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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2022 auf Mein Rheda-Wiedenbrück App

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OKTOBER<br />

<strong>2022</strong><br />

Herbstkirmes in <strong>Wiedenbrück</strong><br />

30.9. bis 3.10.<strong>2022</strong><br />

Ve rk<strong>auf</strong>sfen<br />

Sonntag, 2.10., 13–18 Uhr<br />

Krammarkt<br />

Montag, 3.10.<br />

www.das-stadtgespraech.de ·<br />

Instagram: das.stadtgespraech<br />

NR. 598<br />

48. JAHRGANG


Ab<br />

Sofort<br />

im<br />

Handel!<br />

2 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Im Herbstkirmes-Fieber<br />

Spaß für alle Sinne vom 30. September bis 3. <strong>Oktober</strong> | verk<strong>auf</strong>soffener Sonntag am 2. <strong>Oktober</strong><br />

(Kem) Wie immer geht es am Freitag los. Dann lassen es die Schausteller<br />

rund um St. Aegidius wieder so richtig krachen. Bis dahin bekommen ihre<br />

Fahrgeschäfte regelmäßig Ausl<strong>auf</strong> und WATT zu essen und zu trinken.<br />

Aber nun mal Nonsens und Spaß beiseite.<br />

Es geht los<br />

Liebe Freunde der Herbstkirmes!<br />

Ein Jahr ist schon wieder herum. Endlich ist die Kirmes-Saison so gestartet,<br />

wie die Schausteller es sich erhofft haben. Der größte Feind der<br />

Schausteller, dieses Nichtstun, pandemiebedingt – hat jetzt Ruh‘. Der<br />

Countdown für die Herbstkirmes läuft.<br />

Freuen Sie sich <strong>auf</strong> vier lebensfrohe Tage in der »Guten Stube« von<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>. Der Duft von Zuckerwatte, fröhliche Gesichter, bunte Lichter<br />

und tolle Sounds bestimmen die drei Festplätze. Die Schausteller<br />

freuen sich <strong>auf</strong> Sie. Also, wer feiert mit? Die Kirmesfans sind da bestimmt<br />

nicht mehr <strong>auf</strong>zuhalten.<br />

Wir sehen uns!<br />

Die Schausteller-Sprecher Arno Heitmann und André Schneider<br />

Marktmeister Dirk Wiesbrock<br />

»Ihr braucht Adrenalin , Ihr kriegt Adenalin«<br />

<strong>Das</strong> versprechen die Schausteller allen Freunden der Herbstkirmes. Wie<br />

den Schaustellern das gelingt, davon können die Lesenden sich hier<br />

schon mal überzeugen.<br />

Einzigartig in Deutschland: <strong>Das</strong> Bewegungswunder aus Eschershausen<br />

Die Schaustellerfamilie Raymond Armbrecht präsentiert den in Deutschland<br />

einzigartigen Fahrspaß mit dem Night Style. Nun bereits zum<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

dritten Mal <strong>auf</strong> der Herbstkirmes, Standort Marktplatz. <strong>Das</strong> bedeutet<br />

abermals ein rassiges Kirmesvergnügen in völlig neuen Dimensionen<br />

für <strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Denn Night Style ist beileibe kein Top Spin. Dieses einmalige Hochfahrgeschäft<br />

fährt nicht nur einfach über Kopf. Es verspricht jede Menge<br />

schräger Loopings. Mal sind es horizontale, dann vertikale und diagonale<br />

Überschläge. <strong>Das</strong> Tolle: Jede Fahrt ist ein Unikat. Denn erstens stellt<br />

die Schaustellerfamilie jede Fahrt ganz <strong>auf</strong> das Publikum ab, mal mit<br />

mehr, dann mit weniger Loopings. Zweitens sind die Fahrten durch die<br />

Joystick-Steuerung absolut handgemacht. Night Style ist einfach einzigartig<br />

in unserer Republik – mit modernster LED-Beleuchtung und<br />

lustigen Wasserspielen. Nicht zu vergessen die Rekommandeure. Sie<br />

sind voll und ganz bei der Sache und extrem sympathisch, bestätigen<br />

die Night Style-Fans.<br />

Coole Momente mit dem neuen DISCO-Jet der Superlative<br />

Hauptsache er ist da, freuen sich alle Fans. Sie können es kaum abwarten,<br />

bis Arno Heitmann und sein Team den DISCO-Jet <strong>auf</strong> dem Marktplatz<br />

wieder mit Vollgas über Berg und durch Tal steuern. Es ist der<br />

erste Musikexpress Europas der neuesten Generation mit anzugsstarker<br />

5-Motoren-Antriebstechnologie für noch mehr Fahrspaß bei höchster<br />

Energieeffizienz. Auf der Herbstkirmes 2021 feierte er Premiere. Arno<br />

Heitmann: »Wir garantieren Fahrgeschäft-Spaß <strong>auf</strong> höchstem Niveau<br />

in Punkto Sicherheit und Dekoration. Ein digitalprozessorgesteuertes<br />

Soundsystem und Wurlitzer-Musicbox-Spiegelkugeln setzen akustische<br />

Maßstäbe. Also: »Einsteigen, Bügel schließen, festhalten – die nächste<br />

Runde geht rückwärts!«, lädt die Familie Arno Heitmann in den DISCO-Jet<br />

der Superlative ein. q<br />

3


6 <strong>Das</strong> Bewegungswunder Night Style<br />

lädt ein zum großen Fahrspaß.<br />

Kirmeszauber mit Shake & Roll<br />

Lass rocken: Shake – it’s great! Bis zu 40 Personen in 20 Gondeln können<br />

<strong>auf</strong> dem Kirchplatz gleichzeitig dieser Suchtgefahr erliegen. Zuletzt 2013<br />

konnten die Fahrer und Beifahrer erleben, dass es hier <strong>auf</strong> die kritische<br />

Masse ankommt. Wenn sie zusammen nicht zu wenig Gewicht <strong>auf</strong> die<br />

Waage bringen, überschlägt sich die Kabine. Dieses High-Tech-Karussell<br />

der Schaustellerfamilie Schäfer hat es aber auch sonst faustdick hinter<br />

den Ohren! Es setzt sich erst langsam in Bewegung und steigert die<br />

Geschwindigkeit dann aber ganz gewaltig – bei Höchstgeschwindigkeit<br />

vermittelt es den Fahrgästen mit Mehrfachloopings schon mal das<br />

Gefühl von Schwerelosigkeit.<br />

Wenn der Skooter zur Disco wird<br />

Davon muss sich niemand mehr überzeugen lassen: <strong>Das</strong>s der Autoskooter<br />

Formel 1 mit André Schneider am Steuer geile Fahrten verspricht, egal<br />

ob vorwärts, rückwärts oder einfach im Kreis, dazu ohne Führerschein<br />

und wenn’s auch mal kracht. Hier wird einfach nur Spaß gemacht. <strong>Das</strong>-<br />

Formel-1-Racing-Team steht schon in den Startlöchern. Und als i-Tüpfelchen<br />

lässt André die angesagteste Mucke aus der Hifi-Supersound-Anlage,<br />

nach der die Fans fragen. Nebeleffekte und Discolaser machen<br />

die Party komplett. Man sieht sich… am Ring von André Schneider’s<br />

Formel-1-Piste <strong>auf</strong> dem Büschersplatz. Da geht es richtig zur Sache.<br />

Ein Hingucker macht die Welle<br />

Steigen Sie ein in dieses moderne Karussell im historischen Gewand der<br />

Schaustellerfamilie Eberhardts aus Augsburg. <strong>Das</strong> spektakuläre Kettenkarussell<br />

»Wellenflug« steht nach 2017 wieder <strong>auf</strong> dem Büschersplatz. Bis<br />

zu 48 Gäste können gleichzeitig zusteigen. Eindrucksvoll ist das Künstlerdesign<br />

an Aufbauten und Kulissen. Und ebenso spannend ist sein Flug<br />

mit einer dreidimensionalen Rotation des Karusselloberbaus. Sie lässt<br />

die schnell kreisenden Einzel- und Paarsitze steigen und sinken – egal<br />

ob beim Vorwärts- oder Rückwärtsflug. Tolle Effekte sorgen für zusätzlichen<br />

Spaß: Plötzlich steigt Nebel <strong>auf</strong> und es geht in den Blindflug. Ein<br />

anderes Mal saust der Kettenflieger durch eine Wolke von Seifenblasen.<br />

Und sonst<br />

Geisterhotel<br />

<strong>Das</strong> Hotel der »besonderen« Art der Familie Burghard aus Hamm ist<br />

eine gelungene Kombination aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth.<br />

<strong>Das</strong> Geisterhotel wird die Besuchenden nach 2013 <strong>auf</strong> Büschers Platz<br />

abermals amüsieren, zum Lachen und zum Gruseln bringen!<br />

New World 3000<br />

der Familie Welte ist der Klassiker <strong>auf</strong> der Herbstkirmes, wie immer <strong>auf</strong><br />

Büschers Platz, mit einer außergewöhnlichen Action-Simulationsanlage.<br />

Modernste Computertechnik<br />

erzeugt realistisch virtuelle<br />

Simulationen und Illusionen mit<br />

atemberaubenden Spezialeffekten.<br />

Langeweile hat da Ruh’.<br />

Wie die Großen<br />

so die Kleinen<br />

Nicht geringer als bei den Großen<br />

ist die Leidenschaft der Kleinen<br />

für die Kirmes-Abenteuer. Sie<br />

kommen voll <strong>auf</strong> ihre Kosten: <strong>auf</strong><br />

dem Kirchplatz mit Dölfi Hirschs<br />

4 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Truck Stop und Dirk Stippichs Kinderflieger, <strong>auf</strong> dem Büschers Platz<br />

Aladins Wunderland von Familie Lönne und <strong>auf</strong> dem Marktplatz Petra<br />

Webers Kinderrundfahrtgeschäft.<br />

Können & Glück<br />

Lustige und spannende Unterhaltung bieten Axel Werdermann (Pfeilwerfen),<br />

Dirk Stippich (Fadenziehen) und Michael Zahn-Kleuser (Enten<br />

angeln). Die Meisterschützen kommen bei Carsten Lönne und Simon<br />

Balshüsemann <strong>auf</strong> ihre Kosten.<br />

Keiner muss verhungern<br />

Die Imbissbetriebe bieten alles für den kleinen und großen Hunger: ob<br />

Hot Dogs von Harry Sindermann oder Familie Becker, Leonhard Lemoines<br />

China WOK sowie Willi Kaisers gebackenes Gemüse und gefüllte<br />

Kartoffeln von Andre Heitmann oder Crêpes von Willi Perl, Kevin Preher<br />

und Iolanda Tränkler oder die Riesenchampignons von Udo Osthold,<br />

Pizza von Guiseppe Maltese und Michael Derleh, Pommes Special von<br />

Toni Wimmer sowie Bethel Thelen’s Riesenbratwurst (½ Meter). Dabei<br />

sind ebenfalls wieder Glöckles Imbiss sowie Maike Strothenke-Kelchs<br />

mit der ungarischen Spezialität Langos.<br />

1 Mit dem Kinderflieger geht es für die Kleinen ab nach oben.<br />

Für den süßen Zahn<br />

Es verführen zum Naschen: Wilfried Oberschelps Lebkuchen, frische<br />

Mandeln von Christa Brand, Hans Dreyer, Heidi Jelitte, Rudolf Osthold<br />

und Andree Langenscheidt, Schoko-Früchte von Alice Greier sowie Ralf<br />

Blasik und Kevin Preher mit Eisspezialitäten nebst Stefan Kaiser mit<br />

Zuckerwatte und Fredi Kohlwes mit Slush Eis. q<br />

1 Kirmesglück mit einem gewonnenen Teddybär<br />

VERKAUFSOFFENER<br />

SONNTAG<br />

Wir wünschen viel Spaß <strong>auf</strong> der Herbstkirmes!<br />

am 02.10.<br />

von 13 – 18 Uhr<br />

Steuern leicht gemacht.<br />

Bei Steuerfragen berät Sie gerne unser<br />

vielfach kompetentes 50-köpfi ges Team.<br />

www.bbf-steuerberater.de<br />

Neuenkirchener Str. 51<br />

33332 Gütersloh<br />

Telefon: 05241 / 915 000<br />

Weißes Venn 119<br />

33442 Herzebrock-Clarholz<br />

Telefon: 05245 / 923 616-0<br />

Herbstkirmes ab 30.09. bis 03.10.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

5


1 Der Krammarktbummel ist am Montagmorgen Pflicht.<br />

An der Kirmestheke ist der schnste Platz<br />

Die Altdeutsche Bierstube von Arno Heitmann ist der Treffpunkt<br />

<strong>auf</strong> der Herbstkirmes. Es verwundert nicht, dass die urgemütliche<br />

familiengeführte Reisegaststätte <strong>auf</strong> dem Kirchplatz mit großem<br />

Biergarten und Cocktail-Bar von den Gästen in den Abendstunden<br />

dicht umlagert ist. Auf dem Büschers Platz lädt neben Getränke Pähler-Borgmeier<br />

aus Rietberg Gloria Fischer mit ihrem Team rund um<br />

den »Biertreff« mit Biergarten ein. Auf dem Marktplatz warten die<br />

Ausschankwagen vom Planet <strong>Wiedenbrück</strong> und Carsten Lönne <strong>auf</strong><br />

die durstigen Seelen.<br />

Kirmesmontag bei Krane<br />

Eine Bereicherung am Kirmesmontag ist wieder das Krane-<strong>Oktober</strong>fest<br />

<strong>auf</strong> der Langen Straße. Festwirt Helmut »Jonny« Johannknecht hat sich<br />

dazu etwas Besonderes einfallen lassen. Auf der Bühne spielt die 5-köpfige<br />

»CCR«-Band an diesem Feiertag alles von Rock über Soul bis Walzer.<br />

KIRMES-AKTION<br />

In memoriam<br />

Hans-Otto Schäfer<br />

Besonderes Verhältnis zu<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Hans-Otto Schäfer, der in fünfter Generation Schausteller war, hatte<br />

im L<strong>auf</strong>e der Jahre zu <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> ein besonderes Verhältnis<br />

entwickelt. Nicht nur, dass er mit immer neuen Fahrgeschäften <strong>auf</strong><br />

der Herbstkirmes und dem Andreasmarkt überraschte, er stellte viele<br />

Jahre lang auch seine über 100 Jahre alte, prächtige Konzertorgel für<br />

den Christkindlmarkt zur Verfügung. Sie erfreute die Besuchenden mit<br />

ihren nostalgischen Klängen und festlichem Anblick. Ebenfalls sorgte<br />

er mit dem großen, weißen Riesenrad für das vielfach fotografierte<br />

inoffizielle Wahrzeichen der Landesgartenschau. Und nicht zuletzt<br />

legte er gemeinsam mit seiner Frau Ellen die Grundlage für die heute<br />

so beliebte Spielerei im Flora Westfalica-Park. Schön, dass <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

mit der Verpflichtung des Shake & Roll diese enge Beziehung<br />

posthum neu belebt.<br />

Traurig, dass der Schwerter Schausteller das nicht selber erleben<br />

darf. Er verstarb nach langer Krankheit am 28. Januar dieses Jahres im<br />

Alter von 81 Jahren. Er hatte das Herz am richtigen Fleck und hatte für<br />

jeden ein freundliches Wort. In ganz Deutschland genoss er einen her-<br />

6<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: Sim-Jü-Verlag, Werne<br />

1 Der verstorbene Schausteller Hans-<br />

Otto Schäfer kann den Aufbau seines<br />

Publikumsmagneten Shake & Roll in<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> leider nicht mehr erleben.<br />

vorragenden Ruf. Sein ganzes Tun<br />

geschah aus tiefer Leidenschaft<br />

zum Schaustellerberuf, den er<br />

mit seiner ganzen Existenz stark<br />

gelebt hat. Solange es seine Gesundheit<br />

zuließ, gab es für Hans<br />

Otto Schäfer kaum eine Veranstaltung<br />

bei der er nicht präsent war –<br />

zumal, wenn es um die Interessen<br />

des Schaustellerberufes ging. Eine<br />

große Bedeutung schrieb er zeitlebens<br />

der verbandlichen Arbeit<br />

zu. In mehreren Verbänden und<br />

Vereinen verstand er es, sich mit<br />

seinem schlitzohrigen Charme<br />

einzubringen – ein Duckmäuser<br />

war er nie, oftmals zu seinem eigenen Nachteil.<br />

Im L<strong>auf</strong>e seiner Schaffenszeit bereiste er die Volksfeste in ganz<br />

Deutschland mit seiner Familie, oft auch in Kooperation mit anderen<br />

Familienzweigen mit über 50 Karussells und Achterbahnen. Die Vielzahl<br />

spiegelt ein wesentliches Persönlichkeitsmerkmal des Verstorbenen<br />

wider. Er war wagemutig, wenn es darum ging, Neuheiten <strong>auf</strong> die<br />

Kirmesplätze zu bringen. Aus der Vielzahl seiner Geschäfte haben wohl<br />

zwei Publikumslieblinge sein Schaustellerleben besonders geprägt. <strong>Das</strong><br />

war zum einen die Top-Neuheit »Enterprise«, von denen die Familie ab<br />

1975 rund 20 Jahre – zeitweise sogar zwei Exemplare – betrieben hat<br />

sowie der bis heute <strong>auf</strong> den Festen präsente einzigartige »Shake &<br />

Roll«, der 1991 in Betrieb genommen wurde.<br />

1 Kirmesmontag bei Krane<br />

Vor rund 20 Jahren erkrankte Hans-Otto Schäfer schwer. Er ließ<br />

sich jedoch nicht entmutigen. So konnte er seine Leiden noch zwei<br />

Jahrzehnte lang mehr oder weniger in Schach halten. Ein Schlaganfall,<br />

den er zusätzlich im Dezember 2017 erlitt, schränkte ihn zunächst erheblich<br />

ein, aber mit Disziplin und guter Fürsorge arbeitete er sich <strong>auf</strong><br />

die Plätze zurück, bis er im Jahr 2019 stürzte und von da an <strong>auf</strong> Pflege<br />

angewiesen war. <strong>Das</strong> schlimmste für ihn war, schließlich nicht mehr<br />

in gewohnter Weise an der Reise teilnehmen zu können.<br />

Hans-Otto Schäfer hinterlässt seine Frau Ellen, seinen Sohn<br />

Hans-Otto mit Familie und seine beiden Töchter Christiane und Claudia.<br />

Sie führen die Geschäfte des Verstorbenen als Familienbetrieb fort.<br />

Raimund Kemper<br />

Önungszeiten & Highlights der Kirmes<br />

Freitag, 30. September <strong>2022</strong><br />

14.00 – 24.00 Kirmes in der Innenstadt<br />

15.00 Eröffnung <strong>auf</strong> dem Kirchplatz – am »Shake &<br />

Roll« mit Bürgermeister Theo Mettenborg, den<br />

Schaustellersprechern Arno Heitmann und André<br />

Schneider nebst Marktmeister Dirk Wiesbrock. Ein<br />

Höhepunkt ist die Verlosung mit attraktiven Preisen.<br />

Nach der Eröffnung gibt es eine Viertelstunde<br />

lang Freifahrten.<br />

20.00 Feuerwerk am Emssee mit Musik. Die Schausteller<br />

finanzieren dieses. (Highlight der Kirmes mit Unterstützung<br />

der Privatbrauerei Hohenfelde. <strong>Das</strong> Feuerwerk<br />

wird abgebrannt von der erfahrenen Firma<br />

Schneider Pyrotechnik aus Goslar.)<br />

Samstag, 1. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong><br />

07.30 – 13.00 Wochenmarkt <strong>auf</strong> dem Parkplatz »Auf der Schanze«<br />

14.00 – 24.00 Kirmes in der Innenstadt<br />

Kirmes & verk<strong>auf</strong>soffener Sonntag, 2. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong><br />

13.00 – 23.00 Kirmes in der Innenstadt<br />

Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet.<br />

Montag, 3. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong><br />

08.00 – 15.00 In der Langen Straße: Der längste Krammarkt<br />

Ostwestfalens mit 100 reisenden Händlern<br />

11.00 – 22.00 Kirmes in der Innenstadt<br />

strick.ag 4.0<br />

UNSERE ÖFFNUNGSZEITEN IM OKTOBER<br />

Samstag, 01. <strong>Oktober</strong> 09:30-14:00 Uhr<br />

Sonntag, 02. <strong>Oktober</strong> 13:00-18:00 Uhr<br />

Wasserstraße 34 - 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

7


E<br />

»Ein bisschen<br />

›öko‹ ist dem<br />

Stadtwerk nicht<br />

genug«<br />

Diskussion über die<br />

Weiterentwicklung des Stadtwerks<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

»Jetzt ist die Politik bei der Erweiterung des<br />

Stadtwerks um operative Aufgaben (z. B.<br />

Fernwärme, Erzeugung alternativer Energien<br />

durch Solar oder Windkraft) am Zug«, sagte<br />

zum Ende einer Informationsveranstaltung<br />

für die Stadträte, lokalen Akteure sowie interessierten<br />

Bürgerinnen und Bürger, der Bündnisgrüne<br />

Hermann Heller-Jordan. <strong>Das</strong> einladende<br />

Stadtwerk hatte den Abend unter das Thema<br />

gestellt: »Was macht das Stadtwerk?«<br />

Erweiterung der Aufgaben<br />

Bei der im Verl<strong>auf</strong>e der Veranstaltung in den<br />

Fokus gerückten Diskussion über die Erweiterung<br />

des Portfolios fragte Elisabeth Frenser<br />

(SPD) skeptisch, ob »wir dafür und das damit<br />

im Zusammenhang stehende erforderliche<br />

Investitionsvolumen überhaupt die Mehrheit<br />

im Rat kriegen?« Konkret dachte sie an die<br />

CDU-Fraktion, diesen Weg mitzugehen. Für die<br />

move-Fraktion forderte Melanie Stuhlweißenburg<br />

machbare »Alternativen, ehe drei Jahre<br />

lang gar nichts passiert«. Die anderen im Rat<br />

vertretenen Parteien waren nicht anwesend.<br />

1 Gerne unterstützte das Stadtwerk die Installation der Landestation bei Reker.<br />

Gemeinsamer Vorschlag aus der<br />

Ratsmitte<br />

Es zeichnet sich ab, dass die Ratsfraktionen<br />

der Bündnisgrünen und der SPD der Stadtverwaltung<br />

durch Beschluss einen Arbeits<strong>auf</strong>trag<br />

erteilen wollen, Leitlinien für die Erweiterung<br />

des Portfolios des Stadtwerks zu erstellen.<br />

Grundlage soll ein Strategiepapier für den Klimaschutz<br />

sein – ähnlich dem Bürgerantrag der<br />

Lokalen Agenda 21. Es ist das Ziel, alle Fraktionen<br />

mit einzubinden. Der Fraktionsvorsitzende<br />

der CDU im Stadtrat, Thomas Mader, erklärt <strong>auf</strong><br />

unsere Anfrage: »Fortschritt und Transformation<br />

im ökologischen Sinne sind uns sehr wichtig,<br />

insbesondere im Einklang ökonomischer<br />

Rahmenbedingungen. Wird vom Stadtwerk<br />

ein konkreter Fahrplan mit ebenso konkreten<br />

Zahlen vorgelegt, ist die CDU selbstverständlich<br />

bereit, über eine Weiterentwicklung des<br />

Stadtwerks zu verhandeln«. Ähnlich move. Die<br />

Wählergemeinschaft will vor einer Be<strong>auf</strong>tragung<br />

der Verwaltung weitere Informationen<br />

abwarten. Wenn sie die Transformation des<br />

Stadtwerkes für sinnvoll erachtet, wird sie<br />

diese unterstützen.<br />

<strong>Das</strong> Autorenteam des Bürgerantrags unterstützt<br />

eine Initiative aus dem politischen<br />

Raum. Sie beabsichtigt »das Gespräch mit den<br />

politischen Fraktionen zu suchen mit dem Ziel,<br />

möglichst einen gemeinsamen Vorschlag zur<br />

neuen Aufgabenstellung zu formulieren«, heißt<br />

es in seiner Nachlese zu der Veranstaltung.<br />

Die Haltung des Stadtwerks<br />

Genau diesen »Input aus der Politik« hatte sich<br />

der Stadtwerksgeschäftsführer Torsten Fischer<br />

<strong>auf</strong> eine entsprechende Nachfrage von Ulrich<br />

Martin aus dem Autorenteam gewünscht, damit<br />

die Erweiterungsoptionen des Vertriebsstadtwerks<br />

so bald wie möglich <strong>auf</strong>gezeigt,<br />

bewertet und letztendlich auch umgesetzt<br />

werden können. Übereinstimmend mit dem<br />

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LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN<br />

8 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Ersten Beigeordneten Dr. Georg Robra räumte<br />

er aber sehr anschaulich ein, dass es ein ambitioniertes<br />

Ziel sei, die neuen Grundstrukturen<br />

des Stadtwerks bis 2025 umzusetzen.<br />

Als mögliche Sparte nannte er insbesondere<br />

die Energieerzeugung (Wind- und Solarstrom):<br />

»Ich bin dafür, dass wir hier einsteigen. Wir<br />

brauchen aber auch die Ressourcen dafür«.<br />

Der Erste Beigeordnete sprach von sieben- bis<br />

achtstelligen Beträgen.<br />

Eigenes Kapital<br />

Als weitere Segmente führte der Geschäftsführer<br />

den ÖPNV und das Bäderwesen an. Eine<br />

eigene (Sach-) Kapitalausstattung möglicherweise<br />

durch den Bauhof und Eigenbetrieb Abwasser<br />

sowie durch Gewerbeflächen könnte<br />

die Umsetzungschancen der Erzeugung alternativer<br />

Energien und anderer Umwelt-Projekte<br />

erhöhen.<br />

Mehr-Sparten-Stadtwerk war schon<br />

Thema vor der Gründung<br />

Schon in den Workshops der Gründungsphase<br />

in 2013 wurde als die ursprüngliche Konzeption<br />

ein Mehr-Sparten-Stadtwerk diskutiert. Zudem<br />

schrieb sich das ein Jahr später gegründete<br />

Stadtwerk <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> <strong>auf</strong> die Fahnen<br />

»die Energiewende vor Ort voranzubringen«.<br />

Daran erinnerte der Stadtwerksgeschäftsführer<br />

ebenfalls.<br />

Der begrenzte finanzielle Spielraum erlaubte<br />

beispielsweise die Unterstützung der<br />

Projekte »Dorfauto St. Vit« und »Dorfauto<br />

Lintel« sowie die Installation und den Betrieb<br />

von drei Ladesäulen für E-Autos und sechs<br />

E-Bike-Ladestationen. <strong>Das</strong> Kerngeschäft des<br />

Stadtwerks aber blieb seit der Aufnahme des<br />

Vertriebs am 1. Januar 2015 primär die Lieferung<br />

von Ökostrom als herausragenden Beitrag zur<br />

Energiewende sowie die Zuführung von Gas<br />

an die Nutzenden.<br />

Einsatz für die Erweiterung<br />

Bereits in der grundsätzlichen Information<br />

über das Stadtwerk in der Ausschusssitzung<br />

für Umweltschutz, Klimaschutz und Mobilität<br />

am 24. Mai dieses Jahres warb Torsten Fischer<br />

für die Erweiterung des Stadtwerks: »Um in<br />

Zukunft größere Projekte umzusetzen, die z.<br />

B. im Antrag der Lokalen Agenda 21 <strong>auf</strong>geführt<br />

wurden (u. a. das ›Detmolder Solar-Dach‹ als<br />

Referenz für ein PV-Anlagen-Pachtmodell oder<br />

die Schaffung von Erzeugungskapazitäten im<br />

Strombereich), erscheint es sinnvoll, über<br />

eine Ergänzung der bestehenden Struktur der<br />

Energiedienstleistungen der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

nachzudenken«. In flapsigen Worten<br />

findet sich diese Idee gleichfalls <strong>auf</strong> der Homepage<br />

des Stadtwerks: »Ein bisschen ›öko‹ ist<br />

uns nicht genug.«<br />

Hürden<br />

Über die Schwierigkeiten dieses Ziel zu erreichen<br />

berichtete <strong>auf</strong> der Veranstaltung der<br />

Stadtwerkgeschäftsführer für den Vertrieb, Stefan<br />

Werner. Er erläuterte anschaulich, dass es<br />

beispielsweise nicht möglich ist, ein Windkraftwerk<br />

zu betreiben, und diesen als »Grün zertifizierten<br />

Strom« zu vermarkten. Bezogen <strong>auf</strong><br />

»klimaneutrale Neubaugebiete« führte er an,<br />

dass das Stadtwerk Ostmünsterland, mit einer<br />

49%igen Beteiligung am Stadtwerk <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>,<br />

in Drensteinfurt ein Wärmenetz installiert<br />

hat. Der Moderator des Treffens, Peter<br />

Rentrup (Bündnisgrüne), Ausschussvorsitzender<br />

für Umweltschutz, Klimaschutz und Mobilität,<br />

resümierte: »Wir stehen <strong>auf</strong> dem Weg zum<br />

Mehr-Sparten-Stadtwerk ganz am Anfang des<br />

Prozesses. Zur Wahrheit gehört, dass schon vor<br />

50 Jahren nachhaltige Maßnahmen zum Schutz<br />

des Klimas hätten ergriffen werden müssen«.<br />

In dem mittlerweile seit einem Jahr vorliegenden<br />

Bürgerantrag der Lokalen Agenda 21<br />

zu einer »Neuen Klimapolitik in RWD«, Forderungspunkt<br />

4, unterstützt das Autorenteam<br />

ausdrücklich die Bestrebungen, das Stadtwerk<br />

zu einem aktiven Akteur umzugestalten. Bei<br />

der ambitionierten zeitlichen Realisierung bis<br />

2025, die von dem Stadtwerksgeschäftsführer<br />

und dem Ersten Beigeordneten anschaulich<br />

dargestellt wurden, wird das Autorenteam alle<br />

Beteiligten unterstützen.<br />

Bezüglich der klimaneutralen Neubaugebiete,<br />

Forderung 5 des Bürgerantrages, stellte<br />

Herbert Ewers die Frage, warum das Wissen der<br />

Stadtwerke Ostmünsterland, bzgl. Wärmenetze<br />

nicht zum Beispiel für das Neubaugebiet<br />

»Waldsiedlung Ost« genutzt wird. »Es wäre der<br />

Bürgerschaft nicht zu vermitteln, dass bestehendes<br />

Wissen und Best-Practice-Beispiele in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> nicht umgesetzt werden.<br />

Der Stadtwerksgeschäftsführer Torsten Fischer<br />

räumte ein: »<strong>Das</strong> Stadtwerk hat keine Möglichkeit<br />

solche Wege voranzutreiben«. Ebenfalls von<br />

den Anwesenden der Stadtverwaltung gab es zu<br />

diesem Thema kein grünes Licht.<br />

Raimund Kemper<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

9


hatte zu der Veranstaltung in Verbundenheit mit<br />

den Familien anlässlich seines zehnjährigen Bestehens<br />

eingeladen. <strong>Das</strong> Programm begeisterte:<br />

Eine magische Anziehung ging geradezu von<br />

den Stars der Kinderherzen aus – dem Lippstädter<br />

»Herrn H.«, Begründer der »Neuen Deutschen<br />

Kindermusik« sowie den beiden Bielefelder Kinderbands<br />

»Kater Kati« und »Randale«. Aber ebenso<br />

faszinierten die vielfältigen Spielstationen und<br />

die Tombola. Und nicht wenige der Erwachsenen<br />

nutzten die gemeinsam vom Jugendamt sowie<br />

dem Stadtfamilienzentrum, den Kita-Familienzentrumsverbünden<br />

und den Jugendhäusern in<br />

Kooperation mit der Flora Westfalica gebotenen<br />

Ansprechstationen, um sich über deren Arbeit<br />

zu informieren.<br />

T<br />

Tausende kleine und große Besuchende<br />

feierten runden Geburtstag<br />

Familienfest zum zehnjährigen Bestehen des Jugendamtes<br />

1 <strong>Das</strong> Jugendamt hatte mit seinem Programm voll ins Schwarze getroffen. Zu den definitiven Highlights gehörte der<br />

Auftritt von Herrn H. aus Lippstadt.<br />

Bis aus dem Paderborner Raum strömten Groß<br />

und Klein in Scharen zum Familienfest <strong>auf</strong> dem<br />

Festgelände, den Open-Air-Veranstaltungswiesen<br />

der Flora Westfalica an der Mittelhegge. Es mögen<br />

wohl bis zu 10.000 Eltern mit ihren kleinen<br />

Rangen gewesen sein, die sich von dem siebenstündigen<br />

Non-Stop-Programm der großen Geburtstagsparty<br />

begeistern ließen. <strong>Das</strong> Jugendamt<br />

Familienverstehend<br />

Ganz anders, als die oftmals negative Wahrnehmung<br />

von der Jugendhilfe als kaltherzige Behörde,<br />

die Familien auseinanderreißt oder zu spät<br />

eingreift, machte die großartige Geburtstagsparty<br />

sichtbar, dass das 2012 eröffnete Jugendamt<br />

der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> <strong>auf</strong> Augenhöhe<br />

gemeinsam mit den Familien agiert. Seine 40<br />

Mitarbeitenden fanden für ihre familiennahe<br />

Arbeit die treffenden Worte: »Wir sind Familienverstehende,<br />

Jugendfördernde, Brückenbauende,<br />

Unterstützende, sowie Zuhörende, Vermittelnde,<br />

Wegbegleitende, Chaosmanagende und Impulsgebende«,<br />

konnten die Besuchenden des Familienfestes<br />

<strong>auf</strong> den Geburtstagskarten lesen.<br />

Erwartungen erfüllt<br />

Nachdem sich die Stadtverwaltung und der<br />

Stadtrat mindestens über drei Legislaturperioden<br />

lang gegen den SPD-Antrag zur Errichtung<br />

eines eigenen Jugendamtes gewehrt hatten,<br />

stimmte der Rat in 2011 endlich zu. Er verschloss<br />

sich nicht länger der Erwartung damit einen siebenstelligen<br />

Beitrag einsparen zu können, weil<br />

die Aufwendungen für ein eigenes Jugendamt<br />

niedriger sind als die Jugendhilfeumlage für das<br />

Kreisjugendamt, die zuvor dem Kreis Gütersloh<br />

gezahlt werden musste. Und endlich teilte eine<br />

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10 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Die Abteilungsleiterin für den Allgemeinen Sozialen Dienst Beate Becker, der Erste<br />

Beigeordnete Dr. Georg Robra und die Fachbereichs- und Jugendamtsleiterin<br />

Dr. Ina Epkenhans-Behr gaben einen Einblick in die Entwicklung und Arbeit des<br />

Jugendamtes in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

1 Die Tagesmutter Jeannette Lükewitte gemeinsam mit Jannis, Leano und Helen.<br />

Sie pflegt ein tolles Vertrauensverhältnis mit den Eltern.<br />

Mehrheit die Einsicht, dass die Jugendhilfe aus lokaler<br />

Perspektive für <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> passgenauer<br />

ist, als aus der Sicht des gesamten Kreises.<br />

Ohnehin stand der hiesige Kreis mit einem<br />

einzigen zentralen Jugendamt allein in NRW. Als<br />

die finanzstarke Nachbarkommune Verl nach<br />

Überschreiten der 20.000-Einwohner-Grenze ihr<br />

eigenes Amt eingerichtet hatte, setzte auch in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> ein Umdenken ein. Es war<br />

insbesondere der frühere Rechts- und Sozialdezernent<br />

Eberhard Greufe, der im Hintergrund das<br />

Netzwerk einer Ratsmehrheit für ein eigenes Jugendamt<br />

spannte. Der Fraktionsvorsitzende der<br />

SPD, Dirk Kursim, freute sich natürlich, dass das<br />

Jugendamt der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> entsprechend<br />

den Erwartungen eine zehnjährige<br />

Erfolgsgeschichte schreiben konnte. Es startete<br />

unter der neu geschaffenen Fachbereichsleitung<br />

für Familie, Jugend und Sport von Reinhild Birkenhake<br />

mit 28 Mitarbeitenden. Dr. Ina Epkenhans-Behr<br />

trat vor sechs Jahren ihre Nachfolge<br />

an. Auf dem im Vorfeld des Familienfestes durchgeführten<br />

Pressegespräch des Jugendamts konnte<br />

für die Stadtverwaltung der Erste Beigeordnete<br />

Dr. Georg Robra <strong>auf</strong> unsere Nachfrage zwar<br />

nicht <strong>auf</strong> Heller und Pfennig sagen, inwieweit<br />

sich die finanziellen Erwartungen erfüllt haben.<br />

Mit Verweis <strong>auf</strong> den Prüfbericht der Gemeindeprüfanstalt<br />

(gpaNRW) zu den Hilfen für die Erziehung<br />

konnte er aber mitteilen, dass das hiesige<br />

Jugendamt die niedrigsten Gesamtkosten aller<br />

Jugendämter in NRW versursacht. Zudem weise<br />

es die wenigsten Fälle <strong>auf</strong> 1000 Einwohner von<br />

0 bis 21 Jahren aus.<br />

Positives Gesamtbild<br />

Die Fachbereichs- und Jugendamtsleiterin Dr.<br />

Ina Epkenhans-Behr erläuterte die Gründe für<br />

dieses sehr positive Gesamtbild: <strong>Das</strong> sei zum<br />

einen die intensive Diagnostik durch die Fachkräfte<br />

des Jugendamtes mit dem Anspruch<br />

»passgenaue Angebote« zu finden. Ferner gehöre<br />

dazu eine lückenlose Präventionskette mit<br />

einer niederschwelligen Beratung durch das Jugendamt<br />

und das Stadtfamilienzentrum. Ihren<br />

Anteil an der Erfolgsgeschichte haben aber<br />

auch die Beratungsstelle »Übergang Schule-Beruf«,<br />

die FARE-Jugendwerkstatt »Kultur« für<br />

schulmüde Jugendliche, die Schulsozialarbeit,<br />

die Multiprofessionellen Teams in den Schulen<br />

für Zugewanderte, die Elternschule und der<br />

Bildungsfonds, die Sprachförderung in der q<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

11


Trends in den letzten 10 Jahren<br />

Die wachsende Partizipation der Eltern wird sichtbar durch die Beteiligung<br />

des Jugendamtselternbeirats als beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss<br />

und durch die Vertretung der Schulpflegschaften als beratendes<br />

Mitglied im Schulausschuss.<br />

Die Zahl der Geburten stieg von 370 in 2012 <strong>auf</strong> 490 in 2021. Der Grund<br />

liegt primär in den Zuzügen junger Familien nach RWD. Entsprechend gab<br />

das Jugendamt die Impulse für die Schaffung von mehr als 260 neuen Kita-Plätzen.<br />

Im Kita-Jahr 20/21 standen 1700 Plätze in 23 Kitas von 6 Trägern<br />

zur Verfügung. Bei 55 Tagesmüttern sind 181 Plätze vorhanden. Fast 100 %<br />

aller über Dreijährigen und ca. 43 % der unter Dreijährigen werden betreut.<br />

Auffällig ist das Anwachsen der Zahl der Familien mit Beratungsbedarf<br />

und der Jugendhilfe-Fälle. Sie stieg von 194 Fälle in 2012 <strong>auf</strong> 265 (+ 36 %) in<br />

2021. Zu den großen Themen gehörten zudem der Zuzug der Flüchtlinge,<br />

darunter in 2016 30 unbegleitete Minderjährige (heute 15), ferner die Digitalisierung<br />

von Schule sowie Schulentwicklungsmaßnahmen mit mehr<br />

Differenzierungs- und Ganztagsräumen sowie höheren Mensa-Kapazitäten<br />

an den Grundschulen.<br />

1 Lebendiges Treiben beim Familienfest an den Aktions-, Spiel- und Informationsständen<br />

Grundschule, die Integrationsbegleitenden in den Kitas, das Stadtfamilienzentrum-Elterncafe,<br />

die Familienhebammen und die Besuche aller<br />

Zuzüge mit Kindern bis 3 J. sowie die Schwangerenberatung von der<br />

Fachstelle »Frühe Hilfen«. Nicht zuletzt spielen die guten soziostrukturellen<br />

Rahmenbedingungen eine Rolle: Hierzu zählen ein gutes soziales<br />

Netzwerk und feste Familienverbünde.<br />

Themen der Zukunft<br />

Die Abteilungsleiterin für den Allgemeinen Sozialen Dienst Beate Becker<br />

ging im Zusammenhang mit den Nachwirkungen der Pandemie <strong>auf</strong> den<br />

zunehmenden Hilfebedarf von Familien, auch von Mittelschichtfamilien mit<br />

Kindern ein. Es hätten die Fälle häuslicher Gewalt und der Kindeswohlgefährdungen<br />

signifikant zugenommen (in 2020 103, in 2021 194). »Wir gehen jeder<br />

Meldung nach«, sagte sie. Mit Sorgen schaute sie <strong>auf</strong> die Auswirkungen der<br />

Preissteigerungen in Folge des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen<br />

Druck <strong>auf</strong> die Familien und <strong>auf</strong> die Gefahr, dass sie sich verschulden. Bei<br />

drohendem Wohnungsverlust versuche das Jugendamt zu helfen.<br />

Verschiedene Familien- und Erziehungsmodelle<br />

Vor den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zugewanderter Menschen<br />

ging die Abteilungsleiterin <strong>auf</strong> die daraus erwachsenen Herausforderungen<br />

durch einen teilweise rustikaleren und handgreiflicheren Umgang<br />

mit Frauen und Kindern ein. Diese Aufgabe könne die Zusammenarbeit mit<br />

der Polizei und dem Ordnungsamt erforderlich machen.<br />

Suche<br />

In vielen Feldern der Jugendhilfe fehlen Fachkräfte, z. B. bei den Kitas, der<br />

OGS und den stationären Einrichtungen. <strong>Das</strong> Jugendamt freut sich darüber<br />

hinaus über Menschen, die aus Freude an der Betreuung und Förderung von<br />

Kindern neu als Tagesmutter oder Tagesvater tätig werden wollen. Wer sich<br />

gerne für diese Aufgabe qualifizieren möchte, kann sich bei den Vermittlungsstellen<br />

für Kindertagespflege der ev. Versöhnungskirchengemeinde<br />

beraten lassen. <strong>Das</strong> ist für <strong>Rheda</strong>: Frau Hellweg, Ev. Kita Sonnenschein, Ruf<br />

05242/403605, für <strong>Wiedenbrück</strong>, Batenhorst, Lintel und St. Vit: Frau Schönbeck,<br />

Ev. Kita Krumholzstr., Ruf 0176/83125935.<br />

Gerne unterstützt das Jugendamt auch diejenigen, die sich als Pflegefamilien<br />

für das Wohl von Kindern einsetzen möchten. Interessierte können<br />

gerne Kontakt <strong>auf</strong>nehmen mit Frau von Below, Ruf 05242/963-342,<br />

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12 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


S<br />

Spendenübergabe aus<br />

dem Erlös der zweiten<br />

privaten Impfaktion<br />

Von den Bürgern – für die Bürger<br />

(Kem) Aysegül Winter und Hubert Peter zeigten sich dankbar, dass sie jetzt<br />

aus dem Erlös der von ihnen Anfang des Jahres privat organisierten zweiten<br />

Impfaktion Spenden übergeben konnten. Der ehrenamtliche Einsatz<br />

aller Beteiligten des Angebots in der Stadthalle aus dem rund 40 Helfende<br />

zählenden Team, einschließlich der Ärztin Edda Gödde und dem Arzt Dr.<br />

Philipp Poppenborg hatte diese Unterstützung ermöglicht. Damit hatte<br />

sich wirklich jede Minute, die sie selbstlos für die Aktion investiert hatten<br />

nicht nur wegen des sehr erfolgreichen Verl<strong>auf</strong>s mit 336 Teilnehmenden<br />

gelohnt, sondern gerade auch durch die Verwendung des Erlöses in Höhe<br />

von insgesamt 12.956 Euro (<strong>auf</strong>gerundet 13.000 €) für caritative Zwecke.<br />

Durch die Aufteilung der Summe in gleich hohe Spenden von 4333,33<br />

Euro für das Kinderhospiz Bethel, den Bildungsfonds und die DLRG erfüllte<br />

sich das Helferteam zugleich den Herzenswunsch, insbesondere jüngere<br />

Menschen zu unterstützen.<br />

Zur Übergabe der symbolischen Spendenschecks hatten Aysegül Winter<br />

und Hubert Peter im Beisein einiger Mitarbeitenden aus dem Helferteam<br />

<strong>auf</strong> den Vorplatz der Stadthalle eingeladen.<br />

Für das Kinderhospiz dankte Reinhard Elbracht ganz herzlich für die<br />

großherzige Unterstützung. Er nannte als Verwendungszweck die Finan-<br />

1 Die ehrenamtliche Impfaktion unterstützt aus dem Erlös das Kinderhospiz Bethel,<br />

den Bildungsfonds und die Schwimmausbildung der DLRG.<br />

zierung von entstehenden Kosten für spezielle Therapien und für die Trauerarbeit,<br />

bei denen keine Zuschüsse der Krankenkassen zur Verfügung<br />

stehen. Die stellvertretende Vorsitzende der hiesigen DLRG, Lisa Elbracht<br />

und die Leiterin des Ressorts »Ausbildung«, Kathrin Linnemann, nahmen<br />

die außergewöhnliche Unterstützung ebenfalls mit besonderem Dank<br />

entgegen. Sie berichteten, dass der erhaltene Betrag in der Wasserrettung<br />

und in der Schwimmausbildung der Kinder für den Erwerb des »Seepferdchens«<br />

Verwendung finde. 150 Mädchen und Jungen ständen hier, der<br />

Pandemie geschuldet, <strong>auf</strong> der Warteliste. In das herzliche Dankeschön<br />

einreihend erklärte Bettina Windau für den Bildungsfond, dass die Spende<br />

gerade rechtzeitig komme, um damit die bedürftigen Kinder bei der zum<br />

Beginn des neuen Schuljahres fälligen Beschaffung von Lernmaterialein<br />

zu unterstützen.<br />

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1 Auf dem Prüfstand steht die Beleuchtung in der Adventszeit.<br />

Lichter aus an Denkmälern,<br />

Raumtemperatur runter<br />

Stadtverwaltung präsentiert Einsparpotenziale für Energie<br />

(Kem) Beim Energiesparen geht die Stadtverwaltung mit gutem Beispiel voran.<br />

Mit vielen kleinen und auch größeren Maßnahmen wird die Stadt ihren<br />

Beitrag dafür leisten, dass im Winter geheizt werden kann und die Energie<br />

nicht ausgeht. Die konkreten Pläne für <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> legte die Stadtverwaltung<br />

Anfang September im Haupt- und Finanzausschuss und dem<br />

Ausschuss für Grundstücke und Gebäude vor. Die gefassten Handlungsoptionen<br />

gelten für die Zeit ab dem 1. September. Mit der Vorlage beantwortete<br />

die Stadtverwaltung zugleich eine Anfrage der Bündnisgrünen vom 22. Juli.<br />

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Impulse aus Berlin und Brüssel<br />

Die Stadtverwaltung folgt mit ihrem Konzept zugleich dem Notfallplan<br />

Gas der EU-Kommission vom 20. Juli dieses Jahres. Dieser setzt ein Einsparziel<br />

von 15 % Heizenergie. Flankierend steht auch der Stromverbrauch<br />

im Fokus, denn einen nicht unerheblichen Anteil an der Stromerzeugung<br />

haben die Gaskraftwerke. Bereits am 23. Juni hatte das Bundeswirtschaftsministerium<br />

die Alarmstufe des Notfallplans in Deutschland ausgerufen.<br />

Die Stadtverwaltung reagierte <strong>auf</strong> die Situation mit dem erstmaligen Zusammentreffen<br />

der Arbeitsgruppe »Krisenprävention« am 11. Juli. Sie tagt<br />

seitdem wöchentlich. Ein Ergebnis ihrer Arbeit ist die nun vorliegende<br />

Verordnung zum Einsparen von Energie.<br />

Energie-Sparprogramm für RWD<br />

Die Stadt stellt die Beleuchtung der historischen Gebäude ein. Aktuell wird<br />

die Wassertemperatur in den Lehrschwimmbecken nicht gesenkt, hier handelt<br />

die Verwaltung mit Fingerspitzengefühl – die Bundesverordnung sieht<br />

Temperaturreduzierungen im schulischen Kontext nicht vor. <strong>Das</strong> städtische<br />

Hallenbad wird mittels eines Blockheizkraftwerkes geheizt und wird deswegen<br />

aktuell nicht in die Überlegungen zu den Energieeinsparpotenzialen<br />

einbezogen. Über den Jahreswechsel (19.12.–6.1.) bleibt im Rathaus nur das<br />

Bürgerbüro geöffnet. Alle übrigen Aufgaben erledigen die städtischen Mitarbeitenden<br />

im Homeoffice oder anlassbezogen im Rathaus. Darüber hinaus<br />

senkt die Stadt die Raumtemperatur in den beheizten Räumen von 22°C <strong>auf</strong><br />

19°C ab und folgt damit der gesetzlichen Vorgabe des Bundeswirtschaftsministeriums.<br />

In den Sporthallen reduziert die Stadt die Temperatur <strong>auf</strong> 17°C.<br />

Größere Hallen, Foyers und Flure werden nicht mehr geheizt. Davon sind die<br />

Schulen und Kitas ausgenommen. Zudem führt die Stadtverwaltung alle<br />

technischen Regulierungen durch, die der Erreichung des Einsparziels dienen.<br />

14 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Gut, wer einen Ofen hat. Foto: Pixabay<br />

Weniger Festbeleuchtung<br />

Die Fraktion der Offenen Liste forderte in einem Prüfantrag festzustellen,<br />

inwieweit die vorweihnachtliche Illuminierung an den Gebäuden und in<br />

den Straßen ab 22.00 Uhr ausgeschaltet werden kann. Der Ausschuss für<br />

Grundstücke und Gebäude verwies den Antrag an die Stadtverwaltung.<br />

Krisenvorsorge<br />

»Neben möglichen Energieeinsparmaßnahmen erfordert die zurzeit ungewisse<br />

Aussicht <strong>auf</strong> die bevorstehende Heizperiode ein gewisses Maß<br />

an Krisenvorsorge«, schreibt der Erste Beigeordnete Dr. Georg Robra in der<br />

Verwaltungsvorlage für den Haupt- und Finanzausschuss.<br />

Notstromaggregate<br />

Vorsorglich überprüfte die Stadtverwaltung beispielsweise die notstromtechnischen<br />

Ressourcen. Im Rathaus ist ein Notstromaggregat für den<br />

Fahrstuhl vorhanden. Die Verwaltung prüft, inwieweit der Anschluss weiterer<br />

Teile des Stromnetzes möglich ist. Im Krisenfall bleibt das Bürgerbüro<br />

geöffnet. In den Sitzungssälen findet das Lagezentrum Platz. Im Bauhof<br />

können die vorhandenen mobilen Notstromaggregate einen rudimentären<br />

Weiterbetrieb sichern. In der Prüfung befindet sich der Einsatz zusätzlicher<br />

stationärer Aggregate für den Weiterbetrieb der Werkstätten.<br />

Beim Klärwerk sichert ein Notstromaggregat die Abwasserentsorgung für<br />

48 Stunden. Die derzeitige Erweiterung der Kraftstoffreserven soll eine<br />

10-tägige Abwasserentsorgung sichern.<br />

Kommunikation<br />

Zur Aufrechterhaltung einer Grund-Kommunikation beschafft die Stadtverwaltung<br />

Satellitentelefone. Sie überprüft die Installation eines verschlüsselten<br />

Betriebsfunknetzes.<br />

Wärmestuben<br />

Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit ein Konzept zur Nutzung von Feuerwehr-Gerätehäusern<br />

oder Schulen und Turnhallen als Anl<strong>auf</strong>stellen für<br />

die Bewohnenden von RWD im Falle einer Energiemangellage. Die Aufsuchenden<br />

sollen hier Hilfe und Auskünfte zum Krisengeschehen erhalten.<br />

Energiebericht<br />

Auf die Frage von Hagen Klauß (Bündnisgrüne) in der Haupt- und Finanzausschusssitzung,<br />

warum der Anteil der Schulen beim Gasverbrauch so<br />

hoch sei, sicherte die Verwaltung die Antwort im Protokoll zu. Wor<strong>auf</strong><br />

Peter Heinz Woste (CDU) mit Vehemenz einwarf, dass diese direkt möglich<br />

sei, wenn die Stadtverwaltung entsprechend seiner mehrfach vorgetragenen<br />

Forderung einen Energiebericht hätte. Die Verwaltung hätte ihn aber<br />

stets nur kalt lächelnd abblitzen lassen.<br />

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1 Der Linteler Betonwerk-Geschäftsführer Thomas Theilmeier hofft <strong>auf</strong> eine schnelle<br />

und pragmatische Reaktion Edes Bundeswirtschaftsministeriums.<br />

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(Kem) Immer mehr langfristige Energieversorgungsverträge l<strong>auf</strong>en aus<br />

und können nicht zu den bisherigen Konditionen verlängert werden,<br />

wodurch die Unternehmen der Bau- und Rohstoffbranche Gas und Strom<br />

an den Märkten teilweise zum mehr als zwanzigfachen Preis eink<strong>auf</strong>en<br />

müssen. Die Belastung zwang erste energieintensive Betriebe bereits<br />

zur Schließung, was <strong>auf</strong> dramatische Weise eine höchst alarmierende<br />

Entwicklung verdeutlicht. Mineralische Rohstoffe sind in unzähligen<br />

Produkten des täglichen Bedarfes enthalten, von der Zahncreme bis<br />

zur Wandfarbe.<br />

Vor diesem Hintergrund fordert vero – der Verband der Bau- und<br />

Rohstoffindustrie e. V. von der Bundesregierung ein umgehend überarbeitetes<br />

und vor allem wirksames Entlastungskonzept sowie eine<br />

bezahlbare Energiepolitik für die Unternehmen der Branche.<br />

Betonwerk Lintel<br />

Die Forderung hat durchaus auch eine hohe lokale Bedeutung: U. a. das<br />

bekannte hiesige Betonwerk Lintel gehört zur Bau- und Rohstoffbranche.<br />

Sein Geschäftsführer Thomas Theilmeier hofft <strong>auf</strong> eine schnelle und<br />

pragmatische Reaktion des Bundes-Wirtschaftsministeriums, um unabsehbare<br />

Schäden für die gesamte Wertschöpfungskette abzuwenden.<br />

Konkrete Forderungen<br />

<strong>Das</strong> Entlastungspaket III hat die dringend notwendige schnelle Lösung<br />

existenzieller Kernfragen nicht gebracht. Der Verband der Bau- und<br />

Rohstoffindustrie fordert deshalb ein Stopp der Gasverstromung, die<br />

Entkopplung des Strom- vom Gaspreis, die Befreiung des Strompreises<br />

von allen preisbelastenden Steuern und Umlagen sowie eine staatliche<br />

Co-Finanzierung der Strom-Übertragungsnetzentgelte. Nur so könne die<br />

Herausforderung gelöst werden, die Produktion am Standort Deutschland<br />

angesichts der Energiepreisexplosion überhaupt <strong>auf</strong>rechtzuerhalten<br />

und die existenzbedrohende Situation des Wirtschaftsstandorts<br />

Deutschland abzuwenden, macht vero in einer Presseerklärung vom 7.<br />

September deutlich.<br />

16 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


allwetterzoo.de<br />

A<br />

Andreasschule<br />

besuchte den<br />

Allwetterzoo Münster<br />

Endlich wieder <strong>auf</strong> gemeinsame Fahrt<br />

»Wir fahren in den Zoo!«, freuten sich die Mädchen und Jungen der<br />

Andreasschule. Die gesamte Grundschule war zu einem Ausflugs tag<br />

in den Allwetterzoo Münster <strong>auf</strong>gebrochen. Schon die Fahrt in den vier<br />

Bussen stimmte die Kinder <strong>auf</strong> das bevorstehende Erlebnis ein. Endlich<br />

hatten sie wieder die Gelegenheit, gemeinsam Neues zu erkunden.<br />

Beim Zoo angekommen lud das regnerische und stürmische Wetter<br />

nicht unbedingt zum Besuch der Freigehege ein. Der Allwetterzoo<br />

tat seinem Namen alle Ehre und viele Kindern nutzten die Chance,<br />

erst einmal die Dinosaurierausstellung im Naturkundemuseum zu bestaunen.<br />

Vor allem die Drittklässler konnten hier ihre Kenntnisse aus<br />

dem Sachunterricht festigen. Erst danach wurden Leoparden, Löwen,<br />

Giraffen sowie Elefanten, Nashörner, Geparden und Affen begeistert<br />

bestaunt. Ein Highlight war ebenfalls der Streichelzoo und der große<br />

Spielplatz.<br />

Zurück an der Schule konnten die Eltern ihre Kinder ein wenig<br />

müde, aber sehr glücklich entgegennehmen. Abschließend kann man<br />

nur sagen: Es war ein absolut gelungener, tierisch-schöner Ausflug<br />

mit viel Spaß und tollen Kindern!<br />

Für die Schülerinnen und Schüler war es der erste Ausflug nach<br />

dem Lockdown. Der Wenneberschule und Andreasschule war es gelungen,<br />

320 Karten aus dem Kontingent der von einem Rentner <strong>auf</strong><br />

Wunsch seiner verstorbenen Frau gespendeten 33.333 Eintrittskarten<br />

für ihre Schülerinnen und Schüler zu erhalten. Darum kümmerten sich<br />

Janine Weinekötter bei der Wenneberschule und Pauline von Recklinghausen<br />

an der Andreasschule. Für den Förderverein der Andreasschule<br />

»starke Kinder e.V.« wandte sich der Vorstand an diverse lokale Firmen<br />

mit der Bitte um Unterstützung bei den Fahrtkosten. Durch ihre Unterstützung<br />

konnten die gesamten Kosten getragen werden.<br />

Schulleiterin Erika Langer und Konrektorin Christiane Westermann<br />

freuten sich über den gelungenen Ausflugtag und dankten allen, die<br />

zum guten Gelingen beigetragen hatten.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

17


00:18:10 7.4 kW 2.2 kWh<br />

Foto: Lucky Business/Shutterstock<br />

(bew) Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns – neben<br />

bunten Blättern und reicher Apfelernte – eben auch Wind, Dunkelheit<br />

und widrige Straßenverhältnisse. Grund genug, das eigene Fahrzeug<br />

einmal genau <strong>auf</strong> den Prüfstand zu stellen und mindestens Scheinwerfer<br />

und Reifenzustand vom Kfz-Fachpersonal checken zu lassen.<br />

Perfektes Licht für beste Sicht<br />

Defekte Scheinwerfer, Blinker oder Bremslichter sind ärgerlich und zudem<br />

ein Sicherheitsmangel, aber in der dunklen Jahreszeit erhöht sich<br />

für alle Verkehrsteilnehmer das Gefahrenpotenzial durch kaputte Autolichter<br />

besonders. Um hier vorzubeugen, gibt es die Aktion Licht-Test.<br />

Sie wird bundesweit bereits seit 1956 vom Zentralverband Deutsches<br />

Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht DVW<br />

organisiert. Schirmherrin ist das Bundesministerium für Verkehr und<br />

digitale Sicherheit.<br />

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski betont: »<strong>Das</strong> Thema Verkehrssicherheit<br />

steht beim Kfz-Gewerbe ganz oben, deshalb ist der jährliche<br />

Licht-Test in den Werkstätten seit mehr als 60 Jahren kostenlos. Unse-<br />

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18<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>spezial


e Kfz-Meisterbetriebe leisten bei den zirka fünf Millionen<br />

Überprüfungen jährlich eine geldwerte Leistung für die<br />

Verkehrssicherheit, die sich im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich<br />

bewegt«.<br />

Im vergangenen Jahr wurden laut DVW und<br />

ZDK durch diese Überprüfung bei mehr als jedem<br />

vierten Fahrzeug Probleme mit der Beleuchtung<br />

entdeckt. <strong>Das</strong> hat die Auswertung einer<br />

Licht-Test-Mängelstatistik ergeben. Jeder fünfte<br />

Autofahrer war demnach mit mangelhaften<br />

Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte<br />

blendete andere Verkehrsteilnehmer. (Quelle: Lichttest.de)<br />

Zeit für den Reifenwechsel<br />

Kaum jemand läuft im Herbst und Winter noch<br />

mit Flip-Flops oder Sandalen durch die Gegend.<br />

Möglicherweise wird sogar das ein oder andere Paar<br />

aussortiert, weil die Sohlen durchgel<strong>auf</strong>en und nicht<br />

mehr zu retten sind. Dieser Vorgang lässt sich getrost auch <strong>auf</strong> den<br />

Umgang mit Fahrzeug-Reifen übertragen.<br />

Roland Potthoff, Leiter der TÜV Nord Station in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

erklärt, wor<strong>auf</strong> es beim Reifenwechsel ankommt. »Die allseits bekannte<br />

Faustregel in der Praxis besagt, dass Sommerreifen von Ostern bis <strong>Oktober</strong><br />

genutzt werden können. Denn sobald die Temperaturen unter sieben<br />

Foto: Raul Photography/Shutterstock<br />

Grad Celsius fallen, verhärtet sich hdas Gummimateri-<br />

i<br />

al und der Pneu haftet schwieriger am Boden. Winterreifen<br />

sind gesetzlich verpflichtend, sobald die Witterung, durch Schneefall,<br />

Eisregen, überfrierende Nässe, gefrierender Nebel etc., es verlangt«, heißt<br />

es in den Herbst-Tipps der TÜV-Station. Auch die Beschaffenheit der<br />

Autoreifen sollte man regelmäßig überprüfen. Risse oder Beschädi-<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>spezial<br />

19


Foto: Gorodenkoff/Shutterstock<br />

gungen im Gummi, eingefahrene Steine oder andere Teile, eine Unwucht<br />

beim Fahren oder fehlende Profiltiefe sind Sicherheitsmängel, die fachlich<br />

korrekt überprüft und beseitigt werden sollten. Auch die Radschrauben<br />

lassen sich einfach untersuchen. Gibt es Beschädigungen? Sind die<br />

Gewinde und Auflageflächen sauber? Falls nicht, kann man sie mit der<br />

Drahtbürste reinigen. Wie sieht es aus mit Rost? Ein weiterer Faktor ist<br />

das Alter, ablesbar an der vierstelligen DOT-Nummer an der Reifenflanke.<br />

Sie verrät die Kalenderwoche und das Herstellungsjahr. Haben die<br />

Pneus bereits sechs bis acht Jahre <strong>auf</strong> dem Buckel, ist es Zeit für ihren<br />

Ruhestand, rät der TÜV in seinen Herbsttipps <strong>2022</strong>. (Quelle: TÜV Nord)<br />

Quelle: www.dekra.de/de/dekra-winter-check/<br />

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Eventueller Motorölwechsel, Motor vor dem Anfahren<br />

nicht im Stand warm l<strong>auf</strong>en lassen<br />

Reifen<br />

Reifenwechsel von Sommer- <strong>auf</strong> Winterreifen, Reifenluftdruck<br />

prüfen, Profiltiefe mind. 1,6 mm – empfohlen wird<br />

im Winter jedoch 4 mm, Radschrauben nachziehen<br />

Türschlösser enteisen und Dichtungen pflegen<br />

Bestehende Fahrzeuge gut pflegen<br />

Wer im Alltag <strong>auf</strong> das Auto angewiesen ist, hat es schon längst bemerkt.<br />

Nicht nur die Spritpreise sind in letzter Zeit exorbitant gestiegen, die Wartezeiten<br />

für Neuwagen sind oftmals lang und die Preise für gute Gebrauchte<br />

ebenfalls ziemlich hoch. Auch bei wichtigen Ersatzteilen mussten Autofahrer/innen<br />

schon die ein oder andere Hiobsbotschaft verkraften. Weltweite<br />

Krisen bremsen die Auto- und Zulieferindustrie aus und die durchschlagende<br />

Wirkung kommt nun auch bei den Endkunden und -kundinnen an.<br />

Da gilt umso mehr, bestehende Fahrzeuge gut zu hegen und zu pflegen.<br />

Ein kurzer Check-up in der Kfz-Werkstatt oder beim Händler des Vertrauens<br />

schadet also nicht und dann heißt es hoffentlich für alle Fa brikate noch<br />

für lange Zeit – er läuft und läuft und – na, Sie wissen schon.<br />

Qualitäts-Autowäsche<br />

Früher fuhr der Familienvater sonntags liebevoll mit dem<br />

Schwamm über die Motorhaube. Heute übernimmt moderne<br />

Technik die Autowäsche. Den Grundstein dafür legte eine<br />

Erfindung vor rund 60 Jahren. Aber es gibt immer noch viele<br />

Fahrzeugbesitzer, die am liebsten selbst Hand anlegen. Doch<br />

in vielen Gemeinden ist es gar nicht mehr erlaubt, das Auto<br />

selbst <strong>auf</strong> der Straße, im Hof oder <strong>auf</strong> dem eigenen Grundstück<br />

zu waschen. Öle und Schmierstoffe könnten ins Grundwasser<br />

gelangen. Bei modernen Waschanlagen sorgen Ölabscheider<br />

für die Filterung des Abwassers und fangen somit<br />

umweltgefährdende Giftstoffe <strong>auf</strong>.<br />

Darüber hinaus verfügen sie über Wasserrecycling – eine in<br />

dieser Zeit unverzichtbare Eigenschaft: Für die Wäsche eines<br />

Autos werden hier in der Regel nicht mehr als 15 Liter Frischwasser<br />

verbraucht. Und das maschinelle Waschen schadet<br />

den Fahrzeugen in keiner Weise, denn: Erstens ist der Lack<br />

moderner Autos sehr widerstandsfähig, sodass ihm die Bürsten<br />

in der Waschanlage nicht viel anhaben können. Zweitens<br />

bestehen heutzutage fast alle Bürsten aus Polyethylen (ein<br />

Kunststoff, der Textilfasern sehr ähnlich ist), weswegen die<br />

Bürsten auch als Textil-Bürsten bezeichnet werden. Im Zusammenspiel<br />

mit dem richtigen Reinigungsmittel droht dem<br />

Lack keine Gefahr.<br />

20<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>spezial


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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>spezial 21


1 Die Poolparty zog die kleinen Eund großen Wasserratten magisch an.<br />

Eine Saison voller<br />

Highlights ging zu Ende<br />

Ein Herz für das Freibad <strong>Rheda</strong><br />

Fotos der Doppelseite: Förderverein Freibad <strong>Rheda</strong><br />

(Kem) Der Förderverein Freibad <strong>Rheda</strong> hat sich die Förderung des Erhalts<br />

und die Verbesserung des städtischen Freibades in <strong>Rheda</strong> <strong>auf</strong> die Fahnen<br />

geschrieben. In <strong>2022</strong> legte der Förderverein mit zahlreichen gelungenen<br />

Aktionen davon abermals ein eindrucksvolles Zeugnis ab.<br />

Start<br />

Gleich im Frühjahr unterstützten zahlreiche Helfende den Förderverein<br />

bei der Aufrüstaktion. »Ihr seid Spitze!«, postete der Förderverein dankbar<br />

via Facebook. Viele glückliche Gesichter gab es dann beim Saisonstart<br />

zu sehen. Nach den ersten Bahnen der treuen Frühschwimmer hatte das<br />

vom Förderverein vorbereitete Frühstück den Gästen besonders gut geschmeckt.<br />

Nette Gespräche kamen <strong>auf</strong>. An den neuen Tischkickern entstanden<br />

die ersten Matches. Immer mittwochs lud der Förderverein zur<br />

Wasser-Gymnastik ein. Sie wurde zum Dauerbrenner. Erfolgreich verliefen<br />

auch der Kraulkurs für Fortgeschrittene, der Grundkurs Freistil und der<br />

Seepferdchenkurs. Hier hatten 10 Mädchen und Jungen super mitgemacht.<br />

24-Stunden-Schwimmen<br />

Mit 30 Schwimmenden in drei Staffeln trat der Förderverein im Nordbad<br />

Gütersloh beim 24-Stunden-Schwimmen an. Yeah! Und sie haben<br />

es wieder gerockt. Die erste Staffel hat mit 4900 Metern Bestleistung<br />

geschwommen und den Siegpreis eingeheimst. Ebenfalls die zweite<br />

Staffel brachte mit 4000 geschwommenen Metern eine erstaunliche<br />

Leistung ins Ziel – ebenso wie die Staffel Drei mit ihren 3000 Metern.<br />

1 Mit Frauchen/Herrchen traut sich die Fellnase durch das Nichtschwimmerbecken.<br />

22 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Die Teilnehmenden des 24-Stunden-Schwimmens<br />

Hier stand das Vergnügen im Vordergrund. Der Förderverein ist natürlich<br />

<strong>auf</strong> jeden Teilnehmenden stolz.<br />

Poolparty<br />

Unter den Veranstaltungen des Fördervereins gehörte die Poolparty zum<br />

85-jährigen Bestehen des Freibads zu den herausragenden Leuchttürmen.<br />

Es war ein unfassbar toller Tag mit perfekter Stimmung. Klein und groß<br />

begeisterten sich für die attraktiven Figuren <strong>auf</strong> dem Wasser – egal ob<br />

Riesenkrake, Schildkröte und Salamander oder auch keksförmige Badeinseln<br />

– sie ließen so manches Besucherherz höherschlagen. Die vielen Gäste<br />

verwandelten sitzend und Beine schlagend am Beckenrand das Bad<br />

in ein Wellenbad. Ebenfalls die Musik kannte keine Ruhe. <strong>Das</strong> Zephyrus<br />

Discoteam war einfach nur spitze. Eine Ballonkünstlerin begeisterte mit<br />

wundervollen Kreationen. Die Tombolalose fanden schnellen Absatz und<br />

sorgten mit den hochwertigen Gewinnen für strahlende Gesichter.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Hundeschwimmen<br />

Absolut perfekt war auch wieder das Hundeschwimmen. Aus einem weiten<br />

Umkreis reisten Frauchen und Herrchen mit ihren Fellnasen an. Rund<br />

300 vierbeinige Freunde, die verschiedensten Rassen und Größen, hatten<br />

mit ihren Frauchen und Herrchen mega viel Spaß im Freibad <strong>Rheda</strong>. Vom<br />

Planschbecken über die Außenduschen bis hin zur Sprunggrube waren alle<br />

Angebote des Bades gut gefüllt. Es war einfach toll. Nicht zu vergessen das<br />

Pyjamaschwimmen, das Nachtschwimmen und der Trödelmarkt.<br />

Sehr zufrieden<br />

Sigrid Strüber und Frank Winkler vom Förderverein ziehen ein positives<br />

Fazit. Fast immer war ein super Freibadwetter. Aber nicht immer war<br />

das Freibad dann auch rappelvoll. Liegt es an dem generell veränderten<br />

Freizeitverhalten? Die Zeiten, als sich die jungen Leute nach den Haus<strong>auf</strong>gaben<br />

im Freibad trafen sind ja längst vorbei. Und immer mehr Leute<br />

stellen sich zur Abkühlung einen eigenen Gartenpool <strong>auf</strong>, statt den Weg<br />

zum Freibad anzutreten. Dennoch ist man beim Förderverein <strong>Rheda</strong><br />

sehr zufrieden: Denn mit seinen Aktionen hat man vielen Besuchenden<br />

richtig Freude gemacht, wor<strong>auf</strong> alle Fans des Freibades zu Recht stolz<br />

dr<strong>auf</strong> sind. Und immerhin: die Besucherstatistiken haben sich zum Vorjahr<br />

schon wieder mehr als verdoppelt. Diesen Trend wünscht sich der<br />

Förderverein auch für das nächste Jahr!<br />

Winterfest<br />

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat der Förderverein<br />

nach dem Saisonende nun begonnen alles winterfest zu machen.<br />

Aber der nächste Sommer kommt bestimmt.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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n<br />

1 Der frisch gewählte Vorstand vor dem neuen Domizil der Bürgerinitiative: (v. l.)<br />

Tobias Maszurimm, Alina Hergenröther, Christian Zellmer, Michael Haaß-Vogt,<br />

Yannik Zellmer, Benjamin Marks, LAlexander Knoch, Simone Sundermann<br />

Lebendiger denn je<br />

Bürgerinitiative Altstadt<br />

(Kem) »Die Bürgerinitiative Altstadt ist nicht tot. Sie lebt aktiver denn<br />

je!«, freute sich <strong>auf</strong> der Mitgliederversammlung im Domhof, dem neuen<br />

Vereinsdomizil, der gerade gewählte Vorsitzende Michael Haaß-Vogt.<br />

Für dieses positive Zeugnis sprachen <strong>auf</strong> der Versammlung gleich die<br />

zahlreich vorgestellten neuen Projekte.<br />

Vereinsdomizil<br />

Im Fokus stand natürlich der Weg zum neuen Vereinsdomizil: Etliche<br />

Ratsmitglieder, insbesondere aus den Reihen der neu gewählten Ratskraft<br />

wandten sich im vergangenen Jahr gegen die Überlassung des im<br />

Besitz der Stadt befindlichen Hauses Schikore an die Bürgerinitiative zur<br />

Nutzung und Bewirtschaftung als Vereinsdomizil. Sie sahen das Haus in<br />

den Händen der Altstädter langfristig nicht in sicheren Händen. Daran<br />

erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht die Vorgängerin des Vorsitzenden,<br />

Ulla Fallner. Sie berichtete, dass aber selbst die Bezirksregierung in<br />

Detmold der Bürgerinitiative Mut gemacht hatte, weil sie das Konzept<br />

der Altstädter für die Nutzung des Hauses Schikore als sehr überzeugend<br />

beurteilt und einen hohen Zuschuss avisiert hatte.<br />

So verfolgte die Bürgerinitiative dieses Vorhaben weiter, »bis dann<br />

die Wahl im September 2020 im Rat neue Mehrheitsverhältnisse schuf.<br />

Deutlich war, was auch nicht geleugnet wurde, dass bestimmte Parteien<br />

uns ›keine Geschenke‹ machen wollten. So starb das Projekt für uns und<br />

für den Ortsteil <strong>Rheda</strong>. Seitdem ›gammelt‹ das Haus weiter vor sich<br />

hin«, so Ulla Fallner.<br />

Trotz dieser Enttäuschung blieb die Bürgerinitiative nicht untätig. Sie<br />

vereinbarte mit der Stadtverwaltung eine Vereinbarung für die Mitnutzung<br />

des Domhofs. Die Bürgerinitiative ist hier nun gemeinsam mit der<br />

Stadt (Standesamt), dem Förderverein Domhof und dem Heimatverein<br />

<strong>Rheda</strong> ein gleichberechtigter Partner. Sie kann die Deele des Domhofs<br />

mit den Nebenräumen für die Durchführung von Veranstaltungen nut-<br />

24 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


zen und verfügt hier zudem über ein eigenes Büro. Mit dem Heimatverein<br />

hat sie bereits zu einer ersten gemeinsamen Veranstaltung mit dem<br />

ehemaligen <strong>Rheda</strong>er Friedhelm Sommer eingeladen.<br />

Dank<br />

Michael Haaß-Vogt würdigte in einer kleinen Laudatio das Wirken seiner<br />

Vorgängerin: Sie habe die Bürgerinitiative mit viel Herzblut und<br />

Engagement <strong>auf</strong> einen in der Altstadt geerdeten Kurs gebracht. Viele<br />

Weggefährten hätten ihr dabei zur Seite gestanden. Wie Ulla Fallner im<br />

Vorfeld der Mitgliederversammlung angekündigt hatte, trat sie nun in<br />

die zweite Reihe zurück. Sie dankte für die Unterstützung. »Es war schön<br />

mit euch!«, rief sie den Aktiven zu.<br />

Programm<br />

Nunmehr kümmert sie sich gemeinsam mit Christiane Vogt um die<br />

Nutzung des Domhofs. Als erste Ideen nannten sie humorige plattdeutsche<br />

Abende, eine abschließende Zusammenkunft nach dem »Sommerabend-Treff«<br />

der Altstädter und für die dunkle Jahreszeit einen<br />

»Winterblues«. Annette Marks schlug einen monatlichen Spieleabend<br />

vor. Yannik Zellmer regte spezielle Angebote für die Altstadtjugend an<br />

– das könnte beispielsweise ein klassischer Grillabend ebenso wie ein<br />

Fußballspiel sein.<br />

Als entscheidenden Grund für die abermalige Absage des Altstadtfestes<br />

nannte der neue Vorsitzende die im Februar und März, d.h. zum<br />

üblichen Zeitpunkt der Vertragsabschlüsse mit den Beschickern und<br />

Musikgruppen, noch unklaren Bedingungen für die Durchführung der<br />

Veranstaltung im September.<br />

Er kündigte an, dass aus der Sicht der Altstädter das Altstadtfest in<br />

Zukunft ein anderes Gesicht erhalten soll. Hierbei sei die Mithilfe aller<br />

Mitglieder gefragt, sich mit ihren Ideen einzubringen. Sie könnten ihre<br />

Vorschläge in den Briefkasten der Initiative am Großen Wall 37a einwerfen.<br />

Die Bürgerinitiative habe sich mit ihrem Anliegen ebenfalls an die<br />

Stadtverwaltung und die Flora Westfalica gewandt. Bis Weihnachten soll<br />

feststehen, in welchen Rahmen das Altstadtfest zukünftig stattfinden<br />

wird, gab der Vorsitzende bekannt.<br />

Giebelillumination<br />

Als eine wichtige Investition nannte Michael Haaß-Vogt die komplette<br />

Erneuerung der Giebelbeleuchtung. Der überwiegende Teil der vorhandenen<br />

Leitungen sei sehr porös, begründete er den Austausch gegen spar-<br />

5 Michael Haaß-Vogt dankt seiner<br />

Vor gängerin, Ulla Fallner, für die<br />

besonnene Führung der Bürgerinitiative<br />

»in schwierigen Zeiten«.<br />

samere LED-Ketten. Der Zeitpunkt<br />

für ihre Installation sei günstig, da<br />

sich die Stadt mit 50 % aus den<br />

ISEK-Mitteln an den Kosten für die<br />

Neuanschaffung der LED-Beleuchtung<br />

beteilige, berichtete Michael<br />

Haaß-Vogt.<br />

Neben ihm gehören dem neu<br />

gewählten Vorstand an: Benjamin<br />

Marks (2. Vorsitzender), Alina Hergenröther<br />

(Kassenwartin), Tobias<br />

Maszurimm (Schriftführer) sowie<br />

die Beisitzer Christian Zellmer,<br />

Alexander Knoch, Simone Sundermann,<br />

Yannik Zellmer und<br />

Ulli Lückemeyer, womit sich der<br />

Vorstand noch einmal deutlich<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

25


Jobbörse für die Region<br />

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie interessante Jobangebote ...<br />

Jobs im Fachhandel für Haustechnik*<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Foto: adobe stock<br />

K<strong>auf</strong>leute für Groß- und Außenhandelsmanagement k<strong>auf</strong>en Waren aller<br />

Art bei Herstellern bzw. Lieferanten und verk<strong>auf</strong>en sie weiter an Handel,<br />

Handwerk und Industrie. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung,<br />

überwachen die Logistikkette, prüfen Wareneingänge sowie die Lagerbestände,<br />

bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. Außenhandelsk<strong>auf</strong>leute<br />

sind überwiegend im internationalen Handel tätig, während<br />

Großhandelsk<strong>auf</strong>leute sich um den Eink<strong>auf</strong> von Waren in großen Mengen<br />

und um den Weiterverk<strong>auf</strong> kümmert, allerdings nicht an Endverbraucher.<br />

Betriebswirte (VWA) lösen k<strong>auf</strong>männische oder betriebswirtschaftliche<br />

Aufgabenstellungen in Unternehmensbereichen wie Marketing, Personal,<br />

Controlling, Rechnungswesen, Materialwirtschaft/Produktion oder Steuerwesen.<br />

Als gehobene Sachbearbeiter übernehmen Betriebswirte (VWA)<br />

k<strong>auf</strong>männische und organisatorische Führungs<strong>auf</strong>gaben in zahlreichen<br />

Branchen und Bereichen. Bei entsprechender Berufserfahrung können<br />

Betriebswirte (VWA) auch die Leitung von Abteilungen, Filialen oder Teams<br />

übernehmen.<br />

Haupt<strong>auf</strong>gaben einer Fachkraft für Lagerlogistik besteht in der Zusammenstellung<br />

eines Sortiments. Sie richten sich einerseits an Kunden<strong>auf</strong>trägen,<br />

andererseits an Aufträgen, welche der Verk<strong>auf</strong> oder die Produktion<br />

vorgibt. Speziell große Handelshäuser sind <strong>auf</strong> diese Berufsgruppe<br />

angewiesen, damit die Abwicklung der zahlreichen Kunden<strong>auf</strong>träge am<br />

Lagerplatz effizient ist und die notwendige Sicherheit gewährleistet wird.<br />

Zu den Aufgaben eines Berufskraftfahrers* zählen das Be- und Entladen<br />

der Ware bzw. das Überwachen dieser Tätigkeiten sowie das Ausfüllen und<br />

Kontrollieren der Transportdokumente. Planungen der Routen, Kontrolle<br />

der Sicherheit des Fahrzeugs – der Reifen, des Ölstands, der Filter und des<br />

Kraftstoffstands – ist jeder Hinsicht besonders wichtig. Neben der Wartung<br />

des Fahrzeugs (Reifenwechsel, kleinere Reparaturarbeiten) und Betanken<br />

des Lkws müssen <strong>auf</strong> alle Fälle die Transport- und Ruhezeiten eingehalten<br />

werden. Der Alltag von den sog. »Truckern« ist daher stark rechtlich geprägt<br />

von Lenkzeiten, Pausenzeiten, Ruhezeiten und Arbeitszeiten.<br />

Maschinen- und Anlagenführer* im Stahlbau sind im Bereich der Lasertechnik<br />

immer <strong>auf</strong> dem neuesten Stand der Technik. Eine qualifizierte<br />

Berufsausbildung ist hierbei der Grundstein weiterer Karrieren.<br />

QR-Codes scannen und die Video-Clips anschauen<br />

» K<strong>auf</strong>mann/-frau für Groß- und<br />

Außenhandelsmanagement w/m/d<br />

» Fachkraft für Lagerlogistik w/m/d<br />

» Betriebswirt (VWA) w/m/d<br />

» Maschinen- und Anlagenführer w/m/d<br />

» Berufskraftfahrer w/m/d<br />

www.mosecker.de/ausbildung<br />

„Ich schätze das Miteinander<br />

und die Arbeit im Team. Dabei wird mir<br />

sehr viel Vertrauen entgegengebracht!“<br />

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Fachgroßhandel für Haustechnik<br />

26 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: adobe stock<br />

Jobs in der Metallindustrie<br />

Sie haben gerne die Wahl und interessieren sich für moderne Technik?<br />

Dann ist ein Beruf in der Metallindustrie vielleicht das Richtige für<br />

Sie. Denn in diesem Beruf können Sie in vielen verschiedenen Fachrichtungen<br />

tätig werden: in der Mechatronik, im Werkzeugbau, in<br />

der Verfahrensmechanik, bei der Konstruktionstechnik oder in der<br />

Metallgestaltung bis hin zum Fahrzeugbau. In allen Bereichen kommen<br />

reine Handarbeit und hoch technisierte Verfahren zum Einsatz.<br />

Beim Herstellen, Prüfen, Instandsetzen und Montieren steht heute<br />

der Einsatz modernster Technik immer mehr im Vordergrund. Auch<br />

deswegen starten immer öfter junge Frauen ihre Zukunft in der Metallindustrie.<br />

Egal, ob es um Fenster, Türen, Treppen, Geländer, Gitter,<br />

geschweißte Stahlkonstruktionen, LKW-Aufbauten und Anhänger, Förder-,<br />

Schließ- und Fertigungsanlagen oder kunstvolle Metall-Arbeiten<br />

geht: Zahlreiche technische Innovationen machen mittlerweile die<br />

pure Muskelkraft unnötig und sorgen dafür, dass verstärkt Köpfchen<br />

gefragt ist.<br />

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gehören zusätzliche Fortbildungen in der Ausbildung, eine fundierte Prüfungsvorbereitung und regelmäßige<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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Foto: adobe stock<br />

Monteure<br />

gesucht!<br />

Monteure * * Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Monteure sind die Heinzelmännchen der Wirtschaft: Sie arbeiten im<br />

Gewerbe, im Handwerk, in der Industrie und in Einrichtungen der öffentlichen<br />

Hand, sind in allen Branchen anzutreffen und in Betrieben aller<br />

Größenordnungen. <strong>Das</strong> Spektrum an Einsatzgebieten und Aufgaben ist<br />

riesig, es reicht von A wie Abwassertechnik bis Z wie Zylindermontage.<br />

Dementsprechend ist der Zugang zu diesem Beruf vielfältig und kann<br />

<strong>auf</strong> den unterschiedlichsten Berufsausbildungen – meist einer dualen<br />

Ausbildung zum Mechaniker in einem speziellen Kunststoff-, Metalloder<br />

Elektroberuf – beruhen. Monteure arbeiten bei der Kundschaft vor<br />

Ort, in Montagehallen, Werkstätten oder an Fertigungsstraßen. Allen<br />

Monteuren ist gemein, dass sie einzelne Bauteile oder Gruppen zu<br />

Geräten und Systemen zusammensetzen und diese installieren, zum Teil<br />

auch warten und reparieren. Typische Arbeitgeber sind einerseits technische<br />

Handwerksbetriebe im Bereich Tür- und Fensterbau, Gas, Wasser,<br />

Heizung, Lüftung und Klima, Elektrik sowie Fahrzeugtechnik, andererseits<br />

Industrieunternehmen in der Metall- und Elektrobranche – vom<br />

Automobilhersteller oder -zulieferer über den Maschinen- und Werkzeugbau<br />

und die Medizintechnik bis hin zu Energieanlagen- und Haushaltsgeräteherstellern.<br />

Dabei sollte er nicht mit einem Montierer verwechselt<br />

werden, denn als Hilfskraft fertigt dieser industrielle Serienerzeugnisse<br />

nach Vorgabe.<br />

Generell ist die Aufgabe eines Monteurs das selbstständige Zusammenfügen<br />

von Einzelteilen zu Bauteilen, Modulen und Geräten bis hin zu<br />

Anlagen. Er installiert Aggregate und baut Steuerungs- und Regelsysteme<br />

ein. Bereits an einzelnen Baugruppen oder auch erst nach Abschluss des<br />

Zusammenbaus testet er die Funktion am fertigen Produkt, überprüft<br />

und regelt die Einstellungen, nimmt es in Betrieb oder weist andere in die<br />

Bedienung ein. Darüber hinaus führt er regelmäßige Wartungsarbeiten<br />

durch, identifiziert bei Funktionsstörungen Fehlfunktionen mit Messund<br />

Prüfgeräten und behebt sie durch Reparatur oder Austausch defekter<br />

Bauteile.<br />

Monteure in Handwerk und Gewerbe planen die Auftragsabwicklung,<br />

halten die nötigen Werkstoffe, Materialien und Werkzeuge für die Montage<br />

vor und fertigen auch fehlende Bauteile an. In der Industrie müssen<br />

sie bei der Zusammenarbeit mit Kollegen die Reihenfolge und den Zeitplan<br />

der dazu notwendigen Arbeiten festlegen und den Materialfluss sicherstellen.<br />

Mit seinen Erfahrungen gestaltet der Monteur Arbeitsabläufe<br />

mit und ist an der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen beteiligt.<br />

Wir suchen Lebensfreunde.<br />

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28 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: adobe stock<br />

Lagerlogistiker *<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

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Fachkräfte für Lagerlogistik sorgen dafür, dass Millionen von Gütern<br />

in alle Welt gelangen. Und das nach einem System, das wirtschaftlich,<br />

fristgerecht und reibungslos funktioniert. Die Fachkraft für Lagerlogistik<br />

ist für die Annahme von Waren zuständig und kontrolliert anhand der<br />

Papiere, ob Menge und Beschaffenheit korrekt sind. Die Fachkraft für<br />

Lagerlogistik* organisiert die Entladung und die fachgerechte Einlagerung<br />

der Güter. Neben dem Wareneingang gibt es auch den Warenausgang.<br />

Hier sorgen diese in der Kommissionierung dafür, dass die<br />

Lieferungen zusammengestellt werden, ihre Begleitpapiere erhalten und<br />

das Lager verlassen. Neben der praktischen Tätigkeit im Lager werden<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik auch in der Organisation und Optimierung<br />

eingesetzt: Lässt sich das Lagersystem verbessern? Gibt es bessere Bezugsquellen<br />

für bestimmte Güter? Wann muss was nachbestellt werden,<br />

damit es fristgerecht eintrifft? Die Arbeit als Fachkraft für Lagerlogistik<br />

kann also sehr abwechslungsreich sein: Es geht nicht nur um das reine<br />

Verladen von Ware mit Körperkraft, sondern auch um den Transport mit<br />

Flurförderzeugen (Gabelstaplern beispielsweise) und um die Arbeit mit<br />

Computern und Handheld-Geräten. Je nach Lager kann es sein, dass der<br />

Logistiker spezielle Maschinen bedient, um die Ware zu kommissionieren.<br />

Andere Lager arbeiten stark automatisiert, sodass man vor allem<br />

kontrolliert und überwacht. In anderen Unternehmen müssen Lagerlogistiker<br />

mehr planen und selbst Hand anlegen. In der dualen Ausbildung<br />

zur Fachkraft für Lagerlogistik sind die Azubis im Wechsel in Betrieb und<br />

Berufsschule. Im Ausbildungsbetrieb lernen die Azubis, wie man Güter<br />

fachgerecht lagert, wie wirtschaftliche und termingerechte Tourenpläne<br />

angefertigt werden und wie Ladelisten und Beladepläne zu erstellen<br />

sind. Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre. Am Ende der Ausbildung<br />

wartet eine Abschlussprüfung <strong>auf</strong> die Azubis, die sich aus 3 schriftlichen<br />

und einem praktischen Teil zusammensetzt. Wenn die Prüfung erfolgreich<br />

bestanden ist, dürfen sich die ehemaligen Auszubildenden staatlich<br />

anerkannte Fachkraft fürLagerlogistik nennen.<br />

QR-Code scannen<br />

und den Video-Clip<br />

ansehen<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

29


Foto: adobe stock<br />

Controller in der Möbelbranche*<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer <strong>auf</strong> w/m/d<br />

In den rund 1.000 Betrieben in der deutschen Möbelindustrie mit 20<br />

und mehr Beschäftigten sind circa 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

tätig. Der Großteil des Branchenumsatzes wird dabei von den<br />

größeren Herstellern mit 50 und mehr Beschäftigten erwirtschaftet:<br />

Im vergangenen Jahr erzielten die 468 Unternehmen dieser Größenordnung<br />

einen Umsatz von 34,5 Milliarden Euro.<br />

Die größte Sparte stellen die Hersteller von Küchenmöbeln dar, gefolgt<br />

von den Büro- und Ladenmöbeln, den Ess-, Wohn- und Schlafzimmermöbeln,<br />

Polstermöbeln und Matratzen. Die Produktionsstätten<br />

der Branche liegen schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen,<br />

Bayern und Baden-Württemberg.<br />

Unabdingbar und immer wichtiger ist in dieser Branche die Arbeit von<br />

Controllern – aber was macht eigentlich ein Controller*? Controller<br />

und Controllerinnen gewinnen relevante Informationen aus Unternehmenszahlen,<br />

<strong>auf</strong> deren Basis operative und auch strategische<br />

Entscheidungen getroffen werden.<br />

Und wie definiert man den Beruf »Controller« bzw. »Controllerin«? Im<br />

Controlling arbeiten jene Personen, die sich mit der Planung, Steuerung<br />

und Kontrolle der Unternehmensziele beschäftigen. Sie generieren<br />

Informationen aus Unternehmenszahlen, die wiederum Grundlage<br />

für unternehmerische Entscheidungen sind. Die genaue Analyse der<br />

Zahlen soll den Betrieb <strong>auf</strong> lange Sicht wettbewerbsfähig halten und<br />

effizient in die Zukunft führen. Ein Controller bzw. eine Controllerin<br />

hat somit eine Schlüsselposition in einem Unternehmen inne.<br />

Aber was macht man im Controlling genau? Mit welchen Tätigkeiten<br />

ist man tagtäglich beschäftigt? Berufsbild und Aufgabenbereich im<br />

Controlling haben sich durch die Digitalisierung verändert. Früher<br />

ging es vor allem um die Prüfung der Geschäftszahlen. Heute sind die<br />

Aufgaben viel umfassender:<br />

Kontrolle, Planung und Steuerung der Unternehmensleistung, Analyse<br />

der Unternehmenszahlen (Wettbewerbsfähigkeit, Weiterentwicklungspotenziale,<br />

Kosteneinsparung, Effizienzsteigerung), Erstellung von<br />

Analysen, Berichten, Reportings und Jahresabschlüssen – dazu Kostenplanung,<br />

Budgetierung, Monitoring und Beratung der Geschäftsführung.<br />

Die Controller sind auch Ansprechpartner für Steuer- und<br />

Wirtschaftsprüfer. Des Weiteren haben sie immer ein Auge <strong>auf</strong> Weiterentwicklung<br />

und Optimierung der Controlling-Prozesse.<br />

(Text: Redaktion <strong>Stadtgespräch</strong>)<br />

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30 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: adobe stock<br />

Anlagenmechaniker SHK * * Berufsbezeichnung bezieht sich immer <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Der Beruf Anlagenmechaniker in den Fachbereichen Sanitärtechnik,<br />

Heizungstechnik und Klimatechnik (kurz SHK genannt) ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren.<br />

Es gibt zwei Ausbildungswege, die betriebliche duale Berufsausbildung<br />

und die schulische Berufsausbildung als Anlagenmechaniker/<br />

in. In der Ausbildung zum Anlagenmechaniker gibt es keine Spezialisierung<br />

<strong>auf</strong> einen der Bereiche Klimatechnik, Heizungstechnik oder<br />

Sanitärtechnik. Die Lehre ist allgemein gültig für jeden dieser Bereiche,<br />

egal in welchem Unternehmen der Azubi nachher tätig wird. Die Unternehmen,<br />

in denen die Mechaniker für Anlagen tätig sind, kommen<br />

daher aus dem Heizungsbau, aus der Klempnerei oder aus dem Sanitärbau.<br />

Anlagenmechaniker planen und installieren komplexe Heizungs-,<br />

Klima-, oder Sanitäranlagen und verstehen Regel- und Steuertechniken.<br />

»Berufseinstieg<br />

Lager und Logistik«<br />

<strong>Das</strong> Arbeitsmarktprogramm in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

mit hoher Erfolgsquote<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

»Wirtschaftsnah qualifizieren und heimische Betriebe von innen kennenlernen«:<br />

Nach diesem Konzept setzt der gemeinnützige Bildungsträger Pro<br />

Arbeit im Auftrag des Jobcenters Kreis Gütersloh das Programm »Berufseinstieg<br />

Lager und Logistik« in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> um. Im Rahmen eines<br />

Austausches haben Pro Arbeit und das Jobcenter Kreis Gütersloh nun Zwischenbilanz<br />

gezogen. »Der Arbeitskräftebedarf in dieser Branche ist sehr<br />

hoch«, erklärt Clemens Bachmann, Jobcoach von Pro Arbeit. »Und genau<br />

deshalb ist es so sinnvoll, langzeitarbeitslosen Menschen die Berufsperspektiven<br />

der Branche <strong>auf</strong>zuzeigen und sie für einen Berufseinstieg praktisch<br />

zu qualifizieren«, ergänzt sein Kollege Fabian Knocks.<br />

Durch branchenorientierte Workshops wird den Programmteilnehmern<br />

bei Pro Arbeit alles beigebracht, um erfolgreich in den Job zu starten. Ein<br />

wesentliches Fundament für die Vermittlung in Arbeit sind dabei die praktischen<br />

Erprobungsmöglichkeiten im Secondhand-Geschäft und <strong>auf</strong> dem<br />

Recyclinghof des Vereins in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. Die Teilnehmenden lernen<br />

praktisch, Waren zu verpacken und zu kommissionieren. Auch der Erwerb<br />

eines Staplerscheins ist in dem Programm enthalten. »Konkrete Arbeits<strong>auf</strong>träge<br />

zu erledigen, die in jedem lagerlogistischen Betrieb vorkommen,<br />

dadurch entstehen Motivation und Erfolgserlebnisse«, erläutert Clemens<br />

Bachmann. »In den begleitenden Coachingeinheiten finden wir für jeden<br />

Programmteilnehmer den passenden Job und helfen dabei, neuen Mut zu<br />

fassen, Arbeit <strong>auf</strong>zunehmen«, so Bachmann weiter. Dadurch konnten in<br />

einem Durchl<strong>auf</strong> 70 % der Teilnehmenden erfolgreich in sozialversicherungspflichtige<br />

Beschäftigung vermittelt werden. Auch die Programmteilnehmer<br />

sind zufrieden. So berichtet Daniel Fiffe Cabrejas: »Die Jobcoaches<br />

sind immer für mich da und haben mir geholfen, mich beruflich neu zu<br />

orientieren«. Für die Jobsuche ist es dabei sehr hilfreich, dass viele Betriebsbesuche<br />

und Arbeitserprobungen im Rahmen des Programms durchgeführt<br />

werden. So betont Clemens Bachmann: »Eine gut vorbereitete Arbeitserprobung<br />

im Betrieb funktioniert aus unserer Erfahrung am besten, um einen<br />

Einblick in den betrieblichen Alltag zu erhalten«. <strong>Das</strong> bestätigt auch Daniel<br />

Fiffe Cabrejas: »Ich war positiv überrascht, dass es so viele unterschiedliche<br />

Tätigkeitsfelder und Jobangebote direkt in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> gibt«.<br />

Über den Programmerfolg freut sich auch Rolf Erdsiek, Leiter der Abteilung<br />

Arbeit und Ausbildung des Jobcenters Kreis Gütersloh: »Nicht nur<br />

zu Amazon, sondern auch zu etlichen anderen kleineren und mittleren<br />

Logistikunternehmen haben wir – nicht zuletzt durch diese erfolgreich verl<strong>auf</strong>ene<br />

Maßnahme – gut vermitteln können. Wir sehen die Berufschancen<br />

im Logistikbereich im Kreis Gütersloh und reagieren erfolgreich dar<strong>auf</strong>«,<br />

so Erdsiek.<br />

1 Haben die Personalbedarfe der Logistikbranche im Kreis Gütersloh im Blick: (v. l.)<br />

Katja Kammeier und Clemens Bachmann (Pro Arbeit), Daniel Fiffe Cabrejas (Programmteilnehmer),<br />

Katrin Gredzinski und Rolf Erdsiek (Jobcenter Kreis Gütersloh)<br />

sowie Fabian Knocks und Carsten Engelbrecht (Pro Arbeit)<br />

31


Markt für Bilderrahmen attraktiver und damit<br />

auch größer gemacht. Ebenfalls habe sich<br />

der Preisträger eine Kernkompetenz bei der<br />

sehr <strong>auf</strong>wendigen Aluminiumverarbeitung<br />

erworben. Im Bereich der Rahmenprofile sei<br />

er heute weltweiter Marktführer. Darüber<br />

hinaus produziere Nielsen Aluminiumprofile<br />

für den Ladenbau, für Duschkabinen und<br />

für Fliesenschienen. Zum Sortiment gehören<br />

außerdem hochwertige Kissen und Wohndecken<br />

als Wohnaccessoires.<br />

1 (V. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Laudator Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender der Volksbank<br />

Bielefeld-Gütersloh eG, die Preisträger Richard Niemann, Geschäftsführer Vertrieb und Andreas Montag, Geschäftsführer<br />

Technik, Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske und Werner Twent, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse<br />

N<br />

Nielsen Design mit dem<br />

Wirtschaftspreis <strong>2022</strong> ausgezeichnet<br />

Jahresempfang der heimischen Wirtschaft<br />

(Kem) »Danke, dass Sie unser Wirken für die<br />

Firma Nielsen Design so sehr würdigen«,<br />

wandten sich die beiden Inhaber, der Geschäftsführer<br />

Technik, Andreas Montag und<br />

der Geschäftsführer Vertrieb Richard Niemann<br />

nach der Überreichung des Wirtschaftspreises<br />

<strong>2022</strong> im Rahmen des Jahresempfangs der<br />

heimischen Wirtschaft in bewegten Worten<br />

an Bürgermeister Theo Mettenborg, den Laudator<br />

Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender<br />

der Volksbank Bielefeld-Gütersloh EG und den<br />

Wirtschaftsbeirat als Preisgeber sowie Werner<br />

Twent, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse,<br />

Stifterin der von Bildhauer Bernd Bergkemper<br />

geschaffenen Preis-Skulptur.<br />

Unternehmerischer Mut<br />

Der Laudator hatte das unternehmerische<br />

Feingeschick und den Mut der Preisträger herausgestellt,<br />

als sie das Unternehmen vor zwei<br />

Jahren aus der amerikanischen Private Equity<br />

Gesellschaft herausk<strong>auf</strong>ten und direkt nach<br />

der Lösung aus dieser Bindung in Maschinen<br />

und Anlagentechnik zur Modernisierung des<br />

Unternehmens investierten. Er hob hervor,<br />

dass sie darüber hinaus das Unternehmen erweitert,<br />

die Internationalisierung (Frankreich<br />

und UK) vorantrieben sowie den E-Commerce<br />

erfolgreich <strong>auf</strong>gebaut und um einen eigenen<br />

Onlineshop erweitert und nicht zuletzt die<br />

Produkte und den ökologischen Gedanken<br />

weiterentwickelt hätten. Hierzu gehören<br />

beispielsweise die Erstellung einer jährlichen<br />

CO2-Standortbilanz, der Umstieg <strong>auf</strong> 100 %<br />

Ökostrom, die Anschaffung einer PV-Anlage<br />

und einer energieeffizienten Strangpresse sowie<br />

Ladesäule mit Lastenmanagement.<br />

»Stand heute war es die beste Entscheidung<br />

für die Menschen, die bei Ihnen arbeiten,<br />

für Ihre Kundschaft, für den Standort<br />

und nicht zuletzt für Sie beide und Ihre Familien«,<br />

so der Laudator. »Die beiden alten<br />

Jungunternehmer, wie sie sich selbst gerne<br />

bezeichnen«, seien zu gleichen Teilen Gesellschafter<br />

des 300 Mitarbeitende am Standort<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> und 100 im Ausland zählenden<br />

Herstellers von Bilderrahmen aus Aluminium<br />

und Holz. Sie hätten eine ganz klare<br />

unternehmerische Vision hinsichtlich der<br />

Produkte, Produktionsprozesse und begleitenden<br />

Geschäftsprozesse – eine wesentliche<br />

Grundlage der Wachstums-Story der Firma.<br />

Innovativ<br />

Zwei Beispiele: Nielsen hat den Zuschnitt-Service<br />

eingeführt. Händler können<br />

ihren Kunden dadurch ein größeres Sortiment<br />

anbieten. <strong>Das</strong> wiederum hat den<br />

Unternehmenskultur<br />

Nicht unerwähnt ließ der Laudator die geplante<br />

Ausweitung des Ausbildungsportfolios<br />

und die sozial geprägte Unternehmenskultur:<br />

Freitagabends werde schon mal gemeinsam<br />

gegrillt und samstags gebe es Brötchen für<br />

die Mannschaft – Ideen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl<br />

stärken. Teil der von ihnen<br />

eingeführten Unternehmenskultur sei ebenfalls<br />

das lokale Engagement. Nielsen Design<br />

unterstütze die lokale Feuerwehr und sei<br />

Partner beim Azubi-Portal Gütersloh. Zudem<br />

sei Nielsen offizieller Partner der <strong>App</strong> »<strong>Mein</strong><br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>«.<br />

Familienunternehmen<br />

Ebenfalls hätten die beiden Preisträger bereits<br />

die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft<br />

gestellt: Die Söhne der beiden Gesellschafter<br />

wollen in die Fußstapfen ihrer Väter treten<br />

und sind schon im Unternehmen aktiv. Der<br />

26-jährige Christoph Montag fokussiert sich<br />

<strong>auf</strong> den technischen Bereich. Und der 23-jährige<br />

Niklas Niemann konzentriert sich <strong>auf</strong> das<br />

Thema Vertrieb.<br />

»Stand heute deutet also alles dar<strong>auf</strong>hin,<br />

dass Nielsen Design ein reines Familienunternehmen<br />

bleiben wird: angeführt von zwei<br />

heimischen Familien aus <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

und Herzebrock«, so Michael Deitert.<br />

Scharfes Klima<br />

Unter dem Titel des Abends »Scharfes Klima«<br />

diskutierten der Bundestagsabgeordnete<br />

Ralf Brinkhaus, Vorstandsvorsitzende Harald<br />

Pichler von der Westag AG und Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg über Fragestellungen zum<br />

Weltklima und das in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Es moderierte der Kabarettist Ingo Börchers.<br />

Der städtische Wirtschaftsförderer Sebastian<br />

Czoske bestätigte abermals, dass er den<br />

Unternehmen gerne bei der klimagerechten<br />

Transformation zur Seite stehe, beispielsweise<br />

bei der Erstellung einer rechtskonformen<br />

CO2-Bilanz oder bei Fragen zur Steigerung der<br />

Energie- und Ressourceneffizienz.<br />

32 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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Parodontologie<br />

Regeneration und Restauration des Zahnhalteapparates<br />

(Zahn eisches) zum Erhalt der Zähne<br />

und Ästhetik.<br />

Endodontie<br />

Im Volksmund Wurzelbehandlung. Durch moderne<br />

Methoden wie die maschinelle Wurzelkanal<strong>auf</strong>bereitung<br />

können tief kariöse Zähne erhalten werden.<br />

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ausgestattet. Es werden Kronen und<br />

Brücken metallfrei aus Hochleistungskeramik gefertigt.<br />

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und Wurzelspitzenresektionen. Freilegung<br />

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Ästhetische und minimalinvasive<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

33


H<br />

100 Jahre ehrenamtlicher Einsatz<br />

für die Bewohner der Gemeinde<br />

Batenhorst<br />

Löschzug Batenhorst feiert Jubiläum<br />

1 Die Mitglieder des Löschzugs Batenhorst im Jubiläumsjahr <strong>2022</strong>.<br />

Er zählt 38 Aktive und 12 Kameraden der Ehrenabteilung.<br />

(Kem) Gerne feiern wir mit Ihnen dieses besondere<br />

Jubiläum zum hundertjährigen Bestehen der<br />

Feuerwehr in Batenhorst, freute sich Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg <strong>auf</strong> dem kleinen Festakt im<br />

Gerätehaus des Löschzugs am Hellweg. Die 100<br />

Jahre ständen für den selbstlosen Einsatz der<br />

Feuerwehr für die Sicherheit der Menschen in<br />

Batenhorst. Verantwortungsbewusstsein, Kompetenz<br />

sowie Herzblut, Kameradschaft und Zusammenhalt<br />

der Frauen und Männer im Blauen<br />

Rock hätten stets ihr ehrenamtliches Handeln<br />

bestimmt, seit der kommunalen Neugliederung<br />

in Zusammenarbeit mit allen Löschzügen in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

»Wir brauchen jeden einzelnen<br />

von Euch. Es ist gut, dass es Euch gibt. Danke<br />

für Euren Einsatz für die Menschen in unserer<br />

Stadt«, rief der Bürgermeister dem Jubiläumslöschzug<br />

zu.<br />

1 Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Batenhorst<br />

bei der Gründung am 20. August 1922<br />

»Der Name Heiermeier ist seit der Gründung<br />

im Löschzug eine feste Größe. Am 5. Januar 1927,<br />

fünf Jahre nach der Gründung der Feuerwehr in<br />

Batenhorst, wurde Josef Heiermeier eingekleidet«,<br />

heißt es in der Chronik des Löschzugs. Auf<br />

der Feier zum hundertjährigen Bestehen konnte<br />

der Bürgermeister <strong>Mein</strong>olf Heiermeier zum<br />

35-jährigen Feuerwehrjubiläum gratulieren.<br />

Bevor der Jubilar die Führung des Löschzugs<br />

übernahm, war er verantwortlich für die Kassenführung.<br />

2003 wurde er zum Oberbrandmeister<br />

und zum Stellvertretenden Löschzugführer und<br />

2004 zum Brandinspektor befördert. 2011 berief<br />

die Feuerwehr ihn zum Löschzugführer. Seit<br />

<strong>Oktober</strong> 2021 übernimmt er auch Aufgaben im<br />

Einsatzleitdienst. Und zum krönenden Abschluss<br />

gelang es ihm, passend zum 100-jährigen Bestehen<br />

des LZ, als neuer Schützenkönig der St. Hubertus<br />

Schützenbruderschaft die Batenhorster<br />

Schützenfamilie anzuführen.<br />

Zum 40-jährigen Feuerwehrjubiläum konnte<br />

der Bürgermeister Jörg Krammenschneider<br />

gratulieren. Der Hauptbrandmeister bekleidet<br />

das Amt des Kassierers und ist darüber hinaus<br />

Pressesprecher der Feuerwehr des Kreises<br />

Gütersloh und der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

2017 erhielt er für besondere Leistung für das<br />

Feuerwehrwesen des Feuerwehr-Ehrenkreuz in<br />

Silber. Sein Steckenpferd ist das Archivieren der<br />

Geschichte der Feuerwehr Batenhorst. Auf seine<br />

Ordner konnten seine Kameraden beim Erstellen<br />

der Chronik zurückgreifen. Er habe stets sehr<br />

viel Herzblut in den Löschzug Batenhorst investiert<br />

und sei dort definitiv ein fester Baustein,<br />

stellte der Bürgermeister heraus.<br />

Unter den Geehrten befand sich ebenfalls<br />

Rainer Aufderheide. Der 1981 in den Feuerwehrdienst<br />

eingetretene Unterbrandmeister bekleidet<br />

das Amt des Atemschutz-Gerätewarts und<br />

sichert somit im Einsatz seinen Kameraden<br />

immer reine Atemluft.<br />

Bei Heiner Lohmann war es 1980 ein Brand<br />

<strong>auf</strong> seinem Hof. Die Feuerwehr konnte damals<br />

größeren Schaden verhindern. Der heutige<br />

Oberbrandmeister im Feuerwehrruhestand<br />

erkannte, wie wichtig die Feuerwehr für die<br />

Menschen ist. Wenige Monate später trat er in<br />

die Batenhorster Feuerwehr ein. Sie wurde zu<br />

seiner Leidenschaft.<br />

Der Leiter der Feuerwehr <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>,<br />

Christian Kottmann, nannte die Entwicklung<br />

der Feuerwehr des Dorfes eine »Batenhorster<br />

Erfolgsgeschichte«. Er unterstrich insbesondere<br />

die wichtige Aufgabe des Löschzugs<br />

als »Bindeglied hier im Dorf«. Er sei technisch<br />

und personell hervorragend ausgestattet. Gern<br />

sprach der Gast die Beförderungen aus, über<br />

die sich Louis-Louca Albien, Annika Arndt sowie<br />

Leon Hammelbeck, Julian Holtrup und Nils<br />

Manche als Feuerwehrmann bzw. -frau freuen<br />

konnten. Zum Oberfeuerwehrmann ernannte<br />

er Lukas Israel, Dennis Grüter zum Hauptfeuerwehrmann<br />

und Andre Hünnemeier beförderte<br />

er zum Unterbrandmeister. Nicht ohne Stolz<br />

blickte sodann der Stv. Löschzugführer Christian<br />

Günnewig in die Geschichte des Löschzugs.<br />

Sie begann am 20. August 1922 mit seiner<br />

Gründung durch Einwohner der damals selbständigen<br />

Gemeinde. Sie stellten drei Abteilungen<br />

à 25 Mann zusammen. Vornehmlich handelte<br />

es sich um Landwirte. Einmal im Monat<br />

fand eine Übung statt. Erster Brandmeister war<br />

Alfred Dittmann, Heinrich Dreier sein Stellvertreter.<br />

Beim Löschen war die Eimerkette obligatorisch.<br />

Jedes Haus hatte laut Feuerordnung<br />

einen Ledereimer bereitzuhalten. Aber je länger<br />

34<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Die Geehrten <strong>Mein</strong>olf Heiermeier, Heiner Lohmann, Jörg Krammenschneider und<br />

Rainer Aufderheide mit dem Leiter der Feuerwehr Christian Kottmann und dem Stv.<br />

Leiter Matthias Goerke sowie dem Stv. Löschzugführer Christian Günnewig und<br />

Bürgermeister Theo Mettenborg<br />

1 Am Tag der Offenen Tür feierten die befreundeten Löschzüge mit dem<br />

Jubiläumslöschzug.<br />

die Eimerkette war, desto mehr Wasser wurde<br />

<strong>auf</strong> dem Weg vom Brunnen bis zum Brandherd<br />

verschüttet. 1923 fand eine Übung statt, zu der<br />

eine von zwei Pferden gezogene Feuerspritze aus<br />

Langenberg hinzugeholt wurde. Im Frühjahr 1925<br />

erklärte sich Kaspar Baumhüter bereit, eine von<br />

Pferden zu ziehende Feuerspritze zu k<strong>auf</strong>en. Im<br />

Januar 1927 wurde die bestellte Feuerspritze geliefert.<br />

Der Hof Meierkord sorgte für ihre sichere<br />

Unterstellung. Gemeinsam mit den Bauern Rasche<br />

und Hermann Gödecke stellte er die Pferdegespanne<br />

bei Einsätzen und Übungen. Im Sommer<br />

1926 erklärte die Gemeinde die Beschaffung<br />

von 40 Uniformen. In der Folge wurde die Zahl<br />

der 75 Mitglieder <strong>auf</strong> 40 Kameraden reduziert.<br />

Im Sommer 1928 weihte die Feuerwehr ihr erstes<br />

Spritzenhaus ein.<br />

Nachfolgend ein paar weitere Stationen aus<br />

der Chronik: 1930 beschloss die Feuerwehr die Anschaffung<br />

einer neuen Feuerspritze. 1937 stellte<br />

sie eine Pumpe in Dienst. 1938 hielt eine ganze<br />

Feuerserie in Batenhorst die Feuerwehr ständig in<br />

Atem. Gegen Ende des Jahres konnte die Polizei<br />

den Brandstifter festnehmen. Von Weltkrieg und<br />

Bränden blieb Batenhorst verschont. Im Januar<br />

1947 fand die erste Generalversammlung nach<br />

dem Krieg statt. 1949 fanden die ersten Schnelligkeitswettbewerbe<br />

(heute Leistungsnachweise)<br />

statt und 1953 führte die Feuerwehr regelmäßige<br />

Übungsdienste an jedem ersten Freitag des<br />

Monats ein. Von 1953–54 baute die Feuerwehr<br />

das Gerätehaus um. 1958 zählte die Feuerwehr<br />

32 Aktive. 1982 zog der Löschzug in den Neubau<br />

des Feuerwehrhauses ein. Im Jahr 2012 wurde es<br />

erweitert.<br />

2003 trat Heinz-Georg Großerohde nach 19<br />

Jahren sehr erfolgreicher Arbeit als Löschzugführung<br />

in die zweite Reihe zurück. Mit dem Eintritt<br />

in die Ehrenabteilung in 2016 ernannte ihn der<br />

Löschzug in Anerkennung seiner Verdienste zum<br />

Ehrenlöschzugführer. Seine Nachfolge trat Stefan<br />

Räcke an. Auf den ebenfalls zurückgetretenen StV<br />

Bernhard Südhoff folgte <strong>Mein</strong>olf Heiermeier. Als<br />

2016 Stefan Räcke sein Amt seinem Stellvertreter<br />

übergab wurde Christian Günnewig neuer Stellvertreter.<br />

<strong>Mein</strong>holf Heiermeier und Christian<br />

Günnewig bekleiden ihre verantwortungsvollen<br />

Ämter mit Kompetenz, Teamgeist und Leidenschaft.<br />

Um den Rückhalt ihrer 38 Kameradinnen<br />

und Kameraden können sie sich immer sicher<br />

sein. Dem Löschzug steht heute ein Fuhrpark<br />

von vier Einsatzfahrzeugen zur Verfügung – ein<br />

Löschzuggruppenfahrzeug LF 20, ein Löschzuggruppenfahrzeug<br />

für den kommunalen Zivil- und<br />

Katastrophenschutz LF KatS, ein Gerätewagen<br />

Dekontamination Personal GW Dekon P und ein<br />

Mannschaftstransportwagen MTF.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

35


ichael<br />

röskamp<br />

Redensarten <strong>auf</strong> den Grund gegangen<br />

Alles in Butter<br />

Bei der Redensart »Alles in Butter«, also alles in Ordnung, kein Problem,<br />

könnte man meinen, dass sie mit dem Verzehr von Lebensmitteln<br />

zu tun hat. Also vielleicht, weil ordentlich Butter am Essen ist, ist alles<br />

o.k. Dem ist aber nicht so. Die Redensart, die man noch heute hört,<br />

stammt aus einem anderen Bereich, nämlich dem Transportwesen.<br />

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1 Nicht ideal für Glastransporte<br />

Auch und vor allem im Mittelalter legten die Reichen und Mächtigen<br />

auch im Norden großen Wert dar<strong>auf</strong>, sich von den einfachen Leuten<br />

abzuheben. <strong>Das</strong> sollte man an der Kleidung, an den Speisen, aber<br />

auch am Geschirr erkennen können. Italienisches Glas war besonders<br />

beliebt, weil es ebenso erlesen wie selten und damit kostbar war.<br />

<strong>Das</strong> Problem war nur der Transport über die Alpen, denn das Glas<br />

war naturgemäß sehr zerbrechlich. Die Transporte mit Pferden oder<br />

Ochsen und schlecht gefederten Wagen über holprige Wege führten<br />

also zu jeder Menge Bruch. Bis irgendjemand <strong>auf</strong> eine glänzende, eine<br />

fett-glänzende Idee kam. Die kostbaren Gläser wurden also in Fässer<br />

gelegt, die anschließend mit heiß gemachter Butter gefüllt wurden.<br />

Sobald die Butter abkühlte, wurde sie wieder fest und umschloss somit<br />

bruchsicher das zerbrechliche Gut. Wenn also alles stoßsicher in<br />

Butter war, konnte nichts mehr passieren, angeblich nicht einmal,<br />

wenn die Fässer vom Wagen fielen.<br />

Da wartet das Fettnäpfchen<br />

Wo wir schon einmal beim Fett sind. Auch das Fettnäpfchen, in das<br />

man sprichwörtlich in einer peinlichen Situation tritt, hat nicht direkt<br />

mit Nahrungs<strong>auf</strong>nahme zu tun. Allerdings ist die Redewen-<br />

dung nicht so<br />

alt wie der Butter-Spruch. Belegt ist<br />

das Fettnäpfchen als Spruch erst seit dem 19.<br />

Jahrhundert. Ich habe zwei Deutungsmöglichkeiten<br />

gefunden. Die eine bezieht sich<br />

<strong>auf</strong> das Stiefelfett, das in einigen Haushal-<br />

ten <strong>auf</strong> dem Fußboden stand. Mit dem Fett<br />

wurden die Stiefel praktisch imprägniert, was<br />

bei den schlechten Weg- und Straßenverhältnissen<br />

durchaus kein<br />

Luxus war. Eine andere Erklärung<br />

kommt aus dem bäuerlichen Bereich.<br />

Wenn Würste und Speckseiten<br />

<strong>auf</strong>gehängt wurden, tropfte Fett. Damit<br />

das nicht <strong>auf</strong> dem Boden landete, stellten die Bauern Fettnäpfchen<br />

<strong>auf</strong>. Wer da natürlich reinlatschte, zog sich den Zorn der Bäuerin<br />

zu, die schließlich die Sauerei mühsam vom Boden wischen musste.<br />

36 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


S<br />

Sicherheitstag <strong>2022</strong> im<br />

Kreis Gütersloh<br />

Tag des Einbruchschutzes unter dem Motto:<br />

»Sicherheit im und ums Haus«<br />

Die neue Gefahr an der Steckdose<br />

Sie sind kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken: Mobile elektrische Geräte<br />

wie Smartphones, Laptops und Tablets sowie E-Bikes, Pedelecs, E-Scooter<br />

und E-Autos. Lithium-Ionen-Akkus schaffen uns die Freiheit all diese Geräte<br />

und Fahrzeuge kabellos benutzen zu können. Voraussetzung dafür ist, dass<br />

die Akkus über die Steckdose oder Wallbox bei E-Autos geladen werden.<br />

Wussten Sie, dass die Zahl der Brände, die mutmaßlich <strong>auf</strong> Lithium-Ionen-Batterien<br />

zurückzuführen sind, deutlich gestiegen sind? »Die Intensität<br />

eines Brandereignisses hängt maßgeblich davon ab, in welcher Umgebung<br />

der Defekt während des Ladevorganges stattfindet und welche brennbaren<br />

Stoffe sich rundherum befinden«, betont Jan Milchers von der gleichnamigen<br />

Firma Milchers Brandschutz, der hauptberuflich bei der Feuerwehr GT<br />

tätig ist.<br />

Einbruch – keine Chance<br />

Seit Jahren sind die Fälle vollendeter Wohnungseinbrüche im Vergleich zu<br />

den Vorjahren rückläufig – trotzdem wurde im Kreis Gütersloh im letzten<br />

Jahr in über 170 Häuser oder Wohnungen eingebrochen. In ca. 58 Prozent<br />

der Fälle bleibt es beim Einbruchsversuch, weil es den Tätern oft nicht gelingt<br />

in das Objekt einzudringen. Diese positive Entwicklung ist auch dar<strong>auf</strong><br />

zurückzuführen, dass Haus- und Wohnungseigentümer oder Mieter in die<br />

Sicherheitstechnik ihrer Immobilie investieren. Eigentümer und Mieter, die<br />

die polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz fachgerecht umsetzen<br />

lassen, erhalten für ihr Gebäude die Präventionsplakette vom Netzwerk »Zuhause<br />

sicher«. Derartig gekennzeichnete Objekte weisen alle von der Polizei<br />

empfohlenen Merkmale zum Einbruchschutz <strong>auf</strong>, was sich abschreckend<br />

für Täterinnen oder Täter auswirkt. »Die Kreispolizeibehörde Gütersloh hat<br />

von Januar bis August <strong>2022</strong> 70 Präventionsplaketten verliehen«, so Hauptkommissar<br />

und Sicherheitstechnischer Fachberater Guido Baratella und betont:<br />

»Es gab bislang noch keinen erfolgreichen Wohnungseinbruch in ein<br />

Plakettenhaus im Kreis Gütersloh«.<br />

Übrigens ist die produktneutrale Beratung<br />

der Kreispolizeibehörde Gütersloh<br />

zum Thema Einbruchschutz<br />

kostenlos. Der Clou: Versicherer, die<br />

sich am Netzwerk »Zuhause sicher«<br />

beteiligen, gewähren Plaketteninhabern<br />

einen Rabatt von bis zu 15 Prozent<br />

bei der Hausratversicherung.<br />

Sicherheitstag zum Schutz<br />

von Heim und Mensch<br />

Die steigende Brandgefahr und den<br />

bundesweiten Tag des Einbruchschutzes,<br />

der jährlich im Rahmen Foto: Mesken Tischlerei GmbH<br />

der Riegel-vor-Kampagne der Polizei stattfindet, nehmen vier Unternehmen<br />

aus dem Kreis Gütersloh zum Anlass und laden zum Sicherheitstag <strong>2022</strong> ein.<br />

Eine Informationsveranstaltung, <strong>auf</strong> der Bürgerinnen und Bürger sich rund<br />

um Einbruchsicherung und Brandschutz informieren und beraten lassen<br />

können. Der Sicherheitstag findet am 30. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong> von 10 bis 17 Uhr an<br />

zwei Standorten statt:<br />

Zum einen im Sicherheitszentrum der Firma Fechtelkord: Hier stehen<br />

Sicherheitsexperten der Firma für Beratungen rund um Produkte für<br />

mechanischen Einbruchschutz zur Verfügung. Fachleute von kröger elektrotechnik<br />

ergänzen die Veranstaltung und sind Ansprechpartner für alle<br />

Fragen zu Alarm- und Brandmeldetechnik. Weitere Details folgen <strong>auf</strong> dem<br />

Instagram-Profil und der Facebook-Seite von Fechtelkord Fenstertechnik.<br />

Zum anderen können sich Interessierte in der Friedrichsdorfer Straße 54<br />

in Gütersloh <strong>auf</strong> dem Betriebsgelände der Tischlerei Mesken informieren. Die<br />

Produktberatung zum mechanischen Einbruchschutz übernehmen Spezialisten<br />

der Tischlerei, während sich die Firma Rüterbories Sicherheitsanlagen<br />

das Thema Alarm- und Brandmeldetechnik <strong>auf</strong> die Fahne schreibt.<br />

Die sicherheitstechnischen Fachberater der Kreispolizeibehörde Gütersloh,<br />

Regierungsbeschäftigter Arlitt und Kriminalhauptkommissar Baratella,<br />

stehen an Informationsständen der Polizei im Rahmen der »Riegel-vor«-Landeskampagne<br />

für die Beratung interessierte Besucherinnen<br />

und Besucher zur Verfügung.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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37


Buchtis<br />

Kimberly McCreight<br />

»Freunde. Für immer.«<br />

Offen gesagt, habe ich mich über »Freunde. Für immer.« anfangs etwas <strong>auf</strong>geregt.<br />

Aber um es gleich vorweg zu sagen, ich bin froh, dass ich dann doch<br />

zu Ende gelesen habe. Also die Aufreger sind, dass Kimberly McCreight das<br />

gemacht hat, was heute offenbar bei fast jedem Krimi, der etwas <strong>auf</strong> sich<br />

hält, sein muss: die Chronologie ist durcheinander und die Perspektive<br />

wechselt ständig. Ich finde, das nervt. Was beim Film »Pulp Fiction«, der<br />

mittlerweile längst Kultfilmstatus erreicht hat, ja noch ausgesprochen originell<br />

war, nämlich, dass die zeitliche Reihenfolge durcheinander ist, nervt<br />

mich mittlerweile, weil das Lesen einfach anstrengender wird. Zumal man<br />

die vielen Figuren zu Beginn des Ro mans natürlich nicht kennt. Eigentlich<br />

müsste man sich einen Zeitstrahl basteln, denn mal spielt die Handlung<br />

am Sonntagmorgen, mal am Samstag oder am Freitagabend davor.<br />

Gut, dass ist jetzt keine Werbung für das Buch der studierten Juristin<br />

McCreight. Doch auch für den Krimi spricht tatsächlich einiges. Die Gruppe<br />

der Freunde, die sich zehn Jahre nach dem College in einem hippen<br />

Wochenendhaus mitten <strong>auf</strong> dem Land treffen, ist so interessant wie ungewöhnlich.<br />

Nicht nur, dass die fünf Freunde ein gemeinsames dunkles<br />

Geheimnis aus ihrer Vergangenheit eint. Nein, auch voreinander haben sie<br />

reichlich Geheimnisse, die allerdings nach und nach an den Tag dringen,<br />

denn Unfälle, Zufälle, Zwischenfälle und jeden Menge Irrungen, Wirrungen<br />

wirbeln das Freundschaftsgefüge ordentlich durcheinander. Zumal da<br />

auch noch zwei nicht eingeladene Gäste eine entscheidende Rolle spielen.<br />

Die Freunde sind zudem nicht<br />

gerade sympathisch. Als es dann<br />

auch noch einen Todesfall gibt, ist<br />

es mit der Harmonie endgültig vorbei.<br />

Allein die junge Polizistin Julia<br />

ist Sympathieträger, allein schon,<br />

weil ihr die undankbare Aufgabe<br />

zufällt, Licht in die obskuren Umstände<br />

bringen zu müssen. Bis zum<br />

Schluss weiß man nicht, wer wohinter<br />

steckt und das macht die nervigen<br />

Aspekte des Thrillers absolut<br />

wett. Erschienen als Taschenbuch<br />

bei Droemer, 367 Seiten, 15,99 Euro.<br />

Martin Puchner<br />

»Die Sprache der Vagabunden«<br />

Viele Familien haben ihre ganz eigenen Geschichten, die bei jeder Wiederholung,<br />

etwa bei Familientreffen, immer wahrer werden. In unserer Familie<br />

war das beispielsweise die Geschichte, dass unsere Vorfahren mütterlicherseits<br />

Raubritter gewesen waren. <strong>Das</strong> erklärte als Kind so einiges für mich,<br />

der ich mit meinen Freunden in voller<br />

Plastikrüstung durch den Hambusch<br />

streifte und imaginäre Feinde<br />

mit dem Stöckchenschwert samt<br />

Handschutz aus einem Bierdeckel<br />

vermöbelte. Allerdings hat sich der<br />

Mythos, bedauerlicher Weise, verflüchtigt,<br />

als eine Verwandte viel<br />

Zeit und Energie daran setzte, eine<br />

Familienchronik zu recherchieren.<br />

Von den Raubrittern blieb der Besitzer<br />

eines Bauernhofes irgendwo<br />

im Sauerland übrig. Schade auch.<br />

Martin Puchner, genauer gesagt<br />

der Sprachwissenschaftler Dr. Martin Puchner, Professor für vergleichende<br />

Literaturwissenschaft in Harvard, hatte da Aha-Erlebnisse ganz anderer<br />

Qualität als ein nicht vorhandener Raubritter. Der Wissenschaftler, der in der<br />

fränkischen Provinz <strong>auf</strong>wuchs, war schon als Kind fasziniert vom Rotwelsch,<br />

also der Sprache des fahrenden Volkes, der Vagabunden. Diese Sprache klang<br />

wie Deutsch, war aber so stark codiert, dass man nicht verstehen konnte,<br />

was gemeint war – es sei denn, man beherrschte diese Sprache. <strong>Das</strong> aber war<br />

gar nicht so einfach, denn sie existierte nur in gesprochener Form, sodass<br />

Außenstehende, vor allem Gesetzeshüter aller Art nicht verstehen konnten,<br />

was gemeint war. Schriftliche Aufzeichnungen gab es paradoxer Weise nur<br />

von den Feinden des Rotwelschen, die die Gaunersprache entschlüsseln<br />

wollten. Die einzigen schriftlichen Zeugnisse waren geheime Zeichen, die<br />

sogenannten Zinken, etwa an Hauswänden, um den Nachfolgenden anzuzeigen,<br />

wo man willkommen war und wo nicht.<br />

Den Linguisten interessierte die seltsame Zusammensetzung des Rotwelschs<br />

aus Deutsch, Jiddisch, Hebräisch sowie auch Begriffen aus dem<br />

Tschechischen, Latein, Französisch und der Sprache der Sinti und Roma, dem<br />

Romanes. Und auch das Verbreitungsgebiet der Sprache, die er als universelle<br />

Sprache der Unterwelt einstuft, faszinierten Puchner. Also machte sich der<br />

Harvard-Professor <strong>auf</strong> die Suche nach den Ursprüngen dieser Sprache. Diese<br />

hatte schon einen Onkel von ihm fasziniert, der Karteikästen mit Vokabeln<br />

gefüllt hatte. Doch wie das halt bei Archiven so ist: Sie fördern oftmals<br />

Unerwartetes zu Tage. Puchner fällt ein kleines Parteiabzeichen am Revers<br />

seines Großvaters <strong>auf</strong> einem Familienfoto <strong>auf</strong>. Dar<strong>auf</strong>hin schaut sich der<br />

Wissenschaftler genau die Geschichte verschiedener Familienmitglieder an<br />

und fördert zu Tage, was gerne verschwiegen worden wäre.<br />

»Die Sprache der Vagabunden« liefert kluge Erkenntnisse zu einer nicht<br />

mehr gesprochenen Sprache, die aber dennoch auch in unserer Sprache noch<br />

vorkommt, zum Beispiel durch das Baldowern, also das Auskundschaften,<br />

das Flachsen, im Sinne von schmeicheln aber auch betrügen, und das Kaspern,<br />

ebenfalls im Sinne von betrügen. Es beschreibt auch, welche Funktionen<br />

Sprache überhaupt erfüllen kann. Auch werden die Zinken genannten<br />

Zeichen erläutert und Rotwelsch-Wörter übersetzt und deren Ursprung erklärt.<br />

Und zudem ist das Aufdecken der Familiengeheimnisse ausgesprochen<br />

spannend. Erschienen als Hardcover bei Siedler, 284 Seiten, 24 Euro.<br />

Bjørn Andreas Bull-Hansen<br />

»Viking – Kampf in Vinland«<br />

In Bull-Hansens historischem Roman, der nicht weniger als 639 Seiten umfasst,<br />

geht es nicht etwa um Wikinger, die in Finnland einfallen. Vinland ist<br />

vielmehr Weinland. So bezeichneten die Wikinger 500 Jahre vor Kolumbus<br />

den Teil des amerikanischen Kontinents, zu dem sie vorgedrungen waren.<br />

<strong>Das</strong> ist mittlerweile keine Spekulation mehr, sondern archäologisch erwiesene<br />

Erkenntnis. Selbst die genaue Datierung der entsprechenden Funde<br />

aus dem Jahr 1961 ist im <strong>Oktober</strong> 2021 gelungen, als die Geochronologen<br />

Michael Dee und Margot Kuitems von der Universität Groningen in einem<br />

mit Metall bearbeitetem Holzstück die Spuren eines Sonnensturms im Jahr<br />

992 n.Chr. nachweisen konnten. <strong>Das</strong> Knowhow für Metallwerkzeuge stand<br />

der indigenen Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung. <strong>Das</strong><br />

bedeutet natürlich keineswegs, dass die Geschichte der zeitweisen Besiedlung<br />

der nordamerikanischen Ostküste durch die Nordmänner lückenlos<br />

dokumentiert wäre. Und genau da bietet sich die Chance für einen historischen<br />

Roman, der alles beinhaltet, was sich der geneigte Leser dicker<br />

Schmöker so wünscht. Es gibt also jede Menge Abenteuer, Action, Liebe,<br />

Verrat und große Entdeckungen in gewaltiger Natur.<br />

38 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Zum Inhalt: Im Norwegen des Jahres 1001 ist Torstein Tormodson als<br />

Oberhaupt der Jomswikinger, einer Kompanie von Wikingersöldnern,<br />

in ganz Skandinavien gefürchtet. Doch nach einer großen verlorenen<br />

Schlacht muss er der Vergeltung seines Erzfeindes entkommen und flieht<br />

nach Westen. Damit er seiner Familie eine Zukunft sichern kann, macht<br />

er sich <strong>auf</strong> die Suche nach den mythischen Lärchenwäldern, die einer<br />

Sage nach <strong>auf</strong> der anderen Seite des Ozeans zu finden sind – in dem<br />

Land, das die Wikinger »Vinland« nennen. Doch zunächst muss er mit<br />

den Einwohnern der Faröer-Inseln klarkommen, die Isländer täuschen<br />

und sich der Küste Grönlands mit<br />

seinem Langschiff entlanghangeln.<br />

Aber auch Vinland ist voller<br />

Gefahren, denn das fruchtbare<br />

Land ist bereits besiedelt von den<br />

Ureinwohnern, die die Wikinger<br />

Skrælinge nennen. Der vielschichtige<br />

Torstein, der anders als viele<br />

seiner Landsleute ein Herz für<br />

Sklaven und sogar für Tiere hat,<br />

ist gezwungen das zu tun, was er<br />

am besten kann: kämpfen.<br />

Der norwegische Autor Bjørn<br />

Andreas Bull-Hansen ist großer<br />

Fan der altnordischen Kultur und beschreibt sich selbst als »Wikingerbarde«.<br />

Er ist zudem mehrfacher nationaler Meister im Kraftdreikampf.<br />

Mit seinem Blog und seinen Videos rund um die (Über-)Lebenskünste der<br />

Wikinger sowie moderne Survival-Themen begeistert er tausende Fans.<br />

Seine Jomswikinger-Romane standen monatelang <strong>auf</strong> der norwegischen<br />

Bestsellerliste. Erschienen ist »Viking – Kampf in Vinland« als Taschenbuch<br />

bei Penguin, 15 Euro.<br />

Don Winslow<br />

»City on Fire«<br />

Zum neuesten Werk von Don Winslow muss man gleich eine Warnung<br />

aussprechen, denn dieses Buch sollte man nicht abends oder nachts<br />

lesen, wenn man am nächsten Tag früh raus zur Arbeit muss. Die Gefahr<br />

sich festzulesen, ist kolossal!Natürlich könnte man auch vor der Brutalität<br />

warnen, aber dass ein Buch über die Mafia kein Kindergeburtstag<br />

sein kann, dass sollte spätestens seit Mario Puzos »Der Pate« klar sein.<br />

Beim neuen Winslow geht es gleich um zweimal Mafia: einmal um die<br />

italienische und einmal um die irische. Mitte der Achtziger Jahre des<br />

vergangenen Jahrhunderts haben die beiden »Familien« Rhode Island,<br />

das zwischen Boston und New York liegt, unter sich <strong>auf</strong>geteilt. Aufgeteilt<br />

insofern, dass sie die verschiedenen illegalen Aktivitäten Drogenhandel,<br />

Prostitution, Erpressung und was es sonst noch so an netten Aktivitäten<br />

gibt, untereinander verteilt haben. Die Italiener machen nur dieses, die<br />

Iren nur jenes. Wenn sie beide im gleichen Bereich unterwegs sind, also<br />

etwa bei der traditionellen Schutzgelderpressung, dann haben sie <strong>auf</strong>geteilt,<br />

wer welchen Laden oder welches Restaurant übernimmt. Auf<br />

der Lohnliste stehen natürlich auch zusätzlich zu den Mitgliedern der<br />

jeweiligen Familie auch noch Anwälte sowie Polizisten und Richter und<br />

auch Politiker fehlen nicht. Alles ist also <strong>auf</strong> das Friedlichste geregelt.<br />

Jedenfalls bis sich die blonde Pam, die weder irisch noch italienisch ist,<br />

sondern klassisch weiße angelsächsische Protestantin aus Neuengland,<br />

wie einst die schaumgeborene Aphrodite aus den Fluten erhebt. Genauer<br />

gesagt aus dem Atlantik, denn sie ist die neue Freundin von Paulie, einem<br />

der Italiener. Doch auch der irische Schönling Liam wirft ein Auge <strong>auf</strong> sie,<br />

schlimmer noch, er kann in betrunkenem Zustand nicht die Finger bei<br />

sich halten. Als Pam in Unkenntnis darüber, wie Mafiosi ticken, lautstark<br />

<strong>auf</strong>begehrt, landet Liam mit Schädelbruch im Krankenhaus. Doch selbst<br />

das könnten die gemäßigten Stimmen aus beiden Lagern irgendwie wieder<br />

hinbiegen. Allerdings nicht mehr, als sich Pam in das Opfer verliebt<br />

und damit die Seiten wechselt. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer<br />

schneller und Danny, eigentlich ein netter junger Mann, Ehemann und<br />

frisch gebackener Vater, der bis dahin relativ unbescholten ist, steigt<br />

durch Verluste der Führungsetage<br />

fast ungewollt immer höher in der<br />

Hierarchie der irischen Mafia.<br />

Don Winslow hat angegeben,<br />

dass er nach der neuen Mafia-Trilogie,<br />

dessen erster Band »City<br />

on Fire« ist, mit dem Schreiben<br />

<strong>auf</strong>hören wird. Er will sich dann<br />

der Politik widmen. <strong>Das</strong> wäre<br />

ausgesprochen schade, denn bekanntlich<br />

sind Meister in einem<br />

Fach, hier dem Schreiben, nicht<br />

notwendiger Weise auch Meister<br />

in einem anderen. Aber vielleicht<br />

tritt er dann ja vom Rücktritt zurück. Ich jedenfalls fiebere schon dem<br />

zweiten Band entgegen. Erschienen ist »City on Fire« bei Harper Collins,<br />

432 Seiten, 22 Euro.<br />

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D<br />

Die unendliche Geschichte geht weiter<br />

Kein Geld für die Aufwertung der Bahnunterführung an der Herzebrocker Straße<br />

1 Die Fliesen können gereinigt bzw. gegen neue Exemplare aus den Altbeständen der Bahn ausgetauscht und nachgelegt<br />

werden. Doch vorerst bleibt der unerfreuliche Anblick der Bahnunterführung »Herzebrocker Straße«.<br />

(Kem) Auf der Ausschusssitzung für Bauen und Stadtentwicklung<br />

Ende August teilte der Technische Beigeordnete<br />

Stephan Pfeffer mit: Der Fördertopf der<br />

Landesregierung für die Aufwertung der Bahnunterführung<br />

an der Herzebrocker Straße sei überzeichnet.<br />

Die Unterführung müsse nun ein weiteres Mal angemeldet<br />

werden, so der Beigeordnete weiter. Mit einer<br />

Rückmeldung durch die Bezirksregierung sei vor dem<br />

kommenden Frühjahr nicht zu rechnen, kündigte er an.<br />

Die Nutzenden der stark frequentierten Unterführung<br />

müssen somit notgedrungen den seit über 40 Jahren<br />

bestehenden schmuddeligen Anblick weiter ertragen.<br />

Der im Juni ’22 einstimmig gefasste Ratsbeschluss<br />

zur Aufwertung der Unterführung sieht eine<br />

LED-Wandbeleuchtung nach dem Vorschlag des Architekturbüros<br />

Planwerk vor. Die 39.000 € teure Beleuchtung<br />

lässt die dunkle Unterführung in einem<br />

weiß-blauen Licht erstrahlen. Den jämmerlichen Anblick<br />

der Wände soll eine gründliche Reinigung der<br />

weißen Fliesen und blauen Lisenen beseitigen. Wo<br />

die beschädigten Fliesen irreparabel sind, werden neue<br />

angebracht.<br />

Die Werbeanlagen an der Brücke sollten möglichst<br />

zur Gänze entfernt werden. <strong>Das</strong> gilt insbesondere für<br />

die schönen Geländer und die eindrucksvollen Pylone,<br />

regte das Studio Hildebrand an, der Sieger des Gestaltungs-Wettbewerbs<br />

im Jahr 2020. Diese Auffassung<br />

teilt der Rat. Bürgermeister Theo Mettenborg kündigte<br />

in der Juni-Sitzung an, über die Beseitigung der<br />

Werbung mit der dafür zuständigen Bahn-Tochter zu<br />

verhandeln. Zu der von Alwin Wedler (Bündnisgrüne)<br />

vorgetragenen Hoffnung, nun auch die Überführung<br />

der Pixeler Straße in Angriff zu nehmen, teilte der<br />

Bürgermeister mit, dass der Stadtrat dafür ein klares<br />

Votum geben müsse.<br />

<strong>Das</strong> Unternehmen, das die Renovierung an der Unterführung<br />

Herzebrocker Straße bezuschussen wollte,<br />

habe seine Zusage zurückgezogen. Die als Muster gereinigten<br />

Seitenflächen hätten es nicht überzeugt, so<br />

die Stadt.<br />

5 Die optische Aufwertung der Bahnunterführung Pixeler Straße steht in den Sternen.<br />

40 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Der Auftritt der Zirkusgruppe <strong>auf</strong> dem Sommerfest <strong>2022</strong> 1 Geselliges Zusammentreffen mit Gesangseinlage, Spielen und Bewegungsübungen<br />

M<br />

Mit viel Liebe zum Detail:<br />

unser Team hat einiges zu bieten!<br />

»Unsere Tagespflege-Team ist sehr aktiv, denn wir wollen, dass sich unsere<br />

Besucher:innen jederzeit wohl fühlen.« meint Nicola Horstmann,<br />

Leitung der Tagespflege von Daheim e.V. <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. »Wir legen<br />

sehr großen Wert <strong>auf</strong> frisch zubereitetes Essen mit Zutaten aus der<br />

Region und alle Gäste, die Freude daran haben, können bei der Vorund<br />

Zubereitung gern mitwirken.« Zudem sind die Räumlichkeiten der<br />

Tagespflege hell, modern und komfortabel ausgestattet – hier kommt<br />

man gern zusammen und verbringt einen schönen Tag.<br />

Die Tagespflege wendet sich vorwiegend an ältere Menschen mit<br />

somatisch/psychiatrischen Erkrankungen, die in ihrer eigenen Wohnung<br />

oder im Familienverbund mit Angehörigen leben. Mit der Bereitstellung<br />

von Ruheräumen, der Einhaltung von Abständen und verantwortungsbewußtem<br />

Verhalten sorgen wir bei Daheim e.V. für ein gutes Gefühl<br />

bei allen. Viel Zuwendung, vor Ort frisch zubereitetes Essen und Beschäftigungsangebote<br />

schaffen Wohlbefinden bei den Besuchern. Wir<br />

gestalten für unsere Gäste, im Rahmen der individuellen Möglichkeiten,<br />

den Tagesabl<strong>auf</strong> derart, dass möglichst viele Fähigkeiten erhalten, bzw.<br />

gefördert werden. So bietet Daheim e.V. durch die Angebote wichtige<br />

regelmäßige Sozialkontakte und ein Programm, speziell für demenzerkrankte<br />

Besucherinnen und Besucher, das Bewegungstraining aber auch<br />

Gedächtnisübungen, Gesellschaftsspiele und Kreativangebote sowie<br />

individuelle Angebote von Ergotherapie, Krankengymnastik und Entspannung<br />

beinhaltet.<br />

<strong>Das</strong> Angebot unseres Ambulanten Pflegedienstes vor Ort bietet darüber<br />

hinaus weitere Optionen zur täglichen pflegerischen Versorgung,<br />

auch über die Tagespflege hinaus. Wir informieren Sie hierzu gern ausführlich.<br />

In der Tagespflege <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> gibt es individuelle Gemeinschaften,<br />

beispielsweise eine Männergruppe, die von Frühling bis Herbst<br />

im Garten aktiv ist und sich besonders um den Bewuchs des schönen<br />

Hochbeetes kümmert. Mitte September sorgt dann das jährliche Sommerfest<br />

für zufriedene Gesichter: Gäste der Tagespflege genießen einen<br />

schönen Tag mit Musik und Aktionen, wie den Auftritt einer kleinen<br />

Zirkusgruppe mit Jonglage- und Zaubertricks. Noch ein Highlight ist<br />

die köstliche Bewirtung durch Köchin und Hauswirtschafterin Birgit<br />

Westhoff allseits beliebt und bekannt für ihre tollen Leckerbissen. Auch<br />

finden beim geselligen Zusammentreffen die kurzweiligen Spiele, lockeren<br />

Bewegungsübungen, das Singen oder Wettbewerbe aller Art jedes<br />

Jahr viel Zuspruch bei den Gästen.<br />

Wenn wir Sie ein wenig neugierig gemacht haben, vereinbaren Sie<br />

doch einen Termin für einen Schnuppertag in der Tagespflege <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

– wir freuen uns <strong>auf</strong> Sie!<br />

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willkommen<br />

In unserer Tagespflege <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

finden Sie Geselligkeit, Betreuung und<br />

individuelle Förderung: wir gestalten aktiv<br />

den Alltag mit den von uns betreuten<br />

Menschen.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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5 Auf etwa der Hälfte der heutigen Grundstücke erstreckte sich noch im 19. Jahrhundert der Burggraben.<br />

Er zeichnet sich als dunkle Verfärbung im hinteren Grabungsareal<br />

deutlich vom anstehenden hellen Sandboden ab.<br />

Foto: Archäologie am Hellweg eG/Hussein-Oglü<br />

G<br />

Gründungszeit der <strong>Wiedenbrück</strong>er<br />

Neustadt im 13. Jahrhundert erhellt<br />

Ausgrabungsteam des Landschaftsverbandes<br />

Mehrere Wochen lang untersuchte ein Ausgrabungsteam unter fachlicher<br />

Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Fläche<br />

an der Wasserstraße in <strong>Wiedenbrück</strong>, <strong>auf</strong> der zuvor zwei Fachwerkhäuser<br />

standen. Obwohl die Archäologen <strong>auf</strong>grund vieler neuzeitlicher Bodeneingriffe<br />

dort nicht mit umfangreichen Ergebnissen rechneten, hatten sie viel<br />

zu tun: Zahlreiche Spuren der mittelalterlichen Bebauung kamen ans Licht.<br />

Auch Gefäßreste, Brunnen und hölzerne Fässer im Boden weisen <strong>auf</strong> die<br />

Neustadtgründung <strong>Wiedenbrück</strong>s im 13. Jahrhundert hin.<br />

Spuren lesen wie in einem Geschichtsbuch<br />

Bevor der neue Bauherr und Finanzier der Ausgrabung mit der Neubebauung<br />

der Fläche beginnen konnte, bot sich Grabungsleiterin Rashida<br />

Hussein-Oglü nach dem Abtragen des Oberbodens ein überraschender<br />

Anblick. Die Fläche bringt neue Erkenntnisse zur <strong>Wiedenbrück</strong>er Neustadt<br />

im 13. Jahrhundert. Anhand gefundener Keramikscherben lassen sich die<br />

Befunde in diese Zeit einordnen.<br />

Schriftliche Quellen berichten, dass die Stadt in der Mitte des 13. Jahrhunderts<br />

erheblich erweitert wurde. Der Osnabrücker Bischof Engelbert<br />

1 Überreste eines freigelegten Holzfasses. In solchen Kühlbehältern wurden im Mittelalter<br />

Lebensmittel <strong>auf</strong>bewahrt.<br />

Foto: Archäologie am Hellweg eG/Hussein-Oglü<br />

von Isenberg (gest. 1250) gründete südöstlich die Burg Reckenberg. Zur<br />

selben Zeit wurde das Gebiet zwischen Burg und der westlich gelegenen<br />

Altstadt besiedelt, wissen die Fachleute. <strong>Das</strong> neue Areal wurde zudem mit<br />

einer neuen Stadtbefestigung geschützt. Die Grabungen beleuchten die<br />

Phase der zweiten Stadtgründung <strong>Wiedenbrück</strong>s nun genauer: »Gleichzeitig<br />

mit der Gründung der Burg, die zugleich die Südostecke der Stadt<br />

sicherte, errichteten die Neustadtgründer die heutige Wasserstraße«, so<br />

Dr. Sven Spiong, Leiter der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für<br />

Westfalen.<br />

Schmale Häuser, kleine Gärten, Fässer im Boden<br />

Auf den neu erschlossenen, sehr schmalen Grundstücken errichteten die<br />

Neustädter <strong>Wiedenbrück</strong>s im Mittelalter zunächst noch einfache Holzhäuser.<br />

Deren Dächer wurden von Pfosten getragen, die in den Boden eingegraben<br />

wurden. »Die Stellen, der verrotteten Holzpfosten zeigen sich noch<br />

heute anhand von dunklen Verfärbungen im Boden«, erklärt Hussein-Oglü.<br />

Anhand ihrer Anordnung erkennt die Grabungsleiterin, dass die Giebel<br />

zur Wasserstraße hin ausgerichtet waren und sehr schmale Durchgänge<br />

freiließen, durch die die Bewohner einst in ihre kleinen Gärten gelangten.<br />

Gleich am Ende der Gärten begrenzte der Burggraben die Grundstücke.<br />

Ein Baggerschnitt an einer dieser Stellen zeigt den Graben mit einer<br />

Tiefe von wenig mehr als etwa einem Meter. Diese Tiefe reichte demnach<br />

aus, um ungebetene Gäste vom Burginneren fernzuhalten.<br />

Die Archäologen vermuten, dass die Holzhäuser bald durch Fachwerkbauten<br />

ersetzt wurden. Jedoch hinterließen diese neuen Haustypen an<br />

der Wasserstraße keine Spuren im Boden, denn sie benötigten kein in<br />

den Boden eingelassenes Fundament. Keller gab es <strong>auf</strong>grund des hohen<br />

Grundwasserspiegels ebenfalls nicht.<br />

Neben den Spuren der einstigen Bebauung machten die Experten aber<br />

auch noch andere Entdeckungen. Sie fanden die Reste von drei senkrecht<br />

im Boden vergrabenen Holzfässern. Die ersetzten den Menschen im Mittelalter<br />

vermutlich den Kühlschrank. Darin lagerten sie Lebensmittel wie<br />

zum Beispiel Kannen voller Milch. Auch für das nötige Frischwasser war<br />

gesorgt, denn eine Brunnenanlage konnten die Archäologen ebenfalls<br />

nachweisen.<br />

42 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

43


7 Isla Mujeres<br />

Die schönsten Reisepannen<br />

Sitzt man am Ende des Sommers oder auch zu anderen Zeiten in fröhlicher<br />

Runde, drehen sich die Gespräche oftmals ums Reisen. Dabei ist mir<br />

<strong>auf</strong>gefallen, dass tolle Sehenswürdigkeiten, malerische Landschaften und<br />

die Begegnung mit interessanten Menschen schon große Themen sind.<br />

Aber so richtig spannend wird es doch erst dann, wenn erzählt wird, was<br />

so alles schiefgel<strong>auf</strong>en ist. Ich arbeite noch daran, dass ich künftig im Moment,<br />

während etwas schiefläuft, denke »das wird bestimmt ’ne echt gute<br />

Story«, aber so weit bin ich wohl noch nicht. Aber immerhin habe ich einige<br />

Storys, die mir in der Nachschau wirklich komisch vorkommen. Eine davon<br />

ist schon ganz schön lange her.<br />

Ay, caramba!<br />

Ich war gerade einmal 21 Jahre alt und mit dem Rucksack in Amerika unterwegs.<br />

In drei Wochen hatte ich mich im März vom eisigen New York ins<br />

sonnige Miami vorgearbeitet. Von Florida war es dann nur ein kurzer Flug bis<br />

nach Mérida, der Hauptstadt der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Yucatán<br />

ragt in den Golf von Mexiko im Norden und die Karibik im Osten. Soviel<br />

wusste ich. Auch von den Maya-Pyramiden hatte ich gehört. Ansonsten<br />

war mein Wissen über Mexiko und diese Gegend eher erweiterungswürdig.<br />

Diese Wissenserweiterung passierte dann auch schon am ersten Tag meiner<br />

Mexikoreise. Im Bus vom Flughafen in die Stadt fühlte ich mich<br />

gleich an Europa erinnert, an Südeuropa meine ich natürlich.<br />

<strong>Das</strong> kannte ich von meinen Reisen als Schüler mit Inter-<br />

rail. In den USA war das Reisen schon deshalb anders, weil<br />

dort alles <strong>auf</strong> das Auto ausgerichtet war, und übrigens<br />

immer noch ist. Im Zubringerbus vom Flughafen<br />

nach Mérida Stadt, dessen Klimaanlage aus<br />

weit geöffneten Fenstern bestand, sprach<br />

mich ein junger Mann an, der ein günstiges<br />

Hotel kannte. Da Mérida schon<br />

damals ein paar Hunderttausend<br />

Einwohner hatte, heute sind es fast<br />

eine Million, hatte ich mir schon gedacht,<br />

dass eine Hotelübernachtung<br />

unumgänglich sein würde. Im Freien<br />

schlafen schien mir zu gefährlich und<br />

eine Jugendherberge gab es nicht.<br />

1 Chichen Itza<br />

<strong>Das</strong> günstige lebhafte Hotel<br />

<strong>Das</strong> kleine, sehr zentral gelegene Hotel machte äußerlich einen guten<br />

Eindruck, als ich mittags ankam. Die Zimmer waren zwar angeordnet wie<br />

ein Hinterhof voller Garagen, aber was konnte man schon von einer so<br />

günstigen Unterkunft erwarten? Nachdem ich meinen Rucksack, den ich<br />

<strong>auf</strong> Grund seines Gewichts liebevoll den Hinkelstein nannte, im Zimmer<br />

abgesetzt hatte, machte ich mich <strong>auf</strong> die Suche nach etwas Essbaren. Der<br />

nette Portier warnte mich <strong>auf</strong> dem Weg in die Stadt vor meinem neuen<br />

Freund, der sei kein guter und ich solle mich nicht mit ihm einlassen. Ein<br />

guter Tipp, den ich auch befolgte.<br />

<strong>Mein</strong> Tagebuch vermerkte: »Wie in einem Bogart-Film! Ich sitze hier in<br />

einem Hotelzimmer, das zwar das allerletzte Loch ist, aber erstens ist es<br />

ziemlich groß, zweitens kostet es acht Mark und drittens liegt es direkt in<br />

der Stadt«. Ich war schon dabei, mir zu meinem ersten Tag in Mexiko zu<br />

gratulieren, und mir erholsamen Schlaf zu gönnen. Daraus wurde allerdings<br />

nichts, denn kaum war es dunkel, da kehrte Leben in den Hinterhof. Da<br />

wurde an meine Tür geklopft und als ich öffnete schauten mich perplexe<br />

Männer an, die dar<strong>auf</strong>hin woanders klopften. Ich brauchte etwas, um zu<br />

verstehen, dass das Hotel die Zimmer auch stundenweise vermietete. Und<br />

dass diverse Damen die ganze Nacht fleißig damit beschäftigt waren, ihre<br />

Gäste zufrieden zu stellen. Die Gäste hielten wohl auch nicht so viel von<br />

Affektkontrolle, und so brüllten sie die halbe Nacht ihr »ay, caramba« heraus.<br />

An Schlaf war nicht zu denken. Als es dann dämmerte, kehrte Ruhe<br />

ein. Beziehungsweise keine Ruhe, sondern nur eine andere Lärm-Frequenz,<br />

denn die laut surrenden Mücken stürzten sich <strong>auf</strong> mich. Aus Gründen der<br />

besseren Ventilation waren nämlich die Wände so gebaut, dass oben eine<br />

Handbreit frei blieb. So konnte frische Luft, die reichlich rar gesät war, von<br />

draußen ungehindert ins Zimmer gelangen. Allerdings auch Mücken, und<br />

zwar scharenweise. Auch ein Moskitonetz gab es keines. In meiner Verzweiflung<br />

legte ich mich in mein Zelt, dass ich Wochen später in den kanadischen<br />

Wäldern <strong>auf</strong>schlagen wollte. <strong>Das</strong> hatte zwar einen Mückenschutz, aber auch<br />

einen Plastikboden, der das ganze Unterfangen in Sekundenschnelle zur<br />

Sauna-Kur verwandelte.<br />

Belohnung für nächtliche Unbill<br />

Am nächsten Morgen fragte ich den sehr netten Menschen an der Rezeption,<br />

was ich denn gegen die Mückenplage machen könne. Der schickte<br />

44 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 <strong>Das</strong> Erbe der Maya 1 Eingang zum Gemeinschaftsraum mit Hängematten für drei Euro<br />

mich in die nächste Apotheke, wo man mir mit »repelente« weiterhalf. In<br />

der nächsten Nacht kokelte ich die grünen Spiralen ab, die die Mosquitos<br />

fernhielten, aber zunächst auch den Schlaf, denn das Zeug stinkt wie die<br />

Hölle. Doch die schlafarmen Nächte wurden <strong>auf</strong>gewogen von der ersten<br />

Pyramide meines Lebens. Per Bus, der wieder nicht die erste Klasse war,<br />

also die Fenster-runter-Klimaanlage auswies, ging es nach Chichén Itzá.<br />

Dort kann man die beeindruckende Stufenpyramide bewundern, die der<br />

Maya-Gottheit Kukulcán gewidmet ist. Nicht nur die 30 Meter Höhe bei<br />

einer Seitenlänge von 55 Metern sind imponierend, sondern natürlich auch<br />

die Lage im Dschungel, der die Bauten über Jahrhunderte zum großen Teil<br />

überlagert hatte. Erst ab dem 20. Jahrhundert gab es systematische Ausgrabungen<br />

und Restaurierungen der Stadt, die mehr als 1.500 Hektar umfasst.<br />

Neben der Kukulcán-Pyramide, die die spanischen Eroberer in Unkenntnis<br />

der Funktion el Castillo, also die Burg, nannten, gibt es noch eine Reihe<br />

anderer beeindruckender Bauten aus verschiedenen Perioden. Da gibt es<br />

zum Beispiel das El Caracol genannte Observatorium, zu dem eine wie ein<br />

Schneckengehäuse gewundene Treppe führt, daher der Name, caracol heißt<br />

Schnecke <strong>auf</strong> Spanisch. Stundenlang habe ich mich im Gelände umgeschaut<br />

und auch die Cenotes bewundert, also die kreisrunden Löcher, die durch ein<br />

unterirdisches Flusssystem mit Süßwasser gefüllt sind. Die dienten ebenso<br />

wie die Tempelanlagen und die Ballspielarena auch kultischen Zwecken.<br />

Und natürlich sicherten die Cenotes auch den Wasserbedarf der Maya-Stadt.<br />

Rücken in der Karibik<br />

Ganz überwältigt von meinen Eindrücken und <strong>auf</strong> neuem Wissensstand,<br />

was die kulturellen Errungenschaften der alten Mayas anging, machte ich<br />

mich <strong>auf</strong> den Weg in die Karibik, hatte ich doch von der Isla Mujeres gehört,<br />

die noch heute als Geheimtipp gehandelt wird. Wie geheim der Tipp<br />

sein kann, wenn ich schon vor zig Jahren davon gehört hatte, sei einmal<br />

dahingestellt. Jedenfalls landete ich nach langer Busfahrt von Mérida aus<br />

<strong>auf</strong> dieser traumhaften Karibik-Insel, die so alles hatte, was den Traum vom<br />

Paradies der Menschen aus dem Norden ausmacht: Palmen, türkisfarbenes<br />

warmes Wasser und weißen Sand. Und dann noch das billige Leben. Allerdings<br />

übertrieb ich es zunächst ein wenig mit dem Sparen, denn meine<br />

erste Unterkunft sollte der »Zeltplatz« sein. <strong>Das</strong> war allerdings nur ein Stück<br />

Sand, wo die wenigen Zelte den ganzen Tag in der Sonne brieten. Da kam<br />

mir die angegliederte Hütte schon besser vor. Dort hatte man ein Dach,<br />

aus Wellblech versteht sich, über dem Kopf, wenn auch kein geschlossenes,<br />

aber ich hatte ja meine grünen repelente-Spiralen. Als Betten dienten Hängematten<br />

in einem Gemeinschaftsraum. <strong>Das</strong> kam mir luftig und daher als<br />

gute Idee vor. Allerdings hatte mich niemand <strong>auf</strong>geklärt, wie man in einer<br />

Hängematte schläft. Wer sich wie ich gerade in die Matte legt, der hat die<br />

ganze Nacht einen krummen Rücken. <strong>Das</strong> führt natürlich spätestens am<br />

nächsten Tag zu ordentlich Rückenschmerzen – selbst in einem Alter, in<br />

dem man normalerweise kein »Rücken« hat. Ein erfahrener Globetrotter<br />

aus Kanada wies mich dar<strong>auf</strong> hin, dass man fast quer in der Hängematte<br />

schlafen sollte. Dann liegen zwar Kopf und Füße hoch, aber der Rücken ist<br />

gerade. Gewusst wie! Schließlich landete ich dann doch im etwas teureren<br />

Globetrotter-Treff, in der Pocna, und das war keine schlechte Idee. Dort<br />

trafen sich junge Leute aus aller Welt, und ich erlitt keine weiteren Pannen.<br />

Obwohl, eine Story habe ich noch, die alle lustig fanden, außer mir, versteht<br />

sich. Ich wollte von den Einheimischen wissen, ob es innerhalb des Riffs vor<br />

der Insel außer vielen bunten Fischen auch Haie gibt. Allerdings wusste ich<br />

nicht, was Hai <strong>auf</strong> Spanisch heißt. Also bin ich, wie ich damals fand, sehr<br />

clever ausgewichen und wollte fragen, ob es gefährlich ist, dort zu schwimmen.<br />

Schwimmen, nadar, wusste ich, gefährlich nicht. Aber da gefährlich<br />

<strong>auf</strong> Englisch dangerous und <strong>auf</strong> Französisch dangereux heißt, kann das <strong>auf</strong><br />

Spanisch nur »dangeroso« heißen, vor allem, wenn man es sehr spanisch<br />

ausspricht. Dummer Weise gibt es das Wort <strong>auf</strong> Spanisch leider nicht, die<br />

Mexikaner haben sich köstlich amüsiert und meinten, dass man das Wort<br />

unbedingt in die spanische Sprache übernehmen sollte. Heute weiß ich<br />

längst, dass es peligroso heißt. Hätte ich mir denken können, denn an jedem<br />

Zugfenster bei uns hing die italienische Warnung vor dem Herauslehnen:<br />

E pericoloso sporgersi. Wenn einer fragt, Hai heißt <strong>auf</strong> Spanisch tiburón.<br />

Und nein, es gab keine Haie, nur viel Gelächter um den jungen Gringo! Über<br />

weitere Reisepannen geht es in der nächsten <strong>Ausgabe</strong> weiter.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

45


3 Die Bestandsgebäude der<br />

Brüder Grimm Gemeinschaftsgrundschule<br />

werden saniert und<br />

erweitert.<br />

Beschluss für die Sanierung der<br />

Brüder-Grimm-Schule vertagt<br />

Kosten für die Unterrichtscontainer während der Bauzeit bereiten Kopfschmerzen<br />

(Kem) Statt mit einem Baubeschluss endete die Beratung über die Kernsanierung<br />

der Brüder-Grimm-Schule im Ausschuss für Grundstücke und<br />

Gebäude mit einer Vertagung. Der Grund: Die Ausschussmitglieder konnten<br />

sich mehrheitlich in keiner Weise mit den rund 3,8 Mio. Euro teuren<br />

Kosten für die maximal 24-monatige Anmietung der Klassencontainer<br />

anfreunden. Die Grundschule könnte hier während der Bauzeit ihre Kinder<br />

unterrichten. CDU-Ratsherr Georg Effertz gab zu bedenken, dass der<br />

Millionenbetrag in den zwei Jahren »einfach verbrannt werde«. Michael<br />

zur Heiden (FDP) wandte ein, dass die 3,8 Mio. Euro im Verhältnis zu den<br />

»reinen Revitalisierungskosten« in Höhe von zirka 11,1 Mio. Euro zu sehr ins<br />

Kontor schlagen würden. Thomas Theilmeier-Aldehoff (move) forderte vor<br />

dem Hintergrund der schwierigen Haushaltslage diesen Aspekt »nochmal<br />

ganz anders zu denken«. Er regte an, den neuen Trakt der Schule in den<br />

Sommerferien zu sanieren, damit die Schule danach die acht Klassen des<br />

Gebäudes für den Unterricht nutzen könne. Dabei blickte er <strong>auf</strong> seine<br />

eigene Schulzeit am Ratsgymnasium zurück: Bei l<strong>auf</strong>endem Lehrbetrieb<br />

wurde dort die Sporthalle gebaut. Für Martina Mester-Grunewald (SPD)<br />

war diese Lösung undenkbar. Es handele sich hier um eine integrative<br />

Grundschule. Sie sei nicht mit einem Gymnasium vergleichbar. Zustimmendes<br />

Nicken fand Thomas Theilmeier-Aldehoff aber für die Idee, bei der<br />

Gesamtschule und der Osterrath-Realschule nachzufragen, inwieweit die<br />

Brüder-Grimm-Schüler während der Bauzeit dort unterkommen könne.<br />

Torsten Fischer, Stadtkämmerer und Leiter des städtischen Fachbereichs<br />

Zentrale Dienste, Finanzen und Immobilienmanagement, berichtete, dass<br />

die Verwaltung bereits erste Gespräche mit den beiden Schulen geführt<br />

habe. Die Gespräche seien aber noch nicht abgeschlossen. Grundsätzlich<br />

gab er bekannt, dass die Kernsanierung der Grundschule 1,5 Mio. Euro<br />

günstiger sei als ein Neubau.<br />

Mit Blick <strong>auf</strong> die Klärung der Frage, wie viel Geld durch die Mitnutzung<br />

der beiden Schulen tatsächlich eingespart werden könnten, stellte<br />

Thomas Theilmeier-Aldehoff sodann den Antrag <strong>auf</strong> Vertagung. Der<br />

Ausschuss stimmte bei drei Gegenstimmen von der Offenen Liste und<br />

der SPD mehrheitlich dafür. Martina Mester-Grunewald begründete die<br />

ablehnende Haltung mit dem Argument, dass es einfach wichtig sei,<br />

den Baubeschluss jetzt zu fassen. Die Brüder-Grimm-Schule warte schon<br />

lange <strong>auf</strong> eine Sanierung. Es sei eine Zumutung in den sanierungsbedürftigen<br />

Räumen weiter zu sitzen.<br />

Nicht in der Diskussion der Ausschussmitglieder standen die einzelnen<br />

Aspekte der Sanierung, wie beispielsweise der Fensteraustausch sowie<br />

die Fassaden- und Dachdämmung oder der Einbau der Wärmepumpe<br />

nebst der Lüftungs- und PV-Anlage.<br />

Ebenfalls das Raumprogramm für die Sicherung der Dreizügigkeit der in<br />

den 1970 Jahren eröffneten Schule findet Zustimmung: Erstmals stellte<br />

das Bonner Gutachterbüro biregio bereits 2016 fest, dass in dem durch<br />

1 Hinter der Eingrünung verläuft zukünftig der Lärmschutzwall des Südrings.<br />

1 Blick <strong>auf</strong> das Ursprungs- und Rundgebäude (r.) der Gemeinschaftsgrundschule.<br />

46 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


einen Rundbau mit Forum und Ganztagsanbau erweiterten Schulgebäude<br />

am Burgweg drei Klassenräume und ein Ganztagsraum sowie zwei<br />

Verwaltungsräume fehlen. Zudem sei die Mensa zu knapp bemessen.<br />

Darüber hinaus benötigt die Brüder-Grimm-Schule als Standort für das<br />

»Gemeinsame Lernen« von Kindern mit und ohne Förderbedarf spezielle<br />

Räume für die Differenzierung in Kleingruppen. Nach dem aktuellen<br />

Stand der städtischen Pläne soll die Schule 5 Gruppen- und 4 Mehrzweckräume<br />

erhalten.<br />

E<br />

Erhöhte Entfernungspauschale<br />

für Fernpendler<br />

Zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger in Bezug <strong>auf</strong> die infolge der<br />

weltweiten Energiekrise stark gestiegenen Lebenshaltungskosten hat die<br />

Bundesregierung mehrere Maßnahmenpakte beschlossen, die auch steuerliche<br />

Hilfen umfassen.<br />

So wurde unter anderem rückwirkend <strong>auf</strong> den 1. Januar <strong>2022</strong> neben<br />

der Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrages um EUR 200,00 <strong>auf</strong> EUR<br />

1.200,00 und des Grundfreibetrages <strong>auf</strong> EUR 10.347,00 auch die Entfernungspauschale<br />

für so genannte Fernpendler angepasst. Von diesen<br />

spricht man, wenn die einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster<br />

Tätigkeitsstätte mindestens 21 Kilometer beträgt. In diesem Fall können<br />

Arbeitnehmer für das Jahr 2021 die Entfernungspauschale gemäß folgender<br />

Berechnung ansetzen:<br />

Zahl der Arbeitstage x 20 Entfernungskilometer x EUR 0,30 zuzüglich<br />

Zahl der Arbeitstage x restliche Entfernungskilometer x EUR 0,35<br />

Für die Jahre <strong>2022</strong> bis 2026 wird die Pauschale nunmehr ab dem<br />

21. Entfernungskilometer um weitere drei Cent <strong>auf</strong> EUR 0,38 erhöht.<br />

Die Entfernungspauschale ist<br />

grundsätzlich unabhängig vom<br />

Verkehrsmittel zu gewähren, so<br />

dass es auch bei Nutzung der öffentlichen<br />

Verkehrsmittel zum<br />

Ansatz der Entfernungspauschale<br />

kommt, allerdings begrenzt <strong>auf</strong><br />

maximal EUR 4.500,00 pro Kalenderjahr.<br />

Übersteigen die tatsächlichen<br />

Kosten für die Benutzung<br />

öffentlicher Verkehrsmittel jedoch<br />

den als Entfernungspauschale anzusetzenden<br />

Betrag, können die<br />

übersteigenden Aufwendungen<br />

zusätzlich geltend gemacht werden. Benutzt der Arbeitnehmer hingegen<br />

ein eigenes oder ihm überlassenes Kraftfahrzeug, entfällt die Begrenzung<br />

<strong>auf</strong> einen Maximalbetrag von EUR 4.500,00. Vom Arbeitgeber gewährte<br />

steuerfreie Fahrkostenzuschüsse sind <strong>auf</strong> die Entfernungspauschale anzurechnen.<br />

Sven Wegener<br />

Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in der Kanzlei Wortmann &<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

47


V<br />

Vollkommen beseelt von der jagdlichen Musik<br />

70 Jahre Jagdhornbläserkorps Hubertus <strong>Wiedenbrück</strong><br />

1 (V. l.) Korpsleiter Hubertus Lüning, die Jubilare Hubert Lütkemeier, Josef Breische, Karsten Upmann, Angelika Meierzuherde mit den meisten Probenbesuchen, Martin Kröger<br />

(alle 40 Jahre) und Matthias Ernsting, 1. Vorsitzender des Jagdhornbläserkorps Hubertus <strong>Wiedenbrück</strong> e. V.<br />

(Kem) Es war nicht nur der tolle Rahmen des großen Gartens und Hofes<br />

der gastgebenden Familie Pavenstädt <strong>auf</strong> Gut Schledebrück, der für Begeisterung<br />

<strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung des Jagdhornbläserkorps<br />

Hubertus <strong>Wiedenbrück</strong> e.V. sorgte. Eine große Faszination ging auch vom<br />

Engagement der 37 aktiven Bläserinnen und Bläser aus. Sie ließ Korpsleiter<br />

Hubertus Lüning denn auch mit Zuversicht »in eine tolle Zukunft blicken«.<br />

Obwohl die pandemiebedingten Einschränkungen für so manche Hürden<br />

sorgten, gelang es dem Korps, den Probenbetrieb weiterzuführen. Seit<br />

der letzten Jahreshauptversammlung 2021 hätten sich die Aktiven 43-mal<br />

zu gemeinsamen Übungsabenden getroffen. Allein in <strong>2022</strong> waren es bislang<br />

24, berichtete der Korpsleiter. Dabei hätte das Korps nicht nur intensiv geübt,<br />

sondern ebenso die Kameradschaft gepflegt und so manche spannende<br />

Geschichte über die waidmännisch erlegten Stücke zu Gehör gebracht.<br />

»Alle blieben bei der Stange. Dar<strong>auf</strong> können wir echt stolz sein«, zog der<br />

Korpsleiter Bilanz, wohlwissend, dass es in vielen anderen Korps nach dem<br />

Ausl<strong>auf</strong>en der pandemiebedingten Auflagen nicht so positiv aussieht.<br />

Seit Anfang März dieses Jahres findet wieder der Kurs zum Erlangen<br />

des Bläserhutabzeichens statt. Er startete mit 19 Personen. Leider hätten<br />

einige zwischenzeitlich <strong>auf</strong>gehört. Es passte ihnen einfach nicht, zeitlich<br />

oder beruflich. Sie wollen aber beim nächsten Kurs wieder einsteigen und<br />

es erneut versuchen, so der Korpsleiter. Aktuell beteiligen sich noch 13<br />

Bläserinnen und Bläser an dem Kurs. »Ich hoffe, dass alle im Frühjahr 2023<br />

das Hutabzeichen erlangen werden und wir wieder Zuwachs im Bläserkorps<br />

bekommen«, drückte der Korpsleiter seine Erwartung aus.Der intensive<br />

1 Ein Ständchen für die Gastgebenden<br />

Übungsbetrieb sei auch eine entscheidende Voraussetzung für den Erwerb<br />

der Landesmeisterschaft in Gruppe C (Spiel nur <strong>auf</strong> Plesshörnern). <strong>Das</strong><br />

Korps trage diesen Titel seit 2018. Der nächste Landeswettbewerb findet<br />

in 2024 statt. Der Korpsleiter äußerte sich überaus glücklich darüber, dass<br />

zwischenzeitlich sechs Mitglieder zusätzlich das Spielen des Parforcehorns<br />

erlernt und immer mehr Bläserinnen und Bläser auch Interesse am Ventilhornblasen<br />

haben. »Dies werde ich weiterhin voll unterstützen«, versicherte<br />

der Korpsleiter.<br />

Als nächste Termine kündigte er die musikalische Begleitung beim Erntedankgottesdienst<br />

im Kiebitzhof am 2. <strong>Oktober</strong>, der Goldhochzeitmesse<br />

des Ehrenkorpsleiters am 23. <strong>Oktober</strong> in der Klosterkirche zu <strong>Wiedenbrück</strong><br />

sowie bei der Schleppjagd des Reitervereins Herzebrock-<strong>Rheda</strong> am 29. <strong>Oktober</strong><br />

und der Hubertusmesse in Benteler am 6. November, 11.00 Uhr an.<br />

Avisiert sei schon jetzt die Teilnahme an dem hessischen Landes- und Bundeswettbewerb<br />

in Eichenzell bei Fulda im Frühsommer kommenden Jahres.<br />

Für die Teilnahme meldeten sich spontan 15 Mitglieder.<br />

Für eine freudige Überraschung <strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung<br />

sorgte Birte Lütke Bornefeld, Stellvertretende Obfrau für das jagdliche<br />

Brauchtum im Landesjagdverband NRW. Sie überreichte an den ersten<br />

Vorsitzenden Matthias Ernsting unter dem langen Beifall der Anwesenden<br />

eine Ehrenurkunde zum 70-jährigen Bestehen des Jagdhornbläserkorps<br />

Hubertus <strong>Wiedenbrück</strong>. Zum 75-jährigen Bestehen ist eine große Jubiläumsfeier<br />

geplant, teilte der Vorsitzende mit.<br />

Gemeinsam mit dem Korpsleiter und dem <strong>auf</strong> der Versammlung im<br />

Amt bestätigten zweiten Vorsitzenden Johannes Müller würdigte er die<br />

Mitgliedsjubilare Hubert Lütkemeier, Josef Breische, Karsten Upmann und<br />

Martin Kröger für ihre 40-jährige Vereinstreue. Sie erhielten die Treuenadel<br />

in Gold, eine Urkunde und einen Präsentkorb. Die durch Krankheit verhinderten<br />

Mitglieder Hubert Benkhoff und Dieter Oesselke (ebenfalls 40<br />

Jahre Mitgliedschaft) werden zu einem späteren Zeitpunkt ihre Ehrung<br />

erfahren. Über einen weiteren Präsentkorb konnte sich ebenfalls Angelika<br />

Meierzuherde für die meisten Probenbesuche freuen.<br />

Mit einem von den Gastgebern frisch zubereiteten Spanferkelessen<br />

und kühlen Getränken klang die Jahreshauptversammlung im Schatten<br />

des Gehöfts aus. <strong>Das</strong> Korps dankte für die freundliche Bewirtung mit<br />

einem Ständchen.<br />

48 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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R<br />

Rat und Stadtverwaltung<br />

steuern gegen Wohnungsnot<br />

und explodierende<br />

Baulandpreise<br />

Ein historischer Beschluss<br />

»Wir sind angetreten, um das<br />

drängendste Thema der Stadt<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> zu lösen: Die<br />

Schaffung von viel Wohnraum,<br />

bedarfsgerecht, gerecht und<br />

zukunftsorientiert«, das sagte<br />

Thomas Mader, Vorsitzender der<br />

CDU-Fraktion in der Funktion als<br />

Vorsitzender des interfraktionellen<br />

Arbeitskreises »Wohnen« bei der<br />

Vorstellung des Arbeitsergebnisses<br />

nach 12 Sitzungen. Hinter dem<br />

Konzept stehen einmütig die sieben<br />

im Rat vertretenen Fraktionen.<br />

Der AK tagte mit Unterstützung<br />

der Verwaltung.<br />

Hintergrund: Der Einrichtung des<br />

Arbeitskreises gingen Anträge von<br />

den Bündnisgrünen zum Wohnungsmangel,<br />

der CDU zu einer<br />

Wohnraumversorgungsstrategie<br />

und von move zu einer Neuausrichtung<br />

der Bodenvorratspolitik<br />

voraus. Die Anträge sprechen u.<br />

a. die steigenden Mieten und Bodenpreise<br />

sowie den Mangel an<br />

bezahlbaren Wohnungen an.<br />

Hohe Mieten<br />

Der durchschnittliche Mietpreis<br />

pro Quadratmeter hat sich in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> seit 2014 für<br />

eine älter als drei Jahre alte Wohnung<br />

um rund 23,1 % <strong>auf</strong> 7,46 €/<br />

m² erhöht, für eine jüngere Wohnung<br />

liegt er jetzt bei 10,00 €/m².<br />

Zusätzlich ist bei der Planung des<br />

zukünftigen Wohnraums zu beachten,<br />

dass bis zum Jahr 2035<br />

585 Wohnungen aus der Zweckbindung<br />

des geförderten Wohnungsbaus<br />

fallen werden. Um<br />

dies zu kompensieren, müssten<br />

von den prognostizierten benötigten<br />

Wohneinheiten eigentlich<br />

ca. 30 % im geförderten Segment<br />

errichtet werden, heißt es in der<br />

Verwaltungsvorlage. Zudem fehlt<br />

in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> seit vielen<br />

Jahren überhaupt ausreichend<br />

Wohnraum.<br />

Hohe Grundstückspreise<br />

Die Grundstückspreise haben eine<br />

Höhe von 400 €/m² und mehr erreicht.<br />

Erste Flächen sind schon<br />

jetzt kaum mehr zu vermarkten.<br />

move sieht die Ursache vor allem<br />

in der spekulativen Handhabung<br />

der Baulandentwicklung durch Immobiliengesellschaften<br />

und große<br />

Bauträger.<br />

Thomas Mader bedankte sich für<br />

die konstruktive Zusammenarbeit<br />

und insbesondere bei denjenigen,<br />

die in den intensiven Sitzungen<br />

des Arbeitskreises über ihren<br />

Schatten springen konnten. »Wir<br />

übergeben somit nicht nur ein Arbeitsergebnis,<br />

sondern auch ein<br />

politisches Signal der Einigkeit in<br />

der gestalterischen Umsetzung<br />

der Wohnraumstrategie für <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>«,<br />

hob der Sprecher<br />

hervor.<br />

Bestandteile des Arbeitsergebnisses<br />

sind die Baulandrichtlinien.<br />

Sie beschreiben die Beschaffung<br />

und Entwicklung von Flächen.<br />

Mit den Richtlinien nehmen der<br />

1 Bei über 2500 m² großen B<strong>auf</strong>lächen sind 20%<br />

Rat und die Stadtverwaltung das<br />

Heft des Handelns <strong>auf</strong> dem Wohnungsmarkt<br />

in die Hand. D. h.: »Es<br />

gibt keine reine Reaktion <strong>auf</strong> den<br />

Wohnungsbedarf, sondern eine<br />

selektive gestalterische Maßnahme«,<br />

so Thomas Mader weiter.<br />

»Diejenigen, die vermuten, es gäbe<br />

damit zu viel Planwirtschaft, kann<br />

ich beruhigen und versichern, dass<br />

wir auch weiterhin genügend Potential<br />

für konstruktive Auseinandersetzungen<br />

haben, um das<br />

Beste für <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> zu<br />

erreichen«, fügte er an.<br />

Die Zufriedenheit mit dem<br />

Arbeitsergebnis zeichnete sich<br />

schon bei der Vorstellung der<br />

Baulandrichtlinien vor gut einem<br />

Vierteljahr im Ausschuss für<br />

Bauen und Stadtentwicklung ab:<br />

»Wir können uns freuen über das<br />

Arbeitsergebnis und stolz dar<strong>auf</strong><br />

sein. <strong>Das</strong> Ergebnis ist hervorragend.<br />

Es geht weiter, als ich zu<br />

hoffen gewagt habe«, lobte der<br />

Technische Beigeordnete Stephan<br />

Pfeffer das Konzept. Dr. Andreas<br />

Gernhold (move): »<strong>Das</strong> ist historisch<br />

für RWD. Zukünftig gibt es<br />

eine Baulanderschließung nur,<br />

1 Um in Zukunft Bauleitplanverfahren einzuleiten, müssen sich mindestens 75 % des<br />

Baulandes in kommunaler Hand befinden. <strong>Das</strong> gilt nicht für B<strong>auf</strong>lächen bis 2500 m².<br />

50 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren.<br />

wenn die Flächen mehrheitlich im<br />

Besitz der Stadt sind«. Die Baulandrichtlinie<br />

helfe das Ziel der<br />

Preisdämpfung zu erreichen. Sehr<br />

zufrieden über das Ergebnis äußerten<br />

sich ebenfalls Alwin Wedler<br />

(Bündnisgrüne), Simon Gerhard<br />

(FDP), Michael Fischer, (SPD) und<br />

Günter Arlt (Freie Linken). Der Vertreter<br />

der »Freien Linken« hätte<br />

sich allerdings noch mehr sozialen<br />

Wohnungsbau gewünscht.<br />

Grundstücke mehrheitlich<br />

in kommunaler Hand<br />

»Um Bauleitplanverfahren im Außenbereich<br />

einzuleiten, müssen<br />

sich mindestens 75 % des Baulandes<br />

in kommunaler Hand befinden.<br />

Ziel ist es, den Grundstückgebern<br />

einen Anreiz zu schaffen, die<br />

Flächen an die Stadt zu veräußern.<br />

Diese Flächen (Baugrundstücke),<br />

welche sich dann in kommunalen<br />

Besitz befinden, vergibt die<br />

Kommune nach städtischen Vergabekriterien.<br />

Andererseits würde<br />

bei einer denkbaren Veräußerung<br />

des gesamten Gebietes an einen<br />

Investor keine Entwicklung des benötigten<br />

Bebauungsplanes mehr<br />

erfolgen. Die Grundstücke verblieben<br />

in ihrer Nutzbarkeit als landwirtschaftliche<br />

Flächen. Spekulationen<br />

wird dadurch unmittelbar<br />

der Boden entzogen.<br />

Für Flächen im Innenbereich,<br />

wenn sie größer als 2500 m² sind,<br />

gelten dieselben Richtlinien wie<br />

im Außenbereich. Bei kleineren<br />

Flächen ist kein kommunaler Anteil<br />

erforderlich. Es besteht eine<br />

Bauverpflichtung innerhalb von<br />

drei Jahren nach Rechtskraft des<br />

Bebauungsplanes.<br />

Quoten für den Wohnungsbau<br />

und Vergabe<br />

Die finale Bestimmung, wer <strong>auf</strong><br />

den von der Stadt angebotenen<br />

Grundstücken wohnt und wer<br />

Nutznießer dieser Vergaben wird,<br />

regeln die von dem Arbeitskreis<br />

gefassten Vergaberichtlinien. Sie<br />

wurden Anfang September ’22<br />

vom AK dem Ausschuss für Grundstücke<br />

und Gebäude vorgelegt und<br />

dort beschlossen. »Hervorzuheben<br />

ist die Berücksichtigung von Bedarfsgruppen,<br />

die heute potentiell<br />

schlechter zum Zuge kommen.<br />

<strong>Das</strong> sind Berufsstarter und junge<br />

Familien. Diese wollen wir mit<br />

Vergaberichtlinien, aber auch mit<br />

innovativen Wohnformen ansprechen«,<br />

betonte Thomas Mader.<br />

Im Detail: 50 % der Wohnungen<br />

in einem Baugebiet sind im<br />

frei finanzierten Wohnungsbau<br />

zu errichten. Die Zuteilung erfolgt<br />

zur Hälfte im Losverfahren. Einige<br />

der Teilnahmebedingungen: Die<br />

K<strong>auf</strong>interessenten müssen seit<br />

mindestens 1 Jahr mit dem ersten<br />

Wohnsitz in RWD gemeldet sein<br />

und sie bilden eine Familie bzw.<br />

Lebens- oder Verantwortungsgemeinschaft<br />

mit wenigstens einem<br />

Kind. Die zweite Hälfte wird durch<br />

einen freien Verk<strong>auf</strong> vermarktet.<br />

20 % der Wohnungen umfassen<br />

den traditionellen öffentlich geförderten<br />

Wohnungsbau (sozialer<br />

Wohnungsbau). 10 % sind für<br />

Personen bestimmt, die durch den<br />

Bezug der Wohnung eine öffentlich<br />

geförderte Wohnung freimachen.<br />

Und weitere 20 % werden<br />

für unterschiedliche Wohnformen<br />

und Finanzierungwege (Konzeptvergabe)<br />

eingesetzt, z. B. genossenschaftlicher<br />

Wohnungsbau,<br />

Mehrgenerationenwohnen, Baugemeinschaften.<br />

Start<br />

»Aus dem einstimmigen Wollen<br />

möchten wir jetzt endlich ins Machen<br />

kommen«, sprach Thomas<br />

Mader die Anwendung der Richtlinien<br />

an. Sie treten mit dem noch<br />

am 26. September zu fassenden<br />

Ratsbeschluss in Kraft.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

51


Schwedenrätsel<br />

Strick,<br />

Seil<br />

Gebirgspfad<br />

Babyspeise<br />

weibliches<br />

Geliebter<br />

der<br />

Julia<br />

8<br />

Lösungswort:<br />

helles<br />

Bier<br />

(Kurzwort)<br />

minderwertige<br />

Nachahmung<br />

mittelgroßer<br />

Papagei<br />

Anstoß,<br />

Anregung<br />

englische<br />

Prinzessin<br />

alkalische<br />

Verbindung<br />

Hautsalbe<br />

Sudoku<br />

leicht<br />

Stadt in<br />

Norditalien<br />

Hafendamm<br />

italienisches<br />

Wirtshaus<br />

engl.<br />

Schriftsteller<br />

(Roald)<br />

Kleinschmetterling<br />

biblischer<br />

Prophet<br />

6 12<br />

Platz,<br />

Stelle<br />

franz.<br />

Herrscheranrede<br />

österreichisches<br />

Bundesland<br />

bestehen,<br />

existieren<br />

kindlich:<br />

kleiner<br />

Wasservogel<br />

4<br />

eine Weltanschauung<br />

betreffend<br />

Produzent,<br />

Erzeuger<br />

Staat in<br />

Westafrika<br />

10 (franz.)<br />

Reh<br />

7<br />

islam.<br />

Hauptheiligtum<br />

Fettgewebe<br />

beim<br />

Schwein<br />

Geschwätz,<br />

Lobhudelei<br />

Liegesofa<br />

Kfz-Z.<br />

Landkreis<br />

Rostock<br />

5 (engl.)<br />

1<br />

einst,<br />

früher<br />

Fluss<br />

durch<br />

Berlin,<br />

zur Elbe<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12<br />

3<br />

mittel<br />

ungekocht<br />

lediglich<br />

2<br />

9<br />

eine<br />

Spielkarte<br />

Eingang;<br />

Vorspeise<br />

sich<br />

fügen,<br />

nachgeben<br />

griechischer<br />

Buchstabe<br />

Baumwollhemd<br />

Koseform<br />

für<br />

Großmutter<br />

germanische<br />

Gottheit<br />

schroff<br />

ansteigend,<br />

abfallend<br />

von Bäumen<br />

gesäumte<br />

Straße<br />

breiter<br />

Riemen<br />

nordische<br />

Währungseinheit<br />

Ruhepause<br />

ein<br />

Balte<br />

runde<br />

Schneehütte<br />

unbestimmter<br />

Artikel<br />

altägyptischer<br />

Gott<br />

Zehnfußkrebs<br />

Weltmacht<br />

(Abk.)<br />

Mittel<br />

zum<br />

Waschen<br />

von einer<br />

Form Um-<br />

italienischschlossenes<br />

Tonsilbe<br />

Meeresvogel<br />

Ruhemöbelstück<br />

Schicksal,<br />

Geschick<br />

von Wasser<br />

umgebenes<br />

Land<br />

11<br />

beständig,<br />

gleichbleibend<br />

Stoff mit<br />

glänzender<br />

Oberfläche<br />

Honigbienen<br />

züchten<br />

Geliebte<br />

des Zeus<br />

Tatkraft,<br />

Spannkraft<br />

nicht<br />

ganz,<br />

partiell<br />

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Spätsommer<br />

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der<br />

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.<br />

52 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


L<br />

Liedertafel<br />

Eintracht feiert<br />

190-jähriges<br />

Bestehen<br />

Ältester<br />

Männergesangsverein<br />

im Kreis gibt ein Konzert<br />

3 Foto in der Marienkirche zum<br />

Stiftungsfest 2019 mit dem<br />

Dirigenten Markus Koch (r.)<br />

(bew) Ein ausgiebiges Ständchen<br />

zu eigenen Ehren – so etwas funktioniert<br />

wohl nur bei ambitionierten<br />

Sängern. Umso schöner, wenn<br />

es sich gleich um einen ganzen<br />

Chor handelt. Genauer gesagt<br />

um den Männergesangsverein<br />

Liedertafel Eintracht 1832 <strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Dieser gibt anlässlich<br />

seines 190-jährigen Bestehens am<br />

16. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong> um 16.30 Uhr im<br />

Luise-Hensel-Saal im Stadthaus<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> ein Konzert, zu<br />

dem die Öffentlichkeit herzlich<br />

eingeladen ist. Unterstützt wird<br />

der Chor an seinem Ehrentag vom<br />

MGV Bokel sowie dem MGV Fölsen<br />

(Anm.d.Red.: Ortsteil von Willebadessen<br />

im Kreis Höxter). Der<br />

Eintritt ist frei. Wer möchte, kann<br />

aber einen freiwilligen Beitrag zur<br />

Kostendeckung zahlen.<br />

<strong>Das</strong> Lieder-Repertoire der Eintracht<br />

ist breit gestreut und besteht<br />

aus deutschen Schlagern,<br />

Volksmusik sowie Kirchenliedern.<br />

Mit der musikalischen Kostprobe<br />

möchte der Chor nicht nur das<br />

Jubiläum gebührend feiern, sondern<br />

auch Interessierte <strong>auf</strong> sich<br />

<strong>auf</strong>merksam machen und neue<br />

Mitglieder gewinnen.<br />

Derzeit sind bei der Eintracht<br />

24 Sänger im Alter von 29 bis 94<br />

Jahren aktiv. Mit dem neuem<br />

Dirigenten Klaus Zobel bemüht<br />

sich der Männergesangsverein,<br />

bestehendes Liedgut zu erhalten<br />

sowie stets auch neue Lieder zu<br />

präsentieren. Jährliche musikalische<br />

Termine des Chores sind<br />

das Singen bei der Karfreitagsprozession,<br />

der Osterweckruf, das<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

gemeinsame Pfingstsingen mit<br />

den Chören Batenhorst und Bokel,<br />

das Singen am Ehrenmal am<br />

Volkstrauertag und der Auftritt<br />

<strong>auf</strong> dem Christkindlmarkt. Doch<br />

zum Gesang gehört bei der Liedertafel<br />

Eintracht ganz klar auch<br />

die Geselligkeit. Mit dem traditionellen<br />

Sommerfest, einer Planwagenfahrt,<br />

dem Stiftungsfest im<br />

Herbst und dem Jahresausklang<br />

stehen gemeinsame Aktivitäten<br />

<strong>auf</strong> dem Programm.<br />

Herren, die Lust <strong>auf</strong> Gesang<br />

und Gemeinschaftssinn haben,<br />

sind jederzeit herzlich eingeladen,<br />

den ältesten Männergesangsverein<br />

des Kreises Gütersloh<br />

kennenzulernen. Musikalische<br />

Vorkenntnisse sind dazu<br />

nicht erforderlich. Geprobt wird<br />

immer mittwochs um 19.30 Uhr<br />

im »Planet« an der Wasserstraße<br />

in <strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

53


Wir stehen<br />

Ihnen<br />

im Trauerfall<br />

persönlich<br />

zur Seite<br />

Auf der Schulenburg 43a | 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Fon 05242/44375 | bestattungen-detemple.de<br />

Standesamtliche Nachrichten<br />

Vom 1.8.<strong>2022</strong> – 31.8.<strong>2022</strong><br />

Standesamtsbezirk <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 33 Ehen geschlossen,<br />

keine Geburten und 46 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend<br />

sind nur die Personenstandsfälle <strong>auf</strong>geführt, zu denen die Beteiligten<br />

ihr Einverständnis gegeben haben:<br />

Eheschließungen: David Fedoseew und Sophie Banmann | Jens Friesen<br />

und Elvira Harder | Marian Mull-Heidemann und Janine Vielmeier |<br />

Dennis Grüter und Sarah-Lena Moré | Jörn Hermelbracht und Renate<br />

Juliane Assai, geb. Kazuch | Andre Pohlmann und Susanne Christiane<br />

Wilhelmine Annegret Grünebaum, geb. Körfer | Patrick Schulz und Finja<br />

Glüsing | Hans-Peter Dippong und Britta Meyer | Patrick Davenport<br />

und Maike Blomberg | Doreen Striebing und ükrü Büyükdağ | Ebru<br />

Ye ilyurt und Ines Altenidiker | Michel Rink und Ina-Sophie Bollweg |<br />

Adam Maciej Schwarz und Sarah Schwerin | Niklas Seggewiß und Julia<br />

Matheus | Philipp Pohlmann und Nadja Kamp<br />

Sterbefälle: Filippo Carmelo Salvatore Bagala | Heinrich Recker<br />

| Hannelore Kaiser, geb. Heinrichsdorf | Anna Maria Koch, geb.<br />

Beckstedde | Hildegard Elisabeth Dinter, geb. Nottelmann | Veronika<br />

Vladimirovna Raicheva geb. Ermolaeva | Wenzelaus Christoph<br />

Bröker | Käthe Erna Schulz, geb. Bartsch | Hilmar Krueger | Renate<br />

Winkelnkemper, geb. Zengler | Ursula Maria Braun, geb. Meerpohl |<br />

Hermann Laumann | Stanislaus Josef Slowik<br />

Privater Nachtrag Sterbefälle aus Juni <strong>2022</strong>: Waldemar Reich<br />

Trauerfloristik<br />

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54 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Blick <strong>auf</strong> den Rosengarten am 28. SAugust<br />

Sag mir wo viele tolle<br />

Rosen steh’n<br />

Kann dieser Traum im Rosengarten in Erfüllung geh’n?<br />

(Kem) Sag mir, sollten hier nie mehr viele, tolle Rosen steh’n?<br />

Der Rosengarten jedenfalls blüht nur minimalistisch so richtig schön.<br />

Sag mir, sollten hier denn nie mehr Rosen steh‘n?<br />

Willst du wirklich richtig viele Tolle seh’n,<br />

dann musst du nach Bad Rothenfelde geh’n.<br />

Sag mir, sollten hier nie mehr Rosen steh‘n?<br />

Warum findet die Flora den Purismus im Rosengarten denn so schön?<br />

Wir sind gespannt, was sie uns gibt <strong>auf</strong> diese Frage zu versteh’n.<br />

Woll’n doch lieber viele Rosen in ihrem eigenen Garten seh’n.<br />

Nicht dafür bis nach Bad Rothenfelde geh’n.<br />

Antwort der Flora Westfalica<br />

Die Pressestelle teilte uns zu dem Vers in Prosa mit: »Auch wir beschäftigen<br />

uns seit geraumer Zeit mit diesem Thema. Tatsache ist, dass mit<br />

der Umgestaltung des Rosengartens im Jahr 2018 bewusst die Anzahl<br />

der Rosenbeete um fast die Hälfte reduziert wurde. <strong>Das</strong> Konzept unseres<br />

Rosengartens unterscheidet sich also deutlich von dem in Bad Rothenfelde.<br />

In diesem Jahr fällt <strong>auf</strong>, dass die Rosenblüte nicht so üppig wie<br />

in den letzten Jahren ist. Neben den extremen Witterungsverhältnissen<br />

liegt dies möglicherweise an den aktuellen Bodenbedingungen. Wir sind<br />

da momentan noch in der Analyse und versuchen die Situation mit<br />

natürlichen Mitteln zu verbessern. Wir hoffen, dass die Besucher sich<br />

im nächsten Sommer wieder über eine prächtige Rosenblüte freuen<br />

können«.<br />

Herbstboten im<br />

<strong>Oktober</strong><br />

Jeden Mittwoch<br />

Zanderlet unter der Pumpernickelkruste<br />

an milder Senfrahmsauce <strong>auf</strong> Grünkohl<br />

und Kartoelpürèe<br />

Zum Preis von 28,50 €<br />

pro Person<br />

Jeden Donnerstag<br />

Steak vom Kalbsrücken<br />

unter der Paumenspeckhaube<br />

an Rübenkrautrahm <strong>auf</strong> Wachsbohnen<br />

und westfälischem Kastenpickert<br />

Zum Preis von 32,50 €<br />

pro Person<br />

Küchenzeiten<br />

Mittwoch bis Samstag 18.00 – 21.30 Uhr<br />

Sonntag 12.00 – 14.00 Uhr | 18.00 – 21.30 Uhr<br />

Montag bis Dienstag Ruhetag<br />

Emshaus<br />

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Gütersloher Straße 22<br />

in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Tel. 05242 / 40 60 400<br />

1 An demselben Tag in Bad Rothenfelde<br />

IMPRESSUM:<br />

Verlag/Herausgeber:<br />

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling<br />

Anschrift für Redaktion und Verlag:<br />

Nickelstr. 7a, 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> · Tel. 05242 / 40810<br />

info@meverlag.de · www.das-stadtgespraech.de<br />

Titelabbildung: captureandcompose – shutterstock.com<br />

Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, Paderborn<br />

Verteilung: durch Boten<br />

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> (einschl. Ortsteile), kostenlos<br />

Druck<strong>auf</strong>lage: 22.750 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Es gilt die Preisliste 04/<strong>2022</strong><br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> wird als Monatsmagazin mit<br />

großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet.<br />

Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit<br />

wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche<br />

müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der<br />

<strong>Mein</strong>ung des Herausgebers überein. Für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen<br />

wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung<br />

und Kürzung derselben behalten wir uns vor.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,<br />

nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.<br />

Dies gilt insbesondere für Anzeigen.<br />

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht<br />

geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung<br />

nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenbzw.<br />

Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte<br />

vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne<br />

schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt<br />

oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot<br />

fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung<br />

per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken<br />

und die Vervielfältigung <strong>auf</strong> CD-Rom.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

55


W<br />

Wechsel der WEG-<br />

Verwaltung<br />

Unzufrieden mit der Hausverwaltung? Änderung der<br />

Qualifikationsvoraussetzungen für WEG-Verwalter gibt<br />

Eigentümern ab Dezember die Möglichkeit zum Wechsel<br />

Es kommt immer wieder vor, dass Eigentümer/innen mit der Immobilienverwaltung<br />

unzufrieden sind. Die Gründe variieren, meist entsteht<br />

der Unmut jedoch wegen schlechter Erreichbarkeit, Untätigkeit, seltener<br />

Präsenz vor Ort oder durch ungerechtfertigte Preiserhöhungen. Nimmt<br />

der Ärger Überhand, stellt sich schnell die Frage, was gegen den Verwalter<br />

unternommen werden kann.<br />

Wenn die Wohnungseigentümergemeinschaft den Beschluss gefasst<br />

hat, einen Wechsel der WEG-Verwaltung herbeizuführen, braucht es eine<br />

ordentliche Kündigung zur Beendigung des Verwaltervertrages. Eventuell<br />

ist auch eine Vertragsl<strong>auf</strong>zeit vereinbart worden, nach der die Abbestellung<br />

des Verwalters automatisch erfolgt. Die Beendigung eines WEG-Verwaltungsvertrages<br />

wird durch einen einfachen Mehrheitsbeschluss aller<br />

Wohnungseigentümer/innen gefasst.<br />

Anspruch <strong>auf</strong> zertifizierte WEG-Verwaltung<br />

Wohnungseigentümer/innen haben ab dem 1. Dezember <strong>2022</strong> im Rahmen<br />

der ordnungsgemäßen Verwaltung einen Anspruch <strong>auf</strong> Bestellung<br />

eines zertifizierten Verwalters (§ 26a Abs. 1 WEG). Die Einführung dieser<br />

Qualitätssicherungsmaßnahme für WEG-Verwalter/innen ist auch eine<br />

Stärkung des Verbraucherschutzes, die mit der WEG-Novelle einhergeht.<br />

1 Katja Döring, Ihre Beraterin bei der<br />

SKW Hausverwaltung GmbH<br />

Die zertifizierte SKW-Hausverwaltung<br />

verfügt über alle notwendigen<br />

rechtlichen, k<strong>auf</strong>männischen<br />

und technischen Kenntnisse. Bei<br />

der SKW Hausverwaltung haben<br />

Eigentümer/innen jederzeit Einsicht<br />

in die WEG-Unterlagen, alle<br />

Vorgänge lassen sich transparent<br />

nachvollziehen. Unsere Mitarbeiter/innen<br />

kennen jede einzelne<br />

Immobilie und sind regelmäßig<br />

persönlich vor Ort. So läuft auch<br />

die Kommunikation mit Mietern<br />

und Dienstleistern wertschätzend<br />

und harmonisch. Für Kunden haben<br />

unsere Ansprechpartner/innen stets ein offenes Ohr. Wir managen<br />

unvorhergesehene Ereignisse ebenso souverän, wie wir bei der Beantragung<br />

von Fördergeldern unterstützen. Gerne übernehmen und verwalten<br />

wir die Buchhaltung und bieten immer die richtigen Lösungen für<br />

Vertragsoptimierungen.<br />

Auf Nummer sicher gehen und zu einer zertifizierten<br />

WEG-Verwaltung wechseln<br />

Ab dem 1.12.<strong>2022</strong> ist es möglich, die Bestellung einer nicht zertifizierten<br />

Verwaltung juristisch anzufechten. Dies kann sogar durch einzelne<br />

Eigentümer/innen einer WEG erfolgen. Unser Tipp: Besser <strong>auf</strong> Nummer<br />

sicher gehen! Wenn Sie mehr erfahren möchten über die Leistungen einer<br />

modernen Hausverwaltung, wenden Sie sich gerne an Frau Katja Döring.<br />

www.skwhausverwaltung.de<br />

N<br />

Neuer Defibrillator bei<br />

Lamberjohann in der<br />

Rietberger Straße<br />

Seit September hängt in dem Verk<strong>auf</strong>sraum der <strong>Wiedenbrück</strong>er SB-Tankstelle<br />

Lamberjohann ein neuer, mobiler Lebensretter. In Zusammenarbeit<br />

mit einigen Gewerbetreibenden aus <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> sammelte<br />

Oliver Steube Unterstützer und entwarf eine »Lebenstafel«, <strong>auf</strong> der die<br />

Unterstützer des Projektes erwähnt wurden.<br />

»Den Beteiligten Firmen war es eine Herzensangelegenheit, die Anschaffung<br />

eines Defibrillators für die Rietberger Straße in der SB-Tankstelle<br />

Lamberjohann zu unterstützen«, sagt Oliver Steube. Sein besonderer<br />

Dank gilt den Firmen »Der Handyboss« David Gabriel, Diplom-Finanzwirt<br />

Fritz Hainke und »medical« point Herr Michael Ossenkemper,<br />

welche die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellten.<br />

Auch die SB-Tankstellenbetreiberin Mandy Podzada freute sich darüber,<br />

in den Räumlichkeiten der SB-Tankstelle Lamberjohann einen<br />

bedeutenden Lebensretter installieren zu können und stellte somit<br />

von Anfang an gerne den Standort für das Gerät zur Verfügung. Darüber<br />

hinaus begleiten die SB-Tankstelle Lamberjohann und sein Team<br />

die geplanten Wartungen für den Defibrillator. Bei einem plötzlichen<br />

1 Installierten zusammen einen Defibrillator an der Rietberger Straße: Fritz Hainke,<br />

Mandy Podzada, Oliver Steude und Michael Ossenkemper (v. l.)<br />

Herz-Kreisl<strong>auf</strong>stillstand zählt jede Minute. Ein Defibrillator stellt dabei,<br />

vereinfacht gesagt, den Herzrhythmus des Herzens mithilfe eines<br />

kurzen Schocks wieder her. Ein Defibrillator ist im Notfall leicht zu<br />

bedienen: Über eine eingebaute Sprachfunktion gibt er an, welche<br />

Handgriffe in welcher Reihenfolge zu tun sind und kann somit auch<br />

von Laien bedenkenlos eingesetzt werden.<br />

Der sogenannte »AED« hängt frei zugänglich im Verk<strong>auf</strong>sraum der<br />

SB-Tankstelle Lamberjohann und ist daher auch öffentlich zugänglich.<br />

56<br />

Anzeigen<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


5 Fackelübergabe vom Kinder- und Jugendhospizdienst »Löwenzahn« an Aktion Kinderträume e.V.<br />

D<br />

Der Kinder-Lebens-L<strong>auf</strong> macht Station in <strong>Rheda</strong><br />

Mehr als 50.000 Kinder in Deutschland haben eine lebensverkürzende<br />

Erkrankung. Für diese Kinder und ihre Familien setzt sich der Bundesverband<br />

Kinderhospiz e. V. ein. Um <strong>auf</strong> die Arbeit der Kinderhospize und der<br />

mit ihnen verbundenen Organisationen <strong>auf</strong>merksam zu machen, findet<br />

aktuell vom 7. April bis zum 7. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong> der zweite Kinder-Lebens-L<strong>auf</strong><br />

statt. Am 17. August machte die Fackel auch Station bei der Firma Tönnies<br />

in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, wo sie vom Kinder- und Jugendhospizdienst »Löwenzahn«<br />

aus Dortmund an Vertreter des Vereins »Aktion Kinderträume<br />

e. V.« übergeben wurde.<br />

Der L<strong>auf</strong> begann im April mit der Übergabe der Engels-Fackel durch<br />

die Schirmherrin der Aktion, Frau Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten<br />

Frank-Walter Steinmeier.<br />

In rund 120 Etappen führt die Strecke zu Kinderhospizeinrichtungen<br />

und wichtigen Unterstützern der Kinderhospizarbeit. Die Engels-Fackel<br />

wird dabei zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto, per Rollstuhl, im Boot oder<br />

sogar in der Kutsche befördert. Während ihrer Reise legt sie in 180 Tagen<br />

rund 7.000 Kilometer zurück! Gemeinsam mit den Kita-Kindern der Tönnies-Betriebs-Kita<br />

nahm Margit Tönnies die Fackel bei der Übergabe in der<br />

Tönnies-Arena entgegen. »Der Kinder-Lebens-L<strong>auf</strong> ist eine tolle Aktion,<br />

um <strong>auf</strong> die so wichtige Arbeit der Kinderhospize <strong>auf</strong>merksam zu machen.<br />

Seit 2007 ist es das Ziel von Aktion Kinderträume, als Verein in enger<br />

Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kinderhospiz, Familien mit<br />

schwerkranken Kindern zu unterstützen. Damit wollen wir ein stärkeres<br />

Bewusstsein in der Gesellschaft dafür schaffen, wie wichtig die Arbeit der<br />

Kinderhospize eigentlich ist. Gleichzeitig möchten wir den Kindern und<br />

ihren Angehörigen das Leben erleichtern und Freude bereiten – und das<br />

möglichst unbürokratisch und unkompliziert. Wir suchen dabei immer<br />

den schnellsten und gleichzeitig besten Weg und das werden wir auch<br />

für die Engels-Fackel tun, um sie sicher zur nächsten Station zu bringen«,<br />

sagte Frau Tönnies als Schirmherrin des Vereins »Aktion Kinderträume«.<br />

Nach dem Halt in <strong>Rheda</strong> setzt die Fackel ihre Reise fort und wird von<br />

Margit Tönnies nach Münster weitergetragen, wo sie sie an das Kinderhospiz<br />

»Königskinder« übergibt.<br />

Den Weg der Fackel können Sie live <strong>auf</strong> der Webseite www.kinderlebensl<strong>auf</strong>.de<br />

verfolgen, bis er am Welthospiztag, dem 7. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong>,<br />

wieder in Berlin endet.<br />

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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57


R<br />

Ratskeller <strong>Wiedenbrück</strong><br />

und Hotel Zur Wartburg schlagen<br />

gemeinsames Kapitel <strong>auf</strong><br />

Miriam Von der Wöste-Bader und Stefan Bader übernehmen ab <strong>Oktober</strong><br />

zusätzlich das Hotel Zur Wartburg<br />

1 Friedhelm Dürbusch (Mitte) übergibt das Hotel Zur Wartburg in die kompetenten Hände von Miriam Von der Wöste-Bader und<br />

Stefan Bader. Die beiden Hoteliers führen es ab <strong>Oktober</strong> zusätzlich zum Ratskeller.<br />

Wir reichen Ihnen die Hand!<br />

LIEBE & ZUVERLÄSSIGE 24H BETREUUNG<br />

Wir beraten Sie gerne: 0 25 87 900 91 00<br />

(Kem) »Wir waren sofort Feuer und<br />

Flamme, als wir durch Hendrik<br />

Höner von der Chance erfuhren,<br />

zusätzlich zum Ratskeller das<br />

Hotel Zur Wartburg weiterzuführen«,<br />

strahlten bei der Pressebekanntgabe<br />

die mittlerweile<br />

aus dem Traditionshaus an der<br />

Langen Straße bekannten Hoteliers<br />

Miriam Von der Wöste-Bader<br />

und Stefan Bader. Sie treten am 1.<br />

<strong>Oktober</strong> die Nachfolge von Friedserer<br />

neuen Heimat <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

dieses liebevoll gepflegte<br />

Haus auch zukünftig<br />

getreu nach der von Familie<br />

Dürbusch vorgegebenen Philosophie<br />

›Persönlich, individuell<br />

und besonders herzlich‹ zu<br />

betreiben«, betonen die beiden<br />

Nachfolgenden. Der seit<br />

Jahrzehnten eingeführte Name<br />

»Hotel Zur Wartburg« bleibt<br />

ebenso bestehen wie auch der<br />

BETREUUNG 24<br />

... daheim nicht allein<br />

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helm Dürbusch an, dem langjährigen<br />

Besitzer und Betreiber des<br />

über die Stadtgrenzen hinaus<br />

bekannten Hotels Zur Wartburg.<br />

Der Sechsundsechzigjährige tritt<br />

nunmehr, nach 37-jährigem Engagement<br />

für seine Gäste, zunächst<br />

als Küchenchef, dann als<br />

Restaurantleiter und Hotelier, in<br />

den wohlverdienten Ruhestand.<br />

»Wir sehen es als Verpflichtung<br />

in Verbundenheit zu uneigenständige<br />

Charme. Gleichfalls<br />

soll das jahrelang treue und<br />

erfahrene Personal sicherstellen,<br />

dass sich die Stammkunden<br />

hier weiterhin wohlfühlen.<br />

Es beherbergt seine Gäste, die<br />

Geschäftsreisenden, privaten<br />

Urlauber, Radfahrenden und<br />

Wochenendtouristen weiterhin<br />

als 3 Sterne Garni Hotel.<br />

Darüber hinaus können die<br />

Gäste die aus dem Zusammenschluss<br />

ergebenden Synergieeffekte<br />

genießen: Hierzu zählen<br />

das breite Leistungsangebot<br />

des Ratskellers, wie z. B. der<br />

neu renovierte Wellnessbereich<br />

mit einem Massageangebot,<br />

Leihfahrräder, Tagungsmöglichkeiten,<br />

Räumlichkeiten für<br />

Familienfeiern und vieles mehr.<br />

Ebenso dürfen sie gespannt sein<br />

<strong>auf</strong> neue Gerichte, neue Einflüsse<br />

und eine abwechslungsreiche,<br />

regionale und weiterhin<br />

hochwertige Küche, nachdem<br />

Chefkoch Dirk Frankrone den<br />

Ratskeller Mitte September verlassen<br />

hat. Für zukünftig noch<br />

abwechslungsreichere Akzente<br />

in der Küche wird ein neues Führungsduo<br />

sorgen – mit dem neuen<br />

Küchenchef Marc Laukemper,<br />

dem bisherigen Souschef, und<br />

seinem Nachfolger, dem frisch<br />

aus Österreich in heimische Gefilde<br />

zurückgekehrten Patrick<br />

Jaschke. Sie bilden mit zwei weiteren<br />

Köchen und drei Auszubildenden<br />

die Küchencrew.<br />

Miriam Von der Wöste-Bader<br />

und Stefan Bader freuen<br />

sich <strong>auf</strong> die neuen Aufgaben<br />

und sehen gemeinsam mit ihrem<br />

insgesamt 50-köpfigen<br />

Team im Ratskeller und den<br />

sechs Mitarbeitenden im Hotel<br />

Zur Wartburg sehr positiv in die<br />

Zukunft. Friedhelm Dürbusch<br />

wünscht ihnen <strong>auf</strong> ihrem Weg<br />

Glück und Erfolg. Sein Dank gilt<br />

all seinen Mitarbeitenden, die<br />

ihn begleiteten, seinen Gästen<br />

aus Nah und Fern, seinen Freunden<br />

und seiner Familie und allen<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>ern »für<br />

diese wunderbaren Jahre in eurer<br />

Mitte!«<br />

58<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 »Dieses Modell bietet den Eigenheimbesitzern eine ganz neue Möglichkeit, <strong>auf</strong> ihre<br />

Altersvorsorge zuzugreifen«, Vso Axel Kirschberger, Volksbank-Leiter »Rund um die<br />

Immobilie«.<br />

Volksbank Bielefeld-<br />

Gütersloh kooperiert<br />

mit Wertfaktor<br />

Immobilien-Teilverk<strong>auf</strong>: Neue finanzielle Möglichkeiten<br />

für Eigentümer im Ruhestand<br />

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh kooperiert mit Wertfaktor, dem Marktführer<br />

im Bereich Immobilien-Teilverk<strong>auf</strong>, und bietet seit Anfang des<br />

Jahres den Teilverk<strong>auf</strong> als weitere Finanzdienstleistung an. <strong>Das</strong> neuartige<br />

Angebot ermöglicht es älteren Immobilieneigentümern, Liquidität<br />

aus ihrer Immobilie zu schöpfen, um sich lang gehegte Träume zu<br />

erfüllen, die Rente <strong>auf</strong>zubessern oder die eigenen Kinder finanziell zu<br />

unterstützen.<br />

Wer vor Jahren die gute Entscheidung getroffen hat, in Wohneigentum<br />

zu investieren, hat durch den Immobilien-Teilverk<strong>auf</strong> die Möglichkeit,<br />

von der Wertsteigerung seiner Immobilie zu profitieren – ohne<br />

<strong>auf</strong> sein geliebtes Zuhause verzichten zu müssen. Für den veräußerten<br />

Anteil erhalten die Teilverkäufer eine Einmalzahlung von Wertfaktor.<br />

Dabei entscheiden allein die Eigentümer, wie hoch diese sein soll: Ab<br />

100.000 Euro und bis zu 50 Prozent des aktuellen Immobilienwertes ist<br />

alles möglich.<br />

»<strong>Das</strong> Modell des Immobilien-Teilverk<strong>auf</strong>s bietet Eigenheimbesitzern<br />

die völlig neue Möglichkeit, in der Immobilie gebundenes Kapital<br />

zu mobilisieren und bereits zu Lebzeiten <strong>auf</strong> ihre Altersvorsorge zugreifen<br />

zu können. Ein Gesamtverk<strong>auf</strong> des Hauses oder Wohnung ist<br />

1 <strong>Das</strong> neue Volksbank-Angebot ermöglicht es älteren Immobilien-Eigentümern, Liquidität<br />

aus ihrer Immobilie zu schöpfen, um sich lang gehegte Träume zu erfüllen.<br />

also nicht mehr vonnöten«, erläutert Axel Kirschberger, Leiter »Rund<br />

um die Immobilie« bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. »Wertfaktor<br />

hat eine neuartige Lösung geschaffen, bei der lediglich ein Teil des<br />

Eigenheims veräußert wird. Durch das lebenslange Nießbrauchrecht<br />

können die Teilverkäufer weiterhin frei über ihre Immobilie verfügen<br />

und diese wie zuvor bewohnen«. Darin unterscheidet sich das Modell<br />

des Immobilien-Teilverk<strong>auf</strong>s von den üblichen Verrentungsmodellen, bei<br />

denen sämtliche Rechte und Pflichten an der Immobilie an den Käufer<br />

abgetreten werden.<br />

Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh ist mittlerweile die sechste Volksbank,<br />

die eine Kooperation mit dem Hamburger Teilverk<strong>auf</strong>-Pionier eingegangen<br />

ist. »Im Rahmen der ganzheitlichen Beratung haben wir in<br />

Wertfaktor einen neuen Partner gefunden, mit dem wir unserer Kundschaft<br />

ein großartiges Angebot machen können, auch im Ruhestand<br />

finanziell unabhängig zu sein und ihre Zukunft sorgenfrei zu gestalten«,<br />

so Kirschberger weiter.<br />

Alle Informationen, Erklär-Video und Wertfaktor-Rechner unter<br />

www.volksbank-bi-gt.de/teilverk<strong>auf</strong><br />

Über wertfaktor und das Konzept des Teilverk<strong>auf</strong>s<br />

Die wertfaktor Immobilien GmbH ist der Pionier des Immobilien-Teilverk<strong>auf</strong>s.<br />

Dieses neuartige Finanzierungsmodell erlaubt Eigentümern,<br />

Immobilienvermögen zu Bargeld machen, ohne ihre Immobilie komplett<br />

zu verk<strong>auf</strong>en oder einen Kredit <strong>auf</strong>nehmen zu müssen. Je nach<br />

Wunsch erwirbt wertfaktor bis zu 50 Prozent des Eigenheims zum aktuellen<br />

Marktwert. Der K<strong>auf</strong>preis wird an die Eigentümer ausgezahlt. Die<br />

Eigentümer können ihre Immobilie weiter frei bewohnen, vermieten,<br />

vererben, den verk<strong>auf</strong>ten Teil zurückerwerben oder das Objekt mit wertfaktor<br />

gemeinsam am Markt veräußern.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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59


V<br />

1 Mihail Zaporojan und Vevia-Geschäftsführerin Iris Heckmann<br />

Veganer Räucherlaxx<br />

von Gutfried erobert<br />

den Veggie-Markt<br />

»Wir haben schon Veggie gemacht, bevor es Trend wurde<br />

– nämlich in den 1990er-Jahren«<br />

5 Der vegane »Räucherlaxx« von Gutfried<br />

Es sieht aus wie Lachs, schmeckt wie Lachs und riecht wie Lachs – Fisch ist<br />

aber nicht drin im neuen veganen »Räucherlaxx« der zur Mühlen Gruppe.<br />

Die rein pflanzliche Alternative hat das Traditionsunternehmen, das zur<br />

Tönnies Gruppe gehört, unter ihrer Leuchtturm-Marke Gutfried <strong>auf</strong> den<br />

Markt gebracht. <strong>Das</strong> außerordentlich gute Feedback von Lebensmitteleinzelhandel<br />

und Verbrauchern spricht für sich.<br />

Lachs ohne Fisch? »Ja das geht. Sehr gut sogar«, sagt Iris Heckmann,<br />

Geschäftsführerin der Vevia 4 You GmbH. Vevia ist der eigenständige Geschäftsbereich<br />

für vegetarische und vegane Alternativen der zur Mühlen<br />

Gruppe, in der nun auch der vegane Lachs entwickelt wurde. »Wir sind<br />

nicht die ersten <strong>auf</strong> dem Markt mit einem solchen Produkt. Die herausragende<br />

Resonanz, vor allem der Zielgruppe, in den ersten Tagen zeigt aber<br />

einmal mehr, dass es richtig war, <strong>auf</strong> Qualität und nicht <strong>auf</strong> Schnelligkeit<br />

zu setzen«, unterstreicht die Vevia-Geschäftsführerin.<br />

Mehr als ein Jahr lang hat die Produktentwicklungs-Abteilung der zur<br />

Mühlen Gruppe an dem neuen Produkt getüftelt. »Unser Ziel ist es, dass<br />

die vegane Alternative dem Original sowohl optisch als auch geschmacklich<br />

und von der Konsistenz her ganz nahe kommt«, verrät Iris Heckmann.<br />

Und das sei auch dieses Mal beim veganen Lachs hervorragend gelungen.<br />

»Da hat unsere Produktentwicklung einen hervorragenden Job gemacht.<br />

Es macht viel aus, dass das Team teils seit Jahrzehnten an Alternativ-Produkten<br />

arbeitet und größtenteils selbst vegetarisch oder vegan lebt.« Maximilian<br />

Tönnies, Geschäftsführer der zur Mühlen Gruppe stellt heraus:<br />

»Wir haben schon Veggie gemacht, bevor es Trend wurde – nämlich seit<br />

den 1990er-Jahren mit unserer Tochtergesellschaft Nölke«.<br />

Die Rückmeldungen nach dem Produktlaunch haben die Erwartungen<br />

der zur Mühlen Gruppe sogar übertroffen. »In zahlreichen Veggie-Foren<br />

wird der Räucherlaxx mit Lob überschüttet. Mehr geht nicht«, sagt Iris<br />

Heckmann. Schon <strong>auf</strong> der wichtigen Branchenmesse PLMA im März dieses<br />

Jahres sei die Fischalternative <strong>auf</strong> Pflanzenbasis der Renner gewesen.<br />

Erste Listungs-Zusagen ließen nicht lange <strong>auf</strong> sich warten. Jetzt gibt es<br />

Gutfried-Laxx bereits in den ersten Supermärkten, weitere folgen.<br />

Der vegane Lachs wird <strong>auf</strong> Stärke-, Raps- und Reis-Basis produziert.<br />

Die für einen Lachs typischen Fettstreifen werden in einem <strong>auf</strong>wendigen<br />

Arbeitsschritt ebenfalls <strong>auf</strong> Pflanzenbasis nachempfunden. Der rauchige<br />

Geschmack und Geruch entsteht durch das Räuchern mit Buchenholz.<br />

Produziert wird die vegane Fisch-Alternative im eigenen Veggie-Werk der<br />

zur Mühlen Gruppe in Böklund. Zur Produktpalette von Gutfried gehören<br />

auch andere vegane und vegetarische Produkte wie die Chicken-Nuggets,<br />

Hähnchenschnitzel oder Fischstäbchen.<br />

Hähnchenschnitzel und Nuggets ohne Fleisch – kehrt die zur Mühlen<br />

Gruppe damit ihrem Kerngeschäft den Rücken? »Keinesfalls«, sagt Iris<br />

Heckmann. »Wir sehen in den veganen und vegetarischen Alternativen aber<br />

eine perfekte Ergänzung unseres ohnehin schon sehr breit <strong>auf</strong>gestellten<br />

Produkt-Portfolios.« Die zur Mühlen Gruppe will den Verbrauchern das anbieten,<br />

was sie sich wünschen – und dazu zählen eben auch die Veggie-Produkte,<br />

die bei uns stark nachgefragt werden. »Die Geschmäcker ändern<br />

sich. Zeit, dass wir mit der Zeit gehen«, unterstreicht Maximilian Tönnies.<br />

Der Veggie-Bereich macht mittlerweile rund zehn Prozent des Umsatzes<br />

der Marke Gutfried aus – Tendenz steigend. Zusammen mit den<br />

anderen Marken »Vevia« und »Es schmeckt« sowie mit der Produktion der<br />

Eigenmarken des Handels kommt der eigenständige Geschäftsbereich <strong>auf</strong><br />

rund 42 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr. Zum Vergleich: 2019 lag<br />

der Umsatz noch bei 8,3 Millionen Euro. »2025 peilen wir die Marke von<br />

120 Millionen Euro an«, erläutert Iris Heckmann. Aufgrund des großen<br />

Wachstums wird auch die Produktionsfläche vergrößert. »Wir sind 2019<br />

mit 500 Quadratmetern, einer Kochkammer und zwei Verpackungslinien<br />

gestartet. In der dritten Ausbaustufe im kommenden Jahr gehen wir <strong>auf</strong><br />

4.000 Quadratmeter, weitere Koch- und Raumkammern sowie zusätzliche<br />

Hochleistungslinien für Produktion und Verpackung.«<br />

Neben dem wirtschaftlichen und räumlichen Wachstum setzt die zur<br />

Mühlen Gruppe <strong>auf</strong> Nachhaltigkeit. »<strong>Das</strong> ist unser wichtigster Antrieb.<br />

Und damit werden wir auch den Erwartungen der Verbraucher gerecht«,<br />

sagt Iris Heckmann. Schon heute stammt der überwiegende Teil der Veggie-Zutaten<br />

aus Europa. Gespräche mit Lieferanten und Herstellern l<strong>auf</strong>en<br />

zudem über den Anbau in Deutschland. Auch bei der Verpackung macht<br />

Vevia keine halben Sachen. »Hier setzen wir <strong>auf</strong> reduzierte, recyclingfähige<br />

Verpackung.« Logisch, dass auch der vegane Gutfried-Laxx in nachhaltiger<br />

Verpackung im Regal liegt.<br />

60<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


A<br />

Ausbildung bei<br />

Ford Lückenotto<br />

Am 1.9. begann David Trautwein seine Ausbildung<br />

zum K<strong>auf</strong>mann im Groß- und Außenhandelsmanagement.<br />

Auch neu im Team sind David Schmidt und<br />

Nico Spillner. Die beiden haben bereits am 1.8.<br />

ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in der<br />

Ford Werkstatt an der Bielefelder Str. in <strong>Wiedenbrück</strong><br />

gestartet.<br />

<strong>Das</strong> Team von Ford Lückenotto wünscht den<br />

neuen Kollegen viel Erfolg bei der Ausbildung!<br />

3 (V. l.) Werkstattleiter u. Ausbilder Bereich Kfz-Mechatronik<br />

Christian Berner, die drei Azubis David Trautwein, David<br />

Schmidt, Nico Spillner, Geschäfstführer Hans Carree<br />

V<br />

Vermittlung in ein neues Zuhause –<br />

wir helfen Mensch und Tier<br />

SKW Haus & Grund kooperiert langfristig mit dem Tierheim Gütersloh und unterstützt mit Geld- und Sachspenden<br />

sowie mit persönlichem Engagement<br />

In vielen Fällen ist das Leben<br />

von Tieren alles andere als unbeschwert.<br />

Jahr für Jahr nimmt das<br />

Team des Tierheims Gütersloh<br />

zahlreiche verletzte, vernachlässigte,<br />

herren- und heimatlose Vierbeiner<br />

in Obhut, um sie an eine liebevolle<br />

Familie zu vermitteln.<br />

Für das Team der SKW Haus &<br />

Grund ist es eine besondere Herzensangelegenheit,<br />

bedürftigen<br />

Tieren zu helfen. Viele der Kolleg/<br />

innen haben selbst Haustiere und<br />

wissen, wie wichtig es für ein Tier<br />

ist, als Familienmitglied einen<br />

»für-immer-Zuhause-Platz« zu<br />

finden. Deshalb unterstützt die<br />

SKW Haus & Grund das Tierheim<br />

Gütersloh.<br />

Ein sicheres und schönes<br />

Zuhause – für Menschen<br />

und Tiere<br />

Die SKW Haus & Grund kümmert<br />

sich darum, dass Menschen, ganz<br />

gleich welchen Alters und Familienstandes,<br />

ein schönes Zuhause<br />

finden. Ob eine Eigentumswohnung<br />

für junge Paare oder Singles,<br />

das großzügige Einfamilienhaus<br />

mit Garten oder eine barrierefreie<br />

Wohnung für Senioren – unser<br />

Team bringt sie alle in ihr Traumzuhause.<br />

Wie wäre es, wenn Sie<br />

jetzt noch einen tierischen Begleiter<br />

an der Seite hätten, der optimal<br />

zu Ihnen passt? Alle Bewohner<br />

aus dem Tierheim Gütersloh wünschen<br />

sich ein eigenes Zuhause,<br />

wo sie geliebt werden und einfach<br />

nur glücklich leben können.<br />

Wir möchten unseren Teil dazu<br />

beitragen, die Welt für bedürftige<br />

Tiere zu verbessern. Machen Sie<br />

auch mit und engagieren sich!<br />

Schnell werden Sie feststellen,<br />

dass Tiere die Liebe, die Sie schenken,<br />

kompromisslos zurückgeben.<br />

Vielleicht ist bei Ihnen ja noch ein<br />

Plätzchen <strong>auf</strong> dem Sofa oder im<br />

Körbchen frei?<br />

1 Manuela Dreier, Immobilienberaterin<br />

der SKW Haus & Grund Immobilien<br />

Unterstützen Sie das Tierheim Gütersloh mit Sach-, Futter- oder Geldspenden, als Tierpate/Tierpatin oder Gassigeher/in:<br />

Tierschutzverein Gütersloh und Umgebung e. V. · In der Worth 116 · 33334 Gütersloh<br />

E-Mail: info@tierschutzverein-guetersloh.de · Tel.: 05241 / 400922 · Website: https://tierheim-guetersloh.de/<br />

Sie sind ein verantwortungsvoller Tierfreund und bieten Pflegestellen für Tiere an? <strong>Das</strong> ist prima – bitte nehmen Sie hierzu direkt Kontakt<br />

zum Tierheim <strong>auf</strong>!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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61


Senioren ausgepasst:<br />

Gut umsorgt in den<br />

eigenen vier Wänden<br />

Seit 10 Jahren für Sie im Einsatz<br />

Kommt es Ihnen bekannt vor, wenn<br />

es daheim nicht mehr (immer) allein<br />

geht? Oder Sie als pflegender<br />

Angehöriger an die Grenzen stoßen?<br />

Dann ist die Betreuung24 Ihr<br />

zuverlässiger Ansprechpartner. Seit<br />

10 Jahren vermittelt das Team liebe<br />

und zuverlässige 24-h-Betreuungskräfte<br />

aus der Ost EU.<br />

<strong>Das</strong> Betreuungsmodell beinhaltet,<br />

dass ein Mitarbeiter bei den Se-<br />

nioren einzieht, um bedarfsgerecht<br />

unterstützen zu können: Hilfe bei<br />

der Hauswirtschaft und die Begleitung<br />

im Alltag (Einkäufe, Arztbesuche,<br />

Wäsche machen, Hilfe bei der<br />

Grundpflege etc.) stehen dabei im<br />

Mittelpunkt. Da eine Selbstständigkeit<br />

erhalten und gefördert werden<br />

soll, kann es nur sinnvoll sein, Erledigungen<br />

im Alltag abzugeben oder<br />

begleitet zu absolvieren.<br />

Damit ein Eigenanteil für die Finanzierung<br />

der Kosten möglichst<br />

gering gehalten werden kann, wird<br />

gerne beraten, inwieweit Sie alle<br />

Erstattungsmöglichkeiten der Pflegekasse<br />

ausschöpfen können.<br />

Eine faire Bezahlung zu optimalen<br />

Arbeitsbedingungen zeichnet<br />

das Team aus, so dass <strong>auf</strong> einen<br />

konstanten Pool an zuverlässigem<br />

Stammpersonal zurückgegriffen<br />

werden kann.<br />

Eine Begleitung während der<br />

Betreuung durch eine examinierte<br />

Pflegefachkraft runden das Angebot<br />

ab.<br />

Eine kostenlose und unverbindliche<br />

Erstberatung in den<br />

freundlichen Büroräumlichkeiten<br />

oder ein Kennenlernen bei Ihnen<br />

1 Oliver Frankrone Foto: Kaup<br />

zu Hause sind ebenso selbstverständlich.<br />

Betreuung 24 · Neumarkt 4 · 59320<br />

Ennigerloh · Tel. 02587/900 9 100<br />

kontakt@betreuung24-senioren.de<br />

betreuung24-senioren.de<br />

40 Jahre Planspiel Börse<br />

<strong>Das</strong> Börsenspiel der Sparkassen startet<br />

am 4. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong><br />

<strong>Das</strong> Planspiel Börse feiert in diesem Jahr großes Jubiläum – bereits 40<br />

Jahre begeistert das Börsenspiel der Sparkassen die Teilnehmenden europaweit.<br />

Ab dem 4. <strong>Oktober</strong> können somit alle teilnehmen, die spielerisch<br />

die Welt der Börse kennenlernen möchten: Kundinnen und Kunden der<br />

Kreissparkasse <strong>Wiedenbrück</strong>, Studierende, Schülerinnen und Schüler<br />

sowie deren Lehrkräfte.<br />

In diesem Jahr ist eine Teilnahme über die Planspiel Börse-<strong>App</strong> oder<br />

über die Webversion www.planspiel-boerse.de möglich. Zur Registrierung<br />

wird ein entsprechender Registrierungs-Code benötigt, den die<br />

Spielgruppen von der Kreissparkasse erhalten.<br />

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aus dem<br />

Geschäftsgebiet des heimischen Kreditinstituts erhalten durch eine<br />

Teilnahme am Planspiel Börse erste Kenntnisse über die Finanz- und<br />

Wirtschaftswelt, Anlagestrategien und -analysen. Die Kreissparkasse<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> unterstützt die teilnehmenden Schulen, wie gewohnt, mit<br />

allen notwendigen Informationen. Zum Spielende am 31. Januar 2023<br />

wird abgerechnet und geschaut, welches Team den größten Gewinn<br />

erwirtschaftet hat. Besonders bewertet werden erneut die Spielgruppen,<br />

die <strong>auf</strong> die Aktien nachhaltiger Unternehmen gesetzt haben. Den Siegerteams<br />

und ihren Schulen winken attraktive Preise, die in der Depotgesamtwertung<br />

und im Nachhaltigkeitswettbewerb vergeben werden.<br />

Weitere Informationen zum Spiel und die Registrierungs-Codes gibt<br />

es <strong>auf</strong> www.kskwd.de/pb oder www.planspiel-boerse.de .<br />

Foto: AdobeStock<br />

Floristen spenden<br />

Geld für die Ukraine-Hilfe<br />

Wer erinnert sich nicht: Am 8. Mai war Muttertag. <strong>Das</strong> Fest fällt stets<br />

<strong>auf</strong> den zweiten Sonntag im Mai. Für die Tradition, Mütter an diesem<br />

Tag zu beschenken, werden in Deutschland beträchtliche Summen für<br />

Blumengeschenke <strong>auf</strong>gewendet. Sieben <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>er Floristen<br />

und Floristinnen haben sich deshalb zusammengetan, um von jedem<br />

verk<strong>auf</strong>ten Muttertags-Blumenstrauß 50 Cent an die »Hilfe für Menschen<br />

aus der Ukraine« zu spenden, die die Bürgerstiftung <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

unterstützt. Die Floristen und Floristinnen Jutta Hütig, Sylke Klasen,<br />

Barbara Flaskamp, Stil und Blüte, Blumen Vossel, Laden im Garten und<br />

die Straußmanufaktur Wagner haben einen sehenswerten Betrag von<br />

1199 € zusammenbekommen, der jetzt der Ukraine-Hilfe überwiesen<br />

wird. Chapeau!<br />

62<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 48 Nachwuchskräfte starteten dieses Jahr in zwölf verschiedenen Berufen im Tönnies-Konzern ihre berufliche Zukunft<br />

Ausbildungsstrategie zeigt Wirkung<br />

Nachwuchskräfte chskräfte bei Tönnies<br />

Atrategie<br />

Den Fachkräftemangel in Deutschland spüren<br />

fast alle Branchen, denn gute Mitarbeiter<br />

sind begehrt und <strong>auf</strong> dem Arbeitsmarkt hart<br />

umkämpft. Deshalb setzt die Tönnies Unternehmensgruppe<br />

seit vielen Jahre <strong>auf</strong> eine<br />

fundierte und breit gefächerte Ausbildungsstrategie.<br />

Und die zeigt Wirkung: 48 neue<br />

Nachwuchskräfte und 12 ausgelernte Fachkräfte<br />

haben im August ihre Ausbildungen<br />

beim Lebensmittelhersteller gestartet bzw.<br />

erfolgreich abgeschlossen.<br />

»Euch gehört die Zukunft«<br />

In zwölf unterschiedlichen Berufen werden<br />

48 junge Nachwuchskräfte an den Standorten<br />

<strong>Rheda</strong>, Weißenfels, Sögel und Badbergen<br />

ausgebildet. Firmenchef Clemens Tönnies begrüßte<br />

die neuen Mitglieder des Team Tönnies<br />

gemeinsam mit seiner Frau<br />

Margit, Sohn Maximilian sowie<br />

CFO Carl Bürger persönlich<br />

an ihrem ersten Arbeitstag<br />

in der Tönnies Arena in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. »Mit<br />

meinem Sohn Max und unserem<br />

CFO Carl Bürger haben<br />

junge Leute bei uns schon<br />

früh viel Verantwortung übernommen<br />

und sind Teil eines<br />

Generationenwechsels, den<br />

wir eingeleitet haben. Auch<br />

Ihr gehört dazu, Euch gehört<br />

die Zukunft«, richtete<br />

Clemens Tönnies sich an die<br />

neuen Kolleginnen und Kollegen. »Ich wünsche<br />

Euch unglaublich viel Spaß an der Arbeit,<br />

dass Ihr viel lernt und Freude daran habt. Und<br />

vor allem wünsche ich Euch viel Erfolg.«<br />

Neben 19 angehenden Industriek<strong>auf</strong>leuten<br />

freut sich das Unternehmen außerdem<br />

über neue Auszubildende in den Bereichen<br />

Lebensmitteltechnik, Fachinformatik, Logistik<br />

sowie Speditions- und Einzelhandel. Zwölf der<br />

48 Auszubildenden lernen im Bereich Technik<br />

Berufe wie Mechatroniker, Elektriker, Industrie-<br />

bzw. KFZ-Mechatroniker.<br />

1 Clemens und Margit Tönnies beglückwünschten die frischgebackenen Fachkräfte.<br />

Fachkräfte werden übernommen<br />

Erfolgreich abgeschlossen haben währenddessen<br />

zwölf Fachkräfte ihre Ausbildungen<br />

bei der Tönnies Unternehmensgruppe. »Traut<br />

Euch was. Geht nach vorne und macht Karriere«,<br />

sagte Clemens Tönnies bei der Gratulation<br />

der Auszubildenden. Er und seine Frau<br />

Margit beglückwünschten die erfolgreichen<br />

Absolventen als Industriek<strong>auf</strong>leute, Fachkräfte<br />

für Lebensmittelsicherheit, Industriemechaniker<br />

und Fachinformatiker für Systemintegration<br />

persönlich. »Ihr seid die Säulen<br />

der Zukunft. Bleibt kollegial und motiviert.<br />

Immer wenn ihr Ideen habt, dann sprecht sie<br />

aus. Wir unterstützen Euch auch weiterhin,<br />

wo wir können«, gab Clemens Tönnies den<br />

neuen Fachkräften mit <strong>auf</strong> den Weg.<br />

Von nun an sind die ehemaligen Auszubildenden<br />

in ihren Fachbereichen tätig.<br />

»Wir konnten jedem Auszubildenden<br />

einen Übernahmeplatz im Team Tönnies<br />

anbieten. Ein großes Dankeschön geht deshalb<br />

an das gesamte Ausbilder-Team, das<br />

seine Schützlinge hervorragend<br />

bei ihrer Ausbildung<br />

begleitet und so das Fundament<br />

für die weitere berufliche<br />

Zukunft gelegt hat«,<br />

ergänzte Personalleiter Sven<br />

Geier. Für jeden der nun ehemaligen<br />

Azubis gab es bei<br />

der Gratulation zudem ein<br />

hochwertiges Raclette-Gerät<br />

mit Tönnies-Gravur, Prämien<br />

für gute und sehr gute<br />

Abschlüsse, einen Blumenstrauß<br />

– und noch viel wichtiger:<br />

den Arbeitsvertrag für<br />

die Weiterbeschäftigung.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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63


5 Geschäftsführung und Verwaltungsrat lenken die neu formierte Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen gGmbH: (v. l.) Dr. Stephan Pantenburg, Olaf Bartsch, Winfried<br />

Arbeiter, Christian Grochtmann, Werner Twent, Karin Rodeheger, Joachim Fellmer, Wolfram Gerling, Heinz Flege, Marcel Giefers, Dr. Georg Galle und Dr. Georg Rüter. Es fehlt:<br />

Gerhard Freitag.<br />

K<br />

Katholische Krankenhäuser unter einem Dach<br />

Die Fusion der sechs Hospitäler der Region ist unter Dach und Fach.<br />

Die Verschmelzung der Sankt Elisabeth Gütersloh GmbH mit den benachbarten<br />

katholischen Häusern zur neuformierten Katholischen<br />

Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO) gGmbH ist am 1. Juli rechtskräftig<br />

umgesetzt worden. Damit konnte das zu Beginn des Jahres<br />

in Sondierungsgesprächen gesteckte ehrgeizige Ziel wie geplant zur<br />

Jahresmitte erreicht werden – die Weichen für eine gemeinsame, erfolgreiche<br />

Zukunft sind gestellt.<br />

Zum neuen Verbund mit Sitz in Bielefeld gehören die traditionsreichen<br />

Krankenhäuser Franziskus Hospital Bielefeld, Mathilden Hospital<br />

Herford, Sankt Elisabeth Hospital Gütersloh, Sankt Vinzenz Hospital<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, Sankt Lucia Hospital Harsewinkel und Marienhospital<br />

Oelde. Die Farben des neuen Logos repräsentieren die KHO-<br />

Familie mit ihren sechs Standorten. <strong>Das</strong> Kreuz symbolisiert sowohl<br />

den Verbund als auch die Caritas im Sinne des Erkennungszeichens<br />

christlicher Kirchen und deren Geist der Nächstenliebe.<br />

Insgesamt stellen in der neuen Gemeinschaft 3.237 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter, davon 1.787 im Pflegedienst und 421 Ärztinnen<br />

und Ärzte, die medizinische Versorgung der Patienten in der Region<br />

sicher. Bundes- und Landespolitik drängen die Krankenhausträger seit<br />

Jahren ihre Angebotsstrukturen enger miteinander abzustimmen, um<br />

damit Qualitätsvorteile und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit zu<br />

erzielen. Diese Vorteile sieht auch die KHO. Der Zusammenschluss<br />

stellt das Unternehmen <strong>auf</strong> ein breites, zukunftsträchtiges Fundament.<br />

»Wir führen wirtschaftlich gesunde Gesellschaften in diesen<br />

Verbund zusammen, die in 2021 einen Umsatz von 285 Millionen Euro<br />

erwirtschaften und dabei jeweils positive Jahrabschlüsse verzeichneten.<br />

Solides Wirtschaften ist von hoher sozialpolitischer Relevanz: Nur<br />

so können Belastungen für Beitragszahler und Steuerzahler, vor allem<br />

für künftige Generationen, vermieden werden«, betont der Sprecher<br />

der Geschäftsführung Dr. Georg Rüter. Trotz sehr hoher Investitionen<br />

in den zurückliegenden fünf Jahren verfügt die KHO über eine solide<br />

Eigenkapitalbasis.<br />

Von breit <strong>auf</strong>gestellten medizinische Fachzentren, einer guten,<br />

interdisziplinären Vernetzung bis zu attraktiven Aus- und Weiterbildungsangebote<br />

für das Personal: Im Verbund mit solider Finanzbasis<br />

können die kommenden Aufgaben gemeinsam geschultert und Synergien<br />

genutzt werden. »Wir wachsen zusammen, um zusammen zu<br />

wachsen«, betont Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg. »Wir sind<br />

dankbar, dass unsere Gesellschafter mit Weitblick diesen Verbund initiiert<br />

und konsequent vollzogen haben.«<br />

In der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrates wurde Olaf<br />

Bartsch aus Gütersloh einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums<br />

gewählt, Dr. Georg Galle aus Bielefeld ebenfalls einstimmig<br />

zu seinem Stellvertreter. Für das Gremium zeichnen außerdem<br />

verantwortlich: Heinz Flege, Winfried Arbeiter, Joachim Fellmer, Marcel<br />

Giefers, Christian Grochtmann, Werner Twent, Wolfram Gerling, Karin<br />

Rodeheger und Gerhard Freitag. Jeder Gesellschafter ist mit zwei Vertretern<br />

im Verwaltungsrat vertreten. Die kollegiale Geschäftsführung<br />

bilden Dr. Georg Rüter und Dr. Stephan Pantenburg.<br />

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64 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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66 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


September<br />

1<br />

Jetzt für das Kloster abstimmen!<br />

<strong>Das</strong> Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> ist im Rennen<br />

um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis<br />

des Deutschen Engagementpreises<br />

<strong>2022</strong>. Unter deutscherengagementpreis.de/publikumspreis<br />

kann bis 19. <strong>Oktober</strong> abgestimmt<br />

werden. Die gemeinnützige Genossenschaft<br />

hat die Klosteranlage vom Franziskaner-Orden<br />

übernommen. Mehr als<br />

950 Mitglieder unterstützen das Vorhaben,<br />

aus dem Kloster einen Ort der<br />

Kultur, Bildung und Begegnung zu machen.<br />

Es steht allen Menschen offen.<br />

MI 28<br />

8.00 VENUS –<br />

Die tiefe Reise zu mir selbst 2<br />

Ausstellung mit Bildern von Larissa<br />

Spenst <strong>auf</strong> der Empore des Rathauses.<br />

Bis Juni 2023. Eintritt: frei. Öffnungszeiten:<br />

Mo–Mi 8–12 und 14–17 Uhr, Do<br />

8–12 und 14–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr.<br />

8.00 »Alltägliches und Sonderbares«<br />

Ausstellung mit Portraits, Acrylbildern<br />

sowie Bildern mit einem Gemisch<br />

aus Farbe und Sand von Werner Pieper<br />

im Rathausfoyer. Bis 30. Januar. Öffnungszeiten:<br />

Mo–Mi 8–12 und 14–17<br />

Uhr, Do 8–12 und 14–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr.<br />

8.30 Literatur im Land<br />

Ausstellung im Stadthausfoyer. Bis Fr<br />

14. <strong>Oktober</strong>. Öffnungszeiten: Mo– Mi<br />

8.30–12.30 und 14–17 Uhr, Do 14–18<br />

Uhr (in den Schulferien bis 16 Uhr), Fr<br />

8.30–12.30 Uhr Eintritt: frei.<br />

9.30 Familientreff WiR<br />

»Reinkommen, Kinder spielen lassen,<br />

andere Familien in entspannter Atmosphäre<br />

treffen«, das ist das Motto<br />

des Treffs an der Berliner Straße 23.<br />

Öffnungszeiten allgemein: Mo–Do<br />

9.30–12 Uhr | »Krabbelkäfer« (Mütter<br />

mit Kindern < 1 J.): Di 15–17 Uhr | Spielgruppe<br />

Kinder 1–3 J.: Do 15–17 Uhr |<br />

Sprach-Café (ohne oder mit Kind): Mo<br />

& Do 11–12.30 Uhr | Sprechstunde »Babybesuchsdienst<br />

und Frühe Hilfen«:<br />

Di 9.30–12 Uhr | Mütter vor der Geburt<br />

bzw. mit Kindern unter 2 J. (mit<br />

Hebamme Jenny Goblirsch): Fr 9.30–12<br />

Uhr | Kurs »Bewegungsspiele für Babys<br />

ab 6 Wochen«: Anfrage bei Frau<br />

Herman unter 05242/963606 oder unter<br />

m.herman@rh-wd.de | Rückbildungskurs<br />

/ Geburtsvorbereitung mit<br />

Hebamme Jenny Goblirsch (Infos und<br />

nötige Anmeldung bei j.goblirschhebamme@gmx.de):<br />

Fr 17 Uhr / 18 Uhr<br />

| Familienfrühstück (gerne auch Großeltern):<br />

1. Mo im Monat 9.30 Uhr | Väter<br />

und Kinder (Anmeldung nötig unter<br />

Tel. 05242/9858972 bzw. susanne.<br />

feldgen@rh-wd.de): 1. Sa im Monat<br />

10–12 Uhr | Ein-Eltern-Treff (Anmeldung<br />

nötig unter Tel. 05242/9858972<br />

bzw. susanne.feldgen@rh-wd.de): 2.<br />

Sa im Monat 10–12 Uhr | Weitere Infos:<br />

Gleichstellungsbe<strong>auf</strong>tragte Susanne<br />

Fischer, Tel. 05242/963266 bzw.<br />

susanne.fischer@rh-wd.de<br />

15.00 175 Jahre WEKA –<br />

Transport im Wandel der Zeit<br />

Ausstellung im <strong>Wiedenbrück</strong>er Schule<br />

Museum. Eintritt: Erw. 2,50 € | Kinder,<br />

Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung<br />

1 € | Familien (ab 2 Erwachsene,<br />

1 Kind) 5 € | Kinder bis 5 Jahre frei.<br />

Öffnungszeiten: Mi 15–18 Uhr, Do, Sa,<br />

So: 15–17 Uhr sowie nach Vereinbarung.<br />

Infos: wiedenbruecker- schule.de<br />

19.00–20.30 Mit Fassadendämmung<br />

Heizkosten senken<br />

Zoom-Vortrag von Oliver Erdmann.<br />

Ohne Gebühr. Anmeldung bis 12 Uhr<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

19.30 SpieleZeit<br />

Im Küsterhaus werden Gesellschaftsspiele<br />

angeboten. Kalte Getränke stehen<br />

bereit. Ohne Anmeldung.<br />

19.30–21.00 Der Anschluss<br />

an die weite Welt<br />

Norbert Ellermann berichtet im Stadthaus<br />

(Luise-Hensel-Saal) über Industrieunternehmen<br />

und die Eisenbahn<br />

in <strong>Rheda</strong> und <strong>Wiedenbrück</strong>. Eintritt:<br />

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

DO 29<br />

19.00–20.30 Fördermittel fürs Haus /<br />

regionale Energieberatungsangebote<br />

Online-Vortrag (Zoom) zum Förderdschungel<br />

bei Photovoltaik, Batteriespeicher,<br />

E-Mobilität, Heizen mit<br />

erneuerbaren Energien und Gebäu desanierung.<br />

Mit Jörg Sutter, Jan Karwatzki,<br />

Bernd Winterseel und Ursula<br />

Thering. Ohne Gebühr. Anmeldung bis<br />

12 Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-<br />

900 oder briefkasten@vhs-re.de<br />

20.00–22.30 Die großen 7:<br />

In 80 Tagen um die Welt<br />

Auf seiner fantastischen Abenteuerreise<br />

mit Diener Passepartout wird Phileas<br />

Fogg von Inspektor Fix verfolgt,<br />

der beide um jeden Preis zu stoppen<br />

versucht. Schauspiel-Spektakel mit<br />

Musik nach dem Roman von Jules Verne,<br />

dargeboten vom Ensemble Persona<br />

in Zusammenarbeit mit dem Sharoun<br />

Theater in der Stadthalle. Eintritt: 22 €<br />

im VVK bei der Flora Westfalica, Rathauspl.<br />

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos:<br />

flora- westfalica.de<br />

FR 30<br />

14.00 Herbstkirmes in <strong>Wiedenbrück</strong><br />

20 Uhr Illumination am Emssee. Mo 3.<br />

<strong>Oktober</strong> 8–15 Uhr Krammarkt <strong>auf</strong> der<br />

Langen Str. Infos vorn.<br />

19.00 DeelenZeit<br />

Am Küsterhaus nette Menschen treffen,<br />

ein kühles Getränk genießen.<br />

<strong>Oktober</strong><br />

SA 1<br />

3<br />

9.00–12.00 Die erstaunl. Welt der Pilze<br />

Pilzwanderung mit Dr. Wolfgang Tietz<br />

ab Gut Schledebrück. Gebühr: 14,30 €.<br />

Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

11.00 Eine Kleine Marktmusik<br />

Orgelkonzert mit mit Birgit Badorreck<br />

in der Stadt kirche. Eintritt: frei –<br />

Spende am Ausgang erbeten.<br />

14.00–18.00 Telefunken – eine Weltmarke<br />

Ausstellung im Radio- und Telefonmuseum,<br />

Eusterbrockstr. 44. Öffnungszeiten:<br />

Sa, So und feiertags 14–18 Uhr.<br />

Anmeldung bei Richard Kügeler, Tel.<br />

05242/44330 bzw. rkuegeler@aol.com.<br />

Infos: verstaerkeramt.eu<br />

1<br />

Jetzt abstimmen für das Kloster <strong>Wiedenbrück</strong><br />

2<br />

Larissa Spenst, Christiane Hoffmann und Bürgermeister Theo Mettenborg<br />

20.00 Milster singt Musical<br />

Angelika Milster, die Diva des Musicals,<br />

präsentiert die schönsten<br />

Musical-Highlights in der Stadthalle<br />

Gütersloh. Tickets ab 35,95 € im VVK<br />

beim Gütersloh-Marketing-Service-<br />

Center, Berliner Str. 63, Gütersloh.<br />

Öffnung: Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr |<br />

Mi+Sa: 10–14 Uhr. Tel. 05241 / 2113636,<br />

E-Mail: tickets@gueterslohmarketing.de<br />

. Infos: stadthalle-gt.de<br />

SO 2<br />

11.00–12.00 Öffentliche Führung<br />

durch <strong>Wiedenbrück</strong>. Max. 20 Teilnehmer.<br />

Ohne Anmeldung. Start:<br />

Adenauerplatz. Kosten: 3 €.<br />

13.00–18.00 Geschäfte verk<strong>auf</strong>soffen<br />

Zur Herbstkirmes in <strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Infos vorn.<br />

14.00 Führungen im Schloss <strong>Rheda</strong><br />

Gezeigt werden die Schlosskapelle<br />

und histor. Räume im Barocktrakt<br />

(3G-Kontrolle ab 16 J. u. Maskenpflicht).<br />

Dauer: ca. 1 Std. Treff:<br />

Schlossmühle. Kosten: Erw. 12 € |<br />

Schüler / Studenten 6 €. Anmeldung<br />

erforderlich: Fürstliche Kanzlei, Tel.<br />

05242/9471-0, E-Mail ingrid-wedeking@gmx.de<br />

. Weitere Termine:<br />

So 9., 16., 23. und 30. <strong>Oktober</strong>, 6., 13.,<br />

20. und 27. November.<br />

14.30 Erntedankfest in Clarholz<br />

Mit großem Festumzug sowie festlich<br />

geschmückter Pfarrkirche. Konzert<br />

nach dem Umzug sowie Kaffee und<br />

Kuchen im Festzelt. Parkplatz kostenlos.<br />

Infos: www.erntedank-clarholz.de<br />

Termine<br />

20.00–22.30 Salut Salon: 4<br />

Magie der Träume<br />

Ob mit Tschaikovskys »Winterträume«,<br />

Ysaÿes »Rêve d’enfant/Traum<br />

eines Kindes« oder »Hedwig’s Theme«<br />

aus der Filmmusik zu Harry Potter –<br />

die vier Musikerinnen zaubern und<br />

verzaubern, spielen und singen, rappen<br />

und steppen. Was ist Traum, was<br />

Realität? Konzert der ECHO-Preisträgerinnen<br />

in der Stadthalle. Eintritt:<br />

37,90 € im VVK bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0.<br />

Infos: flora- westfalica.de<br />

DI 4<br />

15.30–17.00 Rheuma-Café<br />

Die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma-Liga<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> lädt ins<br />

Kloster zum Kaffeetrinken, Klönen<br />

und Erfahrungsaustausch. Treffpunkt<br />

ist das Wohnzimmer. Gäste sind herzlich<br />

willkommen.<br />

DO 6<br />

16.00 Wasserwerks-Führungen<br />

Die VGW lädt zu Führungen durch das<br />

Wasserwerk an der Bielefelder Straße<br />

ein. Neben Einblicken in die Wassergewinnung,<br />

-<strong>auf</strong>bereitung und -verteilung<br />

gibt es für bis zu 15 Personen auch<br />

die Möglichkeit, den fast 35 Meter hohen<br />

Wasserturm zu besteigen. Zweiter<br />

Termin: Fr 7. <strong>Oktober</strong>. Anmeldung:<br />

Carsten Behlert, Tel. 05242/923-220.<br />

20.00–22.00 musica da camera:<br />

Trio in un Fiato – In einem Atem<br />

Mariia Kostina (Flöte), Oksana Shnit<br />

(Klavier), Günther Wiesemann (Klavier<br />

& Schlagwerk) spielen in der Orange-<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!<br />

67


Termine<br />

3<br />

Fichtensteinpilz und Fliegenpilz Foto: willy.ramaeker – flickr.com | CC BY-SA 2.0<br />

4<br />

Salut Salon<br />

rie Werke vom Barock bis zur Gegenwart.<br />

Tickets à 22 € im VVK bei der<br />

Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.<br />

05242/9301-0. Infos: flora- westfalica.de<br />

SA 8<br />

10.00–12.00 Führungen <strong>auf</strong> dem<br />

Güters loher Flugplatzgelände<br />

Gütersloh Marketing hat zweistündige<br />

Bustouren mit Ausstiegspunkten<br />

organisiert. Termine: Sa 8. <strong>Oktober</strong>:<br />

10.00, 10.30, 12.30, 13.00, 15.00, 15.30<br />

Uhr (ab Theater GT) | Sa 15. <strong>Oktober</strong>:<br />

10.00, 10.30, 12.30, 13.00, 15.00, 15.30<br />

Uhr (ab Marktpl. GT). Tickets: 21,50 €<br />

p.P. VVK (bis zu 4 Tickets pro Person)<br />

über reservix.de oder im ServiceCenter<br />

von Gütersloh Marketing. Weitere<br />

Infos: guetersloh- marketing.de<br />

13.00 Radtour des SGV Gütersloh<br />

Mitglieder – gerne auch Gäste – treffen<br />

sich am Gut Schledebrück. Anmeldung:<br />

Wolfgang Langklotz, Tel.<br />

05242/49374<br />

20.00 Festival der Travestie –<br />

Maria Crohn & Friends<br />

Brüllend lustige Komik, kurzweilige<br />

Unterhaltung und ein absoluter Augenschmaus:<br />

Die grandiose Comedy-Revue<br />

mit namhaften Travestie-<br />

Stars kommt erneut in die Stadthalle.<br />

Tickets ab 39,90 € im VVK bei der<br />

Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10, Tel.<br />

05242/9301-0. Infos: flora- westfalica.de<br />

SO 9<br />

14.00–17.00 SonntagsCafé<br />

Selbstgemachter Blechkuchen und<br />

Kaffeespezialitäten im Küsterhaus.<br />

MI 12<br />

20.00 Die großen 7: Warten <strong>auf</strong>’n Bus<br />

Eine Bushaltesstelle im Irgendwo.<br />

Ralle und Hannes, beide Ende 40,<br />

langzeitarbeitslos und frühinvalide,<br />

vor allem aber Vollzeitphilosophen,<br />

verbringen im mäßig gemütlichen<br />

Wartehäuschen ihre Tage. In dem reden<br />

und diskutieren sie, versorgt von<br />

reichlich Dosenbier, über alles, was<br />

das Leben so ausmacht. Erfüllung findet<br />

ihr Warten und Hoffen in Person<br />

der Busfahrerin Kathrin. Schauspiel<br />

von Oliver Bukows ki mit dem Westfälischen<br />

Landestheater Castrop-Rauxel<br />

in der Stadthalle. Die gleichnamige<br />

rbb-Serie wurde für den Deutschen<br />

Fernsehpreis und den Grimme-Preis<br />

nominiert. Tickets: ab 22 € im VVK<br />

bei der Flora Westfalica, Rathausplatz<br />

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos: florawestfalica.de<br />

DO 13<br />

13.30 Wanderung im Raum Gütersloh<br />

Treff zur Bildung von Fahrgemeinschaften:<br />

Marktplatz Gütersloh. Der<br />

SGV Gütersloh freut sich über Gäste,<br />

die die 8 km mitwandern wollen. Infos:<br />

Uschi Ries, Tel. 05247/405353 und<br />

Lot har Möller, Tel. 02583/2233.<br />

FR 14<br />

19.00 Schweige und höre<br />

Achtsame Körperwahrnehmungsübungen,<br />

das Sitzen in der Stille und<br />

Gebetsgebärden mit Pfarrer Rainer<br />

Moritz im Gemeindehaus Herzebrock,<br />

Bolandstraße 15. Kosten: keine.<br />

Anmeldung: Tel. 05242/983910 bzw.<br />

gemeindebuero@angekreuzt.de .<br />

Weitere Termine: 4.11. und 9.12.<br />

5<br />

19.30 Festival »Saiten-Zeit« <strong>2022</strong><br />

Fr: Konzert in der Marienkirche mit<br />

der Harfenistin Karin Giuna (Folk mit<br />

Elementen aus Jazz, Pop und Latin),<br />

Fallinn Wolf (fantasievoller, mystischer<br />

Pop), Gitarristin Claire Besson<br />

(Konzertmusik, Worldmusik, Jazz).<br />

Sa 15. <strong>Oktober</strong>, Workshops im Kloster<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> (Gebühr 10 €): 13–14<br />

Uhr: Adam Rafferty – Wie bekommt<br />

man den Groove ins Gitarrenspiel? |<br />

14.30–15.30 Uhr: Claire Besson – Klassische<br />

Gitarren-Technik und Interpretation<br />

| 16–17 Uhr: Offene Bühne für<br />

Saiten-Künstler/innen in der Marienkirche<br />

(Anmeldung am Stand von<br />

vitART – Teilnahme kostenlos) | 19.30<br />

Uhr: Konzert in der Marienkirche mit<br />

dem Ilona König Trio (Interpretationen<br />

von Jazz-, Pop- und Soul-Covers),<br />

Zupf’n Streich (Rock, Pop, Musical,<br />

Filmmusik und eigene Kompositionen<br />

für Gitarre und Violine) und dem<br />

Gitarristen Adam Rafferty (grooviger<br />

Sound). Außerdem: Ausstellung<br />

mit der Geigenbauerin Binia Brodnicki,<br />

Gitarrenbauer Jens Towet, dem Musikgeschäft<br />

Musikgalerie und der Malerin<br />

Kathrin Schönegge, Infostand vitART,<br />

Verk<strong>auf</strong> von CDs, Essen und Trinken...<br />

Künstlerische Leitung: Jay Minor. Konzert-Tickets:<br />

18 € pro Abend, Kinder unter<br />

12 J. frei. VVK unter info@vitart.de,<br />

im Kaffeekontor und in der Buchhandlung<br />

Lesart. Infos: www.vitart.de<br />

SA 15<br />

Ausbildung zum Schlaganfall-Helfer<br />

Die Diakonie Gütersloh e. V. bildet in<br />

Kooperation mit der Stiftung Deutsche<br />

Schlaganfall-Hilfe ehrenamtliche<br />

Helfer aus. Schulungen: 15. + 16. <strong>Oktober</strong>,<br />

5., 6., 26., 27. November und 10. + 11.<br />

Dezember, jeweils 9.30–16.00 Uhr. Ort:<br />

Akademie der Diakonie, Entenweg 12,<br />

Gütersloh-Avenwedde. Kosten: Keine.<br />

Infos und Anmeldungen bei Anke<br />

Fuchs, Tel. 05241/98673520.<br />

23.00 Back to the 90’s<br />

Spice Girls, Backstreet Boys, Blümchen<br />

– die DJs zaubern immer wieder einen<br />

Song aus den Boxen, den ihr schon<br />

längst vergessen hattet. Ort: Weberei,<br />

Gütersloh. Eintritt: 8 €. Bei einem<br />

Bistro-Umsatz von 15 € auch vorab als<br />

»Easy-Access-Ticket« im Bistro buchbar.<br />

Info: www.die-weberei.de<br />

SO 16<br />

11.00–12.00 Öffentliche Stadtführung<br />

durch <strong>Rheda</strong>. Max. 20 Tln. Kosten: 3 €.<br />

Ohne Anmeldung. Start: Doktorplatz.<br />

15.00–18.00 Tanztee<br />

Live-Musik mit Kaffee und Kuchen<br />

in der Stadthalle. Eintritt: 4 €. VVK<br />

bei der Flora Westfalica, Rathauspl.<br />

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos: florawestfalica.de<br />

16.30 190 Jahre Liedertafel Eintracht<br />

Jubiläums-Konzert im Luise-Hensel-<br />

Saal (Stadthaus). Eintritt: frei – Spenden<br />

erlaubt. Infos vorn.<br />

MO 17<br />

9.00–12.00 Interaktiver Workshop<br />

für Migrant/innen<br />

Die eigene Heimat als Erwachsene/r<br />

zu verlassen, um in einem anderen<br />

Land ein neues Leben zu beginnen,<br />

kann gleichermaßen <strong>auf</strong>regend<br />

und beängstigend sein. Workshop<br />

mit Psychologin Evelyne Müller, die<br />

selbst zweimal eine Migration erlebt<br />

hat. Ort: Moltkestraße 10 – 12, Gütersloh.<br />

Kosten: keine – gefördert von<br />

der Regionalstelle Erwachsenenbildung<br />

im Ev. Kirchenkreis Gütersloh.<br />

Anmeldung bis Mo 10. <strong>Oktober</strong>:<br />

erwachsenenbildung@kk- ekvw.de<br />

oder unter Tel. 05241/23485130.<br />

19.30 Probenbeginn: Musical für Kinder<br />

und solche, die es geblieben sind<br />

Wer sich in modernen Songs zu Hause<br />

fühlt, kann sich den Musical-Chören<br />

anschließen, um in der Adventszeit<br />

»Ein Wunsch zum Festhalten« in den<br />

Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinden<br />

<strong>auf</strong>zuführen. Szenische Bearbeitung<br />

von TEN SING und Gruppenleiterin<br />

Jana Nolding. Musikalische Erarbeitung:<br />

Kinderchor, der neue Pop-Chor<br />

und das Angekreuzt-Kammerorchester<br />

(Gesamtltg. Kantor Jan Weige).<br />

Ort: Kreuzkirche <strong>Wiedenbrück</strong>. Weitere<br />

Termine und Infos bei Kantor Jan<br />

Weige: Tel. 0176/3133 5479 bzw. kirchenmusik@angekreuzt.de<br />

oder <strong>auf</strong><br />

angekreuzt.de<br />

DI 18<br />

19.30–21.00 Infoabend für<br />

pflegende Angehörige<br />

Marion Moselage gibt im Haus der<br />

Kreativität Antworten rund um das<br />

Pflegeversicherungsgesetz SGB XI.<br />

Gebühr: 5,50 €. Infos: vhs-re.de<br />

MI 19<br />

19.30–21.00 Aktuelle archäologische<br />

Forschungen in Ostwestfalen<br />

Dr. Sven Spiong (LWL-Archäologie für<br />

Westfalen) berichtet u. a. auch über<br />

Aktuelles aus <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Gebühr: 8 €. Ort: Stadthaus (Luise-<br />

Hensel-Saal). Anmeldung bis 16 Uhr<br />

bei der VHS am Kirchpl.2, unter Tel.<br />

05242/9030-900 oder briefkasten@<br />

vhs-re.de . Infos: vhs-re.de<br />

20.00–22.00 Adipositas II:<br />

Operative Therapiemöglichkeiten<br />

Ein Viertel aller Erwachsenen in<br />

Deutschland sind stark übergewichtig.<br />

Dr. Christian Rathmer erläutert im<br />

Haus der Kreativität die Prinzipien der<br />

modernen Adipositaschirurgie und<br />

stellt das zertifizierte Kompetenzzentrum<br />

für Adipositas und metabolische<br />

Chirurgie am Sankt Vinzenz<br />

Hospital vor. Ohne Gebühr. Platzreservierung<br />

über die VHS-Zentrale erforderlich:<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-<br />

900 oder briefkasten@vhs-re.de<br />

DO 20<br />

15.30–16.30 Beratungsangebot der<br />

Rheuma-Liga <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Im Kloster besteht die Möglichkeit<br />

zum persönlichen Gespräch. Anmeldung:<br />

Tel. 0201/82797-196.<br />

19.30 Mit dem Wohnmobil nach<br />

Dänemark mit Bornholm<br />

Anke Globi zeigt uns ihre schönsten,<br />

hyggeligen Seiten. Die <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>erin<br />

liest aus ihrem Erlebnis-<br />

Reiseführer. Spannende und informative<br />

Geschichten und teilweise<br />

spektakuläre Fotos erwarten Sie. Ort:<br />

Buchhandlung Güth, In der Halle 7+11.<br />

Eintritt: frei. Anmeldung erbeten.<br />

68<br />

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Termine<br />

19.30–22.00 Herz-Lungen-<br />

Wiederbelebung<br />

Viele Menschen könnten durch sofortiges<br />

Eingreifen vom plötzlichen Herztod<br />

gerettet werden. Voraussetzung:<br />

unverzügliche Herzdruckmassage<br />

und Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-<br />

Nase- Beatmung. Kurs für Laien mit Dr.<br />

Burkhard Hornberger und Hans-Albert<br />

Lange im Ausbildungsheim der DLRG<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>. Ohne Gebühr – Spende<br />

für die DLRG erbeten. Anmeldung<br />

über die VHS-Zentrale erforderlich:<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

20.00–21.30 Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht,<br />

Generalvollmacht<br />

Dorothee Maiwald, Fachanwältin für<br />

Familienrecht und für Erbrecht referiert<br />

im Stadthaus (Luise-Hensel-<br />

Saal). Eintritt: AK 6 €. Infos: vhs-re.de<br />

FR 21<br />

14.00–17.00 Pedelec (E-Bike),<br />

aber sicher. Fit für die Zukunft!<br />

Kurs mit Verkehrssicherheitsberater<br />

Alexander Hüske zur Verringerung der<br />

Verkehrsunfälle Pedelec fahrender Senioren/innen.<br />

Einweisung und Theorie:<br />

45 Min | Praxis mit dem eigenen,<br />

verkehrssicheren Pedelec: 120 Min.<br />

Gebühr: 5 €. Anmeldung (Teilnahme<br />

nur mit Fahrradhelm) bis 12 Uhr unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/90 30-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

18.00–22.00 VesperAbend<br />

im Küsterhaus. Details werden kurz<br />

vor dem Termin bekannt gegeben.<br />

20.00 Schmidt-Show on Tour<br />

Die Kult-Show von der Hamburger<br />

Reeperbahn macht Station in der<br />

Stadthalle. Mit dabei: Queen of Comedy<br />

Elke Winter, Comedian und Musiker<br />

Bätz, dt. Meister der Sportakrobatik<br />

Danilo Marder, Bauchredner Tim<br />

Becker, Diabolo-Jongleur Pranay Werner.<br />

Karten: ab 23,50 € p.P. im VVK bei<br />

der Flora Westfalica, Rathauspl. 8–10,<br />

Tel, 05242/9301-0.<br />

SA 22<br />

18.00–21.00 Nachtwanderung mit<br />

Sternenführung<br />

Arnold Hoppe ( Planetariumsgesellschaft<br />

OWL) führt Kinder und Erwachsene<br />

vom Haus der Kreativität in die dunkle<br />

Natur. Sie kann mit allen Sinnen erlebt<br />

und der Sternenhimmel mit einem Teleskop<br />

und Ferngläsern erkundet werden.<br />

Kosten: 4 €. Anmeldung bis 12 Uhr am<br />

Vortag bei der VHS am Kirchpl. 2, unter<br />

Tel. 05242/9030-0 oder briefkasten@<br />

vhs-re.de . Infos: vhs-re.de<br />

SO 23<br />

9.30–17.00 Auf dem Eselsweg –<br />

rund um Isselhorst<br />

16,5 km lange Wanderung mit Volker<br />

Korth. Gebühr: 19,50 €. Treffpunkt:<br />

Kirchplatz bzw. individuelle Anfahrt.<br />

Anmeldung und Infos bei der VHS am<br />

Kirchpl.2, unter Tel. 05242/9030-0<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

20.00–22.30 Starbugs Comedy: 6<br />

Crash Boom Bang<br />

Die Überflieger der Schweizer Show-<br />

Szene kommen mit ihrem neuen Programm<br />

in die Stadthalle: erfrischend,<br />

verrückt und ungeheuer lustig. Unter<br />

der Regie von Nadja Sieger ist ein fulminantes<br />

Spektakel entstanden, das<br />

fast ohne Worte auskommt. Tickets:<br />

ab 26,50 € im VVK bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0.<br />

Infos: flora- westfalica.de<br />

MO 24<br />

18.00–ca. 19.45 Prävention gegen<br />

Trickbetrug (Telefon, Haustür, Online)<br />

Die Gemeinschaft <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

im Verband Wohneigentum<br />

lädt besonders ältere Menschen sowie<br />

deren Angehörige in das Piushaus<br />

ein. Kriminalhauptkommissar Marco<br />

Hein referiert zu den Themen: »Sicher<br />

am Telefon« · »Sicher in Messengerdiensten«<br />

· »Sicher an der Haustür«.<br />

Der Vortrag soll dazu beitragen, vor<br />

einem Verlust der Lebensersparnisse<br />

zu schützen. Auch werden Fragen<br />

beantwortet. Kosten: keine – Getränke<br />

gegen Entgelt. Anmeldung erbeten<br />

bis 12. <strong>Oktober</strong> (max. 200 Personen)<br />

bei Ela Bernachia, Tel. 05242/9859845<br />

oder 0176/50957379 (ab 17 Uhr),<br />

bernachia@wohneigentum-rhwd.de .<br />

Infos: www.wohneigentum-rhwd.de<br />

19.00–20.30 »Es geht um Kopf<br />

und Kragen!«<br />

Illustrierter Vortrag von Norbert Ellermann<br />

über Sprichwörter und Redewendungen<br />

in der Justiz. Gebühr:<br />

8 €. Ort: Haus der Kreativität. Anmeldung<br />

bis 16 Uhr bei der VHS am Kirchpl.<br />

2, unter Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de .<br />

DI 25<br />

20.00–21.30 Trennung und Scheidung<br />

Dorothee Maiwald, Fachanwältin für<br />

Familienrecht, gibt im Haus der Kreativität,<br />

wertvolle Infos für die Praxis und<br />

beantwortet auch individuelle Fragen.<br />

Eintritt: AK 6 €. Infos: vhs-re.de<br />

MI 26<br />

19.15–21.30 Jodocus Deodatus<br />

Hubertus Temme<br />

Im Rahmen der LittMitt stellt Dr. Rüdiger<br />

Krüger in der Stadtbibliothek<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> bzw. online den in Lette<br />

geborenen Juristen, Schriftsteller und<br />

Sagensammler vor, der unter dem<br />

Pseudonym H. Stahl Romane und berühmte<br />

Krimis und Detektivgeschichten<br />

schrieb. Gebühr: 10 €. Anmeldung<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-139<br />

oder aleksandra.matuszak@vhs-re.de<br />

19.30–21.00 Burgenbauer,<br />

Kreuzfahrer, Klostervögte<br />

Roland Linde berichtet im Stadthaus<br />

(Luise-Hensel-Saal) und auch online<br />

über die Herren von <strong>Rheda</strong>. Gebühr:<br />

8 €. Anmeldung bis 16 Uhr bei der VHS<br />

am Kirchpl.2, unter Tel. 05242/9030-<br />

900 oder briefkasten@vhs-re.de .<br />

19.30–21.30 Kursreihe für<br />

Angehörige von Demenzkranken<br />

Laut einerr aktuellen Studie leben<br />

69,3 % der hochaltrigen Menschen<br />

mit Demenz zuhause. Über ein Drittel<br />

von ihnen kommt ohne die Unterstützung<br />

von Angehörigen oder<br />

Pflegediensten zurecht. Der Großteil<br />

derjenigen, die Hilfe benötigen,<br />

wird überwiegend von Angehörigen<br />

versorgt. Wichtig ist, dass pflegende<br />

Angehörige mit ihren Sorgen und in<br />

der sich stetig verändernden Situation<br />

nicht allein gelassen werden. Wie<br />

das Miteinander gelingen kann, zeigt<br />

5<br />

Adam Rafferty<br />

6<br />

Starbugs Comedy<br />

die Kursreihe der Diakonie Gütersloh.<br />

Bis 30. November. Ort: Haus der Diakonie,<br />

Hauptstraße 90. Anmeldungen<br />

bei Silke Stitz, Tel. 05241 / 9867-3520,<br />

silke.stitz@diakonie-guetersloh.de<br />

20.00–22.30 Philip Simon:<br />

Zwischenstand 22<br />

Er hat über zwei Jahre lang Virus-Varianten<br />

sortiert, einer Gesellschaft<br />

beim Mutieren zugeschaut und findet:<br />

Es ist höchste Zeit für einen Zwischenstand.<br />

Simon, einer der beliebtesten<br />

Kabarettisten der Republik<br />

und Bilanzbuchhalter des politischen<br />

Wahnsinns macht Inventur und es<br />

ist eine Freude ihm dabei zuzuschauen.<br />

Ort: Stadthalle. Eintritt: 24,50 €<br />

im VVK bei der Flora Westfalica, Rathauspl.<br />

8–10, Tel. 05242/9301-0. Infos:<br />

flora- westfalica.de<br />

DO 27<br />

19.00–20.30 1939 – Westfalenfahrt<br />

der »Alten Garde«<br />

Die für frühe NSDAP-Parteimitglieder<br />

zu Propagandazwecken organisierte<br />

Fahrt führte auch durch <strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Ein Film darüber sowie entdeckte Bilder<br />

werden von Dr. Wilhelm Sprang,<br />

Andreas Kirschner und Norbert Ellermann<br />

gezeigt bzw. kritisch eingeordnet.<br />

Ort: Stadthaus (Luise-Hensel-<br />

Saal). Gebühr: 5 €. Anmeldung bis 16<br />

Uhr unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-<br />

900 oder briefkasten@vhs-re.de .<br />

19.30 Herbstnovitäten – unsere<br />

Lieblingsbücher<br />

Passend zu den großen Herbsterscheinungen<br />

und der Frankfurter<br />

Messe stellt das Bücher-Güth-Team<br />

seine Lieblinge vor und gibt bereits<br />

Geschenktipps für den Nikolaustag<br />

und das Weihnachtsfest. Ort: Buchhandlung<br />

Güth, In der Halle 7+11<br />

Eintritt: frei. Anmeldung erbeten.<br />

20.00 Bundes Puppen Kabarett<br />

Weil es um die Staatsfinanzen so<br />

schlecht steht, hatte Angela Merkel<br />

einen Dauer tippschein im Lotto abgegeben<br />

und zum Ende ihrer Amtszeit<br />

vergessen, den Schein zu kündigen.<br />

Nachdem dieser nun den Jackpot geknackt<br />

hat, beruft sie Markus Söder,<br />

Annalena Bearbock und Karl Lauterbach<br />

ein, um zu beratschlagen,<br />

was mit dem ganzen Geld passieren<br />

soll ... Kabarett in der Stadthalle Gütersloh.<br />

Tickets ab 19 € im VVK beim<br />

Gütersloh-Marketing-ServiceCenter,<br />

Berliner Straße 63, Gütersloh. Öffnung:<br />

Mo–Di, Do–Fr: 10–18 Uhr | Mi+Sa:<br />

10–14 Uhr. Tel. 05241 / 2113636, E-Mail:<br />

tickets@guetersloh- marketing.de. Infos:<br />

stadthalle-gt.de<br />

FR 28<br />

19.30 SpieleZeit<br />

Auf der Deele des Küsterhauses werden<br />

wieder Gesellschaftsspiele angeboten.<br />

Kalte Getränke stehen bereit.<br />

Ohne Anmeldung.<br />

SO 30<br />

13.00–18.00 Bürger- und<br />

Vereinemarkt in <strong>Wiedenbrück</strong><br />

Geschäfte der City sind verk<strong>auf</strong>soffen.<br />

Mehr Infos in der kommenden<br />

<strong>Ausgabe</strong>.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach den aktuell gültigen Auflagen!<br />

69


1 Die CityCard <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

M<br />

Mit der CityCard <strong>Rheda</strong>-<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> jetzt wieder<br />

zusätzlich gewinnen<br />

Extra-Gewinnchance bis zum 31. <strong>Oktober</strong> beim Eink<strong>auf</strong><br />

<strong>Das</strong> gemeinsam durch die Initiative <strong>Rheda</strong>, den Gewerbeverein <strong>Wiedenbrück</strong><br />

sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

ins Leben gerufene Projekt »CityCard <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>« lohnt<br />

sich vom 23. September bis 31. <strong>Oktober</strong> gleich doppelt. Denn neben<br />

den <strong>auf</strong> der Bonuskarte gutgeschriebenen Punkten profitieren registrierte<br />

Besitzerinnen und Besitzer im Aktionszeitraum von der Chance<br />

<strong>auf</strong> attraktive Gewinne. Mit etwas Glück können sie schon bald einen<br />

Diamond Standmixer der Firma Lücke-Technik, einen 100-€-Gutschein<br />

des Feinkostgeschäftes Sträter, jeweils einen 50-€-Gutschein<br />

von INTERSPORT Wien sowie Sandknop Mode für den Mann, je einen<br />

25-€-Gutschein der Firmen Ackfeld Shoes&more und Sisters sowie<br />

3 x 1 kg Kaffeebohnen Hausmischung, gestiftet von der Firma Lücke-<br />

Technik ihr Eigen nennen.<br />

»Profitieren Sie von attraktiven Preisen und stärken Sie zugleich<br />

den stationären Handel in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> mit der Teilnahme am<br />

Gewinnspiel«, verdeutlicht Sebastian Czoske, Wirtschaftsförderer der<br />

Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Dazu brauchen Kartenhalter nichts anderes zu tun, als im Aktionszeitraum<br />

bei einem oder mehreren der über 60 Partnerunternehmen<br />

eink<strong>auf</strong>en und Punkte sammeln – egal wie viele. Dazu wird ganz einfach<br />

die registrierte City-Card beim Bezahlvorgang eingelesen. Mit der<br />

nachfolgenden Gewinnspielteilnahme und etwas Glück kann man sich<br />

über tolle Preise und Eink<strong>auf</strong>sgutscheine freuen. Teilnahmeschluss<br />

für das Gewinnspiel ist der 31. <strong>Oktober</strong> <strong>2022</strong>. Die Teilnahmebedingungen<br />

finden Sie <strong>auf</strong> www.rheda-erleben.de und www.gewerbevereinwiedenbrueck.de<br />

.<br />

PS: Wer noch keine »CityCard <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>« hat, bekommt<br />

diese in den Geschäften der teilnehmenden Partnerunternehmen.<br />

Übrigens auch jederzeit einsehbar unter rheda-wiedenbrueck.meinbonus.cash<br />

Podcastveröffentlichung am 01.10.<strong>2022</strong><br />

Der Lokalpionier<br />

<strong>Das</strong><br />

<strong>Stadtgespräch</strong><br />

PODCAST<br />

aus <strong>Rheda</strong>-<br />

<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Folge 11: Alexander Martinschledde – Der Lokalpionier<br />

i<br />

Ihr habt bestimmt schon einmal etwas von den Lokalpionieren gehört.<br />

Oft kommen dann Fragen <strong>auf</strong>, wie »Wer ist das eigentlich?« oder »Was<br />

machen die denn?«. Da kann geholfen werden – denn zu Gast in dieser<br />

<strong>Ausgabe</strong> haben wir den Kopf der Lokalpioniere und somit auch der <strong>App</strong><br />

»<strong>Mein</strong> RHEDA-WIEDENBRÜCK« Alexander Martinschledde. Wer könnte uns<br />

also besser erklären, was dahintersteckt?!<br />

Wir haben uns für dieses Interview reichlich Zeit genommen und erst<br />

einmal munter dr<strong>auf</strong>los geplaudert. Allein dadurch ergeben sich immer wieder<br />

neue Fragen mit interessanten Antworten. Alexander ist seit seinem ersten<br />

Aushilfsjob mit 14 Jahren neben seiner Schulzeit begeistert von Programmen,<br />

mit denen man Bildbearbeitungen und Websites vornehmen und gestalten<br />

kann. Folgerichtig gründete er schon mit 17 Jahren sein erstes Unternehmen<br />

für Web- und Grafikdesign – daraus wurde mehr. Also seid gespannt <strong>auf</strong><br />

unseren neuen »<strong>Stadtgespräch</strong>«-Podcast!<br />

Ihr könnt unseren <strong>Stadtgespräch</strong>-Podcast über Spotify, Deezer,<br />

<strong>App</strong>le Podcast, Audio Now oder über Amazon Music anhören –<br />

oder du scannst den hier abgebildeten QR-Code.<br />

Schaut auch einmal hier: www.lokalpioniere.de & www.mein-rhwd.de<br />

70<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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Der Caritasverband für den Kreis<br />

Gütersloh steht für Wertschätzung<br />

und Nächstenliebe.<br />

Whatsapp: 0151/25738917<br />

bewerbungen@caritas-guetersloh.de<br />

www.caritas-jobs.info<br />

Wir freuen uns <strong>auf</strong> Sie!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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FORMAT<br />

KLICK<br />

TECHNIK<br />

Stk<br />

Kissenhülle<br />

ca. 45 x 45 cm<br />

Top-Preis!<br />

14, 99<br />

UVP<br />

16,95<br />

Wildeiche<br />

Eiche Country rustikal<br />

Eiche Country hellgrau<br />

Sie sparen 33%<br />

22, 99<br />

NEU:<br />

WASSERFESTER<br />

BODENBELAG!<br />

m 2 UVP<br />

39,95<br />

99<br />

m 2<br />

19, 99<br />

Kaukasische Eiche<br />

Design-Vinyl-Klick-Belag<br />

Mika<br />

ca. 1220 x 225 mm, ca. 3,5 mm stark<br />

Wohndecke<br />

ca. 150 x 200 cm<br />

Stk: UVP 89, 95 € 79, 99<br />

Aqua Design Floor <br />

ca. 1285 x 280 mm, ca. 8 mm stark<br />

72 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Westermann GmbH & Co. KG | Hauptstraße 127 | 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> | Tel. 0 52 42 / 98 101-0 | Fax 0 52 42 / 98 101-99 | info@westermann.cc

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