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Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 1 - Jahrgang 2024

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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 32. <strong>Jahrgang</strong> | Nr. 1 | 17. Januar <strong>2024</strong><br />

Bauern gegen Agrarpolitik<br />

Auch in unserer Region gingen die<br />

Landwirte vergangene Woche<br />

Montag buchstäblich auf die<br />

Straße, um gegen politische Entscheidungen<br />

zu demonstrieren.<br />

Seite 2<br />

125 Jahre Seilerei Voigt<br />

Neben einigen Bad <strong>Dübener</strong> Traditionsbetrieben<br />

feierte auch die Seilerei<br />

Voigt 2023 großes Jubiläum. Wir<br />

blicken zurück auf die Firmenhistorie<br />

und voraus auf neue Vorhaben.<br />

Seite 4<br />

Unter vier Augen<br />

Das Jahr startet mit einer neuen <strong>Ausgabe</strong><br />

unserer beliebten Portraitreihe<br />

„Unter vier Augen“. Vorgestellt wird<br />

diesmal Dörthe Winter, die im Kultur-<br />

Bahnhof einige Projekte koordiniert.<br />

Seite 16<br />

Bauarbeiten für REWE-Kreisel gestartet<br />

Veränderte Sperrung nach fertiggestellter Zufahrtsstraße<br />

Seit inzwischen zehn Tagen laufen die Bauarbeiten für die provisorische Zufahrt, die zwischen dem bestehenden Parkplatz<br />

und dem Pflegestützpunkt der Diakonie (Grundstück Schorm) entsteht.<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Geplant, verschoben,<br />

geplant, verschoben: Der<br />

Bau des neuen Kreisverkehrs mit<br />

einer übersichtlicheren Zufahrt zum<br />

Bad <strong>Dübener</strong> REWE-Komplex löste<br />

in der Bevölkerung durchaus schon<br />

Nach dem Bau der provisorischen Zufahrtsstraße wird in diesem Bereich der neue<br />

Kreisverkehr entstehen.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp<br />

Hohn und Spott aus. Seit vergangener<br />

Woche laufen nun die vorbereitenden<br />

Maßnahmen für den eigentlichen<br />

Bau. Die provisorische Zufahrtsstraße<br />

wird in den nächsten Wochen mit<br />

sieben Meter Breite und einem Gehweg<br />

errichtet. So lange gelangt man<br />

mit dem Pkw nur noch aus nördlicher<br />

Richtung, also von der Durchwehnaer<br />

Straße aus, zum Marktensemble.<br />

Ende Februar/Anfang März soll die<br />

Straße fertig sein. Dann folgt der eigentliche<br />

Bau des Kreisverkehrs etwa<br />

auf Höhe der aktuellen Zufahrt. Für<br />

den zweiten Bauabschnitt wird die<br />

Verbindung zur Durchwehnaer Straße<br />

gekappt. Die Zufahrt ist dann nur<br />

noch aus südlicher Richtung (Garten-/Dommitzscher<br />

Straße) über das<br />

Provisorium möglich.<br />

Die Fertigstellung ist bis zum 30.<br />

September angesetzt. Bis zu diesem<br />

Zeitpunkt muss die Maßnahme auch<br />

abgerechnet sein. Schließlich hängt<br />

eine 75-prozentige Förderung dran.<br />

Auch REWE beteiligt sich an den<br />

Gesamtkosten in Höhe von 1,1 Millionen<br />

Euro.<br />

Neujahrsempfang<br />

Astrid Münster lädt in<br />

den sanierten Hörsaal<br />

(Bad Düben/<br />

Wsp/kp). Der<br />

Januar ist traditionell<br />

der<br />

Monat der<br />

großen kommunalen<br />

Neujahrsempfänge.<br />

Obwohl<br />

etwas später<br />

als sonst<br />

macht Bad<br />

Düben auch <strong>2024</strong> wieder den Anfang<br />

im Altkreis Delitzsch. So lädt Bürgermeisterin<br />

Astrid Münster (WBD)<br />

am kommenden Sonntag (21.01.) ab<br />

10 Uhr in den frisch sanierten Hörsaal<br />

am Evangelischen Schulzentrum<br />

in der Durchwehnaer Straße. Die<br />

Veranstaltung ist wie in den letzten<br />

Jahren auch für alle offen. Kurzentschlossene<br />

können sich Einladungskarten<br />

nach Rücksprache noch im<br />

Rathaus abholen.<br />

Münster möchte in entspannter Atmosphäre<br />

auf das vergangene Jahr zurückschauen<br />

und einen Blick voraus<br />

auf das bereits laufende Jahr werfen.<br />

Der Empfang beginnt mit einer ökumenischen<br />

Andacht, bei dem der Hörsaal<br />

gesegnet wird. Außerdem sollen<br />

einige Ehrungen vorgenommen werden.<br />

Für kulturelle Umrahmung sorgt<br />

die Bad <strong>Dübener</strong> Formation „Anima“<br />

um Kantor Norbert Britze sowie Henriette<br />

Lippold, Daniela Peschel-Droske,<br />

Dorothee Schellenberger-Schübel<br />

und Stefanie Peschel.<br />

Bei Anruf HEIZÖL!<br />

Tel.: 034243 / 22196<br />

<strong>Dübener</strong> Heizölvertrieb<br />

Friedensstraße 6<br />

04849 Bad Düben<br />

Ihr regionaler Partner<br />

Astrid Münster<br />

Foto: D. Wolf<br />

Wir wärmen Sie auf!


2<br />

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Bundesweite Bauernproteste – auch in unserer Region<br />

Große Traktorenparade in und um Bad Düben<br />

(Nordsachsen/Wsp/kp). Der 8. Januar<br />

wird in den diesjährigen Jahresrückblicken<br />

als großer Protesttag der<br />

Landwirte in die Geschichte eingehen.<br />

Der Deutscher Bauernverband rief<br />

dazu auf. Die Landes- und Regionalverbände<br />

schlossen sich an. Und so<br />

kam es auch in und um Bad Düben zu<br />

einigen Traktorenkolonnen. Die Bauern<br />

demonstrierten damit gegen die<br />

beschlossene Streichung der Steuervergünstigungen<br />

beim Agrardiesel und<br />

bei der Kfz-Steuer. Ein Korso drehte<br />

zwischen Eilenburg und Bad Düben<br />

einen Tag lang unermüdlich seine<br />

Runden. In zwei weiteren waren zudem<br />

mehrere Handwerksunternehmen<br />

aus dem Umland zu sehen. Auf zahlreichen<br />

Bannern war auch der Unmut<br />

über die Ampelregierung deutlich zu<br />

vernehmen.<br />

Der Konvoi quetschte sich auch durch die schmalen Bad <strong>Dübener</strong> Innenstadt-<br />

Straßen, wie hier in der Lutherstraße. Mit Plakaten setzten viele Bauern ein klares<br />

Zeichen.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp<br />

Bad Düben und die Artesischen Brunnen<br />

Stadt hat ein Alleinstellungsmerkmal – und nun?<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Raik Zenger<br />

hat sich weit über die Bad <strong>Dübener</strong><br />

Stadtgrenzen hinaus einen Namen als<br />

Holzkünstler gemacht. Der Schnaditzer<br />

kann unbequem sein, legt<br />

seinen Finger auch mal bei populären<br />

Themen in die Wunde. Nicht zu vergessen:<br />

Zenger hat auf einem Gebiet<br />

richtig Ahnung. Er ist diplomierter<br />

Mineraloge. Die Artesischen Brunnen<br />

in Bad Düben sind seit Jahren Zengers<br />

liebstes Thema in der Kurstadt. „Wir<br />

Diplom-Mineraloge Raik Zenger gab<br />

„aus eigener Tasche“ eine Potenzialbeurteilung<br />

des Namens „Arteserstadt<br />

Bad Düben“ in Auftrag. Die Ergebnisse<br />

liegen nun vor.<br />

Auf seiner Runde über Eilenburg, Laußig, Bad Düben und Wellaune durchquerte der Korso mehrmals am Tag die Kurstadt.<br />

Das befürchtete Verkehrschaos blieb<br />

in unserer Region weitestgehend aus.<br />

Teilweise trat sogar das Gegenteil ein.<br />

Weil viele offenbar vergangene Woche<br />

Montag auf das Auto verzichteten oder<br />

haben hier ein geologisches Alleinstellungsmerkmal“,<br />

wird er nie müde zu<br />

betonen. Er kämpft beständig um eine<br />

bessere Vermarktung dieses Fakts.<br />

Jüngst ließ er ein Schild mit Informationen<br />

zum früheren Arteser an der<br />

Stadtkirche anfertigen. Ein dekoratives<br />

Rohr spendete eine Bad <strong>Dübener</strong><br />

Antiquitätenhändlerin. „Die Anlage ist<br />

leider nicht mehr zu retten, ist jedoch<br />

das letzte Überbleibsel der früheren<br />

Brunnenhäuser in Bad Düben“, verrät<br />

Zenger. Mit Stadtführer Torsten Gaber<br />

hat er nun einen weiteren Unterstützer<br />

erhalten. „Auf meinen Führungen merke<br />

ich, wie die Gäste unserer Stadt das<br />

Thema Arteser besonders interessiert“,<br />

betont er.<br />

Zenger ärgert sich seit Jahren, dass<br />

die Stadt das Alleinstellungsmerkmal<br />

der Artesischen Brunnen nicht weiter<br />

forciert. Die Kosten für den Betrieb<br />

seien seiner Meinung nach marginal.<br />

Der Mineraloge ist dagegen auf Eigeninitiative<br />

und die Unterstützung von<br />

Unternehmen angewiesen. So beauftragte<br />

er im vergangenen Jahr eine<br />

Potenzialbeurteilung für den Namen<br />

„Arteserstadt Bad Düben“ am Institut<br />

für nachhaltigen Tourismus GmbH<br />

die Arbeit ins Home Office verlagerten,<br />

waren die Bundesstraße 2 sowie<br />

größere Bad <strong>Dübener</strong> Straßen auffällig<br />

leer. Die großen Einschränkungen<br />

blieben bis auf kurzzeitige Staus<br />

aus. Gerüchte, wie ein Zustellen der<br />

Muldebrücke, erwiesen sich als haltlos.<br />

Anders sah es da schon rund um<br />

Leipzig aus. Aufgrund der zugestellten<br />

Autobahnauffahrten kam der Verkehr<br />

nahezu zum Erliegen. Kurz vor Mittag<br />

machte die Meldung die Runde: Der<br />

Ring ist dicht.<br />

Die hiesigen Bauern erfuhren eine<br />

große Solidarität. Beispielsweise warf<br />

das Team des Restaurants „National“<br />

kurzerhand Bratwürste für die Landwirte<br />

auf den Grill. In den sozialen<br />

Der Artesische Brunnen an der Stadtkirche erhielt vor wenigen Tagen ein informatives<br />

Schild. Wie Stadtführer Torsten Gaber weiß, sind die Bad <strong>Dübener</strong> Gäste<br />

sehr interessiert an diesem Thema.<br />

Fotos: (Wsp) Phillipp<br />

Medien gab es reichlich digitales<br />

Schulterklopfen.<br />

Angeführt wurde die Traktorenparade<br />

der etwas anderen Art von<br />

Martin Hönemann. Der Vorstand der<br />

Heideland Agrar GmbH Bad Düben<br />

chauffierte das Schild mit der Aufschrift<br />

„Ampel-Irrsinn: Nicht auf dem<br />

Rücken der Bauern“ und freute sich<br />

über die demonstrierte Stärke seiner<br />

Branche auf den regionalen Straßen.<br />

„Uns geht es gar nicht ausschließlich<br />

um das Agrar diesel-Thema. Das hat<br />

lediglich das Fass zum Überlaufen<br />

gebracht. Uns geht es viel mehr um<br />

die Freiheit der Unternehmen und um<br />

Wettbewerbsfähigkeit“, verdeutlichte<br />

Hönemann.<br />

aus Wernigerode. Die Ergebnisse des<br />

Geschäftsführers Prof. Dr. Harald<br />

Zeiss liegen inzwischen vor. „Interessant“,<br />

nennt Zenger diese, will sich<br />

jedoch nicht näher darüber äußern.<br />

Die Befürchtung: Die Stadt könnte<br />

die Informationen nutzen und sich<br />

sozusagen ins gemachte Nest legen.<br />

Hier besteht also noch Redebedarf.<br />

„Vielleicht ergibt sich ja ein Gespräch<br />

mit dem Kurdirektor“, zeigt sich Zenger<br />

interessiert.<br />

Bad Düben verfügt aktuell über drei<br />

aktive Artesische Brunnen: an den<br />

Pfarrhäusern, am Schnaditzer Bürgerhaus<br />

und auf dem Gelände der Profiroll<br />

Technologies GmbH. Derweil gibt es<br />

Überlegungen nach weiteren Standorten.<br />

Das Rosengässchen und das<br />

Stadtkirchen-Umfeld sind dabei im Gespräch.<br />

Das letzte Wort dürfte in Sachen<br />

Artesern noch nicht gesprochen sein.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3<br />

Goitzsche seit zehn Jahren in privater Hand<br />

Wird Verkauf rückgängig gemacht?<br />

(Bitterfeld/Wsp/kp). Die Goitzsche<br />

bei Bitterfeld zählt touristisch gesehen<br />

zu den großen Magneten unserer<br />

Region. Die Entwicklungen der letzten<br />

Jahrzehnte vom Tagebaurestloch zum<br />

Freizeit- und Urlaubsidyll ist bemerkenswert<br />

und doch gibt es aktuell<br />

große Fragezeichen beim Blick in die<br />

Zukunft.<br />

Dazu geht die Zeitreise etwas mehr als<br />

zehn Jahre zurück. Im Jahr 2013 wurde<br />

der See samt angrenzender Grundstücke<br />

– durchaus umstritten – für<br />

2,9 Millionen Euro an die Goitzsche<br />

Grundstücksgesellschaft der Blausee<br />

GmbH verkauft. Vorheriger Eigentümer<br />

war die kommunale Qualifizierungs-<br />

und Projektierungsgesellschaft<br />

(BQP), die sich in Liquidität befand.<br />

Ende 2023 beschloss der Bitterfeld-<br />

Wolfener Stadtrat mit großer Mehrheit<br />

und in nicht öffentlicher Sondersitzung,<br />

den damaligen Verkauf rückgängig<br />

zu machen. Als Begründung wird<br />

die „Nichterfüllung der vertraglichen<br />

Verpflichtungen“ genannt. Konkret<br />

gehe es unter anderem um die fehlende<br />

Eintragung der öffentlichen Wegerechte<br />

ins Grundbuch. Eine Rückerwerb<br />

an die BQP-Nachfolgerin, die<br />

Stadtentwicklungsgesellschaft (Steg),<br />

wird forciert. Die Blausee als (Noch-)<br />

Eigentümerin weist die Vorwürfe zurück.<br />

Der Vertrag sei wasserdicht und<br />

inhaltlich werde alles erfüllt, heißt es<br />

aus dem Unternehmen. Wird keine<br />

Einigung erzielt, kommt das Thema<br />

wohl vor Gericht.<br />

Die Blausee GmbH zählt zur Konzerngruppe<br />

der schwäbischen Familie<br />

Merckle. Neben der Goitzsche ist<br />

Blausee in mitteldeutschen Raum<br />

unter anderem noch Eigentümer des<br />

Gremminer und Gröberner Sees bei<br />

Gräfenhainichen sowie des Hainer und<br />

Zwenkauer Sees südlich von Leipzig.<br />

„Ärger<br />

§ ?<br />

„Ärger mit dem<br />

mit dem Finanzamt“?<br />

Rechtsanwälte Kühn & Schreiber<br />

04849 Bad Düben<br />

Neuhofstr. 23 • Tel.: 03 42 43 / 2 88 65 • Fax: 2 88 66<br />

www.ra-nks.de • kontakt-bd@ra-nks.de<br />

Neue Ausstellung im NaturparkHaus<br />

Heike Nyari zeigt Motive der Region<br />

Der Pegelturm zwischen Mühlbeck und Bitterfeld gilt als Wahrzeichen der<br />

Goitzsche. Um den See und die angrenzenden Grundstücke gibt es aktuell ein großes<br />

Gezerre.<br />

Foto: (Wsp) Schütz<br />

Impressum<br />

<strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

Herausgeber:<br />

Verlagshaus „Heide-Druck“<br />

Neuhofstraße 22 –23<br />

04849 Bad Düben<br />

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603<br />

E-Mail: info@heide-druck.com<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

Redaktion: Kevin Phillipp (kp)<br />

ViSdP:<br />

Layout:<br />

Anzeige:<br />

Druck:<br />

Heike Nyari (ny)<br />

Alexander Schütz (as)<br />

Anja Sambale<br />

Sybille Spielbühler<br />

MZ Druckereigesellschaft<br />

mbH, Halle (Saale)<br />

Erscheinungsweise:<br />

Mittw./Donn. aller 14 Tage<br />

Auflage: 12.700 Exemplare<br />

kostenlos an die Haushalte<br />

im Einzugsgebiet.<br />

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter<br />

Änderungen in Anzeige und<br />

Redaktion übernimmt der Verlag keine<br />

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes<br />

Material keine Haftung. In Leserbriefen<br />

sowie Zuschriften von Parteien<br />

oder Wählergemeinschaften geäußerte<br />

Meinungen müssen nicht mit jener der<br />

Redaktion übereinstimmen.<br />

Weihnachtsrätsel<br />

150 Euro gingen nach<br />

Söllichau<br />

Das traditionelle Kreuzworträtsel in unserer<br />

Weihnachtsausgabe erfreute sich<br />

abermals großer Beliebtheit. Weit über<br />

50 Personen sendeten uns das richtige<br />

Lösungwort (Lebkuchenhaus) zu. Über<br />

den Gewinn von 150 Euro konnte sich<br />

Familie Beck aus Söllichau freuen. Günther<br />

Beck nahm die finanzielle Starthilfe<br />

im neuen Jahr dankbar entgegen.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp<br />

Bad Schmiedebergs Bürgermeisterin Heike Dorczok (l.) besuchte Heike Nyaris Ausstellungseröffnung<br />

in Bad Düben und freute sich unter anderem über die Zeichnung<br />

„ihres“ Rathauses.<br />

Foto: privat<br />

(Bad Düben/Wsp). Gleich in der<br />

ersten Woche des neue Jahres wurde<br />

im Bad <strong>Dübener</strong> NaturparkHaus eine<br />

neue Ausstellung eröffnet, die direkt<br />

rund 80 Gäste anzog. Noch bis zum 2.<br />

Februar sind Zeichnungen und Gemälde<br />

von Heike Nyari ausgestellt. Die 50<br />

ausgestellten Bilder zeigen eine breite<br />

Palette des künstlerischen Schaffens,<br />

denn es sind Federzeichnungen ebenso<br />

zu bewundern, wie Aquarelle und<br />

Acryl bilder.<br />

Zu sehen sind vor allem regionale<br />

Motive, wie das Bad Schmiedeberger<br />

Rathaus, der Kaiser-Wilhelm-<br />

Turm, die Burg Düben und die alte<br />

Schkönaer Schule, um nur einiges zu<br />

nennen. Was die ausgestellten Landschaftsbilder<br />

anbelangt, ist die Liebe<br />

zu Natur und Heimat unübersehbar.<br />

Einige abstrakte Fantasien ergänzen<br />

die Präsentation.<br />

Nun könnte man sich natürlich um<br />

Kunst ausführlich streiten. Also bat<br />

Heike Nyari die Gäste, bereitliegende<br />

Zettel auszufüllen, und die besten<br />

Motive aus Sicht des Betrachters zu<br />

benennen. Auch Anregungen und gut<br />

gemeinte Kritik waren willkommen.<br />

Platz 1 belegte das in monochrom gehaltene<br />

Aquarell „Heidelandschaft“,<br />

dicht gefolgt vom abstrakten Acryl<br />

„2020 – der orangene Fisch“. An dritter<br />

Stelle der Beliebtheit steht die mit<br />

weißem Buntstift gemalte „Kirche in<br />

Oberglaucha mit Friedenslicht“.<br />

„Es war eine gelungene Ausstellungseröffnung<br />

mit nettem Publikum und<br />

angenehmen Gesprächen. Und die Bilder<br />

gefallen mir sehr gut“, schwärmte<br />

Stadtchronist Lutz Fritzsche. Auf<br />

Grund der hohen Nachfrage wird<br />

es am 2. Februar eine Finissage mit<br />

Führung geben. Einlass ist ab 18 Uhr.<br />

Tel.: 034243 / 50500<br />

E-Mail: heike.nyari@t-online.de<br />

Erscheinungstermine <strong>2024</strong><br />

des <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

Januar 31.01.<br />

Februar 14.02. 28.02.<br />

März 13.03. 27.03.<br />

April 10.04. 24.04.<br />

Mai 08.05. 29.05. (3 Wochen Pause)<br />

Juni 12.06. 26.06.<br />

Juli 10.07. 31.07. (3 Wochen Pause)<br />

August 14.08. 28.08.<br />

September 11.09. 25.09. (3 Wochen Pause zum 16.10.)<br />

Oktober 16.10. 30.10.<br />

November 13.11. 27.11. (3 Wochen Pause zum 18.12.)<br />

Dezember 18.12.


4<br />

GEMISCHTE SEITE 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Leserreaktion zum geplanten Kiss-&-Ride-Parkplatz<br />

Es geht auch ohne behördliches Zutun<br />

(Bad Düben/Wsp). Die Eltern nutzen<br />

diesen Platz schon seit Jahren und es<br />

funktioniert ohne behördliches Zutun.<br />

Somit ist der mit Kosten verbundene<br />

Eingriff für mich nicht nachvollziehbar.<br />

Denn auf der anderen Seite möchte man<br />

einen kleinen Parkplatz (Nähe Netto)<br />

entpflastern und begrünen wegen des<br />

Klimaschutzes – natürlich auch mit<br />

Kosten verbunden.<br />

Was mir absolut neu ist: Dass sich auf<br />

dem Schulgelände eine Uni oder ein<br />

Aus der Wirtschaft<br />

125 Jahre Seilerei Voigt: Preisgekrönt, nachhaltig, zukunftsorientiert<br />

Die Bad <strong>Dübener</strong> Seilerei Voigt ist zu einem stattlichen Handwerksunternehmen mit inzwischen rund 90 Mitarbeitern angewachsen.<br />

Foto: Jürgen Jeibmann Photographik<br />

Forschungsinstitut befindet – soviel<br />

zum Thema Campus. Dass sich unter<br />

den Namen „Kiss & Ride“ ein Parkplatz<br />

befindet, bedarf schon viel Fantasie.<br />

Mit meinen Enkeln war ich schon oft<br />

auf diesem schönen Spielplatz, aber<br />

warum hat man ihn nicht Mulde genannt?<br />

Ich vermute mal, die ist zu weit<br />

weg vom Spielplatz.<br />

Leute, Leute, ich weiß bei manchen<br />

Beiträgen nie: Ist das jetzt Satire oder<br />

Realität.<br />

Heike Frenzel<br />

Axel Herber, Zimmermeister<br />

Zimmerei – Bautischlerei<br />

• Dachstühle • Sanierung im Holzbau • Carports<br />

• Trockenbau • Innentüren • Zäune<br />

04838 Laußig / OT Gruna, Tel.: 034242 / 5 04 74, Fax: 5 58 08, Funk: 0162 / 2 65 03 78<br />

www.zimmerei-herber.de<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Abicht Kachelöfen<br />

(200), Steinmetz Freitag (120),<br />

Schreibwarengeschäft Streubel (120)<br />

und die Kühne Autohäuser (90) – im<br />

vergangenen Jahr feierten gleich mehrere<br />

Bad <strong>Dübener</strong> Traditionsunternehmen<br />

große Jubiläen. Ein Betrieb fehlt in<br />

dieser Aufzählung: die Seilerei Voigt.<br />

Satte 125 Jahre währt auch hier die<br />

Firmengeschichte.<br />

Holger und Simone Voigt führen den<br />

Betrieb mittlerweile in vierter Generation<br />

und entwickelten ihn in den letzten<br />

gut drei Jahrzehnten zu stattlicher<br />

Größe. Rund 90 Mitarbeiter sind heute<br />

im Gewerbegebiet Süd-Ost tätig. Gefertigt<br />

werden nach wie vor spezielle<br />

Anschlagmittel und Seilsysteme für<br />

die Rohstoffindustrie. Außerdem erfolgte<br />

eine starke Spezialisierung zum<br />

Systemlieferanten für die Automobilindustrie,<br />

für die Luft- und Raumfahrt,<br />

Medizintechnik und den Maschinenbau,<br />

wie auch im Bereich der erneuerbaren<br />

Energien. „In den letzten Jahren<br />

haben wir den Sektor Lastaufnahmemittel,<br />

Krane und Hebezeuge mit dem<br />

dazugehörigen Service – Prüfungen,<br />

Wartungen, Reparaturen – stark ausgebaut“,<br />

verrät Holger Voigt. Eine weitere<br />

Spezialisierung erfolgte auf dem Gebiet<br />

der Projektierung und Montage von<br />

Krananlagen. Ende Oktober wurde die<br />

Seilerei auf einer Festveranstaltung bei<br />

der Profiroll Technologies GmbH mit<br />

dem nordsächsischen Wirtschaftspreis<br />

als „besonders attraktiver Arbeitgeber“<br />

ausgezeichnet.<br />

Alles begann im Jahr 1898 mit Gustav<br />

Voigt, Holger Voigts Uropa. Dieser war<br />

damals einer von neun Seilermeis tern<br />

in der heutigen Kurstadt und machte<br />

sich selbstständig – als einziger mit der<br />

Seilerei als alleinigem Brotverdienst.<br />

Die Produktion für lokale Handwerker<br />

und Bauern umfasste seinerzeit in<br />

Handarbeit gesponnene Garben- und<br />

Kiepenbänder, Abdecknetze für Viehwagen<br />

und Ähnliches.<br />

Im Jahr 1927 starb Gustav Voigt. Sohn<br />

Hermann begann seine Seilerlehre und<br />

hielt den Betrieb parallel aufrecht. Er<br />

kämpfte sich mit seiner Frau durch<br />

Weltwirtschaftskrise und Inflation.<br />

Als Ende der 1930er Jahre der Bedarf<br />

in der Industrie stieg, reifte die Idee<br />

nach einem Werkstattneubau. Im Jahr<br />

1944 zog die Firma auf das erworbene<br />

Grundstück in der Dommitzscher Straße.<br />

Ab 1968 übernahm Hermanns Sohn<br />

Erhard Voigt, der fortan die Herstellung<br />

von Drahtseilanschlagmitteln forcierte.<br />

Er konnte auch in den 1970er Jahren<br />

die Verstaatlichungs-Bestrebungen verhindern.<br />

1979 starb Erhard Voigt. Ehefrau<br />

Heidrun schaffte es, mit Hilfe des<br />

kaufmännischen Geschicks ihres Vaters<br />

Hubert Barth und der handwerklichen<br />

Erfahrung ihres Schwiegervaters Hermann<br />

Voigt, den Betrieb zu erhalten.<br />

Seit der Währungsunion am 1. Juli 1990<br />

sitzen Heidrun Voigts ältester Sohn<br />

Holger und dessen Frau Simone am<br />

Ruder. Sie meisterten die Hürden der<br />

Wendezeit, schafften die Drahtseil- und<br />

Kettenkonfektionierung, erweiterten<br />

stückweise das Angebot und verbesserten<br />

die Lagerkapazitäten. Im Juli<br />

1994 ging es mit sieben Beschäftigten<br />

in die geschaffenen Räume im neuen<br />

Gewerbegebiet Süd-Ost. 2002 wurde<br />

zudem das benachbarte, inzwischen<br />

leerstehende Autohaus erworben.<br />

Und heute? Der Standort in der Brückenstraße<br />

stößt seit Längerem an seine<br />

Grenzen. Derzeit investiert das Unternehmen<br />

in den Neubau des Bürotrakts.<br />

Dazu wurde bereits im Vorjahr eine<br />

Containeranlage als Übergangslösung<br />

aufgestellt. Es folgt der Abriss des<br />

Verwaltungsgebäudes bis zur Produktionshalle<br />

sowie der anschließende<br />

zweietagige Neubau mit zusätzlichen<br />

Schulungsräumen.<br />

Des Weiteren setzen die Voigts auf<br />

Nachhaltigkeit. Zwei Windräder, eine<br />

Photovoltaikanlage sowie ein Blockheizkraftwerk<br />

sollen die gesamte<br />

Produktion mit dem nötigen Strom<br />

versorgen. Leider erschwert das lange<br />

Warten auf die Genehmigungen der<br />

Windräder hier ein Vorankommen.<br />

Bleibt zu hoffen, dass sich diese<br />

schlechte Seite der Bürokratie nicht bis<br />

in die fünfte Generation zieht. Mit Sohn<br />

Konrad und Neffe Alois Voigt steht<br />

nun schon die fünfte Generation bereit.<br />

SEILEREI VOIGT<br />

IN VIER GENERATIONEN<br />

1898 – 1927 Gustav Voigt<br />

1927 – 1968 Hermann Voigt<br />

1968 – 1990 Erhard & Heidrun Voigt<br />

1990 – heute Holger & Simone Voigt


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> AUS DER REGION 5<br />

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PORTAS-Fachbetrieb Michael Mustermann GmbH Sven Wittig<br />

Siedlung 9<br />

Marktstraße 20<br />

04509 Löbnitz/Roitzschjora<br />

48496 Mustern<br />

• Ohne Dreck und Lärm • Festpreise • Qualität seit 40 Jahren<br />

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ESZ-Kooperation mit Kühne Autohäusern<br />

Ein Baum pro verkauftem Auto<br />

(Bad Düben/Wsp). Vor wenigen<br />

Tagen unterzeichnete Mike Kühne,<br />

Geschäftsführer der Kühne-Gruppe,<br />

und Udo Reiss vom Evangelischen<br />

Schulzentrum Bad Düben (ESZ) im<br />

Beisein von vier Schülern der Klasse<br />

10 einen Kooperationsvertrag. Dies<br />

war der erste Schritt zum „Grünen<br />

Autohaus“. Denn ab sofort erhalten<br />

die Schüler des ESZ den Auftrag<br />

und die finanziellen Mittel für eine<br />

Baumpflanzaktion in der <strong>Dübener</strong><br />

Heide. Für jedes verkaufte Auto in<br />

den zahlreichen Kühne-Autohäusern<br />

kann ein Baum gepflanzt werden.<br />

Gemeinsam werden die Schüler des<br />

ökologisch-ökonomischen Profils<br />

für jedes verkaufte Auto einen<br />

Baum pflanzen. „Hierfür werden wir<br />

regelmäßige Baumpflanzaktionen,<br />

im Frühjahr und Herbst, durchführen,<br />

zu denen wir unsere Kunden<br />

herzlich einladen. Sie können dann<br />

gern die Aktion begleiten und dabei<br />

ihren eigenen Baum pflanzen“, sagt<br />

Kühne.<br />

Alle Baumpflanzungen finden im<br />

Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide statt.<br />

Meist handelt es sich um sogenannte<br />

Unterpflanzungen. Hierfür werden<br />

die passenden Waldstücke ausgewählt<br />

und in Absprache mit den<br />

Besitzern die Baumpflanzaktionen<br />

organisiert. „Wir freuen uns auf<br />

viele neue Bäume im Naturpark<br />

<strong>Dübener</strong> Heide“, betont Reiss.<br />

Die Berechnungen von Prof. Thomas<br />

Crowter haben nachgewiesen, dass<br />

0,9 Milliarden Hektar Wald 205<br />

Milliarden Tonnen CO 2<br />

speichern.<br />

Dies sind etwa zwei Drittel vom<br />

jährlichen weltweiten CO 2<br />

-Ausstoß.<br />

Ein Pkw, der durchschnittlich 20.000<br />

Kilometer im Jahr fährt, stößt ungefähr<br />

32 Kilogramm Kohlendioxid<br />

je Kilometer aus und drei Bäume<br />

würden diesen Schadstoffausstoß<br />

neutralisieren. „Aus diesem Grund<br />

haben wir uns entschlossen, im Naturpark<br />

<strong>Dübener</strong> Heide Bäume zu<br />

pflanzen, um diesen Effekt aktiv zu<br />

unterstützen“, erklärt Kühne.<br />

Leserpost<br />

Vernünftige Entwicklung<br />

erfordert sachliche Gespräche<br />

(Löbnitz/Wsp). Seit fast 34 Jahren als<br />

Mitglied im Löbnitzer Gemeinderat<br />

kann ich mich an kein Thema erinnern,<br />

dass uns mehr beschäftigt hat,<br />

als die Entwicklung am Seelhausener<br />

See. Etwa ein halbes Dutzend Beschlüsse<br />

wurden in den letzten Jahren<br />

immer wieder dazu gefasst. Selbstverständlich<br />

gab es und gibt es nach<br />

wie vor verschiedene Meinungen zu<br />

bestimmten Vorstellungen. Allein die<br />

Tatsache, dass die einen Löbnitzer<br />

schon seit langem eine touristische<br />

Entwicklung am See möchten, andere<br />

aber die Naturbelassenheit des Sees<br />

erhalten möchten.<br />

Wie so oft gilt es, einen vernünftigen<br />

Mittelweg zwischen den unterschiedlichen<br />

Interessen zu finden. Das geht<br />

nur über sachliche Gespräche. Leider<br />

haben sich zum Thema See in den<br />

letzten Jahren kaum Bürger an Diskussionen<br />

im Gemeinderat beteiligt<br />

oder gar Ideen eingebracht. Dass<br />

es am Seelhausener See eine Entwicklung<br />

geben soll, müsste jedem<br />

Löbnitzer bekannt gewesen sein. Und<br />

ab und an haben auch mal einzelne<br />

Bürger in den Ratssitzungen nachgefragt,<br />

was denn wann geschehen soll.<br />

Manche meinen, dass die Bevölkerung<br />

im Diskussionsprozess noch<br />

stärker öffentlich hätte mitgenommen<br />

werden sollen. Andere fühlen sich<br />

ausreichend informiert. Die ausführliche<br />

Veröffentlichung kürzlich im<br />

Amtsblatt sollte nun endgültig viele<br />

Unklarheiten beseitigt haben.<br />

Es wurde nochmal klar verdeutlicht,<br />

dass es eben nicht wie immer wieder<br />

behauptet wurde, um den Bau von 250<br />

Ferienhäusern von der Größe wie am<br />

benachbarten Mühlfeldsee gehen soll,<br />

sondern um deutlich kleinere Lodges.<br />

Und auch die Anzahl ist längst nicht<br />

in Stein gemeißelt. Auch der gesamte<br />

Strandbereich bleibt öffentlich. Genauso<br />

wenig steht bereits fest, was<br />

sonst noch entstehen wird. Darum<br />

wird es nun in naher Zukunft gehen.<br />

Ich würde mich sehr freuen, wenn<br />

sich viele Bürger mit ihren Meinungen<br />

sachlich einbringen würden.<br />

Vielleicht erreichen wir ja sogar die<br />

größte Bürgerbeteiligung bei einem<br />

Löbnitzer Vorhaben der letzten drei<br />

Jahrzehnte.<br />

Das wäre mein Neujahrswunsch für<br />

unsere Gemeinde neben Gesundheit<br />

und Wohlergehen für alle Bürgerinnen<br />

und Bürger!<br />

Heiko Wittig<br />

Kreis- und Gemeinderat<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Geschäftsführer Mike Kühne (l.), Udo Reiss vom ESZ (r.) und die Schüler des ökologisch-ökonomischen<br />

Profils bei der symbolischen Übergabe.<br />

Foto: Kühne Autohäuser


6<br />

AUS DER REGION 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Fermate – Innehalten zum Monatsende<br />

Ein Cello und zwölf Cellisten?<br />

(Bad Düben/Wsp). Neues Jahr, alte<br />

Tradition: Auch <strong>2024</strong> lädt Bad Dübens<br />

Evangelische Kirchengemeinde stets<br />

am letzten Tag im Monat zur beliebten<br />

Kultur-Reihe „Fermate“. Den Start<br />

gibt Christoph Schenker am 31. Januar,<br />

ab 19.30 Uhr, in der Stadtkirche St.<br />

Nikolai mit seinem Programm „1 Cello<br />

– 12 Cellisten!?“ Versprochen wird ein<br />

Kirchenkino<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp). Nächste<br />

Woche Freitag (26.01.) wird das<br />

Bad Schmiedeberger Gemeindehaus<br />

wieder zum Kirchenkino. Ab 19.30<br />

Uhr wird der deutsche Streifen „Die<br />

Vergesslichkeit der Eichhörnchen“<br />

gezeigt.<br />

Eine junge Frau aus der Ukraine hat<br />

sich nach ihrem Germanistikstudium<br />

aus finanzieller Not auf einen Job<br />

als 24-Stunden-Pflegekraft in einer<br />

Familie eingelassen, in der die erwachsenen<br />

Kinder ein äußerst angespanntes<br />

Verhältnis zum dementen<br />

Kurrende präsentiert Jahresprogramm <strong>2024</strong><br />

Neues Jahr, neue Werke und ein Wunschkonzert<br />

Solisten, Orchester und Kurrende führten unter der Leitung von Kantorin Elisabeth Driesner Bachs Weihnachtsoratorium auf.<br />

Foto: privat<br />

(Bad Düben/Wsp). 2023 endete für<br />

die Bad <strong>Dübener</strong> Kurrende mit Pauken,<br />

Trompeten und einer Prüfung.<br />

Geprüft wurde aber nicht der Chor,<br />

sondern Kantorin Elisabeth Driesner.<br />

Die Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium<br />

am 16. Dezember war<br />

gleichzeitig ihre Abschlussprüfung.<br />

Nach ihrem Kirchenmusikstudium hat<br />

Driesner noch ein berufsbegleitendes<br />

Masterstudium „Chordirigieren“<br />

draufgesetzt. Die Prüfer der Hochschule<br />

für Musik Carl Maria von Weber<br />

Dresden sind inzwischen zu einem<br />

Ergebnis gekommen. Driesner hat<br />

die Prüfung mit 1,3 bestanden. Neben<br />

ihrem Kirchenmusik-Diplom darf die<br />

Kurrende-Kantorin künftig auch den<br />

Titel „Master of Music“ tragen. „Ich<br />

bin sehr stolz auf meine Kurrende und<br />

möchte mich an der Stelle bei allen<br />

bedanken, die mich während des berufsbegleitenden<br />

Studiums unterstützt<br />

Abend mit einem Cello und Liveelektronik,<br />

voller einzigartiger Song- und<br />

Klangerlebnisse – ausschließlich auf<br />

einem Cello gespielt und doch wie<br />

ein ganzes Orchester klingend. Der<br />

Eintritt ist frei, um eine Spende wird<br />

herzlich gebeten.<br />

Christoph Schenker ist als Komponist,<br />

Arrangeur, Cellist und Bassist in den<br />

„Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“<br />

Patriarchen haben. Sie gerät prompt in<br />

ein wahres Minenfeld vergifteter Verhältnisse,<br />

schafft es mit Sensibilität<br />

aber, eine allmähliche Veränderung<br />

zu bewirken. Eine Tragikomödie, die<br />

mit subversiver Kraft das Reizthema<br />

des deutschen Pflegenotstands und<br />

der Arbeitsbedingungen ausländischer<br />

Pflegekräfte aufgreift, wobei<br />

der Tonfall von bedrückend leise<br />

zu humorvoll skurril changiert und<br />

treffsichere Dialoge und Gesten das<br />

soziale Spannungsfeld eindrücklich<br />

ausloten.<br />

haben“, betont Driesner.<br />

Nach der Prüfung ist vor dem neuen<br />

Konzertjahr. „<strong>2024</strong> wird ein Jahr voller<br />

Überraschungen und neuer Musik“,<br />

verspricht sie. Neu ist unter anderem<br />

„The Holy Spirit Mass“ von Kim André<br />

Arnesen, die am 13. April in Bad<br />

Düben ihre Premiere feiern wird. Das<br />

Werk wurde erstmals 2017 in Washington<br />

D.C. aufgeführt und wird als<br />

inspirierend, einprägsam und reich an<br />

Harmonien beschrieben. Hinzu kommen<br />

Auszüge aus Bachs berühmter<br />

Motette „Jesu, meine Freude“, die die<br />

Kurrende gemeinsam mit Solisten und<br />

Orgel aufführen wird.<br />

Viele Überraschungen verspricht auch<br />

das diesjährige Sommerkonzert. „Das<br />

Leben ist kein Wunschkonzert. Oder?“<br />

lautet der Titel des Programmes und<br />

verrät schon die Idee: ein Wunschkonzert<br />

mit Liedern, die sich Kurrende-Freunde<br />

wünschen dürfen. „Wir<br />

verschiedensten Genres zwischen<br />

Klassik und Jazz unterwegs. So arbeitet<br />

er zum Beispiel mit Anna-Maria<br />

Scholz alias Anna Mateur, dem berühmten<br />

Kabarett „Academixer“ in<br />

Leipzig, den Jazzpianisten Stephan<br />

König und Clemens Christian Poetzsch<br />

oder den Singer-Songwriterinnen June<br />

Cocó und Nadine Maria Schmidt zusammen.<br />

Nach seinem Soloabend „Christoph<br />

Schenker‘s Cellosophy“ ist er nun<br />

mit seinem neuen Programm „1 Cello<br />

– 12 Cellisten?!“ auf Tournee. Die<br />

Performance besteht aus vielen neuen<br />

Stücken seines frisch erschienenen<br />

Albums „Moviestar“ und dem Besten<br />

seines Debütalbums „Cellosophy“.<br />

Klangflächen entstehen, Songstrukturen<br />

bauen sich auf, aber auch Improvisationen<br />

und verschachtelte Rhythmen<br />

erwarten den Zuhörer – dazu braucht<br />

er nur sein Cello, zwei Boxen, viele<br />

Kabel, elektronische Effekte und eine<br />

Loopstation.<br />

Es wird ein Konzertabend, in dem<br />

freuen uns auf viele Wünsche unserer<br />

Konzertbesucherinnen und -besucher.<br />

Melden Sie sich gern auf Instagram,<br />

per E-Mail oder persönlich bei uns.<br />

Gewünscht werden darf bis zum 1.<br />

April“, verrät Driesner. Jeder Wunsch<br />

könne selbstverständlich nicht umgesetzt<br />

werden, finde aber vielleicht einen<br />

Platz in einem der nächsten Konzerte.<br />

Die Advents- und Weihnachtszeit<br />

lädt zum Mitsingen ein: Die neue<br />

„Singt mit“-Reihe der Kurrende gibt<br />

Schenker das klassische Instrument<br />

Cello in seinem Sinne modern definiert:<br />

kein Verharren in klischeehaften<br />

klassischen, jazzigen, rockigen Spieltechniken,<br />

aber doch die zügellose<br />

Verwendung sämtlicher Klischees als<br />

Baukasten für frische Cellomusik aus<br />

dem 21. Jahrhundert.<br />

Christoph Schenker gastiert am 31.<br />

Januar in der Bad <strong>Dübener</strong> Stadtkirche<br />

St. Nikolai.<br />

Foto: privat<br />

das Motto für das diesjährige Advents-<br />

und Weihnachtssingen vor. Mit<br />

Norbert Britze an der Orgel steht das<br />

gemeinsame Musizieren besonders im<br />

Mittelpunkt.<br />

Einen großen Chor, ein großes Orchester<br />

und zwei Johns gibt es zum großen<br />

Weihnachtskonzert. John Rutters<br />

Magnificat erklingt erstmal seit 2015<br />

wieder in Bad Düben und besticht besonders<br />

durch das reichhaltig besetzte<br />

Orchester: Neben Streichern, Holzund<br />

Blechbläsern steht auch eine Harfe<br />

und umfangreiches Schlagwerk im<br />

Mittelpunkt. Ergänzt wird John Rutter<br />

von John Baston. Die beiden teilen sich<br />

den Vornamen und die Herkunft aus<br />

England. Allerdings trennen sie über<br />

200 Jahre, was einen großen musikalischen<br />

Spannungsbogen verspricht. So<br />

erklingt von Baston ein spätbarockes<br />

Konzert für Sopranblockflöte, während<br />

Rutters Magnificat erst wenige<br />

Jahrzehnte aufgeführt wird. Neu ist<br />

auch das Orchester: Erstmals wird die<br />

Kurrende mit dem Netzwerkorchester<br />

unter der Direktion von Ekkehard<br />

Hering musizieren.<br />

WEITERE KONZERT-TERMINE VON KURRENDE UND POSAUNENCHOR<br />

Samstag, 9. März, 19 Uhr | Nikolaikirche Eilenburg (Nikolaiplatz) | Eintritt frei<br />

Abendsingen zum Frauentag mit Lena Ruddies (Eilenburg, Orgel) und Kurrende<br />

Samstag, 13. April <strong>2024</strong>, 19 Uhr | Kirche Heilige Familie Bad Düben (Ritterstr.) | KVV<br />

„Your praise may be our endless song“: Kim André Arnesens „The Holy Spirit<br />

Mass“ & Johann Sebastian Bachs „Jesu, meine Freude“ BWV 227 mit Orgel, Solisten<br />

und Kurrende<br />

Alle Konzert-Termine für <strong>2024</strong> sind ab sofort im neuen Jahresprogramm-Flyer an<br />

vielen Stellen in Bad Düben, auf der Website des Vereins (www.kurrende-baddueben.<br />

de) und auf Instagram (@kurrende.baddueben) zu finden.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> GUT INFORMIERT 7<br />

Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE<br />

Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!<br />

Brigitte Schwertner................feiert am 17. Januar ihren 73.<br />

Brigitte Weeber......................feiert am 18. Januar ihren 83.<br />

Erika Lötsch...........................feiert am 18. Januar ihren 80.<br />

Manfred Theuerkauf..............feiert am 19. Januar seinen 83.<br />

Christel Voigt.........................feiert am 26. Januar ihren 88.<br />

Margarete Rau........................feiert am 28. Januar ihren 87.<br />

Ursula Fischer........................feiert am 30. Januar ihren 81.<br />

Die AWO Seniorenbegegnungsstätte lädt ein<br />

Do., 25.01., 14.30 Uhr, Wir laden ein zum „Tanz ins neue Jahr“ mit Alleinunterhalter<br />

Roland Fischer. Für das leibliche Wohl wird gesorgt! Unkostenbeitrag:<br />

15 Euro. Anmeldung bis 22.01. unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).<br />

Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ mit Physiotherapeutin Ines<br />

Müller. Jeden Mittwoch findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen<br />

Veranstaltungen kann der Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.<br />

Heide-Aktie mit Sammlerwert<br />

Mit dem Erwerb die Naturparkarbeit<br />

unterstützen<br />

(<strong>Dübener</strong> Heide/Wsp). Eine gute Tat<br />

im neuen Jahr ist der Erwerb einer Heide-Aktie.<br />

Damit engagiert man sich<br />

automatisch für die<br />

Naturparkregion – und<br />

das ohne zusätzliche<br />

Verpflichtungen.<br />

Wer einen wertvollen<br />

Beitrag zum Erhalt<br />

und zur Entwicklung<br />

der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

leisten möchte, ist<br />

mit einer Heide-Aktie<br />

gut beraten. Das<br />

Investment fließt direkt<br />

in Artenschutzund<br />

Landschaftspflegeprojekte,<br />

die<br />

die biologische Vielfalt in der<br />

Naturparkregion fördern: von Wiesenpflege<br />

und Baumpflanzungen über die<br />

Entkusselung von Heideflächen bis zur<br />

Entschlammung von Teichen. Außerdem<br />

werden mit den eingenommenen<br />

Geldern Bildungsprojekte für Kinder<br />

und Jugendliche in der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

unterstützt. Dazu zählt beispielsweise<br />

die Durchführung von Projekttagen<br />

zu Themen, wie heimische Tier- und<br />

Pflanzenwelt, Klima, Wasser, Energie<br />

oder Müll.<br />

Heide-Aktien können ab einem Wert<br />

von 50 Euro in unbegrenzter Höhe<br />

erworben werden. Mit jährlich wechselnden<br />

Motiven des Heidemalers<br />

Wolfgang Köppe steigt nicht nur der<br />

ideelle, sondern auch<br />

der Sammlerwert der<br />

Aktie. Aktuell ziert die<br />

„Schladitz-Tanne“ am<br />

Bauerhaus nordöstlich<br />

von Schköna das Wertpapier.<br />

Das neue Motiv<br />

wird zur Aktionärsversammlung<br />

bekannt gegeben.<br />

Dazu lädt der Verein<br />

<strong>Dübener</strong> Heide einmal im<br />

Jahr ein und zieht Bilanz<br />

über die Verwendung der<br />

eingeworbenen Gelder.<br />

Wer sich für eine Heide-<br />

Aktie interessiert, wendet<br />

sich an die Geschäftsstelle des Naturparks<br />

und teilt den gewünschten<br />

Wert mit: entweder telefonisch unter<br />

034243 / 72993 oder schriftlich per<br />

E-Mail an naturparkhaus@naturparkduebener-heide.de.<br />

Anschließend wird<br />

die Aktie personalisiert angefertigt und<br />

zugestellt.<br />

Prof. Dr. med. habil.<br />

Christian Melzer<br />

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie<br />

Privat- und Gutachten-Praxis<br />

Chirurgisches Zentrum Leipzig-Gohlis<br />

(2 Stunden kostenloses Parken<br />

in der Tiefgarage)<br />

Georg-Schumann-Str. 50, 04155 Leipzig<br />

Tel.: 0176 / 31 66 88 70<br />

Fax: 0341 / 5 50 22 97<br />

E-Mail: cccmelzer@gmx.de<br />

www.privatsprechstunde-melzer.de<br />

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst<br />

Telefon: 116 117<br />

Bereitschaftsdienste der<br />

TIERÄRZTE<br />

19. – 26.01.: TÄGP Völz, Zschepplin,<br />

Alte <strong>Dübener</strong> Straße 16,<br />

Tel.: 03423 / 60 09 25, 0172 / 6 80 37 50;<br />

Dr. Carola Schweitzer, Bad Düben,<br />

Ringstraße 24, Tel.: 034243 / 2 26 11,<br />

0172 / 3 55 10 37<br />

26.01. – 02.02.: Tierarztpraxis Westermeyer<br />

GbR, Doberschütz, Eilenburger<br />

Chaussee 66, Tel.: 034244 / 529090<br />

(nur Großtiere)<br />

DVM Agnes Telligmann,<br />

Eilenburg, Kurt-Bennewitz-Str. 25,<br />

Tel.: 03423 / 70 09 05<br />

Bitte beachten Sie, dass während des tierärztlichen<br />

Bereitschaftsdiensts eine Notdienstgebühr<br />

von 59,50 € und der doppelte (bis hin zum<br />

vierfachen) Gebührensatz erhoben werden.<br />

Notdienste der APOTHEKEN<br />

Markt-Apotheke, Tel.: 527 30<br />

Sonntag, 21.01., 20 – 8 Uhr<br />

Der nächste <strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

erscheint am 31. Januar.<br />

Bestattungswesen<br />

Paul Sonntag e.K.<br />

Tag & Nacht<br />

Tel. 034243 / 2 34 15<br />

Mobil: 0171 / 2 46 50 43<br />

Ritterstraße 13<br />

04849 Bad Düben<br />

HINTERGRUND<br />

Naturparkarbeit kostet Geld. Für bestimmte<br />

Natur- und Umweltprojekte<br />

zum Erhalt des Naturraums <strong>Dübener</strong><br />

Heide gibt es Fördermittel. Doch dafür<br />

sind meist Eigenmittel notwendig,<br />

über die der Verein <strong>Dübener</strong> Heide als<br />

Träger des Naturparks nicht in unendlicher<br />

Höhe verfügt. Deshalb lässt er die<br />

Menschen seit 2008 teilhaben an der<br />

Entwicklung, macht sie zu Heide-Aktionärinnen<br />

und Heide-Aktionären. Weil<br />

die Wertpapiere jedes Jahr ein neues<br />

Motiv haben, erreichen sie im Verlauf<br />

der Jahre auch einen Sammlerwert.<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.


8<br />

WAS – WANN – WO 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Krensitzer Flohmärkte<br />

Das Trödel-Jahr startet am Samstag<br />

(Krensitz/Wsp). Das Krensitzer Flohmarkttreiben<br />

startet am 20. Januar<br />

von 10 bis 16 Uhr in der Leipziger<br />

Straße 6, direkt an der B2, ins Schaltjahr<br />

<strong>2024</strong>!<br />

Tag der offenen Oberschule Bad Düben<br />

„Jetzt ist die beste Zeit“<br />

Zuerst wünschen wir allen Flohmarktfans<br />

und denen, die es noch<br />

werden wollen, im Jahr <strong>2024</strong> eine<br />

stabile Gesundheit, dauerhaftes Glück,<br />

Zuversicht und Zufriedenheit, viel<br />

Sonnenschein und wenig Tränen. Auf<br />

ein spannendes Jahr mit vielen Gesprächen,<br />

dauerhaftem Feilschen und<br />

Handeln sowie mit fairen Geschäften<br />

hoffen wir, die Organisatorinnen des<br />

Krensitzer Flohmarkttreibens.<br />

Inhaltlich und organisatorisch ändert<br />

sich in diesem Jahr kaum etwas. Wir<br />

versuchen wieder, am dritten Samstag<br />

des Monats den Trödelmarkt durchzuführen.<br />

Ausfall werden wir nicht<br />

zulassen. Die Angebotspalette wird<br />

reichhaltig und verschiedenartig sein.<br />

Kitsch und Kunst, Antiquitäten und<br />

Trödel sind wieder mit dabei.<br />

Anders ist nur die Anzahl der Stände:<br />

Nicht zehn, sondern zwölf werden aufgebaut<br />

sein. Sollte jemand schon jetzt<br />

einen ganz besonderen Wunsch haben,<br />

kann er/sie anrufen und nachfragen,<br />

ob der Wunsch am Samstag vielleicht<br />

schon erfüllt werden kann. Wir tun alles<br />

Mögliche, um zu helfen. Rufen Sie<br />

einfach an und fragen Sie nach (Tel.:<br />

034295 / 73792 oder 0152 / 0445833).<br />

Der nächste Flohmarkt ist für den 17.<br />

Februar von 10 bis 16 Uhr geplant.<br />

Elke Fromm<br />

(Bad Düben/Wsp). Dieses Jahr öffnen<br />

wir unsere Türen am 26. Januar<br />

von 16 bis 19 Uhr unter dem Motto:<br />

„Jetzt ist die beste Zeit!“ Denn erst<br />

wenn man die Schulzeit hinter sich<br />

hat, sehnt man sich plötzlich nach ihr<br />

zurück. Und am Tag der offenen Tür<br />

an unserer Oberschule ist es einfach da,<br />

das „Eigentlich-geht-es-uns-gerade-total-gut“-Gefühl.<br />

Denn trotz allem, was<br />

in der Schule schwer scheint: Jetzt ist<br />

die beste Zeit!<br />

Daher möchten wir alle einladen, diese<br />

großartige Gelegenheit für Eltern<br />

und Schüler wahrzunehmen, unsere<br />

Schule kennenzulernen, sich über<br />

unser facettenreiches Bildungsangebot<br />

zu informieren und einen Einblick in<br />

unser abwechslungsreiches Schulleben<br />

zu bekommen.<br />

Unsere Schülerlotsen führen die Gäste<br />

gern durch das Schulgebäude und zeigen<br />

die verschiedenen Fachräume, in<br />

den wir einladen mitzumachen, faszinierende<br />

Highlights zu entdecken und<br />

natürlich Spaß zu haben. So kann man<br />

sich schnell zurechtfinden und bei der<br />

Schulhaus-Rallye Aktivitätsstempel<br />

sammeln.<br />

Es präsentieren sich gelungene Schülerprojekte<br />

oder interessante Informationsstände,<br />

unter anderem zu den<br />

verschiedenen Fachbereichen, dem<br />

Ganztagsangebot, der Berufsberatung,<br />

der Inklusion und Schulsozialarbeit,<br />

dem Projekt „Teach first“ sowie dem<br />

Erasmus-Austausch, um als „Europaschule“<br />

für Vielfalt und gegenseitiges<br />

Verständnis, für Kultur und Wissen,<br />

für internationale Freundschaften und<br />

Zusammenarbeit im Allgemeinen zu<br />

werben.<br />

An diesem Tag gibt es die Möglichkeit,<br />

ungezwungen ins Gespräch<br />

zu kommen, Fragen zu stellen und<br />

Unklarheiten zu beseitigen oder einfach<br />

eine gute Zeit zu haben. In der<br />

Turnhalle kann man sich zum Beispiel<br />

der Herausforderung stellen, einen<br />

aufregenden Parcours zu meistern, in<br />

der Aula überrascht die Schülerband<br />

und Tanzgruppe mit bezaubernden<br />

Shows und auch der Elternrat lädt zu<br />

einer guten Tasse Kaffee und leckeren<br />

Kleinigkeiten ein.<br />

Jetzt ist also die beste Zeit! Die beste<br />

Zeit für einen Besuch unserer Schule,<br />

denn es lohnt sich, vieles zu sehen, zu<br />

erfahren und zu entdecken!<br />

Wir freuen uns auf Sie und euch.<br />

Schulleitung<br />

Preisskat<br />

Beginn: 10 Uhr<br />

gespielt werden 2 Serien<br />

à 40 Spiele<br />

Startgebühr: 10,- Euro<br />

mit Voranmeldung unter 034243 / 34 17 35<br />

Restaurant National<br />

(Dessau/Wsp). Der Theaterbus fährt<br />

am Sonntag, 4. Februar zur Oper<br />

„Tristan und Isolde“ zum Anhaltischen<br />

Theater nach Dessau. Die große<br />

Liebesgeschichte über den jungen<br />

Ritter aus Cornwall, von Wagner nicht<br />

ohne Bezüge auf sein eigenes Leben<br />

verfasst, bildet in dessen eigenem<br />

musikalischen Schaffen einen Wendepunkt,<br />

der in allen folgenden Werken<br />

nachklingt. Die schon im 13. Jahrhundert<br />

durch Gottfried von Straßburg<br />

überlieferte Legende überhöht Wagner<br />

nicht nur zur Hymne an die Nacht.<br />

28.<br />

Januar<br />

H<br />

Hermie EVENTS<br />

Ritterstr. 16 • 04849 Bad Düben<br />

restaurant.national.bad.dueben@gmail.com<br />

www.restaurant-national.de<br />

Anhaltisches Theater Dessau<br />

Mit dem Bus zu „Tristan und Isolde“<br />

Ausführende wie Publikum werden –<br />

vom ersten Erklingen des mystischen<br />

Akkords bis zu Isoldes Liebestod – in<br />

einen Kosmos entführt, dem man sich<br />

kaum entziehen kann.<br />

Die Aufführung beginnt 16 Uhr. Der<br />

Theaterbus fährt 13.10 Uhr in Eilenburg<br />

und 13.40 Uhr in Bad Düben ab.<br />

Weitere Zustiege sind in Schwemsal,<br />

Rösa, Pouch, Mühlbeck, Friedersdorf<br />

und Muldenstein vorgesehen. Kartenbestellungen<br />

nimmt der Besucherring<br />

am Anhaltischen Theater Dessau (Tel.:<br />

0340 / 2511222) gern entgegen.<br />

Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V.<br />

Wasser und Boden untersuchen lassen<br />

(Laußig/Pouch/Wsp). Am Dienstag,<br />

den 30. Januar bietet die Arbeitsgruppe<br />

für Umwelttoxikologie e. V. (AfU) die<br />

Möglichkeit, in der Zeit von von 13.15<br />

bis 14.15 Uhr in Ländlichen Bürgerzentrum<br />

Laußig (Leipziger Straße 23)<br />

und von 15.45 bis 16.45 Uhr in der<br />

Poucher Gemeindeverwaltung (Neuwerk<br />

3) Wasser- und Bodenproben<br />

untersuchen zu lassen.<br />

Gegen einen Unkostenbeitrag kann<br />

das Wasser sofort auf den pH-Wert<br />

und die Nitratkonzentration untersucht<br />

werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes<br />

Wasser (ca. 1 Liter) in einer<br />

Veranstaltungstipp<br />

Kunststoff-Mineralwasserflasche mitbringen.<br />

Auf Wunsch kann die Probe<br />

auch auf verschiedene Einzelparameter,<br />

beispielsweise Schwermetalle oder<br />

auf Brauchwasser- beziehungsweise<br />

Trinkwasserqualität überprüft werden.<br />

Weiterhin werden auch Bodenproben<br />

für eine Nährstoffbedarfsermittlung<br />

entgegengenommen. Hierzu ist es<br />

notwendig, an mehreren Stellen des<br />

Gartens Boden auszuheben, so dass<br />

insgesamt rund 500 Gramm der Mischprobe<br />

für die Untersuchung zur Verfügung<br />

stehen.<br />

Ramona Stephan, AfU<br />

Kriminacht<br />

26. Januar in der Dorfkirche Gruna<br />

Was? Kriminacht mit Sylke Tannhäuser und Ethel Scheffler<br />

Wo? in der Dorfkirche Gruna (empfohlen wird, ein Sitzkissen mitzubringen)<br />

Wann? 26. Januar, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)<br />

Heimtückische Verbrechen, mysteriöse Orte, clevere Täter und bodenlose Abgründe<br />

erwarten Sie und werden Ihnen wohlige Schauer über den Rücken jagen oder<br />

ein Schmunzeln entlocken. Verbrechen kann auch komisch sein – es ist alles eine<br />

Frage des richtigen Motivs. Und keine Bange, die Autorinnen morden natürlich<br />

nur rein fiktiv.<br />

Für kleine Snacks und Getränke, vor und nach der Veranstaltung sowie in der Pause,<br />

wird gesorgt.<br />

Die Karten können im Vorverkauf für 5 Euro bei Nicole Stecher (Tel.: 0163 /2339279)<br />

oder an der Abendkasse für 6 Euro erworben werden.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Förderverein Gruna e. V.


<strong>Dübener</strong><br />

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17. Januar <strong>2024</strong> GEMISCHTE SEITE 9<br />

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10<br />

VOM SPORTGESCHEHEN 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Volleyball-Regionalliga<br />

Nichts zu holen gegen Krostitz – Lebenszeichen gegen Dresden<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Die Regionalliga-Volleyballer<br />

des SV Bad Düben<br />

stecken weiter tief im Abstiegskampf.<br />

Die klare 0:3-Niederlage (19:25,<br />

22:25, 22:25) zum Jahresauftakt im<br />

großen Derby gegen Spitzenteam<br />

Krostitzer SV markierte bereits die<br />

zehnte Pleite im elften Saisonspiel.<br />

Volleyball-Regionalliga Männer<br />

Pl. Mannschaft Sp. Sätze Pkt.<br />

1. USV TU Dresden 12 32:9 30<br />

2. Krostitzer SV 12 33:13 30<br />

3. VC Zschopau 12 32:19 26<br />

4. L.E. Volleys II 11 27:17 22<br />

5. VC Dresden II 12 21:23 18<br />

6. GSVE Delitzsch II 12 21:26 15<br />

7. SV Reudnitz 11 16:24 13<br />

8. 1. VSV Jena 90 II 12 16:26 12<br />

9. SV Bad Düben 12 17:30 8<br />

10. SVC Nordhausen 12 6:34 3<br />

Der DÜBENER WOCHENSPIEGEL präsentiert<br />

TV Blau-Gelb 90<br />

Bad Dübens Turnerinnen blicken auf erfolgreiches Jahr zurück<br />

(Bad Düben/Wsp/bro). Stolz zeigen<br />

Turnerin Emily Janssen ihre Silbermedaille<br />

von den Sächsischen Meisterschaften<br />

und Florentine Heimpold<br />

sowie ihre Schwester Frieda ihre<br />

gewonnenen Pokale vom Turn-Heidecup.<br />

Für das Trio des TV Blau-Gelb<br />

90 Bad Düben war das zurückliegende<br />

Turnjahr ein überaus erfolgreiches.<br />

Achtklässlerin Emily turnte schon<br />

ihr Leben gern zu Hause durch den<br />

Garten. Erst vor drei Jahren fand die<br />

13-Jährige den Weg in den Turnverein.<br />

„Ich bin zu Hause über die<br />

Wiese mit Überschlag und anderen<br />

Elementen gesprungen. Bis meine<br />

Eltern denn meine Talente versucht<br />

haben, irgendwie in eine vernünftige<br />

Bahn zu lenken. So stand ich dann im<br />

Sommer 2021 beim Turnverein in Bad<br />

Düben. Von Anfang an hat es mir dort<br />

gefallen. Seitdem trainiere ich dort<br />

dreimal die Woche“, erzählte Emily.<br />

Vor allem der Balken ist das Lieblingsgerät<br />

des Teenagers. Und gleich<br />

bei ihrer ersten Landesmeisterschaft<br />

stand Emily auf dem Treppchen. „Das<br />

war mein bisher größter Erfolg. Jetzt<br />

versuche ich weiter hart zu trainieren.<br />

Volleyball-Regionalliga<br />

„So schlecht, wie es das Ergebnis vermuten<br />

lässt, hat sich unsere Leistung<br />

nicht angefühlt. Krostitz hatte mit dem<br />

nötigen Selbstbewusstsein einfach das<br />

bessere Händchen in den wichtigen<br />

Situationen“, resümmierte Spielertrainer<br />

Frank Baumgarten, der später<br />

zum wertvollsten <strong>Dübener</strong> Spieler der<br />

Partie (MVP) gewählt wurde.<br />

Dass sich die selbsternannten „Holzbuben“<br />

noch nicht aufgegeben haben,<br />

zeigte das jüngste Heimspiel am vergangenen<br />

Samstagabend. Gegen den<br />

VC Dresden II feierten die Kurstädter<br />

mit einem deutlichen 3:0-Erfolg den<br />

zweiten Saisonsieg und überzeugten<br />

dabei auf ganzer Linie.<br />

Weiter geht es bereits am kommenden<br />

Sonntag (21.01.) mit einem Auswärtsspiel<br />

beim direkten Konkurrenten 1.<br />

VSV Jena 90 II, gefolgt vom nächsten<br />

SV BAD DÜBEN – USV TU Dresden<br />

Sonntag, 28. Januar • 14 Uhr • Sporthalle Bundespolizei<br />

Vielleicht stehe ich dann irgendwann<br />

ganz oben. Und überhaupt ist das<br />

Vereinsleben bei uns sehr spannend.<br />

Wir sind viel unterwegs und erleben<br />

jede Menge“, berichtete die Schülerin.<br />

Auch Florentine und ihre kleine<br />

Schwester Frieda sind beim TV90<br />

angekommen. Die elfjährige Florentine<br />

turnt schon seit vier und ihre<br />

Schwester Frieda seit einem Jahr. „Ich<br />

liebe das Turnen. Hier habe ich meine<br />

Heimmatch am darauffolgenden Sonntag<br />

(28.01.) gegen Spitzenreiter USV<br />

Leichtathletik im SV Bad Düben<br />

Erfolgreicher Start ins neue Jahr<br />

Freundinnen und wir machen viel.<br />

Vor allem die Sommercamps und das<br />

Trainingslager im Winter liebe ich.<br />

Für das neue Jahr möchte ich mich<br />

für die Landesmeisterschaften qualifizieren.<br />

Das Schönste wäre dann, dort<br />

eine Medaille zu gewinnen“, erzählte<br />

Florentine.<br />

Und auch sonst waren die Blau-Gelben<br />

ziemlich erfolgreich unterwegs.<br />

Zu Buche stehen 41 Gold-, 32 Silber-<br />

Florentine und Frieda Heimpold sowie Emily Janssen erlebten ihr bisher erfolgreichstes<br />

Turnjahr.<br />

Foto: (Wsp) Brost<br />

TU Dresden. Anpfiff ist 14 Uhr in der<br />

Sporthalle der Bundespolizei.<br />

Die U8- und U10-Teams des SV Bad Düben konnten in Taucha zufrieden mit ihrer<br />

Ausbeute sein.<br />

Foto: privat<br />

(Taucha/Wsp). 15 kleine Sportler<br />

aus den Abteilungen Breitensport<br />

und Leichtathletik im SV Bad Düben<br />

haben nicht nur das letzte Jahr beim<br />

Silvesterlauf sportlich ausklingen lassen,<br />

sondern gleich das neue Jahr mit<br />

sportlichen Vorsätzen gestartet.<br />

So ging es am 16. Januar in die Mehrzweckhalle<br />

nach Taucha. Spannung<br />

pur in jeder Disziplin. Von Hochweitsprung<br />

bis Medizinballstoßen,<br />

Hindernis-Sprint-Pendelstaffel bis zur<br />

Biathlon-Staffel – es war spannend<br />

bis zur Siegerehrung. Der sportliche<br />

Ehrgeiz und der Teamgedanke für die<br />

Mannschaftswertung war das A und O<br />

für alle drei Mannschaften der Altersklasse<br />

U8 und den sieben in der U10.<br />

Die 15 Nachwuchssportler des SV Bad<br />

Düben bewiesen ihre sportliche Power,<br />

welche sich auch ausgezahlt hat: Die<br />

U8-Mannschaft jubelte am Ende über<br />

die Goldmedaille und die Athleten<br />

der U10 konnten sich über Bronze<br />

freuen – ein beeindruckendes Ergebnis<br />

zum Jahresanfang der Sportler des<br />

Breitensports und der Leichtathletik.<br />

Besonders hervorzuheben sind die<br />

Sprungleistungen im Hochweitsprung<br />

(Frontal über die Querlatte) von Friederike<br />

Dörr (U10) mit 90 und Emilia<br />

Schreiber (U8) mit 85 Zentimetern.<br />

Sarah Felzer<br />

und 17 Bronzemedaillen bei Wettkämpfen<br />

im In- und Ausland. Als einen<br />

Erfolg verzeichneten die Trainer<br />

auch die neun Qualifikationsplätze<br />

für die Sächsischen Einzelmeisterschaften.<br />

„Die Mädels haben sich alle<br />

weiterentwickelt und können mittlerweile<br />

mit den besten Turnerinnen im<br />

Land mithalten. Daran wollen wir<br />

auch im neuen Jahr anknüpfen“, sagte<br />

Kampfrichterchefin Anke Heinicke.<br />

Neben den zahlreichen Wettkämpfen<br />

bestimmte auch ein attraktives Vereinsleben<br />

das Jahr. So gab es nicht<br />

nur Auftritte beim Stadtfest und in<br />

der Weihnachtsshow, sondern auch<br />

Feriencamps im Winter und im<br />

Sommer. Für <strong>2024</strong> stehen zahlreiche<br />

Höhepunkte an. Und einer ist gleich<br />

Anfang des Jahres. Denn da packen 20<br />

Turnerinnen und Trainer ihre Koffer<br />

für ein Trainingscamp in Portugal.<br />

Ins neue Wettkampfjahr startet die<br />

obere Leistungsklasse zudem am<br />

letzten Januar-Wochenende beim<br />

Meißner Hallenturnfest und der jüngere<br />

Nachwuchs beim Internationalen<br />

Karlovy Vary-Cup Anfang März in<br />

Tschechien.


Auch im Internet unter:<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />

<strong>Dübener</strong><br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

WOCHENSPIEGEL<br />

AMTSBLATT<br />

der Stadt Bad Düben<br />

Nr. 1/<strong>2024</strong><br />

Amtliche Mitteilungen<br />

17. Januar <strong>2024</strong><br />

Tagesordnung zur Sitzung des<br />

Verwaltungsausschusses am 23. Januar <strong>2024</strong><br />

Los 1 (Fahrgestell und Aufbau)<br />

Los 2 (Beladung)<br />

Brandschutztechnik Görlitz GmbH (BTG)<br />

BTL Brandschutz Technik GmbH Leipzig<br />

Beginn:<br />

Ort:<br />

18.30 Uhr<br />

Ratssaal des Rathauses, Markt 11, 04849 Bad Düben<br />

öffentlicher Teil<br />

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit<br />

2. Beschlussfassung der Tagesordnung<br />

3. Bestätigung der Niederschrift<br />

4. Beratung und Beschlussfassung zur Bestätigung des 2. Nachtragsangebotes<br />

für Planungsleistungen im Rahmen des Vorhabens „Erschließungsstraße für<br />

das Gewerbegebiet an der Schmiedeberger Straße Bad Düben“<br />

5. Informationen und Sonstiges<br />

sowie ein nichtöffentlicher Teil<br />

Beginn:<br />

Ort:<br />

Tagesordnung zur Sitzung des Stadtrates<br />

am 1. Februar <strong>2024</strong><br />

19.00 Uhr<br />

Rathaus, Ratssaal 04849 Bad Düben<br />

öffentlicher Teil<br />

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit<br />

2. Beschlussfassung zur Tagesordnung<br />

3. Bestätigung der Niederschrift<br />

4. Bürgeranfragen<br />

5. Bericht zur Museumsarbeit im Landschaftsmuseum der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

Burg Düben<br />

6. Beratung und Beschlussfassung zu einer überplanmäßigen Auszahlung<br />

zur Beschaffung des TSF-W für die Feuerwehr Bad Düben (Stadtteilwehr<br />

Schnaditz)<br />

7. Beratung und Beschlussfassung zur Vergabe der Garten- und Landschaftsbauarbeiten<br />

für das Projekt „Grüne Stadt und Biodiversität“<br />

8. Informationen und Sonstiges<br />

Beschlussübersicht<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat am 14. Dezember 2023 folgende Beschlüsse<br />

gefasst:<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1124<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben stellt das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr<br />

2022 der Wohnungsbaugesellschaft Bad Düben mbH fest.<br />

1. Feststellung Jahresabschluss<br />

Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr<br />

2022<br />

2. Ergebnisverwendung<br />

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 von 269.610,77 Euro soll<br />

auf neue Rechnung vorgetragen werden.<br />

3. Entlastung Aufsichtsrat<br />

Dem Aufsichtsrat wird gemäß Gesellschaftsvertrag § 13 Ziffer 5 für das<br />

Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt.<br />

4. Entlastung der Geschäftsführung<br />

Die Geschäftsführerin wird gemäß Gesellschaftsvertrag § 13 Ziffer 5 für das<br />

Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt.<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1125<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Vergabe der Beschaffung<br />

„TSF-W für die Feuerwehr der Stadt Bad Düben“ an die Firmen:<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1126<br />

1. Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Satzung über die Veränderungssperre<br />

für den Geltungsbereich des in Aufstellung befindlichen<br />

Bebauungsplanes „Wohnbaufläche Waldstraße, Süd“ (2. Verlängerung).<br />

2. Die Bürgermeisterin wird beauftragt, die Satzung gemäß § 4 Absatz 3 Satz<br />

1 SächsGemO auszufertigen und öffentlich bekannt zu machen.<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1127<br />

1. Der Stadtrat der Stadt Bad Düben billigt den in der Anlage zum Beschluss<br />

beigefügten Entwurf der 3. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt<br />

Bad Düben in der Fassung vom 2. November 2023 samt Begründung mit<br />

Umweltbericht und bestimmt diese gemäß § 3 Absatz 2 BauGB zur förmlichen<br />

Auslegung. Gemäß § 4 Absatz 2 BauGB sind die Stellungnahmen der Behörden<br />

und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch<br />

die Planung berührt werden kann, einzuholen. Die benachbarten Gemeinden<br />

sind gemäß § 2 Absatz 2 BauGB zu beteiligen.<br />

2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Offenlegungszeitraum zu bestimmen,<br />

diesen rechtzeitig ortsüblich bekanntzumachen, in das Internet einzustellen<br />

und über das zentrale Internetportal des Landes zugänglich zu machen. Die<br />

Verwaltung hat die Behörden und Träger öffentlicher Belange sowie die<br />

benachbarten Gemeinden um die Abgabe einer Stellungnahme zu bitten.<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1128<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt zum Abschluss der Vorplanungsphase<br />

für die Neugestaltung der Zufahrtsstraße mit Parkplatz am Schulcampus<br />

I die Variante 1 mit Pflastersteinen (kein Asphalt).<br />

Die Verwaltung wird beauftragt, für die vom Stadtrat ausgewählte Variante, die<br />

Entwurfsplanung und die weiteren Planungsleistungen fortzuführen.<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1129<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt gemäß § 34 BauGB (Bauvorhaben<br />

innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile, unbeplanter Innenbereich)<br />

das gemeindliche Einvernehmen zum Bauvorhaben: Errichtung eines Tierschutzunterstandes,<br />

Flur 5, Flurstück 450/38, Durchwehnaer Straße 61 in Bad<br />

Düben zu erteilen<br />

Beschluss-Nr. 7-48-1130<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben beschließt die Annahme folgender Spenden:<br />

• Sterne für den Weihnachtsbaum von Daniela Noack<br />

100,00 E<br />

• Zuschuss Energiekosten Stern im Rathausturm von Vera Brocke 100,00 E<br />

Sanierung der Bergschiffmühle<br />

• Susan Geist<br />

580,00 E<br />

• Lutz Gruhle<br />

30,00 E<br />

• Ronald und Maja Schilha<br />

100,00 E<br />

• Werner und Gisela Kuballa<br />

50,00 E<br />

Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses und<br />

Korrektur der Beteiligung der Öffentlichkeit<br />

gemäß § 3 Absatz 2 BauGB<br />

zur 3. Änderung des Flächennutzungsplanes<br />

der Stadt Bad Düben<br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat in seiner öffentlichen Sitzung am 6. April<br />

2023 den Aufstellungsbeschluss zur 3. Änderung des Flächennutzungsplanes<br />

(FNP) im Zusammenhang mit dem Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes<br />

„Wohnbaufläche Waldstraße, Süd“ beschlossen, welcher hiermit bekannt<br />

gemacht wird.<br />

Im Stadtrat vom 14. Dezember 2023 wurde der Entwurf zur 3. Änderung des


Seite 2 AMTSBLATT<br />

17. Januar <strong>2024</strong><br />

Flächennutzungsplanes in der Fassung vom 2. November 2023 gebilligt und zur<br />

öffentlichen Auslegung bestimmt.<br />

Die 3. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) der Stadt Bad Düben für<br />

den Bereich des Bebauungsplanes „Wohnbaufläche Waldstraße, Süd“ soll als<br />

Teilfortschreibung für einen kleinen Planausschnitt des betroffenen Gemeindegebietes<br />

durchgeführt werden.<br />

Des Weiteren soll für den Bereich des Bebauungsplanes „Wohnbauflächen<br />

zwischen Mühlläufer und Waldstraße“ die Darstellung im Flächennutzungsplan<br />

berichtigt werden.<br />

Die Lage des Bereichs der 3. Änderung ist in dem Übersichtsplan der beigefügten<br />

Abbildung durch eine rote Umrandung für den Änderungsbereich und durch eine<br />

blaue Umrandung für den Berichtigungsbereich dargestellt.<br />

Gemäß den Vorgaben des § 8 Absatz 3 BauGB wird gleichzeitig mit der Aufstellung<br />

des Bebauungsplanes „Wohnbaufläche Waldstraße, Süd“ die 3. Änderung<br />

des FNP der Stadt Bad Düben durchgeführt (Parallelverfahren).<br />

Auf der Grundlage des § 3 Absatz 1 Nr. 2 BauGB will die Stadt von der frühzeitigen<br />

Beteiligung der Öffentlichkeit absehen, da die Unterrichtung und<br />

Erörterung des Anlasses der 3. Flächennutzungsplanänderung bereits mit der<br />

Auslegung des Bebauungsplanes „Wohnbaufläche Waldstraße, Süd“ erfolgt ist.<br />

Die 3. Änderung des FNP erfolgt mit einem Umweltbericht nach § 2a BauGB.<br />

Der Entwurf zur 3. Änderung des Flächennutzungsplanes in der Fassung vom 2.<br />

November 2023 mit Planzeichnung (Deckblatt), Begründung und Umweltbericht<br />

sowie die vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen zum Vorentwurf vom<br />

10. Dezember 2021 und zum Entwurf des B-Planes „Wohnbaufläche Waldstraße,<br />

Süd“ vom 9. September 2022 liegen in der Zeit<br />

vom 24. Januar bis 26. Februar <strong>2024</strong><br />

für die Öffentlichkeit im Rathaus der Stadt Bad Düben, Markt 11, 04849 Bad<br />

Düben zu folgenden Zeiten öffentlich aus:<br />

Montag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 15.00 Uhr<br />

Dienstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 18.00 Uhr<br />

Mittwoch: geschlossen<br />

Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr<br />

Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr<br />

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die kompletten Planunterlagen<br />

sind zusätzlich auf der Internetseite www.bad-dueben.de/rathaus/stadtentwicklung<br />

unter der Rubrik Auslegungen sowie auf der Internetseite des Landesportals<br />

des Freistaates Sachsen unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/bplan/<br />

startseite zur Einsichtnahme eingestellt.<br />

Während der Auslegungsfrist wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung<br />

gegeben und es können von jedermann Stellungnahmen zum Entwurf und der Begründung<br />

schriftlich oder während der zuvor genannten Zeiten zur Niederschrift<br />

abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei<br />

der Beschlussfassung gemäß § 4a Absatz 6 BauGB unberücksichtigt bleiben.<br />

Es sind folgende umweltbezogene Informationen auf der Grundlage des Umweltberichtes<br />

und der im Rahmen der Beteiligung der Behörden nach § 3 Absätze<br />

1 und 2 BauGB zum Vorentwurf vom 10. Dezember 2021 und zum Entwurf<br />

des B-Planes “Wohnbaufläche Waldstraße, Süd“ vom 9. September 2022 eingegangenen<br />

Stellungnahmen verfügbar:<br />

Stellungnahmen:<br />

• Landratsamt Nordsachsen vom 21. Februar 2022 und 30. November 2022<br />

• Landesdirektion Sachsen vom 25. Februar 2022 und 15. November 2022<br />

• Regionales Planungsverband Leipzig-Westsachsen vom 15. Februar 2022 und<br />

28. November 2022<br />

• Landesamt für Straßenbau und Verkehr vom 1. Februar 2022 und 23. November<br />

2022<br />

• Landesamt für Archäologie Sachsen vom 18. Januar 2022 und 2. November<br />

2022<br />

• Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie vom 24. Februar 2022<br />

und 29. November 2022<br />

• Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide vom 22. Februar 2022<br />

• BUND vom 3. Februar 2022<br />

Impressum<br />

Amtsblatt der Stadt Bad Düben<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben<br />

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine<br />

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />

Mensch, Kultur und Sachgüter<br />

Umweltbezogene Auswirkungen des Vorhabens auf die Entwicklung der Bevölkerung<br />

insgesamt und im Bereich der Stadt Bad Düben sind nicht zu besorgen.<br />

Das Wohngebiet wird zum Teil auf Waldflächen ausgewiesen. Diese Flächen<br />

fallen im Zuge der Planungsumsetzung aus der forstwirtschaftlichen Nutzung.<br />

Die bestehende Bausubstanz der angrenzenden Siedlungsflächen wird durch<br />

die Ausweisung nicht beeinträchtigt. Der Geltungsbereich ist archäologisches<br />

Relevanzgebiet. Archäologische Fundstätten sind nicht bekannt.<br />

Immissionsschutz<br />

Die Wohngrundstücke ergänzen die bestehende Waldsiedlung. Erhebliche<br />

Emissionen aus dem Geltungsbereich heraus, welche die angrenzenden Nutzungen<br />

beeinträchtigen könnten, sind zu besorgen. Erhebliche Immissionen in<br />

den Geltungsbereich hinein sind aufgrund der Entfernung zu Emissionskorridoren<br />

durch Lärm zu erwarten. Hier wurde entsprechend den Hinweisen der<br />

SG Immissionsschutz ein Schallgutachten im Rahmen des B-Planes erarbeitet.<br />

Stellungnahme des Landratsamtes Nordsachsen, SG Immissionsschutz:<br />

• Hinweis auf zu erwartende Lärmeinwirkungen in den Geltungsbereich hinein<br />

• Hinweis auf Lärmauswirkungen aufgrund der bestehenden Nutzung aus dem<br />

Geltungsbereich in die bestehende Wohnbebauung<br />

Bodenschutz<br />

Verlust von Bodenfunktionen durch Versiegelung von 688 m² Boden aufgrund<br />

des festgesetzten Maßes der baulichen Nutzung. Es sind jedoch keine natürlichen<br />

Böden oder Böden mit schützenswerter Funktionsausprägung betroffen.<br />

Gleichartiger Ausgleich ist im Zuge der Planung nicht möglich. Die Bodenfunktionen<br />

werden gleichwertig durch Aufforstungen (Waldersatz) auf einer<br />

Zuordnungsfläche ausgeglichen.<br />

Stellungnahme des Landratsamtes Nordsachsen, SG Bodenschutz:<br />

• Keine Bedenken gegenüber der Planung<br />

Grund- und Oberflächenwasser<br />

Keine direkte Betroffenheit von Grund- und Oberflächenwasser. Ausgleich der<br />

verringerten Grundwasserneubildung durch Entsiegelungsmaßnahmen (siehe<br />

Bodenschutz).<br />

Versickerung des Niederschlagswassers, Ableitung des Schmutzwassers in<br />

vorhandene Kanalisation. Keine Betroffenheit von Trinkwasserschutzgebieten.<br />

Stellungnahme des Landratsamtes Nordsachsen, SG Wasserrecht:<br />

• Abwasserentsorgung über Anschluss an Kanalisation<br />

• Verbleib des Niederschlagswassers auf den Grundstücken<br />

Pflanzen, Tiere, Naturschutz<br />

Verlust von Saumflächen (Straßenrand) und Wald (Kiefernforst) gegenüber dem<br />

Bestand durch bauliche Nutzung. Keine erhebliche Beeinträchtigung besonders<br />

oder streng geschützter Tierarten zu erwarten.<br />

Feststellung mehrerer Eingriffstatbestände.<br />

Nach Bilanzierung Ausgleich durch Anlage einer Waldersatzfläche außerhalb<br />

des Geltungsbereiches (Zuordnungsfläche). Aufgrund der notwendigen Fläche<br />

für den Waldersatz ergibt sich für das Schutzgut Lebensräume eine erhebliche<br />

Überkompensation.<br />

Stellungnahme des Landratsamtes Nordsachsen, SG Naturschutz:<br />

• Keine Anrechnung der Überkompensation bei den Biotopwertpunkten für<br />

andere Eingriffe möglich<br />

• Forderung nach Umweltbericht<br />

• Schutz der Tierwelt vor Lichtemission bei Außenbeleuchtung<br />

Klima / Klimaschutz<br />

Auswirkungen auf das Klima sind nicht zu besorgen.<br />

Die Nutzung von erneuerbarer Energie durch Solarthermie, Photovoltaik oder<br />

Geothermie ist nicht ausgeschlossen. Festsetzungen für eine Solarmindestfläche<br />

werden ausgewiesen.<br />

Stellungnahme des Landratsamtes Nordsachsen:<br />

• Keine Stellungnahme<br />

Forst / Waldersatz<br />

Verlust von 3.436 m² Waldflächen (Kiefernforst) gegenüber dem Bestand durch<br />

die bauliche Nutzung. Es sind vier Waldfunktionen betroffen, so dass sich ein<br />

Waldersatz mit dem Faktor 1,8 gegenüber dem Bestand ergibt.<br />

Ausgleich durch Anlage einer Waldersatzfläche außerhalb des Geltungsbereiches<br />

(Zuordnungsfläche). Ersatz für 3.436 m² Wald durch Neuanlage von<br />

6.185 m² Wald.<br />

Hinweis zu Türchen 7<br />

Stellungnahme des Landratsamtes Nordsachsen, SG Forst<br />

• Kompensationserfordernis für vier Waldfunktionen


17. Januar <strong>2024</strong><br />

• Antrag auf Waldumwandlung notwendig<br />

• Beachtung der Boden- und Standortverhältnisse bei Artenwahl<br />

Bad Düben, den 11. Januar <strong>2024</strong><br />

AMTSBLATT Seite 3<br />

Rechtsbehelfsbelehrung:<br />

Gegen die Festsetzung der Grundsteuer kann innerhalb eines Monats nach<br />

Veröffentlichung dieser Bekanntmachung Widerspruch eingelegt werden. Der<br />

Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Bad<br />

Düben, Markt 11, 04849 Bad Düben einzulegen.<br />

Astrid Münster<br />

Bürgermeisterin<br />

Ankündigung von Vermessungsarbeiten am<br />

amtlichen Raumbezugsfestpunktfeld<br />

des Freistaates Sachsen<br />

Das Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) bearbeitet auf dem<br />

Gebiet des Freistaates Sachsen das amtliche Raumbezugsfestpunktfeld (ehemals<br />

Trigonometrisches Festpunktfeld). Bei den Raumbezugsfestpunkten (RBP)<br />

handelt es sich um vermarkte, gesicherte und örtlich eingemessene Vermessungspunkte<br />

mit präzise bestimmten Koordinaten und Höhen.<br />

Um das Festpunktfeld zu erneuern und zu aktualisieren, führt das GeoSN in der<br />

Zeit von Januar bis August <strong>2024</strong> in Ihrer Stadt Überprüfungen von RBP durch.<br />

In Abhängigkeit vom Zustand der RBP werden unter anderem folgende Arbeiten<br />

ausgeführt:<br />

• Aufgrabungen und Kontrollmessungen an RBP-Standorten,<br />

• Einbringung von Sicherungsmarken in der unmittelbaren Umgebung von RBP,<br />

• Entfernung von Ästen und Wildwuchs im Umfeld von RBP,<br />

• Erneuerung des rot-weißen Farbanstriches bei Schutzsäulen,<br />

• Entfernung von nicht mehr benötigten Schutzsäulen,<br />

• Aufstellung neuer Schutzsäulen.<br />

Übersichtsplan mit Änderungsbereich zum Bebauungsplan „Wohnbaufläche<br />

Waldstraße, Süd“ und Bereich der Berichtigung zum Bebauungsplan „Wohnbauflächen<br />

zwischen Mühlläufer und Waldstraße“<br />

Öffentliche Bekanntmachung über die Festsetzung<br />

der Grundsteuer für das Kalenderjahr <strong>2024</strong><br />

Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat in seiner Sitzung vom 16. Dezember 2010<br />

die Hebesätze für die Grundsteuer A und B festgesetzt. Diese gelten für das<br />

Kalenderjahr <strong>2024</strong> weiter fort und betragen:<br />

• 300 v. H. für Grundsteuer A<br />

• 450 v. H. für Grundsteuer B<br />

Aufgrund der Vorschriften aus § 27 Absatz 3 des Grundsteuergesetzes vom 7.<br />

August 1973 (BGBI. I S. 965) das zuletzt durch Artikel 21 des Gesetzes vom<br />

16. Dezember 2022 (BGBI. I S. 2294) geändert worden ist, in Verbindung mit<br />

§ 7 Absatz 4 des Sächsischen Kommunalabgabengesetzes (SächsKAG) in der<br />

Fassung der Bekanntmachung vom 9. März 2018 (SächsGVBl. S. 116), das<br />

durch den Artikel 2 Absatz 17 des Gesetzes vom 5. April 2019 (SächsGVBl. S.<br />

245) geändert wurde, macht die Stadt Bad Düben Folgendes bekannt:<br />

Für diejenigen Schuldner der Grundsteuer, die im Kalenderjahr <strong>2024</strong> die gleiche<br />

Grundsteuer A und B wie im Kalenderjahr 2023 zu entrichten haben und insoweit<br />

bis zum heutigen Tage keinen anderslautenden Bescheid erhalten haben,<br />

wird die Grundsteuer hiermit durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt.<br />

Für die Steuerschuldner treten mit dem Tage der öffentlichen Bekanntmachung<br />

die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tage ein schriftlicher<br />

Steuerbescheid zugegangen wäre.<br />

Ein neuer Grundsteuerbescheid wird nur erteilt, wenn Änderungen in den<br />

Besteue-rungsgrundlagen, bei den Fälligkeitsterminen, bei der Zahlungsweise<br />

oder bei den Eigentumsverhältnissen eintreten.<br />

Bitte beachten Sie die Grundsteuer ist wie folgt zu begleichen:<br />

• Quartalszahler zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November<br />

• Jahreszahler zum 1. Juli<br />

Bad Düben, den 11. Januar <strong>2024</strong><br />

Münster<br />

Bürgermeisterin<br />

Rechtsgrundlage für diese Arbeiten ist das Gesetz über das amtliche Vermessungswesen<br />

und das Liegenschaftskataster im Freistaat Sachsen (Sächsisches<br />

Vermessungs- und Katastergesetz – SächsVermKatG) vom 29. Januar 2008<br />

(SächsGVBl. S. 138, 148), zuletzt geändert durch Verordnung vom 12. April<br />

2021 (SächsGVBl. S. 517).<br />

Die amtlichen Vermessungsarbeiten werden von Mitarbeitern des GeoSN ausgeführt,<br />

die im Besitz eines Dienstausweises sind. Gemäß § 5 SächsVermKatG<br />

sind sie befugt, Flurstücke und bauliche Anlagen zu betreten und zu befahren<br />

sowie die erforderlichen Arbeiten vorzunehmen.<br />

Entsprechend § 6 SächsVermKatG haben Eigentümer und Besitzer von Grundstücken<br />

oder Gebäuden Vermessungsmarken auf ihren Grundstücken oder an<br />

ihren baulichen Anlagen ohne Entschädigung zu dulden und Handlungen, die<br />

deren Erkennbarkeit und Verwendbarkeit beeinträchtigen können, zu unterlassen.<br />

Dresden, den 18. Dezember 2023<br />

Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN)<br />

Termine Bürgerbüro Samstag <strong>2024</strong><br />

Wann: 27. Januar; 24. Februar; 23. März; 27. April; 25. Mai; 29. Juni; 27. Juli;<br />

24. August; 28. September; 26. Oktober; 30. November<br />

jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr<br />

Wo: Rathaus Bad Düben, Markt 11<br />

Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass es zwingend notwendig ist,<br />

vorher einen Termin zu vereinbaren. Nutzen Sie bitte auch unser Online-<br />

Buchungssystem www.terminland.de/bad-dueben/<br />

Ohne vorherige Terminvereinbarung ist das Vorsprechen leider nicht möglich.<br />

Schießwarnung für den<br />

Standortübungsplatz Delitzsch –<br />

Teil „Tiglitzer Forst“ in Bad Düben<br />

24. Januar | 31. Januar<br />

von 7.00 bis 17.00 Uhr auf der Waldkampfbahn<br />

Auf die gesetzten Warnzeichen (Absperrschranken, rote Warnflaggen) ist zu<br />

achten, dem eingeteilten Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.


Seite 4 AMTSBLATT<br />

17. Januar <strong>2024</strong><br />

Geplante Ländliche Neuordnung „Sprödaer Wald“<br />

Stadt:<br />

Gemeinde:<br />

Landkreis:<br />

Delitzsch und<br />

Schönwölkau<br />

Nordsachsen<br />

Einladung zur Aufklärungsversammlung<br />

Das Landratsamt Nordsachsen, Amt für Ländliche Neuordnung (ALN) hält am<br />

Dienstag, den 5. März <strong>2024</strong>, um 18.00 Uhr im Bürgerhaus Selben (OT Selben,<br />

Zum Amt 6, 04509 Delitzsch)<br />

eine Aufklärungsversammlung über die Durchführung eines Verfahrens der<br />

Ländlichen Neuordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) in folgenden<br />

Gemarkungen ab:<br />

Gemarkung Beteiligung Beschreibung<br />

Beerendorf, Flur 4 teilweise die Flurstücke des Sprödaer Waldes<br />

Beerendorf, Flur 5 vollständig alle Flurstücke<br />

Spröda, Flur 1 teilweise die Flurstücke der Bachaue nördlich der<br />

Waldfläche bis zum ehemaligen Weg<br />

Spröda, Flur 2 teilweise die Flurstücke südlich des Verbindungsweges<br />

Wannewitz – Spröda (Wannewitzer<br />

Weg)<br />

Brinnis, Flur 6 teilweise die Flurstücke der Landwirtschaftsfläche<br />

südlich und westlich des Verbindungsweges<br />

Wannewitz – Spröda (Wannewitzer<br />

Weg) und westlich von Wannewitz<br />

und der Kreisstraße K 7443<br />

Brinnis, Flur 4 teilweise die Flurstücke der Landwirtschaftsfläche<br />

westlich der Kreisstraße K 7443<br />

Brinnis, Flur 3 teilweise die Flurstücke der Landwirtschaftsfläche<br />

des Schlages nördlich der Kreisstraße<br />

K 7443 sowie nördlich von Brinnis die<br />

Flurstücke der Waldflächen (Gartenstücke,<br />

Triftholz) und daran angrenzende<br />

Flurstücke<br />

Brinnis, Flur 2 teilweise Landwirtschaftsflächen die südlich an<br />

den Sprödaer Wald angrenzen<br />

Brinnis, Flur 1 teilweise Landwirtschaftsflächen der Bachaue des<br />

Sprödaer Bachs<br />

Stellenausschreibung<br />

Werkstudent*in Sales/Tourismus &<br />

Kommunikation- und Medien (m/w/d)<br />

Du bist auf der Suche nach einem flexiblen Nebenjob, bei dem du Deine<br />

Leidenschaft für unsere Stadt Bad Düben und die Region <strong>Dübener</strong> Heide mit<br />

anderen teilen kannst?<br />

Hier bist Du richtig!<br />

Für die Touristinformation der Stadt Bad Düben suchen wir ab sofort einen<br />

Werkstudenten (m/w/d) für 15 bis maximal 20 Stunden pro Woche, welcher<br />

uns bei folgenden Aufgaben unterstützt:<br />

• Persönliche Gästeberatung mit „Bock auf Bad Düben“-Feeling<br />

• Operative Mitarbeit im Tagesgeschäft, bei der Du Dich als kreativer Teamplayer<br />

zeigen kannst<br />

• Planung und ggf. Unterstützung bei touristischen Messen<br />

• Unterstützung bei der Kommunikationsplanung und Social Media Betreuung<br />

Was wir von Dir erwarten:<br />

• Du hast ein freundliches und sympathisches Auftreten sowie Freude und<br />

Begeisterung im Umgang mit Menschen,<br />

• Du verfügst über eine ausgeprägte Kommunikationsstärke sowie einiges<br />

Organisationstalent,<br />

• Du sprichst fließend Deutsch und ein wenig Englisch reicht,<br />

• Es wäre cool, wenn Du einen Führerschein der Klasse B (Pkw) und Fahrerfahrung<br />

hast,<br />

• Du bist immatrikulierter Student (m/w/d) mit Schwerpunkt Tourismusmanagement,<br />

Kommunikation/Medien oder einem ähnlichen Fachgebiet<br />

Was wir bieten:<br />

• Ein freundliches Team mit Spaß an der Arbeit<br />

• Flexible Einsatzzeiten<br />

• Attraktive Bezahlung<br />

• Die Möglichkeit, Deine Erfahrungen einzubringen und Praxiserfahrungen am<br />

Counter sowie backoffice in einer Touristinformation (mit Qualitätssiegeln:<br />

SQD, rotes i) zu sammeln<br />

Du fühlst Dich angesprochen? Dann bewirb dich bis spätestens 24. Januar <strong>2024</strong>!<br />

Schicke deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an tobias.<br />

loepert@bad-dueben.de oder ruf einfach an unter der Nummer 034243 / 72231.<br />

Wir freuen uns auf dich!<br />

Dein Team der Touristinformation Bad Düben<br />

Aus diesem Grund werden alle Eigentümer von Grundstücken, Gebäuden<br />

beziehungsweise Anlagen und die Erbbauberechtigten sowie auch die der angrenzenden<br />

Fluren eingeladen.<br />

Das ALN klärt über Ziel und Zweck des beabsichtigten Waldflurbereinigungsverfahrens,<br />

über den zeitlichen und verfahrenstechnischen Ablauf, die zu planenden<br />

gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen sowie über die voraussichtlich<br />

anfallenden Kosten und deren Finanzierung auf.<br />

Der Erfolg des Flurbereinigungsverfahrens hängt von der Mitwirkung aller Eigentümer<br />

ab. Deshalb werden alle Eigentümer aufgefordert, an der Neuordnung<br />

intensiv mitzuwirken, denn das Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz ist<br />

für die Grundstückseigentümer und Bewirtschafter von erheblicher Bedeutung.<br />

Das Verfahren wird durch den Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Taura,<br />

begleitet.<br />

Für eine Aussprache besteht ausreichend Gelegenheit.<br />

Eilenburg, den 4. Januar <strong>2024</strong><br />

gez. Wirsching<br />

Amtsleiter Amt für Ländliche Neuordnung<br />

Vereinsauflösung<br />

Der Bad <strong>Dübener</strong> Frauenverein „Elfriede Richter“ e. V. gibt bekannt, dass anlässlich<br />

der am 14. Dezember 2023 stattgefundenen Mitgliederversammlung die<br />

Auflösung des Vereins zum 31. Dezember 2023 beschlossen wurde.<br />

Der Vorstand des Vereins


AMTSBLATT<br />

der Gemeinde Laußig<br />

17. Januar <strong>2024</strong> Nr. 1/<strong>2024</strong><br />

Neujahrsgrüße des<br />

Bürgermeisters<br />

Liebe Bürgerinnen und Bürger,<br />

willkommen im Jahr <strong>2024</strong>. Das neue Jahr<br />

ist noch jung und ich möchte es nicht versäumen,<br />

Ihnen allen ein gesundes, glückliches und<br />

erfolgreiches Jahr zu wünschen.<br />

Die vergangenen Monate haben uns gesellschaftlich alles<br />

abverlangt. Auch das neue Jahr wird von zahlreichen Ereignissen,<br />

Emotionen und neuen Erfahrungen – persönlicher und<br />

gesellschaftlicher Art – geprägt sein.<br />

3.4. Vorkaufsrechtsverzichte Gemeinde<br />

3.5. Bauanträge Gemeinde<br />

3.6. Hausnummernvergabe Gemeinde<br />

4. Verschiedenes<br />

Es schließt sich ein nichtöffentlicher Teil an.<br />

Laußig, 9. Januar <strong>2024</strong><br />

Schneider<br />

Bürgermeister<br />

Bei all diesen Ereignissen dürfen wir nicht das Positive aus<br />

dem Blick verlieren. Gerade deshalb ist es mir ein besonderes<br />

Anliegen, Ihnen allen zu danken, die sich ehrenamtlich und uneigennützig<br />

in ihren Vereinen engagieren und damit das gesellschaftliche<br />

Leben in unserer Gemeinde bereichern.<br />

Besonderer Dank gilt hier den Kameradinnen<br />

und Kameraden unserer Freiwilligen<br />

Feuerwehren.<br />

Einladung Gemeinderatssitzung<br />

Am 30. Januar <strong>2024</strong> findet um 18.30 Uhr die nächste Gemeinderatssitzung im<br />

Ländlichen Bürgerzentrum, großer Versammlungsraum (Leipziger Straße 23,<br />

04838 Laußig) statt.<br />

I. öffentlicher Teil<br />

Tagesordnung<br />

1. Eröffnung der Sitzung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit,<br />

Bestätigung der Niederschrift vom 7. November 2023 und Festlegung der<br />

Mitunterzeichner, Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten<br />

Beschlüsse<br />

2. Beratung und Beschlussfassung<br />

2.1. Vergabe von Bau- und Lieferleistungen<br />

2.1.1 Vergabe von Leistungen zur Mängelbehebung der Abwasseranlagen in<br />

Gruna, Laußig, Pristäblich (Elektro/Ex-Schutz)<br />

2.2. Organisatorische Verbindung der Wahl zum Europäischen Parlament<br />

mit den Kommunalwahlen der Gemeinde Laußig<br />

2.3. Gemeindewahlausschuss der Gemeinde Laußig für die Kommunalwahlen<br />

<strong>2024</strong><br />

3. Informationen/Informationsvorlagen<br />

Liebe Bürgerinnen und Bürger, blicken Sie mit<br />

Mut und Zuversicht in das neue Jahr. Bleiben<br />

Sie gesund und lassen Sie sich auch in den<br />

manchmal schwierigen Situationen nicht den<br />

Mut nehmen.<br />

Ihr Lothar Schneider<br />

Bürgermeister<br />

3.1. Haushaltsplan Kita <strong>2024</strong><br />

3.2 Umsetzung der bewilligten Projekte nach Förderrichtlinie LEADER-2014<br />

3.3. Eckpunkte der „Teilfortschreibung Erneuerbare Energien“ des Regionalplans<br />

Leipzig-Westsachsen<br />

Öffentliche Bekanntmachung<br />

Festsetzung der Grundsteuer für das Jahr <strong>2024</strong><br />

Steuerfestsetzung<br />

Die Hebesätze für die Festsetzung der Grundsteuer A und B der Gemeinde<br />

Laußig werden für das Haushaltsjahr <strong>2024</strong> wie folgt festgesetzt:<br />

Grundsteuer A 300 v. H.<br />

Grundsteuer B 400 v. H.<br />

Die Hebesätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.<br />

Für diejenigen Steuerschuldner, die für das Kalenderjahr <strong>2024</strong> die gleiche Grundsteuer<br />

wie im Vorjahr zu entrichten haben, wird aufgrund von § 27 Absatz 3 des<br />

Grundsteuergesetzes die Grundsteuer für das Kalenderjahr <strong>2024</strong> in derselben<br />

Höhe wie für das Jahr 2023 durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt.<br />

Mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung dieser Steuerfestsetzung treten<br />

für die Steuerpflichtigen die gleichen Rechtswirkungen ein, als wenn ihnen an<br />

diesem Tag ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre.<br />

Dies gilt nicht, wenn Änderungen in der sachlichen oder persönlichen Steuerpflicht<br />

eintreten. In diesen Fällen ergeht anknüpfend an den Messbescheid des<br />

Finanzamts ein entsprechender schriftlicher Grundsteuerbescheid.<br />

Zahlungsaufforderung<br />

Die Steuerschuldner werden gebeten, die Grundsteuer für <strong>2024</strong> zu den Fälligkeitsterminen<br />

und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten schriftlichen<br />

Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ergeben, auf<br />

eines der in diesem Bescheid angegebenen Bankkonten der Gemeinde Laußig<br />

zu überweisen.<br />

Bereits erteilte SEPA-Lastschriftmandate behalten ihre Gültigkeit.<br />

Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Gegen diese durch öffentliche Bekanntmachung bewirkte Festsetzung kann<br />

innerhalb eines Monats nach dieser öffentlichen Bekanntmachung Widerspruch<br />

bei der Gemeinde Laußig in 04838 Laußig, Leipziger Straße 23 erhoben werden.<br />

Laußig, 5. Januar <strong>2024</strong><br />

Lothar Schneider<br />

Bürgermeister


Seite 2 AMTSBLATT<br />

17. Januar <strong>2024</strong><br />

Sprechstunden<br />

im Ländlichen Bürgerzentrum Laußig<br />

24.01. l 14.02. l 20.03. l 24.04. l 22.05. l 19.06. l 10.07. l 28.08. l 18.09.<br />

09.10. l 13.11. l 11.12.<br />

jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr<br />

Die Anmeldung ist notwendig. Bitte melden Sie sich für den jeweiligen Termin<br />

an (Tel.: 0151 / 65712503, E-Mail: fkern7180@web.de).<br />

Gern sind Termine auch außerhalb der Sprechstunden nach Vereinbarung<br />

möglich.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Florian Kern<br />

Ortsvorsteher von Laußig, Pristäblich & Gruna<br />

Bereitschaftserklärung<br />

(Bitte ausgefüllt an die Gemeinde Laußig senden, Post: Leipziger Straße 23, 04838 Laußig,<br />

Fax: 034243 / 3 39 21, E-Mail: info@laussig.de)<br />

Hiermit erkläre ich mich bereit, bei den diesjährigen Kommunalwahlen sowie<br />

Europawahl als Wahlhelfer/in ehrenamtlich im Wahlvorstand mitzuwirken.<br />

Die Kommunalwahl und die Europawahl findet am 9. Juni <strong>2024</strong>, die Landtagswahl<br />

am 1. September <strong>2024</strong> statt.<br />

Name: Vorname: Geburtsdatum:<br />

Wohnanschrift:<br />

Wir suchen Sie!<br />

Wahlen sind gelebte Demokratie – helfen Sie mit,<br />

werden Sie Wahlhelfer!<br />

E-Mail:<br />

Bemerkungen/Wünsche:<br />

Telefonnummer:<br />

Für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl wird in jedem Wahlbezirk<br />

der Gemeinde ein Wahlvorstand gebildet. Dieser stellt den reibungslosen<br />

Verlauf der Stimmangabe und Stimmauszählung im jeweiligen Wahllokal am<br />

Wahlsonntag sicher. Um als Wahlhelfer/-in eingesetzt zu werden, müssen Sie<br />

zur entsprechenden Wahl wahlberechtigt sein. Die Tätigkeit als Wahlhelfer<br />

ist ein Ehrenamt. Für die ehrenamtliche Tätigkeit im Wahllokal erhalten die<br />

Wahlhelfer ein Erfrischungsgeld. Eventuellen Wünschen zum Einsatzort wird,<br />

wenn möglich, entsprochen. Weitere Informationen zum Wahlablauf erhalten<br />

Sie rechtzeitig vor dem Wahltermin.<br />

Impressum<br />

Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig<br />

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für<br />

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />

Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung freiwilliger Angaben<br />

gemäß Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 Buchstabe a DSGVO<br />

Die obige Erklärung dient zur Erfassung von interessierten Personen<br />

und bedeutet nicht automatisch eine Berufung in einen Wahlvorstand.<br />

Ich stimme zu, dass die personenbezogenen Daten von der Gemeinde<br />

Laußig ausschließlich zum Zwecke der Berufung von Wahlhelfern<br />

verarbeitet und gespeichert werden. Der Datenspeicherung kann jederzeit<br />

widersprochen werden. Verantwortlich für die Datenverarbeitung<br />

ist die Gemeindeverwaltung Laußig. Weitere Datenschutzinformationen<br />

erhalten Sie auf der Homepage der Gemeinde oder bei dem Datenschutzbeauftragten<br />

der Gemeinde Laußig,<br />

E-Mail: leipzig.datenschutz@dekra.com<br />

Datum, Unterschrift<br />

Ihre Medien in der <strong>Dübener</strong> Heide +++ Ihre Medien in der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

Heimatzeitung für Bad Düben und Umgebung<br />

Verteilungsgebiet des <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

Rösa<br />

Löbnitz<br />

Roitzschjora<br />

Schköna<br />

Schwemsal<br />

Brösa<br />

Schnaditz<br />

Tiefensee<br />

Bad Düben<br />

Wellaune<br />

Hohenprießnitz<br />

Tornau<br />

Glaucha<br />

Söllichau<br />

Durchwehna<br />

Görschlitz<br />

Pristäblich<br />

Gruna<br />

Mörtitz<br />

Kossa<br />

Authausen<br />

Laußig<br />

Wöllnau<br />

Bad<br />

Schmiedeberg<br />

Pressel<br />

Battaune<br />

Wir erreichen über 45.000 Leser.<br />

Heimatzeitung für Gräfenhainichen und Umgebung<br />

Verteilungsgebiet des Hänicher Bote<br />

Möhlau<br />

Jüdenberg<br />

Zschornewitz<br />

Gräfenhainichen<br />

Burgkemnitz<br />

Gossa<br />

Schlaitz<br />

Plodda<br />

Strohwalde<br />

Gröbern<br />

Schmerz<br />

Krina<br />

Mescheide<br />

Bote<br />

Radis<br />

Buchholz<br />

Hohenlubast<br />

Schköna<br />

Tornau


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> AUS DER REGION 11<br />

Preisskat in der Authausener Steinerkeide<br />

Männerchor lobt zusätzlich Preis aus<br />

(Authausen/Wsp/ny). Der Männergesangverein<br />

„Concordia“ lädt zum<br />

1. Authausener Sängerpreisskat ein.<br />

Das Turnier findet am 3. Februar im<br />

neuen Vereinsheim in der Steinerkeide<br />

statt und beginnt um 14 Uhr.<br />

Wie von Ralf Uber zu erfahren ist,<br />

beträgt die Startgebühr 10 Euro und<br />

wird als Preisgeld ausgezahlt.<br />

Wie der Vereinsvorsitzende hinzufügt,<br />

habe man sich für den Gewinner<br />

oder die Gewinnerin eine<br />

zusätzliche Überraschung einfallen<br />

lassen. Der Männerchor spendiert<br />

ein Ständchen zu einem Termin<br />

Silvesterläufe<br />

Erfolgreiche Tradition in Bad Düben, gute Entwicklung in Tiefensee<br />

(Bad Düben/Tiefensee/Wsp/kp). Wer<br />

das alte Jahr noch einmal sportlich<br />

abschließen wollte, kam in und um<br />

Bad Düben voll auf seine Kosten. So<br />

richteten die Leichtathleten des SV<br />

Bad Düben bereits zum 45. Mal ihren<br />

allseits beliebten Silvesterlauf aus.<br />

Aber auch wenige Kilometer weiter,<br />

im Stadtteil Tiefensee, ist man seit wenigen<br />

Jahren bestrebt, eine läuferische<br />

Tradition am Silvestertag aufzubauen<br />

– mit (Zwischen-)Erfolg.<br />

Zurück in die Kurstadt: Die Obermühle<br />

als Start- und Zielpunkt bildet<br />

alljährlich die perfekte Kulisse. Der<br />

Startschuss fiel um 9.45 Uhr mit dem<br />

stimmungsvollen 500-Meter-Lauf der<br />

Bambinis. Ab 10 Uhr waren dann die<br />

Größeren dran. In verschiedenen Altersgruppen<br />

und Distanzen von zwei<br />

bis zehn Kilometer ging es auf die<br />

Wald- und Wiesenwege in Richtung<br />

Hammermühle. Mit insgesamt 171 aktiven<br />

Läufern konnte sich der SV über<br />

eine stattliche Teilnehmerzahl freuen.<br />

Wer nun dachte, dass alle nur ihren<br />

Weihnachsspeck ablaufen wollten<br />

und auf den fünf verschiedenen Strecken<br />

ein bisschen getrödelt wurde,<br />

der hatte sich die Schnürsenkel falsch<br />

gebunden. Die Zielzeiten (siehe Infokasten)<br />

konnten sich auf jeden Fall<br />

Im neuen Vereinshaus in der Steinerkeide findet am 3. Februar das 1. Authausener<br />

Sängerpreisskat statt.<br />

Foto: (Wsp) Nyari<br />

Beim 45. Bad <strong>Dübener</strong> Silvesterlauf gingen insgesamt 171 Teilnehmer an den Start. Parallel waren es in Tiefensee immerhin<br />

15 – Tendenz steigend. Fotos: SV Bad Düben / (Wsp) Nyari<br />

sehen lassen. „Wir bedanken uns bei<br />

allen Helfern und Organisatoren, die<br />

diese Veranstaltung ehrenamtlich<br />

organisieren und ermöglichen. Vielen<br />

Dank natürlich auch an alle Sportler<br />

für ihre Teilnahme“, freute sich ein<br />

sichtlich zufriedener Abteilungsleiter<br />

Holger Fuß.<br />

Yves Herber<br />

*22.06.1968 †01.01.<strong>2024</strong><br />

In stiller Trauer<br />

Deine Mutter<br />

Dein Bruder Guido mit Brigitte<br />

Dein Bruder Kai mit Constanze<br />

Dein Neffe Stephan mit Lisa<br />

Deine Nichte Annabelle mit Bertram<br />

Dein Neffe Marvin<br />

im Namen aller Angehörigen<br />

Und in Tiefensee? Hier entwickelt sich<br />

was. Im Jahr 2021 mit vier Läufern<br />

gestartet, folgten diesmal bereits 15<br />

Läuferinnen und Läufer zwischen<br />

18 und 55 Jahren der Einladung der<br />

Organisatoren Michael Göricke und<br />

Karsten Ohrisch. Vom Tiefenseer<br />

Pumpenhäuschen ging es zum Muldedeich,<br />

am Schnaditzer Schlosspark<br />

vorbei, Richtung Radweg an der<br />

Bundesstraße und über Naschkau zum<br />

Tiefenseer Feuerwehrgerätehaus. Lukas<br />

Ohrisch und Lukas Krause aus Eilenburg<br />

absolvierten die 10 Kilometer<br />

nahezu zeitgleich in etwas mehr als 47<br />

Minuten – und damit am schnellsten.<br />

Dennoch: Der Spaß stand bei allen im<br />

Vordergrund. Am 31. Dezember <strong>2024</strong><br />

gibt es die nächste Auflage. Wieder mit<br />

mehr Teilnehmern?<br />

45. BAD DÜBENER SILVESTERLAUF<br />

Gesamtsieger<br />

2 km<br />

Emily Siebert<br />

8:10 min<br />

Laurens Bartsch<br />

7:57 min<br />

5 km<br />

Martha & Waltraud Richter 23:06 min<br />

Tobias Trabitz<br />

19:11 min<br />

10 km<br />

Antje Müller<br />

44:37 min<br />

Jakob Saar<br />

34:00 min<br />

8 km Walking<br />

Roswitha Militzer<br />

1:02:20 h<br />

Frank Thomas<br />

56:33 min<br />

Du hast dich verabschiedet vor langer Zeit in deine eigene Welt.<br />

Du hast dich verabschiedet jetzt aus unserer Welt.<br />

Doch überall sind Spuren deines Lebens.<br />

Sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen, aber dich nie vergessen.<br />

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied<br />

von meinem lieben Sohn und unserem Bruder<br />

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am 27.01.<strong>2024</strong>,<br />

13.00 Uhr auf dem Friedhof in Söllichau statt.<br />

seiner Wahl im Umkreis von 20<br />

Kilometern. Das kann zu einem<br />

Jubiläum, einem runden Geburtstag<br />

oder zu einer Vereinsfeier sein.<br />

Der nächste<br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

erscheint am 31. Januar<br />

mit dem gewerblichen<br />

Sonderthema „Schule &<br />

Bildung“.


12<br />

TRAUERANZEIGEN 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Für die aufrichtige Anteilnahme durch geschriebene Worte,<br />

stillen Händedruck, Geldzuwendungen sowie letztes ehrendes Geleit<br />

in der schweren Stunde des Abschieds von unserer lieben Mama,<br />

Tochter und Schwester<br />

Alexandra Ebert<br />

1972 – 2023<br />

bedanken wir uns bei allen Verwandten,<br />

Freunden und Bekannten.<br />

Unser besonderer Dank gilt dem Redner<br />

für die zu Herzen gehenden Worte,<br />

dem Bestattungswesen Sonntag, Frau Susan Richter<br />

und der Gaststätte „Der Grieche im Kurhaus“.<br />

Im Namen der Familie möchten wir uns ganz<br />

herzlich bedanken für die großzügigen Spenden.<br />

Wir nehmen Abschied von meinem<br />

lieben Bruder, Schwager und Onkel<br />

Gunter Mercker<br />

*23.04.1955 †07.01.<strong>2024</strong><br />

In stiller Trauer<br />

Dein Bruder Jens mit Familie<br />

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung<br />

findet am Samstag, dem 27.01.<strong>2024</strong>,<br />

14.00 Uhr auf dem Friedhof in Glaucha statt.<br />

Ihre Söhne<br />

Justin und Luke<br />

Nach einem erfüllten Leben<br />

nehmen wir Abschied von<br />

meiner lieben Frau, Mutter,<br />

Schwiegermutter, Oma und Uroma<br />

Lissi<br />

Papenfuß<br />

geb. Liehr<br />

* 10. Juli 1934 † 06. Januar <strong>2024</strong><br />

Bad Düben, im Dezember 2023<br />

Plötzlich und unerwartet, für uns alle noch unfassbar,<br />

verstarb unser Sportfreund<br />

Gunter Mercker<br />

Wir verlieren mit ihm einen zuverlässigen Freund,<br />

der von uns durch sein freundliches und hilfsbereites Wesen<br />

sehr geschätzt wurde.<br />

Viele Jahre lang hat er sein Wissen und sein Können in<br />

den Dienst unseres Sportvereins gestellt.<br />

Wir werden Gunter sehr vermissen.<br />

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie.<br />

In stiller Anteilnahme<br />

Die Mitglieder des SV Glaucha<br />

In stiller Trauer<br />

Dein Ehemann Martin<br />

Deine Tochter Stephie mit Lutz<br />

Deine Enkeltochter Katrin mit Matthias<br />

Deine Urenkelin Annika<br />

im Namen aller Angehörigen<br />

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung<br />

findet am Samstag, dem 20. Januar <strong>2024</strong>, 14.30 Uhr<br />

auf dem Stadtfriedhof in Bad Düben statt.<br />

Der Tod ist das Tor zum Licht<br />

am Ende eines mühsam gewordenen Weges.<br />

Franz von Assisi<br />

Traurig, aber unendlich dankbar für die schöne<br />

gemeinsame Zeit müssen wir Abschied nehmen<br />

von meinem lieben Ehemann, guten Vater,<br />

Schwiegervater, Opa, Bruder und Onkel<br />

Willi Knötzsch<br />

*26.03.1951 †09.01.<strong>2024</strong><br />

In Liebe<br />

Deine Ehefrau Birgitt<br />

Dein Sohn Tobias mit Jacqueline<br />

Dein Schwiegersohn Torsten<br />

Deine Lieblinge Anna-Lucia, Lena,<br />

Jonathan und Mara<br />

Deine Geschwister mit Familien<br />

im Namen aller Angehörigen<br />

Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 20.01.<strong>2024</strong>, 10.00 Uhr in<br />

der Katholischen Kirche, Ritterstraße 27 in Bad Düben statt.<br />

Im Anschluss erfolgt die Beerdigung auf dem Friedhof in Wellaune.<br />

Für uns alle noch nicht zu begreifen, verstarb plötzlich<br />

und unerwartet unser treuer Kamerad<br />

Gunter Mercker<br />

Er war ein geachtetes Vereinsmitglied und zeichnete sich<br />

durch hohe Einsatzbereitschaft aus.<br />

Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten.<br />

Die Musikfreunde der Schalmeienkapelle Glaucha<br />

Aus unserem Leben bist du gegangen,<br />

in unserem Herzen bleibst du.<br />

Plötzlich und unerwartet verstarb<br />

mein lieber Bruder, Schwager und Onkel<br />

Lutz Aster<br />

*6. Dezember 1948<br />

†3. Januar <strong>2024</strong><br />

In lieben Gedenken<br />

Deine Schwester Sylvia mit Eberhard<br />

Dein Neffe Niccolo<br />

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Donnerstag,<br />

dem 25. Januar <strong>2024</strong>, 14.00 Uhr auf dem Stadtfriedhof in Bad Düben statt.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> TRAUERANZEIGEN 13<br />

NACHRUF<br />

Mit Trauer mussten wir zur Kenntnis nehmen,<br />

dass unser ehemaliger Mitarbeiter<br />

Lothar Tegt<br />

verstorben ist.<br />

Während seiner langjährigen Betriebszugehörigkeit in<br />

unserem Unternehmen haben wir ihn als einen<br />

sehr zuverlässigen Mitarbeiter kennen und schätzen gelernt.<br />

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.<br />

Geschäftsleitung<br />

Profiroll Technologies GmbH<br />

Bad Düben<br />

Sich erinnern und die Zeit im Herzen bewahren.<br />

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von<br />

Heidemarie Vetter<br />

geb. Asmus<br />

*12. Juni 1941 † 03. Januar <strong>2024</strong><br />

Betriebsrat<br />

DANKSAGUNG<br />

Herzlichen Dank sagen wir allen, die unsere liebe Mutter,<br />

Schwiegermutter, Oma und Uroma<br />

Maria Wendt<br />

geb. 11.07.1935 gest. 04.12.2023<br />

auf ihrem letzten Weg begleitet haben, die sich in stiller<br />

Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme,<br />

Zuneigung und Wertschätzung in so vielfältiger und<br />

liebevoller Weise zum Ausdruck brachten.<br />

Besonderer Dank gilt dem Bestattungswesen Sonntag<br />

sowie dem „guten Blumen-Geist“.<br />

In stiller Trauer<br />

Dein Sohn Hartmut<br />

im Namen aller Angehörigen<br />

Tochter Steffi mit Karsten<br />

Tochter Gabi mit Holger<br />

Enkelin Anne mit René<br />

Enkel Thomas mit Sophie<br />

Enkel Peter mit Saskia<br />

Enkelin Kristina mit Thomas<br />

Urenkel Henry, Amelie, Edda, Lene,<br />

Moritz, Maggy und Elli<br />

sowie alle Angehörigen<br />

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Samstag,<br />

dem 27.01.<strong>2024</strong>, 15.00 Uhr auf dem Friedhof in Tornau statt.<br />

Was geschah an einem 17. Januar...?<br />

...1932: Im Deutschen Reich beginnt das Nummerieren der wichtigsten Fernverkehrsstraßen,<br />

um die schnelle Orientierung zu erleichtern.<br />

...1942: Cassius Clay, später konvertiert und besser bekannt als Boxweltmeister<br />

Muhammad Ali, wird in Louisville, Kentucky geboren.<br />

...1945: Wegen der heranrückenden Roten Armee beginnt die Besatzung unter<br />

Richard Baer mit der Evakuierung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.<br />

...1968: In Kambodscha beginnen die Roten Khmer ihren Guerillakrieg gegen die<br />

Regierenden unter Prinz Norodom Sihanouk.<br />

...1988: In Ost-Berlin werden Demonstranten, die Rosa Luxemburg mit dem Spruch<br />

„Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden“ zitieren, am Rande<br />

einer öffentlichen Demonstration der SED-Parteiführung verhaftet.<br />

Wie schmerzlich war‘s, vor dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen.<br />

Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen.<br />

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutti,<br />

Schwiegermutti, Omi, Uromi, Ururomi und Tante<br />

Gisela Röhnke<br />

geb. 11.7.1934 gest. 26.12.2023<br />

In stiller Trauer<br />

Deine Kinder Hans-Jürgen,<br />

Dieter, Bernd, Jutta, Carola,<br />

Michael, Steffi, Manuela, Jens<br />

und Steffen mit Familien<br />

sowie alle Verwandten und Bekannten<br />

Die Trauerfeier mit anschließender<br />

Urnenbeisetzung findet am Freitag,<br />

den 2.2.<strong>2024</strong>, 13 Uhr auf dem Friedhof in Steinbach statt.<br />

Wenn ihr mich sucht,<br />

sucht mich in euren Herzen.<br />

Habe ich dort eine Bleibe gefunden,<br />

lebe ich in euch weiter.<br />

Für immer in unseren Herzen<br />

Katrin Brandt<br />

*27. Juni 1963<br />

†27. Dezember 2023<br />

geb. Raabe<br />

Dein Andree<br />

Dein Christoph mit Melina<br />

Dein Hagen mit Margret, Erik und Nina<br />

Die Urnenbeisetzung findet im engsten<br />

Familienkreis im Ruheforst statt.<br />

NACHRUF<br />

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser<br />

ehemaliger Mitarbeiter und Kollege<br />

Erhard Binder<br />

plötzlich und unerwartet verstorben ist.<br />

Die Nachricht hat uns erschüttert und sein Tod erfüllt<br />

uns mit tiefer Trauer.<br />

Mit aufrichtigem Dank für seine fast 20-jährige<br />

geleistete Arbeit verbindet uns ein ehrendes Gedenken.<br />

Wir werden ihn als einen erfahrenen und<br />

sehr hilfsbereiten Kollegen in Erinnerung behalten.<br />

Die Geschäftsführung und<br />

Mitarbeiter der AutoPartner<br />

Bad Düben GmbH


14<br />

AUS DER REGION 17. Januar <strong>2024</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

7-Seen-Wanderung<br />

Anmeldefenster ist geöffnet<br />

(Leipzig/Wsp). Die 7-Seen-Wanderung,<br />

das einmalige Wander erlebnis<br />

im Leipziger Neuseenland, feiert<br />

vom 3. bis 5. Mai großes Jubiläum!<br />

Das Anmeldefenster für das größte<br />

Wanderevent in Mitteldeutschland ist<br />

bereits geöffnet. Seitdem können sich<br />

alle Wanderfreunde für über 70 Touren<br />

anmelden. Mit dabei sind (Weit-)Wanderklassiker,<br />

wie die 105 Kilometer<br />

lange „Neuseenland XXL“, aber auch<br />

zahlreiche kürzere geführte und ungeführte<br />

Touren sind im Programm. Egal<br />

ob allein, in einer (neu gefundenen)<br />

Gruppe, mit Familie oder Freunden –<br />

hier ist für jeden etwas dabei!<br />

Entscheide selbst, ob Du lieber eine<br />

ungeführte Tour mit Strecken zwischen<br />

6 bis 105 Kilometern absolvierst,<br />

Erzählungen über Kultur und<br />

Geschichte bei einer thematischen<br />

Tour lauschst, mit Deiner Familie und<br />

den Kleinsten auf eine Abenteuerreise<br />

gehst oder bei einer der Aktiv- und Gesundheitstouren<br />

mehr über Ernährung<br />

und Bewegung erfährst! Sei dabei,<br />

wenn sich das Leipziger Neuseenland<br />

wieder in ein wahres Wander-Eldorado<br />

verwandelt!<br />

Infos: www.7seen-wanderung.de<br />

Bürgerhaus Schnaditz<br />

Erster Spieleabend im neuen Jahr<br />

(Schnaditz/Wsp/ny). Nächste Woche<br />

Freitag (26.01.) lädt der Kohlhaas-Club<br />

Schloss Schnaditz wieder<br />

zum gemeinsamen Spieleabend<br />

in das Bürgerhaus ein.<br />

Wer möchte, beteiligt<br />

sich an Skat-, Romméund<br />

Mau-Mau-Runden<br />

oder spielt „Mensch<br />

ärgere Dich nicht“ und<br />

andere Brettspiele. Beliebt sind auch<br />

„Stadt, Land, Fluss“ und Rummikub.<br />

Beim eintrittfreien Abend geht es<br />

auch um das Beisammensein und<br />

die Kommunikation unter den Ein-<br />

wohnern. Beginn ist 19 Uhr und es<br />

findet kein Ausschank statt. Jeder<br />

bringt sich bitte seine Getränke selber<br />

mit. Weitere Spieleabende sind<br />

im Februar und März vorgesehen.<br />

Angesprochen sind nicht nur Schnaditzer,<br />

sondern auch Bewohner<br />

Bad Dübens und<br />

der Stadtteile Hammermühle,<br />

Alaunwerk, Tiefensee<br />

und Wellaune.<br />

Eine Anmeldung wäre hilfreich<br />

(Tel.: 034243 / 50500 oder<br />

50370, E-Mail: kultur.in.schnaditz@<br />

gmail.com).<br />

1,5 Millionen Euro für die <strong>Dübener</strong> Heide<br />

Neues Jahr, neue LEADER-Förderrunde im sächsischen Teil<br />

(Bad Düben/Wsp). Seit 8. Januar<br />

<strong>2024</strong> können Projektideen für das<br />

EU-Programm LEADER eingereicht<br />

werden. Die Lokale Aktionsgruppe<br />

<strong>Dübener</strong> Heide / Sachsen beginnt<br />

nach mehr als einem Jahr Pause eine<br />

neue Förderrunde und startet mit der<br />

Umsetzung der überarbeiteten LEA-<br />

DER-Entwicklungsstrategie (LES)<br />

2023 – 2027. Von der Förderung<br />

können Kommunen, Vereine, Gewerbetreibende<br />

und Privatpersonen<br />

profitieren, die ihr Vorhaben in der<br />

LEADER-Region realisieren. Diese<br />

umfasst die Städte und Gemeinden<br />

Dommitzsch, Elsnig, Doberschütz,<br />

Dreiheide, Laußig, Mockrehna, die<br />

Ortsteile von Eilenburg und Bad Düben<br />

(einschließlich Hammermühle und<br />

Alaunwerk) sowie die Ortsteile Zinna<br />

und Welsau der Stadt Torgau. Zudem<br />

müssen die Projekte den Zielen der<br />

Lokalen Entwicklungsstrategie entsprechen.<br />

Zur Verfügung steht ein Gesamtbudget<br />

in Höhe von rund 1,5 Millionen<br />

Euro. Je nach Vorhaben liegt der Fördersatz<br />

zwischen 40 und 90 Prozent.<br />

In sechs verschiedenen Bereichen<br />

werden Förderungen in Aussicht gestellt:<br />

Das größte Budget mit 500.000<br />

Euro steht für Investitionen im Bereich<br />

Grund- und Nahversorgung<br />

sowie Mobilität bereit. Diesbezüglich<br />

sollen für die Menschen in ländlichen<br />

Gebieten Waren des täglichen Bedarfs<br />

und soziale und einzelhandelsähnliche<br />

Dienstleis tungen sichergestellt<br />

werden.<br />

Förderbar ist weiterhin die Um- und<br />

Wiedernutzung ländlicher Gebäude<br />

für Wohnzwecke. Dafür stehen<br />

250.000 Euro zur Verfügung. Menschen,<br />

die in die <strong>Dübener</strong> Heide<br />

ziehen oder bleiben möchten und<br />

entsprechende Sanierungspläne mit<br />

alten Gebäuden haben, können dafür<br />

eine Beihilfe beantragen. Erwünscht<br />

sind außerdem Vorhaben im Bereich<br />

Unternehmensförderung. Fördermittel<br />

in Höhe von 200.000 Euro gibt es<br />

für die Erweiterung eines Betriebes<br />

beziehungsweise des Produkt- oder<br />

Dienstleistungsangebotes sowie für<br />

Existenzgründungen. Ziel ist es, die<br />

Region als Standort für Firmen und<br />

Fachkräfte attraktiv zu machen.<br />

Auch für den Bereich Tourismus<br />

ist das Förderprogramm LEADER<br />

interessant: Investitionen in modernere<br />

touristische Unterkünfte oder<br />

gastronomische Betriebe erhalten<br />

ebenfalls einen Zuschuss aus dem<br />

EU-Programm mit der Absicht, die<br />

Tourismusregion <strong>Dübener</strong> Heide zu<br />

stärken. Bezuschusst werden außerdem<br />

investive Maßnahmen im Bereich<br />

Umwelt- und Naturschutz zur<br />

Entwicklung von mehr Artenvielfalt<br />

sowie Programme zum Thema Bildung<br />

nachhaltiger Entwicklung (BNE) für<br />

Kinder und Jugendliche.<br />

„LEADER ist ein Förderprogramm,<br />

das sich an die Menschen vor Ort im<br />

ländlichen Raum richtet und von ihrer<br />

Beteiligung lebt“, unterstreicht Monika<br />

Weber vom Regionalmanagement<br />

<strong>Dübener</strong> Heide.<br />

Projekte können bis 29. Februar <strong>2024</strong><br />

beim Regionalmanagement der <strong>Dübener</strong><br />

Heide eingereicht werden. Die<br />

Auswahl der Fördervorhaben ist für<br />

Ende März <strong>2024</strong> geplant. „Wir empfehlen,<br />

zeitnah Kontakt zum Regionalmanagement<br />

aufzunehmen, um sich zu<br />

möglichen Förderinhalten beraten zu<br />

lassen. Wir beraten kostenlos und begleiten<br />

durch das Antragsverfahren“,<br />

betont Regionalmanagerin Claudia<br />

Jakobartl.<br />

KONTAKT<br />

Monika Weber Tel.: 0171 / 7488594<br />

Claudia Jakobartl Tel.: 034243 / 342008<br />

www.naturpark-duebener-heide.de.<br />

HINTERGRUND<br />

LEADER kommt aus dem Französischen<br />

und heißt übersetzt: Verbindung zwischen<br />

Aktionen zur Entwicklung der<br />

ländlichen Wirtschaft. Es ist ein Förderprogramm<br />

der Europäischen Union, mit<br />

dem seit 1991 modellhaft innovative<br />

Aktionen im ländlichen Raum gefördert<br />

werden. Lokale Aktionsgruppen wie in<br />

der <strong>Dübener</strong> Heide erarbeiten vor Ort<br />

Entwicklungskonzepte. Ziel ist es, die<br />

ländlichen Regionen in Europa auf dem<br />

Weg zu einer eigenständigen Entwicklung<br />

zu unterstützen.<br />

Gestern und heute: ehemalige Touristenstation in der Paul-Kaiser-Straße<br />

Repro: Postkarte Archiv R. Nauditt<br />

Foto: (Wsp) Nyari<br />

In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.<br />

Heute führt uns die Zeitreise in den Bad <strong>Dübener</strong> Stadtteil Hammermühle. Der Blick geht auf das Ensemble in der Paul-Kaiser-Straße, das in der Vergangenheit<br />

als Erholungsheim, Touristenstation und nach der Wende als Schullandheim genutzt wurde. Inzwischen befinden sich die Gebäude seit Jahren in einem ruinösen<br />

Zustand. Wie der Verwaltungsausschuss zuletzt zustimmte, planen die privaten Eigentümer nun den Bau von Wohnungen.<br />

Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> AUS DER REGION 15<br />

Verlagshaus „Heide-Druck“<br />

Verlagshaus „Heide-Druck“<br />

Werbung Druck Design<br />

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Endlosformulare, Flyer, Folder, Referenzmappen,<br />

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Schilder, Werbeartikel mit Aufdruck u.v.m.<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Neuhofstr. 22–23 • 04849 Bad Düben • Tel.: 034243/24602<br />

www.duebener-wochenspiegel.de • info@heide-druck.com<br />

Karneval: Alles dreht sich rund um närrisches Fernsehen<br />

Presseler Narren laden am 3. und 10. Februar in den Landgasthof<br />

(Pressel/Wsp/ny). Jetzt stehen den<br />

Presseler Faschingsfans Karnevalistische<br />

Sendezeiten bevor, denn der<br />

Presseler Karnevalverein (PKV) lädt<br />

zu „TV-Helau – die bunte Fernsehschau<br />

des PKV“.<br />

Quizsendungen sind ja aktuell sehr beliebt<br />

– also hat sich der Elferrat diesem<br />

Thema angenommen und präsentiert<br />

eine lustige Frage- und Antwortshow.<br />

Die Garde und die beiden Funkenmariechen<br />

haben fleißig geübt und bieten<br />

ein Feuerwerk an rasanten Tänzen.<br />

Auch die gemischte Showtanzgruppe<br />

und die entzückende Kindertanzgruppe<br />

sind auf der Bühne mit viel<br />

Schwung zu erleben.<br />

Alles dreht sich also rund um das Fernsehen,<br />

was insbesondere in den lustigen<br />

Aktive Tiefenseer Dorfgemeinschaft<br />

(Tiefensee/Wsp/ny). Mit dem Weihnachtsbaumverbrennen<br />

– übrigens gerade<br />

geschehen – beginnt in Tiefensee ein<br />

buntes Jahr an Veranstaltungen und der<br />

Silvesterlauf (siehe S. 11) bildet den krönenden<br />

Abschluss. Dazwischen liegen<br />

verschiedene kulturelle und sportliche<br />

Ereignisse, die Alt und Jung erfreuen.<br />

Nachdem man sich von den Weihnachtsbäumen<br />

verabschiedet hat, lodert<br />

immer am Gründonnerstag das traditionelle<br />

Osterfeuer unter der Leitung der<br />

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.<br />

Der Tanz in den Mai wird in der Walpurgisnacht,<br />

also am 30. April, gefeiert.<br />

In Kürze wieder auf der Bühne zu erleben: der PKV.<br />

Foto: (Wsp) Archiv Nyari<br />

Sketchen zu Tage tritt. Da wird der eine<br />

oder andere bekannte Fernsehstar zu erleben<br />

sein und – da heute ebenfalls sehr<br />

beliebt – wird auch eine karnevalistische<br />

Kochsendung die Gäste aufs Beste<br />

unterhalten. Außerdem kann nach dem<br />

Bühnenprogramm nach Herzenslust im<br />

Saal getanzt werden. Wer also Lust auf<br />

Karneval verspürt, lässt seine Karten<br />

im Landgasthof reservieren (Tel.:<br />

034243 / 26121).<br />

Die beiden Gala-Veranstaltungen laufen<br />

am 3. Februar mit musikalischer<br />

Unterstützung mit DJ Kult und am<br />

10. Februar mit DJ Voyage. Beginn ist<br />

jeweils 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.<br />

Der Eintritt beträgt 14 Euro. Übrigens:<br />

Sich zu kostümieren lohnt, denn eine<br />

Jury wird wieder die beste Verkleidung<br />

prämieren.<br />

An selben Ort findet am 4. Februar<br />

(Sonntag) auch der Kinderfasching<br />

statt. Beginn ist 15 Uhr (Eintritt: 3<br />

Euro pro Kind und 5 Euro für Erwachsene).<br />

Neben einem kleinen Programm<br />

gibt es einige lustige Spiele und eine<br />

Kinderdisco für die Kids.<br />

Ein ereignisreiches Jahr im Stadtteil und ein voller Terminkalender<br />

Anfang Dezember überraschten die Tiefenseer mit einem entzückenden Adventsmarkt ihre Gäste.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Das Drachenfest zieht Familien mit<br />

ihren Kindern aus allen Himmelsrichtungen<br />

an.<br />

Doch am nächsten Tag heißt es, früh aus<br />

den Federn, denn das Maifest, das unter<br />

anderem mit lustigen Spielen begeistert,<br />

lädt an das Bürgerhaus im Zentrum des<br />

Ortes. Traditionell ist auch das „Nachbarbier<br />

geben“ im Muldedorf, das im<br />

Festzelt am Feuerwehrgerätehaus stattfindet.<br />

In diesem Jahr fällt die Feier auf<br />

den 8. Juni. Für dieses Ereignis gibt es<br />

sogar einen separaten gleichnamigen<br />

Verein.<br />

Sportlich geht es beim jährlichen Volleyballturnier<br />

zu, das mit vier Mannschaften<br />

aus Tiefensee und Umgebung<br />

auf dem Sportplatz ausgetragen wird.<br />

Weit über die Dorfgrenzen hinweg hat<br />

sich das beliebte Drachenfest einen guten<br />

Namen gemacht. Beim letzten Mal<br />

in 2023 wurden insgesamt um die 50<br />

Drachen am Himmel gezählt. Hier sind<br />

neben der Familie Krahnefeld mehrere<br />

Vereine aktiv.<br />

Ganz neu im Tiefenseer Kulturkalender<br />

findet sich ein Adventsmarkt, der vor<br />

gut sechs Wochen mit Bravour über<br />

die Bühne ging. Was die Bad <strong>Dübener</strong><br />

Stadtteilbewohner dort aufgefahren<br />

hatten, kann sich definitiv sehen lassen<br />

und wird mit Sicherheit zu einer neuen<br />

Tradition werden. Das Ganze begann<br />

mit einem Konzert der „Fichtbergmusikanten“<br />

in der Kirche und zog sich dann<br />

über Stunden bis weit in den Abend hinein.<br />

Also sollte man sich jetzt schon das<br />

erste Advents-Wochenende vormerken.<br />

Nur wenig später erfreut immer ein<br />

Krippenspiel die Herzen, direkt am<br />

Heiligabend, das die Gäste noch einmal<br />

in die weihnachtlich geschmückte<br />

Kirche führt. Hier ist insbesondere die<br />

Familie Ohrisch zu nennen, die bereits<br />

einige Wochen vorher beginnt, mit Kindern<br />

und Jugendlichen des Ortes alles<br />

einzustudieren. Mit dieser Aufführung<br />

sind die Tiefenseer jährlich auch zu Gast<br />

in der benachbarten Kirche Schnaditz.<br />

Und dann sind wir schon wieder beim<br />

Silvesterlauf.<br />

Doch es sollte nicht unerwähnt bleiben,<br />

dass sich außerdem jeden Monat die<br />

Rentner des Ortes zum gemütlichen<br />

Beisammensein im Bürgerhaus treffen<br />

und im Dezember lädt der Ortschaftsrat<br />

zur Rentnerweihnachtsfeier ein.


16 17. Januar <strong>2024</strong><br />

UNTER VIER AUGEN<br />

(Bad Düben/Trossin/Wsp/kp). Das<br />

Sächsische Staatsministerium für<br />

Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt<br />

rief zum Jahr 2022 zum<br />

Förderprogramm „Soziale Orte“ auf.<br />

Das Diakonische Werk Delitzsch-<br />

Eilenburg als Kooperationspartner<br />

der Bahnhofsgesellschaft <strong>Dübener</strong><br />

Heide versuchte mit einer Bewerbung<br />

sein Glück – und erhielt schließlich<br />

einen der begehrten Zuschläge. Satte<br />

282.000 Euro für drei Jahre, also noch<br />

bis Ende <strong>2024</strong>, fließen seitdem aus<br />

dem sächsischen Geldsäckel in den<br />

kurstädtischen KulturBahnhof. Ideen,<br />

Inhalte und vor allem Personal mussten<br />

her. Anfangs von Dr. Torsten Reinsch<br />

geleitet, übernahmen im vergangenen<br />

Jahr Dörthe Winter und Daniel Kampfmeier<br />

das interessante Projekt unweit<br />

der verwaisten Gleise.<br />

Für eine neue <strong>Ausgabe</strong> der beliebten<br />

Porträtreihe „Unter vier Augen“ trafen<br />

wir vor wenigen Tagen Dörthe Winter<br />

in der früheren Mitropa. Die Atmosphäre<br />

zwischen alten Sofas, Gitarren<br />

an den Wänden und Grünpflanzen<br />

machte es schnell heimelig. Zudem<br />

sorgte der erhaltene Kachelofen für<br />

die nötige Wärme. Winter kredenzte<br />

Tee und Kuchen. Hier sitzt‘s sich gut...<br />

Wie definiert man im alten Bahnhofsgebäude<br />

eigentlich einen „Sozialen<br />

Ort“? „Ich würde ganz platt sagen,<br />

dass es ein Ort ist, an dem Menschen<br />

zusammenkommen“, antwortet die<br />

40-Jährige. Diese Idee, dieser Grundsatz<br />

stehe über allem, bildet sozusagen<br />

das Dach des KulturBahnhofs. Da<br />

wäre ein selbstverwalteter Jugendclub,<br />

der angrenzende Gemeinschaftsgarten<br />

am Wasserturm, der Kurs „Deutsch<br />

im Gewächshaus“ für ukrainische Geflüchtete<br />

und verschiedene<br />

Projekte<br />

des Diakonie-Vereins<br />

Delitzsch-Eilenburg<br />

mit Büroräumen<br />

im Dachgeschoss.<br />

Nicht<br />

zu vergessen: Die<br />

inzwischen zahlreichen<br />

kulturellen<br />

Veranstaltungen<br />

im Bahnhof. Vom<br />

Mitropa-Abend<br />

über Improvisationstheater bis hin zu<br />

Music-Jams und Spieleabende. Das<br />

Gebäude wurde in den letzten Jahren<br />

wieder mit Leben gefüllt – durch<br />

ganz unterschiedliche Leute aus allen<br />

Altersschichten. Das alles zu organisieren,<br />

zu koordinieren und zu planen<br />

ist die Aufgabe des Duos Winter/<br />

Kampfmeier. Beide teilen sich eine<br />

Vollzeitstelle.<br />

„Aktuell haben wir etwa zwei Veranstaltungen<br />

pro Woche im Haus – immer<br />

offen für alle. Wir freuen uns über<br />

Vom Land in die Großstadt und zurück<br />

„Unter vier Augen“ heute mit: Dörthe Winter<br />

Ich würde ganz platt<br />

sagen, dass es ein Ort ist,<br />

an dem Menschen<br />

zusammenkommen.<br />

jeden, der mal reinschnuppern möchte“,<br />

erzählt Winter. Als weiteres Projekt<br />

stieß sie gemeinsam mit Nicolas<br />

Dreher vom Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide<br />

die Interessengemeinschaft (IG) „Mitwelt“<br />

an. Hier sollen Kulturmacher,<br />

also unter anderem Heimatforscher,<br />

Veranstalter und Vereinsvorstände,<br />

in einer Art Informationsnetzwerk<br />

zusammenkommen. Zum Auftakttreffen<br />

waren 14 Personen anwesend.<br />

Klingt erstmal wenig, wird jedoch<br />

als Erfolg verbucht. „Für den Anfang<br />

super. „Wir freuen uns hier weiterhin<br />

über viele Akteure, die sich in<br />

einem gemeinsamen<br />

Netzwerk für<br />

Kunst und Kultur<br />

in der Region engagieren<br />

wollen“,<br />

ruft Winter auf.<br />

Die zweifache<br />

Mutter stammt aus<br />

der Altmark, wurde<br />

in Stendal geboren<br />

und wuchs<br />

in einem kleinen<br />

Dorf auf. „Nach<br />

dem Abitur wollte ich weg vom Land.<br />

Ich habe kurz BWL in Berlin studiert.<br />

Das war dann aber nichts für mich“,<br />

erzählt Dörthe Winter. 2004 führte sie<br />

der Weg nach Leipzig. Hier studierte<br />

sie Kommunikations- und Medienwissenschaft<br />

sowie Kulturwissenschaft,<br />

machte hier ihren Magister – und<br />

wurde heimisch in der Messestadt. Sie<br />

spezialisierte sich in der Filmwissenschaft,<br />

schrieb ihre Abschlussarbeit<br />

zu Minimalismus im Film und heuerte<br />

beim Leipziger DOK Filmfestival in<br />

der Öffentlichkeitsarbeit an.<br />

2014 erblickte ihre erste Tochter das<br />

Licht der Welt. Die Arbeit beim Festival<br />

ließ sich fortan nicht mehr mit<br />

dem Familienleben vereinbaren. 2017<br />

wurde Kind Nummer zwei, diesmal<br />

ein Sohn, geboren und für die vierköpfige<br />

Familie ging es wieder raus aufs<br />

Land. Fündig wurden Dörthe Winter<br />

und ihr Mann Karl Winter-Brummer<br />

in Trossin, mitten in der <strong>Dübener</strong><br />

Heide. Sie kauften eine alte Wassermühle<br />

und bauten sie zum Wohnhaus<br />

mit „noch viel Potential“ aus. Beide<br />

gründeten im Jahr 2019 ihre Wildnisschule<br />

„Heidefeuer“, die jedoch erst<br />

nach Corona so richtig durchstarten<br />

konnte. Die Kurse sind gut gefüllt.<br />

Angestellte, Erzieher, Lehrer, aber<br />

auch Schauspieler und Künstler lassen<br />

sich in Trossin wildnispädagogisch<br />

fortbilden – einzeln oder in Gruppen.<br />

Nebenberuflich arbeitet sie noch als<br />

Naturcoach und Prozessbegleiterin.<br />

„Grundlage unserer Arbeit ist die bedingungslose<br />

Liebe zur Natur sowie<br />

unser gemeinsames lebensdienliches<br />

Wirken für eine enkeltaugliche Zukunft“,<br />

heißt es in einem ihrer Flyer.<br />

Zugegeben, alles eine sehr theoretische<br />

Rhetorik. Konkret geht es um<br />

Spurenlesen, Teambuilding und Wissensvermittlung<br />

über Pflanzen und<br />

Tiere.<br />

Durch das Angebot der Neu-Trossiner<br />

zum Thema Bildung für nachhaltige<br />

Entwicklung (BNE) kam es zum<br />

ers ten Kontakt mit dem Naturpark,<br />

der für Dörthe Winter letztlich in der<br />

Anstellung beim Diakonischen Werk<br />

mündete. „Mein Alltag ist durch die<br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Leitet seit letztem Jahr gemeinsam mit Daniel Kampfmeier das Projekt „Soziale Orte“ im Bad <strong>Dübener</strong> KulturBahnhof:<br />

Dörthe Winter.<br />

Foto: (Wsp) Phillipp<br />

Dörthe Winter<br />

Abrechnungen tatsächlich mit viel<br />

Bürokratie verbunden. Außerdem sind<br />

wir hier auch eine Art Hausmeister“,<br />

zählt sie auf. Regelmäßige Projektgespräche<br />

mit Bahnhofseigentümer<br />

Michael Kühn runden die Arbeit ab.<br />

Weitere größere Baumaßnahmen seien<br />

derzeit nicht geplant. Baulich sei<br />

alles soweit erledigt. „Unsere Aufgabe<br />

ist es, interessierte Bürger nun mit<br />

Kultur zu versorgen und einen Raum<br />

zu schaffen, in dem Leute miteinander<br />

ins Gespräch kommen. Hierbei kann<br />

sich jeder einbringen“, ist Winter<br />

überzeugt. Auch wenn das Wirken<br />

rund um den KulturBahnhof noch immer<br />

etwas unter dem Radar läuft, wird<br />

hier wertvolle Arbeit geleistet – so soll<br />

es in einem „Sozialen Ort“ auch sein.<br />

i<br />

Kurz gefragt!<br />

Lieblingsessen:<br />

Bibimbap (koreanisch)<br />

Lieblingsgetränk:<br />

Tee mit Kräutern aus dem eigenen<br />

Garten<br />

Lieblingsrestaurants:<br />

„Tobagi“ in Leipzig<br />

Lieblingsurlaubsregion:<br />

Frankreich<br />

Lebensmotto:<br />

„Es muss von Herzen kommen, was auf<br />

Herzen wirken soll.“ (Goethe)<br />

Drei Personen, mit denen Sie gern einmal<br />

zu Abend essen würden:<br />

• Heide Göttner-Abendroth<br />

(Matriarchatsforscherin)<br />

• David Steindl-Rast<br />

(Benediktinermönch)<br />

• Andy Goldsworthy<br />

(Land-Art-Künstler)


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

17. Januar <strong>2024</strong> HEIMATGESCHICHTE 17<br />

Heimatgeschichte<br />

Die Pianistin Louise Hauffe – ein <strong>Dübener</strong> Kind<br />

(Düben/Wsp). Jede Stadt hat oder<br />

hatte berühmte oder doch bekannte<br />

Menschen, die in ihren Mauern geboren<br />

wurden. Das trifft auch für<br />

die Stadt (Bad) Düben zu. Hier erblickte<br />

am 2. Januar 1836 die spätere<br />

Pianistin Louise Hauffe das Licht der<br />

Welt. Sie war das erste von insgesamt<br />

neun Kindern. Ihr Vater, der Musikus<br />

Gottlieb Hauffe, betrieb eine kleine<br />

Musikschule, wo junge Menschen<br />

eine Ausbildung an verschiedenen<br />

Instrumenten sowie im Fach Gesang<br />

erhielten. Man kann wohl davon ausgehen,<br />

dass Gottlieb Hauffe auch seine<br />

Tochter Louise unterrichtete.<br />

Mit gerade einmal 14 Jahren gab sie<br />

schon ihr erstes Konzert, welches<br />

begeistert aufgenommen wurde. Von<br />

1850 bis 1855 studierte sie dann am<br />

Leipziger Konservatorium Klavier und<br />

nahm Unterricht in Komposition, Musikgeschichte<br />

und Musiktheorie. Die<br />

„Neue Zeitschrift für Musik“ vom 1.<br />

Januar 1854 berichtete von den Abonnementskonzerten<br />

im Dezember 1853,<br />

dass am 17. des Monats der junge<br />

Johannes Brahms von Robert Schuhmann<br />

als neue „Kunsterscheinung“<br />

präsentiert wurde. Einen Tag später<br />

gab das Konservatorium im Saal des<br />

Heimatgeschichte<br />

Kurznachrichten aus Schwemsal von 1911<br />

(Söllichau/Wsp). Die einst in Düben<br />

erschienene Zeitung „<strong>Dübener</strong> Nachrichten“<br />

brachte auch viele Meldungen<br />

aus den umliegenden Städten und<br />

Gemeinden. So auch aus Schwemsal.<br />

Von dort wurde Folgendes berichtet:<br />

„Am Sonnabend, dem 21. Januar 1911,<br />

wurden zwei kleine Mädchen von<br />

drei und vier Jahren aufgegriffen. Sie<br />

konnten nur angeben, dass ihr Vater<br />

Wilhelm heiße und irgendwo Kaninchen<br />

holen wollte. Auf telefonische<br />

Anfrage wurde festgestellt, dass die<br />

Kinder seit acht Uhr früh im Nachbardorf<br />

Rösa vermisst wurden.“<br />

Am 24. Januar 1911 machten sich drei<br />

Knaben von 14 Jahren auf dem Friedhof<br />

mit alten Bruchstücken von Grabdenkmälern<br />

zu schaffen. Einer von<br />

ihnen geriet mit der Hand zwischen<br />

die Kanten zweier Platten, wodurch<br />

ihm der kleine Finger der rechten Hand<br />

vollständig abgedrückt wurde.<br />

Im Mai kam es zu einer besonders<br />

großen Plage von Maikäfern. Die<br />

Schulkinder der Gemeinde mussten<br />

tagelang, vor allem im Forstrevier<br />

Tornau, die Käfer einsammeln. Diese<br />

hatten sich schon über die Eichen und<br />

auch über die Obstbäume hergemacht.<br />

Täglich kamen so zwischen ein und<br />

zwei Zentner Maikäfer zusammen.<br />

Vom 16. Juni 1911 wird Folgendes<br />

berichtet:<br />

Gewandhauses eine Abendunterhaltung.<br />

Das Publikum war ausgewählt,<br />

denn unter den Gästen befand sich<br />

auch der König von Sachsen. Auf der<br />

Bühne spielte Louise Hauffe ein Stück<br />

von Mendelssohn Bartholdy. Anfangs<br />

etwas aufgeregt, gelang es ihr aber,<br />

das Publikum von ihrem Können zu<br />

überzeugen.<br />

Seit 1856 gastierte sie vornehmlich<br />

im Leipziger Gewandhaus. Sie spielte<br />

die Werke von Bach und Beethoven<br />

genauso gut, wie die von Mozart,<br />

Schubert und Schumann. Wo sie auftrat,<br />

begeisterte sie ihr Publikum. Und<br />

sicher wird das Geld, was sie jetzt<br />

verdiente, auch ihrer Familie geholfen<br />

haben.<br />

Trotz ihres großen Erfolges kam Louise<br />

Hauffe auch immer wieder nach Düben.<br />

So gab sie, gemeinsam mit ihrem<br />

Vater und dessen Schülern, Konzerte<br />

in Düben. Wie am 1. Osterfeiertag<br />

1857. Hier kamen allerdings in erster<br />

Linie Stücke aus damalig bekannten<br />

Opern und Operetten zum Vortrag.<br />

Bis auf ein Stück von Carl Maria von<br />

Weber. Die leichte Muse überwog also<br />

zu Ostern. Ein weiteres Konzert gab<br />

sie in Düben am 1. Weihnachtsfeiertag<br />

1859. Ihr Konzert im März 1863<br />

„Ein etwas tragikomisches Ereignis<br />

spielte sich gestern Abend vor der<br />

Wohnung des im Ort bekannten Heilkundigen<br />

ab. Kommt da im Laufe des<br />

Nachmittags ein Holzfuhrmann, der<br />

seinen kranken Gaul, wegen seines<br />

Zustandes, im Wald vom Wagen hatte<br />

abspannen müssen, zu dem immer<br />

hilfsbereiten Mann. Die sofort verabreichte<br />

Arznei versagte jedoch die<br />

erhoffte Wirkung. Den armen Gaul verließen<br />

die Kräfte, so dass er auf offener<br />

Straße vor dem Fenster seines Helfers<br />

stöhnend zusammenbrach. Hier erhielt<br />

er, von dem eiligst herbeigerufenen<br />

Abdecker, den Gnadenstoß. Die ganze<br />

kam bei nicht allen <strong>Dübener</strong> Musikliebhabern<br />

an. Das Konzert lobte der<br />

Kritiker der <strong>Dübener</strong> Zeitung, aber es<br />

war auch ein Stück von St. Heller zu<br />

hören, welches als zu modern und nicht<br />

für das <strong>Dübener</strong> Publikum geeignet<br />

war. Zwei Jahre später begab sich<br />

Louise Hauffe auf eine Konzertreise<br />

nach Wien, wo sie eine wahre Welle<br />

der Begeisterung auslöste. Selbst die<br />

härtesten Kritiker lobten sie über<br />

alle Maßen.<br />

Szene litt nicht an Zuschauermangel.“<br />

Des Weiteren wird berichtet, dass der<br />

jetzige Domänenpächter, Herr Amtsrat<br />

Gerber, sich zurückziehen und den ihn<br />

noch lange Jahre bindenden Pachtkontrakt<br />

auf den Rittmeister a. D. Braune<br />

überlassen will. Falls die Regierung<br />

die Zustimmung nicht versagt, dürfte<br />

der Wechsel zustandekommen. Dies<br />

war notwendig, da die Domäne dem<br />

Staat gehörte.<br />

Am 1. Juli wurde, bei der Ausübung<br />

ihres Berufes die Bezirksleichenschauerin<br />

Frau Pohle aus Rösa, vom<br />

Tode überrascht. Die 30 Jahre alte<br />

Frau hatte in Schwemsal gerade eine<br />

1872 hatte sie zum musikalischen Erfolg<br />

auch Glück in der Liebe. Sie heiratete<br />

den Musikverleger und Stadtrat<br />

Raimund Härtel (Verlag Breitkopf &<br />

Härtel). Ob sie danach noch Konzerte<br />

gab, ist nicht bekannt. Dafür hatte sie<br />

aber großartige Freunde. In ihrem<br />

Haus verkehrten die Musikgrößen<br />

ihrer Zeit – neben Johannes Brahms<br />

auch Anton Rubinstein und andere.<br />

Eine besondere Freundschaft gab es<br />

zwischen Louise Hauffe und Clara<br />

Schumann, welche ebenfalls Pianistin<br />

war. Obwohl Clara Schuhmann<br />

die Nummer eins in Europa war und<br />

Louise Hauffe die Nummer zwei, gab<br />

es nie Konkurrenzkampf zwischen<br />

beiden.<br />

Heute erinnert der Louise-Hauffe-Ring<br />

(mit einem nichtssagenden Anhänger<br />

am Straßenschild) und eine sehr<br />

schöne Erinnerungstafel im Park, am<br />

Froschbrunnen nahe des Kurhauses,<br />

an diese bemerkenswerte Frau. Die<br />

Tafel im Park stiftete die sächsische<br />

Staatsregierung im Rahmen der Aktion<br />

„Frauenorte“ der Stadt Bad Düben.<br />

Und Bad Düben ist immer noch die<br />

einzige Stadt im Landkreis Nordsachsen<br />

mit einem derartigen Gedenkort.<br />

Lutz Fritzsche<br />

Leiche eingesargt, als sie plötzlich ein<br />

heftiges Unwohlsein befiehl. Sie begab<br />

sich zu im Dorf wohnenden Verwanden<br />

und bat sie in Vorahnung ihres Todes,<br />

sich doch ihrer Kinder anzunehmen.<br />

Wenige Stunden darauf gab sie ihren<br />

Geist auf.<br />

Ebenfalls im Juli sollte Schwemsal aus<br />

der Parochie Söllichau ausgepfarrt werden<br />

und nun zur <strong>Dübener</strong> Kirche kommen.<br />

Dies hätte den Vorteil, dass der<br />

zweite Pfarrer von Düben dann Pfarrer<br />

von Schwemsal wäre. Alle stimmten<br />

freudig zu. Als es dann aber um die<br />

Bezahlung der Stelle ging, endete die<br />

Sache in einem Jahre langen Streit.<br />

Im Oktober, an einem Sonntagabend,<br />

erschreckte ein gellender Hilferuf die<br />

Bewohner des Ortes. Da die Rufe<br />

immer dringlicher wurden, eilten aus<br />

den Gehöften sofort etwa zwei Dutzend<br />

handfeste Männer herbei. Es stellte sich<br />

jedoch heraus, dass die Sache nicht<br />

ganz so schlimm war. Der Rufer hatte<br />

Verwandte zu Besuch und mit diesen<br />

war er in Streit geraten. Darauf kam es<br />

zu einer kräftigen Prügelei, bei welcher<br />

der Hausherr augenscheinlich den<br />

Kürzeren gezogen hatte. Nach dem auf<br />

der Straße wieder Ruhe eingekehrt war,<br />

ging der Streit im Haus munter weiter.<br />

Auch schon vor über 100 Jahren war<br />

also den Schwemsalern nichts Menschliches<br />

fremd. Lutz Fritzsche


18<br />

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lädt am kommenden<br />

Freitag (19.01.), ab 19.30 Uhr ins<br />

Gemeindehaus zu einem Konzert mit<br />

Franziska Günther. Ihre Songs treiben<br />

mit prägnanten Gitarrengrooves kraftvoll<br />

vorwärts, berühren mit warmer<br />

eindringlicher Stimme direkt und<br />

erzählen mit kluger Beobachtungsgabe<br />

und nordisch trockenem Humor<br />

bilderreiche Geschichten.<br />

Die Troubadourin stammt aus Mecklenburg,<br />

wohnt in Berlin und spielt<br />

ihren meist deutschsprachigen frischen<br />

Singer-Songwriter-Folk in ganz<br />

Deutschland, Nordeuropa und Island.<br />

In ihrem aktuellen Album „Besser<br />

wenn der Kopf nicht hängt“ pulsiert<br />

Franziska Günthers lebensbejahende<br />

Energie, inspiriert von der Weisheit<br />

ihrer Großmutter, auch in turbulenten<br />

Zeiten mit Zuversicht, Liebe und Humor<br />

durch die Welt zu gehen...<br />

Franziska Günther kommt am Freitag ins Bad Schmiedeberger Gemeindehaus.<br />

Foto: S. Bjoerns<br />

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