Aktuelle Ausgabe Haus+Hof zum Download - RUHR MEDIEN ...

ruhrmedien.de

Aktuelle Ausgabe Haus+Hof zum Download - RUHR MEDIEN ...

Das aktuelle Magazin für Bauherren und Hausbesitzer

www.ruhrradar.de

9. Jahrgang

November/ Dezember 2012 – Ruhrgebiet

Trend-Wände

Vielfalt der Formen und Farben

Zuhause alles sicher?

Winterzeit ist Einbruchszeit

RUHR MEDIEN Verlag

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Tel. 0201 36 59 91 37

Fax 0201 36 59 92 33

www.ruhrmedien.de - info@ruhrmedien.de

Lichtspiele

in Haus & Garten

Umzug ohne Stress

Mit der richtigen Vorbereitung klappt‘s • Kindersicheres Haus

Das aktuelle Magazin für

Bauherren und Hausbesitzer

• Der Garten im Winter

• Wellness zum Wohlfühlen


Jetzt anmelden und Standplatz sichern!


Editorial

jetzt ist sie wieder da, die kalte und dunkle Jahreszeit. Da kommen

unsere aktuellen Themen doch gerade recht... Denn in dieser Ausgabe

informieren wir nicht nur über effektive Dämmtechnik, die Ihr Haus

schön warm hält, und über stimmungsvolle Lichtkonzepte für Haus

und Garten – wir haben auch inspirierende Tipps parat, wie Sie Ihr

Bad in eine echte Wellness-Oase zum Wohlfühlen verwandeln können.

Träumen erlaubt... aber dabei sollten Sie es nicht belassen. Denn mit

modernen Bauelementen ist so ein Badumbau längst nicht mehr so

aufwändig und teuer, wie Sie vielleicht dachten.

Viel Spaß beim Lesen und eine besinnliche Weihnachtszeit

wünscht

Parkett-Kontor • Isabellastraße 33 • 45130 Essen

Telefon: 0201 / 77 17 04 • Fax: 0201 / 77 04 26

www.parkett-kontor.de


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Inhalt

BAUEN & RENOVIEREN

06 | Wellness-Bäder

Ganz private Wohlfühl-Oasen

20 | Sicheres Zuhause

Jetzt haben Einbrecher Hochsaison

22 | Umzug ohne Stress

Gut geplant ist halb gewonnen

26 | Pro & Contra Dämmung

Warme Pudelmütze oder nasser Wintermantel?

HAUSTIERE

40 | Hunde im Winter

Sicher und gesund durch die dunkle Jahreszeit

WOHNEN & EINRICHTEN

10 | Lichtkonzepte

Stilvolle Beleuchtung für Haus und Garten

14 | Trendige Wände

„Mut zur Farbe“ lautet das Motto

30 | Gefährlicher Spielplatz

So wird die Wohnung kindersicher

GARTEN

32 | Modernisierung gefällig?

Jetzt ist es Zeit, Pläne für den Garten zu schmieden

34 | Inspirierende Traumgärten

Gartenreise durch den heimischen „Indian Summer“

06


10

SERVICE

46 | Katalog- & Infoservice

Fordern Sie kostenloses Infomaterial an

49 | Firmen-ABC

Bezugsquellen und Kontakte

SERIE

38 | Das Gartenjahr (6)

Letzte Handgriffe vor dem Winterschlaf

INHALT 11 | 2012

AKTUELLES

42 | Ihr gutes Recht

Kündigungsrecht bei Zahlungsverzug des Mieters

45 | Kreuzworträtsel

3 Solar-LED-Strahler Duo von GEV zu gewinnen!

Fotos: Schwäbisch Hall / Rigips (1), Keramag (1),

www.licht.de (1), P+S International (1)

Titelfoto: www.licht.de; Einklinker: Rasch (1),

Gina Sanders - fotolia.com (1), wibaimages - fotolia.com (1)

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Bauen & Renovieren

Traumbäder mit Lounge-Charakter

Luxus-Wannen möbeln Badezimmer auf

Badewannen werden weit über

ihre Funktion hinaus zu Blickfängen.

Wie ungewöhnliche

Materialien und neue Formen

das Badevergnügen zu Hause

aufwerten, zeigt das Immobilienportal

Immowelt.de.

Die Badgestaltung steht und fällt

mit der Badewanne. Und da

darf es heutzutage ruhig etwas

ausgefallener sein. Unkonventionell

und langlebig kommen

beispielsweise Holzbadewannen

daher. Je nach Geschmack

sind sie in den verschiedensten

Ausführungen zu haben – vom

fassähnlichen Badezuber aus

Lärche bis hin zum Whirlpool aus

Zeder. Weil Holz antistatisch ist,

zieht es keine Schmutzpartikel

an. Einer ihrer großen Vorteile

liegt in der einfachen Reinigung,

berichtet das Immobilienportal

Immowelt.de.

Luxus pur sind auch Natursteinbadewannen,

die aus einem

Block gehauen werden. Dafür

werden größtenteils Weichgesteine

wie Kalkstein, Travertin

und Marmor genutzt. Die sind

jedoch nicht ganz unempfindlich.

So ist beispielsweise Kalkentferner

für die Reinigung tabu.

Außerdem sollte vor Einbau

geprüft werden, ob der Badezimmerboden

das Gewicht aushält.

Nicht nur in Bezug auf das

Material werden Badewannen

immer ausgefallener. Auch bei

der Fläche sind Experimente

erlaubt. So gehen Badewannen

neuerdings in die Breite, um

Platz für paarweises Baden zu

schaffen, beobachtet das Immobilienportal

Immowelt.de.

Düsen wie aus dem Whirlpool

sind auch bei normalen Wannen

keine Seltenheit mehr. Manche

Hersteller erhöhen den Wohlfühlfaktor

noch durch besondere

Lichteffekte direkt aus der Wannenwand.

Die neue Generation

der Badewannen bieten nicht

nur luxuriöse Spielereien sondern

auch praktische Vorteile.

So erleichtern moderne Badewannen

mit Türen körperlich

eingeschränkten Menschen den

Einstieg ins Badevergnügen.

www.immowelt.de

Foto: Geberit (1)


Jetzt wird’s gemütlich rund

um die Badewanne: Bäder mit

Lounge-Charakter und nahezu

grenzenlosen Bereichen für

Körperpflege und Entspannung

sind ein wichtiger Wohntrend

2012.

Mit Schränken, Bildern und Regalen,

die ein Zwitterdasein erleben

und vielfach auch im Wohnbereich

die Blicke auf sich ziehen würden,

machen sie sich breit und finden

sich plötzlich an ganz neuen Orten

wieder. Vom Waschtisch ins

Bett ist es nur ein Katzensprung,

die Dusche wird zum Raumteiler

umfunktioniert. Derweil laden

bequeme Sessel, Liegen und flauschige

Teppiche zum Faulenzen

jangal

walk the green way

ein – mitunter sogar vor dem

Kamin. Die ausgesprochenen Sanitärelemente

kommen zumeist

aus Designerhand und haben so

gar keine Ähnlichkeit mehr mit der

Nasszellenausstattung früherer

Jahre. „Keine Frage: Wohnen im

Bad ist beschlossene Sache“, sagt

die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft

(VDS).

Dazu passt es, dass sich die

grundlegende Aufteilung der Räume

verändert: Aus dem reinen

Schlaf- und Badbereich wird eine

Wellness- und Relaxzone praktisch

ohne Tür und Wände. Neben

Entweder-oder-Möbeln drängen

vermehrt flexible Sowohl-als-auch-

Einrichtungslösungen auf den

Markt, die hier wie dort Hingucker

Der Siegeszug der Wohlfühl-Dusche

7

sind, sich bei Bedarf erweitern

lassen und zudem hoch funktionale

Innenausstattungen bieten.

Materialien für den Boden schlagen

ebenfalls eine Brücke vom

Bad in die Nachbarzimmer und

umgekehrt, erklärt der Bonner

Dachverband. So gefielen gegen

Spritzwasser unempfindliche Holzdielen

oder mit feinen Adern durchzogene

Natursteinfliesen vielen

Bauherren auch im Schlafzimmer

oder anderen angrenzenden Räumen.

Gleichzeitig öffne sich das

Bad der Natur mit großzügigen

Fensterflächen, einem Zugang zur

Terrasse und mit Badewannen und

Duschen, die einen Ausblick ins

Grüne brächten und Zeit und Raum

vergessen ließen... VDS

Eintauchen, abtauchen, auftauchen: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Bad in der Wanne unumstrittene Nummer

1 unter den Entspannungsmethoden und noch dazu Luxus pur. Das Duschen dagegen musste sich mit dem Arme-

Leute-Bad-Status begnügen. „Ad maximum zehn Liter“ Wasser pro Person galten im städtischen Volksbrausebad anno

1883 „als geradezu verschwenderisch bemessen“. Vermutlich waren es aber weniger nachhaltige als angesichts 28

Grad Celsius Wassertemperatur rein menschliche Gründe, dass es die ersten Gäste alles andere als langsam unter der

Dusche angehen ließen.

Wie anders sich das heute verhält, zeigt laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ein Blick auf die modernen

Wellness-Duschen: Digital gesteuert regnet Wasser wohlig warm vom Duschhimmel, legt sich als feuchter Nebel auf die

Haut oder ergießt sich als üppiger Schwall über den Körper, während aus Seitenbrausen pulsierende Strahlen von oben

nach unten und wieder zurück über den Rücken tanzen. Auch die Wechseldusche folgt dem elektronischen Kommando.

Dank integriertem „Mini-Computer“ können Umweltbewusste zudem den Fluss des Wassers während des Einseifens

stoppen, die Wassermenge regulieren sowie den eigenen Verbrauch festlegen.

Getoppt wird das alles von einem Duschsystem, das unterschiedliche Strahlarten zu verschiedenen Choreografien aus

Wassertemperatur und -menge kombiniert. In geräumigen Bädern lässt sich das prickelnde Arrangement aus angenehm

warm niederrieselnden Schauern und kühl prasselnden Güssen sogar im Liegen genießen. „Wenn es darum geht, einem

Element im Bad mehr Größe und Präsenz einzuräumen, gehören Duschen ganz klar zu den Gewinnern“, erklärt Jens J.

Wischmann. „Bodengleich, mit offenem Eingang und raumhohen Glasflächen wirken sie oftmals wie ein Bad im Bad und

stehlen mancherorts der Badewanne sogar die Schau“, so der VDS-Geschäftsführer. VDS


Bauen & Renovieren

Nicht träumen – jetzt anpacken!

Moderne Bauelemente erleichtern den Badumbau

Foto: Geberit (1)


Wer abends müde und erschöpft nach Hause kommt, verbringt

gerne Zeit im heimischen Bad. Denn das Badezimmer von heute

dient nicht mehr nur der alltäglichen Körperhygiene, sondern

zunehmend auch der Gesundheit und der Gesundheitsvorsorge.

Unterstützt wird die Wohlfühlatmosphäre von einer sympathisch-wohnlichen

Einrichtung und zusätzlichen Fitnessgeräten,

meint die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten

Wüstenrot & Württembergische.

Hoch im Kurs steht für das

moderne Bad eine designorientierte

Ausstattung, angefangen beim

Duschpaneel bis zu den Waschtischen

und der bodengleichen

Ganzglasduschkabine. Moderne

Duschpaneele, mit seitlichen Massagedüsen

oder LED-Beleuchtung,

bieten mehr an Duschkomfort als

die üblichen Duschköpfe. Doch

neben technischen Finessen ist

vieles auf Stressabbau und Benutzerfreundlichkeit

zugeschnitten.

Stolperfallen durch Türschwellen

oder hohe Duschwannen werden

grundsätzlich vermieden, weil

ein barrierefreies Bad nicht nur

Bewohnern mit eingeschränkter

Beweglichkeit nützt.

Funktionelle Sanitärprodukte, wie

höhenverstellbare Wand-WC-Elemente

und Badeschränke, lassen

sich exakt auf die Bedürfnisse

ihrer Benutzer einstellen und auch

nachträglich anpassen. Möglich

sind auch Installationssysteme für

den späteren Einbau von Duschsitzen

oder Haltegriffen oder gar ein

WC mit integrierter Duschfunktion

zur selektiven Körperhygiene. Ein

neues Bad muss vielleicht 30 oder

40 Jahre „dienen“ und sollte dafür

so gut es geht vorbereitet sein.

Fortschritte im Bad gibt es hauptsächlich

bei der zwar nicht sichtbaren,

aber unverzichtbaren Kabel-

und Leitungsinstallation in

Vorwandsystemen. Sie haben die

Badinstallation revolutioniert, da

sich Arbeitsaufwand, Lärm und

Schmutzanfall deutlich verringert

haben, und das bei kürzeren

Montagezeiten. Gleichzeitig bieten

die Systeme aber Gestaltungsmöglichkeiten,

die bisher nur mit

erheblichen Zusatzarbeiten erzielt

werden konnten.

Besonders elegant und gänzlich

ohne Unterbrechung des Fliesenbodens

lassen sich Badobjekte

gestalten, wenn beispielsweise

der Wasserablauf aus dem Boden

in eine Vorwandinstallation verlegt

wird. Sie ist neben der früher

üblichen Installation der Rohrleitungen

in Wandschlitzen oder Unterputz

eine Möglichkeit, Wasser-,

Abwasser-, Elektro- oder auch

Lüftungsleitungen in einem Wandvorbau

unterzubringen. Der Siphon

des Waschtischs kann ebenfalls im

„System unter Putz“ verschwinden.

Das sieht deutlich eleganter aus als

sichtbare Geruchsverschlüsse und

macht den Waschtisch mit einem

Rollstuhl unterfahrbar.

Diese Bauweise wird heute oft in

Neu- und Sanierungsbauvorhaben

angewandt und hat den Vorteil,

dass die Leitungen, auch im Reparaturfall,

leicht zugänglich sind.

Nach dem Abschluss der Einbauarbeiten

wird die Vorwandinstallation

mit Bauplatten beplankt und mit

Die Küche ist der Lebensmittelpunkt

einer jeden

Wohnung. Deshalb sollte

Ihre Küche genau Ihren

Vorstellungen entsprechen.

Teilen Sie uns Ihre Wünsche

mit – wir verwirklichen Ihre

Traumküche.

Ohne Wenn und Aber.

Fliesen oder einem anderen Verkleidungsmaterial

belegt.

Bei den Waschtischmaterialien

hat sich in den letzten Jahren

vieles verändert. Zwar werden

auch heute noch fast 90 Prozent

aller Waschtische klassisch aus

Keramik hergestellt, aber moderne

Fertigungsverfahren ermöglichen

immer extravagantere Formen.

Keramik wird aus einer Mixtur aus

vorwiegend Kaolin, Ton, Feldspat

und Quarz gegossen, gebrannt und

anschließend glasiert.

Zusätzlich erobern viele neue Werkstoffe

mit mehr Formenvielfalt die

Badezimmer. So etwa Waschtische

aus Stahl mit glasierten Oberflächen,

sogar aus Beton, aber auch

aus temperaturstabilem farbigem

Sicherheitsglas, transparent oder

satiniert. Selbst Holz mit geölter

oder versiegelter Oberfläche ist

im Bad nicht mehr tabu; inzwischen

findet auch Edelstahl mit

glänzender oder matt gebürsteter

Oberfläche seine Freunde.

Für Otto Normalverbraucher wird

aber immer im Vordergrund stehen,

dass das gewählte Material pflegeleicht

und reinigungsfreundlich ist.

Wasser ist als Lebensmittel zu

schade für einen achtlosen Umgang,

auch im Bad. Mit wassersparenden

Sanitärinstallationen

kann heute jeder einen Beitrag

leisten, wertvolle Ressourcen zu

schonen. Die Sanitärgegenstände

entsprechen den europäischen Normen.

Im privaten Bereich müssen

sie zusätzliche Komfortfunktionen

erfüllen und es dem Benutzer auf

einfache Weise möglich machen,

Wasser auch für Wellnessanwendungen

wirtschaftlich zu nutzen.

Wüstenrot & Württembergische

Gladbecker Straße 153 · 46236 Bottrop

Fon 0 20 41 - 18 12 52 · Fax 0 20 41 - 18 12 53

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9

* Wird ein älteres Bad umgekrempelt,

ist das oft nicht nur

eine Renovierung, sondern nimmt

Formen eines Umbaus oder einer

Sanierung an. Bei der Erneuerung

empfiehlt sich, die alten,

oft verzinkten Zu- und Abwasserleitungen

durch solche aus

Kunststoffmaterial zu ersetzen.

* Sanierung auf die „sanfte“

Art ist mit vorgefertigten Bauplatten

fast ohne Bauschmutz

und -lärm möglich. Die Platten

werden einfach auf die vorhandenen

Boden- und Wandbeläge

aufgebracht. Auf die robusten und

wasserdichten Elemente kommen

dann Fliesen oder Putz.

* Infrarot- oder Wärmekabinen

sind Produkte, die zur tiefenwirksamen

Entspannung zu Hause

genutzt werden. In ihnen wird

Strahlungswärme erzeugt, die dem

Sonnenlicht gleicht, jedoch ohne

UV-Strahlung. Ein regelmäßiger

Besuch in der Infrarot-Wärmekabine

kann eine Reihe gesundheitsfördernder

Prozesse auslösen.

* Zur Grundausstattung eines

Fitnessraums in der eigenen Wohnung

gehören zunächst einfache

und kleine Gerätschaften und Produkte,

wie Luftbälle, Springseile,

ein Laufband oder Iso-Matten für

eine aufwärmende Gymnastik. Vor

der Anschaffung von Trainingsgeräten

sollten Sie sich erst

einmal von einem kompetenten

Trainer oder von Ihrem Hausarzt

beraten lassen, um gesundheitliche

Schädigungen durch

falsches Training zu vermeiden.


Wohnen & Einrichten

Gutes Licht schafft Atmosphäre

Die eigenen vier Wände sind perfekt eingerichtet und doch kommt nicht so recht Stimmung

auf? Höchste Zeit für eine kleine Lichtlehre. Denn gutes Licht schafft Atmosphäre und schenkt

„ Erleuchtung“ – vor allem in der dunklen Jahreszeit!

Ihre Wirkung wird oft unterschätzt,

doch Lichtplaner wissen: Gute

Lichtverhältnisse sind das A und

O für komfortables Wohnen. Wissenschaftlich

erwiesen, kann Licht

stimulieren oder beruhigen, die

Konzentration steigern und für Entspannung

sorgen. Wichtig ist dabei

auch der geringe Energieverbrauch,

der sich zum Beispiel per Fernbedienung

flexibel steuern lässt. Das

spart Geld und schont die Umwelt.

Gesund und sicher wohnen

Das Spiel mit Licht und Schatten

ist also nicht nur Geschmacks-

sache, sondern Grundlage für ein

gesundes und sicheres Wohnen.

„Häufig wird das Thema noch

stiefmütterlich behandelt“, sagt

Iris Laduch-Reichelt von der BHW

Bausparkasse. „Dabei kann ein

guter Lichtmix das Wohnen deutlich

aufwerten.“

In Neubauten wie auch bei Altbau-

Modernisierungen wird daher mit

professionellen Lichtkonzepten

gearbeitet. „Die Beratung durch

Licht-Profis lohnt“, so Laduch-

Reichelt. „Denn der nachhaltige

Gewinn an Wohnqualität und

Energieeffizienz steigert den Wert

der Immobilie sichtbar.“ Dabei

werden drei Arten von Beleuchtungen

unterschieden:

Grundbeleuchtung: Durchblick

Mittlerweile Standard in Neubauten

sind integrierte bzw. indirekte

Leuchten, die Räume und

Verkehrszonen dezent und gleichmäßig

erhellen. Sie sollten dimmbar

sein und unruhige Helligkeitsunterschiede

ausgleichen. An

Wänden oder Decken angebracht

schafft das Umgebungslicht durch

leicht erreichbare Schalter sofort

Orientierung im Raum.

Platzbeleuchtung: Ordnung

Besonders in Büros, Kinderzimmern,

Küchen oder an Essplätzen

ist eine hochwertige und

blendfreie Platzbeleuchtung von

enormem Nutzen. Sie erhöht die

Sicherheit beispielweise in der

Küche, die Konzentration am Arbeitsplatz

oder im Werkraum und

macht den längeren Aufenthalt in

diesen Räumen angenehm.

Akzentbeleuchtung: Stimmung

Der Raum als Bühne, die schönen

Dinge in Szene gesetzt – das leistet

Fotos: licht.de (2)


die Akzentbeleuchtung. Sie rückt

ein schönes Bild, ein Arrangement

oder Möbelstück ins Blickfeld. Im

Trend sind farbige Leuchten, die

Räume in ein besonderes Licht

tauchen. Blau und grün wirken beruhigend,

rot und orange stimulieren

und gelb erhellt die Stimmung.

Lichtplanung in Wohnräumen

• Blendeffekte vermeiden – Leuchten

richtig ausrichten, glänzende

Oberflächen vermeiden und einen

blendfreien Computerbildschirm

verwenden

• Dimmbare Grundbeleuchtung

ermöglicht die schnelle Anpassung

des Lichts an Tätigkeit und

Atmosphäre

• Treppen gut ausleuchten und

irritierende Schatten vermeiden

– das minimiert das Unfallrisiko

BHW Bausparkasse

Tipps für den Leuchtenkauf

Leuchten gibt es in einer kaum überschaubaren Vielfalt von Formen und Designs. Kein Wunder, dass

da die Auswahl oft schwerfällt. Und nicht immer bewährt sich dann das Produkt im alltäglichen

Gebrauch. Sorgfältige Planung und fachliche Informationen helfen Konsumenten beim Kauf, erklärt

licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht. Übrigens: Der Begriff „Lampe“ bezeichnet lichttechnisch

gesehen nur die Lichtquelle, die der Leuchte das nötige Licht liefert.

Design sollte nicht das einzige Kriterium bei der Wahl der Leuchte sein. Wichtiger als die Form der

Leuchte ist die Aufgabe, die sie bei der Beleuchtung eines Raumes übernehmen soll. Trägt sie mit

einem breiten Ausstrahlungswinkel zur Grundhelligkeit bei oder liefert sie gerichtetes Akzentlicht

für Regal oder Schrank?

Am Esstisch sind Pendelleuchten beliebt. Sie werden rund 60 Zentimeter über der Tischplatte

angebracht. So geben sie ausreichend Licht, ohne zu blenden. Elektrische Leistung und Anzahl der

verwendeten Lampen entscheiden mit darüber, wie viel Licht eine Leuchte abgibt. Auch mechanische

Eigenschaften einer Leuchte sind unter Umständen zu beachten. So dürfen etwa Möbelanbauleuchten

nicht zu heiß werden, damit sie keine Brandgefahr bergen.

Konsumenten sollten beim Kauf auf Qualität zu achten. Denn schlecht verarbeitete Leuchten nutzen

sich oft schneller ab und können Sicherheitsmängel haben. Am besten verlassen sich Verbraucher

auf etablierte Hersteller und kompetente Beratung im Fachhandel. Im Geschäft lässt sich eine

Leuchte betrachten und anfassen – anders als beim Kauf im Internet. Die Leuchte muss standfest

und die Einzelteile gut verarbeitet sein. Ein Hinweis: Leuchtenköpfe von Qualitätsleuchten werden

im Betrieb kaum mehr als handwarm.

Viele Leuchten für Haus und Wohnung beziehen ihr Licht von Energiesparlampen oder Halogenlampen.

Doch immer mehr Hersteller bieten auch Leuchten mit LEDs an. Die kleinen Leuchtdioden erlauben

ein ganz neues, reduziertes Leuchtendesign. Sie sind äußerst effizient und halten bis zu 50.000

Stunden. Außerdem bieten sie neue Anwendungsmöglichkeiten. Ausgestattet mit verschiedenfarbigen

LEDs kann etwa die Lichtfarbe innerhalb einer Leuchte zwischen Kalt- und Warmweiß variieren.

Ist kein Stromauslass vorhanden, helfen womöglich Schienen- oder Stangensysteme weiter, mit denen

Leuchten dezentral montiert werden können. Einige Hersteller bieten auch passend zur Leuchte gestaltete

Kabelkanäle an. Wichtig: Damit es bei der Montage nicht zu Unfällen kommt – Sicherung aus.

licht.de

Viele LED-Leuchten zeichnen sich durch ein reduziertes Design aus.

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Wohnen & Einrichten

Effizient beleuchten, Geld sparen

Die Strompreise steigen – und ein Ende der Aufwärtsspirale ist nicht in Sicht. Bis 2020 erwartet etwa die

Deutsche Energieagentur (dena), dass Elektrizität um 20 Prozent teurer wird. Vielen Haushalten drohen

daher in Zukunft höhere Stromrechnungen. Verbraucher vermeiden unnötige Kosten, wenn sie im Haushalt

konsequent auf effiziente Elektrogeräte setzen, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht. Wer

etwa bei der Beleuchtung einige einfache Energiespar-Tipps beachtet, kann den Stromverbrauch für Licht

deutlich senken. Gleichzeitig bringt moderne Lichttechnik mehr Licht-Komfort in die eigenen vier Wände.

Die Energiespar-Tipps im Einzelnen:

Effiziente Lichtquellen verwenden: Vom Aus für die Glühlampe profitieren Verbraucher doppelt.

Denn Energiesparlampen und LED-Lampen verbrauchen nicht nur rund 80 Prozent weniger Strom. Sie

müssen dank ihrer langen Lebensdauer auch weniger häufig gewechselt werden. Das spart Kosten

für Ersatzlampen. So halten LED-Lampen etwa rund 25.000 Stunden. Bei Halogenlampen senkt eine

IRC-Beschichtung (Infra-Red-Coating) den Stromverbrauch deutlich. Wie effizient eine Lampe arbeitet,

können Verbraucher am Energielabel auf der Verpackung ablesen.

Auf elektronische Betriebsgeräte achten: Moderne Elektronik hilft, Stromkosten für die Beleuchtung

zu senken. Leuchtstofflampen arbeiten zum Beispiel besonders effizient, wenn sie mit elektronischen

Vorschaltgeräten kombiniert werden. Elektronische Transformatoren verringern den Verbrauch von

Niedervolt-Halogenlampen um rund zwei Drittel.

Mit Dimmern sparen: Nicht immer wird die volle Lichtleistung benötigt. So darf es im Schlafzimmer

oder beim gemütlichen Plausch in der Sofaecke durchaus gedämpfter zugehen als am Herd oder beim

Aufräumen. Mit Dimmern lässt sich die Helligkeit rasch anpassen und der Stromverbrauch senken.

Mit Sensoren nach Bedarf beleuchten: Bewegungsmelder aktivieren das Licht, wenn es benötigt wird.

Nach einer bestimmten Zeit wird es automatisch abgeschaltet. Typische Anwendungen bieten sich im

Treppenhaus oder in der Einfahrt. Alleine mit Bewegungsmeldern lassen sich bereits rund 50 Prozent

Energie sparen. Noch mehr Ersparnis und Komfort bringen komplette Lichtmanagement-Systeme,

die das Licht etwa an das einfallende Tageslicht anpassen und über ein BUS-System auf die übrige

Gebäudetechnik abstimmen.

licht.de

Bei Tag lässt sich der Weg zum

Haus noch ohne Probleme zurücklegen.

Doch bei Nacht wird

aus jeder Stufe eine gefährliche

Stolperfalle. Schon ein falscher

Schritt kann schmerzhafte Konsequenzen

haben. Und so endet der

Tag unversehens auf einer Liege

beim Arzt oder im Krankenhaus

statt auf der Couch.

Eine gut geplante Außenbeleuchtung

rund ums Haus hilft, Unfälle

dieser Art zu vermeiden. Niedrige

Pollerleuchten oder Bodeneinbauleuchten

eignen sich gut, um Wege

und Treppen mit ausreichend Licht

zu versorgen, erklärt licht.de, die

Fördergemeinschaft Gutes Licht.

Voraussetzung für die Anwendung

im Freien ist eine ausreichende

Schutzart von mindestens IP 44

(geschützt gegen Fremdkörper

größer ein Millimeter und gegen

Spritzwasser).

Die Leuchten erleichtern Besuchern

die Orientierung und leiten sie

zum Hauseingang. Dämmerungsschalter

sind hilfreich, um das

Licht bei Einbruch der Dunkelheit

automatisch zu aktivieren. Eine

Zeitschaltuhr verhindert, dass die

Beleuchtung die ganze Nacht hindurch

eingeschaltet bleibt. Wichtig

ist, auf einen ausreichenden Schutz

vor Blendung zu achten, damit das

Licht nicht selbst zur Gefahrenquelle

wird.

Hausnummernbeleuchtung –

nicht nur im Notfall wichtig,

sondern auch damit Gäste

schnell das richtige Haus finden.

Fotos: licht.de (2); Infografik: licht.de (1)


Licht schafft Sicherheit rund ums Haus

Eine gut geplante Außenbeleuchtung rund ums Haus beugt Unfällen vor und schützt vor Einbrechern

Doch Licht rund ums Haus bewahrt

nicht nur vor Stürzen, sondern auch

vor Einbruch und Diebstahl. Helligkeit

schreckt Eindringlinge ab, vor

allem dann, wenn Bewegungsmelder

die Beleuchtung plötzlich aktivieren.

Um die gesamte Umgebung

aufzuhellen, sollten Scheinwerfer

an unauffälligen Stellen rund ums

Haus montiert werden. Als Lichtquelle

empfehlen sich LEDs, weil

über 22 Jahre R. Schöngarth e.K.

Die Korkspezialisten

www.schoener-korkboden.de

sie ohne Verzögerung ihre volle

Lichtleistung abgeben.

Beleuchtung am Hauseingang

schafft zusätzliche Sicherheit:

Abendliche Besucher finden Klingel

und Namensschild leichter und

können mit einem Blick durchs

Türfenster schon vor dem Öffnen

der Haustür identifiziert werden.

Die Hausbewohner wiederum

Durchgehend

Jubiläums-

ANGEboTE!

Größte Kork-

Ausstellung in NRW:

Hövelstr. 135,

45326 E-Altenessen

Tel. 0201/ 332770

müssen nicht lange nach Schlüsselloch

und Türöffner tasten. Für die

Beleuchtung des Eingangs eignen

sich zum Beispiel Wandleuchten

oder Downlights. Vordächer bieten

häufig gute Montagemöglichkeiten.

Angestrahlte oder beleuchtete

Hausnummern machen es für

Besucher einfacher, die richtige

Adresse zu finden. Im Ernstfall

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sparen sie sogar entscheidende

Minuten, wenn etwa Notarzt oder

das dringend benötigte Taxi rechtzeitig

ans Ziel kommen müssen. In

vielen Kommunen, etwa in Berlin

oder Hamburg, ist eine beleuchtete

Hausnummer daher Pflicht.

Selbstleuchtend sollte sie mindestens

zehn Zentimeter hoch sein,

angestrahlt noch 20 Zentimeter.

licht.de


Wohnen & Einrichten

Wandgestaltung

Mehr Mut zur Farbe!

Ob beim Einzug oder nach mehreren Wohnjahren – wenn es um die Wahl von neuen Farben in Wohnräumen

geht, stehen viele Bewohner vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Letzten Endes wird es dann

doch wieder der zurückhaltende Farbton, weil er sich als unproblematisch erweist und sich besser mit

Möbeln, Accessoires und Einrichtungsgegenständen verträgt. Mehr Mut zur Farbe, rät die Wüstenrot

Bausparkasse AG, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Würt tembergische, denn mit

kräftigen Trend tönen zeigt der Bewohner seine ganz persönliche Note.

Farben können fast alles. Sie geben

Räumen Charakter, schaffen

Behaglichkeit und Atmosphäre,

lassen Räume größer erscheinen

oder intimer wirken. Manche

Farbtöne regen an, andere beruhigen

eher. Den Trend bestimmen

im Jahr 2012 intensive Farben.

Starke Unis setzen die Akzente:

Gelb, Aubergine und Paloma

Cerise – ein frischer, kraftvoller

Pinkton. Gleichzeitig – das zeigten

zumindest die einschlägigen Messen

zu Jahresbeginn – verliert

Weiß nicht an Aktualität, weil

es mit jeder anderen Farbe gut

kombiniert werden kann. Aus der

Natur kommt zudem eine Fülle

von Inspirationen, das kann Wiesengrün

sein, Sonnenuntergangsrot

oder Lavendellila.

Immer auch eine Qualitätsfrage

Den richtigen Farbton aus einer

prall gefüllten Farbpalette herauszupicken,

ist das eine. Die

Qualität, um auf Dauer Freude an

gestrichenen Räumen zu haben,

das andere. Qualitativ hochwertige

Farbe rechtfertigt die höheren

Einstiegskosten, weil mit dem

Gebindepreis gleich mehrere

Vorzüge eingekauft werden. Das

sind ein besseres Deckvermögen,

ein einfacherer Farbauftrag,

den besonders der Heimwerker

schätzt, sowie ein längerer Schutz

und eine leichtere Reinigung der

gestrichenen Wand.

Um Oberflächen zu streichen, stehen

drei Grundtypen von Farben

zur Wahl. Zum einen die wasserbasierten

Dispersionsfarben,

die häufig zum Zug kommen.

Sie trocknen schnell, riechen

nur wenig und sind tendenziell

umweltverträglicher als andere.

Während sie sich als Innenfarben

für Wände und Decken längst

etabliert haben, eignen sich wasserbasierte

Produkte aufgrund

des technischen Fortschritts auch

zunehmend für die Verwendung

auf Holz- und Metallflächen.

Die zweite Kategorie sind die

Lösemittelfarben. So werden

meistens Produkte bezeichnet,

die auf Öl oder Alkydharz basieren

und eine sehr harte, glatte Anstrichoberfläche

ergeben. Farben

auf Lösemittelbasis sind weniger

Foto: Alpina Farben (1)


umweltfreundlich, trocknen langsamer

und haben beim Auftrag

einen intensiven Geruch, der sich

bei der Trocknung weitestgehend

verliert.

Naturfarben schließlich, die dritte

Gruppe, werden bei umweltbewussten

Bauherren immer

beliebter. Diese Produkte sind

noch etwas teurer als die anderen

und bestehen aus natürlichen,

mensch- und umweltgerechten

Rohstoffen. Dadurch werden

bei der Verarbeitung im Wohnbereich

keine Lösemitteldämpfe,

die toxisch auf den menschlichen

Körper und die Umwelt wirken,

freigesetzt. In dieser Kategorie

finden Allergiker am ehesten ihr

Produkt. Entscheidend ist dabei

die Volldeklaration der Inhaltsstoffe.

Denn letztlich ist jede

Allergie individuell und kann von

einzelnen Komponenten der Farbe

abhängen. Auf jeden Fall sollte

die Farbe frei von Konservierungsstoffen

und Lösungsmitteln sein.

Günstig ist ein hoher pH-Wert,

wie ihn Kalk- oder Silikatfarben

haben.

Pigmente und Bindemittel

Pigmente sorgen für den Farbton

und die Deckkraft. Hochwertige

Farben haben höhere Anteile

an hochdeckenden Pigmenten

und dauerhaftere Pigmente als

normale Farben. Abtönfarben

haben einen hohen Pigmentanteil.

Bindemittel sind dazu da, einen

Anstrich auf dem Untergrund zu

verankern und die Pigmentteilchen

miteinander zu verbinden.

Vom Bindemittel hängen einige

wesentliche Eigenschaften wie

Wasserdampfdurchlässigkeit,

Haftfestigkeit oder Beständigkeit

Schlafsysteme und

feine Bettwaren

Inhaber:

Frank Näsemann

www.betten-luck.de

Urbanusstr. 1

Gelsenkirchen-Buer

Tel. (0209) 30818

Fax (0209) 38209

gegen mechanische Einwirkungen

und Chemikalienresistenz ab.

Pinsel war gestern...

Malerwalze und Pinsel gehören

fast schon der Vergangenheit an.

Mit Einführung der Sprühtechnik

für den Farbauftrag gelingen die

Tipps für die richtige Farbwahl

Farben wirken über das Unterbewusstsein und haben Einfluss auf die psychische und körperliche

Verfassung von Menschen. In Räumen können sie ganz gezielt eingesetzt werden, um beispielsweise

eine kreative Atmosphäre oder eine entspannende Wirkung zu erzeugen. Dabei kommt es

bei der Farbauswahl nicht nur auf die richtige Farbe, sondern auch auf deren Intensität an, weiß

immowelt.de.

Pastellige Farben wirken eher ausgleichend, intensive Farben dynamisch. Aber Vorsicht: Wer sich

für kräftige Wandfarben entscheidet, sollte diese nur als Akzent auf maximal eine Wand auftragen,

die anderen Wände sollten in einem hellen Ton oder Weiß gestrichen werden. In Wohn- und

Arbeitsräumen, in denen sich Menschen länger aufhalten, empfehlen sich ruhige und gedämpfte

Farben. Wohldosierte Kontrastfarben beleben einen Raum und geben ihm Spannung.

„Feine Bettwaren seit 1914“

Das führende

Bettenfach geschäft

in Gelsenkirchen!

Arbeiten deutlich schneller und

einfacher, ein perfekter Farbauftrag

gelingt auf Anhieb. Die Vorbereitungen

für die Farbgestaltung

von Wänden und Decken mit

einem Farbsprühsystem sind nicht

viel aufwendiger als beim Rollen

oder Streichen. Boden und Möbel

sollten sehr penibel mit Folie oder

15

Malerfilz gründlich abgedeckt

und die Fußleisten, Türrahmen,

Fenster und Steckdosen abgeklebt

werden. Ecken und Kanten können

gleich mitgesprüht werden.

Das bringt große Zeitvorteile und

ein gleichmäßiges Ergebnis ohne

Pinselansätze.

Wüstenrot & Württembergische

Die energetische Wirkung von Farben kann bei der Gestaltung einer Wohnung unterstützend eingesetzt

werden, erläutert immowelt.de. Für Schlafzimmer eignen sich eher kalte Töne wie Grün und

Blau, im Wohnzimmer sollten warme Farben wie Orange-, Gelb-, Rot- oder Brauntöne dominieren.

Pauschalempfehlungen sind schwer auszusprechen, da sich die Auswahl der Farben zwar einerseits

an der Nutzung eines Raumes orientiert, andererseits sollte sie aber auch an dessen Größe und

Lichtverhältnisse angepasst werden. Kleine Zimmer erscheinen in hellen Farben beispielsweise

größer, Räume mit wenig natürlichem Licht wirken mit Rot-, Orange- oder Gelbtönen freundlicher

und wärmer.

Die Auswahl der passenden Wandfarbe ist nicht leicht: Sie soll einerseits Zeitgeist und Geschmack

widerspiegeln, andererseits aber auch längerfristig gefallen. Vor dem Farbkauf ist es daher ratsam,

sich genau zu überlegen, wie der entsprechende Raum eingerichtet und genutzt wird. Für einen

ersten Check, wie die gewählte Farbe wirkt, helfen Farbfächer aus Baumarkt oder Fachgeschäft. Diese

zeigen Farben in ihren möglichen Nuancen und erleichtern die Auswahl des idealen Farbtons.

Wichtig ist, die Farbfächer bei Tageslicht an die jeweilige Wand zu halten, da Farben je nach den

Lichtverhältnissen im Raum ganz unterschiedlich wirken können.

Um zu überprüfen, wie eine größere Farbfläche im Raum wirkt, kann man einen Tapetenrest mit

einer kleinen Probe der ausgewählten Farbe streichen. An die Wand geheftet lässt sich schnell erkennen,

ob die Wirkung des Farbtons den eigenen Vorstellungen entspricht. Dasselbe funktioniert

auch mit einem größeren Stück Stoff in der Wunschfarbe.

www.immowelt.de

Vortrag:

Barrierefreies

Wohnen zu Hause

Samstag, 15. Dezember

2012 um 14 Uhr bei uns!


Wohnen & Einrichten

Die neuen Tapeten-Trends

Vielfalt an der Wand

Fotos: A.S. Création (1), P+S International (1), Marburg (1)


Tapeten bieten die Möglichkeit, einen individuellen Wohnstil auszudrücken und Atmosphäre im Raum

zu schaffen. Die aktuellen Kollektionen sorgen mit neuen Motiven, knalligen Farben und auffälligen

Strukturen für moderne Akzente an der Wand und schaffen so ein urbanes und junges Wohngefühl.

Blau & blumig wirkt jugendlich

Das Zusammenspiel der Farben

Blau und Weiß vermittelt Leichtigkeit

und Lebensfreude. Als

harmonisches Duo verträgt Blau-

Weiß ein auffälliges Muster wie

zum Beispiel Blumen. Dass florale

Muster nicht mehr altbacken,

sondern modern wirken, zeigen

nicht nur aktuelle Modetrends,

sondern auch zahlreiche Tapetenkollektionen

(z.B. links, „Esprit

7, New York” von A.S. Création).

In Kombination mit hellen Möbeln

und einzelnen Farbtupfern

bringen diese Tapeten den angesagten

schwedischen Landhaus-

Stil ins eigene Zuhause.

Knallige Grafik belebt den Raum

Räume mit hohen Decken oder

vielen freien Wandflächen sind

gut geeignet für kräftige Farben.

Pink, Rot und Orange wirken

sehr lebendig und betonen – als

Farbakzent nur an einer Wand

angebracht – einen bestimmten

Bereich. Grafische Muster geben

dem Raum Spannung und beweisen

zeitgemäßen Stil (z.B. u.re.

„Karim Rashid“ von Marburg).

Dazu passen moderne Möbel

und glänzende Materialien wie

Edelstahl.

Animal Prints bringen Glamour

Tapeten, die Felle oder Tierhäute

nachbilden, sehen heutzutage

täuschend echt aus. In Silbergrau

und mit Glanzeffekten wirken sie

besonders glamourös und mutig.

Ob Schlange, Kroko oder Strauß

– die restliche Einrichtung des

Zimmers sollte in klaren Formen

gehalten sein und sich farblich

der Tapete anpassen. So entsteht

ein stimmiges Gesamtbild.

Mustermix schafft Abwechslung

Der Einsatz von unterschiedlichen

Mustern in einem Raum

gelingt, wenn Tapeten aus der

gleichen Farbfamilie, am besten

aus der gleichen Kollektion, verwendet

werden. Florale Muster,

Streifen und Unis lassen sich

immer gut kombinieren. Eine

frische Farbe wie Türkis verbreitet

Fröhlichkeit und wirkt gut mit

neutralen Tönen, beispielsweise

in verschiedenen Grauabstufungen.

Cleanes Grau ist trendy

Grau gilt als zeitlos und gut kombinierbar.

Mit einer Tapete in verschiedenen

Grautönen und einem

zurückhaltenden Motiv schaffen

Interior-Fans eine ruhige Atmosphäre,

die gleichzeitig jung und

zeitgemäß wirkt (z.B. o.re. „Home

Sweet Home“ von P + S International).

Weiße Accessoires bringen

17

Klarheit. Damit die Einrichtung

nicht unterkühlt wirkt, verleihen

Holzmöbel in warmen Farben und

weiche Teppiche Wärme.

Deutsches Tapeten-Institut

Tapeten in Grautönen mit einem zurückhaltenden

Motiv wirken jung und zeitgemäß zugleich.

Grafische Muster in Knallfarben geben dem

Raum Spannung und beweisen zeitgemäßen Stil.


Aus den Unternehmen

Funktion & Design – Andreas Rother macht Küchenträume wahr

Vielleicht ist die Aussage „Zeig

mir deine Küche – und ich kenne

deinen Lebensstil!“ nicht verallgemeinerbar.

Fakt ist aber ohne

Zweifel, dass die Küche der Ort

des Genusses und der Geselligkeit

ist. Anja und Andreas Rother wissen

das, und nicht zuletzt deshalb

sind ihre Küchenplanungen so

begehrt. Mit ihnen wird die Küche

zum kommunikativen Lebensmittelpunkt

einer jeden Wohnung.

Oft sind es Kleinigkeiten, die über

einen gelungenen oder weniger

gelungenen Entwurf entscheiden,

denn Küchen zusammenbauen

können viele. „Es kommt darauf

an, das Optimale aus den räumlichen

Rahmenbedingungen und

den Ansprüchen an Funktionalität

und Design herauszukitzeln“, weiß

Andreas Rother Kundenwünsche

zu lesen. „Und da muss es nicht

immer opulent, sondern oftmals

raffiniert sein“, ergänzt Anja

Rother. Die Bandbreite ist groß:

Bei Rother werden Kunden mit

schmalerem Geldbeutel genauso

fündig wie Küchenenthusiasten,

die nicht auf den Euro schauen

müssen.

Das wird schon in der großen

Küchenausstellung deutlich. Seit

etwas mehr als einem Jahr ist

das Familienunternehmen nun

in den neuen, repräsentativen

Räumlichkeiten an der Gladbecker

Straße 153 in Bottrop zuhause

und sie haben es keinen Tag

bereut. „Gute Küchen haben wir

schon immer gebaut“, resümiert

Andreas Rother, „doch jetzt ist

die Wahrnehmung der Kunden

eine ganz andere.“ „Interessenten

fahren vorbei und halten einfach

mal spontan an, um sich die

Ausstellung anzuschauen", freut

sich der Chef, „das ist früher nicht

passiert.“

An dem breiten Angebot, dem

guten Service, der Beratung,

Planung und Montage hat sich

hingegen nichts geändert. Seit

zwanzig Jahren steht das Unternehmen

für innovative Küchen

und kreative Ideen. Ob Sie eine

komplette Einbauküche wollen

oder nur Elektrogeräte oder

Armaturen nachfragen, bei Rother

sind Sie richtig.

In der oberen Etage befindet sich

übrigens eine Eventküche, die für

Feiern gemietet werden kann. Dort

bewährt sich die „Rother’sche

Küchenkunst“ im alltäglichen

Rother Küchen

Gladbecker Str. 153, 46236 Bottrop

Tel. 02041/181252, Fax 02041/181253

info@rother-kuechen.de, www.rother-kuechen.de

Die Ausstellung ist auch sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Licht- und Raumkonzepte sorgen für Wohlfühlatmosphäre

„Schenken Sie dem Licht mehr

Aufmerksamkeit“, empfiehlt Stefan

Schwanewilm, „denn Licht ist ein

wichtiges funktionales und gestalterisches

Mittel, das Einfluss auf

unser physisches und psychisches

Wohlbefinden hat“. Innenarchitektin

Caroline Olk ergänzt:

„Licht ist ein

effektvolles Element,

um durchdachtenRaumkonzepten

einen

perfekten Auftritt

zu verleihen.

D a s B e l e u c h -

t u n g s g e s c h ä f t

„design in licht“

in Bottrops Innenstadt,

bietet eine

Vielzahl an Leuchten

für die unterschiedlichsten

räumlichen Anforderungen.Zunehmend

bedient

Inhaber Stefan

Schwanewilm in

Kooperation mit

dem Innenarchitekturbüro

„raumplan“ von Caroline

Olk die steigende Nachfrage

nach Konzepten, die Licht und

Architektur harmonisch vereinen.

Ob beim Umbau oder Neubau, für

private Haushalte oder gewerbliche

Nutzer – Arztpraxen, Anwaltskanz-

leien, Bürokomplexe – das Team

Schwanewilm/ Olk verleiht Räumen

einen individuellen Charakter und

verwandelt sie so in Lebenswelten,

die zum Wohlfühlen einladen.

Wichtig, so erklärt Caroline Olk,

sei es, frühzeitig, also bereits bei

der Planung eines Objekts, egal ob

Neubau, Umbau oder Sanierung, an

das Thema Beleuchtung zu denken.

„Schon zu diesem Zeitpunkt können

wir anhand der Grundrisse eine detaillierte

Licht- und Elektroplanung

vornehmen, selbstverständlich

unter Berücksichtigung individueller

Kundenwünsche“, ergänzt

Stefan Schwanewilm. So lassen

sich spätere Ärgernisse vermeiden,

sei es das Fehlen oder die falsche

Platzierung von Lichtauslässen oder

auch Schaltmöglichkeiten.

Die Werkzeuge eines ausgefeilten

Lichtkonzepts sind dabei vielfältig.

Die innovative LED-Technologie

eröffnet zum einen immer neue

Möglichkeiten. Doch auch die bewährte

Halogentechnik hat noch

ihre Daseinsberechtigung. Hinterleuchtete

Flächen, indirekte

Lichtquellen oder in der Wand

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Praxis test. Es gibt dieses Jahr

noch wenige freie Termine, sprechen

Sie einfach mit Anja Rother.

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verschwindende Leuchten ermöglichen

spannende Lichtszenarien.

Im Ergebnis bekommen die Kunden

ihr ganz individuelles Raumerlebnis

in Form, Farbe, Material und Licht.

Ein erstes Beratungsgespräch ist

übrigens kostenlos. Alles Weitere

wird dann den Wünschen und natürlich

dem Geldbeutel des Kunden

angepasst. „Unser Planungsangebot

spart den Bauherrn letztendlich

Nerven und Kosten, betonen Caroline

Olk und Stefan Schwanewilm

unisono, „kein unnötiger Zeitdruck,

keine kurzfristige, unüberlegte

Entscheidungsfindung auf der

Baustelle, kein Ärger über falsche/

fehlende Stromauslässe und keine

zusätzlichen Kosten für verspätete

Änderungen“. Rechtzeitige Planung

ist in vielerlei Hinsicht die bessere

und günstigere Alternative.

„design in licht“

Osterfelder Str. 24

46236 Bottrop

Tel. 02041 / 772230

Fax 02041 / 772237

info@designinlicht.de

www.designinlicht.de

Fotos: Ruhr Medien/Beicht (12), Schwanewilm (1), MinoPlan (1), Neukirchen/MHZ (1)


Feuchte Wände? Schimmel? Elektro-Osmose wirkt effektiv und günstig ANZEIGE

Unzureichende oder schadhafte

Abdichtungen, aufsteigende Nässe

aus dem Erdreich und eine zu

hohe Luftfeuchtigkeit im Gebäude

– warum eine Außenwand durchfeuchtet,

kann vielfältige Gründe

haben. Ebenso unterschiedlich

wie die Ursachen sind, sehen die

möglichen Lösungswege aus. Fakt

ist: Feuchte Wände haben negative

Auswirkungen auf das Wohlbefinden

und im schlimmsten Fall auf

die Gesundheit der Hausbewohner.

Es sollte darum dringend eine Gegenmaßnahme

eingeleitet werden.

Die MinoPlan Gebäudetechnik UG

setzt bei der Trockenlegung von

Wänden neben Ausgrabung und

Injektion unter anderem auf das

bewährte Verfahren der drahtlosen

Elektro-Osmose.

Bei der Injektion werden zum

Beispiel Kunstharze in die Wand

injiziert. Ist die Wand zu stark

durchfeuchtet, kann das Mittel

die Feuchtigkeit aber nur noch zu

einem gewissen Teil zurückhalten,

eine vollständige Sperrung bei

aufsteigender Feuchtigkeit kann

dann nicht mehr garantiert werden.

Bei der Ausgrabung wird das

betroffene Gebäude fachgerecht

abgedichtet, um von außen eindringende

Feuchtigkeit zu verhindern.

Sie wird zum Beispiel bei Schichtwasser

eingesetzt. Allerdings ist

die Wand selbst dann immer noch

durchfeuchtet. Dieses Verfahren

eignet sich nicht bei aufsteigender

Feuchtigkeit.

Die Elektro-Osmose funktioniert

über das Anlegen einer Spannung

im Niedervoltbereich. Es wird

ein elektro-osmotischer Flüssigkeitstransport

angeregt, der das

Wasser innerhalb der Wände

absenkt und in der Hauptsache

zum Keller hin ausdunsten lässt.

Das Kapillarsystem im Mauerwerk

ist auch ein Drucksystem. Da der

durch die Elektro-Osmose erzeugte

Druck größer ist, als der natürliche

Vortrieb in den Kapillaren, kann

sich keine neue Feuchtigkeit in

die Wand hineinsaugen. So kann

die Mauer ohne größere Baumaßnahmen,

wie beispielsweise bei der

Ausgrabung, getrocknet werden.

Ein weiterer Vorteil des Verfahrens

ist das günstige Preis-Leistungs-

Verhältnis, da weder Handwerker

noch diverse Gerätschaften

benötigt werden, spart man nicht nur

Zeit, sondern auch Geld.

Messungen haben ergeben, dass das

Prinzip der Elektro-Osmose auch

drahtlos funktioniert. Der wissenschaftlich

anerkannte Beweis fehlt

momentan zwar noch, hunderte von

19

Feuchte Wände haben negative Auswirkungen

auf das Wohlbefinden – und im schlimmsten Fall

auch auf die Gesundheit der Hausbewohner.

zufriedenen Kunden zeigen aber die

Alltagstauglichkeit dieser Technik.

MinoPlan bietet für alle Skeptiker

sogar einen kostenlosen Test des

Verfahrens an, um sich selbst von

der Wirkung der drahtlosen Elektro-

Osmose überzeugen zu können.

Weitere Informationen gibt es bei

Minoplan Gebäudetechnik UG

Ramgestr. 1, 46145 Oberhausen

kostenlose Service-Hotline: 0800/2726281, Fax 02821/80615-25

info@minoplan.de, www.minoplan.de

Barrierefreies Wohnen muss weder trist noch unbezahlbar sein

Auch mit zunehmendem Alter wollen

Menschen selbstverständlich in

angenehmer Atmosphäre wohnen,

sie machen sich aber gleichwohl

Gedanken darüber, wie sie ihre

Wohnung barrierefrei, dem Alter

angepasst, gestalten können. Was

gilt es zu beachten? Und wie kann

man größere bauliche Veränderungen

finanzieren? Fragen, die

Stilvoll, wohnlich – und barrierefrei.

nur Experten fundiert beantworten

können.

Anja Linka hat sich auf das Thema

Barrierefreiheit spezialisiert. Die

Diplom-Ingenieurin für Innenarchitektur

kennt nicht nur die notwendigen

baulichen Veränderungen,

sie weiß auch um die Fördermittel,

die es zu beantragen gilt und kennt

darüber hinaus die Leistungen der

Pflegestufen genauestens. Auch

räumt sie mit einer Mär auf: „Ältere

Menschen sind förderfähig“,

betont die Fachfrau für Geriatrie

entschieden.

Sind erst einmal die Formalien

geklärt, geht es an die Planung

und Umsetzung. Duschen müssen

ebenerdig erreichbar, Toiletten

behindertengerecht ausgestattet

sein. Zudem Türen und Treppenhäuser

für Rollstühle passierbar

gemacht und Böden rutschfest

verlegt werden. Bei letzterem arbeitet

Anja Linka seit Neuestem mit

der Firma Neukirchen zusammen.

Das Raumausstatter-Team aus Gelsenkirchen-Buer

um Firmenchefin

Brigitte Neukirchen ist nicht nur Experte

für gehobene Raumkonzepte,

Design und Wohnkultur, sondern

kennt sich auch bestens im Bereich

altengerechtes Wohnen aus.

„Es muss funktional, aber keineswegs

trist sein“, weiß Brigitte

Neukirchen, „denn alte Menschen

haben genau wie junge Ansprüche

an ihr Wohnumfeld“. Ihr Expertenwissen

haben Anja Linka und

Brigitte Neukirchen erst unlängst

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beim Umbau des „Raums der

Stille“ im Hospiz St. Hedwig in

Gelsenkirchen-Resse eingebracht.

Dort wurde der Innenarchitektur-

Entwurf von Anja Linka größtenteils

mit dem Kow-how und Materialien

der Firma Neukirchen umgesetzt.

Weitere gemeinsame Projekte sind

geplant.

Daneben organisieren beide Frauen

zudem gemeinsame Veranstaltungen.

Eine öffentliche Wohnberatung

findet beispielsweise am

Samstag, 15. Dezember in den

Geschäftsräumen Raumausstatter

Neukirchen an der Horster Straße

27 in Gelsenkirchen-Buer statt.

Neukirchen GmbH

– Harmonie im Raum

Horster Str. 27

45897 Gelsenkirchen-Buer

Tel. 0209/30525

Fax 0209/35976087

info@raumausstattungneukirchen.dewww.raumausstattungneukirchen.de

Anja Linka

Tel. 0209/36171819


Bauen & Renovieren

Winterzeit =

Einbruchzeit

Dieter Bohlen, Heino oder Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer: Die Liste der

Prominenten, die bereits Opfer von Hauseinbrüchen wurden, ist lang. Doch es

trifft natürlich nicht nur wohlhabende Prominente, sondern auch Otto-Normal-

Eigentümer. Für die gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte

zuerst: Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt. Aber – die Technik zum

Schutz der eigenen vier Wände wird immer weiter verbessert. Die Bausparkasse

Schwäbisch Hall hat Tipps für einen wirksamen Einbruchschutz zusammenstellt.

Wer sich wirksam schützen

will, sollte sowohl das übliche

Vorgehen der Täter als auch

die Schwachstellen des eigenen

Hauses kennen. Dazu wird erst

einmal mit einigen Vorurteilen

aufgeräumt. So wird keineswegs

am häufigsten mitten in der

Nacht eingebrochen, sondern

zwischen 16 und 22 Uhr. Die

früh einsetzende Dunkelheit im

Winter begünstigt einen Anstieg

der Hauseinbrüche. Bevorzugte

Angriffsziele sind Terrassentüren

(50 Prozent) und Fenster (33

Prozent).

Allerdings wird der Durchstieg

durch eingeschlagene Scheiben

– auch dies ein TV-Krimi-Klischee

– nur selten praktiziert. Zu hoch

sind der damit verbundene Lärm

und das Risiko der Entdeckung

oder Verletzung. In über der

Hälfte der Einbruchsfälle werden

Türen oder Fenster einfach aufgehebelt.

Das ist meistens auch

nicht besonders schwer: Ein nicht

speziell gesichertes Fenster kann

auch ein Laie mit Hilfe eines

großen Schraubendrehers in

einigen Sekunden aus der Verankerung

wuchten. Doch dem lässt

sich – im doppelten Wortsinn –

ein Riegel vorschieben.

Ein Drittel aller Einbruchsversuche

scheitert, wenn Sicherheitstechnik

vorhanden ist.

Faustregel: Je mehr Zeit und

Energie ein Einbrecher braucht,

um in ein Haus einzudringen,

desto höher ist die Chance, dass

er aufgibt. Denn Einbrecher

wollen schnell, ohne viel Aufsehen

und ohne Lärm an ihr Ziel.

Klappt das nicht in den ersten

fünf Minuten, verschwinden sie

meist. Hausbesitzer müssen

also Hindernisse schaffen, die

es potentiellen Eindringlingen

möglichst schwer machen.

Mechanik vor Elektronik

Die Beratungsstellen der Kriminalpolizei

empfehlen deshalb immer

mechanische Sicherungstechnik

als Basisschutz für Privathäuser,

nie allein eine Alarmanlage. Und

diese Mechanik sollte vor allem

bei den großen Schwachstellen

wie Terrassentüren, Fenstern

und Haustüren ansetzen. Gute

mechanische Sicherungen sind

nicht geräuschlos zu überwinden.

Solche Lösungen sind auch nach-

Fotos: 123rf.com (1)


träglich installierbar. Zwischen

2.000 und 2.500 Euro muss

man für eine effiziente einbruchhemmende

Grundsicherung in

der Regel veranschlagen.

Wichtig ist, dass Fenster und

Türen nicht nur von der Griffseite,

sondern auch von der Band- bzw.

Scharnierseite gesichert werden.

Andernfalls kann das Bauteil

nämlich einfach von der ungeschützten

Seite her aufgehebelt

werden. Sicherheit bei Fenstern

heißt, dass es rundum verlaufende

Sicherheitsverriegelungen mit

möglichst vielen Verriegelungspunkten

gibt. Dafür besonders

geeignet sind Pilzkopf-Zapfen,

die beim Verriegeln in das Stahl-

Schließblech des Fensterrahmens

greifen. Abschließbare Griffe allein

bieten keinen Schutz gegen

das Aufhebeln. Und noch etwas

sollte längst allgemein bekannt

sein: Fenster in Kippstellung sind

für Einbrecher eher Einladung als

Hindernis.

Fenster beidseitig sichern

Fensterbeschläge kann man

auch von einem Fachbetrieb

nachrüsten lassen. Am sinnvollsten

ist es natürlich, bei Neu-

und Umbauten gleich geprüfte

einbruchhemmende Fenster,

Balkon- und Terrassentüren

mindestens der Widerstandsklasse

(WK) 2 einzubauen. WK 2

bedeutet, dass ein Gelegenheitstäter

mindestens drei Minuten

braucht, um mit einfachem

Werkzeug wie Schraubendreher,

Zange oder Keil ein verriegeltes

oder verschlossenes Bauteil

aufzuhebeln.

Zusätzlichen Schutz bieten moderne

Rollläden, bei denen eine

Sicherung das Hochschieben von

außen verhindert. Wichtig bei

Türen: Das Zylinderschloss sollte

bündig mit dem Türbeschlag

abschließen, damit es nicht

mit einer Zange herausgezogen

werden kann. Mehrfachverriegelungsschlösser

verbessern die

Sicherheit.

Alarmsysteme nach Maß

Elektronische Alarmanlagen

können die mechanischen Sicherungsmaßnahmen

gut ergänzen.

Man unterscheidet dabei

zwischen der sogenannten

Gelegenheit macht Diebe...

Wenn jetzt die Tage kürzer werden und die frühe Dämmerung Einbrechern Schutz vor dem Entdecken

bietet, steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche drastisch an. Im Vergleich zum Sommer wird

im Spätherbst und Winter fast doppelt so oft eingebrochen .

„Effektiver Schutz gegen Einbrecher fängt bei einfachen Verhaltensregeln an“, unterstreicht Dr.

Helmut Rieche von der bundesweiten Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!“, in der

sich die Polizei und Verbände der Sicherheitswirtschaft zusammengeschlossen haben. Angekippte

Fenster und Terrassentüren seien nahezu eine Einladung für Diebe, nur ins Schloss gezogene

Türen stellten kaum ein Hindernis dar. Bei längerer Abwesenheit empfehlen die Experten, über

Zeitschaltuhren zeitweise Räume zu beleuchten und so Anwesenheit vorzutäuschen. Verschiedene

strategisch platzierte Bewegungsmelder und Scheinwerfer im Außenbereich nehmen Einbrechern

den Schutz der Dunkelheit.

Den wirkungsvollsten Schutz bietet die richtige Sicherheitstechnik, denn fast 40 Prozent aller

Versuche scheitert bereits an geeignetem Einbruchschutz. Einbruchhemmende Fenster und Türen

verhindern zum Beispiel das sekundenschnelle Öffnen einer Terrassentür mit einem Schraubendreher.

Alarmanlagen bieten einen Zugewinn von Sicherheit und Komfort und tragen dazu bei,

die Einbrecher zu schnappen. In mehr als 50 Prozent der Fälle, in denen ein Einbruch durch eine

Alarmanlage mit sogenanntem „stillem Alarm“ verhindert wurde, konnten der oder die Täter in

flagranti erwischt und dingfest gemacht werden . „Stiller Alarm“ ist die lautlose Alarmweiterleitung

an einen Sicherheitsdienst.

Ob das richtige Sicherheitsschloss, verschließbare Fenstergriffe oder die über Bewegungsmelder

gesteuerte Außenbeleuchtung: Bürger und Gewerbetreibende können sich auf der Website www.

nicht-bei-mir.de über die Schwachstellen von Wohnungen, Häusern und Büros sowie über geeignete

Schutzmaßnahmen informieren. Mit der Expertensuche der Initiative unter www.experten-gegeneinbruch.de

findet sich schnell der Kontakt zu qualifizierten Unternehmen der Sicherheitsbranche

und zu Spezialisten, die individuell zu Fragen rund um den Einbruchschutz beraten.

Initiative "Nicht bei mir!"

Fallenüberwachung, bei der

bestimmte Bereiche durch einen

Bewegungsmelder kontrolliert

werden, und der Außenhausüberwachung,

die über Kontakte

an Fenstern und Türen erfolgt.

Statt Verkabelung kommt dabei

heute meist moderne Funktechnologie

zum Einsatz, externe

Sirenen sind oft nicht mehr vorgesehen.

Ausgelöst wird dafür ein

interner oder telefonischer Alarm.

Der kann, muss aber nicht zu

einem Wachdienst aufgeschaltet

sein. Es ist auch möglich, die Personen,

die im Ernstfall informiert

werden, individuell festzulegen.

Alarmanlagen mit fixer Basiskonstellation

zum Selbsteinbau gibt

es schon im zweistelligen Eurobereich.

Installation und Wartung

überlässt man trotzdem besser

einer Fachfirma. Nach oben

gibt es kaum Grenzen: Profi-

Alarmanlagen im gehobenen

Privathausbereich mit individueller

Schwachstellenanalyse

kosten ab etwa 3.000 Euro. Der

Preis für die Aufschaltung zum

Wachdienst ist je nach Größe

des Objekts und der vertraglichen

Bindung sehr unterschiedlich.

Schwäbisch Hall

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21


Bauen & Renovieren

5 Tipps für den stressfreien Umzug

Damit der Umzug so reibungslos wie möglich über die Bühne geht, kann im Vorfeld

schon einiges getan werden. Fünf Tipps für einen stressfreien Umzugstag gibt das

Immobilienportal immowelt.de.

Egal ob ein Umzug nur ein paar

Straßen weiter oder in eine andere

Stadt führt: Wenn er nicht

komplett an ein professionelles

Umzugsunternehmen übergeben

wird, ist er immer mit einer Menge

Planung, Organisation und

Aufwand verbunden. Wie sich

Stress am Umzugstag schon im

Voraus vermeiden lässt, weiß das

Immobilienportal immowelt.de.

Wer Verpackungsmaterialien

rechtzeitig besorgt, kann lange

im Voraus in Ruhe einpacken.

Ein guter Richtwert für die Menge

der benötigten Umzugskartons:

ein Karton in Standardgröße

pro Quadratmeter Wohnfläche.

Wer kein Geld für Umzugskisten

ausgeben möchte, findet in Anzeigenblättern

oder im Internet

Angebote für gebrauchte Kartons.

Auch Hilfsmittel für einen sicheren

Transport wie Packdecken, Sackkarre,

Möbelroller, Tragriemen

und Zurrgurte sollten nicht erst in

letzter Minute organisiert werden,

rät immowelt.de.

Die Umzugskartons müssen leicht

zu transportieren und zu stapeln

sein, sprich: stabil, möglichst

gleich groß und nicht schwerer als

15 bis 20 Kilogramm. Schwere

Gegenstände wie Bücher sollten

gleichmäßig auf mehrere Kartons

verteilt werden. Wer die Kartons

mit Inhalt und Zimmer beschriftet,

in welches die verpackten

Gegenstände im neuen Heim

transportiert werden sollen, kann

viel Zeit sparen.

Ebenfalls wichtig: Die Dinge,

die bis zum Umzugstag noch in

Gebrauch sind, erst ganz zum

Schluss verpacken. Die Suche

nach dem Wasserkocher oder

den Kaffeebechern sorgt nur für

unnötige Hektik, warnt das Immobilienportal

immowelt.de.

Wer den Umzugstransporter zu

klein wählt, muss öfter fahren

und verschenkt damit kostbare

Zeit. Beim Abschätzen, welcher

Umzugswagen die richtige Größe

hat, helfen so genannte „Umzugsrechner“,

die vor allem die

größeren Vermieter von Umzugstransportern

auf ihren Internetseiten

anbieten.

Werden die Umzugshelfer aus

dem Freundeskreis rekrutiert,

sorgt die richtige Mischung dafür,

dass alle Hand in Hand arbeiten

können. So braucht es immer ein

paar Kräftige, die zupacken und

schleppen, ein paar handwerklich

Geschickte, die beispielsweise

Schränke ab- und wieder aufbauen

und mindestens einen Koordinator,

der weiß wohin welche

Kiste im neuen Heim kommt. Ein

oder zwei Reserveleute für den

Umzugstag zu mobilisieren, gibt

Sicherheit, empfiehlt das Immobilienportal

immowelt.de.

Hier noch einige Punkte, die auf

der Umzugs-Checkliste nicht

fehlen sollten: Hat der Babysitter

für den Umzugstag zugesagt?

Sind Hund und Katze gut untergebracht?

Wurden die Nachbarn

wegen der eventuellen Unruhe

informiert? Sind Kühl- und Gefrierschrank

abgetaut? Ist der

Parkplatz für den Möbelwagen reserviert?

Sind alle Helfer verpflegt?

Wenn auch diese Fragen mit Ja

beantwortet werden können, kann

der Umzugstag kommen.

www.immowelt.de

Fotos: Monkey Business - fotolia.com (1), Klaus Eppele - fotolia.com (1)


Selber schleppen – nein danke...

Jahr für Jahr wechseln rund sechs

Millionen Menschen in Deutschland

ihre Wohnungen. Knapp

die Hälfte beauftragt dafür Umzugsunternehmen,

berichtet das

Immobilienportal Immowelt.de.

Deren Leistungspalette ist weit

gefächert: Professionelle Umzugshelfer

liefern die passenden

Kartons und Verpackungen, transportieren

das Hab und Gut, helfen

beim Auf- und Abbau der Möbel

und entsorgen auch noch den

Abfall. Darüber hinaus werden

auf Wunsch mitunter auch noch

anfallende Renovierungs- und

Handwerker arbeiten übernommen.

Da es große Qualitätsunterschiede

gibt, ist es ratsam, auf Empfehlungen

zu achten. Eine andere

Möglichkeit, sich einen ersten

Eindruck vom Unternehmen zu

verschaffen, sind kostenlose Besichtigungen

und Beratungen in

den eigenen vier Wänden. Bei

dieser Gelegenheit kann dann

gleich der tatsächliche Aufwand

und Preis vor Ort ermittelt werden.

Denn die Preise der verschiedenen

Anbieter variieren stark. Umzugswillige

sollten sich daher mehrere

Kostenvoranschläge erstellen

lassen und beim Vergleichen

bedenken, dass Spediteure nach

zwei verschiedenen Methoden

abrechnen können – nach Festpreis

oder nach Aufwand. Bei

Pauschal angeboten sollte unbedingt

genau hingeschaut werden,

welche Leistungen wirklich enthalten

sind.

Wer es noch billiger haben will,

kann bei Umzugsauktionen sein

Glück versuchen. Das Prinzip ist

relativ einfach: Wer einen Umzug

plant, gibt im Internet möglichst

genau ein, was transportiert werden

soll und welcher Service

gewünscht ist. Die Speditionen

sehen im Internet die Daten und

unterbieten sich gegenseitig im

Preis. Allerdings sollte bei der

Wahl des Umzugsportals darauf

geachtet werden, dass die Anfrage

kostenlos ist und auch bei

Anfrage stornierungen keine Gebühren

anfallen, rät Immowelt.de.

Ein Plus der Umzugsunternehmen

im Gegensatz zum Umzug mit

privaten Helfern ist neben der

Bequemlichkeit die enthaltene

Versicherungsleistung. Deren

Grundhaftung liegt bei 620 Euro

pro Kubikmeter Umzugsgut. Beschädigen

die professionellen

Helfer das Hab und Gut, sollten

unbedingt die Meldepflichten

der Spedition eingehalten werden,

empfiehlt Immowelt.de. Bei

offensichtlichen Schäden sollte

das Umzugsunternehmen noch

am selben Tag informiert werden.

Für verdeckte Schäden gilt eine

Reklamationsfrist von 14 Tagen.

Bei beruflich bedingten Umzügen

können außerdem die Kosten für

Wohnungssuche, Transport und

Mehrbelastungen, die durch den

Wechsel des Wohnortes entstehen,

bei der nächsten Steuererklärung

als Werbungskosten geltend

gemacht werden. Und seitdem

das Finanzamt die Arbeit von

Spediteuren, Malern und anderen

Handwerkern als haushaltsnahe

Dienstleistungen anerkennt, greift

der Fiskus auch bei privaten Um-

zügen unter die Arme. 20 Prozent

der Arbeitskosten können hierfür

von der Einkommenssteuer abgezogen

werden.

Dabei sind allerdings Höchstgrenzen

zu beachten. Voraussetzung

für den Steuerabzug ist, dass

23

das Unternehmen eine korrekte

Rechnung mit separat ausgewiesenen

Arbeitskosten ausstellt und

die Zahlung per Bankeinzug oder

Überweisung erfolgt. Bar bezahlte

Umzugskosten erkennt der Fiskus

nicht an.

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Bestens ausgerüstet: Professionelle Umzugshelfer bringen alles mit,

was den Umzug leichter macht. Natürlich auch kräftige Träger.

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...und auch die Pflanzen müssen mit

Hobby-Gärtner verbringen viele Stunden in ihrem Reich,

hegen und pflegen jedes Gewächs. Schnell ist dann bei einem

an stehenden Umzug klar: Die Pflanzen müssen mit. Das

Immobilienportal immowelt.de gibt die wichtigsten Tipps für

den Umzug von Gartenpflanzen.

Sollen bei einem bevorstehenden

Wohnungswechsel auch

Gartensträucher und Bäume mit

umziehen, müssen diese rechtzeitig

vorbereitet werden. Das

Immobilienportal immowelt.de

erklärt, was beim Umpflanzen

und Transportieren der Pflanzen

zu beachten ist und wie es um

die Eigentumsverhältnisse steht.

Bei einem Umzug der Gartenpflanzen

ist frühzeitige Planung

entscheidend: Im Herbst oder

Winter lassen sich Pflanzen relativ

problemlos umsetzen, ohne dabei

größere Schäden zu nehmen. Wer

erst im Sommer umzieht, dies

aber bereits im Frühjahr weiß,

kann seine Pflanzen auch in Kübel

umpflanzen und in diesen dann

später transportieren. Alternativ

kann mit dem neuen Mieter oder

Eigentümer vereinbart werden,

dass man die Pflanzen später zu

einem günstigen Zeitpunkt abholt.

Kleinere Bäume und Sträucher

sollten vor dem Austreiben beziehungsweise

nach dem Schnitt

ausgegraben werden. So müssen

die Wurzeln weniger arbeiten und

können am neuen Standort besser

anwachsen. Außerdem lassen sich

die Pflanzen besser transportieren.

Immergrüne Bäume und Sträucher

wie Buchs oder Lorbeer werden

mit dem ganzen Ballen inklusive

Erde ausgestochen. Der Ballen

sollte in ein Netz aus Jute, Sisal

oder Leinen gewickelt werden. Einen

wurzelnackten Transport, also

ohne Erde, bevorzugen Gewächse

wie Lavendel oder Kirschbaum,

der im Herbst sein Laub verliert.

Die freiliegenden Wurzeln sollten

dick mit Noppenfolie gepolstert

werden.

So schmerzhaft es für manchen

Hobby-Gärtner auch sein mag,

manchmal lohnt sich der Pflanzenumzug

einfach nicht. Alte

und sehr große Bäume lässt man

besser zurück, da sie den Umzug

oft schlecht vertragen. Zudem lassen

sie sich mit ihrem schweren

Ballen nur mit professioneller Hilfe

verpflanzen und transportieren.

Wird ein Umzugsunternehmen

beauftragt, empfiehlt es sich,

die Pflanzenmitnahme genau

abzusprechen. Meist wird dafür

ein Aufpreis verlangt. Im Sommer

sollte das Umzugsunternehmen

berücksichtigen, dass sich durch

das vor dem Transport notwendige

Gießen das Gewicht der Kübel

deutlich erhöht. Im Winter hingegen

ist eine Heizung im Wagen

ratsam, um empfindliche Wurzelballen

vor Kälte zu schützen. Um

Beschädigungen zu vermeiden,

müssen die Pflanzen im Transporter

gut gesichert werden. Im neuen

Garten angekommen, sollten sie

schnell wieder eingepflanzt und

gewässert werden. Im Winter

sollten dafür die ersten frostfreien

Tage abgewartet werden und die

Pflanzen notfalls so lange im

Kübel bleiben.

Wer seine Gartenpflanzen bei

einem Umzug mitnehmen will,

sollte dies bereits im Miet- oder

Kaufvertrag vereinbaren. Rein

rechtlich gehört laut BGB alles,

was mit dem Grundstück fest

verbunden ist, dem Eigentümer

– unabhängig davon, wer

die Pflanze gekauft und angepflanzt

hat. Fehlt eine vertragliche

Regelung, müssen die Pflanzen

bleiben. Bestenfalls ist eine Entschädigung

möglich.

www.immowelt.de

Fotos: I. Haag / immowelt.de (1), Vario Kielgast (1), MesseCom (1)


„RuhrBau“ setzt auf nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz

Ein wichtiges Ereignis im Jahr

2013 werden für alle Bauherren,

Sanierer und Renovierer in Bochum

und Ruhrgebiet die 7. Auflage der

RuhrBau & Energietage sein. Am 2.

und 3. März 2013 öffnet die große

Baufachmesse wieder ihre Tore für

alle Besucherinnen und Besucher.

Mit den Kielgast-Terrassendächern

können Sie Ihren Garten das ganze

Jahr über genießen – ob Sommer

oder Winter, Sonne oder Regen. Direkt

vom Hersteller können Sie jetzt

das neue Glas-Schiebedach bestellen.

Auch dieses ist als variables

Dach bei Sonne zu öffnen und bei

Regen wieder schnell verschließbar.

Kielgast bietet Ihnen eine Vielzahl

von Vorteilen für Ihre Terrasse!

Das klassische Vario-Dach von

Kielgast garantiert durch die

beidseitig UV-geschützten Lexan

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immer eine angenehme Tageslicht-

Atmosphäre. So haben Sie auch bei

geschlossenem Dach eine freundliche

und helle Terrasse.

Die drehbaren Lamellen lassen

Sich bequem nach Ihren Wünschen

einstellen. Sie vereinigen Beschattungs-,

Belüftungs- und regenfeste

Überdachungssysteme.

Auch an heißen Sommertagen sorgt

die Luftzirkulation über die geöffneten

Lamellen für ein angenehmes

Raumklima, es kommt nicht zu Hitzestaus

wie oft in herkömmlichen

Wintergärten. Die Lamellen lassen

sich bis zu 110 Grad öffnen, somit

können Sie auch die Oberseite bequem

von unten erreichen.

Mit mehr als 230 Ausstellern aller

Gewerke haben die 7. RuhrBau

& Energietage für ihre Besucher

einmal mehr ein umfangreiches

Angebot und Rahmenprogramm

in petto. Die Messe unterscheidet

sich deutlich von den üblichen

Verbraucherschauen. Und die

Resonanz auf die vergangenen

RuhrBau & Energietage hat gezeigt,

dass der Veranstalter mit

seinem Konzept goldrichtig liegt.

Die Vielfalt des Handwerks

– der Wirtschaftsmacht von

nebenan – und die Notwendigkeit

von hoch qualifizierten

Handwerksbetrieben wird bei

der RuhrBau mehr als deutlich.

Der Veranstalter MesseCom

Süd freut sich, eine Informationsplattform

bieten zu können, die

die vielfältigen Leistungen von

autorisierten und professionellen

Handwerksbetrieben, Produzenten

und Dienstleistern für eine breite

und interessierte Öffentlichkeit

„anfassbar“ macht.

Was zählt, ist Qualität!

• Die gesamte Konstruktion besteht

aus sehr langlebigen Materialien:

hochwertiges Leimholz,

leichte und korrosionsbeständige

Aluminiumteile, Achsen und Lager

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Nylon, Edelstahlschrauben

und mehr.

• 10 Jahre Garantie auf Lichtdurchlässigkeit,Vergilbungsresistenz

und Bruchbeständigkeit

(Hagel) der Doppelstegplatten

Ob Neubau, Umbau oder Altbausanierung,

es geht auch immer um

die energetische Optimierung und

den Einsatz modernster Technik

und Materialien. Wer die Frage

nach Kosten und Nutzen gut beantworten

will, sollte sich auf der

Messe informieren und von Profis

aus allen Bereichen beraten lassen.

Auch die, die bisher nur eine vage

Vorstellung von ihrem Traumhaus

oder ihrer Wunschwohnung haben,

werden auf der RuhrBau fündig.

Denn die Experten geben Tipps und

Ratschläge und beraten über alle

Themen rund ums Haus.

Und zu besprechen gibt es auf der

RuhrBau so einiges. Ein Auszug

aus der umfangreichen Angebotspalette

dokumentiert, dass die

komplette Bandbreite vom Neubau

über Sanieren und Renovieren bis

hin zu Einrichten, Wohnen, Garten-

und Landschaftsbau sowie

barrierefreiem Wohnen im Alter

abgedeckt ist. Informationen gibt

es unter anderem zu den Themen

Urlaub zu Hause – unter Kielgast Allwetter-Dächern

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für Haus und Hof.

Die „BauFrau“ ist nicht nur Entscheidungsträger,

sondern zeigt

auch auf der Messe, wie „Frau“

am Bau und in den eigenen vier

Wänden Probleme löst und mit

„anpackt“. Das Rahmenprogramm

wird durch zahlreiche Fachvorträge

an beiden Tagen abgerundet.

Geöffnet ist die Messe jeweils

von 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreis

5 Euro, Behinderte, Rentner 4

Euro, Kinder und Jugendliche

haben freien Eintritt. Weitere

Informationen für Aussteller und

Besucher bei MESSECOM Süd

GbR, Tel. 02741 - 933 444 oder

unter www.messeruhrbau.de

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Bauen & Renovieren

Pro und Contra Dämmung

Warme Pudelmütze oder nasser Wintermantel?

Kluge Investition in Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

oder ökonomischer und baubiologischer Wahnsinn? Wohl

kaum eine Maßnahme im Wohnungsbau wird derzeit so

kontrovers diskutiert wie die Dämmung. Mit einer wohligen

Pudelmütze, die helfe, Geld und Energie zu sparen,

vergleichen sie die einen. Als nassen Wintermantel, der

gesundheitliche Risiken und Bauschäden hervorrufen könne,

sehen sie andere. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat

gewichtige Pro- und Contra-Argumente gesammelt.

Die Bundesregierung setzt nicht

erst seit der jüngsten Energiewende

auf die energetische

Sanierung von Häusern. In dem

Maßnahmenbündel, mit dem die

Regierung ihr Ziel erreichen will,

den CO2-Ausstoß in Gebäuden

bis 2050 um 80 Prozent zu

senken, spielt die Dämmung

eine ganz zentrale Rolle. Etwa

2 Prozent der rund 17 Millionen

Wohnhäuser, die vor 1995

gebaut wurden, müssten dafür

jedes Jahr saniert werden.

Mindeststandards

für Modernisierer

Die rote Färbung in der Thermografieaufnahme zeigt es an: Hier geht Wärme verloren.

Allerdings können Hauseigentümer

bislang nicht zur energe-

tischen Sanierung gezwungen

werden. Wer aber Fassade,

Dach oder Fenster erneuert,

muss die Vorgaben der aktuellen

Energieeinsparverordnung

vom April 2009 einhalten. Und

dazu gehört auch eine konsequente

Dämmung mit vorgeschriebenen

Mindeststandards.

Eine entscheidende Rolle bei

der Dämm-Diskussion spielt das

Raumklima. Kritiker behaupten,

dass hermetisch abgedichtete

Häuser zum Tummelplatz von

Keimen, Milben und Schimmelpilzen

würden. Auch steige die

Belastung aus modernen Baustoffen

an – Asthma, Allergien

und andere Erkrankungen seien

die Folge.

Tatsächlich trägt eine einwandfrei

durchgeführte Dämmung in

der Regel sogar dazu bei, die

Entstehung von Schimmel zu

verhindern, weil die Innenseiten

von Fenstern, Außenwänden

und Dachflächen wärmer bleiben.

Allerdings gilt es auch,

die Zusammenhänge zwischen

Luftdichtigkeit, Feuchtigkeit und

Schimmelbildung zu beachten.

Bei einer Dämmung sollte ein

Haus auch luftdicht gemacht

werden, um Wärmeverluste

durch Ritzen und Fugen zu vermeiden.

So weit, so gut, doch

auch ein potenzielles Problem.

Denn Schimmelpilze benötigen

Feuchtigkeit. Die wird in den

Innenräumen durch die Atemluft

der Bewohner, durch Kochen,

Duschen oder Wäschetrocknen

reichlich produziert und von der

Raumluft aufgenommen.

Foto: Schwäisch Hall (1); Grafik: Schwäbisch Hall (1)


Kühlt sich aber die warme,

feuchte Raumluft an einer kalten

Außenwand ab, kann sie diese

Feuchtigkeit nicht mehr halten

und das Wasser kondensiert an

dieser Stelle. Häufig liegen diese

Kältefallen hinter einem Schrank

oder an einer Wärmebrücke, also

dort, wo es Lücken in der Dämmung

gibt. Tapeten oder Staub

werden dann zum Nährboden

für Schimmel.

Regelmäßiges Lüften

beugt Schimmel vor

Entscheidend für ein gesundes

Klima in isolierten, luftdichten

Räumen ist daher regelmäßiges

Lüften. Mehrmals täglich Stoßlüften

ist ratsam. Für sanierte Energiesparhäuser

empfiehlt sich ein

Lüftungssystem, am besten mit

automatischer Wärmerückgewinnung

– das ist aber kostspieliger.

Um Wärmebrücken zu vermeiden,

muss lückenlos gedämmt

werden, da sich an kalten Stellen

leichter Schimmel bildet. Gefährlich

wird es auch, wenn feuchte

Raumluft durch undichte Stellen

in der Wand in das System der

Außendämmung eindringt: Dort

können dann bauliche Schäden

entstehen. Um Letzteres zu verhindern,

ist immer eine Dampfsperre

notwendig, damit keine

Feuchtigkeit in die Dämmschicht

eindringen kann. Sinnvoll ist

zudem der Einsatz von feuchteresistenten

Dämmstoffen wie

Schaumglas oder extrudiertem

Polystyrol (XPS).

Besser von außen

dämmen

Weitgehend unstrittig ist, dass

eine Isolierung von außen besser

ist als von innen. Wer seine

Wohnräume dennoch von innen

dämmt, muss – neben einem

höheren Risiko von Schimmelbildung

und Bauschäden – auch

das chemische Emissionsverhalten

der Baustoffe berücksichtigen.

Da Innenraumhygiene nicht

gesetzlich geregelt ist, empfiehlt

sich für Bauherren und Sanierer

eine schriftliche Vereinbarung

mit dem Bauunternehmen, dass

giftige Stoffe wie etwa Formaldehyd

nicht in die Raumluft

entweichen. Auch sollte man

Dämmprodukte wählen, die hinsichtlich

ihrer Emissionseigen-

schaften zertifiziert sind – etwa

durch das Label des eco-Instituts

oder von natureplus.

Aber auch die Außendämmung

durch ein Wärmedämmverbundsystem

(WDVS) ruft einige

Kritiker auf den Plan. Beim

WDVS werden Dämmplatten –

meist aus Polystyrol (bekannt

als Styropor) oder der etwas

teureren Mineralwolle – auf die

Außenwand geklebt, zum besseren

Halt oft noch verdübelt

und dann verputzt. „Ein WDVS

bedeutet pro Quadratmeter eine

Investition von 65 bis 130 Euro.

Durchschnittlich kostet so das

WDVS für ein Einfamilienhaus

etwa 13.000 bis 15.000 Euro“,

rechnet Wolfgang Setzler, Geschäftsführer

des Fachverbands

Wärmedämmverbundsysteme,

vor. Um bis zu 80 Prozent lassen

sich die Wärmeverluste bei einer

Dämmstärke von 16 bis 20 Zentimeter

damit reduzieren.

Dämmungskritiker wie der Architekt

Konrad Fischer haben mit

dem WDVS ein grundsätzliches

Problem. Sie gehen davon aus,

dass durch eine Außendämmung

die Absorption der Sonnenenergie

verhindert wird. Eine massive

Wand könne die Sonnenwärme

besser speichern. Der Bausachverständige

Gernot Heinrich kritisiert,

dass es sich nicht rechne,

die Fassade mit extrem dicken

Dämmplatten einzupacken. Die

optimale Dämmstoffstärke liege

bei 10 bis 12 Zentimeter. Alles

darüber spare kaum noch Geld.

Was also sollten Bauherren und

Modernisierer tun? Pauschale

Rezepte gibt es nicht. Vielmehr

sind, abhängig vom Haustyp und

den individuellen Möglichkeiten,

individuelle Lösungen gefragt.

„Allgemeingültig ist jedoch, dass

energetische Modernisierungen

besonders wirtschaftlich sind,

wenn sie mit ohnehin anstehenden

Sanierungen verbunden

werden“, sagt Klaus Franz, Vorsitzender

des Gesamtverbands

der Dämmstoffindustrie.

Besonders wichtig für den Rundumerfolg

von Dämmmaßnahmen

sind die richtigen Partner. Nicht

scheuen sollte man das Honorar

für einen unabhängigen Energieberater,

der die Problemstellen

des Hauses identifiziert und maßgeschneiderte

Lösungen konzipiert.

Ausgelotet werden müssen

auch staatliche Förderungsmöglichkeiten,

die erreichbare Energieeinsparung

und die Amortisation

der Investitionen. Schließlich

gilt es, erfahrene Handwerker mit

guten einschlägigen Referenzen

für die einwandfreie Ausführung

sowie einen unabhängigen Baufachmann

für die abschließende

Begutachtung und Abnahme zu

finden. Denn nur eine fachgerechte

Wärmedämmung spart

Energie, sorgt für ein behagliches

27

Wohnklima und schützt vor

Schimmel.

Musterrechnung

zur Rentabilität

Zur Rentabilität hat die Deutsche

Energie-Agentur (dena) verschiedene

Varianten an einem Muster-

Einfamilienhaus (Baujahr 1970,

150 Quadratmeter Wohnfläche)

durchgerechnet. Konzentriert

man sich nur auf die Dämmung

der obersten Geschoss- sowie

der Kellerdecke und der Rohrleitungen,

veranschlagt die dena

Kosten von 3.000 Euro, denen

eine jährliche Energiekostenersparnis

von 630 Euro gegenübersteht.

Eine mittlere Variante, bei der

die Gebäudehülle gedämmt

wird (Dach: 16 Zentimeter,

Außenwände: 14 Zentimeter,

Kellerdecke 8 Zentimeter) und

man die Fenster gegen Wärmeschutzverglasung

austauscht,

schlägt schon mit 28.500 Euro

zu Buche. Die Energieersparnis

beträgt dann 1.500 Euro pro

Jahr. Und um ein Effizienzhaus

zu schaffen, das jährlich maximal

nur 40 kW pro m² Nutzfläche

verbraucht, sind schon 68.300

Euro nötig. Dafür kann man Fördermittel

in Höhe von 14.850

Euro erhalten und eine jährliche

Energieeinsparung von 2.690

Euro realisieren.

Schwäbisch Hall


Aus den Unternehmen

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Sind Wärmedämm-

Verbundsysteme alternativlos?

Fotos: Branddirektion Frankfurt am Main (1), think [E] energy GmbH (2)


Sind Wärmedämm-Verbundsysteme

alternativlos? Politisch

ist diese Frage sehr einfach

zu beantworten: Wärmedämm-

Verbundsysteme sind alternativlos.

Sie sind der Stein der Weisen.

Seit Jahrzehnten das „Nonplusultra“

bei der Sanierung von

Bestandsgebäuden. Mehr als 800

Millionen verbaute Quadratmeter

sprechen eine beredte Sprache.

Styropor heißt das Zauberwort,

das nicht nur taub, sondern auch

blind macht. Taub und blind

gegen die sich seit langem mehrenden

warnenden Stimmen, die

Wärmedämm-Verbundsysteme

kritisch hinterfragen. Hinterfragen

in Sachen Brandschutz durch

lichterloh brennende Außenfassaden

– siehe das Beispiel der

Feuerwehr Frankfurt links im

Bild –, in Sachen Grundwasserverschmutzung

durch Fungizide

und Biozide in der Aussenfarbe,

in Sachen Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelbelastung, in

Sachen Energieeinsparpotentiale,

Beschaffungskosten und „Return

of Invest“ – umfassende Studie

von Haus und Grund –, in Sachen

solarer Erträge sowie letztlich in

Sachen Entsorgung.

Von der Gebäudeoptik her verlieren

zum Beispiel außengedämmte

ehemalige Bergmannssiedlungen

im Ruhrgebiet ihren Charme,

Stadtteile ihre Identität. Ganze

Straßenzüge wirken wie ein formloser

grünlich schimmernder und

mit Flecken übersäter Einheitsbrei.

Alles Grün? Gerne, aber nicht auf

Hausfassaden. Ungern hinter Kleiderschränken

oder unter Tapeten.

In den Wohnräumen liegt es nicht

immer nur an der Außen dämmung

Infrarot-Wärmeleiste

der Wand flächen, aber sie trägt ihr

gerüttelt Maß dazu bei.

So viele Fragen es sind, so viele

ausweichende Antworten stehen

parat. Was nach der fünfjährigen

Gewährleistung der

Hersteller mit dem verbauten

Wärmedämm-Verbundsystem

geschieht, interessiert niemanden

mehr. Nur noch den Hausbesitzer.

Dieser wird vielfach mit der Zeit

sein „grünes Wunder“ erleben.

Machen Sie den Test: Fragen

Infrarot-Wärmeleisten gewährleisten die Grundtemperierung des

Raumes, verhindern aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk,

trocknen dieses aus und entziehen Schimmel die Grundlage.

Schimmel gefährdet nicht nur die Bausubstanz, sondern auch die Gesundheit der Hausbewohner.

Sie einen WDVS-Verbauer nach

einer Gewährleistung von acht

Jahren. Doch es gibt Alternativen.

Sinnvolle, energiesparende, heizkostenreduzierende,feuchtigkeits-

und schimmelvermeidende

und das Wohlbefinden steigernde

Infrarot- Heizsysteme zur Hüllflächen

und Bauteiltemperierung.

Wohnungen, Häuser, Bürogebäude,

denkmalgeschützte und

historische Bauten, Werkstätten

und Industriehallen, überall findet

z.B. das mit dem Klimaschutzpreis

2011 der RWE Deutschland AG

und der Stadt Essen ausgezeichnete

think [RED] energy® - Infrarot-

Heizsystem Anwendung. Als Vollheizsystem

ist es unter anderem

die Alternative zu Nachtspeicheröfen

oder durch den Einsatz von

Wärmeleisten und Heizelementen

eine sinnvolle Zusatzheizung.

Es muss nicht immer Kaviar sein,

und auch nicht immer ein in

Styropor eingepacktes Haus im

Wandbereich, um Energieeffizienz

darzustellen. Der Weisheit letzter

Schluss sind Wärmedämm-Verbundsysteme

sicher nicht. Nachfragen

erspart unnötige Ausgaben.

2011 erhielt die Essener

think [E] energy GmbH den

RWE Klimaschutzpreis.

29

Informationen erhalten sie von

der think [E] energy GmbH:

think [E] energy GmbH

Krimmstr. 19

45276 Essen

Tel.: 0201 61 63 68 43

Fax: 0201 61 63 68 45

E-Mail: info@think-e-energy.de

www.think-e-energy.de


Wohnen & Einrichten

Gefährlicher Spielplatz

So wird das Haus kindersicher

Kleine Kinder sind neugierig und lernen ihre häusliche Umgebung

spielerisch kennen. Da sie noch kein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein

haben, können sie sich dabei leicht verletzen. Wie sich

Sicherheitsmängel beseitigen lassen, zeigt das Immobilienportal

immowelt.de.

Für Kleinkinder ist die Wohnung

ein Spielplatz mit vielen Dingen,

die es zu entdecken gilt. Um sie

vor unliebsamen Erfahrungen zu

schützen, sollten Eltern einige

Vorsichtsmaßnahmen treffen, rät

immowelt.de. Als erstes sollten Verletzungsgefahren

in Reichweite des

Kindes beseitigt werden. Steckdosen

befinden sich oft in Fußbodennähe

und sind schon für Säuglinge

gut zu erreichen. Um Stromkontakt

zu vermeiden, können sogenannte

FI-Schutzschalter und einsetzbare

Verschlüsse als Kindersicherung

angebracht werden.

Um gefährliche Verbrennungen zu

verhindern, sollten Elektrogeräte

wie Wasserkocher, Bügeleisen oder

Haartrockner und deren Kabel niemals

in Reichweite von Kindern abgelegt

werden. Herd und Backofen

können mit speziellen Schutzgittern

oder Abdeckplatten gesichert

werden. Beides ist in Läden für

Kinderausstattung erhältlich.

Über die Hälfte der Kinderunfälle

sind Stürze. Sicheren Halt gewähren

rutschhemmende Bodenbeläge

und Stufenabsätze sowie stabile

und kippsichere Möbel. Treppenaufgänge

werden am besten

mit einem Treppenschutzgitter

abgesichert. Hohe Schränke und

Regale, die zum Klettergerüst

umfunktioniert werden könnten,

sollten rechtzeitig mit Dübeln an

der Wand befestigt werden. Um

waghalsigen Kletteraktionen vorzubeugen,

ist es außerdem sinnvoll,

Spielsachen möglichst auf Kinderhöhe

aufzubewahren. Tür- und

Schubladensperren verhindern,

dass gefährliche Dinge wie Messer,

Scheren, Putzmittel oder Medikamente

in Kinderhände geraten.

Keller, Abstellkammer oder Dachboden

bieten viel Platz zum Verstecken

und Spielen. Werden hier

allerdings Werkzeuge und giftige

Utensilien wie Waschmittel, Farbe

oder Reiniger gelagert, sollten

diese Räume abgeschlossen oder

mit einem Türknauf versehen

werden. Sicherheit bieten auch

Türgitter: Mit ihnen können Eltern

ihre Kinder beispielsweise aus der

Gefahrenzone Küche fernhalten

und sie trotzdem beim Spielen im

Nachbarzimmer im Auge behalten.

Auch im Freien lauern einige

Gefahren: Um den Nachwuchs

vor dem Ertrinken zu schützen,

sollten Gartenteiche umzäunt und

Regentonnen mit einem Deckel verschlossen

sein. Damit der Balkon

für neugierige Ent decker nicht zur

Gefahr wird, ist es sinnvoll, Balkontüren

mit einem kindersicheren

Griff auszustatten. Am Balkongeländer

verhindern spezielle Gitter,

dass Kinder ihren Kopf durch die

Stäbe stecken oder Gegenstände

nach unten werfen.

www.immowelt.de

Fotos: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (2), Nicole Effinger - fotolia.com (1)


Steckdosen befinden sich oft in Fußbodennähe und sind schon für

die Kleinsten gut zu erreichen. Einsetzbare Verschlüsse schützen.

Wischen, waschen, reiben, Spinnweben

vertreiben – alle Jahre wieder packt viele

Menschen die Lust, auch den eigenen

vier Wänden Gutes zu tun und mal wieder

einen richtigen Großputz zu veranstalten.

Da werden Schränke gerückt, Regale

entstaubt und alle Ecken gewischt. Auch

kleinen Kindern macht das ungewohnte

Treiben viel Spaß. Doch bevor es losgeht,

sollte sich jede Mutter und jeder Vater ein

paar Gedanken über mögliche Gefahren

für kleine Kinder beim alljährlichen

Grundreinigen machen.

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

hat dazu wichtige Tipps zusammengestellt.

„Über 90 Prozent aller Unfälle von Kindern

unter einem Jahr geschehen in der Wohnung.

Deshalb ist es wichtig, gerade hier die

Gefahren für die Kleinsten gut zu kennen“,

sagt Martina Abel, BAG-Geschäftsführerin

in Bonn. Auch wenn die Wohnung kindersicher

eingerichtet ist, können in der

„Ausnahmesituation Großputz“ neue Gefahrenquellen

entstehen.

Beispiel Flüssigreiniger:

Kleine Kinder könnten die bunten Flüssigkeiten

auch für einen interessanten Saft

halten, den sie in einem unbeobachteten

Moment probieren möchten. Einigen Herstellern

ist diese Gefahr bewusst. Sie setzen

den Reinigern Bitterstoffe zu, die das Kind

sofort zum Ausspucken veranlassen, falls

es ihn „probieren“ möchte. Grundsätzlich

sollten diese Reiniger im verschlossenen

Schrank aufbewahrt werden.

Beispiel offene Fenster:

Beim Fensterputzen sollte immer nur

ein Fenster geöffnet sein – das Kind

darf niemals alleine bei geöffnetem

Fenster im Zimmer bleiben. Nach dem

Fensterputzen muss die Fenstersicherung

wieder aktiviert werden.

Beispiel Haushaltsleiter:

Leitern, die zum Putzen benötigt

wurden, sollen auch gleich wieder

weggeräumt werden, da sie sich gut

zum Klettern in große Höhen eignen.

31

Gefährliche Dinge sollten nie in Kinderhände gelangen – das gilt für

Messer und Scheren ebenso wie für Elektrogeräte oder Medikamente.

Mit Kindern stressfrei durch den Grossputz

Wer kleine Kinder hat, sollte den Großputz

auf mehrere Tage und kleinere Wohnbereiche

verteilen. Möglichst nicht alles auf

einmal „schaffen“ wollen! Denn neben allen

Sicherheitsvorkehrungen ist der ruhige,

stressfreie und gelassene Umgang mit den

neugierigen Kleinen der beste Unfallschutz

zu Hause.

BAG Mehr Sicherheit

für Kinder e.V.


Garten

Nächstes Jahr wird es noch schöner...

Frischzellenkur für den Garten

Gerade im Herbst herrscht im Garten- und Landschaftsbau

Hochbetrieb. In vielen Gärten arbeiten die Landschaftsgärtner

an den Vorbereitungen für den Winter,

reinigen Teiche, stecken Blumenzwiebeln für das Frühjahr

oder bepflanzen gleich ganze Gärten neu. Wenn

sich das Grün verabschiedet und langsam wieder in die

Gehölze zurückzieht, werden nämlich die Schwachstellen

im Garten sichtbar: wackelige Wegeplatten, Stauden, die

unansehnlich geworden sind und ausgetauscht werden

müssten, der Rasen, der eine auffrischende Pflegekur

bräuchte. Wenn schon, denn schon! Der Herbst ist die

beste Pflanzzeit und so nutzen viele Gartenbesitzer diese

Zeit für eine umfangreiche Schönheitskur und lassen

Gartenbereiche neu gestalten.

„Drei Dinge sind es, die für einen

schönen Garten besonders

wichtig sind: ein guter Plan, die

gekonnte Umsetzung und Geduld.

Denn ein (Traum-)Garten

entsteht nicht über Nacht“, weiß

Landschaftsgärtner Erich Hiller

aus Mötzingen, Vizepräsident

des Bundesverbandes Garten-,

Landschafts- und Sportplatzbau

e. V. (BGL). „Bäume wachsen

nicht innerhalb von Tagen, manche

brauchen Jahre, um Schatten

zu spenden oder zum ersten Mal

im Blütenkleid zu stehen. Wer

seinem Garten daher keine Zeit

zum Wachsen gibt, der nimmt

sich auch selbst die Chance seinen

ganz eigenen Gartenstil zu

kreieren.“

Fotos: BGL (2), PdM (3), BGB (1)


Wichtig ist: Ein Garten sollte von

vorne herein so angelegt werden,

dass sich ein stimmiges Gesamtbild

ergibt. Wenn erst einmal das

Grundkonzept steht, die großen

Gehölze gepflanzt und die Wege

beziehungsweise Sitzplätze angelegt

sind, können später immer

noch Feinheiten hinzugefügt oder

verändert werden.

„Es lassen sich aber auch bereits

eingewachsene Gärten noch im

Stil ändern“, erklärt Landschaftsgärtner

Hiller. „Dazu gehört zwar

manchmal auch etwas Mut der

Gartenbesitzer. Wenn dann aber

das zuweilen bunte Sammelsurium

an Pflanzen, Sträuchern und

Bäumen gelichtet und der Garten

mit neuem Konzept gestaltet ist,

lernen manche Gartenbesitzer

ihr Freiluftzimmer ganz neu zu

schätzen.“

Planung ist das A und O, deshalb

steht für BGL-Vizepräsident Erich

Hiller auch das individuelle Beratungsgespräch

an erster Stelle.

„Der Herbst ist die ideale Zeit für

umfassende Planungen und Veränderungen.

Am liebsten planen

wir mit unseren Kunden direkt

vor Ort, in ihren Gärten“, so Hiller.

„Dort können wir den Boden

und die Lichtsituation optimal

bewerten, die Möglichkeiten und

Grenzen für den Garten konkret

erfassen und mit den Gartenbesitzern

besprechen.“

Den eigenen Wünschen

auf den Grund gehen

Gut ist es, wenn Gartenbesitzer

sich bereits im Vorfeld einige

Gedanken gemacht haben, beispielsweise

sich fragen, wie sie

in der Vergangenheit den Garten

genutzt haben, ob Duft im Garten

Einzug halten soll oder eine

bestimmte Blütenfarbe. Mancher

möchte ein bestimmtes Thema

– einen Bauerngarten, Heidegarten,

mediterranen oder asiatisch

gestalteten Garten – die Möglichkeiten

sind (fast) grenzenlos.

Schritt für Schritt auf

dem Weg zum Traumgarten

Wichtig ist auch, ob man den

Garten selber pflegen oder lieber

pflegen lassen möchte. Davon

hängt nicht nur die Wahl der

Pflanzen, sondern auch die Gestaltung

der Beete und Wege ab.

So vorbereitet, kann die Planung

los gehen und am besten auch

gleich die Umsetzung, denn

was jetzt im Herbst noch fertig

wird, hat im nächsten Frühjahr

einen Vorsprung – die Pflanzen

wachsen über den Winter gut an

und sind im Frühjahr schon fest

verwurzelt.

Wer Veränderungen in seinem

Garten plant, muss nicht zwangsläufig

gleich alles neu umgestalten.

Es lohnt sich aber, auch

kleine Veränderungen mit dem

Profi zu besprechen: Wenn beispielsweise

ein Weg neu gepflastert

werden soll, weil er uneben

geworden ist, ist es kaum Mehraufwand,

gleichzeitig Wasser-

und Stromleitungen unter dem

Weg zu verlegen, um so später

die Gartenpflege zu erleichtern.

„Der besondere Reiz der Gartengestaltung

liegt eben darin, dass

ein Garten eigentlich nie fertig

ist“, so der Landschaftsgärtner

aus Leidenschaft.

BGL

33


Garten

New England? Nein, Gladbeck! Auch in den heimischen

Gärten zeigt sich der Herbst von seiner allerschönsten Seite.

Indian Summer

zwischen Ruhrgebiet und Münsterland

Auch in Herbst und Winter können Gärten begeistern! Der Presse sprecher

des Bezirksverbandes Westfalen-West, Dipl.-Ing. Dirk Blanik aus Bottrop-

Kirchhellen, veranstaltete mit einer Auswahl verschiedenster Journalisten eine

Gartenreise „zwischen Ruhrgebiet und Münsterland“.

Die kühlen Nächte und noch

warmen Tage bei intensiver Sonneneinstrahlung

führen zu dem

Farbenspiel, das man in den

USA und in Kanada als „Indian

Summer“ bezeichnet. Aber auch

in unseren Breiten gibt es wundervolle

Herbsttage mit eindrucksvollen

Naturbildern: nicht nur bei

ausgiebigen Waldspaziergängen

und Besuchen in den öffentlichen

Parks, vor allem im eigenen Garten

kann man den Indian Summer

auch zwischen Ruhrgebiet und

Münsterland erfahren!

Natürlich sieht der Traumgarten

für jeden anders aus. Das kann

nicht anders sein, denn heute wird

der Garten als die Verlängerung

des Wohnraums erfahren, und so

individuell wie seine Bewohner

und deren Einrichtung ist auch

ihr Wohnzimmer im Freien. In

den letzten Jahren hat sich die Erwartungshaltung

gegenüber dem

eigenen Garten sehr verändert

und damit auch die Ansprüche

an seine Nutzung. Mehr denn je

zählt im Garten der höchst private

Erholungswert. Der Mensch, der

täglich viele Stunden mit virtuellen

Medien zu tun hat oder von Lärm

und Hektik umgeben ist, sucht

das Echte, Wahre, Ursprüngliche

und die elementare Sinnerfahrung

– oder einfach nur Ruhe. Im

Garten hat er die Möglichkeit, zu

entspannen und abzuschalten,

um wieder Kraft und Inspiration

zu tanken.

Veränderte Ansprüche

Ein Garten verändert sich ständig

und für den aufmerksamen Betrachter

ist immer etwas Neues

zu entdecken. Am schönsten ist

allerdings für die meisten – und

das wird in vielen Untersuchungen

bestätigt – der Müßiggang: Auf

der Liege mitten im Grünen, dem

Plätschern des Springbrunnens

lauschend oder den Duftwolken

nachspürend, die von den Rosen

herüberziehen ... wunderbar! Das

alles lässt sich auch trefflich mit

anderen genießen. Die repräsentative

Funktion des Gartens gewinnt

immer mehr an Bedeutung, denn

der gepflegte Garten gilt als ein

lebendiges Zeichen für die kultivierte

Lebensart, für Familie und

Freunde (wie) geschaffen.

Der Garten ist jedoch nicht nur im

Frühling und Sommer zusätzlicher

Fotos: Blanik (3)


Wohnraum! Gut geplant und

fachmännisch angelegt, ist er das

ganze Jahr über nutzbar und nützlich.

Allerdings erfüllt längst nicht

jeder Garten die an ihn gestellten

Ansprüche. Außerdem ändert

sich mit der Zeit die Nutzung des

Gartens: Wo früher Schaukel und

Sandkasten als Spielbereich für

die Kinder wichtig waren, kann

später eine zusätzliche Terrasse,

ein kleiner Gartenteich oder auch

eine Kräuterspirale entstehen –

ganz nach Bedarf.

Gewusst wie!

Nur, wie kommt man zu einem

„neuen“ Garten oder gar zum

Traum garten? Die gute Nachricht:

Die meisten Gartenträume lassen

sich verwirklichen. Es braucht eine

Vision, Zeit, Geld und die richtigen

Fachleute. Viele Einzelfragen sind

in der Planungsphase zu klären:

Wie wird der Garten überwiegend

genutzt, welche Bedeutung hat

der Garten für die Bewohner, soll

es Steinpflaster sein oder Hartholz,

strenge Wege führung oder

eher doch ver schlungene Pfade,

immergrüne oder laubabwerfende

Gehölze, werden bestimmte Farben

bevorzugt...?

Im Oktober diesen Jahres präsentierten

einige vom Verband

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

NRW e.V. ausgewählte

Landschaftsgärtner zusammen

mit ihren stolzen Gartenbesitzern

„ihre“ Gärten: Sie waren

vor Ort und standen ebenfalls

für Fragen zur Verfügung. Das

Spektrum reichte vom strengformalen

Wellness-Garten bis zum

naturnahen, romantischen Garten,

vom Bauerngarten bis zum repräsentativen

Garten. Ob natürlich

anmutende Teichlandschaft oder

Schwimmteich mit getrennter

Ein großer Schwimmteich ist das Herzstück des formalen

Gartens, den Dirk Blanik in Gladbeck passend zum Haus plante.

35

In Schermbeck gestaltete die Firma Vornbrock einen Genießergarten,

der sich mit den Jahreszeiten immer neu präsentiert.


Garten

Gerne zeigten die stolzen Gartenbesitzer ihre grünen Prachtstücke

den interessierten Journalisten.

Regenerations- und Badezone,

außergewöhnliche Pflanzen oder

pflegeleichte Kieslandschaft, Natursteinpflaster,

Holzterrassen, Beleuchtungskonzepte,Dachbegrünungen

…– durch die Gestaltung

der Gärten von Experten für Garten

und Landschaft sind diese so individuell

wie ihre Gartenbesitzer.

In eine Wellness-Lounge zum Wohlfühlen verwandelte das

Team von Gartenservice Allmer diesen Garten in Dorsten.

Lounge zum Wohlfühlen

Die erste Station der Gartenreise

führte alle Interessenten nach

Dorsten-Rhade in den Hausgarten

der Familie Sandkühler. Der etwa

200 m² große Garten wurde im

Jahr 2011 durch den Meister

Timo Queens und sein Team

(www.gartenservice-allmer.de)

von Rasen und Rechteckpflaster

befreit und lediglich die etwa drei

Meter hohe Lebensbaumhecke

blieb als künftiger Sichtschutz bestehen,

denn beim regel mäßigen

Baden im Whirlpool (ganzjährig

25 Grad Celsius!) wollen die Eheleute

Sandkühler nicht so gerne

beobachtet werden. „Wohlfühl-

Lounge“ wurde der Titel des

Gartens, und genauso fühlen

sich auch die Gartenbesitzer, so

berichteten sie es bei der Gartenreise

den Journalisten.

Jahreszeiten erleben

Danach fuhren die Journalisten

mit der Referentin für Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit, Susanne

Brofazy, und dem Pressesprecher

und Garten-Architekten

Dirk Blanik weiter in einen von

der Firma Thomas Vornbrock

(www. vornbrock.eu) gestalteten

Garten nach Schermbeck. Frank

Kleine-Buckstegge, Gartenexperte

der Firma Vornbrock, führte die

Journalisten durch den Garten von

Gudrun und Klaus Ebbinghaus, in

dem der Garten-Genießer sonnige

wie auch schattige Plätze finden

kann. Gerade in diesem Garten

kann man die Jahreszeiten gut

erleben, denn die gekonnten

Bepflanzungen ergeben ständig

neue Bilder.

Aus einem Guss

Schon im Jahre 2004 beabsichtigte

die Familie Wolf Hänel in

einem Neubaugebiet in Gladbeck

ein Haus zu bauen. Bevor die

Planung des Gebäudes beauftragt

war, wurden schon die

Außen anlagen von den Landschaftsgärtnern

der Blanik GmbH

aus Bottrop-Kirchhellen (www.

blanik.de) in Zusammenarbeit

mit der Hochbau- und Gartenplanerin

Dipl.-Ing. Julia Schiewer

(www.freiraum-konzept.com)

besprochen und entworfen. Die

Detailplanung von Gebäude und

Außenanlagen fand dann zeitgleich

statt, sodass das Haus

(Baujahr 2005) und der etwa 500

m² große Garten (Baujahr 2006)

optimal aufeinander abgestimmt

werden konnten.

Hauptelemente des formalen

und modern gestalteten Gartens

sind der Schwimmteich mit einer

Wasserfläche von etwa 100 m²

und die Sichtschutzbepflanzung

aus Bambus. Seit der Neuanlage

wurde der Garten jährlich weiter

gepflegt und den veränderten

Ansprüchen angepasst verändert.

So wurde der in den ersten

Jahren wichtige Spielbereich

für die Tochter rückgebaut, eine

Dach begrünung der Garage an-

Fotos: Blanik (5)


gelegt und ein Windschutz aus

Glas an der Terrasse installiert.

Die Beleuchtung für die dunklere

Jahreszeit wurde optimiert,

die Bepflanzung verändert sich

punktuell den Jahreszeiten entsprechend,

sodass Amberbaum,

Hartriegel, Fächerahorn und

andere Sträucher und Stauden

jetzt zeigen, dass der Herbst da

ist: Indian Summer in Gladbeck.

Ein kleiner Bachlauf durchzieht den von der Firma JEGO

angelegten Garten in Haltern – Wasser ist hier das Hauptthema.

Dirk Blanik ist Inhaber des

gleich namigen Garten- und Landschaftsbaubetriebes

in Bottrop-Kirchhellen.

Blanik GmbH

Heinrich-Hertz-Strasse 10

46244 Bottrop, Tel. 02045/7767

info@blanik.de, www.blanik.de

Wasser im Fokus

37

Den Schlusspunkt der Gartenreise

setzte Jens Gorschlüter

mit seiner Firma JEGO – Die

Außeneinrichter GmbH & Co. KG

(www.die-ausseneinrichter.de) in

einem von seinem Team gestalteten

Garten in Haltern am See.

Die Außenanlagen der Familie

Ikemann wurden im letzten Jahr

komplett umgestaltet. Da eine

große vorhandene Trauerweide

mit eingeplant werden sollte,

stand hier das Thema „Wasser

im Garten“ im Vordergrund. Im

Schutze der Trauerweide entstand

ein kleiner Teich, der von einem

Bachlauf gespeist wird, und im

Nahbereich des Hauses entstand

ein geschützter Sitzbereich, der

eine fast ganzjährige Nutzung

zulässt.

Haben Sie auch schon

einen schönen Garten?

Schon viele begeisterte Journalisten

haben und werden in verschiedensten

Tages-, Lokal- oder

Fachzeitungen und -zeitschriften

über die Gartenreise berichten.

Auch in den nächsten Jahren finden

weitere Gartenreisen in NRW

statt. Sollten auch Sie an einem

Besuch von uns in Ihrem von

einem Experten für Garten und

Landschaft (www.galabau-nrw.

de) gebauten Garten interessiert

sein, so melden Sie sich einfach

bei Susanne Brofazy (s.brofazy@

galabau-nrw.de) oder Dirk Blanik

(galabau@blanik.de) – ebenso,

wenn Sie als Landschaftsgärtner

einen besonders schönen Garten

gestaltet haben und diesen gerne

einmal der Öffentlichkeit für einen

Moment zeigen möchten! Wir

helfen Ihnen gerne…

Dipl.-Ing Dirk Blanik


Garten

Serie: Das Gartenjahr (VI)

Der Garten vor

dem Winterschlaf

Es gibt diese herrlich schönen Tage

im Spätherbst, an denen man mit

großer Freude im Garten ist: Das

Licht ist mild, die Luft angenehm

frisch, aber nicht zu kalt, das Laub

raschelt unter den Füßen, die Wildrosen

tragen leuchtende Hagebutten,

hier und da blühen noch Anemonen

und Astern... Man hat das

Gartenjahr noch gut im Gedächtnis

und freut sich vielleicht schon auf

das Frühjahr und den nächsten

Sommer. Bevor es allerdings so

weit ist, will der Garten auf seinen

Winterschlaf vorbereitet werden!

Fotos: PdM (1), BGL (1)


Für nicht winterharte Kübelpflanzen

wird es höchste Zeit, sie ins

Winterquartier umzuziehen, wo sie

frostfrei, aber nicht zu warm stehen

sollten. Wer keinen Platz im Keller

oder in der Garage hat, fragt am

besten seinen Landschaftsgärtner

– der Überwinterungsservice beim

Profi hat den zusätzlichen Vorteil,

dass er die Pflanzen schon beim

Einräumen auf eventuellen Schädlingsbefall

untersucht und, wenn

nötig, fachgerecht reagiert.

Aber auch manche winterharten

Pflanzen brauchen Winterschutz.

Bei den meisten Rosen oder empfindlichen

Sträuchern genügt oft

schon ein leichtes Abdecken mit

Reisig oder Fichtenzweigen. Dabei

geht es übrigens vor allem darum,

die Pflanzen vor der Wintersonne

zu schützen. Diesem Zweck dient

auch Laub, das auf die Beete

verteilt gute Dienste leistet. Vom

Rasen sollte man die Blätter zwar

entfernen, aber die Bodendecker

und Stauden oder auch kleineren

Gehölze können die Blätterdecke

als Schutz gut gebrauchen, die

außerdem bis zum Frühjahr zu

wertvollem Humus zersetzt ist.

Vorsicht Frost!

Gibt es Wasserleitungen im Garten,

Wasserhähne oder vielleicht sogar

Pumpen und Filteranlagen am

Teich, dann gilt es, diese rechtzeitig

vor dem ersten Frost zu leeren bzw.

auszubauen. Am besten sperrt man

sämtliche Außen-Wasserleitungen

ab und sorgt dafür, dass die Ventile

alle geöffnet sind. Sollte doch noch

Wasser in den Leitungen stehen

geblieben sein, kann es sich beim

Gefrieren ausdehnen, ohne dass

die Rohre platzen. Es gibt spezielle

Pumpen, die frostbeständig

sind; die meisten gartenüblichen

Pumpen aber sollte man sicherheitshalber

ausbauen, säubern

und frost sicher in einem Eimer mit

Wasser bis zum Frühjahr lagern.

Wichtig ist auch, das Laub und

andere Verschmutzungen aus dem

Gartenteich zu fischen, damit es

nicht am Teichgrund vermodert und

die Wasserqualität leidet.

Schneiden oder nicht?

Die meisten Stauden sind im

Spätherbst bereits eingezogen, das

heißt die oberirdischen Pflanzenteile

sind abgestorben. Im nächsten

Frühjahr treiben sie neu wieder

aus. Am besten schneidet man die

trockenen Stiele und Blätter eine

Handbreit über dem Boden ab.

Bei einigen, wie zum Beispiel Sonnenhut,

Kugeldistel und vor allem

bei Gräsern, sind die trockenen

Stiele jedoch ein besonders schöner

Winterschmuck: Mit Raureif

überzogen, glitzern sie dekorativ

und sollten erst im Frühjahr zurück

geschnitten werden.

Über den richtigen Zeitpunkt für

den Rückschnitt von Gehölzen gibt

es sehr unterschiedliche Auffassungen

– manche bevorzugen den

Schnitt vor dem Winter, andere

schwören darauf, erst im zeitigen

Frühjahr zu schneiden. Unbestritten

aber ist, dass sämtliche

Winter- und Frühlingsblüher nicht

im Herbst geschnitten werden,

denn sie haben ihre Blütenknospen

bereits vor dem Winter angelegt

und dürfen deshalb nur im Sommer

geschnitten werden. Dies gilt zum

Beispiel für Sträucher wie Zauber-

Pflasterung Baumschnitt Rollrasen Gartengestaltung

Die Natur als Designer: An

edle Schmuckstücke erinnern

die mit Raureif überzogenen

Blätter im winterlichen Garten.

nuss, Forsythie, Zierjohannisbeere

und Zierkirsche.

Wer nicht sicher ist, was er im

Spätherbst noch schneiden kann,

fragt am besten einen Fachmann

für Garten und Landschaft – der

weiß, was er tut und nimmt auch

das Schnittgut gleich mit. Die

Profis sind auch die richtigen Ansprechpartner

für die Kontrolle von

Wegeplatten und Terrassenbelägen.

Besonders im Winter ist es wichtig,

dass der Untergrund sicher und

fest ist. Wackelnde Steinplatten

können, wenn sie nass sind oder

wenn Schnee darauf liegt, zu

sehr unangenehmen Stolperfallen

werden.

Farbe ins Beet!

Solange der Boden noch nicht gefroren

ist, können Blumenzwiebeln

gesetzt werden. Wer im Herbst

Krokusse, Narzissen, Tulpen & Co.

in seine Beete legt, sorgt dafür,

dass die Gartensaison schon früh

im neuen Jahr beginnt und dass

der Garten schon längst vor dem

39

frischen Austrieb der Gehölze und

Stauden wieder Farbe zeigt. Ob

bunt gemischt oder mit strengem

Farbkonzept – der Fantasie sind

bei der Auswahl keine Grenzen gesetzt

und wenn die Zwiebelblumen

geschickt mit Stauden kombiniert

werden, ist das Gartenvergnügen

programmiert.

Viele Gartenfreunde nutzen den

Winter auch, um das Gartenwerkzeug

und die Geräte zu reinigen und

zu pflegen, damit sie im Frühjahr in

Topform sind. Defekte Teile werden

ausgebessert, der Rasenmäher

bekommt ein neues Messer, Rost

von Spaten und Schaufel wird

entfernt... Wenn schließlich auch

die Gartenmöbel eingelagert oder

witterungsgeschützt abgedeckt

sind, dürfte der Garten und das

Werkzeug bestens vorbereitet sein

für die winterliche Ruhephase ...

und wir Hobbygärtner können uns

in aller Ruhe mit eventuell anstehenden

Veränderungen und Wünschen

für das nächste Gartenjahr

beschäftigen.

BGL


Tiere

In den vergangenen Jahren hat

sich rund um die Sicherheit für

Hunde viel getan. Gut so – denn

wenn es früh dunkel wird, nehmen

die Gefahren für Hund und Halter

stark zu. Schnell werden beide

übersehen, sowohl von Autos als

auch von Radfahrern.

Die neueste und beste Technik,

um auch im Dunkeln frühzeitig

gesehen zu werden, sind gute LED-

Halsbänder oder -Anhänger. Mittlerweile

gibt es stark leuchtende

LED-Knöpfe, die bis fünf Kilometer

weit zu sehen sind. Da ist es auch

kein Problem, wenn der Hund

längeres Fell besitzt. Diese Knöpfe,

die es in verschiedenen Farben

gibt, werden entweder fest mit

einem Klipp oder lose mit einem

Klettband am Halsband befestigt.

Beides ist beim Kauf direkt dabei.

Diese Knöpfe lassen sich durch

Umdrehen der Batterie auf zwei

Funktionen einstellen: Blinken

oder Dauerlicht. Wir haben es

ausprobiert – das Blinken war uns

für Hund und Halter zu stark. Es

Damit Sie und Ihr Hund gut

durch den Winter kommen

Der Winter ist nicht unbedingt die angenehmste

Jahreszeit für Hund und Herrchen: Die frühe Dunkel -

heit birgt zusätzliche Gefahren im Straßenverkehr,

Eis und Streusalz greifen die Pfoten an und nicht jede

Hunderasse verträgt problemlos Kälte und Nässe.

Damit das Gassi gehen auch in der dunklen Jahreszeit

zum Vergnügen wird, stellt unsere Expertin Annette

Burda hier ein paar hilfreiche Produkte vor.

kann nicht nur den eigenen Hund

stark irritieren, sondern auch

andere Hunde. Wenn die Knöpfe

eingeschaltet werden, sind sie

übrigens auch bis 100 Meter

Tiefe wasserdicht. Sie werden in

Annette Burda ist Inhaberin des

Zoo-Fachgeschäfts „Burda's Tierwelt“

in Gelsenkirchen und Mitglied

im Zentralverband Zoologischer

Fach betriebe Deutschlands (ZZF).

In Haus+Hof verrät sie regelmäßig

Tipps und Tricks rund ums Heimtier.

Mehr Infos: Tel. 0209/30545

Dänemark schon seit Jahren für

Rettungshunde genutzt. Uns hat

dieser Artikel wirklich überzeugt,

zumal es darauf auch drei Jahre

Garantie gibt.

Sehr gut und seit Jahren bewährt

ist auch das Leuchtie. Wir bieten

nur das Original an, da wir wissen,

dass es lange funktioniert und auch

ohne Probleme repariert werden

kann, wenn einmal etwas ist. Im

Lieferumfang ist auch eine Lasche

enthalten, mit der Sie das Leuchtie

noch einmal am Halsbande befestigen

können.

Grundsätzlich funktionieren die

zusätzlich getragenen Leuchthalsbänder

besser. Bei allen Halsbändern,

bei denen die Leuchtpunkte

auf das Halsband aufgebracht

waren, gab es viele Reklamationen

– klar, wenn an Kabeln immer wie-

Fotos: Sandkühler (2), hjschneider - fotolia.com (1), Burda (1)


der gezogen wird, lockern sie sich

leicht. Auch die Schalter waren

immer wieder ein Problem. Die

Firma Wolters hat im vergangenen

Jahr ein sehr gutes Leuchtband auf

den Markt gebracht. Es gibt vier

verschiedene Farben. Bei diesem

Band kann man ebenfalls eine

Blink- oder Dauerlichtfunktion

einstellen. Dieses Band lässt sich

sehr gut und einfach kürzen.

Eine gute Leuchtausstattung ist

schon sehr angenehm, denn auch

wenn der Hund im Freilauf ist,

weiß man genau, wie weit er sich

entfernt und kann dann entsprechend

reagieren. Bei uns ist eine

LED-Ausstattung für den Hund

auch im Urlaub immer dabei, falls

beim Ferienhäuschen der Zaun mal

doch nicht so gut ist.

Eine gute Ausstattung bedeutet

jedoch vor allem Sicherheit. Sie

hilft Unfälle zu vermeiden, denn in

Gut gepflegten Ballen machen

Eis, Schnee und Streusalz

nicht viel aus. Auch die Haare

da zwischen sollten kurz sein.

der Regel ist sonst der Hundebesitzer

schuldig und benötigt dann

eine hoffentlich gute Versicherung.

Vergessen Sie aber auch sich selbst

nicht – wenn es den Hund nicht

trifft, aber dafür Sie, ist das auch

nicht besser. Vielleicht legen Sie

sich ja eine blinkende Leine zu, die

zeigt von Weitem, das hier Zwei

unterwegs sind. Es gibt auch LED-

Anhänger, die sind so klein und billig,

dass Sie sie getrost vergessen

können – da könnten Sie auch eine

Kerze mitnehmen, in der Hoffnung,

dass Sie gesehen werden.

Für Geschirre gibt es spezielle

Leuchtbänder, die gut zu befesti-

gen und gut sichtbar sind. Reflektierende

Streifen auf Halsbändern,

an Sicherheitswesten für Mensch

und Tier, auf Hundemänteln und

Co. sind ebenfalls seit Jahren gang

und gäbe – bedenken Sie aber,

dass diese erst leuchten, wenn

sie von einer Lichtquelle erfasst

werden. Das ist häufig erst sehr

spät. Reicht Ihnen das aus?

Zum Thema Hundemantel – früher

wurden diese nur in Ausnahmefällen

angezogen, heute sind sie

ein häufig genutzter Gegenstand.

Die Mäntel sollten aber gut sitzen

und passen, sonst läuft Ihr Hund

nicht gut damit. Viele Hunde haben

nun mal kein Unterfell, sind

vielleicht dann noch sehr viel im

Haus, die Besitzer gehen eben

nicht bei Wind und Wetter. Nicht

nur der Mensch, sondern auch

der Hund ist dann nicht mehr

so abgehärtet. Warum sollte er

erst eine Nierenerkrankung oder

ähnliches bekommen, wenn man

doch vorbeugen kann?

Bei weniger als zehn Grad Lufttemperatur

sollten ungeübte Hunde

nicht mehr draußen schwimmen

gehen, da das Fell dann viel länger

zum Trocknen benötigt. Auch

wenn es draußen so richtig regnet

und stürmt, sollten Sie dafür

sorgen, dass er im Haus schnell

trocken wird. Rubbeln Sie ihn ab,

nutzen Sie einen Bademantel aus

Mikrofaser oder schützen Sie ihn

gleich durch einen Regenmantel.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass

er schnell und gut durch den Fell-

Nicht nur im Straßenverkehr, auch beim Spazierengehen in Feld

und Wald ist eine gute Leuchtausstattung im Winter wichtig.

wechsel kommt. Gerne zeigen wir

Ihnen entsprechende Produkte.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind

die Ballen. Sind diese trocken und

rissig, sollten Sie sie rechtzeitig

mit Pflegebalsam oder Pflegestiften

behandeln. Die Haare zwischen

den Ballen kürzen Sie dabei

bitte gleich mit. Wenn die Ballen

weich und geschmeidig bleiben

und die Haut dort nicht rissig

ist, hat das Tier auch bei Eis und

Schnee keine größeren Probleme.

An den gekürzten Haaren kann

nicht so viel Matsch und Schnee

kleben bleiben und auch kleine

Steinchen frieren dann nicht so

leicht fest.

Gut gepflegten Ballen ohne Risse

macht auch Streusalz weniger

41

aus. Aber auch bei den niedrigsten

Temperaturen sollten Sie

nicht auf die Idee kommen, Ihrem

Hund Schuhe anziehen zu wollen.

Wir beobachten das seit zwei

Jahren zunehmend. Die Schutzschuhe,

die es am Markt gibt, sind

gedacht für eine verletzte Pfote,

damit der Verband nicht feucht

und schmutzig wird. Auf keinen

Fall aber zum wirklichen Laufen

und Spazieren gehen. Ihr Hund

fühlt sich schon mit einem solchen

Schuh behindert, und da soll

er, wenn es auch noch besonders

glatt ist, gleich mit vier solchen

Schutzhüllen laufen? Wenn Sie

das trotzdem möchten, sollten

Sie schon im Sommer damit anfangen

zu trainieren – vielleicht

lernt er es ja.

Annette Burda

Christoph Pickhardt

Gebäude- und Versorgungstechnik GmbH

Wir wünschen Ihnen Frohe Festtage!

Düsseldorf

Tel.: 0211/5 80 88 14

Wülfrath

Tel.: 0 20 58/89 56 92 www.haug-hucke.de


Ihr gutes Recht

Zur ordentlichen Kündigung des Mietvertrags

wegen Zahlungsverzug des Mieters

Auch im Jahr 2012 setzen wir für Sie, liebe Leser, den Rechtsservice von Rechtsan wältin Slavica Kurek aus der

Rechts anwaltskanzlei Schwedtmann in Kamen fort. Erneut werden – wie gewohnt – aktuelle Entscheidungen zur

Rechts sprechung für Bauherren, Hausbesitzer, Wohnungs eigentümer oder Mieter besprochen.

Hat der Mieter Zahlungsrückstände

von mehr als einer Monatsmiete

über zwei aufeinander folgende

Termine oder sogar zwei Monatsmieten

auflaufen lassen, besteht für

den Vermieter gemäß § 543 Absatz

2 Satz 1Nr. 3 BGB* das Recht

zur außerordentlichen, fristlosen

Kündigung des Mietverhältnisses.

Erst bei Erreichen des Schwellenwertes

im Sinne von § 543 Absatz

2 Satz 1 Nr. 3 BGB, also bei einem

Zahlungsverzug von zwei Monaten,

kann fristlos gekündigt werden.

Soweit die Zahlungsrückstände geringer

sind als zwei Monate, reicht

dies für eine außerordentliche,

fristlose Kündigung nur aus, wenn

sich der Rückstand aus zwei aufeinander

folgenden Monaten ergibt.

Dann handelt es sich um einen Verzug

mit einem nicht unerheblichen

Teil der Miete im Sinne des § 543

Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 a Alternative

2 BGB (Bundesgerichtshof, Urteil

vom 23. Juli 2008, Aktenzeichen:

XII ZR 134/06).

Der unter anderem für das Wohnraumrecht

zuständige VIII. Zivilsenat

des Bundesgerichtshofes hat

sich nunmehr in seinem Urteil vom

10. Oktober 2012 (Aktenzeichen:

VIII ZR 107/12) mit der Frage, ob

und wann ein Mietverhältnis über

Wohnraum wegen Mietrückstandes

ordentlich gekündigt werden kann,

auseinandergesetzt und eine Klarstellung

zugunsten des Vermieters

getroffen.

Bundesgerichtshof, Urteil vom

10. Oktober 2012, Aktenzeichen:

VIII ZR 107/12 (Pressemitteilung

des Bundesgerichtshofes )

Sachverhalt:

Nach dem Anschluss der Wohnung

an die Fernwärme verlangte die Vermieterin

von dem Mieter neben der

Grundmiete Heizkostenvorschüsse

in Höhe von monatlich 70 Euro ab

dem März 2008. Der Mieter erhielt

zu diesem Zeitpunkt Leistungen

vom Jobcenter für Heizung und Unterkunft,

wobei das Jobcenter die

Grundmiete monatlich direkt an die

Vermieterin und jeweils weitere 50

Euro monatlich auf das Konto des

Mieters zahlte. Der Mieter überwies

die Heizkostenvorschüsse an

den Vermieter jedoch erst ab dem

Monat Mai 2009, für die Monate

März 2008 bis April 2009 blieben

die Zahlungen des Mieters aus.

Mit Anwaltsschreiben vom 05.

Oktober 2009 kündigte die Vermie-

terin das Mietverhältnis fristgemäß

zum 31. Juli 2010, weil der Mieter

die Heizkostenvorauszahlungen für

die Monate März 2008 bis April

2009 nicht gezahlt hatte. Der

Mieter wurde in einem Zahlungsprozess

im November 2009 zur

Begleichung des Mietrückstandes

verurteilt. Die ausstehenden Zahlungen

wurden sodann am 30. Juli

2010 erbracht. Das Zahlungsurteil

wurde am 15. November 2010

rechtskräftig.

Mit Schreiben vom 12. November

2010 wurde der Mietvertrag seitens

der Vermieterin erneut fristgemäß

gekündigt, weil der Mieter

zu diesem Zeitpunkt die Miete für

den laufenden Monat, welche vereinbarungsgemäß

spätestens am

dritten Werktag zu entrichten war,

noch nicht gezahlt hatte.

Fotos: DOC RABE Media - fotolia.com (1), Privat (1)


Der Vermieter erhob daraufhin

eine Räumungsklage, welcher in

I. Instanz stattgegeben wurde.

Das Landgericht hat die Berufung

des Mieters zurückgewiesen. Die

vom Berufungsgericht zugelassene

Revision des Mieters beim Bundesgerichtshof

blieb ohne Erfolg.

Ausführungen des

Bundesgerichtshofes:

Der Bundesgerichtshof hat entschieden,

dass eine ordentliche

Kündigung gemäß § 573 Absatz

2 Nr. 1 BGB** wegen Zahlungsverzuges

erfolgen darf, ohne dass

die für eine fristlose Kündigung

gemäß § 543 Absatz 2 Nr. 3 BGB

erforderlichen Mietrückstände erreicht

sein müssen. Es bestehe kein

Grund, den für die fristlose Kündigung

festgesetzten Schwellenwert

auf die ordentliche Kündigung zu

übertragen. Voraussetzung für die

ordentliche Kündigung gemäß §

573 Absatz 2 Nr. 1 BGB sei eine

nicht unerhebliche Verletzung der

Zahlungspflicht des Mieters. Eine

solche liege nicht vor, wenn der

Rückstand eine Monatsmiete nicht

übersteige und die Verzugsdauer

weniger als einen Monat betrage.

Der Bundesgerichtshof stellte fest,

dass die zweite Kündigung der

Vermieterin vom 12. November

2010 unwirksam war, da in diesem

Fall die Verzugsdauer weniger als

einen Monat betragen habe. Die

erste Kündigung der Vermieterin

vom 05. Oktober 2009 habe das

Mietverhältnis jedoch wirksam

beendet.

Insoweit stellte der Bundesgerichtshof

klar, dass die für die fristlose

Kündigung geltende Vorschrift des

§ 569 Absatz 3 Nr. 3 BGB*** nicht

auf ordentliche Kündigungen anwendbar

sei. Gemäß § 569 Absatz

3 Nr. 3 BGB kann eine Kündigung

wegen Zahlungsverzuges nicht vor

Ablauf von zwei Monaten nach

der rechtskräftigen Verurteilung

zur Zahlung einer erhöhten Miete

erfolgen.

Die Vorschrift finde deswegen keine

Anwendung auf die ordentliche

Kündigung, da sie bereits ihrem

Wortlaut nach nur für fristlose

Kündigungen gelte und der Zweck

der Vorschrift darin bestehe, die

Obdachlosigkeit der Mieter zu

vermeiden. Die Gefahr einer Obdachlosigkeit

bestehe aber bei

einer ordentlichen Kündigung

einzuhaltenden Kündigungsfrist

nicht in gleichem Maße wie bei

einer fristlosen Kündigung.

Fazit:

Für eine fristgemäße Kündigung

wegen eines „berechtigten Interesses“

im Sinne von § 573 Absatz 1

BGB reicht es nach neuester Rechtsprechung

bereits aus, wenn der

Mieter mit nur einer Monatsmiete

im Rückstand ist und die Verzugsdauer

über einen Monat liegt. Der

Vermieter sollte zur Vermeidung

erheblicher Zahlungsausfälle zeitnah

von seinem ordentlichen Kündigungsrecht

Gebrauch machen.

Eine vorherige Abmahnung wird

nicht zur Voraussetzung der ordentlichen

Kündigung, da § 573

BGB nicht auf das Erfordernis einer

Abmahnung verweist. Das Gericht

wird in einem Räumungsprozess

jedoch gemäß § 573 Absatz 2

Nr. 1 BGB zu überprüfen haben,

ob tatsächlich eine schuldhafte

Pflichtverletzung des Mieters vorliegt.

Durch die Abmahnung wird

das für die Kündigung notwendige

Verschulden des Mieters leichter

angenommen werden können,

wenn der Mieter sein vertragswidriges

Verhalten trotz der Abmahnung

fortsetzt.

Letztlich bleibt dem Vermieter das

außerordentliche Kündigungsrecht

bei Erreichen des Schwellenwertes

gemäß § 543 Absatz 2 Nr. 3 BGB

(Mietrückstand von zwei Monaten)

trotz einer bereits erfolgten ordentlichen

Kündigung unbenommen.

Slavica Kurek

Rechtsanwältin

*§ 543 BGB: Außerordentliche

fristlose Kündigung aus wichtigem

Grund

(1) Jede Vertragspartei kann das

Mietverhältnis aus wichtigem

Grund außerordentlich fristlos

kündigen, (…)

(2) Ein wichtiger Grund liegt ins-

43

besondere dann vor, wenn

(…) 3. der Mieter

a) für zwei aufeinander folgende

Termine mit der Entrichtung der

Miete oder eines nicht unerheblichen

Teils der Miete in Verzug

ist oder

b) in einem Zeitraum, der sich

über mehr als zwei Termine erstreckt,

mit der Entrichtung der

Miete in Höhe eines Betrages in

Verzug ist, der die Miete für zwei

Monate erreicht. (…)

** § 573 BGB: Ordentliche Kündigung

des Vermieters

(1) Der Vermieter kann nur kündigen,

wenn er ein berechtigtes

Interesse an der Beendigung des

Mietverhältnisses hat. (…)

(2) Ein berechtigtes Interesse des

Vermieters an der Beendigung

des Mietverhältnisses liegt insbesondere

vor, wenn

1. der Mieter seine vertraglichen

Pflichten schuldhaft nicht unerheblich

verletzt hat, (…)

*** § 569 BGB: Außerordentliche

fristlose Kündigung aus wichtigem

Grund (…)

(3) Ergänzend zu § 543 Absatz 2

Satz 1 Nr. 3 gilt:

(…) 3. Ist der Mieter rechtskräftig

zur Zahlung einer erhöhten

Miete nach den §§ 558 bis 560

verurteilt worden, so kann der

Vermieter das Mietverhältnis

wegen Zahlungsverzugs des Mieters

nicht vor Ablauf von zwei

Monaten nach rechtskräftiger

Verurteilung kündigen, wenn

nicht die Voraussetzungen der

außerordentlichen fristlosen

Kündigung schon wegen der

bisher geschuldeten Miete erfüllt

sind. (…)

RUHR°

MEDIEN


Kreuzworträtsel

Kunst in Kirchhellen: Das Atelier JAGA soll ein Ort der Freude sein

27 Jahre Aquapol

Das international tätige Unternehmen

Aquapol (aquapol.

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Wie jedes Jahr feiert die Firma

ihr langjähriges Bestehen und die

mittlerweile 48.000 europaweit

eingesetzten Mauertrockenlegungsgeräte

mit einem attraktiven

Gewinnspiel.

„Aquapol hat sich in all den Jahren

kontinuierlich bewährt“, so der

Erfinder und Firmengründer, Ing.

Wilhelm Mohorn.

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Nicht? Keine Angst, Sie haben

keine Bildungslücke bei sich

entlarvt, denn JAGA ist ein neues

Atelier für Kunst und Kultur in

Bottrop-Kirchhellen, das man

noch nicht kennen muss. Es ist

aber durchaus erstrebenswert, es

einmal kennen zu lernen, denn die

„Macherin“ Jadwiga Kuczera hat

viel Eigenes und einiges Fremdes

zu bieten.

Jadwiga Kuczera ist Malerin und

zudem an Kultur – Musik und

Literatur – interessiert. Die gebürtige

Oberschlesierin trug sich

schon lange mit dem Gedanken,

ihre vielen Talente zu bündeln,

doch der Alltag habe halt oft die

Zeit, aufgefressen, schildert die

Mutter dreier Kinder ihren späten

Einstig in die Malerei. Doch 1996

gab ein befreundeter Professor

die Initialzündung. Seitdem ist

Jadwiga Kuczera nicht nur mit

Herzblut, sondern vor allem mit

viel Talent bei der Sache. Zahlreiche

Ausstellungen belegen ihr

Können, zweimal war sie Teil

der Jahresausstellung Bottroper

Künstler im weltbekannten „Josef-

Albers-Museum“, dem Bottroper

„Quadrat“.

Mittlerweile durch Muskelschwund

gehandicapt, gibt sich

die Künstlerin kämpferisch. „Wenn

ich nicht mehr so ohne weiteres

in die Welt hinaus kann, muss die

Welt eben zu mir“, berichtet Jadwiga

Kuczera selbstbewusst und

fügt an: „Platz haben wir reichlich

und es kann nicht genug Orte für

Kultur auf dieser Welt geben“.

Gesagt – getan. Am 13. Oktober

wurde das Atelier JAGA mit den

Werken von Jadwiga Kuczera

eröffnet und am 1. Dezember

stand unter dem Motto „Kunst

trifft Musik“ ein erstes Klavierkonzert

in den Räumen an der

Pelsstraße an. Peter Slawek spielte

in weihnachtlicher Atmosphäre

Werke von Chopin. „So stelle ich

mir das vor“, freut sich die Inhaberin,

„meine Werke, Konzerte,

Lesungen und vieles mehr sollen

das JAGA zukünftig beleben und

den Menschen Freude bereiten“.

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Wärmequellen reagiert.

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Eine noch größere Auswahl an Katalogen finden Sie im Internet. Auf unserem Portal RUHR RADAR (www.RuhrRadar.

de) können Sie den komfortablen Katalog- und Infoservice ebenfalls gratis nutzen.

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Tel. 0800 / 80 90 818, www.

aquapol.de B Blanik Garten- und Landschaftsbau

Heinrich-Hertz-Str. 10, 46244

Bot trop-Kirchhellen, Tel. 02045-7767,

www. blanik.de Burda’s Tierwelt GmbH

Buschgrundstr. 29, 45894 Gelsenkirchen,

Tel. 0209-30545, www.burdas-tierwelt.

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Osterfelder Str. 24, 46236 Bottrop, Tel.

02041-772230, wwwdesigninlicht.de

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0201-8771030, www.erle-gmbh.de F

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Bottrop, Tel. 02045-2563 Flammenspiel

GmbH Hauptstr. 101-105, 45219 Essen-

Kettwig, Tel. 02054-935493, www.flammenspiel.de

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wäre doch schade, schließlich

gilt der Vorgarten als

Visitenkarte des Hauses.

Aus aktuellen Gründen können sich Themen kurzfristig ändern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Impressum

Herausgeber & Verleger

RUHR MEDIEN VERLAG

Herausgeber

Frank Beicht, Robert Wendland

Katernberger Str. 146-152

45327 Essen

Telefon: 0201 36599-137

Telefax: 0201 36599-233

Internet: www.ruhrmedien.de

E-Mail: info@ruhrmedien.de

Redaktion

Sabine Beicht

Robert Wendland (v.i.S.d.P.)

Gestaltung

Sabine Beicht

Sylvia Sandkühler

Jacqueline Willems

Anzeigenberatung & Vertrieb

Robert Wendland

Telefon: 0201 36599-195

wendland@ruhrmedien.de

Frank Beicht

Telefon: 0201 36599-193

beicht@ruhrmedien.de

Druck

pva Druck & Mediendienstleistungen GmbH

Industriestr. 1

76829 Landau/Pfalz

Telefon: 0 63 41 / 14 23 07

Haus+Hof“ Ruhrgebiet

erscheint zweimonatlich und wird an

ca. 500 Stellen in Essen, Bottrop,

Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg,

Mülheim/Ruhr, Gladbeck, Nieder rhein

und der Grafschaft Bent heim ausgelegt.

Unsere Lesergruppen sind Bauherren,

Haus besitzer und Eigentümer.

weitere Regional-Ausgaben

München, Augsburg, Bamberg/Lichtenfels,

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