Das lesen Sie im November: Wintercheck - RUHR MEDIEN ...

ruhrmedien.de

Das lesen Sie im November: Wintercheck - RUHR MEDIEN ...

Das aktuelle Magazin für Bauherren und Hausbesitzer

www.ruhrradar.de

4. Jahrgang

September/ Oktober 2007 – Ruhrgebiet

Heiztechnik

Jetzt modernisieren und sparen S. 6

Wintergarten

Leben unter freiem Himmel S. 24

RUHR MEDIEN Verlag

Nordsternstraße 65 - 45329 Essen

Tel. 0201 36 59 91 37

Fax 0201 36 59 92 33

www.ruhrmedien.de - info@ruhrmedien.de

Das aktuelle Magazin für

Bauherren und Hausbesitzer

Kaminromantik

Das intelligente Haus

Komfortabel und sicher S. 30 • Messe-Special: VEST BAU, MHH

• Garten: Hecken & Zäune

• Preisrätsel: Kaminbesteck zu gewinnen!


Foto: Pavel Losev - fotolia.de (1)

AKTUELLES | EDITORIAL

das war‘s mit dem Sommer. Auch wenn man schon im Juli manchmal auf den Kalender schauen musste, um sicherzugehen, dass nicht

doch schon Oktober ist, fängt jetzt erst so langsam der „richtige“ Herbst an. Zeit also, es sich schon mal zuhause gemütlich zu machen. Wohl

der Inbegriff herbstlicher Gemütlichkeit ist für viele ein knackendes Kaminfeuer, vor dem man sich nach einem schönen Herbstspaziergang

aufwärmen oder nach einem anstrengenden Arbeitstag ent- spannen kann. Doch Kamin, Kachelofen & Co. können noch mehr – als

zusätzliche oder alleinige Heizung helfen sie zum Beispiel dabei, Energie und Heizkosten zu sparen. Sogar zum Kochen und

Backen wie in alten Zeiten sind sie geeignet – ab Seite 16 lesen sie alles über die vielfältigen Möglichkeiten. Noch

mehr Informationen zum Thema Zeitgemäßes Heizen finden Sie in un- serem Heiztechnik-Spezial ab Seite

6 – und auch auf den Verbraucher-Messen, die jetzt im Herbst anstehen, werden Alternative

Energien sicher wieder breiten Raum einnehmen. Alles zur Essener „Mode, Heim Handwerk“

und zur „VEST-BAU“ in Recklinghausen lesen Sie ab Seite 34. Und auch der

Rest der Ausgabe ist wieder prall gefüllt mit interessanten und informativen

Themen rund um Haus und Garten. Also, machen Sie es sich

gemütlich und schauen Sie rein!

Viel Spaß dabei wünscht


06

AKTUELLES | INHALT

34 30 24

4|Haus+Hof

BAUEN & RENOVIEREN GARTEN SERVICE

06 | Heiztechnik

Modernisieren lohnt sich – auch für die Umwelt

16 | Kamin & Kachelofen

Viel mehr als nur entspannendes Flammenspiel

24 | Wintergarten

Traumhafte Räume aus Glas

30 | Das intelligente Haus

Moderne Technik macht das Leben leichter

HAUSTIERE

48 | Flöhe, Zecken & Co.

So werden Sie die ungebetenen Gäste wieder los

42 | Hecken & Zäune

Angenehmer Sichtschutz, attraktives Gestaltungselement

AKTUELLES

34 | Messe-Special

Tipps, Trends und Neuigkeiten von MHH und VestBAU

46 | Recht

Eigentümergemeinschaft darf Tiere nicht pauschal verbieten

52 | Kurz & knapp

Tipps, News & Infos rund ums Haus

53 | Kreuzworträtsel

Schickes Kaminbesteck zu gewinnen!

54 | Katalog- & Infoservice

Fordern Sie kostenloses Infomaterial an

57 | Firmen-ABC

Bezugsquellen und Kontakte

16

Fotos: Suntechnics (1), Messe Essen (1), www.gira.de (1),

Buderus (1), Schwäbisch Hall (1)

Titelfoto: Skantherm

Einklinker: Schwäbisch Hall (1), www.pixelio.de (1),

www.gira.de (1)

INHALT 09 | 2007

Haus+Hof|5


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

Neue

Energie!

6|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Suntechnics (1)

Kein Thema wird zurzeit

wohl heißer diskutiert als die

steigende CO2-Belastung und

der damit verbundene Klimawandel.

Neben PS-starken

Autos und Billigfliegern geraten

damit auch die veraltete

Heizungsanlagen verstärkt

in die Kritik. Nicht nur vor

diesem Hintergrund ist es für

viele Besitzer von Altbauten

höchste Zeit, über eine Modernisierung

ihrer Haustechnik

nachzudenken. Denn zeitgemäße

Geräte nutzen verstärkt

alternative Energien, senken

Verbrauch und CO2-Ausstoß

und schonen so nicht nur die

Umwelt, sondern auch den

Geldbeutel. Dazu gibt es häufig

noch Geld vom Staat, der

Maßnahmen zur Verbesserung

der Energiebilanz mit Fördergeldern

und Sonderkrediten

unterstützt. Viele gute Gründe

also, sich vom alten Heizkessel

endgültig zu trennen.

Vor der nächsten Heizperiode:

Jetzt modernisieren!

Der Gebäudebestand in Deutschland ist in die Jahre gekommen. Von Mitte der 50er bis Anfang der 80er

Jahre entstanden Millionen neuer Eigenheime – oft stadtnah und in bester Wohnlage. In Sachen Komfort

entsprechen diese Häuser aber vielfach nicht den heutigen Ansprüchen – vor allem sind sie meist große

Energieverschwender. Wo die Dämmung nicht nachgebessert wurde und noch immer der alte Heizkessel

in Betrieb ist, wird leicht doppelt und dreifach so viel Heizöl oder Erdgas verbraucht wie in modernisierten

und energetisch optimierten Häusern. Es gibt also gute Gründe, in die Modernisierung zu investieren: Die

Wohnqualität steigt, die Heizkosten sinken – und beides wirkt sich positiv auf den Marktwert der Immobilie

aus. „Wer jetzt modernisiert“, so die Schwäbisch Hall-Expertin Ingrid Lechner, „kann nicht nur aktuelle

günstige Finanzierungsangebote nutzen, sondern bereits in der kommenden Heizperiode von der Energieersparnis

profitieren.“

Die in den letzten Jahren rasant

gestiegenen Preise für Heizöl und

Erdgas machen vor allem Energiesparmaßnahmen

zu einer Investition,

die sich bezahlt macht.

Da mehr als 75 Prozent des

Energieverbrauchs im Haushalt

für die Heizung aufgewendet werden,

bietet sich in diesem Bereich

das bei weitem größte Einsparpotential.

Viele Häuser, die Ende

der 70er Jahre errichtet wurden,

haben einen jährlichen Heizenergieverbrauch

von 200 kWh pro

Quadratmeter Wohnfläche (das

entspricht etwa 200 Litern Heizöl).

Durch eine verbesserte Wärmedämmung

und neue Fenster,

den Austausch des Heizkessels

und eine zusätzliche Solaranlage

lässt sich der Verbrauch in der

Regel auf weniger als 100 kWh

je Quadratmeter reduzieren. Bei

einem Haus mit 180 Quadratmeter

Wohnfläche bedeutet das eine

Einsparung von etwa 1.800 Litern

Heizöl im Jahr.

Heizkosten und Steuern sparen

Wer sein Haus energetisch auf

Vordermann bringen möchte,

tut dies am besten noch vor der

nächsten Heizperiode. So profitiert

man schon im kommenden Winter

von den deutlich niedrigeren

Heizkosten.

Besonders günstige Finanzierungsprogramme

für energiesparende

Modernisierungsmaßnahmen

bietet die KfW Förderbank. Die

Konditionen für diese Darlehen

wurden wesentlich verbessert

und liegen deutlich unter dem

Marktniveau. Besonderer Clou:

Die Zinssätze sind umso günstiger,

je mehr Energie durch die Modernisierung

eingespart wird.

In einer idealen Situation sind

Hausbesitzer, wenn zur Finanzierung

des Vorhabens ein zuteilungsreifer

Bausparvertrag zur

Verfügung steht. In diesem Fall

kann man sein Bausparguthaben

als Eigenkapital einsetzen und

zusätzlich ein Bauspardarlehen erhalten,

dessen günstige Zinsen für

die gesamte Laufzeit festgeschrieben

sind. Experten raten Hausbesitzern

deshalb, regelmäßig einen

„Vorsorgebausparvertrag“ zu besparen.

„Mit einer Bausparsumme

von 15 Prozent des Verkehrswerts

der eigenen Immobilie ist man

sowohl für unweigerlich im Laufe

der Jahre anfallende Instandhaltungsmaßnahmen

als auch für

unvorhergesehene Renovierungen

gut gerüstet“, empfiehlt Ingrid

Lechner.

Günstige Zinsen nutzen

Aber auch für Schnellentschlossene

ohne entsprechendes Finanzpolster

gibt es flexible Lösungsmöglichkeiten,

um fällige

Modernisierungen nicht auf die

lange Bank zu schieben. Bei einer

Sofortfinanzierung mit einem Tilgungsaussetzungsdarlehen

zahlt

man für das Darlehen zunächst

nur die vereinbarten Zinsen und

bespart parallel einen Bausparvertrag.

Wird dieser zugeteilt, löst man

damit das erste Darlehen ab und

tilgt anschließend das Bauspardarlehen,

dessen Zinsen ebenfalls

bereits bei Vertragsabschluss feststehen.

Auch wer einen höheren

Finanzierungsbedarf hat, für den

lohnt es sich nach übereinstimmender

Ansicht der Marktbeobachter,

rasch zu handeln. Denn

noch ist das Zinsniveau im langfristigen

Vergleich sehr niedrig.

Schwäbisch Hall

Haus+Hof|7


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

Verpulverte Energie & verschenktes Geld

Umfrage: Deutsche schätzen technischen Zustand ihrer Heizungen falsch ein

Bis zu vier Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind technisch veraltet und müssten dringend durch

moderne, energiesparende Wärmetechnik ersetzt werden. Jahr für Jahr kommen 300.000 Heizungen hinzu,

die die maximale Altersgrenze von 25 Jahren überschreiten. Doch die überwiegende Mehrheit der Deutschen

glaubt, modernste Technik im Keller zu haben. Eine emnid-Umfrage im Auftrag des Zentralverbandes Sanitär

Heizung Klima (ZVSHK) ergab jetzt, dass 70 Prozent der Bundesbürger der Überzeugung sind, ihre Heizung

arbeite effizient und sei umwelttechnisch auf dem neuesten Stand. „Diese Fehleinschätzung bedeutet verpulverte

Energie und verschenktes Geld“, urteilt Bruno Schliefke, Präsident der obersten Interessenvertretung

der deutschen Installateure, Heizungsbauer und Klempner.

Auf der Jahrespressekonferenz in

Berlin betonte Schliefke die Notwendigkeit,

das enorme Energieeinsparpotenzial

in den deutschen

Heizungskellern zu realisieren.

„Entgegen unserem Umfrageergebnis

sind tatsächlich nur etwa

10 Prozent der 18 Millionen

Heizungsanlagen in Deutschland

auf dem neuesten Stand der

Technik.

Eine konsequente Modernisierung

der alten Anlagen könnte dazu

beitragen, den Energieeinsatz zur

Wärmeerzeugung von Gebäuden

zu halbieren. Dieser verschlingt

aktuell 40 Prozent des Gesamtenergieeinsatzes

in Deutschland.“

Schliefke begrüßte nachdrücklich

die von der Bundesregierung

eingeleiteten Maßnahmen zur

Verbesserung der Energieeffizienz

von Wohngebäuden. So werden

Haus- und Wohnungssanierungen,

die der Energieeinsparung dienen,

seit Anfang 2006 durch zinsverbilligte

Kredite der KfW Förderbank

unterstützt – seit 2007 auch durch

direkte Zuschüsse. 2008 wird zu-

dem der Gebäudeenergieausweis

verpflichtend werden. Er weist

die Gesamtenergieeffizienz von

Neubauten aus. Dies gilt auch für

bestehende Wohnhäuser, die verkauft

oder neu vermietet werden.

Außerdem sollen bei der Wärmeerzeugung

zukünftig verstärkt

die Erneuerbaren Energien wie

Biomasse, Erdwärme und Sonnenenergie

zum Einsatz kommen.

Allerdings hält Schliefke diese

Maßnahmen angesichts des anhaltenden

Modernisierungsstaus

in den deutschen Heizungskellern

noch nicht für ausreichend, um

die von der Politik vorgegebenen

Ziele der Effizienzsteigerung und

CO2-Minimierung bei der Wärmeversorgung

zu erreichen.

Um auf breiter Verbraucherfront

die Investitionsbereitschaft in

moderne Heizungstechnologien zu

verstärken, müssen nach Überzeugung

des Zentralverbandes Sanitär

Heizung Klima von der Politik

zwei Voraussetzungen geschaffen

werden. „Wir brauchen erstens

die verbindliche Erstellung von

umfassenden Energiekonzepten

bei Neubau und der Sanierung von

Wohngebäuden sowie zweitens

den längst überfälligen Erlass

eines regenerativen Wärmegesetzes“,

forderte Schliefke.

Der ZVSHK Präsident stellte hierzu

in Berlin erstmalig wirtschaftliche

Energiekonzepte für ein durchschnittliches

Einfamilienhaus

vor. „Das SHK-Handwerk wird

ab Frühjahr 2007 seinen Kunden

ganzheitliche Energiekonzepte zur

Steigerung der Systemeffizienz

in der Gebäudetechnik anbieten

können – unter Einbeziehung der

Erneuerbaren Energien“, sagte

Schliefke.

Die Zeiten, in denen Bauherren

oder Modernisierer nur zwischen

einem neuen Öl- oder Gaskessel

wählen konnten, seien endgültig

vorbei. „Das Handwerk ist bestens

gerüstet, um die Energieeffizienz

in Deutschland zu steigern. Jetzt

sind die Endverbraucher gefordert,

ihre Heizungsanlagen auf den

Prüfstand zu stellen!“

ZVSHK

Wie fit ist Ihre

Heizungsanlage?

In Deutschland sind rund vier Millionen

Heizungsanlagen energetisch veraltet und

verbrauchen somit mehr Energie als nötig.

Für den Gebäudeeigentümer resultieren aus

einer ineffizienten Heizungsanlage hohe

Kosten, und zudem wird die Umwelt unnötig

belastet. Deshalb ist es wichtig, die „Fitness“

der eigenen Heizungsanlage zu überprüfen.

Wie man das macht, das zeigt die neue

Broschüre „Energiekosten sparen und Umwelt

schonen: Fitness-Check Heizung“ der ASUE

Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und

umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V.

Der Austausch eines alten Heizkessels bie tet

ein enormes Einsparpotenzial: Der Energieverbrauch,

und damit auch die Energiekosten,

lassen sich um bis zu 40 Prozent reduzieren.

Die optimale Abstimmung von Heizkessel,

Warmwasserspeicher, Pumpen, Regelung,

Rohrleitungen und Heizkörpern trägt zu einer

weiteren Energiekostenreduzierung bei. Ob

solche Einsparpotenziale auch in Ihrem

eigenen Wärmeversorgungssystem schlummern,

können Sie nun mit Hilfe des neuen

„Fitness-Check Heizung“ auf einfache Weise

selbst ermitteln.

Der Check prüft zunächst anhand des so

genannten Energiekennwertes – dem auf

einen Quadratmeter umgerechneten jährlichen

Energieverbrauch – ob der eigene

Energieverbrauch über dem Durchschnitt liegt.

Der Wert lässt sich in nur wenigen Schritten

berechnen. Daneben geben weitere Kriterien

Auskunft über den Zustand der Wärmeversorgungsanlage.

Dies sind unter anderem

das Alter des Heizkessels – Kessel mit einem

Alter von mehr als 25 Jahren gelten als

technisch überholt –, eine dem tatsächlichen

Bedarf angepasste Leistung des Heizkessels

sowie die auftretenden Abgasverluste. Zu

einer effizienten Heizungsanlage gehören

auch gedämmte Rohrleitungen, geregelte

Umwälzpumpen, „abgeglichene“ Heizkörper

mit Thermostat-Ventilen sowie eine in Abhängigkeit

von der Außentemperatur agierende

Heizungsregelung.

Einzelexemplare der Broschüre sind bei

der ASUE, Tel. 0631/3609070, E-Mail

info@asue.de, kostenfrei erhältlich. Zudem

lässt sich die neue ASUE-Veröffentlichung als

PDF-Datei von der ASUE-Homepage (www.

asue.de) aus der Rubrik „Energie im Haus

- Veröffentlichungen“ herunterladen.

8|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Viessmann (1), ASUE (1)

Gleich mit einplanen: Schornsteinsanierung

Wird die Heizung saniert, braucht

auch der Schornstein ein neues

Innenleben. Für alle Formen,

Maße und Heizungsarten gibt es

inzwischen passende Systeme.

Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall hat einen Überblick über

die gängigen Materialien und

ihre Besonderheiten zusammengestellt.

Jeder, der schon einmal ein Kaminfeuer

angezündet hat, weiß

es: Damit das Feuer lodern kann,

muss ein Schornstein „ziehen“.

Das bedeutet: Die heißen Abgase

müssen schnell im Schornstein

emporsteigen und so am Fuß

einen Unterdruck erzeugen, der

die nachdrängenden Abgase

nach oben saugt. Funktioniert

das nicht, kommt das Feuer

nicht in Gang, die Abgase stauen

sich und verräuchern einem das

Wohnzimmer. Was für den Kamin

gilt, trifft auch auf die Heizung zu.

Hier hat sich in den letzten zwei

Jahrzehnten Entscheidendes getan:

Die Abgastemperaturen und

der Abgasmassestrom moderner

Heizanlagen liegen deutlich unter

den Werten älterer Kessel.

Brauchte man früher groß dimensionierte

Schornsteine, damit die

heißen Abgase abziehen konnten,

müssen sie heute klein sein,

damit überhaupt ein Unterdruck

entsteht.

Schließt man dagegen einen Niedertemperaturkessel,

erst recht

aber einen Brennwertkessel an

einen alten Schornstein an, erreichen

die Abgase dort nur eine

geringe Strömungsgeschwindigkeit,

kühlen schnell ab, schlagen

sich an den Wänden nieder und

durchfeuchten sie. Diese so genannte

Versottung zeigt sich an

den Innenwänden in Form hässlicher

brauner Flecken, die keine

Farbe überdecken kann.

Das bedeutet in der Praxis, dass

eine Modernisierung der Heizungsanlage

immer auch mit

einer Sanierung des Schornsteins

einhergeht – allerdings

immer in Absprache mit dem

Schornsteinfeger. Der vorhandene

Schacht kann in der Regel an

die neue Heizanlage angepasst

werden. Dafür werden neue

Abgasleitungen eingezogen, die

den Durchmesser verkleinern und

das Mauerwerk vor den aggressiven

Bestandteilen der Abgase

schützen.

Materialien für jeden Bedarf

Edelstahl ist vor allem aufgrund

seines günstigen Preis-Leistungs-

Verhältnisses und des geringen

Platzbedarfs der Werkstoff

für die Schornsteinsanierung

schlechthin. Das dünne Material

erwärmt sich schnell und sorgt

für guten Zug im Schornstein.

In doppelwandiger Ausführung

wird Edelstahl auch für Außenschornsteine

eingesetzt. Vor allem

beim nachträglichen Einbau eines

Kamins oder Kaminofens ist das

eine gute Möglichkeit, zumal

sich damit auch ein attraktiver

Akzent in modernem Design

setzen lässt.

Speziell bei Brennwertheizungen

setzt sich die Abgasleitung aus

Kunststoff immer mehr durch. Es

kommen verschiedene Kunststoffe

mit unterschiedlicher Säure-,

Temperatur- und Alterungsbeständigkeit

zum Einsatz. Sie

eignen sich allerdings nur für Öl-

und Gasfeuerstätten mit niedriger

Abgastemperatur.

Keramik ist der dritte Werkstoff im

Bunde. Die Rohre bieten aufgrund

ihrer Masse eine gute Schalldämmung

und werden hauptsächlich

im Neubau verwendet. Wenn die

vorhandenen Platzverhältnisse

eine Montage erlauben, eignen

sich viele Keramiksysteme aber

auch für die Sanierung.

Auch die Form spielt eine Rolle:

Bei Schornsteinen mit Versatz

kommt meist Kunststoff zum

Einsatz, bei lotrechten Schloten

dagegen Edelstahl oder Keramik.

Die Kosten für den neuen Zug in

alter Hülle variieren naturgemäß

je nach dem nötigen Aufwand.

Ein guter Anhaltspunkt: Pro

Meter Schornstein sollte man

in einem durchschnittlichen

Einfamilienhaus etwa 100 Euro

einkalkulieren.

Schwäbisch Hall

Haus+Hof|9


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

Die Sonne liefert mehr Energie,

als wir benötigen. Mit einer Solaranlage

kann jeder Hausbesitzer

diese Energiequelle anzapfen

und selbst Strom und Wärme

produzieren. Die Bausparkasse

Schwäbisch Hall hat den folgenden

Überblick über den aktuellen

Stand der Solartechnik und ihre

Nutzungsmöglichkeiten für private

Bauherren und Eigenheimbesitzer

zusammengestellt.

Die Kostenexplosion bei Öl und

Gas sowie eine attraktive finanzielle

Förderung haben der Solarenergie

in den letzten Jahren einen gewaltigen

Schub beschert. Mehr als

200.000 Solarstromanlagen und

800.000 thermische Anlagen gibt

es bisher in Deutschland. 175.000

davon sind allein im letzten Jahr

neu installiert worden, die meisten

davon im Gebäudebestand.

Energie liefert die Sonne in unseren

Breiten mehr als genug – insgesamt

etwa 80 mal mehr, als wir

benötigen. Die Kraft der Sonne für

die Energieversorgung zu nutzen,

erfordert allerdings noch immer

einen relativ hohen technischen

Aufwand und entsprechende finanzielle

Investitionen. Wer sich

für eine Solaranlage interessiert,

sollte daher berücksichtigen, dass

nicht alles, was technisch machbar

und ökologisch sinnvoll ist, auch

wirtschaftlich ist. Weiter steigende

Energiepreise können die Situation

schnell relativieren. Und die

attraktiven Förderprogramme, mit

denen der Staat die Installation

von Solaranlagen unterstützt, tun

ein Übriges.

Variable Lösungen

Solarmodule und Kollektoren können

im Prinzip auf allen nicht verschatteten

Dächern mit Südwest-

bis Südostausrichtung installiert

werden. Ideal ist eine Dachneigung

von etwa 45 Grad. Grundsätzlich

sollte die Sonne möglichst senkrecht

auftreffen. Steilere Dächer erzielen

daher in der Übergangszeit und

im Winter, wenn die Sonne flach

am Himmel steht, einen höheren

Ertrag. Das schlägt vor allem dann

positiv zu Buche, wenn im Frühjahr

und im Herbst mit Sonnenwärme

geheizt werden soll. Dächer mit

einer Neigung von weniger als 45

Grad bringen hingegen im Sommer

einen höheren Ertrag – ein Vorteil

insbesondere für Photovoltaikanlagen.

Eine Dachneigung zwischen

30 und 60 Grad kann jedoch in der

Regel für alle Anlagen genutzt werden.

Bei geringerer Neigung oder

auf Flachdächern können die Module

und Kollektoren aufgeständert

werden. Das hat den zusätzlichen

Vorteil, dass sich der Neigungswinkel

jeweils den jahreszeitlichen

Bedingungen anpassen lässt. Steht

keine geeignete Dachfläche zur Verfügung,

kann man auch Vordächer

oder die Fassade nutzen.

Strom aus Photovoltaik

Die Sonnenenergie kann entweder

durch Photovoltaikanlagen in

elektrischen Strom umgewandelt

oder mit thermischen Anlagen zur

Erzeugung von Wärme genutzt werden.

Beide Systeme basieren auf

unterschiedlichen Techniken und

arbeiten unabhängig voneinander.

Photovoltaikmodule zur Stromerzeugung

sind flacher als die

Kollektoren zur Wärmegewinnung.

Sie sind an den deutlich sichtbaren

einzelnen Silizium-Solarzellen zu

erkennen und beanspruchen meist

eine deutlich größere Fläche. Der

produzierte Strom dient in der Regel

nicht dem Eigenbedarf, sondern

wird komplett ins Netz eingespeist.

Der Grund: Die Vergütung, die die

Besitzer für ihren Solarstrom vom

Energieversorger bekommen, ist

deutlich höher als der Strompreis,

Die Sonne –

Energiequelle der Zukunft

den sie selbst zahlen. Für die

Dimensionierung einer Photovoltaikanlage

bedeutet das: Je größer,

desto besser – denn mehr Fläche

bedeutet mehr Ertrag.

Für sein Kraftwerk auf dem Dach

muss der Hausbesitzer zunächst

kräftig in die Tasche greifen. Auch

wenn die Preise in den letzten zehn

Jahren um etwa 50 Prozent gesunken

sind, ist für eine Anlage von 20

bis 25 Quadratmeter noch immer

mit Mindestkosten von etwa 5.000

Euro pro Kilowatt-Peak zu rechnen.

Dafür kann man dann allerdings

die Ernte lange einfahren, denn

die meisten Hersteller geben eine

Leistungsgarantie für 25 Jahre.

Solarwärme

Vor allem im Eigenheimbereich weit

verbreitet sind Solarwärmeanlagen.

Diese wandeln die Sonnenenergie

nicht in Strom um, sondern nutzen

sie für die Erwärmung des Trink-

und des Heizwassers. Bereits zwei

Millionen Bundesbürger leben in

Haushalten mit einer thermischen

Anlage, Tendenz stark steigend.

Thermische Anlagen decken einen

Teil des eigenen Energiebedarfs ab.

Die Dimensionierung von Kollektor

und Speicher sollte daher immer

individuell auf die Anforderung

des jeweiligen Haushalts und auf

die lokalen Gegebenheiten abgestimmt

sein.

Anlagen zur Warmwasserbereitung

sollten daher so ausgelegt sein,

dass sie im Jahresdurchschnitt

etwa 60 Prozent des dafür benötigten

Energiebedarfs liefern. Eine

solche Anlage für eine vierköpfige

Familie erfordert eine Kollektorflä-

10|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Schwäbisch Hall (1), Grafik: dena (1), Anna Stodolskaya - fotolia.com (1)

che von ca. 5 bis 6 Quadratmeter

und kostet meist zwischen 5.000

und 6.000 Euro. Werden statt

Flachkollektoren die effizienteren,

aber teureren Vakuumröhrenkollektoren

eingesetzt, reduziert sich der

Flächenbedarf.Soll die Sonne nicht

nur das Trinkwasser erwärmen,

sondern vor allem in der Übergangszeit

auch die Heizung unterstützen,

ist eine Kollektorfläche von etwa 15

Quadratmetern empfehlenswert.

Für die richtige Auslegung einer

Solaranlage ist neben der Kollektorfläche

wichtig, dass die Größe

des Solarspeichers passt. In diesem

wird die in den Kollektoren

vom Absorber gewonnene Wärme

über einen Wärmetauscher auf

das Trinkwasser übertragen. Er ist

prinzipiell so dimensioniert, dass

die Solarwärme über mehrere Tage

gespeichert werden kann, damit

auch ein bis zwei trübe Tage überbrückt

werden können. Größe und

Art des Speichers hängen davon

ab, ob nur das Trink- oder auch

das Heizwasser erwärmt werden

soll. Ein 300-Liter-Speicher ist bei

einer Warmwasseranlage für einen

Vier-Personen-Haushalt Standard.

Soll die Sonne auch die Heizung

unterstützen, ist zusätzlich ein so

genannter Pufferspeicher erforderlich,

in dem das Heizwasser erwärmt

wird. Dieser Speicher sollte

mindestens 800 Liter fassen.

Strenge Qualitätskriterien

Die Heizung können Solaranlagen

noch nicht ersetzen, wohl aber einen

Teil des Gas- und Ölverbrauchs

einsparen. Wie viel genau, hängt

von individuellen Faktoren ab.

Grobe Anhaltspunkte: Anlagen

zur Warmwasserbe-reitung sparen

zwischen 250 und 350 Liter Heizöl

im Jahr, solche zur Heizungsunterstützung

etwa 700 bis 800 Liter.

Werden auch Wasch- und Spülmaschine

angeschlossen, spart man

zusätzlich Strom. Für die Qualität

von Solaranlagen gelten strenge

und genormte Prüfkriterien, die

alle namhaften Hersteller erfüllen.

Entscheidend für das reibungslose

Funktionieren einer Anlage ist nicht

zuletzt die fachgerechte Montage.

Daher sollte man damit unbedingt

einen erfahrenen qualifizierten

Fachbetrieb beauftragen und sich

auch nicht scheuen, nach Referenzen

zu fragen.

Schwäbisch Hall

Aufruf zum Mitmachen:

Aktionstage „NRW

spart Energie“ im Oktober

Der zeitgemäße Umgang mit Energie steht im Mittelpunkt der

Aktionstage „NRW spart Energie“ vom 10. bis 17. Oktober

2007. Im Rahmen dieser Aktionstage sollen Nutzer und

Betreiber von besonders vorbildlichen Energieeffizienztechniken bzw.

erneuerbarer Energien ihre persönlichen Erfahrungen im Rahmen von

„Tagen der offenen Tür“ vermitteln.

Vorbild ist der Tag der Architektur. Mit Workshops, Veranstaltungen, VHS- Kursen

etc. sollen vom 10. bis zum 17. Oktober moderne Anlagen und Verfahren präsentiert

werden. Die EnergieAgentur NRW, die die Energieeffizienzoffensive koordiniert, hat unter

www.nrw-spart-energie.de eine Internetplattform erstellt. Hier können die entsprechenden

Angebote eingetragen und veröffentlicht werden.

Mitmachen können alle Anbieter, Besitzer oder Installateure von energieeffizienten technischen

Lösungen: Blockheizkraftwerke, Nutzer der Gebäudeautomation, Besitzer oder

Bewohner von Passivhäusern, von energieeffizient sanierten Gebäuden oder von Häusern in

Solarsiedlungen, Nutzer von Wärmepumpen, aber auch Biomasse-Anlagen zur Strom- und

Wärmeerzeugung, von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen oder Wasserkraftanlagen.

Präsentieren können sich Unternehmen wie Privatleute, Architekten, Handwerker oder

Ingenieure in Sachen Energieeffizienz durch einen Tag der offenen Tür, einen Vortrag, eine

Ausstellung oder Führung. Kommunen oder Kammern können Veranstaltungen zu den

Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung organisieren, Schulen, Universitäten,

Kindergärten oder Kirchengemeinden, die Projekte zum Thema durchführen, sind herzlich

eingeladen, ihre Ergebnisse und Beiträge der Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Tage sollen im Energieland Nr. 1 Nordrhein-Westfalen mit besonders vielen und anschaulichen

Beispielen, Besichtigungen und Veranstaltungen gefüllt werden. Flankiert werden

diese Angebote mit einer Tour des Energieberatungsmobils NRW der EnergieAgentur.NRW,

mit einer Journalistenreise zu ausgewählten umgesetzten Energieeffizienz-Projekten, mit der

Verleihung des European Energy Awards NRW und diversen anderen Veranstaltungen.

Die organisatorische Leitung zur Durchführung der Aktionstage liegt bei der EnergieAgentur

NRW. Alle Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung für die Aktionstage „NRW spart

Energie“ vom 10. bis 17. Oktober stehen im Netz unter: www.nrw-spart-energie.de.

Wer sich beteiligen und aktiv werden möchte, kann sich unter dieser Internetadresse selbst

anmelden oder sich durch die EnergieAgentur NRW eintragen lassen (Tel. 01803/190000).

Benötigt werden lediglich Name und Adresse, der Besichtigungszeitraum (zum Beispiel

13.10.07: 10.00 - 16.00 Uhr) und eine Information zur Anlage oder zum Projekt, die/das

besichtigt werden kann.

Jeder Eintrag wird von der EnergieAgentur freigeschaltet. Nach Freischaltung erscheinen

die Veranstaltungen nach Postleitzahlen geordnet auf der Internetseite - und Interessenten

können sehen, wo in ihrer Nähe eine Anlage geöffnet ist. Anmeldeschluss ist der 01. Oktober.

Jeder Veranstalter erhält nach seiner Anmeldung ein Plakat von der EnergieAgentur.NRW

in gedruckter Form, so dass er damit auf die „Offene Tür“ hinweisen kann. Zugleich erhält

er eine druckfähige Datei, die er nach Belieben einsetzen kann.

EnergieAgentur.NRW

Haus+Hof|11


BAUEN & RENOVIEREN | HEIZTECHNIK

Natürliche Sonnenspeicher anzapfen

Mit Wärmepumpen lassen sich die Heizkosten halbieren

Was Umweltschutzkampagnen

nicht bewirken konnten, besorgen

jetzt die drastisch gestiegenen

Preise für Öl und Erdgas: Die erneuerbaren

Energien erobern den

Markt. Solaranlagen und Pelletheizungen

boomen und auch die seit

langem bekannte Wärmepumpe

wird für immer mehr Bauherren

zu einer echten Alternative. 2005

wurden rund 25 Prozent mehr

Wärmepumpen installiert als im

Jahr zuvor. Insgesamt sorgen

derzeit etwa 100.000 Anlagen in

immerhin sechs Prozent der Neubauten

für Heizwärme und Warmwasser,

indem sie die im Erdreich,

im Grundwasser und in der Luft

gespeicherte kostenlose Sonnenenergie

nutzen. Die Bausparkasse

Schwäbisch Hall gibt Tipps.

Wichtigster Pluspunkt der Wärmepumpe

sind die bei richtiger Auslegung

konkurrenzlos niedrigen Energiekosten.

Aus einer Kilowattstunde

(kWh) Strom können Wärmepumpen

vier kWh Heizenergie produzieren.

Drei Viertel der benötigten

Energie stehen somit kostenlos zur

Verfügung – als Erdwärme, die auf

niedrigem Niveau im Erdreich, im

Grundwasser oder in der Außenluft

gespeichert ist. Nach dem

umgekehrten Kühlschrankprinzip

entzieht die Wärmepumpe der

Quelle Wärme, um diese durch Verdichten

auf ein höheres Niveau zu

„pumpen“ und sie dem Heizwasser

zuzuführen.

Für diesen Prozess benötigt die Wärmepumpe

elektrischen Strom als

Antriebsenergie; je weniger davon

erforderlich ist, desto wirkungsvoller

arbeitet sie. Je geringer die Differenz

Beste Bedingungen für Erdwärmenutzung

in NRW: Bauherren, Handwerker und

Architekten können sich jetzt über einen

kostenlosen Standortcheck per Internet

informieren, ob sich beim Neubau eines

Gebäudes oder beim Austausch einer

vorhande- nen Heizungsanlage

Erdwärme als

Energie quelle

generell

zwischen der Temperatur der Quelle

und der Temperatur des Heizsystems,

desto effizienter arbeitet die

Wärmepumpe. Als Faustformel gilt:

Für jedes zusätzliche Grad Celsius

erhöhen sich die Energiekosten

um etwa zwei Prozent. Ideal sind

daher Wärmequellen mit einem

ganzjährig konstant hohen Temperaturniveau

und Heizsysteme mit

niedrigen Vorlauftemperaturen von

35 bis 40 °C (vor allem Fußboden-

und andere Flächenheizungen).

Nur in dieser Kombination können

die Vorteile der Wärmepumpe voll

zum Tragen kommen.

Als Wärmequelle wird am häufigsten

das Erdreich genutzt, ein guter

Wärmespeicher mit ganzjährig

relativ konstanten Temperaturen

von 8 bis 12 °C. Die Wärme kann

über Sonden oder Kollektoren,

durch die ein Arbeitsmittel (Sole)

fließt, erschlossen werden. Sonden

bestehen aus U-förmigen Kunststoffrohren,

die bis zu 100 Meter

tief in die Erde versenkt werden. Da

der Flächenbedarf gering ist, eignen

sich Sonden auch für bebaute

Grundstücke. Kollektoren kommen

eignet. Unter www.geothermie.nrw.de

informiert der Geologische Dienst NRW für

jedes Grundstück im Lande bis zu einer Tiefe

von 100 Metern. Dieses Informationsangebot

ist bundesweit einmalig.

„Die Bedingungen zur Erdwärmenutzung in

Nordrhein-Westfalen sind besonders gut.

Rund 70 Prozent der Fläche des Landes

ist nach Ermittlungen des Geologischen

Dienstes NRW hierfür bestens geeignet“,

betonte NRW-Wirtschaftsministerin Christa

Thoben. Dieses Angebot des Landesbetriebes

solle dazu beitragen, den Einsatz der

Wärmepumpentechnik weiter zu forcieren.

Der Trend zur Nutzung der Umweltwärme

ging im Jahr 2006 erneut deutlich nach

oben, so die Ministerin. Nahezu 9.000

Wärmepumpen wurden landesweit instal-

dagegen vor allem bei Neubauten

zum Einsatz. Sie werden je nach

Region in einer Tiefe von 0,8 bis

1,5 Meter waagerecht im Erdreich

verlegt. Die Fläche des Rohrschlangensystems

muss etwa das Ein- bis

Zweifache der zu beheizenden

Wohnfläche umfassen.

Die am einfachsten zu erschließende

Energiequelle ist naturgemäß

Luft. Luft-Wärmepumpen arbeiten

jedoch weniger effizient, da die

Leistung mit fallender Außentemperatur

nachlässt und für kalte

Tage eine zusätzliche Elektroheizung

erforderlich ist. Unter rein

energetischen Gesichtspunkten ist

das Grundwasser die ideale Wärmequelle,

da seine Temperatur auch

im Winter relativ hoch ist. Allerdings

sind zur Nutzung ein Förder- und

ein Schluckbrunnen erforderlich,

die jeweils von der zuständigen

Wasserbehörde genehmigt werden

müssen.

Die im praktischen Einsatz erreichte

Jahresarbeitszahl des Heizsystems

(und nicht die Leistungszahl der

Geräte!) ist entscheidend für die energetische

Qualität einer Anlage. Sie

liert, in 2005 waren es nur 4.000 Geräte.

„Unser Ziel ist es, den Marktanteil von

Wärmepumpen bei Neubauten in NRW von

derzeit zehn Prozent weiter zu steigern. Für

die nächsten Jahre wünsche ich mir 20.000

neue Wärmepumpen jährlich in NRW.“ Im

vergangenen Jahr gab es deutschlandweit

einen Rekord von 44.000 neu installierten

Wärmepumpen-Heizungsanlagen. Von

den bisher bundesweit 170.000 Anlagen

sorgen allein 35.000 in NRW für umweltfreundliche

Wärme. Förderprogramme des

Bundes (zinsverbilligte Kredite der KfW)

können über die örtlichen Kreditinstitute

beantragt werden. Auch bieten zahlreiche

Energieversorgungsunternehmen in NRW

Zuschüsse für Wärmepumpen an.

Zusätzlich zum kostenlosen Standortcheck

gibt an, wie viel Heizenergiebedarf

pro kWh Strom produziert wurde.

Aus einem Heizenergiebedarf von

12.000 kWh und einem Stromverbrauch

von 3.000 kWh ergibt sich

beispielsweise eine Arbeitszahl von

4,0. Dieser Wert wird auch den

meisten Beispielen als Maßstab

zugrunde gelegt: Wärmepumpen

arbeiten hocheffizient, wenn sie

eine ganzjährige Arbeitszahl von 4

und mehr erreichen.

Anhand der Arbeitszahl lassen sich

die Energiekosten einfach berechnen

und mit denen anderer Heizsysteme

vergleichen. Der Strompreis geteilt

durch die Arbeitszahl ergibt die

Kosten pro kWh. Das macht deutlich,

wie sehr die Wirtschaftlichkeit

von der Arbeitszahl abhängt: Liegt

diese bei 3 statt 4, bedeutet das

bereits um ein Drittel höhere Energiekosten.

Grundsätzlich gilt: Den

niedrigen Verbrauchskosten für eine

Wärmepumpe stehen Investitionen

gegenüber, die höher sind als bei

einer Öl- oder Gasheizung. Nicht

zuletzt die Bohrungen zur Erschließung

der Wärmequelle schlagen

hier zu Buche. Qualifizierte Energieberater

können berechnen,

ob sich eine Wärmepumpe für

ein Haus eignet. Da alle Komponenten

von der Erschließung der

Energiequelle über die Pumpe bis

hin zum Wärmeabgabesystem zusammenpassen

müssen, empfiehlt

es sich, sämtliche Arbeiten einem

Generalunternehmen zu übertragen.

Adressen erfahrener Planer,

Fachhandwerker, Bohrunternehmen

und Hersteller gibt es etwa auf

der Internetseite des BWP (www.

waermepumpe-bwp.de).

Schwäbisch Hall

bietet der Geologische Dienst NRW für die

konkrete Planung einer Erdwärmesondenanlage

auch eine standortbezogene kostenpflichtige

Stellungnahme an, die detaillierte

Angaben zum Untergrundaufbau bis 100

Meter, zu den Grundwasserverhältnissen

sowie zu den geothermischen spezifischen

Entzugsleistungen enthält. Diese Bewertung

ist für die Berechnung der notwendigen

Sondenlänge sowie der Kosten der Anlage

notwendig.

Weitere Informationen unter www.gd.nrw.

de. Rund um das Thema Wärmepumpe

informiert auch der Wärmepumpen-Marktplatz

NRW, der unter dem Dach der

EnergieAgentur.NRW aktiv ist. Infomaterial

erhalten Sie unter www.waermepumpenmarktplatz-nrw.de.

Fotos: Waterkotte (1), Wanddicht (2), Grafik: BWP (1), Anna Stodolskaya - fotolia.com (1)

Wärmepumpen – günstig Heizen mit der Kraft der Sonne

Die WATERKOTTE Ai1

– ein kompaktes Gerät

zum Heizen und Kühlen.

Defekte Wandisolierungen – der Energiefeind Nummer Eins

Feuchtigkeitsschäden und Druckwasser

im Keller sind wohl der

größte Alptraum eines Hausbesitzers.

Auch der Energieverlust

durch unzureichend gedämmte

Außenwände ist meistens gar nicht

bekannt. Der Grundwasserspiegel

steigt, alte Flussläufe laufen voll

– Baugebiete werden nach starkem

Regen überflutet. Die Energiekosten

„Saugen statt baggern“

www.ruhrradar.de

Was im Berliner Reichstag seit

Jahren funktioniert, gilt mittlerweile

auch als Insidertipp fürs

eigene Heim: Wer den alten Heizkessel

einer Öl- oder Gasheizung

durch eine Wärmepumpe ersetzt,

vermeidet nicht nur klimaschädliche

Abgase, sondern kann auch

seine laufenden Heizkosten kräftig

drücken.

In der Schweiz heizt bereits in

40 Prozent der Neubauten eine

Wärmepumpen-Anlage, gekoppelt

mit einer Fußboden- oder

Wandheizung. Auch Schweden

und Norweger begeistern sich

für diese Technik. In Deutschland

freut sich die Branche zwar seit

2000 über ein jährliches Absatzwachstum

zwischen 15 und 20

Prozent. Allerdings bisher auf

niedrigem Niveau: Knapp 20.000

Wärmepumpen-Heizungsanlagen

sind 2005 bundesweit verkauft

worden – von insgesamt 800.000

installierten Heizungen.

In den kommenden zehn Jahren,

so Marktbeobachter, könnte der

Anteil im Neubaubereich allerdings

auf zehn Prozent empor

steigen täglich – der Energie-Pass

wird ab 2008 Pflicht. Hausbesitzer

sind aufgerufen, etwas zu

tun! Doch welche innovativen und

sicheren Bauabdichtungen gibt

es heute?

Da ist zum einen die nachträglich

eingebrachte „Weiße Wanne“

mit Wärmedämmung 035 durch

„Saugen statt baggern“: Ein patentierter

Erdsauger ermöglicht

ein besonders schonendes und

kostengünstiges Verfahren zur

nachträglichen Vertikalabdichtung

feuchter Kellerwände. Das Erdreich

wird einfach in einer Breite von 30

Zentimetern abgesaugt, in diesem

Schlitz errichtet man dann eine

100 Prozent druckwasserdichte

Kellerwandisolierung. Ein neues

Geotechnikmaterial kann sofort

auf die nasse Wand aufgebracht

werden und in Kombination mit

der verwendeten Perimeterdämmplatte

035 erhält man einen super

trockenen und gedämmten Keller

innerhalb kürzester Zeit.

Eine andere Methode ist die

Einblas-Hohlwandkerndämmung

mit RigiPerl® 035 von Rigips®,

sie ermöglicht eine effektive

Wärmedämmung mit System bei

schnellen. Schwungrad für den

Wärmepumpen-Absatz sind derzeit

vor allem steigende Öl- und

Gaspreise.

Schließlich stammen bei Wärmepumpen-Heizanlagen

75 Prozent

der Energie kostenlos und zuverlässig

aus der Umwelt. Lediglich

der elektrische Antrieb des so

genannten Verdichters verbraucht

Energie. Doch durch ihn wird

die Nutzung der gespeicherten

Sonnenenergie im Boden oder im

Grundwasser erst möglich.

Die ausgereifte Technik, die im

Prinzip schon seit knapp 150

Jahren bekannt ist und in jedem

Kühlschrank zum Einsatz kommt,

lässt die Betriebs- und Energiekosten

im Vergleich zu Öl- und

Gasheizungen um mehr als die

Hälfte sinken.

Hinzu kommt: Der Platz für den

Ölkessel kann besser genutzt

werden, keine Angst mehr vor

steigenden Brennstoffkosten oder

Gefahren, die von Brennstoffen

in den eigenen vier Wänden

ausgehen. Und der Erdatmosphäre

bleibt beim Austausch

zweischaligem Mauerwerk. Das

bauaufsichtlich zugelassene Granulat

hat eine gute Wärmeleitfähigkeitsgruppe

(WLG 035) und eignet

sich für eine effektive, nachträgliche

und hohlraumfreie Verfüllung

von zweischaligen Mauerwerken.

Ein Nebelmaschine-Dichtigkeitstest

gibt Aufschluss über große

Einschlüsse (Jalousiekästen), diese

werden gegebenenfalls verschlossen.

Durch sehr kleine Bohrungen

wird mit Hilfe einer Verblasmaschine

das RigiPerl® 035 eingeblasen.

Dabei wird streng überwacht, dass

die nötige Dichte erzeugt wird.

Diese zwei Sanierungsmethoden

bieten die Möglichkeit, Feuchtigkeit

und Kälte dauerhaft, kostengünstig

und effizient aus seinem Haus

auszusperren und dabei bis zu 40

Prozent Energie einzusparen.

wanddicht®-System

Niederlassung West

Hansaallee 2

40547 Düsseldorf

Info-Tel. 0800-

3090030 (kostenfrei)

Fax 0211-20494082

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einer alten Heizung gegen eine

neue Wärmepumpe tonnenweise

klimaschädliches Kohlendioxyd

erspart. Allein in einem mittelgroßen

Einfamilienhaus mit einem

Wärmebedarf von rund 30.000

Kilowattstunden im Jahr sind

drei bis sechs Tonnen CO2-Einsparung

möglich.

Die Anschaffungskosten für eine

Wärmepumpen-Heizungsanlage

liegen mit 7.000 bis 25.000

Euro zwar etwas über denen

für einen leistungsgleichen modernen

Heizkessel mit Öl- oder

Gasfeuerung. Niedrigere Kosten

für den laufenden Betrieb sorgen

aber dafür, dass sich eine Wärmepumpen-Heizung

– kalkuliert

mit heutigen Energiepreisen

– innerhalb von wenigen Jahren

amortisiert.

Zusätzlich locken KfW-Förderprogramme

des Bundes, finanzielle

Anreize einiger Länder

sowie Sonderkonditionen von

Energie versorgern für Wärmepumpen-Strom.

Weitere Informationen unter

www.waterkotte.de

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Einblas-Hohlwandkerndämmung

mit Rigi-Perl®

Haus+Hof|13


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

Holzgefeuerte Kaminöfen helfen fossile Ressourcen zu schonen

Schon seit Jahrzehnten gelten Kaminöfen

als romantisches, dekoratives

und praktisches Möbelstück. In

den letzten Jahren kam verstärkt ein

weiterer wichtiger Aspekt bei der

Überlegung, einen Kaminofen anzuschaffen,

hinzu: Das Verbrennen

von Holz ist nachweislich deutlich

umweltfreundlicher als die Nutzung

fossiler Brennstoffe, da hier nur

die Menge Kohlendioxid freigesetzt

wird, die der Baum in seiner Wachstumsphase

aufgenommen hat.

Die steigenden Öl- und Gaspreise

sowie die beunruhigende Diskussion

über den Klimawandel veranlassen

Wohnungs- und Hausbesitzer, mit

der ökologisch und wirtschaftlich

sinnvollen Heizalternative die Zentralheizung

effektiv zu unterstützen.

So kann im Winter und an einzelnen

kalten Tagen der Verbrauch fossiler

Energien deutlich reduziert oder sogar

ganz darauf verzichtet werden.

Es lohnt sich, beim Kaminofen

Wert auf Qualität zu legen. Der

Hersteller Hase beispielsweise

verwendet ausschließlich hochwertige

Materialien und setzt auf

modernste Fertigungsverfahren.

Darüber hinaus sind noch ein paar

wichtige Grundregeln bei der Bedie-

nung zu beachten, die eine saubere

Verbrennung ermöglichen. So trägt

beispielsweise die Verwendung von

naturbelassenem, trockenem Holz

und das Einstellen der optimalen

Luftzufuhr wesentlich zu einer umweltfreundlichen

Nutzung bei. Der

Trierer Kaminofenbauer wartet mit

einer Vielzahl moderner Öfen auf,

die für jeden Wohnstil das passende

Design bieten.

Eine große Auswahl an Hase Kaminöfen,

viele weitere Modelle und

dazu jede Menge Service erhalten

Sie im Kaminland Essen. Denn

das Team um Gregor und Karen

Dolezych regelt wirklich alles für

Sie: Von der Beratung bei der Auswahl

eines Ofens bis zum Aufbau

und Anschluss. Nicht einmal um

den Schornsteinfeger brauchen Sie

sich nicht zu kümmern. „Streichholzfertige

Übergabe“ nennt das

Karin Dolezych. Sie müssen also

den Ofen nur noch anzünden. Und

wem es angesichts der großen Auswahl

schwerfällt, sich für einen der

mehr als 100 Öfen zu entscheiden,

zu dem kommt das Kaminland-

Team auf Wunsch sogar mit einem

Pappmodell in Originalgröße nach

Hause.

Kaminland Essen

Altendorfer Str. 494

45355 Essen

Tel. 0201/688917

Fax 0201/678101

kaminlandessen@cneweb.de

www.kaminland-essen.de

Besuchen Sie uns auch auf der

VEST Bau in Recklinghausen!

Sie finden uns an Stand A 10.

Ofen- und Kaminhaus Oeding – Feuer für jeden Geschmack

„Ja, hier fühl ich mich zuhause!“ So

ergeht es den meisten Besuchern

des Ofen- & Kaminhauses Oeding

in Südlohn-Oeding. Das schmucke

Gebäude lädt geradezu zu einem

Besuch ein und die vierzig Ausstellungsstücke

treffen nahezu jeden

Geschmack. Ob Sie auf klassische,

innovative oder einfach auf Wohlfühlkamine

stehen, Sie können

sich in angenehmer Atmosphäre

umschauen, beraten lassen und

ein Probefeuer anzünden.

Die Idee zur Eröffnung des Ofen-

und Kaminhauses resultiert aus

der jahrelangen Pelletheizungserfahrung

von Reinhold Sieverding.

Pelletheizungen sind nicht nur

praktisch, sondern auch äußerst

rentabel – vor kurzem erst wurden

die Förderungen wieder angehoben.

Und dann kamen die ersten

Pelletkaminöfen auf den Markt, und

schon war die Idee eines eigenen

Studios, das sich auf diese Art von

Öfen spezialisiert hat, geboren.

Denn auf saubere und angenehm

praktische Weise vermitteln Pelletkaminöfen

ein echtes Wohlgefühl

im Haus.

Natürlich steht der Kundenwunsch

beim Oedinger Familienbetrieb im

Vordergrund und so bieten Reinhold

und Silvia Sieverding allen

Interessierten sowohl mit Pellets

als auch mit Stückholz betriebene

hochwertige Kamine und Öfen

führender Hersteller an. Neben den

bekannten Marken wie skantherm,

Max Blank, Wodtke, Lotus und

Buderus sind auch Spezialhersteller

im Bereich Pelletkaminöfen wie

edil-Kamin erhältlich. Der Einbau

einer Kaminkassette in einen offenen

Kamin ist für das Kaminhaus

Oeding ebenfalls ein Leichtes, und

auch im Bereich Heizeinsätze sind

die Oedinger Fachleute.

Sie sehen schon, sich wohl zu

fühlen ist gar nicht schwer, und auf

welche Weise Sie das tun möchten,

können Sie bei der Vielfalt

an Möglichkeiten im Kaminhaus

Oeding selbst entscheiden. Am

14|Haus+Hof www.ruhrradar.de

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besten schauen Sie einfach mal

im gemütlichen Studio vorbei und

genießen das Feuer live.

Ofen- und Kaminhaus Oeding

Jakobistr. 31

46354 Südlohn-Oeding

Tel. 02862/415554

Fax 02862/416809

info@kaminhaus-oeding.de

www.kaminhaus- oeding.de

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Fotos: Holzabsatzfonds (2), easy-PR/Kaminland (1), RM (2)

Holz ist ein wahres Multitalent. Kein anderer

Rohstoff ist so vielseitig einsetzbar.

Deshalb und aufgrund seiner hervorragenden

Öko-Bilanz sowie technischer

Entwicklungen wird es in den letzen

Jahren verstärkt verwendet. Vor allem

als Baustoff ist Holz beliebt. Immer

mehr Bauten werden in Holz errichtet.

Dabei verfügt keine zweite Bauweise

in Deutschland über eine so gute und

flächendeckende Qualitätssicherung

und Güteüberwachung wie der moderne

Holzbau.

Vorurteile gegenüber dem Baustoff Holz

sind längst überholt. So ist beispielsweise

der Brandschutz kein Grund, auf ein

Holzhaus zu verzichten, weil moderne

Holzbauten wie alle anderen Bauweisen

die geltenden Brandschutzanforderungen

erfüllen. Wer mit Holz baut, spart Zeit und

Geld. Denn er muss keine Rücksicht auf

schlechte Jahreszeiten, Witterungsfeuchte

und Bautrocknungszeiten nehmen.

Ganze Bauteile wie Wände, Dächer

und Decken können samt Fenstern und

Türen in der trockenen Werkhalle präzise

vorgefertigt und dann an Ort und Stelle in

kürzester Zeit montiert werden. Dadurch

reduzieren sich die Bauzeiten und Kosten.

Der Rohbau eines Holzhauses kann bin-

Multitalent Holz

nen eines Tages stehen. Dabei muss es

sich nicht um ein Haus „von der Stange“

handeln, sondern individuelle Wünsche

und Vorstellungen sind fast unbegrenzt

umsetzbar. Darüber hinaus überzeugt

Holz nicht nur durch seine Ästhetik und

Ausstrahlung. Es hat auch ausgezeichnete

wohnhygienische Eigenschaften. Es ist

ein natürlicher Werkstoff. Es „atmet“ und

sorgt für ein angenehmes und gesundheitsförderndes

Raumklima.

Und wer Holz nutzt, betreibt aktiven Klimaschutz.

Unsere Wälder binden enorme

Mengen an Kohlenstoff. Heimische Wälder

und Holzprodukte speichern rund 2,6

Milliarden Tonnen Kohlenstoff, eine Menge,

die rund zehn Milliarden Tonnen des

klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid

(CO2) entspricht. Die Bäume

„veratmen“ das Klimagift CO2 regelrecht.

Eine dauerhafte CO2-Senkenwirkung

wird aber erst durch die Verwendung des

Holzes erreicht: Geerntetes und anschließend

verarbeitetes Holz – beispielsweise

in Form einer wärmedämmenden Fassade

oder als Wand-, Decken- und Bodenbelag

– speichert den Kohlenstoff über die gesamte

Nutzungsdauer der Holzprodukte.

Gleichzeitig wird Platz für neue, „CO2hungrige“

Bäume geschaffen.

Fragen zum Bauen mit Holz?

Leser-Telefonaktion: Sie fragen – unser Experte antwortet

Sie wollen ein Haus bauen und möchten den natürlichen Baustoff Holz einsetzen?

Sie möchten Ihren Altbau modernisieren und dabei auf den bewährten Werkstoff

Holz setzen? Grundsätzlich benötigen Sie aber noch weiterführende Informationen

und Anregungen oder haben spezielle Fragen zum Thema Holz?

Dann stellen Sie am Mittwoch, 26. September und am Mittwoch, 10. Oktober

2007 jeweils von 16 bis 19 Uhr Ihre Fragen bei unserer Leser-

Telefonaktion: Unter Tel. 0 29 02 / 5 20 06 berät Sie Dipl.-Ing.

Architekt Johannes-Ulrich Blecke gerne firmen unabhängig,

wettbewerbsneutral und kostenfrei.

Johannes-Ulrich Blecke ist Architekt, Zimmermeister und geprüfter

Restaurator im Zimmererhandwerk. Außerdem ist er seit Jahren

Fachberater des INFORMATIONSDIENST HOLZ im Auftrag des

Holzabsatzfonds. Er freut sich auf Ihre Fragen zu Neubauten in

Holzbauweise, Innenausbau, Modernisierung von Altbauten mit

Holz, Wärmedämmung der Außenwände und Dachflächen, Holzschutz, Niedrigenergiehäusern,

Dauerhaftigkeit und Wert erhaltung von Holzhäusern und vielem mehr.

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Weitere Informationen zum Multitalent Holz unter: www.infoholz.de .

Zahlreiche Broschüren über das Bauen mit Holz und die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten des natürlichen Baustoffs stehen unter

www.natuerlichholz.infoholz.de innerhalb Deutschlands zur

kostenlosen Bestellung und zum Download zur Verfügung.

Haus+Hof|15


BAUEN & RENOVIEREN | KAMIN & KACHELOFEN

Kaminfeuer –

Entspannung pur

16|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Christof Koehler – fotolia.com (1)

Der Herbst ist da – draußen

wird es früher dunkel, das

Wetter ist ungemütlich,

manchmal sogar schon richtig

kalt. Dies ist die Jahreszeit, in

der sich bei so manchem der

Wunsch nach einem Kachelofen

oder Kamin regt. Denn

knackendes Feuer, gemütliche

Wärme und ein entspannender

Blick in die Flammen

sorgen für echtes Wohlgefühl.

Da kann das Wetter gar

nicht schlecht genug sein.

Doch die modernen Feuerwunder

können noch mehr:

Als Alternative oder Ergänzung

zur Heizung helfen sie

beim Sparen. Und weil es so

viele verschiedenene Modelle,

Formen und Bauweisen gibt,

passen sie in fast jedes Haus

und jede Wohnung.

Behagliches

Flammenspiel

Knackendes Holz, züngelnde Flammen und glühende Scheite versprechen Wärme und Entspannung für

Körper und Seele. Beim Beobachten des Feuers vergisst man sogar, den Fernseher einzuschalten und findet

herbstlichen Nebel oder Regenwetter romantisch statt deprimierend. Mußestunden vor einem Kamin oder

Kachelofen sind Auszeiten von der Alltagshektik und zaubern einen Hauch von Lagerfeuerflair ins eigene

Zuhause. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat Tipps für Bauherren und Eigenheimbesitzer zusammengestellt,

die ihr Haus mit einer modernen Feuerstelle verschönern wollen.

Den klassischen Rahmen für heimischen

Feuerzauber schafft ein

offener Kamin. Seine Heizwirkung

liegt aber nur bei zehn bis 30

Prozent, die übrige Wärme zieht

durch den Schornstein ab. Wird

er angeheizt, ist es wichtig, dass

immer ausreichend Frischluft ins

Zimmer gelangen kann. Energiebewusste

wählen einen Heizkamin

mit verschließbarem Feuerraum.

In ihm zieht die kühle Raumluft

zum Heizeinsatz, wärmt sich an

dessen Oberfläche auf und zirkuliert

zurück ins Zimmer. Der Heizkamin

nutzt so bis zu 70 Prozent

der Energie im Brennmaterial zum

Heizen, während die Glastür des

Einsatzes Flammengenuss wie bei

einem offenen Modell erlaubt.

Moderne Warmluft-Kachel öfen,

die Ofenbauer optisch ganz nach

den Wünschen der Eigentümer

gestalten, sorgen im Wohnbereich

ebenfalls rasch für behagliche

Wärme. Wie beim Heizkamin

wird auch hier die Raumluft im

Ofeninneren am Heizeinsatz erwärmt

und zieht durch Luftgitter

wieder zurück ins Zimmer. Über

Warmluftkanäle können auch

andere Räume und Etagen beheizt

werden. Die Kachelhülle strahlt

maximal 30 Prozent Wärme ab.

Der klassische Grund-Kachelofen

dagegen speichert die Heizwärme

aus Feuerraum und Abgaszügen

in seiner kompakten Masse aus

keramischem Material. Er braucht

etwa zwei Stunden Aufheizzeit und

gibt die Wärme über viele Stunden

ab. Auch mit Keramik verkleidete

Heizkamine speichern übrigens

einen Teil der erzeugten Wärme,

um sie über längere Zeit wieder

abzugeben.

Verglaste Alternativen

Große Glastüren oder -scheiben

machen viele aktuelle Kaminofenmodelle

zur gefragten Alternative

zum klassischen Kamin

oder Kachelofen. Darüber hinaus

sprechen Mobilität, der geringere

Platzbedarf und relativ günstige

Preise für die effektiven Einheizer.

Ihr vorgefertigter Feuerraum aus

Gusseisen oder Stahl ist innen mit

Schamottesteinen ausgekleidet.

Der Ofen erhitzt hauptsächlich

die Raumluft, wobei Wärme speichernde

Keramikkacheln, Natur-

oder Specksteinplatten den Anteil

sanfter Strahlungswärme noch erhöhen.

Modelle mit Wassertasche

können an den Heizwasserkreislauf

angeschlossen werden und so

einen Teil der erzeugten Wärme ins

Leitungsnetz übertragen.

Die moderne Feuerungstechnik

mit geregelter Luftführung, Heizgasumlenkung

und Nachverbrennung

garantiert eine hohe Energieausbeute,

einen schadstoffarmen

Abbrand und geringe Aschenrückstände

– beim Kaminofen ebenso

wie beim Heizkamin und beim

Kachelofen. Wird mit Holz gefeuert,

sollte dieses unbedingt naturbelassen

und trocken sein. Es ist

ratsam, Scheite zwei bis drei Jahre

luftig und regensicher abzulagern,

bis ihre Restfeuchte maximal 20

Prozent beträgt. Wem die Geduld

oder eine ausreichende Lagerfläche

fehlt, kann fertiges Stückholz

auch beim Händler kaufen.

Heizen mit Gas ist eine bequeme

Alternative. Es gibt spezielle

Heizeinsätze für offene und geschlossene

Kamine, Kachel- und

Kaminöfen. Das Feuer wird per

Knopfdruck entzündet, Holz nachlegen

und Asche entsorgen entfällt.

Die Heizleistung kann man inzwischen

sogar per Fernbedienung

regeln. Und mit einer Zeitschaltuhr

lässt sich das Flammenspiel

pünktlich zur Heimkehr starten.

Know-how vom

Schornsteinfeger

Jede Feuerstelle muss vom Schornsteinfeger

abgenommen werden.

Er sollte schon bei der Planung >

Haus+Hof|17


BAUEN & RENOVIEREN | KAMIN & KACHELOFEN

zugezogen werden, da er die Vorschriften

des Bundeslandes und

der Kommune kennt. Dazu gehören

Mindestabstände zu Wänden

und brennbaren Materialien oder

Auflagen, wie ein nicht feuerfester

Bodenbelag mit einer Platte zu

schützen ist. In vielen Städten

und Gemeinden gelten zudem

verschieden niedrige Grenzwerte

für in den Abgasen enthaltene

Schadstoffe.

Der Schornstein muss auch überprüft

werden: Sind Höhe und

Querschnitt für einen Anschluss

geeignet? Faustregel: Öfen oder

Kamine, die auch mit offener Tür

betrieben werden dürfen, brauchen

einen eigenen Abzug. Modelle, die

nur geschlossen einheizen, können

sich mit einem anderen Ofen einen

Schornstein teilen. In Niedrigenergiehäusern

reicht oft sogar allein

die Leistung eines Kamin- oder

Kachelofens, um das Gebäude zu

heizen. Ist eine geregelte Be- und

Entlüftung eingebaut, muss die

Feuerstelle raumluftunabhängig

arbeiten und eine selbstschließende

Tür haben. Öfen können auch

im Duett mit anderenEnergiequellen

Wärme

zum Heizen

und für das

Brauchwasser

liefern:

So erlaubt

ein Pufferspeicher

die

Kombination

mit Sonnenkollektoren,

die außerhalb

der

Heizperiode

für heißes

Wasser sorgen.

Schwäbisch

Hall

SELBSTBAUHAUS

Ein ideales Paar: Kachelofen und Solartechnik

Wer sein Haus umweltfreundlich

und mit regenerativen Energien

beheizen möchte, entscheidet

sich zunehmend für die Kombination

von Kachelofen und solarthermischer

Anlage. Denn beide

ergänzen sich vortrefflich.

Von März bis Oktober, wenn

überwiegend warmes Brauchwasser

benötigt wird, reicht die

Leistung der Sonnenkollektoren

in der Regel aus. Bei schlechtem

Wetter und in der kalten

Jahreszeit tritt der Kachelofen in

Aktion. Er liefert neben wohliger

Strahlungswärme die benötigte

Zusatzenergie für den gesamten

Wärmebedarf des Hauses. Die

Entscheidung pro Kachelofenheiztechnik

und Sonnen energie

fällt heute deshalb leichter, weil

es inzwischen intelligente Lösungen

gibt, die ein Höchstmaß an

Komfort bieten. Und obendrein

lässt diese Technik Bauherren

unabhängiger von den steigenden

Energiekosten werden.

Die Funktionsweise dieses Heizsystems

ist schnell erklärt:

Der Kachelofen

mit einem integriertenWasserwärmetauscher

gibt einen

definierten Teil seiner

Heizenergie an

das Heizsystem ab.

Der Energie eintrag

der Sonnenkollektoren

wird in einem

Speicher gesammelt.

Über diesen

Speicher oder direkt

vom Ofen werden

dann die Heizflächen

im Haus mit

Heiz energie und

die Zapfstellen

mit warmem

Brauchwasser

versorgt. Eine intelligente Abbrandsteuerung

des Ofens sorgt

für optimale Energieausnutzung

des Brennstoffs.

Was so einfach klingt, muss

natürlich gut geplant und gebaut

werden. Der Fachmann

für dieses zukunftsweisende

Heizkonzept ist der Ofen- und

Luftheizungsbauer. Dabei steht

der Kachelofen als Herzstück der

Anlage und Vorzeigeobjekt im

Mittelpunkt der Planung. Nach

den gestalterischen Wünschen

des Kunden plant und baut er den

Kachelofen maßgeschneidert. Ob

als Grund- oder Warmluftofen

konzipiert: Auf einen Kachelmantel

sollte keiner verzichten.

Denn die besondere Eigenschaft

der Ofenkachel besteht darin,

Wärme aufzunehmen, zu speichern

und allmählich wieder

abzugeben. Auch in Sachen

Design und Gestaltung sind

Ofenkacheln unschlagbar. Und

das alles mit einer absolut pflegeleichten

Oberfläche, die auch

nach Jahren in ihrem natürlichen

Glanz erstrahlt.

Adressen von qualifizierten Meisterbetrieben

des Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerks

erhalten Sie

über die AdK – Arbeitsgemeinschaft

der deutschen Kachelofenwirtschaft

e.V., Rathausallee 6, 53757

St. Augustin, Fax 02241/27342

oder im Internet unter www.

kachelofenwelt.de

18|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: AdK (1), Buderus (1), Jake Hellbach - fotolia.de (1)

Natürliche Wärme Kachelofen- und Kaminsysteme im Vergleich

Kachelofen, Kaminofen oder offener Kamin – das ist nicht nur Geschmackssache. Denn jeder hat seine besonderen Stärken. Möchten Sie

entspannt in die Flammen schauen? Oder kommt es Ihnen in erster Linie auf die Heizwirkung an? Haben Sie viel oder wenig Platz? Wollen

Sie neu bauen oder nachrüsten? All diese Überlegungen spielen bei der Entscheidung eine Rolle.

Kachelofensysteme

Kachelofenheizung

Die Kachelofenheizung ist das

Non-plus-Ultra für alle, die ganzjährig

auf regenerative Energieerzeugung

setzen. Stichwort Holz

und Sonne. Man nehme einen

Kachelofen mit Heizkessel, eine

Solaranlage und eine intelligente

Speichereinheit – und fertig ist die

Kachelofenheizung. Zum einen

versorgt der Kachelofen seine nähere

Umgebung mit wohltuender

Strahlungswärme, zum anderen

kann über den Wasserkessel

heißes Wasser in entfernte Räume

gebracht werden. Zweimal

Einheizen am Tag reicht – einmal

morgen, einmal abends. Und das

auch nur im Winter. Im Sommer

sorgt die Solaranlage für das

warme Wasser.

Grundofen (Speicherofen)

Er ist der Urtyp des Kachelofens.

Sein Name rührt daher, dass er

im wahrsten Sinne des Wortes

von Grund auf gebaut wird.

Auch heute noch und zwar ausschließlich

oder vorwiegend aus

keramischen Materialien. Und

er funktioniert bis heute nach

einem recht einfachen Schema:

Die Hitze aus dem gemauerten

Feuerraum wird in einem ausgeklügelten

System aus steigenden

und fallenden Kanälen (sogenannten

keramischen Zügen)

durch den gesamten Ofenkörper

bis hin zum Schornstein geführt.

Dabei wird sie möglichst lange im

Ofen gehalten, damit sie optimal

genutzt wird. Die Wärmeabgabe

erfolgt hierbei ausschließlich in

Form von langwelliger Strahlungswärme,

die wir als sehr

angenehm empfinden, da sie

der Sonnenwärme am nächsten

kommt. Der Grundofen benötigt

einige Zeit, um warm zu werden.

Dafür hält er die Wärme aber

um so länger über viele Stunden.

Außerdem zeichnet er sich durch

einen enorm hohen Wirkungsgrad

(80 bis 92 Prozent) aus.

Hypokaustenofen

Im Hypokaustenofen sind der

Feuerraum und die Nachheizfläche

von einer geschlossenen

Ummauerung umgeben. Die

Wärme zirkuliert innerhalb des

Ofens und wird über die Ummauerung

großflächig als milde

Strahlungswärme abgegeben.

Dieser Ofentyp eignet sich auch

für Wärmewände über zwei Geschosse

und das Temperieren von

Sitzbänken.

Warmluftofen

Er besteht aus einem umbauten

Heizeinsatz mit metallischer

Nachheizfläche. Die Raumluft

strömt am Heizeinsatz und der

Nachheizfläche entlang und wird

über Warmluftgitter und Schächte

wieder abgegeben. Die Heizleistung

ist direkt und schnell abrufbar.

Mit diesem Kachelofentyp

lassen sich problemlos mehrere

Räume oder sogar ganze Etagen

in Einfamilienhäusern beheizen.

Der Warmluftofen produziert zu

etwa 70 Prozent Konvektionswärme

(Warmluft) und zu etwa

30 Prozent Strahlungswärme. Die

Speicherfähigkeit ist allerdings

begrenzt.

Kaminsysteme

Offener Kamin

Er ist die älteste und ursprünglichste

Feuerstätte. Zumeist besteht er

aus einem nach vorn offenen

Feuerraum mit einer vorgesetzten

Fassade. Sein Wirkungsgrad

ist relativ gering. Außerdem >

Haus+Hof|19


BAUEN & RENOVIEREN | KAMIN & KACHELOFEN

stellt der offene Kamin besondere

Anforderungen an die Verbrennungsluftzufuhr

und benötigt

einen separaten Schornsteinzug.

Warmluftkamin

Der Warmluftkamin bietet einen

geschlossenen Feuerraum mit

Sichtscheibe und gibt den Großteil

seiner Wärme über Konvektion

(Warmluft) an den Raum

ab. Dadurch erreicht man eine

schnelle Erwärmung des Raumes.

Die Speicherfähigkeit des

Warmluftkamins ist allerdings

begrenzt.

Speicherkamin

Der Speicherkamin verbindet

sichtbares Feuererlebnis hinter einer

beweglichen Glasscheibe mit

nachhaltiger Wärmeabgabe. Die

Heizgase werden hier zusätzlich

durch ein keramisches Zugsystem

geführt. Dadurch erreicht man einen

sehr guten Wirkungsgrad und

länger anhaltende Wärme.

Roter Hahn eG –

Markengemeinschaft

für den handwerklichen

Kachelofenbau

www.der-rote-hahn.de

Ein moderner Kachelherd verbindet perfekt Nostalgie und Moderne. Wie einst in Großmutters Küche ist

der Herd Heizung, Koch- und Backstelle zugleich. Dass er nebenbei auch warmes Wasser bereitstellt, ist

dabei fast nicht der Rede wert. Dieser „moderne Alte“ lässt sich auch perfekt in eine moderne Einbauküche

integrieren. So ausgerüstet, gewinnt der Begriff Wohnküche wieder eine ganz neue Bedeutung. Wenn

aus dem Backrohr der verführerische Duft von frischem Brot strömt und im Herd das Feuer knistert, wird

Kochen und Backen zu einem Erlebnis der besonderen Art. Wie in einer Zeitmaschine bleiben Stress und

Hektik zurück. Ob allein, mit der Familie oder Freunden: In diesen Momenten hat man einfach mehr vom

Leben. Mit dem Kachelherd kann man aber nicht nur kochen und backen. Geschickt als Durchheizherd

geplant, versorgt er auch den Nachbarraum mit Wärme. Da dieser Raum oftmals die „Gute Stube“ ist,

kann man den Kachelherd gleich zweimal genießen. Beim Kochen, Backen und Speisen in der Küche

und zum gemütlichen Ausklang einer fröhlichen Runde in der „Guten Stube“. AdK

20|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: AdK (1), Buderus (1), RM (3)

Ofenschmiede Tiroke – hier finden Sie den Ofen, der zu Ihnen passt!

Sowohl, als auch – so geht es

auch. Aleksandra und Stefan Tiroke

arbeiten seit über einem Jahr

so in ihren Traumberufen, denn mit

der Eröffnung der Ofenschmiede

in Bochum-Wattenscheid erfüllten

sich die beiden ihren jeweiligen

Wunschberuf. „Sowohl“ bedeutet

in diesem Fall individuell geplante

Anlagen, zum Beispiel ein wassergeführter

Kachelofen, und hierfür

ist Stefan Tiroke zuständig. Der

Meister des Kachelofen- und Luftheizungsbau

absolviert gerade den

Ofensetzermeisterlehrgang und

wird im nächsten Jahr auch ausbilden

dürfen. Sämtliche Kamine und

Kachelöfen namhafter Hersteller

vertreibt Aleksandra Tiroke in der

Ofenschmiede, somit steht sie für

das „als auch“.

Langjährige Erfahrung haben

die Jungunternehmer durch die

Beschäftigung in verschiedenen

Kaminhäusern und auf Baumessen

gesammelt. Gerade die Messen

haben es beiden angetan, denn

neben dem Live-Erlebnis in der

eigenen Ofenschmiede sind die

Ausstellungen auf den Messen der

kürzeste Weg zum Kunden. Auch

in diesem Jahr präsentiert das

Ehepaar diverse Kaminöfen auf

verschiedenen Veranstaltungen.

In der Ofenschmiede können sich

Interessierte allerdings einen noch

detaillierteren Überblick verschaffen.

Die ausgestellten Öfen von

Olsberg, skantherm, Lotus, Rika,

Max Blank und Droof haben ihren

eigenen Charme und jeder spricht

sein Klientel an. So finden Sie den

Ofen, der zu Ihnen passt.

Neugierige können vorab schon

einmal einen Blick auf die Homepage

werfen, doch letztendlich geht

nichts über das Live-Erlebnis des

knisternden Feuers. „In den Jahren

im Vertrieb war es für mich das

Wichtigste auf die Kundenwünsche

und -bedürfnisse einzugehen, dies

steht auch jetzt im Mittelpunkt

unseres Handelns.“, erklärt Ge-

schäftsführer Stefan Tiroke.

Die spezielle Betreuung der Kunden

ist für das Kaminofenstudio

selbstverständlich. Dies drückt

sich durch die fachgerechte Dienstleistung,

exakte Ofenmontage und

nützliche Tipps, zum Beispiel zum

Anzünden, die allgemeine Handhabung,

sowie die dazugehörige Pflege

eines Kamin- bzw. Kachelofens

aus. Zudem gibt es Hilfestellung für

die Kunden, die ihren Kamin selbst

bauen (Kaminbausatz) oder die

derzeitigen Fördermöglichkeiten

bei hochwertigen Pelletkaminöfen

in Erfahrung bringen möchten.

Zum Service gehört auch eine

kompetente Beratung bei Ihnen zu

Hause. Damit ist allen Kaminliebhabern

klar, dass „so geht es auch“

gilt. Geöffnet ist die Ausstellung

werktags von 10 bis 18.30 Uhr,

Donnerstags sogar bis 20 Uhr.

Samstags können Sie die Atmosphäre

der Öfen von 10 bis 14 Uhr

auf sich wirken lassen. Jeden 1.

Sonntag im Monat ist Showtag von

14 bis 17 Uhr (keine Beratung,

kein Verkauf).

Über die vielfältigen Möglichkeiten

informiert die Ofenschmiede auch

auf der VEST-BAU in Reckling-

Viel mehr als wohlige Wärme und fesselndes Feuer

Wünsche, Geschmäcker und Ansprüche

ändern sich, und als

Unternehmen sollte man darauf

eingehen. Dies gelingt der Jupi Kamine

& Kachelofenbau GmbH seit

1978 eindrucksvoll. War es im letzten

Jahr der Umbau, der eine Vergrößerung

der Ausstellungsfläche

erwirkte, ist es in diesem Jahr die

Hinzunahme von solarunterstützten

Pelletöfen, denn neben dem

bekannten Wunsch nach Wärme

und Gemütlichkeit ist das Thema

Selbstversorgung im Energiebereich

brandaktuell. Jupi erfüllt damit alle

individuellen Wünsche im Bereich

Kamin und Kachelofen.

Durch die Erweiterung der Angebotspalette

geht das Team um

Geschäftsführerin Margitte Tiedjen

und Fachverkäufer Markus Hänsler

noch mehr auf sich ändernde

Kunden anliegen ein. Natürlich

sind die klassischen Kamine und

Kachelöfen namhafter Hersteller

immer noch das Kerngeschäft. Die

wohlige Wärme und das fesselnde

Feuer stehen hier im Vordergrund.

Im Trend liegen zudem Specksteinöfen,

hier arbeitet die Jupi

GmbH mit dem finnischen Spezi-

alisten Tulikivi Oyj zusammen. Die

Öfen sind seit dem vergangenen

Jahr ein fester Bestandteil der

Ausstellung. Großen Eindruck hinterlassen

zudem die Gaskamine,

die nicht nur durch ihre Optik,

sondern auch durch ihre Heiz- und

Brennqualität überzeugen. Die

Nutzung der Sonnenenergie und

die Effizienz moderner Pelletkessel

ermöglichen dem Interessenten

100-prozentige regenerative Energieabdeckung.

In diesem Segment

arbeiten die Essener mit den Spezialisten

der pro solar Energietechnik

GmbH zusammen.

Innovationen gegenüber aufgeschlossen

zu sein, aber Tugenden

wie Service, Beratung, Qualität

und Zuverlässigkeit beizubehalten,

das sind Merkmale der in Essen

Kray-Leithe ansässigen Firma.

„Wir übernehmen bei Bedarf sowohl

den Schornsteinbau als auch

die Schornsteinsanierung. Die

feuergerechte Beratung inklusive

Kontaktaufnahme zum Schornsteinfeger

sind natürlich ebenfalls

eine Selbstverständlichkeit für

uns“, betont Carsten Just, Ofenbaumeister

seit 19 Jahren. Auch wenn

Sie einen offenen Kamin mit einer

Heizkassette nachrüsten möchten

oder Ihr Haus mit pelletbetriebenen

Kachel öfen heizen möchten – ein

Anruf genügt. Wenn es um Feuer

geht ist die Jupi GmbH der richtige

Ansprechpartner.

hausen. Am 20. und 21. Oktober

2007 präsentiert sich das Unternehmen

im Festspielhaus. Dort

können Sie sich viele Modelle

unterschiedlicher Hersteller anschauen.

Ofenschmiede Tiroke

Hochstr. 62

44866 Bochum

Tel. 02327/545454

Fax 02327/545455

info@ofenschmiede-tiroke.de

www.ofenschmiede-tiroke.de

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Jupi Kamine & Kachelofenbau

Centrumstr. 36

45307 Essen

Tel. 0201/ 550006

Fax 0201/550400

info@jupi-gmbh.de

www.jupi-gmbh.de

Haus+Hof|21


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

STIEBEL ELTRON mit geballter Kompetenz

30 Jahre Wärmepumpen-Erfahrung

Seit über 30 Jahre hat STIE-

BEL ELTRON Wärmepumpen im

Programm und verfügt heute in

diesem Bereich europaweit über

eine der größten Produktpaletten.

Das umfangreiche Spektrum reicht

von Luft/Wasser-Wärmepumpen,

Sole/Wasser-Wärmepumpen, Wasser/Wasser-Wärmepumpen,Abluftwärmepumpen

und Lüftungs-

Wärmepumpen-Kombi-Geräten bis

zu Warmwasser-Wärmepumpen.

Nicht nur zum Heizen und zur

Warmwasserbereitung sind diese

Systeme gut, auch der umweltfreundliche

Kühlbetrieb macht die

Geräte für Bauherren und Modernisierer

immer interessanter.

Riesige Produktpalette

Vom Ein- über das Zwei- oder

Mehrfamilienhaus bis hin zu Großobjekten:

STIEBEL ELTRON hat

die richtigen Produkte – bis 400

Kilowatt Heizleistung. Damit Wärmepumpen-Anlagen

viele Jahre

störungsfrei arbeiten, bietet STIE-

BEL ELTRON funktional ausgereifte

Produkte auf höchstem Qualitätsniveau.

Auch die Erfahrung des Anbieters,

die Qualifikation des Kundendienstes,

die Unterstützung des

Fachhandwerkers bei der Planung

der Anlage und die Möglichkeit,

Wärmepumpe und Wärmequellenanlage

aus einer Hand zu beziehen,

sollten bei der Entscheidung eine

Rolle spielen.

Bohrung inklusive

Mit dem Unternehmen ‚Geowell’

hat STIEBEL ELTRON bereits

Anfang 2006 die idealen Voraussetzungen

für das fachgerechte

Sondenbohren geschaffen. Elf

hochmoderne, neue Bohrgeräte

stehen für den bundesweiten Einsatz

zur Verfügung, bis Ende des

Jahres kommen noch einmal fünf

Anlagen hinzu. STIEBEL ELTRON

und Geowell bieten die komplette

Wärmequellenerstellung aus einer

Hand zum Festpreis an.

Das Komplett-Leistungsangebot

reicht von dem Stellen des Wasserrechtsantrages

über Bohrungen

in allen Bodenformationen, das

Verpressen der Bohrungen mit optimiertem

Verfüllmaterial, das Erstellen

der Dokumentationsunterlagen

der Bohrung bis hin zur Anbindung

der Wärmepumpe an die Wärmequellenanlage.

Diese Anbindung

beinhaltet dabei die Verlegung der

horizontalen Anschlussleitungen,

eine Kernbohrung zur Durchführung

der Leitungen in das Haus, den

Anschluss der Rohrleitungen an die

Wärmepumpe und die diffusionsdichte

Wärmedämmung aller Zuleitungen

von der Wärmequelle im

Aufstellungsraum der Wärmepumpe.

Schließlich werden Wärmequellenanlage

und Wärmepumpe mit

dem Wärmeträgermedium befüllt.

Dadurch, dass STIEBEL ELTRON

all diese Leistungen aus einer Hand

erbringen, bleiben Bauherren und

Fachhandwerker zeitraubende und

komplizierte Diskussionen mit verschiedenen

Gewerken erspart.

Planung und Beratung

Unterstützung bietet STIEBEL

ELTRON auch bei der Planung.

Erste Anfragen bearbeiten die geschulten

Mitarbeiter jeweils in den

Vertriebszentren vor Ort. Unterstützung

erfahren unsere Fachberater

vor Ort durch die Planungsabteilung

am Stammsitz des Unternehmens

in Holzminden. 20 Ingenieure erstellen

hier Tag für Tag die verschiedensten

Planungen wie Heiz- oder

Kühllastberechnungen, Nachweis

nach Energieeinsparverordnung,

Anlagenplanungen für Heizungswärmepumpen,

kontrollierte Wohnungslüftungsanlagen,

thermische

Solaranlagen oder Klimasysteme.

Besonders interessant: Es werden

auch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen

mit Energiekostenprognosen

erstellt, so dass der Kunde auf einen

Blick die Vorteile der jeweiligen

Systemlösung erkennt.

Mehr als 2.500 Planungen werden

pro Jahr in der STIEBEL-ELTRON-

Planungsabteilung erstellt. Vom

Zeitpunkt der Anfrage an sind erste

Infos bereits nach wenigen Tagen

beim Kunden, eine komplette Aufstellung

inklusive Rechengrundlagen

und -ergebnissen, Materialliste,

Grundriss- und 3D-Zeichnungen

dauert maximal zwei bis drei Wochen.

Die Vorteile einer Planung

durch die Experten liegen auf der

Hand: Geboten wird eine komplette

Rundum-Betreuung, optimale Auslegung

und Auswahl des Systems

und der dazugehörigen Komponenten,

bestmögliche Auswahl der

Einzelteile aus der umfangreichen

Produktpalette. Fazit: Eine gute,

sorgfältige und kompetente Planung

unter Berücksichtigung jahrelanger

Erfahrung ist der Garant für Betriebssicherheit

und Effizienz bei

haustechnischen Anlagen.

22|Haus+Hof www.ruhrradar.de

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STIEBEL ELTRON bietet Komplettpakete: Eine von elf Geowell-

Bohranlagen im Einsatz für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe von

STIEBEL ELTRON

Schulung der Fachpartner

Größten Wert legt STIEBEL ELTRON

auf die aktive Unterstützung seiner

Partner mit umfangreichen

Schulungsangeboten. Über 20

Referenten bieten mit fast 50 unterschiedlichen

Seminaren alles, was

man in Theorie und Praxis wissen

muss. Produktbegleitend steht

Handel, Handwerk und Planern das

Schulungszentrum in Holzminden

zur Verfügung. Allein im letzten Jahr

nutzten über 20.000 Teilnehmer

dessen breite Angebotspalette. In

sieben Vertriebszentren in Deutschland

wird darüber hinaus in Permanent-Ausstellungen

– oftmals mit

Systemen in Funktion – das gesamte

Produktspektrum präsentiert.

Kundendienst

Wie das Schulungs- und Informationswesen

hat STIEBEL ELTRON

auch den Bereich der Kundendienst-Organisation

auf die Belange

der Kunden abgestimmt. Es war

das Bestreben, den Kundendienst

mit und für den Fachhandwerker

durchzuführen. Über 120 Techniker

– davon mehr als 100 mit Kälte-

Knowhow – stehen permanent zur

Verfügung. Ein starker Werkskundendienst

bietet insbesondere in

der Systemtechnik dem Handwerker

auch für die weitere Vermarktung

notwendige Sicherheit – beispielsweise

durch Unterstützung bei der

Erst-Inbetriebnahme, bei Wartung

und Reparatur. Weitere Leistungsmerkmale

des Werkskundendienstes

sind unter anderem ein 24-

Stunden-Ersatzteil-Schnelldienst,

der Ganz-Jahres-Notdienst und

die Erreichbarkeit rund um die Uhr

– also auch an Wochenenden und

Feiertagen. Bei einem eventuellen

Heizungs-Ausfall kommt Hilfe noch

am gleichen Tag.

Mehr Infos unter

www.stiebel-eltron.de

Fotos: Stiebel Eltron (1), markilux (2)

Der richtige Sonnenschutz ist das A und O

Wohlfühlklima im Wintergarten

Licht, Sonne und Wärme – eine

Oase für Pflanzen und ein Ort, an

dem zu jeder Jahreszeit das Gefühl

aufkommt, im Freien zu sein. All

das vermittelt die luftig helle Glaskonstruktion

eines Wintergartens.

Was einst exotischen Pflanzen

aus fremden Ländern ein neues

Zuhause bieten sollte, entwickelte

sich im Laufe der Zeit zu

einem Wohnraum im Grünen.

Modern ste Technik und architektonische

Formenvielfalt haben

den Wintergarten in Deutschland

daher immer populärer werden

lassen.

Vor Überhitzung schützen

Die Sache hat allerdings einen

Haken: Ein nach Süden ausgerichteter

Wintergarten heizt sich

bei Sonnenschein auch dann unangenehm

auf, wenn es draußen

kalt ist. Und im Sommer ist die

Hitze selbst mit einer Klimaanlage

kaum zu bändigen. Schnell

können die Temperaturen unter

Glas dann über 50 Grad Celsius

ansteigen.

Damit der Aufenthalt für Mensch

und Pflanze angenehm bleibt, ist

also ein guter Sonnenschutz notwendig

und zwar am besten auf

dem Glasdach. Denn ansonsten

Optimales Licht für Ihr Hobby

– auch dafür sorgen die Wintergartenmarkisen

von markilux.

Für große Glasflächen ist die markilux - 8000 besonders geeignet.

wäre die Wärme schon im Gebäude,

wo man sie ja gerade

nicht haben will. Wer also die

Vorzüge eines Wintergartens genießen

möchte, der sollte gleich

an die richtige Beschattung

denken.

Passender Sonnenschutz

Ob groß, ob klein – ob einfaches

Pultdach oder abgeschrägte

Dachform – markilux bietet für

jeden Typ mit seinem Sortiment

an Wintergartenmarkisen die

passende Lösung.

So kennt die markilux - 8000

praktisch keine Grenzen, wenn

es darum geht, große Flächen vor

Sonneneinstrahlung zu schützen.

Bis zu 35 Quadratmeter lassen

sich über eine Einzelanlage

beschatten. Bei noch größeren

Flächen werden mehrere Anlagen

gekoppelt. Die Markise ist

serienmäßig mit Elektromotor

ausgestattet. Für besonders hohe

Tuchspannung sorgen zudem

zwei leistungsfähige Gasdruckfedern.

Eng mit diesem Modell verwandt,

ist die markilux - 8500. Bei ihr

ist das Schienensystem nicht wie

herkömmlich außen angebracht,

sondern wird für jede Markise

passgenau auf einen festen

Punkt nach innen versetzt. Das

Tuch läuft dabei frei über den

Schienen. So sind seitlich abgeschrägte

Dachflächen mit einem

Tuchüberstand von gut einem

Meter vor der Sonne geschützt.

Auch die Kombination mit einer

Vertikalmarkise ist möglich. Der

gewünschte Einfall von Sonnenlicht

ist damit ganz individuell

steuerbar. Bei kleinen Glasflächen

bis zu 12 Quadratmetern

bietet die markilux - 880 den

passenden Blend- und Wärmeschutz.

Sie ist die grazile Variante

unter den Wintergartenmarkisen

und wird serienmäßig mit einer

Handkurbel geliefert.

Praktisch und komfortabel

Alle Markisentypen lassen sich

für besonderen Komfort zusätzlich

mit einer markilux Funk-

Fernbedienung und einer intelligenten

Wetterautomatik,

den so genannten Sonnen- und

Windwächtern, ausstatten. Eine

Sensorsteuerung sorgt dafür, dass

die Markise je nach Sonnenstand

und Windverhältnissen automatisch

ein- und ausfährt.

Markisentuch mit Durchblick

Das passende Markisensystem,

eine bedienfreundliche Technik,

all das sind wichtige Voraussetzungen

für ein angenehmes

Wohngefühl im Wintergarten.

Entscheidend ist aber vor allem

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die Wahl des richtigen Sonnenschutzstoffs.

Früher nahm man

die gleichen Tücher, wie für

Terrassen- und Balkonmarkisen.

Der Blick nach draußen blieb hier

allerdings versperrt.

In einem Wintergarten möchte

man jedoch das Gefühl haben,

im Freien zu sein. Deshalb setzten

sich zunehmend Gewebe

durch, die Sonnenschutz und

Transparenz vereinen. Hierzu

zählt auch transolair, ein innovatives

Gewebe aus Polyacryl.

Eine spezielle Lochtechnik macht

den Stoff licht-, wind und wasserdurchlässig.

Aber auch andere Tücher aus der

markilux-Kollektion stehen bei

der Ausstattung einer Wintergartenmarkise

ganz nach Wunsch

zur Wahl. Bedenken sollte man

auf jeden Fall, dass sehr helle

Tücher, vor allem bei großen

Glasflächen, keinen guten Blendschutz

bieten. Zu empfehlen sind

daher eher dunkle Grautöne, die

gleichzeitig auch mehr Wärme

abblocken.

Weitere Informationen unter:

www.markilux.com

Haus+Hof|23


BAUEN & RENOVIEREN | WINTERGARTEN

Dem

Himmel

so nah...

24|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Sunshine Wintergärten (1)

Wer einen Wintergarten

anbaut, gewinnt viel – zum

Beispiel einen zusätzlichen

Raum im Haus. Und was für

einen: In diesem „Zimmer aus

Glas“ lebt es sich schließlich

fast wie unter freiem Himmel.

Vor allem, wenn es draußen

herbstlich wird und Terrasse

und Garten langsam in den

Winterschlaf versinken, avanciert

der Wintergarten schnell

zum neuen Lieblingsplatz.

Damit Sie sowohl im Winter

als auch im Sommer Spaß daran

haben, sollten bereits bei

der Planung einige grundlegende

Dinge bedacht werden

– vom günstigen Standort über

die richtige Beleuchtung bis

hin zur Beschattung für heiße

und Heizung für kalte Tage.

Am besten, Sie lassen sich

fachkundig beraten.

Wie ein Wohnzimmer

im Grünen

Ein moderner Wintergarten verbindet den Wunsch nach komfortablem Wohnen, Ästhetik und einem Leben

in der Natur. Denn nur durch Glas von der grünen Natur getrennt, ist es in einem Wintergarten möglich, sich

sowohl in den eigenen vier Wänden und gleichzeitig mitten im Grünen aufzuhalten. Schon entsteht in einem

lichtdurchfluteten Raum eine neue Lebensqualität, die es erlaubt, in allen vier Jahreszeiten intensiv den

Wechsel der Farben und der Atmosphäre zu erleben. Die Großzügigkeit eines Wintergartens, die Helligkeit

und eine optimale Nutzung der natürlichen Energien schaffen mehr Raum für Freizeit und Wohnen.

Für jedes Haus und jeden Geschmack

gibt es das passende

Wintergartensystem, das den individuellen

Charakter Ihres Hau ses

unterstreicht und neben der Wohnqualität

auch seinen Wert steigert.

Bevor Sie die Vorzüge Ihres eigenen

Wintergartens genießen und

sich in ihm entspannen können,

bedarf es einiger Vorarbeit.

Ein Wintergarten muss sorgfältig

geplant werden, damit er später

Ihren Vorstellungen entspricht.

Ihre Vorstellung muss sich aber

auch an dem orientieren, was ein

Wintergarten überhaupt leisten

kann, sonst sind Frust und Ärger

vorprogrammiert. Gehen Sie mit

einer möglichst vollständigen Liste

Ihrer Vorstellungen und Wünsche

bezüglich der Gestaltung und

geplanten Nutzung Ihres Wintergartens

zum Fachbetrieb. Dort

werden die einzelnen Punkte wie

Standort, Nutzung, Glasart, Belüftung,

Beschattung, Heizung und

Beleuchtung mit Ihnen besprochen.

Diese Detailpunkte tragen in

ihrem Zusammenspiel wesentlich

dazu bei, dass Ihr Wintergarten

später auch Ihren Vorstellungen

entspricht.

Ein guter Fachbetrieb erläutert

Ihnen, wo Ihre Vorstellungen und

Anforderungen die Möglichkeiten

eines Wintergartens überfordern.

Sie erhalten Gelegenheit, sich

umfassend zu informieren und

es wird mit Ihnen ein passendes

Wintergartenkonzept erarbeitet.

Bei einem Wohn-Wintergarten, der

ganzjährig genutzt werden soll,

müssen bestimmte Anforderungen

erfüllt werden, die letztendlich

auch den Preis beeinflussen.

Baurecht

Wintergärten sind in den meisten

Bundesländern einreichungspflichtig,

das heißt dass die Bauämter

nach den von Ihnen einzureichenden

Bauunterlagen entscheiden,

ob eine Baugenehmigung nach

dem vereinfachten Verfahren

notwendig ist oder nicht (Genehmigungsfreistellung).

Bevor Sie

Ihren Wintergarten detailliert planen,

sollten Sie also die folgenden

Fragen klären:

• Wieviel Fläche darf auf Ihrem

Grundstück noch bebaut werden?

• Sind Bauformen vorgeschrieben,

welche?

• Welche Grenzabstände sind

einzuhalten?

• Welche Baufluchtlinien sind

einzuhalten?

Eine zuverlässige Antwort auf

diese Fragen gibt auf jeden Fall

eine unverbindliche Bauanfrage,

die auch gleich klärt, ob und

unter welchen Auflagen eine

Baugenehmigung erteilt wird.

Wintergärten sind nach der jeweiligen

Landesbauordnung in den

meisten Ländern Vorlagepflichtig.

Die Bauämter können allerdings

auch in den meisten Ländern auf

die Baugenehmigung verzichten,

wenn die Bedingungen dafür vorliegen.

Dann sind Sie allerdings für

die Einhaltung der bauordnungsrechtlichen

Rahmenbedingungen

verantwortlich. Eine zuverlässige

Antwort auf diese Fragen gibt auf

jeden Fall eine unverbindliche

Bauanfrage, die auch gleich klärt,

ob und unter welchen Auflagen

eine Baugenehmigung erteilt

wird.

Standorte

Klima und Atmosphäre im Wintergarten

werden im wesentlichen

von Licht und Wärme geprägt.

Deren Intensität wiederum hängt

von der Himmelsrichtung ab, nach

der der Wintergarten ausgerichtet

ist. Natürlich wird die Ausrichtung

in erster Linie von Ihrem Haus

bestimmt, aber wer zwischen

Möglichkeiten entscheiden kann,

orientiert sich auch an der geplanten

Nutzung. >

Wir machen Sie bekannt!

Haus+Hof|25


BAUEN & RENOVIEREN | WINTERGARTEN

Nordrichtung

Ein nordorientierter Wintergarten

fängt im Sommer die ersten und

letzten Sonnenstrahlen des Tages

ein, wird aber meistens tagsüber

durch das Haus abgeschattet und

ist daher ein relativ kühler, erholsamer

Platz. Wird der Wintergarten

jedoch ganzjährig genutzt, so

muss er im Winter geheizt werden,

da er von der tiefstehenden Sonne

nicht erreicht wird.

Ostrichtung

Ein ostorientierter Wintergarten

wird von der Morgensonne und

dem ersten Teil der Mittagssonne

erwärmt, dann aber durch den

Schatten des Hauses vor allzu

großer Hitze bewahrt. Er ist daher

ein idealer Frühstücksplatz.

Südrichtung

Der südorientierte Wintergarten

hat über das Jahr durch Sonneneinstrahlung

zwar den höchsten

Wärmegewinn, muss aber im

Sommer gegen allzu hohe Temperaturen

durch Beschattung und

Belüftung geschützt werden.

Westrichtung

Ein westorientierter Wintergarten

wird von der späten Mittags- und

Abendsonne aufgewärmt und geht

mit der gespeicherten Wärme in

die Nacht. Dafür ist er am Morgen

kühler.

Material

Für Ihre Wintergartenkonstruktion

kommen nur Materialien in Frage,

die den hohen Anforderungen an

Wertbeständigkeit und Pflegeleichtigkeit

genügen.

Verglasung

Der Wintergarten lebt vom Glas.

Erst die Verglasung schafft dieses

unnachahmliche Gefühl, draußen

und doch geschützt zu sitzen.

Sie hat aber auch einen ganz

wesentlichen Einfluss darauf, ob

ein Wintergarten „funktioniert”.

Aufgrund des hohen Glasanteils

und der relativ geringen Baumasse

sind Wintergärten thermisch labil,

das heißt, sie werden schnell

warm, kühlen aber auch schnell

wieder aus. Wie schnell beides vor

sich geht, hängt vom g-Wert und

U-Wert der Verglasung ab.

g-Wert und U-Wert

Der g-Wert zeigt an, wie viel Prozent

der Sonnenenergie, die auf

den Wintergarten trifft, das Glas

passieren kann. Er steht also für

den solaren Energiegewinn des

Wintergartens.

Der U-Wert steht für den Energieverlust

des Wintergartens, insbesondere

den Heizenergieverlust

im Winter durch die Außenhülle,

die ja im wesentlichen vom Glas

gebildet wird.

Da zwischen Sommer und Winter

große Unterschiede in Sonnenstand

und Sonnenscheindauer

bestehen, kommen dem g-Wert

und dem U-Wert je nach Jahreszeit

unterschiedliche Bedeutungen

zu.Ein hoher g-Wert bedeutet

immer hohen solaren Energiegewinn,

was im Winter sicherlich

erwünscht ist, um die Heizkosten

niedrig zu halten, im Sommer

aber zu zusätzlichen Maßnahmen

bei Sonnenschutz und Belüftung

zwingt. Ein niedriger U-Wert bedeutet

gute Isolation und damit

geringen Wärmeverlust.

Neben der Wärmedämmung

kann die Verglasung noch weitere

Funktionen übernehmen, z. B.

als Sonnenschutzglas. Ein weiterer

Diskussionspunkt kann die

UV-Durchlässigkeit bzw. die UV-

Undurchlässigkeit der Verglasung

sein. Wie aus der vorangegangenen

Argumentation ersichtlich, ist

die richtige Wahl der Verglasung

für ein gutes Raumklima im Wintergarten

unerlässlich.

Lüftung

Zusammen mit der Verglasung und

der Beschattung sorgen Be- und

Entlüftung eines Wintergartens

für ein angenehmes Raumklima.

Unterschieden wird zwischen:

• natürlicher Lüftung: Erwärmte

Luft steigt nach oben und kann

über Dach- oder Seitenfenster

abgeführt werden. Diese Lüftungs-

art arbeitet geräuschlos und ohne

Energieaufwand.

• motorischer Lüftung: Über

Zuluftöffnungen wird mittels Walzen-

bzw. Radiallüfter der Luftaustausch

ausgeführt. Diese Art der

Lüftung benötigt keine geöffneten

Flügel und schafft somit bei Abwesenheit

keinen erleichterten

Zugang für Unbefugte.

Auch Kombinationen zwischen

natürlicher und motorischer Lüftung

können sinnvoll sein.

26|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Schueco (2), Verband Wohn-Wintergärten e.V. (1)

Beschattung

Um eine wirkungsvolle Beschattung

bei reichlicher Sonneneinstrahlung

zu gewährleisten, sind

drei Arten von Beschattung in

Erwägung zu ziehen:

• natürliche Beschattung (Bäume,

Sträucher, Gebäude)

• innenliegende Beschattung

(in nerhalb des Wintergartens angebrachte

Beschattung):

In Verbindung mit effektiven Lüftungselementen

werden gute Ergebnisse

erzielt. Auf elektronische

Steuerungen, sowie Sensoren, wie

Wind- und Regenwächter, kann

verzichtet werden. Auch bei Windeinwirkung

auf den Wintergarten

kann diese Beschattungsart genutzt

werden.

• außenliegende Beschattung

(außerhalb des Wintergartens angebrachte

Beschattung): Sonneneinstrahlung,

welche nicht in den

Wintergarten gelangt, muss

nicht wieder abgeführt werden. In

jedem Falle sollte diese Schattierung

aber mit einem Steuergerät

ausgestattet sein, damit der Wintergarten

sich selbst überlassen

werden kann und nicht ständiger

Aufsicht bedarf.

Während Bäume, Hecken oder

Sträucher für eine natürliche Beschattung

vorhanden sein müssen,

können Innen- und Au ßenschattierung

nachträglich montiert

werden.

Beheizung

Ein Wintergarten, welcher ganzjährig

genutzt werden soll, muss

beheizbar sein. Durch den oft bedeckten

Himmel in der Winterzeit

reicht der Energieeinfall tagsüber

nicht aus, um den Wintergarten

frostfrei zu halten. Es ist daher bei

der Planung auch die Heizung zu

berücksichtigen. Bei Wohn-Wintergärten

ist eine fachmännische Berechnung

der Heizleistung gemäß

den Forderungen an „Gebäude

mit normalen Innentemperaturen”

erforderlich.

Fußbodenaufbau

Bei der Planung der baulichen

Maßnahmen sollte dem Bodenaufbau

besondere Aufmerksamkeit

geschenkt werden. Der Fußboden

ist mit einer Folie oder Schweißbahn

gegen aufsteigende Feuchtigkeit

zu isolieren. Ebenfalls

muss auf eine ausreichende Wärmedämmung

geachtet werden.

Der Fußbodenaufbau bei Wohn-

Wintergärten ist entsprechend

der Energie-Einsparverordnung

EnEV zu dämmen. Besprechen

Sie mit dem Fachbetrieb auch den

Anschluss an das Kernhaus.

Das Thema „Wintergarten-Planung

und Ausführung” ist so umfangreich,

dass hier nur die wichtigsten

Punkte angesprochen werden konnten.

Für die detaillierte Planung der

Vorstellungen und Wünsche von

Interessenten stehen das aktuelle

Journal „Ratgeber Wohn-Wintergarten“

sowie die Fachbetriebe,

insbesondere die Mitgliedsbetriebe

des Fachverbandes Wohn-Wintergarten

e.V., gerne zur Verfügung.

Mehr Infos:

www.wohn-wintergarten.de

Ein Wintergarten als Kapitalanlage

Die Notwendigkeit größerer Eigeninitiative

bei der Sicherung

des Lebensstandards im Alter ist

heutzutage in aller Munde und

aus kaum einer Diskussion um die

Zukunft der Renten wegzudenken.

Aber welche ist die beste Strategie

des Vermögensaufbaus und der

Vermögenssicherung? Der Anleger

ist oftmals ratlos schwankenden

Aktienkursen, Zinsabschlagssteuer

oder einer möglichen Besteuerung

von Lebensversicherungen ausgesetzt.

In diesem Zusammenhang ist die

Sicherung des Lebensstandards

im Alter durch die Aufwertung der

eigenen Immobilie wieder stärker

in das Bewusstsein von Hauseigentümern

gerufen worden, zumal

eine Wertsteigerung des eigenen

Heims mit einer Erhöhung der

Lebensqualität verknüpft werden

kann. Ein Wintergarten ist für eine

solche Wertsteigerung geradezu

prädestiniert.

Von den Kosten her in überschaubarem

Rahmen kann damit der

vorhandene Wohnraum um einen

ganzjährig nutzbaren „Sonnenplatz“

erweitert und „veredelt“

werden. Besonders in der kalten

Jahreszeit oder während der Übergangszeiten

holt man so ein naturnahes

Lebensgefühl ins Haus.

Ein von einem Fachbetrieb entworfener

und gebauter Wohn-

Wintergarten erhöht den Wert

einer Immobilie auf Dauer. Freilich

muss dieser Wohn-Wintergarten

den Anforderungen an eine moderne

Architektur gerecht werden,

wenn er ganzjährig komfortabel

genutzt werden soll. Eine isolierte

Bodenplatte und Einrichtungen

zur Beschattung und Belüftung

sind ein Muss wie auch eine

ausgereifte Konstruktion aus zum

Beispiel Aluminiumprofilen oder

Holz. Auch noch nach vielen Jahren

wird man den Wohnkomfort

eines fachgerecht hergestellten

Wintergartens genießen können.

Beabsichtigt man später, die eigene

Immobilie zu verkaufen oder zu

vermieten, ist ein Wohn-Wintergarten

immer ein schlagkräftiges

Plus, dass diesen Wohnraum aus

der Menge unzähliger Angebote

positiv hervortreten lässt.

Fachverband Wohn-

Wintergarten e.V.

Haus+Hof|27


BAUEN & RENOVIEREN | WINTERGARTEN

Wintergärten erfreuen sich immer

größerer Beliebtheit. Wenn der

Sommer mal wieder nicht gehalten

hat, was er versprochen hatte,

und die kalte Jahreszeit beginnt,

schätzen sich Besitzer dieser

transparenten Wohnräume besonders

glücklich. In dem Glasanbau

lassen sich die Wetterkapriolen

nicht nur besser ertragen, sondern

auch sehr gut beobachten. Bei der

Planung eines Wintergartens sollte

man vorausschauend vorgehen.

Das gilt auch für das Glas. Wer

Scheiben wählt, die sich aktiv

reinigen, für den bleibt die Freude

am Wintergarten ebenso ungetrübt

wie die Aussicht.

Glas macht einen Wintergarten erst

so richtig wohnlich: Licht durchflutet

den Raum und der Blick kann

frei nach draußen schweifen. Das

Problem ist nur: Die Scheiben müssen

auch gereinigt werden. Nach

jedem Regen bleiben Schmutzpartikel

auf dem Glas zurück, die

die Sicht ins Freie stören. Die

Glasindustrie hat darauf reagiert

und Produkte mit einer speziellen

Beschichtung entwickelt. Dank dieser

Beschichtung, die ein Fensterleben

lang hält, reinigt sich das Glas

aktiv. Bei diesen „aktiven“ Gläsern

sorgt eine hauchdünne Titandioxid-Schicht

auf der Außenseite

dafür, dass sich unter Einfluss des

Tageslichts organischer Schmutz

löst, bevor der nächste Regen

ihn einfach abspült. Die Vorteile

liegen auf der Hand: Die Scheiben

müssen deutlich seltener geputzt

werden und umweltschädliche

Reinigungsmittel sind überhaupt

nicht nötig.

Gefahrenquellen vermeiden

Neben Zeit- und Kostenvorteilen

hilft das sich aktiv reinigende

Glas darüber hinaus, Unfälle im

Haushalt zu vermeiden. Gefähr-

lich wird es nämlich immer dann,

wenn schwer zugängliche Bereiche

gereinigt werden müssen. Bei

Wintergärten ist dies vor allem die

Dachverglasung, deren Außenseite

sich meist nur mit einem riskanten

Balanceakt erreichen lässt. Mit

Gläsern, die sich aktiv reinigen,

wird der Gang auf das Dach seltener

notwendig und die Gefahr

abzustürzen, kann entsprechend

deutlich reduziert werden.

Das Schönste an einem Wintergarten

ist die freie Sicht nach draußen.

Bei Regen wird die Sicht allerdings

stark beeinträchtigt, wenn sich

Tropfen auf der Scheibe bilden,

Saubere Aussichten

im Glashaus

die in einzelnen Bahnen am Glas

herunterfließen. Mit „aktiven“

Verglasungen hingegen bleibt die

Durchsicht erhalten. Aufgrund

der Beschichtung verteilt sich das

Wasser über die gesamte Fläche

des Glases, bildet einen gleichmäßigen

Film, der die Durchsicht nicht

wesentlich beeinträchtigt, und fließt

ab, ohne Schmutzrückstände zu

hinterlassen.

Kombinationen sind möglich

Gläser, die sich aktiv reinigen,

sind problemlos auch mit weiteren

Funktionen wie Sonnenschutz

oder Wärmedämmung erhältlich.

Die richtigen Funktionsgläser helfen

zusammen mit den anderen

Klima regelnden Vorkehrungen

wie Belüftung und Beschattung,

die Temperatur im Wohnraum

angenehm zu halten. Welche Kombination

für welchen Wintergarten

am besten geeignet ist, erfährt man

im Fachhandel. Die Funktionsgläser

lassen sich ebenso leicht einbauen,

wie herkömmliche Scheiben – und

das in jeder Größe und Form. Dabei

spielt es keine Rolle, ob die Rahmenkonstruktion

aus Kunststoff,

Aluminium, Holz oder einer Aluminium-Holz-Kombination

besteht.

Verband Wohn-Wintergarten e.V.

28|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Sunshine Wintergärten (1), Siebel Eltron (2)

Heizkosten halbieren, Klimaschutz praktizieren, 300 Euro einstecken:

Zusätzlicher Umweltbonus beim Wärmepumpenkauf

Die coole Kombination – Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen:

Bei STIEBEL ELTRON lautet das Motto jetzt ‘Heizung, Kühlung und

Warmwasser mit nur einem Gerät’ – mit der neuen Wärmepumpe

WPC cool

Eine Renovierung steht an? Der Heizkessel muss raus? Die Haustechnik

ist veraltet? Unabhängig werden von Öl und Gas, das wäre

was! Kein Problem – die Wärmepumpe hat sich vom Geheimtipp zum

Problemlöser entwickelt. STIEBEL ELTRON hat für jede Anfrage das

richtige System.

Aus der riesigen Produktpalette

sucht man zusammen mit dem

bestens geschulten Fachpartner

die passende Anlage heraus und

bekommt ein Komplettangebot

für seinen Neubau oder den

Austausch der alten Heizung

gegen die alternative Lösung, die

auf Umweltenergie setzt. Und

das schönste: Wer sich jetzt für

eine Wärmepumpe von STIEBEL

ELTRON entscheidet, erhält bares

Geld zurück – nämlich 300 Euro

Umweltbonus!

Im Neubaubereich ist die Wärmepumpe

als umweltfreundliche

Heizung genauso aktuell wie bei

der Sanierung – alte Öl- oder

Gasheizung raus, Wärmepumpe

rein – so einfach lassen sich etwa

50 Prozent der monatlichen Heizkosten

sparen. Denn die Wärmepumpe

nutzt die Umweltenergie,

die im Erdreich, dem Grundwasser

oder der Luft steckt. Wie ein

umgekehrter Kühlschrank saugt

sie die Energie aus der ‚warmen’

Umgebung und nutzt diese zur

Heizungs- und Warmwasserbe-

ANZEIGE

reitung. Praktisch: ein Schornstein

wird nicht mehr benötigt. Denn

verbrannt wird ja nichts mehr.

Das freut auch die Umwelt: 2,5

Tonnen schädliches Kohlendioxid,

das vergleichbare fossile Brenner

in die Luft gepustet hätten, werden

pro Jahr eingespart.

Wie man genau an die 300 Euro

kommt, einfach mehr Infos über

Erneuerbare Energien – das erfährt

man hier:

www.stiebel-eltron.de

Haus+Hof|29


BAUEN & RENOVIEREN | TECHNIK IM HAUS

Das

intelligente

Haus

30|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: www.gira.de (1)

Auf den ersten Blick fühlt

man sich wie auf dem Raumschiff

Enterprise: Eine leichte

Berührung auf dem handlichen

Bildschirm, und im

ganzen Haus geht das Licht

an. Wahlweise schaltet sich

auch der Backofen selbst aus,

wenn der Braten anzubrennen

droht, oder die Markise

fährt ein, weil kräftiger Wind

aufkommt. Klingt nach Zukunftsmusik?

Ist aber schon

längst Wirklichkeit. KNX/EIB

lautet das Zauberwort. Es

bezeichnet den ersten offenen

Welt standard für Haus- und

Gebäude automation. Dabei

ist die neue Technik viel mehr

als Spielerei: Sie macht das

Leben sicherer, hilft beim

Energie sparen und kann

auch Senioren länger ein

selbstständiges Leben in den

eigenen vier Wänden ermöglichen.

Wohnen in der Welt

morgen

von

Wer wissen will, wie wir morgen wohnen werden, muss nicht unbedingt einen Zukunftsforscher befragen.

Präzisere Auskunft gibt es beim Elektromeister vor Ort. Denn der hat die intelligente Gebäudetechnik für unsere

Wohn-Zukunft schon heute im Angebot – für jeden interessierten und aufgeschlossenen Bauherren.

Die moderne Elektroinstallationstechnik

macht das Wohnen

bequemer, sicherer – und billiger,

denn sie hilft, Energie einzusparen.

Voraussetzung dafür ist, dass sich

der Bauherr schon bei der Planung

für eine sogenannte KNX/EIB-Installation

entscheidet. Zunächst ist

das lediglich ein Kabel – bekannt

als Busleitung –, das zusammen mit

der Stromleitung unter Putz verlegt

wird. Die Intelligenz kommt später

hinzu: Sie steckt in den Tastsensoren,

die herkömmliche Schalter

ersetzen und Steuerbefehle über die

Busleitungen versenden – an Leuchten,

Jalousien, die Musikanlage und

an andere KNX/EIB-fähige Geräte.

Ein Fingerdruck genügt

Wie das im Detail funktioniert,

darüber braucht sich der Bauherr

nicht den Kopf zu zerbrechen. Für

ihn zählt: Die Technik ist ganz einfach

zu bedienen. Ein leichter Fingerdruck

genügt, und es entstehen

ganze Lichtszenarien. Oder über die

Multiroom-Anlage lässt sich Musik

in jedem Raum genießen. Oder die

Sonnenschutzfunktionen der großzügig

verglasten Südseite werden

sinnvoll aufeinander abgestimmt.

Das klappt auch, wenn man nicht

zu Hause ist. Denn vieles kann

das intelligente Haus automatisch

regeln, weil Sonne, Regen, Wind

und Helligkeit gemessen und bei

Überschreiten von Grenzwerten die

notwendigen Befehle an das System

gegeben werden.

Viel mehr als Spielerei

Dabei ist die moderne Technik

weder Selbstzweck, noch Spielerei.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl

sinnvoller Lösungen zur Steigerung

des Komforts, aber auch zur

Erhöhung der Sicherheit in Haus

und Wohnung. So lassen sich beispielsweise

Rauchmelder miteinander

vernetzen. Schlägt einer von

ihnen in der Nacht Alarm, sorgen

die angeschlossenen Geräte dafür,

dass die Bewohner aufwachen.

Zugleich werden die Leuchten in

allen Räumen eingeschaltet, die

Jalousien geöffnet und so Fluchtwege

geschaffen.

Zum Sicherheitsaspekt gehört auch

die Anwesenheitssimulation: Das

tägliche An- und Ausschalten des

Lichts in verschiedenen Räumen

lässt sich mit KNX/EIB über mehrere

Wochen speichern und später

automatisch wiederholen – wenn

die Bewohner im Urlaub sind.

Beobachter mit bösen Absichten

können keinerlei Unterschied zum

Alltag erkennen. Mit einem Panikschalter

können bei verdächtigen

Geräuschen in der Nacht sämtliche

Leuchten im Haus und Garten auf

einmal eingeschaltet werden. Und

auch für das Wohnen im Alter bietet

die moderne Elektroinstallation

zahlreiche praktische Funktionen

an. Sie alle helfen dabei, dass

ältere Menschen möglichst lange

und komfortabel in den eigenen

vier Wänden bleiben können. Ein

weiterer Vorteil einer KNX/EIB-

Installation: Der Bauherr ist bei der

Ausstattung seines Hauses nicht an

einen bestimmten Hersteller gebunden,

sondern hat freie Auswahl

– alle KNX/EIB tauglichen Geräte

funktionieren in diesem System.

Und das lässt sich jederzeit verändern

und ausbauen, ohne Lärm und

Schmutz. Werden neue oder andere

Funktionen gewünscht, lassen sie

sich einfach programmieren.

Steuerung per PC

Wer will, kann natürlich auch das

ganze Potenzial nutzen, das in

einer KNX/EIB-Installation steckt.

Zum Beispiel die Steuerung aller

Funktionen über den eigenen PC.

Voraussetzung hierfür ist zum

Beispiel ein Gira HomeServer, der

sich mit dem Bordcomputer im

Auto vergleichen lässt. Mit seiner

Hilfe lassen sich am heimischen

Computer Grundrisse, Pläne und

Bilder hinterlegen, die optisch ansprechend

aufbereitet und mit der

gesamten Haustechnik verknüpft

sind. Grafiken zeigen, wo abends

noch Licht brennt, per Mausklick

wird die Heizung auf Nachttemperatur

heruntergefahren. Und

wer draußen eine Kamera angebracht

hat, kann am Bildschirm

schnell noch einen Blick vor die

Tür werfen.

Mehr Infos zum Thema gibt es

unter www.gira.de oder www.

eib-plan.com. Und natürlich berät

auch jeder Elektromeister.

Haus+Hof|31


BAUEN & RENOVIEREN | TECHNIK IM HAUS

Das Eigenheim im Wandel

– ohne lange Leitung

Ein eigenes Haus ist eine Investition

fürs Leben. Es begleitet seine

Bewohner durch die verschiedensten

Lebensphasen. Die vier

Wände müssen über die Jahre

hinweg wechselnden Ansprüchen

gerecht werden. Was heute als

Heimbüro dient, kann in wenigen

Jahren das neue Kinderzimmer

sein und später zur heimischen

Bibliothek werden. Wer bis ins

hohe Alter in der liebgewonnenen

und gewohnten Umgebung wohnen

bleiben möchte, tut gut daran,

sein Wohnumfeld rechtzeitig an

die individuellen Bedürfnisse

anzupassen.

Intelligentes System wächst

mit den Ansprüchen

Damit ein Haus im Laufe seiner

Nutzung alle Ansprüche erfüllen

kann, lohnt sich die Installation

der intelligenten KNX Haus- und

Gebäudesystemtechnik*. Damit

kann man die Funktionen von

elektrischen Geräten aufeinander

abstimmen und zu einem intelligenten

System verbinden. So

werden beispielsweise die Heizung

beim Öffnen des Fensters automatisch

heruntergefahren, mit einem

Taster zentral die Stromversorgung

ein- und abgeschaltet oder mit dem

Aufschließen der Haustür das Licht

im Eingangsbereich aktiviert. Individuell

setzt das System die persönlichen

Wünsche und Bedürfnisse

um und kann im Nachhinein problemlos

an Nutzungsänderungen

der Räume angepasst werden: Das

zunächst ergonomisch ausgeleuchtete

Heimbüro wird später zum

fröhlichen Kinderzimmer für den

Nachwuchs und dann zur gemütlichen

Bibliothek für den Ruhestand.

Denn das System kann – ohne eine

neue Leitung legen zu müssen – jederzeit

anders programmiert und

mit neuen Geräten und Funktionen

erweitert werden. So hat man die

Möglichkeit, die Organisation des

Hauses, mit dieser intelligenten

Technik schrittweise aufzubauen

oder zu verändern.

Management aus der Ferne

Bei der Systembedienung kann

man zwischen verschiedenen

Möglichkeiten wählen: Während

man bei Bewegungsmeldern,

Zeitschaltuhren, Fernbedienungen,

Kontakten und Schaltern

die Steuerung von Rollläden und

Lampen automatisch oder manuell

festlegt, kann das System

auch auf natürliche Einflüsse wie

Wetter oder Tageslicht reagieren.

Temperaturfühler regulieren zum

Beispiel in Abhängigkeit von der

Außentemperatur die Raumwärme

und sparen so Heizkosten. Sogar

per Mobiltelefon oder Internet

lässt sich ein Haus steuern und

überwachen – von jedem Ort der

Welt. So kann die Beleuchtung

aus- und eingeschaltet werden. Die

Funktion der Heizung überprüft und

gesteuert werden. Oder wenn ein

Besucher an der Hautür klingelt,

reagiert das Mobiltelefon und man

kann direkt mit dem Besucher

*KNX ist der einzige vollständig genormte Standard (EN 50090) für intelligente

Anwendungen in der Haus- und Gebäudesystemtechnik. Das System steuert

zum Beispiel Heizung, Lüftung, Licht, Rollläden/ Jalousien und ermöglicht

damit ein komfortables, sicheres und wirtschaftliches Wohnen.

Mit der intelligenten Haus- und Gebäude -

systemtechnik EIB/KNX müssen sich Hausbesitzer

keine Sorgen um die Sicherheit in

den eigenen vier Wänden machen. Warum

das so ist, steht im neuen kostenlosen

Flyer „Sicher wohnen – sorglos leben“ der

Deutschen EIB/KNX-Gruppe.

Ob als Wachdienst, Hausmeister, Urlaubsvertretung

oder Schutzengel: Die intelligente

Vernetzung aller Elektroinstallationen

und Sicherheitseinrichtungen des Hauses

mit dem Europäischen Installationsbus

sprechen. Neben ökonomischem

Wohnen und komfortablem Leben

ermöglicht das System auch die

flexible Nutzung der eigenen vier

Wände: praktisch, bequem und

zeitlos.

EIB/KNX sorgt für kompletten Rundum-

Schutz. Mit der handlichen Broschüre

setzt die Deutsche EIB/KNX-Gruppe ihre

kompakte Informationsreihe fort.

Alle Flyer sowie weitere Informationen

über die innovative Haus- und Gebäudesystemtechnik

mit EIB/KNX können

kostenlos bei den Partnern der Deutschen

EIB/KNX-Gruppe angefordert werden.

Die aktuelle Liste aller EIB-Partner ist

im Internet unter www.eiba.de/partner

abrufbar.

32|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: www.gira.de (2), Miele (1)

„Netz an Mobilteil, bitte melden“

Wenn im Keller das tiefgekühlte Gemüse verdirbt, weil Junior

mal wieder den Gefrierschrank offen gelassen hat oder im

Backofen das Mittagessen verschmort, die Wäsche in der

Waschmaschine längst sauber ist – dann ist Abhilfe nötig. In

all diesen Fällen ruft Miele-InfoControl den Benutzer herbei.

Das handliche Mobilteil im Hosentaschenformat und die dazugehörige

Basisstation sind optionaler Teil von Miele@home,

dem System für einen vernetzten Haushalt.

Das InfoControl-Mobilteil erhält die Nachricht von Waschmaschine

oder Backofen über Funk von der Basisstation. Die

Basisstation – eine kleine alufarbene Box irgendwo in einer

passenden Steckdose im Haus – empfängt die Daten der vernetzten

Hausgeräte über das Stromnetz per Powerline-Technik.

Daher spielt es keine Rolle, ob das Hausgerät im Keller oder im

Dachgeschoss steht. Die Basisstation ist mit ihren Abmessungen

von 7 x 14 Zentimetern nicht auffälliger als beispielsweise

ein Akku-Ladegerät oder ein Netzteil, dabei optisch attraktiv

gestaltet.

Das Mobilteil ist noch kleiner als ein modernes Handy, gerade

5,5 x 6,5 Zentimeter groß – praktisch für die Hosentasche. In

seinem relativ großen Display werden sowohl der Gerätestatus

als auch Hinweis- oder Fehlermeldungen angezeigt – wenn

gewünscht, meldet sich das Gerät auch akustisch per Summer.

So weist Miele-InfoControl darauf hin, dass die Waschmaschine

ihr Programm beendet hat oder dass der Braten im Backofen

gewendet werden sollte. Auch eine Uhrzeitsynchronisation

erfolgt bei allen im System angemeldeten Geräten.

Durch die Nutzung des vorhandenen Stromkabels ist diese Technik

besonders für die Nachrüstung in bestehenden Haushalten

geeignet. Miele ist einer der ersten Hersteller, der kommunikationsfähige

Hausgeräte aus nahezu der gesamten Produktpalette

anbietet. So sind nicht nur Backöfen, sondern auch Herde,

Dampfgarer, Kühlgeräte, außerdem Waschvollautomaten und

Trockner von Miele in der Zukunft angekommen.

Die neuen kommunikationsfähigen Hausgeräte von Miele verfügen

entweder über ein integriertes Kommunikationsmodul oder

sind so vorgerüstet, dass ein Modul nachträglich eingeschoben

werden kann. Mittels dieser Kommunikationsmodule schicken

die Hausgeräte Informationen per Powerline-Technik über die

bereits vorhandene Stromleitung zu einer Basisstation, einer

alufarbenen Box, die einfach in eine frei auszuwählende Steckdose

gesteckt wird.

Bei Miele@home InfoControl steht natürlich der Komfort, aber

auch der Sicherheitsaspekt im Vordergrund. Ob die Waschmaschine

im Keller, der Gefrierschrank im Hausarbeitsraum

oder der Backofen in der Küche – alle Miele-Geräte sind über

InfoControl kontrollierbar. Das entlastet den Anwender und

kann auch für Menschen mit Behinderungen oder Senioren mit

Beeinträchtigungen eine große Hilfe im Alltag sein.

Miele

Haus+Hof|33


AKTUELLES | MESSE-SPECIAL – VEST-BAU

5. VEST-BAU Recklinghausen

Die Bau- und

Immobilienmesse im Vest

Es wird gebaut in Recklinghausen.

Und wer baut, renoviert oder

saniert, für den dürfte die „5.

VEST-BAU“ in Recklinghausen“

im renommierten Festspielhaus in

Recklinghausen eine erste Adresse

sein. Am 20. und 21. Oktober

treffen die Bauherren im Festspielhaus

in Recklinghausen auf

kompetente Ansprechpartner wohl

jeder Branche, die für ein erfolgreiches

Bauvorhaben notwendig

sind. Informationen, Neuigkeiten,

Verbesserungen Tipps und Ratschläge

stehen im Vordergrund

dieser Veranstaltungen. Gerade

in der heutigen Zeit, wo der Euro

nicht mehr so locker in der Tasche

sitzt, leisten Rat und Tat vom

Fachmann sicherlich einen wichtigen

Beitrag zum Sparen.

Bei vielen Ausstellern der Messe

ist der „Spargedanke“ zum Mittelpunkt

ihrer Messepräsentation

geworden. Zum Beispiel bildet das

Thema „Heizen & Energiesparen“

einen Schwerpunkt der Veranstaltung.

Damit das Geld nicht

sprichwörtlich im Schornstein

verraucht, gibt es umfangreiche

Informationen und Produktvorstellungen.

Fragen zum Thema

Solarenergie, Wärmepumpen,

Pelletsöfen, Kaminöfen und modernste

Brennwerttechnik bis hin

zu aktuellen Tipps zum Stromsparen

werden direkt vom Fachmann

beantwortet. Gleiches gilt im

übrigen auch für das Thema „Moderne

Bauelemente“: Fragen nach

U-Werten (Wärmeschutzwert),

Schallschutz, Winddurchlässig-

keit, der richtigen Glasauswahl

und Dichtungstechnik werden

genauso fachkundig beantwortet

wie über das richtige Fertigungsmaterial

– Holz, Kunststoff oder

Aluminium – informiert wird.

Eine Besonderheit bildet der

Gemeinschaftsstand des Arbeitskreises

Ökobau Ruhrgebiet e.

V.: Der Verein setzt sich aus 20

Firmen zusammen und vertritt die

These „Jeder kann Verantwortung

für sein Wohnumfeld und die Zukunft

übernehmen“. Um dieses

Ziel zu erreichen, sind natürliche

Baustoffe notwendig, fachkundige

Informationen sowie Handwerker,

die etwas von der Baubiologie

und Ökologie verstehen. An beiden

Veranstaltungstagen werden

vielfältige Vorträge zu diversen

Themenbereichen angeboten. Die

Teilnahme an den Vorträgen ist

für Messebesucher kostenlos. Sie

können sich aber auch noch auf

viele weitere Messeschwerpunkte

freuen, zum Beispiel auf Ideen zur

Raumausstattung, zur Gartengestaltung,

für moderne Bäder,

Dach- und Fassadengestaltung,

Treppenbau und vieles mehr.

Aber nicht nur die Sanierer und

Renovierer kommen zu ihren

Angeboten. Auch der Traum vom

eigenen Haus, der bei vielen

Bundesbürgern noch immer ganz

oben auf der Wunschliste steht,

steht auf der VEST-BAU im Mittelpunkt

des Interesses. Gerade

heutzutage bleibt der Trend, sich

eine Immobilie auch als Altervorsorge

anzuschaffen, ungebrochen.

Recklinghausen gehört sicherlich

34|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Messecom (4)

zu den attraktivsten und exklusivsten

Wohnorten im Vest. Wo

in Recklinghausen und Umgebung

gebaut wird, welche Grundstücke

oder gebrauchten Immobilien zur

Verfügung stehen und welche

Baugebiete in nächster Zeit zur

Vermarktung anstehen, darüber

kann sich der Besucher ausführlich

auf der Messe informieren.

Ortsansässige Immobilienmakler,

Fertighausanbieter und Bauträger

stehen den Besuchern mit interessanten

Objekt- und Finanzie-

Ausbauhäuser

Badeinrichtungen

Bankprodukte

Baugebiete in Haltern

Baugrundstücke

Baumaschinenverleih

Bausparen

Bautenschutz

Bauträger

Bauunternehmungen

Beton bohren & schneiden

Bodenbeläge

Brunnenbau

Carports

Dachbeschichtungen

Dachfenster

Dämmstoffe für

Dach & Wand

Dachpfannen

Deko-Artikel

Deko-Kamine

Die moderne Heizung

Dielenböden

Edelstahl-Grillgeräte

Edelstahltreppen

Elektroanlagen

Edelstahlvordächer

Fachwerkarbeiten

Fenster aus

Holz-Kunststoff-Alu

Fertiggaragen

Fertighäuser

Fliesen

Frühlingsblumen

Garagentorantriebe

Garagentore- & Türen

Gartengeräte

Gartenwegplatten

Glasarbeiten

Innen-Glastüren

Holztreppen

Holzgartenhäuser

Holzbalkone

Immobilien

Insektenschutz

Kamineinsätze

Kleinkläranlagen

Korkböden

Kunst am Bau

Kunststoffe für Dach

& Wände

Laminatböden

Malerarbeiten

Markisen

Massivhäuser

Metallbau

Natursteinöfen

Natursteinplatten

Natursteinpflaster

Offene Kamine

Palisaden

Pflanzgefäße

rungsangeboten zur Verfügung.

Speziell zur Baumesse bieten

auch in diesem Jahr wieder, viele

Aussteller ihre Produkte zu Messebzw.

Aktionspreisen an. Das hat

sich seit dem Start der VEST-BAU

vor fünf Jahren herumgesprochen.

Viele Bauherren nutzen die einmalige

Gelegenheit und sind mit

Bauplänen und Zeichnungen auf

dem Messegelände unterwegs,

um sich die interessanten Messeschnäppchen

zu sichern.

Messecom

Über 100 Aussteller bilden in diesem

Jahr das große Branchen-ABC:

Parkettfußböden

Pflastersteine

Raumausstattungen

Rohrreinigungstechnik

Rolläden

Sanitäranlagen

Schornsteintechnik

Schranksysteme

Schreinerhandwerk

Selbstbauhäuser

Solarenergie

Sonnenschutz

Specksteinöfen

Stahltreppen

Steinteppich

Textile Wandbeschichtung

Tischlerhandwerk

Teppichböden

Treppengeländer aus

Edelstahl

Tür- & Treppenrenovierungen

Türelemente aus

Holz-Kunststoff-Alu

Wasserbetten

Wintergärten

Wohnblockhaus

Zaunanlagen

Zierbrunnen

Infos:

Die Messe „VEST-BAU“ im Festspielhaus Recklinghausen ist am

20. und 21. Oktober jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Am Samstag gegen 11 Uhr wird der Schirmherr der Veranstaltung,

Bürgermeister Panförder, die Besucher und Aussteller mit einer

kleinen Ansprache begrüßen.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Veranstaltung

ist die Firma MESSECOM aus Marl.

Unter der Hotline 02365/23371 oder unter: www.handwerkerleistungsschau.de

können sich alle interessierten Aussteller und

Besucher detaillierter über die Veranstaltung informieren.

Haus+Hof|35


AKTUELLES | MESSE-SPECIAL

Mode Heim Handwerk 2007

Modenschauen, Energiespartipps und Dinosaurier

Informativ und spannend, klassisch

und modern präsentiert sich

vom 27. Oktober bis 4. November

die Mode Heim Handwerk 2007 in

der Messe Essen. Jede Menge tolle

Angebote und Beratung gibt es bei

über 700 Ausstellern in den Bereichen

Christmastown, Wohnen &

Leben, Mode & Beauty, Kulinarisches

& Praktisches, Bauen, Renovieren

& Garten, Hobby & Freizeit.

Highlights sind unter anderem die

Sonderschau „Giganten der Urzeit

– Dinos und Reptilien“ und die

glanzvollen Modenschauen rund

um Braut- und Abendmode. Vom

1. bis 4. November findet parallel

die Gesundheits-Messe Body &

Health statt.

Im Zentrum der Mode Heim Handwerk

lockt die Welt der Dinosaurier.

Urzeit-Feeling entsteht angesichts

der über 30 lebensgroßen Dino-

Modelle und einer Präsentation

von rund 300 faszinierenden

lebenden Reptilien. In der großen

Dino-Schau holt die Messe Essen

die bis zu 26 Meter langen Urzeit-

Riesen in die Halle 4. Vom Apatosaurus

über den Stegosaurus bis

zum Velociraptor sind Dinosaurier

aus verschiedenen Erdzeitaltern

zu sehen. Rundherum sorgen die

entsprechende Bepflanzung und

Deko dafür, dass man sich fühlt wie

in den urzeitlichen Wäldern.

Toll für Kinder: Sie können zu Paläontologen

werden, zu Forschern,

die urzeitliche Tiere ausgraben.

In einem großen Areal in der

Halle können sie aus dem Sand

das Skelett eines Dinosauriers

herauspräparieren. Bei der „Dino-

Ralley“ suchen Kinder in der Messe

die Dino-Bilder des Karikaturisten

Thomas Plassmann und können

Preise gewinnen.

Reptilienflüsterer zeigt

Schlangen und Spinnen hautnah

In der Mitte des Urwaldes kann

man dann mit heute lebenden

Reptilien, also den Erben der Dinos,

auf Tuchfühlung gehen. Rund

300 Tiere, darunter Schlangen,

Leguane, Spinnen und Insekten,

werden hier in 100 artgerecht

eingerichteten Terrarien gezeigt.

Auf der Bühne erklärt der bekannte

„Reptilienflüsterer“ Peter Rieth

die Besonderheiten der einzelnen

Arten, beweist, dass einige sich

sogar gern streicheln lassen und

gibt Besuchern die Gelegenheit, die

faszinierenden Echsen und Schlangen

ganz nah zu erleben.

Modenschauen mit Abend-

und Hochzeitsmode

Tolle Mode und eine Vielzahl von

modischen Accessoires gibt es im

Bereich Mode & Beauty. Wertvolle

Lederbekleidung und schicke

Taschen sind ist ebenso zu finden

wie prachtvolle Pashmina-Schals

und hochwertige Kosmetik sowie

bezaubernder Schmuck. Im Bereich

„Heiraten 2007/2008“ wird

alles gezeigt, was den schönsten

Tag im Leben noch schöner macht.

Weiterer Glanzpunkt sind die

faszinierenden Modenschauen, in

denen neben Braut- und Abendmode

auch tragbare Alltagsmode

und ausgefallener Schmuck gezeigt

werden.

Design-Studenten präsentieren

angesagten Schmuck

Auf der Mode Heim Handwerk

2007 feiert die Firma „inpettoPLUS

Schmuck in Aktion“ ihr Debut. Das

Team von Studentinnen aus dem

Fachbereich Design der FH Düsseldorf

hat es sich zur Aufgabe

gemacht, Arbeiten von Studenten

ihres Fachbereichs themenbezogen

in Szene zu setzen. Sie zeigen die

Premiere ihres hierzu entstandenen

Films und eine Modenschau

mit Schmuck und Produkten aus

Kreationen junger Designer.

Duftende und glitzernde

Christmastown

Vorweihnachtlich wird es wieder

in Christmastown. Es duftet angenehm

nach Kaffeespezialitäten,

nach frisch gebackenem Brot und

nach süßen Leckereien. Kunsthandwerker

bieten handbemalte

Seidenstoffe, Krippenfiguren und

ausgefallenen Schmuck an. Christbaumschmuck

und Kerzen oder

auch Holzschnitzereien aus dem

Erzgebirge und handgemachte

Seifen, die Kinder vor Ort auch

selbst formen können, sind schöne

Geschenkideen. In der großen

Präsentation „Lichterglanz“ kann

man die schönsten geschmückten

Weihnachtsbäume bestaunen, die

in unterschiedlichen Formen und

Farben dekoriert sind.

Ideen und Beratung für Renovierung

und Energieeffizienz

Alles rund ums Bauen und Renovieren

wird in Halle 1 angeboten.

Wie man das eigene Haus sicherer

macht, erfährt man hier. Aber auch

Fragen nach Finanzierung, nach

Versicherung oder nach geeignetem

Brandschutz werden beantwortet.

Neben Garagentoren und Kaminen

werden auch Möglichkeiten für

die Kellersanierung vorgestellt.

Im Energieforum informieren die

Stadtwerke über Möglichkeiten des

effizienten Umgangs mit Energie.

Hier gibt es sachkundige Beratung

und Vorträge zum aktuellen Thema

Gebäudeenergiepass.

Alles für die Einrichtung

und das Hobby

Alles was man für die gemütliche

Einrichtung und fürs praktische

36|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Messe Essen (3)

Leben braucht, findet man im Bereich

Wohnen & Leben. Wohnlandschaften,

Heimtextilien, Rattanmöbel,

Matratzen gibt es ebenso

wie Staubsauger, Gemüsereiben,

Pfannen, Bügelsysteme und vieles

mehr. Schöne Lampen und viele

weitere Accssoires machen das

eigene Heim behaglich.

Eine schöne Bastelarbeit oder ein

nettes Spiel sind angenehmer Zeitvertreib

am langen Winterabend.

Anregungen bieten Aussteller im

Bereich Hobby & Freizeit, wo kreative

Spiele, Holzspielzeug oder

auch Bastelmaterialien angeboten

werden. Die Deutsche Post bietet

ausgefallene Briefmarken und

exklusiv den „Mode Heim Handwerk“-Stempel

an. Im Bereich

Infos

Freikarten

zu gewinnen!

Sie wollen dabei sein bei der

diesjährigen „Mode Heim

Handwerk“? Kein Problem

– mit ein bisschen Glück!

Denn Haus+Hof verlost 10

x 2 Freikarten! Beantworten

Sie einfach folgende Frage:

In welcher Halle der Messe

Essen finden Sie vom 27.

Oktober bis 4. November

alles rund ums Bauen und

Renovieren? Senden Sie

die richtige Antwort an den

RUHR MEDIEN Verlag,

Stichwort MHH, Nordsternstr.

65, 45329 Essen oder per

E-Mail an info@ruhrmedien.

de. Absender nicht vergessen!

Einsendeschluss ist der 15.

Oktober 2007. Rechtsweg

und Barauszahlung sind

ausgeschlossen.

Hobby Geologica gibt es neben den

seltenen und heilenden Steinen

auch ausgefallenen Schmuck aus

Fossilien.

Sport, Spiel, Spaß

und Gesundheit

Sportlich geht es in Halle 6 und 8

zu, wo der ESPO seinen vielfältigen

Auftritt hat. Essener Sportvereine

stellen sich vor; in einem Riesenprogramm

zeigen die Vereine von

Aerobic über Fußball bis Tanzen

ihr Können. Viel Wert wird diesmal

auf Gesundheitssport gelegt.

Besonderer Anziehungspunkt wird

sicher das Tauchbecken, in dem

man unter Anleitung das Schnuppertauchen

versuchen kann.

Messe Essen

Mode Heim Handwerk

Samstag, 27.10. - Sonntag, 04.11.2007 auf dem Messegelände Essen

Öffnungszeiten:

10.00 - 18.00 Uhr täglich

Eintrittspreise:

Tageskarte Erwachsene 7 Euro

ermäßigt 6 Euro

Kinder von 6-14 Jahren 2,50 Euro

Familienkarte (2 Erwachsene, mind. 1 Kind) 13,50 Euro

Happy Hour Ticket (Mo, Di, Mi, Fr ab 14 Uhr) 4,50 Euro

Mit der Eintrittskarte zur „Mode Heim Handwerk“ kann gleichzeitig die

„Gesundheits-Messe BODY & HEALTH 2007“ besucht werden.

Mehr Infos: www.mode-heim-handwerk.de

Die Visitenkarte Ihrer Wohnung!

Rheinberger Straße 361 | 47475 Kamp-Lintfort

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Immer eine

Schattenlänge voraus!

Wir kommen mit Mustern zur

kostenlosen Beratung und Aufmaß!

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Tel.: 02 01/3 163 663 – www.sonnenschutz-gertz.de

Haus+Hof|37


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

Traumtüren nach Maß

„Türen sind Möbelstücke !“ Nach

diesem Credo handeln wir. Wir

fertigen hochwertige Innentüren

nach Ihren eigenen Vorstellungen

und geben Ihnen Hilfestellung

bei der Auswahl unter Einbeziehung

Ihrer ganzen Einrichtung.

Ob normale Zimmertür, Stiltür,

Massivtür, Schiebetür, Glastür,

Rauchschutztür, Brandschutztür,

einbruchhemmende Tür, Nassraumtür

oder Schallschutztür

– wir bieten Ihnen immer die

optimal auf Ihre Anforderungen

zugeschnittene Tür.

Diese Türen bieten wir selbstverständlich

im Designverbund an.

Das heißt: Trotz der unterschiedlichsten

Funktionen der Türen

haben alle das gleiche hochwertige

Erscheinungsbild, und

zwar in Material und Form: Zum

Beispiel Glastüren mit satinierten

Querstreifen und daneben

ein Holztürblatt in querfurniert

mit edlen Edelstahleinlegern

– so bietet sich eine schöne,

durchgängige Formensprache

im Haus. Der al ler neueste Clou:

flächenbündige Türen, mit Flüsterkomfortschlössern

und verdecktliegenden

Türscharnieren

ausgestattet (siehe Foto, rechts)

– weniger ist in diesem Fall

mehr!

Ein echter Hingucker sind außerdem

unsere Schiebetürsysteme

Basic und Tekno. Beide Systeme

sind deckengeführt und haben

daher keine störenden Bodenschienen.

Das schlichte und

auch preiswerte System Basic

ordnet sich Ihrer Einrichtung

dezent unter, da der eigentliche

Schienenkasten nur fünf Zentimeter

hoch ist und dadurch

kaum auffällt.

Ganz anders das extrovertierte

System Tekno (siehe Foto, links),

es stellt seine hochwertig verarbeitete

Edelstahltechnik bewusst

zur Schau – in punkto Verarbeitung

und Laufeigenschaft

sicherlich der Platzhirsch unter

den Schiebetüren.

Alle Türmodelle werden für Sie

auf Maß gefertigt, auch raumhohe

XXL Türen sind für uns

kein Problem. Gerne beraten

wir Sie kostenlos vor Ort – rufen

Sie uns an und vereinbaren Sie

einen Termin, wir freuen uns auf

Ihre Anfrage, auch zum Thema

Innenausbau und Treppe!

Auf Wunsch auch in

extravagant gebogener

Form erhältlich: „Tekno

Spider“ Schiebetüranlage

mit hochwertiger

Satinierung (geätzt).

Der Vorteil der geätzten

Satinierung ist, dass

man Fingerabdrücke

nicht so schnell sieht.

KEIZERS TÜREN – und

mehr! GmbH & Co. KG

Up de Bookholt 1

48691 Vreden/Westf.

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Besuchen Sie uns auch

auf der „Mode Heim

Handwerk“ in Essen!

(Halle 1, Stand 132)

Nachträgliche Dämmung von Wasserrohren ist bares Geld wert

Seit einiger Zeit steigen die Energiekosten

unaufhörlich und treiben

so manchem Hausbesitzer beim

Anblick der Heizkostenabrechnung

die Schweißperlen auf die

Stirn. Auch langfristig ist keine Änderung

in Sicht. Verbraucher und

Eigenheimbesitzer werden sich

wohl dauerhaft auf ein höheres

Kostenniveau für Heizöl, Gas und

Strom einstellen müssen. Umso

drängender stellt sich die Frage,

was man selbst tun kann, um

Energiekosten zu sparen. So mancher

denkt dabei direkt an eine

kostenintensive Modernisierung

der Heizungsanlage, doch es gibt

auch einfachere und günstigere

Lösungen, den steigenden Kosten

entgegenzuwirken. So hilft be-

Produkte zur nachträglichen Rohrisolierung machen es den

Heimwerkern leicht. Ohne zusätzliche Handwerkerkosten kann die

Installation selbst vorgenommen werden.

reits die nachträgliche Dämmung

von freiliegenden Brauch- und

Heizungswasserrohren durch

Vermeidung von Wärmeverlust,

nachhaltig bares Geld zu sparen.

Denn je besser die Isolation der

freiliegenden Warmwasserrohre

ist, desto mehr wird vermieden,

dass wertvolle Wärme – und

somit Energie – über die Rohre

in den Raum abgegeben wird.

Für Brauch- und Heizungswasserrohre

gibt es daher einfach zu

verarbeitende Rohrisolierungen

aus leichtem Polyethylen (PE).

Im Baumarkt erhält man, neben

nützlichen Zubehörartikeln, einen

Meter lange vorgeschlitzte „Rohrschalen“

für alle Rohrdurchmesser

und in verschiedenen Dämmstärken.

Das Material ist in der Brandklasse

B2 klassifiziert und hat eine

Temperaturbeständigkeit von zirka

95 Grad. Die Installation ist denkbar

einfach und kann von jedem

Heimwerker innerhalb kürzester

Zeit, ohne zusätzliche Handwerkerkosten,

selbst vorgenommen

werden. Die nachträgliche Rohrdämmung

schützt nicht nur vor

Wärmeverlust, sondern auch vor

38|Haus+Hof www.ruhrradar.de

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mechanischen Beschädigungen

und hilft störende Leitungsgeräusche

zu dämmen. Als „Premium-Isolierung“

für Brauch- und

Heizungswasserrohre gibt es im

Handel zudem Rohrisolierungen

aus Kunstkautschuk mit Selbstklebefunktion.

Abgesehen von der

besseren Dämmwirkung dieses

Materials, überzeugt der flexible

Kautschukschlauch bei der Verarbeitung,

da Gehrungsschnitte

im Bogenbereich nicht notwendig

sind. Durch die Selbstklebelasche

spart man zudem noch

jede Menge Zeit sowie weiteres

Zubehör. Rohrisolierungen aus

synthetischem Kautschuk haben

die Brandklasse B1 und eine

Temperaturbeständigkeit von zirka

105 Grad. Näheres unter www.

saarpor.de.

Saarpor Klaus Eckhardt GmbH

Neunkirchen Kunststoffe KG

Industriegebiet Krummeg

66539 Neunkirchen

Tel. 06821/94070

Fax 06821/48126

info@saarpor.de

www.saarpor.de

Fotos: Keizers (1), Optima (1), easy-PR/Saarpor (1)

Whirlpool? Oder Schwimmbad?

Jetzt geht beides!

Einen Whirlpool für die Terrasse

– das wünschte sich die Familie.

Der Hausherr wollte es lieber

wetterfester. Und zusätzlich

schwimmen. Geht nicht? OPTIMA

Heimschwimmbäder baut seit

35 Jahren statisch freitragende

Schwimmbecken, für jeden Raum,

für jede Größe. Der ungenutzte

Hobbykeller wurde in drei Tagen

zur privaten Wellness-Oase – nun

kann sich die Ehefrau im warmen

Wasser kräftig durchmassieren

lassen und der Familienvater zieht

täglich seine Runden und kämpft

mit der Gegenstromanlage. Fazit:

alle zufrieden.

Als Chirurg weiß er, wie gut tägliches

Schwimmen tut. Möglichst täglich

stärkt er seinen Rücken und lockert

die verspannten Muskeln nach

einem langen Arbeitstag. Für ihn

war klar: Ein eigener Swimmingpool

musste her. Doch wohin bauen? Die

Terrasse opfern oder in den Garten?

Und lohnt sich ein Außenpool beim

wechselhaften deutschen Wetter

überhaupt? Dann brachte ihn

ein Bericht über OPTIMA auf die

Idee! Der alte Hobbyraum könnte

endlich wieder sinnvoll genutzt

werden. Und mit der leistungsfähigen

Gegenstromanlage ist auch

Ausdauersport kein Problem – und

das zu jeder Tageszeit.

Die Möglichkeit eines eigenen

Beckens im Haus war auf Anhieb

verlockend. Nach einem Besuch

von OPTIMA-Vertriebschef Friedrich

Kreutziger war klar – das ist die Lösung!

Der Kellerraum wurde ausgeräumt,

mit Feuchtraum geeigneter

Farbe und Lampe ausgestattet, und

los ging es. In nur zwei Tagen war

das statisch freitragende Becken

von 4,20 m Länge und 2,50 m

Breite aufgestellt. Nun laden 28

bis 30 Grad Celsius im Keller zum

Bahnenziehen ein. „Gerade da lohnt

sich der Einbau im Haus, das spart

Energiekosten beim Aufheizen des

Wassers,“ ist sich der Arzt sicher.

Die gute Isolierung zusammen mit

der passgenauen Rollabdeckung

sorgt für möglichst geringen Wärmeverlust.

„So sind die Betriebskosten

übersichtlich – der Schwimmspaß

rechnet sich schnell. Und gegen die

starke Gegenstromanlage kann ich

richtig anarbeiten, da merkt man

gar nicht, wie klein das Becken

eigentlich ist.“ Zudem ist die Bedienung

kinderleicht – schon nach der

gründlichen Einführung nach der

Montage ist das bedienerfreundliche

System vertraut.

„Zufriedene Kunden, die lange

Spaß an ihrem Becken haben“,

so beschreibt der Geschäftsführer

Gernot Engelhardt die Philosophie

von OPTIMA. Seit über 35 Jahren

fertigt das Spezialunternehmen

Becken für den Innenbereich. Jeder

Auftrag wird individuell hergestellt.

Die Spezialität sind kleine Becken,

die trotzdem langes Bahnenziehen

ermöglichen – dank einer stufenlos

einstellbaren Gegenstromanlage.

Der Clou: Die Konstruktion wird

nur auf dem Boden aufgestellt

und ist statisch freitragend. Das

erspart teure Umbaumaßnahmen

z.B. bei Grundwasser. Aber auch

Einlassungen sind möglich. Jedes

Maß ist denkbar – selbst fünfeckige

Becken gibt es. Im Regelfall wird

die Badetemperatur mit einer 3kW

Elektro-Heizung konstant gehalten,

die bequem zu bedienen ist. Auch

ein Anschluss an die Hausheizung

ist möglich. Dank Zeitschaltuhr

sind Heiz- und auch Filterintervalle

automatisch gesteuert. Und desinfiziert

wird ganz hautfreundlich auf

Wunsch auch mit Salz.

OPTIMA

Heimschwimmbäder GmbH

Elvert 24

59348 Lüdinghausen

Tel. 02591/3831

Fax 02591/7720

info@optimaheimschwimmbaeder.dewww.optimaheimschwimmbaeder.de

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Haus+Hof|39


AKTUELLES | MESSE-SPECIAL

Immobilienmaklerin mit Herz erobert das Vest...

Christine Gudd, Gründerin von

Immo-Recklinghausen, bietet

ihren Kunden einen außergewöhnlichen

Service. Sie nimmt sich

Zeit! Für sie ist ein Haus nicht

nur ein Objekt mit einer Nummer

– nein, sie weiß um die Emotionen

und Gefühle, die mit dem Verkauf

eines Hauses verbunden sind.

„Könnten Wände sprechen“, so

sagt sie, „würde ich Tag und Nacht

lauschen, was jedes einzelne Haus

zu erzählen hat. Denn alle haben

ihre Geschichte.“ Man spürt förmlich

die Liebe und Überzeugung,

mit der sie ihre Arbeit macht.

„Es gibt viele Gründe für eine

Veräußerung von Wohneigentum.

Oft sind es finanzielle oder partnerschaftliche.

Und genau hier ist

es besonders wichtig, mit Einfühlungsvermögen

und Verständnis

die bevorstehenden Aufgaben zu

meistern“, erklärt Christine Gudd.

Zunächst wird ein Termin im Objekt

selbst vereinbart, bei dem die

notwendigen Daten aufgenommen

werden. Anschließend erklärt die

Maklerin ausführlich ihre weitere

Vorgehensweise und beantwortet

alle Fragen der Eigentümer. Wenn

Der unsichtbare Wintergarten – der Draußeneffekt bleibt voll erhalten!

Die Firma InnWo stellt eine völlig

neuartige Balkon- Terrassen-Verglasung

aus Finnland vor: Das

Balkon-Terrassen-Verglasungssystem

NIKA zeichnet sich durch ein

helles und klares Erscheinungsbild

aus.

Wegen seiner „losen“ rahmenfreien

Bauweise eignet es sich ganz

besonders für Mehrfamilienhäuser,

zur Altbausanierung und für über-

Wind- und Wetterschutz für

Mensch und Gebäude

dachte Terrassen in Einfamilien-,

Reihenhäusern und WEGs. Die

robuste Konstruktion ermöglicht

auch den Einbau in Mietobjekten.

Dadurch wird die Vermietbarkeit

der Wohnungen erhöht.

Christine Gudd auf der b2d- Messe

in der VELTINS-Arena 2007

dann alle Parteien einverstanden

sind, werden Digitalaufnahmen

für die Erstellung der Exposés

gemacht. Als langjährige Mitarbeiterin

einer Werbeagentur nutzt

die Immobilienmaklerin hier ihre

Kenntnisse im Sinne des Kunden,

indem sie für alle Exposés sowohl

die Grafik als auch den Text selbst

erstellt. Auch hierbei werden die

Eigentümer mit einbezogen und

Die NIKA-Balkon-Terrassen-Verglasung

ist fast überall nachrüstbar,

da für jede Montagesituation

(hängende oder stehende

Scheiben) ein konformes Profil

im Programm ist.

Hitzestau gibt es bei NIKA nicht,

denn NIKA kann sich restlos

dünne machen. Bei Terrassenverglasung

und Balkonen mit

offenen Geländern kann die

Verglasung vom Boden bis zur

Decke eingebaut werden – ohne

das äußere Bild des Hauses zu

verändern! NIKA ist die günstige

Alternative zu einem rahmenvollen

Wohnwintergarten.

Die NIKA-Vorteile:

1. Völlig rahmenlose Konstruktion!

2. Freie Rundumsicht, ob geschlossen,

teilweise oder ganz

geöffnet!

3. Im geöffneten Zustand wie

ausgebaut − weg!

4. Keine Baugenehmigung erforderlich!

5. Keine Erhöhung des Einheitswertes

wegen Wohnraumerweiterung.

können gerne Änderungswünsche

äußern. „Um einen Käufer zu finden,

ist natürlich die Werbung das

wichtigste“, erzählt die junge Frau,

„hier setze ich auf verschiedene

Varianten, wie die Internetportale

Immobilienscout 24 o.ä., Zeitungen,

eigene strategisch platzierte

Aushänge im Stadtgebiet und vor

allem die Kooperation mit anderen

Kollegen. Seit kurzem nutze

ich auch das Medium TV (www.

wmtv-online.de, Lokalsender),

um hier ausgesuchte Objekte zu

offerieren.“ „Besonders am Herzen

liegt mir aber der direkte Kontakt

zum Kunden, den ich am besten

auf Messen und Ausstellungen

habe“, ergänzt sie, „daher versuche

ich so oft es geht, dort präsent

zu sein.“

„Später, bei den Besichtigungsterminen,

lasse ich eine lockere und

heimische Atmosphäre entstehen,

bei der sich alle Beteiligten wohl

fühlen“, schildert Christine Gudd

den Ablauf, „die Interessenten

erhalten eine vorbereitete Mappe

mit den wichtigsten Daten für

die Bank.“ Formelle Dinge wie

der Kaufvertrag werden von ihr

Das Terrassendach wird zum unsichtbaren Wintergarten

6. An jeder x-beliebigen Stelle

durchschreitbar – keine se paraten

Türen oder Fenster erforderlich!

7. Die Problemlösung für Reihenhäuser

und WEGs.

8. Entspricht der Energieeinsparverordnung

für Glasanbauten

(Pufferzone).

40|Haus+Hof www.ruhrradar.de

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InnWo Kristeri-Plückthun

Müllerdorfer Berg 8

51503 Rösrath

Tel. 02205/1724

Fax 02205/947879

www.balkonterrassenverglasung.de

Innwo@

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Besuchen Sie uns auch auf der VEST Bau! (Stand U 01)

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ebenso auf Wunsch vertrauensvoll

erledigt wie Fragen zu Mietrecht,

Kündigung und vieles mehr.

Eine Maklerin mit Herz und Zeit

– hier in unserer Region.

IMMO-Recklinghausen

Christine Gudd

Maringer Str. 26

45663 Recklinghausen

Tel. 02361/5820082

Fax 02361/5820081

c.gudd@immo-recklinghausen.de

www.immo-recklinghausen.de

Neu: Das „unsichtbare“ Pergola-Glas-Schiebedach

Fotos: Immo-Recklinghausen (2), InnWo (3), Fawas (1), RM (1)

Zentralstaubsauger – einfach eine saubere Sache

Liebe auf den ersten Blick war es

nicht gerade: „Als ich zum ersten

Mal einen Zentralstaubsauger auf

einer Messe gesehen habe, habe

ich gedacht, das ist Blödsinn.

Überflüssiger Luxus, den kein

Mensch braucht“, erinnert sich

Anja Apel schmunzelnd. Heute

ist die Kamenerin ebenso wie ihr

Mann Stefan froh, sich beim Bau

ihres Hauses schließlich doch für

den Einbau einer solchen Anlage

entschieden zu haben. Auf den

vermeintlichen „Luxus“ möchten

die Apels heute nicht mehr verzichten.

„Der Zentralstaubsauger macht

mir das Leben wirklich leichter“,

berichtet Anja Apel, „ich muss den

Sauger nicht mehr hinter mir her

schleppen, der Saugschlauch wird

einfach in die Wanddose eingesteckt

und am Griff eingeschaltet.“

Der Vorteil: Keine langen Arme,

keine vermackten Möbel, und auch

der ständige Filterkauf und -wechsel

gehört der Vergangenheit an.

Informieren Sie sich persönlich auf

der VEST Bau in Recklinghausen!

Die Anlage ist im Keller zentral

montiert, in den Wänden verlegte

Rohre verlaufen zu den Saugdosen

in den verschiedenen Räumen. Die

aufgesaugte Luft wird gefiltert und

gleich nach draußen geblasen.

Der Staubfangbehälter der Anlage

muss nur hin und wieder ausgeklopft

und in der Waschmaschine

gewaschen werden. Im täglichen

Leben möchten die Abels ihren

Zentralstaubsauger nicht mehr

missen. „Besonders praktisch finde

ich auch die Sockel einkehrdüse in

der Küche“, schwärmt Stefan Apel,

„Brötchenkrümel werden einfach

vom Tisch gewischt und per Besen

in die Sockeldüse befördert – weg

sind sie.“

Der Einbau ist im Übrigen nicht

nur bei Neu-, sondern auch bei

Altbauten möglich. Und er ist

günstiger als meistens angenommen

wird. Als Anhaltspunkt: Für

ein Einfamilienhaus mit 150

Quadratmetern Wohnfläche ist

ein Preis von 1.800 bis 2.200

Euro für eine komplett installierte

Zentralstaubsauganlage einzuplanen.

Und mit dem Einbau steigt

zudem noch der Wert der Immobilie.

„Aber auch die Umwelt

profitiert“, so Lothar Raabe, Leiter

des FAWAS Vertriebsbüros für das

östliche Ruhrgebiet und Sauerland,

der auch die Apels bei ihrer

Entscheidung beraten hat, „der

Einsatz von Mehrwegfiltern oder

waschbaren Dauerfiltern ersetzt

die klassischen umweltbelastenden

Wegwerffilter.“

Fawas Vertriebsbüro

Lothar Raabe

Im Weingarten 10

58638 Iserlohn

Tel. 02371/ 837800

Fax 02371/837900

lotharrabe@t-online.de

www.staubfux.com

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Haus+Hof|41


GARTEN | HECKEN & ZÄUNE

Bambushecke

Photinienhecke

Beeteinfassung

aus Buchs

Lebensbaumhecke,

formal geschnitten

Kirschlorbeerhecke

Hecke aus

Lebensbäumen

und Zypressen

Formal geschnittene Hecken

Mehr als „Hegen, Beschützen und Hüten“

„Hegen, Beschützen und Hüten“

sind die Bedeutungen des Wortstammes

„Hecke“, sagt der Gar ten-

und Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing.

Dirk Blanik. Im Be sonderen aber

sind nach Aussage des Kirchhelleners

formal geschnittene Hecken in

der Garten- und Landschaftsarchitektur

ein traditionelles und sehr

altes Gestaltungselement.

Wenn man sich in den meisten Gärten

umschaut, wird deutlich dass

die Hecke an sich ein Schattendasein

führt. Oft wird sie zur reinen

Begrenzung des eigenen Raums

ideenlos als schnellwachsender

Zaunersatz gepflanzt. Dabei ist eine

Hecke viel mehr als eine monotone

Wand aus Lebensbäumen. Sie

schafft Kleinklima, schenkt Räume

und bietet vielen Lebewesen ein

Zuhause. Sie ist ein Sichtschutz,

Schattenspender, optischer Blickfang

und häufig das gestalterische

Gerüst des Architekten.

Bei der Planung einer Hecke im

Garten werden in den meisten Fällen

Fehler gemacht, die sich später

als teuer und schwer zu reparieren

erweisen. Es wird oft übersehen,

dass bestimmte Hecken innerhalb

weniger Jahre erheblich an Größe

zulegen. Zu nah an Gebäuden gepflanzt,

beginnen sie früh, einseitig

zu wachsen, während die lichtabgewandte

Seite überhaupt keine

Belaubung mehr trägt. Zu dicht

oder nicht standortgerecht gesetzt,

fallen viele Pflanzen aus oder haben

einen unterschiedlichen Wuchs.

Bei der Pflanzung, Düngung, und

Pflege der Hecke wird die Umgebung

oft nicht mit einbezogen. Dies

gilt auch umgekehrt, was sich in der

Wechselwirkung negativ auswirkt.

Schließlich gibt es Sichtschutzhecken,

Einfassungshecken, immer-

oder wintergrüne Formhecken,

Fruchthecken, Blütenhecken – und

an welche Hecke dachten Sie?

Nadelgehölze

Nadelgehölze können gut als Sichtschutz

und Grundstückseinfriedung

eingesetzt werden, da sie schnell

wachsen und ganzjährig vor Zutritt

oder neugierigen Blicken schützen.

Dabei ist aber zu berücksichtigen,

dass sie nach einer gewissen Zeit

zu groß werden und der Pflegeaufwand

steigt. Es ist zwar richtig

dass diese Hecken durchgehend

bewachsen sind, trotzdem werfen

sie auch viel Laub bzw. Nadeln ab.

Auch die Wurzeln beeinflussen die

Umgebung mit Wuchs und Abgabe

von Wurzelsäuren ihre Umgebung.

Hat man einen Park zu gestalten,

ist das alles kein Problem, aber in

einem kleinzeiligen Garten sollten

langsam wachsende Sorten ausgewählt

werden.

Immergrüne Laubgehölze

In den letzten Jahren hat die Photinie

(Glanzblattmispel) in unsere

Gärten Einzug gehalten. Sie war

früher im Mittelmeerraum verbreitet

oder in Weinanbaugebieten mit

gemäßigtem Klima. In Italien sieht

man sie überall als geschnittene

Hecken. In geschützten Lagen ist

diese Stadtklima geeignete Pflanze

eine gute Alternative zu den oft

auswuchernden Kirschlorbeerhecken

geworden. Sie ist im Aufwuchs

kompakter und hat durch ihre interessante

Frühfärbung einen höheren

gestalterischen Reiz. Sie verträgt

unterschiedliche Böden sehr gut,

solange sie frisch sind und einen

höheren humosen Anteil haben.

Allerdings ist der Frühaustrieb frostgefährdet,

so dass eine Verwendung

im offenen Gelände nicht immer zu

empfehlen ist.

Eine weitere immergrüne Art ist der

weitläufig bekannte, schnittfreudige

Liguster, welcher bei uns in jeder

Kleingartenanlage und Zechensiedlung

zu finden ist. Ölweide,

Feuerdorn, Stechpalme oder auch

kleine Lavendelhecken sind im

Winter grün. Einen hohen dekorativen

Reiz bietet der Buchsbaum.

Es gibt ihn als Heckenpflanze in

verschiedenen Höhen bis zu 5 Meter.

Das Image der Grabbegrenzung

hat er dabei schon lange verloren.

Als Abgrenzung zu Wegeflächen in

Bauerngärten kommt keiner an ihm

vorbei. Durch die gleiche Blattgröße

lassen sich unterschiedlich wachsende

Formen miteinander Kombinieren,

was zu einer riesengroßen

Gestaltungspalette führt. Er ist zwar

teurer als eine Konifere, bietet aber

durch den langsamen Wuchs eine

beständigere Alternative dar.

Jeder kennt die schön in Form

geschnittenen Buchsbäume in

englischen Landschaftsparks oder

auf Vorplätzen von Hotels und

Herrenhäusern. Diese Formgebung

ist auch als Hecke möglich.

Laubabwerfende Gehölze

Die meisten aller Heckengehölze

sind in dieser Gruppe vertreten.

Das geht los beim Liguster über

Ahorn und die Buchenhecken, bis

hin zu Spireen, Kornelkirschen

oder verschiedenen Berberitzen.

Diese können auch alle Ansprüche

an die Hecke erfüllen – außer

dem größtmöglichen Sichtschutz

im Winter. Wobei in der Regel

dieser Anspruch auch im Winter

noch ausreichend erfüllt wird. Als

perfekten Schutz vor Apfelräubern

aus der Nachbarschaft, aber auch

vor Einbrechern und anderen nicht

nutzungsberechtigten Begehern

eines Grundstücks haben sich

Weiß- und Rotdornhecken, sowie

Berberitzen, Feuerdorn und Schlehe

erwiesen (wobei es dabei auch

immergrüne Varianten gibt). Viele

steigen lieber über drei Zäune als

sich durch eine gut gewachsene

Wand dieser Pflanzen zu schlagen.

Sie sind in der Regel Kontrolliert

wachsend und haben einen überschaubaren

Pflegeaufwand. Sind

sie gesund und gut erzogen, ist

das Astwerk so dicht, das sie vor

Blicken immer noch ausreichenden

Schutz bieten.

Die Bambushecke

Bambus ist im Trend – meistens

als Einzelpflanze verwendet, findet

er immer mehr Einzug in deutsche

Gärten. Zu Recht, kann man da

nur sagen, denn er hat seine ganz

eigene Faszination. Aber auch als

Hecke ist diese Pflanze gut einsetzbar.

Wenn einmal der Bambus

seinen Standort akzeptiert hat, gibt

er einem das Gefühl, am Rande des

Urwalds, links, zu wohnen.

Dadurch, dass dieses immergrüne

Gras immer wieder von unten heraus

austreibt, gibt es einen guten

Sichtschutz. Die Höhen, die der

Bambus erreichen kann, machen

ihn zu einer imposanten Erscheinung.

Durch die verschiedenen Arten

und Sorten ist jede gewünschte

Form zu erreichen. Wichtig sind

Auswahl und Vorbereitung des

Standortes. Viele Bambusse sind

Ausläufer treibend, so dass vor dem

Pflanzen unbedingt Rhizomsperren

eingebaut werden müssen

Pflege

Viele verbinden mit dem Wort

Pflege im Falle einer Hecke den

Schnitt. Das ist aber nur ein Teil

dessen, was eine Hecke benötigt,

um ausdauernd gesund und

wuchsfreudig zu bleiben. Schon bei

der Pflanzung kann einiges getan

42|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: Blanik (7)

werden, um eine Bodenverdichtung

durch Wurzelwuchs zu verhindern.

Das Einarbeiten von Bodenverbesserungs-Mitteln

verbessert auf lange

Zeit Wasser- und Luftzufuhr in die

Böden. Das regelmäßige Düngen

im Frühjahr gibt der Pflanze Kraft,

um häufiges Schneiden gut zu

überstehen. Der Schnitt einer Hecke

sollte einmal im Jahr intensiver

ausfallen. Am besten im Frühjahr,

da sonst Fröste bis tief ins Altholz

vordringen können und so größere

Schäden nicht ausbleiben. Junge

Hecken sollten mehrmals jährlich

geschnitten werden, ältere Hecken

bieten vielen Tieren Unterschlupf

und Nistmöglichkeiten, daher warten

Sie bei diesen Pflanzen bis zum

Ausschlüpfen der jungen Vögel bis

etwa Anfang August.

Senkrechter Heckenschnitt verhindert

den Lichteinfall in die untere

Heckenregion, so dass dort ein

Durchtreiben der Hecke erschwert

wird. Ein konischer Schnitt, also

unten breit und nach oben zulaufend,

verhindert unerwünschte

Kahlstellen. Wenn die Hecke hoch

werden soll, überlegen Sie, ob Sie

sich nicht irgendwann eingesperrt

fühlen. Die Anlage von Fenstern

und Toren in den „Heckenmauern“

ergibt Durchblicke, die den Garten

offener erscheinen lassen, ohne

den gewünschten Schutz vermissen

zu lassen. Man kann daraus

auch pfeilerartige Verstärkungen

schneiden, ebenso wie Bögen und

Abtreppungen.

Sollten sie anfangs die Hecke sehr

dicht gepflanzt haben, sollten Sie

rechtzeitig kleinere und schwächere

Pflanzen entfernen, um so die Be-

dürfnisse der Resthecke optimal zu

erfüllen. Zu spätes Eingreifen kann

die anderen Pflanzen gefährden und

so den Gesamteindruck erheblich

beeinträchtigen. Sollte Ihnen die

Hecke zu groß sein, kann ein intensiver

Rückschnitt „auf Stock“

bei vielen Heckenpflanzen-Arten

eine gute Lösung sein. Ahorn, Eibe,

Hainbuche, Liguster, vertragen solche

Maßnahmen meistens sehr gut.

Bei anderen Koniferen geht das in

der Regel nicht.

Zwingen sie keine bestimmte Pflanze

zu ihrem Standort! Der Boden

entscheidet über die Pflanze und

nicht umgekehrt. In den meisten

Fällen werden nicht mehr als drei

Stück auf dem Meter gesetzt. Natürlich

nicht bei kleinwüchsigen

Buchsbaumhecken, die schon einen

Besatz von fünf bis sieben Stück

per laufendem Meter benötigen.

Versorgen Sie Ihre Hecke immer

ausreichend mit Nährstoffen und

Feuchtigkeit, und sehen Sie den

ein- bis zweimal im Jahr durchzuführenden

Schnitt nicht als

lästigen Pflegeaufwand, sondern als

Meisterarbeit eines Perfektionisten.

Dann wird es Ihnen die Hecke auch

ein Leben lang danken und sie wird

ein Gartenschmuck von unschätzbarem

Wert.

Sollten Sie sich nicht mit diesen

Arbeiten anfreunden können, so

wenden Sie sich an einen vertrauensvollen

Landschaftsarchitekten

(www.architektur-freiraum.de oder

www.aknrw.de) oder Fachbetrieb

des Garten- und Landschaftsbaus

in Ihrer Nähe (www.blanik.de oder

www.galabau-nrw.de).

Dirk Blanik

Dirk Blanik ist Inhaber des gleichnamigen Gartenund

Landschaftsb aubetriebs in Bottrop-Kirchhellen.

Blanik GmbH

Heinrich-Hertz-Straße 10, 46244 Bottrop

Tel. 02045/ 7767

www.blanik.de

info@blanik.de

Haus+Hof|43


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

Haben Sie Lust auf Veränderungen im Treppenhaus?

Aus einer alten Holztreppe wird

eine brillante Granittreppe mit

Holz-Edelstahlgeländer. Wie ist

das möglich? Der Granit ist acht

Millimeter dick und durch eine

Glasfaserverstärkung flexibel – so

kann er mit seinem geringen

Gewicht auf Holztreppen oder -

böden verlegt werden. Durch eine

neue Wangenverkleidung und ein

neues Geländer bekommt das

Treppenhaus ein komplett neues,

edles Aussehen.

JOWI ist eine von wenigen Firmen,

die Granittreppenrenovierungen

anbieten. Aber das Unternehmen

verlegt auch andere gewünschten

Treppenbeläge wie Massivholz,

Laminat und PVC. Und als Innenausbauexperte

sorgt JOWI zudem

dafür, dass die Treppe passend

zu den gesamten Räumlichkeiten

abgestimmt wird.

Zusätzlich aufgewertet wird Ihre

Treppe durch ein schönes, flexibles

Geländer aus Holz oder Edelstahl,

das zugleich für hohen Laufkomfort

sorgt und ein sicheres und

bequemes Begehen aller Treppen

ermöglicht. Dank einer patentierten

Gelenk lösung können Flexo

Handläufe mühelos um Ecken und

Kurven geführt werden. Für Geh-

und Sehbehinderte ungünstige Unterbrechungen

werden so vermieden.

Die Handlauf-Systeme sind

griffsicher, gut fassbar und stabil.

Sie werden in der Holzart Buche

und verschiedenen Beiztönen, in

Öko farbig und auch in Edelstahl

angeboten und passen so zu jeder

Einrichtung. Die auf Wunsch integrierte

LED-Beleuchtung ist ein

besonderes Highlight.

Auf der Messe „Mode, Heim und

Handwerk“, die vom 27. Oktober

bis 5. November in der Essener

Gruga stattfindet, kann man sich

die vielfältigen Renovierungsmöglichkeiten

ansehen (Stand Nr.

120, Halle 1). Oder Sie schauen

in der Ausstellung an unserer

Werkstatt vorbei.

JOWI

Holz-Innenausbau GmbH

Waldweg 51

46514 Schermbeck

Tel. 0 28 53/16 76

Fax 0 28 53/51 56

mail@jowi-holz.de

www.jowi-holz.de

Dekorative Gartenzäune – Staketenzäune aus Kastanienholz

Holzzäune sind dekorativeGestaltungselemente

im Außenbereich.

Sie finden

als Einfriedung von

Grundstücken oder

als Schutz elemente

Verwendung. Zäune

begrenzen Gärten,

Kinderspielplätze,

Grundstücke, Teiche,

Weiden, Koppeln,

Felder und Wälder.

Sie sollten sich harmonisch

in die Umgebung

einfügen.

Je nach Verwendungszweck

und Bauart

erfüllen Holzzäune

verschiedene Funktionen:

Einfriedung,

Begrenzung, Rankgerüst

und Begrünung,

Sicht- und

Windschutz.

Den Gestaltungselementen

sind kaum

Grenzen gesetzt: Horizontal,

vertikal oder

diagonal, geschlos-

sen oder luftig transparent sind

nur einige Möglichkeiten. Bei der

Planung eines Zaunes spielt die

richtige Auswahl des Holzes eine

große Rolle.

Gartenzäune und Pfähle sind den

Elementen Luft, Erde und Wasser

in unterschiedlicher Weise

ausgesetzt, demzufolge spielt

die Auswahl des richtigen Holzes

eine entscheidende Rolle. Die

französische Edelkastanie liefert

eines der witterungsbeständigsten

mitteleuropäischen Hölzer.

Zäune, die durchaus 25 Jahre

Bestand haben.

Sie werden eingesetzt, wo

extreme Witterungsbedingungen

herrschen: am Strand (zur Dünensicherung)

oder im Gebirge

(als Lawinenverbau). Aufgrund

der außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit

(Resistenzklasse

2 wie Eiche) braucht das Holz

nicht imprägniert oder gestrichen

werden und kann nach seiner

Nutzungsphase noch zum Beispiel

als Brennholz verwendet

oder kompostiert werden. Das

üblicherweise für Gartenzäune

44|Haus+Hof www.ruhrradar.de

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und besonders für Pfähle verwendete

Holz ist häufig mit für

Trinkwasser, Boden und Pflanzen

gefährlichen Giftstoffen imprägniert

und muss später kostspielig

als Sondermüll entsorgt

werden.

Der Staketenzaun besteht aus

handgespaltenen Holzlatten, die

grob geschält, einseitig angespitzt

und im Abstand von rund

vier Zentimetern mit verzinkten

Drahtschlaufen verbunden sind.

Bei uns als Saisonlagerware in

1,00 m, 1,20 m und 1,50 m

Höhe in handlichen 5 m-Rollen

erhältlich. Von der Widerstandsfähigkeit

dieser Zäune (in unserer

Ausstellung seit mehr als zehn

Jahren frei bewittert) können Sie

sich selbst ein Bild machen.

naturhaus Hetfeld

Stüppershof

Langenberger Str. 452

42551 Velbert

Tel. 02051/28090

Fax 02051/280919

info@nhh.de

www.naturhaus-hetfeld.de

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Fotos: Jowi (1), Naturhaus Hetfeld (1)

Gesund und angenehm wohnen -

und viel Geld sparen: mit Dämmplatten aus Kalziumsilikat

Gezieltes Sparen liegt im Trend,

auch beim Wohnen. Aber wie

– Bei hohen Mieten und rapide

steigenden Energiepreisen? Eine

überzeugende Antwort bietet die

Innendämmung mit der Kalziumsilikatplatte.

Das wohnbiologisch

empfohlene Produkt senkt nicht

nur den Energieverbrauch, es

schafft auch ein gesundes Wohnklima

und verhindert Feuchteschäden

und Schimmelpilzbefall.

Feuchte und Schimmelpilz

Energiekosten sind nicht das einzige

Problem, mit dem Hausbesitzer

und Bewohner landauf landab zu

kämpfen haben. In beinahe jedem

fünften Haushalt sind bereits

sichtbare bzw. bekannte Feuchteschäden

zu verzeichnen; in beina-

he jeder zehnten Wohnung Schimmelpilzbefall.

Dieses führt zu

muffigem Geruch und Flecken an

den Wänden, und immer häufiger

zu schweren Erkrankungen. Inzwischen

ist es medizinisch erwiesen,

dass Asthma-, Allergie- und Erkältungsrisiken

in schimmelpilzbelasteten

Gebäuden um durchschnittlich

50 Prozent steigen.

Besser dämmen, besser leben.

Grundsätzlich lassen sich Feuchtigkeitsrisiken

und hoher Energiebedarf

am besten durch eine

funktionierende Wärmedämmung

vermindern. Wo das von außen

nicht möglich ist, aus baulichen

oder finanziellen Gründen, bietet

die Innendämmung mit redstone

Masterclima Kalziumsilikatplatten

eine in jeder Hinsicht überzeugende

Alternative. Zunächst einmal

ist sie Natur pur: Ein Rohstoff aus

praktisch unerschöpflichen Ressourcen,

frei von jeglichen gesundheitsschädlichen

Stoffen; intensiv

geprüft und ausgezeichnet mit

dem Gütesiegel „Wohnbiologisch

empfohlen“.

In trockenen Tüchern

Der Kernvorteil der redstone masterclima-Platten

ist ihre mikroporöse,

atmungsaktive Struktur.

Dadurch erreichen sie hervorragende

Wärmedämmeigenschaften

und unterbinden unangenehme

Strahlungskälte. Schon mit 25

mm starken Platten ausgekleidet,

lässt sich der Wärmeverbrauch

im Raum um bis zu 50 Prozent

senken. Masterclima-Platten können

zudem Feuchtigkeit in großen

Menge aufnehmen, speichern und

bei Lüftung wieder abgeben. Eine

Fähigkeit, die dem Wohnklima

ausgezeichnet bekommt, weil so

Feuchtigkeit/Innenkondensation

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an den Wänden einfach wegfallen.

Damit ist zugleich die Schimmelpilzgefahr

gebannt, weil ihnen die

Lebensgrundlage entzogen wird.

Jens Lödige ist ebenfalls von der

redstone Masterclima-Platte überzeugt

„Wir haben uns für den Vertrieb

dieses guten Preis/Leistungsverhältnisses

entschieden. Im

Gegensatz zu vielen konventionellen

Dämmstoffen kann die Kalziumsilikatplatte

sowohl mit Wärme

als auch mit Feuchtigkeit hervorragend

umgehen. Das sichert die

Konstruktion und erübrigt die bisher

erforderlichen Dampfsperren,

die mit hohem handwerklichen

Aufwand verbunden sind. Zudem

erreicht die Platte durch ihre Zellstoffverstärkung

eine besonders

hohe Stabilität.“, so Jens Lödige.

Ihr kompetenter Ansprechpartner

im Hause Schlenkhoff:

Jens Lödige - Telefon 0201-86321-21

e-mail: jloedige@schlenkhoff.de

Haus+Hof|45


AKTUELLES | RECHT

Serie: Ihr gutes Recht

Wohnungseigentümergemeinschaft darf

die Haustierhaltung nicht generell verbieten

In dieser Ausgabe setzen wir

für Sie, liebe Leser, den Rechtsservice

von Rechtsanwalt Hjalmar

Schwedtmann aus der Partnerschaftsgesellschaft

Schneider

Rechtsanwälte in Dortmund fort.

Erneut werden – wie gewohnt

– aktuelle Entscheidungen zur

Rechtssprechung für Bauern- und

Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer

besprochen.

Trotz des heutzutage mittlerweile

weit verbreiteten Online-Banking-

Verfahrens haben viele Mieter

noch keinen Dauerauftrag für ihre

Mietzahlungen eingerichtet und

überweisen den fälligen Mietzins

häufig noch durch das Ausfüllen

eines Überweisungsträgers. In diesen

Fällen passiert es dann nur allzu

häufig, dass die Miete nicht zum

festgelegten Fälligkeitspunkt auf

das Konto des Vermieters eingeht,

sondern häufig verspätet.

Auch die Fallkonstellation, dass

der Mieter aufgrund finanzieller

Probleme nicht in der Lage ist, all

seine Verbindlichkeiten zu bezahlen,

führt häufig dazu, dass er zunächst

hingeht und die Miete entsprechend

kürzt oder verspätet zahlt, um

anderen Zahlungsverpflichtungen

vorrangig nachzukommen.

In diesen Fällen stellt sich für den

Vermieter nunmehr die Frage, ob er

bei einer gewissen Regelmäßigkeit

dieses unpünktliche Zahlungsverhalten

hinnehmen muss oder ob er

sich dagegen wehren kann.

In einem aktuellen Fall war ein

Mieter sogar so dreist, dass er von

insgesamt 29 zu zahlenden Mo-

natsmieten 19 teilweise erheblich

verspätet zahlte, woraufhin dem

Vermieter der Kragen platzte und

dieser eine fristlose Kündigung gegenüber

dem Mieter ausgesprochen

hat. Im Rahmen des entsprechenden

Rechtstreites vor dem Amtsgericht

stellte sich der Mieter auf den

Standpunkt, dass die verspäteten

Mietzinszahlungen zumindest keine

erheblichen Verspätungen aufwiesen,

so dass deshalb ein Grund zur

fristlosen Kündigung nicht vorliegt.

Insoweit musste der Mieter sich hier

allerdings eines Besseren belehren

lassen, da bereits seit einem Grundsatzurteil

des Bundesgerichtshofes

aus dem Jahre 1969 feststeht, dass

der Vermieter dem Mieter fristlos

kündigen kann, wenn dieser die

Miete unpünktlich bezahlt.

An dieser Rechtsprechung hat sich

auch nichts aufgrund der Änderungen

im Mietrecht geändert, sondern

eine solche Kündigung ist auch

weiterhin ein anerkannter Fall des §

543 Absatz 1 BGB.Schließlich ist in

den meisten Fällen im Mietvertrag

geregelt, dass die Miete spätestens

am 3. Werktag eines jeden Monats

auf das im Rahmen des Mietvertrags

angegebene Konto des Vermieters

im Voraus zu überweisen ist.

Insofern sich ein Mieter hieran

nicht hält und ab einem gewissen

Zeitpunkt nahezu jeden Monat,

wenn auch nur für ein oder zwei

Tage, die Miete verspätet überweist,

steht dem Vermieter ein Recht zur

außerordentlichen fristlosen Kündigung

aus wichtigem Grund zu,

sofern er den Mieter vorher wirksam

abgemahnt hat.

Dies bedeutet, dass der Vermieter

den Mieter auf seine vertraglichen

Verpflichtungen zur pünktlichen

Mietzahlung hinweisen muss und

ihm im Falle der wiederholten

verspäteten Zahlung mit einer Kündigung

droht.

Der Bundesgerichtshof hat dies in

einem Urteil vom 11. Januar 2006

nunmehr im Übrigen nochmals bestätigt.

Folglich muss man sich als

Vermieter nicht über die unpünktlichen

Mietzahlungen seines Mieters

lange aufregen, sondern sollte

vielmehr schnell die Voraussetzungen

zur Beendigung eines solchen

unbefriedigenden Mietverhältnisses

schaffen, indem man frühzeitig dem

Mieter eine Abmahnung zukommen

lässt und im Falle der wiederholt

verspäteten Mietzahlung dann

die fristlose Kündigung

ausspricht.

Im Rahmen einer solchen

Kündigung kann

Ihnen aufgrund eines Urteils

des Oberlandesgericht Düsseldorf

vom 07 September

2006 sogar ein Formmangel

nicht angelastet

werden, wenn der Mieter

den Mangel nicht

rügt und Sie als Vermieter

im Nachgang

die Kündigungserklärung

genehmigen.

Hintergrund des

Urteils des Oberlandesgerichts

Düsseldorf war

die Frage, ob

eine fristlose Kündigung ohne

die Vorlage einer entsprechen-

den Vollmacht wirksam ist. Der Senat

des Oberlandesgerichts Düsseldorf

hat den Standpunkt vertreten,

dass eine außerordentliche fristlose

Kündigung aus wichtigem Grund

auch, wenn diese durch einen Vertreter

ohne Vertretungsmacht erklärt

wird und der Mieter den Mangel der

Vertretungsmacht nicht rügt oder

sich die Vollmachtsurkunde nicht

vorlegen lässt, wirksam ist, sofern

der Vermieter im Nachgang die

Kündigungserklärung genehmigt.

Diese Rechtssprechung steht im

Einklang mit § 180 Satz 2 BGB, der

die Anwendung der Genehmigungsvorschrift

des § 177 Absatz 1 BGB

ermöglicht. Folglich sollte also für

den Fall, dass jemand für Sie als

Vermieter gehandelt hat, ohne

aber eine

Voll-

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Fotos: octo - fotolia.com (1), RM (1)

macht zu besitzen oder selbige im

Rahmen der Kündigung vorgelegt

zu haben, lediglich dann eine neue

Kündigung ausgesprochen werden,

wenn der Mieter diesen Mangel

gerügt hat. Vorsorglich sollten Sie

als Vermieter daher immer eine

entsprechende Vollmacht dem

Kündigungsschreiben beifügen

lassen, damit Sie im Zweifel nicht

eine entsprechende Kündigungsfrist

versäumen.

Haustierhaltungsverbot

bei Wohnungseigentümergemeinschaft

Ein insbesondere in der Praxis

relativ häufig auftauchendes Problem

ist der Umgang mit der

Haustierhaltung in Wohnungseigentümergemeinschaften.

Hier

gibt es häufig starke Befürworter

für das Halten nahezu jeglichen

Tieres in den Eigentumswohnungen,

aber auch Eigentümer, die es

strikt ablehnen, dass überhaupt

ein entsprechendes Tier im Haus

gehalten werden darf. Dies führt

auch häufig zu recht kontroversen

Auseinandersetzung im Rahmen der

Eigentümerversammlungen.

Nach einem Beschluss des OLG

Saarbrücken können nun zumindest

die Tierliebhaber ein wenig

aufatmen, da das Oberlandesgericht

Saarbrücken in der zweiten

Instanz entschieden hat, dass ein

generelles Haustierhaltungsverbot

nicht durch einen Beschluss gefaßt

werden könne und wenn dennoch

ein solcher Beschluss im Rahmen

einer Eigentümerversammlung

beschlossen wurde, so soll der

Beschluss nichtig sein.

Ausgangspunkt in diesem Fall war

ein Beschluss der Eigentümer, in

dem diese mehrheitlich allen Eigentümern

und Mietern untersagten,

künftig Haustiere anzuschaffen

oder neu angeschaffte Tiere zu

halten. Der Beschluss selbst wurde

von keinem Eigentümer gerichtlich

angegriffen, allerdings schaffte sich

ein Eigentümer im Nachgang zu

diesem Beschluss einen Hund an.

Dies wollten die anderen Eigentümer

nicht akzeptieren und machten

aufgrund des gefassten Beschlusses

einen Unterlassungsanspruch gegen

den Miteigentümer geltend.

Mit diesem Unterlassungsanspruch

kamen sie jedoch beim Oberlandesgericht

Saarbrücken nicht durch,

da der entsprechende Senat zwar

die Auffassung vertrat, dass die

Eigentümer gemäß § 15 Absatz 2

Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

die Kompetenz hätten, darüber

mehrheitlich zu entscheiden, ob es

ein Haustierhaltungsverbot gebe.

Jedoch besitze eine solche Eigentümergemeinschaft

keine Kompetenz,

um ein generelles Tierhaltungsverbot

auszusprechen, da dies wiederum

gegen zwingende gesetzliche

Vorgaben des § 13 Absatz 1 WEG

verstoße.

Nach der vorbenannten Vorschrift

kann jeder Eigentümer nämlich

mit seinem Sondereigentum nach

Belieben verfahren, solange anderen

Eigentümern daraus kein Nachteil

erwächst. Insoweit vertrat das

Gericht daher die Auffassung, dass

ein generelles Tierhaltungsverbot

materiell rechtswidrig und gemäß §

134 BGB sogar nichtig ist.

Inwieweit diese Rechtssprechung

Bestand haben wird, bleibt noch

abzuwarten. Allerdings sind daraus

für etwaige Entscheidungen Ihrer

Eigentümerversammlung in Zukunft

gewisse Konsequenzen zu beachten.

Zum einen sollten Sie sich hüten,

ein generelles Tierhaltungsverbot

durch Beschluss zu fassen. Vielmehr

müssten Sie hingehen und

eine Beschränkung auf gewisse

Tiergruppen, die unerwünscht sind,

beschließen. Darüber hinaus müssen

Sie im Rahmen eines solchen

Beschlusses natürlich auch die gel-

Den Artikel verfasste Rechtsanwalt Hjalmar

Schwedtmann aus der Partnerschaftsgesellschaft

Schneider Rechtsanwälte mit Sitz an der

Max-Eyth- Straße 2 in 44141 Dortmund.

Bei etwaigen Fragen des Kauf-, Eigentums- und

Mietrechtes können Sie sich dort auch direkt an Herrn

Rechtsanwalt Schwedtmann unter der Rufnummer

0 23 1/ 42 78 83 - 0 wenden.

tende eingeräumte Rechtslage mit

etwaigen Mietern berücksichtigen,

da ein solcher Beschluss nicht die

einem Mieter bereits eingeräumten

Rechte plötzlich negieren kann.

Konkurrenzschutz auch ohne

Vertragsklausel

Der Ausspruch „Konkurrenz belebt

das Geschäft“ mag im Rahmen

betriebswirtschaftlicher Betrachtungsweisen

unter gewissen Gesichtspunkten

zutreffend sein,

allerdings wird ein Mieter einer

Gewerberaummietfläche alles daran

setzen, dass gerade kein Konkurrent

in die gleiche Mietfläche oder in

unmittelbar angesiedelte Nachbarflächen

ziehen kann. Von daher sind

die Mieter von Gewerberaum sehr

darauf erpicht, dass entsprechende

Konkurrenzschutzklauseln in den

Mietverträgen auftauchen, um ihnen

ihre eigene Sonderstellung zu

sichern. Allerdings ist es aufgrund

eines Urteils des Kammergerichtes

Berlin vom 16. April 2007 nicht un-

bedingt zwingende Vorraussetzung,

dass eine Konkurrenzschutzklausel

in einem Gewerbemietraumvertrag

vorhanden ist.

Nach der Auffassung des Kammergerichtes

kann auch ohne

das Bestehen einer vertraglichen

Regelung gegen den vertragsimanenten

Konkurrenzschutz verstoßen

werden. Ein solcher Verstoß stellt

wiederum einen Sachmangel dar

und berechtigt daher den Mieter

von Gewerberaum aufgrund der

unerträglichen Konkurrenzsituation

zumindest zur Mietminderung.

Ausgangslage in einem entsprechenden

Fall war der Umstand,

dass der Vermieter zunächst ein

gemeinsames Geschäft mit dem

Mieter betrieben hat. Nach entsprechenden

Differenzen eröffnete

der Vermieter allerdings in einem

geringen Abstand auf demselben

Gelände ein entsprechendes Konkurrenzunternehmen,

wogegen sich

der Mieter mit der Mietminderung

wehrte. Der Vermieter wollte die

Mietminderung nicht akzeptieren

und klagte auf Zahlung der entsprechenden

Vollmiete.

Allerdings verlor der Vermieter den

Rechtsstreit in der II. Instanz, da

sich das Kammergericht Berlin

auf den Standpunkt stellte, dass

die Mietminderung in diesem Fall

auf jeden Fall berechtigt sei, da

die Konkurrenzsituation erst nach

Abschluss des Mietvertrages entstanden

ist und der Vermieter nach

den Grundsätzen von Treu und

Glauben verpflichtet ist, den Mieter

vor Konkurrenz im selben Haus zu

schützen, auch wenn keine direkte

vertragliche Regelung hierzu gewählt

wurde. Hinsichtlich der Mietminderung

durch den Mieter kommt

es im Übrigen nicht auf konkrete

Umsatz einbußen an, sondern die

Mietminderung hat sich daran zu

orientieren, inwieweit der Gebrauch

der Mietsache beeinträchtigt ist.

Haus+Hof|47


TIERE | FLÖHE, ZECKEN & CO.

Flöhe,

Zecken

& Co.

Unangenehme

Mitbewohner

Das Wetter passt perfekt: Erst ein

milder Winter, dann ein feuchter

warmer Sommer – Zecken und Flöhe

sind da ganz in ihrem Element.

Wer noch mit seinem Hund verreisen

möchte, ist gut beraten, vor

dem Urlaub seinen Tierarzt rechtzeitig

zu fragen, wie das Tier in der

jeweiligen Gegend vor gefährlichen

Krankheiten geschützt werden

kann. Bestimmte Schutzbänder

sollten nämlich schon 14 Tage vor

Urlaubsbeginn getragen werden.

Aber auch bei uns zu Hause fühlen

sich Flöhe pudelwohl. Wie sie zu

uns kommen? Immer wieder sind

Katzenhalter der Meinung, dass ihre

Katze keine Flöhe bekommen kann,

„weil sie ja nicht nach draußen

kommt“. Da kennen sie die Flöhe

aber schlecht! Denn was sollte sie

daran hindern, sich von uns transportieren

zu lassen?

Häufig wird ein Flohbefall von Hund

oder Katze auch unterschätzt – die

lebenden Flöhe werden vernichtet

und der Tierbesitzer meint, mit

dem Problem fertig zu sein. Dabei

reicht es eben nicht, nur das Tier zu

behandeln. Die Wohnung ist wichtig,

vielleicht auch das Auto, und

niemals den Staubsauger vergessen!

Erwachsene weibliche Flöhe fangen

sofort nach dem Aufspringen an,

Blut zu saugen, und schon nach

einem bis zwei Tagen beginnen sie

bis zu 2.000 Eier abzulegen. Diese

entwickeln sich erst zu Larven und

dann zu Puppen. Sie können bis

zu zwei Jahre später noch einen

passenden Wirt befallen. Und:

Aus einem Floh werden nach vier

Wochen 2.500 und nach acht

Wochen 125.000 Flöhe! Auch bei

einem kleinen Flohbefall sollte deshalb

die Umgebung mit behandelt

werden. Nur fünf Prozent der Flöhe

leben auf dem Tier, der Rest in der

Umgebung.

Woran erkennt man aber einen Flohbefall?

Am besten kämmt man das

Tier auf einem weißen Kopfkissen

oder Papier. Falls anschließend kleine

schwarze Krümel zu finden sind,

kann das Sand sein oder eben auch

Flohkot. Legen Sie einige dieser

Krümel in ganz wenig Wasser. Färbt

sich dieses rot, handelt es sich um

Flohkot – das heißt handeln. Aber

bitte bleiben Sie ruhig und besonnen

– es nützt jetzt nichts, das Tier

in Ungeziefermitteln zu ertränken

und dabei fast zu vergiften. Auch

hat das nichts mit Unsauberkeit im

Haus zu tun.

Der erste wichtige Punkt ist jetzt,

das Tier flohfrei zu bekommen.

Dazu gibt es Puder, Shampoo,

Halsbänder und Sprays, die für die

Anwendung am Tier geeignet sein

müssen. Lassen Sie sich am besten

beraten, denn es gibt es große Unterschiede.

Manche Bänder halten

fünf Monate, wirken aber nur, wenn

das Tier in Ruhe ist, andere wirken

acht Monate und bieten damit einen

Langzeitschutz. Bei letzteren ist ein

Puder aufgearbeitet, der das Tier

„unsichtbar“ schützt. Außerdem gibt

es auch hervorragende Präparate,

die auf biologischer Basis arbeiten.

Bitte immer die Gebrauchsanweisung

beachten, sonst hilft das beste Mittel

nicht oder schadet sogar dem

Tier und uns! Wir haben schon

erlebt, dass Tierhalter viele Flaschen

Flohschutzspray in der Wohnung

versprüht haben, welches jedoch

nicht geholfen hat, weil es nur

gegen lebende Flöhe, aber nicht

gegen Puppen und Larven wirksam

war. Außerdem muss die Anwendung

stimmen. Wenn auf einem

Raumspray steht, dass alle für

zwei Stunden das Haus verlassen

sollen, machen Sie das bitte auch!

Anschließend muss kräftig gelüftet

werden. Um das Tier danach weiterhin

zu schützen, benötigen Sie aber

einen Dauerschutz. Fragen Sie Ihren

Tierarzt oder Zoofachhändler, beide

können weiterhelfen.

Auch der Zeckenbefall hat bei

Hunden und Katzen in diesem Jahr

erheblich zugenommen. Früher hat

man die Zecken mit allem Möglichen

beträufelt – das alles lässt

man heute sein. Es gibt gute,

wirkungsvolle Zeckenhaken

zu kaufen, mit denen

man ohne Probleme die

ganze Zecke herausheben

kann. Das Tier wird

dabei nicht gedreht, wobei sie leicht

wegrutschen kann, sondern nur mit

einem leichten Hebel nach oben

herausgezogen. Zum Glück bereiten

die Zecken in unserer Gegend noch

nicht so viele Probleme, aber schon

in Bayern sieht die Welt anders aus.

Wir halten für Spaziergänge auch

Mittel bereit, die verhindern, dass

der Hund überhaupt von Zecken

heimgesucht wird. A. Burda

Annette Burda ist Inhaberin des Zoo-Fachgeschäfts

„Burda‘s Tierwelt“ in Gelsenkirchen

und Delegierte im Zentral verband Zoologischer

Fach betriebe Deutschlands (ZZF).

In Haus+Hof verrät sie regelmäßig Tipps und

Tricks rund ums Heimtier.

Infos: www.burdas-tierwelt.de

48|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Fotos: poco_bw - fotolia.com (1), Volker Strauss - fotolia.com (1), Burda (1), ACC (2)

Sicherheitstechnik schützt!

Nach der jährlich erhobenen

Statistik des Landeskriminalamts

(LKA) Bayern verhinderte der

Einsatz von Sicherheitstechnik in

Bayern im Jahr 2004 insgesamt

mindestens 1.416 Einbrüche,

davon 415 Wohnungseinbrüche.

Im Fünfjahres-Rückblick kommt

das LKA Bayern auf mindestens

5.356 durch Sicherheitstechnik

verhinderte Einbrüche.

Diese Auswertung des LKA Bayern

zeigt deutlich auf, dass es

sinnvoll erscheint sich über

Sicherungsmöglichkeiten

im privaten als

auch im gewerblichen

Bereich zu informieren.

Die weitverbreitete

Meinung, dass

Alarmanlagen

Einbrecher anziehen,

weil sie

gute Beute vermuten

ist irrtümlich und falsch. Genau

das Gegenteil ist der Fall. Alarmanlagen

schrecken Einbrecher

ab, was obige Zahlen deutlich

untermauern.

Anhaltende Einbruchserien im

Privat- und Gewerbebereich weisen

zudem auf die Bedeutung

des Einbruchschutzes hin. Laut

polizeilicher Kriminalitätsstatistik

finden allein im privaten

Bereich bundesweit jährlich rund

123.280 Wohnungseinbrüche

statt. Dies bedeutet, dass alle vier

Minuten irgendwo in Deutschland

eingebrochen wird. Der

durchschnittliche Schaden liegt

bei ca. 3.078 Euro je Wohnungseinbruch.

Der psychologische

Schaden für Einbruchsopfer wiegt

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in der Regel schwerer, und dessen

Behebung dauert in vielen Fällen

Jahre. Einbrüche im gewerblichen

Bereich haben häufig gravierende

Folgen für die weitere Existenz der

Betriebe oder Freiberufler.

Die Frage, welche Produkte zuverlässig

schützen, ist einfach zu

beantworten. Verlassen Sie sich

bei Ihrer Sicherheitslösung auf

Sicherungssysteme direkt, vom

von der Polizei und den Versicherungen

(VdS) anerkannten

Sicherheits-Fachbetrieb. Diese

Betriebe bieten verbriefte Sicherheit,

sowohl für den privaten

Haus- und Wohnungsbau als

auch für den gewerblichen und

industriellen Bereich.

Die Sicherheitssysteme selbst

bieten durch die vielseitigen

Variationsmöglichkeiten

Schutz vor Feuer, Einbruch,

Überfall, Gas und Wasser.

Gleichzeitig ermöglichen Sie noch

den Personennotruf und eine

Zutrittskontrolle. Der Aufbau ist

modular nach dem Baukastenprinzip

möglich. Die Komponenten

werden je nach Bedarf und

Anforderungen ergänzt.

Umfassende Informationen und

das maßgeschneiderte Sicherheitssystem

für Ihre vier Wände

erhalten Sie bei der Firma ACC

Sicherheitstechnik:

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45138 Essen

Tel. 0201/8903173 o. -74

Fax 0201/8903175

info@accsicherheitstechnik.de

www.accsicherheitstechnik.de

Haus+Hof|49


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

diga ® service Gmbh bietet alles für die Gasleitungsinspektion – und mehr

Bequem prüfen, unkompliziert abdichten

Als Hausbesitzer muss man sich um vieles kümmern, denn an den eigenen vier Wänden gibt es eigentlich immer etwas zu tun. So ist auch

jeder Hausbesitzer für den ordnungsgemäßen Zustand seiner Gasleitungen verantwortlich. Denn nur durch regelmäßige Überprüfungen können

Undichtigkeiten erkannt und beseitigt werden. Diese Gasleitungsinspektion ist eine wichtige Aufgabe – zum Glück hat die diga ® service

GmbH zwei Produkte entwickelt, die Prüfung und Abdichtung von Gasleitungen deutlich erleichtern: das Leckmengenmessgerät digameter ®

und das Spezialdichtmittel digalit ® gi.

Als Betreiber einer Gasheizungsanlage

haben Sie sich mit Erdgas

für eine wirtschaftliche, umweltschonende

und sichere Energie

entschieden. Um Wirtschaftlichkeit,

Umweltverträglichkeit und

Sicherheit möglichst optimal zu

erhalten, lassen Sie Ihre Heizungsanlage

sicherlich regelmäßig

warten. Zur gesamten Gasanlage

gehören aber nicht nur Kessel und

Brenner, sondern auch die Gasleitungen

und Armaturen. Zusätzlich

zur Wartung sollte deshalb auch

die Gasleitung regelmäßig einer

eingehenden Gas-Sicherheitsprüfung

und Dichtigkeitsprüfung

unterzogen werden. Denn Leitungen,

die durch falsache Nutzung

(z.B. Befestigung schwerer Gegenstände

an Gasrohren) beschädigt

oder durch Erderschütterungen

oder spröde Hanfstellen undicht

werden, stellen ein Risiko für Ihre

Sicherheit dar.

Schnell und einfach prüfen

Die Sicherheitsinspektion der

Gasleitungen ist Sache von dafür

ausgebildeten Fachleuten. Mit

einem elektronischen Leckmengenmessgerät

prüfen Fachbetriebe

die Dichtigkeit Ihrer Gasleitung

vom Gasgerät aus, ohne Demontage

des Gaszählers. Die

Dichtigkeitsprüfung erfasst die gesamte

Gasleitung, also auch nicht

sichtbare Leitungsteile. Ideal dafür

ist das Leckmengenmessgerät

digameter ® zur genauen Prüfung

der Gebrauchsfähigkeit von Gasinnenleitungen

mit detailliertem

Messprotokoll. Der Vorteil: Die

Messung erfolgt schnell und absolut

zuverlässig. Das spart Ihnen

Geld und gibt Ihnen die Sicherheit,

die Sie sich wünschen.

Auf der sicheren Seite

Mit der Durchführung der Dichtheitsprüfung

der Gasleitung erfüllen

Sie auch Ihre rechtliche

Verpflichtung, die sich aus der

allgemeinen Verkehrssicherungspflichtgemäß

§ 823 BGB und

dem § 12 der Verordnung über

Allgemeine Bedingungen für die

Gasversorgung von Tarifkunden

(AVBGasV) ergeben. Zusätzlich

wahren Sie gegebenenfalls entstehende

Ansprüche versicherungstechnischer

Art. Die diga ® service

GmbH empfiehlt eine Sicherheitsprüfung

alle zwei Jahre.

Leckmengenmessung mit dem

Gasherd

Ursachen abstellen

Weshalb aber werden Leitungen

überhaupt undicht? Es gibt

verschiedene Ursachen – zum

einen sind da unsachgemäße

Verbindungen oder Korrosionserscheinungen

an Rohren, zum

Beispiel durch feuchte Keller.

Es können aber auch Gewindedichtungen

austrocknen oder

Ab sperrhähne undicht sein. An-

Gas-Brauchwasser-Bereiter

Verfahrensablauf:

angeschlossen. Die Prüfung

der Gebrauchsfähigkeit erfolgt

mit dem in der Leitung unter

Betriebsdruck stehenden Gas

oder höherem Prüfdruck und berücksichtigt

so die tatsächlichen

Gegeben heiten der Abnehmeranlage.

Das digameter ® zeigt dann

an, wieviel Gas pro Stunde aus

der Leitung entweicht.

Bei Verlusten sofort reagieren

Nach dem DIN DVGW Arbeitsblatt

G 624 wird nun die Gebrauchsfähigkeit

der Leitungen

beurteilt. Zeigt das Leckmengenmessgerät

einen Gasverlust von

1 bis 5 Liter pro Stunde an, ist

diese Leitung innerhalb von vier

Wochen abzudichten. Sie kann in

dieser Zeit jedoch weiter betrieben

werden. Bei einem Gasverlust

von mehr als fünf Litern pro

Stunde muss die Leitung sofort

außer Betrieb genommen werden

und sofort repariert werden.

Lieber abdichten als ersetzen

Wird dies nötig, kann man

natürlich alle in Frage kommenden

Leitungen ersetzen. Das

ist jedoch nicht nur teuer und

umständlich, es kostet auch

Zeit. Damit Ihre Wohnung nicht

über einen längeren Zeitraum

zur Baustelle werden muss,

sind zum Glück Verfahren entwickelt

worden, die mit Spezialdichtmitteln

das unkomplizierte

Abdichten von Gasleitungen

ermöglichen – zum Beispiel mit

dem Dichtmittel digalit ® gi aus

dem Hause diga ® , das nach

nur einmaliger Behandlung eine

alterungsbeständige Abdichtung

sicherstellt.

Prüfung unter hohem Druck

Das Verfahren ist einfach: Am

tiefstgelegenen Punkt der Leitung

wird ein Behälter mit dem

Spezial dichtmittel digalit ® gi

angeschlossen. Das Leitungssystem

wird mit dem Dichtmittel

gefüllt, bis es an allen Endstellen

austritt und dabei einem hohen

Druck ausgesetzt, damit digalit ®

gi auch in die Gewindeverbin-

50|Haus+Hof www.ruhrradar.de

Heizkessel

• Messen der Leckgasmenge

• Gerätedemontage, Freilegen

aller Leitungsendpunkte

und Wassersäcke, Montage

der Arbeitsarmaturen

•Festigkeitsprüfung

•Ausblasen der Leitungen

mit Stickstoff

•Füllen der Leitung mit digalit ® gi

•Entleeren der Leitungen

•Trocknen der Leitungen

•Abschlussprüfung und Protokollerstellung

hand der Prüfung können solche

Probleme aufgespürt werden.

Dazu wird das digameter ® Leckmengenmessgerät

anstelle des

Gaszählers an das Leitungsnetz

Fotos: diga (3), Vaillant (1); Grafiken: diga (1)

Handlich, klein, und praktisch:

Mit dem digameter ® wird die

Dichtigkeit Ihrer Gas leitungen

überprüft, ohne den Gaszähler

zu demontieren. Das spart Zeit

und Geld.

dungen eindringt. Nach einer

gewissen Einwirkzeit wird das

Dichtmittel abgelassen. Überschüssiges

Material wird durch

Molchen aus der Leitung entfernt.

Der verbleibende Dichtmittelfilm

an der gesamten Rohrinnenwand

und in den Verbindungen wird

zu einem elastischen Kunststoffmantel.

Die Leitung ist dicht. Zur

Sicherheit wird abschließend die

Dichtigkeit der Leitung überprüft

und per Prüfprotokoll bestätigt.

Günstig und sicher

Die Vorteile für den Kunden beim

Einsatz von digameter ® und digalit

® gi liegen auf der Hand: Die

Prüfung der Gasleitungen erfolgt

kostengünstig, schnell und sicher,

die gesamte Installation kann

ohne Stemmarbeiten, Schmutz

und Neuverputzung abgedichtet

werden – und das, ohne dass

die Gasversorgung lange unterbrochen

werden muss. Eine

Wiederholung der Abdichtung ist

nicht erforderlich.

kann noch mehr:

• Die diga ® service gmbh führt alle Arbeiten im Sanitärund

Heizungsanlagenbau aus.

• Darüber hinaus ist die diga ® service GmbH Partner

namhafter überregional tätiger Contracting

Unternehmen.

• Mit dem überregional arbeitenden Kundendienst werden

alle Serviceleistungen abgedeckt.

• Die hauseigene Planungsabteilung berät und plant

Anlagen vom Einfamilienhaus bis zur Industrieanlage.

• Mit dem Patent zur nachträglichen Abdichtung von

Gasinnenleitungen digalit gi werden nach

vorhergehender Prüfung Gasinnenleitungen nach dem

DIN DVGW Arbeitsblatt G 624 ohne Beschädigungen

von Fliesen etc. dauerhaft abgedichtet.

• Über den Geschäftsbereich diga Handel werden

Fachpartner mit dem Spezialdichtmittel digalit ® gi und

dem elektronischen Leckmengenmessgerät digameter ®

compact und digameter ® digital versorgt.

Das diga ® service Produkt diga ® cleanup unterstützt

Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen bei

der Wohnungsentrümpelung und Grundreinigung.

• Mit dem Produkt Rohrclean steht diga ® bei der

Überprüfung von Abwassergrundleitungen mit

entsprechendem Gerät zur Verfügung. Etwaige Defekte

in den Rohrleitungen werden im Inliner

Verfahren beseitigt.

diga Service GmbH

Hängebank 13 | 45307 Essen,

Tel. 0201-5606200 | Fax 0201-5606100

info@digaservice.de | www.digaservice.de

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Haus+Hof|51


AKTUELLES | KURZ & KNAPP | KREUZWORTRÄTSEL

Über den virtuellen Gartenzaun...

Gute Nachbarschaft ist Kult in

Deutschland. Füreinander da zu

sein, ein Schwätzchen halten oder

ein paar Tipps austauschen – das

ist es, was fast 90 Prozent der Bundesbürger

an diesem angenehmen

Miteinander lieben, so das Ergebnis

einer Emnid-Umfrage. Wer wenig

Zeit für die persönliche Nachbarschaftspflege

hat, in der Umgebung

aber gerne neue Kontakte knüpfen

möchte, kann dies jetzt auf ganz

unkonventionelle Art und Weise

tun. In der am ersten August gestarteten

Web-Community www.

meinnachbar.net finden Familien

wie Singles in Deutschland, Österreich

und der Schweiz ein ideales

Forum, um ihr gesellschaftliches

Umfeld per Mausklick attraktiver

zu gestalten. Einfach die eigene

Wohnadresse auf der interaktiven

Stadtkarte antippen und dann in

den vielen Infos stöbern, die Personen

aus der Umgebung über sich

selbst ins Netz gestellt haben: Wer

hat Kinder, wer ein Haustier, wo gibt

es Gleichgesinnte für Theater- und

Konzertbesuche, oder bei wem fehlt

noch ein dritter Mann zum Skat?

Damit auch die Nachbarn wissen,

wen sie vor sich haben, darf freilich

das eigene Profil nicht fehlen.

Zu den Angaben über sich selbst

und den persönlichen Interessen

kann man auch Familienmitglieder

eintragen, jede Menge Bilder

hochladen oder gleich komplette

Fotoalben anlegen. Die Benutzung

ist kostenlos. MeinNachbar.net

zeigt sich in aufgeräumtem Layout,

so dass sich selbst Internet-

Einsteiger schnell damit zurecht

finden dürften. Als besonderes

Feature haben die Betreiber eine

interaktive Landkarte eingebaut,

auf der sich der nächste Nachbar

auf einen Blick finden lässt. Auch

wird angezeigt, wenn dieser gerade

online, so dass man sofort Kontakt

aufnehmen kann.

Bewässerung ohne Gift

Wenn kein Regen fällt, muss der

Gärtner mit dem Gartenschlauch

nachhelfen. Meist bestehen Schläuche

aus PVC, dessen Schadstoffe

durch Wärme und Licht gelöst werden.

Wenn man das Gemüsebeet

gießt, gelangen die Gifte nicht nur

in die Umwelt sondern auch in die

Nahrung. Der Bund für Umwelt und

Naturschutz Deutschland (BUND)

rät daher, PVC-freie Gartenschläuche

zu nutzen.

Die Zeitschrift Öko-Test hat in

herkömmlichen PVC-Schläuchen

verschiedene Schadstoffe nachgewiesen.

Weichmacher, so genannten

Phthalate, stehen im Verdacht,

hormonell zu wirken. Stabilisatoren

aus zinnorganischen Verbindungen

beeinträchtigen das Immunsystem

des Menschen. Darüber hinaus

wurden auch Schwermetalle wie

das nervengiftige Blei gefunden. Im

Schlauch abgestandenes Wasser ist

bei hohen Temperaturen besonders

belastet. Es ist nicht zum Gießen

geeignet. Der BUND weist zudem

darauf hin, dass Gartenschlauch-

Wasser grundsätzlich weder zum

Trinken noch zum Duschen genutzt

werden sollte.

PVC-freie Gartenschläuche sind

im Garten- oder Baufachhandel

schwer zu finden. Man kann sie

meist nur am deutlich höheren Gewicht

erkennen. Im Internet werden

Gartenschläuche aus dem ökologischen

Ersatzmaterial Ethylen-

Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM)

oder Gummi angeboten. Wer sicher

gehen will, wählt einen Trinkwasserschlauch.

Er ist zwar deutlich

teurer, erfüllt aber die Vorgaben der

Gesundheitsämter.

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52|Haus+Hof www.ruhrradar.de

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Lösungswort:

Schickes

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im Wert von 250 Euro, zur Verfügung gestellt von der jupi GmbH in Essen. Das dreiteilige

Set, bestehend aus Schaufel, Besen und Feuerhaken, ist aus massivem Gusseisen gefertigt,

die Griffe aus edlem Holz schützen sicher vor Hitze.

• Infos: www.jupi-gmbh.de

zu gewinnen!

Haben Sie die Lösung unseres Rätsels gefunden? Dann senden Sie Ihr Lösungswort

an den RUHR MEDIEN Verlag, Stichwort Haus+Hof Kreuzworträtsel, Nordsternstr. 65,

45329 Essen oder per E-Mail an info@ruhrmedien.de.

Absender nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 26. Oktober 2007.

Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.

Gewinnerin des Kreuzworträtsels in Haus+Hof 07/07 ist

Trudi Verbeet aus Mülheim/Ruhr. Sie erhält eine edle

Aluminium-Gartenliege „Pisa“, zur Verfügung gestellt von

HolzLand Von der Stein in Essen (www.holzland-vonderstein.de).

Das Lösungswort lautete „Flächenvorhang“.

Haus+Hof|53


SERVICE | FIRMEN-ABC & KATALOGSERVICE

Gratis: Katalog-Service

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen aktuelle Prospekte, Broschüren und Kataloge vor.

Möchten Sie sich über Neuheiten, praktische Tipps oder attraktive Angebote informieren? Wir sind

der richtige Partner für private Bauherren, Hausbesitzer und Modernisierer. Haus+Hof hilft Ihnen, sich

aus erster Hand zu informieren. Wählen Sie einfach ein oder mehrere Interessensgebiete aus.

Füllen Sie einfach den Coupon auf der nächsten Seite aus (Telefonnummer bitte angeben) und senden

oder faxen Sie uns diesen zu. Kreisen Sie die jeweiligen Kataloge ein und wir leiten Ihre Adresse an die

Fachbetriebe weiter. Diese setzen sich dann umgehend telefonisch mit Ihnen in Verbindung oder Sie erhalten

Ihre Wunschkataloge gratis frei Haus.

Eine noch größere Auswahl an Katalogen finden Sie im Internet. Auf unserem Portal RUHR RADAR (www.

RuhrRadar.de) können Sie den komfortablen Katalog- und Infoservice ebenfalls gratis nutzen.

03

08

19

32

Hausgärten 04

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eigenen Garten an.

Erfüllen Sie sich

Ihren grünen Traum.

Egal ob Spiel-,

Baum-, Wasser- oder

Nutzgarten. Ihr

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Sicherheitslösungen

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Raub, Überfall, Brand

und Vandalismus.

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Wärme und lästigen

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präsentiert Ihnen das

vielfältige Programm

an In sek tenschutz,

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54|Haus+Hof www.ruhrradar.de

06

Fensterdeko 20

Hauseingänge 26

Schwimmbäder

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in Keller,

Garage oder Win tergarten

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12

33

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und Lärm. Lernen

Sie Aquamat

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Naturbaustoffe

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schlichter,

natürlicher Le benskultur

bereits ein

Begriff. Tra ditionelle

Materialien prägen

die Art zu bauen.

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Glasvordächer mit

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Haus türen sowie

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Accessoires wie

Briefkästen,

Beleuchtung und

Klingelplatten finden

Sie im Strunk-

Journal von Strunk

Bauelemente.

Solardächer

Richtige

Informationen

sind eine wichtige

Grundlage für kluge

Entscheidungen

– auch bei Fragen

der Heiztechnik.

Die Firma Grotepaß

Haustechnik bringt

Sie Ihrem Solardach

ein ganzes Stück

näher.

18

41

Kamine & Öfen

Sie wollen

wohlige Abende

in angenehmer

Atmosphäre? Dann

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Kamin, Kaminofen

oder Kachelofen von

JUPI. In diversen

Prospekten und

Katalogen ist auch

Ihrer dabei.

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Zeit für Feuer sollten

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und Wärme ins

Haus. Die Vielfalt

wird auch Ihren

individuellen

Geschmack treffen.

Immobilien

Egal, ob Sie Besitzer

einer Immobilie sind

oder es in Kürze

werden wollen.

Das Team des

Immobilien centers

Essen stellt Ihnen

gerne alle relevanten

Informationen

kostenlos zur

Verfügung – worauf

warten Sie?

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das Leben mehr als

bequem. FAWAS

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weitere Vorteile für

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durch detaillierte

Beispiele. Lassen Sie

sich überraschen.

43

49

63

78

Solarstrom

Die Duisburger

Werner Bäder GmbH

zeigt Ihnen, inwieweit

sich eine Photovoltaikanlage

rechnet.

Die Broschüre gibt

einen Überblick

über die technischen

und finanziellen

Möglichkeiten für

den Umstieg auf

Sonnenenergie.

Zaunsystem

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Garden ist dauerhaft

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aus massivem,

glasfaserverstärktem

Kunststoff, ist

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lässt sich schnell und

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Überzeugen Sie sich.

Specksteinöfen

Specksteinöfen,

Kaminbacköfen und

Herde von Tulikivi.

JUPI informiert über

Produkte und gibt

praktische Tipps.

Unzählige Formen

und Möglichkeiten

bringen natürliche

Wärme auch in Ihr

Zuhause.

46

55

69

Innentüren

Schließen Sie die

Tür hinter sich und

fühlen Sie sich

zuhause. Bei Keizers

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Sie Ihrer Fantasie

freien Lauf lassen

und finden die

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Lassen Sie die

Eindrücke wirken.

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48

56

Treppenrenovier. 70

Fenster & Türen 79

Garagentore

82

Fenster, Türen und

Innen aus bau zählen

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architektonischen

Gestaltungselementen

jedes

Hauses. Türen und

Treppen und vieles

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Böden.

Kamine & Öfen

Das Team der

Ofenschmiede Tiroke

freut sich, Sie in den

Ausstellungsräumen

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und Ihnen eine

Auswahl der Öfen

und Kamine zu

präsentieren.

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SERVICE | FIRMEN-ABC & KATALOGSERVICE

83

90

94

92

Wintergarten

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Ihren Wohnstil.

Fragen Sie uns.

Sie möchten auf

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verzichten, aber

auch ungern mit

Holz heizen? Dann

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speziellen Gaskamin-

Katalog der JUPI

GmbH an.

Schalldämmung 95

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86

Gaskamine 91

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Straße & Hausnummer

PLZ & Ort

Telefon / E-Mail

Wo sind Sie auf H+H aufmerksam geworden?

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Heizsysteme

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19 20 26 32 33 41

43 46 48 49 55 56

63 69 70 78 79 82

83 86 88 90 91 92

94 95 98 99 101 94 102 95

103 96 104 97 105 98 106 99 107

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88

92

98

99

101

Hausbau

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Bad & Wärme

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Massivhausbau

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Modul-

Konzept führt ICON

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Massivhaus-Bau

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0201-8903173/74, www.

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Mauertrocken legung Aquamat

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Ringstr. 17, 47533 Kleve,

Tel. 02821-997300,

www.aquamat.de Arens

Lichttechnik Mattenburg

42, 44869 Bochum, Tel.

02327-70713/76101,

www.arens-licht.de B Solaranlagen

Werner Bäder

GmbH Kommandantenstr.

37, 47057 Duisburg, Tel.

0203-343021, www.wernerbaedergmbh.deBaucoach

Straßburger Str.

1-3, 45968 Gladbeck,

Tel. 02043-6868117,

www.handwerker-haus.

com Beckers Betonzaun

& Garten GmbH Max-

Planck-Str. 12, 52511

Geilenkirchen-Nieder rheid,

Tel. 02451-659893,

www.betonzaun-garten.

de Blanik Garten- und

Landschaftsbau Forststr.

31, 46244 Bottrop-Kirchhellen,

Tel. 02045-7767,

www. blanik.de Buhl GmbH

Rheinberger Str. 361,

47475 Kamp-Lintfort, Tel.

02842-41844, www.buhlgmbh.de

Burda’s Tierwelt

GmbH Buschgrundstr. 29,

45894 Gelsenkirchen, Tel.

0209-30545, www.bur-

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Tel. 0201-353711, www.

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de Dennert Massivhaus

GmbH Veit-Dennert-Str. 7,

96132 Schlüsselfeld, Tel.

09552-710, www.dennert-massivhaus.de

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Service GmbH Hängebank

13, 45307 Essen, Tel.

0201-5606200, www.

digaservice.de Dorn Elementebau

Altendorfer Str.

492, 45355 Essen, Tel.

0201-678097, www.dornelemente-bau.de

Dura-

Garden GmbH Im Grund 1,

99897 Tambach-Dietharz,

Tel. 036252-465224,

www.dura-garden.de E

Sanitär/Heizung Reinhard

Erle GmbH Franziskastr.

43, 45131 Essen, Tel.

0201-8771030, www.

erle-gmbh.de F Fawas

Haustechnik GmbH Im

Weingarten 10, 58638

Iserlohn, Tel. 02371-

837800, www.fawas.de

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17, 46244 Bottrop, Tel.

02045-2563 G N. Gerdiken

Sicherheitstechnik

Vogelheimer Str. 5, 45326

Essen, Tel. 0201-342038

o. 0201-358148, www.

gerdiken.com Gertz SonnenschutzsystemeHövel-

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106

str. 98, 45326 Essen, Tel.

0201-3163663, www.

sonnenschutz-essen.de

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Industriestr. 27, 46419

Isselburg, Tel. 02874-

91420, www.grau-tiernahrung.deHaustechnik

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Mühlenwinkel 5, 47506

Neukirchen-Vluyn, Tel.

02845-28845, www.

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Hertog Saarnberg

23, 45481 Mülheim/Ruhr,

Tel. 0208-488869, www.

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de naturhaus Hetfeld

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Haus+Hof|57


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im Haus. Wir stellen Formen und Materialien vor, informieren

über bauliche Vorschriften und geben Renovierungstipps.

Wintercheck

Vorbeugen ist besser als

reparieren oder ärgern:

Damit Eis und Schnee

ihnen nicht böse zusetzten,

sollten Sie Haus und

Garten rechtzeitig fit für die

kalte Jahreszeit machen.

Aus aktuellen Gründen können sich Themen kurzfristig ändern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Sie wollen keine Ausgabe von Haus+Hof verpassen?

bitte senden Sie an:

Ruhr Medien Verlag, Abo-Service

Nordsternstr. 65

45329 Essen

oder per Fax an:

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Altersgerechtes

Wohnen

Wer älter wird, dem fällt

im Haus vieles nicht mehr

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ermöglichen können.

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IMPRESSUM

Herausgeber & Verleger:

RUHR MEDIEN VERLAG

Herausgeber:

Frank Beicht, Robert Wendland

Nordsternstr. 65

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Telefon: 0201 36599-137

Telefax: 0201 36599-233

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Redaktion:

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(ständige freie Mitarbeiterin)

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Anzeigenberatung & Vertrieb:

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Druck:

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Am Waldstrauch 1

34266 Niestetal

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„Haus+Hof“ Ruhrgebiet

erscheint zweimonatlich und wird an

ca. 500 Stellen in Essen, Bottrop,

Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg,

Mülheim/Ruhr, Gladbeck, Nieder rhein und

der Grafschaft Bent heim ausgelegt. Unsere

Lesergruppen sind Bauherren, Haus besitzer

und Eigentümer.

weitere Regional-Ausgaben:

München, Bamberg, Nürnberg, Frankfurt/

Darmstadt, Augsburg, Lüneburg, Koblenz/

Siegen, Bonn/Troisdorf, Aachen, Berlin, Ulm,

Saarbrücken, A-Salzburg, CH-Bern

„Haus+Hof“ Zentrale:

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Anzeigen- & Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe: 02.11.2007

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4

4. Jahrgang

© Copyright 2007 für eigens gestaltete

Anzeigen und Texte beim Verlag. Nachdruck

und Vervielfältigung (auch auszugsweise) nur

mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Veröffentlichung gemäß § 8 des Pressegesetzes.

Verleger, Kaufleute Essen, Verlagsinhaber:

Frank Beicht, Robert Wendland

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Prospekte der jupi GmbH bei. Wir bitten um

freundliche Beachtung.

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