Kaminöfen – praktisch & schön - RUHR MEDIEN Werbeagentur

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Kaminöfen – praktisch & schön - RUHR MEDIEN Werbeagentur

Das aktuelle Magazin für Bauherren und Hausbesitzer

www.ruhrradar.de

6. Jahrgang

September/ Oktober 2009 Ruhrgebiet

Energetisch optimieren

Ein warmer Mantel fürs Haus S. 6

Natur-Böden

Schönes aus Holz und Kork S. 24

RUHR MEDIEN Verlag

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

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Das aktuelle Magazin für

Bauherren und Hausbesitzer

Kaminöfen

praktisch & schön

Blumenzwiebeln

Jetzt den Frühling pflanzen! S. 34 • Vielseitige Infrarotkabinen

• Heizen mit Holzpellets

• Wintergärten Träume aus Glas


Foto: Svetlana Privezentseva - fotolia.com (1)

Editorial

fast ist der Sommer schon wieder vorbei und der Herbst macht sich breit. Die Tage

werden kürzer, das Wetter kälter und nasser. Wie man daraus das Beste macht, dazu

hält unsere neueste Ausgabe einige Ideen und Anregungen bereit. Entspannen vor

dem Kamin feuer, gesund schwitzen in der Infrarotkabine oder vom gemütlich-warmen

Wintergarten aus dem Regen zuschauen das alles sind Dinge, die doch nur so richtig Spaß

machen, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Lassen Sie sich einfach von unseren aktuellen

Themen inspirieren!

RUHR°

MEDIEN


28

Inhalt

16 | Wintergärten

Wohnen wie unter freiem Himmel

10

WOHNEN & EINRICHTEN

12 | Kellernutzung

Von der Rumpelkammer zum Lieblingsraum

28 | Kamine & Öfen

Genießen Sie die Faszination des Feuers!

AKTUELLES

SERIE SERVICE

18 | Heiztechnik (5)

Nachhaltig heizen mit Biobrennstoffen

34 | Wellness (5)

Infrarotkabinen sanftes Schwitzvergnügen

33 | Kurz & knapp

Tipps, News & Infos rund ums Haus

42 | Recht

Wohnraum ist nicht gleich Gewerberaum

45 | Kreuzworträtsel

3 x 2 Karten für das GOP Varieté zu gewinnen!

46 | Katalog- & Infoservice

Fordern Sie kostenloses Infomaterial an

49 | Firmen-ABC

Bezugsquellen und Kontakte

22


GARTEN

36 | Zeit für Zwiebeln

Jetzt den Frühling pflanzen!

38 | Bambus im Garten

So vielseitig sind die immergrünen Gräser

HAUSTIERE

6

40 | Wellensittiche

So fühlen sich unsere gefiederten Freunde wohl

24

INHALT 07 | 2009

BAUEN & RENOVIEREN

06 | Energetisch optimieren

Wärmeverluste vermindern und sparen

10 | Wintercheck fürs Haus

Bestens vorbereitet in die kalte Jahreszeit

22 | Flächenheizung

Angenehme Wärme aus Boden und Wand

24 | Natur-Böden

Natürlich einrichten mit Holz und Kork

Fotos: Buderus (1), soupstock - fotolia.com (1), Joco/easy-PR (1), Europhoton - fotolia.com (1), iofoto - fotolia.com (1)

Titelfoto: Max Blank

Einklinker: G. Schwarz - fotolia.com (1), Deutscher Kork-Verband e.V. (1), IZB (1)

5


Bauen & Renovieren

Energiesparen beginnt mit

effizienter Wärmedämmung

Bis zu 75 Prozent der Wärmeverluste bei Altbauten gehen auf das Konto der

Außenwände. Eigentümern, die ihre Energiebilanz nachhaltig verbessern wollen,

empfiehlt sich, in die Dämmung der eigenen vier Wände zu investieren.

In Kombination mit dem Austausch

der alten Heizung gegen

eine moderne, energieeffiziente

Anlage wird daraus ein Maßnahmenpaket,

das der Staat mit

günstigen KfW-Krediten fördert.

Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall hat eine Übersicht über die

Vielzahl an Systemen und Materialien

zusammengestellt, mit

denen sich die Dämmung der

Gebäudehülle optimieren lässt.

Mit der neuen Dämmhülle fürs

Haus wird auch eine neue Fassadenverkleidung

nötig die

bei vielen Altbauten unabhängig

von der Wärmedämmung

ohnehin ansteht. Praktisch und

kostengünstig sind deshalb Systeme,

die Dämmung und Fassadenverkleidung

zu einem Pro-

dukt zusammenfassen, das als

Einheit montiert werden kann.

Die sogenannten Wärmedämmverbundsysteme

(WDVS) gibt

es bereits seit Anfang der 80er

Jahre, und sie setzen sich immer

mehr durch.

Ein Wärmedämmverbundsystem

besteht aus mindestens drei

Elementen:

• einem Dämmstoff, etwa

Mineral wolle, Polystyrol-

Hart schaum (Styropor) oder

Holz faserdämmplatten;

• einer Trägerschicht aus

Armierungsmasse oder -gewebe

für die Fassadenmaterialien;

• einer Schlussbeschichtung,

etwa aus Putz, Keramik oder

Klinker.

Wärmedämmverbundplatten

zu denen noch verschiedene

Detailkomponenten für Befestigung,

Verfugen oder Abdichtung

gehören können werden

als Ganzes mit dem Mauerwerk

verbunden, entweder durch Kleben,

Verdübeln oder eine mechanische

Befestigung mithilfe

von Schienen.

Bis zu 60 Prozent

weniger Heizkosten

Bei der Montage kommt es darauf

an, dass alle Übergänge

und Anschlüsse, etwa an den

Fensterbänken und -rahmen,

sorgfältig verarbeitet und ab-

gedichtet werden, damit keine

Wärme- oder Schallbrücken

entstehen können. Dafür ist die

fachgerechte Ausführung Voraussetzung.

Angeboten wird sie unter anderem

von Maler-, Zimmerer- oder

Stuckateurbetrieben. Ebenfalls

eine Überlegung wert: gleichzeitig

mit der Fassadensanierung

auch die Fenster mit Wärmeschutzglas

auszustatten. Damit

wären dann alle Schwachstellen

der Gebäudehülle beseitigt, was

eine Heizkostenersparnis von bis

zu 60 Prozent bedeuten kann.

Die Renovierung der Fassade

steht ungefähr alle 30 Jahre an.

Die Dämmung kann zwar länger

halten, doch haben sich die An-

Fotos: Schwäbisch Hall (1)


sprüche an den Wärmeschutz in

den letzten 30 Jahren derart rasant

erhöht, dass trotzdem eine

Nachbesserung nötig ist. So war

1976 noch eine Dämmstoffstärke

von fünf Zentimeter Standard,

heute sind es mindestens

zehn Zentimeter.

Das bedeutet aber nicht unbedingt,

dass die alte Dämmschicht

komplett entfernt werden

muss. Unter Umständen

kann sie in ein neues WDV-

System integriert werden. Eine

solche Aufdoppelung spart Kosten

und Ressourcen. Wichtig

ist bei allen Systemen, dass die

einzelnen Komponenten optimal

aufeinander abgestimmt sind,

beispielsweise der Dämmstoff

und der Kleber. Dabei sollte man

sich an die Angaben der Hersteller

halten.

Trend zur Systemwand

Beim Dämmstoff hat man die

Auswahl aus verschiedenen

Materialien. Mineralwolle zählt

wegen ihrer guten Wärme-,

Schall- und Brandschutzeigenschaften

zu den am häufigsten

verwendeten Dämmstoffen. Gewonnen

wird das Material aus

natürlichen Vorkommen oder

aus Altglas.

Neben mineralischen und synthetischen

Dämmstoffen eignen

sich auch Holzfaserdämmplatten

für WDV-Systeme. Das

diffusionsoffene Material sorgt

für eine natürliche Feuchteregulierung

und ein angenehmes

Raumklima. Die Platten können

sowohl auf Massiv- als auch

auf Holzbauwänden angebracht

werden.

Übrigens stellen Verbundsysteme

nicht nur eine effektive

Möglichkeit zur nachträglichen

Dämmung dar auch im Massivhausneubau

geht der Trend

zur Systemwand. Zum Teil wurden

die Systeme sogar speziell

auf bestimmte Ziegelarten hin

entwickelt und sollen auch die

baubiologischen Eigenschaften

der Wände verbessern.

Unkomplizierte Alternative:

Granulat statt Luft

Eine andere Möglichkeit, den

Wärmeschutz der Gebäudehülle

zu verbessern, ist bei zweischaligem

Mauerwerk die Einblas-

oder Kerndämmung. Sie kann

überall dort eingesetzt werden,

wo eine Hohlschicht ab etwa

drei Zentimeter zwischen der

inneren und der äußeren Wandschale

besteht. Dabei werden

im Abstand von drei bis vier

Metern kleine Löcher in die Fassade

gebohrt, durch die dann

maschinell lose Füllstoffe, etwa

ein Granulat aus Polystyrol-Partikelschaum,

in den Hohlraum

eingeblasen werden. Anschließend

werden die Löcher wieder

verschlossen.

Der Vorteil dieses Verfahrens:

Es ist unkompliziert, schnell

und kostengünstig. Gut vier

Stunden braucht ein versiertes

Fach unternehmen etwa für

ein Einfamilienhaus mit 130

Quadrat meter Außenwandfläche

und ca. acht Zentimeter Hohlraum.

Kosten: rund 2.600 Euro

(zzgl. MwSt) nicht schlecht

angesichts möglicher jährlicher

Heizkosten ersparnisse von

1.000 Euro und mehr.

Schwäbisch Hall

Heizkosten sparen:

Gedämmt von Kopf bis Fuß

In einem gut isolierten Haus kann einen die Energiekrise kalt

lassen. Schon durch einfache Maßnahmen können Heizkosten

gespart werden und der CO2-Ausstoß verringert werden, berichtet

das Immobilienportal Immowelt.de.

Warme Luft steigt nach oben und entweicht bei schlechter

Dämmung über das Dach. Wird der Dachstuhl lediglich als

Abstell- oder Trockenraum genutzt, reicht es aus, den Fußboden

beispielsweise mit einer Trockenschüttung aus kleinen dämmenden

Kugeln und einer zweilagigen Gipsplatte zu dämmen.

Für die so genannte Sparrendämmung sollten sich Hausbesitzer

entscheiden, die ihren Dachboden als Wohnraum nutzen oder

nutzen möchten, berichtet Immowelt.de. Einfache nachträgliche

Dämmarbeiten können allerdings nur zwischen den Sparren

vorgenommen werden. Hierfür wird häufig elastischer Klemmfilz

verwendet, der aus Glas- oder Steinwolle besteht. Er kann weder

Feuer fangen noch verrotten.

Die am häufigsten verwendeten Dämmstoffe bei der Hausdämmung

sind Mineralwolle und Hartschaumstoffe, aber auch die

Nachfrage nach ökologischen Dämmstoffen aus Zellulose oder Hanf

steigt, beobachtet das Immobilienportal Immowelt.de. Welche

Dämmmaterialien wofür geeignet sind, darüber entscheiden neben

der Wärmespeicherfähigkeit auch Faktoren wie Feuchtigkeits- und

Brandverhalten, Alterungsbeständigkeit oder Schalldämmung.

Am wirkungsvollsten lassen sich die Energiekosten durch gut

gedämmte Außenwände senken. Hierfür kommt beispielsweise

eine Thermohaut aus großformatigen Dämmplatten aus Poly styrol,

Polyurethan, Glas- oder Steinwolle in Frage. Die Außenwände

nachträglich zu dämmen verringert die anteiligen Wärmeverluste

des Bauteils um bis zu 75 Prozent. Die Heizkosten können

dadurch um rund 20 Prozent sinken, berichtet Immowelt.de.

Um die Kosten im Rahmen zu halten, sollten die Dämmarbeiten

vorgenommen werden, wenn ohnehin Fassadenarbeiten anstehen.

Auch der Keller sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die

nachträgliche Isolierung der Decke kann bis zu zehn Prozent der

Heizkosten sparen. Ein zusätzliches Plus: Fußkalte Erdgeschosse

gehören der Vergangenheit an. Für nachträgliches Dämmen gibt

es Geld vom Staat. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau stellt mit

ihrem Programm „Wohnraum Modernisieren“ Fördergelder für

die Wärmedämmung zur Verfügung. Für komplette energetische

Sanierungen gibt es das CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

www.immowelt.de

7


Bauen & Renovieren

Eine sinnvolle Ergänzung zu einer

umfassenden energetischen

Gebäudeanalyse kann dabei

eine Thermografie sein

voraus gesetzt, sie wird richtig

durchgeführt und kompetent

ausgewertet. Die Bausparkasse

Schwäbisch Hall gibt Tipps,

worauf energiebewusste Modernisierer

dabei achten sollten.

Rot = warm, blau = kalt

Bei einer Thermografie wird mit

einer Infrarotkamera die Temperatur

von Oberflächen ermittelt

und anschließend farblich dargestellt.

So entstehen schöne bunte

Bilder von Häusern. Warme

Bereiche von Fassade, Dach und

Fenster zeigen rötliche Farben,

kältere Bereiche sind blau, Zwischenwerte

gehen von Orange

über Gelb bis zu Grün.

Dem Eigentümer liefert die bunte

Ansicht seines Hauses wichtige

Informationen: Wo sich Rot

zeigt, gelangt Wärme ins Freie

und das bedeutet Energieverluste.

Wärmebrücken und undichte

Stellen an der Gebäudehülle lassen

sich auf diese Weise optisch

gut darstellen.

So weit, so schön. Doch die

bunten Bilder sind nicht in jedem

Sanierungsfall zwingend

notwendig. Betrachtet man

die Aufnahmen isoliert, ist ihre

Aussagekraft sogar oft gering.

Fachleute wie Jens Müller, Vorsitzender

des Verbands der Energieberater,

hält sie für häufig

überschätzt: „Ich kann nur davor

warnen, Aufnahmen machen zu

lassen und dann zu glauben,

daran könne man alles ablesen,

was man für die Wärmedämmung

wissen muss.“

Ein Wärmebild könne nur im Zusammenhang

mit einer genauen

Analyse der Bausubstanz eine

aussagekräftige Hilfe sein. Oft sei

die Suche nach Schwachstellen

mit einem Blower-Door-Test

sogar hilfreicher, da dieser die

Undichtigkeiten in der Gebäudehülle

unmittelbar aufdecke.

Das sieht der Vorsitzende des

Bundesverbands Gebäudeenergieberater,

Fred Weigl, ähnlich:

„Wärmebilder sind ein absolut

wichtiges Instrument“, sagt er,

doch sie könnten „immer nur

eine Ergänzung“ sein. Sinnvoll

sei ihr Einsatz etwa dann, wenn

es um darum gehe, einen mehrschichtigen

Wandaufbau zu analysieren.

Bilder richtig interpretieren

Zudem nützt das schönste Bild

nichts, wenn nicht ein Experte

daraus die entscheidenden Informationen

für das Gebäude

ableiten kann. Sich als Laie eine

Wärmebildkamera auszuleihen

macht wenig Sinn, denn die

Deutung der Fotos erfordert einiges

mehr an Know-how als nur

das Wissen um die grundsätzliche

Bedeutung der Farben.

Vor einer energetischen Modernisierung

ist ein Wärmebild zwar

häufig sinnvoll, aber nicht unbedingt

notwendig unschlagbar

ist es allerdings, wenn es nach

der Sanierung um Gewährleistungsansprüche

geht. Denn versteckte

Mängel sind oft gar nicht

anders zu dokumentieren.

Experten hinzuziehen

Die Suche nach einem geeigneten

Energieberater, der sich

mit Thermo grafieaufnahmen

auskennt oder dafür einen entsprechenden

Experten heranziehen

kann, beginnt man am

besten im Internet. Sowohl die

Deutsche Energieagentur (www.

dena.de) als auch das Deutsche

Energieberater-Netzwerk

e.V. (www.deutsches-energieberaternetzwerk.de)

bieten nach

Postleitzahlen sortierte Online-

Datenbanken, mit denen man

Fachleute in seinem Umfeld finden

kann.

Die Kosten pro Bild liegen bei

etwa 100 Euro. Mindestens vier

Fotos seien in der Regel nötig,

um einigermaßen aussagekräfti-

Wer die Energiebilanz

seiner

eigenen vier

Wände nach haltig

optimieren will,

muss zunächst

einmal die Schwachstellen

aufspüren.

Thermografie: Wärmelecks auf der Spur

ge Ergebnisse zu erzielen, heißt

es beim Verband der Energieberater.

Da die Aufnahmen ein

Sanierungsvorhaben oft sinnvoll

ergänzen können, zahlt das Bundesamt

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(BAFA) im Rahmen

einer umfassenden Energieberatung

einen Zuschuss von 25

Euro pro Thermogramm (für maximal

vier Bilder).

Im Winter vor Sonnenaufgang

Auch der Zeitpunkt spielt für

Aufnahmen eine wichtige Rolle.

Aussagekräftige Aufnahmen

erhält man aus naheliegenden

Gründen nur während der Heizperio-de

„am besten morgens

vor Sonnenaufgang im Winter“,

so Energieexperte Müller. Denn

jede Sonneneinstrahlung verfälscht

das Ergebnis. Ebenfalls

wichtig: eine möglichst große

Temperaturdifferenz zwischen

Innenraum und Außenluft.

Fachleute raten, Wärmebilder

erst bei Außentemperaturen unter

5 °C zu machen. Auch sollte

es nicht regnen, und der Hauseigentümer

sollte wissen, wann

die Aufnahmen gemacht werden.

Schließlich muss er seinen

Teil zu aussagekräftigen Bildern

beitragen etwa indem er die

Nachtabsenkung der Heizung

ausnahmsweise einmal aussetzt.

Schwäbisch Hall

Fotos: Schwäbisch Hall (2)


Neue Fenster braucht das Land

Eine rasante Entwicklung: Innerhalb von 30 Jahren also etwa der Lebensdauer eines

Fensters hat sich der Wärmeschutz der Verglasung ums Fünffache verbessert.

Pointiert auf einen Nenner gebracht:

Vom „Loch“ in der

Gebäudehülle haben sich die

„Windaugen“ vom Englischen

windows zum wirksamen

Wärmeschutz entwickelt. Grund

genug, bei der Modernisierung

der eigenen vier Wände auch

über neue Fenster nachzudenken.

Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall gibt einen Überblick

über den aktuellen Stand der

Technik und die Vorteile eines

Fensteraustausches.

Der technische Fortschritt lässt

sich am besten am sogenannten

U-Wert ablesen, der angibt,

wie viel Energie pro Quadratmeter

Fensterfläche verloren geht.

Bei den vor 1978 eingebauten

Fenstern mit Einfachverglasung

liegt er noch über 5, beim Wärmeschutzglas,

dem heutigen

Standard, nur noch knapp über

1 und moderne Dreifachverglasung

reduziert den U-Wert

noch einmal um die Hälfte.

Edelgas statt Luft

Der entscheidende technologische

Sprung gelang 1995,

als man begann, zwischen die

Scheiben der Zweifachverglasung

eine hauchdünne

Metallschicht einzuziehen

und zusätzlich

den Zwischenraum

mit Edelgas statt Luft

zu füllen. So wird

die Wärmestrahlung

reflektiert und die

Wärmeleit fähigkeit

verringert.

Bisher sind hierzulande

allerdings weniger

als die Hälfte

aller Fenster mit Wärmeschutzverglasung

ausgestattet. Von den

nach Angaben des

Verbands der Fenster-

und Fassadenhersteller

in deutschen Häusern

verbauten 560

Millionen Fenstern ist

der größte Teil noch

auf dem Stand von vor 1995

oder sogar vor 1978.

Lohnendes Rechenexempel

Insbesondere wenn die Fenster

eines Altbaus zur letztgenannten

Gruppe gehören, kann man

einen Austausch nur wärmstens

empfehlen denn der sinkende

U-Wert lässt sich direkt in verminderte

Heizkosten umrechnen.

Beim Fensteraustausch

muss man je nach Größe und

Rahmenmaterial zwar mit Kosten

von 350 bis 1.000 Euro pro

Quadratmeter rechnen, darin

sind die Kosten für Ausbau und

Entsorgung enthalten.

Zinsgünstige Darlehen helfen

Dem steht bei einem Einfamilienhaus

aus den 1970er Jahren mit

150 Quadratmetern Wohnfläche

aber auch eine jährliche Heizkostenersparnis

von fünf bis sechs

Euro je Quadratmeter gegenüber.

Das Verhältnis von Investitionen

zu Kostenersparnis gestaltet sich

sogar noch besser, wenn man

öffentliche Hilfen für derartige

Modernisierungsmaßnahmen

einrechnet, etwa zinsgünstige

Darlehen der Kreditanstalt für

Wiederaufbau (www.kfw.de).

Bei der Verringerung von Wärmeverlusten

kommt es allerdings

nicht nur auf die Verglasung, sondern

auch auf den Rahmen und

die Dichtung an. Innovati-onen

gibt es daher inzwischen verstärkt

bei neuen Verbundmaterialien

und der zusätzlichen Dämmung

der Rahmen.

Klassische Vollholzrahmen haben

gute Wärmeschutzeigenschaften,

bedürfen allerdings relativ aufwändiger

Pflege. Deshalb setzen

sich Holzrahmen mit einer wetterfesten

Außenverschalung aus

Aluminium immer mehr durch.

Auch Rahmen aus modernen

Kunststoffverbindungen bringen

es auf gute Dämmwerte, sind

zudem kostengünstig und pflegeleicht.

Als Alternative zum Komplettaustausch

bieten sich sogenannte

Renovierungsrahmen an, bei denen

der alte Rahmen nicht aus

der Wand gestemmt, sondern

rundum abgesägt wird bis auf

einen Stumpf, auf den man dann

den neuen Rahmen setzt. Vorausgesetzt,

dieser wird sicher verankert

und sauber abgedichtet, ist

9

dieses Verfahren durchaus empfehlenswert

vor allem, weil man

sich einiges an Baudreck spart.

Glas- oder Kompletttausch?

Sind Rahmen und Beschläge

noch in Ordnung, ist auch ein reiner

Glasaustausch möglich. Diese

gegenüber einem komplett neuen

Fenster um etwa 30 Prozent

billigere Methode eignet sich

aber eher für Holzfenster, weil bei

diesen die Wärmedämmung der

alten Rahmen besser ist als bei

Kunststoffrahmen.

Anstehende Sanierung nutzen

Der bestmögliche Zeitpunkt für

einen Fensteraustausch ist immer

dann gekommen, wenn ohnehin

Modernisierungsmaßnahmen anstehen.

Soll das Haus einen neuen

Anstrich erhalten oder die Außenhülle

gedämmt werden, bietet

es sich an, auch gleich die Fenster

auf den neuesten Stand zu bringen.

Nicht nur, weil man dann nur

einmal eine Baustelle im Haus

hat, sondern weil grundsätzlich

jede energetische Sanierung nur

so gut ist, wie es das schwächste

Glied in der Kette zulässt.

Schwäbisch Hall


Bauen & Renovieren

Jetzt ist der Haus-Check fällig...

Damit das Eigenheim in der kalten Jahreszeit keine bleibenden Schäden davonträgt, ist

jetzt eine gründliche Inspektion angesagt außen wie innen.

Mindestens einmal im Jahr sollten

Häuser einer gründlichen Inspektion

unterzogen werden. Ein wichtiger

Punkt bei der Suche nach

Schwachstellen ist das Dach.

Lose oder zerbrochene Dachziegel

sollten noch schnell vor Einsetzen

von Schnee und Frost ersetzt

werden, damit das Dach keinen

größeren Schaden nimmt. Auch

die Dachrinnen und Abflussrohre

sollten auf Defekte überprüft und

von Laub und Moos befreit werden,

rät das Immobilienportal Immowelt.de.

Denn bei Verstopfung

sucht sich das Wasser einen alternativen

Weg und kann erhebliche

Schäden am Haus verursachen.

Besonderes Augenmerk verdienen

zudem Fenster und Türen. Damit

die Kälte des Winters außen

vor bleibt, können schon einfache

Maßnahmen helfen. Fenster

lassen sich mit elastischen

Dichtungsbändern vor Luftzug

schützen, bei Türen können Dichtungsleisten

helfen, berichtet

Immowelt.de. Darüber hinaus

können Vorbaurollläden zusätzli-

che Luftpolster im Fensterbereich

schaffen und so den nächtlichen

Wärmeverlust verringern.

Beim Haus-Check sollten auch die

Heizkörper nicht vergessen werden.

Denn Luft oder ein geringer

Wasserstand in den Heizkörpern

verhindern, dass sie sich richtig

erwärmen. Auch ist jetzt die richtige

Zeit, die Heizkessel zu reinigen

und die Einstellung des Brenners

und der Pumpe zu überprüfen.

Wer seine Heizung gleichzeitig

optimieren will, kann ein elektronisches

Heizkörperthermostat

einbauen. Einstellbare Zeit- und

Temperaturvorgaben ermöglichen

eine raumindividuelle Temperaturregelung

und können so dazu

beitragen, Heizkosten zu senken.

www.immowelt.de

Fotos: Michael00001 - fotolia.com (1), noel moore - fotolia.com (1)


Checkliste: So machen

Sie Ihr Haus winterfest

Höchste Zeit für Hausbesitzer, die eigenen vier Wände winterfest

zu machen. „Wer noch vor dem ersten strengen Frost

im wahrsten Sinne des Wortes seine Hausaufgaben macht, reduziert

das Risiko größerer Schäden und damit kostspieliger

Reparaturen mitten im Winter“, rät Schwäbisch Hall-Expertin

Kathrin Mühe, die folgende Wintercheckliste fürs Eigenheim

erstellt hat:

• Das Dach genauestens untersuchen (eventuell Fachmann

mitnehmen). Auch kleinste Schäden unbedingt reparieren

(lassen), da eindringende Feuchtigkeit zu teuren Folgeschäden

führen kann.

• Dachrinnen und Fallrohre gründlich von Herbstlaub und

anderen Abfällen reinigen.

• Risse und Löcher im Mauerwerk sorgsam verputzen, nach

Feuchtigkeitsspuren fahnden: Lässt sich die Ursache nicht

selbst finden, Fachleute hinzuziehen.

• Dichtigkeit von Türen und Fenstern überprüfen wo nötig,

Abdichtungsleisten erneuern.

• Heizungsanlage vom Fachmann warten lassen: Heizkessel

reinigen; Brenner, Heizwasser und Kondensatableitungen

prüfen; Verschleißteile erneuern.

• Leitungsventile überprüfen und bei Bedarf Dichtungen austauschen.

• Wasser in Außenrohren und unbeheizten Räumen ablassen,

Installationen in nicht frostsicheren Räumen (z.B. Keller)

vor dem Einfrieren schützen (z.B. mit Isolierstoffen umhüllen):

Schäden durch geplatzte Rohre übernimmt meist keine

Versicherung!

• Rechtzeitig Streusalz oder Sand bevorraten: Für Unfälle auf

ungestreuten Bürgersteigen vor einem Grundstück haftet

in der Regel der Hauseigentümer das kann richtig teuer

werden!

Schwäbisch Hall

...und vergessen Sie den

Garten nicht!

Damit auch der Garten die kalte

Jahreszeit gut übersteht, sind

vorher die letzten Aufräumarbeiten

zu erledigen. Zurückschneiden,

ins Winterquartier überführen,

ummänteln Immowelt.de

zeigt, für welche Pflanze welches

Winterprogramm geeignet ist.

Bevor Winterruhe einkehrt,

haben Hobbygärtner noch einmal

richtig viel zu tun. Das Laub sollte

vom Rasen entfernt werden,

während es unter Sträuchern

und Bäumen ruhig liegen bleiben

kann. Dort ist es ein guter Winterschutz

für Pflanzen wie Tiere.

Die herbstlichen Laubmassen

können auf den Kompost, allerdings

nicht zu viel auf einmal.

Ansonsten kann Laub in der

Biotonne oder beim Wertstoffhof

entsorgt werden. Außerdem sollte

der Rasen ein letztes Mal gemäht

werden. Denn sobald der Boden

gefroren ist, wird die Grünfläche

möglichst nicht mehr betreten,

rät das Immobilienportal immowelt.de

sonst können die

Halme abbrechen und die grüne

Decke zeigt im nächsten Frühjahr

unschöne Löcher.

Für Pflanzen wie Dahlien oder

Gladiolen ist jetzt die richtige

Zeit, zum Zurückzuschneiden.

Dafür sollten die Stängel knapp

eine Handbreit über der Erde abgeschnitten,

die Knolle vorsichtig

ausgegraben und trocken gelagert

werden. Vom Rückschnitt

der Rosen im Spätherbst rät Immowelt.de

jedoch ab. Die Gefahr,

dass die Schnittwunden bis zum

11

ersten Frost nicht mehr verheilen,

ist zu groß. Frostschäden wären

die Folge. Eine Ausnahme bilden

lange Triebe, die durch Schnee

abknicken können. Hier darf die

Rosenschere angelegt werden.

Der große Verjüngungsschnitt

aber sollte besser auf das Frühjahr

verschoben werden. Stattdessen

sollten die Rosen vor Frost

geschützt werden, indem sie mit

Erde angehäufelt oder handhoch

mit Kompost bedeckt werden.

Als Frostschutz eignen sich aber

auch Fichtenreisig, Sackleinen

oder Jute. Neben Rosen sind

auch Ziergehölze für einen Winterschutz

dankbar.

Für frostempfindliche Kübelpflanzen

wie Fuchsien, Gardenien oder

Zitruspflanzen dagegen heißt es:

ab ins Winterquartier. Ein frostfreier,

heller, gut lüftbarer Raum

ist dafür ideal. Vorher sollten aber

Blüten, dürre Blätter und Zweige

entfernt und die Pflanzen auf

Schädlinge kontrolliert werden.

Nicht zuletzt fordern auch die

Obstbäume das Augenmerk des

Hobbygärtners. Nur wenn sie

jedes Jahr ausgelichtet werden,

bleiben sie gesund und ertragreich.

Ab Temperaturen von unter

fünf Grad sollte allerdings auf einen

Schnitt verzichtet werden, rät

Immowelt.de. Das Holz ist dann

brüchig und Schnittwunden können

schlecht verheilen. Außerdem

sollten frei stehende Obstbäume

vor starker Wintersonne

mit einem weißen Stammanstrich

geschützt werden.

www.immowelt.de


Wohnen & Einrichten

Der Keller kann viel mehr...

Manche Hausbesitzer gehen jetzt an ihre „Vorräte“ im Kellergeschoss:

Gemeint sind die Raumreserven ihrer vor 30, 40

oder noch mehr Jahren gebauten Häuser, als aus Geldknappheit

damals nur das Nötigste getan und auf den Kellerausbau weitgehend

verzichtet wurde. Nachdem das Haus nun längst bezahlt

ist, können endlich langgehegte Wünsche, wie Fitnessraum,

Sauna, Heimbüro oder Gästezimmer, verwirklicht werden.

Die Wüstenrot Bausparkasse AG,

eine Tochter der Stuttgarter FinanzdienstleistungsgruppeWüstenrot

& Württembergische, gibt

Hauseigentümern Tipps zur neuen

Nutzung des Untergeschosses.

Meist dienen Kellerräume vor

allem für Vorräte, als Stauraum

oder als Waschküche. Werden

sie umgebaut und dann als zusätzliche

Wohnfläche genutzt,

erhöht das den Wert des gesam-

ten Wohngebäudes. Doch zuvor

ist ein Blick auf die Vorschriften

anzuraten: Nicht nur für den

Hausneubau braucht man eine

Baugenehmigung auch baulichen

Veränderungen an be-

stehenden Häusern muss die

Behörde oft zustimmen. In der

Regel dann, wenn dabei tragende

Wände ganz oder teilweise

entfernt werden sollen. Architekt

oder Statiker können hier Hilfestellung

geben. Die Mindesthöhe

für bewohnte Räume ist in den

jeweiligen Landesbauordnungen

beschrieben, doch reichen 2,30

Meter häufig aus.

Bollwerk gegen Feuchte & Kälte

In den meisten Fällen wurde

beim Bau von Häusern etwa in

der Mitte des vorigen Jahrhunderts

nur eine einfache Bitumenbeschichtung,

Schwarzanstrich

genannt, gegen Feuchtigkeit von

außen aufgetragen. Diese bildet

jedoch eine relativ dünne und

damit empfindliche Oberfläche.

Untersucht werden muss, ob die

Wärmedämmung der Außenwände

den heutigen Normen genügt.

Wenn neuer Wohnraum geschaffen

und beheizt werden

soll, müssen nach der Energieeinspar-Verordnung

festgelegte

Wärmedämmwerte der Kellerwände

und des Kellerbodens

eingehalten werden. Beim Mauerwerk

ist daher vorrangig auf

Dichtheit und Wärmedämmung

zu achten. Oft ist es notwendig,

die Außenwände freizulegen und

ihren Wärmeschutz nachträglich

zu verbessern.

Kellerräume in Altbauten müssen

in den meisten Fällen zusätzlich

gegen Feuchtigkeit abgedichtet

werden, sonst drohen gesundheitliche

Schäden und ein Wertverlust

des Gebäudes, weil sich

die Bausubstanz zersetzt. Falls

die Bodenplatte, also der Kellerfußboden,

undicht ist, muss auch

diese abgedichtet werden. Mit

großer Sorgfalt ist die Sperrung

der Bodenplatte zur Kellerwand

auszuführen. Nicht selten muss

man auch erwägen, die ums

Haus gelegten Rohre zu erneuern,

die den Boden entwässern

(Dränage). Rohrdurchführungen

durchs Mauerwerk sind eine

Schwachstelle in der Kellerabdichtung

und sollten ohnehin immer

mal wieder geprüft werden.

Für ein komfortables Raumklima

Als wirkungsvoller Wärmeschutz

für Bauteile mit Erdkontakt wer-

Fotos: Wüstenrot & Württembergische (1)


den häufig Wärmedämmstoffe,

etwa Hartschaumstoffplatten,

von außen an die Kellerwände

befestigt, eventuell unterstützt

von Gleitfolie, Noppenbahn und

Filtervlies auf der Wandseite.

Dämmplatten nehmen nur geringe

Wassermengen auf und

sind ausreichend druckfest. Bei

der Innendämmung von Wand

und Boden sind ebenfalls Hartschaumplatten

und Mineralwolle

üblich. Deren Vorteil besteht

darin, dass dabei gleich Leerrohre

für die Elektroinstallation

eingelegt werden können, wodurch

spätere Stemmarbeiten

entfallen.

Bringt Licht hinein

Wenn die Wohnräume unter der

Grasnarbe liegen, steht und fällt

deren Komfort mit dem Lichteinfall

von außen. Lichtschächte

lassen zwar Helligkeit in die

tiefer liegenden Räume, die aber

für Wohnzwecke kaum ausreichend

ist. Vergrößerte Fensteröffnungen

oder bis auf das Niveau

des Kellerbodens erweiterte

Lichtschächte sorgen für mehr

Tageslicht.

Das kann durch das Freilegen

der Außenwand und Abböschen

des Geländes geschehen, wobei

man sich vielleicht auch nur

in Teilbereichen einen freien

Blick ins Grüne schaffen kann.

Auch der Treppenzugang sollte

geschmackvoll gestaltet und dem

hinzu gewonnenen Komfort angepasst

sein. Anschlüsse an die

Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation

sollten rechtzeitig

geplant werden.

Wüstenrot & Württembergische

Tipps von Wüstenrot zum Ausbau des Untergeschosses

• Das Basisgeschoss eines Hauses verliert sein Kellerimage erst dann, wenn sein Wohnkomfort in

allen Teilen dem der restlichen Etagen entspricht.

• Wurde die Kellerwand von außen gedämmt, kann die Innenwand mit einem Kalkzementputz versehen

werden. Er „schluckt“ aufkommende Feuchtigkeit in den Wohnräumen und speichert diese.

• Besteht keine Möglichkeit, den Keller von außen abzugraben, um eine Dämmung anzubringen, muss

man den Raum von innen abdichten. Das kann durch Injektionsstoffe geschehen, die über Bohrlöcher

in die Wand eindringen. Sie sollen den Feuchtigkeitstransport von außen nach innen verhindern.

Im Vergleich zur Außendämmung ist dies aber immer nur die zweitbeste Lösung.

• Wer an das Anbringen von Deckenverkleidungen aus Profil holzpaneelen denkt: Die Verkleidung

muss hinterlüftet sein (Leisten als Abstandshalter), um für Luftzirkulation zu sorgen, damit das Holz

vor Feuchteschäden geschützt wird.

• Ein Kellerausbau, der lediglich den vorhandenen Wohnraum für die Eigennutzung erweitert, ist

genehmigungsfrei. Nur wenn eine zusätzliche, separate Wohnung entstehen soll, bedarf es einer

Gen ehmigung.

Das eigene Fitness-Studio im Keller

Teure Abos in Fitness-Studios

müssen nicht sein. Mit etwas

Platz lässt sich ein eigenes Studio

zuhause zusammenstellen.

Doch ein paar Dinge gilt es zu

berücksichtigen, bevor Räume

wie der Keller zur Fitness-Oase

werden.

Welche Fitness-Ausstattung

man sich zulegt, hängt auch von

den Platzverhältnissen im Haus

oder der Wohnung ab. Zu beiden

Seiten jedes Gerätes sollte ungefähr

ein Meter Bewegungsraum

verbleiben. Wer sich einen kompletten

Fitness-Raum einrichten

möchte, braucht daher einen eigenes

Zimmer, das mindestens

12 bis 15 Quadratmeter groß

sein muss, berichtet das Immobilienportal

Immowelt.de. Hier

bietet sich oftmals der Keller

als Quartier an. Aber die Belüf-

tung sollte stimmen, außerdem

muss der Raum geheizt werden

können.

Bevor zu Hause zur Tat geschritten

wird, ist es für Sport-Einsteiger

ratsam, sich zunächst in

einem Fitness-Center von einem

ausgebildeten Trainer beraten

und in die Funktionsweise der

einzelnen Geräte einweisen zu

lassen, rät Immowelt.de. Erst

dann sollte es zu Hause mit dem

regelmäßigen Training losgehen.

Allerdings hat die Kölner Sporthochschule

vor nicht allzu langer

Zeit herausgefunden, dass fast

80 Millionen Fitness-Geräte bei

den Deutschen zu Hause ungenutzt

herum stehen. Deshalb

sollte man sich genau überlegen,

welche Geräte man sich zulegt,

rät Immowelt.de: Nützlich sind

13

beispielsweise Cardiogeräte, die

Herz und Kreislauf trainieren, die

allgemeine Fitness verbessern

und auch zur Gewichtsreduktion

beitragen können. Dazu gehören

beispielsweise Crosstrainer, die

inzwischen häufig anstelle der

Stepper von Experten empfohlen

werden, weil sie den natürlichen

Bewegungsablauf im Körper besser

nachahmen und gelenkschonender

sind. Die Kosten liegen

bei etwa 350 Euro.

Etwas teurer sind dagegen Laufbänder

(ab rund 500 Euro), während

man bei Fahrradheimtrainern

schon ab 200 Euro dabei

ist. Der Fitness-Boom hat mittlerweile

ein enormes Angebot

an Heimgeräten hervorgebracht.

Es sollte besonders auf Stabilität

und Funktionalität der Geräte geachtet

werden, rät Immowelt.de.

www.immowelt.de


Aus den Unternehmen

Der unsichtbare Wintergarten!

Wird im Sommer zur Pergola, im

Winter zur Energiesparpufferzone!

Die Terrasse bzw. der Balkon bleibt

frei und offen. Das Balkon-Terrassen-Verglasungssystem

NIKA

zeichnet sich durch ein helles und

klares Erscheinungsbild aus. Wegen

seiner „losen“ rahmenfreien

Bauweise eignet es sich ganz

besonders für Mehrfamilienhäuser,

zur Altbausanierung und für überdachte

Terrassen in Einfamilien-,

Reihenhäusern und WEGs.

Keine bauliche oder Veränderung

der Fassade! Daher WEG-

Zustimmung nicht erforderlich.

Die robuste Konstruktion ermöglicht

auch den Einbau in

Mietobjekten. Dadurch wird die

Vermietbarkeit der Wohnungen

erhöht. Die NIKA-Balkon-Terrassen-Verglasung

ist fast überall

nachrüstbar, da für jede Montagesituation

(hängende oder stehende

Scheiben) ein konformes Profil im

Programm ist.

Hitzestau gibt es bei NIKA nicht,

denn NIKA kann sich restlos

dünne machen. Bei Terrassen

und Balkonen mit offenen Geländern

kann die Verglasung vom

Boden bis zur Decke eingebaut

werden ohne das äußere Bild

des Hauses zu verändern! NIKA

ist die luxuriöse Alternative zum

rahmenvollen Wohnwintergarten,

aber ohne Hitzestau.

Die NIKA-Vorteile:

1. Völlig rahmenlose Konstruk-

tion!

2. Freie Rundumsicht, ob ge-

schlossen, teilweise oder ganz

geöffnet!

3. Im geöffneten Zustand wie

ausgebaut − weg!

4. Daher keine Genehmigung erfor-

derlich!

5. Keine Erhöhung des Einheits-

wertes wegen Wohnraumer-

weiterung.

6. An jeder x-beliebigen Stelle

durchschreitbar keine se para-

ten Türen oder Fenster erforder-

lich!

7. Der Problemlöser für Reihen-

häuser und WEGs.

8. Entspricht der Energieeinspar-

verordnung (Pufferzone).

Feinste Bettwaren von Luck für süße Träume

Wussten Sie, dass wir fast ein Drittel

unserer Lebenszeit mit Schlafen

verbringen? Kein Wunder also, dass

wir dies bequem und erholsam tun

wollen. Um uns den Bettenkauf so

einfach und problemlos wie möglich

zu gestalten, bietet die Firma

Betten-Luck eine individuelle und

professionelle Beratung sowie besten

Service durch ein qualifiziertes

Team, das auch die besonderen

Wünsche seiner Kunden umsetzt.

So sind individuelle Sonderanfertigungen

für die unterschiedlichsten

Schlafgelegenheiten eine der vielen

Stärken des Unternehmens.

Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand

oder eventuelle Allergien

werden bei der Herstellung Ihres

persönlichen Bettes und der Matratze

berücksichtigt denn ein

Bett sollte keine Massenware sein.

Und das alles natürlich zu fairen

Preisen.

Das Terrassendach wird zum unsichtbaren Wintergarten. Der

Draußeneffekt bleibt voll erhalten.

Neu: Die „unsichtbare“ Glas-Flexi-Pergola

Schon seit der Firmengründung im

Jahr 1914 wird diese Geschäftsphilosophie

gepflegt und unter

Frank Näsemann seit 1985 weitergeführt.

Ergänzend zum exzellenten

Service bietet die umfangreiche

Produktpalette beste Auswahl für

den Kunden: Neben den verschiedensten

Matratzen typen, Bettgestellen

und Lattenrosten werden

natürlich auch hochwertige Textilien

für die persönlichen Bedürfnisse

angeboten. In der hauseigenen

Näherei können die Bettwaren

maßgeschneidert angefertigt und

umgearbeitet werden.

Für eine gesunde und erholsame

Nachtruhe, die im fortgeschrittenen

Alter umso wichtiger wird, bietet

Betten-Luck auch Seniorenbetten

an, die beispielsweise durch einen

höheren Einstieg oder elektrisch

verstellbare Kopf- und Fußteile den

größtmöglichen Komfort bieten.

Als einzigartiges Produkt bietet

Betten Luck besonders seidigweiche

Alpakadecken und -plaids

an. Aus einer seit mehreren Jahren

bestehenden Zucht von Alpakas,

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InnWo Kristeri-Plückthun

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balkon-terrassenvergla sung.de

die ursprünglich in den südamerikanischen

Anden beheimatet

sind, wird feinste Wolle gewonnen.

Feinster Mako Baumwollbatist umhüllt

die hochwertigen Textilwaren,

die ohne chemische Behandlung

hergestellt werden. Die Besonderheit

dieser Decken liegt in ihrem

Temperaturausgleich und dem

seidigen Gefühl. Alpaka textilien

werden als Monodecke für den

Sommer sowie als Duodecke für

den Winter angeboten.

Betten-Luck steht für höchste

Qualität und individuellen Service.

Dies macht den Bettenkauf nicht

nur zu einem unproblematischen,

sondern auch erholsamen Einkauf,

der durch ein perfektes Schlaferlebnis

in Ihren eigenen vier Wänden

gekrönt wird.

Betten-Luck

Urbanusstr. 1

45892 Gelsenkirchen

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Fotos: InnWo (3), Hallgerd - fotolia.com (1), LBS (1), RM (2)


Frühes Sparen lohnt sich: Extra Bonus für Bauspar-Starter unter 21 ANZEIGE

Junge Menschen haben viele Pläne

für die Zukunft. Vor allem nach

dem Start ins Berufs- oder Studienleben

oder wenn es um den

Auszug aus dem Elternhaus geht.

Wer entsprechend vorgesorgt hat,

kann sich diese Wohnwünsche

viel leichter verwirklichen. Den

eigene vier Wände haben schon

etwas nicht nur, weil man die

Türe hinter sich zuknallen kann

und keiner einem was zu sagen

hat. Nein, eine eigene Immobilie,

und sei sie noch so klein, ist unter

Umständen der Start einer langen

Stafette auf dem Weg zur Traumimmobilie.

„Wohnungshopping“

nennt man das auf Neudeutsch.

Kaufen, drin wohnen und mit Gewinn

verkaufen. Dann etwas Größeres

erwerben und so weiter. Mit

Bausparen kein Problem.

Die LBS greift ihren jungen Kunden

mit dem neuen Tarif „Classic

Young“ dabei jetzt kräftig unter die

Arme. „Wir belohnen konsequen-

tes Sparen mit einem Bonus in

Höhe von zehn Prozent auf eine

jährliche Sparleistungen von bis

zu 480 Euro“, erklärt LBS Gebietsleiter

Martin Kirschner, der den

Essener Süden aus den Kunden-

Centern in der Anna straße und der

Ruhrtalstraße heraus betreut.

Frühsparer sind klar im Vorteil.

Ihnen steht viel schneller das

nötige Eigenkapital für die Wohnwünsche,

die mit dem Auszug

aus dem Elternhaus kommen, zur

Verfügung. Der neue Tarif „Classic

Young“ der LBS West soll den

Sparwillen junger Menschen zusätzlich

unterstützen. „Wir helfen

jedem, der mit 20 oder früher

startet, mit dem Tarif „Classic

Young“ einen soliden Grundstein

für die eigenen Umzugs- oder

Auszugspläne zu sichern“, erläutert

Bausparfachmann Kirschner.

Der garantierte Bonus von zehn

Prozent auf die erbrachte Sparleistung

wird jährlich vergütet, bis der

Bausparvertrag zuteilungsreif ist.

Der Startschuss für den ersten

Bausparvertrag muss aber nicht

erst als Jugendlicher fallen. „Auch

Großeltern oder Paten können viel

früher mithelfen. Zum Beispiel

15

mit einem Bausparvertrag zur

Einschulung oder Konfirmation“,

so Martin Kirschner weiter.

Bei einer festgelegten Bausparsumme

von 10.000 Euro, lässt

sich der Vertrag mit 40 Euro im

Monat optimal besparen. Der geförderte

jährliche Höchstbetrag

liegt bei 480 Euro Sparleistung.

Schon in wenigen Jahren ergibt

sich bei konstanter Sparleistung

zusammen mit den Sparzinsen

von 1,5 Prozent ein stolzes Guthaben

von 5.241 Euro, darin

enthalten ist ein Bonus von 454

Euro. Der garantierte Darlehensanspruch

liegt bei 5.212 Euro.

Wer konsequent gespart und die

Zuteilung seines Bausparvertrags

erreicht hat, dem bietet die LBS

einen Neuvertrag zu besonderen

Bedingungen zum Weitersparen

an. Das Wie, Wann und Warum

und alle Chancen, die der LBS

Youngster Tarif bietet, erläutern

die Mitarbeiter Kirschners Eltern

und jungen Leuten selbst jederzeit

gerne im Kunden-Center oder

zuhause.

Mehr Infos:

Tel. 0201/438730

www.immobiliencenter-essen.de

Schrankideen passgenau in Moers und jetzt auch in Mülheim ANZEIGE

Nach dem großen Erfolg des

StauNraum-„Erstlings“ in Moers

eröffnet Tischlermeister und Innenraumgestalter

Ralf Mangels

nun in Mülheim-Broich einen

zweiten Showroom. Auch an der

Prinzess-Luise- Straße präsentiert

er mit seinem Team Gleittüren,

Schranksysteme und hochwertige

Inneneinrichtungen nach Maß.

Das aufwändig um- und ausgebaute

Geschäft in der Broicher

Mitte wartet mit einer großen Auswahl

an Schrank-Innensystemen

und Gleittüren in vielen verschiedenen

Farben, Oberflächen und

Designs auf und bietet daneben

jede Menge Raum für die individuelle

Kundenberatung und detaillierte

Projektplanung.

„Wir schaffen Stauräume für optimale

Raumnutzung in einem ganzheitlichen

Raumkonzept“, erläutert

Tischlermeister und Innenraumgestalter

Ralf Mangels das StauNraum-Konzept

und verspricht: „Mit

unserem persönlichen Beratungs-

und Planungsservice entstehen

nach den Wünschen und Gegebenheiten

des Kunden einzigartige

Schrank ideen.“

Ob begehbarer Kleiderschrank

oder anderer Stauraum, raumhohe

Gleittürwand oder versteckter

PC-Arbeitsplatz, Wohnwand-

System oder passgenauer Einbau

unter der Dachschräge alles

ist möglich. Nicht nur Privatkunden

werden hier fündig, sondern

auch Unternehmen, die auf der

Suche nach einer maßgeschnei-

derten Lösung für ihre Büro-,

Praxis- oder Gastronomieräume

sind. Alle Möbel und Einbauten

aus dem Hause StauNraum sind

Unikate, EDV-gestützt konstruiert

und gefertigt, mit anspruchsvollem

Design und hoher Funktionalität,

langlebig und dabei erstaunlich

preiswert gerade jetzt, denn

im Eröffnungsmonat September

gibt es zudem fünf Prozent Rabatt

auf alle Produkte. Offiziell gefeiert

wird die Eröffnung in Mülheim am

26. September Vorbeikommen

lohnt sich!

StauNraum

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www.staunraum.de


Bauen & Renovieren

Wie unter freiem Himmel

Mit einem Wintergarten erfüllt sich so mancher Hausbesitzer den

Traum vom immergrünen Garten in den eigenen vier Wänden.

Ob es draußen stürmt oder

schneit das grüne Wohnzimmer

bietet der ganzen Familie

jederzeit einen gemütlichen

Platz zum Lesen, Spielen oder

Entspannen. Richtige Wohlfühl-

Atmosphäre kommt jedoch erst

dann auf, wenn man im Vorfeld

des Wintergartenbaus einen

Punkt genau durchdacht hat:

die Planung.

Denn ohne ausreichende

Beschattung, Belüftung oder

Beheizung kann der gläserne

Logenplatz nicht das bieten, was

ihn sonst zum zentralen Anziehungspunkt

im Haus macht,

betonen die Experten von

homesolute.com, dem führenden

Onlinemagazin für Bauherren,

Renovierer, Wohngenießer

und Gartenfreunde.

Wohnraum-Qualität erlangt der

Wintergarten in erster Linie

durch eine solide Wärmedämmung,

die etwa durch die Verwendung

gut isolierter Profile

und Wärmeschutzglas mit Gasfüllung

erreicht wird. Neben der

so genannten „warmen Kante“,

die für die Verglasung unerlässlich

ist, sollte bereits im

Voraus an eine ausreichende

Belüftung bzw. Beschattung für

den Sommer gedacht werden.

„Entsprechende Zu- und Abluft-

Öffnungen sind ebenso einzuplanen

wie eine geeignete und

richtig platzierte Beheizung“,

weiß Dipl. Ing. Dietrich Tegtmeier

vom Fachverband Wohn-

Wintergarten. Obwohl die drei

Bs Belüftung, Beschattung,

Beheizung als selbstverständlich

gelten und stets in gegenseitigem

Zusammenhang stehen,

werden in der Praxis gerade hier

die häufigsten Fehler gemacht.

Im Einklang mit der Natur

Doch warum entscheiden sich

immer mehr Hausbesitzer für

einen Wintergarten? Der Reiz

liegt vermutlich darin, in der

Natur zu sitzen, gleichzeitig

aber davor geschützt zu sein,

denn „eine Wohnraumerweiterung

ließe sich ja auch durch

einen konventionellen Anbau

darstellen“, argumentieren die

Experten. Das besondere Gefühl

von Transparenz im Einklang

mit der Natur lässt sich jedoch

nur mit der Verwendung von

Glas erzielen. Dieses wird immer

öfter mit Aluminium kombiniert,

da das Leichtmetall neben

idealen statischen Werten und

hoher Pflegeleichtigkeit auch

guten Korrosionsschutz bietet.

Außerdem lässt es sich einfach

verarbeiten und farblich beliebig

gestalten.

Neue Farben machen Stimmung

Dies ist gerade bei der Gestaltung

der Innen- und Außenwände

ein entscheidendes

Kriterium, da der aktuell zu

verzeichnende Trend hin zur

Zweifarbigkeit geht. Gerade

wenn man sich außen für dunkle

Farben entscheidet, ist es laut

Tegtmeier sinnvoll, den Innenbereich

des Wintergartens im Gegenzug

dazu hell zu gestalten,

da helle Farben viel frischer und

freundlicher wirken. Um den

Wohlfühlfaktor des Wintergartens

weiter zu steigern, können

kleine LED-Spots in den Dachsparren

angebracht werden:

vor allem bei Nacht sorgen die

winzigen Lichtquellen für einen

regelrechten Sternenhimmel,

unter dem es sich zweifelsohne

noch besser entspannen lässt.

www.homesolute.com

Fotos: Schueco (1), Kadeco (1)


Traumhaftes Wohnzimmer hinter Glas

Damit der Wintergarten wirklich

zu jeder Jahreszeit eine Wohlfühloase

ist, müssen einige Faktoren

bedacht werden: Material,

Beschattung und Belüftung spielen

hierbei eine wichtige Rolle.

Ein Wintergarten verspricht zusätzliche

Wohnqualität als luftiger

Wohnraum im Sommer oder als

lichtdurchflutetes grünes Zimmer

im Winter. Doch damit der Wintergarten

auch wirklich eine Wohlfühloase

wird, müssen einige Faktoren

beachtet werden. So spielt

beispielsweise die Art des verwendeten

Glases eine wichtige Rolle,

wie das Immobilienportal Immowelt.de

herausstellt. In diesem

Zusammenhang sollte auf zwei

Kennziffern geachtet werden den

g-Wert und den k-Wert. Ersterer

zeigt an, wie viel Sonnenenergie

ein bestimmtes Glas in den Wintergarten

durchlässt, während der

Zweite beschreibt, wie gut die Verglasung

isoliert.

Bei starker Sonneneinstrahlung

wird es im Wintergarten warm.

Damit der Anbau nicht unfreiwillig

zum Schwitzkasten wird, ist

unbedingt auf Schattenspender zu

achten. Außenliegende Jalousien

halten dabei mehr Hitze ab als

innenliegende, wie Immowelt.de

betont. Für besonders hohe Temperaturen

empfiehlt sich zudem

eine automatische Lüftung.

Ein häufiges Manko ist die Schimmelbildung,

die durch Kondenswasser

hervorgerufen wird. Um

hier vorzubeugen, sollte der Belüftung

besonderes Augenmerk

gewidmet werden. Es sollten sich

mindestens zehn Prozent der

Fensterflächen öffnen lassen, berichtet

Immowelt.de. Zudem kann

eine Heizung bei beschlagenen

Fenstern Abhilfe schaffen. Doch

auch die unbeheizte Variante hat

ihre Vorzüge: Der vorgelagerte

Glasanbau dient dem Haus als

Klimapuffer und kann so dazu

beitragen, Energie zu sparen. Für

alle, die ihr Haus nachrüsten wollen,

gilt: Auch der nachträgliche

Anbau eines Wintergartens benö-

tigt eine Baugenehmigung, erklärt

Immowelt.de. Bevor also die Planung

beginnt, sollten Bauherren

sich bei der zuständigen Baube-

Schattenspender sind wichtig, damit der Wintergarten

auch im Sommer gut genutzt werden kann.

17

hörde erkundigen, welche Vorgaben

zu Dachform, Materialien und

Baugrenzen gelten.

www.immowelt.de


Serie: Heiztechnik

Holzpellets

heiße Heiz-Alternative

Nie war Heizen mit Holz komfortabler: Mit der Einführung der praktischen kleinen

Pellets ist der nachwachsende Rohstoff auch für Zentralheizungen nutzbar geworden.

Dank automatischer Zündung

und selbständiger Beschickung

des Brenners kann die Holzheizung

seither automatisch über

eine Zeitschaltuhr und Thermostate

gesteuert werden. Somit

stehen die wartungsfreundlichen

Geräte in puncto Komfort Öl- oder

Gasheizungen in nichts mehr

nach. Was interessierte Bauherren

und Modernisierer sonst noch

von den Brennstoffkosten bis

zu staatlichen Zuschüssen über

die heimische Heiz-Alternative

wissen sollten, hat die Bausparkasse

Schwäbisch Hall zusammengestellt.

Pellets sind aus Sägemehl gepresste

Holzpillen. Sie sind zehn

bis 30 Millimeter lang und haben

einen Durchmesser von etwa

sechs Millimetern. Hergestellt

werden sie ausschließlich aus naturbelassenem

Abfallholz. Allenfalls

naturreine Presshilfsmittel

wie Maisstärke dürfen zugesetzt

werden. Die entsprechenden Heizungen

sind in Deutschland seit

1996 offiziell zugelassen. Nutzen

kann die Pellets inzwischen jedermann,

da es mittlerweile ein flächendeckendes

Händlernetz gibt.

Steigende Nachfrage

Die Einsatzbereiche für Holzpellets

sind heute vielfältig. Neben

der klassischen vollautomatischen

Zentralheizung werden längst

auch Zimmeröfen angeboten, die

mit Sackware befüllt werden.

Aber auch in größeren Gebäuden

kommen die kleinen Presslinge

zum Einsatz. Ende 2007 waren

in Deutschland 90.000 Pelletheizungen

installiert bei einem

jährlichen Zuwachs von zuletzt

20.000 Anlagen.

Ähnlich wie bei einer Ölheizung

wird auch bei einem Pelletkessel

der Brennstoff in einem Silowagen

angeliefert und mit einem

Schlauch in den Lagerraum geblasen.

In Altbauten wird im

Zuge einer Modernisierung häufig

der Ölraum, der mit einer Umstellung

auf Holzpellets überflüssig

wird, zum Brennstofflager

umfunktioniert. Hat man keinen

entsprechenden Raum im Haus

zur Verfügung, bieten sich Sacksilos

oder Erdtanks als alternative

Lagermöglichkeiten.

Die Größe des Lagerraums in

Kubikmetern sollte etwa der Leistung

in Kilowatt entsprechen,

daher ist eine Mindestgröße von

acht bis zehn Kubikmetern einzuplanen.

Damit die Zufuhr der

Pellets zum Brenner mithilfe einer

Förderschnecke möglich ist,

muss der Lagerraum unmittelbar

neben dem Heizraum liegen. Ist

das nicht möglich, kommt nur

eine Saugsonde in Betracht, die

einmal täglich die Pellets vom

Lager in einen Zwischenbehälter

saugt.

Hervorragende Ökobilanz

Wichtigster Pluspunkt von Holz

in der Ökobilanz: Es setzt bei der

Verbrennung nur so viel CO2 frei,

wie der Baum im Laufe seines

Wachstums einlagert und bindet.

Auch der Energieaufwand bei der

Herstellung von Pellets aus Holzspänen

ist mit nur 2,7 Prozent

der Endenergie sehr niedrig. Ein

Vorteil der Pelletheizung ist die

saubere Verbrennung: Die Werte

sind besser als bei jedem anderen

Holzofen.

Das liegt auch daran, dass die

Qualität des Brennstoffs normiert

ist: Der Heizwert liegt zwischen

4,9 und 5,4 KWh pro Kilo, der

Wasseranteil unter 12 Prozent,

der Aschegehalt unter 1,5 Prozent.

Jeder Schüttkubikmeter

wiegt etwa 650 kg alles definiert

in der DIN 51731. Andere Holzbrennstoffe

unterliegen dagegen

starken Qualitätsschwankungen.

So kann zu hohe Feuchtigkeit bei

Naturholz die Abgaswerte in die

Höhe treiben das kann bei Pellets

nicht passieren.

Praktische Qualität macht Schule:

Neben Holzpellets gibt es inzwischen

sogar schon vergleichbare

Sticks aus Agrarreststoffen,

vor allem Korn, Stroh und Ölsaaten,

aber auch anderen Rezeptu-

Fotos: Gerhard Seybert - fotolia.com (1), Sergej Toporkov - fotolia.com (1)


en. Diese Sticks aus Biomasse

können laut Herstellerauskunft

in jedem Pelletkessel eingesetzt

werden. Allerdings müssten dafür

am Kessel die Luftzufuhr und der

Vorschub verändert werden.

Klarer Preisvorteil

Holzpellets sind inzwischen deutlich

billiger als Heizöl. Ein Liter

Heizöl kostete in den letzten Monaten

zwischen 80 und 95 Cent.

Da die Erdgaspreise nachziehen,

ist auch Gas preislich gesehen

keine echte Alternative. Hingegen

lag der Preis für Holzpellets im

gleichen Zeitraum bei rund 180

Euro je Tonne (bei Lieferung frei

Haus), was umgerechnet einem

Heizölpreis von knapp 40 Cent je

Liter entspricht.

Allerdings erfordert die Heizungsanlage

erst einmal höhere Investitionen.

Die Kosten für einen

automatischen Pelletkessel liegen

bei etwa 5.000 bis 8.000

Euro und damit um rund 3.000

bis 4.000 Euro höher als die für

einen klassischen Erdgas- oder

Heizölkessel. Die Ausgaben für

den Brauchwasserspeicher, den

Kamin und die hausinterne Wärmeverteilung,

die jeweils noch

hinzukommen, sind bei beiden

Systemen vergleichbar.

Dafür bietet das Marktanreizprogramm

für erneuerbare Energien

Zuschüsse für Pelletheizungen

und andere Biomassekessel

an. Für Pelleteinzelöfen

gibt es mindestens

1.000 Euro Investitionszuschuss,

für Pelletheizkessel

mindestens

2.000 Euro

(mit neuem

Speicher sogar

m i n d e s t e n s

2.500 Euro).

Scheitholzver-gaserkessel werden

mit 1.125 Euro gefördert. Ein zusätzlicher

Bonus ist für die Kombination

mit einer Solaranlage

oder für besonders effiziente Systeme

möglich. Anträge dafür sind

an das Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu

richten. Zusätzliche Informationen

gibt es unter www.bafa.de

oder Tel. (06196) 908-625.

Die Technik bei Holzpellets ist

inzwischen ausgereift und auch

bei kleineren Nennleistungen ist

die Entwicklung weitgehend abgeschlossen.

So werden für gut

gedämmte Bauten mittlerweile

Kessel mit einer Leistung von

mindestens acht KW angeboten.

Geringere Werte sind kaum sinnvoll,

weil allein schon die Warmwasserbereitung

eine solche

Mindestleistung erfordert. Nach

oben sind der Leistung ohnehin

kaum Grenzen gesetzt: Es sind

bereits Pelletkessel mit mehreren

hundert Kilowatt Heizleistung im

Einsatz.

Als weitgehend ausgereizt gilt bei

den Marktführern auch die Abgasqualität

der Pelletfeuerungen.

Jeder Versuch, die Werte noch

weiter nach unten zu drücken,

mache den Verbrennungsprozess

instabiler und störanfälliger,

heißt es bei den Herstellern. Da

für Holzöfen künftig jedoch strengere

Abgasvorschriften gelten

werden, sollte man beim Kauf

von Pelletöfen und -kesseln auf

den Blauen Engel achten.

Dann kann man

sicher sein, dass

nicht eines

Tages eine

Nachrüstung

mit

e i n e m

Rußfilter erforderlich

ist.

Schwäbisch

Hall

info@grotepass.shknet.de | www.buso-grotepass.de

19


Serie: Heiztechnik

Wie funktioniert eine Holzpelletheizung?

Die effizienteste und sauberste

Form der Wärmeerzeugung aus

Holz für den Bedarf von Ein-

und Mehrfamilienhäuser sind

Holzpelletheizungen. Holzpelletkessel

bzw. -öfen verbrennen

wenige Zentimeter lange und

sechs Millimeter dünne Holzpresslinge,

die so genannten

Pellets. Holzpellets werden ohne

chemische Bindemittel aus getrocknetem,

naturbelassenem

Restholz (Sägemehl, Hobelspäne,

Waldrestholz) gepresst.

Einzelne Pelletöfen können

sowohl manuell als auch

automatisch je nach

Heizbe-

darf mit Holzpellets beschickt

werden.

Pellet-Zentralheizungen können

in größeren Wohnhäusern z.B.

statt einer Ölheizung im Heizungsraum

installiert werden. Vollautomatische

Anlagen sind über eine

Förderschnecke oder ein Saug-

system mit einem Lagerraum oder

-tank verbunden, aus dem die

Pellets je nach Bedarf zum Heizkessel

transportiert werden. Im

Idealfall muss der Lagerraum nur

einmal im Jahr mit Hilfe eines Pellet-Tankwagens

aufgefüllt werden.

In Bezug auf ihren Bedienkomfort

kann die Pelletheizung ohne wei-

teres mit einer herkömmlichen Öl-

oder Erdgasheizung konkurrieren.

Die Pellets werden mittels einer

Förderschnecke oder einem

Saugsystem vollautomatisch aus

dem Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum

gefördert und

elektrisch gezündet. Die Menge

der eingetragenen Pellets wird

hierbei durch die Heizleistung

bzw. gewünschte

Raumtemperatur bestimmt.

Bei hochwertigen

Anlagen

steuert eine digital

-elektronische

Überwachung

das optimaleVerhältnis

von Verbrennungsluft,

Pelletsmenge

und Betriebstemperatur

und

führt dadurch

zu einem exakt

aufeinander

abgestimmten

Verbrennungsvorgang

mit

geringen Emissionen

und

hohen Wirkungsgraden

von bis zu

95 Prozent.

Pufferspeicher

sind bei

der Installation

von Pellet-Zentralheizungen

sinnvoll. Durch den Einbau eines

Pufferspeichers ist es möglich,

die Zahl der Brennerstarts zu

reduzieren und den Heizkessel

ausschließlich im Volllastbetrieb

laufen zu lassen. Dies erhöht den

Wirkungsgrad und reduziert die

Emissionen der Verbrennung. Gerade

für Gebäude mit einem niedrigen

Wärmebedarf ist der Einbau

eines Pufferspeichers sehr empfehlenswert.

Insgesamt gesehen

erhöht der Einbau eines Pufferspeichers

den Komfort der Anlage.

Die Kombination einer Holzpelletheizung

mit einer Solarthermie-Anlage

macht die

ausschließliche Versorgung mit

erneuerbarer Wärme noch sparsamer

und effizienter.

www.unendlich-viel-energie.de

Grafiken: Agentur für erneuerbare Energien (1)


Bauen & Renovieren

Die unsichtbar in der Konstruktion

verborgenen Systeme versorgen

Haus und Wohnung mit

angenehmer Wärme, sparen

Energie und Geld und schaffen

mehr Platz in den Räumen.

Die Wüstenrot Bausparkasse

AG, eine Tochter der Stuttgarter

Finanzdienstleistungsgruppe

Wüstenrot & Württembergische,

empfiehlt Flächenheizsysteme,

die sparsam im Verbrauch sind,

weil sie mit niedrigen Temperaturen

beim Heizwasser eine hohe

Wärmeabgabe erreichen.

Die Planung einer Heizanlage

für einen Neubau setzt zunächst

die Entscheidung für eine traditionelle

Wärmeverteilanlage

mit Heizkörpern in jedem Raum

oder für ein Flächenheizsystem

wie Fußboden- oder Wandheizung

voraus. Die Entscheidung

muss sehr früh in der Planungsphase

getroffen werden. Wärme,

die von Quellen mit hohem

Strahlungsanteil, wie etwa der

Flächenheizung, abgegeben

wird, empfinden Bewohner meist

angenehmer als Konvektionswärme

von Heizkörpern. Unter den

Flächenheizungen, die systembedingt

im Niedertemperaturbereich

arbeiten, spielt die Fußbodenheizung

nach wie vor die

Behagliche Wärme

aus Boden und Wand

Ein Haus ohne störende Heiz körper, dafür mit einem modernen

und energie effizienten Heizsystem dies ermöglichen Fuß boden-

oder Wandheizungen.

größte Rolle. Die Wandheizung

gewinnt jedoch zunehmend an

Bedeutung, da nicht jeder einen

warmen Fußboden mag.

Unterschiedliche Wärmeformen

Experten unterscheiden zwischen

Strahlungs- und Konvektionswärme:

Strahlungswärme entsteht

durch unsichtbare, infrarote

Strahlen, die nur feste Körper

erwärmen, also zum Beispiel den

Boden, die Wand oder die Decke.

Diese erwärmten Körper geben

Strahlungswärme gleichmäßig an

die Raumluft ab, so dass kaum

Turbulenzen entstehen. Hingegen

spricht man von Konvektionswärme,

wenn sich kalte Luft am

Heizkörper erwärmt. Sie steigt

dann auf, vermischt sich mit der

Raumluft, kühlt nach einer gewissen

Zeit wieder ab und strömt

zum Heizkörper zurück. Luftturbulenzen

sind nicht zu vermeiden.

Große Flächen sorgen für

gemütliches Raumklima

Die Temperatur der Umgebungsflächen

bestimmt entscheidend

die Behaglichkeit eines Raumes.

Dass diese Tatsache bereits in

der römischen Antike bekannt

war, beweist die Konstruktion

von Thermen in dieser Zeit. In

deren Fußböden und Wänden

wurden Luftkanäle, sogenannte

Hypokausten, eingebaut. Über

außenliegende Feuerstellen

strömte erhitzte Luft in diese

Hohlräume und sorgte so bereits

vor 1500 Jahren für ein gemütliches

Raumklima im Niedertemperaturbereich.

Diese Art der Heizung beruht auf

dem Prinzip, dass große beheizte

Flächen bei vergleichsweise niedriger

Eigentemperatur viel sanfte

Wärmestrahlung abgeben. So

kann die Lufttemperatur in wandbeheizten

Räumen um bis zu drei

Grad Celsius im Vergleich zu Heizkörperheizungen

gesenkt werden.

Eine Energieersparnis bis zu 15

Prozent ist die angenehme Folge

einer solchen Wärmehülle. Abhängig

von der Wärmedämmung

benötigt ein Raum von etwa 30

Quadratmetern eine Wandheizfläche

von sechs bis neun Quadratmetern.

Das Heizwasser zirkuliert

mit Temperaturen um 45 Grad

Celsius und darunter.

Unterschiedliche

Herstellungsverfahren

Für Warmwasser-Fußbodenheizungen

werden heute vorgefer-

tigte Elemente zur Aufnahme der

Heizrohre verwendet, die in der

Regel aus Polystyrol und Polyurethan

bestehen. Im Neubau

sind zwei Systeme gebräuchlich:

Beim Tackerverfahren wird das

Heizungsrohr mit einem Systemtacker

auf der Dämmung befestigt.

Dabei sind die Abstände frei

wählbar, aber dem Wärmebedürfnis

der Bewohner anzupassen:

im Bad beispielsweise ein

geringerer Abstand als in der Diele.

Beim Noppensystem ist die

Dämmung bereits eingebaut. Die

vorgefertigten Platten erlauben

ein verschnittarmes Verlegen und

eine schnelle Montage.

Schnelle Wandmontage

Bei vielen Wandheizungen ist das

Heizsystem in einfache Gipskartonplatten

integriert: In die Platten

werden werkseitig vorgefertigte

Kupfermodule eingelegt und

mit Spezialgips verschlossen.

Die so in den Platten verborgene

Wandheizung kann mit den

mitgelieferten Arbeitshilfen zeitsparend

montiert werden und ist

streich- und tapezierbar. Die Anschlüsse

von Vor- und Rücklauf

des Heizsystems werden durch

einfache Löt-, Steck- oder Pressverbindungen

hergestellt.

Raum für Gestaltung

Da bei Flächenheizungen der Einbau

von statischen Heizflächen,

wie Radiatoren oder Konvektoren

entfällt, bleibt mehr Raum zur freien

Gestaltung. Entscheidet man

sich für eine Wandheizung, ist

jedoch zu beachten, dass bereits

in einer frühen Planungsphase die

Standorte für Schränke und Regale,

aber auch die Bereiche für Bilder

festgelegt werden sollten. Für

ein späteres Auf- oder Umhängen

von Wandschmuck ist es wichtig,

die Einbaupläne der Wandheizung

griffbereit zu haben alternativ

können Leitungssuchgeräte oder

die zu Temperaturdifferenzmessungen

üblichen Sekundenthermometer

eingesetzt werden, um

die Leitungen in der Wand genau

zu orten. Eine Flächenheizung

bietet zudem die Möglichkeit, Akzente

im Innenausbau zu setzen:

Beispielsweise lassen sich beheizte

Sitzflächen, warme Wände im

Duschbereich oder Kuschelecken

im Kinderzimmer einrichten.

Wüstenrot & Württembergische

Fotos: imageit - fotolia.com (1), M-Therm Comfort Heating GmbH (1), Joco/easy-PR.de (1)


Rundum warm und gesund mit praktischen Heiztapeten

(tdx) Wandheizungen verbreiten

ein angenehmes Raumklima

und arbeiten energiesparend.

Denn im Gegensatz zu den herkömmlichen

Heizkörpern, die

uns erst über den Umweg Luft

erwärmen und dabei jede Menge

Staub aufwirbeln, produzieren

Wandheizungen verwirbelungsfreie

Strahlungswärme, die den

menschlichen Körper, aber nicht

die Luft erwärmt. So stellt sich

das signifikante Rund-um-Wohlfühlklima

ein.

Gleichzeitig stellt sich schneller

als mit herkömmlichen Heizkörpern

Behaglichkeit ein. Schon

rund 18 Grad Lufttemperatur

genügen, um ein Gefühl von

21 Grad zu erzeugen, und das

spart Energie und Kosten. Das

neue M-Therm Comfort-Heating-

System erlaubt dabei ab sofort

eine vollkommen neue Art des

Heizens. Die extrem dünnen, nur

0,5 Millimeter starken, Heiztapeten

sind äußerst flexibel und

können unter Putz, Tapete oder

der Zimmerdecke verlegt werden.

Besonders vorteilhaft dabei:

Für die Installation sind keine

elektrischen Fachkenntnisse nötig,

denn die Wandheizung wird

auf absolut ungefährlichen 24

Volt Niederspannung betrieben.

Deswegen können auch Maler,

(epr) Wer kennt die

Situation nicht? Man

ist bei Freunden zu

Besuch, entledigt sich

a n s t a n d s g e -

mäß seiner

Schuhe und

befürchtet,

kalte Füße

zu riskieren.

Doch entgegen

der Bedenken

ist man

s c h l i e ß -

lich positiv

überrascht.

Grund für das

wohlige Gefühl an

Trocken bauer und Stuckateure

das System problemlos verlegen

den Füßen sind nicht etwa selbst

gestrickte Wollsocken, sondern

eine Fußbodenheizung. Eine moderne

Fußbodenheizung bietet

aber viel mehr.

Der Hersteller „Joco Wärme

in Form“ bietet mit seinem

Klimaboden „Aircon-floor“ etwas

Besonderes sozusagen ein

„Überraschungsei“ für den Fußboden.

Drei Funktionen lassen

sich nämlich über ein System

verwirklichen: Heizen, Kühlen

und Lüften. Die Montage der

neuen Klimatechnik ist einfach

und schnell: Kein Estrich wird

benötigt, die Bauzeit verkürzt

sich und auch die Anlaufzeit der

23

und installieren.

www.m-therm.com

Erwärmung ist deutlich kürzer.

Hohlräume auf der Unterseite

sorgen für permanente Frischluftzufuhr.

Verbrauchte Luft wird

abgesaugt, während gleichzeitig

von außen frische Luft gefiltert,

erwärmt und dem Wohnraum

wieder zugeführt wird. Feuchtigkeit

wird auf diese Weise effizient

reguliert und das Risiko von gesundheitsschädlichem

Schimmel

minimiert. Kontrollierte Wohnraumlüftung

sorgt nicht nur für

einen besseren Wohnkomfort,

sondern spart auch Heizkosten.

Jeder beliebige Bodenbelag kann

dabei verwendet werden.

www.joco-epr.de


Wohnen & Einrichten

Böden auf dem Holzweg dunkle Echthölzer liegen im Trend

Nicht nur die Einrichtung, auch

die Böden tragen entscheidend

zur Atmosphäre eines Raumes

bei. Der Trend geht zu dunklen

Echthölzern in unregelmäßiger

Optik, hat das Immobilienportal

Immowelt.de beobachtet.

Die Neigung zum Natürlichen

und Hochwertigen spiegelt sich

auch bei der Gestaltung der Bodenbeläge

wieder. Echtholz als

Naturprodukt ist weiterhin stark

im Kommen. Die Produktion von

Parkett legt deutlich zu. Besonders

im Trend liegt dabei zurzeit

die großformatige Landhausdiele.

Farblich dominieren immer

stärker dunkle, kräftige Farbtöne

und strukturierte Holzarten

passend zu den modernen,

schlicht gehaltenen Einrichtungen.

Besonders beliebt ist dunkles

Eichenholz, während Buche

momentan eher in den Hintergrund

tritt, wie das Immobilienportal

Immowelt.de berichtet.

Die Wirkung des Bodenbelags

hängt aber nicht nur von Holzarten

und Farbtönen ab, auch

Strukturen und Verlegemuster

spielen eine wichtige Rolle.

War in den vergangenen Jahren

vorwiegend eine klassische Op-

Erster Platz für die Eiche der Klassiker ist ein Dauerbrenner

Umweltbewusstes Denken ist

ein Trend beim Bauen und Einrichten.

Parkett als Echtholzboden

ist entsprechend gefragt,

besonders in Form von Landhausdielen.

Natürlich, dauerhaft, hochwertig

das kommt derzeit an. Gerade

auch Parkett spielt deshalb

eine wichtige Rolle in der Innenraumgestaltung.

Dazu trägt auch

bei, dass dieser Echtholzboden

durch neue Fertigungsmethoden

und Versiegelungstechniken

heutzutage unter Berücksichtigung

seiner Langlebigkeit

relativ preiswert geworden und

für fast alle Zwecke geeignet

ist. Beispielsweise ist Parkett,

bedingt durch den günstigen

Wärmedurchlasswiderstand von

Holz, in den Stärken von zehn

bis 15 Millimetern gut für die

Verlegung auf Fußbodenheizungen

geeignet, berichtet das Immobilienportal

Immowelt.de.

Besonders die großformatige

Landhausdiele behauptet sich

derzeit sehr gut, beobachtet Immowelt.de.

Unbehandelt gibt es

sie ab einem Einstiegspreis von

rund 20 Euro pro Quadratmeter.

Dabei wird die Farbpalette der

verwendeten Hölzer insgesamt

breiter. Durch spezielle Öle und

Lacke oder auch das so genannte

Räuchern werden neuartige

Farbeffekte auf dem Parkettholz

erzielt.

Zwar sind helle und möglichst

ruhig gemusterte Hölzer wie

Buche und Ahorn immer noch

gefragt, doch der Trend geht

mittlerweile zu den dunkleren

kräftigen Farbtönen und auch

strukturierten Holzarten über.

Insgesamt liegt Eiche mit einem

Produktionsanteil von knapp

50 Prozent klar auf dem ersten

Platz der Parketthölzer, berichtet

Immowelt.de. Tropische Hölzer

tik gefragt, sorgen jetzt häufig

un regelmäßige Muster für Abwechslung.

Neben der gewünschten Optik

sollte beim Kauf des richtigen

Bodenbelags der Einsatzzweck

berücksichtigt werden, betont

Immowelt.de. So können weiche

Hölzer gut im Schlaf- oder

Wohnzimmer verwendet werden,

während stark beanspruchte

Räume wie Flur oder Küche

mit einer harten Holzsorte besser

bedient sind.

Wie widerstandsfähig ein Parkettboden

ist, sagt die Maßeinheit

Brinell aus. Für das entsprechende

Messverfahren wird eine

Stahlkugel mit einer definierten

Kraft für eine festgelegte Dauer

auf die Holzoberfläche gepresst.

Je kleiner die dabei entstehende

Kerbe, desto größer ist der berechnete

Brinell-Wert und umso

härter ist das Holz.

Sehr harte Hölzer wie Parkettböden

aus Eiche, Ahorn oder Buche

können Brinell-Werte von über

40 erreichen. Kirschbaum, Fichte

und Kiefer haben deutlich niedrigere

Werte und vertragen starke

Beanspruchung weniger gut.

www.immowelt.de

spielen mit rund zehn Prozent

dagegen nur eine geringe Rolle

in der Parkettproduktion.

Ein großer Vorteil von Parkett ist

seine relative Unempfindlichkeit

gegen äußere mechanische Einwirkungen,

ergänzt Immowelt.

de. Und gibt es doch mal einen

Makel im Holz, kann normalerweise

die Deckschicht ohne

Probleme mehrfach abgeschliffen

und die Oberfläche neu behandelt

werden. Empfindlich ist

Parkettboden allerdings gegen

Wasser, weshalb er nur nebelfeucht

gereinigt werden darf.

www.immowelt.de

Fotos: Kährs Parkett (1), Suhendri - fotolia.com (1)


Auf leisen Sohlen mit Korkböden

Parkett muss nicht immer aus

Holz sein. Der schalldämmende

und wärmeisolierende Naturstoff

Kork erobert die Wohnräume.

Ursprünglich wurde Kork

zur Herstellung von Schuhsohlen

genutzt, mittlerweile erobert

er aber als Fußbodenbelag die

Wohnräume. Besonders beliebt

ist er in Kinderzimmern, denn

neben seinen wärmeisolierenden

Eigenschaften wirkt ein

Fußbodenbelag aus Kork auch

schalldämmend. Aufgrund der

luftgefüllten Zellen ist Kork besonders

elastisch und federt

so die Tritte der kleinen aber

natürlich auch der großen Bewohner

ab.

Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz

beispielsweise zu Laminat ist

versiegelter Kork nicht feuchtigk

e i t s -

empfindlich

und kann daher auch im

Bad eingesetzt werden. Wer sich

sicher sein möchte, eine gute

Produktqualität zu erhalten,

sollte auf das Kork-Logo achten,

erklärt Immowelt.de. Dieses

Güte zeichen garantiert unter anderem

eine Mindest-Rohdichte

des Materials von 450 Kilogramm

pro Kubikmeter und die

Nichtverwendung gefährlicher

Stoffe im Kork. Korkböden werden

üblicherweise als Korkfliesen

oder -parkett angeboten.

Erstere Ausführung besteht aus

gepressten Korkplatten, die fest

mit dem Untergrund verklebt

werden. Die Gesamtdicke sollte

mindestens vier Millimeter betragen.

Da die Presskorkplatten

meist roh angeboten werden,

müssen sie noch zusätzlich

oberflächenbehandelt werden.

Dabei kann zwischen einer

Lackversiegelung oder einer Öl-

Imprägnierung gewählt werden.

Presskorkplatten lassen sich

bei Bedarf abschleifen und neu

versiegeln, hebt Immowelt.de

hervor. Wem die einfachen naturfarbenen

Platten zu langweilig

sind, der findet auch gefärbte

Oberflächen sowie Fliesen mit

Furnierschichten, zum Beispiel

mit einer Rindenstruktur oder

auch Ornamenten.

Beim Korkparkett handelt

es sich um Kork-Holz-Verbundelemente

mit einer

Korkoberfläche auf einer

Trägerplatte. Diese erlaubt

die schwimmende Verlegung,

sie werden also nicht

fest mit dem Untergrund verbunden.

Üblicherweise sind

die Bodenelemente zehn bis

zwölf Millimeter dick. Während

beim rohen Korkparkett ebenso

wie bei den Fliesen eine Oberflächenbehandlungvorgenommen

werden muss, besitzt das

Kork-Fertigparkett bereits eine

behandelte Oberfläche.

www.immowelt.de

über 20 Jahre R. Schöngarth e.K.

Die Korkspezialisten

www.schoener-korkboden.de

25


Aus den Unternehmen

Kork-Bodenbeläge trittbequem, warm und strapazierfähig

Kork ist ein Wunderwerk der

Natur mit einer phänomenalen

Baustruktur. Er besteht aus winzigen,

miteinander verbundenen

luftgefüllten Zellen, rund acht

Millionen pro Kubikzentimeter.

Dieser Aufbau erklärt die gute

Trittschall- und Wärmedämmung

sowie den angenehmen, dauerelastischen

Gehkomfort.

Gewonnen wird der Fußbodenkork

aus der immer wieder nachwachsenden

Rinde der Korkeiche. Sie

wächst überwiegend in den südlichen

Ländern, wobei der Kork

aus Portugal durch das Atlantikklima

in seiner Struktur sehr positiv

beeinflusst wird. Geerntet wird

der Kork in Portugal pro Baum

nur alle neun Jahre, damit die

Bäume keinen Schaden nehmen,

die Rinde dick genug wird und die

Struktur optimal ist.

Die Herstellung einzelner Korkböden

geschieht in Portugal. Eine

weitere Veredelung erhalten die

Böden in den darauf spezialisierten

Korkfachbetrieben in Deutschland.

Die NATUR BODEN Gruppe

mit ihren Korkfachgeschäften

Wer baut, renoviert oder saniert,

für den dürfte die „7. VEST-BAU

& Energietage“ im Festspielhaus

Recklinghausen eine erste Adresse

sein. Am 10. und 11. Oktober

treffen Bauherren dort auf kompetente

Ansprechpartner wohl jeder

Branche. Informationen, Neuigkeiten,

Verbesserungen Tipps und

Ratschläge stehen im Vordergrund

der Veranstaltung. Gerade in der

heutigen Zeit, wo der Euro nicht

mehr so locker sitzt, leisten Rat

in ganz Deutschland fertigt auf

Kundenwunsch aus über zwanzig

verschiedenen Korksorten über

2000 verschiedene Korkfußböden

in jeder Wunschfarbe. Nach dem

Verlegen werden die Korkböden

mit einem umweltfreundlichen

Wasserlack dauerhaft versiegelt.

Diese Korkböden sind für jeden

Wohnbereich geeignet, selbstverständlich

auch in Küche und Bad,

da sie absolut wasserdicht versiegelt,

warm und rutschfest sind.

NATUR BODEN

R. Schöngarth

Hövelstr. 135

45326 Essen

Tel. 0201/332770

Fax 0201/332771

info@schoener-korkboden.de

www.schoener-korkboden.de

„VEST-BAU & Energietage“ öffnen zum siebten Mal ihre Türen

und Tat vom Fachmann einen

wichtigen Beitrag zum Sparen.

In diesem Jahr wurde das Thema

„Energietechnik und Energieeinsparungen“

noch weiter ausgebaut.

Viele Aussteller haben den

„Spargedanken“ in den Mittelpunkt

ihrer Messepräsentation

gestellt. Damit das Geld nicht

sprichwörtlich im Schornstein

verraucht, gibt es umfangreiche

Produktvorstellungen vom Thema

Solarenergie, Wärmepumpen,

Informieren, schauen und Ideen sammeln auf der VEST-BAU

Die Verlegung eines Korkbodens

kann in Eigenregie oder durch den

für Sie nächsten NATUR BODEN

Fachbetrieb in Essen auf der Hövelstraße

135 ausgeführt werden.

Die Essener Korkspezialisten feiern

in diesem Jahr ihr 20-jähriges

Firmenjubiläum und stehen Ihnen

mit ihrer gesamten langjährigen

Kork erfahrung gern mit Rat und

Tat zur Seite. Das Ganze natürlich

mit einer umfassenden Garantie

gegen den Verschleiß, auch bei

Pelletsöfen und Kaminöfen über

modernste Brennwerttechnik bis

hin zu aktuellen Tipps zum Stromsparen.

Gleiches gilt auch für das

Thema „Moderne Bauelemente“

Fragen nach U-Werten (Wärmeschutzwerten),

Schallschutz,

Winddurchlässigkeit, der richtigen

Glasauswahl und Dichtungstechnik

werden genauso fachkundig

behandelt wie das Thema des

passenden Fertigungsmaterials

Holz, Kunststoff oder Aluminium.

Der Besucher kann sich aber noch

auf viele weitere Messeschwerpunkte

einstellen, z.B. Ideen zur

Raumausstattung, zur Gartengestaltung

und modernen Bad-,

Dach- und Fassadengestaltungen,

zum Treppenbau und vielem mehr.

Über 100 Aussteller sind in diesem

Jahr dabei. Aber nicht nur die

Sanierer und Renovierer kommen

auf ihre Kosten. Schließlich steht

auch der Traum vom eigenen

Haus bei vielen Bundesbürgern

noch immer ganz oben auf der

Wunschliste. Der Trend, sich eine

Immobilie auch zur Altervorsorge

anzuschaffen, ist gerade

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Eigenleistung. Zum 20-Jährigen

warten außerdem jede Menge

Jubiläumsangebote auf die Kunden.

Daneben finden Sie auf über

300 Quadratmetern Musterfläche

eine große Vielfalt verschiedener

Korkböden. Weiterhin sind über

achtzig verschiedene Sorten im

Klick-System in vielen Trendfarben

ausgestellt. Diese Korkbodenvielfalt

von namhaften Herstellern

ist in Nord rhein-Westfalen schon

einzigartig.

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heutzutage ungebrochen. Wo in

Recklinghausen und Umgebung

gebaut wird, welche Grundstücke

oder gebrauchten Immobilien zur

Verfügung stehen oder welche

Baugebiete in nächster Zeit zur

Vermarktung anstehen, darüber

kann sich der Besucher auf der

Messe ausführlich informieren.

Speziell zur Baumesse bieten wieder

viele Aussteller Ihre Produkte

zu Messe- bzw. Aktionspreisen an.

Das hat sich in den vergangenen

sieben Jahren „VEST-BAU“ herumgesprochen.

Viele Bauherren

nutzen die einmalige Gelegenheit

und sind mit Bauplänen und

Zeichnungen unterwegs, um sich

interessante Messeschnäppchen

zu sichern.

7. VEST-BAU & Energietage

Festspielhaus Recklinghausen

Otto-Burrmeister-Allee 1

Veranstalter: MesseCom GbR,

Tel. 02365-23371

Samstag 10 bis 18 Uhr

Sonntag 11 bis 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos: www.vestbau.de

Fotos: abcmedia - fotolia.com (1), MesseCom (1), Bosée (1), Naturhaus (1)


Neuer Glanz für Ihren Naturboden ganz ohne Schmutz und Staub

Ihr Naturfußboden ist matt,

stumpf, verblichen oder zerkratzt?

Klar, Abschleifen wäre

eine Lösung, doch das ist teuer,

aufwändig und macht jede

Menge Dreck. Zum Glück geht

es auch anders

mit

dem Naturhaus-Pflege-

Service. In

Essen und

U m g e b u n g

bietet Tischl

e r m e i s t e r

Thomas Bosée als offizieller

Naturhaus-Pflegeservice-Partner

die einzigartige neue Reinigungs-

und Pflegebehandlung an.

Um die Schönheit Ihres Naturbodens

zu erhalten oder wiederherzustellen,

ist der Naturhaus

Premium-Pflege-Service genau

das Richtige: Mit den weiterentwickelten

Naturhaus-Produkten

ausschließlich aus nachwachsenden,

natürlichen Rohstoffen

hergestellt und neuen Verarbeitungstechniken

verhilft Thomas

Bosée Ihrem Boden wieder zu

„Leben ohne Barrieren“ gehört

sicherlich zu den aktivsten Organisationen,

wenn es um barrierefreies

Bauen geht. Die zahllosen

Berichte in Presse, Funk und Fernsehen

über L.o.B. sprechen diesbezüglich

für sich.

Zahlreiche Handwerksbetriebe

an verschiedenen Standorten haben

sich unter Begleitung von

jeweils fachkundigen Architekten

zu Gewerke-übergreifenden Kooperationen

vor Ort zusammengeschlossen.

Die Handwerksbetriebe

werden von L.o.B. gemeinsam mit

der DEKRA-Akademie zu Fachbetrieben

für barrierefreies Bauen

qualifiziert und bieten eine fachkompetente

Beratung, Planung

und Durchführung von barrierefreien

Maßnahmen an.

In Kürze eröffnet „Leben ohne

Barrieren“ in Krefeld eine dauerhafte

Fachausstellung für barrierefreies

Bauen und Wohnen.

Zahlreiche Hersteller präsentieren

sich mit interessanten Produkten

und Problemlösungen rund um

dieses wichtige Thema und die

Handwerksbetriebe im Einzugsge-

frischem Glanz. Und das auf natürlicher

Basis, ganz ohne Staub

und Lärm.

Ohne lästiges Abschleifen wird

Ihr Boden professionell tiefengereinigt,

wenn nötig ausgebessert

und anschließend mit einer neuen,

hochwertigen Schutzschicht

versehen. So erhält Holz, aber

auch Kork oder Naturstein, seine

natürliche, warme Ausstrahlung

zurück. Der Wert des Bodens wird

durch die Behandlung nachhaltig

bewahrt oder sogar gesteigert. Die

neue Oberfläche ist anti statisch,

strapazierfähig und schützt das

Holz wirkungsvoll vor Wasser

und neuen Verschmutzungen.

Durch ihre Diffusionsfähigkeit

sorgt sie zudem für ein gesundes

Raumklima.

Interessiert? Gerne stellt Thomas

Bosée Ihnen den Premium-

Pflege-Service vor Ort vor und

demonstriert die Reinigungs- und

Pflegewirkung an Ihrem Boden.

So können Sie sich selbst von

den Ergebnissen überzeugen.

Sollten Sie den Verleih service

nutzen wollen, weist er Sie

biet von rund 60 km stellen sich

mit ihren fachkompetenten Leistungen

vor.

Die Bandbreite der Präsentationen

in der neuen Ausstellung geht von

einfachen Änderungs- und Anpassungsmöglichkeiten

innerhalb

bestehender Wohnungen bis hin

zu umfangreichen, barrierefreien

Wohnanpassungsmaßnahmen.

Dazu gehört auch, dass Interessenten

Auskünfte über Finanzierungsmöglichkeiten

und Fördermittel

für barrierefreie oder

behindertengerechte Einrichtungen

ausführlich informiert werden.

In einem realitätsnah erstellten

und eingerichteten Single- und/

oder Senioren-Bungalow wird

nachvollziehbar gemacht, wie angenehm

und lebenswert ein barrierefreies

Umfeld mit erschwinglichem

Komfort nicht nur für junge

Leute, sondern für Menschen bis

ins hohe Alter hinein sein kann.

Eine von L.o.B. entwickelte „Infothek“

unterstreicht mit großformatigen

Tafeln sehr anschaulich

und verständlich, was bei barrierefreien

Einrichtungen beachtet

27

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selbstverständlich umfassend

ein. Und auch für

die weitere Pflege Ihres

runderneuerten Bodens

sowie alle Fragen zum

Thema Naturfarben ist

Thomas Bosée genau der

richtige Ansprechpartner.

Der Unterschied

ist

deutlich

erkennbar

nach dem

Naturhaus-

Pflegeservice

erstrahlt

der Boden

in neuem

Glanz.

Thomas Bosée

Naturhaus-Pflegeservice-Partner

Bewerungestr. 51-53, 45276 Essen, Tel. 0201/594566,

Mehr Infos gibt es im Internet unter: www.naturfarben-bosee.de

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Ausstellung für komfortabel-barrierefreies Bauen seit April 2008 in Krefeld

werden sollte. Die Dauerausstellung

wird an Werktagen von

jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr für

alle Interessenten, Bauherren,

Architekten und Handwerksbetriebe

geöffnet sein.

Besucher erhalten eine fachkundige

Beratung, bei der nicht der

Verkauf, sondern die fachkompetente

Information im Vordergrund

steht.

Der genaue Eröffnungstermin

wird noch veröffentlicht, derzeit

wird auf Hochtouren an der Fertigstellung

gearbeitet. Informationen

erhalten Interessenten vorab

auch unter:

info@lebenohnebarrieren.de.

Leben ohne Barrieren

Hölderlinstr. 14

47533 Kleve

Tel. 02821-45231

Fax 02821-502350

info@lebenohnebarrieren.de

www.lebenohnebarrieren.de


Wohnen & Einrichten

Faszination

Kaminfeuer

Sauber einheizen für besten Feuergenuss

Mit Holz entscheidet man sich für einen CO2-neutralen Brennstoff für eine saubere

Verbrennung im Kamin sollte man dennoch einige Grundregeln beachten,

(tdx) Das Konzept der Holzverbrennung

ist fast so alt wie die

Menschheit und gerade in Zeiten

von Umweltproblemen und Ressourcenknappheit

so aktuell wie

nie: Das Heizen mit Holz ist deshalb

so umweltfreundlich, da bei

der Verbrennung nur soviel CO2

ausgestoßen wird, wie der Baum

in seiner Wachstumsphase aufgenommen

hat. Dieselbe Menge

Kohlendioxid würde auch bei

der Verrottung freigesetzt die

Holzverbrennung ist also CO2neutral.

Holz schont zudem die Vorräte

fossiler Brennstoffe wie etwa

Kohle oder Erdgas und stellt

eine echte Alternative zu teurem

Heizöl dar, wissen die Experten

von homesolute.com dem führenden

Onlinemagazin rund um

Haus und Garten. Dennoch sollte

man sich an ein paar Grundregeln

halten, um auch bei der

Holzverbrennung unnötige Emissionen

zu vermeiden.

Nichts als Holz

Wesentlich ist zunächst die Wahl

des richtigen Heizmaterials. Optimal

ist naturbelassenes, trockenes

Holz am besten Scheitholz

von Birke oder Buche. Hart- und

Weichhölzer unterscheiden sich

vor allem durch ihr unterschiedliches

Gewicht, doch auch ihre

Heizwerte weichen voneinander

ab: Hartholz ist sehr schwer und

brennt durch seinen niedrigeren

Harzanteil weit ruhiger und emissionsfreier

als weiches Fichten-

oder Pappelholz. Durch erhöhte

Temperaturen im Schornstein

lassen sich vor allem mit Harthölzern

Energieverluste vermeiden.

Auf gar keinen Fall darf lackiertes

oder imprägniertes Holz verbrannt

werden und auch Papier,

Zeitschriften und Spanplatten

sollten nie den Weg in den Ofen

finden ganz zu schweigen von

Plastik oder Styropor. Wer dennoch

eines dieser Materialien

verfeuert, sollte sich im Klaren

darüber sein, dass damit nicht

nur die Umwelt geschädigt wird,

sondern auch der Kamin. Denn

innovative Kaminöfen sind mit

einer zentralen Verbrennungszufuhr

ausgestattet, die durch den

erhöhten CO2-Ausstoß negativ

beeinträchtigt werden könnten,

so homesolute-Experte Dieter

Daichendt, Geschäftsführer von

Storch Kamine.

Trocken, sonnig, südlich lagern

Das passende Holz bezieht man

entweder aus dem Fachhandel

oder aber direkt aus dem Wald.

Geschlagenes Holz sollte je nach

Holzart etwa zwei bis drei Jahre

lagern. Gebrauchsfertig zersägt

und gespalten trocknet es schneller

als ungeschlagene Holzscheite.

Optimal ist eine Kreuzlagerung,

bei der eine Lage quer, die

andere längs geschichtet wird.

Wichtig ist zudem ein trockener,

gut belüfteter und sonniger Lagerplatz.

Ideal eignen sich dafür

seitlich offene Dächer im Freien

möglichst entlang einer Hauswand,

die nach Süden ausgerichtet

ist. Um das Holz vor Nässe zu

schützen, sollte der Dachvorstand

ausreichend nach vorne gezogen

werden. Damit das Holz genü-

Fotos: HAGOS (1), Christof Koehler - fotolia.com (1)


gend Zugluft bekommt, sollte es

mit einem Abstand von ca. fünf

Zentimetern zu den umliegenden

Wänden gestapelt werden. Eine

Abdeckung mit Plastikplanen

eignet sich keinesfalls und auch

von einer Lagerung des Holzes im

feuchten Keller raten die Wohnexperten

dringend ab.

Der richtige Verbrennungsverlauf

Liegt das Holz dann erstmal im

Kamin, sollte man es kurzzeitig

mit Holzspänen, kleinen Ästen

oder russarmen Anzündern anheizen.

So kommt der Ofen schnell

auf Betriebstemperatur, was wiederum

eine emissionsfreie Verbrennung

ermöglicht. Wichtig ist

zudem eine gute Luftzufuhr, die

im Falle gut isolierter Häuser von

außen für eine schadstoffarme

Feuersglut im Ofen sorgt, betont

homesolute-Experte Daichendt.

Die Luftzufuhr sollte aber in jedem

Fall differenziert regelbar sein.

Auch ein breiter Leistungsbereich

des Kamins ist erforderlich, um

die Wärmeleistung je nach Raumgröße

und Wunschtemperatur

problemlos regeln zu können

schließlich kann auch hier unnötig

Energie verloren gehen.

Wenig Rauch für die Umwelt

Wer den Schornstein während des

Heizens beobachtet, kann an der

Rauchbildung feststellen, ob der

Kamin wirklich emissionsarm verbrennt.

Eine saubere Verbrennung

lässt sich daran erkennen, dass

die Scheiben und die Auskleidung

des Feuerraums russfrei bleiben.

Je weniger Rauch, umso besser

ist es für das eigene Zuhause, die

Umgebung, die Umwelt.

www.homesolute.com

Mit Siegel sauber weiterheizen

Kamin- und Kachelöfen müssen

seit Anfang vergangenen

Jahres strikte Abgaswerte einhalten.

Wer nachweisen kann,

dass sein Modell bestimmte

Werte erfüllt, darf jedoch unbesorgt

weiterheizen.

Angesichts steigender Öl-

und Gaspreise erlebt das

Heizen mit Holz derzeit ein

Revival. Eine Belastung für

die Umwelt: Die bundesweit

15 Millionen Öfen blasen

mehr Feinstaub aus als alle

Dieselfahrzeuge zusammen.

Deshalb verpflichtet die Regierung

die Besitzer von Kamin-

und Kachelöfen seit

2008 zur Einhaltung strenger

Abgasgrenzwerte verpflichten.

Wer Orientierung sucht, ob

sein Ofen die geforderten

Werte erfüllt, kann sich am

Umweltzeichen „Blauer Engel“

orientieren. Es wird für

hohen Wirkungsgrad und

niedrige Emissionswerte vergeben.

Ebenso garantiert das

Gütezeichen DIN plus Umweltschutz

durch besonders

schadstoffarme Verbrennung.

Die meisten modernen Holzpellet-Heizungen

und Öfen

sind bereits mit diesen Siegeln

gekennzeichnet.

Allerdings nicht jedes Modell:

Wer sicher gehen will, ob seines

die Werte einhält, kann

sich eine Bescheinigung des

Ofenherstellers ausstellen

lassen. Dieser muss in einer

Typenprüfung nachweisen,

dass ein Baumuster seines

Modells die Grenzwerte eingehalten

hat. Bescheinigt

wird dies in einem Zertifikat

der Feuerstätten-Prüfstelle.

Wer keinen Nachweis auf

dem Papier hat, kann auch

vom Bezirksschornsteinfeger

messen lassen, ob sein Ofen

sauber ist. Eine solche Messung

soll Experten zufolge

zwischen 100 und 150 Euro

kosten, berichtet das Immobilienportal

Immowelt.de.

Bei Geräten, die durch die

Staubmessung fallen, soll die

Möglichkeit zur Nachrüstung

bestehen. Der Einbau von Filtern

ist technisches Neuland,

Prototypen sind allerdings

erst in Entwicklung. Die Kosten

dafür liegen schätzungsweise

bei 1.500 Euro, werden

nach Einschätzung von

Ofenherstellern allerdings mit

der Zeit sinken. Die ersten

Geräte, die von diesen Maßnahmen

betroffen sind, sind

jedoch Modelle, die vor 1975

gebaut wurden. Sie müssen

ab 2014 nachgerüstet oder

eben stillgelegt werden.

Je nach Baujahr sollen bis

2024 stufenweise die weiteren

Modelle folgen. Den

Betreibern bleibt also noch

29

genügend Zeit, um sich vorzubereiten.

Ausgenommen von

der geplanten Regelung sind

private Kochherde, Backöfen

und Badeöfen, offene Kamine

sowie vor 1950 errichtete

Öfen. Diese historischen Öfen

genießen Bestandsschutz.

Wer jetzt einen Kaminofen

kaufen möchte, sollte unbedingt

auf eine Typenbescheinigung

des Herstellers

bestehen und sich für ein

möglichst emissionsarmes

Modell entscheiden.

www.immowelt.de


Wohnen & Einrichten

Kaminöfen liegen voll im Trend

Moderne Kaminöfen verströmen pure Gemütlichkeit und wohlige

Wärme vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Hier die wichtigsten

Kaufkriterien im Überblick.

Feuer übt seit jeher eine besondere

Anziehungskraft auf den

Menschen aus die tänzelnden

Flammen vermitteln tiefe Ruhe

und Geborgenheit. Keine andere

Wärmequelle transportiert auch

heute noch so viel Gemütlichkeit

in die eigenen vier Wände

wie ein Kamin. Ob offen oder geschlossen,

klassisch, rustikal oder

modern Kaminöfen liegen im

Trend, wie die Experten des Online-Magazins

homesolute.com

betonen. Abgesehen vom einzigartigen

Wohlfühlklima machen

die Kaminexperten die steigenden

Energiepreise fossiler Brennstoffe

für die gestiegene Nachfrage verantwortlich.

„Hinzu kommt die

große Designvielfalt vieler Qualitätsöfen,

die inzwischen als attraktive

Feuermöbel gelten“, führt

Kaminprofi Dieter Daichendt vom

Hersteller Storch Kamine an.

Wichtige Qualitätskriterien

Neben der Optik sollte man beim

Kauf eines Kaminofens jedoch

vor allem auf die „inneren Werte“

®

der Wärmequelle achten, betonen

die homesolute.com-Experten.

Dazu zählt beispielsweise

eine Scheibenspülung, die das

Verrußen der Scheibe verhindert,

um freie Sicht auf die Flammen

zu gewähren. „Weiter sollte ein

guter Kamin einen verschließbaren

Fächerrost haben, der das

Verfeuern von Holz, Holzbriketts

und Braunkohlebriketts ermöglicht“,

ergänzt Kaminexperte

Dieter Daichendt. Auch sollte der

Leistungsbereich möglichst breit

sein, um die Wärmeleistung je

nach Raumgröße und Wunschtemperatur

problemlos regeln zu

können. „Die Sichtscheibe sollte

außerdem proportional zum

Ofen entsprechend groß sein,

um das Flammenspiel richtig genießen

zu können“, so der homesolute.com-Experte

weiter.

Umwelt- und Sicherheitsaspekte

Des Weiteren zeichnen sich qualitative

Kaminöfen durch eine

einfache Bedienung aus. „Um

deutschlandweit angeschlossen

werden zu dürfen, muss ein Kamin

überdies die Regensburger,

Stuttgarter und Münchner Anforderungen

für schadstoffarme Verbrennung

erfüllen“, so Kaminprofi

Dieter Daichendt. Innovative Kamine

mit zentraler Verbrennungszufuhr

gewährleisten zudem im

Falle gut isolierter Häuser eine

Luftzufuhr nach außen. In jedem

Fall sollte der Hersteller dem Kunden

die Sicherheit des Ofens gewährleisten

können, beispielsweise

durch eine fünfjährige Garantie

sowie die Möglichkeit, noch lange

nach dem Kauf Ersatzteile beziehen

zu können.

Die Funktion der Verkleidung

Eine nicht unerhebliche Rolle für

die Güte eines Kaminofens spielt

auch dessen Verkleidung: „Eine

massive Verkleidung aus Stein

oder Kacheln ermöglicht auf der

einen Seite schnelle Wärme und

bietet auf der anderen Seite einen

Speichereffekt, der über mehrere

Stunden anhält.“ Nach Ansicht

der homesolute.com-Experten

machen sich auch hier hochwertige

Materialien und eine gute

Verarbeitung bezahlt.

www.homesolute.com

Fotos: Patrizia Tilly - fotolia.com (1)


Genießen Sie faszinierendes Feuer und wohlige Wärme!

Feuer hat die Menschen schon

immer fasziniert. Viele entdecken

derzeit die wohlige Atmosphäre

einer Feuerstelle neu. An einem

warmen Kamin sitzen, entspannt

in die Flammen schauen und es

sich gut gehen lassen das ist der

Lebensstil, der heute Luxus mit

Funktionalität verbindet.

Peter Rausch,

G e s c h ä f t s -

führer von

Flammenspiel

in Essen-Kettwig,

weiß um

die Faszination

des Feuers

und auch,

dass ein heutiger Kamin oder Kaminofen

nicht mehr viel gemein

hat mit den Feuerstellen, die man

aus früheren Zeiten kennt.

„Früher verursachte ein Kamin viel

Ruß, man musste auf etwaigen

Funkenflug achten und verbrauchte

Unmengen an Holz“, erläutert

der Fachmann. Heute legt man

dagegen neben der Atmosphäre

und Individualität des Kamins

auch verstärkt Wert auf Energie-

Rund 95 Kaminöfen renommierter

Hersteller (u. a. Hase, Scan, Nibe

und Jotul) präsentieren sich in einer

der größten Kaminofenausstellungen

in NRW im Kaminland

Essen auf der Altendorfer Straße

494. In einzigartiger Art und Weise

wird den Besuchern auf 270

Quadratmetern eine einmalige

Vielfalt, verbunden mit dem Erlebnis

von tänzelnden Flammen,

Designtrends und Hightech, angeboten.

Damit man „seinen“

Kaminofen im Einsatz erleben

bilanz, Umweltaspekte und Unabhängigkeit.

Kamine sind heute

in der Regel mit einer Scheibe

versehen, die bei Bedarf geschlossen

werden kann. „Das ist sicher

und lässt Holz mit hoher Effizienz

verbrennen“, weiß Peter Rausch.

Selbiges gilt auch für Kaminöfen.

Bei den heutigen Systemen bleiben

kaum Brennrückstände zurück,

und auch der CO2-Ausstoß

ist nicht höher, als wenn Holz im

Wald verrottet. Damit bringt ein

Kaminofen nicht nur ökologische,

sondern auch schadstoffarme

Wärme ins Haus.

Apropos Wärme auch die Bilanz

kann sich sehen lassen. Ein

Kaminofen ist heute in der Lage,

einen großen Raum komplett zu

beheizen und das sehr preisgünstig.

Modern angelegte Kamine,

mit Luftdurchlässen in andere

Räume können sogar ein ganzes

Haus erwärmen.

Die Entscheidung für einen

Kamin ofen oder Kamin ist also

in jeder Hinsicht eine gute, zumal

die Wohnräume nicht nur

geheizt, sondern durch das mo-

kann, sind bis zu sechs Modelle

während der Öffnungszeiten im

Kaminland Essen in Betrieb.

Abgesehen vom besonderen Wohlfühlcharakter

und der Anziehungskraft

von Kaminofenfeuer gelten

die mit zahlreichen Design preisen

prämierten Qualitätsöfen im Kaminland

Essen längst als attraktive

Feuermöbel, die zu einem individuellen

Wohnambiente beitragen.

Dem einzelnen Geschmack sind

dabei fast keine Grenzen gesetzt,

denn ob klassisch, rustikal oder

derne Design eines Ofens auch

optisch aufgewertet werden.Peter

Rausch bietet auf über 200 Quadratmetern

in der Kettwiger Altstadt

rund 60 Kamin- und Ofenmodelle

an. Die individuellen „Feuerobjekte“

für Ihr Zuhause werden aus

hochwertigem Stahl, wärmespeicherndem

Speckstein oder handglasierter

Keramik gefertigt.

modern Kamin öfen treffen gezielt

den Zeitgeist. Die Experten

im Kaminland Essen wissen, dass

es neben den äußeren Werten jedoch

auch auf die inneren Werte

der Kaminöfen ankommt.

Eine Fachberatung lohnt sich immer,

denn es gibt viele wichtige

Details, auf die man achten sollte.

Beispielhaft ist die Integration des

Kaminofens in das vorhandene

Raumkonzept eine ganz wesentliche

Voraussetzung für die richtige

Auswahl der Dimensionierung.

Ein dadurch erreichbarer, breiter

Leistungsbereich regelt problemlos

die Wunschtemperaturen und

spart effizient Energie. Zusätzliche

technische Elemente verhindern

ein Verrußen der Kaminofenscheibe,

um einen dauerhaft

freien Blick auf die Flammen zu

gewährleisten. Die Sichtbreite der

Fenster sowie die Beschaffenheit

der Verkleidung (z. B. Speckstein,

Keramik oder Edelstahl) bieten

ganz eigene Leistungsmerkmale

und Optiken, über die man sich

informieren sollte. Abgekürzt: Der

umfangreiche Service des Kaminland

Essen-Teams, der bis zur

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Peter Rausch berät Sie gerne und

begleitet Sie von der Beratung

vor Ort über die Planung bis zur

Ausführung. Er und sein Team

sind erst dann zufrieden, wenn

Sie mit einem guten Glas Wein

vor Ihrem Kaminfeuer sitzen und

sich an der wohligen Wärme

erfreuen. Faszination Feuer, Sie

wissen schon...

Flammenspiel GmbH

Hauptstraße 101-105, 45219 Essen-Kettwig

Tel. 02054/935493, Fax 02054/935492

info@flammenspiel.de, www.flammenspiel.de

Einfach ansteckend! Faszination Kaminofenfeuer im Kaminland Essen

Kombinieren Sie Farben und Oberflächen nach Ihrem persönlichen

Geschmack. Auch in Punkto Ausstattung der Kaminöfen überzeugt

das hochwertige Markenangebot im Kaminland Essen.

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streichholzfertigen Lieferung des

Kaminofens reicht, lässt kaum

Wünsche offen.

Haben Sie es gewusst? Die vom

Kaminland Essen angebotenen

Markenkaminöfen erfüllen die

heute weltweit höchsten Prüfbedingungen

und sind auch nach

der Verschärfung der Bestimmungen

der Bundesimmissionsschutzverordnung

über das Jahr 2024

hinaus ohne Einschränkungen

ganz ohne den Einsatz von Filtern

nutzbar! Weitere Informationen

zum Angebot erhalten Sie im Internet

auf www.kaminland-essen.

de. Das Kaminland Essen-Team

freut sich auf Ihren Besuch!

Kaminland Essen

Altendorfer Straße 494

45355 Essen

Tel. 0201/5236750

Fax 0201/5236759

info@kaminland-essen.de

Unsere Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 10 - 18:30 Uhr,

Do. 10 - 20 Uhr, Sa. 10 - 15 Uhr

Jeden letzten Sonntag im Monat

sind die Öfen von 14 - 17 Uhr zu

bestaunen, aber nicht zu kaufen!


Aus den Unternehmen

Heizen mit Holz verbindet

Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit

In der Ofenschmiede Tiroke werden

alle feurigen Wünsche erfüllt:

Sei es der Kachelofen, eine über

Eck angelegte und mit Ethanol

betriebene Anlage oder faszinierende

Kaminöfen alles, was

das Feuerherz begehrt, kann in

Bochum-Wattenscheid besichtigt

werden.

Die ausgestellten Öfen von Olsberg,

skantherm, Ganz, Caminetti

Montegrappa, Max Blank

und Droof haben ihren eigenen

Stefan und Alexandra Tiroke

Experten in Sachen Kaminfeuer

Charme und jeder spricht sein

ganz eigenes Klientel an. Eine

besondere Innovation sind die

neuen wasserführenden Kaminöfen

„Tolima Aqua Compakt“ der

Firma Olsberg. Diese heizen nicht

nur den Raum, sondern werden

auch an das zentrale Heizsystem

angeschlossen und erwärmen

durch einen zwischen geschalteten

Pufferspeicher das Heizungswasser

des Hauses mit. Zu knapp

zwei Dritteln wird die vom Ofen

erzeugte Wärme an

die Wasserseite abgegeben.

Über diese und alle

anderen Feuersysteme

informiert das Ofenschmiede-Teamselbstverständlich

gerne

vor Ort oder zu Hause.

Fachgerechte Beratung,

exakte Ofenmontage

und nützliche

Tipps, zum Beispiel

zur Handhabung oder

dazugehörigen Pflege

eines Kamin- bzw.

Kachelofens, gehören

dazu. Zudem gibt es

Hilfestellung für die

Kunden, die ihren Kamin selbst

bauen (Kaminbausatz) oder die

derzeitigen Fördermöglichkeiten

bei hochwertigen Pelletkaminöfen

in Erfahrung bringen möchten.

Auch das Thema Nachhaltigkeit

spielt eine wichtige Rolle. Hier ist

das Heizen mit Holz weit vorne.

„Bei der Verbrennung von Holz

wird nur soviel CO2 freigesetzt,

wie der Baum zuvor aufgenommen

hat“, erklärt Geschäftsführer und

Ofenbaumeister Stefan Tiroke,

„und mit modernen Holzöfen lässt

sich problemlos heute problemlos

ein ganzes Haus heizen.

In diesem Jahr gehörte die Ofenschmiede

Tiroke auch zu den

Gewinnern des Umwelt-Wettbewerbes

der Stadt Bochum. Für ihr

Vorhaben, an der Ortsumgehung

Günnigsfeld neue Verkaufsräume

in einem energetisch komplett

autarken Holzhaus zu errichten,

wurden Alexandra und Stefan Tiroke

von Bürgermeisterin Gabriele

Schäfer mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

„Unser klima freundliches

Konzept hat die Jury anscheinend

überzeugt“, freut sich Stefan Tiroke.

Im Herbst soll es an die Umsetzung

des ergeizigen Vorhabens gehen.

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Bis dahin stehen Alexandra und

Stefan Tiroke weiterhin an der

Gewerbestraße mit Rat und Tat

für ihre Kunden bereit. „In den

Jahren im Vertrieb war es für mich

das Wichtigste, auf die Kundenwünsche

und -bedürfnisse einzugehen,

dies steht auch jetzt im

Mittelpunkt unseres Handelns.“,

erklärt Stefan Tiroke. Neugierige

können vorab schon einmal einen

Blick auf die Homepage der

Ofenschmiede werfen doch

letztendlich geht nichts über das

Live-Erlebnis des knisternden

Kaminfeuers.

Geöffnet ist die Ausstellung Montags

bis Freitags von 10 bis 18.30

Uhr und Samstags von 10 bis 14

Uhr. Am ersten Sonntag im Monat

von 14 bis 17 Uhr ist außerdem

Schautag. Termine außerhalb der

Geschäftszeiten können natürlich

vereinbart werden.

Ofenschmiede Tiroke

Gewerbestr. 16

44866 Bochum

Tel. 02327/545454

Fax 02327/545455

info@ofenschmiede-tiroke.de

www.ofenschmiede-tiroke.de

Fotos: Skantherm (1), RM (!),


Echte Multitalente: Geländer für den Innen- und Außenbereich ANZEIGE

(epr) Eine Treppe als elegantes

Bindeglied zwischen den unterschiedlichen

Etagen eines Hauses

ist unabdinglich. Dabei ist

sie nicht nur reines Nutzobjekt,

sondern in Verbindung mit einem

hübschen Geländer eine echte

Zierde. Akzente am Handlauf runden

den Einrichtungsstil gekonnt

ab und verwandeln die Treppe in

den Blickfang des Hauses.

Aber nicht nur innerhalb der eigenen

vier Wände schmücken

Geländer das Heim, sondern auch

in der Oase hinter dem Haus. Der

Fantasie werden dabei dank der

Vielzahl an Formen und Materialien

kaum Grenzen gesetzt. Doch

gerade im Garten ist es aufgrund

der Witterung besonders wichtig,

wetterfeste und qualitativ hochwertige

Materialien zu verwenden.

Die formvollendeten Elemente

aus dem Hause Gebrüder Dolle

werden den hohen Ansprüchen

mit ihrem zeit losen Design mühelos

gerecht.

Das ProvaSystem ist dabei ohne

Vorkenntnisse kinderleicht anzubringen.

Wie das funktioniert?

Ganz einfach: Das Geländer hat

stabile Geländerpfosten in vier

Varianten, die je nach Geschmack

angebracht werden. Dabei sind

die Halterungen für Pfosten und

Handlauf praktischer Weise

schon vormontiert. Endkappen,

Wandanschlüsse und Gelenkverbinder

runden den mühelosen

Einbau ab.

Der Zeitaufwand bleibt dabei gering.

Egal ob Aluminium oder diverse

Hölzer, optisch kann man

den Handlauf ohne Schwierigkeiten

dem eigenen Zuhause anpassen.

Das Geländer kann je nach

Belieben mit Edelstahlstäben, filigranen

Edelstahlseilen oder transparentem

Acrylglas kombinierbar.

www.dolle.de

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Serie: Wellness

Infrarotkabinen: Wärme,

die unter die Haut geht

Infrarotkabinen finden überall Platz sogar im Schlafzimmer.

Eine zusätzliche Entlüftung ist nicht nötig, es bedarf nur einer

Steckdose.

Infrarotkabinen produzieren

Wär me und bringen einen zum

Schwitzen so wie die Sauna.

Dennoch unterscheidet sich das

Infrarotverfahren ganz wesentlich

von dem der Sauna. Wird

in einer herkömmlichen Sauna

der Körper von außen erhitzt, so

dringt die Infrarotstrahlung direkt

in den Körper ein und wird dort

unmittelbar in Wärme umgesetzt.

Das lässt einen schon bei einer

etwa halb so hohen Temperatur

wie in einer Sauna herz- und

kreislaufschonend schwitzen.

Schon eine halbstündige Sitzung

bei 35 bis 40 Grad Wärme lässt

den Schweiß ordentlich fließen,

erklärt das Immobilienportal

Immowelt.de.

Daher liegen auch die Energiekosten

für Infrarotkabinen trotz längerer

Verweilzeiten deutlich unter

denen klassischer finnischer Saunen.

Ein Saunaofen für eine vier

Quadratmeter große Sauna hat

Glas und Spiegel

Glas und Spiegel

einen Leistungsverbrauch von

sieben bis acht Kilowattstunden,

eine Infrarotkabine benötigt hingegen

nur etwa 0,8 Kilowattstunden.

Und da die Wärmekabinen

im Gegensatz zur Sauna keine

Feuchtigkeit produzieren, können

sie überall aufgestellt werden

nur eine Steckdose muss in der

Nähe sein.

Ein weiterer Unterschied: die

Aufheizzeit liegt bei nur etwa fünf

Minuten. Das spart Strom und

macht spontane Infrarot-Sitzungen

möglich, berichtet Immowelt.de.

Auf das gesundheitliche

Vergnügen des Wechselreizes von

heißer Luft und kaltem Wasser

müssen Besitzer einer Infrarotkabine

allerdings verzichten.

Bei Infrarotkabinen für den Privatgebrauch

unterscheidet man

zwischen Punktstrahlern, die

hauptsächlich Infrarot-C und

Teile von Infrarot-B abstrahlen,

und Flächenstrahlern, die nur

im Infrarot-C-Bereich arbeiten.

Letztere erzielen zwar so gut wie

keine Tiefenwirkung mehr, haben

dafür aber den Vorteil, dass man

sich auch anlehnen oder hinlegen

kann, weil die Abstrahltemperatur

nicht so hoch ist.

Nachteil ist aber, dass die neuralgischen

Punkte nicht konzentriert

bestrahlt werden können und es

länger dauert, bis man schwitzt.

Die Zielsetzung bestimmt natürlich

auch den Preis einer Infrarotkabine.

Einfache Modelle gibt es

schon für unter 800 Euro. Nach

oben hin sind kaum Grenzen gesetzt.

Luxusversionen mit neuester

Flächenstrahlertechnik können

bis zu 13.000 Euro kosten.

www.immowelt.de

Fotos: Saunalux/easy-PR.de (3)


Gelungene Kombination: Sanfte Wärme und wohltuende Meeresluft

(epr) Ein neues Wärmesystem

bringt nun den gesundheitlichen

Nutzen des Schwitzbades auf ein

völlig neues Level. Der Hersteller

Saunalux hat eine Infrarotkabine

entwickelt, in der nicht nur Wärme,

sondern auch ionisierte Luft

und salzhaltiger Nebel wirken.

Chronische Erkrankungen, wie

Neurodermitis, Schuppenflechte

oder Bronchitis, können so gezielt

therapiert und wirksam gelindert

werden.

Salzige Seeluft wirkt sich nachgewiesenermaßen

positiv auf Haut-

und Atemwegs erkrankungen

aus. Dank der negativ geladenen

Ionen, die durch die Brandung

freigesetzt werden, kann der Sauerstoff

in der Luft besser aufgenommen

werden. Auch von der

salzigen Atmosphäre kann man

nicht genug bekommen.

Mit der Wärmekabine Infrasalair

beginnt die Kur bereits zu Hause.

(epr) Sonnenlicht und Wärme

sind die Quellen allen Wachstums

und aller Lebensprozesse.

Selbst nach Millionen von Kilometern

durch den kalten Weltraum

haben die Sonnenstrahlen

Seaclimate heißt hier die innovative

Technik, die das Schwitzbad zu

einer die Gesundheit fördernden

Erholungsreise macht. Mittels einer

Vernebeleinheit wird eine Sole

aus „Totem-Meer-Salz“ in die Kabine

geleitet und so das Klima des

toten Meeres nachgebildet.

Der vorab ionisierte und somit

besonders saubere und erfrischende

Sauerstoff sorgt zudem

dafür, dass der salzige Nebel

optimal von Haut und Atemwegen

aufgenommen werden kann.

Auch die Sauerstoffversorgung

der Zellen wird verbessert, was

wiederum die Leistungsfähigkeit

steigert.

Bei Bedarf kann der Solenebel

natürlich auch ausgeschaltet und

allein die wohltuende Tiefenwärme

der Infrarotkabine genutzt

werden. Eingebaute Extras wie

die Farblichtanlage Rainbow oder

der romantische Sternenhimmel

immer noch Kraft, Wärme zu

spenden. Das Geheimnis sind

die infraroten Strahlen, denn sie

wärmen direkt, ohne dass sich

die Lufttemperatur erhöht. Erst

wenn die Strahlen auf einen

steigern das Wohlbefinden zudem

und runden den „Meeres-

Körper treffen, entfalten sie ihre

Fähigkeit, Atome und Moleküle

in Schwingungen zu versetzen.

So wird Energie frei, die von den

Menschen als sehr angenehme

Wärme empfunden wird.

Dieses Prinzip macht sich auch

das Infrarotwärmekabinen herstellende

Unternehmen Saunalux

zu Eigen. Die langwellige

Infrarot-C-Strahlung wird in den

Infrarotwärmekabinen von den

oberen Hautschichten des Körpers

aufgenommen und schnell

im menschlichen Organismus

verteilt. Man schwitzt. Dadurch

können viele gesundheitsfördernde

Prozesse ausgelöst werden.

Zum Beispiel kann der Körper von

Giftstoffen befreit und die Muskeln

entspannt werden. Durch

die verbesserte Blutzirkulation

wird gleichzeitig mehr Sauerstoff

zugeführt. Auf diese Weise werden

auch Herz- und Blutgefässe

trainiert. Auch bei Erkältungen,

Rheuma, Arthritisbeschwerden

oder Hautproblemen kann sich ein

sanftes Schwitzbad in der Infrarotwärmekabine

positiv auswirken.

35

ausflug“ optimal ab.

www.saunalux.de

Heißer Fitmacher: Schwitzen in der Infrarotkabine fördert die Gesundheit

Die Infrarotwärmekabine „Starlight“

überzeugt jedoch nicht

nur mit ihren „inneren Werten“,

sondern auch durch ihr phantasievolles

Design. Denn dank

individuell wählbarer Holzarten

bieten sich zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

So gehen

beispielsweise Raucheiche für

außen und Apfelbaum für die Innenverkleidung

einen spannenden

Kontrast ein.

Vor allem aber die Vorderfront

aus Klarglas setzt optisch Akzente.

Diese ist zudem beheizt

und so exklusiv nur bei Saunalux

erhältlich. Das verhindert

durch Kältebrücken hervorgerufene

Wärmeverluste, wie dies

bei anderen Kabinen der Fall ist.

Gleichzeitig sorgen Infrarotfolien

der neuesten Generation in der

Glaskabine für ein einzigartiges

Klima, während eine geschwungene

Sitz- und Liegebank sowie

ein in der Rückenlehne integriertes

Steuergerät beim sanften

Schwitzen maximalen Komfort

garantieren.

www.saunalux.de


Garten

Blumenzwiebeln und Knollen haben die Kraft, ganze Frühlingsgärten zu verwandeln.

Selbst die Kleinsten sind nicht zu übersehen, wenn sie in Gruppen auftreten. Die Minikraftpakete

kommen am besten schon im Herbst in die Erde.

Das Leben steckt voller Überraschungen.

Sofern angenehm,

sind sie eine willkommene Auflockerung

des Alltags: Das überraschende

Wiedersehen eines

netten Menschen, der freundliche

Autofahrer, der aus einer Parklücke

fährt und einem den noch gültigen

Parkschein überlässt... Auch

die bunten Blätter an den Alleebäumen

im Herbst machen froh

oder ein sonniger Tag, mit dem

man schon gar nicht mehr gerechnet

hat. Überhaupt: Die Natur ist

immer für eine Überraschung gut.

Ein bisschen lässt sie sich dabei

auch nachhelfen, zumindest, was

den eigenen Garten betrifft. Zum

Beispiel jetzt, im Herbst: Solange

keine Fröste drohen, ist die Zeit

ideal, um frühblühende Blumenzwiebeln

zu pflanzen! In den unscheinbaren

Zwiebeln und Knollen

schlummert bereits ein farbenfroher

Frühling, und auf den kann

man sich schließlich nicht früh

genug freuen.

Bevor die kleinen Kraftpakete eines

schönen Frühlingstages das

Ende des Winters ankünden, sind

Kreativität und Phantasie gefragt!

Als erstes gilt es festzulegen, was

wann und wo blühen soll. Danach

ist es ein Genuss, von Vorfreude

getrieben in der großen Vielfalt

der Blumenzwiebeln zu stöbern.

Da gibt es Tulpen, Krokusse, Narzissen

und Hyazinthen als die

Frühlingssymbole schlechthin,

wobei so manche Pflanze unter

ihnen mit einer ungewöhnlichen

Form oder Farbe überrascht, wie

beispielsweise die fast schwarze

Tulpe „Queen of Night“.

Weniger bekannt sind die Reifrocknarzisse

(Narcissus bulbocodium)

mit winzigen Glockenblüten

oder der Stern von Bethlehem

(Ornithogalum umbellatum) mit

kleinen Blütensternen. Ein Hingucker

für das aufmerksame Auge ist

das zierliche Porzellanblümchen

(Puschkinia). Auch mit Forellenlilie

oder Hundszahn (Erythronium),

Zierlauch (Allium), Winterling

(Eranthis) und Fritillarien lässt

sich experimentieren.

Der absolute Vorteil von Blumenzwiebeln

und Knollen ist, dass sie

sich so leicht pflanzen lassen: Im

gut wasserdurchlässigen, etwas

gelockerten Boden pflanzt man

sie in Gruppen mit der Spitze

nach oben etwa doppelt so tief

wie sie hoch sind, mindestens

aber fünf Zentimeter tief. Normalerweise

ist die Pflanztiefe auch

auf der Verpackung angegeben.

Düngen ist nicht notwendig, nur

gutes Angießen. Besonders schön

wirken niedrig wachsende Zwiebelblumen

wie Hyazinthen, wenn

sie vor hoch wachsenden Zwiebelblumen,

etwa Tulpen, gepflanzt

werden. Wichtig ist, dass Staunässe

vermieden wird. Die Grundvoraussetzung

für eine gesunde

und schöne Pflanze ist eine gute

Qualität von Zwiebel und Knolle:

Sie sollten prall, fest und unbeschädigt

sein. Größere Zwiebeln

und Knollen entwickeln übrigens

später auch größere Blüten.

Die Schönheiten der Natur erschließen

sich nicht auf den ersten

Blick. Das gilt auch für den Garten!

Umso überraschender, wenn

sich plötzlich im Januar das erste

Schneeglöckchen zaghaft erhebt.

Richtig spannend wird es, wenn

sich die verwilderten mehrjährigen

Zwiebelblumen zeigen: Wer kann

schon vorhersagen, welches Terrain

sich die Krokusse diesmal erobert

haben? An die Narzissen im

Rasen hatte man schon gar nicht

mehr gedacht ... und plötzlich

ist der Frühling da.

IZB

Fotos: IZB (2)


Großes Abenteuer für kleine Gärtner

Die Blütenpracht im Frühling ist eine eindrucksvolle Belohnung für kleine und große

Gärtner, die jetzt aktiv werden und Blumenzwiebeln und Knollen pflanzen am besten

gemeinsam, denn dann macht es noch mehr Spaß.

Etwas Phantasie ist schon gefragt,

wenn man die farblich unscheinbaren

kleinen Kraftpakete sieht,

aus denen sich innerhalb weniger

Monate Tulpen, Hyazinthen und

andere Zwiebelblumen entwickeln

werden. Diese Verwandlung

ist eine gute Möglichkeit, Kindern

die Wunder und die Schönheit der

Natur nahe zu bringen.

Die meisten Blumenzwiebeln

und Knollen eignen sich wegen

ihrer Größe gut für Kinder hände

und sie bieten schon wenige

Monate später ganz besondere

Erfolgserlebnisse Krokusse

und frühe Narzissen blühen bereits

lange vor den meisten anderen

Blumen. Das Pflanzen der

Zwiebeln und Knollen ist ganz

einfach und weil sie die Nährstoffe,

die sie für das Wachstum

und die Blüte im nächsten Jahr

benötigen, in ihrem Inneren gespeichert

haben, brauchen sie

Große Zwiebeln für kleine Hände: Blumenzwiebeln sind ideal für

Kinder, denn sie sind unkompliziert und bieten schnell Erfolgserlebnisse.

Und: Tulpen, Krokus und Co. eignen sich auch für

Gefäße. So kann der erste eigene Garten auch ein geflochtener

Korb sein, der sogar auf einem kleinen Balkon noch Platz findet.

auch nicht gedüngt zu werden.

Wichtig ist aber, dass sie nach

dem Pflanzen gut angegossen

werden.

Natur erleben auf dem Balkon

Viele Zwiebelblumen und Knollengewächse

gedeihen auch

in Gefäßen sehr gut. Sie sind

deshalb ideal für die ersten Gartenerfahrungen

von Kindern,

die ohne einen Garten, aber

mit einem Balkon oder einer

Dachterrasse aufwachsen. Blumenzwiebeln

und Knollen sind

zwar pflegeleicht, aber stauende

Nässe mögen sie gar nicht

und überschüssiges Regen- oder

Gießwasser muss gut abfließen

können. Der Boden der Gefäße

sollte deshalb ausreichend große

Löcher haben. Besonders

schön für den ersten eigenen

Topfgarten mit Zwiebelblumen

sind kleine Narzissen wie die

’Tête-à-Tête’. Sie werden nur

etwa 20 Zentimeter hoch und

haben viele strahlend gelbe

Blüten.

Tulpen bieten so viele Farben

und Formen, dass die Entscheidung

manchmal schwer fällt:

Fast alle Farben des Regenbogens

kommen vor und es gibt

auch mehrfarbige Sorten wie bei

den eindrucksvollen Papagei-

Tulpen, deren Blütenblätter wie

bunte Federn wirken. Einige Tulpen

überraschen mit außergewöhnlichen

Blütenformen: Die

Blüten der Zwergsterntulpe (Tulipa

tarda) zum Beispiel sehen,

wenn sie weit geöffnet sind, tat-

37

sächlich wie kleine Sterne aus.

Sie leuchten gelb und haben

weiße Spitzen. Mit nur 15 Zentimetern

Höhe sind sie ideal für

den Minigarten auf Balkon und

Terrasse und bilden nach der

Blüte interessante Samenkapseln,

die noch weit in den Sommer

hinein zu sehen sind.

Eine starke Gemeinschaft

Die hübschen Traubenhyazinthen

(Muscari armeniacum)

mit ihren blauen oder weißen

Blütentürmchen eignen sich

ebenfalls ausgezeichnet für Töpfe

und Kästen. Sie zeigen Kindern,

wie sich Pflanzen durch

bestimmte Strategien Vorteile

verschaffen: Alleine würden die

Blüten kaum auffallen, denn sie

sind sehr klein. Als Blütenstand

werden sie von Insekten, die zur

Bestäubung nötig sind, besser

wahrgenommen als einzelne

Blüten.

Viele kleine, oft sternförmige

Blüten, die zusammen einen

ganz starken Auftritt haben, finden

sich auch beim Zierlauch

(Allium). Die Hyazinthe hat

ebenfalls einen großen Blütenstand

aus ganz vielen Einzelblüten

und duftet intensiv. Die

größte Auswahl an interessanten

Zwiebeln und Knollen

haben kleine Gärtner gleich zu

Beginn der Pflanzsaison. Also

Start frei für das Abenteuer

Blumenzwiebel jetzt pflanzen

und sich im nächsten Frühling

überraschen lassen!

IZB


Garten

Der Kirchhellener Landschaftsarchitekt

Dipl.-Ing. Dirk Blanik gibt einige

wichtige Tipps, die Sie bei der Verwendung

von Bambus beachten sollten.

„Elastisch, ausdauernd, hartnäckig,

transparent, leicht“ so

werden häufig die Eigenschaften

des Bambus beschrieben. Das

grazile, immergrüne Gras liegt

voll im Trend, setzt Akzente in

der Gartengestaltung, bereichert

und belebt mit seinen dicken farbigen

Rohren und seiner wogenden

Blattmasse viele vor allem im

Winter trostlos wirkende Gärten.

Heute findet man Bambus hecken

in vielen Neubaugebieten. Sie

werden zunehmend als Alternative

zu laubabwerfenden, im Winter

kahlen Gehölzhecken und monotonen,

steif wirkenden Koniferenhecken

eingesetzt.

Alleine in Europa sind über 300

verschiedene Arten und Sorten

verbreitet. Unter ihnen gibt es

Exemplare von 40 Zentimetern

bis hin zu 40 Metern Höhe und

einem Halmdurchmesser von bis

zu 40 Zentimetern. Der einzelne

Halm erreicht in nur einer Vegetationszeit

(Mai bis August) seine

endgültige Höhe und wird somit

in den nächsten Jahren weder

höher noch dicker.

Bei der Kultivierung des Bambus

in unseren Breiten ist, neben der

Freilandtauglichkeit der jeweiligen

Art auch die Auswahl des

Standortes besonders wichtig.

Ideal für die meisten Bambusse

ist ein windgeschützter sonniger

Platz. Eine leichte Beschattung

im Winter schützt vor zu starker

Wintersonne. Einige kleinwüchsige

Bambusarten bevorzugen halbschattige

bis schattige Standorte

und eignen sich somit für Unterpflanzungen.

Hier sind vor allem

Sasa- und Pleioblastus-Arten,

aber auch einige Fargesien und

Pseudosasa japonica zu nennen.

Bambus bevorzugt lockere, sandig

-lehmige bis humose Böden mit

guten Draineigenschaften. Vermeiden

Sie staunasse Böden, sie

sind der größte Feind des Bambus.

Der optimale Säuregehalt

des Bodens sollte im schwach

sauren Milieu bei einem pH-Wert

von 5.5 bis 6.8 liegen. Bei ansonsten

optimalen Verhältnissen

akzeptiert Bambus jedoch auch

leicht alkalische Böden. Schwere

und undurchlässige Böden sollten

Sie mit Sand oder anderen Lockerungsmitteln

durchlässiger machen,

leichte sandige Böden mit

lehmiger Gartenerde oder gutem

Kompost verbessern. Staunasse

Böden sollten drainiert werden,

auf extrem grundwassernahen

Böden sollten Sie erhöht pflanzen.

Bambus pflanzt man am besten

zwischen März und Oktober. So

kann der Bambus gut einwurzeln

und gestärkt in den Winter gehen.

Bedenken Sie, je später Sie

pflanzen, desto wichtiger ist der

Winterschutz. Bei Pflanzung im

Sommer sollten Sie den erhöhten

Wasserbedarf des Bambus

berücksichtigen. Vorsicht sollten

Sie auch bei den frischen Halmen

walten lassen, damit diese nicht

brechen.

Wässern ist jedoch nicht nur nach

dem Pflanzen wichtig, sondern

bei Kübelpflanzen an heißen Tagen

unerlässlich. Wenn der Bambus

seine Blätter rollt, ist dies das

Alarmzeichen, der Schrei nach

Wasser. Sie werden sehen, wie

schnell sich die Blätter nach einer

ausreichenden Wassergabe wieder

entfalten. Bambus als immergrüne

Pflanze benötigt allerdings

auch im Winter eine gute Wasserversorgung,

da er auch während

dieser Zeit Wasser verdunstet.

Deshalb sollte an frostfreien Tagen

intensiv gewässert werden.

An Pflege benötigt am Standort

etablierter Bambus neben frühjährlicher

Düngung mit Mist,

Kompost oder zum Beispiel stick-

stoffbetontem Rasendünger nur

noch Schnittmaßnahmen. Bodendeckende

Bambusse sollten jährlich

stark zurückgeschnitten oder

gemäht werden. Bei aufrecht

wachsenden Bambussen sollten

Sie berücksichtigen, dass die

Halme nach rund fünf Jahren unansehnlich

werden und deshalb

herausgeschnitten werden sollten.

Wieviele Halme Sie letztlich stehen

lassen, unterliegt vollkommen

Ihrem persönlichen Geschmack.

Auch Bambusblätter werden nicht

besonders alt. Im Frühjahr kommt

Bambus jährlich in die ‚Mauser‘

und wechselt sein Laubkleid.

Wirft der Bambus außerhalb dieser

Zeit sein Laub ab, so ist dieses

ein sicheres Zeichen dafür, dass

es ihm am Standort nicht gefällt.

Entweder ist der Standort zu nass

oder die Pflanze erhält nicht ausreichend

Wasser. Prüfen Sie den

Standort auf Staunässe und verpflanzen

Sie den Bambus wenn

nötig. Trockenheit im Winter und

im Sommer kann ebenfalls zum

Abwerfen des Laubes führen. Abgefallene

Bambusblätter sollten

Sie möglichst als Streu unter den

Pflanzen liegen lassen. Das Laub,

das wichtige Pflanzennährstoffe

und Silizium enthält, wird in kurzer

Zeit zersetzt und zu Humus

umgewandelt. Außerdem dient

es dem Wurzelwerk im Winter als

Isolationsmaterial.

Die unterirdischen Ausbreitungsorgane

der Bambusse werden als

Rhizome bezeichnet. Hierin werden

auch Nährstoffe gespeichert.

Je nach Wuchstyp entwickeln

Bambusse lange oder kurze Rhizome,

die für das Erscheinungsbild

und die Verwendung verantwortlich

sind. Je nach Gattung

Damit der Bambus sich nicht

unkontrolliert ausbreitet, sollte

er eine Rhizomsperre erhalten.

Fotos: Blanik (4)


und Art werden diese unterschiedlich

stark ausgebildet oder treten

gar nicht auf. Während also zum

Beispiel alle Phyllostachys-Arten

ein weiter streichendes Rhizomgeflecht

bzw. Ausläufer aufweisen,

bildet die Gattung Fargesia der

uns allen bekannte Gartenbambus

keine Ausläufer.

Wenn Bambus sich erst einmal

ungehindert ausgebreitet hat,

bleibt als Maßnahme zur Eingrenzung

meist nur das Abstechen

und Ausgraben der Rhizome.

Dieser schweißtreibenden Arbeit

ist auf jeden Fall der vorsorgliche

Einbau einer Rhizomsperre

vorzuziehen. Wenn die Sperre

schräg (15 Grad) nach oben eingebaut

wird, ist der Wuchs besser

zu kontrollieren. Der Bambus

reguliert seine Wuchskraft in der

Regel nach Barrierengröße und

wird bei starker Beengung nicht

so hoch wie in freier Wildbahn.

Die Wurzelbarriere sollte unbedingt

auch etwas aus dem Boden

herausstehen, damit man etwa

halbjährlich kontrollieren kann,

ob die Pflanze „ausbricht“. Verdecken

kann man die weniger

schöne Rhizomsperre dann mit

einer Unterpflanzung, z.B. mit

Hosta, Rodgersia oder Astilboides

außerhalb des Ringes und Aster,

Viola, Polygonum Geranium oder

Euphorbia innerhalb des Ringes.

Ein großes Geheimnis ist zurzeit

noch die Bambus-Blüte: es ist eines

der am wenigsten verstandenen

Phänomene in der Welt der

Pflanzen. Mitte der 90er Jahre

blühte der weltweit am meisten

verbreitete Bambus, der Gartenbambus

(Fargesia murielae) nahezu

überall zeitgleich. Bei der Blüte

verausgaben sich die Pflanzen derart,

dass sie kurz danach absterben.

Sie hinterlassen dabei etliche

tausend Samen, aus denen sich

Als Sichtschutz ist Bambus perfekt geeignet er ist immergrün und eignet sich mit seiner wogenden

Blattmasse viel besser zur Verschönerung Ihres Sitzplatzes als jede monotone Koniferenhecke.

neue Pflanzen entwickeln können.

Die Blüh-Intervalle der Gattung

Fargesia liegen bei fast 100 Jahren

(zwischen fünf und 120 Jahren

bei anderen Arten). Phyllostachys-

oder Pleioblastus-Arten blühen z.T.

sogar jedes Jahr ohne größeren

Schaden zu nehmen.

Bambushecken sind lebendiger

und nicht so starr wie manch andere

immergrüne Hecken. Sowohl

dichte und kompakte Hecken

wie auch filigrane, durchsichtige

‚Gartenraumteiler‘ lassen sich

durch geeignete Sortenwahl und

Pflegemaßnahmen erzielen. Jährliches

Entfernen der älteren führt

zum Beispiel zu kompakterem

Wuchs. Besonders geeignet für

blickdichte Hecken sind Phyllostachys

bissetii, Ph. aureosulcata

‚Spectabilis‘, Semiarundinaria

fastuosa aber auch Fargesia murielae

‚Kranich‘ oder ‚Jumbo‘.

Bambushecken benötigen prinzipiell

nur einen Schnitt pro Jahr

nach dem Austrieb. Gepflanzt

werden sollten in Abhängigkeit

von der Pflanzhöhe ca. eine bis

zwei Pflanzen je laufendem Meter

(Rhizomsperre nicht vergessen).

Dirk Blanik ist Inhaber des gleichnamigen

Garten- und Landschaftsb aubetriebs in

Bottrop-Kirchhellen.

Blanik GmbH

Heinrich-Hertz-Straße 10, 46244 Bottrop

Tel. 02045/ 7767

www.blanik.de

info@blanik.de

39

Bambus auf der Terrasse macht

sich wunderbar als Sichtschutz,

aber auch als schöne Einzelpflanze.

Allerdings muss darauf

geachtet werden, dass der Wurzelballen

vor dem Durchfrieren

geschützt ist und somit nicht

in der Wintersonne vertrocknet.

Darum sollte im Winter eine

windgeschützte Stelle für die

Pflanze vorhanden sein. Geeignet

sind winterharte kompakt

wachsende Arten. Wählen Sie

die Pflanzkübel ausreichend

groß, damit der Bambus lange

und gut gedeiht.

Bei weiteren Fragen richten Sie

diese einfach an einen Fachbetrieb

des Garten- und Landschaftsbaus

(www.blanik.de,

www.galabau-nrw.de oder www.

bambus-deutschland.de), die Ihnen

auch gerne den passenden

Garten um Ihren Bambus herum

bauen!

Dirk Blanik


Tiere

Wellensittiche

gefiederte Freunde

Ursprünglich stammt der Wellensittich

(Melopsittacus undulatus)

aus Australien und lebt dort in

riesigen Schwärmen. Unsere hier

gezüchteten Vogel sind in der Regel

etwas größer und schwerer,

die Wildformen wiegen rund 30

Gramm, die Zuchttiere hier 40

bis 45 Gramm.

Die Naturform ist immer grün,

mit gelbem Gesicht und schwarzen

Punkten. Die Nachzuchten

haben eine breite Farbpalette.

Wellis sind sehr schlau, neugierig

und verspielt. Sie schließen sich

recht schnell an ihre Menschen

an, wenn das Vertrauen einmal

richtig aufgebaut wurde. Früher

wurden sie häufig alleine gehalten,

weil sie dann „Sprechen“

lernten, als aber dann immer

klarer wurde, dass dieses Sprechen

oft ein Hilferuf nach einem

Partner ist, weil die Tiere einsam

sind, hörte die Einzelhaltung auf.

Was benötigen Wellensittiche?

Einen großen Käfig, oder eine

Zimmervoliere und täglichen

Freiflug. Die Umgebung im Käfig

sollte man abwechslungsreich

gestalten, viele Naturmaterialen

sind dafür heute im Angebot.

In ihrer australischen

Heimat leben Wellensittiche

in großen Schwärmen

zusammen. Alleinhaltung ist

absolut nicht artgerecht.

Seit 200 Jahren schon werden Wellensittiche bei uns in Europa

gehalten. Seit 150 Jahren werden sie auch hier gezüchtet.

Natur holz-Sitzstangen sind unterschiedlich

dick, das hat den

Vorteil, dass die Vögel nicht so

leicht Sohlengeschwüre bekommen.

Auch die Krallen werden

besser abgewetzt als auf 12-Millimeter-Kunststoff-Stangen.

Füttern aus der Hand macht die Tiere zutraulich. So gewöhnen Sie

sich langsam an ihr neues Zuhause und fassen Vertrauen zu Ihnen.

Viel Spaß bringt es den Vögeln

auch, wenn sie regelmäßig Zweige

mit Blattwerk zum Benagen

bekommen. Da kann man Zweige

von allen Obstbäumen, Weide

oder Nussbäumen, sowie Pappel,

Birke oder Linde geben. Als

Grundnahrung wird ein abwechslungsreiches

Körnerfutter angeboten.

Das Futter sollte keimfähig

sein. Pro Tier rechnet man zwei

Teelöffel pro Tag, bei Wellis, die

sehr viel fliegen, kann es auch etwas

mehr sein. Gerne mögen sie

auch natürlich gewachsene gelbe

oder rote Kolbenhirse. Diese

ist gesünder für die Tiere als die

mit Honig geklebten Kräcker, die

höchstens einmal in der Woche

gefüttert werden sollen.

Als Grünfutter eignet sich Löwenzahn,

Vogelmiere sowie frische

Petersilie, Kresse oder Basilikum.

Sehr gerne nehmen sie auch frisches

Gras oder Golliwoog eine

Futterpflanze aus Lateinamerika,

die sich bei Kleintieren und

Vögeln großer Beliebtheit erfreut

und im Zoohandel erhältlich ist.

Ungespritzten Kopfsalat, Spinat,

Zucchini, Möhre, Gurke oder

Blumenkohl probieren sie aus,

was gerne genommen wird. Auch

Obst mögen Wellis gerne, zum

Beispiel Apfel, Birne, Aprikose,

Weintraube, Banane oder Orange.

Nicht gefressenes Obst oder

Gemüse sollten Sie abends wieder

aus dem Käfig entfernen, da

es verderben kann.

Zum Wohlfühlen gehört für die

Vögel auch eine Badewanne. Zu

Beginn können Sie auch feuchte

Salatblätter hineinlegen, die Vögel

baden zwischen den Blättern.

Selbstverständlich brauchen sie

auch täglich frisches Trinkwasser.

Schön ist auch, wenn Sie

zur Sicherheit lernen, aus einem

Wasserspender zu trinken, falls

Sie mal ein Wochenende nicht

zuhause sind. Ein Mineralstein

oder eine Sepiaschale sollte

nicht fehlen und hilft auch bei

der Schnabelpflege bitte regelmäßig

auswechseln und immer

mal andere Formen nehmen für

diese neugierigen Vögel. Mineralien

picken sie auch gerne aus

dem Vogelsand, Sie können den

Mineralstein also auch gerieben

unter den Sand mischen.

Als Familienmitglieder werden

unsere Vögel natürlich gut ver-

Fotos: aboutpixel.de / Futterzeit! © ossi2612 (1), Matthias Nast - fotolia.com (1), Conny Hagen - fotolia.com (1), Petra Kohlstädt - fotolia.com (1)


Natürlich gewachsene Kolbenhirse ist ein beliebter, gesunder

Snack und nebenbei auch eine prima Beschäftigung.

sorgt, ihre natürliche Aufgabe,

die Futtersuche, entfällt also.

Bieten Sie diesen schlauen Vögeln

deshalb viel Abwechslung.

Fördern Sie den Spieltrieb Ihrer

Vögel, das hält sie fit. Das Wellensittichheim

mit der Möglichkeit,

den Käfig oben zu öffnen, ist

eine tolle Sache. Dort kann man

mit Spielzeug, Seilen und Sitzstangen

einen Spielplatz bauen

und hat den Vorteil, dass der Kot

trotzdem im Käfig landet. Gerne

wird auch ein Spielplatz in dem

Raum angenommen, in dem die

Vögel regelmäßig fliegen. Das

schützt auch Möbel vor Knabberspuren.

Ist alles vorbereitet, kommt der

große Tag des Einzugs und des

Eingewöhnens. Nehmen Sie sich

an diesem Tag viel Zeit. Die jungen

Wellensittiche sollten rund

sechs Wochen alt sein und aus

einem gepflegten Gehege stammen.

Sie werden in Spezial-

Kartons transportiert. Achten Sie

bitte darauf, dass die Luftschlitze

frei bleiben! Da es in den Kartons

dunkel ist, werden sie nicht

durch Umweltreize geängstigt.

Wellensittiche tragen einen Ring,

auf dem über die Nummer der

Züchter und der weitere Verbleib

der Tiere festgehalten werden

muss. Darum benötigt das Geschäft

oder der Züchter immer

Ihre Adresse, auch damit Sie benachrichtigt

werden können, falls

eine Krankheit auftritt.

Zuhause angekommen, ist es am

einfachsten, wenn Sie den ganzen

Karton in den Käfig stellen.

Nach einigen Minuten öffnen Sie

vorsichtig eine Seite des Kartons.

Nicht lange, und die Vögel

klettern hinaus. Seien Sie in der

Nähe, aber bedrängen Sie die

Tiere nicht. Wenn sich die erste

Aufregung gelegt hat, sprechen

Sie leise mit den Vögeln und setzen

sich in die Nähe des Käfigs.

Hektische Bewegungen und laute

Stimmen und Geräusche sollten

Sie vermeiden. Die Vögel fangen

nach kurzer Zeit an, den Käfig zu

erkunden. Der Schnabel ist für sie

wie unsere Hände Sie werden

sehen, wie neugierig sie sind.

Beim Erkunden werden dann

auch Futter- und Wassernapf gefunden,

das ist schon wichtig.

Der nächste Schritt einige Tage

später ist, dass die Vögel zu un-

41

seren Händen Vertrauen fassen.

Reichen Sie ihnen also auf der

flachen Hand ein Stückchen

Kolbenhirse. Zuerst nur im Käfig,

später nehmen Sie die Hand

auch aus dem Käfig, mit Vogel.

Da Gefahr für Vögel oft von oben

kommt (Greifvogeleffekt), sollten

Sie vermeiden, sich über

den Käfig zu beugen. Nähern

Sie sich den Tieren möglichst

von vorne auf Augenhöhe. Das

Vertrauen aufzubauen dauert in

der Regel vierzehn Tage bis drei

Wochen.

Annette Burda ist Inhaberin des

Zoo-Fachgeschäfts „Burda‘s Tierwelt“

in Gelsenkirchen und Mitglied im

Zentral verband Zoologischer Fachbetriebe

Deutschlands (ZZF). In Haus+Hof verrät

sie regelmäßig Tipps und Tricks rund

ums Heimtier.

Infos: www.burdas-tierwelt.de

Bei unerfahrenen Haltern ist es

einfacher, zunächst mit nur einem

Vogel zu beginnen. Aber

spätestens drei Wochen später

sollten Sie den zweiten dazu gesellen.

Oft bilden Wellensittiche

dann feste Paare und bleiben ihr

ganzes Leben lang zusammen.

Da unter den Tieren keine böse

Hackordnung herrscht, ist das

Eingewöhnen leichter als bei anderen

Tierarten. Sicher kann man

auch immer noch versuchen,

dem Vogel das Sprechen beizubringen,

aber mal ehrlich reicht

uns nicht auch die Wellensittichsprache?

Annette Burda

Frisches Grünfutter ist wichtig neben ungespritztem Kopfsalat eignen sich auch Möhren, Zucchini,

Gurken, Blumenkohl und vieles mehr. Probieren Sie am besten aus, was Ihr Welli am liebsten mag.


Ihr gutes Recht

Selbsthaftung des Verwalters

Ein Verwalter, der im eigenen Namen

anstatt im Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft,

einen Hausmeistervertrag mit einem

Hausmeister abgeschlossen

hat, haftet aufgrund eines Urteils

des Oberlandesgerichtes Karlsruhe

neben dem Hausmeister persönlich.

Ausgangspunkt der Haftungsfeststellung

ist der Umstand,

dass eine Eigentümerin auf dem

Weg zur Tiefgarage stürzte, weil

der Hausmeister seinen Räum-

und Streupflichten nicht ausreichend

nachgekommen war. Den

Hausmeister hatte der Verwalter

mit einem separaten Hausmeistervertrag

angestellt, wobei dieser

Hausmeistervertrag im eigenen

Namen abgeschlossen wurde.

Hintergrund war hier wiederum

die Tatsache, dass der Verwalter

im Verwaltervertrag die Pflicht

übernommen hatte, alles zur

ordnungsgemäßen Verwaltung

Notwendige zu erledigen, insbe-

sondere auch die Verkehrssicherungspflichten

zu wahren. Das

Gericht wies den Verwalter, der

sich gegen die Inanspruchnahme

wehrte, darauf hin, dass es sich

das Fehlverhalten des Hausmeisters

gemäß § 278 BGB zurechnen

lassen müsse, da er den Hausmeistervertrag

im eigenen Namen

abgeschlossen habe und nicht im

Namen der Wohnungseigentümergemeinschaft.

Zwar mag die rechtsdogmatische

Herleitung der Haftung im Hinblick

auf die vertragliche Formulierung

eher unbefriedigend sein,

Wohnraum ist nicht

gleich Gewerberaum

In dieser Ausgabe setzen wir für Sie, liebe Leser, den Rechtsservice von Rechtsanwalt

Hjalmar Schwedtmann aus der Partnerschaftsgesellschaft Schneider Rechtsanwälte in

Dortmund fort. Erneut werden aktuelle Entscheidungen zur Rechtssprechung für Bauherren-

und Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer besprochen.

allerdings hatte neben diesem

Urteil des Oberlandesgerichtes

Karlsruhe insbesondere das Bayrische

Oberlandesgericht eine

ähnliche Haftung bereits festgestellt.

Dies bedeutet wiederum,

dass Verwalter zur Vermeidung

einer vertraglichen Haftung gegenüber

der Gemeinschaft, den

einzelnen Wohnungseigentümern

und sonstigen Personen, die vom

Schutzbereich des Verwaltervertrages

erfasst werden, wie beispielsweise

Angehörige, Mieter

etc., ihre Vertragspflichten im

Verwaltervertrag so konkret wie

möglich benennen und häufig

Den Artikel verfasste Rechtsanwalt

Hjalmar Schwedtmann aus der Schneider

Rechts anwälte Partnerschaft mit Sitz an der

Max-Eyth- Straße 2 in 44141 Dortmund.

Bei etwaigen Fragen des Kauf-,

Eigentums- und Mietrechtes können Sie

sich dort auch direkt an Herrn Rechtsanwalt

Schwedtmann unter der Rufnummer

0 23 1/ 42 78 83 - 0 wenden.

verwandte allgemeine Generalklauseln

vermeiden sollten.

Insbesondere sollte jedoch der

Verwalter vermeiden, jemals

im eigenen Namen Verträge zu

schließen. Vielmehr muss stets im

Namen der Gemeinschaft abgeschlossen

werden, um eine eigene

Inanspruchnahme zu verhindern.

Insoweit ist allerdings zudem

darauf hinzuweisen, daß ein solcher

Abschluss eines Vertrages im

Namen der Gemeinschaft eines

vorhergehenden Beschlusses der

Gemeinschaft bedarf. Hier wäre

auch nicht ausreichend, eine Ermächtigung

aus einem von allen

Eigentümern unterschriebenen

Verwaltervertrag abzuleiten, denn

dies würde wiederum gegen geltendes

Recht verstoßen.

Realistische Angabe

von Nebenkosten

In Zeiten, in denen kein Wohnungsmangel

mehr herrscht, sondern

vielmehr der Mieter in der

Fotos: Monkey Business - fotolia.com (1), RM (1)


Position ist, sich aufgrund zahlreicher

Inserate die Wohnungen nahezu

aussuchen zu können, versuchen

viele Vermieter Interessenten

insbesondere dadurch zu locken,

dass sie die Nebenkosten niedriger

angeben, als sie tatsächlich sind.

Schließlich sind viele Mieter gerade

im Hinblick auf die in den letzten

Jahren kontinuierlich gestiegenen

Nebenkosten erpicht darauf, den

einen oder anderen Euro einzusparen,

und sofern etwa gleichartige

Wohnungen zur Auswahl stehen,

wird natürlich gerne die Wohnung

genommen, in der vermeintlich

weniger Kosten anfallen.

Das böse Erwachen kommt für

die neuen Mieter zumeist mit der

ersten Nebenkostenabrechnung.

Diese präsentiert nicht annähernd

die Werte, die den Mietern bei

der damaligen Besichtigung genannt

wurden. Allerdings kann auf

das böse Erwachen ein ruhiges

Schlafen folgen, da das Amtsgericht

Berlin bereits im Jahre 2001

entschieden hat, dass die neuen

Mieter einer Nachzahlungsaufforderung

nicht immer Folge leisten

müssen. Vielmehr ist für den Fall,

dass der Mieter über die Höhe der

auf ihn zukommenden Nebenkosten

durch eine geschönte Angabe

im Unklaren gelassen wurde, er

nicht verpflichtet, der späteren

Nachzahlungsaufforderung des

Vermieters Folge zu leisten.

Hierbei hat der Richter beim

Amtsgericht Berlin festgelegt, dass

als bewusst falsche Angabe hinsichtlich

einer Nebenkostenvorauszahlung

gilt, wenn der Eigentümer

im Nachhinein 50 Prozent

oder mehr nachfordere. Von daher

sollten sich Mieter im Rahmen

von Wohnungsbesichtigungen die

Nebenkosten schriftlich zusichern

lassen, um im Zweifel den Beweis

für eine Diskrepanz führen zu können.

Vermieter sollten eine solche

schriftliche Zusicherung nur dann

abgeben, wenn sie guten Gewissens

dokumentieren können, dass

keine vom Verbrauch des Mieters

abhängigen höheren Nachforderungen

zu erwarten sind.

Wohnraum ungleich

Gewerberaum

In Zeiten der wirtschaftlichen

Krise verfallen einige Mieter auf

die Idee, ihre freiberufliche oder

gewerbliche Tätigkeit nicht mehr

in gesonderten Geschäftsräumen

auszuführen, sondern insbesondere

unter Kostengesichtspunkten

aus der eigenen Wohnung heraus

zu betreiben. Diese nicht seltene

Konstellation führt im Laufe der

Zeit häufig zu einem Streit zwischen

dem Vermieter und Mieter.

Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes

vom 14. Juli 2009

dürfte der Streit in Zukunft allerdings

beendet sein.

Schließlich hat der 8. Senat des

höchsten deutschen Zivilgerichtes

festgelegt, dass der Vermieter

nicht verpflichtet ist, geschäftliche

Aktivitäten des Mieters in der Wohnung,

die nach Außen in Erscheinung

treten, ohne eine gesonderte

Vereinbarung dulden zu müssen.

Vielmehr kann der Vermieter allenfalls

nach Treue und Glauben

verpflichtet sein, die Erlaubnis zur

teilgewerblichen Nutzung zu erteilen,

wenn es sich um eine Tätigkeit

ohne Mitarbeiter und ohne ins

Gewicht fallenden Kundenverkehr

handelt. Für diese Punkte trägt

allerdings der Mieter die Darlegungs-

und Beweislastpflicht.

Hintergrund des Urteils war ein

Rechtsstreit, der zunächst beim

Amtsgericht Frankfurt am Main

begonnen und über das Landgericht

Frankfurt am Main zum Bundesgerichtshof

gekommen war.

Hierbei hatten die Beklagten von

der Klägerin eine Zwei-Zimmer-

Wohnung gemietet, wobei in § 1

des Mietvertrages ausdrücklich

aufgeführt war, dass die Anmietung

„zu Wohnzwecken“ erfolgte.

Ferner war in § 11 des Mietvertrages

bestimmt:

„1. Der Mieter darf die Mietsache

zu anderen als den in § 1 bestimmten

Zwecken nur mit Einwilligung

des Vermieters benutzen.“

Der Ehemann der Beklagten ist als

selbstständiger Immobilienmakler

tätig und übt sein Gewerbe in der

Mietwohnung aus. Mit Schreiben

vom 7. März 2007 wurde er von

der Vermieterin unter Androhung

der Kündigung aufgefordert, die

gewerbliche Nutzung zu unterlassen.

Nachdem der Beklagte dies

nicht unterließ, sprach die Klägerin

mit Schreiben vom 4. Juni

2007 wegen der fortgesetzten gewerblichen

Nutzung die fristlose,

hilfsweise ordentliche Kündigung

des Mietverhältnisses aus.

Während das Amtsgericht der Klägerin

ursprünglich Recht gegeben

hatte, hat das Landgericht das

Urteil abgeändert und die Klage

abgewiesen. Diese Abweisung

erachtet der Bundesgerichtshof

43

als nicht zutreffend, da die Vermieterin

berechtigt gewesen sei,

eine Kündigung auszusprechen.

Insbesondere sah der 8. Senat des

Bundesgerichtshofes in der gewerblichen

Nutzung der Wohnung

einen vertragswidrigen Gebrauch

im Sinne von § 573 Absatz 2

Nummer 1 BGB.

Allerdings ist hierbei insbesondere

entscheidend, dass der Mieter

mit seiner geschäftlichen Tätigkeit

nach Außen in Erscheinung tritt.

Dies bedeutet beispielsweise, dass

sofern der Mieter die Wohnung

nicht als Geschäftsadresse angibt,

er im Rahmen eines „häuslichen

Arbeitszimmers“ berechtigt ist,

Tätigkeiten in der Wohnung vorzunehmen,

wie beispielsweise

die Unterrichtsvorbereitung eines

Lehrers oder die schriftstellerischen

Tätigkeit eines Autors.

Lediglich für den Fall, dass die

Tätigkeit des Mieters ohne jeglichen

Mitarbeiter und ohne ins

Gewicht fallenden Kundenverkehr

auskommt, vertritt der 8. Senat

des Bundesgerichtshofes die

Ansicht, dass im Einzelfall eine

teilgewerbliche Nutzung auch

ausschließlich zu Wohnzwecken

vermieteter Räume möglich ist.

Insoweit sollten sich Mieter gut

überlegen, ob sie aus der Wohnung

still und heimlich einen

„Gewerberaum“ schaffen wollen,

da ihnen hier ansonsten die Kündigung

droht.

Hjalmar Schwedtmann


Kreuzworträtsel


Fotos: GOP Varieté (3)

Lösungswort:

3 x 2 Karten für das neue Programm

„Le Clown“ erzählt die Geschichte eines liebenswert-skurrilen Clowns! Schräg, verrückt und

einfach zum Verlieben wandelt der Ausnahme-Clown Andrey Jigalov durch seine ganz eigene

Welt der Ungeschicklichkeiten, um am Ende doch sein Ziel zu erreichen. Sein Zusammentreffen

mit großartigen Artisten macht diese Produktion zu einem wahrhaft einzigartigen

liebenswert-poetischen und zugleich urkomischen und höchst berührenden Erlebnis.

Wir verlosen 3 x 2 Karten für die Show

am 24. Oktober 2009 um 18 Uhr.

Mehr Infos zum Programm: www.variete.de

Haben Sie die Lösung unseres Rätsels gefunden? Dann senden Sie

Ihr Lösungswort an den RUHR MEDIEN Verlag, Stichwort Haus+Hof

Kreuzwort rätsel, Katernberger Str. 146-152, 45327 Essen oder per

E-Mail an info@ruhrmedien.de. Absender und Telefonnummer nicht

vergessen! Einsendeschluss ist diesmal schon der 16. Oktober 2009!

Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.

Gewinner des Kreuzworträtsels in Haus+Hof 07/09 sind

Ursula Bunte aus Essen und Wolfgang Lohn aus Bottrop.

Sie erhalten jeweils ein individuelles Acrylbild, zur

Verfügung gestellt von Holz-Hegener (www.holz-hegener.de).

Das Lösungswort lautete „Baubiologie“.

„Le Clown“ im GOP-Varieté Essen zu gewinnen!

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Sie sich nehmen.

Mit Kaminöfen

aus dem Hause

Kaminland Essen

holen auch Sie

sich Gemütlichkeit

und Wärme ins

Haus. Die Vielfalt

wird auch Ihren

individuellen

Geschmack treffen.

Richtige

Informationen

sind eine wichtige

Grundlage für kluge

Entscheidungen

auch bei Fragen

der Heiztechnik.

Die Firma Grotepaß

Haustechnik bringt

Sie Ihrem Solardach

ein ganzes Stück

näher.

19

Solardächer 43

Parkett

Auf das Team vom

Essener Parkett-

Kontor können Sie

sich verlassen.

In jeder Hinsicht.

Angeboten wird

Parkett führender

Hersteller. Das Team

verlegt Ihren Boden

termingerecht,

schnell und sauber.

06

49

Kamine & Öfen

Sie wollen

wohlige Abende

in angenehmer

Atmosphäre? Dann

brauchen Sie einen

Kamin, Kaminofen

oder Kachelofen von

JUPI. In diversen

Prospekten und

Katalogen ist auch

Ihrer dabei.

Fensterdeko 20

KADECO schmückt

Ihre Fenster und

schützt vor Sonne,

Wärme und lästigen

Insekten. Das Ausstattungshaus

Daut

präsentiert Ihnen das

vielfältige Programm

an In sek tenschutz,

Plissees und anderen

attraktiven

Fensterdekorationen.

Solarstrom

Die Duisburger

Werner Bäder GmbH

zeigt Ihnen, inwieweit

sich eine Photovoltaikanlage

rechnet.

Die Broschüre gibt

einen Überblick

über die technischen

und finanziellen

Möglichkeiten für

den Umstieg auf

Sonnenenergie.

Zaunsystem

Ein Zaun von Dura-

Garden ist dauerhaft

sicher und dauerhaft

schön. Er besteht

aus massivem,

glasfaserverstärktem

Kunststoff, ist

umweltfreundlich und

lässt sich schnell und

einfach montieren.

Überzeugen Sie sich.

12

46

55

Naturbaustoffe

Naturhaus Hetfeld

ist Freunden

schlichter,

natürlicher Le benskultur

bereits ein

Begriff. Tra ditionelle

Materialien prägen

die Art zu bauen.

Infos finden Sie

in der aktuellen

Depesche.

Hauseingänge

Design-Edelstahl-

Glasvordächer mit

den entsprechenden

Haus türen sowie

den passenden

Accessoires wie

Briefkästen,

Beleuchtung und

Klingelplatten finden

Sie im Strunk-

Journal von Strunk

Bauelemente.

Innentüren

Schließen Sie die

Tür hinter sich und

fühlen Sie sich

zuhause. Bei Keizers

Türen können

Sie Ihrer Fantasie

freien Lauf lassen

und finden die

individuelle Innentür,

die zu Ihnen passt.

Lassen Sie die

Eindrücke wirken.

Handlaufsystem

Für ein sicheres

Zuhause, Flexo

Handlaufsysteme.

Rüsten Sie Flexo

Handläufe nach

Ihren Vorstellungen

und Bedürfnissen in

Ihrem Treppenhaus

nach. Sicherheit und

Mobilität garantiert.


63

70

92

103

Specksteinöfen

Specksteinöfen,

Kaminbacköfen und

Herde von Tulikivi.

JUPI informiert über

Produkte und gibt

praktische Tipps.

Unzählige Formen

und Möglichkeiten

bringen natürliche

Wärme auch in Ihr

Zuhause.

Kamine & Öfen 82

Das Team der

Ofenschmiede Tiroke

freut sich, Sie in den

Ausstellungsräumen

zu begrüßen

und Ihnen eine

Auswahl der Öfen

und Kamine zu

präsentieren.

Fordern Sie schon

jetzt weitere

Informationen an.

Bad & Wärme

Mit Buhl wird Ihr

Bad zum Vergnügen.

Die Broschüre gibt

einen Überblick:

Planung, moderne

Einrichtung, regenerative

Heizsysteme.

Persönlicher

Anspruch und

Wellness-Atmosphäre

stehen im

Vordergrund.

68

99

Wasserbetten 105

Erleben Sie die

moderne Art

zu schlafen.

Wasserbetten

Mülle präsentiert

Ihnen ein Gefühl

wie Schweben

durch die optimale

Anpassungsfähigkeit

von Wasserbetten.

Einfach anfordern!

Heiztechnik

Bei der Wolf GmbH

werden Kompetenzen

aus Heiz- und

Klimatechnik

zusammengeführt,

um effiziente

und komfortable

Produkte mit einem

hohenästhetischen

Anspruch zu

entwickeln. Fordern

Sie die Heizfibel an.

Betonzäune

Beckers Betonzäune

haben ihr Sortiment

erweitert. 15 verschiedene

Motive

und Farbvarianten

ganz nach Ihrem

Geschmack. Exklusiv

in Deutsch land

mit bundesweitem

Vertrieb. Der moderne

Zaun für die

Zukunft.

Mit seinem innovativen

Modul-

Konzept führt ICON

von Dennert den

Massivhaus-Bau

in neue Dimensionen.

Fordern Sie jetzt

unseren Kata log an.

90

Massivhausbau 101

Ein Kompetenzpartner

für alle

Elemente: Natürliche

Wärme, besseres

Wasser, geschützte

Erde und gesunde

Luft. Verschaffen

Sie sich den

Überblick über

die Möglichkeiten

modernen Wohnkomfort

zu erleben.

69

Haustechnik 112

Gaskamine

47

Treppenrenovier.

Seit 1986 beschäftigt

sich

die Firma JOWI

Holz-Innenausbau

GmbH primär mit

Renovierungssystemen

für Treppen.

Profitieren Sie von

der jahrelangen

Erfahrung und

fordern Sie

Informationen an.

Sie möchten auf

einen Kamin oder

Kaminofen keineswegs

verzichten, aber

auch ungern mit

Holz heizen? Dann

ist ein Gaskamin die

richtige Lösung für

Sie. Fordern Sie den

speziellen Gaskamin-

Katalog der JUPI

GmbH an.

Pelletöfen

Das pro solar Ideal-

System zeigt Wege in

die Unabhängigkeit

von Gas oder Öl.

Holzpelletöfen in

Verbindung mit

einem Solarsystem

für Warmwasser

und Raumwärme

sorgen für 100%

regenerative

Energieabdeckung.

Barrierefreiheit

Komfortabel und

barrierefrei leben

das ermöglicht

„Leben ohne

Barrieren“, die

Handwerker-

Kooperation für ein

lebenswertes Umfeld.

Informieren Sie sich

über die vielfältigen

Möglichkeiten und

Hilfsangebote.


Service

113

117

121

Bestell-Coupon

Name, Vorname

Straße & Hausnummer

PLZ & Ort

Telefon / E-Mail

Gesund wohnen

Der Arbeitskreis

Ökobau Niederrhein

e.V. ist eine

Gemeinschaft von

Fachleuten, die sich

mit der Planung,

dem Bau und

der Einrichtung

von ökologischen

Lebensräumen

beschäftigen.

Informieren Sie sich.

Wo sind Sie auf H+H aufmerksam geworden?

115

Dachbegrünung 119

Begrünte Dächer

helfen, das Arbeits-

und Wohnumfeld

naturfreundlicher

und menschlicher

zu gestalten. Sie

verbessern das Klima,

schützen das

Gebäude und sparen

Energie. Informieren

Sie sich über die

Möglichkeiten!

Bettwaren

Unüberlegter und

schneller Matratzen-

oder Bettenkauf

kann uns den Schlaf

rauben. Betten Luck

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und professionelle

Beratung durch ein

qualifiziertes Team.

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Informationen an.

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Raumausstatter 116

Ihr kreativer Raumausstattermeister

Hertog arbeitet

nicht nur Ihre

alten und antiken

Lieblingsstücke

auf, er fertigt

auch individuelle

Polstermöbel ganz

nach Maß. Fordern

Sie einfach weitere

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Kamine & Öfen

Gefertigt aus

hochwertigem Stahl,

wärmespeicherndem

Speckstein oder

handglasierter

Keramik, werden

Kamine und Öfen

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Eine kleine Auswahl können Sie sich schon im

neuen Katalog anschauen gleich anfordern!

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Laminat 123

Lamellendächer

Kielgast Lamellendächer

stellen alles

in den Schatten. Die

ideale Überdachung

für Terrasse,

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Sonnenschein,

nur so viel wie Sie

mögen, dazu Luft

und ein angenehmes

Klima nach Ihren

Wünschen.

Wintergärten

Starke Metallbau

ist Ihr Spezialist

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und Terrassenüberdachungen

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Aluminium-

Glaskonstruktion.

Erleben Sie

die vielfältigen

Möglichkeiten und

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Einfach die gewünschten Katalognummern einkreisen

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RUHR MEDIEN Verlag

Haus+Hof Katalogservice

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Fax: 0201 36599-233

... oder online unter www.RuhrRadar.de gratis anfordern.

H+H 09/09


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Verglasung 125

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B Solaranlagen Werner Bäder GmbH Kommandantenstr.

37, 47057 Duisburg, Tel.

0203-343021, www.wernerbaeder gmbh.de

BIBERKRAFT-Fertigungs GmbH Lindenstr.

8, 86480 Waltenhausen, Tel. 08263-342,

www.biberkraft.de Blanik Garten- und

Landschaftsbau Heinrich-Hertz-Str. 10,

46244 Bot trop-Kirchhellen, Tel. 02045-

7767, www. blanik.de Thomas Bosée,

Bewerungestr. 51-53, 45276 Essen, Tel.

0201-594566, www.naturfarben-bosee.de

Buhl GmbH Rheinberger Str. 361, 47475

Kamp-Lintfort, Tel. 02842-41844, www.

buhl-gmbh.de Burda’s Tierwelt GmbH

Buschgrundstr. 29, 45894 Gelsenkirchen,

Tel. 0209-30545, www.burdas-tierwelt.

de D Dennert Massivhaus GmbH Veit-

Dennert-Str. 7, 96132 Schlüsselfeld, Tel.

09552-710, www.dennert-massivhaus.de

E Tapeten Eickelbaum GmbH Zum Eisenhammer

12-14, 46049 Oberhausen, Tel.

0208-855959, www.tapeten-eickelbaum.

de Sanitär/Heizung Reinhard Erle GmbH

Franziskastr. 43, 45131 Essen, Tel. 0201-

8771030, www.erle-gmbh.de F Fischer

Marmor Hegestr. 17, 46244 Bottrop, Tel.

02045-2563 Flammenspiel GmbH Haupstr.

101-105, 45219 Essen-Kettwig, Tel.

02054-935493, www.flammenspiel.de G

Haustechnik Grotepaß GmbH Im Mühlenwinkel

5, 47506 Neukirchen-Vluyn, Tel. 02845-

28845, www.grotepass- haustechnik.de

H Holz- Hegener Holz und Baumarkt

GmbH Stollenstr. 7, 45966 Gladbeck, Tel.

02043-40080, www.holz-hegener.de I

InnWo Kristeri-Plück thun Müller dorfer Berg

8, 51503 Rösrath, Tel. 02205/1724, www.

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GmbH Centrumstr. 36, 45307 Essen, Tel.

0201-550006, www.jupi-gmbh.de K Kaminland

Essen Altendorfer Str. 494, 45355

Essen, Tel. 0201-688917, www.kaminland-

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Kitzmann Dürerstr. 3, 45147 Essen, Tel.

0201-771037, www.glas-kitzmann.de L

Laminat Lagerverkauf Hornstr. 36, 45946

Gladbeck, Tel. 02043-275465, www.

laminat-vertrieb.de LBS Immobiliencenter

Essen Annastr. 58-64, 45130 Essen, Tel.

0201-438730, www.immobiliencenteressen.de

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14, 47533 Kleve, Tel. 02821-45231, www.

lebenohnebarrieren.de Luck Betten Urbanusstr.

1, 45894 Gelsenkirchen, Tel. 0209-

30818, www.betten-luck.de M MesseCom

Jürgen Bürschel & Rainer Zinke GbR Schulstraße

43, 57584 Scheuerfeld, Tel. 02741-

933444, www.messecomveranstaltungen.

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MEDIEN


Vorschau

Das lesen Sie im November:

Wohlfühlbäder

Waschen, Zähne putzen

und schnell wieder raus,

das war einmal. Heute

fängt Wellness schon

zuhause an im eigenen

Wohlfühlbadezimmer.

Kinderzimmer

Ganz egal, wie alt sie

sind Kinder brauchen ihr

eigenes kleines Reich. Das

Kinderzimmer soll Platz

bieten zum Spielen, Toben,

Lernen und Abschalten.

Zimmerpflanzen

Mit den grünen Begleitern

lebt es sich einfach

besser: Pflanzen in

Kübeln, Schalen und

Töpfen holen auch im

Winter die Natur ins Haus.

Aus aktuellen Gründen können sich Themen kurzfristig ändern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Impressum

Herausgeber & Verleger

RUHR MEDIEN VERLAG

Herausgeber

Frank Beicht, Robert Wendland

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Telefon: 0201 36599-137

Telefax: 0201 36599-233

Internet: www.ruhrmedien.de

E-Mail: info@ruhrmedien.de

Redaktion

Sabine Beicht

Robert Wendland (v.i.S.d.P.)

Gestaltung

Sabine Beicht

Sylvia Sandkühler

Jacqueline Willems

Anzeigenberatung & Vertrieb

Robert Wendland

Telefon: 0201 36599-195

wendland@ruhrmedien.de

Frank Beicht

Telefon: 0201 36599-193

beicht@ruhrmedien.de

Druck

Silber Druck oHG

Am Waldstrauch 1

34266 Niestetal

Telefon: 0561 520070

„Haus+Hof“ Ruhrgebiet

erscheint zweimonatlich und wird an

ca. 500 Stellen in Essen, Bottrop,

Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg,

Mülheim/Ruhr, Gladbeck, Nieder rhein

und der Grafschaft Bent heim ausgelegt.

Unsere Lesergruppen sind Bauherren,

Haus besitzer und Eigentümer.

weitere Regional-Ausgaben

München, Bamberg, Nürnberg, Frankfurt/

Darmstadt, Augsburg, Lüneburg, Koblenz/

Siegen, Bonn/Troisdorf, Aachen, Berlin, Ulm,

Saarbrücken, A-Salzburg, CH-Bern

„Haus+Hof“ Zentrale

BUSU MEDIEN UND FILM AG,

Clemensänger Ring 3, 85356 Freising

www.haus-hof.de

Telefon: 08161 5375505

Telefax: 08161 5375506

Telefonische Anzeigenberatung

Mo.-Fr. von 09.00-19.00 Uhr

Anzeigen- & Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe: 09.11.2009

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4

6. Jahrgang

© Copyright 2009 für eigens gestaltete

Anzeigen und Texte beim Verlag. Nachdruck

und Vervielfältigung (auch auszugsweise)

nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlags.

Veröffentlichung gemäß § 8 des Pressegesetzes.

Verleger, Kaufleute Essen, Verlagsinhaber:

Frank Beicht, Robert Wendland

RUHR°

MEDIEN

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