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Festschrift 25 Jahre (2008) - Grüner Kreis

Festschrift 25 Jahre (2008) - Grüner Kreis

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| grünerkreisVerein vorDer Wege aus der Sucht – Der „Grüne Kreis“ stellt sich Verein „Grüner Kreis“ Der Verein „Grüner Kreis“ wurde 1983 nach einem Konzept von Prim. Dr. G. Pernhaupt als Institution zur Rehabilitation und Integration suchtkranker Personen mit Sitz in Wien gegründet. Dir. Alfred Rohrhofer, Gründungsmitglied des Vereins, fungiert als Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor, Dr. Robert Muhr als psychotherapeutischer Leiter und Dr. med. Leonidas K. Lemonis als ärztlicher Leiter. Der ehrenamtliche Vorstand Brigitte Podsedensek, Vereinspräsidentin Die Geschäftsführung Dir. Alfred Rohrhofer, Geschäftsführer und Verwaltungsdirektor Zu Österreichs größter gemeinnütziger Organisation auf dem Suchtsektor angewachsen, bietet der „Grüne Kreis“ bei Abhängigkeitsproblematiken rasche und professionelle Hilfe. Voraussetzung für jede Aufnahme und Ziel jeder Behandlung ist die Abstinenzorientierung. Dies betrifft nicht nur die Zeit während der Therapie, sondern auch die Perspektive auf das Leben danach. Ein ambulantes Programm, vor allem aber die stationäre Langund Kurzzeittherapie bieten für die Betroffenen eine realistische Chance, dieses Ziel zu erreichen. Mit viel Engagement wird Suchtkranken der Weg zurück in ein drogenfreies Leben ermöglicht. Dr. Erhard Doczekal, Vizepräsident Dir. Alfred Rohrhofer, Kassier Dr. Robert Muhr, Psychotherapeutischer Leiter Dr. med. Leonidas K. Lemonis, Ärztlicher Leiter Suchtkranke weibliche und männliche Jugendliche und Erwachsene, Eltern bzw. Elternteile mit Kindern, Paare und Personen mit richterlicher Weisung zur Therapie nach §39 SMG/§50 STGB/§180 STPO aus dem gesamten österreichischen Bundesgebiet werden vom Verein betreut. PatientInnen mit nicht substanzabhängigem Suchtverhalten wie z.B. Spielsucht und KlientInnen aus dem gesamten EU Raum werden ebenso behandelt. Gemessen am breiten Spektrum der individuellen Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen ist der „Grüne Kreis“ somit die vielfältigste Suchthilfeeinrichtung Österreichs. Vereinsstruktur Ernst Steurer, Schriftführer TEXT: DR. BRIGITTE WIMMER, LEITERIN ÖF- FENTLICHKEITSARBEIT FOTOS: ARCHIV „GRÜNER KREIS“ 18 25 JahreGrüner Kreis

grünerkreisEinrichtungen | Die Einrichtungen des „Grünen Kreises“ Der Verein „Grüner Kreis“ wurde 1983 nach einem Konzept von Prim. Dr. G. Pernhaupt, ehemals an der Drogenstation des Anton Proksch Instituts tätig, als Institution zur Rehabilitation und Integration suchtkranker Personen mit Sitz in Wien gegründet. Im Jahre 1985 begann der „Grüne Kreis“ mit der Errichtung von Sozialhilfeeinrichtungen für Suchtkranke in Niederösterreich. Als erste stationäre Einrichtung wurde 1985 in Krumbach der Treinthof angemietet, renoviert und besiedelt, um ehemaligen PatientInnen im Sinne einer Nachbetreuung eine Wohnmöglichkeit alternativ zur Stadt zu bieten. Auf Grund des großen Bedarfs an Langzeittherapieplätzen erfolgte dann der Ausbau des Treinthofs zu einer Langzeittherapieeinrichtung. Der medizinisch-wissenschaftliche Fonds der Stadt Wien ermöglichte die Finanzierung, 1986 wurde der „Grüne Kreis“ als Einrichtung gemäß des damaligen § 22 des Bundesgesetzblattes anerkannt. Durch das große Interesse und den regen Zulauf wurde das ursprüngliche Konzept ausgeweitet und zu einem flexiblen, ganzheitlichen Modell mit innovativem Charakter für stationäre Langzeit-, Kurzzeit- und ambulante Therapie. In den folgenden Jahren erwies sich diese Idee als sehr erfolgreich, sodass weitere stationäre Betreuungshäuser eröffnet wurden. Der „Grüne Kreis“ entwickelte ein ganzheitliches Konzept der stationären Behandlung Suchtkranker in der „Therapeutischen Gemeinschaft“. Neben der Psychotherapie und der Medizin stellen das soziale Lernen durch den Aufbau einer realitätsbezogenen Arbeitsstruktur sowie eine aktive Freizeitgestaltung mit verschiedensten Möglichkeiten, vor allem im Bereich Sport, Abenteuer- und Erlebnispädagogik und Kunst, einen fixen Bestandteil des Behandlungsprogramms dar. Einrichtungen Dabei ist grundlegender Gedanke, dass in der Behandlung nicht vorrangig am Defizit der PatientInnen angesetzt wird, vielmehr werden vorhandene Ressourcen herausgearbeitet und gefördert. Dies involviert den Selbsthilfegedanken in der Suchttherapie. Die PatientInnen als Mitglieder der „Therapeutischen Gemeinschaft“ sollen aktiv an ihrer Persönlichkeitsfindung mitarbeiten und, je nach individueller Möglichkeit, mehr und mehr Verantwortung für sich selbst und die soziale Gemeinschaft übernehmen. Diese Verantwortungsübernahme wird von Beginn der Therapie an kontinuierlich aufgebaut. Die TherapeutInnen werden in diesem Konzept mehr als WegbegleiterInnen erlebt, sie supervidieren das Geschehen in den Betreuungshäusern, wobei ihrer Vorbildfunktion große Wichtigkeit zukommt. Die therapeutischen Gemeinschaften des „Grünen Kreises“ Die stationäre Therapie findet in neun therapeutischen Wohngemeinschaften im südlichen Niederösterreich und in der Steiermark statt. Je nach individuellem Befinden der PatientInnen besteht die Möglichkeit einer sechsmonatigen Kurzzeittherapie oder einer 10 bis 18 Monate dauernden Langzeittherapie. Im stationären Langzeitbereich existieren Spezialprogramme für Eltern mit Kindern, Jugendliche und MultimorbiditätspatientInnen; geschlechtsspezifische Aspekte werden in den Programmen besonders berücksichtigt. Aufgrund eines vom „Grünen Kreis“ entwickelten Indikationskataloges erfolgt die Zuteilung der PatientInnen in die Kurzzeit- oder in die Langzeittherapie. 25 JahreGrüner Kreis“ 19

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