28.07.2022 Aufrufe

Das neue August-Heft ist da!

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UKA-Chefarzt Edgar Mayr<br />

Klinikums-Neubau besser<br />

als 20 Jahre-Sanierung<br />

Sandra Peetz-Rauch<br />

Erste Frau nach 200 Jahren<br />

an der Spitze der Stadtsparkasse<br />

In <strong>ist</strong>, wer drin <strong>ist</strong><br />

FCA-Coach Enrico Maaßen<br />

Unser <strong>neue</strong>r Trainer über den<br />

anspruchsvollen Saisonstart<br />

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EXKLUSIV<br />

3<br />

„Ochse“ in Göggingen<br />

schließt Ende <strong>August</strong><br />

<strong>Das</strong>s <strong>da</strong>s Traditions-Gasthaus<br />

„Zum Ochsen“ in Göggingen<br />

schließt und abgerissen wird,<br />

wurde an dieser Stelle schon<br />

vergangenes Jahr gemeldet.<br />

Jetzt steht der Zeitpunkt fest:<br />

Ende <strong>August</strong> <strong>ist</strong> Schluss. Dann<br />

muss <strong>da</strong>s rund 150 Jahre alte<br />

Wirtshaus einem Neubau weichen.<br />

Die letzten 16 Jahre war<br />

Ilir Seferi der Wirt, der auch Interesse<br />

hat am Nachfolge-Lokal<br />

an selber Stelle. Sein Personal<br />

kommt im Haunstetter Hof<br />

unter, den er ebenso betreibt<br />

wie „Zieglerbräu“ in Friedberg.<br />

Ulrich Reß im Ruhestand<br />

Nach 38 Jahren und weit über<br />

2000 Auftritten verabschiedet<br />

die Staatsoper ihr dienstältestes<br />

Ensemblemitglied,<br />

Kammersänger Ulrich<br />

Reß (Foto), in den<br />

wohlverdienten Ruhestand.<br />

Zuletzt stand er<br />

im Rosenkavalier auf<br />

der Bühne. Ulrich Reß<br />

kam 1956 in Augsburg<br />

zur Welt und lebt mit<br />

Familie in Gersthofen. Ganz aufhören<br />

muss und will der sympathische<br />

Sänger aber noch nicht.<br />

Er hat bereits zugesagt, in der<br />

kommenden Saison als Gast<br />

weiter bei Staatsoper-Aufführungen<br />

aufzutreten.<br />

Musiker Wengert<br />

Augsburg Ex-OB Paul Wengert<br />

hat als amtierender Präsident<br />

des Chorverbandes Bayerisch-<br />

Schwaben vor kurzem erst die<br />

Bläserprüfung D1 am Tenorhorn<br />

erfolgreich<br />

abgelegt und <strong>ist</strong><br />

aktiver Musiker<br />

bei der Harmoniemusik<br />

Füssen.<br />

<strong>Das</strong> Foto zeigt ihn<br />

(rechts) beim Bezirksmusikfest<br />

im<br />

Ostallgäu mit Ex-<br />

Min<strong>ist</strong>er Franz<br />

Josef Pschierer.<br />

Akrobatik auf dem Pferderücken<br />

– diese Sportart namens<br />

„Voltigieren“ spielt<br />

im Reit- und Fahrverein Schwabmünchen<br />

eine große Rolle. Neben<br />

den Freizeit- und Sport-Reitern<br />

trainieren dort insgesamt zehn<br />

Voltigiergruppen die Kombination<br />

aus Turnen und Pferdesport.<br />

Die S-Gruppe, also quasi die<br />

Profis, haben sich kürzlich mit<br />

einer hervorragenden Kür bei<br />

den Bayerischen Me<strong>ist</strong>erschaften<br />

in München nicht nur den 4.<br />

Platz gesichert, sondern <strong>da</strong>durch<br />

auch ein Ticket für die Deutsche<br />

Me<strong>ist</strong>erschaft im niedersächsischen<br />

Verden.<br />

Ende <strong>August</strong> reisen deswegen<br />

<strong>neue</strong>n junge Damen samt Trainerstab<br />

und Voltigier-Pferd Da Vinci<br />

Sandra<br />

Peetz-Rauch<br />

Die Bankerin (50)<br />

übernimmt Mitte<br />

2023 den Vorstandsvorsitz<br />

bei der Stadtsparkasse<br />

Augsburg.<br />

Die folgt auf Rolf Settelmeier,<br />

der <strong>da</strong>nn in<br />

den Ruhestand tritt. Die<br />

Vizes Cornelia Kollmer<br />

und Wolfgang Tinzmann<br />

bleiben in ihren Chefpositionen.<br />

(Seite 20)<br />

➔<br />

Im Galopp zur<br />

Me<strong>ist</strong>erschaft<br />

Voltigier-Truppe aus<br />

Schwabmünchen re<strong>ist</strong><br />

nach Niedersachsen<br />

➔<br />

VIP-Barometer<br />

Georg<br />

Zimmermann<br />

Der Augsburger<br />

Profi-Radler hat<br />

in seiner zweiten<br />

Saison bei der Tour de<br />

France beachtlich abgeschnitten.<br />

Mit Platz<br />

44 wurde der 24-Jährige<br />

diesmal bester<br />

Deutscher. Insgesamt<br />

haben von 176 gestarteten<br />

Radprofis 135 <strong>da</strong>s<br />

Ziel in Paris erreicht.<br />

Dürfen zur deutschen Me<strong>ist</strong>erschaft: Die<br />

Voltigier-Mädels aus Schwabmünchen.<br />

ab in den Norden, um vom 26. bis<br />

28. unter dem Motto „Nachts in<br />

Venedig“ alles zu geben.<br />

Chr<strong>ist</strong>ian<br />

Wohlrab<br />

Der Geschäftsführer<br />

der Höfle<br />

& Wohlrab Bau GmbH in<br />

Thannhausen wurde in<br />

den Bundeswirtschaftssenat<br />

berufen. <strong>Das</strong> <strong>ist</strong><br />

<strong>da</strong>s höchste Gremium<br />

im Mittelstandsverband<br />

BVMW, der als der größter<br />

Unternehmer*innen-<br />

Verband Deutschlands<br />

gilt. (Seite 108)<br />

➔<br />

➔<br />

Lorenz<br />

Rau<br />

Bitterer Rückschlag<br />

für den<br />

Ausstellungs-Standort<br />

Augsburg und somit<br />

auch für den Messechef.<br />

Die internationale<br />

Fachmesse für Schleiftechnik,<br />

die GrindTec,<br />

wandert nach fast 25<br />

Jahren in der Fuggerstadt<br />

ab. Ab 2023 findet<br />

sie in Leipzig statt.


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EDITORIAL<br />

5<br />

Wasserdicht <strong>ist</strong> selten<br />

Pleiten, Pech und PERLACH-Pannen – Wann kommen die Maut-Häuschen wieder?<br />

Kaum zu glauben: Beim Ausbau der<br />

Kanustrecke wurden alle Vorgaben<br />

exakt eingehalten. Weder der Kostenrahmen<br />

von 20 Millionen Euro, noch<br />

der Zeitplan wurden gesprengt. Und<br />

<strong>da</strong>s trotz Pandemie. <strong>Das</strong> <strong>ist</strong> mehr als<br />

vorbildlich und ein Ergebnis, von dem<br />

man beim Hauptbahnhof und vor allem<br />

beim Theater nur träumen kann.<br />

Die Eiskanal-Sanierung war also wasserdicht.<br />

<strong>Das</strong>s immer genügend Wasser<br />

die Strecke hinunterfließt, kann<br />

dennoch nicht garantiert werden.<br />

Am Bahnhof, wo wirklich komplizierte<br />

Baumaßnahmen vollzogen wurden und<br />

werden, können offenbar wenigstens die zuletzt<br />

genannten Ausgaben von rund 250 Millionen<br />

Euro gehalten werden. Eine Verspätung (wie bei<br />

der Bahn üblich) wird es dennoch geben. Der eh<br />

schon verschobene Neustart-Termin muss 2023<br />

zweigeteilt werden. Und schon jetzt droht, <strong>da</strong>ss die<br />

Kapazitäten, wenn irgendwann die Strecke nach<br />

Ulm (wie auch immer) gebaut wird, knapp werden.<br />

Einziger Trost: Stadt und Stadtwerke müssen<br />

für zusätzliche Erweiterungen kein Geld mehr<br />

aufbringen, <strong>da</strong>s <strong>ist</strong> Sache des Bundes.<br />

Zum Drama entwickeln sich die Sanierung des<br />

Großen Hauses sowie die Pläne für den Neubau<br />

im Theaterviertel. 350 Millionen Euro Kosten<br />

(ursprünglich war mal von 80 Millionen die Rede)<br />

sind wohl, wie mehrfach hier <strong>da</strong>rgestellt, noch<br />

nicht <strong>da</strong>s Ende der Fahnenstange. Da stellt sich die<br />

Frage, ob man noch abspecken muss. Andererseits<br />

hat die <strong>neue</strong> Initiative „Theaterviertel Jetzt“ auch<br />

recht: Jede Verzögerung macht die Sache noch<br />

teurer. Und wenn es gelingt, <strong>da</strong>s Theater-Quartier<br />

so aufzumöbeln, <strong>da</strong>ss ein Vorzeige-Stadtteil<br />

entsteht, <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s eine Investition für die Zukunft.<br />

Vergleichbar mit der Altstadtsanierung vor Jahrzehnten,<br />

von der Augsburg heute noch profitiert.<br />

Augsburgs Sorgen werden nicht weniger, wenn<br />

es ums Geld geht. Die nächste Baustelle, nämlich<br />

der Perlachturm als (neben dem Rathaus)<br />

TOP-Wahrzeichen der Stadt, lässt auf sich warten.<br />

<strong>Das</strong> Schmuckstück – 70 Meter hoch, mit seinem<br />

Ursprung noch vor dem Jahr 1000 und anno 1612<br />

bis 1618 prachtvoll vom Stadtbaume<strong>ist</strong>er Elias<br />

Holl ausgebaut – <strong>ist</strong> seit Jahren geschlossen. Oben<br />

herum hält ein Stahlnetz (gegen Steinschlag) den<br />

Chefre<strong>da</strong>kteur<br />

Wolfgang Bublies<br />

Ihre Meinung: bublies@augsburgjournal.de<br />

in die Jahre gekommenen Turm zusammen.<br />

Vom herrlichen Rundblick<br />

mit freier Sicht bis zu den Alpen,<br />

kann man nur mehr träumen – oder<br />

man „erlebt“ (passend zu unserer oft<br />

schon virtuellen Welt) diese Rundschau<br />

auf der Internetseite der Stadt<br />

unter dem Stichwort „Perlachturm“.<br />

Nur eine Notlösung. <strong>Das</strong>s man sich<br />

so die 261 Stufen der maroden Treppe<br />

spart, <strong>ist</strong> nur ein schwacher Trost.<br />

Ja, der Zahn der Zeit nagt am Perlach,<br />

wo auch die Uhren stillstehen<br />

– ein Bild mit Symbolkraft. Weil<br />

in Augsburg nichts mehr so recht voran geht. Man<br />

konzentriert sich aufs „Abkassieren“ – etwa bei<br />

Parkplatz-Gebühren, die sich teils vervierfacht<br />

haben, im Freibad, wo etwa die Familienkarte<br />

mehr als <strong>da</strong>s Doppelte kostet, oder bei Radlern,<br />

denen man 55 (!) Euro abknüpft, selbst wenn sie<br />

dort unterwegs sind, wo unklar <strong>ist</strong>, ob überhaupt<br />

ein Radl-Verbot besteht. Mal sehen, wann man an<br />

den Lech- und Wertachbrücken die Maut-Häuschen<br />

von anno <strong>da</strong>zumal wieder aufbaut.<br />

Da passt es ins Bild, <strong>da</strong>ss jetzt auch die offenbar<br />

„blauäugige“ Planung für die Perlach-<br />

Sanierung (Startsumme: acht Millionen Euro)<br />

ausgebremst wurde. Weil es der Turm, anders<br />

als von den Verantwortlichen erhofft, nicht in<br />

<strong>da</strong>s entsprechende Förderprogramm des Bundes<br />

geschafft hat, aus dem 66 Prozent der Kosten<br />

hätten fließen sollen. Jetzt <strong>ist</strong> guter Rat einmal<br />

mehr teuer. Einen fertigen Plan B, so <strong>ist</strong><br />

nachzulesen, gibt es nicht – lediglich alternative<br />

Vorstellungen. Dazu zählen auch Abstriche<br />

bei der Sanierung, die bei diesem Projekt eindeutig<br />

der falsche Weg wäre.<br />

In jedem Fall <strong>da</strong>uert es jetzt länger bis eine Lösung<br />

gefunden wird, verbunden sicherlich mit<br />

weiteren Teuerungen. Da muss die Frage erlaubt<br />

sein, ob man versäumt hat, parallel zur Bewerbung<br />

um Fördermittel, andere Möglichkeiten<br />

gründlich auszuloten. Und es <strong>ist</strong> auch unverständlich,<br />

weshalb man von einem weiteren<br />

Versuch absehen will, doch noch Gelder aus dem<br />

Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“<br />

zu bekommen. Vielleicht klappt es ja<br />

beim zweiten Versuch. Schließlich gilt auch hier:<br />

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


33 6 STADT INHALT & REGION<br />

Einfach mal runterfahren<br />

145<br />

Geschäftsführerin<br />

Anja Marks-Schilffarth<br />

Landshuter und<br />

andere Hochzeiten<br />

Rubriken<br />

3<br />

5<br />

44<br />

60<br />

78<br />

80<br />

88<br />

108<br />

122<br />

123<br />

136<br />

152<br />

152<br />

154<br />

VIP-Barometer<br />

Editorial<br />

Echt<br />

Impressum<br />

Bonhorsts Blickwinkel<br />

Mein Geschmack<br />

Gastro-Test<br />

Karrieren<br />

Auto privat<br />

Wort zum Sport<br />

Rätselspaß<br />

Lösungen<br />

Namensl<strong>ist</strong>e<br />

Schlusspunkt<br />

Liebe Leserinnen und Leser! Was für ein Wahnsinns-Sommer, den wir gerade<br />

erleben – gespickt mit vielen Events und Veranstaltungen, die bei Ü30-Grad<br />

gelegentlich auch ganz schön anstrengend sein können. Sie haben <strong>da</strong>s Glück,<br />

die wichtigsten Ereignisse natürlich wie immer in Ihrem AUGSBURG JOURNAL nachlesen<br />

zu können – ab Seite 145 in unserer Rubrik „Events & Friends“. Diese Lektüre<br />

macht jetzt doppelt Spaß, weil normalerweise ein slow down ansteht. Mit dem <strong>August</strong><br />

kehrt Ruhe ein – in der Stadt und auf den Straßen. Viele Familien fahren in die<br />

Sommerferien oder chillen zuhause in der Heimat. Wo auch immer – hilft ein gutes<br />

Buch zum Entschleunigen. Sandra Hörmann hat sich auf die Suche nach spannenden<br />

Empfehlungen für die Urlaubslektüre gemacht – und stellt Ihnen interessante<br />

Persönlichkeiten aus der Region mit ihren außergewöhnlichen Buch-Tipps vor! (S.<br />

142/143). Kultur-Fans dürfte der Ausblick auf einen Ohren- und Augenschmaus bei<br />

mozart@augsburg interessieren. Als Veranstalter holt Pian<strong>ist</strong> Sebastian Knauer<br />

einen echten Popstar nach Augsburg: „Revolverheld“-Sänger Johannes Strate („Ich<br />

lass‘ für Dich <strong>da</strong>s Licht an ...“). Er <strong>ist</strong> in Hamburg nicht nur Knauers Nachbar, sondern<br />

auch genauso experimentierfreudig wie er, was Musik angeht (S. 138). Und natürlich<br />

haben wir auch wieder jede Menge „<strong>neue</strong> Köpfe“ für Sie: Vom sympathischen<br />

FCA-Trainer Enrico Maaßen (Interview ab S. 127) bis zu den gerade verabschiedeten<br />

sowie nachfolgenden Präsidenten der regionalen Rotary- und Lions-Clubs (ab S. 52).<br />

Und auch der Story über den „Kopf auf dem Titel“ macht viel Spaß: Warum sich der<br />

57-jährige Professor Alexander Wild einen 14-Stunden-Triathlon angetan hat (S. 10)<br />

– total entschleunigt auf der Sonnenliege macht <strong>da</strong>s hoffentlich großen Lesespaß!<br />

8/22<br />

Top-<br />

Themen<br />

Läuft <strong>da</strong>s<br />

Wasser<br />

noch?<br />

Blick nach<br />

Stadtbergen<br />

63-68<br />

Oben ohne<br />

im Bad<br />

14<br />

Roboter<br />

im Service<br />

16<br />

95


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33 8 STADT INHALT & REGION<br />

Themen &<br />

Menschen<br />

8/22<br />

Report<br />

1 2 Wasserdicht – oder nicht?<br />

16 Freie Brüste im Freibad<br />

18 Politbarometer 2022<br />

20 Erste Frau an der Stadtsparkassen-Spitze<br />

24 Mega-Fotos: Ab nach Island<br />

26 Ukraine-Krieg und Wohnungsnot<br />

28 Uni-Klinik: Beste Lösung <strong>ist</strong> ein Neubau<br />

32 Weihnachtsmarkt im Hochsommer<br />

Stadt & Region<br />

45 Fast ein Jahr im Bundestag<br />

47 Zurück in der Schule<br />

48 Die <strong>neue</strong> Musikbox<br />

63 Blick nach Stadtbergen<br />

69 ... und nach Diedorf<br />

Genuss, Schön & Gesund<br />

81 Purple BBQ<br />

90 Summer Vibes<br />

92 Lust auf Herbst<br />

Business<br />

95 Roboter gegen Personalnot im Lokal?!<br />

106 Neu bei der IHK im Ries<br />

107 Business-Telegramm<br />

Wohnwert<br />

110 Swimmingpools im Trend<br />

Mobilität<br />

118 Perfekter Partner<br />

Sport<br />

123 Optim<strong>ist</strong>isch in die <strong>neue</strong> Saison<br />

127 FCA: Coach Maaßen im Interview<br />

131 Nico Sturm im Stadion<br />

Kunst & Szene<br />

1 3 7 Theaterviertel jetzt!<br />

1 3 8 Revolverheld & Zauberhand<br />

141 Young Stage<br />

142 So schön liest sich der Sommer<br />

Events & Friends<br />

145 Wenn Hochzeitsglocken läuten<br />

148 Schwiegersohn zu Gast<br />

150 Artur Alt pfeift noch mit 83<br />

24 29<br />

Alessandro Müller<br />

Ab nach Island<br />

44<br />

60<br />

Michael Schaeffer<br />

Gegen Schul-Zoff<br />

122<br />

Rolf O. Flach<br />

ECHT stark!<br />

Eduard Onofrei<br />

Ein Ford Mustang-Fan<br />

Johannes Strate<br />

Star von Revolverheld<br />

45<br />

138 149<br />

Prof. Dr. Edgar Mayr<br />

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Max Funke-Kaiser<br />

Der junge Liberale<br />

80<br />

Jessica Fuchs<br />

Genau mein Geschmack<br />

127<br />

Enrico Maaßen<br />

Interview: FCA-Coach<br />

Richard Goerlich<br />

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Radfahren und 42,195 km<br />

Laufen war die D<strong>ist</strong>anz für<br />

Alexander Wild.<br />

Warum sich der Professor quält<br />

Mediziner ALEXANDER WILD über seinen ersten<br />

Langd<strong>ist</strong>anz-Triathlon, Höhen und Tiefen einer solchen Tortur –<br />

und die Beweggründe, trotzdem weiterzumachen<br />

Der Augsburger Professor Dr. Alexander Wild gehört<br />

zu den besten Orthopäden Deutschlands.<br />

Er war Chefarzt in der Hessing-Klinik und hat<br />

seit 2014 in Donauwörth eine Spezialklinik für Gelenkerkrankungen<br />

aufgebaut. Der 57-Jährige lebt in<br />

Steppach, sein anspruchsvoller Beruf, Ehefrau Suse<br />

und die vier erwachsenen Kinder halten ihn auf Trab.<br />

Mehr als genug Beschäftigung. Sollte man denken.<br />

Aber nicht für Alexander T. Wild, dessen Mitarbeiter<br />

anlässlich seines ersten Triathlons 2009 den Mittelnamen<br />

Thomas in „Turbo“ umbenannten. So stand es<br />

<strong>da</strong>nn auch auf dem Pappschild, <strong>da</strong>s<br />

Suse Wild im Ziel des Langd<strong>ist</strong>anz-<br />

Triathlons in Roth in die Kameras<br />

hielt. Als der Augsburger Professor<br />

nach einem dramatischen Rennen<br />

und 13 Stunden, 49 Minuten und 31<br />

Sekunden ins Ziel lief, lagen 3,86 Kilometer<br />

Schwimmen, 180 Kilometer Fahrrad fahren<br />

und ein Marathonlauf (42,195 Kilometer) hinter ihm.<br />

Warum tut man sich so eine Tortur an? „Ein<br />

Langd<strong>ist</strong>anz-Triathlon <strong>ist</strong> eine Herausforderung,<br />

wie <strong>da</strong>s ganze Leben. Du erlebst Höhen und Tiefen,<br />

Lust und Qualen. Du kämpfst über Stunden bei Hitze,<br />

Wind und Wetter aber auch mit deinem inneren<br />

Schweinehund und lernst, was du mit Willen und<br />

Fitness alles erreichen kannst“, erzählt Alexander<br />

Wild von seiner Lust am Extremsport.<br />

BLUT IM SCHUH<br />

KOSTET ZEIT<br />

UND NERVEN<br />

Ist <strong>da</strong>s alles? Nicht ganz, so der Orthopäde: „Man<br />

trainiert den ganzen Körper in drei Aus<strong>da</strong>uersportarten,<br />

entwickelt Ge<strong>ist</strong> und Kreativität. Dein Körper<br />

schüttet im Wettkampf Adrenalin und Serotonin aus.<br />

<strong>Das</strong> Glücksgefühl im Ziel <strong>ist</strong> unbeschreiblich.“ So muss<br />

es gewesen sein beim Zieleinlauf im fränkischen Roth.<br />

Die sogenannte „Challenge“ <strong>ist</strong> der Saisonhöhepunkt<br />

der Spitzentriathleten. Ein internationales<br />

Starterfeld mit 3000 Top-Sportlern und vier Weltme<strong>ist</strong>ern.<br />

Und mittendrin ein 57-jähriger Augsburger<br />

Professor mit durchtrainiertem Körper und breiter<br />

Brust, vollgepumpt mit Ehrgeiz<br />

und Lust an der Herausforderung.<br />

Am Start wusste Wild noch nicht,<br />

wie dramatisch sein Wettkampf werden<br />

würde. Beim Wechsel vom Wasser<br />

auf Rad verletzte er sich an der<br />

Kuppe des großen Zehs, merkte es<br />

erst Kilometer später, als <strong>da</strong>s Blut aus dem Radschuh<br />

sickerte. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen, wollten<br />

ihn Sanitäter mit der Verletzung aus dem Rennen<br />

nehmen. Nur seine Autorität als Mediziner und der<br />

Trick, die Blutung im Hinblick auf den noch zu absolvierenden<br />

Marathon statt eines Verbandes mit Penaten-Creme<br />

„abzudichten“, hielten ihn im Rennen.<br />

Doch in der Aufregung seiner Verletzung ging<br />

beim letzten Wechsel sein Wettkampfchip verloren.<br />

Wild bemerkte es beim vierten von 42 Laufkilome-


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11<br />

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Fanclub Familie: Ehefrau Suse und die Kinder Nina, Moritz<br />

und dessen Freundin Kathie (v.l.) empfingen ihren „Turbo-<br />

Alex“ – bestens präpariert mit Transparent – im Zieleinlauf.<br />

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tern, ein Kampfrichter empfahl ihm umzukehren<br />

und die Strecke mit Chip erneut zu laufen. Dann<br />

wären aus dem Marathon 50 Kilometer geworden.<br />

Am Ende rettete ihn sein Trainer Johannes Friedrich,<br />

der die Wettkampfleitung überzeugte, den Athleten<br />

mit einem Ersatzchip weiterlaufen zu lassen.<br />

Im Zieleinlauf sprudelten <strong>da</strong>nn die Glückshormone.<br />

Die Familie umjubelte den Finisher.<br />

„Für mich hat sich ein Lebenstraum erfüllt.<br />

Meinen ersten Triathlon absolvierte ich 2009 nach<br />

einer Wette mit meinem Freund Andreas Settele<br />

in Königsbrunn. Die letzten neun Monate habe ich<br />

mich gezielt mit meinem Trainer Johannes Friedrich<br />

und meinem Physiotherapeuten Mario Hempel auf<br />

diesen Tag vorbereitet. Meine Familie und Freunde<br />

mussten oft auf mich verzichten. Jetzt bin ich glücklich<br />

und wieder zurück im normalen Leben.“<br />

Alles gut? Nicht ganz. Der Professor mit dem<br />

Sportlerherz hatte ein Ziel verfehlt: Er wollte seinen<br />

ersten Langd<strong>ist</strong>anz-Triathlon unter 13 Stunden<br />

schaffen. „Die Verletzung und der Chip-Stress haben<br />

mich gebremst“, analysierte er.<br />

Der Höllenritt mit blutigem Fuß war also nicht<br />

<strong>da</strong>s Triathlon-Finale für Wild. Der Professor hat sich<br />

schon einen Startplatz für die Challenge 2023 gesichert.<br />

Was sind schon weitere neun Monate Training<br />

im Leben eines „Turbo“-Professors mit dem<br />

Motto: „Der Weg <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Ziel!“. Anja Marks-Schilffarth<br />

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Neusäß


12<br />

Foto: Sport in Augsburg<br />

Genügend Wasser für Slalomkanutin Elena Lilik auf der Olympiastrecke im Eiskanal.<br />

VON JOHANNES KAISER<br />

Wasserdicht<br />

Hitzewelle bringt Kanu-WM in Gefahr<br />

In Augsburg sind Wasser und<br />

dessen Top-Qualität bekanntlich<br />

nicht nur seit mehr als<br />

800 Jahren Tradition, sondern<br />

seit 2019 sogar UNESCO-Welterbe<br />

– aus gutem Grund: Was die<br />

Wasserversorgung der Stadt angeht,<br />

teilten, stauten und leiteten<br />

schon anno <strong>da</strong>zumal Gelehrte die<br />

Flüsse Lech, Wertach und Singold<br />

so um, <strong>da</strong>ss die ganze Stadt mit<br />

bestem Wasser versorgt wird.<br />

<strong>Das</strong> gesamte Welterbe erstreckt<br />

sich über 30 Kilometer und umfasst<br />

22 Objekte. Eines der ältesten<br />

<strong>ist</strong> der Hochablass, in dessen direkter<br />

Nähe sich, mit dem Wasserwerk<br />

und dem Eiskanal zwei<br />

weitere Welterbes-Highlights<br />

befinden. Letzterer steht nun im<br />

Rahmen der Kanuslalom-WM<br />

einmal mehr sportlich im Mittelpunkt.<br />

Nach der Sanierung des<br />

kompletten Olympia-Geländes<br />

von 1972 für rund 20 Millionen<br />

Euro schien alles perfekt angerichtet<br />

für die Austragung der<br />

Weltme<strong>ist</strong>erschaft. Die anhaltende<br />

Hitzewelle und <strong>da</strong>mit verbundenen<br />

niedrige Wasserstände<br />

im Lech drohten aber kurz vor<br />

Beginn noch einen Strich durch<br />

die Rechnung<br />

zu machen. <strong>Das</strong><br />

Training auf dem<br />

Eiskanal musste<br />

für zwei Tage abgesagt<br />

werden.<br />

Deshalb installierte<br />

die Stadt kurzfr<strong>ist</strong>ig tonnenschwere<br />

Betonwände im parallel<br />

zur Olympiastrecke verlaufenden<br />

Jugendkanal. <strong>Das</strong> Wasser soll so<br />

gestaut werden, <strong>da</strong>ss es auf der<br />

BETONWÄNDE<br />

STAUEN DAS<br />

WASSER<br />

Wettkampfstrecke wie gewünscht<br />

und erforderlich weiter fließt. Eine<br />

Lösung, die mit allen zuständigen<br />

Stellen und Betrieben abgesprochen<br />

wurde und „ökologisch<br />

verantwortbar“ sei, so Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

Eva<br />

Weber. Möglich<br />

war <strong>da</strong>s nur <strong>da</strong>nk<br />

einer Ausnahmeregelung.<br />

Aktuell<br />

fließen durch den<br />

Lech in Augsburg<br />

laut Markus Haller vom städtischen<br />

Tiefbauamt rund 25 Kubikmeter<br />

Wasser pro Sekunde. Für<br />

gewöhnlich werde die Kanustrecke<br />

bereits bei weniger als 50 Ku-<br />

In der heißen Phase der Wassernot (v.l.) präsentieren Markus Haller vom<br />

Tiefbauamt, OB Eva Weber und Johannes Heiss (WM-Orga) Lösungsideen.<br />

Blick von oben: Diese Betonblöcke<br />

stauen <strong>da</strong>s Wasser für die WM.


Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für<br />

Strafrecht<br />

Gastdozent<br />

<strong>Das</strong> rechtzeitig zur WM generalsanierte Gelände des Olympiaparks von 1972.<br />

– oder nicht?<br />

STADTWERKE: Genug Wasser für AugsBürger*innen<br />

bik pro Sekunde nicht mehr<br />

befüllt. Einen so niedrigen<br />

Wasserstand hat der Tiefbauamtsleiter<br />

„noch nicht<br />

erlebt in 20 Jahren“. Ob die<br />

ergriffenen Maßnahmen<br />

ausreichen, die Kanu-WM<br />

stattfinden zu lassen, war bis<br />

zur vor dem WM-Start noch<br />

in der Schwebe. „Die Kuh <strong>ist</strong><br />

noch nicht aus dem Lech“,<br />

stellte Weber im Vorfeld klar.<br />

Stadwerke-Sprecher<br />

Doch nicht nur sportliche<br />

Events, wie die Kanu-WM, sind<br />

Jürgen Fergg.<br />

betroffen von den Hitzeperioden und<br />

niedrigen Wasserständen. Vielerorts<br />

in Europa kommt es zu Spitzen-Temperaturen,<br />

gerade in Südeuropa hat<br />

<strong>da</strong>s vermehrt großflächige<br />

Waldbrände zur Folge, welche<br />

die Alarmglocken auch<br />

in Deutschland und hier vor<br />

Ort schrillen lassen. Wasser<br />

<strong>ist</strong> also auch in der Wasserstadt<br />

Augsburg knapp?<br />

„Nein“, stellt Stadtwerke-<br />

Sprecher Jürgen Fergg klar.<br />

„<strong>Das</strong> Wasser wird nicht<br />

knapp“, für die Bürger*innen<br />

besteht kein Grund zur<br />

Sorge. Denn die Fuggerstadt<br />

verfügt nach wie vor über starke, ergiebige<br />

Grundwasserströme. 67 Brunnen<br />

gibt es im Trinkwasser-Schutzgebiet,<br />

nicht einmal die Hälfte <strong>ist</strong> aktuell in<br />

Betrieb. WEITER NÄCHSTE SEITE<br />

StrafVerteidiger<br />

MORITZ.BODE<br />

Wegen der Betonklötze fließt so wenig Wasser wie noch<br />

nie durch die Jugendstrecke neben dem Eiskanal.


14<br />

Genug Wasser,<br />

aber Strom ..?<br />

Wassertürme, Werke und Räder<br />

sichern die Wasserkraft Augsburgs.<br />

Die gesicherte sorgung hat die Stadt auch<br />

Wasserverden<br />

zum Welterbe gehörenden<br />

Wassertürmen und Wasserwerken<br />

zu ver<strong>da</strong>nken, <strong>da</strong>bei speichern<br />

die Türme <strong>da</strong>s Wasser<br />

aber nicht, wie viele annehmen,<br />

für mehrere Tage oder Wochen,<br />

sondern nur für einige Stunden.<br />

Gerade zwischen<br />

19 und 21 Uhr besteht<br />

ein erhöhter<br />

Be<strong>da</strong>rf, der durch<br />

die Türme jederzeit<br />

mehr als ausreichend<br />

gedeckt<br />

<strong>ist</strong>. Kann man also bedenkenlos<br />

seine Pflanzen gießen und<br />

Pools befüllen? „Ja, <strong>da</strong>s <strong>ist</strong> kein<br />

Problem, es <strong>ist</strong> nicht zwingend<br />

notwendig Wasser zu sparen“,<br />

erklärt Fergg, fügt aber hinzu:<br />

„Der Umwelt zuliebe sollte man<br />

trotzdem <strong>da</strong>rauf achten.“ Sehr zu<br />

empfehlen sei bei der Hitze auch,<br />

genug zu trinken und <strong>da</strong>für ruhig<br />

<strong>da</strong>s Augsburger Wasser als Trinkwasser<br />

zu nutzen, „die Wasserqualität<br />

<strong>ist</strong> nach wie vor exzellent.“<br />

Obwohl während der Kanu-<br />

WM Augsburgs Badestellen mit etwas<br />

weniger Wasser auskommen<br />

müssen, sind Fribbe & Co. weiter<br />

nutzbar. Abkühlen kann man sich<br />

von den klassischen Badeorten<br />

abgesehen auch wunderbar im<br />

Stadtwald. Dort <strong>ist</strong> insbesondere<br />

die sieben Kilometer lange Neun-<br />

Bäche-Tour zu empfehlen, die an<br />

der Sportanlage-<br />

Süd beginnt.<br />

Auf dieser kann<br />

man an vielen<br />

Stellen die Füße<br />

ins kühle Nass<br />

strecken und so<br />

der drückenden<br />

Hitze etwas entgegensetzen.<br />

ERNSTE LAGE<br />

BEI ENERGIE-<br />

VERSORGUNG<br />

Reduzieren sollte man hingegen<br />

den Verbrauch von warmem<br />

Wasser, aufgrund der Energiekrise<br />

und der <strong>da</strong>mit verbundenen<br />

stark ansteigenden Heizkosten.<br />

„Nicht nur die Stadtverwaltung,<br />

sondern jede Augsburgerin und<br />

jeder Augsburger, auch jedes<br />

Unternehmen kann im eigenen<br />

Umfeld etwas<br />

zum Energiesparen<br />

beitragen“, so<br />

OB Eva Weber.<br />

Dieses Anliegen<br />

unterstützen<br />

ebenfalls die<br />

Stadtwerke Zwar gebe es laut<br />

Fergg noch keine Einschränkungen<br />

bei der Versorgung von<br />

Endkunden, insgesamt beurteile<br />

man die Lage angesichts eines<br />

drohenden Lieferstopp-Szenarios<br />

aus Russland als „ernst“.<br />

Die größten Möglichkeiten,<br />

zum Energie sparen, bieten sich<br />

zweifelsohne erst im Winter<br />

beim Heizen, aber auch ganzjährig<br />

gibt es einige Wege <strong>da</strong>zu.<br />

Moderne Duschköpfe etwa sparen<br />

nicht nur Wasser, sondern<br />

auch Energie – laut swa bis zu 60<br />

Prozent. Wasser kocht man energiesparender<br />

im Wasserkocher,<br />

als im Topf, auf <strong>da</strong>s Vorheizen im<br />

Backofen kann man getrost verzichten.<br />

Außerdem zu empfehlen,<br />

energiesparende LED-Lampen<br />

anstelle der herkömmlichen<br />

Halogen- oder Glühbirnen.<br />

Man kann beim Duschen und Heizen sparen


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16<br />

Freie Brüste im Freibad<br />

Ein heißes Thema für heiße Tage:<br />

Was sagen Augsburgs Badegäste<br />

zur OBEN-OHNE-Forderung?<br />

Was macht Freude, wenn die Sonne lacht?<br />

Baden mit und ohne.<br />

Was <strong>ist</strong> wunderbar im Sommerwind?<br />

Baden mit und ohne.<br />

Alle, wie sie grade lustig sind,<br />

Baden mit und ohne.<br />

Dieser Schlagertext <strong>ist</strong> 50 Jahre alt.<br />

Wencke Myhre hatte <strong>da</strong>mit einen Sommerhit<br />

gelandet – von Protesten <strong>ist</strong> nichts bekannt.<br />

Jetzt <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Oben-ohne-Thema wieder<br />

aktuell wie selten <strong>da</strong>vor, weil immer mehr<br />

Frauen gerne ohne ein Oberteil an<br />

den Badesee oder ins Freibad wollen.<br />

VON ANNABELL HÖRNER<br />

Gerade bei den aktuellen Temperaturen zieht<br />

es unzählige Menschen in Freibäder und an<br />

Badeseen. Also schnell die Badesachen aus<br />

dem Schrank holen und auf ins kühle Nass. Immer<br />

mehr Frauen fordern jedoch mittlerweile Gleichberechtigung<br />

in der Kleiderordnung. Denn während<br />

bei Männern die Badehose völlig ausreicht, <strong>ist</strong> bei<br />

Frauen zusätzlich ein Bikinioberteil die Norm.<br />

Und genau <strong>da</strong> beginnt die Debatte um Geschlechter-Gleichheit.<br />

Frauen fordern, <strong>da</strong>ss sie eben<br />

genau wie die Männer oben-ohne ihren Ausflug ins<br />

Freibad genießen können. Aber wie stehen Augsburger<br />

Badegäste zu diesem Thema?<br />

Frank und Renate Kindelbacher sehen <strong>da</strong>mit<br />

im Grunde kein Problem. „Am See <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s vollkommen<br />

in Ordnung, ich kann mir nur vorstellen, <strong>da</strong>ss<br />

es schwer <strong>ist</strong>, <strong>da</strong>s Ganze im Freibad umzusetzen“,<br />

so <strong>da</strong>s Paar aus Bobingen. Frank Kindelbacher fügt<br />

hinzu: „Ich kann schon verstehen, <strong>da</strong>ss sich die<br />

Frauen <strong>da</strong> benachteiligt fühlen“<br />

Eine feste Regelung gibt es tatsächlich in vielen<br />

Freibädern diesbezüglich nicht. Freibäder haben<br />

zwar eine Hausordnung, aber in dieser <strong>ist</strong> oft nicht<br />

deutlich geregelt, ob Frauen denn nun oben-ohne<br />

baden dürfen. <strong>Das</strong> bestätigt auch der Betriebsleiter<br />

des Familienbads am Plärrer, Alexander Tonch.<br />

„Wenn sich jemand beschwert, weisen wir die Frauen<br />

schon <strong>da</strong>rauf hin. Solange es keinen stört, habe<br />

ich aber kein Problem <strong>da</strong>mit.“<br />

Tania Roth sieht <strong>da</strong>s Ganze etwas kritischer. „Ich<br />

finde <strong>da</strong>s etwas schwierig wegen der Kinder und<br />

Jugendlichen, die eben auch im Freibad sind“, so die<br />

Frank & Renate<br />

Kindelbacher:<br />

An einem See<br />

sei oben-ohne<br />

ganz in Ordnung.<br />

Tanja Roth hat<br />

Bedenken wegen<br />

der Kids im Bad,<br />

Daniel Kraus<br />

sieht es anders.


17<br />

Brust raus!<br />

Fast 600 Teilneh-<br />

mer*innen gingen<br />

bei einer Demo<br />

in Augsburgs City<br />

auf die Straße und<br />

forderten – teils<br />

auch oben ohne –<br />

„freie Oberkörper<br />

für alle“.<br />

junge Frau. Ihr Partner Daniel Kraus <strong>ist</strong> anderer Meinung. „Früher<br />

war <strong>da</strong>s gar kein Problem, aber mittlerweile <strong>ist</strong> unsere Gesellschaft<br />

immer kritischer. Ich bin Saunagänger, deshalb stört mich <strong>da</strong>s überhaupt<br />

nicht“, so der Augsburger.<br />

In der Innenstadt fanden bereits Demonstrationen für Frauen<br />

oben-ohne im Freibad statt. Veranstaltet wurden diese vom Obenohne-Kollektiv<br />

und dem femin<strong>ist</strong>ischen Streik-Komitee. Die Aktiv<strong>ist</strong>innen<br />

fordern in Form von Demonstrationen ganz konkret eine<br />

Entsexualisierung der weiblichen Brust.<br />

„Ganz allgemein geht es <strong>da</strong>rum, <strong>da</strong>ss es nicht mehr <strong>da</strong>zu kommt,<br />

<strong>da</strong>ss ein Körper sexualisiert wird“, erklärt Felicitas Ammermann als<br />

Mitglied des Oben-ohne-Kollektivs. Sie findet, <strong>da</strong>ss jede Frau selbst<br />

entscheiden solle, wann der eigene Körper erotisch sei und wann nicht.<br />

Jürgen Enninger, Referent für Kultur, Welterbe und Sport in<br />

Augsburg, versichert: „Die Frauen sind jederzeit <strong>da</strong>zu eingeladen,<br />

mit mir über dieses Thema zu sprechen und Lösungen zu finden“.<br />

Im Hinblick dessen verwe<strong>ist</strong> er auf die regelmäßig<br />

abgehaltenen Sportgespräche<br />

als Ort für eine solche Diskussion. „Ich als<br />

schwuler Mann weiß, wie es <strong>ist</strong>, komisch<br />

angeschaut zu werden“, sagt er mit Verständnis<br />

für die Frauen.<br />

Referent Enninger selbst hat persönlich<br />

<strong>da</strong>mit kein Problem. Früher sei es<br />

vollkommen normal für ihn gewesen,<br />

wenn erwachsene Frauen oben-ohne<br />

am See waren. Wichtig sei aber trotzdem,<br />

<strong>da</strong>ss sich jeder Badegast wohlfühle. Denn<br />

<strong>da</strong>s sei ja <strong>da</strong>s Essenzielle an öffentlichen<br />

Jürgen<br />

Freizeitangeboten wie einem Freibad oder<br />

Enninger<br />

auch einem Badesee.<br />

Schlagzeilen zum<br />

Thema „Brust raus!“<br />

Frauen-Protest „oben ohne“<br />

im Freibad – Polizei greift ein<br />

t-online<br />

Oben ohne im Bad? Für Thüringer<br />

Frauen nichts <strong>neue</strong>s<br />

Harz Kurier<br />

„Oben ohne“ im Freibad <strong>ist</strong><br />

in Düsseldorf längst erlaubt<br />

Rheinische Post<br />

Laut aktueller Studie: Mehrheit<br />

für „Oben ohne“ im Schwimmbad<br />

ZDF<br />

Busen-Protest im Bad.<br />

Jetzt ermittelt die Polizei<br />

Berliner Zeitung


18<br />

Politbarometer 2022<br />

OB EVA WEBER mit Mega-Abstand – Der Merkle-Effekt<br />

Rückblick<br />

2013<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Peter Grab<br />

3. Bernd Kränzle<br />

4. J. Hintersberger<br />

5. Volker Ullrich<br />

2014<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Eva Weber<br />

3. Peter Grab<br />

4. Stefan Kiefer<br />

5. J. Hintersberger<br />

2015<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Peter Grab<br />

3. Eva Weber<br />

4. J. Hintersberger<br />

5. Claudia Roth<br />

2016<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Eva Weber<br />

3. Bernd Kränzle<br />

4. Stefan Kiefer<br />

5. Volker Ullrich<br />

2017<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Eva Weber<br />

3. J. Hintersberger<br />

4. Claudia Roth<br />

5. Dirk Wurm<br />

2018<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Eva Weber<br />

3. Claudia Roth<br />

4. Stefan Kiefer<br />

5. Volker Ullrich<br />

2019<br />

1. Kurt Gribl<br />

2. Eva Weber<br />

3. Dirk Wurm<br />

4. Claudia Roth<br />

5. Leo Dietz<br />

2020<br />

1. Eva Weber<br />

2. Kurt Gribl<br />

3. Dirk Wurm<br />

4. Martina Wild<br />

5. Claudia Roth<br />

Eine Analyse von Chefre<strong>da</strong>kteur WOLFGANG BUBLIES<br />

Eine Doppelspitze aus Frauen <strong>ist</strong> in<br />

Augsburg fast schon an der Tagesordnung.<br />

<strong>Das</strong> gilt für die Stadtspitze mit<br />

OB Eva Weber und Vize Martina Wild. <strong>Das</strong><br />

wird ab Mitte 2023 bei der Stadtsparkasse<br />

so sein mit der künftigen Vorstandschefin<br />

Sandra Peetz-Rauch und deren Stellvertreterin<br />

Cornelia Kollmer. Und <strong>da</strong>s <strong>ist</strong><br />

diesmal auch bei unsere Politumfrage der<br />

Fall: Nach Eva Weber (CSU), die <strong>da</strong>s Ranking<br />

erwartungsgemäß klar anführt, hat<br />

Bundes-Kulturmin<strong>ist</strong>erin Claudia Roth<br />

diesmal sogar Platz zwei erreicht.<br />

Die heute 67-jährige Grünen-Politikerin<br />

<strong>ist</strong> übrigens neben Bürgerme<strong>ist</strong>er, Ex-<br />

Staatssekretär und längst auch Polit-Urgestein<br />

Bernd Kränzle die<br />

einzige, die seit mehr als<br />

20 Jahren unter den Top-<br />

Ten rangiert. So lange<br />

gibt es diese Umfrage<br />

nämlich bereits alljährlich<br />

– lediglich im vergangenen Jahr musste<br />

sie Corona-bedingt ausfallen.<br />

An der Spitze steht stets <strong>da</strong>s Stadtoberhaupt.<br />

So <strong>ist</strong> es auch in diesem Jahr. OB<br />

Eva Weber führt sogar mit einem rekordverdächtigen<br />

Abstand. Andererseits lässt<br />

ihre Bewertung zu Wünschen übrig. Die<br />

NULL PUNKTE FÜR<br />

ROLAND BARTH<br />

So lief die UMFRAGE ab<br />

Wie bekannt und beliebt sind die Politiker*innen<br />

aus Augsburg und Region? <strong>Das</strong> ermittelt<br />

<strong>da</strong>s AUGSBURG JOURNAL alle Jahre seit der<br />

Jahrtausendwende – lediglich 2021 musste die<br />

Umfrage coronabedingt ausfallen. Jetzt wurden<br />

wieder rund 500 Personen gefragt, wer ihnen <strong>da</strong><br />

so einfällt. Dabei gab es keinerlei Vorgaben. Wer<br />

einen Namen nannte, durfte dessen Le<strong>ist</strong>ung bzw.<br />

dessen Beliebtheit bewerten als eher gut, mittelmäßig<br />

oder schlecht. Jeder Befragte konnte bis<br />

zu fünf Personen nennen, was bei weitem nicht<br />

jedem gelungen <strong>ist</strong>. Im Gegenteil: Nahezu jeder<br />

Dritte der (vorwiegend in der Innenstadt) Befragten<br />

konnte oder wollte überhaupt keinen Kommunalpolitiker<br />

nennen. Diese Umfrage <strong>ist</strong> zwar nicht<br />

repräsentativ, aber dennoch aussagekräftig.<br />

Mehrheit der Befragten rund 500 AugsBürger*innen,<br />

die sie genannt haben, sind mit<br />

ihrer Arbeit eher unzufrieden denn zufrieden.<br />

Überhaupt fällt auf, <strong>da</strong>ss es häufiger<br />

als früher Negativ-Bewertungen gibt, was<br />

an den schwierigen Zeiten liegen mag oder<br />

auch <strong>da</strong>ran, <strong>da</strong>ss die Devise der noch <strong>neue</strong>n<br />

Schwarz-Grünen-Stadtregierung „Verwalten<br />

als Gestalten“ lauten muss.<br />

Keine Überraschung <strong>ist</strong> es, <strong>da</strong>ss Stadtbaurat<br />

Gerd Merkle an Zuspruch verloren<br />

hat. Der Grund liegt auf der Hand, es <strong>ist</strong> die<br />

Überstundenaffäre, die zuletzt häufig für<br />

Schlagzeilen (sogar überregional) gesorgt<br />

hat. Daran liegt es sicherlich auch, <strong>da</strong>ss<br />

sein Bekanntheitsgrad gestiegen <strong>ist</strong>. Stadtreferenten<br />

unter den<br />

Top-Ten sind eher die<br />

Seltenheit, zuletzt hatte<br />

dies (2020) der frühere<br />

Kulturreferent Thomas<br />

Weitzel geschafft, wohl<br />

auch wegen des Hickhacks um Mietpreise<br />

im Höhmannhaus. <strong>Das</strong> <strong>ist</strong> heute vergessen,<br />

wie auch Weitzel, an den sich diesmal<br />

kein einziger erinnert hat.<br />

Null Nennungen gab es auch für Roland<br />

Barth, obwohl dieser als Finanzreferent eine<br />

Schlüsselrolle innen hat. Die anderen <strong>neue</strong>n<br />

Annabell Hörner und Georg Bräutigam (Foto)<br />

aus der AJ-Re<strong>da</strong>ktion haben maßgeblich die<br />

Umfrage durchgeführt – unterstützt von Andreas<br />

Bouloubassis und Wolfgang Bublies.


19<br />

Die TOP-TEN<br />

Claudia Roth<br />

2 Kulturmin<strong>ist</strong>erin<br />

69 (42/9/18) *<br />

Gerd Merkle<br />

3 Stadtbaurat<br />

44 (10/5/29) *<br />

Bernd Kränzle<br />

4 Bürgerme<strong>ist</strong>er<br />

32 (11/7/14) *<br />

Volker Ullrich<br />

5 CSU-Chef<br />

30 (10/8/12) *<br />

Eva Weber<br />

1 Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

214 Stimmen<br />

(74/59/81) *<br />

Der oder die OB liegt immer<br />

vorne. Allerdings hält sich<br />

die Zustimmung in Grenzen.<br />

Martina<br />

6 Wild<br />

Bürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

28 (7/9/12) *<br />

7<br />

Leo<br />

Dietz<br />

CSU-Fraktionschef<br />

22 (7/6/9) *<br />

8<br />

Kurt<br />

Gribl<br />

Ex-OB<br />

18 (7/4/7) *<br />

9<br />

Dirk<br />

Wurm<br />

SPD-Chef<br />

17 (11/2/4) *<br />

10<br />

Jürgen<br />

Enninger<br />

KuSpo-Referent<br />

14 (8/4/2) *<br />

* Bewertung: Die erste kräftig gedruckte Zahl zeigt auf, wie<br />

viele von rund 500 Befragten den Namen genannt haben.<br />

In Klammern folgen <strong>da</strong>nn erst positive, <strong>da</strong>nn durchschnittliche<br />

und schließlich die eher negativen Bewertungen.<br />

Referenten wurden immerhin hin und wieder genannt.<br />

Allen voran Jürgen Enninger, der es offenbar<br />

am besten versteht, sich in Szene zu setzen. Er hat<br />

aber auch zwei Spielfelder, eines auf dem Sportsektor,<br />

ein weiteres im Kulturbereich – zwei Fachgebiete, die<br />

zuletzt für Gesprächsstoff sorgten. Einerseits u. a.<br />

wegen der Kanu-WM, anderseits aufgrund der immensen<br />

Teuerungen beim Theaterum- und -ausbau.<br />

Eher mager <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Ergebnis für die zweite Bürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

Martina Wild (nur Rang sechs mit mäßigen<br />

Werten), während ihr ehemaliger SPD-Widersacher<br />

bei der OB-Wahl Dirk Wurm – inzwischen Augsburgs<br />

SPD-Chef – immerhin noch in der Führungsgruppe<br />

<strong>da</strong>bei und offenbar sehr viel beliebter <strong>ist</strong>. Auch Ex-OB<br />

Kurt Gribl <strong>ist</strong> (trotz Umfragepause) noch in den Top-<br />

Ten, obwohl er sich nach seinem Amtsverzicht ganz<br />

aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat.<br />

<strong>Das</strong>s es bei den me<strong>ist</strong>en Kommunalpolitikern<br />

grundsätzlich an der Bekanntheit hapert, zeigt allein<br />

die Tatsache, <strong>da</strong>ss es mit 14 Nennungen (bei<br />

500 Befragten) noch für den zehnten Platz reicht.<br />

Immerhin ergab die Umfrage in den Top-Rängen<br />

eine weitgehend klare Rangfolge. Lediglich Kränzle,<br />

Wild und Volker Ullrich trennen wenige Stimmen.<br />

Ullrich <strong>ist</strong> übrigens der einzige Abgeordnete,<br />

der es wieder nach oben geschafft hat, so wie Leo<br />

Dietz mit Blick auf die Fraktionsvorsitzenden. Hier<br />

heißt es für die Mitstreiter*innen von den Grünen,<br />

Verena von Mutius-Bartholy und Peter Rauscher<br />

„unter ferner liefen“. Und auch SPD-Fraktionschef<br />

Florian Freund (Rang 16) tut sich schwer, bekannter<br />

zu werden. Als eher zufallsbedingt <strong>ist</strong> es schließlich<br />

einzustufen, wenn es einer oder eine gerade noch<br />

in die Abteilung „Immerhin genannt“ geschafft hat.<br />

Die weiteren Plätze<br />

Platz<br />

Umfrage 2020<br />

in Klammern Name Position<br />

* Stimmen<br />

Bewertung<br />

siehe links<br />

11 (16) Ulrike Bahr Bundestags-Abgeordnete (SPD) 11 (5/3/3)<br />

11 (11) Reiner Erben Umweltreferent (Grüne) 11 (4/2/5)<br />

13 (19) Lisa McQueen Stadträtin (Die Partei) 9 (6/0/3)<br />

14 (-) Martin Schenkelberg Sozialreferent 8 (3/4/1)<br />

15 (10) Hintersberger CSU (Vater oder Tochter) 7 (3/2/2)<br />

16 (7) Peter Grab WSA-Stadtrat 6 (4/0/2)<br />

16 (18) Florian Freund SPD-Fraktionschef 6 (1/2/3)<br />

18 (25) Benedikt Lika CSU-Stadtrat5 (4/1/0)<br />

18 (25) Andreas Jäckel Für die CSU Landtag(CSU) 5 (2/2/1)<br />

20 (19) Frederik Hintermayr Stadtrat (Die Linke) 4 (3/0/1)<br />

20 (16) Martin Sailer CSU-Landrat 4 (2/1/1)<br />

20 (-) Frank Pintsch Ordnungsreferent 4 (2/0/2)<br />

20 (-) Maximilian Funke-Kaiser MdB der FDP 4 (1/1/2)<br />

20 (-) Wolfgang Hübschle Wirtschaftsreferent 4 (1/1/2)<br />

20 (25) Hansjörg Durz Bundestags-Abgeord. (CSU) 4 (1/0/3)<br />

3 MAL GENANNT (alphabetisch): Tatjana Dörfler (SPD-Stadträtin);<br />

Roland Eichmann (SPD-Bürgerme<strong>ist</strong>er Friedberg); Markus Ferber<br />

(CSU-Europa-Abgeordneter); Richard Greiner (CSU-Bürgerme<strong>ist</strong>er<br />

Neusäß);Harald Güller (SPD-MdL); Margarete Heinrich (Stadträtin);<br />

Stefan Kiefer (SPD-Stadtrat); Wayne Chico Pittmann (CSU).<br />

2 MAL GENANNT: Raphael Brandmiller (AUX-Stadtrat); Astrid<br />

Gabler (CSU-Stadträtin); Andreas Jurca (AfD-Stadtrat); Verena<br />

v. Mutius (Grünen-Fraktionschefin); Eduard Oswald (Ex-Bundesmin<strong>ist</strong>er);<br />

Peter Rauscher (Grünen-Fraktionschef); Beate Schabert-Zeidler<br />

(Pro Augsburg-Stadträtin); Simone Strohmayr (SPD-<br />

MdL); Peter Uhl (CSU-Rat); Sieglinde Wisniewski (SPD-Rätin).<br />

IMMERHIN GENANNT: Cemal Bozoglu (Grünen-MdL); Linus Förster<br />

(Ex-SPD-MdL); Günter Göttling (Ex-CSU-Rat); Claudia Haselmeier<br />

(CSU-Stadträtin); Rolf von Hohenhau (CSU, Steuerzahler-Präsident);<br />

Chr<strong>ist</strong>ine Kamm (Grünen-Stadträtin); Thomas<br />

Lidel (CSU-Stadtrat); Klaus Metzger (AIC-Landrat); Chr<strong>ist</strong>ian<br />

Pettinger (ÖDP-Stadtrat); Anna Rasehorn (SPD-Stadträtin); Volker<br />

Schafitel (Ex-FW-Stadtrat); Ralf Schönauer (CSU-Stadtrat);<br />

Johann Wengenmeir (Freie-Wähler-Stadtrat); Bernd Zitzelberger<br />

(CSU-Stadtrat) sowie Ulrich Zuth (CSU, Lettl-Museum).


20<br />

Nach 200<br />

Jahren:<br />

Die<br />

erste<br />

Frau<br />

an der<br />

Spitze<br />

Sandra Peetz-Rauch folgt Mitte 2023 auf<br />

Rolf Settelmeier als Vorstandsvorsitzende<br />

der Stadtsparkasse Augsburg<br />

VON WOLFGANG BUBLIES


21<br />

AB IN DEN<br />

SÜDEN<br />

<strong>Das</strong> aktuelle Vorstandstrio der Stadtsparkasse Augsburg (v.l.): Cornelia Kollmer, Rolf<br />

Settelmeier und Wolfgang Tinzmann. Wenn Settelmeier in knapp einem Jahr in den Ruhestand<br />

geht, übernimmt Sandra Peetz-Rauch seinen Posten an der Spitze der Bank.<br />

200<br />

Jahre hat es ge<strong>da</strong>uert,<br />

bis eine<br />

Frau an die Spitze<br />

der Stadtsparkasse Augsburg rücken<br />

kann. Einen Tag vor der großen<br />

Jubiläumsfeier (siehe Seite 22)<br />

wurde diese Personalie verkündet:<br />

Wenn Rolf Settelmeier, der bisherige<br />

Vorstandsvorsitzende (VV),<br />

zum 30. Juni 2023 in den Ruhestand<br />

geht, folgt auf ihn Sandra<br />

Peetz-Rauch. Die 50-Jährige wurde einstimmig in der<br />

Zweckverbands-Versammlung als künftige VV des<br />

größten Kreditinstituts der Region Augsburg bestellt.<br />

Derzeit <strong>ist</strong> Sandra Peetz-Rauch noch Vorstandsmitglied<br />

bei der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, wo<br />

sie seit 2014 u.a. die Kreditabteilung und die Zentralen<br />

Dienste verantwortet. Die Stadt- und Landkreisbank an<br />

der nordwestlichen Grenze Bayerns (in der Metropolregion<br />

Frankfurt/Rhein-Main) besteht „erst“ seit 1836,<br />

<strong>ist</strong> also 15 Jahre jünger als die Sparkasse am Lech. Und<br />

mit einer Bilanzsumme von knapp 5,5 Milliarden Euro<br />

sowie 777 Mitarbeiter*innen liegt sie auch etwas hinter<br />

der Augsburger Bank, die es mit rund 950 Beschäftigten<br />

auf fast 7,7 Milliarden Euro Bilanzsumme bringt.<br />

Karrieremäßig hieß es für die Bankerin immer<br />

wieder „ab in den Süden“. Als Gewächs der Sparkassen-Finanzgruppe<br />

<strong>ist</strong> die gebürtige Bremerhavenerin<br />

gut vernetzt. Nach der Ausbildung bei der Kreissparkasse<br />

Wesermünde-Hadeln folgte die Weiterbildung<br />

zur Sparkassen-Betriebswirtin an der Akademie für<br />

Finanzwirtschaft & Informationstechnologie Hannover,<br />

welche Peetz-Rauch 2001 mit Diplom an der<br />

Deutschen Sparkassenakademie Bonn absolvierte.<br />

2010 erwarb sie einen MBA-Abschluss in Banking &<br />

Management an der Wirtschaftsuniversität Wien. In<br />

ihrer Heimatsparkasse stieg die verheiratete, kinderlose<br />

Sandra Peetz-Rauch unterdessen von der Sachbearbeitung<br />

im Kreditbereich bis zur Abteilungsdirektorin<br />

der Marktfolge Aktiv auf.<br />

Ihr Vorgänger in Augsburg, Rolf Settelmeier,<br />

steht seit 2008 verantwortlich an der Spitze der<br />

Stadtsparkasse. Ende Juni 2023 wird er auf eigenen<br />

Wunsch nach 15 Jahren seine aktive berufliche Laufbahn<br />

beenden. Der <strong>da</strong>nn 64-Jährige <strong>ist</strong> – wie Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

und Verwaltungsrats-Vorsitzender<br />

Eva Weber sowie Friedbergs Bürgerme<strong>ist</strong>er Roland<br />

Eichmann – überzeugt: „Mit Sandra Peetz-Rauch<br />

haben wir eine kompetente Nachfolgerin gefunden.“<br />

Während 2023 nach dem Wechsel an der Spitze<br />

Sandra Peetz-Rauch als VV die Hauptverantwortung<br />

für die Bereiche Finanzen & Controlling inklusive<br />

Gesamtbanksteuerung, Revision, Organisation, Personal,<br />

Recht, Unternehmenskommunikation und<br />

Vorstandsstab übernimmt, wird Cornelia Kollmer<br />

– sie <strong>ist</strong> seit Jahren Vize – als ihre Stellvertreterin<br />

für den Privatkundenmarkt, die Vertriebssteuerung<br />

und den Kreditbereich zuständig sein. Komplettiert<br />

wird der Vorstand durch Wolfgang Tinzmann, der<br />

neben dem Unternehmens- und Firmenkundenbereich<br />

auch <strong>da</strong>s Private Banking, die Baufinanzierungsabteilung,<br />

Payment Services, Immobilienvermittlung<br />

und <strong>da</strong>s Beauftragtenwesen verantwortet.<br />

<strong>Das</strong> erste Interview mit der künftigen Sparkassen-Chefin Sandra Peetz-Rauch<br />

AJ: Die Zeiten werden einfacher für<br />

die Bankhäuser. Die Zinsen steigen, sie<br />

verdienen wieder mehr! Fragt sich nur:<br />

Wann gibt es für Kund*innen der Stadtsparkasse<br />

endlich wieder Sparzinsen?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Bitte haben Sie<br />

<strong>da</strong>für Verständnis, <strong>da</strong>ss mir zum jetzigen<br />

Zeitpunkt wirtschaftliche Aussagen<br />

zur Stadtsparkasse Augsburg nicht<br />

möglich sind. Ich werde zum 1. Juli 2023<br />

meine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzen-<br />

de antreten und wir können <strong>da</strong>nn gerne<br />

auch <strong>da</strong>rüber sprechen.<br />

AJ: Sparkund*innen oder Geschäftskund*innen,<br />

wo wollen Sie künftig eher<br />

den Schwerpunkt legen?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Die Stadtsparkasse<br />

Augsburg <strong>ist</strong> gut aufgestellt, sowohl<br />

im Privatkunden als auch im gewerblichen<br />

Bereich. Dies soll auch so bleiben.<br />

AJ: Welche Rolle spielen die Sparkassen<br />

künftig im Bankenspektrum?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Die Sparkassen<br />

sind bundesweit mit rund 376 Instituten,<br />

über 12.000 Geschäftsstellen und<br />

mehr als 200.000 Mitarbeitenden in<br />

ganz Deutschland vertreten. Gemeinsam<br />

mit ihren Verbundpartnern stellen<br />

sie ein flächendeckendes kreditwirtschaftliches<br />

Angebot für alle Teile<br />

der Bevölkerung sicher. Mit rund 50<br />

Millionen Kunden in Deutschland sind<br />

Sparkassen seit mehr als 200<br />

Jahren erfolgreich am Markt.


22<br />

Fortsetzung des Interviews<br />

mit Sandra Peetz-Rauch (Foto)<br />

Sparkassen wurden gegründet,<br />

um in wirtschaftlich unsicheren<br />

Zeiten die wirtschaftliche und<br />

<strong>da</strong>mit soziale Teilhabe möglichst<br />

vieler Bevölkerungsteile<br />

zu<br />

sichern. Dieser<br />

Aufgabe<br />

stellen sich<br />

Sparkassen<br />

weiterhin, aktuell<br />

mehr gefragt<br />

denn je.<br />

AJ: Die Sparkasse <strong>ist</strong> ja die Bank<br />

des Volkes, oft auch Förderer<br />

der Stadt, zum Beispiel im sozialen,<br />

sportlichen oder kulturellen<br />

Bereich. Wollen Sie hier <strong>neue</strong><br />

Schwerpunkte setzen?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Die Gemeinwohlorientierung<br />

<strong>ist</strong> tief in<br />

der DNA der Sparkassen verankert.<br />

Dies wird auch so bleiben.<br />

AJ: Frauen an der Spitze sind ja in<br />

Augsburg nicht neu. Hier gab es<br />

bei der IHK die erste und <strong>da</strong>mals<br />

einzige Präsidentin Hannelore<br />

Leimer, die behautet hat: Frauen<br />

führen anders. Stimmt <strong>da</strong>s? Und<br />

wie führen Sie?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Aus meiner<br />

Sicht zählen die persönlichen<br />

Eigenschaften eines Menschen<br />

und nicht <strong>da</strong>s Geschlecht. Teamorientierung,<br />

Kommunikation auf<br />

Augenhöhe, wertschätzender Umgang<br />

miteinander und gegenseitiger<br />

Respekt sind mir wichtig.<br />

AJ: Sie wollen nach Augsburg ziehen.<br />

In die City, in einen Stadtteil<br />

oder ins Umland. Wie sieht Ihre<br />

Traumwohnung bzw. Haus aus?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Ich werde<br />

auf jeden Fall in die Region Augsburg<br />

ziehen. Ich bin <strong>da</strong>bei nicht<br />

festgelegt, ob Stadt oder Umland.<br />

AJ: Wie gut kennen Sie Augsburg?<br />

Was gefällt Ihnen?<br />

Sandra Peetz-Rauch: Ich kenne<br />

Augsburg von kurzen Aufenthalten<br />

aus der Vergangenheit.<br />

Augsburg <strong>ist</strong> eine sehr attraktive,<br />

sympathische, weltoffene<br />

Stadt, mit einem großen Angebot<br />

an Kultur und viel Natur. Ich<br />

freue mich auf die Region!<br />

200 Jahre<br />

Sparkassen-JUBILÄUM<br />

wird groß gefeiert<br />

<strong>Das</strong> waren noch Zeiten, vor 200<br />

Jahren, als es für Erspartes<br />

noch bis zu fünf Prozent Zins<br />

gab – <strong>da</strong>mals, als die „Augsburgische<br />

Ersparniss-Kasse mit Verzinsung“ gegründet<br />

wurde von Lorenz Freiherr<br />

von Schaezler. Zum Jubiläum „seiner“<br />

Stadtsparkasse Augsburg tauchte er<br />

wieder auf – ganz modern, mit dem<br />

E-Scooter. Begrüßt wurde Schaezler<br />

(alias sensemble-Schauspieler Florian<br />

Fisch) beim Festakt im Kongress am<br />

Park vom heutigen VV, also vom Vorstandsvorsitzenden<br />

Rolf Settelmeier.<br />

Vor rund 850 Gäste konnte Settelmeier<br />

zwar (noch) keine Sparzinsen<br />

versprechen, er und seine Vorstandskollegen<br />

Cornelia Kollmer<br />

und Wolfgang Tinzmann nutzten<br />

den Abend aber ausgiebig <strong>da</strong>für, mit<br />

wechselnden Gesprächspartnern und<br />

Video-Einblendungen die Sparkasse<br />

als „einen der größten regionalen<br />

Finanzdienstle<strong>ist</strong>er in Bayern“ zu<br />

präsentieren. „Die einstige Bank des<br />

„kleinen Mannes“ sei im Verlauf von<br />

200 Jahren zu dem stärksten Universalkreditinstitut<br />

in der Region herangewachsen“,<br />

resümierte Settelmeier.<br />

Werbung für die Sparkasse machten<br />

auch per Videobotschaft Min<strong>ist</strong>erpräsident<br />

Markus Söder, der sich<br />

als „Sparkassenfan von Kindheit“ an<br />

outetet. Verwaltungsrats-Vorsitzende<br />

OB Eva Weber, Prof. Dr. Ulrich Reuter<br />

als Präsident des Sparkassenverbands<br />

Bayern, Friedbergs Bürgerme<strong>ist</strong>er<br />

Roland Eichmann oder auch <strong>da</strong>s<br />

Geschäftsführer-Duo Ellen Dinges-<br />

Dierig und Benjamin Dierig zeigten<br />

ebenfalls die vielfältigen Le<strong>ist</strong>ungen<br />

der Bank auf, die weit über <strong>da</strong>s Ge-<br />

Lorenz Freiherr von Schaezler (alias Florian Fisch) und der<br />

heutige Sparkassenchef Rolf Settelmeier auf der Bühne, wo<br />

auch <strong>da</strong>s Staatstheater-Ballett, die Kammerphilharmoniker<br />

und <strong>da</strong>s Orchester von Maria-Stern (unten) auftraten.<br />

schäftliche hinausgehen – bis hin<br />

zum Haus der Stifter oder der Jugendstiftung<br />

Aufwind. Und weil auch<br />

die Kultur, neben Sport und Sozialem<br />

zum wesentlichen Förderbereich<br />

zählt, grüßte auch <strong>da</strong>s Kasperle aus<br />

der Puppenk<strong>ist</strong>e.<br />

Umrahmt wurde der mehr als<br />

zwe<strong>ist</strong>ündige offiziell Teil von der<br />

‚Bayerischen Kammerphilharmonie‘,<br />

die ihr Geburtstagsständchen,<br />

„Happy Birth<strong>da</strong>y“ in zwölf Variationen<br />

von Bach über Beethoven bis<br />

hin Tango und Csárdás präsentierte.<br />

Ebenso von Tänzerinnen und Tänzern<br />

des Staatstheaters unter der<br />

Leitung von Ricardo Fernando wie<br />

nicht zuletzt vom Kammer-Orchester<br />

des Maria-Stern-Gymnasiums, <strong>da</strong>s<br />

Dr. Chr<strong>ist</strong>ina Drexel dirigierte.<br />

Beim Get-together konnten sich<br />

die zahlreichen Gäste, <strong>da</strong>runter unter<br />

vielen anderen etwa Ex-Bundestagvizepräsident<br />

Eduard Oswald oder<br />

auch die früheren OBs Peter Menacher,<br />

Paul Wengert und Kurt Gribl<br />

schließlich mit Currywurst und Leberkäse<br />

stärken und auf zwei Jahrhunderte<br />

Stadtsparkasse anstoßen.


24<br />

Wie aus einem Fantasy Roman: Eis <strong>ist</strong> mit<br />

schwarzer Vulkanasche bedeckt. Auf Island<br />

befinden sich etwa 31 aktive Vulkane.<br />

Ins wilde (Is)land<br />

VON GEORG BRÄUTIGAM<br />

Eindrucksvoll: Der Wasserfall<br />

„Mígandi“ im Nordosten Islands.<br />

Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Alessandro<br />

Müller. Der 22-Jährige <strong>ist</strong> verliebt, <strong>da</strong>s sieht<br />

man ihm an – verliebt in Island. Der Augsburger,<br />

der in Starnberg zur Welt kam, fotografiert für<br />

sein Leben gerne. Seine Leidenschaft für Schnappschüsse<br />

entflammte schon früh, als sein Großvater<br />

ihm seine alte Fotokamera schenkte. Mit der Zeit kam<br />

aber auch <strong>da</strong>s Interesse am Bewegtbild – und <strong>da</strong>mit<br />

die Bege<strong>ist</strong>erung für Drohnen-Aufnahmen. Der<br />

gelernte Mediengestalter lernte alsbald über Instagram<br />

einen gleichgesinnten Isländer kennen, der mit<br />

fantastischen Fotos und Bewegtbildern der wilden<br />

nordischen Landschaft tausende Follower bege<strong>ist</strong>ern<br />

konnte. Auch Alessandro war bege<strong>ist</strong>ert und re<strong>ist</strong>e<br />

ein Jahr später in den nordischen Inselstaat. „Erst<br />

waren nur zwei Wochen geplant, am Ende wurden<br />

es drei, weil ich nicht zurück wollte.“<br />

Auf der Insel angekommen ging es erst zu sechst<br />

die Südküste entlang – ein wildes Land, eine Welt,<br />

wie aus einem Fantasy-Roman: Zerrüttete Felskluften,<br />

schwarzes Eis, riesige Gletscher, weite Ebenen…<br />

Island <strong>ist</strong> ein Land unglaublicher Naturschauspiele.<br />

Nicht umsonst boomt der Tourismus schon<br />

seit vielen Jahren. Und mittendrin: Alessandro und<br />

seine Drohne. Geschickt steuert er <strong>da</strong>s Fluggerät<br />

durch enge Schluchten, an spitzen Felsen vorbei<br />

und über eindrucksvolle Eisformationen uralter<br />

Gletscher. Und immer wieder Mega-Wasserfälle ...<br />

In jenen drei Wochen sind tausende von Bildern<br />

und Videos entstanden, die professionellen Aufnahmen<br />

von weltbekannten Doku-Produzenten, wie<br />

National Geographic, in Nichts nachstehen. Was<br />

Alessandro am me<strong>ist</strong>en an Island fasziniert? „Die<br />

Landschaft“, meint der Augsburger sofort. Und zwar<br />

so sehr, <strong>da</strong>ss er nun auch auf Island wohnen will.<br />

Bis er eine Wohnung gefunden hat, möchte er –<br />

wie schon während seines Urlaubs – mit Auto und


25<br />

Der dritthöchste<br />

Wasserfall<br />

Islands:<br />

Der Háifoss<br />

Der Augsburger<br />

„Drohnen-Fotograf“<br />

ALESSANDRO MÜLLER<br />

wandert aus<br />

Alessandro<br />

Müller<br />

Zelt durch Island reisen und<br />

ungestört seiner Leidenschaft<br />

nachgehen. Beruflich hofft er<br />

auf einen Job in einer Produktionsfirma<br />

für Bewegtbild oder<br />

er macht sich selbstständig als Videoproduzent.<br />

Auf die Frage, was er an seiner Heimat vermissen<br />

wird, sagt er: „<strong>Das</strong> schöne Wetter. Im Winter<br />

wird es wahrscheinlich ziemlich hart, weil es <strong>da</strong>nn<br />

sehr wenig Sonnenlicht geben wird. Auch die deutschen<br />

Autobahnen, in Island kann man maximal<br />

Tempo 90 fahren. Und die Alpen, also Bergwandern.<br />

Es gibt in Island zwar auch Berge, aber nicht<br />

so wirklich hoch.“ Nicht zuletzt wird Alessandro, wie<br />

er sagt, die Kommunikation fehlen. „Man kann sich<br />

in Island zwar gut auf Englisch unterhalten, aber ich<br />

werde meine Muttersprache vermissen.“<br />

Am me<strong>ist</strong>en freut sich Alessandro übrigens auf<br />

die Vulkane in Island, für welche „die Zeit bislang<br />

nicht gereicht hat.“ Zeit zum Erkunden wird Alessandro<br />

aber auf Island bald genug haben. Gut gelaunt<br />

genießt er seine letzten Tage in seiner „alten“<br />

Heimat Augsburg, bevor die Reise endgültig mit dem<br />

Auto nach Island geht.<br />

Angst hat Alessandro nicht – für den jungen<br />

Mediengestalter <strong>ist</strong> Island ein großer Schritt nach<br />

vorne. Und wer weiß, vielleicht wird man bald seine<br />

faszinierenden Aufnahmen unberührter Natur in so<br />

mancher Dokumentation bestaunen können.<br />

Einer der vielen Wasserfälle<br />

der Bucht Álftafjördur.<br />

Unberührte Natur findet<br />

man überall auf Island.


26<br />

Ukraine-Hilfe<br />

Der an<strong>da</strong>uernde Krieg in der<br />

Ukraine löst viel Hilfsbereitschaft<br />

aus. Nach wie vor werden,<br />

wenn auch gebremster<br />

als in den ersten Kriegswochen<br />

Opfer und Flüchtlinge<br />

unterstützt: Hier fassen wir<br />

erneut Hilfsaktionen aus<br />

Stadt und Region zusammen.<br />

Wohnungsnot<br />

Etwa 4000 UKRAINE-FLÜCHTLINGE am Lech<br />

VON MICHAEL SIEGEL<br />

Für Kids mit Handicap<br />

Mit einer 2.500 Euro-Spende<br />

unterstützt die LBBW (Landesbank<br />

Baden-Württemberg) am<br />

Standort Augsburg die kirchliche<br />

Stiftung Dominikus-Ringeisen-Werk<br />

in Ursberg bei der<br />

Hilfe für Kinder mit Behinderung<br />

aus der Ukraine. Seit<br />

Wochen gibt die Stiftung den<br />

zum Teil mehrfach behinderten<br />

Waisen aus dem Südosten der<br />

Ukraine samt Betreuern ein<br />

<strong>neue</strong>s Zuhause. „Als regional<br />

agierende Bank <strong>ist</strong> es für uns<br />

von Bedeutung, <strong>da</strong>ss wir uns<br />

mit unserer Spende dort engagieren<br />

können, wo vor Ort dringend<br />

Unterstützung benötigt<br />

wird“, erläutert Oliver Fern als<br />

Regionalvorstand der LBBW.<br />

<strong>Das</strong> Foto zeigt (v.l.) Michael<br />

Winter (Dominik-Ringeisen-<br />

Werk), Thomas Wetzler und<br />

Dominik Riederle (beide LBBW)<br />

sowie Rosa Maria Brückner<br />

(Dominikus-Ringeisen-Werk).<br />

Hilfe in Gersthofen<br />

Der Bund der Selbständigen<br />

(BDS) Ortsverband Gersthofen<br />

unterstützt die Ukraine-Hilfe<br />

der Stadt Gersthofen mit einer<br />

1000-Euro-Spende. Wie BDS-<br />

Vorsitzender Michele Di Grisolo<br />

erläutert, habe man sich <strong>da</strong>für<br />

entschieden, die Bedürftigen<br />

vor Ort zu unterstützen. Die<br />

Vorstandsmitglieder Matthias<br />

Winter und Frank Wöhrer übergaben<br />

den Scheck an Bürgerme<strong>ist</strong>er<br />

Michael Wörle.<br />

Angetrieben von Präsident<br />

Wladimir Putin überfällt<br />

russisches Militär die Ukraine<br />

und führt dort seit Ende<br />

Februar Krieg. Mehr als fünf Monate<br />

<strong>ist</strong> <strong>da</strong>s her, fünf Monate, in<br />

denen ungezählte Menschen aus<br />

ihrer Heimat geflüchtet sind, viele<br />

auch nach Augsburg.<br />

Nachdem sie hier in Sicherheit<br />

leben können, verspüren jetzt<br />

viele Geflüchtete <strong>da</strong>sselbe Problem<br />

wie zahlreiche Einheimische:<br />

Es wird eine Wohnung gebraucht.<br />

Knapper Wohnraum – genau<br />

<strong>da</strong>s <strong>ist</strong> es, was dem Sozialreferent<br />

Martin Schenkelberg mit Blick<br />

auf Geflüchteten aus der Ukraine<br />

die me<strong>ist</strong>en Sorgen bereitet:<br />

Ein sehr dringendes Anliegen,<br />

<strong>da</strong> sich in den städtischen Notunterkünften<br />

mehr als 900 ukrainische<br />

Flüchtlinge befinden,<br />

von denen aber viele rasch einen<br />

Aufenthaltstitel erhalten haben.<br />

Dieser Titel berechtige sie, auf<br />

Wohnungssuche zu gehen.<br />

„Da wir die Plätze in unseren<br />

Unterkünften dringend und fortlaufend<br />

für Neuankömmlinge benötigen,<br />

<strong>ist</strong> es sehr wichtig, <strong>da</strong>ss<br />

Wohnungen für die ukrainischen<br />

Flüchtlinge gefunden werden. Ihnen<br />

soll schnellstmöglich die In-<br />

Martin<br />

Schenkelberg<br />

Markus<br />

Wörle<br />

tegration in unsere Gesellschaft<br />

ermöglicht werden. Elementar<br />

hierfür <strong>ist</strong>, <strong>da</strong>ss sie über eine reguläre<br />

Wohnung verfügen“, heißt<br />

es aus dem Sozialreferat.<br />

Insgesamt knapp 4000 Geflüchtete<br />

aus der Ukraine leben<br />

derzeit in Augsburg, rechnete<br />

man zuletzt im Ordnungsamt<br />

vor. Bekanntlich dürfen sich<br />

Ukraine-Flüchtlinge in Deutschland<br />

frei bewegen und privat eine<br />

Unterkunft suchen, ohne sich bei<br />

einem Amt „anzumelden“.<br />

Realität <strong>ist</strong> aber auch: <strong>Das</strong><br />

Wohnungsamt betreibt in der<br />

Stadt zahlreiche Unterkünfte, welche<br />

allesamt explizit für Ukrainer<br />

angemietet wurden: Als <strong>da</strong> sind<br />

jene im Springergäßchen mit 48<br />

Plätzen, Inneres Pfaffengäßchen<br />

(82), Fritz-Hintermayer-Straße<br />

(75), Schrannenstraße (20), Hochfeldstraße<br />

(26) und Neues Kautzengäßchen<br />

(18). Darüber hinaus<br />

wurden vier Ob<strong>da</strong>chlosen-Übergangswohnungen<br />

in der Höfatstraße<br />

sowie im Drosselweg bereitgestellt<br />

– insgesamt 28 Plätze.<br />

Weitere 35 Flüchtlinge kommen<br />

in der Imhofstraße unter.<br />

Und <strong>da</strong>nn <strong>ist</strong> <strong>da</strong> noch die Notunterkunft<br />

in der Bürgerme<strong>ist</strong>er-Ulrich-Straße<br />

mit 300 Plätzen.<br />

Flüchtlinge auf dem<br />

Weg nach Augsburg.


27<br />

Rund 850 Flüchtlingskinder<br />

aus der Ukraine gehen in Augsburg<br />

zur Schule. Symbolbild<br />

Fortlaufend sei <strong>da</strong>s Amt auf<br />

der Suche und will weitere<br />

Unterkünfte in Betrieb nehmen.<br />

Angebote werden unter<br />

Telefon 0821 / 324 - 2188 oder<br />

unter immobilien-ukraine@<br />

augsburg.de angenommen.<br />

Leichter zu bekommen als<br />

Wohnraum <strong>ist</strong> in Augsburg ein<br />

Platz für ukrainische Kinder in<br />

einer Schule. Rund 850 Kinder<br />

aus dem Kriegs-Land besuchen<br />

derzeit eine Bildungseinrichtung<br />

in der Stadt. Die me<strong>ist</strong>en gehen<br />

in eine Grund- oder Mittelschule,<br />

etwa 150 besuchen ein Gymnasium.<br />

Nach Worten von Schulamtsdirektor<br />

Markus Wörle<br />

laufe die Aufnahme von ukrainischen<br />

Kindern in Augsburg seit<br />

Anbeginn sehr einvernehmlich.<br />

Um absehen zu können, welches<br />

Kind in welche Schulart passe,<br />

seien zunächst sogenannte<br />

„Willkommensgruppen“ und in<br />

der Folge „Brückenklassen“ eingerichtet<br />

worden. In diese Klassen<br />

kommen ukrainische Kinder<br />

verschiedenen Alters und ver-<br />

Die Zahl der Demos gegen Krieg<br />

geht zurück, die Probleme bleiben.<br />

schiedener Vorbildung so lange,<br />

bis feststeht, in welche Schule<br />

es <strong>da</strong>nn <strong>da</strong>uerhaft geht. Für <strong>da</strong>s<br />

nächste Schuljahr sind, so Wörle,<br />

16 Brückenklassen an 14 Augsburger<br />

Schulen geplant. Man gehe in<br />

der Stadt <strong>da</strong>von aus, <strong>da</strong>ss auch in<br />

Zukunft weitere Kriegsflüchtlinge<br />

kommen. Im einen oder anderen<br />

Fall würden auch Kinder<br />

aus Stadt-Umland-Gemeinden<br />

aufgenommen. Für den Betrieb<br />

der Brückenklassen bekomme<br />

<strong>da</strong>s Schulamt Geld vom Fre<strong>ist</strong>aat,<br />

womit <strong>da</strong>s Lehrpersonal für die<br />

Schüler*innen per Jahresvertrag<br />

verpflichtet werden können.<br />

Bislang, so der Schulamtsdirektor,<br />

gingen praktisch alle<br />

ukrainischen Flüchtlingskinder<br />

freiwillig in Augsburg in die<br />

Schule. Eine Schulpflicht bestehe<br />

für sie noch nicht. <strong>Das</strong> ändere<br />

sich ab dem kommenden<br />

Schuljahr. Aber auch ohne diese<br />

Pflicht, so freut sich Pä<strong>da</strong>goge<br />

Wörle, sei <strong>da</strong>s Interesse bei den<br />

Flüchtlings-Eltern, den Betreuern<br />

und nicht zuletzt bei den Kindern<br />

sehr groß, eine Schule in Augsburg<br />

besuchen zu können.<br />

20.000 Euro<br />

Die neun Sparkassen in<br />

Schwaben unterstützen <strong>da</strong>s<br />

Hilfswerk Schwaben-Bukowina<br />

mit einer Spende von<br />

20.000 Euro. Der in Augsburg<br />

ansässige gemeinnützige Verein<br />

hilft gezielt in der Region<br />

Tscherniwzi (Westukraine), die<br />

seit 1997 Partnerregion von<br />

Schwaben <strong>ist</strong>. <strong>Das</strong> Foto (unten)<br />

zeigt die Spendenscheck-<br />

Übergabe mit (v.l.) Sparkassen-Bezirksobmann<br />

Thomas<br />

Munding, Kaufbeurens OB<br />

Stefan Bosse, Hilfswerks-<br />

Chef Jürgen Reichert, Verbandsvorstand<br />

Leo Schrell<br />

sowie Bezirkstagspräsident<br />

Martin Sailer. Foto: Daniel Beiter<br />

Ziel fast erreicht<br />

Nicht nur regional aktiv: die<br />

Wirtschaftsjunioren Augsburg<br />

nehmen ihre Verantwortung<br />

für die Gesellschaft ernst, so<br />

konnte es in kurzer Zeit gelingen,<br />

<strong>da</strong>s selbst gesetzte Spendenziel<br />

von 10.000 Euro für die<br />

vom Krieg betroffenen Menschen<br />

in der Ukraine beinahe<br />

vollständig zu erreichen. Auf<br />

diesem Weg konnte Hilfsbedürftigen<br />

direkt und unkompliziert<br />

geholfen werden. <strong>Das</strong><br />

Foto zeigt <strong>da</strong>s Spenden-Team<br />

der Wirtschaftsjunioren (v.l.):<br />

Alexander Ferstl (Modehaus<br />

Jung), Tobias Schwarz (Deutsche<br />

Bank), Eva Maria Mai<br />

(Hessing Stiftung) und Chr<strong>ist</strong>ian<br />

Fleck (CF Group).


28<br />

AJ-Gespräch<br />

mit Alt-Stephaner,<br />

Chefarzt Dr. Dr. h.c.<br />

EDGAR MAYR,<br />

2013 unter die<br />

besten 100<br />

deutschen<br />

Chirurgen gewählt,<br />

über die Zukunft<br />

und Chancen<br />

des Augsburger<br />

Uni- Klinikums<br />

Die beste Lösung<br />

<strong>ist</strong> ein Neubau ...<br />

... statt einer 20-jährigen, teuren Sanierung des Klinikum-Komplexes<br />

VON WALTER KURT SCHILFFARTH UND ANDREAS BOULOUBASSIS (FOTOS)<br />

Ja, früher. Als es noch Zentralklinikum<br />

hieß. Da war<br />

Schwäbisch noch der Umgangsdialekt<br />

im Chefarzt-Kollegium.<br />

Mit den Professoren Harzmann,<br />

von Scheidt, Renner,<br />

Schlimok und jetzt Beyer u.v.a. Alle<br />

inzwischen im verdienten Ruhestand.<br />

Der „letzte Mohikaner“ mit<br />

Augsburger Wurzeln, der alle hohen<br />

universitären Anforderungen<br />

an diese Position grandios erfüllt,<br />

heißt Prof. Dr. Dr. h.c. Edgar Mayr.<br />

Er spielt kein Golf, <strong>da</strong>für Trompete.<br />

Einmal jährlich sogar in Pater Anselms<br />

Alt-Stephaner-Orchester.<br />

<strong>Das</strong> <strong>ist</strong> Tradition seit seiner Schulzeit<br />

(1972 bis 1981) an dem renommierten<br />

Augsburger Gymnasium.<br />

Als Chefarzt für Unfallchirurgie,<br />

Orthopädie, Plastische und<br />

Handchirurgie am Universitätsklinikum,<br />

von der tv-Zeitschrift HÖR<br />

ZU früher schon mal unter die 100<br />

besten Chefärzte Deutschlands gewählt,<br />

<strong>ist</strong> er an der Seite von Privatdozent<br />

Dr. Markus Wehler, Direktor<br />

der IV. Medizinischen Klinik<br />

sowie der Notaufnahme, Mitglied<br />

des Ärztlichen Direktoriums an<br />

der Spitze des mit 25 Chefärzten<br />

vom Fre<strong>ist</strong>aat<br />

als höchste Versorgungsstufe<br />

in Bayrisch-<br />

Schwaben eingerichteten<br />

Uni-Klinikums.<br />

Zwischen<br />

Operationsaal und Patienten-<br />

Sprechstunde sprachen wir mit<br />

dem Top-Mediziner über die<br />

an Problemen nicht mangelnde<br />

Gegenwart und die uns nicht<br />

nur von Min<strong>ist</strong>erpräsident Markus<br />

Söder in Aussicht gestellte<br />

segensreiche Zukunft der Augsburger<br />

Uni-Klinik.<br />

LETZTER CHEFARZT<br />

MIT AUGSBURGER<br />

WURZELN<br />

AUGSBURG JOURNAL: Vor etwas<br />

mehr als drei Jahren <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s<br />

Augsburger Zentralklinikum zur<br />

Universitätsklinik hochgestuft<br />

worden. Was <strong>ist</strong> jetzt anders?<br />

Wie wirkt sich der <strong>neue</strong> Status<br />

auf den Normal-Patienten aus?<br />

Prof. Edgar<br />

Mayr: In<br />

der Zwischenzeit<br />

sind die<br />

Auswirkungen<br />

des <strong>neue</strong>n<br />

Status als Universitätsklinik<br />

nicht mehr zu übersehen. <strong>Das</strong><br />

beginnt bei der studentischen<br />

Ausbildung, die auf Grund des<br />

Modellstudienganges bereits in<br />

den frühen Semestern am Krankenbett<br />

erfolgt. Auf der anderen<br />

Seite <strong>ist</strong> auch die apparative Ausstattung<br />

des Klinikums deutlich<br />

besser geworden. Und es fällt uns


29<br />

Die Fassade des Universitätsklinikums <strong>ist</strong> noch schön<br />

anzusehen, aber im Inneren herrscht bereits Sanierungsbe<strong>da</strong>rf.<br />

<strong>Das</strong> Thema eines Neubaus der Uni-Klink<br />

erhitzt zur Zeit die kommunalpolitischen Gemüter.<br />

Professor Dr. Dr. h.c. Edgar Mayr, Chef der Unfall-<br />

Chirurgie und einer der Stellvertreter des kommissarischen<br />

Ärzte-Direktors der Uni-Klinik.<br />

Ärzten leichter, <strong>da</strong>mit auch bei<br />

den <strong>neue</strong>sten Entwicklungen in<br />

der Medizin mitzuhalten. Davon<br />

profitieren natürlich auch unsere<br />

Patientinnen und Patienten in<br />

besonderem Maße. In einigen<br />

Bereichen des Universitäts-Klinikums<br />

werden Patienten auch gefragt,<br />

ob Sie als „Studienpatient“<br />

zur Verfügung stehen. Auch <strong>da</strong>s<br />

<strong>ist</strong> zwar nicht neu, aber sicher<br />

in den letzten<br />

Jahren deutlich<br />

intensiviert<br />

worden.<br />

AJ: Die<br />

Kliniken und<br />

<strong>da</strong>s Gesundheitswesen<br />

allgemein sind immer noch im<br />

Corona-Modus gestresst. Wie<br />

schaffen Sie es in der Uni-Klinik,<br />

<strong>da</strong>mit so gut es geht fertig<br />

zu werden?<br />

Prof. Mayr: Der größte Stress<br />

für uns <strong>ist</strong> die Personalressource<br />

besonders im pflegerischen Bereich.<br />

Die Pandemie hat bei vielen<br />

WICHTIGE<br />

ZUSAMMENARBEIT<br />

MIT DER UNI<br />

Pflegekräften <strong>da</strong>zu geführt, <strong>da</strong>ss<br />

sie sich beruflich umorientiert<br />

haben, <strong>da</strong> die Belastung einfach<br />

zu groß war. Derzeit macht uns<br />

aber auch die von Neuem anlaufende<br />

Corona-Welle große Sorgen<br />

und auch reale Schwierigkeiten,<br />

<strong>da</strong> Corona bedingte Ausfälle des<br />

Personals deutlich mehr werden.<br />

Hilfreich <strong>ist</strong> es an dieser Stelle sicher,<br />

<strong>da</strong>ss bei den Mitarbeitern<br />

eine sehr hohe<br />

Impfquote besteht,<br />

so <strong>da</strong>ss<br />

schwere Krankheitsverläufe<br />

zum Glück selten<br />

sind und<br />

ein Corona bedingter<br />

Arbeitsausfall <strong>da</strong>mit zeitlich<br />

überschaubar <strong>ist</strong>. Außerdem<br />

bin ich der festen Überzeugung,<br />

<strong>da</strong>ss <strong>da</strong>s Corona-Management der<br />

beiden vergangenen Jahre hier am<br />

Klinikum maßgeblich <strong>da</strong>für verantwortlich<br />

war, <strong>da</strong>ss wir trotz der<br />

enormen Belastung die Pandemie<br />

bislang gut überstanden haben.<br />

AJ: Jetzt haben wir ja nicht<br />

nur die Corona-Krise, auch ein<br />

Gas-Notstand droht. Was befürchten<br />

Sie <strong>da</strong> für den Betrieb<br />

in der Uni-Klinik?<br />

Prof. Mayr: Als prinzipiell<br />

positiv eingestellter Mensch bin<br />

ich mir sicher, <strong>da</strong>ss ein drohender<br />

Gas-Notstand nicht oder nur<br />

kaum spürbar auf den Betrieb<br />

im Universitäts-Klinikum durchschlagen<br />

wird. Der Stellenwert der<br />

Krankenversorgung <strong>ist</strong> in unserer<br />

Gesellschaft tief verankert. Und ich<br />

bin überzeugt, <strong>da</strong>ss jeder Einzelne<br />

von uns im privaten Einschränkungen<br />

hinnehmen würde bevor<br />

<strong>da</strong>s Gesundheitssystem betroffen<br />

wäre. Allerdings befürchte ich,<br />

<strong>da</strong>ss die Krankenhäuser mit den<br />

zu erwartenden finanziellen Belastungen<br />

allein gelassen werden<br />

und die gestiegenen Energiekosten<br />

selbst tragen müssen. Hier kann<br />

man nur an die Politik appellieren,<br />

mit dem richtigen Augenmaß für<br />

Unterstützung zu sorgen.<br />

Weiter nächste Seite


30<br />

Fortsetzung<br />

Interview mit Prof. Mayr.<br />

Ist doch die Gesundheitsversorgung<br />

der Bevölkerung eine<br />

Fürsorgepflicht des Staates und<br />

sollte in meinen Augen im Übrigen<br />

auch nicht an private Träger<br />

übergeben werden können.<br />

AJ: Jetzt hat <strong>da</strong>s Klinikum ja<br />

erst seit kurzer Zeit den Uni-Klinik-Status.<br />

Da sind sicher in Zukunft<br />

auch noch Neuerungen zu<br />

erwarten. Gibt es vielleicht auch<br />

Bereiche, in denen Augsburg in<br />

naher Zukunft medizinisch weiter<br />

sein wird als beispielsweise<br />

München oder Berlin?<br />

Prof Mayr: Ich denke, <strong>da</strong>ss die<br />

beiden Schwerpunktthemen der<br />

Uni-Klinik Augsburg mit Umweltmedizin<br />

und Medical Information<br />

Science ausgesprochen klug<br />

gewählt sind. In beiden Fällen<br />

handelt es sich um absolute Zukunftsthemen,<br />

die in dieser Form<br />

von anderen Universitätsklinika<br />

bislang nicht in den Fokus gerückt<br />

wurden. Hier <strong>ist</strong> sicherlich<br />

in den kommenden Jahren die<br />

Möglichkeit gegeben, ein Alleinstellungsmerkmal<br />

für Augsburg zu<br />

erarbeiten und ich sehe hier <strong>da</strong>s<br />

Uni-Klinikum in der Zusammenarbeit<br />

mit der Universität ja auch<br />

auf einem sehr guten Weg.<br />

AJ: In den Medien wird bereits<br />

ein in nicht allzu ferner Zeit<br />

notwendiger Neubau der Uni-<br />

Klinik diskutiert. Für wie real<strong>ist</strong>isch<br />

halten Sie dieses Projekt.<br />

Prof. Mayr: Derzeit wird eine<br />

Gesamtsanierung der Uni-Klinik<br />

im laufenden Betrieb projektiert,<br />

die über einen Zeitraum von an<br />

die 20 Jahre in Anspruch nehmen<br />

wird. Nicht nur aus meiner Sicht<br />

wäre es natürlich wünschenswert<br />

und vielleicht auch sinnvoller,<br />

noch einmal die Variante eines<br />

Kunst im Chefbüro von Prof. Edgar Mayr.<br />

Interview zwischen Operationssaal und Patienten-Sprechstunde:<br />

AUGSBURG JOURNAL–Herausgeber Walter Kurt Schilffarth (re.) mit Prof. Edgar Mayr.<br />

Neubaus zu überdenken, sofern<br />

dieser Neubau an einem Stück<br />

gebaut und in Betrieb genommen<br />

werden könnte. Ein solcher Neubau<br />

wäre mit einem erheblich<br />

kürzeren zeitlichen Horizont zu<br />

erledigen und wäre aller Voraussicht<br />

nach auch, was die Kosten<br />

anbelangt, sehr viel real<strong>ist</strong>ischer<br />

zu planen. Auch die Einschränkungen<br />

für Mitarbeiter<br />

und Patienten<br />

wären <strong>da</strong>mit<br />

auf ein Minimum<br />

zu reduzieren.<br />

Aus meiner Sicht<br />

spricht also alles<br />

für einen Neubau, sofern dieser<br />

aus einem Guss zu realisieren <strong>ist</strong>.<br />

AJ: Wir wissen, <strong>da</strong>ss Sie gerne<br />

selber kochen und gerne mit<br />

Ihrer Frau und Freunden beim<br />

Italiener, zum Beispiel im „Al<br />

Theatro“, zu Gast sind. Was sind<br />

denn Ihre Lieblingsgerichte?<br />

Prof. Mayr: Gerne Fisch, zum<br />

Beispiel ein perfekt zubereiteter<br />

Branzino, <strong>da</strong>zu, vielleicht<br />

nicht ganz stilgerecht, ein<br />

schöner italienischer Rotwein.<br />

Aber zuhause habe<br />

ich auch meinen eigenen<br />

Wein, den ich in Ungarn<br />

angebaut habe. Leider <strong>ist</strong><br />

der unserer Familie sehr<br />

befreundete Kellerme<strong>ist</strong>er<br />

vor kurzem gestorben. Ich<br />

liebe Ungarn, habe dort<br />

schon an der Universität im<br />

früheren Fünfkirchen praktiziert<br />

und Fortbildungsseminare<br />

geleitet.<br />

HEIKLES THEMA:<br />

DER BAULICHE<br />

ZUSTAND<br />

AJ: Frage an den Chefarzt<br />

und viel beschäftigten Operateur<br />

– wie halten Sie sich fit<br />

und welche Hobbys bieten dem<br />

Familienvater Ablenkung vom<br />

stressigen Alltag?<br />

Prof. Mayr: Bei fünf Kindern,<br />

die allerdings in der Zwischenzeit<br />

bereits erwachsen sind, bietet die<br />

Familie dennoch ausreichend<br />

Ablenkung zumal<br />

der erste Enkel<br />

nur einen Steinwurf<br />

entfernt<br />

wohnt. Hinsichtlich<br />

der Fitness<br />

bietet Ungarn<br />

und unser Schweizer Feriendomizil<br />

ausreichend Möglichkeiten<br />

für Wanderungen und Radtouren.<br />

Auch die eine oder andere<br />

Reparaturarbeit, die in einem alten<br />

Bauernhaus anfallen, bieten<br />

durchaus Abwechslung vom beruflichen<br />

Alltag. Im Übrigen habe<br />

ich mir <strong>da</strong>mals mein Studium teilweise<br />

durch Ferienarbeit auf dem<br />

Bau und als Hilfs-Zimmermann<br />

verdient. Und wissen Sie: Ohne<br />

handwerkliche Fähigkeiten sollte<br />

man besser nicht Chirurg werden.<br />

AJ: Wenn wir uns so in Ihrem<br />

Büro umschauen, sind Sie auch<br />

Sammler schöner alter Dinge ...<br />

Prof. Mayr: <strong>Das</strong> stimmt. Ich<br />

bin des Öfteren auch auf den<br />

hinteren Bänken in der Kunstauktion<br />

von Rehm. Da habe ich<br />

auch Bilder ergattert, klar, zum<br />

Schnäppchenpreis.<br />

AJ: Professor Mayr, <strong>da</strong>nke für<br />

dieses Gespräch.


32<br />

ECHT<br />

Weihnachtsmarkt<br />

im Hochsommer<br />

Dinkelscherben:<br />

Wenn im Juli der<br />

NIKOLAUS kommt<br />

Glühwein, Lebkuchen...<br />

...Chr<strong>ist</strong>baum, Weihnachtslieder – und bei<br />

25 Grad im Schatten schaut auch noch<br />

stilecht der Nikolaus vorbei.<br />

Nein, nein, wir beschreiben hier nicht<br />

den Advent im fernen Australien, sondern<br />

eine Szenerie im nahen Dinkelscherben im<br />

Kreis Augsburg. Am ersten Juli-Wochenenden<br />

hieß es in der Marktgemeinde:<br />

„Ja, Ist denn schon<br />

wieder Weihnachten?“<br />

Grund <strong>da</strong>für: Dinkelscherben hat kurzerhand<br />

beschlossen, seinen traditionsreichen<br />

Weihnachtsmarkt, der im<br />

Dezember – wie so vieles – der Corona-<br />

Pandemie zum Opfer gefallen war, im<br />

heißen Sommer nachzuholen. Organisator<br />

war Paul Schreiber vom örtlichen<br />

Wirtschaftsförderverein,<br />

wohlwissend, <strong>da</strong>ss <strong>da</strong>s auf ein gemischtes<br />

Echo stoßen würde. Ein<br />

Echo, <strong>da</strong>s weithin hallt. Selbst in<br />

Berlin, im Badischen oder in Westfalen<br />

wurde über den Sommer-Advent<br />

im Hof der Hospitalstiftung<br />

berichtet, wo es übrigens auch sommerliche<br />

Getränke wie zum Beispiel<br />

Radler gab. Fotos: Schreiber<br />

Auch ein mit Kugeln geschmückter<br />

Tannenbaum durfte nicht fehlen<br />

Kurze Hose und Weihnachtsmütze,<br />

so wird Advent im Juli gefeiert


33<br />

Agen<strong>da</strong> 2050<br />

Serie<br />

Teil 16<br />

Freudensprung<br />

des Präsidenten<br />

Glückliches Präsidium<br />

(v.l.): Prof.<br />

Elisabeth Krön,<br />

Vanessa Scherb-<br />

Böttcher, Gordon<br />

Thomas Rohrmeir,<br />

Prof. Nadine<br />

Warkotsch,<br />

Prof. László Kovács<br />

und Prof.<br />

Frank Danzinger.<br />

Zum 50. Geburtstag erhielt die Hochschule <strong>da</strong>s Upgrade zur TU<br />

<strong>Das</strong> war spitze. Nicht ganz so elegant, wie einst<br />

von TV-Liebling Hans Rosenthal, aber mindestens<br />

so emotional war der Freudensprung<br />

von Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair auf dem<br />

Podium im vollbesetzten Goldenen Saal. Der Grund<br />

für die ungewöhnliche Reaktion des Präsidenten<br />

bei der Feier des 50-jährigen Hochschul-Jubiläums<br />

war eine überraschende Botschaft von Ehrengast<br />

Markus Söder. Die Verleihung des Status „Technische<br />

Hochschule“ durch den Min<strong>ist</strong>erpräsidenten<br />

macht Augsburgs Hochschule mit 6700 Studierenden<br />

an sieben Fakultäten zur ersten Technischen<br />

Hochschule Schwabens. Präsident Rohrmair: „<strong>Das</strong><br />

<strong>ist</strong> ein Upgrade für uns alle. Wir erhalten jetzt durch<br />

den Titel mehr Ressourcen, um unsere Hochschule<br />

weiter zukunftsfähig aufzustellen“. So erhält die TH<br />

jetzt auch <strong>da</strong>s ersehnte Promotionsrecht.<br />

Damit würdigt die Staatsregierung den erfolgreichen<br />

Weg der 1971 mit den Studiengängen Wirtschaft,<br />

Technik, Informatik und Gestaltung gegründeten<br />

Fachhochschule, deren Wurzeln, wie<br />

Landesvater Söder erinnerte, bis auf die „Franciscische<br />

Kaiserliche Akademie“ anno 1640 zurückgehen.<br />

Wissenschaftsmin<strong>ist</strong>er Markus Blume lobte<br />

die Hochschullandschaft Augsburg, die vielen Städten<br />

den Rang ablaufe. Bereits in der 1980er Jahren<br />

sei hier zum Beispiel der erste Multimedia-Studiengang<br />

angeboten worden, als kaum jemand mit dem<br />

<strong>neue</strong>n Begriff etwas anfangen konnte.<br />

„Freut Euch auf die Zukunft – die Hochschule Augsburg<br />

als Impulsgeber für die Region“ war <strong>da</strong>s Thema<br />

der Talkrunde. Mit Beifall empfangen wurde Ramona<br />

Meinzer (43), die Anfang des Jahres als erste Frau<br />

überhaupt zur Hochschulrats-Vorsitzenden ernannt<br />

wurde. Die erfolgreiche Unternehmerin (Aumüller Aumatic)<br />

diskutierte, moderiert von Nico Kanelakis, mit<br />

Cancom-Gründer Klaus Weinmann, Prof. Dr. Nadine<br />

Warkotsch (Vizepräsidentin für Forschung) und den<br />

Studentinnen Saskia Reuter und Chiara Warmuth.<br />

<strong>Das</strong>s der Festakt im Rathaus – wegen Corona um ein<br />

Jahr verschoben – im Gegensatz zu Anlässen dieser Art<br />

auch hohen Unterhaltswert hatte, <strong>ist</strong> dem Hochschul-<br />

Rock-Ensemble mit Julia Tiecher und Paul Miller sowie<br />

dem Jazz-Trio zu <strong>da</strong>nken.<br />

wks<br />

<strong>Das</strong> Jubiläums-Gruppenbild (v.l.): Hochschulrats-Vorsitzende Ramona Meinzer,<br />

Wissenschaftsmin<strong>ist</strong>er Markus Blume, Min<strong>ist</strong>erpräsident Markus Söder, Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

Eva Weber sowie Hochschul-Präsident Dr. Gordon Thomas Rohrmair.


Eine Familie, die<br />

sich sehen lassen<br />

kann (v.l.): Felix<br />

Wörle, Marc Walter,<br />

Monika Wörle,<br />

Matthias Wörle<br />

und Robert Wörle.


35<br />

Modern und stilvoll thront <strong>da</strong>s mattschwarze Gebäude im Lechhausener Industriegebiet.<br />

<strong>Das</strong> stetig wechselnde Tiermotiv an der Hausfront sorgt für neugierige Blicke!<br />

Ein ganz besonderes<br />

Familienunternehmen<br />

Wie <strong>da</strong>s selfmade Familienunternehmen „Wörle Marketing“<br />

Augsburgs Werbewelt eroberte<br />

Eine eigene Kühltruhe mit verschiedenen Sorten<br />

Stieleis, Minikühlschränke mit diversen<br />

Getränken und ein Radio, <strong>da</strong>s durchgehend<br />

mit 90er Hits die Halle beschallt. Klingt nach dem<br />

Traum eines jeden Arbeitnehmers und <strong>ist</strong> Realität<br />

für die Angestellten des Augsburger Werbeunternehmens<br />

Wörle Marketing.<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Zwischen Kühen und Natur<br />

Grüne Wiesen, Kühe, die munter frisches Gras genießen,<br />

und ein weiter Blick in die idyllische Natur...<br />

Die Rede <strong>ist</strong> nicht von einem beschaulichen Bauernhof<br />

mitten im Grün, sondern von der Medienfirma<br />

Wörle Marketing im Lechhausener Industriegebiet.<br />

Gut, Industriegebiet klingt jetzt nicht unbedingt<br />

nach Naturidylle, aber genau <strong>da</strong>s <strong>ist</strong> es:<br />

Auf der einen Seite sieht man die moderne mattschwarze<br />

Halle sowie <strong>da</strong>s anliegende Bürogebäude,<br />

<strong>da</strong>s stolz in den wolkenbehangenen Himmel ragt.<br />

Auf der anderen Seite erstreckt sich Kilometerweit<br />

eben angesprochene Natur, die zum Träumen einlädt.<br />

Ein Blick in die Halle reicht, um einen guten<br />

ersten Eindruck vom aufstrebenden und modernen<br />

Medienunternehmen zu erhaschen.<br />

Fleißige Hände: Wörle Marketing sorgt für WM-Stimmung!<br />

<strong>Das</strong> Augsburger Medienunternehmen sorgt für die professionelle<br />

Beklebung der Helme der diesjährigen Kanu WM. So können sich<br />

die deutschen Teilnehmer blicken lassen!


36<br />

Vom Entwurf bis zum Endprodukt (v.l.): <strong>Das</strong> dezente Design des AUGSBURG JOURNALs, wie es gerade frisch aus dem Drucker kommt.<br />

Präzise bringen die fleißigen Mitarbeiter von Wörle Marketing <strong>da</strong>s Design am Auto an. <strong>Das</strong> Endergebnis kann sich sehen lassen!<br />

Helle Holzverkleidungen lassen <strong>da</strong>s sonst so<br />

industrielle Flair einer Halle in einem <strong>neue</strong>n, fast<br />

schon wohnlichen Licht erstrahlen. Nur die zahlreichen<br />

Druckpressen, Farbfolienrollen und Arbeitstische<br />

sowie fleißigen jungen Männer, die gerade<br />

tüchtig an einem Auto werkeln, lassen <strong>da</strong>rauf schließen,<br />

<strong>da</strong>ss es sich doch um eine Werkhalle handelt.<br />

Die Selfmade-Familie<br />

Wörle Marketing kümmert sich hauptsächlich um<br />

Foliendruck und Lackschutz für Fahrzeuge. Ein anderes<br />

Standbein <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Design und Druck von Werbebanner<br />

für Messen, national wie international.<br />

Die Firmengeschichte <strong>ist</strong> so faszinierend wie <strong>da</strong>s<br />

beschriebene Arbeitsumfeld selbst. Geschäftsführer<br />

Robert Wörle stolperte vor knapp 33 Jahren recht<br />

zufällig in die Medienbranche. „Ein Bekannter von<br />

mir war Messebauer und meinte zu mir ‚Komm,<br />

mach doch einfach mit!‘ Damals war ich noch<br />

ganz allein und habe dort in Königsbrunn ein paar<br />

Blenden erstellt. Über die Jahre <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s <strong>da</strong>nn so groß<br />

geworden, <strong>da</strong>ss wir mittlerweile rund 300 bis 400<br />

Stände pro Messe beschriften“ sagt der selfmade<br />

Firmenchef, während er gelassen und locker leicht<br />

am stilvollen Besprechungstisch sitzt.<br />

„Durch Fußball bin ich <strong>da</strong>nn an weitere Werbeaufträge<br />

gekommen. Einige Zeit später kam <strong>da</strong>nn<br />

noch die Fahrzeugwerbung <strong>da</strong>zu.“ Stück für Stück<br />

baute Robert Wörle die Werbefirma aus. Mittlerweile<br />

beschäftigt Wörle Marketing rund zehn Mitarbeiter<br />

– <strong>da</strong>runter seine drei Söhne. Wörle Marketing <strong>ist</strong><br />

nämlich ein Familienunternehmen. Mit <strong>da</strong>bei <strong>ist</strong><br />

auch Roberts Frau, Moni. Auch sie <strong>ist</strong> eine wahre<br />

selfmade Powerfrau!<br />

Im selben Gebäude erobert sie mit professionellen<br />

Babyfotos die Herzen aller jungen Eltern, <strong>da</strong>bei <strong>ist</strong><br />

ihr Fotostudio genauso stilvoll eingerichtet, wie der<br />

Arbeitsbereich ihres Mannes. Man kommt aus dem<br />

Schwärmen gar nicht mehr heraus, so überwältigend<br />

<strong>ist</strong> die herzliche Atmosphäre. <strong>Das</strong> Motto von Robert<br />

Wörle: Keep cool! Ehrlichkeit, Offenheit und Freundlichkeit<br />

sind nicht nur Tugenden von schillernden Paladinen,<br />

sondern auch Charaktereigenschaften, die von<br />

ihm und seinen Mitarbeitern verinnerlicht wurden.<br />

Doch auch der höchste Stern am Himmel wird<br />

mal von dunklen Wolken bedeckt. Die Corona-Pandemie<br />

hat auch von Wörle Marketing Tribut gefordert.<br />

„Ohne Hilfe hätten wir es nicht geschafft...“<br />

meint Robert Wörle schwermütig. „Hinfallen tun wir<br />

alle einmal, die Kunst <strong>ist</strong> es wieder aufzustehen!“<br />

Mittlerweile geht es der Firma besser denn je,<br />

möchte man <strong>da</strong>s breite Angebot schließlich noch<br />

in Richtung Sonnenschutz erweitern. Auch eine Kooperation<br />

mit dem weltweit tätigen Unternehmen<br />

„3M“ wird alsbald abgeschlossen. Eine hohe Kundenzufriedenheit<br />

spricht für sich und verlangt nicht<br />

nach weiterem Süßholzgeraspel. Wer sich selbst ein<br />

Bild von dem hervorragenden Unternehmen machen<br />

möchte, kann <strong>da</strong>s entweder im Web unter<br />

www.woerle-marketing.de oder persönlich vor Ort<br />

an der Südtiroler Straße 23, 86165 in Augsburg.<br />

Kleiner Fun Fact zum Abschluss: Die Gebäudefront<br />

ziert ein wechselndes großes Tiermotiv (aktuell<br />

ein Elefant). Dahinter versteckt sich kein werblicher<br />

oder stil<strong>ist</strong>ischer Hintergrund, sondern dient rein<br />

zur Belustigung. „Es <strong>ist</strong> so schön, wenn jemand vor<br />

dem Büro steht und sich mit einem Lächeln auf den<br />

Lippen ein Foto <strong>da</strong>von macht“, meint Robert Wörle.<br />

Domenico Forte, Lukas Schotmann, Mohamad Abdulaziz,<br />

Riccardo Sparla, Claudia Tutschka mit Hund Bailey (v.l.)<br />

Moni Wörle zaubert in ihrem Fotostudio ganz besondere<br />

Babybilder. Mehr zu sehen gibt‘s auf www.moniwoerle.com


38<br />

Stadt im Aufbruch<br />

Neue Weltbild Zentrale<br />

Starkes Bekenntnis zum Standort AUGSBURG<br />

Modernes E-Commerce-Unternehmen als attraktiver ARBEITGEBER<br />

Im Campus-Gelände Augsburg Offices steht der<br />

Austausch im Fokus.<br />

Sie <strong>ist</strong> ein starkes Bekenntnis<br />

zum Standort Augsburg:<br />

Die <strong>neue</strong> Zentrale der Handels-<br />

und Verlagsgruppe Weltbild<br />

D2C Group setzt ein Zeichen in<br />

vielerlei Hinsicht. Der moderne<br />

Campus „Augsburg Offices“, auf<br />

dem sich der <strong>neue</strong>, architektonisch<br />

reizvolle und technisch<br />

ausgeklügelte Hauptsitz befindet,<br />

liegt in Göggingen nahe der<br />

Innenstadt und zugleich verkehrsgünstig.<br />

Seit kurzem sind<br />

die verschiedenen Abteilungen<br />

eingezogen und füllen die insgesamt<br />

vier Etagen mit Leben:<br />

Home & Living-Produkte werden<br />

entwickelt, Bücher für den Medienhandel<br />

eingekauft, Podcasts<br />

produziert, Online- und Social-<br />

Media-Aktivitäten umgesetzt und<br />

der vielen Augsburgern bekannte<br />

Weltbild Katalog gestaltet. Dabei<br />

<strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Traditionsunternehmen<br />

heute ein echter „Multiplayer“<br />

(siehe Grafik). „Die Weltbild D2C<br />

Group <strong>ist</strong> vom traditionellen Versandhaus<br />

zu einem modernen E-<br />

Commerce-Anbieter geworden,<br />

der 90 Prozent des Umsatzes<br />

über seine Onlineaktivitäten erwirtschaftet“,<br />

sagt Chr<strong>ist</strong>ian Sailer,<br />

der seit fünf Jahren als CEO<br />

die Weltbild D2C Group führt, bei<br />

der Eröffnung vor den geladenen<br />

Gästen aus Wirtschaft und Politik.<br />

Auch Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

Eva Weber bestätigte die übergeordnete<br />

Bedeutung für <strong>da</strong>s<br />

Wirtschaftleben der Fuggerstadt.<br />

Weltbild sei ein fester Teil von<br />

Augsburg, umso schöner sei es,<br />

<strong>da</strong>ss der Kern des Unternehmens<br />

langfr<strong>ist</strong>ig dort seinen Sitz habe.<br />

Transparenz, Modernität, Offenheit,<br />

<strong>da</strong>s verkörpert die <strong>neue</strong><br />

Zentrale. In lichtdurchfluteten<br />

Großraumbüros und auf modernen<br />

Co-Working-Flächen mit<br />

bis zu vier Metern Raumhöhe<br />

arbeiten in Augsburg rund 400<br />

der insgesamt 1500 Mitarbeiter<br />

der Gruppe. Mit dem Umzug<br />

setzt Weltbild <strong>neue</strong> Zeichen<br />

der Unternehmenskultur. „Vom<br />

ich zum wir, diesen Change im<br />

Denken wollen wir weiter unterstützen“,<br />

so Chr<strong>ist</strong>ian Sailer. Der<br />

Wandel der Unternehmenskultur<br />

wird mit dem <strong>neue</strong>n Arbeitsumfeld<br />

voran getrieben. „New Work“<br />

heißt <strong>da</strong>s Stichwort. Künftig lebt<br />

man in der Gruppe eine Verbindung<br />

aus Arbeiten im Büro und<br />

Homeoffice mit so genanntem<br />

Desksharing. Rund 70 Prozent<br />

der Mitarbeiter*innen nutzen<br />

<strong>da</strong>s Angebot, <strong>da</strong>uerhaft einen Teil<br />

der Arbeit aus dem Homeoffice<br />

zu erledigen. Chr<strong>ist</strong>ian Sailer begrüßt<br />

dieses Modell: „Wir haben<br />

in der Pandemie-Zeit gesehen,<br />

<strong>da</strong>ss <strong>da</strong>s gut und sehr zuverlässig<br />

Fotos: Laura Thiesbrummel Architekturfotografie<br />

funktioniert.“ Echtes Teamwork<br />

<strong>ist</strong> angesagt – und <strong>da</strong>zu gehören<br />

moderne Community Flächen als<br />

Orte des Zusammenkommens,<br />

eine Dachterrasse als Treffpunkt<br />

und offene Küchen-Bereiche anstelle<br />

von abgeschlossenen Teeküchen<br />

und dunklen Gängen mit<br />

Einzelbüros. Ein Arbeitsumfeld,<br />

<strong>da</strong>s viel Raum für Kooperation<br />

und Kommunikation lässt. Meetingräume,<br />

zahlreiche Rückzugflächen,<br />

eigene Telefonkabinen<br />

für vertrauliche Gespräche und<br />

so genannte „Think tanks“ gibt<br />

es in der offenen Zentrale. Dazu<br />

kommen hochmoderne Arbeitsplätze<br />

im „open space“.<br />

„Im Werben um die besten Talente<br />

und Experten punkten wir<br />

mit einem einladenden Arbeitsumfeld“,<br />

<strong>ist</strong> Chr<strong>ist</strong>ian Sailer überzeugt.<br />

„Dazu zählt heutzutage<br />

selbstverständlich auch flexibles<br />

und mobiles Arbeiten.“ Sich als<br />

Arbeitgebermarke positiv zu positionieren,<br />

<strong>da</strong>zu trägt eine <strong>neue</strong><br />

Broschüre der Handels- und Verlagsgruppe<br />

bei. Der Titel <strong>ist</strong> Programm:<br />

„Auf dem Weg in eine<br />

digitale Zukunft“.<br />

Der Neubau und die konzeptionelle<br />

Entwicklung der <strong>neue</strong>n<br />

Arbeitswelt wurden betreut durch<br />

die brixx Projektentwicklung und<br />

Combine Consulting aus München.<br />

<strong>Das</strong> Gebäude um einen begrünten<br />

Innenhof wurde in nachhaltiger<br />

Bauweise errichtet und<br />

strebt <strong>da</strong>für eine internationale<br />

Nachhaltigkeits-Zertifizierung<br />

nach dem LEED-Stan<strong>da</strong>rd Gold<br />

an. Neben der <strong>neue</strong>n Zentrale<br />

besteht natürlich im Industriegebiet<br />

Lechhausen weiterhin <strong>da</strong>s<br />

Weltbild-Outlet in der Meraner<br />

Straße 23 für <strong>da</strong>s Einkaufserlebnis<br />

vor Ort.


39<br />

Fotos: BM. Hoffmann/Weltbild<br />

Stolz auf den <strong>neue</strong>n, transparent konzipierten Weltbild D2C-Firmensitz in der Ohmstraße 8A: Die Geschäftsführer Klaus Peter Gruber,<br />

Markus Pawlikowski, Chr<strong>ist</strong>ian Sailer und Bjoern Minnier (von links).<br />

Foto: D. Hutter/Weltbild<br />

Die Weltbild D2C Group (ca.500 Mio. €<br />

Umsatz in 2020) mit ihren Marken Weltbild,<br />

Jokers, bücher.de, teNeues, Kinderwelt<br />

tausendkind, Gärtner Pötschke,<br />

Orbisana, Papagei und reCommerce <strong>ist</strong><br />

einer der größten Multikanal-Händler im<br />

Bereich von Media- und Non-Media-Produkten<br />

in der DACH-Region.<br />

An der Seite von CEO Chr<strong>ist</strong>ian Sailer eröffnete Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin Eva Weber<br />

die <strong>neue</strong> Zentrale in Göggingen.<br />

Foto: D. Hutter/Weltbild<br />

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Ideen aufs Papier zu bringen. Wir bieten<br />

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Beschneiden, Um schlag und viele<br />

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der Saison in der großen<br />

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Seit jeher <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s facettenreiche Lifestyle-Label<br />

JOOP! Living fester Bestandteil im Sortiment<br />

von SEGMÜLLER. Die Marke repräsentiert <strong>da</strong>bei<br />

in verschiedenen Abteilungen des Einrichtungshauses<br />

schicke Designs mit unverwechselbarem<br />

Wiedererkennungswert. Im Rahmen der aktuellen<br />

JOOP! Living Sonderschau <strong>ist</strong> <strong>da</strong>rüber hinaus die<br />

gesamte Produktvielfalt der Interiour-Sparte von<br />

JOOP! ab Freitag, den 05.08.2022, einen Monat lang<br />

bei SEGMÜLLER in Friedberg in einer ganz besonderen<br />

Präsentation zu erleben.<br />

Die JOOP! Living-Kollektionen umfassen sowohl Wohn-, Speise- und Schlafzimmermöbel<br />

als auch ein umfangreiches Sortiment an Wohnaccessoires.<br />

Erschwinglicher Luxus in eleganten Designs<br />

Aussagekräftige Statements bei Aufmachung und<br />

Formgebung – <strong>da</strong>für steht die beliebte Marke, auf die<br />

viele Interior-Liebhaber bei Ihrer Einrichtung längst<br />

nicht mehr verzichten möchten. <strong>Das</strong> berühmte, stilisierte<br />

Kornblumenmuster <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s unverkennbare<br />

Markenzeichen von JOOP! und prägt als optische Konstante<br />

einen Großteil der Kollektion. Mehrere Stücke in<br />

Kombination schaffen somit im Handumdrehen ein<br />

harmonisches Gesamtbild. Die klaren Linien der JOOP!<br />

Living Möbel und Wohnaccessoires bringen moderne<br />

Silhouetten in zeitlose Wohnkonzepte. Stilvolle Details<br />

und dezente Farbgebungen verleihen der Produktpalette<br />

eine einzigartige Eleganz – für einen Hauch von<br />

Luxus in den eigenen vier Wänden.


Verlagsveröffentlichung<br />

Umfangreiches Sortiment<br />

in erstklassiger Qualität<br />

Ob frisches Make-Over einzelner Räume oder gesamtes<br />

Wohnkonzept: JOOP! Living bietet mit einer<br />

Vielzahl unterschiedlichster Einrichtungsideen garantiert<br />

für jede individuelle Vorstellung und Räumlichkeit<br />

inspirative Produkte. <strong>Das</strong> vollumfassende<br />

Angebot erstreckt sich sowohl über ein exklusives<br />

Möbelspektrum der Bereiche Wohnen, Speisen und<br />

Schlafen, als auch über eine moderne Zusammenstellung<br />

hochwertiger Wohntextilien und -accessoires.<br />

Mit JOOP! Living wird <strong>da</strong>s Wohnzimmer zur<br />

aparten Entspannungszimmer. Polstergarnituren<br />

aus edlem Leder, passende Hocker, Relax-Sessel<br />

in markanten Formen, filigrane Couchtische, kuschelige<br />

Wohndecken aus weicher Baumwolle und<br />

dekorative Sofakissen vereinen wohnliche Gemütlichkeit<br />

mit edler Akzentuierung.<br />

Auch dem Speisezimmer verhilft die Marke spielerisch<br />

zu <strong>neue</strong>m Glanz. Sitzbänke, Stühle und Esstische<br />

sind in verschiedenen Formen, Farben und<br />

Größen erhältlich – ebenso Vitrinen, Sideboards und<br />

stylische Hängeelemente.<br />

Zeitgemäße Designs bestimmen die Kollektionen<br />

des Schlafbereichs: Komfortable Polster- und<br />

Boxspringbetten bieten höchsten Schlafkomfort<br />

und agieren zugleich als optisches Highlight. Großzügige<br />

Aufbewahrungsmöbel wie Kleiderschränke<br />

und Kommoden ergänzen diese mit ihrer eleganten<br />

Optik ideal. Mit passenden Bettwäsche-Garnituren,<br />

die farblich auf die Möbel-Kollektionen abgestimmt<br />

sind, wird <strong>da</strong>s JOOP! Schlafzimmer perfekt abgerundet.<br />

Auch im Badezimmer setzt JOOP! Living auf luxuriöse<br />

Materialien und Designs. Traumhaft weiche<br />

Badtextilien im markanten JOOP! Muster und in<br />

dezenten Farben verwandeln <strong>da</strong>s Badezimmer in<br />

einen wahren Wellness-Bereich.<br />

Hervorragende Markenkompetenz<br />

bei SEGMÜLLER<br />

Bei SEGMÜLLER sind die umfangreichen Produkte<br />

in den einzelnen Möbel- und Fachsortimentsausstellungen<br />

in inspirativ gestalteten Markenstudios<br />

vertreten, welche die hohe Fachkompetenz des Einrichtungshauses<br />

in Friedberg widerspiegeln.<br />

<strong>Das</strong> besondere Highlight:<br />

JOOP! Living Lichthofevent<br />

Und wer <strong>da</strong>rüber hinaus nun einmal <strong>da</strong>s komplette,<br />

abteilungsübergreifende Spektrum von JOOP! Living<br />

mit den aktuellen Kollektionen gebündelt erleben<br />

möchte, der sollte sich <strong>da</strong>s exklusive Shoppingevent<br />

bei SEGMÜLLER in Friedberg nicht entgehen lassen.<br />

Im Lichthof des Möbelspezial<strong>ist</strong>en befindet sich ab<br />

05.08.2022 vier Wochen lang eine große Sonderausstellung<br />

im Stil eines innovativen Flagship-Stores. In<br />

einer Inszenierung, die mit typischen Elementen an<br />

die glamouröse Modewelt der Marke angelehnt <strong>ist</strong>.<br />

Einrichten mit Tiefpreis-Garantie<br />

Selbstverständlich gilt auch hier der SEGMÜLLER<br />

Tiefpreis – ein Preisversprechen, mit dem Kunden<br />

Produkte von JOOP! Living garantiert zum besten<br />

SEGMÜLLER Tiefpreis erhalten. Zudem warten wie<br />

immer großartige Angebote – ein Besuch lohnt sich!<br />

Auch stilvolle Badezimmer-Möbel der umfangreichen Produktpalette von JOOP!<br />

Living sind bei der Sonderausstellung im großen Lichthof von SEGMÜLLER in<br />

Szene gesetzt.<br />

DIE EINRICHTUNGSKOMPETENZ<br />

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IN FRIEDBERG<br />

• Familienunternehmen<br />

mit 95 Jahren Erfahrung<br />

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der Region<br />

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Stadt im Aufbruch<br />

43<br />

Mit dem Thema<br />

,,Nachhaltigkeit‘‘<br />

groß werden<br />

Unterstützung für<br />

JUGENDHÄUSER<br />

Nachhaltigkeit <strong>ist</strong> in aller<br />

Munde aber was <strong>da</strong>s konkret<br />

bedeutet für Kinder<br />

und Jugendliche, wo sie anknüpfen<br />

und was sie leicht in ihrem<br />

Alltag <strong>da</strong>zu beitragen können,<br />

kann nur durch partizipatives<br />

Agieren vermittelt werden.‘ <strong>Das</strong><br />

sagt Jonas Riegel als Vorsitzender<br />

des Stadtjugendrings. Und er<br />

freut sich, <strong>da</strong>ss sich hier was tut:<br />

Im Frühjahr und Sommer unterstützt<br />

nämlich die Stadtsparkasse<br />

Augsburg mit einer großzügigen<br />

Spende von 3500 Euro zwei Jugendhäusern<br />

des Stadtjugendrings<br />

– <strong>da</strong>s Kosmos im Univiertel<br />

und <strong>da</strong>s H20 in Oberhausen.<br />

So besteht die Möglichkeit, zum<br />

Thema „Nachhaltigkeit“ Bildungsarbeit<br />

mit Kids und Jugendlichen<br />

zu le<strong>ist</strong>en.<br />

Mit Projekten wie dem Befüllen<br />

und Bepflanzen von Hochbeeten<br />

und dem anschließenden Ernten<br />

und Verwerten von Gemüse und<br />

anderer Pflanzen, soll nahegebracht<br />

werden, welchen Mehrwert <strong>da</strong>s eigene<br />

Anbauen von Lebensmitteln<br />

hat, wie man diese hegt und pflegt,<br />

bis sie reif und genießbar<br />

sind und wie sie anschließend<br />

in der Küche<br />

verwendet werden können.<br />

<strong>Das</strong>s dies einen großen<br />

Unterschied sowohl<br />

im Geschmack als auch im Bereich<br />

der Kosten und der Gesundheit<br />

macht, lernen die Heranwachsenden<br />

durch eigene Erfahrung. Learning<br />

by doing <strong>ist</strong> hier <strong>da</strong>s Motto.<br />

Auch einen Kompost im eigenen<br />

Garten anzulegen <strong>ist</strong> praktisch,<br />

lernen die Juze-Besucher*in-<br />

Gemeinsame Freude<br />

vertreten von Sparkasse<br />

und Jugendring über die<br />

Nachhaltigkeits-Projekte.<br />

OBST UND<br />

GEMÜSE<br />

nen. Man hat wenig Arbeit <strong>da</strong>mit,<br />

spart Geld, reduziert Müll, liefert<br />

dem eigen angebauten Obst und<br />

Gemüse eine gesunde Grundlage<br />

zum Wachsen und tut auch etwas<br />

Gutes für die Umwelt.<br />

Die Auseinandersetzung mit<br />

Müllreduzierung, Mülltrennung<br />

und Entsorgung wird<br />

ebenfalls thematisiert<br />

und niederschwellig<br />

aufbereitet, so<strong>da</strong>ss<br />

alle Beteiligten <strong>da</strong>von<br />

profitieren können.<br />

Spätestens seit Juni 2021 durch<br />

den Beteiligungsprozess der Zukunftsleitlinien,<br />

die auf der Lokalen<br />

Agen<strong>da</strong> 21 basieren, <strong>ist</strong> den<br />

AugsBürger*innen klar, <strong>da</strong>ss die<br />

Stadt sich <strong>da</strong>s Thema der Nachhaltigkeit<br />

auf die Fahne geschrieben<br />

hat. Die Zukunftsleitlinien wurden<br />

bereits 2015 als Ergebnis eines<br />

großen Beteiligungsprozesses vom<br />

<strong>da</strong>maligen Stadtrat verabschiedet.<br />

Sie bilden seither die Grundlage<br />

für eine nachhaltige Entwicklung<br />

Augsburgs. Ihre Umsetzung <strong>ist</strong> im<br />

Sinne einer kooperativen Stadt gemeinsame<br />

Sache aller. Nachhaltigkeit<br />

<strong>ist</strong> ein lebendiger Prozess.<br />

Die Stadtsparkasse und der<br />

Stadtjugendring sind langjährige<br />

Partner der Jugend. Die SSKA<br />

unterstützt regelmäßig durch<br />

Spenden Projekte zu aktuellen<br />

Themen in der Kinder- und Jugen<strong>da</strong>rbeit.<br />

<strong>Das</strong> Thema Nachhaltigkeit<br />

<strong>ist</strong> sowohl der SSKA und<br />

dem SJR ein großes Anliegen,<br />

wurde hierzu mitgeteilt.


44<br />

PERSÖNLICH<br />

★ ★ ★ ★ ★<br />

ECHT<br />

★ ★ ★ ★ ★<br />

stark!<br />

Rolf O. Flach<br />

Neben seiner Prax<strong>ist</strong>ätigkeit<br />

schreibt der Heilpraktiker h<strong>ist</strong>orische<br />

Autofiktions-Romane.<br />

Mit der Hon<strong>da</strong> im Alltag<br />

wie im Urlaub unterwegs.<br />

Aktuell: Da er zu Beginn des Jahres seinen<br />

80. Geburtstag gefeiert hat, <strong>ist</strong> er wohl<br />

Augsburgs dienstältester praktizierender<br />

Naturheilpraktiker. Von Akupunktur über<br />

Chiro-Therapie, Ernährungsberatung bis<br />

hin zu Schmerz-und Colon-Hydro-Therapie<br />

<strong>ist</strong> die Alternativmedizin jetzt seit 46<br />

Jahren – <strong>da</strong>von 30 in Augsburg – seine<br />

große Leidenschaft.<br />

Daneben widmet sich Rolf Otto Flach<br />

als Autor dem Schreiben. Sein 2014 erschienenes<br />

Buch „Gesund mit Schokolade“<br />

fand nicht nur bei Schoko-Fans<br />

und Wellness-Interessierten bege<strong>ist</strong>erte<br />

Zustimmung. In jüngster Zeit wagte<br />

der gebürtige Hesse sich an akribisch<br />

recherchierte, h<strong>ist</strong>orische Romane mit<br />

starkem Bezug zur eigenen Familiengeschichte,<br />

die um 1850 beginnt. Der zweite<br />

Band „Mein lieber Scholli“, der bis in<br />

die Nachkriegszeit spielt, <strong>ist</strong> eben in der<br />

Endfassung fertig geworden.<br />

Lieblingsplatz in Augsburg: Der Botanische<br />

Garten zum Relaxen – und die<br />

Maximilianstraße zum Flanieren.<br />

Hobby: Motorradfahren – jeden Tag in<br />

seine Praxis in der Ulmer Straße, am<br />

Wochenende gerne mal einen Alpenpass<br />

und im letzten längeren Urlaub<br />

2019 in Tunesien auf dem Transsahara-Highway.<br />

Lebensmotto: Die Lage <strong>ist</strong> hoffnungslos,<br />

aber nicht ernst!<br />

Gesund mit Schokolade: 2014 erschien Rolf<br />

O. Flachs Wellness-Buch für Schoko-Fans<br />

Hilfe für Havanna: Durch den Kontakt zu<br />

Dr. Guevara, Cousin des legendären „Ché“,<br />

sammelte Flach 1999 drei Tonnen Medikamente,...<br />

...die er mit AJ-Re<strong>da</strong>kteur<br />

Andreas Bouloubassis<br />

nach Kuba brachte.


STADT & REGION<br />

45<br />

Fast ein Jahr Bundestag<br />

MAXIMILIAN FUNKE-KAISER (28) über seinen <strong>neue</strong>n Job mit<br />

Mega-Arbeitszeiten, den „FC Bundestag“ und sein privates Glück<br />

VON WOLFGANG BUBLIES<br />

Maximilian Funke-Kaiser <strong>ist</strong> ein Kämpfer. Er<br />

setzt sich für seine politischen Ideen ein und<br />

lässt sich auch durch vorübergehende Handicaps<br />

nicht bremsen. Seine dritte Rede im Bundestag<br />

– Thema: „Digitale Gesundheitsanwendungen<br />

sind kein Teufelszeug“ – hat der junge Augsburger<br />

FDP-Abgeordnete mit geschientem Arm<br />

absolviert. Weil er sich auch außerhalb des Plenarsaals<br />

einsetzt: Wobei seine Berufung ins Fußballtor<br />

des „FC Bundestag“ gleich mit der bereits angedeuteter<br />

Verletzung endete. Der 28-Jährige brach<br />

sich <strong>da</strong>s Radiusköpfle am oberen Ende der Speiche.<br />

Zum Glück, so könnte man jetzt sagen, bleibt<br />

dem Jungparlamentarier derzeit wenig Zeit für<br />

Sport – höchstens mal Joggen am Morgen. Sein Wochenpensum<br />

beziffert Funke-Kaiser beim Besuch<br />

in der AJ-Re<strong>da</strong>ktion auf 80 bis 90 Stunden. Da <strong>ist</strong><br />

man gefordert. <strong>Das</strong> verlangt eiserne Disziplin. Öfters<br />

mal früher ins Bett, kein Alkohol, stattdessen<br />

Grüntee. Und zum Stressausgleich gezielte, kurze<br />

Pausen – etwa, um in aller Ruhe etwas zu essen.<br />

Obwohl: Von Stress spricht Funke-Kaiser nicht.<br />

Im Gegenteil: Er schwärmt fast vom <strong>neue</strong>n Job in<br />

Berlin. Dabei zu sein, wenn <strong>neue</strong> Gesetze verhandelt<br />

werden, wenn Weichen gestellt werden, um<br />

Deutschland voranzubringen, <strong>da</strong>s fasziniert den<br />

Augsburger, der für sein Man<strong>da</strong>t die Leitung seiner<br />

Firmen, womit er bei weniger Zeitaufwand mehr<br />

hätte verdienen können, anderen überlassen hat.<br />

Richtig gemacht, <strong>ist</strong> sich Funke-Kaiser sicher, der<br />

sich viele Jahre, zuletzt als bayerischer Vorsitzender<br />

der Jungen Liberalen, ins Zeug gelegt und <strong>da</strong>s<br />

FDP-Man<strong>da</strong>t in Berlin mit der Partei erkämpft hat.<br />

Jetzt, bald schon ein Jahr im Bundestag, <strong>ist</strong> alles<br />

geregelt. Die endgültigen Büros sind bezogen, die<br />

Mannschaft steht (insgesamt sechs Mitarbeiter in<br />

Berlin, Augsburg und Nördlingen) und eine kleine<br />

Wohnung hat er auch gefunden an der Spree, genauer<br />

in Berlin-Mitte. Was er unterschätzt habe?<br />

„Vor allem die vielen Menschen, die mit einem<br />

reden wollen“, sagt er und macht deutlich, <strong>da</strong>ss<br />

Maximilian<br />

Funke-Kaiser<br />

auch <strong>da</strong>s einer gezielten Auswahl be<strong>da</strong>rf. Berührungsängste<br />

gibt es nicht mit anderen Abgeordneten,<br />

auch nicht mit denen anderer Parteien. Nur<br />

die AfD bleibt außen vor. Mit Volker Ullrich und<br />

Hansjörg Durz (beide CSU) oder auch Ulrike Bahr<br />

(SPD) tauscht er sich gerne aus, vor allem auch,<br />

wenn es um regionale Themen geht. Dazu zählt<br />

etwa der geplante Bahnausbau nach Ulm.<br />

Funke-Kaisers Schwerpunkt <strong>ist</strong> die Digitalpolitik,<br />

hier <strong>ist</strong> er auch Sprecher seiner Partei. Als<br />

Ziele nennt er u.a. einen effizienteren Staat (noch<br />

<strong>da</strong>uert alles zu lange), ein besseres Gesundheitswesen<br />

mit mehr Vorsorge und Le<strong>ist</strong>ungen und<br />

<strong>da</strong>mit verbunden sogar Kosteneinsparungen. Mit<br />

einem schnellen Internet, konsequenter digitaler<br />

„Denke“ und so mancher weiteren Maßnahme<br />

lasse sich vieles erreichen. Weiter nächste Seite<br />

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40


46<br />

ERHEBENDE<br />

MOMENTE IM<br />

PARLAMENT<br />

Fotos: bulu (6) / bub<br />

Gerade mit<br />

Funke-Kaiser deutlich und<br />

Blick auf <strong>da</strong>s Gesundheitswesen<br />

blickt auf den anstehenden<br />

Wahlkampf in Bayern, wo im<br />

(auch hier sitzt<br />

Herbst 2023 neu gewählt wird.<br />

Funke-Kaiser im<br />

Ziel der Liberalen, deren Mitgliederzahl<br />

entsprechenden<br />

im Fre<strong>ist</strong>aat stetig<br />

Ausschuss) könnte<br />

ansteige, sei es, auch hier mitzuregieren.<br />

man, wenn die Digitalisierung<br />

Nichtsdestotrotz<br />

voranschreitet,<br />

attackiere man auch die CSU<br />

jähr-<br />

(als möglichen Koalitions-<br />

lich mehr als 40<br />

partner, an dem keiner vorbeikomme),<br />

Milliarden Euro<br />

die ja nicht nur<br />

sparen und trotzdem<br />

bei der sogenannten zweiten<br />

besser sein.<br />

S-Bahn-Stammstrecke in<br />

Apropos Milliarden:<br />

München versagt habe. Spetags-Sondersitzung<br />

Die Bundesziell<br />

Min<strong>ist</strong>erpräsident Mar-<br />

kus Söder stehe im Feuer, der,<br />

nach dem<br />

so Funke-Kaiser, schon lange<br />

Kriegsbeginn in<br />

über so manches Bescheid<br />

der Ukraine, bei der<br />

wusste. Ein Wahlkampfthema<br />

für die FDP sei auch, einen<br />

SPD-Kanzler Olaf<br />

Scholz ein „Sondervermögen“<br />

Maximilian Funke-Kaiser mit seiner Partnerin Julia Franke. XXL-Landtag zu verhindern,<br />

von 100 Milliarden Euro für die Auf-<br />

wofür ein Volksbegehren vorbereitet werde.<br />

rüstung angekündigt hat, wird ihm ewig in Erinnerung<br />

Nicht zuletzt lobt der Jungparlamentarier sei-<br />

bleiben. „<strong>Das</strong> war schon erhebend, eine ganz nen „Chef“, Bundesfinanzmin<strong>ist</strong>er Chr<strong>ist</strong>ian Lind-<br />

besondere Stimmung“, sagt er, wenngleich so manchem<br />

ner, der ein Garant <strong>da</strong>für sei, <strong>da</strong>ss man 2023 wieder<br />

im Parlament angesichts der h<strong>ist</strong>orischen eine schwarze Null im Bundeshaushalt erreichen<br />

Zeitenwende die Tränen in den Augen standen. werde. Daran, <strong>da</strong>ss der FDP-Bundesvorsitzende<br />

Der 28-Jährige unterstreicht, <strong>da</strong>ss die Bundeswehr,<br />

seine Hochzeit groß auf Sylt gefeiert habe, kann<br />

die man jahrelang kaputtgespart habe, jetzt Funke-Kaiser nichts Verwerfliches finden, zumal<br />

wieder auf Vordermann gebracht werden muss. Da dieses Fest die Steuerzahler nicht belastet habe. Im<br />

der Konflikt von einer Nuklearmacht ausgeht, müsse<br />

Gegenteil: Gerade in weltweit schweren Zeiten tue<br />

man aber besonnen vorgehen, hat Funke-Kaiser eine fröhliche Abwechslung auch mal gut.<br />

Verständnis für <strong>da</strong>s oft als zögerlich beurteilte Handeln<br />

Stichwort Hochzeit: Wann läuten bei Maximili-<br />

des Kanzlers und der Ampel-Koalition, die an Funke-Kaiser die Hochzeitsglocken? <strong>Das</strong> <strong>ist</strong> zwar<br />

zwar viele Herausforderungen mit sich bringe, aber eine Option, derzeit aber nicht aktuell, sagt der<br />

als solches auch Dinge zuwege bringt, die sonst 28-Jährige angesprochen auf seine wenige Jahre ältere<br />

nicht möglich gewesen wären. Man könne Russland<br />

Partnerin Julia Franke, die Mittelschullehrerin<br />

vor allem mit Sanktionen treffen und wenn <strong>ist</strong>. Die Liebe hält trotz der <strong>neue</strong>n Aufgabe in Berlin.<br />

man deren Kriegskosten hochschraubt. In jedem Man sei ständig in Kontakt, telefoniere und schicke<br />

Fall gelte es, einen Dritten Weltkrieg zu verhindern. Fotos. Und wenn der Abgeordnete in seiner Heimatstadt<br />

Ansonsten setzt sich die FDP traditionsgemäß<br />

Augsburg <strong>ist</strong>, begleite sie ihn oft zu Terminen.<br />

für mehr Bürgerrechte und Freiheit ein (auch im Insgesamt <strong>ist</strong> die Partnerschaft zwar eine Herausforderung,<br />

Rückblick auf Corona-Einschränkungen), macht<br />

so wie auch <strong>da</strong>s Kontakthalten zu<br />

guten Freunden.<br />

Jungparlamentarier Letztendlich gelinge<br />

Maximilian Funke-Kaiser<br />

dies aber<br />

beim Gespräch in der<br />

Re<strong>da</strong>ktion mit Herausgeberin<br />

Anja Marks-<br />

Schilffarth, Annabell<br />

Hörner, Chefre<strong>da</strong>kteur<br />

Wolfgang Bublies und<br />

Georg Bräutigam (v.l.).<br />

ganz gut, versichert<br />

Funke-Kaiser,<br />

der sich jetzt<br />

erst mal auf zwei<br />

gemeinsame Wochen<br />

Urlaub am<br />

Gar<strong>da</strong>see freut...


47<br />

Zurück in der Schule<br />

Prominente EHEMALIGE besuchen die „<strong>neue</strong>“ Pä<strong>da</strong>gogische Hochschule<br />

Alt-OB Peter Menacher studierte<br />

hier, ebenso Priorin<br />

Schwester Benedikta wie<br />

auch Ex-Landwirtschaftsmin<strong>ist</strong>er<br />

Josef Miller, der frühere Landrat<br />

Karl Vogele, Augsburgs Schulreferent<br />

a.D. Hermann Köhler und viele<br />

andere mehr. Die Rede <strong>ist</strong> von der<br />

Pä<strong>da</strong>gogischen Hochschule (PH) in<br />

der Lechhauser Schillstraße, deren<br />

denkmalgeschütztes Gebäude seit<br />

kurzem die neu Bleibe für <strong>da</strong>s Bayernkolleg<br />

bietet. Auf Einladung von<br />

Landtagsabgeordnetem Johannes<br />

Hintersberger (CSU, Lechhausen)<br />

besuchten jetzt „Ehemalige“ ihre<br />

Hochschule, um aus dem Mund<br />

von Schulleiterin Elisabeth Wahl<br />

zu erfahren, was sich dort heute,<br />

fast 60 Jahre später, tut.<br />

Hintersberger beschrieb den<br />

Wechsel vom „alten“, er<strong>neue</strong>rungsbedürftigen<br />

Bayernkolleg<br />

direkt neben der PH in <strong>da</strong>s renovierte<br />

Gebäude, als einen „riesigen<br />

Gewinn“. Laut Schulleiterin Wahl<br />

finden die zwischen 250 Und 300<br />

Schülerinnen und Schüler, die<br />

nach einer vorangegangenen Berufstätigkeit<br />

die allgemeine Hochschulreife<br />

nachholen wollen, hier<br />

annähernd ideale Bedingungen.<br />

Die Investition von rund 55<br />

Millionen Euro des Fre<strong>ist</strong>aats<br />

zum Erhalt und zur Ertüchtigung<br />

des Gebäudes, erbaut von 1958<br />

bis 1962, samt <strong>neue</strong>m Wohnheim<br />

mit rund 70 Plätzen, habe<br />

vielfach beste Ausstattungen der<br />

Klassenzimmer ermöglicht. Über<br />

Modernste, glä-<br />

serne Architektur<br />

zeichnet <strong>da</strong>s <strong>neue</strong><br />

Bayernkolleg aus.<br />

Ein Wiedersehen in einem Klassenzimmer des „<strong>neue</strong>n“<br />

Bayernkolleg (von rechts, vorne): Alt-OB Peter Menacher,<br />

Dominikaner-Priorin Benedikta Hintersberger, Ex-Schulreferent<br />

Hermann Köhler sowie Heinz Gams (früherer<br />

Wohnheimleiter) und Schulleiterin Elisabeth Wahl sowie<br />

<strong>da</strong>hinter Karl-Georg Pfändtner (Chef der Staats- und<br />

Stadtbibliothek), Kathrin Fändrich und Volker Wörner<br />

(Architekten des staatlichen Bauamtes) und Landtagsabgeordneter<br />

Johannes Hintersberger. Foto: Siegel<br />

die sich auch die rund 45 Lehrkräfte<br />

freuen dürften.<br />

„Weißt Du noch?“ So hieß es<br />

immer wieder bei den „Ehemaligen“<br />

beim Rundgang durch <strong>da</strong>s<br />

Schulhaus, die hoch erfreut waren,<br />

<strong>da</strong>ss dieses einer guten Zukunft<br />

entgegen geht. Nach Worten<br />

von Hintersberger und Alt-OB<br />

Menacher dürfe man nun, wo<br />

die Schule so gut wie fertig umgebaut<br />

<strong>ist</strong>, auch <strong>da</strong>ran denken,<br />

<strong>da</strong>ss bestimmte Räumlichkeiten<br />

wie etwa der großzügige Konzertsaal,<br />

auch von den Stadtteilen<br />

entdeckt würden.<br />

Was die Augsburger in jedem<br />

Fall entdecken dürfen: Vermutlich<br />

ab Jahresende 2022 zieht<br />

die Staats- und Stadtbibliothek<br />

aus der Innenstadt in die Schillstraße,<br />

genaugenommen direkt<br />

neben <strong>da</strong>s <strong>neue</strong> Bayernkolleg in<br />

<strong>da</strong>s Gebäude der alten Bayernkollegs<br />

(Hausnummer 94). In den<br />

kommenden drei oder vier Jahren<br />

soll nämlich <strong>da</strong>s angestammte<br />

Gebäude der Bücherei in der<br />

Schaezlerstraße umgebaut werden.<br />

Derweil können die Bücher<br />

und Medien der Bibliothek in der<br />

Schillstraße nachgefragt werden.


48<br />

Die drei Weberinnen<br />

von der Mega-Baustelle<br />

Noch „vor dem Zeitplan“ und „ohne Mehrkosten“<br />

– beides keine typischen Merkmale für Großbaustellen.<br />

Beim „Ackermann Park“, mit mehr als<br />

400 Wohnungen die größte Eigenheim-Baustelle<br />

der Region, scheint es jedoch zu funktionieren.<br />

Traurig <strong>ist</strong> nur, <strong>da</strong>ss der Visionär der ganzen Unternehmung,<br />

Dehner-Seniorchef Albert Weber, die<br />

Fertigstellung seiner Idee nicht mehr miterleben<br />

durfte. „Er wäre sehr stolz gewesen“, sagte seine<br />

Frau, Gastgeberin Chr<strong>ist</strong>ine Weber, in ihrer Begrüßungsrede,<br />

bevor sie mit Tochter Stephanie<br />

und Namensvetterin OB Eva Weber (nicht verwandt)<br />

symbolisch den ersten Bauabschnitt mit<br />

200 Wohnungen freigab. In der architektonisch<br />

ansprechenden Anlage, deren zweiter Teil ebenfalls<br />

voll im Bauplan liegt, gibt es einen bunten Mix<br />

von Wohnungen aller Art. ams<br />

Dreimal Weber bei der symbolischen Freigabe von 200 Wohnungen:<br />

OB Eva Weber (M. mit Stephanie (li.) & Mama Chr<strong>ist</strong>ine Weber.<br />

a_journal_hoch_mini_b_cd_vikas 19.07.22 18:42 Seite 1<br />

RA UM<br />

FÜR IHR<br />

UNTERNEHMEN<br />

Die Musiker Martin Krechlak (l.) und Tom Jahn vor der <strong>neue</strong>n Musikbox.<br />

Musikbox<br />

Stadtentwicklung: GASWERK<br />

mit <strong>neue</strong>r Attraktion<br />

Versprechen müssen gehalten werden“, so OB<br />

Eva Weber bei der Übergabe der von den<br />

Stadtwerken Augsburg (swa) errichten „Musikbox“<br />

an die Stadt. Die Rede <strong>ist</strong> von einem Gebäude<br />

auf dem Gaswerksareal, <strong>da</strong>s zu Musikproduktionen<br />

dient für die letzten im Kulturpark<br />

West verbliebenen Nutzer*innen in der früheren<br />

Reese-Kaserne. Damit löst die Stadt Augsburg <strong>da</strong>s<br />

Versprechen auf ein Raumangebot an diese Musiker*innen<br />

ein. Mit den 52 <strong>neue</strong>n Musikräumen in<br />

der speziell <strong>da</strong>für optimierten „Musikbox“ haben<br />

die swa und die Stadt seit 2019 in vier „Gaswerk“-<br />

Gebäuden insgesamt 113 Räume für die Kulturproduktion<br />

geschaffen, die rund 4500 Quadratmeter<br />

Fläche ausmachen.<br />

„In der Musikbox können nun auch Musiker<br />

und Bands eine <strong>da</strong>uerhafte Heimat auf dem Gaswerksgelände<br />

finden“, freut sich swa-Geschäftsführer<br />

Alfred Müllner. „Sie treffen hier auf den<br />

<strong>neue</strong>n Hotspot für die Kultur und Kreativwirtschaft,<br />

mit Staatstheater, bildenden Künstlern,<br />

aber auch Start-Ups und Unternehmen der Kreativwirtschaft,<br />

Gastronomie und einem anregenden<br />

Frei- und Festivalgelände.“ „Raum für Kultur<br />

zu schaffen, <strong>ist</strong> eine kulturelle Kernaufgabe“, so<br />

Kultur- und Sportreferent Jürgen Enninger, der<br />

Teile der in nur neun Monaten Bauzeit errichteten<br />

Räume erstmals nach dem <strong>neue</strong>n Raumförderkonzept<br />

der Stadt Augsburg vergeben wird. „Daher<br />

freut es mich besonders, mehr als 1800 Quadratmeter<br />

<strong>neue</strong> Kulturfläche übernehmen zu dürfen.<br />

Die Musikbox erweitert <strong>da</strong>s kulturelle Ökosystem<br />

Gaswerk um eine weitere, wichtige Facette<br />

im Bereich der Musik, wie Musikwirtschaft.“<br />

Foto: swa / Hosemann


49<br />

Die AWO Augsburg lebt Soli<strong>da</strong>rität seit 100 Jahren: ein Grund zu feiern.<br />

100 Jahre Soli<strong>da</strong>rität<br />

Die Arbeiterwohlfahrt Augsburg feiert<br />

Gibt es „Soli<strong>da</strong>rität im 21.<br />

Jahrhundert“ fragte Philosoph<br />

Julian Ni<strong>da</strong>-Rümelin<br />

in seinem Vortrag zum 100. Geburtstag<br />

der Arbeiterwohlfahrt<br />

Augsburg. Und beim Festakt im<br />

Textilmuseum wurde deutlich: es<br />

gibt sie und wie, täglich gelebt bei<br />

der AWO und ihren Mitarbeiter-<br />

Innen. Zusammen mit der SPD-<br />

awo_anz_aj_210x136_220719.qxp_Layout 1 19.07.22 11:58 Seite 1<br />

Stadträtin Babette Zeeb gründete<br />

Clemens Högg 1922, der die Not<br />

der Menschen sah und handelte,<br />

die Institution, die sich bis heute<br />

zu einer der wichtigsten sozialen<br />

Institutionen in der Stadt<br />

entwickelt hat. Eindrucksvoll geschildert<br />

von Heinz Münzenrieder,<br />

Ehrenvorsitzender der AWO<br />

Schwaben. Zahlreiche prominente<br />

Festredner gratulierten ebenso<br />

und gingen auf die umfassenden<br />

Tätigkeiten ein: Klaus Kirchner,<br />

erster Vorsitzender des Kreisverbands.<br />

Bayerns Sozialmin<strong>ist</strong>erin<br />

Ulrike Scharf Bezirkstagspräsident<br />

Martin Sailer, Augsburgs Sozialreferent<br />

Martin Schenkelberg<br />

und Nicole Schley (Vorsitzende<br />

AWO Landesverband).<br />

Weniger arbeiten, mehr verdienen.<br />

Die 35-Stunden-Woche kommt.<br />

AWO Augsburg. Seit 1922.<br />

Beispielrechnung ab 1. September 2022<br />

Pflegefachkraft, 5 Jahre Berufserfahrung, Vollzeit<br />

TVÖD (incl. Zulagen): 39 Std. / Woche 3.253,44 € monatlich<br />

AWO Augsburg: 37 Std. / Woche 3.432,23 € monatlich<br />

Differenz: “ Ein Plus von “ + 178,79 € monatlich<br />

“ Und ab 1. September 2023 sinkt die Arbeitszeit auf 35 Stunden / Woche;<br />

nochmals weniger arbeiten für’s gleiche Geld!<br />

Weniger Dienste, mehr Freizeit, mehr Geld.


50<br />

Foto: swa/Thomas Hosemann<br />

Sieben <strong>neue</strong> Busse auf einen Streich<br />

Seit 2011 werden alle Busse der Stadtwerke (swa) mit Biogas, also CO2-neutral angetrieben. Kürzlich wurden sieben <strong>neue</strong><br />

Busse vor dem Rathaus vorgestellt. „Sie sind zudem mit Hybridtechnik ausgestattet und verbrauchen bis zu 20 Prozent<br />

weniger Treibstoff, als bisherige Busse“, erklärte swa-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza. <strong>Das</strong> Biogas wird aus landwirtschaftlichen<br />

Abfallstoffen hergestellt. Besonders ins Auge sticht <strong>da</strong>s <strong>neue</strong> Design. Es <strong>ist</strong> in Silber mit blauem Streifen an die<br />

Gestaltung der bisher <strong>neue</strong>n Generation der Mercedes-Busse angelehnt. Sie kommen wohl ab Frühjahr 2023 zum Einsatz.<br />

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Bischof beim Papst<br />

Papst Franziskus (l.) hat Bischof<br />

Dr. Bertram Meier<br />

im Vatikan empfangen. Bei<br />

dieser Gelegenheit hat Augsburgs<br />

Oberhirte über die Vorbereitungen<br />

auf <strong>da</strong>s für<br />

2023/24 geplante Ulrichsjubiläum<br />

berichtet und ihm ein<br />

Ulrichskreuz als Pektorale<br />

überreicht. Die beiden tauschten<br />

sich <strong>da</strong>rüber aus, <strong>da</strong>ss der heilige Ulrich ein<br />

Schrittmacher sowohl für die ge<strong>ist</strong>liche Er<strong>neue</strong>rung<br />

als auch für die diakonische Ausrichtung der<br />

Kirche im 21. Jahrhundert sein kann. Die Begegnung,<br />

so Bischof Bertram, sei in einer „Atmosphäre<br />

großer Herzlichkeit“ verlaufen. Er habe Papst<br />

Franziskus als „körperlich und ge<strong>ist</strong>ig sehr stark<br />

und sehr humorvoll“ erlebt.<br />

Vize Steinböck<br />

Die Bayernpartei gibt nicht auf: Sie<br />

hat sich im Hinblick auf die<br />

Wahlen zum Land- und Bezirkstag<br />

in Schwaben neu formiert: An der<br />

Seite des Vorsitzenden Helmut Kellerer<br />

aus Augsburg steht jetzt, ebenfalls aus der Fuggerstadt,<br />

als <strong>neue</strong>r Vize Anton Steinböck (Foto), den<br />

man hierzulande auch von den Königstreuen kennt.


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52<br />

Was die „Neuen“<br />

bewegen<br />

wollen ...<br />

Amtsübergabe: Rainer Held (r.) und Dirk von Gehlen.<br />

Wer jetzt bei ROTARY und LIONS zum Führungspersonal gehört<br />

Service-Clubs heißen sie offiziell,<br />

weil sie im Dienst<br />

der Gesellschaft Gutes tun.<br />

Aber auch der Netzwerk-Ge<strong>da</strong>nke<br />

spielt bei den größten Institutionen<br />

dieser Art, Rotary und<br />

Lions, eine wichtige Rolle. Auch<br />

in Augsburg und der Region gibt<br />

es natürlich mehrere „Niederlassungen“<br />

dieser gemeinnützigen<br />

Vereine. Aber was genau <strong>ist</strong><br />

eigentlich die Idee <strong>da</strong>hinter – und<br />

welches Ziel verfolgen sie?<br />

Bei Rotary handelt es sich<br />

um den Zusammenschluss berufstätiger<br />

Frauen und Männer.<br />

Dabei wird <strong>da</strong>rauf geachtet,<br />

<strong>da</strong>ss die Mitglieder möglichst<br />

unterschiedlichen Berufsgruppen<br />

angehören, um ein breites<br />

Spektrum an Wissensbereichen<br />

abzudecken. Aktuell <strong>ist</strong> Rotary in<br />

Deutschland mit 1097 Clubs vertreten,<br />

<strong>da</strong>von sechs in Augsburg<br />

und der näheren Umgebung.<br />

Auch bei den Lions steht Vielfalt<br />

im Vordergrund. Grundlage<br />

für die Club-Mitglieder sind gemeinsame<br />

Werte wie Menschlichkeit,<br />

Freundschaft und gesellschaftliche<br />

Verantwortung.<br />

In Deutschland gibt es momentan<br />

1595 Lions Clubs, <strong>da</strong>von<br />

vier in der Fuggerstadt und<br />

einen in Friedberg. Beide Organisationen<br />

eint <strong>da</strong>s Ziel, durch<br />

Finanzmittel, Berufsvielfalt und<br />

persönliches Engagement weltweit<br />

Gutes zu tun. Aktuell gibt es<br />

viele Hilfsaktionen für die Ukraine,<br />

aber auch Entwicklungsländer<br />

oder soziale Projekte vor Ort<br />

werden unterstützt.<br />

<strong>Das</strong> „Führungspersonal“ mit<br />

Präsident und Vorstandschaft<br />

wechselt traditionell zur Jahresmitte,<br />

weshalb <strong>da</strong>s AUGSBURG<br />

JOURNAL hier die verabschiedeten<br />

und neu amtierenden Würdenträger<br />

mit ihren Zielen kurz<br />

vorstellt.<br />

ahö/ams<br />

Die <strong>neue</strong> Präsidentin des RC Fuggerstadt Astrid Gabler mit ihrem Vorgänger Alexander Gundling (re.) wird unterstützt von ihren Mitstreitern (Foto<br />

links) Thomas Weber, Claudia Traidl-Hoffmann, Ramona Meinzer, Gabi Seidenspinner, Marcus Wagner, Alexander Gundling und Thomas Bauer (v.re.).<br />

Beispiel RC Augsburg-Fuggerstadt: Präsidentin Astrid Gabler hofft auf Präsenz<br />

Wie bei allen Rotary Clubs wurden erst kürzlich die<br />

Ämter übergeben. Die Mitglieder des Clubs Augsburg-Fuggerstadt<br />

trafen sich bei herrlichem Wetter<br />

in der Fuggerei, wobei die Location jeder Club<br />

selbst wählt. Im Gastgarten der „Tafeldecker“ ließ<br />

der scheidende Präsident Alexander Gundling (64)<br />

seine Amtszeit Revue passieren, die teilweise noch<br />

stark von der Pandemie beeinträchtigt war. Diesbezüglich<br />

erhofft sich Nachfolgerin Astrid Gabler (51)<br />

mehr Glück in Sachen Präsenz-Treffen und gemeinsamen<br />

Unternehmungen, nach den schwierigen<br />

Corona-Jahren. Neben dem sozialen Engagement<br />

wünscht sie sich, wie viele „Neue“, endlich auch<br />

wieder gemeinsame Reisen und Kaminabende.


53<br />

Dr. Franz Hoppe (Past President)<br />

Gül Solgun-Kaps (amtierend)<br />

RC Augsburg<br />

• Dr. Franz Hoppe (68) war Mitglied der Geschäftsleitung<br />

Renk und betreibt heute freiberuflich<br />

eine Beratungsfirma.<br />

• Gül Solgun-Kaps (55), geboren in der Türkei,<br />

<strong>ist</strong> Schulleiterin der Kerschensteiner<br />

Grund- und Mittelschule.<br />

Ihr Motto fürs Präsidenten-Jahr:<br />

Bildung, Ausbildung und Kunst<br />

Heinrich Götz (Past President)<br />

Rainer Held (Past President)<br />

Josef Gediga (amtierend)<br />

Dr. Dirk von Gehlen (amtierend)<br />

RC Augsburg-Römerstadt<br />

• Pfarrer Heinrich Götz (70) <strong>ist</strong> Vorstandsvorsitzender<br />

der evangelischen Diakonissenanstalt<br />

Augsburg im Ruhestand.<br />

• Josef Gediga (65) verabschiedete sich erst<br />

kürzlich nach 16 Jahren als Vizeregierungspräsident<br />

von Schwaben in den Ruhestand.<br />

Im Präsidentenjahr <strong>ist</strong> ihm wichtig:<br />

Die regionalen Projekte weiterführen.<br />

RC Augsburg-Renaissancestadt<br />

• Rainer Held (50) <strong>ist</strong> Friseurme<strong>ist</strong>er und<br />

Unternehmer in Augsburg. Ihm wurde während<br />

seines Präsidentenjahres der Paul Harris<br />

Fellow durch den Governor des Rotary<br />

D<strong>ist</strong>rikts verliehen.<br />

• Sein Nachfolger <strong>ist</strong> Dr. Dirk von Gehlen<br />

(65), er <strong>ist</strong> Director Finance. Seine Zeit als<br />

Präsident wird insbesondere vom Thema<br />

„Literatur“ geprägt sein.<br />

RC Friedberg<br />

Dr. Tillmann Oppel (Past President)<br />

Werner Sedlmeyer (amtierend)<br />

• Dr. Tillmann Oppel (50) <strong>ist</strong> Dermatologe,<br />

Allergologe und scheidender Präsident des<br />

RC Friedberg.<br />

• Neuer Präsident <strong>ist</strong> Werner Sedlmeyer (52).<br />

Er <strong>ist</strong> Schreinerme<strong>ist</strong>er und hat ein konkretes<br />

Ziel: <strong>Das</strong> aktive Clubleben nach Corona<br />

wieder aufleben lassen.<br />

Hicham Benkhai (Past President)<br />

Thomas Wittmann (amtierend)<br />

RC Gersthofen-Nördliches Lechtal<br />

• Scheidender Präsident <strong>ist</strong> Hicham Benkhai<br />

(38), Wissenschaftlicher Direktor.<br />

• Als <strong>neue</strong>r Präsident fungiert Thomas Wittmann(47).<br />

Er <strong>ist</strong> Geschäftsführer der Augsburger<br />

Holzhaus GmbH.<br />

Nach der Pandemie <strong>ist</strong> sein Ziel,<br />

Projekte mit <strong>neue</strong>m Schwung umzusetzen.


54<br />

Clemens Schließel (li.), der <strong>neue</strong> Präsident vom Lions Club Augsburg,<br />

mit seinem Amtsvorgänger Patrick Hirscheck.<br />

Lions Augsburg<br />

Auch für die regionalen Lions-Clubs<br />

stand gerade wieder die Neuwahl der<br />

Präsidenten an. Der Lions Club Augsburg<br />

<strong>ist</strong> mit der Gründung im Jahr 1956 der<br />

älteste und traditionsreichste Lions Club in<br />

Augsburg – und ganz Bayern. Mitglied Philipp<br />

Blobel wurde übrigens vor kurzem mit<br />

der höchsten nationalen Auszeichnung, dem<br />

„Melvin Jones Fellow“, für sein Engagement<br />

in der Ukraine- Krise geehrt.<br />

Der frischgebackene <strong>neue</strong> Präsident bei<br />

Lions Augsburg <strong>ist</strong> der Finanzfachmann Clemens<br />

Schließel (39), Nachfolger des Unternehmers<br />

Patrick Hirscheck (40). Schließels<br />

Motto für sein Amtsjahr: „We serve“ also<br />

„Wir dienen“.<br />

Lions Friedberg<br />

• Prof. Dr. Stefan Schlichter (65) <strong>ist</strong> Institutsleiter<br />

und Geschäftsführer des<br />

Instituts für Textiltechnik Augsburg.<br />

Prof. Dr. Stefan Schlichter (Past Präsident)<br />

Thomas Kitzhofer (amtierend)<br />

• Thomas Kitzhofer (57) <strong>ist</strong> Patentanwalt<br />

und hat für sein Präsidentenjahr folgendes<br />

Motto:<br />

Gemeinsam Erleben!<br />

Dr. Sven von Saldern (Past Präsident)<br />

Dr. Chr<strong>ist</strong>ian Scherer (amtierend)<br />

Lions Augsburg Ratia<br />

• Dr. Sven von Saldern (66) <strong>ist</strong> Facharzt<br />

für Plastische und Ästhetische Chirurgie<br />

in der Klinik am Forsterpark.<br />

• Dr. Chr<strong>ist</strong>ian Scherer (62) <strong>ist</strong> Facharzt<br />

für Augenheilkunde und operativer Belegarzt<br />

am Vincentinum. In seinem Präsidentenjahr<br />

liegt der Hauptfokus auf der<br />

Unterstützung der Projekte „Sight first“<br />

und „Lichtblicke für Kinder“.<br />

Gert Richter (Past Präsident)<br />

Peter Noppinger (amtierend)<br />

Lions Augsburg-Elias Holl<br />

• Past President Gert Richter (65) <strong>ist</strong> Werbefotograf.<br />

• Nachfolger <strong>ist</strong> Peter Noppinger (63). Er<br />

<strong>ist</strong> Vorstandsvorsitzender der Spar<strong>da</strong>-<br />

Bank Augsburg eG. Sein Motto für <strong>da</strong>s<br />

aktuelle Clubjahr: „Veränderung als <strong>neue</strong><br />

Normalität, Zukunft lebt von Utopie, Geschichte<br />

und Herkunft.“


55<br />

26. <strong>August</strong> bis 11. September 2022<br />

Die Schausteller grüßen ihre Gäste!<br />

Schwabens größtes Volksfest<br />

AUGSBURGER HERBSTPLÄRRER<br />

Für Schleckermäuler<br />

& Adrenalin-Junkies<br />

Plärrerzeit<br />

SCHAUSTELLER wollen an Erfolg<br />

des Osterplärrers anknüpfen<br />

Neben einigen <strong>neue</strong>n Fahrgeschäften wartet<br />

auch der Herbstplärrer vom 26.<br />

<strong>August</strong> bis 11. September wieder<br />

mit viel Altbewährtem auf. Egal ob für jung oder<br />

alt, für Schleckermäuler oder Adrenalin-<br />

Junkies – beim Plärrer <strong>ist</strong> für jeden was <strong>da</strong>bei.<br />

So werben die schwäbischen Schausteller auf<br />

ihrer Internetseite für den Herbstplärrer. Und<br />

sie erinnern <strong>da</strong>ran: Der erste Plärrer nach der<br />

Pandemie-bedingten Veranstaltungspause war<br />

ein voller Erfolg. Daran wollen sie anknüpfen.


56<br />

Umzug mit Plärrergirl<br />

Volles Programm beim Herbstplärrer auf dem Platz und in den Zelten<br />

Josef<br />

Diebold<br />

Vorfreude: <strong>Das</strong> Team der Schaller Alm.<br />

Plärrergirl Maxima <strong>ist</strong> beim Umzug <strong>da</strong>bei.<br />

Der Platz <strong>ist</strong> voll besetzt. Wir<br />

freuen uns <strong>da</strong>rauf, <strong>da</strong>ss es<br />

bald losgeht!“ Josef Diebold,<br />

der Chef des Schwäbischen Schaustellerverbandes,<br />

<strong>ist</strong> überzeugt: Der<br />

Frühjahr-Plärrer war ein<br />

großer Erfolg, „und so<br />

wird es auch jetzt beim<br />

Herbstplärrer sein.“ Bereits<br />

einen Monat vor<br />

dem Starttermin, diesmal<br />

(wie im Herbst<br />

üblich) ein Freitag (26.<br />

<strong>August</strong>), sind die Vorbereitungen<br />

angelaufen für Schwabens<br />

größtes Volksfest, <strong>da</strong>s bis zu<br />

1,2 Millionen Besucher*innen lockt.<br />

Am Samstag (27. <strong>August</strong>) soll<br />

es nach zwei Jahren Pause auch<br />

wieder einen Plärrerumzug geben,<br />

der um 12.30 Uhr startet.<br />

Bauarbeiten erfordern aber eine<br />

Streckenvariante zum bisherigen<br />

Umzugsweg, die kürzer ausfällt.<br />

Von der Holbeinstraße geht es an<br />

der AOK zum Plärrergelände.<br />

Von rund 80 Gruppen gehen<br />

die Organisatoren aus – ein buntes<br />

Volk mit Musik, Kutschen und<br />

Plärrergirl, dessen Wahl bekanntlich<br />

unser Verlag organisiert, aber<br />

auch mit Jägern und Schützen,<br />

Kaminkehrern und Königstreuen,<br />

H<strong>ist</strong>orischen und Hunde-Freunden,<br />

Trambahn-Fans, Traktoren<br />

und Turnern. Angesagt <strong>ist</strong> auch,<br />

einmal mehr, Bayerns Min<strong>ist</strong>erpräsident<br />

Markus Söder und so<br />

manch anderer Politiker. Schließlich<br />

haben sie ja schon Landtags-<br />

Wahlkampf 2023 im Blick.<br />

Apropos Plärrergirl: Die <strong>neue</strong><br />

Sonntagspresse aus unserem<br />

Verlagshaus will, wie immer im<br />

Herbst, wieder eine Trachtkerl<br />

küren. Wie <strong>da</strong>s abläuft wird noch<br />

rechtzeitig verkündet.<br />

Veranstalter der Plärrers <strong>ist</strong><br />

bekanntlich die Stadt Augsburg,<br />

Gestalter sind die Schausteller. So<br />

versichert Diebold: Für jeden Geschmack<br />

<strong>ist</strong> natürlich wieder was<br />

<strong>da</strong>bei. Wie zum Beispiel die Achterbahn,<br />

<strong>da</strong>s Riesenrad und die<br />

bekannten Fahrgeschäfte. Allerdings<br />

gebe es auch ein paar Neuheiten.<br />

Man <strong>da</strong>rf also gespannt<br />

sein. Fest eingeplant sind auch<br />

wieder Feuerwerke und Familientage<br />

– „alles also in gewohnter<br />

und bewährter Weise.“ bub<br />

Wieder <strong>da</strong>bei: ein Mega-Riesenrad<br />

Auf geht's!<br />

Hemden, Jacken, Hosen<br />

und Dirndl!<br />

Lassen Sie sich für <strong>da</strong>s<br />

Volksfest inspirieren.<br />

Hemdenstadl · Am Perlachberg 4<br />

86150 Augsburg · Tel. 0821 / 51 74 37<br />

Die kleine Backstube<br />

Seit 40 Jahren auf dem Augsburger<br />

Plärrer: Waffeln, Krapfen,<br />

Auszogene und andere Köstlichkeiten<br />

aus eigener Herstellung,<br />

stets frisch vor Ort am Festplatz<br />

produziert, sind <strong>da</strong>s Erfolgsrezept<br />

der Familie Krems.<br />

Herzlich willkommen!


57<br />

Herbstplärrer mit Festzug,<br />

Bierzeltspaß und<br />

Karussells – natürlich<br />

in Tracht. Dazu mehr<br />

auf den nächsten<br />

Seiten.<br />

Es wird auch wieder ROSA<br />

Einen freien Tisch an einem Montagabend im Bierzelt<br />

zu bekommen, <strong>ist</strong> normalerweise kein Problem – es sei<br />

denn: Es <strong>ist</strong> rosaMontag! Was vor zehn Jahren begann,<br />

entwickelte sich zum absoluten Partyhighlight im Plärrerkalender.<br />

Die perfekte Mischung aus queerer Community,<br />

leckerem Essen und tanzbarem Partysound,<br />

macht diese Veranstaltung so einzigartig und beliebt.<br />

Also aufbrezeln, rein ins Dirndl oder in die Lederhosen<br />

und am Montag, 29. <strong>August</strong>, ab ins Schallerzelt! Ab 18.30<br />

Uhr geh dort die Post ab mit den „Partyhexen“.<br />

ROUÉ PARISIENNE - DAS RIESENRAD<br />

Genießen Sie eine einzigartige Aussicht<br />

über Augsburg & seinen Plärrer<br />

Wir lassen Ihre Herzen höherschlagen!<br />

Ihr Familie Burghard<br />

www.riesenraeder.eu


58<br />

Der Ursprung der Tracht<br />

Die Entstehung und VERBREITUNG von Dirndl und Lederhose.<br />

<strong>Das</strong> traditionelle Dirndl mit modernen Details: Edle Blumenmuster, freches Karodesign und<br />

schicke Schleifen machen aus der Tracht ein schickes Outfit.<br />

Vermutlich jeder echte Bayer<br />

hat ein Exemplar in seinem<br />

Kleiderschrank – oder<br />

zumindest schon einmal eines<br />

getragen: Die bayerische Tracht.<br />

Egal ob auf Hochzeiten oder zu<br />

traditionellen Festen, in Dirndl<br />

oder Lederhose <strong>ist</strong> man immer<br />

passend gekleidet. Aber wo liegt<br />

der Ursprung des traditionellen<br />

Gewands, und wie kam es <strong>da</strong>zu,<br />

<strong>da</strong>ss es bis heute getragen wird?<br />

Der Ursprung der Tracht liegt<br />

tatsächlich auf der Münchner Theresienwiese.<br />

Zur Zeit des ersten Oktoberfestes,<br />

also der Hochzeit von<br />

Kronprinz Ludwig und Prinzessin<br />

Therese am 12. Oktober 1810 gab es<br />

die Tracht so wie wir sie heute kennen<br />

noch nicht. Oktoberfest ohne<br />

Tracht – für die me<strong>ist</strong>en undenkbar.<br />

Aber vor mehr als zwei Jahrhunderten<br />

war <strong>da</strong>s noch normal.<br />

Bevor <strong>da</strong>nn <strong>da</strong>s bekannte Pferderennen,<br />

zu Ehren des Brautpaares<br />

stattfand, überraschte man <strong>da</strong>s<br />

Paar und <strong>da</strong>s Königshaus in Form<br />

eines Zuges aus 16 Kinderpaaren,<br />

alle gekleidet in Trachten der Wittelsbacher,<br />

der neun bayerischen<br />

Kreise, sowie weiterer Regionen.<br />

Noch nie zuvor wurde die Tracht<br />

TRACHTENGALERIE<br />

MAMMENDORF<br />

FOTO: SAMIRA MUNA SIGL<br />

E S I S T W I E D E R<br />

Volksfest- und Wiesnzeit<br />

TRACHTENMODE FÜR DIE GANZE<br />

FAMILIE!<br />

DAUERHAFTER SCHNÄPPCHENMARKT<br />

IM UNTERGESCHOSS.<br />

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!<br />

AHORNSTRASSE 22, 82291 MAMMENDORF<br />

TELEFON 08145 8305


59<br />

als Identifikationsmittel für <strong>da</strong>s<br />

Königreich Bayern verwendet. Sie<br />

galt also in Bayern nicht etwa als<br />

alltägliche Kleidung, sondern fungierte<br />

zu Beginn eher als eine Art<br />

Verkleidung. Denn ein Bauer wäre<br />

vermutlich nicht auf die Idee gekommen,<br />

eine sperrige und teure<br />

Lederhose zur landwirtschaftlichen<br />

Arbeit zu tragen. Genauso wenig,<br />

wie eine Frau ein Kleid mit derart<br />

edlen Stickereien und Stoffen, wie<br />

es für ein Dirndl üblich <strong>ist</strong>, im Alltag<br />

getragen hätte. Also schon von<br />

Anfang an ein Kleidungsstück für<br />

besondere Anlässe.<br />

Was viele nicht wissen <strong>ist</strong>,<br />

<strong>da</strong>ss die Trachtenkleidung eine<br />

Art PR-Instrument der Wittelsbacher<br />

war. Die Königsfamilie wollte,<br />

<strong>da</strong>ss sich <strong>da</strong>s Volk mit Bayern<br />

identifiziert. Und <strong>da</strong>s klappt am<br />

Besten, wenn die Bewohner sich<br />

miteinander verbunden fühlen.<br />

In diesem Fall eben durch die<br />

Kleidung. Heute wissen wir, ein<br />

voller Erfolg! <strong>Das</strong> war wohl eine<br />

der besten PR-Aktionen aller Zeiten.<br />

Denn noch immer gilt: Bayern,<br />

<strong>da</strong>s bedeutet Dirndl, Lederhose<br />

und die besten Brauereien<br />

Deutschlands!<br />

Ein Fest, <strong>da</strong>s jeder mit Tracht in Verbindung bringt: <strong>Das</strong> jährliche Oktoberfest in München auf der Theresienwiese<br />

lädt zum ausgiebigen Feiern ein.<br />

Die beste Trachtenauswahl für‘s Volksfest!<br />

Neue großzügige Verkaufsflächen für ein entspanntes Einkaufserlebnis!<br />

Foto: Goldherzfotografie<br />

Foto: Spieth & Wensky<br />

Große Auswahl<br />

an Kindertrachten<br />

für fesche<br />

Buam & Madln!<br />

Foto: Krüger Madl<br />

08248 1306<br />

Schwabaich 3<br />

Schwabmühlhausen<br />

86853 Langerringen<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Mo-Fr 9.30-18.00 Uhr<br />

Sa 9.00-15.00 Uhr<br />

www.sedlmeir-trachtenhof.de<br />

G<br />

M<br />

B<br />

H<br />

Foto: Krüger Madl<br />

Sedlmeir‘s<br />

LEDERHOSEN<br />

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Unsere Sedlmeir<br />

Exklusiv-Kollektion:<br />

Hirsch- und Wildbock-<br />

Lederhosen –<br />

rein pflanzliche Gerbung<br />

und Fertigung in Bayern,<br />

auf Wunsch auch in<br />

Maßkonfektion.


60<br />

Gegen Schul-Zoff<br />

Ex-Marketingchef MICHAEL SCHAEFFER setzt sich für Schulen ein<br />

Michael Schaeffer im Schul-Einsatz.<br />

Was tun, wenn der Ruhestand<br />

zum Unruhestand<br />

wird? Michael Schaeffer<br />

war mehr als 30 Jahre erfolgreicher<br />

Vertriebs- und Marketingleiter bei<br />

Ihle sowie bis zum 64. Lebensjahr<br />

aktiver Fußballer beim TSV <strong>Das</strong>ing.<br />

Doch selbst jetzt mit 66 Jahren<br />

<strong>ist</strong> für ihn noch lange nicht<br />

Schluss. Er <strong>ist</strong> eines der Gründungsmitglieder<br />

des Mediationsprojekts<br />

„Seniorpartner in School“<br />

(SiS) und verantwortlich für die<br />

Öffentlichkeitsarbeit am Standort<br />

Augsburg. Mit Schulmediator*innen<br />

versucht er, Schulen zu einem<br />

besseren, aber vor allem gewaltfreieren<br />

Ort zu machen.<br />

<strong>Das</strong> Projekt unterstützt – mithilfe<br />

von Ehrenamtlichen ab 55<br />

Jahren – Kinder, um Alltagskonflikte<br />

eigenständig, gewaltfrei,<br />

konstruktiv und wertschätzend<br />

zu lösen. Dabei sollen die Kids<br />

lernen, wertschätzend und empathisch<br />

miteinander umzugehen.<br />

„Ich habe eine <strong>neue</strong> Herausforderung<br />

gesucht“, sagt Schaeffer.<br />

Und die hat er sich zu Herzen genommen:<br />

Die Grundschule „Vor<br />

dem Roten Tor“ profitiert jeden<br />

Montag von dem Angebot.<br />

Hilfsmittel wie „Gefühlskarten“<br />

(Farbige Karten mit verschiedenen<br />

Gesichtsausdrücken) helfen<br />

den Kindern ihre Gefühle, aber<br />

auch die des Gegenübers, richtig<br />

zu verstehen. „Wichtig <strong>ist</strong>, <strong>da</strong>ss<br />

die Kinder ihre Probleme untereinander<br />

selbstständig lösen.<br />

Wir hören den Kindern zu und<br />

geben ihnen ab und an einen kleinen<br />

Schubser in die richtige Richtung.<br />

Es <strong>ist</strong> schön, im Ruhestand<br />

noch etwas Gutes mit seiner Zeit<br />

bewirken zu können“, sagt Schulmediatorin<br />

Claudi Wiepl.<br />

„SiS entlastet die Lehrkräfte und<br />

fördert eine menschliche Streitkultur<br />

in Schulen“, meint Schaeffer.<br />

Und Rektorin Daniela Flaschke<br />

sagt: „Unsere Schule <strong>ist</strong> für dieses<br />

Angebot wirklich sehr <strong>da</strong>nkbar<br />

und sieht es als großartige Chance,<br />

<strong>da</strong>s Lernklima zu verbessern.“<br />

Nicht nur von den Erwachsenen<br />

wird <strong>da</strong>s Projekt positiv aufgenommen,<br />

auch die Kids freuen<br />

sich jeden Montag auf die kleine<br />

Zusammenkunft: „Super! Wir<br />

konnten schon ganz viele Streits<br />

lösen“, meint eines der Kinder<br />

mit einem breiten Lächeln.<br />

Neugierig geworden? Am 28.<br />

September <strong>ist</strong> Kennenlerntag!<br />

Wer, wie Michael Schaeffer, im<br />

Ruhestand eine <strong>neue</strong>, sinnstiftende<br />

Aufgabe sucht, zeitlich<br />

flexibel <strong>ist</strong> sowie Lebenserfahrung<br />

nutzen will, um Kindern<br />

zu helfen, Probleme gewaltfrei<br />

zu lösen, kann sich bewerben im<br />

Web unter www.seniorpartnerinschool.de,<br />

telefonisch unter<br />

(0151) 46 26 22 91 oder per Mail<br />

unter p.mannert@sis-bayern.de.<br />

Die Ausbildung <strong>ist</strong> kostenfrei und<br />

findet im Zeughaus statt.<br />

AUGSBURG JOURNAL – IMPRESSUM<br />

<strong>Das</strong> AUGSBURG-MAGAZIN • AUGSBURGER NEWS • Augsburg direkt • Augsburger Neueste Nachrichten • Neue Augsburger Presse • Augsburger Kurier<br />

Schwaben-Express • Schwaben News • Schwäbische News • Kö-Blatt • Augsburger Sonntag • Schwäbischer Sonntag • City am Sonntag • A YOU!<br />

Herausgeber: Walter Kurt Schilffarth, Anja Marks-Schilffarth<br />

Geschäftsführerin: Anja Marks-Schilffarth<br />

Chefre<strong>da</strong>kteur: Wolfgang Bublies (V.i.S.d.P.)<br />

Re<strong>da</strong>ktion: Marc Kampmann (CvD), Georg Bräutigam, Johannes Kaiser, Annabell Hörner, Andreas Bouloubassis<br />

Marketing, PR und Anzeigen: Andreas Bouloubassis (3 47 74-26), Harald Schnelzer (3 47 74-32),<br />

Ulrike Wagner (3 47 74-47), Margit Birk (0178-2 04 32 70), Sabine Brenneisen (0172-8 81 41 63)<br />

Grafik & Layout: Alexandra de Neovel-Rolfe, Tina Billy, Andreas Thut<br />

Verlag und Re<strong>da</strong>ktion: AUGSBURG JOURNAL Verlags GmbH<br />

08 21/3 47 74-0, Fax: 34774-41, die@augsburg-re<strong>da</strong>ktion.de, Provinostr. 52 – Bürovilla III, 86153 Augsburg<br />

Vertrieb: Jost, Gersthofen Druck: Mayer & Söhne, Aichach – Gedruckt mit Ökofarben<br />

Bankverbindung: Stadtsparkasse Augsburg, IBAN: DE64 7205 0000 0810 9105 96, BIC: AUGSDE77XXX<br />

<strong>Das</strong> AUGSBURG JOURNAL erscheint monatlich und kos tet 3,90 Euro. Bezug per Abonnement: 12 Ausgaben für 39 Euro (inkl. Porto & MwSt.). Für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Honorierte Beiträge und Fotos gehen in den Besitz des Verlages über. Höhere Gewalt entbindet<br />

den Verlag von der Lieferungspflicht. Erfüllungsort und Gerichtsstand: Augsburg. Es wird nur zu 100 Prozent chlorfrei gebleichtes Papier verwendet.<br />

<strong>Das</strong> nächste AUGSBURG JOURNAL erscheint am 2. September 2022 – Anzeigenschluss <strong>ist</strong> der 26. <strong>August</strong> 2022


+++ HIGH NOON CLASSIC +++<br />

Nicht immer fängt der frühe Vogel den Wurm –<br />

so wurde aus dem Sonnwendturnier heuer <strong>da</strong>s<br />

Küchenstudio Carola Graul High Noon Classic.<br />

Bei strahlendem Sommerwetter starteten pünktlich<br />

um 12 Uhr 68 gut gelaunte Golfer mit einem<br />

Kanonenstart in Burgwalden. Zur Motivation der<br />

Teilnehmer trug neben den Tee Off Geschenken<br />

von Blomus vor allem die „spezielle“ Verpflegung<br />

an der Scoring Area mit Bienenstich, kühlen Getränken<br />

und dem berüchtigten „Dosen-Willi“ bei.<br />

Nach erfolgreichem Spiel klang der Turniertag mit<br />

einem 3-Gang Menü und geselligem Beisammensein<br />

im Clubhaus und auf der Terrasse aus.<br />

Den Gewinnern der Brutto-Wertung überreichte Carola Graul persönlich die<br />

Preise. v.li. Aleksander Polaczek, Roland Krause, René Sack und Sören Sturm.<br />

Fotos©W. Heyler<br />

– der Wasserhahn der alles kann<br />

Warmes, kaltes, 100°C kochendes sowie gekühltes sprudelndes oder stilles Wasser?<br />

Im Handumdrehen haben Sie mit dem Quooker alle Wassersorten verfügbar.<br />

Jeder nutzt kochendes Wasser in der Küche, aber mit einem Quooker geht mehr: Ob<br />

Kartoffeln kochen, Spargel garen, Gemüse blanchieren oder Couscous zubereiten, der<br />

Quooker – mit integrierter Schlauchbrause – <strong>ist</strong> ein <strong>da</strong>nkbarer Helfer! Natürlich kann<br />

man mit ihm auch Tee aufgießen, Schnuller sterilisieren, Babynahrung zubereiten,<br />

Kerzenwachs entfernen, Pfannen und Töpfe reinigen, Instantsuppen zubereiten, Eier<br />

kochen, Tomaten häuten, Wärmflaschen befüllen und vieles mehr!<br />

Und wer sich zusätzlich für den CUBE entscheidet, macht den Kochendwasserhahn<br />

zum Wasserhahn, der alles kann. Denn nun strömt gekühltes sprudelndes und<br />

stilles Wasser zusätzlich aus dem Wunder-Hahn. Erfrischend wirkt <strong>da</strong>s kühle Nass<br />

und kann nach persönlichem Geschmack zu leckerer Limonade oder köstlichen<br />

Schorlen und Cocktails verfeinert werden. Dabei <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s System auch noch umweltschonend,<br />

denn Plastikmüll wird reduziert.<br />

„Wir sind Ihr Quooker-Spezial<strong>ist</strong> vor Ort“, so Carola Graul. „Ob Planung einer<br />

<strong>neue</strong>n Küche oder Modernisierung – wir zeigen Ihnen <strong>da</strong>s Multitalent gerne in unseren<br />

Ausstellungen.“<br />

Fotos©QUOOKER<br />

Adelsried | www.graulkuechen.de | Augsburg<br />

Die aktuellen Geschäftszeiten finden Sie auf unserer Homepage.


62 REGION<br />

Sommerempfang ...<br />

... in FRIEDBERG nach<br />

zwei Jahren Pause<br />

Mehr als 400 Gäste kamen<br />

auf Einladung der Stadt<br />

Friedberg zum traditionellen<br />

Sommerempfang, der<br />

nach zwei Jahren Pause wieder<br />

stattfinden konnte – diesmal<br />

im Hof des Gymnasiums. Der<br />

guten Stimmung konnten auch<br />

zwischenzeitliche Regentropfen<br />

keinen Abbruch tun.<br />

Nicht vergessen wurden aber<br />

auch ernste Themen, etwa der<br />

Dank geht an alle jene, die sich in<br />

der Herzogstadt und <strong>da</strong>rüber hinaus<br />

für Menschen aus der Ukraine<br />

engagieren. Vor einer kurzen Ansprache<br />

des Bürgerme<strong>ist</strong>ers Roland<br />

Eichmann hatten er und seine<br />

Stellvertreter Richard Scharold und<br />

Claudia Eser-Schubert am Eingang<br />

alle Gäste persönlich begrüßt.<br />

Bürgerme<strong>ist</strong>er Roland Eichmann begrüßte mit Claudia Eser-Schubert und Richard Scharold die<br />

Gäste, zu denen Vizelandrat Manfred Losinger und Ehrenbürger Reinhard Pachner zählten (v.l.).<br />

Gekommen waren etwa die<br />

Ehrenbürger Albert Kling (früher<br />

Bürgerme<strong>ist</strong>er), Reinhard Pachner<br />

(Ex-Landtagsabgeordneter)<br />

und Peter Feile (war früher im<br />

Bundestag) wie auch Landrats-<br />

Stellvertreter Manfred Losinger.<br />

Ebenso <strong>da</strong>bei: der frühere<br />

Bürgerme<strong>ist</strong>er Peter Bergmair,<br />

Sparkassen-Vorstandschef Rolf<br />

Settelmeier, aus dem Landtag<br />

Simone Strohmayr, Chr<strong>ist</strong>ina<br />

Haubrich und Peter Tomaschko<br />

wie auch Bezirksrat Xaver Deniffel<br />

(bekannt als Fahrrad-Aktiv<strong>ist</strong>)<br />

sowie nicht zuletzt Albin Dannhäuser,<br />

der 25 Jahre an der Spitze<br />

des Bayerischen Lehrer*innen-<br />

Verbands stand und dem Rundfunkrat<br />

angehörte, sowie dessen<br />

in Friedberg vielseitig engagierte<br />

Frau Brigitte Dannhäuser-Lehmann.<br />

Für den guten Ton sorgte<br />

die Gruppe „HopfenBlech“. bub<br />

Stereostand-Festival<br />

für die Sinne<br />

Noch ein sommerlicher Blick in<br />

den Kreis Aichach-Friedberg – zu<br />

musikalischen Events: Da steht etwa<br />

<strong>da</strong>s Stereostrand Festival in Aichach<br />

an und verspricht eine bunte Vielfalt –<br />

von internationalen Künstler*innen bis<br />

hin zur lokalen Schülerband, von charismatischen<br />

Singer/Songwriter*innen<br />

bis hin zur urigen Blasmusik. Für<br />

jeden <strong>ist</strong> etwas <strong>da</strong>bei. Neben Pop- und<br />

Elektro-Perlen, wie Grana<strong>da</strong>, Matija, The sensational<br />

skydrunk heartbeat orchestra oder Umme Block erklingen<br />

auch ruhigere Töne von Künstlern wie Friska<br />

Viljor, Mahout oder Felix Kramer.<br />

Auch kulinarisch kann Stereostrand glänzen:<br />

Eine große Vielfalt an Food-Ständen bieten leckere<br />

Gerichte aus aller Welt. Und <strong>da</strong>s Beste <strong>da</strong>ran – kein<br />

Einweggeschirr oder Pfand! Da freut sich die Natur.<br />

Kaffee gibt es sogar kostenlos für alle, die CO2-neutral<br />

mit dem Fahrrad oder zu Fuß anreisen.<br />

Damit Mamas und Papas auch mal wieder die<br />

Ruhe des Lebens genießen können, gibt es ein<br />

umfangreiches Kinderprogramm. So <strong>ist</strong> jeder<br />

glücklich und zufrieden! <strong>Das</strong> Stereostrand Festival<br />

findet statt am 12. und 13. <strong>August</strong>. Alle Infos und<br />

Tickets gibt es unter www.stereostrand.de<br />

Elektro-Sound<br />

am Schloss<br />

Bei feinstem Elektro-Sound<br />

die<br />

malerische Idylle von<br />

Schloss Pichl in Aindling<br />

genießen – wann<br />

gibt es sowas? Beim<br />

Kontrast Festival<br />

vom 5. bis 7. <strong>August</strong><br />

mit Camping und Musikfreunden.<br />

„Quality<br />

over Quantity“, als<br />

Qualität über Quantität,<br />

lautet <strong>da</strong>s Motto.<br />

Und <strong>da</strong>s nehmen die<br />

Veranstalter auch<br />

wörtlich: 35 hochkarätige<br />

Künstler*innen<br />

und DJs verwandeln<br />

<strong>da</strong>s ländliche Idyll in<br />

eine audiovisuelle<br />

Spielwiese mit Gänsehaut-Garantie.<br />

Alle Infos, Line Up<br />

und Tickets gibt’s<br />

unter www.kontrastfestival.de


BLICK INS UMLAND<br />

63<br />

Stadtbergen in Zahlen<br />

<strong>Das</strong> Rathaus<br />

gehört zu den<br />

besonders<br />

schmucken<br />

Bauten in<br />

Stadtbergen.<br />

Mehr als 16.000 Einwohner*innen<br />

hat Stadtbergen<br />

inzwischen, wobei<br />

zu der anno 2007 zur Stadt erhobenen<br />

Kommune insgesamt 4<br />

Gemeindeteile, nämlich auch Leitershofen,<br />

Deuringen sowie <strong>da</strong>s<br />

Virchow-Viertel zählen.<br />

Die ersten urkundlichen Erwähnungen<br />

gehen in <strong>da</strong>s 11. bis<br />

13. Jahrhundert zurück, wobei<br />

die Entstehung Leitershofens und<br />

Stadtbergens etwa 1000 Jahre<br />

zurückreicht und diejenige von<br />

Deuringen unter Umständen bis<br />

in die alamannische Zeit, kann<br />

man nachlesen. Stadtbergen hat<br />

sechs Partner- bzw. Freundschafstorte<br />

– am längsten in Japan<br />

mit der Präfektur Fukushima<br />

(nördlich von Tokio) seit 1974.<br />

Nach dem dortigen Erdbeben<br />

mit Tsunami 2011, wodurch<br />

<strong>da</strong>s Kernkraftwerk beschädigt<br />

wurde, hat man hier <strong>da</strong>s Projekt<br />

„Stadtbergen hilft“ ins Leben gerufen.<br />

In Togo pflegt man seit<br />

1986 eine Patenschaft mit<br />

Bagui<strong>da</strong> nahe Lomé, in Frankreich<br />

seit 1987 die Städtepartnerschaft<br />

mit Brie-Comte-Robert<br />

nahe Paris, ebenso seit 1989<br />

mit Olbernhau im Erzgebirge und<br />

seit 2004 mit Bagnolo Mella<br />

in Italien. Bereits 30 Jahre besteht<br />

zudem eine Freundschaft<br />

mit Litvinov in Tschechien, wie<br />

eine Schilder-Kombi in Stadtbergen<br />

verdeutlicht.<br />

Paulus Metz<br />

... von der CSU <strong>ist</strong> Bürgerme<strong>ist</strong>er. Seine<br />

Partei hat im Stadtrat zehn Sitze,<br />

die Grünen sind mit sechs, die SPD<br />

mit vier Stadträt*innen vertreten.<br />

Je zwei Plätze entfallen an die Freien<br />

Wähler und an „Pro Stadtbergen“.<br />

„Weil Rechtsangelegenheiten<br />

Vertrauenssache sind.“<br />

Rechtsanwältin<br />

Gabriele Eger<br />

Fachanwältin für Arbeitsrecht und Familienrecht<br />

Kappbergstr. 1 · D – 86391 Stadtbergen<br />

Tel. + 49 (0) 821 – 24 33 5 - 0 · Fax + 49 (0) 821 – 24 33 5 -10<br />

Mobil + 49 (0) 172 82 32 571<br />

kanzlei@eger-ra.de · www.eger-ra.de


64<br />

Nah dran an der Natur<br />

Die Stadt STADTBERGEN hat sehr viel zu bieten<br />

Überzeugen sie sich von dem<br />

umfangreichen Angebot,<br />

<strong>da</strong>s ihnen Stadtbergen bietet.<br />

Hervorzuheben sind <strong>da</strong>s bemerkenswerte<br />

Kulturprogramm,<br />

<strong>da</strong>s ausgeprägte Vereinsleben, die<br />

vielfältigen Möglichkeiten Sport zu<br />

betreiben und die Natur zu erleben.<br />

Foto: Alexander Hagl<br />

Mit diesen Worten beschreibt<br />

Bürgerme<strong>ist</strong>er Paulus Metz<br />

„seine“ Stadt in seinem Begrüßungswort<br />

auf der Internetseite.<br />

Stadtbergen liegt im Westen von<br />

Augsburg, deshalb: Der Weg zum<br />

Naturpark Westliche Wälder oder<br />

in die Deuringer Heide <strong>ist</strong> tatsächlich<br />

nicht weit – egal in welchem<br />

Stadtteil man wohnt. Einfach<br />

nah dran an der Natur. Aber<br />

auch gut mit dem Auto zu erreichen:<br />

Verkehrsgünstig direkt an<br />

der B300 (Ost-Westverbindung)<br />

und an der B17 (Nord-Südverbindung)<br />

gelegen. Und von Stadtbergen<br />

sind es nur zehn Minuten zur<br />

Bundesautobahn A8. Die gute Erreichbarkeit<br />

<strong>ist</strong> auch ein Aspekt<br />

für einen hohen Wohnwert.<br />

Und: Stadtbergen <strong>ist</strong> auch eine<br />

Familienstadt, mit Kindertagesstätten<br />

von der Krippe bis zum<br />

Hort, 19 Spiel- und Bolzplätzen,<br />

einem Ferienprogramm, dem<br />

Jugendclub Inside und einem<br />

Familienbüro. Engagiert setzen<br />

sich auch der Jugendrat und der<br />

Seniorenrat für die Stadt ein.<br />

All <strong>da</strong>s spiegelt sich auch im<br />

Logo (entworfen von der Designwerk<br />

GmbH) der Stadt wieder: <strong>Das</strong><br />

Motto: natürlich.nah.dran.<br />

Die <strong>da</strong>rgestellten Bögen symbolisieren<br />

die drei Bereiche: Menschen/Bürger<br />

– Schule/Gewerbe<br />

– Natur. <strong>Das</strong> Übergreifen der Bögen<br />

steht für <strong>da</strong>s Miteinander,<br />

bzw. Füreinander sowie für die<br />

drei Stadtteile (<strong>da</strong>mals gab es den<br />

vierten Stadtteil Virchow-Viertel<br />

noch nicht). Auch die Farben haben<br />

Symbolcharakter: Rot, Blau<br />

und Grün kommen in den Wappen<br />

der drei älteren Stadtteile<br />

vor. Und die Farben symbolisieren<br />

Nähe: rot – zum Menschen,<br />

blau – zur Entwicklung Gewerbe/<br />

Schule und eben grün – zur Natur.


65<br />

Kunstraum<br />

Skulpturenpark<br />

Künstlerisches<br />

Stadtbergen<br />

Zahlreiche Aktionen<br />

SKULPTURENPREIS<br />

wird auch wieder vergeben<br />

Bauernstraße 43, 86391 Stadtbergen<br />

Tel. 0821 / 434330, Fax 0821 / 432299<br />

info@glaserei-stadtbergen.de<br />

• Reparatur & Neuverglasung<br />

• Notverglasung<br />

• Alu/-Kunststofffenster & Türen<br />

• Fensterdichtungen & Beschläge<br />

• Bilderrahmen & Reinigung<br />

• Ganzglasanlagen & Glassandstrahlen<br />

• Zierspiegel & Glaskleben<br />

• Duschkabinen<br />

Die Stadt Stadtbergen vergibt im Jahr 2022 zum<br />

vierten Mal – gemeinsam mit der VR Bank<br />

Augsburg-Ostallgäu – einen Skulpturen-<br />

Kunstpreis: Am Samstag, 24. September, finden die<br />

Preisvergabe und die Eröffnung des Skulpturenpfads<br />

in der Grünanlage der Sporthalle Stadtbergen<br />

(Am Sportpark 2) statt.<br />

Der Skulpturenpreis <strong>ist</strong> mit 5.000 Euro dotiert,<br />

der 2. Preis mit 2.000 Euro. Der Publikumspreis in<br />

Höhe von 1.000 Euro wird nach Abschluss der Publikumswertung<br />

Mitte Oktober ermittelt. Alle Besucher*innen<br />

sind <strong>da</strong>zu aufgerufen, ihre Stimme<br />

für eine der ausgestellten Skulpturen abzugeben.<br />

• Im Kunstraum „Am Pfarrhof“ in Leitershofen<br />

(Bergstraße 3) <strong>ist</strong> noch bis zum 25. September die<br />

Ausstellung „Skulpturen des Lichts“ mit Werken von<br />

Tobias Kammerer zu sehen.<br />

Die Öffnungszeiten sind am Donnerstag und<br />

Freitag von 17 bis 20 Uhr; Samstag, Sonntag sowie an<br />

Feiertagen von 15 bis 18 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten<br />

auch gerne Termine nach Vereinbarung. Dazu unter<br />

galerie@kunstraum-leitershofen.de oder telefonisch<br />

unter 0170 40 900 15 Terminwunsch mitteilen. (weitere<br />

Infos: www.kunstraum-leitershofen.de)<br />

• Kunst im Rathaus: Am Freitag, 16. September,<br />

findet um 19.30 Uhr die Vernissage zur Ausstellung<br />

„Reise ins Licht“ von Juan Schmidt (Stadtbergen)<br />

im Rathausfoyer statt. Die Lau<strong>da</strong>tio hält Cordula<br />

Gärtner-Wekel, M.A. Die Ausstellung <strong>ist</strong> bis zum<br />

4. November zu den Öffnungszeiten des Rathauses<br />

zu sehen. Juan Schmidt <strong>ist</strong> 1951 in Buenos Aires geboren<br />

und aufgewachsen. Seit mehr als 25 Jahren <strong>ist</strong><br />

Stadtbergen nun seine Heimat und hier findet auch<br />

seine künstlerische Aktivität statt. Seine Malereien<br />

wurden gelegentlich in kleineren, oft privaten, Ausstellungen<br />

„<strong>da</strong>heim“ in Sü<strong>da</strong>merika und in Augsburg<br />

gezeigt. Etliche verkaufte Bilder schmücken<br />

Wohnzimmer auf drei Kontinenten.<br />

info@malerme<strong>ist</strong>er-kugler.de<br />

In Stadtbergen<br />

zuhause –<br />

im Bayerischen<br />

Landtag<br />

für Sie aktiv!<br />

Ihre<br />

Dr. Simone Strohmayr, MdL<br />

Für eine soziale<br />

Politik in Bayern.


66<br />

... zum Beispiel bei Ihrem liebsten<br />

Bürgersaal Stadtbergen<br />

Foto: Alexander Hagl<br />

Ärztliche Vortragsreihe<br />

Termine im BÜRGERSAAL mit Spezial<strong>ist</strong>en<br />

<strong>Das</strong> Universitätsklinikum<br />

Augsburg <strong>ist</strong> eines der<br />

größten Krankenhäuser in<br />

Deutschland. Einen Teil der medizinischen<br />

Lehre, der Forschung<br />

und der Erfahrung präsentieren<br />

Dozent*innen in einem breiten<br />

Themenspektrum in der Ärztlichen<br />

Vortragsreihe im Bürgersaal<br />

von Stadtbergen. Die 59. Reihe<br />

startet im September 2022:<br />

Montag, 12. September (19.30<br />

Uhr): Herausforderungen bei<br />

der Operation des Grauen Stars<br />

mit Oberarzt Youssef Botros<br />

M.B.Ch.B. (Klinik für Augenheilkunde<br />

am Universitätsklinikum).<br />

Montag, 19. September (19.30<br />

Uhr): Was kann die moderne Herzmedizin<br />

für Ihr Herz le<strong>ist</strong>en? Mit<br />

Professor Dr. med. Philip Raake<br />

(Direktor der I. Medizinischen Klinik<br />

und Herzzentrum Schwaben<br />

am Universitätsklinikum).<br />

Montag, 10. Oktober (19.30<br />

Uhr): Therapieentscheidung am<br />

Lebensende – aus Sicht des Intensivmediziners<br />

mit Professor<br />

Dr. med. Philipp Simon (Leiter<br />

Sektion Operative Intensivmedizin<br />

am Universitätsklinikum).<br />

Montag, 17. Oktober (19.30<br />

Uhr): Hörzentrum Schwaben:<br />

Was tun bei Schwerhörigkeit<br />

mit Professor Dr. med. Johannes<br />

Zenk (Direktor der Klinik für<br />

Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde<br />

am Universitätsklinikum<br />

Augsburg, Medizincampus Süd).<br />

Weitere Informationen:<br />

vhs-stadtbergen@stadtbergen.de<br />

www.vhs-augsburger-land.de<br />

Buntes Programm<br />

Der Bürgersaal Stadtbergen (Am<br />

Hopfengarten 12) wurde 2003<br />

eingeweiht und bietet seitdem ein<br />

Forum für Konzerte unterschiedlichster<br />

Sparten. Mit klassischen<br />

Opernabenden, zeitgenössischer<br />

Musik, Kabarett und vielem mehr<br />

bietet <strong>da</strong>s Programm Kunst, Kultur<br />

und Musik für jeden Geschmack.<br />

Die nächsten Highlights:<br />

23. September (20 Uhr):<br />

magpie alley: welcome to<br />

the alley (a-cappella)<br />

2. Oktober (20 Uhr):<br />

The Mojo Six (von Boogie Woogie<br />

bis hin zum traditionellen Blues)<br />

7. Oktober (20 Uhr):<br />

Martin Schmid und sein Swing-<br />

Esemble (Deutsche Evergreens<br />

und Raritäten)<br />

16. Oktober (19 Uhr):<br />

Alexandrina Simeon Quintett (Jazz<br />

nicht nur zum Fingerschnippen)<br />

C<br />

M<br />

Y<br />

CM<br />

MY<br />

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Ausmaßes, wie z.B. die Fassade oder<br />

Innenräume Ihres Hauses zu streichen<br />

oder zu renovieren? Dann <strong>ist</strong> die Mipa<br />

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68<br />

Vielfältige<br />

Möglichkeiten<br />

Freizeit: Für die Gesundheit<br />

und zum Entspannen<br />

Gartenhallenbad Stadtbergen<br />

Die Stadt Stadtbergen bietet vielfältige Möglichkeiten<br />

zur Freizeitgestaltung. Einige Beispiele:<br />

Die Fitnessinseln in Stadtbergen sind für Jung<br />

und Alt, für Sportler und weniger Sportliche geeignet.<br />

Die drei Bewegungsparcours sind mit unterschiedlichem<br />

Schwierigkeitsgrad konzipiert.<br />

Die Fitnessinseln bestehen aus circa zehn Stationen,<br />

welche die unterschiedlichsten Muskelgruppen,<br />

die Koordination und Beweglichkeit schulen.<br />

An den jeweiligen Bewegungsstationen sind Tafeln<br />

mit empfohlenen Übungen und Herzfrequenzbereichen<br />

angegeben.<br />

Die genauen Standorte: Fitnessinsel Stadtbergen –<br />

am <strong>August</strong>-Abenstein-Weg neben der Kneipp-Anlage;<br />

Fitnessinsel Leitershofen – am bisherigen Standort<br />

des Trimmdich-Pfads und die Fitnessinsel Deuringen<br />

befindet sich am Rande der Deuringer Heide. Wer<br />

<strong>da</strong>nn Lust zum Entspannen hat: <strong>Das</strong> Gartenhallenbad<br />

Stadtbergen hat sowohl einen attraktiven Innenbereich<br />

als auch einen Außenbereich mit Liegewiese<br />

für die Sommertage. Der Außenbereich bietet eine<br />

Dreifachrutsche sowie einen Babybereich mit seichtem<br />

und warmem Wasser, der mit Sonnensegeln beschattet<br />

<strong>ist</strong>. Auch ein kleiner Spielplatz, Tischtennisplatten<br />

sowie ein Beachvolleyballfeld sind vorhanden.<br />

Die Liegewiese öffnet (bis Mitte September) Dienstag,<br />

Mittwoch und Donnerstag ab 10 Uhr. Am Freitag um<br />

12 Uhr, Samstag und Sonntag ab 9 Uhr.<br />

Und wer sich für Roller interessiert: Im <strong>neue</strong>n<br />

Blechrollermuseum im Stadtberger Ortsteil Leitershofen<br />

gibt es in zentraler Lage h<strong>ist</strong>orische Fahrzeuge<br />

aus 13 Nationen und fünf Jahrzehnten zu besichtigen.<br />

Neben der klassischen Vespa sind auch viele<br />

weitere – oft unbekannte – Marken mit unterschiedlichsten<br />

Designansätzen ausgestellt. Passend zu den<br />

Fahrzeugen sind die Räume mit zeitgenössischen<br />

Möbeln eingerichtet und auch für Events buchbar.<br />

Ansprechpartner sind die beiden Betreiber Klaus<br />

Lacher und Rudolf Nebelung über info@blechrollermuseum.de.<br />

Infos: www.blechrollermuseum.de<br />

Wir helfen kranken<br />

Kindern in der Region.<br />

HELFEN SIE MIT!<br />

Spendenkonto:<br />

Sparkasse Schwaben-Bodensee<br />

IBAN: DE42 7315 0000 0000 0464 66<br />

www.bunter-kreis.de<br />

Wir <strong>da</strong>nken unseren<br />

Sponsoren, die diese<br />

Anzeige finanzieren.<br />

Jeder Cent Ihrer<br />

Spende kommt an.<br />

Sparkasse<br />

Schwaben-Bodensee<br />

Hilfe für Körper und Seele<br />

<strong>Das</strong> Therapiezentrum Ziegelhof des Bunten Kreises<br />

<strong>ist</strong> längst eine Institution. Seit 2015 betreibt die<br />

Stiftung am Stadtrand von Stadtbergen ein Zentrum<br />

für tiergestützte Therapie und Pä<strong>da</strong>gogik – den Ziegelhof,<br />

eine bundesweite Modelleinrichtung. Hier werden<br />

Kids und Jugendliche ambulant behandelt. Neben der<br />

heilpä<strong>da</strong>gogischen Förderung mit dem Pferd <strong>ist</strong> insbesondere<br />

die Hippotherapie, eine sehr wirksame<br />

Form der Physiotherapie, aufwendig und teuer.<br />

Die Therapeut*innen des Ziegelhofs wissen aus jahrelanger<br />

Erfahrung um die heilsame Wirkung von Tieren.<br />

Diese sind offen und nehmen Kinder bedingungslos<br />

an, und sie zeigen unmittelbare Reaktionen. Gleichzeitig<br />

wird die eigene Körperwahrnehmung der Kinder geschult.<br />

Pferde, Esel, Schafe, Alpakas oder Hunde helfen<br />

den kleinen Patienten, <strong>da</strong>s eigene Leben trotz einer Erkrankung<br />

oder Behinderung „zu bejahen“. <strong>Das</strong> Gefühl von<br />

Zusammengehörigkeit,<br />

wortlosem Verstehen,<br />

sich tragen<br />

lassen und <strong>da</strong>s Erleben<br />

von Glücksmomenten<br />

können Schlüsselerfahrungen<br />

für hoch belastete<br />

Mädchen und<br />

Jungen sein.<br />

Foto: Ulrich Wirth


69<br />

Ölmühle Hartmann<br />

Nußbaum-Reisen<br />

Hauptstraße<br />

Fliesenstadl Biburg<br />

Reisebüro Diedorf<br />

Hauptstraße<br />

Buchecke Diedorf GbR<br />

Herzstück<br />

Hauptstraße<br />

Haup<br />

Emmas Eisbar<br />

Computent<br />

Markt Apotheke<br />

VR Bank<br />

(TEIL 3)<br />

Hauptstraße<br />

Gasthof Zur Traube<br />

Der Stellenbauer<br />

Unterwegs in Diedorf – oder:<br />

„Eine Zeitreise in meine Kindheit!“<br />

Menschen, Firmen und Momente – persönlich erlebt<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Der erste Weg führt mich mit dem Fahrrad von<br />

der Schillerstraße in Diedorf über Felder und<br />

Wiesen nach Anhausen. Hier <strong>ist</strong> der<br />

„Gasthof zur Traube“ von Familie Aubele<br />

<strong>da</strong>s Ziel meiner Begierde. Leider <strong>ist</strong> es<br />

noch zu früh für einen schwäbischen<br />

Zwiebelrostbraten, den berühmten<br />

Kaiserschmarrn oder <strong>da</strong>s legendäre<br />

Backhendl, aber nicht für einen<br />

Flashback in meine eigene Kindheit.<br />

Ich habe mit der Schillerstraße<br />

ganz gezielt meinen Startpunkt gewählt,<br />

<strong>da</strong> meine Großeltern hier<br />

gewohnt haben. Oft führte mich<br />

der Weg mit Oma und Opa in die<br />

„Traube“ und ihren schönen Biergarten.<br />

Zwei junge hübsche Damen begrüßen mich.<br />

In Persona Chr<strong>ist</strong>iane und Franziska, die Töchter<br />

der Wirtsleute Margit und Walter Aubele. Somit<br />

verwöhnt bereits die fünfte Generation die<br />

Gäste. Übrigens, in Fortsetzung alter Tradition als<br />

frühere kleine Privatbrauerei bis zu Beginn des<br />

vergangenen Jahrhunderts, bietet <strong>da</strong>s Gasthaus<br />

ein dunkles Fassbier im Steinkrug an, welches<br />

exklusiv vom Brauhaus Riegele hergestellt wird.<br />

Ich lasse es mir nicht nehmen, eine Bierprobe von<br />

Wirt Walter anzunehmen. Holla, die<br />

Waldfee! Damit wird der restliche<br />

Tag gleich noch fröhlicher ... aber<br />

Empfehlung: Unbedingt probieren!<br />

Kurz <strong>da</strong>rauf meine ich, den<br />

Duft von „Hollerküchle“ in der<br />

Nase zu haben. Diese Leckerei<br />

hat zwar eigentlich nichts mit<br />

dem Gasthof zu tun, aber es war<br />

me<strong>ist</strong> auf dem Rückweg vom<br />

leckeren Essen dort, als meine<br />

Oma die weißen Blüten des Hollunder<br />

sammelte, um <strong>da</strong>nn am nächsten Tag<br />

<strong>da</strong>mit ihre Küchle zu zaubern.<br />

Nicht weit entfernt fällt mein Blick<br />

auf einen alten Bauernhof und <strong>da</strong>s<br />

Schild „Der Stellenbauer“. Urkundlich<br />

<strong>da</strong>s erste Mal im Jahr 1706 erwähnt,<br />

geht die Bedeutung des Hofnamens<br />

auf die Stellung innerhalb des Dorfes<br />

zurück. Ich steige vom Rad und<br />

werde sofort von Familie Pf<strong>ist</strong>erer<br />

begrüßt. In ihrem Hofladen bieten<br />

sie einzigartige Produkte aus der Region<br />

an. Neben Eiern und Nudeln aus<br />

eigener Herstellung, erhält man hier


70<br />

Der schöne Biergarten der Gaststätte<br />

„Zur Traube“ in Anhausen.<br />

Sabine Schwemmer, Mitinhaberin<br />

der Buchecke Diedorf.<br />

Bild<br />

Peter Pf<strong>ist</strong>erer, der Stellenbauer.<br />

frische Milch, Käse, Dips, Honig, Kräuter, Gewürze,<br />

Öle, Mehl, Kartoffeln, Fleisch- und Wurstspezialitäten<br />

und vieles mehr. Peter Pf<strong>ist</strong>erer liebt und lebt<br />

seine Philosophie für natürliches und gesundes Essen<br />

aus dem Umland. Der ansprechende Verkaufsraum<br />

verbindet Geschichte mit Moderne, denn es <strong>ist</strong> der<br />

einstige Kuhstall des über 300 Jahre alten Gebäudes.<br />

Ich wäre gerne länger geblieben, aber der Dienst ruft<br />

und so geht es zurück in Richtung Diedorf.<br />

Nach den jüngsten Erfahrungen meines Business-Walks<br />

in Pfersee habe ich dieses Mal übrigens<br />

auf den Anzug verzichtet. Die Trinkflasche <strong>ist</strong> voll<br />

gefüllt und einige Energieriegel stecken, nebst Sonnencreme,<br />

im mitgeführten Rucksack. <strong>Das</strong> letzte Mal<br />

also gewalkt, dieses Mal geradelt … – was fehlt jetzt<br />

noch zur fast errungenen Vertriebs-Me<strong>ist</strong>erschaft im<br />

Triathlon? Richtig, die Sportart Schwimmen.<br />

Entweder besuche ich also für den nächsten Teil<br />

des Business-Walker den Chiemsee oder den Tegernsee,<br />

vielleicht sogar als „Special“ die Hansestadt<br />

Hamburg, und erschwimme meine Kunden. Wäre<br />

mal was gänzlich Neues. „Guten Tag, ich bin´s der<br />

Business Walker vom AUGSBURG JOURNAL. Hätten<br />

Sie mal ein Handtuch für mich?“ Aber stopp – ich<br />

schweife schon wieder ab.<br />

Gleich rechts kommt die „Buchecke Diedorf“.<br />

Eine lächelnde Sabine Schwemmer hat mich schon<br />

erwartet. Mit Susanna Bischof und Regina Boltner-Glass<br />

führt sie diese schöne Bücher-Oase für<br />

Leseratten jeden Alters. Liebevoll eingerichtet, <strong>ist</strong><br />

die Buchecke Diedorf seit mehr als 30 Jahren im Ort<br />

präsent. Trotz diverser großer Onlinehändler behauptet<br />

sich <strong>da</strong>s nette Team auf dem Büchermarkt.<br />

Und mal ganz ehrlich, was gibt es Schöneres, als<br />

den zukünftigen Lesestoff vor dem Kauf schon mal<br />

in der Hand zu halten und liebevoll und kompetent<br />

beraten zu werden?! Meine Oma hat sich hier immer<br />

mit Büchern ihrer Lieblingsautorin eingedeckt.<br />

Weiter so, die Damen!<br />

Es <strong>ist</strong> inzwischen wieder ziemlich heiß geworden.<br />

Anscheinend habe ich bei meinen Ausflügen eine<br />

Schönwetter-Garantie vom Herrgott. Da kommt mir<br />

„Emmas Eisbar“ der Niedermair Betriebs GmbH sehr<br />

gelegen. Simone Mittermeier bietet hier 18 wechselnde<br />

und außergewöhnliche Eissorten wie Marshmallow,<br />

Donut, weiße Schokolade, Salted Caramel<br />

Reisebüro in Diedorf<br />

Wir wissen, wo die Reise hingeht!<br />

www.vrbank-hg.de<br />

Miteinander - Füreinander<br />

Hauptstraße 21 · 86420 Diedorf · Telefon 08238 5350<br />

www.reisebuero-diedorf.de · reisen.kain@t-online.de<br />

Eine starke Bank für eine starke Region.<br />

Gemeinsam stark für die Zukunft!<br />

Wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlich<br />

nachhaltigem Handeln<br />

verbinden.<br />

Gasthof zur Traube im Herzen von Anhausen!<br />

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• Regionale Schwäbisch-bayerische Küche<br />

• schöner großer Biergarten unter alten<br />

Kastanienbäumen<br />

• Auch Selbstabholung von Speisen<br />

• für jeden Anlass bieten wir in drei Räumen<br />

und im Biergarten den passenden<br />

Rahmen


71<br />

Die Namensgeberin Emma.<br />

Außenansicht der VR-Bank in Diedorf.<br />

und viele andere erfrischende Gaumenfreuden an.<br />

Natürlich sind auch vegane und laktosefreie Sorten<br />

im Angebot. Ich gönne mir mir einen „Affogato“,<br />

denn dieser Espresso mit einer Kugel Latte Macciato-Eis<br />

erfrischt und macht zugleich wach. Übrigens<br />

liefert „Emmas Eisbar“ auch fertig portionierte Eisbecher<br />

ins Büro, in den Kindergarten oder auch auf<br />

Ihre Gartenparty. Und warum der Name „Emma“? Es<br />

<strong>ist</strong> der Name der Tochter des Hauses.<br />

Es geht wieder weiter. Abseits der Hauptstraße,<br />

die sich durch Diedorf schlängelt, findet man allerlei<br />

verträumte Straßen mit schönen Siedlerhäuschen<br />

und eingewachsenen Gärten. Wie oft bin ich hier mit<br />

Oma unterwegs gewesen. Auch wenn manches <strong>da</strong>malige<br />

Geschäft heute verschwunden <strong>ist</strong>, wie z.B. der<br />

Hondl, <strong>da</strong>s Köberle, Schuhaus Tichi, <strong>da</strong>s kleine Kaufhaus<br />

Kraus oder die Metzgereien Lörcher und Kruis,<br />

<strong>ist</strong> der Markt reich an Unternehmen aller Couleur.<br />

Nun passiere ich die VR Bank Handels- und Gewerbebank<br />

in der Lindenstraße. Ich habe die Titelmelodie<br />

der gleichnamigen Serie im Ohr, aber es erwartet<br />

mich hier weder Mutter Beimer noch Else Kling, sondern<br />

leider nur ein EC-Automat. Ich bin außerhalb der<br />

Öffnungszeiten hier angekommen. Da ich mir nicht<br />

mit Gewalt Zugang zu der Bank verschaffen möchte,<br />

<strong>da</strong> die Folgen mit Sicherheit drastisch wären, kann ich<br />

leider nur den äußeren Eindruck wiedergeben. Zudem<br />

passten Schneidbrenner und Dynamit nicht auf meinen<br />

Drahtesel. Es <strong>ist</strong> eine wirklich große Filiale mit<br />

ausreichend Parkplätzen vor der Türe, auf der auch<br />

mein potentieller Fluchtwagen Platz gefunden hätte.<br />

Schön gelegen in einem Wohnviertel und im<br />

Schatten der Kirche Herz Mariä, die in diesem Jahr<br />

übrigens ihren 55. Geburtstag feiert, <strong>ist</strong> diese Bank erste<br />

Anlaufstelle in allen finanziellen Angelegenheiten.<br />

Schnell noch ein bisschen Geld am Automaten geholt,<br />

um dieses in Diedorf wieder umzusetzen. Quasi auf<br />

Umwegen ein Dankeschön an die Bank, <strong>da</strong> es ja so<br />

letztlich wieder dorthin zurück gelangen wird.<br />

<strong>Das</strong> Team von Fliesenstadl Biburg<br />

Kurz mal selbst für diese geniale Idee auf die<br />

Schulter geklopft – und weiter gestrampelt. Die<br />

Markt Apotheke Diedorf erscheint auf der linken<br />

Seite. Hier habe ich ein „Date“ mit Geschäftsführer<br />

Thomas Reichert. Eine sehr heimelige Atmosphäre<br />

empfängt mich, <strong>da</strong> die Apotheke einen ganz besonderen<br />

Charakter hat. Mit Oma war ich oft dort,<br />

um die häuslichen Medizinvorräte für sie und Opa<br />

stets zu gewährle<strong>ist</strong>en. Schon zu jener Zeit war ich<br />

von der Freundlichkeit des Personals sehr angetan.<br />

<strong>Das</strong> hat sich bis heute auch nicht verändert. Es<br />

„menschelt“ einfach. Und Thomas Reichert lebt<br />

seinen Beruf.<br />

Wir suchen ab sofort oder später:<br />

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Natürlich können Sie auch weiterhin telefonisch,<br />

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Wieder zurück auf die Hauptstraße, dem<br />

„Herzstück“ von Diedorf. Klasse Überleitung, oder?<br />

Anja Dördelmann und Maria Hertle lassen in dem<br />

schmucken Dorfladen „Herzstück“ nämlich keine<br />

kulinarischen Wünsche offen. Hier gibt es eine vielfältige<br />

Auswahl an bioregionalen Leckereien und<br />

hausgemachten Genießer-Stücken. Artgerechte<br />

Haltung, saisonale Ernte und ehrlicher Einkauf erlauben<br />

Genuss mit gutem Gewissen. Immer wieder<br />

läuft mir <strong>da</strong>s Wasser im Mund zusammen, als ich<br />

den wunderschön gestalteten Verkaufsraum durchforste,<br />

um mich <strong>da</strong>nn mit der Chefin in die gemütliche<br />

Café-Ecke auf einen netten Plausch zurückzuziehen.<br />

Viel Herzblut gehört zum Herzstück, merke<br />

ich. Auch meine Oma hätte diesen Ort geliebt. Gefühlt<br />

war sie eh <strong>da</strong>bei.<br />

Jetzt aber zu Chr<strong>ist</strong>oph Kain, Inhaber des Reisebüros<br />

in Diedorf. Der erste Blickfang <strong>ist</strong> der Werbe-<br />

Trabbi samt Anhänger vor dem „Zentrum für Reiseträume“.<br />

Seit 1994 erwartet den Kunden hier ein<br />

wahres Spezial<strong>ist</strong>en-Team für pauschale und ganz<br />

individuelle Traumreisen. Schon der Besuch hier<br />

<strong>ist</strong> ein Erlebnis. Viel Herzlichkeit und eine spürbar<br />

familiäre Atmosphäre lassen keine Wünsche offen.<br />

<strong>Das</strong> Team weiß, wo ihre Wunschreise hingeht. Davon<br />

zeugt eine große Weltkarte, auf der alle vom Team<br />

bere<strong>ist</strong>en Länder mit Nadeln markiert sind.<br />

0Ich trete wieder fleißig in die Pe<strong>da</strong>le mit Kurs<br />

auf Biburg. Da zieht plötzlich einer der schwarzen<br />

Busse mit der Beschriftung „Nussbaum“ und einem<br />

Logo der Augsburger Domsingknaben an mir vorbei.<br />

Scheinbar will man mir den Weg weisen oder mich<br />

an dieses Unternehmen erinnern. Muss man aber<br />

nicht, denn genau aus diesem Grund habe ich mich<br />

auf diese Etappe der „Tour de Markt“ ja begeben. Ich<br />

passiere <strong>da</strong>s Ortschild und direkt an einer Rechtskurve<br />

gelegen, erscheint <strong>da</strong>s Gelände von Nussbaum<br />

Reisen. Seit 52 Jahren erfüllt <strong>da</strong>s Unternehmen der<br />

Familie Fleiner, mit seinen 30 Mitarbeitern, Reiseträume<br />

für Groß und Klein. Ob Gruppenfahrten, Vereinsausflüge,<br />

Firmenreisen, Schulausflüge oder der<br />

ganz persönliche Urlaub – die „Fleiners“ planen nach<br />

den Wünschen des Kunden und sorgen für einen reibungslosen<br />

Ablauf. Städtereisen, Tages- oder Mehrtagesfahrten,<br />

Kulturangebote, kulinarische Genüsse<br />

oder einfach nur zum Entspannen – Nussbaum hat<br />

<strong>da</strong>s richtige Reiseziel! Hervorzuheben <strong>ist</strong> auch die<br />

Herzlichkeit und familiäre Atmosphäre, die einen<br />

hier empfängt. Am liebsten hätte ich jetzt einen der<br />

5-Sterne-Busse in Richtung Gar<strong>da</strong>see oder Südtirol<br />

gechartert, aber der nächste Kunde wartet ja schon.


73<br />

www.herzstueck-horgau.de<br />

Bild<br />

Katja Fleiner drückt mir noch den aktuellen Reiseprospekt<br />

in die Hand. Träumen <strong>da</strong>rf man ja noch, oder?<br />

Jetzt steht der Fliesenstadl in der Rommelsrieder<br />

Straße auf dem Programm. In einem alten Bauernhaus<br />

empfangen mich die Eheleute Chr<strong>ist</strong>ine und<br />

Hubert Riedel. Auch hier fühlt man sich eher als<br />

Gast, denn als Kunde. Bereits in vierter Generation<br />

und seit 1985 in Biburg bietet der Familienbetrieb<br />

ein „Rund-um-Sorglos-Paket“ für die Kundschaft.<br />

Eine wunderschöne Ausstellung von Fliesen und Natursteinen<br />

macht die Entscheidung wahrlich nicht<br />

leicht. Auch beide Söhne Manuel und Tobias Riedel,<br />

sowie Sandra Unfug, eine der wenigen weiblichen<br />

Vertreter ihrer Zunft, arbeiten im Unternehmen.<br />

Ich will gerade wieder gehen, als der Transporter<br />

vorfährt. Außeneinsatz beendet für <strong>da</strong>s Brüderpaar<br />

nebst Kollegin. Kurz bricht Panik aus, als Mama<br />

Riegel zum Gruppenfoto bittet. Ohne Kleiderwechsel<br />

und Duschen, frisch von der Baustelle, machen wir<br />

<strong>da</strong>s Gruppenbild. Authentisch eben! Wer weiß, vielleicht<br />

war die Terrasse bei Oma und Opa auch <strong>da</strong>s<br />

Werk dieses tollen Unternehmens.<br />

Auf zur nächsten Station – die berühmte Ölmühle<br />

Hartmann. Ich werde von Marcus Hartmann und<br />

seinem achtjährigen Sprössling Manuel Hartmann<br />

begrüßt. Manuel kennt sich schon aus wie ein „Großer“<br />

und zeigt schon die gleiche Leidenschaft für Öle<br />

wie die Eltern. Jeden ersten Freitag im Monat öffnet<br />

hier der Werksverkauf seine Pforten und entführt<br />

den Besucher in die Welt der Geschmacksverfeinerung<br />

erster Güte. Basis-, Wohlfühl- und Genussöle<br />

aller Sorten sind hier zu haben. Passende<br />

Rezeptideen runden diesen Besuch ab.<br />

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Ukraine für nur 6,50 Euro.<br />

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74<br />

Mehr als nur ein Büro, die Zentrale<br />

von Computent in Lettenbach.<br />

Katja Fleiner von Nussbaum Reisen.<br />

Wo Urlaubsträume<br />

wahr werden, <strong>da</strong>s<br />

Reisebüro in Diedorf.<br />

Als Marcus Hartmann 1988 begonnen<br />

hatte, Speiseöle aus eigenem Anbau herzustellen,<br />

war er Pionier auf dem Gebiet<br />

in der Region Augsburg. 32 Mitarbeiter<br />

sind es heute, die jährlich über 1.000<br />

Tonnen Ölsaat verarbeiten und die Produkte<br />

für mehr als 1.500 Verkaufsstellen<br />

und den Onlineshop, herstellen. Danke,<br />

war schön bei Euch, Marcus und Manuel!<br />

Was für ein schönes Fleckchen Erde<br />

es doch <strong>ist</strong>, dieser Markt Diedorf. Doch<br />

jetzt macht sich der radelnde Business-<br />

Walker auch wieder Richtung Heimat<br />

auf den Weg. Mit großer Vorfreude aufs<br />

nächste Mal möchte ich mit etwas abgewandelten<br />

Worten von Gan<strong>da</strong>lf (aus<br />

„Herr der Ringe“) schließen: „Erwartet<br />

meine Rückkehr beim ersten Licht<br />

des fünften Tages, bei Sonnenaufgang,<br />

schaut nach Westen … – schaut Richtung<br />

Horgau“. Der AJ-Business-Walker<br />

Manuel und Marcus Hartmann<br />

vor einem Ihrer Silos.<br />

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75<br />

Groß und Klein feierten bei einem fröhlichen Sommerfest <strong>da</strong>s 30-jährige Bestehen des Bunten<br />

Kreises. <br />

Fotos: Nina König/Radio Schwaben und Ulrich Wirth<br />

Helfen & Feiern<br />

Fest zum 30. JUBILÄUM des Bunten Kreises<br />

Baumklettern, Torwandschießen<br />

mit dem FCA,<br />

eine Rettungshundestaffel,<br />

Feuerwehr und die Kinderwache<br />

der Polizei, Bastelstände und ein<br />

Sinnesparcours, auf der Bühne<br />

Live-Musik, Tanz und der Gauklerkönig<br />

Fabio Esposito – <strong>da</strong>s sind<br />

nur einige der zahlreichen Attraktionen,<br />

die es beim Sommerfest<br />

des Bunten Kreises zu erleben<br />

gab. So viele Besucher*innen<br />

wie nie zuvor waren <strong>da</strong>bei und<br />

feierten gemeinsam <strong>da</strong>s 30-jäh-<br />

Mit <strong>da</strong>bei war auch die Wasserrettung mit<br />

einer eindrucksvollen Vorführung.<br />

rige Bestehen des Bunten Kreises.<br />

Nach zwei Jahren Corona-Pause<br />

konnte <strong>da</strong>s beliebte Familienfest<br />

mit dem Tag der offenen Tür der<br />

Kinderklinik Augsburg und dem<br />

Mutter-Kind-Zentrum Schwaben<br />

endlich wieder stattfinden.<br />

Der Bunte Kreis hat in den<br />

letzten 30 Jahren mehr als 50.000<br />

Familien mit chronisch, krebsund<br />

schwerstkranken Kindern<br />

in der Region begleitet.<br />

Astrid Grotz vom Vorstand<br />

der Stiftung <strong>da</strong>nkte allen anwesenden<br />

Mitarbeiter*innen<br />

und Spender*innen herzlich für<br />

ihre treue Unterstützung über die<br />

vielen Jahre: „Menschen wie sie<br />

geben dem Bunten Kreis Rückhalt,<br />

<strong>da</strong>mit wir unsere Angebote<br />

für die betroffenen Familien<br />

aufrechterhalten und ausbauen<br />

können. Nur so kann der Bunte<br />

Kreis Familien mit kranken Kindern<br />

zur Seite stehen und mit<br />

liebevoller, fachkundiger Begleitung<br />

helfen, <strong>da</strong>mit ihnen trotz der<br />

Belastungen <strong>da</strong>s Leben gelingt.“<br />

Für volle Taschen<br />

Elke Fey und Peter Holzheu, ein<br />

Unternehmerpaar aus Königsbrunn,<br />

beteiligten sich am Lebensmittelkauf<br />

für Bedürftige der Wärmestube<br />

und Geflüchtete aus der Ukraine<br />

mit 10.000 Euro. Über diesen nicht<br />

alltäglichen großen Spendenbetrag<br />

freut sich der Förderverein Wärmestube<br />

sehr und <strong>ist</strong> dem Unternehmerpaar<br />

von „Fey Lamellenringe“<br />

überaus <strong>da</strong>nkbar. Mit dieser großen<br />

Summe konnte ein Großteil der Taschen<br />

mit Lebensmitteln befüllt<br />

werden. <strong>Das</strong> Foto zeigt die Spender<br />

mit Hans Stecker (Mitte) vom Vorstand<br />

der Wärmestube.<br />

Gegen Herzinfarkt<br />

Schmerzen in der Brust können,<br />

insbesondere bei Belastung, Vorzeichen<br />

eines drohenden Herzinfarktes<br />

sein. Deshalb sollte die<br />

Ursache schnell geklärt werden.<br />

Und <strong>da</strong>für hat die Kardiologie-Unit<br />

der Wertachklinik Schwabmünchen<br />

eine <strong>neue</strong> Ergometer-Liege bekommen.<br />

Ganze 24.000 Euro kostete<br />

<strong>da</strong>s Hightech-Gerät inklusive<br />

Software-Up<strong>da</strong>te. Der Förderverein<br />

der Wertachklinik Schwabmünchen<br />

hat die Hälfte <strong>da</strong>von übernommen.<br />

Vorsitzender Dr. Peter Schmidt, der<br />

Vorsitzende des Fördervereins gab<br />

später den Dank der Kardiologie-<br />

Unit direkt an die Mitglieder und<br />

Spender des Fördervereins weiter.<br />

Genießen und Gutes tun<br />

Genießen und Gutes tun: Unter diesem Motto stand der Gala-Abend<br />

im Gasthof Settele. Martina Bischoff, langjährige Förderin der Stiftung<br />

Bunter Kreis, hatte zur Charity-Gala mit 4-Gänge-Menü, Tanzshow<br />

und Tombola geladen. 130 Gäste waren der Einladung gefolgt.<br />

Für den Bunten Kreis kam eine Spendensumme von über 24.600<br />

Euro zusammen. Eigentlich sollte die Charity-Gala erstmals im Oktober<br />

2020 stattfinden, musste aber wegen Corona verschoben<br />

werden. Jetzt kredenzte Stefan Settele ein exzellentes Galamenü,<br />

den Tanzabend eröffneten Nina Trautz und Andrey Larin mit einer<br />

spektakulären Show. Die Gäste tanzten bis spät in die Nacht zur<br />

Musik der Band Night & Day. Ein weiteres Highlight des Abends<br />

war die Ziehung der Hauptgewinne der Tombola mit vielen hochwertigen<br />

Preisen wie etwa ein Collier von Juwelier Herbert Mayer.<br />

Privatpersonen und Partnerfirmen hatten rund 100 Gewinne mit<br />

einem Gesamtwert von weit über 10.000 Euro gespendet.<br />

Voll besetzt war die gelungene Charity-Gala für den Bunten Kreis.


76<br />

3x5<br />

Förderpreise der<br />

Langner´schen Stiftung<br />

Alle zwei Jahre vergibt die Langner‘sche<br />

Stiftung die Förderpreise „3x5“ für hervorragende<br />

Le<strong>ist</strong>ungen in Architektur, Denkmalschutz<br />

und Gestaltung. Nach einer coronabedingten<br />

Verschiebung werden nach 2021 auch<br />

dieses Jahr wieder drei Architekturbüros für<br />

besonders gelungene, aktuelle Projekte ausgezeichnet.<br />

Die Preise sind jeweils mit 5000 Euro<br />

dotiert. Zusätzlich werden zwei Sonderpreise<br />

ebenfalls in Höhe von 5000 Euro vergeben.<br />

Die „3x5“ Pre<strong>ist</strong>räger sind in diesem Jahr:<br />

• Staab Architekten, Berlin, für <strong>da</strong>s Projekt<br />

„Evangelisches Zentrum am Ulrichsplatz“<br />

• 3+ architekten, Augsburg, für „Sanierung und<br />

Umnutzung des Färberturms in Augsburg“<br />

• SMC2 Sport- und Freizeitbau für <strong>da</strong>s Projekt<br />

„Tennishalle TC Augsburg“<br />

Einstimmigkeit auch bei den Sonderpreisen<br />

• Franz Häußler, Stadth<strong>ist</strong>oriker, für die langjährigen<br />

Verdienste um die Vermittlung der Stadtund<br />

Architekturgeschichte Augsburgs<br />

• MVRDV Architekten, Rotter<strong>da</strong>m für den Fuggerei<br />

NEXT500 Pavillon und <strong>da</strong>s Konzept zu „Fuggereien<br />

der Zukunft“.<br />

Zentrales Anliegen der Langner’schen Stiftung<br />

mit Sitz in Augsburg <strong>ist</strong> die Verbindung von<br />

stifterischem Handeln und der Förderung guter<br />

Architektur als Dienst an der Gesellschaft.<br />

Mehr unter: langnersche-stiftung.de<br />

Stiftungsvorstand Andreas Jäckel, vom Stiftungsrat Sigrid Gribl, Anton<br />

Schier und Holger Carstens sowie Vorsitzende Monika Nussbaumer (v.l.).<br />

Anton Lagger<br />

Er war der „Stoinerne<br />

Ma“, Volksschauspieler<br />

und Humor<strong>ist</strong>, FCA-Fan,<br />

SPDler mit Leib und Seele,<br />

„Stopsler“ und stets gut<br />

gelaunt – auch wenn ihm<br />

die Gesundheit zusetzte.<br />

Anton „Toni“ Lagger ließ<br />

sich nicht unterkriegen,<br />

war steht in der Stadt unterwegs,<br />

seit Jahren mit<br />

einem Sauerstoff-Gerät<br />

im Schlepptau. Jetzt <strong>ist</strong> er<br />

mit 83 Jahren gestorben.<br />

Bis zuletzt pflegte der sympathische, lebensfrohe<br />

1,60-Meter-Mann (Motto: Klein, aber oho) Freundschaften,<br />

liebte es, beim „Kahn“ zu frühstücken<br />

oder nachmittags beim „Wolf“ eine Latte oder eine<br />

Butterbreze zu genießen. Donnerstags traf er sich<br />

seit mehr als 60 Jahren im Weinlokal „Weitlauff“<br />

in der Bäckergasse mit seinen Freunden vom Stopselclub,<br />

die früher noch legendäre Floßfahrten auf<br />

der Isar organisiert hatten. Und er verpasste auch<br />

nahezu kein Heimspiel seines FCA.<br />

<strong>Das</strong> Interesse des ehemaligen Schriftsetzers und<br />

späteren Signet-Verwalters bei der AZ, der bis zum<br />

Tod seiner Mutter mit ihr zusammenwohnte, <strong>da</strong>nach<br />

aber auch alleine gut zurechtkam, galt der<br />

Kommunalpolitik. Als eingefleischter Sozialdemokrat,<br />

der auch einmal für den Stadtrat kandidierte,<br />

setzte er sich stets für soziale Gerechtigkeit ein.<br />

<strong>Das</strong> wurde auch immer wieder deutlich, als er<br />

jahrzehntelang für den Augsburger Carnevals-Verein<br />

ACV in die Bütt stieg und wortgewandt als Bäckerme<strong>ist</strong>er<br />

Konrad Hackher alias der Stoinerne<br />

Ma den Stadtvätern und -müttern humorvoll, aber<br />

auch ernst den Spiegel vorhielt. Der Lagger Toni<br />

wird allen, die ihn kannten, fehlen: Augsburg hat<br />

ein echtes Original verloren. <br />

bub<br />

Beliebt war der<br />

„Toni“ auch in<br />

der Nachbarnschaft,<br />

wo man<br />

ihm schon zum<br />

70 einen Privatweg<br />

gewidmet<br />

hat, der zum Tod<br />

entsprechend<br />

gestaltet wurde.<br />

Bestattungsdienst<br />

Schleicher e.K.<br />

Sandra Schleicher-Gutenthaler<br />

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Der Lagger Toni im Fasching<br />

als Stoinerna Ma.


TRAUER<br />

77<br />

Gernot Römer<br />

Mit 93 Jahren <strong>ist</strong> Gernot Römer<br />

(Foto) gestorben. Mehr als 20 Jahre<br />

hatte er die Augsburger Allgemeine<br />

geprägt, der er von 1971 bis<br />

1994 angehörte – erst als Chef vom<br />

Dienst, bald schon als Chefre<strong>da</strong>kteur,<br />

zunächst noch an der Seite<br />

von Herausgeber Günther Holland,<br />

der bereits 2006 gestorben<br />

<strong>ist</strong>. Nach Augsburg war der gebürtige<br />

Wuppertaler Gernot Römer<br />

nach beruflichen Stationen<br />

in Darmstadt, Nürnberg, Düsseldorf<br />

und Essen gekommen.<br />

Geradlinig und unabhängig<br />

wehrte er sich gegen jeglichen<br />

Versuch der Einflussnahme, was<br />

seinesgleichen suchte. Klar in der<br />

eigenen Meinung akzeptierte er<br />

auch die der anderen. <strong>Das</strong>s dies<br />

auch in Kommentaren seiner Kollegen<br />

zum Ausdruck kam, verdeutlichte<br />

seine liberale Grundhaltung<br />

und gehörte zu seinem<br />

Verständnis innerer Pressefreiheit.<br />

<strong>Das</strong> vermittelte er auch den<br />

Nachwuchskräften, denen sein<br />

besonderes Augenmerk galt. So<br />

wurde zu Römers Zeiten <strong>da</strong>s<br />

„Augsburger Modell“ als vielseitiges<br />

Volontariat zu einem weithin<br />

beachteten Ausbildungs-Vorbild.<br />

Römer war kein bequemer<br />

Chef, aber stets korrekt, konsequent<br />

und furchtlos, einer, dem<br />

die Sorgfalt der Recherche wichtiger<br />

war als eine schnelle Schlagzeile.<br />

Glaubwürdigkeit und Fairness<br />

im Umgang mit den Menschen,<br />

über die berichtet wurde,<br />

war ihm wichtig. So wurde er<br />

auch zum Vorbild all jener, die<br />

diesen Beruf ernst nehmen.<br />

Sein Interesse, ja seine Mission<br />

(auch außerhalb des Berufs)<br />

war es, mit viel Empathie und<br />

Gründlichkeit die Geschichte der<br />

Juden in Schwaben aufzuzeigen.<br />

Gernot Römer erinnerte in zahlreichen<br />

Beiträgen und einigen<br />

Büchern an die Schicksale schwäbischer<br />

Juden, die von den Nazis<br />

vertrieben und ermordet worden<br />

waren. Dieser Thematik blieb er<br />

bis ins hohe Alter verbunden,<br />

unter anderem als Ehrenvorsitzender<br />

der Deutsch-Israelischen<br />

Gesellschaft in Schwaben. bub<br />

Willy Lehmann<br />

Er galt als herausragende<br />

Führungskraft<br />

mit schaffensreichem<br />

Lebensweg.<br />

Mit 94<br />

Jahren <strong>ist</strong> Willy<br />

Lehmann (Foto)<br />

nun gestorben, der<br />

von 1979 bis 1992<br />

als Vorstandsvorsitzender<br />

die Stadtsparkasse<br />

Augsburg<br />

maßgeblich<br />

geprägt und modernisiert<br />

hatte. In<br />

seiner Zeit ging der erste Gel<strong>da</strong>utomat der Sparkasse<br />

bei NCR in Betrieb, 1981 folgten Kontoauszugsdrucker<br />

für Kunden und es gab bereits 20 Gel<strong>da</strong>utomaten im<br />

Stadtgebiet. Wieder einige Jahre später hielten PCs<br />

Einzug in die Hauptstellen-Abteilungen, bald gab es<br />

zudem Belegsortierleser im Zahlungsverkehr.<br />

Die zum 150-jährigen Geschäftsjubiläums der<br />

Stadtsparkasse gegründete Stiftung „Augsburger<br />

Sparkassen-Altenhilfe“ brachte den Bau des Sparkassen-Altersheims<br />

auf den Weg, dessen Grundsteinlegung<br />

1971 durch den <strong>da</strong>maligen OB und Stiftungsratsvorsitzenden<br />

Wolfgang Pepper sowie die<br />

Sparkassenvorstände Hans Strauch und Willy Lehmann<br />

erfolgte. Der Verstorbene engagierte sich aber<br />

auch in anderen Bereichen, etwa als erster Schatzme<strong>ist</strong>er<br />

der Jur<strong>ist</strong>ischen Gesellschaft Augsburg. Zu<br />

seinen Leidenschaften zählte <strong>da</strong>s Fliegen, wobei er<br />

selbst Kleinflugzeuge steuerte.<br />

bub<br />

Elisabeth Wiesmann<br />

Mehr als ein halbes Jahrhundert, genauer 55 Jahre,<br />

wirkte sie im Künstlerhaus Antonspfründe und hat<br />

<strong>da</strong>rüber zuletzt sogar noch ein Büchlein veröffentlicht.<br />

Jetzt <strong>ist</strong> die In Augsburg geborene Künstlerin<br />

Elisabeth Wiesmann-Benkard (Foto) mit 77 Jahren<br />

gestorben. Ihr Schaffen war umfangreich und lässt<br />

sich hier nur andeuten: Zahlreiche Ausstellungen,<br />

nicht nur in der Fuggerstadt, weitere Publikationen<br />

etwa ein Buch über Südtiroler Bergbauernhöfe oder<br />

auch Kunstkalender zu den Themen „Bäume“ oder<br />

„Meine Schwäbische Heimat“ konnte die Malerin<br />

vorweisen, die in den 1960er Jahren an der Werkkunstschule<br />

studiert und an der Fachhochschule<br />

als Werbedesignerin abgeschlossen hatte. Danach<br />

war sie viele Jahre als Werbeleiterin und freischaffende<br />

Grafikerin tätig. 20 Jahre war sie grafisch und<br />

fotografisch bei den städtischen Bühnen verpflichtet.<br />

Ihre jüngsten Arbeiten überschrieb sie mit<br />

„Ländliches Italien“ – eine<br />

Liebeserklärung an <strong>da</strong>s<br />

vielbegehrte mediterrane<br />

Ambiente von Europas<br />

Süden, was sie in Aquarellen<br />

und Skizzen verewigte.<br />

Um Elisabeth<br />

Wiesmann trauern viele<br />

Weggefährten, allen voran<br />

ihr Mann Walter Benkard<br />

sowie die Töchter<br />

Verena und Calle. In ihren<br />

Werken bleibt die heimatverbunde<br />

Künstlerin<br />

unvergessen. bub


78 KOLUMNE<br />

<strong>Das</strong> Herz schlägt anders<br />

als die Politik<br />

Wie sind wir eigentlich<br />

neulich unter Freunden<br />

auf <strong>da</strong>s Thema gekommen?<br />

Egal. Es war ein Gespräch<br />

über kühle Sachpolitik und <strong>da</strong>s<br />

menschliche Herz. Und <strong>da</strong>rüber,<br />

<strong>da</strong>ss Politik und Herz nicht immer,<br />

ja nur selten zusammenpassen.<br />

Manchmal zeigt sich die Politik<br />

sehr großherzig, wie dieser Tage,<br />

<strong>da</strong> so viele ukrainische Flüchtlinge<br />

zu uns kommen. Oft aber, zum<br />

Glück in weniger dramatischen<br />

Angelegenheiten, liegen Politik<br />

und Herz im Clinch. Kleines Beispiel<br />

gefällig? Es <strong>ist</strong> noch gar nicht<br />

so lange her, <strong>da</strong> haben die Friedberger,<br />

kaum <strong>da</strong>ss sie wieder durften,<br />

in Windeseile ihr ungeliebtes<br />

AIC-Autokennzeichen abmontiert<br />

und gegen <strong>da</strong>s lokalstolze FDB eingetauscht.<br />

Ein echter Friedberger<br />

will nun mal kein Aichacher sein,<br />

auch wenn die Politik es befiehlt.<br />

Und die Aichacher, die haben<br />

ein anderes, viel tiefer sitzendes<br />

Problem. Altbayern. Wittelsbacher<br />

Land. Sisi-Schloss. Und <strong>da</strong>nn<br />

mussten sie eines Tages Schwaben<br />

werden, weil die Realpolitik<br />

der Gebietsreform es so wollte.<br />

Zu nah an Augsburg, <strong>da</strong>s war<br />

<strong>da</strong>s Problem der Wittelsbacher. Zu<br />

nah, um nicht vom Magneten der<br />

bayerisch-schwäbischen Hauptstadt<br />

erfasst zu werden. Man tröstet<br />

sich seither <strong>da</strong>mit, offiziell als<br />

„Altbayern in Schwaben“ aufzutreten.<br />

Eine Mischehe ohne Liebe.<br />

Von den schwarzen Fahnen<br />

der Gögginger, als sie vor 50 Jahren<br />

Augsburger werden mussten,<br />

will ich gar nicht reden. Alles ein<br />

alter Käs, kann man sagen. Zum<br />

Trotz greife ich nach einem noch<br />

älteren Käs. Also noch tiefer in die<br />

Geschichte zurück und erinnere<br />

<strong>da</strong>ran, wie schwer es den Augsburgern<br />

und den um die Reichsstadt<br />

herumliegenden Schwaben<br />

zu Napoleons Zeiten geworden <strong>ist</strong>,<br />

<strong>da</strong>ss sie Bayern werden mussten.<br />

Gott helfe uns, war der Aufschrei.<br />

Inzwischen <strong>ist</strong> aus der kalten, poli-<br />

tischen Grenzverschiebung sogar<br />

etwas fürs Herz geworden. Die<br />

bayerischen Schwaben dürfen als<br />

einzige ihres Stammes ihren Namen<br />

tragen. Ja, man hat sich sogar<br />

angewöhnt, ein paar süffisante<br />

Bemerkungen über die nicht-bayerischen<br />

Schwaben, also über<br />

diese Württemberger zu machen.<br />

Manchmal <strong>da</strong>uert es eben ein paar<br />

Jahrhunderte, bis eine knochentrockene<br />

Sachentscheidung die<br />

Herzen der Betroffenen erobert.<br />

Ob aber <strong>da</strong>s Ruhrgebiet, in dem<br />

ich aufgewachsen bin, jemals den<br />

politischen Tod seiner berühmtesten<br />

Stadt verwinden wird, wage<br />

ich zu bezweifeln. Wo doch Friedel<br />

Hensch und die Cyprys Anfang der<br />

sechziger Jahren eine so wunderbare<br />

Kohlenpott-Hymne gesungen<br />

hat: „Nichts <strong>ist</strong> so schön wie der<br />

Mond von Wanne-Eickel.“<br />

Als die Musikgruppe <strong>da</strong>s sang,<br />

war der Mond von Wanne-Eickel<br />

vor lauter Industrie-Dreck am Himmel<br />

kaum zu sehen. Längst <strong>ist</strong> der<br />

Himmel über dem Revier so blau,<br />

wie es Willy Brandt später versprochen<br />

hat. Der Mond leuchtet fast so<br />

hell wie im schönsten Bayern. Aber<br />

nicht mehr über Wanne-Eickel.<br />

Die Politik hat die Mondstadt ganz<br />

herzlos an die Nachbarstadt Herne<br />

verkauft. So <strong>da</strong>ss es nur noch Herne-Wanne<br />

und Herne-Eickel gibt.<br />

Immerhin hat man nebenan Herz<br />

gezeigt und Gnade walten lassen.<br />

Castrop-Rauxel, gerne als lateinische<br />

Übersetzung von Wanne-Eickel<br />

interpretiert, <strong>da</strong>rf weiter leben.<br />

Kehren wir zurück nach Augsburg<br />

und zu den Orten der Umgebung,<br />

denen <strong>da</strong>s Gögginger<br />

Schicksal erspart geblieben <strong>ist</strong>.<br />

Politisch und wirtschaftlich sind<br />

Gersthofen, Neusäß, Stadtbergen,<br />

Königsbrunn und Co fein<br />

raus. Aber wir wollen uns doch<br />

nicht in die Tasche lügen. Die<br />

Leute, die dort wohnen, sind im<br />

Herzen fast alle Augsburger, ob<br />

<strong>da</strong>s den stolzen Bürgerme<strong>ist</strong>ern<br />

gefällt oder nicht. Oder sagen wir<br />

Rainer Bonhorst war 15 Jahre lang Chefre<strong>da</strong>kteur<br />

der Augsburger Allgemeinen. Zuvor<br />

leitete er Deutschlands größte Zeitung, die<br />

Westdeutsche Allgemeine, als Vize-Chef.<br />

Für sie und weitere deutschsprachige Blätter<br />

berichtete er auch als Korrespondent<br />

aus London und Washington.<br />

es neudeutsch: Sie sind alle Bürger*innen<br />

von Greater Augsburg.<br />

Aber Hand aufs Herz: In dieser<br />

Zeit kann man eine Betrachtung<br />

über die Politik und <strong>da</strong>s Herz natürlich<br />

nicht auf so bescheidene<br />

Themen begrenzen. Vor unserer<br />

Haustür erleben wir die ganz große<br />

Tragödie, die zeigt, was kämpferische<br />

Herzen gegen eine eigentlich<br />

überlegene Kriegsmaschine<br />

ausrichten können. Ein eiskalter<br />

Möchtegern-Napoleon in Moskau<br />

hat beschlossen, <strong>da</strong>ss die Ukraine<br />

mit Gewalt „eingemeindet“ wird.<br />

Aber er hat <strong>da</strong>s starke Herz der<br />

Ukrainer, die um ihre Heimat<br />

kämpfen, nicht be<strong>da</strong>cht.<br />

Diese Tragödie lehrt, wie glücklich<br />

wir uns hier schätzen können,<br />

mit unseren einfachen und friedlichen<br />

Konflikten. Was <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Ringen<br />

um ein FDB-Nummernschild<br />

verglichen mit dem Schicksal der<br />

Menschen, die mit dem UA der<br />

ukrainischen Heimat an ihren<br />

Fluchtautos zu uns kommen. Aus<br />

ihrer Kriegshölle in unser Paradies<br />

des Friedens. Wie gut wir es doch<br />

haben mit unseren kleinen Wehwehchen,<br />

über die wir beim Bier<br />

locker plaudern können.


Verlagsveröffentlichung<br />

GENUSS<br />

79<br />

Loft<br />

Goldener Stern lädt ein ins Eichenloft<br />

Familie Stefan Fuß erweitert ihr Konzept<br />

um attraktive Event-Location für Business-<br />

Veranstaltungen, Tagungen und private Feiern<br />

<strong>Das</strong> Gasthaus Goldener Stern in Rohrbach genießt weit<br />

über die Grenzen des idyllischen Wittelsbacher Landes<br />

hinaus einen hervorragenden Ruf für seine leidenschaftlich<br />

inszenierten Speisen.<br />

Inhaber Stefan Fuß sorgt nun mit dem Loft-Neubau<br />

am Ortseingang von Rohrbach (von Eurasburg kommend)<br />

<strong>da</strong>für, <strong>da</strong>ss Feierlichkeiten im größeren Rahmen ein <strong>neue</strong>s<br />

Zuhause finden. Hochzeitsgesellschaften, private Feiern,<br />

Tagungen oder Business-Treffen mit bis zu 100 Personen<br />

– für jeglichen Anlass <strong>ist</strong> in dem architektonisch ansprechenden<br />

Neubau mit großzügiger Terrasse nun Raum für<br />

Genuss und Get-Together in gehobener Qualität und ansprechendem<br />

Ambiente. Jetzt <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s ganz aus heimischem<br />

Eichenholz gefertigte Schmuckstück, <strong>da</strong>s sich harmonisch<br />

in die idyllische Landschaft einfügt, bereit, die Gäste zu<br />

empfangen.<br />

Und natürlich nimmt die Familie Fuß auch jetzt schon<br />

Reservierungswünsche für Herbst und Winter gerne entgegen...<br />

Gasthaus Goldener Stern | Eichenloft |Dorfstraße 1 + 1b| 86316 Rohrbach<br />

Telefon: (08208) 407 | mail@gasthaus-goldenerstern.de | www.gasthaus-goldenerstern.de<br />

Öffnungszeiten: Mo bis Sa: 11.30 - 14.30 Uhr und ab 18.00 Uhr |Sonntag 11.30 - 15.00 Uhr


Genau mein<br />

Foto: Andreas Bouloubassis<br />

Jessica Fuchs (Hotel-Brauereigasthof Fuchs)<br />

zu Besuch im Café & Confiserie Ertl<br />

Genau mein Geschmack: ...<strong>ist</strong> ein süßes Geheimnis, <strong>da</strong>s saisonal variiert: ein<br />

kleines Heidelbeertörtchen für zwischendurch geht im Sommer immer!<br />

Am liebsten von: ... unserem Steppacher Nachbarn Max Ertl, der uns im Gegenzug<br />

gerne auf einen Zwiebelrostbraten im Brauereigasthof besucht. Und ich freue<br />

mich ab <strong>August</strong> ganz besonders auf <strong>da</strong>s <strong>neue</strong> Ambiente im Café Ertl nach einjähriger<br />

Umbauzeit, in der ich aber auch gerne in der kleinen Verkaufshütte vor dem<br />

Haus eingekauft habe. Und beim Bummeln in der Augsburger Altstadt mache ich<br />

natürlich gerne auch einen Abstecher in die Filiale „Ertl´s Bittersüß“.<br />

Zu welcher Gelegenheit: ...feine Kuchen gibt´s bei uns sowohl zuhause bei privaten<br />

Feiern als auch zu Veranstaltungen im Gasthof.<br />

Dazu gibt´s: ...an heißen <strong>August</strong>tagen am liebsten einen Spritz.<br />

Motto: Versüß´ Dir den Tag!


81<br />

Purple BBQ<br />

FRAUENPOWER<br />

am Grill<br />

Marinierter Tofu und<br />

Wassermelone auf<br />

dem Grill: Veganer<br />

Lifestyle und BBQ-<br />

Sommer müssen kein<br />

Widerspruch sein.<br />

Nachdem AUGSBURG JOURNAL Chef vom<br />

Dienst Marc Kampmann – wie in der Juni-<br />

Ausgabe berichtet – seine Qualitäten als Re<strong>da</strong>ktions-Grillme<strong>ist</strong>er<br />

unter Beweis stellen konnte,<br />

<strong>da</strong>rf diesmal der Nachwuchs ran. Volontärin Annabell<br />

Hörner hat´s als Vegetarierin allerdings<br />

weniger mit Steaks, Spare-Ribs und Bratwürsten<br />

– und überraschte uns erst mal mit lilafarbenem<br />

Grill. Gleichzeitig räumt sie mit dem archaischen<br />

Vorurteil auf, <strong>da</strong>ss Frauen mit Kohle nicht umgehen<br />

können. Und ihr pflanzliches Grillgut überzeugte<br />

auch „eingefleischte“ Burger-Buddies. Hier ihr<br />

Vorschlag für sommerlich-leichten Genuss über<br />

der Glut: Gegrillte Süßkartoffeln. Die sind nicht nur<br />

lecker und einfach zuzubereiten, sondern noch<br />

<strong>da</strong>zu auch total gesund! Für die Marinade einfach<br />

Olivenöl mit einer gehackten Knoblauchzehe und<br />

Chiliflocken mischen und mit Pfeffer und etwas<br />

Jodsalz nach Be<strong>da</strong>rf würzen. Die Süßkartoffel in<br />

gleichdicke Scheiben schneiden und mithilfe eines<br />

Pinsels <strong>da</strong>nn beidseitig dünn mit der Marinade bestreichen.<br />

Für circa zehn bis zwölf Minuten auf dem<br />

Grill brutzeln lassen – und fertig! Für den sommerlichen<br />

Touch kann <strong>da</strong>s Grillgut noch mit frischer<br />

Petersilie und einer Zitrone versehen werden.<br />

Und als ungewöhnlicher Dessert-Tipp kommt<br />

noch eine Wassermelone auf den Grill, die – leicht<br />

mit Rohrohrzucker bestreut – für ein süßes, sommerliches<br />

Finale sorgt. Kann man natürlich auch<br />

noch mit frischer Minze und Eiscreme servieren....<br />

Weingut Hammel<br />

Seit 1723 gibt es <strong>da</strong>s Weingut. Und dennoch kommen die Weine so frisch, sauber und<br />

frech <strong>da</strong>her, als ob es sich um ein Startup handelt. Jedoch merkt man beim Verkosten,<br />

<strong>da</strong>ss hier schon sehr viel Erfahrung und Können in der Flasche steckt. Highlight <strong>ist</strong><br />

sicherlich die Liebfraumilch, eine Cuvee wie im 19. Jahrhundert und der Lieblingswein<br />

von Queen Victoria. Leicht, fruchtig und verspielt. Der „Tag am Meer“ erfrischt mit<br />

Noten von Stachelbeeren und Früchten, der Grauburgunder <strong>ist</strong> perfekt zu Fisch & Pasta<br />

und „Rock Me Amadeus“ vereint die Frische des Sauvignons mit der Würze<br />

des Grünen Veltliners. Da schmeckt DIE der ADRESSE Sommer! FÜR KENNER<br />

Liebfraumilch „Weiße Madonna“ DER € 7,95GENIESSERTIPP<br />

Sauvignon Blanc „Ein Tag am Meer“ € 10,95<br />

Grauburgunder „Ganz in Weiß“ € 9,95<br />

Sauv. Blanc & Gr. Veltliner „Rock Me Amadeus“ € 10,95 www.no7.de<br />

No7 • Steingasse 7 • 86150 Augsburg • Telefon 0821 51 78 78 • info@no7.de


82<br />

UGSBURGO<br />

GIORNALE SPECIALE<br />

Danijela und Francesco Vienibene mit ihren Kindern Alessia und Michele stoßen auf <strong>da</strong>s Jubiläum an. Gerne erinnert sich der beliebte<br />

Chef des „Michelangelo“ an die Anfänge der erfolgreichen Gastro-Familiengeschichte mit Schwester Antonia und den Eltern Michele und<br />

Angela (rechte Seite, oben links). 1977 fiel der Startschuss für die Entstehung von „Bella Italia“ und „Michelangelo“.<br />

45 Jahre Michelangelo<br />

Familientradition & Gastfreundschaft als bleibende Werte<br />

Kurz vor dem 45-jährigen Jubiläum<br />

am 15. <strong>August</strong> lässt<br />

er ein Stück Augsburger<br />

Gastronomie-H<strong>ist</strong>orie „Revue<br />

passieren: „Es war eine wunderschöne<br />

Kindheit“, erinnerst<br />

sich Francesco Vienibene an die<br />

späten 70er Jahre, als sein Vater<br />

Michele und Mutter Angela <strong>da</strong>s<br />

R<strong>ist</strong>orante „Michelangelo“ in der<br />

Donauwörther Straße eröffneten.<br />

Aus der Kleinstadt Palazzo San<br />

Gervasio in der süditalienischen<br />

Provinz Potenza brachte er die<br />

ganze Leidenschaft für authentische<br />

Küche und traditionelle<br />

Pizzazubereitung nach Augsburg<br />

– und die ganze Familie half <strong>da</strong>bei<br />

mit viel Enthusiasmus mit.<br />

Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen<br />

des kleinen Francesco,<br />

der mit Schwester Antonia gern<br />

zwischen den Mittagsgästen herumwirbelte,<br />

gehört der Besuch<br />

der Fußballlegende Sepp Maier.<br />

Für den hatte der Michelangelo-<br />

Padrone Vienibene extra eine Pizza<br />

„Mexico 4:3“ kreiert, die dem<br />

Torhüter dennoch hervorragend<br />

mundete. Übrigens, auch heute<br />

zählen zahlreiche Kicker des FCA<br />

zu den Fans des traditionsreichen<br />

Oberhausener R<strong>ist</strong>orantes...<br />

1986 wurde dieses zwar verkauft,<br />

doch schon sechs Jahre<br />

später übernahm die Familie es<br />

wieder, um mit ihren erfolgreichen<br />

Highlights – dem Holzofen<br />

und dem Lavastein-Grill – zu<br />

gastronomischen Pionieren zu<br />

werden. Auch heute noch gerät<br />

Francesco Vienibene, der<br />

<strong>da</strong>s Michelangelo und auch <strong>da</strong>s<br />

Haunstetter „Bella Italia“ nach<br />

dem Tod des Vaters seit 2004<br />

führt, ins Schwärmen. Wenn er<br />

über die traditionelle Zubereitung<br />

italienischer Spezialitäten spricht,<br />

schwingt echte Leidenschaft mit.<br />

Zu den Besonderheiten der Küche<br />

im Michelangelo und Bella Italia<br />

Michelangelo Pizzeria<br />

Donauwörther Straße 47 – 86154 Augsburg<br />

Reservierungen unter Telefon 08 21 / 415637<br />

Öffnungszeiten: 11. 30 - 14. 30 Uhr und 17. 00 - 22. 00 Uhr, Sonntag 11. 00 - 21. 00 – Dienstag Ruhetag<br />

www.michelangelo-augsburg.de<br />

R<strong>ist</strong>orante Bella Italia<br />

Albert-Leidl-Straße 6 – 86179 Augsburg<br />

Reservierungen unter Telefon 08 21 / 317 75 07<br />

Öffnungszeiten: 11. 30 - 14. 00 Uhr und 17. 00 - 22. 00 Uhr – Montag Ruhetag<br />

www.bella-italia-augsburg.com


83<br />

riegele brauwelt<br />

Damals wie heute: Wertvolle Traditionen bewahren und gleichzeitig mit der Zeit gehen – Gastfreundschaft hat Tradition in dem Familienbetrieb, der<br />

seit 45 Jahren Generationen verbindet und für authentische italienische Esskultur steht.<br />

Riegele Braukunst<br />

seit 1386.<br />

zählt nämlich die Tatsache, <strong>da</strong>ss<br />

von den Antipasti bis hin zum<br />

Dessert und auch Klassiker wie<br />

Gnocchi oder die Holzofenpizza<br />

glutenfrei zubereitet werden können.<br />

So müssen auch Gäste, die<br />

von dieser Einschränkung betroffen<br />

sind, nicht auf gesunde, abwechslungsreiche<br />

und schmackhafte<br />

Gerichte verzichten. Und<br />

mit sensationellen Steak-Specials<br />

sowie bei der Auswahl frischer<br />

Fische und Meeresfrüchte<br />

punkten sowohl „Michelangelo“<br />

als auch „Bella Italia“ bei Liebhabern<br />

perfekter Grillfreuden.<br />

Auch die Getränkekarte überzeugt<br />

– gerade mit den liebevoll<br />

ausgewählten, hervorragenden<br />

Weinen. Egal ob hochwertiger<br />

Hauswein, Montepulciano, Tignanello,<br />

oder Ornellaia, alle Weine<br />

sind harmonisch auf die <strong>da</strong>zugehörigen<br />

Gerichte abgestimmt<br />

und werden selbstverständlich<br />

kompetent temperiert und zur<br />

richtigen Zeit dekantiert.<br />

Zum 45-jährigen Jubiläum<br />

können die zahlreichen Stammgäste<br />

– und natürlich „Neu-Entdecker“<br />

der beiden R<strong>ist</strong>orantes<br />

<strong>da</strong>rauf zählen, <strong>da</strong>ss die Familie<br />

Vienibene trotz aller Widrigkeiten<br />

der Zeit, gestiegenen Energie-<br />

und Lebensmittelkosten die<br />

Preise stabil hält.<br />

„Ein besonderer Dank gilt<br />

nicht nur den Besucherinnen<br />

und Besuchern, die uns gerade<br />

während den vergangenen zwei<br />

Pandemie-Jahren die Treue gehalten<br />

haben, sondern auch<br />

unseren Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern, die in den schwierigen<br />

Monaten mit zahlreichen<br />

Einschränkungen loyal geblieben<br />

sind“, bekräftigt Francesco<br />

Vienibene.<br />

Und weil dem sympathischen<br />

Paar Danijela und Francesco Vienibene<br />

<strong>da</strong>s Wohl seiner Gäste seit<br />

jeher ehrlich am Herzen liegt,<br />

haben sie für jeden Wunsch ein<br />

offenes Ohr. So gehören auf der<br />

wechselnden Saisonkarte selbstverständlich<br />

auch Köstlichkeiten<br />

für Vegetarier und Veganer zum<br />

kulinarisch vielfältigen Repertoire.<br />

Die besonderen Gastgeberqualitäten<br />

zeigen sich auch in<br />

vielen anderen Details, die dem<br />

Thema „Kundenfreundlichkeit“<br />

Tribut zollen: beide Lokale bieten<br />

ausreichende Parkmöglichkeiten;<br />

beide verfügen selbstverständlich<br />

über eine liebevoll gestaltete<br />

Außengastronomie für die warme<br />

Jahreszeit – denn wo lässt sich<br />

italienisches Lebensgefühl besser<br />

zelebrieren als unter azurblauem<br />

Himmel?<br />

Gratulation<br />

zum<br />

Jubiläum!<br />

Erhältlich im Getränkehandel oder online unter www.riegele.de<br />

RIEG_Anzeigenkonzept_010816_A4_alle sorten_RZ.indd 3 02.09.16 10:47


84<br />

Korkgenuss im Sommer<br />

Weinfreuden und anregende Gespräche unter<br />

freiem Himmel – <strong>da</strong>für hat sich die legerer<br />

Outdoor-Terrasse von Steffen Haases Location<br />

Korkgenuss bestens etabliert. Bekannt <strong>ist</strong> der<br />

Weinexperte <strong>da</strong>für, regen persönlichen Kontakt<br />

zu „seinen“ Winzern zu pflegen. Die kleine sympathische<br />

Weinbar Auf dem Kreuz 8 – malerisch im<br />

schönen Georgs- und Kreuzviertel gelegen – <strong>ist</strong><br />

perfekt „für den kleinen Urlaub zwischendurch“,<br />

aber <strong>da</strong>heim. Für feine Genussmomente sorgen<br />

auch leckere Flammkuchen und andere Gaumenfreuden<br />

aus der Küche.<br />

Grill & Chill<br />

Terrassenparty bei nice2taste<br />

Sommer, Sonne, Wein und BBQ: Michael Popp<br />

(nice2taste) bege<strong>ist</strong>erte die Gäste seines rasch<br />

ausgebuchten „Grill & Chill“-Events mit dem<br />

zwanglosen Konzept „Begegnen, probieren, genießen“<br />

aufs Neue. Auch wenn während der vergangenen<br />

zwei Jahre eine regelrechte nice2taste-<br />

“Zoom-Tasting-Community“ entstanden <strong>ist</strong>, <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s<br />

zwanglose Plaudern<br />

bei der Weinverkostung<br />

im „real life“<br />

natürlich nicht zu<br />

ersetzen. Infos zu<br />

den nächsten spannenden<br />

Events der<br />

„Grill & Chill“ lautete die Devise beim nice2taste-<br />

Sommerfest.<br />

Vinothek in der Meraner<br />

Straße 21 unter<br />

www.nice2taste.de.<br />

Gut „fairnetzt“<br />

FAIRBRAUCHER Wochen<br />

Die FAIRBRAUCHER Aktionswochen der Soli<strong>da</strong>rgemeinschaft<br />

AUGSBURG LAND standen<br />

bis Ende Juli unter dem Stichwort „fairnetzt“.<br />

„Mit dem Begriff wollen wir <strong>da</strong>rauf aufmerksam<br />

machen, wie wichtig jeder Beitrag eines jeden Einzelnen<br />

hier in unserem Netzwerk <strong>ist</strong>. Und welchen<br />

wichtigen Beitrag jeder <strong>da</strong>von le<strong>ist</strong>et und le<strong>ist</strong>en<br />

kann. Vom Kartoffelbauern über die Futtermühle<br />

der Familie Asam bis zu den Konsumentinnen und<br />

Konsumenten. Gerade sie le<strong>ist</strong>en mit dem Griff zu<br />

regionalen Produkten einen so wichtigen Beitrag<br />

zum Klimaschutz und für die Region“, erklärt Dr.<br />

Hans-Peter Senger, 1. Vorsitzender der Soli<strong>da</strong>rgemeinschaft<br />

AUGSBURG LAND.<br />

Viele Akteure<br />

gut „fairnetzt“ –<br />

Transparenz bei<br />

regionalen Produkten<br />

zum Wohle des<br />

Verbrauchers wird<br />

immer wichtiger.


Riegele<br />

BierFlug<br />

Vom BierHimmel<br />

direkt in den BierGarten!<br />

51 Meter Aufstieg auf unseren h<strong>ist</strong>orischen Brauereikamin.<br />

Die beste Aussicht der Stadt. Im Flugrausch Richtung Riegele<br />

Biergarten. Genieße den weltweit einzigartigen<br />

Riegele BierFlug mit uns!<br />

riegelebierflug.de<br />

riegelebierflug


86<br />

Georg Riegel, Denis Kolesnikov und der ukrainische Konsul Dmytro Shevchenko<br />

gemeinsam in der RIEGA Showküche.<br />

Konsul zu Gast<br />

Warm Up für Plärrer-Fans:<br />

Volksfest Schrobenhausen<br />

Achtung, Plärrer-Fans, aufgepast! Dirndl und Lederhosen<br />

dürfen im <strong>August</strong> schon frühzeitig aus dem Schrank<br />

gesucht werden, denn eines der beliebtesten Volksfeste<br />

im Wittelsbacher Land lockt bereits vom 4. bis 8.8. in die<br />

Spargelstadt Schrobenhausen: Für <strong>da</strong>s Volksfest Schrobenhausen<br />

haben sich die Veranstalter Martha Stief (Gasthof<br />

Metzgerei Jakob Stief zum Schimmelwirt) und Josef Plöckl<br />

sowie Michaela Kemper (Geschäftsführende Gesellschafterin<br />

Lanzl Gastronomie) und Umberto Freiherr von Beck-Peccoz<br />

(Brauerei Kühbach) ein zünftiges Programm zusammengestellt,<br />

<strong>da</strong>s Alt und Jung bege<strong>ist</strong>ern dürfte. Rennommierte<br />

Schaustellerbetriebe, ein Festzelt, <strong>da</strong>s rund 2000 Besuchern<br />

Platz bietet (+ 300 Biergartenplätze) sowie ein eigener Party-<br />

Stadl garantieren bei einem Bierpreis von unter 10,- € für die<br />

Mass jede Menge Spass für die ganze Familie. Zur Eröffnung<br />

am Donnerstag hat sogar Min<strong>ist</strong>erpräsident Markus Söder<br />

sein Kommen zugesagt; er wird nicht nur eine Runde auf<br />

einem h<strong>ist</strong>orischen Lanz-Traktor drehen, sondern auch gemeinsam<br />

mit dem ersten Bürgerme<strong>ist</strong>er Harald Reisner <strong>da</strong>s<br />

erste Fass anstechen.<br />

Infos zu den weiteren Programm-Highlights wie Familienund<br />

Seniorennachmittag, den Partybands und zum Abschluss-Feuerwerk<br />

finden sich im Web unter der Adresse<br />

www.volksfest-schrobenhausen.de.<br />

Ukrainische Küche bei RIEGA<br />

Die ukrainische Küche <strong>ist</strong> bodenständig und<br />

herzhaft, aber durchaus auch raffiniert – genauso<br />

wie Chefkoch Denis Kolesnikov, der im<br />

RIEGA Kochclub sein <strong>neue</strong>s Kochbuch präsentierte.<br />

<strong>Das</strong> Besondere <strong>da</strong>ran: der gesamten Erlöse geht an<br />

ukrainische Flüchtlinge. In seiner charmanten Rede<br />

interviewte Junior Chef Georg Riegel den Masterkoch<br />

zu seinem Werdegang und den spannenden<br />

Rezepten. Extra für die Veranstaltung re<strong>ist</strong>e der<br />

ukrainische Konsul Dmytro Shechenko an, der vom<br />

Event in Augsburg bege<strong>ist</strong>ert war. Zu erfrischenden<br />

Getränken gab´s kleine Snacks als Kostproben aus<br />

dem Kochbuch. Spannend erwartet wird nun bereits<br />

der nächste Gast in der RIEGA Showküche....<br />

Josef Plöckl, Martha Stief, Michaela Kemper und Umberto Freiherr von<br />

Beck-Peccoz freuen sich auf zünftige Stimmung in Schrobenhausen.<br />

BODEGA – BAR DE TAPAS<br />

All you can eat Pizzabuffet<br />

am 18. <strong>August</strong>,<br />

11,90 € p. P.<br />

Tapas satt!<br />

jeden Mi. und Do. ab 19:00 Uhr<br />

0821 508 0696<br />

Infos<br />

AFRAWALD 2 · 86150 AUGSBURG<br />

5 Jahre<br />

in Göggingen<br />

Junior<br />

Wellenburger Str. 37<br />

86199 Göggingen/Augsburg<br />

vom 01. April - 30. April 2012<br />

Ecke Habsburger Str. - Tel.: 0821/455 11 44<br />

mit vielen<br />

Dankeschön-Aktionen<br />

Unsere Aktionen<br />

0,5 Hauswein (rot) 5,55 EUR<br />

Pizzabuffet jeden Donnerstag<br />

7,90 / Person<br />

jedes 5-jährige Kind<br />

spe<strong>ist</strong> kostenfrei*<br />

gem. Dessertteller (2 Personen)<br />

5,55 EUR<br />

*in beisein der Eltern<br />

dragone.indd 1<br />

05.03.2012 16:36:06 Uhr


Korrekturabzug<br />

Erscheinungstermin: 1.2021<br />

Größe:260 mm hoch<br />

92 mm breit (2-sp.)<br />

Kaffeemanufaktur<br />

• zertifizierte SCA Schulungen<br />

• Home-Bar<strong>ist</strong>a-Kurse<br />

• Spezialitätenkaffees<br />

• Show-Rösten<br />

• Event-Location<br />

Karin Liebler<br />

Steinerne Furt 60 | 86167 Augsburg<br />

Tel. +49 821 65057151<br />

Mobil +49 176 25495090<br />

info@kaffeeart.eu | www.kaffeeart.eu<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo., Mi., Do., Fr.<br />

Di.<br />

Sa.<br />

10.00–17.00 Uhr<br />

nach Absprache<br />

10.00–14.00 Uhr<br />

• zertifizierte SCA Schulungen<br />

• Home-Bar<strong>ist</strong>a-Kurse<br />

• Spezialitätenkaffees aus der<br />

familieneigenen Farm in Brasilien<br />

• Kaffeeberatung<br />

• Show-Rösten<br />

• Event-Location für<br />

verschiedene Anlässe<br />

Steinerne Furt 60 ❘ 86167 Augsburg<br />

Tel. +49 821 65057151<br />

Mobil +49 176 25495090<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag bis Freitag 10.00–17.00 Uhr<br />

Samstag<br />

10.00–14.00 Uhr<br />

info@kaffeeart.eu ❘ www.kaffeeart.eu


88 GESCHMACKSSACHE<br />

Unter der Laube<br />

Die absolut unabhängige Gastrokritik<br />

Bodenständig gemütlich, aber keineswegs angestaubt<br />

bieder: der gut 100-jährigen Traditionsgeschichte des<br />

Gasthaus am Lohwald haben Bettina und Antonio<br />

Stelluto einen unaufdringlichen, aber zeitgemäß-modernen<br />

Stempel aufgedrückt. Bayerische Wirtshauskultur<br />

mit legerem und gleichzeitig hochproffesionellem<br />

Touch sozusagen.<br />

★ ★ ★ ★ ★ = überragend / ★ ★ ★ ★ = sehr gut / ★ ★ ★ = gut / ★ ★ = duchschnittlich / ★ = mäßig<br />

Ambiente ★ ★ ★ ★<br />

Die heimelige Gaststube mit – unter anderen Deko-Accessoires<br />

– Bauernschrank und Kuckucksuhr<br />

als augenzwinkernde Reminiszenz an traditionelle<br />

Wirtshausgeschichte setzt nicht auf aktuelle Trends<br />

wie allzu sachliches Interieur, schafft aber einen<br />

ansprechenden Mix aus Nostalgie und Modernität.<br />

In den Sommermonaten <strong>ist</strong> der Außenbereich unter<br />

alten Lindenbäumen natürlich eine echte Wohlfühl-Oase<br />

unter freiem Himmel. Besonders lauschig<br />

sitzt es sich in der von Weinblättern umrankten<br />

Laube – eine gutgelaunte Gruppe am Nachbartisch<br />

schwelgte folglich umgehend in mediterranen Urlaubserinnerungen...<br />

Essen ★ ★ ★ ★<br />

Die Jahreszeiten sollen sich auf der Karte widerspiegeln,<br />

so <strong>da</strong>s Credo im Lohwald, wo man zudem auf die<br />

frische Zubereitung möglichst vieler regionaler Produkte<br />

setzt. <strong>Das</strong>s sich <strong>da</strong>bei auf der – zum Glück nicht<br />

überbordenden Karte – eine feine Auswahl an Gerichten<br />

mit bayerisch-italienischen Schwerpunkten findet,<br />

fällt positiv auf. Wir begannen unseren sommerlichen<br />

Ausflug mit dem „Mediterranen Brotsalat“ (€ 9,90) mit<br />

marinierter Rucola, Kirschtomaten, Parmaschinken,<br />

Parmesan und schön kross-aromatischen Brotstreifen.<br />

Hervorragend mundete auch <strong>da</strong>s leichte „Grüne Erbsenschaumsüppchen<br />

mit geräucherter Forelle“ (€ 5,90).<br />

Als Hauptgerichte wählten wir den Zwiebelrostbraten<br />

aus der Rinderlende (€ 25,90) mit Schmelzzwieben,<br />

der mit einer hervorragenden Fleischqualität<br />

und perfektem Garpunkt zu gefallen wusste. Die <strong>da</strong>zu<br />

gereichten, ganz offensichtlich hausgemachten Kässpatzen<br />

waren von der Kons<strong>ist</strong>enz wunderbar – für<br />

unseren Geschmack hätte der verwendete Bergkäse<br />

aber noch einen Tick herzhafter sein können. Aber <strong>da</strong>s<br />

<strong>ist</strong> natürlich Ansichtssache. Die Wahl von „Lohwald´s<br />

Sauerei 2.0“ (€ 18,90) mit zartem Schweinefilet, krossem<br />

Schweinebauch und Schweinebäckchen – <strong>da</strong>zu<br />

zweierlei schön eingekochte Soßen, Speckbohnen und<br />

Petersilien-Pürree – erwies sich als üppig-herzhafter<br />

Gaumenschmaus, der jedoch leider unseren Plan eines<br />

abschließenden Desserts komplett torpedierte. Vielleicht<br />

probieren wir es bei einem nächsten Besuch mit<br />

etwas leichterem wie „Lohwald´s Fisch Curry“ (€ 19,90)<br />

mit heimischen Fischen – leider war dies bei unserer<br />

Gasthaus am Lohwald<br />

Georg-Odemer-Straße 13, 86356 Neusäß<br />

Tel.: 0821 244 144 80 mail: info@lohwald.com<br />

www.facebook.com//gasthausamlohwald<br />

www.lohwald.com<br />

Einkehr bereits ausgegangen – was wiederum positiv<br />

auf frische Zubereitung hindeutet. Fazit: auch wenn <strong>da</strong>s<br />

Lohwald-Team in der karte auf die gestiegenen Produktkosten<br />

verwe<strong>ist</strong> und um Verständnis für angehobene<br />

Preise bittet, haben wir <strong>da</strong>s Preis-Le<strong>ist</strong>ungsverhältnis als<br />

sehr fair empfunden.<br />

Trinken ★ ★ ★<br />

Neben den Brauspezialitäten des Hofbrauhaus Freising<br />

bietet die Weinkarte eine ansprechend-moderne Auswahl<br />

an Trinkfluss garantierenden guten Tropfen. Der<br />

– auch offen ausgeschenkte – Grüne Veltliner Löss von<br />

der niederösterreichischen Schlosskellerei Gobelsburg<br />

machte den Sommertag mit frisch-fruchtigen Apfel- und<br />

Birnenaromen sowie leicht pfeffrig-kräutriger Pikanz<br />

angenehm beschwingt.<br />

Service ★ ★ ★ ★<br />

Webpräsenz und Online-Reservierung sind absolut auf<br />

der Höhe der Zeit – aktuelle Empfehlungen und die<br />

Wochenkarte gibt´s auch auf der gut gepflegten Facebook-Seite.<br />

Unserem Sonderwunsch nach einem lauschigen<br />

Plätzchen im Biergarten wurde perfekt entsprochen.<br />

Der tolle erste Eindruck hatte auch während unseres<br />

gesamten Aufenthalts Bestand: Flink, freundlich, familiär<br />

– auch bei gut gefülltem Außenbereich + einigen<br />

besetzten Tischen im Gastraum war von Hektik nichts zu<br />

spüren – Zeichen guter Organisation und professioneller<br />

Arbeitsweise!


SCHÖN & GESUND<br />

89<br />

Wir schaffen Klarheit mit Kompetenz, High-Tech<br />

und Einfühlungsvermögen – an unseren<br />

verschiedenen Standorten auch als Ausbildungs-<br />

Bahnhofstraße<br />

betrieb mit tollen Karrierechancen.<br />

• MRT, Brustsonographie, Mammographie<br />

• Spezial<strong>ist</strong>en für jede Körperregion<br />

• Hochqualifiziertes Team<br />

• Minimale Wartezeiten<br />

• Entspanntes Umfeld für alle Familienmitglieder<br />

• Individuelle Untersuchungsplanung und -besprechung<br />

T: +49 (821) 455 335 0<br />

Hermanstraße 15<br />

86150 Augsburg<br />

info@h15-augsburg.de<br />

www.h15-augsburg.de


90<br />

Summer<br />

Vibes<br />

Get the GLOW – Die Bräune des<br />

Sommers pflegen und bewahren<br />

Die me<strong>ist</strong>en Menschen wünschen sich einen<br />

knackig braunen Sommerteint nicht nur direkt<br />

nach dem Urlaub, sondern am besten <strong>da</strong>s<br />

ganze Jahr über. Doch leider verschwindet mit der<br />

Sonne auch nach und nach die mühevoll erworbene<br />

Bräune. Mit ein paar Beauty-Tricks lässt sich <strong>da</strong>s<br />

Urlaubssouvenir noch bis in den goldenen Herbst<br />

erhalten, so <strong>da</strong>ss der Summer Glow noch weiter<br />

scheinen kann.<br />

Unsere Hautzellen leben nicht ewig. Je trockener<br />

die Haut, desto schneller schuppt sie sich und<br />

<strong>da</strong>mit auch die pigmentierten Hautschuppen, so<br />

<strong>da</strong>ss die Bräune schneller verblasst. Bereits beim<br />

Sonnenbaden werden die Weichen für eine langanhaltende<br />

Bräune gelegt, denn sich langsam zu<br />

bräunen, <strong>ist</strong> wirkungsvoller, <strong>da</strong> die Bräune länger<br />

hält. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor<br />

sollte selbstverständlich immer vor dem<br />

Sonnen aufgetragen werden. Viele Sonnencremes<br />

enthalten mittlerweile bräunungsunterstützende<br />

Wirkstoffe, wie z.B. Melanin-Stimulatoren. Hilfreich<br />

sind Selbstbräuner, die es als Creme, Mousse, Gel<br />

oder Spray gibt. Diese Produkte mit unterschiedlicher<br />

Bräunungsintensität sind für dunkle und helle<br />

Hauttypen zu haben. Außerdem gibt es spezielle<br />

Selbstbräuner für den Körper und für <strong>da</strong>s Gesicht.<br />

Inzwischen lassen sich Selbstbräuner mühelos ohne<br />

lästige Flecken auftragen und färben nicht mehr ab.<br />

Um der sonnengebräunten Haut einen Glow-Effekt<br />

zu verleihen, genügt es, ein wenig Selbstbräuner in<br />

die Feuchtigkeitslotion zu geben oder Bronzepuder<br />

über Dekolleté und Schultern aufzutragen.<br />

Je dicker die Hornschicht, desto intensiver <strong>ist</strong> die<br />

Färbung. Daher <strong>ist</strong> ein Peeling vor der Verwendung<br />

von Selbstbräuner sehr wichtig. Damit beim Auftragen<br />

des Selbstbräuners keine Streifen entstehen,<br />

<strong>ist</strong> es empfehlenswert, die Haut etwa 24 Stunden<br />

vorher zu peelen, <strong>da</strong> die Haut nach einem Peeling<br />

weniger eben <strong>ist</strong> und der Selbstbräuner <strong>da</strong>nn<br />

schwieriger aufzutragen <strong>ist</strong>.<br />

Empfehlenswert <strong>ist</strong> es auch, schimmernde Pflegeprodukte<br />

zu verwenden, z. B. Cremes und Öle,<br />

um die Haut so zum Strahlen zu bringen. Ratsam<br />

<strong>ist</strong> es zudem, den knackig-braunen Körper nicht in<br />

ein heißes Bad zu tauchen, denn <strong>da</strong>durch wird die<br />

Haut ausgetrocknet und schuppt sich leichter. Auch<br />

Dampfbäder und Sauna sorgen eher <strong>da</strong>für, <strong>da</strong>ss die<br />

Bräune nicht so lange anhält. Text: beautypress<br />

– Leidenschaft für die Haut<br />

Epigenetische Technologie – sie <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s<br />

revolutionäre Geheimnis für starke und<br />

strahlende Haut in all unseren Produkten“,<br />

so CRAITH LAB-Expertin Claudia<br />

Obser. Insbesondere in der Sommerzeit<br />

wirkt z.B. die SILKY SMOOTH Body Lotion<br />

revitalisierend und verbessert die<br />

Hautstruktur nach dem Sonnenbad. Op-<br />

timalen Sonnenschutz bietet die getönte<br />

DAILY GOLD PROTECTION SPF 30 Tagescreme<br />

mit Glow-Effekt als Strandbegleiter.<br />

Und die EPI REJUVENATION Luxus<br />

Schaummaske schützt mit antioxi<strong>da</strong>tiven<br />

Eigenschaften vor schädlichen Umwelteinflüssen.<br />

Erhältlich nur bei ausgewählten<br />

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91<br />

Foto: filadendron/<strong>ist</strong>ockphoto.com/akz-o<br />

Die Bewegung<br />

hält fit und<br />

stärkt die<br />

Knochen.<br />

Osteoporose<br />

...angemessen behandeln<br />

In Deutschland sind circa 6,3 Millionen Menschen<br />

von einer Osteoporose betroffen. Nur jede:r Fünfte<br />

erhält eine angemessene Behandlung. Erste<br />

Anzeichen einer Osteoporose können Rückenschmerzen<br />

oder ein Verlust an Körpergröße sein.<br />

Daher sollten diese Beschwerden immer ein Anlass<br />

für einen Besuch bei der Hausärztin oder dem<br />

Hausarzt sein. Sowohl vorbeugend als auch zur<br />

Unterstützung einer Osteoporose-Behandlung <strong>ist</strong><br />

eine kalziumreiche Ernährung wichtig. Der Mineralstoff<br />

gibt Knochen und Zähnen Festigkeit und<br />

Stabilität. Damit Kalzium in die Knochen eingebaut<br />

werden kann, wird Vitamin D benötigt.<br />

Informationen zur Osteoporose, eine informative<br />

Broschüre und viele weitere Materialien rund um<br />

die Themen Ernährung und Sport finden Sie unter<br />

www.aktionsbündnis-osteoporose.de. AKZ/spp-o<br />

Hormonstörungen<br />

Natürlich behandelt<br />

130/2<br />

Heilpraktiker Waschke<br />

Ob Menstruationsbeschwerden, bei Schilddrüsenproblemen,<br />

Problemen in den Wechseljahren<br />

oder einem unerfüllten Kinderwunsch – weibliche<br />

Hormone spielen im Leben einer Frau immer<br />

eine große Rolle. Bei derartigen Beschwerden und<br />

Problemen rund um <strong>da</strong>s Hormonsystem hilft Heilpraktikerin<br />

Susanne C. Waschke. Ihre Behandlung<br />

erfolgt nach fundierten Untersuchungen mit Phytotherapie,<br />

Akupunktur, Fußreflexzonenmassagen<br />

und weiteren Naturheilpraktiken. Alles im Einklang<br />

von Körper, Seele und Ge<strong>ist</strong>. „Viele Patientinnen<br />

kommen mit Problemen, bei denen niemand etwas<br />

findet. Im Rahmen meiner Therapie kommt<br />

häufig die Ursache ans Licht“, erklärt Susanne C.<br />

Waschke.<br />

S.C. Waschke, Heilpraktikerin<br />

Perzheimstraße 18, 86150 Augsburg<br />

Tel. 0821 / 47 01 25 29<br />

www.naturheilpraxis-waschke.de<br />

Ihre Füße sind bei uns in den besten Händen! Besuchen Sie <strong>da</strong>s fußzentrum augsburg,<br />

Ihren Me<strong>ist</strong>erbetrieb für Orthopädie-Schuhtechnik in der Katharinengasse.<br />

Wir freuen uns auf Sie.<br />

• Handwerk 4.0<br />

3D-Scan-Technologie<br />

• Individuelle Einlagen nach Maß<br />

• Orthopädische Maßschuhe<br />

• Diabetiker- und<br />

Rheumatikerversorgung<br />

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und vieles mehr!<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

Mo. - Mi. 9.00 - 18.00 Uhr<br />

Do. 9.00 - 19.00 Uhr<br />

Fr. 9.00 - 18.00 Uhr<br />

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FUSSZENTRUM AUGSBURG | KATHARINENGASSE 24 | 86150 AUGSBURG | INFO@FUSSZENTRUM-AUGSBURG.DE | 0821/ 29 73 27 48


92<br />

Dr. med<br />

Günther Fuchs<br />

Funktionsstörungen<br />

der Hand<br />

Kleine Ursache –<br />

große Auswirkung<br />

Die Entwicklung unserer Hände<br />

war der entscheidende Schritt<br />

in der Evolution zum Menschen.<br />

Unsere Hand <strong>ist</strong> ein einzigartiges<br />

Werkzeug mit dem wir sowohl extrem<br />

feine als auch sehr kraftvolle<br />

Tätigkeiten durchführen können. Die<br />

Bewegung der Finger funktioniert in<br />

Art eines Seilzugsystems. Ösenartige<br />

Bindegewebs-Strukturen, sogenannte<br />

Ringbänder, lenken hierbei an den<br />

Fingergelenken die Kraft bei der Fingerbeugung<br />

um.<br />

Mit zunehmendem Alter neigen<br />

die bindegewebigen Strukturen<br />

des Körpers <strong>da</strong>zu, sich zu verdicken.<br />

Dadurch kann es an kritischen<br />

Stellen zu Einengungen kommen. Im<br />

Fall des Fingerbeugeapparates kann<br />

dies letztendlich zum schmerzhaften,<br />

bewegungsabhängigen Schnappen,<br />

häufig auch zum morgendlichem „Hängenbleiben“<br />

eines Fingers führen. Zum<br />

sogenannten „schnellenden Finger“. Im<br />

Anfangsstadium können u.U. Kühlung,<br />

Salbenanwendungen und Vermeidung<br />

von starker Beanspruchung der Hand<br />

die Symptome zum Abklingen bringen.<br />

Der Arzt kann durch lokale Injektionen<br />

die Bewegungsstörungen behandeln.<br />

Bei ständig wiederkehrenden Problemen<br />

wird ggf. auch eine operative<br />

Spaltung des betroffenen Ringbandes<br />

erforderlich sein. Dieser Eingriff kann<br />

schonend in örtlicher Betäubung und<br />

ambulant durchgeführt werden. Ähnliche<br />

Engesyndrome gibt es beispielsweise<br />

auch für die langen Daumenstrecksehen<br />

oder aber für den Mittelnerv<br />

der Hand in Form des bekannten „Carpaltunnel<br />

Syndroms“. Auch für diese<br />

Erkrankungen werden abgestufte<br />

Behandlungsschemata angewendet.<br />

Nötigenfalls können hier ebenfalls<br />

kleine operative Eingriffe <strong>da</strong>uerhafte<br />

Beschwerdefreiheit bringen.<br />

Bahnhofstraße 8, 86150 Augsburg<br />

Tel.: 0821-45543663 Fax: 0821-45543699<br />

www.orthotop.de I praxis@orthotop.de<br />

Bestens besucht war die Präsentation der Herbstkollektion von Marc Cain im Modehaus JUNG.<br />

Lust auf Herbst<br />

Marc Cain-Modenschau im MODEHAUS JUNG<br />

Man mag bei den aktuellen Temperaturen<br />

zwar noch nicht an<br />

den Herbst denken, aber bei<br />

den stylischen Modellen von Marc<br />

Cain kann ihn so manche Fashion<strong>ist</strong>a<br />

kaum erwarten. Präsentiert wurden<br />

die <strong>neue</strong>n It-Pieces bei den Marc Cain<br />

Modenschauen, mit kleinen Köstlichkeiten<br />

und kühlen Sommer-Drinks, im<br />

Modehaus JUNG. Spritzig moderiert<br />

von Sascha Dickreuter, präsentierten<br />

die Models aktuelle Trends von Kopf<br />

bis Fuß – wobei Frau die Wahl hat,<br />

zwischen zartem Pastell und dezenten<br />

Mustern, knalligen Farbkombinationen<br />

bis hin zu Leo-Prints. Pflegeleichte<br />

und knitterfreie „Kofferstoffe“<br />

sind ebenso vertreten, wie feinste Seide<br />

oder Strick aus edlen Materialien.<br />

Kurz, lang, eng, weit – sind Kleider,<br />

Hosen, Oberteile wie z. B. Pullunder,<br />

Cardigans oder Jacken.<br />

Erlaubt <strong>ist</strong>, was gefällt: Dies gilt<br />

ebenfalls für Accessoires und Schuhe.<br />

Schals und Hüte sind nicht mehr<br />

nur farblich passend, sondern auch<br />

die Muster sind identisch mit dem<br />

übrigen Outfit. Statt der klassischen<br />

Handtasche <strong>da</strong>rf es gerne ein Rucksack<br />

oder eine Gürteltasche sein. Und<br />

bei den Schuhen? Gibt es jede Form<br />

und jede Farbe – dezent oder bunt,<br />

fein oder klobig, sportlich oder elegant<br />

und aus diversen Materialien.<br />

Nach Lust und Laune kombiniert,<br />

bekommt jedes Outfit mit trendigen<br />

Schuhen seinen individuellen Touch.<br />

Bleibt noch zu erwähnen, <strong>da</strong>ss<br />

<strong>da</strong>s vor 45 Jahren von Helmut<br />

Schlotterer gegründete und immer<br />

noch inhabergeführte Unternehmen<br />

Marc Cain mit Sitz auf der Schwäbischen<br />

Alb, zu 70 % in Deutschland<br />

und Europa produziert und größtes<br />

Augenmerk auf den Schutz von Klima,<br />

Umwelt und <strong>da</strong>s Tierwohl legt.<br />

Marc Cain Kollektionen sind nachhaltig<br />

(Rethink together Label), qualitativ<br />

hochwertig und so vielseitig<br />

wie die Frauen, die Sie tragen.<br />

Verlagsveröffentlichung


Sonderveröffentlichung<br />

Mehr Lebensqualität, mehr Biss!<br />

Feste dritte Zähne an einem Tag bei der<br />

PRAXISZAHNKLINIK GÜNZBURG<br />

Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Zähne<br />

verlieren: Krankheiten, mangelnde Mundhygiene,<br />

extreme Zahnarztangst. Die Folgen sind Zahnlücken<br />

bis hin zur kompletten Zahnlosigkeit. Viele Patienten<br />

quälen sich Jahrzehnte mit unkomfortablen und<br />

wackeligen Vollprothesen, mit denen ein normales Leben<br />

kaum möglich <strong>ist</strong>.<br />

„Aber es gibt Alternativen“,<br />

weiß Dr. Oliver Schmidt, Implantologe<br />

aus Günzburg. „Mit<br />

den Möglichkeiten der modernen<br />

Implantologie können<br />

wir Menschen helfen, die ihre<br />

Freude am Leben verloren haben.<br />

Festsitzender, hochwertiger<br />

Zahnersatz auf Implantaten<br />

gibt Patienten, die jahrelang Angst beim Sprechen und<br />

Lachen hatten, ein hohes Maß an Lebensqualität zurück“,<br />

informiert Dr. Schmidt.<br />

Feste Zähne in kurzer Zeit<br />

In seiner Günzburger Praxis bieten Dr. Schmidt und sein<br />

Team eine Behandlung, bei der Patienten an nur einem<br />

Tag mit <strong>neue</strong>n festsitzenden Zähnen versorgt werden.<br />

<strong>Das</strong> Konzept der Günzburger Spezial<strong>ist</strong>en basiert auf<br />

einer speziellen Technik, bei der vier Implantate im<br />

Kiefer ausreichen können, um eine komplette Brücke<br />

sicher und <strong>da</strong>uerhaft zu befestigen – die sogenannte<br />

„All-on4 Methode“.<br />

Wenn der Patient über genügend Kieferknochen verfügt,<br />

setzt der Implantologe vier Implantate in einem bestimmten<br />

Abstand und einem genau definierten Winkel<br />

ein. Diese Konstruktion <strong>ist</strong> so stabil, <strong>da</strong>ss die Patienten<br />

noch am selben Tag mit einer festsitzenden Brücke und<br />

individuell angepasstem Zahnersatz nach Hause gehen<br />

können. Dieser erste Zahnersatz kann schon am gleichen<br />

Abend belastet werden. Es gibt allerdings Patienten<br />

deren Angebot an Kieferknochen für eine normale<br />

Implantation nicht ausreicht.<br />

<strong>Das</strong> dreidimensionale Bild<br />

zeigt dem Implantologen<br />

die exakte Lage von<br />

Gefäßen und Nerven – Verletzungen<br />

und Schmerzen<br />

werden so annähernd<br />

ausgeschlossen.<br />

Auch auf diese Situation <strong>ist</strong><br />

<strong>da</strong>s Team bestens vorbereitet<br />

und bietet sichere und nachhaltige<br />

Lösungen.<br />

Dreidimensionale Bilder<br />

geben Sicherheit<br />

Wichtig für eine sichere und<br />

schonende Implantation <strong>ist</strong> der Einsatz modernster<br />

Technik: Ein digitaler Volumentopograph liefert dreidimensionale<br />

Bilder der gesamten Kiefersituation. „Auf<br />

dieser Basis fertigen wir eine individuelle Operationsschablone<br />

mit den zuvor definierten Positionen der<br />

Implantate während der Operation exakt auf den Patienten.<br />

Diese Methode sorgt für weniger Beschwerden<br />

nach der Operation und <strong>ist</strong> für den Patienten weniger<br />

belastend als konventionelle Behandlungen“, erläutert<br />

Dr. Schmidt die Vorteile für die Patienten. Die Patienten<br />

profitieren nicht nur von der verkürzten Behandlungs<strong>da</strong>uer.<br />

<strong>Das</strong> Konzept für „feste Zähne“ reduziert die Belastung<br />

für die Patienten deutlich und schont auch den<br />

Geldbeutel. Durch die geringe Anzahl der Implantate<br />

verringern sich schließlich die Kosten für den hochwertigen<br />

Zahnersatz. Wenn <strong>da</strong>s kein Grund für ein erstes<br />

Lachen mit den <strong>neue</strong>n Zähnen <strong>ist</strong>!<br />

<strong>Das</strong> DROS Konzept<br />

<strong>Das</strong> erste und bisher einzige<br />

stan<strong>da</strong>rdisierte Diagnoseund<br />

Therapiekonzept zur<br />

Behandlung der CMD.<br />

Die Behandlungsziele:<br />

1. Entspannung muskulärer<br />

Strukturen des Kausystems<br />

2. Erreichen einer stabilen<br />

funktionellen Position der<br />

Gelenkköpfe des Unterkiefers<br />

in der Gelenkpfannen<br />

des Oberkiefers (Physiologische<br />

Zentrik). Denn<br />

die Stan<strong>da</strong>rdisierung führt<br />

zu reproduzierbaren Ergebnissen<br />

und <strong>ist</strong> <strong>da</strong>mit<br />

methodisch hervorragend<br />

geeignet. Zudem <strong>ist</strong> die<br />

Vorgehensweise <strong>da</strong>durch<br />

transparent, für Zahnärzte<br />

und Patienten nachvollziehbar<br />

und gilt auch bei<br />

Krankenversicherungen<br />

als Qualitätsmerkmal. Was<br />

sich sonst über viele Monate<br />

oder Jahre hinzieht, <strong>ist</strong> me<strong>ist</strong><br />

in sieben bis zehn Wochen<br />

therapierbar. Ein Wermutstropfen<br />

besteht allerdings<br />

<strong>da</strong>rin, <strong>da</strong>ss dieses Behandlungsverfahren<br />

von den gesetzlichen<br />

Krankenkassen<br />

nicht unterstützt wird. Die<br />

klaren Abrechnungspositionen<br />

nach GOZ und BEB sind<br />

für Versicherungen und Zusatzversicherungen<br />

leicht<br />

nachvollziehbar und geben<br />

diesen verlässliche Anhaltspunkte<br />

bei der Abrechnung.<br />

In unserem Haus kann Ihnen<br />

in wenigen Schritten gezeigt<br />

werden, ob es sich bei Ihnen<br />

um eine dentogen verursachte<br />

Form der CMD handelt.<br />

Wenden Sie sich an Ihre<br />

Praxiszahnklinik Günzburg<br />

(Text: Dr. Hans Roos).<br />

93


94<br />

Naturge<strong>ist</strong>er<br />

FABELWESEN – auf Schloss Pichl<br />

Auch Elfen, Waldge<strong>ist</strong>er und andere phantastische<br />

Fabelwesen mussten eine Pandemiepause<br />

einlegen – doch jetzt wandelten sie beim<br />

großen „Fest der Naturge<strong>ist</strong>er“ auf Schloss Pichl<br />

wieder auf mystischen Pfaden. Keltische Klänge,<br />

eine Schlemmergasse und ein zauberhaftes Programm<br />

bescherten den Besucherinnen und Besuchern<br />

zwei Tage lang eine Reise in märchenhafte<br />

Welten. Vormerken: am 17. und 18. September feiern<br />

die Ge<strong>ist</strong>er rund um Schlossherr Georg Brandl und<br />

Initiatorin Inge Sommerreisser ihr legendäres Mabon-Herbstfest...<br />

MIT ACHTSAMKEIT GUT ZU SICH SELBST SEIN<br />

In unserer turbulenten Welt fällt es uns oft nicht<br />

leicht, achtsam mit uns selbst umzugehen. Lassen<br />

Sie sich inspirieren auf Ihrer Reise durch meine Seite<br />

– wir sehen uns hoffentlich bald in meiner Praxis.<br />

Für ganzheitliche Wellness bin ich<br />

Ihre Ansprechpartnerin<br />

❉ Ganzheitliche Ernährungsberatung<br />

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❉ Klangschalenmassage<br />

❉ Prävention für Stress- und Burnout<br />

❉ Aromatherapie<br />

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❉ Ayurve<strong>da</strong>massage<br />

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und Selbstfindung<br />

Dreiklang Augsburg - Sabine Brenneisen<br />

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BUSINESS<br />

95<br />

Wenn<br />

Sissi<br />

& Franz<br />

bedienen<br />

Auswege für die<br />

PERSONALNOT<br />

in der Gastronomie<br />

VON ANNABELL HÖRNER<br />

Sie heißen Sissi und Franz, brauchen weder<br />

Pausen noch Urlaub und werden nie müde.<br />

Nein, sie sind stets einsatzbereit, bringen<br />

Speisen und Getränke und räumen <strong>da</strong>s Geschirr<br />

weg – die perfekten Servicekräfte in der Gastronomie,<br />

wo man händeringend Personal sucht.<br />

Klappt es nicht mit der Suche, müssen Biergärten<br />

und Lokale womöglich (zumindest zeitweise)<br />

geschlossen bleiben, wie etwa kürzlich eine Schild<br />

am Kongress-Biergarten verkündet hat. „Grund der<br />

aktuellen Personalsituation bleibt der Parkgarten<br />

am Montag geschlossen“, konnte man nachlesen<br />

– kein Einzelfall: Viele Gastronomen führen zusätzliche<br />

Ruhetage ein oder können nicht alle Tische<br />

belegen – weil Personal fehlt.<br />

Ob Sissi und Franz hier eine Lösung bieten? Die<br />

beiden Helfer mit den großen Augen sind Roboter.<br />

Zum Einsatz kommen sie zum Beispiel im Design<br />

Hotel Meisers in Dinkelsbühl (Mittelfranken), <strong>da</strong>s<br />

hier eine Vorreiterrolle spielt: Wenn man hier als Gast<br />

<strong>da</strong>s Restaurant betritt, fallen die Roboter Sissi und<br />

Franz schnell ins Auge, die als Unterstützung für<br />

die Belegschaft „Dienst“ tun.<br />

Sie helfen beim Teller-Tragen<br />

und fahren gebrauchtes Geschirr<br />

zurück in die Küche.<br />

Somit werden lange Laufwege<br />

gespart und dem Personal<br />

bleibt mehr Zeit, um sich mit<br />

den Gästen zu beschäftigen.<br />

Theoretisch haben die<br />

Roboter noch viel mehr Funktionen,<br />

so können sie beispielsweise Gäste zu ihren<br />

Tischen begleiten oder sogar einen Witz erzählen.<br />

Da <strong>da</strong>s Design Hotel Meiser aber viel Wert auf<br />

den persönlichen – also menschlichen – Kontakt<br />

zu den Gästen legt, wurden diese Funktionen bei<br />

Sissi und Franz abgeschaltet.<br />

Auch andere Gastronomen überlegen solche<br />

Ausweg aus der Personalnot. Im „Sausalitos“ in<br />

München sitzt man seit einigen Wochen an, wie es<br />

heißt, Deutschlands erster Roboter-Bar. <strong>Das</strong> sei<br />

nicht nur eine Schau, sondern soll auch die Mitarbeiter*innen<br />

hinter der Theke entlasten. So werden<br />

etwa „Mojitos“ als beliebtester Drink der Bar dort<br />

jetzt perfekt „automatisch“ gemixt vom Zerkleinern<br />

und Stampfen der Limetten bis hin zum Schütteln<br />

der Cocktailbecher. Und, so wird berichtet: Die Bar-<br />

Roboter haben zum Beispiel auch Augen, genau<br />

genommen: Kameras, die erkennen können, ob ein<br />

Glas einen Sprung hat. Ob <strong>da</strong>s die Zukunft <strong>ist</strong>?<br />

Augsburger Gastronomen<br />

treten solchen Lösungen noch<br />

eher skeptisch gegenüber. „<strong>Das</strong><br />

<strong>ist</strong> zwar ein lustiges Gadget, in<br />

der Praxis aber schwer umsetzbar“,<br />

meint etwa Leo Dietz<br />

als Kreisvorsitzender im Hotel-<br />

und Gaststättenverband.<br />

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96<br />

DAS GASTRO-PERSONAL<br />

FÜR DEN JOB BEGEISTERN<br />

Tobias<br />

Emminger<br />

Fortsetzung. Leo Dietz selbst, der auch CSU-Stadtratsfraktionschef<br />

<strong>ist</strong>, betreibt drei Lokale in Augsburg,<br />

<strong>da</strong>runter <strong>da</strong>s Peaches, <strong>da</strong>s seit 30 Jahren besteht. Die<br />

aktuellen Personalprobleme kennt er sehr wohl. So<br />

hatte er vor der Pandemie noch jeden Tag geöffnet, zuletzt<br />

war lediglich von Mittwoch bis Samstag Betrieb.<br />

Die Personalnot speziell in der Gastronomie <strong>ist</strong><br />

eine der Corona-Folgen. Denn vor allem Mitarbeiter*innen,<br />

die einen Mini-Job hatten, mussten in<br />

der Pandemie nach <strong>neue</strong>r Arbeit suchen. Jetzt, wo<br />

man – zumindest gefühlt – Covid besser im Griff<br />

hat, sind die Restaurants wieder auf, die Arbeitskräfte<br />

bleiben aber in vielen Fällen im <strong>neue</strong>n Job.<br />

So auch im Parkhäusl am Zoo. Seit 15 Jahren<br />

herrschte dort die Sieben-Tage-Woche. Wegen der<br />

Personalnot wurden zwei Ruhetage eingeführt. „Gerade<br />

Minijobber wurden von der Regierung im Stich<br />

gelassen“, sagt Inhaberin Maria Cierro.<br />

Personalnot herrscht auch im Ofenhaus am<br />

Gaswerk, wenngleich es dort noch zu keinen Einschränkungen<br />

der Öffnungszeiten kam. Trotzdem<br />

sei ein Personalmangel deutlich bemerkbar, bestätigt<br />

Betreiber Tobias Emminger. Denn besonders<br />

für Veranstaltungen sind die Servicekräfte komplett<br />

ausgelastet. Viel Zeit für Weinberatungen oder Unterhaltungen<br />

mit Stammgästen bleibt nicht mehr.<br />

Aber was tun gegen den Mangel an Servicekräften?<br />

Der bayerische Hotel und Gaststättenverband<br />

Leo Dietz<br />

fordert mit Blick auf die Flughäfen gleiche Maßnahmen<br />

für andere Branchen, etwa dem Gastgewerbe.<br />

Für deutsche Airports wird bekanntlich versucht,<br />

den Arbeitskräftemangel durch den Einsatz ausländischer<br />

Helfer, primär aus der Türkei, abzuschwächen.<br />

„Es kann ja nicht sein“, so Landesgeschäftsführer<br />

Thomas Geppert vom Gaststättenverband,<br />

„<strong>da</strong>ss wir mit Hilfe von Sonderregelungen deutsche<br />

Urlauber ins Ausland bringen, während heimische<br />

Tourismusbetriebe Gäste ablehnen müssen.“<br />

Laut Dietz, der es ähnlich sieht, „bräuchten wir<br />

eine gezielte Zuwanderung für diesen Bereich. Denn<br />

<strong>da</strong>mit alles wieder Normalität annimmt, werden<br />

auch wieder die Kapazitäten an Personal wie vor<br />

der Corona-Schließung benötigt. Mit Arbeitskräften<br />

allein sei <strong>da</strong>s Problem aber noch nicht gelöst, so<br />

Dietz. „Man muss <strong>da</strong>s Personal für den Job bege<strong>ist</strong>ern.“<br />

Denn lustloses und vielleicht sogar merklich<br />

schlecht gelauntes Personal möchte keiner.<br />

Dann doch lieber Computer. <strong>Das</strong> <strong>ist</strong> für viele auch<br />

keine Lösung: Dietz verwe<strong>ist</strong> zudem auf andere Un-<br />

Weg-barkeiten. In seinen Lokalen gibt es zu viele Stufen<br />

und Absätze, so<strong>da</strong>ss ein Roboter hier gar nicht<br />

fahren könnte. Auch Emminger sieht <strong>da</strong>s so. „Gastronomie<br />

<strong>ist</strong> etwas sehr persönliches, ich denke nicht,<br />

<strong>da</strong>ss <strong>da</strong>s der Ort für Roboter <strong>ist</strong>.“ (Input: bub)<br />

Start in <strong>da</strong>s Jahrzehnt der beruflichen Bildung<br />

Die Lage am Ausbildungs- und Fachkräftemarkt im Handwerk <strong>ist</strong> dramatisch. Bundesweit fehlen 250.000<br />

Mitarbeitende, in Schwaben sind es rund 7.500 Azubis und Fachkräfte, teilt die schwäbische Handwerkskammer<br />

(HWK) mit. Jetzt hat die Bayerische Staatsregierung reagiert und eine weitreichende Förderung der<br />

beruflichen Bildung im Handwerk beschlossen. Für die verbesserte Ausstattung der handwerklichen Bildungszentren,<br />

der Innovationsförderung im Handwerk sowie der Werbung für die duale Ausbildung im Handwerk<br />

will der Fre<strong>ist</strong>aat 60 Millionen Euro investieren. Ab dem Schuljahr 2022/23 soll ein verpflichtender „Tag<br />

des Handwerks“ an allen allgemeinbildenden Schulen im Fre<strong>ist</strong>aat eingeführt werden, um durch gezielte Berufsorientierung<br />

die junge Generation für <strong>da</strong>s Handwerk zu bege<strong>ist</strong>ern. Für HWK-Präsident Hans-Peter Rauch<br />

sind dies jetzt Schritte in die richtige Richtung, doch er mahnt: „Wir sind froh <strong>da</strong>rüber, <strong>da</strong>ss sich etwas bewegt.<br />

Denn <strong>da</strong>s Fehlen der Nachwuchskräfte im Handwerk <strong>ist</strong> inzwischen nicht mehr nur ein Problem der Handwerksbetriebe,<br />

sondern eine gesamtgesellschaftliche, volkswirtschaftliche Herausforderung erster Güte.“


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XX<br />

Seit nun 100 Jahren wächst <strong>da</strong>s traditionelle Familienunternehmen Juwelier<br />

Herbert Mayer im Herzen von Augsburg und wird heute mit Leidenschaft,<br />

Vertrauen und Tradition bereits in der dritten Generation erfolgreich geführt.<br />

Wer war Herbert Mayer?<br />

Unser Großvater Herbert Mayer<br />

kam als junger Uhrmacherme<strong>ist</strong>er<br />

aus Österreich nach Augsburg, wo<br />

er im Stadtteil Pfersee sein erstes<br />

Uhrengeschäft gründete.<br />

Herbert Mayer <strong>ist</strong> ein traditionelles<br />

Familienunternehmen<br />

dessen Geschäftsführung<br />

mittlerweile in der 3. Generation<br />

liegt. Welche Werte sind Ihnen<br />

besonders wichtig?<br />

Wir legen viel Wert auf Seriosität,<br />

Empathie, Nachhaltigkeit, sowie<br />

Verantwortungs- und Traditionsbewusstsein.<br />

Was zeichnet Herbert Mayer aus<br />

Ihrer Sicht besonders aus?<br />

Der persönliche Kontakt zu unseren<br />

Kunden und unsere große<br />

Auswahl an namhaften Marken.<br />

Was bedeutet <strong>da</strong>s 100-jährige<br />

Firmenjubiläum für Sie<br />

persönlich?<br />

<strong>Das</strong> macht uns natürlich schon<br />

ein wenig stolz und spornt uns<br />

auch sehr an, diese großartige<br />

Tradition erfolgreich weiter zu<br />

entwickeln.<br />

Welche Herausforderungen gab<br />

es zu me<strong>ist</strong>ern?.<br />

In 100 Jahren gab es natürlich<br />

einige internationale Krisensituationen:<br />

Kriege, Finanzblasen und<br />

die Covid-19 Pandemie. Aber auch<br />

brancheninterne Schwierigkeiten<br />

Interview<br />

wie den „Quarz-Schock“, den die<br />

Uhrenindustrie in den 1980er<br />

Jahren erlebt hat.<br />

Was sind die größten Herausforderungen<br />

für Juweliere<br />

heutzutage?<br />

In den letzten Jahren beobachten<br />

wir ein zunehmend verändertes<br />

Konsumverhalten. Daher gilt es<br />

<strong>neue</strong> Marketingmaßnahmen zu<br />

entwickeln, um die Kunden weiterhin<br />

zu erreichen. Wir tragen<br />

auch <strong>da</strong>zu bei, die Innenstädte<br />

so attraktiv zu halten, <strong>da</strong>ss deren<br />

Besuch ein außergewöhnliches<br />

Erlebnis bleibt.<br />

Was gefällt Ihnen an Ihrem<br />

Beruf am me<strong>ist</strong>en?<br />

Wir freuen uns jeden Tag auf viele<br />

außerordentliche und interessante<br />

Menschen, die me<strong>ist</strong> einen<br />

freudigen Anlass zu feiern haben<br />

und auf der Suche nach einem<br />

besonderen Schmuckstück sind.<br />

Wie <strong>ist</strong> die Atmosphäre in den<br />

Werkstätten von Herbert Mayer,<br />

wo Sie in liebevoller Han<strong>da</strong>rbeit<br />

einzigartige Unikate fertigen<br />

und Uhren in höchster Präzision<br />

restaurieren?<br />

Uns <strong>ist</strong> ein harmonisches und<br />

familiäres Betriebsklima in allen<br />

Bereichen unseres Unternehmens<br />

enorm wichtig. Dazu zählen<br />

unser Verkaufsteam, genauso wie<br />

unsere Präzisionsfanatiker<br />

in der Werkstatt.<br />

Sie sind von so vielen wundervollen<br />

Schmuckstücken umgeben,<br />

haben Sie selbst einen Favoriten?<br />

Oder eine Schmuck-Marke, die<br />

Ihnen besonders gut gefällt?<br />

Da <strong>ist</strong> die Auswahl einfach zu<br />

groß, um sich festlegen zu<br />

können. Aber es gibt immer <strong>da</strong>s<br />

eine perfekte Schmuckstück für<br />

eine bestimmte Stimmung und<br />

einen besonderen Anlass.<br />

Nehmen wir mal einen<br />

Klassiker – wie sieht für Sie<br />

die Uhr der Zukunft aus?<br />

Sicherlich wird die mechanische<br />

Uhr mit analoger Zeitanzeige<br />

auch in vielen Jahren bege<strong>ist</strong>ern.<br />

„Diamonds are a girl’s best<br />

friend” – würden Sie diesem<br />

Zitat zustimmen?<br />

Vielleicht nicht die besten<br />

Freunde, aber die beständigsten.<br />

Sie halten sich seit fast 60<br />

Millionen Jahren praktisch<br />

ohne Schönheitsfehler und sind<br />

erstaunlich hart im Nehmen.<br />

Gibt es ein besonderes<br />

Schmuckstück zum Jubiläum?<br />

Wir freuen uns sehr, <strong>da</strong>ss Familie<br />

Wellendorff speziell für uns einen<br />

limitierten Ring entworfen hat.<br />

Es <strong>ist</strong> für uns eine Ehre, ein so<br />

besonderes Schmuckstück von<br />

einer international bedeutenden<br />

Manufaktur exklusiv für zehn<br />

unserer Kunden und Freunde<br />

entgegenzunehmen.<br />

Herbert Mayer Jubiläumsring „Smaragdschimmer“


2022<br />

V. l. n. r.: Corinna,<br />

Chr<strong>ist</strong>oph, Bernhard<br />

und Manuela Sieber<br />

<strong>Das</strong> traditionelle<br />

Familienunternehmen<br />

Juwelier Herbert Mayer<br />

wird heute bereits in der<br />

dritten Generation<br />

erfolgreich geführt.<br />

1952<br />

Der Firmengründer<br />

Herbert Mayer in<br />

den 50er Jahren.<br />

Annastraße<br />

2<br />

FIRMENGESCHICHTE<br />

1<br />

1922<br />

Der Uhrmacherme<strong>ist</strong>er Herbert Mayer gründet <strong>da</strong>s traditionsreiche<br />

Stammhaus in der Pferseer Straße in Augsburg.<br />

3<br />

Pferseerstraße<br />

4<br />

1966<br />

Ursula und Wolfgang Sieber<br />

übernehmen die Geschäftsleitung


100<br />

Herzlich Willkommen im starken HUK-Team: Umut Acar erhält<br />

als Neuzugang ein symbolisches Willkommensschenk von Geschäftsstellenleiter<br />

Markus Heinzelmann (rechts) .<br />

Premiumberatung durch die Vorsorgespezial<strong>ist</strong>en der HUK-COBURG-Geschäftsstelle Augsburg: <strong>Das</strong><br />

Team um Geschäftsstellenleiter Markus Heinzelmann analysiert die persönliche Situation, deckt<br />

Versorgungslücken auf sorgt für Zinssicherheit.<br />

In schwierigen Zeiten gut aufgestellt<br />

Lieber jetzt vorsorgen statt später <strong>da</strong>s Nachsehen haben:<br />

Tipps von HUK Geschäftsstellenleiter MARKUS HEINZELMANN<br />

Des Deutschen liebstes Kind<br />

– <strong>da</strong>s Auto – abzusichern,<br />

gilt als Selbstverständlichkeit.<br />

Ebenfalls als gesetzt hierzulande,<br />

weiteres Hab und Gut<br />

vernünftig abzusichern. So sind<br />

75% der privaten Haushalte im<br />

Besitz einer Hausratversicherung<br />

und sogar 82% im Besitz<br />

einer privaten Haftpflicht. Geht<br />

es jedoch um die Absicherung<br />

der eigenen Person, ändert sich<br />

<strong>da</strong>s Bild. Die Absicherung der eigenen<br />

Gesundheit oder Vorsorge<br />

rückt oft in den Hintergrund. So<br />

sichert sich lediglich jeder vierte<br />

Haushalt gegen Berufsunfähigkeit<br />

ab. Im Bereich Pflege <strong>ist</strong> nicht mal<br />

jeder zehnte Haushalt abgesichert<br />

– immerhin jeder dritte Haushalt<br />

nennt eine private Krankenzusatzversicherung<br />

sein Eigen.<br />

Auch bei der Absicherung der<br />

Familie schwächeln die Deutschen.<br />

So gibt es im Bundesgebiet<br />

sieben Millionen Haushalte mit<br />

Kindern. Aber nur 2,7 Millionen<br />

haben eine Risikoleben-Police.<br />

Darüber hinaus werden die<br />

Konsequenzen aus einer fehlenden<br />

Absicherung dieser Bereiche<br />

deutlich unterschätzt.<br />

Genau deswegen empfehlen<br />

wir unseren Kunden unsere Premiumberatung.<br />

Diese wird von<br />

unseren Vorsorgespezial<strong>ist</strong>en<br />

durchgeführt: hochqualifizierte<br />

Mitarbeiter/innen, welche auf <strong>da</strong>s<br />

Thema Vorsorge in all seinen Facetten<br />

spezialisiert sind. Bei den<br />

Beratungen geht es <strong>da</strong>rum, einen<br />

ganzheitlichen Blick auf die individuelle<br />

Situation vorzunehmen.<br />

<strong>Das</strong> betrifft Themen wie Ruhestands-Planung,<br />

Absicherung<br />

der Arbeitskraft und der Familie,<br />

aber häufig geht es auch um <strong>da</strong>s<br />

brisante Thema Gel<strong>da</strong>nlage. In<br />

Zeiten von Negativzinsen sind<br />

natürlich alle auf der Suche nach<br />

geeigneten Alternativen. Last<br />

but Die not Zinswende Least dürfen <strong>ist</strong> auch <strong>da</strong>! die<br />

Themen „mietfrei wohnen“ und<br />

„Zinssicherheit“ nicht fehlen.<br />

Denn eines bewegt uns genauso<br />

wie unsere Kunden und Kundinnen:<br />

Die aktuellen Entwicklungen<br />

– mit Inflation, steigenden<br />

Immobilienzinsen, noch nie<br />

<strong>da</strong>gewesenen Preissteigerungen<br />

und der begründeten Furcht vor<br />

hohen Energiekosten – machen<br />

eine präzise Standort- und Lebenssituations-Analyse<br />

unabdingbar.<br />

Wir helfen ganz gezielt<br />

<strong>da</strong>bei, sich einen Überblick zu<br />

verschaffen und erarbeiten gemeinsam<br />

mit dem Kunden/der<br />

Kundin ein probates Lösungskonzept<br />

für <strong>da</strong>s sichere Erreichen der<br />

persönlichen Ziele und Träume.<br />

Apropos Ziele und Träume!<br />

Aufgrund der aktuellen Zinswende<br />

könnten diese gerade beim<br />

Thema Baufinanzierung zerplatzen<br />

wie Seifenblasen. Die Grafik<br />

unten verdeutlicht diese Gefahr<br />

sehr eindringlich. – deswegen<br />

war es noch nie so entscheidend,<br />

rechtzeitig gegenzusteuern. Und<br />

<strong>da</strong>für <strong>ist</strong> genau jetzt der richtige<br />

Zeitpunkt! Wir beraten Sie jederzeit<br />

gerne!<br />

Sichern Sie sich jetzt noch die günstigen Zinsen.<br />

Für alle!<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Entwicklung Baufinanzierungs-Konditionen.<br />

Was heißt <strong>da</strong>s konkret?<br />

2,00 %<br />

1,80 %<br />

1,60 %<br />

1,40 %<br />

Prozent p.a.<br />

2,05 %<br />

Beispiel: Netto<strong>da</strong>rlehensbetrag 200.000 €<br />

Eine Zinserhöhung führt zu einer Mehrbelastung von bis zu:<br />

Mögliche Erhöhung<br />

zwischen bisherigem<br />

und <strong>neue</strong>m Zinssatz p.a.<br />

1 %-<br />

Punkt<br />

2 %-<br />

Punkte<br />

3 %-<br />

Punkte<br />

4 %-<br />

Punkte<br />

Persönliche Beratung – wie hier durch Benjamin Güntner<br />

– wird in der HUK-COBURG-Geschäftsstelle Augsburg<br />

sowie in den fünf Kundendienstbüros der Region groß<br />

geschrieben. Top-Servicele<strong>ist</strong>ungen zum fairsten Preis<br />

sorgen für ein optimales Einsparpotenzial.<br />

1,20 %<br />

1,00 %<br />

0,80 %<br />

0,60 %<br />

0,60 %<br />

01/21 02/21 03/21 04/21 05/21 06/21 07/21 08/21 09/21 10/21 11/21 12/21 01/22 02/22 03/22 04/22<br />

Effektivzinssatz für Hypothekenkredite mit 10 Jahren Zinsbindung.<br />

Quelle: FMH-Finanzberatung<br />

Mehrbelastung<br />

pro Monat 167 € 333 € 500 € 667 €<br />

in 10 Jahren 20.000 € 40.000 € 60.000 € 80.000 €<br />

in 20 Jahren 40.000 € 80.000 € 120.000 € 160.000 €<br />

in 30 Jahren 60.000 € 120.000 € 180.000 € 240.000 €


Ihr Auto und Ihr<br />

Zuhause sind<br />

bestens abgesichert.<br />

Und Sie<br />

und Ihre<br />

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Wir freuen uns auf Sie.<br />

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aren! Benjamin Gude<br />

Tel. 0821 58953761<br />

der HUK-COBURG<br />

benjamin.gude@HUKvm.de<br />

Friedberger Str. 139<br />

Geschäftsstelle<br />

86163<br />

Augsburg<br />

Augsburg<br />

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uen uns auf Sie.<br />

Kundendienstbüro<br />

Zette Orak<br />

Tel. 0800 2 153 153 912 Tel. 0821 49708800<br />

zette.orak@HUKvm.de<br />

86150 Augsburg<br />

Innenstadt<br />

Öffnungszeiten finden Sie unter<br />

HUK.de/GS/Augsburg<br />

Kundendienstbüro<br />

Wilbur Klotzek<br />

Tel. 0821 793855<br />

wilbur.klotzek@HUKvm.de<br />

Friesenstr. 2/Blücherstr.<br />

86165 Augsburg<br />

Lechhausen<br />

Kundendienstbüro<br />

Michael Blank<br />

Versicherungsfachmann<br />

Tel. 0821 78086590<br />

Bauernstr. 3 A<br />

michael.blank@HUKvm.de<br />

86368 Gersthofen Dietrichstr. 2<br />

Öffnungszeiten finden Sie unter 86356 Neusäß<br />

HUK.de/vm/zette.orak<br />

Öffnungszeiten finden Sie unter<br />

HUK.de/vm/michael.blank<br />

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Kundendienstbüro<br />

Jürgen Olbrich<br />

Tel. 0821 812118 u. 08231<br />

6093400<br />

juergen.olbrich@HUKvm.de<br />

Kundendienstbüro<br />

Tattenbachstr.<br />

Corina Friedl<br />

24 Augsburg und<br />

Haunstetterstr. Tel. 0821 58953761 105 Königsbrunn<br />

corina.friedl@HUKvm.de<br />

Friedberger Str. 116<br />

86163 Augsburg<br />

Hochzoll<br />

Öffnungszeiten finden Sie unter<br />

HUK.de/vm/corina.friedl<br />

Kundendienstbüro<br />

Wilbur Klotzek<br />

Tel. 0821 793855<br />

wilbur.klotzek@HUKvm.de<br />

Friesenstr. 2/Blücherstr.<br />

86165 Augsburg<br />

Lechhausen<br />

Öffnungszeiten finden Sie unter<br />

HUK.de/vm/wilbur.klotzek<br />

Kundendienstbüro<br />

Jürgen Olbrich<br />

Tel. 0821 08231812118 6093400 u. 08231<br />

juergen.olbrich@HUKvm.de<br />

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Schwabenstr. juergen.olbrich@HUKvm.de 41<br />

86343 Tattenbachstr. Königsbrunn 24 Augsburg und<br />

Öffnungszeiten Haunstetterstr. 105 finden Königsbrunn Sie unter<br />

HUK.de/vm/juergen.olbrich


102<br />

Kanzlei mit Tradition: Gründer Walter Settele (2.v.r.)<br />

mit den Partnern (v.li.) Bianca Wehrle, Dr. Andreas Settele,<br />

Dr. Anette Settele und Stefan Bürker.<br />

50 JAHRE<br />

SETTELE & PARTNER<br />

Wie Mitarbeiter und Man<strong>da</strong>nten vom Erfolgsgeheimnis<br />

der KANZLEI SETTELE & PARTNER profitieren<br />

Wenn die Partner der Kanzlei<br />

Settele & Partner von<br />

„ihren Mitarbeitenden<br />

und ihren Man<strong>da</strong>nten“ sprechen,<br />

<strong>da</strong>nn spürt man Nähe und Verbundenheit<br />

in ihren Stimmen. Dr.<br />

Andreas Settele, Dr. jur. Anette<br />

Settele, Stefan Bürker und Bianca<br />

Wehrle sind die vier führenden<br />

Köpfe einer außergewöhnlich<br />

erfolgreichen Augsburger Steuerberatungsgesellschaft:<br />

Settele &<br />

Partner - und <strong>da</strong>s seit 50 Jahren.<br />

Was <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Erfolgsgeheimnis<br />

der Kanzlei?<br />

Genau diese Nähe und Verbundenheit!<br />

Denn ein zugewandtes<br />

Miteinander – sowohl innerhalb<br />

des Teams als auch in der Zusammenarbeit<br />

mit Man<strong>da</strong>nten –<br />

<strong>ist</strong> für die Partner die Basis ihrer<br />

täglichen Arbeit. Damit halten<br />

sie an Werten fest, deren Grundstein<br />

Kanzleigründer Walter<br />

Settele, der <strong>da</strong>s Unternehmen<br />

vor 50 Jahren<br />

gründete und 30<br />

Jahre als Einzelkanzlei<br />

führte,<br />

bereits <strong>da</strong>mals<br />

gelegt hatte.<br />

1981 verlagerte<br />

er den<br />

Kanzleisitz in den Alten Pfarrhof<br />

in Haunstetten und restaurierte<br />

die h<strong>ist</strong>orische Immobilie<br />

liebevoll, um sie fit für die Zukunft<br />

zu machen. Heute sind 65<br />

hochqualifizierte Mitarbeitende<br />

der Mittelpunkt der Kanzlei. Die<br />

wertschätzende Zusammenarbeit,<br />

<strong>da</strong>s gute Miteinander und<br />

der familiäre Team-Spirit drücken<br />

aus, warum Settele & Partner ein<br />

so attraktiver Arbeitgeber und<br />

guter Entwicklungspartner<br />

MITARBEITER SIND<br />

DAS HERZSTÜCK<br />

DER KANZLEI<br />

für Menschen<br />

und Unternehmen<br />

<strong>ist</strong>.<br />

Walter Settele<br />

freut sich<br />

über den Weg,<br />

den seine Nachfolger eingeschlagen<br />

haben: „Unsere Steuer-Experten<br />

arbeiten mit Sachverstand und<br />

Herzblut für ihre Man<strong>da</strong>nten - <strong>da</strong>s<br />

<strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Kapital, <strong>da</strong>s uns einzigartig<br />

macht.“<br />

Verlagsveröffentlichung


103<br />

Vorteile für Mitarbeiter:<br />

Flexibles Arbeiten<br />

Breites Weiterbildungsangebot<br />

Duale Studienprogramme<br />

Vollverpflegung<br />

Yoga, Zumba, Zirkeltraining<br />

Die Atmosphäre im Pfarrhof<br />

<strong>ist</strong> familiär und mehr als nur ein<br />

Arbeitsplatz. Hier treffen Tradition<br />

und Vision, Mitarbeiter und<br />

erfolgreiche Unternehmer aus<br />

dem Mittelstand aufeinander.<br />

„Unser Ziel <strong>ist</strong> es, mit motivierten<br />

Kolleginnen und Kollegen unsere<br />

Man<strong>da</strong>nten bestens zu betreuen<br />

und gemeinsam Werte zu schaffen“,<br />

erläutern die vier Partner Dr.<br />

Andreas Settele, Dr. Anette Settele,<br />

Stefan Bürker und Bianca<br />

Wehrle.<br />

„Unser Erfolgsgeheimnis sind<br />

unsere Beschäftigten! Jede und<br />

jeder Einzelne trägt mit seinem<br />

persönlichen Einsatz <strong>da</strong>zu bei,<br />

<strong>da</strong>ss sich <strong>da</strong>s Team wohlfühlt<br />

und unsere Man<strong>da</strong>nten sich vertrauensvoll<br />

an uns wenden“, betonen<br />

die Partner. Deshalb liege<br />

es ihnen besonders am Herzen,<br />

<strong>da</strong>ss ihre Mitarbeitenden zufrieden<br />

sind und gefördert werden. So<br />

<strong>Das</strong> Team der Kanzlei Stettele und Partner<br />

vor dem idyllischen Pfarrhof in Haunstetten.<br />

bildet die Kanzlei kontinuierlich<br />

<strong>neue</strong> Fachkräfte aus und bietet<br />

duale Studienprogramme an. <strong>Das</strong><br />

Team kann zudem täglich ein gemeinsames<br />

Mittagessen und ein<br />

regelmäßiges Sportprogramm in<br />

Anspruch nehmen.<br />

Übrigens: Die Mitarbeiter stehen<br />

als Herzstück der Kanzlei<br />

auch bei den Festivitäten zum<br />

50-jährigen Firmenjubiläum im<br />

Mittelpunkt, <strong>da</strong>s auf einem Ammersee-Dampfer<br />

gefeiert wird.<br />

Die Kraft des Teams <strong>ist</strong> die<br />

Grundlage, um in einer immer<br />

komplizierteren Wirtschafts- und<br />

Steuerwelt Man<strong>da</strong>nten mit Empathie<br />

und Fachwissen zu betreuen.<br />

Andreas Settele bringt es auf<br />

den Punkt: „Wir begleiten unsere<br />

Man<strong>da</strong>nten durch alle Höhen und<br />

Tiefen des unternehmerischen<br />

Strebens, mit vollem persönlichen<br />

Einsatz und breitem Erfahrungsspektrum.“<br />

Gründer der Kanzlei (mit Markenzeichen<br />

Trompete): Walter Settele<br />

Erfolgsstory:<br />

50 Jahre Settele<br />

& Partner<br />

Die Erfolgsgeschichte der<br />

Steuerberatungsgesellschaft<br />

Settele & Partner begann vor<br />

50 Jahren, als Walter Settele<br />

seine Steuerkanzlei in<br />

Haunstetten gründete. Hier<br />

arbeitete er als Steuerberater,<br />

Rechtsbe<strong>ist</strong>and sowie<br />

vereidigter Buchprüfer und<br />

wirkte zudem 16 Jahre lang als<br />

Vizepräsident der Steuerberaterkammer<br />

München. Ende<br />

der 1990er-Jahre übernahmen<br />

sukzessive Dr. jur. Anette Settele<br />

und Dr. Andreas Settele<br />

die Führung der Kanzlei. Nach<br />

dem Ausscheiden von Walter<br />

Settele Ende 2014 wurden<br />

zunächst Steuerberater Stefan<br />

Bürker und im Anschluss<br />

Steuerberaterin und Rechtsanwältin<br />

Bianca Wehrle als<br />

weitere Partner gewonnen.<br />

Tochter Anette Settele <strong>ist</strong><br />

ihrem Vater sehr <strong>da</strong>nkbar<br />

für diese Möglichkeit: „In der<br />

Kanzlei meines Vaters wachsen<br />

zu dürfen und sein Werk<br />

heute gemeinsam mit meinen<br />

Partnern weiterführen zu können,<br />

<strong>ist</strong> ein großes Geschenk.“<br />

Heute berät die Kanzlei Privatpersonen,<br />

Unternehmen<br />

und gemeinnützige Körperschaften<br />

im süddeutschen<br />

Raum. Schwerpunkte sind die<br />

Beratung kleiner und mittelständischer<br />

Unternehmen<br />

und die strukturierte Nachfolgeplanung<br />

im privaten und<br />

geschäftlichen Bereich.


104<br />

Der amerikanische Organ<strong>ist</strong> Cameron Carpenter sorgte an der frisch renovierten Konzertorgel der Kongresshalle für Gänsehautmomente.<br />

Dialog feiert 50. Geburtstag<br />

mit rauschendem Fest<br />

Der Maklerversicherer mit Sitz in Augsburg präsentiert eine<br />

beeindruckende Jubiläums-Show im Kongress am Park<br />

Verlagsveröffentlichung<br />

Es war ein rauschendes Fest: Mitarbeiter, Vertriebspartner,<br />

Prominenz und Presse feierten<br />

im Kongress am Park gemeinsam den 50. Geburtstag<br />

der Dialog, des Maklerversicherers der<br />

Generali in Deutschland mit Standort in Augsburg.<br />

MdL Andreas Jäckel begrüßte die Gäste seitens der<br />

Stadt Augsburg und betonte die enge Verbindung<br />

zwischen Kommune und Unternehmen.<br />

Generali Deutschland CEO Giovanni Liverani<br />

hob die positive Entwicklung der Dialog zum großen<br />

Maklerversicherer und ihren anhaltenden Markterfolg<br />

hervor: „Die Dialog <strong>ist</strong> kontinuierlich und<br />

profitabel gewachsen und hat sich in ihrer 50-jährigen<br />

Unternehmensgeschichte zu einem großen und<br />

florierenden Unternehmen entwickelt. Ausgehend<br />

von der Absicherung biometrischer Risiken, wo die<br />

Dialog schon seit Jahren Stan<strong>da</strong>rds setzt, <strong>ist</strong> unser<br />

Maklerversicherer inzwischen auch im Bereich der<br />

betrieblichen Altersversorgung und im Kompositgeschäft<br />

erfolgreich unterwegs. Unsere Entscheidung,<br />

einen spartenübergreifenden exklusiven Anbieter<br />

für unser Maklergeschäft zu formieren, wird durch<br />

Networking und kulinarische Genüsse beim Afterevent.


105 XX<br />

Generali Deutschland CEO Giovanni Liverani (oben li.) hob die positive Entwicklung der Dialog hervor. MdL Andreas Jäckel begrüßte die<br />

Gäste (unten li.). Panel-Diskussion mit (v.li.): Vertriebsvorstand Dr. Florian Sallmann, Zukunftsforscher Chr<strong>ist</strong>oph Burkhardt, Vorstandsvorsitzender<br />

Benedikt Kalteier und Jungmakleraward-Gewinnerin Hava Misimi.<br />

den Markterfolg des Unternehmens bestätigt.“ In<br />

der anschließenden Panel-Diskussion spannten<br />

Vorstandsvorsitzender Benedikt Kalteier und Vertriebsvorstand<br />

Dr. Florian Sallmann gemeinsam<br />

mit der Jungmakleraward-Gewinnerin Hava Misimi<br />

und dem Zukunftsforscher<br />

Chr<strong>ist</strong>oph Burkhardt einen Bogen<br />

von den bescheidenen Anfängen der<br />

Dialog über den erreichten Status<br />

bis zu den Herausforderungen der<br />

Zukunft. Musikalisch eindrucksvoll<br />

begleitet wurde die Feier vom amerikanischen<br />

Organ<strong>ist</strong>en Cameron Carpenter<br />

an der vor kurzem renovierten<br />

Konzertorgel der Kongresshalle.<br />

Nach dem offiziellen Teil konnten<br />

die Marktstände zahlreicher<br />

Generali-Tochtergesellschaften besucht<br />

und ein ergiebiges Networking<br />

betrieben werden. Zum Abschluss<br />

wurde fröhlich gegessen und getrunken, angeregt<br />

geplaudert und zum fetzigen Rhythmus der Pianissimo-Band<br />

bis spät in den Abend getanzt.<br />

Die H<strong>ist</strong>orie<br />

Die Dialog, der Maklerversicherer der Generali in<br />

Deutschland, wurde 1972 als Erste Augsburger Leben<br />

Versicherungs-Aktiengesellschaft gegründet und <strong>ist</strong><br />

heute ein großer Player in den Maklermärkten in<br />

Deutschland und Österreich. Bereits zwei Jahre nach<br />

ihrer Betriebsaufnahme ging die Erste Augsburger<br />

Leben in den Besitz des Deutschen Lloyd über.<br />

Sie wurde <strong>da</strong>mit Teil der internationalen Generali<br />

Gruppe. 1983 erfolgte die Umbenennung in Dialog<br />

Lebensversicherungs-AG. Der <strong>neue</strong> Name sollte programmatisch<br />

für die transparente Zusammenarbeit<br />

mit den unabhängigen Vermittlern werden. 2003<br />

wurde die Dialog ein eigenständiger Spezialversicherer<br />

für biometrische Risiken unter dem Dach der<br />

<strong>da</strong>maligen AMB Generali.<br />

Den größten Bedeutungszuwachs<br />

erfuhr die Dialog 2019 durch<br />

die Übertragung der Verantwortung<br />

für <strong>da</strong>s gesamte Maklergeschäft der<br />

Generali in Deutschland: Neben dem<br />

Lebensversicherungs-Geschäft gehören<br />

inzwischen auch der Bereich der<br />

betrieblichen Altersversorgung (bAV)<br />

sowie <strong>da</strong>s Schaden- und Unfallversicherungs-Geschäft<br />

zur Dialog.<br />

Heute arbeiten 800 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter der Generali<br />

Deutschland AG für die Dialog. Sie<br />

erwirtschaften in der Zusammenarbeit<br />

mit 19.000 Vertriebspartnern in Deutschland<br />

und Österreich rund 900 Mio. Euro Beitragseinnahmen<br />

pro Jahr.<br />

Gerade vor dem Hintergrund des 50-jährigen<br />

Jubiläums war und <strong>ist</strong> es der Dialog ein Bedürfnis,<br />

etwas zurückzugeben: In Zusammenarbeit<br />

mit The Human Safety Net organisiert die Dialog<br />

eine Spendenaktion, die dem SOS Kinderdorf in<br />

Augsburg zugutekommt. The Human Safety Net<br />

<strong>ist</strong> die internationale Stiftung der Generali Group,<br />

die benachteiligte Menschen <strong>da</strong>bei unterstützt, ihre<br />

Chancen selbst zu verbessern und zu einem guten<br />

und sicheren Leben in ihren Familien und Gemeinschaften<br />

beizutragen.


106<br />

Karriere<br />

STELLENMARKT<br />

Boomer vs. Ge<br />

Neu bei der<br />

IHK im Ries<br />

Generationskonflikte am Arbeitsplatz: Darauf s<br />

Von Sabine Meuter<br />

Obwohl es eigentlich ganz normal<br />

<strong>ist</strong>, <strong>da</strong>ss mehrere Generationen am<br />

Arbeitsplatz zusammenkommen –<br />

unterschiedliche Werte und Arbeitsweisen<br />

können Konfliktpotenzial<br />

entfalten.<br />

Schließlich treffen zum Teil die<br />

Babyboomer (1956 bis 1965), die<br />

Generation X (1966 bis 1980), Y<br />

(1981 bis 1995) und die Generation<br />

Z (ab 1996) aufeinander.<br />

„Die Babyboomer stehen nach<br />

einem gängigen Klischee für Le<strong>ist</strong>ungsbereitschaft<br />

und Zuverlässigkeit,<br />

Autoritäten respektieren<br />

sie“, sagt Karriere-Coachin Ute<br />

Gietzen-Wieland. „Boomer“ würden<br />

hart arbeiten und Überstunden<br />

in Kauf nehmen. Der Generation<br />

X und Y hingegen sei eine<br />

Work-Life-Balance wichtig.<br />

Für die Generation Z hätten<br />

Faktoren wie Spaß an der Arbeit<br />

und Sinnfindung Vorrang. Für sie<br />

liege der Fokus vor allem auf einer<br />

klaren Abgrenzung von Beruf und<br />

Privatleben.<br />

Aus Sicht von Timo Müller kann<br />

gerade <strong>da</strong>s Thema Überstunden<br />

für Unmut in einem altersgemischten<br />

Team sorgen. „Für Babyboomer<br />

<strong>ist</strong> es me<strong>ist</strong> selbstver-<br />

MATTHIAS<br />

HAUSMANN<br />

übernimmt<br />

Matthias Hausmann <strong>ist</strong> <strong>neue</strong>r Regionalgeschäftsführer<br />

der IHK Schwaben im Donau-<br />

Ries und in Dillingen. Er folgt auf Bettina<br />

Kräußlich, die künftig die Co-Leitung des IHK-<br />

Beratungszentrums mit Schwerpunkt Vertrieb<br />

und Service übernimmt. Die beiden Vorsitzenden<br />

der dortigen IHK-Regionalversammlungen,<br />

Andreas Dirr und Gregor Ludley, freuen sich<br />

über die gelungene Nachfolge: „Matthias Hausmann<br />

kommt<br />

Beim Thema Überstunden gehen die Meinungen der Generationen oft auseinander. Gut <strong>ist</strong>, wenn sich alle u<br />

aus der Region<br />

und er kennt die<br />

Arbeit der IHK.<br />

ständlich, länger zu arbeiten“, sagt Und wenn ein Vertreter oder Nach seiner Beoba<br />

Daneben bringt<br />

der Leiter des Instituts für Konfliktmanagement<br />

und Führungs-<br />

Stress mit anderen am<br />

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Dafür mangelt es Babyboomern sich zu denken und am<br />

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laut Müller teilweise an Verständnis.<br />

„Wenn Mitarbeitende immer Boomer nicht nachvollziehbar, chen Rahmenbelichst<br />

viel Freizeit zu haben, die wirtschaftli-<br />

<strong>ist</strong> für nicht aufgeschlossen<br />

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107<br />

Party zum Firmenstart<br />

Früherer SZ-Chef STEFAN HILSCHER wird Berater<br />

Ich will Unternehmen, Verbände, und<br />

Organisationen beraten. Schwerpunkte<br />

sind Strategische Begleitung, Kommunikation,<br />

Nachfolgeplanung, Mentoring<br />

und Coaching.“ <strong>Das</strong> sagt Stefan Hilscher,<br />

dem es nicht an medialer Erfahrung fehlt.<br />

Der gebürtige Lübecker war bei der<br />

Augsburger Allgemeinen als Volontär, Re<strong>da</strong>kteur<br />

und bald in leitenden Positionen,<br />

ebenso in Köln und ab 2012 Geschäftsführer<br />

des Berliner Verlags. 2015 übernahm er<br />

die Geschäftsführung der Süddeutschen,<br />

Stefan Hilscher (l.) und Star-Fotograf Daniel Biskup.<br />

wo er sich zum Jahresbeginn mit 65 Jahren<br />

in den Ruhestand verabschiedet hat.<br />

Die folgende Kreativ-Pause währte nicht<br />

lange. Nach 45 Jahren in der Medienbranche<br />

gründete er jetzt die Stefan Hilscher<br />

Consulting GmbH in Augsburg. Die „Geburt“<br />

seiner Beratungsfirma sowie nachträglich<br />

den 65. feierte der stets gut gelaunte<br />

Macher im großen Rahmen auf<br />

dem Augsburger Gaswerkareal u.a. mit<br />

Musik der Band „Breath Attack“, kühlen<br />

Getränken und Köstlichkeiten sowie so<br />

manchen Spiele-Angeboten von Mini-<br />

Golf bis zum Mega-Fußball-Kicker XXL.<br />

Rund 170 Gäste waren angesagt, <strong>da</strong>runter<br />

etliche Wegbegleiter, zum Beispiel aktive<br />

und ehemalige AZ-ler bis hin zum früheren<br />

Geschäftsführer Werner Mittermaier,<br />

aber auch Starfotograf Daniel Biskup,<br />

SPD-Urgestein Karlheinz Schneider,<br />

Stadtrat Peter Grab, Ex-swa-Chef Claus<br />

Gebhardt, Hotelchef Theo Gandenheimer,<br />

Patentanwalt Bertram Rapp, Marilis<br />

Kurz-Lunkenbein als Vizepräsidentin des<br />

Kulturstammtisches, dem Hilscher auf Lebenszeit<br />

vorsteht, oder auch Architekt Stefan<br />

Schrammel als Vorsitzender des Vereins<br />

der Freunde und Förderer des Deutschen<br />

Studienzentrums in Venedig. bub<br />

Musik, Mega-Kicker und Mini-Golf.<br />

+++ Business-Telegramm +++<br />

12 Rekordjahr. Zum 12. Mal in Folge hat die Fürst Fugger Privatbank AG <strong>da</strong>s Geschäftsjahr 2021 mit<br />

einem Rekordergebnis abgeschlossen. So konnte sie sich, wie jetzt gemeldet wurde, in nahezu allen<br />

Belangen weiter verbessern – zum Teil sogar deutlich. Die Privatbank erwirtschaftete ein Betriebsergebnis<br />

nach Risikovorsorge in Höhe von 13,4 Millionen Euro – gegenüber 2020 ein Sprung von<br />

mehr als 40 Prozent. Dabei konnte es seine Eigenkapitalrendite vor Steuern auf 29,9 Prozent steigern.<br />

Nicht nur die Ertragsseite konnte erneut überzeugen, sondern auch die Kostenseite: Die Cost-<br />

Income-Ratio (CIR) sank von im Vorjahr 67,7 auf zuletzt 58,1 Prozent. Für den Vorstandsvorsitzenden<br />

Dr. Martin Fritz war <strong>da</strong>s Geschäftsjahr „in jeder Hinsicht außergewöhnlich.“ Er kann zudem schon<br />

verkünden, <strong>da</strong>ss auch <strong>da</strong>s erste Halbjahr 2022 „erneut sehr gut gelaufen <strong>ist</strong>.“<br />

Bei den TOP 100. Ehrung auf dem Deutschen Mittelstands-Summit für<br />

die Bela Aqua GmbH aus Zusmarshausen: Der aus dem TV bekannte<br />

Wissenschaftsjournal<strong>ist</strong> Ranga Yogeshwar würdigt die Firma anlässlich<br />

ihres Erfolges beim Innovationswettbewerb TOP 100. Die Preisverleihung<br />

in Frankfurt am Main fand für Mittelständler statt, die mit<br />

dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden waren. In einem wissenschaftlichen Auswahlverfahren<br />

überzeugte Bela Aqua in der Kasse A (bis 50 Mitarbeiter) besonders in den Kategorien „Innovationsklima“<br />

und „Außenorientierung/Open Innovation“. <strong>Das</strong> Foto zeigt neben Yogeshwar (2.v.r) Günter Brandl<br />

und Geschäftsführerin Chr<strong>ist</strong>ine Brandl-Leitner sowie Vanessa Brandl aus der Bela Aqua-Chefetage.<br />

Trail Running boomt. Immer mehr Läufer*innen verlagern ihre Strecken vom Asphalt der Städte in die<br />

wilde Natur. Darauf reagiert der Augsburger „Rucksackpionier“ deuter und erweitert sein Sortiment um<br />

die Kategorie Trail Running. Besonders beachtet werden laut Mitteilung Komfort und Leichtgewicht.


108 KARRIEREN<br />

Weiter an der<br />

eurocom-Spitze<br />

Jürgen Gold, seines Zeichens<br />

Geschäftsführer<br />

der Julius<br />

Zorn GmbH in<br />

Aichach, wurde<br />

Jürgen<br />

Gold<br />

als eurocom-Vorstand<br />

bestätigt. Er setzt sich so für Interessen<br />

der Hersteller medizinischer Hilfsmittel ein;<br />

eurocom <strong>ist</strong> nämlich die Hersteller-Vereinigung<br />

für Kompressionstherapie, orthopädische<br />

Hilfsmittel und digitale Gesundheitsanwendungen.<br />

Zudem entwickelt eurocom<br />

Konzepte, um die Hilfsmittel-Versorgung<br />

langfr<strong>ist</strong>ig sicherzustellen, was gerade in<br />

Pandemie- und Kriegszeiten wichtig <strong>ist</strong>. <strong>Das</strong><br />

von Gold geleitete Unternehmen, die Julius<br />

Zorn GmbH, wurde 1912 in Thüringen gegründet<br />

und beschäftigt weltweit mehr als<br />

1.100 Mitarbeiter*innen. Mit der US-Schwesterfirma<br />

und verschiedenen „Töchtern“ und<br />

Vertriebs-Organisationen in Europa und Kana<strong>da</strong><br />

bedient der Hersteller medizinischer<br />

Hilfsmittel einen internationalen Markt.<br />

Im Bundeswirtschaftssenat<br />

Der Bundeswirtschaftssenat (BWS) <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s höchste<br />

Gremium im Mittelstandsverband BVMW, der wiederum<br />

als der größte Unternehmer*innen-Verband<br />

Deutschlands gilt. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement<br />

tragen die Senator*innen <strong>da</strong>zu bei, die Interessen<br />

des Mittelstands im Dialog mit Entscheidungsträgern<br />

aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien umzusetzen.<br />

Neuer Senator <strong>ist</strong> Chr<strong>ist</strong>ian Wohlrab, seines<br />

Zeichens Geschäftsführer der HBW, also der Höfle &<br />

Wohlrab Bau GmbH in Thannhausen. Für diesen hohen<br />

BWS-Posten kann man sich nicht bewerben, man<br />

muss berufen werden. Der Senat bildet eine Wertegemeinschaft<br />

hochkarätiger Repräsentanten aus Politik,<br />

Wirtschaft, Kultur und Medien. In dieses Gremium,<br />

so heißt es, „werden nur herausragende Persönlichkeiten<br />

berufen – Vordenker auf nationaler, europäischer<br />

und internationaler Ebene.“ Diese rund 350 Mitglieder<br />

stellen als Entscheidungsträger und Vorbilder<br />

die Spitze des deutschen Mittelstands <strong>da</strong>r. Ihre Unternehmen<br />

stehen für mehr als 1,2 Millionen Arbeitsplätze<br />

und über 120 Milliarden Euro Jahresumsatz.<br />

Stabwechsel<br />

D<br />

ie<br />

Notfallseelsorge<br />

des B<strong>ist</strong>ums steht unter<br />

einer <strong>neue</strong>n Leitung:<br />

Nachdem Diakon Dr. Edgar<br />

Krumpen eine Stelle<br />

Stabübergabe von Edgar Krumpen (l.) als Auslandsseelsorger in<br />

an Martin Linder. Foto: J. Schmidt/pba Südkorea angenommen<br />

hat, rückt sein bisheriger Stellvertreter Diakon<br />

Martin Linder nach. Bei der Amtsübergabe<br />

gratulierte Bischof Bertram beiden herzlich.<br />

Chr<strong>ist</strong>ian Wohlrab (l.) bekam die Ernennungs-Urkunde zum Senator<br />

vom Generalsekretär des Bundeswirtschaftssenats, Chr<strong>ist</strong>oph Ahlhaus,<br />

der auch mal kurzzeitig Erster Bürgerme<strong>ist</strong>er von Hamburg war.<br />

Dreifache Verstärkung bei Quantron<br />

Die Gersthofer Quantron AG verstärkt den Sales-, Service- und<br />

Strategiebereich: Olaf Muschner, der fünf Sprachen beherrscht,<br />

kommt von Iveco und übernimmt bei Quantron die Leitung Service<br />

& Customer Care International. Im Verkaufsteam wird Tobias Steffen,<br />

der ebenfalls Führungsaufgaben bei Iveco inne hatte, die Leitung<br />

für Team und Vertriebsstruktur übernehmen. Und der promovierte<br />

BWLer Dr. Srinath Rengarajan verstärkt nach Stationen bei<br />

Daimler Truck und Oliver Wyman jetzt bei Quantron den Strategiebereich<br />

als Senior Manager<br />

Corporate & Product<br />

Strategy. Er unterstützt<br />

also u. a. <strong>da</strong>s Management<br />

bei der strategischen<br />

Ausrichtung des<br />

Unternehmens auf der<br />

Muschner, Steffen & Dr. Rengarajan (v.l.)<br />

Geschäfts-, Markt- und<br />

Wettbewerbsebene.<br />

Wichtige Vernetzung<br />

Denis Zan<strong>da</strong> leitet seit kurzem<br />

die Evangelische Beratungsstelle<br />

des Diakonischen Werkes<br />

Augsburg. Nach 20 Jahren als<br />

Klinikpsychologe wechselte der<br />

49-Jährige in den ambulanten<br />

Bereich, wo er auch in seiner Leitungsfunktion<br />

weiter therapeutisch<br />

arbeiten<br />

will. Wichtig <strong>ist</strong><br />

ihm die Vernetzung<br />

mit anderen<br />

Helfersystemen<br />

wie Jugendämtern,<br />

Schulen<br />

oder niedergelassenen<br />

Therapeut*innen.<br />

Denis Zan<strong>da</strong>


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109<br />

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110<br />

Dickes Plus <strong>da</strong>nk Pool<br />

SWIMMINGPOOL steigert den Immobilienwert im Schnitt um 13 Prozent<br />

In den letzten Jahren <strong>ist</strong> die Bedeutung<br />

des eigenen Zuhauses<br />

immens gestiegen. Man hat es<br />

sich <strong>da</strong>heim schön gemacht, es<br />

wurde aufgeräumt, ausgem<strong>ist</strong>et,<br />

vielleicht sogar renoviert.<br />

Aber <strong>da</strong>s Haus sollte nicht<br />

nur besser aussehen. Es musste<br />

auch weitere Funktionen erfüllen,<br />

beispielsweise provisorischer<br />

Arbeitsplatz werden. Als Sportstudios<br />

dicht waren, wurden Fitnessvideos<br />

verstärkt nachgefragt.<br />

Und Reisbeschränkungen haben<br />

<strong>da</strong>zu geführt, <strong>da</strong>ss „Holi<strong>da</strong>ys at<br />

home“ gemacht wurden. Doch<br />

was aus der Not heraus geboren<br />

wurde, kann „mit der richtigen<br />

Zutat“ eine clevere Dauer-Lösung<br />

werden. Falls der Online-Fitnesskurs<br />

auf Dauer keinen Spaß<br />

macht und man sich aus ästhetischen<br />

Gründen keinen klassischen<br />

Hometrainer in die eigenen<br />

vier Wände stellen will, bietet ein<br />

Swimmingpool im Garten die<br />

ideale Alternative. Er eignet sich<br />

– beispielsweise mit einer Gegenstromanlage<br />

ausgestattet – zum<br />

Power-Schwimmen ebenso wie<br />

fürs Aqua-Jogging, für die Wassergymnastik<br />

oder einfach nur<br />

<strong>da</strong>für, ein paar entspannte Bahnen<br />

zu ziehen und im Anschluss<br />

unter der Schwalldusche zu entspannen.<br />

Urlaub zu Hause – dieses Lebensgefühl<br />

kann man auch in<br />

den Arbeitsalltag integrieren,<br />

wenn man vom Heimarbeitsplatz<br />

aus auf eine Wasseroase blickt,<br />

deren Unterwasserscheinwerfer<br />

selbst zu später Stunde <strong>da</strong>für sorgen,<br />

<strong>da</strong>ss stets ein Licht aufgeht.<br />

Mit einem Swimmingpool<br />

gewinnt man an Lebensqualität<br />

und investiert nachhaltig. <strong>Das</strong><br />

Immobilienportal immowelt<br />

kommt in einer Analyse zu dem<br />

Ergebnis, <strong>da</strong>ss ein Schwimmbecken<br />

den Wert des Eigenheims<br />

um rund 13 Prozent steigert. <strong>Das</strong><br />

<strong>ist</strong> eine entspanntere Gel<strong>da</strong>nlage<br />

als <strong>da</strong>s Auf und Ab an den Börsen.<br />

Und angesichts von Minuszinsen<br />

und steigender Inflationsrate<br />

eine lohnenswertere, als <strong>da</strong>s<br />

Geld auf dem Konto zu parken.<br />

Erfahrene Schwimmbadbaufachunternehmer,<br />

die <strong>da</strong>s „Gesundheitsplus“<br />

mit Finesse in<br />

die Tat umsetzen und somit für<br />

ein dickes Plus beim Wertsteigerungspotenzial<br />

der Immobilie<br />

sorgen, findet man zum Beispiel<br />

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113<br />

Neuer Kreativ-<br />

Hotspot<br />

Start frei für den DAYTON PARK<br />

Fast 50 Jahre prägte <strong>da</strong>s NCR-Hochhaus in<br />

Kriegshaber den Nordwesten Augsburgs. 2016<br />

wurde es zurückgebaut. Jetzt entsteht auf dem<br />

Areal von 31.000 m² ein <strong>neue</strong>s,kollaboratives Immobilienkonzept:<br />

der Dayton Park. Kreativ grün<br />

mit Outdoor Workspaces, Start-Up-Ambiente und<br />

der spannenden Nähe zum Medizincampus Augsburg.<br />

Zum feierlichen Spatenstich sprach Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin<br />

Eva Weber lobende Grußworte für<br />

<strong>da</strong>s Kreativ-Projekt. <strong>Das</strong> Quartier soll Firmen mit<br />

Schwerpunkt Medizininformatik anzuziehen, so die<br />

Hoffnung der Stadt. Hans-Joachim Michel (Augsburger<br />

Gewerbehof), Architekt Chr<strong>ist</strong>ian Kaiser<br />

(Schulze Architekten) und Immobilienexperte Peter<br />

Wagner (Peter Wagner Immobilien AG), dessen Firma<br />

auch die Vermietung der Flächen übernimmt,<br />

erläuterten die Strategien hinter diesem Vorzeige-Großbauprojekt<br />

für Augsburg. Der erste Bauabschnitt<br />

erfolgt bis 2024 auf 13.500 Quadratmetern.<br />

Oberbürgerme<strong>ist</strong>erin Eva Weber vor der Baustelle, wo zuvor <strong>da</strong>s<br />

NCR-Hochhaus als Kriegshaber „Wahrzeichen“ stand. Immobilienexperte<br />

Peter Wagner (Foto unten, links) erläuterte den Neubau.<br />

Es entsteht ein Neubau mit Schulungs- und Konferenzräumen.<br />

Gleichzeitig wird ein Bestandsgebäude<br />

saniert, in dem bis zu 45 Büroeinheiten geschaffen<br />

werden sollen. Der zweite Bauabschnitt mit etwa<br />

17.500 Quadratmeter Fläche soll anschließend mit<br />

sechs weiteren Gebäuden realisiert werden.<br />

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114<br />

Gut geplant<br />

Der kalten Jahreszeit gelassen entgegensehen. <br />

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beispielsweise, einen hydraulischen<br />

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Durchflussmenge des Heizwassers bestimmen<br />

zu können. Ist alles optimal<br />

eingestellt, steigt der Wohnkomfort<br />

spürbar, denn die Wärme verteilt sich<br />

gleichmäßig vom Hobbykeller bis zum<br />

Kinderzimmer im Dachgeschoss.<br />

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<strong>ist</strong> der Thermostatwechsel:<br />

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115<br />

Kosten<br />

im Blick<br />

behalten<br />

TIPP: Le<strong>ist</strong>ungen dokumentieren<br />

Den Überblick behalten mit rechtssicheren Bauformularen.<br />

Foto: Avery Zweckform/akz-o<br />

Wer bauen möchte, muss immer tiefer in die<br />

Tasche greifen. In den letzten zehn Jahren<br />

sind die Baupreise massiv gestiegen. Umso<br />

wichtiger <strong>ist</strong> es, den Bau vorab gut zu planen und<br />

die Kosten während der Bauphase regelmäßig im<br />

Blick zu behalten. Bereits im Angebot sollten die<br />

Le<strong>ist</strong>ungen so genau wie möglich aufgel<strong>ist</strong>et werden.<br />

Dann <strong>ist</strong> es einfacher, zu überprüfen, welche<br />

Arbeiten bereits erfüllt sind, welche noch ausstehen<br />

und wo zusätzliche Aufwendungen erbracht<br />

werden müssen.<br />

Während der Bauphase sollten die Arbeiten von<br />

den Bauunternehmen regelmäßig dokumentiert<br />

werden, <strong>da</strong>mit die vereinbarten Le<strong>ist</strong>ungen und<br />

<strong>da</strong>mit verbundenen Kosten immer im Blick behalten<br />

werden können. Mit den Bauformularen<br />

von Avery Zweckform sind Bauherren und -unternehmen<br />

auf der sicheren Seite: Die vorgedruckten<br />

Spalten geben eine gute Orientierung und helfen,<br />

<strong>da</strong>ss keine wichtigen Angaben vergessen werden.<br />

Folgende Formulare sind relevant:<br />

• Rapport / Regiebericht: zur Dokumentation<br />

von Arbeitsle<strong>ist</strong>ungen und Materialverbrauch<br />

• Bau-Tagesbericht: zur Protokollierung der<br />

Bautätigkeiten gemäß der bauvertraglichen Le<strong>ist</strong>ungsbeschreibung.<br />

Zudem werden die aktuellen<br />

Umstände wie Witterung, Anzahl und Arbeitszeit<br />

der eingesetzten Arbeitskräfte, Le<strong>ist</strong>ungsergebnisse<br />

sowie etwaige Erschwernisse oder Le<strong>ist</strong>ungsänderungen<br />

dokumentiert.<br />

akz-o<br />

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116<br />

Schnell handeln<br />

Experte rät zur Eile angesichts steigender BAUZINSEN<br />

Sie hegen den Wunsch nach<br />

einem Eigenheim? Dann<br />

heißt es jetzt schnell handeln,<br />

Darauf verwe<strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Verbraucherportal<br />

„Check 24“ angesichts<br />

sprunghaft gestiegener<br />

Bauzinsen.<br />

Sich den Traum vom eigenen<br />

Häuschen, von der eigenen Wohnung<br />

zu erfüllen, <strong>da</strong>s wird zunehmend<br />

schwieriger. Denn Normalverdienende<br />

können sich die<br />

eigenen vier Wände immer weniger<br />

le<strong>ist</strong>en, Stichwort „sprunghaft<br />

gestiegene Bauzinsen“ und<br />

„steigenden Immobilienpreise“.<br />

Im vergangenen Jahrzehnt haben<br />

sich die Immobilienpreise nach<br />

Angaben des Stat<strong>ist</strong>ischen Bundesamts<br />

um 29 Prozent erhöht,<br />

Eigentumswohnungen und Einund<br />

Zweifamilienhäuser sind binnen<br />

zehn Jahren sogar 65 Prozent<br />

teurer geworden. Bislang konnten<br />

Wer einen Immobilienwunsch hat, sollte jetzt handeln. <br />

Bauherren und Immobilienkäufer<br />

die hohen Preise durch h<strong>ist</strong>orisch<br />

niedrige Zinsen für eine Baufinanzierung<br />

ein Stück weit kompensieren<br />

bislang.... Ausgehend<br />

von einem nie <strong>da</strong> gewesenen<br />

niedrigen Niveau haben sich die<br />

Bauzinsen seit Jahresbeginn auf<br />

Foto: Thommy Weiss/pixelio.de<br />

3,2 Prozent vervierfacht. Dennoch<br />

rät Ingo Foitzik, Geschäftsführer<br />

Baufinanzierung bei CHECK24:<br />

Hat ein Käufer eine passende Immobilie<br />

in Aussicht, <strong>ist</strong> schnelles<br />

Handeln gefragt. „Wer jetzt keine<br />

Baufinanzierung abschließt, für<br />

den wird es noch teurer.“<br />

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MOBILITÄT<br />

117 XX<br />

So wird <strong>da</strong>s sechste Mitglied der ID. Familie aller Voraussicht nach aussehen der ID Aero.<br />

Die Zukunft <strong>ist</strong> elektrisch<br />

Weltpremiere der ersten vollelektrischen LIMOUSINE von VW<br />

Dynamisch, stark und mit purer<br />

Aerodynamik. So soll die<br />

erste vollelektrische Limousine<br />

von Volkswagen <strong>da</strong>herkommen.<br />

„Mit einer Reichweite von<br />

mehr als 600 Kilometern, einem<br />

außergewöhnlichem Platzangebot<br />

sowie Premium-Interieur“, soll<br />

der <strong>neue</strong> VW ID. Aero ausgestattet<br />

sein so Ralf Brandstätter, der<br />

Chief Executive Officer von VW<br />

Pkw. Ähnlich wie Mercedes bei<br />

EQE und EQS setzt auch VW bei<br />

seiner E-Limousine auf eine im<br />

weiten Bogen verlaufende Dachlinie,<br />

die in einem Stummelheck<br />

endet Damit <strong>ist</strong> die Limousine<br />

praktisch der vollelektrische<br />

Nachfolger des Passat und könnte<br />

hierzulande auch unter dem Namen<br />

ID. 7 seinen Weg in die große<br />

Produktpalette von VW finden.<br />

Der Marktstart <strong>ist</strong> in China für<br />

die zweite Jahreshälfte 2023 geplant,<br />

wenig später soll der <strong>neue</strong><br />

ID. Aero <strong>da</strong>nn auch in Europa und<br />

den USA offiziell erhältlich sein.<br />

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118<br />

Fahrzeugübergabe beim Autohaus Strobel in Göggingen. Von links: Peter Remitschka (Geschäftsleitung Autohaus<br />

Strobel), Mario Borrelli (Inhaber HMS Borrelli) und Florian Diller (Filialleiter Göggingen).<br />

Perfekter Partner<br />

HMS BORRELLI & AUTOHAUS STROBEL erweitern Partnerschaft<br />

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Wenn Qualität und Tradition<br />

auf Zuverlässigkeit<br />

und fachmännisches<br />

Know-How treffen, <strong>ist</strong> eine perfekte<br />

Zusammenarbeit garantiert.<br />

So können <strong>da</strong>s Autohaus Strobel<br />

und der Hausme<strong>ist</strong>erservice<br />

Borrelli auf eine mittlerweile<br />

15-jährige, erfolgreiche Partnerschaft<br />

zurückblicken. Und auch<br />

künftig werden die beiden Unternehmen<br />

zusammenarbeiten – so<br />

stockte die Firma Borrelli ihren<br />

Fuhrpark aktuell noch einmal um<br />

acht weitere Toyota Nutzfahrzeuge<br />

auf.<br />

Bereits seit 1971 <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Autohaus<br />

Strobel Toyota-Vertragshändler<br />

und <strong>da</strong>mit der älteste<br />

bestehende Toyota-Händler<br />

in ganz Deutschland. Mit vier<br />

Standorten in Lechhausen, Göggingen<br />

Gersthofen und Kempten<br />

sowie 90 Mitarbeiter*innen <strong>ist</strong> der<br />

Familienbetrieb die Nummer 1 für<br />

Toyota in Schwaben und hat im<br />

Pkw- oder Nutzfahrzeugbereich<br />

immer <strong>da</strong>s passende Angebot.<br />

Gerade durch die Erweiterung des<br />

Nutzfahrzeugzentrums in Lechhausen<br />

<strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Autohaus der ideale<br />

Partner für Geschäftskunden.<br />

Dies weiß auch Mario Borrelli<br />

zu schätzen, der mit seinem<br />

Hausme<strong>ist</strong>erservice und mittlerweile<br />

55 Mitarbeiter*innen seit<br />

dem Jahr 2000 Immobilien aller<br />

Art betreut. Zum breit gefächerten<br />

Tätigkeitsspektrum gehören sowohl<br />

die gesamte Betreuung von<br />

Wohn- und Gewerbeeinheiten<br />

im Innen- und Außenbereich als<br />

auch Winterdienst und <strong>da</strong>s Reinigen<br />

von Parkhäusern und Tiefgaragen.<br />

Um diese und weitere<br />

Le<strong>ist</strong>ungen anbieten zu können,<br />

verfügt die Firma Borrelli über<br />

einen großen Fuhr- und Maschinenpark<br />

mit Fahrzeugen aller Art,<br />

angefangen bei Winterdienstmodellen<br />

über Kehrmaschinen<br />

bis hin zu Transportfahrzeugen<br />

sowie LKWs. Ein Herzstück sind<br />

<strong>da</strong>rin natürlich die Toyota-Nutzfahrzeuge,<br />

die allesamt vom Autohaus<br />

Strobel bezogen wurden.<br />

Eine enge Partnerschaft, die<br />

auf gegenseitigem Vertrauen basiert<br />

und auch in den kommenden<br />

Jahren fortbestehen wird.


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DER NEUE VOLLELEKTRISCHE<br />

TOYOTA BZ4X<br />

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vollelektrischer Fahrzeuge. Er <strong>ist</strong> <strong>da</strong>s Ergebnis jahrelanger Erfahrung<br />

im Bereich elektrifizierter Antriebe und bringt unsere Vision von<br />

Beyond Zero – einer besseren Zukunft für alle – auf die Straße.<br />

Er vereint eine robuste Bauweise und dynamisches SUV-Design<br />

mit einem erstklassigen Allra<strong>da</strong>ntrieb (optional) und beeindruckender<br />

Reichweite von bis zu 513 km. Zudem verfügt der SUV über eine<br />

langlebige Batterie für sorgenfreies Fahren.<br />

Der <strong>neue</strong> Toyota bZ4X <strong>ist</strong> bereit durchzustarten. Fahren Sie in eine<br />

emissionsfreie Zukunft in einem vollelektrischen SUV, <strong>da</strong>s<br />

dynamisches Design, optionalen Allra<strong>da</strong>ntrieb und Konnektivität<br />

miteinander verbindet. Genießen Sie ein vollelektrisches Fahrerlebnis<br />

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kombiniert: 0 g/km, elektrische Reichweite (EAER): 415–513 km und elektrische Reichweite (EAER city): 547-686 km.<br />

Werte gemäß WLTP-Prüfverfahren.<br />

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120<br />

TEST<br />

Den <strong>neue</strong>n Alfa Romeo Tonale testete<br />

AJ-Reporter Johannes Kaiser.<br />

Neue Alfa-Ära<br />

Der ALFA ROMEO TONALE SPECIALE im Autotest<br />

Für Alfa Romeo beginnt mit<br />

dem <strong>neue</strong>n Tonale Kompakt-<br />

SUV eine <strong>neue</strong> Ära. Als Erster<br />

seiner Art im Produktportfolio der<br />

italienischen Traditionsmarke ein<br />

echter Meilenstein in der Firmengeschichte.<br />

Im klassischen Alfa Romeo<br />

Stil gehalten überzeugt der Tonale<br />

<strong>da</strong>durch, <strong>da</strong>ss er Optik mit Funktion<br />

kombiniert. Highlight <strong>ist</strong> der<br />

markante, praktisch schwebende<br />

„Scudetto“ Frontgrill, gepaart mit<br />

den Matrix-Voll-LED-Scheinwerfern.<br />

Diese sind nämlich im typischen<br />

Look gehalten und lassen<br />

so die Herzen aller „Alf<strong>ist</strong>i“ höher<br />

schlagen. Von außen also eine<br />

Wucht. Wichtig sind aber immer<br />

auch die „inneren Werte“. Unter<br />

der Haube befindet sich ein 130 PS<br />

Benzinmotor, der in Kombination<br />

mit einem 48 Volt Elektroantrieb<br />

für die nötige Power im Hybriden<br />

sorgt.<br />

Geräumig und modern im<br />

Inneren, setzt neben dem Fahrzeuginformations-Center,<br />

genannt<br />

„Cannochiale“, allen voran<br />

die Ambiente-Beleuchtung<br />

im klassischen Rot ein optisches<br />

Ausrufezeichen. Außerdem<br />

<strong>ist</strong> der Tonale ausgestattet mit<br />

modernen Features, wie Apple<br />

Car Play und Android Auto. Als<br />

Sprachsteuerung dient Amazons<br />

Alexa, die auch unterwegs ein<br />

gewisses Home-Feeling aufkommen<br />

lässt und über die man problemlos<br />

die Reiseroute oder <strong>da</strong>s<br />

Smart Home steuern kann.<br />

Bei der Fahrt überzeugte vor<br />

allem die direkte Lenkung, mit<br />

der man bei der Fahrt sportlich<br />

durch die Kurven kommt. Die<br />

unterschiedlichen Fahrmodi DNA<br />

– Dynamisch, Normal und wetterfest<br />

(All weather) – ermöglichen<br />

ein individuelles Fahrgefühl<br />

und sorgen zudem für bessere<br />

Bodenhaftung und <strong>da</strong>mit mehr<br />

Sicherheit. Den cuore sportivo,<br />

also den sportlichen Kern des<br />

Kompakt-SUVs, spürt man am<br />

me<strong>ist</strong>en im D-Modus, der <strong>da</strong>s<br />

Fahrverhalten vor allem unter<br />

Hinzunahme der Schaltwippen<br />

am Lenkrad nochmals deutlich<br />

direkter gestaltet.<br />

Fazit: Der <strong>neue</strong> Alfa Romeo<br />

Tonale konnte im Test nicht nur<br />

durch seine starke Optik überzeugen,<br />

sondern punktete auch<br />

mit vielen anderen technischen<br />

Details sowie dem Mild-Hybri<strong>da</strong>ntrieb.<br />

Zur Verfügung gestellt<br />

wurde der Tonale vom Alfa Romeo-Servicepartner<br />

Autohaus<br />

Huber in Batzenhofen.<br />

<strong>Das</strong> Interieur mit Alfa-rotem Ambientlight<br />

und praktischem Touchscreen.<br />

Modell: Alfa Romeo Tonale<br />

Speciale<br />

Farbe:<br />

Rosso Alfa<br />

Le<strong>ist</strong>ung: 96 kW/130 PS<br />

Beschleunigung: 0-100km/h<br />

9,6 Sek<br />

Verbrauch:<br />

Kraftstoffverbrauch kombiniert<br />

in l/100km: 6,2 - 5,7.<br />

CO2-Emissionen kombiniert in<br />

g/km: 142-130.


21<br />

Ratgeber: Autopflege & Reifenwechsel<br />

121<br />

ird<br />

ensoätte,<br />

und<br />

be-<br />

Mobil durch<br />

die City<br />

Foto: runzelkorn / stock.adobe.com<br />

Foto: pro air - Stefan Winterstetter<br />

Fuggerstadt<br />

Classic 2022<br />

Am Morgen der Veranstaltung treffen die ersten Oldtimer<br />

ab 08:00 Uhr in der Maximilianstraße ein.<br />

ns<br />

den<br />

ster<br />

Verten<br />

erk-<br />

Reipart<br />

echung<br />

tig.<br />

ässt<br />

iner<br />

l zu<br />

Progen<br />

und<br />

ächspa-<br />

Mit dem E-Mobil entspannt durch die City! Dieses<br />

Ziel verfolgt die Hopper Mobility GmbH.<br />

Die Rede <strong>ist</strong> von einem Hybriden aus E-Bike<br />

Auszubildende und Kfz-Me<strong>ist</strong>er beim Räderwechsel<br />

und Auto, <strong>da</strong>s mit seiner Wendigkeit und Zulassung<br />

für Fahrradwege eine echte Alternative zum Auto<br />

<strong>da</strong>rstellt. „Mobilität <strong>ist</strong> ein sehr komplexes Thema<br />

ren Sie eine – vor Menge allem Zeit. in einer Dem Großstadt schlagen. und Wer ihrem den Fachmann Umland.<br />

Fachmann<br />

Insofern<br />

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<strong>da</strong> er über mehr Routine und schwanken deutlich. Besonders<br />

günstige Angebote be-<br />

und platzsparenden Individual- und Lieferverkehr<br />

bessere Werkzeuge verfügt.<br />

in unserer Stadt“, erklärte<br />

ginnen<br />

OB<br />

bei<br />

Eva<br />

10<br />

Weber,<br />

Euro. Eventuell<br />

die zusammen<br />

können mit die Wirtschaftsreferenten Kfz- sind hier weder Wolfgang die benötigten Hüb-<br />

Zusätzlich<br />

Experten, wenn schle die <strong>da</strong>s Räder junge Start-Up einmal<br />

unten bility sind, GmbH einen besuchte. Blick oder In diesem Einlagerung Jahr sollen der ganze Räder<br />

Verschleißteile, Unternehmen die Hopper Reinigung Mo-<br />

auf Bremsscheiben 30 dieser sogenannten und Beläge<br />

werfen. - die Um übrigens die Technik bereits ten restlos für den ausverkauft Radwechsel wurden. und die<br />

inbegriffen. „Hopper“ produziert Letztendlich werden dürf-<br />

unter dem Im Rad nächsten zu beurteilen, Jahr soll Einlagerung die Produktion der Räder <strong>da</strong>nn für erhöht ein<br />

<strong>ist</strong> Fachkenntnis werden. nötig. Eva Weber In der und Jahr Wolfgang Kosten in Hübschle Höhe von waren 60 bis<br />

Werkstatt nach lassen einer sich Probefahrt also 80 sehr Euro von anfallen. der Wendigkeit Bild: runzelkorn<br />

angetan. /<br />

und<br />

zwei Fliegen der mit guten einer Bedienbarkeit Klappe stock.adobe.com<br />

Am 25. September steht Augsburgs Maximilianstraße<br />

ganz im Zeichen von alten und <strong>neue</strong>n<br />

Autos. Schon die achte Auflage dieser Rallye,<br />

in der nicht nur die Oldtimer wieder zahlreiche Fans<br />

mobilisieren werden, sondern auch die ganz <strong>neue</strong>n<br />

E-Autos. Dafür <strong>ist</strong> für den Start und die Zieleinfahrt<br />

von St. Ulrich bis zum Moritzplatz als Parc Fermé<br />

zur Verfügung gestellt. Die Veranstaltung selbst hat<br />

nichts mit Geschwindigkeit zu tun, denn sowohl für<br />

die Oldtimer- als auch für die VOLT-E-Teams geht es<br />

eher um exaktes Fahren. Charity wird bei der Fuggerstadt<br />

Classic schon seit der ersten Austragung<br />

großgeschrieben. Einen Teil des Startgeldes sowie<br />

alle durch den Verkauf von Tombola-Losen erzielten<br />

Einnahmen kommen traditionsgemäß der Arbeitsgemeinschaft<br />

der Augsburger Hilfsorganisationen<br />

zugute. Bei der Fuggerstadt Classic 2021 konnte auf<br />

diese Weise einen Spendenerlös von 12.188 € erzielt<br />

werden und den Augsburger Hilfsorganisationen voller<br />

Stolz ein Scheck überreicht werden.<br />

et<br />

zeige<br />

dem<br />

Reichte<br />

und<br />

29<br />

andske<br />

folgt<br />

stelwird<br />

bgerfahtakt<br />

mmt<br />

etzt,<br />

lsten<br />

sagt<br />

Auto Schadowske<br />

Inhaber Philipp Schadowske<br />

Le<strong>ist</strong>ungen:<br />

- HU/AU §29<br />

- Service nach Herstellervorgaben<br />

- Reparaturinstandsetzung<br />

aller Fabrikate<br />

- Unfallinstandsetzung aller Fabrikate<br />

- Bereitstellung Leihfahrzeuge<br />

- Reifen und Felgen Verkauf<br />

Geschäftszeiten:<br />

Mo. – Fr.: 7.00 –12.00 Uhr<br />

und 13.00 –17.00 Uhr<br />

Germanenstraße 7 • 86343 Königsbrunn<br />

Telefon 08231 / 9 06 03 • Telefax 08231/9 06 04<br />

E-Mail: info@schadowske.com<br />

www.auto-schadowske.com


122<br />

AUTO PRIVAT<br />

Mit dem Mustang in die Karibik<br />

Autos wie dieses, findet man bei Fuchs Automobile (siehe Anzeige).<br />

Eduard Onofrei, Inhaber und Chef des Malerbetriebs Onofrei<br />

• Zur Zeit fahre ich ...<br />

... einen Mustang 2014.<br />

• Mein Traumauto <strong>ist</strong> ...<br />

... ein Shelby GT 500.<br />

• Mein erstes Auto war ...<br />

… 5-er BMW.<br />

• Mein aufregendstes Erlebnis mit dem Auto:<br />

<strong>Das</strong> war <strong>da</strong>s Mustang Weltrekordtreffen im September<br />

2019 in Lommel Belgien. 1001 Mustangs<br />

sollten erreicht werden, es waren am Ende sogar<br />

1326 der außergewöhnlichen Fahrzeuge zusammengekommen.<br />

• Als Tramper würde ich gerne mal mitnehmen:<br />

Michael Schumacher als Taxifahrer mit meinem<br />

Mustang zur Hockenheimstrecke.<br />

• Würde mich niemals chauffieren lassen von:<br />

Meiner Mutter, ich würde am Straßenrand warten<br />

bis irgendwann ein Mustangfahrer vorbei fährt.<br />

• Im Auto höre ich …<br />

… Bachata Musik, sie entspannt und macht Lust<br />

und Laune auf <strong>da</strong>s einzige Leben was wir haben.<br />

Ich genieße mein Leben sehr (sollten alle machen).<br />

• Mit meinem Traumauto würde ich ...<br />

... durch die wunderschöne Dominikanische Republik<br />

fahren.<br />

• Ein kurzes Statement zum Straßenverkehr:<br />

Falls unsere Politik ein Tempolimit von 130 km/h<br />

beschließen sollte, wäre ich <strong>da</strong>mit nicht einverstanden.<br />

Ich bin aber mittlerweile in einem Alter,<br />

in dem Geschwindigkeit nicht mehr so wichtig <strong>ist</strong>.<br />

Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder brauchen etwas länger.<br />

Südtiroler Str. 8 ∙ 86165 Augsburg ∙ Tel.: +49 (0)821 723215 ∙ Mobiltelefon: +49 (0)176 11779988


SPORT<br />

123<br />

Gute Laune beim FC Augsburg im Vorfeld der Saison. Hier noch<br />

mit dem zu Freiburg abgewanderten Michael Gregoritsch (links).<br />

Optim<strong>ist</strong>isch in die Saison<br />

Trotz angespannter PERSONALLAGE <strong>ist</strong> die Stimmung beim FCA super<br />

Lachende Spieler, zufriedene Trainer, kurzum:<br />

gute Laune herrschte beim FCA in der Vorbereitung<br />

auf die <strong>neue</strong> Saison. Mit Enrico Maaßen<br />

soll sich die Spielweise ins Positive entwickeln.<br />

Aggressiver im Pressing, mutiger und cleverer im<br />

eigenen Ballbesitz, mit Zug zum Tor. Ein Spielkonzept,<br />

<strong>da</strong>s für Bege<strong>ist</strong>erung im Team und bei den<br />

Fans sorgt und die Augsburger souverän in der Klasse<br />

hält. So die Prämisse, die sich nun am harten<br />

Bundesliga-Alltag messen lassen muss.<br />

Denn gleich <strong>da</strong>s Auftaktprogramm hat es in sich.<br />

Nach der ersten DFB-Pokalrunde gegen Blau Weiß<br />

Lohne folgt zum Saisonbeginn vor heimischer Kulisse<br />

direkt <strong>da</strong>s an Brisanz gewonnene Duell mit dem<br />

SC Freiburg. Nach dem Stürmertausch beider Vereine<br />

– Ermedin Demirovic kam für Michael Gregoritsch<br />

zum FCA – gibt es auf beiden Seiten ein Wiedersehen<br />

mit alten Bekannten. Und ein erstes Indiz<br />

<strong>da</strong>für, wer womöglich den besseren Deal gelandet<br />

hat. Bislang sehen sich beide Clubs als Gewinner.<br />

In der Woche <strong>da</strong>rauf geht es nach Leverkusen.<br />

Auch an die Werkself gibt es aus Augsburger Sicht<br />

keine guten Erinnerungen, denkt man an die vergangene<br />

Saison. Wie auch gegen Freiburg verlor<br />

man beide Spiele und <strong>da</strong>s sogar deutlich (5:1 und<br />

4:1). Als dritten Gegner erwarten die Augsburger in<br />

der Liga Mainz 05, gegen die in der Vorsaison im<br />

Nachholspiel wenigstens ein Sieg heraussprang.<br />

Erschwerend hinzu kommt aktuell noch die<br />

Personalsituation. Nach der Schock-Diagnose vom<br />

Testspiel gegen Stade Rennes, in dem sich Niklas<br />

Dorsch den Mittelfuß angebrochen hatte, schwinden<br />

dem FCA die Spieler. Für <strong>da</strong>s Zentrum stehen<br />

lediglich Arne Maier, Carlos Gruezo und Felix Götze<br />

zur Verfügung. In der Abwehr wird es beim besten<br />

Verteidiger der letzten Saison, Reece Oxford, eng<br />

bis zum Saisonstart, ähnliches gilt für Offensivmann<br />

Ruben Vargas. Vermehrte Startelf-Chancen<br />

<strong>da</strong>rf sich hingegen wohl Fredrik Jensen ausrechnen,<br />

der offensive Mittelfeldspieler stach während<br />

der Vorbereitung positiv heraus. Dennoch wird es<br />

weitere Verstärkungen benötigen, um die qualitativen<br />

Lücken im Kader (Außenbahn, Zentrum und<br />

Offensive) zu schließen. „Ein, zwei Verstärkungen<br />

wären nicht schlecht für den Kader. Wie man hört,<br />

kommt ja vielleicht noch der eine oder andere. <strong>Das</strong><br />

würde uns auf alle Fälle guttun”, sagte nicht zuletzt<br />

der abwanderungswillige Florian Niederlechner.<br />

Also <strong>ist</strong> neben Maaßen auch Manager Stefan<br />

Reuter gefordert, <strong>da</strong>mit die gute Laune beim FC<br />

Augsburg noch so lange wie möglich anhält. jok<br />

JOHANNES<br />

KAISER<br />

<strong>Das</strong> Wort zum Sport<br />

Trügerische Freude?<br />

Blickt man aktuell auf den FC Augsburg,<br />

<strong>da</strong>nn wirkt die Stimmung im<br />

Hinblick auf die <strong>neue</strong> Saison beinahe<br />

euphorisch. Unter dem <strong>neue</strong>n<br />

Trainer Enrico Maaßen hält die<br />

Honeymoon-Phase weiter an, könnte<br />

bald aber ein jähes Ende finden.<br />

<strong>Das</strong> harte Auftaktprogramm gepaart mit wichtigen<br />

verletzungsbedingten Ausfällen, wie dem von<br />

Niklas Dorsch, verleihen der Heiterkeit ein trügerisches<br />

Antlitz. Klar, der FCA will in Zukunft offensiven<br />

und bege<strong>ist</strong>ernden Fußball spielen, klar <strong>ist</strong> aber<br />

auch, <strong>da</strong>ss in der Defensive nicht die Ordnung verloren<br />

werden <strong>da</strong>rf, sonst droht eine Gegentorflut.<br />

Sollte zu Saisonbeginn noch nicht alles nach<br />

Plan laufen, tut man jedoch gut <strong>da</strong>ran, Ruhe zu bewahren<br />

und nicht vorschnell zu handeln. Selbiges<br />

gilt auch für den Transfermarkt, der zwar noch bis<br />

Anfang September geöffnet <strong>ist</strong>, der Handlungsbe<strong>da</strong>rf<br />

<strong>ist</strong> hier allerdings akut.


124 DIE NEUE FCA-FUSSBALL-SAISON<br />

Offizielles Team-Foto des FCA<br />

Vierte Reihe von links: Frederik Jensen, Daniel Caligiuri, Lasse Günther, Lukas Petkov, André Hahn, Arne Maier,<br />

Ricardo Pepi, Ermedin Demirovic, Felix Götze, Noah Sarenren Bazee, Maurice Malone und Henri Koudossou.<br />

Dritte Reihe (v.l.): Physiotherapeut Martin Miller, Physiotherapeut Nikolaus Guschl, Physiotherapeut<br />

Herman Kandemir, Maximilian Bauer, Tobias Strobl, Reece Oxford, Felix Uduokhai, Jeffrey Gouweleeuw,<br />

Frederik Winther, Florian Niederlechner, Spiel- & Videoanalyst Benedikt Brust, Spiel- und Videoanalyst<br />

Remigus Elert sowie Mentaltrainerin Tanja Wörle.<br />

86167 Augsburg<br />

86167 Augsburg<br />

Am Mittleren Am Moos Mittleren 42<br />

Moos 42<br />

Tel. (08 21) 42 Tel. 08 (08 50-0 21) 420850-0<br />

Fax (08 21) 42 Fax 08 (08 50-20 21) 420850-20<br />

Fahrzeugumbauten Fahrzeugumbauten<br />

Tiefkühl-Kofferaufbauten<br />

Tiefkühl-Kofferaufbauten<br />

Curtainsider Curtainsider<br />

Ladebordwände Ladebordwände<br />

Pritschenaufbauten Pritschenaufbauten<br />

Ladekrane Ladekrane<br />

Kofferaufbauten Kofferaufbauten<br />

Beschriftungen Beschriftungen<br />

in Aluminium in und Aluminium Plywoodund Plywood<br />

TÜV und UVV-Abnahme TÜV und UVV-Abnahme<br />

Getränkeaufbauten Getränkeaufbauten<br />

Schiebeverdecke Schiebeverdecke<br />

Planenverdecke Planenverdecke<br />

Hydraulikschlauch-Service<br />

Hydraulikschlauch-Service<br />

Tachographenprüfung Tachographenprüfung § 57b § 57b<br />

Wechselrahmen Wechselrahmen<br />

www.stark-fahrzeugbau.de


125<br />

Zweite Reihe (v.l.): Physiotherapeut Niklas Albers, Mannschaftsarzt Dr. Karsten Bogner, Mannschaftsarzt<br />

Dr. Andreas Weigel, Torwarttrainer Kr<strong>ist</strong>ian Barbuscak, Co-Trainer Jonas Scheuermann, Co-Trainer<br />

Sebastian Block, Cheftrainer Enrico Maaßen, Leiter Medizinische Abteilung Daniel Müller, Athletiktrainer<br />

Andreas Bäumler, Reha- & Athletiktrainer Frank Roßner, Zeugwart Jan Reckord, Zeugwart Chr<strong>ist</strong>oph<br />

Schade wie auch Zeugwart Salvatore Belardo.<br />

Erste Reihe (v.l.): Carlos Gruezo, Niklas Dorsch, Aaron Zehnter, Iago, Tomas Koubek, Rafal Gikiewicz,<br />

Daniel Klein, Robert Gumny, Raphael Framberger, Ruben Vargas und Mads Pedersen.<br />

Starke Partnerschaft!<br />

vrbank-hg.de<br />

Eine starke Bank für eine starke Region.<br />

Wir wünschen dem FC Augsburg viel Erfolg in der <strong>neue</strong>n Saison!


126<br />

„Tore, Tore, Tore“<br />

FCA-Neuzugang ERMEDIN DEMIROVIC im Interview<br />

Ermedin Demirovic kam kurz vor Beginn des Trainingslagers<br />

im Tausch mit Michael Gregoritsch<br />

vom SC Freiburg zum FC Augsburg. Sein erstes<br />

Tor im FCA-Dress gelang dem 24-Jährigen im Testspiel<br />

gegen Stade Rennes. Davon dürfen sich die FCA-Fans im<br />

Idealfall in der kommenden Saison noch mehr erhoffen.<br />

Augsburg Journal: Kommt Ihnen die offensiver<br />

ange<strong>da</strong>chte Spielphilosophie entgegen?<br />

Ermedin Demirovic: Ja extrem. Ich glaube<br />

deshalb bin ich auch in den Fokus von Augsburg<br />

geraten, weil man einfach einen offensiven Fußball<br />

spielen möchte, mit viel Angriffspressing. <strong>Das</strong><br />

entspricht auch meiner Spielidee. Ich mag diesen<br />

Fußball und glaube ich blühe auch am me<strong>ist</strong>en auf,<br />

wenn man so spielen lässt. Deshalb freue ich mich<br />

einfach riesig auf <strong>da</strong>s, was kommt und hoffe, <strong>da</strong>ss<br />

man es auch auf dem Platz so umsetzt.<br />

AJ: Sie sind ein Spieler, der bislang hauptsächlich<br />

im Sturmzentrum gespielt hat, aber auch auf die<br />

Außen ausweichen kann, wo sehen Sie Ihre Stärken?<br />

Demirovic: Schon klar im Zentrum. Ich will die<br />

Nummer 9 sein. Aber wenn der Trainer denkt man<br />

könnte mich in den Halbräumen auch aufstellen,<br />

<strong>da</strong>nn bin ich auch 100 Prozent <strong>da</strong>bei. Wenn ich mir<br />

jetzt eine Position aussuchen könnte, <strong>da</strong>nn würde<br />

ich mich ganz klar doch für die Mitte entscheiden.<br />

AJ: Beim FC Augsburg bekommt man im Spiel<br />

me<strong>ist</strong>ens nicht eine Vielzahl an Torchancen, wie<br />

gelingt es am besten, die wenigen, die man bekommt,<br />

zu nutzen?<br />

Demirovic: <strong>Das</strong> war in Freiburg ähnlich, wir<br />

hatten nicht in jedem Spiel zehn Hochkaräter so<br />

wie Leipzig oder Dortmund. Ich glaube als Stürmer<br />

– deswegen bin ich auch Stürmer geworden<br />

– sollte man eiskalt sein. Es geht <strong>da</strong>rum, in jeden<br />

Training jede Chance zu nutzen, egal ob aus zwei<br />

Metern oder aus 20 Metern. Als Stürmer <strong>ist</strong> es einfach<br />

wichtig diesen Automatismus drin zuhaben,<br />

<strong>da</strong>ss der Ball, bis er nicht im Netz oder im Aus <strong>ist</strong><br />

<br />