Studienreisen Spanien - Travel ONE

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Studienreisen Spanien - Travel ONE

travel. one

das Magazin für Reiseprofis

Die neuen touristischen Datenformate sollen

die Qualität der Informationen verbessern und

Buchungsprozesse beschleunigen. Im Reisebüroalltag

ist davon noch nicht viel zu spüren. Seite 10

Ausgabe drei 8. Februar 2013

Specials in

dieser Ausgabe:

Studienreisen

Spanien

Geduldsspiel

Interview

Marokko-Werber

Karim Harouchi

Der Verkehrsamtschef schaut

besorgt auf Ägypten. Seite 8


ubrik.thema

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2


ausgabe drei.editorial

Und täglich grüßt ...

Als ich vor einer Weile die Meldungen über die geplante

Einführung einer Mietwagensteuer auf den Balearen in spanischen

Medien las, dachte ich zunächst, ich hätte versehentlich

eine Notiz aus dem Jahr 2005 ausgegraben. Damals hatte

es rund eine Woche gedauert, bis die Regierung nach der

Ankündigung ähnlicher Pläne einen Rückzieher machte. Nun

also ein neuer Versuch, und der hält sich offenbar hartnäckiger

als sein Vorgänger. Dass die neue Abgabe (mehr dazu

auf Seite 34) auch noch als Ökosteuer deklariert wird, weckt

Erinnerungen an die 2002 geplante »Ecotasa«, die ebenfalls

floppte. In die Historie der Versuche, auf diese Weise Geld in

die öffentlichen Kassen zu spülen, passt auch der Zeitpunkt.

Denn natürlich sind die Verträge zwischen Autovermietern

und Veranstaltern längst zu alten Konditionen abgeschlossen,

und es sind schon zahlreiche Mietwagen für den Sommer

zu den alten Preisen gebucht. Eine konstruktive Auseinandersetzung

der politischen Führung mit dem wichtigsten

Wirtschaftssektor der Balearen sähe anders aus.

Christian Schmicke

Chefredakteur

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

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travel.one 8.2.2013 www.expedia.de/reisebuero

3


ausgabe drei.2013

Inhalt

titelthema

10 Technik im Reisebüro.

Die Buchungssysteme sind der Datenflut kaum

noch gewachsen. Doch der große Durchbruch

der neuen Datenformate lässt auf sich warten.

10

Foto: Alphaspirit/Shutterstock

puls

6 Barometer. Bewerten Sie den Telefonservice der Airlines.

8 Interview. Warum Ägypten dem marokkanischen

Fremdenverkehrsamtschef Harim Karouchi Sorgen bereitet.

produkt

16 Studienreisen. Touren für Fortgeschrittene –

Produktexperten geben ihre persönlichen Tipps.

20 Verkaufsförderung. Trotz wachsenden Internetvertriebs

setzen Studienreiseanbieter weiterhin auf Reisebüros.

22 Gebeco. Comeback für Japan.

28 Airlines/Airports. Gute Auslastung bei Delta +++

Air France präsentiert »Hop« +++ Qantas stellt

Frankfurt-Verbindung früher ein

16

Foto: Meier’s Weltreisen

sales

30 Marketing. Bei einer großen Aktion von JT Touristik

konnten sich zehn Reiseprofis als Modedesigner versuchen.

32 Deutsche Bahn. Das Online-Geschäft wächst weiter.

destination

34 Spanien. Mietwagensteuer, ein Piratendorf, neue Boutique-

Hotels – das sind die Themen auf Mallorca im Jahr 2013.

36 Toledo. Im spanischen Nationalpark Cabaneros gehen

Besucher auf Safari.

40 Indischer Ozean. Mauritius’ Nachbarinsel Rodrigues

gilt bei Urlaubern noch als Geheimtipp.

34

Foto: Boutique Hotel Calatrava

exit

46 Peps. Schnäppchen für Touristiker.

47 TV-Tipps.

48 Leute. Ekkehard Beller trennt sich von

Nicko-Tours-Anteilen.

49 Leserbriefe. Impressum.

50 Persönlich. Björn Walther,

Geschäftsführer von Öger Tours.

Dieser Ausgabe ist ein Supplement der Messe Berlin beigeheftet.

4

8.2.2013 travel.one


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31

MOTSI MABUSE – MEIN SÜDAFRIKA

Erzählt auf www.dein-suedafrika.de

F

ür Motsi Mabuse ist Südafrika

Heimat und dementsprechend

schwärmt sie auch davon: „Für

mich ist Südafrika ein einzigartiges

Land, in dem die Menschen so viel

Lebensfreude und Herzlichkeit ausstrahlen

und es schaffen, aus jeder

Lebenssituation ein Lied zu machen.

Wo ständig jemand singt oder tanzt.

Egal ob er glücklich oder traurig ist.

Mein Südafrika riecht nach einer Mischung

aus Gewürzen, Erde, Sonne

und Regen.“

Wer einmal dort war, mag das bestätigen.

Und wer meint, das Land an der

Südspitze Afrikas zu kennen, wird immer

wieder überrascht – von der Vielfalt

seiner Natur, den Geschichten seiner

Menschen, den intensiven Farben,

dem Reichtum seiner Tierwelt und

dem Rhythmus seiner Städte. In Südafrika

erwarten Sie außergewöhnliche

Reiseerlebnisse. In vielen Nationalparks

und Wildreservaten des Landes

sind die Big Five (Löwe, Leopard, Büffel,

Elefant und Nashorn) und andere

afrikanische Wildtiere wie Zebras,

Giraffen sowie etliche Antilopen- und

Vogelarten zuhause. Bei einer Safari

im offenen Jeep können Sie ihnen

hautnah begegnen. So groß der Artenreichtum,

so vielfältig sind auch

die Lebensräume: von weiter Buschlandschaft

über mächtige Bergketten,

Halbwüsten, einzigartiger Fynbos-Pflanzenwelt

und einsamen

Stränden bis hin zu prachtvollen Unterwasserlandschaften.

Südafrika lässt sich ohne Zeitverschiebung

erreichen und ist ganz leicht zu

bereisen. Außerdem bietet es ein unvergleichliches

Preis-Leistungsverhältnis.

Südafrika liegt auf den vordersten

Plätzen der Reisedestinationen

weltweit, in denen Urlauber am

meisten für ihr Geld bekommen. Vor

allem Restaurants, Bars und Geschäfte

locken mit einem hervorragenden

Angebot. In Südafrikas trendigen Metropolen

Johannesburg, Kapstadt und

Durban lässt es sich ausgiebig shoppen.

Viel Spaß macht eine Shoppingtour

über die Märkte, wo man um

handgemachte Mitbringsel feilschen

oder seine Nase in duftende Gewürze

aus aller Herren Länder stecken kann.

Aber vor allem ist Südafrika ein Land

der Geschichtenerzähler, voller inspirierender

Momente und Erlebnisse.

Ein Land, das das Herz berührt und es

nie wieder los lässt.

Treffen Sie uns und unsere Partner auf der ITB in Berlin am South African Tourism Stand 138, Halle 20 und erleben Sie vor Ort

unsere Ndebele-Künstlerin. Sie wird während der ITB eine Leinwand bemalen, die in 40 Einzelteilen an die Besucher verlost wird:

Besuchen Sie uns und gewinnen Sie ein Stück farbenfrohes Südafrika!


ubrik.thema

puls

Kein Anschluss unter dieser Nummer?

Online-Umfrage zur Qualität des Telefonservice der Fluggesellschaften.

n Nach den Hotlines der Reiseveranstalter

muss sich nun der Telefonservice

der Fluggesellschaften dem Urteil der

Travel One-Leser stellen.

Wie lange hängt der Anrufer in der

Warteschleife? Wie gut sind die Callcenter-Mitarbeiter?

Und wie schnell arbeitet

der Service? Bereits zum zwölften Mal

fragt Travel One im Rahmen der Online-

Umfrage »Barometer« Reisebüromitarbeiter

nach ihrer Meinung zu Erreichbarkeit,

Kompetenz und Reaktionsgeschwindigkeit

der unterschiedlichen Telefonservices

in der Touristik.

Auf unserer Liste im Netz finden Counterkräfte

32 Linien- und Ferienfluggesellschaften,

die es mit den Noten eins bis

sechs zu bewerten gilt (es müssen nicht

alle benotet werden). Platz für einen persönlichen

Kommentar gibt es ebenfalls.

Los geht es am Freitag, 8. Februar. Von diesem

Tag an ist das Barometer freigeschaltet.

Die letzte Möglichkeit, sich an der Umfrage

zu beteiligen, ist am 17. Februar.

Die Teilnehmer der Umfrage können an

einem Gewinnspiel teilnehmen, wenn sie

Namen und Adresse angeben. Travel One

und Schauinsland Reisen verlosen gemeinsam

einen einwöchigen Aufenthalt

für zwei Personen im Fünf-Sterne-Hotel

Crystal Deluxe Resort & Spa in Kemer mit

Ultra-All-inclusive-Verpflegung. Der Reisezeitraum

liegt zwischen dem 1. Mai und

dem 31. Oktober 2013, Ferienzeiten sind

ausgeschlossen.

www.travel-one-barometer.de

barometer

Frühlingstour startet mit

»Social Media« und »E-Recht«

n Worauf muss beim Bau

einer eigenen Website, eines

Newsletters oder einer

Facebook-Fanseite von juristischer

Seite geachtet werden?

Welche Hausregeln

gelten in Social Media Plattformen

und wie sehen die

rechtlichen Folgen bei Verstößen

aus? Diesen Fragen rund um das

Thema »E-Recht« geht die Social Media

Akademie für Reise und Touristik in Kooperation

mit Travel One bei ihrer Frühjahrstour

nach. Die Ganztagesseminare unter

Anleitung eines Rechtsanwaltes finden

zwischen dem 27. und 29. Mai in Nürnberg,

München und Frankfurt statt. Und auch

zum Thema »Social Media im Tourismus«

gibt es 2013 wieder Seminare. Sie informieren

über Marketingmöglichkeiten mit

Facebook, Twitter, Pinterest & Co. Veranstaltungsorte

sind zwischen dem 15. und

17. April Frankfurt, Bremen und Köln.

Travel One-Leser, die an einem Seminar

teilnehmen und bei der Buchung den Code

»Travel One« eingeben, erhalten 20 Euro

Rabatt. Dieser gilt auch in Kombination mit

der 50-Euro-Frühbucherermäßigung.

www.socialmediafrühlingstour.de

www.smart-workshops.de/termine

Chatten mit

dem TUI-Chef

n TUI will den direkten Dialog

mit den Reisebüros intensivieren.

Pro Quartal soll künftig eine Führungskraft

des Veranstalters den

Reiseprofis im TUI Newsnet Rede

und Antwort stehen.

Den Anfang macht am 25.

Februar von 18 bis 20 Uhr TUI-

Deutschland-CEO Christian Clemens.

Expedienten können ihre

Fragen vorab in der Forumsgruppe

»TUI live Chat mit Christian

Clemens« einstellen. Weitere

Chatrunden sollen am 13. Juni mit

Andreas Casdorff, Leiter Operatives

Marketing, und am 19. September

mit Vertriebschef Michael

Knapp stattfinden.

6

8.2.2013 travel.one


mix.puls

Spanien bleibt Spitzenreiter

Die Reiselust steigt

weiter. Im Schnitt reisen die

Deutschen aber nur noch

rund zwölf Tage im Jahr.

Dabei gilt: Je näher das Ziel,

desto kürzer der Urlaub, ermittelte

Ulrich Reinhardt

n Die Reiseintensität der Deutschen stieg 2012 im vierten Jahr in Folge auf aktuell

54 Prozent. Zugenommen hat der Wert vor allem bei Urlaubern über 55 Jahren;

mehr als die Hälfte von ihnen war in den vergangenen zwölf Monaten unterwegs.

Das ermittelte Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung

für Zukunftsfragen, in der 29. Deutschen Tourismusanalyse. Und: Jeder Dritte

über 75 Jahre packe wenigstens einmal pro Jahr seine Koffer.

Deutschland bleibt mit Abstand das beliebteste Reiseziel. Die meisten zieht

es nach Bayern und an die Ostsee. Wenn es ins Ausland geht, steht nach wie vor

Spanien an der Spitze. Besonders Urlaub auf den Balearen ist gefragt. Dorthin

fahren genauso viele Urlauber wie nach ganz Italien, das auf der Beliebtheitsskala

an zweiter Stelle steht und um 0,4 Prozentpunkte zulegte. Nichtsdestotrotz

sank der Anteil deutscher Urlauber in allen spanischen Feriengebieten im

Vergleich zum Vorjahr. Davon profitierte auch das an dritter Stelle platzierte Urlaubsland

Türkei.

Incentives für

Charterflüge

n Ägypten will auch künftig

deutsche Veranstalter unterstützen,

wenn sie Charterflüge

in das nordafrikanische Land

auflegen. Präsident Mohammed

Mursi betonte während seines

Staatsbesuchs in Berlin, dass

weiterhin Anreize geschaffen

werden sollen, um internationale

Flugverbindungen zu unterstützen

und so den darbenden

Tourismus anzukurbeln – künftig

möglicherweise in Form einer

Prämie für gefüllte statt wie

bisher für leere Flugsitze.

Die ägyptische Regierung

verschiebt zudem die geplante

Erhöhung der Eintrittspreise zu

historischen Stätten um ein Jahr

auf den Mai 2014.

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travel.one 8.2.2013 7


interview.puls

Macht die Ägypten-Krise auch

Ihnen zu schaffen, Herr Harouchi?

Das Interview führte Christian Schmicke.

Karim Harouchi ist seit Sommer

2012 Chef des marokkanischen

Fremdenverkehrsamts in Düsseldorf.

Er arbeitete in Deutschland

zuvor acht Jahre als Direktor für

die marokkanische BMCE Bank.

Das Interview führte

xxxxxxxxxxxxxx xxxxxx.

Foto: Travel One

In Ägypten protestiert das Volk

gegen die Regierung und in

einigen Großstädten wurde dort

der Ausnahmezustand verhängt.

Das ist für den Tourismus im Land

ein herber Rückschlag, auch wenn

die wichtigsten touristischen

Ziele selbst nicht betroffen sind.

Befürchten Sie, dass der Sog der

Ereignisse auch Marokkos

Tourismus beeinträchtigt?

Harouchi: Wenn Sie ein Übergreifen

der Konflikte auf Marokko meinen

– diesbezüglich sehe ich überhaupt

keine Gefahr. Marokko hatte

auch seinen arabischen Frühling,

aber der ist durchweg friedlich

verlaufen.

Dennoch sehe ich die Ereignisse in

Ägypten mit Sorge, weil viele Menschen

– gerade in Deutschland –

den gesamten nordafrikanischen

Raum als eine Region betrachten.

Deshalb haben Ereignisse in Ägypten

oder Tunesien auch auf die touristische

Nachfrage für Marokko

einen Effekt. Dass es zwischen den

drei Ländern in historischer, sozialer,

politischer, wirtschaftlicher

und kultureller Hinsicht erhebliche

Unterschiede gibt, hat sich in

Deutschland, anders als in Frankreich,

noch nicht wirklich herumgesprochen.

Darin liegt sicher auch

eine Aufgabe für uns als Fremdenverkehrsamt.

Aber das braucht

Zeit.

Marokko hat für die touristische

Entwicklung bis 2020 ehrgeizige

Ziele formuliert. Von derzeit gut

zehn Millionen soll die Zahl

ausländischer Besucher auf 20

Millionen steigen. In den letzten

zwei Jahren konnten Sie keine

Zuwächse erzielen. Halten Sie

trotzdem an der ursprünglichen

Zielsetzung fest?

Grundsätzlich ja – auch wenn

man natürlich nicht jeden Einflussfaktor

der nächsten sieben

Jahre vorhersehen kann. Es gibt

derzeit sechs größere touristische

Projekte. Einige davon liegen voll

im Zeitplan, bei anderen dauert

der Ausbau etwas länger. Wir lernen

mit jedem Projekt dazu, und

davon profitieren wir bei den

nachfolgenden Investitionen.

Können Sie konkretisieren,

welche Lerneffekte sich bereits

eingestellt haben?

Anders als beim Tourismusplan

2010 haben wir uns im Rahmen

der Planung für 2020 nicht nur

quantitative Ziele gesetzt. Alle Regionen

des Landes sollen ihren Anteil

an der touristischen Entwicklung

haben. Der Ausbau der Infrastruktur

erfolgt unter drei Prämissen:

Wir wollen keine touristischen

Ghettos, sondern die Resorts sollen

in der Nähe gewachsener Städte

liegen. Außerdem wollen wir mehr

als reinen Badeurlaub anbieten,

zum Beispiel durch kulturelle Aspekte.

Und wir legen Wert auf

sportliche Angebote, zum Beispiel

durch Golfplätze, deren Zahl von

derzeit 28 um 35 weitere ausgebaut

werden soll.

Golfplätze in trockenen

Regionen können wegen ihres

Wasserbedarfs Probleme

verursachen. Wird dieser Aspekt

in den Planungen für den Ausbau

des Golfangebots berücksichtigt?

Ja. Das Tourismusprojekt Mogador,

zum Beispiel, bezieht sein Wasser,

auch für die Golfanlage, aus der be-

8

8.2.2013 travel.one


interview.puls

thema.rubrik

nachbarten Stadt Essaouira. Um

Konflikte wegen der Wasserversorgung

zu vermeiden, wurde auf

nationaler Ebene ein Gesetz erlassen,

das den Bau neuer Golfplätze an

die Nutzung gebrauchten Wassers

knüpft. Bereits bestehende Anlagen

müssen ihren Wasserverbrauch

innerhalb einer Übergangsfrist

ebenfalls umstellen.

Zurück zu den kurzfristigen

Perspektiven: Welche Maßnahmen

werden Sie ergreifen, um das

Geschäft aus Deutschland

anzukurbeln?

Wir werden uns jedenfalls nicht auf

Preiskämpfe einlassen; darüber ist

sich die Touristik in Marokko einig.

Durch einige neue Flugverbindungen,

zum Beispiel von Lufthansa,

Ryanair und Easyjet, verbessert

sich zudem die Anbindung aus

Deutschland – auch ohne Incentives.

Ich bin insgesamt ganz optimistisch,

dass 2013 ein gutes Jahr wird.

In welchen Bereichen sehen Sie

noch ungenutzte Potenziale?

Zum einen benötigen starke Märkte

wie Deutschland größere Kapazitäten

in der Hotellerie. Daran arbeiten

wir intensiv. Und darüber hinaus

liegt im Kulturtourismus noch

erhebliches Potenzial. Ziele wie Tanger

oder Fez können künftig als

Städte-Destinationen eine ähnlich

wichtige Rolle spielen wie heute

Marrakesch.

Zahlen & Fakten

Marokko zählte in den ersten

elf Monaten des vergangenen

Jahres 183.468 Gäste

aus Deutschland. Gegenüber

dem Jahr 2011, als insgesamt

219.670 deutsche Besucher

ins Land reisten, dürfte dies

für das Gesamtjahr einen

leichten Rückgang bedeuten.

Aus aller Welt besuchten

bis einschließlich November

knapp 8,7 Millionen internationale

Gäste das Land. 2011

kamen im Gesamtjahr 9,34

Millionen.

Foto: stockXchng

MEHR URLAUB

IM SOMMER 2013!

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KEMER • MARMARIS • BODRUM

KUSADASI

APRIL – OKTOBER 2013

APRIL – OKTOBER 2013

APRIL – OKTOBER 2013

Türkei

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»Wir lernen mit jedem Projekt dazu; davon

profitieren die nachfolgenden Investitionen.«

Side • Alanya • Antalya • Belek • Kemer

Marmaris • Bodrum • Kusadasi

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Marmaris • Bodrum • Kusadasi

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Marmaris • Bodrum • Kusadasi

travel.one 8.2.2013 9


titelthema.technik

In kleinen Schritten

Die Revolutionierung der Angebotsdarstellung im Vertrieb

durch neue Datenformate entpuppt sich als mühsamer Weg.

Manchmal wird ein Segen zum

Fluch. Kurz nach Jahresbeginn

brummte das Geschäft am Counter.

Die Buchungen liefen erheblich besser

an, als es die meisten Reisebüros,

aber auch die Veranstalter und Technik-

Dienstleister erwartet hatten.

Der unverhoffte Nachfrageschub

sorgte zwar für Freude, auf der anderen

Seite aber auch für jede Menge Ärger.

Denn die Buchungen über das Traveltainment-System

Bistro, das hierzulande

nach eigener Schätzung in 85 bis 90 Prozent

aller Reisebüros genutzt wird, liefen

häufig stockend. So wurden bisweilen

Angebotsmails aus dem Service-Center

nicht verschickt. Parallel habe die Hotline

durch lange Wartezeiten geglänzt,

berichten Reiseprofis. Und in manchen

Fällen ging überhaupt nichts mehr, wie

eine Reihe von Einträgen in den Reisebüroplattformen,

zum Beispiel auf Facebook,

verdeutlicht.

Ralf Jade, der bei Traveltainment

das B2B-Geschäft leitet, räumt ein, dass

es vor allem in der ersten Januar-Hälfte

zu Problemen gekommen sei. Den Ärger

der Reisebüros, deren Buchungsfluss dadurch

ins Stocken geriet, kann er nachvollziehen.

Doch er betont, dass der größte

Teil der Fehlermeldungen nicht auf

das Konto von Traveltainment gehe, sondern

vielmehr Kapazitätsproblemen auf

den Servern der Veranstalter zuzuschreiben

sei. Verschärft würden die Probleme

in solchen Situationen dadurch, dass erfolglose

Buchungsanfragen immer neu

wiederholt würden, was zu zusätzlichem

Datenverkehr führe.

»Wir hatten in den ersten Wochen des

Jahres rund 30 Prozent mehr Buchungen

als im Vorjahr«, berichtet Jade. An manchen

Tagen seien die Buchungseingänge

mit mehr als 10.000 sogar um rund 60

Prozent höher gewesen. Darauf seien die

Kapazitäten mancher Veranstalter nicht

ausgelegt, seitens Traveltainment gebe

es da keine Eingriffsmöglichkeiten. Traveltainment

habe aber in »sehr engem

Austausch mit den Veranstaltern Tag

und Nacht« daran gearbeitet, »Verfügbarkeitsbeeinträchtigungen

kurzfristig

zu beheben«.

Wo bleibt der Technologieschub?

Die erneuten Probleme mit dem Datenfluss

zwischen Veranstaltern und Reisebüros

rücken ein Thema wieder in den

Fokus, um das es in jüngster Zeit recht ruhig

geworden war: die neuen konkurrierenden

Datenformate EDF (Einheitliches

Datenformat) und OTDS (Offener touris-

Die aktuellen Cache-Systeme sind der

immer größeren Datenflut nicht gewachsen

10

8.2.2013 travel.one


technik.titelthema

tischer Datenstandard). Diese waren

2011 ins Rennen geschickt worden, um

die Datenqualität signifikant zu verbessern

und die Abfragegeschwindigkeit

enorm zu beschleunigen.

Und dann war da noch Peakwork,

das Unternehmen des ehemaligen Traveltainment-Chefs

Ralf Usbeck. Dessen

Player-Hub-Technologie wollte auf der

Basis des in DRV-Regie entwickelten

Datenstandards Global Types und des

Datenformats EDF ebenfalls mit höherer

Datenqualität und deutlich verbesserter

Geschwindigkeit punkten.

Das Datenformat EDF, mit dem

Peakwork arbeitet, war ebenfalls von

Usbeck entwickelt worden und ist lizenzpflichtig.

Als Gegenentwurf gaben

die Technikanbieter Traveltainment,

Bewotec, Traffics und Travel IT im

Herbst 2011 den Startschuss für OTDS.

Der nach dem Datenformat benannte

Verein, dessen Geschäftsstelle seit Mitte

2012 von der ehemaligen Amadeus-

Managerin Steffi Schweden geleitet

wird, stellt Interessenten die Spezifikationen

seines Datenformats zum

kostenlosen Download zur Verfügung.

Foto: Shutterstock

Alles wie gehabt.

In der Realität des Reisebüroalltags

ist von der schönen neuen Datenwelt

bislang nur wenig angekommen. Dabei

sind die Forderungen des Vertriebs

an ihre touristischen Buchungssysteme

recht überschaubar: Vollständige

Daten, vakanzgeprüfte Angebote,

möglichst in Echtzeit, eine Preisdarstellung,

die auch bei komplexeren

Familienurlaubsbuchungen zuverlässig

den richtigen Endpreis darstellt.

Und möglichst die gesamte Bandbreite

des touristischen Angebots, klassisch

ebenso wie dynamisch paketiert – also

travel.one 8.2.2013 11


titelthema.technik

Traveltainment-Manager Jade:

Die Kapazitätsprobleme liegen

bei den Veranstaltern

»full content«, bitte schön. Das klingt trivial,

ist es aber nicht. Schon die Forderung,

möglichst vakanzgeprüfte Angebote darzustellen,

wird zum jetzigen Zeitpunkt nur

unzureichend erfüllt. So laufen Buchungsanfragen

bei Traveltainment, aber auch bei

den anderen Buchungssystemen, zunächst

einmal in einem Cache auf. Ob die Daten,

die in diesem Pufferspeicher von den Veranstaltern

abgelegt wurden, aktuell sind,

hängt davon ab, wann er zuletzt aktualisiert

wurde. Dies hat zur Folge, dass Reisebüros

und ihre Kunden in manchen Fällen

zunächst andere Preise und Verfügbarkeiten

sehen als die, auf die sie auch wirklich

Zugriff haben.

Vor allem Touristiker in den Führungsetagen

der Veranstalter bemängeln,

dass die aktuellen Cache-Systeme der immer

größeren Datenflut, die auf sie einströmt,

nicht mehr gewachsen sind. Das

führt dazu, dass die darin enthaltenen

Daten entweder nicht aktuell sind oder

dass Reisebüros nicht auf die gesamte Angebotsbandbreite

Zugriff haben. Oder es

kommt, wie im Januar, zu Störungen in den

Buchungsprozessen.

Neue Infos für Generation Bistro.

Dieses Problem zu beheben, liegt grundsätzlich

im Interesse aller Beteiligten. Nur

so lässt sich vermeiden, dass die Buchungssysteme,

die in den Reisebüros genutzt werden,

gegenüber den Online-Buchungsplattformen

für Endverbraucher hoffnungslos

ins Hintertreffen geraten.

Der wohl wichtigste Schritt auf diesem

Weg besteht in der umfassenden Markteinführung

eines oder beider neuer Datenformate.

Deren Entwicklung fußt auf der

Erkenntnis, dass aktuelle Preisvergleichssysteme

wie Bistro nicht in der Lage sind,

alle relevanten Qualitätsmerkmale einer

Reise abzubilden und in den Preisvergleich

einzubeziehen. Das hat Folgen. Weil sich

eine wachsende Zahl von Reisebüromitarbeitern

bei der Angebotssuche ausschließlich

auf die Preisvergleichssysteme verlässt

– Skeptiker sprechen von der »Generation

Bistro« – fällt ein Teil der Angebote schlicht

unter den Tisch oder taucht im Preisvergleich

erst weit hinten auf, weil nicht alle

Angebotsmerkmale erfasst werden.

Die neuen Datenformate sollen für eine

einheitliche, möglichst vollständige Erfassung

aller relevanten Qualitätsmerkmale

sorgen. Das Problem: Weder EDF noch OTDS

konnten bislang alle wichtigen Veranstalter

für sich gewinnen. Während das lizenzpflichtige

EDF vor allem von den Konzernen

unterstützt wird, fehlen diese im Portfolio

von OTDS bislang. Mit dabei sind von den

Veranstaltern vor allem mittelgroße Anbieter,

zum Beispiel Ameropa, Fit Reisen, FTI,

GTI Travel und Schauinsland Reisen. Zudem

gelang es dem offenen Datenstandard

jüngst, Alltours für die Datenkonvertierung

in OTDS ins Boot zu holen.

Neuentwicklung bei Bistro – die Family Tab ist bereits

auf Daten im OTDS-Format eingerichtet

Stückwerk.

Wenn sich Veranstalter dem einen oder anderen

Format oder auch beiden verschrieben

haben, bedeutet das allerdings keineswegs

automatisch, dass sie heute oder in naher

Zukunft ihre gesamte Angebotspalette darin

zur Verfügung stellen. So läuft für die Konvertierung

der Daten von Alltours aus dem

Veranstaltersystem WBS Blank erst einmal

eine Testphase für das entsprechende Export-

Modul. Pioniere in puncto Anwendung sind

12

8.2.2013 travel.one


technik.titelthema

Neue Produkte

Traveltainment/Bistro Portal

Linienflug:

In dem Portal sind nun auch die Linienflüge zu finden. Es

handelt sich um aufbereitete Daten von Amadeus. Zur ITB

soll die Pilotierung in den Reisebüros starten, die neue

Flugmaske soll von Ende April an verfügbar sein.

Expi-Attribute:

Seit Jahresanfang verfügbar, von den Expedienten auswählbar.

Hotels können mit eigenen Symbolen versehen werden,

dazu gibt es die Möglichkeit, individuelle Kommentare

einzustellen, die bürointern lesbar sind.

Trip Page:

Erstellt dem Kunden eine individuelle Website. Es gibt eine

Standardversion, das Layout kann vom Nutzer gestaltet

werden. Die Seite meldet sich beim Kunden in regelmäßigen

Abständen, auch nach der Reise. Der Preis liegt bei 13

Euro pro Monat und Bistro-Vertrag.

Flight-Tab:

Flüge werden nun in einer Preiskurve dargestellt, aus der

der günstigste Tarif absehbar ist. Durch die Preiskurve können

Daten und Abflughäfen weiter eingegrenzt werden.

Family-Tab:

Die Abfrage ist nun zielgebietsübergreifend möglich. Die Zielgebietsliste

kann für die Hotelauswahl nach Attributen wie

Zahl der Hotelzimmer für Familien, Babysitter oder Kinderclubs

gefiltert werden. In die Hotelliste fließen Familienbewertungen

ein, durch Anklicken der Liste werden die entsprechenden

Angebote angezeigt. Für beide Tabs läuft momentan

die Pilotphase, die Markteinführung erfolgt Ende April.

PDF:

Beim PDF-Versand an die Kunden können nun Texte des

jeweiligen Büros eingestellt werden. Das Dokument kann

auch auf einer HTML-Seite angeboten werden.

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zur ITB und treffen Sie Motsi Mabuse!

Machen Sie mit und gewinnen Sie für sich und eine Begleitperson die Eintrittskarten zur ITB,

die Anreise in der 1. Klasse mit der DB und eine Übernachtung im Doppelzimmer im

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Höhepunkt ist die Abendveranstaltung von South African Tourism am 6. März ab 19 Uhr im

BeachBerlin: Motsi Mabuse präsentiert ihr Südafrika, ein Land voller Lebensfreude & herzlichen

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Südafrikanische Leckereien und Live-Musik mit Velile runden den Abend ab. Feiern Sie mit uns!

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travel.one 8.2.2013 13


titelthema.technik

Vertriebschef Zümpel stellt die

Systemwelt für die neue Alltours-

Website auf Player-Hub-Technik um

Schauinsland, FTI und für die

dynamische Produktion JT

Touristik. Schauinsland paketiert

bereits seine Pauschalangebote,

aber auch die dynamisch

paketierten Produkte

im OTDS-Format über Traffics.

EDF findet derzeit offenbar

vor allem in der Online-

Welt Anwendung. So stellte

Peakwork gerade zwei neue

Kunden vor – das Online-

Portal Binoli, in dem die

Baden-Badener L'Tur-Zentrale

Hotelarrangements mit

Air-Berlin-Flügen bündelt,

und Alltours. Die Duisburger

setzen für ihre frisch überarbeitete

Website bei der

klassischen Produktion nun

vollständig auf das Player-

Hub-Modell von Peakwork.

Noch in diesem Monat solle

auch die dynamische Produktion

integriert werden, kündigt

Alltours-Vertriebschef

Dieter Zümpel an. Peakworks

Neue Produkte

Travel IT

Preisverlaufskurve: Zeigt den günstigsten Preis für jeden Zimmertyp und Verpflegungsleistungen

an.

Versand von Angeboten: Neue Vorlagen für den Versand per PDF, Möglichkeit, die

Angebote auf einer eigenen individuellen Website darzustellen.

Hotelsteuerung: Die Hotels können als Favoriten auf die ersten Plätze der Ergebnisliste

gesetzt und mit Kommentaren der Expedienten versehen werden. Auch Alternativhotels

können einzeln festgelegt werden. Die abgefragten Hotels werden in eigenen

Reitern abgelegt.

Sabre

Neue Veranstalter: ETI mit der Reiseart MIXX, Arg viel Ferien mit dynamisch paketierten

Produkten unter XARG und Ferien Touristik mit Nur-Flug unter FERF (nur für

ausgewählte dynamische Paketierer).

Travelport

Net Fare Manager: Neues Tool für die Berechnung, Buchung und Verwaltung von

Nettotarifen.

Technologie laufe damit nunmehr

auf den Websites von

sieben Veranstaltern aus dem

deutschsprachigen Raum, erklärt

das Unternehmen. Der

starke Online-Fokus der Aktivitäten

Usbecks dürfte Spekulationen

aus dem Vertrieb

neue Nahrung bieten, die besagen,

mittels der neuen Datenformate

sollten vor allem

die Suchfunktionen bei den

Online-Portalen verfeinert

werden.

Chance oder Gefahr?

Neben den beiden Datenformaten

bestimmt die

Frage die Diskussion, ob

Peakworks Player-Hub-Technologie

oder ein zentraler

Datenspeicher nach dem

Muster von Traveltainment

das richtige Modell für die

Zukunft ist. Vereinfacht dargestellt

bedeutet das Player-

Hub-Modell, dass die Angebotsdaten

im EDF-Format

auf den Servern der Reiseveranstalter,

den Playern,

liegen. Sie werden dort bei

Bedarf abgefragt und über

den Hub zusammengestellt.

Grundsätzlich ist übrigens

auch das OTDS-Format für

diese Technologie nutzbar.

Beim klassischen Modell

dagegen legt der Reiseveranstalter

die aktuellen

Angebote täglich auf dem

FTP-Server des Buchungsportals

ab. Bei konkreten Buchungswünschen

wird die

Aktualität des ausgesuchten

Angebots durch eine Buchungsanfrage

an das CRS-

System des Veranstalters

geprüft. Je häufiger ein Produkt

angefragt wird, desto

aktueller sind dementsprechend

die Daten.

Die Verfechter des Player-Hub-Modells

argumentieren,

dieses biete Veranstaltern

die Möglichkeit, ihre

Produkte mit allen Details

im Vertrieb darzustellen,

ohne dass sie durch externe

Cache-Systeme vereinheitlicht

und gefiltert würden.

Damit behalte der Veranstalter

»die volle Kontrolle über

die Darstellung der eigenen

Produkte«, wirbt Peakwork.

Ob die Player-Hub-Technik

im Reisebüro darüber hinaus

tatsächlich schneller ist

als andere Lösungen, muss

sich erst noch zeigen. Da

jede Anfrage automatisch an

alle beteiligten Veranstalter

geht, entscheidet der langsamste

von ihnen darüber,

wie schnell die Information

bereit steht.

Hinzu kommt, dass der

Vertrieb der vollen Kontrolle

über die Distribution durch

die Veranstalter mit gemisch-

14

8.2.2013 travel.one


technik.titelthema

ten Gefühlen gegenübersteht.

Schließlich bietet das Modell

den Veranstaltern im Prinzip

auch die Möglichkeit, unterschiedliche

Vertriebskanäle,

also etwa Eigen- und Fremdvertrieb,

mit unterschiedlichen

Produkten und Preisen

zu versorgen. Dass sie davon

auch Gebrauch machen, ist damit

keineswegs gesagt. Aber

grundsätzlich wären sie in der

Lage, dies zu tun.

Auf der anderen Seite gefällt

auch die Schlüsselrolle

von Systemen wie Traveltainment

und Bistro im Reisebürovertrieb

längst nicht jedem.

Zwar stellt sich Traveltainment

stets als neutraler Datenmakler

dar. Aber natürlich

hat ein solches System grundsätzlich

die Möglichkeit, die

Daten verschiedener Anbieter

unterschiedlich zu gewichten.

Die Gegner der Amadeus-

Tochter weisen zudem gerne

darauf hin, dass es erst die

massive Kritik von Veranstaltern

und Reisebüros an den

Selektionsmechanismen und

der Datenqualität von Bistro

war, die den Stein für die neuen

Datenformate ins Rollen

brachte. Dass sich Traveltainment

heute flexibler bewegt

als damals, unter der Führung

von Usbeck übrigens, ist nicht

zuletzt der Herausforderung

durch das neue Datenformat

zu verdanken.

Nach allen Seiten offen.

Ob sich eines der Datenformate

mittelfristig gegen das

andere durchsetzt, ist derzeit

nicht absehbar. Die meisten

Software-Anbieter werden

sich sowohl mit Lizenzverträgen

für den DRV-Datenstandard

und Peakworks

Player-Hub als auch für die

Verarbeitung des OTDS-Formats

für die Zukunft rüsten.

Daneben spielen die bisher

üblichen vorkalkulierten IN-

FX-Daten noch eine wichtige

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der Wettbewerb unter den

Datenformaten recht sein,

wenn er den Weg zu effizienteren,

schnelleren Buchungsprozessen

beschleunigt. Bis

dahin müssen sie mit Pannenserien

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15


produkt.thema

produkt.studienreisen

Erfahrene Reisende und Stammgäste suchen nach ausgefallenen Erlebnissen. Travel One

fragt nach, welche Tipps Studienreiseveranstalter für diese Kunden bereithalten.

Für Fortgeschrittene

Studienreisende sind eine dankbare

Klientel: Sie sind wissbegierig und

bleiben es in der Regel auch bis in

das hohe Alter hinein.

Das kommt den Anbietern gleichermaßen

zugute, wie es sie vor Herausforderungen

stellt. Denn um Wiederholer

und die nachwachsende Generation sehr

reiseerfahrener Gäste bei Laune zu halten,

müssen sich Studiosus & Co. immer

wieder aufs Neue etwas einfallen lassen.

Travel One hat bei Studienreiseveranstaltern

nachgefragt, welche Angebote

Reisebüromitarbeiter ihren »Wiederholungstätern«

empfehlen können.

Herausgekommen sind Tipps rund um

den Erdball. Die Reisen führen Urlauber

in touristisches Neuland, etwa nach

Bangladesch. Sie schicken sie aber auch

auf neuen Wegen in sehr gut erschlossene

Destinationen. Yannick Fiedler

Haidrun Brauer und Annette Zietzschmann von Meier’s Weltreisen

Foto: Meier’s Weltreisen

Fremde Kulturen ganz nah

Das Volk der

Hmong lebt in

den Bergen

Südostasiens,

auch in Laos

n »Laos«, sagt Produktmanagerin Haidrun Brauer, sei für

Asien-Kenner ein faszinierendes Ziel. Die 15-tägige Studienreise

»Unbekanntes Laos« führt Gäste bis hoch in

den Norden zu den Bergvölkern. Dort besuchen Urlauber

das erste laotische Projekt für nachhaltigen Tourismus,

das Nam Ha Ecotourism Project im gleichnamigen

Naturschutzgebiet. In der Hauptstadt Vientiane speisen

sie im Restaurant Makphet, einem Ausbildungsbetrieb für

Straßenkinder und Teil der Hilfsorganisation »Peuan Mit

Street Child Project«.

n Produktmanagerin Annette Zietzschmann schwärmt

für das südliche Afrika und empfiehlt die zweiwöchige

Studienreise »Sterne des Südens« durch Namibia, Botswana

und Simbabwe. »Weil die Teilnehmer sich ganz auf

das wahre Afrika einlassen können und auch faszinierende

Orte abseits der gängigen Touristenpfade entdecken«,

sagt sie. Charakteristisch für die Reise seien Begegnungen

mit der Bevölkerung, Natur- und Tiererlebnisse sowie

ausgefallene Streckenabschnitte, etwa die Fahrt ins namibische

Buschmannland Tsumkwe.

16

8.2.2013 travel.one


Rulf Treidel von Dr. Tigges

Natur und

Kultur in

Nordeuropa

Heiliger Gegensatz

n Mexiko ist das Ziel der Studienreise

»Von Pilgern, Priestern und

heiligen Plätzen«. Höhepunkt ist

die Teilnahme am Totenfest »Dia

de los Muertos«, an dem Familien

mit Speisen und Getränken auf

den Friedhof gehen, um bei ihren

Verstorbenen zu feiern.

»So traurig es sich für viele Europäer

zuerst anhört: Für Mexikaner

ist dies ein lebensbejahender und

fröhlicher Tag«, sagt Studienreiseprofi

Rulf Treidel. Umso erstaunlicher

sei die Erfahrung für Gäste,

dieses bunte Fest mitzuerleben

und zu erkennen, wie der Tag der

Trauer von anderen Kulturen als Tag

der Freude erlebt werde.

Religiöse Traditionen wie den

mexikanischen Totenkult

(oben) und den jüdischen

Glauben erklärt Dr. Tigges

Fotos: Gebeco

n Treidels Tipp »Pilgerstätten und

heilige Berge – Reisen, die berühren«

will Kunden für das gesellschaftliche

und religiöse Miteinander

in Israel sensibilisieren.

Stationen der Studienreise sind

unter anderem Jerusalem, Tel Aviv,

Bethlehem und Nazareth. Während

der achttägigen Rundreise

treffen sich die Teilnehmer immer

wieder zu Gesprächen mit Repräsentanten

der Kirchen und Einheimischen,

die über ihre Sicht der

Dinge berichten sollen.

»Diese Reise sollte man unbedingt

machen, da sie persönliche

und ungewöhnliche Begegnungen

mit Menschen enthält«,

begründet er seine Auswahl. Als

ganz besonderes Erlebnis beschreibt

der Dr.-Tigges-Manager

die Möglichkeit, gemeinsam mit

einer israelischen Familie den

Schabbat zu feiern.

Ihre Kunden wollen Nordeuropa besonders intensiv

kennen lernen? Und wünschen sich eine

qualifi zierte Reiseleitung mit Erfahrung in der

Begleitung von Studienreisen? Dann empfehlen

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■ Schottische Landwirtschaft, z. B.

Besuch einer Schaffarm

■ Schottisches Handwerk, z. B. Besuch

einer Whiskybrennerei

■ Schottische Kultur und Geschichte bei

Vorträgen erfahren

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Island, Irland, Norwegen und im Baltikum

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travel.one 8.2.2013 17

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produkt.thema

produkt.studienreisen

Anja Habersetzer und Michaela Tedsen von Studiosus

Kulinarische Genüsse & Mikrokredite

Küchenchef Passeri führt Studiosus-

Gäste in die toskanische Küche ein

Foto: Studiosus

n Studiosus-Mitarbeiterin Anja Habersetzer

ist von den Extratouren

während der Reise »Toskana – kulinarisch

erleben« begeistert. Urlauber

logieren in einer Landvilla südlich

von Arezzo, die exklusiv Studiosus-Gästen

vorbehalten ist. Wer

möchte, kann Küchenchef Walter

Passeri jeden Nachmittag begleiten

und toskanische Spezialitäten zubereiten.

Weitere Highlights: Ein Besuch

beim Fleischlieferanten der Villa,

der die alte Schweinerasse Cinta

Senese züchtet, eine Weinprobe sowie

eine Stippvisite in einer Käserei.

n Indien und Bangladesch kombiniert

die Studienreise »Sikkim-Bangladesch

– vom Himalaya in die Sundabans«,

die Michaela Tedsen empfiehlt.

Der Verlauf sei ungewöhnlich. Er verbinde

West- und Ostbengalen miteinander

und überwinde etliche Höhenmeter

vom östlichen Himalaya bis zu

den Mangrovenwäldern. Highlight sei

ein Besuch der Gramee-Bank in Dahka,

die von Friedensnobelpreisträger

Muhammad Yunnus gegründet wurde.

Dort diskutieren Gäste über das Für

und Wider von Mikrokrediten als Mittel

zur Armutsbekämpfung.

Wybcke Meier von Windrose Finest Travel

Höhenrausch & Flussgeflüster

n Als eine »tolle Kombination aus

dem farbenprächtigen Kaschmirtal

und den majestätischen Gipfeln

dieses grandiosen Hochgebirges«,

beschreibt Windrose-Chefin Wybcke

Meier einen Trip durch die Himalaja-Region.

Zu den Highlights

der Reise »Von Kaschmir nach Ladakh

– Auf dem Landweg durch

den Himalaya«, die in Srinagar startet,

zählen nicht nur die Fahrt über

den »Vier-Dämonen-Pass« nach Ladakh,

auch der Besuch des Klosters

Hemis sei für die Teilnehmer der

Studienreise ein unvergessliches

Erlebnis. Denn diese nehmen dort

an einem religiösen Fest teil.

n Als Alternative schlägt Meier Brasilien

mit der Studienreise »Abenteuer

Amazonas« vor. Auf dem Programm

der Studienreise stehen Rio

de Janeiro, Manaus sowie die Wasserfälle

von Iguazú.

Ein besonderes Erlebnis sei jedoch

die Kreuzfahrt auf dem Amazonas.

Fünf Nächte verbringen die

Gäste des Veranstalters an Bord

des exklusiv gecharterten Schiffes.

Die Biologin Brigitte Fugger begleitet

sie täglich in die Tiefen des Regenwaldes

und informiert über Flora

und Fauna. Für die Ausflüge benutzen

die Teilnehmer ein kleines

Beiboot.

Fünf Tage lang sind Reisende

auf dem Amazonas unterwegs

© Ellen Ebenau

18

8.2.2013 travel.one


Foto: Shutterstock

exklusive

Studienreisen

weltweit

Bangladesch (oben) ist ein Land für reiseerfahrene Gäste;

afrikanische Traditionen erleben Urlauber hautnah in Togo und Benin

Rita Stappert und Ulla Fischer von Ikarus Tours

Voodoo inklusive

Foto: Ikarus Tours

faszinierend

intensiv

gemeinsam

Wir empfehlen:

Frankreich – Mit Muße

von Arles in die Provence,

9-Tage-Studienreise

ab € 1.695

n Westafrika-Expertin Ulla Fischer

ist von der Reise »Magisches Westafrika«

begeistert, »weil sich die

Reisegäste auf den Spuren von Riten,

Voodoo und Magie in die selten

besuchten Herzen von Togo

und Benin begeben.«

Ein besonderes Augenmerk

lenken die Macher auf die Tradition

der Volksstämme. So haben

Studienreisegäste nach ihrer Ankunft

in Lomé, der Hauptstadt

von Togo, die Möglichkeit, an einer

Voodoo-Zeremonie teilzunehmen.

Darüber hinaus besuchen sie mehrere

Stämme, die ihnen Einblicke

in ihre Lebensweise gewähren.

n Vielgereisten Globetrottern

empfiehlt auch Asien-Profi Rita

Stappert eine Reise nach Bangladesch.

Das Angebot »Faszination

Bangladesch« biete absolutes

Neuland abseits der touristischen

Pfade, schwärmt Stappert.

Der Hinweis im Katalog macht

es deutlich: »Das Angebot wendet

sich nicht an empfindliche Naturen

mit verwöhnten Komfortansprüchen,

sondern an erprobte

Südasien-Liebhaber.« Und: »Bangladesch

ist kein bequemes Reiseland.

Es lenkt den Blick auf Armut

und Elend und verlangt von Reisenden

Geduld und Verständnis.«

Weitere Information und Verkaufsförderung

unter Tel. 0431/5 4461 19

oder Vertrieb@Gebeco.de

travel.one 8.2.2013 19


produkt.thema

produkt.studienreisen

Foto: photobank.kiev.ua

Beziehung

pflegen

In Zeiten des steigenden

Internetvertriebs versuchen

Studienreiseveranstalter die Nähe

zum Counter beizubehalten.

Dass das Internet als

Vertriebskanal immer

mehr an Bedeutung gewinnt,

ist für Veranstalter und

Reisebüros keine überraschende

Entwicklung mehr. Schließlich

führt bei der Suche nach

Informationen zum nächsten

Reiseziel kaum ein Weg am

World Wide Web vorbei. Vor allem

Studienreisende informieren

sich vorab ausführlich mit

Hilfe des Internet.

»Im Netz findet in den meisten

Fällen die erste Informationsbeschaffung

und Recherche

statt«, erklärt Ralf Huber, Prokurist

bei Ikarus Tours. Das liege

daran, so seine Vermutung,

dass es mittlerweile fast schon

selbstverständlich sei, von allen

möglichen Orten aus auf

das Web zuzugreifen. Doch oft

bleibt es nicht nur bei der Suche

nach Infos: Ein immer größerer

Anteil der Kunden buche

inzwischen online, stellt Guido

Wiegand, Geschäftsführer von

Studiosus, fest.

Vielseitige Hilfe.

Trotz dieser Entwicklung ist

das Reisebüro für Studienreiseveranstalter

der wichtigste

Vertriebskanal. Gebeco zum

Beispiel verkauft 97 Prozent aller

Reisen über den stationären

Vertrieb, der Counter habe damit

eine »existenzielle Bedeutung«,

wie Jens Hulvershorn,

Marketing- und Vertriebschef

bei Gebeco erklärt.

Um diese Zahlen beizubehalten

spielt das Thema

Verkaufsförderung für die Anbieter

eine zentrale Rolle. Das

Know-how der Counterkräfte

versuchen die Veranstalter

gezielt mit Schulungen, Vorträgen

und Inforeisen zu fördern.

Und natürlich auch mit

»altbewährten Klassikern«.

Dazu zählen etwa kostenlose

Schaufensterdekoration,

Werbeflyer, Organisation von

Kundenabenden, Museumsbesuche

sowie Länderabende.

Und auch E-Learnings

sind mittlerweile nicht mehr

20

8.2.2013 travel.one


www.ikarus.com

Beratung und Buchung in Ihrem Reisebüro

Mali 126-127, 134

www.ikarus.com

Beratung und Buchung in Ihrem Reisebüro

studienreisen.produkt

thema.produkt

wegzudenken. Bei Studiosus

beispielsweise können

Reiseprofis seit Kurzem ein

Online-Countertraining speziell

zu Marco Polo nutzen.

»Wir versuchen im Vertrieb

noch deutlicher zu machen,

wofür Marco Polo steht und

wo die Unterschiede zur Studienreise

liegen«, erläutert

Wiegand. In das E-Learning

kann man jederzeit einsteigen,

die Schulung findet

viermal jährlich statt. Gebeco

schult rund 100 Reiseprofis

einmal im Jahr konventionell

während der »Gebeco Experience«,

einer Schulungsreise

mit vier parallelen Seminaren

und einem gemeinsamen

Abschlussworkshop.

Auch Ikarus Tours sucht

die Nähe zum Counter und

wird im April auf der »Weltklasse-Tagung«

der Best

Studienreiseveranstalter brauchen einen

engen Kontakt zu Reisebüros und Reisebüroketten

RMG das neue Schulungsprogramm

präsentieren.

Fachwissen vs. Online.

Von der Wichtigkeit der verkaufsfördernden

Maßnahmen

für die Agenten sind

die Veranstalter überzeugt.

»Durch eine regelmäßige Beratung

und direkte Kontakte

zum Anbieter sind Reisebüromitarbeiter

in der Lage,

Kunden optimal rund um das

Thema Studienreisen zu beraten«,

sagt Martina Beeken,

zuständig für Studienreisen

bei Meier’s Weltreisen. Und

sie könnten sich als Spezialisten

positionieren. Etwas,

das in Zeiten des Internetvertriebs

unerlässlich sei, findet

Hulvershorn. Denn es werde

immer Urlaubssegmente geben,

in denen das Reisebüro

Kunden keinen Mehrwert

bieten könne. »Weil andere

Systeme, so auch das Internet,

diese Aufgabe schneller

erfüllen, zum Beispiel bei

Nur-Flug- oder Last-Minute-

Angeboten«, argumentiert

der Studienreiseexperte. Seiner

Meinung nach sollten

sich Reisebüros auf bestimmte

Segmente, die aufgrund

ihrer Kundenstruktur und

Wirtschaftlichkeit zukunftsfähiger

seien, konzentrieren.

»Studien- und Erlebnisreisen

sind sehr beratungsintensiv,

das kann das Internet nicht

leisten«, betont er. Ein stationäres

Reisebüro dagegen,

weiß auch Studiosus-Manager

Wiegand, könne mit dem

persönlichen Service und

der Beratung punkten. Denn

gerade bei komplexen Reiseverläufen

und maßgeschneiderten

Angeboten, ergänzt

Ikarus-Mann Huber, ist der

persönliche Kontakt zwischen

Reisebüro und den Produktexperten

des Veranstalters

enorm wichtig. Schließlich,

da sind sich alle Studienreiseanbieter

einig, schätzen ihre

Kunden die persönliche Betreuung

am meisten.


Kendra Mietke

Kontakt

für den Counter

Meier’s Weltreisen

Servicestelle: Tel. 0 69/95 88 53 17

Fax 0 69/958 85 32

studienreisen@meiers-weltreisen.de

Ikarus Tours

Zentrale für alle Anfragen: Tel. 0 61 74/290 20

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Albanien 63-65 Malta 26

Algerien 17- 19 Maro ko 12- 14

Andalusien 34-37 Masuren 70, 72-73

Armenien 8-92 Mauretanien 125

Äthiopien 136-140 Mauritius 174

Azerbaijan 8-89 Mazedonien 64-65, 68-69

Azoren 31 Moldawien 62

Baltikum 76-78 Montenegro 64-67

Benin 131 Mozambique 150-151,180-181

Berg-Karabach 90-91 Namibia 160-172

Bosnien 68-69 Nigeria 135

Botswana 152-167, 180-181 Nordzypern 57-58

Bulgarien 60-61, 68-69 Norwegen 42-43

Estland 76-78 Ostpreußen 72-73

Fi nland 45 Polen 70-74

Frankreich 16-17 Portugal 27-31

Gambia 128 Ruanda 148

Georgien 87-89, 92 Rumänien 60-61

Ghana 132 Russland 80-83

Griechenland 52-56 Sahara 18-121, 124-125

Großbrita nien 38-39 Sardinien 23

Grönland 50-51 Scho tland 39

Guinea 134 Schweden 44

Irland 40-41 Senegal 128

Island 46-49 Serbien 68-69

Italien 18-25 SierraLeone 134

Jakobsweg 33 Sizilien 24-25

Jordanien 110 Spanien 32-37

Kamerun 133, 135 Südafrika 159-161,169, 173-181

Kapverden 129 Sudan 1

Kenia 14-146 Tansania 141-145

Kosovo 64-65, 68-69 Tschad 135

Kreta 56 Togo 131

Kroatien 6-67 Tunesien 115-116

Kykladen 55 Türkei 86, 92- 9

La pland 43, 45 Uganda 147

Lettland 76-78 Ukraine 74, 84-86

Liberia 134 Ungarn 59

Libyen 120-124 Wales 38

LiparischeInseln 25 Weißru sland 75

Litauen 76-78 Zambia 150-151, 180-181

Madagaskar 149 Zimbabwe 158-163, 180-181

Madeira 30 Zentralafrik. Republik 1 3

Malawi 150-151 Zypern 57

A u f S e e m i t e i S b r e c h e r n , e x p e d i t i o n S - u n d S e g e l S c h i f f e n 2013 – 2014

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travel.one 8.2.2013 21


produkt.thema

produkt.studienreisen

Comeback für Japan

Die Buchungen für Reisen nach Japan

ziehen in diesem Jahr wieder an

Foto: Gebeco

Ury Steinweg hofft, die Verluste von 2011

und 2012 wieder einzufahren

n Nachdem 2011 der Tourismus in Japan

als Folge des schweren Erdbebens

fast zum Erliegen kam, ziehen die Buchungen

nun, fast zwei Jahre später, offenbar

wieder deutlich an. So verzeichnet

Gebeco mit seinen Marken Dr. Tigges

und Gebeco Länder erleben nach

eigenen Angaben das stärkste Buchungsjahr

seit der Katastrophe.

»Während andere Reiseveranstalter

noch ein gekürztes Angebot bieten,

haben wir gleich zwei Studien-, zwei Erlebnis-,

eine Privat- und eine Sondergruppenreise

im Programm«, zählt Geschäftsführer

Ury Steinweg auf.

2012 habe das Japan-Geschäft nicht

wie erhofft wieder angezogen, daher

setze er auf 2013. Mit Erfolg. Bereits

zur Kirschblüte im Frühjahr betrage die

Auslastung 90 Prozent, betont Steinweg.

Für den Herbst dieses Jahres sei

ebenfalls eine »starke Nachfrage« zu

spüren. Und schon im kommenden Jahr,

so rechnet der Gebeco-Chef, »normalisiert

sich Japan wieder vollständig«. Die

Krisenregionen, zu denen neben Japan

auch Nordafrika und Griechenland zählen,

hatten den Veranstalter vergangenes

Jahr etwa sieben Prozent vom Jahresumsatz

gekostet.

Mehr Länderkombinationen

n Studiosus erweitert die Palette der Länderkombinationen.

Künftig finden Reiseprofis 65 neue Rundreisen von Asien bis

Amerika im Programm des Studienreiseanbieters. Darunter zum

Beispiel eine neuntägige Tour, die die drei Metropolen Dubai, Abu

Dhabi und Doha verbindet und den Fokus der Reise auf moderne

Architektur legt. Ebenfalls neu im Portfolio sind Kombinationsreisen

von Südindien und Sri Lanka, von Armenien und Georgien

sowie von Indonesien, Malaysia und Brunei.

In Lateinamerika stockt der Veranstalter das Angebot um die Studienreise

»Südamerika mit Osterinsel« auf. Sie zeigt Gästen in 20

Tagen Peru, Brasilien, Argentinien und Chile. In der Karibik ist nun

eine 18-tägige Tour nach Kuba, Jamaika, Curaçao und in die Dominikanische

Republik buchbar.

Alle neuen Routen stehen auch online unter

www.studiosus.com/reiseangebote/

reisefinder/neue-routen

Die neue Reise »Metropolen am Golf« zeigt unter anderem die moderne Skyline von Abu Dhabi

Foto: ADTA

22

8.2.2013 travel.one


thema.produkt

updates

Zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi legt

Biblische Reisen eine Reise von der Emilia Romagna

in die Lombardei auf, die sich dem Leben

und Schaffen des Komponisten widmet. Auch ein

Besuch der Verdi-Oper »Aida« in Verona steht auf

dem Programm. www.biblische-reisen.de

Ikarus Tours schickt Kunden auf einer neuen

Sonderreise mit Malkurs im September in die

Toskana. Die Teilnehmer besuchen unter anderem

Florenz, Lucca und San Gimignano. Den Malkurs

betreut die Künstlerin Birgit Reinecke.

Im neuen Katalog des Bayerischen Pilgerbüros

sind nun auch Reisen nach Kuba und Namibia zu

finden. Der Katalog kann online bestellt werden.

www.pilgerreisen.de/katalog-bestellen

Das Expeditionsschiff Hanseatic lockt Kunstinteressierte

Unterwegs mit Kunstexperten

n Ende Mai dreht sich an Bord der Hanseatic alles um Musik

und Kunst. Die elftägige Studienreise »Expedition Wissen

von Lissabon nach Hamburg« von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

führt von Lissabon über La Coruña, Guernsey, Isle of

Wight, Antwerpen und Amsterdam bis nach Hamburg.

Mit an Bord sind zwei Kunstexperten. Sie halten Vorträge

und bieten spezielle »Experten-Ausflüge« an, zum Beispiel

zu den Themen Architektur, Pilgern und Kunstwerke. Hinzu

kommen während der Kreuzfahrt vier verschiedene Konzerte,

die an ungewöhnlichen Orten stattfinden sollen, etwa in

einer alten Kirche in St. Peter Port auf Guernsey oder dem

Börsenpalast in Porto.

travel.one 8.2.2013

Foto: Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

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Neuer Familien-Katalog

n Die Teilnehmer besuchen Orang-

Utans im Dschungel, schnorcheln

im Chinesischen Meer und übernachten

bei einer Gastfamilie: Elf

Tage dauert die Reise auf Borneo,

mit der sich Intrepid Travel an

Familien wendet. Sie ist ein Beispiel

aus dem erstmals aufgelegten

Katalog für Abenteuerreisen

mit Kindern.

Der Veranstalter bündelt in

der Broschüre 26 Angebote. Bei

sieben Trips steht die Tierwelt im

Mittelpunkt, bei drei Touren sind

die Teilnehmer zu Fuß unterwegs,

und die 16 sogenannten Explorer-

Reisen sollen für besondere Erlebnisse

und Begegnungen mit Menschen

sorgen.

Intrepid betont, familienfreundliche

Unterkünfte zu nutzen

und die Fahrzeiten so kurz wie

möglich zu halten. Die Gruppen

setzen sich aus Familien verschiedener

Nationalitäten zusammen –

der Reiseleiter spricht daher Englisch

– und bestehen je nach Tour

aus maximal zwölf bis 21 Teilnehmern.

www.intrepidtravel.com

Für Kinder ab sieben Jahren: Eine Reise

zu den Orang-Utans von Borneo

Foto: Intrepid Travel

Erste Gehversuche in Kenia

Luxus am Rande der Masai Mara: Das

Kempinski-Camp besteht aus zwölf Zelten

Foto: Kempinski

n Kempinski expandiert in Afrika. Dabei wagt sich die

Hotelgruppe nicht nur in eine für sie neue Destination,

sondern versucht sich auch an einem neuen Produkt.

Das Unternehmen eröffnete in Kenia ein Safari-Camp.

Die zwölf Luxus-Zelte stehen im Olare-Orok-

Wildschutzgebiet am Rande der Masai Mara.

Ein zweites Projekt in Kenia ist das Hotel Villa

Rosa. Kempinski hat die Eröffnung des Hauses in Nairobi

für Mai angekündigt. In dem zehnstöckigen Gebäude

befinden sich 200 Zimmer und Suiten sowie

mehrere Restaurants.

www.kempinski.com

updates

Mandarin Oriental ist nun im chinesischen Guangzhou

vertreten. Das Hotel der Kette befindet sich im Taikoo-Hui-

Komplex im Geschäftszentrum der Stadt. Es hat 233 Zimmer,

30 Suiten und 24 Apartments.

www.mandarinoriental.com

TUI Cruises organisiert im Oktober ein Trainingslager für

Hobby-Rennradfahrer. Die Reederei holt dafür die Rennrad-Profis

Robert Wagner und Enrico Poitschke an Bord der

Mein Schiff 1. Die beiden radeln während einer Mittelmeerkreuzfahrt

rund 500 Kilometer mit den Teilnehmern.

www.tuicruises.com

Die US-amerikanische Reederei Celebrity Cruises stellt

in einer gesonderten Broschüre ihre Kreuzfahrten in europäischen

Gewässern vor. Sie ist als Ergänzung zum Hauptkatalog

gedacht und enthält beispielsweise Tipps von Mitarbeitern

des Unternehmens für Landausflüge.

www.celebritycruises.de

»Mit den Kräften der Natur auf Du und Du« heißt eine

Wanderreise durch Island von Katla Travel. Die zehntägige

Tour richtet sich an Familien. Geplant ist, dass die Kinder

ihre Eindrücke mit Pinsel und Farbe auf Papier bringen.

www.katla-travel.is

24

8.2.2013 travel.one


mix.produkt

Ritterfeeling im Legoland

n Gäste des Legoland-Feriendorfs

im bayerischen Günzburg

können sich künftig ins Mittelalter

versetzen lassen. In der Anlage

steht nun eine Burg. Die ersten

Ritter sollen zu Saisonbeginn

am 23. März einziehen.

In der Burg befinden sich 34

Themen-Zimmer. Sie sind 32 Quadratmeter

groß und vor allem für

Familien gedacht. Zur Ausstattung

gehören ein Doppelbett sowie

bis zu zwei Stockbetten – und

zahlreiche Lego-Modelle. Die kleinen

Gäste sollen sich wie Burgherren

und Burgdamen fühlen,

heißt es.

Getan hat sich auch etwas

im benachbarten Park selbst. Legoland

animiert in Zukunft Besucher,

mit einem Jeep auf eine

interaktive Schatzjagd zu gehen

und dabei bis in die Grabkammer

eines Pharaos vorzudringen.

»Tempel X-pedition« nennt sich

diese neue Fahrattraktion, bei

der die Gäste mit Infrarotpistolen

ausgerüstet werden.

Legoland öffnet dieses Jahr

vom 23. März bis 3. November.

Neue Übernachtungsmöglichkeit: Ritterburg im Legoland-Feriendorf

© Legoland

Fernweh?

Ihre Traumreise wartet –

auf der f.re.e 2013.

Luxustrips ohne Gruppe

n Windrose bringt im Jahr des 40-jährigen Firmenjubiläums

einen neuen Katalog mit Individualreisen heraus. Er kommt in

diesen Tagen in die Reisebüros. »Individuell – die ganze Welt

erleben« listet 26 Reisen zu Zielen auf allen Kontinenten auf.

Das neue Katalogangebot soll den Trend zu individuelleren

Reisen bedienen und auch jüngere Kunden ansprechen, sagt

Geschäftsführerin Wybcke Meier. Den Katalog betrachtet Meier,

wie auch die übrigen, in erster Linie als Inspirationsquelle. Ab

zwei Teilnehmern schneidert Windrose auch Angebote nach individuellen

Wünschen zusammen.

travel.one 8.2.2013

Wybcke Meier will

Kunden mit dem neuen

Katalog inspirieren

Messe München / Eingang Ost

20. – 24. 02. 2013

www.free-muenchen.de

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Tschechien


produkt.mix

Aida Cruises bietet erstmals Flüge zu tagesaktuellen Preisen an

Flexible Anreise

Freie Wahl: Die An- und

Abreise-Pakete zu einigen

Kreuzfahrten gibt es zum

Festpreis und als flexible

Variante

n Reisebüros können für ihre Aida-Kunden

nun Flüge zu tagesaktuellen Preisen buchen.

Das Angebot der Reederei gilt vorerst ausschließlich

für diese Sommersaison und ist

auf ausgewählte Verbindungen nach Palma

de Mallorca und Antalya beschränkt.

Foto: Aida Cruises

Die Flüge sind Bestandteil des neuen Anund

Abreisepakets »Flexflug«. Es enthält außerdem

die Transfers zwischen dem Flughafen

und dem Kreuzfahrtschiff, das Rail-&-Fly-

Bahnticket, die deutschsprachige Betreuung

am Zielflughafen sowie sämtliche Steuern

und Gebühren.

Welche Kreuzfahrten mit »Flexflug« kombinierbar

sind, erfährt der Counter im Extranet

von Aida Cruises. Die Reederei informiert

die Partner im Netz, an welchen Terminen

sich die Kunden Airline und Flugzeit zum

günstigsten Preis aussuchen können. Mit diesem

Wissen gehen die Reisebüromitarbeiter

dann in die Reservierungssysteme.

»Flexflug« ist ab 300 Tage vor Beginn

der Kreuzfahrt buchbar. Optionsbuchungen

oder Umbuchungen sind laut Aida Cruises

nicht möglich. Die Reederei garantiert ihren

Flexflug-Kunden, dass sie auch dann zum

Schiff transportiert werden, wenn ihr Flug

Verspätung haben sollte.

www.aida.de

updates

Best Western hat nun auch eine Adresse in Jordanien.

Das erste Haus der Kette in dem arabischen Land befindet

sich in Madaba. Das Mittelklasse-Hotel verfügt über 70

Zimmer, ein Restaurant sowie einen beheizten Außenpool.

www.bestwestern.de

Singita, ein Betreiber von Luxuslodges, bietet jetzt ein

Haus für Gruppen im Grumeti Reserve in Tansania an. Dabei

handelt es sich um eine Anlage für höchstens acht Personen,

die ausschließlich komplett gebucht werden kann.

www.singita.com

Das Heritage-Hotel von Mövenpick auf Sentosa ist nun

komplett fertig. Der alte Flügel des Gebäudes wurde restauriert,

die 62 Suiten sollen koloniales Flair ausstrahlen.

Sentosa ist eine Insel vor Singapur.

www.moevenpick-hotels.com

Norwegian Cruise Line setzt die Norwegian Jade und

die Norwegian Spirit auch im Winter 2014/15 für Mittelmeerkreuzfahrten

ein. Beide Schiffe bleiben somit das ganze

Jahr über in der Alten Welt. Die Jade beginnt ihre Reisen

in Civitavecchia, die Spirit legt in Barcelona und Málaga ab.

www.ncl.de

Gäste des Frankfurter Hofs können nun Spa-Anwendungen

buchen. Steigenberger hat in das Hotel einen 1.000

Quadratmeter großen Wellnessbereich bauen lassen.

www.steigenbergerhotelgroup.com

Radissimo wendet sich mit einer neuen individuellen

Radreise an Paare mit Kindern. Die Familien strampeln eine

Woche durch Burgund und übernachten unter anderem in

einem Zirkuswagen oder Baumhaus.

www.radissimo.de

26

8.2.2013 travel.one


mix.produkt

Mietwagen in exotischen Zielen

n Es gibt immer weniger weiße Flecken auf der Weltkarte

von Sunny Cars. Das Unternehmen vermittelt nun auch

Mietwagen in Uruguay, Laos und auf den Philippinen. Buchungen

sind ab sofort für Anmietungen ab dem 1. April

möglich. Für alle drei Länder gilt die sogenannte Voll-Voll-

Tankregelung. In Uruguay können Reisende den Mietwagen

in vier Städten übernehmen: in Montevideo (Foto), Colonia

del Sacramento, Fray Bentos und Punta del Este. Auf den

Philippinen listet Sunny Cars drei Anmietstationen in der

Hauptstadt Manila auf, und zwar Manila Airport, Manila Makati

sowie Manila Quezon. In Laos beschränkt sich die Übernahme

auf eine Station in der Hauptstadt Vientiane.

Foto: Martin St-Amant

Mehr Hotelzimmer

in Phnom Penh

n Der Name der kambodschanischen

Hotelgruppe Frangipani Villa Hotel ist

in Phnom Penh künftig häufiger zu lesen

als bisher. Zu Jahresbeginn eröffnete sie

in der Nähe des Königspalasts und des

Nationalmuseums das Drei-Sterne-Hotel

Frangipani Royal Palace – es hat 72 Zimmer.

Und im Mai soll in einer ruhigen Nebenstraße

im Stadtzentrum das Frangipani

Living Arts, ein Vier-Sterne-Haus mit

122 Zimmern, Premiere feiern. Das Unternehmen

führt dann in der Hauptstadt

Kambodschas fünf Häuser. Die Frangipani

Villa Hotel Group besitzt außerdem in

Siem Reap drei Hotels.

Neues Design-Hotel: Das Frangipani Living

Arts soll im Mai eröffnen

Foto: Frangipani Villa Hotels

Kendra Mietke, Redakteurin

k.mietke@travel-one.net

Im Sturzflug

Seit fast einem Monat müssen die bislang 50 ausgelieferten

Dreamliner nun schon am Boden bleiben. Das zieht immer

schwerwiegendere Konsequenzen nach sich. So hat nach ANA

nun auch Japan Airlines dem Flugzeugbauer mit Schadensersatzansprüchen

gedroht, schließlich müsse die Airline große

Einbußen hinnehmen, seit der Wundervogel herumstehe.

Um eine groß angelegte Klagewelle der Airlines, die nach wie

vor auf rund 800 bestellte Flugzeuge warten, zu verhindern, bemüht

sich Boeing nun um eine Genehmigung für Testflüge, bei

denen vor allem die Batterien der Flieger auf den Prüfstand gestellt

werden sollen. So wolle der US-Flugzeughersteller, der in

der Ursachensuche nach vier Wochen noch nicht wirklich weiter

gekommen ist und bislang eher hilflos wirkte, endlich Lösungen

für die Probleme finden, heißt es.

Sollte Boeing das Problem damit nicht endlich in den Griff bekommen,

ist der ohnehin schon enorm große Imageschaden

kaum mehr zu reparieren. Vom Vertrauen der Passagiere in

den Unglücksvogel ganz zu schweigen. Eine traurige Entwicklung,

die das seit 1916 operierende Traditionsunternehmen

kräftig ins Trudeln bringen könnte.

travel.one 8.2.2013 27


produkt.thema

airlines.airports

Delta meldet für die neue Business-Class hohe Auslastungen

USA-Flüge auf Kurs

Die neue Business Elite ist auf allen Strecken ab Deutschland verfügbar

Foto: Delta Air Lines

n »Sehr zufrieden«, zeigt sich Thomas

Brandt, Deutschland-Chef der Delta,

mit den Zahlen für den deutschen Markt.

»Die Auslastung auf unseren Flügen aus

Deutschland liegt für die kompletten Flugzeuge,

aber auch einzeln in der Business

Elite, derzeit bei rund 80 Prozent. In den

Sommermonaten erreichen wir auf einigen

Strecken bis zu 90 Prozent.« Überdurchschnittlich

seien die Zahlen für die Verbindungen

von Frankfurt und München nach

Atlanta. »Für den Flug von Frankfurt nach

Detroit haben wir besonders in der Business

eine gute Auslastung.« Pläne für neue

Strecken gibt es aber keine. »Wir wollen uns

auf die derzeitigen Verbindungen konzentrieren,

sie weiter konsolidieren.« Auf allen

Strecken fliegen ausschließlich Boeing 767.

Die guten Werte führt Brandt auch auf die

seit 2012 auf allen Flügen über den Atlantik

eingesetzte neue Business-Class zurück.

Die Sitze sind Flach-Bett-Sitze, angelegt

sind sie in einer 1-2-1-Konfiguration. »Somit

hat jeder Passagier seinen eigenen Zugang

zum Gang«, so Brandt. Die Maschinen

sind sowohl in der Business als auch in der

Economy mit einem individuell einstellbaren

Unterhaltungsprogramm bestückt.

Die Ausstattung der auf den Transatlantikstrecken

eingesetzten Maschinen

mit WLAN hat Anfang 2013 begonnen

und soll bis Sommer 2014 abgeschlossen

sein. In den Sommermonaten dieses Jahres

werden allerdings auf einigen Flügen

von Düsseldorf nach Atlanta noch einmal

Maschinen mit der alten Business eingesetzt,

von Herbst an wird dann nur noch

die neue Business angeboten.

Auf den Flughäfen in Atlanta und New

York-JFK errichtet die Airline derzeit ihre

ersten »Sky Decks«. Die Außenbereiche

der Lounges liegen im Concourse F des

internationalen Terminals in Atlanta und

im renovierten Terminal 4 in New York.

Die Eröffnung erfolgt im Sommer respektive

im Mai.

MX

updates

Lufthansa stellt im April die Flüge von Frankfurt in die

russischen Städte Kasan und Perm ein. Ursprünglich waren

für den Sommer drei wöchentliche Dienste geplant.

Vom 3. Juni an fliegt Emirates täglich von Dubai zum

Flughafen Tokio-Haneda. Der Flug EK 312 startet um 9.35

Uhr und landet am Folgetag um 0.01 Uhr in Japan.

Malaysia Airlines ist neues Mitglied der Onworld-Allianz.

Anlässlich des Beitritts wird der Visit Malaysia Pass

angeboten, der in Kombination mit einem Oneworld-Flug

nach Malaysia Preisvorteile für Inlandsflüge bietet.

Aviareps übernimmt die Verkaufs- und Marketingaktivitäten

von Sky Work Airlines auf dem deutschen Markt.

Die Schweizer Fluggesellschaft fliegt insgesamt 38-mal pro

Woche von Hamburg, Berlin und Köln nach Bern.

Qantas stellt den täglichen Flug von Frankfurt über Singapur

nach Australien früher ein als geplant. Schluss ist bereits

am 15. April.

Sabre hat ein Abkommen mit der Lowcost-Airline Norwegian

unterzeichnet. Sabre-Agenturen können alle Tarife

und Zusatzleistungen der Fluggesellschaft buchen.

28

8.2.2013 travel.one


thema.produkt

Die neue Air-France-Tochter übernimmt die Zubringer

von Deutschland zum Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle

Mit Hop Punkt zu Punkt

n Nach dem Vorbild von Lufthansa

und Germanwings schickt Air France

eine eigene Marke für den regionalen

Punkt-zu-Punkt-Verkehr an den Start.

Am 31. März nimmt die neue Airline

»Hop« den Betrieb auf. Sie ist ein Zusammenschluss

der Air-France-Töchter

Brit Air, Regional und Airlinair und

soll die Aktivitäten von Air France und

Transavia France ergänzen.

Mit Beginn des Sommerflugplans

bietet Hop tägliche Punkt-zu-Punkt-

Verbindungen zu 136 Destinationen in

Frankreich und Europa an. In Deutschland

übernimmt sie die Zubringerflüge

von Bremen, Hannover, Köln/Bonn

und Nürnberg zum Air-France-Drehkreuz

Paris-Charles de Gaulle.

Mit Ticketpreisen ab 55 Euro,

einem dichten Streckennetz und 530

Flügen pro Tag soll Hop mit den Lowcost-Airlines

mithalten können. Als

Pluspunkt verbucht die Airline-Führung

dabei den Qualitätsstandard

und die Erfahrung der Mitarbeiter in

der Air-France-Gruppe.

Die neue Marke ist ein Ergebnis

des Umstrukturierungsplans »Transform

2015«, mit dem Air France den

Kurz- und Mittelstreckenverkehr neu

organisiert. Air France selbst bietet

weiterhin Anschlussverbindungen zu

den Langstreckenflügen vom Drehkreuz

CDG an und betreibt Strecken

mit einem hohen Anteil an Geschäftsreisenden

sowie Flüge von den regionalen

Drehkreuzen Marseille, Nizza

und Toulouse. Transavia France wird

von Paris-Orly und von Städten in

Frankreich für Ferienflüge eingesetzt.

Von Frankfurt

nach Chengdu

n Im Mai nimmt Air China die bereits

im vergangenen Jahr angekündigte Verbindung

zwischen Frankfurt und Chengdu

auf. Vom 19. Mai an fliegt der Carrier

jeden Dienstag, Freitag und Sonntag

von Deutschland in die Metropole im

Westen Chinas.

Die Maschine verlässt Frankfurt um

14.15 Uhr und erreicht Chengdu nach

neun Stunden Flugzeit am Folgetag

um 6.10 Uhr. In der Gegenrichtung hebt

der Airbus A330-200 an denselben Verkehrstagen

um 1.30 Uhr ab. Landung in

Frankfurt ist um 6.10 Uhr.

www.airchina.de

Rückkehr nach

Berlin-Tegel

n Aegean Airlines nimmt im Sommer

eine weitere Deutschland-Route

auf. Vom 30. April an verbindet die Airline

den Flughafen Berlin-Tegel jeden

Dienstag, Donnerstag und Samstag

nonstop mit ihrem Drehkreuz Athen. Abflug

in Berlin ist um 10.45 Uhr, Ankunft

in Athen um 14.40 Uhr. Ebenfalls neu im

Sommerflugplan sind Nonstop-Flüge

von Düsseldorf, Frankfurt und München

nach Heraklion sowie von Hannover und

Nürnberg nach Thessaloniki.

Insolvenzverwalter

prüft Neustart

n Das Amtsgericht Esslingen hat das vorläufige Insolvenzverfahren

über OLT Express Germany angeordnet

und Jan Markus Plathner von der Frankfurter Kanzlei

Brinkmann & Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter

bestellt. Der Anwalt soll prüfen, ob die Gläubiger aus der

Konkursmasse bedient werden können und ob es möglicherweise

doch noch einen Neustart für die Airline geben

kann. OLT Express hatte Ende Januar den Flugbetrieb

eingestellt. Als Grund wurde genannt, dass der niederländische

Anteilseigner Panta Holdings dem Sanierungskonzept

die Unterstützung versagt habe.

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travel.one 8.2.2013 29


sales.thema

Pinke Kreationen

01

© JT Touristik

Zehn Reiseprofis durften sich bei einer neuen Kampagne

von JT Touristik als Modedesigner ausprobieren.

Schwindelfrei auf dem Burj Khalifa – aber nur als Fotomontage

Die knallpinken Stöckelschuhe mit dem

orangefarbenen Absatz haben bei

Daniela Roith zu Hause einen besonderen

Platz bekommen. In einem extra angefertigten,

beleuchteten Vitrineneinsatz im

Einbauschrank erinnern sie die Reiseverkehrskauffrau

immer an ihren ersten gelungenen

Versuch als Modedesignerin. Und diesen verdankt

die Expedientin vom Reiseservice Malzer

aus Regensburg JT Touristik.

Im vergangenen Juli hatte der Veranstalter

gemeinsam mit der Marketingagentur Just

Zarges die bis dato »größte und teuerste Vertriebsaktion

für den Counter« gestartet, wie

JT-Sales- und Marketingchefin Jeanette Buller

erklärt. Unter dem Motto »Pink & the City Dubai«

forderte JT 14.500 Reisebüros auf, in der

ersten Runde online an einem Schuh-Design-

Wettbewerb teilzunehmen. Eine weitere Runde

folgte im Herbst. Dieses Mal sollten es Handtaschen

sein. Die Teilnehmer präsentierten ihre

selbst gestalteten Modeaccessoires – rund 600

Paar Damenschuhe und 400 Handtaschen – auf

einer gesonderten Website. Zu den Siegern gehörten

am Ende die Entwürfe mit den meisten

gesammelten Stimmen: fünf Schuh- und fünf

Handtaschen-Designer. Sie bekamen ihr persönliches

Modeschmuckstück als Maßanfertigung

und hübsch verpackt nach Hause gelie-

30

8.2.2013 travel.one


marketing.sales

»Das war unsere bisher größte und

teuerste Aktion für den stationären Vertrieb.« Jeanette Buller

fert. Und sie durften gemeinsam mit JT und

Emirates zum Shopping-Festival nach Dubai

reisen. Dort standen nicht nur ein Ausflug in

die Wüste und ein Rundflug mit dem Wasserflugzeug

auf dem Programm. Die angehenden

Modeschöpfer konnten sich auch vier

Stunden lang in der Dubai Mall auf die Jagd

nach den besten Schnäppchen begeben.

Mit Mode zum Erfolg.

Die Vertriebsaktion der etwas anderen Art

sollte in erster Linie den Bekanntheitsgrad

des Berliner Veranstalters am Counter erhöhen,

sagt JT-Geschäftsführerin Jasmin Taylor.

Dabei wollte man aber keinen »08/15-Verkaufswettbewerb«,

wie Kollegin Buller betont,

sondern eine Aktion, mit der JT hervorsteche

und auch für Gesprächsstoff in der Branche

sorge. Und natürlich eine Aktion, die mit

Mode zu tun hat, wie Taylor unterstreicht. Damit

traf die modebewusste Geschäftsfrau vor

allem den Nerv der weiblichen Counterkräfte.

Dass die »Pink & the City Dubai«-Kampagne

tatsächlich ein voller Erfolg gewesen sei,

zeigten die 30.000 Besucher der Website, berichtet

Marketingleiterin Buller stolz. Hinzu

komme die Verbreitung über Social-Media-

Kanäle. »Es wurde sogar eine eigene Gruppe

auf Facebook gegründet«, weiß sie.

Und das Fazit der Teilnehmer? »Das war eine

schöne Idee und eine eher untypische Kampagne

für einen Veranstalter«, findet Marylin

Julke vom TUI Travelstar Reisebüro Reim in

Halberstadt. Auch Gabriela Kumru von der

Reisekiste C. Brockmann in Marienfeld sieht

die Aktion als eine »tolle Erfahrung«. Die junge

Counterkraft wollte eigentlich Modedesignerin

werden, erzählt sie. Und Annemarie

Malzer vom Reiseservice Malzer in Regensburg

könnte sich nun sogar einen Wechsel

in die Modebranche vorstellen – aber nur bei

entsprechendem Gehalt, betont sie lachend.

Reisebüros im Fokus.

JT Touristik will künftig noch stärker auf den

stationären Vertrieb setzen. »Derzeit generieren

wir über die Reisebüros einen Anteil von

rund 50 Prozent unseres Gesamtumsatzes«,

sagt Buller. Ziel sei es, auf mehr als 75 Prozent

zu kommen.

Deshalb soll das Thema Außendienst dieses

Jahr ausgebaut und die Agenturen bundesweit

betreut werden. Neben Achim Tölke,

der bereits seit 2011 für die Region Ost zuständig

ist, plant JT in nächster Zeit vier weitere

Kollegen einzustellen, die in den übrigen

Regionen unterwegs sein werden.


Kendra Mietke

02

01 High-Heels im Wüstensand: Die selbst designten Modelle wurden während eines Wüstenausflugs von

ihren Besitzern liebevoll in Szene gesetzt 02 Gruppenfoto vor Burj Khalifa und Dubai Mall zum Startschuss der

Shopping-Tour 03 Wahrzeichen von Dubai: Das Burj al Arab 04 Die Teilnehmer nach ihrem erfolgreichen Besuch

des Dubai-Shopping-Festivals 05 Posieren am Gala-Abend im Hotel Atlantis the Palm Dubai

03

Weitere Fotos

der Gewinnerreise

finden Sie auf

www.travel-one.net und

auf www.facebook.com/

TravelOne.dasMagazin

fuerReiseprofis

Fotos: Travel One

04 05

travel.one 8.2.2013 31


sales.bahn

Die Einnahmeverteilung der Vertriebskanäle bei der Bahn ändert sich auch 2012 nicht

Online ungebremst nach vorn

Vertriebschefin Bohle: »Das Wachstum kommt aus dem Online-Sektor«

Zahlen

Einnahmeverteilung 2012:

Automaten 28,2%

(plus 0,4 Prozentpunkte)

Reisezentren: 20,4%

(minus 1,3)

Agenturen: 11,1% (minus 1,1)

Internet: 26,0% (plus 3,1)

Sonstige: 14,3% (minus 0,3)

Kundenzufriedenheit:

(Skala 0-100)

Reisebüros: 89

Reisezentren: 86

Automaten: 82

Internet: 80

Neuerungen 2013:

Online: Weiterentwicklung

von »Meine Bahn«,

Verspätungsalarm

auch für Pendler,

Mobil: City-Ticket auch

fürs Handy-Ticket

Wir haben 2012 auf der Einnahmenseite

ein Rekordjahr erreicht«,

zieht Birgit Bohle, Vorsitzende

der Geschäftsführung der DB

Vertrieb GmbH, Bilanz für das abgelaufene

Jahr. »Das absolute Wachstum war

stärker als vorher, wir liegen mit unserer

Vertriebsstrategie 2020 genau im Plan, sie

entwickelt sich im Einklang mit der Konzernstrategie.«

Fortgesetzt hat sich laut Bohle auch der

Trend, dass Kunden online buchen. Ȇber

das Internet erzielen wir mittlerweile 26

Prozent der Einnahmen, auf Platz eins

stehen aber mit einem Anteil von 28,2 Prozent

immer noch die Automaten«, sagt sie.

Bohle erwartet, dass der Onlinevertrieb in

diesem Jahr, spätestens jedoch 2014, der

stärkste Verkaufskanal ist. Der Agenturvertrieb

kam 2012 auf einen Anteil von

11,1 Prozent und lag damit um 1,1 Prozentpunkte

niedriger als 2011. Trotz des geringeren

Prozentwertes für den Reisebürovertrieb

ist Bohle zufrieden, denn in absoluten

Zahlen gibt es ein Plus, »wie wir es lange

nicht gesehen haben«.

Foto: Deutsche Bahn AG/Bernd Roselieb

Neues Provisionsmodell für 2014.

Nicht mehr lange sehen Reisebüros das

aktuelle Provisionsmodell. Denn für das

nächste Jahr kündigen Bohle und Dr. Christian

Runzheimer, als Leiter Regionalvertrieb

auch für den Agenturvertrieb verantwortlich,

eine neue Systematik an. Die Einteilung

der Reisebüros in Premium-, Profiund

Basis-Agenturen wollen die beiden für

das 2014 startende neue Vergütungsmodell

überdenken. Die Gruppierung basierte auf

einer Standortanalyse der GfK 2011. Doch

die Entwicklung habe damit nicht zusammengepasst

und sei nicht wunschgemäß

verlaufen, so Runzheimer. »Trotz Förderung

und eines hohen Engagements der Agenturen

liegen Premium und Profi hinter den

Erwartungen«, sagt Runzheimer.

Eine »stark positive« Entwicklung

nennt er für die Bahnhofs- und die Präsenzagenturen.

»Die in Verkauf und Marketing

aktiven Agenturen legen gegenüber dem

Vorjahr zu. Auffallend ist, dass die Zahl der

verkauften Erste-Klasse-Fahrkarten bei

den Reisebüros höher ist als bei den Reisezentren.

Die Reisebüros ziehen offensichtlich

ein zahlungskräftigeres Publikum an«,

lautet Runzheimers Schlussfolgerung.

»Für das neue Modell wird es einen einfacheren

Aufbau geben, ein Wunsch der

Agenturen.« Es wird vermutlich in der Jahresmitte

vorgestellt. Geplant ist wieder ein

mehrjähriges Modell. »Wir denken an eine

Laufzeit von drei Jahren«, kündigt die Vertriebschefin

an. Eine klare Absage erteilt

sie aber einer Nullprovision. »Das ist für

den Leisure-Bereich kein Thema.«

Leicht rückläufig war 2012 die Gesamtzahl

der Reisebüros mit DB-Agentur.

Sie sank gegenüber 2007 um elf Prozent

auf 2.926. »Damit stehen wir aber nicht

schlechter als der Gesamtmarkt. Die Zahl

der stationären Reisebüros ist seit 2007 um

12,4 Prozent zurückgegangen und liegt mit

9.990 erstmals unter 10.000«, weiß Runzheimer.

Damit hätten 29,3 Prozent aller

Reisebüros einen Agenturvertrag. W. Marx

32

8.2.2013 travel.one


mix.sales

Gute Noten für den Außendienst-Test

n »Die Rückmeldungen waren durchweg

positiv«, erzählt Nils Jenssen, Geschäftsführer

von ETI. Der Ägypten-Experte testet

seit Mitte Dezember einen eigenen Außendienst,

der die Marke stärker in den Vertrieb

tragen soll. »Insbesondere als mittelständisches

Unternehmen ist es sehr wichtig,

sich einen Platz am Counter zu sichern«, argumentiert

er. Zudem erfahre man so mehr

Hintergründe, als wenn ETI drei E-Mails am

Tag verschicke. Als nächsten Schritt warte

er nun die gesamte Auswertung des Testlaufes

ab, um danach zu entscheiden, ob

ein Außendienst in Zukunft dauerhaft für

den Veranstalter im Einsatz sein soll.

Und auch sonst hat ETI dieses Jahr einiges

für Reisebüros geplant. Zum Beispiel

sechs Inforeisen nach Ägypten und zwei in

die Türkei. Als kleine Besonderheit soll zudem

eine Einladung zur Tutanchamun-Ausstellung

– sie läuft von März bis September

in der Bundeshauptstadt – für die Berliner

Agenturen folgen.

Seit Ende Januar ist der Veranstalter

darüber hinaus auch dynamisch unterwegs.

Unter dem Kürzel »XETI« finden Reisebüros

das dynamisch paketierte Angebot

mit rund 40 Hotelanlagen in der Türkei und

in Tunesien. Sie können mit tagesaktuellen

Flugangeboten kombiniert werden. Schritt

für Schritt sollen weitere Hotels und Ziele

hinzukommen, ebenso das Ägypten-Angebot.

XETI wird in gleicher Höhe verprovisioniert

wie die Katalogangebote. KM

Jenssen: Auch 2013

setzt er auf den

stationären Vertrieb

Wolfram Marx, Redakteur

w.marx@travel-one.net

Positives Signal

Knapp drei Jahre nachdem die Deutsche Bahn ihr neues Provisionsmodell

vorgestellt hat, zieht sie eine (allerhöchstens) durchwachsene Bilanz. Die

Potenziale, auf deren Basis die Bahn die Agenturen nach einer Standortanalyse

der GfK vergütete, konnten offenbar nicht umgesetzt werden. Nun

basteln die Vertriebsexperten an einem neuen Modell.

Die Bahn hat ihre Problemfelder erkannt. Bislang habe der »Leistungsanreiz

in den Schwellen des Einnahmebonus gefehlt«. Eine weitere Baustelle

sei die zu komplexe Differenzierung der Vergütung. Künftig wolle man

größeres Engagement und eine höhere Qualität bei Beratung und Verkauf

stärker belohnen. Das sind im Grundsatz gute Signale für bessere Fahrtbedingungen

der Reisebüros neben dem nicht aufzuhaltenden Hochgeschwindigkeitstempo

des Online-Vertriebs. Der Agenturbeirat sollte sich

die Chance, ein sinnvolles Vergütungssystem aktiv einzufordern, nicht

entgehen lassen. Dann könnten Bahnagenturen am Ende vielleicht sogar

mit dem Verkauf von Bahnfahrkarten wieder Geld verdienen.

Neue

CRS-Abfrage

n Holiday Autos hat für die

CRS eine neue Abfragemöglichkeit

eingerichtet. Bei der Abfrage

»XY« werden nun neben dem

jeweiligen Fahrzeugtyp alle

verfügbaren Vermietpartner

mit Preisangabe im Überblick

angezeigt.

Für den Veranstalter muss

das Kürzel »HOLI« eingegeben

werden, der Leistungscode ist

»MW«. Dazu müssen der Drei-

Letter-Code der gewünschten

Abholstation, Anmietuhrzeiten,

Mietstartdatum und Anzahl der

Miettage eingetragen werden.

Anschließend erfolgt bei »Kategorie«

die Auswahl des Fahrzeugtyps

und des passenden

Produkts. Auf der Ergebnisseite

werden die verfügbaren Optionen

nach Fahrzeugtyp, Vermieter

und Preis angezeigt.

travel.one 8.2.2013 33


ubrik.thema

destination.spanien

Startklar

für ein gutes Jahr

Zweite Saison nach der Winterpause:

Jumeirah Port Soller

Mallorca blickt in touristischer Hinsicht optimistisch auf

die neue Saison. Zwar nervt die Mietwagensteuer, aber

dafür warten interessante neue Hotels auf Gäste.

Es ist nicht schlecht gelaufen auf

Mallorca und den Nachbarinseln

im vergangenen Jahr. Insgesamt

empfingen die Balearen 2012

10,44 Millionen ausländische Gäste, 3,3

Prozent mehr als im ebenfalls starken

Jahr davor. Und auch für 2013 sind die

Erwartungen positiv. Nicht nur in den

deutschen Markt übrigens: Denn wie

im gesamten Land war auch auf Mallorca

Russland 2012 der am schnellsten

wachsende Quellmarkt. Die Besucherzahl

stieg um rund 30 Prozent.

Die Zeiten der ganz großen Entwürfe,

wie etwa die 2009 großangekündigte

Grundsanierung der Playa de Palma,

sind unter dem Druck der Wirtschaftsund

Schuldenkrise erst einmal vorbei.

Allerdings sorgen Projekte von begrenzterem

Umfang nach wie vor für

Gesprächsstoff. So segnete die Gemeinde

Llucmajor gerade einen Ausbau des

Jachthafens von Arenal ab. Durch das

umstrittene Projekt sollen 140 neue Anlegeplätze

für Schiffe mit mehr als 15

Metern Länge geschaffen werden.

Mietwagensteuer ab April.

Für Unmut in der Touristik sorgt die

geplante Abgabe auf Mietwagen, die

zeitgleich mit einer Abgabe auf Getränkeverpackungen

eingeführt und

als »Umweltsteuer« etikettiert wird. Die

ursprünglich geplanten Beträge hat

die Inselregierung leicht nach unten

korrigiert. Für Kleinwagen sollen drei

Euro pro Tag fällig sein, für Fahrzeuge

der Mittelklasse werden täglich 6,50

Euro, für größere Fahrzeuge 7,50 Euro

erhoben. Die Regierung rechnet mit Zusatzeinnahmen

von 15 Millionen Euro –

nach jüngsten Schätzungen sind in der

Hochsaison rund 80.000 Mietfahrzeuge

auf den Inseln unterwegs. Touristiker

kritisieren neben einer befürchteten

Verschlechterung der Wettbewerbsposition

vor allem den geplanten Einführungstermin.

Denn viele Fahrzeuge seien

schon für die Zeit nach dem 1. April

vermietet worden, ohne dass das entsprechende

Gesetz abschließend verabschiedet

wäre. In diesen Fällen müssten

die Kunden wohl nachbelastet werden

Zwischen Rummel und Luxus.

In der Hotellerie präsentiert sich ein

Potpourri aus größeren Projekten und

charmanten neuen Boutique-Hotels. In

seine zweite Saison geht das 2012 eröffnete

Jumeirah Port Soller Hotel & Spa,

das nach einer Winterpause im März

wieder eröffnet. Unter 120 in warmen

Erdtönen gestalteten Zimmern sind 19

Suiten mit bis zu 152 Quadratmetern

und großen Holzterrassen.

Im »britischen« Teil der Insel setzt

man auf Themenhotellerie. So will die

Hotelgruppe Gran Isla Hotels im Sommer

in Santa Ponsa aus der Apartment-

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8.2.2013 travel.one


spanien.destination

thema.rubrik

anlage Gran Santa Ponsa ein Piratendorf,

das Pirates Village, machen. Und Meliá will

in Magaluf das ehemalige Sol Magaluf Park

Hotel mit 422 Zimmern nach einer Renovierung

als Sol Katmandu Park vollständig in

den daneben gelegenen Park integrieren.

Für Freunde der Inselhauptstadt Palma

bietet von April an das Boutique-Hotel

Foto: Jumeirah Port Soller Hotel & Spa

Calatrava in einem Herrenhaus im Osten

der Altstadt neue Perspektiven. Das Haus

mit Blick auf die Bucht von Palma verfügt

über 26 Zimmer und Suiten, darunter 16

mit Meerblick. Der Eigentümer, Miguel Conde

Moragues, besitzt in der Altstadt bereits

das 2011 eröffnete Zwölf-Zimmer-Hotel Can

Cera in einem Palast aus dem 17. Jahrhundert.

Laut spanischen Medien hat er sich

nun ein weiteres Projekt auf die Fahnen geschrieben.

Der leer stehende Altstadt-Palast

Can Fàbregues soll nach seinem Wunsch

ebenfalls zu einem luxuriösen Boutique-

Hotel umgebaut werden.


Christian Schmicke

Martialischer Auftritt: Pirates

Village in Santa Ponsa

Stilvoll: Im April

eröffnet das Boutique-Hotel

Calatrava in Palma

Foto: Pirates Village

Fotos: Boutique Hotel Calatrava

travel.one 8.2.2013 35


destination.spanien

Südlich von Toledo liegt der Nationalpark Cabaneros, mit einer spannenden Flora und Fauna

Spanische Serengeti

Infos

Name: Nationalpark von

Cabaneros; der Name kommt

von den Hütten der dort früher

lebenden Schäfer und Köhler.

Lage: Im Nordwesten der

Provinz Ciudad Real und im Südwesten

der Provinz Toledo, rund

70 Kilometer südlich der Stadt

Toledo.

Geografie: Zwei landschaftliche

Zonen: La Rana, eine rund

8.000 Hektar große Ebene im

Südosten des Parks; Sierras: Teil

der Berge von Toledo mit Höhen

von 650 bis 1.448 Metern

(Rocigalgo).

Infrastruktur: Drei Besucherzentren,

geführte Allradtouren,

Wander- und Mountainbikewege;

http://reddeparquesnacio

nales.mma.es

In einiger Entfernung rennen Tiere

über die Ebene. Im ersten Moment

denkt man, man habe Antilopen im

Blick, denn die umgebende Landschaft

sieht aus wie eine afrikanische Savanne.

Die Graslandschaft erstreckt sich fast

endlos, unterbrochen nur von einzelnen

Bäumen oder kleinen Ansammlungen

Die rund 8.000 Hektar große Ebene ist Heimat außergewöhnlich vieler Tierarten

Foto: Travel One

Der Nationalpark von

Cabaneros ist einer der

wichtigsten Brutplätze

des Mönchsgeiers

von Kork- oder Steineichen, aber auch

Olivenbäumen.

Eine Tour durch den rund eine Autostunde

südlich von Toledo in Zentralspanien

gelegenen Nationalpark

Cabaneros mit einem der monströsen

Allradfahrzeuge vermittelt das Gefühl

einer Safari. Nur fehlen dafür Elefanten,

Giraffen oder Zebras, doch überall

sind Wildtiere zu sehen, ihre Heimat

haben hier Rehe, Hirsche, Wildschweine

und -katzen sowie diverse Vogelarten.

Dazu gehören der vom Aussterben

bedrohte spanische Kaiseradler, der

Schwarzstorch oder der Mönchsgeier,

dessen zweitwichtigster Brutplatz hier

liegt. Immer wieder ist der Himmel voll

mit den Aas fressenden Vögeln, die auf

der Suche nach neuem Futter über die

Ebene kreisen.

Die im Südosten des Parks gelegene

Ebene umfasst rund 8.000 Hektar des

mehr als 40.000 Hektar großen Nationalparks.

Umgeben ist sie im Norden und

Westen von Bergen, die zu den Montes

de Toledo (650 bis 1.448 Meter) mit ihrem

höchsten Berg, dem Rocigalgo, gehören.

Foto: Julius Rückert

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8.2.2013 travel.one


spanien.destination

Sie sind größtenteils von Buschland und

Wäldern bedeckt – rund 30 Prozent des

Parks sind bewaldet. Zu finden sind auch

Auenwälder, Torfmoore oder andere

Feuchtgebiete.

Wandern und Mountainbike.

Wer den Park nicht mit den Riesenjeeps

auf einer rund dreistündigen Tour erkunden

will, der kann sich der Natur

auch auf Wandertouren nähern. Mehrere

Wege führen durch den Park, sie sind frei

zugänglich, die Touren dauern zwischen

30 Minuten und dreieinhalb Stunden.

Möglich sind auch Führungen – sie sind

kostenlos –, für die drei angebotenen

Jeeptouren ist eine vorherige Anmeldung

erforderlich. Zwei der Wanderwege

können auch mit dem Mountainbike befahren

werden.

Die rund dreistündige Wanderung

auf der Route »Boqueron del Estena«

führt entlang des Flusses Estena, gesäumt

von Eichen, Eschen oder Weiden,

Start ist im Dorf Navas de Estena. Die

Tour auf einem leicht begehbaren Weg

vermittelt einen direkten Einblick in

den landschaftlichen und geologischen

Charakter des Parks. Die Berge, an denen

sich der Fluss entlangschlängelt, bestehen

größtenteils aus Quarz und Schiefer,

an einer Felswand ist der Abdruck eines

riesigen Meereswurms, der vor rund 400

Millionen Jahren hier gelebt hat, und seines

rund zwölf Meter langen Tunnels zu

sehen. Nicht die einzige Fossilie innerhalb

der Parkgrenzen, auch sie gehören

zu den Anziehungspunkten für Besucher.

Einen Einblick in die erdgeschichtliche

Antike bietet Dolores Gonzalez Mosquera.

Sie betreibt in ihrem Landhaus

in Navas de Estena ein Restaurant mit

regionaler Küche. Direkt neben dem Restaurant

richtete die Hobby-Geologin ein

kleines Museum mit hunderten Fossilien

ein. Eines der Fossilien, der Paralenorthis

lolae ist sogar nach Dolores – »Lola« – benannt.

Wolfram Marx

Foto: Travel One

Die Route »Boqueron

del Estena« bietet

einen genauen Blick auf

die unterschiedlichen

Gesteinsformationen

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travel.one 8.2.2013 37


ubrik.thema

destination.spanien

In Madrid hat die Kette die ersten beiden Hotels der Marke Innside mitten im Zentrum eröffnet

Meliá setzt in Spanien auf Edel-Häuser

Die Tower Suite im neuen Innside Madrid Génova verfügt über eine Lounge, tolle Aussicht inklusive

n Die mallorquinische Hotelgruppe

Meliá setzt auf weltweite

Expansion und hat alleine

im vergangenen Jahr 15

Hotels eröffnet – 80 Prozent

davon liegen außerhalb Spaniens,

wie CEO Gabriel Escarrer

auf der spanischen Messe

Fitur in Madrid erläuterte.

Schwerpunkt sei der asiatischpazifische

Raum. In Spanien

konzentriere sich die Kette auf

Foto: Meliá Hotels Int.

»innovative, das Portfolio aufwertende

Produkte«, gibt er

die Marschroute vor. Dazu zählen

die beiden erst kürzlich in

Madrid eröffneten beiden Häuser

der Marke Innside.

Die beiden neuen Vier-Sterne-Schwesterhotels

liegen nur

wenig voneinander entfernt im

Stadtviertel Chamberí und sollen

mit ihrem edel-lifestyligen

Ambiente sowohl Städte- als

auch Geschäftsreisende ansprechen.

Beide sind in komplett

renovierten neoklassizistischen

Gebäuden mit restaurierter

Fassade untergebracht.

Das Innside Madrid Génova

verfügt über 65 Zimmer und

Suiten. Einen tollen Blick haben

Gäste dort von der Dachterrasse

des Hotels. Das Innside

Madrid Luchana hat 44

Zimmer und Suiten und ist für

Feinschmecker eine empfehlenswerte

Adresse. Im »Dado«

steht mediterrane und spanische

Fusionsküche auf der

Speisekarte.

Renovierungen bei Riu

n Die mallorquinische Hotelkette Riu investiert auch in Spanien

in Renovierungen. Auf fünf Millionen Euro belaufen sich die veranschlagten

Kosten für die schon laufenden Arbeiten, um das Riu

Nautilus in Torremolinos an der Costa del Sol mit seinen 293 Zimmern

auf Vordermann zu bringen. Zimmer, Restaurants, Gärten,

Schwimmbad und öffentliche Bereiche werden erneuert.

Die zweite große Renovierung ist für das durch den im kürzlich

ausgestrahlten ARD-Markencheck kritisierte Riu-Haus in Maspalomas

auf Cran Canaria anberaumt. Dort investieren die Mallorquiner

20 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen im April beginnen und

bis einschließlich Juli dauern. Dort wird es neue Restaurants und

Bars sowie ein Kinderschwimmbad geben. Während dieser Zeit ist

das Traditionshaus geschlossen.

Alltours wird

romantischer

n Alltours bietet in der Sommersaison neue

Romantica Hotels an. Diese liegen abseits

touristischer Zentren und sollen ursprüngliches

Ambiente garantieren. Neu in diesem

Bereich ist die mit viereinhalb Sternen ausgezeichnete

Finca Can Canals auf Mallorca

zu finden. Sie ist im mallorquinischen Stil erbaut

und rustikal eingerichtet.

Auf Gran Canaria bewirbt Alltours in diesem

Sektor neu das auf Golfer ausgelegte

Vier-Sterne-Haus VIK Hotel Bandama Golf.

Auf Fuerteventura sind nun die Apartments

La Mirada am Ortseingang von Jandía vertreten,

auf La Palma richtet sich die Finca El Moral

an individualistisch orientierte Urlauber.

38

8.2.2013 travel.one


spanien.destination

thema.rubrik

Geotoura blickt auf

interkulturelle Aspekte

n Geotoura stellt bei der 14-tägigen Städtereise

»Die Blütezeit von al-Andalus« das

alte Andalusien in den Fokus. Schließlich ist

Südspanien kulturell von drei unterschiedlichen

Religionen und Kulturen geprägt. Zwischen

christlichen Kathedralen, jüdischen Juderías

und maurischen Palastanlagen sollen

unterschiedliche Perspektiven zu Religionsfragen

erörtert und das interkulturelle Zusammenleben

betrachtet werden. Dabei stehen

Begegnungen mit Vertretern der Religionsgemeinschaften

auf dem Programm.

Die Reise beginnt bereits außerhalb von

Andalusien, in Toledo. Weiter geht es über

Úbeda und Baeza nach Córdoba. Dort besuchen

die Teilnehmer unter anderem das Kulturzentrum

»Casa de Sefarad«. Und natürlich

steht auch die Alhambra in Granada auf dem

Programm. Über Guadiy, Almería und Salobreña

führt die Reise schließlich nach Málaga.

Kunst und Genuss

n Olimar bietet in Spanien sechs

neue Rundreisen an. Darunter die Erlebnisreise

»Wandern und Genießen

in Andalusien« sowie eine Fahrradtour

auf Mallorca. Wer gerne radelt,

wird sich auch über das neue Citypaket

in Barcelona freuen: Auf zwei Rädern

können Besucher nun die Stadt

in Katalonien erkunden. Zudem gibt

es 50 neue Unterkünfte. Eine davon

ist das Gran Hotel Sóller auf Mallorca.

Einst als nobler Familiensitz gebaut,

ist das Haus nun ein aufwendig

restauriertes Boutique-Hotel.

Genießern legt der Kölner Veranstalter

besonders eine Reise in

der Rioja Alavesa, dem baskischen

Teil des Weinbaugebietes, ans Herz –

Fotos: Olimar

Ein Hingucker: Das Guggenheim

Museum in Bilbao

verknüpft mit einem Besuch in der

Kunstmetropole Bilbao. Ein Vorschlag

für eine Rundreiseidee, die

sich mit dem flexiblen Bausteinprogramm

zusammenstellen lässt.

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travel.one 8.2.2013 39


ubrik.thema

destination.indischer ozean

Die kleine Insel Rodrigues bei Mauritius gilt noch als Geheimtipp

Ursprünglicher Charme

Wer mit einem schweren Koffer

anreist, muss ihn auf Mauritius

lassen. Denn in die kleine

Maschine nach Rodrigues darf man nur

15 Kilogramm Gepäck mitnehmen. Eine

Ausnahme macht Air Mauritius lediglich

für Passagiere, die nur kurz auf der

Hauptinsel zwischenlanden, um gleich

weiterzufliegen. Doch gerade die Kombination

von Mauritius und Rodrigues

ist interessant: Breite Strände mit Palmen

und Sonnenliegen hier, bizarre

Küsten mit kleinen, feinsandigen Buchten

dort. Auch die Unterkünfte unterscheiden

sich. Während Mauritius vor

allem mit Luxus lockt, ist das 108 Quadratkilometer

kleine, hügelige Nachbareiland

eher rustikal. Es gibt vor allem

einfache Pensionen sowie Zimmer

für Rucksacktouristen und nur wenige

Hotels im Sterne-Segment: Rodrigues

fasziniert auf eine natürliche Art.

Die zweitgrößte Insel im Staat Mauritius

entdeckt den Tourismus sehr

langsam. Das Fremdenverkehrsamt listet

nur acht Hotels auf. Neubauten von

größeren Unterkünften sind aus Gründen

des Naturschutzes, aber auch, weil

man die sozialen Strukturen erhalten

will, nicht zugelassen. Stattdessen unterstützt

die Regierung Privatleute, die

Gästezimmer einrichten.

Rodrigues ist ein ideales Ziel für

Reisende, die ihren Urlaub auf Mauritius

verbringen und ein paar Tage

zwischendurch Ruhe und Abgeschiedenheit

suchen. Handy und Internet

funktionieren nicht überall. Die Menschen

bewegen sich langsam, niemand

trägt eine Uhr. Hell und Dunkel bestimmen

den Tagesablauf.

Die rund 40.000 Einwohner leben

vom Fischfang und der Tierzucht, aber

auch vom Verkauf ihres Handwerks an

Besucher. Vor allem für Körbe, Taschen

und Hüte aus Vacoas-Blättern ist die Insel

im Indischen Ozean bekannt.

Ziel für Wanderer.

Die meisten Besucher kommen zum

Wandern. Denn überall gibt es tolle

Ausblicke. Rodrigues ist gerade einmal

18 Kilometer lang und acht Kilometer

breit, die Wege führen daher immer

Die zweitgrößte Insel im Staat Mauritius: Rodrigues ist 18 Kilometer lang und acht Kilometer breit

Foto: James Caratini

40

8.2.2013 travel.one


indischer ozean.rubrik

Foto: Renaud Van der Meeren

Viele kleine Buchten: Die Küste der Insel ist zerklüftet

wieder an die Küste. Die ist steil und

zerklüftet, jeden Tag pfeift hier der

Wind, der die wenigen dürren Bäume

in Schräglage gebracht hat.

Wie auch Mauritius und La Réunion

ist Rodrigues vulkanischen Ursprungs

und von einer flachen Lagune

umgeben, das Meer schimmert türkisfarben.

Das Inland ist zum Teil bewaldet,

der ursprüngliche Regenwald

wurde jedoch abgeholzt und wird seit

den 1980er Jahren wieder aufgeforstet.

Hügel mit wilden Wiesen geben dem

Inselinneren etwas Sanftes.

An der Küste bilden dunkle Felsen

weite Landzungen ins Meer, über sie

winden sich Pfade die dicht bewachsenen

Berghänge hinauf. Stundenlang

lässt sich hier wandern, bis der Wald

sich lichtet und der Weg wieder an den

Strand führt. Die meisten Trampelpfade

sind nicht befestigt oder markiert. Sie

entstanden zufällig, als sich junge Frauen

und Männer abends zum Capoeira-

Training am Lagerfeuer in einer der

unzähligen, winzigen Buchten trafen.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist das

2004 eröffnete François Leguat Giant

Tortoise and Cave Reserve: Die Initiatoren

holten die Riesenschildkröten

nach Rodrigues zurück – die hier einst

heimischen Tiere waren auf der Insel

ausgerottet worden. 20 Hektar misst

das Naturschutzgebiet mit Wiesen und

Tropfsteinhöhle, durch das es täglich

Führungen gibt. Die Schildkröten sind

dabei mindestens genauso interessant

wie die mit farbigem Licht in Szene gesetzten

Stalagmiten und Stalaktiten.

Auch die Hauptstadt Port Mathurin ist

sehenswert. Ein Besuch lohnt der Obstund

Gemüsemarkt. Es geht gemächlich

zu. Jeder sucht in aller Ruhe Melonen,

Erdnüsse oder Paprikaschoten aus.


Daniela Kebel

Rodrigues in Kürze

Die Insel liegt 560 Kilometer nordöstlich

von Mauritius.

Das Klima ist subtropisch. Die Regenzeit

dauert von November bis April,

es sind dann 30 bis 34 Grad Celsius.

Zwischen Mai und Oktober liegt die

Temperatur bei 15 bis 29 Grad Celsius.

Air Mauritius fliegt zweimal pro Tag

von Mauritius nach Rodrigues und zurück.

Die Flugzeit beträgt rund 90 Minuten.

Foto: aconcagua

Einst ausgerottet: In einem Naturreservat leben

heute wieder Riesenschildkröten

Die rund 800 Betten verteilen sich auf

Hotels, Pensionen und Privatzimmer.

Nur wenige Veranstalter haben Rod -

rigues im Programm. Dertour sowie

Trauminselreisen bieten jeweils zwei

Hotels an.

Mauritius inklusive Rodrigues wird

in Deutschland von Aviareps Tourism

vertreten: Tel: 089/ 55 25 33 825,

E-Mail: mauritius@aviareps.com.

www.tourism-rodrigues.mu

travel.one 8.2.2013 41


ubrik.thema

destination.indischer ozean

Seychellen verzeichnen ein Besucher-Plus

Deutsche auf Platz zwei

Zunehmend beliebt: Die meisten Besucher kommen in

den Monaten April, Oktober und Dezember

Foto: Paul Turcotte/STMA

n Immer mehr Deutsche verbringen

ihren Urlaub auf den Seychellen.

Im vergangenen Jahr stieg die

Zahl der Besucher aus der Bundesrepublik

um 19 Prozent gegenüber

2011 auf knapp 28.200. Damit

steht Deutschland als Quellmarkt

erstmals auf Platz zwei.

Der Archipel empfing 2012

rund 208.000 internationale Besucher

(plus sieben Prozent). Die

meisten Urlauber kamen aus

Frankreich (32.250). Beliebt sind die

Seychellen auch bei den Italienern

(23.400), die nach den Deutschen

auf dem dritten Platz in der Statistik

zu finden sind. Laut dem Fremdenverkehrsamt

der Inselgruppe

sei vor allem eine Entwicklung bemerkenswert:

Die Zahl deutscher

Besucher erhöhte sich innerhalb eines

Jahrzehnts um 77 Prozent.

Ein Indiz für das zunehmende

Interesse der Bundesbürger dürfte

auch die Teilnehmerliste des Seychellen-Marathons

am 24. Februar

sein. Bei dem Langstreckenlauf

starten rund 40 Deutsche – vergangenes

Jahr waren es nur vier Läufer.

An dem Marathon und parallel

dazu stattfindenden Läufen nahmen

2012 rund 600 Sportler teil.

Strandzimmer in neuem Look

n »Hell, frisch, elegant« –

so beschreibt Beachcomber

die renovierten Zimmer

im Paradis Hotel &

Golf Club auf Mauritius.

In der Anlage der Hotelgruppe

waren Maler und

Raumausstatter aktiv. Sie

modernisierten die 60 Deluxe-Beachfront-Zimmer

(Foto) und gaben bei der

Farbauswahl Weiß und

hellen Tönen den Vorzug.

Damit hat der größte

Teil des Resorts an der

Spitze der Halbinsel Le

Morne einen neuen Look

erhalten. Von den 286 Zimmern

wurden bereits 182

vor rund einem Jahr auf

Vordermann gebracht. Die

Renovierung der noch fehlenden

40 Deluxe-Zimmer

und vier Deluxe-Suiten

stehe demnächst an, betont

Beachcomber. Zu der

Anlage gehören zudem 13

Villen, ein 18-Loch-Golfplatz,

ein Spa und vier

Res taurants.

Foto: Beachcomber Hotels

updates

Gäste des Malediven-Resorts Safari Island können sich

kostenlos zwei Tage mit einem komfortabel ausgestatteten

Dhoni-Boot durch die Inselwelt schippern lassen. Neckermann

hat die Anlage diesen Sommer neu im Programm.

Hauser Exkursionen wandert dieses Jahr erstmals im

Norden Madagaskars. Ziele sind beispielsweise die Nationalparks

Ankarana und Montagne d'Ambre.

www.hauser-exkursionen.de

Sun Resorts informiert auf einer neuen Internetseite

über das Ambre Resort. Das Vier-Sterne-Hotel (297 Zimmer)

an der Ostküste von Mauritius gehört seit vergangenen

Oktober zu der mauritischen Hotelgruppe.

www.ambremauritius.com

FTI bietet in der Sommersaison auf Mauritius in acht Hotels

Hochzeitspakete an. Der Veranstalter organisiert für

Paare die Trauung sowie das Drumherum.

Fit Reisen arbeitet in Sri Lanka mit zwei weiteren Ayurveda-Resort

zusammen: dem Shanti Lanka bei Galle und

dem Anjayu Villa in Wadduwa südlich von Colombo.

www.fitreisen.de

42

8.2.2013 travel.one


thema.rubrik

Eine Million Touristen als Ziel: Der Archipel hofft auf mehr Besucher

Foto: FloRyan/pixelio.de

Malediven planen Ausbau

n Die Regierung der Malediven will die touristische Infrastruktur ausbauen.

Nach Medienberichten sollen in den kommenden Jahren mit

Hilfe von Investoren 40 neue Resorts entstehen. Hintergrund ist, dass

der Inselstaat die Zimmerzahl erhöhen möchte, um mehr Touristen

empfangen zu können. Bereits für 2012 hatte er sich zum Ziel gesetzt,

die Eine-Million-Marke zu erreichen. Doch die Zahl lag knapp darunter.

Rund 958.000 Touristen aus aller Welt verbrachten im vergangenen

Jahr ihren Urlaub auf den Malediven (plus 2,9 Prozent). Die stärkste

Gruppe bildeten die Chinesen mit knapp 230.000 Gästen. Ihre Zahl

wächst von Jahr zu Jahr rasant. Sie haben andere Nationalitäten mit

großen Schritten überholt. Nach oben kletterte auch die Besucherzahl

aus Deutschland. 98.350 deutsche Urlauber (plus 8,7 Prozent) sonnten

sich auf den Malediven. Somit kamen erstmals mehr Deutsche als Briten

(rund 92.000) auf den Archipel.

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Magic Summer

Specials *

Renoviert: Die Zimmer des ehemaligen

Kani Lanka und heutigen Kalutara Resorts

Foto: AVANI Hotels & Resorts

Zweites Resort

in Sri Lanka

n Die Hotelgruppe Minor ließ in Sri Lanka

mit der Eröffnung eines zweiten Hauses

der Marke Avani Resort nicht lange

auf sich warten. Im November 2011 ging

die damals neue Schwester der Anantara

Resorts in Bentota an den Start. Nun betreibt

sie zusätzlich das Kalutara Resort

(105 Zimmer) an der Mündung des Flusses

Kalu. Bei der Anlage handelt es sich

um das ehemalige Kani Lanka. Es wurde

für rund 3,7 Millionen Euro renoviert.

www.avanihotels.com

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destination.mix

Nostalgischer Luxus und Tipps für kleine Budgets

Neue Hotels in Tokio

n Zu den jüngsten und interessantesten Neuzugängen

in der Hotellerie der japanischen Hauptstadt zählt das Tokyo

Station Hotel im historischen Bahnhof der Metropole.

2006 war das Hotel im Zuge der Sanierung des 1914

fertiggestellten Komplexes geschlossen worden. Nach

seiner Wiedereröffnung bietet es hinter der originalgetreu

restaurierten Fassade 150 Zimmer zwischen 26 und

58 Quadratmetern mit hohen Decken und großen Fenstern.

Die Zimmer sind im nostalgisch-europäischen Stil

gehalten. Darüber hinaus bietet das Hotel zehn Restaurants

und Bars, drei Banketträume sowie einen Fitnessund

Spa-Bereich.

Auch im günstigeren Preissegment hat Tokios Hotellerie

Zuwachs erhalten. Neu eröffnet wurde vergangenes

Jahr etwa das Super Hotel Tokyo Otsuka in der Nähe des

gleichnamigen Bahnhofs, das stilistisch eher nüchtern gehalten

ist.

Freunde traditioneller japanischer Unterkünfte finden

im Stadtteil Asakusa mit dem Asakusa Hotel Hatago eine

Das Tokyo Station Hotel gehört zum

1914 eröffneten historischen Bahnhof

neue Unterkunft. Asakusa ist bekannt für den Sensō-ji-

Tempel, den ältesten und bedeutendsten buddhistischen

Tempel von Tokio.

Foto: Tokyo Station Hotel

Eine Route führt zu Lebensstationen von Präsident Abraham Lincoln

Der US-Geschichte auf der Spur

Für zwölf Oscars nominiert: Der Film über

den US-Präsidenten Abraham Lincoln

Foto: David James, smpsp Dreamworks II Distribution Co., LLC

n Begleitend zum neuen

Film von Steven Spielberg

über Abraham Lincoln hat

die Capital Region, zu

der die US-Bundestaaten

Virginia, Maryland und die

Hauptstadt Washington

DC gehören, einen »Lincoln

Movie Trail« entworfen.

Die neue Route soll

Autofahrer in Virginia zu

den wichtigen Stationen

im Leben und Wirken des

16. US-Präsidenten und

seines Kampfes gegen

die Sklaverei bringen. In

dem Bundesstaat wurde

ein Großteil des für zwölf

Oscars nominierten Streifens

gedreht.

Auf der Strecke liegen

neben den historischen

Orten bei Richmond und

Petersburg einige Drehorte,

die sich teilweise in

den Bürgerkriegsstätten

befinden. Es gibt auch geführte

Touren, etwa die

Lincoln Movie Tour. Besucht

werden dabei zusätzlich

Bars und Restaurants,

die von Schauspielern

und Filmcrew genutzt

wurden. Auf der Website

der Region präsentieren

neben Virginia Washington

und Maryland Schauplätze

aus Lincolns Leben.

www.capitalregionusa.

de/Lincoln

Weitere Infos über die Capital

Region bietet auch

der neue deutschsprachige

Reiseplaner.

crusa@claasen.de

44

8.2.2013 travel.one


CAREER

Zu Fuß durch Tasmanien: Die Wanderer sind mehrere Tage unterwegs

Australien wirbt

fürs Wandern

n »Great Walks of Australia« heißt eine neue Initiative auf

dem Roten Kontinent. Sieben Anbieter von Wandertouren wollen

Urlauber dazu animieren, die Natur des Landes zu Fuß zu

erkunden. Auf einer gemeinsamen Internetseite stellen sie ihre

geführten Wanderungen vor.

Vier Veranstalter sitzen in Tasmanien. Ein Beispiel: Cradle

Mountain Huts Walk bietet dort zwei Touren an, einen sechstägigen

Marsch für erfahrene Wanderer und eine viertägige, gemächlichere

Variante. Die Teilnehmer legen jeden Tag zwischen

sieben und zwölf Kilometer zurück. Dem Verbund gehören zudem

drei Anbieter an, die in Südaustralien, in Victoria sowie in

Northern Territory aktiv sind. Buchbar sind die Touren zum Teil

bei der Best of Travel Group und Meier , s Weltreisen.

www.greatwalksofaustralia.com.au

Foto: Tim Hughes

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und Tennessee kostenlos bestellen unter www.tennessee

tourism.de/reisebueros

Das Focke-Museum in Bremen zeigt in einer Ausstellung,

wie eng das NS-Regime und die Archäologie miteinander verzahnt

waren. »Graben für Germanien« heißt es vom 10. März

bis 8. September.

www.focke-museum.de

Die Vertretungen von Orlando, St. Petersburg/Clearwater

und Florida sowie Brand USA und FTI werben im Februar und

März gemeinsam für Zentral-Florida. Die fünf Partner wollen

zum Beispiel Bildschirme in Bahnhöfen nutzen, um USA-

Interessierte anzusprechen.

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Folgende Arbeitgeber und Institute freuen sich, Sie persönlich

kennenzulernen:

ande's Hotel Berlin • Arcadia Hotels • A-ROSA Finest Hideaway Resorts

Booking.com • Club Med • Crowne Plaza Berlin City Centre

Die Touristiksparte der REWE Group • Enterprise Rent-A-Car

Hilton Worldwide • Iberotel & DORFHOTEL • Konen & Lorenzen

Recruitment Consultants • Marriott International • Ringhotels

ROBINSON CLUB • solamento • SRH Hotel-Akademie Dresden

TourComm Germany • TUI • vamos Eltern-Kind-Reisen • vtours

travel.one 8.2.2013 45


ubrik.thema

peps

Weitere Angebote unter www.travel-one.net/peps

fernweh

Pep-Urlaub in Mexiko

Im Grand Sirenis Riviera Maya Resort & Spa übernachten Reiseprofis zwischen

dem 18. und 28. März zum Pep-Tarif. Das Fünf-Sterne-Resort befindet sich

im mexikanischen Akumal bei Cancun, direkt am Strand, dem das größte Korallenriff

der Riviera Maya vorgelagert ist. Die Verlängerungsnacht kostet 42 Euro.

Alle Infos unter www.sunpromotions.de

304 Euro pro Person/Woche in der Junior-Suite, all-inclusive

Neueröffnung auf Mauritius

Das im Dezember neu eröffnete Centara Poste Lafayette Resort & Spa

Mauritius gewährt Expedienten im April und Mai fünf Übernachtungen zum

Sonderpreis. Direkt an dem im Osten der Insel gelegenen Vier-Sterne-Resort

finden Gäste eine Lagune zum Schnorcheln und Schwimmen. Informationen

und Buchung unter www.meinpep.de

ab 207 Euro pro Person im DZ Superior inkl. HP plus

Asiana Airlines für Touristiker

Foto: Asiana Airlines

Auch in diesem Jahr hält Asiana Airlines Flüge zum vergünstigten Preis für Touristiker

bereit. Ziele sind beispielsweise Seoul, Sydney und Destinationen in China

und Japan. Die Raten für Hin- und Rückflug gelten auch für eine Begleitperson.

Alle Bedingungen und der Pep-Antrag können unter Tel. 0 69/92 10-1 90

oder per E-Mail unter frabsp@flyasiana.com angefordert werden.

ab 190 Euro pro Person zzgl. Steuern und Gebühren

Luxuriöses Strandresort nahe Hua Hin

Tischler Reisen bietet Reisebüromitarbeitern bis zum 31. Oktober an, das

Hotel De La Paix in Thailand kennenzulernen. Das Fünf-Sterne-Strandresort

liegt nördlich von Hua Hin am Golf von Siam. In der Umgebung befinden sich

Tempel und Pagoden, Märkte sowie der Sommerpalast von König Rama VI.

Kontakt: pep@tischler-reisen.de

ab 76 Euro pro Zimmer inklusive Frühstück

46

8.2.2013 travel.one


im fernsehen

SA 9.2. l Durch den Dschungel bis ins All – Unterwegs

in Französisch-Guayana, 10:30 Uhr, Phoenix l

Traumhaftes Taiwan, 12:10 Uhr, Hessen l Im Schatten

des Himalaya – Chinas weiter Westen, 14:00

Uhr, RBB.

So 10.2. l Helgoland – Insel im Sturm, 10:15 Uhr,

MDR l Von Bern bis Luzern, 14:15 Uhr, 3sat l Weltraumtourismus

– Die Öffnung des Alls, 15:30 Uhr,

3sat l Schiffsreise ins Schwarze Meer, 16:15 Uhr,

BR.

Mo 11.2. l Venedig im Winter, 7:45 Uhr, SWR l

Willkommen in ... Barcelona, 19:45 Uhr, Arte l Die

sieben Weltwunder, 22:30 Uhr, Phoenix.

Di 12.2. l Abenteuer Nordsee – Tauchgang in Norwegens

Fjorden, 11:30 Uhr, NDR l Köln – Kirche,

Karneval, Kölsch und Klüngel, 14:15 Uhr, NDR l Die

großen Seebäder – Usedom, 15:15 Uhr, NDR l Paderborn

– Lob der Provinz, 15:15 Uhr, RBB l Der

Fluchhafen Berlin – Deutschlands peinlichste Baustelle,

21:35 Uhr, 3sat.

mi 13.2. l Traumtouren in Argentinien, 11:35 Uhr,

Hessen l Aachen, 14:15 Uhr, NDR l Zypern – Steinbruch

der Geschichte, 14:45 Uhr, 3sat l Opatija,

15:15 Uhr, NDR l Schnäppchen-Urlaub Türkei –

Sonne, Strand und Billiglohn, 21:45 Uhr, Hessen.

Do 14.2. l Südschweden, 14:15 Uhr, NDR l

Brighton, 15:15 Uhr, NDR l Grönland – Bedrohtes

Reich der Gletscher, 20:15 Uhr, NDR.

Fr 15.2. l Rund um den Dollart, 14:15 Uhr, NDR l

Kolumbien, 14:30 Uhr, Hessen l Tirol, da will ich

hin!, 15:00 Uhr, 3sat l Das Puschlav – Eine Reise

durch die Schweiz, 15:25 Uhr, 3sat l Patagonien –

Raues Ende der Welt, 19:30 Uhr, Arte l Paris – Stadt

der Liebe und des Lichts, 20:15 Uhr, Hessen.

SA 16.2. l Australiens Mississippi – Der Murray,

12:00 Uhr, MDR l Winterreise durch Lappland, 12:15

Uhr, NDR l Das Roussillon, 14:30 Uhr, 3sat l Einkehr

und Genuss – Kulinarisches am Rande des Jakobsweges,

16:00 Uhr, ARD l Kalabrien – Italiens vergessene

Region, 17:40 Uhr, 3sat.

So 17.2. l Die Aleuten, 15:55 Uhr, 3sat l Der Mekong

und Saigon, 16:15 Uhr, BR l Meine Traumreise

nach Panama, 16:45 Uhr, SWR l Schneealarm am

Flughafen – Einsatz für den Winterdienst, 18:30

Uhr, Hessen l Willkommen in ... Cornwall, 19:45

Uhr, Arte l New York – rau und schön: Die Bronx ist

zurück, 21:45 Uhr, Phoenix.

Mo 18.2. l Die vier Alpen, 13:15 Uhr, 3sat l Brüssel,

15:00 Uhr, MDR l Urlaub auf toskanisch – Das

Seebad Forte dei Marmi, 15:15 Uhr, NDR.

Di 19.2. l Peru: Das Fest des Schneesturms, 14:30

Uhr, Hessen l Der Prater – Eine wilde Geschichte,

15:15 Uhr, Hessen l Die Wildeshauser Geest, 15:15

Uhr, RBB l Habichtswald, 21:00 Uhr, Hessen.

mi 20.2. l Rum auf Guadeloupe, 13:00 Uhr, Arte l

Die Fränkische Schweiz, 14:15 Uhr, NDR l Manú –

Perus verborgener Regenwald, 14:30 Uhr, Hessen l

Mit dem Zug durch ... Japans Mitte, 16:35 Uhr, Arte.

Do 21.2. l Sambesi, 11:30 Uhr, NDR l Legende

auf Schienen – Skandinaviens Kirunabahn, 13:00

Uhr, Arte l Auf Schienen durchs Outback, 13:15 Uhr,

3sat l Kanada – Albertas schönste Nationalparks,

14:30 Uhr, Hessen l Transit – Durch den Osten in

den Westen, 15:00 Uhr, MDR l Myanmar – Flussfahrt

mit Buddhas Segen, 17:45 Uhr, 3sat.

Fr 22.2. l New Orleans – Zwischen Rhythmus

und Ruin, 14:30 Uhr, Hessen l Venedig, da will ich

hin!, 14:50 Uhr, 3sat.

travel.one 8.2.2013

47


ubrik.thema

leute

Beller verkauft

an Schweizer

Wechsel an der Unternehmensspitze:

Ekkehard Beller gibt den Chefposten

an Wiebke Harms ab

n Für Ekkehard Beller endet ein wichtiger Abschnitt in seinem

Leben. Der Gründer von Nicko Tours ist künftig nicht mehr alleiniger

Inhaber des Unternehmens. Er hat sich einen finanzkräftigen

Partner gesucht, um dem Anbieter von Flusskreuzfahrten

»einen weiteren Wachstumsschritt zu ermöglichen«.

Segnet das Kartellamt das Vorhaben ab, steigt die Schweizer

Beteiligungsgesellschaft Capvis in Stuttgart ein und übernimmt

die Mehrheit der Anteile von Nicko Tours. Beller will

dann den Chefposten abgeben und künftig nur noch im Verwaltungsrat

des Veranstalters sitzen. Neue Geschäftsführerin

wird Wiebke Harms, die seit zehn Jahren für das Unternehmen

arbeitet und Verkaufs- und Marketingdirektorin ist.

Beller zieht sich damit nach mehr als 20 Jahren aus dem aktiven

Geschäft zurück. Der 47-Jährige gründete nach dem Politik-

und Slawistik-Studium Nicko Tours. Anfangs vermittelte er

Sprachkurse in der russischen Hauptstadt, 1995 nahm er Reisen

auf der Wolga ins Programm und spezialisierte sich später

auf Flusskreuzfahrten weltweit. Heute ist Nicko Tours im

deutschsprachigen Raum Marktführer für Flussreisen, 33 Schiffe

fahren derzeit unter der Flagge des Flussreisespezialisten.

01 02 03 04

01 Janine Hutton arbeitet

nun als Marketingchefin

für South African Tourism

(SAT). Sie folgt Roshene

Singh, die nach zehn Jahren

bei SAT im Dezember

ausschied.

Frank Hillmer wurde zum

neuen Datenschutzbeauftragten

der Unister Holding

GmbH ernannt.

02 Matt Ganz übernimmt

zum 1. April bei Boeing

den Posten des President

Boeing Germany and Northern

Europe sowie des

Vice President European

Technology Strategy.

Andreas Heimann, Vorstand

der DER Reisebüros,

ist neuer Vizepräsident der

Säule B im DRV.

03 Michael Wehrhahn

wird Geschäftsbereichsleiter

Betrieb bei Partners-Solutions.

Er berichtet

direkt an Partners-Geschäftsführer

Kai

Hannemann.

Florian Kimmel verstärkt

als Sales Manager Süd den

Vertrieb der Hanse Merkur

Reiseversicherung AG.

04 Ömer Celik heißt der

neue Tourismusminister

der Türkei, er folgt auf

Ertuğrul Günay. Celik ist

seit 2002 politischer Berater

des türkischen Ministerpräsidenten

Recep Tayyip

Erdoğan und seit 2010

auch für Außenbeziehungen

verantwortlicher stellvertretender

Vorsitzender

der Partei AKP.

48

8.2.2013 travel.one


Von TUI zu Ameropa

Name baErcil

ilissit landio od et

vel eu feuissequate

ver se doloreet

n Nach 17 Jahren hat Mehdi Langanke TUI Deutschland verlassen.

Der 43-Jährige ist seit Februar für die Bahntochter Ameropa

tätig und betreut dort die Urlaubs- und Themenreisen.

Langanke studierte zunächst in Göttingen und Köln Slawistik,

Germanistik, Sprach- und Kommunikationswissenschaften. Anschließend

fing er bei TUI Deutschland an und leitete dort viele

Jahre das Produktmanagement für Vitalreisen, Kroatien und Osteuropa.

Von 2011 an kümmerte er sich hauptverantwortlich um

den Bereich Vital. Die Aufgaben von Langanke bei TUI Deutschland

übernimmt nun Carsten Cossmann, Leiter Eigenanreise.

Wechsel

zu Seacloud

n Angelika Schwitzer hat als

neue Verkaufsleiterin für die

Märkte Schweiz, Österreich und

Luxemburg bei Seacloud angeheuert.

Bis vor Kurzem war

Schwitzer noch für das Marketing

und den Vertrieb von Luxusreiseanbieter

Windrose zuständig.

Diese Aufgabe hat nun

Anja Schneider übernommen,

die zuletzt im Verkauf für TUI

Cruises tätig war.

www.travel-one.net

T&M Media GmbH & Co. KG

Postfach 10 07 51, 64207 Darmstadt

Hilpertstraße 3, 64295 Darmstadt

Telefon: 06151/39 07-0

Fax: 06151/39 07-939

Redaktion

Telefon: 06151/39 07-930

Fax: 06151/39 07-939

E-Mail: redaktion@travel-one.net

Chefredakteur

Christian Schmicke

Redaktion

Yannick Fiedler, Tanja Franke,

Klaus Göddert, Petra Hirschel,

Wolfram Marx, Kendra Mietke

Redaktionsassistenz

Martina Zang

Anzeigen

Telefon: 06151/39 07-920

Fax: 06151/39 07-929

E-Mail: anzeigen@travel-one.net

Geschäftsführer

Richard Redling

Anzeigenverkaufsleitung

Ute-Marie Weis

Michaela Lettow

Marketingassistenz

Kerstin Grimm

Anzeigenservice

Ayse Dönmez, Vanessa Schütz

leserbriefe redaktion@travel-one.net

»Eine Riesenchance«

Travel One 2, 25. Januar 2013,

»Die Fernbusse nehmen Fahrt auf«

Neue Fernbuslinien sind eine Riesenchance

für jedes Allroundbüro. Der Markt ist liberalisiert,

die Kunden sind interessiert und die

Expedienten motiviert. Nach Berlin Linienbus

und Deutscher Touring haben wir die Agentur

für Mein Fernbus erhalten. Als eine der ersten

Agenturen im Rheinland durften wir schon so

manches Ticket buchen – es gab noch keine

Reklamation.

Mit Preisen unterhalb der Bahn – und auskömmlicher

Provision oberhalb der Bahn – interessiert

sich so mancher Fahrgast außerhalb

der Mitfahrzentralen, egal ob Jung oder Alt.

Eine Riesenchance – lasst sie uns nutzen.

Axel Friese, First Reisebüro, Mönchengladbach

»Grundproblem der Touristikbranche«

Travel One 2, 25. Januar 2013,

»TUI wehrt sich gegen ARD-Vorwürfe«

Wir möchten nicht auch noch auf die Recherche-Qualität

der ARD eingehen … Vielmehr

zeigt auch dieser Bericht, wie schon viele

ähnliche vorher, unserer Meinung nach ein

Grundproblem der Touristikbranche auf. Es ist

uns nicht gelungen, den Journalisten und den

Verbrauchern klar zu machen, welche Produkte

wir eigentlich verkaufen. Die öffentlichen

Vergleiche und Tests laufen immer wieder

darauf hinaus, dass Äpfel mit Birnen verglichen

werden. Haben wir denn schon einmal

versucht, den Unterschied zwischen »Äpfeln«

und »Birnen« zu erklären? Warum haben wir

eine solche Angst vor dem Internet, das angeblich

schneller, billiger und mit einem breiteren

Angebot daherkommt? Weil wir nie den Mehrwert

der veranstalterorganisierten Reise kommuniziert

haben … Alles drehte sich immer

nur um den Preis, egal ob Premium-Reise oder

Abverkauf-Angebote, egal ob TUI, Neckermann

oder Alltours. Warum also soll die Welt da

draußen nicht die Umsteigeverbindung mit

dem Nonstop-Flug vergleichen? Woher soll der

Verbraucher wissen, dass es durchaus relevant

ist, wie viele Hotels ein Transferbus ansteuert?

… Hier liegt eine große kommunikative Herausforderung,

die sich vor allem an die großen

Reiseveranstalter und die Verbände richtet

… Gelingt es uns, die Vorteile der Pauschalreise

deutlich zu machen, haben Reiseveranstalter

und Reisebüros eine glänzende Zukunft!

Thomas Oepen für den AJT Fachverband für

touristische Aus- und Weiterbildung e.V.

VERTRIEB

Telefon: 06151/39 07-941

Fax: 06151/39 07-949

E-Mail: vertrieb@travel-one.net

Leserservice

Beatrix Kwetkus

Grafik

Uta Seubert (verantw.),

Silke Oray, Ulrike Schreiner

Geschäftsführender

Gesellschafter

Dr. Dieter Flechsenberger

Geschäftsführung

Richard Redling

Druck

L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

DruckMedien, 47608 Geldern

Travel One erscheint 14-tägig freitags

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 46

gültig ab Januar 2013

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro

Jahr inklusive Porto und MwSt.,

Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro

pro Jahr inklusive Porto, ohne

Luftpostzuschlag

Die Mitglieder des AJT e.V.

erhalten die Zeitschrift im Rahmen

ihrer Mitgliedschaft.

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise,

nur mit Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine

Gewähr übernommen.

Travel One ist eine Aktivität der

DVV Media Group GmbH, Hamburg

travel.one 8.2.2013 49


ubrik.thema

leute.persönlich

Geschäftsführer Öger Tours

Björn Walther

Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Eher der Zufall. Nach meinem Studium herrschte Flaute im Investmentbanking

und ich habe mich für das tolle Trainee-Programm der TUI entschieden

– und dies nie bereut.

Ihr Traumberuf als Kind?

Skifahrer.

Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Mit Familie durch Südamerika reisen (weißer Fleck auf meiner Reisekarte).

Was ist Ihre größte Macke?

Choco Crossies und M&Ms.

Björn Walther, 35, Widder, ist Geschäftsführer

von Öger Tours –

und ein ausgesprochener Familienmensch

(Foto: in der Kalahari

Wüste). Deshalb widmet er seine

Freizeit vor allem seiner Frau

Kirsten, Sohn Matteo (18 Monate)

und bald dem zweiten Kind. Zur

Entspannung bekocht er am Wochenende

seine Liebsten.

Der gebürtige Frankfurter

studiert International Management

an den Universitäten Maastricht

(Niederlande) und Lausanne

(Schweiz). Ins Berufsleben

steigt der leidenschaftliche Skifahrer

bei der TUI AG ein, wo er

ein Trainee-Programm absolviert

und anschließend in verschiedenen

Funktionen tätig ist.

Dann wechselt er zum Beratungsunternehmen

Roland Berger

und ist dort als Senior Consultant

im Competence Center

Transportation hauptsächlich

für Projekte im Bereich Tourismus

und Bahn zuständig. Im August

2009 geht er zu Thomas

Cook, wo er den Bereich City, Veranstalter-Kooperationen

und Financial

Services verantwortet.

Im Juni 2012 wird er Leiter des

Veranstaltervertriebs, im November

des gleichen Jahres

avanciert er zum Öger-Chef.

Wo haben Sie Ihren vergangenen Urlaub verbracht?

Am Achensee.

Welches Souvenir haben Sie sich von dort mitgebracht?

Die ersten Fotos, auf denen mein Sohn läuft.

Wo möchten Sie gerne leben?

Ich bin ein Nomade, freue mich aber sehr darauf, wieder in Hamburg zu

wohnen (und ganz lange zu bleiben).

Welche Filmrolle hätten Sie gerne mal gespielt?

James Bond.

Was lesen Sie gerade?

»Unter Haien« von Nele Neuhaus.

Ihr Lieblingsessen?

Gerne Sushi.

Ihre heimliche Leidenschaft?

Kaffee aus dem Elbgold in Hamburg.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Urlaub, meinen Sohn, Essen und Skifahren.

Was würden Sie gerne können?

Türkisch :-).

Der Held Ihrer Kindheit?

Markus Wasmeier.

Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Nelson Mandela, er hat für seinen Traum alles gegeben und die Welt verändert.

50

8.2.2013 travel.one


Die Travel One-ITB-Ausgabe vom 6. März 2013

mit fünf spannenden Themengebieten,

die maximale Aufmerksamkeit

für Ihre Anzeige garantieren.

Kreuzfahrten & Fähren, Golfstaaten,

Türkei, Indonesien, Destinationsreport.

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Ihre Ansprechpartner:

Kerstin Grimm l k.grimm@travel-one.net l 06151-39 07-927

Michaela Lettow l m.lettow@travel-one.net l 06151-39 07-925

Ute-Marie Weis l u.weis@travel-one.net l 06151-39 07-931


ubrik.thema

Am 13.02. erscheint der neue Katalog!

Mehr Vorteile, mehr Service, mehr Vielfalt.

Der AIDA Katalog 2014/2015 hat es in sich: Noch mehr Vorteile für AIDA PREMIUM Gäste, neue Karibik-Routen

ab Miami, sechs wunderschöne Adria-Routen, neue Sehnsuchtsziele wie New Orleans und die Azoren – dies sind

nur einige Highlights. Zu den vielen attraktiven AIDA PREMIUM Extras gehören zum Beispiel die kostenfreie

Sitzplatzreservierung für Flugreisen und das inkludierte AIDA Rail&Fly Ticket. Buchungsstart für alle Reisen im

neuen Katalog ist der 13.02.2013. Bei Buchung bis 31.10.2013 bzw. 30.04.2014 sichern Sie Ihren Kunden bis zu

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