Mit Zeitarbeit Karriere gemacht

glkompakt

Mit Zeitarbeit Karriere gemacht

02

März / April 2012 · 10. Jahrgang · ISSN-2190-8680 · 4,50 E · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

MATTHIAS BUTZ - sein Bergischer Personalservice ist eine gefragte Größe

Mit Zeitarbeit Karriere gemacht

BERGISCH GLADBACH

Aus einer öden Autostellfläche

soll eine grüne Parkanlage

in der City werden

BURSCHEID

Mit der Umweltwoche steht

die Stadt ganz im Blickpunkt

von Landkreis und Land

KÜRTEN

Isotec - Sanierer von Feuchtigkeits-

und Schimmelschäden

mit Umsatzsteigerung

LEICHLINGEN

Neues Modegeschäft bereichert

die Pferdesport-Szene

in der Innenstadt

RÖSRATH

Folienhersteller Paja hat einen

neuen Inhaber und denkt an

einen Ausbau des Betriebes

ODENTHAL

Von Karfreitag bis Anfang

November rollt der Bergische

Wanderbus wieder

OVERATH

Est wird ernst mit den

Baumaßnahmen nicht nur

im Innenstadtgebiet

WERMELSKIRCHEN

Auszeichnung für Tente-

Rollen, Hersteller von Rollen

für Krankenhausmobiliar

LEVERKUSEN

Bahnstadt Opladen macht

schon rein optisch bemerkenswerte

Fortschritte

+++ Infos +++ Seite 30 +++


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GL&Lev kontakt • Nr. 2 / 2012

INHALT

PROFIL

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land 4

Matthias Butz und der „Bergische

Personalservice“ in Bergisch Gladbach

DAS GESPRäCH - Touristik-Experte 6

Walter Hebbel zum Thema Kreuzfahrt

REGIO

In der Redoute wird wieder gefeiert 8

Flächenvermarktung in Rhein-Sieg 10

Rund um Köln - Die Strecke 11

„Das Bergische“ - die neue Marke 12

Die Gesundheitsmesse des EVK 13

LOKAL

BERGISCH GLADBACH - Gammeliger 14

Autostellplatz wird Grünanlage

NEUES AUS DEM TECHNOLOGIEZENTRUM 16

RöSRATH - Folienhersteller Paja nach 18

Insolvenz mit neuem Besitzer

OVERATH - Werbegemeinschaft „Einkaufen 19

in Overath“ sucht neue Führung

ODENTHAL - Künstlerscheune neu vergeben 20

KüRTEN - Isotec beeindruckt mit Wachstum 20

BURSCHEID - Umwelttage der große Hit 22

WERMELSKIRCHEN - überregionale 24

Auszeichnung für Tente-Rollen

LEICHLINGEN - Neuer Impuls durch 25

Modegeschäft für den Pferdesport

LEVERKUSEN - Bahnstadt Opladen 26

macht auch optisch Fortschritte

Bilanz der VR Bank Rhein-Wupper 28

NRW-Minister besucht Chempark 29

WFL - Gewerbeflächen gefragt 30

NACHBARSCHAFT - Gründungsmesse 32

SERVICE

TOURISMUS - Dubai wieder sensationell 38

GOLF - 50 Jahre GC Georghausen 40

MESSEN - Anuga FoodTec in Köln 46

AUTO - Das neue Porsche-Cabrio 48

WIRTSCHAFTSGESPRäCHE - Auto-Schau 49

GASTRONOMIE - Veltins ganz groß 50

GESUNDHEIT - Der „Blaue Montag“ 52

StEuERN RECht FINANzEN

u. a. – Testament und Vorsorge ab 53

– Sichere Personalsuche

– Jahresbilanz Bayer AG

– Controlling

EDITORIAL

Radfahrer ...

Mit einer interessanten,

aber auch brisanten Anfrage

hat kürzlich ein Bürger

gleich zwei Ausschüsse

der Stadt Bergisch

Gladbach beschäftigt. Er

forderte, das bestehende Verbot aufzuheben

und die Fußgängerzone für Radfahrer

frei zu geben, schließlich sei die Straße breit

genug. Und außerdem wäre das ein Beitrag

zur Belebung. Der Antrag wurde zurückgewiesen.

Wie ich meine zu Recht. Zugleich

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Immer mehr Gaststätten und Hotels werben um Wanderer

Immer mehr Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe im Bergischen wollen mehr Gäste aus der

Zielgruppe der Wanderer erreichen und stellen sich auf deren spezielle Bedürfnisse ein. Im Zuge der

Entwicklung der Qualtitätsfernwanderwege „Bergischer Weg“ und „Bergischer Panoramasteig“ sowie

der „Streifzüge“ wirbt das Team des Bergischen Wanderlandes aktuell für eine Positionierung als

„Gastgeber Bergisches Wanderland“. Und das Interesse ist groß. Immer mehr Betriebe in RheinBerg,

Rhein-Sieg und Oberberg unterschreiben die Kooperationsvereinbarung, mit der sie sich zu speziellen

Leistungen in den Bereichen Ausstattung, Verpflegung und Service verpflichten. Im Gegenzug erhalten

sie ein Gütezeichen und profitieren von den Marketingmaßnahmen im Rahmen der Wanderwege.

aber finde ich den Vorgang höchst demokratisch.

Der Antragsteller wurde ernst genommen,

das Anliegen sachlich behandelt.

Die Stadtverwaltung will daraufhin im Sommer

ein Konzept für vernünftige Radrouten

in der Stadt vorlegen. Schließlich muss auch

der nahe Bahnhof berücksichtigt werden. -

Aber gestatten Sie mir eine ganz persönliche

Meinung: Genügt es nicht, dass Radfahrer

zumindest in städtischen Bereichen bereits

die Bürgersteige für sich erobert haben?

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: wirtschaftsmagazin@glverlag.de

Layout:

Christoph Dettmar Mediengestaltung

Druck:

Graphische Betriebe Henke GmbH, Brühl

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2012.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Mai / Juni 2012

Anzeigenschluß: 20. April 2012

GL&Lev kontakt 02/12

3

IMPRESSUM


4

PROFIL DIE ERFOLGREIChEN

GL&Lev kontakt 02/12

Nach nur drei Jahren schon ganz vorn in RheinBerg

ZEITARBEIT nach dem Motto

„Aus der Region für die Region“

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Er stammt eigentlich aus

Bielefeld, lebt aber seit 18 Jahren

in Bergisch Gladbach und

möchte den Standort nicht

mehr missen: Matthias Butz

(37), Alleininhaber der Zeitarbeit-Agentur

„Bergischer

Personalservice“. Die hat

Matthias Butz erst vor drei

Jahren richtig in Schwung

gebracht. Heute sieht er sich

schon als Marktführer in der

Kreisstadt und darüber hinaus.

Das Thema Zeitarbeit hatte in der

Vergangenheit nicht immer den

besten Ruf, weil „Schwarze Schafe“

mitunter die Situation der Arbeitsuchenden

ausnutzten, aber das ist im wesentlichen

vorbei. Heute sind Zeitarbeitsagenturen

überwiegend seriöse Unternehmen, die

sich an die Spielregeln des Arbeitsmarktes

halten und erheblich dazu beitragen, dass

Persönliche Gespräche sind das A

und O bei der Bergischen Personalvermittlung

in Bergisch Gladbach.

Unverzichtbar dabei aber auch für

den Chef: Das Telefon.

sich Dinge positiv entwickeln. Zeitarbeit gilt

bereits als „Zukunftsbranche“. Insider sprechen

von einer „Erfolgsgeschichte“.

Über 1800 Unternehmen sind allein im

„Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister“

(BAP) organisiert. Darin auch

der „Bergische Personalservice“, der sogar

erst kürzlich von der französischen Rating-

und Versicherungsgruppe „ak coface“ mit

dem dreifachen A (AAA) in die höchste Ratingstufe

aufgenommen wurde. Was Kompetenz,

Seriosität und Vertrauen impliziert.

Für Unternehmer Butz ein Beweis seiner

Qualitäten.

Matthias Butz hat Zeitarbeit am eigenen

Leib erfahren. Er war nie in Festanstellung,

aber als Zeitarbeiter in diversen Führungspositionen:

„Insofern kenne ich die Praxis.“

Und er ist ganz ehrlich: „Wir können nicht

alle Berufssparten bedienen“. Aus den Pflegeberufen

zum Beispiel hält er sich raus:

„Da ist es einfach zu riskant, jemanden zu

vermitteln, dessen Qualifikation wir nicht

beurteilen können.“ Butz vertraut vielmehr

seiner Kernkompetenz. „Unser Kundenstamm

setzt sich zusammen aus Handwerk,

Industrie, Logistik, Verwaltung und

Dienstleistung. Hier vermitteln wir tech-


PROFIL

nisch-gewerbliches und kaufmännisches Fachpersonal ebenso

wie gewerbliches und kaufmännisches Hilfspersonal. Da wissen

wir, worüber wir reden.“ Wir - das sind der Geschäftsführer und

sechs Festangestellte im 200-qm-Büro eines Geschäftshauses an

der Odenthaler Straße (Kieser). Mit ihnen zusammen hat das Unternehmen

zuletzt zwei Millionen Euro Umsatz gemacht.

Und der Markt scheint zufrieden. In der Kartei sind rund 300

Unternehmen als Kunden registriert. Dazu über 100 feste Mitarbeiter

beim Bergischen Personalservice; Leute, die Butz vermittelt

und die bei ihm feste Arbeitsverträge haben. Mit Recht auf Kündigungsschutz,

Lohnfortzahlung, Urlaub und Krankengeld. Butz:

„Unsere Zeitarbeiter heute sind längst keine Tagelöhner mehr...“

Wie als Beweis nennt er rund 40 Mitarbeiter, die ihm von den

Unternehmen im vergangenen Jahr „abgeworben“ wurden und

dort jetzt fest angestellt sind. Butz: „Da bin ich sogar stolz drauf,

weil es zeigt, dass wir die richtigen Leute in unserer Angebotspalette

haben.“ Bei Übernahmen bezieht Butz eine in den AGB’s

festgelegte „Ablösesumme“.

Wer für den Personalservice arbeitet soll möglichst aus der

Nähe kommen. Butz: „Unsere Leute sollten täglich nicht mehr als

30 km fahren müssen. Unsere Devise heißt: Menschen aus dem

Bergischen zu Unternehmen im Bergischen“. In kurzen Wegen

sieht er die Zufriedenheit auf beiden Seiten. Und ein Bekenntnis

zu seinem Wohnort: „In Bergisch Gladbach lebe ich, hier bin

ich zu Hause. Hier will ich bleiben.“ Die Kreisstadt sei schließlich

„ein Städtchen zum Wohlfühlen“. Entsprechend engagiert ist er

in berufsständischen Organisationen (Junger Unternehmer Club)

und Vereinen. Er sponsort SV 09 und Jan Wellem und ein Stück

Motorsport. Er unterstützt Nachwuchsfahrer. In einem Tourenwagen

aber rast der junge Familienvater

(2 Kinder) auch mal höchst persönlich über

den Nürburgring.

Engagiert und erfolgreich

im Motorsport:

Matthias Butz. Er fährt

Tourenwagenrennen.

Das Leben braucht

kein Standby.

Sondern ein Ziel.

Der neue Boxster S.

Ab 14.04.2012 bei

uns im Porsche

Zentrum Köln.

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GL&Lev kontakt 02/12

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6

PROFIL

Und die Kreuzfahrt boomt

Wie Fachmann Walter Hebbel die Situation einschätzt

Als das Kreuzfahrtschiff

„Costa Concordia“ vor

Italien auf Grund lief und

die Katastrophe erst richtig

sichtbar wurde, war es

nur legitim zu fragen: „Ist

die Seefahrt jetzt in Not?“

Immerhin gab es Stornierungen

und mancher

Urlauber entschied sich

spontan für eine andere

Reisemöglichkeit. Und

doch heißt es: Die Kreuzfahrt

boomt! Wir sprachen

darüber mit dem Touristik-

Experten Walter Hebbel.

GL&Lev kontakt 02/12

DAS GESPRäCh

Walter Hebbel kann nur bestätigen,

was die Reisebranche seit Jahren

beobachtet: Das Kreuzfahrtgeschäft

boomt. Die Zuwächse sind Jahr für

Jahr enorm. Sie liegen bei 20 Prozent. Und

wie der Deutsche Reisebüro-Verband ermittelte,

buchten 2010 weit über eine Millionen

Passagiere eine Fahrt auf hoher See.

Aida und Hapag-Llyod sollen 2010 einen

Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro

gemacht haben.

Hebbel selber konnte in seinem Unternehmen

allein im Januar, im Monat des

Schiffunglücks, eine Steigerung von 18 Prozent

registrieren! Drei große Sommerreisen

sind bereits ausverkauft.

Walter Hebbel ist Chef

der größten Reisebüro-Kette

von Nordrhein-Westfalen mit

21 Büros in NRW und 14 im

Rhein-Main-Neckar-Gebiet.

In der hiesigen Region

gibt es Hebbel-Reisebüros

u.a. in Bonn, Hennef und

Siegburg sowie in Bergisch

Gladbach, Bensberg Leichlingen

und Leverkusen. In Leverkusen-Schlebusch

ist der

renommierte Familienbetrieb

zu Hause.

Das Schiffsunglück traf

den Firmen-Chef so überraschend

wie alle anderen

Menschen: „Ich hatte mir

bislang nicht vorstellen kön-

Walter Hebbel,

ein Touristiker

von überregionalem

Ruf,

an seinem

Arbeitsplatz

in Schlebusch.

Von der WfL

ausgezeichnet

als Unternehmer

des Jahres 2011.

Er sagt: „Nichts

ist sicherer als ein

Kreuzfahrtschiff.“

nen, dass so etwas möglich ist“, sagte er,

der nicht mehr zählen kann, wie oft er

schon Seereisen unternommen hat.

Hebbel sagt: „Kaum ein Verkehrsmittel

ist sicherer als so ein moderner Kreuzfahrtriese.“

Aber genau dieses Thema wollten

Urlauber in den Reisebüros in den letzten

Tagen immer wieder diskutieren.

Hebbel kann da mit einem eigenen guten

Beispiel aufwarten. Erst vor einem halben

Jahr schickte er wieder 30 Mitarbeiter

zur Schiffsbesichtigung nach Bremerhaven:

„Sie sollten sich schlau machen, wie es auch

in Ernstfällen an Bord zugeht, um unseren

Kunden die gewonnenen guten Eindrücke

weiterzugeben.“

Beispiel: In jeder Kabine weisen Nummern

auf das für den Reisenden im Notfall

zuständige Rettungsboot hin. Selbst das

Küchenpersonal ist ausgebildet, den Passagieren

Hilfestellung zu leisten. Und wenn

alles nach vorliegenden internationalen

Richtlinien abläuft, sei ein Schiff in nur 30

Minuten komplett evakuiert.

Auch keine Angst vor Sprachproblemen.

Zwar spricht man an Bord Englisch, doch

immer mehr Ozeanriesen bieten inzwischen

vielsprachiges Personal.

Übrigens: Wer so einen Ozeanriesen

persönlich kennenlernen will, kann dies

beim Hamburger Hafengeburtstag tun.

Hebbel bietet zum 11. Mai eine dreitägige

Komfortbusreise zu einer nie dagewesenen

AIDA-Schiffsparade mit der Weltpremiere

von AIDAmar an. E. Gravenstein


Versorgung auf hohem Niveau

Im Sommer 2006 startete die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch

Gladbach. Das Konzept der Hotel Klinik ist zukunftsweisend und auf die Bedürfnisse

anspruchsvoller und selbstbewusster Patienten zugeschnitten. Medizinische

Spitzenversorgung ist hier gepaart mit individueller Betreuung. Hinzu kommt ein

angenehmes Ambiente mit wohnlichem Flair. Bei dem wundervollen Blick über die

Stadt Bergisch Gladbach, das Bergische Land bis hin zur Kölner Bucht fühlen Sie

sich aufgehoben und umsorgt wie in einem guten Hotel.

Individuelle Behandlung und sensible Gastlichkeit

In der Hotel Klinik stehen Sie mit Ihren persönlichen Wünschen und individuellen

Bedürfnissen im Mittelpunkt. In einer Atmosphäre des Wohlbefindens können

Sie sich ganz entspannt auf exklusiven Service, gehobenen Komfort und spezifisch

abgestimmte Abläufe verlassen. Die Räumlichkeiten sind mit warmen und sanften

Farben gestaltet, die Einrichtung ist von anspruchsvoller Unaufdringlichkeit.

Die persönliche Zuwendung des behandelnden Arztes und die sensible Betreuung

durch besonders geschultes Servicepersonal sind zwei wichtige Elemente, mit denen

die Hotel Klinik am Evangelischen Krankenhaus alles für Ihr Wohlergehen und

Ihre Genesung tut.

Komfort im Überblick

• Vollklimatisiertes Patientenzimmer in gehobener Hotelausstattung

mit außen liegendem Sonnenschutz

• Komfortables Bad mit Haartrockner, Bademantel und täglichem

Handtuchwechsel

• TV mit Flachbildschirm, DVD-/CD-Player und Radio

• Schreibtisch mit Utensilien und Internetanschluss

• Minibar mit individueller Bestückung

• Mehrere Tageszeitungen zur Auswahl

• Frühstück und Abendessen in Buffetform im Klinikbistro

• Entspannung und Erholung in der Klinik Lounge

Ärzte in der Hotel Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herr Dr. med. Andreas Hecker

Kontakt: 0 22 02 / 1 22 - 2300

Gefäßchirurgische Abteilung

Herr Dr. med. Klaus Bieber

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Frauenklinik, Brustzentrum

Herr Prof. Dr. med.

Bernhard Liedtke

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2400

Medizinische Klinik und

Gastroenterologie

Herr Dr. med. Heinz Christian

Rieband

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2150

Medizinische Klinik und

Kardiologie

Herr Prof. Dr. med.

Hans-Peter Hermann

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2100

Psychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Ulrich

Schultz-Venrath

Herr Dr. med. Heinrich Knott

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 3100

Unfall- und Gelenkchirurgie

Herr Prof. Dr. med. Michael

Schnabel

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2300

Die Klinik für Anästhesiologie,

Schmerztherapie und Intensivmedizin

Herr Dr. med. Manfred Molls

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2500

Das Institut für Diagnostische

Radiologie und Nuklearmedizin

Frau Dr. med. habil.

Gudrun Lasek

Kontakt: 0 22 02/1 22 - 2200


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REGIO

Bayer zahlt 300 Mio. Euro

Gewinnbeteiligung

an seine Mitarbeiter

Der Bayer-Konzern hat in einem strategisch

und operativ sehr erfolgreichen Jahr 2011

neue Rekordwerte bei Umsatz und EBIT

erzielt. Das um Sondereinflüsse bereinigte

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) erhöhte sich um 7,2 Prozent

auf 7,613 Milliarden Euro. Das bereinigte

Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 15,3

Prozent auf 4,83 Euro. „Daran beteiligen wir

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

weltweit mit 600 Millionen Euro, denn sie haben

mit ihren Leistungen und ihrem Einsatz

zu dem guten Ergebnis beigetragen“, erklärt

Dr. Richard Pott, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor

der Bayer AG. Auf die Beschäftigten

in Deutschland entfallen rund 300 Millionen

Euro (Vorjahr ca. 250 Mio. Euro). Die

Mitarbeiter erhalten Ende April ihre Erfolgsbeteiligung

zusätzlich zum Monatsentgelt.

Neuer Geschäftsführer

bei der IHK Köln

Die Industrie- und Handelskammer

Köln hat

einen neuen Chef. Mit

der Verabschiedung des

bisherigen Hauptgeschäftsführers

Dr. Herbert

Ferger in den Ruhestand, hat der bisherige

Thyssen-Manager Ulf C. Reichardt (45, Bild)

die Geschäfte übernommen. Ferger kann auf

zwölf Jahre erfolgreiche IHK-Arbeit zurückblicken

und fand dafür am 29. Februar anerkennende

Abschiedsworte Worte von NRW-

Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger.

GL&Lev kontakt 02/12

Landräte versprechen gute Zusammenarbeit

In guter und vertrauensvoller Atmosphäre fand Anfang Februar der Antrittsbesuch des neuen

Landrates des Rheinisch-Bergischen-Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, im Siegburger Kreishaus

statt, wo er von Landrat Frithjof Kühn herzlich begrüßt wurde.

Landrat Kühn gratulierte seinem Kollegen zur neuen Tätigkeit und wünschte ihm für die anspruchsvolle

Aufgabe eine glückliche und erfolgreiche Hand. Man war sich einig, dass die gute

bisherige Zusammenarbeit im Verein Regio Köln/Bonn und Nachbarn auch über die Regionale

2010 hinaus, deren Projekte nun nach und nach vollendet werden, fortgeführt werden soll. Auch

sollen bei den Themen Tourismus und Kultur Synergien geschaffen werden – ebenso bei der

Wirtschaftsförderung und dem Ausbau der Infrastruktur. „Dort, wo es sinnvoll ist, muss die Zusammenarbeit

auch über die Grenzen von Gebietskörperschaften hinweg geführt werden; dies wollen

wir in Zukunft intensiv weiter betreiben“, bekräftigen Landrat Kühn und Landrat Dr. Tebroke.

In der Godesberger Redoute

kann wieder gefeiert werden

In Bonn-Bad Godesberg ist die historische

Begegnungsstätte „Redoute“

nach mehrmonatigen Renovierungsarbeiten

wieder glanzvoll eröffnet

worden. Mehr als 400 Gäste

aus Politik, Kultur und Wirtschaft

folgten der Einladung der neuen

Pächter und waren beeindruckt.

Rund 1,8 Millionen Euro hat die Stadt

Bonn über ihr Städtisches Gebäudemanagement

(SGB) in den Gebäudekomplex

(inkl. Redüttchen) investiert

und dabei in enger Abstimmung mit der

Unteren Denkmalbehörde gehandelt. Dabei

spielten sich die Hauptarbeiten im Inneren

ab. Parkett und Marmorböden wurden

überarbeitet und die Gebäudetechnik (Lift

und Heizung) saniert. Zudem erhielt die Re-

doute ein neues Dach im oberen Mansardenbereich.

Neue Pächter sind Rudolf von Borries

und sein Sohn Christoph. Sie bewirtschaften

auch die „Wolkenburg“ in Köln und haben

die Redoute und das Redüttchen im

vergangenen Jahr von der Firma Günnewig

übernommen. Die neuen Herren haben

große Pläne und wollen vor allem auch eine

anziehende Außengastronomie betreiben.

Die einst kurfürstliche Redoute wurde

vor jetzt 200 Jahren errichtet, ab 1953 vom

Auswärtigen Amt u.a für Staatsbankette

genutzt und 1975 zum letzten Mal umfangreich

modernisiert.

Der Vertrag mit den neuen Pächtern ist

für zehn Jahre mit einer Option um zweimal

fünf weitere Jahre unterschrieben.


„ Meine Zukunft liegt nahe.

Und das ist gut so.“

NACHBARSCHAFFT PERSPEKTIVE.

Im CHEMPARK sind jährlich über 2.000 Fachkräfte in der Ausbildung.

Die Unternehmen im CHEMPARK gehören gemeinsam zu den größten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen. Und

wer viele Menschen beschäftigt, braucht starke Nachwuchskräfte. Deshalb sind diese Unternehmen in der Region

wichtige Ausbilder. Damit ist der CHEMPARK sicher ein Nachbar mit Perspektive – nicht zuletzt auch dank seiner

hohen Sicherheitsstandards und seiner ausgeprägten Wirtschaftskraft.

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CHEMPARK

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GL&Lev kontakt 02/12

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10

REGIO

Erfolgreiche Flächenvermarktung in Rhein-Sieg

GL&Lev kontakt 02/12

Das im Jahr 1993 in

Kraft getretene kreisweite

Gewerbeflächenkonzept hat

sich für den Rhein-Sieg-Kreis

als Erfolg erwiesen.

Wie eine Umfrage der Wirtschaftsförderung

des Rhein-Sieg-

Kreises unter den 19 kreisangehörigen

Städten und Gemeinden ergeben

hat, konnten seither in den Gewerbegebieten

1.700 Betriebe angesiedelt werden; diese

beschäftigen rund 22.600 Arbeitskräfte.

Dabei wurden alleine in den letzten drei

Jahren Gewerbegrundstücke an 260 Betriebe

mit 2.450 Beschäftigten vermarktet.

Spitzenreiter bei der Gewerbeansiedlung

sind die Städte Troisdorf mit 310 Betrieben

und 5.300 Arbeitsplätzen, Bornheim mit

165 Betrieben und 4.250 Arbeitsplätzen

sowie Rheinbach mit 270 Betrieben und

2.000 Arbeitsplätzen.

Für Landrat

Frithjof Kühn

hat die Gewerbeflächenpolitik

des Rhein-

Sieg-Kreises

und seiner

Kommunen

entscheidend

dazu beigetragen,

dass die

Region den

Strukturwandel

nach dem

Dr. Hermann Tengler

Bonn/Berlin-

Beschluss bisher

so gut bewältigt hat. „Durch die Bereitstellung

neuer Gewerbegebiete wurde

frühzeitig die Grundlage geschaffen, dass

die private Wirtschaft im Rhein-Sieg-Kreis

expandieren konnte. Das haben vor allem

Sie präsentierten den „Berufskompass“(v.l.): Christian Bonnen, Vorstandsmitglied Kreissparkasse Köln, Petra Adams,

Sparkasse Leverkusen, Dr. Christoph Siemons, Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn und Dr. Reimar Molitor, geschäftsführendes

Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V.

Ein Berufs-Kompass für die Jugend

Pünktlich zu den Halbjahreszeugnissen

gibt es wieder die aktualisierte

Version von „Zukunft in der Tasche“,

das Gemeinschaftsprodukt der Sparkassen

in der Wirtschaftsregion.

In diesem Jahr haben sich die Kreissparkasse

Köln, die Sparkasse KölnBonn und

die Sparkasse Leverkusen etwas Neues

einfallen lassen. Der SparkassenSchulservice

entwickelte den „Kompass:-Beruf“. Das ist

ein Test zur beruflichen Orientierung für Ju-

gendliche zwischen 13 und 18 Jahren. Er hilft,

eigene Fähigkeiten und Interessen zu erkennen

und ermittelt dazu passende Berufe. Als

Ergebnis wird ein Gutachten erzeugt, das

die Bewerbungsmappe der Schüler komplettiert.

Mit dem Berufsziel fest im Auge

können die Berufsinformationen konkretisiert

und mittels der Datenbank „Zukunft in

der Tasche“ geeignete Arbeitsstellen, Studienplätze

und Weiterbildungsangebote gefunden

werden. Die Hilfe ist kostenlos.

die kleinen und mittleren Unternehmen genutzt“,

so Landrat Kühn.

Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann

Tengler misst den Erfolg der Gewerbeflächenpolitik

jedoch nicht allein an der

Neuansiedlung von Betrieben. „Genauso

wichtig ist es aber, den schon vorhandenen

Betrieben den Spielraum für betriebswirtschaftlich

notwendige Erweiterungen oder

Umsiedlungen innerhalb der Region zu geben“,

erläutert Dr. Tengler.

Vor dem Hintergrund der demographischen

Entwicklung und der daraus resultierenden

nachlassenden Wirtschaftsdynamik

werde die Entwicklung des vorhandenen

Unternehmensbestands ohnehin weiter an

Bedeutung gewinnen.

Aktuell stehen im Rhein-Sieg-Kreis nach

Angaben der Kreiswirtschaftsförderung

noch rund 170 Hektar für Gewerbeansiedlungen

zur Verfügung.

Der Mietspiegel für

RheinBerg liegt vor

Mieterhöhungen im Rheinisch-Bergischen

Kreis sollten sich „im Rahmen“

halten. Das schlägt der aktuelle Mietspiegel

von 2011 vor, der jüngst in Bergisch

Gladbach vom Verein „Haus und

Grund Rhein-Berg“ vorgestellt wurde.

Es sind Erhöhungen zwischen 10 und 20

Cent pro Quadratmeter für Wohnungen

bis 100 qm möglich. Dabei geht der aktuelle

Trend eindeutig hin zu kleineren

Wohnungen. Und immer wichtiger: Der

energetische Zustand der Wohnung.

Der Vereinsvorsitzende Franz Heinrich

Krey sagte dazu: „Der Mietspiegel ist ein

gutes Ergebnis und eine wichtige Orientierung

für beide Seiten, um sich friedlich

auf eine Miethöhe einigen zu können.“

Denn bindend ist der Mietspiegel

nicht. Er dient aber gern als verlässliche

Grundlage für Vereinbarungen und kann

beim Verein für 3,5 Euro erworben werden.

Das kleine grüne Merkheft wurde

von Haus und Grund Rhein-Berg, dem

Mieterverein Köln und der Rheinischen

Immobilienbörse in Zusammenarbeit

mit der Stadt Bergisch Gladbach zusammengestellt.

Die Kreisstadt selbst zählt

zu den 30 teuren Städten der Republik.


Rund um Köln: Start

in hückeswagen

Die Karte zeigt, wo Autofahrer am

Ostermontag mit Störungen, sprich vorübergehenden

Straßensperren rechnen müssen.

Denn hier rollt die 96. Ausgabe des internationalen

Profiradrennens „Rund um Köln“.

Diesmal mit Start in Hückeswagen.

Als Tour-Macher Artur Tabat die Strecke jüngst

vorstellte, war’s auf den Tag sein

70. Geburtstag. Ex-Weltmeister Rudi Altig gratulierte

mit einer themenbezogenen Torte.

A59

A1

A3

Leichlingen

Leverkusen

96. Rund um Köln

Ostermontag, 9. April 2012

Strecke ELITE 196,7 km

S Sprintwertung B Bergwertung

V Verpflegung �Höchster Punkt

Odenthal

13:00 S

Bergisch L270

Gladbacher Str


Burscheid

12:53 B

Blecher ◄


A1

Altenberg

12:50

13:09 B

Scheuren ◄



1 13:20

2 14:38

1 12:41

2 13:14

Bechen

Spitze



Neutralisierter Start

11:10 Uhr

HÜCKESWAGEN

Schlossplatz

Islandstraße 11:32 B

Dhünntalsperre

Kürten

12:33 B Biesfeld

L286

K.-Dünnwald

Dombach-Sander Str.

1 13:27 B

2 14:44 B

L289

Herkenrath

14:36

A3

Bergisch Gladbach

L329

L299 14:16

K.-Niehl

KÖLN

K.-Mülheim

K.-Dellbrück

506

L288

Bensberg

Schloß Bensberg

1 13:33 B

2 14:51 B

L284

14:24

Immekeppel

L84

Hohkeppel

A4

14:08 B

K.-Deutz B55

L288

Ferrenberg

Köln-Rath Forsbach

K.-Kalk Schmitze Bud

L84

B55

1 13:39

L136

15:07 S 2 14:57

Hoffnungsthal

14:06

L284

L170

Overath

1 15:23

13:52 K23

A3

2 15:32 S

Klein- L284

Hofferhof

3 15:41 S Zielrundkurs 6,6 km

13:55 S

1 13:45

eichen

V

Ziel: 15:50 Uhr Bayenstraße

2 15:02

13:54 B Lüghauser Str.

Höhe Dreikönigenstr./Harry-Blum-Platz

Rösrath S 13:50 Hauptstr./Bahnhof


K29


L110

Köln/Bonn

Ruhrgebiet

K28


L310

L296


506



506

K32


L286


K29


K5

12:22

Linde

483


L284

237



Start: 11:15 Uhr

Bevertalstr./Staumauer


12:04 B

Am Dimberg

L129

L299

12:16

Lindlar

A4

K11

K5

Bevertalsperre

L284


Neyetalsperre

Wipperfürth

11:45 S

Hochstraße


11:49 B Agathaberg



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11


12

REGIO

Eva Babatz (Bild), Leiterin der IHK-

Zweigstelle Leverkusen/

Rhein-Berg, hatte

Grund zur Freude: „Das

Stimmungshoch vor

Ort und in der gesamten

IHK-Region hat

zum Jahresbeginn weiter

angehalten. Das beweisen auch die relativ

stabilen Investitions- und Beschäftigungspläne.“

Die Kapazitätsauslastung liege bei

der Hälfte der Unternehmen bei über 85 %.

Die Expertin sieht ein Risiko allerdings in der

Energie- und Rohstoff-Preisentwicklung.

Helmut Brunotte (Bild), Geschäftsführer

der Brunotte Film

GmbH mit Kinos u.a.

auch in Troisdorf und

Leverkusen, hat seinen

Kino-Neubau in Bensberg

nach einer Voreröffnung

im Dezember

nun auch ganz offiziell mit einer großen Party

eingeweiht. Mit Bürgermeister und auch sonst

viel Stadt-Prominenz. Vor allem auch mit den

Spitzen der Kreissparkasse, die im gleichen

Haus beheimatet ist. Brunotte zeigte den Premierenfilm

„Die Eiserne Lady“ mit Meryl Streep.

Jutta Kirberg (Bild), Geschäftsführerin

von Kirberg Catering

in Bergisch Gladbach,

hat im Leverkusener

Schloss Morsbroich die

neue „Genuss-Saison“

mit einem ganz speziellen

„Kulinarischen

Kalender“ eröffnet. Das Schloss-Restaurant

ist überregional bekannt für seine excellente

Küche und ein exqusites Ambiente und dafür

auch schon mehrfach ausgezeichnet.

Wolfgang Bosbach (Bild), Bundestagsabgordneter

und

Vorsitzender des Innenausschusses

des

Bundestages, hat sein

Amt als Karnevals-

Präsident der Großen

Gladbacher nach über

20jähriger Tätigkeit abgegeben. Seine wortgewandte

und mit Pointen gespitzte Moderation

war berühmt und bei rund 100 Sitzungen

zumeist schon allein das Eintrittsgeld

wert. 1977 war „Wobo“ Prinz im Gladbacher

Dreigestirn.

GL&Lev kontakt 02/12

NAMEN

„Wir in RheinBerg haben

schließlich was zu bieten“

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (RBW)

und die Wirtschaftsförderer der

Kommunen trafen sich in Nümbrecht

zu ihrer jährlichen Klausurtagung,

an der vorübergehend auch

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke

teilnahm.

Tebroke begrüßte die enge Zusammenarbeit

im Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer

und sprach sich

für die kooperative Zusammenarbeit der

Kommunen im Thema Wirtschafts- und

Tourismusförderung aus. Ein gemeinsamer

Auftritt der Wirtschaftsförderer gegenüber

den Unternehmen in Fragen der Ansiedlung

und gegenüber dem Land bei Fragen

der Regionalplanung sei nutzbringender als

lokales Kirchturmdenken. So könne man

Unternehmen gewinnen. „Wir im Rheinisch-

Bergischen Kreis haben schließlich was zu

bieten. Wir sind nah dran an der Metropolregion

Köln/Bonn, sind aber noch ein bisschen

besser“, so Tebrokes Einschätzung zur

Lebens- und Arbeitsqualität im Kreis.

Als weitere gemeinsame Themen mit

den Wirtschaftsförderern nannte Tebroke

die Gewerbeflächenentwicklung, die Schaffung

von Infrastruktur, die Energieeffizienz,

das Bildungsnetzwerk und damit verbunden

die Begegnung des Fachkräftemangels.

Bernd Martmann, Vorstand des Stadtentwicklungsbetriebes

Bergisch Gladbach

- AöR (SEB), berichtete über Struktur, Aufgaben

und Projekte des SEB und die Erfahrungen

des ersten Jahres in der neuen

Organisationsform. Außerdem informierten

sich die Wirtschaftsförderer über die Förderdatenbank

des Region Köln/Bonn e.V., die

umfassend überarbeitet wurde.

Aus Naturarena wurde „Das Bergische“

Mit der neuen Marke „Das Bergische“ wirbt die Naturarena ab sofort touristisch für den

Oberbergischen und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Das bisherige Logo „Naturarena“ tritt

in den Hintergrund und wird ausschließlich im Firmennamen der Naturarena Bergisches

Land GmbH weitergeführt.

„Das Bergische“ bietet ein deutlich größeres Markenpotenzial und damit bessere Möglichkeiten,

Image und Bekanntheit der Region zu erhöhen. Es bezeichnet die geografische

Region und ist überregional bereits bekannt. Das Wort „Naturarena“ war als Kunstbegriff

immer erklärungsbedürftig. Erfahrungen aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass viele

Kunden hiermit keine touristische Region in Verbindung bringen. Als erste Broschüre unter

der neuen Marke wurde nun das Gastgeberverzeichnis „berg.ruhe 2012“ herausgegeben.

300 Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Privatzimmer, Gruppenunterkünfte und Campingplätze

aus 21 Städten und Gemeinden präsentieren sich den Gästen.


7. EVK-Gesundheitsmesse in Bergisch Gladbach

Begehbare Arterie ist der

Hit der Gesundheitsmesse

Wie wichtig die eigene Gesundheit ist, merken wir immer

spätestens dann, wenn sie uns fehlt. Vorher machen wir uns doch

kaum Gedanken. Anregungen dazu will die 7. Gesundheitsmesse

des Evangelischen Krankenhauses in Bergisch Gladbach geben.

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Die Veranstaltung findet am Samstag,

21. April, und Sonntag, 22. April, jeweils

von 10 bis 18 Uhr in Bergisch

Gladbach statt. Im Bürgerhaus Bergischer

Löwe und in einem großen Messezelt davor

stellen etwa 100 Firmen auf 2.700 Quadratmetern

Ausstellungsfläche ihre neuen Produkte

und Dienstleistungen vor. In mehr als

60 Vorträgen geben namhafte Referenten

des Evangelischen Krankenhauses Bergisch

Gladbach und weitere Experten ihr Wissen

aus allen Bereichen der Medizin weiter.

Wer Lust hat, einmal den Körper „von

innen“ kennenzulernen, kann sich auf den

Weg durch ein begehbares Arterienmodell

machen und erfahren, wie wichtig dieses

Blutgefäß für den Körper ist – und wie man

Erkrankungen behandelt.

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt,

gibt es an beiden Messetagen ein vielfältiges

Bühnenprogramm mit Musik und

sportlichen Vorführungen.

Auf der Außenfläche rund um das Theatercafe

können sich die Besucher an der

Aktion „Laufen bewegt“ beteiligen, ihr

nächstes Bike- oder E-Bike testen sowie

ihre Kinder in die Hüpfburg zum Toben

schicken.

Feste Bestandteile der Messe sind der

Selbsthilfetag des Rheinisch-Bergischen

Kreises und die Seniorenmesse. Der Eintritt

ist frei. Weitere Informationen:

www.evk-gesundheitsmesse.de.

GL&Lev kontakt 02/12

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LOKALES

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Die Kreisstadt

denkt über eigene

Stadtwerke nach

Wie anderenorts auch haben

sich die Kommunalpolitiker in

Bergisch Gladbach Gedanken

über die künftige Energieversorgung

gemacht. Noch wird die

Kreisstadt zwar von der Belkaw

versorgt, doch der Vertrag läuft

demnächst aus und der Rat hat

in nicht-öffentlicher Sitzung nach

diversen Diskussionen in den

Wochen zuvor beschlossen, die

Gründung eigener Stadtwerke in

Erwägung zu ziehen, um damit

ins Strom- und Gasgeschäft einzusteigen.

Eine politische Mehrheit

ist dafür. Eine Entscheidung

müsste allerdings noch dieses

Jahr fallen. Die eventuelle Selbständigkeit

hat aber auch ihre

Kritiker, die meinen, das könne

die Stadt allein nicht stemmen.

So wird ein Partner gesucht, und

die Belkaw ist auch noch nicht

aus dem Millionen-Spiel.

GL&Lev kontakt 02/12

LuTZ uRbAcH, Bürgermeister

Rathaus Stadtmitte

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

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Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

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Stadtentwicklungsbetrieb: Bernd Martmann, Rathaus Bensberg,

Tel. 02202-141271 b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann,

Tel. 02202-141424 m.westermann@stadt-gl.de

Odenthal

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Der Buchmühlenplatz:

Grauer Parkplatz soll

zum grünen Park werden

Die Stadt-information war

trocken: „es ist soweit! Die

Regionale 2010 geht auch im

Osten bergisch Gladbachs, rund

um die buchmühle und die

obere Hauptstraße, in die entscheidende

Phase.“ Will sagen:

Jetzt haben wir den Salat! Die

Kreisstadt hat eine neue Großbaustelle.

Diesem gruseligen Gedanken sollte

man dennoch eine positive Seite

abgewinnen: Denn aus einem tristen,

ja wirklich erbarmungswürdigen Stellplatz

für Autos (kl.Bild oben) soll in

absehbarer Zeit eine höchst ansehnliche

Parkanlage werden. Aus Grau

wird Grün. Die Arbeiten haben begonnen.

Und die obere Fußgängerzone,

vom Löwen hin zur VHS und

dem Forum, wird neu gepflastert und

umgestaltet. Keine Frage: Dadurch

wird das leicht vernachlässigte Viertel

ganz erheblich aufgewertet. Nur: Bis

es soweit ist, müssen vor allem Autofahrer

einige Mühsal auf sich nehmen.

Weil Parkplätze vorübergehend

wegfallen und manches Ziel etwas

umständlich erreichbar ist. Kleiner

Trost: Hinter der alten Realschule

plant die Stadt eine Parkpalette mit

gut 80 Stellplätzen zu errichten. Unter

anderem durch diese Maßnahme

soll sichergestellt werden, dass auch

in Zukunft ausreichend Stellplätze in

diesem Bereich der Stadt vorhanden

sind. Was zum Beispiel auch für den

Wochenmarkt von Bedeutung ist.

Ab 2013 wird die Strunde durch

den dann fertigen Park an der Buchmühle

verlaufen. Von dort fließt sie

weiter an der Buchmühlenstraße

entlang durch den Forumpark in Richtung

Villa Zanders.

Damit erlangt die Strunde wieder

die Bedeutung, die ihr als einstiger

Keimzelle der Stadt gebührt. Jahrelang

war sie verrohrt und wurde eher

als Problem gesehen, wenn sie bei

diversen Bauten im Weg war. Jetzt

wird sie zum Erholungsraum. Künftig

können die Bergisch Gladbacher an

der Strunde im Buchmühlenpark gemütlich

spazieren gehen.

Nach heutigem Stand der Planung

wird ab August/September mit dem

Bau der zweigeschossigen Parkpalette,

die im Februar 2013 fertig sein

soll, begonnen. Erst dann wird der

neue Park in der Stadt vollendet. Die

neue Pflasterung der oberen Hauptstraße

beginnt im Mai. Diese Arbeiten

werden rund zwei Monate dauern.

Und gepflastert wird auch entgegengesetzt.

Halb Bergisch Gladbach also

eine Baustelle. eg

Teilerfolg bei

m-real Zanders

Betriebsrat und Geschäftsführung

von m-real Zanders haben sich darüber

verständigt, 85 weitere und

damit insgesamt 435 von rd. 700

Arbeitsplätzen bis Juni 2014 zu erhalten.

260 Stellen werden abgebaut.

Für die Zeit danach gibt’s das Gedankenspiel,

auf dem Gelände einen

Gewerbepark („PaperPark“) auch für

Branchenfremde einzurichten.


LOKALES

Die kleine Chance, dem

Nothaushalt zu entkommen

Der bürgermeister hatte die

Ärmel hochgekrempelt und

zeigte sich auch sonst sehr

dynamisch. Aber die Aussage

blieb erwartungsgemäß bitter:

„es gibt nichts zu verteilen.

einen Goldschatz haben wir

nicht gefunden.“ Die Stadtfinanzen

bleiben im Trauertal.

Lutz Urbach spekulierte, als er

vor Tagen den inzwischen zweiten

Haushaltsentwurf innerhalb

von drei Monaten im Stadtrat einbrachte,

auf neue Spielräume, die

ihm die Landesregierung plötzlich

mit einer nun anderen Rechenmethode

einräumte. Haushaltslöcher

müssen danach erst nach zehn,

nicht wie bisher in vier Jahren gestopft

sein. Und bis 2022 will der

Bürgermeister die „Schwarze Null“

erreich haben, bei zur Zeit 300 Millionen

Euro Schulden der Kreisstadt.

Nur muss nun mächtig gespart

werden, um aus dem Nothaushalt

herauszukommen und damit sofort

2,5 Mio. Euro mehr für Investitionen

zur Verfügung zu haben.

Das bedeutet für Bergisch Gladbach

neben anderen Maßnahmen:

Eine „Optimierung der Schulstandorte“

(Schließungen), Personalumbau

und Streichung von Kulturzuschüssen.

Wenn am Schloss Bensberg

die Bergprüfung bevorsteht

Radsportfreunde haben den Termin in ihrem Kalender längst rot angestrichen:

Ostermontag (9. April) strömen sie zum Schloss Bensberg, um dort

die attraktivste Bergwertung des Rad-Klassikers „Rund um Köln“ zu beobachten.

Der Anstieg zum Schloss auf oft rutschigem Kopfsteinpflaster

ist immer wieder der Hit der Rundfahrt. Für Sportamtsleiter Volker Weirich

allerdings auch eine größere Aufgabe. Er muss Geld mobilisieren, um für

das erwartungsvolle Publikum auch die richtige Event-Stimmung vorzubereiten.

So gibt es aber auch diesmal wieder eine Bühne mit viel Musik und

Informationen von Martin Hardenacke.

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LOKALES tEChNOLOGIEzENtRum

Volker Suermann (RBW), martin Westermann (RBtz), Generalkonsul Jewgenij Schmagin, traugott Funk (con-t)

„Wirtschaftlicher Austausch“ mit Generalkonsul im Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

Zielmarkt Russland

Warum immer und stets der

Hype um china und indien,

wenn mit Russland ein gigantischer

Zielmarkt für deutsches

Know-how und deutsche

Produkte quasi zur erweiterten

Nachbarschaft zählt? Diese

frage mag sich manch besucher

im voll besetzten Auditorium

des „Wirtschaftlichen

Austauschs“ am 1. februar im

Rheinisch-bergischen TechnologieZentrum

gestellt haben.

Der Einladung der rheinischenbergischen

Wirtschaftsförderer

war neben etlichen Unternehmern

der Region hoher Besuch aus Bonn

gefolgt: Jewgenij Schmagin, einstmals

russischer Botschafter in Kirgisien

und heuer Generalkonsul der

Russischen Föderation, signalisierte

bei seinem dreiviertelstündigem

Grußwort den enormen Bedarf und

die Wertschätzung, die deutsches

Know-how in Russland genieße:

„Quantitativ gesehen ist die Volksrepublik

China der wichtigste Handelspartner

der Russischen Föderation.

Den zweitgrößten Handelsumsatz erzielt

Russland mit Deutschland. Und

hier geht es eindeutig um Qualität.“

Die Aussichten auf prosperierende

GL&Lev kontakt 02/12

Geschäfte deutscher Unternehmen in

seinem Heimatland schätzt Schmagin

enorm ein: „Wir benötigen alles, vor

allem deutsche Technologie.“

Technologietransfer zwischen

dem D.A.CH.-Raum und Russland

ist Schwerpunktkompetenz von

Maschinenbauingenieur Traugott

Funk, der als Partner des Ingenieurbüros

con-t aus dem Rheinischen-

Bergischen TechnologieZentrum Unternehmen

aus dem D.A.CH.-Raum

beim Markteintritt in Russland berät,

unterstützt und einen viel beachteten

Vortrag beim „Wirtschaftlichen Austausch“

hielt.

Hat es Sie überrascht, dass der Vortragsraum

kurzerhand gewechselt

werden musste, weil derart viele

unternehmer der Region ihren besuch

nicht nur ankündigten, sondern

auch erschienen?

Traugott Funk: Es hat mich gefreut,

aber nicht überrascht, denn die Unternehmen

hier in der Region sind

international ausgerichtet und wissen,

dass Russland als großer Wachstumsmarkt

direkt vor der Haustür

enorme Chancen für den deutschen

Mittelstand bietet. Und es wundert

mich nicht, dass sie aktiv werden

und Einstiegsmöglichkeiten in diesen

Markt suchen.

Sie selbst sprechen fließend Russisch

und wissen um Land und

Leute – was unterscheidet die

russische von der deutschen Geschäftswelt?

Traugott Funk: Die deutsche Marktwirtschaft

in der heutigen Form ist

über 60 Jahre alt, die russische eigentlich

erst etwa zehn. Die 90er

Jahre sind eher als Testphase zu sehen.

Das macht sich auf Schritt und

Tritt bemerkbar: Es ist alles noch nicht

fertig, es ist alles rudimentärer, härter,

weniger kultiviert, vieles funktioniert

nicht so, wie es sein sollte.

Was sollte deutsche unternehmen

dazu bewegen, Geschäfte

in Russland zu machen? Wo liegen

die Schwierigkeiten?

Traugott Funk: Es lohnt sich wegen

der Chancen: Der Markt ist im Gegensatz

zum deutschen nicht gesättigt,

es gibt weniger qualitative Konkurrenz,

und die Gewinne sind in der

Regel zwei bis drei Mal höher als in

Deutschland. Zu den Problemen zählen

neben den kulturellen Unterschieden

die relative Rechtsunsicherheit,

Bürokratien und Korruption – alles

typisch für Schwellenländer und keine

spezifisch russischen Phänomene.

Das sind die Risiken, die deutsche Unternehmer

bewältigen müssen, wenn

sie auf den russischen Markt wollen.

Sie haben mit Partnern das Moskauer

unternehmen eKONODOM

gegründet – womit befassen Sie

sich da genau?

Traugott Funk: Die Geschäftsidee

von EKONODOM ist der Transfer

erprobter und bewährter deutscher

Umwelttechnologie und der dazu

gehörigen Produkte nach Russland.

Der Bereich erneuerbare Energien ist

ein Teil dieses Ansatzes. Wir befassen

uns aber auch mit Energieeffizienz auf

der Produkt- und Service- Ebene. So

werden wir mit deutschen Partnern

Contracting-Dienstleistungen anbieten,

die die Energieversorgung für Unternehmen

und Behörden gegen eine

monatliche Servicegebühr beinhalten.

Nach diesem Modell übernehmen wir

die Finanzierung der Energieanlagen,

deren Wartung und die Betriebsführung.

Damit übertragen wir das

deutsche Modell des Energieeinspar-

Contractings nach Russland. In der

Sparte Wasserkraft hatten wir im

Januar einen großen Erfolg zu feiern:

Uns ist es gelungen, das erste kleine

Wasserkraftwerk eines deutsch-tschechischen

Herstellers nach Südrussland

zu verkaufen. Gefragt sind auch

Blockheizkraftwerke aus deutscher

Produktion. Erste Aufträge befinden

sich im Verhandlungsstadium.

Kontakt

con-t e.Kfr.

Rheinisch-Bergisches

TechnologieZentrum

Tel: 02204 842680

E-Mail: traugott.funk@con-t.com

TechnologiePark

Bergisch Gladbach

Friedrich-Ebert-Straße

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 02204 842470

E-Mail: info@tz-bg.de

www.tz-bg.de


Public Relation

KREISSPARKASSE KöLN

Drei Fragen an Rainer Lausch

Mittelständische betriebe wie

auch freiberufler werden bei

der Kreissparkasse Köln durch

die fachspezialisten der regionalen

firmenkundencenter betreut.

Diese bieten vor Ort eine

umfassende beratung rund um

Themen wie investitionsdarlehen,

betriebsmittelkredite,

Leasing, öffentliche fördermittel,

eigenkapitalfinanzierung

oder betriebliche Versicherungen.

Für Bergisch Gladbach, Kürten, Overath

und Rösrath übernimmt diese

Aufgabe das FirmenkundenCenter

Rhein-Berg. Im Rahmen einer Serie

stellen wir die Ansprechpartner vor

– in dieser Ausgabe Rainer Lausch,

zuständig u. a. für die Betreuung der

Firmenkunden in Overath.

Welche lokalen Themen beschäftigen

derzeit die Firmen in Overath?

Rainer Lausch: Rege diskutiert wird

derzeit insbesondere die Frage, inwiefern

ein weiteres neues Gewerbegebiet

in Overath realisierbar ist. Zudem

sind die erst kürzlich entwickelten

Gewerbegebiete Burghof und Klef

in unmittelbarer Nähe zur Autobahn

A4 bereits sehr stark ausgelastet.

Das stimmt überaus zuversichtlich mit

Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung

in Overath.

Was zeichnet die Firmenlandschaft

in Overath aus?

Rainer Lausch: In Overath gibt es

eine gesunde Struktur aus überwiegend

kleinen und mittelständischen

Familienunternehmen – zudem mit

einer ausgesprochenen Branchenvielfalt.

So sind hier sowohl Produzenten,

Händler und Dienstleister als auch

land- und forstwirtschaftliche Betriebe

ansässig.

Was verbindet Sie persönlich mit der

Region Overath?

Rainer Lausch: Overath ist nicht

nur mein Geschäftsbereich, sondern

in erster Linie auch meine Heimat

– schließlich lebe ich bereits seit 47

Jahren hier. Vor Ort bin ich unter anderem

im Arbeitskreis Overath der

Unternehmer-Initiative Rhein-Berg

aktiv, welche die wirtschaftliche

Förderung der Region zum Ziel hat.

Im Rahmen der monatlichen Treffen

veranstaltet die Kreissparkasse Köln

übrigens am 2. Mai 2012 in den

Räumen der Osmab Holding AG einen

Vortragsabend zum Thema Leasing.

Hierzu sind alle Mitglieder und

Freunde der Unternehmer-Initiative

herzlich eingeladen.

Nächste Ausgabe: Serkan özgül,

Firmenkundenbetreuer für die Region

Bensberg/Refrath

LOKALES

RAINER LAUSCH (47, Bild)

ist Sparkassenbetriebswirt,

stv. Bereichsdirektor und

Firmenkundenbetreuer für die

Region Overath.

firmenkundencenter Rhein-berg

Hauptstraße 208-211

51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 9370-31

www.ksk-koeln.de

GL&Lev kontakt 02/12

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LOKALES

RÖSRATH

Die Firma Paja

hat jetzt einen

neuen Inhaber

Rettung in letzter Sekunde - das

war das Schlagwort der letzten

Wochen, wenn in Rösrath von

Paja die Rede war. Der Kunststoffhersteller

fand einen neuen

Inhaber: Den Bergisch Gladbacher

Unternehmer Jens Luitjens.

Paja ist gerettet. Seit über 50 Jahren

ist Paja in Rösrath aktiv und

erfolgreich in der Entwicklung und

Herstellung innovativer Lösungen

bei Folienverpackungen. 2011

kam der Bruch: Insolvenz. Doch

der Betrieb sollte weiter gehen.

Der neue Inhaber will den Industriebetrieb

neu organisieren und

umstrukturieren. Die Produktion

soll ausgeweitet werden. Derzeit

ist die Auftragslage stabil. Eine

neue Lagerhalle soll gebaut werden.

Das Unternehmen heißt jetzt

Paja Folien GmbH (Bild). Inhaber

Luitjens beschäftigt bei „Wettpex“

in Bergisch Gladbach 120 Mitarbeiter.

Sie produzieren Hygieneartikel.

Die Mitarbeiter bei Paja

wurden komplett übernommen.

GL&Lev kontakt 02/12

Leichlingen

Leverkusen

MARcuS MOMbAueR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WiRTScHAfTSföRDeRuNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Rossmann wird größer

Die Drogerie-Kette Rossmann baut

ihre Position in der Rösrather City

weiter aus. Sie gibt ihre Filiale in der

Hauptstraße auf und zieht in den seit

längerem leer stehenden Gebäudekomplex,

in dem bislang Rewe untergebracht

war.

Abriss-Bagger rollen auf

dem Reusch-Gelände

Aldi-besucher haben es natürlich längst bemerkt. Wer aber sonst

lange nicht im Leipnitz-Park war, wird ihn nicht wieder erkennen.

Abriss-bagger haben bereits ganze Arbeit geleistet.

Auch rund um den einst malerischen

Teich an der Reusch-Villa

sind Bäume und Gebüsch zu großen

Teilen entfernt. Die Arbeiten für ein

neues Wohngebiet mit hochwertigen

Grundstücken ist in vollem Gange.

Die hässliche Brachfläche verschwindet.

Noch verbliebene Bürohäuser

werden schnell abgerissen. Das geplante,

eher luxuriöse Wohnviertel

soll sich ganz der attraktiven Bauweise

des Verwaltungsgebäudes von

Osmap angleichen.

Die Osmap Holding AG, die sich

dort 2008 niederließ, ist schließlich

auch der Projektentwickler.

Die Rösrather

Stadtwerke

suchen einen

Energie-Partner

Auch in Rösrath haben die Stadtväter

über die Energieversorgung der Zukunft

nachgedacht und entschieden:

Hier müssen wir selbst eingreifen.

Doch man entschied sich nicht für einen

Alleingang. Die Stadtwerke sollen

es richten. Bis zum 28. Februar lief

die Frist für Interessenten, die bei den

Stadtwerken mitmachen wollen. Gesucht

wurde ein strategischer Partner

mit Minderheitsbeteiligung (49 %). Die

Stadt behält das Sagen. Unter dem

aktuellen Arbeitstitel „StadtWerke

Rösrath – Energie GmbH“. Wichtigste

Kriterien: „Sicherheit und Effizienz der

Versorgung für die Bevölkerung“ und

„finanzielle Vorteile für de Stadt“. Der

Rösrather Stromkonzessionsvertrag

endet im November 2013.

Kaffee für den

Kulturgenuss

Ein seit zwei Jahren gehegtes Vorhaben

von Bürgermeister Mombauer

und Robert Scheuermeyer vom Haus

Kleineichen wurde jetzt realisiert: Der

Rösrather Kulturkaffee. Das ist ein

hochwertiger, fair gehandelter Kaffee,

von dessen Teil-Erlös kulturelle Projekte

in Rösrath gefördert werden. Das

sind – durch einen ehrenamtlichen Vertrieb

– immerhin ein Euro pro Packung.

Der Kaffee besteht aus 100% Arabica-

Bohnen und wird in einer attraktiven,

silbernen Verpackung angeboten. Zu

den ehrenamtlichen Anbietern zählen

u.a. eine Buchhandlung, ein Fotogeschäft,

ein Modeladen und zwei

Apotheken. Ideen muss man haben ...


OVERATH

ANDReAS HeiDeR, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WiRTScHAfTSföRDeRuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Werbegemeinschaft

sucht eine

neue Führung

Einst zog der bekannteUnternehmer

Norbert Kuhl

die Fäden der

Werbegemeinschaft „Einkaufen in

Overath“. Vor zwei Jahren zog er

sich zurück und die Vilkerather Geschäftsfrau

Dorothee Kellershohn

(Bild) übernahm die Führung. Nun

fühlt auch sie sich überlastet und

sucht bei der Mitgliederversammlung

am 22. März einen Nachfolger.

Denn die Werbegemeinschaft

geht in die Offensive. Immerhin

steht schon am 22. April auch

der „Overather Frühling“ als das

große Volksfest der Stadt wieder

auf dem Programm. Auch wenn

eine Vollsperrung der Innenstadt

nicht mehr erlaubt ist. Auch hier

macht sich die „Großbaustelle Innenstadt“

bemerkbar. Und hinter

allem steht die Sorge, dass diese

Unternehmer-Gemeinschaft eines

Tages schlapp machen könnte,

weil die Tatkraft nachläßt.

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Großbaustellen machen

Overath ungemütlich

Was lange bekannt war, sich

dennoch nicht jeder richtig

vorzustellen wagte, ist jetzt

Wirklichkeit geworden: Der

Raum Overath wird zur Großbaustelle.

Gerade erst ist die neue Aggerbrücke

nach einjähriger Bauzeit

offiziell ihrer Bestimmung übergeben

worden (Bild oben), da geht die Quä-

lerei in Immekeppel los. Kanalisierung

und Ausbau der Ortsdurchfahrt zwischen

Löher Straße und Haus Thal

führen mit einer zweijährigen Dauerbaustelle

zu einem Nadelöhr und

massiver Behinderung für Autofahrer.

Der Weg von und nach Lindlar macht

damit erheblich Schwierigkeiten. Autofahrer,

die zur Autobahn-Auffahrt

Untereschbach wollen, stehen schon

Die Kreuzung B55 und Siegburger Straße – hier beginnen die Arbeiten zumKreisverkehr, der

später alles erleichtern soll.

LOKALES

In Kürze ein

Problem: Die

Ortseinfahrt

Immekeppel

Richtung Lindlar:

Bauarbeiten.

vorher im Stau. Damit nicht genug

beginnt der Ausbau der Innenstadtkreuzung

zwischen Rathaus, Kirche

und der VR-Bank. Hier soll endlich der

Kreisel entstehen. Von Mai an wird

die Kreuzung in sechs Bauphasen

umgestaltet, was ständig wechselnde

Verkehrsführungen mit sich bringt.

Und dann sind da noch diversen

Ausbesserungsarbeiten; neben den

Kreisstraßen 34, 37, 38 und 42 vor

allem auf der Landstraße 84 zwischen

Heiligenhaus und der Kreisgrenze

bei Hohkeppel. Ab Mai rollen

auch dort die Baufahrzeuge. In den

Sommerferien ist mit einer Vollsperrung

zu rechnen.

Alle Beteiligten wissen, was da

auf die Autofahrer zukommt, nicht

zuletzt, weil es im Stadtgebiet auch

kaum Ausweichmöglichkeiten gibt.

„Der ärger ist vorprogrammiert“,

heißt es im Rathaus. Eine bessere

Koordinierung sei leider nicht möglich

gewesen. Die unterschiedlichen Bauträger

hätten sich schon frühzeitig

festlegen müssen.

VR Bank schenkte

30.000 Euro an Vereine

Aus den Erträgen des Gewinnsparens

2011 hat die VR Bank eG Bergisch

Gladbach 30.500 Euro an 61 gemeinnützige

Institutionen und Vereine aus

Bergisch Gladbach, Overath und

Rösrath ausgeschüttet. Bereichsleiter

Gerd Klink übergab die Spenden über

jeweils 500 Euro vor 100 geladenen

Gästen Ende Januar im Walburgahaus

in Overath. Insgesamt 370.000

Euro hat die VR Bank allein im Jahr

2011 an gemeinnützige Vereine und

Institutionen aus den Bereichen Jugend,

Kultur, Sport, Bildung und Soziales

ausgezahlt – 20.000 Euro mehr

als im Vorjahr.

GL&Lev kontakt 02/12

19


20

LOKALES

ODENTHAL

Bald ein Baumhotel

im hochseilgarten?

Immer wieder Neues im Hochseilgarten

K1 in Odenthal-Eikamp. Jetzt

denken die Betreiber sogar über ein

„Baumhotel“ nach. Mit „Hotelzimmern“

in Baumwipfelhöhe und attraktivem

Weitblick. Es wäre das erste in

Nordrhein-Westfalen und eine Attraktion

für die Region. Die Zimmer könnten

15 qm groß und voll ausgestattet

sein; mit Bio-Toilette und Wasch- und

Duschgelegenheit. Aus Witterungsgründen

bliebe die Wohn-Saison auf

die Zeit von April bis Herbst begrenzt.

Der Ausschuss für Planen und Wohnen

hat sich damit bereits beschäftigt.

KÜRTEN

ISOTEC

machte

15 Prozent

mehr Umsatz

in 2011

GL&Lev kontakt 02/12

WOLfGANG ROeSKe, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WiRTScHAfTSföRDeRuNG

David Bosbach

Tel. 02202-710-104

E-Mail: d.bosbach@odenthal.de

uLRicH MicHAeL iWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WiRTScHAfTSföRDeRuNG

Anita Waier-Breidenbach, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: a.waier-breidenbach@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Die Künstlerscheune hat

wieder eine Bewohnerin

in die Künstlerscheune von

Odenthal (bild) ist wieder

Leben eingekehrt. Seit februar

werkelt dort ute Schätzmüller.

„Saubere Gemeinde“

Am 24. März findet im gesamten

Gemeindegebiet von Kürten wieder

die Aktion „Saubere Gemeinde“ statt.

Bürger sind aufgerufen, daran mitzuwirken,

Unrat aus Straßengräben,

Gebüschen und Bachläufen zu entfernen.

Müllsäcke sind vorhanden.

Das Gladbacher Unternehmen ISOTEC, heute mit Hauptsitz im Gewerbegebiet Kürten-Herweg,

hat das Geschäftsjahr 2011 mit bemerkenswert guten Zahlen abschließen können. Im

Vergleich zum Vorjahr steigerte die in Deutschland, österreich und der Schweiz vertretene

Unternehmens-gruppe ihren Umsatz um 15,1 Prozent.

„Anhand der Zahlen ist ablesbar: bei uns bilden Zentrale und die deutschlandweit vertretenen

ISOTEC-Unternehmen ein leistungsstarkes Team“, betonte der aus Bergisch Gladbach

stammende Firmengründer Horst Becker bei der Präsentation der Zahlen. ISOTEC

bleibt damit auf Erfolgskurs - denn in den letzten 5 Jahren konnte der Immobiliensanierer

den Umsatz durchschnittlich im zweistelligen Prozentbereich steigern.

S eit 1991 stellt die Gemeinde

diese malerisch im Ortskern von

Odenthal nahe der Pankratiuskirche

gelegene Scheune und das damit

verbundene Stipendium für angehende

Künstler für drei bis zwölf

Monate unentgeldlich zur Verfügung

und handelt damit beispielhaft im

Landkreis. Das Stipendium wird im

Rahmen des „Förderpreises Bildende

Kunst“ vergeben. Strom, Wasser, Gas

werden von der Gemeinde finanziert.

Außerdem wird eine Ausstellung organisiert.

Einzige Gegenleistung: Der

Künstler muss nach Beendigung ein

Stück seiner Schaffensfreude im Ort

lassen, ein Bild oder eine Skulptur.

Ute Schätzmüller (29) stammt aus

Odenthal, lebt aber inzwischen in Essen,

hat dort studiert und wurde unter

zwölf Bewerbern ausgewählt. Mit

ihren Drathlithografien fand sie auch

schon im Kreishaus Beifall.

Stockhausen

bei Olympia?

Eine Nachricht enttäuschte

jüngst alle Stockhausen-Fans

weit über die Region hinaus: Die

traditionelle Stockhausen-Woche

im August in Kürten fällt in diesem

Jahr aus. Begründung: Keine

Zeit. Man müsse sich auf eine

„Weltpremiere“ in Großbritannien

vorbereiten. Und es sickerte bei

aller Geheimhaltung durch: Das

können nur die Olympischen

Sommerspiele vom 27. Juli bis 12.

August in London sein.

Zeitungsberichten zufolge habe

es immer wieder Anzeichen (auch

im Internet) dafür gegeben, dass

Stockhausen-Kompositionen im

Olympischen Kulturprogramm ihren

Niederschlag finden könnten,

was eine besondere Auszeichnung

wäre und Stockhausen-

Freunde wiederum besänftigen

könnte. An der Kürtener Kompositions-Woche

nehmen gewöhnlich

seit 1997 Musiker und Musikwissenschaftler

aus aller Welt teil.


Ostern rollt der Bergische

Wanderbus wieder

LOKALES

Ab Karfreitag soll der Bergische Wander Bus wieder bis zum 1. November

regelmäßig zwischen Odenthal und Wermelskirchen verkehren. Und

wenn der Kreistag in Kürze zustimmt, bleibt der Bus auch für die nächsten

fünf Jahre dauerhaft erhalten, denn die beiden Probejahre 2010 und 2011

zeigten ermutigende Ergebnisse. Es gab Fahrgäste genug, die vorwiegend

in Altenberg, am Schöllerhof und Eifgen ein- und ausstiegen.

„Der Bergische Wanderbus ist ein voller Erfolg“, findet denn auch Thomas

Merten, der Bereichsleiter beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Wie der Kreis

weiter mitteilte, hätten Bus-Nutzer auch für erkennbare Umsatzsteigerungen

in der Region gesorgt. Die Betreiber von Maria in der Aue zum Beispiel konnten

einen Kundenzuwachs durch den Bus registrieren. Einer Umfrage zufolge

besuchten die Fahrgäste (sprich Wanderer) vor allem den Altenberger Dom,

die Dhünntalsperre, den Ortskern Odenthal und den Märchenwald.

Alle wollen das Gewerbegebiet -

aber viel Diskussionen um Spitze

Trotz aller Diskussionen: Alle wollen das Gewerbegebiet Spitze und es wird

wohl auch kommen. Rund 100.000 qm Fläche sollen dort entwickelt werden,

was einigen Betroffenen aber noch immer Beklemmungen bereitet.

Sogar der Stadt Bergisch Gladbach, die ein zu starkes Verkehrsaufkommen

in Richtung Autobahnkreuz Moitzfeld befürchtet. Jenes Kreuz, das durch

Gladbacher Gewerbemaßnahme ohnehin schon zum Nadelöhr werden

könnte, wie Baudezernent Stephan Schmickler befürchtet. Für Spitze aber

gibt es längst ein Okay der Bezirksregierung, und auch ein unverändert

gültiger Bebauungsplan aus dem Jahre 1963 ist wieder aufgetaucht. Man

hatte ihn irgendwo total vergessen. Und Bürgermeister Iwanow möchte

beruhigend einwirken: „Es ist eminent wichtig, dass wir für unsere eigenen

Kürtener Unternehmen endlich zu mehr Erweiterungsflächen kommen.“

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GL&Lev kontakt 02/12

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LOKALES

BURSCHEID

GL&Lev kontakt 02/12

STefAN cAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

WiRTScHAfTSföRDeRuNG

Dr. Siegfried Kempf

Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Burscheid wieder einmal

ganz im Blickpunkt von

Nordrhein-Westfalen

Der bürgermeister nimmt das

ereignis ganz gelassen, als wär’s

nicht’s Außergewöhnliches.

Dabei steht seine Stadt im April

gleich zweimal in der Woche im

blickpunkt des ganzen Landes.

bürgermeister Stefan caplan

freut’s – so scheint es – mehr

innerlich.

Vom 21. bis 27. April findet in

Burscheid die nun schon 15. Umweltwoche

statt, die im vergangenen

Jahr bereits unter der Schirmherrschaft

von Umweltminister Johannes

Remmel stand und mit dem Zusatz

„Rheinisch-Bergische Umwelttage“

versehen war. Auch diesmal wieder

wird es ziemlich offiziell, finden sich

doch innerhalb der Woche gleich

zwei „dicke“ Termine.

Am 22. April wird der seit Monaten

diskutierte und durch die

Rösrath

Regionale 2010 auch realisierte

Panorama-Radweg auf der ehemaligen

Balkan-Express-Trasse offiziell

eröffnet. Und da knallen in Burscheid,

Wermelskirchen und Remscheid

zeitgleich (symbolisch) die Korken.

Burscheid feiert ein wahres Volksfest

mit Musik, Tanz, Show und Fitness-

Darbietungen. Und jede Menge Informationsständen

zum Thema Radfahren.

Für Senioren stehen VeloCaps

zur Verfügung und Radfans aus Köln,

Leichlingen und Leverkusen haben

eine Sternfahrt angekündigt.

Der Clou: Auf einem „Conference-

Bike“ (ähnlich einem Bier-Bike) radelt

die Prominenz an den Start: Die Bürgermeister

Caplan (Burscheid), Weik

(Wermelskirchen) und Wilding (Remscheid).

Besondere Ehrengäste sind

„Radwege-Pflegevater“ Hans-Dieter

Kahrl (Alt-Bürgermeister von Bur-

Seit 1. märz ein neues markt-Angebot

Das neue Markt-Konzept der Stadt scheint aufzugehen. Weil der Wochenmarkt

zuletzt an Zuspruch verloren hatte, war ein neuer Weg gesucht und

gefunden worden. Der Markt findet nun ab sofort jeden Donnerstag und nicht

mehr nachmittags, sondern vormittags statt. Er wird in einer L-Form geordnete,

offen zur Straße hin präsentiert. Und das Angebot des benachbarten Einzelhandels

wird konsequent berücksichtigt. Worauf sich die Bürger besonders

freuen: Auf Currywurst und den Fischstand.

Ein Thema der Umweltwoche: ökologische

Landwirtschaft. Schüler zeigen, wo es lang

geht ...

scheid) und Landrat Herman Tebroke.

Von Hilgen aus machen sie sich auf

den Weg in die Burscheider City.

Ja, und dann gibt es innerhalb

dieser Umweltwoche auch noch das

„Große Schweigen“. Burscheid erlebt

den „Internationalen Tag gegen den

Lärm“ und bietet dazu ein attraktives

Unterhaltungsprogramm „mit leisen

Tönen“.

Dieser Tag findet in jedem Bundesland

nur an einem Ort statt. NRW

hat sich dafür Burscheid ausgeguckt.

Und ob dieser massiven Beachtung

darf sich der Bürgermeister nun auch

wirklich freuen. eG

Sparen durch zusammenarbeit

Burscheid und

Leichlingen gehen

zusammen

Gemeinsam können wir mehr erreichen

und dazu noch Geld einsparen!

Unter diesem Motto setzen die Bürgermeister

der Nachbarstädte Leichlingen

und Burscheid, Ernst Müller

und Stefan Caplan, auf eine enge Zusammenarbeit

bei den Aufgaben der

städtischen Vollstreckungsbehörde.

Damit möchten sie nicht nur Kosten

sparen, sondern auch den personellen

Einsatz optimieren.

Am 2. Februar unterzeichneten die

Bürgermeister und Kämmerer der beiden

Städte den öffentlich-rechtlichen

Kooperationsvertrag für die interkommunale

Zusammenarbeit im Kleinen

Sitzungssaal des Leichlinger Rathauses.

Die Kommunalaufsicht hatte

dazu ihre Zustimmung bereits erteilt.

Bis zum 31. Dezember 2011 hat die

Stadt Burscheid für die Vollstreckung

ihren eigenen Vollziehungsbeamten

im Außendienst und weitere Stellenanteile

im Innendienst eingesetzt.

Zukünftig werden die Vollstreckungsaufgaben

für Burscheid bei der Stadt

Leichlingen (als Dienstort) wahrgenommen.

Dafür ordnet die Stadt Burscheid

ihre Vollziehungsdienstkraft

nach Leichlingen ab.

Im Interesse der Bürgernähe – so

sieht es die Vereinbarung vor – werden

jedoch auch in Burscheid Kundendienstzeiten

eingerichtet.

Die beiden Bürgermeister, Ernst Müller

und Stefan Caplan, sind sich sicher,

dass mit der Zusammenlegung der

Aufgaben Synergieeffekte und damit

Einsparungen von Steuergeldern im

Sinne beider Kommunen möglich sind.


Mini-Kraftwerk von den

Stadtwerken Burscheid

„burscheid nimmt Kurs auf

die Zukunft“ – so hieß vor acht

Monaten ein Schlagwort der

Stadtwerke burscheid zum

Thema brennstoffzelle. in diesen

Tagen bestätigen sie den Weg

und präsentieren gleich ein ganzes

Kraftwerk für den privaten

Heizungskeller.

Wärme und Strom kommen bei

dem Mini-Kraftwerk (BHKW)

aus einem Gerät, das nur so groß sein

muss wie eine Waschmaschine, im

Keller auf dem Boden stehen oder an

der Wand hängen kann.

Diese Mini-Blockheizkraftwerke

funktionieren nach dem Prinzip der

Kraft-Wärme-Kopplung. Im Gegensatz

zur herkömmlichen Heizung

werden hier gleichzeitig Wärme und

Strom erzeugt. Die entstehende Wär-

me wird sowohl zum Heizen als auch

zur Warmwasseraufbereitung genutzt.

Der erzeugte Strom wird vorrangig

im Haushalt selbst verbraucht.

Wird mehr Strom erzeugt als verbraucht,

erfolgt eine Einspeisung ins

lokale Stromnetz, was der Netzbetreiber

dann auch vergütet. Wegen

der hocheffizienten Energienutzung

gibt es dann auch noch eine staatlich

garantierte Förderung. In größeren

Gebäudekomplexen wie Schulen

oder Krankenhäuser sind solche

Kraftwerke bereits im Einsatz.

Die Stadtwerke bauen diese Mini-

Kraftwerke natürlich nicht selber, sie

vermitteln sie nur, aber sie tun das in

einem für den Verbraucher sinnvollen

„Rund-um-sorglos-Paket.“

Im Handel kostet so ein Gerät zwischen

12.000 und 18.000 Euro, heißt

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es. Wer das

Gerät über

die Stadtwerke

bezieht,

zahlt erstmal

nichts, sondernunterschreibtvielmehr

einen

erweiterten Wartungsvertrag über

10 Jahre (!), durch den sich der Kunde

als Abnehmer an die Stadtwerke bindet.

Das ist ein sogenannter „Wärmelieferungsvertrag“,

der sich für Haushalte

mit vier Personen lohnt, wenn

er 2.000 Kilowattstunden Strom oder

einen Gas/Wärmeverbrauch von min-

Golfclub AM LÜDERICH

LOKALES

destens 20.000 Kilowattstunden im

Jahr hat. Und er sollte einen Gasanschluss

haben.

So ein Kraftwerk ist vor allem

auch für Neubauten interessant

(Ein- bis Zweifamilienhäuser), weil die

Eigentümer seit dem 1. Januar 2009

verpflichtet sind, den Wärmeenergiebedarf

anteilig mit erneuerbaren Energien

zu decken. Das Mini-BHKW

erfüllt die gesetzlichen Vorgaben.

Die Stadtwerke Burscheid sind

damit einmal mehr Vorreiter in der

Region. Allerdings auch nur in ihrem

Umfeld. Das neue Angebot gibt es ab

diesem Monat, aber bislang auch nur

in Burscheid und Witzhelden.

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WERMELSKIRCHEN

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Wermelskirchen

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eRic WeiK, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

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Florian Lesske

E-Mail: f.lesske@wermelskirchen.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Auszeichnung für Tente-Rollen

Der Rollen- und Räderproduzent

TeNTe-ROLLeN ist

in Düsseldorf von Deloitte

(Wirtschaftsprüfung, Steuerund

unternehmensberatung),

für „effiziente und flexible

unternehmenssteuerung“ und

ein herausragendes Personalmanagement

mit dem „Axia

Award“ ausgezeichnet worden.

Die Preis-Verleihung fand im Rahmen

des Mittelstandprogramms

„Partner der Region“ statt und wurde

in sechs Regionen in Deutschland

ausgelobt. In NRW gab es vier

Preisträger. Axia steht dabei für

„Wert“, „Fähigkeit“ und „Erfolg“ und

verbindet damit zentrale Aspekte der

Arbeit und Herausforderungen mittel-

Rösrath

ständischer Unternehmen. Erster Gratulant

in Düsseldorf war Harry Kurt

Voigtsberger, Minister für Wirtschaft,

Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr

des Landes Nordrhein-Westfalen.

In der Begründung hieß es: „Das

Personalmanagement von TENTE-

ROLLEN setzt bei dem international

aufgestellten Hersteller auf flache Hierarchien

und hohe Selbstverantwortung.

So organisieren Auszubildende

z.B. Messeauftritte von der Konzeption

des Messestands bis hin zu den

Gesprächen vor Ort komplett selbst.

Junge Mitarbeiter stehen in direktem

Kontakt mit der Geschäftsführung

– die Ziele und Werte von TENTE-

ROLLEN werden auf diese Weise persönlich

vermittelt.“

Jubilar-Besuche werden eingespart

Soweit musste es schon kommen: Die Stadt Wermelskirchen wird aufgrund

der Sparbemühungen auch bei den Ehe- und Altersjubiläen künftig ein neues

Verfahren anwenden. Danach fallen künftig Bürgermeisterbesuche bei Jubilaren

weg. Falls Altersjubilare mit einem 90., 95., 100., 101. usw. Geburtstag einen Besuch

wünschen, müssen sie dies dem Vorzimmer des Bürgermeisters mitteilen.

Dies gilt auch bei Ehejubiläen. Auch werden Daten von Ehe- und Altersjubiläen

von der Stadt nicht mehr an die Presse und die Kirchengemeinden weitergegeben.

Wer eine Veröffentlichung will, muss diese Daten eigenständig veranlassen.

Die beiden Macher des Marketingvereins:

Der Vorsitzende Frank von Juterzenka und

City-Manager Maximilian Fresen (rechts).

Er geht in den Ruhestand und darf noch

588 Überstunden abfeiern.

Bild unten: Tente-Rollen-Geschäftsführer

Axel Matsch (mit Urkunde und

Ehrenpreis) neben Wirtschafts-Minister

Harry K. Voigtsberger.

Stiftungsgelder zu

wenig abgerufen

Einem Zeitungsbericht zufolge

zeigt sich die Sparkasse Wermelskirchen

verwundert darüber,

dass – vermutlich aus Unkenntnis

– Spendengelder der Bürgerstiftung

von Vereinen und Institutionen

nicht so stark abgerufen

werden, wie es möglich wäre.

Bislang hätte die Sparkasse fast

1,2 Millionen Euro vergeben,

doch sei mehr möglich. Und wenn

das Stiftungskapital demnächst

fünf Millionen Euro erreicht hat,

könnten p.a. sogar 100.000 Euro

ausgeschüttet werden.

Marketingverein „Wir

in Wermelskirchen“

lässt nicht locker

unbeirrt kritischer Stimmungsmache

in der öffentlichkeit

setzt der Marketingverein „Wir

in Wermelskirchen“ seine im

vergangenen Jahr erfolgreiche

Arbeit für die Stadt fort.

Auf seiner Jahreshauptversammlung

waren sich die Mitglieder

(rd. 200 stehen in der Kartei) darüber

im Klaren, dass sich auch ihr Engagement

den Sparnotwendigkeiten

unterordnen muss. Immerhin rechnet

der Verein mit einem Defizit für 2012

von fast 50.000 Euro. Trotzdem sollen

möglichst alle bisherigen Veranstaltungen

erhalten bleiben.

So fallen zwar die Wermelskirchener

Gesundheitstage am 31. März

und 1. April mangels Masse aus, doch

„Das Fest“ geht am 20 Mai planmäßig

über die Bühne. Es war im vergangenen

Jahr mit 170 Ausstellern

und rd. 20.000 Besuchern das bestbesuchte

Ereignis von WiW.

Das Volksfest „à la Carte“, bei dem

sich alles um Kunst, Kultur und andere

Köst lich keiten dreht, ist für den

ver kaufsof fenen Sonntag am letzten

Oktoberwochenende vorgesehen.

Unverändert Vorsitzender ist

Frank von Juterzenka, Henning Conrads

sein Stellvertreter. Andre Frowein

kam neu in den Vorstand, der zuvor

komplett entlastet worden war. Neuer

Schatzmeister ist Christian Potthoff

Was den Verein schmerzt: City-Manager

Maximilian Fresen geht im Mai

in den Ruhestand und kann aus finanziellen

Gründen nicht ersetzt werden.


LEICHLINGEN

3. Energiemarkt der

Lokalen Agenda

Das städtische Büro der Lokalen Agenda

organisiert am 29. April , im Foyer

des Gymnasiums, Am Hammer 2, zu-

sammen mit heimischen Handwerkern,

Betrieben, Vereinen, Verbänden,

Schulen und Kindergärten sowie zahlreichen

Beratungsständen, Vorführungen

und Vorträgen den 3. Leichlinger

Energiemarkt. Das Spektrum soll

von der Verbraucherberatung bis zum

Heizungsbauer, von den Stadtwerken

bis zum Baustoffhandel und von Schulprojekten

bis zum Schornsteinfeger

reichen. Anmeldungen noch möglich.

Leichlingen

Leverkusen

eRNST MüLLeR, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

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Öffnungszeiten Megastore:

Mo.–Fr.: 09.00–18.00 Uhr

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*9ct./Min. aus dem dt. Festnetz, ggf. abweichende Mobilfunkpreise

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Leichlingen - das neue Pferdesport-Mekka,

ist seit Anfang

März um eine Attraktion reicher.

in der Gartenstraße öffnete ein

Reitsport-Geschäft, das sich speziell

der Reitmode für Mensch

und Tier gewidmet hat.

Die junge Modedesignerin Linda

Oberhoff (25) hat sich damit

einen Traum erfüllt. Es ist ihr erstes

eigenes Geschäft (110 qm). „House of

Horsedesign by La Giada“ nennt sie

ihr Unternehmen, dem ein Atelier für

Maßanfertigungen angegliedert ist.

Drei Jahre lang habe sie in Düsseldorf

Modedesign studiert, sagt sie,

LOKALES

Nun auch Reit-Mode in der Gartenstraße

Der Pferdesport entwickelt

sich in Leichlingen

Selber sportlich schick und immer

möglichst nah am Pferd: Modedesignerin

Linda Oberhoff, die in Leichlingen gerade

ein Modegeschäft eröffnete.

Mein Zuhause.

Meine Energie.

Mein Kraftwerk!

immer von dem Gedanken beseelt,

Wissen und Können eines Tages für

ihren Reitsport nutzen zu können.

„Im März 2010 habe ich begonnen

Reithosen und Pferdedecken zu entwerfen,

die sowohl funktional auf

die Bedürfnisse von Pferd und Reiter

abgestimmt sind.“, sagt sie. Seit drei

Jahren verfügt sie über eine ganz

eigene Kollektion („La Giada“), die

nun in Leichlingen zu bewundern ist.

Linda Oberhoff ist selber seit vielen

Jahren Reiterin. Sie besitzt zwei Islandpferde

und hat damit im Jugendkader

geritten.

Ihr Kundenservice besonderer

Art: Lina Oberhoff bietet Rat und

Produkte auch beim persönlichen Besuch

auf dem Reiterhof an. Sie nennt

das „Homeshopping“.

Ihr Mini-BHKW für zu Hause – Wärme und Strom im Doppelpack.

Die kompakten heimkraft-Mini-Blockheizkraftwerke

erzeugen per Kraft-Wärme-Kopplung neben Wärme auch

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GL&Lev kontakt 02/12

25


26

LOKALES

LEVERKUSEN

In der Bahnstadt

geht es flott voran

Eigentlich sollten der Umbau erst

im Juli 2012 abgeschlossen und die

Wohnungen, Büros oder Ateliers erst

dann bezugsfertig sein. Doch es läuft

zur Zeit „rund“ auf der Baustelle in

Opladen und die „neue bahnstadt

opladen GmbH“ (nbso) ist als erste

Mieterin in das ehemalige Hauptmagazin

des Ausbesserungswerks

von1903 bereits eingezogen. Hierfür

ist das Haus im wesentlichen entkernt

und die gesamte Haustechnik installiert

worden. Ab April sollen nun auch

die übrigen Lofts bezugsfertig sein -

die Vermietung dazu hat begonnen.

GL&Lev kontakt 02/12

Leichlingen

Leverkusen

ReiNHARD bucHHORN, Oberbürgerm.

Stadtverwaltung, Friedrich-Ebert-Platz 1

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: reinhard.buchhorn@stadt.leverkusen.de

WiRTScHAfTSföRDeRuNG

Dr. Frank Obermaier, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 8331-10

E-Mail: obermaier@wfl-leverkusen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Der weltwirtschaftliche Abschwung

im Herbst 2011 hat

die unternehmen in der Region

zwar kaum berührt, ermittelte

die iHK. Doch die Sorgenfalten

sind unübersehbar.

as Stimmungshoch in Leverku-

„Dsen/Rhein-Berg wie auch in der

gesamten IHK-Region Köln hält weiter

an“, freute sich die Leverkusener

IHK-Chefin Eva Babatz noch vor wenigen

Wochen. Doch spätestens aus

dem Außenhandel erwarten die Unternehmen

nur noch wenige Impulse.

Rösrath

mues jetzt WGL-Chef

Wolfgang Mues, Baudezernent und

vorübergehend auch Chef der Wirtschaftsförderung,

ist seit 1. Februar

Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft

(WGL). Seine alte Aufgabe teilen

sich jetzt der Oberbürgermeister

und sein Finanzchef.

Ein Investitions-Einbruch

scheint unwahrscheinlich

Viele Industrieunternehmen haben

ihre Exporterwartungen reduziert. In

Leverkusen und RheinBerg erwarten

nur noch 7,4 % der befragten Unternehmen

ein Exportplus. Vor allem

vom ölpreis fürchten sie Druck auf die

Konjunktur. Ein Einbruch der Investitionen

zeichnet sich allerdings nicht

ab. Immer noch wollen 22,8 % der

befragten Unternehmen ihre Investitionen

in den kommenden Monaten

weiter steigern. „Ein Rückfall in die

Rezession ist daher eher unwahrscheinlich,“

glaubt man bei der IHK.

Finanzminister Steinbrück diskutierte in der Sparkasse

Sie diskutierten über Europa in der

Krise, der frühere Bundesfinanzminister

und Ministerpräsident von NRW, Peer

Steinbrück, und Prof. Hüther vom Institut

der Deutschen Wirtschaft, moderiert

von ARD-Börsenmann Wolff. Und

300 handverlesene Gäste der Sparkasse

Leverkusen waren beeindruckt.

Richtig begeistert waren dann aber die

Redner selber, als sie Sparkassenchef

Manfred Herpolsheimer jeweils mit

einem Fan-Schal der Werkself Bayer o4

Leverkusen beglückte.

WfL bat zum

thema

Datenschutz

In seine vierte Runde ging soeben

der „Mittelstands-Dialog“ der

Wirtschaftsförderung Leverkusen

(WfL). Das Thema hieß „Zwischen

Anonymous und Bundestrojaner

– wie sieht`s eigentlich

mit Ihrer Datensicherung aus?“,

und WfL-Chef Dr. Frank Obermaier

(Bild) war zufrieden: Mehr

als 60 Unternehmer nutzten die

Gelegenheit, sich durch die Vorträge

dreier Experten fit machen

zu lassen; passend angesiedelt in

den Räumen von Nösse, einem

Unternehmen für Datentechnik.

Das Parken soll

teurer werden

In Leverkusen sollen die Parkgebühren

an den Straßen und auf

städtischen Parkplätzen um 20

Prozent angehoben werden. Die

Stadt hofft auf eine stärkere Nutzung

von Parkhäusern. Dort bleiben

die Preise stabil. Die Umstellung

der Parkscheinautomaten

wird rund 20.000 Euro kosten.

Genau so viel werden als erste

Mehreinnahmen erwartet.

Lanxess denkt an

10 Prozent mehr

Arbeitsplätze

Der Chemiekonzern Lanxess will

noch in diesem Jahr 10 % mehr

Arbeitsplätze in Deutschland

schaffen. Das ließ Lanxess-Chef

Axel Heitmann in einem Zeitungs-Interview

durchblicken.


Rund 35 Millionen euro

investiert das unternehmen

in die erweiterung der Produktionskapazitäten

und

damit zugleich in die Stärkung

des Standorts und die Sicherung

von Arbeitsplätzen. Die

inbetriebnahme ist bereits für

Herbst 2013 vorgesehen.

Der Bayer-Vorstandsvorsitzende

Dr. Marijn Dekkers

sagte dazu: „Im Einklang mit

unserer Mission ,Science For

A Better Life‘ entwickelt unser

Unternehmen innovative und

nachhaltige Lösungen als Antwort

auf globale Megatrends.

Ein Beispiel ist die weltweit zunehmende

Mobilität. Dadurch

steigt auch die Nachfrage nach

leistungsfähigen Automobillacken.“

Und er betonte: „Mit die-

ser Investition unterstreicht Bayer

erneut sein Bekenntnis zum

Standort Leverkusen und zu

unserer Region.“ Die neue Anlage

sei dabei nur ein Element

in den Investitionsplanungen

des Unternehmens, betonte der

LEVERKuSEN

Besichtigungsfahrten durch den

Chempark sind der große Hit

überaus starkes interesse

verzeichnen die am ersten

Samstag jedes Monats

angebotenen kostenlosen

Rundfahrten durch den

chempark Leverkusen.

innerhalb kürzester Zeit

waren die Touren bis Juni

2012 ausgebucht.

Aufgrund der großen Nachfrage

hat sich der Chempark-Betreiber

Currenta dazu entschlossen, Zusatzbusse

einzusetzen, sodass nun auch

weitere Anmeldungen für die Rundfahrten

im ersten Halbjahr 2012 entgegengenommen

werden.

Jeweils um 14 Uhr beginnt - unter

dem Motto „Chempark-Mobil“ – die

rund einstündige Bus-Tour an Tor11 an

der Düsseldorfer Straße (B 8) im Kölner

Teil des Leverkusener Chempark. Die

Besucher werden an den Produktionsstätten

der Chempark-Partner, dem

Ausbildungszentrum, dem Bereich der

Werkfeuerwehr sowie dem Kraftwerk

– Herzstück des Chempark – vorbeifahren.

Auch das Entsorgungszentrum

mit Klär- und Verbrennungsanlage

wird Bestandteil der Rundfahrt sein.

Vorstandsvorsitzende. „Wir wollen

allein bei Material-Science

in den kommenden drei Jahren

mindestens 700 Millionen Euro

in Sachanlagen in Deutschland

investieren“.

Ein wichtiges Einsatzgebiet der

LOKALES

Alle Interessierten ab 6 Jahren

können teilnehmen, müssen sich

allerdings vorher unter der E-Mail-

Adresse mailto:besucherbetreuung@

chempark.de anmelden; auch die

Teilnahme von kleinen Gruppen ist

nach Absprache möglich.

Erwachsene werden gebeten, am

Veranstaltungstag ihren Personalausweis

zur Kontrolle mitzubringen.

Parkplätze stehen gegenüber Tor 11

zur Verfügung. Auch während der gesamten

Besichtigungstour gilt das im

Chempark bestehende Rauch- und

Fotografierverbot.

Die nächsten Rundfahrt-Termine

für 2012 sind am 7. April, 5. Mai,

2. Juni, 7. Juli, 4. August, 1. September,

6. Oktober, 3. November und

1. Dezember.

Der Chempark Leverkusen zählt

mit seinen rund 30.000 Beschäftigten

zu den vielseitigsten Chemiestandorten

weltweit. Hier werden mehr

als 5.000 Chemikalien hergestellt.

Schwerpunkte liegen auf der Herstellung

von u.a. Nitrier- und Chlorierprodukten,

Aromaten, Feinchemikalien

und der Siliziumchemie.

Bayer investiert im Chempark für Lackrohstoffe

beiden Rohstoffe sind hochwertige

Polyurethanlacke für die Automobillackierung.

Angesichts des weltweit

zunehmenden Individualverkehrs

sind leistungsfähige und dauerhafte

Beschichtungen gefragt, die zudem

umweltverträglich sind. Für diese Anwendung

hat Bayer Material-Science

innovative Produkte auf Basis von

HDI und IPDI entwickelt, die auch

die Herstellung lösemittelarmer Beschichtungen

ermöglichen. Die beiden

Rohstoffe werden außerdem in

Industrielacken, Textilbeschichtungen

und Klebstoffen eingesetzt.

Mit dieser Investition werden 10

neue Arbeitsplätze am Standort Leverkusen

geschaffen!

Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Marijn

Dekkers (Mitte) beim ersten Spatenstich für

die neue Baumaßnahme.

GL&Lev kontakt 02/12

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LOKALES LEVERKuSEN

CuRRENtA-

Experten warnen

im NRWLandtag

Klimaschutzgesetz

gefährdet

investitionen

Currenta-Geschäftsführer Dr.

Günter Hilken befürchtet eine

zunehmende Verschlechterung

der Wettbewerbssituation für

die nordrhein-westfälische Industrie

durch das geplante NRW-

Klimaschutzgesetz. „Wenn das

Gesetz in der jetzt vorliegenden

Form umgesetzt würde, droht

der Verlust von Investitionen im

Lande sowie langfristig die Verlagerung

von Produktion in andere

Bundesländer oder ins Ausland.

Damit würden nicht nur Arbeitsplätze,

sondern auch Emissionen

verlagert und dem Klimaschutz

wäre nicht gedient“, so Hilken.

Experten des Unternehmens

waren dazu vom Ausschuss für

Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

im Landtag in

Düsseldorf angehört worden.

Hilken: „Unsere Experten haben

deutlich gemacht, dass die

chemische Industrie die Klimaziele

der EU, des Bundes und des

Landes NRW unterstützt. Auch

wir bei Currenta leisten unseren

Beitrag. Mit unserem Energieeffizienzprogramm

A++ sparen wir

bis Ende 2012 jährlich 200.000

Tonnen CO ein. Wir befürchten

2

allerdings eine landesweite Deckelung

von Emissionen, die Genehmigungen

von Industrieanlagen

erschweren und Investoren

verunsichern würde.“

Currenta ist als Chemieparkmanager

und -betreiber kontinuierlich

auf jährliche Neu- und

Ersatzinvestitionen in Höhe von

rund 500 Millionen Euro an den

drei Standorten Leverkusen, Dormagen

und Krefeld-Uerdingen

angewiesen. Hilken: „Eine Deckelung

der CO -Emissionen gefähr-

2

det derartige Investitionen.“

GL&Lev kontakt 02/12

Die Bankvorstände Hans-Jörg Schäfer und Alexander Litz (v.r.) erläutern das Bankgeschehen 2011.

Volksbank Bank Rhein-

Wupper ist mit der

Entwicklung zufrieden

mitarbeiter-Ideen

sparten 2 mio. Euro

Tüfteln für den Unternehmens-

Erfolg - CURRENTA-Mitarbeitern

reichten an den drei CHEMPARK-

Standorten Leverkusen, Dormagen

und Krefeld-Uerdingen

insgesamt 3.073 Verbesserungs-

Vorschläge ein, von denen bereits

1.636 in die Tat umgesetzt

wurden. Sie erzielten damit für

das Unternehmen eine Ersparnis

von über 2,11 Millionen Euro. Der

CHEMPARK-Betreiber zahlte im Ge-

genzug Prämien in einer Gesamthöhe

von fast 697.400 Euro aus.

Erste Schülergenossenschaft gegründet

In New York haben die Vereinten Nationen

das Jahr 2012 zum „Internationalen

Jahr der Genossenschaften“

erklärt. In Düsseldorf hat NRW-Ministerpräsidentin

Hannelore Kraft dazu

die Schirmherrschaft übernommen.

Und in Leverkusen wird es mit Leben

gefüllt. Die Volksbank Rhein-Wupper

und das Landrat-Lucas-Gymnasium

(LLG) in Leverkusen-Opladen lassen

sich von den Ideen und Gedanken

Mit Stolz präsentierten jüngst

die Vorstandsmitglieder der

Volksbank Rhein-Wupper ihre

Jahresbilanz 2011. im Hause der

Volksbank Leverkusen-Opladen

erklärten Hans-Jörg Schäfer und

Alexander Litz: „Wir sind mit der

entwicklung in 2011 zufrieden.“

Schäfer sagte: „Wir spüren, dass

Vertrauen, Nähe, individuelle Betreuung

durch persönliche Ansprechpartner

und Kompetenz vor Ort Werte

sind, die unsere Mitglieder und

Kunden gerade in dieser Zeit suchen

und schätzen“. Deshalb auch sei die

Bank gemessen an der Bilanzsumme

weiter gewachsen. Diese übersprang

des Sozialreformers Friedrich-Wilhelm

Raiffeisen inspirieren und schreiten zur

Tat. Ende Februar wurde die Schülergenossenschaft

„Young Generation

Computerservice“ mit der Volksbank

als betreuende Patengenossenschaft

mit der Gründungsversammlung aus

der Taufe gehoben.

„Wir beteiligen uns als betreuende

Patengenossenschaft, weil schon in

der Schulzeit ein Grundstein für wer-

erstmals die 500-Millionen-Grenze

und stellte sich auf mehr als 503 Millionen

Euro ein.

Die Einlagen erreichten zum Jahresende

einen Stand von 650 Millionen

Euro.

Das Plus bei den Kundenausleihungen

belief sich auf fast 13 Millionen.

Das Volumen der Kundenkredite

steigerte sich damit auf 410

Millionen.

„Die Investitionsbereitschaft und damit

der Kreditbedarf sind deutlich gestiegen“,

sagte Alexander Litz. Damit

schauen die Unternehmer erkennbar

positiv in die Zukunft und verbessern

Anlagen und Ausrüstung. Vor allem

kurzfristige Anlageprodukte wurden

von Privatleuten und Firmen nachgefragt.

Die Bank hat 11.123 Mitglieder.

Das „Internationale Jahr der Genossenschaften“

nimmt die VR Bank

zum Anlass, auch in Leverkusen genossenschaftliche

Neugründungen zu

unterstützen.

teorientierte Unternehmensführung

gelegt wird“, erläuterte Bankvorstand

Alexander Litz. Eine zündende Geschäftsidee

haben die Schüler bereits.

Die Schülerfirma „Young Generation

Computerservice“ bietet Dienstleistungen

rund um den Computer zu

günstigen Preisen. Kunden sind das

Gymnasium selbst (zurzeit 1.800

Schüler) sowie Privatpersonen (Lehrer,

Eltern, Schüler) und Firmen.


Wirtschafts-Minister

besuchte den Chempark

und war beeindruckt

Currenta-Chef

Günter Hilken gab

dem Wirtschaftsminister

anhand

eines Modells einen

überblick über den

Chempark und seine

Möglichkeiten.

Experten-Meeting zum

Thema EnergieDialog

im Forum Leverkusen

im Leverkusener forum traf

sich jüngst der Verein Region

Köln/bonn e.V. zu einem

erfahrungsaustausch von

experten unter dem Stichwort

energieDialog.

R und

300 Gäste aus Energieversorgungsunternehmen,

Städten und Kammern diskutierten

die aktuelle Situation und suchten

nach Entwicklungsmöglichkeiten

für die Zukunft; die Energieversorgung

als Standortfaktor.

Als Gastgeberin nutzte die 1.

Bürgermeisterin Eva Lux (Bild) dabei

in Vertretung von OB Buchhorn

die Gelegenheit zu einer Positionierung

der Stadt Leverkusen. Wir

zitieren in Auszügen: „Die Themen

Klimaschutz und Energieeffizienz sind

in Leverkusen schon seit vielen Jahren

Bestandteil des städtischen Aufgabenportfolios.

Bereits 2009 hat der

Rat der Stadt Leverkusen ein Klimaschutzkonzept

beschlossen, und Klimaschutz

zum „Stadtziel“ gemacht.

Nach Fukushima haben wir diese

Konzeption um eine anspruchsvolle

energiepolitische Strategie ergänzt.

Ein Umdenken bei der Stromerzeugung

und im Umgang mit vorhandenen

Energieressourcen wird vom

Gros der Bevölkerung mitgetragen, ja

sogar gewünscht. Doch bei der Wahl

der Mittel und Wege sind die Meinungen

denkbar konträr. Der geplante

Bau von fünf Windrädern in Langenfeld-Reusrath

an der Grenze zu Lever-

AuS DER NAChBARSChAFt

Hoher besuch im chempark

Leverkusen. Wirtschaftsminister

Harry Kurt Voigtsberger war zu

besuch, um sich ein detailliertes

bild des unternehmens zu

machen. Die Geschäftsführung

hatte ihn dazu eingeladen.

Der Minister lobte Effizienz und

Qualität des Parks und fand anerkennende

Worte für die Leistungen,

die bereits erbracht worden sind und

noch möglich erscheinen. Stichwort

Nachhaltigkeit. Thema war auch die

Energiewende. Der Minister: „Die hat

eigentlich gerade erst begonnen.“

Voigtsberger weiter: „Das Konzept

der Chemieparks mit mehreren Unternehmen

an einem Standort trägt

zur Sicherung des Industriestandortes

NRW bei. Deshalb setzen wir uns

dafür ein, verlässliche Grundlagen zu

schaffen - und werden dies auch weiterhin

tun.“ Nach einer gemeinsamen

Rundfahrt durch den CHEMPARK

tauschten sich der Minister mit den

Geschäftsführern Dr. Günter Hilken

und Dr. Joachim Waldi sowie dem

kusen ist hierfür ein aktuelles Beispiel.

Für vorerst 4 Jahre nimmt die Stadt

an einem europaweiten Management-

und Zertifizierungsverfahren

teil: dem European Energy Award ® .

Das vom Land geförderte Projekt

wird vom hiesigen Versorgungsunternehmen

durch übernahme des

städtischen Eigenanteils unterstützt.

So kommen wir als Nothaushaltskommune

in den Genuss der Landesförderung

und damit unserem Ziel

näher, den eigenen Energieverbrauch

zu reduzieren, Energien effizienter zu

nutzen und den Einsatz Erneuerbarer

LOKALES

Chemparkleiter Dr. Ernst Grigat über

aktuelle wirtschafts- und energiepolitische

Themen aus. Zum einen ging es

grundsätzlich um Industrieakzeptanz.

Dr. Hilken: „Wir brauchen den Dialog

mit den Bürgern bei Industrieprojekten

und setzen deshalb alles daran,

unsere Nachbarn im Standortumfeld

frühzeitig und umfassend zu

informieren.“

Es ging aber auch um die Problematik

von Kraftwerken. Dr. Hilken

machte deutlich: „Wir wollen zwei

Kraftwerke bauen, in Uerdingen und

Leverkusen, sehen aber zur Zeit große

Probleme in der Wirtschaftlichkeit,

wenn Auslastung oder Förderung

nicht garantiert werden.“ Da machte

der Minister Hoffnung: „Wir brauchen

diese Kraftwerke“. überhaupt demonstrierten

Gastgeber und Gast in

weiten Teilen übereinstimmung. Der

Currenta-Chef: „Wir hatten eine fruchtbare

und konstruktive Diskussion.“

Von der Akzeptanz des Geschäftsmodells

Chempark durch die Landesregierung

zeigte sich Hilken angetan.

Energien zu steigern. Erste entscheidende

Weichen hierzu wurden

gerade gestellt.

So hat der Stadtrat im Herbst

vergangenen Jahres den Beitritt

zum Holzcluster Bergisches Land

beschlossen und die Projektierung

eines Biomassekraftwerkes durch

die örtliche Abfallwirtschaftsgesellschaft

AVEA befürwortet.“

Die Bürgermeisterin zeigte sich

im übrigen besonders erfreut über

das aktuelle Vorhaben des Gemeinnützigen

Bauvereins Opladen

und der Volksbank Rhein-Wupper,

gemeinsam mit Stadt, EVL, Sparkasse

und anderen wichtigen Wirtschaftakteuren

in Leverkusen eine

Bürgerenergiegenossenschaft für

regenerative Energien ins Leben

zu rufen. „Bei diesem Modell der

regionalen Wertschöpfung vereinen

sich privatwirtschaftlicher und

kommunalpolitischer Nutzen für die

Region unter größtmöglicher Beteiligung

der Leverkusener Bürger.“

GL&Lev kontakt 02/12

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30

LOKALES WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

Gewerbeflächen heiß begehrt

In Sachen Vermarktung von Gewerbeflächen

und -immobilien kann die

Wirtschaftsförderung Leverkusen auf

ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr

zurückblicken. Bei den Flächenumsätzen,

also den durch die WfL vermarkteten

Flächen im Bereich Hallen &

Gewerbe, sowie Büro & Handel gibt

es Positives zu berichten. 31.000 m2 Hallen- und Gewerbeflächen, sowie

4.500 m2 Büro- und Handelsflächen

konnte allein die Wirtschaftsförderung

2011 in Leverkusen vermarkten.

Dadurch wurden insgesamt 225 Arbeitsplätze

im Stadtgebiet neu geschaffen

bzw. gesichert (2010 waren

es 74 Arbeitsplätze).

Als eines von zahlreichen neuen

Unternehmen konnte die WfL die

Firma Peddy Shield in Leverkusen

begrüßen. Das Unternehmen, das

seinen Sitz nun im Innovationspark

Leverkusen aufbaut, entwickelt, produziert

und vertreibt Sonnenschutz-,

Sichtschutz- und Windschutzsysteme.

Auf mehr als 3.000 m2 Fläche sind

neben einem Verwaltungstrakt auch

eine Lager- und Produktionsstätte

untergebracht, zehn Mitarbeiter

konnten durch die Neuansiedlung

eingestellt werden.

Die Pronova BKK, ein Zusammenschluss

der Bayer BKK und anderen

großen Betriebskrankenkassen, hat

ihren Standort in Leverkusen weiter

ausgebaut. Dadurch konnten rund

100 neue Arbeitsplätze geschaffen

werden.

Eines der letzten verfügbaren

Grundstücke im Handwerkerzentrum

hat sich die Elektrotechnik Paas gesichert.

Durch die Verlagerung auf das

583 m2 große Grundstück konnten

sechs Arbeitsplätze in Leverkusen gesichert

werden. Die Kraft Maschinenbau

GmbH bezog im Mai 2011 in der

Dönhoffstraße eine 165 m2 große Bürofläche.

Die Kompetenzen des Unternehmens

umfassen Planung, Bau,

Programmierung und Inbetriebnahme

GL&Lev kontakt 02/12

von Automatisierungssystemen und

Anlagen für unterschiedliche Branchen

und Märkte. Hier konnten fünf

neue Arbeitsplätze in der Stadt geschaffen

werden.

Im Anschluss an den Kauf der

ehemaligen Goetze-Villa und einer

400 m 2 großen Industriehalle durch

den Leverkusener Investor und Standortbotschafter

Roland Dakowski

konnten zwei weitere Unternehmen

an der Wupper angesiedelt werden.

Während die Werbeagentur Boreas

Media in die 387 m 2 großen Räumlichkeiten

der Villa eingezogen ist,

dient die Industriehalle nun der Tanzschule

„Tanzstelle“.

Seit mehr als zehn Jahren unterstützt

die HW Promotion GmbH & Co.

KG als Handlingsagentur die Kunden

mit schnellen Lösungen im Bereich

Co-Packing, Verpackungs-, Versand-,

Event- und Promotionservice. Durch

den Umzug und die daraus folgende

Betriebserweiterung stehen dem

Unternehmen nun 4400 m 2 (vorher

2.500 m 2 ) zur Verfügung. Zudem

wurden 14 Arbeitsplätze gesichert.

Durch die Ansiedlung des Ingenieur-

und Dienstleistungsunternehmens

Tauw in Schlebusch sind zwölf neue

Arbeitsplätze entstanden. Der Leverkusener

Unternehmer Friedrich Jürgen

Ellinghaus baut derzeit insgesamt

sechs Gewerbehallen (jeweils rund

200 m 2 ) im Gewerbegebiet Fuchskuhl.

Mit der Vermarktung des 6.845 m 2

großen Kirchengrundstücks am Willy-

Brand-Ring wurden die Grundlagen

für eine Abholniederlassung für

Handwerker geschaffen. Dies will

die Firma Brillux auf dem Grundstück

errichten. Ebenfalls neu ist die fpe

Hydraulik GmbH, die sich auf 400 m 2

Fläche an der Schusterinsel niedergelassen

hat und dort eine Zweigstelle

mit zunächst drei Mitarbeitern

betreibt. Vier weitere Arbeitsplätze

wurden durch die Vermarktung eines

städtischen Grundstücks an Sadlo

Fensterbau gesichert. Durch den Kauf

eine 572 m 2 großen Objekts durch

die Dachdeckerei Schmidt konnten

zwei Arbeitsplätze gesichert werden.

Die gute Auftragslage war für das

Trockenbau-Unternehmen Sluzalek

ausschlaggebend für den Bau eines

eigenen Firmensitzes in der Theodor-

Adorno-Straße. Hier soll ein Bürogebäude

mit Lager und Ausstellungsraum

entstehen. Der Baubeginn ist

für Frühjahr 2012 vorgesehen.

An dieser Stelle möchten wir

Ihnen regelmäßig unsere

„Flächen des Monats“ vorstellen.

Wir helfen Ihnen auf der Suche nach

dem richtigen Objekt in Leverkusen

gerne weiter!

Weitere Flächen und Immobilien

finden Sie online im Einzelhandelsflächen-

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große Praxis- oder Bürofläche

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Leverkusen. Über 50 Unternehmen

mit über 1.000 Mitarbeitern

nennen den Leverkusener

Innovationspark bereits ihr zu

Hause. Sichern Sie sich auch für

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großzügigen, modernen Standort

in guter Nachbarschaft. Ihr WfL-

Ansprechpartner: Achim Willke,

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willke@wfl-leverkusen.de.

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Eingangsbereich der „Luminaden“

in der City. 198 qm, für Gastronomie

geeignet. Ihr WfL-Ansprechpartner:

Rainer Bertelsmeier,

0214 / 8331-30 oder

bertelsmeier@wfl-leverkusen.de


mit freundlicher unterstützung der

unternehmerinnen-Treff

in der Kolonie 1

Das erste Unternehmerinnen-

Treffen des Jahres 2012 findet

am Dienstag, 20. März ab 19.30

Uhr in der Kolonie 1 (Hauptstraße

135) in Wiesdorf statt. Unter

dem Motto „Nahbereich“ stellen

sich die Unternehmerinnen aus

dem Kommunikationssektor vor.

Anmeldungen per Email:

weibel@wfl-leverkusen.de

frühlingsfest

bei camping Meier

Der Frühling steht vor der Tür.

Camping Meier feiert am 17. und

18. März traditionelle Saisoneröffnung.

Nicht nur die neuesten

Grills werden beim Angrillen vorgestellt,

auch das neue Energiekonzept

des Unternehmens wird

präsentiert. Außerdem haben

Besucher die Möglichkeit, sich

vor Ort für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei

typisieren

zu lassen. Veranstaltungsort:

Camping-Caravan Meier, Adolf-

Kaschny-Straße 9, 51373 Leverkusen.

Generationenfreundliches

einkaufen

Kürzlich wurde

der Opladener

Einzelhändler

Levent Lort

mit seinem

Fachgeschäft

für Wohnaccessoires

als

generationsfreundlicher

Unternehmer

zertifiziert. Im Rahmen eines

Unternehmensbesuchs begrüßte

WfL-Geschäftsführer Dr. Frank

Obermaier den Einzelhändler in

Leverkusen, der sich seit Herbst

2011 mit seinem Geschäft auf

provencalische und mediterrane

Einrichtungsideen spezialisiert

hat. Ruth Deus vom Rheinischen

Einzelhandels- und Dienstleistungsverband

nahm die Zertifizierung

vor. Am 27. März veranstaltet

die WfL ein Businessfrühstück

zum Thema.

Die WfL schiebt an

Mit durchweg positiven Nachrichten

im Gepäck empfing WfL-

Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier

kürzlich zahlreiche Medienvertreter

zum Pressefrühstück. „Der Aufwärtstrend

nach der Krise war im vergangen

Jahr auch in Leverkusen

merklich. Die Insolvenzzahlen sanken,

mittelständische Unternehmen

berichteten von Neueinstellungen

und Umsatzsteigerungen“, berichtete

Obermaier rückblickend. Vieles

wurde von der WfL bereits in Angriff

genommen, vorangetrieben und unterstützt.

„In diesem Jahr wollen wir

das durch bestimmte Projekte noch

weiter und gezielter tun. Wir schieben

also mit an.“

Die positiven Impulse wurden

durch das aktuelle Städteranking der

50 einwohnerstärksten Kommunen in

Deutschland bestätigt. Erste Plätze in

Einzelkategorien erreichte Leverkusen

bei der Arbeitsplatzversorgung, beim

geringen Anteil der Schulabgänger

ohne Schulabschluss sowie bei der

Entwicklung des Anteils Hochqualifizierter

an den Beschäftigten. „Damit

wird deutlich, dass Bildung in Leverkusen

eine entscheidende Triebfeder

für die wirtschaftliche Entwicklung

der Stadt darstellt“, so Obermaier.

Angeschoben und unterstützt hat

die WfL 2011 den Standort und seine

WIRtSChAFtSFöRDERuNG LEVERKuSEN

Unternehmen aber auch mit zahlreichen

eigenen Veranstaltungen, wie

dem Mittelstandsdialog, dem Businessfrühstück,

Messeauftritten auf

der internationalen Immobilienmesse

EXPO REAL, der Mittelstandsmesse

b2d in Köln oder auf der Baubörse

der neuen bahnstadt opladen. Außerdem

wurden 72 Standortbotschafter

als „Vertriebler“ für den

Wirtschaftsstandort und der neuen

Imagekampagne „Leverkusen-überraschend

anders!“ ernannt (www.

ueberraschend-anders.info).

„Viele Wege wurden 2011 frei gemacht

und damit wichtige Chancen

für den Standort eröffnet, wie zum

Beispiel die Ratsentscheidung zur

Gütergleisverlegung, zur Balkantrasse

als Perspektive für Naherholung als

Wirtschaftsfaktor, die 240.000 Euro

Landesförderung für die Immobilien-

und Standortgemeinschaft City

Leverkusen oder die jetzt schon zu

verzeichnenden Interessenten für Gewerbeflächen

auf dem Gelände der

iMPReSSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhoffstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel. 0214 / 83 31-0

Fax 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Redaktion: M. Schmitz, b. Schulz

Tel. 0214 / 83 31-55

schmitz@wfl-leverkusen.de

schulz@wfl-leverkusen.de

LOKALES

neuen bahnstadt opladen. 70 Prozent

aller Interessenten für nbso-Grundstücke

konnten durch die WfL vermittelt

werden“, führte Obermaier aus.

2012 wird die WfL das Thema

„ökoprofit“, gefördert durch das

Land, zusammen mit Leverkusener

Unternehmen umsetzen. Das Projekt

„Wissenstransfer“, eine Kontaktbörse

für Unternehmen zu Hochschulen und

anderen wichtigen Wissensgebern,

wird vorangetrieben. Nachwuchskräftesicherung

durch Fachkräfteentwicklung

ist in Vorbereitung, das

Thema Flächenvorsorge für Gewerbe

in unserer Stadt wird begleitet und

vorangebracht. Die Weiterentwicklung

der Immobilien- und Standortgemeinschaft

für die City und der

Ausbau der Imagekampagne stehen

im Fokus. „Es gibt Vieles zu tun, es

gilt Vieles anzupacken, zu begleiten

und voranzutreiben – im Sinne des

Wirtschaftsstandortes und unserer

Unternehmen. Das Team der WfL

wird auch in diesem Jahr alles daran

setzen, damit es Leverkusen auch in

Zukunft gut geht“, so Dr. Frank Obermaier.

GL&Lev kontakt 02/12

31


32

LOKALES AuS DER NAChBARSChAFt

Gummersbach verlegt

sein Stadtfest vom

August in den mai

Das Gummersbacher Stadtfest

wird diesmal vorverlegt und vom

18. bis 20. Mai und nicht wie in

den vergangenen Jahren im August

stattfinden.

Als Begründung führt die Stadt

an: Da der bisherige Termin immer

in die Sommerferien fiel, war

die Teilnahme für viele Gruppen

nur schwer oder gar nicht realisierbar.

Die Stadt Gummersbach

und der Festveranstalter sind

bestrebt, örtliche Vereine und

Schulen noch stärker als bisher

in das Fest einzubinden. Deshalb

die Veränderung.

Die Sparkasse Gummersbach-

Bergneustadt, dank deren Engagement

schon in der Vergangenheit

ein Vereinsbereich mit

eigenem „Gummersbacher“ Bühnenprogramm

installiert werden

konnte, hat auch für 2012 ihre

Unterstützung zugesagt.

Wenn sich der Termin zu Himmelfahrt

bewährt, soll das Stadtfest

künftig dauerhaft ins Frühjahr

verlegt werden.

GL&Lev kontakt 02/12

Gründungstag in Gummersbach

An der Finanzierung

soll der Erfolg nicht

scheitern

Am Samstag, den 21. April,

ab 9:30 uhr, findet im

campus Gummersbach der

fachhochschule Köln (bild

oben) die jährliche Gründungsmesse

„unternehmen

Zukunft“ statt. Nun schon

zum 11. Mal. Hier gibt es

informationen aus erster

Hand für all diejenigen,

die den Schritt in die Selbstständigkeit

wagen wollen.

Das Ziel der Messe ist es, den

Existenzgründerinnen und Existenzgründern

ein breites Spektrum

an Informationen bereitzustellen und

Kontakte zu allen am Gründungsprozess

beteiligten Stellen herzustellen.

Unter den Ausstellern und Anbietern

sind u. a. die Agentur für Arbeit

Bergisch Gladbach, die AOK Rheinland,

der Hotel- und Gaststättenverband,

die oberbergischen Sparkassen,

das Finanzamt, die NRW Bank

der Verein der Ingenieure, die Handwerkskammer

und natürlich die Wirtschaftsförderung

des Oberbergischen

Kreises.

Harry K. Voigtsberger, der NRW-

Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen,

Wohnen und Verkehr schreibt

dazu in einem Grußwort: „Jedes

Jahr wagen in Nordrhein-Westfalen

rd. 90.000 Menschen den mutigen

Schritt in die Selbstständigkeit. Intensive

Beratung und Begleitung der

Existenzgründer bereits im Vorfeld

der Gründung verbessern deutlich

die Stabilität neuer Unternehmen am

Markt.

Schon bei der Planung der Gründung

werden die Grundlagen für eine

erfolgreiche Sicherung des Unternehmens

gelegt. Deshalb haben wir in

NRW gemeinsam mit den Kammern,

den kommunalen Wirtschaftsförderungen

und den Gründer- und

Technologiezentren flächendeckend

Beratungsstellen geschaffen, die die

zukünftigen Unternehmer bei allen

Fragen rund um das Thema Gründung

beraten und unterstützen. Auch

in Oberberg. Ein Ziel der Landesregierung

ist, dass kein Erfolg versprechendes

Gründungsvorhaben an der

Finanzierung scheitern darf. Mit der

landesweiten Einführung des Mikrodarlehens

NRW im vergangenen Jahr

setzen wir ein maßgebliches Zeichen

für das Gründungsland Nordrhein-

Westfalen.“

Vortragsthemen an diesem Gründertag

sind u.a. der Businessplan

(Grundlage für den späteren Erfolg),

Finanzierungsmöglichkeiten (Jochen

Hellmann von der NRW Bank) und

Tipps für die Krisen-Erkennung, ein

Frühwarnsystem für junge Unternehmer.

Lindlar wählt am 22. April

einen neuen Bürgermeister

Der promovierte Politikwissenschaftler Georg Ludwig (44, Bild) soll neuer Bürgermeister

von Lindlar und damit Nachfolger des zum Landrat des Rheinisch-

Bergischen Kreises gewählten Dr. Hermann-Josef Tebroke werden. So will es

jedenfalls die CDU. SPD, FDP und Grüne haben sich mit dem 54jährigen Verwaltungsfachmann

Lutz Freiberg einen eigenen Kandidaten ausgeguckt. Gewählt

wird am 22. April.


Besucherrekord in Nordrhein-Westfalen

• Weinproben

2011 besuchten über 19,5 Mio. Gäste • Seminare

die beherbergungsbetriebe in NRW mit

• Veranstaltungen

mindestens neun Gästebetten und campingplätze.

Sie brachten es zusammen • Kommissionen

auf 44,2 Millionen übernachtungen. • Präsente

• Lagerverkauf

Wie das Statistische Landesamt

an jedermann

mitteilt, wurde das Rekordergebnis

aus 2010 übertroffen:

Die Besucherzahl stieg gegenüber dem

Exklusive Weinprobe

Vorjahr um 5,0 % und die Zahl der Übernachtungen

um 5,1 %. Köln für verzeichnete Sie und Ihre Gäste.

ein Gesamtplus von 8,2 Prozent bei den Fragen Sie uns.

Übernachtungen. Auch Düsseldorf, Bonn

und der Rhein-Sieg-Kreis (Plus 8,5 %) und

das Bergischen Städtedreieck (Plus von 6,7

%) konnten zulegen. Den ersten Hermann-Löns-Straße Platz bei

36

Übernachtungen ausländischer Gäste 51469 be- Bergisch Gladbach

legt erneut das Bergische Land (plus Telefon: 18,5 0 22 02 - 98 99 888

Prozent). Aber auch das Sauerland klaus.ruesing@t-online.de

(plus 11

Prozent) und das Bergische Städtedreieck www.ruesing-weine.de

(plus 13,3 Prozent) liegen weit vorne. Mo. - Sa. 8.30 - 12.30 Uhr

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34

SERVICE LIFEStyLE

Energetische

Behandlungen

sind das aktuelle

Trendthema im

Wellness-Bereich.

Dazu gehören

auch Behandlungen

wie die

Chi Nei Tsang- und

die Ayurvedische

Erlebnis-Massage.

WELLNESS: Neuerdings

spricht man von „Energetic Spa“

Die neueste Entwicklungen in der Wellness- und Spa-Branche heißt in diesem Jahr:

Energie tanken, entspannen oder die eigene Balance finden. Der Deutsche Wellness

Verband präsentierte dazu soeben auf der Beauty-Messe in Düsseldorf das

Thema „Energetic Spa“, ein Konzept auf der Basis der Vorstellung, dass Gesundheit und

Wohlbefinden eine Folge ausgeglichener, fließender Lebensenergie sind. Der energetische

Status des Menschen soll dabei durch die

Atmosphäre des Raumes, die Beziehung

zwischen Gast und Therapeut sowie die Art

der Anwendung gezielt verbessert werden.

Die Behandlungsräume werden nach energetischen

Prinzipien gebaut und eingerichtet.

Und auch die behandelnden Fachkräfte

werden in die Konzeption mit einbezogen.

Lieber ein Auto als

eine Partnerschaft

Auf die Frage, für wen man sich entscheiden würde,

wenn man zwischen Auto und Partner wählen

müsste, gaben in einer Befragung ca. 4% an, dass

der eigene Wagen wichtiger ist. Erstaunlicherweise

sagten dies mehr Frauen als Männer.

GL&Lev kontakt 02/12

Das sind die

Möbeltrends

in diesem Jahr

Das große Trendthema für Wohnungseinrichtungen

heißt nach der äußerst erfolgreichen

Möbelmesse „imm cologne“:

Natur. Naturelle und natürliche Materialien

strahlen Ehrlichkeit und Authentizität aus.

Möbel aus Massivholz und Furnier sind

ebenso beliebt wie der Parkettfußboden.

Bei den Bezugsstoffen kommt echtes Leder

und viel Wolle und Wollfilz, gern auch

in Strick.

Außerdem auffällig: Die Möbel werden

kleiner. Immer mehr Singles wohnen auf

kleinerem Wohnraum und brauchen zierliche

und multifunktionale Möbel. Durch

die Verschmelzung der Wohnbereiche

müssen Möbel leicht und flexibel sein,

denn sie werden immer dort eingesetzt,

wo sie gerade gebraucht werden und

bleiben nicht über Jahre am selben Ort

stehen. Dazu gehören kleinere Polstermöbel,

aber auch kleine Schreibtische und

Sekretäre, denn die verwendete Kommunikationstechnik

wird auch immer kleiner.

Und: Wohnwände werden immer kompakter

und schmaler. Das klotzige TV wurde

mehr und mehr durch den eleganten

Flachbildschirm abgelöst, und durch die

Digitalisierung von Informationen braucht

der zeitgenössische Kunde nicht mehr so

viel Stauraum. LED Lichttechnik ist bei der

Möbel- und Einrichtungsbranche angekommen

und schafft neben energiesparsamer

Beleuchtung auch gerne viel farbliche

Atmosphäre.

Insgesamt kamen 115.000 Besucher zur

Messe. Das sind 14 Prozent mehr als bei

vergleichbaren Vorveranstaltungen.


Bäume pflegen, nicht fällen!

Noch vor Beginn der Brutsaison sollten heimische Bäume/

Sträucher in Form gebracht werden

Was wäre der Mensch ohne Bäume. Nicht nur in Kultur

und Brauchtum, sondern auch im heimischen Garten

haben Bäume oft ihre Wurzeln geschlagen. Und so gern

man sie auch hat: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, sich

vom haushohen, zu viel schatten- und blätterwerfenden

Gewächs zu trennen. Oder nicht?

In der Hand eines ausgewiesenen Fachmanns lassen

sich Probleme mit dem liebsten Gewächs der Deutschen

auch ohne Axt und „Baum fällt!“-Rufe lösen, weiß

der Österreicher Siegfried Kahn aus langjähriger Erfahrung:

„Sehr oft bin ich mit meinen Kunden einig, dass ein

schöner gesunder Baum für Mensch und Tier erhalten

bleiben muss.“ Trotz des zum größten Teil aufgehobenen

Baumschutzes im Stadtgebiet rät Siegfried Kahn seinen

Kunden, sich für den Schutz der Bäume zu entscheiden

und eine Fällung zur Ausnahme und nicht zur Regel zu

machen:

„Natürlich müssen Bäume aus den verschiedensten

Gründen gefällt werden – aber wir plädieren auch für

den Erhalt der gesunden und sehenswerten Baumarten.

Manchmal genügt schon ein leichter Rückschnitt oder

die Entfernung von Totholz um zum Beispiel die Lichtverhältnisse

auf dem Grundstück deutlich zu verbessern.“

Gefällt werden sollte erst, wenn der Baum zur Gefahr

wird, rät der Experte: Das ist der Fall, wenn durch Wurzeln

Kanäle, Stromleitungen oder Gehwege beschädigt

oder durch Krankheit oder „Übergröße“ der Bäume das

Umfeld gefährdet wird. Aber auch hier sollte die Fällung

Verkaufsoffenes Wochenende am 12. und 13. Mai 2012

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unbedingt durch einen

Fachmann und, um nistende

Vögel zu schützen,

in den Monaten

von Oktober bis März,

durchgeführt werden.

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Auch knifflige Baum-Probleme werden von Siegfried

Kahn und seinem Team vom Garten- und Landschaftsbau

Kahn gelöst: Ob die Baumklettertechnik oder eine

Hebebühne schonender und sicherer ist, entscheiden die

Fachmänner im Einzelfall. Und mit Spezialmaschinen wie

Arbeitsbühnen, leistungsstarken Häckslern und Wurzelfräsen

sind sie für jedes Gelände, jeden Garten und jede

Herausforderung gewappnet.

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35


Gesundheitspark

Klinikum Leverkusen

Leverkusen

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| Klinikum Enge Zusammenarbeit

Leverkusen

mit Mittelpunkt unseren Partnern im

Gesundheitspark

im Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheits versorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit

und Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen

in Leverkusen und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller

Zuneigung und Kompetenz von der Prävention – über die gesamte

Krankheitsphase – bis zur Rehabilitation anvertrauen. • • •

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle Schmerztherapie)

| Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Infektiologie / PnPPPeuPPPPneumologie / Osteologie)

| Prof. Dr. Stefan Reuter

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert und anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci | Kliniken und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

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| Prof. Dr. Norbert Niederle

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| Priv.-Doz. Dr. Stefan Reuter

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• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

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(Kreißsaal / Kinderintensivstation / Mutter-Kind-Station)

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• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Gelenkzentrum

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Westdeutsches Zentrum für Kindertraumatologie

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

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• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

(Kreißsaal / Kinderintensivstation / Mutter-Kind-Station)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Palliativstation

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

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� Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

� Y Ärztlicher Akademisches Direktor: Lehr krankenhaus Priv.-Doz. Dr. der Jürgen Universität Zumbézu

Köln

� Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


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Kinder

Kinder

und

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Jugendliche

Jugendliche

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zur Verbesserung der

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Lebensqualität

Kinder und Jugendliche

Letzter Schritt zum Mutter-Kind-Zentrum schwerstkranker noch in diesem Jahr Patienten

Letzter Schritt zum Mutter-Kind-Zentrum noch in diesem Jahr

auf höchstem Qualitätslevel

Mit der Inbetriebnahme der Kinderklinik findet die größte Baumaß-

Klinikum nahme Mit Letzter der in der schließt Inbetriebnahme Schritt Geschichte langjährige zum des Mutter-Kind-Zentrum der Klinikums Kinderklinik stationäre Leverkusen findet Versorgungslücke

die noch größte in in diesem Baumaß- diesem Jahr Jahrauch

durch die im Ärztehaus MEDILEV befindlichen Partner im Ge-

in Jahr nahme der ihren Region in der krönenden Geschichte Abschluss. des Klinikums Bereits Leverkusen vor wenigen noch Wochen in diesem sind sundheitspark.

vier Jahr Komfortstationen, ihren krönenden Abschluss. die sich ebenfalls Bereits in vor dem wenigen neuen Bettenanbau

Wochen sind

Mit mit vier der insgesamt Mit Komfortstationen, Eröffnung der Inbetriebnahme fünf der Etagen Palliativstation die befinden, sich der Kinderklinik ebenfalls in hat Betrieb in das dem findet Klinikum gegangen. neuen die größte Bettenanbau

zu Mit Baumaß- Beginn dem

des Umzug mit nahme Jahres insgesamt der in die der Kinderklinik bestehende fünf Geschichte Etagen im stationäre Dezember des befinden, Klinikums Versorgungslücke in wird Betrieb Leverkusen die Baumaßnahme gegangen. noch in Leverku- Mit in diesem abge- dem

senschlossen. Umzug Jahr und ihren der

den Von Kinderklinik krönenden angrenzenden den 23 Millionen Abschluss. im Dezember

Regionen Euro Bereits hat wird

geschlossen. das vor die Klinikum wenigen Baumaßnahme

Für allein Wochen die 8 Betreu- Milli abge- sind oungnenschlossen.

vier schwerstkranker Euro Komfortstationen, in Von die den neue 23 Kinderklinik Menschen

Millionen die sich Euro

stehen ebenfalls investiert. hat

nun

das in 10 dem Klinikum

Patientenzimmer neuen allein Bettenanbau 8 Milli

in

o-

der mit neuen insgesamt Palliativeinheit fünf Etagen in befinden, direkter Anbindung in Betrieb gegangen. an die Onkologie

nen Euro in die neue Kinderklinik investiert.

Mit dem

zur Umzug So

Verfügung.

ist der das Kinderklinik Klinikum

Ein Zimmer

mit im ist

der Dezember für

Neuausrichtung

krebskranke wird die Kinder Baumaßnahme konsequent

vorgesehen.

neue abgeschlossen.

Gerade bei

Von

Patienten

den 23 Millionen

mit unheilbaren

Euro hat

Krankheiten

das Klinikum

nehmen

allein 8 Milli

kör-

Wege So gegangen ist das Klinikum und hat mit medizinisches der Neuausrichtung Know-how, konsequent Funktionalität neue operlichenen

Euro

und

in

seelische

die neue Kinderklinik

Beschwerden

investiert.

deutlich zu, so dass sie häufig

und Wege zeitgemäße gegangen räumliche und hat medizinisches Ausstattung den Know-how, Wünschen Funktionalität

der Mütter

nicht mehr in der Lage sind, ihre alltäglichen Probleme aus eigener

und Familien auf höchstem Qualitätslevel angepasst. Im Neubau wird

Kraft

und zeitgemäße

zu bewältigen.

räumliche

Genau

Ausstattung

in dieser Phase

den Wünschen

wird eine schützende

der Mütter

nun So alles ist bunter, das Klinikum schöner, mit großzügiger der Neuausrichtung und kindgerechter konsequent gestaltet. neue

Institution und Familien wie auf die höchstem Palliativmedizin Qualitätslevel notwendig, angepasst. die Im Patienten Neubau und wird

Wege gegangen und hat medizinisches Know-how, Funktionalität

Angehörigen

Vor nun allem alles bunter, die

die

Eltern

notwendige schöner, müssen großzügiger nicht

Geborgenheit

mehr und auf

und kindgerechter der

Hilfe

Klappliege

zuteil gestaltet. werden

vorlieb

lässt.

nehmen, Vor und allem zeitgemäße wenn die Eltern sie räumliche bei müssen ihrem Ausstattung nicht Kind mehr übernachten den auf der Wünschen Klappliege müssen, der sondern vorlieb Mütter

Elternbetten nehmen, und Familien wenn sind auf sie künftig höchstem bei ihrem fester Qualitätslevel Bestandteil Kind übernachten in angepasst. den Zweibett-Zimmern.

müssen, Im Neubau sondern wird

Onkologie Kinder Elternbetten nun alles brauchen bunter, – sind Schwerpunktdisziplin ihre künftig schöner, Eltern fester großzügiger zum Bestandteil Trösten mit und in großer den kindgerechter deshalb Zweibett-Zimmern.

medizinischer

ist diese gestaltet. Nähe

und Kinder Vor Unterbringung, pflegerischer allem brauchen die Eltern ihre Kompetenz

so Eltern müssen Klinikdirektor zum nicht Trösten mehr Professor und auf deshalb der Peter Klappliege Groneck, ist diese vorlieb Nähe von

elementarer und nehmen, Unterbringung, wenn Bedeutung. sie so bei Klinikdirektor ihrem Kind übernachten Professor Peter müssen, Groneck, sondern von

In elementarer Elternbetten Leverkusen Bedeutung. sind und künftig der näheren fester Umgebung Bestandteil in gibt den es Zweibett-Zimmern.

bisher keine Pal-

Für die Versorgung schwerstkranker Erwachsener und

Kinder stehen 10 Zimmer in der neuen Palliativeinheit zur

Verfügung

Für die Versorgung schwerstkranker Patienten stehen nun 10 Zimmer

mit jeweils 25 Quadratmetern zur Verfügung, die großzügig

bemessen und mit eigenem Bad eingerichtet sind. Alle Zimmer

haben eine Terrasse zum Garten hin, so dass jeder Patient auch

die Möglichkeit hat, sich außerhalb seines Zimmers aufzuhalten.

Ebenso kann auf der Station von den Angehörigen ein gesondertes

Zimmer mit eigenem Bad genutzt werden. Weitere Serviceeinrichtungen

wie ein Raum der Stille und ein Gruppenraum für die

Patienten mit aufwendiger Küchenausstattung komplettieren das

Angebot. Y Wünsche der Mütter und Familien besonders berücksichtigt.

Y Ein Wünsche Zimmer der Mütter ist und grundsätzlich Familien besonders für berücksichtigt. krebskranke Kinder reserviert,

was genügend Platz bietet, damit auch die Eltern übernachten können.

Mit Um dem die sanierten wohnortnahe Kreißsaal Betreuung und der Kinderintensivstation krebskranker Kinder hat sicher- das

zustellen Klinikum Y Mit Wünsche dem bereits hat der sanierten Mütter der vor Verein und Jahren Kreißsaal Familien „Leverkusen die besonders und Strukturen berücksichtigt. der hilft Kinderintensivstation für krebskranken ein Perinatalzentrum Kindern“ hat das

liativstation. Kinder Mit diesem brauchen Die baulichen notwendige ihre Eltern Schritt zum stationäre, verwirklicht Trösten palliativmedizinische und das deshalb Klinikum ist diese sein Ver- Nähe ge- den und Klinikum Bau damit der bereits für Palliativstation die vor Versorgung Jahren finanziell die Früh- Strukturen und unterstützt. Neugeborener für ein Perinatalzentrum

geschaffen.

sorgungplantes und Mit Unterbringung, diesem Mutter-Kind-Zentrum. von Tumorpatienten baulichen so Klinikdirektor Schritt erfolgt Nach verwirklicht dem zurzeit Professor Umzug in das der Peter Klinikum im Onkologie Dezember Groneck, sein des ge- von in Mit und Die der damit Investitionssumme Verlagerung für die Versorgung der Kinderklinik für die Früh- Station und dem beträgt Neugeborener Umzug insgesamt der geschaffen.

Kinder 3,8 Milam- Klinikums. den plantes elementarer Bettenanbau, Mutter-Kind-Zentrum. Der Bedeutung. Einzugsbereich in unmittelbarer der Nach Fachabteilung Nähe dem der Umzug Frauenklinik, ist im aber Dezember sehr können groß, in lionenbulanz Mit Mit der und Euro. Verlagerung dem der Sie sanierten Kinderstation setzt der sich Kreißsaal Kinderklinik aus wird Konjunkturmitteln und nun der und der Kinderintensivstation dem letzte Umzug Schritt des der auf Bundes Kinder dem hat Weg und am- das

da Ärzte den es Bettenanbau, an und vergleichbaren Schwestern in unmittelbarer beider Institutionen Kliniken Nähe noch mit breitem der enger Frauenklinik, Hand Diagnostik- in Hand können und zu-

Therapieangebot sammenarbeiten. Ärzte Mit und diesem Schwestern baulichen fehlt. Zudem beider So entfallen kommen Schritt Kliniken verwirklicht weite Patienten noch Wege enger nicht für das Hand das Klinikum nur Personal in aus Hand sein Lever- und zugekusen, für sammenarbeiten.plantes die sondern Mütter. Mutter-Kind-Zentrum. auch Zudem aus allen entfallen benachbarten Nach weite dem Wege Umzug Regionen. für das im Personal Dezember Hierzu und ge- in

hören für den die Bettenanbau, der Mütter. Rheinisch-Bergische in unmittelbarer Kreis als Nähe auch der das Frauenklinik, gesamte Bergische können

Land. Ärzte und Schwestern beider Kliniken noch enger Hand in Hand zusammenarbeiten.

Aber gerade das Klinikum Zudem entfallen Leverkusen weite ist Wege ein Garant für das für Personal eine enge und

Zusammenarbeit für die Mütter. zwischen Patienten und Angehörigen, zumal die

Medizinische Klinik 3 (Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin/

Spezielle Schmerztherapie) mit ihrem engagierten Team unter der

Leitung von Prof. Dr. Norbert Niederle schon seit Jahren die Philosophie

der ganzheitlichen Betreuung der Patienten verfolgt und alle

fachlichen, personellen und strukturellen Voraussetzungen für eine

umfassende Versorgung bietet.

Schon seit Jahren pflegt die Klinik eine enge Zusammenarbeit

mit niedergelassenen Ärzten, örtlichen und überörtlichen Pflegediensten

sowie dem Hospiz Leverkusen, um die palliativmedizinischen

Strukturen zu verbessern. Mit der Gründung eines „Verein

zur Förderung der Palliativmedizin am Klinikum Leverkusen“ ist es

gelungen, auch das ehrenamtliche Engagement in die Betreuung

der Patienten zu integrieren. Gestützt wird das Versorgungsnetz

Landes zum bulanz Klinikum Mutter-Kind-Zentrum und NRW bereits der sowie Kinderstation vor großzügigen Jahren vollzogen. wird die Strukturen Spenden nun 70 der stationäre letzte der für Deutschen ein Schritt Betten Perinatalzentrum

auf stehen dem Krebshil- Weg für

fe, die zum und der Versorgung Mutter-Kind-Zentrum damit Bayer für AG von die und Versorgung Kindern des Fördervereins vollzogen. und Früh- Jugendlichen 70 und Palliativmedizin stationäre Neugeborener zur Verfügung. Betten zusammen. geschaffen.

stehen • • für •

die Mit Versorgung der Verlagerung von Kindern der Kinderklinik und Jugendlichen und dem Umzug zur Verfügung. der Kinder • am- • •

bulanz und der Kinderstation wird nun der letzte Schritt auf dem Weg

zum Kontakt Mutter-Kind-Zentrum vollzogen. 70 stationäre Betten stehen für

die

Kontakt

Versorgung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. • • •

Klinikum Leverkusen gGmbH

Medizinische Klinik Klinikum für Kinder Leverkusen Klinik und 3 Jugendliche

gGmbH

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27.10.11 14:28

27.10.11 14:28


38

SERVICE tOuRISmuS

Die zwei als Palmen

angelegten Insel-

Ressorts (Bild unten:

Palm Jumairah) waren

bislang der Hit von

Dubai. Jetzt kommt

eine „Weltinsel“ (Bild

rechts) noch hinzu. Die

erste kleine Ferienanlage

darauf (Bild) ist

auch schon fast fertig.

GL&Lev kontakt 02/12

Schriftsteller Jules Verne

ahnte nicht, dass es eines

Tages Motorboote mit ein

paar Hundert PS geben

würde, als er vor gut 140

Jahren seinen Roman „In

80 Tagen um die Welt“

schrieb. Und er konnte

nicht wissen, dass man

damit die ganze Welt in

nur 45 Minuten umrunden

wird: jedenfalls im Arabischen

Golf vier Kilometer

vor der Küste von Dubai.

DUBAI - nach der„Palme“

nun sogar die ganze Welt

Der kleine Wüstenstaat baut eine neue Ferien-Sensation

In nur dreijähriger Bauzeit sind dort die

Erdteile in ihren Umrissen nachgebildet

worden. 34 Millionen Tonnen Felsen als

Fundament sorgen für die nötige Stabilität -

und bilden auf 25 Kilometer Länge um „The

World“ herum das größte künstliche Riff der

Erde. Holländische Experten haben mit ihren

Spezialschiffen 320 Millionen Kubikmeter

Sand und Muschelkalk an anderer Stelle

vom Meeresgrund gesogen und damit hier

Land aufgespült. Jetzt steht die Einweihung

bevor - und Dubai ist um eine weitere Attraktion

reicher. Aus der Höhe sieht diese

neue Welt im Golf auf einer Fläche von bis

zu neun Kilometern Länge und maximal

sieben Kilometern Breite aus wie die klassische

Landkarte mit Amerika im Westen,

Australien im Südosten, mit Europa, Asien

und Afrika halbwegs in der Mitte - all das

zerlegt in 300 Inseln, die in der Form ungefähr

den einzelnen Ländern entsprechen

und deren Namen tragen sollen.

Wer nun mit der Yacht durch einen der

fünf Durchbrüche im Riff-Ring in den Innenbereich

hineinschippert, erst den wenige

Dutzend Meter langen Panama-Kanal

durchpflügt, dann auf Europa und Afrika

zufährt, sieht Handwerker bei letzten Arbeiten

zwischen Strandhäusern, Restaurant

und Lounge auf der Insel Libanon. Dort entsteht

der auf Tagesgäste ausgelegte exklusive

„Royal Island Beach Club“ als Paradies

zum Chillen, Relaxen und Genießen. Das

Restaurant wird Platz für 100 Gäste bieten,

der Steg Anlege-Möglichkeiten für bis zu

30 Meter lange Yachten. Hinter dem Projekt,

das als erstes auf The World in Kürze

eröffnen wird, steht ein indischer Investor.

Für die nächste Zukunft geplant sind

zudem organisierte Bootsausflüge in dem

Archipel - vorbei auch an der Trauminsel

Deutschland: Umgeben ist sie vollständig

von hellgelben Stränden der Extraklasse.

Die Wassertemperatur liegt bei 26 Grad,

und Niederschlag schließen die Meteorologen

für die nächsten neun Monate kategorisch

aus. Die höchste Erhebung Deutschlands

bringt es auf weniger als drei Meter.

Gleichwohl reicht der Blick von dort bis zum

Nordkap in die eine und bis weit nach Afrika

hinein in die andere Richtung.

Eine erste Privat-Villa auf „The World“ ist

sogar bereits bezogen. Sie bringt es hoch

oben in Grönland am nördlichen Ende der

künstlichen Mega-Landkarte auf über 1.000

Quadratmeter Wohnfläche verteilt auf drei

Etagen. Im Obergeschoss ist sogar ein privates

Kino untergebracht.


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Das Ahrtal lockt mit einem

„Tag der offenen Weinkeller“

Das ist neu im Ahrtal: „Ein Tag der

offenen Weinkeller“. Dazu öffnen

am 21. April zwölf Ahrwinzer ihre

Weinkeller und laden zu Einblicken

in die Weinherstellung und zur

Weinprobe ein.

Der exzellente Ruf der Ahrweine und

das Qualitätsbewusstsein der Winzer

im Ahrtal sind bei Weinkennern

und -genießern längst berühmt. Doch wenige

kennen den genauen Weg der Trauben

von der Lese im Weinberg, über die

Verarbeitung und Reife im Weinkeller bis hin

zur Abfüllung in die Flaschen. Der „Tag der

offenen Weinkeller“ in Mayschoß und Rech,

in Walporzheim, Ahrweiler und Bad Neuenahr

sowie in Heppingen und Heimersheim

macht diese Informationen möglich.

Dabei ist Abwechslung garantiert, denn

jeder Weinbaubetrieb, ob Privatwinzer oder

große Winzergenossenschaft, verarbeitet

seine Trauben auf eine ganz eigene Art und

Weise und lässt sie beispielsweise in den

verschiedensten Fässern reifen.

Um die Weinwelt des Ahrtals ganz entspannt

zu genießen, werden die Weingüter

im 20-Minuten-Takt von einem Shuttlebus-

Service angefahren. Zum „Tag der offenen

Weinkeller“ können Besucher einen „Probenpass“

zum Preis von Euro 12,- p. P. erwerben.

Der „Probenpass“ ermöglicht die

Verkostung von drei Weinen in den teilnehmenden

Weinkellern sowie die kostenfreie

Nutzung des Shuttlebus-Service.

Darüber hinaus bietet der Ahrtal-Tourismus

eine attraktive Übernachtungspauschale

an: Mit Nachtwächterführung,

Winzermenü, Ahrrotwein, Probenpass und

Transfer zu den teilnehmenden Weingütern

sowie Spielbank-Besuch in Bad Neuenahr.

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GL&Lev kontakt 02/12

39


40

SERVICE GOLF

Wo schon der „Tatort“ ermittelte

Der GC Schloss Georghausen

feiert sein 50jähriges Bestehen

Vor 50 Jahren gründeten Gummersbacher

Golffreunde den Golfclub

Schloss Georghausen. Nach Marienburg

und Refrath entstand so der

dritte Golfclub im Raum Köln und

einer der attraktivsten der Region.

Der ARD-„Tatort“ mit Kommissar Thiel

(Axel Prahl) und dem leicht exzentrischen

Rechtsmediziner Boerne

(Jan-Josef Liefers) spielt normalerweise in

Münster. Die attraktive Platzanlage bei Lindlar

reizte die TV-Produktion jedoch so sehr,

dass sie ihre Dreharbeiten für die Ausgabe

„Höllenfahrt“ kurzerhand an das Schloss

Georghausen verlegte (Bild mit Liefers). Ein

Beweis dafür: Diese Clubanlage kann sich

sehen lassen.

Anfang Juli wird dort nun Jubiläum gefeiert.

Mit Turnieren und gesellschaftlichen

Events zwischen dem 4. und 8. Juli. Bis dahin

ist auch das 1. Grün längst wieder bespielbar,

das in den vergangenen Monaten u.a.

auch mit einer modernen Drainage komplett

neu eingerichtet wurde. Nur eine halbe

Autostunde von Köln entfernt macht der

Golfclub Schloss Georghausen bei Lindlar-

GL&Lev kontakt 02/12

Hommerich im Bergischen Land ein höchst

attraktives Angebot von Sport und Natur.

Und nicht nur dem Golfspieler. Auffällig im

Blickpunkt steht dabei das barocke Wasserschloss,

das als Rittersitz 1466 erstmalig

erwähnt wurde. Heute ist es stilvoller Mittelpunkt

des Clublebens mit Restaurant, der Bar

und zwei großen Veranstaltungsräumen.

Die Platzanlage selber gilt als anspruchsvoll.

Während es auf den ersten neun Löcher

erst bergauf und dann bergab geht

und einige Grüns aufgrund der Hanglagen

blind angespielt werden müssen, wird das

Der Club gibt jungen

Familien eine

ungewöhnliche Chance

Für 50 junge, golfinteressierte Familien

hat sich der Club Schloss Georghausen

ausschließlich für dieses Jubiläumsjahr

etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Er bietet den Eltern, die nicht vor

1972 geboren sein sollen, die Gelegenheit

einer Mitgliedschaft zu besonders

günstigen Konditionen. Der geförderte

Preisvorteil liegt bei mehr als 60 % !

Zum Haushalt soll mindestens ein Kind

gehören, das ebenfalls nach den Regelungen

des GC Georghausen bis zur

Volljährigkeit beitragsfreies Mitglied

wird. Die Maßnahme läuft ganzjährig

bis zum 31.Dezember 2012.

Angeregt wurde die Initiative u.a.

durch die Stiftung des ehemaligen

Präsidenten und Ehrenpräsidenten

Ernst Krefting, die zur Förderung des

Golfsports, vor allem des Jugendgolfsports,

ins Leben gerufen wurde.


Spiel auf den zweiten neun Löchern entspannter.

Hier wurde auch schon die Landesmeisterschaft

von NRW ausgetragen.

Der Club selber wurde am 1. Juni 1962

im Hotel Lindenhof in Gummersbach von

19 Golfspielern gegründet. Dr. Hans-Joachim

Blobel war der erste Club-Präsident. Zwei

Jahre später hatte der Club schon 117 Mitglieder

und mit Kurt Braunschweig seinen

ersten Clubmeister, Sohn Uwe gewann bei

der Jugend. Kurt Braunschweig war später

zwölf Jahre lang auch Präsident des Clubs.

Zwanzig Jahre nach Gründung war der

Club schuldenfrei (1982). Man zählte 557

Mitglieder, darunter 140 Jugendliche und

Junioren! Die 1. Herrenmannschaft spielte

bundesweit ganz oben, 1984/85 sogar in

Gruppe eins, was der 1. Fußball-Bundesliga

entsprach. Wenig später tat es ihnen die

Seniorenmannschaft nach. Auch sie schaffte

den Aufstieg unter die zwölf Besten

Deutschlands.

Wie attraktiv der Golfclub Schloss Georghausen

heute ist, zeigt u.a. schon die

Mitgliederzahl: In den letzten vier Jahren

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Club-Präsident Bernd Supe-Dienes hat gut lachen.

Der Geschäftsführer der Dienes-Werke für industrielle

Messer und Schneidsysteme in Overath, sieht seinen

Club auch im Jubiläumsjahr bestens aufgestellt.

Und der Präsident

ist mit dem Club-

Image sehr zufrieden

Club-Präsident ist seit 2008 der Unternehmer

Bernd-Supe-Dienes. Im

Club-Magazin „Grün Leser“ stellte

kamen 161 neue Mitglieder hinzu. eg ihm der Autor die Frage: „Was macht un-

Kraftstoffverbrauch innerorts: 11,6 - 5,0 l/100 km, außerorts: 6,1 - 3,5 l/100 km,

kombiniert: 7,9 - 4,1 l/100 km, CO2-Emission kombiniert: 186 - 109 g/km

SERVICE

seren Club zur Nr. 1 im Bergischen und

Oberbergischen Land (unser Anspruch) und

was kann man als Alleinstellungsmerkmal

noch herausarbeiten, um sich auch weiterhin

so erfolgreich als Golfanlage zu behaupten?“

Der Präsident antwortete: „Golfplatz

und Clubhaus sind seit der Gründung kontinuierlich

weiter entwickelt worden. Die drei

Säulen Platz, Clubhaus und Mitgliedschaft

machen uns stark. Hier unterscheiden wir

uns bei genauem Hinsehen. Georghausen

ist freundschaftlich verbunden mit den Top

Clubs in NRW. Wir verkehren auf Augenhöhe

mit Refrath, Hubbelrath, Bergisch Land,

Myllendonk u.a.“

An noch mehr Professionalität, etwa an ein

hauptamtlich eingesetztes Clubmanagement,

denkt der Präsident gegenwärtig

nicht: „Aus der bisherigen Erfahrung hat

sich die Führung durch gewählte Mitglieder

bewährt. Es fällt mir auch leicht, vakante Positionen

wieder mit engagierten und qualifizierten

Mitgliedern zu besetzen.“ Und

das sollte auch so bleiben. Nicht ohne Stolz

sagte Supe-Dienes: „Das Image des Clubs

ist in etwa so wie es sein sollte.“

GL&Lev kontakt 02/12

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42

SERVICE BuSINESS

Bei einer Milliarde Kunden im vergangenen Jahr

Mc Donald‘s mit 3,2 Milliarden Umsatz

GL&Lev kontakt 02/12

McDonald‘s Deutschland

hat seinen Nettoumsatz im

vergangenen Jahr bei einer

Milliarde Gästen um 5,9

Prozent deutlich gesteigert.

Wichtiges Wachstumsfeld

waren dabei auch die

McCafés. In diesem Jahr

sollen 46 neue Cafés eröffnet

werden.

Bane Knezevic, der Vorstandsvorsitzender

von McDonald Deutschland,

demonstriert persönlichen Geschmack

am eigenen Geschäft.

Mit 3,2 Milliarden Euro Netto-

Restaurantumsatz und 1,0 Milliarden

Gästen hat McDonald‘s

Deutschland das Geschäftsjahr 2011 erfolgreich

abgeschlossen. Der Umsatz stieg im

Vergleich zu 2010 um 5,9 Prozent, die Zahl

der Gäste um 2,7 Prozent und der durchschnittliche

Kassenbon um 3,2 Prozent. Die

Mitarbeiterzahl stieg um 2.000 auf insgesamt

64.000, die Anzahl der Restaurants

erhöhte sich auf 1.415. Für 2012 ist das

Unternehmensziel, weitere Restaurants zu

eröffnen und dabei nachhaltig zu wachsen.

„Der Gästerekord und das erfolgreiche

vergangene Jahr bestätigen unsere Unternehmensstrategie,

konsequent den Gast

in den Mittelpunkt zu stellen. Als Ergebnis

konnten wir zum achten Mal in Folge unseren

Nettoumsatz steigern. Unsere kontinuierliche

Weiterentwicklung von ‚Fast

Food‘ zu ‚Good Food Fast‘ wird auch 2012

zentral unser Handeln leiten“, erklärte der

Vorstandsvorsitzende Bane Knezevic auf

der Jahrespressekonferenz von McDonald‘s

Deutschland.

„Im umkämpften Markt haben wir uns

2011 besser als der Wettbewerb entwickelt

und konnten Gäste hinzugewinnen.

In diesem Jahr wollen wir gemeinsam mit

unseren Franchise-Nehmern unseren Anteil

weiter ausbauen, indem wir konsequent

auf Innovation und Attraktivität setzen“, so

Knezevic weiter.

„Etwa 2,76 Millionen Gäste besuchen

uns täglich, weil sie unsere Produktinnovationen,

aber auch die Klassiker schätzen.

Unser Ziel ist es, kontinuierlich diesen Erfolg

auszubauen - ohne Kompromisse bei Qualität,

Frische, Vielfalt und Servicequalität einzugehen“,

betont Knezevic.

Mit weiteren 46 Neueröffnungen und

erneutem Umsatzwachstum ist McCafé ein

wichtiger Treiber für die Gesamtentwicklung

des Unternehmens. Die 783 McCafé

und das bei Gästen sehr beliebte Shopin-Shop-Angebot

sind inzwischen in mehr

als der Hälfte aller McDonald‘s Restaurants

integriert. „McCafé und generell Kaffee

sind wichtige Wachstumsfelder für uns“,

so Knezevic.

Auch mit weiteren Restaurantneueröffnungen

ist zu rechnen. Schon im letzten Jahr

wurden 29 Restaurants eröffnet, vornehmlich

an hochfrequentierten Top-Locations

wie Bahnhöfen, Flughäfen, Innenstadtlagen

oder in Autobahnnähe. Für 2012 sind 20

bis 25 weitere Neueröffnungen geplant.

Dabei sollen die Restaurants immer mehr

auch energietechnisch optimiert werden.

In einem Laden werden alle Kühlsysteme,

Kühlräume und Klimaanlage bereits mit natürlichen

Kältemitteln betrieben.

In den 1.415 Restaurants und der Verwaltung

arbeiteten im Jahresdurchschnitt rund

64.000 Mitarbeiter. 2.000 neue Mitarbeiter

wurden in 2011 eingestellt. Für 2012 sind

weitere 2.000 Arbeitsplätze geplant. Zusätzlich

werden rund 1.000 Auszubildende

gesucht.

Mit einer für die Gastronomiebranche

außerordentlich hohen Übernahmequote

von fast 80 Prozent setzt das Unternehmen

auf eine nachhaltige Ausbildung. Rund 80

Prozent der deutschen McDonald‘s Restaurants

sind Franchise-Betriebe.

McDonald‘s Deutschland engagiert sich

im übrigen auch gesellschaftlich und zählt

zu einer wichtigen Säule der McDonald‘s

Kinderhilfe Stiftung. Das erste Ronald Mc-

Donald Haus in Deutschland wurde 1990 in

Kiel eröffnet. Seitdem wurden bundesweit

16 weitere Häuser eröffnet. Sie bieten ein

Zuhause auf Zeit für Familien, deren schwer

kranke Kinder in den benachbarten Kliniken

behandelt werden. Alleine 2011 wurden

von vielen engagierten McDonald‘s Gästen,

McDonald‘s Deutschland und seinen

Franchise-Nehmern über 7,0 Millionen Euro

für die McDonald‘s Kinderhilfe Stiftung gespendet.

Übrigens: Das erste deutsche McDonald‘s

Restaurant eröffnete am 4. Dezember 1971

in der Martin-Luther-Straße in München.


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SERVICE hANDEL

NEU: Mit „girogo“ geht’s an

der Kasse demnächst

spielend leicht und schnell

GL&Lev kontakt 02/12

Mit girogo führt die Deutsche

Kreditwirtschaft ein neues

gemeinsames Markenzeichen

für die neue Funktion des

kontaktlosen Bezahlens mit

der Bank- oder Sparkassenkarte

ein. Die Kunden erwartet

damit ein schnelleres und

bequemeres Bezahlen an der

Kasse. Das Suchen nach passendem

Kleingeld entfällt.

In der Diskussion um das nordrheinwestfälische

Ladenöffnungsgesetz

meldet sich die Industrie- und Handelskammer

zu Köln zu Wort und

plädiert dafür, die 2006 per Gesetz

liberalisierten Öffnungszeiten nicht

wieder einzuschränken.

Derzeit beraten die Landtagsabgeordneten

in einem Evaluierungsprozess

über das Ladenöffnungsgesetz

des Landes. Die IHK Köln mahnt, dabei

sachlich und faktenorientiert zu bleiben.

Die behauptete hohe Zahl der verkaufsoffenen

Sonntage ergibt sich nur, so stellt

die IHK Köln klar, wenn man die 24 ver-

Die deutschen Kreditinstitute starten

zugleich das größte Pilotprojekt Europas

zum kontaktlosen Bezahlen

im Großraum Hannover, erweitert um die

Städte Braunschweig und Wolfsburg.

Über 1,3 Millionen Kunden der Banken

und Sparkassen können in diesen Regionen

ab Mitte April 2012 im teilnehmenden Einzelhandel

und an Tankstellen in weniger als

einer Sekunde Beträge bis 20

Euro schnell und bequem kontaktlos

über ihren Prepaid-Chip auf ihrer girocard

fast im Vorbeigehen an der Kasse bezahlen.

Als wichtiger neuer Handelspartner für

das Pilotprojekt der Deutschen Kreditwirtschaft

wurde der Lebensmitteleinzelhändler

EDEKA gewonnen. Die ersten Unternehmen,

die ihre Teilnahme angekündigt

hatten, sind außerdem Esso Tankstellen und

die Douglas Parfümerien sowie die ebenfalls

zur Douglas Holding gehörenden Filialen

von Thalia, Christ, AppelrathCüpper und

Hussel. Für den Handel ist das Bezahlverfahren

attraktiv.

Anliegen des großflächigen Pilotprojekts

der Deutschen Kreditwirtschaft ist es, dass

der Handel und alle weiteren einbezogenen

Partner Erfahrungen mit dem Angebot des

kaufsoffenen Sonntage mit der Anzahl der

Stadtteile, die an einem Sonntag geöffnet

haben, multipliziert. „Diese Darstellung soll

eindeutig zu der Aussage provozieren, dass

es zu viele verkaufsoffene Sonntage gibt

und dementsprechend eine Reduzierung

der verkaufsoffenen Sonntage legitimieren

sowie den Stadtteilbezug konterkarieren“,

heißt es in dem Schreiben an die Landtagabgeordneten.

Kernpunkte der Diskussion sind derzeit

die Öffnungszeiten in den späten

Abendstunden von Montag bis Freitag,

die Einschränkung der Öffnungszeiten am

Samstagnachmittag und die Beschränkung

neuen Bezahlverfahrens sammeln können.

Im Vordergrund steht dabei, für eine optimale

Nutzerfreundlichkeit zu sorgen. Ziel

des Pilotprojekts ist es, unter realen Bedingungen

das kontaktlose Bezahlen mit der

Bank- oder Sparkassenkarte – zunächst in

der Prepaid-Anwendung auf dem GeldKarte-Chip

– im Zeitraum von circa einem Jahr

großflächig zu erproben.

girogo erlaubt ein schnelleres und bequemeres

Bezahlen an der Kasse, weil u.a.

auch das herkömmliche Stecken der Karte

überflüssig wird. Anders als bei der aktuellen

kontaktbehafteten Zahlung braucht

der Kunde seine Bank- oder Sparkassenkarte

bei einem Betrag bis zu 20 Euro nicht

mehr aus der Hand zu geben. Die Zahlung

erfolgt über die Prepaidfunktion des Chip

durch das Halten der Karte vor das Bezahlterminal

und ohne Eingabe einer PIN.

Das Bezahlen mit girogo ist um bis zu

25 Prozent schneller als eine herkömmliche

Kartenzahlung und doppelt so schnell wie

Bargeld. Das erhöht den Durchsatz an der

Kasse und verkürzt gleichzeitig die Wartezeit

für den Kunden. Es gelten dabei die

hohen Sicherheitsstandards der Deutschen

Kreditwirtschaft.

Mit der breiten Infrastruktur der Deutschen

Kreditwirtschaft kann die Prepaid-

Anwendung bundesweit flächendeckend

geladen werden. An allen deutschen Geldautomaten,

an speziellen GeldKarte-Ladeterminals

oder im Internet mit einem Chipkartenleser

(erhältlich bei der eigenen Bank

oder Sparkasse) ist das Laden bis zu einem

Guthaben von 200 Euro möglich.

IHK fordert: Ladenschlusszeiten nicht wieder verändern

der Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage -

hier gibt es Stimmen, die eine Rücknahme

der Liberalisierungen fordern. Die IHK Köln

betont jedoch, dass die 2006 eingeführte

Liberalisierung des LÖG einen wesentlichen

Beitrag zur Stärkung der unternehmerischen

Freiheit geleistet hat. Gleichzeitig stärkt

es die Bedürfnisse der berufstätigen Verbraucher,

die auf Grund der zunehmenden

Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle und

der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf

adäquate Öffnungszeiten angewiesen sind.

In den meisten europäischen Staaten

gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen

an Werktagen.


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46

SERVICE mESSE

New York kooperiert

mit der ART COLOGNE

Zur ART COLOGNE 2012 (18.-22. April) wird

die amerikanische Organisation NADA,

New Art Dealers Alliance, erstmalig in die

Hallen der Koelnmesse ziehen und somit

die Kölner Kunstmesse um weitere künstlerische

Highlights ergänzen.

„Die ART COLOGNE ist für uns der ideale

Kunstmarkt, um nach Europa zu expandieren“,

begründet Heather Hubbs, Direktorin

der NADA, den Schritt zur Kooperation mit

der Kölner Kunstmesse und verweist dabei

auf die lange Tradition der ART COLOGNE

als progressives Messeformat, das sich immer

wieder neu aufgestellt hat. „Das wird

spannend!“, freut sich Daniel Hug, Direktor

der ART COLOGNE. „Mit der NADA werden

junge, cutting-edge Galerien nach Köln

kommen und unseren Sammlern und Besuchern

ganz neue Einblicke in die aktuelle

Kunstszene bieten. Zugleich beleben wir so

die lange Tradition einer engen Verbindung

zwischen New York und Köln“, so Hug

weiter.

Als Nonprofit-Organisation unterstützt

und fördert die New Art Dealers Alliance

(NADA) neue zeitgenössische Kunst und

Nachwuchskunst. Sie ermöglicht den Aufbau

starker Beziehungen, von denen ihre

Mitglieder profitieren, und gibt der Öffentlichkeit

Anstöße zur Auseinandersetzung

mit zeitgenössischer Kunst.

GL&Lev kontakt 02/12

So spektakulär präsentierte sich die

ART Cologne im vergangenen Jahr

am Eingang Süd: Mit Skulpturen

von Paul McCarthy (Apple Tree Boy,

Apple Tree Girl), Galerie: Hauser &

Wirth.

Die Anuga FoodTec zeigt, wie

Lebensmittel verpackt werden

Vom 27. bis 30. März trifft sich die

internationale Lebensmitteltechnologie-Branche

wieder zur Anuga

FoodTec in Köln und verzeichnet

mit fast 1.300 ausstellenden Unternehmen

aus 35 Ländern eine neue

Rekordbeteiligung.

Diese sechste Anuga FoodTec präsentiert

der internationalen Lebensmittelwirtschaft

alle relevanten

Themen der Lebensmittelproduktion –

aufbauend auf den drei tragenden Säulen

„Food Processing“, „Food Packaging“ und

„Food Safety“. Über 50 Prozent der ausstellenden

Unternehmen kommen aus

dem Ausland. Gezeigt werden die Bereiche

Prozesstechnik, Verpackungstechnik (inkl.

Abfülltechnik), Automation, Datenverarbeitung,

Steuer- und Regeltechnik, Lebensmittelsicherheit

und Qualitätsmanagement,

Umwelttechnik, Biotechnologie, Betriebsmittel,

Klima- und Kältetechnik, Förder-,

Transport- und Lagereinrichtungen, Logistik,

Technologische Hilfsstoffe, Ingredients,

Bauteile, Baugruppen, Oberflächentechnik,

Zubehör, Dienstleistungen. Vier Tage lang

bietet die Messe einen konzentrierten

Überblick für die Lebensmittel und Getränke

produzierende Industrie.


Fachmesse Handarbeit+Hobby

Alles rund ums

Stricken, Sticken

und Nähen

„Das DIY-Fieber wächst in

Deutschland immer weiter“,

so meldete die Initiative Handarbeit

e.V. Ende 2011. Die aktuellen Zahlen

zur h+h cologne bestätigen diese

Aussage eindrucksvoll.

Aktuell haben mehr als 265 Anbieter

aus 31 Nationen ihre Teilnahme an

der Internationalen Fachmesse für

Handarbeit + Hobby, angekündigt. Vom 23.

bis 25. März stellen sie dem internationalen

Fachhandel in Köln neueste Kollektionen

und Produkte für die Bereiche Stricken,

Sticken, Nähen und Basteln vor. Zudem

bieten die große Trend-Modenschau der

Mitgliedsfirmen der Initiative Handarbeit,

das breite Workshop- und Sonderschau-

mESSE

Programm sowie Standaktionen und Verkaufskonzepte

dem Handel attraktive

Marketing-Ideen. Veranstalter der weltweit

führenden Veranstaltung dieser Art ist die

Koelnmesse Ausstellungen GmbH in enger

Zusammenarbeit mit der Initiative Handarbeit.

Rund 400 Millionen Euro geben allein

die Deutschen nach Angaben der Initiative

Handarbeit jährlich für Nähmaschinen,

Stoffe und Näh-Accessoires aus. Ein Grund

mehr, Kundenbindung aktiv zu forcieren

SERVICE

und bei den Workshops von pfiffigen Konzepten

zu profitieren sowie das eigene

Know-how aufzufrischen. Gastkünstlerin

der Schau „guerilla knitting: textiles land

art“ ist im übrigen die Wiesbadener Filzgestalterin

Andrea Noeske-Porada. Ihre edlen

schnörkellosen Schmuckunikate sind Konstruktionen

aus Handfilz oder Industriefilz,

die sie mit Edelmetallen, Edelsteinen oder

auch mit Materialien wie Schoten und Nüssen

kombiniert.

GL&Lev kontakt 02/12

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48

SERVICE AutO

GL&Lev kontakt 02/12

Ford mit 2011

hoch zufrieden

Ford blickt in Deutschland

auf ein sehr erfolgreiches

Gewerbekundengeschäft

in 2011 zurück. Ford konnte

seine Zulassungen um

22 % steigern und wuchs

damit deutlich stärker als

der Gesamtmarkt (17 %).

Insgesamt setzte Ford

knapp 49.000 Fahrzeuge

an Gewerbekunden ab.

Der Marktanteil in diesem

Segment betrug im vergangenen

Jahr 6,8 %). Das

wichtigste Modell für Gewerbekunden

war der Ford

Focus (Bild unten), von dem

11.300 Einheiten abgesetzt

wurden, gefolgt vom Ford

Mondeo (rechts) mit 8.400

Einheiten (plus 36 %) und

dem Ford S-MAX mit 7.100

Einheiten (plus 54 Prozent).

Die neuen Carrera Cabriolets werden in diesen Tagen in Deutschland eingeführt. Die Preise

für das 911 Carrera Cabrio mit 350 PS (257 kW) beginnen bei 100.532 Euro; das 400 PS

(294 kW) Carrera S Cabrio startet bei 114.931 Euro einschließlich 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Das 911 Carrera Cabriolet

debütiert mit einem

ganz neuen Dachkonzept

Die Porsche AG, Stuttgart, verdoppelt

den Fahrspaß mit dem neuen

911 Carrera und stellt dem Coupé

ein Cabriolet zur Seite. Nur wenige

Monate nach dem Debüt der neuen

Generation des Sportwagen-Klassikers

folgen in diesen Tagen (März)

die offenen Modelle 911 Carrera und

911 Carrera S im Design des neuen

Elfers.

Was das Coupé mit der neuen Alu-

Stahl-Karosserie begann, setzt

das Cabriolet mit dem völlig neu

entwickelten Verdeck fort: So bleibt die typische

911-Dachkontur erstmals in vollem

Umfang erhalten. Das Cabriolet macht auch

geschlossen eine gute Figur. Intelligenter

Leichtbau, der auch den Einsatz von Ma-

gnesium bei der Verdeckkonstruktion beinhaltet,

sorgt für weniger Gewicht und mehr

Sportlichkeit, für weniger Verbrauch und

mehr Komfort. Auch bei den offenen Elfern

ist es Porsche gelungen, die Gewichtsspirale

umzukehren und die neuen Cabrio-

Modelle deutlich leichter als ihre Vorgänger

zu machen.

Die beiden neuen Cabriolets verfügen

jeweils über den gleichen Antrieb wie die

Carrera Coupés. Im Heck des 911 Carrera

Cabrio arbeitet ein 3,4-Liter-Boxermotor

mit 350 PS (257 kW), dessen Kraft über ein

Siebengang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder

wirkt. Der offene 911 Carrera S hat

einen 3,8-Liter-Sechszylinder mit 400 PS

(294 kW) und ebenfalls serienmäßig ein

Siebengang-Schaltgetriebe.


Wirtschaftsgespräche

Diesmal bei einer

Autopremiere

von Volkswagen

Der CC ist da

Unternehmensnachfolge gesucht ?

Gemeinsam ist man stärker –

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- Kontakte zu Markenartikelunternehmen in der

Konsumgüterindustrie

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ab 31.800 Euro. Bild darunter: Der Passat Alltrack,

ein Grenzgänger zwischen Pkw und SUV.

Mit bis zu 210 PS.

WIRtSChAFtSGESPRäChE

SERVICE

Die Wirtschaftsgespräche mit Michael Ortner,

mit GL & Lev kontakt und der STEIN-Gruppe

finden diesmal in einem ganz besonderen

Rahmen statt und sind ein echter Knaller.

Wir laden Sie ein, an einer Auto-Premiere teilzunehmen.

An der Präsentation zweier brandneuer

Autos von VW. Das sind der „CC“ und der Passat

Alltrack Offroad. Die STEIN-Gruppe stellt die Neuen

denn auch im richtigen Rahmen vor: Am 10. Mai auf

Schloss Ehreshoven in Engelskirchen.

Sie können dabei sein, den ganzen Charme einer

solchen Präsentation genießen, sich bestens bewirten

zu lassen und Ihr Netzwerk weiter zu spannen.

Wirtschaftsgespräche der besonderen Art. Kontakt

ist alles. Der Clou: Sie können die neuen Autos natürlich

auch alle persönlich probefahren. 30 Teilnehmer

möglich.

Allerdings: Der Spaß-Tag beginnt schon um 8

Uhr morgens (mit Frühstück). Es gibt einen Mittagsimbiss

und zum Finale ein „Live Cooking“ mit bekanntem

Koch.

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Michael Ortner, 51503 Rösrath,

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GL&Lev kontakt 02/12

49


50

SERVICE GAStRONOmIE

Veltins erzielte 2011 das

beste Ergebnis seiner

Brauereigeschichte

Die Brauerei C. & A. Veltins, Meschede-Grevenstein, hat im Geschäftsjahr

2011 einen historischen Ausstoßrekord von 2,69 Mio. hl (+4,2%) erreicht

und damit ihre dynamische Entwicklung im wettbewerbsintensiven

Premium-Markt fortgesetzt. Dabei bereitete den Sauerländer Traditionsbrauern

vor allem die Stamm-Marke Veltins mit einem Zuwachs von 5,9%

viel Freude. Der Gesamtumsatz stieg auf 280 Mio. Euro.

haben gezeigt, dass auch

in einer unverändert ange-

„Wir

spannten Branche Erfolgsgeschichten

geschrieben werden können,

wenn verbrauchernahe Produkte, offensives

Marketing und kraftvoller Vertrieb als

Einheit antreten“, sagte Veltins-Generalbevollmächtigter

Michael Huber auf der Bilanzpressekonferenz

in Düsseldorf.

So wird das Unternehmen noch in diesem

Frühjahr mit drei neuen Produkten im

Markt starten. Mit dem alkoholfreien Erfrischungsgetränk

„Veltins Fassbrause“, der

Biermixinnovation „V+Powerfruits“ und

dem Fruchtweinmix Bayão mit Cuba Libre-

Flavour. Der Wachstumsschub der Brauerei

C. & A. Veltins im Geschäftsjahr 2011 wurde

durch eine stabile Marktperformance fortgeschrieben,

so dass die Privatbrauerei mit

2,69 Mio. hl (+4,2 %) soviel Bier und Biermischgetränke

herstellte wie nie zuvor und

dabei sogar das Rekordhoch vom Fußball-

WM-Jahr 2006 übertrumpfte.

„Die Attraktivität unserer Marken und der

zugehörigen Aktivitäten in der Kombination

GL&Lev kontakt 02/12

mit einer soliden und durchdringenden Vertriebsarbeit

sind unsere Antwort auf einen

schrumpfenden Biermarkt“, sagte Huber.

Wie sich die Brauerei deutlich über Marktniveau

platzierte, zeigt auch der Zuwachs

von 494.000 hl (+2,5 %) im Fassbierbereich.

Andere Premium-Marken verbuchten

bei diesem traditionellen Gastronomiegebinde

zumeist erhebliche Verluste.

Die Marke Veltins legte über alle Sorten

insgesamt mit 5,9 % zu, dabei konnte das

Mehrwegflaschensegment überproportional

starke Gewinne von 7,8 % verbuchen.

Der Mehrweganteil des Unternehmens

liegt mit 96 % unverändert weit über Branchendurchschnitt.

Die Privatbrauerei erwartet für 2012 einen

erheblichen Kostendruck durch die Erhöhung

von Rohstoff- und Energiekosten,

der vor allem die mittleren und kleineren

Brauereien überdurchschnittlich belasten

dürfte. Dabei sieht sich die Veltins Brauerei

mit ihren Beteiligungen im Getränkefachgroßhandel

(Umsatz 2011 gesamt: 417 Mio.

Euro) allerdings gut aufgestellt.

5 fRAGeN AN DeN WeiN-exPeRTeN

Klaus Rüsing

Thema heute

Weinexoten

frage: Herr Rüsing, die Weinwelt wächst zusammen.

Wie sehen Sie die Entwicklung?

Klaus Rüsing: Vor 21 Jahren gab es eine

Vergleichsprobe zwischen „Neue Welt“ und

Bordeaux. Die Neue Welt wurde besser bewertet.

Eine Sensation! Heute wundert sich

keiner mehr über sehr gute Qualitäten aus

Kalifornien oder Chile.

frage: Wo sollte man heute hinsehen?

Klaus Rüsing: Durch moderne Kellertechniken

und dem Klimawandel können heute

Weine produziert werden, wo früher nicht

dran zu denken gewesen wäre. China ist jetzt

schon der viertgrößte Produzent in Bezug auf

die Rebfläche. Nur Spanien, Italien und Frankreich

haben mehr Reben.

frage: Ich habe noch nie einen Wein aus

China getrunken. Wie sieht es denn mit der

Qualität aus?

Klaus Rüsing: Durch Kooperationen mit international

erfahrenden Weinerzeugern wie

Miguel Torres, Remy Martin usw. steigert sich

die Qualität. Der Riesenmarkt Asien verlangt

nach guten, trinkbaren Weinen. China ist auf

dem Weg dahin. I

frage: Welche Exoten gibt es sonst noch?

Klaus Rüsing: Am Berg Athos in Griechenland

werden seit ein paar Jahren Weine ohne

Harzkonservierung hergestellt. Die treffen den

europäischen Geschmack. Vielleicht auch ein

Weg aus der Krise.

frage: Ok. Wein als Lösung der Griechenlandkrise.

Was noch?

Klaus Rüsing: Auf den Golanhöhen in Israel

wird ein interessanter Wein angebaut. Aber

auch Weine aus Brasilien wollen auf den

Markt. Es gibt sogar Wein von einer ehemaligen

Halde in Duisburg. Auf jeden Fall werden

wir in den nächsten Jahren noch einige überraschungen

erleben.

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GL&Lev kontakt 02/12

51


52

SERVICE GESuNDhEIt

Den Betroffenen fällt das Aufstehen

schwer, sie fühlen

sich kaputt und können sich

schlecht konzentrieren, so

die Ergebnisse unter 1.002

Befragten. Wissenschaftler glauben, dass

der Grund im veränderten Tagesrhythmus

am Wochenende liegt - der für einen besonders

schlechten Schlaf in der Nacht zum

Montag sorgt. Die gute Nachricht: Montagshänger

lassen sich einfach verhindern.

Jeder sechste Erwerbstätige klagt hierzulande

laut forsa-Umfrage über fehlenden

Tatendrang und Mattigkeit nach dem Wochenende;

bei den 18- bis 29-Jährigen sind

es sogar doppelt so viele. Die größte Gruppe

der Montagsmüden machen Angestellte

und Arbeiter aus; Selbständige und Beamte

sind seltener betroffen.

Mehr als zwei Drittel der Montagsmuffel

kommen gemäß forsa montags nicht aus

dem Bett, über die Hälfte fühlt sich matt

und zerschlagen, und 35 Prozent fällt es

schwer, sich zu konzentrieren. „Einige unter

uns gehen quasi im Halbschlaf zur Arbeit“,

sagt Dr. Alexander Blau, Arzt und Schlafforscher

an der Charité Universitätsmedizin

Berlin. Nach der Zeitumstellung im Frühjahr

sei der Montagsblues besonders heftig.

Besonders gefährdet für miese Stimmung

am Montag sind alle, die am Wochenende

ausschlafen, meint Blau. „Abendtypen“

oder Nachteulen beispielsweise

schlafen unter der Woche nur fünf, sechs

Stunden - obwohl der Durchschnittsdeutsche

mindestens sieben zur Erholung

braucht - und sammeln so ein Schlafdefizit

an. An den freien Tagen wird dann ausgeschlafen.

Gleiches gilt für die Langschläfer: Am

Wochenende dürfen sie endlich mal im

Bett bleiben. Auch wer feiert und dann

bis mittags schläft, steuert auf einen Montagsblues

zu. Denn Schlafforscher wie Blau

sehen den veränderten Tagesrhythmus am

Wochenende als Ursache.

Normalerweise schüttet der Organismus

regelmäßig bestimmte Hormone aus: Melatonin,

wenn man schlafen soll und Kortisol,

wenn die Nacht ihrem Ende zugeht. Wer

am Wochenende den Tag zur Nacht macht,

bringt diesen sensiblen Rhythmus durcheinander.

Das kann mitunter sogar tödlich

sein: So sterben montags besonders viele

Menschen an Herzproblemen. „Ein Grund

könnte der erhöhte Blutdruck infolge eines

GL&Lev kontakt 02/12

Immer wieder

montags sind

Stimmung und

Konzentration

„im Keller“

Was tun gegen den

„Montagsblues“?

Gehören auch Sie zu dem nicht

eben kleinen Kreis der Montagsmuffel?

Einer forsa-Umfrage im Auftrag

von Hoggar ® /STADA GmbH zufolge

hat nahezu jeder dritte Deutsche

zwischen 18 und 29 Jahren regelmäßig

einen Montagsblues.

starken Stressgefühls

am Montag

sein“, sagt Blau.

Die forsa-Umfrage

zeigt auch, dass

ältere Menschen

weniger Probleme

mit dem Aufstehen

am Montag haben.

Die Wissenschaft

bestätigt das Phänomen:

Der Chronotyp

verändert

sich mit der Zeit.

Wer in jungen

Jahren eine Nachteule

ist, bleibt das

nicht unbedingt

sein Leben lang. „Je

älter wir werden,

desto mehr Frühtypen

sind unter

uns“, sagt Blau. Ein

Grund dafür könnte

sein, dass ältere

Menschen auch am

Wochenende ihren

normalen Rhythmus

fortsetzen.

Frühes Zubettgehen

am Sonntagabend,

wie es

laut forsa 40 Prozent der Montagsmüden

tun, oder ein Mittagsschläfchen, dem jeder

Fünfte frönt, sind dagegen kontraproduktiv.

Dadurch riskiere man nur, sich nachts schlaflos

umher zu wälzen sagt Blau.

Unruhe vor Beginn der neuen Woche,

Zeitumstellung oder veränderter Schlafrhythmus

- es gibt viele Gründe, warum

man nicht in den Schlaf findet: „Zunächst

sollten einfache Schlafregeln beachtet

werden.

Auch Hausmittel wie warme Milch, Baldrian

oder Passionsblumenkraut kann man

probieren“, rät Blau. Wem das nicht beim

Einschlummern hilft, der kann kurzfristig

freiverkäufliche Einschlafhilfen wie die so

genannten Antihistaminika versuchen.

Empfehlenswert sind Präparate mit dem

Wirkstoff Doxylamin, der beispielsweise in

Hoggar ® Night oder Schlafsterne ® enthalten

ist. Wer unter andauernden Schlafstörungen

mit Erschöpfungszuständen leidet,

sollte je doch einen Schlafmediziner zu Rate

ziehen.


Im Blickpunkt

RECht: Vorsorge-Erklärung und

testamentserrichtung � S. 54

StEuERN: Das Finanzamt und

Computer-Programme � S. 56


PERSONAL: Stillstand vermeiden durch die richtige Besetzung von Schlüsselfunktionen � Seite 58

GL&Lev kontakt

CONtROLLING: So geht’s gut vorbereitet

in die nächste Krise � S. 62

FINANZEN

Bayer AG

wieder mit

beeindruckender

Jahresbilanz

� Seite 60

GL&Lev special kontakt 03/09 02/12

53

© shutterstock


54

Die etwas andere Form der Altersvorsorge:

Vorsorgeerklärungen

und Testamtenserrichtung

Im Blickpunkt Recht

GL&Lev kontakt 02/12

Von DR. ANDREAS KüNNE

Eine umfassende Altersvorsorge

betrifft nicht nur die finanzielle Absicherung.

Die „etwas andere“ Form

betrifft die rechtzeitige Klärung der

Frage, wer sich um die rechtlichen

Angelegenheiten kümmert, wenn

die bisherigen, geordneten Lebensverhältnisse

durch einen Unfall oder

eine plötzliche bzw. sich verschlimmernde

Erkrankung gravierend

verändert werden.

Weit verbreitet ist die Auffassung,

dass in solchen Konstellationen

automatisch der jeweilige Ehepartner

oder die Kinder für den Partner bzw.

das Elternteil handeln können. Jedoch gibt

es prinzipiell keine automatisch eingreifende,

gesetzliche Vertretungsmacht, die dann

ein Handeln für den Partner oder die Kinder

ermöglichen würde.

Vielmehr kommt es - wenn nicht rechtzeitig

Vorsorge getroffen wird - zur Anordnung

einer Betreuung beziehungsweise zur

Bestellung eines Betreuers. Die Betreuung

ist in den §§ 1896 ff BGB geregelt und greift

dann, wenn jemand aufgrund körperlicher

oder geistiger Beeinträchtigungen nicht

mehr in der Lage ist, sich um seine rechtlichen

Angelegenheiten zu kümmern. Die

Betreuung wird durch ein Gericht per Beschluss

angeordnet. Im Detail ist dann festgelegt,

für welche Aufgaben welche Person

zum Betreuer bestellt wird. Dieser Betreuer

hat zwar die Wünsche des Betroffenen zu

berücksichtigen, er unterliegt jedoch keinen

Weisungen und ist nur dem Gericht gegenüber

verantwortlich. Eine Aufhebung der

Betreuung oder Auswechselung der Person

des Betreuers ist nur durch das Gericht

möglich.

Daher ist empfehlenswert, eine Vorsorgevollmacht

zu erstellen und eine Vertrauensperson

auszuwählen, die sich im Fall der

Fälle um die vermögensrechtlichen und die

persönlichen Angelegenheiten kümmert.

Dazu zählen Rechtsgeschäfte jeder Art,

Dr. Andreas Künne

Fachanwalt für Familien-

und Erbrecht

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

notwendige Antragstellungen, als auch Fragen

der Gesundheitsfürsorge und der Unterbringung.

Das Gesetz fördert sogar die Erteilung

einer solchen Vollmacht. In den Vorschriften

über das Betreuungsrecht ist ausdrücklich

geregelt, dass solange die Angelegenheiten

der betroffenen Person auch durch

einen Bevollmächtigten wahrgenommen

werden können, es keiner Betreuung bedarf.

Im Detail sollte schriftlich geregelt werden:

ob eine Person alle Angelegenheiten

wahrnimmt oder eine Aufteilung erfolgen

soll;

wer als Ersatzperson in Betracht kommt;

ob die Vollmacht über den Tod hinaus

Gültigkeit haben darf;

wie das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber

und Bevollmächtigten auszusehen

hat.

Neben dieser Vorsorgevollmacht sollte außerdem

Vorsorge durch eine sogenannte

Patientenverfügung getroffen werden. Mittels

einer Patientenverfügung kann der eigene

Wille bezüglich der Ausgestaltung von

medizinischen Maßnahmen, für den Fall der

eigenen Handlungsunfähigkeit, festgehalten

werden. Dabei ist im Detail darzulegen,

welche ärztlichen Maßnahmen eines Tages

noch gestattet sind. Das betrifft neben der

Schmerz- und Symptombehandlung auch

Fragen der künstlichen Ernährung und Flüssigkeitszufuhr,

den Aspekt der künstlichen

Beatmung als auch die Vergabe von Antibiotika.

Testamentserrichtung

Viele verdrängen die Frage, was im Falle

des Todes einmal passieren soll so lange,

bis es irgendwann zu spät ist. Sofern kein

formwirksames Testament existiert, regelt

das Gesetz die Folgen, mit zum Teil

ungewollten und für die Hinterbliebenen

unter Umständen sehr belastenden Konsequenzen.

Wenn zum Beispiel bei Eheleuten mit

zwei gemeinsamen Kindern plötzlich einer

verstirbt, gibt es kraft Gesetzes eine Erbengemeinschaft,

bestehend aus dem überlebenden

Ehepartner und den gemeinsamen

Kindern.

Eine solche Erbengemeinschaft muss

eines Tages einmal – wie es so schön im

Gesetz heißt - „auseinandergesetzt“ werden.

Das bedeutet, die Erben müssen sich

über die Aufteilung des vorhandenen Nachlasses

verständigen. Solange sich alle Mitglieder

der Erbengemeinschaft vertragen,

entstehen keine Probleme. Jedoch kommt

es leider viel schneller zu einer „Auseinandersetzung“

im wahrsten Sinne des Wortes,

da häufig die Interessen völlig gegenläufig

sind.

Dem überlebenden Ehepartner wird es

vor allem darauf ankommen, in seiner gewohnten

Umgebung weiterzuleben, während

die Kinder vielleicht ein Interesse daran

haben, eine Aufteilung des Erbes vorzunehmen,

um selbst über finanzielle Mittel für

den Aufbau einer eigenen Altersabsicherung

zu verfügen. Viel häufiger sind es nicht

die eigenen Kinder, sondern das verwandtschaftliche

Umfeld, das dazu beiträgt, dass

sich ein bislang friedlicher Familienverbund

in Lager aufspaltet.

Deshalb ist es notwendig, rechtzeitig

und durch ein Testament klar zu regeln,

wer was im Falle des eigenen Ablebens erhalten

soll. Ein solches Vorgehen empfiehlt

sich nicht nur bei schon lange verheirateten

Ehepaaren, sondern auch bei den sogenannten

Patchwork-Familien, nicht verheirateten

Lebensgemeinschaften oder jungen

Familien. Wichtig ist es, in allen genannten

Konstellationen eine Regelung zu treffen,

die den individuellen Bedürfnissen entsprechend

Rechnung trägt.

Es empfiehlt sich bei der Abfassung und

Ausarbeitung einer sogenannten Vorsorgeerklärungen

und letztwilliger Verfügungen

in Gestalt eines Testamentes anwaltlichen

Rat einzuholen.


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Wir beraten ganzheitlich:

unsere Beratung bezieht die steuerlichen Aspekte, die Risikovorsorge,

die Altersvorsorge, den Vermögensaufbau und die persönlichen Gegebenheiten

mit ein. Gerade die persönlichen umstände verändern sich

im Laufe der Zeit immer wieder und dann ist es wichtig die richtigen

Berater an seiner Seite zu wissen.

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Sechs Ansätze zur Steigerung

Ihrer Wettbewerbsfähigkeit:

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um Stillstand zu vermeiden

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Senkung der Fehlzeiten –

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56

Im Blickpunkt

Steuern

Deshalb kommt keine Begünstigung in Betracht

Die Landesfinanzdirektion stuft

Standard-Software-Programme als

immaterielle Wirtschaftsgüter ein

GL&Lev kontakt 02/12

Von LOTHAR HeiSTeR

Standardsoftware wie Textverarbeitungs-,

Tabellenkalkulations-

oder Datenbankprogramme sind

immaterielle Wirtschaftsgüter. Die

Landesfinanzdirektion Thüringen

weist darauf hin, dass deshalb keine

Begünstigung nach dem Investitions-Zulagengesetz

in Betracht

kommt und verweist auf die Rechtsprechung

des Bundesfinanzhofs

H

iernach sind Computerprogramme

grundsätzlich unkörperlicher Natur,

auch wenn sie auf Datenträgern

gespeichert werden. Auch mit Rücksicht

auf die EDV- Entwicklung oder die zunehmende

Bedeutung von Software ergibt sich

nichts anderes. Diese Einstufung hat über

die Investitionszulage hinaus in der Praxis

große Bedeutung, wenn sich Selbstständige

betriebliche PC- Programme anschaffen:

Für immaterielle Wirtschaftsgüter dürfen

weder Investitionsabzugsbetrag noch

Sonderabschreibungen gebildet werden.

Für die Software gibt es keine Sofortabschreibung

für geringwertige Wirtschaftsgüter.

Auch die Einstellung in den Sammelpool

bei Preisen bis 1.000,00 Euro ist

nicht möglich.

Die degressive Abschreibung - soweit sie

für das Jahr der Anschaffung oder Herstellung

Anwendung findet- ist nicht möglich.

Praxishinweis: Die Finanzverwaltung behandelt

aus Vereinfachungsgründen weiterhin

Trivialprogramme mit Kosten bis 410,00

Euro als bewegliche Wirtschaftsgüter und

die zuvor erwähnten Steuervergünstigungen

können daher Anwendung finden.

Teilwertabschreibung bei

Kursverlusten von Aktien

Im Betriebsvermögen gehaltene Aktien und

Investmentfonds mit einer Aktienquote ab

50,1% können im Falle einer voraussichtlich

dauernden Wertminderung zulasten

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

des Gewinns auf ihren niedrigeren Teilwert

abgeschrieben werden. Diese Bedingung

sieht der Bundesfinanzhof bereits dann als

erfüllt an, wenn der Kurs zum Geschäftsjahresende

einmalig und um mindestens 5%

gesunken ist. Der Teilwert richtet sich dabei

grundsätzlich ausschließlich nach dem

Börsenkurs am Bilanzstichtag. Eine spätere

Kursentwicklung ist irrelevant.

Mit dieser nur minimalen Bagatellgrenze

widerspricht der Bundesfinanzhof der

Verwaltungsauffassung, wonach die Teilwertabschreibung

bei Bilanzaufstellung nur

gelingt, wenn der Börsenkurs am Bilanzstichtag

um mehr als 40% unter dem Kurs

bei Erwerb liegt oder an zwei aufeinanderfolgenden

Bilanzstichtagen jeweils um

mehr als 25% unter die Anschaffungskosten

gesunken ist. Zudem soll Kurserholung

bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung berücksichtigt

werden.

Gemäß der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs

reichen nunmehr bereits

Kursverluste ab der festen Bagatellgrenze

aus. Es kommt nicht mehr darauf an, inwieweit

sich die Kurse nach dem Bilanzstichtag

wieder erholt haben. Die Möglichkeit oder

Aussicht einer Wertsteigerung in der Zukunft

stellt einen wertbeeinflussenden und

damit wertbegründenden Umstand dar, der

die Bewertung der Aktien oder Investmentfonds

zum Bilanzstichtag nicht berührt. Der

Bundesfinanzhof begründet die Typisierung

auf eine feste Prozentgrenze mit dem Interesse

an einem möglichst einfachen und

gleichheitsgerechten Gesetzesvollzug. Eine

einzelfallbezogene Prüfung von Kursdifferenzen

würde aufgrund der Vielzahl der

Steuerfälle sowie der begrenzten personellen

Ressourcen die Finanzbehörden, -gerichte

und Steuerpflichtigen überfordern.

Abschreibungszeiten

bei Mietereinbauten

Erfolgt ein Umbau von technischen Einrichtungen

wie Heizungsanlage, Elektroinstallation

oder Fenstern auf Kosten des

Mieters, wird dieser wirtschaftlicher Eigentümer.

Die Aufwendungen sind von ihm als

bewegliche Wirtschaftsgüter zu aktivieren.

Die Abschreibung für die technischen Einrichtungen

als Mieterein- und -umbauten

bemisst sich in diesem Fall nach einem

aktuellen Urteil des Finanzgerichts Sachen

nach einer gegenüber dem Gebäude kürzeren

technischen und wirtschaftlichen

Nutzungsdauer, wenn die Verwendung bei

Beendigung des Mietverhältnisses ausgeschlossen

ist.

Mietereinbauten können Scheinbestandteile

und Betriebsvorrichtungen sein.

Darüber hinaus können bewegliche Wirtschaftsgüter

unter dem Gesichtspunkt des

besonderen Nutzungs- und Funktionszusammenhangs

oder des wirtschaftlichen

Eigentums vorliegen, wenn der Umbau

nicht wie etwa beim Ladeneinbau oder bei

einer Schaufenstereinrichtung unmittelbar

dem Betrieb des Mieters dient. Die Maßnahmen

gehören zum Gebäude und die

Abschreibung wird dann vom Mieter wie

bei Bauten auf fremdem Grund und Boden

vorgenommen, sofern er bei Beendigung

des Mietverhältnisses Anspruch auf eine

Entschädigung in Höhe des Restwerts der

Einbauten hat.

Die zu schätzende Nutzungsdauer wird

bestimmt durch technischen Verschleiß,

wirtschaftliche Entwertung sowie die Umstände

des Mietvertrags. Bei Beendigung

des Mietverhältnisses ist eine weitere wirtschaftliche

Nutzung nicht mehr möglich.

Im Urteilsfall sah der Mietvertrag eine Mindestdauer

von 10 Jahren und eine Verlängerungsoption

um jeweils 1 Jahr vor. Das

Finanzgericht ging von einer 20-jährigen

Nutzungsdauer aus. Bei Verträgen mit Verlängerungsoption

unter Angehörigen oder

mit dem Mehrheitsgesellschafter ist anzunehmen,

dass diese auch mehrfach ausgeübt

wird.


Kunden können

ihre PIN frei wählen

Seit dem1. Februar 2012

können Kunden der Volksbanken

und Raiffeisenbanken

die persönliche Geheimzahl

(PIN) zu ihrer Bankkarte frei

wählen und jederzeit am Geldautomaten

ihrer Bank ändern.

Dies gilt sowohl für die genossenschaftlichen

girocards

(VR-BankCard) als auch für

genossenschaftliche Kreditkarten.

Die rund 19.000 Geldautomaten

der deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken

sind für die Möglichkeit der

freien PIN-Wahl flächendeckend

umgerüstet.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen

Mandantenrundbrief! E-Mail genügt:

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Finanzen

Volks- und Raiffeisenbanken

bieten neuen Kunden-Service

A

uf Kartenseite erfolgt die Umstellung

schrittweise: Kunden, deren

girocard mindestens bis 2013 gültig

ist – und das sind bereits über 70 Prozent

der 30 Millionen Kunden –, können

seit Februar 2012 bereits das neue Verfahren

nutzen; ab Herbst 2012 gilt dies für alle

VR-BankCard-Inhaber.

Auch die genossenschaftlichen Kreditkarten

werden schrittweise für die neue

Funktion vorbereitet und gestatten dann,

die PIN selbst zu wählen. Den neuen Service

der freien PIN-Wahl bietet die genossenschaftliche

Finanzgruppe als erste Bankensäule

in Deutschland geschlossen ihren

Kunden an.

Der Umgang mit der zur Bankkarte

gehörenden geheimen PIN ist damit jetzt

noch komfortabler. Jeder Kartenbesitzer

kann sich seine individuelle „Eselsbrücke“

zur eigens gewählten Geheimzahl bauen.

„Die girocard ist für die meisten Menschen

die wichtigste Karte im Portmonee.

Zugleich steigt die Zahl der weiteren Zugangscodes

und Passwörter, die sich die

Verbraucher zusätzlich merken müssen. Mit

unserem neuen Service der frei wählbaren

PIN gehen wir auf die Wünsche unserer

Kunden ein und erleichtern ihnen den prak-

tischen Umgang mit unserer Bankkarte.“, so

Dr. Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und

Raiffeisenbanken (BVR).

Die Kunden erhalten wie bisher für ihre

neue Bankkarte eine PIN von der Bank. Diese

können sie an den genossenschaftlichen

Geldautomaten in Deutschland über die

neue Funktion „PIN verwalten“ beliebig und

kostenlos ändern.

Sollten Kunden ihre PIN einmal aus Versehen

vergessen, können sie bei ihrer Bank

einfach und schnell eine neue Geheimzahl

zu ihrer vorhandenen Karte bestellen. Für

die neu gewählte PIN gelten dieselben

Sorgfaltsregeln wie für jede PIN.

Die eigene PIN sollte immer geheim gehalten

und nie aufgeschrieben werden. Bei

der PIN-Eingabe sollte die Tastatur immer

mit der freien Hand oder einem Gegenstand

verdeckt werden. Sollte doch ein Unbefugter

von der PIN Kenntnis erlangen, gilt

es, die Karte sofort bei der ausgebenden

Bank oder beim zentralen Sperrdienst,

Telefon 116116, sperren zu lassen.

Mit dem neuen Service fördern wir die

sichere Handhabung der Karte im Handel

und am Automaten“, so Franz Hardy, Vorstand

der VR Bank Bergisch Gladbach.

Auch Fachanwälte für:

❱ Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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57

Im Blickpunkt


58

Stillstand vermeiden durch sichere Besetzung vakanter Schlüsselfunktionen

Personalsuche

Im Blickpunkt Personal

GL&Lev kontakt 02/12

Von HELMUT RUCKRIEGEL

Wenn etwas verlegt wurde oder

verloren gegangen ist, heißt es oft

einfach: wer suchet, der findet.

Bleibt dann nur zu fragen:

wann, wie, wo?

Im Bereich der Personalsuche helfen derlei

einfache Fragen und Antworten nicht

wirklich weiter. Daher sind zunächst

grundsätzliche Fragen zu klären:

Welche negativen Folgen kann die Nichtbesetzung

der Stelle für ein Unternehmen

haben?

Oder: Welche positive Entwicklung erwartet

ein Unternehmen durch die Besetzung der

Stelle?

Schließlich soll gezielt und zu einem optimalen

Zeitpunkt eine offene Stelle, eine

vakante Schlüsselfunktion mit einem geeigneten

Menschen besetzt werden – um ein

Arbeitsvolumen zu erledigen, um Kundenaufträge

zu erfüllen, um letztlich das Unternehmen

voran zu bringen.

Inhalt

1 Bestimmung des Stellenziels

2 Definition der Haupt- und Nebenaufgaben

3 Ermittlung des Anforderungsprofils

der Stelle

4 Festlegung der Suchstrategie und

-wege

5 Durchführung des Auswahlprozesses

6 Gestaltung des Arbeitsvertrages

7 Einführung des neuen Mitarbeiters

Auch in der Personalsuche gilt also: Nur

wer sein Ziel kennt, kann es auch erreichen.

Um die Anforderungen an eine systematische

Personalsuche besser einschät-

helmut Ruckriegel

Personalmanager

PersonalCoachingKöln

zen zu können, helfen häufig Vergleiche:

An die Reparatur eines VW-Käfermotors

wagen sich viele heran.

Bei einer Instandsetzung eines BMW-

Reihensechszylindermotors lichtet sich

der Kreis.

Die Überholung eines Jaguar-Zwölfzylindermotors

trauen sich dann nur noch

wenige zu.

Die Suche, Auswahl und Integration von

neuen Mitarbeitern gehört zu den anspruchvollsten

und zugleich wichtigsten

Tätigkeiten in einem Unternehmen.

Anmerkungen, Fragen

Was soll erreicht werden?

Besteht Klarheit über die Aufgaben?

Kernkompetenzen des Unternehmens?

Was findet sich in der Stelle wieder?

Was ist angemessen, was ist notwendig?

Gespräche, Arbeitsproben, Auswahltage,

Assessment-Center?

Sind Entgelte und Rahmenbedingungen

wettbewerbsfähig?

Wie kann das Leistungspotential rasch

erschlossen werden?

Zu aufwändig?

Eine mittelgroße Stellenanzeige in einer

überregionalen Zeitung kann schnell einmal

10.000,- Euro kosten. Scheidet ein Mitar-

beiter auf einer Schlüsselfunktion innerhalb

des ersten halben Jahres nach der Einstellung

wieder aus, ist außer dem Gehalt häufig

auch Geld für Schulung und Einarbeitung

ausgegeben und das bei einer nicht

zufriedenstellenden Leistung. Da kommen

schnell einmal 30.000,- Euro zusammen,

und in Summe sind dann rasch 40.000 Euro

erreicht, die fehlinvestiert sind!

Warum ist die Besetzung vakanter Positionen

im Laufe der letzten Jahre schwieriger

geworden, was hat sich im Laufe der letzten

Jahre geändert, was ist gleich geblieben?

Gleich geblieben ist, dass eine optimale Besetzung

erfolgen soll:

„In other words, we ask how to find the

best possible man, how to produce the

best possible work, and how to secure the

best possible effects.“

(Hugo Münsterberg, Psychology and Industrial Efficiency,

Boston and New York, Houghton Mifflin Company, 1913, p.

23-24)

Alles andere ist leider schwieriger geworden.

Allein schon der demografische Wandel

führt dazu, dass in einzelnen Berufsfeldern

nur wenige Bewerber zu Verfügung stehen.

Dann die Suche: Das Wann, Wie und Wo

hängt von der Zielgruppe ab. Eine Reinigungskraft

findet man noch gut über Annoncen

in Anzeigenblättern. Beim Einkäufer

für Investitionsgüter oder beim Konstruktionsingenieur

müssen hingegen schon

besondere Aktivitäten erfolgen, um erfolgreich

zu sein. Zudem sind die Stellenanforderungen

differenzierter geworden, die

Lebensläufe der Menschen haben häufiger

und mehr Brüche als früher, die Qualifikationen

sind schwerer zu vergleichen und

damit wird es in Summe komplizierter herauszufinden,

ob ein Bewerber geeignet ist.

Das ‚Bauchgefühl‘ hilft oft, gravierende

Fehlentscheidungen zu verhindern – eine

systematische Vorgehensweise hilft hingegen

immer, um Schlüsselfunktionen richtig

zu besetzen und damit ein Unternehmen

nachhaltig voranzubringen. Es muss nicht

sein, dass man von Wettbewerbern wieder

einmal nur die Rücklichter sieht.

Wenn im Text die männliche Form gewählt ist, so geschieht

dies allein aus sprachlichen Gründen. Es sind immer Frauen

und Männer gleichermaßen gemeint.


Wir für Sie:

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60

Im Blickpunkt

Finanzen

Bayer AG steigerte Umsatz

auf 36,5 Milliarden Euro

GL&Lev kontakt 02/12

Viel Zuversicht für die weitere Geschäftsentwicklung

Der Bayer-Konzern

hat in einem strategisch

und operativ sehr erfolgreichen

Jahr 2011

neue Rekordwerte bei

Umsatz und EBIT erzielt.

„Unsere nach dem ersten

Quartal angehobenen

Konzernziele haben wir

erreicht“, sagte der

Vorstandsvorsitzende

Dr. Marijn Dekkers auf

der Bilanz-Pressekonferenz

in Leverkusen. Zudem

habe das Unternehmen

gute Fortschritte bei

Innovationen sowie beim

Ausbau seiner Aktivitäten

in Wachstumsländern

gemacht.

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr

2011 um 4,1 Prozent auf

36,528 (Vorjahr: 35,088) Milliarden

Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte

(wpb.) entspricht das einem Zuwachs

von 5,5 Prozent. „Damit haben wir

den Rekord aus dem Jahr 2010 noch übertroffen“,

sagte Dekkers

Die Geschäftsentwicklung in den Wachstumsländern

trug mit einem Plus von währungsbereinigt

(wb.) 9,0 Prozent überproportional

dazu bei. Das operative Ergebnis

(EBIT) stieg deutlich um 52,0 Prozent auf

4,149 (2,730) Milliarden Euro. Die Sondereinflüsse

beliefen sich per saldo auf minus

876 Millionen (minus 1,722 Milliarden) Euro.

Darin sind Sonderaufwendungen von 741

Millionen Euro für die konzernweite Restrukturierungsinitiative,

260 Millionen für

Rechtsfälle sowie Erträge aus Desinvestitionen

von 99 Millionen Euro enthalten.

Besonders deutlich legte das Konzernergebnis

mit einem Plus von 89,9 Prozent auf

2,470 (1,301) Milliarden Euro zu. Das bereinigte

Ergebnis je Aktie verbesserte sich um

15,3 Prozent auf 4,83 (4,19) Euro.

„Eine Stärke ist nach wie vor unsere gute

Entwicklungspipeline bei Pharma. Hier waren

wir 2011 besonders erfolgreich“, sagte

Dekkers. „Positiv bei HealthCare ist zudem

unsere gute Stellung in den Wachstumsmärkten.“

Im Pharma-Geschäft lag der Umsatz

mit 9,949 Milliarden Euro wpb. um 0,6

Gut besucht war die Bilanzpressekonferenz

in Leverkusen, als der

Vorstandsvorsitzende der Bayer AG

das äußerst positive Jahresergebnis

für 2011 vorstellte.

Prozent über Vorjahr. Der Umsatz mit Rohstoffen

für Schaumstoffe (Polyurethanes)

verbesserte sich wpb. um 9,5 Prozent. Die

hochwertigen Kunststoffe (Polycarbonates)

legten wpb. um 5,6 Prozent zu und die

Rohstoffe für Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten

wpb. um 4,5 Prozent. Der Bereich Industrial

Operations erzielte ein Umsatzplus

von wpb. 21,9 Prozent. Insgesamt stieg der

Umsatz mit hochwertigen Materialien um

6,7 (wpb. 8,2) Prozent auf 10,832 (10,154)

Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr stellte Dekkers trotz

einer von Unsicherheiten geprägten konjunkturellen

Lage eine leichte Steigerung des bereinigten

Ergebnisses in Aussicht. Und sagte

sehr zuversichtlich zur weiteren Entwicklung:

„Wir sind ordentlich ins Geschäftsjahr 2012

gestartet.“ Insgesamt erwartet der Konzern

für 2012 einen Umsatzanstieg von etwa 3

Prozent. Im übrigen plant das Unternehmen

Sachanlageinvestitionen von 1,5 Milliarden

Euro und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte

von 0,4 Milliarden Euro.

Erfreulich: Der Aufsichtsrat der Bayer AG

stimmte der Empfehlung des Vorstands zu,

der Hauptversammlung am 27. April für

das Geschäftsjahr 2011 die Zahlung einer

Dividende von 1,65 (Vorjahr: 1,50) Euro je

Aktie vorzuschlagen. Bei 826.947.808 dividendenberechtigten

Aktien entspricht der

Vorschlag einer Ausschüttungssumme von

1,364 (Vorjahr: 1,240) Milliarden Euro.


Public Relation

Bergisch Gladbacher Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung rückt damit in die TOP 20 auf

MSRG und DORNBACH unter

einem Dach – Fokus auf Mittelstand

Zum Jahresbeginn 2012 hat sich

die Wirtschaftsprüfungs- und

Steuerberatungsgesellschaft MSRG

(Michels Simon Rottländer Groß

GmbH) mit Sitz in Bergisch

Gladbach und Köln der bundes-

weit aktiven DORNBACH-Gruppe

angeschlossen.

Damit gehört das Unternehmen jetzt

zu den TOP 20 Wirtschaftsprüfern

in Deutschland. „Das ist für unsere

Mandanten und unsere Kanzleien der

richtige Schritt“, freut sich Seniorpartner

Stephan Michels über diesen Wachstumsschub.

Mehr Service und breiteres Portfolio

Denn besonders die steigenden Anforderungen

bei Abschlussprüfungen und das

komplexe nationale und internationale

Steuerrecht machen es nötig, mehr Kompetenzen

zu bündeln. Der Zusammenschluss

bedeutet für MSRG, den Mandanten ein

breiteres Portfolio an Leistungen anbieten

zu können.

„Auch im Bereich der Steuerberatung wird

aufgrund der Komplexität eine Spezialisierung

einzelner Berater auf Branchen und

auf Themen wichtiger. Die Zusammenarbeit

mit den Spezialisten der DORNBACH-

Gruppe wird uns im Beratungsgeschäft

erheblich unterstützen“ so Claudia Rottländer,

Gründungspartnerin der MSRG.

„Zudem haben wir über Dornbach Zugang

zum internationalen Netzwerk GMN International,

was zunehmend an Bedeutung

gewinnt.“ ergänzt Claudia Hopp, Steuerberaterin

der Gesellschaft in Bergisch

Gladbach.

Optimale Ergänzung

Mit Dornbach arbeiten wir bereits seit

mehr als zehn Jahren ausgezeichnet in

verschiedenen Bereichen zusammen, beide

Seiten kennen sich sehr gut. Und beide

Gesellschaften ergänzen sich mit ihrer mittelständisch

geprägten Mandantenstruktur

hervorragend“, erläutert Michels.

MSRG Partner: (v.l.n.r.) Rolf Groß, Dr. Gabriele Rahier, Claudia Rottländer, Stephan Michels, Helmut Brendt.

MSRG, gegründet im Jahr 2000, beschäftigt

in seinen Büros in Köln und Bergisch

Gladbach über 50 Mitarbeiter, davon 12

Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater. In

Bergisch Gladbach firmiert die Kanzlei für

den Bereich Steuerberatung unverändert

unter dem Namen MSRG Dr. Dedy Michels

Simon Rottländer. Im Fokus der Tätigkeiten

stehen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung.

MSRG hat sich durch

die hohe Beratungsqualität und die Orientierung

an den Wünschen und Bedürfnissen

der Mandanten einen hervorragenden

Ruf erarbeitet.

Steuern

Dornbach ist an 17 Standorten in Deutschland

tätig. Gegründet 1954 in Koblenz,

beschäftigt Dornbach heute mehr als 300

Mitarbeiter. Damit gehört das neue Unternehmen

zu den 20 größten Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaften

in Deutschland.

Auch als MSRG DORNBACH wird die Kanzlei

schwerpunktmäßig für kleine und mittelständische

Unternehmen, Freiberufler und

Privatpersonen tätig sein. Daneben werden

auch Non-Profit-Organisationen wie gemeinnützige

Einrichtungen, Stiftungen und

Vereine sowie öffentliche Unternehmen

umfassend betreut.

„Für die Mandanten bleibt alles beim alten.

Bei der Betreuung und den Ansprechpartnern

ändert sich nichts“, so Stephan Michels.

Nichts, außer dem Namen: Die Gesellschaft

in Bergisch Gladbach und Köln firmiert ab

sofort unter MSRG DORNBACH GmbH.

Weitere Informationen zu den Gesellschaften

sind im Internet unter www.dornbach.de

und www.msrg.de zu finden.

GL&Lev kontakt 02/12

61

Im Blickpunkt


62

Im Blickpunkt

Controlling

Richtige Maßnahmen können schützen

Gut vorbereitet in die Krise

GL&Lev kontakt 02/12

Von BERND BOSBACH

Wirtschaftskrise – Bankenkrise

– Absatzkrise – Branchenkrise

– Unternehmenskrise.

Die Zahl möglicher Negativ-

Szenarien ist groß. Und nicht

nur deshalb können Sie

davon ausgehen: Der nächste

Einbruch, auch in Ihrem

Unternehmen, wird kommen.

Früher oder später.

Sehr viel spricht dafür, sich schon in

den guten Zeiten vorzubereiten, damit

es in der Krise nicht zu katastrophalen

Fehlentscheidungen kommt.

Begleiterscheinungen einer Krise

Kennen Sie sie auch, die Wochen und Monate,

die geprägt sind von Auftragsrückgängen,

Umsatzeinbrüchen, Liquiditätsproblemen,

Kurzarbeit etc.? Krisenzeiten wird es

immer geben im wirtschaftlichen Auf und

Ab. Und damit einhergehend: Der Druck auf

die Mitarbeiter wächst, in vielen Unternehmen

entsteht eine enorme Hektik, die wiederum

kontraproduktiv ist für die Bewältigung

der Krise. Kommen Ihnen vielleicht die

folgenden Symptome bekannt vor?

Der Krankenstand im Unternehmen

nimmt deutlich ab.

Die betriebliche Leistung sinkt, obwohl

mehr gearbeitet wird (Überstunden).

Die Zahl der Meetings steigt.

Bernd Bosbach

Diplom-Betriebswirt,

Bilanzbuchhalter und

Geschäftsführer der

Beratungsgesellschaft

MOVE 2 PROFIT

GmbH & Co. KG

Die Hektik nimmt zu.

Zusätzliche Arbeiten werden generiert,

Rechtfertigungsarbeiten weiten sich aus.

Der Trend, Fehler anderen zuzuschreiben,

wächst.

Sichere Anzeichen dafür, dass sich Ihr Unternehmen

mitten in einer nachhaltigen Krise

befindet. Genau in diesen Zeiten, wenn

der Druck besonders groß ist, sind falsche

Entscheidungen nicht nur kein Einzelfall,

sondern fast schon an der Tagesordnung.

Warum also nicht vorab, in guten Zeiten,

darüber nachdenken: Was wäre wenn?

Und: Welche Maßnahmen wären hilfreich?

Krisenmanagement mit

cross-funktionalen Teams

Bewährt hat sich die Bildung eines crossfunktionalen

Teams, das in wirtschaftlich

guten Zeiten, in denen von einer Krise

nichts zu spüren ist, systematisch über

mögliche Maßnahmen in schlechten Zeiten

nachdenkt. Und diese schließlich so vorbereitet,

so dass sie im Ernstfall „nur“ aus

der Schublade geholt und umgesetzt werden

können. Klarer Vorteil: Die in Ruhe und

ohne Stress getroffenen Entscheidungen

sind überlegt, diskutiert und ohne persönliche

Emotionalität getroffen – und allein

deshalb krisengeeigneter.

Das Team entscheidet

Die Mitglieder dieses Teams – idealerweise

etwa 15 bis 20 Mitarbeiter – werden aus allen

Abteilungen und allen Hierarchieebenen

zusammengefügt, cross-funktional eben.

Ein externer Moderator ist hilfreich, um die

Regeln zu erläutern, die einzelnen Mitarbeiter

zu motivieren bzw. Ihnen eine mögliche

Angst vor ihrer Meinungsäußerung in der

Gruppe zu nehmen. An mehreren Nachmittagen

trifft sich das Team und diskutiert

über eine eventuelle, nächste Krise.

Mögliche Maßnahmen zur Bewältigung

werden in kleinen Gruppen gesammelt und

aufgeschrieben. Danach in großer Runde

diskutiert und in Cluster eingeteilt. Auf diese

Weise entstehen drei verschiedene Maßnahmenkataloge:

die, die sofort umsetzbar

sind; die mit drei Monaten Vorlauf und die

mit zwölf Monaten Vorlauf. Abschließend

werden alle mit Prioritäten von 1 bis X versehen.

Abschlussbewertung durch

Controllingabteilung

Ob und wie die einzelnen Maßnahmen

umgesetzt werden, hängt abschließend

von der Prüfung durch die Controllingabteilung

ab. Diese hat die Aufgabe, jede

einzelne Maßnahme dieses Kataloges monetär

zu bewerten. Resultat: Es entsteht

eine vollständige Sicht auf alle kurz- und

mittelfristigen Maßnahmen, die eindeutig

Auskunft geben: Was kostet Maßnahme 1,

2, 3… Was bringt Maßnahme 1, 2, 3…an

Einsparungen.

In einer abschließenden Teambesprechung

werden alle Ergebnisse noch einmal

vorgestellt und die Prioritäten der Maßnahmen

diskutiert und eventuell neu festgesetzt.

Als Ergebnis kann man festhalten:

Auf der Grundlage dieser Gruppenarbeit

lassen sich in kritischen Zeiten konkrete, abgesicherte

Entscheidungen treffen, die das

Unternehmen in sicherem Fahrwasser halten

und nicht durch hektischen Aktivismus

zusätzlich belasten.


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