Kapitel 1 bis 3 - f.sbzo.de

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Wir fangen an1. KapitelWir fangen anNach den Ferien in der Schule wieder anzukommen und jetztin Klasse 2 zu sein bedeutet für die Kinder in der Regel einenNeuanfang, der von verschiedenen Emotionen begleitetwird. Sie freuen sich, die anderen Kinder sowie ihre Lehrerinoder ihren Lehrer wiederzusehen; sie sind neugierig, wasauf sie zukommt. Sie sind mitteilsam, ungeduldig, vielleichtauch aufgeregt und stolz, nicht mehr zu den Kleinen zugehören. In der Klasse, insbesondere bei einer Integrationvon Erstklässlern, muss sich das vertraute Miteinander erstwieder einstellen. Das gelingt Kindern leichter, wenn mitvertrauten Ritualen fortgefahren wird, wenn sie Gelegenheitbekommen, miteinander über ihre Gefühle, ihre Erlebnisseund Erwartungen sowie über ihre bereits erworbenen Kompetenzensprechen zu können.Der Aufbau und die Texte des Kapitels „Wir fangen an“orientieren sich an der emotionalen Situation und den Interessenvon Zweitklässlern nach den Sommerferien. DieTexte sind kurz, damit die Kinder mit ihren noch nicht vollentwickelten Lesefertigkeiten am Anfang der 2. Klasse einenleichteren Einstieg in das neue Lesebuch finden können. Dievertrauten Figuren Fara und Fu, die bereits im Eingangsbild(S. 2 – 3) mit ihrem Ballon erscheinen, begleiten die Kindereinerseits am Anfang, andererseits stehen sie den Zweitklässlernauch als Partner und Helfer beim spielerischen gemeinsamenHandeln und Lernen mit Erstklässlern zur Verfügung.Im Spracharbeitsheft wird das jeweilige Thema der Lesebuchtexteaufgegriffen, fortgeführt oder variiert.Das gemeinsame mündliche Sprachhandeln auf der Grundlageder eigenen Erfahrungen der Kinder steht im Mittelpunktder Arbeit mit den Texten.Lesebuch Seite 4 – 5Lernmaterialien• Lesebuch S. 4 – 5• Spracharbeitsheft S. 5 – 9• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 13• Musik-CD 1, Nr. 1• Musik-CD 2, Nr. 4Lesebuch S. 4 – 5Wir sind wieder daDas Gedicht von Charlotte Bär drückt die positiven Gefühleder Kinder zum Beginn der zweiten Klasse aus und betontinsbesondere das „Wir“.Die Illustration der Doppelseite zeigt das Ankommen und dieFreude am gemeinsamen Spiel. Dies wird von Fu beobachtet.Er gehört also auch dazu.EinstiegDie ersten beiden Zeilen des Gedichts könnten als Begrüßungzum Schulanfang an der Tafel stehen. Die Kinder lesen dieZeilen im Chor so, dass es laut und fröhlich klingt.Im Anschluss daran könnten sie sich zu ihren Gefühlen, denSchulanfang betreffend, differenzierter äußern, z. B. nachImpulsen wie:––Worauf hast du dich gefreut?––Ich freue mich auf ...––Was fällt dir auf, wenn du dich umsiehst?Umgang mit Bild und TextLesen und BildbetrachtungNach dieser Vorbereitung kann das neue Lesebuch aufgeschlagen,das Gedicht gemeinsam, evtl. rundum abschnittsweisewiederholt gelesen und die Doppelseite 4–5 betrachtetwerden. Die Kinder finden in Text und Bild zum Teil wieder,was zuvor besprochen wurde.Weitere AktivitätenÜber Erwartungen an das neue Schuljahr sprechenDie Lehrerin oder der Lehrer könnte hierzu Stichpunkte notieren.Die Kinder erkennen vermutlich viele Gemeinsamkeitenin ihren Beiträgen und können die Stichpunkte ordnen, z. B.nach Lerninhalten oder nach Aspekten, die das Miteinanderbetreffen.42• Lesebuch Seite 4 – 5


92–95 Gemeinsam frühstücken Nomen, Verben, Adjektive 62–6396–99 Lachen ist gesund Umlaute 64–65100–103 Mama ist krank;WürfelspielWörter mit ah, eh, ih, oh, uh 66–67104–107 Steine erzählen Sp/sp und St/st am Wortanfang 70–71108–111 Ein Gruß an Oma, Papierflieger,Experiment mit PapierSatzteile erkennen und umstellen 72–73112–115 Ein Wal auf dem Schulhof Wörter mit tz und ck 74–75116–119 Im Affenpark Wörter mit äund äu 78–79120–123 Streit um Kiki;Streiten und vertragenVerben mit goder k 80–81124–127 Pizza Margherita Wörter mit besonderen Buchstaben 82–83128–129 Wortarten, Silben;Selbstlaute, Mitlaute, Satz und Satzzeichen130–131 Abschreiben, prüfen und berichtigen;Partner-, Dosen- und Schleichdiktat132–133 Wörter üben: Wörterschachtel undWörterkartei; Texte schreiben134–135 Üben mit der WörterlisteInselSchreiben und DifferenzierungDie Kinder schreiben das Gedicht oder eine Strophe davonab und malen ein Bild dazu.Zusätzlich können sie schreiben, worauf oder warum siesich im Zusammenhang mit dem Schulanfang gefreut haben(siehe auch Spracharbeitsheft, S. 5).SeilbahnReisebusWohnwagenNähmaschineFähreRollerLeuchtturm1 Kennzeichne, womit man in den Ferien fahren kann.2 Trage die grünen Buchstaben ein.FundstückeDie Kinder zeigen,was sie aus den Ferienmitgebracht haben.EisenbahnAutoMotorbootSandkisteMotorradWaldReiterhofSpielplatzRaumstationSchwimmbadBergeMeerMond4 Kennzeichne, wohin man in den Ferien fahren kann.5 Trage die roten Buchstaben ein.BauernhofMuseumCampingplatzMars© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3InhaltsverzeichnisSeid willkommen!Das Lied „Sei willkommen in unserm Kreis!“ von Heinz Lemmermanngehört eventuell schon zum Liedschatz bzw. zumBegrüßungsritual der Klasse, wenn es in Klasse 1 eingeführtwurde (s. Fara und Fu CD 1, 1).Jetzt können die Zweitklässler den Text, den sie vielleichtschon auswendig kennen, auch lesen.Der Inhalt der Liedstrophe kann von den Kindern sowohlmit dem Gedicht auf Seite 4 als auch mit den Gesprächendarüber (s. o.) verknüpft werden.Zusätzliche AktivitätenAusstellung von Fundstücken aus den Ferien im KlassenraumDie Fundstücke können über einen längeren Zeitraum Erzähl-,Schreib- und Gestaltungsanlässe bieten. (Anregung dazu imSpracharbeitsheft, S. 6 – 7 sowie Kunst; s. unten.)SpracharbeitsheftLesen8. Gesundheit Schwerpunkt passende Seitenim Lesebuch9. Erstaunliches Schwerpunkt passende Seitenim Lesebuch10. Ich, du, wir Schwerpunkt passende Seitenim Lesebuch11. NachschlagenInhaltsverzeichnisKFlrastseDie Ferien sind zu Ende.Alle Rinder gehen in die Schule.Das neue Schuljahr hat begonnen.Draußen liegt Schnee.Wir sind wieder da.Wir lernen gemeinsam.Auf jedem Tisch stehen Elefanten.Wir sehen unsere Freunde wieder.Wir können lesen.1 Welche Sätze stimmen?Trage die Buchstaben ein und schreibe das Lösungswort.3 Ergänze das Bild.6Marie zeigt einen Stein.Den hat sie in den Bergen gefunden.Nils meint:„Mit kurzen schwarzen Haarenwäre das Fu,mit langen gelben Haarenwäre das Fara.“• genaues Lesen; Sinnentnahme in Handlung umsetzenSpracharbeitsheft S. 6 – 76 Was kann aus diesen Fundstücken werden? Male und schreibe.Die Illustration der Doppelseite ist ein Cluster von möglichenOrten und Situationen, die für Kinder in den Sommerferienrelevant waren, mit denen sie ihre Erinnerungen verknüpfenund von denen sie berichten können. Sowohl die Illustrationals auch die Wörter der Leseübung im oberen Abschnitt derDoppelseite und der Text „Fundstücke“ geben den KindernImpulse, über Ferienerlebnisse zu berichten oder auch eigeneFundstücke mitzubringen.EinstiegImpulse für spontane Äußerungen der Kinder und das gemeinsameGespräch:––Von der Lehrerin oder dem Lehrer mitgebrachte Fundstückeliegen bereit oder werden aus einem Behältnisnacheinander ausgepackt. Die Kinder äußern Vermutungenzum Fundort und berichten von ähnlichen eigenenFunden.––Die Lehrerin oder der Lehrer stellt ein einzelnes Fundstückaus den Ferien vor und erklärt exemplarisch dessen besondereBedeutung als Erinnerungsstück.––Die Lehrerin oder der Lehrer wählt nach den spontanenÄußerungen der Kinder einen Gegenstand aus. Gemeinsamwerden Vermutungen über den Fundort sowie denKontext des Findens angestellt.––Die Kinder haben nach Verabredung Fundstücke aus ihrenFerien mitgebracht und erzählen dazu.72 Schreibe auf, worauf du dich im neuen Schuljahr freust.4• genaues Lesen5Spracharbeitsheft S. 5Der Einstieg in das Spracharbeitsheft ist eine Leseübung. Sieschließt sich an die Arbeit mit den Lesebuchseiten 4 – 5 anund bezieht sich inhaltlich auf den Schulanfang. Die richtigeLösung ergibt sich aus der Sinnhaftigkeit der Sätze und wirdmit dem Lösungswort „Klasse“ bestätigt.AufgabenAufgabe 1 und 4: LesenDiese Aufgaben unterscheiden sich nur im Wortmaterial. Diezur jeweiligen Aufgabenstellung passenden Wörter müssenangekreuzt werden.Es empfiehlt sich, dass die Kinder die Aufgaben zunächstgemeinsam lösen und über die Begriffe sprechen.Die grün bzw. rot hervorgehobenen Buchstaben ergeben inder richtigen Reihenfolge die Lösungswörter „Segelboot“und „Wildgehege“.• Lesebuch Seite 4 – 543


Wir fangen anAufgabe 3: Lesen und malenDie Kinder müssen den Text verstehen und mit dem abgebildetenGegenstand (Stein) in Beziehung setzen. Aus demStein lassen sich Fu oder Fara gestalten.Möglicherweise kommen einige Kinder allein durch die Abbildungauf die Idee, dass der Stein die Grundform von Fuoder Fara hat. Dann erhalten sie durch das Lesen des Textesdie Bestätigung für ihre Vermutung.Aufgabe 6: Erzählen und gestaltenDie abgebildeten Gegenstände (Muschel, Blatt, Eislöffel) sindso ausgewählt, dass sie auch als „fremde“ Fundstücke fürAssoziationen mit eigenen Ferienerlebnissen offen sind undzum Erzählen sowie zum Gestalten animieren.DifferenzierungDifferenzierte Lösungen ergeben sich durch Gestaltungsmöglichkeiten(malen, kleben) und unterschiedliche Verschriftungen(Beschreibung des Fundstücks, Nennen des Fundortes,Erlebnisschilderung), für die auch ein besonderes Blatt außerhalbdes Spracharbeitsheftes angelegt werden kann (z.B. ineinem Heft für alle weiteren Differenzierungsaufgaben ausdem Spracharbeitsheft).Lesen und malenKopiervorlage 13Die einzelnen Sätze müssen aufmerksam gelesen werden.Der Text gibt nur zum Teil genau vor, wie einzelne Bildelementeausgestaltet werden sollen. Die letzten drei Sätzegeben den Kindern einen Gestaltungsspielraum. Sie setzenWissen und Vorstellungsvermögen voraus.FächerverbindungKunstMobile aus FundstückenMit Nylonschnüren oder anderen Fäden Fundstücke an einQuerholz befestigen und z. B. ins Fenster hängen.FächerverbindungMusikJibidi, jibida Text: © Rosemarie Arnold,Melodie: mündlich überliefert aus FrankreichTeil A& # 24 œ jWennDœJ& # tanG& # œSpaß.& # tanTeil B& # œRJiœ jœ jwirœ jGœ .Jmitœ j- zen*), macht dasœ jWennDœJ-zen*),lerntCœJ& # unsHmœ& # di,œRœ jG- bi - di,œJzuœ jwirœ rœJœJ- ei - nan - dermitœ. j œ rzenTanGœ .Jœ j- richœ rœJ-œJtigœJ- ei - nan - derœ j œ j œ. j œ r œ j œJ œ ‰man dies und lernt man das.œ‰ œRjiDœJ‰œ jœRœ rEmœji - bi - da,Gœ- sam - men sprinEmœ r œ- bi - da,‰Cœ j œ œ J Junderst vorœ j‰GœRœ jlasstœR- gen! Jib - bi -D GœJ œ j œdann zu-rück.In der Schule kann man vieles gemeinsam tun, z. B. lesen,schreiben und spielen. Oder man kann tanzen. Das Tanzliedaus Frankreich ist auf der Musik-CD in einer instrumentalenFassung enthalten. So kann der Text (s. die mit * gekennzeichnetenStellen) der jeweiligen Situation angepasst werden,z. B.: Wenn wir miteinander tanzen, oder spielen, oderlesen, oder malen …44• Lesebuch Seite 4 – 5


© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3EinstiegsmöglichkeitDer Tanz heißt „Jibidi, jibida”. Wenn du diese Stelle in derMusik hörst, dann melde dich.Es dauert eine Weile, bevor diese Stelle kommt (im Teil B).Sie fällt durch die schnellen Töne und die anschließendePause auf. Wenn man die Worte „Jibidi, jibida“ bei der Fragebereits im richtigen Rhythmus spricht, hören die Kinder dasschnell heraus.Der Text zum B-Teil ist leicht zu merken und wird bald mitgesungen.Aus dem Text ergibt sich auch die Tanzform, die manam besten mit den Kindern gemeinsam erarbeitet.Zum A-Teil kann frei im Raum gehüpft oder gegangen werden(einzeln oder zu zweit).„Jibidi, jibida“ als SitztanzIn dieser Form macht der Tanz besonderen Spaß und kannjederzeit ohne Platzprobleme in den Unterricht einbezogenwerden. Es wird nichts vorbereitet, die Lehrerin oder derLehrer macht vor, alle machen sofort mit.Zum A-Teil werden unterschiedliche Körpergesten ausgeführt,z. B.:1. Durchspiel – klatschen,2. Durchspiel – pitschen (eine Hand auf den Handrückender anderen),3. Durchspiel – patschen (Hände auf die Oberschenkel –gleichzeitig oder abwechselnd),4. Durchspiel – stampfen.Zum B-Teil stehen bei „Jibidi“ alle auf und setzen sich bei„jibida“ wieder hin.Danach wird geklatscht.––Lied zur Verabschiedung (sie Kapitel Musik in diesemHandbuch)––Erzählen im Gesprächskreis, z. B. von den Ferien, zu Fundstücken,zu Erwartungen an das neue Schuljahr, ...––Weitergeben und Einüben von Gesprächsregeln––Gemeinsame Spiele (zum Lernen von Regeln, Begriffsbildung,Aufmerksamkeit, Kooperation, Helferrolle) wie z. B.– „Kofferpacken“: In meinem Koffer finde ich einen Stein,eine Muschel, eine Feder, ...– Kim-Spiel in der Gruppe: Gegenstände wegnehmenund raten lassen, was fehlt.– Fühlspiel: Gegenstände in einem Beutel herumreichen,fühlen, Eigenschaften beschreiben, raten.BildbetrachtungDie Eingangsseiten der Fibel und des Lesebuchs sind jeweilsein Erzählbild. Auf beiden ist viel zu entdecken. Die Bildersind ähnlich und doch verschieden im Detail. Diese Unterschiedekönnen z. B. in altersgemischten Gruppen entdecktund besprochen werden.Auch die Seiten 4 – 5 könnten gemeinsam betrachtet und miteinem Spiel zur Begriffbildung und Beschreibung verbundenwerden: „Ich sehe etwas, was du nicht siehst ...“.JahrgangsübergreifendesArbeitenDie Gestaltung des Miteinanders einer jahrgangsgemischtenKlasse wird vor allem geprägt von gewohnten Ritualen.Hier können natürlich die Figuren Fara und Fu eine wichtigeRolle einnehmen. Für die Zweitklässler signalisieren sie dasWiederankommen. Die Erstklässler werden von Fara und Fuabgeholt und begleitet.Die ersten Seiten in der Fibel und im Lesebuch tragen diesenAspekten Rechnung.Gemeinsame Aktivitäten––Begrüßungslied „Sei willkommen in unserm Kreis!” (s.Musik-CD für Klasse 1, Nr. 1).Unter Führung der Zweitklässler können die Erstklässlerdas Lied kennenlernen und mitsingen.• Lesebuch Seite 4 – 545


Wir fangen anLesebuch Seite 6 – 7Lernmaterialien• Lesebuch S. 6 – 7• Spracharbeitsheft S. 8 – 11• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 14, 16 – 17Umgang mit Bild und TextBildbetrachtungAnhand der Illustration vermuten die Kinder den Inhalt derGeschichte oder finden ihre vorausgegangenen Vermutungen(s. o.) bestätigt.Sie nehmen die Anregung der Illustration auf und überlegen,wie sie selbst ein Tafeltheater gestalten könnten.LesenAls Experten für Fara und Fu üben die Kinder selbstständig inKleingruppen, den Text mit verteilten Rollen und gut betontvorzulesen.Gestalten und SpielenGemeinsam mit der Lehrkraft gestalten die Kinder an derTafel das Bild für ihr Spiel (z. B. sagen sie an, was gemalt oderangeheftet werden soll oder malen zum Teil selbst).Sie überlegen sich Sprech- und Spielrollen.Sie spielen zum vorgelesenen Text oder auch nur die Dialogezusammen mit einem Erzähler.Lesebuch S. 6 – 7Der WunschballonMit dieser Geschichte werden die Kinder noch einmal in diefantastische Welt von Fara und Fu zurückgeführt. Allerdingsnehmen sie dabei als Experten eine besondere Rolle ein. Siekönnen die aus dem ersten Schuljahr bekannte und in derFibel (Seite 6-7) illustrierte Geschichte jetzt lesen und selbstlesend und spielend gestalten. Die Illustration gibt Anregungenfür ein Tafeltheater, wie sie es aus dem ersten Schuljahrkennen – das damals aber überwiegend von der Lehrerinoder dem Lehrer vorgeführt wurde .Mit unserem buntenWunschballonDer gereimte Vierzeiler kann sowohl der Schluss der vorangegangenenGeschichte, als auch die Ankündigung derweiteren Abenteuer von Fara und Fu sein, die im Lesebuchund in der Fibel noch vorkommen werden.EinstiegDer Einstieg zu dieser Geschichte hängt davon ab, ob dieKlasse jahrgangsgemischt unterrichtet wird oder nicht.Sind die Zweitklässler unter sich, können sie zu dem WortWunschballon Vermutungen anstellen, Erinnerungen auffrischenund die Geschichte antizipieren.In einer jahrgangsgemischten Klasse können sie sich mündlichbei der Einführung der Geschichte für die Kleinen mitElementen des Tafeltheaters einbringen.Rückmeldung zum SpielEine konstruktive Rückmeldung zum Lesen, Sprechen undzur Spielgestaltung ist für alle Beteiligte wichtig, sowohl fürdie persönliche, sprachliche als auch für die soziale Weiterentwicklungder Kinder.Zusätzliche Aktivitätenund DifferenzierungIm Chor sprechen und erzählenDen Zusatztext „In unserem bunten Wunschballon ...“ könntendie Kinder im Chor sprechen, z. B. als Abschluss einesTextvortrags oder jeweils am Ende einer Tafeltheatervorführungdurch eine Gruppe.Geschichten erfindenIm Erzählkreis sprechen die Kinder den Vierzeiler im Chor.Danach nennt ein Kind eine Idee für ein Ziel und schmücktsie mit einer Mini-Geschichte aus. Dies wird mehrfach wiederholt.Die Mini-Geschichten könnten auch schon aufgeschriebensein. Sie werden dann jeweils vorgelesen.KopiervorlageDie Kopiervorlage 14 bietet eine strukturierte Vorlage für eineWunschballon-Geschichte. Zunächst müssen die Kinder aberdie Leseaufgabe lösen, indem sie die vorgegebenen Sätze indie richtige Reihenfolge bringen (entsprechend werden dieSätze nummeriert).46• Lesebuch Seite 6 – 7


––Die Illustrationen, die sich über den oberen Teil der Doppelseiteerstrecken, sollen das Textverständnis unterstützensowie zum darüber Sprechen anregen.Schwerpunkt: Nomen als Wortart© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Kopiervorlage 14Es empfiehlt sich, diese Leseaufgabe zunächst gemeinsam zulösen und dabei zu reflektieren, woran man den Anfang derGeschichte und den jeweils nächsten Satz erkennen kann.Anschließend schreiben die Kinder die Sätze in der richtigenReihenfolge ab und schreiben und malen dazu ein selbstausgedachtes Ende.Vorstellen der Geschichten im Erzählkreis (s. o.).Spracharbeitsheft1 Lies den Text.2 Kennzeichne im Text diese Nomen.Ballon Berg Tal Wald Fluss Wiese Sonne Maus Haus3 Trage die Nomen ein.8Fara und FuDer Ballon fliegt über Berg und Tal ,über den Wald und über den Fluss.Er landet auf einer Wiese.Fara und Fu legen sich in die Sonne .Da ruft eine Maus :„Kommt schnell in mein Haus!“„Warum?“Fara und FuDer fliegt über und ,über den und über den .Er landet auf einer .Fara und Fu legen sich in die .Da ruft eine :„Kommt schnell in mein !“„Warum?“Wörter wie Berg, Sonne,Haus heißen Nomen.Nomen schreibtman groß.• Nomen als Wortart; Großschreibung von Nomen5 Schreibe die Reimwörter.MHWR6 Schreibe die Nomen: Schule , ...Spracharbeitsheft S. 8 – 9Funktion der ArbeitstexteDie Maus ruft:„ Die Katze kommt!“„Es gibt Kuchen!“„ ... !“4 Schreibe die letzten vier Zeilen ab. Füge einen Schluss hinzu.SCHULEKLASSEKINDTAFELTISCHSTUHLLEHRERDie Texte im Spracharbeitsheft sind, wie auch der vorliegendeText, nach folgendem Prinzip konzipiert:––Sie beziehen sich auf das jeweilige Thema der Lesebuchseiten.––Sie bieten als inhaltlicher Kontext das Wortmaterial zurSprachreflexion und zur Rechtschreibung und sind daherGrundlage für die nachfolgenden Übungen.––Sie sind Vorlagen zum Abschreiben und damit zum immanentenTraining der Orthographie.––Sie trainieren das sinnentnehmende Lesen, da jeweils einschlüssiges Ende ausgewählt oder erfunden werden kann.––Sie sind damit auch ein Impuls für „freies“ Schreiben.ST9Der sprachliche Schwerpunkt dieser und der folgenden Doppelseite(10 – 11) ist die Einführung sowie die Beschäftigungmit der Wortart Nomen.Da die orthographische Besonderheit – die Großschreibungder Nomen in der deutschen Sprache – auch eine besondereSchwierigkeit für die Kinder und eine häufige Fehlerquellebeim Schreiben ist, wird auf die Arbeit mit Nomen (Artikel,Einzahl/ Mehrzahl) in weiteren Einheiten des Spracharbeitsheftseingegangen.Die Kinder sollen an dieser Stelle zunächst den Begriff Nomenkennen lernen. Die Beschränkung auf Dinge und Lebewesenwurde hier bewusst vorgenommen. Alles, was Fara und Fu inder Geschichte sehen können und was abgebildet ist, kannman mit einem Nomen benennen.Nomen schreibt man mit einem großen Anfangsbuchstaben.Fara und Fu erklären in ihren Sprechblasen, was sich dieKinder merken sollen.AufgabenAufgabe 1: Lesen, sprechen und malenDie Kinder sollen den Text lesen und verstehen und überdie Bildszene sprechen. Anschließend können sie das Bildsinnvoll ergänzen.Aufgabe 2: Wörter kennzeichnenUm die Arbeitstechnik des Kennzeichnens von bestimmtenWörtern im Text zu vermitteln, empfiehlt es sich, den Textzu projizieren und das Markieren der Wörter gemeinsamzu üben.Zu der Frage. „Was sehen Fara und Fu von ihrem Ballonaus?“ werden die Kinder vermutlich die meisten Nomen ausdem Text nennen.Die Nomen können dann an der Tafel notiert, für ein Reflexionsgesprächgenutzt und von Fara und Fu – wie in denSprechblasen – kommentiert werden.Nach dieser Vorbereitung arbeiten die Kinder selbstständigweiter.Aufgabe 3: Lückentext ergänzenWenn die Kinder entdeckt haben, dass der Lückentext identischmit dem oberen Text ist, können sie die Lücken selbstständigergänzen.Aufgabe 4: AbschreibenEs hat sich bewährt, die Technik des sorgfältigen und korrektenAbschreibens mit den Kindern zu besprechen, Hilfsmittel,wie eine Abdeckkarte anzubieten und wichtige Arbeitsschrit-• Lesebuch Seite 6 – 747


Wir fangen ante zu klären, wie das genaue Anschauen und Einprägen dereinzelnen Wörter sowie den Vergleich des Geschriebenen mitder Vorlage (siehe auch Spracharbeitsheft S. 130).Einen Schluss schreibenFür den Schluss der Geschichte sind zwei Auswahlsätze undeine offene Möglichkeit für eine eigene Idee angeboten.Aus einem gemeinsamen Gespräch können sich Anregungenfür die Entscheidung der Kinder ergeben.Aufgabe 5: Reimwörter bildenDie Vorlage für die Bildwörter finden die Kinder im Text aufSeite 6. Sie sollten orthographisch korrekt geschrieben werden.Wie die Reimwörter entstehen, könnte in einem Reflexionsgesprächgeklärt werden.Aufgabe 6: Lesen und schreiben (Differenzierung)Die besondere Herausforderung der Zusatzaufgabe bestehtneben dem Auffinden der einzelnen Wörter in ihrer Übertragungin Schreibschrift (in ihr Heft für die Zusatzaufgaben).Hinführung––Klatschspiel: z. B. die Namen der Kinder, oder die Bezeichnungenvon Gegenständen in der Klasse werden gemeinsamgeklatscht und die Anzahl der Silben genannt.––Visualisierung der Silbenkennzeichnung an der Tafel––Exemplarisches Ordnen der Wörter nach der Anzahl ihrerSilben.Nach dieser Vorbereitung können die Kinder die Aufgabenselbstständig erarbeiten.Aufgabe 6 (Differenzierung)Vorgegebene Wörter für das Schreiben von Sätzen und Geschichtenzu nutzen ist eine wichtige Fertigkeit, die von denKindern immer wieder geübt werden sollte.Die Zusatzaufgabe könnte auch als Hausaufgabe genutztwerden.Zusätzliche AktivitätenÜbungenKopiervorlage 16Spracharbeitsheft S. 10 – 11Die Doppelseite bietet verschiedene Übungen zur WortartNomen.Aufgaben 1 und 3Gegenstände und Lebewesen sollen im Bild entdeckt, benanntund jeweils dem geschriebenen Wort zugeordnetwerden.Der Schwerpunkt der Aufgaben dieser Kopiervorlage ist dieArbeit mit Nomen (Wort-Bildzuordnung), ihre Gliederung inSilben sowie ihre Synthese aus vorgegeben Silben.Diese Kopiervorlage könnte auch nach den Aufgaben geteiltangeboten werden.Das Wortmaterial der oberen Aufgabe bezieht sich auf dieFara und Fu-Geschichte.Das Silbenrätsel besteht aus Wörtern der Anlauttabelle.Aufgaben 2, 4 und 5Die Gliederung der Wörter in Silben spielt in der Rechtschreibungeine wichtige Rolle, z. B. bei der Unterscheidung vonkurzen und langen Vokalen.Aus diesem Grund werden Übungen zur Wahrnehmungund Kennzeichnung von Silben bzw. zum Zusammenfügenvon Wörtern aus vorgegebenen Silben im Spracharbeitsheftmehrfach angeboten.48• Lesebuch Seite 6 – 7


Kopiervorlage 17Lesebuch S. 8 – 9© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3In dieser Kopiervorlage sind Nomen so zusammengestellt,dass sie eine konkrete Bildvorstellung ermöglichen, die zumthematischen Kontext der Lesebuchseiten 6 – 7 passt.Die Kinder können:––die verschiedenen Nomen suchen und entdecken,––über die besondere Anordnung der Wörter sprechen,––die verborgene Geschichte entdecken und erzählen (Differenzierung),––sowie das Bild mit Wörtern weitergestalten (Differenzierung).Das Einordnen der Nomen nach Anzahl der Silben in dieTabelle gelingt den Kindern leichter, wenn sie vorher durchein gemeinsames rhythmisches Sprechen der Wörter (s. o.)für das Hören von Silben sensibilisiert werden.JahrgangsübergreifendesArbeiten––Gemeinsames Singen und Spielen (siehe z. B. Hinweisezu Musik, S. 38-41)––Umgang mit den Namen der Kinder (Rhythmisches Klatschenvon Namen und Nomen)––Organisation der Helferrollen––Partnerarbeit beim Erzählen und freien Schreiben––Beteiligung der Zweitklässler an Spielen und Geschichtenzur Anlauttabelle––TafeltheaterIch und du – Fara und FuDie gereimten Zwei- und Vierzeiler erzählen von Fara und Fu;sie beziehen sich zum Teil ebenfalls auf die Welt der Kinder.Dies wird insbesondere durch die illustrierte Spielplatzsituationsignalisiert, in der Fara und Fu keine Rolle spielen.Die Illustration korrespondiert mit den Fibelseiten 8 – 9 undkann auch für jahrgangsgemischte Gespräche über das Miteinanderauf dem Spielplatz und in der Pause genutzt werden.Schwerpunktmäßig kann mit dieser Doppelseite das Alphabetspielerisch geübt werden.EinstiegDie meisten Kinder bringen aus den Sprachhandlungen imersten Schuljahr, aus Abc-Bilderbüchern sowie aus Kindersendungenim Fernsehen Vorkenntnisse zum Abc mit. Diesekönnen aktiviert werden z. B. durch:––Singen eines bereits bekannten Abc-Liedes,––Erlernen eines neuen Abc-Gedichts (s. Spracharbeitsheft,S. 12),––Anschauen alphabetisch geordneter Tierbilder oder Gegenständeund gemeinsames Entdecken der Ordnung,––Untersuchen der Namenslisten von den Mädchen undJungen der Klasse hinsichtlich ihrer Ordnung,––Anschauen eines Abc-Bilderbuchs,––Hören von Reimen zum Abc,––Anschauen eines Kinderlexikons.Lesebuch Seite 8 – 9Lernmaterialien• Lesebuch S. 8 – 9• Spracharbeitsheft S. 12 – 15• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 11 – 12, 15, 18 – 20• Übungskartei Nr. 1 – 4Umgang mit den Texten und dem SpielIm Mittelpunkt der Arbeit mit dieser Seite steht das Würfelspielmit den Buchstaben des Abc.Alle Buchstaben des Alphabets sind in den Versen mindestenseinmal rot markiert zu entdecken.Lesen und sprechenDie Kinder lesen die Gedichte und sprechen über die Inhaltesowie ihre Assoziationen dazu.• Lesebuch Seite 8 – 949


Wir fangen anSpielen und LesenDie Regel gibt vor, dass gewürfelt und entsprechend dergewürfelten Zahl mit einer Spielfigur auf dem Abc-Bogenvoran- oder auch zurückgegangen wird. Der erreichte Buchstabewird unter den rot markierten Buchstaben in einem derGedichte aufgesucht.Dieser Zwei- oder Vierzeiler wird dann jeweils vorgelesen.Spielfigur setzen und sprechenZum Einprägen der Buchstabenfolge im Abc sprechen dieKinder beim Voran- oder Zurücksetzen ihrer Figur die jeweilsberührte Buchstabenfolge entsprechend der Anzahl der gewürfeltenAugen.Das Spiel kann gemeinsam exemplarisch durchgeführt unddann mit einem Partner oder in der Gruppe gespielt werden.Umgang mit der IllustrationSprechenBei der Bildbetrachtung können Details entdeckt werden, wiez. B. die Gestaltung des Spielplatzes oder die gemeinsamenAktionen der abgebildeten Kinder. Diese können die Kindermit eigenen Spielplatzerfahrungen vergleichen.Da die Parallelseiten der Fibel ebenfalls Spielplatzszenen zeigen,lassen sich die Bilder miteinander vergleichen und dieGespräche darüber gemeinsam führen.SchreibenDie Spielplatzszenen könnten auch als Schreibimpulse fürSätze oder eine Geschichte genutzt werden.Ausstellung von Abc-Büchern und Kinderlexika in derKlasseBeispiele für Kinderbücher:Budde, Nadia: Trauriger Tiger toastet Tomaten. Wuppertal2006Gampfer, Peggy, Claudia Köster, Anke Schönfeld, JoachimKrause.: Das Ravensburger Grundschullexikon. Ravensburg2012Krüss, James, Günther Jakobs: Abc, Abc, Arche Noah stichtin See. Stuttgart 2010Maar, Paul: Das Tier–Abc. Hamburg 2010Schwarz, Regina, Michael Schober: Das verrückte Schimpfwörter-Abc.Esslingen 2007Abc-LernwerkstattLernstationen mit einem ganzheitlichen Aufgabenangebot(Einbeziehung der im Folgenden beschriebenen Aufgabenvorschlägezur Einheit) zum Üben und Festigen der alphabetischenReihenfolge sowie zum Kennenlernen der Wörterliste.SpracharbeitsheftArbeitstextAbc-Gedichta - b - c - d - e - f - gFara steht allein am .h - i - j - k - l - m - nSie sucht Fu .Wobleibt er ?o - p - q - r - s - t - uDa landet der Ballon mit .v - w - x und y - zDas findet Fara richtig .denndennSeeSee1 Ergänze die Reimwörter im Abc-Gedicht.2 Trage die Buchstaben und die Reimwörter in das Abc-Gedicht ein.Abc-GedichtnettnettFuFua b c de fgh ij klmnopqrst4 Schreibe das Gedicht ab. Du kannst auch große Buchstaben einfügen.A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y ZA B C D E F G H I J K L MN O P Q R S T U V WXY Zxu v wyzFara steht allein am .Zusätzliche AktivitätenSie sucht Fu .Wobleibt er ?Da landet der Ballon mit .undDas findet Fara richtig .3 In jeder Abc-Reihe fehlt ein Buchstabe. Sie ergeben ein Wort:a b c d e f h i j k l m n o p q r s t u v w x y za b c d e f g h i j k l m n o p q r s t v w x y za b c d e f g h i j k l m n o p q r s u v w x y z5 In jeder Abc-Reihe fehlen Buchstaben. Sie ergeben jeweils ein Wort.a b c e f g h i j k l m n o p q r s t v w x y za c d e f g h j k l m n o p q r u v w x y za b c d e g h j k l m n o p q r s u v w x y z12• Alphabet13Spracharbeitsheft S. 12 – 13Kopiervorlage 15Text-Bildvergleich: Zu der abgebildeten Spielszene sollen dieKinder die richtigen Aussagen finden.Das Lösungswort ist „Wunschballon“.Da die Spielszene der Illustration der parallelen Fibelseitegleicht, kann diese Kopiervorlage auch jahrgangsübergreifendgenutzt werden.Das Alphabet ist ein Ordnungsprinzip, das die Basis des Lesensund Schreibens bildet. Die Reihenfolge der Buchstabenim Alphabet ist logisch nicht zu begründen, sondern mussauswendig gelernt werden. Das Abc lässt sich erfahrungsgemäßjedoch leichter und spielerisch auswendig lernen, wennman es rhythmisiert und gereimt aufsagen oder singen kann.Reime mit lustigen Versen, die man leicht in Bewegungenumsetzen kann, erhöhen das Vergnügen. Sie fördern dieWiederholung und damit die Chance einer Verankerung derBuchstabenfolge im Gedächtnis.Das gemeinsame Sprechen und Spielen des Abc-Gedichtsund anderer Abc-Verse begleiten eine Zeit lang die Abc-Übungen, z. B. als ritualisierte Einleitung.50• Lesebuch Seite 8 – 9


Wir fangen anZusätzlich zu den Buchstaben können die Kinder auch Tiereoder Dinge mit den passenden Anfangsbuchstaben in ihrLeporello malen.Zusätzliche AktivitätenKopiervorlagenStationen. Sie können von den Kindern allein oder auch miteinem Partner bearbeitet werden.Für die Arbeit mit der Kartei kann jedes Kind ein besonderesHeft anlegen, in das es die Übungen und Lösungen mit demjeweiligen Bearbeitungsdatum einträgt. Auf diese Weisewerden die Karteikarten nicht verbraucht und bleiben auchfür andere Kinder nutzbar.SelbstkontrolleJede Aufgabe, die eine bestimmte Lösung verlangt, ist miteiner Selbstkontrolle versehen: Die richtige Lösung wird sichtbar,wenn die Karte gegen das Licht gehalten wird („Sonnenscheinkontrolle”).Die Möglichkeit, den Arbeitserfolg sich selbst sofort bestätigenzu können („Nachschauen, ob das richtig ist.“) soll dasSelbstvertrauen und die Lernmotivation der Kinder stärken.Einführung in das KontrollverfahrenKopiervorlage 18Die Technik der Selbstkontrolle kann bei Bedarf mithilfe derKopiervorlagen 11 und 12 eingeführt werden. Dazu wird dasBlatt einmal gefaltet. Gegen das Licht gehalten werden dieLösungen in den Lösungsfeldern sichtbar.Kopiervorlagen 19 – 20Die Kopiervorlagen 18, 19 und 20 bieten weiteres, abwechslungsreichesÜbungsmaterial zur Festigung der alphabetischenOrdnung.ÜbungskarteiDie Übungskartei bezieht sich auf das Lesebuch und dasSpracharbeitsheft. Sprachliche Phänomene, Rechtschreibaspekte,Lese-, Schreib- und Rechtschreibstrategien könnenmithilfe abwechslungsreicher und illustrierter Übungsformenauf der Wort- und Satzebene gezielt trainiert werden.Zu jeder Sequenz im Spracharbeitsheft sind Karteikarten mitAufgaben zum jeweiligen Übungsschwerpunkt vorhanden.Sie sind ein Werkzeug zur Differenzierung und zur Förderung,z. B. in Form von Übungsschleifen nach Feststellung des individuellenFörderungsbedarfs. Sie eignen sich zum Einsatzin der Freiarbeit, zur Wochenplanarbeit oder zur Arbeit anKarteikarte 1Kopiervorlagen 11 – 12Schwerpunkt: Genaues LesenDie Kinder lesen die Sätze und entscheiden, ob sie zum Bildpassen (richtig/falsch). Es werden die Buchstaben notiert,aus denen sich ein Lösungswort ergibt (Kinder, Mädchen).52• Lesebuch Seite 8 – 9


Karteikarten 1/1*Karteikarte 4/4*© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Karteikarten 2 – 4Schwerpunkt: AbcAuf diesen Karten muss eine alphabetische Reihenfolge bzw.das Gesamtalphabet rekonstruiert werden. Je nach Sicherheitihrer Kenntnisse werden sich die Kinder mehr oder wenigeran einer Visualisierung des Alphabets orientieren oder die„Sonnenscheinkontrolle“ der Karten zur Hilfe nehmen. EinÜbungseffekt ist in jedem Fall gegeben.Die Kinder sollten angehalten werden, sich das Alphabetbeim Lösen der Aufgaben immer leise vorzusagen.Karteikarte 2/2*Die Kinder lesen die Abc-Reihen und notieren die fehlendenBuchstaben. Daraus ergeben sich Lösungswörter, die in denKontrollfenstern erscheinen (2: Ast, Salz, Gabel; 2*: Herz,Post, Zelt).Die Kinder notieren die Buchstaben und bilden daraus Farbwörterbzw. Tiernamen (4: o/r/t – rot, b/e/g/l – gelb; 4*:E/G/I/L – IGEL, A/E/H/S – HASE).FächerverbindungKunstBuchstaben––Buchstabenformen in der Umwelt wahrnehmen und dokumentieren(zeichnen, fotografieren)––Alltagsgegenstände zu Buchstaben umdeuten––Lieblingsbuchstaben schön gestalten––Anfangsbuchstaben des eigenen Namens gestaltenAbc- Ausstellung––Dinge, deren Form an Buchstaben erinnert, sammeln undalphabetisch zusammenstellen (Stein, Wurzel, Zweig,usw.)––Buchstaben aus verschiedenen Dingen formen (Pappe,Stifte, Zollstock, usw.)––In Gruppen- oder Partnerarbeit Plakate (DIN A3) mit Buchstabensowie mit Wörtersammlungen und Nonsens-Versenzu jeweils einem Buchstaben des Alphabets schreibenund gestalten (collagieren und malen).Die fertigen Plakate werden zu einem Wandfries, einemLeporello oder zu einem großen Bilderbuch zusammengefügt.Karteikarte 3/3*Die Kinder notieren die Nachbar-Buchstaben, die in der Abc-Reihenfolge fehlen. Es ergeben sich daraus Lösungswörter,die einen Satz bilden (3: Du bist klug. 3*: Du hast Mut.).JahrgangsübergreifendesArbeitenUm Interferenzen mit der Anlaut-Arbeit bei den Kindern der1. Klasse zu vermeiden, bieten sich für gemeinsame Unterrichtsphasenim Zusammenhang mit dem Abc neben demgemeinsamen Kunstunterricht (s. o.) zum Thema Buchstabenbesonders sprachspielerische Aktivitäten an, wie z. B.––Satzanfang: „Fara und Fu finden …“. Die Kinder derersten Klasse stellen dazu eine Sammlung von Bildern mitdem Anfangsbuchstaben F zusammen (malen, aus Zeitschriftenund Katalogen ausschneiden und aufkleben).Die Kinder der zweiten Klasse könnten diese Sammlungbeschriften und gemeinsam Verse dazu ausdenken undaufschreiben.• Lesebuch Seite 8 – 953


Wir fangen anDer Unterschied vom Buchstabennamen und dem Anlauteines Wortes kann auf diese Weise auch den Erstklässlerndeutlich werden.Die Zweitklässler könnten als Lernpaten die Erstklässler beider Anlautkreis-Arbeit und beim Lernen von Buchstabenunterstützen. Sie könnten z. B.––die verschiedenen Spiele der Materialien erklären und beider Durchführung der Spiele helfen,––Anlaut-Geschichten (gemeinsam mit den Erstklässlern)erfinden und erzählen,––Anlaut-Geschichten aufschreiben, illustrieren und vorlesen.Abc-Bilderbücher oder Lexika, die in der Klasse ausgestelltsind, könnten gemeinsam angeschaut und von den Zweitklässlernvorgelesen werden.Lesebuch Seite 10 – 11Lernmaterialien• Lesebuch S. 10 – 11• Spracharbeitsheft S. 16 – 19• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 21 – 22, 24• Übungskartei Nr. 5 – 8Einstieg––Der Einstieg in das Thema der Geschichte kann von derSituation der Klasse abhängen, wie z. B. von einem aktuellenEreignis, bei dem Partnerschaft und Hilfe nötig,erfolgreich oder auch problematisch war.––Brainstorming z. B. zum Thema „Einander helfen“––Herstellen einer Gedankenlandkarte (Mindmap) zum gewähltenThema––Fokussieren eines Teilaspekts, wie z. B. „Spielen in derPause“––Blitzlicht zur aktuellen Situation in der Klasse, zur großenPause oder zu einem anderen ThemenschwerpunktUmgang mit dem Text und der IllustrationLesen, Sprechen und Zuhören––Impuls: Projektion der Illustration (Leas Sprechblasen) aufFolie über den Tageslichtprojektor––Die Lehrerin oder der Lehrer moderiert ein Gespräch zurSituation, zur Gestik und Mimik der Protagonisten.––Die Kinder erzählen von eigenen, ähnlichen Erfahrungen.––Lesen der Geschichte als Ganzes oder abschnittsweise––Zuordnen der Bilder zu den entsprechenden Textpassagen––Kommentieren und bewerten der dargestellten Handlungsschrittein Leas Erzählung. Vermuten, wie es zuMaikes Unfall kommen konnte.––Nachspielen der dargestellten Handlung– Erkennen und Diskutieren der Rolle von Lea––Antizipieren von möglichen Fortsetzungen der Geschichte(Beziehung der beiden Mädchen zueinander)––Spielen von Fortsetzungen der Geschichte in Gruppen––Vergleich und Diskussion (Reflexion) der Gruppendarbietungen.––Übertragung der Situation auf eigene Erlebnisse, wie z. B.Möglichkeiten der Unterstützung jüngerer Kinder undentsprechende Vereinbarungen für die ZukunftLesebuch S. 10 – 11Lea erzähltLea erzählt zu Hause von einer Situation in der Pause, in dersie einem jüngeren Kind aufgrund ihrer Erfahrung helfenkonnte.Ein wichtiger Aspekt dieses Textes ist die Rolle der Zweitklässlerals Partner und Helfer für die jüngeren Schüler. Siesollen sich ernst genommen fühlen, sei es als Mitglied einerjahrgangsgemischten Klasse oder als jetzt zu den Größerengehörig.54• Lesebuch Seite 10 – 11


SchreibenEin Erlebnis aus der Schule aufschreiben, z. B. anhand derKopiervorlage 22.SpracharbeitsheftArbeitstextLara erzähltDie Pause auf dem Hof mag ich sehr.Da hüpfen wir mit dem Seil .Heute bin ich hingefallen .Mein Knie hat geblutet.Ein Mädchen hat mir geholfen.Sie ist mit mir zur Lehrerin gegangen .Das Mädchen heißt Uta.Ich habe ein Pflaster bekommen....1 Wer hat Lara geholfen?6 Schreibe ab, was Lara erzählt. Füge einen Schluss hinzu.2 Kennzeichne diese Nomen im Text.Pause Hof Seil Knie Mädchen Lehrerin3 Schreibe die Nomen.4 Kennzeichne die Buchstaben, mit denen die Nomen von Aufgabe 2beginnen.A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z5 Schreibe die Nomen von Aufgabe 2nach dem Abc geordnet auf: Hof , ...7 Suche die Nomen im Text. Welches Wort steht nicht im Text?H O F K N I E L E H R E R I N K L A S S E M Ä D C H E N S E I L8 Schreibe die Nomen nach dem Abc geordnet auf: Auto , ...© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Kopiervorlage 22In die Sprechblase können die Kinder entweder Leas Erlebnismit eigenen Worten wiedergeben oder ein eigenes Erlebnisaus der Schule aufschreiben.Möglichkeiten sammeln und aufschreiben/ malen,––wie man sich um die Schulanfänger kümmern kann und––was man dabei beachten sollte.Meine BleistifteViele Kinder besitzen gewisse Dinge, die für sie besonderswertvoll sind und die sie wie einen Schatz hüten. In dieserGeschichte sind es zwei besondere Bleistifte der Ich-Erzählerin.Im Text sind noch weitere erwähnenswerte Aspekte enthalten:Die Protagonistin schreibt gern und viel. Dafür brauchtsie geeignetes Werkzeug. Sie weiß sich zu helfen, indem siesich von einem Klassenkameraden einen Bleistift ausborgtund damit ihre eigenen besonderen Stifte schonen kann.Offenbar hat sie auch ihre Mutter von der Notwendigkeitdes Kaufs eines normalen Bleistifts überzeugt.Umgang mit dem TextDie Lehrerin oder der Lehrer kann diesen Text vorlesen undals Gesprächsimpuls über eigene wichtige kleine Dinge sowieüber Interessen und Vorlieben der Kinder nutzen.Vor allem in jahrgangsgemischten Klassen könnte dies dasgegenseitige Kennenlernen unterstützen.Die Kinder könnten ihre besonderen Dinge auch vorstellen,wenn sie das möchten.16• Nomen nach dem Alphabet ordnenSpracharbeitsheft S. 16 – 17Die im Lesebuch erzählte Pausensituation wird hier variiert. Essind zwei andere Kinder. Aber das Geschehen ist das gleiche.Nur diesmal wird aus der Perspektive des Kindes erzählt (hiereine Lara), das hingefallen ist und dem ein anderes Kind hilft.Die beiden Erzählungen können die Kinder miteinander vergleichen.Aufgabe 1Für die Antwort können zwei Textaussagen miteinander verknüpftwerden.Uta hat Lara geholfen.Richtig wäre aber auch: Ein Mädchen oder Uta.Aufgabe 2 -5Das Auffinden und Kennzeichnen von bestimmten Wörternim Text dient sowohl dem Leseverständnis als auch derRechtschreibung. Die Reihenfolge der Nomen entspricht derReihenfolge ihres Vorkommens im Text.Sie sollen abgeschrieben (Aufgabe 3),––ihre Anfangsbuchstaben sollen in der Alphabet-Reihegekennzeichnet (Aufgabe 4) und––die Nomen anschließend noch einmal alphabetisch geordnetaufgeschrieben werden (Aufgabe 5).Aufgabe 6Möglicherweise brauchen einige Kinder den Hinweis, dasssie den Text Zeile für Zeile abschreiben und dabei eine Abdeckkartebenutzen, damit sie ihn anschließend leichter kontrollierenkönnen.Aufgabe 7 (Differenzierung)Die Kinder markieren zunächst die Wortgrenzen, lesen dieWörter und vergleichen sie mit den markierten Nomen imText.Das Wort „Klasse“ kommt im Text nicht vor.17• Lesebuch Seite 10 – 1155


Wir fangen anAufgabe 8 (Differenzierung)Diese Aufgabe können die Kinder leichter lösen, wenn siezuerst unter jedes Bild den Anfangsbuchstaben schreibenund dann die Nomen nach dem Alphabet geordnet in ihrHeft schreiben.An dieser Stelle kann man die Kinder auch schon auf dieWörterliste hinweisen, in der sie unter dem jeweiligen Anfangsbuchstabendie Nomen zu den Bildern finden und kontrollierenkönnen.ÜbungenAufgabe 2Gedehntes Lesen der Wörter, Erkennen und Kennzeichnender Selbstlaute.Lesen der Sprechblasen von Fara und Fu. Zeigen der Vokalein Beispielwörtern ( z. B. an der Tafel oder auf vorhandenenWortkarten).Aufgabe 3Erkennen der Wörter und gedehntes Lesen der Wörter nachIdentifikation der hier gemeinten Selbstlaute anhand derMundbilder.Schreiben der Wörter.1 Welche Selbstlaute werden hier gesprochen?Schreibe auf Seite 18 die großen und auf Seite 19 die kleinen Buchstaben.A E I O U – a e i o uA E I O U – a e i o u2 Kennzeichne in diesen Nomen die Selbstlaute.Limo Mama Uhu Tor Hut Oma Fara Sofa3 Schreibe die Nomen von Aufgabe 2.TrFH t M mh S fm L m4 Schreibe die Wörter aus Aufgabe 3nach dem Abc geordnet.r5 Verfolge Faras Weg durch den Irrgarten und schreibe das Abc.Schreibe die Selbstlaute rot und die Mitlaute blau.A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y ZA B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y ZAufgabe 4Die Wörter nach dem Abc geordnet abschreiben.Die Reihenfolge der Wörter Fara, Hut, Limo, Mama, Oma,Sofa, Tor, Uhu könnte z. B. an der Rückseite der Tafel Kindern,die noch unsicher im Abc sind, zur Selbstkontrolle zurVerfügung stehen.Aufgabe 5Einüben des Alphabets und Selbst- und Mitlaute durch zweiFarben unterscheiden.Die Laute a, e, i, o, uheißen Selbstlaute.Alle anderen Laute im Abcheißen Mitlaute.6 Ergänze die fehlenden Selbstlaute und schreibe die Wörter.Bl me K nd S nne T sse B tt G rtenAufgabe 6 (Differenzierung)18• Selbstlaute – MitlauteSpracharbeitsheft S. 18 – 1919Trotz der fehlenden Selbstlaute und auch, wenn man dieBilder abdeckt, sind die Wörter leicht zu erkennen.Der Übungsschwerpunkt dieser Doppelseite ist die Unterscheidungund Wahrnehmung von Selbstlauten und Mitlauten.Zusätzliche AktivitätenSachanalyseKinder orientieren sich am Anfang des Schriftspracherwerbsüberwiegend an den Konsonanten. Vokale werden häufignoch weggelassen. Sie müssen darauf besonders aufmerksamgemacht werden. Die Unterscheidung von Selbstlautenund Mitlauten ist daher eine grundlegende Komponente derRechtschreibung.Werden die Vokale a, e, i, o, u gedehnt gesprochen, verursachensie gut unterscheidbare Mundstellungen. Mithilfe der„Mundbilder“ lassen sich die Vokale und ihre Stellung imWort anhand „lautreiner“ Wörter veranschaulichen.Kopiervorlage 21AufgabenAufgabe 1Nachahmen der Mundbilder, gegenseitiges Beobachten oderSelbstbeobachtung mit einem Spiegel beim Artikulieren derVokale.Gedehntes Sprechen der Vokale und Zuordnen der Mundstellungenzu den passenden Selbstlauten.Schreiben der Selbstlaute in die Sprechblasen.Die Aufgabenstellung der Kopiervorlage 21 ist komplex. DieKinder müssen mehrere Wortreihen alphabetisch ordnenund korrekt abschreiben, den für die Lösung gemeintenBuchstaben identifizieren, übertragen und den Lösungssatzlesen: „Nach dem Abc ordnen“.56• Lesebuch Seite 10 – 11


© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3ÜbungskarteiSchwerpunkt: Genaues LesenKarteikarte 5/5*Die Kinder vergleichen die Aussagen der Sätze mit dem Bildund stellen fest, ob sie richtig oder falsch sind. Die entsprechendenBuchstaben notieren sie im Heft.Die Buchstabenfolgen ergeben die Lösungswörter „Tomaten“(5) und „Pflaster“ (5*).Schwerpunkt: Nach dem Abc ordnenKarteikarte 6/6*Die vorgegebenen Nomen sollen in alphabetischer Reihenfolgeabgeschrieben und die Lösungswörter notiert werden.Es ergeben sich die Lösungswörter „Dino“und „Bein“ (6)sowie „Film“ und „Ader“ (6*).Schwerpunkt: Selbstlaute wahrnehmenGleichzeitig üben die Kinder eingeführte Arbeitstechniken,wie––Aufschreiben der Lösungen in ein Heft für die Übungender Werkstattkartei––Richtiges Abschreiben––Technik der Selbstkontrolle––LesetrainingDamit die Kinder weitgehend selbstständig mit den Karteikartenumgehen können, sollten Arbeitstechniken, wie z. B. dasalphabetische Ordnen von Wörtern, auch noch in anderensinnvollen Zusammenhängen gemeinsam geübt werden (z. B.Ordnen der Namen der Kinder).JahrgangsübergreifendesArbeitenDie Erlebnisse, Empfindungen und Rollen der Kinder im SystemKlasse und Schule stehen bei der inhaltlichen Behandlungder Doppelseiten im Mittelpunkt.Lea ist jeweils die Protagonistin, die daheim von Schulerlebnissenträumt und erzählt. Mit Lea können sich die Kinderidentifizieren oder die Impulse der Illustrationen aufnehmen.Eine wichtige Rolle als Mittler spielen beim Kennenlernenund Vertrautwerden der Kinder in einer jahrgangsgemischtenKlasse auch die Figuren Fara und Fu.––Einführung eines Rituals: Gespräche im Erzählkreis überschöne und/oder problematische Erlebnisse im Schulalltag(Unterricht, Pause, Schulweg)––Vereinbarung von „Patenschaften“ bzw. Bildung vonfesten Gruppen––Erklären möglicher Hilfestellungen sowie Unterstützungender jüngeren Kinder im Unterricht, in der Pause, aufdem Schulweg, in der Betreuungszeit––Über Annahme und Zurückweisung von Hilfsangeboten(Was hilft? Was will ich?/ Was möchte ich nicht?)sprechen––Gemeinsam singen, basteln, spielen––Miteinander Geschichten ausdenken und aufschreiben––Gemeinsam LesenKarteikarte 7/7*LernerfolgskontrolleMithilfe der Lernerfolgskontrolle 1 (Kopiervorlage 24) kannüberprüft werden, ob die Kinder das Abc sicher beherrschen.Für jeden richtig notierten Buchstaben gibt man einen Punkt.Maximal sind 28 Punkte erreichbar (in jeder der vier Aufgaben7 Punkte).Die Ergebnisse kann man in eine Klassenliste eintragen(s. oben Kapitel „Lernbeobachtung und Lernstandserhebung”).Karteikarte 8/8*• Lesebuch Seite 10 – 1157


Wir fangen anObwohl die Inhalte der Fara und Fu-Geschichten fiktionalsind, enthalten sie jeweils Aspekte, die an das Weltwissender Kinder anknüpfen.SachinformationKopiervorlage 24Lesebuch Seite 12 – 13Lernmaterialien• Lesebuch S. 12 – 13• Kopiervorlage 23• Lernschatz S. 2 – 3Graugänse, die größten Wildgänse Europas, sind Zugvögel.Ihr Winterquartier liegt im südlichen Spanien. Beim Flug imSchwarm bilden sie eine typische Keilformation. Unterwegsruhen sie sich an Flüssen, Seen oder auf Feldern aus, jedochnicht auf Flugobjekten. Wildgänse lassen sich jedoch aufMenschen prägen und begleiten ihren Menschen auch dann,wenn dieser mit einem Fluggerät fliegt. In dem Kinderfilm„Amy und die Wildgänse“ ist dies eine der Kernszenen. Eventuellkennen Kinder diesen Film und können davon erzählen.Einstieg––Erinnerung an Fara und Fu-Geschichten aus dem 1. Schuljahr––Über das Fliegen sprechen (Gefühle, Träume, reale Erfahrungen)Umgang mit dem Text und den BildernGraugänseLeseinselLesebuch S. 12 – 13Zwischen den Kapiteln des Textbandes Fara und Fu 2 treffendie Kinder auf eine „Leseinsel“, im Layout erkennbar an derFolge von vier Text-Bild-Feldern auf grauem Grund.Auf den ersten fünf „Leseinseln“ werden durch den Textund – ganz wesentlich - durch die Illustration Abenteuervon Fara und Fu erzählt, die im thematischen Kontext zuden Geschichten der Leseinseln im Textband Fara und Fu 1stehen. Das Ende bleibt jeweils offen mit der Möglichkeitzum Weiterfabulieren.––gemeinsames Betrachten und Erzählen zu den Bildern––das Problem von Fara und Fu erkennen und formulieren––gemeinsames Lesen des Textes––Klärung von Begriffen wie Schwarm, Gefieder, …––über Graugänse sprechen (Wissen der Kinder ermitteln,Informationen geben)––Ideen sammeln für die Weiterführung oder das Ende derGeschichte––eine Fortsetzung/ein Ende der Geschichte erzählen, aufschreibenund dazu malenZusätzliche Aktivitäten––Erzähltheater zu den Gänsegeschichten (Gruppenarbeit)Die einzelnen Bilder der Geschichte werden z. B.vergrößertkopiert oder abgemalt. Weitere Bilder für eine Fortsetzungder Geschichte können neu gestaltet werden.Die Kinder einer Gruppe zeigen die Bilder nacheinanderund erzählen dazu die Geschichte und die von ihnenerfundene Fortsetzung.––Im Internet können die Kinder Bilder von Graugänsensuchen, ausdrucken und in der Klasse ausstellen.Ein „Fara und Fu-Geschichtenbuch“ (z. B. Sammelordner) fürdie Klasse (Lese-Ecke, Freiarbeit, …) kann angelegt und imLaufe des Schuljahres weitergeführt werden.58• Lesebuch Seite 12 – 13


• zu Lesebuch S. 12–13DifferenzierungWir fangen anWer ist auf großer Reise?Fara erschrickt,Datum:weil es dunkel wird.weil Fu schläft.weil sie in Gefahr sind.HausgänseKanadagänseGraugänseWarum lassen sich die Gänseauf dem Korb nieder?Warum werden die Gänse wach?Sie wollen Fara und Fu angreifen.Sie sind erschöpft.Sie haben Hunger.2 3Lernschatz S. 2 – 3Kopiervorlage 23Eine Geschichte zu den Bildern schreiben und vorlesen.Die Bildergeschichte kann auch jahrgangsübergreifend genutztwerden, indem ein Kind aus der ersten Klasse erzähltund ein Zweitklässler die Geschichte aufschreibt.Bild 1: Das gesuchte Wort finden die Kinder im zweiten Bildder Geschichte in Faras Aussage sowie in der Überschrift. (K I)Bild 2: Die richtige Antwort unterscheidet sich in der Formulierungvon der Textvorlage, kann aber durch das Wort„erschöpft“ identifiziert werden. (K I-II)Bild 3: Hier müssen die Kinder den nicht gleich benanntenSachverhalt (in den See stürzen = in Gefahr sein) aus demZusammenhang erschließen (K II-III).Bild 4: Die Antwort muss selbst formuliert werden und sinngemäßlauten: Sie werden wach, weil Fu (laut) ruft. (K III)© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3LernschatzMithilfe des Heftes „Lernschatz“ können die Kinder ihreLesekompetenz selbst einschätzen. Es ist nicht als eine ArtTestheft zu verstehen, sondern soll vor allem die Lesemotivationder Kinder stärken und unterstützen. Grundlageder Übungen sind die Leseinseln am Ende der Kapitel 1 bis10 des Lesebuchs. Man kann davon ausgehen, dass diesebesonderen Geschichten vermutlich von allen Kindern gerngelesen werden, auch wenn sie nicht im Unterricht behandeltwurden.Bei den Aufgaben zu jeder Leseinsel handelt es sich um Fragenzum Text sowie um Angebote zum freien Schreiben. Dergleichmäßige Aufbau der Aufgaben erleichtert den Kindernden selbstständigen Umgang mit ihrem „Lernschatz“.Beim Lösen der Aufgaben müssen den Kindern die Originaltextezum Vergleich zur Verfügung stehen.Nach beendeter Arbeit kann jedes Kind durch Einzeichnender Mundstellung auf den Fara-und-Fu-Vignetten deutlichmachen, wie zufrieden es mit der eigenen Leistung ist bzw.wie es den Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung empfundenhat.Die Konzeption der Fragestellungen orientiert sich an denIGLU-Kompetenzstufen.Da es sich um Material für eine zweite Jahrgangsstufe handelt,wurden nur die Kompetenzstufen I – III berücksichtigt:I Gesuchte Wörter in einem Text erkennenII Angegebene Sachverhalte aus einer Textpassage erschließenIII Implizit im Text enthaltene Sachverhalte aufgrund desKontextes erschließen• Lesebuch Seite 12 – 1359


In der Schule2. KapitelIn der SchuleDas Leben und Lernen in der Schule und insbesondere in derKlasse basiert auf dem geregelten und achtsamen Miteinanderder beteiligten Personen. Dieses muss gelernt, gepflegt,reflektiert und weiterentwickelt werden.In der vorliegenden Einheit wird das Miteinander fokussiert.Bei den gemeinsamen produktionsorientierten und spielerischenAktionen finden die Kinder vielfältige Möglichkeiten,sich partnerschaftlich mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Kreativitätund ihrem Können einzubringen und gleichzeitig von denanderen Kindern zu lernen.Es werden aber auch Probleme und Ängste angesprochen,die beim Leben in der Gemeinschaft entstehen können. ZurEntwicklung der Gemeinschaft und der Persönlichkeit jedesKindes müssen sie beachtet und im Unterricht sowie in persönlichenGesprächen thematisiert werden.Lesebuch Seite 14 – 15Lernmaterialien• Lesebuch S. 14 – 15• Spracharbeitsheft S. 20 – 23• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 25 – 28• Übungskartei Nr. 9 – 12• Sachheft S. 3 – 4Wer genau schautZahlen sind – neben Buchstaben, Zielscheiben und Flaggen– ein typisches Bildmotiv des amerikanischen KünstlersJasper Johns (* 1930). Seine Werke werden dem AbstraktenExpressionismus und der Pop-Art zugeordnet.Das Bild „0 durch 9“ bildet alle Ziffern übereinander gelegtals Ganzes ab.Der erste Eindruck ist ein buntes Durcheinander von Linien,Flächen und Punkten. Beim genauen Hinschauen entdecktman die einzelnen Ziffern. Es ist jedoch schwierig, jede einzelneZiffer vollständig zu erkennen.Das Bild könnte ein Symbol für eine Klasse sein: Auf den erstenBlick eine bunte Menge von Kindern – aber mit der Zeitund mit aufmerksamer Hinwendung lernt man die Individuenimmer besser kennen.Der Reim unter dem Bild beinhaltet eine Anweisung für dieKinder, wie sie mit dem Bild umgehen können.Umgang mit Bild und TextBildbetrachtung––Präsentation des Bildes über eine Folie auf dem Tageslichtprojektorbzw. über einen Beamer. Die Kinder äußernsich spontan dazu. Die Lehrerin oder der Lehrer sprichtden Reim „Wer genau schaut“. Einzelne Zahlen werdenvon den Kindern entdeckt und durch Nachfahren gezeigt.Der Aufbau und die Struktur des Bildes werdenbesprochen.––Betrachten des Bildes im Buch––Murmelgespräch mit einem Partner über Entdeckungenim Bild––Sammeln von Entdeckungen und Eindrücken bei der Bildbetrachtungim Plenum (Formen, Farben, Farbwirkung,Maltechnik, …)––den Reim im Chor sprechen––ein Ritual aus Sprechen und Zeigen entwickeln (Vor jedemZeigen einer entdeckten Zahl könnte der Reim im Chorgesprochen werden.)––versuchen, alle Zahlen von 0 bis 9 zu finden und zu zeigenZusätzliche AktivitätenLesebuch S. 14 – 15Der Schwerpunkt der Arbeit mit den vorliegenden Textenliegt im gemeinsamen angeleiteten und kreativen Umsetzender Handlungsanregungen und der Handlungsreflexionenunter besonderer Berücksichtigung der wesentlichen Aspektedes sozialen Miteinanders wie Empathie, Hilfsbereitschaft,Unterstützung, Rücksichtnahme und Beachtung vereinbarterRegeln.Nachgestaltung der Lieblingszahl nach dem Vorbild des Zahlenbildesvon Jasper Johns (Hinweise bei FächerverbindungKunst).Klassenprojekt: Gestaltung eines gemeinsamen Zahlenbuchs,eines bunten Zahlenfrieses oder eines Zahlenleporellos fürdie erste Klasse.60• Lesebuch Seite 14 – 15


Kleckse„Plötzlich sind Kleckse …“ bedeutet, dass eigentlich eineganz andere Absicht mit dem Malpapier verfolgt wurde undjetzt eine unerwartete Situation eingetreten ist, die eineProblemlösung verlangt. Die gegensätzlichen Äußerungenvon Maximilian und Anna sowie der offene Schluss der Geschichteregen zur Selbstreflexion an:––Wie sehe ich die Situation?––Welche Idee hätte ich zur Weiterverwendung des bekleckstenPapiers?© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Der Text enthält neben der Anregung zur kreativen Umsetzungeigener und gemeinsamer Ideen noch weitere wichtigeAspekte der Gemeinschaft in der Klasse, aus denen sich jenach Situation der Klasse und erzieherischer Absicht Impulsefür eine Gesprächsmoderation ergeben könnten:––Verantwortung innerhalb der Gruppe (aufeinander achten),––Verantwortung für die gemeinsame Aufgabe sowie daswertvolle Arbeitsmaterial (gemeinsames Gestalten, teuresPapier),––Anwendung und Durchsetzung von vereinbarten Regeln(mit Materialien sorgsam umgehen),––Einbringen kreativer Ideen für ein gemeinsames Produkt(Ermutigung für eine sinnvolle Umgestaltung),––Umgang mit problematischen Situationen (Missgeschickeines Gruppenmitglieds auffangen).Mögliche Sprachhandlungen––Über die Organisation der Arbeitsmaterialien in der Klasseund den Umgang damit sprechen. Regeln dafür entwickelnbzw. wiederholen.––Eigene Ideen zu den Klecksen sowie zur Weiterverwendungdes Blattes vorstellen und begründen.––In Gruppen- oder Partnerarbeit Ideen ausprobieren, darübersprechen und weitere gemeinsame Handlungenplanen, die Ideen anderer Kinder annehmen oder begründetablehnen.––Anhand des praktischen Beispiels Erkenntnisse über guteZusammenarbeit gewinnen.––Rollenspiel: einem anderen Kind Mut machen, etwasNeues zu versuchen und mit Argumenten überzeugen.Kleckse machenKopiervorlage 25Reime und Grafik von Erich Hölle beschreiben ein gestalterischesVorgehen und zeigen die Ergebnisse. Aus „Klecksen“bzw. aus Abdrucken von Fingern entstehen durch kleineErgänzungen mit einem Stift Raben. Dass die Flecken nichtversehentlich entstanden, sondern gezielt gedruckt wurden,erklärt die letzte Zeile.Umgang mit dem Text und der IllustrationDa sich Text und Bild selbst erklären, eignet sich dieser Teilzu einer eigenständigen Bearbeitung im Rahmen der Differenzierung.Sollte eine gemeinsame Erarbeitung gewünscht sein, könntedie Lehrerin oder der Lehrer mit der Breitseite der Kreideovale Flecken an die Tafel malen. Die Kinder würden dannüberlegen, was daraus entstehen kann und entsprechend dieVorgaben an der Tafel ergänzen. Anschließend wird der Textgelesen und mit den eigenen Ideen verglichen.Aus Fingerdrucken werden eigene Bilder gestaltet. Evtl. Einsatzvon Kopiervorlage 26.Zusätzliche AktivitätenGestalten von Klecksbildern (Kopiervorlage 25). Die Anleitungfür Bilder in Abklatschtechnik ist bei FächerverbindungKunst zu finden.Kopiervorlage 26• Lesebuch Seite 14 – 1561


In der SchuleSpracharbeitsheftArbeitstextschon mit der Wörterliste vertraut sind (Einführung erst aufS. 28 – 29), können anschließend die Wörter überprüfen.Zusätzliche AktivitätenKleckseAlle erkennen etwas anderes.„ Ich sehe ein Krokodil.“„ Hier sind eine Sonne und ein Mond.“„Da frisst ein Hund eine Wurst.“„ Und da fängt eine Katze eine Maus.“„ Ich erkenne ein Flugzeug.“„ Was ist da noch?“1 Welches Klecksbild fehlt? Male.2 Kennzeichne im Text diese Nomen.3 Schreibe die Nomen nach Lebewesen und Dingen geordnet auf.LebewesenDinge„Da ist ein Feuer .“„Da ist ein geplatzter Ball.“....4 Schreibe den Text ab. Füge einen Schluss hinzu.Gegenstände in der KlasseDie Kinder suchen Gegenstände im Klassenzimmer, notierenmit Hilfe der Lehrerin oder des Lehrers die Namen der Dingeund heften sie daran.Anschließend können Rätsel zu den Gegenständen gestelltwerden und die Kinder notieren als Lösung das entsprechendeNomen.205 Schreibe die Nomen nach Lebewesen und Dingen geordnet auf.Viele Nomen sind Wörterfür Lebewesen und Dinge,die man sehen oder anfassen kann.Ball Bett Fisch Gabel Kuh Löwe Schnecke Wolke21• NomenSpracharbeitsheft S. 20 – 21KopiervorlageEine Strukturierung nach Lebewesen und Dingen ist schonvorgegeben. Die Kinder folgen vom Bild ausgehend dergeschwungenen Linie und erhalten so die Reihenfolge derBuchstaben für das jeweilige Wort.Schwerpunkt: Nomen als Bezeichnung von Lebewesen undDingenSachanalyseDie Beschäftigung mit der Wortart Nomen betrifft sowohldas Nachdenken über Sprache als auch die Orthographie. MitNomen bezeichnet man Lebewesen, Dinge und Abstrakta,und in der deutschen Sprache werden im Unterschied zuanderen Sprachen Nomen mit großem Anfangsbuchstabengeschrieben.Die Beschränkung auf Lebewesen und Dinge zum Kennenlernenund Üben der Wortart Nomen wurde bewusst vorgenommen.Im Unterrichtsgespräch kann bei Bedarf auch aufAbstrakta eingegangen werden (z. B. Was wir fühlen: Mut,Liebe, Freude, Angst, …)ÜbungenKopiervorlage 27Zum TextDurch den Text „Kleckse“, der inhaltlich eine mögliche Weiterführungder Geschichte im Textband darstellt, werden dieMerksätze von Fu und Fara konkretisiert („Alle erkennen …“,„Ich sehe…“, „Hier sind…“) sowie die nachfolgende Spracharbeitder Identifikation von Nomen als Wörter für Dinge undLebewesen vorbereitet.1 Trage die Nomen in beliebiger Reihenfolge in das Bingo-Spielfeld ein.Schreibe jedes Nomen mit dem bestimmten Artikel der , die oder das .Feder Fenster Fisch Hase Haus Insel Mond Nest Sonne2 Du kannst mit anderen Kindern Bingo spielen.3 Schreibe die Nomen von Aufgabe 1mit den unbestimmten Artikeln ein oder eine .Am Tag scheintDie Frau öffnetIn der Nacht leuchtet4 Verbinde die Satzteile und ergänze die Artikel der , die oder das .Schreibe die Sätze.5 Verbinde die Satzteile und ergänze die Artikel ein oder eine .Schreibe die Sätze.Der Vogel bautIm Wasser schwimmtDie Gans verliert.......Spracharbeit22Vor Nomen kann man einenbestimmten Artikel setzen:der Hase, die Feder,das HausVor Nomen kann man einenunbestimmten Artikel setzen:ein Hase, eine Feder,ein Haus• bestimmter und unbestimmter Artikel6 Schreibe die Nomen nach den Artikeln der , die oder das geordnet auf.Auto Gras Hase Feder Wasser Gans Fisch Ampel23Die Kinder kennzeichnen die Nomen, evtl. mit verschiedenenFarben.Beim Eintragen der Nomen in die Tabelle ordnen sie diesenach Lebewesen und Dingen.Dabei achten sie auf richtiges Abschreiben. Kinder, dieSpracharbeitsheft S. 22 – 23Schwerpunkt: Nomen und Artikel62• Lesebuch Seite 14 – 15


SachanalyseDie Kinder sollen an dieser Stelle darauf aufmerksam gemachtwerden, dass zu jedem Nomen ein Artikel gehört.Da Nomen in der deutschen Sprache durch ihren Artikelin Maskulina (der, ein), Femina (die, eine) und Neutra (das,ein) unterschieden werden, muss der richtige Gebrauch desArtikels vielfältig geübt werden.Methoden, die Sprache mit Spiel und Bewegung verbinden,begünstigen dabei das Einprägen der Formen.Eine besondere Bedeutung hat darüber hinaus die Wörterlisteals Arbeitsmittel zum Nachschlagen und Kontrollieren derrichtigen Form des Artikels vor allem für Kinder, die Deutschals Zweitsprache lernen. Der Gebrauch wird im Arbeitsheftauf den Seiten 28 – 29 eingeführt, kann aber im Rahmen derDifferenzierung für manche Kinder auch hier schon erklärtwerden.Kopiervorlage 28Falls die Anregung zu S. 20-21 aufgegriffen wurde und Nomenan Gegenstände im Klassenzimmer geheftet wurden,kann nun der richtige Artikel hinzugefügt werden.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3SpracharbeitBeim Bingo-Spiel (Aufgabe 1 und 2) werden die vorgegebenenNomen in beliebiger Anordnung in das Spielfeld eingetragen.Der richtige Artikel wird jeweils über das Nomengeschrieben. Die Richtigkeit der eingetragenen Artikel könnendie Kinder nach Bedarf mit der Wörterliste überprüfen.Bei der Durchführung des Spiels in der Gruppe oder in derKlasse liegt die Effizienz der Übung in der Verknüpfung vonHören und Sehen der Nomen einschließlich des richtigenArtikels mit dem Spielvergnügen.Beim Verbinden der Satzteile und dem Eintragen der Artikel(Aufgabe 4 und 5) üben die Kinder nicht nur an isoliertemWortmaterial, sondern im Satzzusammenhang. In den vorgegebenenSätzen bleiben die Artikel unverändert. Falls sieeigene Sätze bilden, werden sie feststellen, dass sich durchden jeweilig erforderlichen Kasus Änderungen ergeben (Gebrauchvon „den“ und „dem“).ÜbungskarteiSchwerpunkt: Nomen (Lebewesen und Dinge)Beim Schreiben der Nomen liegt der Schwerpunkt auf derGroßschreibung von Nomen und auf der OrdnungskategorieLebewesen und Dinge.Karte 9: Nomen erkennen (Lösungswörter: Elefant und Telefon).Karteikarte 9/9*Zusätzliche AktivitätenFür zusätzliche Übungen kann Kopiervorlage 28 eingesetztwerden.In jeder Buchstabenreihe sind zwei Nomen „versteckt“. DieKinder kennzeichnen sie und schreiben sie in der Tabellegeordnet nach Lebewesen und Dingen.Karte 10: Nicht zur Kategorie passende Wörter finden (Lösungswörter:Krokodil und Computer).Karteikarte 10/10*• Lesebuch Seite 14 – 1563


• (zu S. 14–15)• Bildteile so aufkleben, dass sich die Kinder ricIn der SchuleKarte 11: Sätze erwürfeln und schreiben.Mein Pass (2)Das bin ichMein GeburtstagRichtiges VerhKarteikarte 11/11*2Meine Unterschriftensammlung7Fara und Fu 2–Sachheft © 2013 Schroedel, BraunschweigIn den Würfelsätzen spielen wieder Lebewesen (hier nurTiere) eine Rolle, doch zudem wird die Verwendung unbestimmterArtikel im Satzganzen geübt.44Sachheft S. 3 – 45Schwerpunkt: Bestimmte und unbestimmte ArtikelKarte 12: Abschnittsweise bestimmte Artikel einfügen.Karteikarte 12/12*FächerverbindungSachunterrichtGemeinsam Regeln für das Zusammenleben in der Schule –hier für die Organisation des Kunstunterrichts – aufstellenund beachten.Wichtige Daten von sich selbst kennen und zusammenstellen.SachheftDas Sachheft bietet auf den S. 3 – 4 ein Blatt, aus dem Kinderein kleines Faltheft anlegen können. In den „Pass” könnensie persönliche Daten eintragen: Name, Adresse, AugenundHaarfarbe, Größe, Geburtstag, Selbstbildnis, besondereFähigkeiten, Unterschrift der Freunde.Kinder in diesem Alter sollten Angaben, wie ihre Adresse undTelefonnummer wissen und sich einprägen.Durch die handliche Größe tragen die Kinder ihren „Pass“gerne als Hosentaschenbuch mit sich und können spontanihre Eintragungen (z.B. zu den eigenen Fähigkeiten) mit denender Klassenkameraden vergleichen.KunstGestalten einer LieblingszahlMit Wachsmalstiften oder Ölkreide bzw. mit Wasserfarbenund dickem Borstenpinsel malen die Kinder nach der Betrachtungund Besprechung des Gemäldes von Jasper Johnseine Ziffer ihrer Wahl im DIN A4 Format. Dabei ist darauf zuachten, dass das Papier im Hochformat bemalt und die Zahlformatfüllend angelegt wird. Anschließend gestalten sie dieZahl und evtl. den Hintergrund weiter aus.Aus den Einzelergebnissen kann ein Zahlenfries hergestelltund als Gemeinschaftswerk der Klasse ausgestellt werden.KlecksbilderMaterialien: Möglichst glattes Papier (DIN A4 Format), Wasserfarben,Pinsel, WassergefäßTechnik: Farbe mit viel Wasser anrühren und mit dem Pinsel aufeine Hälfte des Papiers tropfen. Papier falten. Faltvorgang nachjedem neuen Farbauftrag wiederholen. (s. Kopiervorlage 25)Fantasiefiguren, die durch diese Technik entstehen, könnenmit einem schwarzen Stift umfahren und hervorgehobenwerden. Die fertigen Figuren ausschneiden oder ausreißenund auf einen dunklen Hintergrund kleben.JahrgangsübergreifendesArbeitenGemeinsame Unterrichtsphasen sind bei folgenden Aktionenmöglich:––Arbeit aller Kinder in der „Malwerkstatt“, s. Anregung inden Lehrermaterialien zu Fara Fu 1 (978-3-507-42793-8),S. 119.––Bilderrätsel, indem Kinder auf einer Folie am Tageslichtprojektorein Bild beginnen, immer wieder stoppen unddie Klasse zum Raten auffordern: Was wird entstehen?––Bilderrätsel, indem ein Bild (evtl. ein Buchstabe oder eineZiffer) mit Zetteln vollständig abgedeckt wird. Stück fürStück werden die Zettel entfernt, so dass das Motiv immerdeutlicher zu erkennen ist. In welchem Stadium wird64• Lesebuch Seite 14 – 15


erraten, was das Bild darstellt? Manchmal wird dieseRätselform auch „Dalli-Klick“ genannt.––Bildbetrachtung von Jasper Johns: „0 durch 9“ und Entdeckenvon Zahlen im Bild.––Gemeinsame Gestaltungsaufgaben (Zahlenbilder, Klecksbilder),wie oben beschrieben.––Reflexion der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.––Entwicklung von Regeln für den Umgang mit Materialienin der Klasse.Lesebuch Seite 16 – 17Lernmaterialien• Lesebuch S. 16 – 17• Spracharbeitsheft S. 24 – 27• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 29 – 31• Übungskartei Nr. 13 – 16• Musik-CD, Nr. 5 – 6EinstiegZur Einstimmung auf den Text ein Bild mit dunklen Wolkenbzw. Regenwetter zeigen. Evtl. kann als akustischer Impulseine CD mit Naturgeräuschen eingesetzt werden.Die Lehrerin oder der Lehrer erzählt den Anfang einer Geschichte:„Es ist ein wunderschöner Sonntagnachmittag.Draußen ist es angenehm warm und die Sonne scheint. Beiso einem Wetter hält es niemanden im Haus, daher macht dieFamilie einen Spaziergang. Nach einer Weile schaut Mutterzum Himmel und sieht … .“Die Klasse stellt Vermutungen über den Fortgang der Geschichtean.Um zum Klangerlebnis hinzuführen, imitiert die Lehrerinbzw. der Lehrer mit den Fingerspitzen auf der TischplatteRegentropfen in unterschiedlicher Intensität.Im Sitzkreis werden unterschiedliche Rhythmusinstrumente(aus dem Musikfundus der Schule oder bisher selbstgebauteInstrumente) präsentiert. Die Kinder probieren diese aus,hören auf den Klang und suchen Assoziationen: Das klingtwie …© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Lesebuch S. 16 – 17Inhaltlicher Schwerpunkt dieser Einheit ist die rhythmischeUmsetzung einer Klanggeschichte in Bewegung mit Begleitungdurch selbstgebaute Instrumente. Im Rahmen der Realisierungspielen auch soziale Aspekte eine wichtige Rolle.Kleine TrommelgeschichteDie Überschrift bezieht sich auf die Gestaltung des Textes. ImInhalt beschreibt Dorothée Kreusch-Jacob den Ablauf einesGewitters von den ersten Vorboten über den sich verstärkendenSchauer bis zu Sturm mit Blitz und Donner.Umgang mit Bild und TextJe nach Einstieg, kann der Schwerpunkt zunächst auf dasBild mit den dargestellten Instrumenten gelegt werden. DieIllustration wird ohne Text z.B. über den Tageslichtprojektoroder Beamer gezeigt. Wenn keine Instrumente selbst gebautwerden sollen, könnten sich die Kinder den Klang derabgebildeten Musikinstrumente vorstellen und überlegen,welche der vorhandenen Instrumente ähnliche Töne erzeugen.Falls die leicht herzustellenden Instrumente von denKindern gebastelt werden sollen, entnehmen sie dem Bildund der Beschriftung Informationen über die notwendigenMaterialien, sprechen über die Bauweise und gehen ans Werk(s. Fächerverbindung Musik).Eine andere Möglichkeit ist es, vom Text auszugehen: DieLehrerin bzw. der Lehrer liest den Text vor und baut Pausenein, in denen die Kinder spontan passende Geräusche durchden Einsatz von Körperinstrumenten erzeugen (z.B. mit denFingerspitzen klopfen, auf die Oberschenkel patschen, mitden Füßen trampeln). Auch mit der eigenen Stimme könnenTöne erzeugt werden (z. B. wie der Wind pfeifen, mit derZunge schnalzen, laute Rufe).Der Text wird für die Kinder auf Papierstreifen geschriebenund verteilt. Zunächst erliest sich jedes Kind seinen Abschnittleise. Durch das Vorlesen in der richtigen Reihenfolge entstehtdas Textganze.Im Klassengespräch wird geplant, wie Text und Begleitungkombiniert werden sollen. Vorschläge werden erprobt undan der Tafel (evtl. mit Symbolen) fixiert. Dabei werden dieverschiedenen Ausdrucksformen Sprache und Stimme, Instru-• Lesebuch Seite 16 – 1765


In der Schulementalbegleitung und Bewegung berücksichtigt. Es entstehteine Art „Klang- und Bewegungspartitur“.Schließlich können alle Kinder der Klasse mit verteilten Aufgabendie Gewitter-Klanggeschichte gemeinsam spielen –möglicherweise auch für Besucher aus anderen Klassen.Alternativ finden sich Kinder in Gruppen zusammen undüben eine Aufführung ein. Jede Gruppe präsentiert dannihr Ergebnis.SpracharbeitsheftArbeitstextEi–ne klei–ne, fre–che Mausrann–te fröh–lich aus dem Haus.Ein Ka–ter sitzt be–reits im Gar –tenund kann das Mäus–lein kaum er –war –ten .Doch da ver–schwin–det rasch die Maus.Der Ka –ter faucht. Und du bist raus .Das Mäus–lein rennt ins Loch hi–nein .Und du musst nun der Fän–ger sein .Zusätzliche Aktivitäten1 Sprich den Abzählreim so, dass du die Silben deutlich hörst.2 Zeichne die Silbenbögen: Eine kleine ...Eine kleine, freche Mausrannte fröhlich aus dem Haus.Ein Kater sitzt bereits im Gartenund kann das Mäuslein kaum erwarten .4 Schreibe den Abzählreim ab. Füge einen Schluss hinzu.Bei einer Aufführung für Gäste kann eine Einladung geschriebenund gestaltet werden.Den Text weiterschreiben: Das Gewitter zieht ab oder mankommt im trockenen Zuhause an. Davor die Form des Textesanalysieren, damit die Kinder diese bei ihrem eigenen Entwurfaufgreifen können.3 Trage einige Wörter aus dem Abzählreim ein.24eine Silbe:zwei Silben:drei Silben:Alle Wörter bestehenaus Silben: zumGar –tener –war –tenDie Silben kannst du hören,wenn du die Wörterdeutlich sprichst:das Mäuslein• SprechsilbenSpracharbeitsheft S. 24 – 255 Schreibe die Wörter und zeichne die Silbenbögen.Ampel Haus Auto Telefon Bus Straße6 Schreibe die Wörter und zeichne die Silbenbögen.Leiter Tisch Kinderwagen Sofa Stuhl Computer25Schwerpunkt: Silben sprechen, hören und kennzeichnenSachanalyseKopiervorlage 29War bisher die Umsetzung des Themas „Regenwetter“ inein Klangerlebnis der Schwerpunkt, rückt in Kopiervorlage29 das Wetterereignis in den Fokus.Die Kinder hatten vor, draußen mit dem Ball zu spielen, dochein Regenschauer überrascht sie. Nun muss eine Entscheidunggetroffen werden: in geeigneter Kleidung trotzdemim Freien spielen oder sich eine andere Beschäftigung imZimmer suchen.Jedes Kind kann sich für eine Variante entschließen oder evtl.auch eine nicht abgebildete weitere Alternative finden undseine Geschichte schreiben.Silben bilden die kleinste Lautgruppe in der gesprochenenSprache. Sie gliedern die Wörter. Silben sind für die Rechtschreibungbedeutsam, z. B. bei der Trennung von Wörternund bei der Erklärung der Doppelkonsonanz.Die Mehrzahl der deutschen Wörter besteht aus zwei Silben.Sehr häufig liegt die Betonung auf der ersten Silbe.Eine Silbe hat immer einen vokalischen Kern und häufigKonsonanten als Anfangs- und Endrand (z. B. er-war-ten).Die erste Silbe eines Wortes kann aus einem oder mehrerenKonsonanten und einem Vokal (z. B. Ka-ter, fre-che) bestehen.Silben, die mit einem Vokal enden, nennt man offen. Inder Regel wird der Vokal hier lang gesprochen (z. B. Ka-ter,be-reits).Silben, die einen Konsonanten als Endrand haben, nennt mangeschlossen. Der Vokal in diesen Silben wird in der Regel kurzgesprochen (z. B. Gar-ten).Einzelne Vokale gelten nicht als Silben und dürfen nichtgetrennt werden (z. B. Ele-fant).Methodische HinweiseDer Text zur Einführung in den Umgang mit Silben ist einAbzählreim. Solche Verse sind den Kindern bekannt und sieverstehen sofort die Sprechweise. Der Abzählreim kann nachmehrmaligem Lesen rasch auswendig gesprochen werden.Dadurch wird die Aufmerksamkeit nicht mehr für das Lesenbenötigt, sondern kann ganz auf die Sprechweise gelenktwerden. Auf spielerische Art wird den Kindern der Lerninhalt„Wörter bestehen aus Silben“ ganzheitlich vermittelt.66• Lesebuch Seite 16 – 17


.Im Spruch der Ausgangssituation kennzeichnen die Kinderbei Aufgabe 2 die Silben durch Bögen. Zunächst könnendiese Silbenbögen gleichzeitig zum Sprechen mit der Handals Geste nachvollzogen werden. Dann werden sie im Texteingezeichnet.Bei Aufgabe 3 werden die bekannten Wörter nur auf die Silbenzahlhin betrachtet und in die richtige Zeile geschrieben.Ohne dass die Silben besonders gekennzeichnet sind, findendie Kinder diese in weiteren Wörtern bei Aufgabe 5 und inder angebotenen Differenzierungsaufgabe 6.ÜbungenKopiervorlagen 30 – 31Wir klatschen indie Hände.1 Sprich den Rap und zeichne die Silbenbögen unter die Wörter.2 Schreibe die blauen Zeilen ab.WirZeichne unter die mehrsilbigen Wörter die Silbenbögen.haben Musik imBauch.Wirhaben Musik inBum bum, tap tap, tschaka tschaka, patsch patsch patsch. Bum bum, tap tap, tschaka tschaka, he!denOhrenund4 Bilde aus den Silben Nomen und schreibe sie hinter die Bilder: Blu–me,Blume , ... Male das fehlende Bild.Blu Eu Fe Feu Ga Ho Lei Ta Vo Wolbel der er fel gel ke me ro se terindenBeinen auchAuf der Grundlage der bisher in Bezug auf Silben geübtenWörter können die Kinder selbst Lernspiele herstellen. Sokönnen auf Karten Tiere oder Gegenstände mit zweisilbigenNamen gemalt werden, die Silben darunter geschrieben unddann auseinandergeschnitten werden. Auch ein Dominonach dem Muster von KV 30 kann von den Kindern gefertigtwerden.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-33 Schreibe die mehrsilbigen Wörter mit einem Trennstrich: klat –schen , ...26• Sprechsilben; Trennstriche5 Schreibe die Wörter mit Trennstrichen: die Schu–le, ...Schule Kreide Musik Schulhof Lehrerin Tafel Lampe Pause6 Schreibe die Wörter mit Trennstrichen.Spracharbeitsheft S. 26 – 27Schwerpunkt: Silben erkennen und zusammensetzenMethodische Hinweise27ÜbungskarteiSchwerpunkt: Genaues LesenAuch dieser Rap geht vom Rhythmus der Sprache aus, aberdie Silben werden nicht so eindeutig betont wie bei einemAbzählvers oder Klatschspiel. Nach dem betonten Sprechensollen die Kinder wieder Silben erkennen, kennzeichnen undschreiben.Bei Aufgabe 4 sind die Silben angegeben und zwar die erstenSilben in der oberen Zeile, die zweiten Silben in der Zeiledarunter. Die Bilder zeigen, welches Wort zusammengesetztwerden soll. Zwei Silben bleiben übrig. Zum sich ergebendenWort wird das Bild gemalt.Die Aufgaben 5 und 6 dienen der Differenzierung.Karteikarte 13/13*Karte 13: Wörter den entsprechenden Bildteilen zuordnenund Lösungsbuchstaben notieren (Lösungswort: probieren,Regenwurm).Schwerpunkt: SilbenZusätzliche ÜbungenWeitere Trainingsmöglichkeiten für den Umgang mit Silbenfinden sich in den Kopiervorlagen 30 – 31.Karteikarte 14/14*• Lesebuch Seite 16 – 1767


In der SchulennWind-DoseIn einen Becher mit Loch in der Seitenwand (mit spitzerSchere in einen Joghurt-Becher schneiden) über die Schneidekantepusten.68Karteikarte 15/15*Karteikarte 16/16*Karte 14: Silbenzahl von Wörtern erkennenKarte 15: Würfelspiele mit SilbenKarte 16: Aus Silben Nomen bilden (Lösungswörter: Löwe,Blume).FächerverbindungMusikInstrumente bauenBei der Gestaltung des Textes „Kleine Trommelgeschichte“ergeben sich viele Möglichkeiten, mit Instrumenten und derStimme zu experimentieren.Angeregt durch die Illustration im Textband können die Kinderselbst Instrumente herstellen:nnRasselnKronkorken-Rassel (durchbohrte, auf einen Draht gefädelteKronkorken), Schlüssel-Rassel (Drahtring mit nicht mehr benötigtenSchlüsseln) und Dosen-Rasseln (verschlossene Becherund Dosen mit Füllungen aus Sand, Steinchen, Reis usw.).nnRatschenSandpapier-Reibe (Holzklötze, auf die mit doppelseitigemKlebeband Sandpapier unterschiedlicher Körnung befestigtwurde) und Wellpappen-Ratsche (auf eine feste Unterlagez. B. altes Lineal oder Karton geklebte Wellpappe). Als Ratschenkönnen auch grobzinkige Kämme dienen.nnKarton-GitarreSchachtel, mit Gummis in verschiedenen Stärken mehr oderweniger straff bespannt.nnEimer-TrommelEimer, Becher in mehrerlei Größen, Töpfe usw. als „Schlagzeug“mit verschiedenen Schlägeln (Kochlöffel, Pinsel, Ästeusw.) anschlagen.n n „Regenmacher“Evtl. einen „Regenmacher“ herstellen. Dazu in eine längerePappröhre Steinchen oder Reiskörner geben und verschließen.Das Rohr langsam bewegen, damit der Inhalt rieselnkann. Der Effekt wird wesentlich intensiver, wenn von außenNägel in die Pappröhre geschlagen bzw. gedrückt werden.Das Sprechen des Abzählreims und des Raps im Spracharbeitsheftdient der Schulung des Rhythmusgefühls. Dafüreignen sich auch weitere überlieferte und/oder aktuelle Verseund Sprüche aus dem Erfahrungsschatz bzw. aus entsprechendenBüchern.In speziellen Büchern und im Internet finden sich zahlreicheVorschläge für Klatschspiele und Anregungen zu rhythmischemSprechen und Singen.KlatschspielDie klit-ze-klei-ne Maus, Maus, Maus,die rann-te aus dem Haus, Haus, Haus.Da sitzt die Katz. Oh Schreck, Schreck, Schreck!Die Zun-ge macht schon schleck, schleck, schleck.Da kehrt die Maus zum Glück, Glück, Glückschnell in ihr Loch zurück, -rück, -rück.Eine einfache Klatsch-Begleitung könnte so aussehen:––einmal in die eigenen Hände klatschen,––mit der rechten Hand schräg gegen die rechte Hand desPartners,––wieder in die eigenen Hände,––mit der linken Hand schräg gegen die linke Hand desPartners,––wieder in die eigenen Hände,––mit beiden Händen dreimal gegen die beiden Hände desPartners.Bananenboogie Aus: Christa Zeuch: Lisa Lolle Lachmusik© 2003 Edition Bücherbär im Arena Verlag GmbH, Würzburg& b F4œ j œ. j œ r œ. j œ r Dmœ. jœ rœ. j œ r1. Wir tan - zen den Ba - na - nen-boo- gie,& b Bœ. j œ r œ. jFœ ruh!œ ‰œ jschu - bi - du - bi - du!WirF&b œ. j œ r œ. j œ rDmœ. j œ rœ. j œ rtan - zen al - le ru - cki - zu - cki,7G&bœ. j œ r œ. jCœ r œ ‰œ jschu• Lesebuch Seite 16 – 17- bi - du - bi - du!Wir


&b&b&b&b&b&bschuFtan- bi - du - bi - du!Wirœ. j œ rzen7Gœ. jschuFwer- alœ rœ. j œ rleœ. jDm- ruœ r- bi - du - bi - du!œ. j œ rfenBœ.JBeiCœ.JdasB- unsœR- ne hinœRistœ. j œ rreœ.J- ArœRœ. j œ rckiCœœ. jœ r- - zu - cki,œ. j œ rme- ter - her,Fœ. j œ r Dmœ. jder Ba na‰- hoch,Gnœ7œ rœ jWirœ. j œ rdieœ. j- - nen-boo- gie,œ. j œ r œ. j œ r œ ‰ist gar nicht schwer.derFŒœ r.den herrlichen Rosen. Die Bienen summen und oben aufdem Baum pfeifen die Spatzen. … Auch die Kinder könnensich weitere Situationen ausdenken und diese einbringen.Bevor die Kinder an ihren Einheiten in den Textbänden arbeiten,kann ein Bilderbuch vorgelesen, mit Bewegungen undInstrumenteneinsatz begleitet werden.Lesebuch Seite 18 – 19Lernmaterialien• Lesebuch S. 18 – 19• Spracharbeitsheft S. 28 – 31• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 32 – 36• Lernerfolgskontrolle 2• Übungskartei Nr. 17 – 18© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Die Musik-CD enthält eine Singfassung und ein Play-back.Die Lehrerin oder der Lehrer kann eine der beiden Fassungenals Einstieg wählen. Die Zuordnung des Textes zum Play-backist nicht ganz einfach. Hat man die Melodie im Kopf, lässtsich der Text auch rhythmisch im Chor sprechen.Das Lied regt eher zu freien Bewegungsformen als zu festgelegtenChoreographien an. Wichtig für eine Tanzform istimmer die 3. Zeile der Strophe. Diese -Bewegungen solltengemeinsam ausprobiert werden. Es können neue Strophenerfunden und getanzt werden.In einer einfachen Form kann der „Bananenboogie“ praktisch„am Platz“ getanzt werden, so dass er jederzeit im Unterrichtwiederholt werden kann.Lesebuch S. 18 – 19KunstZum Inhalt von „Kleine Trommelgeschichte“ im Textband mitWachsmalkreiden ein Gewitterbild gestalten.Gewitterstimmung als Nass-in-Nass-Malerei anlegen.Die gebauten Musikinstrumente mit Ornamenten und Farbenästhetisch ausgestalten.JahrgangsübergreifendesArbeitenGemeinsames Tanzen, evtl. in Verbindung mit dem Singenvon geeigneten Liedern. Es können bereits bekannte Melodienund Bewegungsmöglichkeiten aufgegriffen werden.Die Lehrerin oder der Lehrer erzählt eine Geschichte, in derviele Bewegungen, Töne und Geräusche enthalten sind. Beispiel:Die Prinzessin will im Park spazieren gehen. Fröhlichsingend hüpft sie im Schloss die Treppe hinunter und öffnetdie quietschende Eingangstür. Draußen schnuppert sie anFertigDer Text von Irmela Wendt schildert die sehr gegensätzlicheSituation zweier Jungen beim Rechnen im Unterricht. Andreas’Verhalten erscheint offensichtlich unangemessen, weilArne hierdurch in seiner Konzentration gestört wird. Diesbehindert Arnes Lernerfolg.Die beiden „Wenn“-Sätze und die Aussage „jedes Mal“belegen die Häufigkeit der beschriebenen Situation. Die Illustrationzeigt Andreas‘ Eifer und betont besonders ArnesNot. Man sieht deutlich, dass etwas geändert werden muss.Beide Kinder brauchen Unterstützung, zumindest durch eineverbindliche Regel bei der Arbeit, die schützt und Grenzensetzt.Während klar ist, dass Arne wie alle Kinder das Recht aufungestörte Arbeit hat, muss für eine konstruktive Kritik anAndreas’ Verhalten auch über dessen mögliche Ursachennachgedacht werden.Indem die Kinder sich gemeinsam durch Gespräch, Rollenspielund schriftliche Appelle mit der Situation der Protagonistenauseinandersetzen, reflektieren und entwickeln sie• Lesebuch Seite 18 – 1969


In der Schuleauch ihr eigenes Verhalten und bedenken ihre Bedürfnisseim Umgang miteinander.EinstiegDarüber nachdenken und aufschreiben, was (nicht wer!)beim Lernen in der Klasse stört. Dabei ist es wichtig, dassnur jeweils ein Wort mit einem dicken Stift auf einen Zettelgeschrieben wird. Die Sammlung der Wörter wird zur Grundlagefür das Finden von konstruktiven Regeln.Umgang mit dem Text und der IllustrationEs ist sinnvoll, den Text „Fertig“ als Einstieg in eine Reflexiondes miteinander Lernens in der Klasse zu verwenden. DieLehrerin oder der Lehrer sollte durch die Gesprächsmoderationverhindern, dass einzelne Kinder mit den Protagonistenverglichen werden, um Bloßstellungen und/oder Mobbingzu vermeiden.Im gemeinsamen Gespräch über die Situation, die Gefühleder Kinder und eine mögliche Problemlösung nachdenken.Warum ruft Andreas in die Klasse? Was denkt Arne? Wasdenken die anderen Kinder? Welche Regel hat Andreas nichtbeachtet? Was möchte Arne? Wer oder was kann helfen?Kopiervorlage 32 bietet den Kindern noch einmal die Möglichkeitfür eine ganz persönliche Auseinandersetzung mitder Problemlage.Weitere AktivitätenKopiervorlage 32Darüber nachdenken, was beim Lernen hilft.Gemeinsam überlegen, wie man Störungen beim Lernenvermeiden kann.Bestehende Regeln daraufhin überprüfen, verändern, erweiternbzw. bei Bedarf neue Regeln entwickeln, aufschreiben,zeichnerisch gestalten und in der Klasse aushängen.In der PauseDie Bildergeschichte zeigt Kinder in einer typischen Streitsituationsowie den Ansatz einer Lösung, nämlich die Bereitschaft,über das Problem zu sprechen. Ausgehend von derKernaussage im vierten Bild „So ist es keine richtige Pause!“kann darüber nachgedacht werden, was eine „richtige“Pause ausmacht.Anhand von Beispielen aus der eigenen Erfahrung lässt sichklären, wann, warum und wie Streit entsteht. Wichtig ist dieFeststellung, dass Streit nicht unbedingt negativ sein muss,sondern zu gemeinsamen Absprachen und Regeln führenkann. Konstruktiver Umgang mit Streit setzt allerdings diegegenseitige Achtung, die Vermeidung von körperlicher undverbaler Gewalt sowie von Ausgrenzung voraus.EinstiegBlitzlicht zur Pausensituation an der eigenen Schule (Beobachtungen,Gefühle).Vorschläge sammeln und protokollieren: Was ist eine „gute“Pause?Aufgreifen eines aktuellen Pausenstreits.Abbildung von unterschiedlichen alltäglichen Spielsituationenin der Pause, spontane Äußerungen dazu.Umgang mit dem Text und den BildernEine schrittweise Präsentation der Bildergeschichte mittelsTageslichtprojektor oder Beamer lenkt das Gespräch überdie abgebildeten Konfliktphasen.Die Bildsituationen können als „Standbilder“ nachgestelltwerden:Ein „Baumeister“ bildet und „modelliert“ Schritt für Schrittmit den Körpern von Mitschülerinnen und Mitschülern ein„Standbild“. Dadurch bringt das bauende Kind zum Ausdruck,wie es die Situation sieht und interpretiert. JedesKind, das „geformt“ wird, nimmt die vorgegebene Körperhaltung,Gestik und Mimik ein. Die Zuschauer und Mitspielerbeobachten das Entstehen des Standbildes – zunächst ohneKommentare. Anschließend können sie über die Darstellungdiskutieren und evtl. das Standbild dabei verändern oder neugestalten. In einer Reflexionsphase sprechen die Kinder überihre Beobachtungen und Gefühle während des Standbildbauensund –betrachtens.Im Klassengespräch Aspekte sammeln und dokumentieren,darüber nachdenken. Bereits gewonnene Erkenntnisse ausder Einstiegssituation fließen dabei ein.70• Lesebuch Seite 18 – 19


© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Wann und warum gibt es in der Pause Streit?„Guter“ Streit – „schlechter“ Streit? Diskutieren von Beispielen.Auf der Basis der bisherigen Gespräche und Ergebnisse Lösungsvorschlägeund insbesondere das eigene Verhalten inStreitsituationen bedenken.Rollenspiele zu Konfliktlösungen: Auswahl einer Streitsituationin der Gruppe, Ausprobieren von Lösungen, Vorstellungund Reflexion der Gruppenergebnisse.Zur Überschrift „Regeln für eine gute Pause“ machen dieKinder konstruktive Vorschläge. Die Lehrerin oder der Lehrerschreibt alle Anregungen in Stichwörtern untereinander auf.Bei der Formulierung darauf achten, dass gesagt wird, wieman sich verhalten soll, nicht was man vermeiden soll. Dannwird die Liste durchgesehen: Was nicht durchführbar ist, wirdgestrichen. Die übrigen Vorschläge werden noch einmal lautvorgelesen und dann mit Punkten gewichtet (Punkte auf dasPlakat kleben oder malen). Jedes Kind kann zwei oder dreiPunkte an die ihm wichtigen Regeln vergeben.Vereinbarte Regeln für andere Klassen sichtbar im Schulhausausstellen (z. B. auf einem Plakat oder Wandfries) und evtl.Rückmeldungen erbitten.Schreiben––Im Spracharbeitsheft zu den Bildern von Aufgabe 4schreiben.––Eine Fortsetzung der Bildergeschichte malen und dazuschreiben.––Eine wichtige Regel für die Pause aufschreiben und illustrieren.––Lösungen für ein bestimmtes Pausenproblem aufschreibenund illustrieren.DELTA-SpielText und Abbildung geben Hinweise auf die Spielregeln desDELTA-Spiels: Ein Stein wird von einer Startlinie aus auf dasDreieck mit den Zahlenriegeln geworfen. Gewonnen hat,wer die höchste Gesamtpunktzahl mit drei Würfen erreicht.Zu vereinbaren bleibt die Reihenfolge der Würfe, die Genauigkeitder Zielwürfe sowie die eventuelle Wiederholbarkeitvon Fehlwürfen.Das Spiel kann von den Kindern selbstständig in Gruppenausprobiert werden.SpracharbeitsheftArbeitstext28Streiten und vertragenLara ist Alias beste F 49 .Jeden Tag gehen sie gemeinsam in die S 31 .In der Klasse sitzen sie an einem T 20 .In der Pause spielen sie auf dem H 31 .Aber heute gab es S 81 .Da kam die L 15 .1 Versuche den Text zu lesen. Du kannst zuvor Aufgabe 2 lösen.2 Schlage die Nomen in der Wörterliste nach und schreibe sie.F 49S S 3181T 203 Auch diese Wörter stehen in der Geschichte.H 31L 15Suche sie in der Wörterliste und schreibe sie.a d 1721g h 7 23i s 951s u 65 5Die Wörter in der Wörterlistesind wie in einem Wörterbuchnach dem Abc geordnet.In der Wörterliste kann manmithilfe der Buchstaben undNummern die Wörter finden.•in der Wörterliste nachschlagenLara und Alia sagten:„ Wir vertragen uns bald wieder ! “„ Auch Freunde haben manchmal Streit .“....4 Schreibe die Geschichte ab. Füge einen Schluss hinzu.5 Suche die Nomen in der Wörterliste und schreibe sie mit Artikel:der Ball , ...Spracharbeitsheft S. 28 – 29B 10 B 41 B 49 F 26 F 40 F 54 T 3 T 9 T 13Schwerpunkt: In der Wörterliste orientierenDer Text schließt sich thematisch an die Arbeit im Textbandan. Es geht darum, dass Streit und Versöhnung zum täglichenZusammenleben gehören, auch zwischen Freundinnen undFreunden. In der Vorgabe sind manche Wörter „verschlüsselt“.Durch die Suche mit der Buchstaben- und Zifferangabein der Wörterliste lässt sich das jeweilige Wort finden.Diese gefundenen Nomen werden bei Aufgabe 2 eingetragen.Weitere Wörter aus dem Text müssen bei Aufgabe 3 inder Wörterliste gesucht und geschrieben werden.Arbeitstechnik: Umgang mit der WörterlisteIn der vorliegenden Einheit wird der Gebrauch der Wörterlisteeingeführt. Die Beherrschung dieser Arbeitstechnik auf derGrundlage der Kenntnis der alphabetischen Ordnung ist dieVoraussetzung für die Selbstkontrolle eigener Texte sowie füreine selbstständige Informationsgewinnung aus lexikalischenQuellen. Die Wörterliste ist ein Vorläufer des Wörterbuchsund bahnt das selbstständige Nachschlagen an.Die Wörterliste ist durch Anlautbilder mit dem entsprechendenBuchstaben sowie durch Absätze zwischen den Listenbereichender einzelnen Buchstaben übersichtlich strukturiert.Die Wörter sind innerhalb jedes Buchstabenbereichs durchgängignummeriert. Die Nomen sind im Singular und Pluralaufgeführt, die Verben im Infinitiv und in der gebeugtenForm der 3. Person Einzahl.Beim angeleiteten Aufsuchen von Wörtern entdecken undnutzen die Kinder diese Strukturen. Durch die vielfältigenÜbungen und Aufgaben im Arbeitsheft und auf den Kopiervorlagen33 – 35 werden sie verinnerlicht.29• Lesebuch Seite 18 – 1971


In der SchuleAnalog zu den Regeln für das Miteinander in der Pause(s. Textband S. 19) können die Kinder weitere allgemeineRegeln sammeln, die für ein förderliches Zusammenleben inder Klasse und Schule sinnvoll sind.Aufgabe 1 gibt die Regeln für das Miteinander vor, die betrachtetund gelesen (Feld 1) oder weiter zeichnerisch gestaltet(Feld 2 und 5) werden sollen. In den Feldern 3, 4 und 6sind die Regeln bildlich dargestellt. Die Kinder interpretierendie Abbildungen und schreiben die vorgegebenen Regeln indas dazugehörige Feld.Kopiervorlagen 33Durch Aufgabe 2 reflektiert jedes Kind für sich noch einmaldie Regeln und setzt einen persönlichen Schwerpunkt.ÜbungskarteiSchwerpunkt: Genaues LesenWährend auf Karteikarte 17 das DELTA-Spiel von Lesebuchseite19 wieder aufgegriffen wird, handelt es sich bei Karteikarte17* um ein neues Spiel. Aus dem Bild ist der Ablaufgut zu entnehmen und die Kinder finden gut die drei falschenSätze. Das Spiel kann zudem als Anregung für die Pause odereine Bewegungsphase im Unterricht dienen.Kopiervorlagen 34 – 35ÜbungenRegeln für das MiteinanderWir bittenund danken.Leihst du mirbitte deinen Stift?Danke!Na klar!Wir grüßen.Wir melden uns,wenn wir etwassagen wollen.In der PauseKarteikarte 17/17*Karte 17: Aussagen überprüfen (Lösungswörter: Schulhofund Vorsicht).Schwerpunkt: Sinnverstehend lesen1 Ergänze die fehlenden Regeln oder Bilder.Wir helfen einander . Wir hören uns zu .Wir gehen sorgsam mit den Sachen um.2 Schreibe eine Regel auf, die für dich besonders wichtig ist.4 Schreibe zu den Bildern.3 Schreibe andere wichtige Regeln für das Miteinander auf.5 Schreibe, wie du selbst einen Streit erlebt hast und male dazu.30• Regeln für das Miteinander bildlich und schriftlich festhalten•zu Bildern schreiben31Spracharbeitsheft S. 30 – 31Karteikarte 18/18*Schwerpunkt: Regeln für das MiteinanderDie vorgegebenen Regeln sind Beispiele für positiv formulierteVereinbarungen. Die Kinder wissen dadurch, welchesrichtige Verhalten Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnenund Lehrer beim Miteinander in der Schule von ihnenerwarten.Karte 18: Einen Text bzw. Sätze schreiben. Die Reihenfolgeergibt sich durch die eigene Wahl (Karteikarte 18) bzw. durchdas Zufallsprinzip (Karteikarte 18*).Schwerpunkt: Lesen; kreatives Schreiben72• Lesebuch Seite 18 – 19


Lernerfolgskontrolle 2JahrgangsübergreifendesArbeitenRegeln und Rituale spielen sowohl für das soziale Miteinanderals auch für das gemeinsame Lernen in angenehmerAtmosphäre eine wichtige Rolle.In jahrgangsgemischten Gruppen können die Zweitklässlerdie Erstklässler beim Erlernen von Regeln und Ritualen anleiten,ein Vorbild für die „Kleinen“ sein und dadurch dieLehrkraft wirksam unterstützen. Allerdings müssen sie ihreHelferrolle auch lernen und annehmen können und in dieserunterstützt werden, damit sie attraktiv bleibt.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Kopiervorlagen 36: Lernerfolgskontrolle 2Mithilfe der Lernerfolgskontrolle 2 kann überprüft werden,ob die Kinder:––Nomen die Artikel zuordnen können,––Nomen nach Lebewesen und Dingen sortieren können,––Wörter nach Sprechsilben gliedern können.Für jede richtige Lösung gibt man einen Punkt. Maximal sind28 Punkte erreichbar (in jeder der vier Aufgaben 7).Die Ergebnisse kann man in eine Klassenliste eintragen (s.oben Kapitel „Lernbeobachtung und Lernstandserhebung”).FächerverbindungSachunterrichtRegeln und Rituale für ein friedliches Zusammenleben inder Schule überlegen, fixieren, in Rollenspielen einüben unddas Verhalten immer wieder in speziellen Unterrichtsphasenreflektieren.SportHilfreich z. B. in Phasen der selbstständigen Arbeit (differenzierteGruppenarbeit, Tages- oder Wochenplan, …) sindunter anderem:––Anfangsrituale (leise, tischweise Bildung eines Stuhlkreises,…),––eindeutige Signale für bestimmte Arbeitsabschnitte (Triangeltöne,Aufräummusik, …),––klare Strukturen der Arbeitsabläufe,––Regeln für Partner- oder Gruppengespräche („Flüster“-oder „Murmelgespräch“, …),––übersichtliche Materialorganisation im Klassenraum,––räumliche Strukturierung des Klassenzimmers (bestimmteLernecken, Ausstellungsflächen, der „besondere Tisch“, …)––„Warteklammern“ (Wäscheklammern mit den Namender Kinder können als Signal an rot-grüne Ampelkartengeklemmt werden),––Abgrenzungszeichen (z. B. „Roter Kegel“), die deutlichmachen, dass ein Kind nicht gestört werden will,––Helfer-Kärtchen für Flüsterkinder (diese Kinder dürfenwährend der Arbeitsphase um Hilfe gebeten werden).Ideen nach: Kaiser, Astrid: 1000 Rituale für die Grundschule.Schneider Verlag 2003Unterschiedliche Lauf- und Fangspiele kennenlernen, ebensokleine Spiele mit verschiedenen Geräten (Einsatz von Seilen,Bällen, Rollbrettern usw.). Durch die Anregungen bekommendie Kinder Ideen für Pausenspiele mit Bewegung und Spaß.• Lesebuch Seite 18 – 1973


• zu Lesebuch S. 20–21In der SchuleLesebuch Seite 20 – 21Lernmaterialien• Lesebuch S. 20 – 21• Lernschatz S. 4 – 5LernschatzBei der Bearbeitung der Aufgaben ist genaues Lesen erforderlich,das Nachdenken über Wortbedeutungen und dasSuchen von Kernaussagen.Wenn die Kinder zum dritten Bild schreiben, müssen sie sichnicht auf den entsprechenden Text im Lesebuch beschränken,sondern können darüber hinaus ihre eigenen Vermutungenäußern.In der SchuleDatum:Fara und Fu entdeckenden Zaubergartenam Waldrand.Warum sind Fara und Fu von einer Blumewie verzaubert?Male und schreibe.mitten im Wald.mitten auf einer Wiese.Welche Wörter haben die gleiche Bedeutung?Verbinde.prächtig auf einmalplötzlichfliegenflatternherrlichWas erfährst du über die große Blume?Sie wächst im Zaubergarten.Sie duftet herrlich.Sie kann sprechen.Sie schimmert golden im Sonnenlicht.Sie kann Wünsche erfüllen.4 5Lernschatz S. 4 – 5Lesebuch S. 20 – 21Im ZaubergartenIn der Geschichte dieser „Leseinsel” sind Märchenmotiveintegriert, die für die Kinder bedeutsam sind:Durch ein Tor zu gehen kann bedeuten, etwas Neues zuwagen.Der Zaubergarten ist gleichzusetzen mit einer anderen, vielversprechenden,schöneren Welt (Paradies).Die golden schimmernde Blume bedeutet Erwartung undSehnsucht nach etwas Besonderem wie Liebe oder Kraft.Drei Wünsche frei zu haben weckt die Vorstellung, die eigeneSituation oder die Welt verändern zu können.Von diesen Symbolen werden die Kinder stark angesprochenund reagieren intuitiv darauf. Je nach Fantasie undmomentaner Befindlichkeit können sie sich mit Fara undFu identifizieren oder in sich gehen und dementsprechendWünsche formulieren. Die Kinder können ihre drei fiktivenWünsche im Klassengespräch äußern oder aufschreiben unddazu malen. Es kann sich sogar ein philosophisches Gesprächüber verschiedene Arten von Wünschen anschließen.FächerverbindungKunstEinen Wunschbaum gestaltenNach einem Gespräch über das Wünschen schreiben dieKinder auf Tonpapierstreifen einen Wunsch oder mehrereWünsche für sich selbst, für andere Menschen oder für dieUmwelt auf. Die bunten Streifen werden mit Fäden an einemgrößeren Zweig oder an einem Baum befestigt und zumLesen für Andere ausgestellt (z. B. in der Pausenhalle, aufdem Schulgelände oder in einem Park).Das Aufhängen der Wünsche könnte als Ritual gestaltetwerden, in dem die Kinder sich im Kreis um den „Baum“aufstellen und jedes Kind seinen Wunsch vorliest – selbstverständlichfreiwillig.Im Zusammenhang mit einer Aussprache über die Wünscheund ihrem Vergleich bringen die Kinder ihre eventuell vorhandenenMärchenkenntnisse ein.Die Lehrerin oder der Lehrer kann auch ein Märchen erzählenoder vorlesen, in dem es um drei Wünsche geht, z. B. „Diedrei Wünsche“(s. u.),„Der Arme und der Reiche“ oder „Dasblaue Licht“ von den Brüdern Grimm.74• Lesebuch Seite 20 – 21


Für Ihre NotizenFür Ihre Notizen© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3• Für Ihre Notizen75


Nach der Schule3. KapitelNach der SchuleDie Zeit nach dem Unterricht – den Nachmittag – erleben dieKinder sehr unterschiedlich, weil dieser durch die jeweiligeFamiliensituation entscheidend mitgeprägt wird.Schwerpunktmäßig werden daher ganz bewusst Bereiche derFreizeit thematisiert, die im Erfahrungsbereich eines jedenKindes liegen:Jedes Kind ist Verkehrsteilnehmer auf dem Weg durch dasStadtviertel oder Dorf.Es spielt mit Freunden.Es geht ins Schwimmbad.Andere Aspekte der Nachmittagsgestaltung, wie z. B. Fernsehen,Computernutzung oder insbesondere Hobbys wiez. B. Reiten oder Musikunterricht werden – wegen der inder Regel sehr unterschiedlichen familiären Situationen derKinder – hier nicht berücksichtigt.Lesebuch Seite 22 – 23Lernmaterialien• Lesebuch S. 22 – 23• Spracharbeitsheft S. 32 – 35• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 37 – 40• Übungskartei Nr. 19 – 22• Musik-CD Nr. 7• Sachheft S. 5 – 8Was bedeuten die abgebildeten Verkehrszeichen?Wie verhalte ich mich an einem „Zebrastreifen“?Spurenleser kennen alleZeichenWas jemand als Spur wahrnimmt, hängt von seinem jeweiligenLebensraum ab. Wer sich in einem bestimmten Umfeldbewegt, wird entscheiden, welche Bedeutung eine Spur hatund ob sie handlungsrelevant ist.Der vorliegende Text stellt den Begriff „Spurenleser“ in einenanderen Kontext:Zunächst wird von Spuren ausgegangen, die für einen „Indianerin der Prärie“ wesentlich sind. Doch dann wechseltdie Perspektive zum Stadtverkehr.Zwei Personen sind auf der Straße unterwegs und spielen„Stadtindianer“. Sie haben sich deshalb sogar Indianernamengegeben. Sie „entdecken“ bei ihrem Stadtbummel Zeichen,nämlich Verkehrsschilder. Es bereitet den beiden ungeheuerenSpaß, sich witzige Bedeutungen zu den Schildern auszudenken,die zu ihrer Indianerrolle passen.Der Witz der Interpretation der allgemein bekannten Verkehrszeichenbesteht hier in einer direkten Übertragungder stilisierten Bildelemente und Farben der Schilder (Piktogramme)in die „Indianersprache“ sowie eine von den„Stadtindianern“ angenommene Sichtweise der Bildinhalte.EinstiegDie Lehrerin oder der Lehrer führt durch eine Pantomime –Schleichen wie ein Indianer in der Prärie – in den Kontextder Geschichte ein.Gespräch über Spuren, die ein Indianer kennt und „lesen“kann.Umgang mit Bild und TextLesebuch S. 22 – 23Es handelt sich hier nicht um belehrende oder primär sachlichinformierende Texte zum Thema Verkehr, sondern um eineneher humorvollen und teilweise sogar scherzhaften Umgangmit dieser Thematik. Dennoch können damit verbundenerealistische Regeln und richtige Verhaltensweisen im Straßenverkehrzur Sprache gebracht werden:Lesen und KlassengesprächDie Lehrerin oder der Lehrer liest den Text vor bis „…EinStadtindianer muss auf andere Zeichen achten.“ Die Kinderäußern sich zu dieser Aussage (Aktivierung von Vorwissen).Der Text wird abschnittsweise gemeinsam gelesen. In einemmoderierten Klassengespräch werden die lustigen Interpretationender Indianer-Aussagen den richtigen Bedeutungender Verkehrsschilder durch eine Rückübersetzung gegenübergestellt.Dabei müssen sich die Kinder die Schilder genauanschauen. („Ein Mensch geht über einen Zebrastreifen.“).Es sollte gemeinsam über die Begriffe „schwarzer Mann“und „Bleichgesichter“ gesprochen werden. In diesem Zusammenhangkann auch die Besonderheit der Bildzeichen(Piktogramme) erörtert werden (Stilisierte Darstellung von76• Lesebuch Seite 22 – 23


© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Bildinhalten zur raschen, gut einprägsamen Information undOrientierungshilfe).Die reale Bedeutung des zweiten Schildes für das Verhaltenim Straßenverkehr sollte zur Sprache kommen, da im Textnur die lustige Umdeutung angesprochen wird.Einzel- und PartnerarbeitUm das Textverständnis zu sichern, ordnen die Kinder Aussagendem jeweiligen Lebensumfeld (nämlich Prärie oderStadt) zu.Die Kinder lesen den Text mit verteilten Rollen mit einemPartner.Im Partner- oder Gruppengespräch wird über die witzigeInterpretation der beiden Verkehrszeichen geredet.In Gruppen bereiten die Kinder ein Rollenspiel vor. Sie spielendie Stadtindianer aus der Geschichte.Zusätzliche AktivitätenStadtindianerspielVielleicht stehen aus dem Sachunterricht weitere Verkehrszeichenals Anschauungsmaterial zur Verfügung (Schaubilder,Spielzeugverkehrsschilder, …). Die Kinder können sicheinige aussuchen, deren reale Bedeutung aufschreiben undanschließend eine witzige Interpretation zu den Verkehrsschildernformulieren.Die entstandenen Texte könnten als Spielvorlage dienen oderals Lesestoff für die Klasse an die Pinnwand geheftet werden.Die Kopiervorlage 40 übt das genaue Lesen und regt zumkreativen Schreiben an.SachinformationDer durch breite weiße Linien gekennzeichnete Fußgängerüberwegwird landläufig als Zebrastreifen bezeichnet. DieMarkierungen auf der Fahrbahn dienen als Vorschriftzeichen.Das Verkehrsschild „Fußgängerüberweg“ („schwarze Personauf weißem Dreieck vor blauem Rechteck“) ist ein Hinweiszeichen.Zebrastreifen gibt es in Deutschland seit 1952. DieVorrangregelung für Fußgänger wurde erst 1964 eingeführt.Methodische AnregungenDer Unterricht könnte zunächst mit dem Sachaspekt beginnen;anschließend kann dann das Spielen mit der Spracheund dem Sachinhalt deutlich gemacht werden.Die Frage am Ende: „Warum wohl“? wird aufgegriffen. Miteigenen Worten erklären die Kinder die Bedeutung des Zebrastreifensund die damit verbundenen Verhaltensregelnim Straßenverkehr.Angeregt durch die Gestaltung der Überschrift und den erstenAbschnitt lassen sie ihre Fantasie gemeinsam mit demZebra auf den Weg gehen. Dabei reflektieren sie ihre eigenenErfahrungen mit Verkehrssituationen und Beobachtungen inihrem Umfeld.Nach dem Lesen des zweiten Abschnitts wird überlegt, wieund warum das Zebra auf seinem Weg den Verkehr beeinflusst.Das könnte z. B. mithilfe von Stabfiguren (ein Zebra,Autos, Lastwagen und andere Fahrzeuge malen und ausschneidenund an Stäben befestigen) oder mithilfe von Rollenschildern,die sich die Kinder umhängen, gespielt werden.Lesevortrag: Zu zweit überlegen die Kinder, wie sie beimVorlesen betonen müssen und üben einen Vortrag ein.Zusätzliche AktivitätenKopiervorlage 40Ein „Zebra“ ging spazierenIn diesem Gedicht von Karl L. Kistner wird mit dem Begriff„Zebrastreifen“ gespielt, indem er wörtlich genommen wird:Ein Zebra bewegt sich im Straßenverkehr und die Autosstoppen, wo es sich zeigt. Die mit Zebrastreifen verbundeneVerkehrsregel wird damit zugleich angesprochen.Die Kinder malen Bilder zum Spaziergang des Zebras durchdie Stadt. Sie gestalten Straßen, Häuser und Autos frei undintegrieren dabei ein ausgeschnittenes Zebra. Daraus kannein Bilderbuch in Großformat oder ein Leporello zum Gedichtentstehen. Die Bilder können aber auch an die Tafel gehängtund während des Gedichtvortrags als Visualisierung genutztwerden.Mit einer Papierbahn auf dem Boden wird ein „Zebrastreifen“gestaltet und daran das richtige Verhalten beim Überquerender Straße verbalisiert und demonstriert (am Straßenrandanhalten, Blickkontakt aufnehmen, …).Die Kinder werden aufgefordert, z. B. auf dem Schulweg oderbei einem Unterrichtsgang Zeichen in der Umgebung wahrzunehmen,aufzumalen oder zu fotografieren. Die Kinder bemerkenneben Verkehrsschildern evtl. noch anderen Zeichen(z. B. Schilder für Haltestellen, U- und S-Bahneingänge) inder Straße oder in Gebäuden (z. B. Notausgang, Toilette). Siekönnen von ihren Entdeckungen berichten, diese vorstellenund über die Bedeutung der Zeichen diskutieren.• Lesebuch Seite 22 – 2377


Nach der SchuleSpracharbeitsheftDer sprachliche Schwerpunkt der Seiten 32 – 35 ist die Bildungund Verwendung der Nomen in Singular und Plural.Auf der ersten der beiden Doppelseiten wird das Phänomen(„Nomen können in der Einzahl und in der Mehrzahl stehen.“)eingeführt und geübt. Auf der folgenden Doppelseitewird das Geübte vertieft.Arbeitstext32Was stimmt?Leon und Tim kommen aus der Schule.Leon zeigt auf ein Schild:„ Hier muss jedes Kind auf einem Bein hüpfenoder auf der Straße tanzen.“Sein Freund schüttelt den Kopf :„ Ich weiß, was es wirklich bedeutet.“1 Male das Verkehrsschild mit den richtigen Farben an. Du findest es auf Seite 34.2 In der Geschichte stehen diese Nomen in der Einzahl. Kennzeichne sie.Beine Freunde Kinder Köpfe Schilder Schulen Straßen3 Schreibe die Nomen in der Einzahl und Mehrzahl: das Bein –die Beine ,...EinzahlNomen können in der Einzahlstehen: der Freund,die Schule, das BeinZum TextMehrzahlNomen können in der Mehrzahlstehen: die Freunde,die Schulen, die Beine• Nomen: Einzahl und MehrzahlEr sagt:„ Halt ! Baustelle!“„ Vorsicht ! Sportplatz !“„ Achtung ! Kinder !“4 Schreibe die Geschichte ab. Füge den richtigen Schluss hinzu.5 Schreibe die Nomen in der Einzahl und in der Mehrzahl.Du findest sie in der Wörterliste.6 Suche in der Wörterliste unter Tt alle Nomen.Schreibe sie in der Einzahl und in der Mehrzahl.Spracharbeitsheft S. 32 – 337 Suche in der Wörterliste unter Bb. Welches Nomen steht nur in der Einzahl?Der Text will zur Reflexion des eigenen Schulwegs anregen.Darüber hinaus sollen die Kinder auch in ihrer Phantasieangeregt werden, Schilder von ihrem Schulweg lustig zudeuten. Wichtig dabei ist, abschließend die korrekte Deutungder Verkehrsschilder zu besprechen.Wenn den Kindern die Intention des Textes – die Deutungsowie eine witzige Umdeutung von Verkehrszeichen – ausdem Textband bereits bekannt ist, können sie die Aufgabe4 alleine bewältigen.Der Text beinhaltet auf engem Raum Wortmaterial für dieSpracharbeit. Zahlreiche Nomen sind in Einzahl enthalten.SachanalyseNomen sind nach dem Numerus (der grammatischen Zahl)bestimmt. Sie stehen entweder im Singular (in der Einzahl)oder im Plural (in der Mehrzahl). Nomen können nur in denPlural gesetzt werden, wenn sie etwas Zählbares bezeichnen:ein Hund, zwei Hunde, zehn Hunde. Aber es heißt z. B. dieMilch, zwei Liter Milch, …, da Milch nicht zählbar ist.Manche Nomen gibt es nur in der Pluralform, wie z. B. dieFerien, die Leute, ….Die Pluralbildung ist vielfältig. Es gibt die Endungen -e, -n,-en, -er, -s; manche Plurale haben keine Endung (Rücken,33Teller, Zettel,…), manche haben Umlaute (die Hand, die Hände,…).Im Laufe ihres Spracherwerbsprozesses haben die Kinder denGebrauch der richtigen Artikel für die Nomen ihres Sprachschatzessowie deren korrekte Pluralformen verinnerlicht. BeiKindern anderer Herkunftssprachen kann dies nicht vorausgesetztwerden. Weder ist der richtige Artikel eines Nomensim Singular immer eindeutig zuzuordnen, noch ist die Bildungder korrekten Pluralformen regelrecht durchschaubar.Kinder mit Migrationshintergrund müssen sich für jedes Nomenden Artikel sowie die Pluralform einprägen. Übungenzur Pluralbildung sind daher insbesondere für diese Kinderwichtig.In der Wörterliste ist jedes Nomen in der Wörterliste auchin seiner Pluralform aufgeführt. Das Einprägen der richtigenWortformen wird durch regelmäßiges Nachschlagen im Wörterheft,durch eine konsequente Kontrolle der Schreibaufgabenmithilfe der Wörterlisten und durch die vielfältigenÜbungsaufgaben unterstützt.In der vorliegenden Einheit werden im Arbeitsheft und inder Kartei Übungen zur Pluralbildung angeboten. Die unterschiedlichenFormen stehen dabei nebeneinander, da sich dasWortmaterial aus dem thematischen Kontext ergibt. Sie werden– dem Alter der Kinder gemäß – noch nicht analysiert.Im Unterricht kann jedoch erörtert oder auch entdeckt werden,wie sich Singular- und Pluralformen von Nomen unterscheiden:Den Singular erkennt man am Artikel (der, die, das).Im Plural lautet der Artikel immer die. Man erkennt den Pluraldaher an der Artikel- und an der Wortform.In diesem Zusammenhang können auch unterschiedlichePluralformen entdeckt und angesprochen werden.EinstiegsmöglichkeitenFür einen ganzheitlichen und spielerischen Umgang mit demSprachphänomen Singular und Plural können Gegenstände(z.B. Spielsachen) in unterschiedlicher Anzahl in die Mittedes Gesprächskreises gelegt werden. Sie werden sortiert unddie Kinder stellen fest, dass manche Dinge einmal, manchejedoch mehrfach vorhanden sind: Es gibt ein Kartenspiel, dreiBälle, fünf Spielzeugautos, …. Nach der mündlichen Benennungkönnten Karten beschriftet und zugeordnet werden.Will man von Anfang an bei der Thematik Verkehr bleiben,könnte auf dem Boden aus mitgebrachten Spielzeugautos,Bausteinen, Naturgegenständen für Bäume usw. eine Landschaftentstehen und dann ebenfalls unter dem Aspekt derHäufigkeit betrachtet, benannt und beschrieben werden.Auch Wimmelbilder mit Stadt- bzw. Verkehrsillustrationen(z.B. die Wimmelbücher von Ali Mitgutsch oder von RotrautSusanne Berner) könnten für diesen Zweck – vor allem für dieÜbung in Klein- oder Fördergruppen – verwendet werden.78• Lesebuch Seite 22 – 23


Umgang mit den AufgabenDa vielleicht nicht jedes Kind die richtige Bedeutung des Verkehrsschildesweiß, kann differenziert vorgegangen werden.Es kann alleine gearbeitet werden oder zwei Kinder arbeitenzusammen, um durch Gedankenaustausch auf den richtigenSchluss des Textes zu kommen (Aufgabe 4)Bei der Kennzeichnung der angegebenen Übungswörter inder Pluralform im Text können die Kinder je nach Vereinbarungmit Lineal und Farbstift (Farbe für Nomen) unterstreichen,einkreisen oder Textmarker verwenden.Sind die Übungswörter in die Tabelle eingetragen, ist gut zuerkennen, dass im Plural immer der Artikel „die“ verwendetwird. Zur Verdeutlichung können die Artikel extra gekennzeichnetwerden.DifferenzierungDifferenzierungDie Aufgaben 6 – 8 bieten zusätzliche Übungsmöglichkeiten.Sie können gut zu zweit bearbeitet werden. So ist die Kontrolledurch den Vergleich mit der Wörterliste und durch diePartner gewährleistet.Zusätzliche AktivitätenAls Hilfe und Ausweitung bei der Verwendung von Singularund Plural bei Körperteilen können die Kinder einer Puppeoder der Umrisszeichnung eines Menschen Wortkarten mitden Begriffen für die Körperteile anheften.Die Kinder können selbst ein Einzahl-Mehrzahl-Paarspielherstellen (Gegenstände auf eine Karte einmal, auf einezweite die gleichen Gegenstände mehrmals zeichnen, Begriffedazuschreiben) und spielen.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Um die dargestellten Nomen in Aufgabe 5 und die „T-Nomen“von Aufgabe 6 in Singular und Plural zu schreiben,kann im Heft eine eigene Tabelle angelegt werden. (Die zweibenötigten Spalten ergeben sich, wenn eine Heftseite derLänge nach gefaltet wird.) Die Kontrolle mit der Wörterlisteist besonders für Kinder anderer Herkunftssprache wichtig.Übungen1 Trage die Ziffern in das Bild ein.4 Trage die Ziffern in das Bild ein.1 Schild Bus Berg Straße Flugzeug Ampel2 3 4 5 6 7 Wolke Vogel Baum Pferd Auto Kind89101112KopiervorlagenZum Schwerpunkt „Einzahl/Mehrzahl” kann mithilfe derKopiervorlagen 37 – 39 vertiefend geübt werden.2 Schreibe die Nomen in der Einzahl und in der Mehrzahl:das Schild – die Schilder , ...EinzahlMehrzahl3 Einzahl oder Mehrzahl? Schreibe: eine Klingel , zwei ...Klingel Bremse Lenker Reifen Lampe Sattel5 Trage die Nomen aus Aufgabe 4in der Mehrzahl ein.Kontrolliere mit der Wörterliste.Am Himmel ziehen weißeHoch in der Luft fliegenAn der Straße stehenAuf der Wiese grasenIm Stau stehen vieleIm Bus sitzen6 Schreibe die Nomen von Aufgabe 4in der Einzahl und in der Mehrzahl.7 Schreibe die Sätze von Aufgabe 5ab.8 Schreibe die Nomen in der Einzahl und in der Mehrzahl:der Zug –die Züge, ...34• Nomen: Einzahl und Mehrzahl35Spracharbeitsheft S. 34 – 35Das eingeführte Phänomen wird mit vielfältigen Aufgabenvertieft. Während Aufgaben 1und 4 einen Suchcharakterhaben, ist die Aufgabe 2 eine Wiederholung der letztenDoppelseite. Bei Aufgabe 3 muss das Wissen angewendetwerden und Aufgabe 5 verlässt die Wortebene, so dass dasSprachphänomen auf Satzebene angewandt wird.Kopiervorlagen 37 – 39• Lesebuch Seite 22 – 2379


• (zu S. 14–15)• Bildteile so aufkleben, dass sich die Kinder richtig verhalten (zu S. 22–23)• Das • Das Würfelspiel mithilfe der der Spielkarten (S. (S. 7) 7) spielen (zu (zu S. S. 22–23)• • Karten für für das das Verkehrsspiel (S. (S. 6) 6) nutzen (zu (zu S. S. 22–23)Nach der SchuleÜbungskarteiAuf der Karte 19 wird anhand eines Bildes, das sich an dieDarstellung im Lesebuch auf Seite 22 – 23 anlehnt, das sinnverstehendeLesen trainiert. Im Bezug auf das Bild sollendie Aussagen als richtig oder falsch eingestuft werden (Lösungswort:Indianer). Karte 19* bietet ein lustiges Bild fürdas kreative Schreiben einer Geschichte zum Verhalten amZebrastreifen.FächerverbindungSachunterrichtWichtige Verkehrsschilder kennen lernen. Zeichen und Bildsymboleauf Verkehrsschildern kennenlernen und deuten.Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr beachten (Erkundendes Schulweges).SachheftKarteikarte 19/19*Richtiges Verhalten im StraßenverkehrAuf S. 5 müssen die Wendebilder abgetrennt und so insBild geklebt werden, dass jeweils das richtige Verhalten zusehen ist.Mein Pass (2)Auf den Karten 20, 21 und 22 werden Nomen in Einzahl und Das bin ichMehrzahl geübt. Karte 22 enthält „Würfelsätze“ mit Nomenin der Einzahl und in der Mehrzahl.Mein GeburtstagRichtiges Verhalten im Straßenverkehr2Meine Unterschriftensammlung7Fara und Fu 2–Sachheft © 2013 Schroedel, Braunschweig45Karteikarte 20/20*45Sachheft S. 5VerkehrsspielFür das Würfelspiel auf S. 6 werden die Spielkarten von S. 7genutzt. Es kann auch in Partnerarbeit gespielt werden.Karteikarte 21/21*VerkehrsspielSpielkarten zum Verkehrsspiel (S. 6) 6)11Du Du hast nach links und nach 22Du Du gehstinin sicherem Abstandrechts geschaut und gehstzum LKW-Anhänger weiter:geradeaus überdie die Straße:Rücke33 Felder vor.Rücke22 Felder vor.33Du Du wartest, bis bisder der LKW44Du Du hastdie die Straße vorsichtigvorbeigefahrenist:ist:auf auf dem kürzesten WegBeim nächsten Malüberquert:darfstdudu zweimal würfeln.Würfele noch einmal.778810 1011 116655Fara und Fu 2–Sachheft © 2013 Schroedel, BraunschweigFara und Fu 2–Sachheft © 2013 Schroedel, Braunschweig55 Fahrzeugemit mit Blaulichthaben immer Vorfahrt:Setze einmal aus.77Die Die Straßeist ist frei:Rücke22 Felder vor.66Du Du wartest, bis bis das Autorückwärts ausder der Parklückegefahrenist:ist:Beim nächsten Maldarfstdudu zweimal würfeln.88Die Die Fußgängerampelzeigt gerade Rot:Setze einmal aus.9912 124499Du Du spielstauf auf dem Spielplatzund nichtauf aufder der Straße:Rückebis biszur zur Wippe vor.10 10Du Du gehstanander der Baustellevorsichtig vorbei.Rücke44 Felder vor.ZIELKarteikarte 22/22*6611START2233fifi fifi fififi fifi fifi fifi fifi fififiSachheft S. 6/711 11Du Du wartest, bis bis das Kindaus dem Autoausgestiegenist:ist:Beim nächsten Maldarfstdudu zweimal würfeln.12 12Du Du hast gewartet,bis bis das Autoweggefahrenist:ist:Würfele noch einmal.77Verkehrszeichen-DominoAuch das Verkehrszeichen-Domino von Seite 8 ist sowohl fürdie Einzel- als auch für die Partnerarbeit geeignet.80• Lesebuch Seite 22 – 23


• Mit den Karten Domino spielen (zu S. 22–23)• Bilder den Texten zuordnen; Lösungswort schreiben (zu S. 42–43)© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3KunstFantasieschilder• Lesebuch 1. Fast Seite ü - ber 22 –- 23 all ist8AnfangSonderwegfürFußgängergemeinsamerFuß- und RadwegSpielstraßeVorfahrtgewähren!VerbotfürFußgängerFußgängerüberwegSonderwegfürRadfahrergetrennterFuß- und RadwegHalt!Vorfahrtgewähren!BaustelleVerbotfürRadfahrerSachhheft S. 8EndeFara und Fu 2–Sachheft © 2013 Schroedel, BraunschweigKatzenFantasieschilder entwerfen und gestalten (klare Zeichen,reduzierte Formen), Bedeutungen der Schilder auf Kartendazu schreiben und die Schilder im Klassenzimmer oder imSchulflur ausstellen.SpurenSpuren und Fährten mit Holzstöckchen oder Besteck in einePlatte aus weichem Ton drücken. Die Spuren können geradelaufen, sich kreuzen, einen Bogen machen.MusikZebrastreifen (Musik-CD Nr. 7)Musik und Text: Rolf Zuckowski© Mit freundlicher Genehmigung MUSIK FÜR DICH RolfZuckowski OHG, HamburgRefrain4&b4Fœ& b œmanœZe - bra -Ze - bra -CalF& b œZeZe&bC7œdochdieStrophen&bœC 7----œcherle,œbra -bra -œichtunœœ. œ œstreistreiœwirddiestreistrei--œdichdichœ. œ œœweißmirœ--fen,fen,fen,fen,Benurœœ-œœœZe - bra -Ze - bra -FœnienichtœZeZeF˙--scheid.Leid.Fœvielœbebeœ--bra -bra -œVer -œ. œ œstreistreigreigrei--teurtFfen,fen,œ. œ œstreistrei--fen.fen,œ. œ œ--Œ ( Œ )fen,fen,Katzen leben mit den Menschenin der Wohnung.Sie streunen aber auch gernedurch Gärten, Wiesen oder Felder.Katzen lassen sich nur streicheln,wenn sie es wollen.Sie spielen nur,wenn sie Lust dazu haben.Katzen sind auch in der Nacht aktiv.Sie können in der Dunkelheitsehr gut sehen.Katzen sind Fleischfresser.Außer Katzenfutter brauchen sietäglich frisches Wasser.Durch eine Katzenklappekann eine Katze jederzeitnach draußen laufen.Wenn eine Katze krank ist,muss sie zum Tierarztgebracht werden.Lösungswort:.œJ œ œ jkehr, die&b&bC7œdochdieStrophenœ1. Fast&b&b&b&b&b&b&b7Cœ97CœœichtunœœweißmirœœBenurœü - ber - all istœœ. œ œ-œF˙scheid.Leid.FœAu - tos fah - ren hinœoftdenk:Cœ7kommCœ7istœdannCœ7œsteh‰œichœjaœsehœœ jœich„Das istœhierœheuœichœamœ. œ œœnurœdochœœvielœVer -œundœŒ ( Œ )81.œJ œ œ jkehr, dieœ ‰her,œJFahr-bahnrandFœrüFœ- te wieœzurœ. œ œœFœalœœœ- ler - hand.œœ ‰- ber jetzt?œœver - hext!“rech - ten ZeitFœZe - bra - strei - fen garœnicht2. Ich stell mich an das blaue Schild,damit man sieht, was ich hier will.Ich hebe deutlich meine Handund seh genau die Autos an,und bremst ein Wagen, dann schau ichdem Autofahrer ins Gesicht.Und bleibt er stehn, dann guck ich bloß,ob alle halten, dann geht’s los.Zebrastreifen …œœJœweit.œ‰‰Œœ jundœ jundœJWieœJDasœ jDochœ jdenDas Lied ist wegen der besseren Lesbarkeit hier in F-Durabgedruckt. Auf der Musik-CD wird es in E-Dur gesungen.Man kann so vorgehen, dass zunächst nur der Refrain mitgesungenwird. Die Strophen lernen sich leichter, wenn mansie mit Gesten begleitet.Einfache Bewegungen zu den Strophen kann man sich mitden Kindern gemeinsam audenken, z.B.:…die Autos fahren hin und her…,Das Hin-und-her der Autos zeigen.Und denk: Das ist doch allerhand…Hände in die Hüfte stützen,


Nach der SchuleDas ist ja heute wie verhext …einmal empört aufstampfen bei „verhext“,doch dann seh ich …Hand über die Augen halten,den Zebrastreifen gar nicht weit.Richtung „Zebrastreifen“ zeigen.Hol dein Fahrrad (Musik-CD Nr. 13)Text und Melodie: © Margrit Küntzel-Hansen2& # # 4& # #& # #& # #œ j1. Holœ jKelDœnein,Dœ jœ jdeinœ j- ler, pumpœ j œ jtel,Sat - lassDœ. j œ r œ j- rad ausœ j Gœ . œJ Rœ jFahrgeœ j œ jund dann schwingœ j œ jdie- nü - gend LuftAœ. j7 dichSon - um2. Für das Fahrrad ist beim Parkenimmer eine Lücke frei.Auf dem Radweg radelst duan jedem Auto schnell vorbei.GAœ r œ jaufœ. j œ r œ j œ jne dichœ jdemœ jhi -œ jdenDsein.Zu dem kurzen Lied passen einige, wenige Bewegungen(Luft pumpen, aufsteigen usw.). Man kann am Ende derStrophen klingeln (Triangel-Triller oder eine echte Fahrradklingelmitbringen).In jahrgangsübergreifenden Gruppen kann durch die Verbindungmit dem „Autobus-Tanz“ und dem Lied „Auf derStraße“ (beide s. Handreichungen 1, S. 146) eine musikalischeStraßenszene mit improvisierten Straßengeräuschen,Liedern und Tänzen zusammengestellt werden. Vielleichtkennen die Kinder noch weitere Lieder, die dazu passen (z. B.Zuckowski: „An meinem Fahrrad ist alles dran“).œdem Vorjahr auch als „Experten“ an ihre jüngeren Partnerweitergeben.An konkreten Stellen wird das richtige Überqueren der Straßebesprochen und eingeübt. Abhängig vom Standort derSchule gibt es dabei Hilfen (Ampel, Zebrastreifen) oder nicht.Vielleicht war bereits ein Verkehrspolizist im Kindergarten,oder er kommt nun in die Schule und trainiert mit den Kindern.Eine gute Möglichkeit, sich später in der Schule die gesehenenSituationen noch einmal vor Augen zu führen, sindFotografien. Eine Begleitperson – z. B. ein Elternteil – oderauch Kinder selbst fotografieren Stellen, an denen Straßenüberquert werden müssen: Kreuzungen, Straßenränder mitparkenden Autos usw.Im Unterricht können diese Fotos dann gemeinsam betrachtetwerden und die Kinder erinnern sich an das in der VerkehrswirklichkeitGelernte.Anschließend arbeiten die Kinder getrennt nach Jahrgangsstufenan ihren Schwerpunkten in den Büchern: Ampel,Fibel, S. 23 – 24 und Zebrastreifen, Lesebuch 2, S. 23 – 24.Die Situationen aus den Büchern werden immer wieder mitden eigenen Schulwegen in Beziehung gesetzt.Denkbar wäre es auch, umgekehrt zunächst an den Lesetextenzu arbeiten und den Gang in den realen Straßenverkehrerst anschließend vorzunehmen.Lesebuch Seite 24 – 25Lernmaterialien• Lesebuch S. 24 – 25• Spracharbeitsheft S. 36 – 39• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 41 – 44• Übungskartei Nr. 23 – 25JahrgangsübergreifendesArbeitenThemen der Verkehrserziehung werden in jeder Jahrgangsstufeaufgegriffen, wiederholt und durch neue Aspekte erweitert.Ein Unterrichtsgang im Schulumfeld kann als gemeinsamerEinstieg in die Thematik vor der Arbeit an den Texten stehen.Bei einem solchen „Lernspaziergang“ sollten jeweils einErst- und ein Zweitklässler zusammen gehen. Dies dient nichtnur der Sicherheit. Die Zweitklässler können Gelerntes ausLesebuch S. 24 – 2582• Lesebuch Seite 24 – 25


Der flüsternde TigerDer Schwerpunkt dieser Doppelseite ist die Freizeitbeschäftigungnach der Schule. In beiden Texten ist das allen Kindernvertraute Spielgerät Ball von Bedeutung.Der Text „Der flüsternde Tiger“ von Uli Schubert greift einetypische Fußball-Situation auf: Torwart und Stürmer versuchensich durch ihr Verhalten und durch Kommentarevor einem Elfmeterschuss gegenseitig zu verunsichern. DieSituation ist noch zugespitzt dadurch, dass vom Halten bzw.Verwandeln des Elfmeters die Meisterschaft abhängt. Erkanholt sich Mut bei seinem Schmusetiger. Der gegnerische Stürmermacht sich über ihn lustig. Diese verletzende Situationweiß Erkan aber in eine Waffe für sich umzuwandeln, indemer behauptet, der Tiger habe ihm die Ecke verraten, in dieder Stürmer schießen würde.Hier liegt der besondere Reiz der Geschichte: Der Glaube aneinen Glücksbringer, der Glaube an sich selbst kann helfen,zum Ziel zu kommen; bzw. umgekehrt, sobald sich Zweifeleinschleichen, können diese einen daran hindern, zum Zielzum kommen.––die Elfmeter-Situation in Partnerarbeit nachspielen undanschließend im Plenum vorspielen.––im Unterrichtsgespräch Bezüge zu eigenen Erfahrungenherstellen, z. B.: Wann wird man selbst unsicher? Washilft dann?––Erkan lässt sich nicht ärgern. Im Text die Stellen kennzeichnen,die das deutlich machen.SchreibenDie eigene Meinung zum Verhalten des Stürmers oder desTorwarts aufschreiben und im Plenum vorlesen.Zusätzliche AktivitätenDie Kopiervorlage 44 bietet die Möglichkeit, die eigenenFähigkeiten beim Ballspiel einzuschätzen und zum KreativenSchreiben eines eigenen Textes zum Thema „Das kann ichschon mit dem Ball“.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3EinstiegEin optischer Impuls – ein Fußball – gibt den Kindern Gelegenheit,persönliche Vorerfahrungen zum Thema „Fußballspiel“zu artikulieren. Durch gegenseitiges Zuwerfen einesrelativ leichten Balls könnten die Kinder das Wort an ihreMitschüler weitergeben. Alternativ kann die Lehrkraft eineneigenen Glücksbringer mitbringen und erzählen, in welcherSituation er schon mal Glück gebracht hat. Im folgendenUnterrichtsgespräch haben die Kinder Gelegenheit von eigenenErfahrungen mit Glücksbringern zu berichten. Sie sollenvermuten, warum Glücksbringer manchmal helfen. Eventuellhat die Lehrkraft auch vorher die Kinder aufgefordert, diesemitzubringen.Lehrervortrag des Textes bis „… doch in diesem Momentpfeift der Schiedsrichter.“ Antizipation des Fortgangs derGeschichte im Gespräch. Alternative: Antizipation des Fortgangsder Geschichte in Dreier- oder Vierergruppen; eineWeiterführungsidee in ein darstellendes Spiel umsetzen,dieses anschließend im Plenum darstellen und reflektieren.Fußball-RätselKopiervorlage 44Rätsel können in Form von bildlichen Darstellungen, in Formeines Wortwitzes oder auch in Form einer Umschreibung, wiedies bei den Fußball-Rätseln der Fall ist, präsentiert werden.Um die Lösungsfindung zu erleichtern und so Erfolgserlebnissebeim Lösen der Fußball-Rätsel zu ermöglichen, sind diegesuchten Begriffe ungeordnet vorgegeben.Umgang mit Bild und TextLesen und Handeln––stilles Erlesen des weiteren Textes in Einzelarbeit, wobeije nach Bedarf leistungsschwächere Leser durch die Lehrkraftunterstützt werden.––vorgegebene Textstreifen in Einzel- oder Partnerarbeitin der richtigen Reihenfolge ordnen und im Plenum vorlesen.––den Text in verteilten Rollen lesenEinstiegFolgende Alternativen sind möglich:Ein Ball-Rätsel allgemeiner Art stellen: Es kann ganz ruhigliegen bleiben, aber auch rollen, fliegen, fallen, hüpfen odersogar schwimmen. Was ist das?Bildimpuls in Form eines bekannten Fußballspielers odereiner Fußballszene, der die Kinder zur Verbalisierung vonErfahrungswissen veranlasst.Präsentation des Begriffs „Fußball-Rätsel“, der zur Formulierungeinfacher Rätsel durch die Kinder führt.• Lesebuch Seite 24 – 2583


Nach der SchuleUmgang mit Bild und TextFußball-Rätsel auf Satzkarten oder anhand des Textes aufS. 23 im Textband 2 präsentieren und in arbeitsteiliger oderarbeitsgleicher Partner- oder Gruppenarbeit erlesen.Die Fußballrätsel im Plenum vorlesen und die jeweiligen Lösungenbegründend darstellen.Zusätzliche AktivitätenSelbst Fußball-Rätsel oder andere Rätsel ausdenken, aufschreibenund im Plenum präsentieren und/oder in einerRätselmappe als Lesematerial sammeln.Rätselbücher mitbringen, ausgewählte Rätsel im Plenumvorlesen und lösen.SpracharbeitsheftDie zwei Doppelseiten des Spracharbeitsheftes stehen unterdem Aspekt Ballspiel thematisch in engem Zusammenhangmit dem Lesebuch.Während auf S. 36 – 38 der Fokus der sprachlichen Arbeit aufzusammengesetzte Nomen gerichtet ist, bildet den Schwerpunktauf S. 39 das freie Schreiben.ArbeitstextSachanalyseIm Mittelpunkt der sprachlichen Arbeit stehen auf dieser undauch auf der nächsten Arbeitsheftseite sowie auf den u. g.Karteikarten Komposita, also zusammengesetzte Wörter.Im Sinne der didaktischen Reduktion bleibt die Arbeit in derzweiten Jahrgangsstufe auf zusammengesetzte Nomen (Substantive,Hauptwörter) beschränkt. Die einfachste Form derZusammensetzung wird durch zwei lexikalische Morpheme(kleinste sinntragende Einheiten) gebildet: der Fußball, gebildetaus den Nomen der Fuß und der Ball. In der deutschenSprache bestimmt das erste Glied des zusammengesetztenNomens (Bestimmungswort) das zweite Glied (Grund- oderauch Basiswort) näher. Im o. g. Beispiel beschreibt also dasNomen Fuß deutlich, um welche Art Ball es sich handelt.Der Artikel des zusammengesetzten Nomens wird durch dasGrundwort bestimmt: der Fußball.In der deutschen Sprache können auch mehr als zwei Nomenmiteinander verbunden werden: das Fußballspiel, derFußballplatz.Bei der Bildung von zusammengesetzten Wörtern sindmanchmal auch Verbindungsglieder (Fugenelemente) erforderlich.So werden z. B. zwischen komplexe Wörter Buchstabeneingefügt: Fugen-s: Geburtstagskerze, Fugen-n (Plural-n):Hosentasche.Zusammengesetzte Wörter übermitteln eine Information inverdichteter, also knapper Form und erübrigen somit langeUmschreibungen (Sprachökonomie).FußballDaniel steht im Tor .Da kommt Lea mit dem Ball angerannt .Schuss !Der Ball fliegt über den Gartenzaunund landet im Apfelbaum .Die Kinder klingeln beim Nachbarnan der Haustür .1 Wo landet der Ball?2 Kennzeichne die zusammengesetzten Nomen im Text und schreibe:der Fuß, der Ball, der Fußball, ...3 Bilde zusammengesetzte Nomen und schreibe sie.WasserApfelHandTannenSchneeNuss36Zusammengesetzte Nomensagen genauer, was gemeint ist.Aus irgendeinem Ballwird ein Fußball.• zusammengesetzte NomenDer Nachbarist aber nicht zu Hause.gibt ihnen den Ball .schimpft ....4 Schreibe den Text ab. Füge einen Schluss hinzu.5 Suche die Nomen in der Wörterliste und schreibe zusammengesetzte Nomen.B 18 H 15 B 58 B 50 F 26 F 54 R 7 J 2 V 10 N 106 Suche in der Wörterliste unter Tt Nomen,die sich mit Auto zusammensetzen lassen.37EinstiegVon der inhaltsbezogenen Arbeit im Lesebuch kann motivierendzur sprachbezogenen Arbeit übergeleitet werden, indemdie Kinder als vorbereitende Hausaufgabe verschiedene Bällein den Unterricht mitbringen dürfen oder die Lehrkraft selbstverschiedene Bälle – evtl. im Sitzkreis – präsentiert (z. B. Fuß-,Tennis-, Feder-, Gymnastik-, Hand-, Leder-, Gummiball). Nachersten Spontanäußerungen werden die Bälle genau benannt(unbewusstes mündliches Sprachhandeln). Nun kann unterschiedlichvorgegangen werden.Spracharbeitsheft S. 36 – 37Der Text greift die Erfahrung der Kinder auf, dass sich aufgrundeines Missgeschicks beim gemeinsamen Spiel plötzlicheine Problemsituation ergibt, die es zu lösen gilt. Verschärftwird das Problem dadurch, dass auch der Umgang mit einemErwachsenen berücksichtigt werden muss. In der Aufgabenstellung4 können die Kinder jeder für sich entscheiden, wieder Erwachsene in diesem Fall reagiert.Weiterarbeit(1) Das auf einer Wortkarte notierte Grundwort Ball kannvor die in einem doppelten Halbkreis vor der Tafel sitzendenKinder gelegt oder an die Tafel geheftet werden. Evtl. unterEinbeziehung einer Gedächtnisübung (die Bälle werden indiesem Fall mit einem Tuch abgedeckt) nennen die Kinder diezusammengesetzten Nomen. Die ebenfalls auf Wortkartengeschriebenen Bestimmungswörter werden links von derGrundwortkarte positioniert.Die Zusammensetzung der beiden Nomen, die dabei zuberücksichtigende Kleinschreibung des Grundwortes, dersprachökonomische Aspekt sowie die Tatsache, dass das84• Lesebuch Seite 24 – 25


Grundwort den Artikel bestimmt, werden im Unterrichtsgesprächgemeinsam erarbeitet.Zur Sicherung der Spracherkenntnis können die Fara- undFu-Sprechblasen gelesen und anhand weiterer Beispielenochmals konkretisiert werden.Die Bearbeitung der Seiten 36 – 37 schließt sich dann alsÜbung bzw. Anwendung des erarbeiteten Sachverhalts an.Die Differenzierungsaufgaben auf S. 37 integrieren dabeijeweils die Arbeit mit der Wörterliste.offen. Dadurch werden die Kinder zum Weiterdenken und-schreiben angeregt.KopiervorlagenDie Kopiervorlagen 41 – 43 vertiefen das Thema „ZusammengesetzteNomen”.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3(2) Die Kinder wählen Bälle aus und beschriften vorbereiteteWortkarten mit den dazu passenden Begriffen. Die Beschriftungkann – je nach Leistungsvermögen der Kinder – imPlenum oder aber auch in Gruppenarbeit erfolgen.Nach dieser Phase des unbewussten Sprachhandelns kanndas Wortmaterial in gemeinsamer Arbeit genau betrachtetund hinsichtlich des grammatikalischen Schwerpunkts analysiertwerden.Egal, ob die Kinder die beiden Nomen noch getrennt oderbereits zusammengeschrieben haben, können sie erkennen,dass das Nomen Ball in allen Wörtern vorkommt. Eine optischeHervorhebung dieses Nomens, z. B. durch Einkreisen,rückt diese Erkenntnis noch stärker ins Bewusstsein.Im Anschluss daran kann der Blick auf das erste Nomengelenkt werden, das ebenfalls optisch hervorgehoben werdensollte. Nun kann deutlich ersehen werden, dass die aufden Wortkarten stehenden Bezeichnungen jeweils aus zweiNomen bestehen.Die Weiterarbeit erfolgt analog zur ersten Vorgehensvariante.ÜbungenKopiervorlagen 41 – 43HolzKinderPuppenBaumGartenVogel1 Bilde zusammengesetzte Nomen und schreibe sie: das Holzhaus, ...2 Kennzeichne die sinnvollen Wörter.Apfelkuchen Butterkuchen Hundekuchen RegenkuchenGemüsegarten Kindergarten Autogarten Blumengarten3 Bilde zusammengesetzte Nomen: das Haustier, ...Haus Spiel Tür Auto Garten Tier5 Schreibe eine Geschichte zum Bild.ÜbungskarteiDie Karteikarten 23/23* und 25* enthalten Übungen zumZusammensetzen von Nomen.4 Bilde Sätze mit Wörtern aus Aufgabe 1.6 Schreibe auf, welche Ballspiele du kennst.38• zusammengesetzte Nomen39Spracharbeitsheft S. 38 – 39In den Aufgaben 1, 2 und 3 wird das Zusammensetzen zweierNomen geübt, wobei die Aufgabe 3 Differenzierung ist.Bei der Aufgabe 4 übertragen die Kinder innerhalb der Differenzierungdas erlernte Sprachphänomen auch auf Satzebeneanzuwenden.Auf den Seiten 38 – 39 wird eine neue Ballsituation gezeigt.Beim Fußballspiel fliegt der Ball über das Tor an den Straßenrand.Die Illustration lässt den Ausgang der GeschichteKarteikarte 23/23*• Lesebuch Seite 24 – 2585


Nach der SchuleMusikKarteikarte 25*Karte 24/24* fordert zum genauen Lesen zum Thema Fußballspielauf.Fußball-SprechversText und rhythmische Umsetzung:Rosemarie Arnold444œFußLos!-œball,Œœ Œ Œ Œœ j œ j Œke!Flan-œSchussœ j œ jlichœend- Fußœund-œ ‰ œ j œ j œ j .wir spie-lenball,œ j œ j œ ŒJetzt geht’s los!Tor!Œ˙. Œ..Karteikarte 24/24*Karte 25 regt zum kreativen Schreiben an.Karteikarte 25FächerverbindungKunst––Ballspiel: Die Kinder malen sich bei ihrem Lieblings-Ballspiel.––„Unsere Ballausstellung“- Gestaltung mit realen Objekten:Bälle in unterschiedlichen Größen, Farben undMustern werden in Kartons wirkungsvoll arrangiert. DieKartons können evtl. auch regalartig aufgestellt sein,wenn die Bälle so eingefüllt werden, dass sie sich gegenseitigfesten Halt geben.––Gemeinschaftsarbeit: Viele bunte Bälle––Fußball-Bilder: „Ein toller Fußballspieler“ – Malen mitWachsmalstiften––„Auf dem Fußballplatz“ – Gestalten einer Collage mitvon Kindern gestalteten Zuschauern und Fußballspielernoder auch mit aus Zeitungen oder Zeitschriften ausgeschnittenenFigurenUm ein gleichmäßiges Grundmetrum zu finden, patschenalle gemeinsam in gleichmäßigen Viertelnoten auf die Oberschenkel(rechts-links abwechselnd). Dann spricht die Lehrkraftdie 1. Zeile rhythmisch vor, alle wiederholen sie mehrmals.Mit den weiteren Zeilen wird ebenso verfahren. Bei der3. Zeile („Flanke! Schuss und Tor!“) kann ein Schnipser in derPause helfen, das Tempo einzuhalten. Das Wort „Tor!“ wirdlange gedehnt und die Stimme wird von oben nach untengeführt (glissando).Wenn alle drei Zeilen rhythmisch sicher sind, kann die Klassein drei Gruppen eingeteilt werden. Jede Gruppe erhält eineSprechzeile, die sie ständig wiederholt. Die Zeilen werden allmählichzusammengefügt. Die Zeilen könnten verschiedeneRhythmusinstrumente zugeordnet werden.Sport––Bälle mit dem Fuß spielen (z. B. sich mit dem Ball vorwärtsbewegen, den Ball mit dem Fuß durch einen Hindernisparcoursführen)––Bälle mit dem Fuß dem Partner zuspielen (z. B. direktesZuspiel, Zuspiel durch oder über Hindernisse)––Bälle mit der Hand spielen (z. B. Prellen am Ort, Prellenin der Bewegung, auf Ziele unterschiedlicher Größe undin unterschiedlicher Höhe werfen)––Bälle mit der Hand zuspielen (z. B. vielfältige Formen desZuwerfens und Auffangens, Zuspiel durch oder über Hindernisse)––Bälle verschiedener Größe mit zwei Gymnastikstäbendurch einen Hindernisparcours führen––„Kunststücke“ mit dem Ball erfinden (z. B. einen Ball aufder Fingerspitze rotieren lassen)86• Lesebuch Seite 24 – 25


JahrgangsübergreifendesArbeitenGemeinsamer EinstiegDa sowohl in der Fibel als auch im Lesebuch auf den Seiten24 und 25 inhaltlich ein Ball von besonderer Bedeutung ist,bietet sich ein jahrgangsübergreifender Einstieg anhand einesrealen Balles an, der die Kinder zur spontanen Verbalisierungeigener Erfahrungen im Umgang mit dem Ball motiviert.Lesebuch Seite 26 – 27Lernmaterialien• Lesebuch S. 26 – 27• Spracharbeitsheft S. 40 – 43• Wörterliste• Kopiervorlagen Nr. 45 – 48• Lernerfolgskontrolle 3• Übungskartei Nr. 26 – 28Gemeinsame AufgabenstellungenGestaltung eines „Ballgeschichtenbuches“ für die Leseecke:Dem Leistungsvermögen der Kinder gemäß können die Ballgeschichtengemalt oder geschrieben werden. Auf Wunschder Erstklässler könnten Kinder der zweiten Jahrgangsstufederen Bilder mit den von den Erstklässern vorgegebenenWörtern oder Sätzen beschriften.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Gemeinsame Präsentation von ArbeitsergebnissenDanach sollten die Kinder Gelegenheit erhalten, ihre Arbeitsergebnisseim Plenum darzustellen, positive oder auchnegative Erfahrungen während der Arbeit zu thematisierenund auch weiterführende Gedanken (z. B. Verbesserungsvorschläge)einzubringen und voneinander zu lernen.Auch fächerübergreifende Aktivitäten (s. oben) eignen sichgut für gemeinsame Arbeitsphasen.MutLesebuch S. 26 – 27Sowohl Text als auch die Abzeichen handeln vom Schwimmenbzw. Springen ins Wasser. Sicher ist ein Besuch im Schwimmbad(ob Freibad oder Hallenbad) jedem Kind bekannt. Dochauch Kinder ohne Schwimmbaderfahrung können sich leichtin den Text hineinversetzen, denn das zentrale Thema derGeschichte ist die Frage, was ist Mut.Die Geschichte von Mechthild zum Egen ist auf den erstenBlick eine Geschichte, in der ein Kind aus Angst nicht springt.Doch tatsächlich ist es eine Trau-Dich-Geschichte. Hier wirddie Frage aufgeworfen, was eigentlich Mut ist. Ist es mutig,wenn Micha vom fünf Meter Turm springt, zumal andereKinder ihn mit Feigling-Rufen unter Druck setzen? Oder ist esmutig, wieder die Stufen hinabzusteigen? Sehr eindringlichwerden die Gefühle Michas beschrieben, man kann sich sehrgut in ihn hineinversetzen. Durch die Reaktion von MichasFreund Pitti, werden die Kinder zusätzlich angeregt, darübernachzudenken, was ein Freund ist.Der Text kann dazu beitragen, Kinder für eigene Empfindungenzu sensibilisieren, diese Ernst zu nehmen und aufsie zu hören.EinstiegDas Bild der Geschichte wird über den Tageslichtprojektor gezeigt.Die Kinder äußern Vermutungen über die Situation undden Gefühlszustand des Kindes auf dem Sprungturm. Diese• Lesebuch Seite 26 – 2787


Nach der SchuleVermutungen können mit Berichten von eigenen Schwimmbaderlebnissenverknüpft werden.Zu der Frage „Was ist Mut?“ (z. B. in einer Sprechblase ander Tafel) berichten die Kinder von eigenen Erfahrungen mitdiesem Gefühl bzw. zu weiteren Gefühlskomponeneten, diedamit verknüpft sind wie Angst, Besonnenheit und Feigheit.Umgang mit Bild und TextDie Geschichte zu zweit anschauen, lesen und darüber sprechen(„Murmelgespräch“).Im Plenum erzählen die Kinder das Geschehen mit eigenenWorten. Sie werden aufgefordert, Michas Gefühle mit fünfbis acht Adjektiven zu beschreiben.Damit sich nicht nur Mädchen mit der Geschichte identifizierenkönnen, ist es wichtig, die Sicht der Jungen der Klassebesonders zu berücksichtigen. Würden sie ebenso reagierenwie Micha? Wo würden sie sich anders verhalten? Waswürden sie an Stelle von Pitti tun? Würde der Verlauf derGeschichte dadurch verändert?Rollenspiel: In Gruppen (3 – 4 Kinder) können mögliche andereVerläufe der Geschichte (insbesondere der Situation derbeiden Freunden auf dem Sprungturm) ausgedacht und dasGeschehen von jeweils zwei Kindern nachgespielt werden.Die anderen schauen zu und geben Rückmeldung über dieDarstellung der Gefühle durch Worte, Gestik und Mimik.Zusätzliche AktivitätenIn kleinen Gruppen können die Kinder darüber sprechen, wiesie selbst in dieser oder einer ähnlichen Schlüsselsituationreagieren würden. Solche Situationen eignen sich auch zumSpielen. Wenn jemand die Szenen fotografiert, kann darauseine Bildergeschichte entstehen.SchwimmabzeichenHier sind die vier gängigen Schwimmabzeichen, die Kinder/Jugendliche in Deutschland erwerben können, abgebildet.Die Prüfungsleistungen sind allgemein verbindlich festgelegtvon dem Bundesverband zur Förderung der Schwimmausbildungund der Kultusministerkonferenz.Seepferdchen––Das Seepferdchen gilt als vorbereitende Qualifikation imSchwimmen.––Sprung vom Beckenrand und 25 m Schwimmen in beliebigemSchwimmstil,––einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefemWasser herausholenJugendschwimmabzeichen Bronze––Sprung vom Beckenrand und mindestens 200 m Schwimmenin höchstens 15 Minuten,––Herausholen eines Gegenstandes aus ca. 2 m tiefemWasser,––Sprung aus 1 m Höhe oder Startsprung––Kenntnis der BaderegelnJugendschwimmabzeichen Silber––Startsprung und mindestens 400 Meter Schwimmen inhöchstens 25 Minuten (300 m Bauch- und 100 m Rückenlage),––zweimal Heraufholen eines Gegenstandes aus 2 m tiefemWasser,––10 m Streckentauchen,––Sprung aus 3 m Höhe,––Kenntnis der Baderegeln und der SelbstrettungJugendschwimmabzeichen Gold––Mindestalter 9 Jahre,––600 Meter Schwimmen in höchstens 24 Minuten,––50 Meter Brustschwimmen in höchstens 70 Sekunden,––25 Meter Kraulschwimmen,––50 Meter Rückenschwimmen mit Grätschschwung ohneArmtätigkeit oder 50 Meter Rückenkraulschwimmen,––Tieftauchen von der Wasseroberfläche (drei Tauchringeaus ca. 2 Meter tiefem Wasser in 3 Minuten bei maximal3 Tauchversuchen),––15 Meter Streckentauchen,––Sprung aus 3 Meter Höhe,––50 Meter Transportschwimmen (Schieben oder Ziehen),––Kenntnis der Baderegeln,––Kenntnis über Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen(Selbstrettung, einfache Fremdrettung)Methodische AnregungenIn einem Unterrichtsgespräch können die Kinder von eigenenSchwimmerfahrungen berichten. Es sollte darüber gesprochenwerden, wo alles Schwimmen als Freizeitbeschäftigungausgeübt werden kann (natürliche Gewässer sowie spezielldafür gebaute Schwimmbäder und Swimmingpools).Die Kinder sollen in dem Gespräch auch dafür sensibilisiertwerden, welche Gefahren der Aufenthalt im Wasser birgt.Um sich möglichst sicher im Wasser bewegen zu können, istes hilfreich, durch gezieltes Schwimmtraining eines der abgebildetenAbzeichen zu erlangen. Je sicherer der Schwimmer,desto geringer ist die Gefahr des Ertrinkens.Zusätzliche AktivitätenBeruf: Rettungsschwimmer und TaucherDie Lehrkraft stellt die Frage, ob sich die Kinder Berufe vorstellenkönnen, bei denen man Schwimmen muss. Fallendie Begriffe Taucher und Rettungsschwimmer nicht, werdendiese von der Lehrkraft an die Tafel geschrieben. Gemeinsamsoll herausgefunden werden, wie das Berufsbild aussieht.88• Lesebuch Seite 26 – 27


© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Anschließend können die Kinder Gruppenweise Collagenerstellen mit Bildern aus Zeitschriften/Zeitungen, Ausdruckenaus dem Internet und dazu Sachinformationen schreiben.SachinformationFür einige Menschen gehört das Schwimmen zur beruflichenTätigkeit wie etwa für Rettungsschwimmer und Berufstaucher.Offiziell sind Rettungsschwimmer (umgangssprachlichauch Bademeister) ausgebildete Personen, denendie fachlichen Kenntnisse für das Erkennen, Begreifen undHandeln bei Unfällen am und im Wasser vermittelt, geprüftund durch eine Urkunde bescheinigt wurde. Diese führen inSchwimmbädern und oft auch an Badeseen Aufsicht. DieArbeit eines Berufstauchers umfasst alle Arten der erwerbsmäßigenDurchführung von Taucharbeiten. Hierzu gehöreninsbesondere:Bauarbeiten––Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten––Überprüfung von Wasserläufen, baulichen und technischenAnlagen––Bergungs- und Rettungsarbeiten––Polizei- und Feuerwehrdienst––Forschung––MilitärSchwimmsportDie Kinder sollen Schwimmen auch als Schwimmsport kennenlernen.Dazu dienen u. a. Informationen. Gemeinsamkönnen die einzelnen Strecken mit einem Zollstock abgemessenund auf den Schulhof aufgemalt werden, damitdie Kinder eine Vorstellung von den Schwimmstrecken bekommen.Auch Trockenschwimmwettbewerbe (im Laufenmachen die Kinder mit den Armen Schwimmbewegungen)können durchgeführt werden.SachinformationSchwimmen gilt auch als sportliche Disziplin. Im Schwimmsporttreten mehrere Teilnehmer bei einem Wettkampf gegeneinanderan, um eine vorgegebene Schwimmstrecke inkürzestmöglicher Zeit zu bewältigen.Es gibt verschiedene Schwimmwettbewerbe, so gehörtSchwimmen z. B. auch seit den ersten Olympischen Spielender Neuzeit (1896 in Athen) zum olympischen Programm.Geschwommen werden Strecken gemäß den Regularien:100 m, 200 m, 400 m, 800 m, 1500 m und 5000 m sowiedie 50-m-Distanz als Sprintstrecke. Beim Langstreckenschwimmenkommen Strecken zwischen 5 km und 25 kmhinzu, die meist in offenen Gewässern ausgetragen werden.Neben Einzelwettkämpfen finden auch Staffelwettkämpfestatt, wobei hier ausschließlich 4er-Staffeln geschwommenwerden. Staffelwettbewerbe über 4×50 m, 4×100 m und4×200 m.SpracharbeitsheftThema der beiden Doppelseiten ist die Interpunktion.Schwerpunkt der ersten Doppelseite ist das Setzen von Satzpunktenam Ende eines Satzes und die damit verbundeneGroßschreibung am Satzanfang. Auf der zweiten Doppelseitewird die Punktion nochmals aufgenommen, aber dieses Malim Kontext zum Fragezeichen. Welches Satzzeichen musswann gesetzt werden?ArbeitstextMutPaul und Leo sind im Schwimmbad sofort läuftLeo zum Sprungturm immer wieder springter ins Wasser auch Paul steigt mutigdie Treppe hinauf er macht die Augenzu und holt tief Luft dann springt er1 Wohin läuft Leo?2 Im Text fehlen die Punkte. Mache jeweils einen Strich, wo ein Satz zu Ende ist.3 Trage die fehlenden Wörter ein und setze die Punkte.40Schreibe das erste Wort im Satz groß.Paul und Leo sind im Schwimmbad .Sofort läuft Leo zumwieder springt er insPaul steigt mutig die Treppemacht die Augen zuund holt tiefspringt4 Schreibe die beiden Sätze.zum Kiosk zur Kasse zum SprungturmP A U L H A T M U T E R S P R I N G T I N S W A S S E RDas erste Wort im Satzschreibt man groß.Wenn ein Satz zu Ende ist,setzt man einen Punkt.• Satzanfang/Punkt am SatzendePaul sagt zu Leo :„ Ich habe es geschafft.“„ Nie wieder .“„ Das macht Spaß.“„ ....“5 Schreibe den Text ab. Füge einen Schluss hinzu.6 Kennzeichne in deinem Text die Satzanfänge.7 Schreibe die drei Sätze.Spracharbeitsheft S. 40 – 41LEOWIRFTEINENRINGINSWASSERPAULTAUCHTERHOLTDENRINGHOCHSchwerpunkt: Satzanfang/Punkt am SatzendeSachanalyseZweitklässler lassen in eigenen Texten noch häufig die Satzzeichenweg und schreiben daher auch die Satzanfängeklein – trotz bereits vorhandener Kenntnis der Regel.Das Phänomen „Satz“ als Spracheinheit mit Anfang undEnde, ist ihnen noch nicht vertraut. Es muss daher im Unterrichtdurch Beispiele und Übungen verdeutlicht und bewusstgemacht werden, damit die Kinder ein Gefühl für den Satzentwickeln können.Ein Satz besteht aus einem zusammenhängenden Gedanken.Er wird mit einem Punkt, Fragezeichen oder Ausrufezeichenabgeschlossen.Die Satzzeichen bilden im Text das ab, was beim Sprechenzu hören ist: Zwischen zwei gesprochenen Sätzen entstehteine kurze Pause. Fragen und Ausrufe erkennt man an derIntonation.41• Lesebuch Seite 26 – 2789


Nach der SchuleZum TextIm vorliegenden Text wurden alle Punkte weggelassen. Umdie Punkte richtig setzen zu können, müssen der Text lautgelesen und die Gedankenzusammhänge herausgehört werden.Das gelingt sicherlich nicht beim ersten Lesen, dennZeile für Zeile gelesen wirkt der Text komisch und verwirrend.Auf die Pausen beim Lesen müssen die Kinder eventuell erstaufmerksam gemacht werden.Die inhaltliche Relevanz des Textes unterstützt seine Gliederungin einzelne gedankliche Abschnitte – d. h., in Sätze mitGroßschreibung am Anfang und Punkt am Ende.Arbeit am SprachphänomenArbeit am TextinhaltDurch das Suchen der Sätze haben sich die Kinder bereitsmit dem Text befasst.Wenn Wert darauf gelegt wird, die inhaltlichen Aspekteaufzugreifen – z. B. im Kontext Sprungturm -, sollte das imPlenum geschehen.Von eigenen Erfahrungen ausgehend werden die Kinderüber die Auswahlmöglichkeiten diskutieren. Gemeinsamkann überlegt werden, wie Paul sich bei den verschiedenenAntwortmöglichkeiten fühlt.ÜbungenZumindest ein Teil des Textes sollte mit der Klasse exemplarischgemeinsam erarbeitet werden.Um einzelne Sätze als jeweils einen Gedanken zu erkennenist es bei Aufgabe 2 hilfreich – in Partnerarbeit––den Text mehrmals zu lesen,––zu vermuten, bis zu welcher Stelle die einzelnen Sätzegehen und dort jeweils einen kleinen Bleistiftstrich zusetzen,––durch nochmaliges Vorlesen jeweils zu prüfen, ob hierder Gedanke – und damit der Satz – tatsächlich zu Endeist und ob die Stimmführung dies bestätigt.Was soll denn dasWieso gehst du mitStrümpfen ins Wasser42Wo hast du denn so gutschwimmen gelerntMuss ich immernoch übenDoch, aber ich habekeinen Durst mehr1 Setze Punkte oder Fragezeichen ein.2 Schreibe einen Witz mit den Punkten und Fragezeichen ab.Nach einer Fragesteht ein Fragezeichen. ?Das Wasser ist so kaltIm WasserWarum fragst duMacht es dir keinenSpaß• Punkt oder Fragezeichen„ Hast du morgen auch Zeit “„ Gehst du wieder ins Schwimmbad “„ Ja, kommst du mit “„ Ich habe leider keine Zeit “„ Warum nicht “„ Ich muss zum Arzt gehen “„ Bist du krank “„ Ich brauche eine Brille “3 Setze Punkte oder Fragezeichen ein.4 Schreibe das Gespräch ab. Vergiss die Punkte und Fragezeichen nicht.43DifferenzierungSobald ein Kind die Vorgehensweise verstanden hat, kannes selbstständig weiterarbeiten. Mit einigen Kindern musseventuell der gesamte Text gemeinsam bearbeitet werden.Aufgabe 3: Beim Ausfüllen des Lückentextes müssen zusätzlichdie Punkte am Satzende gesetzt und die Großschreibungam Satzanfang beachtet werden.Bevor die Kinder an die Arbeit gehen, werden die Merksätzein den Sprechblasen gemeinsam gelesen.Das Abschreiben des Textes in Nr. 5 erfordert dieses Mal besondereKonzentration, denn es muss auf Satzpunkte undentsprechend auf die Satzänfänge achten. Die drei Antwortmöglichkeitenführen die Geschichte aus dem Lesebuch weiter.Bei Aufgabe 6 sind die Kinder aufgefordert, ihr Geschriebenesnicht nur mit den Augen zu kontrollieren, sondern dieAnwendung der Erkenntnis aus dem Merksatz bei Fara undFu durch das Einkreisen des Satzanfanges besonders deutlichzu machen.Das Erkennen der Sätze ohne Satzzeichen wird zusätzlich inden Differenzierungsaufgaben 4 und 7 geübtund kann zusätzlich anhand der Kopiervorlage 45 vertieftwerden.Spracharbeitsheft S. 42 – 43Schwerpunkt: Punkt und FragezeichenSachanalyseWelches Satzzeichen verwendet wird, hängt von Satzinhaltund Zweck der Aussage ab. Aussagen und Fragen unterscheidensich in Satzbau oder/und Intonation beim Sprechen(Stimmführung nach unten bzw. nach oben). Im Text wirddies zusätzlich durch die entsprechenden SatzschlusszeichenPunkt oder Fragezeichen gekennzeichnet.Der Aufforderungs- oder Ausrufesatz wird an dieser Stellenoch nicht thematisiert.Methodische AnregungenZunächst sollten die Witze gelesen und der Witz für alleKinder verständlich sein.Danach wird im Unterrichtsgespräch herausgearbeitet, anwelche Stelle ein Fragezeichen bzw. ein Punkt kommt. Dazuwird die Sprechblase von Fara gelesen.Bei der anschließenden Bearbeitung der Aufgaben 1 und3 erfolgt die Anwendung des Wissens, wobei die Kinderprüfen müssen, ob es sich um eine Aussage mit Punkt odereine Frage mit Fragezeichen am Ende handelt.90• Lesebuch Seite 26 – 27


Dabei sollten die Kinder immer wieder– am besten zu zweit –durch lautes Lesen die Stimmführung als Entscheidungshilfebeachten und selbst kontrollieren.Bei den Aufgaben 3 und 4 wird sowohl das Setzen von Fragezeichenund Punkt vertieft als auch das genaue Abschreibenweiter trainiert.ÜbungskarteiDie Karte 26 bietet Übungen zum sinnverstehenden Lesen.Aussagen sollen mit dem jeweiligen Bild verglichen und alsrichtig oder falsch eingestuft werden (Lösungen: Mutprobe/Badehose).Zusätzliche Aktivitäten––nach Fragewörtern in der Spalte W w in der Wörterlistesuchen.––Aussagesätze in Fragesätze umwandeln––Unter dem Aspekt „Das will ich wissen“ könnte eineFragewand entstehen und zur Suche nach Antwortenauffordern.KopiervorlagenKarteikarte 26/26*Die Karte 27 bietet Aufgaben zum Erkennen des Satzanfangesund zum Einsetzen des Punktes am Satzende.Die Kopiervorlagen 45 – 47 bieten weiterführende Aufgabenzum Thema „Satzanfang, Punkt und Fragezeichen.© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3Karteikarte 27/27*Karte 28 zeigt mehrere Bilder für das Schreiben einer Geschichtezum Thema „Im Schwimmbad“.Karteikarte 28Die Karte 28* bietet Aufgaben zum Einsetzen von Punktoder Fragezeichen.Kopiervorlagen 45 – 47Karteikarte 28*• Lesebuch Seite 26 – 2791


Nach der SchuleLernerfolgskontrolle 3Mithilfe der Lernerfolgskontrolle 3 (Kopiervorlage 48) könnenfolgende Fertigkeiten überprüft werden:––Nomen in Einzahl und Mehrzahl schreiben,––zusammengesetzte Nomen bilden,––eine Text in Sätze gliedern,––Punkt und Fragezeichen setzen.Kopiervorlage 48: Lernerfolgskontrolle 3Für jede richtige Lösung gibt man einen Punkt. Maximal sind28 Punkte erreichbar (in jeder der vier Aufgaben 7). In derersten Aufgabe wird der Punkt für das richtig geschriebeneNomen vergeben; in der zweiten Aufgabe vergibt man sowohlfür einen Artikel als auch für das zusammengesetzteNomen je einen Punkt.Die Ergebnisse kann man in eine Klassenliste eintragen (s.oben Kapitel „Lernbeobachtung und Lernstandserhebung”).JahrgangsübergreifendesArbeitenGemeinsamer EinstiegDa sowohl im Band 1, S. 24 – 25 als auch im Band 2,S. 24 – 25 eine ähnliche Schwimmbadsituation vorliegt, kannder Einstieg in die Textarbeit gemeinsam erfolgen. Der bereitsoben beschriebene Einstieg kann mit leichten Abwandlungenstattfinden.Das Bild der beiden Geschichten wird über den Tageslichtprojektorgezeigt. Die Kinder äußern Vermutungen überdie Situation und den Gefühlszustand des jeweiligen Kindesauf dem Sprungturm. Was empfindet Micha? Was fühltTim? Diese Vermutungen können mit Berichten von eigenenSchwimmbaderlebnissen verknüpft werden.Zu der Frage „Was ist Mut?“ (z. B. in einer Sprechblase ander Tafel) berichten die Kinder von eigenen Erfahrungen mitdiesem Gefühl bzw. zu weiteren Gefühlskomponeneten, diedamit verknüpft sind wie Angst, Besonnenheit und Feigheit.Lesebuch Seite 28 – 29Lernmaterialien• Lesebuch S. 28 – 29• Lernschatz S. 6 – 7Fächerübergreifendes ArbeitenSachunterrichtExperimentelle Erfahrungen mit Schwimmen und Sinken,Vermuten sowie Dokumentieren von Beobachtungen in einerTabelle.SachheftSchwimmen und Sinken:––S. 13 – 14: Was schwimmt? Was sinkt?/Immer schwerereExperimente durchführen: vermuten – beobachten – dokumentieren.––Korken – Schwimmtiere bastelnÜberraschungLesebuch S. 28 – 29In der Geschichte dieser Leseinsel erleben Fara und Fu einneues Abenteuer. Auf einer Wiese gelandet, entdecken siegroße, seltsame Fußspuren. Hier wird ein Spannungsbogenaufgebaut, der durch das laute Brummen aus dem Dickichtnoch verstärkt wird.Im 3. Bild löst sich die Spannung zunächst auf, denn es istFara und Fus alter Freund Oso. Sofort steigt der Spannungs-92• Lesebuch Seite 28 – 29


• zu Lesebuch S. 28–29© 2013 Schroedel – 978-3-507-42813-3bogen wieder an, denn Oso hat für seine alten Freunde eineÜberraschung.Von Überraschungen werden Kinder stark angesprochen. Jenach Fantasie und momentaner Befindlichkeit können siesich mit Fara und Fu identifizieren und dementsprechendmögliche Überraschungen formulieren.EinstiegDas erste Bild wird z.B. mit einem Tageslichtprojektor präsentiert.Die Lehrkraft liest den Text – stark betont – vor.So verfährt sie auch mit Bild 2. An dieser Stelle unterbrichtsie dann die Geschichte und lässt die Kinder vermuten, wassich im Wald verbergen kann.Das 3. Bild wird präsentiert und die Lehrkraft liest die Geschichteweiter. Hier unterbricht sie wieder und wirft dieFrage auf, um was für eine Überraschung es sich handelnkönnte. Beim Formulieren ihrer Vermutungen können die inder ihre Emotionen zum Ausdruck bringen.Umgang mit Illustration und TextEinzeln oder mit einem Partner schreiben die Kinder den Fortgangder Geschichte auf und können ein Bild dazu malen.Nachdem im Plenum die Geschichten vorgestellt wurden,stellt die Lehrkraft das 4. Bild auf dem Tagesprojektor vorund liest die Geschichte zu Ende vor.Anschließend werden die Kinder aufgefordert, die Leseinselselbst noch einmal zu lesen.Zusätzliche Aktivitäten––Textverständnisses der Leseinsel „Überraschung“. Dabeisollen sowohl im 1.als auch im 2. Kästchen die gesuchtenWörter in dem Text erkannt werden, sodass es sich jeweilsum Kompetenzstufe 1 handelt.––Im 3. Bild müssen die Kinder das Brummen dem Tier„Bär“ zuordnen, also sich einen angegeben Sachverhaltaus der Textpassage erschließen. Somit kann man das 3.Kästchen in die Kompetenzstufe 2 einordnen.––Im vierten Kästchen sollen die Kinder zu einer Frage ausder Geschichte frei schreiben bzw. malen. Um dies zukönnen, müssen die Kinder die implizit im Text enthaltenenSachverhalte sich aufgrund des Kontextes bzw.der entsprechenden Textpassage erschließen, sodass dieKompetenzstufe zwischen 2 und 3 liegt.FächerverbindungMusikVier JahreszeitenDie CD „Die vier Jahreszeiten des kleinen Bären“, aus derReihe „Das große Abenteuer Musik, Folge 6“ hören. Erzähltwird die Geschichte des kleinen Bären, der begleitet vonder Musik Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ allerleiAbenteuer erlebt.Eine Bärenausstellung machen: Die Kinder bringen Kuschelbären,Spielbären und Bücher über Bären mit.LernschatzZum Abschluss können die Seiten 6 – 7 im Heft Lernschatzbearbeitet werden.Nach der SchuleDatum:Fara und Fu entdeckenauf der Wieseeinen Drachen.einen Riesen.seltsame Fußspuren.Welche Geräusche hören Fara und Fu?Ein Bär brummt.Der Wind saust.Zweige knacken.Ein Drache faucht.Fara und Fu erschrecken,weil sie vor einem Dickicht stehen.weil sie plötzlich ein tiefes Brummen hören.weil sie plötzlich nicht mehrweitergehen können.Was ist eine Überraschung für Fara und Fu?Male und schreibe.6 7Lernschatz S. 6 – 7In den ersten drei Kästchen gibt es jeweils Auswahlsätze zurÜberprüfung des• Lesebuch Seite 28 – 2993

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