobotschaft Ministerpräsident

Markus Söder, der sich

als „Sparkassenfan von Kindheit“ an

outetet. Verwaltungsrats-Vorsitzende

OB Eva Weber, Prof. Dr. Ulrich Reuter

als Präsident des Sparkassenverbands

Bayern, Friedbergs Bürgermeister

Roland Eichmann oder auch das

Geschäftsführer-Duo Ellen Dinges-

Dierig und Benjamin Dierig zeigten

ebenfalls die vielfältigen Leistungen

der Bank auf, die weit über das Ge-

Lorenz Freiherr von Schaezler (alias Florian Fisch) und der

heutige Sparkassenchef Rolf Settelmeier auf der Bühne, wo

auch das Staatstheater-Ballett, die Kammerphilharmoniker

und das Orchester von Maria-Stern (unten) auftraten.

schäftliche hinausgehen – bis hin

zum Haus der Stifter oder der Jugendstiftung

Aufwind. Und weil auch

die Kultur, neben Sport und Sozialem

zum wesentlichen Förderbereich

zählt, grüßte auch das Kasperle aus

der Puppenkiste.

Umrahmt wurde der mehr als

zweistündige offiziell Teil von der

‚Bayerischen Kammerphilharmonie‘,

die ihr Geburtstagsständchen,

„Happy Birthday“ in zwölf Variationen

von Bach über Beethoven bis

hin Tango und Csárdás präsentierte.

Ebenso von Tänzerinnen und Tänzern

des Staatstheaters unter der

Leitung von Ricardo Fernando wie

nicht zuletzt vom Kammer-Orchester

des Maria-Stern-Gymnasiums, das

Dr. Christina Drexel dirigierte.

Beim Get-together konnten sich

die zahlreichen Gäste, darunter unter

vielen anderen etwa Ex-Bundestagvizepräsident

Eduard Oswald oder

auch die früheren OBs Peter Menacher,

Paul Wengert und Kurt Gribl

schließlich mit Currywurst und Leberkäse

stärken und auf zwei Jahrhunderte

Stadtsparkasse anstoßen.


24

Wie aus einem Fantasy Roman: Eis ist mit

schwarzer Vulkanasche bedeckt. Auf Island

befinden sich etwa 31 aktive Vulkane.

Ins wilde (Is)land

VON GEORG BRÄUTIGAM

Eindrucksvoll: Der Wasserfall

„Mígandi“ im Nordosten Islands.

Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Alessandro

Müller. Der 22-Jährige ist verliebt, das sieht

man ihm an – verliebt in Island. Der Augsburger,

der in Starnberg zur Welt kam, fotografiert für

sein Leben gerne. Seine Leidenschaft für Schnappschüsse

entflammte schon früh, als sein Großvater

ihm seine alte Fotokamera schenkte. Mit der Zeit kam

aber auch das Interesse am Bewegtbild – und damit

die Begeisterung für Drohnen-Aufnahmen. Der

gelernte Mediengestalter lernte alsbald über Instagram

einen gleichgesinnten Isländer kennen, der mit

fantastischen Fotos und Bewegtbildern der wilden

nordischen Landschaft tausende Follower begeistern

konnte. Auch Alessandro war begeistert und reiste

ein Jahr später in den nordischen Inselstaat. „Erst

waren nur zwei Wochen geplant, am Ende wurden

es drei, weil ich nicht zurück wollte.“

Auf der Insel angekommen ging es erst zu sechst

die Südküste entlang – ein wildes Land, eine Welt,

wie aus einem Fantasy-Roman: Zerrüttete Felskluften,

schwarzes Eis, riesige Gletscher, weite Ebenen…

Island ist ein Land unglaublicher Naturschauspiele.

Nicht umsonst boomt der Tourismus schon

seit vielen Jahren. Und mittendrin: Alessandro und

seine Drohne. Geschickt steuert er das Fluggerät

durch enge Schluchten, an spitzen Felsen vorbei

und über eindrucksvolle Eisformationen uralter

Gletscher. Und immer wieder Mega-Wasserfälle ...

In jenen drei Wochen sind tausende von Bildern

und Videos entstanden, die professionellen Aufnahmen

von weltbekannten Doku-Produzenten, wie

National Geographic, in Nichts nachstehen. Was

Alessandro am meisten an Island fasziniert? „Die

Landschaft“, meint der Augsburger sofort. Und zwar

so sehr, dass er nun auch auf Island wohnen will.

Bis er eine Wohnung gefunden hat, möchte er –

wie schon während seines Urlaubs – mit Auto und


25

Der dritthöchste

Wasserfall

Islands:

Der Háifoss

Der Augsburger

„Drohnen-Fotograf“

ALESSANDRO MÜLLER

wandert aus

Alessandro

Müller

Zelt durch Island reisen und

ungestört seiner Leidenschaft

nachgehen. Beruflich hofft er

auf einen Job in einer Produktionsfirma

für Bewegtbild oder

er macht sich selbstständig als Videoproduzent.

Auf die Frage, was er an seiner Heimat vermissen

wird, sagt er: „Das schöne Wetter. Im Winter

wird es wahrscheinlich ziemlich hart, weil es dann

sehr wenig Sonnenlicht geben wird. Auch die deutschen

Autobahnen, in Island kann man maximal

Tempo 90 fahren. Und die Alpen, also Bergwandern.

Es gibt in Island zwar auch Berge, aber nicht

so wirklich hoch.“ Nicht zuletzt wird Alessandro, wie

er sagt, die Kommunikation fehlen. „Man kann sich

in Island zwar gut auf Englisch unterhalten, aber ich

werde meine Muttersprache vermissen.“

Am meisten freut sich Alessandro übrigens auf

die Vulkane in Island, für welche „die Zeit bislang

nicht gereicht hat.“ Zeit zum Erkunden wird Alessandro

aber auf Island bald genug haben. Gut gelaunt

genießt er seine letzten Tage in seiner „alten“

Heimat Augsburg, bevor die Reise endgültig mit dem

Auto nach Island geht.

Angst hat Alessandro nicht – für den jungen

Mediengestalter ist Island ein großer Schritt nach

vorne. Und wer weiß, vielleicht wird man bald seine

faszinierenden Aufnahmen unberührter Natur in so

mancher Dokumentation bestaunen können.

Einer der vielen Wasserfälle

der Bucht Álftafjördur.

Unberührte Natur findet

man überall auf Island.


26

Ukraine-Hilfe

Der andauernde Krieg in der

Ukraine löst viel Hilfsbereitschaft

aus. Nach wie vor werden,

wenn auch gebremster

als in den ersten Kriegswochen

Opfer und Flüchtlinge

unterstützt: Hier fassen wir

erneut Hilfsaktionen aus

Stadt und Region zusammen.

Wohnungsnot

Etwa 4000 UKRAINE-FLÜCHTLINGE am Lech

VON MICHAEL SIEGEL

Für Kids mit Handicap

Mit einer 2.500 Euro-Spende

unterstützt die LBBW (Landesbank

Baden-Württemberg) am

Standort Augsburg die kirchliche

Stiftung Dominikus-Ringeisen-Werk

in Ursberg bei der

Hilfe für Kinder mit Behinderung

aus der Ukraine. Seit

Wochen gibt die Stiftung den

zum Teil mehrfach behinderten

Waisen aus dem Südosten der

Ukraine samt Betreuern ein

neues Zuhause. „Als regional

agierende Bank ist es für uns

von Bedeutung, dass wir uns

mit unserer Spende dort engagieren

können, wo vor Ort dringend

Unterstützung benötigt

wird“, erläutert Oliver Fern als

Regionalvorstand der LBBW.

Das Foto zeigt (v.l.) Michael

Winter (Dominik-Ringeisen-

Werk), Thomas Wetzler und

Dominik Riederle (beide LBBW)

sowie Rosa Maria Brückner

(Dominikus-Ringeisen-Werk).

Hilfe in Gersthofen

Der Bund der Selbständigen

(BDS) Ortsverband Gersthofen

unterstützt die Ukraine-Hilfe

der Stadt Gersthofen mit einer

1000-Euro-Spende. Wie BDS-

Vorsitzender Michele Di Grisolo

erläutert, habe man sich dafür

entschieden, die Bedürftigen

vor Ort zu unterstützen. Die

Vorstandsmitglieder Matthias

Winter und Frank Wöhrer übergaben

den Scheck an Bürgermeister

Michael Wörle.

Angetrieben von Präsident

Wladimir Putin überfällt

russisches Militär die Ukraine

und führt dort seit Ende

Februar Krieg. Mehr als fünf Monate

ist das her, fünf Monate, in

denen ungezählte Menschen aus

ihrer Heimat geflüchtet sind, viele

auch nach Augsburg.

Nachdem sie hier in Sicherheit

leben können, verspüren jetzt

viele Geflüchtete dasselbe Problem

wie zahlreiche Einheimische:

Es wird eine Wohnung gebraucht.

Knapper Wohnraum – genau

das ist es, was dem Sozialreferent

Martin Schenkelberg mit Blick

auf Geflüchteten aus der Ukraine

die meisten Sorgen bereitet:

Ein sehr dringendes Anliegen,

da sich in den städtischen Notunterkünften

mehr als 900 ukrainische

Flüchtlinge befinden,

von denen aber viele rasch einen

Aufenthaltstitel erhalten haben.

Dieser Titel berechtige sie, auf

Wohnungssuche zu gehen.

„Da wir die Plätze in unseren

Unterkünften dringend und fortlaufend

für Neuankömmlinge benötigen,

ist es sehr wichtig, dass

Wohnungen für die ukrainischen

Flüchtlinge gefunden werden. Ihnen

soll schnellstmöglich die In-

Martin

Schenkelberg

Markus

Wörle

tegration in unsere Gesellschaft

ermöglicht werden. Elementar

hierfür ist, dass sie über eine reguläre

Wohnung verfügen“, heißt

es aus dem Sozialreferat.

Insgesamt knapp 4000 Geflüchtete

aus der Ukraine leben

derzeit in Augsburg, rechnete

man zuletzt im Ordnungsamt

vor. Bekanntlich dürfen sich

Ukraine-Flüchtlinge in Deutschland

frei bewegen und privat eine

Unterkunft suchen, ohne sich bei

einem Amt „anzumelden“.

Realität ist aber auch: Das

Wohnungsamt betreibt in der

Stadt zahlreiche Unterkünfte, welche

allesamt explizit für Ukrainer

angemietet wurden: Als da sind

jene im Springergäßchen mit 48

Plätzen, Inneres Pfaffengäßchen

(82), Fritz-Hintermayer-Straße

(75), Schrannenstraße (20), Hochfeldstraße

(26) und Neues Kautzengäßchen

(18). Darüber hinaus

wurden vier Obdachlosen-Übergangswohnungen

in der Höfatstraße

sowie im Drosselweg bereitgestellt

– insgesamt 28 Plätze.

Weitere 35 Flüchtlinge kommen

in der Imhofstraße unter.

Und dann ist da noch die Notunterkunft

in der Bürgermeister-Ulrich-Straße

mit 300 Plätzen.

Flüchtlinge auf dem

Weg nach Augsburg.


27

Rund 850 Flüchtlingskinder

aus der Ukraine gehen in Augsburg

zur Schule. Symbolbild

Fortlaufend sei das Amt auf

der Suche und will weitere

Unterkünfte in Betrieb nehmen.

Angebote werden unter

Telefon 0821 / 324 - 2188 oder

unter immobilien-ukraine@

augsburg.de angenommen.

Leichter zu bekommen als

Wohnraum ist in Augsburg ein

Platz für ukrainische Kinder in

einer Schule. Rund 850 Kinder

aus dem Kriegs-Land besuchen

derzeit eine Bildungseinrichtung

in der Stadt. Die meisten gehen

in eine Grund- oder Mittelschule,

etwa 150 besuchen ein Gymnasium.

Nach Worten von Schulamtsdirektor

Markus Wörle

laufe die Aufnahme von ukrainischen

Kindern in Augsburg seit

Anbeginn sehr einvernehmlich.

Um absehen zu können, welches

Kind in welche Schulart passe,

seien zunächst sogenannte

„Willkommensgruppen“ und in

der Folge „Brückenklassen“ eingerichtet

worden. In diese Klassen

kommen ukrainische Kinder

verschiedenen Alters und ver-

Die Zahl der Demos gegen Krieg

geht zurück, die Probleme bleiben.

schiedener Vorbildung so lange,

bis feststeht, in welche Schule

es dann dauerhaft geht. Für das

nächste Schuljahr sind, so Wörle,

16 Brückenklassen an 14 Augsburger

Schulen geplant. Man gehe in

der Stadt davon aus, dass auch in

Zukunft weitere Kriegsflüchtlinge

kommen. Im einen oder anderen

Fall würden auch Kinder

aus Stadt-Umland-Gemeinden

aufgenommen. Für den Betrieb

der Brückenklassen bekomme

das Schulamt Geld vom Freistaat,

womit das Lehrpersonal für die

Schüler*innen per Jahresvertrag

verpflichtet werden können.

Bislang, so der Schulamtsdirektor,

gingen praktisch alle

ukrainischen Flüchtlingskinder

freiwillig in Augsburg in die

Schule. Eine Schulpflicht bestehe

für sie noch nicht. Das ändere

sich ab dem kommenden

Schuljahr. Aber auch ohne diese

Pflicht, so freut sich Pädagoge

Wörle, sei das Interesse bei den

Flüchtlings-Eltern, den Betreuern

und nicht zuletzt bei den Kindern

sehr groß, eine Schule in Augsburg

besuchen zu können.

20.000 Euro

Die neun Sparkassen in

Schwaben unterstützen das

Hilfswerk Schwaben-Bukowina

mit einer Spende von

20.000 Euro. Der in Augsburg

ansässige gemeinnützige Verein

hilft gezielt in der Region

Tscherniwzi (Westukraine), die

seit 1997 Partnerregion von

Schwaben ist. Das Foto (unten)

zeigt die Spendenscheck-

Übergabe mit (v.l.) Sparkassen-Bezirksobmann

Thomas

Munding, Kaufbeurens OB

Stefan Bosse, Hilfswerks-

Chef Jürgen Reichert, Verbandsvorstand

Leo Schrell

sowie Bezirkstagspräsident

Martin Sailer. Foto: Daniel Beiter

Ziel fast erreicht

Nicht nur regional aktiv: die

Wirtschaftsjunioren Augsburg

nehmen ihre Verantwortung

für die Gesellschaft ernst, so

konnte es in kurzer Zeit gelingen,

das selbst gesetzte Spendenziel

von 10.000 Euro für die

vom Krieg betroffenen Menschen

in der Ukraine beinahe

vollständig zu erreichen. Auf

diesem Weg konnte Hilfsbedürftigen

direkt und unkompliziert

geholfen werden. Das

Foto zeigt das Spenden-Team

der Wirtschaftsjunioren (v.l.):

Alexander Ferstl (Modehaus

Jung), Tobias Schwarz (Deutsche

Bank), Eva Maria Mai

(Hessing Stiftung) und Christian

Fleck (CF Group).


28

AJ-Gespräch

mit Alt-Stephaner,

Chefarzt Dr. Dr. h.c.

EDGAR MAYR,

2013 unter die

besten 100

deutschen

Chirurgen gewählt,

über die Zukunft

und Chancen

des Augsburger

Uni- Klinikums

Die beste Lösung

ist ein Neubau ...

... statt einer 20-jährigen, teuren Sanierung des Klinikum-Komplexes

VON WALTER KURT SCHILFFARTH UND ANDREAS BOULOUBASSIS (FOTOS)

Ja, früher. Als es noch Zentralklinikum

hieß. Da war

Schwäbisch noch der Umgangsdialekt

im Chefarzt-Kollegium.

Mit den Professoren Harzmann,

von Scheidt, Renner,

Schlimok und jetzt Beyer u.v.a. Alle

inzwischen im verdienten Ruhestand.

Der „letzte Mohikaner“ mit

Augsburger Wurzeln, der alle hohen

universitären Anforderungen

an diese Position grandios erfüllt,

heißt Prof. Dr. Dr. h.c. Edgar Mayr.

Er spielt kein Golf, dafür Trompete.

Einmal jährlich sogar in Pater Anselms

Alt-Stephaner-Orchester.

Das ist Tradition seit seiner Schulzeit

(1972 bis 1981) an dem renommierten

Augsburger Gymnasium.

Als Chefarzt für Unfallchirurgie,

Orthopädie, Plastische und

Handchirurgie am Universitätsklinikum,

von der tv-Zeitschrift HÖR

ZU früher schon mal unter die 100

besten Chefärzte Deutschlands gewählt,

ist er an der Seite von Privatdozent

Dr. Markus Wehler, Direktor

der IV. Medizinischen Klinik

sowie der Notaufnahme, Mitglied

des Ärztlichen Direktoriums an

der Spitze des mit 25 Chefärzten

vom Freistaat

als höchste Versorgungsstufe

in Bayrisch-

Schwaben eingerichteten

Uni-Klinikums.

Zwischen

Operationsaal und Patienten-

Sprechstunde sprachen wir mit

dem Top-Mediziner über die

an Problemen nicht mangelnde

Gegenwart und die uns nicht

nur von Ministerpräsident Markus

Söder in Aussicht gestellte

segensreiche Zukunft der Augsburger

Uni-Klinik.

LETZTER CHEFARZT

MIT AUGSBURGER

WURZELN

AUGSBURG JOURNAL: Vor etwas

mehr als drei Jahren ist das

Augsburger Zentralklinikum zur

Universitätsklinik hochgestuft

worden. Was ist jetzt anders?

Wie wirkt sich der neue Status

auf den Normal-Patienten aus?

Prof. Edgar

Mayr: In

der Zwischenzeit

sind die

Auswirkungen

des neuen

Status als Universitätsklinik

nicht mehr zu übersehen. Das

beginnt bei der studentischen

Ausbildung, die auf Grund des

Modellstudienganges bereits in

den frühen Semestern am Krankenbett

erfolgt. Auf der anderen

Seite ist auch die apparative Ausstattung

des Klinikums deutlich

besser geworden. Und es fällt uns


29

Die Fassade des Universitätsklinikums ist noch schön

anzusehen, aber im Inneren herrscht bereits Sanierungsbedarf.

Das Thema eines Neubaus der Uni-Klink

erhitzt zur Zeit die kommunalpolitischen Gemüter.

Professor Dr. Dr. h.c. Edgar Mayr, Chef der Unfall-

Chirurgie und einer der Stellvertreter des kommissarischen

Ärzte-Direktors der Uni-Klinik.

Ärzten leichter, damit auch bei

den neuesten Entwicklungen in

der Medizin mitzuhalten. Davon

profitieren natürlich auch unsere

Patientinnen und Patienten in

besonderem Maße. In einigen

Bereichen des Universitäts-Klinikums

werden Patienten auch gefragt,

ob Sie als „Studienpatient“

zur Verfügung stehen. Auch das

ist zwar nicht neu, aber sicher

in den letzten

Jahren deutlich

intensiviert

worden.

AJ: Die

Kliniken und

das Gesundheitswesen

allgemein sind immer noch im

Corona-Modus gestresst. Wie

schaffen Sie es in der Uni-Klinik,

damit so gut es geht fertig

zu werden?

Prof. Mayr: Der größte Stress

für uns ist die Personalressource

besonders im pflegerischen Bereich.

Die Pandemie hat bei vielen

WICHTIGE

ZUSAMMENARBEIT

MIT DER UNI

Pflegekräften dazu geführt, dass

sie sich beruflich umorientiert

haben, da die Belastung einfach

zu groß war. Derzeit macht uns

aber auch die von Neuem anlaufende

Corona-Welle große Sorgen

und auch reale Schwierigkeiten,

da Corona bedingte Ausfälle des

Personals deutlich mehr werden.

Hilfreich ist es an dieser Stelle sicher,

dass bei den Mitarbeitern

eine sehr hohe

Impfquote besteht,

so dass

schwere Krankheitsverläufe

zum Glück selten

sind und

ein Corona bedingter

Arbeitsausfall damit zeitlich

überschaubar ist. Außerdem

bin ich der festen Überzeugung,

dass das Corona-Management der

beiden vergangenen Jahre hier am

Klinikum maßgeblich dafür verantwortlich

war, dass wir trotz der

enormen Belastung die Pandemie

bislang gut überstanden haben.

AJ: Jetzt haben wir ja nicht

nur die Corona-Krise, auch ein

Gas-Notstand droht. Was befürchten

Sie da für den Betrieb

in der Uni-Klinik?

Prof. Mayr: Als prinzipiell

positiv eingestellter Mensch bin

ich mir sicher, dass ein drohender

Gas-Notstand nicht oder nur

kaum spürbar auf den Betrieb

im Universitäts-Klinikum durchschlagen

wird. Der Stellenwert der

Krankenversorgung ist in unserer

Gesellschaft tief verankert. Und ich

bin überzeugt, dass jeder Einzelne

von uns im privaten Einschränkungen

hinnehmen würde bevor

das Gesundheitssystem betroffen

wäre. Allerdings befürchte ich,

dass die Krankenhäuser mit den

zu erwartenden finanziellen Belastungen

allein gelassen werden

und die gestiegenen Energiekosten

selbst tragen müssen. Hier kann

man nur an die Politik appellieren,

mit dem richtigen Augenmaß für

Unterstützung zu sorgen.

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30

Fortsetzung

Interview mit Prof. Mayr.

Ist doch die Gesundheitsversorgung

der Bevölkerung eine

Fürsorgepflicht des Staates und

sollte in meinen Augen im Übrigen

auch nicht an private Träger

übergeben werden können.

AJ: Jetzt hat das Klinikum ja

erst seit kurzer Zeit den Uni-Klinik-Status.

Da sind sicher in Zukunft

auch noch Neuerungen zu

erwarten. Gibt es vielleicht auch

Bereiche, in denen Augsburg in

naher Zukunft medizinisch weiter

sein wird als beispielsweise

München oder Berlin?

Prof Mayr: Ich denke, dass die

beiden Schwerpunktthemen der

Uni-Klinik Augsburg mit Umweltmedizin

und Medical Information

Science ausgesprochen klug

gewählt sind. In beiden Fällen

handelt es sich um absolute Zukunftsthemen,

die in dieser Form

von anderen Universitätsklinika

bislang nicht in den Fokus gerückt

wurden. Hier ist sicherlich

in den kommenden Jahren die

Möglichkeit gegeben, ein Alleinstellungsmerkmal

für Augsburg zu

erarbeiten und ich sehe hier das

Uni-Klinikum in der Zusammenarbeit

mit der Universität ja auch

auf einem sehr guten Weg.

AJ: In den Medien wird bereits

ein in nicht allzu ferner Zeit

notwendiger Neubau der Uni-

Klinik diskutiert. Für wie realistisch

halten Sie dieses Projekt.

Prof. Mayr: Derzeit wird eine

Gesamtsanierung der Uni-Klinik

im laufenden Betrieb projektiert,

die über einen Zeitraum von an

die 20 Jahre in Anspruch nehmen

wird. Nicht nur aus meiner Sicht

wäre es natürlich wünschenswert

und vielleicht auch sinnvoller,

noch einmal die Variante eines

Kunst im Chefbüro von Prof. Edgar Mayr.

Interview zwischen Operationssaal und Patienten-Sprechstunde:

AUGSBURG JOURNAL–Herausgeber Walter Kurt Schilffarth (re.) mit Prof. Edgar Mayr.

Neubaus zu überdenken, sofern

dieser Neubau an einem Stück

gebaut und in Betrieb genommen

werden könnte. Ein solcher Neubau

wäre mit einem erheblich

kürzeren zeitlichen Horizont zu

erledigen und wäre aller Voraussicht

nach auch, was die Kosten

anbelangt, sehr viel realistischer

zu planen. Auch die Einschränkungen

für Mitarbeiter

und Patienten

wären damit

auf ein Minimum

zu reduzieren.

Aus meiner Sicht

spricht also alles

für einen Neubau, sofern dieser

aus einem Guss zu realisieren ist.

AJ: Wir wissen, dass Sie gerne

selber kochen und gerne mit

Ihrer Frau und Freunden beim

Italiener, zum Beispiel im „Al

Theatro“, zu Gast sind. Was sind

denn Ihre Lieblingsgerichte?

Prof. Mayr: Gerne Fisch, zum

Beispiel ein perfekt zubereiteter

Branzino, dazu, vielleicht

nicht ganz stilgerecht, ein

schöner italienischer Rotwein.

Aber zuhause habe

ich auch meinen eigenen

Wein, den ich in Ungarn

angebaut habe. Leider ist

der unserer Familie sehr

befreundete Kellermeister

vor kurzem gestorben. Ich

liebe Ungarn, habe dort

schon an der Universität im

früheren Fünfkirchen praktiziert

und Fortbildungsseminare

geleitet.

HEIKLES THEMA:

DER BAULICHE

ZUSTAND

AJ: Frage an den Chefarzt

und viel beschäftigten Operateur

– wie halten Sie sich fit

und welche Hobbys bieten dem

Familienvater Ablenkung vom

stressigen Alltag?

Prof. Mayr: Bei fünf Kindern,

die allerdings in der Zwischenzeit

bereits erwachsen sind, bietet die

Familie dennoch ausreichend

Ablenkung zumal

der erste Enkel

nur einen Steinwurf

entfernt

wohnt. Hinsichtlich

der Fitness

bietet Ungarn

und unser Schweizer Feriendomizil

ausreichend Möglichkeiten

für Wanderungen und Radtouren.

Auch die eine oder andere

Reparaturarbeit, die in einem alten

Bauernhaus anfallen, bieten

durchaus Abwechslung vom beruflichen

Alltag. Im Übrigen habe

ich mir damals mein Studium teilweise

durch Ferienarbeit auf dem

Bau und als Hilfs-Zimmermann

verdient. Und wissen Sie: Ohne

handwerkliche Fähigkeiten sollte

man besser nicht Chirurg werden.

AJ: Wenn wir uns so in Ihrem

Büro umschauen, sind Sie auch

Sammler schöner alter Dinge ...

Prof. Mayr: Das stimmt. Ich

bin des Öfteren auch auf den

hinteren Bänken in der Kunstauktion

von Rehm. Da habe ich

auch Bilder ergattert, klar, zum

Schnäppchenpreis.

AJ: Professor Mayr, danke für

dieses Gespräch.


32

ECHT

Weihnachtsmarkt

im Hochsommer

Dinkelscherben:

Wenn im Juli der

NIKOLAUS kommt

Glühwein, Lebkuchen...

...Christbaum, Weihnachtslieder – und bei

25 Grad im Schatten schaut auch noch

stilecht der Nikolaus vorbei.

Nein, nein, wir beschreiben hier nicht

den Advent im fernen Australien, sondern

eine Szenerie im nahen Dinkelscherben im

Kreis Augsburg. Am ersten Juli-Wochenenden

hieß es in der Marktgemeinde:

„Ja, Ist denn schon

wieder Weihnachten?“

Grund dafür: Dinkelscherben hat kurzerhand

beschlossen, seinen traditionsreichen

Weihnachtsmarkt, der im

Dezember – wie so vieles – der Corona-

Pandemie zum Opfer gefallen war, im

heißen Sommer nachzuholen. Organisator

war Paul Schreiber vom örtlichen

Wirtschaftsförderverein,

wohlwissend, dass das auf ein gemischtes

Echo stoßen würde. Ein

Echo, das weithin hallt. Selbst in

Berlin, im Badischen oder in Westfalen

wurde über den Sommer-Advent

im Hof der Hospitalstiftung

berichtet, wo es übrigens auch sommerliche

Getränke wie zum Beispiel

Radler gab. Fotos: Schreiber

Auch ein mit Kugeln geschmückter

Tannenbaum durfte nicht fehlen

Kurze Hose und Weihnachtsmütze,

so wird Advent im Juli gefeiert


33

Agenda 2050

Serie

Teil 16

Freudensprung

des Präsidenten

Glückliches Präsidium

(v.l.): Prof.

Elisabeth Krön,

Vanessa Scherb-

Böttcher, Gordon

Thomas Rohrmeir,

Prof. Nadine

Warkotsch,

Prof. László Kovács

und Prof.

Frank Danzinger.

Zum 50. Geburtstag erhielt die Hochschule das Upgrade zur TU

Das war spitze. Nicht ganz so elegant, wie einst

von TV-Liebling Hans Rosenthal, aber mindestens

so emotional war der Freudensprung

von Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair auf dem

Podium im vollbesetzten Goldenen Saal. Der Grund

für die ungewöhnliche Reaktion des Präsidenten

bei der Feier des 50-jährigen Hochschul-Jubiläums

war eine überraschende Botschaft von Ehrengast

Markus Söder. Die Verleihung des Status „Technische

Hochschule“ durch den Ministerpräsidenten

macht Augsburgs Hochschule mit 6700 Studierenden

an sieben Fakultäten zur ersten Technischen

Hochschule Schwabens. Präsident Rohrmair: „Das

ist ein Upgrade für uns alle. Wir erhalten jetzt durch

den Titel mehr Ressourcen, um unsere Hochschule

weiter zukunftsfähig aufzustellen“. So erhält die TH

jetzt auch das ersehnte Promotionsrecht.

Damit würdigt die Staatsregierung den erfolgreichen

Weg der 1971 mit den Studiengängen Wirtschaft,

Technik, Informatik und Gestaltung gegründeten

Fachhochschule, deren Wurzeln, wie

Landesvater Söder erinnerte, bis auf die „Franciscische

Kaiserliche Akademie“ anno 1640 zurückgehen.

Wissenschaftsminister Markus Blume lobte

die Hochschullandschaft Augsburg, die vielen Städten

den Rang ablaufe. Bereits in der 1980er Jahren

sei hier zum Beispiel der erste Multimedia-Studiengang

angeboten worden, als kaum jemand mit dem

neuen Begriff etwas anfangen konnte.

„Freut Euch auf die Zukunft – die Hochschule Augsburg

als Impulsgeber für die Region“ war das Thema

der Talkrunde. Mit Beifall empfangen wurde Ramona

Meinzer (43), die Anfang des Jahres als erste Frau

überhaupt zur Hochschulrats-Vorsitzenden ernannt

wurde. Die erfolgreiche Unternehmerin (Aumüller Aumatic)

diskutierte, moderiert von Nico Kanelakis, mit

Cancom-Gründer Klaus Weinmann, Prof. Dr. Nadine

Warkotsch (Vizepräsidentin für Forschung) und den

Studentinnen Saskia Reuter und Chiara Warmuth.

Dass der Festakt im Rathaus – wegen Corona um ein

Jahr verschoben – im Gegensatz zu Anlässen dieser Art

auch hohen Unterhaltswert hatte, ist dem Hochschul-

Rock-Ensemble mit Julia Tiecher und Paul Miller sowie

dem Jazz-Trio zu danken.

wks

Das Jubiläums-Gruppenbild (v.l.): Hochschulrats-Vorsitzende Ramona Meinzer,

Wissenschaftsminister Markus Blume, Ministerpräsident Markus Söder, Oberbürgermeisterin

Eva Weber sowie Hochschul-Präsident Dr. Gordon Thomas Rohrmair.


Eine Familie, die

sich sehen lassen

kann (v.l.): Felix

Wörle, Marc Walter,

Monika Wörle,

Matthias Wörle

und Robert Wörle.


35

Modern und stilvoll thront das mattschwarze Gebäude im Lechhausener Industriegebiet.

Das stetig wechselnde Tiermotiv an der Hausfront sorgt für neugierige Blicke!

Ein ganz besonderes

Familienunternehmen

Wie das selfmade Familienunternehmen „Wörle Marketing“

Augsburgs Werbewelt eroberte

Eine eigene Kühltruhe mit verschiedenen Sorten

Stieleis, Minikühlschränke mit diversen

Getränken und ein Radio, das durchgehend

mit 90er Hits die Halle beschallt. Klingt nach dem

Traum eines jeden Arbeitnehmers und ist Realität

für die Angestellten des Augsburger Werbeunternehmens

Wörle Marketing.

Verlagsveröffentlichung

Zwischen Kühen und Natur

Grüne Wiesen, Kühe, die munter frisches Gras genießen,

und ein weiter Blick in die idyllische Natur...

Die Rede ist nicht von einem beschaulichen Bauernhof

mitten im Grün, sondern von der Medienfirma

Wörle Marketing im Lechhausener Industriegebiet.

Gut, Industriegebiet klingt jetzt nicht unbedingt

nach Naturidylle, aber genau das ist es:

Auf der einen Seite sieht man die moderne mattschwarze

Halle sowie das anliegende Bürogebäude,

das stolz in den wolkenbehangenen Himmel ragt.

Auf der anderen Seite erstreckt sich Kilometerweit

eben angesprochene Natur, die zum Träumen einlädt.

Ein Blick in die Halle reicht, um einen guten

ersten Eindruck vom aufstrebenden und modernen

Medienunternehmen zu erhaschen.

Fleißige Hände: Wörle Marketing sorgt für WM-Stimmung!

Das Augsburger Medienunternehmen sorgt für die professionelle

Beklebung der Helme der diesjährigen Kanu WM. So können sich

die deutschen Teilnehmer blicken lassen!


36

Vom Entwurf bis zum Endprodukt (v.l.): Das dezente Design des AUGSBURG JOURNALs, wie es gerade frisch aus dem Drucker kommt.

Präzise bringen die fleißigen Mitarbeiter von Wörle Marketing das Design am Auto an. Das Endergebnis kann sich sehen lassen!

Helle Holzverkleidungen lassen das sonst so

industrielle Flair einer Halle in einem neuen, fast

schon wohnlichen Licht erstrahlen. Nur die zahlreichen

Druckpressen, Farbfolienrollen und Arbeitstische

sowie fleißigen jungen Männer, die gerade

tüchtig an einem Auto werkeln, lassen darauf schließen,

dass es sich doch um eine Werkhalle handelt.

Die Selfmade-Familie

Wörle Marketing kümmert sich hauptsächlich um

Foliendruck und Lackschutz für Fahrzeuge. Ein anderes

Standbein ist das Design und Druck von Werbebanner

für Messen, national wie international.

Die Firmengeschichte ist so faszinierend wie das

beschriebene Arbeitsumfeld selbst. Geschäftsführer

Robert Wörle stolperte vor knapp 33 Jahren recht

zufällig in die Medienbranche. „Ein Bekannter von

mir war Messebauer und meinte zu mir ‚Komm,

mach doch einfach mit!‘ Damals war ich noch

ganz allein und habe dort in Königsbrunn ein paar

Blenden erstellt. Über die Jahre ist das dann so groß

geworden, dass wir mittlerweile rund 300 bis 400

Stände pro Messe beschriften“ sagt der selfmade

Firmenchef, während er gelassen und locker leicht

am stilvollen Besprechungstisch sitzt.

„Durch Fußball bin ich dann an weitere Werbeaufträge

gekommen. Einige Zeit später kam dann

noch die Fahrzeugwerbung dazu.“ Stück für Stück

baute Robert Wörle die Werbefirma aus. Mittlerweile

beschäftigt Wörle Marketing rund zehn Mitarbeiter

darunter seine drei Söhne. Wörle Marketing ist

nämlich ein Familienunternehmen. Mit dabei ist

auch Roberts Frau, Moni. Auch sie ist eine wahre

selfmade Powerfrau!

Im selben Gebäude erobert sie mit professionellen

Babyfotos die Herzen aller jungen Eltern, dabei ist

ihr Fotostudio genauso stilvoll eingerichtet, wie der

Arbeitsbereich ihres Mannes. Man kommt aus dem

Schwärmen gar nicht mehr heraus, so überwältigend

ist die herzliche Atmosphäre. Das Motto von Robert

Wörle: Keep cool! Ehrlichkeit, Offenheit und Freundlichkeit

sind nicht nur Tugenden von schillernden Paladinen,

sondern auch Charaktereigenschaften, die von

ihm und seinen Mitarbeitern verinnerlicht wurden.

Doch auch der höchste Stern am Himmel wird

mal von dunklen Wolken bedeckt. Die Corona-Pandemie

hat auch von Wörle Marketing Tribut gefordert.

„Ohne Hilfe hätten wir es nicht geschafft...“

meint Robert Wörle schwermütig. „Hinfallen tun wir

alle einmal, die Kunst ist es wieder aufzustehen!“

Mittlerweile geht es der Firma besser denn je,

möchte man das breite Angebot schließlich noch

in Richtung Sonnenschutz erweitern. Auch eine Kooperation

mit dem weltweit tätigen Unternehmen

„3M“ wird alsbald abgeschlossen. Eine hohe Kundenzufriedenheit

spricht für sich und verlangt nicht

nach weiterem Süßholzgeraspel. Wer sich selbst ein

Bild von dem hervorragenden Unternehmen machen

möchte, kann das entweder im Web unter

www.woerle-marketing.de oder persönlich vor Ort

an der Südtiroler Straße 23, 86165 in Augsburg.

Kleiner Fun Fact zum Abschluss: Die Gebäudefront

ziert ein wechselndes großes Tiermotiv (aktuell

ein Elefant). Dahinter versteckt sich kein werblicher

oder stilistischer Hintergrund, sondern dient rein

zur Belustigung. „Es ist so schön, wenn jemand vor

dem Büro steht und sich mit einem Lächeln auf den

Lippen ein Foto davon macht“, meint Robert Wörle.

Domenico Forte, Lukas Schotmann, Mohamad Abdulaziz,

Riccardo Sparla, Claudia Tutschka mit Hund Bailey (v.l.)

Moni Wörle zaubert in ihrem Fotostudio ganz besondere

Babybilder. Mehr zu sehen gibt‘s auf www.moniwoerle.com


38

Stadt im Aufbruch

Neue Weltbild Zentrale

Starkes Bekenntnis zum Standort AUGSBURG

Modernes E-Commerce-Unternehmen als attraktiver ARBEITGEBER

Im Campus-Gelände Augsburg Offices steht der

Austausch im Fokus.

Sie ist ein starkes Bekenntnis

zum Standort Augsburg:

Die neue Zentrale der Handels-

und Verlagsgruppe Weltbild

D2C Group setzt ein Zeichen in

vielerlei Hinsicht. Der moderne

Campus „Augsburg Offices“, auf

dem sich der neue, architektonisch

reizvolle und technisch

ausgeklügelte Hauptsitz befindet,

liegt in Göggingen nahe der

Innenstadt und zugleich verkehrsgünstig.

Seit kurzem sind

die verschiedenen Abteilungen

eingezogen und füllen die insgesamt

vier Etagen mit Leben:

Home & Living-Produkte werden

entwickelt, Bücher für den Medienhandel

eingekauft, Podcasts

produziert, Online- und Social-

Media-Aktivitäten umgesetzt und

der vielen Augsburgern bekannte

Weltbild Katalog gestaltet. Dabei

ist das Traditionsunternehmen

heute ein echter „Multiplayer“

(siehe Grafik). „Die Weltbild D2C

Group ist vom traditionellen Versandhaus

zu einem modernen E-

Commerce-Anbieter geworden,

der 90 Prozent des Umsatzes

über seine Onlineaktivitäten erwirtschaftet“,

sagt Christian Sailer,

der seit fünf Jahren als CEO

die Weltbild D2C Group führt, bei

der Eröffnung vor den geladenen

Gästen aus Wirtschaft und Politik.

Auch Oberbürgermeisterin

Eva Weber bestätigte die übergeordnete

Bedeutung für das

Wirtschaftleben der Fuggerstadt.

Weltbild sei ein fester Teil von

Augsburg, umso schöner sei es,

dass der Kern des Unternehmens

langfristig dort seinen Sitz habe.

Transparenz, Modernität, Offenheit,

das verkörpert die neue

Zentrale. In lichtdurchfluteten

Großraumbüros und auf modernen

Co-Working-Flächen mit

bis zu vier Metern Raumhöhe

arbeiten in Augsburg rund 400

der insgesamt 1500 Mitarbeiter

der Gruppe. Mit dem Umzug

setzt Weltbild neue Zeichen

der Unternehmenskultur. „Vom

ich zum wir, diesen Change im

Denken wollen wir weiter unterstützen“,

so Christian Sailer. Der

Wandel der Unternehmenskultur

wird mit dem neuen Arbeitsumfeld

voran getrieben. „New Work“

heißt das Stichwort. Künftig lebt

man in der Gruppe eine Verbindung

aus Arbeiten im Büro und

Homeoffice mit so genanntem

Desksharing. Rund 70 Prozent

der Mitarbeiter*innen nutzen

das Angebot, dauerhaft einen Teil

der Arbeit aus dem Homeoffice

zu erledigen. Christian Sailer begrüßt

dieses Modell: „Wir haben

in der Pandemie-Zeit gesehen,

dass das gut und sehr zuverlässig

Fotos: Laura Thiesbrummel Architekturfotografie

funktioniert.“ Echtes Teamwork

ist angesagt – und dazu gehören

moderne Community Flächen als

Orte des Zusammenkommens,

eine Dachterrasse als Treffpunkt

und offene Küchen-Bereiche anstelle

von abgeschlossenen Teeküchen

und dunklen Gängen mit

Einzelbüros. Ein Arbeitsumfeld,

das viel Raum für Kooperation

und Kommunikation lässt. Meetingräume,

zahlreiche Rückzugflächen,

eigene Telefonkabinen

für vertrauliche Gespräche und

so genannte „Think tanks“ gibt

es in der offenen Zentrale. Dazu

kommen hochmoderne Arbeitsplätze

im „open space“.

„Im Werben um die besten Talente

und Experten punkten wir

mit einem einladenden Arbeitsumfeld“,

ist Christian Sailer überzeugt.

„Dazu zählt heutzutage

selbstverständlich auch flexibles

und mobiles Arbeiten.“ Sich als

Arbeitgebermarke positiv zu positionieren,

dazu trägt eine neue

Broschüre der Handels- und Verlagsgruppe

bei. Der Titel ist Programm:

„Auf dem Weg in eine

digitale Zukunft“.

Der Neubau und die konzeptionelle

Entwicklung der neuen

Arbeitswelt wurden betreut durch

die brixx Projektentwicklung und

Combine Consulting aus München.

Das Gebäude um einen begrünten

Innenhof wurde in nachhaltiger

Bauweise errichtet und

strebt dafür eine internationale

Nachhaltigkeits-Zertifizierung

nach dem LEED-Standard Gold

an. Neben der neuen Zentrale

besteht natürlich im Industriegebiet

Lechhausen weiterhin das

Weltbild-Outlet in der Meraner

Straße 23 für das Einkaufserlebnis

vor Ort.


39

Fotos: BM. Hoffmann/Weltbild

Stolz auf den neuen, transparent konzipierten Weltbild D2C-Firmensitz in der Ohmstraße 8A: Die Geschäftsführer Klaus Peter Gruber,

Markus Pawlikowski, Christian Sailer und Bjoern Minnier (von links).

Foto: D. Hutter/Weltbild

Die Weltbild D2C Group (ca.500 Mio. €

Umsatz in 2020) mit ihren Marken Weltbild,

Jokers, bücher.de, teNeues, Kinderwelt

tausendkind, Gärtner Pötschke,

Orbisana, Papagei und reCommerce ist

einer der größten Multikanal-Händler im

Bereich von Media- und Non-Media-Produkten

in der DACH-Region.

An der Seite von CEO Christian Sailer eröffnete Oberbürgermeisterin Eva Weber

die neue Zentrale in Göggingen.

Foto: D. Hutter/Weltbild

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JOOP! Living fester Bestandteil im Sortiment

von SEGMÜLLER. Die Marke repräsentiert dabei

in verschiedenen Abteilungen des Einrichtungshauses

schicke Designs mit unverwechselbarem

Wiedererkennungswert. Im Rahmen der aktuellen

JOOP! Living Sonderschau ist darüber hinaus die

gesamte Produktvielfalt der Interiour-Sparte von

JOOP! ab Freitag, den 05.08.2022, einen Monat lang

bei SEGMÜLLER in Friedberg in einer ganz besonderen

Präsentation zu erleben.

Die JOOP! Living-Kollektionen umfassen sowohl Wohn-, Speise- und Schlafzimmermöbel

als auch ein umfangreiches Sortiment an Wohnaccessoires.

Erschwinglicher Luxus in eleganten Designs

Aussagekräftige Statements bei Aufmachung und

Formgebung – dafür steht die beliebte Marke, auf die

viele Interior-Liebhaber bei Ihrer Einrichtung längst

nicht mehr verzichten möchten. Das berühmte, stilisierte

Kornblumenmuster ist das unverkennbare

Markenzeichen von JOOP! und prägt als optische Konstante

einen Großteil der Kollektion. Mehrere Stücke in

Kombination schaffen somit im Handumdrehen ein

harmonisches Gesamtbild. Die klaren Linien der JOOP!

Living Möbel und Wohnaccessoires bringen moderne

Silhouetten in zeitlose Wohnkonzepte. Stilvolle Details

und dezente Farbgebungen verleihen der Produktpalette

eine einzigartige Eleganz – für einen Hauch von

Luxus in den eigenen vier Wänden.


Verlagsveröffentlichung

Umfangreiches Sortiment

in erstklassiger Qualität

Ob frisches Make-Over einzelner Räume oder gesamtes

Wohnkonzept: JOOP! Living bietet mit einer

Vielzahl unterschiedlichster Einrichtungsideen garantiert

für jede individuelle Vorstellung und Räumlichkeit

inspirative Produkte. Das vollumfassende

Angebot erstreckt sich sowohl über ein exklusives

Möbelspektrum der Bereiche Wohnen, Speisen und

Schlafen, als auch über eine moderne Zusammenstellung

hochwertiger Wohntextilien und -accessoires.

Mit JOOP! Living wird das Wohnzimmer zur

aparten Entspannungszimmer. Polstergarnituren

aus edlem Leder, passende Hocker, Relax-Sessel

in markanten Formen, filigrane Couchtische, kuschelige

Wohndecken aus weicher Baumwolle und

dekorative Sofakissen vereinen wohnliche Gemütlichkeit

mit edler Akzentuierung.

Auch dem Speisezimmer verhilft die Marke spielerisch

zu neuem Glanz. Sitzbänke, Stühle und Esstische

sind in verschiedenen Formen, Farben und

Größen erhältlich – ebenso Vitrinen, Sideboards und

stylische Hängeelemente.

Zeitgemäße Designs bestimmen die Kollektionen

des Schlafbereichs: Komfortable Polster- und

Boxspringbetten bieten höchsten Schlafkomfort

und agieren zugleich als optisches Highlight. Großzügige

Aufbewahrungsmöbel wie Kleiderschränke

und Kommoden ergänzen diese mit ihrer eleganten

Optik ideal. Mit passenden Bettwäsche-Garnituren,

die farblich auf die Möbel-Kollektionen abgestimmt

sind, wird das JOOP! Schlafzimmer perfekt abgerundet.

Auch im Badezimmer setzt JOOP! Living auf luxuriöse

Materialien und Designs. Traumhaft weiche

Badtextilien im markanten JOOP! Muster und in

dezenten Farben verwandeln das Badezimmer in

einen wahren Wellness-Bereich.

Hervorragende Markenkompetenz

bei SEGMÜLLER

Bei SEGMÜLLER sind die umfangreichen Produkte

in den einzelnen Möbel- und Fachsortimentsausstellungen

in inspirativ gestalteten Markenstudios

vertreten, welche die hohe Fachkompetenz des Einrichtungshauses

in Friedberg widerspiegeln.

Das besondere Highlight:

JOOP! Living Lichthofevent

Und wer darüber hinaus nun einmal das komplette,

abteilungsübergreifende Spektrum von JOOP! Living

mit den aktuellen Kollektionen gebündelt erleben

möchte, der sollte sich das exklusive Shoppingevent

bei SEGMÜLLER in Friedberg nicht entgehen lassen.

Im Lichthof des Möbelspezialisten befindet sich ab

05.08.2022 vier Wochen lang eine große Sonderausstellung

im Stil eines innovativen Flagship-Stores. In

einer Inszenierung, die mit typischen Elementen an

die glamouröse Modewelt der Marke angelehnt ist.

Einrichten mit Tiefpreis-Garantie

Selbstverständlich gilt auch hier der SEGMÜLLER

Tiefpreis – ein Preisversprechen, mit dem Kunden

Produkte von JOOP! Living garantiert zum besten

SEGMÜLLER Tiefpreis erhalten. Zudem warten wie

immer großartige Angebote – ein Besuch lohnt sich!

Auch stilvolle Badezimmer-Möbel der umfangreichen Produktpalette von JOOP!

Living sind bei der Sonderausstellung im großen Lichthof von SEGMÜLLER in

Szene gesetzt.

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Stadt im Aufbruch

43

Mit dem Thema

,,Nachhaltigkeit‘‘

groß werden

Unterstützung für

JUGENDHÄUSER

Nachhaltigkeit ist in aller

Munde aber was das konkret

bedeutet für Kinder

und Jugendliche, wo sie anknüpfen

und was sie leicht in ihrem

Alltag dazu beitragen können,

kann nur durch partizipatives

Agieren vermittelt werden.‘ Das

sagt Jonas Riegel als Vorsitzender

des Stadtjugendrings. Und er

freut sich, dass sich hier was tut:

Im Frühjahr und Sommer unterstützt

nämlich die Stadtsparkasse

Augsburg mit einer großzügigen

Spende von 3500 Euro zwei Jugendhäusern

des Stadtjugendrings

das Kosmos im Univiertel

und das H20 in Oberhausen.

So besteht die Möglichkeit, zum

Thema „Nachhaltigkeit“ Bildungsarbeit

mit Kids und Jugendlichen

zu leisten.

Mit Projekten wie dem Befüllen

und Bepflanzen von Hochbeeten

und dem anschließenden Ernten

und Verwerten von Gemüse und

anderer Pflanzen, soll nahegebracht

werden, welchen Mehrwert das eigene

Anbauen von Lebensmitteln

hat, wie man diese hegt und pflegt,

bis sie reif und genießbar

sind und wie sie anschließend

in der Küche

verwendet werden können.

Dass dies einen großen

Unterschied sowohl

im Geschmack als auch im Bereich

der Kosten und der Gesundheit

macht, lernen die Heranwachsenden

durch eigene Erfahrung. Learning

by doing ist hier das Motto.

Auch einen Kompost im eigenen

Garten anzulegen ist praktisch,

lernen die Juze-Besucher*in-

Gemeinsame Freude

vertreten von Sparkasse

und Jugendring über die

Nachhaltigkeits-Projekte.

OBST UND

GEMÜSE

nen. Man hat wenig Arbeit damit,

spart Geld, reduziert Müll, liefert

dem eigen angebauten Obst und

Gemüse eine gesunde Grundlage

zum Wachsen und tut auch etwas

Gutes für die Umwelt.

Die Auseinandersetzung mit

Müllreduzierung, Mülltrennung

und Entsorgung wird

ebenfalls thematisiert

und niederschwellig

aufbereitet, sodass

alle Beteiligten davon

profitieren können.

Spätestens seit Juni 2021 durch

den Beteiligungsprozess der Zukunftsleitlinien,

die auf der Lokalen

Agenda 21 basieren, ist den

AugsBürger*innen klar, dass die

Stadt sich das Thema der Nachhaltigkeit

auf die Fahne geschrieben

hat. Die Zukunftsleitlinien wurden

bereits 2015 als Ergebnis eines

großen Beteiligungsprozesses vom

damaligen Stadtrat verabschiedet.

Sie bilden seither die Grundlage

für eine nachhaltige Entwicklung

Augsburgs. Ihre Umsetzung ist im

Sinne einer kooperativen Stadt gemeinsame

Sache aller. Nachhaltigkeit

ist ein lebendiger Prozess.

Die Stadtsparkasse und der

Stadtjugendring sind langjährige

Partner der Jugend. Die SSKA

unterstützt regelmäßig durch

Spenden Projekte zu aktuellen

Themen in der Kinder- und Jugendarbeit.

Das Thema Nachhaltigkeit

ist sowohl der SSKA und

dem SJR ein großes Anliegen,

wurde hierzu mitgeteilt.


44

PERSÖNLICH

★ ★ ★ ★ ★

ECHT

★ ★ ★ ★ ★

stark!

Rolf O. Flach

Neben seiner Praxistätigkeit

schreibt der Heilpraktiker historische

Autofiktions-Romane.

Mit der Honda im Alltag

wie im Urlaub unterwegs.

Aktuell: Da er zu Beginn des Jahres seinen

80. Geburtstag gefeiert hat, ist er wohl

Augsburgs dienstältester praktizierender

Naturheilpraktiker. Von Akupunktur über

Chiro-Therapie, Ernährungsberatung bis

hin zu Schmerz-und Colon-Hydro-Therapie

ist die Alternativmedizin jetzt seit 46

Jahren – davon 30 in Augsburg – seine

große Leidenschaft.

Daneben widmet sich Rolf Otto Flach

als Autor dem Schreiben. Sein 2014 erschienenes

Buch „Gesund mit Schokolade“

fand nicht nur bei Schoko-Fans

und Wellness-Interessierten begeisterte

Zustimmung. In jüngster Zeit wagte

der gebürtige Hesse sich an akribisch

recherchierte, historische Romane mit

starkem Bezug zur eigenen Familiengeschichte,

die um 1850 beginnt. Der zweite

Band „Mein lieber Scholli“, der bis in

die Nachkriegszeit spielt, ist eben in der

Endfassung fertig geworden.

Lieblingsplatz in Augsburg: Der Botanische

Garten zum Relaxen – und die

Maximilianstraße zum Flanieren.

Hobby: Motorradfahren – jeden Tag in

seine Praxis in der Ulmer Straße, am

Wochenende gerne mal einen Alpenpass

und im letzten längeren Urlaub

2019 in Tunesien auf dem Transsahara-Highway.

Lebensmotto: Die Lage ist hoffnungslos,

aber nicht ernst!

Gesund mit Schokolade: 2014 erschien Rolf

O. Flachs Wellness-Buch für Schoko-Fans

Hilfe für Havanna: Durch den Kontakt zu

Dr. Guevara, Cousin des legendären „Ché“,

sammelte Flach 1999 drei Tonnen Medikamente,...

...die er mit AJ-Redakteur

Andreas Bouloubassis

nach Kuba brachte.


STADT & REGION

45

Fast ein Jahr Bundestag

MAXIMILIAN FUNKE-KAISER (28) über seinen neuen Job mit

Mega-Arbeitszeiten, den „FC Bundestag“ und sein privates Glück

VON WOLFGANG BUBLIES

Maximilian Funke-Kaiser ist ein Kämpfer. Er

setzt sich für seine politischen Ideen ein und

lässt sich auch durch vorübergehende Handicaps

nicht bremsen. Seine dritte Rede im Bundestag

– Thema: „Digitale Gesundheitsanwendungen

sind kein Teufelszeug“ – hat der junge Augsburger

FDP-Abgeordnete mit geschientem Arm

absolviert. Weil er sich auch außerhalb des Plenarsaals

einsetzt: Wobei seine Berufung ins Fußballtor

des „FC Bundestag“ gleich mit der bereits angedeuteter

Verletzung endete. Der 28-Jährige brach

sich das Radiusköpfle am oberen Ende der Speiche.

Zum Glück, so könnte man jetzt sagen, bleibt

dem Jungparlamentarier derzeit wenig Zeit für

Sport – höchstens mal Joggen am Morgen. Sein Wochenpensum

beziffert Funke-Kaiser beim Besuch

in der AJ-Redaktion auf 80 bis 90 Stunden. Da ist

man gefordert. Das verlangt eiserne Disziplin. Öfters

mal früher ins Bett, kein Alkohol, stattdessen

Grüntee. Und zum Stressausgleich gezielte, kurze

Pausen – etwa, um in aller Ruhe etwas zu essen.

Obwohl: Von Stress spricht Funke-Kaiser nicht.

Im Gegenteil: Er schwärmt fast vom neuen Job in

Berlin. Dabei zu sein, wenn neue Gesetze verhandelt

werden, wenn Weichen gestellt werden, um

Deutschland voranzubringen, das fasziniert den

Augsburger, der für sein Mandat die Leitung seiner

Firmen, womit er bei weniger Zeitaufwand mehr

hätte verdienen können, anderen überlassen hat.

Richtig gemacht, ist sich Funke-Kaiser sicher, der

sich viele Jahre, zuletzt als bayerischer Vorsitzender

der Jungen Liberalen, ins Zeug gelegt und das

FDP-Mandat in Berlin mit der Partei erkämpft hat.

Jetzt, bald schon ein Jahr im Bundestag, ist alles

geregelt. Die endgültigen Büros sind bezogen, die

Mannschaft steht (insgesamt sechs Mitarbeiter in

Berlin, Augsburg und Nördlingen) und eine kleine

Wohnung hat er auch gefunden an der Spree, genauer

in Berlin-Mitte. Was er unterschätzt habe?

„Vor allem die vielen Menschen, die mit einem

reden wollen“, sagt er und macht deutlich, dass

Maximilian

Funke-Kaiser

auch das einer gezielten Auswahl bedarf. Berührungsängste

gibt es nicht mit anderen Abgeordneten,

auch nicht mit denen anderer Parteien. Nur

die AfD bleibt außen vor. Mit Volker Ullrich und

Hansjörg Durz (beide CSU) oder auch Ulrike Bahr

(SPD) tauscht er sich gerne aus, vor allem auch,

wenn es um regionale Themen geht. Dazu zählt

etwa der geplante Bahnausbau nach Ulm.

Funke-Kaisers Schwerpunkt ist die Digitalpolitik,

hier ist er auch Sprecher seiner Partei. Als

Ziele nennt er u.a. einen effizienteren Staat (noch

dauert alles zu lange), ein besseres Gesundheitswesen

mit mehr Vorsorge und Leistungen und

damit verbunden sogar Kosteneinsparungen. Mit

einem schnellen Internet, konsequenter digitaler

„Denke“ und so mancher weiteren Maßnahme

lasse sich vieles erreichen. Weiter nächste Seite

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40


46

ERHEBENDE

MOMENTE IM

PARLAMENT

Fotos: bulu (6) / bub

Gerade mit

Funke-Kaiser deutlich und

Blick auf das Gesundheitswesen

blickt auf den anstehenden

Wahlkampf in Bayern, wo im

(auch hier sitzt

Herbst 2023 neu gewählt wird.

Funke-Kaiser im

Ziel der Liberalen, deren Mitgliederzahl

entsprechenden

im Freistaat stetig

Ausschuss) könnte

ansteige, sei es, auch hier mitzuregieren.

man, wenn die Digitalisierung

Nichtsdestotrotz

voranschreitet,

attackiere man auch die CSU

jähr-

(als möglichen Koalitions-

lich mehr als 40

partner, an dem keiner vorbeikomme),

Milliarden Euro

die ja nicht nur

sparen und trotzdem

bei der sogenannten zweiten

besser sein.

S-Bahn-Stammstrecke in

Apropos Milliarden:

München versagt habe. Spetags-Sondersitzung

Die Bundesziell

Ministerpräsident Mar-

kus Söder stehe im Feuer, der,

nach dem

so Funke-Kaiser, schon lange

Kriegsbeginn in

über so manches Bescheid

der Ukraine, bei der

wusste. Ein Wahlkampfthema

für die FDP sei auch, einen

SPD-Kanzler Olaf

Scholz ein „Sondervermögen“

Maximilian Funke-Kaiser mit seiner Partnerin Julia Franke. XXL-Landtag zu verhindern,

von 100 Milliarden Euro für die Auf-

wofür ein Volksbegehren vorbereitet werde.

rüstung angekündigt hat, wird ihm ewig in Erinnerung

Nicht zuletzt lobt der Jungparlamentarier sei-

bleiben. „Das war schon erhebend, eine ganz nen „Chef“, Bundesfinanzminister Christian Lind-

besondere Stimmung“, sagt er, wenngleich so manchem

ner, der ein Garant dafür sei, dass man 2023 wieder

im Parlament angesichts der historischen eine schwarze Null im Bundeshaushalt erreichen

Zeitenwende die Tränen in den Augen standen. werde. Daran, dass der FDP-Bundesvorsitzende

Der 28-Jährige unterstreicht, dass die Bundeswehr,

seine Hochzeit groß auf Sylt gefeiert habe, kann

die man jahrelang kaputtgespart habe, jetzt Funke-Kaiser nichts Verwerfliches finden, zumal

wieder auf Vordermann gebracht werden muss. Da dieses Fest die Steuerzahler nicht belastet habe. Im

der Konflikt von einer Nuklearmacht ausgeht, müsse

Gegenteil: Gerade in weltweit schweren Zeiten tue

man aber besonnen vorgehen, hat Funke-Kaiser eine fröhliche Abwechslung auch mal gut.

Verständnis für das oft als zögerlich beurteilte Handeln

Stichwort Hochzeit: Wann läuten bei Maximili-

des Kanzlers und der Ampel-Koalition, die an Funke-Kaiser die Hochzeitsglocken? Das ist zwar

zwar viele Herausforderungen mit sich bringe, aber eine Option, derzeit aber nicht aktuell, sagt der

als solches auch Dinge zuwege bringt, die sonst 28-Jährige angesprochen auf seine wenige Jahre ältere

nicht möglich gewesen wären. Man könne Russland

Partnerin Julia Franke, die Mittelschullehrerin

vor allem mit Sanktionen treffen und wenn ist. Die Liebe hält trotz der neuen Aufgabe in Berlin.

man deren Kriegskosten hochschraubt. In jedem Man sei ständig in Kontakt, telefoniere und schicke

Fall gelte es, einen Dritten Weltkrieg zu verhindern. Fotos. Und wenn der Abgeordnete in seiner Heimatstadt

Ansonsten setzt sich die FDP traditionsgemäß

Augsburg ist, begleite sie ihn oft zu Terminen.

für mehr Bürgerrechte und Freiheit ein (auch im Insgesamt ist die Partnerschaft zwar eine Herausforderung,

Rückblick auf Corona-Einschränkungen), macht

so wie auch das Kontakthalten zu

guten Freunden.

Jungparlamentarier Letztendlich gelinge

Maximilian Funke-Kaiser

dies aber

beim Gespräch in der

Redaktion mit Herausgeberin

Anja Marks-

Schilffarth, Annabell

Hörner, Chefredakteur

Wolfgang Bublies und

Georg Bräutigam (v.l.).

ganz gut, versichert

Funke-Kaiser,

der sich jetzt

erst mal auf zwei

gemeinsame Wochen

Urlaub am

Gardasee freut...


47

Zurück in der Schule

Prominente EHEMALIGE besuchen die „neue“ Pädagogische Hochschule

Alt-OB Peter Menacher studierte

hier, ebenso Priorin

Schwester Benedikta wie

auch Ex-Landwirtschaftsminister

Josef Miller, der frühere Landrat

Karl Vogele, Augsburgs Schulreferent

a.D. Hermann Köhler und viele

andere mehr. Die Rede ist von der

dagogischen Hochschule (PH) in

der Lechhauser Schillstraße, deren

denkmalgeschütztes Gebäude seit

kurzem die neu Bleibe für das Bayernkolleg

bietet. Auf Einladung von

Landtagsabgeordnetem Johannes

Hintersberger (CSU, Lechhausen)

besuchten jetzt „Ehemalige“ ihre

Hochschule, um aus dem Mund

von Schulleiterin Elisabeth Wahl

zu erfahren, was sich dort heute,

fast 60 Jahre später, tut.

Hintersberger beschrieb den

Wechsel vom „alten“, erneuerungsbedürftigen

Bayernkolleg

direkt neben der PH in das renovierte

Gebäude, als einen „riesigen

Gewinn“. Laut Schulleiterin Wahl

finden die zwischen 250 Und 300

Schülerinnen und Schüler, die

nach einer vorangegangenen Berufstätigkeit

die allgemeine Hochschulreife

nachholen wollen, hier

annähernd ideale Bedingungen.

Die Investition von rund 55

Millionen Euro des Freistaats

zum Erhalt und zur Ertüchtigung

des Gebäudes, erbaut von 1958

bis 1962, samt neuem Wohnheim

mit rund 70 Plätzen, habe

vielfach beste Ausstattungen der

Klassenzimmer ermöglicht. Über

Modernste, glä-

serne Architektur

zeichnet das neue

Bayernkolleg aus.

Ein Wiedersehen in einem Klassenzimmer des „neuen“

Bayernkolleg (von rechts, vorne): Alt-OB Peter Menacher,

Dominikaner-Priorin Benedikta Hintersberger, Ex-Schulreferent

Hermann Köhler sowie Heinz Gams (früherer

Wohnheimleiter) und Schulleiterin Elisabeth Wahl sowie

dahinter Karl-Georg Pfändtner (Chef der Staats- und

Stadtbibliothek), Kathrin Fändrich und Volker Wörner

(Architekten des staatlichen Bauamtes) und Landtagsabgeordneter

Johannes Hintersberger. Foto: Siegel

die sich auch die rund 45 Lehrkräfte

freuen dürften.

„Weißt Du noch?“ So hieß es

immer wieder bei den „Ehemaligen“

beim Rundgang durch das

Schulhaus, die hoch erfreut waren,

dass dieses einer guten Zukunft

entgegen geht. Nach Worten

von Hintersberger und Alt-OB

Menacher dürfe man nun, wo

die Schule so gut wie fertig umgebaut

ist, auch daran denken,

dass bestimmte Räumlichkeiten

wie etwa der großzügige Konzertsaal,

auch von den Stadtteilen

entdeckt würden.

Was die Augsburger in jedem

Fall entdecken dürfen: Vermutlich

ab Jahresende 2022 zieht

die Staats- und Stadtbibliothek

aus der Innenstadt in die Schillstraße,

genaugenommen direkt

neben das neue Bayernkolleg in

das Gebäude der alten Bayernkollegs

(Hausnummer 94). In den

kommenden drei oder vier Jahren

soll nämlich das angestammte

Gebäude der Bücherei in der

Schaezlerstraße umgebaut werden.

Derweil können die Bücher

und Medien der Bibliothek in der

Schillstraße nachgefragt werden.


48

Die drei Weberinnen

von der Mega-Baustelle

Noch „vor dem Zeitplan“ und „ohne Mehrkosten“

– beides keine typischen Merkmale für Großbaustellen.

Beim „Ackermann Park“, mit mehr als

400 Wohnungen die größte Eigenheim-Baustelle

der Region, scheint es jedoch zu funktionieren.

Traurig ist nur, dass der Visionär der ganzen Unternehmung,

Dehner-Seniorchef Albert Weber, die

Fertigstellung seiner Idee nicht mehr miterleben

durfte. „Er wäre sehr stolz gewesen“, sagte seine

Frau, Gastgeberin Christine Weber, in ihrer Begrüßungsrede,

bevor sie mit Tochter Stephanie

und Namensvetterin OB Eva Weber (nicht verwandt)

symbolisch den ersten Bauabschnitt mit

200 Wohnungen freigab. In der architektonisch

ansprechenden Anlage, deren zweiter Teil ebenfalls

voll im Bauplan liegt, gibt es einen bunten Mix

von Wohnungen aller Art. ams

Dreimal Weber bei der symbolischen Freigabe von 200 Wohnungen:

OB Eva Weber (M. mit Stephanie (li.) & Mama Christine Weber.

a_journal_hoch_mini_b_cd_vikas 19.07.22 18:42 Seite 1

RA UM

FÜR IHR

UNTERNEHMEN

Die Musiker Martin Krechlak (l.) und Tom Jahn vor der neuen Musikbox.

Musikbox

Stadtentwicklung: GASWERK

mit neuer Attraktion

Versprechen müssen gehalten werden“, so OB

Eva Weber bei der Übergabe der von den

Stadtwerken Augsburg (swa) errichten „Musikbox“

an die Stadt. Die Rede ist von einem Gebäude

auf dem Gaswerksareal, das zu Musikproduktionen

dient für die letzten im Kulturpark

West verbliebenen Nutzer*innen in der früheren

Reese-Kaserne. Damit löst die Stadt Augsburg das

Versprechen auf ein Raumangebot an diese Musiker*innen

ein. Mit den 52 neuen Musikräumen in

der speziell dafür optimierten „Musikbox“ haben

die swa und die Stadt seit 2019 in vier „Gaswerk“-

Gebäuden insgesamt 113 Räume für die Kulturproduktion

geschaffen, die rund 4500 Quadratmeter

Fläche ausmachen.

„In der Musikbox können nun auch Musiker

und Bands eine dauerhafte Heimat auf dem Gaswerksgelände

finden“, freut sich swa-Geschäftsführer

Alfred Müllner. „Sie treffen hier auf den

neuen Hotspot für die Kultur und Kreativwirtschaft,

mit Staatstheater, bildenden Künstlern,

aber auch Start-Ups und Unternehmen der Kreativwirtschaft,

Gastronomie und einem anregenden

Frei- und Festivalgelände.“ „Raum für Kultur

zu schaffen, ist eine kulturelle Kernaufgabe“, so

Kultur- und Sportreferent Jürgen Enninger, der

Teile der in nur neun Monaten Bauzeit errichteten

Räume erstmals nach dem neuen Raumförderkonzept

der Stadt Augsburg vergeben wird. „Daher

freut es mich besonders, mehr als 1800 Quadratmeter

neue Kulturfläche übernehmen zu dürfen.

Die Musikbox erweitert das kulturelle Ökosystem

Gaswerk um eine weitere, wichtige Facette

im Bereich der Musik, wie Musikwirtschaft.“

Foto: swa / Hosemann


49

Die AWO Augsburg lebt Solidarität seit 100 Jahren: ein Grund zu feiern.

100 Jahre Solidarität

Die Arbeiterwohlfahrt Augsburg feiert

Gibt es „Solidarität im 21.

Jahrhundert“ fragte Philosoph

Julian Nida-Rümelin

in seinem Vortrag zum 100. Geburtstag

der Arbeiterwohlfahrt

Augsburg. Und beim Festakt im

Textilmuseum wurde deutlich: es

gibt sie und wie, täglich gelebt bei

der AWO und ihren Mitarbeiter-

Innen. Zusammen mit der SPD-

awo_anz_aj_210x136_220719.qxp_Layout 1 19.07.22 11:58 Seite 1

Stadträtin Babette Zeeb gründete

Clemens Högg 1922, der die Not

der Menschen sah und handelte,

die Institution, die sich bis heute

zu einer der wichtigsten sozialen

Institutionen in der Stadt

entwickelt hat. Eindrucksvoll geschildert

von Heinz Münzenrieder,

Ehrenvorsitzender der AWO

Schwaben. Zahlreiche prominente

Festredner gratulierten ebenso

und gingen auf die umfassenden

Tätigkeiten ein: Klaus Kirchner,

erster Vorsitzender des Kreisverbands.

Bayerns Sozialministerin

Ulrike Scharf Bezirkstagspräsident

Martin Sailer, Augsburgs Sozialreferent

Martin Schenkelberg

und Nicole Schley (Vorsitzende

AWO Landesverband).

Weniger arbeiten, mehr verdienen.

Die 35-Stunden-Woche kommt.

AWO Augsburg. Seit 1922.

Beispielrechnung ab 1. September 2022

Pflegefachkraft, 5 Jahre Berufserfahrung, Vollzeit

TVÖD (incl. Zulagen): 39 Std. / Woche 3.253,44 € monatlich

AWO Augsburg: 37 Std. / Woche 3.432,23 € monatlich

Differenz: “ Ein Plus von “ + 178,79 € monatlich

“ Und ab 1. September 2023 sinkt die Arbeitszeit auf 35 Stunden / Woche;

nochmals weniger arbeiten für’s gleiche Geld!

Weniger Dienste, mehr Freizeit, mehr Geld.


50

Foto: swa/Thomas Hosemann

Sieben neue Busse auf einen Streich

Seit 2011 werden alle Busse der Stadtwerke (swa) mit Biogas, also CO2-neutral angetrieben. Kürzlich wurden sieben neue

Busse vor dem Rathaus vorgestellt. „Sie sind zudem mit Hybridtechnik ausgestattet und verbrauchen bis zu 20 Prozent

weniger Treibstoff, als bisherige Busse“, erklärte swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. Das Biogas wird aus landwirtschaftlichen

Abfallstoffen hergestellt. Besonders ins Auge sticht das neue Design. Es ist in Silber mit blauem Streifen an die

Gestaltung der bisher neuen Generation der Mercedes-Busse angelehnt. Sie kommen wohl ab Frühjahr 2023 zum Einsatz.

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Bischof beim Papst

Papst Franziskus (l.) hat Bischof

Dr. Bertram Meier

im Vatikan empfangen. Bei

dieser Gelegenheit hat Augsburgs

Oberhirte über die Vorbereitungen

auf das für

2023/24 geplante Ulrichsjubiläum

berichtet und ihm ein

Ulrichskreuz als Pektorale

überreicht. Die beiden tauschten

sich darüber aus, dass der heilige Ulrich ein

Schrittmacher sowohl für die geistliche Erneuerung

als auch für die diakonische Ausrichtung der

Kirche im 21. Jahrhundert sein kann. Die Begegnung,

so Bischof Bertram, sei in einer „Atmosphäre

großer Herzlichkeit“ verlaufen. Er habe Papst

Franziskus als „körperlich und geistig sehr stark

und sehr humorvoll“ erlebt.

Vize Steinböck

Die Bayernpartei gibt nicht auf: Sie

hat sich im Hinblick auf die

Wahlen zum Land- und Bezirkstag

in Schwaben neu formiert: An der

Seite des Vorsitzenden Helmut Kellerer

aus Augsburg steht jetzt, ebenfalls aus der Fuggerstadt,

als neuer Vize Anton Steinböck (Foto), den

man hierzulande auch von den Königstreuen kennt.


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52

Was die „Neuen“

bewegen

wollen ...

Amtsübergabe: Rainer Held (r.) und Dirk von Gehlen.

Wer jetzt bei ROTARY und LIONS zum Führungspersonal gehört

Service-Clubs heißen sie offiziell,

weil sie im Dienst

der Gesellschaft Gutes tun.

Aber auch der Netzwerk-Gedanke

spielt bei den größten Institutionen

dieser Art, Rotary und

Lions, eine wichtige Rolle. Auch

in Augsburg und der Region gibt

es natürlich mehrere „Niederlassungen“

dieser gemeinnützigen

Vereine. Aber was genau ist

eigentlich die Idee dahinter – und

welches Ziel verfolgen sie?

Bei Rotary handelt es sich

um den Zusammenschluss berufstätiger

Frauen und Männer.

Dabei wird darauf geachtet,

dass die Mitglieder möglichst

unterschiedlichen Berufsgruppen

angehören, um ein breites

Spektrum an Wissensbereichen

abzudecken. Aktuell ist Rotary in

Deutschland mit 1097 Clubs vertreten,

davon sechs in Augsburg

und der näheren Umgebung.

Auch bei den Lions steht Vielfalt

im Vordergrund. Grundlage

für die Club-Mitglieder sind gemeinsame

Werte wie Menschlichkeit,

Freundschaft und gesellschaftliche

Verantwortung.

In Deutschland gibt es momentan

1595 Lions Clubs, davon

vier in der Fuggerstadt und

einen in Friedberg. Beide Organisationen

eint das Ziel, durch

Finanzmittel, Berufsvielfalt und

persönliches Engagement weltweit

Gutes zu tun. Aktuell gibt es

viele Hilfsaktionen für die Ukraine,

aber auch Entwicklungsländer

oder soziale Projekte vor Ort

werden unterstützt.

Das „Führungspersonal“ mit

Präsident und Vorstandschaft

wechselt traditionell zur Jahresmitte,

weshalb das AUGSBURG

JOURNAL hier die verabschiedeten

und neu amtierenden Würdenträger

mit ihren Zielen kurz

vorstellt.

ahö/ams

Die neue Präsidentin des RC Fuggerstadt Astrid Gabler mit ihrem Vorgänger Alexander Gundling (re.) wird unterstützt von ihren Mitstreitern (Foto

links) Thomas Weber, Claudia Traidl-Hoffmann, Ramona Meinzer, Gabi Seidenspinner, Marcus Wagner, Alexander Gundling und Thomas Bauer (v.re.).

Beispiel RC Augsburg-Fuggerstadt: Präsidentin Astrid Gabler hofft auf Präsenz

Wie bei allen Rotary Clubs wurden erst kürzlich die

Ämter übergeben. Die Mitglieder des Clubs Augsburg-Fuggerstadt

trafen sich bei herrlichem Wetter

in der Fuggerei, wobei die Location jeder Club

selbst wählt. Im Gastgarten der „Tafeldecker“ ließ

der scheidende Präsident Alexander Gundling (64)

seine Amtszeit Revue passieren, die teilweise noch

stark von der Pandemie beeinträchtigt war. Diesbezüglich

erhofft sich Nachfolgerin Astrid Gabler (51)

mehr Glück in Sachen Präsenz-Treffen und gemeinsamen

Unternehmungen, nach den schwierigen

Corona-Jahren. Neben dem sozialen Engagement

wünscht sie sich, wie viele „Neue“, endlich auch

wieder gemeinsame Reisen und Kaminabende.


53

Dr. Franz Hoppe (Past President)

Gül Solgun-Kaps (amtierend)

RC Augsburg

• Dr. Franz Hoppe (68) war Mitglied der Geschäftsleitung

Renk und betreibt heute freiberuflich

eine Beratungsfirma.

• Gül Solgun-Kaps (55), geboren in der Türkei,

ist Schulleiterin der Kerschensteiner

Grund- und Mittelschule.

Ihr Motto fürs Präsidenten-Jahr:

Bildung, Ausbildung und Kunst

Heinrich Götz (Past President)

Rainer Held (Past President)

Josef Gediga (amtierend)

Dr. Dirk von Gehlen (amtierend)

RC Augsburg-Römerstadt

• Pfarrer Heinrich Götz (70) ist Vorstandsvorsitzender

der evangelischen Diakonissenanstalt

Augsburg im Ruhestand.

• Josef Gediga (65) verabschiedete sich erst

kürzlich nach 16 Jahren als Vizeregierungspräsident

von Schwaben in den Ruhestand.

Im Präsidentenjahr ist ihm wichtig:

Die regionalen Projekte weiterführen.

RC Augsburg-Renaissancestadt

• Rainer Held (50) ist Friseurmeister und

Unternehmer in Augsburg. Ihm wurde während

seines Präsidentenjahres der Paul Harris

Fellow durch den Governor des Rotary

Distrikts verliehen.

• Sein Nachfolger ist Dr. Dirk von Gehlen

(65), er ist Director Finance. Seine Zeit als

Präsident wird insbesondere vom Thema

„Literatur“ geprägt sein.

RC Friedberg

Dr. Tillmann Oppel (Past President)

Werner Sedlmeyer (amtierend)

• Dr. Tillmann Oppel (50) ist Dermatologe,

Allergologe und scheidender Präsident des

RC Friedberg.

• Neuer Präsident ist Werner Sedlmeyer (52).

Er ist Schreinermeister und hat ein konkretes

Ziel: Das aktive Clubleben nach Corona

wieder aufleben lassen.

Hicham Benkhai (Past President)

Thomas Wittmann (amtierend)

RC Gersthofen-Nördliches Lechtal

• Scheidender Präsident ist Hicham Benkhai

(38), Wissenschaftlicher Direktor.

• Als neuer Präsident fungiert Thomas Wittmann(47).

Er ist Geschäftsführer der Augsburger

Holzhaus GmbH.

Nach der Pandemie ist sein Ziel,

Projekte mit neuem Schwung umzusetzen.


54

Clemens Schließel (li.), der neue Präsident vom Lions Club Augsburg,

mit seinem Amtsvorgänger Patrick Hirscheck.

Lions Augsburg

Auch für die regionalen Lions-Clubs

stand gerade wieder die Neuwahl der

Präsidenten an. Der Lions Club Augsburg

ist mit der Gründung im Jahr 1956 der

älteste und traditionsreichste Lions Club in

Augsburg – und ganz Bayern. Mitglied Philipp

Blobel wurde übrigens vor kurzem mit

der höchsten nationalen Auszeichnung, dem

„Melvin Jones Fellow“, für sein Engagement

in der Ukraine- Krise geehrt.

Der frischgebackene neue Präsident bei

Lions Augsburg ist der Finanzfachmann Clemens

Schließel (39), Nachfolger des Unternehmers

Patrick Hirscheck (40). Schließels

Motto für sein Amtsjahr: „We serve“ also

„Wir dienen“.

Lions Friedberg

• Prof. Dr. Stefan Schlichter (65) ist Institutsleiter

und Geschäftsführer des

Instituts für Textiltechnik Augsburg.

Prof. Dr. Stefan Schlichter (Past Präsident)

Thomas Kitzhofer (amtierend)

• Thomas Kitzhofer (57) ist Patentanwalt

und hat für sein Präsidentenjahr folgendes

Motto:

Gemeinsam Erleben!

Dr. Sven von Saldern (Past Präsident)

Dr. Christian Scherer (amtierend)

Lions Augsburg Ratia

• Dr. Sven von Saldern (66) ist Facharzt

für Plastische und Ästhetische Chirurgie

in der Klinik am Forsterpark.

• Dr. Christian Scherer (62) ist Facharzt

für Augenheilkunde und operativer Belegarzt

am Vincentinum. In seinem Präsidentenjahr

liegt der Hauptfokus auf der

Unterstützung der Projekte „Sight first“

und „Lichtblicke für Kinder“.

Gert Richter (Past Präsident)

Peter Noppinger (amtierend)

Lions Augsburg-Elias Holl

• Past President Gert Richter (65) ist Werbefotograf.

• Nachfolger ist Peter Noppinger (63). Er

ist Vorstandsvorsitzender der Sparda-

Bank Augsburg eG. Sein Motto für das

aktuelle Clubjahr: „Veränderung als neue

Normalität, Zukunft lebt von Utopie, Geschichte

und Herkunft.“


55

26. August bis 11. September 2022

Die Schausteller grüßen ihre Gäste!

Schwabens größtes Volksfest

AUGSBURGER HERBSTPLÄRRER

Für Schleckermäuler

& Adrenalin-Junkies

Plärrerzeit

SCHAUSTELLER wollen an Erfolg

des Osterplärrers anknüpfen

Neben einigen neuen Fahrgeschäften wartet

auch der Herbstplärrer vom 26.

August bis 11. September wieder

mit viel Altbewährtem auf. Egal ob für jung oder

alt, für Schleckermäuler oder Adrenalin-

Junkies – beim Plärrer ist für jeden was dabei.

So werben die schwäbischen Schausteller auf

ihrer Internetseite für den Herbstplärrer. Und

sie erinnern daran: Der erste Plärrer nach der

Pandemie-bedingten Veranstaltungspause war

ein voller Erfolg. Daran wollen sie anknüpfen.


56

Umzug mit Plärrergirl

Volles Programm beim Herbstplärrer auf dem Platz und in den Zelten

Josef

Diebold

Vorfreude: Das Team der Schaller Alm.

Plärrergirl Maxima ist beim Umzug dabei.

Der Platz ist voll besetzt. Wir

freuen uns darauf, dass es

bald losgeht!“ Josef Diebold,

der Chef des Schwäbischen Schaustellerverbandes,

ist überzeugt: Der

Frühjahr-Plärrer war ein

großer Erfolg, „und so

wird es auch jetzt beim

Herbstplärrer sein.“ Bereits

einen Monat vor

dem Starttermin, diesmal

(wie im Herbst

üblich) ein Freitag (26.

August), sind die Vorbereitungen

angelaufen für Schwabens

größtes Volksfest, das bis zu

1,2 Millionen Besucher*innen lockt.

Am Samstag (27. August) soll

es nach zwei Jahren Pause auch

wieder einen Plärrerumzug geben,

der um 12.30 Uhr startet.

Bauarbeiten erfordern aber eine

Streckenvariante zum bisherigen

Umzugsweg, die kürzer ausfällt.

Von der Holbeinstraße geht es an

der AOK zum Plärrergelände.

Von rund 80 Gruppen gehen

die Organisatoren aus – ein buntes

Volk mit Musik, Kutschen und

Plärrergirl, dessen Wahl bekanntlich

unser Verlag organisiert, aber

auch mit Jägern und Schützen,

Kaminkehrern und Königstreuen,

Historischen und Hunde-Freunden,

Trambahn-Fans, Traktoren

und Turnern. Angesagt ist auch,

einmal mehr, Bayerns Ministerpräsident

Markus Söder und so

manch anderer Politiker. Schließlich

haben sie ja schon Landtags-

Wahlkampf 2023 im Blick.

Apropos Plärrergirl: Die neue

Sonntagspresse aus unserem

Verlagshaus will, wie immer im

Herbst, wieder eine Trachtkerl

küren. Wie das abläuft wird noch

rechtzeitig verkündet.

Veranstalter der Plärrers ist

bekanntlich die Stadt Augsburg,

Gestalter sind die Schausteller. So

versichert Diebold: Für jeden Geschmack

ist natürlich wieder was

dabei. Wie zum Beispiel die Achterbahn,

das Riesenrad und die

bekannten Fahrgeschäfte. Allerdings

gebe es auch ein paar Neuheiten.

Man darf also gespannt

sein. Fest eingeplant sind auch

wieder Feuerwerke und Familientage

– „alles also in gewohnter

und bewährter Weise.“ bub

Wieder dabei: ein Mega-Riesenrad

Auf geht's!

Hemden, Jacken, Hosen

und Dirndl!

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Volksfest inspirieren.

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Auszogene und andere Köstlichkeiten

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stets frisch vor Ort am Festplatz

produziert, sind das Erfolgsrezept

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Herzlich willkommen!


57

Herbstplärrer mit Festzug,

Bierzeltspaß und

Karussells – natürlich

in Tracht. Dazu mehr

auf den nächsten

Seiten.

Es wird auch wieder ROSA

Einen freien Tisch an einem Montagabend im Bierzelt

zu bekommen, ist normalerweise kein Problem – es sei

denn: Es ist rosaMontag! Was vor zehn Jahren begann,

entwickelte sich zum absoluten Partyhighlight im Plärrerkalender.

Die perfekte Mischung aus queerer Community,

leckerem Essen und tanzbarem Partysound,

macht diese Veranstaltung so einzigartig und beliebt.

Also aufbrezeln, rein ins Dirndl oder in die Lederhosen

und am Montag, 29. August, ab ins Schallerzelt! Ab 18.30

Uhr geh dort die Post ab mit den „Partyhexen“.

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58

Der Ursprung der Tracht

Die Entstehung und VERBREITUNG von Dirndl und Lederhose.

Das traditionelle Dirndl mit modernen Details: Edle Blumenmuster, freches Karodesign und

schicke Schleifen machen aus der Tracht ein schickes Outfit.

Vermutlich jeder echte Bayer

hat ein Exemplar in seinem

Kleiderschrank – oder

zumindest schon einmal eines

getragen: Die bayerische Tracht.

Egal ob auf Hochzeiten oder zu

traditionellen Festen, in Dirndl

oder Lederhose ist man immer

passend gekleidet. Aber wo liegt

der Ursprung des traditionellen

Gewands, und wie kam es dazu,

dass es bis heute getragen wird?

Der Ursprung der Tracht liegt

tatsächlich auf der Münchner Theresienwiese.

Zur Zeit des ersten Oktoberfestes,

also der Hochzeit von

Kronprinz Ludwig und Prinzessin

Therese am 12. Oktober 1810 gab es

die Tracht so wie wir sie heute kennen

noch nicht. Oktoberfest ohne

Tracht – für die meisten undenkbar.

Aber vor mehr als zwei Jahrhunderten

war das noch normal.

Bevor dann das bekannte Pferderennen,

zu Ehren des Brautpaares

stattfand, überraschte man das

Paar und das Königshaus in Form

eines Zuges aus 16 Kinderpaaren,

alle gekleidet in Trachten der Wittelsbacher,

der neun bayerischen

Kreise, sowie weiterer Regionen.

Noch nie zuvor wurde die Tracht

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59

als Identifikationsmittel für das

Königreich Bayern verwendet. Sie

galt also in Bayern nicht etwa als

alltägliche Kleidung, sondern fungierte

zu Beginn eher als eine Art

Verkleidung. Denn ein Bauer wäre

vermutlich nicht auf die Idee gekommen,

eine sperrige und teure

Lederhose zur landwirtschaftlichen

Arbeit zu tragen. Genauso wenig,

wie eine Frau ein Kleid mit derart

edlen Stickereien und Stoffen, wie

es für ein Dirndl üblich ist, im Alltag

getragen hätte. Also schon von

Anfang an ein Kleidungsstück für

besondere Anlässe.

Was viele nicht wissen ist,

dass die Trachtenkleidung eine

Art PR-Instrument der Wittelsbacher

war. Die Königsfamilie wollte,

dass sich das Volk mit Bayern

identifiziert. Und das klappt am

Besten, wenn die Bewohner sich

miteinander verbunden fühlen.

In diesem Fall eben durch die

Kleidung. Heute wissen wir, ein

voller Erfolg! Das war wohl eine

der besten PR-Aktionen aller Zeiten.

Denn noch immer gilt: Bayern,

das bedeutet Dirndl, Lederhose

und die besten Brauereien

Deutschlands!

Ein Fest, das jeder mit Tracht in Verbindung bringt: Das jährliche Oktoberfest in München auf der Theresienwiese

lädt zum ausgiebigen Feiern ein.

Die beste Trachtenauswahl für‘s Volksfest!

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60

Gegen Schul-Zoff

Ex-Marketingchef MICHAEL SCHAEFFER setzt sich für Schulen ein

Michael Schaeffer im Schul-Einsatz.

Was tun, wenn der Ruhestand

zum Unruhestand

wird? Michael Schaeffer

war mehr als 30 Jahre erfolgreicher

Vertriebs- und Marketingleiter bei

Ihle sowie bis zum 64. Lebensjahr

aktiver Fußballer beim TSV Dasing.

Doch selbst jetzt mit 66 Jahren

ist für ihn noch lange nicht

Schluss. Er ist eines der Gründungsmitglieder

des Mediationsprojekts

„Seniorpartner in School“

(SiS) und verantwortlich für die

Öffentlichkeitsarbeit am Standort

Augsburg. Mit Schulmediator*innen

versucht er, Schulen zu einem

besseren, aber vor allem gewaltfreieren

Ort zu machen.

Das Projekt unterstützt – mithilfe

von Ehrenamtlichen ab 55

Jahren – Kinder, um Alltagskonflikte

eigenständig, gewaltfrei,

konstruktiv und wertschätzend

zu lösen. Dabei sollen die Kids

lernen, wertschätzend und empathisch

miteinander umzugehen.

„Ich habe eine neue Herausforderung

gesucht“, sagt Schaeffer.

Und die hat er sich zu Herzen genommen:

Die Grundschule „Vor

dem Roten Tor“ profitiert jeden

Montag von dem Angebot.

Hilfsmittel wie „Gefühlskarten“

(Farbige Karten mit verschiedenen

Gesichtsausdrücken) helfen

den Kindern ihre Gefühle, aber

auch die des Gegenübers, richtig

zu verstehen. „Wichtig ist, dass

die Kinder ihre Probleme untereinander

selbstständig lösen.

Wir hören den Kindern zu und

geben ihnen ab und an einen kleinen

Schubser in die richtige Richtung.

Es ist schön, im Ruhestand

noch etwas Gutes mit seiner Zeit

bewirken zu können“, sagt Schulmediatorin

Claudi Wiepl.

„SiS entlastet die Lehrkräfte und

fördert eine menschliche Streitkultur

in Schulen“, meint Schaeffer.

Und Rektorin Daniela Flaschke

sagt: „Unsere Schule ist für dieses

Angebot wirklich sehr dankbar

und sieht es als großartige Chance,

das Lernklima zu verbessern.“

Nicht nur von den Erwachsenen

wird das Projekt positiv aufgenommen,

auch die Kids freuen

sich jeden Montag auf die kleine

Zusammenkunft: „Super! Wir

konnten schon ganz viele Streits

lösen“, meint eines der Kinder

mit einem breiten Lächeln.

Neugierig geworden? Am 28.

September ist Kennenlerntag!

Wer, wie Michael Schaeffer, im

Ruhestand eine neue, sinnstiftende

Aufgabe sucht, zeitlich

flexibel ist sowie Lebenserfahrung

nutzen will, um Kindern

zu helfen, Probleme gewaltfrei

zu lösen, kann sich bewerben im

Web unter www.seniorpartnerinschool.de,

telefonisch unter

(0151) 46 26 22 91 oder per Mail

unter p.mannert@sis-bayern.de.

Die Ausbildung ist kostenfrei und

findet im Zeughaus statt.

AUGSBURG JOURNAL – IMPRESSUM

Das AUGSBURG-MAGAZIN • AUGSBURGER NEWS • Augsburg direkt • Augsburger Neueste Nachrichten • Neue Augsburger Presse • Augsburger Kurier

Schwaben-Express • Schwaben News • Schwäbische News • Kö-Blatt • Augsburger Sonntag • Schwäbischer Sonntag • City am Sonntag • A YOU!

Herausgeber: Walter Kurt Schilffarth, Anja Marks-Schilffarth

Geschäftsführerin: Anja Marks-Schilffarth

Chefredakteur: Wolfgang Bublies (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Marc Kampmann (CvD), Georg Bräutigam, Johannes Kaiser, Annabell Hörner, Andreas Bouloubassis

Marketing, PR und Anzeigen: Andreas Bouloubassis (3 47 74-26), Harald Schnelzer (3 47 74-32),

Ulrike Wagner (3 47 74-47), Margit Birk (0178-2 04 32 70), Sabine Brenneisen (0172-8 81 41 63)

Grafik & Layout: Alexandra de Neovel-Rolfe, Tina Billy, Andreas Thut

Verlag und Redaktion: AUGSBURG JOURNAL Verlags GmbH

08 21/3 47 74-0, Fax: 34774-41, die@augsburg-redaktion.de, Provinostr. 52 – Bürovilla III, 86153 Augsburg

Vertrieb: Jost, Gersthofen Druck: Mayer & Söhne, Aichach – Gedruckt mit Ökofarben

Bankverbindung: Stadtsparkasse Augsburg, IBAN: DE64 7205 0000 0810 9105 96, BIC: AUGSDE77XXX

Das AUGSBURG JOURNAL erscheint monatlich und kos tet 3,90 Euro. Bezug per Abonnement: 12 Ausgaben für 39 Euro (inkl. Porto & MwSt.). Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Honorierte Beiträge und Fotos gehen in den Besitz des Verlages über. Höhere Gewalt entbindet

den Verlag von der Lieferungspflicht. Erfüllungsort und Gerichtsstand: Augsburg. Es wird nur zu 100 Prozent chlorfrei gebleichtes Papier verwendet.

Das nächste AUGSBURG JOURNAL erscheint am 2. September 2022 – Anzeigenschluss ist der 26. August 2022


+++ HIGH NOON CLASSIC +++

Nicht immer fängt der frühe Vogel den Wurm –

so wurde aus dem Sonnwendturnier heuer das

Küchenstudio Carola Graul High Noon Classic.

Bei strahlendem Sommerwetter starteten pünktlich

um 12 Uhr 68 gut gelaunte Golfer mit einem

Kanonenstart in Burgwalden. Zur Motivation der

Teilnehmer trug neben den Tee Off Geschenken

von Blomus vor allem die „spezielle“ Verpflegung

an der Scoring Area mit Bienenstich, kühlen Getränken

und dem berüchtigten „Dosen-Willi“ bei.

Nach erfolgreichem Spiel klang der Turniertag mit

einem 3-Gang Menü und geselligem Beisammensein

im Clubhaus und auf der Terrasse aus.

Den Gewinnern der Brutto-Wertung überreichte Carola Graul persönlich die

Preise. v.li. Aleksander Polaczek, Roland Krause, René Sack und Sören Sturm.

Fotos©W. Heyler

– der Wasserhahn der alles kann

Warmes, kaltes, 100°C kochendes sowie gekühltes sprudelndes oder stilles Wasser?

Im Handumdrehen haben Sie mit dem Quooker alle Wassersorten verfügbar.

Jeder nutzt kochendes Wasser in der Küche, aber mit einem Quooker geht mehr: Ob

Kartoffeln kochen, Spargel garen, Gemüse blanchieren oder Couscous zubereiten, der

Quooker – mit integrierter Schlauchbrause – ist ein dankbarer Helfer! Natürlich kann

man mit ihm auch Tee aufgießen, Schnuller sterilisieren, Babynahrung zubereiten,

Kerzenwachs entfernen, Pfannen und Töpfe reinigen, Instantsuppen zubereiten, Eier

kochen, Tomaten häuten, Wärmflaschen befüllen und vieles mehr!

Und wer sich zusätzlich für den CUBE entscheidet, macht den Kochendwasserhahn

zum Wasserhahn, der alles kann. Denn nun strömt gekühltes sprudelndes und

stilles Wasser zusätzlich aus dem Wunder-Hahn. Erfrischend wirkt das kühle Nass

und kann nach persönlichem Geschmack zu leckerer Limonade oder köstlichen

Schorlen und Cocktails verfeinert werden. Dabei ist das System auch noch umweltschonend,

denn Plastikmüll wird reduziert.

„Wir sind Ihr Quooker-Spezialist vor Ort“, so Carola Graul. „Ob Planung einer

neuen Küche oder Modernisierung – wir zeigen Ihnen das Multitalent gerne in unseren

Ausstellungen.“

Fotos©QUOOKER

Adelsried | www.graulkuechen.de | Augsburg

Die aktuellen Geschäftszeiten finden Sie auf unserer Homepage.


62 REGION

Sommerempfang ...

... in FRIEDBERG nach

zwei Jahren Pause

Mehr als 400 Gäste kamen

auf Einladung der Stadt

Friedberg zum traditionellen

Sommerempfang, der

nach zwei Jahren Pause wieder

stattfinden konnte – diesmal

im Hof des Gymnasiums. Der

guten Stimmung konnten auch

zwischenzeitliche Regentropfen

keinen Abbruch tun.

Nicht vergessen wurden aber

auch ernste Themen, etwa der

Dank geht an alle jene, die sich in

der Herzogstadt und darüber hinaus

für Menschen aus der Ukraine

engagieren. Vor einer kurzen Ansprache

des Bürgermeisters Roland

Eichmann hatten er und seine

Stellvertreter Richard Scharold und

Claudia Eser-Schubert am Eingang

alle Gäste persönlich begrüßt.

Bürgermeister Roland Eichmann begrüßte mit Claudia Eser-Schubert und Richard Scharold die

Gäste, zu denen Vizelandrat Manfred Losinger und Ehrenbürger Reinhard Pachner zählten (v.l.).

Gekommen waren etwa die

Ehrenbürger Albert Kling (früher

Bürgermeister), Reinhard Pachner

(Ex-Landtagsabgeordneter)

und Peter Feile (war früher im

Bundestag) wie auch Landrats-

Stellvertreter Manfred Losinger.

Ebenso dabei: der frühere

Bürgermeister Peter Bergmair,

Sparkassen-Vorstandschef Rolf

Settelmeier, aus dem Landtag

Simone Strohmayr, Christina

Haubrich und Peter Tomaschko

wie auch Bezirksrat Xaver Deniffel

(bekannt als Fahrrad-Aktivist)

sowie nicht zuletzt Albin Dannhäuser,

der 25 Jahre an der Spitze

des Bayerischen Lehrer*innen-

Verbands stand und dem Rundfunkrat

angehörte, sowie dessen

in Friedberg vielseitig engagierte

Frau Brigitte Dannhäuser-Lehmann.

Für den guten Ton sorgte

die Gruppe „HopfenBlech“. bub

Stereostand-Festival

für die Sinne

Noch ein sommerlicher Blick in

den Kreis Aichach-Friedberg – zu

musikalischen Events: Da steht etwa

das Stereostrand Festival in Aichach

an und verspricht eine bunte Vielfalt –

von internationalen Künstler*innen bis

hin zur lokalen Schülerband, von charismatischen

Singer/Songwriter*innen

bis hin zur urigen Blasmusik. Für

jeden ist etwas dabei. Neben Pop- und

Elektro-Perlen, wie Granada, Matija, The sensational

skydrunk heartbeat orchestra oder Umme Block erklingen

auch ruhigere Töne von Künstlern wie Friska

Viljor, Mahout oder Felix Kramer.

Auch kulinarisch kann Stereostrand glänzen:

Eine große Vielfalt an Food-Ständen bieten leckere

Gerichte aus aller Welt. Und das Beste daran – kein

Einweggeschirr oder Pfand! Da freut sich die Natur.

Kaffee gibt es sogar kostenlos für alle, die CO2-neutral

mit dem Fahrrad oder zu Fuß anreisen.

Damit Mamas und Papas auch mal wieder die

Ruhe des Lebens genießen können, gibt es ein

umfangreiches Kinderprogramm. So ist jeder

glücklich und zufrieden! Das Stereostrand Festival

findet statt am 12. und 13. August. Alle Infos und

Tickets gibt es unter www.stereostrand.de

Elektro-Sound

am Schloss

Bei feinstem Elektro-Sound

die

malerische Idylle von

Schloss Pichl in Aindling

genießen – wann

gibt es sowas? Beim

Kontrast Festival

vom 5. bis 7. August

mit Camping und Musikfreunden.

„Quality

over Quantity“, als

Qualität über Quantität,

lautet das Motto.

Und das nehmen die

Veranstalter auch

wörtlich: 35 hochkarätige

Künstler*innen

und DJs verwandeln

das ländliche Idyll in

eine audiovisuelle

Spielwiese mit Gänsehaut-Garantie.

Alle Infos, Line Up

und Tickets gibt’s

unter www.kontrastfestival.de


BLICK INS UMLAND

63

Stadtbergen in Zahlen

Das Rathaus

gehört zu den

besonders

schmucken

Bauten in

Stadtbergen.

Mehr als 16.000 Einwohner*innen

hat Stadtbergen

inzwischen, wobei

zu der anno 2007 zur Stadt erhobenen

Kommune insgesamt 4

Gemeindeteile, nämlich auch Leitershofen,

Deuringen sowie das

Virchow-Viertel zählen.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen

gehen in das 11. bis

13. Jahrhundert zurück, wobei

die Entstehung Leitershofens und

Stadtbergens etwa 1000 Jahre

zurückreicht und diejenige von

Deuringen unter Umständen bis

in die alamannische Zeit, kann

man nachlesen. Stadtbergen hat

sechs Partner- bzw. Freundschafstorte

– am längsten in Japan

mit der Präfektur Fukushima

(nördlich von Tokio) seit 1974.

Nach dem dortigen Erdbeben

mit Tsunami 2011, wodurch

das Kernkraftwerk beschädigt

wurde, hat man hier das Projekt

„Stadtbergen hilft“ ins Leben gerufen.

In Togo pflegt man seit

1986 eine Patenschaft mit

Baguida nahe Lomé, in Frankreich

seit 1987 die Städtepartnerschaft

mit Brie-Comte-Robert

nahe Paris, ebenso seit 1989

mit Olbernhau im Erzgebirge und

seit 2004 mit Bagnolo Mella

in Italien. Bereits 30 Jahre besteht

zudem eine Freundschaft

mit Litvinov in Tschechien, wie

eine Schilder-Kombi in Stadtbergen

verdeutlicht.

Paulus Metz

... von der CSU ist Bürgermeister. Seine

Partei hat im Stadtrat zehn Sitze,

die Grünen sind mit sechs, die SPD

mit vier Stadträt*innen vertreten.

Je zwei Plätze entfallen an die Freien

Wähler und an „Pro Stadtbergen“.

„Weil Rechtsangelegenheiten

Vertrauenssache sind.“

Rechtsanwältin

Gabriele Eger

Fachanwältin für Arbeitsrecht und Familienrecht

Kappbergstr. 1 · D – 86391 Stadtbergen

Tel. + 49 (0) 821 – 24 33 5 - 0 · Fax + 49 (0) 821 – 24 33 5 -10

Mobil + 49 (0) 172 82 32 571

kanzlei@eger-ra.de · www.eger-ra.de


64

Nah dran an der Natur

Die Stadt STADTBERGEN hat sehr viel zu bieten

Überzeugen sie sich von dem

umfangreichen Angebot,

das ihnen Stadtbergen bietet.

Hervorzuheben sind das bemerkenswerte

Kulturprogramm,

das ausgeprägte Vereinsleben, die

vielfältigen Möglichkeiten Sport zu

betreiben und die Natur zu erleben.

Foto: Alexander Hagl

Mit diesen Worten beschreibt

Bürgermeister Paulus Metz

„seine“ Stadt in seinem Begrüßungswort

auf der Internetseite.

Stadtbergen liegt im Westen von

Augsburg, deshalb: Der Weg zum

Naturpark Westliche Wälder oder

in die Deuringer Heide ist tatsächlich

nicht weit – egal in welchem

Stadtteil man wohnt. Einfach

nah dran an der Natur. Aber

auch gut mit dem Auto zu erreichen:

Verkehrsgünstig direkt an

der B300 (Ost-Westverbindung)

und an der B17 (Nord-Südverbindung)

gelegen. Und von Stadtbergen

sind es nur zehn Minuten zur

Bundesautobahn A8. Die gute Erreichbarkeit

ist auch ein Aspekt

für einen hohen Wohnwert.

Und: Stadtbergen ist auch eine

Familienstadt, mit Kindertagesstätten

von der Krippe bis zum

Hort, 19 Spiel- und Bolzplätzen,

einem Ferienprogramm, dem

Jugendclub Inside und einem

Familienbüro. Engagiert setzen

sich auch der Jugendrat und der

Seniorenrat für die Stadt ein.

All das spiegelt sich auch im

Logo (entworfen von der Designwerk

GmbH) der Stadt wieder: Das

Motto: natürlich.nah.dran.

Die dargestellten Bögen symbolisieren

die drei Bereiche: Menschen/Bürger

– Schule/Gewerbe

– Natur. Das Übergreifen der Bögen

steht für das Miteinander,

bzw. Füreinander sowie für die

drei Stadtteile (damals gab es den

vierten Stadtteil Virchow-Viertel

noch nicht). Auch die Farben haben

Symbolcharakter: Rot, Blau

und Grün kommen in den Wappen

der drei älteren Stadtteile

vor. Und die Farben symbolisieren

Nähe: rot – zum Menschen,

blau – zur Entwicklung Gewerbe/

Schule und eben grün – zur Natur.


65

Kunstraum

Skulpturenpark

Künstlerisches

Stadtbergen

Zahlreiche Aktionen

SKULPTURENPREIS

wird auch wieder vergeben

Bauernstraße 43, 86391 Stadtbergen

Tel. 0821 / 434330, Fax 0821 / 432299

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• Reparatur & Neuverglasung

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• Bilderrahmen & Reinigung

• Ganzglasanlagen & Glassandstrahlen

• Zierspiegel & Glaskleben

• Duschkabinen

Die Stadt Stadtbergen vergibt im Jahr 2022 zum

vierten Mal – gemeinsam mit der VR Bank

Augsburg-Ostallgäu – einen Skulpturen-

Kunstpreis: Am Samstag, 24. September, finden die

Preisvergabe und die Eröffnung des Skulpturenpfads

in der Grünanlage der Sporthalle Stadtbergen

(Am Sportpark 2) statt.

Der Skulpturenpreis ist mit 5.000 Euro dotiert,

der 2. Preis mit 2.000 Euro. Der Publikumspreis in

Höhe von 1.000 Euro wird nach Abschluss der Publikumswertung

Mitte Oktober ermittelt. Alle Besucher*innen

sind dazu aufgerufen, ihre Stimme

für eine der ausgestellten Skulpturen abzugeben.

• Im Kunstraum „Am Pfarrhof“ in Leitershofen

(Bergstraße 3) ist noch bis zum 25. September die

Ausstellung „Skulpturen des Lichts“ mit Werken von

Tobias Kammerer zu sehen.

Die Öffnungszeiten sind am Donnerstag und

Freitag von 17 bis 20 Uhr; Samstag, Sonntag sowie an

Feiertagen von 15 bis 18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten

auch gerne Termine nach Vereinbarung. Dazu unter

galerie@kunstraum-leitershofen.de oder telefonisch

unter 0170 40 900 15 Terminwunsch mitteilen. (weitere

Infos: www.kunstraum-leitershofen.de)

• Kunst im Rathaus: Am Freitag, 16. September,

findet um 19.30 Uhr die Vernissage zur Ausstellung

„Reise ins Licht“ von Juan Schmidt (Stadtbergen)

im Rathausfoyer statt. Die Laudatio hält Cordula

Gärtner-Wekel, M.A. Die Ausstellung ist bis zum

4. November zu den Öffnungszeiten des Rathauses

zu sehen. Juan Schmidt ist 1951 in Buenos Aires geboren

und aufgewachsen. Seit mehr als 25 Jahren ist

Stadtbergen nun seine Heimat und hier findet auch

seine künstlerische Aktivität statt. Seine Malereien

wurden gelegentlich in kleineren, oft privaten, Ausstellungen

daheim“ in Südamerika und in Augsburg

gezeigt. Etliche verkaufte Bilder schmücken

Wohnzimmer auf drei Kontinenten.

info@malermeister-kugler.de

In Stadtbergen

zuhause –

im Bayerischen

Landtag

für Sie aktiv!

Ihre

Dr. Simone Strohmayr, MdL

Für eine soziale

Politik in Bayern.


66

... zum Beispiel bei Ihrem liebsten

Bürgersaal Stadtbergen

Foto: Alexander Hagl

Ärztliche Vortragsreihe

Termine im BÜRGERSAAL mit Spezialisten

Das Universitätsklinikum

Augsburg ist eines der

größten Krankenhäuser in

Deutschland. Einen Teil der medizinischen

Lehre, der Forschung

und der Erfahrung präsentieren

Dozent*innen in einem breiten

Themenspektrum in der Ärztlichen

Vortragsreihe im Bürgersaal

von Stadtbergen. Die 59. Reihe

startet im September 2022:

Montag, 12. September (19.30

Uhr): Herausforderungen bei

der Operation des Grauen Stars

mit Oberarzt Youssef Botros

M.B.Ch.B. (Klinik für Augenheilkunde

am Universitätsklinikum).

Montag, 19. September (19.30

Uhr): Was kann die moderne Herzmedizin

für Ihr Herz leisten? Mit

Professor Dr. med. Philip Raake

(Direktor der I. Medizinischen Klinik

und Herzzentrum Schwaben

am Universitätsklinikum).

Montag, 10. Oktober (19.30

Uhr): Therapieentscheidung am

Lebensende – aus Sicht des Intensivmediziners

mit Professor

Dr. med. Philipp Simon (Leiter

Sektion Operative Intensivmedizin

am Universitätsklinikum).

Montag, 17. Oktober (19.30

Uhr): Hörzentrum Schwaben:

Was tun bei Schwerhörigkeit

mit Professor Dr. med. Johannes

Zenk (Direktor der Klinik für

Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

am Universitätsklinikum

Augsburg, Medizincampus Süd).

Weitere Informationen:

vhs-stadtbergen@stadtbergen.de

www.vhs-augsburger-land.de

Buntes Programm

Der Bürgersaal Stadtbergen (Am

Hopfengarten 12) wurde 2003

eingeweiht und bietet seitdem ein

Forum für Konzerte unterschiedlichster

Sparten. Mit klassischen

Opernabenden, zeitgenössischer

Musik, Kabarett und vielem mehr

bietet das Programm Kunst, Kultur

und Musik für jeden Geschmack.

Die nächsten Highlights:

23. September (20 Uhr):

magpie alley: welcome to

the alley (a-cappella)

2. Oktober (20 Uhr):

The Mojo Six (von Boogie Woogie

bis hin zum traditionellen Blues)

7. Oktober (20 Uhr):

Martin Schmid und sein Swing-

Esemble (Deutsche Evergreens

und Raritäten)

16. Oktober (19 Uhr):

Alexandrina Simeon Quintett (Jazz

nicht nur zum Fingerschnippen)

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M

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CM

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CY

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68

Vielfältige

Möglichkeiten

Freizeit: Für die Gesundheit

und zum Entspannen

Gartenhallenbad Stadtbergen

Die Stadt Stadtbergen bietet vielfältige Möglichkeiten

zur Freizeitgestaltung. Einige Beispiele:

Die Fitnessinseln in Stadtbergen sind für Jung

und Alt, für Sportler und weniger Sportliche geeignet.

Die drei Bewegungsparcours sind mit unterschiedlichem

Schwierigkeitsgrad konzipiert.

Die Fitnessinseln bestehen aus circa zehn Stationen,

welche die unterschiedlichsten Muskelgruppen,

die Koordination und Beweglichkeit schulen.

An den jeweiligen Bewegungsstationen sind Tafeln

mit empfohlenen Übungen und Herzfrequenzbereichen

angegeben.

Die genauen Standorte: Fitnessinsel Stadtbergen –

am August-Abenstein-Weg neben der Kneipp-Anlage;

Fitnessinsel Leitershofen – am bisherigen Standort

des Trimmdich-Pfads und die Fitnessinsel Deuringen

befindet sich am Rande der Deuringer Heide. Wer

dann Lust zum Entspannen hat: Das Gartenhallenbad

Stadtbergen hat sowohl einen attraktiven Innenbereich

als auch einen Außenbereich mit Liegewiese

für die Sommertage. Der Außenbereich bietet eine

Dreifachrutsche sowie einen Babybereich mit seichtem

und warmem Wasser, der mit Sonnensegeln beschattet

ist. Auch ein kleiner Spielplatz, Tischtennisplatten

sowie ein Beachvolleyballfeld sind vorhanden.

Die Liegewiese öffnet (bis Mitte September) Dienstag,

Mittwoch und Donnerstag ab 10 Uhr. Am Freitag um

12 Uhr, Samstag und Sonntag ab 9 Uhr.

Und wer sich für Roller interessiert: Im neuen

Blechrollermuseum im Stadtberger Ortsteil Leitershofen

gibt es in zentraler Lage historische Fahrzeuge

aus 13 Nationen und fünf Jahrzehnten zu besichtigen.

Neben der klassischen Vespa sind auch viele

weitere – oft unbekannte – Marken mit unterschiedlichsten

Designansätzen ausgestellt. Passend zu den

Fahrzeugen sind die Räume mit zeitgenössischen

Möbeln eingerichtet und auch für Events buchbar.

Ansprechpartner sind die beiden Betreiber Klaus

Lacher und Rudolf Nebelung über info@blechrollermuseum.de.

Infos: www.blechrollermuseum.de

Wir helfen kranken

Kindern in der Region.

HELFEN SIE MIT!

Spendenkonto:

Sparkasse Schwaben-Bodensee

IBAN: DE42 7315 0000 0000 0464 66

www.bunter-kreis.de

Wir danken unseren

Sponsoren, die diese

Anzeige finanzieren.

Jeder Cent Ihrer

Spende kommt an.

Sparkasse

Schwaben-Bodensee

Hilfe für Körper und Seele

Das Therapiezentrum Ziegelhof des Bunten Kreises

ist längst eine Institution. Seit 2015 betreibt die

Stiftung am Stadtrand von Stadtbergen ein Zentrum

für tiergestützte Therapie und Pädagogik – den Ziegelhof,

eine bundesweite Modelleinrichtung. Hier werden

Kids und Jugendliche ambulant behandelt. Neben der

heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd ist insbesondere

die Hippotherapie, eine sehr wirksame

Form der Physiotherapie, aufwendig und teuer.

Die Therapeut*innen des Ziegelhofs wissen aus jahrelanger

Erfahrung um die heilsame Wirkung von Tieren.

Diese sind offen und nehmen Kinder bedingungslos

an, und sie zeigen unmittelbare Reaktionen. Gleichzeitig

wird die eigene Körperwahrnehmung der Kinder geschult.

Pferde, Esel, Schafe, Alpakas oder Hunde helfen

den kleinen Patienten, das eigene Leben trotz einer Erkrankung

oder Behinderung „zu bejahen“. Das Gefühl von

Zusammengehörigkeit,

wortlosem Verstehen,

sich tragen

lassen und das Erleben

von Glücksmomenten

können Schlüsselerfahrungen

für hoch belastete

Mädchen und

Jungen sein.

Foto: Ulrich Wirth


69

Ölmühle Hartmann

Nußbaum-Reisen

Hauptstraße

Fliesenstadl Biburg

Reisebüro Diedorf

Hauptstraße

Buchecke Diedorf GbR

Herzstück

Hauptstraße

Haup

Emmas Eisbar

Computent

Markt Apotheke

VR Bank

(TEIL 3)

Hauptstraße

Gasthof Zur Traube

Der Stellenbauer

Unterwegs in Diedorf – oder:

„Eine Zeitreise in meine Kindheit!“

Menschen, Firmen und Momente – persönlich erlebt

Verlagsveröffentlichung

Der erste Weg führt mich mit dem Fahrrad von

der Schillerstraße in Diedorf über Felder und

Wiesen nach Anhausen. Hier ist der

„Gasthof zur Traube“ von Familie Aubele

das Ziel meiner Begierde. Leider ist es

noch zu früh für einen schwäbischen

Zwiebelrostbraten, den berühmten

Kaiserschmarrn oder das legendäre

Backhendl, aber nicht für einen

Flashback in meine eigene Kindheit.

Ich habe mit der Schillerstraße

ganz gezielt meinen Startpunkt gewählt,

da meine Großeltern hier

gewohnt haben. Oft führte mich

der Weg mit Oma und Opa in die

„Traube“ und ihren schönen Biergarten.

Zwei junge hübsche Damen begrüßen mich.

In Persona Christiane und Franziska, die Töchter

der Wirtsleute Margit und Walter Aubele. Somit

verwöhnt bereits die fünfte Generation die

Gäste. Übrigens, in Fortsetzung alter Tradition als

frühere kleine Privatbrauerei bis zu Beginn des

vergangenen Jahrhunderts, bietet das Gasthaus

ein dunkles Fassbier im Steinkrug an, welches

exklusiv vom Brauhaus Riegele hergestellt wird.

Ich lasse es mir nicht nehmen, eine Bierprobe von

Wirt Walter anzunehmen. Holla, die

Waldfee! Damit wird der restliche

Tag gleich noch fröhlicher ... aber

Empfehlung: Unbedingt probieren!

Kurz darauf meine ich, den

Duft von „Hollerküchle“ in der

Nase zu haben. Diese Leckerei

hat zwar eigentlich nichts mit

dem Gasthof zu tun, aber es war

meist auf dem Rückweg vom

leckeren Essen dort, als meine

Oma die weißen Blüten des Hollunder

sammelte, um dann am nächsten Tag

damit ihre Küchle zu zaubern.

Nicht weit entfernt fällt mein Blick

auf einen alten Bauernhof und das

Schild „Der Stellenbauer“. Urkundlich

das erste Mal im Jahr 1706 erwähnt,

geht die Bedeutung des Hofnamens

auf die Stellung innerhalb des Dorfes

zurück. Ich steige vom Rad und

werde sofort von Familie Pfisterer

begrüßt. In ihrem Hofladen bieten

sie einzigartige Produkte aus der Region

an. Neben Eiern und Nudeln aus

eigener Herstellung, erhält man hier


70

Der schöne Biergarten der Gaststätte

„Zur Traube“ in Anhausen.

Sabine Schwemmer, Mitinhaberin

der Buchecke Diedorf.

Bild

Peter Pfisterer, der Stellenbauer.

frische Milch, Käse, Dips, Honig, Kräuter, Gewürze,

Öle, Mehl, Kartoffeln, Fleisch- und Wurstspezialitäten

und vieles mehr. Peter Pfisterer liebt und lebt

seine Philosophie für natürliches und gesundes Essen

aus dem Umland. Der ansprechende Verkaufsraum

verbindet Geschichte mit Moderne, denn es ist der

einstige Kuhstall des über 300 Jahre alten Gebäudes.

Ich wäre gerne länger geblieben, aber der Dienst ruft

und so geht es zurück in Richtung Diedorf.

Nach den jüngsten Erfahrungen meines Business-Walks

in Pfersee habe ich dieses Mal übrigens

auf den Anzug verzichtet. Die Trinkflasche ist voll

gefüllt und einige Energieriegel stecken, nebst Sonnencreme,

im mitgeführten Rucksack. Das letzte Mal

also gewalkt, dieses Mal geradelt … – was fehlt jetzt

noch zur fast errungenen Vertriebs-Meisterschaft im

Triathlon? Richtig, die Sportart Schwimmen.

Entweder besuche ich also für den nächsten Teil

des Business-Walker den Chiemsee oder den Tegernsee,

vielleicht sogar als „Special“ die Hansestadt

Hamburg, und erschwimme meine Kunden. Wäre

mal was gänzlich Neues. „Guten Tag, ich bin´s der

Business Walker vom AUGSBURG JOURNAL. Hätten

Sie mal ein Handtuch für mich?“ Aber stopp – ich

schweife schon wieder ab.

Gleich rechts kommt die „Buchecke Diedorf“.

Eine lächelnde Sabine Schwemmer hat mich schon

erwartet. Mit Susanna Bischof und Regina Boltner-Glass

führt sie diese schöne Bücher-Oase für

Leseratten jeden Alters. Liebevoll eingerichtet, ist

die Buchecke Diedorf seit mehr als 30 Jahren im Ort

präsent. Trotz diverser großer Onlinehändler behauptet

sich das nette Team auf dem Büchermarkt.

Und mal ganz ehrlich, was gibt es Schöneres, als

den zukünftigen Lesestoff vor dem Kauf schon mal

in der Hand zu halten und liebevoll und kompetent

beraten zu werden?! Meine Oma hat sich hier immer

mit Büchern ihrer Lieblingsautorin eingedeckt.

Weiter so, die Damen!

Es ist inzwischen wieder ziemlich heiß geworden.

Anscheinend habe ich bei meinen Ausflügen eine

Schönwetter-Garantie vom Herrgott. Da kommt mir

„Emmas Eisbar“ der Niedermair Betriebs GmbH sehr

gelegen. Simone Mittermeier bietet hier 18 wechselnde

und außergewöhnliche Eissorten wie Marshmallow,

Donut, weiße Schokolade, Salted Caramel

Reisebüro in Diedorf

Wir wissen, wo die Reise hingeht!

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Kastanienbäumen

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• für jeden Anlass bieten wir in drei Räumen

und im Biergarten den passenden

Rahmen


71

Die Namensgeberin Emma.

Außenansicht der VR-Bank in Diedorf.

und viele andere erfrischende Gaumenfreuden an.

Natürlich sind auch vegane und laktosefreie Sorten

im Angebot. Ich gönne mir mir einen „Affogato“,

denn dieser Espresso mit einer Kugel Latte Macciato-Eis

erfrischt und macht zugleich wach. Übrigens

liefert „Emmas Eisbar“ auch fertig portionierte Eisbecher

ins Büro, in den Kindergarten oder auch auf

Ihre Gartenparty. Und warum der Name „Emma“? Es

ist der Name der Tochter des Hauses.

Es geht wieder weiter. Abseits der Hauptstraße,

die sich durch Diedorf schlängelt, findet man allerlei

verträumte Straßen mit schönen Siedlerhäuschen

und eingewachsenen Gärten. Wie oft bin ich hier mit

Oma unterwegs gewesen. Auch wenn manches damalige

Geschäft heute verschwunden ist, wie z.B. der

Hondl, das Köberle, Schuhaus Tichi, das kleine Kaufhaus

Kraus oder die Metzgereien Lörcher und Kruis,

ist der Markt reich an Unternehmen aller Couleur.

Nun passiere ich die VR Bank Handels- und Gewerbebank

in der Lindenstraße. Ich habe die Titelmelodie

der gleichnamigen Serie im Ohr, aber es erwartet

mich hier weder Mutter Beimer noch Else Kling, sondern

leider nur ein EC-Automat. Ich bin außerhalb der

Öffnungszeiten hier angekommen. Da ich mir nicht

mit Gewalt Zugang zu der Bank verschaffen möchte,

da die Folgen mit Sicherheit drastisch wären, kann ich

leider nur den äußeren Eindruck wiedergeben. Zudem

passten Schneidbrenner und Dynamit nicht auf meinen

Drahtesel. Es ist eine wirklich große Filiale mit

ausreichend Parkplätzen vor der Türe, auf der auch

mein potentieller Fluchtwagen Platz gefunden hätte.

Schön gelegen in einem Wohnviertel und im

Schatten der Kirche Herz Mariä, die in diesem Jahr

übrigens ihren 55. Geburtstag feiert, ist diese Bank erste

Anlaufstelle in allen finanziellen Angelegenheiten.

Schnell noch ein bisschen Geld am Automaten geholt,

um dieses in Diedorf wieder umzusetzen. Quasi auf

Umwegen ein Dankeschön an die Bank, da es ja so

letztlich wieder dorthin zurück gelangen wird.

Das Team von Fliesenstadl Biburg

Kurz mal selbst für diese geniale Idee auf die

Schulter geklopft – und weiter gestrampelt. Die

Markt Apotheke Diedorf erscheint auf der linken

Seite. Hier habe ich ein „Date“ mit Geschäftsführer

Thomas Reichert. Eine sehr heimelige Atmosphäre

empfängt mich, da die Apotheke einen ganz besonderen

Charakter hat. Mit Oma war ich oft dort,

um die häuslichen Medizinvorräte für sie und Opa

stets zu gewährleisten. Schon zu jener Zeit war ich

von der Freundlichkeit des Personals sehr angetan.

Das hat sich bis heute auch nicht verändert. Es

„menschelt“ einfach. Und Thomas Reichert lebt

seinen Beruf.

Wir suchen ab sofort oder später:

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Wieder zurück auf die Hauptstraße, dem

„Herzstück“ von Diedorf. Klasse Überleitung, oder?

Anja Dördelmann und Maria Hertle lassen in dem

schmucken Dorfladen „Herzstück“ nämlich keine

kulinarischen Wünsche offen. Hier gibt es eine vielfältige

Auswahl an bioregionalen Leckereien und

hausgemachten Genießer-Stücken. Artgerechte

Haltung, saisonale Ernte und ehrlicher Einkauf erlauben

Genuss mit gutem Gewissen. Immer wieder

läuft mir das Wasser im Mund zusammen, als ich

den wunderschön gestalteten Verkaufsraum durchforste,

um mich dann mit der Chefin in die gemütliche

Café-Ecke auf einen netten Plausch zurückzuziehen.

Viel Herzblut gehört zum Herzstück, merke

ich. Auch meine Oma hätte diesen Ort geliebt. Gefühlt

war sie eh dabei.

Jetzt aber zu Christoph Kain, Inhaber des Reisebüros

in Diedorf. Der erste Blickfang ist der Werbe-

Trabbi samt Anhänger vor dem „Zentrum für Reiseträume“.

Seit 1994 erwartet den Kunden hier ein

wahres Spezialisten-Team für pauschale und ganz

individuelle Traumreisen. Schon der Besuch hier

ist ein Erlebnis. Viel Herzlichkeit und eine spürbar

familiäre Atmosphäre lassen keine Wünsche offen.

Das Team weiß, wo ihre Wunschreise hingeht. Davon

zeugt eine große Weltkarte, auf der alle vom Team

bereisten Länder mit Nadeln markiert sind.

0Ich trete wieder fleißig in die Pedale mit Kurs

auf Biburg. Da zieht plötzlich einer der schwarzen

Busse mit der Beschriftung „Nussbaum“ und einem

Logo der Augsburger Domsingknaben an mir vorbei.

Scheinbar will man mir den Weg weisen oder mich

an dieses Unternehmen erinnern. Muss man aber

nicht, denn genau aus diesem Grund habe ich mich

auf diese Etappe der „Tour de Markt“ ja begeben. Ich

passiere das Ortschild und direkt an einer Rechtskurve

gelegen, erscheint das Gelände von Nussbaum

Reisen. Seit 52 Jahren erfüllt das Unternehmen der

Familie Fleiner, mit seinen 30 Mitarbeitern, Reiseträume

für Groß und Klein. Ob Gruppenfahrten, Vereinsausflüge,

Firmenreisen, Schulausflüge oder der

ganz persönliche Urlaub – die „Fleiners“ planen nach

den Wünschen des Kunden und sorgen für einen reibungslosen

Ablauf. Städtereisen, Tages- oder Mehrtagesfahrten,

Kulturangebote, kulinarische Genüsse

oder einfach nur zum Entspannen – Nussbaum hat

das richtige Reiseziel! Hervorzuheben ist auch die

Herzlichkeit und familiäre Atmosphäre, die einen

hier empfängt. Am liebsten hätte ich jetzt einen der

5-Sterne-Busse in Richtung Gardasee oder Südtirol

gechartert, aber der nächste Kunde wartet ja schon.


73

www.herzstueck-horgau.de

Bild

Katja Fleiner drückt mir noch den aktuellen Reiseprospekt

in die Hand. Träumen darf man ja noch, oder?

Jetzt steht der Fliesenstadl in der Rommelsrieder

Straße auf dem Programm. In einem alten Bauernhaus

empfangen mich die Eheleute Christine und

Hubert Riedel. Auch hier fühlt man sich eher als

Gast, denn als Kunde. Bereits in vierter Generation

und seit 1985 in Biburg bietet der Familienbetrieb

ein „Rund-um-Sorglos-Paket“ für die Kundschaft.

Eine wunderschöne Ausstellung von Fliesen und Natursteinen

macht die Entscheidung wahrlich nicht

leicht. Auch beide Söhne Manuel und Tobias Riedel,

sowie Sandra Unfug, eine der wenigen weiblichen

Vertreter ihrer Zunft, arbeiten im Unternehmen.

Ich will gerade wieder gehen, als der Transporter

vorfährt. Außeneinsatz beendet für das Brüderpaar

nebst Kollegin. Kurz bricht Panik aus, als Mama

Riegel zum Gruppenfoto bittet. Ohne Kleiderwechsel

und Duschen, frisch von der Baustelle, machen wir

das Gruppenbild. Authentisch eben! Wer weiß, vielleicht

war die Terrasse bei Oma und Opa auch das

Werk dieses tollen Unternehmens.

Auf zur nächsten Station – die berühmte Ölmühle

Hartmann. Ich werde von Marcus Hartmann und

seinem achtjährigen Sprössling Manuel Hartmann

begrüßt. Manuel kennt sich schon aus wie ein „Großer“

und zeigt schon die gleiche Leidenschaft für Öle

wie die Eltern. Jeden ersten Freitag im Monat öffnet

hier der Werksverkauf seine Pforten und entführt

den Besucher in die Welt der Geschmacksverfeinerung

erster Güte. Basis-, Wohlfühl- und Genussöle

aller Sorten sind hier zu haben. Passende

Rezeptideen runden diesen Besuch ab.

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74

Mehr als nur ein Büro, die Zentrale

von Computent in Lettenbach.

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Wo Urlaubsträume

wahr werden, das

Reisebüro in Diedorf.

Als Marcus Hartmann 1988 begonnen

hatte, Speiseöle aus eigenem Anbau herzustellen,

war er Pionier auf dem Gebiet

in der Region Augsburg. 32 Mitarbeiter

sind es heute, die jährlich über 1.000

Tonnen Ölsaat verarbeiten und die Produkte

für mehr als 1.500 Verkaufsstellen

und den Onlineshop, herstellen. Danke,

war schön bei Euch, Marcus und Manuel!

Was für ein schönes Fleckchen Erde

es doch ist, dieser Markt Diedorf. Doch

jetzt macht sich der radelnde Business-

Walker auch wieder Richtung Heimat

auf den Weg. Mit großer Vorfreude aufs

nächste Mal möchte ich mit etwas abgewandelten

Worten von Gandalf (aus

„Herr der Ringe“) schließen: „Erwartet

meine Rückkehr beim ersten Licht

des fünften Tages, bei Sonnenaufgang,

schaut nach Westen … – schaut Richtung

Horgau“. Der AJ-Business-Walker

Manuel und Marcus Hartmann

vor einem Ihrer Silos.

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75

Groß und Klein feierten bei einem fröhlichen Sommerfest das 30-jährige Bestehen des Bunten

Kreises.

Fotos: Nina König/Radio Schwaben und Ulrich Wirth

Helfen & Feiern

Fest zum 30. JUBILÄUM des Bunten Kreises

Baumklettern, Torwandschießen

mit dem FCA,

eine Rettungshundestaffel,

Feuerwehr und die Kinderwache

der Polizei, Bastelstände und ein

Sinnesparcours, auf der Bühne

Live-Musik, Tanz und der Gauklerkönig

Fabio Esposito – das sind

nur einige der zahlreichen Attraktionen,

die es beim Sommerfest

des Bunten Kreises zu erleben

gab. So viele Besucher*innen

wie nie zuvor waren dabei und

feierten gemeinsam das 30-jäh-

Mit dabei war auch die Wasserrettung mit

einer eindrucksvollen Vorführung.

rige Bestehen des Bunten Kreises.

Nach zwei Jahren Corona-Pause

konnte das beliebte Familienfest

mit dem Tag der offenen Tür der

Kinderklinik Augsburg und dem

Mutter-Kind-Zentrum Schwaben

endlich wieder stattfinden.

Der Bunte Kreis hat in den

letzten 30 Jahren mehr als 50.000

Familien mit chronisch, krebsund

schwerstkranken Kindern

in der Region begleitet.

Astrid Grotz vom Vorstand

der Stiftung dankte allen anwesenden

Mitarbeiter*innen

und Spender*innen herzlich für

ihre treue Unterstützung über die

vielen Jahre: „Menschen wie sie

geben dem Bunten Kreis Rückhalt,

damit wir unsere Angebote

für die betroffenen Familien

aufrechterhalten und ausbauen

können. Nur so kann der Bunte

Kreis Familien mit kranken Kindern

zur Seite stehen und mit

liebevoller, fachkundiger Begleitung

helfen, damit ihnen trotz der

Belastungen das Leben gelingt.“

Für volle Taschen

Elke Fey und Peter Holzheu, ein

Unternehmerpaar aus Königsbrunn,

beteiligten sich am Lebensmittelkauf

für Bedürftige der Wärmestube

und Geflüchtete aus der Ukraine

mit 10.000 Euro. Über diesen nicht

alltäglichen großen Spendenbetrag

freut sich der Förderverein Wärmestube

sehr und ist dem Unternehmerpaar

von „Fey Lamellenringe“

überaus dankbar. Mit dieser großen

Summe konnte ein Großteil der Taschen

mit Lebensmitteln befüllt

werden. Das Foto zeigt die Spender

mit Hans Stecker (Mitte) vom Vorstand

der Wärmestube.

Gegen Herzinfarkt

Schmerzen in der Brust können,

insbesondere bei Belastung, Vorzeichen

eines drohenden Herzinfarktes

sein. Deshalb sollte die

Ursache schnell geklärt werden.

Und dafür hat die Kardiologie-Unit

der Wertachklinik Schwabmünchen

eine neue Ergometer-Liege bekommen.

Ganze 24.000 Euro kostete

das Hightech-Gerät inklusive

Software-Update. Der Förderverein

der Wertachklinik Schwabmünchen

hat die Hälfte davon übernommen.

Vorsitzender Dr. Peter Schmidt, der

Vorsitzende des Fördervereins gab

später den Dank der Kardiologie-

Unit direkt an die Mitglieder und

Spender des Fördervereins weiter.

Genießen und Gutes tun

Genießen und Gutes tun: Unter diesem Motto stand der Gala-Abend

im Gasthof Settele. Martina Bischoff, langjährige Förderin der Stiftung

Bunter Kreis, hatte zur Charity-Gala mit 4-Gänge-Menü, Tanzshow

und Tombola geladen. 130 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Für den Bunten Kreis kam eine Spendensumme von über 24.600

Euro zusammen. Eigentlich sollte die Charity-Gala erstmals im Oktober

2020 stattfinden, musste aber wegen Corona verschoben

werden. Jetzt kredenzte Stefan Settele ein exzellentes Galamenü,

den Tanzabend eröffneten Nina Trautz und Andrey Larin mit einer

spektakulären Show. Die Gäste tanzten bis spät in die Nacht zur

Musik der Band Night & Day. Ein weiteres Highlight des Abends

war die Ziehung der Hauptgewinne der Tombola mit vielen hochwertigen

Preisen wie etwa ein Collier von Juwelier Herbert Mayer.

Privatpersonen und Partnerfirmen hatten rund 100 Gewinne mit

einem Gesamtwert von weit über 10.000 Euro gespendet.

Voll besetzt war die gelungene Charity-Gala für den Bunten Kreis.


76

3x5

Förderpreise der

Langner´schen Stiftung

Alle zwei Jahre vergibt die Langner‘sche

Stiftung die Förderpreise „3x5“ für hervorragende

Leistungen in Architektur, Denkmalschutz

und Gestaltung. Nach einer coronabedingten

Verschiebung werden nach 2021 auch

dieses Jahr wieder drei Architekturbüros für

besonders gelungene, aktuelle Projekte ausgezeichnet.

Die Preise sind jeweils mit 5000 Euro

dotiert. Zusätzlich werden zwei Sonderpreise

ebenfalls in Höhe von 5000 Euro vergeben.

Die „3x5“ Preisträger sind in diesem Jahr:

• Staab Architekten, Berlin, für das Projekt

„Evangelisches Zentrum am Ulrichsplatz“

• 3+ architekten, Augsburg, für „Sanierung und

Umnutzung des Färberturms in Augsburg“

• SMC2 Sport- und Freizeitbau für das Projekt

„Tennishalle TC Augsburg“

Einstimmigkeit auch bei den Sonderpreisen

• Franz Häußler, Stadthistoriker, für die langjährigen

Verdienste um die Vermittlung der Stadtund

Architekturgeschichte Augsburgs

• MVRDV Architekten, Rotterdam für den Fuggerei

NEXT500 Pavillon und das Konzept zu „Fuggereien

der Zukunft“.

Zentrales Anliegen der Langner’schen Stiftung

mit Sitz in Augsburg ist die Verbindung von

stifterischem Handeln und der Förderung guter

Architektur als Dienst an der Gesellschaft.

Mehr unter: langnersche-stiftung.de

Stiftungsvorstand Andreas Jäckel, vom Stiftungsrat Sigrid Gribl, Anton

Schier und Holger Carstens sowie Vorsitzende Monika Nussbaumer (v.l.).

Anton Lagger

Er war der „Stoinerne

Ma“, Volksschauspieler

und Humorist, FCA-Fan,

SPDler mit Leib und Seele,

„Stopsler“ und stets gut

gelaunt – auch wenn ihm

die Gesundheit zusetzte.

Anton „Toni“ Lagger ließ

sich nicht unterkriegen,

war steht in der Stadt unterwegs,

seit Jahren mit

einem Sauerstoff-Gerät

im Schlepptau. Jetzt ist er

mit 83 Jahren gestorben.

Bis zuletzt pflegte der sympathische, lebensfrohe

1,60-Meter-Mann (Motto: Klein, aber oho) Freundschaften,

liebte es, beim „Kahn“ zu frühstücken

oder nachmittags beim „Wolf“ eine Latte oder eine

Butterbreze zu genießen. Donnerstags traf er sich

seit mehr als 60 Jahren im Weinlokal „Weitlauff“

in der Bäckergasse mit seinen Freunden vom Stopselclub,

die früher noch legendäre Floßfahrten auf

der Isar organisiert hatten. Und er verpasste auch

nahezu kein Heimspiel seines FCA.

Das Interesse des ehemaligen Schriftsetzers und

späteren Signet-Verwalters bei der AZ, der bis zum

Tod seiner Mutter mit ihr zusammenwohnte, danach

aber auch alleine gut zurechtkam, galt der

Kommunalpolitik. Als eingefleischter Sozialdemokrat,

der auch einmal für den Stadtrat kandidierte,

setzte er sich stets für soziale Gerechtigkeit ein.

Das wurde auch immer wieder deutlich, als er

jahrzehntelang für den Augsburger Carnevals-Verein

ACV in die Bütt stieg und wortgewandt als Bäckermeister

Konrad Hackher alias der Stoinerne

Ma den Stadtvätern und -müttern humorvoll, aber

auch ernst den Spiegel vorhielt. Der Lagger Toni

wird allen, die ihn kannten, fehlen: Augsburg hat

ein echtes Original verloren.

bub

Beliebt war der

„Toni“ auch in

der Nachbarnschaft,

wo man

ihm schon zum

70 einen Privatweg

gewidmet

hat, der zum Tod

entsprechend

gestaltet wurde.

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Der Lagger Toni im Fasching

als Stoinerna Ma.


TRAUER

77

Gernot Römer

Mit 93 Jahren ist Gernot Römer

(Foto) gestorben. Mehr als 20 Jahre

hatte er die Augsburger Allgemeine

geprägt, der er von 1971 bis

1994 angehörte – erst als Chef vom

Dienst, bald schon als Chefredakteur,

zunächst noch an der Seite

von Herausgeber Günther Holland,

der bereits 2006 gestorben

ist. Nach Augsburg war der gebürtige

Wuppertaler Gernot Römer

nach beruflichen Stationen

in Darmstadt, Nürnberg, Düsseldorf

und Essen gekommen.

Geradlinig und unabhängig

wehrte er sich gegen jeglichen

Versuch der Einflussnahme, was

seinesgleichen suchte. Klar in der

eigenen Meinung akzeptierte er

auch die der anderen. Dass dies

auch in Kommentaren seiner Kollegen

zum Ausdruck kam, verdeutlichte

seine liberale Grundhaltung

und gehörte zu seinem

Verständnis innerer Pressefreiheit.

Das vermittelte er auch den

Nachwuchskräften, denen sein

besonderes Augenmerk galt. So

wurde zu Römers Zeiten das

„Augsburger Modell“ als vielseitiges

Volontariat zu einem weithin

beachteten Ausbildungs-Vorbild.

Römer war kein bequemer

Chef, aber stets korrekt, konsequent

und furchtlos, einer, dem

die Sorgfalt der Recherche wichtiger

war als eine schnelle Schlagzeile.

Glaubwürdigkeit und Fairness

im Umgang mit den Menschen,

über die berichtet wurde,

war ihm wichtig. So wurde er

auch zum Vorbild all jener, die

diesen Beruf ernst nehmen.

Sein Interesse, ja seine Mission

(auch außerhalb des Berufs)

war es, mit viel Empathie und

Gründlichkeit die Geschichte der

Juden in Schwaben aufzuzeigen.

Gernot Römer erinnerte in zahlreichen

Beiträgen und einigen

Büchern an die Schicksale schwäbischer

Juden, die von den Nazis

vertrieben und ermordet worden

waren. Dieser Thematik blieb er

bis ins hohe Alter verbunden,

unter anderem als Ehrenvorsitzender

der Deutsch-Israelischen

Gesellschaft in Schwaben. bub

Willy Lehmann

Er galt als herausragende

Führungskraft

mit schaffensreichem

Lebensweg.

Mit 94

Jahren ist Willy

Lehmann (Foto)

nun gestorben, der

von 1979 bis 1992

als Vorstandsvorsitzender

die Stadtsparkasse

Augsburg

maßgeblich

geprägt und modernisiert

hatte. In

seiner Zeit ging der erste Geldautomat der Sparkasse

bei NCR in Betrieb, 1981 folgten Kontoauszugsdrucker

für Kunden und es gab bereits 20 Geldautomaten im

Stadtgebiet. Wieder einige Jahre später hielten PCs

Einzug in die Hauptstellen-Abteilungen, bald gab es

zudem Belegsortierleser im Zahlungsverkehr.

Die zum 150-jährigen Geschäftsjubiläums der

Stadtsparkasse gegründete Stiftung „Augsburger

Sparkassen-Altenhilfe“ brachte den Bau des Sparkassen-Altersheims

auf den Weg, dessen Grundsteinlegung

1971 durch den damaligen OB und Stiftungsratsvorsitzenden

Wolfgang Pepper sowie die

Sparkassenvorstände Hans Strauch und Willy Lehmann

erfolgte. Der Verstorbene engagierte sich aber

auch in anderen Bereichen, etwa als erster Schatzmeister

der Juristischen Gesellschaft Augsburg. Zu

seinen Leidenschaften zählte das Fliegen, wobei er

selbst Kleinflugzeuge steuerte.

bub

Elisabeth Wiesmann

Mehr als ein halbes Jahrhundert, genauer 55 Jahre,

wirkte sie im Künstlerhaus Antonspfründe und hat

darüber zuletzt sogar noch ein Büchlein veröffentlicht.

Jetzt ist die In Augsburg geborene Künstlerin

Elisabeth Wiesmann-Benkard (Foto) mit 77 Jahren

gestorben. Ihr Schaffen war umfangreich und lässt

sich hier nur andeuten: Zahlreiche Ausstellungen,

nicht nur in der Fuggerstadt, weitere Publikationen

etwa ein Buch über Südtiroler Bergbauernhöfe oder

auch Kunstkalender zu den Themen „Bäume“ oder

„Meine Schwäbische Heimat“ konnte die Malerin

vorweisen, die in den 1960er Jahren an der Werkkunstschule

studiert und an der Fachhochschule

als Werbedesignerin abgeschlossen hatte. Danach

war sie viele Jahre als Werbeleiterin und freischaffende

Grafikerin tätig. 20 Jahre war sie grafisch und

fotografisch bei den städtischen Bühnen verpflichtet.

Ihre jüngsten Arbeiten überschrieb sie mit

„Ländliches Italien“ – eine

Liebeserklärung an das

vielbegehrte mediterrane

Ambiente von Europas

Süden, was sie in Aquarellen

und Skizzen verewigte.

Um Elisabeth

Wiesmann trauern viele

Weggefährten, allen voran

ihr Mann Walter Benkard

sowie die Töchter

Verena und Calle. In ihren

Werken bleibt die heimatverbunde

Künstlerin

unvergessen. bub


78 KOLUMNE

Das Herz schlägt anders

als die Politik

Wie sind wir eigentlich

neulich unter Freunden

auf das Thema gekommen?

Egal. Es war ein Gespräch

über kühle Sachpolitik und das

menschliche Herz. Und darüber,

dass Politik und Herz nicht immer,

ja nur selten zusammenpassen.

Manchmal zeigt sich die Politik

sehr großherzig, wie dieser Tage,

da so viele ukrainische Flüchtlinge

zu uns kommen. Oft aber, zum

Glück in weniger dramatischen

Angelegenheiten, liegen Politik

und Herz im Clinch. Kleines Beispiel

gefällig? Es ist noch gar nicht

so lange her, da haben die Friedberger,

kaum dass sie wieder durften,

in Windeseile ihr ungeliebtes

AIC-Autokennzeichen abmontiert

und gegen das lokalstolze FDB eingetauscht.

Ein echter Friedberger

will nun mal kein Aichacher sein,

auch wenn die Politik es befiehlt.

Und die Aichacher, die haben

ein anderes, viel tiefer sitzendes

Problem. Altbayern. Wittelsbacher

Land. Sisi-Schloss. Und dann

mussten sie eines Tages Schwaben

werden, weil die Realpolitik

der Gebietsreform es so wollte.

Zu nah an Augsburg, das war

das Problem der Wittelsbacher. Zu

nah, um nicht vom Magneten der

bayerisch-schwäbischen Hauptstadt

erfasst zu werden. Man tröstet

sich seither damit, offiziell als

„Altbayern in Schwaben“ aufzutreten.

Eine Mischehe ohne Liebe.

Von den schwarzen Fahnen

der Gögginger, als sie vor 50 Jahren

Augsburger werden mussten,

will ich gar nicht reden. Alles ein

alter Käs, kann man sagen. Zum

Trotz greife ich nach einem noch

älteren Käs. Also noch tiefer in die

Geschichte zurück und erinnere

daran, wie schwer es den Augsburgern

und den um die Reichsstadt

herumliegenden Schwaben

zu Napoleons Zeiten geworden ist,

dass sie Bayern werden mussten.

Gott helfe uns, war der Aufschrei.

Inzwischen ist aus der kalten, poli-

tischen Grenzverschiebung sogar

etwas fürs Herz geworden. Die

bayerischen Schwaben dürfen als

einzige ihres Stammes ihren Namen

tragen. Ja, man hat sich sogar

angewöhnt, ein paar süffisante

Bemerkungen über die nicht-bayerischen

Schwaben, also über

diese Württemberger zu machen.

Manchmal dauert es eben ein paar

Jahrhunderte, bis eine knochentrockene

Sachentscheidung die

Herzen der Betroffenen erobert.

Ob aber das Ruhrgebiet, in dem

ich aufgewachsen bin, jemals den

politischen Tod seiner berühmtesten

Stadt verwinden wird, wage

ich zu bezweifeln. Wo doch Friedel

Hensch und die Cyprys Anfang der

sechziger Jahren eine so wunderbare

Kohlenpott-Hymne gesungen

hat: „Nichts ist so schön wie der

Mond von Wanne-Eickel.“

Als die Musikgruppe das sang,

war der Mond von Wanne-Eickel

vor lauter Industrie-Dreck am Himmel

kaum zu sehen. Längst ist der

Himmel über dem Revier so blau,

wie es Willy Brandt später versprochen

hat. Der Mond leuchtet fast so

hell wie im schönsten Bayern. Aber

nicht mehr über Wanne-Eickel.

Die Politik hat die Mondstadt ganz

herzlos an die Nachbarstadt Herne

verkauft. So dass es nur noch Herne-Wanne

und Herne-Eickel gibt.

Immerhin hat man nebenan Herz

gezeigt und Gnade walten lassen.

Castrop-Rauxel, gerne als lateinische

Übersetzung von Wanne-Eickel

interpretiert, darf weiter leben.

Kehren wir zurück nach Augsburg

und zu den Orten der Umgebung,

denen das Gögginger

Schicksal erspart geblieben ist.

Politisch und wirtschaftlich sind

Gersthofen, Neusäß, Stadtbergen,

Königsbrunn und Co fein

raus. Aber wir wollen uns doch

nicht in die Tasche lügen. Die

Leute, die dort wohnen, sind im

Herzen fast alle Augsburger, ob

das den stolzen Bürgermeistern

gefällt oder nicht. Oder sagen wir

Rainer Bonhorst war 15 Jahre lang Chefredakteur

der Augsburger Allgemeinen. Zuvor

leitete er Deutschlands größte Zeitung, die

Westdeutsche Allgemeine, als Vize-Chef.

Für sie und weitere deutschsprachige Blätter

berichtete er auch als Korrespondent

aus London und Washington.

es neudeutsch: Sie sind alle Bürger*innen

von Greater Augsburg.

Aber Hand aufs Herz: In dieser

Zeit kann man eine Betrachtung

über die Politik und das Herz natürlich

nicht auf so bescheidene

Themen begrenzen. Vor unserer

Haustür erleben wir die ganz große

Tragödie, die zeigt, was kämpferische

Herzen gegen eine eigentlich

überlegene Kriegsmaschine

ausrichten können. Ein eiskalter

Möchtegern-Napoleon in Moskau

hat beschlossen, dass die Ukraine

mit Gewalt „eingemeindet“ wird.

Aber er hat das starke Herz der

Ukrainer, die um ihre Heimat

kämpfen, nicht bedacht.

Diese Tragödie lehrt, wie glücklich

wir uns hier schätzen können,

mit unseren einfachen und friedlichen

Konflikten. Was ist das Ringen

um ein FDB-Nummernschild

verglichen mit dem Schicksal der

Menschen, die mit dem UA der

ukrainischen Heimat an ihren

Fluchtautos zu uns kommen. Aus

ihrer Kriegshölle in unser Paradies

des Friedens. Wie gut wir es doch

haben mit unseren kleinen Wehwehchen,

über die wir beim Bier

locker plaudern können.


Verlagsveröffentlichung

GENUSS

79

Loft

Goldener Stern lädt ein ins Eichenloft

Familie Stefan Fuß erweitert ihr Konzept

um attraktive Event-Location für Business-

Veranstaltungen, Tagungen und private Feiern

Das Gasthaus Goldener Stern in Rohrbach genießt weit

über die Grenzen des idyllischen Wittelsbacher Landes

hinaus einen hervorragenden Ruf für seine leidenschaftlich

inszenierten Speisen.

Inhaber Stefan Fuß sorgt nun mit dem Loft-Neubau

am Ortseingang von Rohrbach (von Eurasburg kommend)

dafür, dass Feierlichkeiten im größeren Rahmen ein neues

Zuhause finden. Hochzeitsgesellschaften, private Feiern,

Tagungen oder Business-Treffen mit bis zu 100 Personen

– für jeglichen Anlass ist in dem architektonisch ansprechenden

Neubau mit großzügiger Terrasse nun Raum für

Genuss und Get-Together in gehobener Qualität und ansprechendem

Ambiente. Jetzt ist das ganz aus heimischem

Eichenholz gefertigte Schmuckstück, das sich harmonisch

in die idyllische Landschaft einfügt, bereit, die Gäste zu

empfangen.

Und natürlich nimmt die Familie Fuß auch jetzt schon

Reservierungswünsche für Herbst und Winter gerne entgegen...

Gasthaus Goldener Stern | Eichenloft |Dorfstraße 1 + 1b| 86316 Rohrbach

Telefon: (08208) 407 | mail@gasthaus-goldenerstern.de | www.gasthaus-goldenerstern.de

Öffnungszeiten: Mo bis Sa: 11.30 - 14.30 Uhr und ab 18.00 Uhr |Sonntag 11.30 - 15.00 Uhr


Genau mein

Foto: Andreas Bouloubassis

Jessica Fuchs (Hotel-Brauereigasthof Fuchs)

zu Besuch im Café & Confiserie Ertl

Genau mein Geschmack: ...ist ein süßes Geheimnis, das saisonal variiert: ein

kleines Heidelbeertörtchen für zwischendurch geht im Sommer immer!

Am liebsten von: ... unserem Steppacher Nachbarn Max Ertl, der uns im Gegenzug

gerne auf einen Zwiebelrostbraten im Brauereigasthof besucht. Und ich freue

mich ab August ganz besonders auf das neue Ambiente im Café Ertl nach einjähriger

Umbauzeit, in der ich aber auch gerne in der kleinen Verkaufshütte vor dem

Haus eingekauft habe. Und beim Bummeln in der Augsburger Altstadt mache ich

natürlich gerne auch einen Abstecher in die Filiale „Ertl´s Bittersüß“.

Zu welcher Gelegenheit: ...feine Kuchen gibt´s bei uns sowohl zuhause bei privaten

Feiern als auch zu Veranstaltungen im Gasthof.

Dazu gibt´s: ...an heißen Augusttagen am liebsten einen Spritz.

Motto: Versüß´ Dir den Tag!


81

Purple BBQ

FRAUENPOWER

am Grill

Marinierter Tofu und

Wassermelone auf

dem Grill: Veganer

Lifestyle und BBQ-

Sommer müssen kein

Widerspruch sein.

Nachdem AUGSBURG JOURNAL Chef vom

Dienst Marc Kampmann – wie in der Juni-

Ausgabe berichtet – seine Qualitäten als Redaktions-Grillmeister

unter Beweis stellen konnte,

darf diesmal der Nachwuchs ran. Volontärin Annabell

Hörner hat´s als Vegetarierin allerdings

weniger mit Steaks, Spare-Ribs und Bratwürsten

– und überraschte uns erst mal mit lilafarbenem

Grill. Gleichzeitig räumt sie mit dem archaischen

Vorurteil auf, dass Frauen mit Kohle nicht umgehen

können. Und ihr pflanzliches Grillgut überzeugte

auch „eingefleischte“ Burger-Buddies. Hier ihr

Vorschlag für sommerlich-leichten Genuss über

der Glut: Gegrillte Süßkartoffeln. Die sind nicht nur

lecker und einfach zuzubereiten, sondern noch

dazu auch total gesund! Für die Marinade einfach

Olivenöl mit einer gehackten Knoblauchzehe und

Chiliflocken mischen und mit Pfeffer und etwas

Jodsalz nach Bedarf würzen. Die Süßkartoffel in

gleichdicke Scheiben schneiden und mithilfe eines

Pinsels dann beidseitig dünn mit der Marinade bestreichen.

Für circa zehn bis zwölf Minuten auf dem

Grill brutzeln lassen – und fertig! Für den sommerlichen

Touch kann das Grillgut noch mit frischer

Petersilie und einer Zitrone versehen werden.

Und als ungewöhnlicher Dessert-Tipp kommt

noch eine Wassermelone auf den Grill, die – leicht

mit Rohrohrzucker bestreut – für ein süßes, sommerliches

Finale sorgt. Kann man natürlich auch

noch mit frischer Minze und Eiscreme servieren....

Weingut Hammel

Seit 1723 gibt es das Weingut. Und dennoch kommen die Weine so frisch, sauber und

frech daher, als ob es sich um ein Startup handelt. Jedoch merkt man beim Verkosten,

dass hier schon sehr viel Erfahrung und Können in der Flasche steckt. Highlight ist

sicherlich die Liebfraumilch, eine Cuvee wie im 19. Jahrhundert und der Lieblingswein

von Queen Victoria. Leicht, fruchtig und verspielt. Der „Tag am Meer“ erfrischt mit

Noten von Stachelbeeren und Früchten, der Grauburgunder ist perfekt zu Fisch & Pasta

und „Rock Me Amadeus“ vereint die Frische des Sauvignons mit der Würze

des Grünen Veltliners. Da schmeckt DIE der ADRESSE Sommer! FÜR KENNER

Liebfraumilch „Weiße Madonna“ DER € 7,95GENIESSERTIPP

Sauvignon Blanc „Ein Tag am Meer“ € 10,95

Grauburgunder „Ganz in Weiß“ € 9,95

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No7 • Steingasse 7 • 86150 Augsburg • Telefon 0821 51 78 78 • info@no7.de


82

UGSBURGO

GIORNALE SPECIALE

Danijela und Francesco Vienibene mit ihren Kindern Alessia und Michele stoßen auf das Jubiläum an. Gerne erinnert sich der beliebte

Chef des „Michelangelo“ an die Anfänge der erfolgreichen Gastro-Familiengeschichte mit Schwester Antonia und den Eltern Michele und

Angela (rechte Seite, oben links). 1977 fiel der Startschuss für die Entstehung von „Bella Italia“ und „Michelangelo“.

45 Jahre Michelangelo

Familientradition & Gastfreundschaft als bleibende Werte

Kurz vor dem 45-jährigen Jubiläum

am 15. August lässt

er ein Stück Augsburger

Gastronomie-Historie „Revue

passieren: „Es war eine wunderschöne

Kindheit“, erinnerst

sich Francesco Vienibene an die

späten 70er Jahre, als sein Vater

Michele und Mutter Angela das

Ristorante „Michelangelo“ in der

Donauwörther Straße eröffneten.

Aus der Kleinstadt Palazzo San

Gervasio in der süditalienischen

Provinz Potenza brachte er die

ganze Leidenschaft für authentische

Küche und traditionelle

Pizzazubereitung nach Augsburg

– und die ganze Familie half dabei

mit viel Enthusiasmus mit.

Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen

des kleinen Francesco,

der mit Schwester Antonia gern

zwischen den Mittagsgästen herumwirbelte,

gehört der Besuch

der Fußballlegende Sepp Maier.

Für den hatte der Michelangelo-

Padrone Vienibene extra eine Pizza

„Mexico 4:3“ kreiert, die dem

Torhüter dennoch hervorragend

mundete. Übrigens, auch heute

zählen zahlreiche Kicker des FCA

zu den Fans des traditionsreichen

Oberhausener Ristorantes...

1986 wurde dieses zwar verkauft,

doch schon sechs Jahre

später übernahm die Familie es

wieder, um mit ihren erfolgreichen

Highlights – dem Holzofen

und dem Lavastein-Grill – zu

gastronomischen Pionieren zu

werden. Auch heute noch gerät

Francesco Vienibene, der

das Michelangelo und auch das

Haunstetter „Bella Italia“ nach

dem Tod des Vaters seit 2004

führt, ins Schwärmen. Wenn er

über die traditionelle Zubereitung

italienischer Spezialitäten spricht,

schwingt echte Leidenschaft mit.

Zu den Besonderheiten der Küche

im Michelangelo und Bella Italia

Michelangelo Pizzeria

Donauwörther Straße 47 – 86154 Augsburg

Reservierungen unter Telefon 08 21 / 415637

Öffnungszeiten: 11. 30 - 14. 30 Uhr und 17. 00 - 22. 00 Uhr, Sonntag 11. 00 - 21. 00 – Dienstag Ruhetag

www.michelangelo-augsburg.de

Ristorante Bella Italia

Albert-Leidl-Straße 6 – 86179 Augsburg

Reservierungen unter Telefon 08 21 / 317 75 07

Öffnungszeiten: 11. 30 - 14. 00 Uhr und 17. 00 - 22. 00 Uhr – Montag Ruhetag

www.bella-italia-augsburg.com


83

riegele brauwelt

Damals wie heute: Wertvolle Traditionen bewahren und gleichzeitig mit der Zeit gehen – Gastfreundschaft hat Tradition in dem Familienbetrieb, der

seit 45 Jahren Generationen verbindet und für authentische italienische Esskultur steht.

Riegele Braukunst

seit 1386.

zählt nämlich die Tatsache, dass

von den Antipasti bis hin zum

Dessert und auch Klassiker wie

Gnocchi oder die Holzofenpizza

glutenfrei zubereitet werden können.

So müssen auch Gäste, die

von dieser Einschränkung betroffen

sind, nicht auf gesunde, abwechslungsreiche

und schmackhafte

Gerichte verzichten. Und

mit sensationellen Steak-Specials

sowie bei der Auswahl frischer

Fische und Meeresfrüchte

punkten sowohl „Michelangelo“

als auch „Bella Italia“ bei Liebhabern

perfekter Grillfreuden.

Auch die Getränkekarte überzeugt

– gerade mit den liebevoll

ausgewählten, hervorragenden

Weinen. Egal ob hochwertiger

Hauswein, Montepulciano, Tignanello,

oder Ornellaia, alle Weine

sind harmonisch auf die dazugehörigen

Gerichte abgestimmt

und werden selbstverständlich

kompetent temperiert und zur

richtigen Zeit dekantiert.

Zum 45-jährigen Jubiläum

können die zahlreichen Stammgäste

– und natürlich „Neu-Entdecker“

der beiden Ristorantes

darauf zählen, dass die Familie

Vienibene trotz aller Widrigkeiten

der Zeit, gestiegenen Energie-

und Lebensmittelkosten die

Preise stabil hält.

„Ein besonderer Dank gilt

nicht nur den Besucherinnen

und Besuchern, die uns gerade

während den vergangenen zwei

Pandemie-Jahren die Treue gehalten

haben, sondern auch

unseren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, die in den schwierigen

Monaten mit zahlreichen

Einschränkungen loyal geblieben

sind“, bekräftigt Francesco

Vienibene.

Und weil dem sympathischen

Paar Danijela und Francesco Vienibene

das Wohl seiner Gäste seit

jeher ehrlich am Herzen liegt,

haben sie für jeden Wunsch ein

offenes Ohr. So gehören auf der

wechselnden Saisonkarte selbstverständlich

auch Köstlichkeiten

für Vegetarier und Veganer zum

kulinarisch vielfältigen Repertoire.

Die besonderen Gastgeberqualitäten

zeigen sich auch in

vielen anderen Details, die dem

Thema „Kundenfreundlichkeit“

Tribut zollen: beide Lokale bieten

ausreichende Parkmöglichkeiten;

beide verfügen selbstverständlich

über eine liebevoll gestaltete

Außengastronomie für die warme

Jahreszeit – denn wo lässt sich

italienisches Lebensgefühl besser

zelebrieren als unter azurblauem

Himmel?

Gratulation

zum

Jubiläum!

Erhältlich im Getränkehandel oder online unter www.riegele.de

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84

Korkgenuss im Sommer

Weinfreuden und anregende Gespräche unter

freiem Himmel – dafür hat sich die legerer

Outdoor-Terrasse von Steffen Haases Location

Korkgenuss bestens etabliert. Bekannt ist der

Weinexperte dafür, regen persönlichen Kontakt

zu „seinen“ Winzern zu pflegen. Die kleine sympathische

Weinbar Auf dem Kreuz 8 – malerisch im

schönen Georgs- und Kreuzviertel gelegen – ist

perfekt „für den kleinen Urlaub zwischendurch“,

aber daheim. Für feine Genussmomente sorgen

auch leckere Flammkuchen und andere Gaumenfreuden

aus der Küche.

Grill & Chill

Terrassenparty bei nice2taste

Sommer, Sonne, Wein und BBQ: Michael Popp

(nice2taste) begeisterte die Gäste seines rasch

ausgebuchten „Grill & Chill“-Events mit dem

zwanglosen Konzept „Begegnen, probieren, genießen“

aufs Neue. Auch wenn während der vergangenen

zwei Jahre eine regelrechte nice2taste-

“Zoom-Tasting-Community“ entstanden ist, ist das

zwanglose Plaudern

bei der Weinverkostung

im „real life“

natürlich nicht zu

ersetzen. Infos zu

den nächsten spannenden

Events der

„Grill & Chill“ lautete die Devise beim nice2taste-

Sommerfest.

Vinothek in der Meraner

Straße 21 unter

www.nice2taste.de.

Gut „fairnetzt“

FAIRBRAUCHER Wochen

Die FAIRBRAUCHER Aktionswochen der Solidargemeinschaft

AUGSBURG LAND standen

bis Ende Juli unter dem Stichwort „fairnetzt“.

„Mit dem Begriff wollen wir darauf aufmerksam

machen, wie wichtig jeder Beitrag eines jeden Einzelnen

hier in unserem Netzwerk ist. Und welchen

wichtigen Beitrag jeder davon leistet und leisten

kann. Vom Kartoffelbauern über die Futtermühle

der Familie Asam bis zu den Konsumentinnen und

Konsumenten. Gerade sie leisten mit dem Griff zu

regionalen Produkten einen so wichtigen Beitrag

zum Klimaschutz und für die Region“, erklärt Dr.

Hans-Peter Senger, 1. Vorsitzender der Solidargemeinschaft

AUGSBURG LAND.

Viele Akteure

gut „fairnetzt“ –

Transparenz bei

regionalen Produkten

zum Wohle des

Verbrauchers wird

immer wichtiger.


Riegele

BierFlug

Vom BierHimmel

direkt in den BierGarten!

51 Meter Aufstieg auf unseren historischen Brauereikamin.

Die beste Aussicht der Stadt. Im Flugrausch Richtung Riegele

Biergarten. Genieße den weltweit einzigartigen

Riegele BierFlug mit uns!

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86

Georg Riegel, Denis Kolesnikov und der ukrainische Konsul Dmytro Shevchenko

gemeinsam in der RIEGA Showküche.

Konsul zu Gast

Warm Up für Plärrer-Fans:

Volksfest Schrobenhausen

Achtung, Plärrer-Fans, aufgepast! Dirndl und Lederhosen

dürfen im August schon frühzeitig aus dem Schrank

gesucht werden, denn eines der beliebtesten Volksfeste

im Wittelsbacher Land lockt bereits vom 4. bis 8.8. in die

Spargelstadt Schrobenhausen: Für das Volksfest Schrobenhausen

haben sich die Veranstalter Martha Stief (Gasthof

Metzgerei Jakob Stief zum Schimmelwirt) und Josef Plöckl

sowie Michaela Kemper (Geschäftsführende Gesellschafterin

Lanzl Gastronomie) und Umberto Freiherr von Beck-Peccoz

(Brauerei Kühbach) ein zünftiges Programm zusammengestellt,

das Alt und Jung begeistern dürfte. Rennommierte

Schaustellerbetriebe, ein Festzelt, das rund 2000 Besuchern

Platz bietet (+ 300 Biergartenplätze) sowie ein eigener Party-

Stadl garantieren bei einem Bierpreis von unter 10,- € für die

Mass jede Menge Spass für die ganze Familie. Zur Eröffnung

am Donnerstag hat sogar Ministerpräsident Markus Söder

sein Kommen zugesagt; er wird nicht nur eine Runde auf

einem historischen Lanz-Traktor drehen, sondern auch gemeinsam

mit dem ersten Bürgermeister Harald Reisner das

erste Fass anstechen.

Infos zu den weiteren Programm-Highlights wie Familienund

Seniorennachmittag, den Partybands und zum Abschluss-Feuerwerk

finden sich im Web unter der Adresse

www.volksfest-schrobenhausen.de.

Ukrainische Küche bei RIEGA

Die ukrainische Küche ist bodenständig und

herzhaft, aber durchaus auch raffiniert – genauso

wie Chefkoch Denis Kolesnikov, der im

RIEGA Kochclub sein neues Kochbuch präsentierte.

Das Besondere daran: der gesamten Erlöse geht an

ukrainische Flüchtlinge. In seiner charmanten Rede

interviewte Junior Chef Georg Riegel den Masterkoch

zu seinem Werdegang und den spannenden

Rezepten. Extra für die Veranstaltung reiste der

ukrainische Konsul Dmytro Shechenko an, der vom

Event in Augsburg begeistert war. Zu erfrischenden

Getränken gab´s kleine Snacks als Kostproben aus

dem Kochbuch. Spannend erwartet wird nun bereits

der nächste Gast in der RIEGA Showküche....

Josef Plöckl, Martha Stief, Michaela Kemper und Umberto Freiherr von

Beck-Peccoz freuen sich auf zünftige Stimmung in Schrobenhausen.

BODEGA – BAR DE TAPAS

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88 GESCHMACKSSACHE

Unter der Laube

Die absolut unabhängige Gastrokritik

Bodenständig gemütlich, aber keineswegs angestaubt

bieder: der gut 100-jährigen Traditionsgeschichte des

Gasthaus am Lohwald haben Bettina und Antonio

Stelluto einen unaufdringlichen, aber zeitgemäß-modernen

Stempel aufgedrückt. Bayerische Wirtshauskultur

mit legerem und gleichzeitig hochproffesionellem

Touch sozusagen.

★ ★ ★ ★ ★ = überragend / ★ ★ ★ ★ = sehr gut / ★ ★ ★ = gut / ★ ★ = duchschnittlich / ★ = mäßig

Ambiente ★ ★ ★ ★

Die heimelige Gaststube mit – unter anderen Deko-Accessoires

– Bauernschrank und Kuckucksuhr

als augenzwinkernde Reminiszenz an traditionelle

Wirtshausgeschichte setzt nicht auf aktuelle Trends

wie allzu sachliches Interieur, schafft aber einen

ansprechenden Mix aus Nostalgie und Modernität.

In den Sommermonaten ist der Außenbereich unter

alten Lindenbäumen natürlich eine echte Wohlfühl-Oase

unter freiem Himmel. Besonders lauschig

sitzt es sich in der von Weinblättern umrankten

Laube – eine gutgelaunte Gruppe am Nachbartisch

schwelgte folglich umgehend in mediterranen Urlaubserinnerungen...

Essen ★ ★ ★ ★

Die Jahreszeiten sollen sich auf der Karte widerspiegeln,

so das Credo im Lohwald, wo man zudem auf die

frische Zubereitung möglichst vieler regionaler Produkte

setzt. Dass sich dabei auf der – zum Glück nicht

überbordenden Karte – eine feine Auswahl an Gerichten

mit bayerisch-italienischen Schwerpunkten findet,

fällt positiv auf. Wir begannen unseren sommerlichen

Ausflug mit dem „Mediterranen Brotsalat“ (€ 9,90) mit

marinierter Rucola, Kirschtomaten, Parmaschinken,

Parmesan und schön kross-aromatischen Brotstreifen.

Hervorragend mundete auch das leichte „Grüne Erbsenschaumsüppchen

mit geräucherter Forelle“ (€ 5,90).

Als Hauptgerichte wählten wir den Zwiebelrostbraten

aus der Rinderlende (€ 25,90) mit Schmelzzwieben,

der mit einer hervorragenden Fleischqualität

und perfektem Garpunkt zu gefallen wusste. Die dazu

gereichten, ganz offensichtlich hausgemachten Kässpatzen

waren von der Konsistenz wunderbar – für

unseren Geschmack hätte der verwendete Bergkäse

aber noch einen Tick herzhafter sein können. Aber das

ist natürlich Ansichtssache. Die Wahl von „Lohwald´s

Sauerei 2.0“ (€ 18,90) mit zartem Schweinefilet, krossem

Schweinebauch und Schweinebäckchen – dazu

zweierlei schön eingekochte Soßen, Speckbohnen und

Petersilien-Pürree – erwies sich als üppig-herzhafter

Gaumenschmaus, der jedoch leider unseren Plan eines

abschließenden Desserts komplett torpedierte. Vielleicht

probieren wir es bei einem nächsten Besuch mit

etwas leichterem wie „Lohwald´s Fisch Curry“ (€ 19,90)

mit heimischen Fischen – leider war dies bei unserer

Gasthaus am Lohwald

Georg-Odemer-Straße 13, 86356 Neusäß

Tel.: 0821 244 144 80 mail: info@lohwald.com

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www.lohwald.com

Einkehr bereits ausgegangen – was wiederum positiv

auf frische Zubereitung hindeutet. Fazit: auch wenn das

Lohwald-Team in der karte auf die gestiegenen Produktkosten

verweist und um Verständnis für angehobene

Preise bittet, haben wir das Preis-Leistungsverhältnis als

sehr fair empfunden.

Trinken ★ ★ ★

Neben den Brauspezialitäten des Hofbrauhaus Freising

bietet die Weinkarte eine ansprechend-moderne Auswahl

an Trinkfluss garantierenden guten Tropfen. Der

– auch offen ausgeschenkte – Grüne Veltliner Löss von

der niederösterreichischen Schlosskellerei Gobelsburg

machte den Sommertag mit frisch-fruchtigen Apfel- und

Birnenaromen sowie leicht pfeffrig-kräutriger Pikanz

angenehm beschwingt.

Service ★ ★ ★ ★

Webpräsenz und Online-Reservierung sind absolut auf

der Höhe der Zeit – aktuelle Empfehlungen und die

Wochenkarte gibt´s auch auf der gut gepflegten Facebook-Seite.

Unserem Sonderwunsch nach einem lauschigen

Plätzchen im Biergarten wurde perfekt entsprochen.

Der tolle erste Eindruck hatte auch während unseres

gesamten Aufenthalts Bestand: Flink, freundlich, familiär

– auch bei gut gefülltem Außenbereich + einigen

besetzten Tischen im Gastraum war von Hektik nichts zu

spüren – Zeichen guter Organisation und professioneller

Arbeitsweise!


SCHÖN & GESUND

89

Wir schaffen Klarheit mit Kompetenz, High-Tech

und Einfühlungsvermögen – an unseren

verschiedenen Standorten auch als Ausbildungs-

Bahnhofstraße

betrieb mit tollen Karrierechancen.

• MRT, Brustsonographie, Mammographie

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90

Summer

Vibes

Get the GLOW – Die Bräune des

Sommers pflegen und bewahren

Die meisten Menschen wünschen sich einen

knackig braunen Sommerteint nicht nur direkt

nach dem Urlaub, sondern am besten das

ganze Jahr über. Doch leider verschwindet mit der

Sonne auch nach und nach die mühevoll erworbene

Bräune. Mit ein paar Beauty-Tricks lässt sich das

Urlaubssouvenir noch bis in den goldenen Herbst

erhalten, so dass der Summer Glow noch weiter

scheinen kann.

Unsere Hautzellen leben nicht ewig. Je trockener

die Haut, desto schneller schuppt sie sich und

damit auch die pigmentierten Hautschuppen, so

dass die Bräune schneller verblasst. Bereits beim

Sonnenbaden werden die Weichen für eine langanhaltende

Bräune gelegt, denn sich langsam zu

bräunen, ist wirkungsvoller, da die Bräune länger

hält. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor

sollte selbstverständlich immer vor dem

Sonnen aufgetragen werden. Viele Sonnencremes

enthalten mittlerweile bräunungsunterstützende

Wirkstoffe, wie z.B. Melanin-Stimulatoren. Hilfreich

sind Selbstbräuner, die es als Creme, Mousse, Gel

oder Spray gibt. Diese Produkte mit unterschiedlicher

Bräunungsintensität sind für dunkle und helle

Hauttypen zu haben. Außerdem gibt es spezielle

Selbstbräuner für den Körper und für das Gesicht.

Inzwischen lassen sich Selbstbräuner mühelos ohne

lästige Flecken auftragen und färben nicht mehr ab.

Um der sonnengebräunten Haut einen Glow-Effekt

zu verleihen, genügt es, ein wenig Selbstbräuner in

die Feuchtigkeitslotion zu geben oder Bronzepuder

über Dekolleté und Schultern aufzutragen.

Je dicker die Hornschicht, desto intensiver ist die

Färbung. Daher ist ein Peeling vor der Verwendung

von Selbstbräuner sehr wichtig. Damit beim Auftragen

des Selbstbräuners keine Streifen entstehen,

ist es empfehlenswert, die Haut etwa 24 Stunden

vorher zu peelen, da die Haut nach einem Peeling

weniger eben ist und der Selbstbräuner dann

schwieriger aufzutragen ist.

Empfehlenswert ist es auch, schimmernde Pflegeprodukte

zu verwenden, z. B. Cremes und Öle,

um die Haut so zum Strahlen zu bringen. Ratsam

ist es zudem, den knackig-braunen Körper nicht in

ein heißes Bad zu tauchen, denn dadurch wird die

Haut ausgetrocknet und schuppt sich leichter. Auch

Dampfbäder und Sauna sorgen eher dafür, dass die

Bräune nicht so lange anhält. Text: beautypress

– Leidenschaft für die Haut

Epigenetische Technologie – sie ist das

revolutionäre Geheimnis für starke und

strahlende Haut in all unseren Produkten“,

so CRAITH LAB-Expertin Claudia

Obser. Insbesondere in der Sommerzeit

wirkt z.B. die SILKY SMOOTH Body Lotion

revitalisierend und verbessert die

Hautstruktur nach dem Sonnenbad. Op-

timalen Sonnenschutz bietet die getönte

DAILY GOLD PROTECTION SPF 30 Tagescreme

mit Glow-Effekt als Strandbegleiter.

Und die EPI REJUVENATION Luxus

Schaummaske schützt mit antioxidativen

Eigenschaften vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Erhältlich nur bei ausgewählten

CRAITH LAB Kosmetik-Partnerinnen!

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91

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Die Bewegung

hält fit und

stärkt die

Knochen.

Osteoporose

...angemessen behandeln

In Deutschland sind circa 6,3 Millionen Menschen

von einer Osteoporose betroffen. Nur jede:r Fünfte

erhält eine angemessene Behandlung. Erste

Anzeichen einer Osteoporose können Rückenschmerzen

oder ein Verlust an Körpergröße sein.

Daher sollten diese Beschwerden immer ein Anlass

für einen Besuch bei der Hausärztin oder dem

Hausarzt sein. Sowohl vorbeugend als auch zur

Unterstützung einer Osteoporose-Behandlung ist

eine kalziumreiche Ernährung wichtig. Der Mineralstoff

gibt Knochen und Zähnen Festigkeit und

Stabilität. Damit Kalzium in die Knochen eingebaut

werden kann, wird Vitamin D benötigt.

Informationen zur Osteoporose, eine informative

Broschüre und viele weitere Materialien rund um

die Themen Ernährung und Sport finden Sie unter

www.aktionsbündnis-osteoporose.de. AKZ/spp-o

Hormonstörungen

Natürlich behandelt

130/2

Heilpraktiker Waschke

Ob Menstruationsbeschwerden, bei Schilddrüsenproblemen,

Problemen in den Wechseljahren

oder einem unerfüllten Kinderwunsch – weibliche

Hormone spielen im Leben einer Frau immer

eine große Rolle. Bei derartigen Beschwerden und

Problemen rund um das Hormonsystem hilft Heilpraktikerin

Susanne C. Waschke. Ihre Behandlung

erfolgt nach fundierten Untersuchungen mit Phytotherapie,

Akupunktur, Fußreflexzonenmassagen

und weiteren Naturheilpraktiken. Alles im Einklang

von Körper, Seele und Geist. „Viele Patientinnen

kommen mit Problemen, bei denen niemand etwas

findet. Im Rahmen meiner Therapie kommt

häufig die Ursache ans Licht“, erklärt Susanne C.

Waschke.

S.C. Waschke, Heilpraktikerin

Perzheimstraße 18, 86150 Augsburg

Tel. 0821 / 47 01 25 29

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Ihre Füße sind bei uns in den besten Händen! Besuchen Sie das fußzentrum augsburg,

Ihren Meisterbetrieb für Orthopädie-Schuhtechnik in der Katharinengasse.

Wir freuen uns auf Sie.

• Handwerk 4.0

3D-Scan-Technologie

• Individuelle Einlagen nach Maß

• Orthopädische Maßschuhe

• Diabetiker- und

Rheumatikerversorgung

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und vieles mehr!

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo. - Mi. 9.00 - 18.00 Uhr

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92

Dr. med

Günther Fuchs

Funktionsstörungen

der Hand

Kleine Ursache –

große Auswirkung

Die Entwicklung unserer Hände

war der entscheidende Schritt

in der Evolution zum Menschen.

Unsere Hand ist ein einzigartiges

Werkzeug mit dem wir sowohl extrem

feine als auch sehr kraftvolle

Tätigkeiten durchführen können. Die

Bewegung der Finger funktioniert in

Art eines Seilzugsystems. Ösenartige

Bindegewebs-Strukturen, sogenannte

Ringbänder, lenken hierbei an den

Fingergelenken die Kraft bei der Fingerbeugung

um.

Mit zunehmendem Alter neigen

die bindegewebigen Strukturen

des Körpers dazu, sich zu verdicken.

Dadurch kann es an kritischen

Stellen zu Einengungen kommen. Im

Fall des Fingerbeugeapparates kann

dies letztendlich zum schmerzhaften,

bewegungsabhängigen Schnappen,

häufig auch zum morgendlichem „Hängenbleiben“

eines Fingers führen. Zum

sogenannten „schnellenden Finger“. Im

Anfangsstadium können u.U. Kühlung,

Salbenanwendungen und Vermeidung

von starker Beanspruchung der Hand

die Symptome zum Abklingen bringen.

Der Arzt kann durch lokale Injektionen

die Bewegungsstörungen behandeln.

Bei ständig wiederkehrenden Problemen

wird ggf. auch eine operative

Spaltung des betroffenen Ringbandes

erforderlich sein. Dieser Eingriff kann

schonend in örtlicher Betäubung und

ambulant durchgeführt werden. Ähnliche

Engesyndrome gibt es beispielsweise

auch für die langen Daumenstrecksehen

oder aber für den Mittelnerv

der Hand in Form des bekannten „Carpaltunnel

Syndroms“. Auch für diese

Erkrankungen werden abgestufte

Behandlungsschemata angewendet.

Nötigenfalls können hier ebenfalls

kleine operative Eingriffe dauerhafte

Beschwerdefreiheit bringen.

Bahnhofstraße 8, 86150 Augsburg

Tel.: 0821-45543663 Fax: 0821-45543699

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Bestens besucht war die Präsentation der Herbstkollektion von Marc Cain im Modehaus JUNG.

Lust auf Herbst

Marc Cain-Modenschau im MODEHAUS JUNG

Man mag bei den aktuellen Temperaturen

zwar noch nicht an

den Herbst denken, aber bei

den stylischen Modellen von Marc

Cain kann ihn so manche Fashionista

kaum erwarten. Präsentiert wurden

die neuen It-Pieces bei den Marc Cain

Modenschauen, mit kleinen Köstlichkeiten

und kühlen Sommer-Drinks, im

Modehaus JUNG. Spritzig moderiert

von Sascha Dickreuter, präsentierten

die Models aktuelle Trends von Kopf

bis Fuß – wobei Frau die Wahl hat,

zwischen zartem Pastell und dezenten

Mustern, knalligen Farbkombinationen

bis hin zu Leo-Prints. Pflegeleichte

und knitterfreie „Kofferstoffe“

sind ebenso vertreten, wie feinste Seide

oder Strick aus edlen Materialien.

Kurz, lang, eng, weit – sind Kleider,

Hosen, Oberteile wie z. B. Pullunder,

Cardigans oder Jacken.

Erlaubt ist, was gefällt: Dies gilt

ebenfalls für Accessoires und Schuhe.

Schals und Hüte sind nicht mehr

nur farblich passend, sondern auch

die Muster sind identisch mit dem

übrigen Outfit. Statt der klassischen

Handtasche darf es gerne ein Rucksack

oder eine Gürteltasche sein. Und

bei den Schuhen? Gibt es jede Form

und jede Farbe – dezent oder bunt,

fein oder klobig, sportlich oder elegant

und aus diversen Materialien.

Nach Lust und Laune kombiniert,

bekommt jedes Outfit mit trendigen

Schuhen seinen individuellen Touch.

Bleibt noch zu erwähnen, dass

das vor 45 Jahren von Helmut

Schlotterer gegründete und immer

noch inhabergeführte Unternehmen

Marc Cain mit Sitz auf der Schwäbischen

Alb, zu 70 % in Deutschland

und Europa produziert und größtes

Augenmerk auf den Schutz von Klima,

Umwelt und das Tierwohl legt.

Marc Cain Kollektionen sind nachhaltig

(Rethink together Label), qualitativ

hochwertig und so vielseitig

wie die Frauen, die Sie tragen.

Verlagsveröffentlichung


Sonderveröffentlichung

Mehr Lebensqualität, mehr Biss!

Feste dritte Zähne an einem Tag bei der

PRAXISZAHNKLINIK GÜNZBURG

Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Zähne

verlieren: Krankheiten, mangelnde Mundhygiene,

extreme Zahnarztangst. Die Folgen sind Zahnlücken

bis hin zur kompletten Zahnlosigkeit. Viele Patienten

quälen sich Jahrzehnte mit unkomfortablen und

wackeligen Vollprothesen, mit denen ein normales Leben

kaum möglich ist.

„Aber es gibt Alternativen“,

weiß Dr. Oliver Schmidt, Implantologe

aus Günzburg. „Mit

den Möglichkeiten der modernen

Implantologie können

wir Menschen helfen, die ihre

Freude am Leben verloren haben.

Festsitzender, hochwertiger

Zahnersatz auf Implantaten

gibt Patienten, die jahrelang Angst beim Sprechen und

Lachen hatten, ein hohes Maß an Lebensqualität zurück“,

informiert Dr. Schmidt.

Feste Zähne in kurzer Zeit

In seiner Günzburger Praxis bieten Dr. Schmidt und sein

Team eine Behandlung, bei der Patienten an nur einem

Tag mit neuen festsitzenden Zähnen versorgt werden.

Das Konzept der Günzburger Spezialisten basiert auf

einer speziellen Technik, bei der vier Implantate im

Kiefer ausreichen können, um eine komplette Brücke

sicher und dauerhaft zu befestigen – die sogenannte

„All-on4 Methode“.

Wenn der Patient über genügend Kieferknochen verfügt,

setzt der Implantologe vier Implantate in einem bestimmten

Abstand und einem genau definierten Winkel

ein. Diese Konstruktion ist so stabil, dass die Patienten

noch am selben Tag mit einer festsitzenden Brücke und

individuell angepasstem Zahnersatz nach Hause gehen

können. Dieser erste Zahnersatz kann schon am gleichen

Abend belastet werden. Es gibt allerdings Patienten

deren Angebot an Kieferknochen für eine normale

Implantation nicht ausreicht.

Das dreidimensionale Bild

zeigt dem Implantologen

die exakte Lage von

Gefäßen und Nerven – Verletzungen

und Schmerzen

werden so annähernd

ausgeschlossen.

Auch auf diese Situation ist

das Team bestens vorbereitet

und bietet sichere und nachhaltige

Lösungen.

Dreidimensionale Bilder

geben Sicherheit

Wichtig für eine sichere und

schonende Implantation ist der Einsatz modernster

Technik: Ein digitaler Volumentopograph liefert dreidimensionale

Bilder der gesamten Kiefersituation. „Auf

dieser Basis fertigen wir eine individuelle Operationsschablone

mit den zuvor definierten Positionen der

Implantate während der Operation exakt auf den Patienten.

Diese Methode sorgt für weniger Beschwerden

nach der Operation und ist für den Patienten weniger

belastend als konventionelle Behandlungen“, erläutert

Dr. Schmidt die Vorteile für die Patienten. Die Patienten

profitieren nicht nur von der verkürzten Behandlungsdauer.

Das Konzept für „feste Zähne“ reduziert die Belastung

für die Patienten deutlich und schont auch den

Geldbeutel. Durch die geringe Anzahl der Implantate

verringern sich schließlich die Kosten für den hochwertigen

Zahnersatz. Wenn das kein Grund für ein erstes

Lachen mit den neuen Zähnen ist!

Das DROS Konzept

Das erste und bisher einzige

standardisierte Diagnoseund

Therapiekonzept zur

Behandlung der CMD.

Die Behandlungsziele:

1. Entspannung muskulärer

Strukturen des Kausystems

2. Erreichen einer stabilen

funktionellen Position der

Gelenkköpfe des Unterkiefers

in der Gelenkpfannen

des Oberkiefers (Physiologische

Zentrik). Denn

die Standardisierung führt

zu reproduzierbaren Ergebnissen

und ist damit

methodisch hervorragend

geeignet. Zudem ist die

Vorgehensweise dadurch

transparent, für Zahnärzte

und Patienten nachvollziehbar

und gilt auch bei

Krankenversicherungen

als Qualitätsmerkmal. Was

sich sonst über viele Monate

oder Jahre hinzieht, ist meist

in sieben bis zehn Wochen

therapierbar. Ein Wermutstropfen

besteht allerdings

darin, dass dieses Behandlungsverfahren

von den gesetzlichen

Krankenkassen

nicht unterstützt wird. Die

klaren Abrechnungspositionen

nach GOZ und BEB sind

für Versicherungen und Zusatzversicherungen

leicht

nachvollziehbar und geben

diesen verlässliche Anhaltspunkte

bei der Abrechnung.

In unserem Haus kann Ihnen

in wenigen Schritten gezeigt

werden, ob es sich bei Ihnen

um eine dentogen verursachte

Form der CMD handelt.

Wenden Sie sich an Ihre

Praxiszahnklinik Günzburg

(Text: Dr. Hans Roos).

93


94

Naturgeister

FABELWESEN – auf Schloss Pichl

Auch Elfen, Waldgeister und andere phantastische

Fabelwesen mussten eine Pandemiepause

einlegen – doch jetzt wandelten sie beim

großen „Fest der Naturgeister“ auf Schloss Pichl

wieder auf mystischen Pfaden. Keltische Klänge,

eine Schlemmergasse und ein zauberhaftes Programm

bescherten den Besucherinnen und Besuchern

zwei Tage lang eine Reise in märchenhafte

Welten. Vormerken: am 17. und 18. September feiern

die Geister rund um Schlossherr Georg Brandl und

Initiatorin Inge Sommerreisser ihr legendäres Mabon-Herbstfest...

MIT ACHTSAMKEIT GUT ZU SICH SELBST SEIN

In unserer turbulenten Welt fällt es uns oft nicht

leicht, achtsam mit uns selbst umzugehen. Lassen

Sie sich inspirieren auf Ihrer Reise durch meine Seite

– wir sehen uns hoffentlich bald in meiner Praxis.

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BUSINESS

95

Wenn

Sissi

& Franz

bedienen

Auswege für die

PERSONALNOT

in der Gastronomie

VON ANNABELL HÖRNER

Sie heißen Sissi und Franz, brauchen weder

Pausen noch Urlaub und werden nie müde.

Nein, sie sind stets einsatzbereit, bringen

Speisen und Getränke und räumen das Geschirr

weg – die perfekten Servicekräfte in der Gastronomie,

wo man händeringend Personal sucht.

Klappt es nicht mit der Suche, müssen Biergärten

und Lokale womöglich (zumindest zeitweise)

geschlossen bleiben, wie etwa kürzlich eine Schild

am Kongress-Biergarten verkündet hat. „Grund der

aktuellen Personalsituation bleibt der Parkgarten

am Montag geschlossen“, konnte man nachlesen

– kein Einzelfall: Viele Gastronomen führen zusätzliche

Ruhetage ein oder können nicht alle Tische

belegen – weil Personal fehlt.

Ob Sissi und Franz hier eine Lösung bieten? Die

beiden Helfer mit den großen Augen sind Roboter.

Zum Einsatz kommen sie zum Beispiel im Design

Hotel Meisers in Dinkelsbühl (Mittelfranken), das

hier eine Vorreiterrolle spielt: Wenn man hier als Gast

das Restaurant betritt, fallen die Roboter Sissi und

Franz schnell ins Auge, die als Unterstützung für

die Belegschaft „Dienst“ tun.

Sie helfen beim Teller-Tragen

und fahren gebrauchtes Geschirr

zurück in die Küche.

Somit werden lange Laufwege

gespart und dem Personal

bleibt mehr Zeit, um sich mit

den Gästen zu beschäftigen.

Theoretisch haben die

Roboter noch viel mehr Funktionen,

so können sie beispielsweise Gäste zu ihren

Tischen begleiten oder sogar einen Witz erzählen.

Da das Design Hotel Meiser aber viel Wert auf

den persönlichen – also menschlichen – Kontakt

zu den Gästen legt, wurden diese Funktionen bei

Sissi und Franz abgeschaltet.

Auch andere Gastronomen überlegen solche

Ausweg aus der Personalnot. Im „Sausalitos“ in

München sitzt man seit einigen Wochen an, wie es

heißt, Deutschlands erster Roboter-Bar. Das sei

nicht nur eine Schau, sondern soll auch die Mitarbeiter*innen

hinter der Theke entlasten. So werden

etwa „Mojitos“ als beliebtester Drink der Bar dort

jetzt perfekt „automatisch“ gemixt vom Zerkleinern

und Stampfen der Limetten bis hin zum Schütteln

der Cocktailbecher. Und, so wird berichtet: Die Bar-

Roboter haben zum Beispiel auch Augen, genau

genommen: Kameras, die erkennen können, ob ein

Glas einen Sprung hat. Ob das die Zukunft ist?

Augsburger Gastronomen

treten solchen Lösungen noch

eher skeptisch gegenüber. „Das

ist zwar ein lustiges Gadget, in

der Praxis aber schwer umsetzbar“,

meint etwa Leo Dietz

als Kreisvorsitzender im Hotel-

und Gaststättenverband.

WEITER NÄCHSTE SEITE


96

DAS GASTRO-PERSONAL

FÜR DEN JOB BEGEISTERN

Tobias

Emminger

Fortsetzung. Leo Dietz selbst, der auch CSU-Stadtratsfraktionschef

ist, betreibt drei Lokale in Augsburg,

darunter das Peaches, das seit 30 Jahren besteht. Die

aktuellen Personalprobleme kennt er sehr wohl. So

hatte er vor der Pandemie noch jeden Tag geöffnet, zuletzt

war lediglich von Mittwoch bis Samstag Betrieb.

Die Personalnot speziell in der Gastronomie ist

eine der Corona-Folgen. Denn vor allem Mitarbeiter*innen,

die einen Mini-Job hatten, mussten in

der Pandemie nach neuer Arbeit suchen. Jetzt, wo

man – zumindest gefühlt – Covid besser im Griff

hat, sind die Restaurants wieder auf, die Arbeitskräfte

bleiben aber in vielen Fällen im neuen Job.

So auch im Parkhäusl am Zoo. Seit 15 Jahren

herrschte dort die Sieben-Tage-Woche. Wegen der

Personalnot wurden zwei Ruhetage eingeführt. „Gerade

Minijobber wurden von der Regierung im Stich

gelassen“, sagt Inhaberin Maria Cierro.

Personalnot herrscht auch im Ofenhaus am

Gaswerk, wenngleich es dort noch zu keinen Einschränkungen

der Öffnungszeiten kam. Trotzdem

sei ein Personalmangel deutlich bemerkbar, bestätigt

Betreiber Tobias Emminger. Denn besonders

für Veranstaltungen sind die Servicekräfte komplett

ausgelastet. Viel Zeit für Weinberatungen oder Unterhaltungen

mit Stammgästen bleibt nicht mehr.

Aber was tun gegen den Mangel an Servicekräften?

Der bayerische Hotel und Gaststättenverband

Leo Dietz

fordert mit Blick auf die Flughäfen gleiche Maßnahmen

für andere Branchen, etwa dem Gastgewerbe.

Für deutsche Airports wird bekanntlich versucht,

den Arbeitskräftemangel durch den Einsatz ausländischer

Helfer, primär aus der Türkei, abzuschwächen.

„Es kann ja nicht sein“, so Landesgeschäftsführer

Thomas Geppert vom Gaststättenverband,

dass wir mit Hilfe von Sonderregelungen deutsche

Urlauber ins Ausland bringen, während heimische

Tourismusbetriebe Gäste ablehnen müssen.“

Laut Dietz, der es ähnlich sieht, „bräuchten wir

eine gezielte Zuwanderung für diesen Bereich. Denn

damit alles wieder Normalität annimmt, werden

auch wieder die Kapazitäten an Personal wie vor

der Corona-Schließung benötigt. Mit Arbeitskräften

allein sei das Problem aber noch nicht gelöst, so

Dietz. „Man muss das Personal für den Job begeistern.“

Denn lustloses und vielleicht sogar merklich

schlecht gelauntes Personal möchte keiner.

Dann doch lieber Computer. Das ist für viele auch

keine Lösung: Dietz verweist zudem auf andere Un-

Weg-barkeiten. In seinen Lokalen gibt es zu viele Stufen

und Absätze, sodass ein Roboter hier gar nicht

fahren könnte. Auch Emminger sieht das so. „Gastronomie

ist etwas sehr persönliches, ich denke nicht,

dass das der Ort für Roboter ist.“ (Input: bub)

Start in das Jahrzehnt der beruflichen Bildung

Die Lage am Ausbildungs- und Fachkräftemarkt im Handwerk ist dramatisch. Bundesweit fehlen 250.000

Mitarbeitende, in Schwaben sind es rund 7.500 Azubis und Fachkräfte, teilt die schwäbische Handwerkskammer

(HWK) mit. Jetzt hat die Bayerische Staatsregierung reagiert und eine weitreichende Förderung der

beruflichen Bildung im Handwerk beschlossen. Für die verbesserte Ausstattung der handwerklichen Bildungszentren,

der Innovationsförderung im Handwerk sowie der Werbung für die duale Ausbildung im Handwerk

will der Freistaat 60 Millionen Euro investieren. Ab dem Schuljahr 2022/23 soll ein verpflichtender „Tag

des Handwerks“ an allen allgemeinbildenden Schulen im Freistaat eingeführt werden, um durch gezielte Berufsorientierung

die junge Generation für das Handwerk zu begeistern. Für HWK-Präsident Hans-Peter Rauch

sind dies jetzt Schritte in die richtige Richtung, doch er mahnt: „Wir sind froh darüber, dass sich etwas bewegt.

Denn das Fehlen der Nachwuchskräfte im Handwerk ist inzwischen nicht mehr nur ein Problem der Handwerksbetriebe,

sondern eine gesamtgesellschaftliche, volkswirtschaftliche Herausforderung erster Güte.“


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XX

Seit nun 100 Jahren wächst das traditionelle Familienunternehmen Juwelier

Herbert Mayer im Herzen von Augsburg und wird heute mit Leidenschaft,

Vertrauen und Tradition bereits in der dritten Generation erfolgreich geführt.

Wer war Herbert Mayer?

Unser Großvater Herbert Mayer

kam als junger Uhrmachermeister

aus Österreich nach Augsburg, wo

er im Stadtteil Pfersee sein erstes

Uhrengeschäft gründete.

Herbert Mayer ist ein traditionelles

Familienunternehmen

dessen Geschäftsführung

mittlerweile in der 3. Generation

liegt. Welche Werte sind Ihnen

besonders wichtig?

Wir legen viel Wert auf Seriosität,

Empathie, Nachhaltigkeit, sowie

Verantwortungs- und Traditionsbewusstsein.

Was zeichnet Herbert Mayer aus

Ihrer Sicht besonders aus?

Der persönliche Kontakt zu unseren

Kunden und unsere große

Auswahl an namhaften Marken.

Was bedeutet das 100-jährige

Firmenjubiläum für Sie

persönlich?

Das macht uns natürlich schon

ein wenig stolz und spornt uns

auch sehr an, diese großartige

Tradition erfolgreich weiter zu

entwickeln.

Welche Herausforderungen gab

es zu meistern?.

In 100 Jahren gab es natürlich

einige internationale Krisensituationen:

Kriege, Finanzblasen und

die Covid-19 Pandemie. Aber auch

brancheninterne Schwierigkeiten

Interview

wie den „Quarz-Schock“, den die

Uhrenindustrie in den 1980er

Jahren erlebt hat.

Was sind die größten Herausforderungen

für Juweliere

heutzutage?

In den letzten Jahren beobachten

wir ein zunehmend verändertes

Konsumverhalten. Daher gilt es

neue Marketingmaßnahmen zu

entwickeln, um die Kunden weiterhin

zu erreichen. Wir tragen

auch dazu bei, die Innenstädte

so attraktiv zu halten, dass deren

Besuch ein außergewöhnliches

Erlebnis bleibt.

Was gefällt Ihnen an Ihrem

Beruf am meisten?

Wir freuen uns jeden Tag auf viele

außerordentliche und interessante

Menschen, die meist einen

freudigen Anlass zu feiern haben

und auf der Suche nach einem

besonderen Schmuckstück sind.

Wie ist die Atmosphäre in den

Werkstätten von Herbert Mayer,

wo Sie in liebevoller Handarbeit

einzigartige Unikate fertigen

und Uhren in höchster Präzision

restaurieren?

Uns ist ein harmonisches und

familiäres Betriebsklima in allen

Bereichen unseres Unternehmens

enorm wichtig. Dazu zählen

unser Verkaufsteam, genauso wie

unsere Präzisionsfanatiker

in der Werkstatt.

Sie sind von so vielen wundervollen

Schmuckstücken umgeben,

haben Sie selbst einen Favoriten?

Oder eine Schmuck-Marke, die

Ihnen besonders gut gefällt?

Da ist die Auswahl einfach zu

groß, um sich festlegen zu

können. Aber es gibt immer das

eine perfekte Schmuckstück für

eine bestimmte Stimmung und

einen besonderen Anlass.

Nehmen wir mal einen

Klassiker – wie sieht für Sie

die Uhr der Zukunft aus?

Sicherlich wird die mechanische

Uhr mit analoger Zeitanzeige

auch in vielen Jahren begeistern.

„Diamonds are a girl’s best

friend” – würden Sie diesem

Zitat zustimmen?

Vielleicht nicht die besten

Freunde, aber die beständigsten.

Sie halten sich seit fast 60

Millionen Jahren praktisch

ohne Schönheitsfehler und sind

erstaunlich hart im Nehmen.

Gibt es ein besonderes

Schmuckstück zum Jubiläum?

Wir freuen uns sehr, dass Familie

Wellendorff speziell für uns einen

limitierten Ring entworfen hat.

Es ist für uns eine Ehre, ein so

besonderes Schmuckstück von

einer international bedeutenden

Manufaktur exklusiv für zehn

unserer Kunden und Freunde

entgegenzunehmen.

Herbert Mayer Jubiläumsring „Smaragdschimmer“


2022

V. l. n. r.: Corinna,

Christoph, Bernhard

und Manuela Sieber

Das traditionelle

Familienunternehmen

Juwelier Herbert Mayer

wird heute bereits in der

dritten Generation

erfolgreich geführt.

1952

Der Firmengründer

Herbert Mayer in

den 50er Jahren.

Annastraße

2

FIRMENGESCHICHTE

1

1922

Der Uhrmachermeister Herbert Mayer gründet das traditionsreiche

Stammhaus in der Pferseer Straße in Augsburg.

3

Pferseerstraße

4

1966

Ursula und Wolfgang Sieber

übernehmen die Geschäftsleitung


100

Herzlich Willkommen im starken HUK-Team: Umut Acar erhält

als Neuzugang ein symbolisches Willkommensschenk von Geschäftsstellenleiter

Markus Heinzelmann (rechts) .

Premiumberatung durch die Vorsorgespezialisten der HUK-COBURG-Geschäftsstelle Augsburg: Das

Team um Geschäftsstellenleiter Markus Heinzelmann analysiert die persönliche Situation, deckt

Versorgungslücken auf sorgt für Zinssicherheit.

In schwierigen Zeiten gut aufgestellt

Lieber jetzt vorsorgen statt später das Nachsehen haben:

Tipps von HUK Geschäftsstellenleiter MARKUS HEINZELMANN

Des Deutschen liebstes Kind

das Auto – abzusichern,

gilt als Selbstverständlichkeit.

Ebenfalls als gesetzt hierzulande,

weiteres Hab und Gut

vernünftig abzusichern. So sind

75% der privaten Haushalte im

Besitz einer Hausratversicherung

und sogar 82% im Besitz

einer privaten Haftpflicht. Geht

es jedoch um die Absicherung

der eigenen Person, ändert sich

das Bild. Die Absicherung der eigenen

Gesundheit oder Vorsorge

rückt oft in den Hintergrund. So

sichert sich lediglich jeder vierte

Haushalt gegen Berufsunfähigkeit

ab. Im Bereich Pflege ist nicht mal

jeder zehnte Haushalt abgesichert

– immerhin jeder dritte Haushalt

nennt eine private Krankenzusatzversicherung

sein Eigen.

Auch bei der Absicherung der

Familie schwächeln die Deutschen.

So gibt es im Bundesgebiet

sieben Millionen Haushalte mit

Kindern. Aber nur 2,7 Millionen

haben eine Risikoleben-Police.

Darüber hinaus werden die

Konsequenzen aus einer fehlenden

Absicherung dieser Bereiche

deutlich unterschätzt.

Genau deswegen empfehlen

wir unseren Kunden unsere Premiumberatung.

Diese wird von

unseren Vorsorgespezialisten

durchgeführt: hochqualifizierte

Mitarbeiter/innen, welche auf das

Thema Vorsorge in all seinen Facetten

spezialisiert sind. Bei den

Beratungen geht es darum, einen

ganzheitlichen Blick auf die individuelle

Situation vorzunehmen.

Das betrifft Themen wie Ruhestands-Planung,

Absicherung

der Arbeitskraft und der Familie,

aber häufig geht es auch um das

brisante Thema Geldanlage. In

Zeiten von Negativzinsen sind

natürlich alle auf der Suche nach

geeigneten Alternativen. Last

but Die not Zinswende Least dürfen ist auch da! die

Themen „mietfrei wohnen“ und

„Zinssicherheit“ nicht fehlen.

Denn eines bewegt uns genauso

wie unsere Kunden und Kundinnen:

Die aktuellen Entwicklungen

– mit Inflation, steigenden

Immobilienzinsen, noch nie

dagewesenen Preissteigerungen

und der begründeten Furcht vor

hohen Energiekosten – machen

eine präzise Standort- und Lebenssituations-Analyse

unabdingbar.

Wir helfen ganz gezielt

dabei, sich einen Überblick zu

verschaffen und erarbeiten gemeinsam

mit dem Kunden/der

Kundin ein probates Lösungskonzept

für das sichere Erreichen der

persönlichen Ziele und Träume.

Apropos Ziele und Träume!

Aufgrund der aktuellen Zinswende

könnten diese gerade beim

Thema Baufinanzierung zerplatzen

wie Seifenblasen. Die Grafik

unten verdeutlicht diese Gefahr

sehr eindringlich. – deswegen

war es noch nie so entscheidend,

rechtzeitig gegenzusteuern. Und

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102

Kanzlei mit Tradition: Gründer Walter Settele (2.v.r.)

mit den Partnern (v.li.) Bianca Wehrle, Dr. Andreas Settele,

Dr. Anette Settele und Stefan Bürker.

50 JAHRE

SETTELE & PARTNER

Wie Mitarbeiter und Mandanten vom Erfolgsgeheimnis

der KANZLEI SETTELE & PARTNER profitieren

Wenn die Partner der Kanzlei

Settele & Partner von

„ihren Mitarbeitenden

und ihren Mandanten“ sprechen,

dann spürt man Nähe und Verbundenheit

in ihren Stimmen. Dr.

Andreas Settele, Dr. jur. Anette

Settele, Stefan Bürker und Bianca

Wehrle sind die vier führenden

Köpfe einer außergewöhnlich

erfolgreichen Augsburger Steuerberatungsgesellschaft:

Settele &

Partner - und das seit 50 Jahren.

Was ist das Erfolgsgeheimnis

der Kanzlei?

Genau diese Nähe und Verbundenheit!

Denn ein zugewandtes

Miteinander – sowohl innerhalb

des Teams als auch in der Zusammenarbeit

mit Mandanten –

ist für die Partner die Basis ihrer

täglichen Arbeit. Damit halten

sie an Werten fest, deren Grundstein

Kanzleigründer Walter

Settele, der das Unternehmen

vor 50 Jahren

gründete und 30

Jahre als Einzelkanzlei

führte,

bereits damals

gelegt hatte.

1981 verlagerte

er den

Kanzleisitz in den Alten Pfarrhof

in Haunstetten und restaurierte

die historische Immobilie

liebevoll, um sie fit für die Zukunft

zu machen. Heute sind 65

hochqualifizierte Mitarbeitende

der Mittelpunkt der Kanzlei. Die

wertschätzende Zusammenarbeit,

das gute Miteinander und

der familiäre Team-Spirit drücken

aus, warum Settele & Partner ein

so attraktiver Arbeitgeber und

guter Entwicklungspartner

MITARBEITER SIND

DAS HERZSTÜCK

DER KANZLEI

für Menschen

und Unternehmen

ist.

Walter Settele

freut sich

über den Weg,

den seine Nachfolger eingeschlagen

haben: „Unsere Steuer-Experten

arbeiten mit Sachverstand und

Herzblut für ihre Mandanten - das

ist das Kapital, das uns einzigartig

macht.“

Verlagsveröffentlichung


103

Vorteile für Mitarbeiter:

Flexibles Arbeiten

Breites Weiterbildungsangebot

Duale Studienprogramme

Vollverpflegung

Yoga, Zumba, Zirkeltraining

Die Atmosphäre im Pfarrhof

ist familiär und mehr als nur ein

Arbeitsplatz. Hier treffen Tradition

und Vision, Mitarbeiter und

erfolgreiche Unternehmer aus

dem Mittelstand aufeinander.

„Unser Ziel ist es, mit motivierten

Kolleginnen und Kollegen unsere

Mandanten bestens zu betreuen

und gemeinsam Werte zu schaffen“,

erläutern die vier Partner Dr.

Andreas Settele, Dr. Anette Settele,

Stefan Bürker und Bianca

Wehrle.

„Unser Erfolgsgeheimnis sind

unsere Beschäftigten! Jede und

jeder Einzelne trägt mit seinem

persönlichen Einsatz dazu bei,

dass sich das Team wohlfühlt

und unsere Mandanten sich vertrauensvoll

an uns wenden“, betonen

die Partner. Deshalb liege

es ihnen besonders am Herzen,

dass ihre Mitarbeitenden zufrieden

sind und gefördert werden. So

Das Team der Kanzlei Stettele und Partner

vor dem idyllischen Pfarrhof in Haunstetten.

bildet die Kanzlei kontinuierlich

neue Fachkräfte aus und bietet

duale Studienprogramme an. Das

Team kann zudem täglich ein gemeinsames

Mittagessen und ein

regelmäßiges Sportprogramm in

Anspruch nehmen.

Übrigens: Die Mitarbeiter stehen

als Herzstück der Kanzlei

auch bei den Festivitäten zum

50-jährigen Firmenjubiläum im

Mittelpunkt, das auf einem Ammersee-Dampfer

gefeiert wird.

Die Kraft des Teams ist die

Grundlage, um in einer immer

komplizierteren Wirtschafts- und

Steuerwelt Mandanten mit Empathie

und Fachwissen zu betreuen.

Andreas Settele bringt es auf

den Punkt: „Wir begleiten unsere

Mandanten durch alle Höhen und

Tiefen des unternehmerischen

Strebens, mit vollem persönlichen

Einsatz und breitem Erfahrungsspektrum.“

Gründer der Kanzlei (mit Markenzeichen

Trompete): Walter Settele

Erfolgsstory:

50 Jahre Settele

& Partner

Die Erfolgsgeschichte der

Steuerberatungsgesellschaft

Settele & Partner begann vor

50 Jahren, als Walter Settele

seine Steuerkanzlei in

Haunstetten gründete. Hier

arbeitete er als Steuerberater,

Rechtsbeistand sowie

vereidigter Buchprüfer und

wirkte zudem 16 Jahre lang als

Vizepräsident der Steuerberaterkammer

München. Ende

der 1990er-Jahre übernahmen

sukzessive Dr. jur. Anette Settele

und Dr. Andreas Settele

die Führung der Kanzlei. Nach

dem Ausscheiden von Walter

Settele Ende 2014 wurden

zunächst Steuerberater Stefan

Bürker und im Anschluss

Steuerberaterin und Rechtsanwältin

Bianca Wehrle als

weitere Partner gewonnen.

Tochter Anette Settele ist

ihrem Vater sehr dankbar

für diese Möglichkeit: „In der

Kanzlei meines Vaters wachsen

zu dürfen und sein Werk

heute gemeinsam mit meinen

Partnern weiterführen zu können,

ist ein großes Geschenk.“

Heute berät die Kanzlei Privatpersonen,

Unternehmen

und gemeinnützige Körperschaften

im süddeutschen

Raum. Schwerpunkte sind die

Beratung kleiner und mittelständischer

Unternehmen

und die strukturierte Nachfolgeplanung

im privaten und

geschäftlichen Bereich.


104

Der amerikanische Organist Cameron Carpenter sorgte an der frisch renovierten Konzertorgel der Kongresshalle für Gänsehautmomente.

Dialog feiert 50. Geburtstag

mit rauschendem Fest

Der Maklerversicherer mit Sitz in Augsburg präsentiert eine

beeindruckende Jubiläums-Show im Kongress am Park

Verlagsveröffentlichung

Es war ein rauschendes Fest: Mitarbeiter, Vertriebspartner,

Prominenz und Presse feierten

im Kongress am Park gemeinsam den 50. Geburtstag

der Dialog, des Maklerversicherers der

Generali in Deutschland mit Standort in Augsburg.

MdL Andreas Jäckel begrüßte die Gäste seitens der

Stadt Augsburg und betonte die enge Verbindung

zwischen Kommune und Unternehmen.

Generali Deutschland CEO Giovanni Liverani

hob die positive Entwicklung der Dialog zum großen

Maklerversicherer und ihren anhaltenden Markterfolg

hervor: „Die Dialog ist kontinuierlich und

profitabel gewachsen und hat sich in ihrer 50-jährigen

Unternehmensgeschichte zu einem großen und

florierenden Unternehmen entwickelt. Ausgehend

von der Absicherung biometrischer Risiken, wo die

Dialog schon seit Jahren Standards setzt, ist unser

Maklerversicherer inzwischen auch im Bereich der

betrieblichen Altersversorgung und im Kompositgeschäft

erfolgreich unterwegs. Unsere Entscheidung,

einen spartenübergreifenden exklusiven Anbieter

für unser Maklergeschäft zu formieren, wird durch

Networking und kulinarische Genüsse beim Afterevent.


105 XX

Generali Deutschland CEO Giovanni Liverani (oben li.) hob die positive Entwicklung der Dialog hervor. MdL Andreas Jäckel begrüßte die

Gäste (unten li.). Panel-Diskussion mit (v.li.): Vertriebsvorstand Dr. Florian Sallmann, Zukunftsforscher Christoph Burkhardt, Vorstandsvorsitzender

Benedikt Kalteier und Jungmakleraward-Gewinnerin Hava Misimi.

den Markterfolg des Unternehmens bestätigt.“ In

der anschließenden Panel-Diskussion spannten

Vorstandsvorsitzender Benedikt Kalteier und Vertriebsvorstand

Dr. Florian Sallmann gemeinsam

mit der Jungmakleraward-Gewinnerin Hava Misimi

und dem Zukunftsforscher

Christoph Burkhardt einen Bogen

von den bescheidenen Anfängen der

Dialog über den erreichten Status

bis zu den Herausforderungen der

Zukunft. Musikalisch eindrucksvoll

begleitet wurde die Feier vom amerikanischen

Organisten Cameron Carpenter

an der vor kurzem renovierten

Konzertorgel der Kongresshalle.

Nach dem offiziellen Teil konnten

die Marktstände zahlreicher

Generali-Tochtergesellschaften besucht

und ein ergiebiges Networking

betrieben werden. Zum Abschluss

wurde fröhlich gegessen und getrunken, angeregt

geplaudert und zum fetzigen Rhythmus der Pianissimo-Band

bis spät in den Abend getanzt.

Die Historie

Die Dialog, der Maklerversicherer der Generali in

Deutschland, wurde 1972 als Erste Augsburger Leben

Versicherungs-Aktiengesellschaft gegründet und ist

heute ein großer Player in den Maklermärkten in

Deutschland und Österreich. Bereits zwei Jahre nach

ihrer Betriebsaufnahme ging die Erste Augsburger

Leben in den Besitz des Deutschen Lloyd über.

Sie wurde damit Teil der internationalen Generali

Gruppe. 1983 erfolgte die Umbenennung in Dialog

Lebensversicherungs-AG. Der neue Name sollte programmatisch

für die transparente Zusammenarbeit

mit den unabhängigen Vermittlern werden. 2003

wurde die Dialog ein eigenständiger Spezialversicherer

für biometrische Risiken unter dem Dach der

damaligen AMB Generali.

Den größten Bedeutungszuwachs

erfuhr die Dialog 2019 durch

die Übertragung der Verantwortung

für das gesamte Maklergeschäft der

Generali in Deutschland: Neben dem

Lebensversicherungs-Geschäft gehören

inzwischen auch der Bereich der

betrieblichen Altersversorgung (bAV)

sowie das Schaden- und Unfallversicherungs-Geschäft

zur Dialog.

Heute arbeiten 800 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Generali

Deutschland AG für die Dialog. Sie

erwirtschaften in der Zusammenarbeit

mit 19.000 Vertriebspartnern in Deutschland

und Österreich rund 900 Mio. Euro Beitragseinnahmen

pro Jahr.

Gerade vor dem Hintergrund des 50-jährigen

Jubiläums war und ist es der Dialog ein Bedürfnis,

etwas zurückzugeben: In Zusammenarbeit

mit The Human Safety Net organisiert die Dialog

eine Spendenaktion, die dem SOS Kinderdorf in

Augsburg zugutekommt. The Human Safety Net

ist die internationale Stiftung der Generali Group,

die benachteiligte Menschen dabei unterstützt, ihre

Chancen selbst zu verbessern und zu einem guten

und sicheren Leben in ihren Familien und Gemeinschaften

beizutragen.


106

Karriere

STELLENMARKT

Boomer vs. Ge

Neu bei der

IHK im Ries

Generationskonflikte am Arbeitsplatz: Darauf s

Von Sabine Meuter

Obwohl es eigentlich ganz normal

ist, dass mehrere Generationen am

Arbeitsplatz zusammenkommen –

unterschiedliche Werte und Arbeitsweisen

können Konfliktpotenzial

entfalten.

Schließlich treffen zum Teil die

Babyboomer (1956 bis 1965), die

Generation X (1966 bis 1980), Y

(1981 bis 1995) und die Generation

Z (ab 1996) aufeinander.

„Die Babyboomer stehen nach

einem gängigen Klischee für Leistungsbereitschaft

und Zuverlässigkeit,

Autoritäten respektieren

sie“, sagt Karriere-Coachin Ute

Gietzen-Wieland. „Boomer“ würden

hart arbeiten und Überstunden

in Kauf nehmen. Der Generation

X und Y hingegen sei eine

Work-Life-Balance wichtig.

Für die Generation Z hätten

Faktoren wie Spaß an der Arbeit

und Sinnfindung Vorrang. Für sie

liege der Fokus vor allem auf einer

klaren Abgrenzung von Beruf und

Privatleben.

Aus Sicht von Timo Müller kann

gerade das Thema Überstunden

für Unmut in einem altersgemischten

Team sorgen. „Für Babyboomer

ist es meist selbstver-

MATTHIAS

HAUSMANN

übernimmt

Matthias Hausmann ist neuer Regionalgeschäftsführer

der IHK Schwaben im Donau-

Ries und in Dillingen. Er folgt auf Bettina

Kräußlich, die künftig die Co-Leitung des IHK-

Beratungszentrums mit Schwerpunkt Vertrieb

und Service übernimmt. Die beiden Vorsitzenden

der dortigen IHK-Regionalversammlungen,

Andreas Dirr und Gregor Ludley, freuen sich

über die gelungene Nachfolge: „Matthias Hausmann

kommt

Beim Thema Überstunden gehen die Meinungen der Generationen oft auseinander. Gut ist, wenn sich alle u

aus der Region

und er kennt die

Arbeit der IHK.

ständlich, länger zu arbeiten“, sagt Und wenn ein Vertreter oder Nach seiner Beoba

Daneben bringt

der Leiter des Instituts für Konfliktmanagement

und Führungs-

Stress mit anderen am

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Dafür mangelt es Babyboomern sich zu denken und am

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laut Müller teilweise an Verständnis.

„Wenn Mitarbeitende immer Boomer nicht nachvollziehbar, chen Rahmenbelichst

viel Freizeit zu haben, die wirtschaftli-

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107

Party zum Firmenstart

Früherer SZ-Chef STEFAN HILSCHER wird Berater

Ich will Unternehmen, Verbände, und

Organisationen beraten. Schwerpunkte

sind Strategische Begleitung, Kommunikation,

Nachfolgeplanung, Mentoring

und Coaching.“ Das sagt Stefan Hilscher,

dem es nicht an medialer Erfahrung fehlt.

Der gebürtige Lübecker war bei der

Augsburger Allgemeinen als Volontär, Redakteur

und bald in leitenden Positionen,

ebenso in Köln und ab 2012 Geschäftsführer

des Berliner Verlags. 2015 übernahm er

die Geschäftsführung der Süddeutschen,

Stefan Hilscher (l.) und Star-Fotograf Daniel Biskup.

wo er sich zum Jahresbeginn mit 65 Jahren

in den Ruhestand verabschiedet hat.

Die folgende Kreativ-Pause währte nicht

lange. Nach 45 Jahren in der Medienbranche

gründete er jetzt die Stefan Hilscher

Consulting GmbH in Augsburg. Die „Geburt“

seiner Beratungsfirma sowie nachträglich

den 65. feierte der stets gut gelaunte

Macher im großen Rahmen auf

dem Augsburger Gaswerkareal u.a. mit

Musik der Band „Breath Attack“, kühlen

Getränken und Köstlichkeiten sowie so

manchen Spiele-Angeboten von Mini-

Golf bis zum Mega-Fußball-Kicker XXL.

Rund 170 Gäste waren angesagt, darunter

etliche Wegbegleiter, zum Beispiel aktive

und ehemalige AZ-ler bis hin zum früheren

Geschäftsführer Werner Mittermaier,

aber auch Starfotograf Daniel Biskup,

SPD-Urgestein Karlheinz Schneider,

Stadtrat Peter Grab, Ex-swa-Chef Claus

Gebhardt, Hotelchef Theo Gandenheimer,

Patentanwalt Bertram Rapp, Marilis

Kurz-Lunkenbein als Vizepräsidentin des

Kulturstammtisches, dem Hilscher auf Lebenszeit

vorsteht, oder auch Architekt Stefan

Schrammel als Vorsitzender des Vereins

der Freunde und Förderer des Deutschen

Studienzentrums in Venedig. bub

Musik, Mega-Kicker und Mini-Golf.

+++ Business-Telegramm +++

12 Rekordjahr. Zum 12. Mal in Folge hat die Fürst Fugger Privatbank AG das Geschäftsjahr 2021 mit

einem Rekordergebnis abgeschlossen. So konnte sie sich, wie jetzt gemeldet wurde, in nahezu allen

Belangen weiter verbessern – zum Teil sogar deutlich. Die Privatbank erwirtschaftete ein Betriebsergebnis

nach Risikovorsorge in Höhe von 13,4 Millionen Euro – gegenüber 2020 ein Sprung von

mehr als 40 Prozent. Dabei konnte es seine Eigenkapitalrendite vor Steuern auf 29,9 Prozent steigern.

Nicht nur die Ertragsseite konnte erneut überzeugen, sondern auch die Kostenseite: Die Cost-

Income-Ratio (CIR) sank von im Vorjahr 67,7 auf zuletzt 58,1 Prozent. Für den Vorstandsvorsitzenden

Dr. Martin Fritz war das Geschäftsjahr „in jeder Hinsicht außergewöhnlich.“ Er kann zudem schon

verkünden, dass auch das erste Halbjahr 2022 „erneut sehr gut gelaufen ist.“

Bei den TOP 100. Ehrung auf dem Deutschen Mittelstands-Summit für

die Bela Aqua GmbH aus Zusmarshausen: Der aus dem TV bekannte

Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar würdigt die Firma anlässlich

ihres Erfolges beim Innovationswettbewerb TOP 100. Die Preisverleihung

in Frankfurt am Main fand für Mittelständler statt, die mit

dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden waren. In einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren

überzeugte Bela Aqua in der Kasse A (bis 50 Mitarbeiter) besonders in den Kategorien „Innovationsklima“

und „Außenorientierung/Open Innovation“. Das Foto zeigt neben Yogeshwar (2.v.r) Günter Brandl

und Geschäftsführerin Christine Brandl-Leitner sowie Vanessa Brandl aus der Bela Aqua-Chefetage.

Trail Running boomt. Immer mehr Läufer*innen verlagern ihre Strecken vom Asphalt der Städte in die

wilde Natur. Darauf reagiert der Augsburger „Rucksackpionier“ deuter und erweitert sein Sortiment um

die Kategorie Trail Running. Besonders beachtet werden laut Mitteilung Komfort und Leichtgewicht.


108 KARRIEREN

Weiter an der

eurocom-Spitze

Jürgen Gold, seines Zeichens

Geschäftsführer

der Julius

Zorn GmbH in

Aichach, wurde

Jürgen

Gold

als eurocom-Vorstand

bestätigt. Er setzt sich so für Interessen

der Hersteller medizinischer Hilfsmittel ein;

eurocom ist nämlich die Hersteller-Vereinigung

für Kompressionstherapie, orthopädische

Hilfsmittel und digitale Gesundheitsanwendungen.

Zudem entwickelt eurocom

Konzepte, um die Hilfsmittel-Versorgung

langfristig sicherzustellen, was gerade in

Pandemie- und Kriegszeiten wichtig ist. Das

von Gold geleitete Unternehmen, die Julius

Zorn GmbH, wurde 1912 in Thüringen gegründet

und beschäftigt weltweit mehr als

1.100 Mitarbeiter*innen. Mit der US-Schwesterfirma

und verschiedenen „Töchtern“ und

Vertriebs-Organisationen in Europa und Kanada

bedient der Hersteller medizinischer

Hilfsmittel einen internationalen Markt.

Im Bundeswirtschaftssenat

Der Bundeswirtschaftssenat (BWS) ist das höchste

Gremium im Mittelstandsverband BVMW, der wiederum

als der größte Unternehmer*innen-Verband

Deutschlands gilt. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement

tragen die Senator*innen dazu bei, die Interessen

des Mittelstands im Dialog mit Entscheidungsträgern

aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien umzusetzen.

Neuer Senator ist Christian Wohlrab, seines

Zeichens Geschäftsführer der HBW, also der Höfle &

Wohlrab Bau GmbH in Thannhausen. Für diesen hohen

BWS-Posten kann man sich nicht bewerben, man

muss berufen werden. Der Senat bildet eine Wertegemeinschaft

hochkarätiger Repräsentanten aus Politik,

Wirtschaft, Kultur und Medien. In dieses Gremium,

so heißt es, „werden nur herausragende Persönlichkeiten

berufen – Vordenker auf nationaler, europäischer

und internationaler Ebene.“ Diese rund 350 Mitglieder

stellen als Entscheidungsträger und Vorbilder

die Spitze des deutschen Mittelstands dar. Ihre Unternehmen

stehen für mehr als 1,2 Millionen Arbeitsplätze

und über 120 Milliarden Euro Jahresumsatz.

Stabwechsel

D

ie

Notfallseelsorge

des Bistums steht unter

einer neuen Leitung:

Nachdem Diakon Dr. Edgar

Krumpen eine Stelle

Stabübergabe von Edgar Krumpen (l.) als Auslandsseelsorger in

an Martin Linder. Foto: J. Schmidt/pba Südkorea angenommen

hat, rückt sein bisheriger Stellvertreter Diakon

Martin Linder nach. Bei der Amtsübergabe

gratulierte Bischof Bertram beiden herzlich.

Christian Wohlrab (l.) bekam die Ernennungs-Urkunde zum Senator

vom Generalsekretär des Bundeswirtschaftssenats, Christoph Ahlhaus,

der auch mal kurzzeitig Erster Bürgermeister von Hamburg war.

Dreifache Verstärkung bei Quantron

Die Gersthofer Quantron AG verstärkt den Sales-, Service- und

Strategiebereich: Olaf Muschner, der fünf Sprachen beherrscht,

kommt von Iveco und übernimmt bei Quantron die Leitung Service

& Customer Care International. Im Verkaufsteam wird Tobias Steffen,

der ebenfalls Führungsaufgaben bei Iveco inne hatte, die Leitung

für Team und Vertriebsstruktur übernehmen. Und der promovierte

BWLer Dr. Srinath Rengarajan verstärkt nach Stationen bei

Daimler Truck und Oliver Wyman jetzt bei Quantron den Strategiebereich

als Senior Manager

Corporate & Product

Strategy. Er unterstützt

also u. a. das Management

bei der strategischen

Ausrichtung des

Unternehmens auf der

Muschner, Steffen & Dr. Rengarajan (v.l.)

Geschäfts-, Markt- und

Wettbewerbsebene.

Wichtige Vernetzung

Denis Zanda leitet seit kurzem

die Evangelische Beratungsstelle

des Diakonischen Werkes

Augsburg. Nach 20 Jahren als

Klinikpsychologe wechselte der

49-Jährige in den ambulanten

Bereich, wo er auch in seiner Leitungsfunktion

weiter therapeutisch

arbeiten

will. Wichtig ist

ihm die Vernetzung

mit anderen

Helfersystemen

wie Jugendämtern,

Schulen

oder niedergelassenen

Therapeut*innen.

Denis Zanda


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Dickes Plus dank Pool

SWIMMINGPOOL steigert den Immobilienwert im Schnitt um 13 Prozent

In den letzten Jahren ist die Bedeutung

des eigenen Zuhauses

immens gestiegen. Man hat es

sich daheim schön gemacht, es

wurde aufgeräumt, ausgemistet,

vielleicht sogar renoviert.

Aber das Haus sollte nicht

nur besser aussehen. Es musste

auch weitere Funktionen erfüllen,

beispielsweise provisorischer

Arbeitsplatz werden. Als Sportstudios

dicht waren, wurden Fitnessvideos

verstärkt nachgefragt.

Und Reisbeschränkungen haben

dazu geführt, dass „Holidays at

home“ gemacht wurden. Doch

was aus der Not heraus geboren

wurde, kann „mit der richtigen

Zutat“ eine clevere Dauer-Lösung

werden. Falls der Online-Fitnesskurs

auf Dauer keinen Spaß

macht und man sich aus ästhetischen

Gründen keinen klassischen

Hometrainer in die eigenen

vier Wände stellen will, bietet ein

Swimmingpool im Garten die

ideale Alternative. Er eignet sich

– beispielsweise mit einer Gegenstromanlage

ausgestattet – zum

Power-Schwimmen ebenso wie

fürs Aqua-Jogging, für die Wassergymnastik

oder einfach nur

dafür, ein paar entspannte Bahnen

zu ziehen und im Anschluss

unter der Schwalldusche zu entspannen.

Urlaub zu Hause – dieses Lebensgefühl

kann man auch in

den Arbeitsalltag integrieren,

wenn man vom Heimarbeitsplatz

aus auf eine Wasseroase blickt,

deren Unterwasserscheinwerfer

selbst zu später Stunde dafür sorgen,

dass stets ein Licht aufgeht.

Mit einem Swimmingpool

gewinnt man an Lebensqualität

und investiert nachhaltig. Das

Immobilienportal immowelt

kommt in einer Analyse zu dem

Ergebnis, dass ein Schwimmbecken

den Wert des Eigenheims

um rund 13 Prozent steigert. Das

ist eine entspanntere Geldanlage

als das Auf und Ab an den Börsen.

Und angesichts von Minuszinsen

und steigender Inflationsrate

eine lohnenswertere, als das

Geld auf dem Konto zu parken.

Erfahrene Schwimmbadbaufachunternehmer,

die das „Gesundheitsplus“

mit Finesse in

die Tat umsetzen und somit für

ein dickes Plus beim Wertsteigerungspotenzial

der Immobilie

sorgen, findet man zum Beispiel

beim Bundesverband Schwimmbad

& Wellness e.V. unter www.

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Neuer Kreativ-

Hotspot

Start frei für den DAYTON PARK

Fast 50 Jahre prägte das NCR-Hochhaus in

Kriegshaber den Nordwesten Augsburgs. 2016

wurde es zurückgebaut. Jetzt entsteht auf dem

Areal von 31.000 m² ein neues,kollaboratives Immobilienkonzept:

der Dayton Park. Kreativ grün

mit Outdoor Workspaces, Start-Up-Ambiente und

der spannenden Nähe zum Medizincampus Augsburg.

Zum feierlichen Spatenstich sprach Oberbürgermeisterin

Eva Weber lobende Grußworte für

das Kreativ-Projekt. Das Quartier soll Firmen mit

Schwerpunkt Medizininformatik anzuziehen, so die

Hoffnung der Stadt. Hans-Joachim Michel (Augsburger

Gewerbehof), Architekt Christian Kaiser

(Schulze Architekten) und Immobilienexperte Peter

Wagner (Peter Wagner Immobilien AG), dessen Firma

auch die Vermietung der Flächen übernimmt,

erläuterten die Strategien hinter diesem Vorzeige-Großbauprojekt

für Augsburg. Der erste Bauabschnitt

erfolgt bis 2024 auf 13.500 Quadratmetern.

Oberbürgermeisterin Eva Weber vor der Baustelle, wo zuvor das

NCR-Hochhaus als Kriegshaber „Wahrzeichen“ stand. Immobilienexperte

Peter Wagner (Foto unten, links) erläuterte den Neubau.

Es entsteht ein Neubau mit Schulungs- und Konferenzräumen.

Gleichzeitig wird ein Bestandsgebäude

saniert, in dem bis zu 45 Büroeinheiten geschaffen

werden sollen. Der zweite Bauabschnitt mit etwa

17.500 Quadratmeter Fläche soll anschließend mit

sechs weiteren Gebäuden realisiert werden.

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Abgleich durchführen zu lassen. Dabei

ermittelt der Heizungsfachmann

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Raum, um anhand dieser Werte die

Durchflussmenge des Heizwassers bestimmen

zu können. Ist alles optimal

eingestellt, steigt der Wohnkomfort

spürbar, denn die Wärme verteilt sich

gleichmäßig vom Hobbykeller bis zum

Kinderzimmer im Dachgeschoss.

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Kosten

im Blick

behalten

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Den Überblick behalten mit rechtssicheren Bauformularen.

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Wer bauen möchte, muss immer tiefer in die

Tasche greifen. In den letzten zehn Jahren

sind die Baupreise massiv gestiegen. Umso

wichtiger ist es, den Bau vorab gut zu planen und

die Kosten während der Bauphase regelmäßig im

Blick zu behalten. Bereits im Angebot sollten die

Leistungen so genau wie möglich aufgelistet werden.

Dann ist es einfacher, zu überprüfen, welche

Arbeiten bereits erfüllt sind, welche noch ausstehen

und wo zusätzliche Aufwendungen erbracht

werden müssen.

Während der Bauphase sollten die Arbeiten von

den Bauunternehmen regelmäßig dokumentiert

werden, damit die vereinbarten Leistungen und

damit verbundenen Kosten immer im Blick behalten

werden können. Mit den Bauformularen

von Avery Zweckform sind Bauherren und -unternehmen

auf der sicheren Seite: Die vorgedruckten

Spalten geben eine gute Orientierung und helfen,

dass keine wichtigen Angaben vergessen werden.

Folgende Formulare sind relevant:

• Rapport / Regiebericht: zur Dokumentation

von Arbeitsleistungen und Materialverbrauch

• Bau-Tagesbericht: zur Protokollierung der

Bautätigkeiten gemäß der bauvertraglichen Leistungsbeschreibung.

Zudem werden die aktuellen

Umstände wie Witterung, Anzahl und Arbeitszeit

der eingesetzten Arbeitskräfte, Leistungsergebnisse

sowie etwaige Erschwernisse oder Leistungsänderungen

dokumentiert.

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116

Schnell handeln

Experte rät zur Eile angesichts steigender BAUZINSEN

Sie hegen den Wunsch nach

einem Eigenheim? Dann

heißt es jetzt schnell handeln,

Darauf verweist das Verbraucherportal

„Check 24“ angesichts

sprunghaft gestiegener

Bauzinsen.

Sich den Traum vom eigenen

Häuschen, von der eigenen Wohnung

zu erfüllen, das wird zunehmend

schwieriger. Denn Normalverdienende

können sich die

eigenen vier Wände immer weniger

leisten, Stichwort „sprunghaft

gestiegene Bauzinsen“ und

„steigenden Immobilienpreise“.

Im vergangenen Jahrzehnt haben

sich die Immobilienpreise nach

Angaben des Statistischen Bundesamts

um 29 Prozent erhöht,

Eigentumswohnungen und Einund

Zweifamilienhäuser sind binnen

zehn Jahren sogar 65 Prozent

teurer geworden. Bislang konnten

Wer einen Immobilienwunsch hat, sollte jetzt handeln.

Bauherren und Immobilienkäufer

die hohen Preise durch historisch

niedrige Zinsen für eine Baufinanzierung

ein Stück weit kompensieren

bislang.... Ausgehend

von einem nie da gewesenen

niedrigen Niveau haben sich die

Bauzinsen seit Jahresbeginn auf

Foto: Thommy Weiss/pixelio.de

3,2 Prozent vervierfacht. Dennoch

rät Ingo Foitzik, Geschäftsführer

Baufinanzierung bei CHECK24:

Hat ein Käufer eine passende Immobilie

in Aussicht, ist schnelles

Handeln gefragt. „Wer jetzt keine

Baufinanzierung abschließt, für

den wird es noch teurer.“

Mehr unter:

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MOBILITÄT

117 XX

So wird das sechste Mitglied der ID. Familie aller Voraussicht nach aussehen der ID Aero.

Die Zukunft ist elektrisch

Weltpremiere der ersten vollelektrischen LIMOUSINE von VW

Dynamisch, stark und mit purer

Aerodynamik. So soll die

erste vollelektrische Limousine

von Volkswagen daherkommen.

„Mit einer Reichweite von

mehr als 600 Kilometern, einem

außergewöhnlichem Platzangebot

sowie Premium-Interieur“, soll

der neue VW ID. Aero ausgestattet

sein so Ralf Brandstätter, der

Chief Executive Officer von VW

Pkw. Ähnlich wie Mercedes bei

EQE und EQS setzt auch VW bei

seiner E-Limousine auf eine im

weiten Bogen verlaufende Dachlinie,

die in einem Stummelheck

endet Damit ist die Limousine

praktisch der vollelektrische

Nachfolger des Passat und könnte

hierzulande auch unter dem Namen

ID. 7 seinen Weg in die große

Produktpalette von VW finden.

Der Marktstart ist in China für

die zweite Jahreshälfte 2023 geplant,

wenig später soll der neue

ID. Aero dann auch in Europa und

den USA offiziell erhältlich sein.

Der erste

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118

Fahrzeugübergabe beim Autohaus Strobel in Göggingen. Von links: Peter Remitschka (Geschäftsleitung Autohaus

Strobel), Mario Borrelli (Inhaber HMS Borrelli) und Florian Diller (Filialleiter Göggingen).

Perfekter Partner

HMS BORRELLI & AUTOHAUS STROBEL erweitern Partnerschaft

Verlagsveröffentlichung

Wenn Qualität und Tradition

auf Zuverlässigkeit

und fachmännisches

Know-How treffen, ist eine perfekte

Zusammenarbeit garantiert.

So können das Autohaus Strobel

und der Hausmeisterservice

Borrelli auf eine mittlerweile

15-jährige, erfolgreiche Partnerschaft

zurückblicken. Und auch

künftig werden die beiden Unternehmen

zusammenarbeiten – so

stockte die Firma Borrelli ihren

Fuhrpark aktuell noch einmal um

acht weitere Toyota Nutzfahrzeuge

auf.

Bereits seit 1971 ist das Autohaus

Strobel Toyota-Vertragshändler

und damit der älteste

bestehende Toyota-Händler

in ganz Deutschland. Mit vier

Standorten in Lechhausen, Göggingen

Gersthofen und Kempten

sowie 90 Mitarbeiter*innen ist der

Familienbetrieb die Nummer 1 für

Toyota in Schwaben und hat im

Pkw- oder Nutzfahrzeugbereich

immer das passende Angebot.

Gerade durch die Erweiterung des

Nutzfahrzeugzentrums in Lechhausen

ist das Autohaus der ideale

Partner für Geschäftskunden.

Dies weiß auch Mario Borrelli

zu schätzen, der mit seinem

Hausmeisterservice und mittlerweile

55 Mitarbeiter*innen seit

dem Jahr 2000 Immobilien aller

Art betreut. Zum breit gefächerten

Tätigkeitsspektrum gehören sowohl

die gesamte Betreuung von

Wohn- und Gewerbeeinheiten

im Innen- und Außenbereich als

auch Winterdienst und das Reinigen

von Parkhäusern und Tiefgaragen.

Um diese und weitere

Leistungen anbieten zu können,

verfügt die Firma Borrelli über

einen großen Fuhr- und Maschinenpark

mit Fahrzeugen aller Art,

angefangen bei Winterdienstmodellen

über Kehrmaschinen

bis hin zu Transportfahrzeugen

sowie LKWs. Ein Herzstück sind

darin natürlich die Toyota-Nutzfahrzeuge,

die allesamt vom Autohaus

Strobel bezogen wurden.

Eine enge Partnerschaft, die

auf gegenseitigem Vertrauen basiert

und auch in den kommenden

Jahren fortbestehen wird.


ELEKTRISIERT UNSERE WELT

DER NEUE VOLLELEKTRISCHE

TOYOTA BZ4X

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Der Toyota bZ4X ist der Wegbereiter der neuen Generation

vollelektrischer Fahrzeuge. Er ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrung

im Bereich elektrifizierter Antriebe und bringt unsere Vision von

Beyond Zero – einer besseren Zukunft für alle – auf die Straße.

Er vereint eine robuste Bauweise und dynamisches SUV-Design

mit einem erstklassigen Allradantrieb (optional) und beeindruckender

Reichweite von bis zu 513 km. Zudem verfügt der SUV über eine

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120

TEST

Den neuen Alfa Romeo Tonale testete

AJ-Reporter Johannes Kaiser.

Neue Alfa-Ära

Der ALFA ROMEO TONALE SPECIALE im Autotest

Für Alfa Romeo beginnt mit

dem neuen Tonale Kompakt-

SUV eine neue Ära. Als Erster

seiner Art im Produktportfolio der

italienischen Traditionsmarke ein

echter Meilenstein in der Firmengeschichte.

Im klassischen Alfa Romeo

Stil gehalten überzeugt der Tonale

dadurch, dass er Optik mit Funktion

kombiniert. Highlight ist der

markante, praktisch schwebende

„Scudetto“ Frontgrill, gepaart mit

den Matrix-Voll-LED-Scheinwerfern.

Diese sind nämlich im typischen

Look gehalten und lassen

so die Herzen aller „Alfisti“ höher

schlagen. Von außen also eine

Wucht. Wichtig sind aber immer

auch die „inneren Werte“. Unter

der Haube befindet sich ein 130 PS

Benzinmotor, der in Kombination

mit einem 48 Volt Elektroantrieb

für die nötige Power im Hybriden

sorgt.

Geräumig und modern im

Inneren, setzt neben dem Fahrzeuginformations-Center,

genannt

„Cannochiale“, allen voran

die Ambiente-Beleuchtung

im klassischen Rot ein optisches

Ausrufezeichen. Außerdem

ist der Tonale ausgestattet mit

modernen Features, wie Apple

Car Play und Android Auto. Als

Sprachsteuerung dient Amazons

Alexa, die auch unterwegs ein

gewisses Home-Feeling aufkommen

lässt und über die man problemlos

die Reiseroute oder das

Smart Home steuern kann.

Bei der Fahrt überzeugte vor

allem die direkte Lenkung, mit

der man bei der Fahrt sportlich

durch die Kurven kommt. Die

unterschiedlichen Fahrmodi DNA

– Dynamisch, Normal und wetterfest

(All weather) – ermöglichen

ein individuelles Fahrgefühl

und sorgen zudem für bessere

Bodenhaftung und damit mehr

Sicherheit. Den cuore sportivo,

also den sportlichen Kern des

Kompakt-SUVs, spürt man am

meisten im D-Modus, der das

Fahrverhalten vor allem unter

Hinzunahme der Schaltwippen

am Lenkrad nochmals deutlich

direkter gestaltet.

Fazit: Der neue Alfa Romeo

Tonale konnte im Test nicht nur

durch seine starke Optik überzeugen,

sondern punktete auch

mit vielen anderen technischen

Details sowie dem Mild-Hybridantrieb.

Zur Verfügung gestellt

wurde der Tonale vom Alfa Romeo-Servicepartner

Autohaus

Huber in Batzenhofen.

Das Interieur mit Alfa-rotem Ambientlight

und praktischem Touchscreen.

Modell: Alfa Romeo Tonale

Speciale

Farbe:

Rosso Alfa

Leistung: 96 kW/130 PS

Beschleunigung: 0-100km/h

9,6 Sek

Verbrauch:

Kraftstoffverbrauch kombiniert

in l/100km: 6,2 - 5,7.

CO2-Emissionen kombiniert in

g/km: 142-130.


21

Ratgeber: Autopflege & Reifenwechsel

121

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ensoätte,

und

be-

Mobil durch

die City

Foto: runzelkorn / stock.adobe.com

Foto: pro air - Stefan Winterstetter

Fuggerstadt

Classic 2022

Am Morgen der Veranstaltung treffen die ersten Oldtimer

ab 08:00 Uhr in der Maximilianstraße ein.

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Reipart

echung

tig.

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iner

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Progen

und

ächspa-

Mit dem E-Mobil entspannt durch die City! Dieses

Ziel verfolgt die Hopper Mobility GmbH.

Die Rede ist von einem Hybriden aus E-Bike

Auszubildende und Kfz-Meister beim Räderwechsel

und Auto, das mit seiner Wendigkeit und Zulassung

für Fahrradwege eine echte Alternative zum Auto

darstellt. „Mobilität ist ein sehr komplexes Thema

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OB

bei

Eva

10

Weber,

Euro. Eventuell

die zusammen

können mit die Wirtschaftsreferenten Kfz- sind hier weder Wolfgang die benötigten Hüb-

Zusätzlich

Experten, wenn schle die das Räder junge Start-Up einmal

unten bility sind, GmbH einen besuchte. Blick oder In diesem Einlagerung Jahr sollen der ganze Räder

Verschleißteile, Unternehmen die Hopper Reinigung Mo-

auf Bremsscheiben 30 dieser sogenannten und Beläge

werfen. - die Um übrigens die Technik bereits ten restlos für den ausverkauft Radwechsel wurden. und die

inbegriffen. „Hopper“ produziert Letztendlich werden dürf-

unter dem Im Rad nächsten zu beurteilen, Jahr soll Einlagerung die Produktion der Räder dann für erhöht ein

ist Fachkenntnis werden. nötig. Eva Weber In der und Jahr Wolfgang Kosten in Hübschle Höhe von waren 60 bis

Werkstatt nach lassen einer sich Probefahrt also 80 sehr Euro von anfallen. der Wendigkeit Bild: runzelkorn

angetan. /

und

zwei Fliegen der mit guten einer Bedienbarkeit Klappe stock.adobe.com

Am 25. September steht Augsburgs Maximilianstraße

ganz im Zeichen von alten und neuen

Autos. Schon die achte Auflage dieser Rallye,

in der nicht nur die Oldtimer wieder zahlreiche Fans

mobilisieren werden, sondern auch die ganz neuen

E-Autos. Dafür ist für den Start und die Zieleinfahrt

von St. Ulrich bis zum Moritzplatz als Parc Fermé

zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung selbst hat

nichts mit Geschwindigkeit zu tun, denn sowohl für

die Oldtimer- als auch für die VOLT-E-Teams geht es

eher um exaktes Fahren. Charity wird bei der Fuggerstadt

Classic schon seit der ersten Austragung

großgeschrieben. Einen Teil des Startgeldes sowie

alle durch den Verkauf von Tombola-Losen erzielten

Einnahmen kommen traditionsgemäß der Arbeitsgemeinschaft

der Augsburger Hilfsorganisationen

zugute. Bei der Fuggerstadt Classic 2021 konnte auf

diese Weise einen Spendenerlös von 12.188 € erzielt

werden und den Augsburger Hilfsorganisationen voller

Stolz ein Scheck überreicht werden.

et

zeige

dem

Reichte

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folgt

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122

AUTO PRIVAT

Mit dem Mustang in die Karibik

Autos wie dieses, findet man bei Fuchs Automobile (siehe Anzeige).

Eduard Onofrei, Inhaber und Chef des Malerbetriebs Onofrei

• Zur Zeit fahre ich ...

... einen Mustang 2014.

• Mein Traumauto ist ...

... ein Shelby GT 500.

• Mein erstes Auto war ...

… 5-er BMW.

• Mein aufregendstes Erlebnis mit dem Auto:

Das war das Mustang Weltrekordtreffen im September

2019 in Lommel Belgien. 1001 Mustangs

sollten erreicht werden, es waren am Ende sogar

1326 der außergewöhnlichen Fahrzeuge zusammengekommen.

• Als Tramper würde ich gerne mal mitnehmen:

Michael Schumacher als Taxifahrer mit meinem

Mustang zur Hockenheimstrecke.

• Würde mich niemals chauffieren lassen von:

Meiner Mutter, ich würde am Straßenrand warten

bis irgendwann ein Mustangfahrer vorbei fährt.

• Im Auto höre ich …

… Bachata Musik, sie entspannt und macht Lust

und Laune auf das einzige Leben was wir haben.

Ich genieße mein Leben sehr (sollten alle machen).

• Mit meinem Traumauto würde ich ...

... durch die wunderschöne Dominikanische Republik

fahren.

• Ein kurzes Statement zum Straßenverkehr:

Falls unsere Politik ein Tempolimit von 130 km/h

beschließen sollte, wäre ich damit nicht einverstanden.

Ich bin aber mittlerweile in einem Alter,

in dem Geschwindigkeit nicht mehr so wichtig ist.

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder brauchen etwas länger.

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SPORT

123

Gute Laune beim FC Augsburg im Vorfeld der Saison. Hier noch

mit dem zu Freiburg abgewanderten Michael Gregoritsch (links).

Optimistisch in die Saison

Trotz angespannter PERSONALLAGE ist die Stimmung beim FCA super

Lachende Spieler, zufriedene Trainer, kurzum:

gute Laune herrschte beim FCA in der Vorbereitung

auf die neue Saison. Mit Enrico Maaßen

soll sich die Spielweise ins Positive entwickeln.

Aggressiver im Pressing, mutiger und cleverer im

eigenen Ballbesitz, mit Zug zum Tor. Ein Spielkonzept,

das für Begeisterung im Team und bei den

Fans sorgt und die Augsburger souverän in der Klasse

hält. So die Prämisse, die sich nun am harten

Bundesliga-Alltag messen lassen muss.

Denn gleich das Auftaktprogramm hat es in sich.

Nach der ersten DFB-Pokalrunde gegen Blau Weiß

Lohne folgt zum Saisonbeginn vor heimischer Kulisse

direkt das an Brisanz gewonnene Duell mit dem

SC Freiburg. Nach dem Stürmertausch beider Vereine

– Ermedin Demirovic kam für Michael Gregoritsch

zum FCA – gibt es auf beiden Seiten ein Wiedersehen

mit alten Bekannten. Und ein erstes Indiz

dafür, wer womöglich den besseren Deal gelandet

hat. Bislang sehen sich beide Clubs als Gewinner.

In der Woche darauf geht es nach Leverkusen.

Auch an die Werkself gibt es aus Augsburger Sicht

keine guten Erinnerungen, denkt man an die vergangene

Saison. Wie auch gegen Freiburg verlor

man beide Spiele und das sogar deutlich (5:1 und

4:1). Als dritten Gegner erwarten die Augsburger in

der Liga Mainz 05, gegen die in der Vorsaison im

Nachholspiel wenigstens ein Sieg heraussprang.

Erschwerend hinzu kommt aktuell noch die

Personalsituation. Nach der Schock-Diagnose vom

Testspiel gegen Stade Rennes, in dem sich Niklas

Dorsch den Mittelfuß angebrochen hatte, schwinden

dem FCA die Spieler. Für das Zentrum stehen

lediglich Arne Maier, Carlos Gruezo und Felix Götze

zur Verfügung. In der Abwehr wird es beim besten

Verteidiger der letzten Saison, Reece Oxford, eng

bis zum Saisonstart, ähnliches gilt für Offensivmann

Ruben Vargas. Vermehrte Startelf-Chancen

darf sich hingegen wohl Fredrik Jensen ausrechnen,

der offensive Mittelfeldspieler stach während

der Vorbereitung positiv heraus. Dennoch wird es

weitere Verstärkungen benötigen, um die qualitativen

Lücken im Kader (Außenbahn, Zentrum und

Offensive) zu schließen. „Ein, zwei Verstärkungen

wären nicht schlecht für den Kader. Wie man hört,

kommt ja vielleicht noch der eine oder andere. Das

würde uns auf alle Fälle guttun”, sagte nicht zuletzt

der abwanderungswillige Florian Niederlechner.

Also ist neben Maaßen auch Manager Stefan

Reuter gefordert, damit die gute Laune beim FC

Augsburg noch so lange wie möglich anhält. jok

JOHANNES

KAISER

Das Wort zum Sport

Trügerische Freude?

Blickt man aktuell auf den FC Augsburg,

dann wirkt die Stimmung im

Hinblick auf die neue Saison beinahe

euphorisch. Unter dem neuen

Trainer Enrico Maaßen hält die

Honeymoon-Phase weiter an, könnte

bald aber ein jähes Ende finden.

Das harte Auftaktprogramm gepaart mit wichtigen

verletzungsbedingten Ausfällen, wie dem von

Niklas Dorsch, verleihen der Heiterkeit ein trügerisches

Antlitz. Klar, der FCA will in Zukunft offensiven

und begeisternden Fußball spielen, klar ist aber

auch, dass in der Defensive nicht die Ordnung verloren

werden darf, sonst droht eine Gegentorflut.

Sollte zu Saisonbeginn noch nicht alles nach

Plan laufen, tut man jedoch gut daran, Ruhe zu bewahren

und nicht vorschnell zu handeln. Selbiges

gilt auch für den Transfermarkt, der zwar noch bis

Anfang September geöffnet ist, der Handlungsbedarf

ist hier allerdings akut.


124 DIE NEUE FCA-FUSSBALL-SAISON

Offizielles Team-Foto des FCA

Vierte Reihe von links: Frederik Jensen, Daniel Caligiuri, Lasse Günther, Lukas Petkov, André Hahn, Arne Maier,

Ricardo Pepi, Ermedin Demirovic, Felix Götze, Noah Sarenren Bazee, Maurice Malone und Henri Koudossou.

Dritte Reihe (v.l.): Physiotherapeut Martin Miller, Physiotherapeut Nikolaus Guschl, Physiotherapeut

Herman Kandemir, Maximilian Bauer, Tobias Strobl, Reece Oxford, Felix Uduokhai, Jeffrey Gouweleeuw,

Frederik Winther, Florian Niederlechner, Spiel- & Videoanalyst Benedikt Brust, Spiel- und Videoanalyst

Remigus Elert sowie Mentaltrainerin Tanja Wörle.

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125

Zweite Reihe (v.l.): Physiotherapeut Niklas Albers, Mannschaftsarzt Dr. Karsten Bogner, Mannschaftsarzt

Dr. Andreas Weigel, Torwarttrainer Kristian Barbuscak, Co-Trainer Jonas Scheuermann, Co-Trainer

Sebastian Block, Cheftrainer Enrico Maaßen, Leiter Medizinische Abteilung Daniel Müller, Athletiktrainer

Andreas Bäumler, Reha- & Athletiktrainer Frank Roßner, Zeugwart Jan Reckord, Zeugwart Christoph

Schade wie auch Zeugwart Salvatore Belardo.

Erste Reihe (v.l.): Carlos Gruezo, Niklas Dorsch, Aaron Zehnter, Iago, Tomas Koubek, Rafal Gikiewicz,

Daniel Klein, Robert Gumny, Raphael Framberger, Ruben Vargas und Mads Pedersen.

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Wir wünschen dem FC Augsburg viel Erfolg in der neuen Saison!


126

„Tore, Tore, Tore“

FCA-Neuzugang ERMEDIN DEMIROVIC im Interview

Ermedin Demirovic kam kurz vor Beginn des Trainingslagers

im Tausch mit Michael Gregoritsch

vom SC Freiburg zum FC Augsburg. Sein erstes

Tor im FCA-Dress gelang dem 24-Jährigen im Testspiel

gegen Stade Rennes. Davon dürfen sich die FCA-Fans im

Idealfall in der kommenden Saison noch mehr erhoffen.

Augsburg Journal: Kommt Ihnen die offensiver

angedachte Spielphilosophie entgegen?

Ermedin Demirovic: Ja extrem. Ich glaube

deshalb bin ich auch in den Fokus von Augsburg

geraten, weil man einfach einen offensiven Fußball

spielen möchte, mit viel Angriffspressing. Das

entspricht auch meiner Spielidee. Ich mag diesen

Fußball und glaube ich blühe auch am meisten auf,

wenn man so spielen lässt. Deshalb freue ich mich

einfach riesig auf das, was kommt und hoffe, dass

man es auch auf dem Platz so umsetzt.

AJ: Sie sind ein Spieler, der bislang hauptsächlich

im Sturmzentrum gespielt hat, aber auch auf die

Außen ausweichen kann, wo sehen Sie Ihre Stärken?

Demirovic: Schon klar im Zentrum. Ich will die

Nummer 9 sein. Aber wenn der Trainer denkt man

könnte mich in den Halbräumen auch aufstellen,

dann bin ich auch 100 Prozent dabei. Wenn ich mir

jetzt eine Position aussuchen könnte, dann würde

ich mich ganz klar doch für die Mitte entscheiden.

AJ: Beim FC Augsburg bekommt man im Spiel

meistens nicht eine Vielzahl an Torchancen, wie

gelingt es am besten, die wenigen, die man bekommt,

zu nutzen?

Demirovic: Das war in Freiburg ähnlich, wir

hatten nicht in jedem Spiel zehn Hochkaräter so

wie Leipzig oder Dortmund. Ich glaube als Stürmer

– deswegen bin ich auch Stürmer geworden

– sollte man eiskalt sein. Es geht darum, in jeden

Training jede Chance zu nutzen, egal ob aus zwei

Metern oder aus 20 Metern. Als Stürmer ist es einfach

wichtig diesen Automatismus drin zuhaben,

dass der Ball, bis er nicht im Netz oder im Aus ist


FCA-Neuzugang Ermedin Demirovic ist schon gut integriert beim FCA.

einfach weitermacht. Und diese Torgier ist zwar da,

muss aber immer wieder aufgefrischt werden, dass

man sich vor Augen hält: Tore, Tore, Tore, jeder Abschluss

muss sitzen. Wenn es nicht dieser ist, dann

der nächste.

AJ: Im ersten Spiel der Saison geht es gleich

gegen den Ex-Club SC Freiburg. Haben Sie sich

etwas Bestimmtes


vorgenommen?


Demirovic: Ja auf jeden Fall. Das ist noch mal

eine Extra-Motivation. Man kennt die Spieler und

die Mannschaft, hat sehr gute Freunde im Team. Da

ist es natürlich noch mal ein Extra-Ansporn, gegen

seine alten Kollegen zu gewinnen. Aber am Ende

geht es auch nur um drei Punkte, wie in jedem anderen

Spiel auch.

jok

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127

„Es geht

darum,

Menschen zu

begeistern“

Foto: Andreas Bouloubassis

FCA-Trainer ENRICO MAASSEN im Gespräch vor dem Saisonstart

Mit ihm soll der FC Augsburg

endlich an alte Glanzleistungen

anknüpfen können. Für

Enrico Maaßen ist der Sprung in die

Bundesliga zweifelsohne ein großer,

aber kein unüberlegter. Warum das

so ist, welche Ziele er jetzt mit dem

FCA verfolgt und über vieles mehr

spricht der 38-Jährige im großen

AUGSBURG JOURNAL-Interview.

Augsburg Journal: Wie fällt ihr

Fazit der Vorbereitung aus?

Enrico Maaßen: Zunächst

war es für mich sehr wichtig,

den Staff und die Mannschaft

kennenzulernen, um als Gruppe

schnellstmöglich zusammenzuwachsen.

Dementsprechend

bin ich schon eine Woche vor

Trainingsstart vor Ort gewesen

und habe Gespräche geführt.

Seit dem Trainingsauftakt geht

es natürlich auch darum, an unserer

Spielidee zu arbeiten und

diese zu verfestigen. Hierbei gilt

es noch, weiter an der ein oder

anderen Stellschraube zu drehen.

Nicht ganz einfach waren dabei

die diversen Ausfälle von Spielern

wie Arne Maier und Niklas

Dorsch, die quasi nur abwechselnd

im Training waren. Außerdem

Reece Oxford und Ruben

Vargas, die noch gar nicht mit

der Mannschaft trainieren konnten.

Ansonsten sind wir aber, bis

auf Lasse Günther, der sich im

Testspiel gegen Sandhausen am

Muskel verletzt hat, gut durch

die Vorbereitung gekommen.

Herauszustellen ist, dass alle bis

hierhin hervorragend mitgezogen

haben. Es ist deutlich erkennbar,

dass die Jungs auf der einen

Seite große Lust darauf haben

einen intensiven Fußball gegen

den Ball zu spielen und auf der

anderen Seite mit dem Ball unsere

Spielidee weiterentwickeln zu

wollen, auch wenn noch nicht

alles klappt. Ich habe grundsätzlich

ein sehr positives Gefühl.

AJ: Wie war‘s im Trainingslager?

Maaßen: Die Bedingungen

waren in allen Bereichen herausragend.

Wir haben auf und neben

dem Platz sehr intensiv gearbeitet

und sind als Gruppe noch enger

zusammengewachsen.

AJ: Das Trainingslager und

die komplette Vorbereitung verlief

von außen betrachtet recht

reibungslos, man hört viel Positives.

Was ist der Schlüssel dazu?

Maaßen: Meiner Meinung

nach geht es nicht darum, die

Spieler in eine Richtung zu lenken,

sondern vorrangig darum,

dass die Jungs von der Art überzeugt

bzw. begeistert sind, wie

wir Fußball spielen möchten.

Vor diesem Hintergrund ist es essenziell,

wie man mit den Jungs

kommuniziert. Dass diese auf

Augenhöhe abläuft, habe ich bereits

bei meiner ersten PK betont.

AJ: Welche Spieler haben

sich positiv hervorgetan?

Maaßen: Das ist jetzt natürlich

nicht einfach, aber beispielsweise

Freddy Jensen hat sich in

der Vorbereitung wirklich hervorgetan.

Er hat viele gute Spiele

gezeigt und gut trainiert. Freddy

hat ein großes Potenzial, Flexibilität

auf dem Platz, kann auf

verschiedenen Positionen spielen.

Ansonsten habe ich aber bei

allen Spielern das Gefühl, dass sie

aufmerksam sind und die Dinge,

die wir uns erarbeiten, umsetzen

möchten. WEITER NÄCHSTE SEITE


128

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AJ: Wo sehen Sie die Stärken und Schwächen

der Mannschaft?

Maaßen: Ich glaube, dass wir in der Lage sind, sehr

intensiv zu laufen bzw. zu sprinten. Das haben auch

die Werte im letzten Jahr gezeigt. Das heißt, dass wir

gegen den Ball in der Lage sind, den Gegner permanent

unter Druck zu setzen. Im Hinblick auf das Umschalten

nach Ballgewinn müssen wir uns verbessern:

Wir haben viele Ballgewinne, aber daraus zu wenig

große Chancen erspielt, weil wir zu häufig quer oder

nach hinten spielen. Da geht es dann darum, schneller

vertikal zu spielen und dann eben aus den Möglichkeiten,

die wir bekommen, auch die Tore zu erzielen.

In Sachen Ballbesitz ist die Struktur jetzt schon klar

erkennbar, wie wir Fußball spielen möchten. Aber da

geht es in der nächsten Zeit darum mehr Ruhe zu haben,

die Angriffe noch geduldiger vorzubereiten, den

Ball nicht so schnell wieder herzugeben. Wir haben

häufig noch das Bedürfnis, wenn wir einmal auf dem

Flügel sind, auf diesem auch durchzuspielen.

AJ: Hätten Sie noch einen speziellen Wunsch,

was Verstärkungen für den Kader angeht?

Maaßen: Ich habe ja bereits vor dem Wechsel von

Michael Gregoritsch, den wir jetzt 1:1 mit Ermedin

Demirovic getauscht haben, gesagt, dass uns ein Offensiver

guttun würde. Deshalb ist da der Wunsch immer

noch da, dass wir in der Offensive einen Spieler

finden, der Qualitäten mitbringt, die uns verbessern.

AJ: Bei Tauschgeschäften ist es ja immer so,

dass sich beide Vereine wie der Gewinner fühlen,

wie bewerten Sie das Tauschgeschäft zwischen

Gregoritsch und Demirovic?

Maaßen: Es wäre für mich völlig in Ordnung

gewesen, den Gregerl zu behalten. Denn er hat große

Fähigkeiten mit dem Kopf, offensiv wie defensiv,

ist darüber hinaus ein sehr guter Fußballer, mit

einem starken Torabschluss. Jetzt hat sich die Situation

aber so dargestellt, dass er nur noch ein Jahr

Vertrag hatte und wenn er diesen nicht verlängert,

geht er nächstes Jahr ablösefrei. Mit Demirovic bekommen

wir einen Spieler, der in der Jugend und

in den Stationen vor Freiburg immer viele Tore

geschossen hat und für die Art, wie wir Fußball

spielen wollen, die nötige Intensität mitbringt. Er

ist ein Strafraumstürmer, sehr robust und hat ein

großes Potenzial. Deshalb war der Deal, denke ich,

für beide Seiten absolut in Ordnung und ich bin

mir sicher, dass wir an „Demi“ noch viel Freude

haben werden.

AJ: Sie haben angekündigt, im Trainingslager

die Saisonziele zu definieren, können Sie diese

noch einmal konkret benennen?

Maaßen: Es ist aus meiner Sicht komplett vermessen

zu sagen, wenn man die letzten Saisons

und die aktuellen Aufsteiger betrachtet: „Wir wollen

einen einstelligen Tabellenplatz“. Es geht aber nicht

darum, duckmäuserisch daherzukommen, sondern

darum, die Dinge vernünftig einzuordnen. Für uns

gilt es, sich auf jedes Spiel konkret vorzubereiten

und es zu schaffen auf so vielen Positionen wie

möglich 100 Prozent zu erreichen. Es geht aber auch

um das „Wie“ auf dem Platz, dass sich die Fans bzw.

die Leute im Umfeld damit identifizieren können

und wir als Club vorankommen. Und dann schauen

wir, was am Ende dabei herumkommt.

AJ: Wie groß ist der Unterschied im Training

und im Umgang mit den Spielern einer Bundesligamannschaft

und einer aus der Regional bzw. 3. Liga?

Maaßen: Die sind tatsächlich gar nicht so groß.

Man muss aber hierzu auch anmerken, dass ich in

Dortmund die beste U23-Mannschaft in Deutschland

hatte. Es haben viele Spieler, wie Ansgar Knauff,

Steffen Tigges, Youssoufa Muokoko oder Dan-Axel

Zagadou bei mir gespielt. Im Umgang ist – wie ich

bereits erwähnt habe – vor allem die Art und Weise,

wie man mit ihnen kommuniziert und umgeht

wichtig. Das klappt bislang sehr gut. Die Unterschiede

liegen in der Athletik und der Spielgeschwindigkeit.

AJ: Wie gehen Sie mit dem erhöhten Druck,

der mit einer Trainerstelle in der Bundesliga zusammenhängt,

um, gerade, auch wenn es mal

nicht so läuft, wie erhofft?

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Montag, Dienstag, Donnerstag

14.00 14.00 h – h 18.00 – 18.00 h h


129

Im Gespräch (v.l.): AJ-Chefredakteur Wolfgang Bublies, Sportreporter Johannes

Kaiser, FCA-Trainer Enrico Maaßen und AJ-Herausgeberin Anja Marks Schilffarth.

Fotos: Andreas Bouloubassis

Maaßen: Ich bin diesen Schritt nachhaltig und

bewusst gegangen. So hätte ich diesen auch schon

früher machen können, habe mich aber bewusst

dagegen entschieden. Darüber hinaus habe ich mich

zwar schon mit einigen Bundesligatrainern ausgetauscht,

dennoch muss man es dann live erleben

und fühlen, wenn es mal nicht so leicht ist und die

ersten Sprüche von der Seite kommen. Man braucht

da ein gutes Mindset und ich denke, dass ich das

ganz gut hinbekomme.

AJ: Was ist wichtiger, Taktik oder Emotion?

Maaßen: Es geht grundsätzlich immer darum, die

Menschen zu begeistern. Es gibt viele Trainer, die sind

mit einer emotionalen Herangehensweise erfolgreich,

da gibt es kein richtig oder falsch. Dies ist meiner Meinung

nach aber auch abhängig davon, was die Mannschaft

benötigt. Gibt es viele Spieler auf dem Platz, die

coachen und gute Entscheidungen treffen, oder hat

man eine Mannschaft, die eher einen Plan braucht.

AJ: Und was braucht Ihre Mannschaft?

Maaßen: Dies ist ganz individuell, es gibt Spieler,

die brauchen nicht so viele Informationen, aber

alle wollen einen Plan, alle wollen besser werden

und alle wollen davon profitieren. Außerdem haben

alle Spieler Interesse daran, in einer Atmosphäre

zu arbeiten, die Spaß bringt und die produktiv ist.

AJ: Wie gefällt Ihnen die Region bislang, hatten

Sie bereits Gelegenheit Augsburg etwas näher

kennenzulernen? Werden Sie schon erkannt und

angesprochen, wenn Sie unterwegs sind?

Maaßen: Ja, das ist auch schön und freut mich. Die

Leute begegnen mir sehr offen und herzlich. Ich fühle

mich sehr wohl, in der Regel bin ich aber eigentlich

nur in Cafés oder Restaurants, wenn ich mal hier rauskomme

(lacht). Ansonsten bin ich zumeist im Hotel.

AJ: Also haben Sie noch keine Wohnung gefunden?

Maaßen: Wir (Maaßen ist verheiratet und hat

zwei Kids, Anm. d. Red) sind aktuell noch auf der

Suche.

Interview: Johannes Kaiser

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Max-Josef-Metzger-Straße 16 • 86157 Augsburg

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Wir wünschen

dem FCA

viel Erfolg!


130

Es geht wieder los

Foto: Sport in Augsburg

Die AUGSBURGER PANTHER starten im August in die Vorbereitung

Der Sommer und die Temperaturen befinden

sich zurzeit auf dem Höhepunkt, trotzdem

richtet sich der Blick bei Augsburgs Eishockey

-Panthern schon klar auf den Herbst und das Eis.

So beginnt im August die Vorbereitung auf die neue

Saison. Die vergangenen Monate nutzten die Augsburger

Entscheidungsträger um Hauptgesellschafter

Lothar Sigl, einen konkurrenzfähigen Kader auf die

Beine zu stellen, mit dem es die Panther im besten

Fall in die Playoffs schaffen. Neu zum Team stieß für

die Defensive der US-Amerikaner David Warsofsky,

der vom direkten Liga-Konkurrenten Ingolstadt losgeeist

werden konnte. Mit neun Toren und 19 Assists

avancierte der 32-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit

direkt zum punktbesten Verteidiger der Schanzer, in

der Ligawertung landete Warsofsky auf Rang 10. Zudem

sind seine fünf Siegtore Bestwert unter allen Defendern

der Deutschen Eishockey Liga. Panthertrainer Peter

Russell traut ihm eine tragende Rolle zu.

In der Offensive verstärken ab sofort noch der

Kanadier Ryan Kuffner sowie der Schwede Sebastian

Wannström. Kuffner verfügt bereits über Erfahrung

So sehen die Dolomitencup-

Trikots der Panther aus.

in der NHL, der besten Eishockey Liga der Welt, und

in der DEL. Denn in der Saison 2020/21 spielte der

26-Jährige ebenfalls bei den Schanzern und avancierte

gleich zum drittbesten Scorer des Teams. Wannström

hingegen bringt noch keine DEL-Kenntnisse

mit. Der 31-Jährige sammelte allerdings schon in

vielen Ligen Erfahrung, darunter in Finnland, wo er

2020/21 seine beste Saison spielte. Mit 33 Toren und

13 Assists für Ässät Pori wurde er Top-Torjäger der

finnischen Liiga. Vor allem in Überzahl verbuchte

Wannström mit 13 Treffern eine starke Bilanz. Ähnliches

dürften sich die Augsburger Verantwortlichen

für die kommende Spielzeit ebenfalls erhoffen, denn

das Überzahlspiel war weiter eine Baustelle.

Unter Russell soll für die Augsburger Panther

nun eine neue Ära beginnen, der Startschuss zur

Vorbereitung fällt am 6. August mit dem ersten

öffentlichen Eistraining. Die ersten Partien finden

dann traditionell beim Dolimitencup in Neumarkt

statt, wo Augsburg am 12. August um 20 Uhr auf das

tschechische Dynamo Pardubice trifft.

Fast genauso traditionell wie die Teilnahme am

Dolomitencup ist mittlerweile auch schon das seit

Jahren erfolgreiche Trikotsponsoring-Konzept „Im

Rampenlicht“. So werden die Panther beim Turnier

in Neumarkt wieder ein spezielles Trikot gesponsert

vom Premiumpartner Jahn & Partner tragen. Darauf

ist neben der Skyline der Fuggerstadt auch die Bergkette

der Dolomiten zu sehen. Im Platzierungsspiel

am Sonntag, 14. August, treffen die Panther dann

auf den EHC Biel-Bienne aus der Schweiz oder den

Deutschen Meister Eisbären Berlin.

Die neue DEL-Saison beginnt am Freitag, 16. September,

mit einem Auswärtsspiel in Iserlohn. Das

erste Heimspiel tragen die Panther am Sonntag (18.

September) gegen die Kölner Haie aus. jok


131

Sturm im Stadion

Stanley Cup Champion NICO STURM im Curt-Frenzel-Stadion

Siegesstimmung im Augsburger

Curt-Frenzel-Stadion!

Die Eishockeyfans kamen

voll auf ihre Kosten: Nico Sturm

brachte die bedeutendste Trophäe

des Eishockeys, den Stanley Cup,

in seine Heimatstadt Augsburg.

Schon eine Stunde vor dem

offiziellen Einlass warteten hunderte

Fans vor dem Eisstadion

auf ihren Helden Nico Sturm. Davor

wurde der Eishockey-Spieler

im Augsburger Rathaus für seine

sportliche Leistung mit einem

Eintrag ins goldene Buch geehrt.

Als um 15 Uhr das Lied „The

Final Countdown“ der Band Europe

durch das Stadion schallte,

wurde es auf den Tribünen still.

Moderator Alex Kunz kündigte

den feierlichen Eintritt des Eishockey-Champions

an, der unter

tosendem Applaus die Eisfläche

betrat. Der Applaus wurde fast

schon ohrenbetäubend, als er

den begehrten Pokal siegreich der

Menge präsentierte.

Mit Kunz nahm Sturm auf

einem der zwei Sofas platz, die

auf dem Eis standen. Knapp

eine halbe Stunde stellte er sich

den Fragen des Moderators. Dabei

gab Sturm preis, wie er sich

während dem Endspiel fühlte,

wie erleichtert er nach dem Sieg

war, wie ausgiebig gefeiert wurde

und natürlich, wie er sich seine

Zukunft im kalifornischen Eishockey-Club,

den „San Jose Sharks“

vorstellt.

Bei der Frage, ob er sich einen

Vertrag bei Augsburgs Panther

vorstellen könne, sagte er lächelnd:

„Deutscher Meister mit

Augsburg wäre auch mal was.“

Die Menge brach in euphorischen

Beifall aus, haben doch viele die

leise Hoffnung, Nico Sturm „irgendwann“

in seiner Heimat-

Mannschaft sehen zu können.

Nach dem Interview hatte jeder

große und kleine Fan noch

die Chance, ein Foto mit dem Idol

und dem begehrten Stanley-Cup

zu ergattern. Die Eishockey-Fans

mussten allerdings viel Geduld

mitbringen, die Warteschlange

reichte beinahe um die gesamten

Tribünen herum.

Nico Sturm nahm sich ganze

drei Stunden Zeit für seine

Fans und posierte glücklich für

die Kameras. Den Abend konnte

er dann endlich ganz privat mit

Freundin und Familie ausklingen

lassen.

gb

Eishockey-

Champion

Nico Sturm

mit Moderator

Alex Kunz auf

dem Sofa, mit

Mega-Pokal

und mit Fans

(obere Fotos).


132

Radrennen für Jedermann

MARKUS WALTER fährt schon zum achten Mal die Tour Transalp

Die Tour Transalp ist ein sieben-tägiges Rennrad-Etappenrennen

für jedermann. Spektakuläre

Strecken, überwältigende Pässe, namhafte

Etappenorte, professionelle Eventstruktur und Teilnehmer

aus mehr als 30 Länder mache die Besonderheit

dieser Veranstaltung aus, die sich in den

vergangen 18 Jahren zum bekannten Jedermann-

Rennrad-Event entwickelt hat. Bereits zum 8. Mal

stand Markus Walter, Geschäftsführer von Walter

Fensterbau, mit seinem neuen Teamkollegen Peter

Brummer am Start in Nauders. Nach sieben anstrengenden

Etappen erreichte das Team am Ende

das Ziel in Arco am Gardasee in der Grand Masters

Wertung auf einem hervorragenden 14. Platz von

54 gestarteten Teams. Dabei wurden Pässe wie das

Stilfser Joch und der beim Giro d’Italia gefürchtete

Mortirolo bezwungen. Markus Walter engagiert sich

sehr für den Radsport und fördert unter anderem

ein Nachwuchsteam vom Augsburger Ausnahme-

Radtalent Marco Brenner. Daher war es naheliegend,

dass er und sein Teamkollege auf der letzten

Etappe in diesem Team Trikot angetreten sind.

Markus Walter (li.) mit Teamkollege Peter Brunner bei der Tour Transalp.

Neuer Trendsport Floorball

Die STREET FLOORBALL-TOUR machte Halt auf dem Elias Holl Platz

Floorball in Augsburgs Innenstadt, begeisterte auch die Zuschauer.

Im Juli machte die Street Floorball Tour ihren Stopp

in Augsburg. Beim Floorball handelt es sich um

eine Hockey-Sportart, die eigentlich in der Halle

gespielt wird. Die Street Floorball Tour, die in diesem

Jahr das erste Mal stattfindet, ist ein Projekt des

Bundesverbandes, um Floorball in einigen deutschen

Städten sichtbar und bekannter zu machen. Ganz

unter dem Motto der Tour „einfach draußen spielen“

trafen sich alle fleißigen Helferinnen und Helfer der

Floorballabteilung des TV Augsburgs bereits morgens,

um kurzerhand einen mobilen Sportboden auf dem

Elias-Holl-Platz aufzubauen. Bis zum Mittag versammelten

sich fünf Erwachsenen-Teams, um ein kleines

Turnier im Jeder-gegen-Jeden Modus auszuspielen.

Als kleines Nebenprogramm wurden ein

Glücksrad, eine Schussanlage wie auch Catering

angeboten. Die Tour und im Besonderen der Tour-

Stopp in Augsburg haben ihr Ziel definitiv erreicht.

Wer neugierig auf die Sportart geworden ist

oder das Event verpasst hat, ist gerne jederzeit für

ein Probetraining in der TVA Abteilung Floorball

willkommen. Infos für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

unter Floorball-Augsburg.de


133

Golfonomics

Ein außergewöhnliches UNI-SEMINAR mit Turnier-Abschluss

Es ist der Beginn einer neuen

Tradition – in diesem Jahr

fanden zum ersten Mal die

UfO (Unternehmensführung und

Organisation) Open statt. Das

Golfturnier zum Abschluss des

ebenfalls neuen Kurses „Golfonomics“

hat der Doktorand Laurenz

Weiße (29) an der Universität

Augsburg in Kooperation mit

Professor Dr. Erik E. Lehmann (59)

ins Leben gerufen.

„Die Idee zum Seminar kam

mir beim Lesen des Buches „Supergolfonomics“

von Stephen

Shmanske, in dem der Golfsport

anhand ökonomischer Theorien

beleuchtet wird“, erzählt Laurenz

von der Entstehung des Seminars.

Nach kurzer Rücksprache mit

Professor Lehmann brachte der

29-jährige Doktorand das Projekt

auf den Weg. „Da es ja um Golf

geht, dachten wir, es wäre cool,

das theoretische mit dem praktischen

zu verbinden, zum Glück

haben wir mit der Golfrange einen

perfekten Partner dafür gefunden.“

Die Golfrange Augsburg übernahm

nämlich nicht nur die Kosten für

die Schnupperkurse, die Green

Fees, sondern auch für das Abschlussturnier,

die UfO Open.

So konnte jeder Studierende

nicht nur wirtschafts-theoretisch

etwas über Golf lernen, sondern

auch ganz praktisch selbst mit

dem Schläger auf dem Grün die

sportliche Seite hautnah erleben.

Um die Organisation zu vereinfachen,

gab es eine interaktive

Golfonomics Gruppe, um die Termine

ohne großen Aufwand zu

koordinieren.

Als erster Kurs in ganz

Deutschland, der den Golfsport in

einem ökonomisch didaktischen

Rahmen aufarbeitet, erfreute sich

das Seminar von Beginn an großer

Beliebtheit. „Wir konnten gar nicht

alle Bewerber*innen annehmen,

deshalb wird das Seminar jetzt

jährlich stattfinden“, freut sich

Laurenz Weiße, der auch selbst

am großen Abschlussturnier, allerdings

ohne Wertung, teilnahm.

Um bei den UfO Open die Leistungsunterschiede

– manche Teilnehmer*innen

spielen schon länger

als andere – auszugleichen, zog

die Golfrange das Handicap hinzu.

So gewann am Ende der Golfneuling

Niklas Henningsen mit einem

Ergebnis von 21 Punkten und

sicherte sich das extra angefertigte

hellblaue Winner-Jackett mit Aufnäher.

Die Siegerehrung mit allen

Teilnehmenden fand bei einem

gemeinsamen Pizza-Essen statt,

bei dem sich alle über den gelungenen

Seminarabschluss freuten.

Insgesamt ein voller Erfolg

und der Beginn einer Tradition,

die in den kommenden Jahren

fortgesetzt wird.

Links ein Gruppenbild mit allen Teilnehmer*innen, rechts die Siegerehrung mit Anlagenleiter Fabian Fietzte, Gewinner Niklas Henningen und Laurenz Weiße.


134

Die Ladies vom GC Lechfeld im Peter Hahn Outfit mit Restaurant-

Chef Guido. Als einer von 10 der 125 teilnehmenden Clubs der Peter

Hahn Ladies Golf Tour 2022 waren die GCL-Damen von der Agentur

FINEST MOMENTS zu einem leckeren Welcome-Back eingeladen.

Frauenpower auf dem Lechfeld

DAMEN spielen zwei namhafte Turnierserien

Bereits das zweite Jahr in Folge konnten die GCL-Damen am

JAB Anstoetz Ladies Cup powered bei Gardinen Vetter teilnehmen.

Dabei wird die Eclecticwertung bis Mitte September

an 3 Damengolf-Nachmittagen über 18 Loch ausgespielt. Die

Gesamtnettosiegerin erhält dann den Clubsiegerin-Preis.

Besonders stolz waren Ladies Captain Ingrid Fuhr und ihre

Golferinnen, dass Sie als erster 9-Loch Golf Club in Deutschland

bei der Peter Hahn Ladies Golf Tour mitspielen konnten, bei der

insgesamt 125 Clubs auch aus Österreich teilnahmeberechtigt

sind. Über drei Tage und mit zwei Turnierformen ist die Ladies

Golf Tour ausgeschrieben, die Wertung wird clubintern ermittelt.

Neben ganz viel Spaß am Golfen, gab es tolle Überraschungs- und

Tee-Off-Geschenke für die Teilnehmerinnen sowie hochwertige

Siegerpreise. Krönender Abschluss war

der Ladies Day am Abend des 3. Spieltags

mit einem leckerem Welcome-

Back Menü, Siegerehrung und einer

Tombola für den guten Zweck.

get ready for golf

v.l.: Ladies Captain Ingrid Fuhr, Vize-Präsident Siegfried

Riedl und FINEST MOMENTS-GF Nanett Ewald.

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135

Vize-Präsident Siegfried Riedl (1. v.r.) mit den Siegern und Sponsoren, die diesen einzigartigen Golftag ermöglicht haben.

14. GC Lechfeld Kult-Turnier

FLICKERLTEPPICH ein voller Erfolg

Verlagsveröffentlichung

Nach zweijähriger Pause stand heuer endlich

wieder das Golf-Highlight, der 14. „Flickerlteppich“

im Veranstaltungskalender. Das von

9 Werbepartnern gesponserte Turnier fand wie immer

große Resonanz und die 70 Teilnehmer hatten

bei top-Wetter viel Spaß und super Laune, wozu

unter anderem auch das „Zielwasser in Dosen“ an

Loch 8 beitrug. Bei einem exquisiten 3-Gang Menü

vom öffentlichen Golf Ristorante „Da Guido“ klang

auf der lauschigen Terrasse ein traumhafter Golf-

Tag aus. Natürlich nicht bevor Bruttosieger Klaus

Ruoff den von Natursteine Maier gestifteten Wanderpokal

überreicht bekam und diesen als erster

mit nach Hause nehmen durfte.

Perfekte Grüns, traumhaftes Wetter, super Stimmung und hervorragende italienische Küche – alles, was Golferherzen höherschlagen lässt.

Klaus Ruoff mit dem von Wolfgang Maier gestifteten Flickerteppich-Wanderpokal, der zum ersten Mal dem Bruttosieger überreicht wurde.


136 RÄTSELSPASS

Für Kreuz- & Querdenker und Augsburg-Kenner

Rüber

1

2 3 4

5 6 7 8 9

1. Wenn Sie das haben, bekommen

Sie es nie raus. Da hilft dann auch

Schwefel nichts mehr.

5. Fahre „pianissimo“ fort, sagen

Patres und sogar der Papst, wenn

sie kurz angebunden sind.

7. Ein halber Gesichtspunkt (also

ohne „ekt“) ist kurz leider auch die

Afrikanische Schweinepest.

10. Glasklar: In Augsburgs Einkaufszentrum

schön anzusehen, manchmal

aber leider auch leer.

13. Das sollen die Leute, nachdem sie

10 rüber voll gesehen haben.

14. Flüssige Fette als Befehlsform für

Schmierereien.

15. Gefleckte Eishockey-Cracks (hier:

nicht schwarz) in Jantschkes Zoo.

17. Traunstein für Autofahrer. Gibt es

auch als Hamburger Royal bei Mac.

18. Genau das Gegenteil von Traunstein

für Autofahrer.

19. Kurz und gut: Wasserwacht außerhalb

des Roten Kreuzes.

20. Kindliche Tonbezeichnung, die

auch Psychologen kennen.

21. Wenn dem Atem die Luft ausgeht,

ist das Öd mit Punkte-Abzug.

23. Zum wegwerfen.

25. Französischer Artikel für Damen.

26. Sagen gute Freunde in Augsburg

zur Marx am Piano.

28. Erfreut Frauen, obwohl sie sticht.

30. Dieser Kartoffel kommt einem

spanisch vor.

32. Der rollt, wenn man zahlt.

34. Mustergültig, vorbildhaft – mehr

als stets gut angezogen.

36. Limas Land, nicht ganz so groß wie

Brasilien oder auch Argentinien.

37. Hier und dort ist hier richtig.

38. Dieser Jürgen war in seiner Umwelt

einst Minister.

10

15

21

30

37

13

22

26 27

34

Runter

1. Hat man unter der Haube:

Kurz für 5 runter.

2. Schlemmer-Kante am Lech.

3. Nur nicht verwirren lassen:

Herrscht nicht selten, sagt

eine Theorie.

4. Ist Augsburg in Schwaben.

5. Nicht für Prinzipienreiter,

nur für solche Leute ohne

Prinzipien.

Sudoku leicht Nr. 9

23 24 25

38

11 12