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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2023 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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SEPTEMBER<br />

<strong>2023</strong><br />

1. – 2.9.<br />

Reckenberg Open Air<br />

2.9.<br />

L<strong>auf</strong>en und Gutes tun St. Vit<br />

8. – 10.9.<br />

Altstadtfest <strong>Rheda</strong><br />

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NR. 609<br />

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Nettodarlehensbetrag 18.882– €<br />

L<strong>auf</strong>zeit<br />

48 Monate<br />

Gesamtl<strong>auf</strong>leistung 40.000 km<br />

Sollzinssatz p. a. (fest) 4,49 %<br />

Effektiver Jahreszins 4,49 %<br />

Vorausstl. Gesamtbetrag 3 12.062,– €<br />

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Verbrauchswerte nach WLTP*: Puma: Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 6,0 l/100 km; innerstädtisch<br />

(langsam): 6,8 l/100 km; Stadtrand (mittel): 5,3 l/100 km; Landstraße (schnell): 5,1 l/100 km; Autobahn<br />

(sehr schnell): 6,8 l/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 135 g/km<br />

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Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. *Seit dem 1. <strong>September</strong> 2017 werden bestimmte<br />

Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren<br />

Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. <strong>September</strong> 2018 hat das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ),<br />

das bisherige Prüfverfahren, ersetzt. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als<br />

die nach dem NEFZ gemessenen. Die angegebenen Werte dieses Fahrzeugtyps wurden anhand des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt. 1Ein km-Leasing-Angebot für Privatkunden der Ford Bank<br />

GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln. <strong>Das</strong> Angebot gilt für noch nicht zugelassene, berechtigte Ford Neufahrzeuge und stellt das repräsentative Beispiel nach § 17 Preisangabenverordnung dar.<br />

Ist der Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein Widerrufsrecht. 2Gilt für Privatkunden. Gilt für einen Ford Puma Titanium 1,0-l-EcoBoost-Hybrid (MHEV) 92 kW (125 PS),<br />

6-Gang-Schaltgetriebe, Start-Stopp-System, Euro 6d-ISC-FCM. 3Summe aus Leasing-Sonderzahlung und mtl. Leasingraten. Zzgl. bei Vertragsabl<strong>auf</strong> ggf. Mehr- oder Minderkilometer sowie ggf.<br />

2 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Ausgleichsbeträge für etwaigen übermäßigen Fzg.-Verschleiß; Mehrkilometer 0,059 €/km, Minderkilometer 0,035 €/km (5.000 Mehr- oder Minderkilometer bleiben berechnungsfrei).


U<br />

Unter die Haut und in die Beine<br />

Erstes <strong>September</strong>-Wochenende: Super Party <strong>auf</strong> dem Reckenberg Open Air<br />

8 Am zweiten<br />

Festival-Tag ist<br />

»New Soul« der<br />

Hauptact.<br />

©new soul<br />

Foto: Jörg Sänger<br />

(Kem) Große Vorfreude! Am ersten Freitag und Samstag im <strong>September</strong>,<br />

täglich ab 18.00 Uhr, steigt das Reckenberg Open Air. Ein Gig für alle Fans<br />

guten Blues. Und das in dieser tollen Location im Reckenberg-Innenhof.<br />

Er wird bei dem zweitägigen Festival zum gemütlichen Biergarten. Dazu<br />

Clappertons top Catering für die Versorgung der Besuchenden. <strong>Das</strong> i-Tüpfelchen:<br />

Der Eintritt ist frei. Eine Sponsorengemeinschaft steht dafür.<br />

Also, die besten Voraussetzungen für eine gute Zeit. People get ready!<br />

Ein unter die Haut gehendes Musikerlebnis ist gewiss!<br />

Freitag: Tommy Schneller Band<br />

Mit Tommy Schneller und seiner Band kommen am Freitag, dem 1. <strong>September</strong>,<br />

ab 20.00 Uhr gleich sieben ausgewiesene Könner in Sachen<br />

Funk, Soul, Rock & Blues. Allen voran der Sänger und Saxophon-Virtuose<br />

Tommy Schneller aus Osnabrück. Die Formation machen komplett:<br />

Jens Filser (Gitarre), Gregory Barret (Keyboard), Gary Winters (Trompete/<br />

Flügelhorn), Dieter Kuhlmann (Posaune, Saxophon), Bernhard Weichinger<br />

(Drums) und Maik Reishaus (Bass). Die mehrfach mit dem German<br />

Blues Award ausgezeichnete Band wird für einen fulminanten Einstieg<br />

in einen Bluesabend der Extra-Klasse sorgen. Im Gepäck haben sie Titel<br />

wie »Higher & Higher«, »Super Hero« oder »Smiling For A Reason«. Insider<br />

kennen sie bereits. Wer die Band bis jetzt nur <strong>auf</strong> Konserve gehört hat,<br />

wird sich garantiert umgucken. Bluesman und Cheforganisator Filippo<br />

Speranza ist sich sicher, dass die Besuchenden dem satten Bläsersound<br />

nicht widerstehen können: Stillstehen unmöglich.<br />

Tommy Schneller ist aber nicht nur ein hervorragender Musiker und<br />

Sänger. Er verfügt auch über eine besondere Bühnenpräsenz. Mit der<br />

gekonnten Anmoderation der Stücke schafft er schnell eine Nähe zum<br />

Publikum, die er durch das Konzert hält. Sein Spirit: Ich bin einer von<br />

euch, ich weiß, was euch <strong>auf</strong> der Seele brennt.<br />

Er kennt die Festivals in Europa und die kleinen Clubs <strong>auf</strong> der Beale<br />

Street in Memphis – Tommy Schneller ist <strong>auf</strong> den großen Bühnen dieser<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Welt zuhause. Sein charmanter, unverwechselbarer Gesang und sein<br />

erdig warmer Saxophonsound haben ihn in den vergangenen Jahren zu<br />

einem der beliebtesten Musiker Europas gemacht.<br />

Ausgefeilte Arrangements und warmer, druckvoller Sound verleihen<br />

jedem Song ein eigenes Gesicht. Tanzbare Ohrwürmer präsentiert die<br />

Formation am l<strong>auf</strong>enden Band.<br />

Samstag: New Soul & Akustik-Duo 2weitweise<br />

Mit einem definitiv gelungenen Mix bekannter und weniger bekannter<br />

Stücke aus Blues und Soul, Rock und Pop wird das Akustik-Duo 2weitweise<br />

das Publikum am zweiten Festival-Tag (Samstag, 2. <strong>September</strong><br />

ab 19.00 Uhr) garantiert fesseln. Dabei lassen Tanja Urbaniak (Gesang)<br />

und Oliver Brömmelsiek (Gitarre) die handgemachte und rein akustische<br />

Musik voller Spielfreude wirken. Tanjas warme und vielseitige Stimme<br />

begeistert regelmäßig. »Wir haben nur unsere Lieblingsstücke <strong>auf</strong> der q<br />

1 Der Sänger und Saxophon-Virtuose Tommy Schneller wird mit seiner Band für einen<br />

fulminanten Einstieg in das Festival sorgen.<br />

Foto: Jürgen Achten<br />

3


1 Zwei Blues-Männer unter sich: Cheforganisator Filippo Speranza und der Virtuose<br />

Tommy Schneller<br />

Setlist und das merken die Leute«, so Oliver, der mit seiner Dynamik an<br />

der Gitarre starke Akzente setzt. <strong>Das</strong> Duo hat sich 2010 im Rahmen eines<br />

Musik-Workshops gefunden. Die Chemie stimmte <strong>auf</strong> Anhieb.<br />

Der spirituelle Sog des Soul wird spürbar, wenn der aus unserer Kreisstadt<br />

kommende Hauptact des Abends »New Soul« ab 20.00 Uhr, in voller<br />

Mannschaftsstärke in maximaler Lautstärke »My Girl« von den Temptations<br />

und »I Want You Back« von den Jackson Five oder Aretha Franklins<br />

»Chain, Chain, Chain« präsentieren: temporeich, krass und tanzverdächtig.<br />

Ihre Songs weichen vom Original ab, ohne die Magie der Motown-Tage aus<br />

den Augen zu verlieren. Bereits mit dem allerersten Funken entfacht die<br />

erst im Mai gegründete und mit Abstand bekannteste Soulband Deutschlands<br />

in Mannschaftsstärke eine fetzige Live-Show.<br />

1 Der Reckenberg bietet alle Voraussetzungen für eine gute Festival-Zeit.<br />

<strong>Das</strong> sind die Sternstunden der beiden Frontmänner Daniel Vossems<br />

und Bandleader Ollie Niemeyer (vocal + guitar) und der Frontladies Carina<br />

Schmikale und Vanessa Baur. Sie schütten mit jedem dargebotenen<br />

Stück eine satte Schüppe mehr ins entfachte Partyfeuer, Daniel und Ollie<br />

wechseln mit Kopf- oder Bauchstimme in sphärische Höhen und Tiefen.<br />

Die Bläsersektion mit Christopher Beier (Bariton- und Altsaxophon), Matthias<br />

Traeger (Tenorsaxophon), Frank Herzog (Posaune) und Rafael Thüte<br />

(Trompete) treibt die Band und Fans mit fett arrangierten Bläsersätzen<br />

zu Höchstleistungen. Der Schlagzeuger Arndt Schlubach und Bassist<br />

Carsten Thewes kreieren den mitreißenden Groove. Die klangvollen Akkordteppiche<br />

legt virtuos Keyboarder Reinhard Nickel. Ihr professionelles<br />

Zusammenspiel weckt pure Lust <strong>auf</strong> noch mehr Titeln für die Seele.<br />

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RECKENBERG<br />

Freitag, ab 18.00 Uhr<br />

01. <strong>September</strong><br />

OPEN<br />

Tommy Schneller Band<br />

Blues<br />

Samstag, ab 18.00 Uhr<br />

02. <strong>September</strong><br />

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4<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


N<br />

19. Auflage von »L<strong>auf</strong>en und Gutes tun« in St. Vit<br />

Volksl<strong>auf</strong> für die DKMS und Palliativpflege<br />

Kem) Am Samstag, dem 2. <strong>September</strong> heißt es in St. Vit wieder »L<strong>auf</strong>en<br />

und Gutes tun«. Bei dem Benefizl<strong>auf</strong> stehen traditionell nicht die zeitlichen<br />

Bestmarken im Fokus. Im Vordergrund steht das »Gute tun« beim<br />

L<strong>auf</strong>en. Gutes tun denjenigen, denen es nicht so gut geht. Ebenfalls<br />

nicht so versiert L<strong>auf</strong>ende sind herzlich willkommen.<br />

Auch die einzigartige Atmosphäre gibt dem Volksl<strong>auf</strong> einen besonderen<br />

Stellenwert. <strong>Das</strong> ganze Dorf steht enthusiastisch hinter der<br />

7 <strong>Das</strong> Orgateam<br />

von »L<strong>auf</strong>en und<br />

Gutes tun« freut<br />

sich <strong>auf</strong> ein tolles<br />

Event. Zum elften<br />

Mal dabei sein<br />

wird in diesem Jahr<br />

der Rollstuhlfahrer<br />

Marvin Vogel aus<br />

St. Vit. Im Hintergrund<br />

der mit<br />

Spenden von L<strong>auf</strong>en<br />

und Gutes tun<br />

unterstützte Herzenswunsch-Krankenwagen<br />

des Malteser<br />

Hilfsdienstes<br />

Gütersloh.<br />

Foto: Maike Thumel<br />

Benefizveranstaltung. Die Bewohner und Bewohnerinnen unterstützen<br />

die L<strong>auf</strong>enden mit Beifall und mancherorts reichen sie ihnen zur Auffrischung<br />

Wasser. Begleitende Trommlereinheiten und Cheerleader feuern<br />

an. Auf dem Veranstaltungsgelände sorgen tagsüber und nach dem<br />

letzten L<strong>auf</strong> bei einer After-Run-Party Live-Bands und Show-Acts für<br />

Stimmung und Unterhaltung. Der Benefizl<strong>auf</strong> startet nach der gelungenen<br />

Premiere im Vorjahr abermals an dem neuen Veranstaltungsort q<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

5


5 Zuschauer unterstützen die teilnehmenden<br />

Sportlerinnen und Sportler<br />

mit Beifall.<br />

8 Die Kleinen sind beim<br />

Bambini-L<strong>auf</strong> gerne dabei.<br />

1 Mit einem bisschen Anschub geht’s<br />

beim Start zum Bobby-Car-Rennen<br />

noch mal so gut.<br />

Fotos: L<strong>auf</strong>en und Gutes tun<br />

am Küsterhaus, herrlich gelegen inmitten der »grünen Lunge« von St.<br />

Vit. Nachdem der gleichnamige Träger-Verein »L<strong>auf</strong>en und Gutes tun«<br />

im vergangenen Jahr nach der Pandemie- Pause 650 Teilnehmer <strong>auf</strong><br />

der neuen Strecke begrüßen konnte, setzt er in diesem Jahr <strong>auf</strong> eine<br />

noch größere Resonanz.<br />

Rund hundert Helfende stehen dem Veranstalter für die Sicherstellung<br />

eines reibungslosen Abl<strong>auf</strong>s zur Seite. Es moderiert Martin Masjosthusmann<br />

von der LG Burg. Sämtliche Strecken vom Bambini- bis<br />

zum Firmenl<strong>auf</strong> führen <strong>auf</strong> einer Rundstrecke durch das Dorf. Dadurch<br />

wird der Ort und seine Bevölkerung noch stärker als bei den früheren<br />

Veranstaltungen in den L<strong>auf</strong> einbezogen, als der Rundkurs noch zum<br />

Teil durch den St. Viter Wald führte. Der Start- und Zielbereich ist »Am<br />

Lattenbusch«.<br />

Bambini-L<strong>auf</strong><br />

Es geht mit dem Kinderl<strong>auf</strong> (Jahrgang 2016-2021) über 430 Meter um<br />

14.00 Uhr los. Der Start ist gebührenfrei, es erfolgt keine Zeitnahme.<br />

Im Fokus steht die Begeisterung der Kleinen über ihre Teilnahme.<br />

Schülerinnen- und Schülerl<strong>auf</strong><br />

Der um 14.30 Uhr startende Schülerinnen-L<strong>auf</strong> und um 15.15 Uhr folgende<br />

Schülerl<strong>auf</strong> (Jahrgänge 2008-2015) führen in zwei Runden über<br />

2,1 Kilometer. Startgebühr 4,– Euro. Beim Team »L<strong>auf</strong>en und Gutes<br />

tun« ist man gespannt, ob sich beim 19. Benefizl<strong>auf</strong> neben der Osterrath-Realschule<br />

und dem Ratsgymnasium sowie der im Vorjahr<br />

erstmals angetretenen Moritz-Fontaine-Gesamtschule noch weitere<br />

Schulen anmelden werden.<br />

Bobby-Car-Rennen<br />

<strong>Das</strong> Startsignal beim Bobby-Car-Rennen für die Kinder der Jahrgänge<br />

ab 2020 fällt um 16.00 Uhr. Die Kleinen absolvieren dabei eine Strecke<br />

von 70 Metern. Im Blickpunkt steht der Spaß am Mitmachen. Die Zeiten<br />

werden nicht ermittelt. Der Start ist gebührenfrei.<br />

Haupt- und Firmenl<strong>auf</strong><br />

Um 16.30 Uhr gibt der Startschuss die drei Runden der 6 Kilometer langen<br />

Strecke für die Teilnehmenden (ohne Altersbegrenzung) des Hauptl<strong>auf</strong>es<br />

frei. Sie kann auch als Firmenl<strong>auf</strong> absolviert werden. Jedes Unternehmen<br />

startet dann als ein Team. Die Zeiten der jeweils drei besten L<strong>auf</strong>enden<br />

eines Unternehmens werden addiert. Danach erfolgt eine Addition der<br />

Nächstbesten. Die Startgebühr beträgt für alle Teilnehmenden 7,– Euro.<br />

In 2022 setzten sich bei den Frauen die 14-jährige <strong>Wiedenbrück</strong>erin Sophie<br />

Brinkschröder vom Ratsgymnasium (19:18 Minuten <strong>auf</strong> der seinerzeit<br />

4,6 km langen Distanz) vor Nele Wippich vom LV Oelde (19:50) und Desire<br />

Hölscher (21:20) an die Spitze. Bei den Männern waren es Ferhard Sino,<br />

Raummanufaktur (14:34), Fynn Landwehrjohann, LV Oelde (14:52) und Tim<br />

Hartmann, Raummanufaktur (15:44). Vielleicht gelingt es ja der einen oder<br />

dem anderen den erreichten Treppchenplatz bei der bevorstehenden Veranstaltung<br />

zu verteidigen. Zum elften Mal dabei sein wird in diesem Jahr der<br />

Rollstuhlfahrer Marvin Vogel aus St. Vit, begleitet von seinem Nachbarn Peter<br />

Poggenclas. Sie starten mit einer Minute Vorsprung vor dem Hauptfeld.<br />

11-km-L<strong>auf</strong><br />

Hier stellt sich die Frage, ob am Ende des um 18.00 Uhr gestarteten L<strong>auf</strong>es<br />

über fünf Runden <strong>auf</strong> der neuen 11 Kilometer langten Streckenführung<br />

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LIEFERN – REPARIEREN – BERATEN<br />

6 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


die bekannten Gesichter aus den Vorjahren <strong>auf</strong> den Siegertreppchen<br />

stehen werden. Unter ihnen waren bei den Männern Philipp Kaldewei<br />

vom LV Oelde (30:29 Minuten für die seinerzeitigen 10 Kilometer) vor<br />

Murat Bozduman von der LG Burg (31:49) und Malte Beversdorff aus dem<br />

Team Lübbering (31:59). Bei den Frauen kamen Marlena Götza von der<br />

LG Burg (34:29), Michelle Uml<strong>auf</strong> von der LV Oelde (37:06) und Caroline<br />

Laukötter vom Tri-Team Gütersloh TV (38:12) als erste durch das Ziel.<br />

Die Teilnahme am 11-km-L<strong>auf</strong> ist für alle Jahrgänge offen. Die Startgebühr<br />

beträgt 9,– Euro.<br />

Nachmeldung<br />

Voranmeldungen sind bis zum 29 August um 22.00 Uhr möglich. Die<br />

Nachmeldegebühr vor Ort beträgt 1,– Euro.<br />

1 Die Golden Cats Cheerleader feuern die Läuferinnen und Läufer an was das Zeug hält.<br />

Urkunden<br />

Alle Telnehmenden der Wertungsläufe können sich ihre Urkunden unter<br />

www.l<strong>auf</strong>enundgutestun.de downloaden.<br />

Versorgung<br />

Für das leibliche Wohl für Sportler und Besucher ist gesorgt. Im Küsterhaus<br />

gibt es eine Cafeteria, im sich anschließenden Zelt befindet sich<br />

die Sekt- und Weinbar. Unmittelbar daneben sorgt der Getränkestand<br />

mit Bier und alkoholfreien Getränken für Abkühlung. Die St. Viter Bratbrüder<br />

servieren Pasta aus der Riesenpfanne sowie der Grillstand »Aust«<br />

Bratwürste und Pommes. Im Zielbereich wird für die Sportler mit Obst<br />

und alkoholfreiem Weizen sowie Massagen gesorgt.<br />

Rahmenprogramm<br />

»L<strong>auf</strong>en und Gutes tun« ist nicht nur ein sportliches Event in einem<br />

wunderbaren Umfeld. Ebenfalls das umfangreiche Rahmenprogramm<br />

<strong>auf</strong> dem Veranstaltungsgelände begeistert die Aktiven und Zuschauenden.<br />

JEDER ist herzlich willkommen.<br />

Erlös<br />

Sämtliche Einnahmen des Benefizl<strong>auf</strong>s werden der Ambulanten Palliativpflege<br />

für Kinder in Bethel, dem Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen,<br />

der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei)<br />

1 <strong>Das</strong> Team der Physiotherapie-Praxen Borgstädt & Aktivita steht den Sportlern<br />

wieder zur Seite.<br />

Foto: L<strong>auf</strong>en und Gutes tun<br />

und unverschuldet in Not geratenen Familien aus <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

gespendet. Bei der Ambulanten Palliativpflege handelt es sich um eine<br />

Einrichtung, die unheilbar kranken Kindern mit begrenzter Lebenserwartung<br />

die Möglichkeit eröffnet, im Kreis der Familie aus dem Leben<br />

zu gehen. Die gespendeten Beträge haben alljährlich einen fünfstelligen<br />

Umfang.<br />

Anmeldung/Infos<br />

unter: www.l<strong>auf</strong>enundgutestun.de<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

7


1 (L.) (1) Melvin Kojo Adjabeng, (2) Hatice Altunyay (Sprachdozentin), (3) Faeze Musavi<br />

(keine Fotoerlaubnis), (4) Fatima Musavi und (5) Axel Hemminghaus (VHS-Fachbereichsleiter<br />

Deutsch). Die Absolventen Ipräsentieren von ihnen gefertigte Kunstprojekte.<br />

»Ich danke Deutschland!«<br />

Deutschkenntnisse in den Ferien verbessern<br />

»Ich danke Deutschland, auch den Politikern. Sie akzeptieren wie wir<br />

sind. Wir haben unsere Freiheit. Wir können normal zur Schule gehen.<br />

Wir wollen was lernen, wollen was im Leben erreichen«, platzte es aus<br />

der neunzehnjährigen Fatima Musavi zum Schluss unseres Gesprächs heraus.<br />

Die vor fünf Jahren in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> angekommene gebürtige<br />

Afghanin hatte zum Ende der Sommerferien gemeinsam mit weiteren 59<br />

Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an den diesjährigen<br />

Feriensprachcamps der Volkshochschule Reckenberg-Ems im vhs campus<br />

am Bosfelder Weg für Besuchende der Sekundarstufe I teilgenommen. Die<br />

in Mazar-e Scharif geborene Absolventin der Oberstufe des Städtischen<br />

Gymnasiums Gütersloh freute sich riesig, dass sie die Chance wahrnehmen<br />

konnte, in dem 14-tägigen Ferienkurs ihre ohnehin schon guten Deutschkenntnisse<br />

noch weiter zu verbessern. Besonders gefiel ihr, dass sie sich<br />

dabei in einer der drei gebildeten Gruppen kreativ in einem Kunstprojekt<br />

einbringen konnte. Die Berufskollegschülerinnen und -schüler orientierten<br />

sich sprachlich berufsbezogen.<br />

Die ebenfalls fließend Dari und Paschtu sprechende Fatima berichtete<br />

uns, dass sie mit ihrer Familie in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> lebe und nach dem<br />

Abitur Architektur studieren möchte. In dem von den Taliban geprägten Afghanistan<br />

wäre das ja nicht möglich. Ihre riesige Freude konnten wir noch<br />

umso mehr nachvollziehen, als sie uns über ihre Zwischenstation im Iran<br />

berichtete: »Wir Menschen aus Afghanistan werden dort überhaupt nicht<br />

akzeptiert«, sagte sie. <strong>Das</strong> bekräftigte ihre siebzehnjährige Schwester Faeze,<br />

die gemeinsam mit Fatima die VHS-Sprachcamps besucht hatte: »Iraner<br />

mögen keine Afghanen«. Die ebenfalls gut deutschsprechende Schülerin<br />

der zehnten Klasse in der Moritz-Fontaine-Gesamtschule strahlte, dass<br />

auch ihr Wunsch in dem Sprachcamp viele neue Menschen kennenzulernen<br />

in Erfüllung gegangen ist. Sie möchte einmal Neurochirurgie studieren.<br />

Gleichfalls unser dritter Gesprächspartner, der fünfzehnjährige Melvin<br />

Kojo Adjabeng aus der Stadt Ho in Ghana, möchte <strong>auf</strong> Dauer in Deutschland<br />

bleiben. Der seit einem Jahr bei seinem Vater in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

lebende Schüler der Moritz-Fontaine-Gesamtschule spricht neben seinen<br />

Heimatsprachen Englisch und Ewe schon erstaunlich gut Deutsch. Es war<br />

aber sein dringender Wunsch, seine Deutschkenntnis durch die Absolvierung<br />

des VHS-Sprachcamps noch weiter zu verbessern. Nach der Schulzeit<br />

möchte er Ingenieur im Bauwesen werden.<br />

Axel Hemminghaus (Fachbereichsleitung Deutsch an der VHS) sowie<br />

die Sprachdozentin Hatice Altunyay bestätigten die hohe Motivation der<br />

Teilnehmenden der Sprachcamps. Allesamt seien sie regelmäßig gekommen.<br />

Die Atmosphäre sei ausgesprochen harmonisch gewesen. Es habe<br />

keine Streitereien gegeben. Viele neue Freundschaften seien entstanden.<br />

Diese positiven Erfahrungen konnten wir auch schon beim Besuch der<br />

VHS-Kurse für Grundschulkinder »FerienIntensivTraining – FIT in Deutsch«<br />

in der Wenneberschule beobachten. Gerne nahmen die u. a. aus Rumänien,<br />

Bulgarien und Serbien sowie der Ukraine und Albanien kommenden<br />

Kinder das kostenlose Angebot für neu zugewanderte Schülerinnen und<br />

Schüler wahr.<br />

Die VHS führt die Sprachcamps bereits im siebten Jahr und die Intensivtrainings<br />

zum zweiten Mal durch. Axel Hemminghaus und seine Kollegin<br />

Carmen Vielstädte, die für die in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum<br />

stattfindenden Projekte eigentlich federführend ist, aber<br />

urlaubsbedingt nicht anwesend sein konnte, erwarten, auch in Zukunft<br />

derart attraktive Ferienkurse anbieten zu können. Raimund Kemper<br />

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☎ <br />

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8 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


F<br />

Familienzelten &<br />

Modenschau<br />

Förderverein Freibad <strong>Rheda</strong><br />

Passend zum Start der Zeltlager-Aktion vom Förderverein Freibad <strong>Rheda</strong><br />

e. V. kehrte Sommerfeeling in die Emsstadt ein. So schlugen an einem<br />

Freitagabend Mitte August campingbegeisterte Familien mit großer<br />

Freude ihre Zelte im Freibad <strong>Rheda</strong> <strong>auf</strong>. Einige ehrenamtliche Helfende<br />

rund um Schatzmeisterin Sigrid Strüber sorgten mit Pommes und Bratwurst<br />

für leckere Stärkung. Die Kalorien konnten direkt wieder im Wasser<br />

abtrainiert werden, denn Schwimmmeisterin Sina Walpuski heizte<br />

mit Wassergymnastik kräftig ein. Auch wagemutige Sprünge von den<br />

Sprungbrettern begeisterten Klein und Groß, die sich allesamt darüber<br />

freuten, noch bis 22 Uhr die Wasserflächen nutzen zu dürfen. Währenddessen<br />

bereitete das Förderverein-Team Brotteig vor und entzündete ein<br />

Lagerfeuer <strong>auf</strong> der großen Spielwiese. Gemeinsam wanden alle später<br />

mit großem Elan den Teig um ihre Stöcker und ließen ihn in der lodernden<br />

Glut backen. Vereinsvorsitzender Frank Winkler freute sich über die<br />

tolle Atmosphäre und plauschte noch bis weit in die Nacht in gemütlicher<br />

Runde mit den Gästen. Vom einsetzenden Regen in den frühen Morgenstunden<br />

bekam indes kaum jemand etwas mit. Bewegung kam im<br />

Zeltlager erst wieder <strong>auf</strong>, als die ersten Frühschwimmer im Becken ihre<br />

Bahnen zogen. Beim leckeren Frühstücksbuffet war das Fazit demnach<br />

auch bei allen Beteiligten positiv und der Ruf nach einer Wiederholung<br />

kam <strong>auf</strong>. Bei dem tollen Feedback waren sich Frank Winkler und Sigrid<br />

Strüber einig, diese gelungene Aktion in das nächste Jahresprogramm<br />

wieder mit <strong>auf</strong>zunehmen.<br />

<strong>Das</strong> gilt ebenfalls für die vom Förderverein organisierte Modenschau<br />

im Freibad am Werl. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich viele modehungrige<br />

Damen und Herren versammelt, um bei frischem Kaffee mit<br />

selbstgebackenem Kuchen die Schau im Relax-Bereich des Bades zu genießen.<br />

Damenmode Kappel, Sisters, Herrenmode Sandknop und Sport<br />

Wien hatten eine bunte Mischung aktueller Mode zusammengestellt,<br />

bei den Sonnenbrillen unterstützt von der Firma Krane in Lippstadt.<br />

7 Bis weit in den<br />

Abend konnten<br />

die Zeltteilnehmenden<br />

das<br />

Freibad nutzen.<br />

Foto: Petra Winkler<br />

1 Bei der Brotteig-Vorbereitung Foto: Petra Winkler<br />

Die fünf Hobby-Models, nahezu allesamt aus dem Förderverein Freibad<br />

<strong>Rheda</strong> blieben definitiv cool, als zu sehen war, dass sich so viele <strong>auf</strong><br />

den Weg zum Freibad gemacht hatten, um die Modenschau zu sehen.<br />

Sigrid Strüber, Kassiererin und Organisatorin des Fördervereins eröffnete<br />

den Nachmittag gemeinsam mit dem Vorsitzenden Frank Winkler und<br />

moderierte die Modenschau.<br />

WIR WOLLEN FEIERN!<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

9


IN DEN<br />

WIR STARTEN<br />

HERBST<br />

A<br />

8.–10. <strong>September</strong>:<br />

Altstadtfest <strong>Rheda</strong> lässt die<br />

Grauwacke tanzen<br />

Verk<strong>auf</strong>soffener Sonntag am 10. <strong>September</strong>, 13–18 Uhr<br />

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(Kem) Wenn die Altstadt in <strong>Rheda</strong> zur riesigen Open-Air-Kneipe wird,<br />

ist Feiern angesagt. Es ist ein Pflichttermin: Die <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>er<br />

und viele Auswärtige aus der engeren und weiteren Region sind gerne<br />

dabei. Sie lieben die idyllischen Altstadtgassen, lassen sich gerne von<br />

der Leidenschaft der Bewohnenden für ihr Viertel inspirieren, das beim<br />

vielfachen ehrenamtlichen Einsatz beim Altstadtfest allerorten fühlbar<br />

ist. Die Bürgerinitiative Altstadt lädt in diesem Jahr zum 41. Altstadtfest<br />

ein – am zweiten <strong>September</strong>-Wochenende. Es wird knuffig: Durchweg<br />

alle Ereignisse spielen sich diesmal ausschließlich zwischen Großer Wall,<br />

Kleine Straße und Doktorplatz/Berliner Straße ab.<br />

Die »Blaukittel«, wie man die Altstädter auch nennt, machen die<br />

Altstadt an den drei Festtagen zu einem wahren Festival: Alleine über 15<br />

Live-Bands und musikalische Gigs entfesseln Stimmung. Mit Angeboten<br />

für den kleinen und großen Durst und Hunger erweist sich die Bürgerinitiative<br />

gemeinsam mit ihren Freunden als perfekter Gastgeber. Neugierig<br />

machen Aktionen, Stände mit den verschiedensten Angeboten und Infos.<br />

Die Gäste genießen diese bunte Mischung aus Unterhaltung, Kultur<br />

und kulinarischen Köstlichkeiten jedes Jahr beim Altstadtfest in der<br />

<strong>Rheda</strong>er Altstadt.<br />

Grußwort<br />

Nach 3 Jahren der Altstadtfest-Abstinenz meldet sich die Bürgerinitiative<br />

Altstadt zurück. Vom 8. bis 10.09.23 starten wir erneut durch mit unserem<br />

für die Stadt so wichtigen Fest. Unter dem Motto »Altstadt verbindet«<br />

möchten wir mit unseren Freunden und Gästen 3 Tage feiern. Wir bedanken<br />

uns schon jetzt bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern,<br />

ohne die unsere Veranstaltung schlicht nicht durchzuführen wäre. Auch die<br />

Unterstützung der Flora, der Verwaltung, der Ratsparteien und der Vereine<br />

ist ein wichtiger Bestandteil unseres Festes. Unser spezieller Dank geht in<br />

diesem Zusammenhang an die zahlreichen Sponsoren, die es uns ermöglichen,<br />

unser notwendiges Equipment für das Bürgerfest Stück für Stück<br />

zu erneuern und zu erweitern. Dieses »Wir-Gefühl« für »unsere Altstadt«<br />

verbindet und stimmt uns zuversichtlich, dass das Altstadtfest <strong>2023</strong> ein<br />

Erfolg wird. Wir haben eine Verabredung, und zwar vom 8. bis 10.09.<strong>2023</strong>...<br />

Wir freuen uns <strong>auf</strong> Euch.<br />

Herzlichst Ihr<br />

Michael Haaß-Vogt<br />

1. Vorsitzender der Bürgerinitiative Altstadt<br />

Gewachsene Urbanität<br />

Die Gäste lieben die Altstadt, die Identifikation der Bewohner mit ihrem<br />

Viertel, die ihnen vor über 40 Jahren die Kraft gab, sich gegen die von<br />

der Stadtverwaltung und dem Rat geplante Zerstörung ihrer Heimat<br />

(Deilmann-Plan) zur Wehr zu setzen. Statt einer »Kahlschlagsanierung«<br />

für den Bezirk Moosstraße–Kleine Straße setzen sie bis <strong>auf</strong> den heutigen<br />

Tag <strong>auf</strong> eine Objektsanierung und feiern den Erfolg seit 1979 mit einem<br />

Altstadtfest. Seitdem erstrahlen mehr und mehr Leineweberhäuser<br />

wieder in ihrem ursprünglichen Glanz und machen die verbliebenen<br />

10 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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Altstadtgassen zu Orten der Bewunderung. Ein fach- und denkmalgerecht<br />

durchgebautes Fachwerkhaus wird bis <strong>auf</strong> den heutigen Tag zum<br />

Wunsch vieler Bürger. Auch neue Häuser entstehen, nun aber angepasst<br />

an die alte Bebauung. Energisch wehrt sich die Bürgerinitiative gegen<br />

eine neue Gefahr für die Altstadt: gegen Massenunterkünfte.<br />

Menschen in der Altstadt<br />

Erst kürzlich, beim »Sommerabend in der Altstadt«, kurz vor den Sommerferien,<br />

konnten die 50 Teilnehmenden dieser gastfreundschaftlichen<br />

Veranstaltung sich selber ein Bild vom Leben der Menschen in der<br />

Altstadt machen.<br />

Altes Fachwerk in Originalzustand versetzen<br />

Vom Treffpunkt beim Haus Fallner an der Moosstraße aus suchten die<br />

Gruppen nach der Begrüßung durch die Mitorganisatorin Christiane<br />

Vogt die Domizile der teilnehmenden Familien <strong>auf</strong>. »Schön, dass ihr da<br />

seid!«, begrüßten Ulrike und Markus Mell sie im Hof ihres im Dezember<br />

2017 erworbenen Hauses am Großen Wall 32. Die beiden hatten es von<br />

Anneliese Krink übernommen, die hier nach dem Tod ihres Mannes, dem<br />

früheren »Altstadtbürgermeister« Hermann Krink, alleine gelebt hatte.<br />

<strong>Das</strong> Ehepaar berichtete, dass es von Anbeginn ihr Ziel war, das in 1687<br />

erbaute Fachwerkhaus wieder in den Originalzustand zurückzuversetzen.<br />

<strong>Das</strong> war natürlich mit sehr viel Arbeit verbunden. Am Ende gab es<br />

viel mehr zu tun, als sich das Paar zu Beginn der Sanierung vorgestellt<br />

hatte. Die Besuchenden erfuhren, dass sich einige Herausforderungen<br />

sich in der dreijährigen Sanierungsphase ergeben hätten. Wo es ging,<br />

legte das Paar selber Hand an. »Wir haben jede Ecke des Hauses bei<br />

den Arbeiten kennengelernt«, berichtete die Gastgeberin, Tochter des<br />

<strong>Rheda</strong>er Heimatvereinsvorsitzenden, Prof. Dr. Ernst Albien. Während<br />

sie weiter ins Detail ging, fragte ihr Mann freundlich nach, ob er noch<br />

jemanden etwas anbieten könne. Die Gruppe konnte sich vor Ort selber<br />

ein Bild von der Sisyphusarbeit machen. Dazu gehörten die Freilegung<br />

der verputzten Wände, das Ersetzen des abgängigen Fachwerks durch<br />

neues und der 22 Fenster durch Holzfenster, die das Paar nach Maß<br />

hatte anfertigen lassen, sowie der Austausch der Dacheindeckung und<br />

die Ergänzung des bei der kompletten Anhebung des Hauses um 36<br />

Zentimeter freigelegten Eingangsportals durch eine Holztür in historischer<br />

Anmutung. Die Bildhauerin Petra Rentrup vervollständigte die<br />

uml<strong>auf</strong>enden »Perleierstab«-Schnitzereien. Im Januar 2021 seien sie dann<br />

eingezogen, berichtete das Ehepaar. Mit den Arbeiten sei es dann aber<br />

noch weiter gegangen. Ob die Melles das Unternehmen nochmals angehen<br />

würden, konnten sie nicht sagen. q<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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11


1 Selbstgebackenen Kuchen und frisch <strong>auf</strong>gesetzten Kaffee gibt es im Altstadtcafé 1<br />

»Wir sind in den zurückliegenden Jahren zu richtigen Altstädtern<br />

geworden«, erzählte das Ehepaar. Der noch vielen Menschen bekannte<br />

»Altstadtbürgermeister« Hermann Krink würde sich sicherlich freuen,<br />

wenn er sehen könnte, wie liebevoll das Haus für die nächsten Jahrzehnte<br />

gerüstet worden ist.<br />

Große Herausforderung<br />

Eine weitere Station war das Haus Lückemeyer am Großen Wall 21, das<br />

frühere »Haus Schikore«. Gerne hätte die Bürgerinitiative das Haus nach<br />

seinem Tod bewirtschaftet. Eine Ratsmehrheit hatte sich aber gegen die<br />

Umsetzung dieser Pläne in dem zwischenzeitlich von der Stadt erworbenen<br />

Haus ausgesprochen. Vor gut drei Monaten verk<strong>auf</strong>te die Stadt<br />

das 1855 von Adolph Meloh durch das Bauunternehmen Ernst Pohlmann<br />

errichtete Gebäude an den neuen Eigentümer Uli Lückemeyer. Er will<br />

es nach dem Altstadtfest für eigene Wohnzwecke restaurieren. Wen<br />

wundert es, dass es da viel zu tun geben wird.<br />

Der Historiker und Ortsheimatpfleger Dr. Wolfgang Lewe berichtete,<br />

dass schon die Eltern des Bauherrn, der Weber Dietrich Wilhelm Meloh<br />

und dessen Frau, Anna Maria Beckord, am Großen Wall wohnten. Nach<br />

einem Brand in 1855 sei das Haus neu errichtet worden. Über vier Generationen<br />

blieben die Melohs die Namensgeber. Er wechselte, als die<br />

1895 geborene Elise Wilhelmine Meloh Wilhelm Heinrich Herbert heiratete.<br />

Aus ihrer Ehe ging die 2012 verstorbene Margarete (Grete) Herbert<br />

hervor, die den Fahrkartenverkäufer bei der Deutschen Bundesbahn,<br />

Helmut Schikore, heiratete. Er starb 2018. Im Garten des Hauses gab<br />

der Experte für die Ortsgeschichte <strong>Rheda</strong>s einen kleinen Einblick in die<br />

Historie dieser Stadt.<br />

Gastfreundschaft<br />

Ebenfalls sehr gastfreundschaftlich war der Empfang bei den beiden<br />

weiteren Stationen. <strong>Das</strong> an der Kleine Straße 8 lebende Ehepaar Simone<br />

und Marcus Sundermann begrüßte die Gäste in seinem 2014 erworbenen<br />

denkmalgeschützten Fachwerkhaus aus 1663. Die am Großen Wall 52<br />

wohnende Gisela Kerger hatte das Doppelhaus gemeinsam mit ihrem<br />

zwischenzeitlich verstorbenen Mann Dieter vor 15 Jahren erworben.<br />

Freude <strong>auf</strong> das Altstadtfest<br />

Wie so viele Feste, musste auch das Altstadtfest von 2020 bis 2022<br />

ruhen. Die Altstädter freuen sich darum umso mehr, das Altstadtfest<br />

nach drei Jahren wieder <strong>auf</strong>leben lassen zu können.<br />

Bühnenprogramm <strong>auf</strong> dem Doktorplatz, beim Hermann’s<br />

Eck und bei Straube (Großer Wall)<br />

Freitag, 8. <strong>September</strong><br />

Doktorplatz 19.00 – 20.00 Uhr, »Shantallica«: Rock-Shanty<br />

Doktorplatz 20.45 – 24.00 Uhr, »Metal Works«: Best of Rock<br />

Samstag, 9. <strong>September</strong><br />

Doktorplatz 14.00 Uhr, Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden der Bürgerinitiative<br />

Altstadt, Michael Haaß-Vogt gemeinsam mit Bürgermeister Theo<br />

Mettenborg und Landrat Sven Georg Adenauer, begleitet durch den Chor<br />

der Schülerinnen und Schüler der Wenneber-Schule unter Leitung von<br />

Christiane Westermann. Der Landrat hat zudem »eine Überraschung«<br />

zum 50-jährigen Jubiläum des Kreises angekündigt.<br />

Doktorplatz 16.00 – 18.00 Uhr, »Free Waves«: Coversongs mit irischem<br />

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12 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Doktorplatz 20.30 – 24.00 Uhr, Kaiserbeats: 50s, 60s Rock’n’Roll<br />

Straube 17.30 – 19.30 Uhr, »The Hellbilly Three«: Rockabilly<br />

Straube 21.30 – 24.00 Uhr, »Mammasachte«: Rock’n’Soul<br />

Hermann’s Eck 16.30 – 19.00 Uhr, »Silly Vanilly«: Crazy Acoustic Cover-Trio<br />

mit Herz und Humor<br />

Hermann’s Eck 20.00 – 22.00 Uhr, »Beastless«: Hardrock<br />

Prasse (Scharfes Eck) 19.00 – 22.00 Uhr, Karaoke mit Klaus Richter: Für<br />

jeden, der es sich zutraut<br />

Ohne Bühne 15.00 – 17.00 Uhr, Fürstliches Trompetercorps<br />

Sonntag, 10. <strong>September</strong><br />

Doktorplatz 13.30 – 15.00 Uhr, Venten Musikschule<br />

Doktorplatz 16.00 – 17.00 Uhr, Deine Kinderband: Kinderrock<br />

Doktorplatz 19.00 – 21.00 Uhr, Jailhouse-Sunshine-Band: ABBA bis ZZ-Top<br />

Straube 15.00 – 17.00 Uhr, Ansgar Brinkmann: Kultkicker aus OWL erzählt<br />

Fußballanekdoten<br />

Hermann’s Eck 15.00 – 17.00, Ennio: Italienische Canzone<br />

Ohne Bühne 15.00 – 17.30 Uhr, (Walking Act) Sax Duo: Saxophon Musik<br />

1 Kompromisslosen Hard Rock gibt es mit den Beastless.<br />

Altstadtcafé & Cocktailbar<br />

Bei der Familie Haaß-Vogt (Großer Wall) gemeinsam mit Freunden, lädt<br />

am Samstag und Sonntag bis 18.00 Uhr das Altstadtcafé und ab 19.00<br />

Uhr eine Cocktailbar ein.<br />

Für den großen und kleinen Durst<br />

Theke am Hermann’s Eck: geführt vom Team der Wasserballer<br />

Zweiteilige Theke bei Straube: geführt von der Familie Liebig u. Freunden.<br />

Weinlaube im Garten des Hauses Lückemeyer (früher Schikore):<br />

geführt von Hermann Heller mit Freunden. Promi-Theke <strong>auf</strong> dem Doktorplatz:<br />

Es schenken ein CDU, Bündnisgrüne, move und andere. Doktorplatz-Theke<br />

2, Karaoke-Bar bei Prasse, nur Samstag von 18.00 – 22.00<br />

Uhr: geführt von Klaus Richter<br />

1 Die achtköpfige Rock- & Soulband »Mammasachte« gibt den guten Rat: »Hömma<br />

gut zu und mamma ordentlich mit!«<br />

Für den Hunger – und andere Stände<br />

Manta-Platten, Pizzen, Döner, Waffeln vom Kiebitzhof gibt es <strong>auf</strong> der<br />

Berliner Straße, eine original thailändische Küche lädt am Hermann’s<br />

Eck ein, der Kiebitzhof bietet zudem frisch vor Ort gerösteten Kaffee aus<br />

der eigenen Kaffeerösterei in der Kleinen Straße an.<br />

Mit Info-Ständen in der Kleinen Straße sind vertreten: der Kiebitzhof,<br />

das Stadtteilbüro, der Kreis Gütersloh und der Heimatverein <strong>Rheda</strong>.<br />

Kinderflohmarkt (keine Professionellen)<br />

Samstag und Sonntag, in der Widumstraße, Beginn: 9.00 Uhr.<br />

1 Die »Wenneberen« sind wie vor der Pandemie bei der Eröffnung wieder mit dabei –<br />

diesmal der Chor der Wenneber-Schule.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

13


Erfolg gestartet, berichtete der Geschäftsführer. Sollte das gewünschte<br />

Bildungsangebot nicht dabei sein, können sich die Interessierten mit<br />

der VHS in Verbindung setzen: »Ob privat oder geschäftlich, wir beraten<br />

Sie gerne zu möglichen Bestellkursen«. Speziell die Business-Akademie<br />

bietet <strong>auf</strong> die Bedürfnisse der Unternehmen/Mitarbeitenden abgestimmte<br />

Seminare. Für Kurzentschlossene gibt es zudem Nach- und<br />

Zuplanungen. Darüber hinaus können Teilnehmende seit Anfang <strong>2023</strong><br />

aus Hunderten zusätzlicher Kursangebote der virtuellen Online-Akademie<br />

Viona auswählen.<br />

1 Stellten das VHS-Programm für das Herbst-Wintersemester vor: (v. l.) Irmgard<br />

Honerlage, Axel Hemminghaus, Carmen Vielstädte, Dr. Sybille Schneider, Sabine<br />

Höller-Pietsch, Barbara Heuer, Riana-Lea JStübich, Kirsten Klute, Renate Reimann,<br />

André Mannke.<br />

Jetzt für das Wintersemester<br />

anmelden<br />

Volkshochschule Reckenberg-Ems bei der Qualität vorne<br />

(Kem) Riesige Freude bei den Mitarbeitenden der Volkshochschule: Am<br />

23. Juni wurde die VHS mit dem Ludwig-Erhard-Preis in Gold im Meistersaal<br />

in Berlin ausgezeichnet. Die abermalige Ehrung dokumentiert in<br />

herausragender Weise, dass es ihr äußerst vorbildlich gelingt, nachhaltig<br />

qualitätssteigernde Prozesse umzusetzen. Von dieser Stärke profitieren<br />

ihre aktiven Teilnehmenden. Die VHS/FARE hat zum Ziel, »die Leistungen<br />

in den Augen unserer Kundinnen und Kunden beständig attraktiver<br />

und noch bedarfsgerechter auszugestalten«, so ihr Leiter André Mannke<br />

im Vorwort zum Bildungskatalog für das am 28. August beginnende<br />

Herbst-Wintersemester <strong>2023</strong>/24. Gegenüber dem Sommersemester ist<br />

es um 16 Seiten stärker geworden, so der VHS-Geschäftsführer bei der<br />

Pressevorstellung des Programms. Es umfasst nunmehr 17.000 Unterrichtsstunden:<br />

in Präsenz, digital und hybrid. Hinter dieser starken Leistung<br />

stehen u. a. 650 Veranstaltungen, Integrationskurse und andere<br />

Projekte. Die seit dem 16. Juni l<strong>auf</strong>ende Anmeldung ist mit sehr gutem<br />

Aus den Fachbereichen<br />

Einige einige der von den Fachbereichsleitenden vorgestellten Highlights<br />

und: Am 9. <strong>September</strong> lädt der FB Studienreisen zu einer Wanderung<br />

über den Pflaumenweg rund um Stromberg (mit Pflaumenmarkt) ein,<br />

im Oktober und November geht es zum Teutoburger Wald bzw. Holter<br />

Wald. Im Frühjahr 2024 folgt eine Radreise <strong>auf</strong> der Kanalinsel Jersey, so<br />

die FB-Leiterin Irmgard Honerlage. Beim FB Politik-Gesellschaft-Umwelt<br />

steht am 7. <strong>September</strong>, 19 Uhr, im Luise-Hensel-Saal ein Vortrag<br />

zum Thema Ukrainekrieg aus ukrainischer Sicht <strong>auf</strong> dem Programm,<br />

berichtete Dr. Sybille Schneiders. Zu der Vortragsreihe »Lebensspuren<br />

OWL« (20 Themen) weisen wir auszugsweise <strong>auf</strong> den 8 x mittwochs<br />

stattfindenden Historischen Gesprächskreis mit Sigrid Theen im Kloster<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> (Seminarraum) hin. Der FB Kultur, ebenfalls von Dr. Sybille<br />

Schneiders geleitet, lädt neben der regulären Theatergruppe und der<br />

neuen Kindertheatergruppe zum ersten Mal zu einem Wochenendworkshop<br />

im Sinne des Biografischen Theaters vom 10. – 12. November<br />

ein. Einmalig angeboten wird das Projekt »Romane schreiben und veröffentlichen«<br />

mit der lokalen Autorin Malin Nacke aus Langenberg. Der<br />

von Barbara Heuer geleitete FB Gestalten präsentiert vom 28.10. – 15.11.<br />

eine Ausstellung der Foto AG mit Mini-Workshop. Lieblingsstücke mit<br />

Raysin gießen und mit schönen Folien-Schriften per Plotter individuell<br />

<strong>auf</strong>pimpen kann man im Haus der Kreativität am 11.11. von 14 bis<br />

17 Uhr. Der FB Gesundheitsbildung von Kirsten Klute bietet u.a. einen<br />

Orientierungskurs für pflegende Angehörige und Ehrenamtliche, die<br />

Themenbereiche »vergrößertes veganes Kochangebot« und »Veganuary<br />

2024« sowie den neuen Bewegungstrend »K-Pop-Dance« (Koreanische<br />

Popmusik, ab 16 Jahren). Im FB Fremdsprache können Interessierte in<br />

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14 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


der erstmalig durchgeführten Board Game Night beim gemeinsamen<br />

Spielen <strong>auf</strong> unterhaltsame Weise ihre Englischkenntnisse verbessern, so<br />

Sabine Höller-Pietsch. Erfrischend ist ebenfalls das Angebot »It’s Crime<br />

Time – reading a murder Story – Englisch B1«. Phonetikkurs Deutsch,<br />

Integrationskurs sowie Berufssprachkurse, niederschwellige Frauenkurse<br />

mit Kinderbetreuung etc. findet man im FB Deutsch als Fremdsprache<br />

von Axel Hemminghaus und Carmen Vielstädte. Am 9. <strong>September</strong><br />

können Interessierte an einer Brandschutzprävention für Personen der<br />

häuslichen Pflege und am 11. März an einer Brandschutzhelferausbildung<br />

des FB IT-Arbeit-Beruf teilnehmen. Der Kurs »Programmieren mit C#«<br />

vermittelt für Fortgeschrittene die Basis zum Erstellen eigener Computerprogramme.<br />

Dar<strong>auf</strong> u. a. wies Nicole Höhne hin.<br />

Weitere Infos und Anmeldung<br />

unter www.vhs-re.de, briefkasten@vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900.<br />

S<br />

Selbsthilfe-Wegweiser<br />

online geschaltet<br />

Selbsthilfegruppen im Kreis Gütersloh<br />

Von A wie Adipositas bis Z wie Zöliakie – wer an einer Krankheit leidet<br />

und Austausch sucht, hat nun die Möglichkeit, sich online über Selbsthilfegruppen<br />

im Kreis Gütersloh zu informieren. Der Selbsthilfe-Wegweiser<br />

der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle<br />

(BIGS) ist eine Online-Datenbank, bei der alle Selbsthilfegruppen im<br />

Kreis Gütersloh, die der BIGS bekannt sind, registriert sind. Der neue<br />

Wegweiser ist im Internet unter www.kreis-guetersloh.de/ selbsthilfewegweiser<br />

zu finden.<br />

Der Austausch in einer Gruppe kann bei gesundheitlichen, seelischen<br />

und sozialen Themen helfen, besser mit der Lebenssituation zurechtzukommen.<br />

Selbstverständlich können Interessierte auch weiterhin<br />

persönlich zur BIGS in die Stadtbibliothek Gütersloh kommen, sich telefonisch<br />

oder schriftlich über Selbsthilfegruppen informieren. Sollte<br />

bei den <strong>auf</strong>geführten Gruppen nicht die passende dabei sein, helfen<br />

die Fachkräfte bei der Suche nach anderen Formen der Unterstützung,<br />

beziehungsweise nach überregionalen Gruppen oder bei der Gründung<br />

einer neuen Gruppe.<br />

Den neuen Selbsthilfe-Wegweiser hat die BIGS zum Anlass genommen,<br />

den Internet<strong>auf</strong>tritt zu überarbeiten. Nutzer haben jetzt einen umfassenden<br />

Überblick über die Unterstützungsangebote der BIGS sowie<br />

über aktuelle Veranstaltungen wie Gesundheitsvorträge oder Lesungen.<br />

Denn Betroffene in Selbsthilfegruppen zu vermitteln, ist nur eine<br />

von vielen Tätigkeiten. Die BIGS dient als Anl<strong>auf</strong>stelle für ratsuchende<br />

Bürgerinnen und Bürger und informiert sowohl über Unterstützungsund<br />

Informationsmöglichkeiten bei psychischen und körperlichen<br />

Erkrankungen, als auch über psychosoziale Unterstützungsangebote<br />

beispielsweise bei Trauer oder Trennungen. Auch Angehörige, die mit<br />

einer plötzlichen oder sich anbahnenden Pflegesituation oder einer Erkrankung<br />

konfrontiert werden, können bei den Beraterinnen der BIGS<br />

Rat suchen.<br />

Kontaktdaten, Adressen und weitere Informationen finden Interessierte<br />

unter www.kreis-guetersloh.de/bigs<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

15


Jazz-Club<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> startet durch<br />

Vorverk<strong>auf</strong> für fünf Topkonzerte hat begonnen<br />

Foto: JOERG HAEKEN<br />

Fakten, Vorfreude und ein ungewöhnlich direktes Konzerterlebnis<br />

prägten die erste Jahreshauptversammlung des jungen Jazz-Clubs <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

e.V. im Eventlokal Abrahams am Bahnhof.<br />

»Mit Stolz und Dankbarkeit« blickt Leo Lübke als Vorsitzender des im<br />

März 2022 gegründeten Clubs <strong>auf</strong> inzwischen fünf erfolgreiche Konzerte<br />

mit Weltstars und lokalen Helden zurück. Vom Start mit Emile Parisiens<br />

Sextett bis zum Saisonfinale mit Laia Genc und Sabine Kühlich gab<br />

es nicht nur Grenzen sprengende Musik in einzigartiger Umgebung,<br />

sondern vielfältige Begegnungen mit unterschiedlichen Musikkulturen.<br />

Lübke betonte in diesem Zusammenhang die Rolle von Kultur und besonders<br />

des Jazz als positive Kraft gegen die Probleme der Zeit. Jazz sei<br />

von Sklaven aus der heimischen Musiktradition als Widerstand gegen<br />

die Unfreiheit entdeckt und mit vielen Einflüssen der Neuen Welt und<br />

neuer Instrumente so fortentwickelt worden, dass er heute in vielen<br />

Regionen heimisch und kräftigend sei.<br />

Lübke bedankte sich bei Spendern aus der heimischen Wirtschaft,<br />

der Kreissparkasse, der Volksbank und Zuschussgebern wie der Bürgerstiftung<br />

und der Familienstiftung Lönne-Verch für die Unterstützung<br />

zur Neubelebung der heimischen Jazz-Szene. Sie sei Ermutigung und<br />

Ansporn zum Weitermachen.<br />

Lübkes Stellvertreterin Susann Rauh-Meißnest berichtete, dass rund<br />

60.000 € für die Veranstaltungen selbst und die Werbung ausgegeben<br />

worden seien. Manches seien Startkosten gewesen, man habe zudem<br />

zum Start mit einem Paukenschlag das städtische Kulturleben bereichern<br />

wollen. Alle Aktivitäten des Vereins seien durch Eintrittsgelder in<br />

Höhe von rund 12500 Euro sowie die private Unterstützung der Spender<br />

und einem Zuschuss der Flora Westfalica refinanziert. Der Jazz-Club<br />

könne mit einem kleinen Guthaben in die nächste Saison starten.<br />

Diese startet mit dem Sam Siefert Ensemble Project am 20. <strong>September</strong><br />

um 20.00 Uhr im Abrahams. Sam Siefert ist bekanntlich in der<br />

Emsstadt <strong>auf</strong>gewachsen und stellt als »Local Hero« sein elfköpfiges Ensemble<br />

vor. Seine Clubtour zum neuen Album startet das in Innsbruck<br />

heimische Ensemble in Schwaz bei den »Klangspuren« und führt von<br />

München über Stationen in Bielefeld, Minden, Münster und <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

auch nach Luxemburg und Berlin.<br />

Mit dem Jakob Manz Project kommt am 18. Oktober ein sehr erfolgreiches<br />

schwäbisches Quartett und am 8. November mit Kinga Glyk eine<br />

E-Bassistin als Bandleaderin eines internationalen Bandprojektes. Am 14.<br />

Februar ist Johanna Summer als Solo-Pianistin im Abrahams zu erleben<br />

und am 17. April wird Jeff Cascaro mit seinem Quartett beweisen, dass<br />

die Grenzen zwischen Jazz und Soul fließend sind.<br />

Erstmals bietet der Jazz-Club ein Abonnement für alle fünf Veranstaltungen<br />

an. Es kostet 135 € mit garantiertem Sitzplatz und 115 Euro für die<br />

sogenannten Stehplätze. Abos – auch zu ermäßigten Preisen - können<br />

bei der Flora Westfalica in der Geschäftsstelle am Rathausplatz 8-10<br />

erworben werden. Außerdem hat dort und im Internet der Vorverk<strong>auf</strong><br />

16<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


für Einzelkarten zu allen fünf Veranstaltungen nun begonnen. Weitere<br />

Informationen <strong>auf</strong> www.jazz-club-rheda-wiedenbrueck.de.<br />

Nach den zügig abgewickelten Vereinspflichten genossen Mitglieder<br />

und Gäste dann Musik. Der junge Folkwang-Absolvent Nicklas John hatte<br />

seine Suite für Klavier, Akkordeon, Cello und Klarinette mitgebracht. John<br />

beschreibt hier in musikalisch vielseitiger Form zwischen Jazz, Minimal<br />

Music und Klassik unter dem Titel »Eines Tages« den Tagesl<strong>auf</strong> eines<br />

Komponisten. In einer lockeren Gesprächsrunde mit den Jazz-Freundinnen<br />

und Jazzfreunden bekannte John, durch die Interpretationen<br />

des Publikums immer neue Aspekte in seiner Musik zu entdecken. Im<br />

Gegenzug bot er tiefe Einblicke in die schwer zu spielenden und hochkomplexen<br />

Strukturen eines Stückes – die sich für die Hörenden eher<br />

leicht präsentiert hatten.<br />

Auch in Zukunft will der<br />

Jazz-Club <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> durch sol-<br />

che Gesprächs- und Musik-Begegnungen egnu neben dem öffentlichen Konzertprogramm<br />

noch Freude am Jazz ermöglichen. Interessenten dafür<br />

und für die Mitgliedschaft können<br />

sich unter info@jazz-club-rheda-<br />

wiedenbrueck.de melden.<br />

Sam Siefert Ensemble Project »Club Tour <strong>2023</strong>«<br />

<strong>Das</strong> »Sam Siefert Ensemble Project« geht erneut <strong>auf</strong> ausgiebige<br />

Deutschlandtour (mit Abstechern nach Luxemburg) im <strong>September</strong><br />

<strong>2023</strong>. Die 11-köpfige Independent Jazz Band aus Tirol hat dabei ihr neues<br />

Album »Perspectives II« im Gepäck und wird mit ihrem eigensinnigen<br />

Contemporary Groove Sound erneut für Bewegung <strong>auf</strong> und vor der<br />

Bühne sorgen.<br />

Zusammenleben zu schaffen. Die Texte geben Hoffnung<br />

<strong>auf</strong> ein friedliches zukünftiges Miteinander,<br />

was angesichts der aktuellen gesellschaftlichen<br />

Diskurse utopisch scheint,<br />

doch nicht unerreichbar. »Wir müssen<br />

Verständnis füreinander <strong>auf</strong>bringen.<br />

Wir alle sind Individuen, trotz aller Kollektivierung<br />

darf dies nicht vergessen<br />

werden. Kollektive schaffen Stereotype<br />

und Grenzen, Individuen ermöglichen<br />

direkten Austausch und Vermittlung« (Sam<br />

Siefert). Auch der Fokus <strong>auf</strong> individuelle musikalische<br />

Improvisation schafft diese Idee der »Gemeinsamkeit<br />

durch Vielfalt«. Freiheit und Grenzenlosigkeit sollen sich hier<br />

widerspiegeln. Kein Ensemble-Mitglied wird zu irgendetwas gezwungen.<br />

Der Ausdruck soll solistisch vollkommen frei bleiben. Es darf sich gefreut<br />

werden <strong>auf</strong> ausgiebige Konzerte mit starker Groove-Betonung. Dabei ist<br />

auch Bewegung erneut willkommen, denn auch das Publikum soll an<br />

diesen Tagen von den Lasten des Alltags befreit werden.<br />

Die Besetzung der »Club Tour <strong>2023</strong>«<br />

lautet:<br />

Mimi Schmid – Vocals<br />

Matthias Lindermayr – Trompete<br />

Benjamin Buchberger – Posaune<br />

Simon Strobl – Altsaxophon<br />

Thomas Greiderer – Tenorsaxophon<br />

Christian Hauser – Gitarre<br />

Christoph Kuntner – Gitarre<br />

Anna Reisigl – Bass<br />

Christian Larese – Piano<br />

Christoph Pfister – Percussion<br />

Sam Siefert – Drums<br />

Nach ihrer erfolgreichen »Perspectives Tour 2022« ist das Sam Siefert<br />

Ensemble Project auch im Jahr <strong>2023</strong> unterwegs. Eine ausgiebige »Club<br />

Tour <strong>2023</strong>« im <strong>September</strong> ist geplant und umfasst viele Gegenden und<br />

Städte in Deutschland. Zusätzlich wird der Tour<strong>auf</strong>takt in Tirol selbst<br />

stattfinden und ein kurzer Abstecher nach Luxemburg getätigt. Der Club<br />

Begriff soll nicht in die Irre führen, die meisten – aber nicht alle – Kon-<br />

zerte werden in Jazz- und Musikclubs stattfinden.<br />

<strong>Das</strong> Ensemble bewegt sich<br />

mit 11-MusikerInnen in einer sehr brei-<br />

ten stilistischen Vielfalt. Verschiedene Einflüsse der zeitgenössischen<br />

Jazzwelt klingen dabei an. Neben größeren Jazz Ensembles (Kamasi<br />

Washington, Seed Ensemble, Nérija) sind besonders Afrobeat Einflüsse<br />

(Fela Kuti, Kokoroko, Ebo Taylor) zu hören. Die ausgiebigen Improvisa-<br />

tionsanteile sollen das Publikum und die agierenden MusikerInnen in<br />

Ekstase versetzen. Mantra-ähnliche Themen schaffen eine Zugänglich-<br />

keit, die nicht nur erfahrene Jazz-HörerInnen abholen, sondern durchaus<br />

Raum für Rock, Soul und Hip Hop Einflüsse lassen.<br />

Thematisch schließt das Sam Siefert Ensemble Project mit dem<br />

neuen Album »Perspectives II« (Veröffentlichung im Spätsommer/Herbst<br />

<strong>2023</strong>) an den Vorgänger an. Durch Perspektivierung soll es ermöglicht<br />

werden, gegenseitiges Verständnis in einem universellen menschlichen<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> 17


N<br />

Nun steht die<br />

Ursache fest<br />

Nach Klärwerk-Havarie schwierige Aufräumarbeiten<br />

an der Ems<br />

1 Der Angler Siegfried Zühlke entdeckte die Umweltkatastrophe. 1 Wochen nach der Haverie lagen am östlichen Emsufer in unmittelbarer Nähe zu<br />

dem Eigenbetrieb an einer größeren, gut zugänglichen Stelle die Kunststoffplättchen<br />

unverändert und in großen Mengen.<br />

»Nach einem Starkregenereignis Ende Juni waren große Mengen Trägerplättchen<br />

aus der Kläranlage an der Marienfelder Straße in die Ems<br />

gespült worden. Die komplexen Vorgänge in der Kläranlage wurden nach<br />

diesem Ereignis intensiv untersucht.«<br />

Was ist passiert?<br />

»Nun steht fest, dass der Ausfall einer Pumpe im Hochwasserpumpwerk<br />

und der außergewöhnlich langanhaltende Zul<strong>auf</strong> großer Mengen Regen-<br />

und Abwasser zum Überl<strong>auf</strong> einer mikrobiologischen Nachbehandlungsanlage<br />

führten. <strong>Das</strong> ist das Ergebnis einer nun vorgestellten Untersuchung<br />

des Ingenieurbüros AquaConsult, das die Abläufe untersucht<br />

hat, die zum Austreten großer Mengen von Kunststoffteilchen aus der<br />

Kläranlage führte.« Der Berichtsentwurf liegt seit dem 16.8.<strong>2023</strong> vor.<br />

Im Ausschuss für den Eigenbetrieb Abwasser am 7. <strong>September</strong> sollen<br />

die Ratsmitglieder <strong>auf</strong> Grundlage des Untersuchungsergebnisses das<br />

Ereignis bewerten und Maßnahmen beraten, die dauerhaft ein weiteres<br />

Austreten von Klärteilchen in die Umwelt verhindern sollen. Aufgrund<br />

der erheblichen Komplexität der Anlage waren mehrere Abstimmungsgespräche<br />

mit dem Ingenieurbüro erforderlich, um die Ursache des Schadensereignisses<br />

zu ermitteln«, so die Stellungnahme der städtischen<br />

Pressestelle von 22. August.<br />

Entsprechend informierte der Leiter des Eigenbetriebs Jan Ditgens<br />

in Abstimmung mit dem Bürgermeister die Ratsmitglieder zeitgleich<br />

über den Störfall <strong>auf</strong> der Kläranlage in der Nacht vom 22. <strong>auf</strong> den 23.<br />

Juni. Nachfolgend ein Auszug aus dem Schreiben, das uns im Original<br />

vorliegt:<br />

Im Detail<br />

»Der EAW betreibt im Stadtgebiet insgesamt acht Niederschlagsschreiber,<br />

die ein Starkregenereignis vom 22.06.<strong>2023</strong> <strong>auf</strong> den 23.06.<strong>2023</strong> <strong>auf</strong>gezeichnet<br />

haben. Insbesondere zentrale und somit für das Entwässerungssystem<br />

stark abflusswirksame Bereiche von <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Herbstboten im<br />

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18 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


<strong>2023</strong>/24<br />

1 Zehn Bürgerinnen und Bürger haben ehrenamtlich in zwei Stunden pro Person<br />

einen Quadratmeter reinigen können. <strong>Das</strong> Foto zeigt das Ergebnis der freiwilligen<br />

Reinigungs-Aktion.<br />

sind mit einer hohen Niederschlagsbelastung >70 mm (100-jährliches<br />

Niederschlagsereignis) über einen langen Zeitraum von ca. 9 Stunden<br />

be<strong>auf</strong>schlagt worden. Durch die außergewöhnlich lange Dauerstufe wurden<br />

die Speichervolumina des Kanalnetzes und der Kläranlage zu 100<br />

Prozent ausgelastet. Zusammen mit dem ebenfalls außergewöhnlich<br />

hohen und langandauernden Landabfluss kam es zu einem zeitweiligen<br />

Flusshochwasser der Ems. Bedingt durch diese Rahmenbedingungen<br />

ergab sich ein maximaler Zufluss von Regenwasser und Abwässern zu<br />

der Kläranlage.<br />

Durch das Flusshochwasser konnte die Ableitung der Wassermengen<br />

aus der Kläranlage ausschließlich über das Hochwasserpumpwerk<br />

erfolgen. Auf Grund von technischen Problemen sprang eine der beiden<br />

Hochwasserpumpen nicht an, sodass die volle Förderleistung zur Ableitung<br />

von behandeltem Abwasser aus der Kläranlage in die Ems zeitweise<br />

nicht zur Verfügung stand. Es kam zu einer hydraulischen Überlastung<br />

im Bereich der Ozonierung nachgeschalteten MBBR-Anlage.<br />

Größere Mengen der Trägerplättchen sind durch das Überströmen<br />

einer Lochblechwand der MBBR-Anlage in die Ems gelangt. Zur ungefähren<br />

Ermittlung der Menge an abgedrifteten Trägerplättchen wurden<br />

die beiden Reaktorräume der MBBR-Anlage nacheinander untersucht.<br />

Ein Reaktorraum war zum Zeitpunkt des Ereignisses <strong>auf</strong> Grund von Wartungsarbeiten<br />

nicht im Betrieb, sodass aus diesem Raum keine Abdrift<br />

erfolgte. Der Zweite Reaktorraum musste zur Untersuchung zunächst<br />

abgelassen werden. Nach den vorliegenden Unterlagen sind die beiden<br />

Reaktorräume insgesamt mit 70 Kubikmeter Trägermaterial gefüllt. Bezogen<br />

<strong>auf</strong> den betroffenen Reaktorraum ergibt sich eine Abdrift von ca. 28<br />

Kubikmeter Trägermaterial mit einem Gewicht von 3,3 Tonnen in die Ems.<br />

Den Bericht von AquaConsult werde ich Ihnen hiermit zur Verfügung<br />

stellen. In der Sitzung werden Mitarbeiter von AquaConsult anwesend<br />

sein und mit zum Vorfall und den Erkenntnissen ausführen. Für Rückfragen<br />

stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.«<br />

Die über die Lochblendwand gespülten 3,3 Tonnen Kunststoffplättchen<br />

verteilten sich dann in der Ems und an ihren Ufern – mindestens<br />

bis Warendorf. Ob diese jemals alle eingesammelt werden können, ist<br />

nicht zu erkennen.<br />

Kulturpartner<br />

SCHÖNER LANGER DONNERSTAG<br />

Eine Zusammenarbeit von:<br />

Kultur Räume Gütersloh<br />

und KulturBüro-OWL<br />

jeweils 20 Uhr GÜTERSLOH<br />

14.09.23 Jochen Malmsheimer:<br />

Statt wesentlich die Welt<br />

bewegt, hab ich wohl nur<br />

das Meer gepflügt – ein<br />

Rigorosum sondershausen<br />

19.10.23 Fabian und die Detektive:<br />

Willkommen <strong>auf</strong> der<br />

Intensivstation<br />

16.11.23 Quintessence Saxophone<br />

Quintet:<br />

Lieblingsstücke<br />

14.12.23 STORNO:<br />

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21.12.23 René Sydow:<br />

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Änderungen vorbehalten.<br />

Wie die Havarie bekannt wurde<br />

Der passionierte Angler Siegfried Zühlke entdeckte ein paar Tage nach<br />

dem Starkregenereignis und damit verbundenen kleinen Emshochwasser<br />

am 22./23. Juni an seinem gewohnten Stammplatz im Renaturierungsgebiet<br />

am östlichen Emsufer oberhalb des nahen Klärwerks erst eine q<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

19


1 (V. l.) Peter Heinz Woste (Vorsitzender des Betriebsausschusses für den Eigenbetrieb<br />

Abwasser), Bürgermeister Theo Mettenborg, Betriebsleiter EAW Jan Ditgens und Josef<br />

Hüwe (Betriebsleiter der Zentralkläranlage) <strong>auf</strong> dem Zul<strong>auf</strong> der neuen Ozonierungsstufe<br />

als Teil der vierten Reinigungsstufe. <strong>Das</strong> Foto entstand 2021.<br />

Foto: Pressestelle der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

1 Hagen Klauß von den Bündnisgrünen erwartete, dass die Stadtverwaltung die<br />

Ratsmitglieder direkt nach dem Bekanntwerden der Havarie über den Umweltschaden<br />

informiert hätte.<br />

kleine Kunststoff-Lochscheibe in der Größe von einem Zwei-Euro-Stück,<br />

dann immer mehr: Hunderte, Aberhunderte. Ihm schossen die Tränen in<br />

die Augen. Erschrocken forschte er nach: Er fand das gleiche Bild, an den<br />

verschiedensten Stellen bis zum Gütersloher Flughafen, dann weiter bis<br />

Warendorf. Selbst am dortigen Emssee, der durch eine Überl<strong>auf</strong>schwelle<br />

von der Ems getrennt ist, entdeckte er die Kunststoffplättchen. Die<br />

von dem Siebzigjährigen verständigte Mitarbeitende des Umweltamtes<br />

der »Stadt des Pferdes« erschrak, als er ihr die am Emssee gefundenen<br />

Plättchen <strong>auf</strong> den Tisch legte. In der Summe mussten es wohl tausende<br />

und abertausende Plastikteilchen sein, die das Ufer entlang der Ems<br />

verschandelten.<br />

Der Angler und Naturfreund mochte sich nicht vorstellen, dass die<br />

Plastikscheiben ihn von nun an beim Angeln begleiten würden, bis im<br />

1 Blick in die vierte Stufe: hier das Becken mit den Trägerplättchen.<br />

Foto: Pressestelle der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

wahrsten Sinne des Wortes »Gras über die Geschichte« gewachsen ist.<br />

<strong>Das</strong>s es jemals möglich ist, sie alle wieder zu entfernen, konnte er sich<br />

nicht vorstellen. Im Flussbett, Ufergebüsch und in den Brennnesselfeldern<br />

entlang der Ems sind sie kaum auszumachen.<br />

Und natürlich fragte er sich, was das für Lochplättchen sind, wie sie in<br />

die Ems gekommen sind, wie man eine Reinigung einleiten könnte und<br />

dachte gleich, dass sich so etwas nicht wiederholen dürfe. Gemeinsam<br />

mit seinem Bruder forschte er die Ems nach Süden ab. Sie fanden die<br />

Plättchen weder am Freibad noch am Werl. Die Verschandelung mit den<br />

Plättchen begann genau an der Stelle, wo das Klärwerk das gereinigte<br />

Abwasser in die Ems leitet. Da war ihnen natürlich klar, wo die Naturverschmutzung<br />

herkommen musste.<br />

Die Havarie wurde öffentlich<br />

Gegenüber der von dem Angler verständigten Presse bestätigte Pressesprecher<br />

Martin Pollklas diese Vermutung. Durch den Starkregen seien<br />

Plättchen in die Ems gelangt. Es würden Maßnahmen getroffen, ein<br />

abermaliges Austreten der Plättchen bei Starkregen zu verhindern. Bei<br />

den Chips handele es sich um Trägerplättchen für Mikroorganismen aus<br />

der vierten Klärstufe. Dort befinde sich eine sogenannte MBBR-Anlage.<br />

In diesem Moving Bed Biological Reactor schwimmen die Plättchen und<br />

fördern besonders effizient die Zersetzungen letzter Verschmutzungen.<br />

Bei der Einweihung in 2021 hieß es in der Presseverlautbarung der Stadt:<br />

»Die zusätzliche Reinigungsstufe zerstört Mikroverunreinigungen wie<br />

etwa Arzneimittelwirkstoffe oder Röntgenkontrastmittel <strong>auf</strong> molekularer<br />

Ebene. Dem Ozonreaktor folgt ein Becken mit einer biologischen Nachbehandlung.<br />

Hier werden weitere Abbauprodukte aus der Ozonierung<br />

durch Mikroorganismen absorbiert«. Es ist die größte Reinigungsstufe<br />

ihrer Art in Ostwestfalen und zudem eine nach dem modernsten Stand<br />

der Technik errichtete Anlage.<br />

Die Bündnisgrünen nehmen sich des Themas an<br />

Der Angler involvierte von seiner Entdeckung ebenfalls Ratsherr Hermann<br />

Heller-Jordan von den Bündnisgrünen. Gemeinsam mit seinem<br />

Fraktionskollegen Hagen Klauß und dem sachkundigen Bürger Bernd<br />

Mester ging er der Sache weiter <strong>auf</strong> den Grund.<br />

Sie informierten die Untere Wasserbehörde und fragten beim Klärwerk<br />

und in der Stadtverwaltung nach den Ursachen der Umwelt- und<br />

Emsverschmutzung sowie den Möglichkeiten der Entfernung der Plastikteilchen<br />

und der eingeleiteten Maßnahmen zur Verhinderung einer<br />

Wiederholung eines solchen Störfalls. Mehr als schon bekannt war, erfuhren<br />

sie nicht.<br />

Die Bündnisgrünen vertreten die Auffassung, dass die Ratsmitglieder<br />

sofort nach dem Auftreten des Störfalles darüber von der Stadtverwaltung<br />

hätten informiert werden müssen.<br />

Sie weisen zudem <strong>auf</strong> die langfristigen Folgeschäden hin: Die sich<br />

zersetzenden Plättchen würden als Mikroplastik in die menschliche<br />

Nahrungskette gelangen. In der Lokalen Stunde von WDR III, etwa drei<br />

Wochen nach dem Großschadensereignis, am 15. Juli, versicherte der<br />

Bürgermeister: Es gehe keine akute Gefahr für Kreatur und Natur von den<br />

Plättchen aus. Die Stadt habe die Beseitigung der Plätzchen gestartet:<br />

»Wir versuchen ein Maximum der Plättchen einzusammeln«. Es werde<br />

versucht die Plättchen mit Drohnen zu lokalisieren. In 15 Jahren würden<br />

die Plättchen beginnen zu verrotten.<br />

Wurde zeitnah überall gereinigt?<br />

Bei einer erneuten Begehung des östlichen Emsufers nahe dem Klärwerk<br />

nach dem Fernsehbericht und einer Reportage über das Klärwerk (30. q<br />

20 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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*bei Abschluss einer Mitgliedschaft zzgl. einer 1/4 jährlichen Servicepauschale von 9,99 €.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

21


1 Beherzte Bürgerinnen und Bürger fanden in einem ehrenamtlichen Einsatz nach sechs Wochen in Klärwerksnähe noch massenweise Plastikchips an einer sehr gut<br />

zugänglichen Stelle. Sie wollen ihre Arbeit fortsetzen.<br />

KW) zeigte uns der Angler, dass die Position der Plättchen sich hier, an<br />

einer größeren, sehr gut zugänglichen Stelle seit dem von ihm festgestellten<br />

Schadensereignis nicht verändert habe: Die Kunststoffplättchen<br />

lagen noch in demselben Umfang und unverändert in regelrechten »Nestern«.<br />

Und natürlich drängte sich die Frage <strong>auf</strong>, warum denn hier, in der<br />

Nähe zum Klärwerk, noch nicht gereinigt wurde.<br />

Ebenfalls bei einer von Hagen Klauß initiierten Aufräumaktion am<br />

Ende der 31. Kalenderwoche fanden die ehrenamtlich Helfenden an derselben<br />

Stelle noch jede Menge Chips. Der Uferabschnitt sah genauso<br />

un<strong>auf</strong>geräumt aus wie Wochen vorher. Die 10 engagierten Bürgerinnen<br />

und Bürger haben pro Person einen Quadratmeter innerhalb von zwei<br />

Stunden reinigen können und damit zwei Drittel der Bucht von den<br />

Chips gesäubert. Die Mannschaft will sich nun regelmäßig jeden ersten<br />

Samstag im Monat treffen und hofft <strong>auf</strong> mehr Leute – Treffpunkt 10 Uhr<br />

an der Einfahrt zum Klärwerk.<br />

Die Fraktion FREIE-Linke nahm die Havarie zum Anlass, einen Antrag<br />

für ein Konzept der Versickerung von Regenwasser <strong>auf</strong> versiegelten Flächen<br />

für <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> zu erstellen.<br />

Reinigung durch den Bauhof und den Eigenbetrieb Abwasser<br />

Nach Mitteilung der städtischen Pressestelle begann der Eigenbetrieb<br />

Abwasser nach dem Störfall »umgehend gemeinsam mit dem Bauhof<br />

mit Reinigungsaktionen. Dabei wurden viele unterschiedliche Reinigungsmaßnahmen<br />

erprobt, um die Plättchen einzusammeln. Auch die<br />

Angler- und Kanuvereine der Region wurden um Mithilfe gebeten. An<br />

verschiedenen Orten wurden Sammelstellen eingerichtet – etwa bei der<br />

Gütersloher Faltbootgilde oder an den Emsbrücken an der Brocker Mühle,<br />

der Marienfelder Straße und der Harsewinkeler Straße, am Wertstoffhof<br />

in Warendorf vor dem Eingangstor, am Emszul<strong>auf</strong> Hessel sowie am<br />

Parkplatz Emsaue an der Kanueinsatzstelle«.<br />

Raimund Kemper<br />

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22 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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1 Die Teilnehmenden des Klassentreffens des Einschulungsjahrgangs 1950 der früheren<br />

Kirchplatzschule Dversammelten sich zum Erinnerungsfoto an einer Skulptur von<br />

den Alltags-Menschen der Künstlerinnen Christel und Laura Lechner.<br />

Der Einschulungsjahrgang<br />

1950 traf sich<br />

zum 8. Wiedersehen<br />

Klassentreffen von Kirchplatzschülern<br />

(Kem) Gleich zwei Jahrgänge wurden Ostern 1950 in die damalige Kirchplatzschule<br />

in <strong>Wiedenbrück</strong> eingeschult: Insgesamt 110 Mädchen und<br />

Jungen der Geburtsjahrgänge 1943/44. 25 aus dem einen Jahrgang trafen<br />

sich jetzt anlässlich des achtzigsten Geburtstages im Seecafé bei Kaffee<br />

und Kuchen. Im nächsten Jahr soll sich zum Achtzigsten der anderen<br />

einstigen Erstklässler ein weiteres Klassentreffen anschließen. Seit dem<br />

35. Einschulungs-Jubiläum ist es das achte Wiedersehen, so die Organisatorin<br />

Margret Bergemann.<br />

Von den ehemaligen Mitschülern sind bereits 45 verstorben und einige<br />

sind nicht mehr mobil. Aber stolz sind sie dar<strong>auf</strong>, dass als Beweis<br />

ihres guten Zusammenhalts auch 73 Jahre nach der Einschulung alle<br />

Ehemaligen kamen, die es irgendwie möglich machen konnten. 65 Einladungen<br />

hatte die Organisatorin herausgeschickt. Eine Schulfreundin,<br />

Trudi Witthaut aus Soest, überreichte ihr als kleines Dankeschön für die<br />

Mühen eine Flasche Wein mit edlem Tropfen.<br />

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Erinnerung an die Schulzeit,<br />

die so wieder lebendig wurde. Z. B. gab es schon die heute allgemein übliche<br />

Wischtechnik, aber bei der Nutzung der Schiefertafel: Man schrieb<br />

<strong>auf</strong> ihr mit einem Schiefergriffel – so lang, aber nur halb so dick wie ein<br />

Bleistift. Spaß bereitete es den Schülern mit dem Griffel quälende Kratzgeräusche<br />

zu erzeugen, erinnerten sich einige. Da die Tafel ja nun mal<br />

nur zwei Seiten hatte, musste man regelmäßig alles wieder mit einem<br />

Schwämmchen wegwischen. In die Schülertische waren Tintenfässer<br />

eingelassen, in die man seinen Federhalter tunken konnte, nachdem<br />

die Lernenden in den oberen Klassen der Grundstufe im Heft schreiben<br />

durften. Nach der dritten Klasse wechselten die ersten Mitschüler nach<br />

der bestandenen Aufnahmeprüfung an das Ratsgymnasium. Nach der<br />

vierten Klasse verließen ebenfalls die Realschüler die Kirchplatzschule.<br />

Allgemein groß war die Freude darüber, dass die Skulptur des alten<br />

Brunnens <strong>auf</strong> dem Schulhof der Kirchplatzschule jetzt einen sehr schönen<br />

Standort direkt am Kirchplatz gefunden hat. Vor dem Bau der neuen<br />

Gebäude des Pastoralverbundsbüros stand die Skulptur in dem dahinter<br />

liegenden Pfarrgarten.<br />

Für die Teilnehmenden war es einfach schön, die alten Erinnerungen<br />

auszutauschen und sich wiederzusehen. Sie freuen sich schon <strong>auf</strong> das<br />

Treffen im nächsten Jahr.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Montag - Freitag: 9.30 - 18.00 Uhr<br />

Samstag: 9.30 - 13.00 Uhr<br />

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23


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Wir freuen uns <strong>auf</strong> Sie!<br />

W<br />

Wir und der Wald:<br />

So kommt Klimaschutz<br />

ins Klassenzimmer<br />

Volksbank Bielefeld-Gütersloh macht Grundschulen<br />

klimafit<br />

Grundschulen <strong>auf</strong>gepasst: Die Volksbank Bielefeld-Gütersloh finanziert<br />

fünf Grundschulen für die 3. und 4. Klassen das Klimabildungsprojekt<br />

»Wir und der Wald«. <strong>Das</strong> halbtägige Unterrichtsprogramm wird von<br />

Waldpädagog/innen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)<br />

durchgeführt. Die Volksbank ruft alle Grundschulen in ihrem Geschäftsgebiet<br />

<strong>auf</strong>, sich für dieses Bildungsangebot zu bewerben. Denn mit der<br />

Wissensbildung rund um das Klima kann man nicht früh genug beginnen.<br />

Der Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir <strong>auf</strong> der Welt haben.<br />

Ihn zu schützen und Menschen für seinen Erhalt zu begeistern, das<br />

hat sich auch die Volksbank Bielefeld-Gütersloh mit der bundesweiten<br />

Klima-Initiative »Morgen kann kommen« zur Aufgabe gemacht. <strong>Das</strong><br />

Ziel ist es, einen aktiven Beitrag vor Ort zu leisten und das Bewusstsein<br />

für unsere Umwelt zu schärfen. So ist in Kooperation mit der SDW das<br />

für Grundschulen kostenfreie neue Klimabildungsprojekt »Wir und der<br />

Wald« entstanden.<br />

In der waldpädagogischen Bildungseinheit »Wir und der Wald« lernen<br />

die Schülerinnen und Schüler insbesondere den ökonomischen und<br />

ökologischen, aber auch den sozialen Wert des Waldes anhand persönlicher<br />

Erfahrungen bzw. konkreter Beispiele aus ihrem Alltag kennen.<br />

Auf spielerische Art und Weise begreifen die Mädchen und Jungen den<br />

Zusammenhang zwischen ihrem täglichen Leben und der Bedeutsamkeit<br />

des Erhalts der Wälder. Die erarbeiteten Ideen werden anschließend<br />

in einem konkreten Plan festgehalten und dem Umfeld präsentiert.<br />

Konzipiert wurde die Unterrichtseinheit »Wir und der Wald« vom<br />

SDW unter Beachtung des internationalen Konzeptes »Bildung für Nachhaltige<br />

Entwicklung« (BNE) und richtet sich an die 3. und 4. Klassen. Die<br />

Volksbank Bielefeld-Gütersloh unterstützt das Projekt finanziell.<br />

Michael Deitert, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bielefeld-Gütersloh,<br />

hofft, dass sich viele Grundschulen für die Bildungsaktion bewerben.<br />

»Hier bauen wir schon bei den Kleinsten eine hohe Klimakompetenz<br />

für unseren Wald und die Umwelt <strong>auf</strong> und wecken das Interesse<br />

an den nachhaltigen Themen. Ich wünsche mir, dass die Kinder ihr neues<br />

Wissen gleich im Elternhaus und im Umfeld anwenden.«<br />

Ab sofort können sich alle Grundschulen im Geschäftsgebiet der<br />

Volksbank Bielefeld-Gütersloh bis zum 15. <strong>September</strong> <strong>2023</strong> <strong>auf</strong> der Internetseite<br />

www.volksbank-bi-gt.de/klimabildung einfach und unkompliziert<br />

bewerben. Hier sind alle Informationen und die genaue Projektbeschreibung<br />

hinterlegt.<br />

Bis Ende <strong>September</strong> werden die ausgelosten Grundschulen benachrichtigt.<br />

Über die Klima-Initiative »Morgen kann kommen«<br />

Seit 2022 gibt es die bundesweite Klima-Initiative »Morgen kann kommen«<br />

vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken.<br />

Gestartet wurde mit der Baumpflanzaktion »Wurzeln« in Partnerschaft<br />

mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Ziel dieses<br />

24<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


1 Mit Klimabildung sollte man so früh wie möglich beginnen. Grundschulen können sich für das halbtägige Unterrichtsprogramm »Wir und der Wald« unkompliziert bei der<br />

Volksbank Bielefeld-Gütersloh bewerben.<br />

Quelle: Volksbank<br />

Projektes ist es, bis 2024 mindestens eine Million Bäume in Deutschland<br />

zu pflanzen. <strong>2023</strong> folgt als weiterer Baustein das Klimabildungsprojekt<br />

»Wir und der Wald«. Weitere Details unter https://klima-initiative.vr.de<br />

Über die SDW<br />

Als anerkannter Naturschutzverband setzt sich die Schutzgemeinschaft<br />

Deutscher Wald seit über 75 Jahren für den Schutz des Waldes ein. Ein be-<br />

sonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der waldbezogenen Bildung für<br />

nachhaltige Entwicklung. Mit seinen erlebnis- und erfahrungsorientierten<br />

Bildungsprojekten möchten die SDW <strong>auf</strong> spielerische, kreative und<br />

forschende Art und Weise Wald in seiner Vielfalt erfahrbar und begreifbar<br />

machen. Von der Kita bis zur weiterführenden Schule soll bei Kindern<br />

und Jugendlichen das Interesse am Wald gefördert und das Bewusstsein<br />

für die Bedeutung des Waldes als Lebengrundlage gestärkt werden.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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25


1 Über 1500 Schützenschwestern und Schützenbrüder zogen beim Sternmarsch durch die festlich geschmückten<br />

W<br />

Straßen Batenhorsts; hier die Majestäten 22/23 <strong>Mein</strong>olf und Claudia Heiermeier mit den Grünröcken von St.<br />

Hubertus Batenhorst.<br />

Foto: Schützenbruderschaft Batenhorst<br />

Wir sind Batenhorst –<br />

Wir sind Bruderschaft!<br />

Unvergessliche Erinnerungen an das Jubiläumsschützenfest<br />

1 Eine besondere Augenweide war die festlich gekleidete<br />

Damenwelt. <strong>Das</strong> Foto zeigt die Schützenschwestern<br />

vom Schützenverein St. Margarethen Wadersloh e. V.<br />

(Kem) »Ich freue mich, Ihnen anlässlich des<br />

175-jährigen Jubiläums die Ehrenplakette der<br />

NRW-Landesregierung überreichen zu können«,<br />

gratulierte der Landtagsabgeordnete Raphael<br />

Tigges dem Brudermeister der St. Hubertus<br />

Bruderschaft Batenhorst Jörg Hinse in Vertretung<br />

des Landtagspräsidenten André Kuper im<br />

großen Festzelt für ihr traditionsreiches ehrenamtliches<br />

Engagement. Ehrenamtlich Engagierte<br />

wie es die Familie der Schützen in Batenhorst<br />

sind, tragen wesentlich dazu bei, dass der<br />

Zusammenhalt in der Gesellschaft, hier in dieser<br />

dörflichen Nachbarschaft gewahrt bleibe.<br />

Gerade in einer Zeit großer gesellschaftlicher<br />

Veränderungen sei das unverzichtbar, erklärte<br />

der Landtagsabgeordnete. Der Laudator dankte<br />

der Schützenbruderschaft sehr herzlich für ihr<br />

Engagement. Schon Diözesanbundesmeister<br />

Mario Kleinemeier hatte bei der Würdigung<br />

des Wirkens der St. Hubertusbruderschaft mit<br />

der Hochmeisterplakette im Auftrag von Dr.<br />

Emanuel Prinz zu Salm-Salm dar<strong>auf</strong> hingewiesen,<br />

dass Menschen in einer Zeit großer<br />

Herausforderungen und Veränderungen Orte<br />

brauchen, an denen sie Verbundenheit pflegen<br />

und Heimat erleben. <strong>Das</strong> Schützenwesen stehe<br />

für die Pflege und den Erhalt des Brauchtums<br />

und der Traditionen, aber auch für die<br />

Stärkung des Bürgersinns und des Ehrenamts.<br />

Die St. Hubertus Bruderschaft sei damit ein<br />

fester und nicht wegzudenkender Bestandteil<br />

des gesellschaftlichen Lebens in Batenhorst,<br />

so der Diözesanbundesmeister. Glückwünsche<br />

überbrachten auch die Ehrengäste, darunter<br />

der Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus<br />

1 Der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges (l.) übergab<br />

an den Brudermeister der St. Hubertus Bruderschaft<br />

Batenhorst Jörg Hinse (2.v.l.) in Vertretung des<br />

Landtagspräsidenten André Kuper die Ehrenplakette<br />

der NRW-Landesregierung.<br />

(CDU) und Bürgermeister Theo Mettenborg<br />

sowie die zehn befreundeten Schützenvereine,<br />

die zum großen Sternmarsch und der anschließenden<br />

Königsparade antraten. Ebenfalls<br />

Petrus spielte zunächst mit, als die über 1500<br />

Schützinnen und Schützen, begleitet von zwölf<br />

Musikzügen, beim Jubiläums-Sternmarsch aus<br />

allen vier Himmelsrichtungen durch die festlich<br />

geschmückten Straßen zum Vereinslokal,<br />

dem Hubertuskrug, marschierten, um dort das<br />

Königspaar <strong>Mein</strong>olf und Claudia Heiermeier<br />

mit Throngefolge abzuholen. Auch danach<br />

bot sich den Zuschauenden ein eindrucksvolles<br />

Schauspiel, als die Uniformierten Richtung Hubertushalle<br />

<strong>auf</strong> der großen Schützenwiese zur<br />

Königsparade antraten und die Kanoniere des<br />

St. Sebastian Bürgerschützenvereins mit einem<br />

krachenden Böllerschuss salutierten. Die gute<br />

Stimmung hielt an, als Petrus die Schleusen<br />

zum großen Regen sehr weit öffnete. Finaler<br />

Höhepunkt des feierlichen Nachmittags war<br />

dann nach einem spannenden und von vielen<br />

Besuchenden verfolgten Wettbewerb die Proklamation<br />

des Jubiläumskaiserpaares Siegfried<br />

und Michaela Ströker, das diese besondere Ehre<br />

mit großer Freude gemeinsam mit der Batenhorster<br />

Schützenfamilie genießt.<br />

1 10 befreundete Schützenvereine traten beim großen<br />

Sternmarsch und der anschließenden Königsparade<br />

an: hier die Abordnung von den Stadtschützen.<br />

1 Die Kanoniere des St. Sebastian Bürgerschützenvereins<br />

schossen Salut für das Königspaar.<br />

Foto: Schützenbruderschaft Batenhorst<br />

1 12 Musikzüge waren beim Sternmarsch und der<br />

Königsparade dabei.<br />

26 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

27


1 Landrat Sven-Georg Adenauer (r.) und Bürgermeister Theo Mettenborg gratulieren<br />

Klaus Ruhrmann zum Erhalt des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Neben ihm<br />

seine Frau Ursula Große Wächter-Ruhrmann.<br />

B<br />

Bundesverdienstkreuz am<br />

Bande für Klaus Ruhrmann<br />

Ein herausragender Helfer für Menschen in Not<br />

in der ganzen Welt<br />

(Kem) Bei einer Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses hat Landrat<br />

Sven-Georg Adenauer das Verdienstkreuz am Bande des Bundesverdienst<br />

ordens der Bundesrepublik Deutschland an Klaus Ruhrmann<br />

übergeben. Er leistete mit der internationalen Hilfsorganisation »humedica<br />

e. V.« bei Katastrophen ehrenamtlich medizinische und humanitäre<br />

Einsätze rund um die Welt. Zweiundzwanzigmal brach er in Krisengebiete<br />

<strong>auf</strong>, half dabei in 10 Ländern. In 30 Trainingseinheiten gab er<br />

seine große Erfahrung an angehende Helferinnen und Helfer weiter. Der<br />

Landrat in seiner Laudatio: »Für viele Teilnehmende der Trainings sind<br />

Sie ein Vorbild«. Die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung<br />

soll die Schaffenskraft derjenigen Bürger auszeichnen, die sich über das<br />

normale Maß hinaus um die Gesellschaft der Bundesrepublik verdient<br />

gemacht haben.<br />

Der Geehrte bedankte sich bei Weggefährten, wie etwa Johannis<br />

Peter, Vorstandsvorsitzender von »humedica e. V.« und seinem aus<br />

dem Iran angereisten Freund Javad sowie natürlich seiner Familie, die<br />

ihn immer unterstützte, insbesondere seiner Frau Ursula Große Wächter-Ruhrmann.<br />

Sie hatte stets vollstes Verständnis gezeigt und ihm den<br />

Rücken freigehalten. Sie und ihr Mann hatten abgemacht: »Die Arbeit<br />

bei humedica hat Vorrang vor allen<br />

privaten Anlässen«. Der Landrat<br />

an die Ehefrau gerichtet: »Die<br />

Auszeichnung, die Ihr Ehemann<br />

entgegennimmt, haben auch Sie<br />

mit Ihrer Unterstützung ermöglicht«.<br />

In liebevoller Würdigung<br />

dieser Unterstützung widmete<br />

Klaus Ruhrmann die Auszeichnung<br />

seiner Frau und ergänzte:<br />

»Ich danke dem Präsidenten, dem<br />

1 Angehörige, Freunde, Weggefährten<br />

und Mitstreiter gratulieren dem<br />

Geehrten.<br />

Landrat und Bürgermeister Theo Mettenborg und natürlich auch den<br />

Anregern, die bestimmt hier im Saal sind, aber anonym bleiben möchten.<br />

Ich freue mich, dass ich das Verdienstkreuz tragen darf«. Die anwesenden<br />

Nachbarn, Freunde, Bekannte, Weggefährten und Mitstreiter beglückwünschten<br />

den Geehrten in einer langen Gratulationscour mit vielen<br />

Umarmungen und besten Wünschen für die Zukunft.<br />

»Wenn im Iran die Erde bebt, ein Tsunami Dörfer in Indonesien einebnet,<br />

in Syrien der Bürgerkrieg die Versorgungslinien unterbricht, in<br />

Serbien Überflutungen weite Landstriche verwüstet oder es in Nordkorea<br />

den Menschen an allem Lebensnotwendigen mangelt, Sie lieber Herr<br />

Ruhrmann sind innerhalb weniger Stunden einsatzbereit«, so der Bürgermeister.<br />

Und weiter: »Wenn wir in den Nachrichten von den Katastrophen<br />

in der Welt hören, denken wir alle: ›Da muss man doch was tun!‹. Sie<br />

haben 2010 die schrecklichen Bilder aus Haiti gesehen und tatsächlich<br />

etwas getan. Seit dieser Zeit stellen Sie sich mit der Hilfsorganisation<br />

humedica in den Dienst von Menschen in Not«.<br />

Der Geehrte war stets innerhalb weniger Stunden einsatzbereit. Seit<br />

dem Jahr 2018 war er sogar teil eines Emergency Medical Teams, so der<br />

Laudator. <strong>Das</strong> sind von der Weltgesundheitsorganisation zertifizierte<br />

Teams, die weltweit innerhalt von 72 Stunden vor Ort im Krisengebiet<br />

zum Einsatz bereit sind.<br />

Seine Wegbegleiter beschreiben ihn als professionell, empathisch<br />

und entscheidungsbereit, als ein leuchtendes Beispiel für Nächstenliebe.<br />

Er begegnet allen Menschen <strong>auf</strong> einer Ebene, hat humedica in einer<br />

besonderen Weise geprägt, so der Vorstandsvorsitzende Johannis Peter.<br />

Vor seinem Ruhestand hat er 25 Jahre als Fachkrankenpfleger im St.<br />

Elisabeth Hospital gearbeitet. Seine Fachbereiche waren die Chirurgische<br />

Traumatologie, Orthopädie, Anästhesie und die Intensivmedizin. Als Teil<br />

von humedica half er Menschen in Not in der ganzen Welt. »Menschen<br />

wie Sie sind echte Vorbilder«, so der Bürgermeister.<br />

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<br />

1 Burkhard Schlüter (links) und Klaus Wulfheide (rechts) freuten sich über die erneute<br />

Unterstützung der Bürgerstiftung <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, vertreten durch Bernd Jostkleigrewe,<br />

für das nächste Projekt »9 to 5«. Der Vorverk<strong>auf</strong> soll im Oktober starten.<br />

B<br />

Bürgerstiftung<br />

unterstützt das nächste<br />

Musical-Projekt mit<br />

10.000 Euro<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Seit der Gründung vor elf Jahren unterstützt die Bürgerstiftung <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

die wichtige Arbeit des Vereins Musical Fabrik. Vorstandsmitglied<br />

Bernd Jostkleigrewe überbrachte jüngst die erfreuliche<br />

Nachricht, dass es auch in <strong>2023</strong> wieder eine Förderung in Höhe von<br />

10.000 Euro gibt. Dafür bedankten sich Geschäftsführer Klaus Wulfheide<br />

und Vereinsvorsitzender Burkhard Schlüter. Die Arbeit der Musical<br />

Fabrik würde genau zur Satzung der Bürgerstiftung passen mit der<br />

Förderung von ehrenamtlichem Engagement, Gemeinschaft von Jung<br />

und Alt, musikalische Förderung und Teamgeist. Mit der jährlichen<br />

Unterstützung kann der Verein Kostüme fertigen, Bühnenbilder gestalten<br />

und viele andere Dinge, die diese großen Projekte an Kosten<br />

verursachen, begleichen.<br />

Wulfheide und Schlüter stellten das neueste Projekt vor, dass im<br />

nächsten Jahr am 26. <strong>September</strong> Premiere feiern soll. »9 to 5« heißt<br />

das Stück, dass in den 1980er Jahren in einem Großraumbüro spielt<br />

und Turbulenz und Leichtigkeit verspricht.<br />

<strong>Das</strong> letzte Stück »Wie im Himmel« hätte bei den Mitwirkenden tiefe<br />

Spuren hinterlassen, weil es sehr emotional war und die Geschichte<br />

mit der wunderschönen Musik im Vordergrund standen. 12.000 Menschen<br />

haben sich das Musical in der Stadthalle <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

angesehen.<br />

Bernd Jostkleigrewe war auch schon vor der Gründung des Vereins<br />

Musical Fabrik von den Projekten des Ehepaares Klaus und Betty<br />

Wulfheide begeistert. In seiner Zeit als Bürgermeister konnte er für die<br />

damaligen Musical Projekte bereits einige Wege für sie öffnen und das<br />

ist bis heute so geblieben. »Ich fand dieses einzigartige Engagement<br />

von Anfang an für höchst förderungswürdig«, betont er.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

29


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sowie einen sicheren Transport der Güter innerhalb des Lagerbereiches<br />

zu erfüllen. Als Mitarbeiter sorgen Sie dafür, dass tagtäglich<br />

viele Kunden Ihre Waren pünktlich geliefert bekommen und tragen<br />

mit Ihren Engagement und Ihrer Professionalität zum Erfolg des<br />

Unternehmens bei.<br />

30 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Foto: © adobe stock<br />

Ausbildung in der Maschinenbauindustrie *<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich immer <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Feinwerkmechaniker* fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen<br />

und feinmechanische Geräte, montieren diese zu funktionsfähigen<br />

Einheiten und bauen auch elektronische Mess- und Regelkomponenten<br />

ein. Häufig verwenden Feinwerkmechaniker dazu computergesteuerte<br />

Werkzeugmaschinen, z. T. führen sie die Arbeiten aber auch manuell aus.<br />

Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten<br />

Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren,<br />

Schleifen und Honen. Zudem bauen sie die gefertigten Maschinenteile<br />

und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und<br />

führen Bedienungseinweisungen durch. Feinwerkmechaniker ist ein<br />

2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie<br />

Maschinen- und Anlagenführer* mit dem Schwerpunkt Metall- und<br />

Kunststofftechnik arbeiten an Maschinen und Anlagen zur Herstellung<br />

von Bauteilen, Baugruppen und Produkten aus Metall und Kunststoff.<br />

Bevor sie die Produktion starten, sichten sie die Auftragsunterlagen und<br />

stellen die erforderlichen Materialien (z. B. Metallwerkstoffe, Kunststoffgranulate)<br />

bereit. Anschließend richten sie Anlagen wie Dreh-, Bohr-,<br />

Schleif-, Säge- oder Umformmaschinen ein, beschicken diese, nehmen sie<br />

in Betrieb und bedienen sie. Auch die Montage von Baugruppen gehört zu<br />

ihren Aufgaben. Sie überwachen die Produktionsprozesse einschließlich<br />

der Qualität und Verpackung der fertigen Produkte und greifen bei Abweichungen<br />

in der Qualität im Prozessabl<strong>auf</strong> korrigierend ein. Maschinenund<br />

Anlagenführer mit dem Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik<br />

ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.<br />

Verfahrensmechaniker* für Beschichtungstechnik tragen Farben, Lacke<br />

und andere Beschichtungsstoffe <strong>auf</strong> Holz-, Metall- und Kunststoffflächen<br />

<strong>auf</strong>. Dies kann maschinell oder manuell mit verschiedenen Verfahren der<br />

Oberflächenbeschichtungstechnik geschehen. Hierfür bedienen, überwachen<br />

und pflegen sie entsprechende Einrichtungen und Anlagen. Sie planen<br />

die Arbeitsabläufe, koordinieren sie mit den vor- und nachgelagerten<br />

Fertigungsprozessen und bereiten Werkstücke für die Beschichtung vor.<br />

Außerdem führen sie Qualitätskontrollen durch. Verfahrensmechaniker<br />

für Beschichtungstechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf<br />

in der Industrie.<br />

QR-Code scannen und<br />

den Video-Clip ansehen<br />

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration planen, installieren<br />

und betreiben bzw. verwalten IT-Systeme. Als Dienstleister im<br />

eigenen Haus oder bei Kunden beraten sie bei Auswahl und Einsatz von<br />

Hard- und Softwarekomponenten, bauen Systeme <strong>auf</strong>, vernetzen sie<br />

und nehmen sie in Betrieb. Sie erstellen Systemdokumentationen und<br />

führen Schulungen für die Benutzer durch. Im l<strong>auf</strong>enden Betrieb warten<br />

und pflegen sie die Systeme regelmäßig und passen sie an veränderte<br />

Anforderungen an. Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration<br />

ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und<br />

Handel.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

31


2radmechatroniker *<br />

* Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d<br />

Alles, was zwei Räder hat, repariert oder baut der Zweiradmechatroniker<br />

um. Mess- und Prüfgeräte sind dabei voll im Einsatz und ständig gibt es<br />

Innovationen bei den Reparatur- und Diagnosemethoden. Da Motorrad,<br />

Motorroller, Mofa und Mokick keine schützenden Karosserien besitzen,<br />

müssen sie beim Wartungsdienst gewissenhaft <strong>auf</strong> Verkehrssicherheit<br />

gecheckt werden. Zweirad-Mechatroniker müssen sich mit komplex<br />

verknüpften Mechatronik- und IT-Systemen auskennen – mit allem hydraulischen<br />

Drum und pneumatischen Dran. Aber im Besonderen<br />

sind Fahrräder das größere Betätigungsfeld. Die »Drahtesel« liegen als<br />

umweltfreundliches Verkehrsmittel und als Fitnessgerät voll im Trend.<br />

Der Zweirad-Mechatroniker wartet und repariert alles vom Trekkingrad<br />

bis zum rekordverdächtigen Rennrad und auch Elektrobikes. Der Kunde<br />

ist dabei König. Egal, ob er ein Rad von der Stange oder ein individuelles<br />

Liegerad wünscht. Geduld und Geschick sind gefragt, um die passenden<br />

Einzelteile wie Tretlager, Schalt- und Bremssysteme zusammenzubauen.<br />

Beim Beratungs- und Verk<strong>auf</strong>sgespräch mit den Kunden ist Freundlichkeit<br />

das A und O.<br />

QR-Code scannen und den<br />

Video-Clip ansehen<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Bautischlerei. Diese fertigt Fenster und Türen. Oder einen Betrieb für<br />

Akustikbau – hier werden vorwiegend Rigipsarbeiten ausgeführt. Oder<br />

eine Restaurationswerkstatt, in welcher Restaurationen und historische<br />

Tischlerarbeiten ausgeführt werden. Des Weiteren gibt es noch<br />

den gehobenen Innenausbau, wo Möbel, Treppen, Spezial-Lösungen in<br />

jeglicher Art im Tischlerbereich die Aufgaben sind. Besonders wichtig<br />

ist es für beide Seiten, sowohl Betrieb als auch interessiertem Neuzugang,<br />

mehrere Praktika zu bieten und gemacht zu haben, um sich<br />

einen entsprechenden Eindruck der verschieden Betriebe mit ihren<br />

Möglichkeiten zu verschaffen.<br />

Tischler * * Berufsbezeichnung bezieht sich <strong>auf</strong> w/m/d QR-Code scannen und den<br />

Video-Clip ansehen<br />

Ein Tischler arbeitet nicht nur mit Holz, sondern mit fast allen Materialien,<br />

die es <strong>auf</strong> der Welt zu finden gibt. Und Leidenschaft: Ob als<br />

Designer, Ausstatter für Geschäftshäuser/Restaurants, Promi-Tischler<br />

oder selbst im Yachtbau, überall ist der Tischler zu finden. Kein<br />

Wunsch eines Kunden, und sei er auch noch so ausgefallen, bleibt<br />

unerfüllt! Dann noch Geschick: Wenn man nicht zwei linke Hände<br />

hat, den Kopf frei für das Wesentliche und viel Herzblut für das<br />

Handwerk, dann sind schon die drei wichtigsten Eigenschaften da.<br />

Natürlich sind auch Verständnis und Interesse im Umgang mit High-<br />

Tech-Maschinen wichtig. Die begeisternde Handwerkliche Arbeit wird<br />

selbst in kleineren Betrieben immer mehr durch Computer gestützte<br />

Maschinen erweitert und erleichtert. Unsere Möglichkeiten sind heute<br />

fast unbegrenzt. Übrigens – Präzision: Man muss kein Mathegenie<br />

sein, aber ein gutes Gespür für Zahlen ist <strong>auf</strong> jeden Fall vorteilhaft.<br />

Der Tischler ist pünktlich, ordnungsliebend, immer freundlich und<br />

Millimeterarbeit liegt ihm am Herzen. Manche suchen sich auch einen<br />

Betrieb mit einer bestimmten Spezialisierung – wie beispielsweise eine<br />

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32 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


K<br />

Kurz und knapp<br />

Kulinarische Stadtführung – Häpsken & Schnäpsken<br />

Mit »Häpsken & Schnäpsken« hat die Flora Westfalica eine neue kulinarische<br />

Führung im Programm, bei der die Gäste nicht nur die Stadtgeschichte<br />

kennenlernen, sondern auch sinnlich verwöhnt werden. Beim Gang durch<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>s Innenstadt nehmen die beiden Stadtführer Susanne Korfmacher-Büscher<br />

und Ferdinand Baumjohann die Teilnehmer mit <strong>auf</strong> einen<br />

zweieinhalbstündigen kurzweiligen Rundgang. Die Tourismus-Fachfrau der<br />

Flora Westfalica, Susanne Westermann, hat eine schöne Tour ausgearbeitet,<br />

die im wahrsten Sinne durch den Magen geht. Es wird Halt gemacht in<br />

der Anker Villa, der Fuchshöhle, der Klosterschenke, dem Patersbogen, bei<br />

Clapperton und im Ratskeller. Diese Restaurants überraschen ihre Besucher<br />

dann mit netten typisch westfälischen Kleinigkeiten in fester wie in flüssiger<br />

Form. Die westfälischen Häppchen werden in Form von Fingerfood<br />

geboten. Die Tour startet herzhaft und endet süß. Es gibt beispielsweise<br />

ein Apfel-Sellerie-Süppchen, das klassische Kutschergedeck, den Rübli-Likör<br />

oder die Pumpernickelbirne zum süßen Abschluss. Die Gastronomen<br />

erzählen dabei ein wenig zu ihren Häusern und zu ihrer Spezialität.<br />

Zunächst sind zwei Termine angesetzt: Fr. 15. <strong>September</strong>, 17 bis 19.30<br />

Uhr, mit Susanne Korfmacher-Büscher und Fr. 20. Oktober mit Ferdinand<br />

Baumjohann. Anmeldungen zum Preis von 45 Euro pro Person sind ab sofort<br />

möglich in der Geschäftsstelle der Flora Westfalica, Rathausplatz 8–10<br />

in <strong>Rheda</strong> oder unter Tel. 05242/93010. Die Personenzahl ist <strong>auf</strong> 12 Teilnehmer<br />

begrenzt. Für feste Gruppen sind <strong>auf</strong> Anfrage Sondertermine möglich.<br />

1 Tourismusbe<strong>auf</strong>tragte Susanne Westermann hat zusammen mit den beiden Stadtführern<br />

Ferdinand Baumjohann und Susanne Korfmacher-Büscher die kulinarische<br />

Stadtführung ausgearbeitet.<br />

SPD im Dialog<br />

Beim Treffen der SPD-Fraktion mit der Beratungsstelle von Pro Arbeit berichtete<br />

Kathryn März: »Wir beraten kostenlos, unabhängig und anonym.<br />

Darüber hinaus helfen wir auch bei der Umsetzung. Dies beinhaltet auch<br />

die Unterstützung Ratsuchender, um eine passende Stelle zu finden und<br />

eine Bewerbung zu schreiben. Darüber hinaus betonte März den Aspekt<br />

der Sozialberatung. »Wir erläutern Bescheide und Briefe von Behörden und<br />

erläutern den Menschen Ihre Rechte und Pflichten«. Neben den wirtschaftlichen<br />

Nöten, die Arbeitslosigkeit in Zeiten hoher Inflation verursacht, hob<br />

die Psychologin März auch die psychosozialen Belastungen, die Langzeitarbeitslosigkeit<br />

mit sich bringt, hervor. SPD-Geschäftsführer Detlef Nacke<br />

betonte, dass die SPD-Fraktion insbesondere soziale Themen in den Blick<br />

nimmt. Weitere Dialogtermine sind geplant.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

33


J<br />

Jagdhornbläserkorps Hubertus <strong>Wiedenbrück</strong><br />

bereitet sich <strong>auf</strong> Landeswettbewerb vor<br />

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb<br />

1 (V. l.) Gregor Tegelkamp (1. Geschäftsführer), Matthias Ernsting (1. Vorsitzender), die gastgebenden Angelika Meierzuherde (geehrt für Probenfleiß) und Gerd Meierzuherde,<br />

Johannes Müller (Stellv. Vorsitzender) und Hubertus Lüning (Korpsleiter)<br />

Foto: Dieter Schönknecht<br />

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(Kem) »Ich möchte mich herzlich bei jedem von euch für unseren beeindruckenden<br />

Auftritt beim Bundesbläserwettbewerb des Deutschen<br />

Jagdverbandes bedanken. Obwohl wir bei dem am 3. und 4. Juni <strong>2023</strong> im<br />

Park des Barockschlosses Fasanerie in Eichenzell bei Fulda stattgefundenen<br />

Wettbewerb nicht <strong>auf</strong> den vorderen Plätzen gelandet sind, war<br />

es doch unser erstes Mal in der Klasse G, der Gruppe, in der gemeinsam<br />

mit Fürst-Pless Hörnern und Parforcehörnern geblasen wird!«, wandte<br />

sich der Vorsitzende Matthias Ernsting <strong>auf</strong> der Generalversammlung<br />

des Jagdhornbläserkorps Hubertus <strong>Wiedenbrück</strong> e. V. in der Remise der<br />

Mitglieder und des Hofes von Gerd und Angelika Meierzuherde an die<br />

40 aktiven Bläserinnen und Bläser.<br />

Er sei unglaublich stolz dar<strong>auf</strong>, dass das Bläserkorps das gemeinsam<br />

erreicht habe und dankte ihnen, dass sie sich dieser Herausforderung<br />

gestellt hatten. Sein besonderer Dank galt Korpsleiter Hubertus Lüning.<br />

Seine Hingabe habe dazu beigetragen, das musikalische Wissen in der<br />

Gemeinschaft des Korps maßgeblich zu erweitern. Wie sehr sich die<br />

Korps-Gemeinschaft <strong>auf</strong> die Teilnahme an den Bundeswettbewerb<br />

vorbereitet hatte, machte der Korpsleiter an den absolvierten Übungsstunden<br />

deutlich. Nachdem die Bläserinnen und Bläser sich nach der<br />

letzten Jahreshauptversammlung in 2022 zu 14 Übungsstunden getroffen<br />

hatten, waren es alleine seit Jahresbeginn schon 37 Übungsstunden<br />

inklusive Sonderproben.<br />

Der Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass sich das Korps weiter<br />

verbessern wird. Es blickt erwartungsvoll <strong>auf</strong> kommende Ereignisse und<br />

Auftritte. So seien die Vorbereitungen für den im Mai nächsten Jahres<br />

stattfindenden Landeswettbewerb NRW <strong>auf</strong> dem Hof Schulze Beikel in<br />

Marbeck (Kreis Borken) bereits angel<strong>auf</strong>en. Besonders freue man sich<br />

auch <strong>auf</strong> den Auftritt im Tierpark Voßwinkel (Arnsberger Wald), bei dem<br />

das Jagdhornbläserkorps die Hirschbrunft begleitet. Ebenso stehe die<br />

alljährliche Hubertusmesse bevor, in diesem Jahr in Langenberg. Sie habe<br />

eine besondere Bedeutung für das Korps. Zu den weiteren Highlights<br />

gehören die Erntedankmesse <strong>auf</strong> dem Kiebitzhof und die musikalische<br />

Begleitung der Schleppjagd des Reitervereins Herzebrock-<strong>Rheda</strong>.<br />

Erfreulich war ebenfalls der Zugewinn von neuen Jagdhornbläsern<br />

beim jüngsten Kurs zum Bläserhutabzeichen unter der Leitung des<br />

Korpsleiters. Alle 10 Teilnehmenden hatten die Prüfung mit Erfolg bestanden.<br />

Einige davon werden dem Bläserkorps beitreten wollen. Anfang<br />

2024 findet wieder ein neuer Kurs statt. Interessenten können sich<br />

bei dem Korpsleiter (Tel. 05244/907769) bzw. dem Vorsitzenden (Tel.<br />

0170/4675002) melden.<br />

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turnusmäßigen Neuwahlen zum<br />

Vorstand mit Matthias Ernsting<br />

(Erster Vorsitzender), Johannes<br />

Müller (Zweiter Vorsitzender), Gregor<br />

Tegelkamp (Kassenwart) und<br />

Beate Hunewinkel (Schriftführerin).<br />

Für besonderen Probenfleiß<br />

wurde Angelika Meierzuherde<br />

geehrt.<br />

34 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

35


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1 (V. l.) Friedrich Ludwig, Günther Arlt und der sachkundige Bürger Antonius Westhoff<br />

von der Fraktion FREIE Linke sind optimistisch, dass ihr Antrag <strong>auf</strong> Erstattung der<br />

Abwassergebühren Dim Rat eine Mehrheit finden wird.<br />

Die Freie Linke fordert<br />

eine Rückerstattung an<br />

alle Bürger<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>er/innen haben 15 Millionen Euro zu<br />

viel Abwassergebühren gezahlt<br />

(Kem) »Wenn die Bürger einen Gebührenbescheid von der Stadt erhalten,<br />

müssen sie sicher sein, dass alles korrekt ausgerechnet ist.<br />

Und wenn <strong>auf</strong> Grund einer überhöhten Kalkulation zu viel Gebühren<br />

erhoben werden, sollte es für die Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> selbstverständlich<br />

sein, diese an die Bürger zurück zu zahlen, zumal die<br />

Stadt selber noch Jahre nach Zustellung ältere Gebührenbescheide<br />

rückwirkend ändern kann«, spricht Günter Arlt, Fraktionsvorsitzender<br />

der FREIEN Linken im Stadtrat sicher allen Menschen aus dem Herzen.<br />

<strong>Das</strong> Ratsmitglied bezog diese klare Position vor dem Hintergrund<br />

einer konkreten Überzahlung von Abwassergebühren in Höhe von<br />

insgesamt 15 Millionen Euro in den Jahren 2018 bis 2022 durch die<br />

Bürger von <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. Für diesen Zeitraum war die Abwassergebührenkalkulation<br />

durch den Eigenbetrieb Abwasser fehlerhaft,<br />

berichtet der Ratsherr.<br />

Ursache: Bei der Kalkulation wurden ein fiktiver Zinssatz als<br />

Inflationsausgleich und gleichzeitig Abschreibungen zum Wiederbeschaffungswert<br />

<strong>auf</strong> die Sachanlagen berücksichtigt. Und damit<br />

quasi eine Über-Gebühr erhoben, so der Ratsherr. Dadurch kam es<br />

in der Summe zu der enormen Überzahlung durch die Haushalte in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. Günter Arlt: »Gebühren dürfen aber lediglich<br />

die Kosten decken, nicht der Erwirtschaftung von Gewinnen dienen«.<br />

Vor diesem Hintergrund forderte die FREIE Linke am 5. Mai <strong>2023</strong> in<br />

einem Antrag an den Bürgermeister eine Erstattung der überzahlten<br />

Beträge in mehreren Chargen durch Verrechnung mit den anfallenden<br />

Abwassergebühren von 2024 bis 2028 (Vergutschriftung). Damit<br />

würde die Stadt ein deutliches Zeichen für die Gebührengerechtigkeit<br />

und Zuverlässigkeit setzen, davon ist Günter Arlt überzeugt.<br />

<strong>Das</strong> Problem: Nach dem Kommunalen Abgabengesetz können die<br />

Bürger nur innerhalb eines Monats einen Widerspruch gegen einen<br />

36 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Gebührenbescheid erheben. Nach dem Abl<strong>auf</strong> dieser Frist wird der<br />

Bescheid gültig, selbst wenn er unrechtmäßig war. Danach kann im<br />

»Rahmen einer Ermessensausübung dem Prinzip der Bestandskraft<br />

eines Verwaltungsaktes der Vorrang vor dem Prinzip der materiellen<br />

(inhaltlichen) Gerechtigkeit gegeben werden«. Günter Arlt weist mit<br />

Vehemenz dar<strong>auf</strong> hin, dass es dort »KANN heißt – nicht MUSS! Die<br />

Verwaltung und der Rat unserer Stadt haben somit die Entscheidung<br />

für oder gegen die materielle Gerechtigkeit bei den Abwassergebühren<br />

selber in der Hand!«<br />

Der Fraktionsvorsitzende der FREIEN Linken bezieht sich <strong>auf</strong> einen<br />

vergleichbaren Fall in Oer-Erkenschwick. Dort klagte 2017 ein ehemaliges<br />

Ratsmitglied in einem vom Bund der Steuerzahler NRW unterstützten<br />

Musterverfahren gegen den Gebührenbescheid der Abwasserbetriebe.<br />

<strong>Das</strong> OVG Münster gab dem Kläger nach langer Verhandlungsdauer im<br />

Jahr 2021 Recht. Die Stadt war mit dem Urteil nicht einverstanden und<br />

legte eine Nicht-Zulassungsbeschwerde beim Bundesverwaltungsgericht<br />

ein. Im Mai <strong>2023</strong> wurde die Nicht-Zulassungsbeschwerde vor dem<br />

Gericht für erledigt erklärt – weil Oer-Erkenschwick dem Entscheid des<br />

OVG Münster nachträglich zustimmte.<br />

Zu dem Verfahren schrieb der Bund der Steuerzahler NRW e. V.<br />

am 19. Mai 2022: »Nach einem Urteil des OVG NRW sind in vielen<br />

NRW-Kommunen die Abwassergebühren seit Jahren zu hoch. Der<br />

Bund der Steuerzahler NRW fordert jetzt, dass die betroffenen Kommunen<br />

allen Bürgern die Gebühren der vergangenen vier Jahre erstatten<br />

und nicht nur an diejenigen, die rechtzeitig Rechtsmittel<br />

(Widerspruch, Klage) eingelegt hatten.<br />

Wer <strong>auf</strong> die Gültigkeit von Gebührenbescheiden vertraut, darf am<br />

Ende nicht bestraft werden. <strong>Das</strong> Vertrauen in eine ordnungsgemäße<br />

Verwaltung wird aber nachhaltig erschüttert, wenn die betroffenen<br />

Kommunen sich jetzt nicht rechtstreu verhalten. Denn rechtstreu<br />

ist bürgerfreundlich«.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> sprach mit dem Fraktionsvorsitzenden der FREIEN<br />

Linken.<br />

Herr Arlt, wie wurden Sie <strong>auf</strong> die Überzahlung in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

<strong>auf</strong>merksam?<br />

Die Abwasser-Gebührenbescheide habe ich seit Jahren als überhöht<br />

empfunden. Bei meinen gezielten Recherchen im Internet bin ich <strong>auf</strong><br />

den Gerichtsbeschluss zu Oer-Erkenschwick gestoßen.<br />

Wie reagierte die hiesige Stadtverwaltung <strong>auf</strong> Ihren Antrag?<br />

Die FREIE Linke hat bisher lediglich eine Eingangsmitteilung der Verwaltung<br />

erhalten.<br />

Wann kommt das Thema im zuständigen Fachausschuss, dem Betriebsausschuss,<br />

zur Sprache?<br />

Ein Beratungstermin ist uns nicht mitgeteilt worden.<br />

Gab es schon interne Stellungnahmen aus den anderen Fraktionen?<br />

Bisher nicht. Meist werden die Anträge erst in den Fraktionssitzungen<br />

behandelt, wenn sie als Tagesordnungspunkt für den zuständigen<br />

Ausschuss terminiert sind.<br />

Wie beurteilen Sie die Chancen, dass Ihr Antrag von den übrigen<br />

Fraktionen unterstützt wird?<br />

Wir sind optimistisch, dass unser Antrag die Mehrheit der Ratsmitglieder<br />

findet. Denn: Selbst wenn die FREIE Linke in diesem Fall für<br />

eine Erstattung in dieser Größenordnung von geschätzt 15 Millionen<br />

Euro eintritt, setzen wir uns trotzdem zum Wohle der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

ein! Denn – unsere Stadt ist an Recht und Gesetz<br />

gebunden und muss sich rechtstreu verhalten. <strong>Das</strong> schreibt unser<br />

Grundgesetz vor.<br />

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Über 800 Aktivitäten<br />

Genossenschaft Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> begrüßte<br />

das 1000. Mitglied<br />

»Wir finden das Miteinander und die Gemeinschaft hier sehr gut und<br />

ist es schön zu sehen, was hier passiert und wie viele Menschen sich<br />

hier wohl fühlen«, erzählte Swantje Tenberken. Vorständin Sonja Rakete<br />

konnte sie kürzlich als 1000. Mitglied zusammen mit ihrem Mann<br />

Thomas begrüßen, der das 999. Mitglied wurde. Sie möchten die tolle<br />

Arbeit im ehemaligen Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> unterstützen. Beide kommen<br />

gebürtig nicht aus <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, aber haben sich in das<br />

Klosterambiente mit dem schönen alten Garten verguckt.<br />

Mitglied bei der 2020 gegründeten Genossenschaft Kloster <strong>Wiedenbrück</strong><br />

eG wird man, indem man einen oder mehrere Anteile k<strong>auf</strong>t. Ein<br />

Anteil kostet 125 Euro. Mit dieser einmaligen Zahlung wird man Teil des<br />

Teams vom Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> und ist auch stimmberechtigt.<br />

Neben den 1000 Mitgliedern sind 100 Freiwillige, weit über 800<br />

Aktivitäten und 30 Gruppen im Gästehaus im letzten Jahr Zahlen, die<br />

Foto: Waltraud Leskovsek; @Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> eG<br />

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1 Sonja Rakete (Mitte) begrüßte Thomas Tenberken und seine Frau Swantje, die das<br />

1.000 Mitglied in der Genossenschaft Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> wurde.<br />

38 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


während der Mitgliederversammlung der Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> eG in der<br />

Stadthalle in den Fokus rückten.<br />

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heiner Wortmann konnte 138 Mitglieder<br />

begrüßen, die den kurzweiligen Berichten des Vorstandes und des<br />

Aufsichtsrates folgten. Vorsitzende Sonja Rakete betonte, dass das vergangene<br />

Jahr mit dem Motto Wachstum betitelt werden könnte. Man<br />

konnte, obgleich die ersten Wochen coronabedingt noch schwierig waren,<br />

352 eigene Aktivitäten <strong>auf</strong> die Beine stellen und 520 Angebote durch<br />

andere Akteure. 540 Gäste übernachteten im Gästehaus und es gab 60<br />

Klosterführungen. Insgesamt wurden 15.800 Besucher gezählt. Mehr als<br />

13.000 Stunden haben freiwillige Helferinnen und Helfer mit Kopf, Hand<br />

und Herz geleistet und dafür Sorge getragen, dass alles läuft. Es gab<br />

zudem viele Premieren wie das Weihnachtssingen <strong>auf</strong> dem Reckenberg<br />

oder den Klosterl<strong>auf</strong>, der bereits zum zweiten Mal stattfinden konnte.<br />

Weil der Klosterladen sich einer sehr guten Nachfrage erfreut, wird es<br />

ab sofort auch die Möglichkeit geben, mittwochs von 14.30 bis 17 Uhr<br />

dort vorbeizuschauen.<br />

Zahlreiche Vereine und Institutionen haben Büros im Kloster angemietet<br />

und die Schulungsräume wurden intensiv durch Firmen und Gruppen<br />

für Schulungen, Tagungen und Versammlungen genutzt.<br />

Die Digitalisierung konnte vorangetrieben werden. Die Software wurde<br />

angepasst, so dass interne Prozesse nun einfacher, schneller und<br />

übersichtlicher gemanagt werden können. Dafür wurde auch eine neue<br />

Mitarbeiterin eingestellt.<br />

Michael Rakete legte die Zahlen offen. Auch wenn das Geschäftsjahr<br />

2022 mit einem Minus abgeschlossen wurde, ist die Genossenschaft<br />

mit 233.000 Euro liquide.<br />

Aufsichtsrat Wortmann gratulierte dem Vorstand mit Sonja und<br />

Michael Rakete, Bettina Windau und Sabine Daelen. Er habe eine gute<br />

Arbeit geleistet, an der es nichts zu beanstanden gibt. Er bedankte sich<br />

außerdem bei allen Aktiven für das große Engagement. Der 67-jährige<br />

Christian Schnieder und der 54-jährige Markus Hüllmann wurden einstimmig<br />

für den Aufsichtsrat wiedergewählt.<br />

Bettina Windau, stellte u.a. in den Fokus, dass Ausstellungen nach<br />

der G.H.-Rothe-Ausstellung regelmäßig weitergeführt werden sollen. Zudem<br />

wies sie <strong>auf</strong> die Aktivitäten der Arbeitsgruppe »Junges Kloster« hin<br />

(u.a. ein Sommerkino, Konzerte im Garten, Schreib- und Textilwerkstätten,<br />

Offene Bühne u.v.m.). Ebenfalls die Vorbereitungen für den Ausbau<br />

des 350 qm großen Dachgeschosses zu zwei multifunktionellen Räumen<br />

würden gut voranschreiten. Von den geplanten 2,5 Millionen Euro Kosten<br />

seien am Ende rund eine Million Euro an Eigenleistung zu stemmen.<br />

Zahlreiche Spenden seien schon zugesichert. Wortmann meinte: »Eine<br />

Millionen trauen wir uns zu, das bekommen wir gemeinsam mit allen<br />

Unterstützern, Mitgliedern und Freiwilligen hin«.<br />

Tag des offenen Denkmals <strong>2023</strong> am 10. <strong>September</strong><br />

Von 11–17 Uhr haben Sie die Möglichkeit, das historische Gebäude zu<br />

besichtigen. Bei den Führungen werden Ihnen exklusive Orte wie das<br />

Refektorium, die Bibliothek oder das ehemalige Zimmer eines Franziskanerbruders<br />

gezeigt. Im bezaubernden Klostergarten präsentieren sich<br />

die verschiedenen Organisationen und Vereine, welche im Kloster eine<br />

Heimat gefunden haben, mit eigenen Ständen. Im Gartenhaus wartet<br />

ein offener Bücherschrank. Hier finden Besucher Romane, Sachbücher,<br />

Bilder- und Kinderbücher, die sie nicht nur tauschen, sondern auch in<br />

aller Ruhe durchstöbern können. Überdies werden leckere Waffeln und<br />

erfrischende Getränke angeboten.<br />

Details zum Tag des offenen Denkmals finden Sie in unseren Veranstaltungshinweisen<br />

am Ende dieser <strong>Ausgabe</strong>.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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39


Buchtis<br />

haft an, denn der Arm der lienischen Mafia reicht auch<br />

ita-<br />

bis zur Westküste. Und keiner<br />

der Mafiosi der Moretti-Familie<br />

hat vergessen, und schon gar<br />

nicht vergeben, was Danny ihnen<br />

zugefügt hat. Der hat nun<br />

weder Geld noch Macht, dafür<br />

ein Baby, um das er sich allein<br />

kümmern muss. Doch Danny<br />

ist ein Kämpfer. Er schafft sich<br />

ein neues Leben unter falschem<br />

Namen und bleibt möglichst<br />

un<strong>auf</strong>fällig. <strong>Das</strong> mit der Un<strong>auf</strong>fälligkeit<br />

klappt aber nicht<br />

so ganz, als zwei seiner ehemaligen<br />

Leute anfangen, Schutzgelder<br />

bei Hollywood-Produktionen<br />

einzutreiben. Danny<br />

schaltet sich ein. Ironischer<br />

Weise steht er alsbald sich<br />

selbst gegenüber. Genauer gesagt<br />

dem Schauspieler, der ihn<br />

mimt, denn der Drogenkrieg<br />

an der Ostküste wird als Action-Drama<br />

verfilmt. Und die<br />

Filmdiva Diane spielt Dannys<br />

verstorbene Frau. Er ist unmit-<br />

Grethe Bøe<br />

»Puls der Arktis«<br />

Nördlich des Polarkreises sind<br />

die Lebensbedingungen extrem.<br />

<strong>Das</strong> Klima mit rau zu<br />

beschreiben, ist noch zurückhaltend<br />

ausgedrückt. Zwanzig<br />

Grad unter Null und kälter sind<br />

im Winter normal. Ebenfalls<br />

normal ist, dass es im Winter<br />

mehr als zwei Monate lang<br />

nicht hell wird. Im Sommer<br />

geht die Sonne dann mehr als<br />

zwei Monate lang nicht unter,<br />

was auch seltsam ist, wenn<br />

man nicht daran gewöhnt ist.<br />

Auch die Landschaft ist zwar<br />

wirklich atemberaubend schön,<br />

aber keineswegs lieblich. Seit<br />

tausenden von Jahren lebt das<br />

indigene Volk der Samen, die<br />

man früher Lappen nannte, in<br />

diesem unwirtlichen Gebiet,<br />

das sich über die Landesgrenzen<br />

von Norwegen, Schweden,<br />

Finnland und Russland erstreckt.<br />

Man könnte meinen, in einem<br />

so riesigen Gebiet mit so<br />

wenigen Einwohnern spielt die<br />

große Politik keine Rolle. Doch<br />

weit gefehlt, denn im Hohen<br />

Norden grenzt eben Russland<br />

an den NATO-Staat Norwegen<br />

und den seit April <strong>2023</strong> neuen<br />

NATO-Staat Finnland. Letzteres<br />

konnte die norwegische<br />

Autorin Grethe Bøe 2021, als<br />

sie ihren Roman schrieb, noch<br />

nicht wissen. Dennoch war ihr<br />

die brisante Lage durchaus bewusst,<br />

spielt ihr Debütroman<br />

doch vor dem Hintergrund einer<br />

NATO-Übung an der russischen<br />

Grenze. Ihre Heldin ist<br />

Ylva Nordahl, die Pilotin eines<br />

Kampfjets der norwegischen<br />

Luftwaffe ist. Ylva ist sehr engagiert<br />

und kompetent, aber jung<br />

und entsprechend unerfahren.<br />

So begrüßt sie die Möglichkeit,<br />

mit John Evans, einer Fliegerle-<br />

gende aus den USA, ins Manöver<br />

starten zu dürfen. Doch der<br />

Übungsflug gerät unerklärlicher<br />

Weise außer Kontrolle. Die Maschine<br />

stürzt ab, kurz nachdem<br />

sich die beiden Piloten mit dem<br />

Schleudersitz retten konnten.<br />

Doch das eigentliche Problem<br />

beginnt erst dann, denn<br />

der Amerikaner und die junge<br />

Norwegerin müssen die Weiten<br />

der russischen Tundra mitten<br />

im Winter durchqueren, um<br />

zur norwegischen Grenze und<br />

damit in Sicherheit zu gelangen.<br />

Da hilft die Erfahrung des<br />

Jet-Piloten dann recht wenig,<br />

zumal der sich noch bei der<br />

unsanften Fallschirmlandung<br />

verletzt hat. Doch Ylva hat<br />

samische Wurzeln, sie kennt<br />

sich in der Arktis aus. Und nur<br />

durch sie haben die beiden eine<br />

Chance, sowohl den berüchtigten<br />

russischen Spezialkräften<br />

als auch dem polaren Winter<br />

zu entkommen. Nach der<br />

Lektüre von »Puls der Arktis«<br />

wundert es dann wenig, wenn<br />

man erfährt, dass Grethe Bøe<br />

selbst samische Wurzeln hat.<br />

Ihr Thriller ist einerseits<br />

durch Spannung und Acti-<br />

on geprägt, andrerseits aber<br />

auch durch eine tiefe Einsicht<br />

in das Leben und Denken n der<br />

Menschen im Hohen Norden.<br />

Es ist ein echter Gewinn, dass<br />

die Dokumentarfilmerin Grethe<br />

Bøe nach zwanzig Jahren das<br />

Genre gewechselt und ihren bütroman verfasst hat. Bleibt<br />

zu hoffen, dass weitere Thriller<br />

folgen werden. Erschienen n als<br />

Taschenbuch bei Heyne, 414<br />

Seiten, 11<br />

De-<br />

Euro.<br />

Don Winslow<br />

»City of Dreams«<br />

Don Winslow feierte sein Debüt<br />

schon vor dreißig Jahren<br />

und steht seitdem für sauber<br />

recherchierte, spannungsgeladene<br />

Thriller. Zum regelrechten<br />

Spezialisten für den mexikanischen<br />

Drogenhandel wurde er<br />

durch die jahrelange Recherche<br />

für seine Bestseller »Tage der<br />

Toten« von 2005, »<strong>Das</strong> Kartell«<br />

von 2015 sowie »Jahre des Jägers«<br />

von 2019, die in dutzende<br />

Sprachen übersetzt wurden.<br />

Zuletzt erschien von ihm »City<br />

on Fire« über den Kampf rivalisierender<br />

Banden mit irischen<br />

oder italienischen Wurzeln an<br />

der Ostküste der USA, wo der<br />

Autor übrigens <strong>auf</strong>gewachsen<br />

ist. Mittlerweile lebt er in San<br />

Diego, Kalifornien, wohin es<br />

Danny, einen der Helden aus<br />

»City on Fire« verschlagen hat.<br />

»City of Dreams« handelt nun<br />

davon, wie die Geschichte, die<br />

man nicht unbedingt schon<br />

kennen muss, im Traumland<br />

Kalifornien weitergeht.<br />

Nun, das lässt sich für Dan-<br />

ny erst einmal nicht so traum-<br />

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40 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


telbar fasziniert von ihr. Diane<br />

ist ihm gegenüber keineswegs<br />

unnahbar. Doch so einfach geht<br />

das alles nicht, denn die Mafia<br />

und auch die verschiedenen enen<br />

amerikanischen Polizeibehör-ehörden<br />

haben noch Rechnungen ngen<br />

mit Danny offen. Zudem dern nach dem Verständnis s der<br />

wil-<br />

ortsansässigen Gangster Danny<br />

und seine Jungs in ihrem<br />

Gebiet. Auch das kommt nicht<br />

so gut an.<br />

»City of Dreams« sollte man<br />

nicht abends lesen, wenn man<br />

den anderen Tag arbeiten muss,<br />

denn die Gefahr, alles in einem<br />

Rutsch lesen zu wollen, ist heblich. Erschienen als Harper-<br />

Collins Hardcover, 368 Seiten,<br />

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Euro.<br />

Nadja Raiser<br />

»Die Weltenseglerin«<br />

Als Kind habe ich den Band »Die<br />

großen Entdecker« verschlungen<br />

wie kein zweites Buch.<br />

Und das nicht nur, weil so viele<br />

Bilder die Lektüre anschaulich<br />

machten. Zum Glück wusste<br />

ich nicht mehr ganz genau, wie<br />

denn nun die erste Weltumrundung<br />

des Portugiesen Magellan<br />

vonstattengegangen war. Zum<br />

Glück deshalb, weil die Geschichte<br />

in Nadja Raisers »Die<br />

Weltenseglerin« erneut erzählt<br />

wird. Die spannenden Details<br />

waren mir nicht mehr bewusst<br />

und das wird wohl den meisten<br />

Leuten beim Lesen dieses spannenden<br />

historischen Romans<br />

so gehen. Wie rea listisch es ist,<br />

dass ausgerechnet zwei Frauen<br />

die erste Weltumseglung miterlebt<br />

haben, sei jetzt mal dahingestellt.<br />

Man will ja kein Spielverderber<br />

sein, denn schließlich<br />

darf eine gute Geschichte <strong>auf</strong><br />

poetische Freiheit setzen.<br />

Vor ziemlich genau 500 Jahren<br />

haben es Frauen nicht nur<br />

in Portugal schwer. Mariella<br />

stammt zwar aus einer Adelsfamilie,<br />

aber die ist verarmt und<br />

ihr Vater ist ein Trunkenbold<br />

und Spieler. Beim Glücksspiel<br />

setzt er die Hand seiner Tochter<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

ein, verliert und verschachert<br />

seine Tochter an den ebenso<br />

grobschlächtigen wie finanzi-<br />

ell gut gestellten Schmied. Mariella<br />

ist entsetzt. Als ihr Onkel<br />

Fernando Magellan zu Besuch<br />

kommt, versteckt sich Mariella<br />

mit ihrer Zofe Emiliana in des-<br />

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sen Kutsche und landet wider<br />

Erwarten in Sevilla. Unbemerkt<br />

gelangen sie an Bord eines der<br />

Schiffe des Onkels. Entdeckt<br />

werden sie erst, als die Schif-<br />

fe <strong>auf</strong> hoher See sind und eine<br />

Umkehr nicht in Frage kommt.<br />

Doch damit ist bei weitem nicht<br />

alles überstanden. Im Gegen-<br />

teil, denn die Mission der fünf<br />

spanischen Schiffe ist, einen<br />

Weg um Südamerika herum zu<br />

finden, um bei den indonesi-<br />

schen Gewürzinseln zu landen<br />

und so das Monopol der Portugiesen<br />

zu brechen.<br />

Natürlich ist Mariellas Po-<br />

sition <strong>auf</strong> See alles andere als<br />

einfach, hat sie doch mit mas-<br />

siven Widerständen der zutiefst<br />

abergläubischen Mannschaft<br />

zu kämpfen. Ihr Onkel, dessen<br />

Stellung als portugiesischer<br />

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Vorgesetzter von spanischen<br />

Kapitänen sich keineswegs<br />

unkompliziert darstellt, ist natürlich<br />

auch alles andere als<br />

begeistert. Und auch Mariellas<br />

heimliche Liebe zu Juan de Elcano<br />

vereinfacht ihr Leben keineswegs.<br />

Juan wurde als einfacher<br />

Seemann angeheuert, ist aber<br />

ein in Ungnade gefallener Kapitän,<br />

der weit größere Kenntnisse<br />

hat als jeder Matrose. Zudem<br />

ist er natürlich ein Charme-Bolzen.<br />

Geschickt verbindet Nadja<br />

Raiser die Geschichte Mariellas<br />

mit den geschichtlichen Ereignissen<br />

und füllt die Leerstellen<br />

mit viel Phantasie aus. Die historischen<br />

Fakten sollte man erst<br />

nach der Lektüre checken, dann<br />

wird es spannender. Erschienen<br />

bei Knaur, 511 Seiten, 18 Euro.<br />

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Standesamtliche Nachrichten<br />

Vom 1.7.<strong>2023</strong> – 31.7.<strong>2023</strong><br />

Standesamtsbezirk <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

In dem angegebenen Zeitraum wurden insgesamt 29 Ehen geschlossen,<br />

keine Geburt und 20 Sterbefälle beurkundet. Nachfolgend sind<br />

Auf der Schulenburg 43a | 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Fon 05242/44375 | bestattungen-detemple.de<br />

nur die Personenstandsfälle <strong>auf</strong>geführt, zu denen die Beteiligten ihr<br />

Einverständnis gegeben haben:<br />

Eheschließungen: Andreas Bracht und Andrea Elisabeth Kürpick | Jan<br />

Hendrik Libor und Angela Fieber | Jürgen Grever und Dörthe Keuser |<br />

Maurice Herbert Lange und Carolin Nowak | Alexander Erling und<br />

Noémi Keresztes | Felix Geldmacher und Leonie Wieger<br />

Sterbefälle: Theodor Aldehoff | Ingrid Middelanis, geb. Bülow | Maria<br />

Venker, geb. Stork | Waltraud Siegrid Bichowski, geb. Malischewski |<br />

Hartmut Weidlich | Luise Marie Kortzumdicke-Frantzheld, geb. Leffin<br />

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42 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


S<br />

Steuerbefreiung für<br />

Photovoltaikanlagen bei<br />

der Einkommensteuer<br />

Finanzverwaltung nimmt Stellung<br />

Nachdem bereits zum Jahresbeginn ein Schreiben des Bundesministeriums<br />

für Finanzen (BMF) zur umsatzsteuerlichen Behandlung von<br />

Photovoltaikanlagen veröffentlicht worden war, ist ein solches Schreiben<br />

nun auch für Zwecke der Einkommensteuer veröffentlicht worden.<br />

Die Veröffentlichung ist für alle Einnahmen und Entnahmen anzuwenden,<br />

die nach dem 31. Dezember 2021 erzielt oder getätigt werden.<br />

Demnach werden bestimmte Photovoltaikanlagen von der Besteuerung<br />

freigestellt. Der Umfang der Steuerfreiheit umfasst die Einspeisevergütungen,<br />

Entgelte für anderweitige Stromlieferungen (z.B. an Mieter),<br />

Vergütungen für das Aufladen von Elektro- oder Hybridfahrzeugen,<br />

Zuschüsse und bei der Einnahmenüberschussrechnung vereinnahmte<br />

und erstattete Umsatzsteuerbeträge.<br />

Um diese Steuerfreistellung zu erreichen, müssen durch den bzw.<br />

die Betreiber persönliche und sachliche Voraussetzungen erfüllt werden.<br />

Positiv hervorzuheben ist, dass die Finanzverwaltung diverse Beispielsfälle<br />

schildert und damit eine praktikable Vereinfachung für eine<br />

Vielzahl betroffener Fälle anbieten will. So werden als begünstigte Photovoltaikanlagen<br />

exemplarisch folgende Fallkonstellationen eingestuft:<br />

Art des Gebäudes<br />

Maximale maßgebliche Leistung<br />

der Anlagen in kW (peak) je Steuerpflichtiger/Mitunternehmerschaft<br />

(gebäudebezogene Betrachtung)<br />

Einfamilienhaus 30,00<br />

Wohnzwecken dienendes 15,00 je Wohneinheit<br />

Zwei-/Mehrfamilienhaus<br />

Gemischt genutzte Immobilie 15,00 je Wohn- / Gewerbeeinheit<br />

Nicht Wohnzwecken dienendes 30,00<br />

Gebäude (z.B. Gewerbeimmobilie<br />

mit einer Gewerbe einheit,<br />

Garagen- grundstück)<br />

Gewerbeimmobilie mit mehreren<br />

15,00 je Gewerbeeinheit<br />

Gewerbeeinheiten<br />

In sozialen Medien wurde im Zusammenhang mit den obigen Anlagen<br />

unter anderem ein Gestaltungsmodell unter Ausnutzung von Investitionsabzugsbeträgen<br />

diskutiert. Diesem Modell wird im Rahmen des<br />

BMF-Schreibens eine klare Absage erteilt.<br />

Es ist zu begrüßen, dass die Finanzverwaltung Stellung zu einigen<br />

rechtlichen Unklarheiten genommen hat. Gleichwohl behandelt<br />

das Schreiben der Finanzverwaltung noch nicht alle praxisrelevanten<br />

Fragestellungen. So fehlt insbesondere eine Auffassung der Finanzverwaltung,<br />

ob durch die Steuerfreistellung die Voraussetzungen einer<br />

energetischen Gebäudesanierung für die betroffenen Photovoltaikanlagen<br />

erfüllt werden.<br />

Andreas Bräutigam<br />

Der Autor ist Steuerberater in der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG,<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong> wird als Monatsmagazin mit<br />

großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet.<br />

Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit<br />

wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche<br />

müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel stimmen nicht unbedingt mit der<br />

<strong>Mein</strong>ung des Herausgebers überein. Für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen<br />

wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung<br />

und Kürzung derselben behalten wir uns vor.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,<br />

nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.<br />

Dies gilt insbesondere für Anzeigen.<br />

Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht<br />

geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung<br />

nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenbzw.<br />

Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte<br />

vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne<br />

schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt<br />

oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot<br />

fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung<br />

per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken<br />

und die Vervielfältigung <strong>auf</strong> CD-Rom.<br />

43


»<br />

Ungeschminkte Schönheit<br />

in der Karibik<br />

Grenada gehört zu den Kleinen<br />

Antillen, die oft Windward Islands<br />

oder poetischer <strong>auf</strong> Deutsch als<br />

die »Inseln über dem Winde« genannt<br />

werden. Grenada liegt im<br />

Einzugsgebiet des Nordost-Passatwindes,<br />

der für ein relativ feuchtes<br />

Klima sorgt, im Gegensatz zu den<br />

trockenen Inseln vor der Küste<br />

Südamerikas. Entsprechend grün<br />

ist das Eiland, das seit 1974 einen<br />

eigenen Staat bildet. Bis dahin<br />

war es ein weiter Weg.<br />

Spanier, Kariben,<br />

Engländer, Franzosen<br />

Schon 1498 »entdeckte«<br />

Kolumbus die Insel, die<br />

rund 200 Kilometer vor<br />

der südamerikanischen<br />

Küste gelegen ist, und<br />

nannte sie »Conceptión«,<br />

ich denke mal, weil er sie<br />

an Maria Empfängnis gefunden<br />

hatte. Obwohl Kolumbus<br />

die Insel sogleich<br />

für die spanische Krone beanspruchte,<br />

sah er von einer<br />

Besiedlung ab. Wohl vor allem,<br />

weil die Insel mit ausgesprochen<br />

kriegerischen Kariben besiedelt<br />

war. Warum die Insel den Namen<br />

Conceptión nicht beibehielt,<br />

scheint nicht klar zu sein. Jedenfalls<br />

wurde sie schon früh La<br />

Grenade von den Franzosen und<br />

Grenada von den Briten genannt.<br />

Ob sie tatsächlich nach dem spanischen<br />

Granada benannt wurde,<br />

ist umstritten. Unumstritten dagegen<br />

ist, dass sich die Engländer<br />

ebenfalls nicht <strong>auf</strong> Grenada festsetzen<br />

konnten, sie verließen das<br />

Eiland 1609. Erst als einheimische<br />

Landbesitzer den Franzosen Land<br />

verk<strong>auf</strong>ten, setzten sich die Europäer<br />

fest. <strong>Das</strong> französische Militär<br />

ging rücksichtslos gegen die Kariben<br />

vor und rotteten sie de facto<br />

aus. 1650 gründeten die Franzosen<br />

die Hafenstadt Port Royale an der<br />

Stelle der heutigen Hauptstadt<br />

St. George’s, die ab dann auch als<br />

Hauptstadt fungierte. Die Franzosen<br />

waren es dann auch, die Plantagen<br />

anlegten und diese von afrikanischen<br />

Sklaven bewirtschaften<br />

ließen. Wobei »bewirtschaften«<br />

wirklich nett klingt und mit der<br />

Realität der Sklavenhaltung nichts<br />

zu tun hatte. Im 18. Jahrhundert<br />

stritten sich Briten und Franzosen<br />

um den lukrativen Standort,<br />

bevor Grenada dann<br />

1795 Teil des britischen<br />

Empires wurde. 1877 war die Insel<br />

dann Kronkolonie.<br />

Freiheitskampf<br />

und Revolution<br />

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts<br />

regte sich heftige Widerstand gegen<br />

die Sklaverei in Großbritannien,<br />

das eine unverbindliche Deklaration<br />

in den Wiener Kongress<br />

einbrachte. Schließlich wurde am<br />

28. August 1833 der Slavery Abolition<br />

Act verabschiedet, mit dem<br />

vom 1. August 1834 alle Sklaven im<br />

britischen Kolonialreich für frei erklärt<br />

wurden. Allein die englische<br />

Familie Trevelyan besaß <strong>auf</strong> Grenada<br />

mehr als 1000 Sklaven. Als<br />

Kompensation zahlte der Staat<br />

die damals ungeheure Summe von<br />

34,000 Pfund Entschädigung. Im<br />

vorigen Jahrhundert fortschrittlich<br />

war die Einführung des aktiven<br />

und passiven Frauenwahlrechts<br />

im Jahr 1951. Die Schweiz brauchte<br />

dafür noch weitere 20 Jahre. 1974<br />

wurde Grenada dann unter dem<br />

Premierminister Eric Gairy<br />

unabhängig –<br />

wirtschaftlich interessant<br />

war die Insel damals für die Briten<br />

nicht mehr, was den Prozess wohl<br />

beschleunigt hat. Gairy unterhielt<br />

sehr gute Beziehungen zur ehemaligen<br />

Kolonialmacht und den<br />

USA. Allerdings entwickelte er sich<br />

in schlechter alter Tradition zum<br />

Diktator, der das Volk durch eine<br />

üble Geheimpolizei unterdrückte.<br />

Die Folge war, dass Gairys Regierung<br />

1979 in einer unblutigen Revolution<br />

absetzt wurde. Maurice<br />

Bishop und seine linke Bewegung<br />

New Jewel Movement wollten für<br />

Grenada Blockfreiheit und gute<br />

Beziehungen sowohl zu den USA<br />

als auch zur Sowjetunion. <strong>Das</strong> ließ<br />

sich anfangs auch ganz gut an.<br />

Bishop ließ neue Schulen bauen,<br />

sorgte für eine freie Gesundheitsversorgung<br />

und ließ den Flughafen<br />

Point Salines bauen, damit<br />

mehr Touristen Wohlstand bringen<br />

sollten. Doch dann kam 1981<br />

Ronald Reagan an die Macht kam,<br />

der befürchtete, dass mit Grenada<br />

ein neues Kuba heranwachsen<br />

würde.<br />

Die Amis marschieren<br />

in Spanien ein?<br />

1983 wurde Bishop in einem<br />

Staatsstreich von seinem<br />

Vize-Premierminister<br />

absetzt, der ihn später<br />

durch das Militär<br />

ermorden ließ. Generalgouverneur<br />

von Grenada<br />

Paul Scoon, also<br />

der offizielle<br />

Vertreter der<br />

Krone, bat die<br />

britische Regierung<br />

um Unterstützung<br />

gegen<br />

den Putsch, was<br />

diese ablehnte.<br />

Bei den Amerikanern<br />

verhielt<br />

sich das anders.<br />

Ende Oktober<br />

1983 war<br />

in russischen Medien<br />

zu lesen, dass<br />

die Amerikaner in<br />

Spanien einmarschiert<br />

sind. Die<br />

aber hatten nicht<br />

Granada, sondern<br />

mit ihren Truppen,<br />

unterstützt von denen<br />

der Organisation<br />

Ostkaribischer Staaten,<br />

die Inselrepublik Grenada<br />

besetzt. Obwohl die Aktion<br />

international stark umstritten<br />

war, sorgte sie letztendlich doch<br />

dafür, dass seit 1984 regelmäßig<br />

freie Wahlen stattfinden. Die etwas<br />

maka bren Zeugen dieser Invasion<br />

sind Flugzeug-Wracks, die<br />

<strong>auf</strong> dem niemals fertiggestellten<br />

44 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Flughafen Point Salines vor sich<br />

hin verrotten und somit zur Touristenattraktion<br />

geworden sind.<br />

Sehenswerte Natur satt<br />

Ein anderes Monument mit ehemals<br />

militärischer Bedeutung ist<br />

das Fort Frederick aus dem 18.<br />

Jahrhundert. Es ist das vielleicht<br />

imponierendste Fort der Insel. In<br />

seinen Katakomben, die man im<br />

Rahmen einer Besichtigung zu<br />

sehen bekommt, sind einst Gefangene<br />

eingekerkert worden.<br />

Vor allem aber hat man von<br />

hier aus eine ganz fantastische<br />

Sicht <strong>auf</strong> die Stadt<br />

St. George’s, die sich<br />

von dem natürlichen<br />

hufeisenförmigen Hafen<br />

an den Hängen empor<br />

hangelt. Wenn man<br />

Glück hat, spielt eine karibische<br />

Combo nahe des<br />

Eingangs <strong>auf</strong>. Nachts von<br />

See aus betrachtet sieht St.<br />

George’s aus wie ein erleuchtetes<br />

Amphitheater. <strong>Das</strong> quirlige<br />

Städtchen bietet mit seinem<br />

im wahrsten Sinne bunten Leben<br />

alles, was das Touristenherz begehrt.<br />

Ganz in der<br />

Nähe beginnt auch das, was die<br />

allermeisten Besucher aus nördlichen<br />

Gefilden vor allem im Winter<br />

wünschen: Traumstrände! Der bekannteste<br />

von ihnen ist der Grand<br />

Anse nahe der Hauptstadt. Doch<br />

auch eine Reihe weiterer Strände<br />

verdient das Prädikat Traumstrand.<br />

Allein schon, weil sie sich<br />

insofern von vielen anderen Beaches<br />

unterscheiden,<br />

als man dort<br />

nur wenige Urlauber<br />

findet. Denn Grenada<br />

ist nach wie vor kein Ziel<br />

des Massentourismus.<br />

Entsprechend begegnen<br />

die Einheimischen den<br />

Fremden freundlich<br />

und entspannt. Stress<br />

ist ein Fremdwort und<br />

für ein Lächeln ist immer<br />

Zeit.<br />

Die wilden<br />

Affen sind los<br />

Wer allerdings nur wegen<br />

der Strände hierhin kommt,<br />

der verpasst eine Menge. Zum<br />

Beispiel den Nationalpark Grand<br />

Etang Forest, der neben dem Urwald<br />

einen Kratersee <strong>auf</strong> 530 Metern<br />

Höhe beheimatet. Hier leben<br />

wilde Affen, die mit den Sklavenschiffen<br />

aus Afrika <strong>auf</strong> die Insel<br />

gebracht wurden. Die schlauen<br />

Tiere haben längst herausgefunden,<br />

dass Besucher gerne Proviant<br />

mitführen. Auch lassen sie sich<br />

gerne von Tourguides mit Leckereien<br />

bestechen und kommen aus<br />

dem Urwald. Aber Vorsicht: So zutraulich<br />

sie auch sind, es sind immer<br />

noch Wildtiere.<br />

Und die Manomeerkatzen,<br />

wie sie offiziell heißen, haben<br />

durchaus starke Gebisse. Um den<br />

See herum gibt es einen ausgeschilderten<br />

Wanderweg, <strong>auf</strong> dem<br />

man mit etwas Glück Kolibris<br />

oder die langschnäbeligen Doktorvögel<br />

und auch Mungos entdecken<br />

kann. Es gibt im Inneren der<br />

Insel verschiedene Wasserfälle,<br />

die man sich allerdings erst einmal<br />

schweißtreibend erarbeiten<br />

muss, denn die Wege durch den<br />

Urwald sind keine Wanderwege<br />

durch den Teutoburger Wald.<br />

An dem ersten der Concord Falls<br />

springen junge Männer aus 20<br />

Metern Höhe in das Becken unter<br />

dem Wasserfall und erhoffen<br />

sich eine Belohnung von den Touristen.<br />

Nicht zur Nachahmung<br />

empfohlen! Wer alle drei Wasserfälle<br />

sehen möchte, der hat<br />

eine echte Abenteuerwanderung<br />

inklusive Flussdurchquerung und<br />

damit ein Workout von dreiviertel<br />

Stunde vor sich.<br />

Rum, Muskatnüsse<br />

und Kakao<br />

Für die Bildung und das leibliche<br />

Wohl kann man sorgen, wenn<br />

man eine Rumfabrik besichtigt,<br />

denn die arbeiten noch wie vor<br />

hundert Jahren – oder mehr. Die<br />

älteste ist wohl die River Antoine<br />

Rum Distillery, die es seit 1785 gibt.<br />

<strong>Das</strong> Zuckerrohr wird durch eine<br />

Wassermühle gepresst und<br />

die Öfen arbeiten ebenfalls<br />

mit der schweißtreibenden<br />

Technik von vorgestern.<br />

Aber es wird natürlich<br />

auch keine Chemie<br />

verwendet, sodass der<br />

Rum ausgesprochen<br />

lecker ist. Nur beim Verkosten<br />

sollte man etwas<br />

vorsichtig sein! Weniger<br />

vorsichtig muss man bei<br />

den Produkten des Belmont<br />

Estate sein, denn dort werden<br />

seit dem 17. Jahrhundert Kakao<br />

und Muskatnüsse angebaut. Es<br />

gibt sogar ein Muskatnuss-Museum,<br />

was für die meisten Besucher<br />

überraschend ist. Doch war die<br />

Gewürzinsel Grenada hinter Indonesien<br />

lange Zeit der zweitgrößte<br />

Exporteur von Muskatnüssen. Auf<br />

der ehemaligen Plantage Belmont<br />

Estate kann man nicht nur etwas<br />

über die Kakao-Produktion erfahren,<br />

sondern auch hervorragend zu<br />

Mittag essen. <strong>Das</strong> Essen <strong>auf</strong> Grenada<br />

ist klassisch karibisch, also<br />

geprägt durch europäische und afrikanische<br />

Einflüsse und verfeinert<br />

mit westindischen Gewürz-Noten.<br />

Die Mahlzeiten sind schmackhaft,<br />

aber keineswegs so scharf gewürzt<br />

wie etwa das Essen in Mexiko.<br />

Die Anreise nach Grenada ist<br />

ein wenig kompliziert, denn sie ist<br />

von Deutschland aus mit Stopps<br />

verbunden. Doch dafür wird man<br />

reichlich vor Ort belohnt, und<br />

kann nach dem Urlaub vielleicht<br />

nachvollziehen, warum viele Reisende<br />

das ungeschminkte, als<br />

nicht perfekt touristisch entwickelte<br />

Grenada als schönstes Ziel<br />

in der Karibik sehen.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

45


Schwedenrätsel<br />

Einheit<br />

der elektrischen<br />

Spannung<br />

Griff;<br />

Stängel<br />

römischer<br />

Grenzwall<br />

trockener<br />

Rotwein<br />

aus<br />

Piemont<br />

Besitzer<br />

Haushaltsplan<br />

Mönchsgewand<br />

schlechter<br />

Mensch,<br />

Schuft<br />

Lösungswort:<br />

Sudoku<br />

leicht<br />

Mädchen<br />

im<br />

Wunderland<br />

1<br />

Telefonat<br />

bei<br />

Gefahr<br />

Lochvorstecher,<br />

Sinnesorgan<br />

gefrorener<br />

Tau<br />

4<br />

Schutz,<br />

fürsorgliche<br />

Aufsicht<br />

Geruchsverschluss<br />

Opernsängerin:<br />

...<br />

Netrebko<br />

dt.<br />

Bundeskanzler<br />

(Helmut)<br />

von<br />

besonderem<br />

Reiz<br />

schlangenartiges<br />

Ungeheuer<br />

erzählende<br />

Versdichtung<br />

bayer.<br />

Stadt<br />

an der<br />

Donau<br />

Opfertisch<br />

italienische<br />

Weinstadt<br />

Fischfanggerät<br />

ausführen,<br />

verrichten<br />

spanischer<br />

Autorennfahrer<br />

(Fernando)<br />

Fluss z.<br />

Rhein,<br />

aus der<br />

Eifel<br />

mager,<br />

mit wenig<br />

Kalorien<br />

Prüfungsarbeit<br />

Angehöriger<br />

e.<br />

Ritterordens<br />

Seemannsruf<br />

Titelheldin<br />

bei Jane<br />

Austen<br />

Teil eines<br />

Wasservogelgeleges<br />

nach<br />

oben<br />

(ugs.)<br />

<strong>auf</strong><br />

etwas,<br />

jemanden<br />

zu<br />

Figur<br />

bei<br />

Lessing<br />

1 2 3 4 5 6 7 8<br />

mittel<br />

schichten,<br />

<strong>auf</strong>einanderlegen<br />

Gesangspaar<br />

sehr<br />

leichte<br />

großer<br />

schwarzer<br />

Vogel<br />

9 10<br />

Baumteil<br />

Fleck;<br />

Zeichen<br />

11<br />

Holzart<br />

7 9<br />

wässrige<br />

Lösung<br />

einer<br />

Base<br />

<strong>auf</strong>hören<br />

Ausruf<br />

der<br />

Verwunderung<br />

unzuverlässig,<br />

illoyal<br />

Schlag,<br />

Streich<br />

(französisch)<br />

Insekten-<br />

larve<br />

10 3<br />

Bindewort<br />

Abkürzung<br />

für in<br />

puncto<br />

vertikale<br />

Ausdehnung<br />

zarte,<br />

anmutige<br />

Märchengestalt<br />

Tapferkeit<br />

unanständi-<br />

ger Witz<br />

5 6<br />

2 Pfriem<br />

8<br />

nicht<br />

sauber<br />

altrömische<br />

Mondgöttin<br />

Weinstock<br />

Nachtvogel<br />

11<br />

Fest-,<br />

Tanzraum<br />

Berufssportler<br />

(Kurzwort)<br />

mittelasiat.<br />

Fürstentitel<br />

Würzmittel<br />

aus<br />

Früchten<br />

zu verwenden<br />

chem.<br />

Zeichen<br />

für<br />

Lithium<br />

Fremdwortteil:<br />

neu<br />

(griech.)<br />

Glockenblumengewächs<br />

dicht<br />

bei,<br />

seitlich<br />

von<br />

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Multikulti<br />

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der<br />

Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.<br />

46 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


6 Stefan Barwich<br />

Mads Barwich<br />

gewinnt Eurocup der<br />

Junioren<br />

Kanu-Club <strong>Wiedenbrück</strong>-<strong>Rheda</strong> sehr erfolgreich<br />

Der Eurocup <strong>2023</strong> – das zweitwichtigste<br />

Event des Jahres im<br />

Kanu Freestyle – fand von Anfang<br />

Juni bis Mitte August mit je<br />

einem Wettkampf in Deutschland,<br />

Frankreich und Tschechien<br />

statt. Die aus den drei Wettkämpfen<br />

erreichten Punkte wurden<br />

am Ende zusammengezählt<br />

und so die Gewinner ermittelt.<br />

Pro Wettkampf konnten maximal<br />

100 Punkte* eingefahren<br />

werden.<br />

Der Auftakt war im bayerischen<br />

Plattling, dessen Ergebnis<br />

gleichzeitig für die deutsche<br />

Meisterschaft gewertet wurde.<br />

Mads Barwich erreichte dort den<br />

4. Platz bei den K1 Junioren mit<br />

einem Highscore-L<strong>auf</strong> von 360<br />

Punkten. Vereinskamerad Justin<br />

Niermeier holte sich mit seinem<br />

besten L<strong>auf</strong> und 90 Punkten den<br />

9. Platz im Ranking der Junioren.<br />

Nele Barwich landete mit 140<br />

Punkten <strong>auf</strong> Platz 7 bei den K1<br />

Damen. Vater Stefan Barwich erzielte<br />

mit ebenfalls 140 Punkten<br />

in seinem Highscore-L<strong>auf</strong> den 2.<br />

Platz bei den K1 Masters.<br />

6 Mads Barwich<br />

Die zweite Station des Eurocups<br />

fand in Millau in Südfrankreich<br />

statt. Zu diesem Wettkampf<br />

reisten nur zwei KCWD-Sportler:<br />

das Geschwisterpaar Mads und<br />

Nele Barwich. Während Mads das<br />

Halbfinale erreichte und letztlich<br />

den 7. Platz bei den K1 Junioren belegte,<br />

wurde seine Schwester 13. bei<br />

den K1 Damen.<br />

Auch zur letzten Station des<br />

Eurocups in Prag reisten nur zwei<br />

KCWD-Sportler, diesmal Mads und<br />

Vater Stefan Barwich. Mads Barwich<br />

konnte in der Walze seinen<br />

bisher besten L<strong>auf</strong> in einem Wettkampf<br />

zeigen und fuhr 660 Punkte<br />

ein. Aufgrund eines etwas schlechteren<br />

L<strong>auf</strong>s im Halbfinale mit 357<br />

Punkten wurde er Zweiter bei den<br />

Junioren. Stefan Barwich zeigte<br />

ebenfalls sein Können und belegte<br />

mit 150 Punkten in seinem besten<br />

L<strong>auf</strong> Platz 19 bei den K1 Herren.<br />

Nun wurden alle Punkte aller<br />

Teilnehmer aus allen Events zusammengerechnet.<br />

Junior Mads Barwich,<br />

der als einziger KCWD-Sportler<br />

bei allen drei Stationen an den<br />

Start gehen konnte, holte sich 85,<br />

74 und 95 Punkte und gewann mit<br />

254 Punkten bei den K1 Junioren<br />

die Gesamtwertung des Eurocups<br />

und ist nun Eurocup Champion K1<br />

Junior Men <strong>2023</strong>. Schwester Nele<br />

Barwich konnte mit nur zwei Stationen<br />

und 74 bzw. 68 Punkten eine<br />

Gesamtpunktzahl von 142 Punkten<br />

erzielen. Dies beschert ihr Platz 5 in<br />

der Gesamtwertung des Eurocups<br />

bei den K1 Women. Vater Stefan<br />

Barwich landete mit zwei Ergebnissen<br />

von 58 bzw. 64 Punkten bei 122<br />

Punkten und kam damit <strong>auf</strong> Platz<br />

9 des Eurocups K1 Men.<br />

Somit geht für die KCWD-Freestyler<br />

ein sehr erfolgreicher Eurocup<br />

<strong>2023</strong> zu Ende. Mit voller Konzentration<br />

geht es nun Richtung<br />

Jahreshöhepunkt, den Weltmeisterschaften<br />

im Kanu-Freestyle in<br />

Columbus in den USA. Weitere<br />

Infos unter www.kcwd.de<br />

* <strong>Das</strong> Punktsystem der einzelnen Wettkäpfe<br />

unterscheidet sich von dem des<br />

Eurocups. Bei letzterem gibt es für einen<br />

Sieg 100 Punkte, zweiten Platz 95, dritten<br />

Platz 90 Punkte und jeden weiteren<br />

Platz einen Punkt weniger.<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

47


Auf der Parkbank<br />

...mitgehört und <strong>auf</strong>geschrieben<br />

Mensch ärgere dich nicht!<br />

SIE Hättest Du nicht Lust, mit mir eine Runde »Mensch-ärgere-dichnicht«<br />

zu spielen? Es ist schon lange her, dass wir zusammen ein<br />

Brettspiel gespielt haben, und es wäre schön, wenn wir, anstatt vor<br />

dem Fernseher zu sitzen, mal wieder abends mit etwas mehr Kultur<br />

den Tag ausl<strong>auf</strong>en lassen.<br />

ER Ich möchte nicht <strong>auf</strong> das Fernsehen am Abend verzichten, denn über<br />

wichtige Tagesthemen sollte man sich informieren. Und ab und zu<br />

eine schöne Unterhaltungssendung zu sehen, ist zum Feierabend<br />

nicht das Schlechteste. Ich denke, wir können uns darüber einigen.<br />

SIE Fangen wir heute damit an? <strong>Das</strong> Fernsehprogramm verspricht nichts<br />

Großartiges, nur Klamauk und langweilige Diskussionsrunden. Zur<br />

Feier des Tages habe ich Dein Lieblingsbier und Salzgebäck gek<strong>auf</strong>t,<br />

wir können also gleich loslegen.<br />

ER Demnach bist du davon ausgegangen, daß ich spontan mit Deinem<br />

Vorschlag einverstanden bin. Gut, dann probieren wir mal das abendliche<br />

Vergnügen aus, sofern uns nichts Besseres einfällt. Aber muss<br />

das »Mensch-ärgere-dich-nicht« sein? <strong>Das</strong> gefiel mir schon früher<br />

nicht. Es gibt doch auch andere Spiele.<br />

SIE Ich erinnere mich noch recht gut, dass du immer der Gewinner sein<br />

wolltest und ein Verlierer zu sein, machte dich sogar manchmal recht<br />

wütend. Aber jeder kann nicht immer ein Gewinner sein, Somit ist<br />

dieses Spiel so etwas wie ein Charaktertest. Im Spiel verraten wir,<br />

wessen Geistes Kind wir sind, das wusste schon der alte römische<br />

Dichter Ovid. Und auch die Griechen erkannten, dass man beim Spiel<br />

einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen kann als bei<br />

Gesprächen in einem Jahr.<br />

ER Es ist nun mal so. Ich liebe dieses Spiel nicht. Freude und Frust sind<br />

gleichermaßen verteilt. Und ich kann auch nicht verhindern, dass ich<br />

mich ärgere, wenn ich wieder einmal verloren habe. Darum möchte<br />

ich viel lieber mit dir alles Mögliche spielen, bitte nur kein Brettspiel,<br />

und schon gar nicht Mensch-ärgere-dich-nicht!<br />

SIE Spielverderber<br />

Impressum Seniorenzeitung<br />

Foto: farbkombinat - Fotolia.com<br />

Verantwortlich für den Inhalt ist der<br />

Seniorenbeirat der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher,<br />

Cornelia Schubert, Vroni Korsmeier,<br />

Hans Dieter Wonnemann, Hans Rüsenberg<br />

Koordination: Arnold Bergmann<br />

S<br />

Seniorenzeitung<br />

des Seniorenbeirates der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Seniorenbeirat AKTIV<br />

Meckerstunden<br />

Ratsuchende können sich beim Seniorenbeirat melden.<br />

Telefon: 0176/15506084 · E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de<br />

<strong>Das</strong> Seniorenbüro ist jeden Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr für Besuche<br />

geöffnet! Gerne können dort Anregungen, Fragen, Ideen und Probleme<br />

besprochen und <strong>auf</strong>genommen werden. Ort: Kloster in <strong>Wiedenbrück</strong>,<br />

Mönchstraße 19.<br />

Fernsehsendungen<br />

besser verstehen<br />

Sonntagabend – Zeit für den »Tatort«: spannungsgeladene Musik, Regen,<br />

der <strong>auf</strong> das Auto des Kommissars prasselt und entscheidende Fragen,<br />

die der Kriminalbeamte im Fahrzeug mit seiner Kollegin diskutiert.<br />

»Hast du verstanden, was die gesagt haben?« Geht es Ihnen wie so<br />

vielen anderen Fernsehzuschauern? Liegt das am Alter, an der Einschränkung<br />

des eigenen Hörvermögens, an den zu schlechten Lautsprechern<br />

des Fernsehgeräts? Hintergrundmusik und Nebengeräusche, die zur Atmosphäre<br />

eines Spielfilms beitragen, werden oft als zu laut empfunden.<br />

<strong>Das</strong> Gesprochene geht unter.<br />

Seit Sommer 2022 gibt es in den HD-Programmen (HD = High Definition<br />

= hohe Bild<strong>auf</strong>lösung) der ARD und seinen Dritten Programmen, bei<br />

KIKA, tagesschau24, One, ARD alpha, ZDF, ZDFinfo, ZDFneo und 3sat eine<br />

neue sprachoptimierte Tonspur. Sie heißt »Klare Sprache« und reduziert<br />

genau das, was als zu dominierend wahrgenommen wird: Musik und<br />

Nebengeräusche. Dadurch ist besser zu verstehen, was gesprochen wird.<br />

Die Tonspur wird über Satellitenempfang und teilweise über DVB-T2<br />

HD (Antennenfernsehen) zur Verfügung gestellt. Bei Empfang über Kabel<br />

oder IPTV (Internetfernsehen) senden nicht alle Anbieter »Klare Sprache«<br />

weiter, denn es handelt sich um eine zusätzliche Tonspur. »Einfach ausprobieren«,<br />

rät Kommunikationstechniker Maik Hollenhorst von der<br />

Hollenhorst-Service GmbH allen Empfängern von Kabelfernsehen.<br />

Im Prinzip kann die neue Tonspur »Klare Sprache« über die Fernbedienung<br />

unter Einstellungen oder Optionen im Audiomenü ausgewählt<br />

werden. »Aber«, so Hollenhorst, »es ist bei jedem Fernsehmodell und<br />

Hersteller anders.« Und: Bei alten Geräten gibt es die Bezeichnung »Klare<br />

Sprache« noch nicht. Die Funktion kann als »deu (qks)«, »Deutsch+Icon<br />

ABC« als »deu (undefined)« benannt oder etwa unter »mul (multilingual)«<br />

zu finden sein. Eventuell kann »Klare Sprache« nicht generell für<br />

alle zukünftigen Sendungen eingestellt werden, sondern dies muss je<br />

nach TV-Gerät für jeden Film und bei jedem Programmwechsel erneut<br />

gemacht werden.<br />

Technische Details, zusätzliche Hintergrundinformationen und<br />

eine Übersicht zur Einstellung von »Klare Sprache« an den verbreitetsten<br />

TV-Geräten sind im Internet unter www.ard-digital.de/inklusion/<br />

klare-sprache zu finden. Wer Hilfe benötigt, fragt am besten einen Fernsehtechniker.<br />

48 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


E<br />

Erstes Rapid Recovery Zentrum für Hüft- oder<br />

Kniegelenk-Patienten in Ostwestfalen<br />

Endoprothetikzentrum im Sankt Vinzenz Hospital ermöglicht schnelle Genesung<br />

1 Im Steuerkreis arbeiten die unterschiedlichsten Berufsgruppen gemeinsam am Rapid<br />

Recovery Programm: (v. l.) Dr. Klaus Küppers (Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie<br />

und Orthopädie), Dr. Peter Kettelhoit (Chefarzt Anästhesie), Jolanta Knobloch, Ann<br />

Christin Kampherbeek (Zimmer Biomet), Dr. Georg Rüter (KHO-Geschäftsführer) und<br />

Norbert Tophoven (Zimmer Biomet), Birgitta Ibelshäuser, Gabriele Lesenar, Pia Grefer,<br />

Samira Aldobasic, Nadine Schulze, Martina Tellenbrock und Merli Fallner.<br />

Dr. Klaus Küppers durfte jetzt als Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie<br />

und Orthopädie am Sankt Vinzenz Hospital im Rahmen einer Feierstunde<br />

im Konferenzraum das Zertifikat für das innovative Behandlungs- und<br />

Versorgungskonzept für Patienten in Empfang nehmen, die ein künstliches<br />

Knie- oder Hüftgelenk erhalten haben – das sogenannte Rapid<br />

Recovery Zertifikat. Damit bietet das Hospital als erstes Endoprothetikzentrum<br />

in Ostwestfalen dieses spezielle Konzept an. Dessen Ziel<br />

ist die schnellere, beschwerdearme Genesung der Patienten nach der<br />

Implantation von Endoprothesen (künstlichen Gelenken). Die Module:<br />

Unsicherheiten nehmen, kleine Schnitte, weniger Schmerzen, i. d. R. keinerlei<br />

»Schläuche oder Kabel über den OP-Tag hinaus, bereits am OP-Tag<br />

oder direkt danach Stehen am Bett, erste Schritte im Zimmer, ab dem 2.<br />

Tag nach dem Eingriff Duschen, etc.<br />

»Wir freuen uns, dass wir unser Behandlungsangebot mit diesem ganzheitlichen<br />

Therapiekonzept abrunden und einen sehr schonenden Weg zu<br />

einem künstlichen Gelenk ermöglichen«, sagte Dr. Klaus Küppers. Denn<br />

der Behandlungserfolg hänge nicht nur vom Operationsgeschick des Chirurgen<br />

ab. Der Chefarzt erklärte: »Wir haben das Rapid Recovery-Konzept<br />

etabliert, um alle Aspekte der Patientenversorgung von der präoperativen<br />

Untersuchung, der intensiven Vorbereitung <strong>auf</strong> den Eingriff, über die Therapie<br />

(blutsparende, minimal-invasive Operation) im Krankenhaus und bis<br />

zur Entlassung so zu optimieren, dass die stationäre Behandlung für die<br />

Patienten mit einer schnelleren, beschwerdearmen Genesung einhergeht«.<br />

<strong>Das</strong> bedeutet konkret, dass die Patienten schon vor der stationären Behandlung<br />

sorgfältig vorbereitet werden. Nicht nur medizinisch und durch<br />

eine ausführliche Aufklärung im Erstgespräch, sondern auch im Rahmen<br />

der sogenannten Patientenschule gelingt es, den Patienten als Partner in<br />

die Behandlung einzubinden.<br />

Die Patientenschule findet eine bis drei Wochen vor dem geplanten<br />

Eingriff statt. Neben einer Blutscreening-Untersuchung stellen die beteiligten<br />

Akteure (Anästhesie, Orthopädie und Physiotherapie) die unterschiedlichen<br />

Verfahren und Möglichkeiten ihrer Fachbereiche vor. Zudem<br />

erlernen die Patienten vorab die Verhaltensregeln und physiotherapeutische<br />

Übungen für die Zeit der Genesung unmittelbar nach der Operation.<br />

»So werden die Patienten in den Heilungsprozess aktiv einbezogen und<br />

zur Mithilfe motiviert«, sagte Dr. Klaus Küppers. Die Patienten werden<br />

eingeladen, einen Angehörigen oder Freund mitzubringen, der sie <strong>auf</strong><br />

dem Weg der Genesung begleiten und unterstützen kann. So wird ihnen<br />

der Schritt zurück in ein aktives Leben erleichtert.<br />

»Wir sind stolz und froh, dass wir dieses Ziel erreicht haben. <strong>Das</strong> Rapid<br />

Recovery-Programm ist aus dem Sankt Vinzenz Hospital nicht mehr<br />

wegzudenken«, sagte der Chefarzt bei der Überreichung des Zertifikats<br />

durch Norbert Tophoven und Ann Christin Kampherbeek von dem weltweit<br />

renommierten Partner für Gelenkersatzsysteme »Zimmer Biomet«. Die<br />

beiden Laudatoren äußerten ihren Dank, dass sie dieses Projekt begleiten<br />

durften.<br />

Die Freude über das erreichte Ziel teilten die erst vor ein paar Wochen<br />

bzw. Monaten operierten Hermine Kleinekottmann und Heiner Torweihen<br />

in einem Interview mit Merli Fallner vom Zentralen Belegungsmanagement<br />

des Sankt Vinzenz Hospitals. Übereinstimmend lobten sie q<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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49


1 Norbert Tophoven und Ann Christin Kampherbeek zeichnen Chefarzt Dr. Klaus<br />

Küppers und sein Team mit dem Rapid Recovery Zertifikat aus.<br />

die gute Vorbereitung und Nachbehandlung: »Wir wussten immer, was<br />

<strong>auf</strong> uns zukommt. Schnell kamen wir wieder <strong>auf</strong> die Beine«. Die beiden<br />

Patienten berichteten, dass sie in der Reha-Klinik jeweils die »Gesündesten<br />

oder Schnellsten« waren.<br />

<strong>Das</strong> Endoprothetikzentrum im Sankt Vinzenz Hospital startete in<br />

das Rapid Recovery-Programm mit mehrjährigen Vorbereitungen in<br />

2016. Dazu wurden Arbeitskreise und ein Steuerkreis gebildet, die konkrete<br />

Optimierungskonzepte unter Einbeziehung der aktuellen internationalen<br />

Studienlage <strong>auf</strong> dem Gebiet der Knie- und Hüftendoprothetik<br />

entwickelt haben. Involviert waren alle beteiligten Berufsgruppen: so<br />

u. a. die Geschäftsführung, Operateure und Anästhesisten, OP- und<br />

Pflegepersonal sowie Physiotherapeuten. Der Chefarzt äußerte sich<br />

begeistert: »Diese besondere Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen<br />

zeichnete sich durch einen großartigen Teamgeist und einer<br />

nie enden wollenden Energie aus. Ich bin sehr dankbar für die intensive<br />

und stets unterstützende Hilfe aller Mitarbeitenden und insbesondere<br />

der Teilnehmenden im Rapid Recovery-Steuerkreis sowie der dort<br />

gegründeten Arbeitskreise«. Der Sprecher der Geschäftsführung der<br />

Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen gGmbH, Dr. Georg<br />

Rüter, unterstrich ebenso vehement, dass »wir mit diesem Leuchtturmprojekt<br />

gemeinsam <strong>auf</strong> einem guten Weg für die Patienten sind.<br />

Aus krankenhauspolitischer Sicht möchte ich ergänzen, dass wir uns<br />

derzeit zu sehr <strong>auf</strong> Strukturqualität konzentrieren, etwa bei der Krankenhausplanung<br />

NRW: Da wird beispielsweise eine gewisse Zahl von<br />

Fachärzten gefordert. Prof. Dr. Norbert Roeder, einer der renommiertesten<br />

Krankenhausexperten (bester Kenner des DRG-Systems und Chef<br />

der Uniklinik Münster bis vor kurzem) merkte dazu neulich an »Was die<br />

können, ist egal!«. Gerade das erkennbar hohe Engagement von Herrn<br />

Dr. Küppers und seinem Team ist doch ein schlagender Beweis, dass es<br />

eher <strong>auf</strong> wenige sehr kompetente und engagierte Fachleute ankommt<br />

und <strong>auf</strong> streng überprüfte (evidence based medicine) Prozesse als <strong>auf</strong><br />

große Truppenzahlen.<br />

<strong>Das</strong> Rapid Recovery Programm ist ein lernendes System, das bereits<br />

seit mehr als 20 Jahren umgesetzt wird. Mit Unterstützung eines<br />

starken Experten-Netzwerkes werden ständig neue Erkenntnisse und<br />

Erfahrungen ausgetauscht; das Rapid Recovery Programm wird so ständig<br />

optimiert. Rund 30 Kliniken in Deutschland arbeiten bereits damit.<br />

Rapid Recovery-Krankenhäuser verzeichnen deutliche Steigerungen bei<br />

Ergebnisqualität, Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie bei der<br />

Effizienz.<br />

Inwieweit Sie im Rahmen des Programms behandelt werden können,<br />

erklären Ihnen gerne der Chefarzt Dr. Klaus Küppers und sein Team in<br />

der EPZ-Sprechstunde.<br />

Raimund Kemper<br />

C<br />

Caritas-Tagespflege<br />

<strong>Rheda</strong> sucht den<br />

»Super-Senioren«<br />

Volle Punktzahl für einen unvergesslichen Vormittag: In der Caritas-Tagespflege<br />

<strong>Rheda</strong> ist es jetzt hoch hergegangen. Die zahlreichen Gäste<br />

fanden sich urplötzlich in einem kunterbunten Gesangswettbewerb<br />

wieder, der bekannte TV-Castingshows parodierte. Pflegefachkraft Tatjana<br />

Stoll und Betreuungskraft Dilek Sarac schlüpften in verschiedene<br />

Rollen. Sie spielten ältere Kandidaten, die ihr Stimmtalent beweisen<br />

wollten. Eine Jury aus vier Gästen bewertete die Auftritte. Ihr Auftrag:<br />

in 60 Minuten den »Super-Senioren« finden.<br />

Der Mix aus schrillen Kostümen, bekannten Schlagern und witzigen<br />

Typen kam gut an. Ob die quirlige Huberta, die oft den Text vergaß, oder<br />

der coole Rocker, der die Damen um den Finger wickelte – sie alle sangen<br />

und grölten sich in die Herzen des Publikums. Die Stimmung im Saal<br />

war ausgelassen. So schien es am Ende auch niemandem mehr wichtig<br />

zu sein, wer die meisten Jury-Punkte absahnte. Lieber kamen die Fans<br />

selbst <strong>auf</strong> die Bühne, um zu singen und zu tanzen.<br />

Anlass für die ungewöhnliche Show-Einlage des Teams war ein Geburtstag:<br />

Vor einem Jahr, im Sommer 2022, wurde die Caritas-Tagespflege<br />

im »<strong>Rheda</strong>Med« eröffnet. Seitdem können ältere Menschen aus dem<br />

Stadtgebiet hier Kontakte knüpfen und etwas mit anderen zusammen<br />

erleben. Zum Programm gehören gemeinsame Mahlzeiten, kreative Angebote,<br />

Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele, Bewegungsangebote,<br />

Ausflüge und vieles mehr.<br />

»Die Gäste sind bei uns mitten im Leben, das hat man heute wieder<br />

gemerkt«, freute sich Tatjana Stoll über die fröhliche Atmosphäre. »Toll,<br />

dass alle so begeistert mitgemacht haben«, strahlte auch Dilek Sarac.<br />

Die beiden Mitarbeiterinnen bedankten sich zum Abschluss noch mit<br />

einem Geburtstagsgedicht für das gute Miteinander im Haus.<br />

www.caritas-guetersloh.de<br />

1 Dieser Auftritt ermuntert die Jury direkt zum Mitklatschen. Foto: Caritas Gütersloh<br />

50<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Z10 Jahre<br />

»Anna’s HairLounge«<br />

Wir feiern Jubiläum<br />

1 »BERMPOHL BLEIBEN« mit Constantin Gerhards Foto: Kai Uwe Oesterhelweg<br />

Kultur Räume Gütersloh<br />

Theater Gütersloh: BERMPOHL BLEIBEN oder<br />

Von Träumen erweichender Steine<br />

<strong>Das</strong> Theater Gütersloh eröffnet die Saison <strong>2023</strong>/2024 am Samstag, den<br />

2. <strong>September</strong>, mit der Ur<strong>auf</strong>führung des Stückes »BERMPOHL BLEIBEN<br />

oder Von Träumen erweichender Steine«, das die mehrfach preisgekrönte<br />

Berliner Autorin Katharina Schlender als Auftragswerk geschrieben hat.<br />

Es handelt sich um eine assoziative heutige Beschäftigung mit dem<br />

1833 in Gütersloh geborenen Gründervater der organisierten deutschen<br />

Seenotrettung, Adolph Bermpohl. Regie führt der Künstlerische Leiter<br />

des Theaters, Christian Schäfer. <strong>Das</strong> Ensemble um den jungen Protagonisten<br />

Alfons, gespielt von Constantin Gerhards, besteht zudem aus<br />

Christiane Hagedorn, Andreas Ksienzyk, dem für die Musik zuständigen<br />

Gitarristen Kim Efert sowie Mitgliedern von Bürgerbühne Gütersloh e. V.,<br />

Spielclub 13+ und Shanty-Chor »Luttermöwen«. Die Kostüme hat Anna<br />

Sun Barthold-Torpai entworfen, das Bühnenbild stammt von Jörg Zysik<br />

und Christian Schäfer. Kai Uwe Oesterhelweg und Henning Strandt<br />

zeichnen sich für Video- bzw. Ton<strong>auf</strong>nahmen verantwortlich.<br />

Zum Inhalt: Alfons absolviert eine Ausbildung zum Seenotretter. Er<br />

lernt für eine bevorstehende Prüfung. Alfons’ Antrieb, die Welt zu verbessern<br />

und Leben zu retten, ist stark – gleichzeitig überfordert ihn die<br />

große Aufgabe. Er wird von Wahnvorstellungen heimgesucht, in denen<br />

er auch Adolph Bermpohl begegnet und sich inmitten eines Unglücksszenarios<br />

des nach Bermpohl benannten Rettungskreuzers (1967 vor<br />

Helgoland) wiederfindet. Alfons scheint sich diesen Visionen stellen zu<br />

müssen, um seinen Traum Realität werden zu lassen.<br />

Der 1833 in Gütersloh geborene Adolph Bermpohl gilt als Begründer<br />

des organisierten Seenotrettungswesens in Deutschland. <strong>Das</strong> Theater<br />

Gütersloh hat Katharina Schlender be<strong>auf</strong>tragt, eine heutige Geschichte<br />

in Anlehnung an die historische Figur zu erfinden. Nicht zuletzt, da die<br />

Seenotrettung – mit Blick <strong>auf</strong> das Mittelmeer – leider ein großes Thema<br />

unserer Zeit ist.<br />

Die Produktion wird gefördert durch das »Spielraum«-Programm des<br />

Kultursekretariats NRW, Gütersloh, mit Fördermitteln des Ministeriums<br />

für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom<br />

Förderverein Theater in Gütersloh e. V.<br />

Aufführungen in Gütersloh: 2.9. und 8.9., jeweils 19.30 Uhr | 10.9., 16<br />

Uhr | 25.11., 19.30 Uhr<br />

Weitere Infos unter theater-gt.de<br />

Der Friseursalon »Anna’s HairLounge« mit Sitz in <strong>Rheda</strong> feiert am 14.<br />

<strong>September</strong> Jubiläum – stolze 10 Jahre erstklassige Dienstleistungen<br />

in der Welt der Haarkunst. Passend zum Jubiläum ist auch das neue<br />

Corporate Design mit neuem Logo zu Beginn des Jahres fertig gestellt<br />

worden. Die Saloninhaberin Anna Heimann freut sich über diese<br />

unglaubliche Zeit, die sie schon mit ihrem tollen Team verbringen<br />

durfte und für sie wie im Flug vergangen ist.<br />

Nicht nur ihrem Team, sondern auch ihren Kunden möchte die<br />

Friseurmeisterin für die jahrelange Treue danken. Zur Feier dieses<br />

<strong>auf</strong>regenden Ereignisses, veranstaltet »Anna’s HairLounge« ein kleines<br />

Event am 16. <strong>September</strong> von 14 bis 18 Uhr im Friseursalon am<br />

Bosfelder Weg 84 in 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. Gäste können sich<br />

<strong>auf</strong> eine lockere Atmosphäre freuen, in der sie Kaltgetränke und köstliches<br />

Fingerfood genießen können sowie potentielle Neukunden die<br />

Möglichkeit bekommen, das Team in den eigenen Räumlichkeiten<br />

kennenzulernen.<br />

Während das Jubiläum als ein Moment der Reflexion der letzten<br />

10 Jahre und der Dankbarkeit dient, ist es auch ein Blick in die Zukunft.<br />

Anna Heimann und ihr Team freuen sich dar<strong>auf</strong>, viele weitere<br />

Jahre exzellenter Haarkunst und wunderbarer Kundenbeziehungen<br />

zu erleben. <strong>Das</strong> Team ist zuversichtlich, dass die kommenden Jahre<br />

ebenso <strong>auf</strong>regend und erfolgreich sein werden wie die vergangenen.<br />

Anna’s HairLounge · Bosfelder Weg 84 · 33378 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Tel. 05242 / 4048306<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

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51


H<br />

125 Jahre Nordgerling<br />

Heimat. Handwerk. Herzlichkeit.<br />

»Worin liegt das Erfolgsrezept für das 125-jährige<br />

Bestehen der Bäckerei · Konditorei · Café<br />

Nordgerling am Stammsitz in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>«,<br />

fragen wir den Inhaber Christian Stanlein<br />

und seine Frau Marita. »Heimat. Handwerk.<br />

Herzlichkeit. Damit sind drei Säulen dieses Erfolges<br />

treffend beschrieben«, antwortet Christian<br />

Stanlein.<br />

»Dabei steht Heimat nicht nur für die Verbundenheit<br />

zum alteingesessenen Standort<br />

des Elternstammhauses mit Nachbarn und<br />

den Menschen in unserer Doppelstadt, sondern<br />

auch für das Angebot, allen Mitarbeitern,<br />

Besuchern und Gästen einen Begegnungsort,<br />

eben eine Heimat bieten zu wollen«, sagt Marita<br />

Stanlein und unterstreicht damit die Dankbarkeit<br />

des Paares für die jahrelange Treue der<br />

Kunden sowie die Unterstützung durch seine<br />

Mitarbeiter.<br />

»Wenn sich die Welt mit ihren Menschen<br />

auch stetig verändert, bleibt gute ›Handwerkskunst‹<br />

gestern wie heute gefragt. Für<br />

unser kleines Unternehmen ein elementarer<br />

Erfolgsfaktor. Mehr denn je legen wir deshalb<br />

Wert <strong>auf</strong> absolute Frische und die handwerkliche<br />

Herstellung aller Backwaren aus besten,<br />

natürlichen und regionalen Zutaten.<br />

Qualitätsentscheidend ist natürlich auch<br />

unsere Langzeit-Teigführung, bei der die Teige<br />

und die daraus <strong>auf</strong>gearbeiteten Brote oder<br />

Brötchen eine 24-stündige Reifezeit bekommen.<br />

In Verbindung mit der Verwendung<br />

unserer hauseigenen Roggen- oder Weizensauerteige<br />

bekommen die Teigzutaten die<br />

notwendige Zeit, besser verquellen zu können<br />

und enzymatische Abbauvorgänge in Gang<br />

zu setzen. <strong>Das</strong> ist wichtig für den Abbau der<br />

Mehlbestandteile/-stärke zum Vergären der<br />

Zuckerstoffe und für die Bildung von Aromen.<br />

Entscheidend ist jedoch der Abbau des<br />

Weizenglutens, welches dadurch wesentlich<br />

bekömmlicher wird. Zum guten Schluss haben<br />

die Backwaren eine natürliche, bessere<br />

Frischhaltung.<br />

Unser saisonales, wechselndes und großes<br />

Sortiment sorgt für Neugierde, Schwung und<br />

Absatz. Dar<strong>auf</strong> können die Kunden sich verlassen<br />

und das wissen sie auch zu schätzen«,<br />

betont Christian Stanlein.<br />

»Mit Herzlichkeit heißt unser Team zudem<br />

jeden Kunden willkommen und umsorgt ihn<br />

an der Theke und im liebevoll eingerichteten<br />

Café. Bei uns wird der Gast noch persönlich am<br />

Tisch bedient, so dass jeder eine Atmosphäre<br />

zum Wohlfühlen findet«, ergänzt Marita<br />

Stanlein.<br />

»Frische Ideen sind eine vierte Säule des<br />

Erfolges«, weiß Christian Stanlein. »Denn um<br />

Kunden glücklich zu machen, tüfteln wir stets<br />

an neuen Rezepten für zeitgemäße Backwaren,<br />

bieten wechselnde Aktionen an und denken<br />

über alles nach, was den Eink<strong>auf</strong> und den<br />

Aufenthalt noch schöner machen könnte. Wie<br />

zuletzt z. B. die Kundenkarte mit bargeldloser<br />

Bezahlfunktion und Treuepunkten, den<br />

Bargeld automaten für noch größere Hygiene<br />

oder die Möglichkeit, Waren zu bestellen und<br />

sich bequem nach Hause liefern lassen zu<br />

können. Denn ein Teil des Sortiments ist auch<br />

unter owl.wochenmarkt24.de/nordgerling zum<br />

original Ladenpreis erhältlich«.<br />

<strong>Das</strong> gibt es zum Jubiläum<br />

Zum Dank gibt es den ganzen <strong>September</strong><br />

lang täglich wechselnde Angebote aus der<br />

Jubiläumstheke. Ob Brot, Brötchen, Kuchen<br />

oder Snacks – bei jeder dieser handwerklich<br />

frisch zubereiteten Waren erhalten die Kunden<br />

12,5 % Jubiläums-Rabatt. Tägliches Vorbeischauen<br />

lohnt sich also. Lassen Sie sich<br />

überraschen!<br />

Außerdem wird im <strong>September</strong> die beliebte<br />

»Opa Wilhelm Kruste«, ein rustikales Weizenmischbrot<br />

nach Original-Rezept des Gründers,<br />

vergünstigt angeboten. Auch das Doppelback<br />

mit dem hauseigenen Sauerteig ist zu einem<br />

besonders attraktiven Preis zu haben. Wer<br />

eine neue Kreation ausprobieren will, kommt<br />

mit dem Emskorn-Brot, einem Mehrkornbrot<br />

mit Dinkel und Roggen, <strong>auf</strong> seine Kosten.<br />

Darüber hinaus gibt es ein großes Stück vom<br />

Butter-Apfel-Kuchen zum kleinen Preis. Und<br />

der Coffee-To-Go-Becher ist passend zum Ju-<br />

52<br />

Anzeige<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


iläum für nur 125 Cent zu haben. Daneben<br />

finden Sie <strong>auf</strong> dem Flyer, der diesem <strong>Stadtgespräch</strong><br />

beiliegt, noch einen Gutschein für zwei<br />

Gratis-Steinofen brötchen.<br />

Historie<br />

Seit 1898 steht der Name Nordgerling am<br />

Stammhaus an der Gütersloher Straße 73 in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>. Gegründet im späten 19.<br />

Jahrhundert durch die Eheleute Anna und Wilhelm<br />

Nordgerling, erhielt man in dem gleichnamigen<br />

Gemischtwarenladen Lebensmittel,<br />

Kautabak, Seilerwaren, Porzellan und Textilien.<br />

Seit 1923 und initiiert durch den ältesten Sohn<br />

Clemens, spielen Brot und Brötchen die entscheidende<br />

Rolle im Hause Nordgerling. Mit<br />

seiner geschäftstüchtigen Frau Josefine wurde<br />

die florierende Bäckerei in den 50er Jahren um<br />

ein gastfreundliches Café und eine gesellige<br />

Gastwirtschaft erweitert. Anni, die älteste<br />

Tochter der beiden, heiratete Franz Stanlein<br />

und zusammen führten sie den Bäckereibetrieb<br />

in dritter Generation fort. Nach deren<br />

frühen Tod übernahmen in jungen Jahren der<br />

Sohn Christian und seine Schwester Andrea<br />

die Bäckerei. Christian Stanlein erlernte dar<strong>auf</strong>hin<br />

den Beruf des Konditors und Bäckers.<br />

Beide Ausbildungen konnte er mit »sehr gut«<br />

abschließen und dar<strong>auf</strong>hin mit großem Erfolg<br />

an dem Bundeswettbewerb der Handwerksjugend<br />

teilnehmen. Seit nunmehr 46 Jahren wird<br />

im Traditionsstammhaus gebacken. Seine Frau<br />

Marita begleitet ihn seit 22 Jahren mit derselben<br />

großen Leidenschaft als gelernte Bäckermeisterin<br />

und Verk<strong>auf</strong>sleiterin. <strong>Das</strong> Ehepaar<br />

lebt und liebt das Handwerk mit Leib und Seele<br />

und bleibt dem Traditionsstandort in vierter<br />

Generation treu.<br />

Mit Sohn Frederik, der das Bäcker- und Konditorhandwerk<br />

von der Pike <strong>auf</strong> gelernt hat, ist<br />

bereits die fünfte Generation im Familienunternehmen<br />

aktiv und mit den Enkelkindern<br />

könnte auch die sechste Generation eines guten<br />

Tages den Betrieb weiterführen.<br />

Der Name Nordgerling wird auch in Zukunft<br />

mit Leidenschaft und einladender<br />

Gastlichkeit der handwerklichen Tradition in<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> verpflichtet bleiben und<br />

mit frischen Ideen nach vorn blicken. Ganz im<br />

Sinne von: Heimat. Handwerk. Herzlichkeit.<br />

Bäckerei & Konditorei Nordgerling · Christian<br />

Stanlein · Gütersloher Straße 73 · 33378<br />

<strong>Rheda</strong>- <strong>Wiedenbrück</strong> · Tel. 05242 / 44255<br />

nordgerling-backkultur.de · instagram.com/<br />

baeckerei_nordgerling · facebook.com/<br />

Nordgerling<br />

Öffnungszeiten: Mo – Fr 5.00 – 18.30 Uhr<br />

Sa 5.00 – 18.00 Uhr · So 6.00 – 18.00 Uhr<br />

D<br />

<strong>Das</strong> Ende<br />

einer Ära<br />

<strong>Das</strong> Eiscafé Corazza schließt<br />

am 1. Oktober seine Türen<br />

Am 1. Oktober ist es soweit und das traditionsreiche<br />

Eiscafé Corazza öffnet zum letzten Mal<br />

um 10 Uhr die Türen für die vielen Gäste, um<br />

sie mit der großen Auswahl an hausgemachten<br />

Eissorten zu verwöhnen. Nach 38 Jahren am<br />

Standort fällt es dem Inhaberpaar Massimo<br />

und Michaela Corazza schwer, den Laden endgültig<br />

zu schließen. Da aber keiner der beiden<br />

Kinder das Eiscafé weiterführen möchte, ist<br />

diese Entscheidung unausweichlich. Mit der<br />

Schließung geht auch eine lange Familientradition<br />

dem Ende zu. Die Wurzeln der Familie<br />

Corazza reichen bis in den italienischen Ort Val<br />

di Zoldo. Dieser Ort in den Dolomiten ist dafür<br />

bekannt, bereits viele Eismacher hervorgebracht<br />

zu haben, wodurch er auch den Namen<br />

»Tal der Eismacher« erhielt. Von da aus ging es<br />

in das idyllische Seesen im Harz, wo Massimo<br />

Corazza bereits im Alter von 10 Jahren seine<br />

erste Kugel Eis für 20 Pfennig verk<strong>auf</strong>te. Im<br />

Jahr 1985 ergab sich dann die Möglichkeit, das<br />

Eiscafé Gamba am Neuen Wall zu übernehmen<br />

und weiterzuführen. Seitdem hat die Familie<br />

unzählige Familien und Menschen begleitet,<br />

sei es bei dem ersten Date, beim Eisgenuss mit<br />

den eigenen Kindern oder anderen besonderen<br />

1 Gioia, Massimo und Michaela Corazza<br />

Momenten. Auch viele Familienerinnerungen<br />

sind mit dem Laden verknüpft. So haben die<br />

Kinder im Ladenlokal im L<strong>auf</strong>stall gespielt oder<br />

es wurde sich im Café für den bevorstehenden<br />

Abiball vorbereitet. Die Liebe zum Handwerk<br />

und die Verwendung der besten Zutaten waren<br />

stets die Grundlage für die besondere Qualität<br />

des Eises. Künstliche Farb- und Zusatzstoffe<br />

werden nicht verwendet. Dies ist auch<br />

der ausschlaggebende Grund dafür, weshalb<br />

es kein blaues Eis im Sortiment gibt. Neben<br />

vielen klassischen und saisonabhängigen Eisspezialitäten<br />

wird von der treuen Kundschaft<br />

mit Sicherheit auch das Milchreis-Eis vermisst<br />

werden, welches eine Eigenkreation von Mas-<br />

simo Corazza ist. Zum Schluss gibt Massimo<br />

Corazza seinen Kunden noch ein Versprechen:<br />

Alle Gutscheine, einschließlich der älteren<br />

Exemplare, können bis zum letzten Tag noch<br />

eingelöst werden.<br />

Familie Corazza möchte sich bei all den treuen<br />

Kunden, Nachbarn und Freunden herzlich für<br />

die unglaubliche Unterstützung und die gemeinsamen<br />

Jahre bedanken. Die Eisdiele Corazza<br />

mag schließen, aber die Erinnerungen<br />

und die Liebe zum handwerklichen Eis werden<br />

weiterleben.<br />

Eiscafé Corazza · Neuer Wall 8 · <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

· Tel. 05242 / 44660<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

Anzeigen<br />

53


F<br />

50 neue Azubis wollen bei<br />

Tönnies Zukunft gestalten<br />

Ausbildungsbeginn<br />

Acht junge Menschen starteten am 1. August in der Auto-Zentrale Thiel<br />

in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, ein Automobilhandels-Unternehmen der Thiel<br />

Gruppe mit 6 Standorten in OWL, in ihr Berufsleben. An den 6 Standorten<br />

der Thiel-Gruppe ist das Unternehmen als Vertreter für die Marken, Audi,<br />

Volkswagen, Skoda, Seat/Cupra, Porsche, Westfalia und VanTourer tätig mit<br />

derzeit ca. 410 Mitarbeitern. Der Standort Auto-Zentrale Thiel in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

beschäftigt z. Zt. 97 Mitarbeiter/innen, von denen sich jetzt<br />

aktuell 19 in der Ausbildung befinden. <strong>Das</strong> entspricht einer Ausbildungsquote<br />

von 20 %. Die Auto-Zentrale bildet in folgenden Berufen aus: Automobilk<strong>auf</strong>mann<br />

(m/w/d), KFZ-Mechatroniker (m/w/d), Karosserie- und<br />

Fahrzeugbaumechaniker (m/w/d) und Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d).<br />

»Wir freuen uns sehr 2 Auszubildende als Automobilk<strong>auf</strong>frau, 1 Auszubildenden<br />

im Bereich Fachkraft für Lagerlogistik und 5 Auszubildende in der<br />

50 Auszubildende sind Anfang August an drei Standorten der Tönnies-Gruppe<br />

ins Berufsleben eingetreten: 47 in <strong>Rheda</strong>, zwei in Weißenfels, einer in<br />

Sögel. Begrüßt wurden die jungen Leute am Stammsitz von Carl Bürger,<br />

Finanz-Geschäftsführer der Holding, und Personalchef Sven Geier.<br />

Die Berufsausbildung sei tragende Säule für den Erfolg des Unternehmens<br />

und sichere den Zugang zu Fachkräften, unterstrich Carl Bürger. »Die<br />

Entscheidung für diese Ausbildung zeigt euer Engagement und euer Streben<br />

nach persönlicher sowie beruflicher Weiterentwicklung. In dieser <strong>auf</strong>regenden<br />

Zeit werden wir gemeinsam an Projekten arbeiten, Ideen austauschen<br />

und uns gegenseitig inspirieren, um das Wachstum voranzutreiben. Wir<br />

freuen uns dar<strong>auf</strong>, euch dabei zu unterstützen, euer volles Potenzial zu<br />

entfalten. Willkommen an Bord.« Jeder Euro, den die Tönnies-Gruppe in<br />

die Ausbildung investiere, zahle sich am Ende doppelt und dreifach aus,<br />

ist Bürger überzeugt.<br />

»Gemeinsam gestalten wir die Zukunft, lernen voneinander und entwickeln<br />

uns weiter, um den Herausforderungen von morgen erfolgreich zu be-<br />

A<br />

Acht Auszubildende<br />

beginnen<br />

Auto-Zentrale Thiel in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

gegnen. Wir sind stolz dar<strong>auf</strong>, euch in unserem Team zu haben, und freuen<br />

uns <strong>auf</strong> eine <strong>auf</strong>regende Zeit voller Lernen, Wachstum und Erfolg«, ergänzte<br />

Sven Geier. »Geht stets offen und neugierig an eure Aufgaben heran«, ermunterte<br />

er die neuen Kollegen. »Wir wünschen euch viel Freude im Beruf.«<br />

Die Möglichkeiten seien vielfältig und spannend, warb der Personalchef.<br />

Damit lenkte er die Aufmerksamkeit unter anderem <strong>auf</strong> Austauschmöglichkeiten<br />

an Auslandsstandorten, <strong>auf</strong> Innovationen wie vegane Beefsteaks<br />

und veganen Räucherlachs sowie die neue Lehrwerkstatt für Techniker.<br />

13 der 47 Azubis in <strong>Rheda</strong> lassen sich zu Industriek<strong>auf</strong>leuten ausbilden,<br />

drei zu Fachinformatikern, 16 zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik.<br />

Zwei junge Leute möchten Berufskraftfahrer werden. Vier weitere absolvieren<br />

eine Ausbildung zum Mechatroniker und jeweils drei zum Elektriker,<br />

Industriemechaniker und KFZ-Mechatroniker. Komplettiert wird die<br />

Gruppe durch eine angehende Fachkraft für Lagerlogistik in Sögel sowie<br />

zwei künftige KFZ-Mechatroniker in Weißenfels. Die Ausbildung hat beim<br />

Lebensmittelproduzent aus <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> einen hohen Stellenwert.<br />

Jährlich bildet die Gruppe Dutzende junge Männer und Frauen aus – und<br />

legt damit den Grundstein für die Zukunft. Denn: Wer bei Tönnies eine<br />

Ausbildung absolviert, bleibt in der Regel. Die Übernahmequote liegt bei<br />

mehr als 95 %. »Damit bilden wir heute die Fach- und Führungskräfte von<br />

morgen aus«, sagt Personalchef Sven Geier. Er hat vor einigen Jahren mit<br />

seiner Ausbildung den Startschuss für seine berufliche Karriere bei Tönnies<br />

gelegt – ebenso wie Holding-Geschäftsführer Carl Bürger.<br />

1 Mitarbeiter und 8 neue Azubis der Auto-Zentrale Thiel in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

Werkstatt als Kfz-Mechatroniker und Karosserie und Fahrzeugbaumechaniker<br />

hier als neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können. Wir<br />

wünschen allen einen guten Start, eine erfolgreiche Ausbildungszeit und<br />

sehen hohe Übernahmechancen nach der abgeschlossenen Ausbildung.«<br />

54<br />

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<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Start Sin die<br />

berufliche<br />

Zukunft<br />

Kreissparkasse <strong>Wiedenbrück</strong><br />

begrüßt acht neue<br />

Auszubildende<br />

Acht Auszubildende machen den<br />

ersten Schritt in Richtung ihrer beruflichen<br />

Karriere bei der Kreissparkasse<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>. Marie Brinkschnieder,<br />

Sadaf Hossaini, Nick<br />

Neufeld, Stiven Ohan, Zoe Savic,<br />

Fiona Scharton und George Youhanon<br />

sind angehende Bankk<strong>auf</strong>leute<br />

und Tibelya Özyavas beginnt<br />

ihre Ausbildung zur K<strong>auf</strong>frau für<br />

Versicherungen und Finanzanlagen.<br />

Gemeinsam starten sie ihre Ausbildung<br />

in einer abwechslungsreichen<br />

Branche. »Es ist jedes Jahr eine Freude,<br />

die neuen Auszubildenden bei<br />

uns im Haus zu begrüßen und ich<br />

wünsche ihnen alles erdenkliche<br />

Gute für ihren Werdegang«, sagt<br />

Sparkassendirektor Werner Twent.<br />

Den Auftakt für die neuen Auszubildenden<br />

bilden die sogenannten<br />

Start-Tage. Hier lernen sich die<br />

Azubis zunächst kennen. Außerdem<br />

werden sie mit den Basics vertraut<br />

gemacht, zum Beispiel: Wie<br />

gehe ich <strong>auf</strong> Kund/innen zu und<br />

1 Sparkassendirektor Werner Twent (M.) begrüßt die neuen Auszubildenden gemeinsam mit den Personalreferentinnen Martina<br />

Edler (2.v.l) und Janina Engels (r.).<br />

was bedeutet das Bankgeheimnis<br />

eigentlich? Auch der Alltag der Berater/innen,<br />

den die Auszubildenden<br />

nach den Start-Tagen in den<br />

Geschäftsstellen kennenlernen, gestaltet<br />

sich immer digitaler. So gibt<br />

es beispielsweise Videoberatungen<br />

und auch das Thema Online-Banking<br />

begleitet die Ausbildung. Um<br />

digital richtig <strong>auf</strong>gestellt zu sein,<br />

erhalten die Jungangestellten zum<br />

Start ein iPad. Darüber hinaus erwerben<br />

die Nachwuchstalente Wissen<br />

in allen Bereichen der Sparkasse.<br />

Sie bekommen planerische und<br />

organisatorische Aufgaben, zum<br />

Beispiel im Vertriebsmanagement<br />

oder in der Organisationsabteilung.<br />

Diese Mischung eröffnet ihnen<br />

wertvolle Einblicke in unterschiedliche<br />

Bereiche der Finanzwelt. »Die<br />

Auszubildenden sind die Zukunft<br />

für unsere Kreissparkasse. Wir begleiten<br />

sie gerne <strong>auf</strong> ihrem Weg und<br />

fördern ihre individuellen Stärken.<br />

Dabei bieten wir ihnen die Chance,<br />

in verschiedenen Abteilungen<br />

Erfahrungen zu sammeln und ihre<br />

berufliche L<strong>auf</strong>bahn mitzugestalten«,<br />

betont Janina Engels, Personalreferentin<br />

in der Kreissparkasse.<br />

Auch für das kommende Jahr sind<br />

wieder motivierte Talente gefragt.<br />

Bewerber/innen sollten kommunikationsstark,<br />

kontaktfreudig und<br />

teamfähig sein sowie Interesse<br />

an wirtschaftlichen Zusammenhängen<br />

mitbringen. Interessierte<br />

können sich bereits jetzt über die<br />

Internetseite der Kreissparkasse<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> bewerben. Auch ein<br />

duales Studium ist möglich und<br />

bietet den Grundstein für eine vielversprechende<br />

Karriere. Infos unter<br />

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und leiten diese ungeöffnet an die Inserenten weiter.<br />

Für alles Weitere ist der Inserent verantwortlich.<br />

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57


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1 Blumenbecker Industriebedarf in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, Rietberger Straße 9<br />

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Wir liefern Antworten.<br />

– Blumenbecker –<br />

Ende 2021 übernahm die Blumenbecker Industriebedarf GmbH<br />

den Geschäftsbetrieb des bekannten und etablierten <strong>Wiedenbrück</strong>er<br />

Unternehmens Eisenwaren Niehof GmbH. Seitdem hat<br />

sich an der Rietberger Straße 9 optisch einiges verändert. Die<br />

Kompetenz in der Befestigungstechnik ist geblieben. Von Holzbauschrauben<br />

über Stahlanker bis zu Schwerlast- und Hohlraum-Befestigungen;<br />

wir bieten Lösungen für optimalen Halt<br />

und halten, was wir versprechen.<br />

Die Blumenbecker Industriebedarf GmbH ist Teil einer Unternehmensgruppe<br />

mit Stammsitz in Beckum. Dabei umfasst<br />

die Blumenbecker Gruppe mehr als 20 Unternehmen in den<br />

Unternehmensbereichen Industrie-Automation, Industrie-Handel,<br />

Industrie-Service. Mehr als 1.300 Mitarbeiter an über 30<br />

Standorten in 8 Ländern unterstützen mit einem vielfältigen<br />

Dienstleistungsangebot aus einer Hand die Kunden weltweit<br />

im globalen Wettbewerb.<br />

In <strong>Wiedenbrück</strong> befindet sich unser Kompetenzcenter für<br />

Befestigungstechnik. Handel, das ist für uns mehr als nur die<br />

Lieferung von Artikeln. Wir verstehen uns als Dienstleister für<br />

Industrie, Handwerk und Endverbraucher. Unsere Mitarbeiter<br />

am Standort beraten und erarbeiten im Gespräch mit den Kunden<br />

Lösungen, die exakt <strong>auf</strong> ihre Anforderungen zugeschnitten<br />

sind. Wir bieten Kanban-Lösungen und sind der Ansprechpartner<br />

für E-Procurement. Aber auch Schweißtechnik, Elektrowerkzeuge,<br />

Büroeinrichtung und vieles mehr gehört zu unserem<br />

Sortiment.<br />

Über das Lager in <strong>Wiedenbrück</strong> hinaus, verfügt die Blumenbecker<br />

Industriebedarf GmbH über ein modernes, 3.500<br />

Quadratmeter großes Logistikzentrum in Beckum und über ein<br />

Sortiment von bis zu 100.000 Artikeln, das von A wie Arbeitsschutz<br />

bis Z wie Zange reicht. Durch den großen Lagerbestand,<br />

die effiziente Logistik und die zielgerichtete Auswahl von zusätzlichen<br />

Lieferanten gewährleisten wir wie kaum ein anderer<br />

eine schnelle und reibungslose Versorgung der Kunden.<br />

M<br />

<strong>Mein</strong> RHWD App<br />

integriert Bürgerservice<br />

Jetzt ganz smart Termine managen, Mängel melden und<br />

Abholtermine überblicken<br />

Die <strong>Mein</strong> <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> App hat ein <strong>auf</strong>regendes Update erhalten<br />

und bietet ihren Nutzern ab sofort drei neue Funktionen, die das Leben<br />

in unserer Stadt noch einfacher und angenehmer gestalten. Die Stadtverwaltung<br />

setzt damit einen weiteren Schritt in Richtung moderner<br />

Bürgerservice und Bürgerbeteiligung.<br />

Die Einführung des »Bürger-Terminservices« hat das lästige Anstehen<br />

in den Ämtern endlich passé gemacht. Jetzt können die Nutzer<br />

bequem von zuhause aus oder unterwegs online Termine bei der<br />

Stadtverwaltung reservieren. Ganz gleich, ob es um die Beantragung<br />

eines neuen Ausweises, eine Kfz-Zulassung oder andere behördliche<br />

Angelegenheiten geht, mit nur wenigen Klicks finden die Bürgerinnen<br />

und Bürger den passenden Termin, der in ihren Zeitplan passt. Die <strong>Mein</strong><br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> App bietet somit eine direkte Verknüpfung zum<br />

Terminbuchungstool der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Eine weitere nützliche Funktion ist der »Mängelmelder«, der aktiv<br />

zur Verbesserung der Stadt beiträgt. Sobald den Nutzern im öffentlichen<br />

Raum Missstände <strong>auf</strong>fallen, wie defekte Straßenlampen, Schlaglöcher<br />

oder andere Probleme, können sie diese direkt über einen Formularprozess<br />

melden. Die Angabe des Standorts und eine kurze Beschreibung<br />

genügen, um das Anliegen an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.<br />

Dadurch werden Hindernisse im Stadtalltag beseitigt und die Instandhaltung<br />

der Stadt verbessert. Mit dieser Funktion werden die Bürgerinnen<br />

und Bürger zu wertvollen Mitgestaltern ihrer Umgebung. Die <strong>Mein</strong><br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> App bietet nun eine direkte Verknüpfung in den<br />

Mängelmelder der Stadt <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> von unterwegs.<br />

Auch das Abfallmanagement gelangt durch die <strong>Mein</strong> <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

App mit nur einem Klick in den Fokus. Dank der Verknüpfung<br />

zum Informationsangebot »Abfall und Müllabfuhr« der Stadt<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, haben die Nutzer stets im Blick, wann welche<br />

Abfallart entsorgt wird.<br />

Die <strong>Mein</strong> <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> App schafft als Begleiter im Alltag der<br />

Bürgerinnen und Bürger damit einige smarte<br />

neue Funktionen. Die Dienste der Stadt<br />

sind nur noch einen Klick entfernt und die<br />

Menschen können aktiv an der Gestaltung<br />

ihrer Stadt teilnehmen. Durch die bequeme<br />

Terminreservierung, den effizienten Mängelmelder<br />

und den übersichtlichen Abfallkalender<br />

wird der Umgang mit städtischen<br />

Angelegenheiten jederzeit erreichbar.<br />

Wor<strong>auf</strong> warten Sie noch? Holen Sie<br />

sich die <strong>Mein</strong> <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> App<br />

<strong>auf</strong> Ihr Smartphone und entdecken<br />

Sie die vielfältigen Möglichkeiten,<br />

die unsere Stadt zu bieten hat!<br />

QR Code zum Download der<br />

App mit Link <strong>auf</strong> http://linkservice.<br />

mein-rhwd.de/<br />

58<br />

Anzeigen<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Bitte beachten Sie weitere Termine<br />

aus unserer August-<strong>Ausgabe</strong>.<br />

August<br />

MI 30<br />

8.00 50 Jahre Kreis Gütersloh<br />

Wie liefen damals die Diskussionen<br />

ab? Wo gab es Unterstützung und<br />

wer leistete Widerstand? Die Ausstellung<br />

des Kreisarchivs ist nun bis 22.<br />

Septem ber im Foyer des Rathauses zu<br />

sehen. Öffnungszeiten: Mo – Fr 8 – 12<br />

Uhr, Mo – Mi 14 – 17 Uhr, Do 14 – 18 Uhr.<br />

9.00 »Unbeachtetes im Blickpunkt«<br />

Ausstellung mit Werken von Joachim<br />

Gräsel im EG und <strong>auf</strong> der Galerie der<br />

Geschäftsstelle <strong>Wiedenbrück</strong> der Kreissparkasse<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> an der Wasserstraße<br />

bis 14. <strong>September</strong>. Öffnungszeiten:<br />

Mo–Fr 9–12.30 Uhr sowie Mo,<br />

Di, Do 14.30–18 Uhr und Fr 14–16 Uhr.<br />

16.00 Vom Wandern. 42 literarische Variationen.<br />

Identität – Rausch – Survival<br />

Wandern beinhaltet körperliche Herausforderung,<br />

Abstand vom Alltag,<br />

Kraft schöpfen, inspirieren lassen,<br />

ökologische Gesichtspunkte, Neugierde<br />

<strong>auf</strong> fremde Länder und Kulturen<br />

und hat auch mit spirituellen Glückserfahrungen<br />

zu tun... Ausstellung bis<br />

zum 5. November mit Texten westfälischer<br />

Autor/innen <strong>auf</strong> dem Kulturgut<br />

Haus Nottbeck. Öffnungszeiten:<br />

Di–Fr 14–18 Uhr, Sa, So, Feiertag 11–18<br />

Uhr. <strong>Das</strong> Kultur café öffnet So und an<br />

Feiertagen 13–18 Uhr. Besucher/innen<br />

bestimmen ihren Eintrittspreis selbst.<br />

Infos: www. kulturgut-nottbeck.de<br />

<strong>September</strong><br />

FR 1<br />

Ausstellung im Kunstpavillon vor<br />

dem Kreishaus Gütersloh<br />

Der Kunstverein für den Kreis Gütersloh<br />

zeigt in Kooperation mit<br />

dem Kreis Gütersloh bis 30. <strong>September</strong><br />

Skulpturen von Marvin Knopf<br />

(Borgholzhausen).<br />

18.00 Reckenber Open Air<br />

Blues- und Soulfestival <strong>auf</strong> dem Reckenberg,<br />

am Freitag mit der »Tommy<br />

Schneller Band« und Sa 2. Sept. mit<br />

»new soul«. Für das leibliche Wohl ist<br />

gesorgt. Eintritt: frei. Infos vorn.<br />

18.00 Profi Box Gala Nacht<br />

In der Stadthalle Gütersloh stehen 11<br />

Kämpfe <strong>auf</strong> dem Programm. Die Undercard<br />

besteht aus 7 Kämpfen und<br />

die Maincard aus 3 Hauptkämpfen,<br />

darunter 2 Weltmeisterschaften mit<br />

Natalie Zimmermann und Kambis<br />

Rahmani. Im Hauptevent muss Lokalmatador<br />

Ilyas Can Kali seinen internationalen<br />

BDB-Gürtel verteidigen. Mit<br />

Live-Rap-Aufritt. Veranstalter: Flasheye<br />

promotion. Eintritt: TK 40 €.<br />

18.00–21.00 SpieleTreff im Kloster<br />

Gemütlicher Spieleabend im ehemaligen<br />

Wohnzimmer. Eigene Spiele können<br />

gern mitgebracht werden. Eintritt:<br />

frei. Getränke und Snacks gegen Spende.<br />

Ohne Anmeldung.<br />

19.00–22.30 Spieleabend im Domhof<br />

Karten- oder Brettspiele – Hauptsache<br />

es macht Spaß! Eigene Spiele können<br />

mitgebracht werden. Für Gruppen oder<br />

Einzelpersonen. Die Bürgerinitiative<br />

Altstadt <strong>Rheda</strong> e.V. lädt ein.<br />

SA 2<br />

Vorverk<strong>auf</strong>sbeginn<br />

»Eine höllische Nacht«<br />

Kömödienspaß mit dem Pius Theater<br />

und dem Stück von Balthasar Alletsee<br />

im St.-Pius-Gemeindehaus. Aufführungen:<br />

Sa 28. und Di 31. Oktober, Fr 3, Sa<br />

4, Mi 8, Fr 10. & Sa 11. November, jeweils<br />

20 Uhr, sowie So 29. Oktober & So 5.<br />

November, jeweils 17 Uhr. Tickets im<br />

VVK je 12 € / 10 € bei der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10 (Mo–Sa 10–13 Uhr &<br />

Mo–Do 14–18 Uhr, Bestellung unter<br />

Tel. 05242/93010 oder unter florawestfalica.de<br />

. Infos: piustheater.de<br />

10.00–20.00 Menschen-Kicker-Cup<br />

Der KG Helü <strong>auf</strong> Hof Otterpohl. Infos:<br />

kg-helue.de/termine<br />

11.00–17.00 Rathaus Running<br />

Mutige (ab 14 J.) dürfen angeseilt 25 m<br />

an der Fassade des <strong>Rheda</strong>er Rathaus<br />

herunterl<strong>auf</strong>en. Kosten: 49 €. Tickets<br />

unter schnurstracks-kletterparks.de<br />

11.30 Orgelmusik zum Angelus<br />

Mit Moritz Reuter (Detmold) und<br />

Christian Ortkras in St. Aegidius. Auch<br />

Sa 16. <strong>September</strong> mit Christian Ortkras<br />

in der Marienkirche. Eintritt: frei –<br />

Spende erbeten.<br />

13.30 L<strong>auf</strong>en und Gutes tun<br />

Rund um das Küsterhaus St. Vit. Bambini-L<strong>auf</strong>:<br />

14 Uhr | 2,1-km-Schülerinnenl<strong>auf</strong>:<br />

14.30 Uhr | Schülerl<strong>auf</strong>: 15.15<br />

Uhr | Bobby-Car-Rennen: 16 Uhr |<br />

6-km-L<strong>auf</strong> und 6 km-Firmenl<strong>auf</strong>: 16.30<br />

Uhr | 11-km-L<strong>auf</strong>: 18 Uhr. Infos vorn.<br />

19.00–21.00 SoundArt trifft WordArt<br />

Die Band SoundArt lädt ein zu einer<br />

abwechslungsreichen und erfrischenden<br />

musikalischen Reise von Ost nach<br />

West, interpretiert bekannte Lieder<br />

akustisch neu und begeistert mit eigenen<br />

Songs. Genres: Folk, Kurdisch,<br />

Irisch/Englisch und Indie. Als Gast<br />

dabei ist Singer-Songwriter Werner<br />

Letz. Elisabeth Emmanouil präsentiert<br />

Lyrik und Kurzgeschichten von Mascha<br />

Kaleko, Rafik Schami, Herminyia<br />

Zur Mühlen und Sonette von William<br />

Shake speare. Eintritt: 10 €. Reservierung<br />

unter kloster- wiedenbrueck.de .<br />

Bezahlung und Abholung im Kloster<br />

Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.<br />

SO 3<br />

10.00–14.00 Hundeschwimmen<br />

Ort: Freibad <strong>Rheda</strong><br />

1<br />

10.00–18.00 »Tag der Landwirtschaft«<br />

Beim Markt rund um die Landwirtschaft<br />

treten die Kuh-Schönheiten aus<br />

dem Kreis Gütersloh zur Miss-Wahl<br />

an. NRW-Milchmaskottchen Kuh Lotte<br />

lädt zum Sahneschlag-Wettbewerb<br />

ein. Bei der Tierschau, dem Jungzüchterwettbewerb,<br />

der Rasseschau mit<br />

Kleintieren und Schauhüten dürfen<br />

Rinder, Kühe, Pferde, Kaninchen,<br />

Schweine und Schafe bestaunt werden.<br />

Ausbildungsberater stellen Berufe<br />

wie Landwirt, Gärtner und Tierpfleger<br />

vor. Tierärzte informieren über<br />

ihre tägliche Arbeit. Ein Bauernmarkt<br />

lockt mit leckeren Erzeugnissen heimischer<br />

Direktvermarkter sowie mit<br />

Kreativem und Floralem. Neben Oldtimertraktoren,<br />

Landmaschinen- und<br />

Geräteschau gibt es ein Maislabyrinth<br />

und eine große Tombola. Highlights<br />

sind das Treckergeschicklichkeitsfah-<br />

1<br />

Jonas freut sich <strong>auf</strong> den »Tag der Landwirtschaft«.<br />

2<br />

Die Neue Philharmonie Westfalen geht <strong>auf</strong> musikalische Weltreise.<br />

ren und ein Kletter-Zuckerhut. Neben<br />

Wissenswertem über Tierhaltung und<br />

Ackerbau gibt es Infos zur Forstwirtschaft<br />

und zum Wald. Mit dabei: ein<br />

Jagdhornbläsercorps, Präsentation der<br />

Gartenbausparten, Spannendes für<br />

Hobbygärtner, frisch gebundene Blumensträuße<br />

der Landfrauen, die Kreisimker<br />

und ein Bauernhofmobil mit<br />

vielen Mitmachangeboten. Die kleinen<br />

Besucher erwartet ein Tret trecker, ein<br />

Kettcarparcours, das Wettmelken und<br />

Ponyreiten. Ein Modell-Mähdrescher<br />

zeigt die genaue Funktionsweise eines<br />

echten Dreschers in Aktion. Daneben<br />

laden herzhafte und süße kulinarische<br />

Köstlichkeiten zum Genießen ein. Eröffnung<br />

mit ökumenischer Andacht<br />

10.30 Uhr. Ort: Gelände am Schloss Tatenhausen<br />

(Halle/Westf.) Schirmherr:<br />

Landtagspräsident André Kuper.<br />

11.00 Konzert mit Kater Kati<br />

Wie gut, dass diese Band nicht nur<br />

den Kindern gefällt! Die Musik hebt<br />

die Grenze zwischen Kinder- und Erwachsenenmusik<br />

<strong>auf</strong> und die Texte<br />

sprechen alle Generationen an. Es geht<br />

um Hochbett-Piraten, Leberwurst in<br />

Turnschuhen, Spielzimmer-Managerinnen<br />

und den ganz alltäglichen<br />

Familien-Wahnsinn. Kinderrock und<br />

Elternpop im Klostergarten. Eintritt:<br />

frei. Einlass: 10.30 Uhr. Ticketreservierung<br />

(begrenzter Platz) unter klosterwiedenbrueck.de<br />

. Abholung im Kloster<br />

Mo–Fr 9–12 und 14–17 Uhr.<br />

Termine<br />

Foto: Pedro Malinowski<br />

11.00–12.30 Öffentliche Führung<br />

durch die <strong>Wiedenbrück</strong>er Altstadt<br />

Treffpunkt: Adenauerplatz. Kosten:<br />

5 €. Ohne Anmeldung. Weiterer Termine:<br />

9. und 23. <strong>September</strong>. Infos:<br />

flora-westfalica.de<br />

14.00 Führungen im Schloss <strong>Rheda</strong><br />

Gezeigt werden die Schlosskapelle<br />

und historischen Räume im Barocktrakt.<br />

Dauer: ca. 1 Std. Treffpunkt:<br />

Schlossmühle. Kosten: Erw.<br />

12 € | Schüler / Studenten 6 €. Anmeldung<br />

erforderlich: Fürstliche<br />

Kanzlei, Tel. 05242/9471-0, E-Mail<br />

ingrid-wedeking@gmx.de . Weitere<br />

Termine: 10., 17. und 24. <strong>September</strong>.<br />

18.00–20.00 Klassik-Open-Air 2<br />

im Flora-Park: »NPWELTREISE«<br />

Hören Sie, wie in Frankreich der Mond<br />

scheint, in Spanien Hochzeit gefeiert<br />

und in Ungarn getanzt wird! Oder dürfen<br />

es in Deutschland gleich alle neun<br />

Beethoven-Sinfonien in nur zehn Minuten<br />

sein? Außerdem geht es musikalisch<br />

von Ägypten nach Argentinien,<br />

von Tschechien in die Türkei oder von<br />

Brasilien an den Broadway. Musikalische<br />

Weltreise der Neuen Philharmonie<br />

Westfalen (Ltg. Rasmus Baumann)<br />

im Flora-Westfalica-Park, Mittelhegge<br />

13. Tickets: 20 € / ermäßigt<br />

12,50 € im VVK bei der Flora Westfalica,<br />

Rathausplatz 8–10, Tel. 05242/9301-0,<br />

flora- westfalica.de<br />

MO 4<br />

14.00–17.30 Doppelkopf im Aegidiushaus<br />

– Neue Mitspieler gesucht<br />

Jeden Montag treffen sich Männer<br />

und Frauen zum Doppelkopf. Geht die<br />

Spieleranzahl nicht <strong>auf</strong>, wird <strong>auf</strong> Skat<br />

ausgewichen. Infos: Franz Wiedenlübbert,<br />

Tel. 05242/42325.<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

59


Termine<br />

3<br />

Die Trenkwalder kommen zum Oktoberfest in die Stadthalle.<br />

DI 5<br />

9.00–13.00 Oasen-Vormittag<br />

Gottesdienst / Impuls in der Marienkirche,<br />

im Kloster angeleitete Meditation<br />

mit Klangschalen (Christine<br />

Schorberger), geistliche Impulse,<br />

Achtsamkeitsübungen, meditativer<br />

Tanz (Anne Ast), gemeinsame Mahlzeiten.<br />

Freie Zeiten können individuell<br />

gestaltet werden. Ein Einzelgespräch<br />

bei Christine Schorberger ist möglich.<br />

<strong>Das</strong> Angebot ist nicht konfessionsgebunden.<br />

Kosten: 33 €. Anmeldung<br />

unter oasentagschorberger@<br />

web.de oder Tel. 01573/7626486. Infos:<br />

kloster-wiedenbrueck.de<br />

MI 6<br />

15.00–17.00 Christliche Symbole –<br />

Hilfen zum Glauben?<br />

Diskussionsnachmittag der Reihe<br />

»<strong>auf</strong>gehorcht und mitgemischt« für<br />

Frauen im Ev. Gemeindehaus (Schulte-Mönting-Str.<br />

6) von der Frauenhilfe<br />

<strong>Rheda</strong>. Es referieren Dr. Wennemar<br />

Schweer und Charlotte Schweer. Eintritt:<br />

frei. Ohne Anmeldung.<br />

19.00–20.30 Scheinbar unscheinbar –<br />

Fachwerkhäuser in <strong>Rheda</strong><br />

Eine Zeitreise durch 400 Jahre Baugeschichte<br />

mit Laurenz Sandmann im<br />

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Anschließl.<br />

Umtrunk. Eintritt: VVK 10 €,<br />

AK 12 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

DO 7<br />

19.00–20.30 Der Ukrainekrieg aus der<br />

Perspektive der Ukraine<br />

Vortrag von Dimitri Tolkatsch im<br />

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal). Eintritt:<br />

VVK 5 €, AK 7 €. Anmeldung bis 16 Uhr<br />

unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900<br />

oder briefkasten@vhs-re.de<br />

FR 8<br />

19.00 Altstadtfest <strong>Rheda</strong><br />

Reichlich Musik, Essen & Trinken und<br />

mehr... Auch Sa 9. <strong>September</strong> ab 14<br />

Uhr und So 10. <strong>September</strong> ab 13.30 Uhr.<br />

Eintritt: frei. Verk<strong>auf</strong>soffener Sonntag<br />

in <strong>Rheda</strong>s City 13–18 Uhr. Infos vorn.<br />

Foto: Bernhard Stelzl<br />

SA 9<br />

11.00–18.00 Stromberger<br />

Pflaumenmarkt<br />

Viele Händler öffnen ihre Stände und<br />

feiern gemeinsam mit der Pflaumenkaiserin<br />

Sylvia I und den Strombergern<br />

die Ernte des naturreinen und<br />

gesunden Lebensmittels aus regionaler<br />

landwirtschaftlicher Produktion.<br />

Danach Musik <strong>auf</strong> dem Marktplatz.<br />

Markt auch So 10. <strong>September</strong>.<br />

13.00 Horst-Lück-<br />

Schüler-Rugby-Turnier<br />

Zum SchülerRugbyTurnier in den Altersklassen<br />

U8-U14 werden gut 50<br />

Teams aus ganz Deutschland erwartet.<br />

Zeiten: Sa 9. <strong>September</strong>, 13–18 Uhr. So<br />

10. <strong>September</strong> ab 9 Uhr, Siegerehrung<br />

13 Uhr. Ort: Sportzentrum Burgweg<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>. Ausrichter: Rugby-Abteilung<br />

des WTV, dessen Nachwuchs<br />

in allen Alterklassen antritt. Infos:<br />

wtv-rugby.de<br />

14.00–17.00 Repair Café<br />

Defekte Gegenstände mitbringen und<br />

mit Hilfe von Experten wieder in Gang<br />

bringen. Ort: Osterrath-Realschule.<br />

20.00 Duo Graceland<br />

Die Musiker Thomas Wacker und<br />

Thorsten Gary haben sich den großen<br />

Hits und Klassikern des US-amerikanischen<br />

Folk-Rock-Duos Simon&Garfunkel<br />

verschrieben und zollen ihnen mit<br />

ihrer außergewöhnlichen Virtuosität,<br />

ausdrucksstarken Stimmen und einer<br />

optisch hervorragenden Präsentation<br />

den gebührenden Respekt. Konzert in<br />

der Kreuzkirche. Eintritt: 15 €. VVK unter<br />

info@vitart.de.<br />

21.00 Scheunenball in Lintel<br />

Ort: Hof Walter, Kapellenstraße 173.<br />

Eintritt: 10 €. Veranstalter: KLJB Lintel.<br />

SO 10<br />

Wanderung für Sportliche<br />

Der SGV Gütersloh möchte ca. 20 km<br />

in Angriff nehmen, gerne mit Gästen.<br />

Genaue Infos bitte bei Ute Schmidt,<br />

Tel. 02941 / 58646 (ab 18 Uhr) erfragen.<br />

9.00–16.00<br />

Assessmentcentervorbereitung<br />

Dahms Privatinstitut hilft im Haus<br />

der Kreativität dabei, bei diesem Auswahlverfahren<br />

das persönliche Auftreten<br />

zu verbessern und herausfordernde<br />

Situationen zu meistern. Gebühr:<br />

85,70 € / 64,90 €. Infos und Anmeldung:<br />

vhs-re.de<br />

10.00–14.00 Demenz – was nun?<br />

Die Diakonie Gütersloh lädt zum kostenlosen<br />

Thementag nach Gütersloh<br />

ein. In der Tagespflege der Diakonie<br />

Gütersloh, Kirchstraße 16, im »Haus<br />

der Begegnung« der Evangelischen Kirchengemeinde,<br />

Kirchstraße 14a, und<br />

<strong>auf</strong> dem Platz dazwischen kann man<br />

einen gerontologischen Alterssimulator-Anzug<br />

ausprobieren, einem Vortrag<br />

der Demenzberatung lauschen<br />

und beim »Markt der Möglichkeiten«<br />

mit Fachleuten zu Themen wie beginnender<br />

Demenz, Unterstützungsmöglichkeiten<br />

für Betroffene und Angehörige<br />

und dem möglichst selbstbestimmten<br />

Leben mit der Erkrankung<br />

ins Gespräch kommen. Für Musik<br />

sorgt ein Shanty Chor und für das leibliche<br />

Wohl werden Reibeplätzchen mit<br />

Apfelmus und Kaffee angeboten.<br />

11.00 Tag des offenen Denkmals:<br />

»Talent Monument«<br />

<strong>Rheda</strong>: 11 Uhr: Stadtführung ab Domhof<br />

| 11–13 Uhr: »Die Anlage der Burg<br />

<strong>Rheda</strong> durch Widukind von Freckenhorst«<br />

– Führung mit Dr. Lewe rund<br />

um das Schloss <strong>Rheda</strong>. Start: Stadtmodell<br />

<strong>auf</strong> dem Doktorplatz | 12–17<br />

Uhr: Öffnung der Stadtkirche | 15–17<br />

Uhr: Kutschenmuseum geöffnet.<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>: 11-17 Uhr: Führungen im<br />

Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> – im Klostergarten<br />

Informationen und Aktionen von:<br />

Andreas Kirschner Fotoarchiv, AWO<br />

Kindergruppe, Deutsche Rheuma-Liga<br />

Nordrhein-Westfalen e.V., DLRG <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

eV., Hospizgruppe<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> e.V., Heimatverein<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>-Reckenberg e.V., Integrationsrat<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>, NABU<br />

Kreisverband Gütersloh e.V., Seniorenbeirat<br />

und Willkommen in <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

e.V.; im Gartenhaus ein offener<br />

Bücherschrank; dazu Waffeln<br />

und erfrischende Getränke | 15–17 Uhr:<br />

Museum <strong>Wiedenbrück</strong>er Schule geöffnet<br />

(15 Uhr: Einführung App) | 17 Uhr:<br />

Stadtführung ab Adenauerplatz.<br />

St. Vit: 11–17 Uhr: Kirche St. Vitus geöffnet<br />

| 11–17 Uhr: Küsterhaus geöffnet,<br />

SonntagsCafé 14–17 Uhr | 11–18<br />

Uhr: Verstärkeramt geöffnet, Führungen<br />

nach Bedarf. Eintritt: jeweils frei.<br />

11.00–18.00 Nottbecker Büchermarkt<br />

& Poetry-Picknick-Lesebühne<br />

<strong>Das</strong> Areal des Kulturguts Haus Nottbeck<br />

verwandelt sich wieder zum Eldorado<br />

für den erlesenen Literaturund<br />

Kulturgenuss. In entspannter<br />

Picknick-Atmosphäre bieten die Slam<br />

Poeten der münsterschen Lesebühne<br />

»Die2« eine humorvolle Poetry-Show<br />

<strong>auf</strong> der Bühne. Der Nachmittag steht<br />

im Zeichen der renommierten Geschichtenerzähler,<br />

Slam Poeten und<br />

Satiriker Andreas Weber und Micha<br />

El Goehre. Mit Phil Wood ist einer der<br />

spannendsten Liedermacher und Gitarristen<br />

aus Münster mit von der<br />

Partie. Die Wortakrobaten bringen<br />

zusammen mit ihren Gästen eine poetisch-musikalische<br />

Show mit beißendem<br />

Humor, hintersinnigem Sprachwitz<br />

und subtilen poetischen Tönen<br />

<strong>auf</strong> die Bühne. <strong>Das</strong> Open-Air-Programm<br />

ist Teil des Festivals »Literatur-<br />

SommerHellweg«. Eintritt: frei. Infos:<br />

www. kulturgut-nottbeck.de<br />

DI 12<br />

20.00–22.00 »Ab in den Chor!«<br />

Der Männer und Frauen Gesangverein<br />

2017 lädt im Rahmen der »Woche der<br />

offenen Chöre« des Deutschen Chorverbands<br />

zu einer Schnupperprobe<br />

ins Musikzentrum in <strong>Rheda</strong>, Am Werl<br />

14. Interessierte können einfach kommen<br />

und mitsingen. <strong>Das</strong> Repertoire<br />

des gemischten Chores mit rund 40<br />

Sängerinnen und Sängern reicht vom<br />

besinnlichen Adventslied über jazzig<br />

angehauchte Stücke und klassische<br />

Popsongs bis hin zu Songs der Toten<br />

Hosen. Die Leitung hat seit Beginn der<br />

studierte Kirchenmusiker Edwin Pröm.<br />

Kontakt: 1. Vors. Thomas Plugge,<br />

info@mfg2017.de . Infos: mfg2017.de<br />

MI 13<br />

20.00 Voodoo Jürgens<br />

Nach dem Gold zertifizierten Nummer<br />

Eins-Debütalbum »Ansa Woar«<br />

und dem bei den Amadeus Austrian<br />

Music Awards als Album des Jahres<br />

ausgezeichneten Meisterwerk »’s klane<br />

Glücksspiel« sowie einem erfolgreichen<br />

Soundtrack-Ausflug (»Sargnagel<br />

– Der Film«) ist Voodoo Jürgens zurück<br />

mit seinem bisherigen Opus Magnum<br />

»Wie die Nocht noch jung wor«. Darin<br />

lässt der Österreicher uns zeitlos, mutig,<br />

selbstbewusst und voll rauer Emotion<br />

an seinem Seelenleben teilhaben.<br />

<strong>Das</strong> ist kein Austropop. <strong>Das</strong> ist Wiener<br />

Soul. Mit seiner Band, der Ansa Panier,<br />

kommt er zum Konzert in den Kultur-<br />

GüterBahnhof Langenberg. Tickets:<br />

VVK 18 € zzgl. Gebühren unter<br />

kgb-langenberg.de, AK 22 €.<br />

20.00–22.00 Die Beschwerden des<br />

Älterwerdens lindern<br />

Chirurgie, Arthroskopie, Orthopädie<br />

und Physiotherapie sind Möglichkeiten,<br />

wie man ganzheitlich Schmerzen<br />

an Gelenken nehmen und Beweglichkeit<br />

schenken kann. Der Chefarzt im<br />

Sankt Vinzenz-Hospital Dr. Klaus Küppers<br />

referiert dazu im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal).<br />

Ohne Gebühr. Anmeldung<br />

über die Zentrale der VHS.<br />

DO 14<br />

13.30 Wanderung im Raum<br />

Stein hagen mit dem SGV Gütersloh<br />

Treff: Marktplatz Gütersloh. Infos:<br />

Klaus-Dieter Struck, Tel. 05241 / 2211591.<br />

18.30–20.45 ETFs für Einsteigende<br />

Mit ihren geringen Kosten, hoher<br />

Transparenz und einfachen Handhabung<br />

bieten Exchange Traded Funds<br />

viele Vorteile gegenüber gängigen<br />

Finanzanlageprodukten. Holger Beckersjürgen<br />

beantwortet dazu im<br />

Stadthaus (Luise-Hensel-Saal) die<br />

wichtigsten Fragen. Eintritt: VVK 10 €,<br />

AK 12 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

19.30 Lexikon & Dreistromland<br />

Der Lyriker, Herausgeber und Redakteur<br />

Christoph Wenzel sowie der Lyriker<br />

und Literaturwissenschaftler<br />

Arnold Maxwill schreiben über ihre<br />

Heimat: Westfalen, das Ruhrgebiet,<br />

Städte, Dörfer, Menschen und Landschaften.<br />

Sie erwandern das Hinterland,<br />

Übergangszonen, die Wildnis<br />

nebenan und die unterschätzte Brache<br />

und lassen ihre Eindrücke in ihre Gedichte<br />

einsickern. Doppellesung <strong>auf</strong><br />

dem Kultutgut Haus Nottbeck im Rahmen<br />

der Ausstellung »Vom Wandern.<br />

42 literarische Variationen. Identität<br />

– Rausch – Survival«. Tickets im VVK<br />

je 12 € / 10 € zzgl. Gebühr/Versand unter<br />

shop.reservix.de sowie an der AK<br />

je 14 € / 12 €. Infos: www.kulturgutnottbeck.de<br />

60 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


FR 15<br />

18.30 Multimediale Lesung mit Charlotte<br />

v. Feyerabend: Caroline Märklin<br />

Mit ihrer berührenden Romanbiografie<br />

setzt die Autorin einer Frau ein<br />

Denkmal, die nicht nur eine der ersten<br />

deutschen Handelsvertreterinnen war,<br />

sondern eine Vorreiterin im Kampf für<br />

das Recht der Frauen <strong>auf</strong> einen Beruf<br />

und Selbstbestimmung. Lesung in der<br />

Stadtbibliothek <strong>Rheda</strong>, Rathausplatz<br />

8–10. Eine Gemeinschaftsveranstaltung<br />

des Heimatvereins <strong>Rheda</strong> und<br />

der Stadtbibliothek. Eintritt: frei.<br />

19.00 DeelenZeit<br />

Am Küsterhaus nette Menschen treffen<br />

und ein kühles Getränk genießen.<br />

Ein Pizza-Holdienst wird angeboten.<br />

SA 16<br />

10.00–15.30 Knigge für Kids:<br />

Manieren statt Blamieren<br />

Kinder von 8 bis 12 J. lernen <strong>auf</strong> spielerische<br />

Weise die einfachen Regeln des<br />

guten Benehmens und den freundlichen<br />

Umgang mit Mitmenschen kennen.<br />

Kurs mit Uta Kratzsch im Haus<br />

der Kreativität. Gebühr: 40,50 €. Anmeldung<br />

bis zum Vortag, 12 Uhr, unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

13.00 Radtour mit dem SGV Gütersloh<br />

Start: K+K Markt, Lippstädter Str. Gäste<br />

sind herzlich willkommen. Infos: Angelika<br />

Großwald, Tel. 0152 / 02925154.<br />

14.00–16.00 Second-Hand-Verk<strong>auf</strong><br />

von Kinderartikeln in St. Pius<br />

Im Gemeindehaus St. Pius können<br />

wieder Kinderkleidung, Spielzeug, Babyausstattung,<br />

Fahrräder, Rollschuhe<br />

etc. getrödelt werden. Standgebühr<br />

für Anbieter: 1 Kuchen und 10% des<br />

Umsatzes. Dadurch wird eine Cafeteria<br />

möglich. Die Erlöse kommen der<br />

Kindertageseinrichtung St. Pius sowie<br />

dem Förderverein Kindergarten & Tagesstätte<br />

St. Pius e.V. zugute. Anmeldung<br />

am 11. <strong>September</strong> ab 7 Uhr bei<br />

Frau Füchtenhans, Tel. 05242/34225.<br />

18.00 125 Jahre Kolpingsfamilie <strong>Rheda</strong><br />

Festhochamt in der St. Clemens-Kirche,<br />

anschl. Festprogramm im Pfarrzentrum<br />

St. Clemens. Organisation:<br />

Vorstand der Kolpingsfamilie <strong>Rheda</strong>.<br />

19.00 WCV Oktoberfest 3<br />

Maßkrüge, Dirndl und Lederhosen:<br />

Der WCV Grüne Funken lädt zum zünftigen<br />

Abfeiern mit den Trenkwaldern<br />

und DJ Jörg in die Stadthalle. Eintritt:<br />

15 €. VVK unter gruenefunken.de und<br />

bei der Flora Westfalica. Reservierung<br />

auch bei Heike Paß, Tel. 05242/45625<br />

bzw. 0176/34974902.<br />

SO 17<br />

11.00–12.00 Öffentliche Stadtführung<br />

durch <strong>Rheda</strong>. Kosten: 5 €. Ohne Anmeldung.<br />

Start: Doktorplatz.<br />

11.00–16.00 Trödel & Co.<br />

Gebrauchtgegenstände und Trödel von<br />

Privatpersonen <strong>auf</strong> dem Werlplatz. Für<br />

Kaffee und Kuchen, frische Waffeln,<br />

kühle Getränke und heiße Bratwurst<br />

wird gesorgt. Veranstalter: Schülerund<br />

Jugendabteilung des Schützenvereins<br />

zu <strong>Rheda</strong> e. V. von 1833. Der Erlös<br />

kommt der Förderung der Jugendarbeit<br />

und des Schießsports zugute.<br />

SO 17<br />

14.00 Kunstausstellung<br />

»So schaffe ich Frieden«<br />

32 preisgekrönte Künstler/innen aus<br />

12 Ländern antworten mit je einem<br />

Kunstwerk <strong>auf</strong> eine der folgenden sieben<br />

Fragen: Wie schaffst du Frieden<br />

in dir? ... in deiner Partnerschaft? ... in<br />

deiner Familie? ... in deinem Freundeskreis?<br />

... in deiner Nachbarschaft?<br />

... in deinem Arbeitsumfeld? ... darüber<br />

hinaus? Ausstellung im Kloster<br />

<strong>Wiedenbrück</strong> bis 19. November mit 25<br />

Bildern, sieben Skulpturen und je einem<br />

Zitat der Kunstschaffenden. Zur<br />

Vernissage ist ein Großteil der Künstler/innen<br />

anwesend. Veranstalter:<br />

Weltreise durch Wohnzimmer e. V. Öffnungszeiten:<br />

Mo–Fr 9–12 & 14–17 Uhr.<br />

Do 21. <strong>September</strong>, 16 Uhr: Führung für<br />

die Teilnehmenden an der Lesung »Der<br />

Mann ohne Muttersprache«, 17 Uhr Autorenlesung<br />

mit Rahman Jamal | Sa 23.<br />

<strong>September</strong>, 11, 13 & 15 Uhr: kostenlose<br />

Führung <strong>auf</strong> Deutsch und Türkisch | So<br />

24. <strong>September</strong>, 11, 13 & 15 Uhr: kostenlose<br />

Führung <strong>auf</strong> Deutsch, Niederländisch<br />

und Englisch | Sa 30. <strong>September</strong>,<br />

11, 13 & 15 Uhr: kostenlose Führung <strong>auf</strong><br />

Deutsch und Arabisch. Anmeldung unter<br />

info@weltreisedurch.de oder Tel.<br />

0171/3893241. Infos: weltreisedurch.de<br />

14.00 Fancy Women Bike Ride<br />

Am autofreien Tag der Europäischen<br />

Mobilitätswoche lädt der Türkische<br />

Arbeitnehmer Hilfs- und Kultur e. V.<br />

<strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong> Frauen und auch<br />

Männer zur Radtour ein. Er möchte damit<br />

die Sensibilität für den Klimawandel<br />

fördern. Die 8 km lange Tour führt<br />

– lässig, bunt, fancy – vom Bahnhofsplatz<br />

durch die Stadt und endet am<br />

Reinkenweg 6. Teilnahme-Rückmeldung<br />

für Vereine und Institutionen<br />

erwünscht, sonst ohne Anmeldung.<br />

Ansprechpartnerin: Imray Duygu<br />

Cakin, imraycakin@gmail.com . Infos:<br />

facebook.com/fancywomenbikeride ·<br />

instagram.com/fancywomenbikeride<br />

MO 18<br />

17.00 Offener Trauer-Treff<br />

Der Tod eines geliebten Menschen<br />

verändert alles. <strong>Das</strong> Gespräch in einer<br />

geschützten Atmosphäre kann beim<br />

Weg der Trauer helfen. Ort: Caritas Tagespflege,<br />

Nadelstr. 8, <strong>Rheda</strong>. Infos bei<br />

Mechtild Reker, Cari tasverband für den<br />

Kreis Gütersloh e.V., Tel. 05242/408230<br />

oder reker@ caritas-guetersloh.de<br />

DI 19<br />

20.00 Daniel Glass Trio<br />

<strong>Das</strong> Jazz- Ensemble aus New York City<br />

unter der Leitung des preisgekrönten<br />

Schlagzeugers, Autors und Pädagogen<br />

Daniel Glass kommt zum Konzert ins<br />

Theater Gütersloh. Gemeinsam mit<br />

Sean Harkness (Gitarre) und Michael<br />

O’Brien (Bass) ist Glass mit einer unglaublichen<br />

Reihe von hochkarätigen<br />

Künstlern <strong>auf</strong>getreten und hat Aufnahmen<br />

gemacht. Die Gruppe sprengt<br />

die Gren zen des traditionellen »Jazz«.<br />

Mit einem treibenden Sound und einem<br />

freil<strong>auf</strong>enden Improvisationsstil<br />

bietet das Trio eine Mischung aus<br />

Originalen und uner warteten Covers,<br />

immer in seinem eigenen Stil. Tickets<br />

im VVK à 21 € / 28 € (erm. 10,50 € /14 €)<br />

im ServiceCenter der Gütersloh Marketing<br />

GmbH, Berliner Str. 63, Gütersloh.<br />

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do &<br />

Fr 10–18 Uhr, Mi & Sa 10–14 Uhr. Infos:<br />

theater-guetersloh.de<br />

MI 20<br />

19.00–20.30 111 Gründe,<br />

Costa Rica zu lieben<br />

Roland Berens stellt im Stadthaus (Luise-Hensel-Saal)<br />

die wichtigsten touristischen<br />

Ziele, aber auch zahlreiche<br />

»Geheimtipps« vor. Eintritt: VVK 10 €,<br />

AK 12 €. Anmeldung bis 16 Uhr unter<br />

vhs-re.de, Tel. 05242/9030-900 oder<br />

briefkasten@vhs-re.de<br />

4<br />

19.30 FilmZeit: »Mittagsstunde«<br />

Der Kieler Dozent Ingwer beschließt<br />

ein Sabbatical in seinem Heimatdorf<br />

in Nordfriesland zu verbringen. Doch<br />

den Ort seiner Kindheit erkennt er<br />

kaum wieder… Urkomischer und einfühlsamer<br />

Film über Heimat, Veränderung<br />

und Verlust von Traditionen nach<br />

dem Roman von Dörte Hansen. Vorführung<br />

im Küsterhaus. Einlass:<br />

19 Uhr. Eintritt: 3 €. Infos: dorfaktiv.de<br />

20.00 Sam Siefert Ensemble Project<br />

Die 11-köpfige Independent-Jazz-Band<br />

aus Tirol mit dem <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>er<br />

Drummer Sam Siefert kommt ins<br />

Abrahams und hat ihr neues Album<br />

»Perspectives II« im Gepäck. Ausrichter:<br />

Jazz-Club <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>.<br />

Tickets: Sitzplatz 31 € / erm. 15,50 €,<br />

Stehplatz 27 € erm. 13,50 €, jew. zzgl.<br />

Gebühren im VVK der Flora Westfalica,<br />

Rathauspl. 8–10, Tel. 05242/9301-0<br />

bzw. flora-westfalica.de . Infos:<br />

jazz-club-rheda-wiedenbrueck.de<br />

DO 21<br />

17.00 Schule der magischen Tiere II<br />

Der AK ASYL der Ev. Kirchengemeinde<br />

Gütersloh bietet einen Kinonachmittag<br />

für Familien mit und ohne<br />

Migrationshintergrund an. Im Anschluss<br />

Möglichkeit zum Gesprächsaustausch.<br />

Ort: Kino Bambi & Löwenherz,<br />

Bogenstr. 3, Gütersloh. Eintritt<br />

(Barzahlung vor Ort): Erw. 2 € | Kind<br />

1 €. Einlass: 16.30 Uhr. Anmeldung: bis<br />

14. <strong>September</strong> bei Karin Elsing, Tel.<br />

0151 / 50803333. Gefördert von der Regionalstelle<br />

Erwachsenenbildung im<br />

Evangelischen Kirchenkreis Gütersloh.<br />

FR 22<br />

17.00 <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

im Jahre 2035<br />

Wie würde dann gutes Leben für Sie<br />

aussehen? Was sollte sich ändern, was<br />

kann bleiben? Welche erste Schritte<br />

Termine<br />

4<br />

(V. l.) M. & I. Gersting, H. Splietker, C. Flocke, A. Opitz, H. J. Budde, H. Engemann<br />

sollten gemacht werden? Die Bürgerinitiative<br />

Verkehrswende <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong><br />

lädt zum 1. <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>er<br />

Stadtlabor ins Rathaus <strong>Rheda</strong>.<br />

Dauer: Fr 22. <strong>September</strong> 17–21 Uhr und<br />

Sa 23. <strong>September</strong>, 9.30–16 Uhr. Infos<br />

und Anmeldung: verkehrswenderheda-wiedenbrueck.de/kontakt<br />

bzw.<br />

Sebastian.Bamberg@hsbi.de<br />

18.00 ThemenZeit:<br />

4<br />

»Leben ohne Energiekosten«<br />

Photovoltaik, Hauskraftwerk (Stromspeicher),<br />

Wärmepumpe und Elektromobilität:<br />

Der Film von Frank Farenski<br />

im Vitus-Haus lässt eine Reihe namhafter<br />

Experten zu Wort kommen. Im<br />

Anschluss stehen Fachleute aus den<br />

Bereichen Bau, Heizung, Klima und<br />

Photovoltaik für Fragen zur Machbarkeit<br />

und zur Diskussion zur Verfügung.<br />

Einlass: 17.30 Uhr. Eintritt: frei.<br />

Infos: dorfaktiv.de<br />

SA 23<br />

7.00 Wanderung <strong>auf</strong> dem<br />

Mauritiusweg in Fröndenberg<br />

Der SGV Gütersloh erwandert 35 km,<br />

gerne mit Gästen. Genaue Infos<br />

bitte erfragen bei Ute Schmidt, Tel.<br />

02941 / 58646 (ab 18 Uhr).<br />

4<br />

9.00–18.00 ObstZeit<br />

Gartenbsitzer und Landwirte können<br />

die mobile Apfelsaftpresse am Küsterhaus<br />

zum Pressen eigener Äpfel nutzen.<br />

Der in 5-Liter-Kanister abgefüllte<br />

pasteurisierte Saft ist danach ein<br />

Jahr haltbar. Quitten oder Birnen können<br />

beigemischt werden. Terminbuchung<br />

unter Tel. 05242/9312772 bzw.<br />

per E-Mail an herbstzeit@ dorfaktiv.de .<br />

Überschüssiges Obst darf gerne gespendet<br />

werden. Daraus entsteht dann<br />

»St. Viter Dorfsaft«. Infos: dorfaktiv.de<br />

9.15–16.15 <strong>Das</strong> 1 x 1 des Pilzesammelns<br />

Pilzexkursion, Fundbesprechung und<br />

Theorie mit Dr. Wolfgang Tietz: Start<br />

und Ziel: Haus der Kreativität. Gebühr:<br />

39,90 €. Anmeldung bis zum Vortag,<br />

12 Uhr, unter vhs-re.de, Tel. 05242/9030-<br />

900 oder briefkasten@vhs-re.de<br />

13.00 FestZeit<br />

4<br />

Gemütlicher Bauernmarkt rund um<br />

das Küsterhaus mit heimischen<br />

Erzeug nissen junger Landwirte: Henry<br />

Engemann: Milchprodukte · Hof<br />

Rascher: frisches Gemüse · Christoph<br />

Sandhäger: Leckeres vom Schwein<br />

u. Walnüsse · Hof <strong>Mein</strong>trup: Alpaka-<br />

Spaziergänge und Alpaka-Produkte ·<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

61


Termine<br />

Imkerverein <strong>Rheda</strong>-<strong>Wiedenbrück</strong>: Honigprodukte<br />

· | Infostände & Büchertisch:<br />

Lokale Agenda21: Schottergärten-Vermeidung,<br />

Gemeinschaftsgärten<br />

· Dörrobst-Herstellung · GNU Kreis GT:<br />

Wildbienen · Kreisjägerschaft »rollende<br />

Waldschule« · Schäferei der Familie<br />

Filies: Suffolk-Schafe · Erläuterungen<br />

zum Thema »Gehölzschnitt« · Büchertisch<br />

| Spaß für Kinder: Alpaka-Abenteuer<br />

· Strohballenburg · Bienenhölzer<br />

bohren, Weiden flechten · Wurfspiele ·<br />

Mal- und Basteltisch | Leibliches Wohl:<br />

kfd St. Vit: »St. Viter Kafeetafel« · Bratbrüder<br />

St. Vit: deftige Leckereien · Dorf<br />

aktiv e.V.: Getränke | Außerdem: Fotografie-Ausstellung<br />

»Die Natur vor unserer<br />

Haustür in besonderem Licht« von<br />

Julius Büscher · ab 18 Uhr vor dem Küsterhaus:<br />

Feuerschale für einen gemütlichen<br />

Ausklang. Infos: dorfaktiv.de<br />

SO 24<br />

10.00–11.00 Vorverk<strong>auf</strong> für den<br />

Genussabend in der Kreuzkiche<br />

Sa 11. November, 18 Uhr, präsentiert das<br />

<strong>Wiedenbrück</strong>er Duo Basspiano – Maximilian<br />

Möllhoff (Bariton) und Ansgar<br />

Brockamp (Klavier) – einen humorigen<br />

Liederabend mit Werken von Georg<br />

Kreisler, Otto Reuter, Friedrich Holländer<br />

und Max Raabe. Im Wechsel serviert<br />

das Team der KreuzKirchenKonzerte<br />

ein 3-Gänge-Menü. Karten zu je<br />

59 € in der Kreuzkirche.<br />

Bereits am 6. November beginnt die<br />

beliebte Konzertreihe. Der Eintritt der<br />

jeweils um 19 Uhr beginnenden Veranstaltungen<br />

ist frei. Programm: Mo 6.<br />

November: gefühlvolle Balladen und<br />

kraftvolle Songs aus Pop, Soul und<br />

Songs der Zeitgeschichte von Robin<br />

Beckmann (Piano und Gesang) | Di 7.<br />

November: bekannte und moderne<br />

Gospelsongs mit dem Rainbow Gospel<br />

Chor | Mi 8. November: Die Formation<br />

»Cuerdas Mágicas« präsentiert eine<br />

zauberhafte Klangwelt von melancholisch<br />

bis rhythmisch-temperamentvoll<br />

| Do 9. November: Konzertlesung<br />

zur Reichsprogramnacht unter dem<br />

Motto »Solange ich atme, hoffe ich«<br />

über den jüdischen Künstler und Holocaust-Überlebenden<br />

Jehuda Bacon<br />

mit Silke Steinmetz (Lesung), Kantor<br />

Jan Weige und Pfarrer Rainer Moritz<br />

(Klezmer-Musik mit Saxofon und Orgel)<br />

| Fr 10. November: »Fetter Segen<br />

415« mit Musik von Annie Lenox über<br />

Toto bis Black Sabbath und aktuellen<br />

Charts sowie ausgelassenem Humor.<br />

20.00 2. Internationale Orgelwoche<br />

im Erzbistum Paderborn<br />

In St. Clemens spielen: 24. Sept, 20<br />

Uhr: Sietze de Vries (Groningen) | 25.<br />

Sept, 12 Uhr: Tomasz Adam Nowak<br />

(Münster) | 26. Sept, 12 Uhr: Maximilian<br />

Schnaus (Berlin) | 26. Sept, 20<br />

Uhr: Zuzana Ferjen˘cíková (Den Haag) |<br />

27. Sept, 12 Uhr: Michael Bottenhorn<br />

(Bonn) | 28. Sept, 12 Uhr: Ines Schüttengruber<br />

(Wien) | 29. Sept, 20 Uhr:<br />

Konzert mit Kurs-Teilnehmern | 1. Okt,<br />

20 Uhr: Hans-Ola Ericsson. Gesamtleitung:<br />

Dominik Susteck. Eintritt: jeweils<br />

frei. Anmeldung zu Kursen bis<br />

8. <strong>September</strong> unter klangraum-kirche.<br />

de/internationale-orgelwoche/<br />

Bezirkswanderung in Salzkotten<br />

Gerne reist der SGV Gütersloh zur<br />

Wanderung auch mit Gästen an. Genaue<br />

Infos bitte bei Ute Schmidt, Tel.<br />

02941 / 58646 (ab 18 Uhr) erfragen.<br />

14.00–15.00 Klosterführung<br />

Gezeigt werden u. a. das Refektorium,<br />

die Bibliothek und ein ehemaliges Zimmer<br />

eines Franziskanerbruders. Kosten:<br />

5 € p. P. (Schüler & Studenten mit<br />

Nachweis frei). Buchung unter: klosterwiedenbrueck.de<br />

. Bitte vor Ort zahlen.<br />

14.00–17.00 SonntagsCafé mit 4<br />

Puppentheater und Foto-Ausstellung<br />

Birgit Lux spielt für Kinder die Naturschutz-Geschichte<br />

»<strong>Das</strong> geheimnisvolle<br />

Verschwinden der Schmetterlinge«.<br />

Julius Büscher zeigt Fotos<br />

zu »Die Natur vor unserer Haustür in<br />

besonderem Licht«. Dazu gibt es leckeren<br />

selbstgemachter Blechkuchen<br />

und Kaffee. Ort: Küsterhaus. Infos:<br />

dorfaktiv.de<br />

17.00 Duo diferente: Hola Piazzolla!<br />

Der Komponist Astor Piazzolla hat den<br />

traditionellen argentinischen Tango<br />

zum »Tango Nuevo« weiterentwickelt<br />

und weltweit bekannt gemacht. Dabei<br />

baute er vielfältige Einflüsse aus anderen<br />

Musikgenres wie zum Beispiel<br />

dem modernen Jazz in seine Kompositionen<br />

ein. Im neuen Programm<br />

von Duo diferente ergänzen Nicole<br />

Schipplick und Andreas Schlüer die<br />

Musik Piazzollas durch völlig unterschiedliche<br />

Stücke anderer Komponisten.<br />

Ort: Refektorium des Klosters.<br />

Einlass 16.30 Uhr. Tickets je 15 € unter<br />

kloster-wiedenbrueck.de. Bezahlung<br />

und Abholung im Kloster Mo–Fr 9–12<br />

und 14–17 Uhr.<br />

DO 28<br />

19.30 SpieleZeit<br />

Altbewährte oder neue Gesellschaftsspiele<br />

(sowie kalte Getränke) stehen<br />

bereit, um mit anderen Spielfreudigen<br />

<strong>auf</strong> der Deele des Küsterhauses zu<br />

spielen. Ohne Anmeldung.<br />

SA 30<br />

19.30 Konzert mit Adam Rafferty<br />

Opener: Brasil Wahn<br />

Im Alter von 6 Jahren begann der in<br />

Haarlem (New York) <strong>auf</strong>gewachsene<br />

Musiker den Blues <strong>auf</strong> der Gitarre zu<br />

spielen. Mit 10 trieb er sich vor seinem<br />

Elternhaus rum und wurde mit<br />

12 Hard rocker. Mit 15 betrog man ihn<br />

um seine erste Gage und mit 18 war<br />

er Rapper. Heute spielt Adam Rafferty<br />

als Gitarrist mit den besten Musikern<br />

der Welt <strong>auf</strong> zahllosen Festivals. Sein<br />

Programm mit der akustischen Gitarre<br />

ist besonders gefragt, das gleichzeitige<br />

Spielen zweier Melodien <strong>auf</strong> der<br />

Gitarre und dabei noch die Hip Hop<br />

angehauchte »menschliche Beatbox«<br />

mit dem Mund hinzuzufügen, eine absolute<br />

Youtube-Sensation. Konzert im<br />

Gartencenter Setzer, Feldstraße 1. Eintritt:<br />

15 €. Vorverk<strong>auf</strong>: info@vitart.de<br />

Infos: vitart.de<br />

20.00–22.00 Die großen 7: KNEF.<br />

In Deutschland war sie oft umstritten,<br />

sie wurde geliebt und gehasst,<br />

in Amerika war sie der erste deutsche<br />

Broadway-Star. Ein (Lieder-)Abend<br />

über Hilde mit a.gon München in der<br />

Stadthalle. Eintritt: 22 € im VVK bei der<br />

Flora Westfalica, Rathausplatz 8–10,<br />

Tel. 05242/93010.<br />

<strong>Das</strong><br />

<strong>Stadtgespräch</strong><br />

PODCAST AUS RHEDA-WIEDENBRÜCK<br />

KLOSTER<br />

WIEDENBRÜCK<br />

Schaut auch einmal hier:<br />

www.kloster-wiedenbrueck.de<br />

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Kloster <strong>Wiedenbrück</strong><br />

Podcast mit Sonja Rakete und Bettina Windau Podcast Veröffentlichung am 01.09.<strong>2023</strong><br />

Diesmal entführen wir euch in die faszinierende Welt des<br />

Klosters <strong>Wiedenbrück</strong>. Seit der Gründung der gemeinnützigen<br />

Genossenschaft Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> eG im Jahr 2020<br />

hat sich viel verändert, doch die Seele dieses besonderen<br />

Ortes bleibt erhalten. 2019 verließen die Franziskaner ihre<br />

langjährige Heimat, um neuen Wegen zu folgen. Unter der<br />

Leitung des neugegründeten Vorstands und mithilfe von<br />

vielen Mitstreitern erstrahlt das Kloster nun in neuem Glanz.<br />

Renovierungen verbinden geschickt moderne Elemente mit<br />

der klassischen Architektur der alten Gemäuer. Die Räume<br />

atmen Geschichte und erzählen von vergangenen Zeiten. Trotz<br />

des Wandels bleibt das Gemeinschaftsleben im Kloster erhalten<br />

und die Werte der Franziskaner werden weitergeführt. Somit<br />

bieten die historischen Gemäuer einen Raum für Begegnungen<br />

und Austausch. Mehr über das Kloster <strong>Wiedenbrück</strong> und die<br />

unterschiedlichen Angebote erfahrt ihr in der neuen Folge!<br />

Ihr könnt unseren <strong>Stadtgespräch</strong>-Podcast über<br />

Spotify, Deezer, Apple Podcast, Audio Now<br />

oder über Amazon Music anhören – oder ihr<br />

scannt den hier abgebildeten QR-Code.<br />

62 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>


Gute<br />

Herzen.<br />

BewerbeN lohNt sich!<br />

Der Caritasverband für den Kreis<br />

Gütersloh steht für Wertschätzung<br />

und Nächstenliebe.<br />

Whatsapp: 0151/25738917<br />

bewerbungen@caritas-guetersloh.de<br />

www.caritas-jobs.info<br />

Wir freuen uns <strong>auf</strong> Sie!<br />

<strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong><br />

63


Fühlt sich wie<br />

endlich erledigt:<br />

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64 <strong>Das</strong> <strong>Stadtgespräch</strong>

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