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Das Stadtgespräch Ausgabe März 2024 auf MeinRHWD

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MÄRZ<br />

<strong>2024</strong><br />

WIEDENBRÜCKER<br />

NACHTSCHICHT<br />

Eink<strong>auf</strong>en bis 23 Uhr<br />

KLIMASONNTAG<br />

WIEDENBRÜCK<br />

Verk<strong>auf</strong>soffen 13 bis 18 Uhr<br />

FRÜHLINGSFEST<br />

RHEDA ERBLÜHT<br />

Verk<strong>auf</strong>soffen 13 bis 18 Uhr<br />

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NR. 615<br />

50. JAHRGANG


Am 1. <strong>März</strong><br />

Nachtschicht<br />

Shopping<br />

Wiedenbrück erleben<br />

2 Stimmungsvolle<br />

Beleuchtung,<br />

kleine Überraschungen<br />

und kulinarische<br />

Köstlichkeiten vermitteln<br />

ein Eink<strong>auf</strong>s erlebnis<br />

der besonderen Art.<br />

(Kem) Am Freitag, dem 1. <strong>März</strong>, findet in Wiedenbrück die legendäre<br />

Nachtschicht statt. Die Geschäftswelt dieser schönen Stadt hält dann<br />

ihre Türen bis weit nach den gewohnten Zeiten geöffnet. Mit stimmungsvoller<br />

Beleuchtung und kleinen Überraschungen bescheren die<br />

Einzelhändler in Wiedenbrück ihren Kundinnen und Kunden ein Eink<strong>auf</strong>serlebnis<br />

der besonderen Art bis 23.00 Uhr. Auch für den Gaumen hat<br />

Wiedenbrück an diesem Abend einiges zu bieten.<br />

Einem entspannten Bummeln und Stöbern in schönster Abendstimmung<br />

steht also nichts entgegen! <strong>Das</strong> attraktive Verwöhnprogramm<br />

der K<strong>auf</strong>leute wird den Bummel durch die Wiedenbrücker Innenstadt<br />

zu dem von vielen Menschen geschätzten besonderen Eink<strong>auf</strong>serlebnis<br />

machen.<br />

Im Vordergrund steht dabei auch die Vielseitigkeit der Wiedenbrücker<br />

Innenstadt: Nicht nur der Einzelhandel, sondern ebenfalls die Gastronomie<br />

werden in den Fokus gestellt. Die attraktive Darstellung Wiedenbrücks<br />

wird bei den Besuchenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen<br />

und sie auch nach dem abendlichen Event die tausendjährige Stadt<br />

besuchen lassen und so den Wirtschaftsstandort stärken. Nachfolgend<br />

geben wir einen kleinen Einblick.<br />

Programm zur Nachtschicht (Stand 12.2.)<br />

Schrader Optik & Akustik, Lange Straße 6, lässt die Korken knallen zum<br />

Sechzigjährigen in Rheda und Wiedenbrück – feiert mit! 20 % <strong>auf</strong> alle<br />

Brillen in Sehstärke (ausgenommen Sonnenbrillen). Wein und Knabbe-<br />

Einfach mehr<br />

Service<br />

Autoglas spectrum-Autoglas 05244/78283<br />

Elektro-Installation Goldkuhle Elektro 577805<br />

Fenster + Haustüren Fechtelkord 46612<br />

Fliesen Fliesen Ströer 2796<br />

Haushaltsgeräte/ Elektro Koch 968 3 968<br />

Kundendienst<br />

Heizöl Lamberjohann 8071<br />

Insektenschutz Fechtelkord 46612<br />

Küchen Küchen-Schmidt 578390<br />

Parkett Alexander Erdmann 3787759<br />

WIR KOMMEN SOFORT<br />

Rasenmäherservice Kleinemeier / Bokel 05248 / 7860<br />

Ramfort Landtechnik 47789<br />

Reinigungsmittel Ultrabio Chemie UG 9089202<br />

SAT-Antennen Hollenhorst Service 981000<br />

Schmitt.Media 44167<br />

Schlosserei & Protte und Kellner 4082990<br />

Metallbau<br />

Trockenbau/ Ebeling 0172/9463076<br />

Innenausbau<br />

TV-Radio-Video Schmitt.Media 44167<br />

Zimmertüren Ebeling 0172/9463076<br />

LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN<br />

2 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Viele Geschäfte laden zum Schnuppern und Shoppen bei Prosecco, Kaltgetränken<br />

und Knabbereien ein.<br />

1 Mancherorts lockt Musik in der Geschäftswelt.<br />

reien kann man bei Intersport Wien, Lange Str. 15, genießen und vom 1.<br />

bis 9. <strong>März</strong> lockt eine Prozent-Aktion. Über Kaltgetränke, Leckereien und<br />

Livemusik freuen darf man sich in der Lederbar, Lange Str. 16. Peppermint,<br />

Lange Straße 23, verlost einen Eink<strong>auf</strong>sgutschein von 60 € unter allen, die<br />

dort an dem Tag eingek<strong>auf</strong>t haben. Liekenbrock, Lange Str. 33, verwöhnt<br />

die Gäste mit italienischem Fingerfood – Salami, Schinken & Olivenbrot<br />

sowie Prosecco. Bei einem Gläschen Wein und Knabbereien präsentiert<br />

Neitemeier Raumausstattung, Katthagen 2, die neuesten Bezugs- und<br />

Dekorationsstoff-Highlights – inspirierend für die Fensterdekoration oder<br />

den Neubezug der Polstermöbel. Die Stadtbibliothek, Kirchplatz 2, lädt<br />

ein von 18 bis 20 Uhr zum Gaming <strong>auf</strong> der Nintendo Switch und von 19<br />

bis 21 Uhr in den Escape-Room, dazu gibt es bis 23 Uhr alkoholfreie Cocktails<br />

und andere Getränke – Medien können natürlich auch ausgeliehen<br />

werden. Je nach Wetterlage bietet die Provinzial, Wasserstr. 31, entweder<br />

»Eisgrillen« oder das »Angrillen« <strong>auf</strong> dem Parkplatz hinter der Geschäftsstelle.<br />

Es gibt wieder Bratwurst vom Holzkohlegrill, heißen Glühwein und<br />

Kaltgetränke. Die freiwilligen Spenden des Abends gehen wie jedes Jahr<br />

an eine gemeinnützige Einrichtung. In der Buchhandlung Güth, In der<br />

Halle 7, wird das Bücher- und Regionalgeschichtewissen spielerisch <strong>auf</strong><br />

die Probe gestellt. Dabei wird quasi eine »Schnitzeljagd« durch die Buchhandlung<br />

veranstaltet, bei der kurze Fragen und kleine Denksport<strong>auf</strong>gaben<br />

beantwortet werden sollen, beispielsweise Fragen zu Klassikern,<br />

Bestsellern, Kinderbüchern etc. Die Teilnehmenden finden dabei Hinweise<br />

und Lösungen – der perfekte Zeitvertreib für die Lange Nacht. Am q<br />

VERKAUFS-<br />

OFFENER<br />

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13 BIS 18 UHR<br />

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AM 01.03. BIS 23 UHR IN<br />

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KLIMA<br />

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17. MÄRZ <strong>2024</strong><br />

INNENSTADT WIEDENBRÜCK<br />

NACHHALTIGKEIT<br />

ENERGIEBERATUNG<br />

EFFIZIENTE GEBÄUDE<br />

BIOLOGISCHER ANBAU<br />

ÖKOSTROM<br />

ERNEUERBARE ENERGIE<br />

€<br />

KFW-FÖRDERMITTEL<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

3


1 Die Gastronomie und der Einzelhandel Wiedenbrücks sind als perfekte Gastgeber bei<br />

den Kundinnen und Kunden hochgeschätzt.<br />

Ende des Besuches wartet ein Gastgeschenk aus der Kollektion »Sweet<br />

Dreams Rheda-Wiedenbrück«. Beim Reisebüro Behrens, Klingelbrink 6,<br />

erhält man Sekt und Knabbereien. Juwelier Uhrmeister, Klingelbrink 23,<br />

präsentiert die neue farbenfrohe Kollektion des dänischen Labels Spirit<br />

Icons – »Freuen Sie sich <strong>auf</strong> den Frühling mit strahlenden Farbsteinen und<br />

genießen Sie skandinavische Spezialitäten«. Für Kunden gibt es in der<br />

Spezialitäten-Deele Gröne, Klingelbrink 25, Kellerbier und Prosecco sowie<br />

1 Bei der Nachtschicht werden die Läden zur Partyzone.<br />

gegen Bezahlung am Würstchenstand überbackene Brötchen und Antipastiteller.<br />

Zu Livemusik gibt es bei LeClou, Beckerpassage 2–6, Kölsch vom<br />

Fass, Prosecco und Käse-Knabbereien. Herzenssachen Mode & Accessoires,<br />

Marienstraße 1, bietet Snacks und Getränke. Street One, Marienstraße<br />

4, serviert Knabbereien, Bier und Prosecco. Auf ein herzliches Meet and<br />

Greet mit coolen Getränken und der Präsentation der skandinavischen<br />

Neuheiten freut sich das Team von Hygge, Marienstraße 16.<br />

01.03. NACHTSCHICHT WIEDENBRÜCK<br />

Geburtstagswoche<br />

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Personalisierte Kerzen, Bibeln,<br />

Füller mit Gravur, Schutzengel,<br />

Gotteslob und Hüllen, Rosenkränze,<br />

Eintragalben, Bücher & Spiele<br />

*außer reduzierte Ware<br />

Bleibende Geschenke<br />

zur Kommunion<br />

In der Halle 7 + 11<br />

Rheda-Wiedenbrück<br />

Tel: 05242 2304<br />

info@buecher-gueth.de<br />

www.buecher-gueth.de<br />

HAUPTSTR. 7 • 33415 VERL<br />

TEL 0 52 46 - 70 37 50<br />

www.ab-lederbar.de<br />

LANGE STR. 16<br />

33378 RHEDA-WIEDENBRÜCK<br />

TEL 0 52 42 - 84 60<br />

4 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 <strong>Das</strong> Team von Gabriel's Hairsalon freut sich <strong>auf</strong> euch. 1 Hier findet bei der Nachtschicht jeder einen Platz.<br />

H<br />

Haare schneiden<br />

für den guten Zweck<br />

Seit einem Jahr hat sich Gabriel’s Hairsalon als beliebte Anl<strong>auf</strong>stelle für<br />

Friseurdienstleistungen aller Art in Wiedenbrück etabliert und möchte<br />

dies gebührend feiern. Zum einjährigen Bestehen am 1. <strong>März</strong> lädt der<br />

Inhaber zum Feiern für den guten Zweck ein. Als Zeichen der Dankbarkeit<br />

wird geplant, alle Einnahmen an diesem besonderen Tag einer Stiftung<br />

zu spenden, die sich aktiv für die Unterstützung von krebskranken<br />

Menschen einsetzt. Bereits zur Eröffnung gab es eine Aktion zugunsten<br />

der Stiftung, indem alle Einnahmen gespendet wurden. Der genaue<br />

Spendenbetrag bleibt zwar ein Geheimnis, aber der Inhaber Gabriel<br />

Kouri betont, dass es ihm nicht darum geht, sich zu profilieren. Vielmehr<br />

möchte er alle ermutigen, an diesem Tag vorbeizukommen und ihren<br />

Beitrag zu leisten, um gemeinsam einen positiven Einfluss zu erzielen.<br />

Um das Ereignis noch festlicher zu gestalten, lädt der Hairsalon ab<br />

20 Uhr alle Kunden, Freunde und Besucher zu einer feierlichen Zusammenkunft<br />

ein. Dabei werden Getränke und kleine Leckereien serviert.<br />

Gabriel’s Hairsalon freut sich dar<strong>auf</strong>, dieses besondere Ereignis mit<br />

allen Gästen zu teilen und bedankt sich herzlich für die Unterstützung<br />

im vergangenen Jahr. Die Teilnahme aller wird dazu beitragen, einen<br />

bedeutenden Beitrag zur Unterstützung von Krebspatienten zu leisten<br />

und gleichzeitig das einjährige Bestehen des Salons zu feiern.<br />

Gabriel’s Hairsalon · Lange Straße 84 · 33378 Rheda-Wiedenbrück<br />

Tel. 0 52 42 / 980 67 95<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Anzeige<br />

5


1 Ein großes Thema ist die klimaschonende Mobilität. 1 Gerne wird der Klima-Sonntag mit einem Shopping-Bummel verbunden.<br />

WWiedenbrück<br />

macht mobil für mehr<br />

Klimaschutz<br />

Dritter Klima-Sonntag am 17. <strong>März</strong> (verk<strong>auf</strong>soffen)<br />

(Kem) Vielen Menschen ist bewusst, dass sie etwas für die Umwelt<br />

und das Klima machen müssen. Der Aufruf zum Handeln ist ja schon<br />

lange ein großes Thema: seit Anfang der 1970er Jahre. Die Leute<br />

erleben selber, dass der Klimawandel die Wucht und Häufigkeit<br />

extremer Wetterphänomene verstärkt: Überflutungen und zunehmend<br />

immer längere Dürreperioden mit Bränden und Wassermangel<br />

gefährden Menschen, Tiere und Pflanzen. Die globale Erwärmung<br />

und Eisschmelze drohen das uns bekannte Klimasystem aus dem<br />

Gleichgewicht zu bringen. Treibhausgas (CO2) ist ein gewichtiger<br />

Faktor des Klimawandels. Aber nicht alle Leute wissen, was sie persönlich<br />

konkret gegen den Klimawandel tun können. Informationen<br />

darüber erhalten Interessierte <strong>auf</strong> dem nun zum dritten Mal vom<br />

Gewerbeverein Wiedenbrück veranstalteten Klima-Sonntag.<br />

Der Gewerbeverein lädt dazu am 17. <strong>März</strong>, von 13 bis 18 Uhr in<br />

die Wiedenbrücker Innenstadt ein. Hier präsentieren Institutionen,<br />

Dienstleister sowie Händler und Handwerksbetriebe praktikable<br />

Lösungen, die helfen, CO2 einzusparen. <strong>Das</strong> ist ein Angebot, das es<br />

so in der Region noch nicht gegeben hat, ein Tag, an dem sich alles<br />

rund um Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Klimaschutz<br />

dreht.<br />

Der Tag zeigt <strong>auf</strong>, wie jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten<br />

kann, sei es durch kleine Veränderungen im Alltag, wie beispielswei-<br />

Ihr Dach ist<br />

unsere Leidenschaft!<br />

Kupferstraße 20, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel. 05242 92092, www.effertz-bedachungen.de<br />

6 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Fachlicher Rat über die vielfältigen Möglichkeiten der<br />

Verglasung<br />

1 Schornsteinfeger bei der Information über ihre Aufgaben<br />

als Klimaschützer und Energieberater<br />

1 Auf den Weg in die Berufswelt von morgen ist die<br />

VHS ein kompetenter Begleiter.<br />

se durch das Reduzieren von Plastikmüll<br />

und durch eine effizientere Nutzung der<br />

Energie.<br />

Dazu gehören ebenfalls die Verwendung<br />

von erneuerbaren Energien und<br />

eine klimaschonende Mobilität sowie<br />

eine Umstellung <strong>auf</strong> nachhaltige Konsumweisen.<br />

Ein herausforderndes Thema ist auch<br />

das klimabewusste Bauen. Es geht dabei<br />

beispielsweise um ökologisches Bauen<br />

und energetische Gebäudesanierung<br />

sowie Photovoltaik und SmartHome-Lösungen<br />

für effizientes Gebäude-Energiemanagement.<br />

Nicht zu vergessen: Wer den Klima-Sonntag<br />

in Wiedenbrück mit einem<br />

Eink<strong>auf</strong>sbummel verbinden möchte, findet<br />

dazu die passende Gelegenheit: Die<br />

Geschäfte der Innenstadt sind an diesem<br />

Tag ebenfalls von 13 bis 18 Uhr geöffnet.<br />

1 Mit nachhaltiger Energie unabhängiger von steigenden<br />

Stromkosten<br />

1 Interessierte erhalten Infos über nachhaltiges Bauen.<br />

1 Expertenrat zur Nutzung von Photovoltaik ist gefragt. 1 Gerne gibt es versierte Tipps für die Dämmung.<br />

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Die 2 Hören & Sehen<br />

Rennefeld & Oesterschlink GmbH & Co KG<br />

Rheda-Wiedenbrück (Firmensitz)<br />

Wasserstraße 32 · Tel.: 0 52 42 - 4 05 49 65<br />

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Herzebrock-Clarholz · Clarholzer Straße 49<br />

Tel.: 0 52 45 - 9 21 35 41<br />

Oelde · Geiststraße 7-11<br />

Tel.: 0 25 22 - 8 32 05 62<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

7


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wegen Standortwechsel!<br />

Freitag, 15. <strong>März</strong>, 10-16 Uhr<br />

Samstag, 16. <strong>März</strong>, 9-12 Uhr<br />

Nonenstraße 11, Rheda-Wiedenbrück<br />

(gegenüber COR Werksgelände)<br />

Teilnahme nur mit Terminbestätigung<br />

Registrierung unter cor.de/sale<br />

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30.03.<br />

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den Tickets!<br />

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Lange Straße 15<br />

HEIMSPIELE<br />

S<br />

Szenische Interpretation<br />

der Bachschen<br />

Johannes-Passion in<br />

Rheda-Wiedenbrück<br />

Ein starkes Stück Laienarbeit in der<br />

Ev. Versöhnungs kirchengemeinde<br />

(Kem) April 1724, Nikolaikirche<br />

zu Leipzig: Die Johannes-Passion<br />

von Johann Sebastian Bach<br />

kommt zur Ur<strong>auf</strong>führung. Doch<br />

das Werk des eben erst ins Amt<br />

des Thomaskantors berufenen<br />

Bach fand ein geteiltes Echo: Als<br />

zu opernhaft empfanden viele das<br />

neue Werk, vor allem die Obrigkeit.<br />

Und in der Tat, in den knapp<br />

zwei Stunden Musik entfaltet<br />

Bach eine dramatisch packende<br />

Geschichte vom Leiden und Sterben<br />

Jesu. Stille Betrachtung oder<br />

innige Versenkung geht anders.<br />

300 Jahre später ist Bachs<br />

Passion längst im Fokus von Choreografen.<br />

Die Frage, ob sich das<br />

schickt, hat allenfalls eine Bedeutung<br />

für akademische Diskussionen.<br />

Längst hat man akzeptiert,<br />

dass gerade szenische Darstellungen<br />

Menschen ansprechen, die<br />

sonst eher nicht ein Konzert besuchen<br />

würden. Gerade in diesen<br />

Zeiten, die so sehr von optischen<br />

Eindrücken geprägt sind, sind<br />

szenische Darstellungen darüber<br />

hinaus ein gewichtiges Argument.<br />

Der Kantor der Evangelischen<br />

Versöhnungs-Kirchengemeinde,<br />

Jan-Christoph Weige, hat nun<br />

gemeinsam mit Jana Nolding,<br />

bekannt als Koordinatorin der<br />

TEN SING-Gruppe, eine szenische<br />

Fassung dieser Passion für<br />

den Kirchen- und Kammerchor<br />

sowie Kinderchor, Klavier und<br />

ein Instrumentalensemble mit<br />

Streichern und Bläsern nebst einer<br />

darstellenden Gruppe einstudiert.<br />

In zwei Teile geteilt, verliert<br />

das Werk in seiner zweistündigen<br />

barocken Gestalt für so manchen<br />

beim ersten Hören eine mögliche<br />

Hürde. In allen Bezirken der<br />

Versöhnungskirchengemeinde<br />

kommt im <strong>März</strong> mindestens ein<br />

Teil zur Aufführung. Eine minimalistische<br />

Inszenierung erlaubt die<br />

Aufführung selbst unter beengten<br />

räumlichen Gegebenheiten.<br />

Damit möchte Weige deutlich<br />

zeigen: »Wir kommen mit Bachs<br />

Musik und mit Gottes Botschaft<br />

zu den Leuten«.<br />

Weige und Nolding haben der<br />

Passionsgeschichte einen Prolog<br />

vorgeschaltet, die Abschiedsrede<br />

aus dem Johannes-Evangelium.<br />

Zwischen herzzerreißenden Arien<br />

und lyrischen Chorälen werden<br />

die Singenden dann immer wieder<br />

die Lage des jüdischen Volkes und<br />

Klerus vor 2000 Jahren beschreiben:<br />

Sie sahen Gottes Sohn als<br />

große Gefahr für die eigene Religion<br />

und Souveränität. In schnellen<br />

und virtuosen Chornummern<br />

klagen sie Jesus der Gotteslästerung<br />

an und fordern von Pontius<br />

Pilatus seine Kreuzigung. Der<br />

römische Präfekt zögerte lange<br />

und verhörte Jesus immer wieder,<br />

doch der jüdische Mob steigerte<br />

den Druck, Jesus – der sich selbst<br />

als Gottessohn bezeichnet – zum<br />

Tode zu verurteilen.<br />

Der Text rührt aus der Feder<br />

der engagierten Ehrenamtlichen.<br />

<strong>Das</strong> Besondere: Sie schrieb die<br />

Rollen <strong>auf</strong> die Mitwirkenden zu<br />

– ein Mix aus Bibeltexten sowie<br />

zeitgemäßen Dialogen und Monologen.<br />

In Abstimmung mit dem<br />

Kantor verfolgte sie das Ziel, die<br />

dramatische Wucht des Oratoriums<br />

ebenfalls in der szenischen<br />

Darstellung abzubilden, ohne<br />

von der Kraft der Bachschen Musik<br />

abzulenken. Und in der Tat: Es<br />

ist ihnen gemeinsam gelungen,<br />

alles zu unterlassen, was die religiöse<br />

Dimension und die mu-<br />

8 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Eindrucksvoll vermitteln die insgesamt<br />

über 80 Mitwirkenden die<br />

Tragik und Dramatik der Bachschen<br />

Johannes-Passion.<br />

Foto: privat<br />

1 Bei einer Probe im Ev. Gemeindehaus: (v. l.) Jana Nolding, Jan Weige, Dietmar Kissenbeck, Maxim Jano, Michael Nitschke, Thomas<br />

Westphal, Jana Wirer, Ronja Leickel, Ben Radtke<br />

sikalisch-philosophische Größe<br />

dieses Werkes reduzieren oder gar<br />

torpedieren könnte. Die Darstellungen<br />

geben den Zuschauenden<br />

Raum für Interpretationen. Gleich<br />

die vielfach gelobte Aufführung<br />

des ersten Teils der Passion im<br />

vergangenen Oktober zur »Langen<br />

Nacht der Kirchenmusik« im<br />

Rathaus-Foyer machte hör- und<br />

sichtbar, dass ihnen dieser dramaturgische<br />

Spagat gelungen ist.<br />

Ein weiteres Kompliment:<br />

Dem Kantor glückte es, gemeinsam<br />

mit den ausschließlich engagierten<br />

Akteuren interessierter<br />

und talentierter Laien die musikalische<br />

Intensität und Komplexität<br />

dieses kirchenmusikalischen<br />

Meisterwerks umzusetzen – die<br />

Tragik und Dramatik der Passion<br />

zu vermitteln. Eine wahre Herausforderung<br />

wurde damit genommen,<br />

ist die Passion im Anspruch<br />

doch durchaus mit den großen<br />

Mozart-Opern wie »Don Giovanni«<br />

und »Idomeneo« vergleichbar.<br />

Jan-Christoph Weige und Jana<br />

Nolding erfüllten sich mit dem<br />

neuen, herausfordernden Projekt<br />

nach dem weihnachtlichen Musical<br />

»Ein Wunsch zum Festhalten«<br />

zugleich einen Herzenswunsch.<br />

<strong>Das</strong> Tolle: Ihre Begeisterung für<br />

diese Mission übertrug sich <strong>auf</strong><br />

die Singenden in den Chören und<br />

die Darstellenden. Seit dem vergangenen<br />

Frühsommer proben<br />

die insgesamt über 80 Singenden,<br />

Musizierenden und Schauspielenden<br />

für dieses großartige Projekt.<br />

Alle Beteiligten machen mit großer<br />

Freude und sehr motiviert<br />

mit. Die Proben l<strong>auf</strong>en gut. Der<br />

Kantor ist sehr dankbar für diese<br />

Kraft und diese Erfahrung, erfuhren<br />

wir im Gespräch mit ihm.<br />

Um das Werk auch als gesamtes<br />

barockes Kunstwerk<br />

genießen zu können, folgt abschließend<br />

eine konzertante<br />

Schluss<strong>auf</strong>führung der gesamten<br />

Passion, bei dem auch das<br />

Detmolder Orchester »La Rejouissance«<br />

und sechs Gesangssolistinnen<br />

und –solisten beteiligt<br />

sind.<br />

Aufführungstermine<br />

Samstag, 2. <strong>März</strong>, 17.30 Uhr, Kreuzkirche<br />

Wiedenbrück (Teil 1)<br />

Sonntag, 3. <strong>März</strong>, 17.30 Uhr, St.<br />

Lambertus Langenberg (Teil 2)<br />

Samstag, 9. <strong>März</strong> 17.30 Uhr, Gnadenkirche<br />

Clarholz (Teil 1)<br />

Sonntag, 10. <strong>März</strong>, 17. 30 Uhr,<br />

Kreuzkirche Herzebrock (Teil 2)<br />

Samstag, 16. <strong>März</strong>, 17.30 Uhr, Stadtkirche<br />

Rheda (Teil 1)<br />

Sonntag, 17. <strong>März</strong>, 17.30 Uhr, Stadtkirche<br />

Rheda (Teil 2)<br />

Es wird um großzügige Spenden<br />

gebeten.<br />

Palmsonntag, 24. <strong>März</strong>, 16 Uhr,<br />

Kreuzkirche Wiedenbrück: Konzertante<br />

Schluss<strong>auf</strong>führung der<br />

gesamten Passion<br />

Kartenvorverk<strong>auf</strong> (25 / 18 €) in den<br />

Buchhandlungen Güth und LesArt<br />

60 Jahre<br />

in Rheda<br />

20 %<br />

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<strong>auf</strong> alle Brillen. *<br />

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Telefon 05242 8803<br />

Lange Straße 6, Wiedenbrück<br />

Telefon 05242 8802<br />

* Gültig bis 23. <strong>März</strong> <strong>2024</strong> <strong>auf</strong> Brillen in individueller Sehstärke.<br />

Sonnenbrillen sind ausgenommen. Nicht kombinierbar mit<br />

anderen Aktionen und Angeboten.<br />

Wiedenbrück feiert mit!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

9


1 Die Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen lassen beim Frühlingsfest die<br />

Blumen sprechen.<br />

1 Beim Frühlingsfest ist die Innenstadt rappelvoll.<br />

Verk<strong>auf</strong>soffener Sonntag<br />

24. <strong>März</strong>: Frühlingsfest lockt in Rhedas City<br />

(Kem) Zum 22ten Mal heißt es:<br />

»Rheda erblüht – und alle kommen«.<br />

Die Initiative Rheda lädt zu<br />

dem beliebten Fest am 24. <strong>März</strong>,<br />

von 13 bis 18 Uhr ein. Jede Menge<br />

Attraktionen machen den verk<strong>auf</strong>soffenen<br />

Sonntag zu einem<br />

begehrten Ziel in der Region. Es ist<br />

das älteste Frühlingsfest im Kreis.<br />

Sonderaktionen der<br />

Einzelhändler<br />

Die Geschäfte bieten für die entspannt<br />

bummelnden Gästen ihre<br />

aktuellen Angebote und Messeneuheiten<br />

an. Sie stellen gerne<br />

die neuen Kollektionen für Frühling<br />

und Sommer <strong>2024</strong> vor. Und<br />

sie halten wieder viele Überraschungen<br />

und Aktionen für die<br />

Besuchenden des Frühlingsfestes<br />

bereit.<br />

Frühlingsmarkt <strong>auf</strong> dem<br />

Rathausplatz<br />

Ein Blumenmeer begrüßt hier die<br />

Gäste. <strong>Das</strong> Gartencenter Setzer<br />

hat zugesichert, wieder Blumen<br />

zu sponsern. Jede Menge Accessoires,<br />

Nützliches für Balkon und<br />

Garten laden zum Bummeln und<br />

Stöbern ein. Und vielleicht kann<br />

man noch das ein oder andere<br />

Ostergeschenk finden.<br />

Autoschau<br />

Ebenfalls <strong>auf</strong> dem Rathausplatz<br />

und vor der Stadtkirche (Opel Funke,<br />

Ford Lückenotto) und <strong>auf</strong> dem<br />

Doktorplatz (Autohaus Mercedes<br />

Sternpark, Autohaus Thiel) laden<br />

die Ausstellungen der heimischen<br />

Autohäuser ein. Im Blickpunkt stehen<br />

die aktuellen E-Modelle und<br />

Wagen mit spritsparenden Motoren.<br />

<strong>Das</strong> Autohaus Thiel stellt in<br />

diesem Jahr Wohnmobile aus.<br />

Die Schießsportabteilung<br />

des Schützenvereins zu Rheda<br />

von 1833 bietet Schießen mit Infrarotgewehren<br />

an. Des Weiteren<br />

möchte die Jugendabteilung für<br />

die Kinder Waffeln backen.<br />

Café der Initiative<br />

Für das leibliche Wohl sorgen u.<br />

a. Maltese mit Pizza und das Café<br />

der Initiative Rheda mit hausgemachtem<br />

Kuchen, Heiß- und Kaltgetränken<br />

vor dem alten Amtsgericht<br />

an der Berliner Straße.<br />

Große Verlosung<br />

Die Gewinner der gr. Verlosung<br />

können an der Losbude vor dem<br />

alten Amtsgericht die Preise abholen.<br />

Die Ziehung der Hauptgewinne<br />

erfolgt dort um 17.00 Uhr. Die Gewinnenden<br />

müssen anwesend sein.<br />

· 1 x Rheda-erleben-Gutschein 150 €<br />

· 1 x Rheda-erleben-Gutschein 100 €<br />

· 1 x Rheda-erleben-Gutschein 50 €<br />

· 1 x 2 Karten für das Schauspiel:<br />

Furor des Westf. Landestheaters<br />

von der Flora Westfalica<br />

Die vier Losverk<strong>auf</strong>enden in<br />

Osterhasen- und Frühlingskostümen<br />

bieten die Lose mit über 300<br />

Gewinnchancen an. Die Preise<br />

Fischer’s Fritz<br />

<strong>März</strong><br />

Feiern im<br />

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sonntags<br />

Mittagstisch<br />

Jeden Mittwoch<br />

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und Kartoel-Meerrettich-Püree<br />

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Jeden Donnerstag<br />

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Roastbeef mit gebratener Garnele<br />

an Sauce Choron<br />

<strong>auf</strong> Schmorgemüse und Kartoelwedges<br />

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Montag bis Dienstag Ruhetag<br />

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10<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Mitglieder vom Freundeskreis Matisi und der Frauenhilfe Rheda servieren beim Frühlingsfest<br />

selber gebackenen Kuchen im Ev. Gemeindehaus: (v. l.) Christiane Franke,<br />

Marianne Grothues, Dagmar Uhrmacher, Ursula Benthaus, Angelika Thiel, Heike<br />

Girnus, Birgit Götz, Charlotte Schweer, Birgit Strothenke<br />

Foto: W. Schweer<br />

1 Auf die Kleinen warten Animationen.<br />

sind gesponsert von den Facheinzelhändlern<br />

in Rheda.<br />

Entertainment<br />

für die Kleinen<br />

Ebenfalls die kleinen Gäste finden<br />

Kurzweil und Vergnügen. Der Rassekaninchenzuchtverein<br />

Wiedenbrück<br />

ist wieder mit seinen süßen<br />

Kaninchen vertreten. Ein Kinderkarussell<br />

erwartet die kleinen Rangen<br />

am Doktorplatz. Eine kl. Eisenbahn<br />

dreht <strong>auf</strong> dem Rathausplatz für die<br />

Kleinen ihre Runden.<br />

Musik<br />

Ebenfalls für die musikalischen<br />

Frühlingsboten ist gesorgt. U. a.<br />

spielt in der oberen Berliner Straße<br />

das Walking Sax Duo, gesponsert<br />

von Sisters, Lüchtenborg, Non<br />

Stop Fashion, Optik Kessner, Weinhaus<br />

Ost und der Initiative.<br />

Gastronomie<br />

Und nicht zuletzt machen die<br />

Gastronomen und Eisdielen Geschmack<br />

<strong>auf</strong> die warme Jahreszeit.<br />

Sie eröffnen ihre Außenanlagen<br />

<strong>auf</strong> dem Doktorplatz und in der<br />

City. Dabei sind auch die Imbissstände<br />

von Mix (Bratwürstchen),<br />

Nottbrock-Monert (Reibekuchen)<br />

und frische Waffeln von der Parkschule.<br />

Die Firma Tränkler bietet<br />

wieder leckere Crêpes. Bei Candy<br />

Lovers gibts frische Mandeln und<br />

Süßigkeiten.<br />

Projektteam<br />

<strong>Das</strong> Programm haben erstellt: Rolf<br />

Fricke, Simone Hördel, Wulf Hagen<br />

Lorenz und Andrea Sandknop. Sie<br />

sagen den Sponsoren ein herzliches<br />

Dankeschön, die der Initiative<br />

Rheda wieder ein attraktives<br />

Rahmenprogramm ermöglichen.<br />

Die Hauptsponsoren sind Gartencenter<br />

Setzer, Volksbank Bielefeld-Gütersloh,<br />

Tönnies und die<br />

Kreissparkasse Wiedenbrück.<br />

Weitere Informationen<br />

befinden sich <strong>auf</strong> der Internetseite<br />

www.rheda-erleben.de. Bis zu<br />

unserem Redaktionsschluss lagen<br />

1 Die Losverk<strong>auf</strong>enden in Osterhasenund<br />

Frühlingskostümen bieten die<br />

Lose mit über 300 Gewinnchancen an.<br />

noch nicht alle Zusagen für die Veranstaltung<br />

vor. Auch die Internetseite<br />

der Initiative Rheda zum Frühlingsfest<br />

wird täglich aktualisiert.<br />

Cafeteria im<br />

Ev. Gemeindehaus<br />

Auch das Ev. Gemeindehaus an der<br />

Schulte-Mönting-Straße 6 wird an<br />

diesem Tag seine Türen weit öffnen.<br />

Der Freundeskreis Matiši und<br />

die ev. Frauenhilfe Rheda setzen<br />

eine lieb gewordene Tradition<br />

fort. Sie laden von 13.30 bis 16.30<br />

Uhr wieder gemeinsam zum Kaffeetrinken<br />

in gemütlicher Runde<br />

ein. An einem großen Kuchenbuf-<br />

1 Für die Kinder ist der Stand des Rassekaninchenzuchtvereins<br />

ein beliebter<br />

Anl<strong>auf</strong>punkt.<br />

fet werden viele selbstgebackene<br />

Torten, Kuchen und Waffeln in<br />

bewährter Qualität angeboten.<br />

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit,<br />

im Rahmen eines kleinen<br />

Basars Karten für verschiedene Anlässe,<br />

Marmelade, Taschen, Körnerkissen<br />

und etwas Osterschmuck<br />

zu k<strong>auf</strong>en. Der Erlös des Nachmittages<br />

ist für die Partner in Matiši<br />

und Tansania bestimmt.<br />

Bündnisgrüne<br />

Vor dem Büro der Bündnisgrünen<br />

am Rathausplatz informieren diese<br />

über Wind-, Sonnen- und Solarenergie.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

11


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K<br />

Kundgebung »Demokratie<br />

braucht keine Alternative«<br />

<strong>auf</strong> dem Doktorplatz<br />

Über Viertausend demonstrierten für Menschenrechte<br />

(Kem) Viele Menschen waren glücklich, dass die Demonstration gegen<br />

das Erstarken der extremen Rechten genau an dem Wochenende zur<br />

Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz in Rheda-Wiedenbrück so<br />

gut lief. »<strong>Das</strong> ist ein gutes Zeichen für unsere Demokratie, dass sich so<br />

viele Menschen dafür stark machen. Toll, dass auch so viele Migranten<br />

mitmachen. Wir brauchen die Menschenrechte wie Luft zum Leben! Wir<br />

müssen wachsam bleiben und solidarisch zusammenstehen«, sagte<br />

uns sichtlich bewegt Sainer Aktas vom Alevitischen Kulturverein. Wir<br />

zitieren ihn stellvertretend für die erhaltenen unzähligen positiven<br />

Rückmeldungen.<br />

Unter dem Veranstaltungsmotto »Demokratie braucht keine Alternative«<br />

hatten sich über 4000 Menschen am Sonntagmittag, dem 28.<br />

Januar, bis 14.00 Uhr, dem Zeitpunkt des Aufbruchs, bei strahlendem<br />

Sonnenschein <strong>auf</strong> dem Marktplatz in Wiedenbrück versammelt. Koray<br />

Beyoğlu, ein Musiker aus Lintel unterhielt mit beliebten türkischsprachigen<br />

Klassikern in rockiger Art. Über die Lange Straße, Hauptstraße und<br />

Schloßstraße bewegte sich dann die gefühlt nicht endende Schlange<br />

gen Doktorplatz. Als die Spitze des Umzugs dort einbog bewegte sich<br />

sein Ende noch in Höhe des Schanze-Parkplatzes.<br />

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Hashtag #wirsindmehr<br />

In <strong>auf</strong>- und abebbenden Wellen skandierten die Demonstranten: »Wir<br />

sind mehr!« Viele Teilnehmende führten selber gefertigte Schilder mit<br />

sich. Auf ihnen prangten Texte wie »Die einzige braune Flasche, die ich<br />

in RWD sehen will, ist … es folgten drei Abbildungen von braunen Bierflaschen,<br />

»Rechts fahren Ja! Rechts wählen Nein!«, »Demokraten <strong>auf</strong><br />

die Straßen!«, »Lieber kunterbunt als kackbraun«, »Menschenrechte<br />

statt rechte Menschen«, »Demokratie braucht keine Alternative«, »Nie<br />

wieder ist jetzt«, »Wiedenbrück ist bunt, gebt Nazis keine Chance!«,<br />

»Nazis sind doof!« etc.<br />

Vereinzelte Demonstranten trugen Fahnen. Hermann Heller-Jordan<br />

(Bündnisgrüne), Elisabeth Frenser (SPD), Uwe Henkenjohann und<br />

Christiane Coban (CDU) gingen dem Umzug voran mit dem Transparent<br />

»Rheda-Wiedenbrück ist bunt und weltoffen«.<br />

12 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


4 Über 4000 Menschen versammelten sich<br />

zur Kundgebung für Menschenrechte <strong>auf</strong><br />

dem Doktorplatz<br />

8 Ein gefühlt nicht endender Demonstrationszug führt über die Hauptstraße von<br />

Wiedenbrück nach Rheda.<br />

Auf dem Doktorplatz begrüßte Brigitte Frisch-Linnhoff (SPD) von<br />

der Moritz-Fontaine Gesamtschule die <strong>auf</strong>l<strong>auf</strong>ende Menschenmenge:<br />

»Ihr seid so toll! Klopft euch gegenseitig <strong>auf</strong> die Schultern!« Ebenso<br />

um 15.30 Uhr, pünktlich zur Eröffnung der Kundgebung, die Moderatorin<br />

der Kundgebung, Claudia Müller – von der DRK-Kita »Budenzauber«<br />

und Mitinitiatorin der Demo gegen Rechts in 2018 nach den<br />

Ausschreitungen in Chemnitz (hier wurde der Hashtag #wirsindmehr<br />

populär) gemeinsam mit Iris Hansel und Christine Spitzberg: »So viel<br />

Menschen <strong>auf</strong> einmal hat der Doktorplatz noch nicht gesehen! Und<br />

wir werden immer mehr. Nach Chemnitz stehen wir wieder <strong>auf</strong>. Wir<br />

wollen ein Zeichen für die Demokratie setzen. Wir sind nicht mehr<br />

leise. Wir wollen den Erzieherinnen, den Lehrern, der Polizei, einfach<br />

allen Kräften in unserer Gesellschaft, den Rücken stärken. Den Funke<br />

dafür entzündete unser Michel Gwosdek, Vorsitzender des Integrationsrates.<br />

Danke dir!«, rief sie gerührt. Er hatte die Demonstration<br />

gemeinsam mit weiteren rund 20 Akteuren konfessions- und alterssowie<br />

parteiübergreifend unter dem Gruppen-Namen »Gemeinsam<br />

für Menschenrechte« organisiert. Via WhatsApp-Gruppen, Instagram<br />

und Multiplikatoren wie Schulleitungen und Sozialverbände sowie<br />

Presseerklärungen wurden die Menschen angesprochen. Die Kloster<br />

Wiedenbrück eG stellte der Organisationsgruppe für ihre Planungsarbeiten<br />

in den letzten Tagen vor der Kundgebung spontan das »Refektorium«<br />

zur Verfügung. Mitorganisierende der Demo, Leute aus dem<br />

Stadtrat sowie engagierte Bürger mit Migrationshintergrund nahmen<br />

die Ordnungsdienste wahr.<br />

An die Demonstranten gewandt, appellierte die Moderatorin: »Geht zu<br />

den Wahlen. Unterstützt die Rechten nicht durch eure Stimmenthaltung!«<br />

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied »Wehrt euch, leistet Widerstand<br />

gegen den Faschismus hier im Land. Auf die Barrikaden!«, erst einstimmig<br />

und dann im Kanon, rief Bürgermeister Theo Mettenborg der Versammlung<br />

zu: »Sie sind Rheda-Wiedenbrück! Sie stehen für ein Bekenntnis<br />

zu einem friedlichen Miteinander in unserer Stadt, zeigen Haltung für<br />

Toleranz und Respekt. Nutzen Sie die Grundrechte! Engagieren Sie sich in<br />

den demokratischen Parteien, in den Vereinen, in den Bürgerbewegungen.<br />

Stellen wir uns der Debatte mit den demokratiefeindlichen Kräften«.<br />

Die Schülervertreterin Carolina Vaz Novo Silvestre von der Moritz<br />

Fontaine Gesamtschule warnte: »Wir brauchen nicht noch mehr Hass.<br />

Wählt nicht die, die einfach nur ›Scheiße‹ wollen. Alle müssen sich q<br />

1 An der Spitze des Umzugs marschieren ebenfalls Ratsvertretende mit; hier u. a.:<br />

Christiane Coban (CDU), Elisabeth Frenser (SPD), Uwe Henkenjohann (CDU), Hermann<br />

Heller-Jordan (Bündnisgrüne).<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

13


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1 Viele Demonstranten führten selber gefertigte Schilder mit sich.<br />

an die Grundrechte halten«. Und die Schülervertreter Giulia Nitoi, Muraz<br />

Gürer und Malte Obrergassel von der Osterrath Realschule hoben<br />

hervor: »Wir sind eine Schule ohne Rassismus. Wir sind eine Schule mit<br />

Courage. Wir sind die Zukunft, egal woher jemand kommt!« Lenn Seel<br />

und Laurens Schiedel hielten das Banner.<br />

Bernd Jostkleigrewe, der frühere Bürgermeister und das Vorstandsmitglied<br />

der Bürgerstiftung, resümierte: »Die AfD, die selbst ernannte<br />

Alternative, ist für uns keine Alternative. Sie ist für uns die UfD und das<br />

heißt: Unheil für Deutschland. Wir setzen uns für die Demokratie in<br />

unserem Land ein«.<br />

Zwei Vertretende der »Omas gegen Rechts« aus Gütersloh, Manuela<br />

und Sabine, riefen begeistert: »Danke, dass ihr hier seid. Und so viele.<br />

Toll, wir sind nicht alleine. Ja, steht <strong>auf</strong>! Ihr seht: Andere stehen mit <strong>auf</strong>!«<br />

Nachdem Frontman »Flo« (Florian) von der Band »Arkaden« aus<br />

Lippstadt u. a. das Thema »Und keiner will etwas gewusst haben« musikalisch<br />

angesprochen hatte, ergriffen abschließend Rebin Ismail aus<br />

Wiedenbrück und Hans Werner Heissmann Gladow vom DGB im Kreis<br />

Gütersloh das Wort.<br />

Die Demonstration war, wie viele andere in ganz Deutschland, eine<br />

Reaktion <strong>auf</strong> einen Bericht des Medienhauses Correctiv. Damit wurde ein<br />

Treffen am 25. November in Potsdam öffentlich gemacht, an dem AfD-Politiker<br />

sowie einzelne Mitglieder der CDU teilgenommen hatten. Der frühere<br />

Kopf der Identitären Bewegung in Österreich, Martin Sellner, hatte<br />

bei dem Treffen nach eigenen Angaben über »Remigration« gesprochen.<br />

<strong>Das</strong> heißt: Eine große Zahl von Menschen ausländischer Herkunft und<br />

auch deren Unterstützer sollen das Land verlassen – auch unter Zwang.<br />

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1 Frontman »Flo« (Florian) von der<br />

Band »Arkaden« aus Lippstadt warnte<br />

musikalisch: »Und keiner will etwas<br />

gewusst haben«.<br />

1 Ebenfalls »Jonna«, hier mit »Herrchen«<br />

und »Frauchen« und Alwin Wedler als<br />

Ordner, bekannte: »Lieber kunterbunt<br />

als kackbraun!«<br />

14 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


P<br />

Parteiausschlussverfahren<br />

für Geheimtreffen-<br />

Teilnehmer beantragt<br />

CDU-Führungsspitze von Fraktion und Stadtverband<br />

1 Zeigen verfassungsfeindlichem Gedankengut die rote Karte: (v. l.) Gabriele Bremke-<br />

Moenikes, CDU-Stadtverbandsvorsitzende Aysegül Winter, Matthias Bexten, Sabine<br />

Hornberg, Jens Pfaffenhäuser und CDU-Farktionschef Uwe Henkenjohann.<br />

Gleich zweifach zeigten die Fraktion und der Stadtverband der CDU die<br />

rote Karte: einmal allen Kräften, die die demokratische Grundordnung<br />

in Deutschland untergraben wollen sowie den beiden, namentlich bekannten<br />

Mitgliedern ihrer Partei, die nach den Ergebnissen des Recherchenetzwerks<br />

Correctiv bei dem Geheimtreffen in der Villa in Potsdam<br />

anwesend waren.<br />

Damit sei eine rote Linie überschritten worden: »Wer Remigrationspläne<br />

gutheißt und Millionen von Menschen des Landes verweisen will,<br />

verstößt nach unserer Überzeugung ganz eindeutig gegen Werte und<br />

Parteigrundsätze der CDU«, so die Stadtverbandsvorsitzende Aysegül<br />

Winter. Deshalb haben der Stadtverband und die Fraktionsspitze gegen<br />

die beiden Mitglieder nach Paragraph 11 der Parteisatzung einen Antrag<br />

<strong>auf</strong> Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens gestellt. Ebenfalls andere<br />

Stadtverbände und Ortvereine der CDU deutschlandweit reagierten<br />

mit entsprechenden Anträgen.<br />

Fraktionsvorsitzender Uwe Henkenjohann unterstrich, dass die CDU<br />

mit der Einleitung des Parteiausschlusses ein deutliches Zeichen gegen<br />

die Teilnehmer des Gehimtreffens aus den eigenen Reihen setzen wolle.<br />

»Ausländerhass und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft<br />

prinzipiell keinen Platz«, sagte CDU-Ratsfrau Gabriele Bremke-Moenikes.<br />

Ihr Antragsschreiben an die Bundespartei ergänzt die hiesige CDU mit<br />

weitergehenden Fragen und Anregungen: »Bspw. stünde es der CDU<br />

Deutschland gut zu Gesicht, den Correctiv-Bericht <strong>auf</strong> ihren Internet-,<br />

Facebook- und Instagramseiten zu veröffentlichen und zu kommentieren«,<br />

regt Uwe Henkenjohann an. Und was könne die CDU tun, um<br />

Wähler rückzugewinnen, die nach rechts außen abgewandert seien?<br />

In einer Demokratie müsse man andere Meinungen aushalten, gibt<br />

die stellv. Fraktionsvorsitzende Sabine Hornberg zu bedenken. <strong>Das</strong> Gegenüber<br />

müsse aber offen für Sachargumente sein.<br />

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M<br />

Menschenrechte<br />

für alle<br />

Internationale Aktionswochen gegen Rassismus<br />

in Rheda-Wiedenbrück<br />

(Kem) Die Rheda-Wiedenbrücker Aktionswochen gegen Rassismus in<br />

<strong>2024</strong> starten am 8. <strong>März</strong> unter dem Motto »Menschenrechte für alle!«.<br />

<strong>Das</strong> bedeutet aber auch, dass es tatsächlich uns alle braucht, um dafür<br />

zu kämpfen.<br />

<strong>Das</strong> Motto gilt bundesweit laut der Stiftung gegen Rassismus. Sie<br />

koordiniert alle Aktionswochen in Deutschland. Der Anstoß zu den bis<br />

zum 25. <strong>März</strong> dauernden Aktionswochen geht vom Integrationsrat aus.<br />

Er koordiniert das Programm der beteiligten Akteure und hatte sie zu<br />

mehreren gemeinsamen Vorbereitungstreffen eingeladen. Die Aktionswochen<br />

leben von ihren Beiträgen.<br />

<strong>Das</strong> zum Redaktionsschluss vorliegende Programm bestätigt: Seine<br />

vielfältigen Veranstaltungen, Aktionen und Projekte sind prädestiniert,<br />

ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen, neues Wissen zu<br />

erlangen und miteinander in den Dialog zu kommen.<br />

Der Vorsitzende des Integrationsrates, Michel Gwosdek, und seine<br />

Mitstreiter sind von der Resonanz der Akteure begeistert: Sie danken<br />

allen, die zum Erfolg der Aktionswochen einen Beitrag leisten.<br />

Programm<br />

(Stand: 12.Februar)<br />

8. <strong>März</strong><br />

10.00 Uhr Caritas: Internationales Eltern-Kind-Café<br />

10. <strong>März</strong><br />

15.00 Uhr Wiedenbrücker Schule Museum: Vernissage »Nowhere To Go«<br />

11. <strong>März</strong><br />

07.30 Uhr Reckenberg Berufskolleg: Informationssäule zum Thema<br />

Rassismus<br />

12. <strong>März</strong><br />

fehlt noch Einstein-Gymnasium: Vortrag zur Europawahl: »Meine<br />

Stimme bringt was«<br />

16.00 Uhr Ev. Gemeindehaus: Internationale Jugendbegegnung »Meet,<br />

great und eat«<br />

19.30 Uhr Domhof /Heimatverein: Vortrag »Dt. jüdische Soldaten in den<br />

Weltkriegen«<br />

1 Die Teilnehmenden des Vorbereitungstreffens am 14. Dezember im Haus der Caritas<br />

14. <strong>März</strong><br />

18.00 Uhr Familientreff WIR, Berliner Str. 23: Vortrag »Einführung in das<br />

Thema ›Rassismus‹«<br />

16.00 Uhr LESART Rheda: Malworkshop für Kinder: Rumänisch Orthodoxe<br />

Gemeinde, Elena Dinu, »Gottes Friedensfarbpalette«<br />

15. <strong>März</strong><br />

16.00 Uhr Doktorplatz: Stadtführung »Jüdisches Leben in Rheda«<br />

17.00 Uhr Diakonie: Vortrag: »Fluchtprozesse an den EU-Außengrenzen«<br />

16. <strong>März</strong><br />

10.00 Uhr Wochenmarkt Rheda: Interaktiver Infostand »Menschenrechte«<br />

10.00 Uhr Stadtbibliothek Wiedenbrück: Austausch über Living Library<br />

10.00 Uhr Stadtbibliothek Wiedenbrück: Malworkshop für Kinder<br />

18.30 Uhr Jugendforum: Theaterstück »A Mission for Sisyphos«<br />

17. <strong>März</strong><br />

18.00 Uhr Familientreff WIR: Gesprächskreis über das Geheimtreffen<br />

Rechtsextremer in Potsdam<br />

18. <strong>März</strong><br />

14.00 Uhr DRK-Ortsverein, Schwedenschanze: Gesprächskreis für Betroffene<br />

von Diskriminierungserfahrungen<br />

19. <strong>März</strong><br />

17.00 Uhr Moritz-Fontaine-Gesamtschule: Präsentation der Schülerzeitschrift<br />

»Für Courage, gegen Rassismus«<br />

17.30 Uhr Küsterhaus St. Vit: Sozialdialog<br />

19.00 Uhr Kloster Wiedenbrück: Internationaler Stammtisch<br />

21. <strong>März</strong><br />

18.00 Uhr Mea Vita Rietberg: Ausstellung »Wohnen u. Arbeiten in der<br />

Stennerlandstr. 18. Pflege. Die perfekte Chance für Toleranz«<br />

18.00 Uhr Stadtbibliothek Rheda: Vortrag »Rassismuskritische Sprache«<br />

23. <strong>März</strong><br />

16.00 Uhr Privathaus: »Wohnzimmerreise nach Eritrea«<br />

17.00 Uhr Kloster Wiedenbrück: Poetry Slam »Willkommen in RWD«<br />

25. <strong>März</strong><br />

18.00 Uhr Luise-Hensel-Saal: Podiumsdiskussion mit Schahina Gambir<br />

(Bündnisgrüne, MdB) u. Prof. Matitjahu Kellig<br />

fehlt noch Jugendhäuser St. Pius, St. Aegidius, Alte Emstorschule:<br />

Ankündigung folgt zu einem späteren Zeitpunkt<br />

Interessierte können Updates zum Programm <strong>auf</strong> www.chancenportalrhwd.de<br />

abrufen, beispielsweise wenn die Uhrzeit oder die Räumlichkeit<br />

noch nicht feststanden.<br />

16 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Aktionstag Badtrends & Heiztechnik <strong>2024</strong><br />

Frischer Wind für Haus und Bad<br />

Samstag<br />

09. <strong>März</strong><br />

9–14 Uhr<br />

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bis hin zu funktionell und klassisch.<br />

Am Aktionstag stehen Ihnen unsere Partner von<br />

Burgbad, Kaldewei und Hansgrohe für Fragen rund<br />

um Neuheiten im Bad zur Verfügung.<br />

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Unsere Partner am Aktionstag für Sie vor Ort:<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

17


1 »Orange Day«: Die Stadt setzte mit der orangefarbigen Illuminierung der Stadthalle<br />

am 10. Dezember im Rahmen der UN-Kampagne »Orange The World« ein Zeichen<br />

gegen Gewalt an Frauen. Dazu die Gleichstellungsbe<strong>auf</strong>tragte Susanne Fischer: »Jeder<br />

dritte Frau erlebt Gewalt, auch hier bei uns in Rheda-Wiedenbrück! Dabei leidet<br />

meist auch die Familie, leiden Kinder Smit!«<br />

Schutz für Frauen mit<br />

Gewalterfahrung<br />

Antrag <strong>auf</strong> Errichtung eines Frauenhauses<br />

(Kem) Die »Offene Liste Rheda-Wiedenbrück« und die »SPD-Ratsfraktion«<br />

wollten, dass die Stadtverwaltung <strong>auf</strong>zeigt, welche Schritte erforderlich<br />

sind, um ein Frauenhaus für bis zu acht Frauen und deren Kinder in Rheda-Wiedenbrück<br />

einzurichten. Sie brachten das Thema mit einem Antrag<br />

zur Beratung in den Jugendhilfeausschuss ein.<br />

Nach Recherchen der beiden Antragsteller reichen die vorhandenen<br />

Frauenhäuser in Gütersloh, Bielefeld, Detmold, Paderborn, Herford sowie<br />

in Hamm, Soest, Warendorf und Telgte nicht, um den Bedarf zu decken.<br />

Die von Männern ausgeübte Gewalt gegen Frauen sei immer noch und<br />

zudem eine stark zunehmende Straftat, die oft – aus den verschiedensten<br />

Gründen – im Verborgenen bleibt (+ 8,5 % in 2022). Testanrufe der beiden<br />

Antragsteller bei den Frauenhäusern an einem Stichtag, dem 7. August,<br />

hätten gezeigt, dass an diesem Tag keine Aufnahmen möglich gewesen<br />

wären. Sonja von Zons (Offene Liste) weiter: »Je 100.000 Einwohner (der<br />

Kreis Gütersloh zählt 360.000 Personen) ist ein Frauenhaus erforderlich«.<br />

Für »trügerisch« hielt sie die von Beate Becker aus dem Fachbereich »Frühe<br />

Hilfen – Kinderschutz« genannten vier Frauen, die seit 2018 von der Stadt<br />

in ein Frauenhaus vermittelt wurden, weil Frauen in Not sich auch direkt an<br />

ein Frauenhaus wenden können. Wenn jede Stadt so argumentiere, dann<br />

gäbe es gar keine Frauenhäuser. Detlef Nacke (SPD) bestätigte den Bedarf:<br />

Bundesweit würden 80 Prozent der Hilfe suchenden Frauen von Frauenhäusern<br />

aus Platzmangel abgewiesen.<br />

Die Haltung der anderen Fraktionen<br />

Der Fachausschuss konnte sich nicht <strong>auf</strong> die Errichtung eines Frauenhauses<br />

einigen. Die Ausschussmitglieder schlossen aber eine<br />

Schutzwohnung nicht aus. Hier könnte die Stadt beispielsweise für<br />

eine gewisse Zeit gefährdete Mütter und ihre Kinder unterbringen. Der<br />

Ausschuss einigte sich vor diesem Hintergrund <strong>auf</strong> einen Kompromiss.<br />

Entsprechend passten die Antragsteller ihre Initiative der Situation im<br />

Ausschuss mit einem umformulierten Antrag an: »›Die ‚Offene Liste<br />

Rheda-Wiedenbrück‹ und die ›SPD-Ratsfraktion‹ beantragen, dass die<br />

Stadtverwaltung mit der Prüfung be<strong>auf</strong>tragt wird, welche Schritte<br />

erforderlich sind, um Frauen mit Gewalterfahrung in Rheda-Wiedenbrück<br />

stärker zu unterstützen. Vor einer abschließenden Beschlussfassung<br />

wird der Antrag zur weiteren Bearbeitung an die Verwaltung<br />

übergeben«. Diesem abgewandelten Beschluss stimmten neben den<br />

Antragstellern ebenfalls die Ausschussmitglieder von move und den<br />

Bündnisgrünen zu.<br />

Dazu Sandra Reffold: »Frauenhäuser sind <strong>auf</strong> gegenseitige Hilfe von<br />

Nachbarstädten angewiesen, da Frauen in Not nicht in ihrer Heimatstadt<br />

im Frauenhaus untergebracht werden. Als zweitgrößte Stadt im<br />

Kreis sollte Rheda-Wiedenbrück auch Verantwortung für die Unterbringung<br />

mittragen«.<br />

Die CDU enthielt sich der Stimme. Ihr Argument: Ebenfalls der umformulierte<br />

Antrag habe nach wie vor konkrete Zielsetzungen. Patrick<br />

Kosel (CDU) forderte konkrete Angaben über den faktischen Bedarf im<br />

Kreis Gütersloh. Dem entgegnete Detlef Nacke (SPD), dass die Forderung<br />

im Antrag bereits formuliert ist. Eine Mitarbeiterin aus dem Frauenhaus<br />

soll über die Situation berichten.<br />

Wir fragten beim Frauenhaus in Gütersloh nach<br />

Wir erfuhren in einer telefonischen Anfrage, dass das Frauenhaus in<br />

Gütersloh für die Kreisstadt und den gesamten Kreis zuständig sei. Es<br />

arbeite mit den Jugendämtern, also auch mit dem Jugendamt der Stadt<br />

Rheda-Wiedenbrück, eng zusammen. Aktuell sehe das Gütersloher Frauenhaus<br />

nicht »den Bedarf für ein weiteres Frauenhaus. Perspektivisch<br />

entspräche »eine Investition in barrierefreie Schutzräume« dem Bedarf.<br />

<strong>Das</strong> Frauenhaus Gütersloh hätte in 2023 8 Frauen aus Stadt und Kreis<br />

Gütersloh an andere Einrichtungen weitervermitteln müssen.<br />

Infos für Frauen in Not<br />

Frauen in Not können sich auch direkt an ein Frauenhaus wenden. Es<br />

gibt eine zentrale Vermittlung im Internet (www.frauenhaus-suche.de)<br />

und ein Hilfetelefon (116 016).<br />

EINE LEBENDE LEGENDE<br />

50years<br />

Der 3030 von NAD war in den 70ern zusammen<br />

mit seinem kleinen Bruder 3020 der meistverk<strong>auf</strong>te Verstärker<br />

weltweit und Gründungsmythos der Marke. Zum 50sten hat<br />

sich NAD selbst beschenkt und den 3050 LE in einer limitierten<br />

Stückzahl von exakt 1972 Stück neu <strong>auf</strong>gelgegt. Mit aktueller<br />

Technik an Bord und allem, was man heute so braucht. Der<br />

NAD 3050 LE war sofort ausverk<strong>auf</strong>t. Die beiden letzten dieser<br />

wunderschönen Geräte sind gerade durch einen glücklichen<br />

Zufall in Rheda-Wiedenbrück gelandet. First come, rst serve.<br />

Hier geht es zum<br />

Testbericht:<br />

Berliner Straße 6 | Rheda-Wiedenbrück<br />

Tel. 05242 - 44167 | www.schmitt.media<br />

18 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: Vidmantas Sam<br />

Foto: Dovile Sermokas<br />

Jeff Cascaro<br />

Die Jazzstimme der Gegenwart<br />

Jeff Cascaro ist seit mehr als drei Jahrzehnten eine der Stimmen des Jazz<br />

in Deutschland – und ist so wie alle Großen des Genres ein wandlungsfähiger<br />

Musiker mit seiner warmen Stimme als unverwechselbarer Markenkern.<br />

Man darf sich also freuen <strong>auf</strong> den 17. April im Abrahams, wenn<br />

der Bochumer unter dem Programmtitel »Pure« klassische Jazzstücke<br />

in den Mittelpunkt stellt und mit seinem Faible für den Blues verbindet.<br />

Über viele Jahre war Cascaro in erster Linie als Soulmusiker unterwegs,<br />

mal <strong>auf</strong> Tour mit eigenen Programmen, mal mit den deutschen<br />

und internationalen Größen. So entstand ein reichhaltiges Repertoire<br />

mit wunderbaren Musikerfreundschaften, die nun in veränderter Form<br />

zu neuem Live-Erleben führen.<br />

Der Soul-Man in Cascaro versteht es, mit jazziger Leichtigkeit zu<br />

spielen (Cascaro ist auch Trompeter) und zu singen. Dabei vereint er<br />

die Lässigkeit des Swing mit der Erdigkeit des Blues. Der Jazz-Club Rheda-Wiedenbrück<br />

e.V. bietet im Abrahams neben dem Leader einem hochkarätigen<br />

Ensemble mit erfahrenen Musikern eine Bühne. Am Piano sitzt<br />

mit dem Amerikaner Billy Test der aktuelle Pianist der WDR-Big Band.<br />

Der Niederländer Hans Dekker am Schlagzeug ist im Kölner Ensemble<br />

seit Jahren für den Rhythmus zuständig. Als ständiger Begleiter von<br />

Jeff Cascaro ist der Bassist Christian von Kaphengst für die tiefen Töne<br />

zuständig.<br />

Auch beim Saison-Finale des Jazz-Clubs Rheda-Wiedenbrück e.V. wird<br />

es aller Voraussicht nach wieder ein volles Haus geben. Deshalb wird<br />

der Vorverk<strong>auf</strong> bei der Flora Westfalica dringend empfohlen. Wenn am<br />

Mittwoch, den 17. April gegen 18.00 Uhr die Abendkasse öffnet, sind<br />

wohl nur noch wenige Restkarten für diesen entspannten Jazz-Abend zu<br />

erwerben. Erfahrene Jazz-Club-Gäste im Abrahams starten dann bereits<br />

in aller Ruhe mit einer Pasta aus dem Parmesan-Laib, schmackhaften<br />

Dips und leichten Getränken in den Abend.<br />

17 04 24<br />

JEFF<br />

CASCARO<br />

QUARTETT<br />

20 00 Uhr | Abrahams<br />

Rheda-Wiedenbrück<br />

VVK über Flora Westfalica und www.eventim.de<br />

Abendkasse und Restaurant ab 18:30 Uhr<br />

Mehr <strong>auf</strong> www.jazz-club-rheda-wiedenbrueck.de<br />

WIR DANKEN:<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Anzeige<br />

19


<strong>auf</strong> den Wochenmärkten«, so Aysegül Winter, Stadtverbandsvorsitzende.<br />

Die Pläne der Bundesregierung würden sich direkt kürzend <strong>auf</strong> das Einkommen<br />

der zumeist familiär geführten Betriebe auswirken und stellen<br />

einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil dar.<br />

1 Mitglieder des CDU-Stadtverbandes unterstützten die Protestaktion des landwirtschaftlichen<br />

Ortsvereins gegen Bdie Pläne der Bundesregierung.<br />

Bunte Eier und gute<br />

Gespräche<br />

Bauernprotest <strong>auf</strong> den Wochenmärkten<br />

(Kem) Landwirte aus Rheda-Wiedenbrück waren am Samstag, dem 13.<br />

Januar mit Informationsständen <strong>auf</strong> dem Wochenmarkt in Rheda und<br />

Wiedenbrück präsent. Sie erklärten allen Interessierten Anlass sowie Ziele<br />

der bundesweiten Aktionswoche der Land- und Forstwirte sowie Landfrauen.<br />

Als Geschenk gab es bunte Eier und rote Äpfel. Wer wollte, konnte<br />

zudem Infoblätter von dem Aktionstag mit nach Hause nehmen. Patrick<br />

Witte, Sprecher der Landwirte in Rheda-Wiedenbrück, zog ein positives<br />

Fazit: »Wir hatten viele gute Gespräche und sehr viel positive Resonanz.<br />

CDU solidarisch<br />

Unterstützung <strong>auf</strong> den beiden Wochenmärkten erhielten sie vom<br />

CDU-Stadtverband: »Wir teilen die Anliegen der Land- und Forstwirtschaft<br />

sowie des Gartenbaus und unterstützen ihre friedlichen Proteste, wie hier<br />

Unzufrieden<br />

<strong>Das</strong>s die Ampel-Koalition einen Teil ihrer Kürzungspläne zurückgenommen<br />

hat, reicht den Landwirten nicht, unterstrich Patrick Witte. Ursprünglich<br />

wollte die Bundesregierung die Befreiung von der Kfz-Steuer und die<br />

Steuerrückerstattung von Agrardiesel beenden. Die Pläne zur Kfz-Steuer<br />

hatte die Bundesregierung nach den ersten Bauern-Protesten der insgesamt<br />

einwöchigen Aktion (8.–13.1.24) bereits zurückgenommen und<br />

die Steuerrückerstattung beim Agrardiesel soll nun schrittweise enden<br />

– doch den Bauern reicht das nicht. Der Bundesbauernverband fordert<br />

die Streichung der Steuerrückerstattung für den Agrardiesel in Gänze<br />

zurückzunehmen.<br />

Für die Arbeit <strong>auf</strong> den Feldern würden Landmaschinen benötigt, die<br />

derzeit und auch in naher Zukunft <strong>auf</strong> fossile Brennstoffe (z. B. Diesel)<br />

angewiesen sind. Während Nachbarländer die Sätze für die Agrardieselrückvergütung<br />

für das kommende Jahr sogar erhöhen, sollen die zirka<br />

21,5 Cent Rückvergütung je Liter Diesel in Deutschland nun kurzfristig<br />

in Stufen gestrichen werden. Die Landwirte rechnen mit Mehrkosten in<br />

Höhe von drei- bis fünftausend Euro pro Jahr. <strong>Das</strong> gefährde die Wettbewerbsfähigkeit<br />

der deutschen Bauern.<br />

Die Präsidentin der rund 3000 Landfrauen im Kreis Gütersloh, Cornelia<br />

Langreck, machte deutlich, dass die Landwirtinnen und Landwirte<br />

als Preisnehmende die höheren Kosten nicht weitergeben können. Den<br />

Betrieben bleibe somit weniger Budget.<br />

Allgemein wurde zudem aus den Kreisen der Landwirtschaft kritisiert,<br />

dass die Kürzungen ganz ohne eine Kommunikation mit den Betroffenen,<br />

den Bauern und Bäuerinnen, angesetzt und kurzfristig umgesetzt<br />

werden sollten.<br />

Im Landwirtschaftlichen Wochenblatt (3/24) weist zudem eine Leserin<br />

dar<strong>auf</strong> hin, dass die Trecker der Bauern überwiegend <strong>auf</strong> Grünland und<br />

Acker, aber eben nicht <strong>auf</strong> der Straße fahren. Die Erstattung der Mineralöl-<br />

%<br />

WSV-Endspurt 01.03.24 – 09.03.24<br />

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20 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


„ Wir unterstützen Sie<br />

gerne im Alltag.<br />

Rheda-<br />

Wiedenbrück<br />

& Umgebung<br />

1 Zum Auftakt der Protestwoche am 8. Januar beteiligten sich in großer Zahl die<br />

Landwirte aus Rheda gemeinsam mit den Kollegen aus Herzebrock-Clarholz und die<br />

Landwirte aus Wiedenbrück mit den Bauern aus Langenberg an der Sternfahrt nach<br />

Gütersloh.<br />

Foto: Patrick Witte<br />

steuer (Agrardiesel) sei ein berechtigter Verzicht des Staates <strong>auf</strong> zweckgebundene<br />

Steuern für den Straßenbau. Somit dürfen die Landwirte auch<br />

nicht im vollen Umfang für die Straßenbaukosten herangezogen werden.<br />

Völlig unverständlich bleibt zudem, dass statt der Kürzung des Agrardiesels<br />

das Dienstwagenprivileg erhalten bleibt.<br />

Verärgerung geht über aktuelle Sparpläne hinaus<br />

Sein Berufskollege Michael Kersting erklärte uns, dass es den Landwirten<br />

nicht nur um die aktuellen Streichungen gehe. Die neuen Sparmaßnahmen<br />

hätten das Fass zum Überl<strong>auf</strong>en gebracht. Seit Jahren würde es für<br />

die Bauern durch zahlreiche Auflagen bei gleichzeitig steigenden Kosten<br />

und niedrigen Lebensmittelpreisen immer schwerer rentabel zu arbeiten.<br />

<strong>Das</strong> hätte die Bundesregierung bei ihren Sparplänen sehen und berücksichtigen<br />

müssen.<br />

<strong>Das</strong> beginne beispielsweise bei der »Pauschalisierung« der Umsatzsteuer:<br />

Selbst kleine Betriebe fallen unter die Regelbesteuerung (höherer<br />

bürokratischer Aufwand), gehe weiter über die Verschärfung der Düngeverordnung<br />

und reiche bis zur Einschränkung der Düngung in den mit<br />

Nitrat belasteten, »rot ausgewiesenen Gebieten«. Für die Landwirte sei<br />

es belastend, dass einfach immer der Bauer schuld sei, ergänzte seine<br />

Frau, Birgit Kersting.<br />

Planungssicherheit<br />

Der Sprecher der hiesigen Landwirte verwies <strong>auf</strong> einen Junglandwirt aus<br />

Gütersloh, der in Abstimmung mit den Behörden in den Bio-Standard<br />

für seinen neuen Stall investiert hatte und nur wenige Monate nach der<br />

Inbetriebnahme des Stalls abermals in das Objekt in Millionenhöhe investieren<br />

sollte, um das Gebäude nutzen zu können. Ähnlich gelagerte<br />

Fälle gebe es mehrfach.<br />

Haushaltshilfe Begleitung Betreuung<br />

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Wir gratulieren unserem<br />

Star_Reporter<br />

Raimund nachträglich<br />

ganz herzlich<br />

zum 80. Geburtstag!<br />

<br />

<br />

Was bleibt?<br />

Bundesfinanzminister Christian Lindner machte <strong>auf</strong> der Abschlussdemonstration<br />

in Berlin mit 30.000 Menschen am Montag, dem 15. Januar,<br />

hörbar: Die Ampel-Regierung bleibt ihrer Linie treu: <strong>Das</strong> Agrardiesel-Aus<br />

kommt. Bauernpräsident Joachim Rukwied beharrt <strong>auf</strong> seine Beibehaltung.<br />

Er kündigte weitere Proteste an. Die Ampel will den Bauern nun<br />

entgegenkommen. <strong>Das</strong> ist sicherlich ein Erfolg.<br />

Doch die Landwirte bleiben skeptisch. Zum einen sind die Ankündigungen<br />

unkonkret, zum anderen müssen die Regierungsverantwortlichen<br />

jetzt klar machen, dass sie es ernst meinen.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

21


1 Anni und Roland Dust freuten sich über die hohe Auszeichnung des Bundesverdienstkreuzes<br />

am Bande der Bundesrepublik Deutschland mit Bürgermeister Theo<br />

Mettenborg und Landrat Sven-Georg Adenauer.<br />

(Kem) Roland Dust zeigte sich sichtlich gerührt für die hohe Anerkennung<br />

mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande. Zahlreiche Gäste waren in das<br />

Historische Rathaus gekommen, um ihm zu gratulieren. Der Geehrte beschränkte<br />

sich <strong>auf</strong>grund seiner starken gesundheitlichen Beeinträchtigung<br />

<strong>auf</strong> einige Worte des Dankes. Der 78-jährige richtete diese insbesondere<br />

an seine Frau Anni, die ihm stets bei seinem vielfältigen Engagement zur<br />

Seite stand.<br />

Landrat Sven-Georg Adenauer hatte ihm den Verdienstorden im Rahmen<br />

einer Feierstunde in der »Guten Stube« des alten Wiedenbrücker<br />

Rathauses überreicht. Roland Dust hatte insbesondere durch sein jahrzehntelanges<br />

ehrenamtliches Engagement im sozialen und heimatlichen<br />

Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.<br />

Vierzig Jahre lang – nämlich von 1981 bis 2021 war er Vorsitzender der<br />

Gemeinschaft Rheda im Verband Wohneigentum NRW, besser bekannt<br />

durch den früheren Namen »Siedlerbund«, so der Laudator. Die stetige<br />

Weiterentwicklung der Gemeinschaft und ihr innerer Zusammenhalt lagen<br />

dem Geehrten stets am Herzen. Während seiner Amtszeit organisierte Herr<br />

Dust zahlreiche Veranstaltungen, zum Beispiel Seminare zu Thema Haus<br />

und Garten, Freizeitausflüge und Kinderfeste.<br />

In seiner Arbeit konnte er viele Mitglieder zur ehrenamtlichen Mitarbeit<br />

motivieren. <strong>Das</strong> ist schon etwas Besonderes – und heutzutage sehr<br />

schwer geworden. Im Jahr 2017 wurde durch die Initiative Roland Dusts<br />

sogar eine Jugendgruppe mit 47 Mitgliedern gegründet. Dank seiner ausgeprägten<br />

Öffentlichkeitsarbeit und seines Organisationstalents konnte<br />

Roland Dust die Mitgliederzahl der Gemeinschaft Rheda während seiner<br />

Amtszeit von 281 <strong>auf</strong> 844 Mitglieder verdreifachen. <strong>Das</strong> habe bestimmt<br />

mit seinem Geschick zu tun. <strong>Das</strong> muss Führungskompetenz sein, würdigte<br />

der Landrat Dusts Wirken.<br />

Ab 1981 war der Ausgezeichnete ebenfalls stellvertretender Vorsitzender<br />

des Kreisverbandes Gütersloh im Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen.<br />

Hier organisierten er Delegiertenversammlungen sowie ein Seminar-<br />

und Freizeitprogramm für die zugehörigen Gemeinschaften. Auf den<br />

drohenden Verlust von benachbarten Gemeinschaften und Mitgliedern<br />

habe er reagiert, indem er eine sogenannte Kreissammelgemeinschaft<br />

gründete, der er auch vorstand. Dadurch konnten die Mitglieder <strong>auf</strong>gelöster<br />

Gemeinschaften im Kreis Gütersloh weiterhin vor Ort betreut werden.<br />

D<br />

1 Im September 2021 legte Roland Dust das Amt des Vorsitzenden im Rahmen der Fusion<br />

der beiden Gemeinschaften Rheda und Wiedenbrück im Verband Wohneigentum NRW e.V.<br />

nieder und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Sein Frau Anni stand ihm stets zur Seite.<br />

<strong>Das</strong> Gesicht des Siedlerbundes<br />

Bundesverdienstkreuz für Roland Dust<br />

<strong>Das</strong> war ein pfiffiger Schachzug, der sich als zukunftssichernd herausstellen<br />

sollte. Als Delegierter seiner örtlichen Gemeinschaft wirkte Dust zudem<br />

im Verband Wohneigentum Nordrhein-Westfalen <strong>auf</strong> Landesebene mit. Er<br />

gehörte außerdem 19 Jahre lang dem Arbeitskreis für Auffangstrukturen<br />

sowie dem Arbeitskreis zur Reaktivierung von Gemeinschaften an. Durch<br />

seine Überzeugungskraft und Motivation konnte er viele Gemeinschaften<br />

vor der Auflösung und dem damit verbundenen Mitgliederverlust retten.<br />

Für seine über 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit bekam er seitens des<br />

Landesverbandes das Ehrenzeichen in Gold. Auch für seine über 40-jährige<br />

Mitgliedschaft wurde er zusammen mit seiner Ehefrau geehrt.<br />

Mit der Fusion der Gemeinschaften Rheda und Wiedenbrück schied<br />

Roland Dust <strong>auf</strong> eigenen Wunsch nach 40-jähriger Amtszeit aus dem<br />

Vorstand aus. Für seine besonderen Verdienste hat ihn die Gemeinschaft<br />

Rheda-Wiedenbrück dar<strong>auf</strong>hin zum Ehrenvorsitzenden ernannt.<br />

Von 2006 bis 2018 war Roland Dust auch als Schöffe beim Landgericht<br />

Bielefeld tätig. In seiner Amtszeit hat er an insgesamt 35 Sitzungen<br />

teilgenommen.<br />

Als Mitglied der CDU war mehrere Jahre Beisitzer im Vorstand des<br />

CDU-Stadtverbandes Rheda-Wiedenbrück sowie Vorstandsmitglied des<br />

CDU-Ortsvereins Rheda. Durch seine große Vernetzung und sein Wissen<br />

um die Bedürfnisse der Bevölkerung hat er <strong>auf</strong>grund seiner langjährigen<br />

Vorstandstätigkeit im Wohneigentümer-Verband gelebte Bürgernähe demonstrieren<br />

können.<br />

Zu dieser Bürgernähe gehörte auch die Ratsmitgliedschaft. Von 2014<br />

bis 2020 war Dust Mitglied im Rat der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Dort habe<br />

er sich, so Bürgermeister Theo Mettenborg – »wertvoll und nachhaltig für<br />

die Menschen in der Stadt eingesetzt«. Er habe vielen Menschen zur Seite<br />

gestanden und ihnen dabei geholfen ihr Zuhause zu bekommen. Er wurde<br />

zum »Gesicht des Siedlerbundes«. Dust sei kein Mann der warte, sondern<br />

einer, der handelt, <strong>auf</strong> eine angenehme Art und Weise, sehr menschlich<br />

wertschätzend, verbindlich, ruhig und ausgleichend, in der Sache engagiert<br />

und das alles »zum Wohle unserer Stadt und der Region«.<br />

Der Dank des Laudators und des Bürgermeisters galt auch Anni Dust.<br />

Sie habe ihrem Mann für das ehrenamtliche Engagement stets den Rücken<br />

freigehalten. Seine Familie, zu der zwei erwachsene Söhne gehören, habe<br />

ihm die Kraft gegeben, die vielfältigen Aufgaben meistern zu können.<br />

22 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Ratskeller<br />

Wiedenbrück<br />

Der Ratskeller ist wohl jedem Rheda-Wiedenbrücker als einer der<br />

Mittelpunkte in Wiedenbrück bekannt. Ein traditionsreiches Haus,<br />

mit dem jeder eine eigene Geschichte verbindet. Ob Hochzeitsfeiern,<br />

schöne gemütliche Treffen bei öffentlichen Veranstaltungen<br />

oder eigene Familienmitglieder, die in dem beeindruckenden Haus<br />

gearbeitet haben.<br />

Bereits seit fünf Jahren steht das traditionsreiche Haus fest in<br />

den Händen seiner engagierten Inhaber Miriam Von der Wöste-<br />

Bader und ihrem Mann Stefan Bader. Aus diesem Grund ist es umso<br />

erstaunlicher, dass Gerüchte kursieren, dass das engagierte Inhaberpaar<br />

das Hotel <strong>auf</strong>geben möchte. Die Ursprünge dieser Gerüchte<br />

bleiben unbekannt, doch das Ehepaar hat Rheda-Wiedenbrück zu<br />

seiner neuen Heimat gemacht und hier nicht nur beruflich, sondern<br />

auch familiär Wurzeln geschlagen. Sie betonen, dass sie gekommen<br />

sind, um zu bleiben! Die vergangenen turbulenten Jahre haben das<br />

traditionelle Haus, seine Besitzer und das gesamte Team fest miteinander<br />

verwoben.<br />

Während der herausfordernden Corona-Zeiten fanden im gesamten<br />

Hotel umfassende Renovierungsarbeiten statt, die es nun<br />

in neuem Glanz erstrahlen lassen. So wurden alle Zimmer, der Wellnessbereich<br />

sowie auch die Küche und das Restaurant modernisiert.<br />

Dabei hat das Haus aber keinesfalls an Charme verloren.<br />

Die Zukunft des Hotels verspricht weitere Höhepunkte und<br />

Veranstaltungen. In der neuen Bar 11 sind für den Sommer diverse<br />

Events geplant, darunter Biertastings und After-Work-Veranstaltungen.<br />

Auch das Restaurant wird in diesem Jahr mit 4-Gänge-Menüs<br />

und musikalischer Begleitung zu besonderen Anlässen <strong>auf</strong>warten.<br />

Im Jubiläumsjahr dürfen sich Gäste zudem <strong>auf</strong> eine besondere Cocktailkarte<br />

freuen. Beim K<strong>auf</strong> eines Cocktails nimmt man automatisch<br />

an einer Verlosung teil, bei der es viele kleine Preise wie Desserts,<br />

aber auch größere Gewinne wie ein exklusives 4-Gänge-Menü zu<br />

gewinnen gibt.<br />

1 <strong>Das</strong> Inhaberpaar Bader empfängt Sie herzlich.<br />

<strong>Das</strong> Inhaberpaar setzt mit dem gleichen Enthusiasmus wie zu<br />

Beginn fort und hat nach wie vor hohe Ziele. Über die Jahre haben sie<br />

verstanden, was den Ratskeller in Rheda-Wiedenbrück ausmacht und<br />

welche besondere Verbundenheit zu den Einwohnern hier herrscht.<br />

Sie freuen sich gemeinsam mit ihrem hervorragenden Team auch<br />

in Zukunft viele Gäste im Ratskeller begrüßen zu dürfen und ihnen<br />

schöne Stunden in dem traditionsreichen Haus zu bescheren.<br />

Ratskeller Wiedenbrück· Markt 11· 33378 Rheda-Wiedenbrück· Tel. 05242|9210· info@ratskeller-wiedenbrueck.de· www.ratskeller-wiedenbrueck.de<br />

Kommen Sie gern vorbei. Wir freuen uns <strong>auf</strong> Ihren Besuch!<br />

Fot<br />

o:<br />

Karti<br />

Fot<br />

ografi<br />

fie<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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23


Jobbörse für die Region<br />

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie interessante Jobangebote ...<br />

Karriere in der Lebensmittelindustrie<br />

Foto: © adobe stock<br />

Egal ob Global Player oder Familienbetrieb – die Lebensmittelbranche<br />

befindet sich im Umbruch. Rohstoffverknappung, Klimawandel und<br />

veränderte Konsumgewohnheiten der Verbraucher sind die aktuellen<br />

Herausforderungen, die <strong>auf</strong> die gesamte Lebensmittelindustrie einwirken.<br />

In Zukunft wird die Verfügbarkeit und Sicherheit von Lebensmitteln<br />

noch wichtiger werden wie auch das Erreichen anspruchsvoller Nachhaltigkeitsziele<br />

entlang der gesamten Produktionskette.<br />

Besonders die Fleischerzeugung und die fleischverarbeitende Industrie<br />

stehen vor großen Herausforderungen. Hohe Qualitätsansprüche, gepaart<br />

mit dem Wunsch nach nachhaltigerem Umgang mit Ressourcen<br />

und vor allem auch mehr Tierwohl, nehmen einen immer größeren Stellenwert<br />

ein und fördern die Nachfrage nach innovativen Lösungen.<br />

Die Arbeit in der Lebensmittelindustrie ist mit viel Verantwortung<br />

verbunden, schließlich sichert sie die Versorgung der Bevölkerung mit<br />

Nahrung. Wichtigstes Ziel ist es, neben der Qualität auch Sicherheit,<br />

Vielfalt und Verfügbarkeit zu einem angemessenen Preis zu bieten. Verlässlichkeit,<br />

Qualität, Partnerschaft und Fairness sind die wichtigsten<br />

Grundsätze beim Produkt und im Umgang mit allen Mitarbeitern.<br />

So vielfältig die Lebensmittelindustrie ist, so vielfältig sind hier auch die<br />

Berufsbilder – von der Lebensmittelverarbeitung über die Logistik, die<br />

Technik bis hin zur k<strong>auf</strong>männischen Abwicklung wie z. B. im Personalwesen,<br />

Marketing, Controlling, Eink<strong>auf</strong>, Vertrieb oder in den Bereichen<br />

Finanzen und Steuern. Die Lebensmittelindustrie bietet jede Menge interessanter<br />

Jobs mit langfristiger Perspektive und die Chance zu gutem<br />

Einkommen und einer erfolgreichen Karriere.<br />

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24 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: © adobe stock<br />

Elektroniker * für Geräte und Systeme<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Elektroniker * für Geräte und Systeme passen Baugruppen an, erstellen<br />

Leiterplatten, montieren Komponenten und stellen elektronische<br />

Geräte und Systeme für verschiedene Verwendungszwecke her. Sie<br />

installieren und konfigurieren Programme oder Betriebssysteme, prüfen<br />

Komponenten, erarbeiten Gerätedokumentationen oder erstellen<br />

Layouts. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Beschaffung von<br />

Bauteilen und Betriebsmitteln und unterstützen Techniker * oder Ingenieure<br />

* bei der Umsetzung von Aufträgen. Sie planen Produktionsabläufe,<br />

richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei<br />

der Qualitätssicherung mit. Außerdem erstellen sie Systemdokumentationen<br />

und Fertigungsunterlagen. Auch die Wartung und Instandsetzung<br />

fällt in ihren Aufgabenbereich. Im Kundendienst und bei der<br />

Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker * für Geräte und Systeme<br />

die Fehlerquellen ein und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten<br />

sie Kunden und weisen Benutzer in die Handhabung der Geräte ein.<br />

Der Beruf des Elektronikers * für Geräte und Systeme ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf. Es ist eine duale Ausbildung in der Industrie,<br />

die durch die Ausbildungsverordnung geregelt ist. Die Ausbildungsdauer<br />

beträgt 3,5 Jahre. Lernorte sind der jeweilige Ausbildungsbetrieb<br />

und die Berufsschule.<br />

In welchen Betrieben werden Elektroniker * für Geräte und Systeme<br />

finden hauptsächlich beschäftigt? Meist in Betrieben des Maschinenund<br />

Anlagenbaus, in Betrieben der Fahrzeugelektronik, der Mess- und<br />

Regeltechnik und in Betrieben unterschiedlicher Branchen, die elektronische<br />

Systeme, Geräte oder Komponenten herstellen, montieren<br />

und warten. Dort findet man sie in Produktionshallen und Werkstätten<br />

und/oder in Prüflabors.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

25


Foto: © adobe stock<br />

Jobs in der Antriebstechnik * Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Feinwerkmechaniker * fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen<br />

und feinmechanische Geräte und montieren diese zu funktionsfähigen<br />

Einheiten. Dabei bauen sie auch elektronische Mess- und Regelkomponenten<br />

ein. Häufig verwenden Feinwerkmechaniker dazu computergesteuerte<br />

Werkzeugmaschinen, zum Teil führen sie die Arbeiten aber auch<br />

manuell aus. Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein<br />

und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen,<br />

Bohren, Schleifen und Honen. Anschließend beurteilen sie die Arbeitsergebnisse<br />

und überprüfen beispielsweise, ob vorgegebene Maßtoleranzen<br />

eingehalten werden. Zudem bauen sie die gefertigten Maschinenteile<br />

und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und<br />

führen Bedienungseinweisungen durch. Feinwerkmechaniker * ist ein<br />

3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.<br />

K<strong>auf</strong>leute für Büromanagement führen organisatorische und k<strong>auf</strong>männisch<br />

verwaltende Tätigkeiten aus. Sie sind zum Beispiel für die<br />

Auftragsabwicklung in Abstimmung mit den Kunden zuständig. Dabei<br />

benutzen Sie moderne CRM-Systeme, um einen optimalen Abl<strong>auf</strong><br />

zu gewährleisten. Auch die Kundenbetreuung fällt in das Aufgabengebiet<br />

der K<strong>auf</strong>leute. Zusätzlich werden auch Reklamationen bearbeitet,<br />

Angebote erstellt sowie weiterverfolgt. Zudem werden Liefertermine<br />

koordiniert und verfolgt.<br />

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26 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: adobe stock<br />

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Jobs im Baumaschinenhandel * * Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik * sorgen dafür, dass Millionen von Gütern<br />

in alle Welt gelangen. Und das nach einem System, das wirtschaftlich,<br />

fristgerecht und reibungslos funktioniert. Die Fachkraft für Lagerlogistik<br />

ist für die Annahme von Waren zuständig und kontrolliert<br />

anhand der Papiere, ob Menge und Beschaffenheit korrekt sind. Die<br />

Fachkraft für Lagerlogistik * organisiert die Entladung und die fachgerechte<br />

Einlagerung der Güter. Neben dem Wareneingang gibt es auch<br />

den Warenausgang. Hier sorgen diese in der Kommissionierung dafür,<br />

dass die Lieferungen zusammengestellt werden, ihre Begleitpapiere<br />

erhalten und das Lager verlassen.<br />

Stammdaten sind essenzieller Bestandteil eines jeden Betriebs. Da ein<br />

Unternehmen ständig neue Daten generiert und eine Aktualisierung<br />

zwingend erforderlich ist, können Sachbearbeiter für Stammdatenpflege<br />

* in Firmen und Organisationen jeglicher Branchen und Wirtschaftsbereiche<br />

tätig sein. Was machen Sachbearbeiter Stammdatenpflege?<br />

Sie erfassen gewissenhaft die Eink<strong>auf</strong>s- und Verk<strong>auf</strong>skonditionen.<br />

Auswertungen in Excel werden von ihnen erstellt und sie bearbeiten<br />

die eingehenden Ticket-Anforderungen und halten Vorgaben nach.<br />

Außerdem arbeiten sie fachübergreifend an EDV-Projekten mit.<br />

Mechatroniker * für Land- und Baumaschinentechnik sind gefragter<br />

denn je. Sie warten und reparieren land- und baumaschinentechnische<br />

Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte. Sie erstellen Fehler- und<br />

Störungsdiagnosen in mechanischen, hydraulischen, elektrischen und<br />

elektronischen Systemen, grenzen die Ursachen ein und beheben die<br />

Mängel, indem sie die entsprechenden Teile reparieren oder austauschen.<br />

Ihr Aufgabenfeld umfasst die manuelle und maschinelle Bearbeitung<br />

von Werkstücken und das Ausführen von Schweißarbeiten.<br />

Sie führen Abgasuntersuchungen durch und stellen fahrzeugelektrische<br />

Stromanschlüsse her. Kurz und gut: Ein Mechatroniker* für Land- und<br />

Baumaschinentechnik hat einen überaus vielseitigen Beruf!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

27


Foto: © adobe stock<br />

Betreuungskraft für Senioren * * Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Pflegeeinrichtungen, ob stationär oder mobil, stellen gerne Betreuungskräfte<br />

ein, die das Angebot an Betreuung und Aktivierung für<br />

Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz ergänzen. Ihr<br />

fürsorglicher Umgang hilft älteren Menschen so lange wie möglich<br />

zuhause zu bleiben. <strong>Das</strong> geht auch ohne Vorkenntnisse in der Pflege.<br />

Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind gut genug, um für<br />

Senioren anstehende Arbeit, wie zum Beispiel Eink<strong>auf</strong>szettel, schriftlich<br />

festzuhalten. Die Tätigkeitsfelder einer Betreuungskraft ist die<br />

DER BAUM UND SIE:<br />

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Caro S., Persönliche Betreuungskraft bei Home Instead.<br />

Betreuungsdienste Pomberg e.K.<br />

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Übrigens:<br />

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Senioren-Betreuung zuhause – beispielsweise Unterhaltung, Spielen,<br />

Vorlesen, Terminplanungen und Erledigung der Post. Die Betreuung<br />

außer Haus umfasst beispielsweise Spazierengehen, Eink<strong>auf</strong>en und<br />

Terminbegleitungen.<br />

Auch die Hilfe bei der Grundpflege, wie An- und Auskleiden und bei der<br />

Körperpflege, sind Bestandteile dieses abwechslungsreichen Berufes.<br />

Jegliche Art der Hilfe im Haushalt, Kochen, Staubsaugen, Waschen, Bügeln,<br />

das Bett machen bis hin zum Blumengießen sind die geforderten<br />

Aufgaben. Dazu gehört Demenzbetreuung mit der dazugehörigen Alltagsbegleitung<br />

– gegebenenfalls die Betreuung zuhause über Nacht.<br />

Im Rahmen des Ersten Pflegestärkungsgesetzes aus dem Jahr 2015,<br />

stehen diese Betreuungsangebote allen pflegebedürftigen Bewohnerinnen<br />

und Bewohnern beziehungsweise Pflegegästen und ambulanten<br />

Patienten offen.<br />

Berufsfremde Quereinsteiger, auch ohne spezielle Vorkenntnisse in<br />

der Pflege, werden gerne eingestellt. Die Voraussetzung hierbei ist<br />

Engagement. Einige Pflegeunternehmen bieten kostenlose Schulungsprogramme,<br />

um ihre zukünftigen Mitarbeiter nach der Unternehmensphilosophie<br />

zu integrieren. Wer diesen Beruf ausüben möchte, sollte<br />

bestimmte persönliche Eigenschaften mitbringen. Als Alltagsbetreuer<br />

muss man flexibel sein, da man mit den unterschiedlichsten Menschen<br />

zu tun hat, je nach Person verschiedene Aufgaben anfallen und die<br />

Arbeitszeiten variieren können. Man benötigt ein hohes Empathievermögen,<br />

Kontaktbereitschaft und sehr gute Kommunikationsfähigkeiten.<br />

In Konfliktsituationen muss man Geduld haben und in der Lage<br />

sein, Ruhe zu bewahren. Allgemein benötigt man eine hohe psychische<br />

und auch physische Belastbarkeitsgrenze, da der Beruf manchmal sehr<br />

anstrengend sein kann und Alltagsbegleiter gelegentlich Sterbe- und<br />

Trauerbegleitung leisten. Bei der Entwicklung von Beschäftigungsprogrammen<br />

ist außerdem ein hohes Maß an Kreativität gefordert.<br />

EINFACH PERSÖNLICHER: BETREUUNG ZUHAUSE |<br />

BETREUUNG AUSSER HAUS | GRUNDPFLEGE | DEMENZBETREUUNG<br />

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eigenverantwortlich betrieben. © 2021 Home Instead GmbH & Co. KG<br />

Hier geht's zum Video-Clip:<br />

28 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: © adobe stock<br />

Attraktive Jobs in der Möbelbranche<br />

Die deutsche Möbelindustrie erlebt eine herausragende Entwicklung<br />

mit vielfältigen Möglichkeiten für alle, die in dieser Branche tätig werden<br />

möchten. Mit einem jährlichen Umsatz von rund 20 Milliarden<br />

Euro und über 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in etwa<br />

1.000 Betrieben bietet die Möbelbranche ein breites Spektrum an<br />

Chancen.<br />

Dabei zeichnet sie sich durch ihre Vielfältigkeit und Innovationskraft<br />

aus, was sie zu einem äußerst attraktiven Arbeitsfeld macht. In<br />

diesem spannenden Sektor gibt es ein breites Einsatzgebiet, das weit<br />

über die traditionelle Vorstellung von Möbelherstellung hinausgeht.<br />

Angefangen bei kreativen Designprozessen über handwerkliche Fertigkeiten<br />

bis hin zu logistischen Herausforderungen und fortschrittlichen<br />

IT-Lösungen bietet die Möbelbranche ein äußerst vielseitiges Aufgabenspektrum.<br />

So kommt es, dass Mitarbeiter in dieser spannenden<br />

Branche mit innovativen Technologien und kreativen Designansätzen<br />

einzigartige Produkte schaffen.<br />

Zudem gibt es ausgezeichnete Entwicklungsmöglichkeiten in der<br />

Möbelbranche, die weit über traditionelle Bereiche wie Handwerk,<br />

Logistik und IT hinausgehen. Diese Vielseitigkeit schafft nicht nur<br />

spannende Aufgaben, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, in verschiedenen<br />

Themenbereichen aktiv zu werden. Zudem werden nicht<br />

nur Karrierewege für Spezialisten, sondern auch für Quereinsteiger geboten,<br />

die ihre Fähigkeiten und Leidenschaften in dieser dynamischen<br />

Branche entfalten möchten. Die Zusammenarbeit in einem kreativen<br />

und teamorientierten Umfeld ermöglicht es den Mitarbeitern, ihre<br />

Potenziale voll auszuschöpfen und ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen.<br />

Kurz gesagt: Die Möbelbranche ist nicht nur ein Wirtschaftszweig,<br />

sondern ein inspirierendes Arbeitsumfeld, das Menschen die<br />

Möglichkeit gibt, ihre Talente zu entfalten und an einer Branche mit<br />

nachhaltiger Entwicklung teilzuhaben. Mit einem Umsatzzuwachs<br />

von 3,9 Prozent im Jahr 2022 zeigt sich, dass es im Möbelhandel positive<br />

Entwicklungen gibt.<br />

Obwohl der Möbelmarkt in Deutschland als konstant statt dynamisch<br />

gilt, zeigen die kontinuierlich wachsenden Umsätze einen stabilen<br />

Markt. Die steigenden Konsumausgaben für Möbel und Einrichtungsgegenstände,<br />

die im Jahr 2020 das Rekordniveau von rund 46 Milliarden<br />

Euro erreichten, bieten weiterhin sehr vielversprechende Perspektiven.<br />

Erfahre in diesem Video-Clip<br />

mehr über uns:<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

29


Foto: adobe stock<br />

Anlagenmechaniker SHK * * Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Der Beruf Anlagenmechaniker in den Fachbereichen Sanitärtechnik,<br />

Heizungstechnik und Klimatechnik (kurz SHK genannt) ist ein anerkannter<br />

Ausbildungsberuf mit einer Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren.<br />

Es gibt zwei Ausbildungswege, die betriebliche duale Berufsausbildung<br />

und die schulische Berufsausbildung als Anlagenmechaniker/<br />

in. In der Ausbildung zum Anlagenmechaniker gibt es keine Spezialisierung<br />

<strong>auf</strong> einen der Bereiche Klimatechnik, Heizungstechnik oder<br />

Sanitärtechnik. Die Lehre ist allgemein gültig für jeden dieser Bereiche,<br />

egal in welchem Unternehmen der Azubi nachher tätig wird. Die Unternehmen,<br />

in denen die Mechaniker für Anlagen tätig sind, kommen<br />

daher aus dem Heizungsbau, aus der Klempnerei oder aus dem Sanitärbau.<br />

Anlagenmechaniker planen und installieren komplexe Heizungs-,<br />

Klima-, oder Sanitäranlagen und verstehen Regel- und Steuertechniken.<br />

Hier geht's<br />

zum Video-Clip:<br />

Arbeits<strong>auf</strong>trag, richten den Arbeitsplatz ein und sichern ihn. Die ausgeführten<br />

Arbeiten dokumentieren sie ebenso wie die eingesetzten<br />

Materialien und Verfahren.<br />

Übrigens ist Holz- und Bautenschützer* der Fachrichtung Bautenschutz<br />

ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.<br />

Foto: adobe stock<br />

Bautenschützer *<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Der Beruf des Holz- und Bautenschützers* der Fachrichtung Bautenschutz<br />

ist vielseitig. Diese trocknen durchfeuchtete Bauwerke,<br />

bereiten Sanierungsbereiche vor, tauschen Mauerteile aus und<br />

ersetzen den Putz. Um künftigen Schäden entgegenzuwirken, führen<br />

sie auch vorbeugende Maßnahmen durch. Sie prüfen zunächst Art,<br />

Umfang und Ursache der Schäden. Dann ergreifen sie in Absprache<br />

mit dem Auftraggeber die passenden Maßnahmen, um beispielsweise<br />

Feuchtigkeitsschäden oder Schäden durch Pilzbefall an den<br />

Bauwerken oder Bauwerksteilen entgegenzuwirken. Sie planen den<br />

30 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Hier geht's zum<br />

Video-Clip:<br />

Maurer* * Berufsbezeichnung bezieht sich immer <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Sie sind es, die Wände und Mauern und Rohbauten errichten, die später<br />

ein Gebäude werden oder eins umgeben sollen. Maurer sehen am Ende eines<br />

jeden Arbeitstages, was sie geleistet haben. Es ist ein anspruchsvoller<br />

Beruf, der Geist und Körper fordert. Ob gemischt, geklebt oder gemauert<br />

wird, ob Ecken, Kanten oder Fensterbereiche ins Mauerwerk gebaut<br />

werden, immer ist ein Zusammenspiel aus Präzision und Kraft gefragt.<br />

Köpfchen und Handgeschick führen bei Maurern nur gemeinsam ans Ziel.<br />

Die Ausbildung als Maurer dauert 3 Jahre und findet sowohl im Unternehmen<br />

als auch in der Berufsschule statt. Nach der Ausbildung sind die<br />

Zukunftsperspektiven sehr gut. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche wird<br />

man in der Regel bei überzeugender Leistung von seinem Ausbildungsbetrieb<br />

gern übernommen. Grundsätzlich kann der Maurergeselle mit<br />

seinem Wissen und Können in Maurerbetrieben sowie Hochbauunternehmen,<br />

Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen und im Fertighausbau<br />

einen Job finden – und das mit guten Chancen, denn das traditionelle<br />

Handwerk ist wieder voll im Kommen. Durch Fortbildungen und Berufserfahrung<br />

kann man als Maurer <strong>auf</strong> der Karriereleiter weiter <strong>auf</strong>steigen. Als<br />

Vorarbeiter z. B. koordiniert er das Team <strong>auf</strong> der Baustelle, als geprüfter<br />

Polier ist man verantwortlich für ganze Bauprojekte. Es lockt noch eine<br />

weitere Herausforderung: Der Meistertitel. Nach erfolgreichem Abschluss<br />

der Ausbildung kann sich der Maurer zum Maurer- und Betonmeister<br />

weiterbilden und damit später selbstständig eine Firma leiten. Dann darf<br />

man selbst als Ausbilder sein Wissen an junge Menschen weitergeben<br />

und Verantwortung für die nächste Generation übernehmen. Mit dem<br />

Besuch einer Fachschule eröffnen sich weiterführende Berufsmöglichkeiten<br />

als Betriebswirt im Handwerk oder Technischer Betriebswirt. Mit<br />

der Fachhochschulreife kann man studieren und Ingenieur im Bauwesen,<br />

Architekt oder Innenarchitekt werden. All die Berufswege können interessante<br />

Zukunftsperspektiven nach der Ausbildung als Maurer sein.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

31


Foto: adobe stock<br />

Berufskraftfahrer * * Berufsbezeichnung bezieht sich immer <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Der Berufskraftfahrer * : Im Fokus des beruflichen Alltags steht das<br />

Führen von Lastkraftwagen und anderen schweren Nutzfahrzeugen wie<br />

Sattelschleppern, Lastzügen oder Tanklastwagen.<br />

Berufskraftfahrer m/w/d<br />

am Standort Rheda-Wiedenbrück<br />

Ihr Job ist das Beladen des Fahrzeugs und die Warenauslieferung an unsere<br />

Kunden in einem Umkreis von 100 km mit modernem Fuhrpark mit 7,5t<br />

und 12t LKW.<br />

Sie haben die Grundqualifikation zum Berufskraftfahrer, sind motiviert<br />

und zuverlässig, fahren in Tages- oder Nachttouren und haben geregelte<br />

Arbeitszeiten.<br />

Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einem starken<br />

Familienunternehmen, Firmenfitness-Programm, Business-Bike u.v.m.<br />

Sie erhalten Arbeitskleidung inkl. Waschservice, Weiterbildung und<br />

Fahrerspesen.<br />

Die Jobaussichten sind in dieser Tätigkeit vielversprechend. In den verschiedensten<br />

Branchen werden Güter <strong>auf</strong> nationalen und internationalen<br />

Straßen transportiert. Mögliche Arbeitsstellen finden ausgebildete<br />

Berufskraftfahrer unter anderem bei Transportunternehmen, Speditionsfirmen,<br />

Kurierdiensten und Bauunternehmen.<br />

Auch wenn der Alltag eines Berufskraftfahrers im Fernverkehr von der<br />

Straße geprägt ist, bietet die Tätigkeit noch vieles mehr. Denn zu seinen<br />

Aufgaben zählen auch: <strong>Das</strong> Be- und Entladen der Ware bzw. das Überwachen<br />

dieser Tätigkeiten, das Ausfüllen und Kontrollieren der Transportdokumente,<br />

die Planung der Routen, Transport- und Ruhezeiten,<br />

Kontrolle der Sicherheit des Fahrzeugs, der Reifen, des Ölstands, der<br />

Filter und des Kraftstoffstands, die Wartung des Fahrzeugs sowie das<br />

Waschen und Betanken des Lkw.<br />

Strikte Regeln dominieren den Alltag eines Berufskraftfahrers im<br />

Nah- und Fernverkehr: Sind die Abfahrtszeiten eines Fahrers meistens<br />

bekannt, weiß er nicht immer genau, wann er wieder zurückkommt.<br />

Gerade für Berufskraftfahrer im Fernverkehr heißt es ziemlich oft: Übernachten<br />

im Hotel oder Führerhaus.<br />

Im Sinne der Verkehrssicherheit hat der Gesetzgeber komplexe Vorgaben<br />

hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeiten erlassen. Der Alltag von<br />

Lkw-Fahrern (m/w/d) ist daher stark rechtlich geprägt von Lenkzeiten<br />

und Pausenzeiten, von Ruhezeiten und Arbeitszeiten. So muss beispielsweise<br />

nach 4,5 Stunden Lenkzeit eine Pause von 45 min. eingelegt<br />

werden.<br />

Die tägliche und wöchentliche Ruhezeit ist grundsätzlich vorgeschrieben,<br />

kann aber unter gewissen Umständen auch verkürzt werden.<br />

Wir freuen uns<br />

<strong>auf</strong> den Kontakt mit Ihnen!<br />

Bewerbungsportal:<br />

www.mosecker.de<br />

Ansprechpartner:<br />

Lars Schlüter<br />

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32 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


S<br />

Es ist schon klar, dass Sicherheit ein sehr zerbrechliches Gut ist. <strong>Das</strong><br />

Schicksal schlägt ja durchaus auch zu Hause zu, aber beim Reisen ist<br />

die Gefahr, dass einem etwas passiert, durchaus höher. »Wenn einer<br />

eine Reise tut, dann kann er was erzählen«, heißt es nicht umsonst in<br />

dem von Matthias Claudius 1785 geschriebenen Volkslied. Doch leider<br />

gibt es oftmals nicht nur Positives zu erzählen, denn es lauern auch<br />

Gefahren unterwegs.<br />

Sicheres Reisen <strong>2024</strong><br />

Was ist wo warum gefährlich?<br />

Aber was ist denn nun gefährlich? Die Antwort lautet, wie leider so oft:<br />

<strong>Das</strong> kommt dar<strong>auf</strong> an. Unter anderem auch dar<strong>auf</strong>, wen man fragt. Seit<br />

einiger Zeit wird die interaktive »Risk Map« jährlich aktualisiert veröffentlicht.<br />

In fünf Risikostufen sind die Länder der Welt in Farben von<br />

grün, minimales Risiko, bis dunkelrot, Maximalrisiko, gekennzeichnet.<br />

Seit Jahren, so auch <strong>2024</strong>, sind zum Beispiel Island, Norwegen, Finnland,<br />

Dänemark oder die Schweiz buchstäblich im grünen Bereich. Diese Nationen<br />

finden sich auch beim Global Peace Index, der seit 16 Jahren jährlich<br />

veröffentlicht wird und für 2023 vorliegt, ganz weit vorne. Nur wenig<br />

dahinter Deutschland, Österreich, die Niederlande und außerhalb Europas<br />

auch Neuseeland, Singapur und Kanada. Insgesamt gilt dort Europa<br />

mit Abstand als der friedlichste Kontinent. Für die Untersuchung gelten<br />

23 verschiedene Kriterien, darunter neben bewaffneten Konflikten und<br />

Anzahl von Verbrechen auch der Unterschied zwischen Arm und Reich.<br />

Natur als Risikofaktor<br />

Risk Map untersucht als einen Risikofaktor den Klimawandel, berücksichtigt<br />

aber nicht die Risiken von Naturkatastrophen. Doch so selten<br />

sind etwa Vulkanausbrüche in Island keineswegs. Die Blaue Lagune in<br />

der Nähe Reykjaviks war erst kürzlich wochenlang gesperrt, ebenso der<br />

Inlandsflughafen der Hauptstadt. Ein Problem im Umgang mit dem<br />

Ausbruch des Vulkans bei Grindavik waren die vielen Schaulustigen, die<br />

das Naturschauspiel verfolgen wollten. Sie haben sich damit unnötig in<br />

Gefahr begeben, wobei sie Glück hatten, dass nichts passiert ist. Doch<br />

bekanntlich gehen Vulkanausbrüche nicht immer glimpflich aus, wie<br />

der Ausbruch des Marapi <strong>auf</strong> Sumatra in Indoniesen Anfang Dezember<br />

2023 zeigte. Der forderte 23 Menschenleben.<br />

Wahrhaft katastrophal war dagegen das Erdbeben im Februar letzten<br />

Jahres im Südosten der Türkei und Syrien, das fast 60.000 Menschleben<br />

kostete und doppelt so viele Verletzte.<br />

Informieren hilft<br />

Zwar kann niemand etwas für Naturkatastrophen und sie sind auch<br />

mit modernster Wissenschaft nicht zuverlässig vorauszusagen, aber<br />

es gibt immerhin Erfahrungswerte. Auch und vor allem zu Risiken, die<br />

menschengemacht sind, gibt es heute leicht zu nutzende Informationsquellen.<br />

Reiseführer geben heutzutage in den allermeisten Fällen nicht<br />

nur Auskünfte zu Sehenswürdigkeiten und Tipps zu Unterkünften und<br />

Restaurants. Auch Sicherheitshinweise enthalten Reiseführer, die ihr Geld<br />

wert sind. Letzteres kann man ordentlich sparen, wenn man den vielen<br />

Spielarten des Touristen-Nepps entkommt. Dabei spielt natürlich auch<br />

die Aktualität eine Rolle, denn von vor zehn oder mehr Jahren bis heute<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

1 Taschendiebe lieben Gedränge.<br />

haben sich beispielsweise nicht nur Hotels und Restaurants geändert,<br />

sondern auch die Taktiken derjenigen, die Urlauber übers Ohr hauen<br />

wollen. Hinweise, dass Gedränge wegen Taschendieben zu vermeiden<br />

ist oder dass man sich vergewissert, ob man tatsächlich in ein offizielles<br />

Taxi steigt und den Preis zuvor festlegt, sind durchaus hilfreich. Gut wäre<br />

auch, wenn man im Vorfeld ungefähr die Preise für Souvenirs kennt. Und<br />

natürlich spielt die aktuelle Sicherheitslage eine Rolle. Tagesaktuell sind<br />

die Informationen des Auswärtigen Amts, AA, werden sie doch von Leuten,<br />

die vor Ort leben, <strong>auf</strong> dem Stand gehalten. Dafür gibt es die Homepage<br />

des Amts und auch eine App fürs Handy. Die Informationen des AAs<br />

sollte man unbedingt lesen, vielleicht auch sozusagen gegen den Strich.<br />

Wenn über Jamaika steht, das nach eigenem Lebensgefühl die Lockerheit<br />

erfunden hat: »Die Hauptverbindung zwischen dem Flughafen Montego<br />

Bay und den Piers mit den Kreuzfahrtschiffen wird besonders überwacht<br />

und gilt als sicher«, dann kann das ja nur heißen, dass andere Gegenden<br />

nicht als sicher gelten. Wenige Zeilen weiter wird es deutlicher: »Die<br />

Kriminalitätsrate ist landesweit hoch, aber besonders in der Hauptstadt<br />

Kingston sowie in städtischen Bezirken der Touristenzentren Montego<br />

Bay, Negril und Ocho Rios. Es kommt nicht selten zu Diebstählen bzw.<br />

bewaffneten Überfällen«. Auch einen weiteren Hinweis sollte man ernst<br />

nehmen, auch wenn man <strong>auf</strong> der Insel vielleicht von lockerem Umgang<br />

mit Ganja ausgeht: »Es sind Fälle bekannt, in denen Drogenhändler und<br />

Polizisten naiven Touristen gemeinsam Fallen stellten«, meint das AA.<br />

Vorsicht auch bei Lieblingsreisezielen<br />

Aber auch bei Reisezielen, die <strong>auf</strong> Grund ihres günstigen Preis-Leistungsverhältnis<br />

hoch in der Gunst deutscher Urlauber stehen, sollte man genau<br />

hinschauen, wie die Lage vor Ort aktuell ist. So sagt das Auswärtige<br />

Amt zu Ägypten, dass die Sicherheitslage insgesamt stabil und ruhig ist,<br />

warnt aber gleichzeitig: »Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel,<br />

das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und<br />

entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt. Von unbegleiteten, individuellen<br />

Ausflügen und Überlandfahrten im Süden der Sinai-Halbinsel wird<br />

abgeraten«. Und auch die Türkei ist nicht überall reines Urlauberparadies.<br />

<strong>Das</strong> AA bietet daher die Registrierung in der Krisenvorsorgeliste an. Ferner<br />

heißt es: »Festnahmen, Strafverfolgungen oder Ausreisesperren sind<br />

auch im Zusammenhang mit regierungskritischen Stellungnahmen in<br />

den sozialen Medien zu beobachten, vermehrt auch <strong>auf</strong>grund des Vorwurfs<br />

der Präsidentenbeleidigung. Hierfür wurden bereits mehrjährige<br />

Haftstrafen verhängt«. Natürlich ist die freie Meinungsäußerung nicht<br />

nur in der Türkei ein Problem. In vielen Ländern ist in dieser Beziehung<br />

Vorsicht geboten. Informieren im Vorfeld ist <strong>auf</strong> jeden Fall eine gute Idee.<br />

Im Zweifelsfall ist Zurückhaltung <strong>auf</strong> Seiten der Besucher geboten.<br />

33


1 Strahlend präsentierten NKolleginnen und Kollegen der Ongkharak Demonstration School Informationen über das Einstein-Gymnasium nach der Besiegelung des Schüleraustausches:<br />

(l.) Schulleiter Jörg Droste vom Einstein-Gymnasium mit Prof. Dr. Rudolf Herbers.<br />

begeistert von der Herzlichkeit, mit der Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen<br />

und Lehrer und deutschen Gäste agierten und ist hoffnungsvoll,<br />

Neue Partnerschule dass zukünftig viele Schülergenerationen am EG von diesen Erfahrungen<br />

in besonderer Weise profitieren werden.<br />

Die Kooperation mit der Ongkharak Demonstration School ist bereits<br />

in Thailand<br />

der zweite Kontakt, den das Einstein-Gymnasium nach Asien pflegt.<br />

Einstein-Gymnasium<br />

Seit 2017 existiert eine Partnerschaft und ein Austausch mit der Beijing<br />

Academy in China, welcher sich aber während und nach der Coronazeit<br />

schwieriger gestaltete. Bei beiden Beziehungen waren Professor Herbers<br />

und sein Team vom teutolab die entscheidenden Initiatoren.<br />

Die erste Kontakt<strong>auf</strong>nahme zwischen der Ongkharak Demonstration<br />

School und dem Einstein-Gymnasium fand bereits im letzten Juli statt,<br />

als eine Delegation von Lehrerinnen und Lehrern sowie Professoren der<br />

Srinakharinwirot-Universität <strong>auf</strong> Einladung von Prof. Dr. Rudolf Herbers<br />

und dem teutolab der Universität Bielefeld am Einstein-Gymnasium zu<br />

Besuch war. Vor Weihnachten lernte Schulleiter Jörg Droste die potenzielle<br />

Partnerschule persönlich kennen und konnte den ersten Schüleraustausch<br />

besiegeln und planen.<br />

Schüleraustausch<br />

Demnach werden sich die ersten Schülerinnen und Schüler des EGs im<br />

kommenden September <strong>auf</strong> den Weg nach Thailand machen und dort für<br />

12 Tage die Schule besuchen und darüber hinaus das Leben in Bangkok<br />

kennenlernen. Der Gegenbesuch ist für Dezember <strong>2024</strong> geplant. Untergebracht<br />

sind die Kinder jeweils in Gastfamilien. Die Schule befindet sich<br />

<strong>auf</strong> dem Ongkharak Campus, etwa 70 Kilometer vom Hauptcampus der<br />

Srinakharinwirot University in Bangkok entfernt und verfügt über eine<br />

hervorragende Ausstattung, zeitgemäße Unterrichtsmethoden und einen<br />

hochwertigen bilingualen Zweig. Schulleiter Jörg Droste war zudem<br />

Ehrendoktorwürde<br />

Die Leistungen von Prof. Dr. Rudolf Herbers wurden nun von thailändischer<br />

Seite in besonderer Weise gewürdigt. Am 27. Dezember erhielt<br />

er in Bangkok die Ehrendoktorwürde der Srinakharinwirot Universität.<br />

Die Urkunde überreichte die thailändische Kronprinzessin Maha Chakri<br />

Sirindhorn, Schirmherrin der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung<br />

in Thailand.<br />

Prof. Herbers war mehr als 30 Jahre am Einstein-Gymnasium in verschiedensten<br />

Funktionen tätig und ist auch heute noch dem Einstein<br />

sehr verbunden. Von 2000 bis 2020 leitete er das teutolab-Chemie der<br />

Uni Bielefeld, 2012 kam er <strong>auf</strong> Einladung der thailändischen Kronprinzessin<br />

nach Thailand, u.a. um für Lehrer-Fort- und Weiterbildungen anzubieten.<br />

Besonders erfolgreich war die Initiierung eines außerschulischen<br />

Angebots für Schülerinnen und Schüler. So wurde auch die 1. Kinderuniversität<br />

Thailand gegründet, die Prinzessin Maha Shakri Sirindhorn<br />

gemeinsam mit Prof. Herbers 2012 in Bangkok eröffnete.<br />

R<br />

Rekordeinsatzzahl<br />

in 2023<br />

Löschzug Rheda<br />

(Kem) Zum größten Brandereignis der vergangenen Jahrzahnte wurden<br />

die »Roten Löwen« im Februar an den Georg-Nolte-Weg, <strong>auf</strong> das frühere<br />

Pfleiderer-Gelände gerufen, berichtete <strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung<br />

im Gemeindehaus St. Clemens Kathrin Voltmann, Schriftführerin beim<br />

Löschzug Rheda. Kurz nach dem Eintreffen der Blauröcke explodierten<br />

mehrere Druckbehältnisse und eine Hallenfläche von über 10.000 qm<br />

stand im Vollbrand. Um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurden<br />

aus dem gesamten Kreis Gütersloh und aus dem Kreis Warendorf zu q<br />

34 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

35


1 Glückwünsche für die Beförderten: (v.l.) Alexander Burcheister, Andreas Schultz, Marco Ortkras, Marcel Baumjohann, Semih Ergin, Kevin Wutschke, Jonas Müller, Jonas Demuth,<br />

Lukas Schulte, Max Dröge, Andreas Harder, Bernd Dust und Christian Kottmann.<br />

Spitzenzeiten Einheiten mit 360 Einsatzkräften angefordert. Zu Hochwassereinsätzen<br />

rückte der Löschzug im September und kurz vor Weihnachten<br />

aus. Ein Einsatzschwerpunkt seiner 82 Blauröcke (darunter sechs Frauen)<br />

war der Bereich Alleestraße und Hubertusstraße. Nachdem sich dort im<br />

Frühherbst das Wasser stellenweise kniehoch <strong>auf</strong>gestaut hatte, pumpten<br />

die Einsatzkräfte Ende Dezember die Gräben in der Siedlung rund um<br />

Allee- und Hubertusstraße ab und konnten so eine erneute Überflutung<br />

verhindern. Doch auch östlich der Ems in Rheda stieg das Wasser enorm<br />

an. Die Drainage eines Fußballplatzes drohte überzul<strong>auf</strong>en und gefährdete<br />

den Kunstrasenplatz. Der Löschzug pumpte am ersten und zweiten<br />

Weihnachtsfeiertag über 17 Stunden lang in mehreren Schichten und über<br />

Nacht mit zwei Tauchpumpen und mehreren B-Schläuchen das Wasser<br />

in die Ems. Insgesamt fuhr der Löschzug Rheda im vergangenen Jahr 301<br />

Einsätze. So viele Einsätze wurden selten erfasst. »Wir sind damit fiktiv alle<br />

29 Stunden zu einem Einsatz ausgerückt«, resümierte Kathrin Voltmann.<br />

Dank<br />

Bürgermeister Theo Mettenborg dankte für die gezeigte Einsatzbereitschaft.<br />

Sie sei ein Beispiel für die hohe Leistungsfähigkeit »unserer Feuerwehr«,<br />

ihren festen Zusammenhalt und das gute Miteinander mit allen<br />

Löschzügen und der Verwaltung. Löschzugführer Andreas Harder berichtete,<br />

dass die von dem Großbrand betroffene Familie Nolte allen beteiligten<br />

Löschzügen eine stattliche Spende zukommen ließ. Und natürlich gab es<br />

Beifall, als Hausherr Thomas Hengstebeck, Leitender Pfarrer des Pastoralen<br />

Raums Rheda-Herzebrock-Clarholz, dankbar die Spende von drei Fässern<br />

Bier ankündigte. In direkter Nachbarschaft zu dem von ihm bewohnten<br />

Pfarrhaus war eine Gasflasche explodiert. Der nach Alarmierung angerückte<br />

Löschzug Rheda verhinderte, dass sich auch die direkt danebenstehenden<br />

weiteren zwei Gasflaschen entzündeten. »Ich freue mich. <strong>Das</strong><br />

Pfarrhaus steht noch. Dank dafür. Deshalb diese drei Fässer Bier.«<br />

Dienste, Fortbildung und mehr<br />

Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs trafen sich zu 18<br />

Übungsdiensten (u. a. Retten aus Höhen und Tiefen, Stärkung der Zusammenarbeit<br />

mit der DLRG, Arbeit unter einem Chemikalienschutzanzug),<br />

um zweiwöchentlich Feuerwehrwissen zu lernen und zu vertiefen. Die<br />

neueren Kameraden der Ausbildungsgruppe trafen sich 46-mal zur Vorbereitung<br />

<strong>auf</strong> die Lehrgänge »Truppmann« sowie »Funk und Atemschutzgeräteträger«.<br />

Zudem wurden sechs<br />

Zugübungen durchgeführt. Beim<br />

Leistungsnachweis ging an einem<br />

Sonntag eine Gruppe an den Start<br />

und meisterte erfolgreich die Aufgaben.<br />

Bei der Orientierungsfahrt<br />

in Versmold konnten sich die<br />

»Roten Löwen« den zweiten Platz<br />

sichern. Darüber hinaus nahmen<br />

Mitglieder des Löschzugs an insgesamt<br />

52 Aus- und Fortbildungen<br />

teil. Aufgaben, wie z. B. Fahrsicherheitstrainings,<br />

Methoden zur Türund<br />

Fensteröffnung, Atemschutztraining<br />

und Seminare im Brandcontainer<br />

rundeten das Aus- und<br />

Weiterbildungsspektrum ab.<br />

1 Im Fokus standen ebenfalls Ehrungen: (v.l. sitzend) Marian Kroll, Michael Aldejohann und Marco Ortkras sowie (stehend v.l.)<br />

Alfred Rothland, Uwe Theismann, Theo Mettenborg, Christian Kottmann, Thomas Hengstebeck und Andreas Harder.<br />

Vorstand<br />

Er setzt sich zusammen aus dem<br />

Löschzugführer und seinen Stell-<br />

36 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


vertretern Bernd Dust und Andreas Schultz sowie den Gruppenführern<br />

Nils Aldejohann, Frank Ruenhorst, Marco Voltmann, Oliver Kohring und<br />

ihren Stellvertretern Ansgar Brand, Nils Farin, Raphael Hofmann, Christian<br />

Kunkel, Christian Dresmann, Max Dröge und Jan Milchers. In ihren Ämtern<br />

bestätigt wurden Lena Jackisch (Kassiererin) und ihre Stellvertretenden<br />

Nadine Klink und Christian Neumann nebst Kathrin Voltmann (Schriftführerin)<br />

und ihr Stellvertreter Philip Maus. Vertreter der Ehrenabteilung<br />

ist Günter Dröge.<br />

Beförderungen<br />

Der Leiter der Feuerwehr in Rheda-Wiedenbrück, Christian Kottmann,<br />

sprach die Beförderungen aus für Semih Ergin und Jonas Müller zum Feuerwehrmann<br />

nach bestandener Grundausbildung sowie für Marcel Baumjohann,<br />

Lukas Schulte und Kevin Wutschke zum Oberfeuerwehrmann.<br />

Jonas Demuth ist jetzt Hauptfeuerwehrmann und Max Dröge Brandmeister<br />

nach bestandenem Gruppenführerlehrgang. Andreas Schultz freut<br />

sich über die Ernennung zum Hauptbrandmeister und Marco Ortkras<br />

nach bestandenem Verbandsführerlehrgang über die Beförderung zum<br />

Brandoberinspektor. Der Leiter der Feuerwehr äußerte sich überzeugt,<br />

dass nunmehr nach vierjähriger Diskussion um Haupt- und Ehrenamt<br />

der jetzt eingeschlagene gemeinsame Weg wieder Ruhe einkehren lässt.<br />

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Ehrungen<br />

<strong>Das</strong> Ehrenzeichen in Bronze für die zehnjährige Mitgliedschaft überreichte<br />

der Leiter der Feuerwehr gemeinsam mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister<br />

Uwe Theismann an Oberfeuerwehrmann Bastian Bröckelmann<br />

und Hauptfeuerwehrmann Steven Jackisch. Aus der Ehrenabteilung<br />

(ab 60 bzw. 67 J.) ehrten sie für 50 Jahre Mitgliedschaft Unterbrandmeister<br />

Michael Aldejohann. Bürgermeister Theo Mettenborg überreichte das<br />

Ehrenzeichen in Silber für eine 25-jährige Mitgliedschaft an Brandoberinspektor<br />

Marco Ortkras und Hauptfeuerwehrmann Marian Kroll. Mit stehendem<br />

Applaus in die Ehrenabteilung verabschiedet wurde Unterbrandmeister<br />

Alfred Rothland, »ein verdienter Kamerad. Er hatte das Blaulicht<br />

mit in die Wiege gelegt bekommen«, so Kottmann.<br />

STADTHALLE | RHEDA-WIEDENBRÜCK<br />

KULTUR<br />

Feuerwehrgerätehaus<br />

Unter Punkt »Verschiedenes« sprach der Löschzugführer den schon länger<br />

bestehenden Wunsch nach einem optimaler gelegenen Feuerwehrgerätehaus<br />

an, das von den Blauröcken »besser und schneller zu erreichen« ist<br />

und von dem aus die Einsatzziele »schneller angefahren werden können«,<br />

als von dem Standort an der Hauptstraße aus.<br />

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Löschzug Batenhorst blickt <strong>auf</strong> ereignisreiches Jahr<br />

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12.10.<strong>2024</strong><br />

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JANKOWSKY –<br />

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28.11.<strong>2024</strong><br />

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10.10.<strong>2024</strong><br />

JÜRGEN B. HAUSMANN<br />

12.12.<strong>2024</strong><br />

NIKITA<br />

MILLER<br />

(Kem) Über eine besondere Ehrung konnte sich der Feuerwehrkamerad<br />

Ludwig Kaiser <strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Batenhorst<br />

freuen. Er blickt <strong>auf</strong> die sehr seltene 75-jährige Mitgliedschaft q<br />

<br />

<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Flora_94x140_Druck.indd 1 24.01.24 15:41<br />

37


1 Löschzugführer Meinolf Heiermeier, Bürgermeister Teo Mettenborg, Felix Künne (Hauptfeuerwehrmann), Louis Hergenröther<br />

(Feuerwehrmann), Louis-Luca Albin (Feuerwehrmann), Robin Gödecke (Brandmeister), Alexander Beiwinkel (Aufnahme), Stellv.<br />

Löschzugführer Christian Günnewig, Feuerwehrleiter Rheda-Wiedenbrück Christian Kottmann<br />

Foto: Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück<br />

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bei der Feuerwehr zurück. Zudem ist der 93-jährige<br />

der älteste Kamerad aller Ehrenabteilungen des<br />

Kreises Gütersloh. Soweit es die Gesundheit erlaubt,<br />

nimmt er an der einen oder anderen Veranstaltung<br />

der Ehrenabteilung des Löschzugs teil.<br />

Herzliche Glückwünsche von Bürgermeister Theo<br />

Mettenborg, dem stellv. Kreisbrandmeister Uwe<br />

Theismann und dem Leiter der Feuerwehr Christian<br />

Kottmann gab es ebenfalls für den Jubilar Bernhard<br />

Südhoff aus der Ehrenabteilung für 50 Jahre Mitgliedschaft<br />

sowie die aktiven Kameraden Gerd Ahlke (25<br />

Jahre) und Stefan Räcke (35 Jahre). Der Gratulation<br />

anschließend hießen Löschzugführer Meinolf Heiermeier<br />

und der stellv. Löschzugführer Christian Günnewig<br />

als neue Mitglieder Alexander Beiwinkel und<br />

Louis Hergenröther willkommen.<br />

Die nunmehr 41 aktiven Mitglieder des Löschzugs,<br />

darunter vier Feuerwehrkameradinnen, rückten in<br />

2023 zu insgesamt 37 Einsätzen aus, heißt es in dem<br />

von Schriftführer Dennis Grüter und Antonius Humpe<br />

unterzeichneten Jahresbericht. Die Anzahl der Einsätze<br />

habe sich damit zum Vorjahr deutlich erhöht. In<br />

2022 wurde der Löschzug noch zu 24 Einsätzen gerufen.<br />

Insbesondere die Sturm- und Hochwasserereignisse<br />

sowie der Großbrand bei der Firma Nolte habe<br />

die Zahl der Einsatzstunden von 464 in 2022 <strong>auf</strong> 1467<br />

in 2023 deutlich steigen lassen. Zur Einordnung: in<br />

einem normalen Feuerwehrjahr fallen in Batenhorst<br />

zwischen 500 und 800 Einsatzstunden an.<br />

Ein weiterer Bestandteil des Feuerwehrwesens<br />

stellt der Übungsdienst (inkl. Vorbereitung und<br />

Leistungsnachweise zur Übung von feuerwehrtechnischen<br />

Abläufen) und die Ausbildung (inkl. Sonderausbildungseinheiten<br />

und Fahrsicherheitstrainings) mit<br />

1122 Stunden dar. Hinzu kommen 193 Stunden für die<br />

Fahrzeug- und Hallenpflege sowie 644 Stunden für<br />

Besprechungen und sonstige Tätigkeiten. In Summe<br />

macht dies 1959 Stunden, die rund um den Löschzug<br />

Batenhorst von seinen Mitgliedern erbracht werden.<br />

Die darüber hinaus gehenden freiwilligen Leistungen<br />

sind darin nicht erfasst.<br />

Auf der Jahreshauptversammlung befördert wurden<br />

Luis Luca Albin und Louis Hergenröther (Feuerwehrmann)<br />

sowie Felix Künne und Erik Heiermeier<br />

(Hauptfeuerwehrmann) nebst Robin Gödecke (Brandmeister).<br />

1 Stellv. Löschzugführer Christian Günnewig, Gerd Alke (25 Jahre), Bürgermeister Theo Mettenborg, Ludwig Kaiser (75 Jahre),<br />

Bernhard Südhoff (50 Jahre), Kreisbrandmeister Uwe Theismann, Stefan Räcke (35 Jahre), Löschzugführer Meinolf Heiermeier,<br />

Feuerwehrleiter Rheda-Wiedenbrück Christian Kottmann<br />

Foto: Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück<br />

38 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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1 Führende Köpfe der Jugendfeuerwehr Rheda-Wiedenbrück: (v.l.) Kreisjugendwart<br />

Andreas Kramme aus Steinhagen, sowie das örtliche Führungstrio mit Jens Böckmann,<br />

Jessica Bode und Luca ETews. Lukas Köpp (r.) stellte sein Amt nach elf Jahren<br />

zur Verfügung, bleibt der Jugendfeuerwehr aber als Ausbilder erhalten.<br />

Eine Frau an der Spitze<br />

Jugendfeuerwehr<br />

(Kem) Jessica Bode wurde <strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung zur neuen Leiterin<br />

der Jugendfeuerwehr ernannt. Die hauptberufliche Erzieherin folgt damit<br />

Lukas Köpp, der das Amt nach elf Jahren zur Verfügung gestellt hatte.<br />

Kurz nach der Ernennung der aus dem Löschzug Wiedenbrück kommenden<br />

23-Jährigen rollte auch schon das neue Fahrzeug, ein Löschgruppenfahrzeug<br />

10 für die Nachwuchsgruppe <strong>auf</strong> den Hof. Der Wagen war über mehr<br />

als 25 Jahre beim Löschzug St. Vit stationiert. Eine umfangreichere und<br />

bessere Ausstattung sowie ein niedrigerer Einstieg sind nur einige Vorteile<br />

gegenüber des bisher als Übungsfahrzeug genutzten Löschgruppenfahrzeug<br />

8. Der Leiter der Feuerwehr Christian Kottmann und Bürgermeister<br />

Theo Mettenborg ließen es sich nicht nehmen, den symbolischen Schlüssel<br />

für das neue Fahrzeug an die Jugendlichen und Ausbilder zu übergeben.<br />

Vor der Übergabe standen bereits zahlreiche Programmpunkte <strong>auf</strong> der<br />

Versammlungsordnung der zurzeit 27 Mitglieder starken Truppe. So wurde<br />

<strong>auf</strong> 35 Übungsdienste im Jahr 2023 aus den Themenbereichen Feuerwehr,<br />

soziales Engagement, Sport und Spiel zurückgeblickt. Zwölf der Jugendlichen<br />

absolvierten im L<strong>auf</strong>e des vergangenen Jahres die »Jugendflamme 1«<br />

und erreichten damit die erste von insgesamt drei Stufen eines deutschlandweiten<br />

Ausbildungsnachweises. Einen guten Ausbildungsstand haben<br />

die Nachwuchsretter im Alter von zwölf bis achtzehn Jahren auch bei den<br />

Landesjugendfeuerwehrspielen nachgewiesen. Im NRW-weiten Wettbewerb<br />

belegte die Jugendfeuerwehr aus der Doppelstadt den zweiten Platz.<br />

Geleitet werden die Übungsdienste von 17 Ausbilderinnen und Ausbildern,<br />

die sich aus den ehrenamtlichen Löschzügen der Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück<br />

rekrutieren. Besonders viel Verantwortung übernehmen<br />

dabei neben der neuen Leiterin Jessica Bode auch ihre beiden Stellvertreter<br />

Jens Böckmann und Luca Tews. Letzterer rückte im Rahmen der jüngsten<br />

Versammlung in die Führungsriege <strong>auf</strong> und ist genau wie Jessica Bode<br />

selbst einst Mitglied der Jugendfeuerwehr gewesen.<br />

Im vergangenen Jahr sind sieben Mitglieder mit dem Erreichen des 18.<br />

Lebensjahres in einen der fünf Löschzüge gewechselt. Wer sich für eine Mitgliedschaft<br />

in der Jugendfeuerwehr interessiert, sollte mindestens zwölf<br />

Jahre alt sein und in Rheda-Wiedenbrück wohnen. Die Möglichkeit zur<br />

unverbindlichen Registrierung gibt es unter https://jf-warteliste.fwrhwd.de<br />

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39


Auf der Parkbank<br />

S<br />

Seniorenzeitung<br />

des Seniorenbeirates der Stadt Rheda-Wiedenbrück<br />

...mitgehört und <strong>auf</strong>geschrieben<br />

Foto: eyetronic – Fotolia.com<br />

Die Zahl Sieben<br />

ER Weißt du, dass es Zahlen mit Symbolwert gibt, denen keine genaue Mengen-<br />

oder Wertangabe zugrunde liegt? Als Beispiel nenne ich die Sieben.<br />

SIE In welchem Zusammenhang fragst du mich? Was ist das Besondere<br />

an der Sieben? Kann man nicht auch jede andere Zahl als besondere<br />

nehmen?<br />

ER Die eine oder andere schon, zum Beispiel die Drei im religiösen Umfeld.<br />

Aber besonders <strong>auf</strong>fallend ist eben die Sieben, man hatte mit<br />

ihr eine Art von umfassendem Begriff. Gerade in alten Märchen ist<br />

sie anzutreffen wie zum Beispiel bei den sieben Geißlein, den sieben<br />

Zwergen oder auch den sieben Schwaben. Und wenn einer seine Siebensachen<br />

einpackt und dann verschwindet, dann soll das heißen, er<br />

packt ausnahmslos alle seine Habseligkeiten ein. Eine genaue Anzahl<br />

spielt dabei wie immer keine Rolle. Mit der Sieben konnte man sagen:<br />

<strong>Das</strong> ist alles, um das es geht.<br />

SIE Und war das schon immer so?<br />

ER Nachweislich hatte die Zahl Sieben schon bei den Assyrern eine große<br />

Bedeutung, denn sie kannten unter anderem schon den Begriff der<br />

sieben Meere, selbst wenn sie wussten, dass es noch viele weitere<br />

Meere gibt. Aber man ging davon aus: <strong>Das</strong> umfasst alles.<br />

SIE <strong>Das</strong> war damals. Und wie ist das heute?<br />

ER Die Symbolik der Sieben ist auch heute noch vorhanden. So erstrahlt<br />

die siebenstrahlige Krone der Freiheitsstatue <strong>auf</strong> Liberty Island im New<br />

Yorker Hafen und symbolisiert die sieben Weltmeere. Aber auch in unserer<br />

heutigen Umgangssprache findet sich die Sieben im Volksmund<br />

wieder. Wenn jemand nur Siebensachen hat, dann klingt das klein und<br />

ärmlich. Daher kommt dieser spöttische Beiklang, wenn jemand sagt:<br />

»Nun pack deine Siebensachen und weg mit dir!«<br />

Seniorenbeirat AKTIV<br />

Meckerstunden<br />

Ratsuchende können sich beim Seniorenbeirat melden.<br />

Telefon: 0176/15506084 · E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de<br />

<strong>Das</strong> Seniorenbüro ist jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr für Besuche geöffnet!<br />

Gerne können dort Anregungen, Fragen, Ideen und Probleme besprochen<br />

und <strong>auf</strong>genommen werden. Ort: Kloster in Wiedenbrück, Mönchstraße 19.<br />

Impressum Seniorenzeitung<br />

Verantwortlich für den Inhalt ist der<br />

Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück.<br />

Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher,<br />

Hans Rüsenberg, Cornelia Schubert,<br />

Hans Dieter Wonnemann<br />

Pflege muss<br />

bezahlbar bleiben!<br />

Steigende Kosten durch Energiepreise, immer höhere Personalkosten<br />

für dringend benötigte Pflegekräfte und die Inflation stellen Pflegeeinrichtungen<br />

vor große Probleme. Die Folge: Immer höhere Zuzahlungen<br />

für Heimplätze belasten Bewohnerinnen und Bewohner sowie<br />

deren Familien – und das seit Jahren.<br />

Trotz einer Erhöhung der Entlastungszuschläge durch die Pflegekassen<br />

zu Jahresbeginn sind Pflegeheime gleichzeitig zum 1. Januar<br />

<strong>2024</strong> deutlich teurer geworden. Der Verband der Ersatzkassen<br />

(vdek) wertete die Vergütungsvereinbarungen der Pflegekassen mit<br />

Heimen in allen Bundesländern bezogen <strong>auf</strong> die Pflegegrade 2 bis 5<br />

aus. <strong>Das</strong> Ergebnis: Nordrhein-Westfalen liegt nach dem Saarland und<br />

Baden-Württemberg an dritter Stelle, was die Höhe der zu finanzierenden<br />

Kosten aus privaten Mitteln betrifft. In unserem Bundesland<br />

sind pro Monat im ersten Jahr in einem Pflegeheim rund 2892 Euro<br />

aus der eigenen Tasche zu bezahlen.<br />

Karl-Josef Büscher, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, fordert<br />

eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung. Wesentliche Maßnahmen<br />

zur Vermeidung von Armut durch Pflegebedürftigkeit sind<br />

seiner Meinung nach:<br />

· die grundsätzliche und dauerhafte Reduzierung des Eigenanteils<br />

durch die bestehenden Absicherungen. Die bisherigen Steigerungen<br />

der Eigenanteile müssen für stationär versorgte Pflegebedürftige<br />

entfallen.<br />

· die solidarische Finanzierung der Kosten durch die Einführung einer<br />

Bürgerversicherung beziehungsweise durch einen Finanzausgleich<br />

zwischen der sozialen und der privaten Pflegeversicherung. Der Eigenanteil<br />

muss als fixer, für alle leistbarer Beitrag gewährleistet<br />

werden.<br />

· die Reduzierung des bestehenden Personalmangels im Bereich der<br />

Pflege. Der Personalschlüssel muss den Bedürfnissen der zu Pflegenden<br />

angepasst werden. Pflegekräfte müssen besser bezahlt und<br />

ihre Arbeitsbedingungen entlastet werden. Die Beschäftigten in<br />

der Pflege sollen den Großteil ihrer Tätigkeit den zu pflegenden<br />

Menschen widmen können und nicht bürokratischen Prozessen.<br />

Als zynisch empfindet Karl-Josef Büscher zudem die Tatsache,<br />

dass die Entlastungszuschläge erst mit längerem Heim<strong>auf</strong>enthalt<br />

steigen. »Die meisten Menschen, die ins Pflegeheim kommen, bleiben<br />

dort nicht ewig«, sagt er.<br />

Seine Forderung an die Politik: »Wir brauchen schnelle Lösungen,<br />

damit es am Ende nicht zu drohenden Schließungen kommt und Bewohnerinnen<br />

und Bewohner der Pflegeeinrichtungen die Leidtragenden<br />

sind, denn vor allem sie müssen wir als Gesellschaft schützen«.<br />

40 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


F<br />

»Freuen uns<br />

über jeden<br />

Neuen«<br />

Der MGV-Geselligkeit-<br />

Batenhorst<br />

sucht Verstärkung<br />

(Kem) Nicht nur Tenöre und Bässe<br />

sind willkommen beim Gesangverein<br />

»Geselligkeit« in Batenhorst.<br />

Die Musiker suchen neue<br />

Sänger jeden Kalibers, machte der<br />

Chorleiter Hans Balsfrenser jüngst<br />

<strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung<br />

in den Räumen des Vereinslokals<br />

»Hubertuskrug« deutlich.<br />

Wie schon der Name des Vereins<br />

ahnen lässt, sind die Batenhorster<br />

Sänger eine tolle, humorvolle<br />

und gesellige Truppe – aber<br />

leider geht das allgemeine Problem<br />

der Überalterung der Gesangvereine<br />

auch nicht am MGV »Geselligkeit«<br />

vorbei. »Wenn wir noch fünf<br />

bis zehn mehr wären, wäre das absolut<br />

top«, erklärte Josef Flaskamp<br />

(Schriftführer): »Wir freuen uns<br />

über jeden, der mitsingen will. Wir<br />

nehmen alle mit offenen Armen<br />

<strong>auf</strong>«, bekräftigte der Schriftführer.<br />

Jederzeit sei ein unverbindliches<br />

Hereinschnuppern auch ohne jegliche<br />

Vorkenntnisse in den Gesangsproben<br />

dienstagabends um 19.00<br />

Uhr im Hubertuskrug möglich.<br />

Damit die Proben nicht zu sehr belasten,<br />

wurde <strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung<br />

beschlossen, diese<br />

im zweiwöchentlichen Abstand<br />

abzuhalten. Es wird ausschließlich<br />

das gesungen, was Spaß macht.<br />

Zum Repertoire gehört deutsches<br />

Liedgut jeglicher Couleur von »Alt«<br />

über »Schlager« bis »Modern«. »Ich<br />

kann nur sagen, unser Chor macht<br />

einfach Spaß«, so der Schriftführer<br />

weiter. Von ihrem Chorleiter sind sie<br />

absolut begeistert.<br />

Die Veranstaltungen des Jahres<br />

2023 standen in seinem Jahresbericht<br />

im Mittelpunkt. Insbesondere<br />

ging er <strong>auf</strong> das Pfingstsingen<br />

verbunden mit der Feier des hundertjährigen<br />

Bestehens des Chors<br />

gemeinsam mit den befreundeten<br />

Nachbarvereinen »MGV Liedertafel<br />

Eintracht Wiedenbrück« und dem<br />

»MGV Bokel« ein. <strong>Das</strong> Jubiläumsfest<br />

im Garten des Vereinslokals<br />

sei für alle Sänger und die vielen<br />

Gäste ein unvergessliches Erlebnis<br />

gewesen. Es sei in jeder Beziehung<br />

ein voller Erfolg gewesen, resümierte<br />

der Berichterstatter. Selbst der<br />

Wettergott habe voll mitgespielt.<br />

Über ein Präsent konnten sich<br />

<strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung<br />

die besten Probenbesucher aus<br />

jeder Stimme und die Fahnenträger,<br />

Ewald Kohnert mit seiner<br />

Mannschaft freuen. Einen Blumenstrauß<br />

gab es für den Chorleiter<br />

vom ersten Vorsitzenden<br />

Toni Lohmann und dem zweiten<br />

Vorsitzenden Manfred Schnückel<br />

»für seine Mühen und Geduld« sowie<br />

für die Wirtsleute Andrea und<br />

Detlef Kessler-Kemper für die stets<br />

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1 Der einhellig bestätigte Vorstand: (sitzend v. l.) Josef Flaskamp, Hans Balsfrenser, (stehend<br />

v. l.) Willy Flaskamp, Heinz Güth, Alfred Lüke, Manfred Schnückel, Toni Lohmann<br />

freundliche Aufnahme und Bewirtung.<br />

So stärkten sich denn auch<br />

die Sänger <strong>auf</strong> der Jahreshauptversammlung<br />

vor den Regularien mit<br />

einem kräftigen Grünkohlgericht<br />

aus dem Hause Albermann.<br />

Da der bisherige Vorstand<br />

sich geschlossen für ein weiteres<br />

Kostenübernahme durch die Pflegekasse monatlich<br />

ohne Kürzung des Pflegegeldes<br />

Wir freuen uns <strong>auf</strong> Ihren Besuch!<br />

Jahr zur Verfügung stellte, war die<br />

Versammlung bereit, en bloc für<br />

Wiederwahl zu stimmen, was der<br />

Sache sehr dienlich war und mit<br />

Applaus bedacht wurde.<br />

Als nächstes größeres Ereignis<br />

steht das Pfingstsingen am 19. Mai<br />

im Terminkalender.<br />

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Foto: Michael Otto<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

41


Wir stehen<br />

Ihnen<br />

im Trauerfall<br />

persönlich<br />

zur Seite<br />

Standesamtliche Nachrichten<br />

Vom 1.1.<strong>2024</strong> – 31.1.<strong>2024</strong><br />

Standesamtsbezirk Rheda-Wiedenbrück<br />

In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 4 Ehen geschlossen,<br />

keine Geburten und 41 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend sind<br />

Auf der Schulenburg 43a | 33378 Rheda-Wiedenbrück<br />

Fon 05242/44375 | bestattungen-detemple.de<br />

nur die Personenstandsfälle <strong>auf</strong>geführt, zu denen die Beteiligten ihr<br />

Einverständnis gegeben haben:<br />

Sterbefälle: Susanne Hollmann, geb. Schmidt | Josef Ulrich Haßmann |<br />

Katharina Kiousis, geb. Sauer | Inge Meta Erna Klein, geb. Neumann |<br />

Roswitha Oelker | Hedwig Brockhaus, geb. Wortmann | Santo Speranza<br />

| Ingrid Hils, geb. Glowig | Janina Meier, geb. Barwik | Marianne<br />

Kulla, geb. Büscher | Maria Subow, geb. Schwarz | Wilfried Kieser<br />

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42 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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1 Bei der Spendenübergabe: (v. l.) Thomas Venten (Musikdirektor Adventskrämchen),<br />

Marga Reker (Ex-Vorsitzende Initiative Rheda), Ina Schweikardt (Leiterin Schutzhof<br />

Four Seasons) sowie Alwin Wedler (Marktmeister Adventskrämchen) mit seinen<br />

Enkelkindern Ella und Alva.<br />

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Vor knapp zwei Monaten endete das von der Initiative Rheda e.V. sehr<br />

erfolgreich durchgeführte Adventskrämchen 2023. Es war u.a. auch deshalb<br />

erfolgreich, weil eine Vielzahl von Tannenbäumen <strong>auf</strong> dem Platz für<br />

eine vorweihnachtliche Stimmung gesorgt hatte. Da das »Krämchen«<br />

traditionell aber nur 5 Tage dauert, hatten die noch frischen Weihnachtsbäume<br />

eigentlich ausgedient.<br />

»Zu frisch«, dachten sich die Marktmeister Wulf Hagen Lorenz und<br />

Alwin Wedler und beschlossen spontan, diese an interessierte Bürger<br />

zu verk<strong>auf</strong>en und damit, nachhaltig, einer weiteren Verwendung zuzuführen.<br />

Es kamen stolze 500 € in die Kasse. Diese Summe sollte, so war der<br />

gemeinsame Beschluss des Organisationsteams, einem guten Zweck,<br />

in diesem Fall, dem Schutzhof Four Seasons e. V. im Ortsteil Lintel zugutekommen.<br />

Am 30. Januar war es dann soweit: Eine Abordnung des Adventskrämchen-Organisationsteams<br />

überreichte der Leiterin und Gründerin<br />

des Schutzhofes, Ina Schweikardt, den Umschlag mit der Spende.<br />

Sie zeigte der Abordnung im Anschluss die Örtlichkeiten von Four<br />

Seasons, in denen so viel für das Tierwohl getan wird. Auf dem Hof gibt<br />

es eine bunte Vielfalt von Tieren, die dort häufig einen Gnadenplatz<br />

gefunden haben. Darüber hinaus ist Four Seasons auch Anl<strong>auf</strong>stelle<br />

für Fundtiere des Kreises Gütersloh. Spenden sind dort für die Arbeit<br />

notwendig und immer willkommen (www.schutzhof-four-seasons.de).<br />

Die Besucher der Initiative Rheda verabschiedeten sich mit dem guten<br />

Gefühl, dass die Spende <strong>auf</strong> dem Schutzhof wohl angelegt ist und der<br />

Besuch auch für andere Interessierte sehr lohnenswert sein wird.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

IMPRESSUM:<br />

Verlag/Herausgeber:<br />

M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling<br />

Anschrift für Redaktion und Verlag:<br />

Nickelstr. 7a, 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242 / 40810<br />

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Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, Paderborn<br />

Verteilung: durch Boten<br />

Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte in<br />

Rheda-Wiedenbrück (einschl. Ortsteile), kostenlos<br />

Druck<strong>auf</strong>lage: 22.750 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Es gilt die Preisliste 04/2022<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> wird als Monatsmagazin mit<br />

großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet.<br />

Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit<br />

wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche<br />

müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der<br />

Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen<br />

wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung<br />

und Kürzung derselben behalten wir uns vor.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,<br />

nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.<br />

Dies gilt insbesondere für Anzeigen.<br />

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht<br />

geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung<br />

nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenbzw.<br />

Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte<br />

vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne<br />

schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt<br />

oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot<br />

fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung<br />

per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken<br />

und die Vervielfältigung <strong>auf</strong> CD-Rom.<br />

43


Ganz schön<br />

vielfältig<br />

1 (V. l.) Bundestagsabgeordneter Ralph Brinkhaus, Matthias Bexten (Vorsitzender des<br />

Ortsverbands Batenhorst/St. Vit), Fraktionsvorsitzender Uwe Henkenjohann, Stadtverbandsvorsitzende<br />

Aysegül Winter und Bürgermeister Theo Mettenborg machten<br />

mit roten Äpfeln aus heimischem Anbau ihre Solidarität mit den Bauernprotesten<br />

sichtbar.<br />

A<br />

Andrang beim<br />

Neujahrsempfang<br />

Brinkhaus machte das Treffen interessant –<br />

aber nicht nur er<br />

Inh. Björn Noethen<br />

Schau, Björn steigt schon wieder<br />

jemandem <strong>auf</strong>s Dach<br />

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(Kem) Was für ein Auftakt ins neue Jahr: Der Neujahrsempfang der CDU<br />

Lintel und Batenhorst/St. Vit im Vitushaus an der Stromberger Straße war<br />

ein toller Erfolg. Der neue Vorsitzende des Ortsverbandes Batenhorst/St.<br />

Vit, Matthias Bexten, konnte über 120 Gäste begrüßen, darunter zahlreiche<br />

Personen aus der lokalen Politik. Für einen reich gedeckten Tisch sorgte<br />

die Landjugend. Sie bewirtete die Teilnehmenden mit kalten und warmen<br />

Getränken nebst üppig belegten Schnittchen.<br />

Als Hauptredner warb der Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus<br />

trotz der weltweiten Krisen und innenpolitischen Herausforderungen für<br />

eine optimistische Grundhaltung. Vieles in Stadt und Land funktioniere<br />

gut. Die Bürgerinnen und Bürger würden aber von der Politik Handlungsfähigkeit<br />

und Problemlösungen statt innerparteilicher Befindlichkeiten<br />

und Streitereien erwarten. Die Menschen möchten sich wertgeschätzt<br />

und mitgenommen fühlen können. Die Bundesregierung aber versäume<br />

es, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Mit der Feststellung,<br />

dass die weltpolitische Situation der Zeit vor 1990 entspreche, bekannte<br />

der Abgeordnete, dass er nichts gegen eine Wehrpflicht habe, verbunden<br />

mit einer Dienstpflicht.<br />

Die Stadtverbandsvorsitzende Aysegül Winter stellte die Bauernproteste<br />

als Beispiel dafür heraus, wie wichtig es sei, nicht zu schweigen.<br />

<strong>Das</strong> gelte ebenfalls für die Auseinandersetzung mit den rechten Kräften:<br />

Die Geschichte der Weimarer Republik und der Folgejahre dürfe sich nicht<br />

wiederholen. Bei den bevorstehenden Europawahlen müsse das europäische<br />

»Haus der Freiheit« (Adenauer) verteidigt werden.<br />

Als kleiner, aber wesentlich schlagkräftiger beschrieb der Fraktionsvorsitzende<br />

Uwe Henkenjohann die CDU-Fraktion im Stadtrat. Große<br />

Aufgaben (Haushaltsloch, anhaltender Flüchtlingszustrom, bezahlbarer<br />

Wohnraum) gelte es zu lösen. Angesichts der Größe des Stadtrats mit 52<br />

Mitgliedern sei die Arbeit nicht einfacher geworden. Etlichen Ratsvertretenden<br />

gehe es mehr um »gesamtideologische Wahrnehmungen« als um<br />

die besten Ideen. Ausdrücklich lobte er die Stadtverwaltung dafür, dass sie<br />

die Flüchtlingskrise so gut wuppe. Bürgermeister Theo Mettenborg pflichtete<br />

ihm nicht ohne Stolz bei: Die Verwaltung könne Krise – und das gelte<br />

44 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Gratulierten dem Jubilar Josef Holste und Hildegard Schnusenberg stellvertretend<br />

für ihren Ehemann Franz Schnusenberg (vorne) die Stadtverbandsvorsitzende Aysegül<br />

Winter (hinten v. r.), Hans Schulte (Ortsvorsteher Batenhorst), Matthias Bexten<br />

(Ortsunion Batenhorst/St. Vit), Dieter Feldmann (Ortsvorsteher St. Vit), Johannes<br />

Deittert (Ortsunion Lintel) und Gerd Stiens, Ortsvorsteher Lintel.<br />

für originäre Themen erst recht. Die Begleitung der Windfarm in Lintel sei<br />

dafür ein gutes Beispiel. <strong>Das</strong> Arbeitsklima im Rathaus sei sehr gut. Nur<br />

zwei der 50 Führungsposten seien nicht besetzt, ging er <strong>auf</strong> laut gewordene<br />

gegenteilige Behauptungen zu Vakanzen in der Führungsetage ein.<br />

Er habe »Lust <strong>auf</strong> Rheda-Wiedenbrück«, weil eben ein hervorragendes<br />

Team im Rathaus bereitstände und darüber hinaus hier viele Menschen<br />

bei der Lösung der anstehenden Probleme mithelfen würden.<br />

Als vordringlich bezeichnete er den Rückbau der Bürokratie. Sie nähme<br />

die Luft zum Atmen. Und er wünschte sich einen Gleichstand an Informationen<br />

in öffentlichen Diskussionen. Die Behauptungen und Vermutungen<br />

in den Sozialen Medien ständen aber dagegen. Er wünschte sich deshalb,<br />

dass jedes Haus eine Tageszeitung abonniere.<br />

Matthias Bexten sprach die Themen der drei Landgemeinden an: Die<br />

Umwandlung der Antoniuskapelle und des Pfarrheims in Batenhorst in<br />

Dorfgemeinschaftshäuser seien <strong>auf</strong> einem guten Weg, <strong>Das</strong> Pfarrheim<br />

in St. Vit könne eine Arztpraxis und eine Musikschule <strong>auf</strong>nehmen. Für<br />

Batenhorst forderte er eine stündliche Anbindung an den ÖPNV. Er warf<br />

die Frage <strong>auf</strong>, ob für das geplante Baugebiet im Süden Batenhorsts die<br />

Hochwasser- und die von der Hubertushalle ausgehende Lärmschutzfrage<br />

wirklich genügend bedacht sei. Glücklich stellte er fest, dass das Sportheim<br />

von Rot Weiss vorankomme. Er sprach die von der Verkehrsbelastung<br />

der Ortsdurchfahrt St. Vit ausgehenden Sorgen sowie die Verkehrsführung<br />

<strong>auf</strong> dem Wieksweg an. Die Sanierung habe keine wirkliche Verbesserung<br />

gebracht. Für Radfahrende und Fußgänger sei seine Nutzung nach wie<br />

vor ein »Abenteuer«.<br />

Über Auszeichnungen konnten sich verdiente Mitglieder freuen.<br />

Brinkhaus und Winter überreichten die Ehrennadel an Josef Holste. Er ist<br />

seit 50 Jahren Mitglied der CDU. Krankheitsbedingt ehrten sie die beiden<br />

Goldjubilare Herbert Janzen und Hans Westhues in Abwesenheit. Stellvertretend<br />

für ihren ebenfalls erkrankten Ehemann Franz Schnusenberg<br />

nahm Hildegard Schnusenberg die Ehrenurkunde für 60-jährige Treue<br />

entgegen. Der Jubilar gehört zu den Urgesteinen der heimischen CDU.<br />

Mehrere Jahrzehnte lang übte der mittlerweile Einundneunzigjährige<br />

das Amt des Ortsvorstehers in St. Vit aus und initiierte einst den Neujahrsempfang,<br />

der nun bereits zum 37. Mal gefeiert wurde. Er war für<br />

die CDU im Rat sowie <strong>auf</strong> Orts- und Kreisebene aktiv. Als überzeugter<br />

Christ engagierte er sich im Kirchenvorstand sowie <strong>auf</strong> Diözesanebene<br />

des Erzbistums Paderborn. Zudem machte er sich als Heimatforscher<br />

einen Namen. Der von Winter zum 85. Geburtstag gratulierte Karl-Heinz<br />

Geurten empfahl in einem kurzen Statement, anstehende Probleme nicht<br />

nur <strong>auf</strong> der Meta-Ebene sondern konkret anzusprechen. Nur so würden<br />

die Bürgerinnen und Bürger erfahren, was die CDU wirklich wolle.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

45


Schwedenrätsel<br />

kräftiges<br />

Rosa<br />

Fehllos<br />

bei der<br />

Lotterie<br />

verschieden<br />

5<br />

bestimmter<br />

Artikel<br />

4<br />

Bitterstoff<br />

in<br />

Getränken<br />

Überwurf<br />

für Sitzmöbel<br />

einfarbig<br />

(französisch)<br />

enthaltsame<br />

Lebensweise<br />

Behältnis<br />

für Näh-,<br />

Vorgänge<br />

Toilettenutensilien<br />

erahnen<br />

norwegischer<br />

Dichter<br />

(Knut)<br />

Niveau,<br />

Rang,<br />

Stufe<br />

(engl.)<br />

Schubfach<br />

Reizklima<br />

(Meer)<br />

Vorgesetzter<br />

Täuschung<br />

Ort,<br />

Platz<br />

1 2<br />

römischer<br />

Sonnengott<br />

australischer<br />

L<strong>auf</strong>vogel<br />

eine der<br />

Gezeiten<br />

6<br />

Ferien<br />

machen<br />

(ugs.)<br />

Abk. für<br />

Deutscher<br />

Fußball-<br />

Bund<br />

Gaststätte<br />

Kuhantilope<br />

zweitgrößte<br />

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Stadt<br />

Besatzstreifen<br />

vergangen,<br />

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Masse<br />

zum<br />

Spielen<br />

Bewohner<br />

e. Stadt<br />

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Paris,<br />

Moskau)<br />

baschkirische<br />

Hauptstadt<br />

ungeordnet;<br />

fahrig<br />

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Schüssel<br />

Lösungswort:<br />

Sudoku<br />

leicht<br />

Steigerung<br />

von gut<br />

Gestalt aus<br />

„Moby-<br />

Dick“ (Kapitän<br />

...)<br />

10<br />

griechischer<br />

Liebesgott<br />

arabisches<br />

Fürstentum<br />

gespannt,<br />

stramm<br />

11<br />

12<br />

gehaltvoll,<br />

herzhaft<br />

(Essen)<br />

7 3<br />

edle<br />

Blume<br />

Kellner<br />

Auerochse<br />

Handmähgerät<br />

Kfz-<br />

Zeichen<br />

Fulda<br />

1 2 3 4 5 6 7 8<br />

mittel<br />

Jazzstil<br />

Nachlass<br />

empfangen<br />

kleines,<br />

ärmliches<br />

Haus<br />

13<br />

Strom in<br />

Ostasien<br />

lang gestreckte<br />

Meeresbucht<br />

Materialsplitter<br />

Form<br />

des<br />

Sauerstoffs<br />

Pflanzenfaser<br />

Lebenshauch<br />

Kopfbedeckung<br />

unter der<br />

Woche<br />

14<br />

kostspielig<br />

Musikstück<br />

(italienisch)<br />

Einbringen<br />

der<br />

Baumfrüchte<br />

Wanderhirt<br />

wirtschaftlicher<br />

Aufschwung<br />

chemisches<br />

Zeichen<br />

für Eisen<br />

lichtlos,<br />

finster<br />

russische<br />

Halbinsel<br />

tropische<br />

Stechmücke<br />

9 10 11 12 13 14<br />

9<br />

törichte<br />

Menschen<br />

8<br />

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Konfetti<br />

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der<br />

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.<br />

46 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Alles für Ihre Frühlings- und Osterdeko!<br />

C<br />

Christkindlmarkt-Verlosung<br />

sichert Unterstützung der<br />

Partner-Kantone<br />

Togo-Förderverein<br />

1 Der Förderverein stiftete sechs motorisierte Lastenräder für den Transport von Waren<br />

zu den Märkten in den verstreuten Dörfern Aoudas und Adjengrés. Foto: Pokorra<br />

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Zufrieden ist der Togo-Förderverein mit dem Erlös seines Tombola-Standes<br />

<strong>auf</strong> dem Christkindlmarkt. Einen Reinerlös von knapp 10.000 Euro<br />

haben 64 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer <strong>auf</strong> dem Wiedenbrücker<br />

Weihnachtsmarkt erarbeitet. Sie haben an 26 Tagen jeweils zu zweit<br />

insgesamt 65 Schichten besetzt und sich so für verschiedene Projekte<br />

in dem westafrikanischen Land engagiert. »Der Erlös ist zwar geringer<br />

als 2022, aber trotzdem ein gutes Ergebnis«, weist Vorsitzende Renate<br />

Erlemann <strong>auf</strong> die kürzere Dauer des Christkindlmarktes und das schlechte<br />

Wetter hin.<br />

Erlemann berichtet, wie der Togo-Förderverein Menschen vor allem<br />

in den befreundeten Kantonen Aouda und Adjengré unterstützt. <strong>Das</strong><br />

geschieht mit dem Bau von Brunnen, die jetzt in der Trockenzeit entstehen<br />

und Dörfer mit Wasser versorgen. 2023 wurde eine Grundschule für<br />

rund 30.000 Euro errichtet, wo zuvor Kinder unter Palmwedeln lernten.<br />

Auch Hilfsmittel für Menschen mit Handicaps hat der Togo-Förderverein<br />

finanziert. Gek<strong>auf</strong>t wurden vor Ort unter anderem Dreiräder, Gehhilfen<br />

und Blindenstöcke.<br />

Monatlich bekommen zwei Waisenhäuser und eine Blindenschule,<br />

die staatlich kaum oder gar nicht finanziert werden, jeweils 400 Euro<br />

aus Rheda-Wiedenbrück. Davon werden Hygieneartikel und Lebensmittel<br />

gek<strong>auf</strong>t. »Denn die Preise für Mais, Öl oder Milchpulver sind durch die<br />

Inflation in Togo exorbitant gestiegen«, informiert Erlemann. Sie nennt<br />

zudem sechs motorisierte Lastenräder à 2.500 Euro, die sechs Frauengruppen<br />

bekommen haben. Diese erleichtern ihnen den Transport ihrer<br />

Waren zu den Märkten in den weit verstreut liegenden Dörfern.<br />

Erlemann erzählt auch von einer kleinen Feier Mitte Januar. In Aouda<br />

haben 40 Sechstklässler, die bislang keine Geburtsurkunde hatten, sogenannte<br />

Nachbeurkundungen erhalten. Die brauchen die Jungen und<br />

Mädchen, um zu den Prüfungen am Ende der Grundschulzeit zugelassen<br />

zu werden und später eine weiterführende Schule besuchen zu können.<br />

Die Vorsitzende freut sich, dass der Togo-Förderverein dank Spenden<br />

und den Erlösen aus der Tombola all diese Hilfen möglich machen kann.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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47


Buchtis<br />

schon mit 33 Jahren an Syphilis<br />

starb, blieben seiner jungen Witwe<br />

Jo außer ihrem Baby noch Hunderte<br />

Bilder ihres Schwagers. Der hatte<br />

sich bereits ein halbes Jahr zuvor<br />

erschossen.<br />

Als Gina über die Geschichte<br />

der jungen Jo stößt, der es zu verdanken<br />

ist, dass die gigantische<br />

Erfolgsgeschichte der Werke van<br />

Goghs erst in Gang gesetzt wurde,<br />

beschließt sie, Jos Geschichte zu<br />

erzählen. Der jungen Kunsthistorikerin<br />

soll deren Vater helfen. Der<br />

hat schließlich schon einmal einen<br />

erfolgreichen Roman geschrieben.<br />

Erfolgreich zumindest bei der Kritik,<br />

wenn schon nicht bei den Verk<strong>auf</strong>szahlen.<br />

<strong>Das</strong> ist zwar schon<br />

zwanzig Jahre her, aber Gina kann<br />

seine Hilfe dennoch sehr gut gebrauchen.<br />

Und so taucht Gina ein<br />

in die Welt vor hundert Jahren, die<br />

voller Menschen ist, die besessen<br />

sind von Visionen, von der Liebe,<br />

vor allem aber von der Kunst.<br />

Simone Meier wurde in der<br />

Schweiz zweimal zur Kulturjournalistin<br />

des Jahres gewählt. 1970<br />

Gilly Macmillan »Die Witwe«<br />

<strong>Das</strong> junge englische Ehepaar Nicole<br />

und Tom sind ganz normale Leute.<br />

Emsig haben sie <strong>auf</strong> ein kleines<br />

Häuschen gespart. Doch als sie<br />

mehrere Millionen im Lotto gewinnen,<br />

ändert sich das Leben der<br />

beiden über Nacht schlagartig. <strong>Das</strong><br />

Ehepaar zieht in eine speziell angefertigte<br />

hochmoderne Scheune aus<br />

über seine Gadgets steuern kann.<br />

Doch der wahr gewordene Traum<br />

wird zum Albtraum, als Nicole ihren<br />

Ehemann tot im Pool <strong>auf</strong>findet.<br />

Nicole ist schockiert und verzweifelt,<br />

vor allem als sie erfährt, dass<br />

Tom offenbar keineswegs einem<br />

Unfall zum Opfer fiel, sondern ermordet<br />

wurde. Noch dazu muss<br />

jemand aus ihrem nächsten Umfeld<br />

für Toms Tod verantwortlich<br />

sein, ist das Haus doch auch eine<br />

hochgesicherte Festung. Allerdings<br />

wohnt niemand außer dem netten<br />

Nachbarspaar Sasha und Olly<br />

sowie deren treuer Haushälterin<br />

Kitty in der Nähe. Nicole fühlt sich<br />

beobachtet und bedroht in ihrem<br />

einsam gelegenen Glashaus. Als<br />

Patrick, der beste Freund von Tom,<br />

sich meldet, ist sie heil froh, dass<br />

sie nicht mehr allein in ihrem gro-<br />

Simone Meier<br />

»Die Entflammten«<br />

Im Englischen heißt es zwar »don’t<br />

judge a book by its cover«, also<br />

man soll ein Buch nicht nach seinem<br />

Umschlag beurteilen, aber<br />

trotzdem ist es doch erfreulich,<br />

wenn ein Buch auch von außen<br />

schön ist. Wie zum Beispiel Simone<br />

Meiers neuer Roman »Die Entflammten«,<br />

der gerade als Hardcover<br />

im handlichen Format, mit<br />

künstlerisch gelungenem Cover<br />

und sogar mit Bändchen als Lese-ezeichen<br />

erschienen ist.<br />

Aber natürlich ist der Inhalt<br />

weit wichtiger als die Aufmachung.<br />

Und da enttäuscht der<br />

Roman keineswegs. Er spielt <strong>auf</strong><br />

zwei Zeit-Ebenen, nämlich heute e<br />

und zur Zeit der Jahrhundertwen-nde<br />

zum 20. Jahrhundert. Die junge<br />

Kunsthistorikerin Gina stößt<br />

<strong>auf</strong> die Geschichte von Jo van<br />

Gogh-Bonger. Jo war die Frau von<br />

Theo van Gogh. Der wiederum war<br />

der Bruder von Vincent van Gogh.<br />

Der angestellte Kunsthändler Theo<br />

hat seinen Bruder Vincent, der stets<br />

zwischen Genie und Wahnsinn<br />

pendelte, sein Leben lang unterstützt.<br />

Auch und gerade finanziell,<br />

denn zu Lebzeiten war einer der<br />

berühmtesten Maler der Menschheitsgeschichte<br />

wirtschaftlich gesehen<br />

komplett erfolglos. Seine Bilder<br />

waren der Zeit so weit voraus,<br />

dass sie das damalige Publikum<br />

zunächst komplett überforderten.<br />

Folglich verstaubten die Werke in<br />

Theos Pariser Wohnung. Als Theo<br />

geboren, studierte sie Germanistik,<br />

Amerikanistik und Kunstgeschichte.<br />

Heute arbeitet sie als Redakteurin<br />

und schreibt zum Glück eigene<br />

Romane. Zum Glück deshalb, weil<br />

sie einerseits so kraftvolle sprachliche<br />

Bilder schafft, andrerseits auch<br />

Spott, Ironie und auch die hohe he<br />

Kunst der Selbstironie einsetzt.<br />

<strong>Das</strong> gilt vor allem für die Figur von<br />

Ginas Vater, über den ein Kritiker<br />

schrieb, dass ihm gelungen sei,<br />

»unter meisterhafter Verdichtung<br />

der Sprache Endgültiges mit einem<br />

epischen Anspruch« zu kreieren. en.<br />

<strong>Das</strong> ist schon etwas spöttisch. Und<br />

auch für die neue Lebensgefährten en<br />

lässt sie die Bezeichnung Künstle-<br />

rin nicht gelten: »ein großes Wort<br />

für eine Frau, die ihr Leben damit<br />

verbringt, mit angejahrten deutschen<br />

oder holländischen Touristinnen<br />

Tonkacheln zu dekorieren«.<br />

»Die Entflammten«, 267 Seiten, 23<br />

Euro, ist bei Kein & Aber erschienen,<br />

ebenso wie Simone Meiers Romane<br />

»Fleisch«, »Kuss« und »Reiz«.<br />

Die Autorin lebt und schreibt in<br />

Zürich, es sei denn, sie ist gerade<br />

in Schreibklausur im wunderschönen<br />

Badeort Sitges, südlich von<br />

Barcelona.<br />

Glas, die <strong>auf</strong> einem wunderschönen<br />

Gelände in Gloucestershire<br />

steht. Während Nicole die traumhaften<br />

Ausblicke in die idyllische<br />

Natur genießt, schwelgt Tom in<br />

seinen High Tech-Träumen mit<br />

volldigitalisiertem Leben, das er<br />

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48 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


ßen Hightech-Haus wohnen muss.<br />

In ihrem Schock über den Verlust<br />

und ihrer Gutgläubigkeit kommt<br />

Nicole nur sehr langsam dahinter,<br />

dass alle aus ihrer Umgebung<br />

eine eigene Agenda fahren und ihr<br />

durchaus nicht unbedingt so wohlgesonnen<br />

sind, wie sie stets betonen.<br />

Denn da ist schließlich noch<br />

das gewonnene Vermögen, dass<br />

die Neider provoziert und anlockt.<br />

Wenn man beim Lesen allerdings<br />

meint, man wüsste schon des Rätsels<br />

Lösung um Toms gewaltsamen<br />

Tod, wird man einige Male umdenken<br />

müssen, denn Gilly Macmillan<br />

ist eine Meisterin ihres Fachs, die<br />

ihre Leser gerne auch <strong>auf</strong> falsche<br />

Fährten führt.<br />

Macmillan wuchs im englischen<br />

Swindon, Wiltshire, <strong>auf</strong>. In<br />

ihrer Jugend lebte sie einige Jahre<br />

im Norden Kaliforniens. Zurück<br />

in England studierte sie Kunstgeschichte<br />

und Fotografie in Bristol<br />

und London. Anschließend arbeitete<br />

sie bei der renommierten<br />

Kunstzeitschrift Burlington Magazine<br />

und für die nicht minder<br />

renommierte Hayward Gallery in<br />

London sowie als Dozentin für Fotografie.<br />

Erfreulicher Weise widmet<br />

sie sich heute ganz dem Schreiben.<br />

Der Erfolg gibt ihr recht, denn Gilly<br />

Macmillans Romane sind allesamt<br />

Bestseller und erfreuen sich nicht<br />

nur in Großbritannien großer Beliebtheit,<br />

sind sie doch mittlerweile<br />

in 20 Sprachen übersetzt. Bei uns<br />

hat Gilly Macmillan spätestens,<br />

seit 2021 »Die Nanny« <strong>auf</strong> Deutsch<br />

erschien, eine wachsende Fangemeinde.<br />

Macmillan lebt mit Mann<br />

und drei Kindern in Bristol, England.<br />

Erschienen ist »Die Witwe«<br />

in der deutschen Übersetzung von<br />

Christoph Göhler bei blanvalet, 479<br />

Seiten, 17 Euro.<br />

John Grisham<br />

»Die Entführung«<br />

Wenn ein Buch weltweit richtig<br />

viel Erfolg hatte, dann ist die<br />

Wahrscheinlichkeit groß, dass<br />

bald dar<strong>auf</strong> ein Nachfolgeroman<br />

erscheint. John Grisham hat sich<br />

da ein wenig mehr Zeit gelassen<br />

– zweiunddreißig Jahre, um genau<br />

zu sein. »Die Firma« erschien 1991<br />

und läutete die Erfolgsserie des<br />

David-gegen-Goliath-Romans à la<br />

Grisham ein. Doch die Hauptfigur<br />

des Romans, der frisch gebackene<br />

Anwalt Mitch McDeere, trat nie<br />

wieder in Erscheinung.<br />

Bis jetzt, besser gesagt. Der<br />

Husarenstreich, den Mitch gegen<br />

die Mafia geführt hat, bei dem er<br />

auch gleich mal das FBI ausgetrickst<br />

hat, ist fünfzehn Jahre her.<br />

Längst hat Mitch sich seinen Platz<br />

an der Spitze einer der größten<br />

Kanzleien der Welt mit Sitz in Manhattan<br />

erkämpft. Entsprechend<br />

hektisch ist sein Leben, sodass er<br />

nur selten seinen fantastischen<br />

Ausblick <strong>auf</strong> New York genießen<br />

kann.<br />

Doch mit dem Genießen ist<br />

ohnehin bald Schluss, denn Mitch,<br />

den die Firma gerne als Mann für<br />

besondere Aufgaben einsetzt, bekommt<br />

einen Hilferuf seines alten<br />

Mentors Luca Sandroni aus Rom.<br />

Dessen Klient ist eine türkische<br />

B<strong>auf</strong>irma, die für den libyschen<br />

Diktator Gaddafi ein milliardenschweres<br />

Projekt umgesetzt hat,<br />

nämlich eine gewaltige Brücke<br />

mitten in der Wüste. <strong>Das</strong> entsprechende<br />

Wasser war zwar nicht, wie<br />

geplant, so umgeleitet worden,<br />

dass die Brücke über Wasser führt,<br />

aber die Kosten sind natürlich dennoch<br />

entstanden. Doch der Diktator<br />

braucht die Brücke über Sand<br />

nicht und zahlt daher die 400 Millionen<br />

ausstehenden Dollar nicht.<br />

<strong>Das</strong> verlangt nach schwierigen<br />

Verhandlungen im Wüstenstaat<br />

und die Firma, für die Mitch arbeitet,<br />

hat mit solchen Situa- q<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

49


tionen Erfahrung. Mitch soll also<br />

ein Team zusammenstellen, dass<br />

nach Libyen fliegt und versucht, die<br />

Kuh vom Eis zu holen. Auf Lucas<br />

Wunsch, holt Mitch auch noch<br />

dessen Tochter Giovanna, die als<br />

Anwältin in London arbeitet, mit<br />

ins Team.<br />

Doch die Idee, sich vor Ort,<br />

sprich in der abgelegenen Wüste,<br />

ein Bild von der Brücke machen zu<br />

wollen, erweist sich als tragischer<br />

Fehler. Trotz eines Sicherheitsteams<br />

kommt es <strong>auf</strong> dem Weg zur Brücke<br />

zu einer Geiselnahme. Mitch<br />

hat Glück im Unglück, denn eine<br />

Lebensmittelvergiftung verhindert,<br />

dass er an der Fahrt zur Brücke teilnimmt<br />

und so den brutalen Geiselnehmern<br />

in die Hände fällt. Dieses<br />

Glück hat Giovanna nicht. Mitch<br />

kann nur noch etwas für die Kollegin<br />

und Tochter seines Freundes<br />

tun, indem er durch eine immense<br />

Lösegeldzahlung die Geiselnahme<br />

beendet. Doch genau das erweist<br />

sich als dramatisch. Denn schon<br />

bald gerät er selbst in Gefahr und<br />

die Hintermänner der Entführer<br />

schrecken auch nicht davor zurück,<br />

seine Frau Abby zu bedrohen. Mehr<br />

soll an dieser Stelle nicht von diesem<br />

ungewöhnlichen und sehr gelungenen<br />

Thriller berichtet werden.<br />

Erschienen bei Heyne als Hardcover,<br />

384 Seiten, 24 Euro.<br />

Karen Rose<br />

»Kaltblütige Lügen«<br />

Karen Rose ist Krimi-Fans beileibe<br />

keine Unbekannte. Es ist ein<br />

Glücksfall, dass die studierte Chemikerin<br />

seit Anfang der 2000er<br />

Jahre nicht weiter als Chemie- und<br />

Physiklehrerin oder als Lebensmitteltechnikerin<br />

arbeitet. Um sich<br />

vom Alltag abzulenken, schrieb<br />

sie schon in jungen Jahren Kurzgeschichten<br />

und Romane. 2004<br />

kam dann der Durchbruch in den<br />

USA mit »Have You Seen Her«, das<br />

zwei Jahre später bei uns als »<strong>Das</strong><br />

Lächeln deines Mörders« zum Erfolg<br />

wurde. Mittlerweile sind zwei<br />

Dutzend Romane von Karen Rose<br />

erschienen, in mehr als zwanzig<br />

Sprachen übersetzt. Dabei gibt es<br />

bei ihr mehrere Krimis in einer Reihe,<br />

benannt nach dem jeweiligen<br />

Schauplatz. Zuletzt ist bei uns die<br />

sogenannte Baltimore-Reihe erschienen,<br />

deren sechs Romane im<br />

Deutschen jeweils »Todes-« im Titel<br />

führen. Wenn eine so hochkarätige<br />

Krimi-Autorin eine neue Reihe beginnt,<br />

darf man wirklich gespannt<br />

sein. Und ihr erster Roman der<br />

San Diego-Reihe, »Kaltblütige Lügen«,<br />

enttäuscht keinesfalls. <strong>Das</strong><br />

liegt, wie so oft bei guten Krimis,<br />

an der spannenden Story und an<br />

den interessanten Figuren. Da ist<br />

zunächst einmal Detective Katherine,<br />

genannt Kit, McKittrick vom<br />

San Diego Police Department. Als<br />

Fünfzehnjährige musste sie den<br />

Mord an Wren verkraften, die rein<br />

biologisch nur ein weiteres Pflegekind<br />

der McKittricks war. Doch<br />

für Kit war sie weit mehr, nämlich<br />

eine richtige Schwester. Die ungeklärte<br />

Tat war auch Ansporn, selbst<br />

Polizistin zu werden und damit die<br />

Chance zu haben, den unbekannten<br />

Mörder von Wren zu finden.<br />

Doch natürlich stehen aktuelle Fälle<br />

für die junge Ermittlerin sechzehn<br />

Jahre nach dem Mord an Wren an<br />

vorderster Stelle. Als sie einen anonymen<br />

Hinweis <strong>auf</strong> das mögliche<br />

Grab eines Mordopfers in einem<br />

Stadtpark bekommt, stößt ihr Team<br />

dort tatsächlich <strong>auf</strong> die Leiche einer<br />

jungen Frau. Sie ist mit pinken<br />

Handschellen gefesselt – so wie<br />

zahlreiche andere Opfer eines Serienkillers,<br />

der schon seit Jahren sein<br />

Unwesen treibt. Kit schöpft Hoffnung,<br />

endlich eine neue Spur zu<br />

haben. Doch schon bald nimmt der<br />

Fall neue, ungeahnte Dimensionen<br />

an. Mittendrin der Psychologe Sam<br />

Reeves, der sich als der anonyme<br />

Hinweisgeber herausstellt, und damit<br />

mindestens Wissen um einen<br />

Patienten wiedergibt. Oder hat er<br />

selbst mit den Morden zu tun? Kits<br />

Aufgabe ist, genau das herauszufinden.<br />

Erschienen ist »Kaltblütige<br />

Lügen« als Taschenbuch bei Knaur,<br />

540 Seiten, 18,99 Euro. Ein besonderes<br />

Schmankerl für die Fans von<br />

Karen Rose ist auch in diesem Buch<br />

das Verzeichnis der Figuren ihrer 25<br />

Romane, jeweils mit dem Hinweis,<br />

in welchem der Krimis wer <strong>auf</strong>tritt.<br />

Hoffen wir, dass Kit auch bei Nummer<br />

26 dabei sein wird.<br />

U<br />

Umfrage: Bürokratie<br />

bremst Handwerk aus<br />

Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld<br />

Neun von zehn Betrieben klagen<br />

über wachsende Bürokratielasten.<br />

Bei 60 Prozent der Betriebe geht<br />

inzwischen mehr als jede fünfte<br />

Arbeitsstunde in Bürokratiepflichten.<br />

<strong>Das</strong> ist das Ergebnis der aktuellen<br />

Umfrage der Kreishandwerkerschaft<br />

Gütersloh-Bielefeld, die<br />

die beiden Kreishandwerksmeister<br />

Georg Effertz und Frank Wulfmeyer<br />

jetzt vorgestellt haben.<br />

Der hiesige Dachdecker-Unternehmer:<br />

»Immer mehr Zeit verbringen<br />

wir mit Formularen und Vorgaben.<br />

Zeit, die uns für unsere eigentliche<br />

Arbeit fehlt. Mich überrascht<br />

nicht, dass bei der Frage nach den<br />

größten Herausforderungen die<br />

bürokratischen Hürden in unserer<br />

Umfrage in allen Handwerksberufen<br />

klar <strong>auf</strong> Platz 1 landen. Damit<br />

hat sie den Fachkräftemangel <strong>auf</strong><br />

Platz 2 verdrängt«.<br />

»49 Prozent unserer Betriebe<br />

rechnet in diesem Jahr mit sinkenden<br />

Umsätzen«, ergänzt Tischlermeister<br />

Frank Wulfmeyer. »Gerade<br />

in dieser Situation können bürokratische<br />

Vereinfachungen wie ein<br />

kostenloses Konjunkturprogramm<br />

1 Schicken überflüssige Formulare durch den Bürokratie-Schredder: (v. l.) der stv. Hauptgeschäftsführer<br />

Alexander Kostka, Kreishandwerksmeister Georg Effertz, Hauptgeschäftsführer<br />

Jü rgen Sautmann und Kreishandwerksmeister Frank Wulfmeyer. Foto: Matthias Stockkamp<br />

wirken.« Nur ein Fünftel der Betriebe<br />

(19%) plant für <strong>2024</strong> steigende<br />

betriebliche Investitionen. Im Baugewerbe<br />

l<strong>auf</strong>en die Auftragsbücher<br />

leer: Bei 60% der Betriebe reichen<br />

die Aufträge nicht länger als 2 Monate.<br />

Aber es gibt auch positive Ergebnisse:<br />

»Trotz der kritischen Lage<br />

will die Mehrheit der Handwerksbetriebe<br />

die Beschäftigten halten«,<br />

sagt Georg Effertz. »Zwei Drittel<br />

(66%) gehen davon aus, dass die<br />

Zahl der eigenen Mitarbeiter <strong>2024</strong><br />

stabil bleibt.<br />

50 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

51


Für viele liegen die wichtigsten<br />

Sehenswürdigkeiten Bonaires<br />

unter Wasser.<br />

5 Malerischer Verfall der alten Zuckerfabrik<br />

BONAIRE<br />

Paradies nicht nur für<br />

Flamingos, Esel & Taucher<br />

Wenn die Karibikinsel Bonaire beworben<br />

wird, ist oft die Rede vom<br />

»divers paradise«. <strong>Das</strong> bedeutet<br />

in diesem Zusammenhang nicht<br />

Paradies für Diverse, obwohl die<br />

Besondere Gemeinde Bonaire, wie<br />

die Insel offiziell heißt, durchaus<br />

für Toleranz bekannt ist. Doch bei<br />

diesem Slogan geht es um eine,<br />

wenn nicht die, Hauptattraktion<br />

des karibischen Eilandes, das nur<br />

80 Kilometer vor der Küste Venezuelas<br />

lieg, nämlich das Tauchen.<br />

Seit 50 Jahren<br />

Schutz des Meeres<br />

<strong>Das</strong> kommt nicht von ungefähr,<br />

denn schon in den Siebzigerjahren<br />

wurde hier der Marine Park<br />

gegründet, der seit 1999 sogar<br />

offiziell Nationalpark ist. Zudem<br />

können Taucher und auch<br />

Schnorchler die spektakulären<br />

Unterwasserlandschaften direkt<br />

vom Strand aus erreichen. Die<br />

wenigsten der 63 Tauchgebiete<br />

muss man per Boot ansteuern,<br />

wie die <strong>auf</strong> der Insel Klein-Bonaire.<br />

Tauchplätze zu finden ist auch<br />

für Leute, die sich nicht auskennen,<br />

überhaupt kein Akt, denn sie<br />

sind am Straßenrand mit gelben<br />

Steinen markiert. Zwei besonders<br />

bekannte Tauchplätze <strong>auf</strong> Bonaire<br />

sind im Insel-Norden die sogenannten<br />

Thousand Steps. Dort<br />

geht es schon recht steil und <strong>auf</strong><br />

vielen Stufen die Treppen von der<br />

Straße zum Strand herunter, wobei<br />

die Zahl Tausend eher ein Gefühl<br />

ausdrückt als tatsächlich so<br />

viele Stufen. Es sind nämlich nur<br />

67 Stufen, aber mit entsprechender<br />

Ausrüstung bepackt, können<br />

Auf- und Abstieg schon schweißtreibend<br />

werden. Doch intakte<br />

Korallen, bunte Fische und Meeresschildkröten<br />

sind mehr als genug<br />

Entschädigung, zumal man<br />

warmes Wasser und Sicht bis zu<br />

40 Metern hat. Im Süden lockt am<br />

Tauchplatz Angel City auch das<br />

Wrack der Hilma Hooker. <strong>Das</strong> 1951<br />

erbaute gut siebzig Meter lange<br />

Schiff war Anfang der Achtzigerjahre<br />

in einem erbärmlichen Zustand<br />

und erlitt einen Motorschaden.<br />

Die Zollbehörde von Bonaire<br />

wurde misstrauisch, als das Schiff<br />

sämtliche Hilfsangebote ablehnte.<br />

Die Hilma Hooker wurde dar<strong>auf</strong>hin<br />

in den Hafen der Insel Kralendijk<br />

geschleppt, wo man dann<br />

elf Tonnen Marihuana fand. Kapitän<br />

und Besatzung wanderten<br />

in den Knast, das marode Schiff<br />

wurde ausgeschlachtet, <strong>auf</strong>s Meer<br />

gezogen und versenkt. Heute liegt<br />

es in 31 Metern Tiefe, bietet allerlei<br />

Meeresgetier Unterschlupf und<br />

Tauchern ein Abenteuer.<br />

Pretty in Pink<br />

Unterwassersportfans braucht<br />

man Bonaire also nicht zu empfehlen,<br />

wählten die das Eiland immerhin<br />

in die Top 10 Tauchspots<br />

der Welt. Doch auch über Wasser<br />

hat die Insel einiges zu bieten,<br />

denn das glasklare Wasser, die<br />

milden Temperaturen und eine Infrastruktur,<br />

die zwar alles bietet,<br />

was das Touristenherz begehrt,<br />

gleichzeitig aber die Auswüchse<br />

des Massentourismus vermieden<br />

hat, locken auch Erholungssu-<br />

5<strong>Das</strong> Gotomeer im Norden der Insel<br />

52 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Ruhige Hauptstadt Kralendjik<br />

chende an. Wer seinen Urlaub nur<br />

an den Traumstränden zubringt,<br />

der verpasst allerdings einiges.<br />

Zum Beispiel die Flamingos. Zwar<br />

kann man die auch schon mal am<br />

Strand vorbeifliegen sehen, aber<br />

größer ist die Chance, sie in ihrer<br />

eigentlichen Umgebung zu erleben.<br />

Die bis zu 1,55 Meter großen<br />

Vögel lassen sich am liebsten<br />

an Brackwasser- oder Salzwassersseen<br />

nieder. Und das bieten<br />

sowohl der Norden als auch der<br />

Süden der Insel.<br />

Im nördlichen Drittel der Insel<br />

befindet sich seit 1969 der Washington-Slagbaai-Nationalpark<br />

<strong>auf</strong> dem riesigen Gebiet einer<br />

ehemaligen Plantage. Teil des<br />

Nationalparks ist das sogenannte<br />

Goto-Meer, ein Salzsee, der den<br />

perfekten Lebensraum für alle<br />

möglichen Vogelarten bildet, vor<br />

allem für Flamingos. Dem Nationalpark<br />

ist es auch zu verdanken,<br />

dass der Norden Bonaires noch<br />

grün ist. Die forstwirtschaftliche<br />

Nutzung ist dort natürlich<br />

verboten. Auch Wellsittiche,<br />

Papageien oder Leguane fühlen<br />

sich hier wohl. Die Slagbaai,<br />

wörtlich Schlacht-Bucht, ist eine<br />

wunderschöne natürliche Bucht,<br />

in der Schiffe ankerten, die mit<br />

Frischfleisch oder auch gepökeltem<br />

Fleisch versorgt wurden. Geschlachtet<br />

wird dort heute nicht<br />

mehr, eher entspannt.<br />

Es gibt drei offizielle Wanderwege<br />

durch den Nationalpark.<br />

Auch kann man den Brandaris<br />

erklimmen. Der ist zwar nur 241<br />

Meter hoch, was für Holländer<br />

schon nahezu alpin ist, aber<br />

dennoch sollte man die Tour<br />

nicht unterschätzen. Vernünftiges<br />

Schuhwerk, reichlich Wasser<br />

und ein Aufbruch früh morgens<br />

empfehlen sich. Dafür bekommt<br />

man <strong>auf</strong> dem Gipfel ein tolles Panorama<br />

zu Gesichte. Bei klarem<br />

Wetter kann man sogar bis nach<br />

Venezuela schauen.<br />

Vorsicht wilde Esel<br />

Ein weiteres touristisches Highlight<br />

sind die Salinen im Süden<br />

Bonaires. Während die recht dichte<br />

Vegetation im Norden das Austrocknen<br />

der Böden verhindert,<br />

herrscht in der Mitte der Insel, vor<br />

allem aber im Süden Trockenheit.<br />

Die Vegetation mit den vielen,<br />

zum Teil baumgroßen Kakteen<br />

verschiedener Arten erinnert eher<br />

an die Sonora Wüste in Arizona<br />

oder Nordmexiko. Die Bewohner<br />

nutzen die sogenannten Säulenkakteen,<br />

um ihre Gärten und<br />

Vorgärten vor Ziegen, vor allem<br />

jedoch vor den vielen wilden Eseln<br />

zu schützen. Die l<strong>auf</strong>en überall<br />

<strong>auf</strong> der Insel umher und fressen,<br />

was sie kriegen können. Auch im<br />

Straßenverkehr muss man <strong>auf</strong>passen,<br />

es kommt immer wieder<br />

zu Unfällen. Seit die Spanier im<br />

17. Jahrhundert die Arbeitstiere<br />

<strong>auf</strong> die Insel brachten, waren sie<br />

unentbehrliche Helfer. Doch mit<br />

der Motorisierung brauchte man<br />

sie nicht mehr und überließ sie<br />

ihrem Schicksal. Und das kann<br />

durchaus hart sein. Immerhin q<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

53


gibt es seit 1993 das Donkey Sanctuary<br />

Bonaire, einen Gnadenhof,<br />

der 400 Tieren eine Heimat bietet.<br />

5 Sieht malerisch aus –<br />

sind aber ehemalige Sklavenunterkünfte<br />

DAS STADTGESPRÄCH<br />

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Elend vor Traumkulisse<br />

Vielleicht das beliebteste Fotomotiv<br />

<strong>auf</strong> Bonaire sind kleine<br />

Steinhütten am Strand vor strahlendblauem<br />

Himmel und türkisgrünem<br />

Wasser. Was so malerisch<br />

aussieht, ist allerdings makaberes<br />

Überbleibsel aus der Sklavenzeit.<br />

Die nicht einmal mannshohen<br />

Hütten mit nur einer Eingangsöffnung<br />

und einem winzigen<br />

Fenster ohne Glas beherbergten<br />

ganze Sklavenfamilien. Als die Europäer<br />

1499 unter Alonso de Ojeda<br />

und Amerigo Vespucci, dem der<br />

amerikanische Kontinent seinen<br />

Namen verdankt, Aruba, Bonaire<br />

und Curaçao »entdeckten«, nahmen<br />

sie sie für Spanien ein. Bezeichnender<br />

Weise nannten sie<br />

die heutigen ABC-Inseln »islas<br />

inútiles«, also nutzlose Inseln.<br />

Später hieß Bonaire die Insel der<br />

Riesen, denn die Caiquetíos, ein<br />

Stamm der Arawak, überragten<br />

die Europäer um Haupteslänge.<br />

Ab 1513 verschleppten die Spanier<br />

alle Einwohner als Sklaven nach<br />

Hispaniola, also ins Gebiet der<br />

heutigen Dominikanischen Republik<br />

und Haitis. Ein gutes Jahrzehnt<br />

später brachten sie einige<br />

der überlebenden Ureinwohner<br />

zurück, weil sie Leute für die Viehzucht<br />

brauchten. Bonaire war danach<br />

lange eher so etwas für ein<br />

Depot für Leder und Fleisch, das<br />

man <strong>auf</strong> Grund der natürlichen<br />

Salinen im Süden problemlos<br />

zum Einpökeln gewinnen konnte.<br />

Später merkte man dann, dass<br />

man mit Salz viel Geld verdienen<br />

konnte. Da die Insel nur dünn<br />

besiedelt war und Arbeitskräfte<br />

fehlten, k<strong>auf</strong>ten die Spanier afrikanische<br />

Sklaven. Nur wenige Europäer<br />

siedelten sich an, weil man<br />

sich <strong>auf</strong> der flachen Insel schlecht<br />

gegen Piraten schützen konnte.<br />

Entsprechend waren die Europäer<br />

meist nicht freiwillig hier, also als<br />

Sträflinge oder Kriegsgefangene.<br />

Im 17. Jahrhundert stritten die<br />

Niederlande und Spanien um die<br />

inzwischen durch den Salzabbau<br />

und die Plantagen im Norden interessant<br />

gewordene Insel. Erst<br />

mit der Niederlage Napoleons<br />

ging Bonaire 1816 endgültig an<br />

die Niederlande. Für die Sklaven<br />

spielte es kaum eine Rolle, wer gerade<br />

das Sagen <strong>auf</strong> der Insel hatte.<br />

Die Sklavenhütten wurden 1850<br />

erbaut und dienten während der<br />

Woche als Unterkunft. Am Wochenende<br />

mussten sie in Rincon<br />

übernachten, was jede Woche einen<br />

siebenstündigen Fußmarsch<br />

durch die erbarmungslose Hitze<br />

bedeutete. Erst 1863 beendeten<br />

die Niederlande die Sklaverei.<br />

Welcom oder bon biní<br />

Bonaire durchlief verschiedene<br />

Stadien als Kolonie oder Teil<br />

der Niederländischen Antillen.<br />

Letztere wurden 2010 <strong>auf</strong>gelöst,<br />

Bonaire ist seither Bijzondere<br />

Gemeente, hat also den Status<br />

der Besonderen Gemeinde der<br />

Niederlande. Dadurch gehört<br />

sie nicht zum Schengen-Raum<br />

und hat auch keinen Euro wie<br />

beispielsweise die französischen<br />

Karibikin seln Martinique und Guadeloupe,<br />

sondern den US-Dollar<br />

als Währung. Offizielle Landessprache<br />

ist Niederländisch. <strong>Das</strong><br />

Problem dabei ist, dass nur rund<br />

15 Prozent der Einheimischen das<br />

Niederländische als Muttersprache<br />

haben. <strong>Das</strong> sind in etwa genauso<br />

viele Menschen, wie Spanische<br />

Muttersprachler. Zwei Drittel<br />

der Bewohner Bonaires sprechen<br />

Papiamento. Diese Kreolsprache<br />

repräsentiert ganz gut die wechselvolle<br />

Geschichte der Insel,<br />

wobei sich die Gelehrten trefflich<br />

über die tatsächliche Entstehung<br />

der Sprache streiten. Es gibt dazu<br />

mittlerweile vier Theorien. Unklar<br />

ist, ob die Wurzeln aus dem 17.<br />

Jahrhundert überwiegend aus<br />

dem Pidgin-Portugiesisch, das es<br />

an der Westküste Afrikas seit dem<br />

16. Jahrhundert gab, aus dem<br />

Spanischen, vor allem aus dem<br />

ausgewanderter Sephardische<br />

Juden, aus dem Galizischen oder<br />

aus einer Mischform diverser romanischer<br />

Sprachen entstanden<br />

ist. Unumstritten ist dabei, dass<br />

das Papiamento zwei Drittel seines<br />

Wortschatzes aus dem Portugiesischen<br />

oder Spanischen<br />

hat. 28 Prozent sind Niederländisch,<br />

rund sechs Prozent sind<br />

englischen oder französischen<br />

Ursprungs. Guten Tag heißt »bon<br />

dia« und danke »danki«, das fast<br />

wie das holländische »dank u«<br />

klingt. In den Grundschulen wird<br />

inzwischen auch in Papiamentu<br />

unterrichtet. Die höhere Schulbildung<br />

erfolgt jedoch <strong>auf</strong> Niederländisch,<br />

allein schon deshalb,<br />

weil viele Jugendliche nach ihrer<br />

Schule im Ausland studieren.<br />

Papiamentu ist heute im Inselparlament<br />

als Amtssprache zugelassen.<br />

Doch ganz gleich, ob man<br />

sich einen »goedendag« oder<br />

ein »bon dia« wünscht, freundlich,<br />

entspannt, locker, zu einem<br />

Schwätzchen <strong>auf</strong>gelegt und auch<br />

Besuchern zugewandt sind die<br />

Einwohner Bonaires <strong>auf</strong> jeden<br />

Fall.<br />

54 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


B<br />

Brüder-Grimm-Schule<br />

wird erweitert und saniert<br />

Vorbereitungen für Übergangslösung beginnen<br />

(Kem) Ab Februar beginnen die Vorbereitungen für die Errichtung der<br />

Container-Klassen <strong>auf</strong> der bisherigen Ballonwiese. Mit Beginn des<br />

neuen Schuljahres 24/25 im August soll die Übergangslösung für den<br />

Unterricht der 234 Mädchen und Jungen der Brüder-Grimm-Schule zur<br />

Verfügung stehen – wie auch Räume in der benachbarten Osterrath-Realschule<br />

und der Moritz-Fontaine-Gesamtschule. Die kooperativ vereinbarte<br />

Mitbenutzung in den beiden Schulen ermöglicht eine Deckelung<br />

der Kosten <strong>auf</strong> 2,5 Millionen Euro für die Interimslösung. während der<br />

voraussichtlich 24 Monate dauernden Sanierung und Erweiterung der<br />

Schulgebäude.<br />

Nach dem Einzug in das Ersatzgebäude starten umfangreiche Entkernungs-<br />

und Sanierungsarbeiten u. a. zur Beseitigung der vor zwei<br />

Jahren entdeckten gravierenden Feuchtigkeitsschäden in den Gebäuden<br />

der Grundschule. In der voraussichtlich 24 Monate dauernden Bauzeit<br />

entstehen darüber hinaus drei zusätzliche Klassenzimmer, zwei Verwaltungsräume<br />

und ein Betreuungsraum für die 156 Kinder des offenen<br />

Ganztags. Ein Eyecatcher wird der Eingangsbereich mit dem geplanten<br />

Verbindungstrakt zwischen dem 1971 entstandenen Altbau und dem<br />

1996 geschaffenen Erweiterungsbau. Der Stadtrat hat die erforderlichen<br />

Gelder in Höhe von 15 Millionen Euro in seiner Dezember-Sitzung ein-<br />

1 Die Visualisierung vermittelt einen Eindruck von dem neuen Eingangsportal<br />

zwischen den beiden Hauptgebäuden der Brüder-Grimm-Schule.<br />

stimmig freigegeben. Der Erste Beigeordnete Torsten Fischer kündigte<br />

an einen Förderantrag zu stellen. Bei einem positiven Bescheid würde<br />

die Stadt bis zu vier Millionen Euro von der Kreditanstalt für Wieder<strong>auf</strong>bau<br />

erhalten.<br />

Stimmen aus der Ratssitzung: CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Henkenjohann:<br />

Der Rat müsse bei diesem Großprojekt in die Detailplanung<br />

einbezogen werden. Thomas Theilmeier-Aldehoff (move) schlug diesen<br />

Gedanken <strong>auf</strong>greifend dafür den schon während der Planungszeit des<br />

Vorhabens eingerichteten Arbeitskreis vor. Andreas Hahn (Bündnisgrüne)<br />

hob hervor, dass nunmehr die Zeit des Container-Provisoriums zu<br />

Ende gehe.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

55


D<br />

Die Wenneberen hatten<br />

es sich verdient<br />

Der Förderverein orderte RANDALE<br />

(Kem) Die Halbjahreszeugnisse in der Tasche, drängten die fast 150 Kinder<br />

der Wenneberschule in der großen Pause in ihre Sporthalle – begleitet von<br />

ihren Lehrpersonen. RANDALE, die Rock- und Punkband für kindertaugliche<br />

Rhythmen aus Bielefeld wartete dort <strong>auf</strong> die erwartungsvollen Mädchen<br />

und Jungen. Dank ortsansässiger Firmen konnten gut die Hälfte der Kosten<br />

gedeckt werden. Den Rest steuerte der Förderverein bei, um den begeisterten<br />

Kids das bevorstehende Konzert gratis anzubieten. »Wir möchten<br />

unseren Schülerinnen und Schülern als Halbjahreshighlight diese Freude<br />

bereiten«, erklärten uns vor dem Konzert Holger Kröger (Vorsitzender) und<br />

1 Bei der »Opa-Oma-Motorrad-Polonaise« starteten die Schülerinnen und Schüler zu<br />

der längsten Schlange, die die Wenneberschule je erlebte.<br />

1 (V. l.) Lena Büsing (Förderverein), Schulleiterin Erika Langer und Mercedes Kröger<br />

(Förderverein) freuen sich mit Frontman Jochen über das gelungene Konzert.<br />

1 Beim Bananen-Song machten die Mädchen und Jungen enthusiastisch mit.<br />

Lena Büsing (2. Vorsitzende). »Hier auch Kinder zu erreichen, die sonst nie<br />

in ein Konzert kämen«, ist der Band wichtiger als der an dem Tag recht<br />

frühe Feierabend! Für den neu gewählten Vorstand, zu dem ebenfalls Sarah<br />

Töws (Schriftführerin) und Annika Mertens (Kassiererin) gehören, bot sich<br />

mit dem musikalischen Gig für die Kinder nach dem »Tag der offenen Tür«<br />

(Sept. 2023) und dem Sankt Martins-Umzug (Nov. 2023) ein weiteres Mal<br />

die Möglichkeit, als Förderverein aktiv tätig zu werden und den Kindern<br />

den Alltag ein bisschen bunter zu machen. Gleichzeitig ist das eine tolle<br />

Image-Werbung für die Wenneberschule.<br />

Dem Förderverein ist mit dem Engagement von RANDALE für das Erreichen<br />

dieser Herzensziele genau der richtige Griff gelungen. Die vier<br />

Männer der Band, Garrelt, Marc, Christian und Frontman Jochen sowie ihr<br />

Techniker gaben alles, um mit ihren Liedern die jungen Leute voll in ihren<br />

Bann zu ziehen. Kindgerechte Ansprache und Texte, allesamt aus eigener<br />

Feder, nebst einem Sound, der klang, als ob DIE ÄRZTE gemeinsam mit den<br />

TOTEN HOSEN Kindermusik machen würden, hießen die starken Rezepte<br />

für das Schwingen <strong>auf</strong> einer Wellenlänge von Musikern und Publikum.<br />

Dicht gedrängt standen die Kinder vor den Turnbänken. Sie markierten<br />

die Abgrenzung zur Bühne der Band. Gleich beim ersten Beitrag, dem Lied<br />

vom Einhorn, die Mädchen und Jungen stellten es brav mit der Hand an der<br />

Stirn dar, sprang der Funke des beinharten Rock-Songs zu den Schülerinnen<br />

und Schülern über: Sie tanzten und sangen enthusiastisch mit. »Ihr seid<br />

ja lauter als wir!«, schwärmte Jochen deutlich begeistert.<br />

Die Kinder konnten es kaum abwarten, bis die nächsten Lieder kamen:<br />

Der Geister-Song und das Lied über ihr Lieblingsobst, die Banane. Dazu<br />

schwangen sie im Rhythmus die mitgebrachten gelben Früchte oder die<br />

im Unterricht <strong>auf</strong> Plakate gezeichneten Exemplare.<br />

Mit dem ruhigeren »Dingsbums«- Lied und dem Hard-Rock »Kuhglocken-Song«,<br />

einem »Kopfnicker-Lied« ging es dann mit Headbanging<br />

ebenso hingerissen im Sitzen weiter. Nicht vergessen wurden die Geburtstagskinder<br />

mit dem groovigen Randale-Geburtstagslied.<br />

Beim Crowdsurfing des von der Band mitgebrachten riesigen Punk-Panda<br />

»Peter«, mal <strong>auf</strong> dem Rücken,<br />

mal <strong>auf</strong> dem Bauch oder <strong>auf</strong> der Seite liegend – immer sicher von den<br />

frenetisch mitmachenden Mädchen und Jungen über sich und ihre Köpfe<br />

hinweg gesurft, sowie dem letzten Action-Lied, der »Opa-Oma-Motorrad-Polonaise«,<br />

der längsten Schlange, die die Wenneberschule je erlebte,<br />

steigerte die Band noch einmal die Begeisterung, soweit das überhaupt<br />

noch möglich war. Man spürte einfach die mitreißende Dramaturgie des<br />

Konzerts, das Fingerspitzengefühl, das RANDALE seit bald 20 Jahren für die<br />

jungen Leute pädagogisch sicher beherrscht. Mit dem Punk »Die Polizei«<br />

sowie der mit vielen Rufen und nicht endendem Beifall eingeforderten<br />

Zugabe, dem zum Hüpfen inspirierenden »Flummilied« klang das Konzert<br />

final aus. »Kinder, <strong>auf</strong> Wiedersehen! Ihr seid ja der Wahnsinn!«. Mit diesen<br />

Worten dankte Frontman Jochen für den überschäumenden Enthusiasmus.<br />

Sichtlich bewegt war die Schulleiterin Erika Langer: »Danke unserem<br />

Förderverein für die Einladung. Danke der Band für das tolle Konzert.<br />

Kinder, ihr habt das verdient. Ihr wart so fleißig«. Und Mercedes Kröger<br />

(Beisitz Förderverein): »Toll, dass sich unsere Mühen gelohnt haben. Die<br />

Begeisterung der Kinder ist die schönste Belohnung. Dank an die Band,<br />

dass sie so viel Stimmung und Fröhlichkeit schenken konnte«. Als wir uns<br />

verabschiedeten, fügte sie noch an: »Der Kontakt mit der Band lief von<br />

Anfang an super, locker und unkompliziert. Die vorbereitende Zusammenarbeit<br />

mit den Musikern und auch der Schulleitung und den Lehrern war<br />

hervorragend. Sie konnte besser nicht sein. Für die Kinder, unsere kleinen<br />

Wenneberen, haben wir ›die Bombe‹ erst nach den Weihnachtsferien platzen<br />

lassen. Seitdem war das RANDALE-Konzert bei ihnen das große Thema<br />

und die Lehrer haben sie fantastisch <strong>auf</strong> das Konzert eingestimmt. Danke!«<br />

56 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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57


L<br />

Leben im Ausnahme zustand<br />

1 (V. l.) Leandros Boulis (Autohaus Thiel), Rene Meistrell (Kinder- und Jugendhospiz Bethel), Lars Obermann, Justus Obermann, Margit Tönnies (Aktion Kinderträume), Ewa-Maria<br />

Obermann, Silke Wallhorn (Aktion Kinderträume) und Lara Nottbrock (Firma Tönnies) bei der Übergabe des VW Caddy<br />

Es hätte nicht viel gefehlt, und der heute<br />

13-jährige Justus Obermann aus Einbeck wäre<br />

2012 ertrunken: Niemand weiß, wie lang der<br />

Junge damals im Wasser gelegen hatte, ehe<br />

Rettungskräfte ihn nach 45 Minuten reanimieren<br />

konnten. Seither ist nichts mehr, wie es<br />

einmal war. Justus erlitt bei dem Unfall einen<br />

hypoxischen Hirnschaden, der wiederum eine<br />

schwere Tetraspastik, eine Schluckstörung sowie<br />

schwere allgemeine Entwicklungsstörungen<br />

nach sich zog.<br />

Seine Gesundheitssituation fordert seine<br />

Eltern täglich heraus. Seit dem Unfall führt<br />

die Familie ein Leben im Ausnahmezustand,<br />

der geprägt ist von wiederkehrenden Erkrankungen<br />

und langwierigen Krankenhaus<strong>auf</strong>enthalten,<br />

von schwierigen Verhandlungen<br />

mit Arbeitgebern, mit der Krankenkasse, mit<br />

Behörden sowie Pflegediensten und der Schule<br />

des Teenagers. Einen Zufluchtsort hat die<br />

Familie im Kinder- und Jugendhospiz Bethel<br />

gefunden. Dort kann sie vorübergehend die<br />

alltäglichen Herausforderungen hinter sich<br />

lassen. Aktion Kinderträume arbeitet bereits<br />

seit zwölf Jahren mit der Einrichtung zusammen,<br />

die von René Meistrell geleitet wird und<br />

über die der Kontakt zur Familie von Justus<br />

zustande kam.<br />

Justus gesundheitliche Situation wird<br />

zunehmend schwieriger. Alle Versuche, vom<br />

Stammhirn verursachte Apnoen medikamentös<br />

zu behandeln, brachten bislang keinen Erfolg.<br />

Daher bereiten die Ärzte momentan eine<br />

nicht-invasive, nächtliche Beatmungsform vor.<br />

Sollte dieser Versuch ebenfalls scheitern, stünde<br />

nur noch eine invasive Beatmungsmöglichkeit<br />

zur Verfügung, was die Eltern gerne<br />

vermeiden möchten.<br />

Weil die Obermanns sehr ländlich wohnen<br />

und <strong>auf</strong> ein behindertengerechtes Fahrzeug<br />

angewiesen sind, um Justus mitsamt seinem<br />

Rollstuhl zu seinen zahlreichen Arztterminen,<br />

Sanitätshausbesuchen und Therapien bringen<br />

zu können, nahm sie Kontakt zu Aktion Kinderträume<br />

mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück<br />

<strong>auf</strong>. 2021 hatte die Familie, finanziert durch<br />

einen Bankkredit, einen PKW mit Kassettenlift<br />

gek<strong>auf</strong>t. Trotz sorgfältiger Kontrolle durch<br />

Fachleute hatte das Auto aber bereits nach<br />

kurzer Zeit einen Motorschaden und die Familie<br />

musste einen noch höheren Kredit beantragen.<br />

Die Raten belasten die Obermanns<br />

finanziell schwer. Zu allem Überfluss ist der<br />

Wagen inzwischen auch zu klein.<br />

Aktion Kinderträume übernimmt die<br />

Anschaffungskosten für einen umgebauten<br />

Caddy in Höhe von 32.400 Euro. 20.000 Euro<br />

stammen aus einer Spendenaktion von Klaus<br />

Dohle, 5000 Euro spendete Alexander Pappas.<br />

In gleicher Höhe beteiligte sich darüber hinaus<br />

Christian Porsche – ein Freund der Familie<br />

Tönnies. Die drei Spender unterstützen Aktion<br />

Kinderträume bereits seit vielen Jahren.<br />

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S<br />

Strahlende Gesichter<br />

bei der Preisübergabe<br />

Sternenfänger-Gewinnspiel abgeschlossen<br />

(Kem) »Ich freue mich so!«, rief Christiane Westermann beglückt, als ihr<br />

Simone Hördel und Bernd Schulte vom Vorstand der Initiative Rheda den<br />

Hauptgewinn in Höhe von 500 Euro aus dem Sternenfänger-Gewinnspiel<br />

an der Glühweinhütte von Christa Ost überreichten. »<strong>Das</strong> passt hundertprozentig.<br />

Wir haben in diesem Jahr Silberhochzeit. Da habe ich eine tolle,<br />

erste Idee: Ich verlebe mit meinem Mann eine silberne Hochzeitsnacht im<br />

Hotel Reuter«, nahm sie den Preis strahlend dankend entgegen. Ebenfalls<br />

der zweite Gewinn, ein Preisgeld von 250 Euro, zauberte ein glückstrahlendes<br />

Lächeln in das Gesicht der Preisträgerin: »Ich freue mich schon <strong>auf</strong><br />

einen Modebummel. In Rheda finde ich gewiss das Richtige. Es sind hier<br />

wirklich schöne Geschäfte«, so Andrea Kornfeld frohgelaunt.<br />

Die verhinderte Gewinnerin des 100 Euro-Preises, Sabine Weinekötter<br />

sowie die 25 Teilnehmenden des Gewinnspiels mit einem Preis von 50<br />

Euro können ihre Eink<strong>auf</strong>sgutscheine in der Geschäftsstelle der Initiative<br />

E<br />

Eink<strong>auf</strong>sgutscheine<br />

gewonnen<br />

Starke Beteiligung an der Glückshäuschenaktion<br />

des Gewerbevereins<br />

(Kem) Große Freude bei Thorsten Biethmann, als er den 1000-Euro-Hauptgewinn<br />

bei der Preisübergabe des Glückshäuschen-Gewinnspiels durch<br />

den Gewerbeverein in der Geschäftsstelle der Kreissparkasse an der Wasserstraße<br />

entgegennehmen konnte. Der aus Rheda-Wiedenbrück kommende<br />

Preisträger hatte gar nicht damit gerechnet, dass <strong>auf</strong> ihn dieses<br />

Glück fällt und ihm nun diese große Summe für einen unbeschwerten Eink<strong>auf</strong><br />

zur Verfügung steht. Wiedenbrück sei dafür geradezu prädestiniert.<br />

Ebenfalls Maria und Gerd Görsmeier sowie Julia Witte aus der Doppelstadt<br />

staunten nicht schlecht, als sie den zweiten und dritten Preis, die beiden<br />

500-Euro-Coupons, überreicht bekamen: Wiedenbrück sei einfach eine<br />

schöne Eink<strong>auf</strong>sstadt, sie lade zum Shopping-Bummel ein.<br />

100-Euro-Eink<strong>auf</strong>sgutscheine erhielten Robert Fieder aus Langenberg,<br />

Simone Gerkmann (Oelde) und Claudia Richter (Rietberg). Zu den<br />

glücklichen Gewinnenden der 100-€-Coupons gehören ebenfalls Bernhard<br />

Stienemeier, Jens Struck, Heike Seel sowie Sandra Niggeloh, Linda<br />

Kube-Ewers, Christel Rüthschilling und Sigrid Stemich aus Rheda-Wiedenbrück.<br />

1 Glückliche Gesichter bei den Überreichung der Hauptgewinne aus dem Sternenfänger-Gewinnspiel:<br />

Simone Hördel (l.) und Bernd Schulte (r.) gratulieren den Hauptpreisträgerinnen<br />

(v.l.) Christiane Westermann und Andrea Kornfeld.<br />

abholen. Alle Preistragenden können die gewonnenen Coupons in den an<br />

dem Gewinnspiel beteiligten Geschäften einlösen. Sie wurden von Glückself<br />

Bernd Schulte unter der notariellen Aufsicht von Johannes Granas aus<br />

über 500 Teilnahmekarten gezogen. Die fünfwöchige Jagd nach den begehrten<br />

Rheda-Sternen hat damit ihren feierlichen Abschluss gefunden.<br />

1 Der Gewerbeverein gratulierte den Preisträgern des Glückshäuschen-Gewinnspiels.<br />

Mit dabei: Mirko Liekenbrock, Marcel Knüwer und das Wiedenbrücker Engelchen Jule<br />

Die hundert Eink<strong>auf</strong>sgutscheine mit 25 Euro und die 150 Zehn-Euro-Coupons<br />

schickte der Gewerbeverein den Glückshäuschen-Gewinnern<br />

<strong>auf</strong> dem Postweg zu. <strong>Das</strong> Wiedenbrücker Engelchen Jule hatte die Preisträger<br />

aus dem riesigen Berg der Teilnahmekarten gezogen.<br />

Insgesamt wurden rund 12.000 Glückhäuschenhefte von den Teilnehmenden<br />

des Gewinnspiels abgegeben. Die große und gleichbleibende<br />

Resonanz bestätige, dass sich die Menschen in der Vorweihnachtszeit<br />

gerne in Wiedenbrück <strong>auf</strong>halten, freuten sich Mirko Liekenbrock und Birgit<br />

Leßmann vom Gewerbeverein. Sie dankten allen Geschäften sowie den<br />

Kunden, die bei dem Glückshäuschen-Gewinnspiel mitgemacht hatten.<br />

Foto: C. Reinicke<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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59


1 (V. l.) Kay Klingsiek (Sparkassen Gütersloh-Rietberg-Versmold), Werner Twent (Kreissparkasse Wiedenbrück), Bruno Wiemann (Verkehrswacht),<br />

Emilian Klein (Kreissparkasse Wiedenbrück) Sund Daniel Kreuzburg (Kreissparkasse Halle) verlängerten die gemeinsame<br />

Partnerschaft.<br />

Sparkassen fördern Verkehrswacht<br />

Sparkassen im Kreis Gütersloh<br />

Seit über 25 Jahren unterstützen<br />

die Sparkassen im Kreis Gütersloh<br />

die Verkehrswacht des Kreises Gütersloh.<br />

Diese gute Partnerschaft<br />

wurde nun für zwei weitere Jahre<br />

mit einer Unterschrift besiegelt.<br />

»Wir waren uns einig, die wertvolle<br />

Arbeit der Verkehrswacht weiterhin<br />

zu fördern«, erklärte Werner<br />

Twent, Vorstandsvorsitzender der<br />

Kreissparkasse Wiedenbrück, stellvertretend<br />

für seine anwesenden<br />

Vorstandskollegen. Somit ist die<br />

wichtige Präventionsarbeit in Sachen<br />

Verkehrssicherheit im Kreis<br />

Gütersloh sowohl für <strong>2024</strong> als auch<br />

für 2025 gesichert. Bruno Wiemann,<br />

erster Vorsitzender der Verkehrswacht,<br />

unterstrich die Bedeutung<br />

des Engagements: »Wir könnten<br />

viele unserer Projekte ohne die<br />

Sparkassen gar nicht realisieren«.<br />

Mit diesen Worten bedankte er sich<br />

für die langjährige, vertrauensvolle<br />

Partnerschaft. Die wichtige Arbeit<br />

der Verkehrswacht von Fahrsicherheitstraining<br />

über Präventionsmaßnahmen<br />

als auch Verkehrssicherheitstage<br />

für die Öffentlichkeit sind<br />

nur einige der Arbeitsschwerpunkte<br />

der Verkehrswacht Gütersloh. Insbesondere<br />

aber bei der Verkehrserziehung<br />

der jungen Verkehrsteilnehmer,<br />

ob Kindergartenkind, Grundschüler<br />

oder junge Fahranfänger in<br />

weiterführenden Schulen, leistet die<br />

Verkehrswacht in Zusammenarbeit<br />

mit der Kreispolizeibehörde Gütersloh<br />

eine bedeutende Arbeit und<br />

wird dabei mit dem Slogan »Heute<br />

für die Sicherheit von Morgen« von<br />

den Sparkassen im Kreis Gütersloh<br />

auch weiterhin unterstützt.<br />

H<br />

Hausbesichtigung per<br />

digitalem Rundgang<br />

In der heutigen digitalen Ära hat<br />

sich die Art und Weise, wie Immobilien<br />

gek<strong>auf</strong>t und verk<strong>auf</strong>t<br />

werden, drastisch verändert. Eine<br />

innovative Methode, die immer<br />

mehr an Bedeutung gewinnt, ist<br />

der 3D-Rundgang. Diese Technologie<br />

bietet Käufern die Möglichkeit,<br />

Immobilien online zu erkunden<br />

und vorab einen ersten Eindruck<br />

zu gewinnen.<br />

Doch wie funktioniert das?<br />

Mithilfe des digitalen Rundgangs<br />

erzeugen wir eine 3D-Ansicht der<br />

einzelnen Räume, um Ihnen ein<br />

der Realität nahes Erlebnis zu<br />

bieten. Anschließend werden die<br />

<strong>auf</strong>genommenen Bilder im Büro<br />

am Computer zu einem interaktiven<br />

Rundgang zusammengesetzt.<br />

<strong>Das</strong> bedeutet, dass Sie bequem<br />

von zu Hause aus, <strong>auf</strong> dem<br />

PC, Tablet oder Smartphone, das<br />

Innere und Äußere einer Immobilie<br />

erkunden können, um sich einen<br />

ersten Eindruck vom Zuschnitt<br />

und Zustand zu verschaffen.<br />

Die Vorteile von digitalen<br />

Hausbesichtigungen sind vielfältig.<br />

Sie sparen Zeit und Mühe, da<br />

Sie vor einem Besichtigungstermin<br />

ein Gefühl bekommen, ob die<br />

Immobilie zu Ihnen passt. Stellen<br />

Sie erste Planungen an. Wo stelle<br />

ich meine Möbel hin? Passen die<br />

Räume zu meinen Bedürfnissen?<br />

Dies kann dazu beitragen, unangenehme<br />

Überraschungen bei<br />

einer tatsächlichen Besichtigung<br />

zu vermeiden.<br />

Verkäufer profitieren ebenfalls<br />

von dieser Technologie, da ihre Immobilien<br />

einem breiteren Publikum<br />

präsentiert wird, jedoch nur potenzielle<br />

Käufer ihr Haus betreten,<br />

wenn Sie wirklich interessiert sind.<br />

<strong>Das</strong> Team der SKW Haus &<br />

Grund setzt den digitalen Rundgang<br />

bereits gezielt, professionell<br />

und erfolgreich ein. Sie wünschen<br />

sich einen reibungslosen K<strong>auf</strong> oder<br />

Verk<strong>auf</strong> einer Immobilie und möchten<br />

wissen, wie ein 3D-Rundgang<br />

umgesetzt werden kann? Gern beraten<br />

wir Sie zu diesem und viele<br />

weiteren Themen kompetent und<br />

mit der notwendigen Fachkenntnis.<br />

Insgesamt bieten digitale<br />

Rundgänge eine zeitgemäße, effiziente<br />

und bequeme Möglichkeit,<br />

Immobilien zu erkunden. Es<br />

ist wichtig zu beachten, dass ein<br />

digitaler Rundgang eine klassische<br />

Besichtigung nicht ersetzt.<br />

Bei einer klassischen Besichtigung<br />

können Aspekte wie die Umgebung,<br />

die Atmosphäre und die<br />

1 Manuela Dreier, Immobilienberaterin<br />

der SKW Haus & Grund Immobilien<br />

eventuellen Mängel besser identifiziert<br />

werden. Der vollständige<br />

Eindruck ergibt sich erst bei einer<br />

klassischen Besichtigung. Digitale<br />

Rundgänge ergänzen und<br />

sind ein Zeichen dafür, wie die<br />

Immobilienbranche die Vorteile<br />

der Digitalisierung nutzt, um den<br />

Bedürfnissen der heutigen Käufer<br />

und Verkäufer gerecht zu werden.<br />

Ihr Team der SKW Haus & Grund Immobilien<br />

GmbH<br />

60<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Gemeinsam statt einsam: <strong>Das</strong> erfahrene Team der Tagespflege und die Gäste sind Igut <strong>auf</strong>einander eingespielt.<br />

1 Geselligkeit, Unterhaltung und Struktur im Alltag<br />

bietet der Besuch der Tagesstätte Heyßel an der<br />

Hauptstraße 202 in Rheda.<br />

Individuelle Betreuung mit Wohlfühlfaktor<br />

Die Tagesstätte Heyßel bietet ein vielfältiges Programm für Gäste<br />

(bew) Spazierengehen, Unterhaltung oder sich<br />

beim Sport beweglich halten – all das macht,<br />

ganz unabhängig vom Alter, in Gesellschaft<br />

mehr Spaß. Doch gerade für Menschen mit Einschränkungen<br />

ist Geselligkeit im Alltag oftmals<br />

ein besonders wichtiger Faktor. Die Tagespflege<br />

Heyßel an der Hauptstraße 202 in Rheda-Wiedenbrück<br />

bietet allen Gästen eine bedürfnisorientierte<br />

Umgebung und die nötige Unterstützung,<br />

um den Alltag abwechslungsreich<br />

und gemeinsam zu gestalten.<br />

Werktags von 8 bis 16 Uhr gibt es dort bis zu<br />

20 Tagesplätze <strong>auf</strong> großzügigen 500 Quadratmetern.<br />

Herzstück der Tagespflege sowie auch<br />

des Pflegedienstes ist das erfahrene Team rund<br />

um Inhaber Matthias Heyßel und seine Ehefrau<br />

Susann Heyßel. »Unser Ziel ist es, Menschen,<br />

unabhängig von Alter oder Einschränkungen,<br />

wieder eine Gemeinschaft anzubieten. <strong>Das</strong><br />

tägliche Programm zielt dar<strong>auf</strong> ab, durch feste<br />

Strukturen die individuelle Mobilität und geistige<br />

Fähigkeiten zu erhalten. Ganz nach dem<br />

Motto ›Wer rastet, der rostet‹«, betont Matthias<br />

Heyßel.<br />

»Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen,<br />

unser Team und die Tagesstätte bei einem<br />

Probetag oder einem Kaffeetrinken kennenzulernen<br />

und sich ein Bild von der familiären Atmosphäre<br />

zu machen. Zahlreiche Besucher sind seit<br />

Tag eins bei uns und fühlen sich einfach wohl.<br />

Unsere Gäste bieten uns immer schnell das Du<br />

an und neue Personen werden von allen nett<br />

<strong>auf</strong>genommen«, erzählt Pflegedienstleitung Lilli<br />

Volkmann vom Alltag in der Tagesstätte.<br />

Gemeinsam bietet das gesamte Team unter<br />

der Leitung von Lilli Volkmann den Tagesgästen<br />

eine breite Palette von Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

an. Montags und freitags steht Sport<br />

<strong>auf</strong> dem Programm. Mittwochs geht es <strong>auf</strong> den<br />

Markt nach Rheda. Dienstags bringt ein tiergestützter<br />

Besuchsdienst mit einer kleinen Hündin<br />

Freude in die Runde. Tägliche Spaziergänge<br />

durch die Landesgartenschau runden das Angebot<br />

ab. <strong>Das</strong> geschulte Fachpersonal bietet neben<br />

der Betreuung, je nach vertraglicher Vereinbarung,<br />

auch Unterstützung bei der Hygiene. Ein<br />

großzügiges neues Pflegebad machts möglich.<br />

Die Einrichtung verfügt neben dem Aufenthaltsbereich<br />

über gemütliche Ruheräume, einen<br />

freundlichen Speiseraum und einen Außenbereich,<br />

der an warmen Tagen gern zum Frühstücken<br />

und Spielen genutzt wird.<br />

Ein Highlight ist das neueste Mitglied im<br />

Betreuungsteam: der rollende Service-Roboter<br />

Bella. Der dienstbare Geist unterstützt das<br />

Team, indem er Getränke serviert und benutztes<br />

Geschirr einsammelt. Die Tagesgäste haben den<br />

Roboter mit dem freundlichen Katzengesicht<br />

bereits ins Herz geschlossen. Interessierte haben<br />

die Möglichkeit unter www.pflegedienstheyssel.de<br />

einen virtuellen 360°-Rundgang<br />

durch die Räumlichkeiten zu machen. Alternativ<br />

sind nach Anmeldung auch Besuche vor Ort<br />

möglich, um die Arbeit der Tagespflege Heyßel<br />

kennenzulernen. Telefon: 05242/964545<br />

Eine wichtige Neuigkeit gibt es ebenfalls<br />

vom zugehörigen Pflegedienst Heyßel. Seit dem<br />

1. Januar <strong>2024</strong> ist der Dienst landesrechtlich<br />

anerkannte Pflegeberatungsstelle aller Kranken-<br />

und Pflegekassen. Pflegegeldempfänger<br />

erhalten von hier den kostenlosen Beratungsbesuch,<br />

den sie viertel- oder halbjährlich der<br />

Pflegekasse nachweisen müssen, um ihr Pflegegeld<br />

weiterhin zu erhalten. Die ambulante<br />

Pflege wird weiterhin angeboten, nun jedoch<br />

mit einem angepassten Abrechnungsmodell.<br />

Kontakt: Pflegedienst Heyßel, Hauptstraße 202<br />

in Rheda-Wiedenbrück, Telefon: 05242/54822<br />

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» CORRATEC LIFE «<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Anzeige<br />

61


K<br />

Kompetenz zählt in<br />

bewegten Zeiten<br />

Vermögen schützen – einfach Anlage-Check machen<br />

<strong>Das</strong> aktuelle Umfeld ist geprägt von stärkeren Kapitalmarktschwankungen.<br />

Eine höhere Inflation und die Entwicklung der Zinsen tragen dazu<br />

bei. Wenn es um die finanzielle Situation geht, kommt es <strong>auf</strong> kluge Entscheidungen<br />

und kompetente Beratung an.<br />

Die gute Nachricht zuerst: Eine Statistik der Deutschen Bundesbank<br />

vom 19. Oktober 2023 zeigt, dass das Geldvermögen der privaten Haushalte<br />

im zweiten Quartal 2023 um 94 Milliarden stieg und zum Quartalsende<br />

7.492 Milliarden Euro betrug. Die schlechte Nachricht: Über 29 Prozent des<br />

Vermögens werden allein in Form von Bargeld und als Sichteinlagen <strong>auf</strong><br />

Bankkonten gehalten. Insgesamt wären mehr als 3,1 Billionen Euro gar<br />

nicht oder nur unzureichend vor dem K<strong>auf</strong>kraftverlust durch die Inflation<br />

geschützt. »Die Daten der Deutschen Bundesbank offenbaren, dass die<br />

Bundesbürger zwar viel zurücklegen, dabei aber inflationsbedingt einen<br />

Verlust der K<strong>auf</strong>kraft erleiden könnten«, betont Markus Krone, Leiter des<br />

Anlageausschusses der hauseigenen Fondsvermögensverwaltung bei der<br />

Volksbank Bielefeld-Gütersloh.<br />

Geändertes Kapitalmarktumfeld<br />

Mit hohen Preisen werden die Menschen in Deutschland vorerst wohl<br />

weiter zu tun haben. Denn auch wenn die Teuerungsrate in Deutschland<br />

tendenziell zurückgeht, ist sie im Vergleich zu den vergangenen Jahren<br />

immer noch hoch. Nach Einschätzung von Union Investment, dem Fondspartner<br />

der Volksbank Bielefeld-Gütersloh, dürfte die Europäische Zentralbank<br />

den Zinsgipfel dennoch erreicht haben und die Leitzinsen ab Mitte<br />

<strong>2024</strong> möglicherweise sogar wieder senken.<br />

Zwar sollten sich die Einlagenzinsen und die Teuerungsrate bis dahin<br />

wohl noch annähern. Ihre Differenz, der für Anleger entscheidende<br />

Realzins, dürfte jedoch zunächst negativ bleiben. So folgert Krone aus<br />

dem aktuellen Kapitalmarktumfeld: »Höhere Zinsen und eine immer noch<br />

erhöhte Inflation brauchen zeitgemäße Anlagelösungen«.<br />

Viele Anlageklassen<br />

kombinieren<br />

Wer Wertverluste reduzieren<br />

möchte, könnte zum Beispiel verschiedene<br />

Anlageformen nutzen<br />

und dazu <strong>auf</strong> Kapitalmarktanlagen<br />

wie Aktien, Anleihen oder<br />

Immobilien setzen, denen reale<br />

Werte gegenüberstehen. Diese<br />

haben jedoch unterschiedliche<br />

Eigenschaften, die zu den Anforderungen<br />

und Bedürfnissen mancher<br />

Anleger besser und zu denen<br />

anderer schlechter passen. »In den<br />

meisten Fällen kann es sinnvoll<br />

sein, das ersparte Vermögen <strong>auf</strong><br />

verschiedene Anlageklassen zu<br />

1 Markus Krone, Leiter des Anlageausschusses<br />

der hauseigenen Fondsvermögensverwaltung<br />

bei der Volksbank<br />

Bielefeld-Gütersloh<br />

verteilen oder auch durch unterschiedliche L<strong>auf</strong>zeiten eine gute Vermögensstruktur<br />

<strong>auf</strong>zubauen«, so Krone. Eine ausgewogene Vermögensstruktur<br />

etwa mit Investmentfonds bleibe unerlässlich für den<br />

langfristigen Vermögens<strong>auf</strong>bau. »Anleger sollten allerdings das Risko<br />

marktbedingter Kursschwankungen sowie das Ertragsrisiko einer solchen<br />

Anlage beachten.«<br />

Orientierung finden Neueinsteiger genauso wie erfahrenere Anleger<br />

beim digitalen Anlage-Check <strong>auf</strong> www.volksbank-bi-gt.de/anlagecheck.<br />

Dort können sie ihre persönlichen Präferenzen angeben, zum Beispiel<br />

ihren Anlagehorizont und ihre Risikobereitschaft. Dar<strong>auf</strong> basierend erhalten<br />

sie einen Vorschlag, wie eine interessante Vermögensstruktur<br />

aussehen könnte.<br />

Kompetent <strong>auf</strong> vielen Ebenen<br />

Der nächste Schritt könnte die Vereinbarung eines persönlichen Beratungstermins<br />

sein. Diesen können Interessierte direkt im Anschluss an<br />

den Anlage-Check festlegen. »Mit Wissen und Erfahrung erhalten sie<br />

in der örtlichen Geschäftsstelle kostenfrei Orientierungshilfen für den<br />

individuellen Anlagebedarf. Ein Patentrezept gibt es nämlich nicht. Die<br />

persönliche Beratung ist unerlässlich«, so Krone.<br />

K<br />

Kerzen für jeden<br />

Anlass – personalisierte<br />

Geschenke neu bei Güth<br />

Neu eingetroffen in der Buchhandlung Güth sind die vielfältigen Kerzen<br />

der Firma Kerzenonkel aus Haltern am See. Eine Kerze ist ein Begleiter<br />

durch die Zeit – immer da, wenn es wichtig ist: Nachhaltig, fair und<br />

vegan von Designerinnen und Designern gestaltet, bietet die sehr große<br />

Auswahl an Modellen, Größen, Designs, Farben und Schriften die<br />

Möglichkeit, T<strong>auf</strong>kerzen, Kommunionkerzen, Hochzeitskerzen und auch<br />

Trauerkerzen individuell und personalisiert zu entwerfen.<br />

Wir zeigen Euch nicht nur Musterkerzen, sondern helfen auch bei der<br />

Auswahl und der Erstellung des ganz persönlichen Geschenkes: Namen,<br />

Daten, Sprüche, Symbole – alles individuell kombinierbar und innerhalb<br />

weniger Werktage in unserer Buchhandlung abholbereit! buecher-gueth.de · In der Halle 7 · Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242/2304<br />

Foto: Enno Kinast · Quelle: kerzenonkel.de<br />

62<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


N<br />

Neueröffnung<br />

Büschers Seecafé in<br />

Rheda-Wiedenbrück<br />

(reba) Karina (42) und Patrick Büscher (43) heißen ab Anfang <strong>März</strong><br />

ihre Gäste im einzigartigen Seecafé und Restaurant im frischen<br />

und farbenfrohen Ambiente herzlich willkommen. <strong>Das</strong> neue Pächterpaar<br />

aus Bielefeld möchte ein angenehmes und einladendes<br />

Erlebnis im Seecafé am Emssee der Flora-Westfalica schaffen.<br />

Äußerlich haben die neuen Betreiber die Räumlichkeiten durch Renovierungsarbeiten<br />

modernisiert, insgesamt starte man mit einem<br />

»frischeren, moderneren Konzept«, so die Büschers. Im Innenraum<br />

des Cafés stehen rund 170 Plätze zur Verfügung, <strong>auf</strong> der<br />

dazugehörigen Außenterrasse noch einmal 120. Der angrenzende Wasserspielplatz<br />

lädt besonders Familien mit Kindern zum Verweilen ein.<br />

<strong>Das</strong> Ehepaar Büscher hat das Seecafé im Herzen von Wiedenbrück übernommen<br />

und setzt <strong>auf</strong> Saisonales und Bewährtes wie das überregional<br />

bekannte Frühstück, den Mittagstisch und die selbst gebackenen Torten.<br />

Geplant sind modern interpretierte klassische Gerichte wie geräucherter<br />

Lachs und Schnitzel sowie eine breitere Auswahl vegetarischer und<br />

veganer Gerichte.<br />

Im Seecafé setzen die gelernte Köchin und Betriebswirtin Karina und der<br />

Koch und Küchenmeister Patrick Büscher ganz <strong>auf</strong> ihre Mitarbeiter, die alle<br />

von ihren Vorgängern, der Familie Hölscher übernommen werden konnten.<br />

<strong>Das</strong> 20-köpfige Team, bestehend aus Servicekräften, Köchen, Konditoren<br />

und Reinigungskräften bringen teilweise schon über 30 Jahre Erfahrung<br />

im Seecafé mit. »Wir sind nur so stark wie das ganze Team«, so die beiden.<br />

Modernes Design im floralen Animal-Style, bequeme Sitzmöbel und<br />

der offene Blick bis zum See, das Seecafé strahlt in neuem Glanz – »Wer<br />

nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit«<br />

Patrick Büscher stammt gebürtig aus Düsseldorf, seine Frau Karina<br />

Büscher aus Bielefeld. Sie lernten sich 2003 in Düsseldorf kennen,<br />

reisen sehr gerne und haben zwei Kinder und einen Pudel.<br />

Im Jahr 2009 übernahmen sie den Elternbetrieb Büschers Hotel und<br />

Restaurant in Bielefeld-Quelle, welches sie im vergangenen Jahr wegen<br />

baulichen Gegebenheiten <strong>auf</strong>geben mussten. Trotz vieler Angebote<br />

entschied sich das Ehepaar für das Seecafé von Margit Tönnies.<br />

Die Lage sei ein absolut ausschlaggebendes Alleinstellungsmerkmal<br />

1 Patrick und Karina Büscher freuen sich, mit der Traditionsadresse Seecafé eine neue<br />

Ära <strong>auf</strong>schlagen zu können.<br />

gewesen. Dazu kommt das vertraute Verhältnis zu Eigentümerin Margit<br />

Tönnies, was ihnen sehr wichtig ist. Familie Büscher möchte mit<br />

ihren Gästen eine neue Ära beginnen und sie weiterhin mit ihrer Gastfreundschaft<br />

und kulinarischer Vielfalt verwöhnen. Die Tradition von<br />

Büscher’s Restaurant bleibt bestehen, nur an einem neuen Ort. Familie<br />

Büscher hat stets das Bestreben, ihren Gästen ein unvergessliches<br />

gastronomisches Erlebnis zu bieten, die Gäste sollen sich wohlfühlen.<br />

Bestehende Gutscheine werden nicht verfallen und neue Gutscheine<br />

sowie Reservierungsanfragen für Familienfeste, Jubiläen o. ä. werden<br />

vor Ort oder über die Homepage gerne entgegengenommen.<br />

Familie Büscher sucht für ihr Team Konditor/innen und Festangestellte<br />

und gelernte Servicemitarbeiter/innen. Eine flexible Arbeitszeitgestaltung<br />

mit einer Vier-Tage-Woche sei möglich. Bei Interesse gerne an Karina<br />

und Patrick Büscher wenden.<br />

Voraussichtlich ab dem 6. <strong>März</strong> <strong>2024</strong> freut sich Familie Büscher, ihre<br />

Gäste im Seecafé begrüßten zu dürfen. Ein Opening mit Besonderheiten<br />

erwartet die Besucher.<br />

Öffnungszeiten: Montag und Dienstag: Ruhetage | Mittwoch bis Sonntag:<br />

(Oktober bis <strong>März</strong>) 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr bzw. (April bis September)<br />

9.00 Uhr bis 19.00 Uhr | Küche: 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr | Frühstück: bis<br />

12.00 Uhr | Kuchen: bis 17.30 Uhr<br />

Kontakt: Seecafé und Restaurant · Paul-Schmitz-Straße 22<br />

Rheda-Wiedenbrück · info@seecafe.com · Tel. 05242 / 35464<br />

H<br />

Helaaaaauuuu<br />

Ballonwelt Gütersloh & Rheda-Wiedenbrück sagt Danke<br />

Am Rosenmontag durften wir in Rheda-Wiedenbrück der Gruppe »Ballonfahrer«<br />

ein kleines Upgrade verpassen. Hat uns sehr viel Spaß gemacht.<br />

Vielen Dank, sagt die Ballonwelt Gütersloh & Rheda-Wiedenbrück.<br />

Der-Tinten.Shop&more UG & Co. KG · Hauptstr. 6 · Rheda-Wiedenbrück<br />

Neuenkirchener Str. 68 · Gütersloh · www.der-tintenshop.com<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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01715875686 Mail: info@ mittendorfpflege.de<br />

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des Ladens: Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 9<br />

– 13 Uhr. Ringstraße 139c, Tel. 34385<br />

Annahme von gut erhaltenen Gebrauchtwarenspenden<br />

wie Kleinmöbeln<br />

und Haushaltsartikeln:<br />

Secondhand-Geschäft, Ringstraße<br />

139c (neben Recyclinghof), Tel.<br />

34385, Mo – Fr 10-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr.<br />

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0170-5425552, www.moselage-pflegeberatung.de<br />

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di., mi., fr. 13:00 - 17:00 Uhr, do. 13:00<br />

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65


Termine<br />

1<br />

Ausschnitt aus »Beethoven 3. Sinfonie Trauermarsch«<br />

2<br />

Michael Mittermeier<br />

Bitte beachten Sie weitere Termine<br />

aus unserer Februar-<strong>Ausgabe</strong>.<br />

Februar<br />

MI 28<br />

8.00–12.00 Waltraud Rau<br />

»Klangfarben und Farbklänge«<br />

Bis Anfang April stellt die Künstlerin<br />

abstrakte Malereien in der Galerie im<br />

1<br />

Forum der Stadthalle Gütersloh aus. In<br />

ihren Werken transformiert sie die Magie<br />

der Musik in die Magie der Farbe.<br />

Die Ausstellung kann kostenfrei während<br />

der Öffnungszeiten der Stadthalle<br />

Gütersloh, Mo–Fr 8–12 Uhr, sowie zu<br />

Veranstaltungen in der Stadthalle und<br />

nach Vereinbarung besucht werden.<br />

15.00 Lukas, Urmel & Co.<br />

Bühnenbilder-Ausstellung anlässlich<br />

75 J. Augsburger Puppenkiste im Wiedenbrücker<br />

Schule Museum bis zum 31.<br />

<strong>März</strong>. Öffnungszeiten: Mi 15–18 Uhr, Do,<br />

Sa, So 15–17 Uhr und nach Vereinbarung.<br />

Eintritt: Erw. 2,50 € | Kinder, Schüler,<br />

Studenten, Menschen mit Behinderung<br />

1 €. Infos: wiedenbruecker-schule.de<br />

15.00 Stef Heidhues:<br />

The L-Shaped Room<br />

Installation in der Orangerie bis 3.<br />

<strong>März</strong>. Eintritt: frei. Zeiten: Mo – Fr 15– 17<br />

Uhr, Sa 14–16.30 Uhr, So 12–16.30 Uhr.<br />

DO 29<br />

19.00–20.30 Den inneren Jakobsweg<br />

gehen: Entscheidungen treffen<br />

Pilgern boomt. Gerade in Zeiten der<br />

Unsicherheit, Krise oder Veränderung.<br />

Wer den Jakobsweg nicht gehen kann,<br />

Foto: Olaf Heine / Mediapool<br />

den lädt Pfarrer und Meditationslehrer<br />

Via Cordis Rainer Moritz ein, sich im<br />

Gemeindehaus Herzebrock (Bolandstraße<br />

15) mit Übungen zur Achtsamkeit<br />

und Selbsterfahrung, Meditation,<br />

Austausch in der Gruppe und mantrischem<br />

Singen <strong>auf</strong> eine innere Reise<br />

zu begeben. Weitere Termine: 7. <strong>März</strong>:<br />

Sich begeistern lassen | 14. <strong>März</strong>: Versöhnt<br />

leben | 21. <strong>März</strong>: Ankommen<br />

und zu Hause sein. Ohne Kosten –<br />

freiwillige Spende. Anmeldung unter<br />

gemeindebuero@angekreuzt.de<br />

<strong>März</strong><br />

FR 1<br />

16.00–19.00 Der Schutz von Klima,<br />

Natur und Umwelt<br />

Kann das Nutzen einer Papier- statt<br />

einer Plastiktüte das Klima schützen?<br />

Bedrohen Windräder geschützte<br />

Vogelarten? Ist ein SUV ein Umweltsünder-Fahrzeug?<br />

Online-Zoom-Kurs mit<br />

Nina Kohlmorgen, um Unterschiede zu<br />

verstehen, Strategien zu entwickeln und<br />

das Engagement zu stärken. Gebühr:<br />

18,10 €. Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

bis 23.00 Wiedenbrücker<br />

Nachtschicht<br />

Essen, Trinken und Shoppen im Zentrum<br />

Wiedenbrücks. Infos vorn.<br />

SA 2<br />

17.30 Szenische Johannespassion<br />

Eines der ergreifendsten Musikstücke<br />

überhaupt ist die Johannespassion<br />

von Johann Sebastian Bach. Chor,<br />

Orchester und jede Menge Solisten<br />

stellen Teil 1 der Passionsgeschichte<br />

Jesu in der Kreuzkirche dar. Teil 2 folgt<br />

So 3. <strong>März</strong> zur gleichen Uhrzeit in der<br />

Lambertuskirche in Langenberg. In<br />

der Stadtkirche Rheda sind die Termine<br />

Sa 16. und So 17. <strong>März</strong>. Infos vorn.<br />

19.00 Klavier im Kloster: Humorvoller<br />

Liederabend mit »Basspiano«<br />

Maximilian Möllhoff (Bariton) und<br />

Ansgar Brockamp (Klavier) präsentieren<br />

im Kloster Wiedenbrück ein heiteres<br />

Programm mit Werken von Georg<br />

Kreisler, Otto Reuter, Friedrich Holländer<br />

und Max Raabe. Die Musik und die<br />

Texte versprechen einen ganz besonderen<br />

Hörgenuss. Eintritt: 15 €. Reservierung<br />

unter kloster-wiedenbrueck.de,<br />

Bezahlung und Abholung im Kloster:<br />

Mo–Fr 9–12 Uhr und 14–17 Uhr.<br />

19.30 <strong>Das</strong> Blaue Sofa<br />

mit Peter Wohlleben<br />

Wie funktioniert ein Baum? Wem gehört<br />

der Wald? Können Bäume kommunizieren?<br />

Peter Wohlleben ist Autor von<br />

Büchern zu Themen rund um den Wald<br />

und den Naturschutz. Mit seinen Bestsellern<br />

hat er Menschen <strong>auf</strong> der ganzen<br />

Welt begeistert. In seinem neuen Buch<br />

»Unser wildes Erbe« geht Peter Wohlleben<br />

der Frage nach, wie es sein kann,<br />

dass der Mensch als das vermeintlich<br />

höchstentwickelte Wesen <strong>auf</strong> diesem<br />

Planeten seinen Lebensraum selbst zerstört<br />

und gibt faszinierende Einblicke in<br />

die wahre Natur des Menschen. Bertelsmann<br />

holt den Förster und Autor <strong>auf</strong><br />

das Blaue Sofa im Theater Gütersloh. Tickets<br />

im VVK 15 € / erm. 8,50 € (ggf. zzgl.<br />

Gebühren) unter stadthalle-gt.de, im<br />

ServiceCenter der Gütersloh Marketing<br />

GmbH, Berliner Str. 63, Gütersloh (geöffnet<br />

Mo–Mi & Fr 10–16 Uhr, Do 10–18<br />

Uhr, Sa. 10–14 Uhr).<br />

20.00 Delta Boys<br />

Michael van Merwyck & Gerd Gorke<br />

sind die »Delta Boys«. Sie erzählen mit<br />

akustischen Gitarren, Mundharmonikas,<br />

zwei ausdrucksstarken Stimmen<br />

und leidenschaftlicher Spielfreude<br />

traurige und amüsante Geschichten<br />

vom Lieben und Leben. Ihr akustischer<br />

Blues und Soul erklang in Deutschland,<br />

Europa und in den USA. Konzert<br />

beim Bildhauer Bernd Bergkemper in<br />

Langenberg, Eichenstr. 28. Eintritt: 15 €.<br />

Karten gibt es in der Buchhandlung<br />

Lesart, Neuer Wall 1 oder unter info@<br />

vitart.de. Infos: vitart.de<br />

SO 3<br />

11.00 Vernissage »Leben im Licht«<br />

Fantasievoll oder realitätsnah, abstrakt<br />

oder detailreich, immer mit<br />

spannender Tiefenwirkung, stehen die<br />

farbenfrohen Gemälde und Fotos von<br />

Jürgen Türksch im Dialog mit Mensch<br />

und Natur. <strong>Das</strong> Licht sorgt für eine<br />

spannende Atmosphäre, durchleuchtet<br />

filigrane Blütenblätter oder spiegelt<br />

sich farbenfroh in Wassertropfen.<br />

Ausstellung im Kloster Wiedenbrück<br />

während der Öffnungszeiten Mo–Fr<br />

9–12 Uhr und 14–17 Uhr oder <strong>auf</strong> Anfrage.<br />

Bis Ende <strong>März</strong>. Eintritt: frei. Ohne<br />

Anmeldung.<br />

11.00–12.30 Öffentliche Führung<br />

durch die Wiedenbrücker Altstadt<br />

Start: Adenauerplatz. Kosten: 5 €. Ohne<br />

Anmeldung. Infos: flora-westfalica.de<br />

18.00 Lesung Bärbel Höhn:<br />

Lasst uns was bewegen<br />

Bärbel Höhn ist 70 – und kämpferisch.<br />

Die ehemalige grüne NRW-Umweltministerin<br />

ist die Stimme einer Generation,<br />

die viel erreicht hat: mehr Vielfalt,<br />

mehr Gleichberechtigung, mehr Umweltschutz.<br />

Kämpfen wir, sagt Bärbel<br />

Höhn, für unsere Kinder und Enkel, für<br />

die Zukunft, für uns! Ihr Inspirationsbuch<br />

zeigt Möglichkeiten <strong>auf</strong>, die Generationen<br />

zusammenzubringen und gemeinsam<br />

für eine lebenswerte Erde zu<br />

wirken. Veranstalter ist der Ortsverband<br />

Bündnis 90/Die Grünen Rheda-Wiedenbrück<br />

mit Unterstützung der Landesvereinigung<br />

Grüne Alte NRW und des<br />

Seniorenbeirats Rheda-Wiedenbrück.<br />

Einlass: 17.30 Uhr. Eintritt: frei. Anmeldung<br />

unter kloster- wiedenbrueck.de<br />

empfohlen. Abholung im Kloster, Mo–Fr<br />

9–12 Uhr und 14–17 Uhr.<br />

MO 4<br />

10.30–12.00 Gedächtnistraining<br />

für Senioren<br />

In ungezwungener Gruppenarbeit<br />

hilft Manfred Nöger in 10 Terminen,<br />

die Gedächtnis- und Konzentrationsleistungen<br />

mit speziellen Übungen<br />

spielend zu verbessern. Ort: Haus<br />

der Kreativität. Gebühr: 65 € / 32,50 €.<br />

Anmeldung bis zum 1. <strong>März</strong>, 12 Uhr<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

20.00–22.30 Die großen 7:<br />

Achtsam morden<br />

Damit seine Work-Life-Balance ausgewogener<br />

ausfällt, muss der gestresste<br />

Erfolgsanwalt Björn Diemel <strong>auf</strong><br />

Wunsch seiner Frau ein Achtsamkeitsseminar<br />

besuchen. Die praktische Anwendung<br />

der erlernten Lektionen bietet<br />

unerwarteter Weise auch Lösungen<br />

für seine beruflichen Probleme... Sein<br />

Klient, Mafiaboss Dragan, soll seinen<br />

bisherigen unachtsamen Lebensweg<br />

für immer verlassen. Daher wird Björn<br />

Diemel ihn nach den neu erlernten<br />

Prinzipien mit höchster Achtsamkeit<br />

ermorden... Theater<strong>auf</strong>führung nach<br />

dem Spiegel-Bestseller von Karsten<br />

Dusse u. a. mit der Konzertdirektion<br />

Landgraf in der Stadthalle. Restkarten<br />

ab 22 € im VVK bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw.<br />

unter flora- westfalica.de<br />

DI 5<br />

19.00–20.30 Cybermobbing – Was sollten<br />

Eltern wissen / können Sie tun?<br />

Rebecca Mohncke referiert im Haus<br />

der Kreativität. Gebühr: 5 €. Anmeldung<br />

bis zum Vortag, 16 Uhr, untervhs-re.de,<br />

Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

MI 6<br />

19.15–21.30 LittMitt:<br />

Johann Christoph Gottsched<br />

Vortrag von Dr. Rüdiger Krüger in der<br />

Stadtbibliothek Wiedenbrück über<br />

den Schriftsteller, Dramaturg, Sprachforscher<br />

und Literaturtheoretiker der<br />

Aufklärung. Gebühr (auch online möglich):<br />

10 €. Anmeldung unter vhs-re.de,<br />

Tel. 05242/9030-139 oder aleksandra.<br />

matuszak@vhs-re.de<br />

DO 7<br />

2<br />

20.00–22.00 Michael Mittermeier: #13<br />

Angeblich soll die Zahl ja Unglück<br />

bringen, aber Unglück ist doch nur die<br />

66 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Termine<br />

Vorstufe von Humor. Gleichzeitig ist<br />

es aber auch für viele eine Glückszahl.<br />

Für die einen ist Gott der beste Komiker<br />

der Welt, die anderen sagen, nö,<br />

der Teufel hat die Funny Bones. <strong>Das</strong> 13.<br />

Bühnen-Programm von Michael Mittermeier<br />

ist für alle, die auch gerne<br />

mal im Flugzeug in Reihe 13 sitzen oder<br />

im Hotel im 13. Stock die Minibar aus<br />

dem Fenster werfen. Für die Triskaidekaphobiker<br />

ist ein sicherer Platz reserviert.<br />

Außer freitags. Und es ist Mittermeiers<br />

persönlichstes Programm ever.<br />

Warum? <strong>Das</strong> erzählt er dann live <strong>auf</strong><br />

der Bühne… Comedy in der Stadthalle.<br />

Einlass: 19 Uhr. Restkarten ab 37,55 € im<br />

VVK bei der Flora Westfalica, Rathauspl.<br />

8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw. unter<br />

flora- westfalica.de<br />

FR 8<br />

10.00 Internationale Aktionswochen<br />

gegen Rassismus<br />

Bis 25. <strong>März</strong>. Infos vorn.<br />

19.30 FilmZeit: »Bohemian Rhapsody«<br />

Biografisches Filmdrama über die<br />

Geschichte Freddie Mercurys von der<br />

Gründung der Band Queen bis zum<br />

Auftritt bei Live Aid – ausgezeichnet<br />

bei den Golden Globe Awards und der<br />

Oscarverleihung 2019. Ort: Küsterhaus<br />

St. Vit. Eintritt: 3 €. Einlass 19<br />

Uhr. Anmeldung erforderlich bei Heinrich<br />

Splietker, Tel. 05242/9312772 bzw.<br />

heinrich. splietker@dorfaktiv.de<br />

20.00 Ilja Richter:<br />

Meine Lieblingslieder<br />

Er präsentierte in der ZDF-»disco« viele<br />

tolle Songs. Aber was hörte und hört<br />

er privat? <strong>Das</strong>, was er an diesem Abend<br />

erstmals für Sie singen wird! Seine<br />

Lieblingsmelodien gehen von Georg<br />

Kreisler und Manfred Krug nahtlos<br />

über zu Udo Jürgens, Franz Lehar, Slade,<br />

Michel Legrand, Albert Hammond,<br />

Friedrich Hollaender u.v.a. Er verbindet<br />

Pop mit Klassik und singt Schlager und<br />

Chansons in unerwarteten Interpretationen.<br />

Harry Ermer (Klavier, Ukulele,<br />

Akkordeon, Mundharmonika) ist bei<br />

allem der (kon)geniale Partner an Iljas<br />

Seite. Konzert in der Stadthalle Gütersloh.<br />

Tickets im VVK ab 32,45 € (ggf.<br />

zzgl. Gebühren) unter stadthalle-gt.de,<br />

im ServiceCenter der Gütersloh Marketing<br />

GmbH, Berliner Str. 63, Gütersloh<br />

(geöffnet Mo–Mi & Fr 10–16 Uhr, Do<br />

10–18 Uhr, Sa. 10–14 Uhr).<br />

20.00–21.30 soirée musicale: Klavierabend<br />

mit Schülerinnen und Schülern<br />

der Klavierschule Ansgar Brockamps.<br />

Sie spielen im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal)<br />

Werke des Jazz, Swing und<br />

der Pop- und Filmmusik, z. B. von den<br />

Beatles, Bill Evans, Keith Jarretts, Ludovico<br />

Einaudi und »Fluch der Karibik«<br />

von Hans Zimmer. Tickets im VVK<br />

10 € / erm. 5 € | AK 12 € / erm. 6 €. Anmeldung<br />

bis 12 Uhr unter vhs-re.de,<br />

Tel. 05242/9030-139 oder aleksandra.<br />

matuszak@vhs-re.de<br />

SA 9<br />

8.00 Saisoneröffnung im Freibad<br />

Gaßbachtal Stromberg<br />

In der Winterpause wurde vieles renoviert<br />

bzw. erneuert. Der Vorstand<br />

des Fördervereins lädt die Badegäste<br />

an diesem Morgen zu einem<br />

Frühstück ein. Öffnungszeiten: Mo,<br />

Mi–So 8–19 Uhr, Di 12–19 Uhr. Infos:<br />

freibad-gassbachtal-stromberg.de<br />

14.00 SC Wiedenbrück –<br />

Wuppertaler SV<br />

Regionalliga-Spiel im Jahnstadion.<br />

14.00–17.00 RepairCafé<br />

Eigene Gegenstände mitbringen und<br />

unter Anleitung reparieren. Preis:<br />

Spende nach eigenem Ermessen. Ort:<br />

Osterrath-Realschule, Burgweg 19.<br />

SO 10<br />

14.00–15.00 Klosterführung<br />

Gezeigt werden u. a. das Refektorium,<br />

die Bibliothek und ein ehemaliges Zimmer<br />

eines Franziskanerbruders. Kosten:<br />

5 € p. P. (Schüler & Studenten mit<br />

Nachweis frei). Buchung unter: klosterwiedenbrueck.de<br />

. Bitte vor Ort zahlen.<br />

15.30–17.00 Fidolino:<br />

»Tagesmenü: Mondentanz«<br />

Bei diesem Rezept geschieht das Unglaubliche:<br />

Nimm eine gute Prise der<br />

süß-salzigen Melodie, die der kleine<br />

Josa <strong>auf</strong> seiner Zauberfiedel spielen<br />

kann, verrühre sie mit Glasharfenklängen,<br />

Schlagwerkrhythmen und<br />

Klavierakkorden – spiele alles vorwärts,<br />

rückwärts, schnell, langsam,<br />

im Ganzen oder nur als Ausschnitt –<br />

und schon werden Ameisen groß wie<br />

Elefanten, Riesen klein wie Zwerge<br />

und sogar der Mond wird größer und<br />

kleiner. Ob dieses Essen schmeckt?<br />

Kinderkonzert mit Claudia Runde im<br />

Stadthaus. Karten im VVK ab 15 €<br />

(1 Erw. & 1 Kind) bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0<br />

bzw. unter flora- westfalica.de<br />

17.00 Touch of Sound<br />

<strong>Das</strong> Akustik-Duo bringt zwei Stimmen<br />

und eine Gitarre ins Refektorium. Sie<br />

spielen »Internationale Lieblingslieder«,<br />

also jede Menge Songs aus den 60er bis<br />

80er Jahren. Rock, Blues, Pop, Reggae<br />

und Balladen – mal anders vorgetragen.<br />

Ina interpretiert z.B. Janis Joplin, Melissa<br />

Etheridge oder Tina Turner <strong>auf</strong> ihre unvergleichlich<br />

ausdrucksvolle Art – wunderbar<br />

begleitet von Martens virtuosem<br />

Gitarrenspiel. Eintritt: 15 €. Reservierung<br />

unter kloster- wiedenbrueck.de, Bezahlung<br />

und Abholung im Kloster: Mo–Fr<br />

9–12 Uhr und 14–17 Uhr.<br />

DI 12<br />

19.00–21.30 Essbare Frühlingswildkräuter<br />

aus dem eigenen Garten<br />

Vortrag und Infomaterial von Kräuter-Expertin<br />

Inke Gödecke im Haus der<br />

Kreativität Gebühr: 17,50 €. Anmedung<br />

und Infos: vhs-re.de<br />

20.00–22.00 Luftwaffenmusikkorps MS<br />

Freuen Sie sich <strong>auf</strong> eine mitreißende<br />

Mischung aus Märschen und Big-<br />

Band-Sound. Benefizkonzert zugunsten<br />

der Vereine »Lintel – wir für hier«<br />

und »Dorf aktiv« aus St. Vit. Karten<br />

ab 15 € im VVK bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0<br />

bzw. unter flora- westfalica.de<br />

MI 13<br />

10.00–12.15 Was tun bei<br />

Pflegebedürftigkeit?<br />

Orientierungskurs mit Marion Moselage<br />

für pflegende Angehörige und Ehrenamtliche<br />

aller Kassen im Haus der<br />

Kreativität – finanziert von der AOK<br />

NordWest und für Teilnehmende kostenlos.<br />

Anmeldung: über die Zentrale<br />

der VHS erforderlich. Infos: vhs-re.de<br />

3<br />

Martin Brambach und Christine Sommer<br />

4<br />

Buchstabenstrauß<br />

18.00 SpieleZeit<br />

Gesellschaftsspiele <strong>auf</strong> der Deele des<br />

Küsterhauses. Auch eigene Spiele dürfen<br />

mitgebracht werden. Kalte Getränke<br />

stehen bereit. Ohne Anmeldung.<br />

19.00–20.30 Der Domhof in Rheda<br />

und der Schönhof in Wiedenbrück<br />

<strong>Das</strong> Fachwerk-Dielenhaus Am Domhof<br />

1 wurde 1616 von Eberhard Huck, dem<br />

Rentmeister des Grafen Arnold von<br />

Bentheim, als repräsentativer Wohnsitz<br />

errichtet. <strong>Das</strong> Gebäude wurde 1987 vom<br />

Heimatverein Rheda vor dem Abriss gerettet<br />

und restauriert. Ein vergleichbarer<br />

Beamtenwohnsitz ist der um 1720<br />

erbaute Schönhof aus Wiedenbrück,<br />

der von den Familien Harsewinckel und<br />

Uhle bewohnt wurde und der sich heute<br />

im LWL-Freilichtmuseum Detmold<br />

befindet. Vortrag von Heinrich Stiewe<br />

<strong>auf</strong> der Deele des Domhofs. Eintritt:<br />

10 €. Anmeldung bis 16 Uhr am Vortag<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

19.30–22.00 Kuttel Daddeldu’s<br />

Seemannsgarn<br />

Friedemann Dressler trägt im Kloster<br />

weitere Gedichte und Prosa von Joachim<br />

Ringelnatz vor, musikalisch begleitet<br />

von Alexander Rusanov <strong>auf</strong> dem<br />

Akkordeon. Einen Schwerpunkt bilden<br />

die Gedichte und Geschichten um Kuttel<br />

Daddeldu, jener Seemannsfigur, die<br />

einerseits polternd und trinkfest, andererseits<br />

nachdenklich und von Fernweh<br />

und Abenteuerlust getrieben daherkommt.<br />

Eintritt: 5 €. Reservierung<br />

unter kloster- wiedenbrueck.de, Bezahlung<br />

und Abholung im Kloster: Mo–Fr<br />

9–12 Uhr und 14–17 Uhr.<br />

Foto: Jens van Zoest<br />

Foto: Gölzenleuchter<br />

DO 14<br />

13.30 Wanderung im Raum<br />

Steinhagen<br />

Auf eine ca. 8 km lange Wanderung<br />

mit abschließender Einkehr lädt der<br />

SGV Gütersloh Mitglieder und Nichtmitglieder<br />

ein. Treff: Marktplatz Gütersloh.<br />

Anmeldung und Info: Uschi<br />

Ries, Tel. 05247/405353 bzw. Lothar<br />

Möllers, Tel. 02583/2233.<br />

20.00–22.00 musica da camera: Luigi<br />

Nono 100 mit dem Minguet Quartett<br />

<strong>Das</strong> Minguet Quartett mit Ulrich Isfort<br />

(1. Violine), Annette Reisinger (2. Violine),<br />

Aida-Carmen Soanea (Viola), Matthias<br />

Diener, (Violoncello) feiert den<br />

100. Geburtstag des Komponisten<br />

Luigi Nono. <strong>Das</strong> Programm wurde vor<br />

vielen Jahren gemeinsam mit Walter<br />

Levin zusammengestellt. Darin werden<br />

dem Hauptwerk Stücke voranstellt,<br />

die Nono inspiriert haben. Ort:<br />

Orangerie. Karten im VVK je 22 € (erm.<br />

11 €) bei der Flora Westfalica, Rathauspl.<br />

8–10, Tel. 05242/9301-0 bzw. unter<br />

flora- westfalica.de<br />

SA 16<br />

14.00–16.00 Second-Hand-Verk<strong>auf</strong><br />

von Kinderartikeln in St. Pius<br />

Es können Kinderkleidung (Gr. 50–182),<br />

Spielzeug, Babyausstattung, Fahrräder,<br />

Rollschuhe etc. im Gemeindehaus<br />

St. Pius getrödelt werden. Standgebühr<br />

für Flohmarkt-Betreiber: 1 Kuchen<br />

und 10% des Umsatzes. Durch die Kuchenspende<br />

wird eine Cafeteria ermöglicht.<br />

Deren Erlös und die Standgebühren<br />

kommen den Orga-Einrichtungen<br />

der Kita St. Pius sowie dem Förderver-<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

67


Termine<br />

ein Kindergarten & Tagesstätte St. Pius<br />

e. V. zugute. Bei Interesse bitte am 11.<br />

<strong>März</strong> ab 7 Uhr bei Frau Füchtenhans,<br />

Tel. 05242/34225, anrufen.<br />

14.00–18.00 Tag der offenen Tür /<br />

Familienfest<br />

Die Jugendkompanie des Schützenvereins<br />

zu Rheda lädt alle Interessierten<br />

am Schießsport und am Verein in den<br />

Schießstand, Am Werl 1, ein.<br />

18.00 Klavier im Kloster:<br />

Benefizkonzert<br />

Karl-Heinz Meyer aus Rheda-Wiedenbrück<br />

trägt eigene Lyrik vor, untermalt<br />

von Klaviermusik aus unterschiedlichen<br />

Epochen: Klassik, Romantik und<br />

der Jazz von Ansgar Brockamp am Klavier.<br />

Eine perfekte Mischung für Kopf,<br />

Herz und Ohren. Eintritt: frei – Spenden<br />

sind sehr willkommen. Reservierung<br />

unter kloster-wiedenbrueck.de empfohlen.<br />

Kontakt: Tel. 05242/92890 bzw.<br />

info@ kloster-wiedenbrueck.de<br />

3<br />

19.30 Die Schere im Kopf. Demokratie<br />

zw. Meinungsfreiheit u. Denkverboten.<br />

Staatliche Zensur ist in Diktaturen bis<br />

heute gang und gäbe. Doch auch in<br />

Demokratien greift zunehmend die<br />

Selbstzensur um sich. Wer sich öffentlich<br />

äußert, passt sich in Rede, Text<br />

oder Forschung in voraus eilendem Gehorsam<br />

Direktiven an, denen er durch<br />

Arbeit- oder Geldgeber unterworfen<br />

wird. Daneben bildet sich ein gesellschaftlicher<br />

Mainstream, der bestimmt,<br />

was man noch sagen und schreiben<br />

darf. Hinzu tritt eine durch Erziehung,<br />

soziales Umfeld oder Religionszugehörigkeit<br />

bedingte innere Selbstzensur. All<br />

dies ist mit der Grundidee einer offenen<br />

Gesellschaft kaum vereinbar. Dennoch<br />

müssen wir uns fragen, ob es nicht<br />

auch Grenzen der Meinungs-, zumindest<br />

der Medienfreiheit gibt, und wo<br />

diese verl<strong>auf</strong>en. Ein literarisch-philosophischer<br />

Abend mit dem Schauspieler<br />

Martin Brambach, der Schauspielerin<br />

Christine Sommer (Rezitationen)<br />

und dem Philosophen Michael Quante<br />

(philosophische Einführung) <strong>auf</strong> dem<br />

Kulturgut Haus Nottbeck. Moderation:<br />

Michael Kienecker. Tickets im VVK<br />

unter shop.reservix.de je 16 € / 13 € zzgl.<br />

Gebühren | AK: 18 € / 15 €. Infos: www.<br />

kulturgut-nottbeck.de<br />

20.00–22.30 Dennis aus Hürth:<br />

Jetzt wird geheiratet<br />

Der »Berufsschüler aus Leidenschaft«<br />

nimmt uns wieder mit durch den Alltag<br />

und die Herausforderungen eines<br />

Heranwachsenden. Als wäre sein Job<br />

<strong>auf</strong> der Baustelle nicht schon stressig<br />

genug, wollen Dennis und »Larissa das<br />

Mädchen« jetzt auch noch heiraten!<br />

Wie kam es dazu? Wer bekommt Steuerklasse<br />

3? Wird Oma Claudia Brautjungfer?<br />

Gibt es überhaupt eine Kreditkarte<br />

für den Leihwagen? Und wird<br />

Dennis »JA« sagen? Comedy in der<br />

Stadthalle. Einlass: 19 Uhr. Karten im<br />

VVK ab 33,50 € bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0<br />

bzw. unter flora- westfalica.de<br />

SO 17<br />

10.30 Auf den Spuren der kleinen<br />

violetten Blume<br />

Wanderung (14 km, 300 Höhenmeter<br />

<strong>auf</strong> und ab) mit Volker Korth zur<br />

Blüte der Leberblümchen in Steinhagen-Amshausen<br />

im Naturschutzgebiet<br />

Jakobsberg. Gebühr: 14,50 €. Anmeldung<br />

und Infos unter vhs-re.de<br />

13.00–18.00 Klima-Sonntag<br />

Institutionen, Dienstleister, Handwerksbetriebe,<br />

Händler und Selbstvermarkter<br />

präsentieren sich im Zentrum<br />

Wiedenbrücks mit ihren Beiträgen zur<br />

Minderung des Klimawandels. Die Geschäfte<br />

sind verk<strong>auf</strong>soffen. Infos vorn.<br />

15.00–18.00 Tanztee<br />

Unbeschwerte Stunden in der Stadthalle.<br />

Mit Live-Musik, Kaffee und Kuchen.<br />

Eintritt: 5 €.<br />

17.00–19.00 Stefan Hiller –<br />

»Serenata española«<br />

Von jeher wird die klassische Gitarre<br />

mit keinem anderen Land so sehr assoziiert<br />

wie mit Spanien. <strong>Das</strong> liegt auch<br />

an der engen Verknüpfung mit dem<br />

Flamenco. Der Rietberger Gitarrist &<br />

Arzt Stefan Hiller spannt beim Konzert<br />

im Kloster einen Bogen von der spanischen<br />

Gitarrenmusik der Renaissance<br />

über die barocken Kompositionen<br />

G. Sanz bis hin zum Impressionismus<br />

von I. Albeniz. Abgerundet und ergänzt<br />

wird das Programm durch Werke von<br />

D. Aguado, F. Tarrega und dessen Schüler<br />

M. Lobet. Einlass 16.30 Uhr. Tickets<br />

je 15 € unter kloster-wiedenbrueck.de,<br />

Bezahlung und Abholung Mo–Fr 9–12<br />

Uhr und 14–17 Uhr.<br />

MO 18<br />

18.00 Make-up Workshop Basic<br />

Christel Wedler übt mit den Teilnehmenden<br />

das Auftragen eines natürlichen<br />

Make-ups, gibt Tipps und Tricks<br />

bei Rötungen und Unreinheiten, zeigt<br />

die ideale Form der Augenbrauen, übt<br />

den Umgang mit Lidstrich, Kajal, Eyeliner,<br />

erklärt die Anwendung von Lipliner<br />

und Lippenstift und verrät die<br />

ideale Technik für Schlupflider. Die<br />

Seminarleiterin ist Visagistin & Make-up<br />

Stylistin, Farb- & Stilberaterin<br />

sowie System- und Team-Coach. Teilnehmende<br />

sollten möglichst ungeschminkt<br />

kommen bzw. sich vor Ort<br />

abschminken. Bitte mitbringen: eigene<br />

Make-up-Utensilien, Stellspiegel,<br />

Tagescreme. Materialkosten: 5 €. Kursgebühr:<br />

29,70 €. Ort: Haus der Kreativität.<br />

Anmeldung und Infos: vhs-re.de<br />

DI 19<br />

19.00 RückBlick: St. Vit damals<br />

Gesprächsabend im Küsterhaus. Eine<br />

Zeitzeugin / ein Zeitzeuge berichtet<br />

aus eigener Erinnerung. Danach öffnet<br />

sich das Gespräch für alle Teilnehmenden.<br />

dorfaktiv.de/aktuelles-termine/<br />

19.00–20.30 Nebenkosten im Mietrecht<br />

Mit RA Alexander Henz im Haus der<br />

Kreativität. Eintritt: AK 10 €. Infos<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

MI 20<br />

18.00–19.30 Müssen Allergien sein?<br />

Asthma bronchiale, Heuschnupfen,<br />

Neurodermitis, Kontaktekzeme, Nahrungsmittel-<br />

und Insektengiftallergien<br />

etc.: Susanne Rosé Marie Krahl zeigt<br />

im Haus der Kreativität Möglichkeiten<br />

<strong>auf</strong>, wie allergieerkrankte Menschen<br />

mit einfachen Mitteln ihre Gesundheit<br />

stärken können und beantwortet persönliche<br />

Fragen. Gebühr: 11,60 €. Anmeldung:<br />

vhs-re.de<br />

DO 21<br />

19.00–21.00 Energierechnung<br />

verstehen<br />

Julian Lambracht von der Verbraucherzentrale<br />

NRW erklärt im Stadthaus<br />

(Luise-Hensel-Saal) Zahlen und Begriffe.<br />

Eine Erklärung der eigenen Nebenkostenabrechnung<br />

erfolgt nicht. Ohne<br />

Gebühr. Anm. bis 16 Uhr des Vortags<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

20.00 Erwin Grosche: Die Follkommenheit<br />

– Wie der Vehler in die Welt kam<br />

Kabarettist Erwin Grosche feiert. Er<br />

hätte ein berühmter Schauspieler werden<br />

können, ein angesagter Sänger<br />

oder ein wichtiger Schriftsteller, doch<br />

er entschied sich, <strong>auf</strong> Kellerbühnen in<br />

kleinen Ortschaften ganz nah bei seinem<br />

erwartungsfrohen Publikum zu<br />

sein. Nun kann der »Deutsche Kleinkunstpreisträger<br />

1999« <strong>auf</strong> 50 Bühnenjahre<br />

zurückblicken. In seinem Sonderprogramm<br />

werden noch einmal das<br />

Kleine, das Schlichte, das Schwache,<br />

der Hintergrund und Paderborn gefeiert.<br />

Kabarett in der Stadthalle Gütersloh.<br />

Tickets im VVK 29 € (ggf. zzgl.<br />

Gebühren) unter theater-gt.de, im ServiceCenter<br />

der Gütersloh Marketing<br />

GmbH, Berliner Str. 63, Gütersloh (geöffnet<br />

Mo–Mi & Fr 10–16 Uhr, Do 10–18<br />

Uhr, Sa. 10–14 Uhr) | AK 33 €.<br />

FR 22<br />

19.00 DeelenZeit<br />

Am Küsterhaus nette Menschen treffen<br />

und ein kühles Getränk genießen.<br />

Ein Pizza-Holdienst wird angeboten.<br />

20.00 Roberto Capitoni: Italiener leben<br />

länger ... außer mit Betonschuhen<br />

Aufgewachsen im schwäbischen Allgäu,<br />

Umzug nach Stuttgart, u. a.<br />

Schlagzeuger in einer Punkband, erster<br />

Auftritt als Comedian, Stagehand<br />

bei AC/DC, Queen und Elton John: <strong>Das</strong><br />

sind nur ein paar Erlebnisse von Roberto<br />

Capitoni. Seit dem 1. April 1981<br />

ist er <strong>auf</strong> den deutschen Bühnen unterwegs.<br />

Also höchste Zeit für ein Jubiläumsprogramm.<br />

Darin gibt er seine<br />

Lieblingsnummern und Klassiker<br />

aus den vorherigen 7 Solo-Programmen<br />

zum Besten. Comedy-Show in der<br />

Stadthalle. Einlass: 19 Uhr. Karten im<br />

VVK ab 24,50 € bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0<br />

bzw. unter flora- westfalica.de<br />

SA 23<br />

10.00–14.00 Obstbaumschnitt<br />

Matthias Schütz schult in der Nähe<br />

von Hövelhof Gartenbesitzer und Inhaber<br />

von Streuobstwiesen, die die<br />

richtige Pflege und den Schnitt erlernen<br />

möchten. Der ausreichende Unfallversicherungsschutz<br />

ist durch die<br />

Teilnehmer selbst zu gewährleisten.<br />

Gebühr: 24,50 €. Anmeldung bis 12<br />

Uhr des Vortags unter vhs-re.de, Tel.<br />

05242/9030-900 oder briefkasten@<br />

vhs-re.de<br />

SO 24<br />

9.00 Bad Iburg – Rund um den<br />

Großen Freeden<br />

Die Wanderung des SGV Gütersloh ist<br />

ca. 15 km lang und wird mir einer Einkehr<br />

beendet. Gäste sind herzlich willkommen.<br />

Treff: Getränkemarkt-Parkplatz,<br />

Bielefelder Str. 139. Anmeldung<br />

und Info: Heiko Güth, Tel. 05241/92418.<br />

11.00–12.00 Physikzaubershow<br />

Gemeinsam mit seinem guten Kollegen<br />

Max – einem unglaublich redseligen<br />

Stofftier-Papagei – gestaltet<br />

der Zauberkünstler Patrick Bernecker<br />

eine lustige, spannende und interaktive<br />

Zaubershow für Kinder. Im Kloster<br />

stehen Spaß und beste Unterhaltung<br />

für die kleinen und großen Gäste im<br />

Mittelpunkt. Einlass 10.30 Uhr. Eintritt:<br />

frei. Anmeldung unter klosterwiedenbrueck.de<br />

empfohlen. Abholung<br />

der Tickets Mo–Fr 9–12 Uhr und<br />

14–17 Uhr.<br />

11.00–17.00 Rathaus Running<br />

Mutige (ab 14 J.) dürfen an der<br />

senkrechten Fassade des Rhedaer<br />

Rathauses (angeseilt) 25 m hinabl<strong>auf</strong>en.<br />

Kosten: 49 €. Tickets unter<br />

schnurstracks-kletterparks.de<br />

13.00–18.00 Rheda erblüht<br />

Saisoneröffnung der Einzelhändler,<br />

Autoschau, Musik, viele bunte Aktionen<br />

sowie verk<strong>auf</strong>sgeöffnete Geschäfte<br />

im Zentrum Rhedas. Infos vorn.<br />

14.00–17.00 SonntagsCafé<br />

Leckerer, selbstgemachter Blechkuchen<br />

und Kaffee im Küsterhaus.<br />

16.00 Worte und Bilder.<br />

Horst Dieter Gölzenleuchter<br />

Seit den 1960er Jahren schafft der<br />

herausragende und ausgezeichnete<br />

Künstler, Lyriker und Verleger in seinem<br />

Bochumer Atelier immer wieder<br />

neue Werke. Zu seinem 80. Geburtstag<br />

im Frühling ehrt ihn das Museum<br />

für westfälische Literatur mit einer<br />

Ausstellung bis zum 16. Juni. Der<br />

Schwerpunkt liegt <strong>auf</strong> Arbeiten, die<br />

gleichzeitig Gölzenleuchters Texte und<br />

Grafiken in den Mittelpunkt rücken.<br />

Aber auch in den letzten Jahren entstandene<br />

Acrylbilder sind zu sehen,<br />

ebenso wie zahlreiche Bücher von<br />

Autorinnen und Autoren, die er seit<br />

1979 in seiner Edition Wort und Bild<br />

herausbringt. Eröffnung mit einer Lesung<br />

von Gölzenleuchter. Infos: www.<br />

kulturgut-nottbeck.de<br />

16.00 Johannespassion-Konzert<br />

Die Johannespassion von Johann Sebastian<br />

Bach wird nach den szenischen<br />

Darstellungen auch als Konzert<br />

mit dem Chor und den Solisten in der<br />

Kreuzkirche <strong>auf</strong>geführt. Tickets: je<br />

25 / 18 € im VVK bei den Buchhandlungen<br />

Güth und Lesart.<br />

SA 30<br />

14.00 SC Wiedenbrück –<br />

FC Schalke 04 II<br />

Regionalliga-Spiel im Jahnstadion.<br />

4<br />

SO 31<br />

ab 18.00 OsterFeuer am Küsterhaus<br />

<strong>Das</strong> traditionelle St. Viter Osterfeuer<br />

wird gegen 19 Uhr entzündet. Bratwürste<br />

und kalte Getränke werden angeboten.<br />

Ausrichter: Zeltlagerfreunde<br />

St. Vit e. V. und Dorf aktiv e. V.<br />

April<br />

MO 1<br />

15.00–18.00 Tanztee<br />

Live-Musik, Kaffee und Kuchen in der<br />

Stadthalle. Eintritt: 5 €.<br />

68<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


S<br />

Start in das Frühjahr-<br />

Sommersemester <strong>2024</strong><br />

<strong>Das</strong> kommunale Bildungs- und Kulturzentrum<br />

Volkshochschule<br />

(Kem) <strong>Das</strong> Frühjahr-Sommersemester <strong>2024</strong> begann am 19. Februar. Interessierte<br />

können sich online, telefonisch, persönlich oder schriftlich zu<br />

den Kursen und Veranstaltungen der Volkshochschule Reckenberg-Ems<br />

anmelden: VHS im Stadthaus Wiedenbrück, Tel. 05242/9030-0, Anmelde-Hotline<br />

05242/9030-900, briefkasten@vhs-re.de<br />

Up to date<br />

In einer bewegten, herausfordernden Zeit, stellt sich die Volkshochschule<br />

immer wieder die Frage: »Was können wir als öffentliche Einrichtung<br />

leisten, um den Bürgerinnen und Bürgern die erforderliche Kompetenz<br />

und das Wissen zu vermitteln, um an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben<br />

zu können?«, so André Mannke, Leiter der VHS | FARE im Editorial<br />

zum Frühjahr-Sommerprogramm <strong>2024</strong>. Hierbei setze sich die VHS als<br />

weltoffene Einrichtung für Dialog, Gemeinschaft und ein friedliches<br />

Zusammenleben ein. In der aktuellen Krisensituation unterstütze sie<br />

mit bedarfsgerechten Hilfs- und Bildungsangeboten. Darüber hinaus<br />

ist sie überzeugt, dass die VHS | FARE als Ort der Begegnungen, der<br />

Informationen und des Lernens wichtiger denn je ist.<br />

Dank<br />

Der Leiter der VHS | FARE dankt allen Beteiligten, den Kursleitenden,<br />

den Mitarbeitenden sowie allen Partnerinnen und Partnern für ihr Engagement<br />

und ihren Einsatz. Sie alle würden dazu beitragen, dass die<br />

VHS | FARE zugleich Lern- und Gestaltungsort und sozialer wie auch<br />

kultureller Treffpunkt ist.<br />

Bildungsberatung<br />

Die Fachbereichsleiter und speziell qualifizierte Mitarbeitende beraten<br />

Interessierte gerne zu den Programmbereichen. Die Beratung umfasst<br />

darüber hinaus beispielsweise: Schulabschlüsse und Zweiter Bildungsweg,<br />

Integrationsberatung, Willkommensagentur für Arbeitsmigranten,<br />

Sprachberatung – Einstufung, Arbeit & Beruf – Beratung – Einstufung,<br />

Bildungsscheck.<br />

Veranstaltungen<br />

In diesem Frühjahr-Sommersemester <strong>2024</strong> sind 580 Kurse geplant. Mit<br />

anderen Sonder- und Einzelveranstaltungen und Konzerten kommt die<br />

VHS insgesamt <strong>auf</strong> 680. Rund 280 Dozentinnen und Dozenten sind in<br />

diesem Semester beteiligt. Im Vergleich zu letztem Herbst-Wintersemester<br />

2023/24 hat die VHS mehr geplant und erwartet mehr Zul<strong>auf</strong>.<br />

Präsenz – Digital – Hybrid<br />

Die VHS | FARE bietet Gelegenheit, ausgewählte Formate digital wahrzunehmen.<br />

Auch ist ein Wechsel von Präsenzunterricht zum digitalen<br />

Format bei bestimmten Kursen möglich. Bei Veranstaltungen, die mit<br />

dem Hybrid-Button gekennzeichnet sind, bietet sich die Möglichkeit,<br />

präsent vor Ort oder via Zoom gemütlich von zu Hause teilzunehmen.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

1 Schülerinnen im Unterricht bei der FARE Foto: VHS<br />

Neuer Veranstaltungsort<br />

Zum ersten Mal finden im Frühjahr-Sommersemester zwei Vorträge<br />

im Domhof in Rheda statt als zweiter Veranstaltungsort neben dem<br />

Luise-Hensel-Saal.<br />

Höchste Qualität<br />

Der im vergangenen Sommer der VHS | FARE in Berlin überreichte Ludwig-Erhard-Preis<br />

in Gold unterstreicht eindrucksvoll ihren außergewöhnlich<br />

hohen Qualitätsstandard.<br />

Kostproben aus dem neuen VHS-Programm<br />

Die VHS Reckenberg-Ems bietet im Fachbereich Studienreisen – Fachbereichsleiterin<br />

Irmgard Honerlage vom 5. bis 12. Juni eine Studienreise<br />

per Rad und auch ohne Fahrrad <strong>auf</strong> der Kanalinsel Jersey sowie vom 13.<br />

bis 21. September eine Radreise nach Südböhmen und Südmähren an.<br />

Fachbereiche Politik, Gesellschaft, Umwelt sowie Kultur – Dr. Sybille<br />

Schneiders: Am Montag, dem 22. April, 19.00 Uhr, spricht Prof. Dr. Klaus-Peter<br />

Hufer über »300 Jahre Immanuel Kant«. Die Erklärungen des Philosophen<br />

zur Aufklärung, zum Frieden, zur Moral, zur Vernunft und Erkenntnis<br />

sind Maßstäbe in theoretischen Diskursen und im praktischen Handeln.<br />

Der ausgebildete Mentaltrainer Hendrik Menzefricke-Koitz unterstützt<br />

an drei Abenden ab Dienstag, dem 14.5., 19–22 Uhr, Eltern mit<br />

Kindern bei Themen wie Lernmotivation, Selbstvertrauen, Konzentration,<br />

Reduzierung von Lernblockaden etc.<br />

Und am Samstag, dem 29.6., lädt Dr. Heinrich Stiewe Interessierte<br />

der Reihe »Lebensspuren« zu einem Tagesausflug in das LWL-Freilichtmuseum<br />

Detmold ein. Im Mittelpunkt stehen u. a. der Schönhof aus<br />

Wiedenbrück und das Haus Schwenger-Harck aus Rheda.<br />

Bei einer Gemeinschaftsveranstaltung laden die VHS, die Stadtbibliothek<br />

und Güth Bücher & Papeterie am 27. 6., 20.30 Uhr, zu einer Sommernachtslesung<br />

mit Gisa Pauli aus ihrem neuen Sylt-Krimi »Breitseite«<br />

<strong>auf</strong> dem Kirchplatz ein.<br />

Fachbereiche Gestalten sowie Fremdsprachen – Sabine Höller-Pietsch:<br />

In Kooperation mit dem Wiedenbrücker Schule-Museum können Teilnehmende<br />

eines neuen Zeichenkurses Motive aus der aktuellen Ausstellung<br />

»Augsburger Puppenkiste« <strong>auf</strong>s Papier bringen. Und außergewöhnliche<br />

Tiere zu fotografieren wird möglich bei einem Foto-Ausflug <strong>auf</strong> eine<br />

Alpaka-Farm.<br />

Erstmalig bietet die VHS einen Vorbereitungskurs in Englisch für<br />

Abiturienten an. Fans der britischen Monarchie können bei britischem<br />

Finger Food gemeinsam die beliebte britische Militärparade »Trooping<br />

the colour« schauen und darüber <strong>auf</strong> Englisch diskutieren.<br />

69


1 Die Jugendkompanie im Heide TPark Soltau im September 2023<br />

Tag der offenen Tür beim<br />

Schützenverein zu Rheda<br />

Die Jugendkompanie lädt zu einem<br />

<strong>auf</strong>regenden Familienfest ein<br />

Am 16.3.<strong>2024</strong> veranstaltet die Jugendkompanie des Schützenvereins zu Rheda<br />

im Schießstand, Am Werl 1, einen Tag der offenen Tür bzw. ein spannendes<br />

und unterhaltsames Familienfest für Jung und Alt. Von 14.00 Uhr bis<br />

18.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich dazu eingeladen, den Schießsport<br />

und den Schützenverein näher kennenzulernen.<br />

Die Jugendkompanie, die vor zwei Jahren ihren 40. Geburtstag feierte<br />

und aktuell etwa 40 Mitglieder zählt, setzt ihren Fokus <strong>auf</strong> den Schießsport,<br />

gemeinsame Ausflüge und Tagestouren sowie die Organisation von zwei<br />

Trödelmärkten im Jahr, mit deren Erlös die Jugendarbeit finanziert wird.<br />

Im vergangenen Jahr unternahmen die Jugendlichen einen Ausflug in den<br />

Heide Park Soltau. Dieses Jahr steht eine Jugendfahrt an den Biggesee vom<br />

9.5. bis zum 12.5. <strong>auf</strong> dem Programm.<br />

Auch für das Familienfest am 16.3. ist ein abwechslungsreiches Programm<br />

geplant, das speziell <strong>auf</strong> Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche sowie<br />

deren Eltern ausgerichtet ist. Die Besucher haben die Möglichkeit, verschiedene<br />

Schießdisziplinen wie Bogenschießen, Blasrohrschießen, Red<br />

Dot, Luftgewehr und Luftpistole kennenzulernen und auszuprobieren. Ein<br />

besonderes Highlight ist das Eltern-Kind-Schießen, bei dem die Familien<br />

ihr Geschick gemeinsam unter Beweis stellen können. Darüber hinaus gibt<br />

es eine Fotobox für lustige Erinnerungsfotos und selbstgebackene Waffeln<br />

zum Genießen.<br />

Trödelmarkt am Sonntag, 14.4.<strong>2024</strong> von 11 bis 16 Uhr<br />

Neben dem Tag der offenen Tür lädt die Jugendkompanie auch zum<br />

traditionellen Trödelmarkt ein. Der »Trödel & Co. Markt« findet ebenfalls<br />

am Schießstand, Am Werl 1, statt und bietet Platz für ca. 150 Stände. Seit<br />

mehr als 10 Jahren organisiert die Jugend diesen Privatanbieter-Flohmarkt<br />

der Stadtschützen, dessen Erlös ausschließlich der Jugendarbeit<br />

zugutekommt. Mit Kaffee, Kuchen, Waffeln und leckeren gegrillten<br />

Würstchen können sich die Besucher während ihrer Trödelpause stärken.<br />

Der Aufbau der Stände beginnt ab 8.30 Uhr. Standanfragen sind bei<br />

Yannick Tubes unter der Telefonnummer 01573/4574037 oder per E-Mail<br />

an yannick.tubes@troedelundco.de möglich.<br />

Die Jugendkompanie des Schützenvereins zu Rheda freut sich dar<strong>auf</strong>, Interessierte<br />

und Familien bei diesen beiden Veranstaltungen willkommen<br />

zu heißen und ihnen einen Einblick in ihre vielfältigen Aktivitäten und Angebote<br />

zu geben.<br />

<strong>Das</strong><br />

<strong>Stadtgespräch</strong><br />

PODCAST AUS RHEDA-WIEDENBRÜCK<br />

V.F.L. RHEDA<br />

MINOTAURS<br />

Podcast Veröffentlichung am 01.3.2023<br />

Diesmal geht es wieder sportlich zu bei uns und wir begeben uns in die Welt<br />

des Flag Football mit den V.F.L. Rheda Minotaurs! Seit 2016 wird die kontaktarme<br />

Variante des American Football als Abteilung beim V.F.L. Rheda leiden-<br />

schaftlich gepflegt und betrieben. Thorben Steinkuhl, Sportlicher Leiter der<br />

Abteilung, spricht mit uns in der Folge über die Hintergründe der Gründung<br />

der Sportart an sich und welche Ziele verfolgt werden. Zudem<br />

sprechen wir auch darüber, was für Voraussetzungen man mit-<br />

bringen sollte, um Teil der ambitionierten Mannschaft zu werden<br />

und was die Gemeinschaft in dem Verein ausmacht.<br />

Trainingsbegeisterte <strong>auf</strong>gepasst: Die Trainingszeiten<br />

sind immer montags und mittwochs von 19 bis 21 Uhr.<br />

Bleib am Ball und verpasse nicht diese Podcast-Episode,<br />

die dir einen exklusiven Einblick in die Welt des<br />

Flag Football beim V.F.L. Rheda bietet.<br />

Ihr könnt unseren <strong>Stadtgespräch</strong>-Podcast über<br />

Spotify, Deezer, Apple Podcast, Audio Now<br />

oder über Amazon Music anhören – oder ihr<br />

scannt den hier abgebildeten QR-Code.<br />

Kontakt:<br />

Website: www.vfl-rheda.de/flag-football<br />

E-Mail: rhedaminotaurs@gmail.com<br />

vfl_rheda_minotaurs<br />

70 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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Herzen.<br />

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Gütersloh steht für Wertschätzung<br />

und Nächstenliebe.<br />

Whatsapp: 0151/25738917<br />

bewerbungen@caritas-guetersloh.de<br />

www.caritas-jobs.info<br />

Wir freuen uns <strong>auf</strong> Sie!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

71


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