Verbreitung, Ökologie und Schutz der Mauereidechse

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Verbreitung, Ökologie und Schutz der Mauereidechse

Einwanderungswege der nördlichen Populationen konnten durch die

Analyse der mtDNA Daten eindeutig belegt werden.

Franz Gassert, Musée national d`histoire naturelle, L-2160 Luxembourg,

franz.gassert@gmx.de

DR. WILHELM KLINGELHÖFFER (1871-1953): Arzt und Terrarianer in

Offenburg und seine Mauereidechsenbeobachtungen

Gerhard Hallmann

Dr. W. KLINGELHÖFFER ließ sich als junger Augenarzt 1899 in Offenburg

nieder. Neben seiner Praxis auf der Wilhelmstraße und ab 1920 in der

Hauptstraße führte er gleichzeitig als Chefarzt die Augenklinik im

Offenburger Krankenhaus (heute Klinikum Offenburg), war langjähriger

Vorsitzender des Offenburger Ärztevereins und Mitglied der Ärztekammer.

Neben seiner schulischen und beruflichen Ausbildung beschäftigte sich K.

von Kindesbeinen autodidaktisch und leidenschaftlich in seiner Freizeit mit

der Vivarienkunde und ganz speziell mit den Amphibien und Reptilien.

1908 konnte er von der Stadt Offenburg die „Städtischen Gewächshäuser“

im Park an der Schlosser-/Ecke Krautgasse, gegenüber der Mühle,

pachten und seine Idee für den Bau des „Vivariums Offenburg“

verwirklichen.

Es war die Absicht von Dr. KLINGELHÖFFER, einer breiten Öffentlichkeit und

den Schulen die „unbeliebten Amphibien und Reptilien“ aufklärerisch in

Terrarien vorzustellen. Neben einheimischen hielt er auch

umgebungsfremde Amphibien und Reptilien.

In seinem mehrbändigen Lebenswerk TERRARIENKUNDE (1. Aufl.1931,

2. Aufl. 1955/58) schildert KLINGELHÖFFER unter anderem folgende

Erlebnisse mit seinen im„Vivarium Offenburg“ gehaltenen Ruinen- und

Mauereidechsen: „Einen normalen Winter halten auch die aus etwas

südlicheren Gebieten stammenden Mauereidechsen bei uns im Freien in

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