hallertau magazin 2012-1

Hallertau

Entdecken Sie das bayerische Hopfenland, eine einzigartige europäische Kulturlandschaft! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebot, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier…

hallertau

Leben und Urlauben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft

2. Hallertauer

Bierfestival

Heidi

und die

Hunde

Hopfen ist

sein Leben:

Josef Fuß

Ausgabe 1 / 2012

magazin

Schmecken! Genießen! Erleben!

60 Biere von 30

Brauereien

Hopfenspargel-

Auftakt

Golfclubs der

Hallertau


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PORTRAIT

06 Obst und Gemüse für die Hallertau

Unterwegs zum Münchner Großmarkt mit Peter Thalhammer

12 Heidi und die Hunde!

Heidi Deml trainiert ihre Hunde für Film und Fernsehen

32 Der Hopfen ist sein Leben

Der Hallertauer Josef Fuß, Hopfenpflanzer und Maschinenbauer

INFORMATION

30 „Gemeinsam Qualität vertreten“

40 Hopfen erleben!

40 Mit dem Stadtstorch durch die Geschichte Geisenfelds

40 Lutzenburger: Ausgesuchte, exklusive Hopfenspezialitäten

TOURISTIK

21 Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

KULINARIK

34 Hopfenspargel

36 Köche aus Leidenschaft

Johannes und Josef Selmayer vom Huberhof in

Airischwand bei Nandlstadt

BIERLAND HALLERTAU

26 2. Hallertauer Bierfestival

Bayerns größtes Bierverkostungs-Festival

41 Hallertauer Biere im Test

Das Bier-Terzett Willi Abele, Alexander Herzog und Thilo

Steindorf verkostet besondere Hallertauer Biere

HALLERTAUER UNTERNEHMEN

10 Auszeichnung für den Produktionsstandort

Wolf Heiztechnik siegt bei Industrie-Wettbewerb

FREIZEITANGEBOT

18 Hallertau-Tour

Unser Tourenvorschlag: Start und Ziel Nandlstadt

38 Golfen in der Hallertau

Golfclub Holledau, Tegernbach / Golf-Club Gerolsbach

RUBRIKEN

05 Editorial

09 Einzigartig! Biere der Hallertau

16 Gastliche Hallertau

20 Termine & Festkalender

25 Zu Gast in der Hallertau

35 Termine: Ingolstädter Herzogsfest

42 Ein Bild und seine Geschichte

IMPRESSUM:

Hrsg.: IMAGO87 GmbH in Kooperation mit dem Tourismusverband Hallertau e.V., Türltorstraße

16-20, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm · www.tourismusverband-hallertau.de

Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung,

Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel: 08168-42999-0 · www.imago87.de

Redaktionsleitung: Alexander Herzog

Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach · Titelbilder: Rainer Lehmann

Autoren dieser Ausgabe (alphabetisch): Alexander Herzog, Maité Herzog, Rainer-Bülent

Nowak, Reinhold Steger, Andreas Zeising


unser Wochenmagazin für die ganze Hallertau mit den lokalen Zusatzmedien



DER GEISENFELDER

der tägliche Erlebniskanal der Hallertau

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EDITORIAL 5

Das Magazin HALLERTAU feiert 1. Geburtstag!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als wir vor einem Jahr daran gingen, die

Idee eines Magazins für Gäste und Bewohner

der Region zu realisieren, gab es viele

Fragezeichen. Würde das Magazin angenommen?

Gibt die Hallertau genügend

Material her, um jährlich zwei Ausgaben

interessant und damit lesenswert zu gestalten?

Wird es genügend Inserenten

geben, die das Unterfangen auch wirtschaftlich

absichern?

Heute können wir diese Fragen alle mit

einem „ja“ beantworten!

Die beiden ersten Ausgaben mit 20.000

Exemplaren sind weitestgehend vergriffen,

und die vielen positiven Rückmeldungen

zeigen, dass sich die „HALLERTAU“ etabliert

hat.

für Radltouren. Mit Veranstaltungshinweisen

und regionalen Besonderheiten. Und

natürlich mit einem Special über das

2. Hallertauer Bierfestival, das am ersten

Juni-Wochenende in Attenkirchen (Land-

kreis Freising) stattfinden wird.

Zu dieser größten Bier-Verkostungsveranstaltung

Bayerns möchte ich Sie, liebe

Leserinnen und Leser, ganz herzlich einladen.

Erfreuen Sie sich an der großen Biervielfalt

der Hallertau, an einem bunten

Rahmenprogramm und regionalen Spezialitäten.

Und das alles bei freiem Eintritt.

Zunächst aber wünsche ich Ihnen viel

Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

Nun erreicht uns dieser Tage ein Schreiben

der Deutschen Nationalbibliothek in

Frankfurt, in dem reklamiert wird, dass wir

ihr die beiden ersten Ausgaben 2011 nicht

zugeschickt hätten: „Wir bitten, unbedingt

eine Möglichkeit der Nachlieferung zu

finden. Für eine künftige regelmäßige

Zusendung wären wir Ihnen sehr dankbar.“

Klar, wird gemacht!

Ihr Alexander T. Herzog,

Redaktionsleiter/Herausgeber,

Stellvertretender Vorsitzender des

Tourismusverbandes Hallertau

Vielleicht beginnen sich die Bundes-

Archivare ja auch für diese einzigartige

Kulturlandschaft zu interessieren. Die

Ihnen vorliegende dritte Ausgabe der

HALLERTAU sollte dazu beitragen

können: mit Geschichten über ganz besondere

Menschen wie den Hopfenpflanzer

Josef Fuß, mit Ausflugstipps und Vorschlägen

Kontakt: alexander.herzog@imago87.de


6

PORTRAIT

Obst und Gemüse für die Hallertau

Unterwegs zum Münchner Großmarkt mit

Peter Thalhammer von der Firma SELLMAIER

Obst- und Gemüse-Großhandel

Zugegeben. Als ich so gegen 1.30

Uhr wach in meinem Bett lag und

auf das Klingeln meines Weckers

wartete, beschlichen mich schon leise

Zweifel an der Sinnhaftigkeit meines Tuns.

Ein paar Tage vorher hatte ich mit Peter

Thalhammer vereinbart, ihn auf seiner

Tour zum Münchner Großmarkt zu begleiten.

Treffpunkt 3.00 Uhr morgens in

Attenkirchen. Seitdem hat für mich die

Floskel „mitten in der Nacht“ eine ganz

realistische Entsprechung.

Er wartete natürlich schon auf mich. Und

mit wenigen Minuten Verspätung machten

wir uns in seinem Sprinter auf den Weg gen

München, wohin auch zwei weitere Fahrer

seiner Firma, Sellmaier – Obst- und Gemüsegroßhandel,

schon unterwegs waren. Seit

1986 gehören diese Fahrten zum Alltag des

50-jährigen, der inzwischen – neben zahlreichen

Kunden in München und den

Landkreisen Freising und Erding – weite

Teile der südlichen Hallertau mit frischem

Obst und Gemüse versorgt. Schulen, Krankenhäuser,

Altenheime, Firmenkantinen

und Gastronomen zählen zu seinen Kunden,

die am gleichen Tag die gelieferte

Peter Thalhammer, Grossist für Obst und Gemüse

Frischware verarbeiten wollen, die tags

zuvor via Telefon oder Fax bestellt worden

war.

Reger Betrieb schon in den Morgenstunden

Als wir an diesem eisig kalten Montagmorgen

schließlich am Münchner Großmarktgelände

eintreffen – so schnell bin

ich noch nie nach und durch München

gekommen – ist schon ordentlich

Betrieb: Transport-Fahrzeuge aller Größen

suchen sich ihren Weg. Holländer, Italiener,

Spanier, um ihre Ware bei den Marktbeschickern

abzuladen. Großhändler wie

Thalhammer, um möglichst rasch die

beste Ware für ihre Kunden zu erstehen.

Dazwischen ein fast beängstigendes Verkehrsgewirr

unzähliger Gabelstapler, die

zwischen den Marktständen und Rampen

auf- und abladen. Sehr viele davon im

Freien – bei jeder Witterung.


PORTRAIT 7

Damit die Ware keinen Schaden nimmt

und die Mitarbeiter komfortabler arbeiten

können, hat sich Thalhammer schon vor

Jahren im Untergeschoss einer Halle einen

Lagerraum und Stellplätze gemietet, um

die Warte witterungsunabhängig kommissionieren

und verladen zu können. Hier

beginnt dann sein eigentlicher Job: Er

sichtet die Bestellungen und telefoniert

mit den ersten Händlern, um herauszufinden,

ob die Ware verfügbar ist, die er gerne

mitnehmen würde.

„Heute gibt es alles zu jeder Zeit“

Erst danach geht es rauf zum Einkauf in

die Hallen. Thalhammer beginnt seine

Tour in der sogenannten „Kartoffelstraße“,

einem Außenbereich zwischen zwei Hallen,

die ihren Namen der ursprünglichen

ausgeprägten Spezialisierung der Anbieter

verdankt. Und wohl auch dem eher überschaubaren

Angebot früherer Zeiten, als

nicht jedes Obst und Gemüse jedweder

Provinienz zu jeder Jahreszeit verfügbar

war. „Als mein Schwiegervater (der

Firmengründer Josef Sellmaier, Anm. der

Redaktion) anfing, da gab es auch nicht viel

mehr Angebot als Kartoffeln und Saisonware“,

erzählt Thalhammer, „man kaufte

ein, was das Angebot hergab und

versuchte die Ware dann loszuschlagen.“

Heute wird ausschließlich gekauft, was

bestellt wurde. Und das ist bei der Firma

Sellmaier inzwischen eine ganze Menge:

Rund drei Tonnen Ware wird am

Ende dieses Markttages (also am

frühen Morgen!) auf die Kühllaster

verladen. Für einen Großkunden, der

Fruchtsäfte anbietet, braucht Thalhammer

allein 150 Kisten Ananas in der

Woche.

Zurück zur Kartoffelstraße, wo die Einkaufstour

beginnt. Hier kennt jeder jeden.

Man duzt sich und frozzelt ein wenig: „Das

ist Guiseppe, der größte Gauner hier am

Großmarkt!“.

Gehandelt wird nur bei großen Mengen

Thalhammer checkt zuerst seine bevorzugten

Lieferanten. Auf die kann er sich

verlassen und weiß, dass er beste Qualitäten

bekommt. Zuerst wird immer die

Verfügbarkeit der „raren“ Produkte abgefragt:

Exoten natürlich oder Erdbeeren.

Dann erst Kartoffeln, Zwiebeln,

Tomaten und Gurken. Gehandelt wird

nicht in Kilo oder Pfund, sondern in Verpackungseinheiten

von 10, 15 oder mehr

Kilogramm. Holzkisten verraten normalerweise

europäische Herkunft; Überseeware

kommt im Karton.

Der Verkäufer nennt seinen Preis und die

Geschäfte werden ohne großes Ballyhoo

„per Handschlag“ gemacht.

Thalhammer sieht meinen fragenden

Gesichtsausdruck und lacht: „Bei größeren

Mengen wird schon verhandelt, aber nicht

wegen zwei Kisten Tomaten.“ Außerdem

kennt Thalhammer die Preise sehr genau

und das wissen seine Lieferanten. Die

Preisvereinbarung läuft über die Mimik,

gerade wenn Dritte dabeistehen. „Wenn

der signalisierte Preis nicht passt“, verrät

Thalhammer, „dann merkt der Verkäufer

das sofort an meiner Reaktion.“ Und man

müsste schon genau hinsehen, „denn es

gibt doch starke Preisschwankungen im

Wochenverlauf.“ Der heutige Montag ist

einer der starken Markttage (neben Donnerstag

und Freitag).

Der Eindruck täuscht nicht. Waren wir

mit bei den ersten, die am Großmarkt eintrafen,

so füllen sich die Hallen nun mit

Einkäufern, werden die Stände nach und

nach mit frisch eingetroffener Ware

befüllt. Eine hektische Betriebsamkeit, die

fast chaotisch anmutet und deren

Ordnung nur der Profi durchschaut.

Thalhammer zeigt mir einige der rund

130 Anbieter am Münchner Großmarkt.

Früher seien die Händler oft sehr stark

spezialisiert gewesen, erzählt Thalhammer,


8

PORTRAIT

Anpacken statt zugucken: Autor Alexander Herzog hilft Peter Thalhammer

beim Beladen.

Hochwertige Küche braucht beste Zutaten: Gastronom Josef Ostermeier

bei der Prüfung der gelieferten Kräuter.

„heute haben die allermeisten ein sehr breites

Sortiment.“ Aber es gibt sie noch, die

Spezialisten, den Griechen, der nur Ware

aus seiner Heimat vertreibt, den Bio-Laden,

den „Beeren-Stand“ oder den Anbieter

exotischer Früchte, die selbst Thalhammer

nicht alle beim Namen zu nennen vermag.

Und schließlich den „Spargel-Spezialisten“,

der nur dieses Stangengemüse in unterschiedlichen

Qualitäten und Größen anbietet.

„Der Spargel ist das einzig verbliebene

Saisonangebot“, weiß Thalhammer, „ansonsten

gibt es alles zu jederzeit. Im Februar

gab es hervorragende Erdbeeren aus Italien

und Marokko, die billiger angeboten

werden wie heimische Erdbeeren in der

Hochsaison“.

Spargel ist das einzige Saisongemüse

Heute ist Spargel trotz der frühen

Jahreszeit billig, meint Thalhammer. „Gib

mir 11,25“, sagt die Verkäuferin. Doch der

Attenkirchener Großhändler hat an diesem

Tag leider keinen Spargel auf seiner

Einkaufsliste.

Inzwischen hat Thalhammer seine Einkäufe

beinahe beisammen. Die Ware, die

er gekauft hat, muss er natürlich nicht mit

sich rumschleppen. Sie ist längst auf dem

Weg in sein Zwischenlager, gebracht von

einem der unzähligen Gabelstapler.

Was jetzt noch fehlt sind Ananas und

Erdbeeren, die eine Großbäckerei geordert

hat. Die Ware ist noch auf dem Transportweg,

soll aber jeden Moment eintreffen.

Eine gute Gelegenheit, in einem kleinen

italienischen Steh-Café einen Espresso zu

trinken.

Vom Klimatechniker zum Großhändler

Thalhammer, der aus Töging stammt, kam

mit seiner Familie nach Freising (wo sein

Vater als Dom-Bibliothekar beschäftigt

war). Zu seiner heutigen Beschäftigung

hatte er gar keinen Bezug, denn er lernte

Klimatechniker. Erst durch seine Frau kam

er 1986 nach Attenkirchen sowie auf Obst

und Gemüse. Anfangs half er seinem

Schwiegervater nur mal beim Ausfahren,

ehe die Entscheidung reifte, seinen erlernten

Beruf an den Nagel zu hängen. Mit seinem

Schwiegervater hatte er „den besten

Lehrmeister“, den es gab. „Er nahm mich

mit zur Großmarkthalle, zeigte mir alles

und jeden und schärfte mir den Blick für

die Besonderheiten und Anforderungen.

Und Josef Sellmaier hatte im Markt einen

sehr guten Namen.“

Seit der Übernahme des Betriebes 1998

hat der Schwiegersohn selbst einiges zur

Geschäftsausweitung beigetragen. Heute

fahren drei Kühllaster die Waren zwischen

München, Freising, Erdinger Moos und

Hallertau aus. Zuletzt investierten die

Thalhammers vor zwei Jahren in eine neue

Lagerhalle in Attenkirchen.

Weil er heute so viel Zeit mit mir „verdaddelt“

hat, lässt er seine Fahrer schon

vorausfahren, um die Waren auszuliefern.

Ehe Thalhammer seine Kunden beliefert,

fahren wir zum Flughafen, um eine Probelieferung

zuzustellen: Eine Firma am Flughafen

möchte testen, wie ein großer

Obstkorb bei den Kunden im Besprechungsraum

ankommt.

Und schließlich fahren wir noch nach

Weihenstephan in das Institut für Pflanzenbau,

wo seit Jahren verschiedene Salate

angebaut werden, die Thalhammer exklusiv

vermarktet. Richtig ausgefallene Sorten

sind darunter, mit Aromen von Fenchel bis

Knoblauch.

Am frühen Nachmittag kommt Thalhammer

üblicherweise wieder daheim an.

Feierabend? Noch lange nicht! Jetzt geht’s

ins Büro, Bestellungen sichten und den

nächsten Tag vorbereiten. Zusammen mit

seiner Frau Karin, die für die Finanzen

zuständig ist.

Um 22.00 Uhr geht es meistens zu Bett.

Um rechtzeitig aufzuwachen. Mitten in der

Nacht. Text: Alexander Herzog, Fotos:

Rainer Lehmann


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10

HALLERTAUER UNTERNEHMEN VORGESTELLT

Auszeichnung für den Produktionsstandort:

Wolf Heiztechnik siegt bei Industrie-Wettbewerb

Mainburg · Der Heiz- und Klimatechnik-

Spezialist Wolf GmbH zählt zu den

Siegern des Wettbewerbs „Fabrik des

Jahres 2011“. Für seine Produktionsstätte

im bayerischen Mainburg erhielt das

Unternehmen die Auszeichnung in der

Kategorie „Hervorragende Montage“.

Damit würdigen die Juroren des traditionsreichen

Benchmark-Wettbewerbs in

erster Linie die hohe Flexibilität von

entwicklung der letzten Jahre wäre

ohne das hohe Engagement unserer

Mitarbeiter hier im Werk gar nicht möglich

gewesen“, so Bernhard Steppe, der

Sprecher der Wolf-Geschäftsleitung.

„Die Optimierung der Produktionsprozesse

und Montageabläufe ist eine Aufgabe,

die alle Belegschaftsteams als

wichtige Herausforderung erkannt

haben. Das betrifft vor allem die Stand-

tionen und Erfolgsrezepte der einzelnen

Unternehmen vergleichen und bewerten

zu können. Dabei zählen Kriterien wie

Qualität, Agilität und Kundenzufriedenheit

zu den entscheidenden Bewertungsmaßstäben.

Weitere ausgezeichnete

Produktionsstätten der diesjährigen

Wettbewerbsrunde sind unter anderem

Standorte von Volkswagen (Chemnitz),

Bahlsen (Marsighausen), Siemens Healthcare

(Kemnath) und Infineon Technologies

(München).

Wolf bei den Montageabläufen und

deren Umsetzung durch die Belegschaft.

Die Wolf GmbH zählt zu den weltweit

führenden Komplettanbietern für

Energiesparlösungen im Bereich der

Gebäudetechnik. Wolf produziert ausschließlich

in Deutschland und sieht

sich durch die Auszeichnung im

Bekenntnis zum Standort Mainburg

bestätigt: „Die erfolgreiche Geschäfts-

ortsicherung hier in Mainburg und die

damit verbundene Erhaltung und Steigerung

der Wettbewerbsfähigkeit.“

Wolf beschäftigt am Produktionsstandort

Mainburg derzeit 1.360 Mitarbeiter,

davon 84 Auszubildende. Das Werk

wurde wie die anderen Finalisten des

Wettbewerbs „Fabrik des Jahres“ von

einem Experten-Team unter die Lupe

genommen. Diese ausführlichen Vor-

Ort-Besuche dienen dazu, die Innova-

20 Jahre „Fabrik des Jahres/GEO“

Führender Benchmark-Wettbewerb

in der Produktion

Der industrieübergreifende Benchmark-

Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ wird seit

1992 von der Fachzeitung Produktion

und der Unternehmensberatung A.T.

Kearney ausgerichtet. Er soll helfen, die

Wettbewerbsfähigkeit der Produktionsstandorte

in Deutschland zu stärken

und deren Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Seit 1999 wird diese Initiative ergänzt

durch den deutschen Award für Global

Excellence in Operations (GEO), der

zusätzlich Spitzenleistungen über die

gesamte Wertschöpfungskette prämiert.


HALLERTAUER UNTERNEHMEN VORGESTELLT 11

Zu den Preisträgern der vergangenen

Jahre zählen viele der renommiertesten

deutschen Unternehmen, an deren

Produktionsstätten nach Meinung der

Jury Wettbewerbsvorteile erarbeitet und

in überdurchschnittliches Wachstum umgesetzt

wurden. Der jährliche Wettbewerb

wird jeweils abgerundet durch

einen zweitägigen Kongress, der den

Siegerunternehmen die Gelegenheit

zur Präsentation und zum Erfahrungs -

austausch unter den Entscheidern und

Führungskräften gibt. Die Veranstaltung

hat sich auf diese Weise seit Jahren als

Treffpunkt der deutschsprachigen Produktionselite

etabliert.

Wolf - Das Unternehmen

Die Wolf GmbH ist einer der führenden

Anbieter von Klima- und Heiztechnik.

Beginn einer rasanten Entwicklung in

die Spitze der europäischen Gebäudetechnik

war zunächst der Klima- und

Lüftungsbereich. Opernhäuser, Flughäfen

und Bürogebäude sind mit Klimaund

Lüftungsgeräten von Wolf ausgerüstet,

so klimatisieren Wolf-Geräte

beispielsweise auch die Allianz-Arena

in München, den Kreml in Moskau

und Gebäude der Bundesregierung in

Berlin.

Umweltfreundlich, energiesparend

und wirtschaftlich

Der Einstieg in die Heiztechnik in den

achtziger Jahren war ein bedeutender

Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte

des Unternehmens. Umweltfreundliche,

wirtschaftliche und Energie

sparende Heizprodukte von Wolf haben

sich schnell als Markenfabrikate mit anspruchsvoller

Qualität etabliert. Testsiege

bei der Stiftung Warentest

bestätigen dies auf eindrucksvolle

Weise. Produktion und Service auf

höchstem Niveau sind die Grundlage

dafür.

Wolf produziert ausschließlich im bayerischen

Mainburg, steht zum Standort

Deutschland und setzt auf „Zukunft -

made in Germany“. Als kompletter System-Anbieter

präsentiert Wolf seine

Produkte in den Bereichen Klima, Lüftung,

Solar und Blockheizkraftwerke

unter dem Motto: Energiesparen und

Klimaschutz serienmäßig.

Die Wolf GmbH in Zahlen

· 2011: 320 Mio. Euro Umsatz

· 100%ige Tochter der Centrotec

Sustainable AG

· 16 Verkaufsbüros

· 5 ausländische Tochtergesellschaften

in E, F, NL, PL und RUS

· 60 Vertriebspartner in weiteren 45

Ländern

· Rund 30% Exportanteil

· 1350 Mitarbeiter am Standort

Mainburg

· Rund 350 weitere Mitarbeiter weltweit

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D-84048 Mainburg

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12

PORTRAIT

Heidi und

die Hunde!

Auf dem Weg nach Hollywood?

HEIDI DEML trainiert ihre Hunde

für Film und Fernsehen

Ein hübsches Häuschen mit einem

sorgsam gepflegten Garten in Attenkirchen:

Hier wohnt Finanzbeamtin

Heidi Deml mit ihrem Mann

Willibald, einem Kälteanlagenbauermeister,

ihren Söhnen Andreas und Thomas

und drei kleinen Hunden. Eine ganz normale

Familie, sollte man meinen ... außer

dass vielleicht die Anzahl der Haustiere

über dem Durchschnitt liegt? Nein, es ist

ein besonderer Haushalt: Hier wohnen

echte Filmstars – die wohl bekanntesten

Vierbeiner der Hallertau! Die Hunde

sehen putzig aus –wuscheliges Fell, wache

Augen, blitzblanke Zähnchen – und sie

sind, nein, keine trendigen Rassehunde,

sondern pfiffige Strubbelmixe vom Land.

Unauffällig. Wenn Heidi Deml mit ihren

drei Hunden durch den Ort geht, sieht

man ihr nicht an, dass sie einen Weltrekordhalter

und Filmstar an der Leine führt,

dessen Name über 100 Pokalen zugeordnet

ist: Gustl, Trickdog Champion, eingetragen

im Guinness Buch der Rekorde und in

der Kartei einer Filmtier-Vermittlung.

Werbespots und Talentshows hat der

kleine Mischling bereits absolviert.

Unlängst feierte man Premiere des Films

„Eine ganz heiße Nummer“ mit Sigi Zimmerschied,

Cleo Kretschmer, Monika

Gruber und Gisela Schneeberger. Aus

Japan reiste bereits ein Kamerateam an,

um den Zwergschnauzer-Terrier-Mischling

zu filmen. Aber auch Nicki, Heidis ältester

Hund, tritt als Show- und Filmhund auf

und die kürzlich dazugekommene Leni ist

auf dem besten Weg, es den beiden gleichzutun.

Wie es dazu kam? Ein Gespräch mit

Heidi Deml über ihre Hunde.


PORTRAIT 13

Frau Deml, beginnen wir ganz von

vorne – wie, wann und warum sind

Sie denn überhaupt „auf den Hund“

gekommen?

Warum? Weil ich Hunde einfach gerne

mag! Schon immer. Mit 6 Jahren bekam

ich meinen ersten eigenen Hund. Einen

Dackel! Mir war egal ob Rasse oder

welche Rasse, einfach nur einen Hund

wollte ich endlich haben. Rückblickend

muss ich sagen, war der Dackel ein rechter

Tyrann. Er hatte die ganze Familie fest

im Griff. Später folgten zwei Cocker

Spaniel. Der erste ein Fundhund, der

mich viele Jahre begleitete. Der zweite

wurde mit einem Jahr überfahren. Das war

ein großer Schock und ich konnte mich

lange nicht entschließen, wieder einen

Hund zu mir zu holen. Dann wollte mein

Sohn Thomas unbedingt und hartnäckig

einen Hund und so kam Nicki ins Haus.

Ich bin Thomas sehr dankbar dafür!

Warum haben Sie gerade den Mischling

Nicki ausgesucht?

Ach, es war eher ein Zufall. Mein Mann

wollte ja einen Rauhhaardackel. Eine Frau

erzählte mir, dass ein Mischling dringend

abzugeben wäre, auf einem Bauernhof in

Holzhäusl bei Schweitenkirchen. „Komm,

lass uns nur mal gucken“, sagte ich zu

meinem Mann. Ja, und da war dann der

Nicki – knapp 4 Monate alt, niemand

wollte ihn. Ich schon! Und nachdem eine

gewisse Ähnlichkeit mit einem Rauhhaardackel

vorhanden war, ließ sich auch mein

Mann überzeugen. Nickis Eltern waren

Mischlinge – wer weiss, ob da nicht irgendwo

auch ein Dackel dabei war.

Mit Ihrem Hund Nicki hatten Sie Ihren

ersten großen Erfolg im Hundesport –

wie kam das?

Wie sich das für junge Hunde empfiehlt,

bin ich mit Nicki in eine Hundeschule.

Nicki war so ziemlich der kleinste Hund

im Kurs ... aber mit dem größten Eifer bei

der Sache! Also machten wir nach dem

Junghundekurs weiter, erst die Begleithundeprüfung,

später mit Agility und

Tricktraining –Tanzen, Verbeugen, 8ter

um die Beine laufen. Das klappte überraschend

schnell und gut, deshalb meldete

ich uns für einen Wettbewerb auf einer

Hundeausstellung in München an. Bei

den Vorausscheidungen fragte mich die

Jury: „Was kann denn der Hund sonst

noch?“ Da setzte ich mein Jagdhorn an

und Nicki begleitete mich mit seinem

schönsten Wolfsheulen. Das gefiel dem

Publikum… und vor allem dem Richter!

(Er war Jäger, erfuhr ich später.) Wir qualifizierten

uns für die Endausscheidung in

der Olympiahalle. Nicki war der Beste!

Wir standen auf dem Sieger-Treppchen in

der Arena bei tosendem Applaus und es

wurde „We are the Champions“ gespielt.

Oh ... was war das für ein tolles Gefühl!

Und wie kam dann Gustl zu Ihnen, der

Hund, mit dem Sie einen Weltrekord

aufstellten?

Für einen Wurf Mischlinge aus Parson-

Jack-Russell-Terrier und Zwergschnauzer

wurde dringend ein Zuhause gesucht. Ich

bin mit meinem Mann hin – nur „zum

Anschauen“ – und so wurde der Wunsch

nach einem zweiten Hund geweckt. Es

war aber eine große Entscheidung, über

die ich gründlich nachdenken musste.

Andreas und Thomas, meine beiden

Söhne, waren mittlerweile in der Schule

und ich war zwei Vormittage in der Woche

berufstätig. Mein Mann war von der Idee

gar nicht angetan. Mir aber spukte ein

kleines Fellknäuel im Kopf herum.

Schließlich meinte mein Mann zu mir:

„entscheide du es, nach deinem Gefühl“.

Das war mein Stichwort! In der Zwischenzeit

war mein Wunschwelpe jedoch vergeben

worden. Ein einziger war aus dem

Wurf übrig: der Gustl. Er war grantig und

unscheinbar – gar nicht putzig, wirklich –

ein echter Granthafer, der jeden gezwickt

hat! Trotzdem nahm ich ihn mit. Oder gerade

deshalb? Als Welpe hatte Gustl keine

Fans. „Na, gehst wieder mit deinem Meerschweinchen

spazieren“, lachten die Leute,

wenn ich mit meinen griesgrämigen,

strubbeligen Welpen auftauchte.

Was musste geschehen, dass aus einem

„griesgrämigen“ Welpen ein so wacher

und arbeitsfreudiger Hund wurde?

Ich denke, er war einfach ein Spätentwickler.

Als Gustl 4 Monate alt war, habe

ich mit ihm einen Kurs der Hundeschule

„Dreamteam“ in Freising belegt. Dort

entwickelte er sich zum „Einser-Schüler“.

Nun gut.. (lacht)... ich bin auch ehrgeizig,

wir haben viel trainiert. Später absolvierten

wir dann noch einen Erziehungskurs.

Was soll ich sagen: Gustl war der Kleinste,

der Jüngste und der Beste!

Wann und wie haben Sie denn bemerkt,

dass Sie mit einem „Hochbegabten“

Gassi gehen?

Das Wetter war trübe und ein langer Winter

stand bevor. Gustl war ein umtriebiger

Junghund und brauchte Beschäftigung.

Warum also nicht Kunststücke für einen

Wettbewerb trainieren? Mit Nicki hatte

ich ja bereits Erfahrung gesammelt, aber

etwas überrascht war ich schon, als Gustl

den ersten Trick innerhalb einer Stunde

sicher beherrschte. Ruckzuck bauten wir

ein beachtliches Repertoire auf. Und dann

ging Gustl in Führung: Auf den Geschmack

gekommen, zeigte er von sich aus drollige

Aktionen, um Reaktionen zu provozieren.

Durch Loben mit einem Begleitwort als

Kommando konnte ich seine Clownereien

als abrufbare Kunststücke antrainieren.

Dann kam der Tag des Wettbewerbs.

Gustl war gerade mal ein Jahr alt. Er trat

gegen 70 Konkurrenten an. Er war der

Kleinste, der Jüngste und ... er war der

Beste!

Wie viele verschiedene Tricks beherrscht

der Gustl denn jetzt und welches

Kunststück ist am schwierigsten zu trainieren?


14

PORTRAIT

auf der österreichischen Trickdog Competition

gesehen und war begeistert von ihm.

Mit Gustl war ich in Böheimkirchen in der

Profiklasse gestartet – weil es für Amateure

nichts Passendes gab. Und Gustl hatte klar

gewonnen! Alexander Dobernig wollte

uns daraufhin unbedingt auf der Messe in

Wien vorstellen, das ging bei mir jedoch

zeitlich leider nicht. Gustl war aber zusammen

mit Nicki auf den Eintrittskarten

abgebildet! Und dann rief mich Alexander

Dobernig wegen des Rekords für das

Guinness Buch an.

Bereits nach Gustls ersten Erfolg wurden

die Medien auf Ihre Hunde aufmerksam.

Inwieweit war das der Auftakt

zur Filmarbeit?

Mit der Filmarbeit hatte das erst einmal

nichts zu tun. Was die Medien betrifft, ja,

porträtieren! Als der Anruf kam, dachte

ich erst, jemand will mich auf den Arm

nehmen. Entsprechend unterkühlt reagierte

ich. Aber am vereinbarten Tag,

pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit, hielt

ein schwarzer Bus vor unserem Haus ...

8 Japaner mit zwei Fernsehkameras und

jeder Menge Ausrüstung stiegen aus! Eine

Dolmetscherin war auch dabei!

Um die Frage nach der Filmarbeit zu

beantworten: Ich habe meine Hunde bei

einer Filmtier-Casting-Agentur vorgestellt.

Das war auf der „Pferd International“ in

München. Im Rahmen des Showprogramms

trat Renate Hiltl auf, eine bekannte

Filmtier-Trainierin. Ihre Tierschule

war mit einem Informationsstand vertreten

und veranstaltete einen Casting-Wettbewerb.

Da bin ich einfach hin mit Nicki

und Gustl und hab’ die beiden vorgestellt.

Renate – wir sind inzwischen befreundet –

war interessiert und lud uns ein auf ihre

Filmtier-Ranch nach Moosburg.

Sie erklärte mir, was Hunde beim Film

grundsätzlich erst einmal können müssen,

um am Set arbeiten zu können und wie

man das trainiert. Insbesondere auch, dass

man aus einer gewissen Entfernung mit

dem Hund arbeiten können muss.

Im Guinness-Buch der Rekorde: Gustl (7) holt 13 Wäschestücke in der Minute von der Leine – und

räumt sie ordentlich in einen Korb!

Gustl kann zwischen ca. 100 Kommandos

unterscheiden. „Reden“ ist meines Erachtens

eines der bemerkenswertesten. Wie

will man so etwas trainieren, wenn der

Hund es nicht von sich aus anbietet?

(Lässt Gustl das Kommando ausführen – er

gibt zusammenhängende Laute von sich, kein

Bellen, kein Jaulen, er grummelt vor sich hin

– ja „reden“ , so kann man das nennen. Beeindruckend.

Und lustig!).

Mit welchem Trick kam Gustl ins

„Guinness Buch der Rekorde“?

Gustl kann Wäsche von einem Wäscheständer

abnehmen und in einen Korb

legen. Er schafft 13 Wäschestücke in der

Minute. Das wurde als Weltrekord im

„Guinness Buch der Rekorde“ festgehalten.

Ein ziemlicher Aufwand war das - mit

zwei Richtern und mit Zeugen und Fotografen.

Und die Anmeldeformulare erst!

Aber nachdem mir der Eintrag des Rekords

von Gustls größtem Fan hartnäckig vorgeschlagen

worden war, gab es kein Zurück!

Wer war denn Gustls größter Fan?

Dieser Fan war der Veranstalter der Haustiermesse

Exotica in Wien, Alexander Dobernig.

Er hatte Gustl in Böheimkirchen

da setzte Gustls überraschender erster

Sieg so einiges in Bewegung ... Tageszeitungen

und Fernsehsender meldeten sich

bei mir. Für die Sendung „Bitte Lachen“

wurden wir ins Studio eingeladen. Sogar

das japanische Fernsehen besuchte uns in

Attenkirchen. Das war schon unglaublich:

Ein Kamerateam reiste eigens aus Japan

an, um Gustl für eine Kindersendung zu

Über die Filmtiervermittlung von

Renate Hiltl sind ihre Hunde zum Film

gekommen. Was haben Sie denn dort

bisher so erlebt?

Unser erster gemeinsamer Dreh war ein

Doku-Drama – „Der Untergang der Lusitania“.

Torpedos eines deutschen U-Boots

verursachten den Untergang eines britischen

Passagierschiffs im Ersten Weltkrieg.

Es war eine englische Produktion, aber die

U-Boot-Szenen wurden in Geiselgasteig

gedreht, weil dort die Kulissen von „Das

Boot“ verfügbar waren. Angeblich hielt

sich an Bord des deutschen U-Boots ein

Dackel auf, deshalb fragte die Produktionsfirma

bei Renates Filmtieragentur an.

Nachdem sich kein Dackel fand, schlug sie

meinen Nicki vor ... (lacht) ... und ein


zweites Mal in seinem Leben hat Nicki als

Dackel bestanden! Er hat seine kleine

Rolle gut gespielt. Renate war natürlich

dabei. Die Arbeit am Set war insoweit anspruchsvoll,

als wir inmitten sehr vieler

Menschen auf sehr engem Raum arbeiteten.

Und lange warten mussten auf unser

erstes „Und bitte!“ bzw. „Action!“. Erst

wenn der Regisseur dieses Wort ausspricht,

darf man nämlich loslegen. Vorher muss

der Hund an der für seinen Einsatz markierten

Stelle warten.

Gleich nach den Dreharbeiten für „Lusitania“

fragte mich Renate, ob ich mir vorstellen

könnte mit nach Hamburg zu

reisen. Nicki und Gustl wären angefragt

für „Hier kommt Kalle“ (ZDF Krimi-Familien-Serie

mit einem Parson-Russell-

Terrier; Anm. der Red.). Die beiden sollten

als Zirkushunde auftreten zusammen mit

zwei weiteren Hunden. Vier Hunde – das

brauchte Vorbereitung! Die Woche vor

dem Drehtermin haben wir sehr intensiv

mit den Hunden gearbeitet. Renate ist

eine bemerkenswerte Tiertrainerin, von

ihr habe ich viel gelernt!

Danach wurde Gustl ausgewählt für

einen Werbespot für Oreo Kekse. Der läuft

öfter im Fernsehen: Ein kleiner Junge isst

Schokoladenkekse, Gustl schaut zu und

bekommt nichts ab, egal wie sehr er sich

um Aufmerksamkeit bemüht. Das war eine

nette Geschichte! Und schließlich, das ist

noch gar nicht lange her, durfte Gustl in

„Eine ganz heiße Nummer“ mitspielen, als

Hund eines Pfarrers. Den Pfarrer spielte

Sigi Zimmerschied.

In der Komödie „Eine ganz heiße Nummer“

stand Gustl ja mit Stars wie

Monika Gruber und Gisela Schneeberger

vor der Kamera. Wie waren denn so

die Reaktionen?

Markus Gollner, der Regisseur war begeistert

von Gustl, weil alles so geklappt hat,

wie es das Drehbuch verlangte. Gustl

musste einige lange Strecken absolvieren,

z. B. einen Weg entlang gehen, an be-

Heidi Demls Mischling Nicki (12) spielte als Filmhund mit im U-Boot-Drama „Untergang der Lusitania“

und war in der ZDF-Krimiserie „Hier kommt Kalle“ zusammen mit Gustl als Zirkushund zu sehen.

stimmten Stellen schnuppern, an bestimmten

Stellen das Bein heben, dann eine Frau

ansehen, dann den Pfarrer ansehen. Ohne

Schnitt in einem Stück! Als das klappte,

war ich riesig stolz auf ihn. Die Schauspieler

waren auch angetan von ihm, besonders

Cleo Kretschmer. Und Gisela Schneeberger

hat auf der Premierenfeier im Cineplex

Neufahrn ein Würstchen eingepackt und

mir mit „besten Grüßen für den Gustl“

übergeben.

Inzwischen haben Sie einen dritten

Hund, der ebenfalls Talent zeigt.

Wer Heidi Deml mit ihren Hunden in

Aktion sehen will, kann das am ersten Juni-

Wochenende im Rahmen des Hallertauer

Bierfestivals in Attenkirchen:

Eine Hundeshow findet am Samstag um

15 Uhr und am Sonntag um 18 Uhr auf der

E.ON-Bayern-Bühne im Pfarrgarten statt.

Der Eintritt ist frei.

www.hallertauer-bierfestival.de

Wird nun bald Hollywood bei Ihnen

anrufen?

(Lacht) Nein, da ruft niemand an aus Hollywood!

Meine jüngste Hündin, Leni,

entwickelt sich gut. Und den Gustl – den

Gustl toppt keiner so schnell. Der Gustl ist

ein absoluter Ausnahmehund!

Nun, Sie sind wohl auch ein Ausnahme-

Frauchen! Es war ein spannender Besuch bei

Ihnen und den Hunden, Frau Deml, vielen

Dank!

Gespräch: Maite Herzog

Fotos: Rainer Lehmann


16

PROMOTION

Gutbürgerliche und gehobene Küche

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Lohweg 10 · 84072 Osterwaal

Tel: 08752 - 7455 · www.gasthaus-spitzer.de


18

FREIZEITANGEBOT

Hallertau-Tour

Unser Tourenvorschlag: START UND ZIEL NANDLSTADT


Unterhaindlfing

Wolfersdorf

Hirnkirchen

Osseltshausen

Au/Hallertau

Rudelzhausen

Schwierigkeitsgrad: Mittel

Länge: 47 km

Zeit: ca. 2,5–3,5 Std. INTERVIEW RADTOUR 19

Aussichtsreiche Rundtour

mit Einkehrmöglichkeit

Attenkirchen

N


Nandlstadt

Die Tour führt von Nandlstadt

über Rudelzhausen und Au in der

Hallertau in den äußersten

Norden des Landkreises Freising und über

Attenkirchen zurück nach Nandlstadt. Bei

der Fahrt durch die reizvolle, hügelige Landschaft

der Freisinger Hallertau eröffnen sich

dem Radfahrer immer wieder beste Aussichten

auf die zahlreichen Hopfengärten.

Startpunkt ist der zentrale Rathausplatz

in Nandlstadt. Über Hausmehring führt

die Fahrt vorbei an Einzelgehöften und

einem Golfplatz nach Tegernbach. Weiter

geht es über einen Reiterhof und die Kohlmühle

nach Rudelzhausen. Anschließend

gelangt man nach Iglsdorf. Im Ortsteil

Enzelhausen kann man noch den Bahndamm

des ehemaligen Holledauer

Bockerls erkennen, das bis in die 70er

Jahre dort regelmäßig verkehrte und früher

tausende Arbeiter zur Hopfenpflücke

in die Holledau brachte. Es sind noch

einige Lokomotiven und Waggonteile aus

früheren Zeiten zu besichtigen. Nach Au

in der Hallertau führt die Rundtour durch

ein liebliches kleines Tal – beiderseits

begleitet von zahlreichen Hopfengärten.

In Osseltshausen führt der Weg nach

Süden, und kurz darauf rollt man hinter

Holzhof eine lange Abfahrt hinunter ins

Abenstal. Nach Überqueren der Staatsstraße

geht es wieder bergauf, und hinter

dem Trillhof muss auf knapp einem Kilometer

Länge einer der wenigen nicht

asphaltierten Streckenabschnitte der Tour

bewältigt werden. Nach der Durchfahrt

von Piedendorf muss gleich darauf kräftig

in die Pedale getreten werden, um hinauf

nach Unterhaindlfing zu gelangen. Nun

führt eine gut ausgebaute Straße durch

eine reizvolle hügelige Landschaft bis

nach Attenkirchen.

Über Brudersdorf geht es nach Meilendorf,

wo ein Öko-Gartenbaubetrieb seine

Produkte zum Selbsternten direkt vom

Feld anbietet. Ein letzter, etwas Kräfte

zehrender Anstieg führt über den Weiler

Höllbauer wieder direkt nach Nandlstadt.

Die knapp 35 km lange Strecke mit 417

Höhenmetern ist bereits ausgeschildert –

eine genaue Wegbeschreibung und der

dazugehörige GPS-Track stehen im Internet

unter www.airfolgsregion.de auf der interaktiven

Regionskarte zur Verfügung.

Enzelhausen

Hopfenlandschaft Hallertau

Rathausturm Nandlstadt

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20

TERMINE & FESTKALENDER

ABBA REVIVAL-SHOW

26. Mai, Flora Mediterranea in Au/Hallertau · Infos:

www.floramediterranea.de

13. REGENS-WAGNER-LAUF

16. Juni, 15.00 Uhr, Hohenwart · Infos: http://regenswagner-hohenwart.de

SONNWENDFEIER AM KLETTERPARK IN JETZENDORF

16. Juni · Infos: www.waldkletterpark-oberbayern.de

„BEIM HOPFAZUPFA“

2. September, 13.00 Uhr · Hopfenerlebnisführung · Infos +

Anmeldung bei Roswitha und Karl Turber, Geisenfeld,

Tel. 08457 7217 oder www.hofcafe-ilmtaferne.de

HALLERTAUER HOPFEN HAUTNAH ERLEBEN

2. September, 15.00 Uhr · Führung im Familienbetrieb · Infos

+ Anmeldung bei Johanna Fuß, Wolnzach,

Tel. 08442 1794 oder johanna.fuss@web.de

DAS „GRÜNE GOLD“ DER HALLERTAU ERLEBEN

8. September · Bilderpräsentation und Vortrag · Infos + Anmeldung

bei Erna Stanglmayr, Wolnzach, Tel. 08442 3912

BEIM „HOPFEZUPFA ZUASCHAUN“

9. September, 15.00 Uhr · Hopfenführung - Fühlen, Sehen,

Riechen · Infos + Anmeldung bei Familie Bauer, Wolnzach,

Tel. 08442 3153 oder martin.bauer@t-online.de

DONAU CLASSIC INGOLSTADT

21.–23. Juni · Automobile Design- und Ingenieurskunst

aus vergangenen Tagen bietet Oldtimerfans ein audiovisuelles

Erlebnis ganz besonderer Art: 550 Kilometer

führen durch malerische Landschaften des Ingolstädter

Umlandes. Weitere Infos unter www.donauclassic.de

INGOLSTÄDTER JAZZTAGE

21. Oktober – 11. November · Das weltoffene, hochqualitative

und experimentierfreudige Programm der Ingolstädter

Jazztage begeistert seit 1984. Weitere Infos

unter www.ingolstadt.de/jazztage

VEREINSJUBILÄUM SPVGG ATTENKIRCHEN

06.–08. Juli · mit Comedy-Star Martina Schwarzmann

NACHT DER KUNST - KULTURSOMMER '12

6. Juli · Stadt Pfaffenhofen

LAUF 10! IN WOLNZACH

13. Juli · Stadt Wolnzach

DEM HOPFEN BEIM WACHSEN ZUSCHAUEN

5. August, 16.00 Uhr · Gesellige Wanderung in unsere

Hopfengärten · Anmeldung + Infos bei Marlene

Zellner, Attenhofen: Tel. 08751 3711 oder

www.hopfenhof-zellner.de

VOM HOPFENGARTEN ZUM KÖSTLICHEN BIER

18. August, 14.00 Uhr · Kurzweilige Hopfenerlebnisführung

an spannende Schauplätze · Anmeldung + Infos

bei Hopfenbotschafterin Elisabeth Stiglmaier, Attenhofen:

Tel. 08751 9176 oder www.hopfenfuehrung.de

CEE CEE JAMES (NACHFOLGERIN VON JANIS JOPLIN)

- LIVE · 1. Juni, 19.00 Uhr · Moosburger Hof, Pfaffenhofen

(Eintritt 12 €/15 €)

ZAKIYA HOOKER (TOCHTER VON JOHN LEE HOOKER)

- LIVE · 8. Juli, 19.00 Uhr · Moosburger Hof, Pfaffenhofen

(Eintritt 12 €/15 €)

SCHANZER DONAUFEST INGOLSTADT

10.–12. August · Zwischen klassizistischen Festungsbauten

des Klenzeparks gelegen, bietet das Fest Unterhaltung

für die ganze Familie.


Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

GRÜSS GOTT

AUS DER HALLERTAU

SERVICE:

Gastgeber in

der Hallertau

im Überblick

NACHRICHTEN VOM TOURISMUSVERBAND HALLERTAU · MAI 2012

TOURISMUSVERBAND HALLERTAU WEISS

SICH AUF DEM RICHTIGEN WEG

Turnusgemäße Mitgliederversammlung 2012 mit positivem Ausblick

Die jüngste Mitgliederversammlungen zu der der Tourismusverband Hallertau

(TVH) vor wenigen Tagen ins Hotel Hallertau nach Wolnzach eingeladen hatte,

fand eine besonders prominenter Beteiligung. Allein vier Bürgermeister von

Mitgliedsgemeinden wollten sich anhören was die Vorsitzenden Rainer-Bülent

Nowak (Pfaffenhofen) und Alexander Herzog (Au) über die Aktivitäten des TVH

zu berichten hatten. Demnach will der TVH verstärkt auf Potentiale wie „Deutsche

Hopfenstraße“ oder gemeindeübergreifende Aktionen setzen, will buchbare

Angebot zusammenstellen und die Vernetzung der Anbieter vorantreiben. Und

nachdem auch der positive Kassenbericht einhellige Zustimmung fand, wurde der

Vorstand einstimmig entlastet.

Ein beispielhaftes Projekt stellte Nowak den Mitgliedern in seinem Rückblick vor:

„Gehen Sie auf Entdeckungsreise“ heißt das gemeinsame Motto der Gemeinden

Geisenfeld, Manching und Vohburg die eine Zusammenschau vielgestaltiger

touristischer Angebote auf der Gewerbemesse Manching präsentiert wurde. Schon

Ende vergangenes Jahr startete der TVH eine Befragung in allen Mitgliedsgemeinden,

um neben Übernachtungsmöglichkeiten auch „versteckte Juwelen“ aufzuspüren.

Diese Daten werden, um einen Eventkalender ergänzt, demnächst auf der Ver-



eine „echte Erfolgsgeschichte“ (Nowak) ist das inzwischen etablierte Hallertauer

Hopfakranzlfest, das heuer am 9. September nach Mainburg einlädt. Beteiligen

wird sich der Tourismusverband auch mit einem Stand auf dem 2. Hallertauer

Bierfestival

wieder einen großen Zulauf verspricht.

Zur Erfolgsbilanz des Tourismusverbands Hallertau haben laut Nowak auch die

sechs Gästeführer unter der Leitung von Anton Willkofer beigetragen, die inzwischen,

mit verschiedenen Themenführungen, eine stetig steigende Zahl von

Busgruppen begleiten. Weil im Berichtszeitraum sehr sparsam gehaushaltet wurde,

konnte Kassiererin Irmgard Röhrich ein erfreulich positives Ergebnis vortragen.

„Die Arbeit die im TVH geleistet wird, basiert bislang allein auf ehrenamtlichen

Engagement“, so Herzog, „das ist auf Dauer so nicht zu leisten.“ Deshalb wurde

auch vor kurzem mit Anna Roel eine Mitarbeiterin eingestellt, um den Vorstand

etwas zu entlasten.

In seinem Ausblick setzte Nowak auf weitere Allianzen nach dem Vorbild der

Gemeinden im Landkreis Pfaffenhofen und eine bessere Vermarktung der „Deutschen

Hopfenstrasse“, die durch entsprechende Werbung und Aktivitäten in den

Fokus des Verbandes rücken soll. Als eine „historische Chance“ bezeichnete

Verbands-Vize Alexander Herzog das 500-jährige Jubiläum des Reinheitsgebots im

Jahr 2016. Er möchte geplante und bestehende Veranstaltungen und Maßnahmen

in einer Betreibergesellschaft gebündelt vermarkten. In Planung ist überdies ein

Hallertauer Spezialitäten-Wettbewerb in den Kategorien Getränke, Food und Non-

Food. Schließlich gab es noch eine rege Diskussion bei der Mitgliederversammlung

zum Thema Radwege. Der TVH möchte hier verstärkt Lobbyismus für eine

Optimierung des Radwegenetzes betreiben. Allgemein begrüßt wurde – gerade in

diesem Zusammenhang - die Idee, einen„runden Tisch“ einzurichten, um gemeinsam

mit den politisch Verantwortlichen touristische Themen voranzubringen.

Tourismusverband Hallertau e.V.

Rainer-Bülent Nowak

(1. Vorsitzender)

Türltorstraße 16-20

85276 Pfaffenhofen-Ilm

Tel. 08441 789916

info@tourismusverband-hallertau.de

www.tourismusverband-hallertau.de

Finden Sie uns auch auf Facebook:

www.facebook.com/hallertau

DIE DEUTSCHEN MACHEN

AM LIEBSTEN HEIMATURLAUB

Urlaubsreisen, besonders innerhalb

Deutschlands, sind den Deutschen heilig –

dafür sparen sie jeden Cent.

Das eigene Land ist für die Deutschen nach wie

vor das mit Abstand beliebteste Urlaubsziel.

Das ergab eine repräsentative Umfrage, die das

Meinungsforschungsinstitut Allensbach vorstellte.

Demnach verbrachten in den vergangenen zwölf

Monaten 27 Prozent der Bundesbürger einen

mindestens fünftägigen Urlaub innerhalb der deutschen

Grenzen.

Die nächstbeliebtesten Reiseländer waren Spanien

mit einem Anteil von acht Prozent sowie Italien

und Österreich mit Anteilen von je sieben Prozent.

Den Großteil des innerdeutschen Tourismus vereinigten

den Angaben zufolge aktuell die Ostsee

(acht Prozent), Bayern (sieben Prozent) und die

Nordsee (sechs Prozent) auf sich, womit diese

Regionen ähnlich beliebt waren wie etwa Spanien

und Italien. Die Mittelgebirge Harz, Thüringer

Wald und Erzgebirge zogen weitere vier Prozent

an, Berlin und Baden-Württemberg je drei Prozent.

Für Urlaubsreisen geben die Deutschen im Schnitt

gern Geld aus, wie die Umfrage weiter ergab. 44

Prozent der Bundesbürger sind bereit, dafür viel

zu bezahlen. Höher ist die Konsumbereitschaft nur

für gutes Essen (50 Prozent) sowie die Einrichtung

der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses

(55 Prozent).


Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

7. HALLERTAUER

HOPFAKRANZLFEST AM

9. SEPT. 2012 IN MAINBURG

Am Sonntag, 9. September 2012, lädt der Tourismusverband

Hallertau gemeinsam mit der Stadt

Mainburg, zum siebten Mal zum Hallertauer

Hopfakranzlfest ein. Im vergangenen Jahr wurde


attraktive Regionalmesse in Mainburg statt.

NEUE ERLEBNISKARTE FÜR DIE

NÖRDLICHE HALLERTAU AUFGELEGT

Wir stellen das brandneue praktische Faltblatt „Gehen Sie auf Entdeckungsreise“

in die nördliche Hallertau, vor.

Die Städte Geisenfeld, Vohburg und der Markt Manching möchten im Verbund,

mit fachlicher Unterstützung des Tourismusverband Hallertau, die nördliche

Hallertau vorstellen. Zu diesem Zweck wurde gemeinschaftlich die beiliegende

Faltkarte erarbeitet und soeben veröffentlicht.

Diese Region ist schnell erreichbar und bietet abseits der großen Verkehrsströme

viele Möglichkeiten für Aktive oder für Erholungssuchende ansprechendes zur Entspannung.

Ob im Sattel eines Rades, zu Fuß, alleine, in der Gruppe oder mit der


Abstecher zu historischen und modernen Bauwerken verbinden, bronzezeitliche

Grabhügel besichtigen oder auf den Spuren der Kelten und Römer wandeln. Eine

vielfältige Fauna und Flora in den Naturschutzgebieten wartet darauf, bestaunt zu

werden. Die Erlebniskarte ist beim TVH erhältlich und steht im Internet als Download

unter www.tourismusverband-hallertau.de zur Verfügung.

An den zahlreichen Ständen erwartet den Besucher

Dekoratives, Handwerkliches und Kunstvolles,

sowie Informationen zum Thema Hopfen und

Hallertau. Für das leibliche Wohl sorgen Wirte und

Metzger aus der Stadt Mainburg. Neben Mittagessen

und Brotzeiten, Kaffee und Kuchen gibt es


grünen Gold.


Herrn Bürgermeister Josef Reiser. Im Laufe des Tages

gibt es ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm

mit tänzerischen Darbietungen, Präsentationen

sowie abwechslungsreicher musikalischer Unterhaltung.

DIE HERKUNFT DES NAMENS „HALLERTAU“

Der Markt Au, zwischen Freising und Mainburg gelegen, suchte in den

zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts um die Zusatzortsbezeichnung

„in der Hallertau“ beim Bayerischen Innenministerium nach.

Dort war man nun gezwungen, den bis dahin in zahlreichen Schreib- und Sprechweisen

gebrauchten Landschaftsnamen eindeutig festzulegen, In einem Gutachten

des Bayerischen Hauptstaatsarchivs München hieß es, dass, durch die Einführung

der amtlichen Schreibweise für einen bestimmten Ort „ohne eigene Anordnung

damit auch die Schreibweise Hallertau zur amtlichen erhoben“ würde.

1926 wurde aus „Au bei Freising“ „Au in der Hallertau“, und damit war die in

der Hopfenwirtschaft schon seit langem gebräuchliche Schreibweise als amtlich

verbindlich anerkannt.

Es ist kein Zufall, dass gerade in diesen Jahren die heimatgeschichtliche Forschung

und die Ortsnamenskunde sich mit dem Namen der Landschaft Hallertau intensiv

befasst hat. Die Vorbereitungen für das „Hopfenherkunftsgesetz“ machten nicht

nur eine gebietsmäßige Abgrenzung des Anbaugebietes Hallertau, sondern auch

die einheitliche Schreibweise des Landschaftsnamens notwendig. Den ausführli-


SIND SIE IN FACEBOOK?

Facebook ist in aller Munde. Soziale

Netzwerke gewinnen für jedermann

immer mehr an Bedeutung.

Aber wie können Sie als Gastgeber Facebook

als Marketinginstrument für Ihr Unternehmen

nutzen?

Gerne möchte wir Sie als Mitgliedsbetrieb

des Tourismusverbands Hallertau einladen,

sich über alle Chancen und Möglichkeiten,

informieren.

Interessiert? Dann senden Sie uns eine E-Mail

an workshop@tourismusverband-hallertau.de


Auf dem Mainburger Griesplatz wird den Besuchern

ein abwechslungsreiches Programm rund

um den Hopfen und die Hallertau geboten. Das

Hopfenzupfen per Hand wird den Besuchern vor

Ort gezeigt.

Weiter Höhepunkt des Festes ist der Wettbewerb

des Hopfensackschätzens: Wer das Gewicht eines

gefüllten, traditionellen Hopfensacks am genauesten

schätzt, erhält als besondere Auszeichnung den

„Goldenen Hopfensack“ und darf sich zusätzlich



(Programmänderungen unter Vorbehalt)


Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

GASTGEBERVERZEICHNIS HALLERTAU

Unser Gastgeberverzeichnis umfasst Unterkünfte in Hotels, Pensionen, Gasthöfen,


online unter www.gastgeberverzeichnis.tourismusverband-hallertau.de

ABENSBERG

FeWo Kapfer

Jahnstraße 20


FeWo Ecker

Schwaighausener Straße 17


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Hotel Garni Salleck



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Hotel Jungbräu

Weinbergerstraße 8


www.hotel-jungbraeu.de

Altstadthotel Kneitinger

Osterriedergasse 2


www.hotel-kneitinger.de

AIGLSBACH

FeWo Kramschuster

Lerchenfeld Straße 9


www.ferienhof-kramschuster.de

ALTMANNSTEIN

FeWo Mehrringer

Erzstraße 21

09446 2292

Fewo Jetten

Am Schloßberg 8

09446 1221

Ferienhaus Bastian



FeWo Kudernatsch

Am Schloßberg 6


FeWo Liebl

Limesstraße 4

09446 1888

www.ferienwohnung-liebl.de

Privatpension Forster

Mathias-Bauer-Straße 1


Pension FeWo Kröpf

Vogelherd 2

09442 2418

ATTENKIRCHEN

Hotel Thalhamer Hof

Waldstraße 14

08168 9082-0

www.thalhamer-hof.de

Zum Spitzbuam

Haupstraße 1


www.zumspitzbuam.de

AU I.D. HALLERTAU

FeWo Spornraft


08752 8655967

www.fewo-waltraud.de

Gästehaus zum Doblmair

Dobl 21

08752 810250

www.doblmair.de

Steigerhof

Fischbachring 8

08752 866070

Gasthof Rosenwirt

Obere Hauptstraße 24


www.rosenwirt.com

Fereinwohnungen Buser

Bürgermeister-Kiefer-Str. 45

08752 7505

ELSENDORF

Elsendorfer Hof

Mainburger Straße 6


www.elsendorfer-hof.de

Gastwirtschaft und FeWo

Lindenstraße 28


FeWo Pension Steiger



Landgasthof Bauer

Hauptstraße 16


www.landgasthof-bauer.de

FREISING

Gästehaus Mayerhofer

Ortsstraße 8

08161 14760

www.gaestehaus-mayerhofer.de

Theresia Tafelmeier

Moosgasse 20


Am Klostergarten

Alte Poststraße 97


www.am-klostergarten.com

Gästezimmer Fam. Plötz

Zur Mühle 10


www.zimmer.ploetzonline.de

Prell Krell

Raiffeisenerstraße 9

08161 84760

www.krellnet.de/zimmer


Weihenstephaner Steig 1



Gasthaus Zum Löwen

Landshuter Straße 66

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Hotel Lerner

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www.hotel-lerner.de

München Airport Marriott

Alois-Steinecker-Str. 20

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MUCFR/

Furtnerbräu

Obere Hauptstraße 42


Business Hotel corbin

Wippenhauser Straße 7

08161 8869-0

www.corbin-hotel.de

Zur Gred

Bahnhofstraße 8


www.hotel-zur-gred.de

Gaststätte-Zimmer Peterhof


08161 62686

www.peterhof-freising.de

Grüner Hof

Erdinger Straße 42

08161 85156

www.gruener-hof-freising.de

Pension Ziegltrum

Ismaninger Straße 11

08161 84609

Isar Hotel

Isarstraße 4

08161 8650

www.isarhotel.de

Pension Kopp

Biernerstraße 5


www.gaestehaus-kopp.de

Bayerischer Hof



www.bayerischerhof-freising.de

Mercure Hotel Airport



www.mercure.com/5412

FeWo Markgraf

Theodor-Scherg-Str. 15


www.ferienwohnungmarkgraf.de

GEISENFELD

Gasthof Glas

Marienplatz 5

08452 421

Gasthaus Steinbräu

Nöttinger Straße 2


Gasthof Birnthaler

Münchener Straße 115


KH HOTEL

Augsburger Straße 11


www.khhotel.de

Landgasthof Rockermeier


08452 608

www.landgasthofrockermeier.de

Pension Helga Maier


08452 666

Hotel-Restaurant Athos



www.hr-athos.de

HOHENWART

Gasthof Metzgerbräu

Metzgerbräustraße 2


www.metzgerbraeu.de

Ferienwohnung Zach

Schlott Nr. 11


LANGENBRUCK

Gasthof-Hotel Fröhlich

Pörnbacher Straße 29


www.gasthof-foehlich.de

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Gutshof Weigl

Hauptstraße 2


Hotel-Restaurant Zur Post

Marktplatz 26

09452 9100

www.hotelpostlangquaid.de

MAINBURG

Appartement-Haus

Knoblauch-Greiner

Bogenberger Straße 1


Hotel-Gasthof Seidlbräu


08751 86290

www.seidlbraeu.de

Pension im Bahnhof

Freisinger Straße 1


www.mainburg-pension.de

Ferienwohnung Theresa

Meilenhofener Straße 19


Hotel Garni Marienhof

Marktplatz 6a

08751 8677-0

www.hotel-haus-marienhof.de

Pension-Ferienhof Barbara

Lindenstraße 1


www.pensionbarbara.de

Ferienwohnung Plank

Lindkirchener Straße 27


MANCHING

Hotel-Restaurant Zaunerhof

Geisenfelder Straße 15

08759 860

www.manchinger-hof.de

Hotel Sandner



www.hotel-sandner.de

Zum Fuchsbau

Feilenmoos 1


www.fuchsbau-manching.de

Landgasthof Euringer

Manchinger Straße 29


www.hotel-euringer.de

NANDLSTADT

Huberhof - Landgasthof

Selmayer

Airischwand 5

08756 1276

www.airischwand.de

Gasthaus Johann Huber

Hausmehring 16

08756 2457

NEUSTADT

Gasthof Gigl

Herzog-Ludwig-Straße 6

09445 9670

www.gigl.de

Frühstückspension Giokas

Herzog-Ludwig-Straße 28


Pension Werle


09445 7858

www.pension-werle.de


Nachrichten vom Tourismusverband Hallertau

Gasthof Amtmann

Herzog-Ludwig-Straße 9

09445 2872

Apparthotel Minerva


09445 880

www.apparthotel-minerva-diana.de

Kurhotel Römerbad Klinik

Römerstraße 15

09445 9600

www.roemerbad-klinik.de

Pension Reger

Heiligenstädter Straße 11

09445 200040

Appartement Abensblick

An der Abends 24

09445 7271

www.abensblick.de

Haus Brigitte

Am Stocket 12

09445 95520

www.pension-haus-brigitte.de

Pension Marcus

Am Stocket 19

09445 95610

www.pension-marcus.de

BAD GÖGGING

Hotel Fortuna

Zur Limestherme 4


www.hotelfortuna.de

Park Pension Kronauer

Am Gries 10

09445 21414

www.atelier-kronauer.de

FeWo Kiermeier

Pfarrer-Rüth-Straße 11

09445 8648

www.fewo-kiermeier.de

The Monarch Hotel


09445 860

www.monarchbadgoegging.com

PÖRNBACH

Gasthof Bogenrieder

Ingolstädter Straße 15


www.hotel-bogenrieder.de

PFAFFENHOFEN/ILM

Landgasthof Waldeslust

Fürholzen 1

08441 7890785

www.waldeslust-fuerholzen.de

Hotel Müllerbräu

Hauptplatz 2


www.hotel-muellerbraeu.de

Gästehaus Müller


08441 2178

Landhaus Hechinger

Harrerberg 2


www.landhaus-hechinger.de

Ferienwohnung Heck

Herzog-Ludwig-Straße 11

08441 76918

www.fewo-pfaffenhofen.eu

Ferienwohnung Osterkamp

Görlitzerstraße 4


Ferienwohnung Plodek


08441 18122

www.pfaffenhofen-ferienwohnung.de

Hotel Moosburger Hof ****


08441 2770080

www.moosburgerhof.de

Pension Straßhof

Siebenecken 1


www.pension-strasshof.de

REICHERTSHAUSEN

Gasthaus Fuchs

Pfaffenhofener Straße 8


www.gasthof-fuchs.de

Landgasthof Lindermeir

Münchener Straße 4

08441 9868

www.landgasthof-lindermeir.de

REICHERTSHOFEN

Pension Hammerschmid

Pörnbacher Straße 8


Fremdenzimmer

Weingartner



Pension Wolkenstein



www.pension-wolkenstein.de

Hotel-Gasthof Häußler

Pörnbacher Straße 28


www.hotel-haeussler.de

RIEDENBURG

Hotel-Gasthof Zur Post



www.zurpostgasthof.de

Hotel Kriegers Bräustüberl


09442 1500

www.kriegers-braeustueberl.de

Landgasthof Schneider


09442 1659

www.landhotel-schneider.com

Gasthof Zur Schmiede

Untereggersberg 8

09442 92100


Ferienhaus Meixner

Feldstraße 18

09442 1459

www.ferienhaus-meixner.de


Gartenstraße 25

09442 1402

www.pension-riedenburg.de

Kastlhof

Pillhausen 1

09447 698

www.kastlhof.de

Gasthof Rabenstein

An der Altmühl 1

09442 812

www.hotelrabenstein.de

Privatpension Schels


09442 2874

www.ferienhaus-schels.de

Privatpension Ferstl

Hans-Wolf-Gasse 6

09442 1556

www.ferien-ferstl.de

Hotel Gasthof Zur Krone


09442 1507

www.hotel-zur-krone-prunn.de

Gasthof-Hotel Schmid

Sandstraße 22


www.schmid-meihern.de

ROHRBACH

Gasthof Zeidlmaier

Bahnhofstraße 55

08442 8428

www.zeidlmaier.de

RUDELZHAUSEN

FeWo Villa Rosa

Grub 1

08752 8655967

www.fewo-waltraud.de

Cafe-Gaststätte Neumayer



www.cafe-neumayer.de

Haus Margit

Freisinger Straße 6a

08752 9959

www.hausler-heribert.de/

Landhaus Hagmühle

Hagmühle 1

08752 810171

SCHEYERN

Hotel Schyrenhof

Schyrenplatz 1

08441 27890

www.klosterschenke-scheyern.de/hotel-schyrenhof.html

SCHROBENHAUSEN

FeWo Fam. Banzhaf



Personalwohnungen Schöpf

Hofnerstraße 16

08252 1018

www.personal-unterkuenfte.de

Pension Ursula Schmid

Regensburger Straße 29


www.pension-ursula.com

Hotel Sonderborg

Pettenkoferstraße 27

08252 881160

www.hotel-sonderborg.de

Altstadthotel Bauern Bräu

In der Lachen 2

08252 88120-0

www.altstadthotel-schrobenhausen.com

Pension Alter Wirt

Ingolstädter Straße 42

08252 8107090

www.ristorante-piatto-doro.de

Lenbach Hotel

Bahnhofstraße 8

08252 64 20

www.lenbach-hotel.de

Gasthaus Eder

Hagenauerstraße 14

08252 5005

www.gasthaus-eder.de

Griesers Hotel Zur Post


08252 8948-0

www.griesers-hotel-post.de

Pension Streber-Kraus


Schrobenhausen Mühlried

08252 81774

www.pension-streber-kraus.de

SCHWEITENKIRCHEN

B&B hotel Holledau

An der A9

08441 87189

www.hotelbb.de/de/holledau

Hotel Liebhardt


08441 5020




Hotel Garni Thannhof

Liebigstraße 2

08444 9287-0

www.thannhof.de

Hotel Sleepinger

Robert-Koch-Straße 2

08444 92000

www.autohof-schweitenkirchen.de

Landgasthof Bernbeck


08444 918852

Landgasthof Weiß

Otterbachstraße 42

08444 804

landgasthofweiss.substanzen.net

SIEGENBURG

Pension Jägerwirt

Schartstraße 2

09444 1449

www.monteur-unterkunft.npage.de

Gästezimmer Reitinger

Am Kirchberg 5


www.gaestezimmer-reitinger.de

Die Kleine Pension

Roßberg 2


Cafe Bistro Pension Maxi



www.pension-maxi.de

VOHBURG

Hotel-Gasthof Unterer Wirt

Ingolstädter Straße 17

08457 929412

www.gasthof-unterer-wirt.de

Gasthof Stöttner-Bräu

Donaustraße 9

08457 1219

www.stoettner-braeu.de

VOLKENSCHWAND

Ferienwohnung Ehrmaier

Landshuter Straße 26

08754 220

www.pension-ehrmaier.de

Pension & Ferienhof Stadler

Dorfstraße 15

08754 910020

www.stadler-hof.de

WOLNZACH

Hotel Hopfengold


08442 959555

www.hotel-hopfengold.de

Pension Leppmaier

Zur Ebene 1


www.pension-leppmaier.de

Hotel Schlosshof anno 1743

Schlossstraße 12

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Hotel Hallertau ***S

Ziegelstraße 4

08442 9681 0

www.hotel-hallertau.de

Gasthof zur Post

Marktplatz 5

08442 60607

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Haimerlhof Hotel GmbH

Preysingstraße 7

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Alle Angaben in diesem Verzeichnis wurden mit besten Wissen erhoben. Sie beruht auf den Angaben der Vermieterund Anbieter. Der Tourismusverband Hallertau übernimmt für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr. Irrtum bleibt vorbehalten. Stand Mai 2012.


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26

BIERLAND HALLERTAU

Bayerns größtes

Bierverkostungs-Festival

Mehr als 60 verschiedene Biere von

30 Brauereien · Rahmenprogramm mit

25 Gruppen auf drei Musikbühnen bei

freiem Eintritt · Große Modenschau

am Samstag Nachmittag · vielfältiges

Kinderprogramm · „Bayerns schönster

Bierbauch“ · „Raucher-Lounge“ mit

kubanischer Zigarrendreherin sowie

Hallertauer Marktstände

Attenkirchen · Mehr als 10.000 Besucher

strömten vor zwei Jahren in die kleine Gemeinde

Attenkirchen an der Deutschen

Hopfenstraße (Landkreis Freising) zur ersten

Auflage des Hallertauer Bierfestivals -

trotz schlechtem Wetter. Die Veranstalter

sowie die beteiligten Brauereien waren

gleichermaßen überrascht, wie gut das

Konzept einer großflächig angelegten

Open-Air-Bierverkostung angenommen

wurde. Ganz sicherlich trug dazu bei, dass

diese Veranstaltung keinerlei kommerziellen

Hintergrund hat. Veranstalter ist die

Gemeinde Attenkirchen, und annähernd

300 Bürger aller Vereine im Ort engagieren

sich ehrenamtlich für diese Veranstaltung:

bei der Organisation, beim Auf- und

Abbau, beim Bierausschank oder der Werbung.

Und nachdem dieses Spektakel für

die 2.600-Einwohner-Gemeinde ein ganz

erheblicher Kraftakt ist, wurde beschlossen,

das „Hallertauer Bierfestival“ alle

zwei Jahre auszurichten. In rund sechs

Wochen ist es nun wieder soweit, das

2. Hallertauer Bierfestival findet vom

2.–3. Juni statt – mit mehr als 60 Bieren

von Brauereien der Hallertau und ausgewählten

Gast-Brauereien. Mehr als 25

Musikgruppen und Vorführungen auf drei

Bühnen sowie ein betreutes Kinderprogramm

– bei freiem Eintritt – bilden den

attraktiven Rahmen dieser Veranstaltung

rund um die Ortsmitte.

Bewährtes Konzept

„Am bewährten Konzept haben wir weitgehend

festgehalten,“ erläutert Attenkirchens

Bürgermeisterin Brigitte Nieder meier,

„das Angebot ist noch etwas gewachsen

und das Festivalgelände wurde ausgedehnt.“

Der Modus bleibt gleich: Der Besucher

kommt auf das Festivalgelände,

erwirbt ein Festkrügerl (0,25l, € 2,50) sowie

beliebig viele Biertaler (€ 1,50), für die er

an den vier Großschänken jeweils ein Bier

bekommt. Das Viertelliter-Glas habe sich

als ideales Verkostungsglas erwiesen, um

einfach ein paar der vielen angebotenen

Biere probieren zu können, weiß Getränkeverleger

Bernhard Nieder, der sich wieder

um die Getränkelogistik kümmert, „alle

60 Biere wird aber wohl auch in zwei Tagen

keiner schaffen!“

Nach der erfolgreichen Premiere war es

nicht schwierig, Brauereien zum Mitmachen

zu bewegen. „Die haben alle erkannt,

dass wir mit dem Hallertauer Bierfestival

einen ganz beachtlichen Beitrag zu Förderung

der Bier-Kultur leisten“, betont Festival-Initiator

Alexander Herzog, „wir wissen

von vielen Besuchern, die bei uns das Bier

wieder oder gar neu entdeckt haben!“


Und zu entdecken gibt es viel auf dem

2. Hallertauer Bierfestival. 30 Brauereien

sind in diesem Jahr, in der Regel mit zwei

Biersorten, beteiligt: von der Hobby- oder

Hausbrauerei über die inhabergeführte

Spezialitätenbrauerei bis hin zu den auch

überregional bekannten Braustätten (siehe

Grafik). Rund 800 Kegfässer (30 und 50

Liter) werden in der Woche vor dem Festival

in Attenkirchen angeliefert und von

Logistiker Nieder mit seinen Mitarbeitern

entgegengenommen und kommissioniert.

Die bestehenden Lagermöglichkeiten reichen

dafür nicht mehr aus, so dass heuer

die örtliche Tennishalle als Getränkedepot

dient. Dort findet auch eine Woche vor

Festivalbeginn ein Schankkurs für die freiwilligen

Mitarbeiter statt. Damit reagieren

die Veranstalter auf einzelne kritische Stimmen,

die die fehlenden Schankkenntnisse

mancher Helfer kritisiert hatten.

Bier als Alleinstellungsmerkmal

Neu ist in diesem Jahr auch das „Hallertauer

Festivalbier“, ein obergäriges Bier mit

fruchtbetonten Aromahopfen, das eigens

für das Festival eingebraut wurde. Diese

Besonderheit gibt es seit einigen Tagen

auch in ausgesuchten Getränkemärkten

der Region im 6er-Träger zu erwerben.

„Bier“ ist zweifelsfrei das Alleinstellungsmerkmal

dieser Veranstaltung. Doch den

Besuch des 2. Hallertauer Bierfestivals

lohnt auch das breit angelegte Rahmenprogramm.

Auf drei Festivalbühnen, im Pfarrgarten

(„E-ON Bayern-Bühne“), vorm

Alten Wirt („Immobilien Stanglmaier-

Bühne“) und vorm Gasthof „Zum Spitzbuam“

(„Rockantenne-Bühne“) werden 25

Bands verschiedener Stilrichtungen, eine

aufwändige Modenschau sowie eine

Hunde-Show zu hören und sehen sein

(s. Liste), für die Wolfgang Braun vom Organisationsteam

verantwortlich zeichnet.

Fotos: Rainer Lehmann, Maité Herzog

Folgende Biere können beim 2. Hallertauer Bierfestival verkostet werden (Programmheft und Beschilderung

geben Aufschluss, an welchen Schänken die Biere erhältlich sind:

• Anton Pöllinger Brauerei: Zwickl, Weißbier, Pils

• Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan: Vitus, Pils,

Hefeweißbier

• Brauerei C. Wittmann: Hefe-Weißbier, Urhell

• Brauerei Frischeisen: Pils, Märzen

• Brauerei Michael Plank: Hefeweizen, Pilserl

• Brauerei Riegele: Kellerbier, Augustus Weizendoppelbock

• Brauerei Wimmer: Dunkel, Weißbier

• Brauerei zum Kuchlbauer: Weisse, Schierlinger Pils

• Brauhaus Pfaffenhofen a. d. Ilm: Premium Hell, Brauhaus

Weizen Hell

• Camba Bavaria: Camba Pale Ale, Eric’s Stout

• Die Brauwerkstatt: Yeti Spezial

• Eittinger Fischerbräu: Hell, Fische Weisse

• Herrnbräu: Zwickl, Dunkel Export

• Hofbrauhaus Freising: Jägerbier naturtrüb, Huber Weisses

Original

• Hohenthanner Schlossbrauerei: Kellerbier, Tannen Pils

• Kloster-Brauerei Scheyern: Klosterbier Hell, Weißbier

• Klosterbrauerei Weltenburg: Kloster Barock Dunkel,

Kloster Anno 1050

• Lampl Brauerei: Hopfenzupfer Bier

• Müllerbräu Pfaffenhofen: Weißbier Export, Festus

Kellerbier unfiltriert

• Nordbräu Ingolstadt: Anno Domini Festbier, Kellerbier

naturtrüb

• Ottenbräu Abensberg: 1348 Dunkles Lager, Märzen

• Private Landbrauerei Schönram: Pils, Hell

• Riedenburger Brauhaus: Historisches Emmerbier, Viva

Bavaria Festbier

• Schlossbrauerei Au/Hallerau: Auer Hell, Holledauer Weisses

• TU München Forschungsbrauerei: WPA

• Weisses Brauhaus G. Schneider & Sohn: TAP 1 Meine

blonde Weisse, TAP 7 Unser Original

• Schlossbrauerei Herrrngiersdorf: Sündenbock, Hallertauer

Hopfen Cuvée

• Schwarzbräu: Jubiläums Dunkles, Pils

• Ziegler Hell Mainburg: Premium Hell, Hopfazupfa

Weisse

• HallertauerFestivalbier: Hopfenbetontes, obergäriges

Bier mit neuen Aromahopfen-Zuchtstämmen des Forschungszentrums

Hüll. Gebraut anlässlich des 2. Hallertauer

Bierfestivals 2012 durch Camba Bavaria, Truchtlaching


28

Was gibt’s wo? – Übersicht

TOURISTIK

2.–3. Juni 2012

Attenkirchen

www.hallertauer-bierfestival.de

WC

1

Gasthaus

Zum Spitzbuam


K

Au/Hallertau

Bewirtung

Thalhamer Hof

2

3

4

1 5

Pfarrhof

18

K

4 3

Bewirtung

Gasthaus

Ostermeier

WC

Bier-

Ausschank

Alkoholfreie

Getränke

Kinder-

Programm

K

Kasse

Bühne

Tanzboden

A

Käse

Festbüro

Verkaufsbuden

Marktstände

B

Süßigkeiten

M

Modenschau-

Info

Golfarena:

Golf zum Ausprobieren

C

Schmalzgebäck,

Kuchen

Smokers-

Lounge


Rahmenprogramm

Die Auftrittszeiten entnehmen Sie bitte dem

Festprogramm oder der Website

M

11

10

9

B

12

13

Alter Wirt

Willi Bräu

6 7 8

14

15 16 17

K


WC

A

Verkaufsbuden und Marktstände

1

2

3

4

5

6

7

8

9

K

Lachner · Honig, Holzprodukte

Dinglmaier · Biergelee, -likör, Confitures

Eieresser · Schmuck aus Glasperlen

Kellerer · Hopfenschmuck, -keramik

Haimerl · Hopfenkissen, -wäsche

Pöllinger-Probierstand · Säfte

Schwarzmeier · Ring der Landfrauen

Hummel · Trachtenschmuck

Köhler · Hopfenschmuck, Biofrüchtchen

C

2

B 301

Kinderkarussell

Maßkrug-Schieben

WC

Freising

10 Salzbrunn · Filzkunst Holledau

11 Schneider · Heilsteine

12 Airfolgsregion Erding-Freising

13 Zipser · Hopfen-, Blumenschmuck

14 Heindl · Holled’Auer Doldenschänke

15 Tourismusverband Hallertau

16 Unterholzner, Römer und Westermeier

LVM Versicherungen

17 Brunner · Holzspielzeug

18 Sedlmayer · Heufiguren, Weidenkugeln*

*nur Sonntag

Luz amoi Eines der besten Ensembles im Bereich

der Neuen Volksmusik!

Sauglocknläutn Volksmusik, aber anders!

Hundeshow mit „Gustl“ dem Filmstar aus „Eine

ganz heiße Nummer“

Ampertaler Kirtamusi Landler, Polkas, Zwiefache

und zahlreiche Figurentänze

Bifescheisser aus Au i. d Hallertau

Nene y los Cabronatas kennen die Grenzen der

Genres Brazil, Latin und Jazz, um sie gekonnt zu

überschreiten.

Jugendblasorchester aus Zolling

Little Boy Juniors Covers diverser Rock-Klassiker:

Beatles, Rolling Stones, Hits aus den 60’s und 70’s

Martin Kraft mit seiner Ziach

Sons of the Desert Blues

Swing, Hawaiian Musik

Storyville Shakers, eine der renommiertesten

New Orleans-Jazzformationen Europas!

70Cent die besten Songs von Led Zeppelin, Kiss,

Deep Purple, Police und mehr,

Maschant Die Tanzlmusi aus der Hallertau

The Brothers in Blues Akustische Blues-Swing-

Gospel-Bombe mit Slide Gitarre, Mandoline,

Kontrabass und mehr!

Die Holledauer Hopfareisser Original bayerischböhmische

Blaskapelle aus Nandlstadt

Auer Geigenmusi Wirtshaus- und Tanzmusik mit

Lust und Spielfreude

Claymore Mittelalterliche Schaukämpfe, Feuerspektakel,

Lagerleben und mehr.

King Cojones heizen ein mit treibenden Skaund

Punkrock-Covers

Saitnwind Rock und Pop-Klassiker der 70er

Jahre bis heute in neuem Gewand

Wolfersdorfer Goasslschnoiza

Josef Birnkammer und die Gruppe „Pas de troiSplus“,

Zaubershow und Comedy

Schuhplattler „Holledauer Haxn Draza“

Zwoaraloa

Attenkirchner Kinder von der Musikschule

Kurzyk

Feschen Schau Mode und mehr!


30

INFORMATION

„Gemeinsam Qualität vertreten“:

Regionale Hallertauer Unternehmer kooperieren

Mainburg –„Regional. Exzellent. Mit

Leidenschaft. Gemeinsam Qualität vertreten.“:

Unter diesem Motto schaffen

16 Anbieter hochwertiger Produkte

und Dienstleistungen aus Mainburg,

Au i. d. Hallertau, Wolnzach, Geisenfeld,

Mauern und Landshut künftig Synergieeffekte

bei gemeinsamen Veranstaltungen

und Promotionmaßnahmen.

Die Vernetzungs-Initiative ging von

Veranstaltungsfachwirtin Nicole

Hentschel aus, deren Veranstaltungsfirma

„Professional Moments“ sich auch

um die praktische Umsetzung kümmert.

Bereits im zweiten Halbjahr 2012

werden drei aufwendige Veranstaltungen

die neue „Qualitätsgemeinschaft“

der Öffentlichkeit vorstellen. Gleichzeitig

wird auch der Veranstaltungskalender

der Region um drei Event-Schmankerl

reicher. Freuen kann sich darüber vor

allem die Zielgruppe 35+, die allzuoft

bis nach München fährt, um stilvoll

zu feiern. Das Besondere daran: Von

den Werbemitteln über die Veranstaltungstechnik

und -räume bis zu den

kulinarischen Spezialitäten und dem

komfortablen Shuttleservice trägt

jedes teilnehmende Unternehmen

zum Gelingen des Programms

bei.

Abba, Comedy-Dinner, Weihnachtsmarkt.

Am 26. Mai lockt als erstes die

„ABBA Revival Show“ mit anschließender

Saturday Night Fever -Party.

Das Comedy-Dinner „Genuss trifft

Comedian“ mit dem wunderbar

subversiven Stand-Up Duo Ebel & Mai

und einem köstlichen 4-Gänge-Menue

verschönert den goldenen September.

Ein Highlight zum Jahresausklang

ist der dreitägige Weihnachtsmarkt,

mit Feuerspuckern, traditionell

gekleideten Marktleuten, alter Musik

sowie Handwerkskunst und vielen

lukullischen Winterspezialitäten.

Nicole Hentschel

Veranstaltungsfachwirtin


Begleitet werden die Events von ausführlichen

Presseberichten und

Promotionaktionen. „Wir wollen Synergieeffekte

erzeugen zwischen Unternehmern,

die die Region lieben und ihre

Kunden noch persönlich kennen“, erläutert

Nicole Hentschel von Professional

Moments ihre Idee. „Oft unterschätzen

wir selbst, in welchem Maß wir gemeinsam

einzigartige und individuelle Service-

und Produktqualität bieten und

die Region erlebnisreicher gestalten

können. Unsere Qualitätsgemeinschaft

greift dabei auch das wichtige Thema

Nachhaltigkeit auf.

Wir unterstützen uns gegenseitig

dabei, durch lokales Engagement und

bewussten Mitteleinsatz Ressourcen

zu schonen."

Gemeinsam Qualität vertreten.

Mit dabei und für die visuelle Präsentation

und den Ablauf verantwortlich

sind neben der federführenden Veranstaltungsfirma

Professional Moments/

Nicole Hentschel · Foto Hofer/Nici Haslberger

· feelDesign/Jennifer Haslauer ·

Stangl meier Reisebüro & Bustouristik/

Simone Stanglmeier · Druckerei Schadow/

Christine und Horst Schadow.

Veranstaltungen werden technisch und

visuell ausgerichtet von hms easy stretch/

Nina Häfner · SLS event technology/

Helmut und Benjamin Röll · Lebensraum

Natur/Gertraud Hiermann · Märkl Zeltverleih/Josef

Märkl und finden statt in

der wunderschönen Eventlocation

Flora Mediterranea/Maria Sansoni und

Roland Köchel.

Für die kulinarischen Genüsse sorgen

Espert Klause & Bar/Paul Grasmaier

sowie Hotel Gasthof Rosenwirt/

Thomas Buchner.

Edle Tropfen und kühle Durstlöscher

kommen von Schlossbrauerei Au/Hallertau/Michael

Freiherr Beck von Peccoz ·

EDITH’S wein+sinne/Edith Schultz ·

Foto Hofer

Flora Mediterranea: Eine ganz besondere Event-Location

Hopfensecco/Hildegard Heindl ·

Kaffeespezialitäten Oberprieler/Joseph

und Katharina Oberprieler.

Unterstützt wird die Initiative von

Pinsker Druck und Medien/Horst Pinsker

sowie textundmeinung/Caroline Brunner.

Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen

beginnt je fünf Wochen vor

den Events. Kartenvorverkaufsstellen

sind das Reisebüro Stanglmeier

(Reisebüros in Pfaffenhofen und

Mainburg), Lebensraum Natur und

Espert Klause & Bar.

Eintrittskarten können auch per

E-Mail oder online bestellt werden, Kontaktinfo & Kartenreservierung

weitere Infos dazu unter:

Professional Moments/Nicole Hentschel

www.gemeinsam-qualitaet-vertreten.de. - Veranstaltungsfachwirtin,

Natürlich stehen auch weiteren

regionalen Unternehmen die Türen Tel.: 08751 875037, Mobil: 0172 6442481,

für eine Kooperation mit dieser Initiative

offen.

info@professional-moments.de

www.professional-moments.de


Der Hallertauer

JOSEF FUSS,

Hopfenpflanzer

und Maschinenbauer

Der Hopfen

ist sein Leben

Lutzmannsdorf/Hallertau – Die

Zahlen sind beeindruckend: Rund

100.000 Kilometer legt er jährlich

zwischen seinen Hopfengärten in der Hallertau

und Elbe-Saale zurück. Sein Hopfenreich

umfasst die Fläche von rund 150

Fußballplätzen. An gut 600.000 Drähten

ranken sich die Hopfenreben empor, um

Dolden für die Biere der Welt zu liefern.

Die Rede ist von Josef Fuß, einem der

bedeutendsten Hopfenpflanzer Europas.

Und von Josef Fuß, dem nimmermüden

Tüftler und Erfinder von Maschinen und

Geräten für die Hopfenernte und -verarbeitung.

Voller Stolz präsentiert er auf seinem

Hof in Lutzmannsdorf (Gemeinde Pfeffenhausen)

eine seiner jüngsten „Entwicklungen“,

die allerdings nie in Serie

gehen wird: Eine selbstfahrende Hopfenpflückmaschine,

die der Landwirtschaftsmeister

eigens für den Spielfilm „Der

kalte Himmel“ mit Christine Neubauer

konstruiert. Gebaut nach historischen

Fotos. Die Film-Crew hat ihm dafür gerade

mal drei Wochen Zeit gegeben. Typisch

Fuß, sagen die Leute, die ihn

kennen. „Ich mag den alltäglichen Trott

nicht und nur das machen, was alle tun“,

sagt er.

Im Sommer 1952 – mitten in der Hopfenernte

– kommt Fuß auf die Welt. Seine

Vorfahren haben den 40-Hektar-Hof, der

sich bis ins Jahr 1462 zurückverfolgen

lässt, im Jahre 1803 für 3.000 Gulden der

Kirche abgekauft. Über Generationen betreibt

die Familie Ackerbau und Viehzucht.

Die totale Ausrichtung auf Hopfen

findet erst statt, als der 30jährige Fuß Anfang

der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts

den Hof übernimmt. Nach und nach

pachtet Fuß Flächen hinzu und bewirtschaftet

bald 50 Hektar Hopfengärten.

Fuß entwickelt Hopfenpflückmaschinen

Einige Jahre vorher schon beginnt er

zudem Geräte und Maschinen zu konstruieren,

um die schwere Arbeit im Hopfenbau

zu erleichtern. „Lösungen zu finden“,

nennt Fuß als sein Hobby und das scheint

ihm in die Wiege gelegt zu sein: Von seim

ersten Lehrgeld kauft sich der 17jährige

doch ausgerechnet eine Bohrmaschine!

Schon bald macht sich Fuß mit seiner

selbst entwickelten Hopfenpflückmaschine

einen Namen - weit über die Grenzen

des Siegelbezirkes hinaus. Und

verdient sich gutes Geld mit „Lohnpflücke“

bei den Hopfenpflanzern, die noch

keine Maschinen im Einsatz haben. „Mit

der selbstfahrenden Hopfenpflückmaschine

konnten wir vom Sturm eingestürzte

Hopfengärten einfacher und mit

weniger Personalaufwand abernten, die bis

dahin ein kompletter Ausfall waren“, erinnert

sich Fuß.

Wir treffen uns in Pfeffenhausen am

Rathaus vor einem Brunnen, den

die Skulptur einer Hopfenplanzerin

schmückt. Josef Fuß hat den Termin arrangiert

und er hat dazu Peter Rank eingeladen.

Sein großes Vorbild wie er sagt.

Der heute 83jährige war nach dem Abschluss

auf der Ackerbauschule Schönbrunn

nach Pfeffenhausen gekommen.

Rank wird Gutsverwalter der Familie

Pöllinger, die ausgedehnte Ländereien

und Wälder sowie die gleichnamige

Brauerei besitzt. Schnell wird der bestens

ausgebildete Rank zum Maß aller Dinge

für die Landwirte in der Nachbarschaft.

Peter Rank als großes Vorbild

Sonntags finden sich die Bauern beim

Gutsverwalter ein, um ihn um Rat zu fragen.

„Wenn der Rank auf’s Feld gefahren

ist, dann haben es ihm alle Bauern nachgemacht“,

erzählt Josef Fuß. Und wie der

Lutzmannsdorfer ist Rank ständig

bemüht, Prozesse zu optimieren und die


PORTRAIT 33

dafür notwendigen Maschinen zu entwickeln.

Für seinen Rotor-Scheibenpflug

bekommt er ein Patent, als Geschäftsführer

des Maschinenrings sorgt er für einen

besonders wirtschaftlichen Einsatz von

Anlagen. 21 Hektar mit 80.000 Hopfenstöcken

bewirtschaftet Rank, ehe er sich

verstärkt um die Brauerei Pöllinger kümmert.

Aufgrund der starken Konkurrenz

im Ort setzt der findige Unternehmer vor

allem auf alkoholfreie Getränke, erwirbt

„den ersten Pasteurisierer weit und breit“

und ist so in der Lage, Orangen- und

Apfelsaft abzufüllen. Der große Erfolg

dieser Geschäftspolitik „zwingt“ Rank

1990, am Ortsrand von Pfeffenhausen

eine moderne Braustätte zu errichten. Für

Landwirtschaft ist da natürlich keine Zeit.

Die verbliebenen 3 Hektar Hopfen („Perle“)

verpachtet er – an Josef Fuß.

Aus 2 werden 20 Jahre

Ortswechsel. Ostthüringen, genauer die

kleine Stadt Schkölen im Holzlandkreis.

Hier ist Fuß Herr über 100 Hektar Hopfengärten.

„Der Retter von Schkölen“, wie

Eigens für einen Fernsehfilm konstruiert – die

fahrbare Hopfenpflückmaschine.

Herzog

Josef Fuß im Gespräch mit seinem Vorbild Peter Rank (links).

die Ostthüringische Zeitung einmal

titelte. Eine lange Geschichte, geprägt von

vielen Zufällen und unternehmerischem

Geist. Über die Entwicklung der Hopfenpflückmaschinen

kommt Fuß früh in Kontakt

Tochter Maria (29) in der Fuß’schen Maschinenbaufirma;

Elisabeth, die Jüngste

holt sich gerade in ihrem Agrarstudium in

Freising-Weihenstephan das Wissen, um

das Familienunternehmen Fuß zu komplet-

mit Hopfenpflanzern in der tieren. Vielleicht unterstützt die 21jährige

Tschechoslowakei und der DDR. Als

nach der Wiedervereinigung der Hopfenanbau

dann auch ihren Vater bei einer neuen

Kultur: dem Anbau von Heilkräutern.

im Elbe-Saale-Gebiet zur Disposition

steht, weil niemand diese arbeitsintensive

Kultur weiterführen will, handelt Fuß,

pachtet die Flächen, saniert oder erneuert

die Anlagen („nur Betongerüste, das ist

umweltfreundlicher“) und baut Hopfen

an. Nur ungern erinnert er sich an zahllose

Gespräche in der Berliner Treuhand,

wo man mit dem gleichermaßen umtriebigen

wie eigenwilligen Bayern so gar

nicht zurecht kommt, der im Zweifelsfall

einfach loslegt, statt sich in bürokratische

Abläufe zu fügen. Eigentlich plant er den

Hopfenbau in Ostdeutschland nur rund

zwei Jahre zu machen, im Vorjahr feiert er

dann ein besonderes Fest: 20 Jahre Hopfenanbau

in Schkölen.

Die Hälfte des Jahres verbringt er seitdem

dort, die andere Hälfte zuhause in Lutzmannsdorf.

Das geht natürlich nur durch

die tatkräftige Unterstützung der ganzen

Familie: Ehefrau Franziska ist genauso von

früh bis spät im Einsatz wie die Söhne

Sebastian (25) und Erhard (27) oder die

Heilkräuteranbau als 2. Standbein

Fuß hat mit Johanniskraut, Pfefferminze,

Melisse, Fenchel oder Thymian bereits

gute Erfahrungen gemacht. Zusammen

mit zwei Partnern und seinem Sohn Josef

ist er Anfang der 90er Jahre sehr erfolgreich

und beliefert namhafte Verarbeiter

(„Ricola“). Durch den tragischen Unfalltod

von Josef im Januar 2002 verfolgt er

dieses Geschäftssegment zunächst nicht

weiter. Nun aber will Fuß es nochmals wissen.

Die Voraussetzungen sind bestens.

Neben guten Standortbedingungen für

Heilkräuter lassen sich in der Verarbeitung

Synergien herstellen. Die gewaltigen

und kostenintensiven Hopfentrocknungsanlagen

werden schließlich nur wenige

Wochen benötigt; den Rest des Jahres

kann er nun damit Kräuter trocknen.

Dem Hopfen bleibt die Familie Fuß natürlich

treu: „Hopfen ist unser Leben.“

Der Hopfen ist sein Leben. 365 Tage im

Jahr.


34

KULINARIK

Hopfen-

Spargel

Lehmann

Ein völlig neues Konzept hat sich die ARGE Hopfenland Hallertau unter der

Federführung von Stephanie Berger heuer zum Auftakt der Hopfenspargelsaison

einfallen lassen: Zum ersten Mal nämlich war das Deutsche Hopfenmuseum in

Wolnzach Gastgeber für die Präsentation dieses zeitlich so begrenzten Gemüses.

Denn es sind jedes Jahr nur 2–3 Wochen, in den die jungen Hopfentriebe

(= Hopfenspargel) geerntet werden können.

Fünf ausgewählte Gastronomen präsentierten den Ehrengästen

und Besuchern im stimmungsvoll ausgeleuchteten Museum,

was man rund um den Hopfenspargel alles machen kann.

Eine tolle Veranstaltung!

Bis zum nächsten

Frühjahr!

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Vieles mag sich in

100 Jahren ändern ...

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persönlicher Service!

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TERMINE 35

Ingolstädter Herzogsfest

20.–22.07.2012

Alle zwei Jahre wird das mittelalterliche Spectaculum rund

um das Neue Schloss gefeiert. Darstellergruppen aus verschiedensten

europäischen Epochen werden für die Besucher

erneut eine unvergessliche, historische Atmosphäre schaffen.

Das Programm wird von Musik aus vergangenen Jahrhunderten

begleitet.

Das Herzogsfest ist inzwischen ein fester und wichtiger

Bestandteil des Ingolstädter Kulturlebens. Gefeiert wird

dieses Historienspektakel, abwechselnd mit dem Bürgerfest,

alle zwei Jahre rund ums Neue Schloss.

Eine Vielzahl von Darstellergruppen und Vereinen werden

eine unvergessliche Atmosphäre schaffen. Durch ihre

kulturellen Beiträge, Handwerksvorführungen sowie

historische Gastronomie wollen sich wieder viele

Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger aktiv in das Fest mit

einbringen. Nicht fehlen darf die eigens im Jahr 2008

gegründete Ingolstädter Stadtwache, die nicht nur an

den Festeingängen den Wegezoll einfordert, sondern für

Ordnung und Sittsamkeit während des ganzen Festwochenendes

sorgt.

Die höfischen Konzerte im Neuen Schloss sowie szenisch

gespielte Schlossführungen mit den Ingolstädter Stadtführern

sind weitere Anziehungspunkte.

Zu erleben gibt es außerdem Theatervorführungen,

spannende Geschicklichkeitsspiele, Bogenschießen, das

Bruchenball-Turnier sowie Ritterkämpfe. Ebenso darf der

große mittelalterliche Jahrmarkt mit seinen unverwechselbaren

Marktschreiern und einer Vielzahl an typischen

Gerüchen und Geschmäckern nicht fehlen. An den Tavernen

rund ums Neue Schloss sorgen geschickte Gaukler und

Musikanten von Nah und Fern für beste Unterhaltung.

Auch die zahlreichen Gäste aus den Partnerstädten

Ingolstadts sind bei diesem Ereignis natürlich vertreten.

Zentrale Idee des Herzogsfestes ist die Darstellung der

spätmittelalterlichen Stadtgeschichte, die durch die

bayerischen Herzöge und ihre spätgotischen Bauten aus

jener Epoche bis heute viele bleibende Eindrücke hinterlassen

hat.

Weitere Infos:

Tourist Information Ingolstadt

im Alten Rathaus, Rathausplatz 2, 85049 Ingolstadt

Telefon: 0841 305-3030 Fax: 0841 305-3029

info@ingolstadt-tourismus.de, www.ingolstadt-tourismus.de


JOHANNES (li.) UND JOSEF

SELMAYER VOM HUBERHOF

in Airischwand bei Nandlstadt

Köche aus

Leidenschaft

Seit 1230 gibt es den „Huberhof“ in fest beliefern könnten.“ So 100 Personen

Airischwand bei Nandlstadt schon, fast 400 sollten es werden. Ein paar Tage vorher

Jahre ist der ehemalige kirchliche Lehenshof

im Besitz der Familie Selmayers. Über mehr als 300 Gäste erwartet werden! „Da

wurde den Selmayers dann mitgeteilt, dass

Generationen wurde hier Ackerbau und haben wir schon kurz überlegt, ob wir das

Viehzucht betrieben und natürlich Hopfen schaffen können“. Die Selmayers haben es

angebaut. Anfang der 80er Jahre begann gewagt. Das Sommerfest war ein voller

Josef Selmayer (63) als einer der Pioniere Erfolg und der Start des jungen Unternehmens

geglückt – gemäß der Devise: Geht

mit der Direktvermarktung von Fleisch.

Zunächst skeptisch beäugt von seinen nicht gib’s nicht. Eine seiner ersten

Nachbarn, entwickelte er daraus ein erfolgreiches

Geschäftsmodell, denn zum Abend“, erzählt Josef Selmayer lachend,

Kunden bestellte einen „mexikanischen

Landwirtschaftsbetrieb, den er bis heute „wir hatten davon natürlich keine Ahnung

beibehalten hat, und dem Verkauf im Hofladen

kam bald ein Catering-Service dazu gegangen, um uns schlau zu machen!“

und sind erst mal mexikanisch essen

- „eher zufällig“ wie sich Selmayer erinnert: Auch diese Herausforderung meisterte der

„Wir wurden von einem Unternehmen bei Familienbetrieb. Selmayer fand sogar eine

Freising angefragt, ob wir deren Sommer-

Lösung, als die vom Veranstalter bestellte

Mariachi-Band absagte: „Ich fragte

einen Freund, ob er die musikalische

Umrahmung übernehmen könnte, und der

begann den Abend mit La Cucaracha – die

Gäste waren begeistert!“ Bald wurde das

Anwesen zu einer beliebten „Event-Lokation“

und seine Kunden hätten ihn schließlich

auf die Idee gebracht, aus dem

„Huberhof“ eine Gastronomie zu machen.

„Damit habe ich den Traum meines

Ur-Großvaters verwirklicht“, verrät Josef

Selmayer, denn der habe das Anwesen

ursprünglich schon als Wirtshaus konzipiert,

konnte sich aber gegen den Widerstand

der Ur-Oma nicht durchsetzen. Seit

16 Jahren ist der Huberhof nun eine viel

besuchte Adresse für Liebhaber bayerischer

und mediterraner Küche in ländlichem

Idyll mit großem Kräutergarten und eigenem

Weiher. Vor ein paar Jahren bauten

die Selmayers einen Saal für 200

Personen, der für Hochzeiten, Musikveranstaltungen

und große Feiern einen prächtigen

Rahmen abgibt. Inzwischen

arbeiten zwei Generationen der Familie

mit: Sohn Johannes (29) ist Koch und Küchenmeister.

Er lernte im Mariott, arbeitete

bei namhaften Gastronomen in Österreich

und Norwegen. Vater und Sohn vereint die

Leidenschaft für einen Beruf, „in dem man

all die Mühen vergisst, wenn vom Gast das

unmittelbar positive Feedback kommt.“

Etwa wenn der Rehrücken aus eigener Jagd

oder Enten- und Gansbraten aus eigener

Aufzucht die Gäste begeistert. Übrigens:

All die Gerichte können beim Huberhof

auch außer Haus bestellt werden.

„Huberhof“, Familie Selmayer

Airischwand 5, 85405 Nandlstadt

Tel. 08756 1276 · www.airischwand.de


KULINARIK 37

Rosa gebratener Rehrücken

mit grünem Spargel,

neuen Kartoffeln und

Sauce Hollandaise

Zutaten (für 4 Personen):

Rehrücken, 1 kg ausgelöst

Olivenöl, 1 kleine Zehe Knoblauch,

1 TL Kräuter der Provence, Salz, Pfeffer

Grüner Spargel, 1 kg

½ Bio-Zitrone gewaschen,

1 EL Zucker, 1 TL Salz, 1 EL Butter

Sauce Hollandaise 3 Stk. Eigelb, 1 EL

Zitronensaft, 175 g Butter, 3 EL Wasser,

1 TL Zucker, Salz, Cayennepfeffer

(rechtzeitig auf Raumtemperatur bringen)

Neue Kartoffeln, 16– 20 Stück,

1TL Kümmel, 1-2 Petersilienstängel

• Rehrücken mit Olivenöl, Kräuter der

Provence, Salz, Pfeffer und Knoblauch

marinieren und ca. 3 Std. ziehen lassen

• Backrohr auf 100 °C vorheizen, Rost auf

mittlerer Schiene, Blech darunter

• Rehrücken in wenig Öl rundum anbraten,

auf das Ofengitter legen, zirka 30

Minuten rosa gar ziehen lassen (Kerntemperatur

max. 56 °C)

• vom grünen Spargel das untere Drittel

wegschneiden, Zitrone auspressen und

mit Schale in den Sud legen, Zucker,

Salz und Butter dazugeben, Spargel in

das siedende Wasser geben, einmal kurz

Aufwallen lassen, dann zur Seite stellen

und ziehen lassen

• für die Sauce Butter in einen Topf

zerlassen, dann Eigelb, Zitronensaft,

Wasser und Zucker in eine Rührschüssel

geben und aufschlagen, bis die Masse

schaumig ist und leicht bindet.

• Über einem heißen Wasserbad ständig

weiter schlagen, bis die Masse steif wird

(Nicht zu heiß werden lassen, da die

Sauce sonst gerinnt!). Nun die Butter

löffelweise einrühren. Mit Cayennepfeffer

und Salz abschmecken.

• Kartoffeln mit Kümmel und Petersilienstängel

weich kochen, pellen, salzen,

etwas zerlassene Butter darüber geben,

nach Wunsch auch Schnittlauch oder

Petersilie

• Den Rehrücken in Scheiben schneiden

und auf 4 Tellern mit dem Spargel,

neuen Kartoffeln und Sauce Hollandaise

anrichten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim

Nachkochen und einen guten Appetit!

– Ihr Johannes Selmayer & Huberhofteam

Airischwand

Übrigens:

Wildbret, Gänse und Enten bekommen

Sie bei uns auch ab Hof!


38

FREIZEITANGEBOT

Golfen in der Hallertau

GOLFCLUB HOLLEDAU, TEGERNBACH

GOLF-CLUB GEROLSBACH

Schon längst leuchtet die bunte Kleidung

der Golfer mit den blühenden Frühlingsbäumen

der Holledau um die Wette. – Im

Golf- und Landclub Holledau ist der Winterschlaf

sportlichen Betriebsamkeiten

gewichen und die Clubmitglieder tummeln

sich zahlreich auf der gut präparierten

36-Loch-Anlage.

Viel Spaß für jedermann verspricht das

unschlagbare Schnupperangebot „Play

Golf – Have Fun“, das der Golfclub in der

Saison 2012 sonntäglich anbietet. Für den

kleinen Preis von 19 Euro können Golfinteressierte

ein Schnuppertraining in

einer Gruppe Gleichgesinnter buchen und

ihr Talent im Umgang mit dem kleinen

weißen Ball ausprobieren. Ganz gleich, ob

Kinder oder Erwachsene – alle können im

Schnuppertraining unverbindlich die wunderschöne

Anlage kennenlernen und auf

dem Übungsplatz, der so genannten

„Driving Range“, unter professioneller

Anleitung verschiedene Spielsituationen

ausprobieren. Anschließend lädt der

9-Loch-Akademieplatz dazu ein, mit

Schwung und Begeisterung die ersten

Bälle einzulochen.

Für alle Gäste, die sich mit dem Golfvirus

infiziert haben, bietet die Betreiberfamilie

Zeising ein tolles Einsteigerpaket an: Mit

einer Kombination aus Trainer- und Regelstunden,

der Gestellung einer Leihausrüstung,

eigenen Schnupperturnieren und

nicht zuletzt der mehrwöchigen Nutzungsmöglichkeit

der Übungseinrichtungen

kann der Golfneuling zum attraktiven

Preis in aller Ruhe ausprobieren. Im letzten

Jahr haben so über hundert Gäste in den

Golf- und Landclub Holledau sowie zu

einem neuen Sport gefunden.

Doch auch langjährige Golfsportler

erwartet eine aufregende und spannende

Saison. Der Turnierkalender 2012 ist

gespickt mit interessanten Turnierevents

und den bewährten Offenen Mittwochsund

Freitagsturnieren.

Machen Sie sich selber ein Bild und informieren

Sie sich auf der Homepage:

www.golfclubholledau.de oder unter

rezeption@golfclubholledau.de


FREIZEITANGEBOT 39

Gerolsbacher Golftag am Sonntag,

17. Juni von 10 – 17 Uhr: Vorbeikommen

– ausprobieren – Spaß haben

Unter diesem Motto lädt der Golfclub

Gerolsbach am Sonntag, den 17. Juni, zum

kostenlosen Golftag auf die Golfanlage ein.

Von 10 bis 17 Uhr ist jeder auf dem

Stegerhof in Gerolsbach recht herzlich

willkommen, der Lust hat, den großen

Sport mit dem kleinen Ball unverbindlich

und kostenlos auszuprobieren.

Ganz gleich ob Kinder oder Erwachsene

– alle erleben hautnah die Faszination des

Golfsports mit garantiertem Spaßfaktor.

Für die Kinder ist ein eigener Golfparcours

aufgebaut, eine Kinderhüpfburg steht zum

Austoben bereit.

Auf der Übungsanlage kümmern sich

erfahrene Trainer um Ihre ersten Golfschwünge

– seien Sie also neugierig und

versuchen Sie es einmal.

Sie werden auch kulinarisch versorgt

werden, Kaffee und Kuchen stehen für Sie

zur Stärkung bereit. Wunderschöne Augenblicke

erleben Sie auf unserer Gastterrasse

der „Osteria Marcello“, die Sie

gerne mit mediterranen Köstlichkeiten

verwöhnen wird.

Einfach sportliche Kleidung anziehen

und Golf unverbindlich und kostenlos

erleben.

Lassen Sie sich überraschen – der Golf-

Club Gerolsbach freut sich sehr über Ihren

Besuch !

VORBEIKOMMEN

AUSPROBIEREN

SPASS HABEN

KOSTENLOS - EINFACH ANMELDEN

· Kostenlose Golfschnupperstunde

· 60 Minuten Betreuung durch einen erfahrenen

Golfspieler (Golflehrer)

· Golfschläger und Übungsbälle kostenlos

· Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt

· Nur 1 Gutschein pro Person gültig

· Anmeldung erforderlich unter

Telefon 08445-799

Hof 1

85302 Gerolsbach

Tel: 08445 -799

Fax: 08445-91059

email: info@golfclub-gerolsbach.de

www.golfclub-gerolsbach.de


40

INFORMATION

Hopfen erleben!

Diese Bäuerinnen sind ausgebildete Hopfenbotschafterinnen:

(von links, stehend) Barbara

Bauer, Marlene Zellner, Roswitha Turber,

(sitzend) Elisabeth Stiglmaier, Erna Stanglmayr,

Johanna Fuß

Wer hat sich nicht

schon einmal

gefragt, wie der

Geschmack ins Bier

kommt? Und was

genau der Hopfen

damit zu tun hat?

Wie die kostbare

Hanfpflanze angebaut

und wie sie

geerntet wird?

„Hopfenbotschafterinnen“ erläutern Wissenswertes rund

um den Hopfen als „Seele des Bieres“ und als wertvolle

Arzneipflanze.

Die Hopfen-Erlebnis-Führungen mit Bewirtung können an

festen Terminen wahrgenommen oder als individuelles Arrangement

gebucht werden. Eine schöne Idee für viele Gelegenheiten

– ob Familien- oder Betriebsausflug, für

Besuch von auswärts oder als Geschenk für „Zugezogene“.

Und Kindern macht ein Besuch auf einem Bauernhof

immer Freude!

Im Rahmen der Hallertauer Hopfenwochen öffnen einige

Hopfenanbaubetriebe ihre Höfe für Besucher. Ausgebildete

Mehr unter www.hopfen-erleben.de

Kontakt: Marlene Zellner, Telefon 08751.3711

Mit dem Stadtstorch

Als das Geisenfelder Benediktinerinnen-Kloster

1803 aufgelöst wurde, ging die fast 800-jährige

Geschichte des Klosters zu Ende, in der das Schicksal der Bürger des Marktes Geisenfeld

und das der Klosterfrauen auf das Engste verbunden war. Gemeinsam oder

auch gegeneinander durchlebte und durchlitt man das dramatische Wechselspiel

der bayerischen Geschichte.

durch die Geschichte Geisenfelds

Die Schauspieler der Gruppe Stadtstorch nehmen den Zuschauer mit auf eine Zeitreise

zurück in die Zeit des 30-jährigen Krieges mit viel Leid und Zerstörung für die Abtei

und in die Zeit der Säkularisation, in deren Folge die Klosterfrauen vor dem Nichts

standen. Auch der später im Hofbräuhaus berühmt gewordene Geisenfelder

Braumeister Pongraz gibt sich ein Stelldichein. Die im Kern auf geschichtlichen

Tatsachen und historischen Charakteren beruhenden Szenen dieser informativen

abendlichen Führung versetzen in die Zeiten der Pest und der unsäglichen

Hexenprozesse zurück, die für die damalige Bevölkerung mit viel Leid verbunden

war. Der Zuschauer erlebt hautnah den schrecklichen Hauch der Geschichte.

Interessiert? Gerne organisieren wir für Sie Ihre individuelle Führung für Ihre

Familien- und Betriebsfeier, Ausflugsfahrt, etc. · Informationen zu den Führungen

unter: www.geisenfeld.de und Telefon-Hotline 0171 8275524

Lutzenburger: Ausgesuchte, exklusive Hopfenspezialitäten

Wenn die Lutzenburgers ihre Spezialitäten präsentieren, schaut auch

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gerne vorbei.

Mitten im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt liegt

das Städtchen Mainburg – eingebettet in das „grüne Gold“ der Hopfengärten.

Hier hat vor 223 Jahren ein Vorfahre der Familie Lutzenburger sich zur Aufgabe

gemacht, aus der aromareichen Pflanze Hopfen eine Spirituose zu

kreieren: die bis heute beliebte Spezialität das HALLERTAUER HOPFENGOLD.

gebracht. Die Geschäftstätigkeit erweiterte sich ständig. Der Herstellung von

Essig folgte 1865 die „Concession zum Brauen von Weizen- und weissem

Gerstenbier“. Dazu kamen eine Wachszieherei sowie eine Konditorei mit Café

und der Handel mit Zuckerwaren.

Das kleine Traditionsfamilienunternehmen wird heute noch von der Familie

Lutzenburger geführt und besteht aus der Likör- und Schokoladenmanufaktur

sowie einer hauseigenen Confiserie. In allen Herstellungsbereichen werden

feinste und edelste Produkte von Hand hergestellt. In den schönen Gewölben

des Stammhauses befindet sich ein Wein- und Spirituosenfachgeschäft. Das

Konditorei-Café ist gleich beim großen Parkplatz, dem Griesplatz, zu finden.

Es war das Jahr 1789, in dem Johann Lutzenburger den Grundstein für den

heutigen Betrieb legte. Mit Alkohol und dem damals eher seltenen Zucker

stellte der Rosoglio- und Branntweinbrenner ein „wunderbares Wasser“ her,

welchem man eine Menge positiver Eigenschaften nachsagte. Nach und nach

wurden viele besondere Liköre und Brände produziert und in den Handel

Lutzenburger GmbH

Scharfstraße 1 · 84048 Mainburg

Tel.: 08751 1027 · Fax: 08751 9000

info@hopfengold.de · www.hopfengold.de


DAS BIER-TERZETT 41

Hallertauer Biere im Test

WILLI ABELE, ALEXANDER HERZOG und THILO STEINDORF

(v.r.n.l.) verkosten besondere Hallertauer Biere

In dieser Rubrik stellt die HALLERTAU

künftig jeweils drei Bier-Besonderheiten

vor: z. B. besonders gehopfte, temporär erhältliche,

prämierte oder erstmals gebraute

Biere. An der Verkostung sind neben dem

Herausgeber Alexander Herzog die beiden

Brauer Willi Abele und Thilo Steindorf

(li.) beteiligt. Die Bewertung ist absolut

subjektiv, aber unbestechlich.

Bewertung Bewertung Bewertung

„Kloster Gold Hell“

Klosterbrauerei Scheyern

„Weißbier“

Müllerbräu Pfaffenhofen

„Barock Dunkel“

Kloster Weltenburg

Alkohol: 5,4 Vol. · Stammwürze: ca. 13

Besonderheit: Export-Bier, das als Helles

deklariert wird

Farbe/Optik: goldfarben hell, klar

Geruch: malzig-frisch

Hopfenaroma, -bittere: dezent

Vollmundigkeit: gut, intensiver Malzcharakter

Rezenz: gefällig

Gesamteindruck:

Malzbetontes, gefälliges Exportbier

Alkohol: 5,2 Vol · Stammwürze: ca. 12

Besonderheit: Verwendung von Aromahopfen

aus eigenem Anbau

Farbe/Optik: starke Hefetrübung

Geruch: wenig, leichte Hopfenaromen

Hopfenaroma, -bittere: kaum erkennbar

Vollmundigkeit: gut, leichte Fruchtnoten

Rezenz: feinperlig

Gesamteindruck:

Weißbiertypisch, süffig, frisch

Alkohol: 4,7 Vol · Stammwürze: ca. 11,5

Besonderheit: In diesem Jahr wiederholt

Goldmedaillengewinner beim

World Beer Cup!

Farbe/Optik: sehr dunkel, fast bordeauxrot

Geruch: vorherrschend malzig mit

satten Röstaromen

Hopfenaroma, -bittere: dezent

Vollmundigkeit: sehr angenehm

Rezenz: gut

Gesamteindruck:

Süffig, lädt zum Weitertrinken ein

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

Herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Gut trinkbares „Tafel-Bier“

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Der Braumeister sollte sich Rat holen


?EIN 42 BILD UND SEINE GESCHICHTE

Gewinnen Sie ein

Hallertau-Menü für 2 Personen

GEWINNERMENÜ

im Willi Bräu

Der Attenkirchener Anton Mittermeier wusste,

dass das abgebildete Bauernhaus in Staudhausen

stand. Nun freut er sich auf ein Hallertauer

Menü für zwei Personen, das Willi-Bräu-Wirt

Willi Abele (rechs) auftischen wird.

Wer kennt dieses Hallertauer BAUERNHAUS?

Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Personen machen?

Unter allen Einsendern, die bis zum 31.07.2012 richtige Hinweise

liefern, verlost „Hallertau“ eine „Einladung zum Gänse-Essen“ für

2 Personen im Huberhof in Nandlstadt/Airischwand (www.airischwand.de).

Die Auflösung gibt es dann in der nächsten Ausgabe des Magazins

„Hallertau“ (Herbst 2012).

Einsendungen an: alexander.herzog@imago87.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des Magazins „Hallertau“

sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Gänse des Huberhof warten schon.


Von der Hallertau in die Welt

In Mainburg, gelegen in der Hallertau zwischen München und Regens burg,

hat die Wolf GmbH Ihren Firmensitz. Das Unter nehmen ist eines der führenden

Systemanbieter von Heiz-, Klima-, Lüftungs- und Solartechnik.

Beginn einer rasanten Entwicklung in die Spitze der europäischen

Gebäude technik war zunächst die Klima- und Lüftungstechnik.

Opern häuser, Museen, Flughäfen, Büro gebäude oder Sportstadien -

wie beispielsweise die Allianz-Arena in München - sind weltweit mit

Klima- und Lüftungsgeräten von Wolf ausgerüstet.

Der Einstieg in die Heiztechnik in den achtziger Jahren war ein

bedeutender Meilenstein in der erfolgreichen Geschichte des Unternehmens.

Umweltfreundliche und wirtschaftliche Heizprodukte von Wolf

haben sich schnell als Markenfabrikate mit anspruchsvoller Qualität etabliert.

Produktion und Service auf höchstem Niveau sind

die Grundlage dafür. Das erfordert ständige Investitionen in den

Ausbau des einzigen Produktions standorts. Von Mainburg aus liefert Wolf

seine Heiz- und Klimasysteme in die ganze Welt.

Als einer der größten Arbeitgeber im Landkreis Kelheim, beschäftigt das

Unter nehmen ca. 1300 Mitarbeiter und vertraut dabei auf das Qualitätssiegel

“Made in Germany”. 16 Verkaufsbüros in Deutschland und 56

Auslands ver tretungen weltweit garantieren immer die Nähe zum Kunden.

Besuchen Sie unseren Ausstellungsraum! Täglich geöffnet von 7.30 - 17.00 Uhr. Freitags bis 15.00 Uhr

Wolf GmbH, Industriestr.1, 84048 Mainburg, Tel.: 08751/74-0, Fax: 08751/74-1600, www.wolf-heiztechnik.de

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