Stiepeler Bote 248 - Februar 2017

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 248 Februar 2017

Nebelzauber

Ein Spaziergang an der Ruhr lohnt

sich zu jeder Jahreszeit

Bei Preziosa geht es wieder rund

Große Prunksitzung des Theatervereins im Saal Spitz. Seite 4

Verkehrsregelung Haarstraße

Sachstand und Vorgaben für die Entscheidung. Seiten 6-7


2 | Stiepeler Bote | Februar 2017


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

Frostige Temperaturen, wolkenloser Himmel, klare Luft – das sind die idealen

Zutaten für Spaziergänge in landschaftlich reizvoller Umgebung, wie

sie der Bochumer Süden immer wieder bietet. Dabei darf oder kann man

sich auch Gedanken machen über Pläne für das gerade begonnene Jahr.

Hilfestellung bei diesen Planungen kann auch der Stiepeler Bote anbieten

mit interessanten Geschichten, Informationen und Ankündigen zu bevorstehenden

Veranstaltungen.

Einen klaren Plan verfolgt aktuell der Wittener Gastronom André Vordenbäumen

mit dem Umbau und der Restaurierung einer beliebten Location

– besser bekannt unter dem Namen „Alte Fähre“. Vordenbäumen belebt

wieder das mit einem der schönsten Biergärten Bochums ausgestattete Restaurant

und macht daraus eine attraktive Anlaufstation für Wanderer, Radfahrer,

Ausflügler und die Freunde der bodenständigen Küche. Es ist eine gute Nachricht, dass dieses Schmuckstück

neuen Glanz erhalten wird, nachdem zunächst Ungewissheit darüber herrschte, ob das Objekt überhaupt

noch eine Zukunft haben würde.

Foto: Volker Wiciok

Beim Blick auf unsere Straßen könnte Ihnen bald ein außergewöhnliches Automobil auffallen, mit dem die

Reitemeier Hebben GmbH ihre Kunden chauffieren wird. Das für innovative Ideen aufgeschlossene Unternehmen

hat seinen Fuhrpark jetzt um einen Tesla S 75 erweitert. Das futuristische Oberklassen-Modell mit elektrischem

Antrieb soll ab Februar vornehmlich im Limousinen- und Mietwagen-Service für Geschäftskunden eingesetzt

werden. Wird die praxisnahe Probezeit ein Volltreffer, denken die Personenbeförderer über eine Flottenerweiterung

nach.

Ein fester Bestandteil unserer Februar-Ausgabe sind seit jeher Berichte über traditionelle Neujahrsempfänge, zu

denen diesmal unter anderen die Stiepeler Bürgerschützen sowie die Tennisspieler des TC Rot-Weiß eingeladen

hatten. Eine Veranstaltung mit einem Titelbezug zum neuen Jahr steht uns aber im wahren Sinn des Wortes

noch ins Haus: das vom Stiepeler Boten am 19. Februar im Lutherhaus präsentierte „Wiener Neujahrskonzert“

mit dem „Mercator Ensemble & Friends“. Sollten Sie noch keine Karten dafür besitzen, wird es angesichts der

starken Nachfrage aber höchste Zeit. Das veranstaltende MDH Management geht inzwischen davon aus, dass

das Lutherhaus an diesem Tag voll besetzt sein wird.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Februar 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Bei Preziosa geht es wieder rund

Große Prunksitzung des Theatervereins im Saal Haus Spitz

Unter dem Motto „Karneval

in Stiepel – eine runde Sache“

findet am Samstag, 25.

Februar, im Saal Haus Spitz

die jährliche Große Prunksitzung

des Theatervereins

Preziosa 1889 Stiepel statt.

Ein ganz besonders buntes

und fröhliches Programm

haben die Verantwortlichen

der Preziosa in diesem Jahr

zusammengestellt. Neben

den Darbietungen aus den

eigenen Reihen – Tänze, Parodien

usw., wofür natürlich

schon fleißig geprobt wird –

sind eine ganze Reihe von

Künstlern aus Nah und Fern

eingeladen, um den Karneval

in Stiepel zu einem Ereignis

zu machen. Um 19.11 Uhr

wird Helmuth Pohl mit seinem

Fünferrat in den Saal einziehen

und anschließend durch

das Programm führen. Auftreten

werden in Stiepel die

Kölner Kultband De Froende,

Die Parodien der Preziosa-Mitglieder gehören immer zu den Highlights der

Prunksitzung.

Fotos: 3satz

der Stimmungssänger Olli Olé

und Dirk Elfgen. Der Bauer

Brömmelkamp wird wieder

skurrile Geschichte erzählen,

Bauchredner Michael wird

für Lacher sorgen. Für Musik

sorgt das Musikkorps Blau-

Weiß. Die Tanzssportgare

Eppendorf und das Tanzmariechen

Carina werden artistische

Tänze aufführen.

Mit von der Partie werden

auch MdB Axel

Schäfer, Bürgermeisterin

Gaby Schäfer, MdL

Christian Haardt und

Bezirksbürgermeister

Helmut Breitkopf sein,

die auch in 2017 wieder

mit der Preziosa feiern

wollen. Nach Ende des

Bühnenprogramms legt

DJ FT noch zum Tanz

auf.

–––––––––––––––––

Große Prunksitzung

der Preziosa am 25.

Februar im Haus Spitz,

Kemnader Straße 138.

Beginn 19.11 Uhr, Einlass

18.11 Uhr, Karten (20

Euro) gibt es unter Tel. 33 09

59 (M. Voigt).

Gewinnspiel

Der Theaterverein Preziosa verlost 4 x 2 Eintrittskarten für

die Veranstaltung am Karnevalssamstag. Schreiben Sie eine

E-Mail an gewinnspiel@3satz-bochum.de oder eine Postkarte

an: 3satz Verlag & Medienservice, Redaktion Stiepeler Bote,

Alte Hattinger Straße 29, 44789 Bochum, mit dem Lösungswort

„Preziosa“. Einsendeschluss ist der 10. Februar 2017. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden zeitnah

informiert.

In kunterbunten Kostümen und bester Laune verfolgen die Karnevalisten

im Saal Spitz das Preziosa-Programm.

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STIEPEL AKTUELL

Ändert Vergebung etwas am Geschehen?

Auditorium Kloster Stiepel: Hanna-Barbara Gerl-Falkovits zu Gast

Regelmäßig bietet das Zisterzienser-Kloster

in Stiepel

in der Auditoriums-Reihe

akademische Vorträge und

Gespräche an, zu denen

alle Interessierten eingeladen

sind. Die nächste Veranstaltung

findet am Dienstag,

14. Februar, um 20 Uhr

unter dem Titel „Verzeihung

des Unverzeihlichen? Über

Schuld und Vergebung“

statt.

Als Vortragende wurde Prof.

Dr. Dr. h.c. Hanna-Barbara

Gerl-Falkovits gewonnen, die

von 1993 bis 2011 Professorin

für Religionsphilosophie an

der Technischen Hochschule

Dresden war. Aktuell leitet

sie das Europäische Institut

für Philosophie und Religion

an der Philosophisch-Theologischen

Hochschule Benedikt

XVI. in Heiligenkreuz.

Professorin Gerl-Falkovits

ist nicht nur eine Expertin für

Religionsphilosophie des 20.

Jahrhunderts, sie ist auch

wissenschaftliche Leiterin der

Gesamtausgabe der Werke

Edith Steins.

Das letzte Jahrhundert hatte

vielfache Entschuldungen

entwickelt: im Blick auf die

Unfreiheit der Täter. Soziale,

psychologische, gesellschaftliche

Schranken, so heißt es,

engen die Entscheidung und

damit die Schuld des Handelnden

ein oder verstellen

sie sogar gänzlich. Angesichts

fortdauernder Verbrechen

größten Ausmaßes

kann die Schuldfrage aber

nicht so einfach gelöst oder

abgeschafft werden. Um so

tiefer taucht die Frage nach

der Vergebung auf: Wer kann

vergeben? Ist der Täter damit

einfach aus seiner Schuld

entlassen? Ändert Vergebung

etwas am Geschehen oder für

die Opfer? Der Vortrag leuchtet

aus, wie Schuld, Reue,

Barmherzigkeit und Gerechtigkeit

aufeinander bezogen

sind.

Den beliebten Kinder-Klamotten-Flohmarkt im Pfarrheim

St. Marien (Am Varenholt 15) veranstaltet der Förderverein der

katholischen KiTa Gräfin Imma am 18. März in der Zeit von 9 bis

12 Uhr. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung,

Spielzeug, Zubehör und Umstandsmode. 70 Prozent des Erlöses

erhält der Verkäufer und 30 Prozent gehen als Spende an den Förderverein

der KiTa Gräfin Imma.

Foto: privat

Februar 2017 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Einbahnstraße, Sackgasse oder Neubau

Haarstraße: Stadt untersucht Lösungen für angespannte Verkehrssituation

Seit einigen Monaten ist die

Haarstraße teilweise zur

Einbahnstraße umfunktioniert

worden (Stiepeler Bote

berichtete). Mit den Folgen

daraus sind längst nicht

alle Stiepeler zufrieden. Einige

ärgern sich über längere

Fahrtzeiten, andere

beschweren sich über mehr

Lärm und Abgase, da auf

den umliegenden Straßen

nun mehr Verkehr gezählt

wird. Die Stadt Bochum

bemüht sich, Lösungen zu

finden.

Die Ausgangslage

Grundsätzlich liegt das Übel

im immer stärker werdenden

Verkehr Richtung Universität.

Die Haarstraße, früher mal

nur ein schmaler Feldweg,

entwickelte sich über die

Jahre zur „idealen“ Abkürzung

aus Hattingen Richtung

Uni-Campus bzw. das östliche

Ruhrgebiet. Allerdings hatte

die Straße überhaupt nicht

die Ausmaße, um die Verkehrsströme

bewältigen zu

können. Nach und nach wurden

Flächen aus Privatbesitz

für die Straße „vereinnahmt“.

Der Besitzer der Grundstücke

zog dann die Reißleine: Er

kündigte die Pachtverträge.

Die Straßenbreite schrumpfte

damit von 5,50 Metern auf

nur noch 4,15 Meter – zu wenig,

um entgegenkommende

Fahrzeuge ohne Gefahren

aneinander vorbeizuführen.

Stadt und Eigner einigten sich

darauf, die Haarstraße streckenweise

zur Einbahnstraße

Die Haarstraße ist seit einiger Zeit Einbahnstraße. Mögliche Varianten

werden nun diskutiert.

Foto: 3satz

zu machen.

Die Folgen

Mit der einseitigen Durchfahrtssperre

suchten sich die

Verkehrsströme schnell neue

Wege. Zum einen klagten Bewohner

des Haarmannsbusch

über eine deutliche Zunahme

des Autoverkehrs. Die Stadt

machte die Straße zur „Anlieger-Straße“.

Ein zweiter Weg

führt nun viele Autofahrer

durch Frische über die Kemnader

und die Surkenstraße.

Dort stauen sich nun in Stoßzeiten

die Autos, besonders

im Kreuzungsbereich in Frische.

Auch klagten mehrere

Bewohner der Surkenstraße

über die Zunahme des Autoverkehrs.

Die Kreuzung der

Straße ist gefährlicher, die

Lärmbelästigung hat zugenommen.

Lösungsansätze

Die Stadt Bochum ist nun bemüht,

Lösungen für die vertrackte

Situation zu finden. Sie

hat eine Machbarkeitsstudie

in Auftrag gegeben, die drei

mögliche Szenarien durchleuchten

und bewerten soll.

Alle Varianten werden nun vor

Aspekten untersucht, die die

technische Machbarkeit, den

Naturschutz, die Auswirkungen

auf die Bewohner, den

Verkehr und die Kosten berücksichtigen

müssen.

Die erste Variante sieht vor,

dass die Haarstraße ausgebaut

wird. Dazu wird sie

vom Kreisverkehr ausgehend

später nach Süden über die

Ackerflächen verschwenkt,

um dann in Höhe der Voßkuhlstraße

als vorfahrtsberechtigte

Straße auf die Surkenstraße

zu führen. Dazu müssten

etwa 200 Meter Straße neu

gebaut werden. Der Straßenquerschnitt

soll 10,50 Meter

betragen (6,50 Meter Fahrbahn

plus gemeinsamer Fußund

Radweg auf der südlichen

Seite).

Variante zwei sieht vor, die

Haarstraße komplett zu trennen

und zur Sackgasse umzufunktionieren.

Auf Höhe

Hausnummer 59 würde ein

Wendehammer gebaut, die

Durchfahrt für Kraftfahrzeuge

wäre in beiden Richtungen

nicht mehr möglich. Lediglich

ein Fuß- und Radweg würde

übrig bleiben.

Variante drei wäre, die derzeitige

Lösung mit der Einbahnstraßenregelung

zur

dauerhaften Einrichtung zu

machen.

Erste Ergebnisse

Aus städtebaulicher Sicht

führt die erste Variante zu den

größten Eingriffen. Die Straße

würde das Feld zerschnei-

6 | Stiepeler Bote | Februar 2017


STIEPEL AKTUELL

Den Haarmannsbusch nutzen nun mehr Autofahrer, obwohl er Anliegerstraße

ist.

Foto: 3satz

den, ebenso den Naturraum.

Der kurze Schwenk Richtung

Süden dürfte hingegen die

Fahrtzeiten nur sehr gering

vergrößern. Zudem würde

die Voßkuhlstraße besser an

das Straßennetz angebunden

werden.

Die beiden anderen Varianten

hingegen brächten nur wenige

bis keine Auswirkungen

auf das städtebauliche Bild.

Aus verkehrlicher Sicht unterscheiden

sich die Varianten

allerdings wesentlich. Die

Wohnstraße Im Haarmannsbusch

ist für eine Belastung

von maximal 4000 PKW am

Tag ausgelegt. Die Kapazitätsgrenze

der Surkenstraße

als Kreisstraße liegt bei etwa

18.000 PKW pro Tag. Mit

Variante 1 würde der Haarmannsbusch

wieder deutlich

entlastet, die anderen Straßen

würden ebenfalls wieder

entlastet.

Von der Abbindung der Haarstraße

(Variante 2) profitieren

hauptsächlich die dortigen

Anwohner, auch wenn diese

dann Umwege in Kauf nehmen

müssten. Deutlich zunehmen

würde der Verkehr im

Haarmannsbusch. Die Stadt

rechnet mit einem Anstieg

von etwa 2.800 PKW/Tag auf

4.900 PKW/Tag). Aus Sicht

der Stadt werden die Verlagerungseffekte

auf die anderen

Straßen (Königsallee, Markstraße,

Kosterstraße) nur geringfügig

ausfallen. Die Stadt

geht deshalb davon aus, dass

besonders die Anwohner des

Haarmannsbusches besonders

geschützt werden müssten.

Die Einbahnstraßenregelung

(Variante 3) hat zur deutlichen

Zunahme des Verkehrs

auf der Surkenstraße geführt.

Verkehrszählungen im Oktober

2016 haben ergeben,

dass sich das durchschnittliche

Verkehrsaufkommen

von etwa 4.100 Fahrzeuge/

Tag auf 7.500 Fahrzeuge/

Tag erhöht hat. Damit ist die

Leistungsfähigkeit der Straße

nicht ausgeschöpft. Allerdings

sollen Verkehrszählungen

gemacht werden, wenn die

Baustelle an der Kosterstraße

beendet ist. Im Haarmannsbusch

hat sich der Verkehr

laut Zählung im Oktober 2016

nicht drastisch erhöht (plus

400/Tag). Die Haarstraße profitiert

von der Einbahnstraße

(minus 800 PKW/Tag).

Kosten

Die Kosten für die drei Varianten

könnten unterschiedlicher

kaum sein. Die Einbahnstraßenregelung

(bereits geleistet)

kostete rund 15.000 Euro.

Die Kosten für einen Wendehammer

beziffert die Stadt mit

rund 170.000 Euro. Der Straßenneubau

wird mit 1,3 Millionen

Euro veranschlagt.

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 7


IMPRESSIONEN STIEPEL AKTUELL VOM WEIHNACHTSMARKT

Die grünen Hügel Ruandas

Max Wevelsiep auf Entdeckungstour am Kivu-See

Der erneute Beginn der

Schulzeit in Ruanda naht

und bereits jetzt blicke ich mit

etwas Wehmut auf die drei

Monate zurück, in denen alle

Kinder den ganzen Tag über

im Center waren, sodass ich

mit ihnen kleine Aktionen und

Ausflüge unternehmen konnte.

Die letzten paar Wochen

habe ich daher noch einmal

versucht so gut wie möglich

auszunutzen. Da dem Center

etwas Geld für Spiele, Sportgeräte,

etc. zur Verfügung

steht, habe ich zwei Jungen

auf einen kleinen Einkaufsbummel

in die Stadt mitgenommen,

wo wir eine große

Spielesammlung inklusive

„Mühle“, „Dame“ und „Mensch

ärgere dich nicht“ gekauft haben.

Besonders Letzteres ist

bei den Kindern, aber auch

bei meinen Vorgesetzten sehr

beliebt. Zusätzlich gibt es nun

im Center ein Tischtennisset.

Nach einigen Tagen des Einspielens

konnten wir sogar ein

kleines Turnier veranstalten.

Meine Freizeit habe ich in

den letzten paar Wochen vor

allem damit verbracht, der Innenstadt

zu

entfliehen

und insbesondere

die

Region am

Kivu-See

zu erkunden;

neben

vielen Ta-

Eine Wanderung führte an den Ufern des Kivu-Sees

entlang.

Der Stiepeler Max Wevelsiep erkundete bei einer Wanderung die

grünen Hügel Ruandas.

Fotos: privat

gesausflü-

gen mit ruandischen

Freunden

konnte ich

diese sehr

ausführlich

An dieser Stelle wird in den

kommenden Monaten der

Stiepeler Max Wevelsiep

regelmäßig von seinen Erfahrungen

während seines

Freiwilligendienstes in einem

Heim für Straßenkinder

in Ruanda berichten.

Da die Entsende-Organisation

„VIA“ nur zu 75 Prozent

staatliche Förderung erhält,

werden noch Spender gesucht,

damit Projekte wie

diese auch weiterhin stattfinden

können. Spenden

gehen an VIA e.V., IBAN:

DE79 2405 0110 0065 0887

83. Verwendungszeck:

Spende und Name/Firma.

auf einer viertägigen Wandertour

mit einer Freiwilligen

aus Deutschland erkunden.

Die Strecke, genannt „Kongo

Nile Trail“, verläuft auf Landstraßen

und kleinen Pfaden

entlang am Kivu-See von

einem Dorf zum nächsten.

Glücklicherweise reichten unsere

Kenntnisse der Landessprache

Kinyarwanda aus,

um nach Kantinen, Gästehäusern

und nicht zuletzt nach

dem Weg zu fragen, da wir

an mehreren entscheidenden

Abzweigungen vergeblich

nach Wegweisern Ausschau

hielten. Da die meisten Menschen,

denen wir begegnet

sind, sehr hilfsbereit waren,

uns den Weg zu zeigen und

uns die Distanz zum nächsten

Dorf zu nennen, war der Umstand

der spärlichen Beschilderung

nur halb so schlimm.

Außerdem wurde dieser

durch die Aussicht auf den

Kivu-See, die abwechslungsreiche

Hügellandschaft und

die beeindruckende Diversität

an Vogelarten mit Leichtigkeit

ausgeglichen.

Die nächste Woche werde ich

dann in Kampala, der Hauptstadt

Ugandas verbringen.

Dort findet mein Zwischenseminar

von meiner Entsendeorgansisation

VIA e.V statt,

bei dem ich viele bekannte,

aber auch einige neue Gesichter

(wieder)sehen werde.

Dazu natürlich mehr in der

nächsten Ausgabe.

Bis dahin,

Max

8 | Stiepeler Bote | Februar 2017


AUS DER POLITIK

„Mannschaftsleistung ist beeindruckend“

CDU-Stadtbezirksverband Bochum-Süd bestätigt Marcus Stawars

Der CDU-Vorstand im Stadtbezirk Bochum-Süd auf einen Blick:

(v.l.) Maximilian Kothe-Marxmeier, Philippe Fallier-Willms, Gaby

Korn, Ralf Mondry, Anja Kothe-Marxmeier, Marcus Stawars, Joell

Hauser, Matthias Arthkamp, Sönke Siever, Johannes Kuriewicz,

Gerd Jansgers und Dr. Heidi Bischoff.

Foto: privat

Die CDU im Stadtbezirk

Bochum-Süd hat auf ihrer

Mitgliederversammlung am

12. Januar einen neuen Vorstand

gewählt.

Bei drei Gegenstimmen bestätigte

die Versammlung erneut

Marcus Stawars mit großer

Mehrheit im Amt des Vorsitzenden.

Stawars lobte zuvor

in seinem Bericht die Arbeit

des bisherigen Vorstandes.

Die Mitglieder des Stadtbezirksverbandes

zeigten sich

aktiv und übernahmen auch

im Kreisverband wichtige Aufgaben.

Dies habe zu einer guten

Darstellung und Position

des Stadtbezirksverbandes

innerhalb der Bochumer CDU

geführt.

Das positive Auftreten der

CDU in Querenburg, Wiemelhausen

und Stiepel bestätigte

auch der CDU-Fraktionsvorsitzende

in der Bezirksvertretung

Süd, Gerd Sauer. Die

CDU habe in der zurückliegenden

Zeit dieser Legislaturperiode

mehr Anträge

eingebracht, als die übrigen

Parteien. Von den Anträgen

seien die meisten auch angenommen

worden.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden

wurden Matthias

Arthkamp und Anja Kothe-Marxmeier

gewählt.

Schriftführer wurde Sönke

Siever. Komplettiert wird der

Vorstand durch die Beisitzer

Dr. Heidi Bischoff, Phillippe

Fallier-Willms, Joell Hauser,

Gerd Jansgers, Gaby Korn,

Maximilian Kothe-Marxmeier,

Johannes Kuriewicz und Ralf

Mondry.

An den neu gewählten Vorstand

richtete Stawars den

Appell, die Arbeit für die Menschen

im Stadtbezirk fortzusetzen:

„Die geschlossene

Mannschaftsleistung des

Stadtbezirksvorstandes und

unserer Kommunalpolitiker im

Rat und der Bezirksvertretung

ist beeindruckend, so wie es

die Bürgerinnen und Bürger

von ihren Politikern erwarten

dürfen und können.“

Februar 2017 | Stiepeler Bote |

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AUS DER GESCHÄFTSWELT

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Mit „Spannung“ durch die Stadt

Reitemeier Hebben GmbH befördert Kunden ab Februar in einem Tesla S 75

Wird Autofahren der Zukunft

schon heute in Bochum

für jeden erlebbar?

Die Antwort auf diese spannende

Frage lautet eindeutig

„Ja“ und wird gegeben

von der Reitemeier Hebben

GmbH, einem der größten

Taxi-Konzessionsinhaber in

Bochum.

Das für innovative Ideen aufgeschlossene

Unternehmen

hat seinen Fuhrpark jetzt um

einen Tesla S 75 erweitert.

Das futuristische Oberklassen-Modell

mit elektrischem

Antrieb soll ab Februar vornehmlich

im Limousinen- und

Mietwagen-Service für Geschäftskunden

eingesetzt

werden. Die Investition ist bemerkenswert:

das Fahrzeug

des us-amerikanische Herstellers

Tesla Motors wurde

für die stolze Summe von rund

100.000 Euro angeschafft.

„Wir haben in einem aus unserer

Sicht praxisnahen Test den

Einsatz des Fahrzeugs in der

Kundenbeförderung simuliert

und sind dabei von einer realistischen

Reichweite ausgegangen,

die bei 400 Kilometern am

Tag liegt“, schildert Geschäftsführer

Ralph Hebben. Der Test

habe ergeben, dass der Tesla

S 75 zweifelsfrei tauglich ist

Neu in der Limousinsenservice-Flotte: ein Tesla S 75.

für die Personenbeförderung

und damit auch eine Option für

die Reitemeier Hebben GmbH

war, das Hightech-Elektroauto

in den Fuhrpark aufzunehmen

und als außergewöhnlichen

Service für die Kunden anzubieten.

Am Tag fahren, in der Nacht

laden. Nach diesem Prinzip

soll das zukunftsweisende

Fahrzeug ab Februar in Bochum

eingesetzt werden. Die

Akkumulatoren können an von

Tesla betriebenen Supercharger-Stromtankstellen

in 25

Minuten zu 80 Prozent und in

etwa 75 Minuten vollständig

geladen werden. Über eine

Starkstromsteckdose lässt

sich der Tesla in ca. vier Stunden

aufladen, an der normalen

Haushaltssteckdose dauert es

rund 20 Stunden, bis die Akkus

Foto: privat

komplett aufgeladen sind. Mit

dem Kauf des Autos erwirbt der

Kunde auch ein lebenslanges,

kostenloses Laderecht an den

Tesla-Ladestationen.

„Wir werden jetzt ganz genau

beobachten, wie dieses Fahrzeug

ankommt“, erklärt Ralph

Hebben und möchte die kommenden

zehn Monate noch

zu einem Test-Regelbetrieb

nutzen. „Wir müssen sehen,

wie es aus unternehmerischer

Sicht funktioniert und wie die

Kunden auf unser Angebot reagieren

und es annehmen.“

Sollte sich die Idee als Volltreffer

erweisen, ist eine Erweiterung

des Fuhrparks mit

weiteren Tesla-Modellen absolut

vorstellbar. Zumal der Autobauer

mit seinem neuen Modell

3 in die Massenfabrikation

einsteigt und das Fahrzeug im

nächsten Jahr zu einem durchaus

erschwinglichen Preis von

ca. 35.000 Euro auf den Markt

bringen möchte.

„Die Kollegen, die wir quer

durch die Republik nach ihren

Eindrücken befragen konnten,

sind total begeistert“, sagt

Ralph Hebben, der vor der

ersten Fahrt „großen Respekt“

zeigte. Die Personenbeförderung

im Tesla, der sich auch

radar- und kameragesteuert

per Autopilot bewegen lässt,

wird im Bochumer Betrieb übrigens

zur Chefsache erklärt.

Axel Reitemeier und Ralph

Hebben werden zunächst die

Kundschaft chauffieren und ihr

das „Hightech-Erlebnis Tesla“

näher bringen. Und nebenbei

noch ganz praktisch erfragen,

wie ihren Mitfahrern Bochum

und Umgebung aus der Tesla-Perspektive

gefallen hat.

Uli Kienel

10 | Stiepeler Bote | Februar 2017


STIEPEL AKTUELL

„Andre´s Alte Fähre“ serviert feine Deftigkeit

André Vordenbäumen renoviert das Traditions-Gasthaus mit Ruhrblick

Die „Alte Fähre“ kommt

wieder in Fahrt: Das populäre

Ausflugslokal, in

Stiepel unmittelbar an der

Ruhr gelegen, hat mit dem

Wittener Gastronomen

André Vordenbäumen einen

neuen Besitzer und

wird im Frühsommer dieses

Jahres unter dem neuen

Namen „André’s Alte Fähre“

wieder seinen Betrieb

aufnehmen. Damit lebt der

einige Zeit verwaiste Gastronomiestandort

vis-a-vis

der Burg Blankenstein zur

Freude von Ausflüglern und

Liebhabern der von Vordenbäumen

angebotenen „feinen

Deftigkeit“ wieder auf.

Seit dem vergangenen Oktober

läuft die Renovierung in

dem historischen Gebäude.

Bislang gab es bei den Arbeiten

im Haus und außerhalb –

auch dank der guten Kooperation

mit den Stadtwerken

– keine nennenswerten Komplikationen,

weshalb Vordenbäumen

davon ausgeht, Ende

Mai oder Anfang Juni eröffnen

zu können. Zusammen mit

seiner Frau Annette setzt er in

Stiepel seine Ideen um, nutzt

dabei viele gute Kontakte und

seinen persönlichen Erfahrungsschatz

aus der Gastronomie.

Denn seit etwas mehr

als drei Jahren betreibt er in

Witten das über die Stadtgrenzen

hinaus geschätzte

Gastronom André Vordenbäumen in seinem Biergarten mit Blick

auf die Ruhr.

Foto: 3satz

Restaurant „André’s 1726“.

Die dort unter dem Titel „Feine

Deftigkeit“ angebotene Küche

wird auch das Thema auf

der Speisenkarte in „André’s

Alte Fähre“ sein. „Wir werden

zwischen 15 und 18 Uhr eine

kleine Terrassenkarte haben,

die besonders das Ausflugspublikum

ansprechen soll.

Nicht jeder darf sich in der Küche

des Gastronomen umsehen,

aber bei einem A-Promi

wie Herbert Grönemeyer macht

André Vordenbäumen gerne

eine Ausnahme. Foto: privat

Abends bitten wir dann um

Tischreservierung“, erläutert

Vordenbäumen seinen Plan.

„Stilmus oder ein leckeres

Schnitzel wird es ebenso geben,

wie ein teures Rinderfilet“,

sagt der Koch, „unter

feiner Deftigkeit verstehen wir

auch hohe Qualität in einem

ansprechenden Ambiente.“

In der Außengastronomie,

sprich im Biergarten, wird es

rustikaler zugehen. Dort soll

das in Bochum gebraute Bier

auf Holzbänken oder auch an

Stehtischen getrunken werden.

Draußen plant Vorderbäumen

mit 120 Plätzen, drinnen

– wo in kürze Theke und

Küche eingebaut werden –

sollen 70 Plätze zur Verfügung

stehen. Der Parkraum an dem

Lokal ist knapp bemessen,

deshalb wird es dort nur Parkmöglichkeiten

für Gäste des

Hauses geben. „Wir werden

ein Schrankensystem einführen,

unsere Gäste bekommen

dann einen Chip, mit dem sie

den Parkplatzbereich wieder

verlassen können“, erklärt

Vordenbäumen.

Und es gibt weitere Ideen, die

André Vordenbäumen nach

und nach an der Ruhr realisieren

möchte. „Einiges ist

noch nicht spruchreif, aber

auf jeden Fall wird es eine

Kochschule geben.“ Was die

Investitionssumme angeht,

möchte sich Vordenbäumen

nur ungern in die Töpfe

schauen lassen, gibt aber zu:

„Ursprünglich hatte ich mit

weniger gerechnet.“

Mit Hilfe seiner Familie und

des erfahrenen Personals

aus dem Wittener „André’s

1726“ soll der zweite Gastronomie-Standort

in Schwung

gebracht werden. Die Vorfreude

ist Vordenbäumen anzumerken:

„Die Lage direkt an

der Ruhr ist herausragend,

schon bevor ich das ‚André’s

1726’ in Witten eröffnet habe,

war es ein Traum von mir,

hier in Stiepel das Restaurant

zu führen.“ Übrigens: Wer

sich für die Fortschritte beim

Renovierungsverlauf interessiert,

kann das beispielsweise

über Facebook tun.

Vordenbäumen hält alle, die

der Eröffnung mit Freude entgegensehen,

in den sozialen

Netzwerken auf dem Laufenden.

Uli Kienel

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN VEREINEN

Das Leben dem Ehrenamt gewidmet

Weitmarer „Urgestein“ Horst Schöpe feierte Geburtstag

Aktivreise nach

Andalusien

Seit nunmehr über 50 Jahren

prägt ehrenamtliches

Engagement das Leben von

Horst Schöpe. Der Weitmarer

Bürger darf inzwischen auf 80

Lebensjahre zurückblicken.

Horst Schöpe darf man ein

„Urgestein“ nennen, das im

Sport sowie bei verschiedenen

gesellschaftsrelevanten

Institutionen seine Unterstützung

angeboten und vielfach

wertvolle Hilfe geleistet hat.

Beispielsweise bei der TLG

Weitmar 09, bei der er über

30 Jahre in verschiedenen

Funktionen verantwortlich tätig

war.

Bürgerschaftliches Engagement,

das unter anderem die

Handschrift von Horst Schöpe

trägt, findet sich auch bei der

VhAG, der Verkehrshistorischen

Arbeitsgemeinschaft

der BOGESTRA e.V., bei

Ehrenamtliches Engagement hat das Leben des mittlerweile

80-jährigen Horst Schöpe entscheidend geprägt. Foto: privat

der Gewerkschaft Verdi oder

auch beim SPD-Ortsverein

„Weitmar-Mark-Neuling“.

Aus seiner langjährigen Erfahrung,

die Horst Schöpe

während seiner Tätigkeiten in

den bürgerschaftlichen Netzwerken

sammelte, möchte

der 80-Jährige besonders die

Zukunft der Sportvereine gesichert

sehen. Deshalb sagt

er mit besonderer Betonung:

„Das Ehrenamt und der Breitensport

sind wichtige Säulen

für die Vereinsarbeit. Stadt

und Stadtsportbund sollten

aus diesem Grund noch enger

zusammenarbeiten.“

Die AWO meldet noch freie

Plätze für ihre betreute

Flugreise mit Senioren nach

Torremolinos an die Costa del

Sol. Die Reise findet vom 21.

April bis 3. Mai statt. Die Teilnehmer

sollen einiges von der

spannenden Kulturgeschichte

Andalusiens mit seinen unvergleichlichen

Baudenkmälern,

geprägt durch 700-jährige

maurische Herrschaft und

das Zusammentreffen von

morgen- und abendländischer

Baukunst und Lebensstile, erleben.

Denn im Rahmen dieser

Reise sind bereits einige

Ausflugsfahrten (Granada,

Malaga und Gibraltar) vorgesehen.

Die Teilnahme ist nicht an eine

AWO-Mitgliedschaft geknüpft.

Infos und Ausschreibungsunterlagen

gibt es bei der AWO,

Tel. 02302 / 20 20 790.

12 | Stiepeler Bote | Februar 2017


AUS DEN VEREINEN

Rückblick, Ausblick und Musik

Neujahrsempfang des Heimatvereins

Frostig war nicht die Atmosphäre, frostig waren die Temperaturen.

Deshalb waren beim Neujahrsempfang der Schützen wärmende

Getränke gut nachgefragt.

Foto: privat

Glühwein an der Feuertonne

Neujahrsempfang der Schützen

Seinen Königsball feiert der

Bürger-Schützen-Verein 1854

Bochum-Stiepel am Samstag,

22. April, in der Wasserburg

Kemnade. „Wir freuen uns

schon jetzt darauf, die Königspaare

aus Brenschede,

Weitmar Mark und Neuling

sowie Hamme dort begrüßen

zu können“, sagt Karl-Heinz

Witthüser, 1. Vorsitzender des

BSV 1854 Stiepel. Witthüser

weist in diesem Zusammenhang

darauf hin, dass auch

Gäste, die nicht Mitglied in

den Vereinen sind, am Königsball

teilnehmen können.

Auskunft zu der Veranstaltung

geben die Hauptleute der

Kompanien oder Karl-Heinz

Witthüser unter der mobilen

Rufnummer: 015771490728.

Seinen Neujahrsempfang

hatte der Bürger-Schützen-Verein

1854 Stiepel für

den 14. Januar terminiert.

Für die Schützen ist es eine

lieb gewonnene Tradition,

den Empfang jeweils am

zweiten Samstag im Januar

stattfinden zu lassen. König

Karl-Heinz Witthüser durfte

an der „Ziegenbockstation“

viele Freunde und Bekannte

aus den befreundeten Schützenvereinen

begrüßen. „Trotz

des kalten Wetters wollte niemand

im Vereinsheim oder im

Schießstand sitzen. Alle haben

heißen Glühwein an der

wärmenden Feuertonne genossen“,

berichtete Witthüser.

Die Königskompanie, die

Kompanie Dorf, verwöhnte

unter Anleitung ihres Hauptmanns

Jan Witthüser die Gäste

mit Currywurst und Pommes.

Weil die Veranstaltung

bei allen Beteiligten so gut

ankommt, gibt es nur eine logische

Konsequenz: „Alle waren

sich einig, dass wir auch

im nächsten Jahr wieder zum

Neujahrsempfang einladen

werden“, sagte Karl-Heinz

Witthüser.

Königsball in der Wasserburg

Schützen feiern im April

Nähere Einzelheiten zum Königsball

gibt es auch in Kürze

auf der Internetseite unter

www.bsv-bochum-stiepel.de

Der Stiepeler Verein für Heimatforschung

hatte Mitte

Januar zum Neujahrsempfang

in den Saal von Haus

Spitz eingeladen.

Linda Oberste-Beulmann,

Vorsitzende des Vereins,

stieß mit den Gästen auf ein

gutes und gesundes neues

Jahr an. In einem Diavortrag

wurde noch einmal auf das

Jahr 2016 zurückgeblickt.

Im Mittelpunkt standen dabei

die Veranstaltungen wie

das Osterfeuer, die Jahreskulturfahrt

nach Xanten und

zum Schloss Moyland, der

Plattdeutsche Gottesdienst

und das Schlachtfest. Linda

Oberste-Beulmann teilte

mit, dass das Schlachtfest

2017 am 4. November stattfinden

wird. Für Musik sorgte

die Axel Zebeck Band. Axel

Vorsitzende Linda Oberste-Beulmann

begrüßte die Gäste.

Zebeck, Monika Kleffmann,

Klaus Schröder und Wolfgang

Brust spielten u.a. Lieder von

Reinhard Mey, Hannes Wader.

Viele Mitglieder sangen

mit – selbstverständlich gab

es auch eine Zugabe.

Die Axel-Zebeck-Band sorgte für die Musik beim Neujahrsempfang

des Heimatvereins.

Fotos (2): 3satz

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 13


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Vier große Reformationsfeiern

Veranstaltungsreihe „Kulturhappen 2017“ in der Stiepeler Dorfkirche

In der Stiepeler Dorfkirche

wird auch in 2017 die Veranstaltungsreihe

„Kulturhappen“

fortgesetzt. In den

kommenden Monaten steht

das Wirken Martin Luthers

im Mittelpunkt.

Martin Luther war für die

meisten Deutschen seit dem

Reformationszeitalter (2/3 der

Deutschen waren jahrhundertelang

Protestanten) die

Person, die man am meisten

verehrte und regelmäßig feierte.

Die vielen Gedenkfeiern

seit Luthers Tod zeigen, dass

er der populärste Deutsche

gewesen ist. In der Verehrung

durch die Jahrhunderte hindurch

hat es Kontinuitäten gegeben,

aber in den wechselnden

Perioden der deutschen

Geschichte hat es starke Variationen

in den Schwerpunkten

des Interesses der jeweiligen

Zeitgenossen gegeben.

„Wir greifen in unserer Reihe

vier große Reformationsfeiern

heraus, die uns Einblicke

in das Lutherverständnis des

19. und 20. Jahrhunderts geben

können“, sagt Kantor Michael

Goede.

1883 wird Luther emphatisch

als der Gegner des Papsttums,

als evangelischer Reformator

und als Urbild für die

Kreativität eines „deutschen

Helden“ gefeiert.

1917 mitten im Kriege traten

die antikatholischen Polemiken

zurück. Aber Luther

wurde noch weithin als der

religiöse Wahrheits- und nationale

Charakterheld gefeiert.

Aber durch den Beginn

der sog. „Lutherrenaissance“

wurde Luthers Theologie als

das Zentrum seines Glaubens

wiederentdeckt.

1933 standen die Luthergedenken

meistens unter dem

Dr. med. Ayse Celik

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin,

Schwerpunkt Neuropädiatrie, homöopathische

Behandlung

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Frau Dr. med. Ayse Celik,

Nachfolgerin von Herrn Dr.

med. Heinz Keinhorst, hat

den Standort erfolgreich gewechselt.

Seit Jahresbeginn freut sich

das Praxisteam, die kleinen

Patientinnen und Patienten

in den neuen modernen und

barrierefrei zugänglichen Praxisräumen

auf der Markstraße

406, 44795 Bochum (zwischen

Delphin Apotheke und Schneidermeister

Carsten Rumberg)

betreuen und begrüßen zu

dürfen. Mit den Buslinien 346

und 349, Haltestelle Kemnader

Straße, ist die Praxis für jedermann

gut erreichbar. Parkplätze

sind ausreichend vor

dem Marktplatz vorhanden.

Kontakt:

Tel: 0234/43959

Fax: 0234/43950

Mail: ayse-celik@gmx.net

www.kinderarztpraxis-dr-celik.de

Kantor Michael Goede organisiert

wieder die Kulturhappen.

Einfluss des „Erlebnisses der

nationalen Revolution“, der

durch die Arbeit der Kirche im

Dienst der Volksgemeinschaft

eine Reformation in Glaube

und Sitte für das ganze deutsche

Volk folgen sollte. Das

große Thema des Jahres wurde

„Hitler und Luther“.

1983 wurden die Lutherfeiern

in den beiden deutschen

Staaten sehr verschieden

gestaltet. Aber es gab auch

die ersten großen Diskussionen

über die „Reformation als

„frühbürgerliche Bewegung“

zwischen der marxistischen

Geschichtsschreibung und

bundesrepublikanischen Experten.

Zentral blieb das Thema

„Luther und Müntzer“.

Was zu sehen ist: „Luther

und seine Deutschen“ ist ein

kompliziertes Thema. Kein

Deutscher ist so heiß verehrt

worden wie Luther, aber

gleichzeitig ist er im Laufe

der religiösen und politischen

Geschichte Deutschlands

von vielen Interpreten für eigene

religiöse und politische

Gegenwartsinteressen instrumentalisiert

worden. „Uns

erwartet ein aufregendes

Kapitel in der Geschichte der

Lutherdeutung und Lutherverwendung“,

sagt Goede.

Termine sind jeweils sonntags:

19. Februar, 11.30 Uhr, Das

Reformationsjubiläum 1883

5. März, 11.30 Uhr, Das Reformationsjubiläum

1917;

19. März, 11.30 Uhr, Das Reformationsjubiläum

1933;

2. April, 11.30 Uhr,

Das Reformationsjubiläum

1983

Das Praxisteam um Frau Dr. med. Celik freut sich, die kleinen Patientinnen

und Patienten in der Praxis begrüßen zu können. Foto: 3satz/Sure

14 | Stiepeler Bote | Februar 2017


FREIZEIT UND KULTUR

„Wiener Neujahrskonzert“ trifft den Geschmack

„Mercator-Ensemble & Friends“ treten am 19. Februar im Lutherhaus auf

Die Vorfreude bei den Künstlern

auf die Rückkehr nach

Stiepel ist groß. „Sie haben allesamt

gute Erinnerungen an

die Premiere im Lutherhaus,

als im vergangenen Mai der

Zauber der Operette aufgeführt

wurde“, erklärt Deborah

Helle, die mit ihrer Agentur

MDH Musikmanagement jetzt

das „Wiener Neujahrskonzert“

federführend organisiert. „Die

Proben laufen und die Musiker

freuen sich auf die schöne

Atmosphäre und das begeisterungsfähige

Stiepeler Publikum.“

Offenbar ist aber auch

die Vorfreude in Stiepel groß,

was sich unter anderem bei

der Kartennachfrage bemerkbar

macht. „Der Vorverkauf

läuft ausgezeichnet“, bestätigt

Deborah Helle, „deshalb

empfehle ich auf jeden Fall

eine Kartenreservierung. Es

zeichnet sich gerade ab, dass

es an der Tageskasse keinen

Kartenverkauf mehr geben

wird.“

Aufgeführt und vom Stiepeler

Boten präsentiert wird am

Sonntag, 19. Februar, um 15

Uhr im Lutherhaus das „Wiener

Neujahrskonzert“. Zu hören

sind Werke der berühmten

österreichischen Walzerfürsten

Johann Strauss, Joseph

Lanner, Franz Lehár oder

Fritz Kreisler. Das Mercator-Ensemble

der Duisburger

Philharmoniker wird dieses

Mal in seiner Stammbesetzung

in den Bochumer Süden

kommen. Das heißt: mit Matthias

Bruns (1. Violine), Peter

Bonk (2. Violine), Eva Maria

Klose (Viola) und Hanno Fellermann

(Kontrabass). Das

„Wiener Neujahrskonzert“

mitgestalten wird Sopranistin

Xenia von Randow. Die geborene

Frankfurterin begann im

Alter von fünf Jahren mit der

Geige ihre musikalische Ausbildung,

die sie später zum

klassischen Gesang führte.

Das Mercator-Ensemble und

Xenia von Randow nehmen

Das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker wird dieses Mal in seiner

Stammbesetzung in den Bochumer Süden kommen.

Foto: MDH Musikmanagement

das Publikum mit auf eine

Reise ins Wien der Operette.

Die Zuhörer dürfen sich auf

populäre Melodien freuen. Zu

hören sein werden unter anderem:

„Draußen im Sievering

blüht schon der Flieder“

von Johann Strauss, „Meine

Lippen, sie küssen

so heiß“ von Franz

Lehár, die „Tik-

Tak-Polka“ aus der

„Fledermaus“ oder

„Frührling im Wienerwald“.

Eintrittskarten sind

zum Preis von 16

Euro erhältlich.

Bekannte Vorverkaufsstellen

in Stiepel

sind „La Fleur

Blütenzauber pur“

an der Kemnader

Str. 335 sowie „Katrin

Brand Fußpflege“

an der Kemnader

Str. 252. Telefonisch

vorbestellt werden können die

Eintrittskarten unter der Rufnummer

0176-62778228.

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 15


LANDTAGSWAHL 2017

14. Mai

Landtagswahl 2017

Bochum II - Wahlkreis 108

Die Kandidaten*

Karsten

Rudolph - SPD

Barbara

Jessel - Die Grünen

Marcus

Stawars - CDU

Amid

Rabieh - Die Linke

Gabriele

Walger-Demolsky - AfD

Volker

Behr - FDP

16 | Stiepeler Bote | Februar 2017


Wahlamt wartet

auf Kandidaten

Gemeldet: Nur

SPD und Grüne

Voraussichtlich zweimal dürfen

die Bochumer Bürger in

diesem Jahr an die Wahlurnen

treten. Am 14. Mai wird

der Landtag gewählt, am 24.

September der Bundestag.

Langsam schalten die Parteien

in den Wahlkampfmodus,

Wahlprogramme werden erstellt,

Kandidaten gewählt.

Die Mehrheit der Bochumer

Parteien hat ihre Kandidaten

für die Landtagswahl bereits

gewählt, allerdings noch nicht

an das Wahlamt gemeldet.

Bis zum Redaktionsschluss

des Stiepeler Boten haben lediglich

die SPD und Bündnis

90/Die Grünen ihre Kandidaten

gemeldet. Bis zum 27.

März haben die anderen Parteien

noch Zeit, dies zu tun.

*Die meisten Parteien haben ihre

Kandidaten für die Landtagswahl

gewählt. Da aber nur SPD und Grüne

ihre Kandidaten beim Bochumer

Wahlamt gemeldet haben (Stand

Redaktionsschluss Stiepeler Bote),

gibt es noch keine offizielle Aufstellung

der Bochumer Kandidaten.

LANDTAGSWAHL 2017

Zwei Stimmen für eine Wahl

Wahlsystem bei der Landtagswahl

Das Wahlsystem bei der

Landtagswahl ist ein Verbindungssystem

von Mehrheitsund

Verhältniswahl. Danach

werden die Abgeordneten

des Landtages direkt in den

128 Wahlkreisen mit relativer

Mehrheit gewählt. Weitere

werden nach Verhältniswahlgrundsätzen

aus Landeslisten

der Parteien gewählt. Bei der

Berechnung der Sitzverteilung

wird von 181 Sitzen insgesamt

ausgegangen.

Die Wählerinnen und Wähler

haben zwei Stimmen, eine

Erststimme für die Wahl einer

beziehungsweise eines

Wahlkreisabgeordneten und

eine Zweitstimme für die Wahl

einer Landesliste einer Partei.

Der Stimmzettel sieht daher

hinsichtlich der Erststimme in

jedem Wahlkreis anders aus.

Die in den Wahlkreisen direkt

errungenen Sitze werden bei

der Berechnung der Zahl der

aus den Listen gewählten

Abgeordneten angerechnet.

Die Verteilung der Sitze wird

mit dem Divisorverfahren mit

Standardrundung nach Sainte-Lague/Schepers

berechnet

(analog zum Beispiel Divisorverfahren

bei Kommunalwahlen).

Erhält eine Partei in den Wahlkreisen

mehr Sitze, als ihr

nach der Stimmenzahl zustehen,

so wird die Gesamtzahl

der Sitze erhöht. Die Mandate

der übrigen Parteien werden

in der Relation des Wahlergebnisses

aufgestockt, wobei

die Gesamtzahl der Mandate

ungerade bleiben muss. Es

wird also ein vollständiger

Verhältnisausgleich herbeigeführt.

Es gilt eine Sperrklausel für

Wahlvorschläge von Parteien,

die nicht mindestens fünf Prozent

der im Wahlgebiet abgegebenen

gültigen Stimmen

erhalten haben.

Quelle: Innenministerium NRW

fitbox – neu im Bochumer Ehrenfeld

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Foto: privat

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Februar 2017 | Stiepeler Bote | 17


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Kompetentes Teppich-Handwerk

Farhad Bijan steht für fachmännische Reparatur und Reinigung

Er ist für seine Teppich-Kompetenz

nicht nur in Hattingen

bekannt, sondern auch darüber

hinaus, beispielsweise im

Bochumer Süden: Farhad Bijan.

Geboren und aufgewachsen

im Iran, siedelte Bijan vor

über 30 Jahren nach Deutschland

und wurde hier in Sachen

Teppiche unternehmerisch tätig.

Mit der Ausübung seines

Berufs im Ruhrgebiet setzt

der 59-Jährige zudem eine

Familientradition fort.

Bijans großes Orient-Teppich-Fachgeschäft

bietet

nicht nur eine reichhaltige

Auswahl echter Orientteppiche

zu günstigen Preisen an.

Zum großen Serviceangebot

für seine Kunden gehört beispielsweise

auch die

traditionelle Teppichwäsche.

„Ein gründliche

Teppichwäsche

ist schon deshalb

notwendig, um damit

erfolgreich gegen Motten

vorzugehen“, empfiehlt

der Experte. In

seinem Fachgeschäft

werden die Teppiche

unter fließendem

Wasser gewaschen

und nach den Regeln

dieses traditionellen

Handwerks gründlich

und fasertief gereinigt.

Um den Transport ihrer

Teppiche müssen

sich die Kunden übrigens

nicht kümmern,

„Kostbar“ eröffnet in Stiepel

An der Kemnader Straße 302

Der Friseursalon

„KOSTBAR“ öffnet

am 1. Februar seine

Türen auf der Kemnader

Straße 302 in

Stiepel.

Inhaberin Christina

Kost (Foto)

und ihre beiden

Top-Stylistinnen,

Karin Schönherr und Laura

Jane Ritter, sind dann von

dienstags bis samstags für

die Kunden und deren Wünsche

da. Nachdem im Januar

die Umbaumaßnahmen

erfolgten

und abgeschlossen

wurden, präsentiert

sich nun ein Salon,

„in dem sich jeder

kostbar fühlt“, sagt

Christina Kost.

„Und das gilt nicht

nur für den Kunden,

sondern auch für den Friseur.“

Das Team des Salons „KOST-

BAR“ freut sich auf die Eröffnung

und das Kennenlernen

der Kundschaft.

Farhad Bijan bietet rund um das Thema

Teppiche einen umfassenden Service an.

Foto: privat

„Si wan

feng“ heißt

soviel wie

„Der Wind

der vier Beugen“

und

beschreibt

eine Hautkrankheit,

die schon in alten

Schriften der Chinesischen

Medizin erwähnt wird. Heutzutage

wird sie Neurodermitis

oder atopisches Ekzem

genannt und gilt mittlerweile

als die häufigste, chronisch

wiederkehrende juckende,

entzündliche Hautkrankheit.

Oft geht sie mit Asthma, Rhinitis,

Nesselsucht und Lebensmittelallergien

einher, wobei

erbliche Faktoren eine große

Rolle spielen, aber auch Umweltfaktoren

und emotionale

Probleme zu den Auslösern

zählen. Derzeit sind 10 bis

30 Prozent der Kinder, überdurchschnittlich

viele davon

nach Kaiserschnittgeburten,

und zwei bis zehn Prozent der

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der gehört zum Service des

an der Bahnhofstraße 1 in

Hattingen ansässigen Orient-Teppich-Hauses.

Zu den Dienstleistungen,

die Farhad Bijan in seinem

Unternehmen außerdem

anbietet, gehören auch Reparaturen,

wenn beispielsweise

eine neuer Rand

gekettelt werden soll, ein

Brandfleck zu beseitigen ist

oder diverse andere Reparaturen

zu erledigen sind.

Der Kunde darf sicher sein,

in Farhad Bijan einen kompetenten

Ansprechpartner

zu finden, wenn es um den

Werterhalt des Teppichs

und seine sorgfältige Restaurierung

geht.

SERVICE GESUNDHEIT

Hautkrankheiten heilen

Mit der Kraft chinesischer Kräuter

Erwachsenen davon betroffen.

Die Tendenz ist steigend.

Dr. med. Mechtild von Pfeil hat

sich in Ihrer Praxis für Traditionelle

Chinesische Medizin

in Hattingen Blankenstein auf

die Behandlung von Hauterkrankungen

mit Chinesischen

Heilkräutern spezialisiert. Ein

ausführliches Gespräch, die

genaue Betrachtung der betroffenen

Hautregionen sowie

die Untersuchung von Puls

und Zunge bilden die Grundlage

für die Zusammenstellung

der äußerst wirksamen

Heilkräutertees, die aus bis zu

14 Zutaten bestehen. Diese

Tees werden, je nach Schwere

des Krankheitsbildes, über

mehrere Wochen bis Monate

getrunken, sollten aber schon

nach etwa vier Wochen zu einer

Linderung der Symptome

bei Schuppenflechte, Haarausfall,

Neurodermitis oder

Rosazea führen.

Dr.med. Mechtild von Pfeil

0173/ 2726026

18 | Stiepeler Bote | Februar 2017


AUS DER SCHULE

Schiller-Schule zeichnet Erweiterungsprojekte aus

Schüler arbeiten regelmäßig an eigenen Fragestellungen

Für ihre besonderen Leistungen

in den Erweiterungsprojekten

für das

erste Halbjahr des Schuljahres

2016/17 sind jetzt die

Schülerinnen und Schüler

der Schiller-Schule in einer

kleinen Feierstunde vom

Schulleiter Hans Georg Rinke

ausgezeichnet worden.

Unter der Anleitung und Begleitung

der Lehrer Katrin

Kuck, Susanne Müller und

Maximilian Sauerwald beschäftigten

sie sich mit äußerst

spannenden Themen.

Das Erweiterungsprojekt der

Begabungsförderung an der

Schiller-Schule bietet Schülerinnen

und Schülern die Möglichkeit,

den regulären Unterricht

zeitweise zu verlassen,

um im Selbstlernzentrum an

eigenen Fragestellungen zu

arbeiten. Die Teilnehmerinnen

In einer kleinen Feierstunde nahmen die Schülerinnen und Schüler

ihre Auszeichnungen entgegen. Das Foto zeigt (v.l.) Lehrer Maximilian

Sauerwald, Lea Flechtner, Julia Dahlbeck, Nele Zimmermann,

Hannah Mohr, Soraya-Iman Karim, Karla Jasper, Sebastian

Schwarze und Wido Kaltegärtner.

Foto: privat

und Teilnehmer werden nach

den Kriterien Fähigkeitspotenzial,

Leistungshöhe, Arbeitshaltung,

Motivation und

Verlässlichkeit von den Klassenkonferenzen

ausgewählt.

Hier die Übersicht über die

ausgezeichneten Erweiterungsprojekte

aus dem ersten

Halbjahr des Schuljahres

2016/2017: Die Wirkung von

Ecstasy auf das menschliche

Gehirn und Nervensystem

(Julia Dahlbeck, 9a).

Veränderung der Gefühlslage

unter Einnahme von Cannabis

(Lea Flechtner, 9b).

Mit zwei Pixeln durch die Welt:

Modellierung neuronaler Verarbeitung

visueller Reize bei

Bärtierchen mit Hilfe künstlicher

neuronaler Netze (Karla

Jasper, 9d).

Erfolgsfaktoren eines Schülerkiosks

am Beispiel der

Schiller-Schule Bochum

(Wido Kaltegärtner, 9b).

Afghanistan – Ein Land am

Abgrund? Kann ein dauerhafter

Frieden aufgrund des

Friedensvertrages vom September

2016 entstehen? (Soraya-Iman

Karim, 9a).

Warum können sich Jugendliche

nicht konzentrieren? Wie

sich der neuronale Umbau im

Gehirn während der Pubertät

auf das Lernen auswirkt (Hannah

Mohr, 9a).

Donald Trump or Barack Obama:

Whose victory speech is

best? An analysis of the two

victory speeches concerning

the influence of rhetorical devices

(Marlene Möller, 9a).

Die RAF im Fokus des „heißen“

Herbstes 1977 unter

besonderer Berücksichtigung

der politischen und gesellschaftlichen

Auswirkungen

bis heute (Sebastian Schwarze,

9a).

EPO-Doping bei Pferden –

Überprüfung der leistungssteigernden

Wirksamkeit von

EPO-Doping im Reitsport

(Nele Zimmermann, 9a).

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 19


FREIZEIT UND KULTUR

Talentsuche für Kleinkunstpreis

Bewerbungsfrist läuft bis 20. April – Die Besten treten bei OpenFlair auf

Artisten, Musiker und Komödianten

können sich

bis zum 20. April für den

Nachwuchs-Vorentscheid

am 14. Juni im Kulturbahnhof

Langendreer bewerben.

Der Nachwuchswettbewerb

bietet Kleinkünstlern die

Chance, ihre Einzigartigkeit

einem breiten Publikum und

einer fachkundigen Jury bekannt

zu machen.

Die drei besten Künstler

oder Gruppen dieses beim

Publikum beliebten Kleinkunst-Abends

qualifizieren

sich für das Nachwuchs-Finale

beim Sparkassenfestival

OpenFlair am Samstagabend,

16. September 2017.

Bewerbungen (keine Profis)

sind bis zum 20. April an

Die Sieger des Nachwuchs-Vorentscheids sichern sich das Ticket für das Finale des Bochumer Kleinkunstpreises

beim Sparkassenfestival OpenFlair.

Foto (2016): Sparkasse Bochum

kullack@spkbomail.de zu

schicken. Seit 1999 wird der

Bochumer Kleinkunstpreis

in den Kategorien Profi und

Nachwuchs vergeben. In der

Kategorie Nachwuchs repräsentieren

die bisherigen

Gewinner des mit über 2000

Euro dotierten Preises die

bunte Vielfalt der Kleinkunst.

Ruhrgebiets-Poeten, ein Musik-Polizist

und ein A-capella-Chor

gehören ebenso zu

den Preisträgern wie Schülerbands

und Artisten.

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20 | Stiepeler Bote | Februar 2017


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AUS DER GESCHÄFTSWELT

Groß, modern, flexibel, umweltbewusst

Mietpoint investiert in modernen und umweltbewussten Ausbau

Seit 1997 bietet der Mietpoint

Lager- und Büroflächen

zentral gelegen im

Bochumer Ehrenfeld. Jetzt

hat das Unternehmen nicht

nur seine Flächen ausgebaut,

sondern dabei auch in

Umweltverträglichkeit und

Nachhaltigkeit investiert.

Der Mietpoint Ehrenfeld

durchläuft seit Monaten eine

Runderneuerung – von innen

und von außen. Die bisher

7.000 sind auf jetzt 9.000

Quadratmeter aufgestockt

worden: zwei neue Etagen

bieten nun an der Ehrenfeldstraße

34 Stauraum für Privatund

Geschäftskunden.

„Unsere Lagerflächen sind

sehr flexibel“, erklärt Thorsten

Seel (Foto). Der Stiepeler Unternehmer

führt seit 2004 den

Mietpoint. „Von einem Quadratmeter

bis hin zu 250 Quadratmetern

machen wir

alles möglich.“

Dabei

eignen sich

die vermieteten

Boxen als

Lager für

Produkte, zum Archivieren

von Akten und natürlich als

Kellerersatz für Privatleute.

Die Mieter sind zukünftig nicht

auf die Öffnungszeiten des

Mietpoints angewiesen, sondern

haben zwischen 6 und

22 Uhr an sieben Tagen die

Woche freien Zugang zu ihren

Boxen.

Zum neuen Angebot des Mietpoints

gehört ein Konferenzraum,

der sich für Meetings,

Workshops und Tagungen für

bis zu 15 Personen eignet.

Der helle Raum bietet neben

einem großen Besprechungstisch

auch eine Coach und

Sessel sowie eine Teeküche.

Auch dafür ist das Mietangebot

so flexibel wie die Einsatzmöglichkeiten:

„Der Raum

kann nur für wenige Stunden,

für ganze Tage oder auch ein

Wochenende gebucht werden“,

erklärt Thorsten Seel,

„beim Catering werden wir mit

verschiedenen Anbietern zusammenarbeiten,

sodass der

Kunde auch hier flexibel ist.“

Von außen ist der alte Mietpoint

kaum noch zu

erkennen: Verschiedene

Grautöne

und die indirekt

beleuchteten

Plattenelemente

wirken

edel und

modern zugleich.

Auch bei der Versorgung mit

Wärme und Strom setzt der

Mietpoint auf moderne Technik.

„Wir haben beim Ausbau

komplett auf regenerative

Energien gesetzt“, so Seel.

Auf dem Dach sind leistungsfähige

Solarmodule befestigt,

die sowohl Strom als auch

Wärme erzeugen. Zusätzlich

ist ein Wärmerückgewinnungssystem

eingebunden.

Nach weniger als einem

Jahr Bauzeit soll der

Ausbau Anfang

April endgültig

abgeschlossen sein.

Die ersten Mieter

beziehen schon ihre

Räume und Flächen.

Interessenten können

ihre gewünschte Flächengröße

bereits

buchen.

Grafik: Fotolia

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 21


AUS DEN VEREINEN

BSG-Doppelsieg im Herner Gysenbergpark

Springorum-Athleten ließen das Jahr 2016 laufend ausklingen

Vier Aktive der BSG Springorum

läuteten die Laufsaison

2017 ein. In Haltern startete

ein Trio bei der 10. Auflage

von „Rund um den Halterner

See“. Die zehn Kilometer

lange Strecke nutzte Harald

Retzlaff, um nach langer

Verletzungspause wieder

Wettkampfluft zu schnuppern.

Burckhard Struwe und

Eckhard Braun ließen es sich

nicht nehmen, die Strecke

gemeinsam mit Retzlaff zu

laufen. Der Senior im Team,

Burckhard Struwe, gab dabei

das Tempo vor, was sich in einer

Zeit von 57:59 Minuten sehen

lassen konnte. In seiner

stark besetzten Altersklasse

M75 verpasste er als Vierter

nur um drei Sekunden das

Podest. Retzlaff beendete

seinen ersten Lauf nach acht

Monaten auf Platz 28 der AK

M55, gefolgt von Braun auf

Platz 29 der M55.

Mattias Kremer ging bei der

61. Westdeutschen Waldlaufserie

in Essen an den Start.

Den ersten Lauf der Serie

über 4,2 anspruchsvolle Kilometer

durch den Lührmannwald

auf der Margaretenhöhe

bewältigte er in starken 16:10

Minuten als Sechster der Gesamtwertung

und Sieger der

AK M35.

Acht Aktive der BSG Springorum

hatten das Jahr 2016

sportlich mit Starts bei diversen

Silvesterläufen ausklingen

lassen. Mit Marianne Preuß,

Gabi Krawinkel, Gerd von

Derschau und Heinz Pietsch

startete ein Quartett in der

Nachbarstadt Herne bei der

39. Auflage des Silvesterlaufes

im Gysenbergpark über

10 Kilometer. Mit einem Doppelsieg

überzeugten Preuß in

49:09 Minuten und Krawinkel

in 56:51 Minuten als Erste

und Zweite der Altersklasse

W60. Bei den Herren lief von

Derschau in schnellen 45:49

Minuten auf Rang Acht der Altersklasse

M55, Pietsch folgte

in 1:05:32 Stunden als Sechster

der M65.

Mathias Kremer beteiligte

sich am 35. Sparkassen-Silvesterlauf

in Werl-Soest, bei

dem 15 Kilometer auf der alten

B1 von Werl nach Soest

gelaufen wurden. In starken

55:41 Minuten lief er beim mit

ca. 3700 Teilnehmern größten

Silvesterlauf Deutschlands

als 34. der Gesamtwertung

und Fünfter der AK M35 über

die Zielline.

Auf der Urlaubsrückreise legten

Anke und Sean Libuda

einen Stopp ein, um beim

Silvesterlauf in Montabaur an

den Start zu gehen. Bei Minus-Temperaturen

begaben

GESCHÄFTSWELT

dich die Läufer auf die 10,7

Kilometer lange Runde durch

den Westerwald. In 49:10 Minuten

absolvierte Anke Libuda

die anspruchsvolle Strecke,

belegte Rang drei in der Gesamtwertung

und gewann die

AK W35. Die gleiche Strecke

legte Sean Libuda als Nordic

Walker zurück und ging nach

1:21:18 Stunden als Zweiter

der Gesamtwertung ins Ziel.

Eine noch längere Anreise

hatte Friederike Spengler,

die zum 32. Britzinger Silvesterlauf

ins südbadische

Markgräflerland fuhr. Hier

standen für die knapp 1000

Teilnehmer zehn Kilometer

durch die Weinberge auf dem

Programm. Bei Nebel und

Temperaturen von etwa Minus

drei Grad legte Spengler

die Distanz in 51:55 Minuten

zurück und wurde damit Achte

in der AK W50.

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Das Autohaus Wicke unterstützt die Bochumer Bäder

mit besonderen Sponsoring-Maßnahmen. So übergaben Uwe

Gehrmann und Julia Münter im Hallenbad Querenburg fünf Spielboxen

an Klaus Retsch und Badleiter Ciavash Adni Azar, stellvertretend

für alle Bochumer Bäder. Die Spielboxen sind mit kindgerechtem

Wasserspielzeug wie Poolponys, Wasserbauklötzen,

Schwimm- und Tauchtieren gefüllt.

Foto: privat

22 | Stiepeler Bote | Februar 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Bronzene WTV-Ehrennadel für Karin Rehwald

Viele Ehrungen beim Neujahrsempfang des TC RW Stiepel

Jubilarehrungen standen

im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs,

zu dem der

TC Rot-Weiß Stiepel am 15.

Januar in sein Clubheim auf

der Anlage an der Kemnader

Straße eingeladen hatte.

Bevor er die Ehrungen vornahm,

durfte Vereinsvorsitzender

Ulrich Noetzlin rund

80 Mitglieder, Freunde und

Förderer des Vereins begrüßen

und mit ihnen auf ein

gesundes und erfolgreiches

Jahr 2017 anstoßen.

Die Eheleute Karin und Uwe

Rehwald, Irene und Walter

Kollek, Hildegard Weber,

Gaby Risse, Iris Adamsen,

Jochen von Hagen und Dieter

Kreimeier sind seit 25

Jahren Mitglieder im Tennisclub.

Ursula Noetzlin wurde

für 40 Jahre Mitgliedschaft

geehrt. Helga und Werner

Hasse, Günther Burandt und

Vereinsvorsitzender Ulrich Noetzlin (links) nutzte den Neujahrsempfang,

um viele Mitglieder für ihre langjährige Vereinstreue auszuzeichnen.

Das Foto zeigt (v.l.) Helga Lohmann, Walter Kollek, Irene

Kollek, Dieter Kreimeier, Ulla Noetzlin, Günther Burandt, Helga

Hasse, Werner Hasse, Ilse Schneider, Volker Rührup, Uwe Rehwald,

Gaby Risse, Karin Rehwald und Iris Adamsen. 3satz-Foto: Sure

Volker Rührup halten dem

Verein schon seit 50 Jahren

die Treue. Einen ganz besonderen

Dank sprach Ulrich

Noetzlin Erika Rost, Helga

Lohmann und Ilse Schneider

aus. Seit 65 Jahren gehören

sie zum TC Rot-Weiß Stiepel.

Darauf dürfen die Jubilarinnen

und der Verein gleichermaßen

stolz sein.

Der Neujahrsempfang gibt

traditionell Gelegenheit, besonderes

Engagement von

Vereinsmitgliedern in den

Mittelpunkt zu stellen. Diesmal

wurde Karin Rehwald

ausgezeichnet. Unter großem

Beifall verlieh ihr Ulrich Noetzlin

– auch im Namen des

Bezirksvorsitzenden Stefan

Schneider – die bronzene Ehrennadel

des Westfälischen

Tennis-Verbandes (WTV):

Einerseits für ihr beispielhaftes

Engagement als Jugendwartin

und Webmasterin des

TC Rot-Weiß (beide Aufgaben

erfüllt sie seit elf bzw. 14

Jahren), andererseits für ihre

jahrelange Arbeit als Kreis-Jugendkoordinatorin,

Spielleiterin

und Oberschiedsrichterin

im Bezirk Ruhr-Lippe.

Dem offiziellen Teil folgte

der Imbiss in Form von Gulaschsuppe

und daran anschließend

noch viele gute

Gespräche. Einige Mitglieder

freuen sich schon jetzt auf das

nächste Jahr – wenn sie als

Jubilare dabei sein werden.

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 23


100% VFL BOCHUM

Logische Schritte für Bapoh und Janelt

Junioren-Nationalspieler planen in Bochum nächsten Entwicklungsschritt

Christian Hochstätter mit seinem Neuzugang

Vitaly Janelt.

Foto: VfL Bochum 1848

Die Winterpause hat der VfL

Bochum nicht nur zu Testspielen

gegen Bundesligaclubs

genutzt (1. FC Köln,

Darmstadt 98 und Bayer Leverkusen),

er hat auch einige

Justierungen am Kader vorgenommen.

So wurde Junioren-Nationalspieler

Gökhan

Gül zum Liga-Konkurrenten

Fortuna Düsseldorf transferiert

und Sportvorstand Christian

Hochstätter löste das

lange währende das Missverständnis

mit Arvydas Novikovas

endgültig auf. Der Nationalspieler

aus Litauen, der bei

Cheftrainer Gertjan Verbeek

schon seit einiger Zeit keine

guten Karten mehr hatte,

wechselte zum Tabellenführer

der polnischen Ekstraklasa,

Jagiellonia Bialystok.

Hochstätter trennte sich aber

nicht nur von Spielern, er

frischte den Kader auch mit

vielversprechenden Talenten

auf. Namentlich sind das Vitaly

Janelt, der von Erstligist

RB Leipzig ausgeliehen wurde,

sowie der erst 17-jährige

Offensivallrounder Ulrich

Bapoh, den der VfL Bochum

in seinem Talentwerk ausgebildet

hat und weiterhin ausbilden

wird.

Bis zum 30. Juni 2018 ist zunächst

Vitaly Janelt ausgeliehen.

Der deutsche U19-Junioren-Nationalspieler

(zwei

Einsätze) steht beim Bundesligisten

RasenBallsport

Leipzig unter Vertrag. Bislang

hat der 18-jährige Linksfuß in

dieser Spielzeit für Leipzigs

U23 sechs Partien in der Regionalliga

Nordost absolviert

sowie ein Spiel in der A-Junioren

Bundesliga Nord/Nordost.

„Vitaly Janelt gehört in seiner

Altersklasse zu den Besten,

die der deutsche Fußball auf

seiner Position zu bieten hat.

Er ist im defensiven Mittelfeld

variabel einsetzbar, insofern

mussten wir nicht lange überlegen,

als sich die Möglichkeit

bot, ihn zu uns zu holen“, sagt

VfL-Sportvorstand Christian

Hochstätter zu dem Leihgeschäft.

Janelt sieht unterdessen gute

Perspektiven für sich bei

seinem neuen Verein:

„Der VfL hat die jüngste

Mannschaft der 2. Bundesliga,

hier wird – ähnlich

wie in Leipzig – auf

junge und entwicklungsfähige

Spieler gesetzt.

Ich möchte in Bochum

meine Fähigkeiten gewinnbringend

einsetzen“,

sagt der gebürtige

Hamburger.

Ein weiterer Spieler aus

dem VfL-Talentwerk wird

mit einem Profivertrag ausgestattet:

Ulrich Bapoh hat einen

Kontrakt unterschrieben,

der bis zum 30. Juni 2020

datiert ist. Der 17-jährige Offensivallrounder

mit kamerunischen

Wurzeln spielt bereits

seit 2009 für die Blau-Weißen

und hat in dieser Saison zwölf

Spiele für die Bochumer U19

bestritten (drei Tore). Außerdem

gehört Bapoh aktuell

dem deutschen U18-Kader

an, für den er bislang zwei

Länderspiele absolviert hat.

Im Offensivbereich kann er

auf verschiedenen Positionen

eingesetzt werden.

Sportvorstand Christian

Hochstätter über das VfL-Talent:

„Uli Bapoh gehört zu den

positiven Überraschungen in

dieser Saison. Wir haben seine

Entwicklung in den vergangenen

Jahren aufmerksam

verfolgt und unter anderem

registriert, dass er bereits in

der U17 zu den Leistungsträgern

zählte. Uli hat im Profitraining

und in den letzten

Testspielen unter Beweis gestellt,

dass man mit Ehrgeiz

und Willen den Sprung zum

Lizenzspieler-Kader schaffen

kann.“ Bapoh freut sich, „dass

ich meinen ersten Profivertrag

beim VfL unterschrieben

habe. Ich habe dem Verein

viel zu verdanken, deshalb

ist dieser Schritt für mich logisch.“

24 | Stiepeler Bote | Februar 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Beim Masters-Finale spielt der Süden keine Rolle

RW Stiepel greifen nicht in die Turnier-Entscheidung ein

Mit Westfalenligist Concordia

Wiemelhausen und

A-Kreisligist Rot-Weiß Stiepel

hatten sich auch zwei

Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet

des Stiepeler

Boten für die Endrunde

zum SparkassenMasters,

der Stadtmeisterschaft der

Bochumer Amateurfußballer,

qualifiziert. In die

Entscheidung um die Titelvergabe

griffen beide Mannschaften

nicht ein.

Während Wiemelhausen

schon im Vorfeld des Vorrunden-Turniers

im Bochumer

Süden als Topfavorit gehandelt

wurde, kam die Leistung

der Stiepeler doch überraschend.

Durch einen glatten

Sieg über den AFC Bochum

und ein Unentschieden gegen

den FC Azadi zog die Mannschaft

von Trainer Christian

Aden in das Halbfinale ein.

Hier wurde Klassenkamerad

TuS Querenburg gleich mit

4:0 in die Schranken gewiesen.

Im zweiten Halbfinale

setzte sich Concordia Wiemelhausen

durch einen Treffer

von Rene Löhr mit 1:0

gegen den FC Altenbochum

durch. Im Finale gewann Wiemelhausen

dann glatt mit 5:1

Das torreiche Vorrundenspiel gegen CF Kurdistan verloren Stiepels

Kreisligafußballer mit 3:4.

3satz-Foto: Sure

gegen Stiepel. Beide Teams

waren jedoch schon vor dem

Anstoß für die Endrunde qualifiziert.

„Ich hoffe, dass wir bei

der Endrunde noch besser

spielen werden“, blickte Uwe

Gottschling, Sportlicher Leiter

in Wiemelhausen, anschließend

auf das Final-Wochenende.

„Wir wollen Spaß haben und

uns nicht blamieren“, schrieb

Stiepels Trainer Christian

Aden seinem Team im Vorfeld

Für Concordia Wiemelhausen, hier im Spiel gegen Langendreer

04, kam das Aus beim HallenMasters im Viertelfinale.

des Masters auf die Fahnen.

Zwar erwies sich Regionalligist

SG Wattenscheid 09 beim

0:8 und auch der CF Kurdistan

beim 3:4 als zu stark,

doch mit einem 4:3-Erfolg

über den SV Türkiyemspor

feierten die Rot-Weißen den

erhofften Sieg und kamen damit

auf Platz drei in der Endrunden-Gruppe

C.

Für Wiemelhausen kam das

Aus dagegen erst im Viertelfinale.

Zwar musste die Concordia

in den Gruppenspielen

gegen Kreisligist Adler

Riemke eine überraschende

Niederlage hinnehmen, aber

Gruppenplatz zwei reichte für

den Viertelfinaleinzug. Hier

erwies sich A-Ligist SV Phönix

aber als zu stark. Bei der

1:4-Niederlage war der Westfalenligist

nahezu chancenlos

und musste damit seine

Hoffnungen auf eine mögliche

Finalrunden-Teilnahme begraben.

Im Endspiel des Turniers

setzte sich die DJK TuS

Hordel mit 1:0 gegen den SV

Phönix Bochum durch. Weitere

Masters-Sieger waren die

DJK Adler Riemke II bei den

Reserve-Mannschaften sowie

der VfL Bochum bei den Frauen.

MaJa

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 25


TERMINE

Große Prunksitzung

der Preziosa 1889

Der Theaterverein Preziosa

1889 Bochum-Stiepel lädt

wieder zu seiner traditionellen

Großen Prunksitzung im Saal

Haus Spitz, am Karnevalssamstag,

25. Februar 2017,

ein. Unter dem Motto „Karneval

in Stiepel – eine runde

Sache“ hat die Preziosa auch

dieses Jahr wieder ein buntes,

närrisches Programm zusammengestellt,

bei dem wieder

einmal jeder auf seine Kosten

kommt.

Kartenvorverkauf: 0234 /33

09 59 (M. Voigt) und – soweit

noch vorhanden – an der

Abendkasse.

Saal Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, Einlass: 18.11 Uhr.

Beginn 19.11 Uhr.

Viele Themen wurden beim

ersten Stiepeler Treff gesammelt,

zu denen Anfragen an

die Stadt Bochum gestellt

wurden. Über die Antworten

soll am Donnerstag, 2. März,

19 Uhr in der Gaststätte

Klosterhof, Am Varenholt 17,

diskutiert werden. Manfred

Baldschus (FDP) wird neue

Anliegen von Bürgern und

Vereinen aufnehmen. Außerdem

wird der vom Regionalverband

Ruhr geplante Ausbau

des Radwegenetzes im

Ruhrtal zwischen Kemnader

See und Koster Brücke vorstellen.

Am Samstag,

Trendfarben

25.

und Dessins

Februar,

für die kommende

läutet der

Som-

Stoffmarkt

Holland die

mersaison

zu attraktiven

Freiluftsaison

Preisen. Ne-

in der

ben Beklei-

Bochumer Foto: Bochum Marketing/Andreas Molatta dungsstoffen

Innenstadt ein. Bereits zum 21. können auch Heimtextilien wie

Mal kommen Händler aus Holland,

Gardinen oder Polsterstoffe

Belgien und Deutschland

nach Bochum, um den Boulevard

von 10 - 17 Uhr in ein

Stoffparadies zu verwandeln.

An über 140 Ständen können

die Nähbegeisterten stöbern

und einkaufen. Verkauft werden

Stoffe in den neuesten

erworben werden. Außerdem

erhalten die Kunden alles andere,

was zum Nähen benötigt

wird: Knöpfe, Reißverschlüsse,

Gummibänder, Garne und

Schnittmuster.

Weitere Informationen: www.

bochum-tourismus.de

Termine

Stoffmarkt Holland in der City

Februar

Zweiter

Stiepeler Treff

Sa, 28. Januar

Performance: Über Stock und

Schein. TheaterTotal, Königsallee

171, 19.30 Uhr.

So, 29. Januar

Hallo Kinder – Der Kinder-Theater-Nachmittag

zum Sehen,

Staunen und Mitmachen. Hallo

Kinder ist das Mitmachtheater

fur Kinder im Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 16 Uhr.

Performance: Über Stock und

Schein. TheaterTotal, Königsallee

171, 17 Uhr.

Mi, 1. Februar

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Reformation im Ruhrgebiet

– Orte, Geschichten und

die Folgen bis heute. Pfarrerin

Ranft. Gemeindezentrum Emmaus,

Karl-Friedrich-Str. 65a,

19.30 – 21.30 Uhr.

So, 5. Februar

Warum gibt es hier so viele

Bunker? – Genau dieser Titelfrage

widmet sich die junge

Theatergruppe „Thealozzis

Kinder“ in ihrer neuen, mittlerweile

dritten, gemeinsamen

Produktion. Nach intensiver

Recherche zum Thema Bunker

haben die Kinder ihre eigene

und besondere und verspielte

Sicht darauf entwickelt.

Entstanden ist ein bilderreiches

Theaterstück! Kulturhaus

Thealozzi, Pestalozzistraße 21,

16 Uhr.

Mo, 6. Februar

Spielenachmittag für Seniorinnen

und Senioren mit Karten-

und Brettspielen. Ev. Kirchengemeinde

Zum guten Hirten,

Weitmarer Holz Straße 34

a, 15 Uhr.

Mi, 8. Februar

Frauenhilfe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Das bisschen Haushalt“, Pfarrerin

Ranft. Gemeindezentrum

Emmauskirche, Karl-Friedrich-

Str. 65a, 15 - 17 Uhr.

So, 12. Februar

Konzertreihe Marienlob: Chorkonzert

mit dem Romanos

Chor aus Essen. Zisterzienserkloster

Bochum-Stiepel

Kloster- und Wallfahrtskirche

Am Varenholt 9, 15 Uhr.

Musik aus Klassik und Barock

mit dem „Ensemble Concertino“

in der Emmauskirche

Karl-Friedrich-Str. 65a, 17 Uhr.

Eintritt frei.

Di, 14. Februar

Auditorium Kloster Stiepel:

Verzeihung des Unverzeihlichen?

– Über Schuld und Vergebung.

Referentin: Prof. Dr.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz.

Kloster Stiepel, Am Varenholt

9, 20 Uhr.

Mi, 15. Februar

Diakoniekreis Lutherhaus:

17 Uhr

Fr, 17. Februar

Macbeth – Eine Familiensaga.

Rappende Hexen im englischen

Originaltext, Schlagzeug

solo unter einem

der bekanntesten Monologe.

Ein Staubsauger, der zum

Dolch wird. Aber - das Interesssante

an dieser Aufführung

ist sicher die wort- und

bildgewaltige Schlegel-Tieck

Übersetzung aus dem 18.

Jahrhundert in Verbindung mit

modernem „Regietheater“. Unter

der Regie von Frank Hoelz.

Sa, 18. Februar

Kinder-Klamotten-Flohmarkt im

Pfarrheim St. Marien, Stiepel

von 9-12 Uhr. Der Förderverein

der KiTa Gräfin Imma veranstaltet

wieder den beliebten

Kinder-Klamotten-Flohmarkt

im katholischen Pfarrheim St.

Marien, Am Varenholt 15, von

9 - 15 Uhr. Verkauft werden

gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung,

Spielzeug, Zubehör

und Umstandsmode. 70%

des Erlöses erhält der Verkäufer

und 30% gehen als Spende

an den Förderverein der Ki-

Ta Gräfin Imma.

Live-Musik im Haus Spitz:

Drinkin‘ Ovations und Steel

Town B. Rock, Pop und Blues.

Haus Spitz, Kemnader Str.

138, 19.30 Uhr.

Der gute Doktor von Neil Simon

– Ein Niesanfall mit ungeahnten

Folgen: ein Matrose,

der sein eigenes Ertrinken gewinnbringend

verkauft; die Dame,

die ihre Gouvernante erziehen

will. Tschechow schrieb

als Student zahlreiche solcher

satirischen Erzählungen für

Zeitungen.

Neil Simon hat sie in gekonnter

Manier zu einem

Theaterstuck zusammengesetzt.

Die Szenen – grotesk-komisch

oder stillmelancholisch

– sind Zeugen ihrer Zeit und

zugleich Beispiele dafür, wie

tief Tschechow in die Seelen

seiner Mitmenschen schaute.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 19.30 Uhr.

So, 19. Februar

Luther und seine Deutschen:

Das Reformationsjubiläum

1883. Referent: Prof. Dr. Günter

Brakelmann. 1883 wird

Luther emphatisch als der

Gegner des Papsttums, als

evangelischer Reformator und

als Urbild für die Kreativität eines

„deutschen Helden“ gefeiert.

Dorfkirche Stiepel, 11.30

Uhr.

Wiener Neujahrskonzert mit

dem Mercator Ensemble der

Duisburger Philharmoniker.

Zu hören sind Werke der berühmten

österreichischen Walzerfürsten

Johann Strauss,

Joseph Lanner, Franz Lehár

oder Fritz Kreisler. Lutherhaus,

Kemnader Str. 127, 15 Uhr.

26 | Stiepeler Bote | Februar 2017


TERMINE

Tschick von Wolfgang Herrndorf

25.02.2017, 19:30 Uhr // 26.02.2017, 17:00 Uhr

Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf

21.02.2017, 19:30 Uhr // 22.02.2017, 19:30 Uhr

Kein Licht – von Elfriede Jelinek

01.02.2017, 19:30 Uhr // 02.02.2017 19:30 Uhr

Bilge Nathan von Thilo Reffert

17.01.2017, 17:00 Uhr // 18.01.2017, 19.30 Uhr

Sommerfest von Frank Goosen

17.02.2017, 19:30 Uhr // 18.02.2017, 19:30 Uhr

19.02.2017, 17:00 Uhr

Spieltrieb von Juli Zeh

07.02.2017, 19:30 Uhr // 08.02.2017, 19:30 Uhr

Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist

Bühnenfassung von Frank Weiß

04.02.2017, 19:30 Uhr // 05.02.2017, 17:00 Uhr

Termine

Mi, 22. Februar

Frauenhilfe Stiepel Dorf:

Vorbereitung auf den Weltgebetstag

„Philippinen“, 15 Uhr.

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Persien – Iran – von Zarathustra

bis Chomeini“ Fr. Rudowski.

Gemeindezentrum Emmaus,

Karl-Friedrich-Str. 65a, 15.00 –

17.00 Uhr.

Goosens neue Bücher

Literatur-Late-Night am frühen

Abend – Diesmal hat Frank

Goosen sich wieder interessante

Gäste eingeladen:

Aus Berlin ist Verlegerlegende

Klaus Bittermann dabei, der

seit fast vierzig Jahren ganz allein

die edition tiamat betreibt,

in der die Bücher von Wiglaf

Droste und Funny van Dannen

erscheinen. Aus Essen stößt

Sandra Da Vina dazu, die auf

den Poetry-Slam-Bühnen des

deutschsprachigen Raums

seit einigen Jahren neue Eckdaten

zum Thema Witz und

Charme setzt. Sandra da Vina

bringt sich selbst mit sowie

ihr neues Buch „Hundert Meter

Luftpolsterfolie“. Kammerspiele

im Schauspielhaus Bochum,

20 Uhr.

Do, 23. Februar

Erzählcafé – Treffen der Seniorinnen

bei Kaffee und Kuchen

zum Klönen. Ev. Kirchengemeinde

Zum guten Hirten, Weitmarer

Holz Straße 34 a, 15 Uhr.

So, 26. Februar

Hallo Kinder - Sommernachtstraum.

Der Kinder-Theater-Nachmittag

zum Sehen,

Staunen und Mitmachen. „Die

ganze Welt ist eine Bühne und

alle Frauen und Männer nichts

als Schauspieler,“ sagte Shakespeare.

Das Jahr beginnt

mit Theaterklassikern. Dramatische

Tragödien und sehr beliebte

Komödien. Die Herren

Shakespeare & Goethe wollen

auch vorbeikommen. Im

Anschluß übernehmen die Kinder

die Bühne! Hallo Kinder

ist das Mitmachtheater für Kinder

im Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 16 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

24. Februar.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns

bis zum 14. Februar

per E-Mail schicken:

termine@

3satz-bochum.de

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 27


TERMINE

Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre) 18 Uhr,

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker) 19 – 21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats

18.30 – 20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12 bis 15 Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30 – 21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20 - 21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Regelmäßige Termine

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 17 - 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 19 - 20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Der Himmel über Bochum - Astronomische Beobachtung im IUZ

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße 2-12,

Während des Winterhalbjahrs (von November bis Ende März) findet

regelmäßig mittwochs um 19 Uhr eine astronomische Veranstaltung

statt. Im Dezember am 2.12., 9.12. und 16.12.

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16 - 18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19:30 bis 21:45 Uhr

freitags

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr. Im November

forschen wir am 4.11., 18.11. und 25.11.2016.

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15 - 12.45 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

GOTTESDIENSTE

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 5. Februar, 10 Uhr: Pfarrer Grabski

Sonntag, 12. Februar, 10 Uhr: Pfarrer Burgdörfer, zeitgleich Kindergottesdienst

mit dem Kigo-Team

Sonntag, 19. Februar, 10 Uhr: Gottesdienstreihe „Themen der Reformation“:

„Das Leben ist nicht ein Sein, sondern ein Werden,

nicht eine Ruhe, sondern eine Übung, nicht ein Frommsein, sondern

ein Frommwerden.“, Pfarrer Loer

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags Gottesdienst um 9.30 Uhr

KiGo 10 – 14 am 19. Februar um 9.30 Uhr in Gerthe

Seniorentreffen: 14. Februar um 15 Uhr

Jugendgottesdienst 19. Februar 10 Uhr in Kaltehardt

Jugendstunde 12. Februar um 11.15 Uhr in Höntrop

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Samstag, 4. Februar, 17 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pastorin Hövermann

Dienstag, 14. Februar 2017, 19 Uhr:

Gottesdienst zum Valentinstag, Pastorin Hövermann

28 | Stiepeler Bote | Februar 2017


Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

samstags

TERMINE

18.30 Uhr Vorabendmesse

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 29. Januar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst Pfr. Stasing

Sonntag, 5. Februar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl mit 50-jähr. Ordinationsjubiläum von

Pfr.in Balte. Pfr. Stasing / Pfr.in Balte

Sonntag, 5. Februar, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Schilling

Sonntag, 12. Februar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst Pfr. Stasing

Sonntag, 19. Februar, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst, Pfr.in Häger

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst Pfr.in Balte

Freitag, 3. März, 15 Uhr: Gottesdienst zum Weltgebetstag

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Sonntag, 5. Februar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Loer

Sonntag, 12. Februar, 10 Uhr:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 19. Februar, 10 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrer Röttger

Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr: Gottesdienst

Für Kinder

Sonntag, 26. Februar, 11.30 Uhr, Melanchthonkirche Königsallee 46:

Wuselgottesdienst

Gottesdienste an Werktagen

Montag, 6. Februar, 15.30 Uhr: St. Johannes-Stift, Borgholzstraße

Donnerstag, 23. Februar, 16 Uhr:

Matthias-Claudius-Haus, Am Bleckmannshof 19a

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 23. Februar, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 29


SERVICE GESUNDHEIT

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Notdienste und persönliche Beratung in Gefahr

Heiko Meyer kritisiert Urteil des europäischen Gerichtshofs

Das deutsche Gesundheitssystem

ist unbestritten eines

der besten der Welt. Es garantiert

jedem Versicherten

alle medizinisch notwendigen

Leistungen von der

Vorsorge über die ärztliche

Behandlung bis hin zur Arzneimittelversorgung.

Um sicherzustellen,

dass dieser

Zugang überall und jederzeit

möglichst unkompliziert besteht,

hat der Gesetzgeber

den Leistungserbringern viele

Pflichten auferlegt. So werden

jedem Leistungserbringer

Mindestöffnungszeiten vorgeschrieben,

in denen er eine

Versorgung sicherzustellen

hat. Außerhalb dieser Zeiten

ist es Vorgeschrieben, dass

die Notfallversorgung weiterhin

durch eine Notdienstregelung

sicherzustellen ist. Genauso

darf eine Leistung nicht

verweigert werden, weil sie für

den Leistungserbringer z.B.

nicht wirtschaftlich ist. Außerdem

werden Mindestqualitätskriterien

vorgeschrieben,

um eine optimale Versorgung

sicherzustellen.

Um zu gewährleisten, dass

das System dennoch finanzierbar

bleibt, hat der Gesetzgeber

ein System mit

gesetzlich festgelegten Preise

vorgesehen. Diese verhindern,

dass ein Patient

sich im Ernstfall erst auf die

Suche nach dem billigsten

Leistungserbringer begeben

muss oder dass die Leistung

eines Spezialisten nicht erstattet

wird. Gleichzeitig garantieren

Sie aber auch, dass

auch Leistungserbringern in

strukturschwachen Regionen,

z.B. auf dem Land, ein

auskömmliches Einkommen

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

erzielen können und es dort

somit nicht zu einer Unterversorgung

kommt.

Dieses System ist jetzt durch

ein Urteil des europäischen

Gerichtshof aus dem Gleichgewicht

geraten: Dieser

hat entschieden, dass sich

Kapitalgesellschaften aus

dem Ausland nicht an die in

Deutschland geltenden Vorschriften

halten müssen. Es

ist Ihnen somit möglich, Patienten,

die wirtschaftlich besonders

lukrativ sind, gezielt

mit günstigen Angeboten zu

bewerben und zu versorgen,

ohne andererseits die Pflichten

ihrer deutschen Mitbewerber

erfüllen zu müssen.

Durch das Fehlen der ins Ausland

abwandernden Einnahmen

ist zu befürchten, dass

die derzeit unterfinanzierten

Leistungen wie Nachtdienste,

die Versorgung akuter Notfälle,

individualisierte Therapien

oder die persönliche Beratung

nicht mehr in vollem Umfang

erbracht werden können.

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am

24. Februar.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

14. Februar.

Dieser Ausgabe des Stiepeler Boten liegen Prospekte

dieser Firmen bei:

Einrichtungshaus Rodemann GmbH & Co. KG

Küchen Rochol GmbH

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 0234/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Sure

30 | Stiepeler Bote | Februar 2017


STIEPEL AKTUELL

Kerniger und handgemachter „Rock im Spitz“

Bochumer Coverbands treten am 18. Februar im „Haus Spitz“ auf

Bereits im dritten Jahr in Folge

dürfen sich die Musikfreunde

auf „Rock im Spitz“ freuen. Die

durchweg positive Resonanz

bei den ersten beiden Musikevents

hat die Organisatoren

dazu ermuntert, auch in diesem

Jahr wieder am Samstag

vor Karneval, also am 18. Februar,

„Rock im Spitz“ zu feiern.

Die Bochumer Coverbands

„Drinkin` Ovations“ und „Steel

Town B.“ laden zusammen mit

der Wirtin des Hauses Spitz,

Bettina Hoffstiepel, zum Konzert

ein.

Damit erwarten das Publikum

zwei der routiniertesten Coverbands

Bochums und ein souveräner

gastronomischer Service

in dem urigen Saalbau an

der Kemnader Str.138 in Stiepel.

Die Veteranen der Covermusik

sind schon seit mehr als

20 Jahren auf den Bühnen in

und um Bochum auf Tour, spielen

ehrliche, handgemachte,

kernige Gitarrensounds, Blues-Balladen

und Hits der vergangenen

50 Jahre. Im Angebot

ist ein breites Spektrum von

Smokie über Joe Cocker, Eric

Clapton, Pink Floyd, Rolling

Stones, Chuck Berry, Elvis

und David Bowie. Insgesamt

werden mehr als vier Stunden

Livemusik geboten: zum Mitsingen,

Tanzen, Abrocken oder

einfach nur zum Zuhören.

Beginn der Veranstaltung ist

um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30

Uhr. Karten sind im Vorverkauf

in der Gaststätte des Hauses

Spitz für 12 Euro ab sofort

erhältlich. Sofern die Veranstaltung

nach dem Vorverkauf

noch nicht ausverkauft ist,

wird es auch noch Restkarten

zum Preis von 13 Euro an der

Abendkasse geben. Getränke

und kleine Speisen werden zu

zivilen Preisen angeboten.

Urlaubs- und

Kurprogramm

Der Soziale Reisedienst der

AWO hat seinen neuen Katalog

mit allen Seniorenreisen

für 2017 herausgebracht. Er

ist kostenlos und für jedermann

erhältlich. Die AWO betont

ausdrücklich, dass keine

Mitgliedschaft erforderlich ist,

um an den Reisen teilnehmen

zu können. Der Katalog beinhaltet

insgesamt über 400

Reisen für die verschiedenen

Urlaubsinteressen.

„Das Spektrum der Reiseangebote

im In- und Ausland

reicht von betreuten Kur- und

Erholungsreisen bis hin zu

speziellen Aktiv- und Erlebnisreisen

von der Nordsee bis

zu den Kanaren, die alle auf

Wunsch mit Hausabholung

und Gepäcktransfer möglich

sind“, so Günter Büttgen, Leiter

des AWO-Reisedienstes.

Auch die beliebten Kleinbusreisen

unter dem Motto „von

Haus zu Haus mit Kofferservice“

sind wieder mit vielen

attraktiven Reisezielen, von

Norderney bis Bad Füssing,

im Programm. Der Katalog

kann bei der AWO, Tel. 02302

2020790, angefordert werden.

Februar 2017 | Stiepeler Bote | 31

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