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Pack & Log 04/2015

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<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong><br />

Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik<br />

Ausgabe <strong>04</strong>/<strong>2015</strong><br />

P.b.b. GZ 10Z038727 M / Verlagsort 2340 Mödling / Verlagspostamt 1000 Wien BZ<br />

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Aktuell<br />

Die Verpackung als Schutz<br />

vor Lebensmittelabfällen S6<br />

Intralogistik<br />

Über die Bedeutung der „kleinen“<br />

LagertechnikgeräteS14<br />

SMART<br />

Die Zeit der Automatisierung<br />

hat begonnen<br />

S36


INDUSTRIE 4.0<br />

ZUM (BE)GREIFEN<br />

SupraShuttle<br />

Berührungsloses Schweben<br />

in alle Richtungen<br />

MPS ® Transfer Factory<br />

Dezentrale Prozesssteuerung<br />

dank RFID Technik<br />

Handling Guide Online<br />

Simulation und Auslegung<br />

von Handlingsystemen<br />

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19. – 21. Mai <strong>2015</strong><br />

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Außenansichten<br />

Meinen letzten Urlaub habe ich<br />

online gebucht.<br />

Ja, ich gebe zu, es waren<br />

viele, nein, sehr viele Abendstunden,<br />

die ich durch das<br />

Netz gesurft bin auf der Suche nach dem<br />

passenden Urlaub, der die ersehnte Erholung<br />

bescheren soll. Und eines Nachts wurde ich<br />

dann endlich fündig. Leicht erschöpft, mit<br />

schwirrendem Kopf, aber letztlich erleichtert,<br />

dass meine Suche endlich von Erfolg gekrönt<br />

wurde.<br />

Wie lief das eigentlich früher ab? Bilder tauchen<br />

vor meinem inneren Auge auf von Katalogregalen,<br />

Palmenimitaten, Globus-Wasserbällen<br />

und Bonbonschalen.<br />

Gehört das schon alles der Vergangenheit an?<br />

Ein Großteil der Bevölkerung scheint mittlerweile<br />

die Mehrzahl ihrer Urlaubsreisen im Internet<br />

zu buchen.<br />

Gerade erst veröffentlichte die Forschungsgemeinschaft<br />

für Urlaub und Reisen (FUR) ihre<br />

Prognose für das Jahr 2025. Sie sieht nicht<br />

gut aus für die Traditionsanbieter: Jeder zweite<br />

Fernweh-Klient wird in zehn Jahren wohl<br />

online buchen.<br />

Werfen wir einen Blick nach Deutschland, wo<br />

wir vor einem seltsamen Paradoxon stehen.<br />

So sehr der Prototyp des deutschen Urlaubers<br />

sich mit den Jahrzehnten gewandelt hat, so<br />

wenig Umsatzeinbußen erfuhr dabei der älteste<br />

Ausgangspunkt seines Reiseglücks. Das<br />

Reisebüro ist beliebt wie nie zuvor.<br />

Doch warum? Eines der weltweit dichtesten<br />

Reisebüronetze überzieht bis heute hartnäckig<br />

die Deutschlandkarte. Trotz Filialsterben<br />

und boomendem Online-Markt gibt es rund<br />

10.000 Reisebüros – im vergangenen Jahr<br />

wurde erstmals seit langer Zeit eine wachsende<br />

Zahl an Reisebüros verzeichnet. Eine<br />

seltsam kontraintuitive Angelegenheit (vgl.<br />

S. Zimmermann, Zeit online, 18. 2.<strong>2015</strong>).<br />

Dr. Dirk Schmücker, Mitautor der Trendstudie,<br />

bestätigt, dass die erhobenen Zahlen einen<br />

deutlichen Abwärtstrend bei der stationären<br />

Reiseplanung anzeigen. Die Zahl von 100<br />

Neueröffnungen im vergangenen Jahr belege<br />

aber auch, dass das Reisebüro nach wie vor<br />

seine Bedeutung habe, von den steigenden<br />

Umsatzzahlen ganz zu schweigen. Da ist die<br />

von Manfred Meixner<br />

Staubschicht, die man auf den Katalogregalen<br />

der deutschen Reiseindustrie so gerne<br />

vermutet, also gar nicht so dick? Doch was<br />

steckt dahinter? Vergangenheitsromantik,<br />

Neunziger-Jahre-Nostalgie oder einfach Traditionalismus?<br />

Manches liegt auf der Hand. Dass zum Beispiel<br />

eine Serie von Mausklicks, psychologisch<br />

betrachtet, mit der emotionalen Rückendeckung<br />

einer kompetenten Reisebürofachkraft<br />

irgendwie nicht mithalten kann. Und dass ein<br />

waches und geschultes Auge für Preisfallen<br />

im Internet zuweilen gar nicht so unnütz ist.<br />

Kürzlich berichtete sogar die Stiftung Warentest,<br />

dass stationäre Reise-Filialen nicht nur<br />

preislich mit Online-Anbietern mithalten können,<br />

sondern dass das analoge Buchen in der<br />

Regel sogar schneller geht als am heimischen<br />

Laptop. Da überholt der Retro-Bucher den Online-Bucher<br />

nun also ausgerechnet in Punkto<br />

Zeiteffizienz.<br />

Und so schauen wir in die Filiale eines großen<br />

Reiseanbieters. Zwischen Strandkorb-<br />

Exemplar und Urlaubsmagazinen tippt eine<br />

freundliche Dame Urlaubsbausteine in die<br />

Suchmaske ihres Rechners ein. Die Zeit steht<br />

still. Beruhigend blättert die Reisebürofachkraft<br />

in ein, zwei, drei Katalogen und fragt<br />

geschult Kundenbedürfnisse ab. Sie sagt zuversichtlich:<br />

„Da finden wir schon was für Sie“<br />

und einfühlsam: „Das haben Sie sich wirklich<br />

verdient.“ Und dann, direkt auf diesem urlaubsverheißenden<br />

Polsterstuhl, unweit des<br />

(leicht) angestaubten Palmenimitats und der<br />

faustgroßen Eiffelturm-Plastik beginnt der Erholungsprozess.<br />

Zugegeben, die Reisebürobuchung klingt nostalgisch<br />

verklärt. Doch sehnen Sie sich nicht<br />

auch manchmal danach zurück? Oder sind<br />

Sie gerade kürzlich im Internet auf ein so sensationelles<br />

Schnäppchen gestoßen, etwas,<br />

das Sie im Reisebüro nie bekommen hätten?<br />

Lassen Sie es mich wissen.<br />

m.meixner@packundlog.at<br />

Juni bis<br />

Oktober<br />

<strong>2015</strong><br />

FACHSEMINAR ZUM THEMA<br />

MASCHINENSICHERHEIT<br />

IN DER INDUSTRIE<br />

16. Juni St. Pölten<br />

18. Juni Wels<br />

30. Juni Dornbirn<br />

02. Juli Schwaz<br />

20. Oktober Gleisdorf<br />

22. Oktober Salzburg<br />

28. Oktober Klagenfurt<br />

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Eine Veranstaltung von Festo Industrie Consulting.


INHALT<br />

Aktuell<br />

von Gernot Rath<br />

So wird das vermutlich nichts! Zwei Stapler – Auge in Auge<br />

– und ein Paket in der Mitte. Ich muss zugeben, dass es<br />

sich hierbei wohl nicht um ein Musterbeispiel an effizienter<br />

Intralogistik handelt. Dabei wäre es so wichtig! Denn hier<br />

ist viel Geld im Spiel. Ein reibungsloser Warenfluss gehört<br />

heute zu den Grundvoraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit<br />

eines Unternehmens. Und dessen sind sich die Verantwortlichen mittlerweile<br />

bewusst. Viel Innovationskraft steckt in dieser Branche – und<br />

Geräte, die lange ein Schattendasein gefristet haben, bilden heute das<br />

Boom-Markt E-Commerce –<br />

Trend Treiber Wellpappe S 7<br />

industry.tech15:<br />

Die Zukunft beginnt jetzt S 8<br />

Innenansichten<br />

Rückgrat einer leistungsfähigen Intralogistik. Über deren Entwicklung<br />

und ihre Leistungsfähigkeit wollen wir auf S. 16 bis 18 auch unsere<br />

Leser informieren.<br />

Verpackung. In den letzten Jahren war es neben dem Thema<br />

Nachhaltigkeit vor allem der Marketingaspekt einer Verpackung, der<br />

medial in den Vordergrund gerückt wurde – die Verpackung als stiller<br />

Verkäufer am PoS. Jetzt besinnt man sich wieder ihrer eigentlichen<br />

Grundfunktion: Dem Produktschutz – und wie unglaublich wichtig dieser<br />

vor allem für Lebensmittel ist, zeigt eine erst kürzlich veröffentlichte<br />

Studie. Mehr dazu gleich zu Beginn dieser Ausgabe auf S. 6.<br />

Aber auch in anderen Bereichen nimmt die Verpackung eine entscheidende<br />

Rolle ein. Man denke nur an den stetig wachsenden Bereich des<br />

Online-Handels. Ohne die entsprechende Verpackung ist der sichere<br />

Versand nicht zu gewährleisten. Dennoch ist ihr Stellenwert in der Öffentlichkeit<br />

noch immer die eines Abfallproduktes. Dieses Image gilt<br />

es zu korrigieren, denn ohne Verpackung würde vieles nicht funktionieren<br />

– nicht zuletzt der Warenfluss.<br />

SMART. Industrie 4.0 heißt der Megatrend schlechthin. Die industrielle<br />

Revolution der Postmoderne, sozusagen. Obwohl zu philosophisch<br />

sollte ich an dieser Stelle nicht werden, denn im Prinzip ist die<br />

Industrie 4.0 schlichtweg ein Zukunftsprojekt im Bereich der Hightech-<br />

Strategie der deutschen Bundesregierung, mit dem in erster Linie die<br />

Informatisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben werden soll.<br />

Das Ziel ist die „intelligente Fabrik“. Wie Sie diese erreichen können,<br />

erfahren sie nicht zuletzt auf der SMART Automation im Design Center<br />

Linz. Wer nicht so lange warten will, kann auch vorab in unserem Messeschwerpunkt<br />

(S. 36-44) schmökern.<br />

g.rath@packundlog.at<br />

Intralogistik<br />

Regalbediengerät oder<br />

Shuttle? S 18<br />

Werkzeuge<br />

smart gelagert S 21<br />

Stets den perfekten<br />

Abstand gewahrt S 22


<strong>04</strong>/<strong>2015</strong><br />

Your Partner for Technical Sales and Services<br />

Ladungssicherung<br />

„Wir lösen Ihre<br />

Hebetechnikprobleme“<br />

Optimierungspotenziale in<br />

der Ladungssicherung S 26<br />

Zwei in einem S 29<br />

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Reis und Pasta<br />

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Alles unter Kontrolle! S 38<br />

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Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Die richtige Verpackung schützt<br />

vor Lebensmittelabfällen<br />

Viele Lebensmittel verderben ohne entsprechenden Schutz sehr rasch und landen daher<br />

im Müll. Eine neue Studie der denkstatt in Kooperation mit der Altstoff Recycling Austria<br />

AG und weiteren Projektpartnern hat nun untersucht, inwieweit optimierte Lebensmittelverpackungen<br />

den Klimafußabdruck von Lebensmitteln verringern können – trotz<br />

teilweise höherem Verpackungsabfall.<br />

Über 100 Millionen Tonnen an Lebensmitteln<br />

landen pro Jahr allein<br />

in Europa im Müll. Diese Tatsache<br />

hat starke Auswirkungen auf den<br />

ökologischen Fußabdruck eines jeden<br />

Einzelnen: 30% der Treibhausgasemissionen<br />

eines durchschnittlichen Europäers<br />

stehen mit der Produktion, Distribution<br />

und Verwendung von Lebensmitteln in<br />

Verbindung. „Vermeidung von Lebensmittelabfällen<br />

durch Verpackung“ ist<br />

deshalb auch das Thema der breit angelegten<br />

Studie, die denkstatt in Kooperation<br />

mit der Altstoff Recycling Austria AG<br />

und zahlreichen anderen Projektpartnern<br />

im Jahr 2014 durchführte. Anhand von<br />

sechs Fallbeispielen wurde untersucht,<br />

wie sich optimierte Verpackungen auf<br />

die Abfallmenge und Klimarelevanz im<br />

Lebensmittelbereich auswirken. Gemeinsames<br />

Anliegen der Projektpartner aus<br />

der gesamten Wertschöpfungskette war,<br />

mit empirisch belegten Fakten zur Objektivierung<br />

des Themas, zur weiteren Optimierung<br />

von Verpackungen und damit<br />

zur Abfallvermeidung beizutragen.<br />

MEHR VERPACKUNG, WENIGER CO 2.<br />

Bei Hartkäse scheint durch den Einsatz<br />

einer Plastikschale mit Deckelfolie zunächst<br />

mehr Abfall zu entstehen als bei unverpackter<br />

Ware in der Frischtheke. Die Studie<br />

zeigt aber, dass der Verderb der verpackten<br />

Ware im Handel nur 0,14 % beträgt, an der<br />

Theke entstehen dagegen 5 % Käseabfall.<br />

Der Mehraufwand durch die Verpackung<br />

entspricht 28g CO 2<br />

-Äquivalenten (CO 2<br />

e),<br />

die Vermeidung des Lebensmittelabfalls<br />

jedoch 69 g CO 2<br />

e.<br />

Ein Hefezopf, der in einer Kunststofffolie<br />

statt in einem Papierbeutel mit Sichtfenster<br />

verpackt ist, spart nicht nur 12 g<br />

CO 2<br />

e an Verpackung, sondern auch 136<br />

CO 2<br />

e an Lebensmittelabfällen, weil die<br />

Abfallquote im Handel von 11 % auf 0,8 %<br />

sinkt. Ähnliches gilt<br />

auch für Fleisch, das in<br />

einer „Darfresh“-Verpackung<br />

eingeschweißt<br />

ist. Dadurch wird die<br />

Haltbarkeit von 6 auf<br />

16 Tage erhöht und<br />

die Abfallmenge um<br />

16 Prozentpunkte gesenkt.<br />

„Da der Klimafußabdruck<br />

der Verpackung<br />

um ein Vielfaches<br />

geringer ist als der<br />

Umweltaufwand, den<br />

Nahrungsmittel in der<br />

Produktion verursachen,<br />

muss es Ziel sein,<br />

Lebensmittel optimal<br />

zu schützen und ihre Haltbarkeit zu verlängern“,<br />

so Projektleiter DI Mag. Harald<br />

Pilz von denkstatt. Durch den richtigen<br />

Einsatz von Verpackungen wird die Mindesthaltbarkeit<br />

oft deutlich erhöht und<br />

Lebensmittel sind bei Transport und Verkauf<br />

geschützt.<br />

Die vorliegende Studie befasst sich ausschließlich<br />

mit den Lebensmittelabfällen,<br />

die im Handel anfallen. Geht man einen<br />

Schritt weiter und bezieht auch den Endkonsumenten<br />

in die Rechnung mit ein,<br />

fällt der Unterschied noch deutlicher aus.<br />

Umweltbewusste Kunden greifen oft zu<br />

unverpackter Ware und haben das Gefühl,<br />

Ressourcen zu schonen. Jedoch hinterlassen<br />

viele verpackte Waren einen kleineren<br />

ökologischen Fußabdruck als die unverpackten<br />

Produkte, die dementsprechend<br />

schneller verderben. „Der erste Eindruck<br />

kann trügen“, so Pilz, „Lebensmittelverpackungen<br />

leisten einen wichtigen Beitrag<br />

zum Umweltschutz – vor allem, wenn sie<br />

optimiert sind.“<br />

Die Altstoff Recycling Austria AG setzt<br />

seit jeher auf ressourcen- und umweltschonendes<br />

Recycling. Sie engagiert sich<br />

seit über 10 Jahren auch im Bereich Abfallvermeidung,<br />

weil der beste Abfall noch<br />

immer jener ist, der gar nicht entsteht.<br />

„Der ARA ist es ein besonderes Anliegen,<br />

die zur Verfügung stehenden Ressourcen<br />

optimal zu nutzen. Politische Entscheidungen<br />

sollten auch im Umweltschutz und<br />

im Ressourcenmanagement faktenbasiert<br />

getroffen werden. Dazu wollen wir mit<br />

der Studie einen Beitrag leisten“, betont<br />

Dr. Christoph Scharff, Vorstand der Altstoff<br />

Recycling Austria AG.<br />

Weitere Projektpartner der Studie waren:<br />

Hofer, Lidl Österreich, MPREIS, REWE<br />

International, Bioalpin, Scheyer Verpackungstechnik,<br />

Sealed Air, Südpack Austria,<br />

DSM Engineering Plastics, PlasticsEurope<br />

Austria und OFI – Institut für Lebensmittel<br />

& Verpackung.<br />

Unterlagen zur Studie können unter<br />

http://denkstatt.at/abfallvermeidung.<br />

html downgeloadet werden. [pl]


Boom-Markt E-Commerce –<br />

Trend Treiber Wellpappe<br />

Ob T-Shirt, Smartphone, Buch oder Wein – bestellt wird heute online per Mausklick,<br />

versendet fast immer in Wellpappe. Die vielseitigen Alleskönner aus Wellpappe ermöglichen<br />

es den Firmen, ihre Produkte einfach, schnell und sicher an ihre Kunden zu liefern.<br />

„Transportverpackungen aus Wellpappe sind nicht nur gut für die Ökobilanz, sie bieten<br />

viele zusätzliche Vorteile und sind für den Online-Handel heute unverzichtbar“, weiß<br />

Mag. Hubert Marte, Sprecher des Forum Wellpappe Austria.<br />

WELLPAPPE-AIRBAG. Die schützenden<br />

Eigenschaften der Wellpappe sorgen dafür,<br />

dass das Paket gut beim Kunden ankommt.<br />

Wie ein Airbag aus Papier und Luft bewahrt<br />

Wellpappe die Ware vor Schäden durch Stöße<br />

oder Stürze. Und Gefahren lauern an fast<br />

allen Stationen, vom Einpacken über das<br />

Verladen bis hin zum Transport und zur Auslieferung.<br />

Dank der Vielseitigkeit der Wellpappe<br />

gibt es für unterschiedliche Größen,<br />

Gewichte oder Empfindlichkeiten immer die<br />

maßgeschneiderte Verpackung. „Auch im E-<br />

Commerce zählt heute der erste Eindruck“,<br />

betont Hubert Marte. Denn der Kunde hält<br />

die Verpackung noch vor dem Produkt in<br />

Händen. „Das wissen auch die Händler<br />

und legen daher immer mehr Wert auf eine<br />

attraktive Bedruckung ihrer Pakete.“ Für<br />

die Konsumenten ist es wichtig, dass beim<br />

Online-Versand möglichst umweltfreundliche<br />

<strong>Pack</strong>materialien zum Einsatz kommen und<br />

(v.l.n.r.) Hubert Donhauser, Forum<br />

Wellpappe Austria, Florian Größwang,<br />

Geschäftsführer Wein & Co., Hubert Marte,<br />

Forum Wellpappe Austria, Rainer Schwarz,<br />

Geschäftsführer DPD Austria<br />

die Verpackung auch für den Rückversand<br />

gut geeignet ist. „Die moderne Verpackung<br />

muss qualitativ hochwertig, attraktiv und<br />

recyclingfähig sein. Davon profitieren alle:<br />

Konsument, Handel, Hersteller und letztlich<br />

unsere Umwelt“, ist Hubert Marte überzeugt.<br />

LEICHTES ABSATZPLUS. „Das Jahr 2014<br />

hat gut gestartet. Ab der Mitte des Jahres hat<br />

sich parallel zum Rückgang des BIPs auch<br />

ein Rückgang in unserer Branche gezeigt“,<br />

so Hubert Marte. So stieg der Wellpappe-Inlandsmarkt<br />

(Inlandslieferungen und Import)<br />

in Österreich gegenüber 2013 mengenmäßig<br />

um 2,5 Prozent an. In absoluten Zahlen ausgedrückt<br />

sind das 388.462 Tonnen gegenüber<br />

378.818 Tonnen im Jahr 2013. Beim Export<br />

war sogar ein Plus von 4,7 Prozent (Tonnen)<br />

zu verzeichnen. „Gesamt betrachtet hat sich<br />

die österreichische Wellpappe-Industrie im<br />

Jahr 2014 auf einem hohen Niveau gut gehalten“,<br />

ist Forum Wellpappe Austria-Sprecher<br />

Hubert Marte zufrieden. Für <strong>2015</strong> rechnet<br />

Marte mit einem Mengenwachstum und<br />

Absatzplus von 1,5 Prozent. <br />

[pl]<br />

SEP<br />

22<br />

SEP<br />

23<br />

FERRY PORSCHE CONGRESS CENTER<br />

ZELL AM SEE<br />

DIE ÖSTERREICHISCHE<br />

FACHTAGUNG ZUM THEMA<br />

INDUSTRIE 4.0<br />

Unter anderem erwarten Sie<br />

diese Experten:<br />

• Univ. Prof. DDr. Franz Josef Radermacher<br />

Universität Ulm<br />

• Dr. Klaus Mittelbach<br />

CEO ZVEI Zentralverband Elektroindustrie, DE<br />

• Lars Thomsen<br />

Chief Futurist der future matters AG<br />

• Dr. Andreas Salcher<br />

Bildungs- und Unternehmensberater<br />

u.v.m.<br />

www.industry-tech.at<br />

Foto: E. Kelety<br />

Veranstaltungspartner<br />

Sponsoren


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

industry.tech15:<br />

Die Zukunft beginnt jetzt<br />

Die 4. industrielle Revolution (Industrie 4.0) lässt die gesamte Industriewelt in eine verheißungsvolle<br />

Zukunft blicken. Die reale und die virtuelle Welt wachsen immer weiter<br />

zusammen – Informations- und Kommunikationstechnologien verschmelzen mit klassischen<br />

industriellen Prozessen zu cyber-physischen Systemen und ermöglichen so eine<br />

höchst flexible, adaptive Produktion.<br />

Schon bald werden die intelligenten<br />

Fabriken (Smart Factory) der neuen<br />

Generation nicht nur die Fertigung,<br />

sondern die gesamte Industrie verändern.<br />

Neue Denk- und Verfahrensweisen werden<br />

Platz greifen, neue Kooperationen und<br />

Geschäftsmodelle entstehen. Aber was bedeutet<br />

das, wie bereitet man sich darauf<br />

vor und – vor allem – was ist technisch<br />

schon heute möglich? Es herrscht viel<br />

Unsicherheit rund um den Begriff „Industrie<br />

4.0“ – viele Fragen stehen im Raum.<br />

Antworten erhält man auf der Fachtagung<br />

industry.tech15 von 22. bis 23. September<br />

im Ferry Porsche Congress Center in Zell<br />

am See (Salzburg).<br />

Ganz im Sinne der neuen Zusammenarbeit,<br />

die bei Industrie 4.0 erfolgsentscheidend<br />

sein wird, haben sich mit Festo, Phoenix<br />

Contact, SAP Österreich und Sick Österreich<br />

vier Branchenleader entschlossen, die<br />

industry.tech15 ins Leben zu rufen – eine<br />

Veranstaltung mit hochkarätigen internationalen<br />

Vortragenden und vielen Beispielen<br />

aus der Praxis. Von der Industrie für die<br />

Industrie: industry.tech15 wird unterstützt<br />

von den Partnern Rittal und Eplan.<br />

NEUE TECHNOLOGIEN – WAS SETZT<br />

SICH DURCH? Eine der zentralen Fragen<br />

rund um Industrie 4.0 ist, welche Technologien<br />

sich durchsetzen werden? Und<br />

damit verbunden: Wo und warum sollte<br />

man schon heute investieren?<br />

Auf der Fachtagung nehmen Experten aus<br />

verschiedenen Bereichen zukunftsweisende<br />

technologische Entwicklungen und ihre<br />

praktische Anwendung unter die Lupe.<br />

Für die Industrie 4.0 gilt: Flexibilität ist<br />

Trumpf. Aber wer braucht was und wie viel<br />

Flexibilität bieten Fertigungssysteme schon<br />

heute, was wird mittelfristig möglich sein<br />

und wohin geht die Fertigung in 10 oder<br />

20 Jahren? Vordenker wie der bekannte<br />

deutsche Univ. Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher<br />

(Universität Ulm) oder Univ.<br />

Prof. DI Dr. Friedrich Bleicher von der TU<br />

Wien spannen auf der industry.tech15 den<br />

Bogen von der Gegenwart in die Zukunft.<br />

KLEINE FISCHE IM GROSSEN NETZ?<br />

Schon heute ist sicher, dass die Vernetzung<br />

rasant zunehmen wird – Big Data goes Industry.<br />

Das Thema Security in der Fertigung<br />

wird damit immer wichtiger. Schätzungen<br />

zufolge werden bis 2020 215 Mrd. Devices<br />

an dieser Vernetzung teilnehmen. Doch<br />

wie ist vorzugehen, damit uns die Welt<br />

der Daten, Computer und Automatisierung<br />

nicht aus dem Ruder läuft? Auf der<br />

Fachtagung industry.tech15 erfährt man<br />

mehr über dieses spannende Thema und<br />

man kann live erleben, wie schnell eine<br />

Maschinensteuerung über Hintertürchen<br />

„gehackt“ werden kann.<br />

NEUE ARBEITSWELT – WAS ERWARTET<br />

UNS? Die Arbeitswelt verändert sich mit<br />

Die industry.tech15 – Fachtagung<br />

zum Thema Industrie 4.0 – findet<br />

von 22. bis 23. September im Ferry<br />

Porsche Congress Center in Zell am<br />

See (Salzburg) statt<br />

rasant beschleunigendem Tempo – Veränderungen,<br />

die die ganze Gesellschaft erfassen.<br />

Aber welche Rahmenbedingungen müssen<br />

geschaffen werden, um den künftigen Arbeitsanforderungen<br />

gerecht zu werden und<br />

was bedeutet das für uns als Mitarbeiter?<br />

Der bekannte Zukunftsforscher Lars Thomsen,<br />

der Bildungsexperte Dr. Andreas Salcher<br />

und andere Visionäre werfen bei der industry.tech15<br />

einen Blick auf die Arbeitswelt<br />

der Zukunft und zeigen auf, was uns in den<br />

nächsten Jahren erwartet.<br />

Mehr Informationen zur Fachtagung und<br />

ein ausführliches Programm gibt es unter<br />

www.industry-tech.at.<br />

[pl]<br />

Foto: SJ-Photo - Fotolia


Fach<strong>Pack</strong> <strong>2015</strong>:<br />

Innovativ und beliebt<br />

Die Fach<strong>Pack</strong> ist eine der bedeutendsten europäischen Fachmessen rund um das Thema<br />

Verpackung. Und sie ist äußerst beliebt: Vom 29. September bis 1. Oktober geht die Leistungsschau<br />

in Nürnberg in die neue Runde und erlebt dieser Tage einen regelrechten<br />

Run auf die Ausstellerplätze (2013: 1.439 Aussteller). Außerdem erhalten junge, innovative<br />

Unternehmen aus Deutschland die Chance, sich an einem Gemeinschaftsstand<br />

erstmals der Messeöffentlichkeit zu präsentieren. Ebenfalls innovativ und gut besucht:<br />

das abwechslungsreiche Rahmenprogramm.<br />

Veranstaltungsleiterin Heike Slotta<br />

blickt äußerst optimistisch in den<br />

Herbst: „Die Fach<strong>Pack</strong> wird dieses<br />

Jahr vollends ausgebucht sein! Soviel kann<br />

ich nach dem heutigen Stand der Anmeldungen<br />

bereits sagen.“ Die erwarteten<br />

37.000 Fachbesucher haben also die Qual<br />

der Wahl. Rund 1.500 Aussteller präsentieren<br />

ihre Produkte und Dienstleistungen<br />

aus den Bereichen Verpackung, Technik,<br />

Veredelung und <strong>Log</strong>istik. Im Fokus der<br />

diesjährigen Veranstaltung: das Thema<br />

„Kennzeichnen & Etikettieren“, das wie<br />

ein roter Faden den Messebesuch begleitet:<br />

bei Ausstellern, in Sonderpräsentationen, in<br />

Forumsbeiträgen etc.<br />

CHANCE NUTZEN! Der persönliche Kontakt<br />

zu Kunden, Interessenten, Branchenexperten,<br />

aber auch Wettbewerbern macht die<br />

Teilnahme an einer Messe wie der Fach<strong>Pack</strong><br />

zum Erfolg. Diese Chance sollten junge Unternehmen<br />

mit innovativen Produkten oder<br />

Dienstleistungen ergreifen. Sie erhalten unter<br />

bestimmten Bedingungen eine Förderung<br />

des Bundesministeriums für Wirtschaft und<br />

Energie (BMWi) für ihren Messeauftritt.<br />

Bei der letzten Fach<strong>Pack</strong> profitierten davon<br />

rund 20 junge Firmen. Auch <strong>2015</strong> wird die<br />

INFOBOX<br />

Fach<strong>Pack</strong> <strong>2015</strong><br />

Termin: 29. Sept. - 01. Oktober <strong>2015</strong><br />

Ort: Messezentrum Nürnberg<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di. - Mi. 9 bis 18 Uhr<br />

Do. 9 bis 17 Uhr<br />

Turnus: jährlich ; setzt im interpack-Jahr aus<br />

Internet: www.fachpack.de<br />

Foto: NuernbergMesse / Thomas Geiger<br />

Teilnahme wieder mit bis zu 7.500 Euro<br />

oder einer Kostenübernahme von bis zu 70<br />

Prozent unterstützt.<br />

Detaillierte Informationen zum geförderten<br />

Gemeinschaftsstand erhalten Interessenten<br />

bei der NürnbergMesse: Bettina Wild, bettina.<br />

wild@nuernbergmesse.de, Tel +49 (0)911.86<br />

06-81 78 oder unter fachpack.de/gju.<br />

RAHMENPROGRAMM. Schillernder<br />

könnte der Auftakt zur Messe nicht sein:<br />

Keynote-Speaker der Eröffnung ist Karim<br />

Rashid, ein „Popstar der Designwelt“. Der<br />

Verpackungsdesigner, der eine Reihe von<br />

Awards – darunter 2013 den Red Dot Award:<br />

Communication Design – erhalten hat, wird<br />

die Kreativität und Innovationskraft der Branche<br />

ins rechte Licht rücken und einige Impulse<br />

für die folgenden Messetage setzen. Die<br />

Vielfalt der Sonderthemen lädt Besucher und<br />

Aussteller ein, über den eigenen Tellerrand zu<br />

blicken und sich durch Kontakte, Gespräche,<br />

Vorträge und Präsentationen inspirieren zu<br />

lassen. So bietet das Forum <strong>Pack</strong>Box wieder<br />

einen abwechslungsreichen Themenmix von<br />

Smart Labelling über innovative Ansätze bei<br />

Maschinen, <strong>Log</strong>istik, Druck und Design bis<br />

hin zu Nachwuchs und Karriere. Im Rahmen<br />

des Fokusthemas „Kennzeichnen & Etikettieren“<br />

präsentieren sich in einem Pavillon<br />

erstmals mittelständische Unternehmen des<br />

Verbands der Hersteller selbstklebender Etiketten<br />

(VskE). <br />

[pl]<br />

DeltaPac<br />

DELTA-S-TECHNOLOGIE ® :<br />

DER SIEG DES MENSCHEN<br />

ÜBER DIE LÜCKE.<br />

DeltaPac schließt alle Lücken. Auf dem Band: nie<br />

mehr vereinzeln! In der Zeit: nie mehr Stillstand<br />

nach Kollision. Dafür: immer wissen, was in der<br />

Anlage passiert. In der Energiebilanz: schneller,<br />

ruhiger produzieren. Im Anlagenbau: mit verschlankter<br />

Hardware neue Wege gehen! DeltaPac:<br />

die neue, einzigartig effiziente Lichtschranke von<br />

SICK. Für lückenloses Zählen und Erkennen. Für<br />

eine schnellere, schlauere, sparsamere, fehlerfreiere<br />

Produktion. Für die innovativsten Hersteller.<br />

DeltaPac ist der Sieg des Menschen über die Lücke.<br />

Wir finden das intelligent. www.sick.at


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Neue Healthcare-Drucker<br />

TSC Auto ID erweitert sein Sortiment um drei Etikettendrucker<br />

speziell für das Gesundheitswesen. Damit bietet der Hersteller für<br />

nahezu alle Anwendungsbereiche in Klinik, Praxis und Labor die<br />

passende Drucklösung. Die vielseitig einsetzbaren Desktopmodelle<br />

werden erstmals auf der ConhIT am Stand von Mediaform (Halle<br />

1.2 Stand Nr. D—102) in Berlin vorgestellt.<br />

Ein verlässlicher Partner<br />

Als Kooperationspartner des innovationsfreudigen<br />

Drucker-Herstellers<br />

und als eines der führenden Unternehmen<br />

für medizinische Kennzeichnungslösungen<br />

zeigt die Mediaform Informationssysteme<br />

GmbH auf der ConhIT<br />

erstmals den PRIMAS.<br />

Die Thermodirektdrucker PRIMAS 300D<br />

und PRIMAS 300W (Armbanddrucker) sowie<br />

der Thermotransferdrucker PRIMAS<br />

300T verfügen über ein weißes, desinfektionsmittelbeständiges<br />

Gehäuse und sind<br />

leicht zu reinigen – ein wichtiges Kriterium<br />

zur Einhaltung der Hygienevorschriften.<br />

Dank kompakter Abmessungen und kleiner<br />

Stellfläche lassen sie sich in räumlich<br />

beengten Umgebungen wie im Labor oder<br />

in der Krankenhaus-Station perfekt einsetzen.<br />

Die Material-Handhabung ist denkbar<br />

einfach, den aktuellen Medienvorrat haben<br />

Anwender über ein transparentes Sichtfenster<br />

jederzeit im Blick.<br />

Mit einer Druckauflösung von 300 dpi<br />

bringen die Printer kleine Schriften und<br />

2D-Codes präzise aufs Etikett. Zu den Standardmerkmalen<br />

zählen LCD,<br />

USB und Ethernet, für eine am<br />

Markt maximale Konnektivität<br />

sind WiFi und Bluetooth optional<br />

erhältlich. Die ausgereifte,<br />

spezielle Firmware und eine 4<br />

GB MicroSD Speicherkarte erleichtern<br />

die IT-Administration<br />

(Fallback). Die Integration in<br />

gängige KIS- und LIS-Systeme<br />

gelingt mühelos, da die TSC-<br />

Drucker SAP-, Oracle- und<br />

Cerner-zertifiziert sind.<br />

Die TSC Drucker-Kommandosprache<br />

ist EPL- und ZPLkompatibel.<br />

Gängige Healthcare-<br />

und Armbandformate sind<br />

vorinstalliert und reduzieren den<br />

Aufwand bei der Auswahl unterschiedlicher<br />

Etiketten auf ein Minimum.<br />

Hohe Effizienz und kostengünstigen Betrieb<br />

attestiert die Energy-Star-Zertifizierung. Wie<br />

gewohnt gewährt der Hersteller eine Zwei-<br />

Jahres-Garantie auf die äußerst zuverlässigen<br />

Drucker.<br />

Jetzt wurde bestätigt: Die <strong>Pack</strong>service-Gruppe<br />

ist „Trusted Co-<strong>Pack</strong>er“ – ein rundum rechtssicher<br />

handelnder und verlässlicher Partner.<br />

<strong>Pack</strong>service hat sich mit Hilfe der Stuttgarter<br />

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft<br />

H/W/S dafür als branchenweit<br />

bisher einziges Unternehmen selbst auf den<br />

Prüfstand gestellt. Das Ergebnis des unabhängigen<br />

Prüfverfahrens zeigt: <strong>Pack</strong>service-<br />

Kunden können jederzeit auf eine korrekte und<br />

gesetzeskonforme Umsetzung des seit Januar<br />

diesen Jahres geltenden Mindestlohngesetzes<br />

(MiLoG) vertrauen.<br />

Integrität, Transparenz und Verantwortungsbewusstsein sind seit der Gründung von <strong>Pack</strong>service<br />

vor 35 Jahren fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Um das für die Kunden optimale<br />

Ergebnis zu erzielen, sorgt der Spezialist für Verpackungsdienstleistungen für ideale Produktionsbedingungen<br />

durch sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen. Höchste Priorität<br />

liegt außerdem auf der konsequenten Einhaltung der Compliance-Richtlinien.<br />

Die PRIMAS-Serie – die neuen Healthcare-<br />

Drucker von TSC Auto ID<br />

KURZPROFIL. TSC Auto ID Technology<br />

Co., Ltd. (TSC) ist ein globaler Anbieter<br />

von Auto-ID Qualitätslösungen für die<br />

Branchen Transport und <strong>Log</strong>istik, Gesundheitswirtschaft,<br />

Industrie und Handel und<br />

einer der am schnellsten wachsenden Anbieter<br />

in der globalen Auto Identification<br />

& Data Collection (AIDC)-Industrie. Kern<br />

des Lösungsangebots sind die innovativen<br />

und preislich wettbewerbsfähigen Thermo-Etikettendrucker,<br />

von denen TSC seit<br />

1991 bereits mehr als 3 Millionen Geräte<br />

im Auto-ID Markt platziert hat. Damit zählt<br />

das in Taiwan ansässige Unternehmen, das<br />

seine hochwertigen Produkte in eigenen<br />

Produktionsanlagen entwickelt und fertigt,<br />

weltweit zu den Top 10-Herstellern von<br />

Thermo-Etikettendruckern.<br />

In EMEA ist TSC durch seine Niederlassung<br />

TSC Auto ID Technology EMEA GmbH<br />

in Zorneding bei München vertreten. Die<br />

GmbH ist verantwortlich für Vertrieb, Support<br />

und Marketing in den Regionen Europa,<br />

Mittlerer Osten und Afrika. Geschäftsführer<br />

ist Ladislav Sloup. TSC vertreibt seine Produkte<br />

ausschließlich über die Distribution<br />

und Value Added Reseller (VAR). [pl]<br />

Foto: TSC Auto ID


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Gutes noch besser<br />

gemacht<br />

Foto: KBA<br />

Dynamischer, hochwertiger, zuverlässiger – mit einem Facelift behält<br />

der Kompakte unter den Kleinzeichen-Tintenstrahldruckern<br />

von KBAMetronic seine Nase vorn im Wettlauf um die Kundengunst.<br />

Neue Produktmerkmale und Optimierungen bewährter Druckerfunktionen<br />

verbessern den Einsatz des alpha- JET mondo in<br />

hochdynamischen Fertigungslinien.<br />

Mit dem kompakten Tintenstrahldrucker hat KBA-Metronic<br />

im Herbst 2012 einen echten Allrounder für die Produktkennzeichnung<br />

auf den Markt gebracht. Extrem<br />

hohe Verfügbarkeit, ausgezeichnetes Schriftbild, hervorragende<br />

Laufeigenschaften, einfache Bedienung und geringer Wartungsaufwand<br />

haben die Kunden begeistert. Mit dem Facelift schärft<br />

der Veitshöchheimer Kennzeichnungsspezialist das Leistungsprofil<br />

des alphaJET mondo in entscheidenden Punkten.<br />

„Die Verbesserungen erhöhen nochmals die Dynamik, Effizienz,<br />

Flexibilität und Zuverlässigkeit unseres Allrounders. Im Rahmen des<br />

Facelifts haben wir viele Anregungen unserer Kunden aufgegriffen.<br />

Der verbesserte alphaJET mondo demonstriert somit erneut unsere<br />

hohe Kundenorientierung“, erklärt Oliver Volland, Geschäftsführer<br />

von KBA-Metronic.<br />

Obwohl die Verbesserungen nur punktuell sind, erhöhen sie enorm<br />

den Kundennutzen. So steigert die Selbstdiagnose nach dem Start<br />

die absolute Zuverlässigkeit des industriellen Tintenstrahldruckers.<br />

Fehler fallen frühzeitig auf und können vom Bedien- oder Wartungspersonal<br />

umgehend behoben werden. Kostspielige Fehldrucke in<br />

der Produktion lassen sich vermeiden.<br />

Ein optimierter Düsenverschluss im Druckkopf verleiht dem Kennzeichnungsgerät<br />

ein hochdynamisches Start-Stopp-Verhalten. Die<br />

bewährte alphaJET-Druckkopf-Technologie mit 32-Punkt-Matrix<br />

kann ihre Stärken in der Linie noch besser ausspielen. Innerhalb<br />

kürzester Zeit nach Anlagenunterbrechungen druckt sie <strong>Log</strong>os, Data-<br />

Matrix-Codes, Barcodes, Zeit, Datum oder Text in True-Type-Fonts<br />

gestochen scharf mit Geschwindigkeiten bis zu 385 Metern in der<br />

Minute. In Fertigungslinien mit zunehmend kürzeren Taktzeiten<br />

kann der alphaJET mondo somit auch in Zukunft Schritt halten.<br />

Die verbesserten Laufeigenschaften erhöhen die Produktionssicherheit.<br />

Weniger Stillstandzeiten steigern die Anlagenverfügbarkeit und<br />

damit indirekt die Wettbewerbsfähigkeit des Betreibers.<br />

Mit der schnelleren Zuordnung der Peripherie vereinfacht KBA-<br />

Metronic die Integration in die Linie bei der Inbetriebnahme und<br />

bei Änderungen der Anlagenkonfiguration.<br />

Verbesserte Tinten erhöhen die Haftung des Kennzeichnungsdrucks<br />

und beschleunigen das Trocknen. Mit der angehobenen Trocken-<br />

Standzeit werden Stillstände durch ausgetrocknete Betriebsmittel<br />

minimiert.<br />

Ein optimierter Sicherungsmechanismus macht den Kartuschenwechsel<br />

im leicht zugänglichen Tintensystem noch einfacher und<br />

sicherer. Zusammen mit der automatischen Kennung der Tinten<br />

werden Bandstillstandzeiten durch Verwechselung der Betriebsmittel<br />

vermieden.<br />

„Als Allrounder hat der alphaJET schon viele Kunden aus der Lebensmittel-,<br />

Getränke-, Konsumgüter-, Pharma-, Kosmetik-, Chemie- und<br />

KBA Metronic unterzog den alphaJET mondo<br />

einem Facelifting<br />

Verpackungsmittelbranche begeistert. Mit dem Facelift können wir<br />

unsere Kundenbasis nochmals erweitern“, betont Oliver Volland. [pl]<br />

CYKLOP Twin<strong>Pack</strong> 111<br />

Zwei Transportgutsicherungsarten vereint<br />

in einer Maschine<br />

Umreifen<br />

Stretchen<br />

Ihre Maschine für optimale Transportgutsicherung –<br />

kostengünstig und schnell!<br />

CYKLOP AUSTRIA GmbH<br />

office@cyklop.at<br />

Feldstraße 34<br />

+43 (0)2236 / 377 773<br />

A-2345 Brunn am Gebirge<br />

www.cyklop.at


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Auszeichnung als „Bester B2B“-Shop<br />

Bereits zum vierten Mal kürte die Redaktion des Fachmagazins INTERNET WORLD Business<br />

die besten deutschsprachigen Online-Shops mit ihrem „INTERNET WORLD Business<br />

Shop-Award“. Eine 10-köpfige Jury aus renommierten E-Commerce-Experten wählte in<br />

diesem Jahr aus 442 Bewerbungen die 21 preisverdächtigsten Ideen aus. Bei der Wahl<br />

der besten Lösungen zählten unter anderem Aspekte wie Design, Umsetzung, Usability,<br />

Performance, „Joy of Use“ oder die Originalität der Idee.<br />

Foto: Rajapack<br />

In der Kategorie „Bester B2B“-Shop<br />

konnte die Rajapack GmbH das Siegertreppchen<br />

erklimmen. Den Ausschlag<br />

hierfür gaben neben einer anwenderfreundlichen<br />

Benutzerführung beispielsweise<br />

Tools wie BOXSELECTOR und<br />

BAGSELECTOR: Kunden können damit<br />

in nur wenigen Klicks den für sie optimalen<br />

Karton oder einen passenden Beutel<br />

auswählen. Auch das neu eingeführte<br />

Internettool RAJAPRINT, mit dem sich<br />

in nur wenigen Schritten Klebeband individuell<br />

gestalten lässt, sowie eine eigene<br />

E-Commerce-Seite, die gezielt spezielle<br />

Verpackungen und Versandkartons für<br />

Online-Shops anbietet, wurden von der<br />

Expertenjury hervorgehoben.<br />

„Dem hohen ‚Joy of Use‘, den die Jury bei<br />

unserem Webshop lobte, liegt viel Marktbeobachtung<br />

und Kundenanalyse zugrunde“,<br />

erklärte Delphine Jean, Director Marketing<br />

– Productmanagement bei Rajapack.<br />

„Deshalb wollen wir uns bei allen Kunden<br />

bedanken, die uns mit Fragen, Anregungen<br />

und Bewertungen unterstützt haben. Nur<br />

so werden wir immer besser. Ein bisschen<br />

gehört dieser Preis deshalb auch ihnen.“<br />

Rajapack ist ein Tochterunternehmen der<br />

RAJA-Gruppe, Europas Marktführer im<br />

Bereich des B2B-Versandhandels für Verpackungslösungen.<br />

Auf dem Sieg ausruhen wollen sich die<br />

B2B-Versandhandelsprofis allerdings nicht<br />

und planen bereits die nächsten Schritte,<br />

um ihren Webshop noch besser zu machen.<br />

„In den kommenden Monaten wollen wir<br />

beispielsweise unsere Produktseiten noch<br />

weiter ausgestalten und dabei vermehrt auf<br />

Videos setzen, die einzelne Anwendungen<br />

erklären“, kündigte Evgenij Pisetsky, e-commerce<br />

Manager bei Rajapack, an. „Auch<br />

unser Beratungsangebot wollen wir weiter<br />

Delphine Jean (Director Marketing –<br />

Productmanagement) und Evgenij<br />

Pisetsky (e-commerce Manager,<br />

beide Rajapack) nahmen die Auszeichnung<br />

als „Bester B2B“-Shop im<br />

Rahmen der Eröffnungsgala zur E-<br />

Commerce-Messe „Internet World“<br />

entgegen<br />

ausbauen. So ist etwa die Möglichkeit, sich<br />

in Echtzeit im Rahmen von Live-Chats auf<br />

unserer Seite beraten zu lassen, bereits in<br />

Planung.“<br />

creativ verpacken-Dialog lädt nach Berlin<br />

creativ verpacken, das deutschsprachige Magazin für <strong>Pack</strong>aging Design als erfolgreiches Marketinginstrument<br />

wird in diesem Jahr seine Konferenz am 18. Juni in Berlin durchführen. Handverlesene<br />

Referenten und ausgesuchte Themen hat Chefredakteurin Ute von Buch nach Berlin<br />

gerufen. Unter dem Motto „Zeig dein wahres Gesicht“ geht es darum, wie mit gutem <strong>Pack</strong>ungsdesign<br />

attraktive Markenbotschaften übermittelt werden können. Bereits der <strong>Pack</strong>-Marken-Treff<br />

am Abend des 17. Juni <strong>2015</strong> ermöglicht ein entspanntes Ankommen und Kennenlernen in Berlin.<br />

Begegnen Sie interessanten<br />

Persönlichkeiten aus der<br />

Marken- und Verpackungsszene<br />

und ebensolchen Konzepten<br />

und Vorträgen. Gehören<br />

Sie doch einfach dazu.<br />

Infos gibt’s unter http://<br />

www.creativverpacken.de/<br />

dialog<br />

Beim creativ verpacken-<br />

Dialog trifft sich ein bunter<br />

Mix aus Marketing, Design<br />

und Verpackungswelt in<br />

Deutschlands Hauptstadt<br />

EXPANSION. Die RAJA-Gruppe ist zwar<br />

bereits mit ihrer Tochterfirma Rajapack auf<br />

dem britischen Markt vertreten. Durch<br />

den Kauf Morplans von der Retif-Gruppe<br />

kann sie nun ihr Geschäftsvolumen verdoppeln<br />

sowie ihre Kompetenzen in neuen<br />

Produktbereichen ausbauen und ihren<br />

Kundenkreis erweitern. Synergien, die sich<br />

in Verkauf und Marketing zwischen beiden<br />

Unternehmen ergeben, wollen Rajapack und<br />

Morplan nutzen, um das Verkaufswachstum<br />

im britischen Markt zu beschleunigen. Finanziert<br />

wurde die Transaktion aus dem<br />

Eigenkapital der RAJA-Gruppe.<br />

Morplan beschäftigt 120 Mitarbeiter und<br />

erzielte 2014 einen Umsatz von fast 25<br />

Millionen Euro sowie ein Betriebsergebnis<br />

von 10 Prozent. Das Unternehmen verfolgt<br />

eine Multikanal-Strategie mit einem 500<br />

Seiten starken Katalog und einem Angebot<br />

von 5.000 Produkten, drei Geschäften<br />

(in London, Glasgow und Bristol), einer<br />

Website, die einen starken Umsatzanstieg<br />

generiert, sowie einem Vertriebsteam, das<br />

einen Stamm von Großkunden besucht und<br />

weiterentwickelt. <br />

[pl]


Foto: Kolb<br />

Verpackungsdruck auf<br />

höchstem Niveau<br />

Beim diesjährigen DFTA-Award konnte sich „Hans Kolb Wellpappe“ in der Kategorie<br />

Flexo PostPrint als Sieger durchsetzen. „Wir freuen uns sehr, dass wir in unserer Strategie,<br />

höchste Druckqualität in allen Disziplinen anbieten zu können, durch diesen Award<br />

ganz besonders bestätigt wurden“, sagt Kolb-Geschäftsführer Dr.-Ing. Bernhard Ruffing.<br />

Feinste Rasterverläufe sorgen für ein homogenes<br />

Druckbild mit plastischer Produktabbildung<br />

Kolb hat in jüngster Vergangenheit<br />

in modernste Flexo-HD-Direktdruck-Technologie<br />

im Buxheimer<br />

Druckzentrum investiert. Man könne entsprechend<br />

der jeweiligen Anforderungen<br />

hinsichtlich Motiv, Auflage und Format<br />

stets maßgeschneiderte Verpackungsdrucklösungen<br />

bieten – ganz gleich ob<br />

Vordruck, Direktdruck oder offsetbedruckte<br />

Verpackungslösungen und Displays.<br />

„Wir wollen unsere Kunden mit modernsten<br />

Druckanlagen schlichtweg begeistern<br />

und sprichwörtlich Bestleistung in allen<br />

Disziplinen – also allen Drucktechnologien<br />

– bieten“, ergänzt Kolb-Vertriebsleiter<br />

und Mitglied der Geschäftsleitung für Vertrieb<br />

& Entwicklung Jochen Drösel.<br />

In der Tat überraschte das Unternehmen die<br />

Jury des DFTA Flexodruck Fachverband e.V.<br />

mit der AEG ultracapticTM Staubsauger-Verpackung<br />

mit einem bislang nie dagewesenen<br />

Resultat im Flexodirekt-HD-Druck, einer<br />

Technologie, die selbst feinste Druckmotive<br />

direkt auf bereits produzierte Wellpappe-<br />

Bogen bringt.<br />

„Hier kommt die Zukunft der Wellpappen-<br />

Bedruckung stellvertretend für eine ganze<br />

Reihe von Einreichungen, die den Wettbewerbsverfahren<br />

die Luft nehmen. Eine<br />

hervorragend besetzte Kategorie findet<br />

mit dieser Ausarbeitung ihren verdienten<br />

Gewinner, weil er bei allerseits höchstem<br />

Niveau an Druckqualität<br />

die größten Herausforderungen<br />

zu bewältigen<br />

hatte. Alles in allem eine<br />

sehr beeindruckende Leistung.“,<br />

so das Urteil der<br />

Jury.<br />

Vor allem feinste Grauverläufe<br />

in Verbindung mit<br />

einer sehr plastischen<br />

Produktabbildung waren<br />

die Herausforderung.<br />

Auf allen Seiten der Verpackung<br />

wurde dieser<br />

Anspruch gänzlich ohne<br />

sogenannten Punktabriss,<br />

der bei feinsten Rasterverläufen<br />

nicht gewünschte<br />

Farbränder verursacht,<br />

erfüllt.<br />

Die Sparte KOLB Print+<br />

verspricht, nun nochmals<br />

eindrucksvoll durch den<br />

DFTA Award <strong>2015</strong> dokumentiert, stets anforderungsgerechte,<br />

hochwertige Druckbilder<br />

– ganz unabhängig von der eingesetzten<br />

Drucktechnologie.<br />

„Wir sind in der glücklichen Lage, hochflexibel<br />

auf die jeweiligen Druckanforderungen<br />

unserer Kunden reagieren zu<br />

können. Dabei war immer unser Ziel, die<br />

traditionell vorherrschenden Qualitätsunterschiede<br />

sukzessive zu eliminieren und<br />

damit dem Trend von stets mehr Variantenvielfalt<br />

bei kleineren Druckauflagen<br />

wettbewerbsfähig gegenüber zu stehen“,<br />

schildert Jochen Drösel. <br />

[pl]<br />

Gekühlt.<br />

Zuverlässig.<br />

Sicher.<br />

+2 °C BIS + 8 °C<br />

FÜR MIND.<br />

12 STD.<br />

BITO THERMO-ISOLIERSET<br />

Sicher und zuverlässig im Transport.<br />

+2 bis +8°C für mind. 12 Stunden.<br />

Reduziert das Schadensrisiko.<br />

Einfaches Handling.<br />

Mehr Highlights der Lagerwelt:<br />

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Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Durch ihre kurze und schmale<br />

Konstruktion mit einer Breite<br />

von nur 800 mm sind die EXV<br />

14-20 extrem wendig und<br />

bewegen Waren schnell und<br />

sicher auf engstem Raum –<br />

egal ob in der Lagervorzone<br />

oder am Hochregal<br />

Fotos: STILL<br />

Kleine Geräte, große Wirkung<br />

… gut, ganz so klein sind die Geräte auch wieder nicht, aber im Vergleich zu den imposanten<br />

Gabelstaplern und Schubmaststaplern wirken Hochhubwagen doch eher zierlich.<br />

Interessant ist jedenfalls, dass in den letzten Jahren gerade bei diesen kleinen Lagertechnikgeräten<br />

ein regelrechter Innovationsschub stattgefunden hat. Wir haben Helmuth<br />

Viertl, Geschäftsführer der österreichischen STILL Gesellschaft, nach den Hintergründen<br />

dieser Entwicklung gefragt. Außerdem fällt auf, dass Gabelstapler zunehmend auf Elektroantrieb<br />

setzen. Auch ein Aspekt, den wir nicht unerwähnt lassen wollten.<br />

Herr Viertl, warum gab es in den letzten<br />

Jahren einen derartigen Innnovationsschub<br />

speziell bei kleineren Lagertechnikgeräten?<br />

Es ist ein Wandel im Denken der Unternehmen<br />

eingetreten. Mittlerweile misst die<br />

Mehrheit der Intralogistik einen sehr hohen<br />

Stellenwert bei. Das war nicht immer so.<br />

Entsprechend stiefmütterlich wurden Lagertechnikgeräte<br />

wie Hochhubwagen oder<br />

auch Schubmaststapler behandelt. Das war<br />

sicherlich auch psychologisch bedingt: Die<br />

kleinen Lagertechnikgeräte wie z.B. ein<br />

einfacher Handhubwagen sind in ihrem<br />

Erscheinungsbild nicht so spektakulär wie<br />

ein Gabelstapler. Sie können auf den ersten<br />

Blick auch nicht so hohe Lasten umschlagen.<br />

Alles in allem war es damals Grund<br />

genug für die meisten Unternehmen, ihre<br />

„kleinen“ Lagertechnikgeräte nicht für<br />

voll zu nehmen. Ich sage aber bewusst die<br />

meisten, denn z.B. war einem Lebensmittelzentrallager<br />

die Bedeutung seiner Geräte<br />

immer bewusst. Für sie war und ist ein<br />

effizienter Warenfluss lebensnotwendig,<br />

das ist ihr täglich Brot. Aber mittlerweile<br />

haben es auch die anderen Unternehmen<br />

erkannt.<br />

Was war der auslösende Punkt, der zu<br />

mehr Anerkennung verhalf?<br />

Die Kosten! Letztendlich wurde den Unternehmen<br />

doch bewusst, dass sich ein<br />

ineffizienter Warenfluss negativ auf ihre<br />

wirtschaftlichen Belange auswirkt. Heute ist<br />

allen klar, dass die Intralogistik einen erheblichen<br />

Kostenfaktor darstellt, in dem aber<br />

viel Potenzial zur Kostenoptimierung steckt.<br />

Das Interview führte<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Daher auch der Wunsch nach effizienteren<br />

Flurförderzeugen bzw. Lagertechnikgeräten.<br />

Hat sich der Anspruch an die Intralogistik<br />

prinzipiell verändert?<br />

Ja, er ist vor allem deutlich komplexer<br />

geworden. Das liegt nicht zuletzt daran,<br />

dass die Konsumenten bzw. die Kunden anspruchsvoller<br />

geworden sind. Ihre Wünsche<br />

werden immer individueller. Das äußert sich<br />

darin, dass die Anzahl der unterschiedlichen<br />

Artikel, die es zu befördern gilt, deutlich<br />

gestiegen ist. In der Vergangenheit wurde<br />

zwar mehr Menge pro Artikel umgeschlagen,<br />

heute hingegen macht die Vielzahl<br />

an Artikeln die Intralogistik so komplex.<br />

Nur als Beispiel: Ein Fullsortimenter im<br />

Lebensmittelbereich muss in der Lage sein,<br />

bis zu 50.000 Artikeln zu handeln, um seine<br />

Klientel betreuen zu können. Früher war<br />

nur ein Bruchteil dessen notwendig.<br />

Zusammenfassend kann man sagen, dass<br />

im Jahr <strong>2015</strong> viel mehr Warenbewegung<br />

notwendig ist, um die Bedürfnisse der<br />

Konsumenten stillen zu können. Und das<br />

stellt natürlich einen wesentlich höheren<br />

Anspruch an die Leistungsfähigkeit der Intralogistik.<br />

Im Zuge dieser Entwicklung haben auch die<br />

sogenannten kleinen Lagertechnikgeräte<br />

an Bedeutung gewonnen. Denn wo früher<br />

eine Person mit einem Handhubwagen<br />

und einer Kommissionierpalette einen 30<br />

Meter langen Gang abgeschritten ist, fährt<br />

sie heute mit vielen Kommissioniergeräten<br />

mäanderförmig hunderte Meter Lager ab.


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Die Intralogistik bietet großes Potenzial zur Kostenoptimierung.<br />

Daher auch der Wunsch nach effizienteren Flurförderzeugen<br />

bzw. Lagertechnikgeräten<br />

Helmuth Viertl,<br />

Geschäftsführer STILL GmbH in Österreich<br />

Was waren die ersten Innovationswünsche<br />

der Industrie an die Lagertechnikgeräte?<br />

Der erste Wunsch war jener nach mehr<br />

Geschwindigkeit. Man war ja handgeführte<br />

Geräte gewohnt. Somit war die Erhöhung<br />

der Arbeitsgeschwindigkeit das vorrangige<br />

Ziel. Dabei ist aber nicht nur die Geschwindigkeit<br />

nach vorne – diese ist ja bei einem<br />

Mitgängergerät ohnehin limitiert – sondern<br />

auch jene nach oben gemeint. Also:<br />

Fahr- und Hubgeschwindigkeit! Der zweite<br />

Wunsch betraf bereits die Ergonomie und<br />

ihre Verbesserung. Denn mit ihrer praktisch<br />

erworbenen Erfahrung im Umgang mit motorbetriebenen<br />

Lagertechnikgeräten haben<br />

uns die Unternehmen einen wichtigen Input<br />

geliefert – z.B. wie hoch soll ein Aufstieg<br />

sein, wie ist eine Deichsel oder ein Cockpit<br />

griffgünstig anzuordnen, wo sollen Bedienelemente<br />

bzw. Ablagen positioniert sein etc.<br />

Der dritte Wunsch betraf die Sicherheit,<br />

denn immer mehr Geräte mit immer höheren<br />

Geschwindigkeiten kamen in den<br />

Lagern zum Einsatz. Und last but not least<br />

kam in den letzten Jahren noch ein vierter<br />

Wunsch dazu. Dieser betraf die Themen<br />

Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und<br />

Energieeffizienz.<br />

Welche Innovationen – aus rein praktischer<br />

Sicht – haben, Ihrer Meinung<br />

nach, den größten Nutzen für den Kunden<br />

im industriellen Alltag gebracht?<br />

STILL hat in den letzten Jahren für zahlreiche<br />

bahnbrechende Innovationen – Drehstromtechnik,<br />

feinfühlige Steuerung, Lastkontrolle,<br />

CurveControl etc. – gesorgt. Aber<br />

als großer alltäglicher Nutzen für unsere<br />

Kunden hat sich vor allem die serienmäßig<br />

verbaute elektrische Deichsellenkung<br />

herausgestellt. Damit hat der Bediener das<br />

erste Mal ein Seriengerät zur Verfügung,<br />

welches von Haus aus extrem leicht im<br />

Handling ist. Zur besseren Verständlichkeit:<br />

Wir reden davon, dass Deichselstapler<br />

vorwiegend in engen Räumlichkeiten zum<br />

Einsatz kommen. Das bedeutet, dass eine<br />

Hochhubwagen – die neue Generation<br />

Deichsel nur selten in ihrer optimalen Stellung<br />

ist. Denn nur, wenn Sie die Deichsel<br />

relativ weit weg vom Rumpf klappen können,<br />

haben Sie die richtige Hebelwirkung,<br />

um eine rein mechanische Deichsellenkung<br />

korrekt handhaben zu können. Je steiler die<br />

Deichsel, umso mehr Kraft ist seitens des<br />

Bedieners notwendig. Und das hat STILL mit<br />

dem serienmäßigen Einbau der elektrischen<br />

Deichsellenkung ausgeschlossen, denn sie<br />

ist in jeder Stellung leichtgängig.<br />

Ein weiterer wichtiger Faktor war die Anpassung<br />

der Gerätebreite an die Europalette.<br />

Das ist vor allem für Kunden wichtig, die<br />

ihre Deichselstapler im Blocklager einsetzen.<br />

Damit kann der Gang schmal gehalten und<br />

viel Platz gespart werden.<br />

Auch bei den Gabelstaplern hat sich viel<br />

getan. Vor allem ein Trend fällt auf: Der<br />

Elektro-Stapler ist auf dem Vormarsch.<br />

Der Stapler mit verbrennungsmotorischem<br />

Antrieb (V-Stapler) auf dem<br />

Rückzug. Warum? >><br />

Die Geh-Hochhubwagen EXV 14, 16 (Bild) und 20 und die kombiniert als Mitgänger- und Mitfahr-Geräte<br />

nutzbaren EXV-SF 14, 16 und 20 von STILL mit klappbarer Standplattform zeichnen sich durch<br />

zahlreiche Innovationen, hohe Resttragfähigkeiten und außerordentliche Wendigkeit aus. Durch die<br />

vielen Konfigurationsmöglichkeiten, zum Beispiel bei der Mastauswahl mit Telemast, NiHo-Mast<br />

oder Dreifachmast, lassen sich maximale Hubhöhen bis 5.466 mm erreichen und es lässt sich für<br />

jede Transportaufgabe und jede konkrete Einsatzbedingung auch im Kühlhaus das richtige Gerät<br />

konfigurieren. Für herausragende Fahr- und Hubleistungen sorgen ein starker Drehstromantrieb mit<br />

2,3 kW sowie ein Hubmotor mit einer Leistung von 3,2 kW.<br />

Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 10 km/h ohne Last und 8 km/h mit Last sind die Modelle<br />

EXV-SF 14-20 die schnellsten Geräte am Markt und damit auch für mittellange bis lange Strecken optimal<br />

einsetzbar. Die ausklappbare luftgedämpfte<br />

Standplattform und die individuell auf die jeweilige<br />

Körperhöhe einstellbaren seitlichen Schutzbügel<br />

sorgen dabei für Sicherheit und Komfort.<br />

Um eine sichere Kurvenfahrt zu gewährleisten,<br />

sind die EXV/ EXV-SF 14-20 serienmäßig mit der<br />

„Curve Speed Control“-Funktion ausgestattet,<br />

die eine automatische und sanfte Geschwindigkeitsreduzierung<br />

in Kurven bewirkt.<br />

In der Mitgänger-Funktion und bei den Geh-<br />

Hochhubwagen beträgt die maximale Geschwindigkeit<br />

6 km/h. Darüber hinaus verfügen<br />

die EXV/ EXV-SF 14-20 serienmäßig über<br />

eine präzise elektrische Lenkung. Die STILL<br />

OPTISPEED-Deichsel passt je nach Deichselwinkel<br />

die Geschwindigkeit automatisch an. Somit<br />

ist ein sicheres Arbeiten auch in besonders engen<br />

Umgebungen möglich. Soll das Gerät auch<br />

bei senkrechter Deichselstellung noch fahrbar<br />

sein, ist dies mit der optional erhältlichen<br />

Schleichfahrtfunktion möglich.


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

>> Ein moderner Elektrogabelstapler aus<br />

dem Hause STILL ist durch sein Antriebskonzept,<br />

seine Ergonomie und der daraus<br />

resultierenden Verwendbarkeit näher an<br />

die Leistungsklasse der V-Stapler herangerückt.<br />

Neben dieser technologischen<br />

Tatsache spielt auch das wachsende Umweltbewusstsein<br />

in Europa eine große<br />

Rolle. Im Besonderen ist es die Feinstaubproblematik<br />

und die damit verbundenen<br />

neuen Abgasnormen. Die Umsetzung der<br />

neuen gesetzlichen Normen verlangt mehr<br />

Technologie in einem V-Stapler und verursacht<br />

so höhere Kosten. Damit ist auch der<br />

preisliche Vorteil bzgl. Anschaffungspreis<br />

gegenüber einem E-Stapler deutlich geringer<br />

geworden. Zudem haben die Unternehmen<br />

auch hier gelernt, auf die TCO – die<br />

Total Costs of Ownership – zu achten. Und<br />

die Gesamtkosten eines V-Staplers über<br />

seine gesamte Lebensdauer gerechnet sind<br />

höher als jene eines E-Staplers. Das ist Fakt.<br />

Wie reagiert STILL auf diesen Trend?<br />

Wir bieten unseren Kunden im Rahmen<br />

unserer „Mission: Zero Emission“ eine einfache<br />

Checkliste an. Anhand dieser können<br />

sie evaluieren, ob sie entsprechend dem<br />

Anwendungsbereich auch den richtigen<br />

Stapler einsetzen.<br />

Prinzipiell können wir mit diesem Thema<br />

sehr offen umgehen. Weil wir in beiden<br />

Antriebsvarianten – sowohl E-Stapler als<br />

auch V-Stapler – über sehr effiziente und<br />

umweltfreundliche Geräte verfügen.<br />

Wo endet das Einsatzgebiet eines E-<br />

Staplers und wo beginnt jenes des V-<br />

Staplers?<br />

Einfach gesprochen: Wenn kontinuierlich<br />

Strecken mit starken Steigungen bzw.<br />

Gefällen im Freigelände befahren werden<br />

müssen, ist der V-Stapler die richtige Wahl.<br />

Auch wenn die Strecken im Werksgelände<br />

lang und uneben sind, spricht das für den<br />

V-Stapler. Aber alles andere kann mit dem<br />

E-Stapler bewältigt werden, denn der moderne<br />

STILL-Elektrostapler ist optimal für<br />

den Outdoor-Einsatz geeignet. Er verfügt,<br />

ebenso wie ein V-Stapler, über eine vollisolierte<br />

Kabine inkl. Heizung und Scheibenwischer.<br />

Die Batterieladung reicht dennoch<br />

ohne Probleme für eine 8-Stunden-Schicht.<br />

Möglich wird dies durch ein intelligentes<br />

Energiemanagementsystem. Zudem verfügen<br />

alle E-Stapler serienmäßig über Blue-Q.<br />

Per Knopfdruck kann der Effizienz-Modus<br />

Blue-Q – ein blauer Knopf – am Stapler<br />

aktiviert werden. Durch eine intelligente<br />

Kennlinienoptimierung des Antriebs wird<br />

genau dort Energie eingespart, wo sie den<br />

Arbeitsprozess nicht beeinträchtigt. Doch<br />

der Blue-Q Modus beeinflusst nicht nur<br />

das Fahrverhalten, sondern auch das intelligente<br />

Abschalten von elektrischen Verbrauchern.<br />

Genau diese Nebenverbraucher<br />

sind in Summe je nach Ausstattung und<br />

Einsatz mit bis zu 35 % Energieanteil am<br />

Gesamtverbrauch beteiligt.<br />

Wo liegen die nächsten Herausforderungen<br />

für STILL?<br />

In den Anforderungen der Industrie 4.0.<br />

Für uns bedeutet das: Die Vernetzung sämtlicher<br />

Systeme. Und wir, als führender<br />

Hersteller von Intralogistiklösungen, werden<br />

dazu weiterhin neue Entwicklungen<br />

vorstellen. Ein erster Schritt in diese Richtung<br />

wurde mit der iGo-Serie (Anm d. Red.:<br />

siehe Artikel unten) bereits gesetzt.<br />

Danke für das Gespräch.<br />

Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 10<br />

km/h ohne Last und 8 km/h mit Last sind die<br />

Modelle EXV-SF 14-20 die schnellsten Geräte<br />

am Markt und damit auch für mittellange bis<br />

lange Strecken optimal einsetzbar<br />

iGo – intelligente Automatisierungslösungen<br />

Die Hamburger STILL GmbH bündelt unter dem Namen iGo vielfältige, intelligente Automatisierungslösungen<br />

für die innerbetriebliche <strong>Log</strong>istik – unabhängig davon, ob ein neu konzipiertes oder<br />

ein bestehendes Lager ausgerüstet werden soll. Heute gehört das Unternehmen weltweit zu den<br />

gefragtesten Spezialisten im Bereich automatisierter Lagerlösungen. Dieser Erfolg ist auch dem<br />

Umstand zu verdanken, dass STILL auf eine Automatisierung der eigenen Serienfahrzeuge setzt.<br />

Damit erhält der Anwender nicht nur im <strong>Log</strong>istikalltag bewährte Produkte und einen Rund-um-die-<br />

Uhr-Service, sondern auch maximale Flexibilität und eine hohe Verfügbarkeit, da alle Fahrzeuge<br />

weiterhin auch manuell bedienbar bleiben. So können Betreiber jederzeit auf ihre Ware zugreifen,<br />

und Automatisierungsprojekte lassen sich dadurch bei laufendem Lagerbetrieb realisieren.<br />

Mit den umgerüsteten Serienfahrzeugen lassen sich nahezu alle vertikalen und horizontalen Transportaufgaben,<br />

die mit klassischen Flurförderzeugen zu bewältigen sind, automatisieren. Dazu bewegen<br />

sich die Fahrzeuge auf vorgegebenen Fahrkursen. Die Navigation erfolgt über verschiedene<br />

Technologien, z. B. Laser- oder Magnetpunktnavigation, die von STILL bedarfsgerecht ausgewählt<br />

werden. Während Personenschutzscanner höchste Sicherheit in jede Fahrtrichtung garantieren,<br />

sorgt die individuelle Auswahl der passenden Sensoren für eine präzise Palettenerkennung. Der<br />

Leitrechner ist das Herz der Lösung: Er verteilt die Aufträge aus dem ERP- oder Lagerverwaltungssystem<br />

optimal auf die automatisierten<br />

Stapler, übernimmt die<br />

Verkehrsregelung auf den vorprogrammierten<br />

Fahrkursen,<br />

visualisiert alle Fahrzeugbewegungen<br />

und überwacht die Batterieladestände.<br />

Mit STILL iGoSystems lässt sich<br />

der gesamte Materialfluss innerhalb<br />

des Lagers – vom Wareneingang<br />

bis zum Warenausgang<br />

– automatisieren


Horizontale und vertikale Fördertechnik-Lösungen.<br />

Links, rechts, hoch, runter – die steigenden Anforderungen in der Intralogistik fordern<br />

einen Partner, der seine Lösungen von der Pike auf flexibel, individuell und energieeffizient<br />

gestaltet. Ganz gleich, ob für horizontale oder vertikale Förderaufgaben, unsere innovativen<br />

und skalierbaren Antriebs- und Automatisierungsprodukte bieten Ihnen alles dafür.<br />

Erfahren Sie mehr über uns auf www.Lenze.com.<br />

Lenze Antriebstechnik GmbH | Ipf-Landesstraße 1,<br />

4481 Asten | Tel. 07224/210-0 | E-Mail: info@lenze.at So einfach ist das.


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Regalbediengerät oder Shuttle?<br />

Mit unabhängiger Beratung zur passenden Lösung<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

Wolfgang Cieplik ist<br />

Geschäftsführer der<br />

Unitechnik Systems<br />

GmbH.<br />

Die Unitechnik Systems<br />

GmbH mit Sitz<br />

in Wiehl / Deutschland<br />

zählt seit vier<br />

Jahrzehnten zu den<br />

führenden Anbietern<br />

von Industrie-Automatisierung<br />

und<br />

Informatik. Das Familienunternehmen<br />

plant und realisiert<br />

in zweiter Generation<br />

maßgeschneiderte<br />

Systeme für<br />

die innerbetriebliche<br />

<strong>Log</strong>istik, Cargo-Anlagen<br />

und Produktion.<br />

Dabei tritt Unitechnik<br />

weltweit als Systemintegrator<br />

und<br />

Gesamtlieferant auf.<br />

Kontakt:<br />

wolfgang.cieplik@<br />

unitechnik.com<br />

Die Automatisierung von <strong>Log</strong>istiksystemen bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile. Besonders im Blickpunkt<br />

steht dabei die vereinfachte Kommissionierung, die sich nach dem Ware-zur-Person Prinzip gestalten lässt.<br />

Ein softwaregesteuertes Transportgerät entnimmt die Ware aus einem oder mehreren Lagerplätzen und führt<br />

sie der Person am Kommissionierplatz zu. Für zum Teil kontroverse Diskussionen in der <strong>Log</strong>istikbranche<br />

sorgt die Frage, welche Automatisierungslösung diese Aufgabe effektiver löst: Sollten Unternehmen lieber auf<br />

Regalbediengeräte setzen? Oder bietet sich eher eine Shuttle-Lösung an? Beide Ansätze können am besten<br />

aus herstellerneutraler Perspektive erörtert werden.<br />

In Zeiten des Multichannel-Vertriebs ist die Kommissionierung<br />

in vielen Unternehmen deutlich komplexer und kleinteiliger<br />

geworden. Eine große Artikelvielfalt im gelagerten<br />

Sortiment und der Trend zu immer geringeren Bestellmengen<br />

führen zu zahlreichen Einzelbestellungen und Kommissionieraufträgen.<br />

Um Laufwege der Mitarbeiter zu verkürzen,<br />

empfiehlt sich vor diesem Hintergrund die Integration eines automatisierten<br />

<strong>Log</strong>istiksystems. Zwei Lösungswege sollten dabei<br />

verstärkt betrachtet werden: ein automatisiertes Kleinteilelager<br />

mit gassengebundenen Regalbediengeräten (RBG) oder ein Lager<br />

auf Shuttle-Basis, das eine höhere Flexibilität verspricht. Bei<br />

den Shuttles handelt es sich um parallel betriebene Regalförderzeuge,<br />

die deutlich kleiner sind als ein RBG. Je nach System<br />

können gleich mehrere Fahrzeuge in einer Gasse arbeiten.<br />

PARAMETER EINER SACHLICHEN ANALYSE. Insgesamt haben<br />

beide Ansätze, RBG oder Shuttle, ihre Vorzüge und Schwächen.<br />

Welche Lösung die jeweiligen Prozesse und Frequenzen am<br />

besten abbildet, ist anhand des Einzelfalls, an den individuellen<br />

<strong>Log</strong>istikstrategien eines Anwenders, zu prüfen. Dabei gilt: Generalunternehmer,<br />

die herstellerunabhängig beraten, können eine<br />

größere Glaubwürdigkeit und Entscheidungskompetenz für sich<br />

Das Regalbediengerät<br />

Stärken<br />

• klar definierte Leistungen<br />

• zuverlässiger Betrieb<br />

• wartungsarm<br />

Schwächen<br />

• starres System<br />

• eingeschränkte Erweiterbarkeit<br />

• Lager nicht begehbar<br />

beanspruchen. Schließlich stehen sie nicht<br />

unter dem Zwang, ihre eigenen Systeme<br />

zu vermarkten oder die Vertriebsziele für<br />

eine neue Lösung am Markt erreichen zu<br />

müssen. Außerdem können sie vorab beide<br />

Ansätze im Emulator durchspielen und aus<br />

rein technischer Sicht die jeweiligen Vorund<br />

Nachteile eines Ansatzes beschreiben.<br />

Die Entscheidungsfindung wird allgemein<br />

von drei zentralen Parametern bestimmt.<br />

Diese sind:<br />

1. die Flexibilität der logistischen Abläufe<br />

2. der durchschnittliche zu erwartende<br />

Durchsatz<br />

3. die mögliche Erweiterbarkeit des <strong>Log</strong>istiksystems<br />

SHUTTLELAGER – MEHR ALS EINE MO-<br />

DEERSCHEINUNG. Shuttlelager gelten<br />

gemeinhin als die flexiblere <strong>Log</strong>istiklösung.<br />

Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen<br />

können sie sich der Geometrie eines Gebäudes<br />

besser anpassen als ein relativ starres AKL<br />

mit langen Gassen. Verfügt der Betreiber<br />

zum Beispiel über ein <strong>Log</strong>istikzentrum mit<br />

unterschiedlichen Hallenhöhen von acht<br />

und zehn Metern, lassen sich die Regale<br />

für das Shuttlelager auf diesen Unterschied<br />

einstellen. Gleichwohl ist zu bedenken, dass<br />

die Möglichkeiten der Regalbauer begrenzt<br />

und technische Sonderlösungen mit entsprechenden<br />

Mehrkosten verbunden sind. Zum<br />

anderen gelten Shuttle-Lösungen als flexibler,<br />

weil sich individuelle Fahrstrategien im Lager<br />

umsetzen lassen und sich zu Spitzenzeiten<br />

die Anzahl der fahrenden Shuttles erhöhen<br />

lässt. Dieser Aspekt ist gleichwohl verbunden<br />

mit dem Parameter des durchschnittlich<br />

zu erwartenden Durchsatzes. Denn auch<br />

mehr Shuttlefahrzeuge sind wiederum mit<br />

höheren Anschaffungs- und Wartungskosten<br />

verbunden. Unternehmen sollten sich in<br />

diesem Zusammenhang vor der Gefahr hüten,<br />

ihre Kapazitäten für ein automatisiertes


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

<strong>Log</strong>istiksystem anhand von Spitzenzeiten zu kalkulieren, die möglicherweise<br />

nur wenige Male im Jahr eintreten. Dieser Ansatz führt<br />

einerseits schnell zu überdimensionierten, ineffizient betriebenen<br />

Anlagen. Andererseits kann die mögliche Erweiterbarkeit eines<br />

Shuttlelagers im Gegensatz zum klassischen AKL ein strategischer<br />

Vorteil für die langfristige Unternehmensplanung sein. Setzt sich<br />

ein Unternehmen zum Beispiel realistische Wachstumsziele für<br />

die nächsten 5 bis 10 Jahre, erhält es ein System, das durch den<br />

Einsatz zusätzlicher Shuttlefahrzeuge mitwächst, ohne weitere<br />

<strong>Log</strong>istikfläche in Anspruch zu nehmen. Umgekehrt gilt: Sind die<br />

logistischen Abläufe eines Anwenders klar definiert, der tägliche<br />

Durchsatz ist gut zu kalkulieren und bei Bedarf steht genug Raum<br />

für weitere Lagergassen zur Verfügung, deuten alle drei Parameter<br />

eher auf ein AKL mit Regalbediengeräten hin.<br />

AKL MIT RBG – ZUVERLÄSSIG UND WARTUNGSARM. Neben<br />

den drei zentralen Parametern für die Entscheidungsfindung gibt<br />

es weitere Aspekte, die in der Diskussion berücksichtigt werden<br />

sollten. So sind in einem filigranen Shuttle-System deutlich mehr<br />

technische Komponenten verbaut als in einem vergleichsweise<br />

robusten AKL mit RBG. Je nach Design der Anlage stehen etwa<br />

30 Shuttles 5 RBG gegenüber. Aufgrund der höheren Anzahl an<br />

Komponenten ist ein Shuttlesystem anfälliger für Ausfälle und entsprechende<br />

Wartungsmaßnahmen. Die Folge ist, dass das gesamte<br />

System eine erhöhte technische Redundanz aufweisen muss, um<br />

zuverlässig betrieben zu werden. Das AKL spielt an dieser Stelle<br />

zwei Stärken aus: seine Betriebssicherheit im täglichen Ablauf und<br />

damit verbunden längere Wartungsintervalle mit vergleichsweise<br />

einfachen Instandhaltungsmaßnahmen. Für die Shuttle-Lösung<br />

wiederum spricht, dass jeder Stellplatz im Lager bei Bedarf meist<br />

auch zu Fuß erreicht werden kann. Dadurch ist der Zugriff auf<br />

einen Artikel manuell möglich. Grundsätzlich ist zu beobachten,<br />

dass Kunden, die sich für ein Shuttle-System entscheiden, selbst<br />

eine hohe technische Affinität mitbringen. Dies zeigt sich auch auf<br />

der Kommunikationsebene der Systeme. Während die Regalbediengeräte<br />

klassisch über eine Datenlichtschranke kommunizieren,<br />

bewegt sich die Shuttle-Lösung in einem Industrial WLAN, das<br />

eine gewisse Offenheit des Kunden erfordert. Das industriefähige<br />

Wireless LAN ist inzwischen technisch voll ausgereift und belastbar,<br />

allerdings müssen Generalunternehmer ein gutes Netzwerkkonzept<br />

erarbeiten und einige mögliche Störfaktoren wie etwa Reflexionen<br />

durch Metall und ähnliches berücksichtigen, um einen reibungslosen<br />

Datenaustausch zu gewährleisten.<br />

Das Shuttle<br />

Stärken<br />

• flexible Anpassung an Gebäude<br />

• individuelle Fahrstrategien<br />

• Erweiterung nach Bedarf<br />

Schwächen<br />

• viele Komponenten, wartungsintensiv<br />

• störanfällige Kommunikation<br />

• Mehrkosten durch filigrane Technik<br />

EINBINDUNG IN EIN LOGISTISCHES GESAMTKONZEPT. Für<br />

Generalunternehmer ist es wichtig, die Entscheidung zwischen<br />

RBG und Shuttle im spezifischen Einzelfall auf der Grundlage<br />

klarer technischer Überlegungen zu treffen und sich nicht von<br />

Vorurteilen leiten zu lassen. Häufig ist beispielsweise zu hören, dass<br />

ein Shuttlesystem aufgrund der relativ kleinen bewegten Massen<br />

energieeffizienter arbeite als ein AKL mit RBG. In Verbindung mit<br />

einer intelligenten Steuerungstechnik lässt sich allerdings zum<br />

Beispiel die Bremsenergie von Regalbediengeräten wieder in das<br />

System zurückspeisen. Insgesamt wird so ein Energiepool gebildet,<br />

aus dem sich die Motoren der Fahrzeuge wieder bedienen können.<br />

Eine tatsächliche Auswertung des Energieverbrauchs bedarf daher<br />

immer einer Einzelfallanalyse. Auch die Meinung, ein Shuttlesystem<br />

könne grundsätzlich einen höheren Durchsatz erzeugen als ein<br />

klassisches AKL, ließe sich an Gegenbeispielen widerlegen. Denn<br />

insgesamt kommt es immer auf die jeweiligen Fahrstrategien im<br />

Lager und das logistische Gesamtkonzept des Generalunternehmers<br />

an. Werden alle genannten Faktoren sorgfältig in die Lösungskonzeption<br />

eingebunden, erhält der Kunde ein System, das seinen<br />

individuellen Materialfluss bestmöglich abbildet. Dieses Ziel sollten<br />

Generalunternehmer immer vor Augen haben, um langfristige<br />

Partnerschaften etablieren und pflegen zu können.<br />

[pl]<br />

Fotos: Unitechnik<br />

Lager- und Fördertechnik<br />

f<br />

f<br />

f<br />

Stückgutfördertechnik<br />

für Behälter, Tablare, Kisten,<br />

Kartons<br />

Palettenfördertechnik<br />

für Paletten, Gitterboxen<br />

Mehrwegbehälter,<br />

Stapelbehälter uvm.<br />

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optimale Förderanlage!<br />

FÖRDERTECHNIK


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Thermogeformte Werkstückträger<br />

sorgen für sicheren Schutz<br />

Die Georg Utz AG in Bremgarten/Schweiz ist bei <strong>Log</strong>istikern bekannt – vor allem als<br />

Hersteller von spritzgegossenen, qualitativ hochwertigen Behältern und Paletten. Mit<br />

einem enorm breiten und tiefen Produktsortiment zählt Utz schon lange zu den führenden<br />

Anbietern in Europa. Doch nicht für alle zu verpackenden und zu transportierenden<br />

Waren sind Behälter allein die geeignete Lösung. Gerade für empfindliche Halbfabrikate<br />

und im Speziellen für den Weiterverarbeitungsprozess in Montageautomaten sind thermogeformte<br />

Werkstückträger unerlässlich.<br />

Grundsätzlich eignen sich Thermoformteile<br />

für alle Einsatzbereiche.<br />

Sie werden in der Elektronik- und<br />

Automobilindustrie, im Maschinen- und<br />

Apparatebau wie auch in der Pharmaund<br />

Chemie-Industrie eingesetzt. Die<br />

Werkstückträger vereinfachen die <strong>Log</strong>istik<br />

und Produktionsabläufe – vor allem<br />

auch in Verbindung mit Behältern und<br />

Paletten von Utz als komplette Transporteinheit.<br />

Thermoformteile schützen Halbfabrikate<br />

vor Beschädigungen. Das macht sich in<br />

der Reduktion von Ausschussteilen positiv<br />

bemerkbar und steigert die Produktivität.<br />

Jeder thermogeformte Werkstückträger ist<br />

für eine festgelegte Anzahl genau positionierter<br />

Teile ausgelegt. Damit lässt sich<br />

der zeitliche Aufwand für die Produktund<br />

Stückzahlerkennung reduzieren und<br />

der Produktionsablauf optimieren. Je nach<br />

Anforderung können im Werkstückträger<br />

Greifpunkte und optische Erkennungsmarken<br />

für Bearbeitungsautomaten und<br />

Roboter integriert werden.<br />

Als Mehrwegprodukte werden Thermoformteile<br />

oft über Jahre hinweg eingesetzt.<br />

Betrachtet man die ohnehin schon<br />

günstigen Beschaffungskosten, lässt sich<br />

gegenüber der Verwendung von Einwegverpackungen<br />

einiges an Geld einsparen. Die<br />

thermogeformten Träger, Deckel und Spezialbehälter<br />

sind witterungsbeständig und<br />

können problemlos gewaschen werden.<br />

EXPANSION. Nach einer Gesamtbauzeit<br />

von rund 12 Monaten konnte Utz letztes<br />

Jahr ein neues Produktionsgebäude für<br />

Thermoformen beziehen. Mit dem partiell<br />

doppelstöckigen Gebäude wurde die Produktionsfläche<br />

auf knapp 1000 m 2 erhöht.<br />

Neben den optimierten Warenflüssen sind<br />

dadurch auch zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten<br />

geschaffen worden. Auf den<br />

modernen Thermoformautomaten können<br />

Werkstückträger, Trays oder andere Kundenteile<br />

bis zu einer Größe von 1200 x<br />

1000 mm hergestellt werden. Die Wanddicke<br />

kann dabei von 1 bis 12 mm betragen.<br />

NACHHALTIG. Die Georg Utz AG im<br />

aargauischen Bremgarten ist das Stammhaus<br />

der unter der Georg Utz Holding<br />

AG zusammengefassten weltweiten Firmengruppe.<br />

Weitere Produktionsstandorte<br />

sind in Deutschland, England, Frankreich,<br />

Polen, China und den USA. Seit über 60<br />

Jahren beschäftigt sich Utz mit der Herstellung<br />

von Behältern, Paletten, Mehrweg-<br />

Transportsystemen und technischen Teilen<br />

aus Kunststoff. Damit werden den Kunden<br />

überlegene und nachhaltige Lösungen angeboten,<br />

die es zum Lagern, Kommissionieren,<br />

Fördern und Transportieren braucht.<br />

Thermogeformte Werkstückträger<br />

vereinfachen die <strong>Log</strong>istik und<br />

Produktionsabläufe<br />

Seit Jahrzehnten ist Utz bestrebt, umweltbewusst<br />

zu produzieren und zu handeln.<br />

Der Anteil an verwendetem Recycling-<br />

Material ist in den letzten Jahren stetig<br />

angestiegen. Er liegt im Vergleich zum verarbeiteten<br />

Neumaterial im Thermoformen<br />

bei über 50%. Für die Produktion in der<br />

Schweiz bezieht Utz nur noch zertifizierten<br />

Strom ausschließlich aus Schweizer Wasserkraftwerken<br />

und damit aus CO 2-<br />

neutralen<br />

Quellen. <br />

[pl]<br />

Foto: Utz


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Werkzeuge<br />

smart gelagert<br />

Foto: Kardex<br />

Kardex Remstar erweitert sein Portfolio für die optimierte Lagerung<br />

und Verwaltung von Werkzeugen. Künftig gibt es noch mehr<br />

Möglichkeiten, wie Werkzeuge sicher und platzsparend im Lagerlift<br />

Shuttle XP eingelagert werden können und jederzeit griffbereit<br />

sind. Metallverarbeitende Betriebe, Werkzeugbau, Automobil- und<br />

Fertigungsindustrie können damit ihre intralogistischen Prozesse<br />

effektiver gestalten.<br />

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Endverpackungssysteme.<br />

NEU<br />

Flexibler.<br />

Kompakter.<br />

Speziell für<br />

kleine Verpackungen<br />

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VERPACKUNGSMASCHINEN<br />

Für die optimale Raumausnutzung<br />

des Lagerliftes Shuttle XP stehen<br />

jetzt vielfältige Werkzeugaufnahmen<br />

aus Kunststoff, Metall oder Holz zur Verfügung.<br />

So kann das Lagervolumen in der<br />

Tiefe und Höhe optimal genutzt werden.<br />

Die Palette reicht von Kunststoffbehältern<br />

Inselanzeige 55x80_RZ_1 27.01.15 13:17 Seite 1<br />

zur Einteilung der Tablare über Werkzeughalter<br />

mit variablen Werkzeugaufnahmen<br />

bis hin zu individuellem Sonder-Einteilungsmaterial.<br />

ZENTRAL UND ÜBERSICHTLICH. Oft<br />

genug sind Werkzeuge in Fertigungsbetrieben<br />

dezentral in unterschiedlichen Werkzeugschränken<br />

in unterschiedlichen Behältertypen<br />

gelagert. Umformende, spanende<br />

oder abtragende Bearbeitungswerkzeuge<br />

für Werkzeugmaschinen müssen so gelagert<br />

werden, damit das Auf- oder Umrüsten im<br />

Fertigungsprozess effizient gestaltet werden<br />

kann. Mit dem Shuttle XP von Kardex<br />

Remstar steht eine zentrale Lösung<br />

zur Verfügung, in der Werkzeuge, die sich<br />

in Größe, Gewicht und Geometrie unterscheiden,<br />

direkt an der Werkzeugmaschine<br />

oder in einer zentralen Werkzeugausgabe<br />

gelagert werden können. Der Lagerlift bietet<br />

Schutz vor Staub, Schmutz und Beschädigung.<br />

Für hochwertige Werkzeuge ist ein<br />

Zugriffsschutz möglich. Das wegsparende<br />

Ware-zur-Person-Prinzip reduziert die Kommissionierzeit<br />

um mindestens 50 Prozent.<br />

SCHNITTSTELLEN. Die Kardex-eigene<br />

Power Pick Global (PPG) umfasst alle<br />

Grundfunktionen einer Warehouse-Management-Software,<br />

wie die Einrichtung<br />

der Lagerstruktur, Einlagerung, Auslagerung,<br />

Bestandsmanagement in Echtzeit plus<br />

Werkzeugverwaltungsfunktionen. Für die<br />

Anbindung an bestehende Werkzeugverwaltungssoftware<br />

stehen Schnittstellen zur<br />

Verfügung. Mithilfe von Informationsanzeigen<br />

sinkt die Quote der Fehlgriffe auf<br />

nahezu null.<br />

Kardex Remstar hat für viele namhafte<br />

Kunden Werkzeuglager realisiert, u. a.<br />

für Hartensteiner, Spreng (beide Österreich),<br />

Cameron USA, Henke Beschläge,<br />

Paul Horn (beide Deutschland).<br />

Mit dem neuen Angebot will Kardex<br />

Remstar seine Kompetenz bei der Werkzeugeinlagerung<br />

weiter ausbauen<br />

KURZPROFIL. Kardex Remstar entwickelt,<br />

produziert und unterhält dynamische Lagerund<br />

Bereitstellungssysteme. Das Unternehmen<br />

ist ein führender Anbieter von Lagerliften,<br />

Umlaufregalen, Kommissioniersoftware<br />

und Life Cycle Services. Kunden aus allen<br />

Industriezweigen verwenden Lösungen von<br />

Kardex Remstar, um ihre intralogistischen<br />

Prozesse transparenter und einfacher zu<br />

gestalten sowie nachweisbar Platz und Prozesskosten<br />

zu sparen. Die Kunden von Kardex<br />

Remstar kommen aus allen Branchen,<br />

wie zum Beispiel Automotive, Elektronik,<br />

Chemie/Pharma, Handel, Maschinenbau<br />

oder Gesundheitswesen.<br />

Kardex Remstar verfügt über zwei Produktionsstandorte<br />

in Deutschland (Bellheim und<br />

Neuburg). Der Intralogistikanbieter hat bis<br />

heute rund 140.000 dynamische Lagersysteme<br />

auf der ganzen Welt erfolgreich<br />

implementiert. Mit einem ausgedehnten<br />

Verkäufer- und Händlernetz ist Kardex Remstar<br />

in über 30 Ländern aktiv und beschäftigt<br />

rund 1.200 Mitarbeiter weltweit. [pl]


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Fotos: Bito<br />

Die Hager Papprint GmbH hat in ihrem neuen<br />

<strong>Log</strong>istikzentrum eine verfahrbare Regalanlage<br />

vom Typ PROmobile synchro im Einsatz.<br />

Sie bietet eine enorm hohe Lagerkapazität,<br />

weil sich Bediengänge einsparen lassen<br />

Stets den perfekten Abstand gewahrt<br />

Unter der Bezeichnung PROmobile synchro hat die Bito-Lagertechnik eine verfahrbare<br />

Regalanlage mit permanenter Abstandsregelung auf den Markt gebracht. Die Funktion<br />

synchro ist neu und bedeutet, dass die Anlage die Fahrt elektronisch regelt. Auch lange<br />

Wagen fahren somit immer parallel zur Schiene, selbst wenn diese ungleichmäßig<br />

beladen sind. Das ist ein großer Unterschied zu marktüblichen Anlagen. Verschleiß an<br />

Rädern und Schienen wird so erheblich reduziert. Der Anwender spart Servicekosten<br />

und hat kaum Ausfallzeiten. Diese Innovation ist seit einigen Monaten bei dem saarländischen<br />

Verpackungshersteller Hager Papprint erfolgreich im Einsatz. Entdeckt hat sie<br />

das Unternehmen auf der <strong>Log</strong>iMAT 2014 am Bito-Stand.<br />

Verfahrbare Regalanlagen in Paletten-<br />

oder Kragarm-Ausführung<br />

bieten eine enorm hohe Lagerkapazität,<br />

weil sich Bediengänge einsparen<br />

lassen und die Regale damit Lagerfläche<br />

am besten nutzen. Sie eignen sich besonders<br />

bei einer hohen Artikelvielfalt oder<br />

bei einem häufig wechselnden Warensortiment.<br />

Jedoch tritt bei diesen Anlagen<br />

häufig ein Problem auf: Laufen die Regale<br />

auf ihren Wagen nicht parallel in einem<br />

Winkel von 90 Grad zu den Führungsschienen,<br />

weil sie zum Beispiel unsymmetrisch<br />

beladen sind, entsteht schnell<br />

ein Schieflauf. Die Spurführungselemente<br />

in den Schienen können verklemmen,<br />

es kommt zum Verschleiß. Um das zu<br />

vermeiden, hat Bito für das bewährte Lagersystem<br />

PROmobile eine permanente<br />

Abstandsregelung entwickelt. Auf der <strong>Log</strong>iMAT<br />

2014 hatte der Komplettausstatter<br />

für Lagertechnik diese Innovation dem<br />

Fachpublikum das erste Mal vorgestellt.<br />

SCHIEFSTAND? KANN NICHT AUF-<br />

TRETEN. „synchro“ ist eine optionale<br />

Funktion, die den Gleichlauf verfahrbarer<br />

Regalanlagen sicherstellt, egal, ob die Paletten<br />

im Regal gleichmäßig verteilt sind oder<br />

Wege optimiert am Ganganfang stehen.<br />

Sensoren messen die Distanz zwischen<br />

zwei Wagen an zwei Punkten permanent.<br />

Dazu ist der Antriebsstrang bei den Verfahrwagen<br />

zweigeteilt. Schon bei einer<br />

Differenz von nur wenigen Millimetern<br />

steuern die Antriebe dagegen – ein Strang<br />

läuft langsamer, bis der Gleichlauf wiederhergestellt<br />

ist. Mit dieser permanenten<br />

Messung kann ein größerer Schiefstand<br />

erst gar nicht auftreten. Dadurch verlängert<br />

die neue Funktion die Lebensdauer<br />

der Anlage und senkt Wartungskosten,<br />

denn die Anlage erzeugt keine zusätzliche<br />

Reibung und somit auch keine Verschleißerscheinungen<br />

an Führungsschienen und<br />

Rädern. Ein großer Vorteil liegt klar darin,<br />

dass der Anwender mit dieser Lösung das<br />

Lager prozessoptimiert füllen kann – beispielsweise<br />

die Schnelldreher nach vorn,<br />

die Langsamdreher nach hinten. Anwender<br />

müssen mit der PROmobile synchro<br />

nun auch nicht mehr darauf achten, ob<br />

die Blöcke ungleich beladen sind. Damit<br />

sind sie wesentlich flexibler. Das geringe<br />

Mehrinvestment für die neue Funktion<br />

amortisiert sich allein dadurch sehr schnell.<br />

EINFACH ZU BEDIENEN. Die verfahrbare<br />

Regalanlage wartet mit verschiedenen<br />

kundenorientierten Funktionen auf. Die<br />

Steuerung befindet sich im Schaltschrank<br />

direkt an der Anlage. Über ein benutzerfreundliches<br />

Touch-Display an der Funkfernbedienung<br />

kann der Bediener die Anlage<br />

sicher und intuitiv handhaben. Die<br />

Bedienung ist Weg-Zeit-optimiert. Zum<br />

Beispiel ist während des Fahrvorgangs<br />

ein sofortiger Richtungswechsel möglich.<br />

Dadurch muss der Bediener nicht den gesamten<br />

Verfahrvorgang abwarten, wenn er<br />

versehentlich eine andere Taste gedrückt<br />

hat. Sämtliche Sicherheitsfunktionen sind<br />

hinterlegt, und zu jedem Schritt erfolgen<br />

Plausibilitäts-Prüfungen, die auch die in<br />

der Regalanlage installierten Sicherheitselemente<br />

berücksichtigen. Eingabe- und<br />

damit Bedienungsfehler lassen sich somit<br />

vermeiden. Treten Störungen auf wie das<br />

versehentliche Durchschreiten der Frontlichtschranke,<br />

wird dies am Display und<br />

direkt an der Regalzeile angezeigt. Mit der


intuitiven PROmobile-Steuerung kann der Mitarbeiter diese<br />

aber schnell und einfach beheben. Darauf hat Bito bei der<br />

Entwicklung sehr viel Wert gelegt. Die Steuerungstechnik ist<br />

kostengünstig und flexibel, die Programmierung intelligent<br />

und lässt sich individuell an die Wünsche der Anwender<br />

anpassen.<br />

VON DER LOGIMAT INS LOGISTIKZENTRUM. Die Hager<br />

Papprint GmbH aus dem saarländischen Kirkel gehört zu den<br />

führenden Verpackungsmittelherstellern. Um seinen Kunden<br />

einen noch besseren Service bieten zu können, wollte der<br />

Hersteller das Just-in-time-Prinzip effizienter umsetzen und<br />

baute deshalb eine bestehende Halle unweit des Standorts<br />

zum neuen <strong>Log</strong>istikzentrum aus. Dabei wollte das Unternehmen<br />

den vorhandenen Platz möglichst effizient nutzen.<br />

Auf dem <strong>Log</strong>iMAT-Messestand der Bito-Lagertechnik fand<br />

der Verpackungsmittelhersteller mit der PROmobile synchro<br />

genau dafür die entsprechende Intralogistik. Die Anlage wurde<br />

in die bestehende Halle integriert. Diese besteht aus fünf<br />

Verfahrwagen mit einer Gesamtbreite von fast 29 Metern.<br />

Der Verpackungshersteller hat nun eine Gesamtkapazität<br />

von 930 Stellplätzen. Die einzulagernden Paletten können<br />

bis zu 600 Kilogramm schwer sein.<br />

KURZPROFIL. Bito mit Hauptsitz in Meisenheim (Rheinland-Pfalz)<br />

ist auf Lager- und Betriebseinrichtungen sowie<br />

auf Kommissioniertechnik spezialisiert. Das Unternehmen<br />

Vergleich: verfahrbare Regalanlagen ohne und mit<br />

Gleichlaufregelung<br />

bietet Regale und Regalsysteme, Lager- und Kommissioniersysteme,<br />

Kästen und Behälter sowie Lagereinrichtungen<br />

und Zubehör für sämtliche Branchen. Die Kunden erhalten<br />

selbst entwickelte und hergestellte Standardprodukte und<br />

projektspezifische Lösungen aus einer Hand. Das mittelständische<br />

Unternehmen hat Fertigungswerke in Deutschland<br />

und ein Joint Venture mit Produktion in Indien. 14<br />

Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa sowie eine<br />

Tochtergesellschaft in Dubai gehören zur Bito-Gruppe. Dazu<br />

kommen weitere Vertriebsniederlassungen weltweit. 890<br />

Beschäftigte erwirtschafteten 2013 einen Umsatz von 190<br />

Millionen Euro. <br />

[pl]


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Treffpunkt BVL-Stand Schoeller Allibert (v.l.n.r.): Roman Stiftner,<br />

BVL-Präsident, Sabine Loidold, Innendienstleiterin Schoeller<br />

Allibert; Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Soziales und<br />

Konsumentenschutz und Mag. (FH) Martin Gansterer, Prokurist<br />

Schoeller Allibert. Am Stand gab es wieder Köstlichkeiten und<br />

Schmankerl aus der Tourismusdestination Wiener Alpen. Als<br />

Besonderheit wurde heuer Wiener Neustädter Bier ausgeschenkt<br />

Foto: eiffelbaum.com<br />

Ein <strong>Log</strong>istik-Dialog<br />

der Rekorde<br />

Am 16.und 17. April fand der 31. <strong>Log</strong>istik Dialog <strong>2015</strong> der BVL Bundesvereinigung<br />

<strong>Log</strong>istik Österreich statt. Rund 700 Teilnehmer, mehr als 70 Partner sowie fast 50 Persönlichkeiten<br />

als Vortragende plus Moderatoren ließen den Jahreskongress des Sektors<br />

zu einem Ereignis der Rekorde werden.<br />

Rollentausch bei Barcotec<br />

Schon einmal haben Michael Hofstätter, MBA und<br />

Manuela Hagenauer, MBA (Bild)bei Barcotec Rollen<br />

getauscht, nun taten sie es wieder: Mit 1. April <strong>2015</strong><br />

übernahm Hagenauer wieder die Vertriebsleitung<br />

beim Spezialisten für Datenerfassung in Perfektion.<br />

Hofstätter konzentriert sich auf die Betreuung von<br />

strategischen Schlüsselkunden.<br />

Hagenauer dazu: „Michael Hofstätter hat 6 Jahre<br />

lang das Vertriebsteam von Barcotec angeführt, in<br />

dieser Zeit erfolgreiche Projekte realisiert und unseren<br />

Umsatz stetig gesteigert! Im strategischen<br />

Vertrieb wird dieser Erfolgskurs logisch fortgesetzt.<br />

Mein Ziel ist es, die Präsenz unserer Produkte und<br />

Leistungen am Markt stark zu forcieren und damit<br />

den Marktanteil weiter zu erhöhen. Wir sind mit unserem<br />

Produktportfolio der weltweit führenden Hersteller<br />

und einem motivierten, schlagkräftigen Team<br />

bestens dafür aufgestellt.“<br />

Den Auftakt bildete der Besuch<br />

von Sozialminister Rudolf Hundstorfer,<br />

der perfekt berufen zum<br />

Tagungsmotto „Mensch. Wandel. Horizonte.<br />

- Mit <strong>Log</strong>istik auf die Überholspur.“<br />

referierte. Im Vorfeld läutete ein<br />

Rundgang durch die Fachausstellung<br />

„Alles <strong>Log</strong>istik“ deren Eröffnung ein.<br />

Der breite Themenbogen dieses Events<br />

spannte sich über folgende Dialogsequenzen:<br />

„Energiesicherheit“, „Arbeitswelten“,<br />

„Konsumwandel“, „<strong>Log</strong>istikproduktion“,<br />

„Reindustrialisierung“,<br />

„Informationszukunft“.<br />

BVL Präsident Roman Stiftner leitete inhaltlich<br />

durch Gedanken zu Smart Working im<br />

Konnex mit Supply Chains ein. Topspeakers<br />

unter anderem Raimund Klinkner, Alan<br />

McKinnon boten mit Keynotes packende<br />

Ausblicke und sorgten für angeregte Diskussionen.<br />

Speziell in den Pausen für einen<br />

ausgiebigen Informationsfluss fanden die<br />

Präsentationen des Auto Pallet Mover, zur<br />

Elektromobilität weiters Lieferdrohnen<br />

großen Andrang. Ausführlich widmete man<br />

sich dem zeitgleichen Tag der <strong>Log</strong>istik,<br />

der bereits zum 8. Mal länderübergreifend<br />

abgehalten wurde. Im Rahmen einer<br />

Pressekonferenz informierte Frank Hensel,<br />

Vorstandsvorsitzender der REWE International,<br />

über die Klimaschutzinitiativen<br />

des Konzerns am Fallbeispiel der <strong>Log</strong>istik.<br />

Die seit jeher intensive Networknight garantierte<br />

ein Feuerwerk an Highlights:<br />

• Der Flughafen Stuttgart gewann mit<br />

seiner Lösung des „fairport STR“ den<br />

4. Nachhaltigkeitspreis <strong>Log</strong>istik <strong>2015</strong>.<br />

Dieser wird von den Schwesterorganisationen<br />

BVL Deutschland und BVL<br />

Österreich getragen. Die unabhängige<br />

Expertenjury bewertet detailliert jede<br />

Einreichung, welche auch international<br />

möglich ist (Anm. d. Red. vgl. S 45).<br />

• In der Festrede anlässlich des <strong>Log</strong>istik<br />

Dialoges hob Walter Hitziger, Vorstandsmitglied<br />

der Österreichischen Post,<br />

ebenfalls die Bedeutung der Faktoren<br />

Mensch sowie Nachhaltigkeit hervor.<br />

• Äußerst eindrucksvoll gestaltete sich<br />

die Vermittlung der globalen Perspektive<br />

zu Problemregionen nahe an Europa<br />

samt den Auswirkungen auf Österreich<br />

und letztlich dessen <strong>Log</strong>istikwirtschaft,<br />

mit der Außenminister Sebastian Kurz<br />

das Auditorium sensibilisierte. Im Anschluss<br />

gab es die Gelegenheit zu persönlichen<br />

Gesprächen.<br />

• Zum Ausklang unterhielt Magiereuropameister<br />

Gerry die unterschiedlichen<br />

Branchen angehörenden Gäste, während<br />

Barbora Spurná mit Latin Spotdancing<br />

Furore machte<br />

Der 32. BVL <strong>Log</strong>istik Dialog findet von 14.<br />

bis 15. April 2016 wieder in der Eventpyramide<br />

Vösendorf statt. Weitere Informationen<br />

unter www.bvl.at.<br />

[pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Menschen // Gesichter // Karrieren<br />

Printronix hat erst zum dritten<br />

Mal in seiner Unternehmensgeschichte<br />

einen neuen<br />

CEO berufen. Seit 30. März hat<br />

Werner Heid das Amt von Randy<br />

Eisenbach übernommen,<br />

der als CEO und Vorstandsmitglied<br />

aus dem Unternehmen<br />

ausscheidet. Vor seiner Ernennung<br />

war Heid als Senior Vice<br />

President bei <strong>Log</strong>itech tätig.<br />

SATO, Hersteller von Lösungen<br />

für die automatische<br />

Identifikation und Datenerfassung,<br />

hat Tetsushi<br />

Kondo zum „Head of Europe“<br />

ernannt. In seiner Funktion<br />

soll Kondo das Geschäft im<br />

europäischen Raum weiter<br />

ausbauen, indem er pan-europäische<br />

Kunden mit End-to-<br />

End-Lösungen versorgt.<br />

Nach zwölfjähriger Tätigkeit<br />

legt ECR Mitbegründer Nikolaus<br />

Hartig mit Jahresende<br />

die Funktion des ECR Austria<br />

Managers zurück. Ihm folgt<br />

Marketingprofi und ECR-Mitstreiterin<br />

der ersten Stunde<br />

Mag. Teresa, Mischek-Moritz.<br />

Bis Ende des Jahres werden<br />

beide zusammen arbeiten,<br />

um eine ordnungsgemäße<br />

Übergabe und Kontinuität der<br />

Entwicklung sicher zu stellen.<br />

Beverage Can Makers Europe<br />

(BCME), der Verband der<br />

führenden Getränkedosenhersteller<br />

Europas, hat Ellen<br />

Wauters mit 1. April zur Geschäftsführerin<br />

ernannt. Ihre<br />

Hauptaufgabe besteht darin,<br />

Marktchancen zu erkennen<br />

und zu optimieren. Insbesondere<br />

soll sie die Vorteile der Dose<br />

gegenüber anderen Getränkeverpackungen<br />

fördern und<br />

kommunikativ unterstützen.<br />

Veranstaltungen // Bildung // Termine<br />

Ipack-Ima. Fachmesse. Zeit: Dienstag, 19. bis<br />

Samstag, 23. Mai <strong>2015</strong>. Ort: Mailand / Italien.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.ipackima.it<br />

Verpackungsmaschinen. Seminar. Zeit: Mittwoch,.<br />

27. bis Freitag, 29. Mai <strong>2015</strong>. Ort:<br />

Schaffhausen / Schweiz. Weitere Informationen<br />

unter: www.ipi.eu<br />

Intralogistica Italia. Fachmesse. Zeit: Dienstag,<br />

19. bis Samstag, 23. Mai <strong>2015</strong>. Ort: Mailand /<br />

Italien. Weitere Informationen unter:<br />

www.messe.de<br />

<strong>Pack</strong>aging Design. Seminar. Zeit: Dienstag,<br />

9. bis Mittwoch, 10. Juni <strong>2015</strong>. Ort: Berlin /<br />

Deutschland. Weitere Informationen unter:<br />

www.verpackungsakademie.de


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung Maschinenbau<br />

SMART<br />

Optimierungspotenziale in der<br />

Ladungssicherung mithilfe von<br />

branchenspezifischer Software<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

Hin und wieder sind Aussprüche zu hören wie „Ich fahre schon seit 20 Jahren so, da ist noch nie etwas<br />

passiert“ oder „Das ist so schwer, da kann gar nichts passieren“. Solche Phrasen verleiten zum Schmunzeln,<br />

die Folgen solcher Aussagen sollten aber in toto bedacht werden. Eine allgemeine Gefahr besteht bei<br />

mangelhafter Sicherung der Ladeeinheiten primär für den Straßenverkehr. Jedoch kann die Sicherung des<br />

Ladegutes auf einem Lkw – ohne Kenntnis aller relevanter Daten – nur mit Vorbehalt erfolgen. Demzufolge<br />

ist eine Analyse des aktuellen Sortimentes an Sicherungsmitteln und Tools unerlässlich, um die aktuellen<br />

Trends der Ladungssicherung adäquat nutzen zu können.<br />

Dipl.-Wirtsch.-Ing.<br />

(FH) Daniel Assmann<br />

ist nach langjähriger<br />

Tätigkeit in<br />

der Speditionsbranche<br />

seit Anfang 2013<br />

Mitarbeiter am Institut<br />

für Distributionsund<br />

Handelslogistik<br />

(IDH) des VVL e. V. in<br />

Dortmund mit den<br />

Forschungsschwerpunkten<br />

Telematik,<br />

Transportsicherheit<br />

und Speditionslogistik<br />

tätig.<br />

Kontakt:<br />

d.assmann@<br />

vvl-ev.de<br />

Das umfangreiche und durchaus komplexe Themenfeld<br />

Ladungssicherung ist durch zahlreiche Paragrafen, Normen<br />

und Richtlinien geprägt. Hervorzuheben ist insbesondere<br />

die VDI-Richtlinienreihe 2700 ff., die allen Beteiligten<br />

– basierend auf den physikalischen Grundlagen – sehr umfangreiche<br />

Berechnungsgrundlagen für die Dimensionierung der Ladungssicherung<br />

liefert. Besonderheiten der Fahrzeuge sowie die<br />

Eigenschaften der Ladeeinheiten werden ebenfalls umfassend<br />

berücksichtigt. Es werden Antworten auf die wichtigsten Fragen<br />

(z. B. wie die Ladeeinheit auf der Ladefläche platziert werden<br />

sollte, um die Fahreigenschaften des Fahrzeugs nicht negativ zu<br />

von Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Daniel Assmann und<br />

Timo Meerstedt, IDH des VVL e.V.<br />

beeinflussen) geliefert. Abbildung 1 verdeutlicht, welche Kräfte<br />

während des Transports auf ein Ladegut wirken können.<br />

Es zeigt sich, dass in der Praxis oftmals grundlegende Angaben<br />

über ein Ladegut sowie über die Lage des Schwerpunktes fehlen.<br />

Ferner sind momentan die Voraussetzungen im Bereich der<br />

Datenübertragung für die Übertragung von schwerpunktspezifischen<br />

Daten schlichtweg nicht gegeben. Des Weiteren plant<br />

ein <strong>Log</strong>istikdienstleister zahlreiche Sendungen pro Tag, wodurch<br />

Abbildung 1 - Anzunehmende Beschleunigungskräfte<br />

auf ein Ladegut<br />

während eines Transportes nach DIN<br />

EN 12195-1<br />

der Arbeitsaufwand rapide steigt und der<br />

Einsatz von komplexen Softwarelösungen<br />

auch unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in<br />

den Vordergrund tritt.<br />

Theoretisch betrachtet ist somit die Wissensbasis<br />

für eine angemessene Ladungssicherung<br />

geschaffen. De facto verhält es sich jedoch so,<br />

dass die Personen, die sich tatsächlich mit diesem<br />

Thema befassen (z. B. Verlader), i. d. R.<br />

nicht viel Zeit in die Studie der physikalischen<br />

Grundlagen oder Berechnung von komplexen<br />

Formeln investieren können. Praktiker sowie<br />

erfahrene Mitarbeiter aus dem logistischen<br />

Umfeld vertrauen eher ihrem „Bauchgefühl“.<br />

Eine zu hohe Komplexität der Berechnungen<br />

wird oft als Kritikpunkt genannt. Im Rahmen<br />

von Wirtschaftlichkeits- sowie Prozessanalysen<br />

spielt der große Zeitaufwand, der fast<br />

immer als Vorwand aufgeführt wird, eine<br />

enorme Rolle für die fehlende Anwendung<br />

von Berechnungen anhand der entwickelten<br />

mathematischen Formeln. Immer enger werdende<br />

Zeitfenster für die Be- und Entladungen<br />

von Lastkraftwagen schüren eine gewisse<br />

Hektik und besonderen Blick auf die Kosten.<br />

Diese Thematik wird punktuell vom Dortmunder<br />

Institut für Distributions- und Handelslogistik<br />

(IDH) des VVL e. V. im Rahmen<br />

des aktuellen Forschungsprojektes HaWana<br />

(IGF-Vorhaben 18309 N) untersucht.<br />

Im Rahmen eines weiteren Forschungsprojektes<br />

(IGF-Vorhaben 16794 N) wurde im<br />

Labor des IDH das Gleitreibverhalten von<br />

Antirutschmatten bei unterschiedlichen Temperaturbedingungen<br />

untersucht. Antirutschmatten<br />

werden vorwiegend eingesetzt, um<br />

eine weitere Erhöhung der Reibungskräfte<br />

zwischen den jeweiligen Kontaktflächen zu<br />

erhalten sowie die Gesamtvorspannkräfte<br />

beim Niederzurren zu reduzieren, vor allem<br />

im Vergleich zu einer Ladungssicherung ohne


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Antirutschmatten (s. Abbildung 2). Anhand der durchgeführten<br />

Untersuchungen wurde u. a. festgestellt, dass je nach Klima und<br />

Reibpaarkombination der Gleitreibbeiwert um bis zu 50 % vom<br />

ursprünglich ausgewiesenen Wert abweichen kann. Insbesondere<br />

bei der Durchführung der Ladungssicherungsmaßnahmen bei<br />

extrem tiefen Temperaturen im Frostbereich gilt es für den Einsatz<br />

in der Praxis, die Temperaturabhängigkeit des Gleitreibbeiwertes<br />

zu berücksichtigen. Je nach Ladegut, Gewicht, Zurrwinkel und<br />

Vorspannkraft kann bereits die Abnahme des Gleitreibbeiwertes<br />

um ein Zehntel – bspw. durch Temperaturabfall – die Anzahl der<br />

tatsächlich erforderlichen Zurrgurte erhöhen. Die Folgen solch einer<br />

unterdimensionierten Ladungssicherung wären fatal.<br />

Um Optimierungspotenziale gezielt zu lokalisieren, müssten zunächst<br />

im Rahmen der Ladungssicherungsplanung Lastverteilungspläne<br />

der Fahrzeuge grundsätzlich berücksichtigt werden. Diese Lastverteilungspläne<br />

liegen aber in den seltensten Fällen vor. Hilfe bzw.<br />

grobe Vorgaben erhalten Fahrer oder Verlader durch Berechnungskarten,<br />

die als Wegweiser fungieren und schnell anzeigen, wie viele<br />

Sicherungsgurte angebracht werden müssen, um die geforderten<br />

Sicherungskräfte aufzubringen. Jedoch findet das bündige Verladen<br />

der Ladeeinheiten – im Fachkreis formschlüssige Sicherung genannt<br />

– keine Beachtung bei den Berechnungskarten. Darüber hinaus<br />

lassen sich nur überschlägige Werte ermitteln, weil die exakten<br />

Ist-Werte für das jeweilige Ladungsgut nicht berücksichtigt werden,<br />

sondern lediglich Überschlagswerte angegeben sind.<br />

Die Verfügbarkeit relevanter Datensätze ist eine Grundvoraussetzung,<br />

um produktiv arbeiten zu können. Fehlerhafte oder falsch ermittelte<br />

Daten erschweren nicht nur den Dispositions- und Verladeprozess,<br />

sondern auch die Sicherung des Ladegutes auf einem Fahrzeug kann<br />

ohne die relevanten Daten nur unzureichend durchgeführt werden.<br />

Um die Ladungssicherung mithilfe geeigneter Software zu ermitteln,<br />

sind einige Daten für die exakte Bestimmung notwendig. Neben den<br />

fahrzeugspezifischen Daten wie Nutzlast, Zurrpunkte, eventuellen<br />

Sonderausstattungen, Maße der Ladefläche, Achsenpositionen, Spur<br />

oder Achslast werden auch Daten über die Sicherungsmittel und vor<br />

allem auch über die Ladeeinheiten selbst benötigt. Schwierigkeiten<br />

entstehen vorwiegend bei der Verfügbarkeit und Auswertung der<br />

sendungsspezifischen Daten.<br />

Der bei der Eingabe der spezifischen Daten entstehende Mehraufwand<br />

muss reduziert werden, um das volle Optimierungspotenzial<br />

umfassend identifizieren zu können. Dazu ist eine automatisierte<br />

Datenerfassung notwendig, die im Idealfall in die bestehenden<br />

Prozesse integriert wird. Diese Automatisierung scheitert aktuell<br />

aber an den vorhandenen Datenerfassungsstrukturen, die den<br />

Transportunternehmen zur Verfügung gestellt werden.<br />

Zielführend und realitätsgerechter sind branchenspezifische Softwarelösungen.<br />

Hier findet der Anwender einfache Applikationen<br />

sowie hochkomplexe Komplettlösungen. Die einfachen Applikationen<br />

verhalten sich analog zu den Berechnungskarten und geben<br />

eine Anzahl der zu verwendenden Sicherungsgurte aus. Dabei zeigt<br />

sich aber wiederum der fehlerhafte Bezug zum Lastverteilungsplan.<br />

Insgesamt sind starke Verallgemeinerungen in Kauf zu nehmen.<br />

Komplexe Programme wie bspw. „Lastverteilungsplan – LVP 4.0“<br />

Abbildung 2 – Gesicherte und verrutschte Ladung<br />

nach einem Bremsmanöver (ohne Antirutschmatten<br />

zwischen Ladefläche und Ladegut)<br />

der BG Verkehr berücksichtigen sowohl die kraftschlüssige als auch<br />

die formschlüssige Ladungssicherung. Anwender können zudem<br />

fahrzeuggebundene Daten angeben, um den Lastverteilungsplan des<br />

jeweiligen Nutzfahrzeugs mit einzubeziehen. Auch die Kombination<br />

verschiedener Ladeeinheiten ist ohne Probleme möglich. Letztendlich<br />

scheinen die Programme auf den ersten Blick bereits eine optimale<br />

Lösung zu liefern, besonders wenn man die Verbreitung moderner<br />

informationstechnischer Systeme im Transportgewerbe betrachtet.<br />

Bedingt durch den Einzug der Telematiksysteme in Fahrzeugen<br />

besitzen viele Nutzer eine adäquate Plattform für die Anwendung<br />

der Softwaretools. Jedoch wird deutlich, dass gravierende Defizite<br />

auf dem Gebiet des Informationsflusses akut bestehen.<br />

Optimierungschancen sind schon in der Ermittlung der Datensätze<br />

möglich; je detaillierter Daten über die Ladeeinheit, das Fahrzeug<br />

und die Sicherungsmittel zur Verfügung stehen, desto präziser sind<br />

auch die erzielbaren Ergebnisse.<br />

Damit die Transportbranche in Zukunft mit ganzheitlichen Softwarelösungen<br />

gezielt arbeiten kann, müssen zunächst die Voraussetzungen<br />

geschaffen werden. Alle relevanten Daten sind vom Versender vorab<br />

zur Verfügung zu stellen. Des Gleichen müssen diese Daten ohne<br />

großen Aufwand in die Dispositionsprozesse der Speditionen integriert<br />

werden können.<br />

Schließlich sollte es dem Fahrer oder Verlader ermöglicht werden,<br />

mithilfe von bestehenden Telematiksystemen eine bereits vorab aussagekräftige<br />

Empfehlung über die Ladungssicherung zu präsentieren<br />

und somit alle Prozesse entlang der logistischen Kette optimal zu<br />

nutzen. Der Einsatz von branchenspezifischer Software kann – bei<br />

Bewältigung oben genannter Kritikpunkte – einen hohen wirtschaftlichen<br />

Nutzen für alle Beteiligten generieren. Jedoch muss dafür noch<br />

viel Überzeugungsarbeit, vor allem in der Entwicklung einheitlicher<br />

Datenstandards, geleistet werden. <br />

[pl]<br />

Fotos: IDH<br />

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Aktuell Intralogistik Ladungssicherung Maschinenbau<br />

SMART<br />

Die neue Palettenpackpresse LCU von Mosca umreift Paletten kosteneffizient<br />

und zuverlässig. Je nach Bedarf lässt sie sich dank zahlreicher<br />

Optionen individuellen Kundenbedürfnissen anpassen<br />

Palettenpackpresse mit<br />

individuellen Fähigkeiten<br />

Foto: Mosca<br />

Die neue, vollautomatische Palettenpackpresse LCU der<br />

Mosca GmbH dient als Einstiegsmodell im Bereich Palettenumreifung<br />

und ist besonders für häufig wechselnde<br />

Produktionschargen mit kleineren Stückzahlen ausgelegt.<br />

Sie verschweißt Bandenden zuverlässig mit einem verfahrbaren<br />

SoniXs-Aggregat, optional lässt sie sich für einen<br />

schnelleren Durchlauf auch mit zwei der Mosca-eigenen<br />

Ultraschall-Aggregate ausstatten. Die Maschine eignet sich<br />

für den Einsatz in vielen verschiedenen Branchen und<br />

lässt sich problemlos in neue wie auch bestehende Produktionslinien<br />

integrieren.<br />

Die LCU ist standardmäßig mit einem<br />

verfahrbaren SoniXs-Aggregat zur<br />

parallelen Ultraschallverschweißung<br />

ausgestattet: Es bringt die Umreifung<br />

zunächst an der ersten Position an, fährt<br />

dann zur zweiten Position und setzt auch<br />

hier die Transportsicherung. Die Abstände<br />

der beiden Positionen orientieren sich<br />

hierbei an der Europalette und betragen<br />

entweder 440 oder 625 Millimeter, wahlweise<br />

zur Längs- oder Querumreifung.<br />

OPTIONALE ZUSATZANWENDUNGEN.<br />

Dank Moscas funktionalem Baukastenprinzip<br />

kann das Unternehmen beste Qualität<br />

zu attraktiven Preisen realisieren. „Mit der<br />

neuen LCU bieten wir kostenbewussten<br />

Weltmärkten wie etwa Asien oder Nordamerika<br />

ein leistungsstarkes Einstiegsmodell für<br />

eine zuverlässige Umreifung von Paletten“,<br />

erklärt Christian Zwieb, zuständig für das<br />

Produktmanagement bei der Mosca GmbH.<br />

„Als Ergänzung zu vollautomatischen High-<br />

End-Maschinen aus der KCK- oder der KPK-<br />

Reihe ist die LCU mit ihrer Leistung vor<br />

allem für häufig wechselnde Produktionschargen<br />

mit geringen Stückzahlen ausgelegt.<br />

Je nach Bedarf lassen sich außerdem<br />

Zusatzoptionen auswählen.“<br />

So stattet Mosca die LCU bei einem höheren<br />

Durchsatzbedarf mit zwei SoniXs-Ultraschall-<br />

Aggregaten aus. Mit einem Aggregat lassen<br />

sich bereits bis zu 95 Paletten pro Stunde<br />

parallel umreifen, mit zwei Aggregaten verarbeitet<br />

die LCU bis zu 150 Paletten.<br />

DER KUNDE BESTIMMT MIT. Auf<br />

Wunsch zahlreicher Kunden verzichtet die<br />

LCU in der Basisversion auf Fördertechnik.<br />

Anwender können so bereits vorhandene<br />

Fördertechnik nutzen und die Maschine<br />

individuell integrieren. Bei Bedarf liefert<br />

Mosca Fördertechnik optional mit. Als<br />

weitere Option ist außerdem das Bandanschweißgerät<br />

BSG-3 erhältlich, das aufwendige<br />

Bandspulenwechsel vermeidet. So<br />

reduzieren sich nicht nur die Stillstandzeiten<br />

von Mosca-Palettenumreifungsanlagen auf<br />

ein Minimum, auch die Bediener werden<br />

entlastet.<br />

ZERO ENERGY STATE SYSTEM. Noch<br />

mehr Sicherheit für den Bediener erreicht<br />

Mosca außerdem mit dem optionalen Zero<br />

Energy State System (ZES): „Hierbei ist keine<br />

Energie nötig, um die Pressplatte bei einer<br />

Störung oben zu halten – sollte die Stromzufuhr<br />

zur Maschine versagen, fährt sie in eine<br />

fixe Position ein und ist gesichert“, erklärt<br />

Zwieb. Ist die Störung beseitigt, lässt sich die<br />

Pressplatte einfach wieder in Betrieb nehmen.<br />

Für den Bediener bedeutet das mehr<br />

Schutz und eine sichere Zugänglichkeit des<br />

Arbeitsbereiches. Das ZES lässt sich auch als<br />

„Servicemode“ einfach ein- und ausschalten.<br />

Kunden, die auf das ZES verzichten, sind<br />

trotzdem nicht schutzlos: Einschraubbare<br />

Zahnsegmente sorgen in diesem Fall zuverlässig<br />

für eine mechanische Absicherung.<br />

KURZPROFIL. Die Mosca GmbH ist Systemlieferant,<br />

Entwickler und Hersteller von<br />

qualitativ hochwertigen Umreifungsmaschinen,<br />

Umreifungsbändern und Transportgutsicherungssystemen<br />

in professionellen und<br />

industriellen Anwendungen. Das Maschinenangebot<br />

reicht von Universalgeräten mit<br />

breitem Einsatzspektrum bis zu vollautomatischen<br />

Hochleistungsmaschinen, die sich<br />

in jede übergeordnete Automatisierungslinie<br />

einbinden lassen. Umreifungsbänder aus<br />

PP und PET produziert die Mosca GmbH<br />

in einer der modernsten Anlagen Europas.<br />

Moscas internationales Vertriebs-, Serviceund<br />

Beratungsnetz gewährleistet Kunden<br />

globalen Service. Das 1966 gegründete Familienunternehmen<br />

mit Stammsitz in Waldbrunn<br />

zwischen Heidelberg und Heilbronn<br />

beschäftigt weltweit an 16 Niederlassungen<br />

ca. 800 Mitarbeiter. Mit kontinuierlichen<br />

Neuentwicklungen behaupten sich die<br />

Umreifungsexperten seit über 45 Jahren<br />

als Qualitäts- und Technologieführer im<br />

Umreifungssektor. In Österreich werden<br />

die Maschinen von Mosca von der Gigant<br />

Verpackungstechnik GmbH vertrieben. [pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Zwei in einem – für eine<br />

vollständige Transportgutsicherung<br />

Wenn es um Transportgutsicherung geht, sollte man nichts dem<br />

Zufall überlassen. Für Walter Kochauf, Geschäftsführer der Cyklop<br />

Austria GmbH stellt die Twin<strong>Pack</strong> 111 die optimale Lösung dar:<br />

„Die Twin<strong>Pack</strong> 111 ist eine Kombination von bewährten Cyklop<br />

Maschinen. In der Twin<strong>Pack</strong> sind der Stretchwickler CTT 215 und<br />

die Umreifungsmaschine XP 111-MKB zu einer Maschinenkombination<br />

vereint.“<br />

Umreifen und stretchen funktioniert bei Twin<strong>Pack</strong> einfach<br />

und schnell in einem Arbeitsgang. Dennoch bleibt die volle<br />

Funktionalität der Einzelkomponenten Umreifungsmaschine<br />

und Stretchwickler erhalten. Der Anwender hat die Wahl:<br />

Beides oder doch nur eines von beiden. Er entscheidet durch die<br />

entsprechende Programmvorwahl einfach über die notwendige<br />

Sicherungsart. Für eine einfache Bedienbarkeit sorgt die zentrale<br />

Touchscreen-Steuerung und für ein optimales Umreifungsergebnis<br />

das Hochspannaggregat CHF-1.<br />

Die Twin<strong>Pack</strong> 111 vereint<br />

einen Stretchwickler<br />

und eine Umreifungsmaschine<br />

zu einer<br />

Maschine<br />

Foto: Cyklop<br />

VORTEILE. Der Einsatz der Twin<strong>Pack</strong> 111sorgt für deutlich weniger<br />

Handlingaufwand mit den Paletten. Die lästige manuelle Bandumführung<br />

und das anschließende manuelle Verschweißen entfallen<br />

komplett. Die Palette wird auf den Drehteller abgestellt, der Umreifungszyklus<br />

wird durch einen Tastendruck ausgelöst. Anschließend<br />

umreift die Maschine entsprechend der eingestellten Anzahl von<br />

Umreifungsmaschine mit integriertem<br />

InkJet-Druckmodul<br />

Kemapack präsentiert die 8502-UNIJET (Bild). Sie ist die erste halbautomatische<br />

Umreifungsmaschine mit integriertem InkJet-Druckmodul. Damit<br />

lassen sich helle PP-Umreifungsbänder direkt im Umreifungsprozess<br />

mit individuellen oder automatischen Inhalten bedrucken.<br />

Über eine Fernbedienung oder per PC kann der Anwender das Druckbild<br />

individuell gestalten und zahlreiche Druckvorlagen im Druckmodul abspeichern.<br />

Die Software erlaubt es, Texte, <strong>Log</strong>os, Signets, aktuelle und<br />

relative Datums- und Zeitangaben, Los- und Boxnummern sowie 1D- und<br />

2D-Barcodes frei miteinander zu kombinieren und an beliebiger Stelle auf<br />

dem Band zu positionieren.<br />

Der geringe Tintenverbrauch<br />

und die Ergiebigkeit<br />

der Kartuschen<br />

sorgen für minimale<br />

Verbrauchskosten und<br />

eine schnelle Amortisation<br />

der Investition. Das<br />

Druckmodul ist auch als<br />

Nachrüstsatz erhältlich.<br />

Umreifungen die Palette vollautomatisch. „Das führt zu einem<br />

höheren Palettendurchsatz pro Stunde und zudem wird durch<br />

diesen Automatisierungsschritt wertvolle Arbeitszeit eingespart“,<br />

freut sich Kochauf. Nicht zuletzt werden dadurch auch<br />

die Kosten gesenkt. Das Umreifungsaggregat CFH 1, ideal<br />

abgestimmt mit modernen Cyklop PET Bändern, garantiert<br />

sowohl optimale Haltekraft als auch niedrigen Verbrauch. Für<br />

das Stretchen übernimmt das Power-Eco-Stretch-System diese<br />

Funktion. Das patentierte System garantiert konstant geringen<br />

Folienverbrauch durch hohe Vorreckung. „Das Endergebnis<br />

ist ein optimales Wickel- und Umreifungsergebnis“, ist Walter<br />

Kochauf stolz auf die Twin<strong>Pack</strong> 111. <br />

[pl]<br />

www.rajapack.at<br />

0810 400 306 0,07 0,07<br />

€ / € Min / Min


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung Maschinenbau<br />

SMART<br />

Durchgängige Datenkommunikation<br />

von der Blisterverpackungsmaschine<br />

bis zum ERP-System<br />

ÜBER DEN<br />

AUTOR<br />

Stefan Ziegler,<br />

Marketing Communications,<br />

Beckhoff<br />

Automation<br />

Kontakt:<br />

info@beckhoff.at<br />

Bei hohen Stückzahlen und zahlreichen Verpackungsvarianten fehlerfrei und flexibel<br />

verpacken – das hat Varta Microbattery, ganz im Sinne moderner Industrie-4.0-Konzepte,<br />

mit einer zentralen Datenhaltung erreicht. Die Grundlage für diese durchgängige Informationsübertragung<br />

von den Blisterverpackungsmaschinen für Mikrobatterien bis hin<br />

zum ERP-System wurde mit der Einführung der offenen, PC-basierten Steuerungstechnik<br />

von Beckhoff geschaffen.<br />

Varta Microbattery ist Spezialist für die Herstellung von<br />

Mikrobatterien, d. h. von Batterien mit einer Höhe kleiner<br />

als AA (Mignon) und einem Durchmesser unter<br />

Baugröße C (Baby). Den größten Anteil machen die sogenannten<br />

Knopfzellen aus, und hier vor allem die Zink-Luft-Zellen für<br />

Hörgeräte, die das Ellwanger Unternehmen mit einer Stückzahl<br />

von über 700 Mio. weltweit führend anbietet. Die Verpackungstechnik<br />

der Varta-Mikrobatterien ist einerseits geprägt<br />

von der Vielzahl an unterschiedlichen Größen bzw. Bauformen<br />

und muss andererseits den individuellen Anforderungen der<br />

zahlreichen Kunden gerecht werden.<br />

Die Kundenwünsche reichen von der individuellen Verpackungsgestaltung<br />

auch bei kleinen Losgrößen bis hin zu Blisterkarten<br />

von Standardprodukten mit einem jährlich zu aktualisierenden<br />

Verfallsdatum. Die größte Herausforderung für eine solch flexible<br />

Verpackungstechnik liegt in der Vermeidung von falsch bedruckten<br />

Blisterverpackungen, d. h. in der fehlerfreien Zuordnung der<br />

Auftragsdaten zum jeweiligen <strong>Pack</strong>agingprozess.<br />

Foto: Beckhoff<br />

PC-BASIERTE STEUERUNGSTECHNIK. PC-based Control<br />

von Beckhoff kommt bei Varta Microbattery bereits seit 2002<br />

zum Einsatz, beispielsweise mit zahlreichen EtherCAT-Klemmen,<br />

Servoantrieben AX5203, Schaltschrank-PCs C6640 und<br />

insbesondere der Automatisierungssoftware TwinCAT. Dazu<br />

erläutert Simon Ziegler, Production-Engineer bei Varta Microbattery:<br />

„TwinCAT bietet mit seiner Offenheit so viele Vorteile,<br />

dass wir zu Beginn teilweise sogar die traditionelle SPS um<br />

eine Beckhoff-Steuerung ergänzt haben, um insbesondere eine<br />

effiziente und sichere Datenkommunikation mit den Druckern<br />

umsetzen zu können. Mit dem Aufbau des entsprechenden<br />

softwaretechnischen Know-hows sind dann auch die Ideen zur<br />

weitergehenden Datendurchgängigkeit bis hin zur Visualisierung<br />

und ERP-Anbindung entstanden.“ Und Lean Production Manager<br />

Klaus Schöbel ergänzt: „PC-Control zeichnet sich neben seiner<br />

Leistungsfähigkeit als Steuerungstechnik in besonderem Maße<br />

durch die hervorragenden Kommunikationsfähigkeiten nach<br />

außen hin aus, in unserem Falle vor allem über Standard-TCP/<br />

IP. Die Integrationsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind<br />

für uns am wichtigsten.“<br />

Bevor die zentrale Datenhaltung realisiert wurde, stand lediglich<br />

eine separate, per CAN-Bus angebundene Datenbank zur Verfügung,<br />

um die Drucker mit Informationen zu versorgen. Dies war – so<br />

Klaus Schöbel – damals zwar Stand der Technik, aber hinsichtlich<br />

Die Beckhoff-Steuerungstechnik – hier<br />

der Schaltschrank-Industrie-PC C6640 –<br />

kommuniziert über den TwinCAT TCP/IP<br />

Server direkt mit dem ERP-Interface<br />

der Datenübertragung sehr aufwändig und<br />

nicht mit dem ERP-System zu verbinden:<br />

„Anfangs ging es nur darum, die Problematik<br />

mit dem von der Verpackungsmaschine und<br />

dem ERP-System komplett unabhängigen<br />

Drucksystem zu lösen. Allerdings wurden<br />

die zugehörigen Auftragsdaten damals vom<br />

Bedienpersonal über Folientastaturen – mit<br />

entsprechend vielen Fehlern – eingegeben.<br />

Die Folge war, dass immer wieder ganze<br />

Produktionsreihen aus- bzw. umgepackt<br />

werden mussten. Um dies zu verhindern,<br />

war eine Verknüpfung zwischen Auftrag und<br />

Druckdaten unerlässlich. Und mit der offenen<br />

Beckhoff-Steuerungstechnik war dies nun


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

kein Problem mehr, denn die Daten ließen<br />

sich problemlos direkt über Ethernet aus<br />

unserem damals noch recht kleinen Software-<br />

ERP-Interface aufrufen. Dieses Interface lief<br />

auf jeder Maschine als lokale Anwendung<br />

im Hintergrund ab, sodass die Daten über<br />

eine Klassifizierung im ERP-System fehlerfrei<br />

verheiratet mit der jeweiligen Artikelnummer<br />

und damit als korrektes Etikett an den<br />

Drucker geschickt wurden.“<br />

ZENTRALES INTERFACE. Inzwischen läuft<br />

das ERP-Interface von Varta Microbattery als<br />

Multithreading-Anwendung zentral ab, um<br />

mehrere Teilnehmer bzw. Clients gleichzeitig<br />

zu bedienen. Wird nun ein Auftrag an<br />

der Anlage eingescannt, stehen direkt alle<br />

notwendigen Informationen an der Verpackungslinie<br />

zur Verfügung. Neben der<br />

Vermeidung von Fehleingaben führt dies<br />

auch zu deutlich effizienteren Verpackungsprozessen,<br />

wie Klaus Schöbel erläutert: „Bei<br />

mehr oder weniger gleich gebliebenen Losgrößen<br />

konnten wir in den vergangenen<br />

fünf Jahren unseren Ausstoß nahezu verdreifachen.<br />

Dazu gehört eine entsprechend<br />

häufige Maschinenumrüstung, im letzten<br />

Jahr alleine auf unseren drei Hauptverpackungslinien<br />

2800 Rüstvorgänge. Ohne<br />

eine durchgängige Kommunikation von der<br />

Steuerungstechnik bis hin zum ERP-System<br />

wäre diese Leistungssteigerung nicht möglich<br />

gewesen.“<br />

DATENKOMMUNIKATION MIT ERP-<br />

INTERFACE. Aufgrund der vielen spezifischen<br />

Anforderungen, z. B. hinsichtlich der<br />

aufwändigen Berechnung der Blisterkarten-<br />

Codierung mit Mindesthaltbarkeitsdatum,<br />

Batch-Code usw., hat Varta Microbattery<br />

für das ERP-Interface eine eigene Lösung<br />

entwickelt. Diese basiert auf einer doppelten<br />

Verschlüsselung in Hexadezimal-Code, sodass<br />

sich die zu übertragenden Daten mit<br />

nur 16 Zeichen darstellen und im Protokoll<br />

auf einfache Weise von den Sonder- bzw.<br />

Im Bereich der Mikrobatterien<br />

zeigt sich ein deutlicher Trend<br />

zu individuellen Blisterverpackungen<br />

auch bei kleineren<br />

Stückzahlen<br />

Steuerzeichen trennen lassen.<br />

Diese Abbildung der Daten ist<br />

im TwinCAT TCP/IP Server implementiert,<br />

d. h. der Datenstring<br />

wird einfach von der Steuerung<br />

umgewandelt, verarbeitet und<br />

als Ergebnis über den TwinCAT<br />

TCP/IP Server direkt an das ERP-<br />

Interface zurückgeschickt. Grundgedanke<br />

ist hierbei laut Klaus Schöbel eine<br />

wirklich offene Kommunikation, sodass es<br />

keine Rolle spielt, ob die Steuerungsinformationen<br />

an die SQL-Datenbank, einen Drucker<br />

oder das ERP-System übertragen werden.<br />

Interessant – so Simon Ziegler – ist auch der<br />

nächste Schritt, der sich derzeit in der Umsetzung<br />

befindet: „Ein neues System für die<br />

Visualisierung und Betriebsdatenerfassung<br />

soll ebenfalls dieses Datenübertragungsprotokoll<br />

nutzen. Aus Sicht der Steuerung gibt<br />

es dann als einzige Schnittstelle nur noch<br />

das ERP-Interface, das die Informationen<br />

an die entsprechenden Stellen weiterleitet<br />

bzw. von dort sammelt und an die Steuerung<br />

schickt. Im Interface selbst werden die<br />

Codierungen berechnet, basierend auf der<br />

in der SQL-Datenbank hinterlegten Codierungsart.<br />

Und das ERP-System liefert über<br />

die Klassifizierung der jeweiligen Materialnummer<br />

alle notwendigen Informationen,<br />

wie Stückzahlen, Grafiken, EAN (European<br />

Article Number) und sogar das passende Kameraprogramm.<br />

Per Auftragsscan vor Ort ist<br />

die Anlage somit möglichst weit umgerüstet,<br />

von der Steuerungstechnik bis hin zu der<br />

für die jeweilige Etikettenfarbe optimalen<br />

Beleuchtungseinstellung. Weiterhin können<br />

beispielsweise Maschinenzeiten erfasst und<br />

Zugriffsberechtigungen zur Anlagensteuerung<br />

geregelt werden.“ Klaus Schöbel ergänzt<br />

dazu: „TwinCAT überträgt außerdem<br />

alle Informationen für eine OEE-Analyse.<br />

Hierzu werden die erforderlichen Daten,<br />

wie Stör- und Warnmeldungen, zu mehreren<br />

Zeitpunkten gesammelt und als Datenpaket<br />

an das ERP-Interface geschickt. Das Übertragungsprotokoll<br />

kann also problemlos auch<br />

längere Datenstreams verarbeiten.“<br />

WEITERES POTENZIAL DURCH OF-<br />

FENE KOMMUNIKATION. Die Möglichkeiten,<br />

die sich durch die offene Kommunikation<br />

mit TwinCAT eröffnet haben, bieten<br />

auch zukünftig Entwicklungspotenzial. So<br />

soll beispielsweise die Robotertechnik zur<br />

Druckerbestückung ebenfalls in das System<br />

integriert werden, um die Druckdaten zwischen<br />

Roboter und Drucker abgleichen und<br />

demgemäß optimal steuern zu können. Mit<br />

PC-Control und Scientific Automation, u. a.<br />

realisiert mit den Leistungsmessklemmen<br />

von Beckhoff, sollen die Anlagen zusätzlich<br />

hinsichtlich der Energieeffizienz optimiert<br />

und auf diese Weise die Leistungsspitzen<br />

im Gesamtenergieverbrauch reduziert werden.<br />

<br />

[pl]<br />

Foto: Varta Microbattery<br />

Über die Klassifizierung der jeweiligen<br />

Materialnummer liefert das<br />

ERP-System alle zum Verpackungsauftrag<br />

gehörenden Informationen,<br />

wie Stückzahlen, Grafiken, EAN<br />

und sogar das passende Kamerabzw.<br />

Beleuchtungsprogramm<br />

Beckoff<br />

Halle Stand<br />

DC 235


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung Maschinen / Pharma<br />

SMART<br />

Die PF6 von Flexicon ist ein voll programmierbares<br />

peristaltisches Abfüll-Tischgerät,<br />

das sich hervorragend für Abfüllungen von<br />

0,5 ml bis 250 ml unter Reinraumbedingungen<br />

nach GMP-Standards eignet<br />

Foto: Watson-Marlow Pumps Group<br />

Abfüllen – wenn jeder<br />

Tropfen kostbar ist<br />

Auf den Patienten individuell angepasste Medikamente werden aufgrund der geringen<br />

Stückzahlen oft manuell abgefüllt. Bei steigenden Chargengrößen lohnt sich allerdings<br />

sehr schnell eine Automatisierung. Bei TEMAG Pharma, einem der führenden Hersteller<br />

von individuell angepassten Medikamenten in Großbritannien, konnten durch den<br />

Einsatz eines peristaltischen Abfüll-Tischgeräts von Flexicon Liquid Filling die Produktionsabläufe<br />

deutlich effizienter gestaltet werden.<br />

Am Firmensitz in Welwyn Garden<br />

City, in der Grafschaft Hertfordshire<br />

im Osten Englands produziert<br />

TEMAG Pharma medizinische „Sonderanfertigungen“,<br />

d.h. Medikamente,<br />

die nach schriftlicher Verordnung nach<br />

spezifischen Auslegungsmerkmalen eigens<br />

für einen bestimmten Patienten<br />

angefertigt werden. In Großbritannien<br />

werden solche Produkte bei der Arzneimittelbehörde<br />

MHRA eingetragen und<br />

von ihr genehmigt.<br />

Seit der Gründung im Jahr 2008 durch<br />

zwei Pharmazeuten ist das Unternehmen<br />

TEMAG auf einem erfolgreichen Wachstumskurs:<br />

Insgesamt 17 Angestellte entwickeln<br />

und produzieren heute patientenindividuelle<br />

Medikamente. Diese werden<br />

auch über die Grenzen Großbritanniens<br />

hinaus an Großhändler, Apotheken, Ärzte<br />

und Kliniken geliefert.<br />

„Wenn ein Patient beispielsweise nicht<br />

mehr fähig ist, Tabletten zu schlucken,<br />

stellen wir eine flüssige Version des Medikaments<br />

her“, erläutert Greg Tombs,<br />

Betriebsleiter bei TEMAG Pharma. „Für Patienten,<br />

die auf bestimmte Stoffe allergisch<br />

reagieren, können wir das Mittel auch ohne<br />

den problematischen Stoff anfertigen.”<br />

Da die Medikamente in der Regel individuell<br />

auf die Bedürfnisse eines Patienten<br />

ausgelegt sind, stellt TEMAG Pharma<br />

viele seiner Sonderanfertigungen als Einzelstücke<br />

her. Häufig werden die Medikamente<br />

aber auch in Chargen von bis<br />

zu 150 Fläschchen produziert. In letzter<br />

Zeit ist gerade die Nachfrage nach diesen<br />

größeren Stückzahlen spürbar gestiegen.<br />

AUTOMATISIERUNG. „Das präzise manuelle<br />

Abfüllen mit einer Pipette stellte<br />

allerdings bei solchen Stückzahlen eine<br />

besondere Herausforderung dar”, erklärt<br />

Herr Tombs. „Es erwies sich als sehr arbeitsintensive<br />

und monotone Tätigkeit.<br />

Daher entschlossen wir uns, diesen Schritt<br />

zu automatisieren. Wir haben uns einige<br />

Hersteller genauer angesehen und führten<br />

letztlich Praxistests mit drei verschiedenen<br />

Abfüllgeräten durch, darunter die Flexicon<br />

PF6. Bei dieser Schlauchpumpe haben uns<br />

Funktionsweise und Qualität auf Anhieb<br />

überzeugt. Auch in den Praxistests erwies<br />

sich die PF6 als zuverlässig, hochwertig<br />

und präzise.“<br />

Mit der Qualität der abgefüllten Produkte<br />

ist man bei TEMAG sehr zufrieden: „Durch<br />

das peristaltische Prinzip der PF6 wird<br />

das Medium besonders sanft gefördert.<br />

Im Vergleich zu den Abfüllanlagen der<br />

Mitbewerber kommt es dadurch beispielsweise<br />

deutlich seltener zur unerwünschten<br />

Bildung von Blasen.”<br />

HOCHPRÄZISES ABFÜLLEN. Die PF6<br />

von Flexicon, ein Geschäftsbereich der<br />

Watson-Marlow Pumps Group, ist ein voll<br />

programmierbares peristaltisches Abfüll-<br />

Tischgerät, das sich hervorragend für Abfüllungen<br />

von 0,5 ml bis 250 ml unter Reinraumbedingungen<br />

nach GMP-Standards<br />

eignet. Es bietet eine sehr hohe Präzision


von ±0,5 % und verhindert dadurch kostspieliges Überfüllen.<br />

Dank des nahezu pulsationsfreien Peristaltik-Abfüllsystems<br />

von Flexicon kommt das abzufüllende Produkt ausschließlich<br />

mit dem Schlauch und der Füllnadel in Berührung. Dadurch<br />

wird Sterilität über den gesamten Abfüllvorgang garantiert und<br />

eine Querkontamination ausgeschlossen. Somit entfällt in der<br />

Regel auch die Notwendigkeit einer Reinigungsvalidierung.<br />

Der Wechsel von einer Charge zur anderen ist in weniger als<br />

60 Sekunden möglich: Durch einen einfach durchzuführenden<br />

Schlauchwechsel ist das Gerät sauber, steril und bereit für die<br />

nächste Charge.<br />

„An dem Gerät gefällt uns besonders, dass es wie alle Abfüllsysteme<br />

von Flexicon flexibel erweiterbar ist”, sagt Greg Tombs.<br />

„Sollte es in Zukunft notwendig werden, können wir die Anlage<br />

einfach um eine Zuführeinheit für Flaschen und eine Verschließmaschine<br />

für Schraub- oder Bördelkappen ergänzen und den<br />

Prozess so voll automatisieren.”<br />

EINFACH PERFEKT:<br />

DIE INTELLIGENTE<br />

FERTIGUNG MIT<br />

TRANSPARENTEN<br />

PROZESSEN<br />

EFFIZIENTERER PROZESS. Die PF 6 wurde 2013 bei TEMAG<br />

installiert und ist seitdem mehrmals pro Woche im Einsatz.<br />

„Mit der Flexicon PF6 haben wir unsere Produktionskapazität<br />

bei größeren Chargen deutlich gesteigert”, berichtet Tombs.<br />

„Wenn ich nur daran zurückdenke, wie wir früher gearbeitet<br />

haben – mit Füllständen nach Augenmaß, Aufwischen verschütteter<br />

Materialien und so weiter. Die neue Abfüllanlage hat<br />

unsere Produktionstechnik erheblich effizienter gestaltet, was<br />

sich natürlich auch finanziell auswirkt. Zum manuellen Abfüllen<br />

einer größeren Charge benötigte einer unserer Techniker früher<br />

einen ganzen Arbeitstag. Jetzt braucht er für die gesamte Charge<br />

nur noch 60 Minuten.“<br />

Dadurch konnte auch die Flexibilität bei der Bearbeitung von<br />

Aufträgen erhöht werden – ein für TEMAG Pharma besonders<br />

wichtiger Aspekt. Denn gerade bei individuell angepassten Medikamenten<br />

ist es für die Kunden von besonderer Bedeutung,<br />

innerhalb möglichst kurzer Zeit Produkte von höchster Qualität<br />

liefern zu können. <br />

[pl]<br />

Mit der Flexicon PF6 konnte TEMAG<br />

Pharma seine Produktionskapazität bei<br />

größeren Chargen deutlich steigern<br />

19.-21.05.<strong>2015</strong><br />

Design Center Linz,<br />

Stand 436<br />

Selbststeuernde Systeme<br />

gewährleisten die sichere Automation.<br />

www.balluff.com


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung Maschinenbau<br />

SMART<br />

Teepack Zenobia: Die vertikale Form-, Füll-, und Verschließmaschine<br />

Zenobia von Teepack kommt beispielsweise bei der<br />

Verpackung von Pasta und Reis zum Einsatz, aber ...<br />

... nicht nur für Reis<br />

und Pasta<br />

Foto: Teepack<br />

Auf der diesjährigen IPACK-IMA vom 19. bis 23. Mai<br />

<strong>2015</strong> in Mailand stellt der Verpackungsspezialist Teepack<br />

seine vertikale Schlauchbeutelmaschine Zenobia für die<br />

Verarbeitung von Pasta, Reis, Süßwaren, Cerealien, Tee,<br />

Kaffee und Tiernahrung sowie Non-Food-Produkten vor<br />

(Halle 1, Stand C73). Jüngst strukturierte die Teepack Spezialmaschinen<br />

GmbH & Co. KG mit Sitz in Meerbusch bei<br />

Düsseldorf ihr Geschäft neu und verfügt seit 2014 über<br />

eine eigene Business Unit für ihre Zenobia Schlauchbeutelverpackungsmaschinen.<br />

Die neue Business Unit bietet ein<br />

umfangreiches Projektmanagement,<br />

um Kundenanforderungen<br />

optimal umzusetzen. Durch die Verstärkung<br />

des Konstruktions- und Entwicklungsteams<br />

bietet Teepack Spezialmaschinenlösungen<br />

und maßgeschneiderte<br />

Konzepte. Das optimierte Vertriebs- und<br />

Service-Netzwerk in ganz Europa ermöglicht<br />

schnelle und zuverlässige Unterstützung<br />

bei jeglichen Kundenanfragen.<br />

Teepack hat in der Vergangenheit bereits<br />

Projekte zur Verpackung von Reis, Pasta,<br />

Tee und Hülsenfrüchten für Kunden unter<br />

anderem in Deutschland, Großbritannien,<br />

Iran, Italien, Österreich und Portugal erfolgreich<br />

realisiert. Die kontinuierlich<br />

arbeitende Maschine erreicht je nach<br />

Produkt eine Ausbringung von bis zu 200<br />

Beuteln pro Minute.<br />

SICHER UND EFFIZIENT VERPACKT.<br />

Eine sichere und präzise Verarbeitung zählt<br />

beim Verpacken von Lebensmitteln zu den<br />

Grundvoraussetzungen. Die vertikale Form-,<br />

Füll- und Verschließmaschine Zenobia erfüllt<br />

Modulares Konzept für das Verpacken von Schokolade<br />

Auf der diesjährigen IPACK-IMA zeigt Theegarten-Pactec seine Verpackungsmaschine für<br />

Schokoladenprodukte CWM2 in optimierter Bauweise. Die neue Konstruktion gewährleistet<br />

eine deutlich vereinfachte Zugänglichkeit und verbesserte Ergonomie bei Wartungs- und Reinigungsaufgaben.<br />

Die modulare Bauweise erleichtert darüber hinaus die Umstellung von Faltungsarten<br />

und Formaten, wobei die Einstellungen sehr gut reproduzierbar sind.<br />

Das Zuteilband der neuen CWM2 ist jetzt mit einem separaten Servomotor ausgestattet, um<br />

die Geschwindigkeit bei Formatwechseln leichter anpassen zu können. Typisch für die Verpackung<br />

von Überzugware sind Schwankungen in der Produktzuführung. Die CWM2 reagiert<br />

darauf besonders flexibel.<br />

Die Verpackungsmaschine realisiert eine Vielfalt von Faltarten. Auf dem Messestand A35 in<br />

Halle 3, dem Stand von Theegarten-Pactecs Handelsvertreter Opessi S.r.l., verpackt die CWM2<br />

italienische Schokoladenpralinen im Briefeinschlag. Die Produktzuführung erfolgt mittels<br />

Handaufgabeband. Weitere Faltarten der CWM2 sind der Doppeldreheinschlag, Top Twist, Side<br />

Twist, Top Clip und Bunch. Für das Verpacken von Schokoladenartikeln im Leistungsbereich<br />

bis zu 500 Arbeitstakten pro Minute bietet die CWM2 somit eine hohe Flexibilität.<br />

Die CWM2 verarbeitet alle handelsüblichen Folien. Eine kontinuierliche <strong>Pack</strong>mittelzuführung<br />

mit Servotechnik gewährleistet bei Innen- und Außeneinschlag unterschiedliche <strong>Pack</strong>stofflängen.<br />

genau diese Kriterien. Sie zeichnet sich<br />

durch hohe Prozesssicherheit aus und lässt<br />

sich durch ihre modulare Bauweise ideal an<br />

Kundenwünsche anpassen. Die Flexibilität<br />

der Maschine ermöglicht den Einsatz sowohl<br />

von konventionellen als auch speziellen<br />

Beuteln wie dem „Doypack“-Beutel.<br />

Eine hohe Beutelqualität und eine Inline-<br />

Beutel-Kontrolle gewährleisten eine sichere<br />

Produktverarbeitung. Die Maschine zeichnet<br />

sich darüber hinaus durch ihr robustes<br />

und wartungsarmes Design aus. Aufgrund<br />

einfacher und schneller Formatwechsel<br />

ermöglicht die Zenobia einen effizienten<br />

Verpackunsprozess bei maximaler Maschinenverfügbarkeit.<br />

Dank des patentierten<br />

Air Free Systems entstehen nur geringe<br />

Folienabfälle, was den <strong>Pack</strong>stoffverbrauch<br />

erheblich reduziert.<br />

MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN.<br />

Das Teepack-Serviceteam unterstützt Kunden<br />

auch bei individuellen Verpackungsanfragen.<br />

Im neu gegründeten Testzentrum<br />

in Düsseldorf können Kunden ihre Materialien<br />

und eine große Beutelvielfalt auf<br />

mehreren Anlagen testen, um sichere und<br />

effiziente Verpackungsergebnisse zu erzielen.<br />

Teepack entwickelt maßgeschneiderte<br />

vertikale Schlauchbeutelmaschinen und auf<br />

Kundenwünsche abgestimmte Konzepte.<br />

Die Zenobia lässt sich bei Bedarf flexibel mit<br />

weiteren Etikettier- und Kartoniereinheiten<br />

kombinieren und so zu einer Gesamtlinie<br />

erweitern. <br />

[pl]


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Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Die SMART Automation Austria ist Österreichs einzige Fachmesse<br />

für die industrielle Automatisierung. Der Fokus ist auf<br />

die Fabrikautomatisierung und die Prozessautomatisierung<br />

gerichtet<br />

Foto: Reed Exhibitions / Andreas Kolarik<br />

Die Zeit der Automatisierung<br />

hat begonnen<br />

Alles neu macht der Mai – sagt ein Sprichwort und könnte durchaus auch die Linzer<br />

„SMART Automation Austria“ meinen. Diese findet nämlich seit 2014 nicht im Herbst,<br />

sondern im Frühjahr statt. Den Anfang dieser Terminumstellung machte die „SMART<br />

Wien 2014“. Nun folgt die „SMART Linz“ von 19. bis 21. Mai. Austragungsort ist wie<br />

gehabt das Design Center Linz. Rund 180 Aussteller haben sich angemeldet. Das bedeutet:<br />

Full House.<br />

Mit dabei sind die führenden<br />

Unternehmen der Automatisierungsbranche,<br />

die ihre Neuheiten<br />

und Innovationen einem gespannten<br />

und interessierten Fachpublikum<br />

präsentieren. 8.112 Fachbesucher waren<br />

es bei der vergangenen „SMART“-Ausgabe<br />

in Linz. Ein Level, das seitens des Veranstalters<br />

Reed Exhibitions durchaus als Vorgabe<br />

für die kommende Edition herhalten<br />

kann. „Die Linzer ‚SMART‘ ist ein wichtiger<br />

Fixtermin im Kalender der Branche<br />

geworden. Sie ist eine sehr starke und<br />

richtungsweisende Fachmesse und hat<br />

großen News-Wert für alle Teilnehmer“,<br />

erklärt DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer<br />

von Reed Exhibitions Messe Wien.<br />

„In Linz brummen nicht nur die vielen<br />

Maschinen, die bei der Veranstaltung ausgestellt<br />

sind, bei der ‚SMART‘ brummt die<br />

ganze Automatisierungsbranche.“<br />

THEMEN. Der Trend zur Industrie 4.0<br />

und dazu notwendiger Technologien sowie<br />

Systeme wird auf der „SMART Linz“ äußerst<br />

vielfältig dargestellt. Zukunftsweisende Automatisierungslösungen<br />

werden sowohl von<br />

den großen Playern der Branche gezeigt,<br />

wie auch von vielen KMUs, die sich überwiegend<br />

mit ihren vielfältigen Produktspektren<br />

schon heute für die künftigen Anforderungen<br />

gewappnet präsentieren. Themen<br />

wie Energieeffizienz, nahtlose Integration<br />

(„Seamless Integration“), sicheres Netzwerken<br />

und schnelle Kommunikationstechnologien<br />

werden ebenfalls breit abgebildet.<br />

ONLINE-PLATTFORM FÜR AUSSTEL-<br />

LER. Nicht nur die Aussteller der „SMART“<br />

zeigen sich innovativ, auch Veranstalter<br />

Reed Exhibitions geht neue Wege und lanciert<br />

eine Online-Plattform, die den örtlich<br />

und zeitlich beschränkten Auftritt bei der<br />

Fachmesse für Aussteller und auch Besucher<br />

erheblich erweitert. Unter dem Titel<br />

„Messe-Netzwerk“ stellt Reed Exhibitions<br />

ein Aussteller-Portal vor, das für Österreich<br />

einzigartig ist und bei den Reed-Schwesterfirmen<br />

auch international bereits viel<br />

Beachtung geerntet hat.<br />

Das Messe-Netzwerk ist eine Präsentationsplattform,<br />

die gleich mehrere Dienste<br />

in einem Produkt vereint. Mit dem Online-<br />

Unternehmensprofil haben Aussteller die<br />

Möglichkeit – und das unabhängig von Art<br />

und Größe des Messestandes – die Präsentation<br />

des eigenen Unternehmens virtuell<br />

zu vertiefen. Mit den nun möglichen<br />

Ergänzungen des Eintrags, zum Beispiel<br />

mit Produktfotos, Beschreibungen, <strong>Log</strong>os<br />

oder Infomaterial, erweitern Aussteller den<br />

Informationsgehalt ihres Unternehmens<br />

erheblich. Ein weiteres wichtiges Element<br />

ist die Möglichkeit, alle Mitarbeiter am Messestand<br />

persönlich vorzustellen und deren<br />

Kontaktdaten und zeitliche Verfügbarkeit<br />

während der Messe anzugeben. Registrierte<br />

Website-Besucher können sich so schon im<br />

Vorfeld zur Messe ein besseres Bild über<br />

das Unternehmen und dessen Produkte<br />

machen. Und Messebesucher können damit<br />

gezielt Terminanfragen an die eingetragenen<br />

Mitarbeiter stellen und Termine avisieren.<br />

ONLINE-TICKET. Schnellen Zugang zur<br />

„SMART Linz“ bekommen alles Fachbesucher,<br />

die das Online-Ticket im Vorfeld erwerben.<br />

Dieses ist auf der „SMART“-Homepage<br />

erhältlich und ist mit nur € 11,- um 50 %<br />

billiger als an der Tageskassa. „Damit gehört<br />

das Schlange stehen an den Kassen<br />

endgültig der Vergangenheit an“, freut sich<br />

Ing. Gerhard Perschy, Leiter des Geschäftsbereichs<br />

Messe bei Reed Exhibitions. „Wir<br />

haben einige Kritikpunkte an der ‚SMART<br />

Linz 2013‘ verbessert. Ein schneller Zutritt<br />

der Besucherströme in die Fachmesse war<br />

einer dieser Punkte.“ Einmal gekauft, kann<br />

das Online-Ticket zu Hause ausgedruckt<br />

werden, der zugehörige Barcode auf dem<br />

Online-Ticket öffnet die Drehkreuze ins<br />

Design Center Linz. <br />

[pl]<br />

FACTBOX<br />

SMART Automation Austria <strong>2015</strong><br />

Termin: 19. - 21. Mai <strong>2015</strong><br />

Ort: Design Center Linz<br />

Öffnungszeiten:<br />

tägl. 9 bis 18 Uhr<br />

Internet: www.smart-automation.at


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Anlagenrüstung<br />

mit Mausklick<br />

Foto: E-M-M-A<br />

Smarte Automation ist eine Voraussetzung für die weitere<br />

Steigerung von Effizienz und Flexibilität im Produktionsprozess<br />

und damit auch eine Voraussetzung<br />

für eine adaptive Fertigung, die rasch auf wechselnde<br />

Kundenwünsche reagieren kann. Erforderlich sind intelligente<br />

Systeme, die Informationen in physikalische<br />

Größen umsetzen.<br />

E-M-M-A System Astrra Aktoren bringen, dank<br />

der komfortablen, sicheren und erprobten Software,<br />

bereits heute smarte Automation von morgen<br />

in die Produktion. So werden komplette Anlagen<br />

mit einem einzigen Handgriff gerüstet.<br />

FUNKTIONSWEISE. „Es genügt ein Mausklick auf ein<br />

Bild in der ausgereiften Astrra Software und der Rüstvorgang<br />

für eine komplette Förderlinie ist erledigt, für gerade<br />

Abschnitte, Kurven und Bögen und auch Überkopf an<br />

schwer zugänglichen Stellen, und das kann jeder, der mit<br />

Windows umgehen kann“, erklärt Hannes Lederbauer,<br />

Geschäftsführer E-M-M-A GmbH. „Mit E-M-M-A System<br />

Astrra rüsten Sie auch Zuführschnecken, Weichen, Beschriftungsköpfe,<br />

Anschläge, Führungsschienen u.s.w.<br />

Die Aktoren erledigen präzise, rasch und zuverlässig<br />

die gewünschte Einstellung.“<br />

Die Drahtloskommunikation erspart teure und aufwendige<br />

Verkabelung. Für die Stromversorgung genügt ein<br />

ASI-Buskabel. Die Aktoren werden sequentiell in kleinen<br />

Schritten angesteuert, das schützt die Anlage vor<br />

Beschädigung und Bediener vor Verletzungen.<br />

„Anlagengrößen können die gewaltige Kapazität der<br />

benutzerfreundlichen Software kaum in Verlegenheit<br />

bringen, kann doch ein Segmentkoordinator bis zu 720<br />

Aktoren steuern und eine Software bis zu 31 Segmentkoordinatoren.<br />

Und wenn das noch nicht genug ist, können<br />

noch mehrere Funkkanäle eingesetzt werden“, betont<br />

Lederbauer die Leistungsfähigkeit seiner Systemlösung.<br />

Der Rüstvorgang für ein neues, bislang auf der Anlage<br />

nicht produziertes Produkt nimmt kaum 3 Minuten in<br />

Anspruch. Es genügt, ein Bild des gewünschten Produktes<br />

zu hinterlegen, dieses in die Steuerung zu importieren,<br />

die gewünschte Stellweite einzugeben, zu speichern und<br />

das neue Produkt kann produziert werden. Eine einmal<br />

festgelegte optimale Einstellung kann mit hoher Präzision wieder aufgerufen<br />

werden. Damit wird der Wiederhochlauf nach Rüstung extrem minimiert,<br />

weil Einstellfehler ausgeschlossen sind und Rüstzeit eingespart wird.<br />

„Verkürzte Rüstzeiten bedeuten mehr produktive Zeit und damit eine erhöhte<br />

Produktion. Erhöhte Produktion steigert den Ertrag und den Gewinn“, bringt<br />

Lederbauer die Vorteile auf den Punkt. <br />

[pl]<br />

Itatools Handumreifungsgeräte<br />

Itatools bietet das komplette Angebot im Bereich<br />

Handumreifung:<br />

Akkugeräte für Kunststoffband – mit Automatikbetrieb.<br />

Pneumatische Geräte für Kunststoffband<br />

Kombigeräte für Stahlband<br />

Stahlbandspanner bzw. Verschlussgeräte<br />

Manuelles Hülsenlosverschlussgerät für Stahlband<br />

NEU ‐ Akkugeräte mit Automatikbetrieb:<br />

Das Akkugerät IT24/IT25 verfügt nun über einen<br />

Automatikmodus, bei dem spannen und verschließen gemäß der<br />

vordefinierten Einstellungen automatisch erfolgen kann.<br />

IT24 – Akkutool mit Automatikbetrieb<br />

Als Exkulusivvertreter für itatools in Österreich bieten wir Ihnen:<br />

Beste Preise<br />

Kurze Lieferzeiten<br />

Ersatzteile und Service<br />

Auch komplexe Förderanwendungen lassen sich<br />

dank der E-M-M-A System Astrra Aktoren durch<br />

einen Mausklick rüsten<br />

E-M-M-A<br />

Halle Stand<br />

DC 407<br />

josef.riegler@riegler-verpackungstechnik.com<br />

www.riegler-verpackungstechnik.com


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Fotos: Bluhm Systeme<br />

Systeme, Produktionsablauf und Rüstvorgänge –<br />

mit der Cockpit-Software hat man alles im Blick<br />

Alles unter Kontrolle!<br />

Mit intelligenten Kennzeichnungslösungen<br />

und neuer Software<br />

Kennzeichnungssysteme sind häufig an neuralgischen Punkten in der Produktion<br />

im Einsatz. Deshalb ist es wichtig, dass alle Systeme laufen und es<br />

nicht zu ungeplanten Produktionsstopps kommt. Beschriftungs- und Etikettierlösungen<br />

– Tintenstrahldrucker, Laserbeschrifter und Etikettierer –<br />

zeigt Bluhm Systeme auf der Smart Automation in Linz.<br />

Neben den Systemen wird auch<br />

eine Cockpit-Software vorgestellt,<br />

mit der sich die Maschinen und<br />

Anlagen steuern und überwachen lassen.<br />

Zusammen mit den Kennzeichnungssystemen<br />

liefert sie auch wichtige Informationen<br />

in Bezug auf die Produktion.<br />

CLEVERE „KÖPFCHEN“. Im Bereich<br />

der Direktbeschriftung präsentiert Bluhm<br />

Systeme einen neu entwickelten thermischen<br />

Druckkopf mit HP-Technologie<br />

für die Markoprint-Tintenstrahldrucker.<br />

Der Druckkopf mit der intelligenten Kartuschenüberwachung<br />

SmartCard sorgt stets<br />

für ein optimales Druckergebnis, indem er<br />

automatisch den Tintentyp erkennt und<br />

entsprechend die Parameter einstellt. Ungeplante<br />

Produktionsausfälle, weil plötzlich<br />

die Kartusche leer ist, gehören der Vergangenheit<br />

an. Denn der Druckkopf ermittelt<br />

auch den Füllstand. Gleichzeitig ermöglicht<br />

er so ein Kosten sparendes Leerdrucken<br />

der Kartuschen.<br />

Als echte „Dauerläufer“ erweisen sich die<br />

Markoprint-Tintenstrahldrucker mit der<br />

Nonstop-Printing-Funktion. Sie ermöglicht<br />

den gleichzeitigen Betrieb von zwei Druckköpfen:<br />

So kann entweder doppelt so lange<br />

wie bisher bis zum nächsten Kartuschenwechsel<br />

durchgedruckt oder die Patrone<br />

ohne Druckstopp ausgetauscht werden.<br />

Bluhm Systeme<br />

Halle Stand<br />

DC / Empore 703<br />

AUSDAUERND UND VERLÄSSLICH.<br />

Etiketten bedrucken die Etikettierer der<br />

Serie Legi-Air mit variablen Daten in Echtzeit<br />

und applizieren sie positionsgenau<br />

auf Produkte, Kartons und Paletten. Auch<br />

hier gibt es zahlreiche Funktionen, die für<br />

einen störungsfreien und sicheren Betrieb<br />

sorgen: Damit so wenig wie notwendig die<br />

Etikettenrollen gewechselt werden müssen,<br />

können die Systeme Etikettenrollen mit<br />

einem Außendurchmesser von bis 300 mm<br />

bzw. bis zu 450 laufende Meter verarbeiten.<br />

Optional ist beispielsweise auch eine<br />

Etikettenanwesenheitskontrolle verfügbar,<br />

damit auch jedes Produkt tatsächlich ein<br />

Etikett erhält. Bei Etikettierlösungen mit<br />

RFID-Technologie kann mit der Bad-Tag<br />

Reject Einheit sichergestellt werden, dass<br />

nur einwandfrei lesbare Tags appliziert<br />

werden.<br />

MEHR ALS NUR KENNZEICHNEN. Laser,<br />

Thermotransferdirektdrucker, Tintenstrahldrucker<br />

oder Etikettendrucker und -spender<br />

– sie alle bringen Mindesthaltbarkeitsdaten,<br />

Chargendaten, Seriennummern und <strong>Log</strong>istikinformationen<br />

auf<br />

Produkte und Verpackungen.<br />

In Klartext,<br />

als Datamatrixcode,<br />

Barcode oder mit<br />

RFID-Technologie.<br />

Über die Kennzeichnung<br />

hinaus können<br />

sie aber zudem einen<br />

echten Mehrwert<br />

schaffen. Wenn man<br />

sie vernetzt und mit<br />

der neuen webbasierten<br />

Cockpit-Software<br />

regelmäßig befragt,<br />

decken sie Schwachstellen<br />

und Potenzial<br />

auf: Rüstvorgänge, Produktionsablauf und<br />

Ausschusszahlen lassen sich genau analysieren,<br />

um die Anlagenleistung zu verbessern.<br />

Die direkte Anbindung der Software an<br />

ERP-Systeme garantiert, dass die Produkte<br />

richtig gekennzeichnet werden. Eine vorbeugende<br />

Wartung verhindert ungeplante<br />

Ausfälle. Ebenfalls eingebundene Sensoren,<br />

Webcams oder Fotozellen überwachen die<br />

Produktion, Frühwarnsysteme melden via<br />

SMS oder E-Mail unvorhergesehene Ereignisse.<br />

<br />

[pl]<br />

Bei den Markoprint-Tintenstrahldruckern<br />

sorgen die durchdachte<br />

Technologie SmartCard und die<br />

praktische Nonstop-Printing-Funktion<br />

dafür, dass effizient und mit brillantem<br />

Ergebnis gedruckt wird


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Etikettiersysteme für<br />

alle Anwendungen<br />

Der Selbstklebespezialist Herma hat das breite Angebotsspektrum<br />

seiner Sparte Etikettiersysteme weiter ausgebaut. Das Unternehmen<br />

bietet neben dem großen Bereich der Etikettiermaschinen<br />

und Druckspendesysteme auch Etikettendrucker samt<br />

Verbrauchsmaterial an und hält ein aktuelles und qualitativ hochwertiges<br />

Programm für den individuellen Bedarf bereit.<br />

Der in Österreich produzierte Druckspender PA4/6 ist das<br />

ideale Gerät für Anwender, die einen dauerhaften und harten<br />

Industrieeinsatz fordern und präzise Etiketten drucken<br />

und spenden müssen. Druckauflösungen bis zu 600 dpi gewährleisten<br />

eine hohe Lesbarkeit des Druckbilds. Die Druckspender lassen<br />

sich in beliebiger Ausrichtung positionieren und bieten viele Möglichkeiten<br />

der Integration in bestehende Produktionslinien oder<br />

Fertigungsmaschinen. Standardmäßig werden eine S7-1200 Steuerung<br />

von Siemens und<br />

Druckmodule von Zebra,<br />

Sato und cab eingesetzt.<br />

Somit gibt es hinsichtlich<br />

Signalaustauch<br />

und Druckdatenanbindung<br />

flexible Möglichkeiten<br />

zur Anbindung<br />

an Kundensysteme. Ein<br />

universell einsetzbarer<br />

Druckspender zur Seiten-<br />

und Obenaufetikettierung<br />

wird auf der<br />

Smart Automation Austria<br />

in Linz präsentiert.<br />

Weiters kann der neue<br />

HERMA basic Etikettenspender<br />

in Linz getestet werden. Der einzigartig kompakte Etikettierer<br />

ist für kostengünstige Etikettieraufgaben entwickelt worden.<br />

Spendegeschwindikeiten bis zu 25 m/min. lassen sich mit dem<br />

schaltschranklosen Etikettiersystem, das in unterschiedlichsten Branchen<br />

eingesetzt wird, erreichen.<br />

Professionelle Industriedrucker mit umfangreicher Peripherie und<br />

Software ermöglichen Lösungen für spezifische Kundenanforderungen.<br />

Modelle von cab und Zebra können am Herma Stand<br />

besichtigt werden.<br />

Handspender mit vertikaler oder horizontaler Spendeeinrichtung<br />

des Etiketts runden das Ausstellungsprogramm von Herma ab. [pl]<br />

HERMA<br />

Halle Stand<br />

DC 613<br />

Foto: Herma<br />

Der Etikettierer HERMA basic ist<br />

speziell für kostengünstige Etikettieraufgaben<br />

entwickelt worden<br />

Für Schutz an leitender Stelle<br />

Für die Weiterverarbeitung von empfindlichen Halbfabrikaten<br />

in Montageautomaten eignen sich thermogeformte<br />

Werkstückträger in hoher Präzision am besten.<br />

Wir liefern diese auch in elektrisch leitfähigem Material.<br />

In Kombination mit einem robusten Mehrwegbehälter<br />

aus ESD-Material erhalten Ihre wertvollen Fabrikate den<br />

besten Schutz vor elektrostatischer Entladung und<br />

mechanischen Einwirkungen.<br />

Georg Utz AG<br />

5620 Bremgarten<br />

Schweiz<br />

Tel. +41 56 648 77 11<br />

Fax +41 56 648 79 12<br />

info.ch@utzgroup.com<br />

www.utzgroup.com<br />

utzgroup.com


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Schwebende Objekte und praktische<br />

Ausblicke auf Industrie 4.0<br />

Der Automatisierungsspezialist Festo präsentiert auf der Smart Automation in Linz<br />

ein Feuerwerk an hochkarätigen Highlights. Gezeigt werden unter anderem ein Forschungsobjekt<br />

mit Supraleiter-Technologie, eine Lern- und Übungsstation, die spannende<br />

Aspekte von Industrie 4.0 realisiert und eine in Österreich entwickelte Multiantrieb-<br />

Schlitteneinheit.<br />

Wenn von 19. bis 21. Mai die<br />

Smart Automation in Linz wieder<br />

zu dem Treffpunkt der österreichischen<br />

Automatisierungsbranche<br />

wird, dann dürfen sich die Besucher auf<br />

den Stand von Festo ganz besonders freuen.<br />

Dipl.-Ing. Rainer Ostermann, Country<br />

Manager Festo Österreich: „Unser Motto<br />

lautet heuer ‚evolution – Industrie 4.0<br />

findet statt‘. Dazu präsentieren wir als<br />

eines der ersten Unternehmen neben<br />

innovativen Forschungsträgern auch<br />

bereits real existierende Lösungen.“ Zu<br />

sehen gibt es unter anderem SupraShuttler,<br />

ein Studienobjekt aus den Labors der<br />

Automation eine spannende Anwendung<br />

aus dem Bereich „Integrierte Automation“.<br />

Ganz im Sinne von Industrie 4.0 geht es<br />

dabei um die Herstellung von individualisierten<br />

Produkten zu attraktiven Preisen.<br />

Voraussetzung dafür: die intelligente<br />

Vernetzung der Komponenten einer Produktionsanlage,<br />

eine flexible <strong>Log</strong>istik und<br />

direkte Schnittstellen, die schnelle und<br />

geschlossene Informationskreisläufe im System<br />

ermöglichen. Die vielseitige Lehr- und<br />

Forschungsplattform MPS Transfer Factory<br />

zeigt, wie es geht. Sie bietet Unternehmen<br />

und Ausbildungsinstitutionen schon heute<br />

einen Ausblick auf Industrie 4.0. Die<br />

Die vielseitige Lehr- und Forschungsplattform<br />

MPS Transfer Factory bietet schon<br />

heute einen Ausblick auf verschiedene<br />

Aspekte von Industrie 4.0<br />

Fotos: Festo<br />

Unser Motto lautet heuer „evolution –<br />

Industrie 4.0 findet statt“<br />

Festo Supraleiter-Forschung, das ein berührungsloses<br />

Handling in Vakuum und<br />

Reinraum demonstriert. Es zeigt, wie<br />

schwebende Objekte in hermetisch dichte<br />

Räume hinein kommen und innerhalb<br />

dieser Räume bewegt werden können.<br />

BLICK IN DIE FABRIK DER ZUKUNFT.<br />

Festo Didactic, das Geschäftsfeld für Ausund<br />

Weiterbildung, zeigt auf der Smart<br />

Festo<br />

Halle Stand<br />

DC 129<br />

DI Rainer Ostermann,<br />

Country Manager Festo Österreich<br />

Plattform demonstriert die Produktion von<br />

morgen in einem dezentral gesteuerten,<br />

intelligenten Netzwerk, in dem Werkstücke<br />

„on board“ ihre eigene Produktionsgeschichte<br />

tragen und bei Maschinen ihre<br />

Bearbeitungsprozesse anfordern.<br />

LÖSUNGEN NACH MASS. Im TAC-<br />

Corner, dem Bereich des auf einbaufertige<br />

Lösungen spezialisierten Technic and<br />

Application Centers (TAC), präsentiert<br />

Festo gleich mehrere interessante Beispiele<br />

aus der Praxis – zum Beispiel eine<br />

durchgängige Engineering-Lösung auf Basis<br />

von Eplan, mit der Schaltschränke rasch<br />

und zuverlässig projektiert werden. Kunden,<br />

die beim Schaltschrank-Bau auf das<br />

Know-how und die Erfahrung des Technic<br />

and Application Centers in Wien setzen,<br />

ersparen sich somit viel Zeit, Geld und<br />

Ärger. Ebenfalls gezeigt wird eine neue,<br />

elektromechanische Fügeeinheit. Entwickelt<br />

wurde die aus Standard-Komponenten<br />

aufgebaute, preisoptimierte Systemlösung<br />

zu 100% vom österreichischen TAC – Software<br />

inklusive. „Plug und work“ heißt<br />

es daher mit diesem besonders günstigen<br />

Subsystem, das zum Beispiel eingesetzt<br />

werden kann, um Lager mit bis zu 12 kN<br />

kraftvoll zusammenzufügen.<br />

MULTIANTRIEB-SCHLITTENEINHEIT.<br />

Als weitere Eigenentwicklung des Technic<br />

and Application Centers erwartet die<br />

Besucher des Festo Messestands eine Multiantrieb-Schlitteneinheit,<br />

bei der mehrere<br />

Minischlitten servoelektrisch frei positioniert<br />

werden. Die innovative Lösung<br />

erlaubt das schnelle, gleichzeitige Positionieren<br />

von mehreren Kleinteilen mittels<br />

nur einer Achse. Komplizierte, teure und<br />

oft fehleranfällige Konstruktionen gehören<br />

damit der Vergangenheit ein. Die auf den<br />

Schlitten montierten Greifer legen die<br />

Teile blitzschnell und zuverlässig dort<br />

ab, wo sie hingehören. Ein anschauliches<br />

Beispiel für die Lösungskompetenz des<br />

Technic and Application Centers von Festo<br />

Österreich. <br />

[pl]


<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Die passende Lösung mit<br />

der passenden Technologie<br />

„We simply detect any object“ – das ist das Leistungsversprechen<br />

von Sick an seine Kunden und dieses Leistungsversprechen wird<br />

am Messestand bei der SMART Automation in Linz unter Beweis<br />

gestellt. Am besten der Besucher bringt seine Detektionsanforderung<br />

mit zur SMART – und testet Sick direkt.<br />

Foto: Sick<br />

Um dem Anspruch „We simply detect any object“ gerecht<br />

zu werden, greift Sick auf unterschiedliche Basistechnologien<br />

zurück: Optische Sensoren, induktive und kapazitive<br />

Ultraschallsensoren, Kameras, Laser oder RFID. Die umfassende<br />

Kompetenz in allen Technologien zur Detektion und automatischen<br />

Identifikation sowie das breite Produktportfolio und die<br />

ständige Weiterentwicklung der Sensor-Technologien versetzt<br />

Sick in die Lage, vom Objekt her an die Anwendung heranzugehen<br />

und mit dem Kunden die passende Lösung mit der passenden<br />

Technologie zu finden.<br />

INDUSTRIE 4.0 MÖGLICH MACHEN. Mit „Smart Sensor Solutions“<br />

setzt Sick auf die Verwendung modernster Sensortechnologien<br />

mit einer integrierten Intelligenz und dem fortschrittlichsten Chip<br />

am Markt, in Verbindung mit einer vollständigen Integration in<br />

die Steuerungsebene. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf<br />

der Dezentralisierung bestimmter Automatisierungsfunktionen in<br />

dem Sensor – zur Entlastung der Steuerung und zur Erhöhung der<br />

Produktivität von Maschinen.<br />

„Smart Sensors“ von SICK ermöglichen einerseits eine volle Transparenz<br />

der Sensorfunktionen und -einstellungen über alle Ebenen<br />

der Automatisierungspyramide hinweg, andererseits übernehmen<br />

sie bestimmte Automatisierungsfunktionen, die bisher aufwendig<br />

in der Anlagensteuerung programmiert werden mussten. Dadurch<br />

können nicht nur Echtzeit-Diagnosen und flexible Sensorparametrierung<br />

remote über die Anlagensteuerung realisiert werden, sie<br />

leisten durch die Dezentralisierung von Automatisierungsfunktionen<br />

in den Sensor hinein auch einen aktiven Beitrag zur Entlastung<br />

der SPS und zur Erhöhung der Produktivität sowie zur Verkürzung<br />

der Durchlaufzeiten.<br />

Perfektes Zusammenspiel: Der DeltaPac liefert das Triggersignal<br />

für den kamerabasierten Codeleser LECTOR ® 620<br />

INNOVATIVE FUNKTIONEN SCHAFFEN MEHRWERT. So<br />

können die „Smart Sensors“ z.B. selbstständig Prozessereignisse<br />

zählen, am Sensor vorbeifahrende Objekte zeitlich vermessen und<br />

deren Geschwindigkeit ermitteln oder Drehzahlen überwachen.<br />

Die vom Sensor erfassten Messwerte werden entweder als Absolutwert<br />

an die Steuerung übermittelt oder der Sensor nimmt die<br />

Bewertung selbst vor und gibt eine entsprechende Binärinformation<br />

(z.B. „Prozessgeschwindigkeit zu niedrig“) aus. Letzteres ist sogar<br />

ohne IO-Link-Integration des Sensors möglich. <br />

[pl]<br />

END-VERPACKUNGS-<br />

MASCHINEN AUS DRESDEN<br />

Sick<br />

Halle Stand<br />

DC 433<br />

www.jp-maschinenbau.de


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Pilz zeigt auf der SMART Automation <strong>2015</strong> komplette<br />

Automatisierungslösungen aus Sensorik, Steuerungsund<br />

Antriebstechnik einschließlich moderner Diagnoseund<br />

Visualisierungssysteme<br />

Foto: Pilz<br />

All-in-One:<br />

Safety & Automation<br />

Unter dem Motto „All in One: Safety & Automation“ präsentiert Pilz auf der diesjährigen<br />

SMART Automation Branchenlösungen, Produktneuheiten und Dienstleistungen<br />

für komplette Automatisierungslösungen. Daneben erfahren Besucher, wie sich Herausforderungen<br />

von Industrie 4.0 heute schon lösen lassen.<br />

Schneller, flexibler, sicherer – mit<br />

diesem Ziel schreitet der Automatisierungsgrad<br />

von Maschinen und<br />

Anlagen in allen Branchen voran. Das<br />

stellt neue Anforderungen an Produktionssysteme.<br />

Als Komplettanbieter für die<br />

sichere Automation bietet das Unternehmen<br />

Pilz, dessen Name weltweit als Synonym<br />

für Sicherheit von Mensch, Maschine<br />

und Umwelt steht, Automatisierungslösungen<br />

für alle Industrien.<br />

„Die Fabrik der Zukunft ist vernetzt. Damit<br />

steigen Komplexität und Anforderungen<br />

an die Automatisierung. Pilz begegnet dieser<br />

Herausforderung mit kompletten und<br />

gleichzeitig einfach zu handhabenden Automatisierungslösungen.<br />

Kurz gesagt: Wir<br />

automatisieren. sicher“, betont Ing. Stephan<br />

Marban, zuständig für den technischen Support<br />

bei Pilz.<br />

Das Unternehmen stellt auf der SMART<br />

Automation <strong>2015</strong> Produkt- und Systemlösungen<br />

für alle Branchen vor. An verschiedenen<br />

Exponaten wird das Zusammenspiel<br />

der Pilz Automatisierungslösungen gezeigt.<br />

So können die Besucher gegen einen von<br />

Pilz<br />

Halle Stand<br />

DC 430<br />

Pilz automatisierten Tischkicker antreten.<br />

Hier stehen neben Sensorik und Steuerungstechnik<br />

sowie Visualisierung insbesondere<br />

Komplettlösungen für Motion im Mittelpunkt.<br />

Das Unternehmen berät und unterstützt<br />

auch entlang des gesamten Maschinenlebenszyklus<br />

– von der Risikobeurteilung<br />

bis hin zur CE-Kennzeichnung. Das breite<br />

Schulungsangebot mit der Qualifikation zum<br />

CMSE ® – Certified Machinery Safety Expert<br />

–rundet das Dienstleistungsportfolio ab.<br />

NEUHEITEN. Zu den Neuheiten bei Pilz<br />

gehören unter anderem Motion-Monitoring-<br />

Module für das Automatisierungssystem PSS<br />

4000: Anwender profitieren von reduzierten<br />

Reaktionszeiten und einer höheren Produktivität<br />

durch die Schnellabschaltung von<br />

Antrieben. Pilz als Komplettanbieter bietet<br />

die passende Lösung zur Drehzahl- bzw.<br />

Bewegungsüberwachung – ob antriebsintegriert<br />

oder als externes System.<br />

Im Bereich Sensorik werden unter anderem<br />

neue Produktvarianten des sicheren Schutztürsystems<br />

PSENslock gezeigt. PSENslock<br />

mit erweiterten Diagnosefunktionen ist insbesondere<br />

für Reihenschaltungen geeignet.<br />

Die weitere neue Variante ermöglicht ein<br />

Schalten der OSSD-Ausgänge (Output Signal<br />

Switching Device) unabhängig von<br />

der Zuhaltung. Dies erweitert die Gestaltungsspielräume<br />

bei der Umsetzung von<br />

Applikationen.<br />

INDUSTRIE 4.0: MODELLANLAGE…<br />

Industrie 4.0 steht für die zunehmende Vernetzung<br />

industrieller Prozesse, um flexibel<br />

und effizient fertigen zu können. Mit einer<br />

Modellanlage auf dem Messe-Stand zeigt<br />

Pilz, dass sich mit dem Automatisierungssystem<br />

PSS 4000 die dafür notwendigen verteilten,<br />

modularen Steuerungsarchitekturen<br />

bereits heute umsetzen lassen. Mit dem<br />

Industrie-4.0-fähigen Automatisierungssystem<br />

können Anlagen in übersichtliche,<br />

selbstständig arbeitende Module zerlegt<br />

werden. Der Aufwand für Engineering, Inbetriebnahme<br />

und Wartung kann deutlich<br />

reduziert werden.<br />

KURZPROFIL. Pilz ist mit weltweit über<br />

1.900 Mitarbeitern international agierender<br />

Technologieführer in der Automatisierungstechnik.<br />

In diesem Bereich entwickelt sich<br />

das Unternehmen konsequent zum Komplettanbieter<br />

mit Lösungen für die Sicherheits-<br />

und Automatisierungstechnik. Neben<br />

dem Stammhaus in Deutschland ist Pilz<br />

mit 31 Tochtergesellschaften und Niederlassungen<br />

auf allen Kontinenten vertreten.<br />

Zu den Produkten zählen Sensorik, elektronische<br />

Überwachungsgeräte, Automatisierungslösungen<br />

mit Motion Control,<br />

Sicherheitsschaltgeräte, programmierbare<br />

Steuerungssysteme sowie der Bereich Bedienen<br />

und Beobachten. Für die industrielle<br />

Vernetzung stehen sichere Bussysteme,<br />

Ethernetsysteme sowie industrielle Funksysteme<br />

zur Verfügung. <br />

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<strong>Pack</strong> & <strong>Log</strong> <strong>04</strong>/15<br />

Megatrend Industrie 4.0<br />

Der Megatrend Industrie 4.0 ist – zumindest medial – omnipräsent<br />

und wird vielerorts angeregt diskutiert. Themen wie Varianten-<br />

und Optionsvielfalt von „Serien“-Maschinen bis zur Losgröße<br />

1 oder selbstoptimierende Produktionsprozesse spielen dabei<br />

eine wichtige Rolle. Auch die anlagenübergreifende Vernetzung<br />

einer kompletten Fabrik oder die kooperative Zusammenarbeit<br />

von Mensch und Roboter kommen immer wieder zur Sprache.<br />

Foto: B&R<br />

Auf der SMART Automation zeigt<br />

B&R seine neuesten Innovationen,<br />

mit denen viele Herausforderungen<br />

von Industrie 4.0 schnell und effizient gelöst<br />

werden können.<br />

Die Besucher des B&R-Standes können live<br />

mitverfolgen, wie mit mapp Technology<br />

binnen weniger Minuten die Basis-Software<br />

B&R<br />

Halle Stand<br />

DC 231<br />

einer kompletten, neuen Maschine mit 2<br />

4-Achs-Tripoden und integrierter Diagnose<br />

entwickelt wird. Durch die Verwendung<br />

der intelligenten mapp-Bausteine lässt sich<br />

die Entwicklungszeit neuer Maschinen<br />

und Anlagen um durchschnittlich 67 %<br />

reduzieren.<br />

Neu im Antriebstechnik-Portfolio von B&R<br />

ist der kompakte Servoverstärker ACOPOS<br />

P3. Er senkt den Platzverbrauch im Schaltschrank<br />

um 69 %. Mit einer Leistungsdichte<br />

Vertriebsleiter Hermann Obermair und das Team von<br />

B&R Österreich stellen auf der SMART die neuesten<br />

Technologien des Automatisierungsspezialisten vor<br />

von 4 Ampere pro Liter Raumbedarf ist er<br />

einer der effizientesten Servoverstärker mit<br />

integrierten Safety-Funktionen am Markt.<br />

AUF DEM WEG ZUR DIGITALEN FAB-<br />

RIK. Ein eigener Ausstellungsbereich ist<br />

der B&R-Prozessleittechnik mit APROL 4.0<br />

gewidmet. Zudem werden kosteneffiziente<br />

Lösungspakete für Energy Monitoring, Condition<br />

Monitoring, Prozessdatenerfassung<br />

und Factory Automation präsentiert. [pl]


Aktuell Intralogistik Ladungssicherung<br />

Maschinenbau<br />

SMART<br />

Wie viele Sprachen spricht<br />

Ihre Automatisierung?<br />

Ressourceneffizienz, Qualitätssicherung oder die wirtschaftliche<br />

Produktion kleinster Losgrößen – ohne<br />

den Datenaustausch zwischen Automation und Unternehmens-IT<br />

bleibt Industrie 4.0 nur eine Vision. Aus<br />

diesem Grund entwickelt Bosch Rexroth seine Steuerungen<br />

und Antriebe mit zusätzlichen Protokollen und<br />

Programmiersprachen weiter. Diese Offenheit schafft<br />

die Voraussetzungen für eine horizontale und vertikale<br />

Vernetzung und eröffnet Maschinenherstellern und<br />

Endanwendern maximale Freiheitsgrade bei der Realisierung<br />

einer zukunftssicheren Fabrikautomatisierung.<br />

Foto: Bosch Rexroth<br />

Foto: BSR<br />

Per Mausklick sämtliche Energieströme<br />

einer Fertigung mit Maschinen unterschiedlicher<br />

Hersteller erfassen und<br />

auswerten oder die Betriebszustände für<br />

Condition Monitoring abrufen: Bosch Rexroth<br />

sorgt mit neuen Kommunikationsmöglichkeiten<br />

in den Steuerungen und Antrieben<br />

dafür, dass diese Wunschvorstellungen<br />

vieler Endanwender Realität werden können.<br />

Dazu unterstützt Bosch Rexroth mit<br />

Open Core Engineering, das als Engineeringumgebung<br />

eine Brücke zwischen SPS- und<br />

IT-Welt schlägt, eine einzigartige Breite an<br />

Protokollen und Programmiersprachen.<br />

UNIVERSAL-DOLMETSCHER. Webtechnologien<br />

sind ein wichtiger Baustein für die<br />

standardisierte Informationsbereitstellung in<br />

der Industrie 4.0. Mit dem neu entwickelten<br />

WebConnector versetzt Bosch Rexroth Endkunden<br />

und Maschinenbauer in die Lage,<br />

performante Web-Anwendungen, die browserbasiert<br />

auf beliebigen Plattformen wie<br />

PCs oder Smart Devices laufen, mit seinen<br />

Steuerungen und Antrieben zu verbinden –<br />

Identifikation leicht gemacht<br />

Auch dieses Jahr ist BSR idware wieder Aussteller auf<br />

der SMART Automation im Design Center Linz. Als Messe-Highlight<br />

präsentiert der Spezialist für effektive und<br />

professionelle Barcode- und RFID Lösungen den Lasermarkierer<br />

AREX von Datalogic Automation im Live-<br />

Betrieb (Bild). Der Besucher kann sich darauf freuen,<br />

sein persönliches Messegeschenk von BSR idware mit<br />

dem Lasermarkierer AREX selbst gestalten zu dürfen.<br />

AREX macht Lasermarkierung einfach möglich: das<br />

kompakte und gepulste Faserlasersystem ist ideal für<br />

die Direktmarkierung (DPM) von Metall- und Kunststoffteilen<br />

und Komponenten.<br />

BSR idware GmbH ist seit 25 Jahren einer der führenden<br />

Anbieter im Bereich Identifikations- und Barcodesysteme<br />

in Österreich und Bayern. Das Unternehmen<br />

hat sich auf individuelle Lösungen spezialisiert. Es<br />

wurde 1990 von Herrn Albin Rainer in Salzburg gegründet<br />

und beschäftigt heute 19 Mitarbeiter. Der Stammsitz des Unternehmens befindet sich im<br />

Salzburger Technologiezentrum. Um die Kunden optimal und flächendeckend betreuen zu können,<br />

betreibt die Firma BSR idware in Brunn am Gebirge, südlich von Wien, eine Niederlassung.<br />

BSR auf der SMART: DC/Empore, Stand 615<br />

Open Core Engineering eröffnet Maschinenherstellern<br />

und Endanwendern die<br />

maximale Freiheit bei der horizontalen und<br />

vertikalen Vernetzung von Automatisierungskomponenten<br />

ohne zusätzliche Softwarekomponenten. Der<br />

WebConnector übersetzt webbasierte Kommunikationsprotokolle<br />

in die Sprachen der<br />

Maschinen und umgekehrt. Auf diese Weise<br />

gelingt es unter anderem, von Smart Devices<br />

bekannte Technologien wie WebSocket, Java<br />

Virtual Machine sowie den neuen Standard<br />

HTML5 auf die Motion <strong>Log</strong>ic-Systeme von<br />

Rexroth zu übertragen. Als weiterer Vorteil<br />

lässt sich die effiziente Hochsprachenprogrammierung<br />

direkt auf der Steuerung nutzen.<br />

Über die Programmierung in den standardisierten<br />

SPS-Sprachen der IEC 61131-3 und<br />

den gängigen Hochsprachen der IT-Welt<br />

hinaus unterstützt Open Core Engineering<br />

jetzt mit dem Steuerungssystem IndraMotion<br />

MLC auch die Skriptsprache Lua. Damit<br />

lassen sich Achsbewegungen besonders<br />

einfach und verständlich programmieren.<br />

Auch Endanwender profitieren davon, da sie<br />

beispielsweise Roboter ohne SPS-Kenntnisse<br />

an ihre Anforderungen anpassen können. [pl]<br />

Bosch Rexroth<br />

Halle Stand<br />

DC 137


Neues // Update<br />

Frankfurt am Main · 15 – 19 June <strong>2015</strong><br />

WELLPAPPE AUSTRIA AWARD <strong>2015</strong>. Zum ersten Mal schreibt das Forum<br />

Wellpappe Austria heuer den „Wellpappe Austria Award“, den Preis<br />

der österreichischen Wellpappe-Industrie, aus. Hubert Donhauser: „Die<br />

Auszeichnung wird in den Kategorien Wellpappe ‚Kreativ’, ‚Konstruktiv’,<br />

‚Point of Sale’, ‚Display’, ‚Nachhaltig’ vergeben sowie der Sonderpreis<br />

‚Wellpappe Nachwuchs’“. Einsendeschluss ist der 14. September <strong>2015</strong>.<br />

Zur Teilnahme aufgerufen sind Verpackungshersteller, Kartonageure,<br />

Drucker, Auftraggeber aus Industrie, Handel, Gewerbe, Agenturen,<br />

Designer, Kreative sowie Lehrlinge der Verpackungstechnik. Die Jury<br />

setzt sich aus namhaften Experten aus Handel, Industrie, Forschung<br />

und Recyclingwirtschaft zusammen. Die Verleihung findet am 11. November<br />

<strong>2015</strong> in Wien statt. Informationen zum Wettbewerb unter www.<br />

wellpappe.at<br />

NACHHALTIGER FLUGHAFEN. Preisträger des vierten Nachhaltigkeitspreises<br />

<strong>Log</strong>istik, der jährlich im Rahmen des <strong>Log</strong>istik Dialogs in Wien<br />

von den BVL-Organisationen Österreich und Deutschland verliehen<br />

wird, ist der Flughafen Stuttgart. Das Unternehmen wird für seinen<br />

ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz „fairport STR“ ausgezeichnet.<br />

Ziel der Flughafen Stuttgart GmbH ist es, langfristig und dauerhaft zu<br />

einem der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen Europas<br />

zu werden. Konkret lautet das Ziel: Senkung des CO 2<br />

-Ausstoßes um ein<br />

Fünftel bis zum Jahr 2020 auf der Basis des Jahres 2009. „Dieses Klimaziel,<br />

das ursprünglich 2020 erreicht werden sollte, ist bereits heute<br />

erfüllt“, lobte Jury-Mitglied Univ. Prof. Mag. Dr. Manfred Gronalt, Institutsleiter,<br />

Institut für Produktionswirtschaft und <strong>Log</strong>istik, Universität<br />

für Bodenkultur, Wien, die Verantwortlichen in Stuttgart.<br />

ZUWACHS. Am 1. April <strong>2015</strong> startet die Dinkhauser Kartonagen Swiss<br />

AG mit Sitz in Hünenberg - (dinkhauser.ch), als Teil der international tätigen<br />

Verpackungsgruppe rund um das Tiroler Unternehmen Dinkhauser<br />

Kartonagen. Mit Luis Flores konnte dabei ein profunder Kenner des<br />

Schweizer Verpackungsmarktes gewonnen<br />

werden.<br />

Flores ist somit der Ansprechpartner<br />

für Schweizer Kunden für hochwertige,<br />

offsetkaschierte Verpackungs- und Displaylösungen<br />

aus Wellpappe und Karton,<br />

sowie für ColomPac® Versandverpackungen<br />

und kann seinen Kunden ein<br />

umfassendes Gesamtangebot anbieten.<br />

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semket Etikettiersysteme GmbH<br />

3105 St. Pölten, Tiroler Straße 9<br />

Tel.: 02742 47<strong>04</strong>7-0, Fax: DW-9<br />

e-mail: office@semket.com<br />

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Fördertechnik<br />

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Tel.: +43 1 699 19 87 - 0<br />

Fax: +43 1 699 19 87 29<br />

Email: office@glimberger.at<br />

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Handelslogistik des VVL e. V.<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Giselherstraße 34<br />

D-44319 Dortmund<br />

Telefon: +49-231- 560 779-80<br />

Fax: +49-231- 560 779-88<br />

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Partnerinstitute<br />

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Giselherstraße 34<br />

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Tel.: +49-231- 9752196<br />

Fax: +49-231- 7274370<br />

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Tel.: +49-231- 560 779-90<br />

Fax: +49-231- 560 779-99<br />

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Verpackungs- und Transportlogistik<br />

Export- und Gefahrgutverpackung<br />

Verpackung von Kunstgegenständen<br />

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1020 Wien, Hellingstraße 2<br />

Tel. 0<strong>04</strong>3 (1) 602 13 22-0<br />

Fax 0<strong>04</strong>3 (1) 603 25 28<br />

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Impressum<br />

Herausgeber:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Chefredaktion:<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Anzeigenleitung:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Redaktionelle Mitarbeit:<br />

Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen<br />

Wolfgang Cieplik<br />

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Daniel Assmann<br />

Stefan Ziegler<br />

Porträtbilder (S 3 - 4) und<br />

Fotoredaktion: Doris Meixner<br />

Offenlegung<br />

nach § 25 Mediengesetz:<br />

Medieninhaber,<br />

Herausgeber und Redaktion:<br />

PL Verlag OG,<br />

Bahnstraße 4/113, 2340 Mödling,<br />

Österreich<br />

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e-mail: office@packundlog.at<br />

Internet: www.packundlog.at<br />

Geschäftsführer:<br />

Mag. Manfred Meixner<br />

Mag. Gernot Rath<br />

Grundlegende Richtung:<br />

Unabhängige Fachzeitung für<br />

Verpackung und Intralogistik.<br />

Fragen bzgl. Abo bzw. Zusendung an<br />

office@packundlog.at oder<br />

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Druck:<br />

Donau Forum Druck Ges.m.b.H.<br />

Walter-Jurmann-Gasse 9, 1230 Wien<br />

Erscheinungsart: 10x jährl.<br />

Bezugsbedingungen:<br />

Einzelheft Inland: Euro 5,75<br />

Jahresabo Inland: Euro 51,00<br />

inkl. Verp., Porto und 10 % USt<br />

Einzelheft Ausland: Euro 12,60<br />

Jahresabo Ausland: Euro 109,80<br />

inkl. Verp. und Porto<br />

Nachdruck – auch mit Quellenangabe<br />

– nur mit ausdrücklicher Genehmigung<br />

des Verlags gestattet.<br />

Für den Inhalt persönlich gezeichneter<br />

Beiträge liegt die fachliche Verantwortung<br />

ausschließlich beim Autor.

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