Spezialgebiete der Fertigung - Midrange Magazin

midrange.de

Spezialgebiete der Fertigung - Midrange Magazin

06

2009

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · Ausgabe 221 · € 13,– · CHF 25,–

Anforderungen in der Software umsetzen

Spezialgebiete

der Fertigung

Gewusst wie

KMU und BI

ERP für Lebensmittel

Hohe Ansprüche

Dokumente erstellen

Flexibler Output

Softwareverteilung

IBM Director for

Multiplatforms

MySQL

Test der MySQL-

Serverinstallation 5.1

SPEZIAL

IT-Aus- und

Weiterbildung

Alfred M. Keseberg, Geschäftsführer PSIPENTA

Software Systems GmbH, im Interview auf Seite 12


UML Extrahierung

Extraction

Data Datenmodell Modeling

Extrahierung

Extraction

Extrahierung Business Rule der

Geschäftsregeln

Extraction

DDS zu to SQL

Modernisierung

Modernization

Sofortdokumentation

Instant

Documentation

Strukturdiagramme

Structure Charts

RPG/COBOL

zu to J2EE

RPG/COBOL

Pseudo Code

NEW NEU IN RELEASE 8:

Design

Derive Relationales Legacy Altsystem-Datenmodell Relational Data Modelableiten

Recovery

Business Extrahierung Rules und Extraction Dokumentation & Documentation

von Geschäftsregeln

Database Modernization - DDS to SQL

& Datenbank Globalization Modernisierung —

DDS zu SQL und Globalisierung

Reengineer to UML and J2EE

Neuentwurf nach UML und J2EE

Document Java & VB

Dokumentation in Java und VB

with X-Analysis

Test Data Subsetting & Db2 Web Query

Wizards Teilmengenbildung für Testdaten und

Db2 Web Query Wizards

The Verstehen first step ist in jedem any project Projekt

starts der erste with Schritt understanding

Trial Testen X-Analysis Sie X-Analysis over your mit Ihrem own system

for eigenen 30 days System and see für 30 for Tage yourself. und

beurteilen Sie selbst.

www.databorough.com

info@databorough.com

North America: 705.458.8672

Worldwide: 44 1932 848564


EDITORIAL

Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAGAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Spannungsbogen

Manchmal geht so ein Editorial seltsame Wege. Da stolpert man

über das Wort Produktpiraterie, grämt sich ob der Delikte in

Sachen Urheber- und Markenrechte und freut sich über die Aufklärungsquote.

95 Prozent – nicht schlecht. Dennoch: Jedes vierte Computerprogramm

hierzulande ist illegal im Einsatz, 10 Prozent weniger

kriminelle Energie könnten 12.000 neue Jobs schaffen. In den Kinos

säßen 13 Prozent mehr Besucher (die über 1,90 Meter garantiert direkt

vor meiner Nase). Apropos Riecher: Dass der Zoll 50 Prozent mehr

gefälschte Computer sicherstellen konnte als im Vorjahr, sorgt bei der

Artenvielfalt moderner Freibeuterei

ja kaum noch für ein Û Selbst schuld Wer nicht sät, kann nicht ernten.

müdes Lächeln. Auf meiner Bianca Bacher kommentiert „die Nachwuchsfrage“

Recherche-Reise lande ich (Seite 8) Û Bildung: Was haben Spiegel Leser

im Piracy Reporting Centre, mit den Mitgliedern des COMMON e. V. gemein

finde eine aktuelle Weltkarte

der Produktpirateriefälle kämpft um Wettbewerbsanteile. Branchenlösungen

(Seite 18) Û Bittere Pille: Die Lebensmittelbranche

inklusive Details und klick – kämpfen mit (Seite 30 ff.) Û Turnschuh ade: Moderne

Softwareverteilung geht anders (Seite 36 ff.)

schon stehe ich mitten im International

Maritime Bureau

(IMB), das sich mit „echter“ Piraterie beschäftigt. Verdoppelt hat sich

die Zahl der Überfälle im ersten Quartal 2009, meist werden Schiffe

gekapert, deren Besatzung wegen explosiver Ladung nicht bewaffnet

sein darf. Die Angreifer haben MPs, Granatwerfer oder gar Panzerfäuste;

zunächst geht es um Leben und Tod und dann natürlich um

Moneten. Das IMB gehört übrigens zum ICC (Internationale Handelskammer).

In dessen Download-Area stoße ich auf einen Leitfaden zur

Bekämpfung von Korruption – Versuche und Abwehrstrategien inklusive.

Schnellboote und Enterhaken sind nichts gegen diese fesselnde

Lektion für alle, die bei Bestechung noch an Al Pacino in Glanzrolle

denken. Mensch, hat der sich verändert …

Mit oxaion können wir besser

auf den steigenden Liefertermindruck

der Kunden reagieren.

///// Bob McIntosh

IT-Leiter, Bernstein AG, Porta Westfalica

Branche: Elektro-/Elektronikbranche

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

info@oxaion.de I www.oxaion.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

3


inhalt

MIDRANGE AKTUELL

Alfred M. Keseberg, Geschäftsführer PSIPENTA Software

Systems GmbH: „Gerade in schwierigen Zeiten wie

jetzt sind es nicht die technischen Themen, die unsere

Kunden umtreiben, sondern echte funktionale Mehrwerte,

die einen hohen ROI ausweisen.“ Û Seite 12

News & Ticker 6

Die Business-Schnittstelle 7

IBM Partnership Solution Center

Köpfe 8

Mehr als ein Kostenfaktor 10

Kommentar zur Frage des Monats

Spezialgebiete der Fertigung 12

Anforderungen in der Software umsetzen

Gleichgesinnte Partner 14

GSE-Tagung der IBS Pharma findet großes Interesse

MIDRANGE spezial

Waiheng, iStockphoto.com

SPEZIAL

IT-Aus- und

Weiterbildung

Das Internet als Informationsquelle Nr. 1 liefert sicher

wichtige Informationen, stellt aber keinen Ersatz für zielgerichtete

Weiterbildung dar. Aktuelles Wissen ist nicht

nur für ein Unternehmen, sondern auch für die Mitarbeiter

immens wichtig. Û Seite 16

BI, Datawarehouse,

Risikomanagement

Unternehmen aller Größenordnungen stehen heute vor

ähnlichen Herausforderungen: Kosten druck, starker

Wettbewerb auf allen Märkten und hohe Anforderungen

an das externe Berichtswesen. Wenn BI hier helfen soll,

dann ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt. Û Seite 22

Branchenlösungen:

Food, Beverage,

Pharma

Harter Wettbewerb, Preiskampf sowie sinkende Margen

kennzeichnen das Marktgeschehen im Lebensmittelbereich.

Die Wettbewerbsfähigkeit in diesem Umfeld zu

sichern, erfordert optimierte Prozesse und Software, die

alle Potenziale zur Effizienzsteigerung erschließt.

Û Seite 30

Auf Erfolgskurs 16

IBM POWER-Academic-Initiative

Maßnahmen für die Zukunft 18

COMMON Mitglieder wissen mehr

21 Jahre AS/400-Ausbildung 20

rsb - Entscheidung zur Spezialisierung

BI, DATAWARE house, RISIKO MANAGEMENT

KMU und Business Intelligence 22

Ding der Unmöglichkeit oder gewusst wie

Zentrales Controlling 24

Cubeware Importer unterstützt Aquin Components GmbH

Flexible Entscheidungen 26

BI und Performance Management in der Praxis

Datenverarbeitung in Echtzeit 28

Event Processing hilft beim Risikomanagement

Gestärkte Finanzen 29

HanseMerkur setzt auf Risikomanagement von Board

BranchEN Lösungen

Hohe Ansprüche 30

ERP für die Lebensmittelbranche

Software mit Biss 32

Tonnenweise Nudeln bei Recheis dank Lawson

Im Wettbewerb behaupten 34

infor unterstützt Warsteiner bei Planung und Steuerung

TECHNIK & INTEGRATION

Softwareverteilung 36

IBM Director for Multiplatforms

MySQL 39

Test der MySQL-Serverinstallation 5.1

4

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


juni 2009

MARKTÜBERSICHT

Dokumente selber erstellen 42

Trends im Output: Masse mit Klasse

Anbieterübersicht 43

Flexiblerer Output 44

Professionelle Dokumente generieren

Stets auf Sendung 46

A-Medialynx GmbH archiviert mit Profi

Eine Lösung, die sich rechnet 47

Effiziente Rechnungsbearbeitung in der Medizintechnik

Da sitzt der Workflow 48

Polstermöbelproduzent integriert DMS-System

Dokumentenmanagement

Dokumentenmanagement ist ein weitreichender Begriff,

der sehr oft unterschiedlich interpretiert und verkauft

wird. Das Themenfeld ist hochkomplex und so vielseitig

wie die Herausforderungen der Kunden. Û Seite 42

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für Unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û

www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û

www.midrange-event.de

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û

www.midrange.de

MIDRANGE WEBFAIR

WEBFAIR

MIDRANGE

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen

Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit

wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

MIDRANGE

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen

ist bei der MIDRANGE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung.

LiveDay

jeweils am letzten

Montag des Monats

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

service@midrange.de ı www.midrange.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

5


MIDRANGE AKTUELL

TICKER

Winterling, iStockphoto.com

Software-Konjunkturpaket von Magic

Hardware-Zertifizierung für Ferrari

Û Ferrari electronic hat die Produktfamilie

OfficeMaster Gate erfolgreich für

den Microsoft Office Communications

Server (OCS) 2007 R2

zertifizieren lassen. Da

das OCS R2-Release eine

Vielzahl neuer Funktionen

mitbringt, musste

die bereits vorhandene

Zertifizierung durch stark erweiterte

Testreihen erneuert werden. OfficeMaster

Gate ist nunmehr offiziell „qualified

Gateway for OCS 2007 R2“ sowie „qualified

Gateway for OCS 2007“. OfficeMaster

Gate setzt ISDN-Protokolle auf die

Û Die Magic Software Enterprises

(Deutschland) GmbH bietet Software

entwickelnden Unternehmen insgesamt

einer Million Euro als „Abwrackprämie“

für veraltete Entwicklungssoftware.

2.500 Euro erhalten

Unternehmen,

wenn sie diese gegen

uniPaaS, die

Applikations- und

Entwicklungsplattform

für Client-Server‐,

Rich-Internet- und Softwareas-a-Service-Lösungen,

eintauschen.

Damit reduziert sich der Preis für eine

Entwicklungslizenz um nahezu 50 Prozent.

Das „Software-Konjunkturpaket“

startete am Tag der Arbeit, dem 1. Mai

2009, und läuft bis zum 31. Juli 2009.

Insgesamt 400 uniPaaS-Entwicklungslizenzen

werden subventioniert. Damit

stehen eine Million Euro als Abwrackprämie

bereit.

www.magicsoftware.com/abwrackpraemie

Microsoft-spezifischen SIP-Protokolle

bzw. SIP auf Euro-ISDN um. Dabei unterstützt

die bewährte Ferrari electronic-

Produktfamilie ein

bis vier ISDN-Basisanschlüsse

und ein

bis zwei Primärmultiplexanschlüsse.

Die jeweiligen Einstiegsmodelle

können ohne Hardware-

Tausch durch Softwarelizenzen modular

hochgerüstet werden, beispielsweise

von 1 × S2M auf 2 × S2M.

www.mediagateway.de

Exklusiv bei Avnet: E‐Mail-Archivierungsbundles

Û Avnet Technology Solutions bietet

ab sofort vorinstallierte E‐Mail-Archivierungspakete

von IBM an. Der Distributor

hat hierüber eine exklusive Vereinbarung

mit IBM Deutschland getroffen

und bietet seinen Business Partnern

diesen Installationsservice ab sofort an.

Mithilfe der IBM Lösungen wird E‐Mail-

Langzeitarchivierung kostengünstig,

anwenderfreundlich und entspricht den

gesetzlichen Anforderungen. Die Lösung

besteht aus IBM CommonStore, IBM

ContentManager und IBM System x Server

in sechs Varianten. Je nach Anforderung

und Kundenwunsch werden ab

sofort in Verbindung mit der Bestellung

eines der sechs Archivierungs-Bundles

die Vorinstallation/Pre-load des IBM

Content Manager und CommonStore for

Mail (Exchange/Domino) durchgeführt.

www.avnet.com/ts/de

Û Neu: SAP Business Suite. Nach

einer erfolgreichen Einführungsphase

ist die neue Version der SAP Business

Suite jetzt weltweit verfügbar.

Die Suite hilft Unternehmen dabei,

Geschäftsprozesse auch über traditionelle

Anwendungsgrenzen hinweg

zu verbessern. Die SOA-Architektur

ermöglicht es außerdem, Upgrades

im laufenden Betrieb mit Hilfe von

Erweiterungspaketen aufzuspielen.

Neu sind auch verschiedene Analyse-Tools.

www.sap.de Û Edeka

vertraut auf IT-as-a-Service von

S+S. Warum die notwendigen Softwarelösungen

käuflich erwerben Im

Vergleich zu unternehmenseigenen

Anwendungen bieten IT-as-a-Service-

Lösungen Einsparungen von bis zu 20

Prozent. Ein Vorteil, der inzwischen

auch für selbständige Edeka-Händler

verfügbar ist. Schon für 26 Edeka-Filialen

im Raum Hamburg werden die

kaufmännischen Lösungen von S+S

SoftwarePartner via Datennetz eingesetzt.

www.softwarepartner.net

Û Pavone wird neuer JBoss-ISV-

Partner von Red Hat. Nach der

Zertifizierung der Pavone Process

Control Suite für die JBoss Enterprise

Middleware hat Red Hat Pavone

in den JBoss ISV Catalog aufgenommen.

Pavone-Kunden profitieren jetzt

vom 24 × 7-Red-Hat-Support, sie erhalten

Zugang zu den Product Roadmaps

und dem detaillierten technischen

Support. www.redhat.com

Û Fritz & Macziol ist „Speciality

Elite“. Fritz & Macziol hat sich im

Rahmen der strategischen Initiative

Dynamic Infrastructure von IBM als

erster zertifizierter Partner in Europa

positioniert. FuM erfüllt alle Zertifizierungen

und Anforderungen in der

höchsten Stufe „Speciality Elite“. Die

hohen Anforderungen deckt Fritz &

Macziol mit seiner kunden- und lösungsorientierten

Aufstellung und

Strategie ab. www.fum.de

www.midrange.de

6

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


IBM Partnership Solution Center

Die Business-Schnittstelle

In den IBM Partnership Solution Centern kann man sich

direkt vor Ort über IBM Produkte und Lösungen informieren.

Bernd Schierholz, Direktor

Geschäfts bereich Mittelstand und

Partnership Solution Center (PSC),

kennt die Bedürfnisse von mittelständischen

Kunden: „Der Mittelstand sucht

Ansprechpartner bei der IBM, mit denen

er regional, vor Ort und auf Augenhöhe

reden kann. Deswegen haben

wir in Deutschland in sechs regionalen

Wirtschaftszentren in den Städten

Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt,

Stuttgart und München vor Ort.

Dort können sich die Partner, Reseller

und Berater im Markt mit ihren Kunden

und Interessenten treffen. Diese

Möglichkeit wird sehr rege genützt, alleine

im ersten Quartal 2009 haben wir

über 150 Veranstaltungen abgehalten.

Die Idee oder Vision hinter den PSCs

ist die Vorstellung eines Marktplatzes,

der zum Austausch von Ideen genutzt

wird, wo sich Geschäfte anbahnen oder

wo man sich generell kennen lernen

kann. Ich lade alle Partner und Partnernetzwerke

ein, die PSCs und ihre

vielfältigen Angebote rege zu nutzen.

Die Kunden und Partner, vor allem die

mittelständischen, brauchen ein Forum

als Möglichkeit für eine persönliche

Kontaktaufnahme mit der IBM.“ ó

IBM Deutschland GmbH, Stuttgart

www.ibm.de

Bernd Schierholz

Direktor Geschäftsbereich

Mittelstand und

Partnership Solution

Center (PSC),

IBM Deutschland

GmbH

Sparen Sie Geld und

optimieren Sie Ihr

Output-Management.

CD-ROM - Inhalt:

SpoolMaster 5.1

Der SpoolMaster 5.1 ist

der Output-Allrounder

für Ihre anspruchsvollen

Aufgaben.

-

-

-

Kostenreduktion durch

intelligente Druckersteuerung

VFL.net, Formulare visuell

gestalten per WYSIWYG

Digitale Signatur zum

rechtskonformen Versenden

Ihrer Formulare

- Mehrsprachigkeit

(z. B. Chinesisch)

- Archivieren im PDF/A-, TIFFund

vielen weiteren Formaten

- und noch vieles mehr

Wenn Sie diesen Text lesen können,

dann sind Sie bereits auf dem richtigen

Weg zu Ihrer neuen und verbesserten

Output-Management-Lösung.

Sollten Sie an dieser Stelle keine CD-ROM

vorfinden, dann wenden Sie sich bitte an

info@SpoolMaster.de

1. Die Präsentation

2. Die Software

Im Software-Ordner

der beiliegenden CD-

ROM finden Sie auch

die SpoolMaster 5.1

Software in Deutsch,

Deutsch für CHRID 500

und Englisch.

Weitere Informationen

finden Sie unter:

www.SpoolMaster.de 7

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN


MIDRANGE AKTUELL

Köpfe

Nach mehreren Jahren kontinuierlichen Wachstums erlebt die Zeitarbeitsbranche in 2009

einen drastischer Umsatzeinbruch: Nachdem der Markt im Jahr 2008 noch um knapp fünf

Prozent auf 17,6 Milliarden Euro gewachsen war, wird die Branche im Jahr 2009 um bis zu

33 Prozent schrumpfen. Das sind Ergebnisse einer Studie von Ernst & Young. www.ey.com/de

Richard Reidy

President und

CEO, Progress

Software

Birgitta Hauser

Software-Engineer,

Toolmaker Software

GmbH

Josef Holzegger

Head of Consulting

Sales,

SAP Österreich

Die Progress Software Corporation hat

Richard D. Reidy zum neuen President

und CEO berufen. In beiden Rollen ist

Richard Reidy Nachfolger von Joseph

W. Alsop, einem der Mitbegründer von

Progress Software. Reidy kam 1985

als Programmierer von OpenEdge zu

Progress Software. In den Folgejahren

bekleidete er zahlreiche technische und

Managementpositionen. Unter anderem

war er als Vice President Product Development

für existierende und neue Produktlinien

verantwortlich.

www.progress.de

Seit 1. April gehört Birgitta Hauser zum

Team der Toolmaker Software GmbH.

Hauser ist RPG- und ILE Spezialistin

und wird als Software-Engineer und für

kundenindividuelle Schulungen in den

Bereichen RPG, ILE und SQL eingesetzt.

Birgitta Hauser ist außerdem Co-Autorin

mehrerer IBM-Redbooks. Sie war nach

dem Studium zur Diplom-Betriebswirtin

mehrere Jahre im Bereich Controlling

und Fertigungs-Abrechnung tätig, bevor

sie 1992 als Programmiererin in den

AS/400-Bereich wechselte.

www.toolmaker.de

Neuer Head of Consulting Sales bei der

SAP Österreich ist seit April Dipl.-Ing.

Josef Holzegger. Der 46-jährige Manager

zeichnet damit für die Erweiterung und

Vertiefung des Beratungs- und Serviceportfolios

der SAP in Österreich verantwortlich.

Der Oberösterreicher ist Absolvent

der Johannes Kepler Universität

in Informatik und seit rund zwölf Jahren

bei SAP Österreich. Zuletzt war er als

Sales-Manager für die mittelständische

Industrie tätig. Holzegger verfügt über

zwei Jahrzehnte Branchen-Erfahrung.

www.sap.com

Ralf Stoll

Vertriebsbereichsleiter

Mittelstand,

itelligence AG

Klaus Radermacher

Geschäftsführer,

Bestence GmbH

Hans-Peter Petry

Leiter Communication

Technology,

Detecon International

GmbH

Ralf Stoll hat am 1. April die neu geschaffene

Position als Vertriebsbereichsleiter

Mittelstand bei der itelligence AG übernommen.

Der 40-Jährige verantwortet

damit einen stark wachsenden Bereich.

Er und sein Team ergänzen das bestehende

Vertriebsteam in Deutschland

unter Dr. Andreas Pauls. Ralf Stoll verfügt

über umfangreiche Vertriebs- und

Management-Erfahrung im SAP-Umfeld,

die er bereits bei IDS Scheer, SAP und

Steeb Anwendungssysteme GmbH unter

Beweis gestellt hat.

www.itelligence.de

Dr. Klaus Radermacher ist neuer Geschäftsführer

beim Beratungs- und

Softwarehaus Bestence. Der 46-jährige

Manager ist damit für die Aktivitäten

des auf BPM spezialisierten Unternehmens

in Deutschland, Österreich und

der Schweiz zuständig. Mit webbasierten

SaaS-Applikationen bietet Bestence

seinen Kunden ein kostengünstiges, flexibles

und stabiles Lösungs- und Beratungskonzept

an. Radermacher bezieht

seinen Dienstsitz in der Siegburger Zentrale

von Bestence.

www.bestence.com

Dr. Hans-Peter Petry verantwortet seit

1. April 2009 bei der Management- und

Technologieberatung Detecon International

die Competence Practice „Communication

Technology“. Als neues Mitglied

im Executive Board steuert er damit alle

Beratungsaktivitäten, die die Planung,

den Aufbau und die Erweiterung von

Kommunikations-Plattformen und -systemen

in den Bereichen Festnetz, Mobilfunk,

Wireless Access & Distribution,

digitaler Bündelfunk und Satellit betreffen.

www.detecon.com

8

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


workshops

kalender

RIA

Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich

kein Frauenname, vielmehr handelt es sich

um eine neuartige und zukunftsfähige Technologie

für die Realisierung von Oberflächenkonzepten.

„Rich Internet Applications“

sind jetzt auch auf System i oder Power i

verfügbar. In dem gleichnamigen Workshop

erläutert Klaus-Peter Luttkus, welche Entwicklungsprodukte

es zur Realisierung von

RIA für Ihre Anwendungen gibt und zeigt

Ihnen live deren Anwendung. Mitte Juni in

Hamburg, Köln, Stuttgart und München.

Weitere Infos unter

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefings 2009

Sie erhalten beim IBM Breakfast Briefing die

neuesten Informationen von IBM, serviert im

Rahmen eines herzhaften Frühstücks. Zur

Wahl stehen Halbtagsveranstaltungen rund

um IBM Systeme, Software und Services.

Power Systems (i)

Die integrierte Lösung für mehr Vielseitigkeit

und Flexibilität bietet alles in einem:

Server, Speicher, Software und Sicherheit.

Ein System, das Sie praktisch nur noch einzuschalten

brauchen. Holen Sie sich einen

frischen Überblick und erleben Sie innovative

Lösungen für wirtschaftliche IT mit IBM

Power Systems und IBM i 6.1. Integration,

Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit vom

Blade bis zum Großsystem. Erleben Sie die

neuen Möglichkeiten der Storageintegration

und POWER6 im BladeCenter sowie Systems-Management

für Ihre gesamte IT mit

dem neuen IBM Systems Director 6.1.

Power Systems (p)

Die leistungsstarken, leicht zu verwaltenden

Systeme für UNIX und Linux bieten viel

Raum für Wachstum, hohe Flexibilität, Zuverlässigkeit

und soliden Investitionsschutz.

Holen Sie sich einen frischen Überblick

und erleben Sie die Möglichkeiten von AIX

6.1, aktuelle Neuigkeiten rund um POWER6

Technologie vom Blade bis zum Großsystem,

Virtualisierung und Energieeffizienz. Lernen

Sie Lösungen mit den Betriebssystemen

der IBM Power Systems sowie Storage und

Systems-Management für das komplette Rechenzentrum

mit dem neuen IBM Systems

Director 6.1 kennen.

Hamburg, 16. 6. – 18. 6.

Karlsruhe, 30. 6.

Event Termin, Ort Veranstalter

Business Integration Server (BIS 6)

im Detail

SAP Mittelstandsfrühstück bei

SOFT-CONSULT

2. 6.

online

10. 6.

Langenau

Fortgeschrittene SQL Techniken 11. 6. – 12. 6.

Bremen

Neuerungen in V5R4 und 6.1 für

Programmierer

15. 6.

Rodgau

Das elektronische Rechnungswesen 15. 6. – 16. 6.

Frankfurt am Main

Manufacturing Scorecard 16. 6.

Stuttgart

HRworks – das richtige Rezept! 16. 6.

Köln

Expertenfrühstück Dortmund 17. 6.

Dortmund

Automatisierung von Papierrechnungen

Power System i Rich Internet

Applications (RIA)

Von der DDS- zur SQL-beschriebenen

Datenbank

LiveDay auf der Online-Messe

MIDRANGE WEBFAIR

17. 6.

Bonn

18. 6.

München

25. 6.

Basel

29. 6.

online

SEEBURGER AG

www.seeburger.de

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

Juni

SOFT-CONSULT Häge GmbH

www.soft-consult.net

EPOS DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

CSP GmbH

www.csp-gmbh.de

ReadSoft GmbH

www.readsoft.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

HRworks GmbH

www.hrworks.de

REALTECH AG

www.realtech.de

PKS Software GmbH

www.pks.de

ITP VERLAG GmbH

www.midrange-academy.com

EPOS GmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

ITP VERLAG GmbH

www.midrange-academy.com

- Die Programmiersprache SQL

- Fortgeschrittene SQL Techniken

- Der RPG Crash Kurs 1

- Der RPG Crash Kurs 2

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

www.ibm.com/de/events/breakfast

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

9


MIDRANGE AKTUELL

FRAGE DES MONATS

Die ITK-Branche leidet unter

starkem Fachkräftemangel.


DIE frage

Bilden Sie Ihren IT-

Nachwuchs selbst aus

DAS ergebnis

49 % ja

744 Teilnehmer

haben abgestimmt

51 % nein

Mehr als ein Kostenfaktor

Angesichts der aktuellen Wirtschaftsdaten

müssen wir wohl

davon ausgehen, dass die erste Reaktion

auf die aktuelle Umfrage vielfach

von Verständnis geprägt sein dürfte:

Schließlich ist Ausbildung zunächst

mal ein Kostenfaktor – und schwierige

Zeiten führen häufig zu schnellen Kostensenkungen.

Diese Reaktion greift allerdings

deutlich zu kurz und birgt sogar große

Risiken, denn die Wirtschaftskrise

plagt uns erst seit wenigen Monaten,

der Fachkräftemangel in IT-Berufen ist

dagegen ein Thema, das uns seit Jahren

Kopfzerbrechen bereitet – und das uns

noch auf absehbare Zeit herausfordern

wird. Denn nicht nur in der ITK-Branche

selbst werden Fachkräfte händeringend

gesucht, auch auf der Anwenderseite

gibt es genügend Jobs für qualifizierte

IT-Fachleute.

Schwierige Situationen zwingen

Unternehmen dazu, sich auf ihre Kernkompetenzen

und Key-Assets zu konzentrieren.

Darin unterscheidet sich

eine Wirtschaftskrise nicht im Geringsten

von einem dauerhaften Fachkräftemangel.

In der ITK-Branche sind diese

Kompetenzen und Assets nur in Ausnahmefällen

große Maschinenparks

oder komplexe Fertigungsanlagen. Es

sind die Köpfe der Mitarbeiter.

Unter diesem Aspekt muss nachhaltige

Personalentwicklung als strategische

Führungsaufgabe verstanden werden.

Nachhaltige Personalentwicklung

ruht auf zwei Säulen: Da ist zunächst

einmal die Rekrutierung qualifizierter

Mitarbeiter. Hier bietet die klassische

Berufsausbildung im eigenen Haus eine

hervorragende Möglichkeit, bestens

qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen.

Die berufliche Ausbildung ist eine

wichtige und sichere Alternative zum

Studium. Ein ausgewogenes Verhältnis

zwischen Auszubildenden und fest

angestellten Mitarbeitern stellt sicher,

dass der Wissenstransfer kontinuierlich

erfolgt und ein Unternehmen auch

mittel- und langfristig planen kann.

Die zweite Säule der nachhaltigen

Personalentwicklung ist die konsequente

berufliche Integration neuer

Mitarbeiter ins Unternehmen sowie

deren ständige Förderung und Weiterbildung.

Gerade qualifizierte Fachleute

müssen kontinuierlich fortgebildet,

gefördert und hochwertig beschäftigt

werden. Eine hohe Personalfluktuation

ist für IT-Unternehmen besonders

in Krisenzeiten schwer zu handhaben.

Nachhaltige Personalentwicklung hingegen

schützt das entwickelte Knowhow

eines Unternehmens und sichert

dessen stetige Fortentwicklung. ó

10

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


kommentar

kommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!

Christine Balderas, iStockphoto.com

Bianca Bacher

Personalleiterin

bei retarus

personal@retarus.de

retarus GmbH

retarus ist ein führender Anbieter professioneller Messaging-Lösungen

und umfassender Managed Services

für die elektronische Unternehmens-Kommunikation

und zur Optimierung und Absicherung elektronischer

Geschäftsprozesse. Das Portfolio zielt auf Großunternehmen

und den Mittelstand und sorgt für optimierte

Geschäftsprozess-Kommunikation mit maximaler Sicherheit

und höchster Performance. Richtschnur für alle

Kundenprojekte sind Transparenz, Nachvollziehbarkeit,

Termin- und Kostentreue. retarus betreibt seine

Lösungen als Managed Service in seinen international

verteilten Hochleistungs-Rechenzentren. Hauptsitz der

retarus Gruppe ist München. retarus beschäftigt rund

185 Mitarbeiter und unterhält Tochtergesellschaften

und Niederlassungen in Frankreich, Italien, Österreich,

Spanien und der Schweiz. Der Kundenstamm ist international

und branchenübergreifend. Er umfasst Unternehmen

wie Adidas, Allianz, B/S/H Bosch und Siemens

Hausgeräte, Alstom, Bayer, Continental, Dätwyler, Fiat

Bank, Galbani, Hanjin Shipping, Hewlett Packard, Honda,

Interflora, Linde, Osram, O ² , Panasonic, Peugeot,

Revlon, Santander, SAP Hosting, Sony, Thomas Cook,

Wrigley, UBS, Volkswagen und viele mehr.

www.retarus.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Täglich werden Informationen über E-Mail, Fax,

SMS, MMS und via Telefon ausgetauscht – Medienbrüche

sind dabei oft vorprogrammiert. Abhilfe

versprechen Unified Messaging (UM)-Lösungen.

Setzen Sie bereits ein UM-System

zur Bündelung und Kanalisierung der

Informationsflut ein

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

11


MIDRANGE AKTUELL

Anforderungen in der Software umsetzen

Spezialgebiete der Fertigung

Die PSIPENTA Software Systems GmbH ist 1997 als hundertprozentige Tochter aus der

seit 1969 bestehenden PSI AG hervorgegangen. Als größte eigenständige Gesellschaft der

PSI AG liefert sie Komplettlösungen für Produktion und Logistik, den Anlagenbetrieb

sowie das Supply Chain Management. Alfred M. Keseberg, Geschäftsführer PSIPENTA Software

Systems GmbH, spricht über die aktuelle Marktsituation und die Anforderungen

der Kunden an einen Softwareanbieter.

„ Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt

sind es nicht die technischen Themen,

die unsere Kunden umtreiben, sondern

echte funktionale Mehrwerte, die einen

hohen ROI ausweisen.“ Alfred M. Keseberg

Thomas Seibold: Ihr Leitmotto lautet

„Software für Perfektion in Produktion“.

Woraus leiten Sie diesen Anspruch ab

Alfred M. Keseberg: Im Gegensatz zu

vielen unserer Marktbegleiter hat sich

die PSI und später die ausgegründete

PSIPENTA schon immer mit Spezialgebieten

aus der Fertigung beschäftigt.

Während sich andere den Themen des

Finanz- und Personalwesens oder des

Controllings widmeten, kümmerten wir

uns um die Produktionsplanung und

-steuerung sowie um die Fertigungsfeinplanung.

Um dem Anspruch der Perfektion

gerecht zu werden, kooperieren wir

mit den führenden Forschungseinrichtungen

in Deutschland. Und so fing auch

alles an. Die damalige PSI GmbH lieferte

vor ziemlich genau 25 Jahren das erste

plattformunabhängige PPS-Standardsystem

– entstanden aus einem Förderprojekt

des Bundesministeriums für Forschung

und Technologie – dem Anlagenbauer

Grenzebach und der Universität

Trier sowie dem Kernforschungszentrum

Karlsruhe. Dieser Philosophie sind wir

bis heute treu geblieben. Aktuell arbeiten

wir zusammen mit der RWTH Aachen

an verschiedenen Fachthemen.

Thomas Seibold: Software allein reicht

meist nicht aus. Wie stellen Sie den

Support und die Weiterentwicklung Ihrer

Lösungen sicher

Alfred M. Keseberg:

Im Elfenbeinturm

sitzen

und hoffen, dass

ein Kunde einem

die Ware aus den

Händen reißt, daran

mag der eine

oder andere „Erfinder

glauben.

Die Wahrheit aber

sieht anders aus. Gerade in schwierigen

Zeiten wie jetzt sind es nicht die technischen

Themen, die unsere Kunden

umtreiben, sondern echte funktionale

Mehrwerte, die einen hohen ROI ausweisen.

Da kommt der Abstimmung

mit den Kundenanforderungen

eine ganz entscheidende

Rolle zu. Denn wer

kann besser beurteilen,

was etwas bringt, als der

Kunde selbst Deshalb sage

ich immer: Die 30.000

Anwender, die täglich mit

PSIpenta arbeiten, sind unsere eigentliche

Entwicklungsabteilung. Das sind

alles clevere Köpfe unserer Exportweltmeister

und Weltmarktführer des Maschinen‐,

Anlagen- und Fahrzeugbaus.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, diese

Anforderungen vernünftig in Software zu

gießen.

Thomas Seibold: Welche Unternehmen

wollen Sie als Kunden gewinnen

Alfred M. Keseberg: Wenn Sie mich

als Vertriebsmann fragen, wollen wir

natürlich jeden

Alfred M. überzeugen.

Keseberg Unser Fokus

Geschäftsführer

aber ist, wie

PSIPENTA Software

Systems sollte es anders

GmbH

sein, die Fertigungsindustrie,

hier speziell die

Auftrags- und

info@psipenta.de Serienfertiger

in den Vorzeigebranchen

des Maschinen‐, Anlagen- und

Automobilbaus. Dies sind häufig eigentümergeführte

mittelständische Firmen,

aber auch Tochtergesellschaften großer

Konzerne, deren Produktionsprozesse

hochkomplex sind.

Thomas Seibold: Wie sieht es mit der

Internationalisierung Ihrer Lösungen

aus

Alfred M. Keseberg: In den Branchen,

wo wir als Zulieferer agieren, kommt man

an der Internationalisierung seiner Softwareprodukte

nicht vorbei. Der Maschinen-

und Anlagenbau beispielsweise hat

im Durchschnitt eine Exportquote von

über 70 Prozent, in unserem Marktsegment,

dem eher gehobenen Mittelstand,

liegt sie sogar noch etwas höher. Gleichzeitig

zeichnen sich diese Unternehmen

immer häufiger durch konzernartige

Strukturen aus, mit Auslandsniederlassungen,

Profitcentern und verlagerten

12

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Produktionsstätten. Alles Anforderungen,

die sich nicht nur auf die Lokalisierung

oder Übersetzung der Software

beziehen, sondern auch funktionaler

Natur sind. Erste Installationen

laufen in Fernost, etwa in

China und Singapur, traditionell

stark sind wir in Tschechien,

Ungarn und auch in Polen. Hier

werden weitere Länder folgen,

so ist aktuell auch eine russische

Version in Planung.

Thomas Seibold: Wie wirkt sich

die weltweite Krise auf Ihr Unternehmen

bzw. auf Ihre Kunden aus

Alfred M. Keseberg: Die Krise geht

natürlich auch an uns nicht spurlos vorbei,

trifft sie doch gerade unsere Kernzielbranchen.

Während in der Automobilbranche

vieles von heute auf morgen

zum Erliegen kam und Projektanfragen

erstmal stillgelegt wurden, sieht die

Investitionsbereitschaft im mittelständisch

geprägten Maschinenbau doch

etwas besser aus. So beschäftigen sich

aktuell deutlich mehr Betriebe mit Softwareauswahl-

und Reeingineering-Projekten

als noch vor gut einem Jahr. Und

dies ist kein Widerspruch zur gesamtwirtschaftlichen

Lage, denn es geht nun

„ Was uns stark macht, ist unsere große

Installationsbasis, die langjährigen

und damit äußerst stabilen Geschäftsbeziehungen

sowie flächendeckende

Softwarepflege-Verträge mit unseren

Kunden.“

Alfred M. Keseberg

darum, die Produktionsprozesse auf ihre

Wettbewerbsfähigkeit hin zu überprüfen

und sie damit noch schneller, effizienter

und profitabler zu machen. Denn

das Gute an dieser fast schon historischen

Rezession ist, dass es kaum mehr

schlechter laufen kann und irgendwann

der Markt auch wieder anzieht. Was uns

stark macht, ist unsere große Installationsbasis,

die langjährigen und damit

äußerst stabilen Geschäftsbeziehungen

sowie flächendeckende Softwarepflege-

Verträge mit unseren Kunden. Im Gegensatz

zu unseren Mitbewerbern haben

wir aber noch einen zusätzlichen Vorteil:

Im stark diversifizierten Konzernverbund

der PSI AG befinden sich sowohl Einheiten

mit zyklischem wie antizyklischem

Geschäft, was uns gerade in der aktuellen

Situation zu einem zukunftsstarken

Partner macht.

Thomas Seibold: Setzen Sie auf organisches

Wachstum oder auf Zukäufe

Alfred M. Keseberg: Das Schöne ist,

dass wir aktuell noch organisch wachsen

können, trotz der Tatsache, dass

der Wettbewerb immer härter wird. Die

Konsolidierung im ERP-Markt führt

zudem zu einem Sterben etablierter

Lösungen, die über eine hohe Installationsbasis

verfügen. Viele Anwender

sind deshalb verunsichert,

skeptisch und zunehmend auch unzufrieden

mit ihren Lieferanten. Eine

Chance, die wir nutzen werden. Aber

auch Zukäufe spielen in der PSI-

Strategie eine wichtige Rolle. Mit der

4Production AG und der Fuzzy Logik

Systeme GmbH (F/L/S) investierte

die PSI gleich zweimal ins Konzernsegment

Produktionsmanagement. Beide

Akquisitionen galten zum einen den

modernen Technologien, zum anderen

aber auch den äußert etablierten

Positionen im Aluminiummarkt

sowie der Automobilbranche. Diese

Investitionen stärken auch das

Produktportfolio der PSIPENTA, so

nutzen wir F/L/S-Methoden zur

qualifizierten Entscheidungsfindung

z. B. bei der Reihenfolgeplanung

in der Fertigung oder Lieferantenbewertung.

Thomas Seibold: Wie sieht Ihre

Prognose für 2009/2010 aus

Alfred M. Keseberg: Jede Prognose

ist zum aktuellen Zeitpunkt rein spekulativ.

Selbst Wirtschaftsinstitute, die

den ganzen lieben langen Tag nichts

anderes tun, als sich mit Prognosen zu

beschäftigen, wagen es nicht mehr, sich

über die Zukunft zu äußern. Deshalb wäre

es vermessen, wenn ich nun kühne

Vorhersagen von mir geben würde. Die

PSIPENTA ist bestens aufgestellt, zeichnet

sich durch funktional hochwertige

Software sowie ein breites Ingenieurswissen

aus und hat mit der nunmehr

40-jährigen PSI eine starke Mutter im

Rücken. Wir haben in den zurückliegenden

Jahrzehnten mehr als nur eine Krise

gemeistert und sind immer gestärkt

daraus hervorgegangen. Wir sind nicht

euphorisch, aber auch in 2009 und 2010

gibt es Fertigungsbetriebe, die in ihre

IT- und Prozesslandschaft investieren.

Hand drauf.

ó

zum unternehmen

PSIPENTA Software Systems GmbH

PSIPENTA entwickelt Softwareprodukte für die

effiziente Abwicklung der Wertschöpfungsprozesse

in den Bereichen Produktionsplanung (ERP),

Fertigungslogistik (WMS) und Feinplanung (MES).

Mehr als 500 Industriebetriebe vertrauen heute

auf die Standardprodukte der PSIPENTA. Beste

Referenzen und höchste Zufriedenheit unter den

Kunden zeugen von überdurchschnittlichen Ergebnissen

in der Projektrealisierung.

www.psipenta.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

13


MIDRANGE AKTUELL

GSE-Tagung der IBS Pharma findet großes Interesse

Gleichgesinnte Partner

Das von International Business Systems initiierte Forum für Anwender und Interessenten

der Branchensoftware IBS Pharma aus dem deutschsprachigen Europa wird sehr gut angenommen.

Zum Erfolgsrezept gehört ein Mix aus Informationen zur Weiterentwicklung des

deutschsprachigen Standards sowie die gemeinsame Erarbeitung künftiger Anforderungen.

Das Softwarehaus International

Business Systems (IBS) hat für

die Anwender und Interessenten seiner

Branchensoftware IBS Pharma

aus Deutschland, Österreich und

der Schweiz eine künftig regelmäßig

stattfindende IBS Pharma GSE

(German Speaking Europe)-Tagung

ins Leben gerufen. An der ersten

Veranstaltung in Räumen des IBS-

Anwenders Leopold Fiebig GmbH &

Co. KG aus Rheinstetten bei Karlsruhe

nahmen renommierte pharmazeutische

Großhändler wie C.

Krieger, Galenica, Leopold Fiebig,

OTTO GEILENKIRCHEN und Richter

Pharma teil, daneben auch Partner

und Fachreferenten von International

Business Systems.

Die Tagung wurde inhaltlich getragen

von der ausführlichen Information

über den geplanten weiteren Ausbau

des deutschsprachigen Standards

von IBS Pharma sowie der lebendigen

Diskussion über die anstehenden Herausforderungen

der Branche. Diese

gemeinsam zu erarbeiten und konkrete

Lösungsansätze frühzeitig in einen

Branchensoftwarestandard zu implementieren,

der von möglichst vielen

pharmazeutischen Großhändlern im

deutschsprachigen Raum eingesetzt

wird, wurde einhellig als zentrales Ziel

aller Teilnehmer definiert.

„In kaum einem anderen Marktsegment

ändern sich die Geschäftsprozesse

so rapide wie im Pharmagroßhandel

– das gilt gerade, aber bei weitem nicht

nur für den Bereich der Distribution.

Die pharmazeutischen Großhändler

sehen sich in der Folge in aller Regel

als Spielball, dessen Bahnen von den

Kunden, Lieferanten und vor allem

den gesetzlichen Rahmenbedingungen

bestimmt werden“, erklärt Kai Mohr,

Sales Director IBS Pharma GSE German

Speaking Europe. „Daher war für

uns der Tenor unserer ersten Pharma

GSE-Tagung sehr wichtig, dass man

sich nämlich am sichersten in einer

Gruppe gleichgesinnter Partner, die alle

vor den gleichen Problemstellungen

stehen, rechtzeitig auf die neuen Herausforderungen

einstellen kann. Darin

lag für uns der beste Beweis, als Anbieter

einer Branchensoftware den richtigen

Weg gewählt zu haben.“

Die Herausforderungen

der Branche annehmen

Kai Mohr

Sales Director

IBS Pharma GSE

German Speaking

Europe

kai.mohr@

ibs-software.de

Die Branchenlösung IBS Pharma verfügt

über vollständig integrierte Module

für Einkauf, Distribution, Lagerverwaltung,

Retouren-Management,

Tourenplanung, elektronische Datenerfassung,

Alert Management, Multi-

Distributions-Center und Buchhaltung.

Sie basiert auf dem ERP-Standard

von IBS Enterprise als funktionalem

Unterbau und profitiert damit

von dessen ständiger Weiterentwicklung.

Aber auch die Merkmale

anderer Verticals wie IBS Paper (Papiergroßhandel),

IBS Electro (Elektrogroßhandel)

und IBS Chemicals

(Chemiegroßhandel) werden mit

einbezogen, da das Bedeutendste

aus den jeweiligen regionalen und

spezifischen Neuentwicklungen immer

wieder strukturell in das Basis-

ERP aufgenommen wird und damit den

Anwendern in allen Branchenlösungen

integrativ zur Verfügung steht.

In diesem Zusammenhang diskutierte

das Plenum in Rheinstetten u. a.

das Thema DTP (Direct-to-Pharmacy)

und die damit drohende Herausforderung,

eventuell schon bald auch das

Direktgeschäft zwischen Herstellern

und Apotheken als deren Lieferant mit

abbilden zu müssen.


Andreas Becker ó

International Business Systems GmbH,

Hamburg

www.ibs-software.de

14

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Für POWER-Könner

Holen Sie sich aktuelles Wissen zum Sonderpreis!

Carmen Rasche

SQL-Abfragen tunen

Für Datenbankadministratoren

und Programmierer

ca. 350 Seiten

€ 198,– Richard Dolewski

System i Disaster

Recovery Planung

Theo Bär

IBM WebQuery

für System i

Das neue Tool für Abfragen,

Auswertungen, Analysen und

Präsentationen

ca. 350 Seiten

€ 198,–

Klaus-Peter Luttkus

Rational Developer

für IBM i (RDi)

Klassische IBM-i-Programmierung

mit RPG, Cobol, CL und DDS

ca. 500 Seiten

€ 248,–

So erstellen Sie einen

wirkungs vollen, vollständigen

und zuverlässigen Plan

ca. 650 Seiten

€ 248,–

Ted Holt, Kevin Forsythe,

Doug Pence, Ron Hawkins

System i

Konzepte und Technik für

Administratoren, Programmierer

und Systemoperating

ca. 840 Seiten

€ 248,–

* zuzüglich Versand kosten anteil. Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN

oder TechKnowLetter erhalten automatisch 10 % Treuebonus.

per Fax

Bestellung + 49 8191 70661

Hiermit bestellen wir ein Exemplar des Fachbuchs:

(bitte ankreuzen)

SQL-Abfragen tunen € 198,–

System i Disaster Recovery Planung € 248,–

IBM WebQuery für System i € 198,–

System i € 248,–

Rational Developer für IBM i (RDi) € 248,–

Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer zuzüglich Versand kosten anteil.

Abonnenten von MIDRANGE MAGAZIN oder TechKnowLetter erhalten

automatisch 10 % Treuebonus. Sie bestellen mit vollem Rücksenderecht

binnen 2 Wochen nach Erhalt.

Firma

Name

Straße

PLZ, Ort

Telefon

Datum

im Web

www.midrange-shop.com

Unterschrift

E-Mail-Adresse

Fax

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de


midrange spezial

it aus- und weiterbildung

IBM POWER-Academic-Initiative

Auf Erfolgskurs

Nach der Zusammenführung von System i und p wurden auch die Aktivitäten im akademischen

Umfeld zusammengelegt und es entstand die IBM-Power-Academic-Initiative.

Ziel dieses Programms ist die Unterstützung

und Ausbildung von Lehrenden,

damit grundlegendes Wissen

über Power-Systeme in praxisnaher

Form an IT-Nachwuchs weitergegeben

werden kann.

IBM an den Schulen

In den vergangenen drei Jahren gab

es im Fachschulbereich gemeinsame

Aktivitäten zusammen mit dem Schulzentrum

SII Utbremen und den bayerischen

EDV-Schulen der Landkreise

Tirschenreuth (Wiesau/Oberpfalz) und

Deggendorf (Plattling). Auf universitärer

Ebene kooperiert IBM mit der FU

Berlin, der FSU Jena, der TU Dortmund,

der Hochschule Heilbronn und der FH

Brandenburg. An der Bergischen Universität

Wuppertal fanden in diesem

Jahr die ersten auf AIX-bezogenen Aktivitäten

in Form von Workshops für

Übergabe einer POWER5 i520 durch TechData Azlan an das BTI Neuss

Lehrende und Studenten statt. Weitere

Hochschulen haben ihr Interesse an

solchen Aktivitäten signalisiert.

Seit 2005 wurden allein in Deutschland

über dieses Programm fast 1.000

Studenten und Fachschüler in Architektur

und Administration von IBM i

geschult. An den Fachschulen wird ein

international einheitlicher i-Operatorkurs

angeboten, der eine Zertifizierung

vorbereitet, die stets über 90 Prozent

der Schüler bestehen. 50 Studenten besitzen

mittlerweile eine gültige technische

Zertifizierung für IBM i, die auch

von IBM- Business-Partnern verlangt

wird. Einige dieser Studenten sind in

i-bezogene Projekte integriert worden

oder haben eine Aufgabe in einem Unternehmen

erhalten, das IBM i einsetzt.

Firmen fragen verstärkt nach den neuen

i-Professionals. Da gute Absolventen

überall einen Job finden, kann man

Firmen nur raten, sich schon frühzeitig

über Angebote von Praktikumsplätzen

oder Sommerjobs den Schülern und

Studenten anzubieten.

Ein weiteres Ziel der Power-Academic-Initiative

besteht in der Schaffung

von Verbindungen zwischen

IBM-Kunden, Business-Partnern, ISVs

sowie in diesem Programm aktiv mitarbeitenden

Lehrinstituten. Wie sich

Unternehmen und Business-Partner in

diesem Programm engagieren können,

verdeutlichen einige Beispiele.

Besonders erwähnenswert ist diesbezüglich

der Einsatz von Wolfgang

Straub von Bechtle, der selbst seit

Jahren IBM-i-bezogene Themen an der

Hochschule Heilbronn lehrt und so Erfahrungen

aus seiner beruflichen Tätigkeit

direkt an Studenten weitergibt.

Dass es nicht immer gleich eine

ganze Vorlesung sein muss, zeigte die

Becom, indem sie Studenten der TU

Dortmund im Rahmen einer Lehrveranstaltung

nach Schwerte einlud, wo sie

ausgehend von realen Problemstellungen

einige von der Becom entwickelte

und mit Power-Systemen implementierte

Lösungen skizzierte und begründete.

Dies hilft natürlich künftigen IT-

Professionals, die unterschiedlichen

Anforderungen von mittelständischen

Unternehmen zu verstehen und das in

Vorlesungen erworbene Wissen in der

Praxis eingesetzt zu erleben.

Sponsoring ist eine weitere Form

von Unterstützung. Wie vielfältig so

etwas sein kann, hat Herr Bichler von

TechData Azlan gezeigt. Zunächst ermöglichte

das Unternehmen den erfolg-

16

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Besuch von Studenten der TU Dortmund bei der Becom

Gemeinsamer Kurs von Fachschülern aus Wiesau mit Common-Mitgliedern

reichsten Absolventen eines Jahrgangs

durch Ausstellung von Zertifizierungsbelegen

eine kostenfreie internationale

Zertifizierung. Im März diesen Jahres

übergab man eine i520 Express an das

Berufskolleg für Technik und Informatik

Neuss, sodass die IBM-i-Ausbildung

jetzt durch die Lehrkräfte durchgeführt

werden kann. Für Mai organisierte

TechData Azlan einen Power Blade

Workshop mit einem US-Trainer in Berlin,

an dem Mitarbeiter und Studenten

der Freien Universität kostenfrei teilnehmen

konnten.

Auch COMMON soll nicht unerwähnt

bleiben. Mittels IBM-i-Ausbildung

von Fachschülern und Mitarbeitern

durch COMMON-Mitglieder

bekommen die Schüler frühzeitig Einblicke

in ihr künftiges Berufsleben.

Gleichzeitig erhalten die Schulen Kontakte

zu Firmen, die POWER einsetzen.

Die Erfahrungen auch in anderen

Ländern zeigen, dass nur dann Interesse

geweckt werden kann, wenn es gelingt,

die Notwendigkeit der Lehre von

POWER-bezogenen Themen und daraus

resultierenden höheren Jobchancen für

Absolventen aufzuzeigen.

Dr. Wolfgang Rother ó

IBM Deutschland GmbH, Berlin

www.ibm.de

Are you looking to take your

System i skills to the next level

Verstehen Sie diesen Satz Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Sie sind stark in

Software Support Pre- und Postsales!

Anforderungen:

Sehr gute Kenntnisse des AS/400 (System i, i5, iSeries) Betriebs-Systems

Beherrschen von Help/Systems Produkten oder ähnlichen Produkten und Lösungen von Vorteil

Windows, Linux, UNIX Kenntnisse erwünscht

Support- und Consultingerfahrung

Reisebereitschaft im EU Raum

Sprachen: Deutsch/Englisch oder Französisch/Englisch fliessend

in Wort und Schrift, weitere Sprachen von Vorteil

Arbeitsort: Zürich

Anstellung: Festanstellung 100%

Arbeitsbeginn: Sofort oder nach Vereinbarung

Bewerbungen bitte per Mail an Barbara Gohl.

Help/Systems International GmbH

WTC, Leutschenbachstrasse 95

8050 Zürich

Tel +41 44 308 3881

barbara.gohl@ch.helpsystems.com

http://www.helpsystems.com

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

17


midrange spezial

it aus- und weiterbildung

COMMON Mitglieder wissen mehr

Maßnahmen für die Zukunft

Was würde wohl eine Art Pisa-Studie bezogen auf den Zustand der IT in mittelständischen

Unternehmen als Ergebnis liefern Eine sicher interessante Fragestellung.

Kaum ein Sektor der Wirtschaft unterliegt

derart schnellen Veränderungen,

wie die IT-Landschaften in den

Unternehmen. Immer neue Funktionen,

Systeme und Standards stellen Tag

für Tag entsprechend neue Herausforderungen

für die zuständigen Mitarbeiter

dar. Doch ist auch das notwendige

Wissen für die fachkundige Umsetzung

neuer Anforderungen in ausreichendem

Maße vorhanden Wann haben Sie

die letzte Weiterbildungsmaßnahme

in einem für Sie wichtigen IT-Bereich

durchgeführt

Komplexität erfordert Spezialisierung

Die steigende Komplexität der Systeme

erfordert mehr und mehr Spezialisierung.

Kosten- und Zeitdruck stehen

der notwendigen Wissenserweiterung

leider allzu oft entgegen. Aber was ist,

wenn die Kosten durch Nichtwissen

steigen oder die Zeit durch erfolgloses

Testen von Unbekanntem knapp wird

Mangelhaftes Fachwissen kostet den

Mittelstand Millionen. Weiterbildungsmaßnahmen

können zur Optimierung

der Arbeit und auch der Abläufe in

einem Unternehmen einen wichtigen

Beitrag leisten.

Das Internet als Informationsquelle

Nr. 1 liefert sicher wichtige Informationen,

stellt aber keinen

Ersatz für zielgerichtete Weiterbildung

dar. Aktuelles Wissen

ist nicht nur für ein Unternehmen,

sondern auch für die Mitarbeiter

immens wichtig – dient

es doch u. a. auch zur Sicherung

des Arbeitsplatzes.

Systeme wie das Power System

i bilden das Rückgrat vieler

Mittelständler. Ein System, dessen

Architektur sich seit zwei

Jahrzehnten bewährt hat. Aber

auch ein System, das wie kaum

ein zweites Erweiterungen unterliegt,

die es schwer machen, das Wissensspektrum

in allen Teilbereichen vorhalten

zu können.

Besonders die Etablierung der IBMi-Plattform

an Universitäten und Hochschulen

ist eine wichtige Aufgabe, die

den Fortbestand des Systems in den

nächsten Jahren mitbestimmen wird.

Insbesondere in den klassischen IBMi-Bereichen

dürfte sich aufgrund eines

Generationswechsels in den nächsten

Jahren der Arbeitsmarkt entscheidend

verändern. RPG wird z. B. als die am

weitesten verbreitete Programmiersprache

im IBM-i-Sektor sicher über

das nächste Jahrzehnt hinweg die Plattform

beherrschen. Doch die Zahl der

Lisapics, iStockphoto.com

Programmierer, die es noch verstehen,

die alten Versionen von RPG mit den

modernen Technologien, die RPG auch

bietet, so einsetzen zu können, dass ein

Unternehmen das Optimum an Leistung

für die Anwendungen erzielen

kann, sinkt zusehends.

Weiterbildung ist ein Muss – auch

oder insbesondere in Zeiten der Krise.

Während in Hochzeiten der Auslastung

in einem Unternehmen die Zeit

nicht da ist, zukunftssichernde Weiterbildungsmaßnahmen

durchführen

zu können, versuchen Unternehmen

in schwachen Zeiten Kostendruck als

Argument gegen Wissenserweiterung

ins Feld zu führen. Dass dies falsch ist,

zeigen viele Beispiele von Anwendern,

die mit teuren Lösungen die Lücke des

Nichtwissens zu schließen versuchen.

Fundamentale Informationen und

Erfahrungsaustausch wird bei COM-

MON Deutschland e.V. groß geschrieben.

Unter dem Motto „COMMON Mitglieder

wissen mehr“ bietet der Verein

insbesondere den Betreibern der Power-Plattform

i seit Jahren ein breites

Portfolio an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

an. Zielgruppen sind dabei

sowohl Anwendungsentwickler als

auch Systemadministratoren. Lokale

Anwenderkreise und Fachgruppen

sind neben der Jahreskonferenz wichtige

Säulen der Weiterbildung für Power

System i.

ó

COMMON Deutschland e. V., Leinfelden-

Echterdingen

www.common-d.de

18

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


ACADEMY

Wissen, neuester Stand!

System i-Workshops in Basel

Operating und Systemsteuerung

IBM i V6.1 (V6R1)

Damit Sie von Anfang an wissen, wie Sie die

neuen Möglichkeiten wirkungsvoll einsetzen

Mit dem neuen Betriebssystem hat IBM eine

ganze Reihe Zukunftsweichen mit Verbesserungen

und Erweiterungen gestellt. Dieser Eintagesworkshop

zeigt von neutraler Seite, was

dahinter steckt und wie es geht.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wirklich wissen möchten, was IBM V6.1

für Sie bedeutet

◊ wissen müssen, wie die neuen Möglichkeiten

angewendet werden

◊ sich strategisch mit IT-Konzeptionen

auseinander setzen müssen

◊ alle neuen Möglichkeiten von V6R1 und

deren Funktion kennen lernen möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Überblick über die neuen Möglichkeiten

des Systembetriebs

k Power Systeme: Partitionierung

k Power Systeme im Blade Center

k Mit Image Katalogen arbeiten

k Werkzeuge: System i Navigator

k Werkzeuge: IBM System Director

Navigator for i

Referent: Klaus-Peter Luttkus

23. Juni 2009 WS-Nr. 5311906

IBM WebQuery für System i

Das „neue“ Query/400 mit mehr Funktionalität,

Komfort, Sicherheit und Performance

WebQuery ist der Nachfolger des nahezu bei

allen System i Anwendern erfolgreich eingesetzten

Query/400. Dieses Tool ist jedoch

nicht nur Ersatz oder Ablösung, sondern es beinhaltet

wesentlich mehr Funktionen, Komfort,

Sicherheit und Performance.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ auch Ihre bestehenden Query/400 Abfragen

über moderne Browseroberflächen

bedienen möchten

◊ Ihre Auswertungen mit einfachen Methoden

grafisch darstellen möchten

◊ Ihre Abfragen effektiver und performanter

erledigen wollen

◊ sichere Verbindungen der Anwender zur

DB2 und Informix wünschen

◊ ein starkes Data-Management Werkzeug

brauchen

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Übersicht über das Produkt Web Query

k Installation & Administration auf System i

k Einstieg in die Bedienung

k Der Report Assistant

k Der Graph Assistant

k Der Power Painter

Referent: Klaus-Peter Luttkus

24. Juni 2009 WS-Nr. 5401906

Von der DDS- zur SQLbeschriebenen

Datenbank

Für schnellere Zugriffe und mehr Performance

in der Anwendung

Der Standardzugriff auf die DB2 Ihres System i

ist SQL. Schon seit Jahren wird von IBM keine

andere Zugriffsmethode für Ihre Datenbank

weiterentwickelt. SQL ist inzwischen erheblich

schneller und flexibler als die nativen Zugriffe.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ Ihre Anwendungen wirklich performant

haben möchten

◊ die Flexibilität von SQL in der Programmierung

lernen wollen

◊ die neuen Möglichkeiten in der Datenbank

nutzen möchten

◊ in der Softwareentwicklung Zeit sparen

möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Implementation der Datenbank

k SQL-Objekterstellung

k Operationelle Datenbank vs. analytische

Datenbank

k Abfrage von SQL-Datenbanken

Referent: Klaus-Peter Luttkus

25. Juni 2009 WS-Nr. 5421906

per Fax

Anmeldung + 49 8191 70661

Firma

Name

Straße

PLZ, Ort

Telefon

Datum

Unterschrift

E-Mail-Adresse

Fax

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops

(1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpflegung

tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.

Ausgabe der Unterlagen ab 8.30 Uhr, Beginn um 9.30 Uhr,

Ende gegen 16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


midrange spezial

it aus- und weiterbildung

rsb - Entscheidung zur Spezialisierung

21 Jahre AS/400-Ausbildung

Rolf Schulze-Seeger, Firmengründer und Geschäftsführer der rsb AS/400-Schulung,

Bad Rappenau, gibt als „Überzeugungstäter“ einen Rückblick und Ausblick.

Vm, iStockphoto.com

Mein Erstkontakt mit der elektronischen

Datenverarbeitung (EDV),

wie die IT früher genannt wurde, erfolgte

1967, als das Wort Computer noch

kein allgemeiner Begriff war. Die Textilfirma

„Benger-Ribana“ in Bad Rappenau

(Baden-Württemberg) suchte einen

Leiter für ihre „Hollerith“-Abteilung.

Lochkarten tabellieren, sortieren, listen,

summieren war damals angesagt.

Natürlich auch Organisationstalent.

Und es dauerte nur wenige Jahre, bis

IBM-Watson ankündigte, dass es nun

richtige Computer geben sollte – sechs

Stück benötige die ganze Welt.

Infiziert vom Computervirus

Damals wurde ich wohl vom Computervirus

infiziert – und er hat mich bis

heute nicht losgelassen.

Das technisch geniale Konzept der

AS/400 weckte bei mir Begeisterung,

und ich vertiefte meine Kenntnisse, bis

es mich drängte, mein Wissen um die

Möglichkeiten der AS/400 als Dozent

weiterzugeben.

Nach Auftritten als Gastdozent in

der System- und Anwendungsschulung

bei der IBM, gründete ich 1987 die

„rsb Unternehmensberatung GmbH“,

um meine eigenen Vorstellungen von

kundenorientierter AS/400-Ausbildung

umsetzen zu können. Und das

Unglaubliche geschah: Während im

Laufe der Folgejahre andere Systeme

wieder in der Versenkung verschwanden,

entwickelte sich die AS/400 dank

ihres genialen Erfinders Prof. Frank

Soltis ständig weiter. Meine zunächst

riskante Entscheidung zur Spezialisierung

– dank AS/400 ist sie bis heute

erfolgreich.

Heute gilt die AS/400-Gemeinde als

verschworene Gemeinschaft im Reich

der Datenverarbeitung. Immer

noch zu Recht davon

überzeugt, das „Beste“ im

Einsatz zu haben, was die

IT-Welt bietet. Auch wenn

die Individualprogrammierung

dank umfassender

Software-/Anwendungsangebote

mehr und mehr an

Boden verliert, ist eine solide

Kenntnis der sich ständig

erweiternden Systemfunktionen

entscheidend für den

sicheren und effektiven

Einsatz der AS/400. Und

hier sehe ich noch auf Jahre

hinaus entscheidenden Beitragsbedarf.

Hat die AS/400 denn eine Zukunft

Wo sie doch schon lange nicht mehr

AS/400 heißt, sondern über „i Server“,

„i Series“ zum „Power 6 i“ gewachsen ist

Meine langjährigen Kontakte zum geistigen

Vater der AS/400, Prof. Frank Soltis,

und die Erkenntnisse aus meinen

vielen Besuchen in den IBM Labors in

USA sagen mir: „Das System wird es in

alle „Ewigkeit geben“ (O-Ton IBM). Damit

will der Hersteller zum Ausdruck

bringen, dass alle Architekturmerkmale

und alle Größenbeschränkungen so

ausgelegt sind, dass es keinen technischen

Grund für eine Beendigung dieser

Produktlinie geben wird.

Die Zukunft des System i

Ich empfehle allen „Ungläubigen“,

den OS/400-Systemwert „QCENTURY“

(V6R1) für diese Frage heranzuziehen.

Dort können Sie sich „Grün auf

schwarz“ oder „Weiß auf blau“ – je nach

OS/400-Schnittstelle – davon überzeugen,

dass das System noch bis wenigstens

zum Jahr 2062 (!) von IBM unterstützt

werden wird …


Rolf Schulze-Seeger ó

rsb, Bad Rappenau

www.rsb.de

Rolf Schulze-

Seeger

Firmengründer

und Geschäftsführer

der rsb

AS/400-Schulung

20

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Promotion

anbieterProfil

IT-Schulungen in der i-Welt

anbieter

it-Schulungen sind notwendig.

eine aussage, die heute so gut

wie unbestritten ist.

ebenso wie sich die ibm midrange Systeme

von der aS/400 zum heutigen Power

System entwickelt haben, müssen

it-Schulungen dieser entwicklung rechnung

tragen. Jedoch ist technologischer

fortschritt nur eine der Determinanten,

die das Umfeld von it-Schulungen prägen.

ein weiterer einflussfaktor ist Zeit!

Viele Unternehmen beklagen, dass ihnen

die Zeit für Schulungen fehlt. Verändertes

lernverhalten ist eine große

Herausforderung. Das internet stellt

einen riesigen fundus von lerninhalten

zur Verfügung. nicht zu vergessen, die

wirtschaftliche Gesamtsituation! nicht

nur rezente wirtschaftliche entwicklungen,

sondern anhaltende wirtschaftliche

optimierungsmaßnahmen führten ebenfalls

im bereich der Schulungen zum Zusammenstreichen

von bugets.

Diesen Determinanten muss sich ein

Schulungsunternehmen stellen und entsprechende

angebote formulieren:

aufgrund des technologischen fortschritts

und der damit einhergehenden

technischen integration in die Gesamt-it

eines Unternehmens, müssen sich sowohl

zentrale bereiche wie Systembedienung

und –steuerung , native Datenbanktechniken

und Programmierung als

auch integrative techniken wie applikationsserver,

SQl-Datenbanken und moderne

Programmierung und deren tools

im Portfolio einen Schulungsanbieters

befinden.

Keine it-abteilung kann es sich heute

leisten einen oder mehrere mitarbeiter

wochenlang in Schulungen zu „parken“,

sodass effektive modulare Schulungsformen

angeboten werden müssen, die sich

in den arbeitsalltag integrieren können:

Classroom-Schulungen, Workshops, in-

House Schulungen, Kundenbezogene

Workshops und Coachings. reisekosten

zum Schulungsstandort vergrößern

Schulungskosten, hier bietet sich das internet

als ausgezeichnete Plattform an.

Verwendet der Schulungsanbieter eine

professionelle Plattform wie at&t oder

Webex, so können via internet virtuelle

Schulungsräume für offene oder in

House Schulungen angeboten werden,

die einer Präsenzschulung in keiner Weise

nachstehen.

Die firma ePoS GmbH DV-Consult &

training hat sich diesen dynamischen

Herausforderungen gestellt und bietet

für die Power Systeme Power unter ibm

i ein, im dargestellten Sinn, umfassendes

und komplettes Schulungsangebot

sowohl für Systemeinsteiger als auch für

Profis an.

folgende themenbereiche werden

derzeit aktiv geschult:

basics

ó Systembedienung und Steuerung

ó Control language (Cl)

ó native Datenbank

ó rPG und ile rPG

ó Cobol

advanced

ó Single Signon

ó linux integration

ó Shell Scripting

ó SQl

ó JaVa

Web- und integrationstechniken

ó application Server

ó Webservices: PHP, rPG, Cobol

ó HatS, Webfacing

ó PHP, Html, JavaScript, flex

ó mySQl on i

ó .net integration

ó reporting mit Web Query

ó reporting mit open Source tools

ePOS GmbH DV-Consult &

training

Weserstraße 81

D-28757 bremen

telefon +49 421 659980

telefax +49 421 6599865

info@eposgmbh.com

www.eposgmbh.com

zuM unterneHMen

Klaus-Peter luttkus

Geschäftsführer,

berater, trainer

Gründungsjahr: 1995

Mitarbeiter: 12

regionale Schwerpunkte: D, a, CH

Kompetenzbereiche:

ó offene Classroom-Schulungen/

Seminare

ó in House Schulungen/Coachings

ó Webinare/Webcasts

ó beratungen

ó

Software-entwicklung

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

21


SCHWERPUNKT

BI, Datawarehouse, Risikomanagement

Tma1, iStockphoto.com

SUMMARY

Um Geschäftsabläufe zu optimieren und profitabler

zu gestalten, Kosten zu senken und folglich

die Effizienz zu steigern, benötigen gerade

mittelständische Unternehmen passende BI-

Lösungen und intelligentes Risikomanagement.

Ding der Unmöglichkeit oder gewusst wie

KMU und Business Intelligence

Unternehmen aller Größenordnungen stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen:

Kosten druck, starker Wettbewerb auf allen Märkten und hohe Anforderungen an das externe

Berichtswesen. Wenn Business Intelligence in diesem Umfeld einem Mittelständler bei

seiner Unternehmenssteuerung helfen soll, dann ist ein ganzheitlicher Ansatz gefragt, der

strate gische und operative Aspekte einschließt.

Im Unterschied zu einem Großunternehmen

ist es einem Mittelständler

häufig nicht vergönnt, an allen IT-Fronten

gleichermaßen präsent zu sein.

Evaluiert wird oft nutzungs- oder spartenorientiert

– zum Beispiel ein neues

Vertriebs- oder Archivsystem, ein neues

ERP- oder ein CRM-System. Beim Thema

Business Intelligence (BI) ist nun

aber plötzlich die gesamte Landschaft

eines mittelständischen Unternehmens

betroffen.

Spezifischer Bedarf, heterogene

IT-Landschaft, unterschiedliche Benutzergruppen

und ein beschränktes

Budget – wohin damit An und für sich

ergeben sich für einen Mittelständler

die nachfolgend kurz illustrierten fünf

Ansatzmöglichkeiten:

Anfrage bei den großen „Vier“

In den vergangenen 18 Monaten haben

am Software-Markt verschiedene

Anbieter über Akquisitionen deutlich

an Gewicht zugelegt. Ein sogenanntes

„One-Stop-Shopping“ kann daraus

resultieren: Das ist einerseits angenehm

und wünschenswert, andererseits

ergeben sich daraus massive

Abhängig keiten.

Akquisitionen bilden oft auch eine

Möglichkeit, sich des Mitbewerbs elegant

zu entledigen, schon die Habsburger

haben sich oft getreu dem Motto:

„Bella gerant alii, tu felix Austria, nube“

(Kriege mögen andere führen, du,

22

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


glückliches Österreich, heirate!) verhalten.

Natürlich gibt es aber auch hier die

berühmte Kehrseite, in unserem Falle

die der Integration all der akquirierten

Assets in Form von Software, aber vor

allem auch in Form von Mitarbeitern

und ihrem Know-how.

Der Mittelstand wird nun oft mit

den sogenannten KMU-Angeboten adressiert

– in Form einer versuchten

„Produktisierung“ mit angestrebter

problemloser Implementierung und einer

kostenseitigen Adressatengerechtheit.

Support (Implementierung und

Wartung) wird über ein breites und

kompetentes Partnernetz angeboten –

also ausgelagert. Es häufen sich auch

Fälle, dass KMUs mit Interesse an einer

Lösung für 10 bis 20 Mitarbeiter kein

Angebot mehr von Herstellerseite erhalten.

BI ist bei weitem keine Massenware:

Gerade bei einem KMU bildet die

funktionierende BI-Plattform eine Synthese

aus bestehender IT-Landschaft,

BI-Plattform und einer konsequent auf

Resultate ausgerichteten Implementierungsstrategie.

Strategie ausgehend vom

ERP-Anbieter

Es gibt kaum einen ERP-Anbieter (auch

neben den Großen), der nicht ebenfalls

eine Reporting-Plattform, eine BI-Lösung

oder gar einen Unternehmensbus

anbietet. Wenn ein Unternehmen ERPzentriert

ausgerichtet ist, kann dieser

Ansatz durchaus Erfolg versprechend

sein, sobald aber neben dem eigentlichen

ERP weitere für den Erfolg kritische

Systeme genutzt werden – was

meistens der Fall ist – kann der Weg

durchaus in eine Sackgasse führen.

Orientierung bei Open Source

Zum klassischen Buy-or-Make-Ansatz

kommt nun ein neuer dazu: Buy-or-

Take. Open-Source-Komponenten im

BI-Bereich sind ein stark wachsender

Bereich. Anbieter mit Beratungsansatz

positionieren BI als quasi kostenloses

Angebot. Nicht zu vergessen ist dabei

aber, dass man sich in eine sehr starke

Abhängigkeit vom Beratungsanbieter

begibt, und dass die Aufwendungen

für eine Implementierung um ein Vielfaches

größer sind als bei kommerziellen

Plattformanbietern. Was günstig

aussieht, kann sich somit sehr schnell

als Bumerang erweisen. Information

Builders beispielsweise bindet durchaus

Open-Source-Komponenten mit ein

(z. B. die Statistik Engine R, Lucene als

Search Index oder auch Tomcat). Wichtig

ist allerdings, dass das Resultat auf

einer etablierten Lösung beruht, das

heißt, dass man in jeder Situation auf

einen verantwortlichen Ansprechpartner

zurückgreifen kann.

Anfrage bei unabhängigen

Anbietern

Verblieben sind am Markt eigentlich

noch drei organisch gewachsene, unabhängige

Unternehmen: Information

Builders, Microstrategy und die Firma

SAS. Der Vorteil dieser Anbieter liegt

darin, dass sie konsequent eine Innovationsstrategie

verfolgen müssen und

damit nicht im Umfeld einer „geschützten

Werkstatt“ operieren. Und dass sie

sich als KMU nicht mit einem Konzern

auseinandersetzen müssen, der sie als

„Kleingemüse“ betrachtet.

Nichts tun

Die anfängliche Energie und der Enthusiasmus

bei KMUs werden oft gebremst

durch intransparente Kosten und Befürchtungen

aufgrund der Komplexität

der Implementierung bzw. aufgrund

ungelöster Fragen nach den Schnittstellen.

Vielfach ergibt sich das „Nichtstun“

auch als Resultat nach einem ersten

erfolglosen Ansatz.

KMU-Vorgehen

Wofür sich ein KMU auch immer entscheidet,

ohne diesen Leitsatz geht es

nicht: „Ein Projekt, das länger als sechs

Monate dauert, ist kein Projekt, sondern

ein Problem.“ Gerade im KMU-Umfeld

trifft diese Aussage zu. Sechs Monate

ohne zählbares Resultat können jedes

Projekt zum Scheitern verurteilen. Der

Anfangselan nimmt deutlich ab und

man kehrt zum „Business-as-usual“

zurück. Der Weg zum Erfolg ist gepflastert

mit Gebeinen von guten Absichten

und mit unbenutzten Software-CDs in

den Schränken.

Eine nutzenstiftende Business-

Intelligence-Plattform sollte Informationssysteme

einfach und transparent

integrieren können und die Mitarbeiter

auf sämtlichen Stufen auch in ihrer

operativen Arbeit unterstützen – vom

Lagerarbeiter über den Vertrieb bis

zum Marketing und Controlling und

natürlich auch alle Führungskräfte bis

hin zur Unternehmensleitung.

So erstellt beispielsweise Information

Builders auf Basis eines interaktiven

und strukturierten Vorgehens

mit Bereichsverantwortlichen und Geschäftsleitung

ein Scoping-Dokument,

das eine umfassende Ist-Analyse zum

Unternehmen darstellt. Dies mündet

in einen konkreten Vorgehensplan, listet

Chancen und Risiken detailliert auf

und enthält eine konkrete Aufwand‐,

Kosten/Nutzen-Schätzung sowie einen

entsprechenden Projektplan. ó

Klaus Hofmann

zur Linden

Technical Manager

Germany,

Information Builders

zum unternehmen

Mit Hauptsitz in New York, 47 internationalen

Niederlassungen und 26 Distributoren

beschäftigt Information Builders

rund 1.400 Mitarbeiter und kooperiert

mit mehr als 350 Geschäftspartnern. In

Deutschland hat das Unternehmen seinen

Sitz in Eschborn.

www.informationbuilders.com

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

23


SCHWERPUNKT

BI, Datawarehouse, Risikomanagement

Cubeware Importer unterstützt Aquin Components GmbH

Zentrales Controlling

Die Aquin Components GmbH (Aquin) gehört zu den führenden Software-Herstellern von

Branchenlösungen für das Asset Management und die Fonds-Industrie. Die Lösungen von

Aquin sind in über 15 Ländern bei mehr als 40 Investment-Managern Best-of-Breed-Standard.

Aquin agiert international und im

Rahmen der Internationalisierung

musste innerhalb kürzester Zeit ein

gruppenweites Controlling aufgebaut

werden, das neue Standorte schnell und

effizient integriert. Die Herausforderung

lag dabei vor allem in den heterogenen

Vorsystemen, die für die länderspezifischen

Buchhaltungen eingesetzt

werden. Aquin suchte zur Konsolidierung

der Daten in der Hauptverwaltung

ein leistungsstarkes ETL-Tool, das alle

relevanten Informationen automatisiert

in eine einheitliche Controlling-Lösung

überführt. Zusätzlich sollten zentrale

Daten integriert und die teils heterogenen

Stammdaten vereinheitlicht werden.

Der Cubeware Importer gab den

Ausschlag bei der Entscheidung, die

Lösung mit Cubeware umzusetzen.

Management-Konsolidierung

Unter Federführung der Controlling-

Abteilung hat Aquin ein Planungs- und

Reporting-System für das Finanz‐, Vertriebs-

und Projekt-Controlling realisiert,

mit dem auch eine Management-

Konsolidierung durchgeführt wird.

Die Quelldaten stammen aus unterschiedlichsten

Buchhaltungssystemen

wie DATEV (Deutschland), Sesam NT

(Schweiz) und Sun (England). Die webbasierte

CRM-Lösung Salesforce.com

sowie ein firmenweites Projektmanagement-

und Zeiterfassungssystem liefern

außerdem Vertriebs- und Projektdaten.

Alle Daten werden an den Cubeware

Importer übergeben – zum Teil direkt

angebunden, zum Teil über automatisch

generierte Text-Files und Excel-Sheets.

Das ETL-Tool führt die Informationen

in einer zentralen Datenbank auf Basis

des MS SQL Servers zusammen und

bereitet sie für die multidimensionale

Analyse mit der OLAP-Datenbank MIS

Alea auf. Die Kennzahlen der internationalen

Standorte stehen dem zentralen

Controlling damit immer aktuell zur

Verfügung. Die typische Schnittstellenproblematik

wurde vereinfacht. Erheblicher

manueller Aufwand, der zuvor

für die Sammlung und Aufbereitung

der Quelldaten nötig war, wird eingespart.

Einheitliche Datenbasis

Zur Homogenisierung der Controlling-

Daten werden die Vorsysteme in eine

relationale Zwischenschicht verlinkt;

daraus lassen sich die OLAP-Würfel

für die Analyseschicht aufbauen. Aquin

nutzt dabei die Features des Cubeware

Importers, der direktes Schreiben in relationale

Tabellen durch Mappings und

Scripts unterstützt. Aus den Rohdaten

werden – teils daten‐, teils strukturgetrieben

– aktuell fünf betriebswirtschaftliche

Modelle in Cubes aufgebaut.

Diese sind funktionsorientiert

konzipiert und enthalten Daten aus den

Bereichen GuV, Bilanz, Liquidität, Vertrieb

und Projektmanagement.

Die Controller in der Zentrale führen

ihre Analysen mit der Alea Excel-

Integration und dem Cubeware Cockpit

durch und erstellen damit das Monats-

Reporting sowie individuelle Analysen

für das Management. Auch externe

Berichtsempfänger werden regelmäßig

mit Berichten versorgt.

Das Projektteam von Aquin hat die

Implementierung der neuen Lösung

genutzt, um internationale Organisationsstrukturen

aufzubauen bzw. bereits

vorhandene Strukturen zu vereinheitlichen.

So wurde z. B. die Kostenstellenstruktur

erweitert und ein internationaler

Kontenrahmen eingeführt.

Weitere Projektergebnisse waren die

Harmonisierung und Erweiterung des

Artikelstamms sowie der systemübergreifende

Abgleich der Kundennummern.

Durch ein „Rapid-Prototyping“

konnte die Lösung innerhalb kurzer

Zeit realisiert werden: Vier Wochen

nach Projektstart lag das erste Finanz-

Reporting vor. Entscheidend für den

schnellen Aufbau waren die einfache

Installation, die schnelle Integration

der heterogenen Quelldaten und der

flexible Berichtsaufbau.

Aquin hat jetzt jederzeit einen konsolidierten

Überblick über das Gesamtunternehmen;

neue Standorte können

problemlos angeschlossen werden.

Alle steuerungsrelevanten Daten liegen

zeitnah in der Hauptverwaltung

vor. Zugleich sind ein hoher Detaillierungsgrad

und neue Sichtweisen auf

das Unternehmen möglich. Mittlerweile

werden Auswertungen nach dem

Gesamt- und Umsatzkostenverfahren

erzeugt. Deckungsbeitragsrechnungen

nach Kunden und Region unterstützen

die Vertriebs- und Projektsteuerung. ó

Cubeware GmbH, Rosenheim

www.cubeware.de

24

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


PROMOTION

PRODUKTVORSTELLUNG

Aktuelle Geschäftsdaten auf

einen Blick mit StarQuery Suite,

ANBIETER

der innovativen BI-Lösung

Symtrax S. A.

Um auf schnelle und gleichzeitig flexible

Weise kritische Geschäftsdaten möglichst

früh aufspüren zu können ist es

wichtig Datenanalysen in Echtzeit und

auf multidimensionaler Ebene zu ermöglichen.

Die Anforderungen an moderne

BI-Lösungen werden nicht zuletzt durch

die momentane Wirtschaftslage immer

wichtiger. Der Trend im Business-Intelligence

Markt geht verstärkt von komplexen

Lösungen hin zu einfach und

intuitiv bedienbaren Werkzeugen,

mit denen xible Analysen und

fle-

topaktuelle Geschäftsberichte

auch ohne Unterstützung

der IT-

Abteilung erstellt

werden können.

Innovative und

leistungsfähige

Reporting-Lösungen,

wie die Star-

Query Suite vom international agierenden

Softwarehersteller Symtrax, werden

all diesen Anforderungen gerecht und

ermöglichen somit eine bestmögliche

Entscheidungsgrundlage für alle Unternehmensbereiche.

Bei der Suche nach dem geeigneten

Business Intelligence-Werkzeug wird

großen Wert auf einfache und schnelle

Implementierungsmöglichkeiten gelegt,

ohne dabei die bereits bestehende IT-Infrastruktur

ändern zu müssen. Eine einfache

Bedienbarkeit und die leichte Administration

tragen dazu bei, dass Analysten

bereits nach durchschnittlich zwei

Schulungstagen Datenaufbereitungen,

dank grafischer Benutzeroberflächen,

ohne die Experten aus der IT-Abteilung

durchführen können. Diese Vorteile, als

auch überschaubare Investitionskosten

führen erfahrungsgemäß zu einer Amortisation,

die bereits nach wenigen Monaten

erzielt ist.

Moderne BI-Lösungen vereinfachen die

Erstellung und Aufbereitung von Berichten,

Dashboards, Pivot-Tabellen und

-Grafiken und erlauben komplexe,

multidimensionale

Datenanalysen

mittels Drill-

ten in Echtzeit. Die

Down-Funktionalitäals

auch an Daten-

Anbindung von

Daten aus den

unterschiedlichen

Quellen wie ERP-

Systeme wie etwa

JD Edwards, Infor

oder Microsoft

Dynamics NAV,

banken wie Oracle,

DB2 und SQL und Importfunktionen in

bekannte PC-Anwendungen wie MS Excel

machen geschäftskritische Zahlen

transparent und über einen Webbrowser

von überall aus zugänglich. Mit StarQuery

Suite müssen Abfragen und Berichte

nicht jedes Mal neu aufgebaut werden

und können darüber hinaus zeitgesteuert

aktualisiert und per E-Mail, Fax oder

FTP verteilt werden.

Strategische Wettbewerbsvorteile wie

Reaktivität auf identifizierte Potentiale,

Ablaufoptimierungen und nicht zuletzt

zielgerichtete Maßnahmen auf Kundenbedürfnisse

sind weitere Gründe weshalb

eine effiziente BI- Lösung heutzutage

unerlässlich ist.

226 rue Georges Besse

30035 Nîmes Cedex 01

Frankreich

Telefon +33 4 66045422

Telefax +33 4 66045411

loesungen@symtrax.de

www.symtrax.de

PRODUKT

Ansprechpartner:

Jürgen Moll

Account Manager

D/A/CH

StarQuery Suite 3.1

Verfügbare Sprachen:

D, E, F, ES

Verfügbar für folgende Datenbanken

und ERP-Systeme:

Oracle, DB2, JD Edwards,

MS Dynamics NAV, Sage, SQL Server,

Access, MySQL, etc.

Branche:

branchenunabhängig

ó Umfangreiche Drill-Down und Daten-

analysefähigkeiten

ó

Erzeugen von Pivot-Tabellen mit

Matrix-Tabellen

ó

Abfrage multipler Datebanken und

ERP-Systemen direkt in Excel

ó

Zeitersparnis durch autonomen

Zugriff auf alle Unternehmentsdaten

ohne Hilfe Ihrer EDV-Abteilung

ó Flexible und autonome Berichts-

erstellung durch eine benutzerfreundliche

Oberfläche

ó Automatisierung der Erstellung,

Veröffentlichung und Verteilung

von Unternehmensberichten

ó Optimale Sicherheit

ó Aktualisierung, Abbildung und

Austausch von Berichten direkt via

Internet Explorer.

ó Schneller ROI (Return on Investment)

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

25


SCHWERPUNKT

BI, Datawarehouse, Risikomanagement

BI und Performance Management in der Praxis

Flexible Entscheidungen

Verschärfte Wettbewerbsbedingungen und Krisensituationen stellen Unternehmen

vor große Herausforderungen. Wer im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen

trifft, ist klar im Vorteil.

Dessen werden sich immer mehr

Unternehmen bewusst und setzen

bei der Unternehmenssteuerung auf

Softwarelösungen für Business Intelligence

und Performance Management.

Schließlich stehen Unternehmen heutzutage

vor der Aufgabe, bei der Businessplanung

eine immense Menge an

Informationen zu verarbeiten, die zudem

in ganz unterschiedlichen Formaten

vorliegen.

Hierzu gehören etwa Daten aus

Abrechnungs- und Personalsystemen,

aus SCM-Anwendungen oder aus externen

Quellen. Für jeden Entscheider ist

es dabei von zentraler Bedeutung, die

gewünschten Informationen und Unternehmensdaten

schnell parat zu haben,

um daraufhin die entsprechenden Entscheidungen

treffen zu können. Hierin

besteht die Leistung von Business Intelligence

und Performance Management:

Den Rohstoff Information zügig und flexibel

zu verarbeiten und in konkretes

Entscheidungswissen umzuwandeln.

Praxisorientierte Lösungen

In der Praxis wird das Prinzip folgendermaßen

umgesetzt: Geschäftsprozesse

und Daten aus den unterschiedlichsten

Unternehmensbereichen werden mithilfe

der entsprechenden Softwarelösungen

überwacht und analysiert. Anschließend

lassen sich über leicht und

intuitiv zu bedienende Benutzeroberflächen

aus den gesammelten Daten die

wichtigsten Informationen und Prognosen

herausfiltern. Das Erfolgsrezept

liegt in einer übersichtlichen Darstellung

und der Möglichkeit zur individu-

ellen Auswahl: Interaktive Dashboards

sowie Selektions- und Personalisierungsfunktionen

sind dabei behilflich,

die Spreu vom Weizen zu trennen und

aus der enormen Informationsmenge

ANZEIGE

Wetten, dass …

… Sie nicht nur IBM im Einsatz haben

Wilsch liefert auch Hardware, Software

und Services folgender Hersteller:

3Com, APC, Brocade, Cisco, Dell,

Extreme Networks, Foundry, HP,

IBM, Juniper, Microsoft, Nortel,

Sun, StorageTek und Symantec

Haben Sie Bedarf

Kontaktieren Sie uns!

Ulrich Wilsch GmbH & Co. KG

Karl-Valentin-Straße 17

D-82031 Grünwald

Tel.: +49-89-64169-0

Fax: +49-89-64169-25

E-Mail: info@wilsch.de

nur die Informationen auszuwählen,

die im jeweiligen Moment tatsächlich

benötigt werden. So kann der Entscheider

optimal planen, die Konsequenzen

seines Handelns einschätzen und gegebenenfalls

aus unterschiedlichen Alternativen

auswählen. Zahlen und Berichte

werden ganz gezielt ausgewertet und

fließen in die Unternehmensführung

ein. Das Ergebnis: Ein optimierter Analyse-

und Planungskreislauf, der dabei

hilft, langfristig Effizienz und Leistung

eines Unternehmens zu erhöhen.

Wettbewerbsfähig Krisen meistern

Gerade in Zeiten volatiler Märkte und

erhöhter globaler Wettbewerbsanforderungen

ist eine solide Informationsversorgung

entscheidend. Auch unzureichende

Kunden- und Produktinformationen

können sich zu einem ernsthaften

Geschäftsproblem ausweiten. Einen

zentralen Aspekt von Performance Management

bildet auch das softwaregestützte

Risikomanagement, mit dem

unvorhergesehene Ereignisse effektiv

einkalkuliert werden können. Das Ziel

ist, auf alle Eventualitäten vorbereitet

zu sein und auch in einer schweren

Krisensituation mit einem „Plan B“ angemessen

reagieren zu können.

What-if-Szenarien durchspielen

Krisensituationen können durch unterschiedlichste

externe Faktoren oder

Marktentwicklungen entstehen – in

den vergangenen Jahren etwa durch

die Ereignisse des 11. September 2001

oder die jüngste Banken- und Kreditkrise.

Für solche Fälle bietet Performance

Management die Möglichkeit, anhand

diverser Variablen entsprechende

What-if-Szenarien durchzuspielen.

Dies gilt beispielsweise für die Budgetplanung:

Im Falle einer Rezession oder

eines signifikanten Markteinbruchs

müssen die Finanzplanungen und Unternehmensziele

möglicherweise neu

definiert und überdacht werden – und

zwar in kürzester Zeit. Längst sind sich

Experten und Analysten einig, dass ein

wirksames Performance- und Risikomanagement

gerade in Krisenzeiten von

26

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


zum unternehmen

IBM Cognos Business Intelligence (BI) und

Performance Management (PM) Lösungen

bieten weltweit führende Software für Unternehmensplanung,

Konsolidierung und

Business Intelligence. Support und Dienstleistungen

ergänzen die Produkte, mit denen

Unternehmen ihre finanzielle und betriebswirtschaftliche

Leistung planen, nachvollziehen

und nachhaltig steuern können. IBM

Cognos Lösungen verbinden Technologien,

analytische Anwendungen, Best Practices mit

einem breiten Partnernetzwerk und bieten

Kunden eine offene, flexible und vollständige

Performance-Lösung. Über 23.000 Kunden

in mehr als 135 Ländern nutzen bereits IBM

Cognos Lösungen.

überlebenswichtiger Bedeutung sein

kann. Auch immer mehr Unternehmen

erkennen die Notwendigkeit. „Gerade

in wirtschaftlich turbulenten Zeiten

steht das Thema Steuerungsfähigkeit

von Unternehmen ganz oben auf der

Verbesserungs- und Investitionsliste“,

so die Einschätzung von Carsten Bange

vom Business Application Research

Center (BARC).

Technische Umsetzung

Mit der Information on Demand-Strategie

liefert IBM die nötigen Hilfsmittel

für eine stabile, verlässliche und aussagekräftige

Informationsversorgung, die

als Basis für Performance Management

dient. Die Cognos-Produkte steuern dabei

die entscheidenden Analyse- und

Planungskomponenten bei und sorgen

mit benutzerfreundlichen Bedienoberflächen

bei der Informationsverarbeitung

für einen unkomplizierten Zugriff

und reibungslose Abläufe. Durch eine

vollständige Verzahnung der unterschiedlichsten

Informationsquellen ist

gewährleistet, dass Daten aus ihren

jeweiligen Geschäftsbereichen herausgelöst

und in Geschäftsinformationen

umgewandelt werden können.

Gerade angesichts der immensen

Datenfülle ist dabei eine nahtlose Integration

der Unternehmensziele mit

Planungs- und Analysefunktionen vonnöten,

um im entscheidenden Moment

einzelne Unternehmensdaten schnell

im Blick zu haben. Von diesen Informationen

im richtigen Moment die richtige

Entscheidung abzuleiten, ist gerade

in turbulenten Zeiten der Schlüssel zur

Wettbewerbsfähigkeit.

ó

IBM Cognos Software, Frankfurt an Main

www.cognos.com/de

Michael Kurc

Sales Manager FPM

Solutions

Michael.Kurc@

de.ibm.com

ACADEMY

SQL SummerCamp Düsseldorf, 18. – 20. August 2009

Aus dem Inhalt für alle

Track 1: Mit SQL arbeiten

DB2 UDB für System i und SQL

k Implementation DB2 UDB für System i

(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)

k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung

(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)

k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen

(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit

WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitet

werden kann.

Ablauf

Dienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 UDB für System i

und SQL; Abend zur freien Verfügung

Mittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch

Donnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

15.00 Uhr Ende und Verabschiedung

Einfache Abfragen

k Datenselektionen; Built-In Functions

Komplexe Abfragen

k Joins und Unions; Insert, Delete und Update; Subselects

Datenbanken erstellen

k Create-, Alter- und Drop-Befehle; Daten in DB2 importieren

Track 2: SQL fortgeschrittene Techniken

Mit Stored Procedures arbeiten

k Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;

External Procedures

Mit User Defined Functions arbeiten

k Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;

Externe Funktionen

SQL-Trigger

k Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of Trigger

Referenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald Böhmer

Entscheiden Sie sich für einen von zwei Tracks! Anmeldung: www.midrange-academy.com

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN 27

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661 ı www.midrange.de


SCHWERPUNKT

BI, Datawarehouse, Risikomanagement

Event Processing hilft beim Risikomanagement

Datenverarbeitung in Echtzeit

Wie erkennt eine Bank, wenn bei ihren Finanzanlagen drastische Verluste drohen

Wie reagieren Wertpapierhändler schnellstmöglich, wenn bei Fonds, Indices oder

Derivaten zweistellige Minusraten anstehen und die Kurse ins Bodenlose zu stürzen

drohen Solche Fragen lassen sich mit ereignisgesteuerten Programmen lösen.

Skalierungsarchitektur für die Event Engines einer CEP-

Plattform.

Quelle: Progress Software

Nicht nur die Börsenplätze, sondern

auch Banken, Fonds und Investmentfirmen

haben in den letzten Jahren

ihre Computersysteme aufgerüstet.

Inzwischen geht es bei Transaktionen

oft um Millisekunden. Vereinfacht ausgedrückt,

Finanzinstitute machen mit

den Rechnern, die am schnellsten riesige

Datenmengen verarbeiten und in

Aufträge umsetzen können am meisten

Gewinn – oder auch Verlust, wenn die

Verarbeitungsalgorithmen nicht flexibel

genug sind.

An dieser Stelle kommt Complex

Event Processing (CEP) ins Spiel. Um

Entscheidungen auf Basis aktueller Informationen

treffen zu können, bedarf

es einer Datenverarbeitung und -ana-

lyse in Echtzeit. Den technologischen

Unterbau bildet eine ereignisorientierte

Architektur (EDA = Event Driven Architecture).

Dabei werden Datenströme

in Echtzeit erfasst, analysiert, korreliert

und bewertet.

Nicht umsonst ist der elektronische

Wertpapierhandel ein Bereich, in dem

ereignisgesteuerte Datenverarbeitung

und damit

auch Risikomanagement

seit geraumer Zeit eingesetzt

werden. Gewinn

oder Verlust hängen hier

davon ab, innerhalb von

Sekundenbruchteilen auf

Ereignisse wie beispielsweise

Kursschwankungen

reagieren zu können.

Elektronische Handelssysteme

analysieren

riesige Datenströme, die

aus einzelnen Börseninformationen

bestehen,

und führen auf Basis mathematischer

Algorithmen

Kauf- oder Verkaufsaktionen

in Echtzeit aus.

Wegen des Einsatzes mathematischer

Algorithmen wird das Verfahren auch

kurz als „Algo Trading“ bezeichnet.

Als Korrektiv für das Risikomanagement

bietet die CEP-Technologie

leistungsstarke Instrumente. Diesen

Schritt hat beispielsweise die Börsenplattform

Turquoise unternommen, eine

von neun europäischen Investmentbanken

getragene Aktienhandelsplattform.

Als Schlüsseltechnologie kommt

die CEP-Plattform Progress Apama

zum Einsatz. Ziel dieser CEP-Business-

Applikationen: Die Echtzeitermittlung

komplexer Muster im Marktgeschehen

soll mögliche Manipulationsversuche

verhindern und Risiken frühzeitig erkennen.

Damit können Investmentbanken

rechtzeitig Maßnahmen ergreifen

und Verluste verhindern, wobei die

CEP-Technologie auch im regulären

Bankgeschäft, etwa bei der Kreditvergabe,

zeitnah auf Risiken hinweist.

Das Risikomanagement ist nicht

nur auf den Wertpapierhandel oder

Börsengeschäfte beschränkt. In den

Ingenieurwissenschaften beispielsweise

wird es bei der Entwicklung von sicherheitskritischen

Systemen genutzt.

Auch beim SCM setzt sich zunehmend

Supply Risk Management durch, das

sich mit potenziellen Gefahren im Beschaffungsumfeld

befasst.

Nicht zuletzt ist die Entwicklung

und Herstellung von medizinischen

Produkten ein bedeutendes Einsatzgebiet

des Risikomanagements. Hier gilt

es, Aspekte des Risikomanagements

über den gesamten Systemlebenszyklus

zu berücksichtigen, beginnend mit

der Konzeption, über die Entwicklung,

Produktion, die therapeutische Verwendung,

bis hin zur Entsorgung von

Medikamenten und Geräten.


Thomas Ehrke ó

Progress Software GmbH, München

www.progress.de

28

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


HanseMerkur setzt auf Risikomanagement von Board

Gestärkte Finanzen

Die Strategie der HanseMerkur Versicherungsgruppe ist seit Jahren auf die dauerhafte

Stärkung der finanziellen Substanz gerichtet. Aufgrund der Vorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes

und des Aktiengesetzes ist die HanseMerkur rechtlich verpflichtet,

Maßnahmen zu treffen, um frühzeitig potenziell gefährliche Entwicklungen zu erkennen.

Insbesondere wird die Einrichtung

eines geeigneten Überwachungsbzw.

Risikofrüherkennungssystems gefordert.

Die HanseMerkur ist der gesetzlichen

Verpflichtung mit der Einrichtung

des Risikomanagement-Systems

(RMS) auf Basis des BPM/CPM-Toolkits

BOARD nachgekommen.

Ziel des RMS ist es, sämtliche Risiken

für die HanseMerkur Gruppe in

einer unternehmensweiten Lösung zu

identifizieren, Auswirkungen einzuschätzen

sowie geeignete Maßnahmen

zur Risikominimierung zu veranlassen.

Die Fachbereichsverantwortlichen sind

für die Risikoidentifizierung, -beschreibung

und -bewertung, Maßnahmenveranlassung

im Rahmen ihrer Kompetenzen

sowie für die aktive Risikoberichterstattung

zuständig. In BOARD werden

dazu folgende Funktionen abgebildet:

Risikoerfassung: Dem Nutzer werden

Masken zur Neuanlage und Be-

schreibung eines einzelnen Risikos zur

Verfügung gestellt. Anschließend wird

das neu angelegte Risiko einer Kategorie

sowie den zuständigen und beteiligten

Mitarbeitern zugeordnet.

Risikoverwaltung: Anhand von

zu definierenden Indikatoren werden

die Faktoren beschrieben, die das

Risiko wesentlich beeinflussen können,

z. B. steigende Beitragseinnahmen,

sinkende Schaden- oder Kostenquote.

Für die Indikatoren werden Plan- und

Schwellenwerte definiert. Die Risiken

werden anschließend nach Wertigkeiten

hinsichtlich der Auswirkungen auf

den Schaden/Verlust und nach Eintrittswahrscheinlichkeiten

bewertet.

Durch Multiplikation der Wertigkeiten

von Schadensklasse und Eintrittswahrscheinlichkeit

wird automatisch

der Erwartungswert errechnet und die

Risikoklasse bestimmt. Anschließend

werden Maßnahmen geplant.

Risikodokumentation und -berichterstattung:

Nach definierten Zeiträumen

werden die Risiken und die getroffenen

Maßnahmen überprüft. Sämtliche

Risiken bzw. Maßnahmen und deren

Erfüllungsgrad sind in Übersichten

ständig abrufbereit und einsehbar.

Die Einführung des RMS ist von der

Fachabteilung für einen großen Innovationssprung

genutzt worden. Dabei hat

sich das neue System bereits durch die

Effizienzsteigerung der Abteilung rentiert.

Zu Buche schlägt aber vor allem

die neu gewonnene Transparenz durch

den automatisch berechneten Erwartungswert

je Risiko. Sie ermöglicht eine

frühzeitige Einschätzung von vorhandenen

Risiken und hilft der HanseMerkur

dabei, entsprechende Gegenmaßnahmen

rechtzeitig einzuleiten.

ó

BOARD Deutschland GmbH, Bad Homburg

www.board.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

29


SCHWERPUNKT

Branchenlösungen: Food, Beverage, Pharma

SUMMARY

Spezielle Branchen erfordern spezielle Lösungen.

Der entsprechende Software-Anbieter sollte die

Besonderheiten kennen und über gutes Knowhow

in den Segmenten verfügen

Diosmic, iStockphoto.com

ERP für die Lebensmittelbranche

Hohe Ansprüche

Harter Wettbewerb, Preiskampf sowie sinkende Margen kennzeichnen das Marktgeschehen

im Lebensmittelbereich. Außerdem ist eine stetig wachsende Vielfalt gesetzlicher Pflichten

zu erfüllen. Die Wettbewerbsfähigkeit in diesem Umfeld zu sichern, erfordert optimierte

Prozesse und Software, die alle Potenziale zur Effizienzsteigerung erschließt.

Eine zentrale Rolle spielen Fähigkeiten

zur Kommunikation und Collaboration

in der Lieferkette. „Efficient

Consumer Response (ECR)“, die schnelle

Reaktion auf die Veränderungen im

Verbraucherverhalten, „Continuous Replenishment

(CRP)“, das automatisierte

Auffüllen der Warenbestände, oder

„Vendor Managed Inventory (VMI)“,

die komplette Bestandsverwaltung im

Supermarkt durch den Lieferanten, bilden

nur eine kleine Auswahl der vielen

Spezialbegriffe, die den Optimierungsdruck

in der Lebensmittelbranche

widerspiegeln. Insbesondere sind umfangreiche

Fähigkeiten zur Kooperation

in der Lieferkette gefordert. Die großen

Handelsketten drohen rigoros mit Auslistung,

wenn Hersteller nicht imstande

sind, ihre steigenden Anforderungen in

punkto Liefer- und Servicefähigkeit,

Qualität und Kosten zu erfüllen.

Lieferanten der großen Filialketten

im Lebensmittelhandel müssen auf der

Vertriebsseite eine Vielzahl spezieller

Anforderungen dieser Kunden erfüllen.

So sind als Grundvoraussetzung die

Konzern- und Verbandsstrukturen der

großen Einzelhandelsketten, die den

Markt dominieren, abzubilden. Gefordert

sind komplexe Systeme von Konditionen

und Preisfindungsmechanismen

sowie Rabattvergabe (gestaffelt einerseits

nach den verschiedenen organisatorischen

Ebenen des Kunden, andererseits

nach Mengen) ebenso wie eine

30

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Lieber Leser,

irgendwann im die Flaute mit Optimismus,

um sich gedanken über

optimierte geschäftsprozesse und

neue Businessmodelle zu machen.

entwickeln Sie, gemeinsam mit

Ihren fähigsten köpfe, Strategien

für den Durchstart

und festigen Sie so Ihre

Marktposition.

Bange machen gilt nicht.

Packen wir’s an.Diat.

Ut lum irilis adignis

at, venis nis nullandio

exerost ionsenis ero exeraesed

mincinis exero

commolore dit loreratet,

quat, vulla feu faccumm

odolorem dolobor sum

aci bla facidunt praestrud

dio euisl ex eu

faciliquat.

Laore facipsum zzriusto

od tat. Dit nonumsandrem

nos atuero diamcorerci

blaorer cillaore tet ing ent prat

dolenim quis adiam ver suscing

eliquat praesen iamcommod dunt

prat. Ut lor iriustrud dit wis nosto

conullu ptatie facip exerostie tet

la feu feu feui blaore vel ese ming

elendre feugiamet, vero etuercing

euis dolorper ipisim nulla faci

tie velit ex exer sum vercil ut ad

duisi.

In venibh eugiatum in et atue

molum incip eugait wissit il ing

ercipit in vullut eummod minis

nos non utem el utpatis dolent

acinisi er ad tat venim nim ilisseq

uismolor adipsuscinis dolor sed

er suscin ver am nonsed tat prat

niscill aorper ing et lorem do

odipisi eu faccumsandio eraestin

venim quat nullutpat, quis nosto

odionul landio consenim vulland

ignismodo odigna facidunt auguer

illan velisis augiat. Im nonsent

velisl ut wis nos non ea faci

eugait, sequipsuscin ut nisl iliqui

tem alis nim velit lute feu faccum

dolore modiam zzrit augait vel

Mein Lieblingshobby – Bergsteigen

dit dit inim nullan henim quis

augait nit adio core dolorperosto

exer sumsan volor si ea feumsan

hendiam dolobore modignim zzrit

in elendreet lorem quipissequis

ad mod molore velisi.

giamconse tat niat. Sismolo boreros

nis dolore volut am qui blaPos

istrae culus sulus ina, comant

adductui ta, nereo este vid cotiamquam

movere, cred conihi

Ihr Max Mustermann

Zu meiner Person

Geboren am

15. April 1970

Funktion

Geschäftsführer

Hobbies

Familie, Tennis, Bergwandern,

Freunde

Schlips oder T-Shirt

Eher T-Shirt. Allerdings ohne

Berührungsängste zum Schlips

Strand oder Berge

Berge, da ist die Aussicht besser,

man kann auch schwitzen und

braucht nicht rumliegen

Kino oder Theater

Kino

CD oder MP3

MP3, weil’s einfacher ist

Limousine oder Motorrad

Limousine, weil ich kein Motorradschein

habe

Klassik oder Pop

Pop, Rock aus den aktuellen

Charts und Oldies

Stille oder Trubel

Trubel

nachdenklich oder spontan

Spontan, aber nicht bedingungslos

Firmenkurzprofil

Mustermann GmbH

Straße

PLZ/Ort

Mail

Webadresse

Daten

1995 gegründet

3 Filialen

25 Mitarbeiter

250 Kunden

Ulla feuis nulput in hent nostisim

zzriure tissequis auguercipit ent

nonsequiscil dit alisim ing esse

faci euguer acilit vent at lorem

velit lut ute doloreetum iure dolor

sim et, sum veliqui tet wisi.

essed te tie diate do consequisim

volestrud eu faccumsan ullandre

mod tem vendre magna facidunt

lorperos

ea feugiamet,

quat vulput lan

ex erit, quam,

vullaortie mod

tet vel dolore

faci te magnim

velis erostion

vulluptatue

mod tis nostrud

eliquis nos nulputem

quam do

ea augait lorem

nostrud tie

verating eugait Unser Team

lamet, vero conse magnit nulluptat,

quat. Luptatu ercidui ssequis ciduip ea conse ea commod diat

sequis nonullan hendio odo exer-

atet landrem

iure ex erit nos nonsecte eugait

aliquat nos et ut nim dolorpero

Onsecte eraessis eugiam dui dolorem augait acil ipsum dolum

tat. Eliquisim zzrit lore velisi. zzril utpat.

iustrud molortie con ut at, quatue em volor ipit in velit acil ute duip

eum ex el iuscil dolumsan utpatis exerate velesequat. Duipismolore

modolorem dolenisim et, commolortis

alit, venis numsan ullam, nismod dion et wismodi amcom-

tincin henis ad magna feum digmolor

sim do dit la feuisim do

conullut lorperosto dolorting eros

eu feui tem zzriliquisi.

Onsecte eraessis eugiam dui

tat. Eliquisim zzrit lore velisi.

Facilit wisl ullandrero odolenim

ea feumsan et praesequat incilisi

eril euisit, conse cor susciliquam

dipis alit luptat, con utem in ex

euis adio odionse quipsuscipis

nim iriure faci te feugiam dunt

verate velis diamet, velit alis nos

ent utet nostinim quat.

In ulput utpat. Duis ea faccum consequ amconsenim dolobor perostrud

do consequisit lut adignis

veraese commy nim nibh ex essi.

Ure et ip etum numsandignim irit

ex estrud magnissed dolum ex eu

do conum er iusci tet, vel er senim

faccum inis dui ex eros aut nosto

incipsum iliqui

blaorti onullan

henim do diam

in et aut wismod

tis ercilit

nostrud tat alisi Hubert Testimonial, IT-Leiter Zufriedenheits AG

te dolortinim

doloreriurer si.

odolenim ipsum num dipis alit

feugueroDuip eum vel ut aliquis

acin erat acilit, verat.

et ut nonsend ignibh etue faci bla

feu feugait nonum non volore mod

ecte dolorpe rillan henim inibh ea

euguero conseniam, quam zzrit

feui blaore magna consecte feuis

eumsan vel eraesed deliquipit ut

nullan vulla feummodio dolobortinit

am ip exerosto commy nis eu

ex et ea feum deliqua mconullan

vendiat verat.

facipsu scidunt vel diat. Obore

consenisl ip et, con ulluptat am

acilit incidunt wismodi amconse

illan henim vel dolorperit pratum

quisissim vel iriusci tate erat,

quat.

Onsecte eraessis eugiam dui

rer sum veraesenibh estrud dit tat. Eliquisim zzrit lore velisi.

iurem zzriusci el dolorper sed qui blan velessisl dipsusto odigniscilis

et, vero commodip et, com-

dolese faci tat. Dion henim iuscill

utpat. Hendio ercillan ullaore my nibh enisse volut ulla feugait

nulla feugait veliquam

ipissenisl

ullaore tet

ullamet luptat

wisl euguerci

eros alisi.

mincilismod

modo consecte

dip eu feuisl

eummy num zzrit

lortie dolore

dolorem volent

Projektplanung

duip essisi.

Ut amcon veleseniam

vel dolessit ad te et lore

ming ent non utat wisim vel ut vel

ming ent non utat wisim vel ut vel tis nulla consecte giat. Duisi enibh

ute eugait volore dignis et lut prat. eumsan vullum ad tate modit

nulputpat Magniat voluptat ulpute

Onsecte eraessis eugiam dui dignism olumsan utpat, quisis nis

tat. Eliquisim zzrit lore velisi. nummy nulput wisl iureet in velis

Um aliquisis nos alismodigna

alismod ionsequis eugue modoles

tionse feu faci et, quis eu faci

consectem quis nummodignim

acipis alit eu faci et dip eugait

blaorperit lor alit luptat at, consed

ipsum vero del euis autpat. ex

magna commy nosto dit, vuat nostinibh

eugait wis nullum inciduis

exerit utpat, sit prat utat. Ut praessim

veros et augue tie consectet,

nonsectet lut nonsectet alit praestis

dionsent loboreet augiat.

Software und Beratung

Straße

PLZ/Ort etumsan velit

Telefon 12345

Mail autpatum@olenit

Webadresse www.nonsequat.de

Daten

1995 gegründet

3 Filialen

25 Mitarbeiter

250 Kunden

Kompetenzbereiche

Liquam, quat ullandre erat volobor aciduisit

aci eui tat. Im quatum ipisl utat.

Am, quam acilluptate magna accumsan

essed enibh exer sum num quis

nullut dolobore euis accum doluptat

irit ipit accum iriusting eugue tat.

Tat, quatin hendrer adionsequisl do

el ex ercilisim er sustie veniam, sit

wis dolortie feumsan eui bla facinibh

etumsan velit dionulla aliquamcon velessim

iliquissim exer ad minis amcon

heniatem et aute dolese del dipit laore

magna consequ iscidunt wisse eugiat

num at praese magnis non ullandion

hent wis eril in eu facilit ing el ullaor

suscipi ssequatue faccum alis nonsecte

feuguer sequamet iuscilisisl dolortin

velisi eugiamcommy nim velessi eu

faccumsan el enissecte feu feum

dignibh ex ea autpatum dolenit niamcoreet

adigna acidunt la feugait lor ipis

nonsequat, conum vel exerOmmy nulput

luptat lamconum vullaor at ad duis

aut ut lore dolorper alit loreetum velis

eugiamet prat. It ilit, conse modoluptatio

dolesenis nosto odio consenim num

do consequam irilla ad te eugiatie do

commolo rperat la alit, quate modigna

acin vel iure faccum augait lam qui ex

euipsum venim inisis accum aliquamcon

vel irit ver sequam inim irit, quat

aliscilit ver sed erit at.

Unser Schwerpunkt

Bonusverwaltung, die auch mit kalkulatorischen

Boni umgehen kann. Weitere

Grundbestandteile im Vertrieb eines

Lebensmittelherstellers bilden das

Handling von Werbekostenzuschüssen,

Delcredere-Konditionen, Verkaufsaktionen

sowie diverser Verpackungseinheiten

für die gleiche Ware (Stück, Karton,

Paletten etc.) mit Berücksichtigung in

der Preisfindung.

Umfassende Kommunikationsfähigkeiten

zum unternehmen

Die SoftM Software und Beratung AG ist Anbieter

von IT-Komplettlösungen für den Mittelstand

und in drei Geschäftsfeldern tätig:

Das Geschäftsfeld ERP umfasst Entwicklung,

Vertrieb und Implementierung integrierter betriebswirtschaftlicher

Standardsoftware für

mittelständische Industrie- und Handelsunternehmen;

das Geschäftsfeld Finance umfasst

Entwicklung, Vertrieb und Implementierung

von Rechnungswesensoftware für FiBu und

AnBu sowie Controlling; das Angebotsportfolio

im Geschäftsfeld Systemintegration umfasst

Produkte und Dienstleistungen rund um die IT-

Eine Grundbedingung für die Zusammenarbeit

mit den Filialketten ist die

Kommunikation über EDI. Dabei sind

u. a. die Normen EDIFACT und SEDAS

zu unterstützen, um Geschäftsdokumente,

wie beispielsweise Rechnungen,

Rechnungslisten und Lieferavis, zwischen

den IT-Systemen auszutauschen

und automatisch weiterzuverarbeiten.

Neben den genannten Standards sollten

moderne Lösungen auch die Kommunikation

über XML unterstützen.

Im Bereich der Logistik ist die chaotische

Lagerbestandsführung, die im

Hochregallager Grundbedingung ist,

aber auch bei anderen Lagertypen praktiziert

wird, eine häufige Forderung. Bei

der Artikelkennzeichnung hat sich die

Nummerierung und Barcode-Verschlüsselung

nach dem internationalen Standard

EAN 128 etabliert. Immer häufiger

kooperieren die Lebensmittelhersteller

auch mit Logistikdienstleistern, die die

komplette Distribution ab dem Fertigwarenlager

übernehmen können. In diesem

Fall bildet eine umfassende elektronische

Kommunikation die Basis. Weitreichende

Distributionsfähigkeiten sind

hingegen dort gefordert, wo Hersteller

in das bereits erwähnte VMI-Konzept

von Filialketten eingebunden sind. Das

bedeutet für den Produktlieferanten, auf

Basis der Abverkaufsdaten des Handels

das entsprechende Sortiment optimal

zu bevorraten. Was von der Software

verlangt, Fremdbestände wie eigene

Lager bestände führen zu können.

Chargenrückverfolgung und

Deklarationsstücklisten

Bei der Produktion im Nahrungs- und

Genussmittelsektor handelt es sich

um Prozessfertigung. Das ERP-System

liefert dafür u. a. eine Chargenverwaltung,

mit der sich Herkunft und Verwendung

von Komponenten bis zum

Endprodukt lückenlos verfolgen lassen.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die

Fähigkeit, die Mindesthaltbarkeitsdaten

verwalten und in Prozessen berücksichtigen

zu können. Nicht zuletzt ist

in der Lebensmittelbranche eine stetig

wachsende Zahl gesetzlicher Pflichten

zu erfüllen. Die Software muss z. B.

imstande sein, Deklarationsstücklisten

mit den verwendeten Inhaltsstoffen der

Rohstoffe zu generieren. Ebenso ist eine

Nährwertberechnung sowie eine Bestimmung

der Allergene auf Basis der

für die Herstellung verwendeten Rohstoffe

erforderlich. Martina Ofner ó

Infrastruktur. 1973 gegründet, betreut SoftM

heute rund 4.000 Kunden mit 400 Mitarbeitern

an 17 Standorten in Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Frankreich, Polen und Tschechien.

Hauptaktionär ist die Comarch S. A., Krakau,

ein weltweit tätiges IT-Unternehmen mit

ca. 3.500 Mitarbeitern in 14 Ländern. SoftM ist

ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der

Comarch Gruppe.

SoftM Solutions GmbH, München

www.softm.com

Wer steckt eigentlich hinter

den erfolgreichen Unternehmen

im Midrange Markt

Am 21. Juli 2009 erscheint als Sonderpublikation

von MIDRANGE MAGAZIN

die Präsentation führender Persönlichkeiten

und ihrer IT-Unternehmen.

Seien Sie gespannt und genehmigen Sie

sich auch einen vertrauensbildenden Blick

hinter die rein geschäftlichen Kulissen.

Max

Mustermann

1 0 IT-MarkT & ManageMenT

Max Mustermann

Mustermann GmbH

Software und Beratung

Mustermann GmbH

Software und Beratung

Betreuung ist das Wichtigste

1 4 I T- M a r k T & ManageMenT

„Was unsere Kunden über

unsere Arbeit sagen“

Persönlichkeiten der IT-Branche

Privates & Geschäftliches

Mustermann GmbH

Software- & Systemhäuser im Profil

Kompetenzen & Strategien

1 5

31

ITP VERLAG GmbH · Kolpingstraße 26 · D-86916 Kaufering

Tel. +49 8191 9649-0 · Fax +49 8191 70661

anzeigen@midrange.de · www.midrange.de


SCHWERPUNKT

Branchenlösungen: Food, Beverage, Pharma

Tonnenweise Nudeln bei Recheis dank Lawson

Software mit Biss

Bei Recheis Teigwaren geben sich die Mitarbeiter der Produktion jeden Tag in drei Schichten

rund um die Uhr die Klinke in die Hand. Und auch die Arbeiter in Verpackung und Versand

wechseln sich in zwei Schichten ab. Denn Recheis produziert jeden Tag mehr als 100 Tonnen

Teigwaren, um der Nachfrage an Nudeln, Pasta & Co. gerecht zu werden.

Die Produktion solcher Mengen

konnte Recheis lange Zeit ohne ein

ERP-System bewältigen. Stattdessen

hatte man mit einzelnen, voneinander

unabhängigen Insellösungen gearbeitet.

Nicht verwunderlich aber, dass

diese Lösung ab einem gewissen Zeitpunkt

mit dem stetigen Wachstum des

Unternehmens nicht mehr Schritt hal-

ten konnte. Karl Ecke, Leiter IT, Logistik

& Organisation bei Recheis erinnert

sich: „Mit unseren selbstgestrickten

Anwendungen waren wir irgendwann

einfach nicht mehr in der Lage, unsere

Prozesse komplett und übersichtlich

abbilden zu können. So hatten wir aus

reiner Vorsicht zu saisonalen Spitzenzeiten

unsere Lager voll, um auf hohe

Nachfragen vorbereitet zu sein.“

So kam im Jahr 2000 der Wunsch

nach einer ERP-Lösung auf, die es erlaubt,

die Geschäftsprozesse komplett

und übersichtlich abzubilden und damit

entsprechend dem Wachstum des

Unternehmens weitere Zukunftsperspektiven

bietet. In die engere Auswahl

kamen verschiedene Anbieter und darunter

auch Lawson-Software, damals

noch Intentia und vertreten durch den

Partner KTW. „M3 war auf Anhieb ein-

fach perfekt für uns“, so Karl Ecke. „Ohne

große Modifikationen konnten die

Funktionalitäten von M3 fast alle unsere

Prozesse abbilden. Das haben wir

bei den anderen Anbietern nicht gesehen.

Dort war zwar meist ein Fokus auf

Planung oder Verkauf vorhanden, aber

die übergreifende Abbildung haben wir

nur bei Lawson gefunden.“

Kurzzeitig gebremst wurden Lawson

und Recheis nur durch kleinere Probleme

bei der Übernahme der Altdaten.

Ansonsten verlief das Projekt reibungslos,

so dass der Echtstart mit der damaligen

Version Movex RPG 11.3 erfolgreich

durchgeführt werden konnte.

Am österreichischen Firmenstandort

ist Recheis mit zwei Produktionsstätten

vertreten, die über M3

miteinander vernetzt sind. Rund 100

Mitarbeiter sind in diesen beiden Produktionsstätten

täglich damit beschäftigt,

Recheis-Produkte herzustellen,

dreißig von ihnen arbeiten gegenwärtig

mit M3 von Lawson.

Schneller auf den Markt reagieren

Mit M3 kann Recheis heute seine Prozesse

komplett und übersichtlich abbilden

und ist nun auch in der Lage,

Forecasts zu erstellen. Auf der Basis

von Daten, die Mitarbeiter der einzelnen

Produktionsabteilungen eingeben,

erstellt M3 automatisch einen Produktionsvorschlag.

„Heute ist unser Lager endlich an

unsere Nachfrage angepasst und nicht

mehr umgekehrt“, freut sich Karl Ecke.

„So können wir weitaus besser auf den

Markt reagieren. Das war mit unserem

alten System nicht möglich.“ Wichtig

war für Recheis auch, dass Lawson das

Unternehmen mit spezifischen Funktionalitäten

wie EDI unterstützen konnte.

Bei Recheis gehen jeden Monat mehr

als 2.000 Aufträge ein. Diese mussten

früher vorwiegend manuell ins System

übertragen werden, was nicht nur viel

Zeit und Aufwand beanspruchte, sondern

auch eine gewisse Fehlerquote

mit sich brachte. Heute werden die Aufträge

voll digitalisiert abgewickelt.

Und es geht noch weiter …

Für die Zukunft hat Recheis weitere

Pläne mit Lawson. Nach dem Upgrade

auf RPG 12.4 ist aktuell nun auch eine

Migration auf die Java-Version M3 7.1

angedacht. In Kürze startet dazu die Geschäftsprozessanalyse,

um Migrationspotenziale

erarbeiten und erkennen zu

können. Besondere Vorteile verspricht

sich Recheis dabei von der integrierten

Anwendung Lawson Smart Office, das

Microsoft- und Lawson-Funktionen miteinander

verbindet. Über eine personalisierte

Benutzeroberfläche können

dann die Anwender direkt auf Lawsonund

Microsoft-Anwendungen wie Excel

oder Word zugreifen und Daten umfassend

und verzögerungsfrei über alle

Anwendungen hinweg aktualisieren.

„Darauf freuen sich einige unserer

User schon ganz besonders“, so Karl

Ecke.

ó

Lawson Software Deutschland GmbH, Hilden

www.lawson.com

32

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


PSIPENTA Software Systems GmbH

Telefon: +49 30 2801-2130

info@psipenta.de www.psipenta.de

40 Jahre

Software für

Exportweltmeister


SCHWERPUNKT

Branchenlösungen: Food, Beverage, Pharma

Die Warsteiner Brauerei ist breit gefächert:

von der Flaggschiff-Marke

Warsteiner Premium Verum über die

verschiedenen Biermischgetränke mit

Orange, Lemon oder Cola bis hin zu den

Regionalmarken Paderborner, Isenbeck

und Weissenburg. Diese wachsende

Produktvielfalt konnte mittelfristig

nicht ohne Auswirkungen auf das immer

komplexer werdende Planungsmanagement

des Unternehmens bleiben.

Lange Zeit gelang das mit der Kombinainfor

unterstützt Warsteiner bei der Planung und Steuerung

Im Wettbewerb behaupten

Durchschnittlich 117 Liter Bier trinkt jeder Deutsche pro Jahr. Nach einer aktuellen TNS

Emnid-Umfrage unter mehr als 3.000 Bürgern steht Warsteiner in der Gunst der bundesdeutschen

Verbraucher unbestritten mit an der Spitze: Fast zwei Drittel attestieren der

sauerländischen Traditions-Brauerei eine hohe Qualität ihrer Produktpalette.

In Zeiten veränderter Produktionsbedingungen

– wesentlich komplexer

und arbeitsteiliger als noch vor wenigen

Jahren – kommt einer professionell vorausschauenden

Planung eine zentrale

Bedeutung zu. Die Brauereimitarbeiter

wissen das, weshalb jetzt die notwendigen

Konsequenzen gezogen wurden:

Die Unternehmensgruppe setzt seit

kurzem auf das hoch integrierte Planungssystem

Advanced Scheduling von

Infor, das die Wertschöpfungskette der

Unternehmensgruppe von Anfang bis

Ende komplett modelliert und abbildet.

Gestiegene Planungskomplexität

tion aus dem ERP-System von SAP und

einem selbst erstellten Planungstool.

Die gesamte Materialbedarfs- und

Abfüllplanung für die Standorte Warstein

und Paderborn wurden bereits

zentral gesteuert. Das hatte in der Vergangenheit

den kleinen, aber zeitintensiven

Schönheitsfehler, dass es sich

hier um eine „Insellösung“ mit einer

redundanten Stammdatenhaltung handelte.

Zudem zeichnete sich ab, dass

die Komplexität der Planung mit jeder

Produktinnovation wuchs und das System

auf eine harte Probe stellte. Die

Produktion und Logistik waren

nicht in ausreichendem Maße

involviert, so dass die Notwendigkeit

einer kostenoptimierten

zentralen Produktionsplanung

mit jeder Innovation offensichtlicher

wurde.

Die Warsteiner Brauerei entschied

sich deshalb, die Planung

durch ein integriertes PPS-

System zu ersetzen, das Schritt

für Schritt die komplette Gesamtwertschöpfungskette

an den Standorten

Warstein und Paderborn darstellen

kann. Bei der Marktsondierung achtete

das Traditionsunternehmen neben

den grundlegenden, geschäftsspezifischen

Funktionen insbesondere auf

das Branchen-Know-how der Software-

Hersteller sowie deren wirtschaftliche

Stabilität. Den Zuschlag bekam Infor:

Das Unternehmen hat sich u. a. durch

einen starken Fokus auf die Prozessindustrie

einen Namen gemacht. Infor

Supply Chain Planning (SCM) Advanced

Scheduling ist speziell auf die Bedürfnisse

der Nahrungs‐, Getränke- und

Genussmittel-Industrie zugeschnitten.

Insbesondere der komplexe Bierherstellungsprozess,

der Umgang mit Mischgetränken

und die Leergutproblematik

lassen sich mit dem System abbilden:

Vordefinierte Prozesse erleichtern es

den Anwendern, die Bierherstellung zu

optimieren, Umrüstzeiten und -kosten

zu reduzieren und so den Ausstoß ohne

Kostenanstieg zu erhöhen.

Think big, start small

Vor dem Projekt skizzierten die Verantwortlichen

bei der Warsteiner Brauerei

ihre Erwartungen für die Bereiche

Materialbedarf, Produktion, Abfüllung

und Logistik und glichen die Anforderungen

mit bereits im Standard abgedeckten

Funktionalitäten in Infor SCM

Advanced Scheduling ab. Fazit: Der Anpassungsbedarf

erwies sich als gering,

was sich positiv auf die Implementierungszeit

auswirkte. Zusätzlicher Vorteil

für Warsteiner: Das Unternehmen

konnte grundsätzlich auf die bestehenden

zentralisierten Planungsstrukturen

aufsetzen und die modulare Infor-

Lösung in die bestehende IT Landschaft

integrieren (SAP, LIMS, BO, Proleit). ó

Infor GmbH, München

www.infor.com

34

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


ACADEMY

Für zeitgemäße Oberflächenkonzepte in der Anwendungsentwicklung

Power System i

Rich Internet Applications (RIA)

Moderne Benutzeroberflächen sind heute entscheidend für den Erfolg

von Anwendungen. Die Rolle des jeweiligen Sachbearbeiters und der

Einsatzort bestimmen in zeitgemäßen Oberflächenkonzepten den

jeweiligen Funktionsumfang und die Nutzungsart. Für die Umsetzung

dieser Einsichten brauchen Sie jedoch neue, flexible und schnelle

Werkzeuge. Der Workshop zeigt Ihnen die wichtigsten Tools und

belastbare Trends.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ wissen, dass sich Ihre Anwender moderne Oberflächen wünschen

◊ schnelle und schlanke grafische Oberflächenkonzepte suchen

◊ Anwendungen auch entfernt zur Verfügung stellen müssen

◊ über moderne Softwarearchitekturen nachdenken

◊ am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegen

interessiert sind

Orte & Termine

Aus dem Inhalt

RIA-Clients

k Eclipse

k EGL-Clients

k Adobe Flex

RIA-Backends

k REST-Services

k Architektur, Verfahren und Methoden

k SOAP-Services

k Verfahren und Methoden

Power System i als Dienste und Datenbankserver

k PHP für i5 als REST und SOAP Server

k IBM i und i5/OS Internal Application Server

k Websphere Application Server

Referent

Klaus-Peter Luttkus

Hamburg

15. 6. 2009

Köln

16. 6. 2009

Stuttgart

17. 6. 2009

München

18. 6. 2009

WS-Nr. 5451901

WS-Nr. 5451902

WS-Nr. 5451903

WS-Nr. 5451904

per Fax

Anmeldung + 49 8191 70661

im Web

www.midrange-academy.com

Firma

Name

Straße

PLZ, Ort

Telefon

Datum

Unterschrift

E-Mail-Adresse

Fax

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops

(1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de


TECHNIK & INTEGRATION

IBM Director for Multiplatforms

Softwareverteilung

In den vorangegangenen Ausgaben haben wir uns mit dem Einsatz des IBM Directors

in Verbindung mit dem System i beschäftigt. Dass dieses Produkt natürlich nicht

nur für das System i, sondern für viele weitere Plattformen-Welt eingesetzt werden kann,

um die Systeme zu überwachen, ergibt sich bereits aus der Bezeichnung „IBM Director

for Multiplatforms“.

IBM Director lässt sich außer für die

Überwachung der Maschinen auch

als das zentrale System für eine Softwareverteilung

einsetzen. Mittels Softwareverteilung

lässt sich – von einer

zentralen Stelle gesteuert – zu installierende

Software auf allen Clients und

Servern installieren. Dieses Verfahren

kann beispielsweise auch dazu eingesetzt

werden, um den IBM Director

Agent auf den unterschiedlichsten Clients

zu installieren. Diese müssen allerdings

über die IBM-Director-Umgebung

ansprechbar sein. Die Voraussetzungen

für die Integration von Rechnern in die

IBM-Director-Umgebung habe ich Ihnen

bereits an anderer Stelle erläutert.

Leider hat IBM den IBM Director in

unterschiedliche Pakete aufgeteilt. In

der Standard-Edition (die beispielsweise

auch mit dem System i ausgeliefert wird)

sind zwar die Softwareverteilungsoptionen

enthalten, doch leider fehlt dort das

Toolset, welches man für das Zusammenstellen

der erforderlichen Softwareinstallationspakete

benötigt. Dieses Toolset

kann man separat in Form der „Software

Distribution Premium Edition“ ordern.

Unabhängig vom Zusammenstellen der

Installationspakete lassen sich diese mit

der Basisversion des IBM Directors auf

den unterschiedlichsten Zielsystemen

(Clients oder Server im IBM-Director-

Umfeld) installieren. Damit verringert

man beispielsweise auch den Reiseaufwand,

der anderenfalls durch die Installation

von Software auf „fernen“ Systemen

erforderlich ist.

Die Form der Softwareverteilung

fußt auf vier Einzelschritten:

1. Anfordern der Software

2. Import der Software in den

IBM Director Server zur späteren

Verteilung.

3. Erstellen eines Softwarepakets,

basierend auf dem zuvor importierten

Softwarepaket.

4. Verteilen des Softwarepakets.

Für die Softwareverteilung stehen

zwei unterschiedliche Verfahren zur

Verfügung:

Streaming-Verteilung

Bei dieser Form der Verteilung wird

das zu installierende Softwarepaket

zunächst vom zentralen IBM Director

Server auf den jeweiligen Client übertragen,

um danach dort installiert zu

werden. Der Nachteil bei diesem Verfahren

liegt in der relativ hohen Netzwerkbelastung,

da das gesamte zu installierende

Softwarepaket zunächst

übertragen werden muss.

Umgeleitete Verteilung

Bei der umgeleiteten Verteilung wird die

Softwareverteilung basierend auf einer

Verzeichnisfreigabe durchgeführt. Dabei

wird die zu installierende Software

zwischengespeichert und anschließend

für die Verteilung verwendet. Mit dem

IBM Director kann der Administrator

gezielt festlegen, welche Freigaben für

welche Anwender bzw. Clients oder

Server genutzt werden können. Damit

bietet sich dieses Verfahren in solchen

Fällen an, bei denen die Netzwerkbelastung

einen Engpass darstellt bzw.

das zu installierende Softwarepaket als

„groß“ bezeichnet werden kann. Verbunden

mit diesem Verfahren ist dann

allerdings auch das Erfordernis, im Falle

einer Störung während der Installation

(z. B. bei einem Netzwerkausfall) die

gesamte Installation erneut starten zu

müssen. Allerdings muss sich der Administrator

manuell darum kümmern,

dass der Speicherplatz, welcher als

Zwischenspeicher genutzt wird, wieder

freigegeben wird – leider gibt es keine

Möglichkeit, nach der Softwareverteilung

das Löschen automatisch durchzuführen.

In Abhängigkeit von der eingesetzten

Version des IBM Directors werden

unterschiedliche Importfunktionen

unterstützt. Während beim Einsatz der

Standardversion lediglich der „Director

1

Importwerkzeuge

36

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Update Assistant“ zur Verfügung steht,

sind mit der Premium Edition neben

dem „Director Update Assistant“ die

folgenden Importwerkzeuge verfügbar

(siehe Abb. 1):

ó Director File Package

ó InstallShield Package

ó Microsoft Windows Package Installer

ó RPM Package

ó Custom Package Editor

Die Softwareinstallationspakete beinhalten

neben der zu installierenden

Software noch zusätzliche Informationen,

mit denen sichergestellt wird,

dass die Software auf dem Zielsystem

auch installiert werden kann. Die Abbildung

2 zeigt ein Beispiel für solch

ein Installationspaket.

Dieses Installationspaket beinhaltet

die Software des IBM Director

Agents, der von IBM bereits so ausgeliefert

wird, dass er mittels der Softwareverteilungsfunktion

auf fernen

Rechnern installiert werden kann. Der

IBM Director kann grundsätzlich zur

Verteilung jeder Software genutzt werden.

Die Softwarepakete sind in ihrem

Einsatz natürlich auf das spezifische

Zielsystem beschränkt. So können wir

beispielsweise ein Installationspaket

bestehend aus PTFs für ein System i

erstellen, welches sich entsprechend

nur auf einem Zielsystem „System i“

installieren lässt. Ähnlich könnten wir

auch ein Installationspaket für das Update

einer Windows-Installation oder

das Installieren eines Windows-Programms

erstellen. Unter anderem sind

in diesem Paket Informationen zu Software-

und Hardwareanforderungen zu

finden, welche Zielsysteme unterstützt

werden und wie Rückmeldungen verarbeitet

werden sollen, die den Erfolg des

Installationsprozesses auf dem Zielsystem

betreffen.

Importieren der zu installierenden

Software

Bevor die Software mittels des IBM Directors

verteilt werden kann, muss sie in

die IBM-Director-Umgebung importiert

werden. Dazu liefert IBM unterschiedliche

Werkzeuge, die das Importieren von

heterogenen Softwaretypen ermöglicht.

2

Beispiel Installationspaket

3

Softwareverteilung

4

Softwareverteilungsmanager

5

IBM Update-Assistant

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

37


TECHNIK & INTEGRATION

6

7

Damit lassen sich Produkte für Linux,

AIX und Windows mittels Softwareverteilung

importieren und anschließend

installieren. Der gesamte Vorgang der

Softwareverteilung erfolgt über einen

separaten Bereich innerhalb der IBM-

Director-Konsole (siehe Abb. 3).

Unterhalb des Abschnitts „Softwareverteilung“

finden wir im rechten

Anzeigenbereich den Eintrag „Softwareverteilungspakete“.

Der Unterpunkt

„Alle Softwareverteilungspakete“

erlaubt zum einen eine Übersicht

über alle bereits erstellten Pakete, zum

anderen bietet er auch die Werkzeuge,

die für das Importieren dieser Pakete

benötigt werden.

Schauen wir uns den Prozess der

Softwareverteilung nun einmal anhand

eines Beispiels an: Nehmen wir

auswahl Laufwerk

Tasks

ein einfaches Beispiel, bei dem die

Software für die IBM-Director-Konsole

auf unterschiedlichen PCs installiert

werden soll. Grundlage dafür ist die

Installations-CD. Auf dieser befindet

sich das zuvor bereits erwähnte Installationspaket

in Form einer speziell

zusammengestellten Installationsdatei

samt Voraussetzungen und Installationsleitfaden,

mithilfe derer die ferne

Installation automatisch durchgeführt

werden kann.

Um zunächst ein Softwarepaket zu

erstellen, wählen wir in dem Bereich

„Tasks“ den Eintrag „Softwareverteilung“

mit einem Doppelklick aus.

Klicken Sie nun in der Anzeige

„Softwareverteilungsmanager“ (Abb. 4)

doppelt auf den Eintrag „IBM Update-

Assistant“ (Abb 5).

Für den Import eignen sich Dateien

in den Formaten XML, JAR oder ZIP.

Das Programm ist von IBM in Form

einer ZIP-Datei auf einem erreichbaren

Netzlaufwerk vorhanden. Dieses Laufwerk

wählen wir in der Folgeanzeige

aus (Abb. 6). Achten Sie darauf, dass

per Standard die Auswahl „Folgende

Dateitypen anzeigen“ eingeschränkt ist

und sich auf XML-Dateien beschränkt.

Um alle installierbaren Dateien zur

Auswahl angezeigt zu bekommen, müssen

Sie die Einschränkung in dem Feld

„Folgende Dateitypen anzeigen“ aufheben,

indem Sie dort „*.*“ auswählen.

Die Auswahl des Installationspakets

bestätigen Sie mit einem Klick auf die

Schaltfläche „OK“. Damit wird die Datei

in den IBM-Update-Assistenten übernommen

und erscheint abschließend

auch in der Auflistung der Softwareverteilungspakete.

Um die Softwareverteilung nun vorzunehmen,

wählen Sie ein Zielsystem

oder eine Zielsystemgruppe innerhalb

der IBM-Director-Umgebung aus. Über

den Menüeintrag „Tasks“ (Abb. 7) lassen

sich u. a. auch die Softwareinstallationspakete

verteilen.

Achten Sie darauf, dass in der Auflistung

keine Prüfung dahingehend erfolgt,

ob die ausgewählte Software auf

dem Zielsystem auch tatsächlich installierbar

ist!

Der IBM Director bietet anschließend

die Möglichkeit, die Installation

sofort oder mittels eines Planungseintrags

auszuführen (Abb. 8). Letzterer

kommt den Planungsaufgaben zu, die

wir beispielsweise im System-i-Umfeld

vom Bereich WRKJOBSCDE her kennen.

Die Planungsmöglichkeit gestattet

es, die Installation zu einem geeigneten

Zeitpunkt durchzuführen (Abb. 9).


J. Z. ó

8 IBM Director

9 Planungseintrag

CLICK to

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

38

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Test der MySQL-Serverinstallation 5.1

MySQL

Wir haben den MySQL-Server entpackt und installiert. Jetzt sollten wir unsere Installation

testen und müssen die Installation ggf. mit entsprechenden Berechtigungen gegen

unerwünschte Zugriffe absichern. Vielleicht erhalten wir beim Start des Servers auch

Fehlermeldungen, die korrigiert werden müssen.

Erst wenn sich der My SQL-Server

manuell einwandfrei starten und

beenden lässt, können wir den Startvorgang

automatisieren. Testen wir

also, ob unser Server sich einwandfrei

starten lässt:

Zunächst wechseln wir hierfür in

das Installationsverzeichnis. Bei einer

Standardinstallation sollte dies das

Verzeichnis /USR/LOCAL/MYSQL sein.

Der My SQL-Server selbst heißt mysqld

und befindet sich im Verzeichnis /USR

/LOCAL/My SQL/BIN (vgl. Abb. 1).

In dem Verzeichnis befinden sich

viele ausführbare Skriptdateien, die

uns allerdings im Moment noch nicht

interessieren. Wir wollen versuchen,

unseren Server zu starten und nutzen

dafür das Skript myqld_safe. Rufen Sie

das Skript einfach folgendermaßen auf

der Kommandozeile der PASE-Umgebung

auf:

bin/mysqld_safe - -user=mysql &

Das Ergebnis sollte wie in Abb. 2

gezeigt aussehen.

Es ist wichtig, dass der My SQL-

Server über ein berechtigungsloses

Anmeldekonto, d. h. kein ROOT-Konto

ausgeführt wird. Um dies zu gewährleisten,

verwenden Sie die Option

--user=mysql wie in der Abbildung gezeigt.

Der My SQL-Server verfügt standardmäßig

nach der Installation über

das Benutzerkonto mysql. Wenn Sie auf

den Zusatz --user=mysql verzichten

wollen, müssen Sie sich unter diesem

Profil bereits auf der iSeries anmelden,

dann können Sie die Option --user weglassen.

1

2

3

Verzeichnis /USR/LOCAL/MYSQL/BIN

Start des MySQL-Servers

Überprüfung der Installation

Falls der Befehl sofort fehlschlägt

und Sie die Meldung mysqld ended erhalten,

finden Sie unter Umständen

hilfreiche Informationen in der Datei

host_name.err im Datenverzeichnis

/USR/LOCAL/MYSQL/DATA. Dazu später

mehr.

Wenn Sie, wie ich, keine Fehlermeldung

erhalten und der Server gestartet

ist, können Sie einen ersten Test durchführen,

indem Sie den folgenden Befehl

ausgehend vom Verzeichnis /USR

/LOCAL/MYSQL ausführen:

bin/mysqladmin version --user=root

Als Ergebnis erhalten Sie die in

Abb. 3 gezeigten Informationen.

Um mir die aktuelle Server-Version

anzeigen zu lassen, verwende ich das

zeichenorientierte Client-Programm

mysqladmin. Dieses zeichenorientier-

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

39


TECHNIK & INTEGRATION

4

te Client-Programm kann eine Reihe

nützlicher Dinge, auf die wir zu einem

späteren Zeitpunkt noch detaillierter

eingehen werden. Wenn Sie aber bereits

jetzt wissen wollen, was Sie mit

mysqladmin machen können, rufen Sie

es mit der Option --help auf.

Der MySQL-Server läuft im Subsystem QINTER

Wenn dieser erste Test erfolgreich

war, prüfen wir unsere Installation auch

noch im i5/OS. Unser My SQL-Server

läuft momentan im Subsystem QINTER

(Abb. 4). Der Zugriff von Client-Anwendungen

auf den My SQL Server erfolgt

über TCP/IP. Hierbei verwendet der My-

SQL-Server per Default den Port 3306

(Abb. 5). Durch den Start des Servers

erhalten Sie eine Socket-Datei, über die

der Server eine lokale Verbindung zur

Datenbank realisiert, d. h. Client und

Server laufen auf demselben Host.

Diese Socket-Datei finden Sie in einer

Standardinstallation im Verzeichnis

/tmp. Zusätzlich zur Socket-Datei wurde

ein Prozess-ID-File im aktuellen Datenverzeichnis

erstellt, das die Client-

Programme nutzen, um den Server zu

identifizieren (siehe Abb. 6).

Wenn Sie all diese Dinge geprüft

haben, können Sie davon ausgehen,

dass Ihr My SQL-Server läuft.

5

6

7

8

MySQL-Standardport

PID-File

Benutzerkonten

MySQL-Server BegrüSSungsdialog

Erste My SQL-Berechtigungen

Eine wesentliche Komponente des

My SQL-Installationsprozesses ist die

Einrichtung der My SQL-Datenbank,

die wiederum die Berechtigungstabellen

enthält. Die Berechtigungstabellen

wurden durch das Programm mysql_

install_db während der Installation automatisch

angelegt. Diese Tabellen enthalten

die My SQL-Benutzerkonten und

deren Zugriffsberechtigungen. Unmittelbar

nach der Installation existieren

die in Abb. 7 gezeigten Konten.

Sie sehen, es wurden Konten mit

dem Benutzernamen root erstellt. Dabei

handelt es sich um Superuser-Konten,

die alles dürfen. Anfänglich sind

die Passwörter der root-Konten leer,

d. h., jeder kann als root – ohne Passwort

– eine Verbindung mit dem My-

SQL-Server herstellen und erhält alle

Berechtigungen. Das bedeutet, dass Ihre

My SQL-Installation nicht geschützt

ist, bis Sie entsprechende Passworte

hinterlegen. Sie können die Einstellung

der Passwörter auf einen späteren Zeitpunkt

verschieben, damit Sie die Passworte

nicht angeben müssen, wenn Sie

weitere Konfigurations- oder Testschritte

durchführen. Achten Sie aber darauf,

sie einzurichten, bevor Sie Ihre Installation

für Produktionszwecke freigeben.

Um die Passwörter zu hinterlegen,

können Sie das befehlszeilenbasierte

40

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Client-Programm mysqladmin nutzen:

mysqladmin -u root password „newpwd“

Alternativ können Sie die SQL-

Anweisung SET PASSWORD verwenden.

Dafür müssen Sie sich allerdings

zunächst einmal am Server anmelden.

Hierfür nutzen Sie das befehlszeilenbasierte

Client-Programm mysql. Geben

Sie folgenden Befehl ein:

mysql -u root

Jetzt sollten Sie die in Abb. 8 gezeigte

Meldung erhalten. Anschließend

können Sie die Passwörter für die root-

Konten mit der Anweisung

SET PASSWORD FOR 'root'@'localhost' =

PASSWORD('newpwd');

SET PASSWORD FOR 'root'@'host_name' =

PASSWORD('newpwd');

setzen. Beachten Sie, dass alle SQL-

Anweisungen in dieser Umgebung

mit einem Semikolon abgeschlossen

werden. Die Verbindung zum Server

können Sie jederzeit wieder trennen,

indem Sie QUIT oder einfach \q am mysql-Prompt

eingeben.

Sobald Sie für die root-Konten Passwörter

hinterlegt haben, müssen Sie

immer, wenn Sie eine Server-Verbindung

herstellen, das Passwort angeben.

Wollen Sie sich später also erneut über

mysql anmelden, dann tun Sie das mit

folgendem Befehl:

mysql -u root -ppasswort

Beachten Sie in diesem Zusammenhang,

dass zwischen der Option –p und

dem Passwort selbst kein Leerzeichen

steht.

Zum jetzigen Zeitpunkt sollten Sie

außerdem sicherstellen, dass die Datenbankverzeichnisse

und -dateien sich

tatsächlich im Besitz des Benutzerkontos

mysql befinden, damit der Server

bei der späteren Ausführung Lese- und

Schreibzugriff auf das Datenverzeichnis

hat. Um dies zu gewährleisten, mussten

Sie die Option --user=mysql im Installationsprozess

verwenden. Das Skript

mysql_install_db erstellte eine Reihe

von Tabellen in der My SQL-Datenbank,

darunter die Tabelle USER, die die Benutzerkonten

enthält. Auch eine Testdatenbank

wurde erstellt. Wenn Sie

die TEST-Datenbank nicht brauchen,

können Sie sie nach dem Starten des

Servers mit dem Befehl

mysqladmin -u root drop test

entfernen. Grundsätzlich wird

empfohlen, dem Benutzer My SQL die

Eignerschaft an dem Datenverzeichnis

zu überlassen, alle anderen Verzeichnisse

und Dateien sollten aber dem

Benutzer ROOT gehören. Außerdem ist

es empfehlenswert bereits zu Beginn

ein Gruppenprofil zu erstellen, so dass

sichergestellt werden kann, dass nur

Member der Gruppe mit dem My SQL-

Server arbeiten dürfen. Wechseln Sie

also jetzt in Ihr Installationsverzeichnis

und setzen Sie die entsprechenden Berechtigungen.

Hierfür können Sie die

folgenden UNIX-Befehle verwenden:

chown -R root .

chown -R mysql data

chgrp -R MySqlGrp .

Der erste Befehl überträgt die Eignerschaft

der Verzeichnisse und Dateien

auf den Benutzer ROOT ausgehend

vom Installationsverzeichnis /USR

/LOCAL/MYSQL. Der zweite Befehl überträgt

die Eignerschaft des Datenverzeichnisses

und aller Dateien auf den

Benutzer My SQL. Zu guter Letzt wird

durch den dritten Befehl der Gruppe

MySqlGrp das Lese- und Ausführungsrecht

erteilt. Carmen Rasche ó

CLICK to

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

41

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

41


marktübersicht

Dokumentenmanagement

Cimmerian, iStockphoto.com

SUMMARY

Sicheres und nachhaltiges Speichern von

unternehmensrelevanten Daten gehört zum

Alltag. Wir stellen Anbieter und Lösungen für

Dokumenten- und Outputmanagement vor.

Trends im Output: Masse mit Klasse

Dokumente selber erstellen

Individualisierung und Personalisierung in der Geschäftskorrespondenz entfalten eine überzeugende

Kraft. Mit ihnen können Unternehmen brachliegendes Potenzial im Markenaufbau

sowie im Cross- und Upselling ausschöpfen. Mit modernen Output-Management-Systemen

erhalten Fachressorts selbstständigen Zugriff auf die Inhalte von Geschäftsdokumenten.

Allein in Deutschland versenden

Unternehmen jährlich Millionen

von Geschäftsdokumenten an ihre Kunden,

Partner oder Lieferanten – Rechnungen,

Kontoauszüge, Lieferscheine.

In der Regel enthalten diese Pflichtdokumente

nur die reinen Sachinformationen,

etwa wann eine Lieferung

beim Kunden eintreffen wird. Doch die

Schreiben – ob per Post oder E‐Mail

versendet – lassen sich auch als Marketingmittel

einsetzen. Schließlich sind

diese Mitteilungen für große Unternehmen

oder Internet Shops eine der wenigen

Kontaktmöglichkeiten zu ihren

Abnehmern. Und hier liegt in vielen

Unternehmen das Potenzial zur Kundenbindung

sowie zur Steigerung des

Up- und Cross-Sellings brach.

Kunden individueller ansprechen

Dies setzt aber voraus, dass Unternehmen

in der Lage sind, trotz Massenversand

ihre Kunden individuell mit den

richtigen Informationen anzusprechen.

Insbesondere die Personalabteilung

kennt ihre Kunden, Produkte und Angebote.

Liegen die Dokumente bei den

IT-Abteilungen fertig für den Versand

und es ergeben sich kurzfristig Änderungen,

wird es kompliziert. Denn in

vielen Unternehmen ist es üblich, dass

nur die IT-Abteilung – auf Antrag der

jeweiligen Fachabteilung – die Schriftstücke

ändern kann. Das ist aufwendig,

kostspielig und unflexibel – die Kun-

42

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Anbieterübersicht

denorientierung droht auf der Strecke

zu bleiben. Die Folge sind sogenannte

personalisierte Schriftstücke, in denen

gerade einmal die Anrede das individuelle

Element darstellt: „Sehr geehrter

Herr Meyer“. Die Unternehmen benötigen

ein Werkzeug, mit denen ihre

Fachabteilungen das Design und den

Inhalt der „Versand“-Dokumente in allen

Phasen der Erstellung selbstständig

verändern oder steuern können. Mit

entsprechenden Lösungen übernimmt

die Fachabteilung die Hoheit über die

Dokumente, mit der Anwender selbstständig

Geschäftsdokumente erstellen

können – sei es ad-hoc, interaktiv oder

in der Batch-Verarbeitung.

Zentrales Element der Lösung ist

ein Editor. Mit dessen Hilfe können

Anwender workflowbasiert Dokumente

verfassen. Ohne starre Makrobausteine

wie in herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen

lassen sich diese

mit bestehenden Layout-Vorlagen, Textund

Grafikelementen wie Charts, Fotos

oder Logos kombinieren. Steht nun die

Erstellung eines Dokuments an, wählt

der Mitarbeiter der Fachabteilung zunächst

aus einem Verzeichnis die „leere“

Vorlagenhülle, identifiziert einen

Bereich in der Vorlage und ordnet diesem

den gewünschten Inhalt zu. Nach

einer abschließenden Kontrolle ist das

Dokument frei zur Veröffentlichung

über die Output-Management-Lösung.

Im Vergleich zur bisherigen Arbeitsfolge

verliert die IT-Abteilung folglich ein

Stück ihrer Hoheit über die Formularund

Dokumentenerstellung. Sie gibt

die Verantwortung für die inhaltliche

Ausgestaltung an die Fachabteilung ab.

Auf der anderen Seite gewinnt sie aber

durch den Wegfall des Abstimmungsprozesses

Freiraum, sich ihrer eigentlichen

Aufgabe zu widmen: der Optimierung

der IT.

Der Trend hin zu mehr inhaltlicher

Verantwortung in den Fachabteilungen

führt automatisch zu der Forderung,

dass sich die Dokumentenformate unterschiedlicher

Hersteller „verstehen“

müssen. Da die IT nicht mehr für Inhalte,

sondern nur noch für die technische

Organisation des Versands zuständig

ist, benötigen die Abteilungen einen

standardisierten Austausch, ein offenes

Format der Dokumentdaten, so dass

Texte, die in MS Word geschrieben wurden,

auch in jede andere Designumgebung

übernommen werden können.

Mitarbeiter aus den Bereichen

Marketing und Vertrieb können in ihren

Dokumentenerstellungsprozess

automatisierte Recherchefunktionen

einbauen, die Informationen über einen

Kunden aus Briefen, Rechnungen,

Depotauszügen oder Lieferscheinen zusammenfassen

und so ein Bild über das

genaue Kaufverhalten ermitteln.

Grenzen überschreiten

An qualifizierten Daten und Content

für die personalisierte Information

herrscht in der Regel nie Mangel. Gerade

Telekommunikations-Unternehmen

sowie Finanz- und Versicherungsinstitute

verfügen seit Jahren über genaue

Kundeninformationen. Problematisch

war jedoch, dass dieser Content über eine

Vielzahl unterschiedlicher Systeme

und Datenbanken hinweg gespeichert

wurde und dass die Technologie sowie

interne Prozesse bislang künstliche Beschränkungen

setzten. Auch hier machen

serviceorientierte Integrationskonzepte

die Grenzen durchlässiger.

Davon profitieren die Unternehmen;

und die Kunden erhalten Dokumente,

mit denen sie wirklich etwas anfangen

können. Christian Brüseke ó

www.streamserve.de

Christian Brüseke

Geschäftsführer

StreamServe GmbH

StreamServe Deutschland GmbH,

Bad Homburg

AIA Software Schweiz GmbH

Telefon +41 41 7114432

Avnet

Telefon +49 2153 733-0

Ceyoniq Technology GmbH

Telefon +49 521 9318-1000

Gräbert Software + Engineering GmbH

Telefon +49 30 896903-33

Grau Data

Telefon +49 7171 187-0

Solitas Informatik AG

Telefon +41 81 75555-00

2B Consulting GmbH

Telefon +49 5921 81967-0

ALOS GmbH

Telefon +49 2234 4008-0

arvato systems GmbH

Telefon +49 5241 80-7537

bpi solutions gmbh & co. kg

Telefon +49 521 9401-0

CSP GmbH

Telefon +49 6106 8407-0

CSW GmbH

Telefon +49 7021 98093-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

43


marktübersicht

Dokumentenmanagement

Anbieterübersicht

d.velop AG

Telefon +49 2542 9307-0

DGR GmbH PROFI.world

Telefon +43 7229 81877

DMSFACTORY GmbH

Telefon +49 6074 865460

DocuWare AG

Telefon +49 89 894433-0

doX APPLIED TECHNOLOGY

Telefon +43 1 9831391

EASY SOFTWARE AG

Telefon +49 208 45016-0

EBO GmbH

Telefon +49 2402 86559-11

GFT inboxx GmbH

Telefon +49 40 35550-0

Hetkamp GmbH

Telefon +49 2861 92210

IGS GmbH & Co. KG

Telefon +43 7228 6451-0

IQDoQ GmbH

Telefon +49 6101 806-300

Multi-Support Deutschland AG

Telefon +49 40 650622-0

Telefon +41 81 75005-05

PROFI AG

Telefon +49 6151 8290-0

ProfiForms Projekt GmbH

Telefon +49 7033 3012-0

QKom GmbH

Telefon +49 2607 1012

ROHA Software Support GmbH

Telefon +43 1 4196700

Telefon +49 2224 96000-80

SAPERION AG

Telefon +49 89 74132-432

SER Solutions GmbH

Telefon +49 2683 984-0

SoftM Systemintegration GmbH

Telefon +49 9571 9501-0

StreamServe GmbH

Telefon +49 6172 2888-0

SYMTRAX S. A.

Telefon +33 46 60454-22

SysPrint AG

Telefon +41 44 7302345

Toolmaker Software GmbH

Telefon +49 8191 968-0

Telefon +41 43 30573-23

ZS Computer Service GmbH

Telefon +49 641 97921-0

Professionelle Dokumente generieren

Flexiblerer Output

Dokumentenmanagement ist ein weitreichender Begriff,

der sehr oft unterschiedlich interpretiert und verkauft wird.

Das Themenfeld ist hochkomplex und so vielseitig wie die

Herausforderungen der Kunden.

Abhilfe kann hier ein externer Dienstleister

schaffen, der das Know-how

in kaufmännischer Kommunikation

bündelt, wie beispielweise arvato services,

ein Tochterunternehmen der arvato

AG. Das Unternehmen unterstützt seine

Kunden bei der ein- und ausgehenden

schriftlichen Kommunikation sowie

deren Speicherung und Archivierung

nach GdPdU – kurz: beim In- und Output

sowie bei der Archivierung.

Um Kosten einzusparen, ist es wichtig,

dass Kunden beispielsweise ihren

Output jederzeit flexibel physisch und

digital versenden können. Des Weiteren

stehen zentrale Service-Module

zur Verfügung, um den zusätzlichen

Anforderungen im Umgang mit Daten,

Sicherheit und Web gerecht zu werden.

Darunter fallen aktuelle Kundenthe-

men, wie die Optimierung von Daten

(Mergen, Splitten, Bündeln, Sammeln),

Business-Continuity-Management-Konzepte,

Closed-Loop-Verarbeitungen, digitale

Signaturen, Online-Portale zum

Zugriff auf archivierte Dokumente oder

zum Monitoring der Prozesse. Diese

Lösungen werden bei arvato Document

Management Solutions umgesetzt.

Gedacht wird von Beginn an in Anforderungen

und Prozessen, wie die

Grafik zeigt. Prozesse sind entscheidende

Erfolgstreiber im Dokumentenmanagement.

Definition der Anforderungen

Die Erfahrungen von arvato services

haben gezeigt, dass der Dienstleister

und der Kunde gemeinsam die Anforderungen

definieren sollten. „Dies

CLICK to

www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

Überblick Service Portfolio

44

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


InfoStore DMS

Document Management Solutions

gewährleistet nicht nur eine Antwort

auf die Frage, was der Kunde wirklich

braucht, sondern schafft auch beiderseitiges

Vertrauen für eine langfristige,

zuverlässige und erfolgreiche Partnerschaft“,

erklärt Matthias Kleinhaus,

Vertriebsleiter von arvato services

Document Management Solutions.

Detaillierte Dialoge

Zur Unterstützung eines Projekts finden

sich in jedem Dialog klare Überschriften

für Anforderungen und prozessorientierte

Darstellungen. Je nach

dem in welchem Projektteil sich der

Kunde befindet, vertieft sich der Detaillierungsgrad.

„Unsere Auftraggeber finden

sich von der ersten Kommunikation

mit uns über die Beratung bis hin zur

Umsetzung von Dokumentenprojekten

in eindeutig greifbaren, wiederkehrenden

Begrifflichkeiten und einheitlichen

Darstellungen wieder. Das hilft sowohl

dem Kunden als auch uns, selbst bei

komplexen Anforderungen Übersicht

und Verständlichkeit zu bewahren“,

so Florian Haizmann, verantwortlich

für Business Development bei arvato

services Document Management Solutions.

„Bei all unseren Services muss

die Sicherheit und Vertraulichkeit gewährleistet

sein und das Datenschutzgesetz,

einschließlich SGB und KWG,

berücksichtigt werden – ein wichtiges

Kriterium, um das Vertrauen der Kunden

zu gewinnen.“ Aus diesem Grunde

sind die Leistungen u. a. nach ISO/IEC

27001:2005 und ISO-9001 zertifiziert.

Zudem unterschreiben die Mitarbeiter

zusätzlich zu den Netzwerkrichtlinien

eine gesonderte Datenschutzvereinbarung.

Rechnungs- und Mahnungskommunikation

für einen Modekonzern

Ein großer Modekonzern vertraut auf

die Services und Leistungen von arvato

und beauftragte das Unternehmen

mit der kosten- und prozessoptimierten

Kommunikation – gemeinsam

festgelegte Service Levels sind hierbei

eine Selbstverständlichkeit. Die stetig

steigende Anzahl der Online- und

Versandkunden zeigen den Erfolg des

Expansionskurses des Kunden. Der

Dienstleister trägt durch die Sicherung

der entscheidenden Zahlungsaufforderungsprozesse

zu diesem Erfolg bei.

Die Endkunden erhalten pünktlich

und zuverlässig ihre Rechnungen und

werden über das Service-Center-Portal

auch bei Rückfragen jederzeit bestmöglich

betreut. Der Kunde erhält alle

Services aus einer Hand und kann sich

somit weiterhin auf das Kerngeschäft

konzentrieren.

Steckbrief für erbrachte

Leistungen und Services

„Unsere Vorgehensweise ermöglicht es,

einen für den Kunden gewinnbringenden

Dialog zu führen und schnell einen

Überblick über die einzelnen Lösungen

unterschiedlicher Projekte zu gewinnen.

Somit können wir einen Vergleich

ziehen und Best-Practice-Erfahrungen

an unsere Kunden weitergeben”, so

Haizmann abschließend.


Dirk Kemmerer ó

zum unternehmen

arvato services ist ein Unternehmensbereich

der arvato AG, dem international

vernetzten Medien- und Kommunikationsdienstleister

der Bertelsmann AG. arvato

services ist ein Dienstleistungsunternehmen

für effektive Lösungen rund

um die Themen Kundenkommunikation,

Supply Chain Management und Financial

Services in Europa und außereuropäischen

Märkten. Zu arvato services

zählt u. a. der Bereich Mail & Document

Solutions mit mehr als 500 Mitarbeitern,

der sich wiederum in die Geschäftsfelder

Print&Mail Solutions und Document Management

Solutions gliedert.

www.arvato-dms.de

45

Sichern Sie die

Infrastruktur

Ihrer Prozesse.

InfoStore ist eine Ent scheidung

für Sicherheit und Transparenz,

für mehr Zuver lässigkeit und

Effizienz in mittelständischen

Unternehmen. Ob für Document-

Manage ment, Work flow oder Archivierung,Geschäftsprozessanalyse

oder Effizienz bei der Kundenbetreuung.

Nutzen Sie die

Erfahrung aus über 900 Kundenprojekten.

Unter schied liche IT-

Umge bungen, ERP-Systeme oder

hochspezialisierte Branchenlösungen

– InfoStore passt sich

Ihren individuellen Anforderungen

an. Überzeugen Sie sich

unter:

www.solitas.com oder

info@solitas.com

Tel. +41 81 755 55 00

Fax +41 81 755 55 01

Solitas Informatik AG

Bahnhofstrasse 21b

9471 Buchs – Switzerland


marktübersicht

Dokumentenmanagement

A-Medialynx GmbH vertraut bei der Archivierung auf Profi

Stets auf Sendung

Die A-Medialynx GmbH versteht sich als Komplettanbieter mit einem breiten Leistungsspektrum

in den Bereichen TV-Produktionen und Satelliten-Services. In den Studios werden

unter anderem Sendungen – ob live oder als Aufzeichnung – für MTV und VIVA produziert.

Bei der Implementierung einer Langzeit-Archivlösung stand die Profi AG zur Seite.

Zur sicheren und nachhaltigen Speicherung

von Sendebeiträgen sowie

zur effizienten redaktionellen Bearbeitung

sind leistungsfähige und moderne

Archivsysteme für Rundfunkhäuser

und Produktionsgesellschaften unabdingbare

Werkzeuge. Die Gestaltung

des bandlosen Workflows bedingt neben

der digitalen Produktion selbstverständlich

auch die digitale Langzeitarchivierung.

Um sich in der Zukunft auf einer

möglichst sicheren Ebene zu bewegen,

muss der Aspekt der automatischen

Migration auf künftige Medien bereits

heute berücksichtigt werden. Diese

Architekturen vereinfachen komplexe

Abläufe innerhalb des gesamten Workflows

und ermöglichen es, neue Sendungen

vereinfacht und schneller zu

produzieren. Wie viele Unternehmen

archivierte die A-Medialynx GmbH ihre

Daten bisher überwiegend auf Video-

Tapes. Nach etwa 15 Jahren erreichen

diese Bänder allerdings einen kritischen

Zustand und es besteht die Gefahr,

dass wertvolles Material zerstört

wird. Für eine sichere Langzeitaufbewahrung

entschied sich A-Medialynx

nun, die Video-Tapes zu digitalisieren

und zu archivieren. Die Vorteile für

das Unternehmen liegen klar auf der

Hand: einfaches Kopieren, Sichern und

Vervielfältigen digitaler Informationen

auf modernen Datenträgern. Der

Entschluss, die Profi AG mit diesem

Projekt des digitalen Archivs zu beauftragen,

fiel nach einer gemeinsamen

Besichtigung eines Testaufbaus im Labor

des „Digital Media Centers“ im IBM

System Storage Solution Center Mainz.

Profi überzeugte durch eine individuelle

Gesamtlösung mit General Parallel

File System (GPFS).

Innovative IT-Lösung

Eines der wichtigsten Kriterien, welches

das neue digitale Archiv erfüllen

sollte, ist, künftigen Herausforderungen

– wie einem redundanten Ausbau –

ANZEIGE

Output Management Solution

Compleo 4:

Komplette Output

Management Software für

ISeries, SAP Spoolfiles

download unter www.symtrax.de

- Verteilen per Email, Webservice

- Archivieren in PDF, Excel...

- Vollständig automatisiert

Freecall 0800 / 183 38 38

Email: jmoll@symtrax.de

Enterprise Reporting Solutions

Compleo Suite

2008

GE_Midrange_CPL.indd 1 12/03/2009 12:51:35

gerecht zu werden und für Erweiterungen

auf Produktionsgrößen von zwei

Petabyte dimensioniert zu sein. Diese

Kriterien erfüllte das IT-Konzept der

Profi AG, das die Implementierung von

zwei Systemen IBM System p52A mit

GPFS, zwei IBM TotalStorage SAN16B-2

Switches, einer IBM System Storage

DS4800 und einer IBM System Storage

TS3500 Tape Library vorsah.

Das Projekt startete mit der Installation

der zwei leistungsstarken Server

IBM System p52A. Hohe Zuverlässigkeit,

Flexibilität und Verwaltungskomfort

zeichnen dieses System aus. Eine

weitere wesentliche Voraussetzung für

das neue digitale Archiv war der Zugriff

von mehreren Usern auf ein und

dasselbe File. Dies wird durch die Implementierung

von GPFS realisiert. Dadurch

ist gleichzeitiges Schreiben und

Lesen möglich, z. B. kann bereits wenige

Sekunden nach dem Start des Ingets

das File editiert werden.

Perspektive

Mit der Implementierung des digitalen

Archivs verzeichnet die A-Medialynx

GmbH ein deutlich vereinfachtes Management

und optimale Performance

durch die Lastenverteilung über mehrere

Server- und Speichersysteme. Besonders

die beinahe unbegrenzte Skalierbarkeit

und die Hochverfügbarkeit

der Daten sind ein klarer Vorteil für das

Unternehmen. „Das Projekt wurde zu

unserer vollen Zufriedenheit und ohne

Verzögerung abgewickelt, wir erhielten

jederzeit Unterstützung vom PROFI-

Team und sind für die Zukunft bestens

gerüstet“, resümiert Helmut Audrit, Geschäftsführer

der A-Medialynx GmbH.


Wolfgang Kaiser ó

PROFI Engineering Systems AG, Darmstadt

www.profi-ag.de

46

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


Effiziente Rechnungsbearbeitung in der Medizintechnik

Eine Lösung, die sich rechnet

Ordner, wohin das Auge reicht, und ständig kommen neue hinzu. Was tun, wenn sich im

Archiv die Papierberge stapeln Gerade Unternehmen mit einem hohen Aufkommen an Ausund

Eingangsrechnungen klagen häufig über Platznot. Eine traditionelle Rechnungsablage

in Papierform benötigt aber nicht nur viel Raum – auch der Dokumentenzugriff kostet Zeit.

Eine solche Rechungsbearbeitung ist

damit wenig effizient. Zudem erlaubt

die Ordnerablage wenig Transparenz

in der Bearbeitung. Unternehmen

wie die Schwarzer GmbH stellen daher

auf automatisierte Rechnungsbearbeitung

um. Die Medizintechnik-Firma

entwickelt Geräte für die klinische Diagnostik

und fertigt diese in Serie. Die

Anwender der Messsysteme vertrauen

auf die Präzisionstechnik von Schwarzer

– und Schwarzer vertraut auf die

Rechnungseingangs-Workflow-Lösung

für Varial und auf das Archivsystem

Easy der Hetkamp GmbH.

Zielsetzungen

Bisher hatte das Unternehmen die

Rechnungsbearbeitung manuell abgewickelt.

In diesem Punkt sah man

Handlungsbedarf. Auf die Lösungen

von Varial war man bereits aufmerksam

geworden – folglich wurde die

Hetkamp GmbH damit beauftragt, eine

Umstellung auf die papierlose Rechnungsprüfung

in die Wege zu leiten.

Ziel war eine Straffung der internen Geschäftsprozesse

und eine neue Transparenz

im Ablauf. Der Bearbeitungsstatus

einer Rechnung sollte künftig jederzeit

einsehbar sein. Ein weiterer Grund für

die Entscheidung zugunsten einer automatisierten

Rechnungsprüfung war der

Wunsch, Archivraum freizugeben. „Wir

haben nur einen Standort in München

und das Archiv hat derart viel Raum belegt,

dass wir Platz schaffen mussten.

Sonst hätten wir zusätzliche Räume anmieten

müssen“, sagt Markus Volk, Leiter

des Finanz- und Rechnungswesens.

Entlastung und Geldersparnis

Statt das Archiv ständig zu vergrößern,

wurde das Modul Rechnungseingangs-

Workflow für Varial (RWF-VARIAL)

implementiert, das von der Hetkamp

GmbH in Kooperation mit der IQUA-

DRAT AG entwickelt wurde. Das System

verwaltet alle Informationen zur

Belegprüfung sowie den Beleg selbst.

Fazit

Das Modul wurde zügig und unkompliziert

installiert. Markus Volk fasst

zusammen: „Dank der kompetenten

Mitarbeiter der Firmen Hetkamp und

IQUADRAT klappte die Einführung problemlos.

Das System ist verständlich,

die Arbeit gestaltet sich simpel und

auch nachträgliche Änderungen lassen

sich leicht umsetzen.“ Die Anwender

seien mit der Bedienbarkeit der Lösung

sehr zufrieden. Mit der Einführung

konnten die gewünschten Ergebnisse

also vollständig erreicht werden. Die Effizienz

wurde gesteigert, Übersicht und

Transparenz geschaffen – und mittels

Digitalisierung gelang es, die lästigen

Papierberge im Archiv abzubauen. ó

Hetkamp GmbH, Borken

www.hetkamp-edv.de

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

47


marktübersicht

Dokumentenmanagement

Polstermöbelproduzent integriert DMS-System von DocuWare

Da sitzt der Workflow

„Besser sein als die anderen“ lautet die Maxime der Carina-Polstermöbel-Vertriebs-GmbH.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, legt das Unternehmen auf Qualität und Design der

Möbel sowie auf einen hohen Kundenservice großen Wert. Dank integriertem DMS-System ist

der reibungslose Workflow mit Kunden, Lieferanten und Produktionswerken gewährleistet.

Der Polstermöbelproduzent Carina

und seine Tochter Candy Polstermöbel

beliefern alle namhaften Möbelhäuser

Deutschlands, Österreichs und

der Benelux-Länder. Die sogenannte

3C-Gruppe mit Produktionswerken in

Osteuropa produziert

und vertreibt neben Serien

auch individuelle,

auf Kundenwünsche abgestimmte

Einzelteile.

„Bei uns steht nicht der

Preis im Vordergrund“,

so Rolf Borchers, Prokurist

in der 3C-Gruppe,

„was zählt sind Qualität,

Liefertreue, Service und

Innovation.“

Die gesamte 3C-

Gruppe beschäftigt in

Deutschland rund 90 Mitarbeiter

(europaweit sogar ca. 2.000) und verkauft

über 200.000 Polstergarnituren

pro Jahr. 1994 stieg Carina mit seinen

klassischen Polstergarnituren ins Kommissionsgeschäft

ein, was sich als sehr

zukunftssicher erwies. „Hier fallen

allerdings im Gegensatz zum Mengengeschäft

eine große Zahl teilweise

kleiner Aufträge an. Täglich erhalten

wir 800 bis 1.000 Bestellungen, in Spitzenzeiten

kommen wir auf bis zu 1.500

Aufträge pro Tag. Da wir durch unsere

auftragsbezogene Fertigung kein Lager

benötigen, können wir bei diesem Volumen

nur mit einer sehr flexiblen IT

wirklich effizient arbeiten“, erläutert

Rolf Borchers weiter.

Eine defekte Verfilmungskamera

führte 2001 zu der Entscheidung,

den moderneren Weg des integrierten

Dokumenten-Managements zu wählen.

Somit wird heute der komplette Schriftverkehr

der Abteilungen Verkauf, Einkauf,

Marketing und Buchhaltung in

einem zentralen Dokumenten-Pool abgelegt.

Dazu gehören Unterlagen, die

sowohl auf dem Postweg als auch per

Fax ein- und ausgehen, sowie buchhalterische

Belege. Zur Erfassung aller in

Papierform vorliegenden Dokumente

stehen fünf Arbeitsplätze zur Verfügung.

Die Unterlagen werden mit Barcode

versehen und mit Scannern vom

Typ Canon DR-3020, DR-5020 und DR-

6080C automatisch abgelegt. Ausgehende

Dokumente werden direkt aus

dem WWS-System heraus archiviert.

Massendaten, etwa Lieferscheine und

Rechnungen, werden in einem Stapellauf

vollautomatisch übergeben. Bei der

ERP-Lösung handelt es sich um eine im

Haus entwickelte Software auf Basis einer

Oracle-Datenbank. Jährlich wächst

das DocuWare-Archiv bei der 3C-Gruppe

um rund 800.000 Dokumente; je zur

Hälfte handelt es sich dabei um Papierbelege

und elektronische Dokumente.

„Das elektronische Archiv

ist zu einem wichtigen Baustein

der Umsatzsteigerungskette geworden“,

lautet das Resümee von

Rolf Borchers. Allein die Telefonkosten

konnte der Möbelproduzent

um ca. 20 Prozent monatlich

senken. „Der DocuWare-Einsatz

hat auch sehr positive Auswirkungen

auf den Kundenservice,

Anfragen lassen sich auf Knopfdruck

beantworten. Rückrufe,

die man früher nach vorheriger

Einsicht in das Papierarchiv tätigen

musste, entfallen“, so Borchers.

Außerdem sind durch die Verknüpfung

aller Dokumente einen Kunden betreffend

die Auskünfte sehr viel präziser

und transparenter geworden. Ergänzt

wird die Kundenfreundlichkeit zusätzlich

durch die direkte Übernahme der

Besuchsberichte des Außendienstes in

den zentralen Dokumenten-Pool. Alle

Mitarbeiter verfügen jetzt stets lückenlos

über die aktuellsten Informationen.


Birgit Schuckmann ó

ALOS GmbH, Köln

www.alos.de

DocuWare AG, Germering

www.docuware.com

48

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


SERVICE

AUTOREN dieser ausgabe

Bianca Bacher . . . . . . . . . . . . personal@retarus.de . . . . . . . . . . . . . . . 10

Andreas Becker . . . . . . . . . . . abecker@ars-pr.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Christian Brüseke . . . . . . . . . Christian.Brueseke@streamserve.com . . 42

Thomas Ehrke . . . . . . . . . . . . thomas.ehrke@progress.com . . . . . . . . . 28

Klaus Hofmann zur Linden . . professional_services_germany@ibi.com 22

Wolfgang Kaiser . . . . . . . . . . . w.kaiser@profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . 46

Michael Kurc . . . . . . . . . . . . . michael.kurc@de.ibm.com . . . . . . . . . . . 26

Martina Ofner . . . . . . . . . . . . martina.ofner@softm.com . . . . . . . . . . . 30

Carmen Rasche . . . . . . . . . . . carmen.rasche@eposgmbh.com . . . . . . . 39

Dr. Wolfgang Rother . . . . . . . . wrother@de.ibm.com . . . . . . . . . . . . . . . 16

Birgit Schuckmann . . . . . . . . birgit.schuckmann@docuware.com . . . . . 48

Rolf Schulze-Seeger . . . . . . . . info@rsb.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Dirk Kemmerer . . . . . . . . . . . dirk.kemmerer@bertelsmann.de . . . . . . . 44

Inserenten dieser Ausgabe

Aia Software . . . . . . . . . . . . . . . . www.aia-itp.com . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Avnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.avnet.com . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Ceyoniq . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ceyoniq.com . . . . . . . . . . . . . . 43

Databorough . . . . . . . . . . . . . . . . www.databorough.com . . . . . . . . . . . . 2

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . 9, 21

Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . 43

Grau Data . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graudata.com . . . . . . . . . . . . . . 43

Help/Systems . . . . . . . . . . . . . . www.helpsystemsintl.com . . . . . . 17, 52

IGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.igs.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . 5, 27, 35

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Psipenta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.psipenta.de . . . . . . . . . . . . . . . 33

Roha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Samac . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.samac.biz . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solitas.com. . . . . . . . . . . . . 43, 45

Symtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.symtrax.de . . . . . . . . . . . . 25, 46

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . 51

UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

FIRMEN dieser ausgabe

ALOS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . www.alos.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

A-Medialynx GmbH . . . . . . . . . . . www.a-medialynx.de . . . . . . . . . . . . . 46

Aquin Components GmbH . . . . . www.pfs.aquin.com . . . . . . . . . . . . . . 24

arvato systems GmbH . . . . . . . . www.arvato-dms.de . . . . . . . . . . . . . 44

BOARD Deutschland GmbH . . . . www.board.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Carina Polstermöbel GmbH . . . . www.carina-polstermoebel.de . . . . . . 48

COMMON Deutschland e.V. . . . . www.common-d.de . . . . . . . . . . . . . . 18

Cubeware GmbH . . . . . . . . . . . . . www.cubeware.de . . . . . . . . . . . . . . . 24

DocuWare AG . . . . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com . . . . . . . . . . . . . 48

HanseMerkur Versicherung . . . . . www.hansemerkur.de . . . . . . . . . . . . 29

Hetkamp GmbH . . . . . . . . . . . . . www.hetkamp-edv.de . . . . . . . . . . . . 47

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . 16, 26

IBS Software GmbH . . . . . . . . . . . www.ibs-software.de . . . . . . . . . . . . . 14

Infor GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.infor.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Information Builders GmbH . . . . . www.informationbuilders.com . . . . . . 22

Lawson Software GmbH . . . . . . . www.lawson.com . . . . . . . . . . . . . . . 32

PROFI AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Progress Software GmbH . . . . . . www.progress.de . . . . . . . . . . . . . . . 28

PSIPENTA GmbH . . . . . . . . . . . . . www.psipenta.de . . . . . . . . . . . . . . . 12

Recheis Teigwaren . . . . . . . . . . . . www.recheis.at . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

retarus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.retarus.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

rsb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.rsb.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Schwarzer GmbH München . . . . www.schwarzer.net . . . . . . . . . . . . . . 47

SoftM Solutions GmbH . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 30

StreamServe GmbH . . . . . . . . . . . www.streamserve.de . . . . . . . . . . . . . 42

Warsteiner Gruppe . . . . . . . . . . . . www.warsteiner.de . . . . . . . . . . . . . . 34

6/2009 · MIDRANGE MAGAZIN

49


SERVICE

GLOSSE

VORSCHAU

Homemade, Nearshore, Offshore

oder von der Stange

Als es noch gar nichts gab, blieb als einzige Alternative, um einen Computer

zum Rechnen zu bewegen, die eigene Programmierung. Da unsere

Wirtschaft größtenteils seit Generationen am Markt ist, wurden die

einst mit spärlichem Komfort und unvollkommener Prozessabdeckung

geschriebenen Anwendungen zwischenzeitlich verfeinert, erweitert und

oft x-Mal modernisiert. Irgendwie muss das, was die Kollegen in ihren

vier Wänden an Programmen gepinselt haben, in der Vergangenheit gepasst

haben und noch heute einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit

ihrer Unternehmen

leisten. Mit der Zeit wurden

echte Maßanzüge mit hohem

Detailreichtum und Prozessverständnis

geschaffen. Die

vielen hunderttausend Lines

of Code solcher komplexen

Lösungen wollen aber gepflegt

sein. Programmpflege ist jedoch

teuer und die Urheber

vieler Programme sind oft in

alle Winde verstreut. Zudem entsprechen die Anwendungen nicht mehr

den heutigen Ansprüchen an Ergonomie. Der Zeitpunkt der Entscheidung

ist also da. Aber was tun Selber programmieren ist aufgrund der

begrenzten Kapazitäten langwierig und meist muss vorher das Wissen

über die Anwendung moderner Entwicklungs- und Modernisierungsmethoden

erst erworben werden. Also könnte die Arbeit kostengünstig von

den schier endlosen Kapazitäten der Offshorer oder Nearshorer erledigt

werden oder vielleicht kommt doch die automatische Migration von RPG

nach JAVA oder .Net in Frage Auch eine Oberflächenveredelung ist eine

mögliche Alternative. Ach ja, bleibt noch die Option, Standard von der

Stange zu kaufen… Nun entscheiden Sie mal!

kdj ó

MIDRANGE MAGAZIN 7/2009

erscheint am 23. 6. 2009

SCHWERPUNKT

Branchen: Serien- und

Variantenfertigung

In der Serien- und Variantenfertigung

sind komplexe Projekte an der Tagesordnung.

An die verwaltende ERP-Software

werden besondere Ansprüche gestellt.

Office: VoIP, Fax, Unified

Messaging, CTI, E-Mail

Informationen erreichen ein Unternehmen

über die unterschiedlichsten Kanäle.

Unified-Messaging-Lösungen bündeln

und kanalisieren diese und sorgen

für mehr Durchblick in der Datenflut.

MARKTÜBERSICHT

Software-Entwicklungs- und

Modernisierungswerkzeuge

Neben den technischen Anforderungen

bestimmen vor allem die Anwender das

„Look and Feel“ einer Lösung. Wir stellen

Anbieter und deren Produkte zur SW-

Entwicklung- und Modernisierung vor.

Ricardoazoury, iStockphoto.com

IMPRESSUM

MIDRANGE MAGAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

E-Mail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

LEKTORAT Text Lift, Thomas Gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 19/2009

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

Gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAGAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer Gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAG GmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

Gesellschafter: U. E. Jäkel

Geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eG

Konto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch GmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informationsgemeinschaft

zur Feststellung

der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

50

MIDRANGE MAGAZIN · 6/2009


ORDNUNG REIN!

KOSTEN RUNTER!

directarchiv wx von Toolmaker hat Platz für alles – Angebote,

Bestellungen, Computergrafi ken, Digitale Signaturen, E-Mails mit

und ohne Anhänge, Fotos, Gehaltsabrechnungen, Inventurlisten, Kontoblätter,

Lieferscheine, Mahnungen, Pläne, Rechnungen, Spooldateien,

Transportscheine, Verträge, Word-Dateien, Urlaubsanträge und Zeichnungen.

Jetzt kostenlos testen unter: www.toolmaker.de/directarchiv

directarchiv wx – sehr günstig, sehr schnell, sehr fl exibel!

100% browserbasiert: sparsame Thin Clients möglich

100% integrierbar: in Ihre Power i-Anwendungen

100% sicher: Digitale Signatur auf Dokumentebene

100% zukunftssicher: Speicherung im PDF/A-Format

100% fl exibel: Volltextsuche – auch auf E-Mails

Deutschland | Tel. +49 8191 968111 | www.toolmaker.de

Schweiz | Tel. +41 43 3057323 | www.toolmaker.ch


Robot/SCHEDULE Enterprise

Feiern Sie den jüngsten Star auf dem roten Teppich

Scheduling und Management von

Jobs im gesamten Unternehmen

Robot/SCHEDULE Enterprise® ist die

ideale Job Scheduling-Lösung für Ihre

Windows, UNIX und Linux Server. Nutzen

Sie sie für das Scheduling, das Management

und die Reaktion auf Server-Jobs

in Ihrem Unternehmen. Die vollständige

Integration mit Robot/SCHEDULE®, der

Job Scheduling- und Batch Management-

Software, machen ihre Power® Systems

mit IBM i zum Herzstück Ihres Unternehmens.

Ereignisgesteuertes Scheduling

für Ihr Unternehmen

Heutige Job Schedules sind häufig von

Ereignissen auf Windows, Unix oder Linux

Servern abhängig. Mit Robot/SCHEDULE

Enterprise können Sie Server-Events

überwachen und das überwachte

Ereignis als Auslöser für einen folgenden

Robot/SCHEDULE Job definieren. Robot/

SCHEDULE Enterprise stellt sicher, dass

Ihre Jobs laufen, wann sie laufen sollen –

selbst wenn das auslösende Ereignis von

einem anderen Server ausgeht.

© Help/Systems, LLC. Alle Warenzeichen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Erfahren Sie mehr

über Enterprise Scheduling

Unter +41 (0)44 308 38 82 können Sie

Ihr kostenloses Informationspaket zu

Robot/SCHEDULE Enterprise anfordern.

Weitere Informationen und eine kostenlose

30-Tage-Trial-Version sind auch unter

www.helpsystems.com erhältlich.

Weltmarktführer für System i

Software Lösungen

The World Trade Centre

Leutschenbachstrasse 95

8050 Zürich • Schweiz

Tel: +41 (0)44 308 38 82

Fax: +41 (0)44 308 35 80

E-Mail: info@ch.helpsystems.com

Web: www.helpsystems.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine