Gewinnspiel - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

do.stadtmagazine.de

Gewinnspiel - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Parafina begeisterte Publikum in

der Galerie Unart

Zum November-Konzert in der

Galerie Unart gab es eine Premi-

v. l.: Liedermacher Jürgen Koch-Janson

und Gastgeber Alfred Uniewski

ere: erstmalig war ein Liedermacher

mit deutschen Texten dabei.

Mitfahrer gesucht!

Wer fährt mit uns in die Freizeit,

über Weihnachten und Neujahr

vom 22.12.2009 bis 04.01.2010

nach Bad Rothenfelde? Wir wohnen

in Einzelzimmern mit Fernsehraum

und Aufenthaltsraum.

Unser Gästehaus bietet uns Vollpension

mit Morgen- und Abendbuffet.

Der Preis beträgt 670,-- €.

Darin sind enthalten: Voll Verpflegung;

Kurtaxe, Bus Hin- und Rückfahrt

(mit Koffer tragen), Weihnachtsfeier

und Sylvesterfeier mit

Festessen sowie viel Geselligkeit

mit etwa 12 bis 16 Personen. Bitte

Jürgen Koch-Janson überzeugte

als „Vorgruppe“. Dann folgte

die Dortmunder Coverband Parafina

und riss die Besucher von

den Stühlen mit ihren Rock- und

Popcoverversionen. Die Zuhörer

forderten etliche Zugaben ein,

die die Band mit Leadsänger Ingo

Euler und der neuen Sängerin Pamela

Balz gerne erfüllte. Nächster

Termin für die „musikalische

Weihnachtsausgabe“ in der Galerie

UnArt ist der 18. Dezember ab

19: 30 Uhr, Berghoferstraße 203.

melden Sie sich bald an. Marlies

Demski, Telefon 44 37 42

Marlies Demski ist die Organisatorin

der Weihnachtsfreizeit des

Gemeindecafés Aplerbeck


Adventsmarkt im Ortskern von Berghofen

Buntes Treiben an der Feuerwache in Berghofen

Der Heimatverein Berghofen

organisierte in diesem Jahr den

Adventsmarkt rund um die Feuerwache

in der Schulstraße. Viele

ortsansässige Vereine beteiligten

sich mit diversen Ständen sowie

mit musikalischen und tänzerischen

Darbietungen. Bei dem

nasskalten Wetter schmeckten

auch der Glühwein, die leckeren

Reibeplätzchen und die selbstgebackenen

Kuchen.

„Engel & Co“

So war auch in diesem Jahr die

Adventsausstellung von den

Hobbykünstlerinnen Marlies Lehmann,

Sandra Brune und Nicole

Dieck in Aplerbeck, Köln-Berliner-Straße,

betitelt.

Neben weihnachtlichen Dekorationsartikeln,

Holzarbeiten und

Schmuck gab es auch Speisen und

Getränke. Für diese konnte jeder

Besucher eine Spende für die

Handball-Mädchen des ASC 09

entrichten. Der Erlös wurde von

der Familie Lehmann noch aufge-

Der Weihnachtsmann als Feuerwehrmann

stockt, damit die geplante Norwegenreise

der Handballerinnen im

Sandra Brune, Marlies Lehmann

und Nicole Dieck

nächsten Jahr Wirklichkeit werden

kann.

Tag der offenen Tür des Weltladens Aplerbeck

„Zwischen Herbst und Advent“

Mitte November hatte der Weltladen

Aplerbeck in der Ruinenstraße

seine Türen für den traditionellen

Herbst- und Weihnachtsmarkt geöffnet.

Fair gehandelte Produkte und

Kunsthandwerk aus verschiedenen

Ländern fanden viele interessierte

Käufer. Wer noch

schöne Weihnachtspräsente erstehen

möchte, hat dazu an den

v. l.: Drei von vielen fleißigen Helfern, die so einen Tag erst möglich machen:

Jutta Meßling, Ulli Diebels und Ursula Gruhl

Verkaufstagen im Weltladen noch

reichlich Gelegenheit. Mo.-Do.

von 15:00 -17:30 Uhr; Do. auch

von 9:00-12:00 mit „Cafe im

Foyer“. Am 18. Dezember von

18:00-22:00 Bistro Karibu mit

Late-Night-Shoppin

STEUER

Steuerberater

Aufwendungen für ein Erststudium nach

abgeschlossener Berufsausbildung sind als

Werbungskosten abziehbar

In mehreren Entscheidungen vom

18.06.2009 hat der Bundesfinanzhof

(BFH) entschieden, dass Kosten

von Erststudien und Erstausbildungen

einkommensteuerlich

als Werbungskosten (Ausgaben)

zu berücksichtigen sind, wenn

eine abgeschlossene Berufsausbildung

vorausgegangen ist. Nach

seiner Rechtsprechung sind Aufwendungen

für Bildungsmaßnahmen

Werbungskosten, wenn

ein Veranlassungszusammenhang

mit einer ggf. auch späteren beruflichen

Tätigkeit besteht. Die

ab 2004 geltende Regelung bestimmt,

dass Aufwendungen des

Steuerpflichtigen für seine erstmalige

Berufsausbildung und für

ein Erststudium im Rahmen der

Einkünfteermittlung nicht abziehbar

sind, wenn die Aufwendungen

nicht im Rahmen eines

Dienstverhältnisses stattfinden;

sie können allerdings jährlich bis

zu 4.000 € als Sonderausgaben

abgezogen werden. Die Verfassungsmäßigkeit

der Neuregelung

ist umstritten. Im einem der vom

BFH entschiedenen Fälle war eine

Steuerpflichtige gelernte Buchhändlerin.

Nach Abschluss der

Ausbildung hatte sie zunächst ein

Studium begonnen, allerdings wegen

einer Schwangerschaft nicht

beendet. Im Jahr 2002 nahm sie

das Studium zur Grund-, Hauptund

Realschullehrerin auf. Der

BFH gab der Steuerpflichtigen

dem Grunde nach Recht. Die Aufwendungen

für das Lehramtsstudium

seien beruflich veranlasst.

Es bestehe ein hinreichend klarer

Zusammenhang dieser Ausgaben

mit späteren Einnahmen aus der

angestrebten Tätigkeit als Lehrerin.

Bei diesem Urteil bestand

für den BFH keine Veranlassung,

auf die gegen die Verfassungsmäßigkeit

geäußerten Bedenken

einzugehen. Hinweis: Kosten für

ein Studium, das nach einer abgeschlossenen

Erstausbildung aufgenommen

wird, können nunmehr

als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung

geltend

gemacht werden.

Erzielt z. B. ein Student mit abgeschlossener

Erstausbildung dann

nach Abschluss des Studiums Einnahmen,

kann er die Verluste aus

dem Studium voll gegenrechnen

und verringert somit seine Steuerlast

in den ersten Berufsjahren

nach dem Studienabschluss. Dafür

muss jedoch eine Steuererklärung

angefertigt und eine Verlustfeststellung

beantragt werden.

Dies kann auch noch vier Jahre

rückwirkend geschehen.

Dipl.-Finw. Joachim Schäfer, Wirtschaftsprüfer,

Steuerberater

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30 Jahre Treff-Mode

in Aplerbeck

Seit 30 Jahren führt Ulrike Schubert

sehr erfolgreich ihre Boutique

in der Köln-Berliner-Straße 42.

Davor hat sie dort 3 Jahre den

Folklore Shop betrieben, so dass

sie bereits 33 Jahre Aplerbeck

die Treue gehalten hat. In den

heutigen Zeiten eine beachtliche

Leistung. Der „Treff“ hat seinen

Namen durch einen Baumstamm

Weihnachtsmarkt im CMS Pflegewohnstift

Einen Tag vor dem 1. Advent veranstaltete

das Pflegewohnstift ei-

Die Verkaufsstände hielten ein

reichhaltiges Angebot bereit

nen großen Weihnachtsmarkt. Im

festlich geschmückten Haus waren

die unterschiedlichsten Verkaufsstände

aufgebaut. Es gab selbst

gebastelte Geschenke, selbst gemachte

Marmelade und Plätzchen,

Bücher und etliches mehr.

Auch in den Wohnbereichen wurden

Stände errichtet, so dass auch

Bewohner, die nicht mehr oder

nur eingeschränkt mobil sind, am

Geschehen im Haus teilnehmen

konnten. Leierkastenmann Jürgen

erhalten, um den mitten im Laden

eine Bank gebaut war. Beides gibt

es nicht mehr, dafür aber immer

noch aktuelle und trendige Mode.

v. l. Ulrike Schubert und

Mitarbeiterin Rosie Mücke

Ortlepp zog durch alle Räume und

verbreitete festliche Stimmung

mit seinen Liedern. Der Nikolaus

kam auch vorbei und verteilte Geschenke

an die anwesenden Kinder.

Lukullische Leckereien fand

der Besucher in allen Variationen

- von deftig bis süß. Bewohner,

Mitarbeiter und Gäste verlebten

einen stimmungsvollen und unterhaltsamen

Nachmittag.

Weihnachtsbaumverkauf der

Pfadfinder DO-Aplerbeck

Am Samstag, dem 19.12.2009

von 9°° - 16°° Uhr verkaufen

die Aplerbecker

Pfadfinder wieder Weihnachtsbäume

an der

katholischen Kirche,

Egbertstraße 15. Wer

seinen Christbaumständer

mitbringt, erhält

eine Gratis-Montage

vor Ort, außerdem

Geers Hörakustik

eröffnete in Aplerbeck

Seit Oktober 2009 gibt es in Aplerbeck,

Aplerbecker Marktplatz 3, eine weitere

Filiale von Geers Hörakustik.

Unser Foto zeigt Christian Könning vor der

neuen Filiale.

erfolgt die Lieferung innerhalb

des Pfarrverbunds Aplerbeck

kostenlos. Mit Glühwein,

Kakao und Waffeln kann

man sich dabei gemütlich

auf Weihnachten

einstimmen. Am 9.

Januar 2010 werden

die abgeschmückten

Bäume wieder eingesammelt.

Wiedereröffnung in Aplerbeck

Nach 14 Tagen Umbau haben die

Metzgerei Dilchert und die Bäcke-

rei Malzer ihre Filialen in Aplerbeck

Ende November wieder ge-

Das Team von Metzger Dilchert

öffnet. Im frischen, neuen Design

erstrahlen die beiden Ladenräume

und bieten auch für den Kunden

viele Verbesserungen.

Das Team von der Bäckerei Malzer in Aplerbeck

Café & Bistro Auszeit unter neuer Leitung

Das Café Auszeit hat Mitte November

auf der Köln-Berliner-

Straße in Aplerbeck 15 unter neu-

Bulcurim Asari und Mitarbeiterin Rosemarie Merkel

er Leitung eröffnet. Bulcurim Asari

bietet mit seinem Team Frühstück,

diverse Snacks und natürlich Kaffee

und Kuchen an. Auch sonntags

kann man in gemütlicher

Atmosphäre ein oder zwei Stück

Torte genießen.


Weihnachtsbasar im Sozialzentrum der

LWL-Klinik Dortmund

Zum traditionellen Weihnachtsbasar

luden auch in diesem Jahr

im November der LWL- Wohnverbund

Dortmund mit seinen Gästen

aus den unterschiedlichsten

Die beiden Damen hatten viel Spaß an ihrem Marktstand

Bereichen ein. An den vielen

bunten Markständen hatte der Besucher

die Gelegenheit, das eine

oder andere kleine Weihnacht-

Was unterscheidet dieses dieses Traditionsunternehmen

Traditionsunternehmen

von vielen anderen?

von vielen anderen?

Zunächst einmal: Es handelt sich

um das einzige Bestattungshaus

in Dortmund und Umgebung,

geschenk günstig einzukaufen

und sich über die Arbeit der LWL

zu informieren. Die Naturbühne

Hohensyburg, die Kammerschauspielerin

Ines Burghardt sowie

verschiedene Musikgruppen des

Wohnverbundes boten ein abwechslungsreichesRahmenproramm

an den beiden Tagen.

das mit einer derart umfassenden

Leistungspalette aufwarten kann,

unter anderem Abschied und letzte

Feier in eigenen Trauerhallen,

wenn gewünscht, mit anschließdendem

Beisammensein im Café

Begegnung, natürlich auch am

Anzeige

Weihnachtsmarkt im Regen

Zum zweiten Mal fand der Sölder

Weihnachtsmarkt dieses Jahr auf

dem Festplatz an der Begonienstraße

statt. Obwohl Wind und

Regen es Besuchern und Standbesitzern

schwer machten, wurde

der Tag ein voller Erfolg. 1500

Neugierige ließen es sich nicht

nehmen, am letzten Novembersamstag

schon mal etwas Weihnachtsluft

zu schnuppern. Insgesamt

hatten 29 Sölder Vereine

und Organisationen ihre Zelte auf

dem ehemaligen Fußballplatz aufgeschlagen.

Das Angebot reichte

von hübschen Adventskränzen bis

zu selbst gemachten Keksen. Die

Freiwillige Feuerwehr rückte tradi-

Wochenende. Als das Café Begegnung

an der Hochofenstraße

in Hörde vor über 10 Jahren eröffnet

wurde, war es weit und breit

das einzige Angebot dieser Art,

das zunächst mit Erstaunen, aber

schon bald gern angenommen

tionsgemäß mit Pfanne und satten

100 Kilo Reibekuchenteig an. Auf

der vom Stadtmarketing Aplerbeck

gesponserten Bühne sorgte trotz

Regen ein abwechslungsreiches

Programm für Unterhaltung. So

standen die kleinen Sängerinnen

und Sänger vom Chor der Grundschule

zwar etwas fröstelnd im

Wind, ernteten aber großen Applaus.

Ralf Gold, Vorsitzender der

Sölder Vereine, freut sich, dass der

Weihnachtsmarkt auf dem Festplatz

so gut ankommt. Besonders

stolz ist er, dass „so ein kleines

Dorf wie Sölde jedes Jahr einen so

guten eigenen Weihnachtsmarkt

auf die Beine stellt.“

Es gibt viele Bestattungshäuser in Dortmund, Schwerte und Umgebung -

warum sollten Sie sich ausgerechnet für Lategahn entscheiden?

wurde, erinnert sich Bestattungsmeister

Lategahn, der seit über 30

Jahren als vereidigter Sachverständiger

für das Bestattungswesen

tätig ist. Sorgfältige und kostenlose

Beratung in allen Fragen, die

Bestattungsvorsorge betreffend, ist

ein selbstverständliches Angebot,

ebenso wie die regelmäßig stattfindenden

Informationsabende

mit Fachreferenten zu Themen

wie: Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht,

Umgang mit kindlicher

Trauer oder auch zu Fragen

bezüglich der Finanzierung, wenn

ein Familienmitglied pflegebedürftig

wird.

Im Hause Lategahn endet die Betreuung

nicht mit der Aushändigung

der Rechnung: Kompetente,

empathische Trauerbegleitung

weit über den Tag der Beisetzung

hinaus ist selbstverständlich.

„Wege zurück ins Leben“ – unter

diesem Motto bietet Susanne

Lategahn bereits im vierten Jahr

sowohl in Dortmund als auch in

Schwerte Gruppennachmittage

für Trauernde an. Auch Einzelbegleitungen

sind möglich.

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Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Institut für

Zeitungsforschung

In Memoriam

Am 13. Dezember 1959 – vor 50

Jahren – erreichte Aplerbeck ein

Telegramm des damaligen Bundeskanzlers

Adenauer:

„Tief erschüttert habe ich die

Nachricht von dem schweren

Explosionsunglück erhalten, das

so viele Menschenleben in Ihrer

Stadt gekostet hat.

Mein besonderes Mitgefühl gilt

den Angehörigen der Familien,

die so kurz vor Weihnachten so

schmerzliche Verluste erleiden

mußten.“

Am 13. Dezember 1959 um 5.12

Uhr erschütterte eine gewaltige

Explosion den Ortskern Aplerbeck.

Betroffen waren die Häuser

Marsbruchstraße 2 und 4. Die

dreistöckigen Häuser brannten,

stürzten zusammen und begruben

die Mehrzahl der Bewohner.

26 Menschen hatten das Unglück

nicht überlebt.

Aus diesem Anlass findet vom

15. bis 18. 12. 2009 im AGV-Zentrum,

Schüruferstraße 301, eine

Ausstellung statt.

Die Eröffnung ist am 14.12. um

19.30 Uhr mit einem Vortrag von

Rüdiger Kleff.

Die Ausstellung ist an den Tagen

von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet

Fortsetzung unserer Reise durch

das Tagesgeschehen:

2. 7. 1871

gab es bei einem Volksfest im

Fredenbaum Erdbeerbowle zu

trinken. Hierbei beschlossen unternehmungslustige

Bürger die

Gründung eines Vereins zur Erforschung

der Dortmunder Geschichte

und der ehemaligen Grafschaft

Mark. Erster Vorsitzender war Bürgermeister

Becker, der auch der

„rote Becker“ genannt wurde. Das

Symbol des Historischen Vereins

ist übrigens die Erdbeere.

3. 7. 1908

Unter der Anklage der schweren

Körperverletzung betrat der Bergmann

Friedrich Böse, von hier,

die Anklagebank. Der 18-jährige

Bursche wurde auf der Straße von

einem kleinen Hündchen angebellt

und warf nach dem Tier mit

Steinen.

Dieses veranlasste den Besitzer

des Hundes, dem Angeklagten

Vorwürfe zu machen und dieser

griff zum Messer und stach dem

Besitzer des Hundes, den Bergmann

Joh. Elepanczik in die rechte

Brustseite. Der Verletzte mußte

lange Zeit im Krankenhaus zubringen

und sein Zustand war derartig,

dass man anfänglich an seinem

Aufkommen sehr zweifelte.

Der Angeklagte verdankt es seiner

Jugend und seiner bisherigen Unbescholtenheit,

dass er heute mit

9 Monaten Gefängnis davonkam.

4. 7. 1908

Eine recht traurige, Mitleid erregende

Angelegenheit beschäftigte

das Gericht. Die Anklage richtete

sich gegen die Ehefrau Helene des

Bergmanns Karl Hahn und lautete

auf versuchten Kindesmord..

Die Angeklagte ist am 6. Januar

1888 im Kreise Marienberg geboren,

Mutter von drei Kindern und

wohnt in Sölde. Die Verhandlung,

die unter Ausschluß der Öffentlichkeit

stattfand, ergab folgende

Momente: Die Angeklagte ist vor

sechs Jahren von ihrem Mann,

der von der Zeche „abgelegt“

worden war und hier keine Arbeit

finden konnte, verlassen worden,

und zwar gab er ihr an, dass er

anderswo Arbeit suchen wolle.

Auf diesem Wege ist er aber heute

noch. – Das arme verlassene

Weib war nun in großer Not und

tat ihr Möglichstes, um ihre Kinder

und sich zu ernähren. Sie wusch

für andere Leute, trug Zeitungen

aus und half in Wirtschaften beim

Aufputzen usw. So ging es bis im

vorigen Jahre – da unterlag sie der

Versuchung. Am 1. April dieses

Jahres kam die Angeklagte, die die

ganze Nacht in einer Wirtschaft

gearbeitet hatte, früh morgens

nach Hause, besorgte ihre Kinder

zur Schule, legte sich zu Bett und

wurde bald nachher Mutter eines

Zwillingspaares.

Beide Kinder, die kein Lebenszeichen

von sich gaben, begrub sie

dann im Keller ihrer Wohnung.

Den Nachbarn fiel der Zustand der

Angeklagten auf und sie machten

eine Anzeige bei der Polizei, die

die Sache in die Hand nahm und

den Tatbestand aufdeckte.

Die Angeklagte war heute im

vollen Umfang geständig. Die

Anklage lautete auf versuchten

Kindesmord, weil nicht festgestellt

werden konnte, ob die Zwillinge

gelebt haben. – In Anbetracht

der ganzen Sachlage kamen die

Herren Geschworenen dazu, ihren

Wahrspruch als „Nichtschul-

dig“ lautend zu verkünden. Die

Angeklagte wurde freigesprochen.

7.7. 1908

Nach einer ergangenen gerichtlichen

Entscheidung dürfen Inhaber

von Seltersbuden und

ähnlichen Verkaufsstätten nur

Zigaretten verkaufen, wenn sie

dafür ein besonderes Gewerbe

angemeldet haben und die ent-

sprechende Gewerbesteuer zahlen.

11. 7. 1908

Wegen Misshandlung seiner Frau

und Vergehens gegen § 176,3

StGB hatte sich der Bergmann

Friedr.

Brennschat von hier zu verantworten.

Der Angeklagte hatte seine

Frau am 28. Mai d.J. mit einem

Stuhl verhauen und zwar, weil sie,

wie er angibt, faulenzte und den

Haushalt sehr schmutzig führte.

Die anderen ihm zur Last gelegten

Taten soll er Ende Dezember vor.J.

und im Mai d.J. begangen haben.

Der Angeklagte leugnete Letzteres.

Die Verhandlung, die unter

Ausschluß der Öffentlichkeit geführt

wurde, endete mit der Verurteilung

des Angeklagten zu zwei

Jahren Gefängnis.

13. 7. 1908

Gestern fand in hiesiger Gemeinde

unter Leitung des hochw.

Herrn Kaplan Steffen die Wallfahrt

nach Werl statt, an welcher

sich 227 Pilger beteiligten. Um 10

Uhr morgens wurde in der neuen

Wallfahrtskirche ein feierliches

Levitenamt für die Pilger zelebriert.

Hierauf hielt der hochw.

Pater Justinus die Predigt über den

Text der heiligen Schrift: „Siehe


von nun an werden mich selig

preisen alle Geschlechter.“

Des Nachmittags wurde in der

neuen Wallfahrtskirche eine Dankandacht

für die Pilger gehalten.

Gegen 6 Uhr langte die Prozession

hier wieder an und die Feier

endigte in der hiesigen Kirche

mit Tedeum und sakramentalem

Segen.

14. 7. 1908

Ein eigentümlicher Betrugsfall

hatte den Bergmann Wilh. Risse

auf die Anklagebank gebracht. Da

ihm das Geld ausgegangen war,

hatte er sich von der Zeche „Margarete“

einen Vorschuß von 45

Mark geben lassen. Er kehrte bei

dem Wirt Schade ein und zahlte

dort mit einem Zwanzigmarkschein.

Der Wirt war sehr beschäftigt und

zahlte auf einen Fünfzigmarkschein

heraus. Die Beweisaufnahme

ergab, dass der Angeklagte den

Wirt um 30 Mark betrogen hatte.

Unter Annahme mildernder Umstände

wurde er zu einer Geldbuße

von 30 Mark vom Schöffengericht

verurteilt.

14. 7. 1908

Eine ganz gemeine Tat verübte der

Bergmann Friedrich Stamm am

29. April gegen seinen Mitarbeiter

Wert. Derselbe wollte kein Mitglied

des Bergarbeiterverbandes

werden und wurde vielfach angefeindet.

Am 29. April wurde

er von dem Angeklagten wieder

angegriffen und nach kurzem

Wortwechsel mit der Wetterlampe

niedergeschlagen. Er mußte sich

in ärztliche Behandlung begeben

und 14 Tage krank feiern. Wegen

dieser rohen Tat beantragte der

Amtsanwalt eine Freiheitsstrafe

von 2 Monaten und eine Geldbuße

von 73,10 Mark, als Entschädigung

für den Misshandelten.

Wegen Mißhandlung mit einem

gefährlichen Werkzeug wurde auf

eine Freiheitsstrafe von vier Wochen

erkannt, außerdem muß er

71,10 Mark an den Nebenkläger

zahlen.

20. 7. 1908

An verschiedenen Stellen wurden

Hausbesitzern die Dachrinnen

von den Dächern gestohlen. Es

kommen in der Regel zwei Personen

in Betracht, von denen einer

den Hausbewohnern mitteilt,

dass man beauftragt sei, das Dach

zu reparieren.

Man hört dann auch, dass auf dem

Dach gearbeitet wird. Nachdem

die Dacharbeiter wieder fort waren,

wollte man sich auch von der

Reparatur überzeugen und mußte

die Wahrnehmung machen, dass

Dachrinnen , Zinn und Bleistück

verschwunden waren.

4. 8. 1908

Schon tausendmal ist darüber geklagt

und geschrieben worden,

dass Personen, denen jedes Verständnis

in der Behandlung der

Schusswaffe mangelt,, dennoch

immer wieder mit den gefährlichen

Mordwaffen spielend herumhantieren.

Ausstellung „Die Aplerbecker

Gasexplosion von 1959“

Vom 14.-18.12.2009 im AGV-

Zentrum Schüruferstrasse 301

In diesem Jahr, am 13. Dezember,

jährt sich zum 50. Mal die furchtbare

Gasexplosion in Aplerbeck,

die 26 Menschen das Leben kostete

und 2 große Mehrfamilienhäuser

in Schutt und Asche legte.

Im Gedenken an dieses schlimme

Ereignis zeigt der AGV eine kleine

Dokumentation. Die Ausstellung

beginnt am 14.12.2009 um 19.30

Uhr mit einer kurzen Einführung

und der Eröffnung der Ausstellung.

Vom 15. - 18.12.2009 kann

diese dann von 16 bis 18 Uhr besichtigt

werden.

Aus früheren Zeiten:

Nachtwächter zum

Jahreswechsel

Um die Arbeit der „Nachtwächter“

in früheren Zeiten ranken sich

viele Geschichten. Vom hohen

Rat gegen ein Jahresgehalt von 30

Reichstalern eingestellt, hatten sie

gerade zu Sylvester darauf zu achten,

dass die Leute nicht über die

Stränge schlugen. Es sollte nicht

geschossen werden. Aber ein Jahr,

das nicht „beschossen“ wurde,

konnte kein gutes werden.

Etliche Bürger hatten sich die

„Nase begossen“ und nun gilt es

für die Nachtwächter, die „Mühseeligen

und Beladenen“ nach

Hause zu bringen.

Das Knallen in der Stadt wollte

kein Ende nehmen. Die alten

„Kabusen“ aus Großvaters Zeiten

waren teilweise verrostet und

wenn es dennoch klappte, flogen

auch schon mal Finger, Ohrlappen,

Nase oder andere Stücke

der Schützen mit lautem Geschrei

durch die Gegend. Die Nachtwächter

konnten dann sehen,

wie sie die Verwundeten zum

Wundarzt oder zum Heilgehilfen,

den man „Doktor Flick“ nannte,

schleppen konnten.

Gegen 12 Uhr versammelten sie

sich dann auf dem Markt und sangen:

„Das alte Jahr vergangen ist,

Wir danken dir, Herr Jesu Christ,

daß du aus mancherlei Gefahr

errettet uns auch dieses Jahr“.

Am Neujahrsmorgen

zogen sie dann

nach dem Festgottesdienst

durch ihren

Bezirk und

w ü n s c h t e n

ein gutes neues

Jahr. Hierfür bekamen

sie dann

ein paar Groschen

und Neuj

a h r s k u c h e n .

Eine Geschichte

sollte nicht unerwähnt

bleiben. Ein

betrunkener Nachtwächter

schlief auf

der Kegelbahn einer

Wirtschaft ein. Zum

Glück erwachte

er rechtzeitig und

wollte sich erheben,

aber sein Mantel

war festgefroren. Da

überkam ihn eine

Teufelsangst und

lauthals rief er durch

die Nacht „Düwel,

lo mi los! Düwel,

lo mi los!“, denn

er war der festen

Überzeugung, dass

nur der Teufel ihn

am „Schlawitt“ haben

konnte. Der

Wirt und die Gäste

eilten hinzu und

rissen ihn los. Er

rief: „Un et was

doch de Düwel“

und trottete von

dannen.

Weihnachtsoratorium in Aplerbeck

Am 20. Dezember 2009 wird zum

zweiten Mal das Weihnachtoratorium

I - III von Johann Sebastian

Bach in der Großen Kirche Aplerbeck,

Märtmannstr. aufgeführt.

Solisten: Renata Grunwald, Sopran;

Sabine Spieker, Alt; Thomas

Koerner, Tenor; Florian Fuckner,

Bass; Ausführende: Konzertchor

Aplerbeck, Aplerbecker Kammerorchester,

Leitung Norbert Staschik

Beginn: 17 Uhr

Eintritt: 10,00 € plus Vorverkaufsgebühr,

Abendkasse 12.00 €, erm.

5.00 €

Vorverkaufsstellen: ev. Gemeindebüro,

Ruinenstr, 37, Ewaldi-Buchhandlung,

Köln- Berliner-Str. 20-

22, Reinoldiforum, KulturInfosho

Große Kirche in Aplerbeck

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Weihnachtsbaum leuchtet doch

Auch in diesem Jahr gelang es, trotz

der leeren Kassen mit vielen engagierten

Menschen einen beleuchteten

Baum vor dem Amtshaus in

Aplerbeck aufzurichten. Gerade

in diesem Jahr war es wichtig, diesen

Baum aufzustellen - denn das

Kaufhaus Hertie ist geschlossen,

so dass dort keine weihnachtliche

Dekoration angebracht wurde. Die

weihnachtliche Beleuchtung an

den Laternenmasten im Ortskern,

die durch Lichterketten beleuch-

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teten Fenster des Amtshauses und

der beleuchtete Weihnachtsbaum

auf dem Marktplatz lassen vorweihnachtliche

Stimmung aufkommen

und sollen möglichst viele Besucherinnen

und Besucher anlocken.

Viele fleißige Helfer trugen dazu

bei, dass der Baum gefällt, transportiert

und aufgestellt werden konnte,

dazu gehörten das Tiefbauamt, die

Berufsfeuerwehr und die freiwillige

Feuerwehr Aplerbeck. Der Baum

wurde gespendet von Herrn Udo

Richter in der Asternstraße 43 und

die Beleuchtung an den Laternen

wurde von der Aplerbecker Werbegemeinschaft

gestellt. Die Lichterketten

hat die Bezirksvertretung

Aplerbeck angeschafft und im letzten

Jahr komplett überholen lassen.

Wegen der leeren öffentlichen

Kassen war die Installation der

Beleuchtung nicht sichergestellt -

aber hier hat sofort der Förderkreis

Aplerbecker Vereine für die Kosten

gebürgt.

Inzwischen liegen Spendenzusagen

vom ASC 09, der Schwimmgemeinschaft

Süd und dem Obst- und

Gartenbauverein vor, so dass die

Kosten gedeckt sind.

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Adventliches aus Berghofen

Nadine Kreft, Inhaberin von Feels

Like Home, hatte im November

zur Adventsausstellung in ihr Geschäft

geladen. Hier konnte sich

der Besucher von stilvoller vorweihnachtlicher

Floristik inspirieren

lassen. Traditionelles Rot oder

trendige Weiß- und Lilatöne boten

für jeden Geschmack etwas. Wer

für Kaffee, Glühwein und Waffeln

spendete, unterstützte damit

die Arbeit des Kinderschutz Dortmund

- Buntes Haus.

Adventliches im traditionellen Rot

Adventsbasar in der Ewaldi Gemeinde

Im November fand im Pfarrheim

in der Egbertstraße der traditio-

nelle Adventsbasar der Ewaldi Gemeine

statt. Fleißige Helfer hatten

reichlich gebastelt, gebacken und

eingekocht. Adventskränze, Kar-

Gut besuchter Adventsbasar

ten, Plätzchen, selbstgekochte

Marmelade und fair gehandelte

Produkte des Weltladens aus Aplerbeck

- das alles und noch viel

mehr konnte käuflich erworben

werden.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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(profact) – Immer mehr Menschen

holen sich einen bellenden oder miauenden

Vierbeiner ins Haus. Gegenüber

2007 stieg der Hunde-Anteil im

letzten Jahr um 200.00 auf 5,5 Millionen.

Katzen sind noch populärer,

zu den 7,9 Millionen kamen weitere

300.000 hinzu. Philip McCreight, Leiter

der TASSO-Zentrale im hessischen

Hattersheim, weist in diesem Zusammenhang

darauf hin, die neuen

Hausgenossen unbedingt registrieren

zu lassen: „Ohne Registrierung keine

Rückvermittlung für den Fall, dass

Hund oder Katze weglaufen“, sagt der

Tierschützer. Vorher allerdings sollte

der Tierarzt den Vierbeiner durch einen

unter die Haut gespritzten Mikrochip

eindeutig kennzeichnen. Wird

das Tier aufgefunden und beispiels-

Das Hüftgelenk ist nicht nur

das größte Gelenk im menschlichen

Körper, sondern auch das,

welches am stärksten belastet

wird. Im gesunden Zustand lässt

es alle Bewegungsrichtungen zu,

also Beugungen, Streckungen und

Drehbewegungen nach innen wie

auch nach außen.

Für eine Arthrose ist es sehr anfällig.

Obwohl die sog. Coxarthrose

meist erst in höherem Lebensalter

in Erscheinung tritt, ist sie kein

reines Altersleiden, denn eine

Abnutzung der Gelenke kann

Chefarzt Dr. med. Jürgen Hagemeyer

auch früher beginnen. Die Hüftgelenksarthrose

beruht auf einer

Schädigung des Gelenkknorpels,

der dafür sorgt, dass keine Reibung

zwischen dem Hüftkopf des

Oberschenkelknochens und der

Hüftpfanne des Beckens entsteht.

Begünstigt durch Fehlstellungen,

falsche Belastung oder Verletzungen

nutzt sich der Knorpel

Neu erworbene Hunde und Katzen

unbedingt registrieren lassen

Hüftgelenksarthrose

Im fortgeschrittenen Stadium kann Gelenkersatz

zu neuer Lebensqualität verhelfen

ab, so dass sich die Menge des

notwendigen „Puffers“ im Gelenk

reduziert. Im fortgeschrittenen

Stadium reibt dann quasi Knochen

auf Knochen, was massive

Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

zur Folge hat.

„Die Arthrose der Hüftgelenke beginnt

oftmals harmlos“, weiß Dr.

Jürgen Hagemeyer, Chefarzt der

Orthopädie und Traumatologie im

Ev. Krankenhaus Bethanien. „Erstes

und wichtiges Warnzeichen

sind die sog. Anlaufschmerzen,

die zu Beginn der Bewegung nach

längerem Sitzen oder Liegen auftreten

und nach einigen Schritten

wieder nachlassen. Auch Gelenkschmerzen

bei Belastung, Leistenschmerz

oder Beschwerden

beim Abwärtssteigen von Stufen

können Symptome für eine Hüftgelenksarthrose

sein.“

Zur Sicherung der Diagnose reicht

in der Regel ein Anamnesegespräch,

eine körperliche Untersuchung

sowie die Anfertigung und

Auswertung von Röntgenaufnahmen.

Heilbar ist Arthrose nicht.

Gerade im Anfangsstadium kann

mit konservativer Behandlung

wie Krankengymnastik unter Anleitung,

physikalischen Maßnahmen

wie Wärme- oder Kälteanwendungen,

Elektrotherapie und

Bäder bzw. Medikamenten einem

raschen Fortschreiten der Erkran-

kung entgegengewirkt werden.

Manchmal kann auch durch eine

Arthroskopie eine Verbesserung

erzielt werden.

Schmerzfrei durch

moderne Kunstgelenke

Ist der Verschleiß jedoch bereits

weit fortgeschritten, ist ein Gelenk-

ersatz das Mittel der Wahl. „Der

Einsatz eines Kunstgelenks, einer

sog. Endoprothese, bedeutet für

schmerzgeplagte und stark in ihrer

Fortbewegung eingeschränkte

Patienten, bei denen andere Therapiemethoden

keine Linderung

mehr schaffen, eine Wiederherstellung

der Lebensqualität“, so

Dr. Hagemeyer. Jährlich werden

in Deutschland über 100.000

künstliche Hüftgelenke eingesetzt,

so dass man von einem Routineeingriff

sprechen kann. „Wochenlange

Rehabliltationsphasen und

postoperative Schmerzen gehören

der Vergangenheit an“, beruhigt

der Chefarzt, der sich seit Jahren

mit modernen Operationsmethoden

beim Einsatz von Kunstgelenken

beschäftigt. Die Arbeit mit

dem Physiotherapeuten beginnt in

der Regel schon einen Tag nach

dem Eingriff und hat das Ziel,

eine schnelle und optimale Wiederherstellung

der Beweglichkeit

zu erreichen. „Aber nicht nur die

Operationsmethoden, sondern

auch die Implantate haben sich

in den letzten Jahren entschei-

weise in ein Tierheim gebracht, ließe

sich dort mit einem Lesegerät die

Chipnummer ermitteln. McCreight:

„Diese Nummer in Verbindung mit

den Kontaktdaten des Halters helfen

uns, das weggelaufene Tier schnell

und weltweit wiederzufinden und

dem Besitzer zurück zu vermitteln.“

Optimal liefe die Registrierung über

das Internet unter www.tasso.net. Mit

inzwischen über 4,5 Millionen registrierten

Tieren betreibt TASSO e.V. das

größte Tierregister in Europa. 50 Mitarbeiter

stehen rund um die Uhr und

an jedem Tag des Jahres für die Suche

nach verschwundenen Haustieren

zur Verfügung. Obwohl sich der

Verein ausschließlich aus Spenden

finanziert, sind sämtliche Leistungen

kostenlos.

dend verbessert“, weiß Dr. Hagemeyer.

„Die modernen Kunstgelenke

halten heute oftmals18 bis

20 Jahre, bis sie ggf. gewechselt

werden müssen.“ Sportliche Aktivitäten

sind übrigens auch mit

einer künstlichen Hüfte erlaubt

und sogar sinnvoll. Optimal sind

Radfahren, Wandern, Schwimmen,

Skilanglauf, Gymnastik oder

Rudern. Weniger empfehlenswert

sind Sportarten mit häufigem Tempowechsel

und ruckartigen Belastungen

wie Tennis, Ballspiele,

Reiten oder alpiner Skilauf, da

hier die Gefahr der Lockerung des

Kunstgelenks besteht.

Hüftoperation auch

in Lokalanästhesie

Im Ev. Krankenhaus Bethanien

werden Eingriffe zum Einsetzen

eines künstlichen Hüftgelenks

vielfach mit sog. rückenmarksnahen

Anästhesien, also Peridural-

oder Spinalanästhesie, durchgeführt.

Bei diesen Verfahren wird

mit winzigen Kanülen ein lokal

wirkendes Betäubungsmittel in

den Rückenmarkskanal gespritzt,

wodurch die Schmerzempfindung

in den unteren Extremitäten

ausgeschaltet wird. Durch die

gleichzeitige Gabe eines Beruhigungsmittels

kann der Patient auf

Wunsch für die Zeit des Eingriffs

in einen Schlaf versetzt werden,

so dass er die Operation nicht bewusst

erlebt, danach jedoch sofort

wieder ansprechbar ist.

Orthopädische Abteilung am

Ev. Krankenhaus Bethanien:

Tel. 0231 / 9430-611

9


10

Pferdebahn von Manfred Gockel

Beim Durchblättern alter Zeitungen

findet man die eigenartigsten Dinge.

Lustig, aber wirkungsvoll prä-

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sentierte sich 1908 die „elektrische

Pferdebahn“. In Cherrelyn, einem

Vorort von Denver, war sie in Be-

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trieb. Der Vorort liegt auf einem

steil ansteigenden Berg, sodass

man die Straßenbahn nur mit Elektrizität

nicht hinauf befördern konnte.

Eine Zahnradbahn anzulegen

lohnte sich wegen der Kosten nicht.

Man spannte daher für den Aufstieg

ein Pferd vor. Es sollte die Bahn

nicht ziehen , das besorgte schon

die Elektrizität allein, es sollte nur

den Rädern den notwendigen Halt

geben, um ein Zurückrollen zu verhindern.

Auf der Rückfahrt wurde

das Pferd einfach auf dem Wagen

festgebunden, der jetzt infolge seiner

eigenen Schwerkraft den Weg

bergab fand.

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Seniorenbeiratswahl

2010 Infos zur

Kandidatur und

zur Wahl

Wichtige Daten: Bekanntgabe des

Wahltages und Aufforderung zur Kandidatur:

04.01.2010; Zusendung der

Wahlunterlagen: bis 26.02.10; letzter

Tag der Stimmabgabe für die Wahlberechtigten:

25.03.2010.

Worum geht es und wer wählt wie?

Die Wahl des Seniorenbeirates ist

eine reine Persönlichkeitswahl.

Nicht Parteien oder Listen treten an,

sondern Frauen und Männer im Alter

von 60 Jahren und älter, die sich für

Seniorinnen und Senioren und deren

Belange einsetzen wollen. Dies

ist eine sehr interessante, verantwortungsvolle

Aufgabe, die durchaus

auch allgemeinpolitisches Engagement

abverlangt. Je nach Anzahl

der Einwohner (60 Jahre und älter)

werden die insgesamt 27 Sitze des

Seniorenbeirats anteilmäßig auf die

Stadtbezirke verteilt. Dies sind 2 oder

drei Sitze pro Stadtbezirk. Gewählt

sind die 2 oder drei Bewerber/innen

des jeweiligen Stadtbezirkes, die die

meisten gültigen Stimmen auf sich

vereinigen. Die Wahl wird per Brief

durchgeführt. Wahllokale sind nicht

vorgesehen. Die Wahlunterlagen

werden den Wahlberechtigten an ihre

häusliche Adresse geschickt.

Wie kann man kandidieren?

Der/die Kandidat/in muss ein Formular

mit den entsprechenden persönlichen

Angaben, seiner/ihrer Unterschrift

und einem Passbild einreichen.

Als Kandidat/in gilt, wer 25 Unterstützungsunterschriften

von Wahlberechtigten

seines/ihres Stadtbezirks

vorweisen kann. Formulare für die

Unterstützungsunterschriften können

nach Bekanntgabe des Wahltermins

bei den Bürgerdiensten – Bereich

Wahlen- direkt persönlich abgeholt

werden.

Weitere Informationen erhalten Sie:

Persönlich bei den Bürgerdiensten

– Bereich Wahlen-, AOK-Gebäude,

Untergeschoss, Königswall 25-27,

Tel.: 0231/50-0 Wegen der Bedeutung

des Seniorenbeirates, machen

Sie unbedingt von Ihrem Wahlrecht

Gebrauch!


Dortmund

hat Schulden!

Von Manfred Gockel, (teilweise

zitiert aus den geschichtlichen

Ausführungen des Historischen

Vereins für Dortmund

15. Jahrhundert)

Das ist nicht neu. Ergibt sich die

Frage: „Wie und wie schnell kommen

wir vom Schuldenberg“? Ein

Katalog von Sparmaßnahmen geistert

durch die Medien.

Die Bürger sind aufgeschreckt, erbost

und erzürnt.

Wie ist die Lösung? Blicken wir

doch einfach mal 620 Jahre zurück.

In den Jahren 1388 – 1390

hatte sich die Stadt in der großen

Fehde gegen eine Übermacht von

Gerade für Kinder ist die Vorweihnachtszeit

eine Zeit voller

Spannung. Alles ist festlich geschmückt,

an jedem Sonntag

wird eine weitere Kerze auf dem

Adventskranz entzündet und das

Warten fällt Woche für Woche

immer schwerer. Seit Generati-

onen wird den Kindern daher die

Adventszeit mit einem Stutenkerl

versüßt. Diesem Brauch folgend,

verteilte Handwerkspräsident

Otto Kentzler die beliebten Hefeteigmänner

in seiner Dortmunder

Heimatgemeinde St. Bonifatius –

genauer gesagt an die Mädchen

45 Fürsten und 1200 Rittern behauptet.

Hierdurch war man „in

Schulden geraten“ und die Bürger

wurden immer höher mit Steuern

belastet.

Als die Schuld im Jahr 1400 immer

noch nicht abgetragen war,

verloren die Bürger ihre Geduld

und sie sperrten den Rat in die

Stadttürme ein.

Dabei wurden immer zwei Ratsherren,

die nicht „besonders miteinander

befreundet“ waren, in

den gleichen Turm eingeschlossen.

Gegen hohes Lösegeld und die

Zusicherung, dass zukünftig auch

den Handwerkern Sitz und Stimme

im Rat der Stadt eingeräumt

werde, ließ man sie schließlich

wieder frei.

Die Alleinherrschaft der Patrizier

war gebrochen.

Stutenkerle für Nachwuchsbäcker in spe

Handwerkspräsident Otto Kentzler

im St. Bonifatius-Kindergarten

und Jungen des St. Bonifatius-

Kindergartens. „Wenn ich die Kinder

sehe, dann kann ich mir gut

vorstellen, dass der eine oder die

andere später einmal selbst das

Bäckerhandwerk erlernen und

so den Brauch des Stutenkerlebackens

in die nächste Generati-

Pastor Dr. Bernward Hallermann (l.); Handwerkspräsident Otto Kentzler (2.v.l.); Ulrike

Kohut, Leiterin der Kindertagesstätte St. Bonifatius (r.); Heribert Kamm, Vorsitzender des

Bäckerinnungs-Verbands Westfalen Lippe (2.v.r.)

onen mitnehmen wird“, so Kentzler.

Schon am Vormittag bekam

der Handwerkspräsident selbst

für sein Engagement den „Großen

Stutenkerl“ von Bäckermeister

Heribert Kamm, Vorsitzender des

Bäckerinnungs-Verbands Westfalen

Lippe, in Olpe überreicht.

Pink Floyd klassisch

Ein Crossover zwischen sinfonischen Klängen

und legendärer Rockmusik

Das Classic Rock Spektakel „The

Fabulous Rock Philharmonic Orchestra

plays Pink Floyd“ steht für

den Auftakt einer gänzlich neuen

Veranstaltungsreihe.

Klassische Melodien treffen auf

den durchdringenden Sound

großer Rocksongs und huldigen

damit den großen Rockmusikern

ihrer Zeit. Jährlich wird sich nun

das Fabulous Rock Philharmonic

Orchestra den größten Bands wie

Queen, The Rolling Stones und

The Beatles widmen und ihre legendären

Songs klassisch interpretieren.

Am 22. Februar 2010

gastiert das Klassik Rock Spektakel

Pink Floyd Classic erstmalig in

der Westfalenhalle Dortmund.

Die britische Rockband Pink Floyd

ist ohne Zweifel eine der erfolgreichsten

Bands aller Zeiten und

hat durch ihre äußerst markanten

Texte und Melodien Kultstatus

erreicht. Mit ihrer Musik und der

klanglichen und visuellen Gestaltung

ihrer Platten und Bühnenauftritte

schuf sie, begleitet von

großem kommerziellem Erfolg, einen

unverwechselbaren und völlig

neuartigen Stil. Mit Pink Floyd

Classic erlebt das Publikum an

diesem Abend die größten Songs

der britischen Rockband in einer

neuartigen Version.

Titel wie „Wish you were here“

oder „Shine on you crazy Diamond“

erklingen in fantastischen

klassischen Versionen, die speziell

für diesen Abend von Peter Jirak

arrangiert werden. Gespielt werden

die Kompositionen von dem

„Fabulous Rock Philharmonic Orchestra“

unter der musikalischen

Leitung von Michel Machee.

Mit seiner einmaligen Besetzung

schafft es das Orchester, die Melodien

und die Explosivität von

Pink Floyd mit seinem einmaligen

Orchesterklang wiederzugeben.

Begleitet wird das Orchester von

dem männlichen Vokalquartett Q

Das „Fabulous Rock Philharmonic Orchestra“ gastiert

am 22. Februar 2010 in der Dortmunder Westfalenhalle

Vox, den Saxophonisten Anton

Mühlhansl und Gerry Sedlack (in

Abhängigkeit des Veranstaltungsortes)

sowie dem Gitarristen Jerry

Sova.

Das speziell für diesen Abend

kreierte Lichtkonzept taucht den

Veranstaltungsort in ein besonderes

Ambiente und verzaubert

durch eine farbenfrohe Lichterwelt.

Effektvolle Beleuchtung wird

das Orchester kraftvoll in Szene

setzen. Dynamische Farbverläufe

werden während des Konzertes

die Emotionen der ausgewählten

Titel tragen.

Die Tickets erhalten Interessierte

an allen bekannten Vorverkaufsstellen

sowie über die bundesweite

Tickethotline 0 18 05 - 570 070

(14ct/Minute, Mobilfunkpreise

höher).

Weitere Informationen unter:

www.opern-festspiele.de

11


Älteste Belege für den Weihnachtsbaum

stammen aus dem

beginnenden 16. Jh. Damals trat

er vereinzelt in Deutschland auf,

anfangs noch relativ schmucklos

und unbeleuchtet. Eine Kerzenbeleuchtung

gab es erst ab der Mitte

des 17. Jh. Zunächst setzte sich

der Weihnachtsbaum in evangelischen

Familien durch, während

in katholischen Familien die Krippe

im Vordergrund stand.

Eine deutliche Veränderung in der

Gestaltung des Baumes gab es in

der Biedermeierzeit, also in der

1. Hälfte des 19. Jh. Versilberte

und vergoldete Nüsse, Lametta

und Glasbläsereien, vorwiegend

Kugeln aus Thüringen wurden

als Schmuck verwendet. Später

kamen noch Gebäck, kunstgewerbliche

Artikel und Blechspielzeug

hinzu. Gegen Ende des 19.

Jh. nahm die Verbreitung rasch

zu und dehnte sich weit über die

Grenzen Deutschlands aus.

Heute ist der Weihnachtsbaum

in der ganzen christlichen und

teilweise sogar nicht christlichen

Welt anzutreffen. Während früher

die Stechpalme, Eibe und der

Wacholder Verwendung fanden,

stehen heute Bäume ausschließlich

aus der Familie der Kieferngewächse

(Pinaceae) in den deutschen

Wohnzimmern.

Die Voraussetzung ist natürlich,

dass die einzelnen Arten problemlos

in Kulturen gezogen werden

können. Welcher Art beim

Kauf der Vorzug gegeben wird,

hängt vorwiegend von den Ansprüchen

und dem Geldbeutel ab.

Im Folgenden sollen die verschiedenen

Arten vorgestellt werden.

Die Gewöhnliche Fichte (Picea

abies), die gelegentlich auch als

Rottanne bezeichnet wird, ist

ein schnellwüchsiges und daher

häufig gepflanztes Nutzholz. Sie

tritt je nach Standort in verschiedenen

Rassen auf und wird auch

in zahlreichen Gartenformen angepflanzt,

darunter auch Zwergformen,

die kaum 3 m hoch werden.

Die Fichte als Waldbaum

kann durchaus eine Höhe von 30

– 50 m erreichen. Die Äste sind

meist regelmäßig verzweigt, dabei

waagrecht abstehend oder hängend.

Die spitzen Nadeln weisen

eine Länge von 1 – 2 cm auf und

12

Der Weihnachtsbaum

sind fast allseitig an den

Zweigen angeordnet.

Eine weitere Art der

Gattung Picea stellt die

Stech–Fichte (Picea pungens)

dar, die im westlichen

Nordamerika

beheimatet und in

den Rocky – Mountains

verbreitet ist.

Sie ist genügsam,

stellt geringe Bodenansprüche

und leidet

wenig

u n t e r

S c h a d s t o f f b e l a -

stungen. Für Parks und Gärten

wurden zahlreiche Sorten gezüchtet,

wobei die Sorte `Glauca`

sehr beliebt wurde und bald als

der Weihnachtsbaum schlechthin

galt. Dies vor allem wegen

der 2 – 3 cm langen, stahlblauen

und allseitig am Zweig stehenden

Nadeln. Allerdings sind diese

stechend spitz, ein Nachteil, der

möglicherweise dazu führte, dass

die Blautanne – wie sie fälschlicherweise

auch genannt wird – an

Beliebtheit einbüßte. Sehr begehrte

aber auch sehr teure Arten sind

die Bäume aus der Gattung Abies,

die zu den echten Tannen zählen.

Es gibt ca. 40 Arten von Tannen,

die alle in der gemäßigten Zone

der Nordhalbkugel vorkommen.

Im Wesentlichen werden in

Deutschland aber nur 5 davon als

Weihnachtsbaum eingesetzt.

Die Weiß–Tanne oder auch Edel–

Tanne (Abies alba) ist als Waldbaum

in mittleren Gebirgslagen

Mitteleuropas anzutreffen und ist

die einzige bei uns wild wachsende

Tanne. Sie stellt große Ansprüche

an Boden und Umgebung,

kann je nach Standort ein hohes

Alter (500 Jahre und mehr) und

eine Höhe von 50 m erreichen.

Begehrt sind die Edel–Tannen

deswegen, weil sie mit 2 – 3 cm

langen, weichen und stumpfen

Nadeln ausgestattet sind.

Sie stehen in 2 Reihen am

Zweig und weisen an der

Unterseite 2 blauweiße

Streifen auf. Besonders geschätzt

wird die Nordmanns–Tanne

(Abies

nordmanniana) mit ihrem

gleichmäßigen

Wuchs und ihren

weichen, 2 – 3

cm langen, glänzendenNadeln.Diese

tragen

unterseits

2 weiße Streifen,

sind um den Zweig bürstenartig,

schraubig angeordnet und vor

allem lange haltbar. Beheimatet

ist diese Tanne im Kaukasus und

in Kleinasien. Bei uns hat sie sich

als Park- und Gartenbaum mittlerweile

bestens etabliert und

wird gelegentlich auch im Forst

angepflanzt. Aus dem westlichen

Nordamerika stammt eine weitere

Art, die inzwischen Einzug in die

weihnachtlichen Wohnzimmer

gefunden hat. Es ist die Silber–

Tanne (Abies procera `Glauca`),

deren lange (um 3 cm), flache und

blauweiße Nadeln dicht gedrängt

am Zweig stehen und im oberen

Drittel sichelförmig gebogen sind.

Die Silber–Tanne, auch unter der

Bezeichnung Nobilistanne bekannt,

wird gerne auch in Parks

und Gärten angepflanzt. Unter

allen Tannenarten bildet sie die

größten und auffälligsten Zapfen

aus. Diese entwickeln sich bereits

an jungen Bäumen, sodass hier

durchaus die Chance besteht, einen

Weihnachtsbaum mit echten

Zapfen zu erwerben, die übrigens

wie bei allen Tannen aufrecht stehen.

Als Weihnachtsbaum immer

beliebter wird die Arizona–Tanne

oder auch Kork–Tanne (Abies

lasiocarpa var. arizonica). Während

der erste Name bereits die

Herkunft verrät, nämlich der Süd-

westen der USA, bezieht sich der

zweite Name auf die korkartige,

gelblich graue Borke, mit der ältere

Bäume ausgestattet sind.

Die Tanne weist einen dicht verzweigten,

breit kegelförmigen

Wuchs auf und besitzt 3 – 4 cm

lange, blaugrüne Nadeln, die

kammartig 2-reihig am Zweig stehen.

Natürlich findet man diese

Tanne auch als Zierbaum in Parks

und Gärten.

Der Gigant unter den Tannen

ist zweifellos die Küsten–Tanne

(Abies grandis), die ebenfalls aus

dem westlichen Nordamerika,

insbesondere dem pazifischen

Raum, stammt und eine Höhe von

60 – 100 m erreichen kann. In

Mitteleuropa tritt sie gebietsweise

als wenig anspruchsvoller Forstbaum

auf und wird als schnellwüchsige

Art auch gerne als

Weihnachtsbaum kultiviert. Auffällig

sind die weichen Nadeln,

die 2-reihig vom Zweig abstehen

und dabei eine unterschiedliche

Länge aufweisen.

Schließlich soll die nicht mehr zu

den Tannen zählende Gewöhnliche

Douglasie (Pseudotsuga

menziesii) erwähnt werden. Auch

sie hat ihre Heimat an der Pazifikküste

Nordamerikas, wo sie als

Nadelholz von großer forstwirtschaftlicher

Bedeutung ist. In ihrer

Größe steht sie der Küsten–Tanne

kaum nach, erreicht sie doch beachtliche

Höhen von 60 m und

mehr.

Die Nadeln sind flach, bis zu 4

cm lang, stehen unregelmäßig

angeordnet am Zweig und duften

beim Zerreiben nach Orangen.

Die Rinde junger Bäume ist mit

zahlreichen Harzblasen versehen,

die leicht aufgedrückt werden

können und ein nach Zitrone riechendes

Harz freigeben.

Viel Freude an Ihrem Weihnachtsbaum

wünscht Ihnen der

Verfasser.

Dr. rer. nat. Cord Hinrich Henning,

Frohlinder Str. 5, 44379 Dortmund,

E-Mail: mueckfuss@t-online.de, Botanische

Führungen


Erste Hilfe im Schulalltag: 400

Schulsanitäterinnen und -sanitäter

der Johanniter-Jugend üben

den Ernstfall in der Geschwister-

Scholl-Gesamtschule Jährlich

passieren rund 1,4 Millionen

Unfälle an deutschen Schulen.

Doch nur wenige Schülerinnen

und Schüler wissen, wie einem

Verletzten geholfen werden kann.

Hans Wagener zeigte sich „überrascht

und gerührt“, als er Ende

Oktober in der Akademie des

Handwerks, Schloss Raesfeld im

Westmünsterland, die höchste

Auszeichnung der Hanswerkskammer

Dortmund im Beisein

von 42 Kfz-Sachverständigen erhielt.

Mit den Worten „Herr Wagener,

es ist soweit, Sie werden nun

materiell um zwei Gramm Gold

reicher, ideell aber in einen besonderen

Kreis aufgenommen“,

überreichte der stellvertretende

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer,

Ernst Wölke, die

goldene Ehrennadel an einen der

Seit

1974

Seit einigen Jahren bieten die Johanniter

daher in Zusammenar-

Durch gezieltes Fragen versuchen die Schulsanitäter den Grund

für den Bauchschmerz zu ermitteln. Foto: Die Johanniter

Matheübelkeit oder vielleicht

doch ein Unfall?

beit mit zahlreichen Schulen eine

Ausbildung zum Schulsanitäter

an, die Schülerinnen und Schüler

Anzeige

Handwerkskammer verleiht

Hans Wagener goldene Ehrennadel

Hans Wagener (2. v. r.) bei der Ehrung

0 23 04/16 66 6

befähigt, bei Unfällen selbst Verantwortung

zu übernehmen. 400

von ihnen trafen sich beim fünften

landesweiten „Tag des Schulsanitätsdienstes“

(SSD) in der

Geschwister-Scholl-Gesamtschule

in Dortmund. Im Mittelpunkt des

SSD-Tages, der im einjährigen

Turnus stattfindet, standen Workshops

und Fortbildungsangebote.

Das Spektrum reichte von Erster

Hilfe im Schulalltag - ob beim

Schwimmunterricht, in den Sportstunden

oder auf dem Schulhof -

über Diagnostik bis hin zum richtigen

Verhalten beim Ausbruch

eines Feuers in der Schule oder

bei Unfällen im Physik- und Chemieunterricht.

Hintergrundinformationen

zum Schulsanitätsdienst

Häufig kommt es in der Schule

zu Verletzungen. Aus der Intention,

in solchen Situationen schnell

und qualifiziert Hilfe leisten zu

können, entstand die Idee des

Schulsanitätsdienstes.

In diesem finden sich in NRW

mehr als 700 engagierte Schüler

zusammen, um gemeinsam zu

lernen und bei Notfällen in der

Schule kompetent Hilfe leisten

zu können. Hierzu gehören vor

allem die Versorgung von Schürfwunden,

Sportunfällen, Übelkeit

und Kopfschmerzen, aber auch

Notfällen, wie zum Beispiel Bewusstlosigkeit

oder Knochenbrüche.

Nach der ersten Versorgung der

Patienten treffen die Schüler mit

ihren Lehrern eine gemeinsame

Entscheidung über die weiteren

notwendigen Maßnahmen.

Im Schulsanitätsdienst wird den

Schülern bewusst Verantwortung

übergeben, denn neben den

Kenntnissen in der Ersten Hilfe

will der Schulsanitätsdienst vor

allem soziale Kompetenz vermitteln.

Diese Ziele können nur durch

enge Kooperationen zwischen der

Johanniter-Jugend und den Schulen

erreicht werden.

„dienstältesten“ öffentlich bestellten

und vereidigten Sachverständigen

für das Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk.

Seit über 28 Jahren

engagiert sich Hans Wagener in

der Akademie Raesfeld als Seminarleiter

und Koordinator des Dozententeams

und seit 34 Jahren

als öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger.

Für diese Tätigkeit als Sachverständiger

sowie seine Tätigkeit

in der Sachverständigenschulung

in Raesfeld bedankte sich die

Handwerkskammer mit dieser

Auszeichnung. Angeregt wurde

die Ehrung durch die Akademie

Schloss Raesfeld.

113


14

„Meine Borussia“: Ausstellung von Bodo Goeke zeigt Fotos aus

vier Jahrzehnten BVB im RWE Tower

Passend zum 100. Geburtstag

eines der traditionsreichsten europäischen

Fußballclubs sind seit

Mitte November die besten Fotos

Caritas Dortmund informiert

Reisen im besten Alter - Neuer Urlaubskatalog des

Caritasverbandes bietet Ziele in ganz Europa an

In der Gemeinschaft Gleichgesinnter

und in Begleitung erfahrener

Reiseleiter steuert der Caritasverband

auch im Jahr 2010

wieder ausgesuchte Ziele innerhalb

Deutschlands und im europäischen

Ausland an. Buchungs-

start war der 30. November.

Seitdem liegt der Urlaubskatalog

für „Menschen im besten Alter“

druckfrisch vor. Und der Caritasverband

richtet sich auf Hochbetrieb

im Reisebüro an der Silberstraße

ein. Ob Erholung, Fitness,

oder Kultur – das Reiseangebot

ist wieder vielfältig und sorgfältig

ausgewählt. Zu den Zielen zählen

nahezu alle deutschen Heilbäder

sowie Berlin und Potsdam. Auch

Flugreisen nach Mallorca, Portugal

und Ibiza sind wieder im

Programm. Wer neue Reiseziele

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aus 40 Jahren Bundesliga – geschaffen

vom langjährigen Fotoredakteur

Bodo Goeke – im Buch

„Meine Borussia“ zu bewunwur-

entdecken will, kann im nächsten

Jahr Boltenhagen und Elzach

im Schwarzwald erkunden oder

Ischia, Teneriffa oder Kroatien

kennen lernen. Natürlich ist das

traditionsreiche und caritaseigene

Gästehaus „Germania“ auf der In-

sel Wangerooge wieder im Angebot

und ganz oben in der Gunst

der Reisenden. Deshalb wird die

Nordseeinsel von der Caritas auch

an 24 Terminen im Jahr 2010 angesteuert.

Allen Reiselustigen

schickt das Caritas Reise-Team

den neuen Katalog gern zu.

Anfragen, Buchungen und Infos:

Caritas Reisen

Silberstr. 28a, 44137 Dortmund

Tel: 18 71 51-11

reisen@caritas-dortmund.de

Mo.-Do. 9-16 Uhr, Fr. 9-14 Uhr

dern. Momente der Trauer und

des Glücks, packende Strafraumsituationen

und die kleinen und

großen Ereignisse am Spielfeldrand:

Bodo Goeke, Dortmunder

Sportfotograf seit über 40 Jahren,

hat diese Momente erkannt und

selbst durch seine Kunst in Szene

gesetzt:

Es entstanden Fotos, die Sportgeschichte

geschrieben haben und

heute preisgekrönt sind. In der

Reihe „Die Kunst unserer Region“

präsentiert die RWE Vertrieb AG

zum 100-jährigen BVB-Jubiläum

eine Werkschau des Fotokünstlers.

Der weinende Jürgen Kohler nach

seinem letzten Spiel, Hoppy Kurrat,

Helmut Bracht und August

Lenz beim fröhlichen Singen, Michael

Zorc und seine neugierige

Tochter Anastasia, Michael Rummenigge

und die Fans nach dem

den vielfach ausgestellt und in

den Wettbewerben des Verbandes

Deutsche Sportpresse (VDS) und

bei World Press Photo prämiert.

Die Deutsche Fußball-Liga zeichnete

ihn aus für das Beste Foto

aus 40 Jahren Bundesliga: Der

wütende Michael Schulz und der

Tritt vor den Wassereimer nach

seinem Platzverweis beim Spiel in

Karlsruhe. Klar, dass dieses Foto in

der Ausstellung nicht fehlen darf.

„Meine Borussia“ ist übrigens das

zweite Buch nach „Menschen Bilder“

von Bodo Goeke. Die Aus-

Bodo Goeke bei der Ausstellungseröffnung mit einem großen Fan

gewonnenen Pokalfinale in Berlin

– Bodo Goeke hat sie festgehalten

in seinen 40 Jahren als Fotoredakteur.

Seine Fotografien

stellung im Foyer des RWE Towers

läuft bis zum 5. Februar 2010 und

kann werktags von 9.00 bis 18.00

Uhr besichtigt werden.


„Legende ist ein schwieriger

Ausdruck. Ich bin ein alter BVB-

Spieler, der seinen Dienst getan

hat!“ Soviel Bescheidenheit erwartet

man nicht unbedingt von

einem ehemaligen Nationalspieler,

einem Mann, der bei traditionsreichen

Vereinen zur Kultfigur

geworden ist. Und doch scheint

es Frank Mill, der während seiner

aktiven Zeit aufgrund einer chronischenSchienbeinschoner-Allergie

„Hängesocke“ genannt wurde,

etwas Unbehagen zu bereiten,

wenn er neben BVB-Autor Dietrich

Schulze-Marmeling (DSM)

zu Gast ist beim BVB-Legenden-

Abend.

Dieser findet auf ungewohntem

Terrain statt, nämlich in der Bochumer

Discothek „Riff“. Im

Rahmen seiner Revier-Legenden-

Reihe bei „Scudetto“, dem kulturellen

Fußballabend, beschäftigt

sich Autor und Filmemacher Ben

Redelings diesmal mit dem groß-

en Nachbarn im Osten und begrüßt

hierzu ein schwarz-gelb und

blau-weiß gemischtes Publikum.

Unvergessener Pfostentreffer

in München

Frank Mill wirkt anfangs etwas

ungeduldig – mit Recht, denn

sein Hund wartet im Auto auf sein

Herrchen. Je mehr „Franky“ an

diesem Abend aber ins Plaudern

gerät, desto lockerer und lustiger

wird er. In Sachen Schlagfertigkeit

steht er Gastgeber Ben Redelings

in Nichts nach und erreicht mit

seinen Anekdoten aus der guten

alten Zeit die Zuschauer, die

es ihm mit Lachen und Applaus

danken. Aus dem quirligen Stür-

Frank „Hängesocke“ Mills Trip in die Vergangenheit

Ben Redelings lud zum BVB-Legenden-Abend

Vom Spieler…

mer, der gelegentlich ein wenig

hitzig agierte (Norbert Dickel:

„Der Mill ist mit allen Abwässern

gewaschen!“) ist mittlerweile der

Betreiber mehrer Fußballschulen

geworden. Unter dem Namen

„Kidsactive“ trainiert er mit zahlreichen

ehemaligen Bundesligaprofis

den Nachwuchs und hofft

auf die eine oder andere Entdeckung.

Während DSM, das „Gedächtnis

des BVB“, für die informativen

v.l. Frank Mill, Ben Redelings und Dietrich Schulze-Marmeling bei „Scudetto“

und ernsteren Passagen zuständig

ist, erzählt Frank Mill aus dem

Nähkästchen und liefert sich einen

Stichwort-Schlagabtausch mit

Ben Redelings, bei dem im Publikum

kein Auge trocken blieb.

Natürlich durfte dabei die unvergessene

Szene vom August 1986

nicht fehlen, als Frank Mill die gesamte

bajuwarische Verteidigung

ausgedribbelt, Torwart Jean-Marie

Pfaff umspielt hatte und dann leider

nicht das leere Tor, sondern

den Pfosten traf. „Das war mein

erstes Spiel für den BVB. Was

glaubt ihr, was die Fans von mir

gedacht haben?“, kann Mill heute

über dieses Missgeschick lachen.

C A R I T A S D O R T M U N D d e n M e n s c h e n z u l I e B e

…zur Legende

Florist mit

bayerischer Vergangenheit

Der gelernte Florist (!) pflegt weiterhin

gute Kontakte zum BVB. Er

ist mit Norbert Dickel befreundet

und geht noch häufig ins Stadion.

Mit Jürgen Klopp sei man auf

einem guten Weg und Barrios

schieße jetzt auch endlich Tore,

glaubt Mill an eine Stabilisierung

seines alten Vereins. „Der BVB ist

einfach gewaltig! Wenn mal weniger

als 70.000 ins Stadion gehen,

dann müssen die alle krank

sein. Schweinegrippe vielleicht“

lächelt Mill und beschreibt damit

treffend das Besondere an der Borussia.

Was viele nicht wussten, Frank

Mill war bis vor kurzem Mitglied

beim FC Bayern. Während eines

bierseligen Abends auf dem Oktoberfest

hatte „Kaiser“ Beckenbauer

eine Runde Mitgliedsanträge

spendiert und vor Ort wieder

eingesammelt. Mittlerweile ist er

aber ausgetreten: „Die waren mir

zu teuer!“, gesteht er reumütig.

Auch die Zuschauer im „Riff“

verziehen Frank Mill diesen Ausrutscher

und ließen ihn spüren,

dass sie ihren alten „Franky“ nicht

vergessen haben und noch immer

lieben.

Text: Stephan Kottkamp Fotos: Christian Götte

Caritas Menüdienst

Gesundes genießen

An allen Tagen im Jahr bringen wir ein

leckerers Mittagessen direkt auf Ihren Tisch!

Das hochwertige Menü wird

täglich frisch gekocht und direkt

ausgeliefert. Verschiedene Diät-

und Sonderkostformen ermöglichen

ein „gesundes Genießen“.

Noch mehr Abwechslung im

Menüplan bieten regelmäßige

Aktionswochen. Flexibel:

Bestellung oder Abbestellung

von einem Tag auf den anderen.

Keine Mindestbestellmenge,

keine vertragliche Bindung.

Kein Aufpreis bei Lieferung

an Sonn- und Feiertagen.

Rufen sie uns an:

Tel. (0231) 18 71 51-1 30

menuedienst@caritas-dortmund.de

Informationen und Beratung zu allen Diensten und Einrichtungen

der Caritas Dortmund erhalten Sie in unserem servicecenter

Wißstraße 32, 44137 Dortmund, Tel. (0231) 18 71 51-21

servicecenter@caritas-dortmund.de, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr

und im Internet unter www.caritas-dortmund.de

115


16

15 Jahre CJD Sprachschule Integration im Alltag durch Sprache

Menschen ausländischer Herkunft

jeden Alters und mit sehr unterschiedlichenBildungsvoraussetzungen

müssen sich im Alltag

durch Sprache verständigen können.

Teilnehmende an den Sprachkursen

im CJD Dortmund lernen

den Gebrauch der deutschen

Sprache. Sie können sich mit

dem Zertifikat Deutsch die Spra-

Gewinnspiel

che weiter selbständig erschließen,

Strukturen erkennen, Regeln

anwenden und ohne sprachliche

Hemmung mit Bürgen und

Ämtern in die Kommunikation

eintreten.

Damit jeder erreicht wird und

die individuellen Rahmenbedingungen

berücksichtigt werden,

bietet die Sprachschule Kurse in

vier Kernbereichen an: Allgemeine

Integrationskurse, spezifizierte

Integrationskurse für Eltern und

Frauen sowie Alphabetisierungskurse.

Eltern können, wenn sie

die Schulbank drücken, ihre Kinder

qualifiziert und kostenlos be-

Mögen Sie Pink Floyd klassisch?

Die Lux concerts events GMbH & Co.KG hat uns für das Classic

Rock Spektakel „The Fabulous Rock Philharmonic Orchestra plays

Pink Floyd“ am 22. Februar in der Westfalenhalle Dortmund 3 x 2

Karten zur Verfügung gestellt, die Sie gewinnen können.

Beantworten Sie dazu die folgende Frage: Wer hat die musikalische

Leitung des „Fabulous Rock Philharmonic Orchestra“ übernommen?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie diese

an die Redaktion: IN-Stadtmagazine, Arminiusstraße 1, 44149 Dortmund.

Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer. Es gilt das Datum

des Poststempels. Bei mehreren Einsendungen entscheidet das

Los. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 01. Februar 2010!

treuen lassen. Haben die Kinder

Probleme in einem Schulfach,

hilft ihnen der Nachhilfeunterricht.

Der Sprachunterricht basiert

auf den Grundsätzen des

Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

und führt zu der

Prüfung „Zertifikat Deutsch- Test

für Zuwanderer“(DTZ). Die Prüfung

wird in einer den Teilnehmern

vertrauten und freundlichen

Atmosphäre durch die lizenzierten

Prüfer abgenommen. Der

Unterricht findet im Rahmen des

von BAMF vorgegebenen Lernkonzeptes

statt. Eingebunden in

das Stadtteilleben, arbeitet die

Märchen FÜR Kinder ZUGUN-

STEN Kindern… dieses Projekt

entstand, um schwerkranken

Kindern und ihren Familien ein

bisschen zu helfen… Die Autorin

Heike Richter schrieb drei Märchen

und erweckte die Figuren

beim Einsprechen der CD durch

Stimmimitationen und kleine Musikelemente

zum Leben… - ein

Geschenk-Tipp für Weihnachten,

geeignet für Kinder zwischen 3

und 8 Jahren!

Der gesamte Verkaufserlös geht

an die “Bundesstiftung Kinderhospiz”,

die sich bundesweit für die

Interessen von über 70 stationären

Kinderhospizen und ambulanten

Kinderhospizdiensten engagiert.

Wer dieses Märchen-Projekt und

damit die wichtige Arbeit des

Schule mit anderen sozial-kulturellen

Einrichtungen zusammen.

Zusätzlich werden Kontakte zur

Grundschule und zu Kindergärten

gepflegt. Ab Dezember 2009

bietet die CJD Sprachschule zusätzlich

Frauen- und Elternkurse

in der Ketteler Grundschule an.

Kontakt: Barbara Fertsch, CJD

Sprachschule, Evinger Parkweg

11, Dortmund-Eving

Tel.: 0231 98 50 23-9998

Geschenk-Tipp: Märchen-CD zugunsten der

Bundessstiftung Kinderhospiz…

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz

und Arbeitsmedizin (BAuA)

- eine Forschungseinrichtung mit

rund 660 Beschäftigten - bietet

am Hauptsitz in Dortmund-Dorstfeld

noch freie Ausbildungsplätze

als Physiklaborant/in oder als

Fachangestellte/r für Medien- und

Informationsdienste beziehungsweise

Bürokommunikation an.

Voraussetzung ist ein guter Realschul-

oder ein vergleichbarer

Bildungsabschluss. Für die Ausbil-

Bundesverbandes unterstützen

will, kann die CD “Märchen für

Kleine” auf der Website des Verbandes

- im SHOP - bestellen.

Neugierig geworden?

Eine Hörprobe und eine Übersicht

über die Märchen findet man

unter: www.bundesverband- kinderhospiz.de

BAuA bietet freie Ausbildungsplätze

dung als Elektroniker/in sucht die

BAuA junge Menschen mit einem

guten Hauptschulabschluss.

Ausbildungsstart ist jeweils der 1.

August 2010.

Insgesamt bildet die BAuA aktuell

41 junge Menschen an drei Standorten

im Bundesgebiet aus und

überschreitet damit die im Ausbildungspakt

der Bundesregierung

geforderte Ausbildungsquote von

sieben Prozent.

Weitere Infos unter:

www.baua.de/azubi


Am 21. November wurde in den

Pflanzenschauhäusern des Botanischen

Gartens Rombergpark

erstmals der „Dr. Hinrich-Höfker-

Preis“ verliehen. Der Freundeskreis

des Botanischen Gartens ehrte

auf diese Weise die Arbeit des

gemeinnützigen Vereins „agricola

- Bildung, Arbeit und Jugendhilfe

e.V.“, der sich der Ausbildung von

Jugendlichen in den gärtnerischen

Berufsfeldern Landschaftsgärtner/

in, Friedhofsgärtner/in und Floristik

widmet. Eine besondere

Überraschung stellte die Anwesenheit

von 3 Enkeln des Namenspatrons

dar: Prof. Dr. Edzard

Obendiek, Frau Hildburg Langen

und Herr Enno Obendiek, waren

eigens zum Anlass der Preisverleihung

in Dortmund zu einem Familientreffen

zusammengekommen

und wurden herzlich begrüßt.

Auch Vertreter anderer Organisationen,

wie Frau Kriemhild Lange

vom NABU, Frau Annie Sarfeld

von proKultur, Ingo Klammer vom

Grünen Kreis, H.-Dieter Otterbein

von AGARD, Paul Schneider von

den Kakteenfreunden sowie Bezirksbürgermeister

Hans Semmler

und der Fraktionsvorsitzende der

SPD-Fraktion Markus Demtröder

aus Hombruch sowie Vertreter

von Job Center Arge und Arbeitsagentur

Dortmund waren der Einladung

des Freundeskreises gefolgt.

Die Geschäftsbereichsleiterin für

„agricola“ erhält Dr. Hinrich Höfker Preis

Parkanlagen, Frau Annette Kulozik,

begrüßte die Gäste der Veranstaltung.

In Vertretung der 50

Ausbilder und Mitarbeiter und fast

300 Auszubildenden nahmen der

Vorsitzende des Vereins, Eberhard

Luttner, das Vorstandsmitglied

Christine Mischke und die Gärtnermeisterin

Heike Meschke den

Preis entgegen. Der Vorsitzende

des Freundeskreises, Dr. Günter

Spranke, überreichte zusammen

mit der Urkunde einen Geldbetrag

zur Förderung der Ausbildung

der jungen Menschen. Diese

hatten sich im Vorfeld der Veranstaltung

um die Bepflanzung der

Grabstätte Dr. Hinrich Höfkers auf

dem Dortmunder Hauptfriedhof

gekümmert. Sie halfen mit, die Erinnerung

an den Pionier der Dort-

Dr. Spranke (Freundeskreis) und Christina Mischke (Vorstandsmitgl. Agricola)

freuen sich mit Katharina über die gelungene Arbeit.

munder Grün - und Parkkultur

wachzuhalten. Dr. Hinrich Höfker

wurde so an seinem 150. Geburtstag

- er wurde am 21.11.1859 geboren

und starb am 8. April 1945

- in den Mittelpunkt des Interesses

der zahlreich erschienenen Naturfreunde

gerückt. Höfker hatte

sich als Lehrer, als Gründer des

ersten Kleingartenvereins in Dortmund

und vor genau 100 Jahren

Vorsitzender Eberhard Luttner v. Agricola dankt dem Vorsitzenden

des Freundeskreises Dr. Günter Spranke für die Verleihung des Preises und

erläutert die Aufgaben seiner Institution

als Vorsitzender des Komitees für

Naturdenkmalpflege einen Namen

gemacht. Sein besonderes

Interesse galt der Botanik und

der Baumkunde, hier lagen seine

Verdienste in der gärtnerischen

Ausstattung des Kaiser Wilhelm

- Hains, des Vorläufers des Westfalenparks

und vor allem des Bo-

tanischen Gartens Rombergparks.

Dies verbindet den Freundeskreis

mit seinem Werk und hat nun in

den Auszubildenden und Ausbildern

von „agricola“ einen weiteren

Mitstreiter gefunden. Eberhard

Luttner dankte in herzlichen

Worten für den an „agricola“ verliehenen

Preis und betonte, dass

mit dessen Verleihung auch die

Anerkennung der Leistungen dieser

Institution, der Ausbilder, Lehrer

und nicht zuletzt der jungen

Menschen erfolgt sei und Anlass

gebe für weitere erfolgreiche Zusammenarbeit

mit dem Freundeskreis

und anderen Organisationen

des Dortmunder Grüns. Danach

hatten Gäste, Veranstalter und

Geehrte ausreichend Gelegenheit,

sich untereinander in bunter

Mischung weiterhin gedanklich

auszutauschen, wobei es oft zu

gemeinsamen Erinnerungen zwischen

ehemaligen Kollegen/innen

sowie Schülern und Schülerinnen

kam. Und zum Freundeskreis gesellten

sich wiederum einige neue

Mitglieder. Weitere Infos unter:

www.freundeskreis-botanischergarten-rombergpark.org

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wohl fühlen –

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17


350 Einsprüche und ein

eindeutiges Gutachten

Dortmund steht vor einem historischen

Ereignis – zum ersten Mal

in der Geschichte der Bundesrepublik

Deutschland wird es in

einer Großstadt aller Voraussicht

nach eine Wiederholung einer

Wahl geben! 350 Einsprüche,

18

Dortmund erleidet politischen Schock

Wiederholung der Kommunalwahl schon im Februar?

von Stephan Kottkamp

Nach den abweichenden Ausgaben im September und November

wollten wir in diesem Monat zum gewohnten Prinzip von „Politik IN

Dortmund“ zurückkehren. Die Fragen waren verschickt, man wartete

auf die Antworten der Politiker und plötzlich brach es über Dortmund

herein wie ein nicht erwartetes Unwetter: das Gutachten von Prof. Martin

Beckmann! Kurzerhand wurden sämtliche Überlegungen über Bord

geworfen und die Planungen den neuen Gegebenheiten angepasst.

darunter auch von der Bezirksregierung

in Arnsberg, waren es

schließlich, die gegen die Gültigkeit

der Kommunalwahlen vom

30. August eingereicht worden

waren. Noch bevor sich die Gerichte

abschließend mit ihnen

beschäftigen konnten, sorgte das

Gutachten des Münsteraner Ju-

risten Prof. Martin Beckmann

für ein Ende der monatelangen

Diskussionen. Zu eindeutig war

sein Urteil, zu eindeutig war seine

Empfehlung: die Wahlen des

Oberbürgermeisters, des Stadtrates

und der Bezirksvertretungen

sollen wiederholt werden!

Gutachter: Einsprüche der

Bezirksregierung sind begründet

Das nun vorliegende Gutachten

war vom Rat der Stadt Dortmund

im Zuge der Diskussionen um etwaige

„Haushaltslügen“ in Auftrag

gegeben worden. Wenige Tage

zuvor war bereits ein von der SPD

initiiertes Gutachten der Öffentlichkeit

vorgestellt worden. Der

von der Sozialdemokratischen

Gemeinschaft für Kommunalpolitik

beauftragte Kölner Experte

Frank Bätge hatte der Stadt darin

bescheinigt, die Wahl sei korrekt

abgelaufen.

Ganz anders sieht dies Prof. Beckmann.

In seinem Expose urteilt der

Verwaltungsrechtler Beckmann,

dass es „bei der Vorbereitung der

Wahl (...) zu Unregelmäßigkeiten

gekommen (sei), die auf die Wahlergebnisse

von entscheidendem

Einfluss gewesen sein können.“ Er

stützt die Einsprüche der Bezirksregierung

Arnsberg größtenteils

und kritisiert vor allem die mangelhafte

Informationspolitik des

ehemaligen Oberbürgermeisters

Langemeyer, der die Dortmunderinnen

und Dortmunder sowie

den Rat nicht über die katastrophale

Haushaltslage benachrichtigte.

Nur zwei Tage nach Veröffentlichung

des Gutachtens brach auch

OB Ullrich Sierau sein Schweigen

und stimmte ein in den Chor de-

rer, die das Hohelied der Wahlwiederholung

sangen und singen.

CDU, die Grünen, FDP/Bürgerliste,

die Linken und die FBI sehen

sich nun in ihren Bedenken durch

das Gutachten bestätigt und sehen

keine andere Möglichkeit, als die

Wahl zu wiederholen. Zum Redaktionsschluss

am 08.12. um 16

Uhr war der Stand der Dinge folgender:

am Mittwoch, dem 09.12.

wird der Wahlprüfungsausschuss

über eine Wiederholung der Wahl

beraten und dem Stadtrat eine

Er will noch mal gewählt werden: Ullrich Sierau (SPD)

Empfehlung aussprechen, über

die dieser einen Tag später entscheiden

wird.

Da sich auch die SPD mittlerweile

für eine Wiederholung ausgesprochen

hatte, bestehen nunmehr

keine Zweifel daran, dass es zu

Er auch: Joachim Pohlmann

(mittlerweile CDU)

einem erneuten Urnengang kommen

wird. Strittig ist somit lediglich

der Termin. War zunächst

gerüchteweise der 09. Mai – der


Tag der Landtagswahl in NRW –

im Gespräch, so brachte Annette

Littmann (FDP) einen Termin Ende

Februar aufs Tapet.

Das Rathaus als

Kuriositätenkabinett

Wenn der Rat einer Wahlwiederholung

zustimmt bzw. zugestimmt

hat, steht Dortmund vor einer kuriosen

Situation. Denn dann wird

alles auf Start zurückgesetzt.

Falls die KandidatInnen nicht verzichten,

müssen die Parteien dieselben

Leute ins Rennen schicken

wie im August. Ullrich Sierau darf

dann nicht als Oberbürgermeister,

sondern als Planungsdezernent

antreten. Er müsste dann sogar

sein OB-Büro räumen.

Seine Amtsgeschäfte übernimmt

Sozialdezernent Siegfried Pogadl

(SPD) und Birgit Jörder (ebenfalls

SPD) leitet als 1. Bürgermeisterin

die Ratssitzungen. All dies bedeutet:

nach Ablauf der einmonatigen

Einspruchsfrist steht Dortmund bis

zur Wiederholung der Wahl ohne

Oberbürgermeister da!

SPD bettelt um Opposition

Egal wann es zur Wiederholung

der Wahl kommen wird, eines

steht fest: die Genossen lassen

momentan nichts unversucht,

um ihre vermeintlich abonnierte

Herrschaft in Dortmund alsbald

an ein Ende zu bringen. Nach

dem scheinbar unmotivierten

und die Realitäten verkennenden

Bruch mit den Grünen stehen die

Sozialdemokraten nun ziemlich

alleine da und werden ihre „Rot

Pur“-Träume wohl beerdigen kön-

Wann dürfen/müssen wir wieder wählen?

nen, noch bevor sie überhaupt

Konturen angenommen haben.

Selbst die nicht immer glücklich

agierende Dortmunder Dauer-

Opposition kann sich eigentlich

kaum noch dagegen wehren,

demnächst die Sozialdemokratie

nach über 60 Jahren vom Thron zu

stoßen und eine Mehrheit jenseits

von Rot hinzubekommen. Ob Ull-

rich Sierau dann vom Wähler die

Tracht Prügel bekommt, die sein

Vorgänger viel mehr verdient hätte

und als der Dortmunder Oberbürgermeister

mit der kürzesten

Amtszeit in die Geschichte eingehen

oder erneut die Mehrheit

der Stimmen erhalten wird, bleibt

abzuwarten.

Aber Tatsache ist: Inmitten der

besinnlichen Adventzeit heißt es

in Dortmund nun „Willkommen

zurück im Wahlkampf“!

Lesermeinung zu dem Artikel

„Die Wahrheit ist eine Tochter

der Zeit“ - Politik in Dortmund

im November

Die Wahrheit ist die Tochter

der Zeit! Nichts ist in der Politik

schlimmer als enttäuschte Hoffnungen

und verlorenes Vertrauen.

Was den Artikel auszeichnet, ist

die prägnante Zusammenfassung

der politischen Fakten in der

Stadt. Die Meister der Erklärungen

kommen an einen Punkt, wo ihre

unglaublich guten Erklärungen

plötzlich Erklärungen werden, die

kaum noch zu glauben sind.

Die Wähler wollen klügere Parlamentarier,

mehr Transparenz

einer zivilisierten Politik und eine

bessere Kontrolle der Verwaltung.

Natürlich ist die Demokratie die

Herrschaft des Volkes, aber wenn

niemand mehr die Anstrengung

unternimmt das Volk zu überzeu-

gen, verliert Politik ihre Würde.

Hochmut und Selbstüberschätzung

sind die schlimmsten Äußerungsformen

von Eitelkeit.

Dabei brauchen die Menschen

in Dortmund derzeit nichts mehr

als eine starke Führung, die das

erschütterte Vertrauen wieder herstellen

kann. Stattdessen wird es

derzeit weiter auf allen Ebenen

verspielt.

Alte Botschaften werden immer

nur neu verpackt oder umformuliert.

Die Papiere zum Haushalt

wirken eher wie eine Präsentation

für Autoverkäufer als wie ein

durchdachtes Sanierungskonzept.

Viele Politiker in der Stadt bewegen

sich nach der Devise „For

punching above its weight„ d.h.

wie ein Weltergewichtler, der

glaubt einen Schwergewichtsboxer

K.O. schlagen zu können.

Reinhard Wawziniak

19


Im Rahmen der Aktion „Sicher unterwegs

in NRW“, die unter dem

Motto „Kinder sehen es anders“

20

„Meister auf dem Fahrrad“-Verkehrssicherheitstage 2009

Bürgermeisterin Birgit Jörder vergab Preise

Die „Meister auf dem Fahrrad“ wurden im Rathaus von

Bürgermeisterin Birgit Jörder geehrt Foto: H. Hoppmann

steht, wurden auch 2009 wieder

die Meister auf dem Fahrrad

ermittelt. Bürgermeisterin Birgit

Jörder begrüßte am 24. November

die Preisträger/innen im Rathaus

und überreichte ihnen ihre Preise.

Wie in den Jahren zuvor hatten

sich die Dortmunder Grund- und

Sonderschulen wieder mit über

3500 Schülerinnen und Schülern

im Alter zwischen 10 und 13 Jahren

an diesem Wettbewerb beteiligt.

Als Siegerin ging Ayasha Küppenbender

hervor, die als 1. Preis

ein Fahrrad erhielt. Aber auch die

Nächstplatzierten hatten ausgezeichnete

Leistungen erbracht,

so dass weitere 21 Schülerinnen

und Schüler geehrt wurden und

Preise erhielten. Es standen Preise

rund um das Fahrrad, wie Fahrradhelme,

Fahrradtaschen, Beleuchtungskörper

etc. zur Verfügung.

Darüber hinaus beteiligten

sich auch drei Hauptschulen mit

insgesamt 60 Schülern (11 bis

14-jährige) an dem Wettbewerb.

Sieger in dieser Gruppe wurde

Sabrine Aouich, die ebenfalls ein

Fahrrad gewann. Für eine vergnügliche

Mitgestaltung und Moderation

der Veranstaltung sorgte

wie in der Vergangenheit der

Künstler „Friedhelm“ Susok.

Allen Lesern, Kunden und Freunden

wünschen wir ein schönes

Weihnachtsfest &

ein starkes 2010!


Wunschgroßeltern

gesucht!

Ende Oktober wurde im Dortmunder

Mehrgenerationenhaus das Projekt

Dortmunder Wunschgroßeltern“-

Vermittlung vorgestellt. Das generationsübergreifende

Projekt verbindet

in ganz Dortmund Familien

mit Kindern mit einer permanent

anwachsenden enkellosen Großel-

Das Interesse an dem Pop-Oratorium

„Die 10 Gebote“ ist riesengroß:

Mehr als zwei Monate vor

der Premiere am 17.01.2010 in

der Westfalenhalle Dortmund war

das Mega-Event – mit Sinfonieorchester

und über 2.500 singenden

Darstellerinnen und Darstellern –

bereits ausverkauft.

Wegen der großen Nachfrage können

Interessierte ab sofort Karten

für die Vorpremiere (öffentliche

Generalprobe) am 16.10.2010

um 20.00 Uhr erwerben. „Wir

terngeneration. Schon im Sommer

haben Mitglieder des Mehrgenerationenhaus-Mütterzentrums

damit

begonnen, entsprechende Familien

mit passenden Seniorinnen und

Senioren zusammenzubringen. In

diesem Jahr wurde die ganze Sache

weiter systematisiert und mit dem

Familien-Projekt ein starker Partner

mit ins Boot genommen. Zusammen

mit dem Familienbüro Hombruch

wird das Projekt derzeit in einer Pilotphase

getestet. Nachdem es von

Familien reichliche Anfragen gibt,

fehlen aber noch die Seniorinnen

und Senioren, die bereit und in

der Lage sind, eine Beziehung mit

10 Gebote, 2.555 Stimmen, 9.500 Zuschauer

Pop-Oratorium zur Kulturhauptstadt 2010 in der Westfalenhalle Dortmund

sind selbst völlig überrascht von

dem starken Andrang. Aber wir

freuen uns natürlich auch über

die Resonanz. Jetzt wollen wir vor

allem Jugendlichen eine Möglichkeit

geben, bei diesem Ereignis

dabei zu sein“, so Organisator

Ralf Rathmann. Karten für die Vorpremiere

können ab 15,50 € im

Internet oder bei allen bekannten

Vorverkaufsstellen erworben werden.

Jugendgruppen ab Personen

erhalten bereits ab 10,00 € pro

Person Eintritt.

Ein Pop-Oratorium

von Michael Kunze und Dieter Falk

Mit Michael Eisenburger I Bahar Kizil I Yosefi n Buohler

Paul Falk I Otto Sander (Stimme Gottes) und vielen anderen

Sa.16.01.2010 Vorpremiere (öffentliche Generalprobe)

So.17.01.2010 Uraufführung Ausverkauft!

Westfalenhalle 1 / Dortmund

Tickets & Infos: www.die10gebote.de oder 02302/28 222-22

www.ticketmaster.de • Tel. 01805-969-0000 und alle bekannten Vorverkaufsstellen

Veranstalter: Ev. Kirche im Rheinland und Ev. Kirche von Westfalen und Creative Kirche Witten

Anzeige

einer ihnen unbekannten Familie

einzugehen. Daher wurde eine Strategie

entwickelt, wie Seniorinnen

und Senioren gewonnen werden

können - insbesondere bei Einrichtungen

und Treffpunkten von älteren

Menschen soll für diese Projektidee

geworben werden.

Interessierte Wunschgroßeltern können

sich melden bei Frau Sandra

Linnenkamp im Mütterzentrum unter

Tel. (0231) 222 10 50 oder mueze-linnenkamp@dokom.net

oder

auch bei Frau Marion Reichenberg

im Familienbüro Hombruch unter

(0231) 50-283027 bzw. mreichen@

stadtdo.de

Das Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“

ist ein Beitrag der Evangelischen

Kirche von Westfalen

und der Evangelischen Kirche im

Rheinland zur Kulturhauptstadt

2010. Es wurde extra für diesen

Anlass von Dieter Falk, Musikproduzent

und im Jahr 2006 Mitglied

der „Pop-Stars“-Jury, komponiert.

Der Text stammt von Echogewinner

Michael Kunze. Sein Meisterwerk

„Elisabeth“ ist eines der

meistgesehenen deutschen Musicals.

Neben einem Orchester, Band

und über 2.500 SängerInnen aus

90 Chören erwarten die Zuschauer

zahlreiche bekannte Solisten.

So wird etwa Bahar, sonst mit dem

Trio „Monrose“ erfolgreich in den

Charts vertreten, Ziporah, die Frau

des Mose, singen. Ein besonderes

Erlebnis wird die Stimme Gottes

sein, die Schauspieler Otto Sander

eindrucksvoll interpretiert.

Das Oratorium erzählt die Geschichte

des Volkes Israel von der

Berufung des Mose über den Auszug

aus Ägypten bis zum Empfang

der 10 Gebote am Berg Sinai.

Zwei Kinder führen musikalisch

durch die Story.

Karten:

E-Mail: service@die10gebote.de

oder Kartentelefon: 02302/28222-

22 oder im Internet: www.die-

10gebote.de

Gewinnspiel

Möchten Sie gerne bei diesem Ereignis dabei sein?

Die Creative Kirche stellt uns für die Vorstellung am 16.1.10 (Vorpremiere)

4 x2 Karten und für die Vorstellung am 17.1.10 (Premiere,

AUSVERKAUFT ) 2 x 2 Karten zur Verfügung, die Sie gewinnen

können.

Sie müssen dazu nur die folgende Frage beantworten:

Wer ist der Komponist des Pop-Oratoriums?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie diese

an die Redaktion: IN-Stadtmagazine, Arminiusstraße 1, 44149

Dortmund. Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das Datum des Poststempels. Bei mehreren Einsendungen

entscheidet das Los. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

121


22

„Kubas Kunst und Leben“ bei Möbel Drees

Soroptimist Dortmund Ruhr-Region

präsentierte exklusiv und nur an

einem Sonntag, Anfang November,

bei Möbel Drees im Stadtteil Bodel-

schwingh eine Ausstellung mit dem

Titel „Kunst und Leben – Werke zeitgenössischer

Künstler aus Kuba.“ Von

11 bis 16 Uhr fand eine Kunst-Matinee

mit Benefiz-Verkauf statt. Ab 11.00

Uhr konnten Interessierte die Bilder

vorab für eine halbe Stunde besichtigen.

Dann folgten die Begrüßung

durch die Club-Präsidentin Barbara

Wiemann und ein Grußwort des Gesandten

und Leiters der Außenstelle

der kubanischen Botschaft, Jose Car-

los Rodriguez Ruiz, in Deutschland.

Er war extra aus Bonn angereist. Die

Einführung in die „Zeitgenössische

Kunst aus Kuba“ übernahm als Sozialwissenschaftlerin

und Kuba-Expertin,

Gabriele Meyer-Ullrich. Nach einer

Matinee mit Fingerfood, kubanischen

Cocktails und südamerikanischen

Klängen gab es für die zahlreichen

Besucher Gelegenheit, die ausgestellten

Werke zu erstehen.

Mit den erzielten Erlösen werden die

einzelnen Künstlerinnen und Künstler

sowie die Musikhochschule “Guillermo

Tomas“ für talentierte Kinder und

Jugendliche in Havanna unterstützt,

die schon berühmte Musiker- und

Sängergrößen hervorgebracht hat.

Hintergrund Soroptimist International

ist weltweit mit über 95.000 Mitgliedern

aus 123 Ländern die größte

internationale Service-Vereinigung

berufstätiger Frauen und auch beim

Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten

Nationen vertreten. Der Name ist

abgeleitet vom lateinischen „sorores

optimae“ – was „die besten Schwestern“

bedeutet. Er gilt zugleich als

Anspruch an das Verhalten der Mitglieder

in Leben und Beruf. Im Club

Dortmund RuhrRegion engagieren

sich Frauen aus Castrop-Rauxel, Dortmund,

Gelsenkirchen, Herne, Lünen

und Schwerte.

v. l. Barbara Wiemann, Jose Carlos Rodriquez Ruiz, Gabriele Meyer-Ulrich und Inhaberin Frau Golz vom Möbelhaus Drees


C M Y CM MY CY CMY K

Wir sind in jedem Vorort

zu Hause

zahlreiche Verbindungen

dichtes NachtExpress-Netz

zentrale Anschlussmöglichkeiten

Weitere Infos: www.bus-und-bahn.de

akut.54.1

23


Nachdem erst Anfang Oktober die

„Kloppo-Tour“ für großes Aufsehen

in Dortmund gesorgt hatte, ermöglichte

BVB-Ausrüster Kappa nun

ein weiteres Ereignis, welches viele

Fußball-Fans elektrisierte. Rund 500

Borussen-Fans hatten sich bei Kappa

beworben, um das Champions

League Topspiel zwischen dem FC

Barcelona und Inter Mailand in kleiner

Runde mit BVB-Coach Jürgen

Klopp anschauen zu können.

„Wehe, jemand läuft durchs Bild“,

begrüßte Kloppo seine Fans im

„Balke“ an der Hohen Straße, während

er sich in einen bequemen

Ledersessel fallen ließ und sich das

Gewinner-Quartett um ihn herum

platzierte. Die Freude auf das Spiel

und die Aussicht auf messerscharfe

Spielanalysen ihres Lieblingstrainers

war den Co-Trainern des Abends anzusehen.

Und die vier Glücklichen,

die den Zuschlag erhalten hatten,

wurden nicht enttäuscht.

Eine Ledergarnitur voll geballtem

Fußballverstand

„In Braunschweig sind nicht viele,

die von Fußball Ahnung haben“,

beschrieb Nadine Heimann (22) das

Dilemma, als eingefleischte Borussin

seit März zwecks Studiums in

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein liebevolles Zuhause für

Hunde aus spanischen Tötungsstationen die sonst die Weihnachtstage nicht überleben werden!

24

Alice, ca. 5 Jahre Bossi, ca. 3 Jahre Dolorita, (einäugig) Dingo, ca. 7 Jahre

Laura, ca. 10 Mon. Luz, ca. 2 Jahre Mira, ca. 9 Monate Natalia, ca. 3 Jahre

Wilson, ca. 10 Mon.

Schwarz-gelbe Experten unter sich

Fans verbrachten mit Kloppo einen gemütlichen Fußballabend

Braunschweig wohnen zu müssen.

Noch schlimmer hatte es Christiane

Ewers (41) getroffen. Die nach

eigener Aussage „Fußballverrückte“

besitzt seit 20 Jahren eine Dauer-

karte und ist trotzdem mit einem

Schalker liiert, den sie zu dieser Gelegenheit

sogar als ihre Begleitung

mitgebracht hatte. Doch an diesem

Abend lag die Toleranz-Schwelle

auf günstiger Höhe für Menschen

Rico, 1 Jahr

aus Wanne-Eickel-West. Beide Damen

waren froh, endlich mal ein

Gegenüber zu haben, das ihnen in

Sachen Fußballverstand das Wasser

reichen konnte.

„Was für ein geiles Tor!“ Jürgen „Kloppo“ Klopp umrahmt von Thomas Fabri, Mathias

Kraffzik, Christiane Ewers und Nadine Heimann (v.l.)

Auch die Herren der Schöpfung

kamen nicht zu kurz. Thomas Fabri

(42) und Mathias Kraffzik (21) konnten

ihr Glück kaum fassen, neben

Kloppo das Spiel zu sehen und mit

ihm zu fachsimpeln.

Tiwo, 11 Mon.

Taktikschulung mit Kloppo

Bei italienischen Leckereien und

kühlem Bier herrschte den ganzen

Abend eine ausgelassene Stimmung,

die in der Halbzeitpause

ihren Höhepunkt erreichte. An einer

Flipchart analysierte Kloppo

die 1. Halbzeit des hochklassigen

Spiels und verdeutlichte mit Kreuzen

und Kreisen die taktische Ausrichtung

beider Teams beim 2:0. Er

erklärte, warum diese so genannte

„Zweiter-Pfosten-Problematik“ immer

besonders gefährlich ist und

fragte sich gleichzeitig, warum seine

Jungs das nicht auch mal öfter

so machen. In Halbzeit 2 forderte

der Schwabe Kloppo, auf die Konferenzschaltung

umzuschalten und

fieberte mit seinen Stuttgartern,

die zeitgleich in Glasgow antraten

und die dortigen Rangers mit 2:0

schlugen. Doch eigentlich spielte es

keine Rolle, welches Spiel auf der

Leinwand lief, alles achtete nur auf

den BVB-Coach und lauschte seinen

fachmännischen Kommentaren.

Am Ende war die Begeisterung groß

- alle waren sich einig, einen unvergesslichen

Abend erlebt zu haben

und auch Kloppo selbst genoss den

Fußballabend sichtlich in vollen Zügen.

Text: Stephan Kottkamp Foto: Christian Götte

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns

geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden sich

noch viele kleine und große Hunde, die kurz vor

Weihnachten ALLE eingeschläfert werden, weil in den

Stationen bis Januar Bertriebsferien sind.

Sie hoffen verzweifelt, vorher ein liebevolles

Zuhause zu finden!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de


Der Aplerbecker Weinfachhandel

„Weinblatt“ und die Schule am

Marsbruch sind stolz: Bereits zum

4. Mal gab es den „Aktionswein“

von Weinblatt-Inhaber Ralf Barthel

zugunsten eines Unterrichtsprojekts

für die körper- und mehrfachbehinderten

Kinder der Förderschule

am Marsbruch in Aplerbeck. 1200

Flaschen wurden verkauft und der

Erlös von einem Euro pro Flasche

floss in das Projekt „Lese- und

Rechtschreibförderung“ der Schule.

Kinder der Unterstufe hatten das

Etikett für die Aktionsweinflasche

Ganz in rot präsentierte sich die

24. Buchwoche der katholischen

öffentlichen Bücherei (KöB) in

Sölde. In Anlehnung an das Motto

„China“ der Frankfurter Buchmesse

hatten die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter das Gemeindehaus in

der Landesfarbe geschmückt und

auch sich selbst in – rote – Schale

geworfen. In der Zeit vom 14.

bis zum 18. November lockte das

Event fast 400 Besucher in das

Gemeindehaus an der Sölder Straße.

Neben Büchern rund um das

Motto China hatten die Mitarbeiter

auch aus vielen anderen Genres

eine ansehnliche Auswahl zusammengestellt.

Zum Tisch mit den

Kinderbüchern lockte ein großer

Plüschhase, über der Belletristik

Erfolgreiche Spendenaktion

hinten v. l.: Ralf Barthel (Weinblatt), Brigitte Thalemann (Lehrerin), Ingo Kuhles (Förderverein),

Dorothea Ropers (Lehrerin), Andrea Kuhles (Schulpflegschaft); vorn: die Schüler

Lelong, Salma, Marc und Yannick

Buchwoche mit „Lese-Tour“

thronte eine kleine Buddhastatue

und die Krimis fanden sich zwischen

hübsch drapierten Blumen-

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KöB

freuen sich über den Erfolg der Buchwoche

sträußen. Im extra aufgebauten

chinesischen Café luden bunte

Lampions, konfuzianische Sprüche

auf den Tischen und ein chinesisches

„Guten Tag“ an der Wand

zum Verweilen ein. Hier konnten

die Literaturliebhaber nach Belie-

Jeder hat schon die Erfahrung gemacht,

dass die guten Vorsätze,

die man sich zum Jahresende vorgenommen

hat, drei Wochen später

schon wieder vergessen sind.

Auch Sportler kennen das: Gute

Vorsätze reichen für den Sieg

nicht aus. Die Athleten sind nur

Spitzenklasse, wenn sie von erfahrenen

Trainern angeleitet und zum

Ziel geführt werden.

„Ähnlich ist es auch bei der Einzelnachhilfe“,

betont Holger

Klausmann von Abacus-Dortmund.

Schüler aller Schularten

werden von ausgesuchten „Trainern“

oder besser gesagt Nachhilfelehrer/innen

zu Hause begleitet

und so in mehr als 90%der Fälle

zum Erfolg geführt.

Der besondere Service von Abacus

ist der qualifizierte Einzelunterricht

in den heimischen vier

Wänden des Schülers. Damit

fallen auch die oftmals lästigen

Fahrten für die Eltern weg. Das

Anzeige

ben schmökern oder einfach nur

bei Kaffee und Kuchen die Atmosphäre

genießen. Dieses Jahr fand

zusammen mit der Buchwoche

zum ersten Mal eine abendliche

„Litera-Tour“ statt. Vier Vorleser

präsentierten hierbei verschiedene

Bücher an exklusiven Orten. Etwa

in der benachbarten Marienkirche,

wo nur ein paar Kerzen die Lesung

Individuelle Nachhilfe im eigenen Heim

Abacus-Konzept geht auf das sehr

individuelle Lernverhalten der unterschiedlichen

Schüler ein. „Jeder

Mensch lernt eben anders“, erklärt

Herr Klausmann von Abacus.

Einzelnachhilfe ist für Schüler, die

gute Vorsätze in die Tat umsetzen

wollen. Je früher das „Training“

beginnt, desto schneller stellt sich

der Erfolg ein.

Unter http://dortmund.abacusnachhilfe.de

können sich sowohl

die Eltern als auch die Schüler

rundum informieren. Gerne steht

Ihnen Holger Klausmann auch

persönlich für Ihre Fragen und Buchungen

unter 0231/9651114 zur

Verfügung.

gestaltet. Da der Aktionswein Cuvee

Sommertänzer (Riesling, Scheurebe,

Silvaner und Gewürztraminer) mittlerweile

sehr bekannt ist, waren die

1200 Flaschen innerhalb weniger

Wochen verkauft. Während der Verkaufsaktion

war der „Bücherwurm“

zu Gast im Weingeschäft, eine elektronische

Vorlesehilfe, welche von

der Spendensumme angeschafft

wird. Anfang November erfolgte in

der Schule die feierliche Übergabe

des Spendenschecks an den Förderverein

- und auch der „Bücherwurm“

war wieder dabei.

erhellten und so eine ganz besondere

Atmosphäre schufen. Jana

Rönsch, mit 18 Jahren die jüngste

Vorleserin, las in der Kinderecke

der Bücherei aus dem Fantasyroman

Bartimäus und begeisterte damit

die jungen Literatur-Fans. Die

ausgestellten Bücher konnten auch

direkt vor Ort gekauft werden, aber

Christel Niklas, eine der 12 ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen, erklärt,

dass es der KöB nicht um Gewinn

geht: „Mit der Bücherwoche

möchten wir den Leuten zeigen,

was für ein vielfältiges Angebot wir

hier bieten.“ Schmunzelnd ergänzt

sie: „Selbst manche Gemeindemitglieder

sind überrascht, wenn sie

erfahren, dass es in Sölde eine kostenlose

Bibliothek gibt.“

Buchtipps aus Ihrer

Bibliothek Aplerbeck

Charlotte Link

Das andere Kind

Blanvalet 2009

9783764502799

Zwei brutal begangene Morde,

die kurz hintereinander in einem

kleinen nordenglischen Küstenstädtchen

geschehen, werfen die

Frage auf, ob die Verbrechen ihren

Ursprung in der Vergangenheit

haben. Eine ermittelnde Polizistin

muss entsetzt erkennen,

dass es für ihr Eingreifen zu spät

sein könnte. Dem Leser wird vor

Augen geführt, welche Konsequenzen

Gleichgültigkeit und

„Wegsehen“ haben können.

Ursula Seelig, Zweigsbibliotheksleiterin

Nächste Lesung in der Bibliothek

Aplerbeck: Am 28.1.2010 um 17

Uhr - Lesung mit Ilona Hümmecke

25


H H H

26

Das Roden

wünscht allen Kunden ein Frohes Weihnachtsfest

Frohe Weihnachten

Es war die erste große öffentliche

Veranstaltung mit der neuen Heimleiterin

Frau Christina Lutz und es

war eine sehr erfolgreiche, denn der

Basar zur Adventszeit, der Ende November

im Seniorenhaus Neue Ca-

H

H H

Sonde raktion

nur i m Dezember Geschenkgutsche in

1 2 x 90 Min 199.- €

und ein gutes neues Jahr

H

Sprachkurs oder Computerkurs

Erwachsene oder Senioren

Do - Aplerbeck 31 77 8 66

H

Adventlicher Basar feierte Premiere im Seniorenhaus Neue Caroline

roline Premiere feierte, fand großen

Anklang.

Ca. 15 Stände erfreuten die Besucher

mit weihnachtlichen Artikeln,

H

H H

H

H

unter anderem angefertigt vom

DRK Kindergarten, der Seniorenbegegnungsstätte

und dem Verein

„Wir für Holzwickede“. Beginn war

H H

H

eigentlich erst um 14:00 Uhr, aber

die ersten Gäste ‚trudelten‘ schon

gegen 13:00 Uhr ein, so dass später

kaum noch Sitzplätze im Café

des Hauses zu bekommen waren.

Um 15:00 Uhr waren dann schon

alle Parkplätze rund ums Haus

belegt. Wer im Café keinen Platz

fand, konnte sich bei recht milden

Temperaturen am Grillstand versorgen,

der im Garten des Hauses

aufgebaut war. Für die musikalische

Unterhaltung im und um das Haus

herum sorgte ein Leierkastenspieler.

Mit Einbruch der Dunkelheit um

17:00 Uhr endete der Basar, der im

nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt

wird.


ergcenter

und einen guten Start ins neue Jahr!

Hans-Christoph Vierling

Pfarrer Hans-Christoph Vierling sagt

„Goodbye“

23 Jahre war er in der Georgs-Gemeinde

in Aplerbeck tätig und hat

in dieser Zeit das Gemeindeleben

aktiv mitgestaltet und beeinflusst.

Seine erste Pfarrstelle trat er 1974

in Mansfeld in der Prignitz/Brandenburg

an.

Nach 7 Jahren ging es dann nach

Premnitz bei Brandenburg an der

Havel. 3 Jahre später erfolgte die

Ausreise in die Bundesrepublik.

Seine Tätigkeit in der Gemeinde

Aplerbeck nahm er 1987 auf. Seine

Arbeit war immer von Mensch-

Verabschiedung in den Vorruhestand

lichkeit, Toleranz, Offenheit,

Herzlichkeit, Einsatz für gerechte

Verhältnisse, Spiritualität und Humor

geprägt und er bezog auch

Nichtgemeindemitglieder und

Menschen anderer oder keiner

Glaubensrichtungen mit ein. Auf

die Frage, was er nun als erstes

mache, kam sehr spontan: “Ausschlafen.“

Aber H.C. Vierling hat noch viel

mehr Pläne für die Zukunft: Seine

Englischkenntnisse will er verbessern,

ein Musikinstrument erler-

H

H H H

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H H H

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nen, ehrenamtliche Tätigkeiten

ausüben und natürlich bleibt er

aktiv in der Weltladengruppe, die

auch weiterhin von seiner Frau

Allmut Vierling geleitet wird. Langeweile

wird es bei den Vierlings

sicher auch im Ruhestand nicht

geben.

Am 29. November wurde Hans-

Christoph Vierling in einem feierlichen

Gottesdienst in der Großen

Kirche in Aplerbeck verabschiedet.

Seine letzte Predigt in der Gemeinde

war wie immer prägnant,

realitätsbezogen, verständlich

und lebensnah - „Liebe deinen

Nächsten wie dich selbst.“

27


28

Verein der Garten- und Blumenfreunde

Dortmund Sölderholz Veranstaltungsplan

1. Quartal 2010

Do. 21.1. 19:30 Uhr,

Haus Sievert in Do-

Lichtendorf Jahreshauptversammlung

Dia-Vortrag: Das Wendland,

Referent: Werner Feß, Do-Lichtendorf

(Vereinsvorsitzender), Anmeldung

zur Vereinsreise vom

7.6.-12.6.2010 Wendland, Do.

18.2. 19:30 Uhr, Haus Sievert in

Do-Lichtendorf Fachvortrag: Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung,

Referentin: Rechtsanwältin

Nadja Lüders, Do-Lichtendorf

Sa. 27.2. 14:00 Uhr, Schnittkur-

sus für Obst- und Ziergehölze, Im

Schulgarten der Bodieckschule,

Do-Sölderholz, Bodieckstraße.Referent:

Manfred Terbrüggen, Bad

Sassendorf Do. 18.3. 19:30 Uhr,

Haus Sievert in Do-Lichtendorf Video-Vortrag

mit praktischen Vorführungen:

Wie bewege ich mich

rückenschonend bei der Gartenarbeit?

Referent: Physiotherapeut

Theon Moenbeek, Do-Kirchhörde,

Geringfügige Änderungen

vorbehalten. Der Eintritt zu den

Fachvorträgen ist frei. Gäste sind

herzlich willkommen!

„Ersthelfer von morgen“

Im Ev. Familienzentrum Aplerbecker

Mark, Schwerter Str. 284

wurde ein von den Johannitern

geleiteter Erste-Hilfe Workshop für

Kindergartenkinder angeboten.

Themen waren unter anderem das

richtige Absetzen eines Notrufes sowie

das Anlegen von Pflastern und

Verbänden, das zu Hause natürlich

an Mama, Papa, Oma und Opa

gründlich ausprobiert wurde. Das

Blaulicht und das tönende Martins-

Im Ev. Familienzentrum Aplerbecker Mark fand ein Erste-Hilfe

Kurs für Kindergartenkinder statt

horn faszinierten die Kinder. Nach

der Inspektion des Rettungswagens

bekamen die Kinder mit einer Urkunde

bescheinigt, dass sie „Ersthelfer

von morgen“ sind. Ev. Georgs-

Kirchengemeinde Dortmund

Was ist eine Radierung?

Diese Frage beantwortet Derick

Meßling in seinen Kursen

Im November gab Derick Meßling,

freischaffender Radierungskünstler,

einen Kurs zum Thema

Radierungen in seiner Galerie in

der Apelbachstraße 9. Didier Vezin,

ebenfalls ein bekannter Dortmunder

Künstler und Siegfried

Krüger vom Arbeitskreis Kreatives

Gestalten der Volksbühne

Dortmund und des Bilderfensters

in Sölde, wollten Erfahrungen

in den Grundlagen der Radierungen

sammeln. Radierung vom

(Lateinischen „radere“= kratzen,

wegnehmen,entfernen) bezeichnet

ein grafisches Tiefdruckverfahren

der künstlerischen Druckgrafik.

Die ersten Radierungen

entstanden im 15. Jahrhundert

ungefähr zeitgleich mit der Entstehung

der Papiermühlen.

Diese ersten Drucke wurden von

Waffen- und Goldschmieden

hergestellt, indem sie Ruß in die

Vertiefung ihrer Stücke (Verzierungen)

rieben und Abdrücke

nahmen.

Eine Überlieferung ist von Masaccio

um 1400 belegt. Die ersten

nachweisbaren Eisenradierungen

stammen aus dem Jahre 1515

von Albrecht Dürer. Für die Her-

stellung von Druckplatten (aus

Kupfer, Messing oder Zink) gibt es

zwei verschiedene Techniken: die

Kaltnadelradierung, hier wird die

Zeichnung mit einer Nadel eingeritzt

in Form von Punkten und

Linien. Bei der die Ätzradierung

wird das Motiv eingeätzt. Die

so entstandenen Vertiefungen auf

der Platte nehmen Farbe auf und

mit einem Lappen wird die überschüssige

Farbe von der glatten

Oberfläche entfernt. Die Platte

wird auf ein eingefeuchtetes Papier

gedrückt, beim Tiefdruck

v. l. Siegfried Krüger, Derick Meßling und Didier Vezin beim letzten Schliff an der Druckplatte

bedient man sich einer Walzendruckpresse,

und die Farbe wird

aus den „Verletzungen“ der Platte

herausgezogen und erscheint als

Bild auf dem Papier. Dieses ist nur

eine kurze Einführung in den Bereich

der Radierungen. Wer mehr

dazu erfahren möchte, kann es

bei Derick Meßling am 23./24. Januar

2010 oder am 27./28. Februar

2010 bei einem Wochenendseminar

herausfinden.

Die beiden Teilnehmer des Novemberkurses

konnten “kratzen“,

„färben“ und die Druckerpresse

betätigen und waren von dem

Ergebnis ihrer Radierungen sehr

beeindruckt. Anmeldung unter:

0231 /45 28 81.

Stil & Blüte in Sölde eröffnet neu

Seit Oktober gibt es in Sölde,

Sölderstraße 119, wieder ein Blumenfachgeschäft.

Floristin Regina Arndt hat den

Sprung in die Selbständigkeit gewagt.

Stilvolle und ansprechende

Floristik und vieles mehr erwartet

den Kunden.

v. l.: Schwester Gabi Menneke und Inhaberin Regina Arndt


Deutsche ILCO – Selbsthilfevereinigung für

Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs

Mehr als 60.000 Menschen erkranken

in der BRD jährlich an

Anne Reineke-Schrieber und Jochen

Schrieber mit ihrem Aktionsstand auf

dem Aplerbecker Apfelmarkt

Darmkrebs. Über 100.000 tragen

einen so genannten Stoma, einen

künstlichen Darmausgang. Die

ILCO hat es sich zur Aufgabe ge-

macht, Betroffenen zu helfen und

sie seelisch und praktisch zu unterstützen.

Die Vermittlung von Informationen,

der Austausch mit Gleichbetroffenen

oder die Ausrichtung

von Veranstaltungen bietet die

ILCO an. Die ILCO bemüht sich,

das Wissen und das Verständnis

in der Bevölkerung zu verbessern

und den Betroffenen somit Schutz

vor Benachteiligung und Ausgrenzung

zu bieten. So findet in

Dortmund an jedem 4. Donnerstag

im Monat ab 15 Uhr eine Einzelberatung

und um 17 Uhr ein

Treffen im Wilhelm-Hansmann-

Haus an der Märkischen Straße

21 statt. Für Fragen steht Ihnen

die Regionalsprecherin Anne Reineke-Schrieber

gerne zur Verfügung.

Tel: 0231-445193; E-Mail:

Aschrieber@t-online.de oder im

Internet unter: www. Ilco.de.

Bei der Kunstagentin Cornelia Bartl

ist immer etwas los

Am 13.12.2009 Ausstellungseröffnung

„VonHerzzuHerz“

mit Aktion-Kunst Malerei I Skulp-

Malerin Helga Hoicke unter ihren

„Werken“

turen; Künstlerin ist Ulrike Fischer;

Vernissage 17:00 bis 22.00 Uhr

25.12.2009 Kunstbarabend

Candle Light Dinner für dich - 1.

Weihnachten nicht allein...;

3 Gänge Menue mit „Gans“; Getränke

werden mitgebracht;

Beginn 19:00 Uhr; Kostenbeitrag

pro Person 30.-;

Anmeldung unter 0231 5304007

31.12.2009 Weiße Silvester

2009/2010

Weiße Kunst, Weiße Getränke,

Weißes Essen,Weiße Garderobe,

Tanz zur Worldmusik

Beginn 19:00 Uhr; Kostenbei-

trag pro Person 30.-; Anmeldung

bei Cornelia Bartl unter: 0231

5304007, Mail: c.bartl@kunstagentin.de

15.01.2010 IHK Ausstellungseröffnung

„Europäische Kunst

2010“ 1. Teil, Beginn: 11:00 Uhr

Künstler: Dagmar Dost-Nolden,

Ali Zülfikar, Malerei I Installation

15.01.2010 Kunstbarabend und

Ausstellungseröffnung „Puppets

in the City“

Künstler: Franko Camue; Eröffnungsrede

durch eine Kunsthistorikerin;

Musikalische Begleitung;

Kunst bei Conny

Jeder bringt etwas mit, zum Trinken

oder Knabbern;

Vernissage ab 19:00 Uhr

“Back to the roots”

“Jam Jazz“ im Aplerbecker Ratskeller

Nach 13 Konzerten “Jazz in Berg

hofen” und 3 Veranstaltungen

“Jazz in Aplerbeck“ geht es mit

dem ursprünglichen Konzept

unter dem Motto „Jazz im Ratskeller“

weiter mit der beliebten

Konzertreihe des Aplerbecker

Bezirksmarketings. Anfang November

fanden sich zahlreiche

Jazzfans im Ratskeller ein, um

eine mitreißende Jamsession zu

erleben. Achim Rekowski (Gitarre)

und Denise Kireè (Gesang und

Querflöte) machten den Anfang

mit bekannten Jazz-Klassikern

wie “Autumn leaves“, „Moon River“

oder „The girl from Ipanema“.

Danach gab es auf der Bühne

einen munterer Wechsel von

spielfreudigen und gut gelaunten

Musikern: Stephan Kirchhoff,

Achim Rekowski, Frank Fehringer

(alle Gitarre), Mitorganisator No-

v. l.: Norbert Heckendorf, Denise Kireè und Achim Rekowski

bert Heckendorf am Bass, Gregor

Mönninghoff an den Drums, Georg

Langer Saxophon und Andreas

Bauerle an den Keyboards. Für

den richtigen Sound sorgte wie

immer Amtsstellenleiter Ulli Krüger

am Mischpult. Zwischendurch

wurden auch mal Noten gesucht

und Pommes gegessen, was aber

nur den ungezwungenen Charakter

der Session unterstrich.

Am Ende waren sich alle Beteiligten,

auch das Wirtspaar Silke

und Marc Bosiacki, einig, dass

diese Veranstaltung im Ratskeller

fortgesetzt wird! Geplant ist immer

der erste Mittwoch im Monat,

ab 20 Uhr, Eintritt frei.

29


30

Weiterbeschäftigung nach Befristungsende

kann zur Festanstellung führen

Ein befristetes Arbeitsverhältnis

endet regelmäßig mit Ablauf der

vertraglich vereinbarten Zeit oder

dem Abschluss des Arbeitsprojektes.

Die Befristung endet aber auch,

wenn das Arbeitsverhältnis ohne

weitere schriftliche Vereinbarung

tatsächlich fortgesetzt wird; der

Arbeitnehmer kann sich dann

darüber freuen, nun einen unbefristeten,

umgangssprachlich

so genannten festen Arbeitsplatz

zu haben. Wird der Arbeitnehmer

nämlich über den Zeitablauf

der Befristung hinweg weiterhin

Haben Sie Lust auf Urlaub?

Campingwelten für Familien Ferienwohnungen

Spanien – Costa Dorada / Mont-Roig

Camping La Torre del Sol

Anlage direkt am ca. 1 km langen Sandstrand mit schön angelegter

tropischer Badelandschaft und abwechslungsreichem Animationsprogramm.

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Ruhrallee 98 Tel. 0231 5499-270

Mit Sicherheit mehr vom Urlaub

zur Arbeit eingeteilt und arbeitet

mit Wissen des Arbeitgebers und

ohne dessen unverzüglichen Widerspruch

weiter wie zuvor, so gilt

das Arbeitsverhältnis als auf unbestimmte

Zeit verlängert, § 15 Abs.

5 Teilzeit- und Befristungsgesetz.

Das Arbeitsverhältnis kann dann

nur unter Beachtung der gesetzlich

oder tarifvertraglich geregelten

Kündigungsfristen und ggf.

unter Beachtung der Kündigungsschutzvorschriften

gekündigt werden.

Bärbel Bludau, Rechtsanwältin, Fachanwältin

für Arbeits- und Sozialrecht

Herrengedecke im Ratskeller

Auch im Dezember gab es wieder

Jazz im Ratskeller in Aplerbeck.

„3 Herrengedecke“ gaben

sich die Ehre und auch bei der

anschließenden Session mit anwesenden

Gastmusikern kam

Computer Club Dortmund informiert

Das neue Kursprogramm für das I. Halbjahr 2010 ist da!

Der ComputerClub Dortmund startet

in das neue Jahr mit vielen neuen

Seminaren und Kursen. Am 12.

Januar beginnt ein dreitägiges Seminar

über das neue Betriebssystem

Microsoft Windows 7. Der Nachfolger

von Windows Vista ist leistungsfähiger,

einfacher zu bedienen,

schneller und zuverlässiger als sein

Vorgänger. In dem Seminar werden

die neuen Funktionen des Betriebssystems

vogerstellt und gezeigt, wie

diese sinnvoll am Computer einzusetzen

sind. Dieser Kurs richtet sich

speziell an Anwender, die auf ihrem

PC Windows Vista oder Windows

XP einsetzen, aber neugierig auf

das neue Betriebssystem Windows

7 sind. Am Freitag, 15. Januar 2010,

findet ein dreistündiger Vortrag

über das Google Imperium – das

erfolgreichste Internetunternehmen

der Welt – statt. Für die Suche im

Internet ist „googlen“ bereits zum

geflügelten Wort geworden: Wer

nach Urlaubszielen sucht oder wissen

will, wie lange der Supermarkt

um die Ecke noch geöffnet hat,

nutzt schnell die Suchmaschine.

80 % aller Suchanfragen weltweit

werden bei Google gestellt. Der

Vortrag soll auf lockere Weise einige

sehr interessante Hintergründe

zum Online-Giganten und seinen

Angeboten geben. Ein Senioren-

Computerkurs für Neueinsteiger

startet am 11. Januar in unserem

Schulungsraum Dortmund-Brackel

und am 4. Februar in unserem

Schulungsraum Dortmund-Schü-

das Publikum voll auf seine Kosten.

Auch im nächsten Jahr immer

„Herrengedecke“ in Aktion, v. l.: Enno König, Robert Haupt und Norbert Heckendorf

erster Mittwoch (Januar 2010

am 2. Mittwoch!) im Monat ab

20 Uhr. - Eintritt frei!

ren. In diesem Grundkurs erlernen

die Teilnehmer unter Anleitung

einer fachlichen und erfahrenen

Dozentin die Funktionsweise eines

Computers, das Arbeiten mit Maus

und Tastatur, das Speichern von

Dokumenten sowie das Verfassen

und Formatieren von Texten. Ein

Kursus für das Tastschreiben mit

dem Zehn-Finger-System startet

am 13. Januar im Schulungsraum

in Dortmund-Brackel und am 16.

Januar im Schulungsraum in Dortmund-Schüren.

Mit dem Erarbeiten

der Tastatur inklusive Großschreibung

und Satzzeichen erhält der

Teilnehmer durch regelmäßiges

Üben eine Schnelligkeit, die ihn in

die Lage versetzt, in der Schule, im

Studium und im Berufsleben Texte

sicher und schnell zu erfassen.

Digitale Fotoalben und Bildbearbeitung

ist das Thema des zweitägigen

Workshops am 25. und 27.

Januar. Die Teilnehmer erlernen

das Übertragen der Bilder auf den

PC sowie die einfache Bildbearbeitung

die die Archivierung der Bilder

mit Hilfe der kostenlosen Software

„Irfan View“. Computerkurse für

Interessierte, die Erlerntes vertiefen

und erweitern möchten, das sichere

Surfen im Internet, wie schütze ich

mich gegen Computerviren sowie

E-Mails schreiben gehören zum

Kursangebot im Januar und Februar

2010. Weitere Fragen zu allen

Kursen und Anmeldungen unter der

Telefon-Nr. 1654704 oder im Internet

unter www.ccdo.de


Babysitter mit Diplom

Das katholische Familienzentrum

St. Ewaldi in Dortmund Aplerbeck

bietet in Zusammenarbeit mit der

katholischen Bildungsstätte einen

Kursus zur Qualifizierung zum Babysitter

an. Der Kursus richtet sich

an Personen ab 16 Jahren, die an

einer Tätigkeit als Babysitter interessiert

sind. Dieser beginnt am

Mittwoch, dem 13.Januar 2010 und

Diabetes – Was Sie unbedingt wissen sollten

Die Zuckerkrankheit, die medizinisch

Diabetes mellitus genannt

wird, ist weit verbreitet. Es sind

verschiedene Diabetesformen bekannt.

Normalerweise schwankt

der Blutzuckerspiegel, also die

Menge der Glucose im Blut, in-

Apothekerin Frau Heike Bergkemper aus

der Kranich-Apotheke informiert

nerhalb bestimmter Grenzen. Er

sinkt bei Gesunden nie unter 60

mg/dl und steigt nach einer Mahlzeit

nicht über 140 mg/dl. Anders

ist es bei Menschen mit Diabetes.

Bei diesen kann der Blutzuckerwert

unbehandelt über 200 mg/

dl ansteigen und lange in diesem

Bereich bleiben. Symptome können

ein verstärktes Durstgefühl

und vermehrter Harndrang sowie

Mattigkeit und Kraftlosigkeit

sein. Eine Überzuckerung (Hyperglykämie)

kann sich durch

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,

Bauchschmerzen und nach Aceton

riechender Atemluft bemerk-

findet 7 mal, jeweils mittwochs von

17.00 Uhr bis 18.30 Uhr in den

Räumlichkeiten der Einrichtung

statt. Es wird ein Selbstbeitrag von 5

EUR erhoben. Am Ende des Kursus

erhalten die Teilnehmer/innen ein

Babysitterdiplom und werden dann

in die Babysitterkartei des Familienzentrums

aufgenommen. Weitere

Informationen und Anmeldung bis

zum 18.12.2009 unter der Tel. Nr.:

0231 4422286.

bar machen. In einer solchen Situation

rufen Sie sofort einen Arzt

und bleiben Sie nicht allein, denn

eine Überzuckerung kann sich bis

zu einem diabetischen Koma steigern.

Auch eine Unterzuckerung

(Hypoglykämie) kann zu einer

Schockreaktion führen. Zunächst

äußert sie sich durch Schweißausbruch,

Zittern, Herzrasen und

Heißhungergefühl. Wer blutzuckersenkende

Tabletten nimmt

oder insulinpflichtig ist, muss immer

eine Notration Kohlenhydrate

in Form von Traubenzucker, Obst

oder süßem Getränk greifbar haben,

um in einer solchen Situation

eingreifen zu können. Es ist ganz

wichtig, Medikamente, Kohlenhydratverzehr

und Bewegung aufeinander

abzustimmen. Ein nicht

eingestellter Diabetes kann erhebliche

Spätfolgen haben. Er kann

zu Schädigungen an Blutgefäßen

und Nerven führen, zu Durchblutungsstörungen

und Gefäßverkalkungen

(Arteriosklerose) mit der

Gefahr eines Schlaganfalls oder

Herzinfarkts, zu Sehstörungen

und beeinträchtigter Nierenfunktion

sowie zu Wundheilungsstörungen.

Zu Weihnachten können

sowohl Blutzuckermessgeräte als

auch Blutdruckmessgeräte gesundheitserhaltende

Geschenke

sein. Fragen Sie uns!

Westhellweg 218

58239 Schwerte

Tel. 02304/98106-0

Fax 02304/98106-17

Internet: http://familienbildung.awo-un.de

E-Mail: familienbildung@awo-un.de

Bürozeiten:

Mo. bis Fr.: 9 bis 12 Uhr

Di. und Do.: 14 bis 16 Uhr

für alle!

Kurse und Seminare für jedes Alter.

Alles was uns gut tut: AWO!

X-MAS ROCK in Aplerbeck

Groove Attack rockt unter dem

Weihnachtbaum in der Schützenhalle

Schweitzer Allee 27 in

Aplerbeck am 18. Dezember. Ein

weiteres Highlight des Dortmunder

Musikgeschehens erwartet das

Publikum. Diese, von der Tony

Liotta Drumschool in Eigeninitiative

organisierte Veranstaltung,

lässt keine Wünsche offen. So

wird auch dieses Mal wieder alles

geboten, was das Herz des Rock-

Fans höher schlagen lässt. Die

Weihnachtsklassiker werden gerockt

von UFO Walter. Als Bassist

und Arangeur mit internationalen

Acts wie u.a. Marla Glen, Buddy

Miles (u.a. Jimi Hendrix, Santana),

Randy Hansen, Alex Oriental

Experience, Caught in the Act,

Anne Haigis und vielen anderen

Tony Liotta an den Drums

Musikern und Bands erfolgreich.

Jon Rosenau Gitarre. Anastacia

– Shakira – Ricky Martin mit

diesen und einigen anderen Stars

der internationalen Musikszene

war Jon LIVE als Tour Gitarrist on

the Road. Die Keyboards bedient

Jörg ‚Shaby‘ Pelzer, der u.a. mit

Larry Carlton, Stefan Raab, Frank

Kirchner die Bühne teilte. Tony

Liotta “die deutsche Antwort auf

Billy Cobham” (DerWesten) an

den Drums. (Chaka Kahn, Rocky

Roberts, Bernhard Purdie, Gianna

Nannini, Kenny Arranoff, Earth

Wind &Fire, Steve Smith, Pete

York, Omar Hakim, John Blackwell,

Carmine Appice, Cindy

Blackman, Thomas Lang etc.)

Einlass 19.00 Uhr Beginn 20.00

Uhr, Eintritt 10,00 Euro

131


Genau zum zwanzigjährigen Jubiläum

erfuhren die Mitarbeiter der

Kinder- und Jugendtreffs Sölde,

dass sie ihre Räumlichkeiten aufgeben

müssen.

Das Gebäude, in dem neben dem

Jugendtreff auch Pfadfinder und

Kindergarten untergebracht sind,

ist baufällig und wird 2010 geschlossen.

Während die Zusammenlegung

des katholischen und evangelischen

Kindergartens schon

längst beschlossene Sache ist und

die Pfadfinder im benachbarten

Gemeindehaus unterkommen

können, ist für den Jugendtreff

noch keine Lösung in Sicht. Mit

einem neuen Angebot zur Winterzeit

wollen die beiden hauptamtlichen

Jugendtreff-Mitarbeiter Elke

Michalski und Sebastian Gaffran

jetzt ganz bewusst ein Zeichen

setzen. Der neue „Weekend-Starter“,

findet vorerst jeden zweiten

Es war Liebe auf den ersten Blick!

Dabei wollte ich nur das Altpapier

entsorgen. Die Container stehen

gleich neben der Bushaltestelle.

Also einen Katzensprung von unserer

neuen Wohnung entfernt.

Und – da stand er! Etwas ratlos

schien er mir zu sein.

Ein Fremder, ich hatte ihn hier in

der Nachbarschaft noch nicht gesehen.

Allerdings war es Herbst

gewesen, als unser Umzug stattgefunden

hatte.

Jetzt war es Winter geworden. Der

erste Schnee ist gefallen. Nicht

viel – aber immerhin! Advent, die

Zeit der Nächstenliebe. Der Neuling

rührte mein Herz. Wärme

durfte ich ihm nicht anbieten; dies

wäre sein sofortiges Ende gewesen!

Er war nun einmal ein eiskalter

Typ. Auch mein kleines gelbes

Auto war bedeckt vom frisch gefallenem

Schnee.

Also hob ich den putzigen Kerl

auf und setzte ihn auf das Dach

meines Auto. Er versank in den

frisch gefallenen Schneeflocken,

als wären es Daunenfedern. Ich

drückte ihm ein Stöckchen in seine

Hand.

Gleich richtete sich Egon – so hatte

ich ihn getauft – kerzengerade

auf. Fest stemmte er sich damit in

32

Jugendtreff Sölde trotzt Existenzbedrohung

Freitag statt und erweitert das

Programm des Sölder Jugendtreffs

damit auf fünf Tage in der Woche.

Die Kinder können hier zusammen

mit den Pädagogen kochen,

klettern, toben, Tischtennis und

Billard spielen.

Danach wird gemeinsam ein Film

geschaut und besprochen. Die

Programmerweiterung soll den

großen Stellenwert zeigen, den

die Arbeit der zwei Sozialarbei-

Fürchten um die Zukunft des Jugendtreffs: Die Teilnehmer des neuen „Weekend-Starters“

ter für Kinder und Jugendliche in

Sölde einnimmt. Jede Woche nutzen

60 Kinder und Jugendliche

die verschiedenen Angebote des

Jugendtreffs – und die kleinen Gäste

kommen von weit her.

Carlotta (11) nimmt jedes Mal

den weiten Weg von Bövinghau-

Eine Träne zum Abschied!

die weiße Pracht auf dem Dach.

Wie ein aufrechter Zinnsoldat

stand er dort oben. Erwartungsvoll

schauten mich seine Knopfaugen

an. Der Dachbesteiger erwartete

etwas von mir! „Na schön,“ sagte

ich zu ihm, „fahren wir beide jetzt

zum Einkaufen nach Aplerbeck.“

Kalt genug war es ja geworden. Es

hatte auch wieder angefangen zu

schneien. Mit jedem gefahrenem

Meter wuchs Egon. Die Schneeflocken

tummelten sich nur so um

ihn. Und – er war zufrieden.

Die entgegenkommenden Autos

hupten und zeigten auf meinen

ungewöhnlichen Beifahrer. Egon

– ganz cool – auf dem Dach dort

oben wurde nur gerüttelt, nicht

gerührt! Ein gelungener Bond-

Stunt! Ich war richtig stolz auf

meinen „weißen James“.

Egon wuchs auf der Fahrt nicht

nur an Körpergröße, sondern auch

mit seiner Aufgabe.

Drei Zentimeter hatte er zugelegt,

als wir das Einkaufscenter Rodenberg

erreichten. Ich klopfte ihm

stolz seinen Flockenmantel zurecht.

Seine kleinen Augen strahlten

mich an, als wollte er fragen:

„Na, bist du zufrieden mit mir?“

Oh ja, mir wurde richtig warm

um`s Herz. Egon war der Typ von

einem Mann, der mir auf Anhieb

gefiel. – Nicht erst auf den zweiten

oder dritten Blick.

Unsere Beziehung würde nicht

lange dauern; das wussten wir

beide sofort. Aber diese Zeit

wollten wir auskosten, bis zum

letzten Tautropfen!

Huldvoll nahm der Schneemann

die Beifallrufe der Passanten entgegen.

Ich erledigte so schnell wie

möglich meine Einkäufe und eilte

zurück zum Auto. Es schneite immer

noch etwas, und so war Egon

wieder ein bisschen gewachsen.

Ganz fürsorglich strich ich den

Neuschnee an ihm fest. – Wirklich

schick sah er aus! Er strahlte

mich an. Nun – da ich Wünsche

erraten kann, fuhr ich einen großen

Umweg, um wieder nach Haus

zu kommen.

Es wurde schnell dunkel. Schließlich

hatten wir Dezember. Ich

schob also für die Nacht noch

etwas von dem frisch gefallenem

Schnee um Egon zurecht. Er sollte

es bequem haben bis zum andern

Morgen. Die Augen waren ihm

schon zugefallen, so müde war

er. Es war auch ein anstrengender

und aufregender Tag für ihn gewe-

sen nach Sölde auf sich, weil es

ihr beim Jugendtreff so gut gefällt.

Seit fünf Jahren ist sie regelmäßig

dabei und erklärt, dass ihr besonders

„die Extra-Aktionen in den

Ferien“ gefallen.

Hier sind es sogar bis zu 40 Kinder

am Tag, die das Angebot des

Kinder- und Jugendtreffs in Anspruch

nehmen. Sozialpädagoge

Sebastian Gaffran hofft, „dass sich

zusammen mit den Trägern bald

eine Lösung finden lässt“.

Die Trägergemeinschaft der Jugendtreffs

besteht aus der katholischen

und evangelischen Kirche,

der Stadt Dortmund und der Diakonie

und ist in dieser Zusammensetzung

in ganz Dortmund

einmalig. Zusammen mit ihnen

suchen die engagierten Sozialarbeiter

momentan in Sölde nach

neuen Räumlichkeiten.

sen! Als ich morgens aufwachte

und aus dem Fenster schaute,

wartete er schon mit Hunger auf

neue Erlebnisse und auf mich. Wir

beide starteten erst einmal eine

Tour zum Bäcker. Es schien ein

schöner Tag zu werden: Blauer

Himmel, null Grad Temperatur –

Ausflugswetter! Was wollten wir

beide noch mehr?

Ich steuerte meinen Wagen mit

Egon auf dem Dach durch den

Dortmunder Süden. Der Schnee

hatte wie ein Zuckerbäcker alles

verzaubert. Die Sonne stieg auf.

Dies bedeutete den Abschied von

meinem kleinen Traummann! Als

wir zu Hause ankamen, weinte

Egon. Er weinte dicke, glasklare

Tränen. Sie liefen langsam vom

Dach des Autos hinab.

Eine Träne habe ich geborgen. Sie

wartet in einer kleinen Dose im

Gefrierschrank auf den Frühling.

Wenn sich die erste Knospe meiner

roten Hochstammrose öffnet,

werde ich diese in die duftende

Blüte fallen lassen. Die Sonne

wird die Träne mitnehmen und als

dicke Schneeflocke im nächsten

Winter zu mir zurück bringen.

Und ich? – Ich werde auf sie warten........

Jutta Ernst

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