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Erscheinungsort Graz. Verlagspostamt 8010 Graz / P.B.B. 02Z033793M-Postentgelt bar bezahlt Nr. 79 September 2013

Das Mitarbeitermagazin der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

KAGes-Großbauinitiative

am LKH-Univ. Klinikum Graz

In dieser

Ausgabe:

Seite 19

UpToDate

Medizinische Datenbank

Extra

Bildungskalender 2014

In der Heftmitte

Seite 21

Geburtenregister 2012

Mehr Knaben als Mädchen


Einfach.Möglich

Clevere Finanzierungslösungen.

Verläßliche Vorsorge.

Stabile Veranlagungen.

Mit den zahlreichen Möglichkeiten der

HYPO Steiermark, damit ihr Tagtraum

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AKTUELLES

3 IMPRESSUM.

5 KAGes-VORSTAND. Weg der Weiterentwicklung

PERSONAL

6 TEILZEIT FÜR ÄRZTE. Best Practice-Beispiel

7 IRIS AWARD 2013. Gelebte Konfliktkultur

GESUNDHEIT

11 NEEDLESCOPIC SURGERY. Kongress

12 BRUSTREKONSTRUKTION. Möglichkeiten

13 ZEIT IST HIRN. Integrierte Versorgung

15 TAGESKLINIK. LKH Feldbach-Fürstenfeld

17 GERAGOGIK. Intergenerationelle Kontakte

17 IHRER GESUNDHEIT ZULIEBE. Trinken beim Sport

QUALITÄT

18 ERFA TREFFEN. Interne Revisoren tagten

19 UP TO DATE. Medizinische Datenbank

21 GEBURTENREGISTER 2012. Mehr Knaben als Mädchen

INFRASTRUKTUR

22 ERÖFFNUNG. Univ. Klinik für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe

23 SPATENSTICH. „LKH 2020 – Chirurgiekomplex“

24 SPATENSTICH. Univ. Klinik für Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde

25 LETZTE BAUETAPPE. Univ. Klinik für Innere Medizin

26 TAGESKLINIK FÜR AUGENHEILKUNDE. LKH Bruck

28 INFORMATIONSTAGE. LKH Rottenmann-Bad Aussee

29 HÄUFIGE IT-FRAGEN. Rede & Antwort

PANORAMA

31 6. SCHMERZTAG. LKH-Univ. Klinikum Graz

33 IHREM WOHLBEFINDEN ZULIEBE. Selbstbeobachtung

35 ERLEBNISAUSFLUG. Verein Hilfe für das herzkranke Kind

36 FUSSBALLTURNIER. KAGes-weit

39 KunstKulturTipp. Galerie Sigm. Freud

Titelseite: Großbauinitiative am LKH-Univ. Klinikum Graz

© KAGes

7

21

25

35

PREIS FÜR KAGes.

GEBURTENREGISTER 2012.

22

FRAUENKLINIK.

UNIV. KLINIK FÜR INNERE MEDIZIN.

HILFE FÜR DAS HERZKRANKE KIND.

© Verein Hilfe für das herzkranke Kind © Paul Ott © KAGes

© Baby Smile Fotografie

© IRIS Award

IMPRESSUM

Medieninhaber / Herausgeber /

Verleger / Copyright:

Steiermärkische

Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4-6

FN: 49003p, Landesgericht für ZRS Graz

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Geschäftsführung und

redaktionelle Leitung:

Reinhard Marczik

Chef vom Dienst:

Mag. Katharina Kainz

Redaktionsteam:

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Leykam Druck GmbH & Co KG

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24.000 Exemplare, gedruckt auf

umweltfreundlichem Papier.

Erscheint 4 mal im Jahr.

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sind urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte vorbehalten.

Grundlegende Richtung:

G’sund dient der umfassenden Information der Mitarbeiter

der KAGes über das gesamte Unternehmen. Durch

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Recht auf Information gemäß § 7a EKUG bzw. § 15f

MSchG entsprochen.

Trotz sorgfältiger Bearbeitung in Wort und Bild kann für

die Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden. Mit

Verfassernamen gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers und der Redaktion

wieder. Alle Rechte vorbehalten.

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erlaubt. G’sund behält sich das Recht vor, die veröffentlichten

Beiträge (inkl. Tabellen und Abbildungen) auf CD-

ROM und ins Internet zu übertragen und zu verbreiten.

Die G’sund-Redaktion ist grundsätzlich um einen geschlechtergerechten

Sprachgebrauch bemüht. Im

Interesse einer guten Lesbarkeit verzichten wir aber

weitestgehend auf Schreibweisen wie z. B. MitarbeiterInnen

oder Patienten/Innen und auf gehäufte Doppelnennungen.

Wir bitten daher um Verständnis, wenn dies zu geschlechtsabstrahierenden

und neutralen Formulierungen,

manchmal auch zu verallgemeinernden weiblichen

oder männlichen Personenbezeichnungen führt.

September 2013

Menschen helfen Menschen

3


Private Vorsorge wird immer wichtiger

Das staatliche Pensionssystem in Österreich

steht vor großen Herausforderungen. Seine

Finanzierung wird von Jahr zu Jahr immer

schwieriger. Erwerbstätige und Pensionisten

werden in Zukunft sicher von Kürzungen

betroffen sein. Die Bedeutung der privaten

Pensionsvorsorge wird daher zunehmen.

Unsere Erfahrung ist Ihr Vorteil

Die Experten von Fortuna beschäftigen sich

seit vielen Jahren mit dem österreichischen

Pensionssystem, seinen Herausforderungen

und Problemen. Unser Fokus liegt auf privaten

und betrieblichen Vorsorgemöglichkeiten zum

langfristigen Kapitalaufbau. Die Konzepte,

die wir erarbeiten, sind dabei ganz auf

die unterschiedlichen Klientenbedürfnisse

abgestimmt. Unsere Stärke liegt im Aufzeigen

von Lösungswegen. Wir wissen aber auch,

welche staatlichen Förderungen und steuerlichen

Vergünstigungen für Ihre Vorsorge in Anspruch

genommen werden können.

Unsere Philosophie

Fortuna schafft langfristige, vertrauensvolle

Kundenbeziehungen durch maßgeschneiderte

Lösungsvorschläge zur Vermögensbildung und

Altersvorsorge. Unsere Spezialisten haben langjährige

Markterfahrung, und kümmern sich um die

kompetente Umsetzung und fortlaufende Begleitung

Ihres Vorsorgemodells.

Wir helfen Ihnen, Ihre Pensionslücke zu schließen.

Nachhaltig und individuell!

Mag. Bernhard Gissing

Mag. Klemens F. Hofer

Fortuna Financial Consulting GmbH

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Tel: 0316 / 712 777, Fax: 0316 / 712 777 30

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Kompetenz schafft Vertrauen.


AUS DEM VORSTAND DER KAG es

© Stieber

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Der KAGes-Vorstand (v.l.n.r.):

Vorstands vorsitzender Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg,

Vorstand für Finanzen und Technik Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA.

Wie Sie alle wissen, stehen seit 2009 öffentliche

Haushalte in ganz Europa auf dem

Prüfstand. Naturgemäß betrifft das auch die

Steiermark und ebenso naturgemäß führten

und führen diese strengeren Maßstäbe für

öffentliche Haushalte dazu, dass das öffentliche

Gesundheitswesen und damit auch die

KAGes mit einem Jahr für Jahr engeren Finanzrahmen

konfrontiert ist. Immerhin haben

wir es alle gemeinsam geschafft, in den letzten

Jahren auch in dieser Hinsicht zur Österreichweiten

Benchmark zu werden - in Zahlen,

Daten und Fakten gegossen erneut im vorbildlichen

Geschäftsbericht für das Jahr 2012, der

auch heuer wieder vom Aufsichtsrat mit Lob

bedacht wurde.

Dazu kommt seit 2008 der steirische Regionale

Strukturplan Gesundheit kurz RSG, der

Planungsgrundlagen aus der demographischen

Entwicklung in unserem Bundesland

ableitet, also den künftigen Bedarf der steirischen

Bevölkerung insgesamt und regional

berechnet.

Dem wollen wir nun als KAGes unsere gesammelte

fachliche Kompetenz hinzufügen und

diese ebenfalls als Planungsgrundlage in die

Waagschale werfen: Unter dem Arbeitstitel

„Vision 2030“ werden die führenden MedizinerInnen

der Steiermark ihre Prognosen für

ihr jeweiliges Fachgebiet beisteuern. Damit

dann nicht nur bekannt ist, unter welchem Finanzrahmen

wir welchen Bedarf abzudecken

haben, sondern auch, wie wir in fünf, zehn

oder fünfzehn Jahren unserem Versorgungsauftrag

bestmöglich nachkommen können.

Auch wenn sie damit jetzt eine Möglichkeit

haben, die Zukunft wesentlich mitzugestalten,

ist den Beteiligten trotzdem schon jetzt

dafür zu danken, dass sie neben ihren vielfältigen

anderen Aufgaben ihre Kompetenz auch

in dieses Projekt einbringen.

Dass diese soeben genannte Kompetenz aller

MitarbeiterInnen der KAGes gerade in unserem

hochqualifizierten Versorgungsangebot

die Grundlage für die hohe Zufriedenheit unserer

PatientInnen ist, steht außer Frage. In

diesem Zusammenhang weisen wir gerne auf

den jährlichen Bildungskalender der KAGes

hin, den Sie in dieser Ausgabe des G´sund

finden und der auch heuer wieder zahlreiche

Angebote zur fachlichen und persönlichen

Weiterbildung enthält. Auch darüber hinaus

wird in der KAGes laufend an der Verbesserung

der Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen

gearbeitet: Beleg dafür sind aktuell drei

Projekte, in denen es um MitarbeiterInnen im

Frühling und im Herbst ihres Arbeitslebens

geht: Da das TurnusärztInneneinkommen in

der KAGes im Österreichvergleich an 3. Stelle

liegt (wohingegen die Steiermark bei den

Lebenshaltungskosten um den 7. Platz pendelt),

geht es den Betroffenen vorrangig um

die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben:

Dementsprechend bauen wir die Möglichkeit

zur Teilzeitarbeit auch im Turnus weiter

aus. Ebenso arbeiten wir daran, das Arbeitsleben

für unsere älteren MitarbeiterInnen

attraktiv zu gestalten: Für ÄrztInnen über 50

Jahre wird es künftig die Möglichkeit geben,

Nachtdienste zu reduzieren und dafür einen

gewissen Lohnausgleich zu erhalten. Und für

alle Berufsgruppen in der KAGes schaffen wir

die Möglichkeit der Altersteilzeit ebenfalls

mit einem gewissen Lohnausgleich. Und belegen

damit wohl einmal mehr, dass für uns

das Schlagwort vom wertschätzenden Umgang

mit den MitarbeiterInnen keine leere

Worthülse ist!

Univ. Prof. Dr. KH. Tscheliessnigg

(Vorstandsvorsitzender)

Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA

(Vorstand für Finanzen und Technik)

September 2013

Menschen helfen Menschen

5


PERSONAL

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein Best Practice-Beispiel im ärztlichen Bereich

In einem Gespräch mit Dr. Ulrike Zierler, KA-

Ges-Personalmanagement, Leiterin des Arbeitskreises

„Lebensphasenorientierung“,

schilderten der Ärztliche Direktor und Leiter

der Abteilung für Innere Medizin des LKH Weiz,

Prim. Dr. Gerhard Zischka und sein erster Oberarzt,

Dr. Peter Safran, ihre Erfahrungen zum

Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf im

ärztlichen Bereich.

Auf der Abteilung für Innere Medizin gibt es

derzeit sieben Stationsärzte, die in Teilzeit arbeiten.

Davon haben sechs ein Beschäftigungsausmaß

von 50 % sowie einer ein Beschäftigungsausmaß

von 75 %. Dabei handelt es sich

nicht nur um Mütter, die ihren Anspruch auf

Elternteilzeit (möglich bis längstens zum Ablauf

des 7. Lebensjahres oder einem späteren

Schuleintritt des Kindes) in Anspruch nehmen,

sondern auch um Ärzte mit älteren Kindern, die

durch eine Reduktion des Beschäftigungsausmaßes

ihren familiären Verpflichtungen leichter

nachkommen können.

Der Safran-Plan

Die verhältnismäßig hohe Anzahl an Teilzeitkräften

und damit die Vorreiter-Rolle, die

die Abteilung für Innere Medizin in dieser

Hinsicht einnimmt, ist nicht zuletzt dem nach

dem 1. OA benannten „Safran-Plan“ zu verdanken,

der aus der (Dienstplanungs- und

Besetzungs-)Not eine Tugend gemacht hat.

Im Jahr 2002 entwickelte er ein Dienstzeiten-Modell,

das mit geplanten „Schichten“

von 7-11, 11-15, 11-19 und 15-19 Uhr im Tagdienst

einerseits eine flexible Dienstplanung

und Berücksichtigung der zeitlichen Ressourcen

der teilzeitbeschäftigten Ärzte ermöglicht

und andererseits durch gut im Tagesablauf

integrierte Übergaben die Kontinuität in der

Patientenbetreuung gewährleistet.Trotz der

besonderen Herausforderungen, die die teilzeitbedingte

Vielzahl an zu planenden Köpfen

und die variablen Dienstzeiten mit sich bringen,

funktionieren sowohl Dienst- als auch Urlaubsplanung

aufgrund der Flexibilität und Eigenverantwortung

von allen Mitarbeitern ohne

Schwierigkeiten.

Ein weiterer positiver Aspekt des Modells und

gleichzeitig ein Gradmesser für sein Funktionieren

ist auch, dass die Fluktuation in der Abteilung

sehr gering ist und es auch seit Einführung

der Nachtdienste 2012 zu keinen Versetzungswünschen

gekommen ist. Die Ärzte schätzen

die Freiheit, die eine Teilzeitbeschäftigung mit

sich bringt. Interessanterweise konnte in diesem

Zusammenhang auch beobachtet werden,

dass sich die Prioritäten in den letzten Jahren

verschoben haben – nicht mehr die finanzielle

Abgeltung von Mehr- bzw. Überstunden steht

im Vordergrund, sondern die Nutzung der Freizeit

wird deutlich bevorzugt.

tatsächlich ohne qualitative Einbußen in der

Ausbildung möglich und (fachlich) sinnvoll sein

kann, wenn eine gewisse Kontinuität in der

Fallbetreuung gewährleistet ist. Gegen eine

Reduktion des Beschäftigungsausmaßes auch

in der Facharztausbildung im zeitlichen Ausmaß

von ein bis zwei Jahren gibt es daher in

der Regel keine Bedenken.

Bei entsprechender Flexibilität sowohl der

Vorgesetzten, Dienstplaner und Mitarbeiter

kann eine Abteilung auch mit verhältnismäßig

vielen ärztlichen Teilzeitkräften reibungslos

geführt werden. Die positiven Aspekte der

Mitarbeiterzufriedenheit und der geringen

Fluktuation bei gleichzeitiger Sicherung der

Qualität in der Patientenbetreuung überwiegen

bei weitem einen möglichen Mehraufwand

in der Planung.

© fotolia

© KAGes

Facharztausbildung in Teilzeit

Das immer wieder kontrovers diskutierte

Thema, ob die Facharztausbildung in Teilzeit

möglich ist, sieht man hier durchaus positiv.

Derzeit absolviert ein Facharzt an der Abteilung

für Innere Medizin die Ausbildung in Teilzeit.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das

vlnr.: Prim. Dr. Gerhard Zischka,

OA Dr. Peter Safran.

Dr. Ulrike Zierler,

KAGes-Management /

Personalmanagement

ulrike.zierler@kages.at

© KAGes

6 Menschen helfen Menschen

September 2013


PERSONAL

IRIS Award 2013

Gelebte Konfliktkultur der KAGes wurde ausgezeichnet

© Stadt Graz/Foto Fischer

© IRIS

Faire Fehler- und Konfliktkultur

• Wertschätzender Umgang mit Menschen

• Alle Konfliktparteien haben Rechte

• Jeder Streit hat einen Anfang und ein Ende

• Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein

• Zuhören hat oberste Priorität

• Nicht in jeder Stimmung das Konfliktgespräch

(weiter-)führen

• Ein konstruktives Konfliktgespräch ist kein

Wettkampf

• Kleine Äußerungen souverän überhören

• Nicht über Schuldfragen streiten,

sondern über Lösungen

Der IRIS-Konfliktpreis wurde 2013 zum ersten

Mal an Unternehmen und Organisationen

für ihre gelebte Konfliktkultur verliehen. Die

KAGes wurde aufgrund der nachhaltigen Integration

des Konfliktmanagements in die

Unternehmenskultur bei einer feierlichen

Galaveranstaltung mit dem IRIS-Award in der

Kategorie Non-Profit ausgezeichnet.

Die Jury überzeugte vor allem der offene und

sorgsame Umgang mit Fehlern und Konflikten

in einem so großen Unternehmen.

Konflikte entstehen,

wo immer Menschen aufeinander treffen

Schlecht gelöste Konflikte beeinflussen ein

Unternehmen in vielerlei Hinsicht: Mitarbeiterfluktuation,

Fehlzeiten, Qualitätsmängel

und unzufriedene Patienten sind nur einige

Beispiele dafür, wie durch unzureichendes

Konfliktmanagement Kosten entstehen.

Werden Konflikte allerdings konstruktiv

bearbeitet, können daraus Chancen entstehen,

das Problembewusstsein gestärkt und

ein besseres Kennenlernen anderer Standpunkte

ermöglicht werden. Eine gute Konfliktkultur

hat auch direkte Auswirkungen auf

Menschen und ihre Befindlichkeiten.

Der KAGes-Vorstand bestellte 2011 eine interdisziplinäre

Arbeitsgruppe, welche einen Maßnahmenkatalog

ausarbeitete. Unter anderem

wurde der Leitfaden zur Konfliktbearbeitung

überarbeitet und den unterschiedlichen Berufsgremien

vorgestellt. Außerdem wurden neue

Seminare und Fortbildungen für Führungskräfte

und Mitarbeiter in den Bildungskalender aufgenommen.

Ein weiteres wichtiges Angebot ist

die Interne Psychosoziale Servicestelle, zu der

die Mitarbeiter laufend informiert werden. Ziel

ist es, durch einen bewussten Umgang miteinander

im Unternehmen eine positive nachhaltige

Konfliktkultur zu entwickeln.

Kommunikation und Führung

Gute Kommunikation und Führung sind wesentliche

Bestandteil eines konstruktiven

Konfliktmanagements und sorgen für ein angenehmes

Arbeitsklima. Für Führungskräfte ist

es von besonderer Bedeutung Konfliktsignale

zu erkennen und Möglichkeiten der Konfliktlösung

und Hilfestellungen weiter zu vermitteln.

Die Mitarbeiter von PE-Services (Tel.: 0316/340

5033) und der Internen Psychosozialen Servicestelle

(Tel.: 0316/340 5505) beraten Sie gerne

dazu.

Mag. Sigrid Fanninger,

KAGes-Services / PE-Services

sigrid.fanninger@kages.at

KAGes-Behindertenpolitik setzt Impulse

Abschlusspräsentation „Teilzeit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“

© Langusch

Wohl kein anderes öffentliches Großunternehmen

in Österreich konnte in den letzten 15

Jahren so viele Impulse in der Beschäftigung

von Menschen mit besonderen Bedürfnissen

setzen wie die KAGes. Mit dem Abschluss des

erfolgreichen Pilotprojektes „Teilzeit ab 55“

konnten wichtige Erfahrungen für das neue

Altersteilzeitmodell für KAGes-Mitarbeiter

gewonnen werden.

Das von den beiden KAGes-Zentralbehindertenvertrauenspersonen

Franz Rossegger und

Ursula Röthl-Stauder initiierte KAGes-Pilotprojekt

„TZ - für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“

bedeutete eine win-win-win-Situation

für Mitarbeiter, Unternehmen und

Ersatzkraft. Durch die auf drei Jahre befristete

Altersteilzeit konnten die Mitarbeiter ihr

Beschäftigungsausmaß halbieren und damit

auch ihre Belastung reduzieren. Die KAGes

profitierte vom längeren Verbleib der Mitarbeiter

mit ihren Erfahrungen und die zusätzlich

eingestellten Ersatzkräfte bekamen eine Jobchance.

Diese Ersatzkräfte wurden aus den

Mitteln der Behindertenmilliarde des Bundes

finanziert. Die KAGes beschäftigt rund 1.800

Mitarbeiter mit besonderen Bedürfnissen und

übertrifft damit den gesetzlichen Normwert

um rund 500 Personen.

Der erfolgreiche Abschluss des Pilotprojektes

„TZ ab 55“ gibt große Zuversicht für das neue

Altersteilzeitmodell in der KAGes. Ab Jänner

2014 können Frauen ab dem 53. Lebensjahr

und Männer ab dem 58. Lebensjahr für fünf

Jahre zwischen 40 und 60 Prozent des ursprünglichen

Beschäftigungsausmaßes bei

einem attraktiven 50 prozentigem Lohnausgleich

Teilzeit arbeiten.

September 2013

Menschen helfen Menschen 7


PERSONAL

15. WBV-Lehrgang

Erfolgreicher Abschluss und lebenslanges Lernen im Fokus

© KAGes

Die erfolgreichen Teilnehmer des

15. WBV Lehrgangs.

Lebenslanges Lernen ist in der KAGes schon

lange ein Thema. So wurde bereits vor 14

Jahren der WBV-Lehrgang (Weiterbildung

für Mitarbeiter im Verwaltungsbereich mit

Funktionslaufbahn) gemeinsam mit der Vereinigung

der Krankenhausdirektoren entwickelt.

Ziel ist die Vermittlung von zusätzlichen

grundlegenden Kenntnissen im organisatorischen

und im fachspezifischen Bereich,

sowie im Verhaltensbereich (Teamarbeit,

Veränderungsmanagement etc.). Es soll ein

Überblickswissen über die eigene Abteilung

hinaus vermittelt werden. Zielgruppe dieser

Weiterbildungsmaßnahme sind Führungskräfte

und Schlüsselpersonen des Verwaltungsbereiches

der mittleren Ebene, die in der

Funktionslaufbahn eingestuft sind.

Seit 1999 wurden bereits 15 Lehrgänge abgehalten.

Insgesamt 315 Verwaltungsmitarbeiter

aus 21 LKH, KAGes-Management und - Services,

sowie externe Teilnehmer vom Unfallkrankenhaus

Graz haben den Lehrgang bereits

absolviert. Er dauert insgesamt 19,5 Tage, die

auf vier Module verteilt sind. Die Teilnehmer

müssen abschließend eine Prüfung ablegen.

Auch beim heurigen Lehrgang haben alle

Teilnehmer die Prüfung mit sehr gutem Erfolg

bestanden. Zur Jubiläumsfeier im KAGes-Seminarzentrum

konnten neben den Absolventen

des 15. Lehrganges auch Vertreter der

Betriebsdirektoren und Referenten sowie der

Gesamtvorstand der KAGes begrüßt werden.

In den kurzen Ansprachen hoben sowohl Vorstandsvorsitzender

Univ. Prof. Dr. Karlheinz

Tscheliessnigg wie auch Vorstandsdirektor

Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA die Bedeutung

des lebenslangen Lernens hervor und bedankten

sich bei den Lehrgangs-Teilnehmern und

der gesamten Lehrgangs-Organisation.Auch

der WBV-Lehrgang 2014 ist bereits ausgebucht.

Weitere Lehrgänge sind daher in Planung.

Waltraud Krahfuß,

KAGes-Services/PE-Services

waltraud.krahfuss@kages.at

Walter Mayer : diplomierter Großküchenleiter

Küchenleiter der LSF Graz schloss als Lehrgangsbester ab

© LSF Graz

Die Küchenleitung der

Landesnervenklinik Sigmund

Freud ist eine

besondere logistische

Herausforderung,

die Walter Mayer

mit seinem Team aus

63 Mitarbeitern und

fünf Lehrlingen bewältigt.

Er ist nicht nur für die

Speisenversorgung der Landesnervenklinik

Sigmund Freud verantwortlich,

sondern auch für die des LKH Voitsberg, des

LPH Schwanberg und des Wiki-Kindergartens

sowie für die Versorgung des Seminarzentrums

der KAGes und aller internen Veranstaltungen

der LSF Graz. Nach den ersten beruflichen Erfahrungen

im In- und Ausland, wo er es zu mehreren

Küchenchefpositionen brachte, führte

er auch das Grazer Restaurant Stainzerbauer.

Zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen bei

internationalen Kochwettbewerben begleiteten

seine bisherige Laufbahn. Die Erfolge als

Teamchef und Trainer der Österreichischen Köchenationalmannschaft

waren mitunter seine

schönsten. Weiters wurde er 2003 mit der

Auszeichnung „Koch der Köche Österreichs“

geehrt. Durch die Erfahrungen und Erkenntnisse

seiner Lehr-und Wanderjahre konnte er

auch jungen Menschen in der Gemeinschaftsverpflegung

eine Top-Ausbildung zukommen

lassen, die ihre Fertigkeiten unter anderem

mit dem Gewinn der Goldmedaille und der Silbermedaille

bei internationalen Mannschaftswettbewerben

unter Beweis stellten. Durch

seine Teilnahme am Lehrgang zum diplomierten

Großküchenmeister konnte er nicht nur

sein eigenes Wissen erweitern, sondern auch

in verschiedenen Diskussionsrunden anderen

Teilnehmern neue Denkansätze näher bringen.

Der Lehrgang umfasste nicht nur das Kennenlernen

unterschiedlicher Arbeitsabläufe in anderen

Küchen, sondern auch eine Umsetzung

praxisorientierter Aufgaben in den eigenen Betrieben.

Walter Mayer bestach beim folgenden

kommissionellen Fachgespräch und schloss

die Ausbildung zum diplomierten Großküchenmeister

als Lehrgangsbester ab.

Betr. Dir. Bernhard Haas, MBA,

LSF Graz

bernhard.haas@lsf-graz.at

8 Menschen helfen Menschen

September 2013


PERSONAL

Personalentwicklung in der Praxis

Studenten der Karl-Franzens-Universität Graz informieren sich

STEUERTIPPS

Aktuelle Termine

MTD 2013

4. Führungskräftetagung der

medizinisch-technischen Dienste

1. Oktober 2013

Seminarzentrum der KAGes,

LSF Graz

Der Schlaganfall

Interdisziplinäre Zusammenarbeit in

Diagnostik und Therapie,

Anmeldung bis 13.09.2013 via

MTD-Wissensplattform

Ein Fest für Kinder

30 Jahre GROSSE SCHÜTZEN KLEINE

Bärenburg und Kinderzentrum,

LKH-Univ. Klinikum Graz

19.Oktober 2013, 10:00 – 14:00 Uhr

„Kind & Tier“

21. Oktober 2013, 14:00 – 17:00 Uhr

„Kind & Verkehr“

22. Oktober 2013, 14:00 – 17:00 Uhr

„Kind & Geschichten“

25. Oktober 2013, 14:00 – 17:00 Uhr

„Kind & Sport“

Vom Management der KAGes etwas lernen

– das war das Ziel von zirka 30 Studierenden

des Instituts für Bildungswissenschaften der

Karl-Franzens-Universität Graz. Gemeinsam mit

ihrem Lehrgangsleiter nutzten sie die Möglichkeit,

sich im Rahmen ihrer Vorlesung „Organisation

und Management von Institutionen der beruflichen

Bildung“ über die Personalentwicklung

und die Aus- und Weiterbildungsangebote der

KAGes zu informieren. Neben allgemeinen Fragen

zum Unternehmen und zu einzelnen Ausbildungsprogrammen

waren für die Studierenden

vor allem auch Fragen rund um die Trainertätigkeiten

in der KAGes von besonderem Interesse.

Abschließend gab es eine kurze Führung durch

das Seminarzentrum. Das allgemeine Feedback

zu diesem bereichsübergreifenden Informationsaustausch

war äußerst positiv.

Dr. Hanns Ulrich Schlögl,

KAGes-Services / PE-Services

hanns.schloegl@kages.at

„Mittleres Management

in der Pflege“

5. Tagung

13. November 2013

Steiermarkhof (ehemals Raiffeisenhof)

Für KAGes-Mitarbeiter

Führungskräftetagung 2013

5. – 6. November 2013

Schloss Seggau – Leibnitz

Licht und Farbe für Gesundheit

21.-22. November 2013

(Workshops am 20. und 23.11.2013)

Seminarzentrum LKH-Univ. Klinikum Graz

Kontakt:

Konferenzbüro Bereich Servicemanagement

Tel.: 385-83998

Mail: anja.krenn@klinikum-graz.at oder

wolfgang.lawatsch@klinikum-graz.at

Anmeldung erforderlich!

© KAGes

MMag. Gerhard Hubner

Mag. Martin Allitsch

„BRAUCHEN SIE

EINE RECHNUNG?“

– eine oft gestellte Frage mit möglicherweise

weit reichenden Folgen

In den letzten Jahren kam es durch Novellierungen

des Finanzstrafrechtes zu wesentlichen

Verschärfungen bei Abgabenhinterziehungen.

Strafen von bis zu 300 % des Steuerverkürzungsbetrags

können festgesetzt werden. In

harten Fällen des Abgabenbetrugs drohen sogar

Freiheitsstrafen. Weitere Verschärfungen sind

bereits für 2013 geplant.

Die geahndeten Finanzvergehen reichen dabei

von vorwerfbarem Irrtum (Fahrlässigkeit) und

Beitragstat bis hin zu schwerem Verschulden

bei Vorsatz und werden unterschiedlich bestraft.

Der häufigste geahndete Irrtum ist jener

über die steuerrechtliche Rechtslage. Jeder

Abgabepflichtige, der sich im Steuerrecht nicht

auskennt, muss Rat bei einem Fachmann einholen.

Tut er dies nicht und reicht er eine falsche

Steuererklärung ein, verletzt er seine gesetzlich

vorgeschriebene Erkundigungspflicht und macht

sich eines Finanzvergehens schuldig. Werden

beispielsweise Einnahmen in der Steuererklärung

nicht angegeben, kann von einem Irrtum in

den meisten Fällen wohl kaum mehr ausgegangen

werden: Vorsatz liegt vor und erhöht das

Strafausmaß. Klären Sie daher bei „Nebenjobs“

wie Vertretungen, Vorträgen, Nachtdiensten in

anderen Einrichtungen als bei Ihrem laufenden

Arbeitgeber unbedingt das Auftragsverhältnis

ab. Werden Sie als Dienstnehmer tätig, werden

diese Einkünfte automatisch an das Finanzamt

gemeldet und Sie müssen selbst nicht tätig werden.

Sind Sie allerdings selbständig tätig, dann

sind Sie selbst unaufgefordert zur Bekanntgabe

der korrekten Daten im Rahmen einer Steuererklärung

verpflichtet.

Werden Abgaben hinterzogen, verjährt die Tat

grundsätzlich nach 5 Jahren. Wird jedoch in

diesen 5 Jahren neuerlich eine Tat begangen,

verlängert sich die Frist für die alte Tat um weitere

5 Jahre. Die endgültige Verjährung erfolgt

grundsätzlich nach 10 Jahren.

Tipp: Solange eine Abgabenhinterziehung durch

die Finanzverwaltung noch nicht entdeckt und

eine offizielle Amtshandlung noch nicht im Gange

ist, kann durch eine qualifizierte Selbstanzeige,

die zahlreiche Vorschriften erfüllen muss,

eine Strafe vermieden werden!

Hubner & Allitsch SteuerberatungsgmbH & Co KG

A-8010 Graz, Leonhardstr. 104

Tel. 0316/338 338, www.hubner-allitsch.at

September 2013

Menschen helfen Menschen

9


PERSONAL

In aller Kürze

Neue Führungskräfte

Preise und Auszeichnungen

© Feichtinger

© Tinchon

Priv. Doz. Dr. Michael Feichtinger

wurde mit Wirkung vom 1. September

2013 zum Primarius an der Abteilung

für Neurologie am LKH Bruck bestellt.

wurde

mit 1. Juni 2013 zum Leiter des Departments

für Hämato-Onkologie am

LKH Leoben-Eisenerz bestellt.

Dr. Christoph Tinchon

© Höllwarth

Univ. Prof. Dr. Michael Höllwarth, emeritierter

Vorstand der Universitätsklinik für Kinder-

und Jugendchirurgie Graz und Präsident

von GROSSE SCHÜTZEN KLEINE, setzte sich

jahrelang für die Ausbildung und Organisation

der kinderchirurgischen Klinik in Riga ein. Nun

wurde er mit dem Ehrendoktorat der Stradins

Universität Riga gewürdigt. In seiner Laudatio

begründete Prof. Dr. Aigars Peterson, Leiter der

Kinderchirurgie Riga und Dekan des PHD-Programms,

die Verleihung: „Michael Höllwarth ist

ein hochverdienter Botschafter der Kinderchirurgie

zwischen Ost und West. Er hat unsere Klinik

in schwierigen Zeiten immer tatkräftig unterstützt.“

© mediendienst - Sissi Furgler

Primarius Dr. Gerhard Zischka

wurde mit 1. Juli 2013 zum Ärztlichen

Direktor am LKH Weiz bestellt.

Helfen Sie mit – Vielen Dank

Franziskaner gegen Armut

10 Cent am Tag für die Not

vor der Tür

Spendenkonto: 92 044 050

Bankleitzahl: 60 000 PSK

Die Franziskaner für Mittelund

Osteuropa bemühen sich

besonders um die Situation

der ärmsten Menschen in den

ehemals kommunistischen

Ländern.

Mehr dazu:

www.franzhilf.org

Sehen ohne Grenzen

Spendenkonto: 20241075 444

Bankleitzahl: 56000 Hypo

Millionen Menschen in den

Entwicklungsländern sind am

Grauen Star erkrankt und erblindet.

Mit einer Routineoperation

helfen österreichische Ärzte.

Mehr dazu:

www.sehenohnegrenzen.org

Verein „Hilfe für das

Herzkranke Kind“

Spendenkonto: 0000- 075689

Bankleitzahl: 20815

Steiermärkische Bank und

Sparkassen AG

Die Interessensvertretung für

herzkranke Kinder und deren

Familien umfasst 250 Eltern und

Mitarbeiter der Kliniken im Einzugsgebiet

Steiermark, Kärnten

und dem südlichen Burgenland.

Mehr dazu:

www.kinderkardiologie.at

Licht für die Welt

Spendenkonto: 92 011 650

Bankleitzahl: 60 000 PSK

50 Millionen Blinde gibt es auf

der Welt. Vielen kann mit einem

geringen finanziellen Aufwand

geholfen werden.

Mehr dazu:

www.licht-fuer-die-welt.at

© Stammberger

© LKH-Univ. Klinikum Graz

Hohe internationale Ehrungen und Auszeichnungen

in außergewöhnlicher Anzahl wurden

in den vergangenen Wochen Univ. Prof. Dr.

Heinz Stammberger von der Medizinischen

Universität Graz zuteil. So wurde ihm im

Royal College of Surgeons in London die „ENT UK

Gold Medal“ verliehen. In Dubai wurde er für

seine jahrelange internationale Lehrtätigkeit mit

dem „Award for Excellence in Teaching“ der

Middle East Otolaryngological Societies bedacht.

Im Rahmen des Weltkongresses der HNO-Gesellschaften

in Seoul erhielt er die „IFOS-Gold Medal“

für seine Verdienste um die weltweite Förderung

des Fachgebietes. Anlässlich des Deutschen

HNO-Kongresses in Nürnberg schließlich war er

eingeladen, die renommierte „Wullstein Lecture“

zu halten. Mit den neuen Ehrungen dürfte er einer

der am meisten ausgezeichneten HNO-Ärzte der

Gegenwart sein.

Dr. Holger Till, Leiter der Klinischen Abteilung

für allgemeine Kinder- und Jugendchirurgie

am LKH-Univ. Klinikum Graz wurde auf dem diesjährigen

Weltkongress für Minimal Invasive Kinderchirurgie

(IPEG) in Peking zum Europäischen

Repräsentanten der Gesellschaft in den Vorstand

berufen. Einmal im Jahr versammelt sich die IPEG

(International Pediatric Endosurgeons Group), die

internationalen Leitungsträger der Minimal Invasiven

Kinderchirurgie. Experten aus über 50 Ländern

wird dabei eine Plattform zum wissenschaftlichen

und klinischen Austausch im Bereich endoskopischer

Eingriffe bei Kindern und Jugendlichen

geboten.

10 Menschen helfen Menschen

September 2013


GESUNDHEIT

Needlescopic Surgery

Eine Symbiose zwischen Chirurgie und Technik

Von 19. bis 22. Juni 2013 kamen rund 2.000

Chirurgen aus 84 Ländern zum 21st International

Congress of the European Association

for Endoscopic Surgery (EAES) nach

Wien, um sich in der Hofburg über spannende

Neuerungen der endoskopischen

Chirurgie zu informieren.

Univ. Prof. Dr. Selman Uranüs.

Im Bereich der laparoskopischen Chirurgie

ist es gelungen die Zugänge zu den Operationsgebieten

auf weniger als drei Millimeter

zu verringern. Auf diese Weise können

Narbenbildung, Schmerzen und der Analgetika-Einsatz

möglichst gering gehalten

werden. Dieser Fortschritt konnte nur durch

die Zusammenarbeit von Herstellern medizintechnischer

Geräte und Chirurgen erreicht

werden, die gemeinsam an der technischen

Weiterentwicklung sicherer und

gut handhabbarer Instrumente forschen.

Dabei gibt es zwei große Herausforderungen:

Einerseits die Optik, anhand derer –

mittels kleinster Kamera – die Orientierung

im Bauchraum und Darstellung der Organe

erfolgt. Und andererseits ist die Führungsund

Richtungsstabilität bei gleichzeitiger

Flexibilität der winzigen Endoskope notwendig

für den sicheren Einsatz dieser chirurgischen

Instrumente.

Das Spektrum der Spezialdisziplin „Minimal

Invasive Chirurgie“ erstreckt sich fast auf

alle Bauchorgane, wobei die Weiterentwicklung

der Mini-Laparoskopie „Needlescopic

Surgery“ neben diagnostischer

Laparoskopie auch bei Gallenblasen- und

Bruchoperationen sowie bei Milz – und Refluxkrankheiten

eingesetzt wird. Die dreidimensionale

Darstellung erleichtert die Arbeit

der Chirurgen und erhöht die Präzision

der Operation.

Der diesjährige EAES-Kongress war für

das Universitätsklinikum und die Medizinische

Universität Graz von ganz besonderer

Bedeutung. Univ. Prof. Dr. Selman Uranüs

stellte als Kongresspräsident eine einzigartige

Verbindung zwischen Chirurgie und

Technik her und konnte damit die Aufmerksamkeit

der Öffentlichkeit auf Forschungsleistungen

aus Graz lenken.

Der Einsatz von automatisierten Manipulatoren,

Robotern und semiflexiblen Instrumenten

war ein zusätzliches Highlight der

großen Industrieausstellung.

Die Wissenschaftsredaktion des ORF hat

der Thematik einen ausführlichen Beitrag

gewidmet, der in der ZIB 2 am 24. Juni 2013

ausgestrahlt wurde.

Irmgard Praßl, MPH,

LKH-Univ. Klinikum Graz,

Sektion für Chirurgische Forschung

i.prassl@medunigraz.at

© Uranüs

© Uranüs

September 2013

Menschen helfen Menschen

11


GESUNDHEIT

Brustrekonstruktion

Die „Schönheit“ einer rekonstruierten Brust

Die Schauspielerin Angelina Jolie hat Brustkrebs

zu einem medialen Thema gemacht. Für

die Betroffenen ist ihre Diagnose und die Wahl

der Therapie jahrelang ein Thema. Die Wiederherstellung

der Brust nach einer kompletten

Brustentfernung ist ein wichtiger Schritt zurück

zu einem weiblichen Körperbild und somit zu

einem normalen Leben.

Frauen sind während und nach ihrer Brustkrebsbehandlung

körperlich und psychisch stark beansprucht,

daher ist die Wahl der optimalen

operativen Versorgung von zentraler Bedeutung.

Der wesentlichste Aspekt der Brustrekonstruktion

ist das ästhetische Ergebnis. Für

viele Frauen ist das Vorhandensein und Aussehen

der Brust eng mit ihrem Selbstbewusstsein

und ihrer Vorstellung von der eigenen Weiblichkeit

verknüpft. Insofern bevorzugen Frauen

Operationsmethoden und –zeitpunkte, die das

Tragen einer Prothese möglichst kurz halten.

Weitere wichtige Entscheidungskriterien sind

möglichst wenige Operationen über sich ergehen

lassen zu müssen, „normal“ auszusehen

und die Unterstützung von Familie, Freunden

und behandelnden Ärzten. Bei der Wahl des

Materials für die Rekonstruktion möchten viele

Frauen lieber eigenes Körpergewebe als künstliche

Implantate. Ob eine Rekonstruktion sofort

(Primärrekonstruktion) oder zu einem späteren

Zeitpunkt (Sekundärrekonstruktion) erfolgt,

muss jedoch genauso wie die Operationsmethode

sorgsam überlegt sein und hängt auch

von anderen Faktoren wie Tumorart, Tumorgröße

und Therapieplan ab.

Es gibt kein objektives Maß dafür, was ein

„schönes“ Ergebnis einer Brustoperation ist.

Frauen sind in ihrer Entscheidung von vielen

Aspekten beeinflusst. Darüber hinaus verändert

eine Krebserkrankung in vielen Fällen persönliche

Wertmaßstäbe. Deshalb ist es auch

weniger der Wunsch nach einer besonders

„schönen“ Brust, der von Brustkrebspatientinnen

nach einer Mastektomie geäußert wird,

sondern vielmehr der Wunsch nach einer „normalen“

Brust, die sich „normal“ anfühlt und

das alte Körpergefühl wiederbringt.

Die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische

und Rekonstruktive Chirurgie am LKH-

Univ. Klinikum Graz ist eines der führenden

Zentren für wiederherstellende Brustchirurgie.

Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz und Univ.-Prof.

Stephan Spendel geben einen kurzen Überblick

über die unterschiedlichen Möglichkeiten der

Brustrekonstruktion – vom Silikonimplantat bis

zur Lappenplastik.

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche

Operationsverfahren:

1. Prothesen (und Expander) Die zurzeit

meistgebrauchten Prothesen sind mit Silikongel

gefüllte oberflächenrauhe Silikonimplantate.

Brustexpander, die die Haut

vor Einsetzen des Silikonkissens dehnen,

werden vor allem dann verwendet, wenn

bei der Mastektomie auch Haut entfernt

wurde.

2. Rekonstruktion mit Prothesen und autologem

(eigenen) Gewebe. Bei dieser

Methode wird unter dem entnommenen

Hautmuskellappen ein Silikonkissen eingesetzt.

vlnr.: Univ.-Prof. Dr. Stephan Spendel,

Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz.

3. Rekonstruktion nur mit autologem Gewebe.

Für diese Methode wird meist entweder

ein Teil des Rückenmuskels oder

Haut- und Unterhautfett vom Unterbauch

verwendet. Daneben stehen auch noch

andere „Heberegionen“ vom Oberschenkel

oder Gesäß zur Verfügung.

Alle Rekonstruktionsverfahren erfüllen in der

Hand eines gut ausgebildeten chirurgischen

Teams den Wunsch der Frauen nach einer

neuen weiblichen Brust, wobei die Rekonstruktionsmethode

individuell auf die jeweilige

Patientin angepasst und mit der jeweiligen

Patientin genau besprochen wird.

Stabstelle PR,

LKH-Univ. Klinikum Graz

© Stelzer

Zahlen, Daten Fakten:

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 87 Brustrekonstruktionen an der Klin.

Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

durchgeführt. 30 waren eine Primärrekonstruktion und 57 eine Sekundärrekonstruktion.

Die meist verwendete Methode war eine Rekonstruktion mittels freien

Gewebetransfers vom Bauch (DIEP-Lappen).

Im Brustzentrum Graz werden alle Patienten von der Früherkennung,

Diagnostik, Therapie bis hin zur Nachsorge interdisziplinär begleitet

und behandelt (www.brustzentrum.at)

Sprechstunde Spezialambulanz für

Wiederherstellende Brustchirurgie:

Montag bis Freitag, 8:00 bis 12:00 Uhr

nach Terminvereinbarung

Telefon: 0316-385-87772

8036 Graz, Auenbruggerplatz 29

12 Menschen helfen Menschen

September 2013


GESUNDHEIT

Zeit ist Hirn

Integrierte Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Steiermark

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende

Erkrankung des Gehirns, die durch

eine gestörte Blutversorgung ausgelöst wird.

Schlaganfälle sind in Österreich die häufigste

Ursache für eine bleibende Behinderung im

Erwachsenenalter und eine der häufigsten

Todesursachen. Das Risiko für einen Schlaganfall

steigt mit zunehmendem Lebensalter.

Etwa 50 % aller Schlaganfälle treffen Menschen,

die älter als 75 Jahre sind. Aber auch

jüngere Menschen können betroffen sein.

Durch einen optimierten Versorgungsprozess

können das Leid der Betroffenen, die Belastung

der Angehörigen und die volkswirtschaftlichen

Kosten entscheidend verringert

werden. Deshalb wurde in der Steiermark

nach umfangreichen Vorarbeiten ab Juli

2008 das Reformpoolprojekt „Integrierte

Versorgung Schlaganfall“ als Kooperation

der wesentlichen Akteure und Finanziers der

Schlaganfallversorgung umgesetzt. Das Ziel

war es, eine nachhaltige und bestmögliche

Schlaganfallversorgung für alle Steirer sicherzustellen.

Hierbei ist besonders wichtig,

dass spezielle Einrichtungen zur Schlaganfallversorgung

flächendeckend in der Steiermark

zur Verfügung stehen. Die fünf „Stroke

Units“ (Schlaganfalleinheiten) in den Landeskrankenhäusern

LKH-Univ. Klinikum Graz, LSF

vlnr.: Univ. Prof. Dr. Franz Fazekas,

LR Mag. Kristina Edlinger-Ploder,

GKK Obmann Josef Pesserl.

Gemeinsam Brücken bauen

Ein Jahr ehrenamtliche Betreuung von Patienten in Ambulanzen

Graz, LKH Bruck, LKH Judenburg/Knittelfeld

und LKH Feldbach sorgen für eine rasche und

vernetzte Behandlung der Patienten. Auch

von großer Bedeutung ist die reibungslose

Zusammenarbeit mit den Rettungsorganisationen

und Einrichtungen für Neurorehabilitationen.

„Durch das Reformpoolprojekt ist

es gelungen, die Zeitabläufe vom Alarmieren

der Rettung bis zur Akutbehandlung zu verkürzen

und das Zusammenspiel zwischen den

einzelnen Krankenhäusern zu verbessern“,

stellt Univ.-Prof. Dr. Franz Fazekas fest. „Die

vielen Schnittstellen in der Schlaganfallbehandlung

bedürfen aber weiter ständiger

Wartung und Verbesserung. Aus diesem

Grund ist auch die Einführung eines landesweiten

Schlaganfall-Registers vorgesehen,

das diese Qualitätsbemühungen unterstützen

soll“, ergänzt Dr. Fazekas.

Wie kann man einen Schlaganfall

verhindern?

An erster Stelle steht die Behandlung eines

erhöhten Blutdrucks. Durch die Blutdrucksenkung

in den Normalbereich kann das

Schlaganfallrisiko stark gesenkt werden.

Auch durch einen gesunden Lebensstil mit

Rauchstopp, ausreichend Bewegung, ausgewogener

Ernährung sowie Vermeidung bzw.

Reduktion von Übergewicht lässt sich das

persönliche Schlaganfallrisiko minimieren.

Weitere Informationen: www.zeitisthirn.at

© steiermark.at / Leiss

Seit mehr als einem Jahr setzt die Pflegedirektion

des LKH-Univ. Klinikum Graz gemeinsam

mit dem Verein Lichtblick gezielte Maßnahmen,

um das Service für Patienten in den Ambulanzen

zu verbessern. Ehrenamtliche Mitarbeiter des

Vereins Lichtblick bauen hier sozusagen kommunikative

Brücken zu den wartenden Patienten.

Der erste Einsatzbereich war die Ambulanz der

Univ. Klinik für Orthopädie und Orthopädische

Chirurgie, mittlerweile wurde das Angebot auf

die gesamte Chirurgische Ambulanz ausgeweitet.

Derzeit sind sieben ehrenamtliche Mitarbeiter

an vier Tagen in der Woche im Einsatz, und

schenken Menschen Zeit in einer belastenden

Situation. Die einfühlsamen Gespräche, die aktive

Zuwendung, offene Ohren oder eine Hand

zum Festhalten werden von den Patienten dankbar

angenommen. Auch von den Mitarbeitern

wird die kommunikative Betreuung der Patienten

als große Unterstützung erlebt.

Der Erfolg des Projektes wurde Ende Juni

2013 bei einem gemeinsamen Jahresrückblick

mit Landesrätin Mag. Edlinger-Ploder,

allen ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den

Projektinitiatoren gefeiert. Dabei wurde den

Ehrenamtlichen für ihr großes, persönliches

Engagement gedankt und die strukturierte

Organisation des Projektes sowie die sehr

gute Kooperation zwischen der Pflegedirektion

und dem Verein Lichtblick hervorgehoben.

Aufgrund der positiven Resonanz ist eine Ausweitung

auf andere Ambulanzbereiche des LKH-

Univ. Klinikum Graz geplant. Ab Herbst 2013

wird dazu für Interessierte ein Einführungs- und

Schulungsmodul angeboten.

Termin Einführungsabend: 11.09.2013, 18.00 –

20.00 Uhr, am LKH-Univ. Klinikum Graz, Auenbruggerplatz

1, Direktionsgebäude, Bibliothek,

2. OG. Bei Interesse bitte um Anmeldung unter:

Tel.: +43/316/358 12 555 (+43/681/20 65 46 84)

E-Mail: info@vereinlichtblick.at

© LKH-Univ. Klinikum Graz

September 2013

Menschen helfen Menschen

13


GESUNDHEIT

Medizinische Intensivstation am LKH Leoben

Hoher Standard und Qualitätssicherung

Am LKH Leoben wird seit 2006 eine Erweiterung

und Modernisierung des gesamten LKH

Geländes durchgeführt. Eine der ersten Stationen,

die dazu gehörten, war die Medizinische

Intensivstation. Die Abteilung Innere Medizin

unter der Leitung von Prim. Dr. Kurt Jilek ist in

drei Departments aufgeteilt:

• Department für Allgemeine Innere Medizin

und Intensivmedizin (Lt.: Dr. V. Wutzl)

• Department für Gastroenterologie und

Hepatologie (Lt.: Prim. Dr. K. Jilek)

• Department für Hämato-Onkologie

(interimist. Lt.: OA Dr. A. Pichler u.

OA Dr. A. Mulabecirovic)

Viele verschiedene Krankheitsbilder können auf

der neuen Intensivstation modern, strukturiert

und vor allem patientenorientiert behandelt

werden. Betreut werden in erster Linie Patienten

mit akut aufgetretenen, lebensbedrohlichen

Störungen aller Organsysteme wie Pneumonie,

dekompensierte Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen,

ARDS, Lungenembolie, u.v.m.

Nach langer Planung und Umbauarbeiten war es

im Dezember 2011 so weit. Die Intensivstation,

unter der ärztlichen Stationsleitung von OA Dr.

Harzl wurde zuerst im Teilbetrieb mit acht Betten

eröffnet. Vor allem für das gesamte Pflegepersonal,

das aus 33 diplomierten Pflegepersonen und

drei Pflegehelfern besteht, war es eine große

Umstellung. Denn die „alte“ Intensivstation

bestand aus einem Raum mit 274 m² und acht

Betten, sowie einem Untersuchungszimmer. Die

neue Intensivstation verfügt über 903 m² und 14

Betten (Acht Intensivbehandlungsbetten, drei

Überwachungsbetten, drei Betten der Respiratory

Care Unit). Mit 1. Jänner 2012 wurde der

Vollbetrieb aufgenommen.

Die Station weist außerdem folgende Einrichtungen

auf:

• Reanimationsraum – hauptsächlich zur

Erstversorgung der notärztlichen Zugänge,

sowie zur Platzierung von passageren

Herzschrittmachern.

• „Herz“ der Station – der Stationsstützpunkt,

wo kumulativ die Vitalparameter aller

Intensivpatienten sowie eine telemetrische

Rhythmusüberwachung von bis zu vier

Patienten der Normalstationen möglich ist

• Gemeinschaftsraum mit

Monitorüberwachung

• Ärztebesprechungszimmer und

Besprechungszimmer für Angehörige

• Verabschiedungsraum

Um den Lärmpegel, der auf einer Intensivstation

aufgrund des Überwachungssystems und der

Geräte herrscht, so gering wie möglich zu halten,

entschied man sich für ein Kojensystem. Es

stehen jeweils vier Kojen mit zwei Betten bzw.

einem Bett und zwei Isolierkojen mit Schleusen

zur Verfügung. Die Kojen entsprechen den modernsten

Standards. So sind z.B. die Isolierkojen

mit einem Raumdruckmonitor ausgestattet. Der

Luftdruck und die Bewegung aerogener Krankheitserreger

werden dadurch gesteuert, um so

den Schutz von Patienten, Besuchern und medizinischem

Personal zu gewährleisten. Alle Kojen

verfügen über PCs und das neueste technische

Equipment. So können unter anderem mittels einem

Blutgaseanalysator häufig benötigte Werte

wie Blutgase, Säure-Basen-Status, Elektrolyte

und Hämoglobin bettseitig und somit schnell

ermittelt werden (Point-of-Care-Testing). Außerdem

ist man mittels einer Rohrpost direkt mit

dem Labor verbunden und kann somit Blutabnahmen

sofort zur Auswertung weiterleiten.

Auf der neuen Intensivstation kommt auch eine

bislang einzigartige Maßnahme zum Einsatz: Ein

System zur basalen Lichtsimulation wurde im

Behandlungskonzept integriert. Damit soll es zu

einer Aktivierung von Vitalfunktionen kommen

und der Genesungsprozess gefördert werden.

Generell wird ein breites Spektrum an Behandlungen

durchgeführt, zum Beispiel:

• Sämtliche kontinuierliche und diskontinuierliche

Nierenersatzverfahren (wie z.B.

Hämodialyse (HD), Hämofiltration (HF),

Hämodiafiltration (HDF) und Plasma-

pherese mit allen modernen Antikoagulantien

einschließlich Zitrat.

• Invasive und nichtinvasive

Beatmungstherapien

• Interventional Lung Assist (ILA)

• Hämodynamisches Monitoring ( z.B. PICCO )

und zentralvenöse Oxymetrie

• Hypothermieverfahren

Das klare Ziel ist, auf lebensbedrohliche Zustände

schnellstmöglich und effektiv zu reagieren

oder durch präventive Maßnahmen

lebensbedrohliche Zustände zu vermeiden. Im

Anschluss an die Akutmaßnahmen soll der Patient

ganzheitlich, intensivpflegerisch und intensivmedizinisch

betreut werden.

Für jeden betroffenen Menschen und sein Umfeld

stellen die Krankheit und der Aufenthalt auf

der Intensivstation eine Lebenskrise dar. Mit

Gesprächen und Aufklärung über den Krankheitsverlauf

sowie das Angebot einer seelsorgerischen

Begleitung wird eine gute Hilfestellung

geboten. Um den hohen Standard zu halten

und die Qualitätssicherung zu gewährleisten,

werden ständig Schulungen und Weiterbildungen

angeboten, durchgeführt und gerne angenommen.

DGKP Natascha Bohnstingl,

LKH Leoben

natascha.bohnstingl@lkh-leoben.at

© LKH Leoben © LKH Leoben

14 Menschen helfen Menschen

September 2013


GESUNDHEIT

Dislozierte Tagesklinik im LKH Feldbach – Fürstenfeld

Eine Erfolgsgeschichte

Die Ära der Tagesklinik LKH Fürstenfeld wurde

durch die Eröffnung des Funktionstraktes 2006

eingeläutet. Die damit entstandenen kurzen

“Verkehrswege“ sorgen für Überblick und Sicherheit,

da sämtliche Abläufe Hand in Hand gehen.

Dadurch ist eine individuelle, persönliche

Betreuung nahe an den Patienten möglich. Das

Resultat ist eine ständig wachsende Tagesklinik,

die Schritt für Schritt ihr Leistungsangebot

steigert und mit ihren Aufgaben wächst. Die

Tagesklinik im KHV Feldbach-Fürstenfeld ist der

“Steirische Pionier“, der in Sachen Infrastruktur,

Erfahrung und vielseitiges Leistungsangebot

den Weg vorgibt.

Das Team der Tagesklinik.

© LKH Feldbach - Fürstenfeld

Workflow

Beim Workflow der Tagesklinik stehen immer

die Patienten im Mittelpunkt. Nach der Zuweisung

durch eine Chirurgie-Ambulanz, den

Facharzt bzw. den Hausarzt, erfolgt die Narkosetauglichkeitsprüfung

in der Anästhesie-Ambulanz

(PDU). Wird der Patient für narkosetauglich

befunden und entspricht er der tagesklinischen

Patienten-Zielgruppe, wird er über das Narkoseverfahren,

den Tagesablauf in der Tagesklinik

und die daran geknüpften Bedingungen aufgeklärt.

Am OP-Tag wird der Patient aufgenommen

und in der Tagesklinik für die Operation vorbereitet.

Nach der OP ist der Aufwachraum das wichtigste

„Rädchen“, das durch adäquate postoperative

Versorgung den Patienten den Weg nach

Hause ebnet. Dass das Konzept der Tagesklinik

Erfolg hat, zeigen die Zahlen. Wurden im ersten

Betriebsjahr noch 357 tagesklinische Eingriffe

durchgeführt, so waren es 2012 1.358 tagesklinische

Kunden. Im Vergleich zu 2011 konnten die

tagesklinischen Operationen ein Plus von 31,7%

erzielen. Möglich macht das eine gut durchdachte

Organisation, die Zusammenarbeit aller

beteiligten Berufsgruppen und eine optimale

Nutzung vorhandener Ressourcen. Die Hauptdisziplin

der Tagesklinik ist die Varizen-Operation,

deren Anteil unter den tagesklinischen Patienten

45% beträgt. Ebenfalls wichtige Pfeiler

sind handchirurgische und urologische Operationen

sowie die Herzschrittmacher-Implantation.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 1.858 Operationen

durchgeführt.

Zukunft

Die Tagesklinik im KHV Feldbach–Fürstenfeld

hat ein hohes Maß an Qualität erreicht. Wichtig

ist nun, dieses zu halten und weiterhin am

Leistungsangebot und der Auslastung zu arbeiten.

Vor allem will man sich als strategisch

wichtiger Standort in der Region Süd positionieren

und so zur Standortsicherung des LKH

Fürstenfeld beitragen. Außerdem wird eine

Forcierung der gynäkologischen Eingriffe angestrebt,

da mit den bisherigen Patientinnen

sehr gute Erfolge erzielt wurden.

Patienten-Zielgruppe

• Geplante Eingriffe (Termingarantie)

• Guter Allgemeinzustand, Narkoserisiko:

ASA I, ASA II, (ASA III)

• Gute Zusammenarbeit (Regelbefolgung) mit

den Patienten und/oder den Angehörigen

• Gesicherter Heimtransport (Fahrverbot für

Patienten am Operationstag)

• Ständig anwesende Betreuungsperson

über Nacht zu Hause (Bekanntgabe einer

Telefonnummer – Telefon-Visite am Abend)

• Erreichbarkeit des nächsten LKH oder

der Hausarzt-Praxis innerhalb von 30

Minuten.

DGKP Christian Grill,

DGKP Christian Fuchs,

Anästhesie Fürstenfeld,

LKH Feldbach-Fürstenfeld

christian.grill2@lkh-fuerstenfeld.at

christian.fuchs@lkh-fuerstenfeld.at

1200

1600

1100

1400

1000

1200

900

1000

800

800

700

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2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

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400

200

0

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

© LKH Feldbach - Fürstenfeld

stationäre PatientInnen

2006 bis 2012

Trend

Tagesklinische PatientInnen

2006 bis 2012

Trend

September 2013 Menschen helfen Menschen

15


GESUNDHEIT

Palliativkonsiliardienst Bruck

Neues und Altes

Mitte Juni wurden DGKP Beate Schober

und DSA Monika Schnur die Zertifikate

zum Abschluss des interdisziplinären Basislehrgangs

für Palliative Care verliehen.

Die Ausbildung ist verpflichtend für alle im

Palliativbereich hauptamtlich Tätigen und ist

der erste Teil eines dreijährigen Masterstudiengangs.

In den letzten Jahren hat sich die Zielgruppe

von Palliative Care, die zu Beginn vorwiegend

aus onkologischen Patienten bestand, stark

erweitert. Das hat zwei Gründe. Einerseits

hat man erkannt, dass auch nicht-tumor-Patienten

mit chronischen, unheilbaren Erkrankungen

von einer palliativen Versorgung

profitieren. Andererseits ist die demographische

Entwicklung der Gesellschaft ausschlaggebend.

Erkrankungen wie Demenz

werden durch den steigenden Anteil älterer

Menschen in Zukunft viel häufiger auftreten

und Palliative Care kann wesentlich zu einer

guten Versorgung der Betroffenen beitragen.

Der Verlauf palliativ zu versorgender Erkrankungen

ist sehr unterschiedlich.

Bei akut an einem Schlaganfall Versterbenden

ist die Palliativbetreuung relativ

kurz und besteht aus der Begleitung in der

Terminal- und Finalphase. Bei langjährigen,

fortschreitenden Erkrankungen (wie z.B.

Multiple Sklerose, Parkinson, ALS, Demenz

usw.) soll Palliativ Care schon frühzeitig in

die Betreuung eingebaut werden. Am Beginn

eines Krankheitsverlaufs handelt es sich dabei

eher um eine punktuelle Betreuung und

Beratung, bei Fortschreiten der Erkrankung

(z. B. von Herz- oder Niereninsuffizienz) wird

oft eine immer intensivere Betreuung notwendig.

Diese reicht von psychosozialer Betreuung,

über die Linderung auftretender Symptome,

bis hin zur Beratung über Vorausverfügungsund

Vorsorgemöglichkeiten, um die Selbstbestimmung

zu wahren. Palliative Care unterstützt

Betroffene außerdem darin, möglichst

lange in ihrer gewohnten Umgebung

leben und eventuell auch dort versterben zu

können und hilft bei der Organisation anderer

geeigneter Versorgungsmöglichkeiten.

Damit Palliativversorgung während des gesamten

Krankheitsverlaufs von Betroffenen

angenommen werden kann, darf man sie

nicht nur als die Betreuung Sterbender ansehen.

Betroffene würden den Einsatz eines

Palliativteams ansonsten irrtümlicherweise

immer mit dem nahen Tod verbinden und

eine Betreuung aus Angst eventuell ablehnen.

Die erwartete Lebenszeit spielt bei

der Definition einer palliativen Situation

keine Rolle. Palliative Care ist ein Prozess,

in dem immer wieder neu festgestellt werden

muss, welche Betreuungs- und Behandlungsziele

für die Patienten erforderlich und

in ihrem Sinn sind.

Team des

Palliativkonsiliardienst,

LKH Bruck/Leoben

© fotolia

Best Practice!

i

Ihr G´sund

Wir können voneinander lernen!

Wir sind durch unsere tägliche Arbeit in den steirischen LKH reich an Erfahrungen. Kreative und erfolgreiche Beispiele für unsere hochwertige

und sichere Patientenversorgung können Anregung für andere sein.

Wir möchten in G’sund Ihre Best-Practice-Beispiele patientenorientierter Abläufe, Ihre Erfahrungen und Vorschläge veröffentlichen.

Sie erreichen uns per E-Mail an gsund@kages.at

16 Menschen helfen Menschen

September 2013


GESUNDHEIT

Geragogik

Aktives Altern durch intergenerationelle Kontakte

Ihrer Gesundheit

zuliebe

Die Lebenserwartung der Bevölkerung der westlichen

Welt ist so hoch wie noch nie. Ein heute

geborenes Mädchen hat beste Chancen seinen

100. Geburtstag zu erleben. Nun liegt es an der

Gesellschaft zu lernen, mit dieser Entwicklung

umzugehen. Es gilt, das „dritte Lebensalter“ (=

die Zeit nach der Erwerbstätigkeit) möglichst

aktiv zu genießen und das „vierte Lebensalter“

(= die Zeit der alters-/krankheitsbedingten Pflegebedürftigkeit)

kurz zu halten. Hier kommt die

Geragogik ins Spiel. Sie ist eine junge Wissenschaft,

die sich in den letzten vier Jahrzehnten

aus Gerontologie und Soziologie entwickelt hat.

Um zu verstehen, was die Ziele der Geragogik

sind und was Geragogen für die Gesellschaft

leisten können, muss der Begriff Geragogik erklärt

werden. Wörtlich, in Anlehnung an Pädagogik,

bedeutet der Begriff „Altenführung“ oder

„geführtes Älterwerden“. Der Deutsche Erziehungswissenschaftler

Hans Mieskes definiert

Geragogik als „Pädagogik des alternden und älteren

Menschen“. Seinen Ausführungen zufolge

ist sie die Wissenschaft von den pädagogischen

Bedingungen, Begleiterscheinungen und Folgen

des Alterungsprozesses.

Geragogik ist eine wissenschaftliche Disziplin,

die Forschung, Lehre und Praxis miteinander verknüpft.

Ihre Merkmale sind Interdisziplinarität,

Verschränkung von Theorie und Praxis, Partizipation,

Lebenslauforientierung mit intergenerationeller

Perspektive und Wertorientierung.

Geragogik erweitert das Thema Bildung um das

lebenslange Lernen (LLL) bis ins hohe Alter. Sie

unterstreicht das Recht jedes Menschen auf Bildung,

egal in welchem Alter.

Geragogik braucht aber auch freiwilliges Engagement.

Besonders die „jungen Alten“ engagieren

sich immer mehr. 44% der über 15-jährigen

Österreicher leisten Freiwilligenarbeit. Das

sind rund drei Millionen Menschen. Freiwilliges

Engagement zeigt positive Effekte für die Nutznießer,

denen die „guten Taten” zuteilwerden,

aber auch für die Engagierten, deren Aktivität

und persönliche Weiterentwicklung davon profitiert.

Studien haben gezeigt, dass ältere Menschen,

die sich ehrenamtlich engagieren, gesünder

sind, weniger unter Depressionen leiden und

eine höhere Lebenszufriedenheit aufweisen.

Deshalb ist es besonders wichtig, ältere Menschen

dazu zu motivieren, aktiv am Leben in der

Gemeinde teilzunehmen.

Bildung und intergenerationelles Lernen spielen

eine wichtige Rolle in Gesellschaften mit einem

raschen soziodemographischen und technologischen

Wandel. Das Alter gilt als eigenständige

und aktive Lebensphase, nicht als Ruhestandsphase.

Es ist ein eigener Lebensabschnitt, der

eigene Herausforderungen mit sich bringt, dennoch

ist es eine wertvolle Phase mit Potential.

Franz Kolland definiert Intergenerationelles

Lernen (IL) als die wechselseitigen Lernbeziehungen

und Interaktionen zwischen Jung und

Alt. Seiner Ansicht nach sind die Beziehungen

zwischen Alt und Jung gleich wichtig für beide

Altersgruppen und für die Gesellschaft im Allgemeinen.

Intergenerationelle Programme bringen

Jung und Alt zusammen, um Erfahrungen zu

teilen, aus denen beide Bevölkerungsgruppen

einen Nutzen ziehen können. Die Programme

regen einen generationsübergreifenden Aufbau

von sozialen Beziehungen an, fördern den kulturellen

Austausch und bieten positive soziale

Unterstützungssysteme. Kolland sieht grundlegende

Unterschiede in den Erfahrungswerten

von Jung und Alt, die Barrieren zwischen den

Generationen schaffen. Diese gilt es abzubauen.

„Intergenerationell“ bedeutet die Einbeziehung

von Angehörigen zweier oder mehrerer Generationen

in (Lern/Bildungs)-Aktivitäten, die ihnen

verschiedene intergenerationelle Perspektiven

eröffnen. IL ist auf Erfahrungsaustausch orientiert,

sodass die generationsspezifischen Fähigkeiten

genutzt werden können. Außerdem ist

es darauf ausgerichtet, negativen Stereotypen

über das Älterwerden entgegen zu wirken und

berücksichtigt das Kompetenzniveau der Älteren

und seine Bedeutung für die Bildung jüngerer

Menschen. Auf ein gesundes/geistig flexibles/

intergenerationelles Alt-Werden!

Univ. Prof. Dr. Daisy Kopera,MBA,

Akademische Gerontologin,

LKH-Univ. Klinikum Graz

daisy.kopera@medunigraz.at

© fotolia

Trinken beim Sport

Der Mensch besteht zu etwa 50 bis 75 Prozent

aus Wasser. Die große Schwankungsbreite

lässt sich durch den unterschiedlichen

Fettanteil erklären. Übergewichtige

haben mehr Fett im Körper und folglich

weniger Wasser.

Da der menschliche Körper einem ständigen

Auf-, Um- und Abbau unterliegt, ist

Wasser nötig, um Stoffe zu transportieren

und auszuscheiden. Ausreichend zu trinken

ist die beste Methode, um Stoffwechselprodukte

wieder auszuscheiden.

Die Trinkmenge ist individuell, liegt aber

im Durchschnitt bei 1,5 Liter pro Tag. Mehr

brauchen Sie, wenn es sehr heiß ist, Sie

übergewichtig sind oder vermehrt schwitzen,

wie beim Sport.

Wann trinken?

Mit einem Durstgefühl zeigt unser Körper an,

dass ihm Wasser fehlt. Erst dann zu trinken

wäre also schon zu spät, die Leistungsfähigkeit

sinkt bereits. Man sollte über den Tag verteilt

und rechtzeitig trinken.

• Wenn Sie vorhaben nur 30 bis 40 Minuten

zu trainieren, sollten Sie besser schon vorher

und erst danach wieder trinken. Zwischendurch

trinken würde nur den Magen

belasten.

• Sollten Sie länger andauernden Sport betreiben,

wie z.B. einen Halbmarathon laufen,

müssen Sie auch zwischendurch trinken.

Was trinken?

• Wenn Sie zwei- bis dreimal pro Woche ein

Fitnesstraining absolvieren, sollten Sie idealerweise

Wasser, ungesüßten oder leicht

gesüßten Tee zu sich nehmen. Kontraproduktiv

wären, v.a. bei Übergewicht, Sportgetränke,

Energy-Drinks, Säfte oder Bier,

weil diese durch den hohen Energiegehalt

den Fettabbau verhindern.

• Wenn Sie allerdings Sport im Sinne eines

Wettkampfes betreiben, sind Sportgetränke

sinnvoll, weil sie neben der Flüssigkeit auch

Kohlenhydrate und Elektrolyte für den Energieschub

liefern. Wenn Sie Leistungssport

betreiben, können Sie sich auch individuell

von einem spezialisierten Diätologen beraten

lassen.

Ihr Ernährungsmedizinischer Dienst,

LKH-Univ. Klinikum Graz

September 2013

Menschen helfen Menschen

17


PERSONAL

QUALITÄT

Aus Erfahrungen lernen

Interne Revisoren der österreichischen Krankenhausträger tagten in Graz

Der bereits 25. Erfahrungsaustausch (ERFA)

„Interne Revision im Krankenhaus“ der österreichischen

„Spitalsgesellschaften“ fand am

6. und 7. Juni 2013 in der Steiermark statt.

1999 wurde auf Initiative der KAGes erstmalig

ein solches Treffen österreichweit organisiert.

Seither veranstalten die teilnehmenden

Internen Revisionen abwechselnd ein- bis

zweimal jährlich ein Treffen zum Austausch

von Erfahrungen und Kenntnissen.

Die Themenschwerpunkte des aktuellen

ERFA erstreckten sich von „Korruptionsstrafrechtsänderungsgesetz

2012“ über „Antikorruption

und Interne Revision“ bis hin zu

„Datenschutz und Informationssicherheit im

Krankenhaus – Prüfansätze“. Nach einem

arbeitsreichen ersten Tag führte der zweite

die Teilnehmer ins LKH Deutschlandsberg.

Der von der Anstaltsleitung organisierte

Vortrag bezüglich des Projektes und der

Initiative „OP-Management, praktisch und

effizient – Vom unkoordinierten Nebeneinander

zum OP-timierten Miteinander“ fand

bei allen Teilnehmenden großen Anklang.

Abschließend rundete die Besichtigung der

interdisziplinär geführten Intensivstation

den Erfahrungsaustausch ab.

Mag. Ines Janisch,

KAGes-Management / Interne Revision

ines.janisch@kages.at

© KAGes

Auch spätabends und

am Wochenende für Sie geöffnet!

SPAR am Grazer Hauptbahnhof:

1 Stunde

GRATIS

parken!*

*in der Tiefgarage unter dem Hotel

IBIS bei einem Einkauf ab € 10,-

Montag – Freitag Samstag Sonntag

8 x in Graz & Graz-Umgebung

Ragnitzstraße 127: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Kärntner Straße 366: SPAR express bei der Turmöl-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Triester Straße 459: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

SPAR am Hauptbahnhof (1 Stunde GRATIS parken*) 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

St. Peter Hauptstr. 24: SPAR express bei der Shell-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

Feldkirchen: SPAR am Flughafen Graz (30 Min. GRATIS parken) 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr 5.30 – 21 Uhr

Windorf: SPAR bei der Hi5-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Kumberg: SPAR bei der All In-Tankstelle 5 – 22 Uhr 5 – 22 Uhr 6 – 21 Uhr

2 x im Bezirk Weiz

Großpesendorf: YES-Nahversorger 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Weiz: SPAR express bei der Shell-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

2 x im Bezirk Fürstenfeld

Autobahnabfahrt Ilz: SPAR bei PRORast Rath 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

Loipersdorf: SPAR bei PRORast Rath 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr

1 x im Bezirk Feldbach

Feldbach: SPAR express bei der Turmöl-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

1 x im Bezirk Radkersburg

Eichfeld: SPAR-Shop bei Tankstelle/Café Greiner 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 18 Uhr

1 x im Bezirk Deutschlandsberg

Wettmannstätten: SPAR bei der Gegg-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

10 x in der Obersteiermark

Leoben: SPAR am Bahnhof 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr 6 – 21 Uhr

Zeltweg: SPAR bei der M-Rast-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

Kapfenberg: SPAR bei der OIL-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 6 – 21 Uhr

Bruck/Mur: Bistro im EUROSPAR 6 – 19* Uhr 6 – 18 Uhr 6 – 12 Uhr

Bad Aussee: SPAR express bei der BP-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 7 – 21 Uhr

Schladming: SPAR express bei der BP-Tankstelle 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr 5 – 23 Uhr

Trautenfels: SPAR express bei der Shell-Tankstelle 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr 0 – 24 Uhr

Liezen: SPAR express bei der Shell-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

Rottenmann: SPAR express bei der Shell-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

St. Marein i. M.: SPAR express bei der Shell-Tankstelle 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr 6 – 22 Uhr

*Freitag 6 - 19.30 Uhr

18 Menschen helfen Menschen

September 2013


QUALITÄT

„UpToDate“

Medizinische Datenbank KAGes-weit verfügbar

Auf den Text „UpToDate“ klicken, dann öffnet sich automatisch

ein neues Fenster mit der UpToDate-Suchmaske.

Die medizinische Datenbank „UpToDate“ ist

ein umfassendes, praxisbezogenes Onlinenachschlagewerk.

Es liefert Informationen zu

über 10.000 klinischen Themen aus 21 Fachgebieten

und unterstützt so die ärztlichen

Mitarbeiter bei der Beantwortung klinischer

Fragen. Außerdem ist die Auffrischung der

Kenntnisse neuester Therapieverfahren ein

wesentliches Anwendungsgebiet. Nach langen

und intensiven Verhandlungen mit dem

Konzern Wolters Kluwer Health konnte ein

Drei-Jahresvertrag über die Benützungsberechtigung

abgeschlossen werden.

Der Zugang zu „UpToDate“ ist seit Jänner

2013 entweder direkt über den Webbrowser

unter www.uptodate.com/online oder auch

über das KAGes-Intranet Unternehmensportal

unter „KAGes-weite Angebote“ (siehe

Screenshot) möglich. Über die Homepage der

Bibliothek der Medizinischen Universität Graz

wurde unter www.medunigraz.at/bmed/324

ebenfalls ein Zugang eingerichtet.

Um allen Usern dieses „Clinical Decision

Support Tools“ die Vorteile und den Nutzen

sowie praxisnahe Tipps für eine optimierte

Beantwortung der klinischen Fragen näher

bringen zu können, werden Schulungen bzw.

Einführungsveranstaltungen in den jeweiligen

LKH angeboten. Die kostenlosen Schulungen

dauern in der Regel nicht länger als eine

Stunde und können über KAGes-Services/

Personalentwicklung-Services (PES) organisiert

werden (Kontakt: Barbara Eisner, MSc;

Tel.: +43(0)316/340-5571; barbara.eisner@

kages.at). Bisher fanden Schulungen bereits

im LKH-Univ. Klinikum Graz, LSF Graz sowie

in den LKH Judenburg, Hartberg, Leoben und

Bruck statt.

Mit der Installierung der Datenbank

„UpToDate“ konnte eine Alternative zu aufwendigen

Recherchen in wissenschaftlichen

Journalen geschaffen und zugleich eine Steigerung

der Qualität im Bereich der Patientenversorgung

erreicht werden.

Dr. Hanns Ulrich Schlögl,

KAGes-Services / PE-Services

hanns.schloegl@kages.at

© KAGes

UpToDate auf den Punkt gebracht

• Schnelle Antworten auf

klinische Fragen

• Evidenzbasierte Informationen

durch weltweit über 5.100

renommierte Autoren

• Unterstützung in der Diagnose- und

Behandlungsentscheidung

• Verwendung zur Bildung einer

Zweitmeinung

• Patientenbehandlung nach neuestem

Wissensstand

• Verbesserung des klinischen Wissens

• Zeiteinsparung bei der

Informationssuche

September 2013 Menschen helfen Menschen

19


PERSONAL

QUALITÄT

Überwachungsaudit erfolgreich bestanden

Ein Grund zum Feiern für die AG/REM Station des LKH Hörgas-Enzenbach

Einen schönen Grund zum Feiern gibt es für das

LKH Hörgas-Enzenbach. Am 17. Juni 2013 hat

die AG/R Station das Überwachungsaudit nach

ISO 9001:2008 erfolgreich bestanden.

Die personelle Veränderung im ärztlichen Bereich

– Prim. Dr. Peter Mrak übernahm mit 1.

Jänner 2013 die Position Ärztl. Direktor im LKH

Voitsberg und seine Agenden wurden an OA Dr.

Andrea Schein übergeben – waren sicherlich

eine zusätzliche Herausforderung, welche jedoch

mit Bravour bestanden wurde. Die hohe

Patientenzufriedenheit (gemessen durch eine

eigene AG/R Befragung und dem kontinuierlichen

Patientenfeedbacksystem) bringt deutlich

zum Ausdruck, dass durch ein gelebtes

QM System gute und nachhaltige Ergebnisse

erzielt werden können. Klar und gut kommunizierte

Abläufe innerhalb des Bereiches und mit

den Schnittstellen, der Einsatz von kompetent

ausgebildetem Personal und der kontinuierliche

Besuch von effizienten Fortbildungen sind

sicherlich zusätzliche Erfolgsgaranten für eine

hohe Patienten- und Mitarbeitersicherheit und

Zufriedenheit.

Resümee und Ausblick

Ein schöner Erfolg für das gesamte AG/R Team

und ein Motivationsschub um den eingeschlagenen

Weg weiterzugehen.

Ehrgeiziges Ziel-zertifiziertes QM System

weiterentwickeln

Regelungen effizient und nachhaltig einsetzen

Forderungen erkennen und erfolgreich einund

umsetzen

Obrigkeiten stehen hinter dem System

Lernen ermöglichen und fördern

Garantie für eine gesunde Weiterentwicklung

Das AG/R Team ist weiterhin in Besitz

des ISO Zertifikates.

Marianne Ochsenhofer,

LKH Hörgas-Enzenbach

marianne.ochsenhofer@lkh-hoergas.at

© LKH Hörgas-Enzenbach

life medicine RESORT

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DAS KURHAUS Bad Gleichenberg

Nur 60 km von Graz entfernt inmitten des 20 ha

großen Kurparks aus dem 19. Jahrhundert liegt

das life medicine RESORT DAS KURHAUS Bad

Gleichenberg, eines der schönsten Kurhäuser

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Einrichtungen im Therapiezentrum, eindrucksvolle

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von Atemwegs- und Hauterkrankungen.

Im Therapiezentrum werden Anwendungen

für stationäre und ambulante Kurgäste

mit den Schwerpunkten

• Atemwegserkrankungen

• Beschwerden mit dem Stütz- und

Bewegungsapparat

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und Neurodermitis angeboten, ebenso

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Sommermonaten. Besondere Bedeutung

hat die Schmerztherapie in einer der modernsten

Kältekammern Österreichs.

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Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft der

Südoststeiermark und inmitten des historischen

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Tel.: 03159 / 22 94 DW 4001

Mail: hotel@lifemedicine.com

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20 Menschen helfen Menschen

September 2013


2014

BILDUNGSKALENDER

a:sk for the best!

AKADEMIE der Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

http://intra.kages.at/ask www.a-sk.at


I. Maßgeschneiderte Bildungsveranstaltungen

für Teams

• Teambegleitung

• NEU! Ein gutes Klima im Team -

gemeinsam mehr erreichen!

• Treffsichere Mitarbeiterauswahl mit

strukturiertem Interview

• Gesundes Führen in einer gesunden

Organisation

• De-Eskalation – Schwierige Situationen

wahrnehmen, erkennen und

meistern

• Schnupper-Workshop

Projektmanagement

• Begleitung von

umfassenden Veränderungen

• Projektcoaching

• Workshop Kundenservice

für patientennahe Bereiche

• NEU! Aufbaumodule zur Stärkung der

Medikamentensicherheit

• openMEDOCS Pflegemodulschulung

für DGKS und DGKP

• openMEDOCS Grundschulung

für DGKS und DGKP

• openMEDOCS Schulungen für Ärzte

Kontakt: Mag. Sigrid Fanninger

T 0316 / 340 - 5169

II. Berufsgruppenübergreifende

Veranstaltungen

Einführung neuer Mitarbeiter

Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter

Orientierungsveranstaltung, um das Unternehmen

in seiner Ganzheit besser kennenzulernen.

3 Stunden

21.05.2014

Allgemeine fachliche Weiterbildung

Der grafische Dienstplan im nicht ärztlichen Bereich

Handling des grafischen Dienstplanes im nicht

ärztlichen Bereich.

1 ½ Tage

16.01.–17.01.2014

20.03.–21.03.2014

16.10.–17.10.2014

20.11.–21.11.2014

Der grafische Dienstplan im ärztlichen Bereich

Handling, Optionen, Kontrollmöglichkeiten im

ärztlichen Dienstplan.

3 Stunden

28.01.2014

NEU! R2C risk to chance:

Software und Methode des Risikomanagements

Kennenlernen und anwenden der Funktionen

der Risikomanagementsoftware.

1 Tag

26.06.2014

NEU! Recht aktuell –

Umgang mit Rechtsfragen und Risiken

Vermittlung der neuesten Gesetzesänderungen,

gerichtlichen Entscheidungen und Richtlinien

im Gesundheitswesen.

1 Tag

12.06.2014

18.09.2014

NEU! CAFM – Speedikon® FM

Effiziente Nutzung der Grundmodule des Systems,

wie Dateneingabe, -auswertung sowie

Reports-Erstellung.

1 Tag

24.04.2014

NEU! Grundzüge Risikomanagement

Darstellung und Erörterung wesentlicher Elemente

des Risikomanagementsystems nach

ONR 49000ff und ISO 31000.

1 Tag

21.10.2014

Kunden- und Mitarbeiterorientierung

Kommunikation

Reden + Zuhören = Verstehen?

Kommunikation erfolgreich nutzen 1

Kommunikationsprinzipien besser verstehen,

erfolgreiche Muster für sich selbst und andere

einsetzen können.

3 Tage

28.04.–30.04.2014

02.06.–04.06.2014

15.09.–17.09.2014

Fragen + Hinhören = Verstehen!

Kommunikation erfolgreich nutzen 2

Noch mehr Sicherheit in der persönlichen

Kommunikationskompetenz gewinnen.

2 Tage

21.05.–22.05.2014

27.10.–28.10.2014

Mein Platz im Team

Mithilfe sozialer Kompetenzen und Wissen um

Dynamik und Regeln von Teams seinen Platz

finden.

2 Tage

01.10–02.10.2014

Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag

Prävention von Aggression und Gewalt.

Ein professioneller Umgang mit angespannten

Situationen wird erlernt.

2 Tage

24.04.–25.04.2014

„Nimm´s nicht persönlich“ – Konflikte am

Arbeitsplatz

Mehr Professionalität und Leichtigkeit bei

Konflikten am Arbeitsplatz.

2 Tage

05.03.–06.03.2014

Erfolgreicher Umgang mit Kundenerwartungen in

Konfliktsituationen

Verbessern Sie Ihre sachliche/konstruktive

Reaktion auf Konflikte und Beschwerden.

2 Tage

31.03.–01.04.2014

Patienten aus anderen Kulturen im Spitalsalltag

Austausch, Reflexion und Information mit

dem Ziel eine gute Balance zwischen den

Patientenbedürfnissen und der Mitarbeiterzufriedenheit

herzustellen.

1 ½ Tage

20.11–21.11.2014

Lachen im Dienst

Der stimmige Einsatz von Spaß und Witz kann

Herzen öffnen, schwierigen Situationen entlasten

und neue Perspektiven aufzeigen.

1 ½ Tage

27.03.–28.03.2014

Ganzheitliche Gesundheitsförderung

50 plus/minus – Älterwerden und gesund bleiben

Impulse für die Balance des persönlichen

Energiehaushaltes hinsichtlich Arbeit, Ernährung

und Bewegung.

2 Tage

12.05.–13.05.2014

Fit im Job – Besser essen, leichter arbeiten

Möglichkeiten der gesunden Ernährung mit

wenig Zeitaufwand.

1 ½ Tage

26.05.–27.05.2014

09.10.–10.10.2014

Snacks und Drinks bei Tag- und Nachtdienst

Steigerung der Leistungsbereitschaft und des

Wohlbefindens durch richtiges Essen.

1 Tag

08.10.2014

NEU! Stark durch gelebtes Zeitund

Selbstmanagement im Beruf

Mehr Arbeitszufriedenheit, Leistungsfähigkeit

und Gesundheit durch effizientes Zeit- und

Selbstmanagement.

1 ½ Tage

28.04.–29.04.2014

NEU! Fit für den Alltag

Anregung zur Pflege und Entwicklung der körperlichen

Fitness, um für die beruflichen und

privaten Anforderungen des Alltags gerüstet

zu sein.

2 Tage

17.09.–18.09.2014

Heben-Tragen-Stehen: Leichtigkeit und Entspannung

für einen gesunden Rücken

Eine rückenfreundliche Haltung und optimierte

Bewegung, die Nacken, Rücken und Knie

schont mit Hilfe der Feldenkrais - und Leichtigkeitsmethode.

2 Tage

24.11.–25.11.2014

Stressbewältigung mit Bewegung

Physiologische Stressreaktionen verständlich

machen und Stressbewältigungstechniken vor

dem Hintergrund individueller Verhaltensmuster

für sich entwickeln.

2 ½ Tage

21.05. – 23.05.2014

Psychische Belastungen und Burnout

Praxisorientiertes Kennenlernen von wichtigen

Entstehungsfaktoren der Phänomene Stress und

Burnout.

2 Tage

26.03.–27.03.2014

01.10.–02.10.2014

NEU! Die Kunst der Abgrenzung – Grenzen ziehen

und kraftvoll NEIN sagen

Eigene Grenzen erkennen, ernst nehmen und

somit Ausgeglichenheit, Sinn und Erfüllung im

Berufs- und Privatleben erleben.

1 ½ Tage

23.10.–24.10. 2014


Den eigenen Rhythmus finden

Erhaltung der Leistungsfähigkeit bei Schichtarbeit

bzw. Wechseldiensten.

2 Tage

13.10.–14.10.2014

Carpe diem - in Eigenverantwortung

Mehr Bewusstsein in Bezug auf Führung,

Entwicklung und Teamstärke in sich rasch verändernden

Organisationen erlangen.

2 Tage

02.04.–03.04.2014

22.10.–23.10.2014

Gleichgewicht von Beruf und Privatleben

Verschiedene Lebensbereiche und die damit

verbundenen Themen, wie Vereinbarkeit von

Beruf und Familie werden beleuchtet und ein

eventuelles Ungleichgewicht bearbeitet. Empfehlenswert

für Frauen.

2 Tage

13.11.–14.11.2014

Palliativ/Geriatrie

NEU! Klinische Ethikberatung

Modelle und Methoden der klinischen Ethikberatung

werden vorgestellt und ausprobiert.

1 Tag

03.04.2014

NEU! Krisenintervention, Notfallhilfe, Deeskalation

Das Hauptaugenmerk wird auf den richtigen

Umgang mit Patienten und deren Angehörigen in

Krisensituationen gelegt.

1 Tag

21.10.2014

NEU! Vorausschauende Betreuungsplanung

(Advance Care Planning)

Kennenlernen des Prozesses der Vorausschauenden

Betreuungsplanung.

5 Stunden

17.10.2014

NEU! Palliative Care bei an Demenz

erkrankten Menschen am Lebensende

Was kann getan werden? Was soll getan werden?

1 Tag

29.10.2014

Die Angehörigen: mitbetroffen, mitbetreut?

Was tun wenn Angehörige von schwer erkrankten

und sterbenden Patienten zwischen tiefem

Schmerz und Ratlosigkeit schwenken und dabei

hohe Erwartungen an Ärzte und professionelle

Pflegende haben?

2 Tage

27.10.–28.10.2014

Umgang mit Krebspatienten und deren Angehörigen

Verbesserung der Kompetenz und Handlungsfähigkeit

im Kontakt mit Krebspatienten.

2 Tage

12.02.–13.02.2014

Wenn Worte fehlen – Einführungsseminar

Erhöhung der Kompetenzen in der psychosozialen

Begleitung von Menschen in der letzten

Lebensphase und Reduzierung der eigenen Unsicherheiten

und Ängste.

1 Tag

24.03.2014

10.11.2014

Wenn Worte fehlen – Aufbauseminar

Weiterführendes Seminar zu „Wenn Worte

fehlen – Einführungsseminar“.

1 Tag

11.11.2014

Führungskräfteentwicklung

Führen, leiten und gemeinsamer Erfolg (F.l.u.g)

Thema ist die praxisbezogene und maßgeschneiderte

Erweiterung der Führungskompetenz der Teilnehmer.

5 Tage

23.06.–25.06.2014 + 22.09.–23.09.2014

Ich als motivierte stellvertretende Führungskraft

Kompetenzen erwerben, die für die Wahrnehmung

der Führungsaufgabe wichtig sind.

2 Tage

06.05.–07.05.2014

07.10.–08.10.2014

NEU! Forum für stellvertretende Führungskräfte

Erwerbung von weiteren Kompetenzen, die für

die Wahrnehmung der Führungsaufgabe wichtig

sind.

2 Tage

09.10.–10.10.2014

NEU! Wenn Mitarbeiterführung schwierig wird

Praxisorientierte Bearbeitung von konkreten

Fällen aus dem Alltag der Mitarbeiterführung.

2 Tage

30.10.–31.10.2014

NEU! Alt führt Jung – na und?

Die Herausforderungen routinierter Führungskräfte.

2 Tage

11.09.–12.09.2014

NEU! Kühler Kopf und warmes Herz

Das Erkennen von Gruppenprozessen ist Grundlage

zur wirkungsvollen Steuerung und Intervention

in Arbeitsgruppen und Team.

3,5 Tage

25.06.–28.06.2014

Mein beruflicher Weg?

Klarheit darüber bekommen, ob ich Potential zur

Führungskraft habe oder ob meine Stärken eher

in einem anderen Bereich liegen.

2 Tage

09.04.–10.04.2014

14.05.–15.05.2014

Das periodische Mitarbeitergespräch (MAG)

Ziel ist es, dass die Teilnehmer den Sinn des „periodischen

MAG“ für sich und ihre Arbeit sehen.

2 Tage

16.06.–17.06.2014

Motivation -

Der Schlüssel zu mehr Erfolg und Gesundheit

Strategien entwickeln, um die Leistungsbereitschaft

und Arbeitszufriedenheit meiner Mitarbeiter sowie

die Compliance der Patienten zu unterstützen.

2 Tage

10.11.–11.11.2014

Als Führungskraft Burnout wirkungsvoll begegnen

Grundlegende Strategien zum Erkennen, Vermeiden

und konstruktiven Entgegenwirken von Burnout.

2 Tage

06.05.–07.05.2014

Haben Sie Ihre Konflikte noch – oder lösen Sie sie schon?

Die Dynamik von Konflikten analysieren, kreative

Lösungen entwickeln, Umgang mit Emotionen

kennen lernen.

2 Tage

22.09.–23.09.2014

Der leichte Weg zur Betriebswirtschaft im Krankenhaus

Verständnis zu KH-relevanten wirtschaftlichen

Begriffen erhalten und Zusammenhänge kennen

lernen. Den Umgang mit KAGes-Steuerungsinstrumenten

bei praktischen Übungen verbessern.

3 Tage

11.11.– 03.11.2014

Methoden und Techniken

NEU! Moderationstechniken für die Teammoderation

Wissen und erfolgreicher Einsatz von Moderationstechniken

für Besprechungen, Tagungen,

Projekt- und Strategieworkshops oder zur Konfliktbearbeitung.

1 Tag

10.09.2014

Wirkungsvolle Rhetorik

Seinen eigenen Kommunikationsstil und rhetorische

Gewandtheit entwickeln.

2 Tage

02.04.– 03.04.2014

13.10.–14.10.2014

NEU! Projekte auf Erfolgskurs führen

Von der überzeugenden Idee zur professionellen

Umsetzung von Projekten.

2 Tage

26.05.–27.05.2014

NEU! Projekte auf Erfolgskurs halten

Handhabbare Werkzeuge und Methoden zur

Lösung kniffliger Probleme in Projekten.

2 Tage

29.10.–30.10.2014

Projektwerkstatt & Projektcoaching

Maßgeschneidertes Projektcoaching, um Ihr

Projekt Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

1 Tag

17.06.2014

05.11.2014

NEU!

Alle Betroffenen an Bord Ihres Projektes holen - aber wie?

Praktisches Erlernen der Grundprinzipien,

Methoden und Instrumente des internen Projektmarketings.

1 Tag

24.11.2014

Teamarbeit und Konfliktmanagement in Projekten

Konkrete Fragestellungen zu Teamarbeit und

Konfliktmanagement in Projekten werden bearbeitet.

1 ½ Tage

24.09.–25.09.2014

EDV-Tool Antrags- und Vorhabensmanagement

(AVM) - Einführung

Sie lernen, das Intranet EDV-Tool „Antrags- und

Vorhabensmanagement (AVM)“ zu bedienen

und damit Initiativanträge zu stellen.

4 Stunden

19.03.2014

15.10.2014


Praxisorientiertes Prozessmanagement

Vermittlung der Grundlagen des

Prozessmanagements.

2 Tage

20.05. – 21.05.2014

Prozesskennzahlen in der Praxis

Messung der Prozessleistung und -qualität mit

Hilfe aussagekräftiger Kennzahlen.

1 Tag

30.10. 2014

QM - Methoden und Techniken – Modul 1: Grundlagen

Basiskenntnisse über Qualitätsmanagement

(QM) im Krankenhaus werden vermittelt, um vor

Ort Initiativen für QM zu lancieren.

2 Tage

08.10. – 09.10. 2014

NEU! QM - Methoden und Techniken – Modul 2:

Integriertes QM-System

Kennenlernen des Zusammenwirkens von Qualitäts-

und Risikomanagement in der KAGes und

die dahinterliegenden Modelle und Normen (z.B.

EFQM, ÖNORM 15224, ISO 31000).

1 Tag

15.10.2014

QM - Methoden und Techniken – Modul 3:

Werkzeuge und Modelle

Kennenlernen von weiterführenden Werkzeugen

und Modellen zur Bewältigung komplexer

Problemstellungen.

1 Tag

16.10.2014

QMK-Einführungsseminar

Vorbereitung für alle QMK-Mitglieder, die neu in

diese Funktion gekommen sind.

1 Tag

13.06.2014

Controlling – SAP Business Information Warehouse (BW)

Kennenlernen des Berichtsportfolios sowie der

Navigations- und Auswertungsmöglichkeiten

des SAP BW.

1 Tag

27.02.2014

Büroorganisation

Vermittlung von Kenntnissen zu Terminorganisation,

Informationserfassung, -selektion und -weitergabe,

damit Sie in „heißen“ Situationen einen

kühlen Kopf bewahren.

2 Tage

27.10.–28.10.2014

EDV

Einführung in die EDV Grundlagen (21.03.2014,

09.05.2014, 19.09.2014, 07.11.2014), Microsoft

Office Word Grundlagen (24.-25.03.2014,

12.-13.05.2014, 22.-23.09.2014, 10.-11.11.2014),

Microsoft Office Word Spezial (26.03.2014,

14.05.2014, 24.09.2014, 12.11.2014), Microsoft

Office Excel Grundlagen (31.03.-01.04.2014, 19.-

20.05.2014, 29.-30.09.2014, 17.-18.11.2014) Microsoft

Office Excel Aufbaukurs (02.-03.04.2014,

21.-22.05.2014, 01.-02.10.2014, 19.-20.11.2014),

Microsoft Office PowerPoint (6 Std.: 28.03.2014,

16.05.2014, 26.09.2014, 14.11.2014), Microsoft

Office Outlook - Internet Grundlagen (½ Tg.:

04.04.2014, 23.05.2014, 03.10.2014, 21.11.2014),

NEU! Microsoft Office Updateschulung

(27.03.2014, 15.05.2014, 25.09.2014, 13.11.2014),

Adonis®-Schulung (01.04+06.05.2014, 23.09.+

21.10.2014)

III. Berufsspez. Veranstaltungen

Ärzte

Herausfordernde Gesprächssituationen für Ärzte

(30.09.+18.11.2014), Praxisbezogenes Kommunikationstraining

für Turnusärzte (27.-28.01.2014,

24.-25.03.2014, 06.-07.05.2014, 29.-30.09.2014,

26.-27.11.2014), Begleitung und Betreuung von

Menschen mit Demenz im Krankenhaus (1 ½

Tg.: 30.-31.01.2014, 02.-03.10.2014), Demenz und

herausforderndes Verhalten - Aufbaukurs zu

„Begleitung und Betreuung von Menschen mit

Demenz im Krankenhaus“ (12.06.2014, 01.12.2014)

Workshops

Workshop für GraphDi-Keyuser (7 Std.:

03.04.2014), Workshop für Controller (10.04.2014),

Tagung der Medikamenten-Depotmitarbeiter

(7 Std.: 03.10.2014)

Hebammen

Notfälle im Kreißsaal, Peripartales Blutungsmanagement

(02.04.2014)

Küchenmitarbeiter

Seminar Ernährung für Küchenmitarbeiter –

Praktische Umsetzung (23.09.2014)

Medizinisch-technischer Dienst

NEU! Hygiene im Laborbereich (22.10.2014), NEU!

Gehirn und motorisches Lernen (14.- 15.05.2014),

NEU! Funktionelle Neuroanatomie des Psychotraumas

und Biopsychologie des Schmerzes

(16.-17.05.2014), NEU! Physiotherapie auf der

Intensivstation (04.-05.04.2014), NEU! Clinical

Reasoning im physiotherapeutischen Prozess

bei neurologischen Patienten (5 Std.:

07.03.2014), NEU! Assessments in der neurologischen

Rehabilitation und in der Geriatrie

(08.03.2014), NEU! Seminar für Magnetresonanz

(31.03.2014, 02.04.2014), Auffrischung

der Kenntnisse im Strahlenschutz gemäß §

41 AllgStrSchV (07.02.2014, 14.11.2014), NEU!

Rechtsfragen für MTD-Mitarbeiter (08.04.2014),

NEU! Rechtsfragen für MTD-Führungskräfte

(09.04.2014), Kräftigung der körperstützenden

Muskulatur im und für den Berufsalltag

(08.05.2014)

Pflege

Pflege im Operationsbereich des 21. Jahrhunderts

(24.-25.04.2014), Diabetikerschulung

- Modul 1: Grundlagen zum Thema Diabetes

(18.03.2014), Diabetikerschulung - Modul 2: Diabetes

bei Alten und Betagten (19.03.2014), Diabetikerschulung

- Modul 3: Grundzüge der Insulintherapie

(13.05.2014), Diabetikerschulung - Modul

4: Gesunde Ernährung und Ernährungstherapie

(14.05.2014), Diabetikerschulung - Modul 5: Kommunikation

und Interaktion (23.09.2014), Diabetikerschulung

- Modul 6: Der Diabetische Fuß und

Wundmanagement (24.09.2014), NEU! Pflege

von Menschen mit Bluthochdruck (11.11.2014),

NEU! Die Geriatrie macht mobil (12.11.2014),

Interdisziplinäre Fortbildung Wundmanagement

(2½ Tg.: 10.-12.02.2014, 03.-05.11.2014)

Umweltmanagement

Fortbildung für Abfallbeauftragte - Neues aus

Abfallrecht und Abfallwirtschaft (30.04.2014)

IV. Berufsspez. Ausbildung

Weiterbildung für Mitarbeiter im Verwaltungsbereich

mit Funktionslaufbahn (WBV)

20 Tage in 4 Modulen

10.02.–12.06.2014

Universitätslehrgang für Führungskräfte

im Gesundheitssystem

2 Semester (berufsbegleitend)

Universitätslehrgang Sonderausbildung Pflege im

Operationsbereich

08.09.2014–12.06.2015

Abschluss 09.07.2015

Universitätslehrgang Sonderausbildung für Intensivpflege,

Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

Mehrere Module und Kurse:

Feb. 2014-Feb. 2015

Universitätslehrgang Upgrade Intensivpflege, Anästhesiepflege,

Pflege bei Nierenersatztherapie

5 Tage

17.03.–21.03.2014

22.09.–26.09.2014

Weiterbildung Cardio-pulmonale Observation

240 Stunden

24.02.–05.12.2014 (berufsbegleitend)

Weiterbildung Schmerzmanagement

236 Stunden

20.01.–05.12.2014 (berufsbegleitend)

Weiterbildung Praxisanleitung

28 Tage

03.02.–05.12.2014 (berufsbegleitend)

Anmeldung:

Jede angebotene Veranstaltung kann auch maßgeschneidert

gebucht werden. Eine ausführliche

Beschreibung zu den einzelnen a:sk-Seminaren

finden Sie ab Oktober 2013 im a:sk-Bildungskalender

2014 oder auf http://intra.kages.at/ask.

Vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihrem Vorgesetzten,

welche Bildungsmaßnahmen für Sie in Frage

kommen. Bitte melden Sie sich über unser Employee

Self-Service (ESS) unter dem Registerfeld

Dienstreise/Sonderurlaub für Ihre gewünschten

a:sk-Veranstaltungen an. Falls Sie keinen ESS-Zugang

haben, schicken Sie an die OE PE-Services

Ihren vollständig ausgefüllten Sonderurlaubsantrag.

Für uns zählt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Ist die maximale Teilnehmerzahl bereits erreicht,

werden Sie verständigt und in die Warteliste

aufgenommen. Für die EDV-Kurse melden Sie sich

bitte direkt bei Ihrer EDV-Kontaktperson an.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Verantwortlich für diese Beilage:

Stmk. Krankenanstaltengesellschaft m.b.H,

KAGes-Services/PE-Services

Barbara Eisner, MSc; Mag. Sigrid Fanninger;

Stand August 2013


QUALITÄT

Geburtenregister 2012

Steirische Geburtshilfe auf hohem Niveau

Der Fachbeirat Geburtenregister publiziert nunmehr

seit neun Jahren die Ergebnisse der Qualitätssicherung

in der Geburtshilfe. Durch Organisationsmaßnahmen

des Instituts für Epidemiologie

der TILAK (Tiroler Landeskrankenanstalten

GmbH) und der Statistik Austria war es erstmals

möglich, den nunmehr vorliegenden Jahresbericht

bereits im Juli 2013 abzuschließen.

Das KAGes-weite Geburtenregister hat sich

durch die Erfassung der Daten des Diakonissenkrankenhauses

Schladming, des Sanatoriums

St. Leonhard und der Privatklinik Graz Ragnitz als

„Steiermärkisches Geburtenregister“ etabliert

und spiegelt die hohe Qualität in der Geburtshilfe

unseres Bundeslandes wider - vor allem

durch den unermüdlichen Einsatz von Prim.Univ.

Doz.Dr. Hannes Hofmann (LKH Feldbach), Univ.

Prof. Dr. Uwe Lang (LKH-Univ. Klinikum Graz) und

allen Mitarbeitern an diesem Register.

Im Laufe des letzten Jahres wurden durch die

Umsetzung des Regionalen Strukturplans Gesundheit

(RSG) drei geburtshilfliche Abteilungen

(Bruck an der Mur, Wagna und Voitsberg)

geschlossen. Durch die außergewöhnliche

Anstrengung aller betroffenen Abteilungen

und des KAGes-Managements konnte eine

deutliche Verschiebung der Inanspruchnahme

der anderen geburtshilflichen Abteilungen bei

gleichbleibend ausgezeichneter Ergebnisqualität

erreicht werden.

• 2012 haben in den geburtshilflichen Abteilungen

der Steiermark 10.046 Frauen

10.193 Kinder geboren. Es gab 144 Zwillingsgeburten,

zweimal wurden Drillinge

geboren. Dies bedeutet einen Anstieg

zum Vorjahr um 97 Neugeborene.

Fachbeirat für das Geburtenregister Steiermark

OE Qualitätsmanagement der KAGes

in Zusammenarbeit mit dem

Institut für klinische Epidemiologie der TILAK GmbH

GEburTEnrEGISTEr

2012Fachbeirat für das Geburtenregister Steiermark

Steiermark

OE Qualitätsmanagement der KAGes

in Zusammenarbeit mit dem

Institut für klinische Epidemiologie der TILAK GmbH

JAHrESbErIcHT

• Auffallend war der Trend der Geschlechterverteilung

der Neugeborenen: in der

Steiermark wurden in den letzten Jahren

mehr Knaben als Mädchen geboren.

2012 waren 52,2 % der Neugeborenen

Knaben und 47,8 % Mädchen – im Österreichvergleich

liegt der Anteil der Knaben

bei 51,5 %.

• Die perinatale Mortalität (Tod des Kindes

vor oder während der Geburt bzw. innerhalb

der ersten 7 Lebenstage) lag bei 5,6

Promille und somit im österreichischen

und internationalen Vergleich im Spitzenfeld.

• Die Rate an Kaiserschnittentbindungen

ist in der Steiermark erfreulicherweise

nicht weiter angestiegen. Sie lag im Jahr

2012 mit 34,3% um 4,9% über dem österreichischen

Durchschnitt (in Bezug auf

die Anzahl der geborenen Kinder).

Dr. Renate Döllinger,

KAGes-Management /

Qualitätsmanagement

renate.doellinger@kages.at

© fotolia

§

Lässt sich ein Patient von einem Arzt oder einem

Angehörigen eines Pflegeberufes behandeln,

wird – Notfälle ausgenommen - ein Behandlungsvertrag

abgeschlossen. Dieser beinhaltet

die Pflicht zur Behandlung einerseits und jene zur

Zahlung des Behandlungsentgeltes andererseits.

Er umfasst aber auch umfangreiche Nebenpflichten

des Behandlers, insbesondere zur Aufklärung

und Dokumentation.

Nach der Rechtsprechung soll die ärztliche Aufklärung

den Patienten in die Lage versetzen, die

Tragweite seiner Entscheidung zu überblicken.

Das kann er nur, wenn er über die möglichen Folgen

ausreichend und adäquat aufgeklärt wurde.

Der Arzt ist aber nicht verpflichtet, auf alle

denkbaren Folgen hinzuweisen - leider sind hier

die Grenzen jedoch fließend und unscharf. Wird

eine Behandlung ohne ausreichende Aufklärung

vorgenommen, haftet der Behandler selbst dann

für die nachträglichen Folgen, wenn ihm bei der

Behandlung kein Fehler unterlaufen ist, außer, er

kann nachweisen, dass der Patient bei Aufklärung

eingewilligt hätte. Auch im letzteren Fall steht jedoch

das strafrechtliche Delikt des § 110 StGB im

Raum („Eigenmächtige Heilbehandlung“), da der

nicht aufgeklärte Patient ja nicht informiert eingewilligt

hat. Der Umfang der Aufklärungspflicht

hängt dabei davon ab, ob der Eingriff notwendig

oder dringlich ist. Ist der Eingriff etwa medizinisch

empfohlen, aber nicht eilig, so ist - Zeit ist ja

genug vorhanden - eine umfassende Aufklärung

notwendig.

Ebenso bedeutend ist die Dokumentationspflicht.

Es sind der Zustand des Patienten, Beratung, Vorgeschichte,

Diagnose, Krankheitsverlauf, Aufklärung,

und (vor allem) Art und Umfang der Behandlung

detailliert zu dokumentieren. Verletzt der

Arzt diese Pflicht, tritt in einem allfälligen Prozess

eine Beweiserleichterung ein - es wird angenommen,

dass eine nicht dokumentierte Maßnahme

auch nicht durchgeführt wurde.

Aufklärungs- und Dokumentationspflicht werden

oftmals (sowohl von Behandler als auch von Patient!)

als lästig und unnötig empfunden. Dennoch:

Nur sie stellen sicher, dass Eingriffe tatsächlich

auf freier Entscheidung beruhen, und Behandlungsabläufe

auch (in für Dritte nachvollziehbarer

Weise!) dokumentiert werden.

EXPERTENTIPP

Univ.-Lekt. Dr. Stefan Lausegger, LLM

Daghofer Kaufmann Lausegger

Rechtsanwälte

Mariahilferstrasse 20/II, 8020 Graz

Tel. 0316 / 72 22 95

office@dklra.at

www.dklra.at

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September 2013

Menschen helfen Menschen

21


INFRASTRUKTUR

Eröffnung der Frauenklinik

Generalsanierung am LKH-Univ. Klinikum Graz nach 17 Jahren beendet

Die Renovierung der gesamten Universitätsfrauenklinik

wurde mit dem Abschluss des

letzten Bauabschnittes erfolgreich beendet.

Am 14. Juni 2013 wurde die Universitätsklinik

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Hörsaal

der Klinik feierlich eröffnet. Die Bautätigkeiten

wurden im Jänner 1996 begonnen

und erfolgten in insgesamt fünf Bauphasen,

wobei jede Phase zusätzlich in einzelne Etappen

unterteilt wurde. Die gesamten Bauarbeiten

wurden unter Aufrechterhaltung des

laufenden Spitalbetriebes durchgeführt und

bedeuteten eine große Herausforderung für

Patienten und Mitarbeiter der Klinik. Durch

die Generalsanierung wurde für die Patientinnen

im Stationsbereich und hier vor allem

in der Sonderklasse ein Standard geschaffen,

der einen Vergleich mit den Sanatorien nicht

scheuen muss. Ebenso freundlich und modern

wurde der Entbindungsbereich, der aus

sechs Einzelzimmern besteht und auf die unterschiedlichen

Bedürfnisse der Patientinnen

abgestimmt ist, gestaltet. Für die Mitarbeiter

wurden ideale Arbeitsbedingungen geschaffen

und großes Augenmerk auf die funktionale

Ausstattung der jeweiligen Arbeitsplätze

gelegt.

Ein besonderes Anliegen war dem Bauherrn

eine „G‘sunde“-Bauweise. Das bedeutet,

dass bei diesem Bauvorhaben sehr genau auf

die verwendeten Materialien geachtet wurde

und folgende Materialien ab der Bauphase 2

nicht verwendet wurden:

• PVC

• Halogenhältige Materialien

(Verkabelung)

• HFKW und HFCKW

• Tropenholz

Damit ein so umfangreiches und komplexes

Projekt sein Ziel erreicht, ist ein großes

Team von Beteiligten erforderlich und diesen

Mitarbeitern gilt ein besonderer Dank. Die

gesamte Planung wurde, unter Mitwirkung

des Technischen Dienstleistungszentrums der

KAGes, vom Architekturbüro Hussa-Kassarnig

durchgeführt. Für die Projektleitung war ausschließlich

das TDZ verantwortlich.

Die Nettogeschoßfläche, die in diesem Projekt

bearbeitet wurde, beträgt 13.400 m². Insgesamt

wurden € 42,57 Mio. in dieses Projekt

investiert.

Ing. Walter Brückler,

KAGes-Services/TDZ

walter.brueckler@kages.at

© KAGes/Pachernegg

© KAGes/Pachernegg

© KAGes/Pachernegg

Projektleitung/Planung:

Projektleitung/Ausführung:

Haustechnik:

Elektrotechnik:

Medizintechnik:

Sicherheitstechnik:

Betriebstechnik:

Ing. Walter Brückler

Ing. Gerhard Deutschmann

DI Robert Weinhandl

Ing. Johann Dalla Via

DI Johannes Nussbaumer

Ing. Christian Kogler

Dr. Rudolf Pizzera

DI Christoph Thumser

DI Helmut Schröcker

Ing. Otmar Platzer

22 Menschen helfen Menschen

September 2013


INFRASTRUKTUR

Spatenstichfeier „LKH 2020 – Chirurgiekomplex“

Beginn der ersten Bauetappe am LKH- Univ. Klinikum Graz

© DI Pernthaler Markus Architekt ZT GmbH

© KAGes/Pachernegg © KAGes/Pachernegg

Am 18. Juli 2013 wurde der Spatenstich eines

der größten Hochbauprojekte der Steiermark,

dem „LKH 2020 – Chirurgiekomplex“,

gefeiert. Der Spatenstich wurde durch eine

Baggerfahrt von Landesrätin Mag. Kristina

Edlinger-Ploder und dem Vorstandsvorsitzenden

Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg

eingeleitet.

Die Planung des Projektes begann bereits

1996. Nach langwierigen Verhandlungen mit

dem Land und Bund wurde 2010 der Vertrag

LKH 2020 unterschrieben und somit die Realisierung

der zuvor ausgearbeiteten Zielplanung

Chirurgiekomplex ermöglicht.

Das Flächendefizit in den Funktionsbereichen

kann nur in einem etappenweise durchgeführten

Gesamtprojekt behoben werden. Außerdem

müssen die Generalsanierungsarbeiten

bei laufendem Krankenhausbetrieb vorgenommen

werden. Daher ist die Durchführung

in vier Bauabschnitten in einem Zeitraum von

rund zwölf bis 14 Jahren geplant.

In der Bauetappe 1 entstehen die Ersatzflächen,

welche die notwendige Außerbetriebssetzung

und anschließende Generalsanierung

des Chirurgiehochhauses ermöglichen.

Hierfür werden südlich im Anschluss an das

bestehende Chirurgiehochhaus ein Zubau, der

D-Trakt, errichtet, sowie verschiedene Umbaumaßnahmen

im Bestand (A-, B-, C-Trakt)

durchgeführt. Der D-Trakt gliedert sich in ein

achtgeschossiges Stationshaus, einen dreigeschossigen

Funktionstrakt sowie in drei Technikgeschosse.

Im Funktionstrakt befinden sich

16 Operationssäle, zwei Intensivstationen,

eine Tagesklinik und Endoskopieeinheit, die

extrakorporale Stoßwellenlithotripsie sowie

der Anschluss an den Ver- und Entsorgungstunnel

des Universitätsklinikums Graz.

Eine Standardstation umfasst 33 Pflegebetten

und ist im Zweiflursystem aufgebaut,

d.h. Patienten- und Mitarbeiterräume liegen

außen (Ost und West), Nebenräume innen.

Das wirkt sich positiv auf die täglichen Wege

des Pflegepersonals aus. Nach Fertigstellung

des D-Traktes übersiedeln sämtliche Pflegestationen

des C-Traktes sowie die Station der

Universitätsklink für Urologie im A-Trakt in

das Stationshaus des Neubaus. Im 2. Obergeschoss

und im direkten Anschluss an den

Medientunnel sind die übergeordnete Infrastruktur

sowie die Haustechnikzentralen des

Hauses für Strom und Wasser situiert. Im ersten

Obergeschoss liegen die Lüftungszentralen

für die darunter liegenden Funktions- und

die darüber liegenden Bettentrakte.

Im Funktionstrakt sind in der Bauetappe 1

insgesamt 16 OPs auf zwei Geschossen zusammengefasst.

Für die bestmögliche medizinische

Nutzung werden je Geschoss

folgende unterschiedliche Größen errichtet:

vier Standard-OPs, zwei Erweiterte-OPs und

zwei Groß-OPs. Bei der Planung und Ausführung

der OP-Geschosse wird je Geschoss

die Erweiterbarkeit um vier bis fünf OPs, abhängig

von deren Größe, mitberücksichtigt.

Die Intensivstationen im Erdgeschoss und

Tiefparterre mit jeweils zehn Betten liegen

imdirekten Anschluss an den OP-Bereich. Im

Untergeschoss 1 befinden sich die Tagesklinik

und Endoskopie als Funktionseinheit.

Projektleitung:

Ausführung:

Medizintechnik:

Haustechnik:

Elektrotechnik:

DI Christina Maurer,

KAGes-Services / TDZ

christina.maurer@kages.at

DI Christina Maurer

Ing. Uwe Hofmeister, MSc

Ing. Horst Eigen

DI Renato Ternobetz

Ing. Christian Sixt, MSc

Ing. Christian Kogler

September 2013

Menschen helfen Menschen

23


INFRASTRUKTUR

Spatenstich für die Zahnklinik

Brückenkopf und Verbindungspunkt am LKH-Univ. Klinikum Graz

© Rendering Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt GmbH

© Grässl

Am 5.Juni 2013 wurde der Spatenstich für den

Neubau der Univ. Klinik für Zahn-, Mund- und

Kieferheilkunde gefeiert. Die Klinik wird im

Rahmen des Programms „LKH 2000“ und „LKH

2020“ in einem Neubau, der auf einem Areal

östlich des LKH-Univ. Klinikums Graz errichtet

wird, untergebracht.

Mit diesem Standort ist das Gebäude der

neuen Zahnklinik ein Verbindungspunkt vom

LKH-Gelände zum Campus der Medizinischen

Universität Graz. Dadurch hat es eine besondere

Bedeutung für die architektonische

Gestaltung und städtebauliche Strukturierung

des Gesamtgeländes. Im Vorbereich der

neuen Zahnklinik wird auch ein urbaner Platz

geplant, der eine öffentliche Verbindung der

neuen Straßenbahnhaltestelle mit der Verbindungsbrücke

oberhalb des Logistiktunnels

zum LKH-Gelände darstellt.

So ist es möglich, dass das LKH-Gelände nicht

nur im Bereich des Eingangsgebäudes (ehem.

Kutscherwirt), sondern auch im Bereich der

Zahnklinik an den öffentlichen Verkehr angebunden

ist.

Nach Fertigstellung des Neubaus sind alle Abteilungen

und Einrichtungen der Universitätsklinik

für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

mit Ausnahme der Abteilung für Kieferchirurgie

an einem Standort zusammengefasst.

Ing. Walter Brückler,

KAGes-Services / TDZ

walter.brueckler@kages.at

Projektleitung/Planung:

Projektleitung/Ausführung:

Haustechnik:

Elektrotechnik:

Medizintechnik:

Sicherheitstechnik:

Ing. Walter Brückler

DI Beate Hasiba

DI(FH) Marlene Schlatzer

Ing. Christian Kogler

Heinz Hainzl

DI Helmut Schröcker

Schreiben Sie uns!

i

Ihr G´sund

Nicht zuletzt dank Ihres Interesses, Ihrer Unterstützung und Aktivitäten hat G’sund sich von seinem Inhalt her in den letzten Jahren

beachtlich erweitert. Das freut uns natürlich und wir möchten uns dafür herzlich bedanken. Wir ersuchen Sie, uns auch weiterhin mit

Vorschlägen, Ideen und Leserbriefen zu „versorgen“. Insbesondere freuen wir uns über Ausflugstipps von Ihnen! Natürlich können wir

nicht immer sofort alles und im gewünschten Umfang unterbringen, doch Sie können versichert sein: Es geht nichts verloren.

Ihre G’sund-Redaktion

Auf einem Briefkuvert bitte folgenden Text: An die G’sund-Redaktion, Stiftingtalstraße 4–6, A-8036 Graz, Postfach 6

24 Menschen helfen Menschen

September 2013


INFRASTRUKTUR

Abschluss einer 20-jährigen Bauzeit

Eröffnung der letzten Bauetappe an der Grazer Universitätsklinik für Innere Medizin

Am 26. Juni 2013 wurde im Zuge der Eröffnungsfeier

des Mitteltrakts der Universitätsklinik

für Innere Medizin auch der Abschluss

einer 20-jährigen Bauzeit begangen. Mit den

Planungen für den Erweiterungsbau I wurde

bereits im Dezember 1992 begonnen und im

Sommer 1995 startete der Bau. Die ersten drei

großen und neuen Stationen für die Gastroenterologie,

die Angiologie und die Nephrologie

sowie der Dialyse-Bereich konnten nach zwei

Jahren bezogen werden.

Zeitgleich wurde mit dem Bau des Tunnelsystems

begonnen, das in zwei getrennten „Röhren“

einerseits die gesamten Logistik-Transporte

von und zu den Bahnhöfen der Pavillons

und andererseits die komplette übergeordnete

Medienversorgung im Klinikum übernimmt.

Die Jahre bis 2003 waren geprägt von unmittelbaren

Verbesserungen in den Sonderklassebereichen

sowie Ambulanzflächen, der Endoskopie

(Gastroenterologie, Pulmonologie)

und der Onkologie-Station. Ebenso brachten

die Projekte „EBA – Erstaufnahme-Beobachtung-Abklärung“

für die direkt kommenden

Patienten sowie „HSZ – Hörsaalzentrum“ für

den Studentenbetrieb organisatorische und

qualitative Verbesserungen.

Mit dem Erweiterungsbau II, direkt angedockt

an den Mitteltrakt, wurde ein weiteres

Großprojekt begonnen. Es ermöglichte die Betreuung

von insgesamt 20 Intensiv-Patienten.

Im ersten Stock wurde der Laborbereich 2 für

das Klinische Institut für Medizinische und

Chemische Labordiagnostik (KIMCL) untergebracht.

Im Hochparterre befinden sich die

Ambulanzen der Angiologie und Onkologie sowie

der Herstellungsbereich für Zytostatika.

Im Untergeschoss liegen die patientennahen

Forschungsflächen

für die Klinischen

Abteilungen der

Universitätsklinik

für Innere Medizin

sowie die Laborflächen

für die Endokrinologie.

Um auch von außen

den Modernisierungsschub

zu signalisieren,

wurden

von 2002 bis 2004

die einzelnen Fassaden abschnittsweise saniert

und mit den ursprünglichen Jugendstilverzierungen

nachempfundenen Ornamenten

wiederhergestellt.

Mit der Renovierung des Ostflügels begannen

2006 die großen Umbauten und statischen

Verbesserungen der fast 100-jährigen Bausubstanz.

An mehreren Stellen wurde erst

im Zuge der Bauarbeiten die altersbedingt

schwache Gewölbesituation erkannt, die

durch Stahlbetondecken und Stützen verbessert

werden musste. Untergebracht wurden

die Normalpflegestationen für die Kardiologie

und Endokrinologie sowie die Kardiologie-Ambulanz

und zwei Herzkatheter-Labors.

Für den durchgehenden Herzkatheter-Betrieb

wurden entsprechende Raumzellen im Innenhof

aufgestellt.

In den Jahren 2009 und 2010 konnten die

Station für Rheumatologie und die Station für

Lungenkrankheiten im Westtrakt umgesetzt

werden.

Die letzte große Bauetappe im „Med. Block“

war die Renovierung des Mitteltraktes (2010

– 2012). Realisiert

wurden hier die

Tagesklinik.

© Paul Ott

gemeinsame Tagesklinik

mit neun

Therapieliegen und

fünf Betten, Verwaltungsräume,

die noch fehlenden

Neuer Eingang Intensivbereich.

Nebenräume der

Labor- bzw Intensivbereiche

und die

Endokrinologische

Ambulanz. Den Abschluss

bildet im diesjährigen Sommer die

Errichtung eines Patientengartens im Innenhof

auf dem Dach des Hörsaalzentrums mit

Bänken sowie Sträuchern und Kleinbäumen

möbliert, die zum Verweilen und Erholen im

Grünen einladen sollen.

Über alle diese Projekte hinweg wurden für

die rund 15.000 m² Nutzfläche seit 1994 insgesamt

zirka 124 Millionen Euro investiert.

Mit Abschluss aller baulichen Aktivitäten im,

am und um den „Med. Block“ können nach

rund 20-jähriger Bauzeit alle vorgesehenen

Bereiche verwendet werden. Den Patienten

und Mitarbeitern stehen Räume auf dem neuesten

Stand der Technik zur Verfügung.

Projektleitung:

Bautechnik:

Haustechnik:

Elektrotechnik:

Medizintechnik:

Sicherheitstechnik:

Dr. Christian Benque,

KAGes-Services / TDZ

christian.benque@kages.at

© Paul Ott

Dr. Christian Benque

Ing. Uwe Hofmeister, MSc

Ing. Christian Sixt, MSc

Ing. Christian Kogler

DI Renato Ternobetz

DI Helmut Schröcker

September 2013

Menschen helfen Menschen

25


PERSONAL

INFRASTRUKTUR

„Immer gute Sicht“

Tagesklinik für Augenheilkunde am LKH Bruck

Feierliche

Eröffnung der Tagesklinik.

© KAGes/Pachernegg

© KAGes/Pachernegg

Die Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie

am LKH Bruck steht für Notfallversorgung

sowie konservative und operative

Behandlungen von Augenkrankheiten auf

höchstem Niveau. Um die Wartelisten und

-zeiten für die Patienten mit Augenkrankheiten

zu verkürzen, wurde eine Tagesklinik für

Augenheilkunde am LKH Bruck eingerichtet.

Umgesetzt wurde sie im Erdgeschoss im Bereich

der ehemaligen Entbindungsstation.

Es konnte eine rasche bauliche Umsetzung

(Fertigstellung Mai 2013) der Tagesklinik für

Augenheilkunde realisiert werden.

Der Patient profitiert von der ambulanten

Betreuung, da er noch am gleichen Tag nach

der Operation in seine gewohnte häusliche

Umgebung entlassen werden kann. Vor der

Entlassung wird der Patient noch in den

Nachruhebereich gebracht, wo er sich in

den speziellen Relax-Liegen entspannen

kann. Die Tagesklinik weist durch Helligkeit

und ein harmonisches Farbkonzept eine

hohe räumliche Qualität auf, die sowohl zum

Wohlbefinden der Patienten als auch der

Mitarbeiter beiträgt.

Während der Projektentwicklung und den

weiterführenden Planungen wurde versucht,

eine Lösung zu finden, die mit vertretbarem

wirtschaftlichem Aufwand eine bestmögliche

Funktionalität erzielt. Trotzdem waren

umfangreiche bauliche Maßnahmen notwendig.

In den bestehenden OPs erfolgten

nur geringfügige Umbauten, für die übrigen

Bereiche war jedoch auf Grund der geänderten

Nutzung nahezu eine völlige Neugestaltung

erforderlich.

Im OP-Bereich der Tagesklinik für Augenheilkunde

gibt es zwei Operationssäle und

einen Eingriffsraum. Zusätzlich sind neben

den Waschräumen, Umkleiden, dem Aufbereitungsraum,

Ver- und Entsorgungsräumen,

Schalter und Anmeldungsbereich, ein Untersuchungsraum

sowie Räume für die Vorbereitung

des Patienten und ein Nachruhebereich

vorhanden.

DI Stephan Repolusk,

KAGes-Services / TDZ

stephan.repolusk@kages.at

Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg,

Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA,

LR Mag. Kristina Edlinger-Ploder,

Prim. Dr. Markus Grasl.

Projektleitung/Planung:

Projektleitung/Ausführung:

Medizintechnik:

Haustechnik:

Elektrotechnik:

Sicherheitstechnik:

DI Stephan Repolusk

Josef Meier

Heinz Hainzl

DI Johannes Nussbaumer

Ing. Christian Kogler

DI Helmut Schröcker

© KAGes/Pachernegg © KAGes/Pachernegg

26 Menschen helfen Menschen

September 2013


INFRASTRUKTUR

Endlich fertig!

Eröffnungsfeier des LKH Bad Aussee

Am 24. Mai 2013 wurde das Verbundkrankenhaus

Bad Aussee offiziell eröffnet. Der Echtbetrieb

mit den Patienten startete mit Ende

Februar. Das rund 35.000 m 2 große Landeskrankenhaus

auf dem Lerchenreither Plateau

wurde in knapp 33 Monaten komplett neu

errichtet. Insgesamt wurden rund 28,4 Millionen

Euro investiert. Das auf zwei Stockwerken

ausgelegte Haus bietet nun sowohl

den Patienten als auch den Mitarbeitern

eine perfekte medizinische, pflegerische und

administrative Infrastruktur. Die hellen und

großen Räume runden das Gesamtprojekt ab

und auch die Parkplatzsuche gehört nun der

Vergangenheit an.

Vor allem in den letzten eineinhalb Jahren

vor der Finalisierung des Vorhabens war man

bemüht, die Mitarbeiter so gut wie möglich

in die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze miteinzubinden.

Stolz ist man auch darauf, dass die

Siedlungskoordination, unter der Führung

von Heidi Stiendl, vom Alt- in den Neubau

problemlos und ohne Zwischenfall durchgeführt

wurde. Ein großer Dank gilt auch den

Ausführern und Entscheidungsträgern für

ihre Unterstützung während der Bauzeit. Wir

nutzen gemeinsame Synergien mit dem vor

Ort ansässigen Ameos Klinikum Bad Aussee,

welches uns nicht nur durch den gemeinsamen

Haupteingang verbindet, der Steiermärkischen

Volkshilfe, dem Gesundheitszentrum

Bad Aussee und selbstverständlich

mit unserem Verbund Landeskrankenhaus

Rottenmann. Dies ermöglicht uns einerseits

eine Optimierung des medizinischen und

pflegerischen Angebotes in dieser Region,

andererseits aber auch ein höheres Maß an

betriebswirtschaftlicher Effizienz, Effektivität

und Flexibilität.

Betr. Dir. Harald Kapeller, MBA,

LKH Rottenmann - Bad Aussee

harald.kapeller@kages.at

© KAGes/Pachernegg

neuer Lehrgang ab Herbst

SYSTEMISCHE

LEBENS- & SOZIALBERATUNG

Gesetzlich anerkannter Fachlehrgang in Graz mit DIPLOM

Starten Sie in eine neue berufliche Karriere oder machen Sie sich selbständig

– mit einer fundierten Ausbildung – auch berufsbegleitend!

Das Diplom berechtigt Sie folgende Leistungen anzubieten:

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Entscheidungsseminar: 4. bis 5. Okt. 2013 Graz, Beginn Freitag 9:00 Uhr

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Rufen Sie uns an: 0316 / 71 30 53 oder senden Sie ein Mail: graz.dlsb@mentor.at

September 2013 Menschen helfen Menschen

27


INFRASTRUKTUR

„Gesundheit, Mobilität und Umwelt“

Informationstag im Krankenanstaltenverbund Rottenmann – Bad Aussee

Im Strategischen Unternehmenskonzept hat

sich die KAGes für den respektvollen Umgang

mit Patienten und Mitarbeitern, aber

auch für den sorgsamen Umgang mit Umweltressourcen

verpflichtet. Deshalb wurden

in allen Krankenanstalten, so auch im

Krankenanstaltenverbund Rottenmann - Bad

Aussee, Umweltteams gegründet. In den beiden

Verbundkrankenhäusern wurden lokale

Umweltkoordinatoren ernannt. Eric Krammer

und Astrid Kollau haben diese Aufgabe für den

Krankenanstaltenverbund Rottenmann – Bad

Aussee federführend übernommen. Das Team

besteht aus Mitarbeitern der Pflege, Ärzteschaft,

Technik, Verwaltung und aus dem Wirtschaftsbereich.

Die Arbeit des Umweltteams

dreht sich um eine nachhaltige Umweltpolitik.

©LKH Rottenmann - Bad Aussee

Dazu gehört die im Haus bestehenden Umweltmaßnahmen

zur Abfallvermeidung und Abfalltrennung

sowie die Bereiche Wasser, Energie

und Luft nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig

soll aber durch die Umsetzung von umweltrelevanten

Maßnahmen der medizinisch-ärztliche

und pflegerische Standard nicht beeinträchtigt

oder gesenkt werden. Es wird jährlich ein „Umweltprogramm“

erstellt, das im Rahmen des

laufenden Jahres umgesetzt wird.

Im Jahr 2013 war eine dieser Maßnahmen die

Veranstaltung eines Informationstages am

13. Mai 2013 im LKH Rottenmann und am

26. Juni 2013 im LKH Bad Aussee. Schwerpunkt

der Informationstage waren die Themen

Gesundheit, Mobilität und Umwelt. E-Bikes

wurden zum Test für die Mitarbeiter zur Verfügung

gestellt. Anreiz für das Thema E-Bikes

ist die ökologische und ökonomische Möglichkeit

der Mobilität, aber auch die Förderung

der Gesundheit durch Bewegung. Am Informationstag

wurde auch die Mitfahrer-Börse

präsentiert, die in Zusammenarbeit mit dem

EDV-Team des Krankenanstaltenverbundes

entwickelt wurde. Die Mitarbeiter haben die

Möglichkeit, sich via Intranet zu informieren,

wer eine Mitfahrgelegenheit anbietet. Das

spart nicht nur Kosten, sondern fördert auch

einen positiven Beitrag zur Verbesserung des

CO2-Haushaltes.

Mit dem Informationstag wollte man auf den

Energie- und Ressourcenverbrauch im Unternehmen

aufmerksam zu machen. Ebenso ist es

wichtig, dass Mitarbeiter durch die neue Form

der Mobilität fit für den herausfordernden

Patientenalltag bleiben. Anhand von Videosequenzen,

Plakaten und Broschüren wurden die

Interessierten informiert. Durch wirtschaftlich

verantwortungsvolles, umweltbewusstes und

organisatorisch effizientes Handeln soll jeder

einen Beitrag leisten, nicht nur um Kosten zu

sparen, sondern auch um die Umwelt zu schonen

und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu

leisten.

Astrid Kollau,

LKH Rottenmann - Bad Aussee

astrid.kollau@kages.at

Raumberger Schüler im LKH Rottenmann

Tatkräftige Unterstützung bei der Gartengestaltung

Im Rahmen des Projektunterrichtes am LFZ

Raumberg erklärten sich Schüler bereit, an

der Gartengestaltung des LKH Rottenmann

mitzuarbeiten. Sechs Schüler in Begleitung

des Projektlehrers Ing. Franz Luidold fuhren

mit dem gesamten Arbeitsmaterial nach Rottenmann.

Zwei der Burschen nahmen auch

noch einen Traktor und einen Anhänger mit,

um das bei der Arbeit anfallende Material

auch gleich zu entsorgen. In Rottenmann

angekommen, wurde die Gruppe zuerst vom

Verwaltungsdirektor, Betriebsdirektor Harald

Kapeller, begrüßt. Nach einer gemeinsamen

Besprechung, bei der auch der Gärtner Peter

Leiss anwesend war, konnte mit der Arbeit

begonnen werden.

Die Tätigkeiten reichten vom Umschneiden

einiger Bäume bis hin zum Entfernen diverser

Stauden und Sträucher, um anschließend wieder

ein fertiges Saatbeet für die Neuansaat

zu erhalten. Während des Tages wurden die

Schüler vom Team der Küche unter Küchenleiter

Günter Lankmair versorgt. Nach getaner

Arbeit bedankte sich die Direktion des LKH bei

den Schülern für ihren Einsatz, mit einer Führung

durch das LKH.

Fleissige Schüler.

© LKH Rottenmann - Bad Aussee

28 Menschen helfen Menschen

September 2013


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INFRASTRUKTUR

PERSONAL

Häufige IT-Fragen

Die KAGes IT Profis

stehen Rede und Antwort

Namensänderung@

Mein hat sich geändert, muss ich

das auch der EDV bekanntgeben?

Ja, es ist notwendig die Namensänderung

bekannt zu geben. Füllen Sie das Benutzerantragsformular

für openMEDOCS bzw. Windows

mit Ihren neuen Daten inklusive Personalzahl

vollständig aus, haken Sie die Änderung an. Als

Vorlage/Kopieruser geben Sie bitte Ihren alten

MEDOCS-/WINDOWS-Benutzernamen an und

faxen diesen an die angegebene Stelle.

Dokument in openMEDOCS gesperrt

Ich kann bei einem Patienten keine

Dokumentation (Befund, Pflegebericht,

Ambulanzkarte etc.) durchführen, das

Dokument wird nicht geöffnet. In der

Statuszeile kommt die Information: „Patient

wird von …. gesperrt …“

Jeder Benutzer, der aktiv ein Dokument (Arztbriefschreibung,

Pflegebericht etc.) eines Patienten

bearbeitet, sperrt das Dokument für jeden

weiteren Benutzer innerhalb des Krankenhauses.

Versuchen Sie es einige Minuten später

nochmals. Anhand des Benutzernamens können

Sie die jeweilige Person vielleicht eruieren und

diese bitten, die Dokumentation zu beenden.

Sollte das nicht möglich sein, weil Sie den Benutzer

nicht kennen oder dieser bereits nach

Hause gegangen ist, rufen Sie beim Servicedesk

der OE IKT-Betrieb (5999) an. Dieser wird Sie bei

der Freigabe des Datensatzes unterstützen.

Excel

Wie gebe ich schnell das

aktuelle Datum in Excel ein?

In der ausgewählten Zelle halten sie die STRG

Taste gedrückt und geben einen Punkt ein.

Anschließend brauchen Sie nur noch die ENTER

Taste zu drücken.

Ich habe eine Excel Datei als Anhang im

Mail bekommen und soll diese überarbeiten.

Ab Office Version 2010 wird die Excel Datei mit

Schreibschutz geöffnet. Wollen Sie etwaige

Änderungen dauerhaft speichern, ist ein „Speichern

unter“ in einem Ablageort Ihrer Wahl erforderlich.

Infos & Buchung bei Ihrer Reisepezialistin Beate Draxler

8010 Graz, Stiftingtalstraße 3-7, LKH-EGZ, Tel. 0316 7089 6311

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September 2013

Menschen helfen Menschen

29


PANORAMA

Hospizverein feiert runden Geburtstag

20 Jahre Begleitung in der letzten Lebensphase

20 Jahre Hospizarbeit in der

Steiermark in Zahlen:

v.l.n.r.: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder,

Mag. Barbara Muhr, Vorstandsdirektorin der Holding Graz und Hospizbotschafterin,

Mag. Sabine Janouschek, Geschäftsführung Hospizverein Steiermark

Dr. Peter Pilz, Obmann Hospizverein Steiermark.

Mehr als 500 Gäste aus der gesamten Steiermark

feierten am 28. Juni in der Grazer Seifenfabrik

das 20-jährige Bestehen der Steirischen

Hospizbewegung.

Hospizarbeit ist wesentlich durch freiwilliges

Engagement geprägt. Seit Beginn der

90er Jahre ist diese soziale Bewegung in der

Steiermark sehr stark geworden. Die schwierigen

und oft tabuisierten Themen Tod und

Sterben haben viele Menschen mobilisiert.

Die Hospizbewegung hat damit eine neue

Antwort auf die moderne Ratlosigkeit im Umgang

mit dem Lebensende gegeben.

© Hospizverein Steiermark

• 1993 Gründung des Hospizvereins

Steiermark

• 767 speziell ausgebildete ehrenamtliche

Mitarbeiter sind derzeit in 28 regionalen

Teams in den steirischen Bezirken über

100.000 Stunden pro Jahr tätig.

• An die 27.000 Menschen wurden seit der

Vereinsgründung im Jahr 1993 im Ausmaß

von über 700.000 Stunden begleitet.

• Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizvereins

Steiermark begleiten Menschen in

ihrer letzten Lebensphase, ihre Angehörigen

sowie Menschen in Trauer. Sie unterstützen,

sind Gesprächspartner, hören zu und schenken

Zeit. Das Angebot ist kostenlos.

Nähere Informationen:

www.hospiz-stmk.at

Rechtschreibung mangelhaft –

das muss nicht sein!

Wissenschaftliche Studie bestätigt:

LOS-Förderung lohnt sich * .

Sarah war eigentlich nie schlecht in der

Schule. Nur beim Schreiben machte sie viele

Fehler.

Probleme erkennen

Im letzten Jahr dann ver schlechterte sich ihre

Rechtschreibung zu se hends – und ihre Eltern

waren ratlos. Auch die Nachhilfe bei einer

Studentin brach te nichts: Sarah wirkte immer

unkonzen trier ter und verlor mehr und mehr

die Lust am Lernen, weil sich ihre Anstrengungen

einfach nicht auszahlten.

Gut beraten im LOS

Dann stießen ihre Eltern auf das LOS und

erfuhren, dass es vielen Schulkindern so

geht wie ihrer Tochter. Inzwischen arbeitet

Sarah im LOS seit rund sechs Monaten daran, ihre speziellen Probleme

beim Lesen und Schreiben zu überwinden.

Erfolg in der Schule

Sarahs Schreibsicherheit und ihr Wortschatz haben sich bereits spürbar

verbessert. Auch ist sie wieder konzentrierter und mit viel Motivation bei der

Sache. Schließlich will sie mal Lehrerin werden – und dafür, das weiß Sarah

genau, braucht sie gute Noten.

Der Weg zum LOS

Über den individuellen Förderunterricht für

Ihr Kind informiert Sie Mag. Romana Denner,

LOS Graz, Merangasse 75,

Telefon 0316 346300.




* Infos unter www.LOS.at











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30 Menschen helfen Menschen

September 2013


PANORAMA

6. Grazer Schmerztag

Opioide, Komplementäre Medizin und Rezertifizierung

© W. Stieber

Gastreferenten beim 6. Grazer Schmerztag:

Chefarzt Dr. Thomas Rudolph (2.v.l.) und Univ. Prof.DDr. Thomas Ots (4.v.l.) gemeinsam mit Dir. Christa Tax,

MSc, Univ. Prof. Dr. Andreas Sandner-Kiesling, DI Bernd Pichler und

Mag. Christine Foussek.

Die Grazer „Schmerzlokomotive“ dampft weiterhin

auf vollen Touren, heuer schon zum sechsten

Mal. Am 27. Juni 2013 fand im Hörsaalzentrum

des LKH-Univ. Klinikums Graz der sechste Grazer

Schmerztag statt. Drei große Themenblöcke bildeten

den Inhalt der diesjährigen Veranstaltung.

1. Opioide:

Der erste Themenblock drehte sich um Opioide

und wie sie im Spital verabreicht werden sollen.

OA Dr. Birgit Kraft der Abteilung für Spezielle

Anästhesiologie und Schmerzmedizin des AKH

Wien gab einen Einblick, wie sich in den letzten

Jahren auf Pionierstationen gezeigt hat, dass

Patienten unter einer intravenösen Opioidgabe

deutlich zufriedener, mobiler bei geringerer Gesamtdosis

waren und weniger Nebenwirkungen

hatten. Im Anschluss daran stellte Univ. Prof. Dr.

Andreas Sandner-Kiesling, der medizinische Leiter

des Grazer Schmerzprojektes, die neue Standard

Operating Procedure (SOP) Opioide vor. In

ihr wird beschrieben, wie im erwachsenen und

pädiatrischen Bereich Opioide standardisiert

und sicher verabreicht werden können.

2. Zertifizierungs-Feierlichkeiten des

Schmerzprojektes:

Mit der Klinischen Abteilung für Endokrinologie

und Stoffwechsel sowie der Universitären Palliativmedizinischen

Einrichtung wurden zwei

weitere Abteilungen der Universitätsklinik für

Innere Medizin zum ersten Mal zertifiziert.

Zusätzlich haben fünf Universitätskliniken

erstmals in Graz die umfassende Evaluierung

des Schmerzmanagements abgeschlossen

und die strenge Rezertifizierung „Qualifizierte

Schmerztherapie“ erfolgreich bestanden:

• Universitätsklinik für Kinderund

Jugendchirurgie

• Universitätsklinik für Orthopädie und

Orthopädische Chirurgie

• Universitätsklinik für Frauenheilkunde und

Geburtshilfe

• HNO-Universitätsklinik

• Universitätsklinik für Anästhesiologie und

Intensivmedizin

3. Komplementärmedizin:

Dr. Larissa Halb und Univ. Prof. Dr. Andreas

Sandner-Kiesling, beide von der Grazer Universitätsklinik

für Anästhesiologie und Intensivmedizin,

stellten die Manual- und Neuraltherapie

vor. Während sich die Manualmedizin

der verminderten Gelenksbeweglichkeit widmet

und versucht, diese direkt zu beheben, widmet

sich die Neuraltherapie Fehlregulationen auf

Bindegewebsebene und im Bereich des vegetativen

Nervensystems.

Prof. DDr. Thomas Ots, Chefeditor der Deutschen

Zeitschrift für Akupunktur, präsentierte in seinem

Vortrag die schulmedizinischen Erklärungen

und Zusammenhänge zu tausendjährigem

chinesischem Wissen aus der Meridianlehre

oder der Traditionellen Medizin. So wies er z.B.

darauf hin, dass das Streicheln des Scheitels

durch die Mutter den gleichen beruhigenden

Effekt hat wie die Nadelung der dort befindlichen

Akupunkturpunkte. Ein weiterer Gastreferent

war Chefarzt Dr. Thomas Rudolph vom

Bürgerspital Einbeck, Niedersachsen. Dank einer

Anstoßfinanzierung ist es ihm in den letzten

zehn Jahren gelungen, zuerst in einem anderen

Spital, jetzt im Bürgerspital Einbeck, eine komplementärmedizinische

Station aufzubauen. Die

Station bietet sowohl komplexe Schmerz-, als

auch naturheilkundliche Behandlungen an, z.B.

mit Akupunktur, Tuina, TCM-Diätetik, Homöopathie,

Manual- und Neuraltherapie. Dank der

finanziellen Starthilfe ist die Station heute sogar

gewinnbringend.

LKH-Univ. Klinikum Graz

Univ. Prof. Dr. Andreas Sandner-Kiesling,

Univ. Klinik für Anästhesiologie

und Intensivmedizin

andreas.sandner@klinikum-graz.at

Mag. Christine Foussek,

Stabsstelle QM-RM

christine.foussek@klinikum-graz.at

DI Mag.(FH) Bernd Pichler,

Stabsstelle QM-RM

bernd.pichler@klinikum-graz.at

September 2013

Menschen helfen Menschen

31


PANORAMA

Musik & Medizin

Benefizkonzert am 12. Juni 2013

© Tscherne/ LKH- Univ. Klinikum Graz

Am 12. Juni 2013 veranstalteten Ärzte der

Klinischen Abteilung für Nephrologie, Transplantationschirurgie

und der Univ. Klinik für

Urologie des LKH-Univ. Klinikum Graz ein Benefizkonzert

der besonderen Art. In der Aula der

Kunstuniversität Graz stellten musikbegeisterte

Ärzte und deren Kinder ihr musikalisches

Können unter Beweis. Das Benefizkonzert war

ein großer Erfolg und begeisterte das Publikum

im vollen Konzertsaal. Der Reinerlös der

Veranstaltung – rund 1.500,00 Euro – ging an

die 1. Steirische Interessensgemeinschaft der

Dialysepatienten und Nierentransplantierten.

Sie unterstützt betroffene Patienten und Angehörige

in schwierigen Lebenslagen.

Mag. Judith Stelzl,

LKH-Univ. Klinikum Graz,

Stabsstelle PR

judith.stelzl@klinikum-graz.at

Im Zeichen der Kinderkrebshilfe

Ehrenoberbrandrat spendet seine „Geburtstagsgeschenke“

Ehrenoberbrandrat Edi Schuch aus Obgrün,

ehemaliger Bezirksfeuerwehrkommandant

von Fürstenfeld, wünschte sich anlässlich

seines 90. Geburtstages Spenden für die

Kinderkrebshilfe Steiermark. Insgesamt

€ 2.140,00 an „Geburtstagsgeschenken“ wurden

im Rahmen der Feierlichkeit beim Weingut

Thaller in Großwilfersdorf überreicht. Der

hohe Betrag wurde Univ.-Prof. Dr. Martin Benesch

vom Jubilar EOBR Edi Schuch und dem

Bezirksvorstand in Vertretung von BR Peppi

Pfingstl sowie ABI Gerhard Engelschall übergeben.

© Feuerwehr Obgrün

Rechtsanwälte

Daghofer

Kaufmann

Lausegger

Alles was Recht ist...

Dr. Ulrich O. Daghofer, LLM

Apothekenrecht, Erbrecht, Internationales Privatrecht,

Liegenschaftsrecht, Immobilienrecht

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Palais Wertelsperg, 8020 Graz

Tel. 0316 / 72 22 95

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Baurecht, Vergaberecht, Insolvenzrecht,

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Univ.-Lekt. Dr. Stefan Lausegger, LLM

Arzthaftungsrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht,

Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht

32 Menschen helfen Menschen

September 2013


PANORAMA

PERSONAL

Zum Gedenken an den „Waldbauernbub“

Feier zu Ehren Peter Roseggers im LKH Enzenbach

Ihrem Wohlbefinden

zuliebe

Stressabbau

durch

Selbstbeobachtung

Am 31. Juli jährt sich der Geburtstag von Peter

Rosegger zum 170. Mal. Den „Waldbauernbub“

und Enzenbach verbindet die Errichtung

der Lungenheilstätte. Am 22. Juni 2013 gedachte

der Singkreis Rein und die Gemeinde

des steirischen Heimatdichters beim Rosegger-Gedenkstein

im Park des LKH Enzenbach.

Zu Roseggers Lebzeiten war die Tuberkulose

eine gefürchtete Lungenkrankheit. Das ist sie

auch heute noch. Studien der WHO (Weltgesundheitsorganisation)

zufolge steigen vor

allem die Fälle der medikamentenresistenten

Erkrankung. Auf Initiative von Peter Rosegger

wurde in Enzenbach die Lungenheilstätte errichtet

und 1915 in Betrieb genommen. Mitte

des vorigen Jahrhunderts wurde die Heilstätte

zu einem Landeskrankenhaus.

Der Gedenkstein wurde vor 45

Jahren auf Initiative von Prof.

Hugo Müller errichtet.

© LKH Enzenbach

© LKH Enzenbach

• Schenken Sie sich selbst in Ihrem Alltag

Aufmerksamkeit und halten Sie dreimal

täglich kurz inne. Beobachten Sie, wie

es Ihnen zu diesem Zeitpunkt gerade

geht und stufen Sie Ihr aktuelles Befinden

z.B. nach dem Schulnotensystem

(Von 1 „Sehr gut“ bis 5 „sehr gestresst“)

ein. Wenn Ihre Selbsteinschätzung

mehrere Tage in Folge bei der Schulnote

drei oder darüber liegt, dann überlegen

Sie sich, was der Grund dafür sein

könnte (z.B. Sorgen, Termindruck, etc.)

• Tanken Sie Kraft und tun Sie Dinge, die

Sie wirklich gerne tun. Gartenarbeit,

Freunde treffen oder Sport bieten Möglichkeiten

für eine kleine Auszeit. Entscheiden

Sie selbst, was für Sie in der

aktuellen Situation am besten passt.

© fotolia

Veränderungen

gemeinsam meistern

Wir laden Sie ein, Ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema „Veränderungen

gemeinsam meistern“ zu beschreiben: wie Sie als Mitarbeiter Veränderungsprozesse

erleben oder was für Sie ein zielführendes und effizientes Veränderungsmanagement

charakterisiert. Wir werden darüber gerne in der Mitarbeiterzeitschrift G’sund

berichten, um ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen oder zu vertiefen und eventuelle

Anregungen weiterzugeben.

Sie erreichen uns per E-Mail: gsund@kages.at

i

Ihr G´sund

• Hören Sie auf sich, denn was anderen

guttut, muss nicht zwingend für Sie

selbst passen.

Weitere Informationen:

Interne Psychosoziale Servicestelle

http://intra.kages.at

T.: +43/316/340-5505

Interne Psychosoziale Servicestelle

KAGes-Services / PES

ips@kages.at

September 2013

Menschen helfen Menschen

33


PANORAMA

Pimp Your Bike

Fahrrad-Service-Aktion am LKH-Univ. Klinikum Graz

In den letzten Jahren wurden am LKH-Univ.

Klinikum viele Initiativen ergriffen, um das gesamte

Gelände zu einem „fahrradfreundlichen“

Bereich zu machen. Beispielsweise wurden

zahlreiche offene und versperrbare Fahrradabstellplätze

eingerichtet und die Anzahl wird

aufgrund der großen Nachfrage ständig erhöht.

Diese Jahr bot die Anstaltsleitung des LKH-Univ.

Klinikum Graz eine Fahrrad-Service-Aktion an,

bei der Fahrräder kostenlos „auf Herz und Nieren“

von einem Fahrrad-Experten überprüft wurden.

Insgesamt wurden 115 Fahrräder auf ihre

Verkehrstauglichkeit kontrolliert. Kleine Reparaturen

wurden direkt vor Ort durchgeführt und für

größere Reparaturen gab es eine erste Kostenschätzung.

Der Einsatz von Fahrrädern ist auch

erfolgreich in den täglichen Arbeitsprozess integriert

– am Klinikum sind bereits insgesamt 30

Diensträder inklusive zweier E-Bikes im Einsatz!

Fahrradservice-Boxen

Wenn Ihrem Rad aber dennoch einmal „die

Luft ausgeht“, bieten zwei neue Fahrradservice-Boxen

Erste Hilfe. In diesen Boxen finden

Sie, angefangen vom Luftkompressor bis hin zur

Ölflasche alles, was das „Fahrradherz“ begehrt.

Damit können Sie Ihr Fahrrad ganz nach dem

Motto „Do it yourself“ selber reparieren. Die

neuen Fahrradservice-Boxen finden Sie bei der

Solartankstelle (Übergang Mitarbeiter-Parkgarage)

und bei der Haupteinfahrt Hilmteich (Ecke

Univ.-Klinik f. Innere Medizin).

Betriebsdirektor Mag. Gebhard Falzberger und Mag. Thomas Bredenfeldt

mit dem Serviceteam der Fa. Bicycle.

Mag. Judith Stelzl,

LKH-Univ. Klinikum Graz,

Stabstelle PR

judith.stelzl@klinikum-graz.at

© Stieber/ LKH-Univ. Klinikum Graz

Tag des herzkranken Kindes

Für ein paar Stunden die Krankheit vergessen

Der „Tag des herzkranken Kindes“ wurde ins

Leben gerufen, um auf die Ausbreitung von

Herzerkrankungen aufmerksam zu machen.

Jedes 100. Kind wird mit einem Herzfehler

geboren, es ist eine der häufigsten angeborenen

Organerkrankungen. Anlässlich dieses

Tages finden auch vielerorts verschiedene

Veranstaltungen statt, so auch im LKH-Univ.

Klinikum Graz.

Der Verein „Hilfe für das herzkranke Kind“, der

sich das Ziel gesetzt hat, herzkranke Kinder,

Jugendliche und ihre Eltern zu unterstützen,

organisiert und finanziert jährlich ein großes

Familienfest. Mit Unterstützung des Betriebsdirektors

Mag. Gebhard Falzberger und mit

Hilfe des Leiters der Kinderkardiologie Univ.

Prof. Dr. Gamillscheg und der vielen Mitarbeiter

der Abteilung wurde ein Tag mit tollem

Programm zusammengestellt. Dabei standen

Spiel, Spaß und Information im Vordergrund.

Musikalisch wurde das Fest durch den Musikzweig

des BORG Monsberger eröffnet. Nicht

nur, dass die jungen Nachwuchskünstler mit

ihrem Konzert alle begeisterten, sie brachten

auch eine großzügige Spende mit. Mit Zauberclown,

der österreichischen Hundebrigade,

Dogdance-Vorführungen, Clowndoctors und

Traktor-Rundfahrten konnten den vielen Besuchern

abwechslungsreiche Stunden bereitet

werden.

Aber nicht nur den Kindern der Kinderklinik,

auch vielen Erwachsenen der umliegenden Kliniken

machte das Fest Spaß und sie konnten für

einige Zeit ihre Krankheit vergessen.

Elfriede Haberl-Kopplhuber,

LKH-Univ. Klinikum Graz

elfriede.haberl-kopplhuber@

klinikum-graz.at

© Verein Hilfe für das herzkranke Kind

34 Menschen helfen Menschen

September 2013


PANORAMA

Erlebnisausflug für herzkranke Kinder

Abenteuerliche Stunden in Bad Aussee

© Verein Hilfe für das herzkranke Kind

Der Verein „Hilfe für das herzkranke Kind“

finanziert jährlich einen Erlebnisausflug für

die kleinen Patienten und ihre Eltern. Die Ausflüge

sollen den Kindern Spaß, Unterhaltung

und Ablenkung von ihrer Krankheit bringen.

Auch für die Eltern sollen diese Tage Erholung

und die Möglichkeit bieten, sich mit anderen

über ihre Probleme und Erfahrungen auszutauschen.

Begleitet und organisiert wurde der

Ausflug von Elfriede Haberl-Kopplhuber mit

Unterstützung von Maria Höfler-Wuthe, Krankenschwester

der Kinderkardiologie.

Die Reise startete vom LKH-Univ. Klinikum

Graz zum ersten Ausflugsziel, dem steirischen

Erzberg mit interessanter Führung und Haulyfahrt.

Weiter ging es ins Ausseerland, wo ein

Ponyhof besucht wurde. Nach dem Striegeln

und ausgiebigen Streicheln der Tiere ging es

am Rücken der Ponys und Pferde durch die

Landschaft. Anschließend gab es bei einer

lustigen Schnitzeljagd einen tollen Schatz zu

finden. Gegen Abend wurde das letzte Ziel,

das Jugendgästehaus direkt am Grundlsee,

angesteuert. Am nächsten Tag ging es mit der

3-Seen-Tour abenteuerlich weiter.

Den Abend verbrachte man in der Jufa, wo in

einem riesigen Tipi Würstchen und Steckerlbrot

gegrillt wurden. Der nächste Tag startete

mit einer Besichtigung und beeindruckenden

Führung im Salzbergwerk Bad Aussee und am

Nachmittag musste bereits die Heimreise

angetreten werden. Ein herzlicher Dank gilt

der JUFA Graz und der GKB für die großzügige

Unterstützung. Auch an Schwester Maria und

Buschauffeur Viktor ein großes Dankeschön

für die Zeit, die sie den herzkranken Kindern

schenkten.

Elfriede Haberl-Kopplhuber,

LKH-Univ. Klinikum Graz

elfriede.haberl-kopplhuber@

klinikum-graz.at

>> Das ist

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September 2013

Menschen smart helfen Gruen_90x126_Gsund_Wittwar.indd Menschen

1 14.08.13 35 11:33


PANORAMA

Viertes KAGes-weites Fußballturnier

KAGes-Mitarbeiter spielen in der Grazer Gruabn auf

Am 21. Juni 2013 ging das bereits traditionelle KAGes-weite

Kleinfeld-Fußballturnier in der Grazer Gruabn über die Bühne.

Neun KAGes-Mannschaften kämpften bei schweißtreibenden

Temperaturen um den Turniersieg. Die teilnehmenden Mannschaften,

denen auch Fußballdamen angehörten, bewiesen

in dieser Hitzeschlacht vollen Einsatz und Durchhaltevermögen.

Nach einem spannenden Finalspiel zwischen dem LKH

Deutschlandsberg und dem LKH-Univ. Klinikum Graz Transportdienst,

stand der Sieger fest.

Das Team vom LKH Deutschlandsberg konnte sich durchsetzen

und den Titel, trotz Abwesenheit ihres Mannschaftsführers Zeljko

Vukovic, erkämpfen. Die Freude des LKH Deutschlandsberg

war sehr groß, als Betriebsratsvorsitzender Heinz Hainzl (KMS)

den vom Vorstand der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft

mbH gewidmeten Siegerpokal überreichte. Allen

teilnehmenden Mannschaften wurde zu ihren Leistungen gratuliert

und als Anerkennung ein Pokal übergeben. Gemeinsam

ließ man den Tag mit Getränken und Gegrilltem ausklingen. Ein

großer Dank gilt dem Organisator Hermann Zrim (KMS). Schon

jetzt ist die Freude auf das Fußballturnier 2014 groß.

Endergebnis:

1. Platz: LKH Deutschlandsberg

2. Platz: LKH-Univ. Klinikum Graz Transportdienst

3. Platz: LKH Leoben

4. Platz: LKH Graz West

5. Platz: LKH Bruck an der Mur

6. Platz: LKH Feldbach

7. Platz: AC Auenbrugger

8. Platz: KAGes-Management & -Services

9. Platz: LSF Graz

Bester Tormann:

Markus Dominco

(AC Auenbrugger)

Torschützenkönig:

Christian Allmer

(LKH-Univ. Klinikum Graz, Transportdienst)

GREEN

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Großartige Leistung des Teams vom LKH Deutschlandsberg.

Leistbare Wohnträume

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36 Menschen helfen Menschen

September 2013


PANORAMA

Lesenswert

Unsere Literaturtipps

Osteopathie

Wege zur Schmerz- und

Stressbewältigung

Kerstin & Marcus

Lagojannis

Verlagshaus der Ärzte,

2013

Euro 14,90

Das Buch „Ostheopathie“ richtet sich an

Menschen, die sich einerseits von Kontrollsucht,

Stress und Energieverbrauch sowie

andererseits von lästigen Rückenschmerzen

verabschieden und ein erfülltes Leben im

„Unperfektionismus“ führen wollen. Dieses

Buch trägt informativ und praktisch dazu bei,

die Ostheopathie als ganzheitliches Verfahren

mit solidem Fundament vorzustellen.

Steirisch essen

Ein Führer durch die

steirische

Produktvielfalt

Willi Haider

Styria regional, 2012

Euro 24,99

Steirische Lebensmittel im Blickfeld - Produktinformationen,

Hersteller, Produzenten und

viele Tipps rund um das Thema Ernährung und

regionale Lebensmittel machen dieses Buch zu

einem Standard- und Nachschlagewerk. Der

Steirer Willi Haider hat damit einen Ratgeber

für all jene geschaffen, die ihr Augenmerk auf

regionale Produkte legen möchten.

Wandererlebnis

Oststeiermark

Vom Hochwechsel bis zu

den Mur-Auen im Süden

Hans Hödl

Leykam Alpina Verlag,

2013

Euro 24,90

Der Berg- und Wanderexperte Hans Hödl nimmt

seine Leser mit in das wunderschöne Gebiet

der Oststeiermark von den Fischbacher Alpen

über das Almen- und Joglland, ins Pöllauer Tal,

das Weizer und Hartberger Bergland, das Oststeirische

Hügelland bis in das südlich gelegene

Thermenland. Genuss steht dabei sowohl beim

Naturerlebnis, als auch bei der Kulinarik im

Mittelpunkt.

Soforthilfe-Yoga

Beschwerden lindern

durch gezielte Übungen

Heike Oelleric, Miriam

Wessels

BLV Buchverlag GmbH

& Co KG

Euro 15,40

Die Yoga-Therapie verbindet den traditionellen

Erfahrungsschatz mit aktuellen Erkenntnissen

moderner Forschungsergebnisse. Wissenschaftliche

Studien belegen, dass Yoga die

Vitalität stabilisiert und auch Genesungsprozesse

unterstützt. Dieses Buch fokussiert häufige

Krankheitsbilder bzw. deren Symptome

und ermöglicht so die gezielte Behandlung und

Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Steirisch vegetarisch

100 Rezepte von traditionell

bis raffiniert

Anneliese Comanducci

Pichler Verlag, 2013

Euro 24,99

Die Ernährungsexpertin Anneliese Comanducci

beweist mit über 100 Rezepten, dass

die steirische Küche eine abwechslungsreiche,

vegetarische Kost bereithält. So führt das

Buch auf einen kulinarischen Streifzug durch

die Grüne Mark, die mehr als Kernöl und Sterz

zu bieten hat. Das ideale Kochbuch für alle

Hobbyköche, die nach Abwechslung suchen.

Der Traunsee

E. Bernard, B. Rosenegger-Bernard,

M. Spiegelfeld,

P. Spiegelfeld, E.

Zimmermann

Brandstätter Verlag,

2012

Euro 49,90

Die Sommergesellschaft des Traunsees war

seit dem frühen 19. Jahrhundert überwiegend

von Mitgliedern der österreichischen und internationalen

Aristokratie dominiert. Die folgte

damit einem Trend, den das Kaiserhaus vorgab.

Die malerische Landschaft bot die perfekte Kulisse.

Rund zwölf Beiträge nähern sich aus unterschiedlichen

Perspektiven dem lebendigen

Mythos der Sommerfrische am Traunsee.

„Frühstück mit

einem Clown“

Gerhard Scheucher,

edition keiper, 2013

Euro 17,60

Wo sind die Geschichten, die Menschen ermutigen,

die Freude bereiten, die einen weiterbringen?

Um die vorgefertigten Meinungen

unbeschadet verdauen zu können, braucht es

– so Gerhard Scheucher - einen Clown zum

Frühstück. Als bekennender „Selberdenker“

wagt er eine ebenso heitere wie auch kritische

Auseinandersetzung mit den Themen unserer

Zeit.

Xunde Blitzgerichte

Über 130 schnelle und

gesunde Hauptgerichte

für jeden Tag

Angelika Kirchmaier

Tyrolia Verlag, 2013

Euro 19,95

130 ganz einfache und doch köstliche Hauptgerichte

hat die Diätologin und passionierte

Köchin, die selbst Beruf, Kind und Mann unter

einen Hut bringt, zusammengestellt. Das

Geheimnis liegt in der „xunden“ Kombination

der Zutaten. Praktische Mengenangaben pro

Person machen es leicht, jedes Rezept auf die

benötigte Anzahl an Hungrigen abzustimmen.

Die ganze Kraft der Alpen

Die Schätze unserer Berge

für Wellness, Gesundheit

und Schönheit

Adelheid Wanninger

Leopold Stocker Verlag,

2013

Euro 29,90

Adelheid Wanninger erschließt in ihrem

neuen Buch anhand einer Rundreise (von Südtirol

über Tirol bis ins oberbayerische Voralpenland)

die wahren Schätze unserer Alpen:

Sie stellt charakteristische Pflanzen, Kräuter

und Mineralien vor, die im Wellness-Bereich,

aber auch im kulinarischen Sinn eine wohltuende

Wirkung auf Körper und Seele ausübennutzt

– sogar Heilkräfte entfalten können.

September 2013

Menschen helfen Menschen

37


PANORAMA

„Gesundheit fühlt sich bunt an“

Ausstellung im LKH Bruck

KUNST &

© LKH Graz-West © LKH Bruck

v.l.: Die Künstlerinnen Anita Klammer,

Manuela Raffer, Iris Spiess und

Christa Kohlbacher.

Ing. Klaus Schaupp, MBA und Mag. Brigitte Dremel.

Unter dem Titel „Gesundheit fühlt sich bunt

an“ präsentieren vier Mitarbeiterinnen des

LKH Bruck ihre Werke. Die erste Künstlerin

ist Anita Klammer. Sie arbeitet seit 20 Jahren

im LKH Bruck und empfindet das Malen

als befreienden Ausgleich zum schnellen

Alltag. Die Künstlerin verwendet verschiedene

Farben, Materialien und Techniken

und lässt so ständig neue Kunstwerke

entstehen. Manuela Raffer ist Angestellte

im technischen Dienst des LKH Bruck und

entdeckte die Acrylmalerei im Zuge einer

Therapie für sich. Ihre Arbeiten stehen unter

dem Motto „Das Spiel der Farben“ und

zeichnen sich durch verschiedene Glitzerelemente

aus. Iris Spiess ist seit 2012 Stationssekretärin

auf der Intensivstation des

LKH Bruck. Sie befasst sich vor allem mit

dem Acrylmalen und bevorzugt Bilder mit

„Im Park“

Kunstwerke im LKH Graz West

Mag. art. Brigitte Dremel besuchte die

Akademie für Bildende Künste in Wien. Sie

arbeitet als Kunsterzieherin an einem Gymnasium

und ist Zeit ihres Lebens künstlerisch

tätig. Dremel entnimmt ihre Themen

der freien Natur und weist auf ihre Einzigartigkeit

und Wichtigkeit hin. Ihre Kunst ist

freiem Ausdruck. Die Künstlerin wendet

in erster Linie die Nass in Nass-Technik,

das Arbeiten mit Modellierpasten, die Lasurtechnik

und vor allem die Spachteltechnik

an. Die vierte Künstlerin im Bunde ist

Christa Kohlbacher. Sie ist im LKH Bruck

als Sekretärin tätig und hat sich das Malen

im Selbststudium beigebracht. Sehr

viel Freude macht ihr das Acrylmalen, allerdings

beschäftigt sie sich auch mit anderen

Techniken wie z.B. der Spachtel-, Druckund

Collagetechnik. Die Ausstellung wird

am 3. Oktober 2013 um 18 Uhr eröffnet. Im

Rahmen der Vernissage können acht Bilder

der Künstlerinnen bei einer amerikanischen

Versteigerung erworben werden. Die Erlöse

gehen an die Victory Krebshilfe Kapfenberg-Bruck.

ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Farbe

und lebt von spontanem Ausdruck. Die Malerin

und Graphikerin zeigt in ihren Werken

ein positives Bild von der Welt. Die Bilder

von Dremel sind geprägt von Optimismus

und ihre Kunst ist ein Hochgesang auf das

Leben.

„Mensch und Landschaft“

Ausstellung im LKH Hartberg

Christine Späll wuchs in Linz auf, studierte

in Innsbruck und Wien und verbrachte ihre

ersten Arbeitsjahre in den USA. Die Malerei

begeistert die Künstlerin bereits seit ihrer

Kindheit. Sie besuchte die Kunstschule

Wien und vervollständigte ihre Ausbildung

an der Kunstfabrik Wien, wo sie immer

noch an Workshops teilnimmt. Seit 14 Jahren

wohnt Späll neben Wien auch in Hartberg.

Im LKH Hartberg präsentierte sie von

31. Mai bis 25. Juli ihre Werke unter dem

Motto „Mensch und Landschaft“.

© Späll

38 Menschen helfen Menschen

September 2013


PANORAMA

KULTURRAUM

Traude Payer und Gerlinde Peklar stellten aus

Kunst im LKH Hartberg

Die beiden Hartberger Künstlerinnen

Traude Payer und Gerlinde Peklar präsentieren

im LKH Hartberg ihre Werke. Peklar

hat sich ihre Malkenntnisse in zahlreichen

Malseminaren im In- und Ausland angeeignet.

Besondere Freude macht ihr, der

eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Die Künstlerin arbeitet nicht nur mit einer

Technik, sondern widmet sich Aquarell,

Acryl, Tusche und auch der Absprengtechnik.

Payer widmet sich vor allem der Aquarellmalerei.

Auch sie besuchte mehrere

Seminare und Kurse, um ihre Kenntnisse zu

vertiefen. Die Künstlerin präsentierte ihre

Werke erstmals 2004 im LKH Hartberg, weitere

Ausstellungen folgten.

Unter dem Motto „Zart und kräftig“ stellten

beide Künstlerinnen gemeinsam ihre Werke im

LKH Hartberg aus. Man konnte die Bilder vom

26. Juli bis 29. August 2013 bestaunen.

© Peklar & Payer

Kunst & Kultur Tipp

Galerie Sigm. Freud eröffnet.

Beeindruckende Kunst im LSF Graz

© LSF Graz

Galerie Sigm. Freud – Die außergewöhnliche

Schreibweise bezieht sich auf die Gewohnheit

von Professor Freud, handschriftlich mit Sigm.

Freud zu unterzeichnen. Die Unterschrift des

weltbekannten Psychoanalytikers ist auch im

Logo der Galerie zu finden. Die Galerie wurde

als Versuch, die Kunst als Vermittler zwischen

den Menschen innerhalb und außerhalb der

Klinik zu nutzen, begründet. In einer Nervenklinik

ist das Thema der Endstigmatisierung

immer präsent. Kunst ist ein Symbol für

Durchlässigkeit und Kommunikation. Als Auftaktsausstellung

der Galerie Sigm. Freud fand

in Zusammenarbeit mit kultkultur.com, Mag.

Richard Schieder, die Vernissage der Ausstellung

„Blue on Blue“ des Künstlers Peter W.

Gray statt. Der Ärztliche Direktor Prim. Univ.-

Prof. DDr. Michael Lehofer eröffnete, Diözesanbischof

Dr. Egon Kapellari, Bürgermeister

Mag. Siegfried Nagl und Landesrätin Dr. Bettina

Vollath begrüßten Künstler und Gäste.

Der Künstler, Bildhauer, Priester und Autor

Peter W. Gray (USA) dissertierte in Berkeley,

Kalifornien. Er kann auf ein großes Gesamtwerk

mit zahlreichen internationalen Ausstellungen

zurückblicken. In einem „live painting

act with music improvisation“ malte Peter W.

Gray live zur Musik des Pianisten Andreas

Woyke.

„LIBIDO“ heißen die Gemälde der neuen

Werkgruppe des Malers, Grafikers und

Kunstpädagogen Walter Gerhold, die seit 19.

Juni 2013 in der Galerie Sigm. Freud gezeigt

werden.

Die nächste Ausstellungseröffnung findet am

23. Oktober 2013 um 19:00 Uhr mit dem Künstler

Klaus Baumgartner statt. Zur Eröffnung

sind Kulturinteressierte willkommen.

September 2013

Menschen helfen Menschen

39


Rätselspaß mit Gewinnchance

Schicken Sie das Lösungswort des Kreuzwort rätsels bzw. die drei Ziffern

(von oben nach unten) der farbig hinterlegten Felder des Sudoku mit Ihrem

Namen und Ihrer Privat-Adresse an:

Redaktion G’sund / KAGes

Postfach 6, 8036 Graz Mail: gsund@kages.at Fax: 0316/340-5296

Aus allen bis zum 1.12.2013 eingelangten Einsendungen mit der richtigen

Lösung werden unter Ausschluss des Rechtswe ges Buchpreise verlost.

Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

Kreuzworträtsel

jmd., der

polizeil. Bestandsverminderung

unverletzt,

Ermittlungen

unversehrt

anstellt

schöner

etwas eitler

Mann (frz.)

einen

Mundvoll,

Happen

chemische

Einheit der

Stoffmenge

Schulleistungsstudie

der OECD

(Abk.)

Hornplatte

am Zeh

5

musikalisches

Werk

mit raschen

Bewegungen

arbeiten

Hauptstadt

der

Bahamas

akad. Grad

(Abk.)

Autokz. v.

Starnberg

ital. Schauspielerin

1924

(Eleonora)

Schlammsprudel,

Schlammvulkan

geschäftstüchtig,

clever,

gewitzt (engl.)

alte

französische

Währung

katholisches

Gebet

ital. Alpengewässer

Dt. Sportbund

(Abk.)

Schein,

Täuschung

2

die

Schöpfung

um uns

1

Theatergebäude

der

Antike

Dachshund

Kosename

des

Großvaters

wasserdurchtränkt

Schauspieler

und

Regisseur

(Woody)

Ausflug zu

Pferde

z.B.: Neon

oder Helium

6

Das G’sund-Team wünscht viel Erfolg!

Marmelade

(engl.)

niederl.

Entertainer

Konstruieren

am Computer

(Abk.)

zugespitzte

Lage

Schallreflexion

Wundsekret

norddt.

Mädchen

dt. Mathematiker

unbemerktes

Vorhandensein

ein.

Krankheit

3

Körperspray

(Kurzwort)

Mitmachen und

gewinnen!

Auf welchen Seiten dieser G’sund-

Ausgabe befinden sich diese beiden

Bildausschnitte?

1

illoyal,

abtrünnig

deutscher

Landsmann

Gesellschaftsspiel

mit Karten

Verbrennungsrückstand

im

Kamin

4

Ostsüdost

(Abk.)

2

Lösungswort

1 2 3 4 5

SUDOKU

Das Diagramm dieser japanischen

Rätselart ist mit den Zahlen 1–9 aufzufüllen.

Jede Zahl darf in jeder Zeile und

jeder Spalte und in jedem 3x3-Feld nur

einmal vorkommen.

Schwierig keitsgrad: mittel

Auflösungen vom Juni 2013:

Kreuzworträtsel: BADEN

Sudoku: 317

Gefunden: Seite 37, Seite 29

6

7

6

8

4

3

1

4

3

2

9

7 5

3 2 9 5 6

7

4 8

2

2 4

9

5 7 1

4

9 6

7

6

2 8

3

1 Seite _____

2 Seite _____

Gefunden?

Schicken Sie Ihre Antwort unter Angabe Ihres

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Redaktion G’sund/KAGes

Postfach 6, 8036 Graz

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