Genießen Sie den Sommergarten! - RUHR MEDIEN Werbeagentur

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Genießen Sie den Sommergarten! - RUHR MEDIEN Werbeagentur

www.ruhrradar.de

Das aktuelle Magazin für Bauherren und Hausbesitzer

6. Jahrgang

Juli/ August 2009 – Ruhrgebiet

RUHR MEDIEN Verlag

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Tel. 0201 36 59 91 37

Fax 0201 36 59 92 33

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Das aktuelle Magazin für

Bauherren und Hausbesitzer

Ökologisch bauen

Im Einklang mit der Natur S. 6

Sonnenschutz

Schattenspender für heiße Tage S. 22

Genießen Sie den

Sommergarten!

Schwimmteiche

Badevergnügen – ganz natürlich S. 28

• Mehr Raum dank Dachausbau

• Kontrollierte Lüftungssysteme

• Solarenergie effektiv nutzen


Editorial

Foto: Ekaterina Shvigert - fotolia.com (1)

sind Sie auch schon in Urlaubslaune? Schließlich ist ja die Sommerzeit auch die beliebteste Reisezeit. Oder bleiben Sie in diesem Jahr zuhause?

Sehen Sie‘s einfach positiv! Sonne gibt‘s ja hier auch. Und wo kann man die besser genießen als im eigenen Garten? Kein Streit um

den Liegestuhl, kein teures Trinkgeld für die Kaltgetränke, keine nervigen Animateure... und auch keine unangenehmen Blicke, falls es mit

der Bikini- (oder Badehosen-)Figur auch in diesem Jahr mal wieder nicht so ganz hingehauen hat. Kurzum: Entspannung pur. Und das ist es

doch, was die meisten von uns sich im Urlaub wünschen. Also, genießen Sie den Sommer in Ihrem Garten (mehr dazu ab Seite 30)! Und

falls Sie keinen Garten haben – natürlich kann man auch auf dem Balkon prima abschalten. Wie Sie auch nachträglich zu Ihrer grünen Oase

kommen können, lesen Sie ab Seite 34. Und wenn Sie doch mal genug von der Sonne haben, haben wir ab Seite 22 ein paar Tipps zu den

passenden Schattenpendern für drinnen und draußen

für Sie. Also,

machen Sie es sich in Ihrem ganz

privaten Urlaubs paradies gemütlich

und fangen Sie an zu lesen...

Viel Spaß dabei wünscht

RUHR°

MEDIEN


Inhalt

28

18 22

BAUEN & RENOVIEREN

06 | Ökologisch bauen

Gesund wohnen mit naturnahen Baustoffen

10 | Dachausbau

Mehr Raum für beste Aussichten

16 | Kontrollierte Lüftung

Frische Luft rund um die Uhr

AKTUELLES

32, 44 | Kurz & knapp

Tipps, News & Infos rund ums Haus

42 | Recht

Streitthema Planschbecken

45 | Kreuzworträtsel

Zwei individuelle Acrylbilder zu gewinnen!

SERIE

18 | Heiztechnik (4)

Solartechnik – Energie aus der Sonne

28 | Wellness (4)

Schwimmteiche – naturnahes Badevergnügen

SERVICE

46 | Katalog- & Infoservice

Fordern Sie kostenloses Infomaterial an

49 | Firmen-ABC

Bezugsquellen und Kontakte


6

5


INHALT 07 | 2009

10

GARTEN

30 | Gartengenuss

Wo sonst ist der Sommer schöner?

34 | Grüne Oase Balkon

Der perfekte Platz zum Entspannen

36 | Holzterrassen

Gartensitzplätze – natürlich und schön

HAUSTIERE

40 | Streifenhörnchen

Die quirligen Nager bringen Leben ins Haus

WOHNEN & EINRICHTEN

22 | Sonnenschutz

Schattenspender für drinnen und draußen

Fotos: B!otop (1), Kadeco (1), SunTechnics (1), Holzabsatzfonds (1), www.dach.de (1)

Titelfoto: edbockstock - fotolia.com

Einklinker: Holzabsatzfonds (1), Kadeco (1), B!otop (1)


Bauen & Renovieren

Grünes Bauen –

modern und

ökologisch

Wer energieeffizient baut, kann später bei den

Betriebskosten viel Geld sparen. Holz ist der ideale Baustoff dafür.

In Deutschland werden rund

50 Prozent der insgesamt genutzten

Energie verbraucht, um

Gebäude zu beheizen und mit

Strom zu versorgen. Dementsprechend

lohnt ein prüfender

Blick auf Einsparpotenziale. In

Zeiten steigender Rohstoffpreise

profitieren Bauherren von einer

energieeffizienten Bauweise und

daraus resultierenden geringeren

Betriebskosten. Insbesondere

das nachhaltige Bauen mit Holz

erfährt gerade einen regelrechten

Boom: Niedrigenergiehäuser,

Drei-Liter-Häuser, Passivhäuser

und auch Null- oder Plusenergiehäuser

werden immer stärker

nachgefragt.

Die Energieeinsparverordnung

(EnEV) legt in Deutschland die

gesetzlichen Mindestanforderungen

an den zulässigen Primärenergiebedarf

von Gebäuden

fest. Hierbei wird die Energie

zur Beheizung und zur Warmwasserversorgung

des Gebäudes

einschließlich dessen Energieverlusten

betrachtet. Außerdem

findet die Energieeffizienz der

Heizungsanlage und die Art des

Energieträgers Berücksichtigung.

Sparsam: Niedrigenergiebis

Plusenergiehaus

Bei einem Niedrigenergiehaus

liegt der Heizenergiebedarf etwa

20 bis 30 Prozent unter den geforderten

Standards der EnEV.

Pro Quadratmeter benötigt das

Niedrigenergiehaus jährlich rund

50 bis 70 Kilowattstunden Heizenergie.

Das entspricht etwa fünf

bis sieben Litern Heizöl beziehungsweise

Kubikmetern Erdgas.

Das so genannte Drei-Liter-Haus

kommt, wie der Name bereits

verrät, mit nur drei Litern Heizöl

pro Quadratmeter und Jahr und

damit mit 30 Kilowattstunden

aus.

Besonders sparsam ist der Betrieb

eines Passivhauses: 15 Kilowattstunden

reichen, um das

Haus zu beheizen – und dabei

sogar noch aktiv Energie zu sparen.

Ein Nullenergiehaus kommt

rein rechnerisch ohne externe

Energiezufuhr aus, ein Plusenergiehaus

produziert durch solare

Wärmegewinnung in Verbindung

mit einer hoch wärmedämmenden

Gebäudehülle und Energierückgewinnung

sogar mehr Energie,

als es verbraucht.

Der geringe Energiebedarf wird

in allen Fällen durch eine hoch

wärmedämmende und besonders

luftdichte Gebäudehülle erreicht,

die Energieverluste je nach Energiestandard

minimiert. Die Holzbauweise

ist dazu besonders gut

geeignet. Denn in die Bauelemente

sind die Dämmstoffe bereits

Platz sparend integriert. Das

Erstaunliche: Schlankere Wandaufbauten

als beim Massivbau

bewirken bessere Dämmwerte.

Zuschüsse und Prämien sichern

Mehrkosten für die Haustechnik

oder das Bauwerk können bei

Energiesparhäusern durch Förde-

Fotos: Holzabsatzfonds (1)


7


rungen des Staates ausgeglichen

werden. Die Kreditanstalt für

Wiederaufbau (KfW-Bank) bezuschusst

Energiesparhäuser durch

Prämien und zinsgünstige Darlehen.

Diese gibt es beispielsweise

für Häuser, die KfW-40-Standard

oder KfW-60-Standard (40 beziehungsweise

60 Kilowattstunden

pro Quadratmeter und Jahr)

erreichen. Rechnet man die Energieeinsparungen,

die sich in den

Betriebskosten niederschlagen,

und die Zinseinsparungen mit

ein, kann die monatliche Belastung

der Finanzierung sogar unter

der eines konventionellen Neubaus

liegen.

Sparen und zugleich

die Umwelt schonen

Noch stärker sinken die Energiekosten,

wenn die Hausbewohner

erneuerbare Energien zur Sicherstellung

der Grundwärmeversorgung

– etwa Solarenergie oder

Erdwärme – nutzen. Solche Anlagen

können problemlos durch

Heizungsanlagen oder Einzelöfen

mit verschiedenen Brennstoffen,

zum Beispiel umweltschonenden

Pellets, kombiniert

werden. Diese Holzpresslinge

aus Sägemehl oder Spänen verbrennen

kohlendioxidneutral,

das heißt, es wird nur so viel

CO2 freigesetzt, wie der Baum

während des Wachstums aufgenommen

hat.

Wer bereits beim Hausbau die

späteren Betriebskosten seines

Gebäudes im Blick hat, kann

eine Menge Geld sparen – und

zugleich seiner Verantwortung

gegenüber der Umwelt gerecht

werden.

Holzabsatzfonds

Mehr Informationen zum Bauen

mit dem natürlichen Werkstoff

gibt es unter www.infoholz.de.

Schadstoffe vermeiden!

Den überwiegenden Teil unseres Lebens verbringen wir in Gebäuden

und Räumen. Deshalb ist es besonders wichtig, dort

auf ein gesundes Raumklima zu achten. Gerade in den eigenen

vier Wänden – einem Ort der Erholung – sollten Schadstoffe

vermieden werden.

Die Luft in Innenräumen ist mit unterschiedlichsten Schadstoffen

belastet: Das fängt beim Zigarettenrauch an, aber

auch Baustoffe, Farben, Lacke und Möbel können Gifte abgeben.

Die richtige Feuchtigkeit in Innenräumen ist besonders wichtig,

denn zu hohe Luftfeuchtigkeit kann Schimmelwachstum

fördern. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit reizt die Schleimhäute.

Im Idealfall sollte dreimal pro Tag die Raumluft durch

Stoßlüften ausgetauscht werden. Die normale Raumtemperatur

liegt zwischen 19 und 22 Grad Celsius.

Wohngifte können durch Lösungsmittel neuer Farben, Möbel,

Teppiche, Baustoffe, Böden u.ä. auftreten. Die meisten

verflüchtigen sich innerhalb kurzer Zeit – schwerflüchtige

Substanzen dagegen dünsten jahrelang aus. Zu ihnen zählen

beispielsweise PCP in alten Holzschutzanstrichen, PCB in Fugendichtungsmaterial

oder PAK in Klebemitteln mit Teer. Eine

Übersicht zu Schadstoffen, häufigen Quellen und gesundheitlichen

Symptomen ist erhältlich unter: www.umweltinstitut.

org/wohnen.

Auch beim Renovieren sollte auf die Verwendung schadstoffarmer

Materialien geachtet werden, beispielsweise durch

den Kauf von Farben und Lacken in Naturbaumärkten. Mit

dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ gekenn-zeichnete Möbel,

Farben oder Lacke sind von der Bundesanstalt für Materialforschung

und dem Umweltbundesamt auf gesundheits- und

umweltschädliche Stoffe geprüft.

Wer seine Wohnung mit einem Parkettfußboden ausstatten

möchte, sollte bedenken, dass frisch versiegeltes Parkett wochenlang

Lösemittel ausdünstet. Besser ist unversiegeltes,

geöltes Parkett, das wegen seiner Offenporigkeit zu einem

gesunden Raumklima beiträgt. Orientierung bietet der Einkaufsratgeber

„Bauen, Wohnen & Renovieren“ des Magazins

Öko-Test mit Schadstoff-Tests vieler Produkte.

LBS

®


Bauen & Renovieren

Wer heute ein Haus

bauen will, sollte

auf eine energieeffiziente

Heizanlage,

aber auch auf ein

gutes Raum- und

Wohnklima achten.

Eine gesunde Wohnumgebung

ohne

Schimmelpilz, Formaldehyd

und andere

Schadstoffe wird

durch die richtige

Wahl von Baustoffen

erleichtert.

Gesund wohnen mit naturnahen Baustoffen

Gesunde Baustoffe ermöglichen

nicht nur allergiegeplagten Menschen,

sondern allen Bewohnern

ein entspanntes Leben in Haus

und Wohnung. Die Wüstenrot

Bausparkasse AG, eine Tochter

des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot

& Württembergische, gibt

dazu einige Anregungen.

Dass besonders in Altbauten auch

heute noch Gefahren von längst

verbotenen Holzschutzmitteln

ausgehen, weil sie Schadstoffe an

die Raumluft abgeben können, ist

bekannt. Aber auch in Neubauten

sind die wohnhygienischen

Verhältnisse nicht immer gesundheitlich

unbedenklich. Das hat

mit der Dämmdichte moderner

Außenwände und Fenster zu tun.

Dank verbesserter Technik und gesetzlicher

Bestimmungen wie der

Energieeinspar-Verordnung werden

neue Häuser immer besser

gedämmt. Die luftdichte Gebäudehülle

schützt zwar vor Wärmeverlust,

verhindert aber vielerorts,

dass in der Innenluft vorhandene

Schadstoffe – wie Bakterien, Viren

oder Pilze – herausgelüftet

werden. Erst bei guter natürlicher

Belüftung und hoher Sonneneinstrahlung

werden die Krankheitskeime

reduziert. Dies wird auch in

Neubauten am besten mit regelmäßiger

Stoßlüftung erreicht und

nicht durch Dauerlüften mittels

schräggestellter Fenster.

Von Bezeichnungen wie „Öko“

und „Bio“ nicht blenden lassen

Meistens ist es die Summe mehrerer

Belastungsfaktoren, die

zu Lasten der Gesundheit geht.

Neben den Ausscheidungen von

Milben im Hausstaub könnte zum

Beispiel Formaldehyd, das Möbel

ausdünsten, ein solcher Faktor

sein oder Lösungsmittel, die sich

gasförmig aus Wandanstrichen

verselbständigen. Aber auch aggressive

Stoffe von Reinigungsmitteln

sowie Pollen oder Tierhaare

können belasten.

Der Bauherr sollte sich auch

nicht von Produktbezeichnungen

wie „Öko“ „Bio“ oder „Natur“

zum vorschnellen Kauf verleiten

lassen. Besser ist es, das Etikett

von naturnahen Materialien,

wie Zellulose, Holzfasern, Kork,

Flachs, Schilf oder Schafwolle,

genau zu lesen. Denn um die Zulassung

als Baustoff zu bekommen,

müssen bei vielen dieser

Werkstoffe Brandschutzmittel

zugeführt werden.

Das geschieht in vielen Fällen

durch Borate. Das sind Borsalze,

die zunächst unproblematisch

sind, jedoch den Nachteil haben,

wassergefährdende Substanzen

zu enthalten.

Es zeigt sich, dass die Eigenschaft

„biologisch“ allein bei

einem Baustoff nicht ausreicht,

um als ökologisch unbedenklich

gelten zu können. Notwendig ist

darüber hinaus, dass die Umwelt

bei der Herstellung, Verarbeitung

und während der Benutzung

möglichst wenig belastet wird.

Bei naturnahen Baustoffen

auf Zusätze achten

Der Baustoff Holz hat aus ökologischer

Sicht in vielen Verarbeitungsformen,

so als Span-, Faser-

und Tischlerplatte oder als

Sperrholz, einen naturgegebenen

Vorteil: Bei ihm handelt es sich

um einen nachwachsenden Rohstoff,

der – in unbehandeltem

Zustand – frei von Giftstoffen ist,

sich nicht elektrostatisch auflädt

und die Feuchtigkeit in der

Raumluft regulieren kann.

Lehm und Bausteine aus Ton

gehören zu den ältesten Baumaterialien

und sind heute bauökologisch

durchaus wieder aktuell.

Unbedenklich sind sie aber nur

dann, wenn ihre Zuschlagstoffe

ebenso naturnah sind. Im Zweifelsfall

empfiehlt es sich, Gutachten

zu Rate zu ziehen und

das jeweilige Etikett der Naturbaustoffe

genau zu lesen.

Um Schadstoffe in Putzen auszuschließen,

sollte auf rein mineralische

Inhaltsstoffe geachtet werden.

Als Putz- und Mauermörtel

gilt Kalk als unproblematisch.

Kalkputz ist frei von Schadstoffen

und wirkt wegen seines Ph-

Wertes leicht antibakteriell.

Als frei von Zusätzen gelten allgemein

Baustoffe wie Perlite,

Schaumglas, Kork und Schilf.

Die Umweltfreundlichkeit von

Zellulose-Dämmstoffen, einem

Produkt aus Altpapier, erkennt

man am „Blauen Engel“, was

allerdings noch nicht bedeutet,

dass sie bedingungslos für jede

Verwendung geeignet wären.

Elektrostatische Energie im Haus

stört das Wohnklima, da sie die

Bildung von Feinstaub fördert.

Am einfachsten lässt sich dieses

physikalische Phänomen durch

Verzicht auf synthetische Baustoffe

und Einrichtungselemente

aus künstlichen Fasern, etwa in

Gardinen, Tapeten und Teppichen,

vermeiden.

Wüstenrot & Württembergische

Fotos: Daniel Schoenen - fotolia.com (1), Holzabsatzfonds (1)


Umweltverträglich bauen!

9


Bauen in Deutschland findet

weitgehend nach ökonomischen

Kriterien statt. Ökologische Ansätze

oder konsequent an Gesundheit

und Umwelt orientierte

Gebäude sind leider nach wie vor

Mangelware. Der Bundesverband

Gesundes Bauen und Wohnen

e.V. (GBW) schätzt, dass von

den jährlich fertiggestellten Wohnungen

allenfalls 1 bis 2 Prozent

baubiologisch-ökologischen Anforderungen

gerecht werden.

Der GBW: Angesichts zunehmender

gesundheitlicher Probleme

und wachsender Umweltverschmutzung

müssen endlich

auch am Bau gesundheitliche

und ökologische Gesichtspunkte

Grundlage der Planung werden.

Bauskandale, verursacht durch

PCP, Lindan, Asbest oder Formaldehyd

in Baustoffen, dürfen sich

nicht mehr wiederholen.

Der GBW weiter: Ökologie am

Bau darf sich nicht auf Wärmedämmmaßnahmen

und sparsame

Heizkessel beschränken. Es

ist höchste Zeit, alle gesundheitlich

und ökologisch relevanten

Faktoren in die Planung einzubeziehen.

Die Menschen wollen

in vier Wänden leben, von denen

keine schädlichen Einflüsse ausgehen

und welche die Belastung

der Umwelt auf das unvermeidbare

Maß beschränken.

Nach baubiologischen Grundsätzen

errichtete Gebäude bieten

diese Voraussetzungen. Umweltbewusste

Planung vom Keller bis

zum Dach, erneuerbare Energien

und schonend aus der Natur

gewonnene Materialien sind die

Grundpfeiler, ganzheitliche Betrachtungsweise

das verbindliche

Leitmotiv. Gesund und ökologisch

verträglich bauen ist kein

Buch mit sieben Siegeln!

Der Bundesverband Gesundes

Bauen und Wohnen e.V., Postfach

1543 in 38005 Braunschweig

versendet auf Anforderung kostenlos

Informationsmaterial, das

auf verständliche Weise in die

Thematik einführt.

Der GBW verfügt über mehr als

25 Jahre Tradition und Erfahrung

in den Bereichen Baubiologie

und Bauökologie. Erforschung,

Herstellung und Verwendung

von Naturprodukten haben sich

die Mitglieder auf die Fahne

geschrieben. Die langfristigen

Auswirkungen auf das Ökosystem

Erde finden hier besondere

Beachtung. Viel Energie wird

zudem in die Beratungs- und

Vermittlungsarbeit gesteckt, um

das gewonnene Wissen an die

Verbraucher weiterzugeben. Dem

Verband gehören mehr als 120

Hersteller, Händler, Architekten

und Handwerker an.

Tipps von Wüstenrot zur Wohngesundheit

• In der Wohnung Luftbefeuchter mit Vorsicht verwenden,

da eine hohe Luftfeuchtigkeit die Lebensbedingungen von

Hausstaubmilben und Schimmelpilzen verbessert.

• Die Wohnung ausreichend lüften; dazu mehrmals täglich die

Fenster für kurze Zeit ganz öffnen; ein Kippen genügt in der

Regel nicht.

• Im Kinderzimmer möglichst keine Staubfänger wie zum

Beispiel dicke Vorhänge anbringen.

• Bei Bettdecken und Kissen auf waschbare Füllung achten

und etwa alle drei Monate bei 60°C waschen.

• Eine neu entwickelte Masche, die lückenlos an Fenster- oder

Türrahmen angebracht wird, verhindert zu 90 Prozent, dass

kleine Brennnessel- und Ambrosiapollen ins Haus gelangen.

Birken- und Gräserpollen werden von diesem neuartigen

Gewebe sogar bis zu 99 Prozent abgehalten.


Bauen & Renovieren

Die besten Tipps für den Dachausbau

Ob als Schlaf-, Kinder- oder Arbeitszimmer – ein ausgebautes Dachgeschoss bietet

schon für wenig Geld eine Fülle an cleveren Nutzungsmöglichkeiten. Worauf es beim

Dachausbau ankommt, verraten die Experten des Online-Portals dach.de.

Ob als Schlaf-, Kinder- oder Arbeitszimmer

– ein ausgebautes

Dachgeschoss bietet schon für

wenig Geld eine Fülle an cleveren

Nutzungsmöglichkeiten. Vom

lauschigen Heimkino bis zur

sinnlichen Wellness-Oase – das

Dachgeschoss lässt sich auf vielfältige

Weise als zusätzlicher kostengünstiger

Wohnraum nutzen.

Ausschlaggebend für den nötigen

Wohnkomfort bzw. ein stimmiges

Ambiente sind dabei Dachwohnfenster

bzw. Gauben, die wertvolles

Tageslicht unter die Schräge

lassen, so die Experten von dach.

de, dem führenden Online-Portal

rund ums Thema Dach. Des Weiteren

zwingend notwendig: eine

zuverlässige Dämmung. Denn nur

moderne Dämmstoffe gewährleisten

das ganze Jahr über ein angenehmes

Wohnraumklima, indem

sie den Dachraum Sommers wie

Winters vor Überhitzung bzw. Kälte

schützen.

Unter dem Dach können sich Bauherren

schon für wenig Geld lang

gehegte Wohnträume erfüllen:

Wie wäre es z.B. mit einem behaglichen

Schlafzimmer unter der

Schräge – mit freiem Blick auf den

funkelnden Sternenhimmel? Oder

einem ungestörten Paradies zum

Spielen und Toben für den Nachwuchs?

Das Dachgeschoss bietet

für Groß und Klein ausreichend

Raum zur freien Entfaltung. Und

auch die nötige Ruhe für konzentriertes

Arbeiten – etwa im eigenen

Home Office – ist hier garantiert.

Für den nötigen Lichteinfall sorgen

dabei moderne Dachwohnfenster

bzw. Gauben, die zugleich

die Grundlage für eine hohe

Wohnqualität unter der Schräge

bilden, wie die dach.de-Experten

betonen. Denn mehr Lichteinfall

ist gleichbedeutend mit mehr Lebensqualität,

da hereinströmendes

Tageslicht die Räumlichkeiten

unter dem Dach sofort heller,

freundlicher und vor allem geräumiger

erscheinen lässt.

Bei Gauben kommt dabei der Vorteil

hinzu, dass sich durch diese –

insbesondere unter flacher geneigten

Dächern – schnell zusätzliche

Stehhöhe gewinnen lässt und sich

auch der Einbau weiterer senkrecht

stehender Fenster entsprechend

erleichtert. Je nach Form setzen

Gauben, die meist ohne größeren

Aufwand eingebaut werden können,

unterschiedliche gestalterische

Effekte im Raum. Doch auch

moderne Dachwohnfenster lassen

ausreichend Tageslicht in die

Dachräume und stellen so ein angenehmes

Raumklima sicher. Für

besonders viel Lichteinfall sorgen

elegante Überfirstverglasungen.

Abgesehen von einer ausreichenden

Belichtung ist auch eine moderne

Dämmung unverzichtbar für

eine wohnliche Atmosphäre unter

der Schräge. Diese hält das ganze

Jahr über Hitze wie Kälte von den

Dachbewohnern fern und sorgt so

für ein ausgeglichenes, komfortables

Klima im Raum. Für eine

funktionierende Abdichtungsebene

sollte man nach Angaben der

dach.de-Experten darauf achten,

dass alle hierfür verwendeten

Werkstoffe optimal aufeinander

abgestimmt sind.

Bei der Materialauswahl helfen

dabei Systeme, die komplett aus

einer Hersteller-Hand kommen.

Sie sollten aus Klimamembranen

und darauf abgestimmten Klebeund

Dichtprodukten bestehen.

Denn nur so ist garantiert, dass

der Dachraum auch langfristig vor

Feuchteschäden geschützt bleibt.

Mit der Kombination aus modernen

Dämmstoffen und einer unbedingt

erforderlichen und ordentlich

luftdicht ausgeführten Abdichtung

lassen sich auch die Heizkosten

deutlich reduzieren.

www.dach.de

Fotos: www.dach.de (2)


Kniestock: Je höher, desto mehr Stellplatz

11


Wenn ein Dach errichtet wird,

müssen die Sparren irgendwo

aufliegen. Dies kann entweder

die oberste Geschossdecke sein

oder der so genannte Kniestock.

Von Kniestock spricht man, wenn

an den Längsseiten des Hauses,

der Traufseite, die Außenwände

über die Decke hinaus hoch gemauert

sind. Darauf liegt dann

die Dachkonstruktion auf und

wird verankert.

Die Höhe des Kniestocks ist

häufig im Bebauungsplan vorgeschrieben.

Nach Angaben der

Experten von dach.de, dem führenden

Online-Portal rund ums

Moderne Dachwohnfenster

sorgen für den optimalen

Lichteinfall und erhöhen so

den Wohnkomfort unter dem

Dach. Hereinströmendes Tageslicht

lässt die Räume heller

und geräumiger erscheinen.

Dachwohnfenster nehmen

bei der Raumplanung unter

dem Dach eine wichtige Rolle

ein. Großzügig einfallendes

Tageslicht sorgt für ein angenehmes

Wohlfühl-Ambiente.

Kein Wunder, setzen Sonnenstrahlen

doch bekanntlich jede

Menge Glückshormone frei.

Lichtdurchflutete Räume wirken

dabei nicht nur freundlich

und einladend, sondern auch

größer und geräumiger, wie die

Thema Dach, ist ein möglichst

hoher Kniestock ideal für eine

Nutzung des Dachraums als

Wohnraum. Je höher der Kniestock

ist, umso größer ist der

Raumgewinn.

In der Praxis liegt die Kniestock-

Höhe in vielen Neubaugebieten

zwischen 40 und 80 Zentimetern

bei einer Dachneigung von 45

Grad. Je höher jedoch der Kniestock

ist, desto mehr Stellfläche

unter dem Dach sowie begehbare

Wohnfläche entsteht.

Trifft die Dachschräge allerdings

direkt auf die Obergeschossdecke

oder ist der Kniestock niedriger

als 40 Zentimeter, kann auch

eine zusätzliche Wand zur Dachseite

hin eingezogen werden.

Dadurch entsteht eine zweckmäßige

senkrechte Stellwand – unter

Umständen sogar mit einem

integrierten Stauraum, der über

eine Seitentür erreichbar ist. Eine

sehr gute Form der Nutzung sind

Dachwohnfenster. Sie lassen

sich nicht nur bei durchgehender

Dachschräge, sondern auch

im Kniestock mit senkrechten

Untenelementen einbauen. Sie

erhalten die ideale Kombination

von frischer Luft und viel Licht,

da mit Dachfenster mehr Licht in

Gute-Laune-Faktor Tageslicht

Experten von dach.de betonen.

Für die optimale Lichtausbeute

gibt es sogar eine DIN Norm. Nach

DIN 5034 sollte die Breite der gesamten

Lichtfläche 55 Prozent der

Raumbreite betragen. Nehmen die

Dachwohnfenster also in ihrer Gesamtbreite

mehr als die Hälfte der

Wohnraumbreite ein, ist in jedem

Fall für ausreichend Lichteinfall

gesorgt. Wie man diese dann anordnet,

bleibt den gestalterischen

Wünschen überlassen – ob übereinander,

nebeneinander oder als

großzügige Kassetten, durch die

das Licht nur so hereinströmt.

Dank moderner Dachwohnfenster

gelangt jedoch nicht nur ausreichend

Tageslicht in die Räume,

sondern stellt sich automatisch

auch ein angenehmes Wohlfühlklima

unter dem Dach ein. Denn

Elektro-Dachwohnfenster von

VELUX ermöglichen z.B. selbst

bei Regenwetter regelmäßiges

Lüften. Der integrierte Regensensor

schließt das geöffnete Fenster

bei Bedarf automatisch.

Besonders viel Lichteinfall versprechen

auch elegante Überfirstverglasungen.

Bei dieser Variante

treffen Fenster auf beiden Dachseiten

des Giebels aufeinander

und ermöglichen so maximale

Lichtausbeute sowie beeindruckende

Ausblicke gen Himmel.

Überfirstverglasungen sind dabei

– genau wie moderne Dachwohnfenster

auch – ein unverzichtbares

Designelement, um den Dach-

den Wohnraum gelangt, als bei

gleich großen Senkrechtfenstern.

Durch gute Lüftungsmöglichkeiten

tragen sie zu einem optimalen

Innenklima bei.

Eine weitere Möglichkeit bei

niedrigem oder gar keinem Kniestock,

ist der Einbau von Gauben.

Sie sorgen für eine Vergrößerung

der Wohnfläche und sind

auch für kleine Räume geeignet.

Zwar sind Gauben genehmigungspflichtig,

dafür ergibt sich

aber durch den Anbau die volle

Stehhöhe und damit ein echter

Raumgewinn unter dem Dach.

www.dach.de

raum gekonnt in Szene zu setzen.

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Bauen & Renovieren

Von der Abstellfläche

zum begehrten

Wohnraum:

Wohl kaum ein

anderer Bereich

des Hauses hat in

den vergangenen

Jahren einen so

starken Image- und

Nutzungs wandel erfahren

wie die direkt

unter dem Dach

gelegenen Räume.

Schlafen, Spielen und Kochen unter der Schräge

Galt es lange Zeit als undankbar,

die auf Grund der Dachschrägen

„schiefen“ Räume wohnlich einzurichten,

lautet heute eher die Devise:

Im unkonventionellen Zuschnitt

liegt sogar eine Chance. Frei liegende

Dachbalken und großzügige

Fenster geben den Räumen eine

ganz besondere Note. Nirgendwo

sonst fühlt man sich in einem

Haus beim Blick durchs Fenster

dem Himmel so nah.

Und auch dem früher gefürchteten

Hitzestau unter dem Dach lässt

sich mit einer entsprechenden

Verschattung ohne Weiteres der

Wind aus den Segeln nehmen.

Bliebe die Frage: Welche Nutzung

der Dachräume erweist sich als

die sinnvollste und die intelligenteste?

Die Experten von dach.de,

dem führenden Internetportal für

Bauherren rund um das Thema

Dach, haben verschiedene Varianten

unter die Lupe genommen und

dabei Vor- und Nachteile gegeneinander

abgewägt.

Idee 1: Küche unterm Dach

Am Herd kochen und dabei gleichzeitig

den Blick in die Wolken genießen?

Kein Problem: Eine Küche

unter dem Dach hat den entscheidenden

Vorteil, dass sich die „Geruchsbelästigung“

für den Rest

des Hauses in Grenzen hält. Aufsteigender

Fettgeruch zieht hier

durchs Dachfenster ins Freie ab.

Da warme Luft aufsteigt, kommt

es bei Küchen in tieferen Geschossen

schon mal vor, dass sich die

Schwaden ihren Weg in höhere

Etagen suchen. Das ist vor allem

dann unangenehm, wenn beim

Kochen mal etwas anbrennt. Und

wer kann von sich behaupten, das

sei ihm noch nie passiert?

Andererseits sind durch die Dachschrägen

natürlich planerische

Grenzen gesetzt. Aus Platzgründen

können Herd, Kühlschrank

und Co. vor allem an den Innenwänden

problemlos platziert werden,

wo die Raumhöhe den in der

Küche notwendigen Bewegungsspielraum

gibt. Bei der Platzierung

von Arbeitsflächen unter Dachfenstern

sollte auf die bequeme

Obenbedienung bei den Fenstern

geachtet werden.

Idee 2: Lesezimmer unterm Dach

Mit großen Dachfenstern lassen

sich Dachräume perfekt in

ein besonders schön und stark

lichtdurchflutetes Plätzchen verwandeln.

Deswegen bietet es sich

auch an, entweder eine Ecke oder

gar ein ganzes Zimmer zum Leseraum

zu machen. Hier bekommt

der Bücherfreund auch noch in

der Dämmerzeit genügend natürliches

Licht geliefert, um unbehelligt

schmökern zu können. Wenn

in tiefer gelegenen Räumen bereits

die Lampe angeknipst werden

muss, reicht die Kraft der Sonne

hier noch aus.

Wer noch einen Schritt weiter gehen

will, kann sich sogar seine

private Bibliothek hier oben einrichten.

Besonders gut machen

sich in die Dachschrägen eingepasste

Buchregale, die den besonderen

Zuschnitt des Raumes

noch einmal betonen. Mit etwas

handwerklichem Geschick lassen

sich diese in Eigenregie bauen und

passgenau anbringen. Aber auch

im Handel gibt es speziell zugeschnittene

Regale, die für jeden

Bedarf eine Lösung bieten.

Idee 3: Spielzimmer unterm Dach

Auch für den Nachwuchs kann ein

Raum unter dem Dach das reinste

Paradies sein. Kindern macht

die durch die Dachschrägen etwas

eingeschränkte Bewegungsfreiheit

noch weniger aus als Erwachsenen:

Mit ihrer geringen Körpergröße

können sie auch dort noch

toben und spielen, wo sich Papa

und Mama bereits den Kopf anstoßen.

Ein weiterer Vorteil dieser Belegung:

Unter dem Dach ist das

Spielzimmer etwas „ab vom

Schuss“. Das heißt, wenn das

Spielzeug sich mal wieder kreuz

und quer über den Raum verteilt,

fällt das Besuchern oder der genervten

Mutter hier nicht so ins

Auge, wie wenn das Spielzimmer

im Erdgeschoss liegt. Andererseits

sollte berücksichtigt werden, dass

es in einem Spielzimmer gerne mal

ein bisschen lauter und wilder zugeht.

Wenn die Kinder durchs Zimmer

toben oder Trampolinhüpfen

spielen, kann es in den darunter

liegenden Räumen zu hören sein.

Jeder dieser Lösungen hat ihren

Charme. Im Idealfall sollte man

sich bereits vor dem Bau eines

Hauses Gedanken über die Nutzung

der Dachräume machen.

Häufig genutzte Räume sollten

von Anfang an mit ausreichend

großen Fensterflächen versehen

werden, das Schlafzimmer unter

dem Dach kommt dagegen im

Zweifelsfall auch mit einem kleinen

Fenster aus, wer dagegen

unterm Sternenhimmel schlafen

möchte, sollte auch hier eine

großzügigere Dachfensterlösung

einplanen. Aber auch wer erst

später auf die Idee kommt, seinen

Dachraum effektiv zu nutzen, hat

noch die Chance, sich ein kleines

Paradies zu schaffen, das dem

Himmel ganz nah ist.

www.dach.de

Fotos: www.dach.de (2)


Hitzefrei dank Dachdämmung

Mit einer effektiven Dachdämmung ist unangenehmer Hitzestau im Dachgeschoss selbst

an heißen Sommertagen kein Thema, erklären die Experten von dach.de.

13


Im Sommer kann es unter der

Schräge mitunter ganz schön

heiß werden: Ist das Dach unzureichend

gedämmt, treffen die

Sonnenstrahlen völlig ungefiltert

auf die Dachhaut. Schatten spenden

höchstens noch umstehende

Bäume. Auf der Dachoberfläche

entstehen so nicht selten Temperaturen

von bis zu 90 Grad Celsius.

Zwar hält die Dacheindeckung

noch den größten Teil der Hitze

zurück, dennoch reicht der durchdringende

Rest aus, um nicht nur

das Dachgeschoss, sondern auch

die darunter liegenden Räume

kräftig aufzuheizen. Mit der richtigen

Dämmung herrscht dagegen

das ganze Jahr über ein angenehmes

Klima unter dem Dach, so

die Experten.

Einen kühlen Kopf bewahren!

Ob Sommer oder Winter – eine effektive

Dachdämmung trägt nicht

nur ganzjährig zu einem besseren

Raumklima bei, sondern hilft

auch beim Energiesparen. Nach

Angaben der dach.de-Experten

gilt dabei die Devise: Was gut

gegen Kälte hilft, schützt auch

vor Hitze. So besitzen Dämmstoffe

aus Glaswolle, Steinwolle

und Ultimate eine hervorragende

Dämmwirkung auch im Sommer.

Der Wärmestrom durch das Dach

hindurch in den Innenraum ist bei

aktuellen Dämmdicken nur noch

so gering, dass es zu keiner kritischen

Aufheizung der Innentemperaturen

im Tagesverlauf mehr

kommen kann. Hier ist zu beachten,

dass Faktoren wie eine Begrenzung

bzw. Verschattung der

Fensterflächen und die nächtliche

Lüftung einen um ein Vielfaches

größeren Effekt auf den sommerlichen

Wärmeschutz haben.

Die Wärmespeicherfähigkeit innenliegender

Bauteilschichten

trägt ebenso zur Erhaltung eines

komfortablen Temperaturniveaus

bei. Außenliegende wärmespeicherfähige

Schichten und die

Wärmekapazität der Dämmschicht

selber sind für den Hitzeschutz

nicht zu berücksichtigen.

Anpassungsfähige und komprimiert

verpackte Glaswolle-

Klemmfilze sind für die Aufgabe

des sommerlichen Wärmeschutzes

ideal, denn sie sind leicht zu

verarbeiten und in praxisrelevanten

Dicken erhältlich.

Auch Lagerung, Transport und

Handhabung auf der Baustelle

werden durch die schlanken

Rollen erleichtert. Weitere Vorteile:

Glaswolle lässt sich einfach,

schnell und verschnittfrei zwischen

die Dachsparren klemmen

– wie es heute beim Neubau bzw.

beim nachträglichen Ausbau üblich

ist – und erfüllt selbst höchste

Anforderungen an den Brandschutz.

Auch der Schallschutz

profitiert davon (mehr dazu auf

Seite 26/27).

Energieeinsparung inklusive

Als Richtgröße für die wärmende

Hülle empfehlen die dach.de-Experten

einen U-Wert unter 0,22.

Je niedriger der U-Wert, umso

besser der Wärmeschutz – und

somit auch die damit verbundene

Energieeinsparung! Um zu verhindern,

dass dabei heiße Luft durch

offene Fugen oder Ritzen in die

Dachkonstruktion gelangt, sollte

jedoch zusätzlich unbedingt eine

Dampfbremsfolie oder besser eine

feuchtevariable Klimamembran

angebracht werden.

Diese gewährleistet mit den passenden

Klebe- und Dichtprodukten

die erforderliche absolute Luftdichtheit

und Feuchteschutz. Somit

kann auch kein Wasserdampf

mehr in das gedämmte Dach eindringen

und dieses gegebenenfalls

durch Schimmel schädigen.

www.dach.de

Effektive Dachdämmung trägt zu einem besseren Raumklima bei.


Aus den Unternehmen

Netzwerk AltbauSanierung hilft beim Energie sparen

„Energie-Sparen wie die Schotten“

– unter diesem Motto drehte

sich am 21. Juni auf dem Kleinen

Markt in Xanten alles um

die energetische Sanierung von

Wohngebäuden. Das seit Jahren

in der Stadt am Niederrhein ansässige,

auf die Thematik spezialisierte

Unternehmen NAS Netzwerk

AltbauSanierung hatte dort

zur Veranstaltung Haus & Energie

2009 eingeladen. Dort konnten

sich Hausbesitzer vor Ort anschaulich

darstellen lassen, welche

Einsparungsmöglichkeiten

ihr Haus bietet und sich darüber

informieren, ob und wie welche

Maßnahmen gefördert oder

finanziert werden können.

Fünfzehn Firmen boten umfassende

Informationen und stellten

auf dem Kleinen Markt ihre

Technik aus, von der Dämmung

bis zur Heiztechnik – hier waren

Brennwerttechnik, Pelletanlagen

und Wärmepumpen ebenso vertreten

wie Blockheizkraftwerke

und Photovoltaik anlagen. Als

Höhepunkt wurde vom Solinger

Aussteller Wärmewerk GmbH

sogar ein förderfähiger 8,3 kW-

Pelletofen und eine Solarthermie-

Anlage verlost.

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Die breite Themenpalette der

Veranstaltung ließ keine Fragen

offen: Methoden zur Mauerwerkstrockenlegung

und nachträglichen

Fassaden- und Dachdämmung

wurden ebenso vorgestellt wie

Möglichkeiten zum Komplettaustausch

oder zur Neuverglasung

von Fenstern. Ebenfalls im Mittelpunkt:

Aktuelle Heiz- und Energietechnik.

Schließlich stellt der

Austausch der Heizungsanlage neben

der Optimierung der Gebäudedämmung

den entscheidenden

Schritt zur Einsparung von Energie

und damit auch von Kosten dar.

Das Angebot reichte von der Wärmepumpe

über Pelletheizungen

bis zu Photovoltaikanlagen.

Zu allen Fragen rund um die

Gebäudesanierung, von der

Thermographie und BAFA-zertifizierten

Energieberatung bis zur

umfassenden Sanierungsberatung,

steht Ihnen das Netzwerk

AltbauSanierung als Ansprechpartner

zur Verfügung:

NAS Netzwerk AltbauSanierung

Scharnstraße 5, 46509 Xanten,

Tel. 02801/985348

Wertbeständig überdachen

(epr) Temperaturen um die 20

Grad Celsius, im Garten grillen...

Mit anderen Worten: Der

Sommer begrüßt uns in all seiner

Pracht! Wer das gute Wetter

dazu nutzen möchte, die Terrasse

neu zu überdachen, sollte

bei dem Material auf Wertbeständigkeit

und Optik achten.

Profil- und Hohlkammerplatten

aus dem Hause Gutta sind optimal

für die neue Bedachung.

Das geringe Gewicht ermöglicht

eine problemlose Bearbeitung.

Die guttagliss dual Hohlkammerplatten

aus Polycarbonat

sind unverwüstlich, haben gute

Isoliereigenschaften und halten

jeglichem Wettereinfluss stand.

Optik und Haltbarkeit vereinen

auch die guttagliss acryl sz Profil-

und Stegdoppelplatten aus

stabilem Acrylglas.

www.gutta.de

Dunkle Holzdecke ade

(epr) Was vor 20 Jahren modern

war, muss es heute nicht

mehr sein – ein gutes Beispiel

sind Holzdecken. Sie sind oft

so nachgedunkelt, dass sie weder

schön aussehen noch zum

Stil des jetzigen Lebens passen.

Eine attraktive Alternative zu

Holz-, Gips- oder Kassettendecken

ist die Spanndecke von Ciling,

die die alte Decke komplett

kaschiert. Dieses maßkonfektionierte

„Decke-unter-Decke-

System“ ist innerhalb weniger

Stunden montiert. Abgesehen

vom Bohrstaub entsteht bei der

Montage kein Schmutz, so dass

die Räume im Handumdrehen

wieder wohnfertig sind. Das

„SWISSMADE“ Qualitätsprodukt

gibt es in vielen Farben –

passend zu jedem Geschmack

und Einrichtungsstil.

www.ciling.com

Fotos:NAS (1), Gutta (1), Ciling (1) - beide über easy-PR.de, Flammenspiel (3)


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Faszination

Feuer

Feuer hat die Menschen schon

immer fasziniert. Viele entdecken

derzeit die wohlige Atmosphäre

einer Feuerstelle neu. An einem

warmen Kamin sitzen, entspannt

in die Flammen schauen und es

sich gut gehen lassen – das ist

der Lebensstil, der heute Luxus

mit Funktionalität verbindet.

Peter Rausch,

Geschäftsführer

von Flammenspiel

in

Essen-Kettwig,

weiß um

die Faszination

des Feuers

– und auch,

dass ein heutiger Kamin oder Kaminofen

nicht mehr viel gemein

hat mit den Feuerstellen, die man

aus früheren Zeiten kennt.

„Früher verursachte ein Kamin

viel Ruß, man musste auf etwaigen

Funkenflug achten und verbrauchte

Unmengen an Holz“,

erläutert der Fachmann. Heute

legt man dagegen neben der Atmosphäre

und Individualität des

Kamins auch verstärkt Wert auf

Energiebilanz, Umweltaspekte

und Unabhängigkeit. Kamine

sind heute in der Regel mit einer

Scheibe versehen, die bei Bedarf

geschlossen werden kann. „Das

ist sicher und lässt Holz mit hoher

Effizienz verbrennen“, weiß

Peter Rausch. Selbiges gilt auch

für Kaminöfen.

Bei den heutigen Systemen bleiben

kaum Brennrückstände zurück,

und auch der CO2-Ausstoß

ist nicht höher, als wenn Holz im

Wald verrottet. Damit bringt ein

Kaminofen nicht nur ökologische,

sondern auch schadstoffarme

Wärme ins Haus.

Apropos Wärme – auch die Bilanz

kann sich sehen lassen. Ein

Kaminofen ist heute in der Lage,

einen großen Raum komplett zu

beheizen und das sehr preisgünstig.

Modern angelegte Kamine,

mit Luftdurchlässen in andere

Räume können sogar ein ganzes

Haus erwärmen.

Die Entscheidung für einen Kaminofen

oder Kamin ist also in jeder

Hinsicht eine gute, zumal die

Wohnräume nicht nur geheizt,

sondern durch das moderne Design

eines Ofens auch optisch

aufgewertet werden.

Peter Rausch bietet auf über 200

Quadratmetern in der Kettwiger

Altstadt rund 60 Kamin- und

Ofenmodelle an. Die individuellen

„Feuerobjekte“ für Ihr Zuhause

werden aus hochwertigem

Stahl, wärmespeicherndem

Speckstein oder handglasierter

Keramik gefertigt.

Peter Rausch berät Sie gerne und

begleitet Sie von der Beratung vor

Flammenspiel GmbH

Hauptstraße 101-105

45219 Essen-Kettwig

Tel. 02054/935493

Fax 02054/935492

info@flammenspiel.de

www.flammenspiel.de

Ort über die Planung bis zur Ausführung.

Er und sein Team sind

erst dann zufrieden, wenn Sie mit

einem guten Glas Wein vor Ihrem

Kaminfeuer sitzen und sich an

der wohligen Wärme erfreuen.

Faszination Feuer, Sie wissen

schon...


Bauen & Renovieren

Frischluft rund um die Uhr

Auch Bewohner von Altbauten können jetzt aufatmen – dank spezieller Lüftungs anlagen,

die für konstant frische und gefilterte Atemluft sorgen.

Bislang hauptsächlich bei Neubauten

im Einsatz, wird moderne

Lüftungstechnik im Zuge von

Sanierungsmaßnahmen auch immer

öfter in ältere Wohnimmobilien

eingebaut. Die Umrüstung

sorgt für kontinuierliche Frischluftzufuhr,

die Fenster bleiben

dabei geschlossen, die Energie

im Haus und der Lärm draußen,

so die Wüstenrot Bausparkasse

AG, eine Tochter der Stuttgarter

Finanzdienstleistungsgruppe

Wüstenrot & Württembergische.

Jede fünfte Altbauwohnung in

Deutschland weist Feuchteschäden

auf – von diesen Wohnungen

ist wiederum etwa die Hälfte von

Schimmelbildung betroffen. Ursache

dafür ist oftmals falsches

Lüften der Wohnräume. Die Gesundheitsgefahr,

die von Schimmelpilzbefall

ausgeht, wollen

viele Käufer oder Erben durch die

Sanierung eines älteren Hauses

vermeiden. Geeignete Bauweisen

und -stoffe in Kombination

mit einer kontrollierten Be- und

Entlüftungsanlage unterstützen

ein gesundheitsverträgliches

Wohnen nachhaltig. Ob als Lüftungsanlage

ein zentrales Gerät

im Haus installiert wird oder ob

über Einzelgeräte ausgewählte

Räume belüftet werden, dazu berät

ein Fachmann umfassend und

individuell.

Wohl dosierte Frischluft

Bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen

ist Lüften bei geschlossenen

Fenstern möglich. Die Anlage

filtert die Zuluft und dosiert sie

mechanisch und optimal über

Ventilatoren: Alle zweieinhalb

Stunden wird die Luft in den

Räumen komplett ausgetauscht.

Keine Stoßlüftung kann diesen

Wert erreichen. Und die Raumluft

in stets frischer Qualität unterscheidet

sich deutlich von der

einer Klimaanlage. Ein weiterer

Pluspunkt der Lüftungsanlage ist

die zusätzliche Komponente der

Wärmerückgewinnung. Zwischen

60 und 90 Prozent der Wärmeenergie

aus der Abluft können

durch ein durchdachtes System

gewonnen werden, so dass nur

noch das Zuheizen über eine Solaranlage

oder eine Fußbodenheizung

erforderlich wird.

Wärmetausch bringt Spareffekte

Ein zusätzliches Argument für

eine Lüftungsanlage ist die integrierte

Wärmerückgewinnung.

Durch sie lassen sich in einem

typischen Einfamilienhaus rund

350 Liter Heizöl im Jahr sparen –

und Wohnbehaglichkeit, Gesundheit

der Bewohner und die Bausubstanz

deutlich verbessern.

In der Anlage wird die noch warme

Raumluft abgesaugt und über

eine Wärmetauschereinheit geleitet.

Dort fließen in getrennten

Kammern die warme Abluft und

die – vorher von Pollen und Allergenen

gefilterte – kalte Zuluft

aneinander vorbei. Dabei gibt

die verbrauchte Luft ihre Wärmeenergie

an die frische Luft

ab. Die getrennte Kanalführung

verhindert dabei wirkungsvoll die

Übertragung von unangenehmen

Gerüchen. Über das Rohrsystem

wird der Luftstrom über Zuluftdüsen

in die einzelnen Räume

geführt. Die Investitionskosten

einer solchen Anlage betragen

rund 80 Euro pro Quadratmeter.

Versteckte Kanalführung im Boden

oder der Wand

Die Sanierung eines Altbaus

verlangt oft einschneidende Veränderungen

im Boden- und Deckenbereich.

Daher bietet es sich

an, zeitgleich die Leitungssys-

Fotos: Vaillant (1)


teme einer zentralen Lüftungsanlage

einzubauen. Die Kanäle

mit innen sehr glatter Oberfläche

zur Vermeidung von Staub- und

Schmutzablagerungen werden

je nach vorhandenem Zustand

– in Decken oder Wandverkleidungen

untergebracht. Flachkanalsysteme

in Kombination mit

speziellen Deckenabhängungen

ermöglichen auch bei geringen

Raumhöhen die Montage der Zuluftleitungen.

Aber auch die Verlegung

im Fußbodenaufbau ist realisierbar.

Stillgelegte Kaminzüge

oder vorhandene Schächte kommen

dabei dem Leitungsbau entgegen.

Integrierte Schalldämpfer

schützen vor der Übertragung

von Außenlärm und Ventilationsgeräuschen

der Anlage.

Voraussetzung für die Installation

eines kontrollierten Lüftungssystems

ist die absolute Dichtigkeit

von Fenstern und Fassade. Im

Zuge der Sanierung empfiehlt

sich deshalb eine neue Gebäudehülle

in Kombination mit modernen

Fenstern.

Lüftung pro Raum

Alternativ zur zentralen Anlage

können auch Einzelräume mechanisch

belüftet werden. Die dafür

eingesetzten Lüftungsgeräte arbeiten

wie die zentralen Anlagen mit

einem Wärmeaustauscher für die

Wärmerückgewinnung und einem

Filtersystemen für Zu- und Abluft.

In Kombination mit einem integrierten

Elektro-Wärmespeicher

stellen dezentrale Lüftungs-Heizgeräte

ein vollwertiges Heizsystem

dar. Pro Gerät sind nur zwei kleine

Mauerdurchlässe notwendig,

meist unterhalb der Fensterbrüstung.

Ein Vorteil bei der Montage

liegt darin, dass auf ein verzweigtes

Rohrsystem für Zu- und Abluft

verzichtet werden kann. Dadurch

wird die Investition entsprechend

geringer: Raumluftgeräte kosten

rund 50 Euro pro Quadratmeter.

Wüstenrot & Württembergische

Das Interview

Im Gespräch mit dem Lüftungsfachmann informiert sich ein Hausbesitzer über

die Funktionsweise einer kontrollierten Wohnungslüftung.

Hausbesitzer: Unser 1958 gebautes Haus braucht dringend eine Generalauf

frischung. Wir dachten auch an den Einbau einer automatischen Be- und

Entlüftung. Wie hoch ist der Aufwand für Einbau und Betrieb der Anlage?

Lüftungsfachmann: Die mechanische Be- und Entlüftung setzt ein absolut

dichtes Gebäude voraus. Es wird also im Zuge der Sanierung Ihres Hauses die

Fassade und wohl auch die Fenster erneuert werden müssen.

Hausbesitzer: Damit haben wir gerechnet und auch damit, dass wir die Kosten

zusätzlich zur neuen Heizung und der Gesamtrenovierung tragen müssen.

Bekommen wir dafür auch einen Gegenwert?

Lüftungsfachmann: Sicher, Sie werden den tatsächlichen Mehrwert der Anlage

spüren: frische Luft Tag und Nacht, dazu die Energieeinsparung aus dem Wärmerückgewinn

aus der Abluft, die ansonsten mit dem Fensterkippen weggelüftet

würde. Das macht gut und gerne etwa 350 Liter Heizöl pro Jahr, die Sie gar nicht

erst verheizen müssen. Außerdem werden Sie nie mehr feuchte Stellen im Haus

haben, die unliebsamen Keimherde für Schimmelpilze und Milben. Das dient zu

guter Letzt auch der Gebäudesubstanz und somit dem Werterhalt der Immobilie.

Hausbesitzer: Wo wird denn das zentrale Gerät stehen und mit welchen Folgekosten

haben wir zu rechnen?

17


Tipps von Wüstenrot zum Einbau eines

kontrollierten Be- und Entlüftungssystems

• Garantie eines dauerhaften hygienischen Grundluftwechsels

unabhängig vom Bewohnerverhalten und Wettereinflüssen

wie Wind und Temperaturunterschieden.

• Optimale Raumluftfeuchte und damit Vorbeugung vor

Feuchte- und Schimmelschäden.

• Erhöhter Einbruchschutz, denn die mechanische Wohnraumlüftung

ersetzt die Luftzufuhr über Dreh-Kippfenster.

• Lärmreduzierung von außen, da die Fenster geschlossen

bleiben können.

• Optimale Raumhygiene durch saubere, gefilterte Luft durch

Pollenfilter.

• Kühlung des Gebäudes in den Sommermonaten durch Zufuhr

angenehm kühler Nachtluft.

• Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung zwischen

erwärmter Ab- und frischer Zuluft.

Lüftungsfachmann: Bei Ihrem Haus wird der Standort der Lüftungseinheit

entweder der Dachboden sein oder der Heizungskeller. Eine genaue Prüfung der

Kanalführung wird die günstigste Lösung für Sie ergeben. Jedenfalls sind die Folgekosten

auf den Betrieb der Anlage, also auf Ventilation und Pumpe, begrenzt.

Das macht rund drei bis fünf Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr aus.

Den Filter können Sie leicht selbst reinigen oder gegebenenfalls ersetzen.

Hausbesitzer: Wie muss man sich denn die Wärmerückgewinnung vorstellen?

Die warme Altluft aus Küche und Bad ist doch oft stark geruchsbelastet. Und:

Dürfen wir später kein Fenster mehr öffnen?

Lüftungsfachmann: Die Fenster können Sie jederzeit aufmachen, um die lachende

Sonne ins Zimmer zu holen. Doch Sie werden bald merken, dass sich kaum

mehr das Bedürfnis einstellt, über die Fenster zu lüften, weil Sie permanent in

guter und frischer Raumluft sitzen. Alt- und Frischluft werden in geschlossenen

Kanalsystemen transportiert, so dass der eigentliche Wärmetausch sozusagen

„hinter verschlossenen Türen“ stattfindet, eine Vermischung der beiden Luftströme

und die Übertragung von Gerüchen also nicht erfolgen kann.

Wüstenrot & Württembergische


Serie: Heiztechnik

68 Quadratmeter Sonnenkollektoren auf

dem 45 Grad steilen Dach ermöglichen, dass

das Haus zu 100 Prozent mit Sonne und Holz

beheizt werden kann.

Auf Rekordniveau

kletternde Energiepreise,

die anhaltende

Klimadiskussion

und eine attraktive

staatliche Förderung

haben der Sonnenenergie

zum Durchbruch

verholfen.

Die Sonne schickt keine Rechnung

Bereits 1,3 Millionen Solaranlagen

auf deutschen Dächern liefern

Strom und Wärme. Die Bausparkasse

Schwäbisch Hall gibt einen

Überblick über den aktuellen

Stand der Technik.

Immer größere Anlagen, mit denen

die Sonne zum Energieversorger

Nummer eins im Haus

wird – das dürfte der künftige

Megatrend im boomenden Solarmarkt

sein. Die Entwicklung im

Neubaubereich geht nach Beobachtungen

des Bundesverbands

Solarwirtschaft (BSW) bereits

jetzt zum energieautarken Wohnen.

Ganzjahressolarhäuser hätten

das Potential, bereits in den

nächsten Jahren zum Bautrend

zu werden.

Der Schlüssel dafür liegt in der

Speichertechnologie. Da die Sonne

zu den Zeiten, in denen der

Wärmebedarf am größten ist,

am wenigsten Energie liefert,

muss die im Sommer gewonnene

Energie für die kalte Jahreszeit

gespeichert werden. Große Pufferspeicher,

meist in der Mitte des

Hauses integriert, sind die Lösung

dafür. In wirklich energieautarken

Häusern, die ausschließlich mit

Wärme aus der Sonne beheizt

werden und ihren Strom komplett

mit Photovoltaikanlagen selbst erzeugen,

kann das schon mal eine

mächtige, neun Meter hohe Säule

mit einem Fassungsvermögen von

knapp 40.000 Litern sein.

Solarspeicher ins Haus integriert

Es geht freilich auch ein paar

Nummern kleiner. Das Volumen

eines solchen Solarspeichers

XXL ist etwa das 200fache der

Speicher in den kompakten Solar-Brennwertgeräten,

die von

diversen großen Heizungsherstellern

im vergangenen Jahr neu auf

den Markt gebracht worden sind.

Diese Geräte, in die neben einem

Gas- oder Öl-Brennwertgerät auch

gleich ein Solarspeicher und die

gesamte Solartechnik integriert

sind, benötigen weniger als einen

halben Quadratmeter Stellfläche

und sind meist nicht einmal zwei

Meter hoch. Damit lässt sich eine

komplette Heizzentrale inklusive

Solarspeicher selbst in Wohnräumen

architektonisch geschickt

integrieren oder unterm Dach unterbringen.

Die neuen Schichtenladespeicher

kommen in einem Vier-Personen-

Haushalt schon mit einem Volumen

von 120 bis 200 Litern aus.

Der Einstieg ins solare Heizen wird

damit so einfach wie nie zuvor –

mit beachtlichem Ertrag: Anlagen

dieser Größenordnung können

mit etwa vier bis sechs Quadratmetern

Kollektorfläche rund 60

Prozent des Energiebedarfs für die

Warmwasserbereitung decken.

Kombianlagen im Trend

Am Solarboom der letzten Jahre

hatten Anlagen zur Trinkwassererwärmung

den größten Anteil.

Kombianlagen, die auch die Heizung

unterstützen, holen seit einiger

Zeit aber kräftig auf. Bereits

jede zweite derzeit in deutschen

Einfamilienhäusern installierte

Anlage leistet beides – Tendenz

weiter steigend. Mit etwa 15 Quadratmetern

Kollektorfläche und

einem Speichervolumen von 800

bis 1.000 Litern können solche

Anlagen in einem Einfamilienhaus

etwa ein Fünftel des gesamten

Wärmebedarfs decken.

Insgesamt hat sich die Zahl der

Solarwärmeanlagen seit 2002

verdoppelt, im letzten Jahr hat

sie gar die Millionengrenze überschritten.

Schon jedes zehnte Einfamilienhaus

hat eine Solaranlage

auf dem Dach. Einer aktuellen

Umfrage zufolge planen 800.000

Hausbesitzer, ihr Eigenheim in

den nächsten zwei Jahren entsprechend

nachzurüsten.

Staatliche Förderung garantiert

Begünstigt wird der Trend zur

Sonnenenergie nicht zuletzt dadurch,

dass der Staat dem Um-

Fotos: Schwäbisch Hall/ Lorenz Behälterbau (1); Grafik: Schwäbisch Hall/ Lorenz Behälterbau (1)


19


weltbewusstsein von Bauherren

und Hausbesitzern mit Fördemitteln

kräftig auf die Sprünge hilft.

Für Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung

gibt es pro Quadratmeter

Kollektorfläche einen Zuschuss

von 60 Euro (insgesamt

mindestens 412,50 Euro), für

Kombianlagen sogar 105 Euro

pro Quadratmeter.

Wer eine alte Gas- oder Ölheizung

gegen ein solar unterstütztes

Brennwertgerät austauscht,

erhält zusätzlich 750 Euro. Zuständig

für die Förderung ist das

Bundesamt für Wirtschaft und

Ausfuhrkontrolle, wo man auch

zusätzliche Auskünfte bekommt

(Tel. 06196/90 86 25, www.

bafa.de

Noch rasanter ist das Wachstum

im Bereich Solarstrom: 2006

wurde in Deutschland mehr als

zehnmal so viel produziert wie

im Jahr 2002. Rund die Hälfte

der 300.000 Photovoltaikanlagen

hierzulande sind auf den

Dächern privater Ein- und Zweifamilienhäuser

installiert. Neben

der Halbierung der Kosten in den

letzten zehn Jahren ist es vor allem

das Erneuerbare-Energien-

Gesetz, das die Investition in

eine Photovoltaikanlage für viele

Hausbesitzer zu einer nicht nur

ökologisch, sondern auch ökonomisch

lohnenden Angelegenheit

macht. Das Gesetz verpflichtet

die Versorger, Strom aus Photovoltaikanlagen

ins Netz einzuspeisen.

Die Vergütung ist für

20 Jahre garantiert und beträgt

für eine 2008 in Betrieb gehende

Anlage 46,75 Cent pro Kilowattstunde

(kWh).

Optimale Nutzung,

maximaler Ertrag

Da der Solarstrom ins öffentliche

Netz eingespeist wird, braucht

man sich bei der Planung nicht

am eigenen Bedarf zu orientieren.

Es ist vielmehr sinnvoll,

die vorhandene Fläche optimal

zu nutzen und einen möglichst

hohen Ertrag zu erzielen. Grobe

Faustformel: Mit zehn Quadratmetern

Modulfläche (Kosten: ca.

5.000 Euro) kann man rund 950

kWh Strom pro Jahr produzieren.

Weitere Vorteile: Bei dachintegrierten

Anlagen spart man die

Kosten für die normale Dacheindeckung,

und architektonisch

sind Photovoltaikmodule durchaus

attraktive Gestaltungselemente.

Neben der bewährten Siliziumtechnik

kommen verstärkt

Module mit Dünnschichtzellen

auf den Markt. Damit eröffnen

sich neue Anwendungsmöglichkeiten,

etwa die Integration von

Solarmodulen in Hausfassaden.

Der Trend zur Solarenergie wird

also anhalten. Denn immer mehr

Bauherren und Hausbesitzer erkennen

die sonnige Perspektive:

Die Sonne schickt später keine

Rechnung.

Schwäbisch Hall

info@grotepass.shknet.de | www.buso-grotepass.de

Rund um den 6,2 Meter hohen Pufferspeicher, der sich vom Keller

bis zum Obergeschoss erstreckt, ist das Treppenhaus angelegt. Der

Speicher sammelt im Sommer die Energie für die kalte Jahreszeit.


Serie: Heiztechnik

Solarkollektoren

schmücken immer

mehr Dächer von

Alt- und Neubauten.

Sie nutzen die

Sonnenenergie

zur Erwärmung des

Brauchwassers oder

zusätzlich zur

Unterstützung

der Heizung.

Aufstellmöglichkeiten: Solarwärme passt auf jedes Haus

Neben der klassischen Installation

auf dem Dach gibt es noch

viele Möglichkeiten. Mit den folgenden

Tipps zeigt die Initiative

Solarwärme Plus, wie Bauherren

und Renovierer mit Phantasie

und Kreativität zu ganz individuellen

Solar-Lösungen kommen

können.

Nahezu alle Neu- und Altbauten

sind baulich für die Anbringung

einer Solarwärmeanlage geeignet.

Dabei sollten einige wenige Grundregeln

berücksichtigt werden: Die

besten Solarerträge lassen sich

bei einer Kollektorneigung von

35 bis 50 Grad und einer Süd-,

Südwest- oder Südostausrichtung

erzielen. Dachflächen, auf die zum

Beispiel durch Bäume oft Schatten

fällt, sind ungeeignet. Werden

diese Vorgaben beherzigt, dann

gibt es zahlreiche Standorte für

die Kollektoren. Nahe liegend ist

zunächst der Blick auf das Dach

des Hauses: Steht hier eine ausreichend

große Fläche zur Verfügung?

Auch eine Gaube selbst

kann mit Kollektoren belegt sein.

Überall können Dachkollektoren

auf der bestehenden Eindeckung

montiert (Aufdach-Montage) oder

in die Eindeckung integriert werden

(Indach-Montage).

Informationen zu Solarwärmeanlagen bietet die Initiative Solarwärme Plus

unter der Hotline 0 18 02/00 08 70 (6 Cent pro Gespräch) oder unter www.solarwaerme-plus.info

an. Auch Adressen von Fachhandwerkern können über diese

Serviceangebote der Initiative Solarwärme Plus recherchiert werden.

Die Initiative Solarwärme Plus ist eine Informationskampagne der Deutschen

Energie-Agentur GmbH (dena) mit Unterstützung des Bundesministeriums für

Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, des Bundesindustrieverbandes

Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, der E.ON Ruhrgas AG, der VNG

– Verbundnetz Gas AG und des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima/Gebäude-

und Energietechnik Deutschland (ZVSHK/GED).

Strom oder Wärme mit Solar? Fotovoltaik vs. Solarthermie

Etwa jeder fünfte Hauseigentümer hat großes

oder sehr großes Interesse an der Solarthermie,

so das Ergebnis einer Verbraucherstudie

der Initiative Solarwärme Plus. Doch viele

Eigenheimbesitzer kennen den Unterschied

zwischen Solarwärme und Solarstrom, Fotovoltaik

genannt, nicht genau.

Eine Fotovoltaik-Anlage wandelt die Sonnenstrahlen

in elektrische Energie um. Die­

se wird in der Regel gegen eine Vergütung in

das öffentliche Stromnetz eingespeist. Eine

solarthermische Anlage hingegen gewinnt

aus der einfallenden Sonnenstrahlung Wärmeenergie,

die direkt im Haus zur Warmwasserbereitung

genutzt wird.

Besitzer einer Solarwärmeanlage reduzieren

so ihre Heizenergiekosten und werden unabhängiger

von der Energiepreisentwicklung.

Selbst bei schlechtem Wetter liefert die Anlage

Energie für warmes Wasser. Zusätzlich

ist eine Unterstützung der Raumheizung

möglich.

Solarwärmeanlagen mitsamt den Kollektoren

unterscheiden sich auch optisch von

Fotovoltaik-Anlagen. „Ob eine Anlage Solarstrom

oder Wärme erzeugt, kann man ganz

einfach feststellen“, klärt Experte Thomas

Flachdächer eignen sich ebenfalls

hervorragend als Kollektorstandort.

Hier erhält man durch

eine Aufständerung die optimale

Kollektorneigung. Gleiches gilt für

Garagendächer. Carports, Wintergärten

und andere Anbauten können

so zur Gewinnung von Sonnenenergie

genutzt werden. Dabei

sollte die Statik beachtet werden.

Besonderen Charme haben solare

Vordächer: Über Terrasse

oder Balkon montiert, nutzen die

Kollektoren die Sonne und spenden

gleichzeitig Schatten. Solche

Solar-Vordächer sind auch eine

Lösung für die Giebelseite eines

Hauses, wenn diese die nach Süden

gerichtete Sonnenseite des

Gebäudes ist. Und auch an der

Fassade können Kollektoren installiert

werden. Hier verwendet

man in der Regel sogenannte Vakuumröhrenkollektoren,

die leistungsstärker

sind als Flachkollektoren.

Für alle Lösungen gibt es

es passende Montagesysteme und

Installationstechniken.

Initiative Solarwärme Plus

Drinkuth von der Initiative Solarwärme Plus

auf. „Solarmodule für die Stromerzeugung

sind flacher als Kollektoren für die Wärmegewinnung.

Zudem sind die kleinen Solarzellen

der Fotovoltaik-Anlage deutlich erkennbar,

während Solarwärme-Kollektoren entweder

eine einheitlich dunkle Oberfläche haben

oder aus einzelnen Glasröhren bestehen.“

Initiative Solarwärme Plus

Fotos: www.Lightsar.de - fotolia.com (1); Grafik: Initiative Solarwärme Plus (1)


So funktioniert ein Sonnenkollektor

21


Solarwärmeanlagen liefern Sonnenenergie

für die Wassererwärmung

und Raumheizung – und

das nicht nur bei Sonnenschein.

Denn: Die meist auf Dächern

montierten Solarkollektoren sind

nicht auf direkte Sonneneinstrahlung

angewiesen. Sie gewinnen

Wärme auch aus „diffusen“ Sonnenstrahlen,

die durch einen bewölkten

Himmel dringen. Die Initiative

Solarwärme Plus erklärt,

wie Solarkollektoren auch an

grauen Tagen für warmes Wasser

sorgen.

Direkt unter der Glasabdeckung

des Solarkollektors liegt das

Herzstück: der „Absorber“. Dieses

dünne Blech wird durch die

eintreffende Sonnenstrahlung

erwärmt. Dank seiner speziell

beschichteten Oberfläche genügt

schon die diffuse Sonnenstrahlung

wolkiger Tage, um den Absorber

stark zu erhitzen. Denn die

Strahlungsstärke der Sonne bei

leichter Bewölkung liegt im Vergleich

zu wolkenlosem Himmel

immer noch bei gut 60 Prozent.

Im Jahresdurchschnitt macht die

diffuse Strahlung 50 bis 60 Prozent

der gesamten Sonnenstrahlung

aus.

Die gewonnene Wärme überträgt

der Absorber an dünne Kupferrohre

an seiner Unterseite, durch

die eine Flüssigkeit strömt. Diese

Flüssigkeit – der so genannte

Wärmeträger – transportiert die

Wärme aus dem Kollektor heraus

zu einem Warmwasserspeicher,

wo sie über einen Wärmetauscher

an das Wasser abgegeben

wird. Hier steht nun solar erwärmtes

Wasser zur Verfügung,

das direkt zum Duschen oder

auch für die Heizung genutzt

werden kann.

Die Hersteller bieten zwei verschiedene

Arten von Solarkollektoren

an: In den einfachen, großflächigen

Flachkollektoren liegt

ein großer, einteiliger Absorber in

einem wärmegdämmten Gehäuse.

Etwas aufwändiger sind so

genannte Vakuumröhrenkollektoren:

Sie bestehen aus einzelnen

Glasröhren, in denen die Absorber

in langen Streifen in einem

Vakuum liegen. Das Vakuum in

den Röhren sorgt für eine noch

bessere Wärmedämmung und

somit für eine höhere Leistung.

Daher werden Vakuumröhrenkol-

Bewölkter Himmel? Kein Problem... Solarkollektoren sind nicht

auf direkte Sonneneinstrahlung angewiesen.

lektoren oft bei Anlagen verwendet,

die nicht nur das Wasser erwärmen,

sondern zusätzlich die

Heizung unterstützen.

Initiative Solarwärme Plus

2008: Rekordjahr für Solarthermie

2008 war ein Rekordjahr für solarthermische

Anlagen in Deutschland, wie der

Bundesindustrieverband Deutschland

Haus-, Energie- und Umwelttechnik

(BDH) und der Bundesverband für Solarwirtschaft

(BSW-Solar) vermelden.

„Mit 2,1 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche,

das entspricht 210.000

Anlagen, lagen wir im Jahr 2008 um 120

Prozent über dem Jahr 2007 und immerhin

noch 40 Prozent über dem bisherigen

Rekordjahr 2006“, so Andreas Lücke,

Hauptgeschäftsführer des BDH. „Über

ein Drittel aller neu installierten Heizungen

wurde im Jahr 2008 mit Solarthermie

kombiniert. Auch das ist absoluter Rekord

und entspricht einer Verdoppelung gegenüber

2005.“

on mit dem Austausch eines alten Kessels

gegen moderne Brennwerttechnik mit ca.

1.800 Euro bzw. rund 13 bis 15 Prozent

der Investitionssumme. Auch sehen die

Verbände das in 2008 hohe Preisniveau

für Erdgas und Heizöl als einen weiteren

Auslöser des Solarthermie-Booms.

„Die Doppelstrategie aus Effizienzsteigerung

durch moderne Heiztechnik in

Kombination mit erneuerbaren Energien

über Solarthermie ging im Jahr 2008 voll

auf. Wir sehen eine gute Chance, dass

sich das hohe Niveau im Jahre 2009

halten lässt“, so Andreas Lücke. Der

Bundesindustrieverband Deutschland

Haus-, Energie- und Umwelttechnik sieht

den Grund hierfür in den konstanten

positiven Förderungen der Solarthermie

durch den Bund. Auch werden mittelfristig

wieder hohe Energiepreise erwartet.

BDH

Weiter verstärkt hat sich der Trend zu

anspruchsvollen Anlagen: In rund 60

Prozent der Investitionsfälle wird die

Solaranlage auch zur Heizungsunterstützung

eingesetzt. Der BDH sieht hier als

Erfolgsfaktor die von BDH und BSW-Solar

mitinitiierte Kombiförderung im Marktanreizprogramm,

MAP.

Hiernach fördert der Bund Anlagen zur solaren

Heizungsunterstützung in Kombinati­


Wohnen & Einrichten

Schwäbisch Hall zusammengestellt.

Grundsätzlich wirkt ein Sonnenschutz

außen am besten, da die

Wärme auf diese Weise gar nicht

erst ins Haus kommt. Auch Sonnenschutzglas

oder ein weiter

Dachüberstand können die direkte

Einstrahlung wirksam reduzieren.

Wer baut, sollte deshalb bereits

bei der Planung gemeinsam mit

dem Architekten über entsprechende

Maßnahmen nachdenken.

Innen-Lösungen schützen schlechter,

lassen sich dafür aber nachträglich

leichter anbringen. Die

Energieeinsparverordnung (EnEV)

fordert für Neubauten mit mehr

als 30 Prozent Fensterfläche einen

Nachweis des sommerlichen

Sonnenschutzes. Wie viel und

welcher Sonnenschutz sinnvoll ist,

hängt jedoch auch von der Lage

der Räume ab.

Wirksame Außen-Beschattung:

Jalousie und Rollladen

Angenehmer Schatten –

drinnen und draußen

Markise, Jalousie, Klimaanlage:

Kühle Lösungen für heiße Tage

Es gibt Dinge, von denen man entweder zu wenig hat – oder

zu viel: So ein Beispiel ist die Sonne. In der dunklen Jahreszeit

lechzt man nach jedem Strahl. Wenn sich jedoch die Räume unter

der kräftigen Sommersonne aufheizen, stöhnt man nur noch.

Sonnenschein wärmt die Haut und

das Gemüt, sorgt für gute Laune

und die begehrte Bräune. Was

allgemein als Synonym für Wohlbefinden

gilt, kann aber leicht zu

viel des Guten sein. Besonders im

Sommer sucht der Mensch nicht

nur unter freiem Himmel Schutz

vor direkter Sonnenstrahlung.

Auch zu Hause bedarf es dann

geeigneter Vorrichtungen, um die

Sommerhitze auszusperren, für

ein angenehmes Raumklima zu

sorgen und das Ausbleichen von

Sofabezügen und Teppichen zu

verhindern. Welche Lösungen für

heiße Tage für Hausbesitzer in Frage

kommen, hat die Bausparkasse

Hinterlüftete Jalousien und Stoffe

mit einer Transparenz von weniger

als 20 Prozent haben die beste

Wirkung der außen angebrachten

Vorrichtungen. Die wetterfeste Außenform

der Jalousie heißt Raffstore,

die Lamellen sind dabei meist

aus Aluminium. Ihre Stellung lässt

sich individuell so verändern, dass

bei Bedarf zwar der direkte Sonneneinfall

unterbrochen wird, aber

durch Reflexion trotzdem viel Helligkeit

ins Zimmer gelangt. Und je

nach Lamellenposition kann man

nach draußen sehen, während

man umgekehrt von draußen keinen

Einblick ins Innere des Raums

hat. Raffstores können von Hand

oder elektronisch bewegt werden.

Übernimmt ein Bus-System die

Steuerung, stellt es den Lamellenwinkel

je nach Tages- und Jahreszeit

optimal ein. Auch ein geschlossener

Klapp- oder Rollladen

schützt gut vor Hitze, die Helligkeit

allerdings kann man nur begrenzt

regulieren. Zusatznutzen mancher

Rollladen-Modelle: Ein Insektenschutzrollo

hält Fliegen und Mücken

auch dann außen vor, wenn

der Rollladen selbst hochgezogen

ist. Nachteil aller Außenlösungen:

Sie sind Wind und Regen ausgesetzt,

müssen also entsprechend

sicher befestigt und robust sein.

Sonderlösungen sind Jalousien

Fotos: Schwäbisch Hall (1), Kadeco (1)


23


oder Rollos im Scheibenzwischenraum

von Mehrfach-Isolierglas.

Sie werden elektrisch betrieben,

sind komplett geschützt, bleiben

sauber, brauchen weder Wartung

noch zusätzlichen Raum vor oder

hinter der Scheibe und sind ähnlich

wirkungsvoll wie die Außenbeschattung.

Sonnenschutz von innen:

Rollos, Faltstore, Lamellen

Innen angebrachten Sonnenschutz

kann man dank einer

breiten Material-, Muster- und

ren gefältelte Bahnen beim Öffnen

wie eine Ziehharmonika auseinander

gezogen werden, sowie Innenjalousien,

die in verschiedenen

Materialien – von Aluminium bis

Birkenholz – angeboten werden.

derum den Energieverbrauch in

die Höhe treibt.

Mobile Kompaktgeräte, die beide

Funktionen in einem Gehäuse

bündeln, arbeiten lauter,

Markisen: Effektiv

in vielen Variationen

Markisen, die oben und seitlich

hinterlüftet sind, verhindern das

Aufheizen von Räumen so gut wie

Raffstore oder Rollladen. Voraussetzung:

Die Fensterscheibe wird

nicht direkt besonnt. Markisen

gibt es in vielen verschiedenen

Varianten. Praktisch sind Gelenkarm-Markisen,

die auch großen

Terrassen Schatten spenden und

ihre Halterungsarme beim Einfahren

platzsparend zusammenlegen.

Die Senkrecht-Markise gleitet direkt

vorm Fenster wie ein Rollo

in Führungsschienen herunter.

Bei der Fallarm-Markise führen

Ausstellarme links und rechts am

Fenster die Stoffbahn von oben

schräg nach außen. Die Markisolette

hat sowohl Führungsschienen

als auch Ausstellarme und

verbindet senkrechten mit schrägem

Sonnenschutz.

Windböen, Wolkenbrüche oder

auch nur ein leichter Sommerregen

– Markisen müssen wetterbeständig

sein und einiges aushalten

können. Moderne Fasern sind

dünner und elastischer als frühere

Gewebe, so dass sich beim Aufwickeln

weniger Falten bilden. Gute

Pflege erhöht die Lebensdauer.

Darum: Flecken sofort ausbürsten

oder mit Feinwaschmittel reinigen.

Klassisch wird die Markise von

Hand mit einer Kurbel bewegt.

Komfortabler ist allerdings ein

Elektromotor, vor allem dann,

wenn dieser dafür sorgt, dass

die Markise rechtzeitig aufgerollt

wird, wenn Wetterunbill droht.

Einige Modelle sind mit Sensoren

ausgestattet, die einen Wetterumschwung

registrieren und

entsprechend reagieren: Droht

Regen oder Schlimmeres, wird

die Beschattung automatisch aufgerollt,

auch wenn keiner daheim

ist. Umgekehrt wird die Markise

selbsttätig ausgefahren, sobald

die Temperatur im Zimmer zu

hoch steigt.

Effektiv und schön zugleich: Innenliegender Sonnenschutz kann perfekt an den Stil der Inneneinrichtung

angepasst werden.

Farbpalette optimal dem Stil der

Einrichtung anpassen. Bedenken

sollte man allerdings, dass weiße

Oberflächen oder solche mit einer

reflektierenden Schicht und geringer

Transparenz die beste Wirkung

erzielen. Dunkle Farben und

hoch transparente Stoffe sind als

Sonnenschutz eher ungeeignet.

Ob man sich für Rollos, Faltstore

oder Lamellen entscheidet: Alle

innen liegenden Sonnenschutzvorrichtungen

haben den Vorzug,

dass sie nicht dem Wetter ausgesetzt

sind. Das reduziert den

Pflegeaufwand und erhöht die

Lebensdauer.

Lamellenvorhänge reihen viele

schmale, miteinander verbundene

Vertikalbahnen aneinander. Die

in einer Oberschiene gleitenden

Lamellen lassen sich im geschlossenen

Zustand einzeln drehen,

bis man nach draußen schauen

kann. Ist dieser Vorhang geöffnet,

„parkt“ er platzsparend an einer

Fensterseite. Das klassische Rollo

sitzt aufgerollt über dem Fenster

und wird bei zu viel Sonne einfach

heruntergezogen.

Weitere Alternativen sind Faltstores

aus Kunstfaser-Plissees, de-

Klimaanlage: Garant für

angenehme Temperaturen

Was in den USA selbstverständlich

ist, wird hierzulande eher als

Stromfresser beargwöhnt: Die Klimaanlage.

Allerdings kommen Eigenheimbesitzer

ohne eine große

Anlage mit Klimazentrale im Keller

aus. Kleine mobile Splitgeräte

tun’s auch. Dabei wird das Kälteaggregat

mit Verflüssiger

draußen,

etwa auf der

Terrasse, aufgestellt,

während

das Klimagerät

mit Verdampfer

und Ventilator im

Zimmer platziert

wird.

Vorteil: Der laute

Kompressor

bleibt außen vor.

Nachteil: Wird

der Schlauch,

der die beiden

b e w e g l i c h e n

Teile verbindet,

durchs gekippte

Fenster geführt,

kommt Heißluft

hinein, was wie-

dafür bleibt das Fenster zu. Am

teuersten sind fest eingebaute

Splitgeräte, die auch in mehreren

Räumen für die ersehnten,

angenehm kühlen Temperaturen

sorgen. Auch dabei ist die Klimaeinheit

vom Innenteil getrennt,

der entweder in die Wand oder in

die Zimmer decke integriert werden

kann.

Schwäbisch Hall

Rheinberger Straße 361 | 47475 Kamp-Lintfort

Tel. 02842-92 18 80 | Fax 02842-92 18 81

www.buhl-gmbh.de


Wohnen & Einrichten

Rollläden sind

Multitalente: Sie

schützen nicht nur

vor zu viel Sonne,

sondern halten

auch neugierige

Blicke und un -

gebetene Gäste fern

und können sogar

helfen, Energiekosten

zu sparen.

Multitalent Rollladen: Beschattung nach Maß

Nach mehreren außergewöhnlich

heißen Sommern zählt ein

effizienter Sonnenschutz vor

den Fenstern zu den häufigsten

Nachrüstungswünschen von Mietern

wie Hauseigentümern. Die

Bausparkasse Schwäbisch Hall

gibt Tipps, worauf man achten

sollte, wenn man eine maßgeschneiderte

Beschattung für sein

Zuhause plant.

Die Möglichkeiten, Innenräume

vor zu viel Sonne zu schützen,

sind vielfältig: Es gibt Rollläden

und Rollos, Fensterläden und

Jalousien. Am wirkungsvollsten

sind Modelle, die außen vor dem

Fenster angebracht werden. Das

hat physikalische Gründe: Das

eigentlich kalte UV-Licht der

Sonnenstrahlen geht ungehindert

durch das Fensterglas. Im Raum

trifft es auf feste Körper und

wandelt sich dadurch in Wärme

erzeugende Infrarotstrahlung

um. Ein Effekt, den Gärtner im

Gewächshaus gerne nutzen, der

aber in der Wohnung eher unerwünscht

ist.

Von den Außenlösungen sind

Rollläden in puncto Sonnenschutz

am effektivsten. Der

Panzer aus gebogenen Rollstäben,

meist aus Kunststoff oder

schaumverstärktem Aluminium,

hält gut 75 Prozent der Sonneneinstrahlung

ab. Außenjalousien

mit drehbaren Lamellen können

annähernd die gleiche Wirkung

erreichen. Einfache Außenjalousien

oder Fensterläden erzielen

immerhin noch eine Sonnenablenkung

von 60 Prozent, Innenjalousien

oder Rollos dagegen nur

noch von rund 25 Prozent.

Elektro-Steuerung nach Bedarf

An Gurten ziehen oder kurbeln

muss man bei modernen Rollläden

auch nicht mehr. Sie lassen

sich ganz einfach per Knopfdruck

bedienen. Ein kleiner Motor in

der Rollladenwelle sorgt für den

Antrieb, der über Kabel oder per

Funk gesteuert wird. Das kann

über einen Schalter am einzelnen

Rollladen, eine zentrale Schalteinheit

oder – bequem vom Sofa

aus – über eine Fernbedienung

geschehen. Noch komfortabler

ist eine Zeitschaltuhr, mit der

sich die Rollläden automatisch

zu bestimmten Zeiten öffnen oder

schließen.

Es gibt auch Steuerungsprogramme,

die sich nach dem tatsächlichen

Sonnenstand statt nach

festen Zeiten richten. Es ist sogar

möglich, die Schließzeiten

mittels eines Zufallsgenerators

zu variieren, um während des

Urlaubs seine Anwesenheit zu simulieren.

Auch viele ältere Rollladenmodelle

lassen sich mit einem

automatischen Antrieb und

einer entsprechenden Steuerung

nachrüsten.

Grundsätzlich lassen sich drei

Typen unterscheiden: Einbau-,

Vorbau- und Aufsatzrollläden.

Einbaurollläden kommen vor allem

für Neubauten in Frage. Der

Kasten wird schon beim Bau des

Hauses in ein entsprechendes

Fassadenelement oder eine Aussparung

integriert. Der Rollladen

verschwindet dann im geöffneten

Zustand im Mauerwerk, was ihn

vor Witterungsschäden schützt

und die Fassade optisch einheitlicher

erscheinen lässt.

Vorbaurollläden eignen sich gut

zum Nachrüsten von Altbauten.

Dabei wird das Element auf der

Fassade angebracht, wodurch es

deutlich sichtbar ist. Das Angebot

an Rollladenkästen in verschiedenen

Formen und Farben

ist aber mittlerweile so groß, dass

sich eigentlich für jeden Fassadenstil

etwas findet.

Bei Aufsatzrollläden ist der Kasten

fest mit dem Fenster verbunden

und wird mit diesem

zusammen eingesetzt. Die dichte

Verbindung von Fenster und Kasten

verhindert Wärmeverluste.

Außer bei Neubauten bietet sich

diese Alternative vor allem an,

wenn ohnehin ein Austausch der

Fenster ansteht.

Energiesparen zu jeder Jahreszeit

Außenjalousien und Rollläden

sind auch ein Beitrag zum Klimaschutz,

weil sie das Aufheizen

der Räume im Sommer

verhindern. Denn der Einsatz

energieintensiver Klimaanlagen

oder Ventilatoren kann damit auf

ein Minimum reduziert oder ganz

überflüssig werden. Geschlossene

Rollläden sind aber nicht nur

ein effizienter Sonnenschutz, sie

können in der kalten Jahreszeit

auch die Energieverluste über die

Fensteröffnungen – und damit

die Heizkosten – um 25 bis 40

Prozent verringern. Dazu müssen

sie den Fensterbereich möglichst

dicht abschließen, so dass ein

Luftpolster zwischen Glasfläche

und Panzer entsteht.

Wer in eine Beschattungsanlage

investiert, sollte auch den Einbruchschutz

nicht vergessen.

Bei Rollläden mit zusätzlicher

Sicherung, etwa mit Aufrollschutz

oder versteiften Endstäben,

können Einbrecher mit

dem üblichen „Handwerkszeug“

nichts ausrichten.

Schwäbisch Hall

Fotos: Günter Menzl - fotolia.com (1), Anatoly Tiplyashin - fotolia.com (1), A.E.S. (1)


Broschüre zeigt, wie‘s geht: Energie sparen mit Sonnenschutz

Für 64 Prozent der Deutschen

ist die Senkung des Stromverbrauchs

ein wichtiges Thema.

Das ergab eine aktuelle Umfrage

der Deutschen Energie-Agentur

(dena). Angesichts der Tatsache,

dass 47 Prozent der Energie

in Deutschland in Gebäuden

verbraucht wird, lassen sich

mit gesteuerten

Sonnenschutzsystemen Licht,

Klimatisierung und Heizung besonders

positiv beeinflussen und

der Energieverbrauch deutlich

senken.

Wer künftig nicht nur seinen

Strom-, sondern auch seinen

Heizenergieverbrauch verringern

möchte, erhält wertvolle

Tipps in der Broschüre

„Moderner Sonnenschutz

– die Natur zeigt uns den

Weg“. Die Arbeitsgemeinschaft

Energiesparende

S o n n e n s c h u t z t e c h n i k

(A.E.S.) macht in ihrer aktuellen

Publikation auf das

Einsparpotenzial von Sonnenschutz

aufmerksam.

Die A.E.S. ist ein Zusammenschluss

namhafter

Hersteller von Sonnenschutzprodukten,

dem

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz

e.V., dem Bundesverband

Konfektiontechnischer Textilien

e.V. und anderer Verbände.

Laut einer aktuellen Studie liegt

durch den gezielten Einsatz von

Rollläden und Sonnenschutz das

CO2-Einsparpotenzial europaweit

bei immerhin 111 Millionen

Tonnen pro Jahr und ist damit 22

Mal höher als die Wirkung der

EU-Glühbirnen-Gesetzgebung.

„Allein im Winter sind so Heizkosteneinsparungen

von zehn

Prozent möglich“, erklärt Gerhard

Mader, Vorsitzender der A.E.S.

Eine ausgefahrene Markise kann

bis zu 95 Prozent der Sonnenenergie

abfangen und damit die

Kosten für eine Klimaanlage erheblich

reduzieren.

25


Tipps für Hausbesitzer, kompetente

Beratung, maßgeschnei-

derte Lösungen für jedes Fenster

und jeden Wintergarten sowie ein

breites Produktportfolio bieten

die Fachbetriebe des Rollladenund

Sonnenschutztechniker-

Hand werks.

Die Broschüre „Energie sparen

mit modernem Sonnenschutz –

die Natur zeigt uns den Weg“

kann unter www.a-e-s-online.

de/6.html heruntergeladen werden.

Die Studie ESCORP-EU25

(Energy Saving and CO2 Reduction

Potential from Solar Shading

Systems and Shutters in the

EU25) wurde von der „European

Solar Shading Organisation”(ES-

SO), dem Dachverband der Arbeitsgemeinschaft

Energiesparende

Sonnenschutztechnik mit

Sitz in Brüssel, in Auftrag gegeben.

Ihre Ergebnisse sind unter

www.a-e-s-online.de/9.html

abrufbar.

Markisen bieten UV-Schutz für Kinder – sorglos in die Freiluft-Saison

Die ersten warmen Sonnenstrahlen

machen Balkon, Terrasse und Garten

wieder zum bevorzugten Aufenthaltsort.

Bei schönem Wetter lockt

das verlängerte Wohnzimmer Jung

und Alt nach draußen. Doch die Intensität

der Frühlingssonne wird oft

unterschätzt – gerade Kinderhaut

reagiert empfindlich. Um den Nachwuchs

ausreichend vor UV-Strahlen

zu schützen, ist eine Markise die

perfekte Lösung.

Nach dem Winter besitzt die Haut, die

im Kindesalter unzureichend pigmentiert

und dünner ist als bei Erwachsenen,

wenig Eigenschutz. Beim Spielen

im Freien sind Partien wie Unterarme,

Nasenrücken und Wangen schnell gerötet.

Deshalb sollten Eltern schon im Frühling

auf einen geeigneten Sonnenschutz achten.

Hochwertige Markisentücher filtern

den größten Teil der schädlichen Strahlen.

Gleichzeitig sorgen sie in zahlreichen

Designs auf Balkon oder Terrasse für eine

dekorative Optik.

Ausgerüstet mit einem Sensor, fährt

die Markise selbstständig aus und ein.

Scheint die Sonne, ist im Nu angenehmer

Schatten garantiert – die Eltern können

sich entspannt zurücklehnen. In einem

Fachbetrieb des Rollladenund

Sonnenschutztechniker-Handwerks

erhalten

Bauherren und Modernisierer

eine kompetente

Beratung und fachgerechte

Sonnenschutzlösungen

aus einer Hand.

Weitere Informationen zu

Markisen und dem gesamten

Sortiment an Sonnenschutzprodukten

gibt es

beim Bundesverband Rollladen

+ Sonnenschutz e.V. unter www.

rs-fachverband.de oder beim Informationsbüro

Rollladen + Sonnenschutz:

Telefon: 0208 4696-260.

Glasreparaturen

24 Stunden Notdienst

Duschanlagen

Schaufensterverglasung

A1 Verbund Sicherheitsglas

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Spiegel

Design

Handwerk

Glas und Spiegel

Paul-Kosmalla-Str. 35, 45472 Mülheim-(Ruhr)-Heißen

Tel. (02 08) 99 32 23, Fax (02 08) 99 32 299

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Kitzmann

Glaserei

Meisterbetrieb

Dürerstraße 3, 45147 Essen-Holsterhausen

Tel. (02 01) 77 10 37, Fax (02 01) 79 39 97

glaskitzmann@web.de

www.glas-kitzmann.de


Aus den Unternehmen

DACHFIT mindert die Heizkostenrechnung

Mit ROCKWOOL-Mineralwolle das Loch in der Haushaltskasse „dämmen“

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Wer kennt das nicht: Die Heizkostenabrechnung

flattert ins Haus

und reißt dank der stetig steigenden

Energiepreise ein gewaltiges

Loch in die Haushaltskasse. In

Sachen Wärmeschutz gibt es in

Deutschland noch viel zu Tun.

Bis zu 75 Prozent der Wärmeverluste

gehen dabei auf das Konto

von ungedämmten Außenwänden.

Dabei wäre die Lösung so

einfach. Durch den Einsatz des

ROCKWOOL-Einblasdämmsystems

ließe sich ein großer Teil der

Heizkosten einsparen.

Der fachgerechte Einbau durch die

Firma DACHFIT gestaltet sich einfach:

Durch kleine Bohrungen im

Fugenkreuz werden mittels einer

Maschine die ROCKWOOL-Mineralwolle

dicht und hohlraumfrei

eingeblasen. Das schont auf Dauer

die Umwelt und den Geldbeutel.

Dieses System ist auch anwendbar

für die nachträgliche

Wärmedämmung ausgebauter

Dachschrägen, Hohldecken und

Flachdächer. Im Sommer ist

es somit kühler und im Winter

wohlig warm. Zudem haben sich

die Kosten der Wärmedämmung

abrechnung gelassen entgegen

sehen.

Hohlmauerdämmung

Dachschrägendämmung

Hohldeckendämmung

Dank des rein mineralischen

Wandaufbaus entsteht außerdem

ein angenehmeres Raumklima,

denn das System reduziert

die Temperaturunterschiede

zwischen Innenraumluft und

Wandoberflächen.

schnell (drei bis sieben Jahre)

durch die Heizkosten wieder

amortisiert.

Sind die eigenen vier Wände erst

einmal mit einem solchen ,,schützenden

Pelz“ versehen, kann

man der nächsten Heizkosten-

DACHFIT GmbH & Co. KG

Molkereiweg 151

32427 Minden

Tel. 0571/3854900

info@dachfit.de

www.dachfit.de

BIBERKRAFT – hat die Lösung!

KUPFER reinigt das Dach nicht, aber Schwefel!

Nach unserer Beobachtung ist der Schwefelanteil

in der Natur sehr stark zurückgegangen

und damit für die Kupfersulfatbildung,

die zur Dachreinigung benötigt wird, regional

nicht mehr ausreichend. Ein komplettes

Dach kann dadurch mit Kupfer alleine nicht

gereinigt werden.

Der Reinigungseffekt unterhalb von Kaminen

stammt von Schwefelausstoß der eigenen

Verbrennungsanlage und nicht aus der

Natur. Deshalb hat BIBERKRAFT ein neues

Firstplatte

Dachreinigungselement entwickelt, das den

fehlenden Schwefel in einem säurefesten Vlies

eingebaut hat (Patent angemeldet).

Die WELTNEUHEIT VLIESmitS von der Firma

BIBERKRAFT, ist ein weiteres HIGHLIGHT

für die Dachreinigung und die einzige Dachreinigungsplatte

auf dem Markt mit allen

Patentmerkmalen von CLASSIC und PREMIUM.

VLIESmitS arbeitet gezielt mit KUPFER und

SCHWEFEL. Dadurch ist unsere Dachreinigungsplatte

unabhängig von Schwefelaufkommen

in der Umwelt.

Schon beim ersten Regentropfen fängt

VLIESmitS an zu arbeiten. Moos und Algen

sterben nach dem zweiten oder dritten Regen ab.

VLIESmitS ist das einzige Dachreinigungselement,

in der Fläche oder am First, welches

mit Schwefel kostengünstig nach Jahren

nachgetankt werden kann.

Durch das Bewusstsein, dass in der Umwelt

Prospekt kostenlos

im Katalogservice

Seite 49 / Nr. 128

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Flächenplatte

zu wenig Schwefel vorhanden ist, hat sich die

Fa. BIBERKRAFT entschlossen die Produkte

CLASSIC und PREMIUM vom Markt zu nehmen

und mit VLIESmitS zu ersetzen! Kontakt:

BIBERKRAFT-Fertigungs GmbH

Lindenstraße 8, 86480 Waltenhausen

Tel.: 08263-342 Fax: -1042

www.biberkraft.de

Fotos: Biberkraft (2), Dachfit (3), Bäder (1), George Mayer - fotolia.com (1)


Solarenergie – gut für die Umwelt und für den Geldbeutel

Bisher fanden sich Solaranlagen vor

allem auf den Dächern von Menschen,

die in Sachen Energieversorgung

etwas für die Umwelt tun

wollten. Doch jetzt wird die Technik

auch für Sparfüchse interessant.

Denn die Preise für Solaranlagen

fallen bereits seit Monaten deutlich.

Damit sprechen nicht allein

Umweltaspekte für die Energie aus

der Sonne – auch im Vergleich mit

anderen Energiesystemen rechnet

sich die Solartechnik.

Ein echter Profi mit mehr als

zehn Jahren Erfahrung im Bereich

Solarenergie ist Andreas Bäder.

Mehrere 100 Solarstromanlagen

in unterschiedlicher Form und

Größe hat die Firma Bäder bereits

errichtet. Die kleinsten finden

sich auf Dächern mit nur neun

Quadratmetern Dachfläche, aber

auch Energiedächer mit über 600

Quadratmetern wurden von den

Duisburger Solarexperten bestückt.

Ob Flach- oder Schrägdach, Ziegel-,

Schiefer- oder sonstiges Dach, stets

wurde und wird eine gute Lösung

gefunden. Auch Dach- und Fassadenintegrationen

sowie weitere

Sonderformen wie die Montage auf

Andreas Bäder weiß, wovon er

spricht: Auch bei seinem eigenen

Haus setzt er seit Jahren

konsequent auf Solarenergie.

Grasdächern sind kein Problem und

wurden bereits erfolgreich realisiert.

Erfolg ist hier das Stichwort. Der

kommt nicht von alleine, sondern

ist Resultat der Unternehmensphilosophie.

Zum einen arbeitet Bäder

nur mit namhaften Herstellern von

Solarstromanlagen zusammen, zum

anderen besteht das Montageteam

ausschließlich aus Facharbeitern,

die zusätzliche Qualifikationen

als Photovoltaiktechniker und als

Solarteure erworben haben.

Am Anfang steht die umfassende

Beratung sowie die ausführliche

Auswertung und Berechnung Ihres

Bedarfes. Genutzt werden dafür

Wetterdaten der letzten 20 Jahre,

die auf Postleitzahlgebiete genau

heruntergebrochen werden können.

In die Berechnung fließen auch die

Ausrichtung der Immobilie sowie

27


die Dachneigung ein. Daraus kann

dann der genaue Bedarf abgeleitet

werden.

Werner Bäder GmbH

Kommandantenstr. 37

47045 Duisburg

Tel. 0203/343021

Fax 0203/343020

info@wernerbaedergmbh.de

www.wernerbaedergmbh.de

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Frischer Wind für triste Bäder – damit Sie sich richtig wohlfühlen

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Das Badezimmer als Nasszelle

und „stilles Örtchen“ – das war

einmal. Heute ist das Bad für

die meisten Menschen ein Ort,

an dem sie sich entspannen und

wohlfühlen wollen. „Wellness“

lautet das Zauberwort. Aber

wie wird aus Ihrem alten Bad

ein modernes Wellnessbad? Die

Firma Buhl weiß, wie‘s geht. Seit

mehr als 40 Jahren ist das Unternehmen

aus Kamp-Lintfort der

richtige Ansprechpartner rund um

das komplette Bad: Vom Maurer

bis zum Schreiner und Wasserinstallateur

– Buhl stellt alles aus

einer Hand.

Das zwölfköpfige Team legt besonderen

Wert auf Qualität und

verwendet daher nur Material, das

gehobenen Ansprüchen gerecht

wird. Ob Familien-, Beauty- oder

eben Wellnessbad – Buhl setzt alle

Ideen um. „In unserer Ausstellung

können Sie einen Whirlpool oder

eine Dampfdusche mit Lichttherapie

auch selbst ausprobieren“,

verspricht Geschäftsführer Norbert

Buhl, der seit 1986 die Geschicke

des Unternehmens lenkt, „Relaxen

liegt im Trend und steht in unseren

Bädern im Vordergrund.“

In der wunderschönen Ausstellung

an der Rheinberger Straße können

Sie sich auf 220 Quadratmetern

selbst ein Bild machen.

Die Ausstellung wird übrigens

komplett über alternative Energien

versorgt, denn das ist das zweite

Standbein der Firma Buhl. Dabei

spielt es keine Rolle, ob Sie sich

für Solartechnik oder Holzpellets

interessieren – Buhl kann Sie

in allen Fragen zu Technik und

Fördermöglichkeiten kompetent

beraten. „Ein Pelletkessel ist

zum Beispiel immer aktuell,

denn er arbeitet CO²-neutral und

damit umweltverträglich“, erklärt

Buhl, „die teurere Anschaffung

rechnet sich durch die niedrigen

Verbrauchskosten recht schnell.“

Und sollten Sie einmal Probleme

mit Ihrem Bad oder Ihrer Heizungsanlage

haben, sorgt ein

24-Stunden-Notdienst für Abhilfe.

Buhl GmbH

Rheinberger Straße 361

47475 Kamp-Lintfort

Tel. 02842/921880

Fax 02842/921881

info@buhl-gmbh.de

www.buhl-gmbh.de


Serie: Wellness

Schwimmteiche sind eine Mischung aus Gartenteich und Swimmingpool. Ohne Chlor und

mit viel Grün bieten sie einen Mix aus Natur und Planschvergnügen.

(openPR) Manche Bäche und

Flüsse sind klar und rein. Andere

oftmals trüb und miefig.

Doch warum schafft es die Natur

in dem einen Fall, natürliche

Selbstreinigungsquellen zu aktivieren

und in anderen nicht? Die

Antwort: Bestimmte Pflanzen

und Tiere helfen der Natur im

besten Fall dabei, für ein natürliches

Gleichgewicht zu sorgen.

Diese Beobachtung haben sich

die Hersteller von Schwimmteichen

zu Nutze gemacht, im

kleinen Stil das im Garten nachzubilden,

was die Natur im Großen

ohnehin als Vorbild hergibt,

berichtet das Immobilienportal

Immowelt.de

Ein Schwimmteich im Garten

kommt dementsprechend ohne

Chlor und sonstige Chemikalien

aus. Etwa zwei Drittel eines solchen

Teichs bestehen aus einer

biologischen Reinigungszone –

Pflanzen wie etwa Tausendblatt,

Laichkraut, Schilf oder Schwertlilie

sorgen für eine natürliche Klärung

des Wassers. Der Lohn: Ein

Drittel der Teichfläche kann als

Plansch- und Schwimmparadies

genutzt werden – von Natur aus

klar und rein.

Um eine nennenswerte Fläche für

den Schwimmspaß zu erhalten,

muss allerdings genug Platz im

Garten sein. Dadurch, dass rund

zwei Drittel des Teichs als natürliche

Regenerationszone dienen und

nur etwa ein Drittel zum Schwimmen,

muss ein echter Badeteich

ausreichend dimensioniert sein.

Aufgrund der natürlichen Selbstreinigungskraft

sind Schwimmteiche

übrigens preiswerter im Unterhalt

als Swimmingpools.

www.immowelt.de

Ein eigener und pflegeleichter Schwimmteich als Alternative zum Pool – an dieser Idee finden immer

mehr Hauseigentümer Gefallen. Ein bisschen Pflege ist aber hierbei nötig, damit der Natur-Traum

nicht zum Alptraum wird.

Einen natürlichen Badeteich im eigenen Garten, statt eines chlorhaltigen Swimmingpools – die Idee

ist ebenso verlockend wie raumgreifend. Als Minimum benötigt ein solcher Teich eine Fläche von rund

50 Quadratmetern, wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet. Diese werden in zwei Zonen

aufgeteilt: Der etwas kleinere Teil wird zur 1,80 bis zwei Meter tiefen Schwimmfläche ausgebaut,

der andere ist als Flachwasserbereich und Regenerationszone für die Klärung des Wassers zuständig.

Durch diesen Aufbau des Teichs kann auf Chemikalien verzichtet werden. Stattdessen erfolgt eine

biologische Selbstreinigung durch die Bepflanzung mit geeigneten Gewächsen wie Sumpfdotter, Wasserpest,

Ranunculus und Schilfgras. Die Wartungs- und Pflegearbeiten halten sich so in Grenzen.

Doch ab und zu sollte verdunstetes Wasser nachgefüllt und Blätter oder andere Fremdkörper von der

Oberfläche entfernt werden, rät Immowelt.de.

Außerdem sollte der Teich im Frühjahr grundgereinigt werden. Denn mit der Zeit sammeln sich Pflanzenreste

und Ablagerungen auf dem Teichgrund an, die das Algenwachstum verstärken, berichtet

Immowelt.de. Für die Reinigung gibt es Schlammsauger, die ohne allzu großen Kraftaufwand auch

größere Mengen Schlamm absaugen können. Wer noch weniger Arbeit haben möchte, kann eine kleine

Kläranlage installieren, die es mittlerweile auch für den heimischen Schwimmteich gibt.

Fotos: B!otop (2)


29


Schwimmteiche finden

immer mehr Freunde. Was

als reiner Ökoteich begann, hat

sich über die Jahre in ein lebendiges

Designobjekt für den Garten verwandelt.

Die Begeisterung für Wasser im

Garten hat eine lange Tradition.

Schon die alten Ägypter legten

mit Lotus bepflanzte, kunstvolle

Wasserbecken an. In chinesischen

Gärten spielte Wasser eine

ebenso zentrale Rolle wie in den

weitläufigen Parks englischer

Landschaftsarchitektur. Fast magisch

zieht uns Wasser an. Sein

Anblick und Klang bezaubern.

Wasser im Garten wirkt gleichermaßen

anregend wie beruhigend.

Der Swimming-Teich, die Verbindung

aus Biotop und Pool, bietet

dem Menschen die Freude an naturreinem

Wasser ohne Chemie.

In der modernen Gartengestaltung

hat er eine stille Revolution

bewirkt: Bis vor wenigen Jahren

war Wasser im Garten noch ein

hellblauer Pool und in der kalten

Jahreszeit nutzloser Fremdkörper.

Heute gibt es eine das gesamte

Jahr über optisch reizvolle

Alternative, der immer mehr Gartenbesitzer

den Vorzug geben.

Ein Wildgarten mit üppigem

Grün zum Beispiel verlangt nach

einem natürlich angelegten Teich

oder einem romantisch verträumten

Wassergarten. Grenzt der geplante

Swimming-Teich direkt an

architektonische Elemente wie

ein Wohnhaus oder eine Terrasse,

ergibt sich durch die Mischung

aus Geometrie und Natur

ein ganz besonderer Reiz.

Es ist die Kunst des Gartengestalters,

bei der Anlage eines Swimming-Teichs

die Gegebenheiten

rundum zu erfassen und den

Teich in diese einzubinden. Unschönes

kann mit ihm kaschiert

und Reizvolles durch Lichtreflexe

und Spiegelung der Wasseroberfläche

unterstrichen werden. Der

Charakter des Gartens muss bei

der Entscheidung für Stil und

Bauweise des Teichs miteinbezogen

werden. Der Swimming-

Teich soll mit der Landschaft, der

Region und der Architektur eine

Einheit bilden und kann dabei

sowohl effektvoller Blickfang sein

als auch beruhigendes Gestaltungselement,

das der gesamten

Anlage Harmonie und Ruhe verleiht.

Beim Swimming-Teich sind

alle Kombinationen möglich: von

Natur bis Design, von Öko bis

Hightech. Der Realisierung des

Traum-Wassergartens sind keine

Grenzen gesetzt.

Nicht nur das Interesse am

Swimming-Teich und

seinen vielfältigen

Gestaltungsmöglichkeiten,

auch

die Anf

o r d e -

rungen,

die an

ihn ges

t e l l t

werden,

n e h m e n

laufend zu:

Immer mehr

Kunden wünschen

sich in ihrem

Badeteich heute glasklares

Wasser. Die speziell für den

Swimming-Teich entwickelte

technische Zusatzausstattung,

Biotop-Carbonator und Pflanzenfilter,

unterstützt sein biologisches

Selbstreinigungsvermögen

und sorgt das ganze Jahr über für

klare Verhältnisse.

B!otop

www.swimming-teich.com

Mehr Infos rund um den

Schwimmteich gibt es auch bei

der Gesellschaft für naturnahe

Badegewässer unter www.

dgfnb.de.


Garten

Den Rasenmäher ausschalten, wegräumen, im Vorbeigehen Verblühtes von den Stauden

abschneiden, noch schnell die automatische Bewässerung einstellen – genug für heute!

Selbst die unermüdlichsten Hobbygärtner

schätzen neben den

Gartenarbeiten auch die Entspannung

danach. Also Liegestuhl

hervorholen und die letzten

Strahlen der wärmenden Sonne

genießen! Dumm allerdings,

wenn die Terrasse aus moosbesetzten

Waschbetonplatten trübe

vor sich hin dämmert ... Ein neuer

Lieblingsplatz muss her!

Oder gleich mehrere: für das

Frühstück ein Tisch und vier

Stühle auf grob verfugten Steinplatten

gen Osten, für den heißen

Mittag unter dem schützenden

Blätterdach des Weins (Vitis-vinifera-Sorten)

einen Platz mitten

im Garten und für den romantischen

Abend zu Zweit die blickgeschützte

Sitzmauer mit Sonnenuntergang

im Westen.

Verbunden mit gepflasterten Gartenwegen,

sind alle Plätze stets

trockenen Fußes zu erreichen. Es

muss ja nicht gleich eine massive

Terrasse, ein Holzdeck oder gar

ein All-Wetter-Pavillon sein, auch

kleine Kiesflächen erlauben den

gemütlichen Rückzug, wenn sie

blickgeschützt durch Sträucher,

Hecke oder efeubewachsenem

Laubengang zum Erholen einladen.

Holz oder Stein?

Auf eine Terrasse als „Hauptsitz“

im Sommer wollen allerdings die

wenigsten Gartenbesitzer verzichten.

Groß genug angelegt,

ist sie der Ort für stille Mußestunden

oder gesellige Familienessen,

aber auch für ausgiebige

Gartenpartys und turbulente Kindergeburtstage.

Jetzt noch ein

Dach, gute Beleuchtung für den

Abend, einige weiß blühende Rosen

und Dahlien, die auch in der

Dämmerung noch leuchten, dazu

Nachtdufter wie die hellviolette

Mondviole (Lunaria rediviva) und

das weißgelbe Wald-Geißblatt

(Lonicera periclymenum) und der

Sommer ist gemacht!

Beim Terrassenbau stellen sich

viele Fragen: Wie groß soll die

Terrasse sein? Wozu wird sie

genutzt? Soll sie in erster Linie

Sommer -Esszimmer oder auch

Spielzimmer für die Kleinen sein?

Schließlich: Welches Material

passt am besten zu Garten und

Haus? Wer sichergehen will, lässt

sich vom Landschaftsgärtner beraten.

Die Experten verfügen über die

nötige Materialkenntnis und führen

den Bau maßgenau aus. Eine

Terrasse aus Holz wirkt sehr natürlich,

ist im Gegensatz zu Stein

jedoch weniger langlebig und

wetterbeständig. Ein Pflaster aus

Beton oder Naturmaterialien wie

Granit ist – einmal richtig verlegt

– robust und leicht zu pflegen.

Die Auswahl an Farben und Verlegemustern

ist groß.

Drunter und drüber

Für die Terrasse ist nicht nur das

„Obendrüber“ wichtig, ebenso

entscheidend ist das „Untendrunter“

und die möglichst optimale

Nutzung der vorhandenen

Flächen. Bei der Neuanlage kann

unter der Terrasse ein Regenwasserreservoir

eingebaut werden.

So lässt sich Regenwasser für die

Bewässerung verwenden, ohne

dass Auffangbehälter im Garten

den Blick stören. Mit der Nutzung

von Regenwasser lässt sich

manchmal sogar doppelt sparen:

Viele Gemeinden reduzieren die

Abwassergebühren, wenn das

Wasser auf dem Grundstück versickert

und nicht über die öffentliche

Kanalisation abfließt.

Eine andere interessante Idee

für die Gestaltung der Terrasse

sind kleine Beete, die direkt in

den Steinboden integriert und

zum Beispiel mit Buchsbaum

und Stauden bepflanzt werden.

Sie lassen sich wunderbar mit

einem mobilen Topfgarten aus

Staudengeranien (Geranium),

Schafgarbe (Achillea millefolium),

Rittersporn (Delphinium),

Sonnenbraut (Helenium), Sommer

phlox und vielen vielen mehr

kombinieren. Wozu noch an den

Urlaubstagen stundenlang im

Stau stehen, wenn es direkt am

eigenen Haus einen prächtigen

Platz an der Sonne gibt?

BGL/PdM

Fotos: soschönbistdu - fotolia.com (1), www.immowelt.de (1), Irina Fischer - fotolia.com (1)


Im Trend: Individuelle Gartengrills – selbst gebaut

31


Leckere Kräuter – handgepflückt

Ob in der Küche, auf dem Balkon oder im Garten: Kleine Kräutergärten

finden überall Platz. Rosmarin, Thymian & Co. sind nicht nur

dekorativ, sie verwöhnen uns mit ihrem Duft, schmecken lecker und

sind gesund.

Damit die Freude der Kräutergärtner lange an ihren Pflanzen währt,

bedarf es zunächst des richtigen Standorts. Die meisten hiesigen

Kräuterarten mögen es warm und sonnig, berichtet das Immobilienportal

Immowelt.de. Am wohlsten fühlen sie sich in einer mindestens

halbtags sonnigen Ecke im Garten, auf dem Balkon oder auf der

Fensterbank. Hier bilden sie besonders viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.

Lediglich Petersilie, Schnittlauch und Minze bevorzugen ein

halbschattiges Plätzchen. Ebenso wichtig wie ein sonniger Standort

ist ein gesunder Boden. Im Gartenbeet sollte er einen hohen Humusgehalt

haben - dies ist an einer dunkelbraunen bis schwarzen Färbung

erkennbar. Zudem sollte er locker und gut durchlässig sein. Pflanzen

in Töpfen gedeihen am besten in Topfpflanzenerde.

Wasser ist Leben: Deshalb ist auf eine ausreichende Bewässerung zu

achten. Das ist für Balkongärtner umso wichtiger, da ihre Kräuter bei

starker Hitze, Wind und Sonnenstrahlung besonders schnell austrocknen.

An heißen Tagen möchten durstige Kräuter zwei Mal gewässert

werden – am besten morgens und abends. Allerdings sollte niemals

direkt bei voller Sonne auf die Blätter gegossen werden, warnt Immowelt.de:

Sonst bekommen diese Verbrennungsflecken. Am wirkungsvollsten

ist das Gießen direkt an die Pflanzenwurzel. Auch richtiges

Ernten will gelernt sein. Wer sich an die Regel hält: Immer Zweige

ernten, aber keine einzelnen Blätter und immer von oben

nach unten, der gibt seinen Pflanzen Gelegenheit,

bu- schig nach- zuwachsen.

Grillfreunde finden im Handel

ein reichhaltiges Angebot. Wer

seinen Grill aber ganz individuell

in den Garten einpassen

möchte, kann diesen auch

selbst bauen.

Do it yourself bietet in aller Regel

mehr Gestaltungsspielraum

– so auch beim Grillen. Doch ein

paar Dinge sollten beachtet werden

bevor man die Kelle in die

Hand nimmt, um den Gartengrill

selbst zu mauern. Zuerst heißt

es, einen geeigneten Standort

für die eigene Grillecke zu finden.

Bedacht werden sollte bei

der Wahl neben der Hauptwindrichtung

auch ein Sicherheitsabstand

zum Haus, rät Immowelt.

de. Falls der Grill nicht auf der

Terrasse aufgemauert werden

soll, muss auf einen ebenen,

festen Untergrund geachtet werden.

Eine stabile Bodenplatte

oder eine feuerfeste Pflasterfläche

können hier als Basis

dienen. Grundsätzlich sind die

Wände des Grills am Besten

im so genannten Läuferverband

zu mauern. Das heißt, in jeder

Schicht sind die senkrechten

Fugen um einen halben Klinker

versetzt. Bei den Maurerarbeiten

sollte auch auf den richtigen

Mörtel geachtet werden.

Gut geeignet zum Verbinden der

Klinker ist Schamottemörtel, da

er extrem hitzebeständig ist und

Temperaturen von bis zu 700

Grad Celsius standhält, erklären

die Experten. Mit Hilfe der

Wasserwaage und eines Winkels

sollte von Anfang an auf genaues

Arbeiten geachtet werden,

damit der Grill später in sich stabil

ist. Auch zwischendrin sollte

immer wieder mit der Wasserwaage

überprüft werden, ob die

Konstruktion im Lot ist.

Damit später eine Regulierung

der Hitze möglich ist, sollte der

Lifestyle-Oase Garten

Die Bedeutung des Gartens

als erweiterter Lebensraum

wächst. Entsprechend schicker

und exklusiver werden

die Gartenmöbel. Die Zeiten

billigen Kunststoffs sind langsam

vorbei. Rein funktionale

Gartenmöbel aus weißem

Plastik – das war einmal.

Gartenmöbel werden immer

stärker auch als Gestaltungselemente

eingesetzt, beobachtet

das Immobilienportal

Immowelt.de.

Hoch im Kurs stehen in diesem

Jahr Gewebe und Geflechte

aus hochwertigen

Kunststoffen mit einer natürlich

wirkenden Oberfläche.

Nach wie vor ist aber auch

der Materialmix aus Aluminium

oder Edelstahl und Holz

en vogue, ebenso wie die

Verwendung von Holz pur.

Als Grundtenor findet sich

Grill möglichst über einen höhenverstellbaren

Rost verfügen.

Entsprechend ist beim Mauern

daran zu denken, Befestigungen

für die Roste gleich auf zwei

Ebenen einzumauern.

Bezüglich Form und Dekor stehen

dem Hobbyhandwerker alle Wege

offen, Hauptsache die Konstruktion

ist tragfähig und stabil. Schön

sieht es beispielsweise aus, wenn

als obere Abschlusskante schmale

Klinkerplatten verwendet werden

oder ein Rundbogen den Grill

ziert. So kommt man zu einem

echten Einzelstück.

www.immowelt.de

das Thema Lounging auch

im Garten wieder. Der Wohnbereich

als Entspannungsraum

wird nach draußen ins

Grüne geholt, mit den entsprechenden

Loungechairs

oder Sonnenbetten. Parallel

gibt es immer mehr Möbel,

die sowohl für den Innen- als

auch den Außenbereich geeignet

sind, berichtet Immowelt.de.

Auf der anderen Seite hält

auch puristische Ästhetik

Einzug ins Gartenleben. Edel

und hochwertig – so stellt

sich die Gartenausstattung

in diesem Jahr dar. Der

neueste Trend sind thermoregulierende

Textilien, die

als Auflagenbezüge je nach

Bedarf für angenehme Kühle

oder Wärme im Rücken- und

Sitzbereich sorgen, ergänzt

Immowelt.de.


Kurz & knapp

Entwässerungssysteme zur Trinkwasserentlastung

(epr) Der Mensch verbraucht am

Tag durchschnittlich 126 Liter

Wasser. Für die meisten Aktivitäten

ist es dabei unwesentlich,

ob das Wasser Trinkwasserqualität

hat oder nicht, wie beispielsweise

für die Toilettenspülung,

die Außenbewässerung oder die

Waschmaschine. Bedenkt man,

dass jährlich circa 750 Liter Regenwasser

pro Quadratmeter

ungenutzt versickern, liegt der

Gedanke nahe, Regenwasser aufzufangen

und in Zukunft sinnvoll

zu verwerten. So leistet man nicht

nur einen großen Beitrag zum

Umweltschutz sondern spart auch

selbst Geld, denn Trinkwasser ist

kostbar und daher teuer.

Nach dem Motto „alles Gute

kommt von oben“, bietet der hagebau

GALABAU FACHHANDEL

in Zusammenarbeit mit führenden

Herstellern wie Aco Tiefbau

Vertrieb, Kann, MK 1907, Otto

Graf, Rehau, Ritter und ZinCo

das effektive Wertwasser System

an, um Regenwasser optimal

nutzen zu können. Das überzeu-

gende Komplettangebot umfasst

viele unterschiedliche Ideen zur

Regenwassernutzung als auch

-versickerung und ist auch im

Hinblick auf ökologische und

ökonomische Aspekte eine kompetente

und überzeugende Lösung.

Und so funktioniert’s: Das

aufgefangene Regenwasser wird

anhand von Entwässerungssystemen,

wie Rinnen- oder Hofabläufen,

durch einen Vorfilter in den

Wasserspeicher, der unter- oder

oberirdisch installiert werden

kann, geleitet. Über ein separat

verlegtes Leitungsnetz gelangt

das Wasser schließlich an die jeweilige

Benutzerstelle. Und auch

für den Ernstfall ist das System

gewappnet: Denn sollte einmal

nicht ausreichend Regenwasser

zur Verfügung stehen, kann ganz

einfach Trinkwasser über eine automatische

Nachspeisung in das

Leitungsnetz zugeführt werden.

Über Ablaufsysteme, wie versickerungsfähige

Pflastersteine,

Rasenschutzwaben, spezielle

Gehwegplatten oder Versickerungsschächte

zur Kleinflächenentwässerung

lassen sich zusätzlich

teure Versiegelungsgebühren

einsparen. Denn das Regenwasser

kann dank dieser „zusätzlichen

Helfer“ ohne Umwege in

das Grundwasser gelangen. Eine

Dachbegrünung sorgt zudem für

ein verzögertes Abfließen des

Wassers, wodurch die Kanalisation

ebenfalls entlastet wird.

www.wertwasser.de

Moderner und hochwertiger Sichtschutz hält unerwünschte Blicke ab

(epr) Endlich wieder draußen

sitzen und das schöne Wetter

in vollen Zügen genießen.

Doch in die meisten Gärten

und besonders auf Terrassen

im Erdgeschoss können die

Nachbarn ungehindert Blicke

werfen. Blickdichte Sichtschutzelemente,

die zu modernen und

hochwertigen Geflechtmöbeln

passen, gibt es mit der Serie

WEAVE von Brügmann Traum-

Garten. Zwischen vier verschiedenen

Elementtypen und drei

Farben kann der Schutzsuchende

wählen und das Design entsprechend

seinen Gartenmöbeln

anpassen. Ob „schoko“, „mocca“

oder „anthrazit“ – der Sichtschutz

trifft den richtigen Ton.

Zudem sieht das PE-Geflecht,

das um einen stabilen und verstärkten

Rahmen aus Aluminium

gewebt ist, hochwertig,

naturnah und von beiden Seiten

gleich gut aus. Die Elemente

erreichen eine Dicke von sechs

Zentimetern und sind dank der

zwei Web-Schichten blickdicht.

WEAVE bringt aufgrund des

verwendeten Kunststoffs auch

praktische Eigenschaften mit,

denn das Material ist wetterund

frostbeständig und kann

durch einfaches Abwaschen gereinigt

werden. Genauso einfach

wie die Pflege ist auch das einzigartige

Befestigungssystem.

Alle Elemente haben Haken,

mit denen sie in die integrierte

Pfostenaufhängung der passend

umwebten Pfosten eingehängt

werden können.

www.traumgarten.de

Fotos: Otto Graf (1), TraumGarten (1), Olivenholzparkett.de (1) - alle über easy-PR.de


Ideales Klima im Gewächshaus

(epr) Gärtnern macht Spaß und

entspannt. Ob blühende Blumen,

knackiges Gemüse oder saftiges

Obst, was der grüne Daumen

hervorbringt, erfreut das Herz.

Leider spielt beim Gartenbau unser

westeuropäisches Klima nicht

immer so mit, wie man es sich

wünscht. Bereits Ende des 18.

Jahrhunderts kamen pfiffige Gärtner

daher auf die Idee, mit einem

Treibhaus ein optimales Klima

zu schaffen. Aus Glas und Holz

waren die ersten Treibhäuser, die

Pflanzen und Blumen eine witterungsunabhängige

Umwelt schufen.

Diese Tradition der Gewächshäuser

führt die Firma Palmen

mit neuester Technik fort.

Moderne Hobbygewächshäuser

sind heutzutage Wohlfühloasen

für Pflanze und Mensch. Hier

gedeihen Tomaten und Gurken

genauso wie Zitrusfrüchte und

Zierpflanzen. Hier schützen besorgte

Gärtner ihre wertvollen Kübelpflanzen

vor Frost und Nässe

im Winter. Aber auch der Mensch

kann sich hier erholen und entspannen.

Die Firma Palmen bietet

mit ihren formschönen Gewächshäusern

nicht nur Service aus einer

Hand von der Beratung über

die Anlieferung bis zur Montage.

Das Unternehmen fertigt auch

nach individuellen Kundenwünschen

an. Die Gewächshäuser

sind aus Aluminium, erweiterungsfähig

in Breiten und Längen

und wartungsfrei. Für jeden

Wärmebedarf gibt es die richtige

Verglasung. Verrottungsfreies, witterungsbeständiges

Gummi sorgt

für die ideale Abdichtung. Auch

die Inneneinrichtung wird nach

Wunsch passend eingebaut. Ein

nachträglicher Einbau ist ebenfalls

möglich. Alle Gewächshäuser sind

vom TÜV Rheinland Köln geprüft.

www.palmen-gmbh.de

Olivenholz –

naturschön

(epr) Wer einen Olivenholzboden

sein Eigen nennen kann, erfreut

sich auch an einem kleinen Stück Italien.

Denn das Holz der Olea Europa – so der lateinische

Name des Olivenbaumes – wird aus den

südeuropäischen Bäumen gewonnen. Über das in Köln ansässige

Unternehmen olivenholzparkett.de findet das Parkett schließlich

seinen Weg auf bundesweite Böden. Das Besondere: Der Baum

wächst aufgrund der Trockenheit sehr langsam. Erst unter diesen

Bedingungen entstehen die hohe Widerstandsfähigkeit und die

einzigartige Maserung. Im Sortiment enthalten ist das exquisite

Zweischicht-Fertigparkett, erhältlich in den Sortierungen Venato

Extra, Zebrano, Grigio und Natur. Das Parkett überzeugt dank

seiner Passgenauigkeit und seiner wunderschönen, individuellen

Nutzfläche. Es sollte vollflächig auf dem Boden verklebt werden.

Der große Vorteil: Direkt nach der Verlegung, die ganz unkompliziert

in Eigenregie erfolgen kann, ist das Parkett sofort begehbar.

Seine geringe Aufbauhöhe lässt sowohl eine Nutzung in privaten

als auch in öffentlichen Gebäuden zu.

www.olivenholzparkett.de

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Garten

Grüne Oase über den Dächern der Stadt

Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen kommen, wird häufig der Wunsch nach

einem eigenen Balkon geweckt. Eine Nachrüstung ist an fast allen Häusern möglich

und schnell realisierbar. Eigentümer sollten jedoch einige wichtige Spielregeln kennen

und einhalten.

Neben zusätzlichem Wohnraum

bietet ein Balkon vor allem im

Sommer eine erhöhte Lebensqualität.

Wohnungen, die bisher

ohne auskommen mussten,

können jetzt für diesen Sommer

nachrüsten. Doch bevor Besitzer

mit dem Umbau starten, müssen

sie an einige Dinge denken. So

darf in Mehrfamilienhäusern mit

unterschiedlichen Eigentümern

ein Balkon nur angebaut werden,

wenn alle Besitzer des Hauses

einwilligen. Eine kostensparende

Option in einem Mehrfamilienhaus

kann der gemeinschaftliche

Anbau von Balkonen an allen

Wohnungen sein.

Auch die Nachbarn sollten um

Zustimmung gebeten werden

der Bau kann sich sonst enorm

verzögern, wenn diese im Bauverfahren

ihre Einwilligung verweigern.

Nach der Zustimmung aller empfiehlt

es sich, einen Architekten

zu engagieren. Dieser berät bei

der richtigen Wahl des Materials,

der passenden Balkonart und

der optimalen Platzierung. Tipp:

Bei Architekten besteht auch die

Möglichkeit, ein Pauschalhonorar

zu vereinbaren. So kann man die

Gesamtkosten des Baus besser

abschätzen.

Im Anschluss gilt es, einen Bauantrag

zu stellen. Dieser muss

beim Bauamt eingereicht werden

und enthält neben einer

Baubeschreibung den Lageplan,

verschiedene Gebäudeansichten

und einen Grundriss. Eigentümer

sollten sich dringend vorher über

regionale Vorschriften informieren

und diese bei ihrem Bauvorhaben

berücksichtigen.

Nach allen Abstimmungen geht

es an die Umsetzung. Hierbei

empfiehlt es sich, eine Spezialfirma

zu beauftragen. Der Architekt

kann dabei erneut helfen, wenn

es um baurechtliche Schritte und

die Überwachung der konkreten

Arbeiten geht.

Auch wenn die Nachrüstung

auf den ersten Blick mit etwa

15.000 Euro für einen Einzelbalkon

erst einmal eine große

Investition darstellt, macht sie

sich bezahlt. Für Eigentümer

steigert sich vor allem die Wohnqualität.

Außerdem wird zusätzliche

Abstellfläche geschaffen.

Bei vermieteten Objekten erhöhen

sich nicht nur die Vermietungschancen,

sondern auch

die Einnahmemöglichkeiten: Ein

Balkon kann zu 50 Prozent als

Wohnfläche berechnet werden.

Für die Finanzierung der Modernisierungsarbeiten

bietet sich ein

Bausparvertrag an.

LBS

Fotos: PdM (2), Martina Berg - fotolia.com (1)


Balkone bieten tierischen Untermietern eine Bleibe

„Mit einem begrünten Balkon tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern hilft

auch den Tieren in der Stadt. Denn fast jeder Balkon eignet sich als Kleinstgarten“, weiß

Stefan Wanske vom Arbeitskreis Siedlungsökologie des NABU NRW.

35


Je nach Talent kann man Blumenkästen

bepflanzen oder den

gesamten Balkon in eine grüne

Oase verwandeln. Während

der Balkonbesitzer die farbige,

duftende Blütenpracht genießt,

sind Insekten, Vögel und Fledermäuse

dankbar für einheimische

Blumen und Kletterpflanzen.

Zum Frühstück Wildbienen am

Blumenkasten und Vogelgezwitscher

von der Geländerstange,

unterm Sternenhimmel die Jagd

der Fledermäuse und Grillengezirpe

– von früh bis spät können

Stadtmenschen die Natur vor der

eigenen Balkontür erleben.

Vor dem Vergnügen kommt jedoch

die Arbeit, die Bepflanzung.

Geranien und Petunien,

die klassischen Balkonpflanzen,

sind zwar pflegeleicht, für Insekten

aber völlig uninteressant. Je

nach Jahreszeit oder Lage des

Balkons kann man zwischen

verschiedenen einheimischen

Pflanzen wählen und bevorzugte

Balkonbesucher heranlocken:

Blaukissen und Judastern für

Schmetterlinge, blaue Glockenblumen

für Bienen und duftende

Hornveilchen sowie Kräuter

für die eigene Nase. Wer etwas

mehr Platz hat, kann in Gefäßen

Gemüse- oder Kletterpflanzen

wie Tomaten, Efeu und Johannisbeersträucher

halten.

In Klettergewächsen und Nisthilfen

finden viele Insekten und Vögel

Platz zum Überwintern oder

zur Aufzucht der Jungen. Gerade

im Stadtgebiet sind Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten

für Tiere

wichtig. Holzkästen mit nur halb

geschlossener Front für Bachstelze

und Hausrotschwanz können

selbst gebaut oder gekauft werden.

Auch für die nachtaktiven

Fledermäuse können Kästen an

der Hauswand befestigt werden,

in denen die Säugetiere ihren

Tagesschlaf halten. Nach Besiedelung

der Nester sollte man

die Untermieter bei der Aufzucht

nicht mehr stören, auch wenn

die Neugier noch so groß ist.

Die glatten Wände der Neubauten,

ohne Spalten und Mauernischen,

nehmen Insekten ihren

Unterschlupf. Viele Hummelund

Bienenarten sind aufgrund

mangelnder Nistplätze gefährdet.

Abhilfe schaffen dekorative

Insektenkästen auf dem Balkon:

Holzscheiben mit Löchern und

rote Backsteinziegel für Wildbienen

oder bunte strohgefüllte

Nistkästen für Florfliegen sind

nur einige Beispiele. Die Tierbehausungen

sollten sonnig und

windgeschützt sein. Im Umkreis

müssen die richtigen Pflanzen

für die jeweilige Tierart wachsen.

Denn ohne geeignetes Nahrungsangebot

bringt auch die schönste

Wohnung nichts.

NABU

Weitere Anregungen und Informationen

gibt es in der Broschüre

des NABU „Wohnvergnügen –

Für mehr Natur am Haus“, die

beim NABU-Infoservice, 53223

Bonn gegen fünf Briefmarken zu

je 56 Cent zu beziehen ist.

Das Blaukissen ist bei

Schmetter lingen sehr beliebt

Hummeln sind dankbar für

angebotene Nistplätze

Draußen zu Hause: Deutsche entspannen am liebsten auf dem Balkon

Eine überwältigende Mehrheit

von 83,7 Prozent der

Deutschen nutzt ihren Balkon

während der Sommermonate

aktiv als Freiluftzimmer. Dies

hat eine Umfrage von Immowelt.de

ergeben, einem der

führenden Immobilienportale

Deutschlands.

Fast alle Balkonbesitzer reisen

in der warmen Jahreszeit

regelmäßig nach Balkonien.

Dies hat eine Umfrage von

Immowelt.de ergeben, eines

der führenden Immobilienportale

Deutschlands. Danach

genießen 44 Prozent

der Befragten den Balkon,

um Sonne zu tanken. Bei genau

einem Fünftel der Deutschen

steht bei gutem Wetter

Open Air auf der Speisekarte:

sie machen ihren Balkon so oft

es geht zum Esszimmer. Ob‘s

die Nachbarn jedoch freut, dass

11,6 Prozent der Befragten auf

dem Balkon feiern und grillen,

sei dahingestellt. Ruhiger jedenfalls

sind da die Gärtner: 8,1

Prozent nutzen ihren Balkon als

Mini-Anbaufläche für Kräuter

und Gemüse.

Nichts von den Vorzügen eines

Balkons halten 7,5 Prozent der

Deutschen: sie nutzen ihr Freiluftzimmer

überhaupt nicht. 8,8

Prozent der Befragten suchen

ihren Balkon nur zum Rauchen

auf. Insgesamt lassen also mehr

als 16 Prozent bares Geld verpuffen:

Eine Preisabfrage von

auf Immowelt.de eingestellten

Objekten ergab, dass der Quadratmeter

Wohnung mit Balkon

oder Dachterrasse bis zu 21

Prozent mehr Miete kostet als

eine Wohnung ohne Austritt ins

Freie.

Die Umfrage im Überblick:

Sommer auf Balkonien: Wie

nutzen Sie Ihren Balkon in der

warmen Jahreszeit am häufigsten?

Entspannen & Sonnenbaden

44 Prozent

Feiern und Grillen

11,6 Prozent

Draußen essen, sooft es geht

20 Prozent

Rauchen

8,8 Prozent

Mini-Garten für Kräuter & Gemüse

8,1 Prozent

Gar nicht

7,5 Prozent

(An dieser Umfrage haben

im April 2009 über 900

Personen teilgenommen, die

auf Immowelt.de nach der

passenden Immobilie gesucht

haben.)

www.Immowelt.de


Garten

Holzterrassen

Behaglichkeit pur

Terrassen müssen

nicht immer (nur)

aus Stein sein.

Besonders Holz als

Naturprodukt belebt

Ihren Garten und

gestaltet ihn wohnlich.

Es harmoniert

mit Wasser, Steinen

und Pflanzen und

fügt sich in jedes

Landschaftsbild ein.

Der Kirchhellener Gartenarchitekt

Dirk Blanik beschreibt im Folgenden

fachgerechte technische

Bauweisen und eine Auswahl

hochwertiger Hölzer, mit denen

heute Konstruktionen geschaffen

werden, die eine langlebige schöne

Alternative zu anderen Materialien

darstellen.

Gerade jetzt in der Sommerzeit

locken uns morgendliche Sonnenstrahlen

und milde Abendstunden

immer wieder nach

draußen. Ob ein leckeres Frühstück

unter freiem Himmel mit

der ganzen Familie, eine feuchtfröhliche

Grillfete mit den Freunden

oder ein romantischer Sonnenuntergang

mit dem Partner

und einer guten Flasche Wein,

solche schönen Dinge kann man

nur richtig genießen, wenn man

sich draußen wohlfühlt.

Doch wie soll das zweite Wohnzimmer

gestaltet werden? Wird

die Terrasse gefliest, sollen Natursteine

verlegt werden oder

kommen Betonsteine zum Einsatz?

Eine natürliche Alternative

zu glatten Fliesen und heißen

Steinen stellt der Baustoff Holz

dar. Seit einigen Jahren erfreuen

sich Holzterrassen immer größer

werdender Beliebtheit, was neben

der Natürlichkeit des Werkstoffes

Holz und den warmen

Farbtönen sicherlich auch auf die

unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten

im gesamten Gartenkonzept

zurückzuführen ist.

Seien es die Dielen der Terrasse

am Haus, die Bank an der mit Rosen

berankten Backsteinwand, der

kleine Geräteschuppen, der Sichtschutz

zum Nachbarn oder der

Steg am Gartenteich – Holz findet

sich im Garten überall wieder und

gliedert sich harmonisch und so

natürlich wie kaum ein anderes

Material ein. Und robust ist es bei

richtiger Handhabung auch.

Gerade die Holzterrasse am Haus

muss einiges aushalten, seien es

die heißesten Sommertage, die

nassesten Herbsttage oder die

feiernde Bande auf Geburtstagen.

Stabil muss sie also sein und UV-

Strahlen und Nässe dürfen ihr

nichts anhaben. All dies sind

Eigenschaften, die eine Terrasse

aus geeignetem Holz mitbringt.

Dirk Blanik ist Inhaber des gleichnamigen

Garten- und Landschaftsb aubetriebs in

Bottrop-Kirchhellen.

Blanik GmbH

Heinrich-Hertz-Straße 10, 46244 Bottrop

Tel. 02045/ 7767

www.blanik.de

info@blanik.de

Wenn Holz im Freien verwendet

wird, ist es dem Regen und der

Sonneneinstrahlung unmittelbar

ausgesetzt. Ist das Holz dann

nur vorübergehend nass, wie bei

einem Regenschauer, schadet es

ihm nicht. Sollte das Holz jedoch

über einen längeren Zeitraum

nass sein, droht es zu faulen.

Schon in der Planung kann man

solche Situationen jedoch umgehen,

indem man geeignetes Holz

verwendet, welches entsprechend

resistent und dauerhaft ist.

Die Liste an geeigneten Hölzern

für den Außenbereich ist lang und

unterteilt sich in heimische Holzarten

und Holzarten, die nicht heimisch

sind, wie das Tropenholz.

Die Unterschiede zwischen den

einzelnen Arten liegen in der

Holzfeuchte und der Dichte und

somit in den Nutzungs- und Resistenzklassen,

in welche jede

Holzart entsprechend eingestuft

wird. In der höchsten Resistenzklasse

(Klasse 1) findet man nur

Tropenhölzer, wie zum Beispiel

Teak oder Massaranduba, welche

bei uns eine Lebenserwartung von

über 25 Jahren aufweisen. In der

Resistenzklasse 5, der niedrigsten

und somit nicht dauerhaften Klasse,

finden wir Hölzer wie Ahorn

oder Birke, auf die man im Außenbereich

verzichten sollte.

Geeignete heimische Holzarten

für den Garten sind Eiche, Lärche

und bedingt Kiefer. Kiefer hat den

Nachteil, dass es ein sehr faseriges

Holz mit vielen Astlöchern

und Harzblasen ist, was die Optik

der Terrasse einschränken könnte.

Verwendbare Tropenhölzer sind

beispielsweise Teak, Massaranduba,

Bangkirai oder Bongossi. Besonders

Bangkirai aus Indonesien

hat sich in unserer Region in den

letzten Jahren zum beliebtesten

Hartholz für den Einsatz im Au-

Fotos: Blanik (3)


37


ßenbereich entwickelt, was der

guten Qualität und dem guten

Preis-Leistungs-Verhältnis zu verdanken

ist.

Bei Verwendung von Holz im Garten

muss bereits in der Planung

auf eine ganz wichtige Sache geachtet

werdenden sogenannten

konstruktiven Holzschutz. Das

bedeutet, dass man gewisse Gefahren

und Umstände, denen das

Holz ausgesetzt ist, frühzeitig erkennt

und diese vermeidet, bevor

es zu spät ist und die Terrasse beschädigt

wird. Dieser konstruktive

Holzschutz fängt schon damit an,

das richtige und geeignete Holz

für die Terrasse zu wählen. Oben

ist beschrieben, was man beachten

sollte und welche Holzarten

sich eignen. Sicher wird Ihnen Ihr

Holzfachmarkt sowie Ihr Experte

für Garten und Landschaft gerne

mit gutem Rat zur Seite stehen.

Weiter muss darauf geachtet

werden, dass die Terrassendielen

sowie die Balken der Unterkonstruktion

vor stehender Nässe und

direktem Bodenkontakt geschützt

werden. Auch sollte dafür gesorgt

werden, dass eine ständige Luftzirkulation

stattfinden kann. Das sind

die Gründe, warum die Balken der

Unterkonstruktion am besten auf

Betonfundamenten und die Bretter

mit einem Abstand von ca. 0,5

Zentimetern eingebaut werden.

Natürlich gehört zu einer gemütlichen

Terrasse auch eine stimmige

Bepflanzung. Diese kann in mit

Erde gefüllten Aussparungen oder

in Blumenkübeln umgesetzt werden.

Achten Sie jedoch bitte darauf,

dass sie die Blumenkübel mit

Füßen versehen, damit sich darunter

keine Nässe staut und sich

keine Tierchen dort einnisten, die

das Holz befallen könnten.

Vor dem Bau der Terrasse ist eine

Verdichtung des Untergrundes nötig,

damit sie ihre Standfestigkeit

auch nach 20 Jahren noch beibehält.

Auf diesem Untergrund werden

die Punktfundamente gesetzt,

die verantwortlich dafür sind, dass

die Balken der Unterkonstruktion

gerade und stabil aufliegen. Übrigens

empfiehlt es sich, für die

Unterkon struktion dasselbe Holz

zu verwenden, welches auch für

den Belag genutzt wird. Jedes

Holz hat eigene Eigenschaften und

reagiert anders auf Umwelteinflüsse.

Unterschiedliches Holz könnte

Risse an den Verankerungen zur

Folge haben.

Legen Sie zwischen den Fundamenten

Vlies oder eine wasserdurchlässige

Folie aus – so wird

verhindert, dass sich lästiges

Unkraut seinen Weg durch die

Holzdielen bahnt. Achten Sie darauf,

dass die Fundamente stets

den gleichen Abstand voneinander

haben, denn laufen die Balken

nicht absolut parallel zueinander,

erhält man später einen schiefen

Schraubenverlauf. Auf die Balken,

welche einen Abstand von

ca. 50 bis 60 Zentimetern haben

sollten, werden nun abschließend

die Holzdielen gelegt und verschraubt.

Die Schrauben sollten

für den Außenbereich geeignet

sein und entsprechende Spannungen,

die entstehen, wenn das Holz

„arbeitet“, aufnehmen können.

Geeignet sind besonders spezielle

Edelstahlschrauben.

Eine häufig gestellte Frage ist die,

ob das Holzdeck geölt werden

muss oder nicht. Bei den Tropenhölzern

ist das Ölen kein Muss.

Aufgrund des feucht-warmen Klimas

in ihrer Heimatregion haben

die entsprechenden Bäume mit

zahlreichen Schädlingen zu kämpfen,

welchen sie entgegenwirken,

indem sie eine große Menge an

natürlichen Ölen einlagern. Sie

schaffen sich so ihren eigenen

Holzschutz. Ein Behandeln des

Holzes mit Öl hat daher rein optische

Gründe. Das Bangkiraiholz

behält dadurch beispielsweise seinen

typischen rotbraunen Farbton.

Dieser Vorgang muss allerdings

regelmäßig wiederholt werden.

Lässt man die Terrasse unbehandelt,

bildet sich nach spätestens

einem Jahr eine silbergraue Patina,

welche wir von Gartenmöbeln

aus Teak kennen. Diese Färbung

hat keine Auswirkung auf die

Stabilität des Holzes, weswegen

sie häufig von Gartenbesitzern erwünscht

ist.

Spannende und abwechslungsreiche

Situationen können geschaffen

werden, wenn man Holz

mit anderen Materialien kombiniert.

Lassen Sie einfach eine

Bänderung aus Naturstein durch

die Terrasse laufen oder verlegen

Sie Trittplatten aus Beton durch

das Holz. Sogar kleine Bachläufe

können die Terrasse durchqueren

und es immer wieder zu einem

kleinen „Abenteuer“ machen,

diesen zu überqueren. Gezieltes

Einsetzen von Leuchtmitteln, wie

z.B. LEDs, sorgt auch in den späten

Abendstunden für ein harmonisches

Bild und lässt Ihre Terrasse

auch an langen Abenden

in ihrem vollen Glanz erscheinen.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien

Lauf, spielen Sie mit den Materialien

und machen aus Ihrer Terrasse

einen Ort, der gerade dazu

drängt, benutzt und erobert zu

werden. Die nächste Grillparty

kommt bestimmt...

Ein wunderschöner

Sitzplatz am Wasser

Gute Landschaftsgärtner und

Gartenarchitekten aus Ihrer Region

stehen Ihnen bei der Planung

und Ausführung gerne zur Seite

(z.B. www.blanik.de, www.galabau-nrw.de

oder www.aknrw.de).

Dirk Blanik


Aus den Unternehmen

Stark in Form und Design – architektonische Lichtblicke fürs Badezimmer

(epr) Design und Architektur in

der Nasszelle gewinnen in Zeiten,

in denen sich der Mensch

nach Erholung und Entspannung

sehnt, immer mehr an Bedeutung.

Bade- und Duschwannen

von GKI schaffen eine Atmosphäre

im Badezimmer, die nicht nur

angenehm ist, sondern den Menschen

auch mit seiner Persönlichkeit

und seinen individuellen

Bedürfnissen in den Mittelpunkt

stellt. So präsentiert sich die Badewanne

der Serie Memo in einem

puristischen Design, das vor

allem durch seine Klarheit und

markanten Züge auffällt. Weiche

Rundungen im Wannenboden

sowie eine ergonomisch ausgebildete

Rückenfläche bieten im

Kontrast dazu vollendeten und

komfortablen Badegenuss.

Neben der klassischen rechteckigen

Form gibt es Memo auch

als Eckwannenmodell mit einem

ergonomisch überwölbten Rückenelement,

das Platz für zwei

Personen nebeneinander bietet.

Ebenso schlicht wie anspruchsvoll

im Design überzeugen auch die

superflachen Memo Duschwannenmodelle.

Die geringe Tiefe garantiert

einen sicheren und barrierefreien

Einstieg und bietet neben

der großzügigen Stehfläche viel

Bewegungsfreiheit. Alle Produkte

werden aus gegossenem Sanitär-

Acryl mit einer speziellen EASY-

TO-CLEAN Oberflächenveredelung

NACRYLplus® hergestellt.

www.gki-kufstein.at

Partner-Look für Tür und Garage

(epr) Zum Gesamteindruck eines

Hauses gehören auch Haustüren

und Garagentore, denn sie sind

die ersten, denen Besucher begegnen.

Mit der Aktion „Tor und

Haustür des Jahres“ bringt das

Unternehmen Hörmann eine

Eingangstür und ein Garagentor

auf den Markt, die 2009

zu günstigen Aktionspreisen im

Fachhandel erhältlich sind. Dazu

gehören die Eingangstür Reno-

Door mit einem wärmedämmenden

Türblatt aus Stahl oder Aluminium,

und das Pendant dazu,

das automatische Garagen-Sectionaltor

RenoMatic. Damit Tür

und Tor zueinander passen, sind

beide in denselben Oberflächen

wie beispielsweise dem Anthrazitton

„Titan Metallic“ oder dem

Eichenholzdekor „Golden Oak“

erhältlich.

www.hoermann.com

Funktionale Möbel aus Beton

(epr) Der Baustoff Beton lässt

sich in jede beliebige Form gießen

und eröffnet damit viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Nicht

nur als massive Arbeitsplatte

hält er Einzug in moderne Kochstudios.

Auch Spülbecken lassen

sich ausformen und Aussparungen

für Einbaugeräte können

werkseitig ausgeführt werden.

Darüber hinaus sind bis zu

vier Meter lange Küchenzeilen

aus einem Guss planbar. Doch

nicht nur in der Küche tritt der

Baustoff positiv zum Vorschein.

Dank seiner besonders guten inneren

Dämpfung eignet er sich

auch hervorragend als Gehäuse

für Lautsprecherboxen und

zaubert in seinen verschiedenen

Formen außerdem Waschtische,

Regale, Schreibtische oder

Lichtobjekte hervor.

www.beton.org

Fotos: GKI (1), Hörmann (1), Villarocca (1) - alle über easy-PR.de, Kzenon - fotolia.com (1), LBS (1), moonrun - fotolia.com (1)


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Clevere Häuslebauer finanzieren

mit dem Wohn-Riester-Programm

Seit einem knappen

Jahr gibt es die neue

Eigenheimrente, das

sogenannte Wohn-

Riestern.

Die neue, attraktive Altersvorsorgeförderung

führt zu mehr Eigenkapital,

weniger Kreditbedarf,

einer schnelleren

Tilgung

und damit

d e u t l i c h

günstigeren

G e s a m t f i -

nanzierungskosten.

Damit

lassen

sich das Sparen für die spätere

Altersvorsorge und für die eigenen

vier Wände ideal verbinden.

Wer ein Haus kaufen oder bauen

will, der weiß es genau: Bei

den meisten Menschen ist eine

Finanzierung unumgänglich. Kalkulieren

hier, rechnen da. Gibt

es überhaupt Zulagen von Vater

Staat, welche Förderungen sind

möglich? Die neue Wohn-Riester-

Förderung unterstützt Bausparer

sowohl in der Spar- als auch in

der Darlehensphase. Doch das

wissen noch viel zu wenig potentielle

Häuslebauer. Rund 80 Prozent

der Deutschen unterschätzen

zudem die Höhe der Zulagen.

„Seit Abschaffung der Eigenheimzulage

erhalten Käufer und

Bauherren erstmals wieder staatliche

Unterstützung. Eine der

beliebtesten Formen der privaten

Altersvorsorge ist und bleibt

nun einmal das selbst genutzte

Wohneigentum“, macht Essens

LBS-Gebietsleiter Martin Kirschner

deutlich.

Steuervorteile und Zulagen von

Vater Staat können vollständig

für den Bau oder Kauf einer

selbst genutzten Immobilie eingesetzt

werden. Eine vierköpfige

Familie (zwei Erwachsene, zwei

Kinder) kann so beispielsweise

jährlich bis zu 793 Euro Riester-

Prämie und zusätzlich attraktive

Steuervorteile erhalten.

Junge Menschen unter 25 Jahren

erhalten bei Vertragsabschluss

zusätzlich einen einmaligen Starterbonus

von bis zu 200 Euro.

Auf diese Prämien kommt häufig

ein erheblicher Steuervorteil, der

im Einzelfall sogar mehr als die

Summe der Prämien ausmachen

kann.

Um die vollen Beträge zu erhalten,

müssen zusammen mit den

staatlichen Zulagen vier Prozent

des sozialversicherungspflichtigen

Vorjahreseinkommens auf

den Wohn-Riester-Vertrag fließen.

Das Bausparen mit Riester-Förderung

ist attraktiv: In der Sparphase

erhöhen die staatlichen Zulagen

das Eigenkapital und somit

auch die erreichbare Bausparsumme.

Der Darlehensanspruch

wird höher, das Zinsrisiko für die

komplette Finanzierung sinkt. In

der späteren Darlehensphase fließen

die Riester-Prämien direkt in

die Tilgung. Die Kosten der Finanzierung

sind somit gesenkt.

Gefördert wird die Tilgung eines

Darlehens, das der Eigentümer

für den Bau oder Kauf einer

selbst genutzten Immobilie aufnimmt.

Das Haus oder die Wohnung

muss in Deutschland ste-

hen und nach 2007 angeschafft

oder fertig gestellt worden sein.

Kleiner Tipp: Auch wer erst in

einigen Jahren bauen will, sollte

einen Riester- Bausparvertrag

abschließen. Dieser lohnt sich,

um sich vor steigenden Zinsen zu

schützen.

„Zuschüsse, Steuerersparnisse

und Finanzierungsvorteile, das

sind die drei Hauptsäulen, die

die so genannte Eigenheimrente

tragen und bei denen es sich

wirklich lohnt, eine individuelle

Beispielfinanzierung durchzurechnen

zu lassen“, weiß Martin

Kirschner.

Das Team des LBS-Gebietsleiters

informiert unverbindlich in

den Kunden-Centern in der Annastr.

58-64, in

der Rüttenscheider

Str. 63, in der

Ruhrtalstr. 413

und in der Überruhrstr.

148 in Essen

zu dem Thema

Finanzieren mit

Wohn-Riester.

Mehr Infos: www.

immobiliencenteressen.de


Tiere

Auch wenn sie sich als Jungtiere

meist noch gut vertragen –

Streifenhörnchen sind Einzelgänger

und sollten daher besser

einzeln gehalten werden.

Streifenhörnchen –

possierliche Mitbewohner

Streifenhörnchen sind Nagetiere und somit auch verwandt mit Mäusen, Ratten, Bibern oder

Murmeltieren. Es gibt sechzehn verschiedene Arten von Streifen- bzw. Backenhörnchen.

Der Name „Backenhörnchen“

kommt daher, dass die Backentaschen

der Hörnchen bis zu

ihren Schultern reichen. Vielen

Menschen gefallen die quirligen

Streifenhörnchen sehr gut. Vor

der Anschaffung sollten wir aber

überlegen, ob es dem Streifenhörnchen

auch genauso gut bei

uns gefällt.

Ab Mitte bis Ende Mai werden

die Jungtiere im Fachhandel angeboten.

Dieser Bericht behandelt

das Asiatische Streifenhörnchen

(Eutamias Sibiricus), auch

Burunduk genannt. Die Tiere

stammen ursprünglich aus Nordeuropa,

Sibirien und der Mongolei

bis zum nördlichen China.

Seit einigen Jahren schon sind

auch Nachzuchten im Handel.

Ursprünglich leben sie in Nadelund

Mischwäldern und sind sehr

bewegungsfreudig. Die Tiere werden

zwischen sieben und neun

Jahre alt.

Wenn Sie das Streifenhörnchen

zahm bekommen möchten, ist

das bei einem Jungtier einfacher.

Tipp: Halten Sie ein Leckerli zwischen

den Fingern und reden Sie

beruhigend mit dem Tier. Bewegen

Sie sich nicht dabei, denn

das könnte den scheuen Nager

erschrecken. Leckerbissen immer

aus der Hand füttern, da so

das Streifenhörnchen Ihren Geruch

aufnehmen kann und Vertrauen

fasst.

Fotos: Burda (4)


Für frisches Wasser ist täglich zu

sorgen, auch das Futter sollte täglich

nachgeschaut werden, denn

Obstreste können faulen und

müssen entfernt werden. Die Reinigung

der Voliere sollte je nach

Einstreu vorgenommen werden.

Das Schlafhäuschen sollte dabei

jedoch ausgespart werden, weil

dann der vertraute Geruch der

Einstreu verloren geht. Da die

Hörnchen im Schlafhäuschen

auch kein Futter hinterlegen, ist

es in der Regel eh sauber.

Der Käfig kann gar nicht groß

genug sein. Häufig wird eine

Vogelvoliere genommen, die

man schön für Streifenhörnchen

aufbauen kann. Wenn man mit

Naturzweigen darin arbeitet, sollten

diese zweimal im Jahr ausgewechselt

werden. Ungespritzte

Zweige von Obstbäumen, Weide

oder Nussbäumen können aber

auch ruhig zwischendurch zum

Abknabbern gereicht werden, ruhig

mit Rinde und Blättern.

Eiweiß benötigen, sollten Sie dieses

regelmäßig zufüttern. Verschiedenes

Obst dazu ist sehr

gut, Gemüse lieber weglassen.

Welches Ihren Hörnchen am besten

schmeckt, müssen Sie ausprobieren

– wir haben mit Birnen

sehr gute Erfahrungen gemacht.

Gut zu beschäftigen sind die

kleinen Nager mit Pappröhren,

die man mit Heu füllt. Sehr gerne

mögen sie auch Nüsse, diese

sollten aber ungeröstet sein.

Walnüsse sollten Sie einmal

vorknacken. Bitte beachten: Die

Grundernährung wird mit der

Körnermischung abgedeckt, alles

andere ist Zusatzfutter und sollte

nur in Maßen gegeben werden.

Annette Burda ist Inhaberin des

Zoo-Fachgeschäfts „Burda‘s Tierwelt“

in Gelsenkirchen und Mitglied im

Zentral verband Zoologischer Fachbetriebe

Deutschlands (ZZF). In Haus+Hof verrät

sie regelmäßig Tipps und Tricks rund

ums Heimtier.

Infos: www.burdas-tierwelt.de

lometer entfernt, die Paare finden

sich nur im Herbst kurz zur Paarung

zusammen. Als Einzelgänger

können erwachsene Streifenhörnchen

ihren Bau stark verteidigen.

Wir empfehlen dem Liebhaber

41


Streifenhörnchen leben in der Natur

in losen Gruppen über viele Kidaher,

nur ein Tier zu halten, da

es auch unter Paaren zu bösen

Verletzungen und schlimmen

Beißereien kommen kann. Wenn

jemand Streifenhörnchen züchten

möchte, sollte er jederzeit in der

Lage sein, die Tiere auch getrennt

unterbringen zu können.

Streifenhörnchen sind tagaktiv,

aber zur Haltung für Kinder ungeeignet.

Wir zählen sie zu den

Beobachtungstieren. Übrigens

machen viele Streifenhörnchen

einen Winterschlaf. Diesen unterbrechen

sie nur kurz zur Nahrungsaufnahme

oder wenn der

Winter sehr mild ist. Wundern Sie

sich nicht, wenn Ihr Hörnchen

über den Winter seine „Vertrautheit“

einfach vergisst, das kann

vorkommen. Im Frühjahr sollte

die Vertrautheit wieder aufgebaut

werden. Es wird sich mit Geduld

wieder neu an Sie gewöhnen.

Nora Woyt / Annette Burda

Auch Freilauf in der Wohnung,

oder einem Raum sollte man

ihnen ermöglichen. Dazu ist es

natürlich sehr hilfreich, wenn das

Tier zahm ist und uns vertraut.

Denn ein nicht zahmes Hörnchen

in einem großen Raum einzufangen,

ist Stress pur – sowohl für

das Tier als auch für den Besitzer.

Achten Sie aber auf die Einrichtung

in diesem Raum. Vorsicht

mit Stromquellen, Aquarien sollten

abgedeckt sein, Topfblumen

könnten ausgegraben werden...

Streifenhörnchen graben gerne,

also sollte ein Behälter mit

Bade sand vorhanden sein. Hierzu

verwenden Sie bitte keinen

Vogel sand oder Aquariensand, es

sollte Chinchillasand sein, weil

dieser Sand abgerundet ist. Sehr

gut einbauen lassen sich auch

Korbröhren oder Heutunnel, an

denen Ihr Streifenhörnchen

mächtig Spaß haben wird.

Beim Schlafhäuschen achten

Sie bitte darauf, dass dieses von

oben zu öffnen ist. So können Sie

nach der Einstreu sehen. Beim

Streifenhörnchenfutter möglichst

abwechslungsreich füttern – am

besten zwei oder drei verschiedene

Hersteller mischen, um ein

breites Spektrum an verschiedensten

Sämereien zu bieten.

Da die Hörnchen auch tierisches

„Streifenhörnchen (GU TierRatgeber)“ Alexandra Beißwenger, Graefe und Unzer Verlag 2008, 64 Seiten,

broschiert, 7,90 Euro.

Im Käfig ist immer was los... Es macht Spaß, die quirligen kleinen Nager zu beobachten.

Wegen ihrer Backentaschen, die sie gern vollstopfen, werden die Tiere auch Backenhörnchen genannt.


Ihr gutes Recht

In dieser Ausgabe setzen wir für Sie, liebe Leser,

den Rechtsservice von Rechtsanwalt Hjalmar

Schwedtmann aus der Partnerschaftsgesellschaft

Schneider Rechtsanwälte in Dortmund fort. Erneut

werden aktuelle Entscheidungen

zur Rechtssprechung für Bauherrenund

Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer

besprochen.

Unerlaubtes Planschvergnügen

Planschbecken gegen

Sommerhitze?

Gerade in Zeiten erhöhter Temperaturen

empfinden es zahlreiche

Mieter in den von ihnen gemieteten

Wohnräumen aufgrund

der Wärme als unerträglich. Da

das Lüften zumeist keine Besserung

bringt, sondern allenfalls

die außerhalb der Wohnung

aufgestaute Wärme dann auch

noch in die Wohnung eindringt,

suchen viele Mieter nach alternativen

Lösungsmöglichkeiten.

Eine solche Lösungsmöglichkeit,

die insbesondere Abkühlung

durch kaltes Wasser bringt,

ist der Aufbau eines Planschbeckens.

Nach einem Urteil des

Amtsgerichtes Hamburg-Wandsbek

aus dem Jahre 1995 ist das

Aufstellen eines Planschbeckens

in dem Garten des Mieters problemlos

möglich. Insoweit dürfen

daher auch die Kinder des Mieters

und etwaige Freunde dort

spielen, ohne dass der Vermieter

hiergegen etwas direkt unternehmen

könnte.

Problematischer stellt sich allerdings

die Situation im Rahmen

einer Wohnungseigentümergemeinschaft

dar. Hier

hat zuletzt das Kammergericht

Berlin im Jahre 2007 geurteilt,

dass das Aufstellen eines mobilen

Schwimmbeckens im Garten

ohne die Zustimmung der

weiteren Mit eigentümer nicht

zulässig ist.

Im zu entscheidenden Fall hatte

sich ein Mieter der Wohnanlage

entschlossen, auf der ihm zugeordneten

Sondernutzungsfläche

einen Swimmingpool mit einem

Durchmesser von 3,5 Metern und

einer Höhe von 90 Zentimetern

aufzubauen und zu nutzen. Dies

missfiel den Miteigentümern, die

wegen nachteiliger optischer Veränderung

der Wohnanlage dagegen

klagten.

Erwartungsgemäß gaben die

Richter des Berliner Kammergerichtes

den Miteigentümern

Recht, da nach den Ausführungen

des Gerichtes feststeht,

dass das relativ großvolumige

Schwimmbecken die ansonsten

eher überschaubare Gartenanlage

in seinem Erscheinungsbild

präge und daher nunmehr der

Charakter eines „Spielplatzes“ zu

Tage trete.

Aufzugskosten fahren ins Leere

Aufzüge in Wohnhäusern stellen

für die meisten Parteien eine wesentliche

Erleichterung dar. Allerdings

ist der Kostenfaktor solcher

Aufzüge auch nicht unerheblich.

Daher versucht der Vermieter

entsprechende Kosten über die

Den Artikel verfasste Rechtsanwalt

Hjalmar Schwedtmann aus der Schneider

Rechts anwälte Partnerschaft mit Sitz an der

Max-Eyth- Straße 2 in 44141 Dortmund.

Bei etwaigen Fragen des Kauf-,

Eigentums- und Mietrechtes können Sie

sich dort auch direkt an Herrn Rechtsanwalt

Schwedtmann unter der Rufnummer

0 23 1/ 42 78 83 - 0 wenden.

Nebenkosten auf die Mieter umzulegen.

Bereits im Jahre 2006 hatte daher

der Bundesgerichtshof über

den Fall eines Erdgeschoss-Mieters

zu entscheiden, der ebenfalls

die ihm berechneten Kosten für

einen Aufzug nicht tragen wollte.

Hintergrund seiner Weigerung

war der Umstand, dass der Mieter

weder Keller noch Dachgeschossräumlichkeiten

besaß, die

er mit dem Aufzug hätte direkt

erreichen können.

Dennoch hat der 8. Senat des

Bundesgerichtshofes damals

entschieden, dass Erdgeschoß-

Mieter, deren Wohnung mit dem

Aufzug erreicht werden kann, die

ihn aber wegen der Lage faktisch

nicht nutzen, die Beteiligung an

den Aufzugskosten hinzunehmen

haben. Zur Begründung führte

das höchste deutsche Zivilgericht

aus, dass dem Vermieter nicht

zugemutet werden kann, nach

dem Grad der tatsächlichen Nutzung

zu differenzieren. Schließlich

stünden dieser angestrebten

Umlagegerechtigkeit insbesondere

Gründe der Transparenz der

Nebenkostenabrechnung entge-

Fotos: Jaimie Duplass - fotolia.com (1), RM (1)


43


gen. Außerdem sei dieser Fall in

der Praxis nicht durchführbar, da

nicht ermittelt werden könnte,

welcher Mieter wie oft den Aufzug

benutze.

Von daher waren viele verwundert,

dass ein weiterer Mieter

ebenfalls vor den Bundesgerichtshof

zog und sich darauf

berief, dass er aufgrund einer

formularmäßigen Vereinbarung

in seinem Wohnraummietvertrag

die Kosten für den Aufzug

nicht zu tragen habe, weil sich

der Aufzug in einem anderen

Gebäudeteil befindet und er

diesen nicht nutzen kann, um

zu seiner Wohnung zu kommen

und dies ihn unangemessen benachteiligt.

Überraschenderweise hat der

Bundesgerichtshof hier mit Urteil

vom 8. April 2009 nunmehr

entschieden, dass die Mieterin

die entsprechenden Nebenkosten

nicht zu tragen habe. Vielmehr

sei eine solche Klausel

unwirksam, da sie die Mieterin

unangemessen benachteilige.

Als Begründung führte der Bundesgerichtshof

diesmal an, dass,

sofern von dem Aufzug aus kein

Zugang zu der betreffenden Wohnung

bestünde, die Aufzugskosten

auch nicht auf den Mieter

umgelegt werden könnten.

Von daher grenzt der Bundesgerichtshof

augenblicklich bei Aufzugkosten

die faktische Nichtnutzung,

die aber grundsätzlich

für einen Erdgeschossbewohner

gegeben wäre, von der tatsächlichen

Nichtnutzungsmöglichkeit

ab, für einen Mieter, dessen Wohnung

mit dem Aufzug tatsächlich

nicht erreicht werden kann.

Insoweit gilt es also Nebenkostenabrechnungen

insbesondere

dahingehend zu überprüfen, ob

der Mieter von der Leistung tatsächlich

ausgeschlossen ist.

Zu viel Schönheit bringt Gefahr

Nach wie vor sind Klauseln über

Schönheitsreparaturen in der gerichtlichen

Praxis nahezu täglich

auf dem Prüfstand. Ein neues

und ebenfalls durchaus richtungsweisendes

Urteil sprach

der Bundesgerichtshof bereits

Mitte Februar diesen Jahres.

Hier hatte er in einem Rechtsstreit

des Vermieters gegen seinen

ehemaligen Mieter darüber

zu entscheiden, ob der Mieter,

der sich nach dem Verlassen der

Wohnung geweigert hatte, die

ihm per Mietvertrag auferlegten

Schönheitsreparaturen auszuführen,

Schadensersatz an den

Vermieter zahlen musste.

Hierbei galt es zunächst zu klären,

ob die Definition der Schönheitsreparaturen

aus § 28 Absatz

4 Satz 3 der II. Berechnungsverordnung

auf den zu entscheidenden

Fall überhaupt anwendbar

war. Schließlich handelt es sich

bei dem hier im Raum stehenden

Wohnraum um sogenannten

preisfreien Wohnraum, auf den

die zweite Berechnungsverordnung

keine direkte Anwendung

findet. Darüber hinaus galt es im

vorliegenden Fall zu entscheiden,

ob das Streichen von Außenfenstern,

Balkontüren und der Loggia

durch einen Mietvertrag auf den

Mieter übertragen werden kann.

Auch diesem Ansinnen des Vermieters

widersprach der 8. Senat

des Bundesgerichtshofes, indem

er die entsprechende Klausel in

dem Mietvertrag wegen einer

unangemessenen Benachteiligung

des Mieters im Sinne von

§ 307 BGB für unwirksam hielt.

Schließlich sei unter Berücksichtigung

der Definition von Schönheitsreparaturen

in § 28 Absatz

4 Satz 3 II. BV als Dekorationsmaßnahme

hierunter allenfalls

das Streichen der Innentüren sowie

der Fenster und Außentüren

von innen, nicht aber der Außenanstrich

von Türen und Fenstern

zu verstehen.

Eine Belastung des Mieters mit

derartigen Schönheitsreparaturen

benachteiligt den Mieter daher

unangemessen, da die vom Vermieter

verursachte Abnutzung

des dekorativen Erscheinungsbildes

nur innerhalb der gemieteten

Wohnung auftritt. Daher sei eine

solche Klausel eine unzulässig

Erweiterung der Schönheitsreparaturverpflichtung.

Schlussendlich blieb der Vermieter

damit also nicht nur auf seinem

Schadensersatz sitzen, sondern

hatte auch zusätzlich noch

die entsprechenden Gerichtsund

Anwaltskosten zu tragen.

Hjalmar Schwedtmann


Kreuzworträtsel

Hochwertige Blockhütten lassen Urlaubsstimmung aufkommen

(epr) Mit einem Gartenhäuschen

oder einer Blockhütte im Garten

kommt Urlaubs- und Erholungsflair

auf. Und das Schönste: Mit

Energiesparlampen richtig entsorgen

einem integrierten Schlafbereich

können dort nicht nur Gäste und

Freunde von einem kurzfristigen

Tapetenwechsel profitieren.

Hochwertige und robuste Blockhütten,

Garten- oder Ferienhäuser

gibt es von der Firma Bloxhuette.

Da fast alle kleineren

und größeren Gebäude in eigener

Produktion entwickelt und

hergestellt werden, bleibt viel

Freiraum für individuelle Wünsche

oder maßgeschneiderte Exemplare.

Zum Repertoire gehören Hütten

in verschiedenen Wandstärken

und Bauarten, zum Beispiel doppelwandig

mit Dämmung, sowie

wahlweise mit Vordach oder Veranda.

Alle Fenster und Türen

sind mit Isolierverglasung ausgestattet

und so erfüllt jede Blockhütte

den Qualitätsstandard eines

Ferienhauses aus Holz.

Im Außenbereich setzen verschiedene

Lacke und Lasuren

auch der Optik keine Grenzen

und garantieren nicht nur eine

lang anhaltende Holzpflege,

sondern auch die Umsetzung individueller

Farbwünsche. Die individuelle

Beratung durch einen

kompetenten Sachberater ist bei

Bloxhuette ebenso Programm

wie die hohe Qualität der Materialien

und die Produktion in

Deutschland.

www.bloxhuette.de

(bund) Energiespar- und Leuchtstofflampen

verbrauchen 80 Prozent

weniger Strom als Glühlampen

und haben damit eine sehr

gute Klimabilanz. Doch sie enthalten

geringe Mengen hochgiftiges

Quecksilber, das bei unsachgerechter

Entsorgung unkontrolliert

in die Umwelt gelangt. Bisher

werden ausgediente Sparlampen

gerade mal bei 10 Prozent der

Haushalte richtig entsorgt. Der

Bund für Umwelt und Naturschutz

Deutschland (BUND) gibt Tipps,

wie Gesundheit und Umwelt geschützt

werden können.

Richtig entsorgen: Leuchtstofflampen

dürfen keinesfalls über

den Hausmüll oder als Altglas

entsorgt werden. Neben kommunalen

Sammelstellen nehmen

viele Fachgeschäfte ausgediente

Lampen entgegen.

Qualitätslampen kaufen: Einige

Qualitätslampen enthalten

anstelle flüssigen Quecksilbers

ein Amalgam, das beim Zerbrechen

nicht verdampfen kann. Für

Bade- und Kinderzimmer eignen

sich Lampen mit einer unzerbrechlichen

Silikonummantelung,

die ein Zersplittern verhindert.

Zerbrochene Lampen:

Im normalen

Betrieb geben die

Lampen kein Quecksilber

ab. Im Falle

eines Bruchs sollte

jedoch der Raum gut

gelüftet und für mindestens

15 Minuten

verlassen werden. Die

Splitter sollten keinesfalls

berührt werden.

Schwangere, Kinder sowie

Haustiere sollten sich auf

jeden Fall von der „Unfallstelle“

fernhalten.

Keinesfalls sollten die

Splitter mit dem Staubsauger

aufgesaugt werden.

Stattdessen sollten

die Scherben mit einem

festen Papier oder Klebeband

aufgenommen

werden. Danach sollte

mit einem feuchten

Tuch nachgewischt

und alles zusammen in

einem fest verschließbaren

Schraubglas zu einer

Sammelstelle gegeben

werden.

www.bund.net

Dachbodentreppen mit Motorantrieb

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So muss es nicht mehr sein: Dachbodentreppen

sind meist kompliziert und kraftaufwändig

zu öffnen. Oft auch gefährlich, weil

die Federn im Laufe der Jahre nachgelassen

haben. Sie sind beim Belaufen wackelig

und sehr eng. Die Unfallgefahr erhöht sich

dadurch. Auf der Treppe unsichere oder ältere

Personen verzichten lieber darauf, auf

den Dachboden zu gehen. Wenn es nicht

anders geht, muss jemand gefunden werden,

der sich traut. Dabei können Dachböden

wunderbar genutzt werden.

Es gibt für all diese Probleme eine Lösung:

ELDA Dachbotentreppen mit Motorantrieb.

Sie sind aus massivem Buchenholz und

haben eine patentierte Antriebstechnik mit

einem wartungsfreien Spindelmotor. Die

Treppe ist so stabil wie eine Raumspartreppe

in der Funktion einer Dachbodentreppe.

Mit einer Fernbedienung kann jeder bequem

und sicher die Luke automatisch öffnen.

Handläufe auf beiden Seiten der Treppe

geben auch mit Lasten im Arm sicheren

Halt. Die optimale Stufenbreite, mit einer

rutschfesten Lackierung, gewährleistet sicheres

Gehen.

Diese Treppen sind auch ideal für genutzte

Dachböden. Der Nutzer des oberen Raumes

kann die Luke dann auch von oben

schließen. Auf dem unteren Podest wird

dann wieder Platz geschaffen. So lässt sich

ein Dachboden als Gästezimmer, Jugendzimmer

oder Hobbyraum nutzen. Diese

elektrischen Dachbodentreppen können im

vorhandenen Deckenausschnitt eingebaut

werden. Auch kann man in einzelnen Fällen

die Luke vergrößern. Im Allgemeinen ist ein

Nachrüsten nicht besonders aufwändig.

JOWI Holz - Innenausbau GmbH

Waldweg 51, 46514 Schermbeck

Tel. 02853/1676, Fax 02853/5156

jowiholz@t-online.de

www.jowi-holz.de

Fotos: Bloxhuette - easy-PR.de (1), by-studio-fotolia.com (1), RM (2)


45


Lösungswort:

Gewinner des Kreuzworträtsels in

Haus+Hof 05/09 sind Sandra Küpper

aus Essen und Roland Köhler aus Gladbeck.

Beide erhalten ein komplettes Nano-Aquarienset

von Dennerle. (www.dennerle.de).

Das Lösungswort lautete „Rundgaube“.

Zwei individuelle

Acrylbilder

zu gewinnen!

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir diesmal zwei schöne, individuelle

Acrylbilder im Wert von jeweils rund 70 Euro, zur Verfügung gestellt von Holz-Hegener,

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Mit ihren warmen Farbtönen passen sie ebenso gut zu mediterranen wie zu modernen

Einrichtungsstilen.*

Infos: www.holz-hegener.de

Haben Sie die Lösung unseres Rätsels gefunden? Dann senden Sie

Ihr Lösungswort an den RUHR MEDIEN Verlag, Stichwort Haus+Hof

Kreuzwort rätsel, Katernberger Str. 146-152, 45327 Essen oder per

E-Mail an info@ruhrmedien.de. Absender und Telefonnummer nicht

vergessen! Einsendeschluss ist der 7. September 2009.

Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.

* Die Gewinner müssen ihre Preise selbst bei Holz-Hegener abholen.


Service

Nutzen Sie unseren kostenlosen Katalog-Service!

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen aktuelle Prospekte, Broschüren und Kataloge vor. Möchten

Sie sich über Neuheiten, praktische Tipps oder attraktive Angebote informieren? Wir sind der richtige

Partner für private Bauherren, Hausbesitzer und Modernisierer. Haus+Hof hilft Ihnen, sich aus erster Hand

zu informieren. Wählen Sie einfach ein oder mehrere Interessensgebiete aus.

Füllen Sie den Coupon auf der nächsten Seite aus (Telefonnummer bitte angeben) und senden oder faxen Sie

uns diesen zu. Kreisen Sie die jeweiligen Kataloge ein und wir leiten Ihre Adresse an die Fachbetriebe weiter.

Diese setzen sich dann umgehend telefonisch mit Ihnen in Verbindung oder Sie erhalten Ihre Wunschkataloge

gratis frei Haus.

Eine noch größere Auswahl an Katalogen finden Sie im Internet. Auf unserem Portal RUHR RADAR (www.RuhrRadar.

de) können Sie den komfortablen Katalog- und Infoservice ebenfalls gratis nutzen.

03

Hausgärten

06

Kamine & Öfen

12

Naturbaustoffe

Erholung fängt im

eigenen Garten an.

Erfüllen Sie sich

Ihren grünen Traum.

Egal ob Spiel-,

Baum-, Wasser- oder

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Begriff. Tra ditionelle

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die Art zu bauen.

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in der aktuellen

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18

Kaminöfen

19

Fensterdeko 20

Hauseingänge

Zeit für Feuer sollten

Sie sich nehmen.

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sich Gemütlichkeit

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den passenden

Accessoires wie

Briefkästen,

Beleuchtung und

Klingelplatten finden

Sie im Strunk-

Journal von Strunk

Bauelemente.

33

Solardächer 43

Solarstrom

46

Innentüren

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Informationen

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Grundlage für kluge

Entscheidungen

– auch bei Fragen

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48

Parkett

49

Zaunsystem

55

Handlaufsystem

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47


63

Specksteinöfen

68

Heiztechnik

69

Treppenrenovier.

Specksteinöfen,

Kaminbacköfen und

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JUPI informiert über

Produkte und gibt

praktische Tipps.

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Klimatechnik

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70

Kamine & Öfen 82

Betonzäune

90

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und Ihnen eine

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und Kamine zu

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verzichten, aber

auch ungern mit

Holz heizen? Dann

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speziellen Gaskamin-

Katalog der JUPI

GmbH an.

92

Bad & Wärme

99

Massivhausbau 101

Pelletöfen

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einen Überblick:

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Einrichtung, regenerative

Heizsysteme.

Persönlicher

Anspruch und

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Vordergrund.

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regenerative

Energieabdeckung.

103

Wasserbetten 105

Haustechnik 112

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über die vielfältigen

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Service

113

Gesund wohnen

115

Raumausstatter 116

Lamellendächer

Der Arbeitskreis

Ökobau Niederrhein

e.V. ist eine

Gemeinschaft von

Fachleuten, die sich

mit der Planung,

dem Bau und

der Einrichtung

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Lebensräumen

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Klima nach Ihren

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117

Dachbegrünung 119

Kamine & Öfen

120

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121

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122

Laminat 123

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kostenlos und unverbindlich.

Einfach die gewünschten Katalognummern einkreisen

(bitte nicht ankreuzen) und per Fax oder Post senden an:

RUHR MEDIEN Verlag

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Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Fax: 0201 36599-233

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49


124

Verglasung 125

Holz und mehr

128

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Fertigungs GmbH Lindenstr. 8, 86480

Waltenhausen, Tel. 08263-342, www.

biberkraft.de Blanik Garten- und Landschaftsbau

Heinrich-Hertz-Str. 10,

46244 Bot trop-Kirchhellen, Tel. 02045-

7767, www. blanik.de Buhl GmbH

Rheinberger Str. 361, 47475 Kamp-

Lintfort, Tel. 02842-41844, www.

buhl-gmbh.de Burda’s Tierwelt GmbH

Buschgrundstr. 29, 45894 Gelsenkirchen,

Tel. 0209-30545, www.burdastierwelt.de

D Dachfit GmbH & Co. KG

Molkereiweg 151, 32427 Minden, Tel.

0571-3201265, www.dachfit.de Dennert

Massivhaus GmbH Veit-Dennert-

Str. 7, 96132 Schlüsselfeld, Tel. 09552-

710, www.dennert-massivhaus.de E

Sanitär/Heizung Reinhard Erle GmbH

Franziskastr. 43, 45131 Essen, Tel.

0201-8771030, www.erle-gmbh.de

F Fischer Marmor Hegestr. 17, 46244

Bottrop, Tel. 02045-2563 Flammenspiel

GmbH Haupstr. 101-105, 45219

Essen-Kettwig, Tel. 02054-935493,

www.flammenspiel.de G Haustechnik

Grotepaß GmbH Im Mühlenwinkel 5,

47506 Neukirchen-Vluyn, Tel. 02845-

28845, www.grotepass- haustechnik.

de H Holz- Hegener Holz und Baumarkt

GmbH Stollenstr. 7, 45966

Gladbeck, Tel. 02043-40080, www.

holz-hegener.de J JOWI Holz- Innenausbau

GmbH Waldweg 51, 46514

Schermbeck, Tel. 02853-1676, www.

jowi-holz.de Kamin Jupi GmbH Centrumstr.

36, 45307 Essen, Tel. 0201-

550006, www.jupi-gmbh.de K Kaminland

Essen Altendorfer Str. 494, 45355

Essen, Tel. 0201-688917, www.

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Dürerstr. 3, 45147 Essen, Tel. 0201-

771037, www.glas-kitzmann.de L

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45946 Gladbeck, Tel. 02043-275465,

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Essen Annastr. 58-64, 45130

Essen, Tel. 0201-438730, www.

immobiliencenter-essen.de Luck Betten

Urbanusstr. 1, 45894 Gelsenkirchen,

Tel. 0209-30818, www.betten-luck.

de M Wasserbetten Mülle Hegestr.

19, 46244 Bottrop-Grafenwald, Tel.

02045-960555, www.wasserbettenmuelle.de

N Naturboden R. Schöngarth

e.K. Hövelstr. 135, 45326 Essen,

Tel. 0201-332770, www.schoener -

korkboden.de Netzwerk AltbauSanierung

Ltd. Scharnstr. 5, 46509 Xanten,

Tel. 02801-9850555, www.nas-info.

de P Parkett-Kontor GmbH Isabellastr.

33, 45130 Essen, Tel. 0201-771704,

www.parkett-kontor-essen.de Pickhardt

Gebäude- und Versorgungstechnik

GmbH Inselstr. 9, 45326 Essen, Tel.

0201-341096, www.haug- hucke.

de R Fliesen & Marmor Roeb Auf

der Höhe 49, 47058 Duisburg, Tel.

0203-344658, www.fliesen -roeb.de S

Partnerschaftsgesellschaft Schneider

Rechtsanwälte Max-Eyth-Str. 2, 44141

Dortmund, Tel. 0231-4278830 Senta

Vertrieb Udo Donadt, Taunusstr. 88,

61191 Rosbach, Tel. 06003-1712,

www.senta-steinreiniger.de Starke

Metallbau GmbH Wagenbergstr. 51,

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231-9272482, Tel. 0201-83910384,

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0208-993223, www.glas-weck.de

RUHR°

MEDIEN


Vorschau

Das lesen Sie im September:

Infrarotkabinen

Als Alternative zur Heimsauna

werden sie immer

beliebter. Niedrigere

Temperaturen belasten

den Körper weniger und

schonen den Kreislauf.

Wintergärten

Das ganze Jahr über in der

Morgensonne frühstücken

oder den winterlichen

Garten genießen, ohne zu

frieren – ein Wintergarten

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sondern können auch

auf günstige Weise die

Heizung unterstützen.

Aus aktuellen Gründen können sich Themen kurzfristig ändern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Impressum

Herausgeber & Verleger

Ruhr Medien Verlag

Herausgeber

Frank Beicht, Robert Wendland

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Telefon: 0201 36599-137

Telefax: 0201 36599-233

Internet: www.ruhrmedien.de

E-Mail: info@ruhrmedien.de

Redaktion

Sabine Beicht

Robert Wendland (v.i.S.d.P.)

Gestaltung

Sabine Beicht

Sylvia Sandkühler

Jacqueline Willems

Anzeigenberatung & Vertrieb

Robert Wendland

Telefon: 0201 36599-195

wendland@ruhrmedien.de

Frank Beicht

Telefon: 0201 36599-193

beicht@ruhrmedien.de

Druck

Silber Druck oHG

Am Waldstrauch 1

34266 Niestetal

Telefon: 0561 520070

„Haus+Hof“ Ruhrgebiet

erscheint zweimonatlich und wird an

ca. 500 Stellen in Essen, Bottrop,

Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg,

Mülheim/Ruhr, Gladbeck, Nieder rhein

und der Grafschaft Bent heim ausgelegt.

Unsere Lesergruppen sind Bauherren,

Haus besitzer und Eigentümer.

weitere Regional-Ausgaben

München, Bamberg, Nürnberg, Frankfurt/

Darmstadt, Augsburg, Lüneburg, Koblenz/

Siegen, Bonn/Troisdorf, Aachen, Berlin, Ulm,

Saarbrücken, A-Salzburg, CH-Bern

„Haus+Hof“ Zentrale

BUSU MEDIEN VERLAG,

Clemensänger Ring 3, 85356 Freising

www.haus-hof.de

Telefon: 08161 5375505

Telefax: 08161 5375506

Telefonische Anzeigenberatung

Mo.-Fr. von 09.00-19.00 Uhr

Anzeigen- & Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe: 07.09.2009

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4

6. Jahrgang

© Copyright 2009 für eigens gestaltete

Anzeigen und Texte beim Verlag. Nachdruck

und Vervielfältigung (auch auszugsweise)

nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlags.

Veröffentlichung gemäß § 8 des Pressegesetzes.

Verleger, Kaufleute Essen, Verlagsinhaber:

Frank Beicht, Robert Wendland

Fotos: Klafs GmbH & Co. KG (1), Wintergarten-Fachverband e.V. (1), Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. (1)

RUHR°

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