Traumhäuser 2008 - RUHR MEDIEN Werbeagentur

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Traumhäuser 2008 - RUHR MEDIEN Werbeagentur

Das aktuelle Magazin für Bauherren und Hausbesitzer

www.ruhrradar.de

5. Jahrgang

März/ April 2008 – Ruhrgebiet

Gesund wohnen

Kampf den Krankmachern S. 14

Das Gartenjahr

Endlich ist der Frühling da! S. 34

RUHR MEDIEN Verlag

Nordsternstraße 65 - 45329 Essen

Tel. 0201 36 59 91 37

Fax 0201 36 59 92 33

www.ruhrmedien.de - info@ruhrmedien.de

Traumhäuser 2008

Küchendesign

Hochglanz & erlesene Hölzer S. 28 • Eigenleistung hilft beim Sparen

• Gärten für Senioren

Das aktuelle Magazin für

Bauherren und Hausbesitzer

• Innovative Heckenschere zu gewinnen!


Foto: Rebel - fotolia.com (1)

AKTUELLES | EDITORIAL

endlich ist der Frühling da! Höchste Zeit, nach dem fiesen, grauen Winter auch den

Garten wieder auf Vordermann zu bringen! Denn damit Sie spätestens im Sommer

eine blühende grüne Oase genießen können, sollten Sie schon jetzt die Ärmel

hochkrempeln und die nötigen Arbeiten anpacken. Ein paar Tipps und Infos

haben wir dazu im ersten Teil unserer neuen Garten-Serie zusammen getragen,

die auf Seite 34 beginnt. Und wenn Ihnen noch das Haus zum

Garten fehlt, finden Sie vielleicht in unserer Traumhaus-Strecke

ab Seite 6 die ein oder andere Inspiration. Ob modern oder eher

klassisch – viel Licht, Luft und Raum für Familie und Hobby bieten

„die Neuen“ eigentlich alle. Schauen Sie gleich mal rein...

Viel Spaß wünscht


AKTUELLES | INHALT

24 38

4|Haus+Hof

BAUEN & RENOVIEREN

06 | Traumhäuser 2008

Die schönsten Fertighäuser für jeden Geschmack

20 | Vielseitige Dächer

Formen, Farben und Materialien

24 | Serie (2): Günstig zum Haus

Kosten sparen durch Eigenleistung

WOHNEN & EINRICHTEN

14 | Gesund wohnen

Kampf gegen Schimmel, Elektrosmog & Co.

28 | Küchendesign

Trends & Ideen für den Mittelpunkt des Hauses

AKTUELLES

13, 33 | Kurz & knapp

Tipps, News & Infos rund ums Haus

40 | Recht

Wohnungseigentümer muss für Schallschutz sorgen

45 | Kreuzworträtsel

Innovative Akku-Heckenschere von WOLF-Garten zu gewinnen!

SERVICE

46 | Katalog- & Infoservice

Fordern Sie kostenloses Infomaterial an

49 | Firmen-ABC

Bezugsquellen und Kontakte

06


GARTEN

34 | Serie (1): Das Gartenjahr

Gartenarbeiten im Frühling

36 | Gärten für Senioren

Richtig anlegen und lange nutzen

38 | Gartengeräte

Mit dem richtigen Werkzeug die Arbeit anpacken

HAUSTIERE

28

42 | Eine Katze zieht ein

Wie sich der neue Hausbewohner gleich wohl fühlt

INHALT 03 | 2008

Aufgrund der

Osterfeiertage

erscheinen wir

diesmal eine

Woche später!

Fotos: KD Haus (1), idee 23 - Fotolia.com (1), nixpix - fotolia.

com (1), AMK (1), Rathscheck Schiefer (1)

Titelfoto: Büdenbender Hausbau GmbH

Einklinker: enens - fotolia.com (1), IZB (1), AMK (1)

Haus+Hof|5

20


BAUEN & RENOVIEREN | HÄUSER 2008

Ein Traumhaus...

6|Haus+Hof

...sieht für jeden anders aus: Der eine träumt von einem Würfel aus Glas und Stahl, der andere

wünscht sich ein schnuckeliges Fachwerkhäuschen, der Dritte ein klassisches Stadthaus. Doch

zum Glück muss kaum einer der vielen, ganz unterschiedlichen Hausträume unerfüllt bleiben. Denn

die Fertighausbauer bieten heute so ziemlich alles an, was man sich vorstellen kann: Ob Stadtvilla

oder Landhaus, klassisch oder modern, offen und weitläufig oder klein und gemütlich, skandinavisch

oder mediterran angehaucht... Für jeden Geschmack und Bedarf ist etwas dabei. Eines haben

jedoch alle Häuser gemeinsam: Sie erfüllen in Sachen Dämmung und Energienutzung modernste

Standards. Und bieten auch als „Häuser von der Stange“ noch jede Menge Spielraum für individuelle

Ideen. So wird aus dem Haustraum ganz schnell das ganz persönliche Traumhaus...

Fotos: mema - fotolia.com (1), Haas Fertigbau (1), PolarLifeHaus (1), Schwabenhaus (1), WeberHaus (1)


Modell: Option

Anbieter: WeberHaus GmbH & Co.KG

Außenmaße: 10,11 m x 4,13 m

Wohnfläche: ca. 65 m²

Infos: www.weberhaus.de

Dieses völlig neue und innovative Konzept mit seinen einfachen,

praktischen Formen, das ein schlichtes und dennoch ungewöhnliches

Äußeres mit angenehm zeitgemäßem Wohngefühl verbindet,

ist ein Beispiel, wie sich Wohn- und Lebenskultur in Zukunft

entwickeln. Sachlich und emotional zugleich, mit großen, lichten

Fensterflächen, auf kleinem Raum und dabei von überraschender

Großzügigkeit im Inneren.

Modell: Saari

Anbieter: PolarLifeHaus / BÜSCHRO Blockhäuser GmbH

Außenmaße: 12,50 m x 10 m

Wohnfläche: ca. 185 m²

Infos: www.polarlifehaus.com / www.bueschro.com

„Saari“ ist ein attraktives finnisches Blockhaus. Die großzügige Grundfläche

bietet im Erdgeschoss 115 m² Wohnraum, der statisch sehr gut

ausgesteifte Kniestock bringt Blockhaus-Atmosphäre im Obergeschoß.

Das einschalige, in Rund- oder Vierkantprofil, nordischer Fichte oder

Kiefer lieferbare Haus bietet drei Schlafzimmer für die ganze Familie.

Ein Luftraum mit Galerie im Querhaus verbindet die Etagen. Mehrere

Hauswirtschaftsräume lassen „Saari“ ohne Keller auskommen.

Modell: Basic Line Nova

Anbieter: Haas Fertigbau GmbH

Außenmaße: 10,37 m x 7,87m

Wohnfläche: ca. 120 m²

Infos: www.haas-fertigbau.de

Der Charakter dieses Hauses besticht durch Farbe, Licht und gute Laune.

Neben der lebendig frischen Außenfassade gefällt der großzügige

Umgang mit bodentiefen Fensterelementen und der lichtdurchflutete

Erkeranbau. Die Raumplanung im Erdgeschoss berücksichtigt bereits

einen Schlafraum und Duschbad für Gäste oder Hausbewohner. Der

zum Wohnen offene Essbereich ist geprägt durch den wintergartenähnlichen

Anbau, der die Sonne einlädt und Blicke in die Natur zulässt.

Modell: Da Capo (Sonderplanung)

Anbieter: SCHWABENHAUS GmbH + Co. KG

Außenmaße: 9,50 m x 10,10 m

Wohnfläche: ca. 182 m²

Infos: www.schwabenhaus.de

Durch unterschiedliche Details entsteht bei diesem Haus eine interessante

Mischung aus Nord-/Südgefilden: Die gelbe Fassade mit

den weiß abgesetzten Säulen verleiht dem Haus eine mediterrane

Anmutung; weiße Sprossenfenster, die grüne Haustür und die farblich

darauf abgestimmten Klappläden vermitteln ein eher kandinavisches

Flair. Das Innere des Hauses betritt man durch eine repräsentative

Diele mit darüber liegender Galerie, die für viel Helligkeit sorgt.

www.ruhrradar.de Haus+Hof|7


BAUEN & RENOVIEREN | HÄUSER 2008

Modell: Waldhausen

Anbieter: Rems-Murr-Holzhaus GmbH

Außenmaße: 9 m x 10 m

Wohnfläche: ca. 133 m²

Infos: www.remsmurr-holzhaus.de

Der Grundriss dieses Holzhauses bietet viele architektonische

Details wie Spitzgaube, überdachte Terrasse, Rücksprünge, einen

überdachten Eingangsbereich, ein zusätzliches Arbeitszimmer im

Erdgeschoss und drei Schlafzimmer plus Bad im Dachgeschoss. Das

Modell Waldhausen begeistert mit hellen, freundlichen Räumen und

offenem Wohnen. Es ist in kombinierter Block-Ständer-Bauweise,

in massiver Block- oder reiner Holzrahmenbauweise erhältlich.

8|Haus+Hof

Modell: 10-12 VA

Anbieter: DAVINCI HAUS GmbH

Außenmaße: 11,60 m x 13,96 m, Abschleppung 2,30 m x 5,91 m

Wohnfläche: ca. 277 m²

Infos: www.davinci-haus.de

In einem hellen Grauton präsentiert sich die Fachwerkkonstruktion

dieses DAVINCI Hauses. Das Zusammenspiel von dunkelgrauem

Ziegeldach, weißen Wandscheiben und hellgrauer Balkenkonstruktion

gibt dem Entwurf ein etwas zurückhaltendes, doch edles Flair.

Wohn-, Ess- und Küchenbereich gehen ineinander über, die offene

Galerie über dem Wohnraum ermöglicht einen freien Blick bis zum

First und über eine Dachflächenverglasung in den Himmel.

Modell: Seeland

Anbieter: Danhaus GmbH

Außenmaße: 15,20 m x 8,21 m, Winkel 6,04 m x 6,18 m

Wohnfläche: ca. 133 m²

Infos: www.danhaus.de

Das Danhaus „Seeland“ ist ein typisches Winkelhaus, bei dem die

Sonnenterrasse vor Wind und Einblick geschützt ist und der Wohn-

und Essbereich mit seinen großflächigen Fensterpartien und der innenliegenden,

geneigten Kathedralendecke großzügig und zentral den

Mittelpunkt bildet. Dänisch gedacht, deutsch gebaut als 1 Liter-Haus,

garantiert der Winkelbungalow „Seeland“ mit seiner „Polarwand“

Heizendenergiekosten von weniger als 20 Euro pro Monat.

Fotos: DAVINCI HAUS (1), Rems-Murr-Holzhaus (1), Danhaus (1), GUSSEK HAUS (1), Schwedenhaus (1)


Modell: Villa Britta

Anbieter: Schwedenhaus

Außenmaße: 15 m x 13 m

Wohnfläche: 210 m²

Infos: www.schwedenhaus.de

Wohnen wie im Skandinavienurlaub: Dieses individuell geplante

Haus bietet jede Menge Platz für die ganze Familie. Dabei begeistert

die aufwändige Konstruktion und einzigartige Optik nicht nur

die Fans von Schwedenhäusern. In Holz-Tafelbauweise erstellt,

hat die „Villa Britta“ wie alle Häuser des Herstellers exzellente

Dämmwerte vorzuweisen. Geheizt wird mit Erdgas über eine

Brennwert-Therme.

Modell: Kantstraße

Anbieter: GUSSEK HAUS Franz Gussek GmbH & Co. KG

Außenmaße: 12,54 m x 8,74 m

Wohnfläche: ca. 150 m²

Infos: www.gussek-haus.de

Mit dem Entwurf „Kantstrasse“ aus der Modellreihe „Klassik“ legt

GUSSEK HAUS ein elegantes Gestaltungskonzept in Putzfassade vor.

Der „Melon“-Farbton wird von dezenten Grauabstufungen umrahmt

und verleiht dem Haus frühlingsfrischen, jugendlichen Charme. Architektonisch

besticht es durch konsequente Symmetrie. Ein Haus für

Menschen, die großzügig wohnen möchten, hohe Räume bevorzugen

und Spaß haben am gemeinsamen Kochen, Essen und Genießen.

www.ruhrradar.de Haus+Hof|9


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

Holz-Fachzentrum Conrad bietet alles für einen schönen Garten

Endlich ist der Frühling da, und

damit beginnt auch die schönste

Zeit des Jahres für Gartenbesitzer.

Spätestens wenn es draußen sonnig

warm ist und alles grünt und blüht,

werden Garten und Terrasse zum

liebsten Aufenthaltsort – immer vorausgesetzt

natürlich, dass das grüne

Fleckchen hinter dem Haus auch

tatsächlich zum Verweilen einlädt.

Hat Ihr Garten schon alles, was

Ein kurzweiliger und vergnüglicher

Tag erwartet die Gäste

bei der Beckers Betonzaun und

Garten GmbH und Monte Graniti

– mitt lerweile im neunten

Jahr lädt man am Sonntag, 20.

April zum Garten- bzw. Frühlingsfest

ein.

„Von Jahr zu Jahr wird diese Veranstaltung

mehr zum Highlight für

alle Gartenliebhaber, und das mit

vollem Erfolg. Mehrere hundert

Besucher sind hier gewesen“,

setzt Inhaber Harald Beckers

auf mindestens ebenso großen

Andrang wie in den Jahren zuvor.

Ein buntes Programm mit Kaffee,

Kuchen, Kinder-Hüpfburg und

vielen Attraktionen für die ganze

Familie gehört dazu.

Bei Beckers Betonzaun und Garten

bekommen Sie alles rund um

das Betonzaun-System – den modernen

Zaun der Zukunft. Als die

Nummer Eins in der Euregio, mit

über 50 Händlern bundesweit und

einer Gesamtfläche von 10.000

Quadratmetern Austellung und

Lager, ist die Firma Beckers mit

großer Sicherheit der Marktführer

10|Haus+Hof

er braucht, damit sich die ganze

Familie darin so richtig wohlfühlt?

Schicke und bequeme Gartenmöbel

zum gemütlichen Beisammensitzen

und in der Sonne liegen? Optisch

ansprechende Sichtschutzzäune

zum Schutz vor Wind und neugierigen

Blicken? Natürliche und sichere

Spielgeräte für die Kinder? Das alles

und noch viel mehr finden Sie im

Essener Holz-Fachzentrum Conrad.

Gartenfest bei Monte Graniti und Beckers Betonzaun

für Betonzäune in Deutschland.

Mit Monte Graniti Naturstein

GmbH als Partner haben sich

zwei Unternehmen gefunden, die

keinen Wunsch rund um Ihren

Garten offen lassen. „Wir konnten

bislang in jedem Jahr steigende

Besucherzahlen verbuchen. 2007

waren es wieder einige Tausend“,

freut sich Geschäftsführer Wilhelm

Wolff.

Um 10 Uhr geht`s los mit einem

großen wie abwechslungsreichen

Rahmenprogramm, das von diverser

Verköstigung über Kinderspaß

bis hin zum Verkauf von selbstgefertigtem

Schmuck und mehr

reicht. Ab 13 Uhr starten im Rahmen

des Frühlingsfestes Beratung

und Verkauf in einem der größten

Natursteinlager Deutschlands. Bei

Monte Graniti erwarten Sie rund

600 Quadratmeter Indoor- und

1000 Quadratmeter Outdoor-Ausstellungsfläche

zuzüglich 50.000

Quadratmeter Lagerbereich.

Außerdem präsentieren in diesem

Jahr Hobbykünstler ihre

Werke – von Schmuck über Malerei

bis hin zu Holzschnitzerei

Gegründet wurde das Unternehmen

schon im Jahr 1897 durch

Heinrich Conrad, den Urgroßvater

des heutigen Inhabers, in der Girardetstraße

im Herzen von Essen-

Rüttenscheid. War es zu Beginn des

letzten Jahrhunderts der Handel

mit Grubenholz, wurde nach Ende

des 2. Weltkrieges der Handel mit

Schnittholz, speziell Fensterhölzern,

forciert. In den 60er und 70er Jah-

und Stein skulpturen. Ergänzt

wird das Angebot durch Experten

aus den Bereichen Blumen,

Gartenmöbel, Gartenbücher und

Teichbau. Ein Besuch lohnt sich

wie in jedem Jahr!

Hereinspaziert...! Am 20. April öffnen die Firmen Beckers Betonzaun

& Garten GmbH und Monte Graniti Naturstein GmbH ihre

Tore zum neunten Garten- und Frühlingsfest. Ein Besuch lohnt sich

sicher, denn das Programm bietet Abwechslung für Groß und Klein.

Beckers Betonzaun & Garten GmbH

Gutenbergstr. 28

52511 Geilenkirchen-Niederheid

Tel. 02451-659893, Fax 02451-659894

info@betonzaun-garten.de, www.betonzaun-garten.de

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ren war der Schnittholzexport, speziell

zu Kunden auf der arabischen

Halbinsel, eine wichtige Säule des

Unternehmens. 1979 wurde dann

der Holz-Fachmarkt in der Walpurgisstraße

gebaut, zu dem seit 1992

auch ein Drive-In-Gartenholzzentrum

gehört. Hier bietet sich auf

3000 Quadratmetern ein Service,

der in Auswahl, Qualität und Preis

einzigartig in ganz Nord rhein-Westfalen

ist. Fahren Sie bequem mit

dem Auto direkt bis zur Ware vor

– so können Sie ganz einfach und

bequem einladen.

Heute gehört Conrad zu den führenden

Holz-Fachzentren in Essen und

Umgebung. Auf über 10.000 Quadratmetern

Betriebsfläche werden

rund 12.000 verschiedene Artikel

geführt. Ganz aktuell ist auch der

neue Gartenholz-Katalog 2008

erschienen, der auf der Homepage

bestellt oder gleich heruntergeladen

werden kann.

Heinrich Conrad GmbH + Co. KG

Holz-Fachzentrum

Walpurgisstraße 2

45131 Essen

Tel. 0201/872130

Fax 0201/8721311

fachmarkt@holz-conrad.de

www.holz-conrad.de

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Fotos: Beckers Betonzaun (1), Aqualan (2)


Mauerentfeuchtung mit neuen Methoden

Wohnqualität fängt im Keller an.

Der Keller gehört zum Haus, wird

häufig auch bewohnt und muss

den heutigen Ansprüchen ebenso

gerecht werden wie die Inneneinrichtung

oder ein schöner Garten.

Feuchtes Mauerwerk, abblätternder

Putz oder Schimmelbildung sind

unerwünschte Begleiter, denen man

heutzutage jedoch nicht mehr hilflos

gegenübersteht. Gegen aufsteigende

Feuchtigkeit, als häufigste Ursache

dieser Begleiterscheinungen

verspricht ein neues Produkt mit

Namen AQUALAN nun deutlich

komfortablere, schnellere und wesentlich

kostengünstigere Abhilfe als

die bisher bekannten Methoden.

Wie kommt es zur aufsteigenden

Mauerfeuchtigkeit? Einfach erklärt

steigt das Wasser durch die Kapillarwirkung

aufgrund fehlender

oder defekter Feuchtigkeitssperren

im Mauerwerk hoch. Nachdem

bisher die „Elektroosmose“ aus

den 80er Jahren als umweltfreundliche

Lösung gepriesen

wurde, bietet das neue AQUALAN

System, das 2006 zum Patent

angemeldet wurde, eine deutliche

Weiterentwicklung der bisher bekannten

Techniken.

Während bei der Elektroosmose

Energie erzeugt werden muss,

die dauerhaft stärker ist als die

Kapillarwirkung und so das Wasser

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Feuchtes Mauerwerk, abblätternder Putz und Schimmelbildung gefährden nicht nur die Bausubstanz

des Hauses, sondern auch die Gesundheit seiner Bewohner. Aqualan schafft hier Abhilfe.

langsam ins Erdreich zurückdrängt

(was allerdings oft aufgrund der

geringen eingesetzten Energien

fehl schlägt), arbeitet das neue

AQUALAN Verfahren nicht gegen

die Kapillarwirkung an, sondern

verhindert sie!

Der Effekt entsteht durch die Erzeugung

von Teslawellen, durch

die eine Reduktion der Oberflächenspannung

des Wassers

in der Mauer erreicht wird. Die

Wassertropfen werden kleiner und

der Kapillarsog als Folge geringer.

Das Wasser kann sich nicht mehr

im Kapillargefäß halten und sackt,

der Schwerkraft folgend, zurück

ins Erdreich. Das Verfahren ist

aufgrund des schonenden Umgangs

mit dem Mauerwerk auch

für denkmalgeschützte Objekte

geeignet.

Im Vorfeld wurden viele Feldversuche

an unterschiedlichsten

Objekten und Bausubstanzen

mit einem viel versprechenden

Ergebnis durchgeführt: Die entfeuchtende

Wirkung des neuen

AQUALAN Produktes setzte wesentlich

schneller und effektiver

ein (s. auch Testbericht „Schöner

Wohnen“ 02/2008).

Neben einer zuverlässigen Technik

ist jedoch auch die Dienstleistung

und die Servicequalität des Anbieters

entscheidend. Die Mitarbeiter

der AQUALAN Deutschland stellen

auch dieses bereits seit vielen Jahren

unter Beweis: Mitarbeiter und

Geschäftsführung der AQUALAN

Deutschland GmbH sind bereits

seit vielen Jahren erfolgreich im

Bereich der Keller- und Mauerwerksentfeuchtung

tätig. Die Orientierung

auf Kundenzufriedenheit

und Servicefreundlichkeit ist für

das eingespielte Team selbstverständlich.

Das Zauberwort heißt

„alles aus einer Hand“. Informationen

erhalten Sie unter www.

aqualan.de oder unter der kostenlosen

Hotline 0800-2726280.

AQUALAN Deutschland GmbH

Ringstraße 17

47533 Kleve

Kostenl. Hotline 0800-2726280

Fax 02821/9973025

kontakt@aqualan.de

www.aqualan.de

Die Technologie der AQUALAN Entfeuchtungstechnik basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Elektrophysik. Das zum

Patent angemeldete Gerät bewirkt, dass die Kapillar wirkung im Mauerwerk verhindert und die Oberflächenspannung des Wassers reduziert

wird, so dass aufsteigendes Wasser wieder ins Erdreich absackt und Restfeuchte verdunstet.

www.ruhrradar.de Haus+Hof|11


AKTUELLES | AUS DEN UNTERNEHMEN

Themen, Trends & Tendenzen im

NGR-Natursteinpark in Rheine

Auch weiterhin hält der Trend

bei Naturstein zu großformatigen

Bodenplatten und pflegeleichten

Oberflächen für die Gestaltung

moderner Innen- und Außenräume

an. Das jedenfalls ist die Erfahrung

von NGR-Geschäftsführer Timo

Lindner, der zusammen mit seinem

kompetenten Mitarbeiter team

die Kunden auch mittels einer inzwischen

auf 5.000 Quadratmeter

angewachsenen, sehr inspirieren-

12|Haus+Hof

den Ausstellungsfläche eingehend

berät. Ein Lager von über 60.000

Quadratmetern garantiert zudem,

dass die meisten Produkte trotz

des enorm breiten Sortiments just

in time geliefert werden können.

Immer wieder kommen Neuheiten

aus aller Welt hinzu. Wie zum Beispiel

die Palisaden aus hochwertigem

„Kalkstein keltisch blau“, die

eine umfangreiche Produktpalette

aus diesem Material – von groß-

formatigen Bodenplatten und

kleinteiligem Pflaster über Leistensteine,

Blockstufen und Mauersteine

bis hin zu Pflanzgefäßen,

Gartenbänken und Wasserspielen

komplettieren.

Auch Trockenmauern erfreuen sich

nach wie vor großer Beliebtheit.

Natürlich geformte, maschinell gespaltene

und handgearbeitete oder

gesägte Mauersteine bieten hier

für den Garten ein einzigartiges

Sortiment aus unterschiedlichsten

Gesteinsarten und Formaten. Neu

sind zum Beispiel großformatige

Steine aus Muschelkalk mit Kantenlängen

bis ca. 80 Zentimeter.

Dieser erdfarbene Kalkstein wird

insbesondere in unseren nördlichen

Gefilden hoch geschätzt.

Das Interesse an vor allem hochwertig

verarbeiteten und daher besonders

stabilen Gabionen, gerade

auch für den privaten Bereich, ist

in den vergangenen Jahren ständig

gestiegen. Das kann auch Lindner

bestätigen, dessen Unternehmen

die Produktpalette in diesem

Bereich dementsprechend stark

erweitert hat.

Mit ganz besonderer Aufmerksamkeit

widmet man sich bei NGR

dem Thema Solitärsteine. Ob

Der neue Energieausweis 2008: Mehr Durchblick für Käufer!

Neu bauen oder kaufen? Zugunsten

der gebrauchten eigenen vier

Wände entscheidet oft der Preisvorteil.

Doch Vorsicht, wenn das

gebrauchte Objekt eine „Energieschleuder“

ist! Sicherheit bietet

nach Meinung von LBS Gebietsleiter

Martin Kirschner der Gebäudeenergieausweis.

Durch den Ausweis

wird für Käufer und Mieter die

Energiebilanz des Wunschobjektes

transparent. „Käufer können vor

der Unterzeichnung des Vertrags

genau hinsehen und sowohl laufende

Energiekosten als auch die

Folgekosten für Modernisierungen

besser abschätzen“, so die LBS-

Experten. Alle Informationen zur

Neuregelung der Energieeinsparverordnung,

die alles rund um den

Energieausweis regelt, gibt es in

den LBS Kunden-Centern Annastr.

58 - 64, Rüttenscheider Str. 63 ,

Ruhrtalstr. 413 und Überruhrstr.

148 sowie bei speziell geschulten

Energiepassausstellern.

Jedoch sind rund 80 Prozent der

Häuser gerade in Essen älter als

20 Jahre und müssen modernisiert

oder sogar saniert werden. Nun

besteht ab Mitte 2008 für alle

Wohngebäude, die verkauft oder

vermietet werden, die Energie-

ausweis-Pflicht. Auch Eigentümer

älterer Immobilien müssen Mietern

und Käufern dann schwarz

auf weiß belegen, wie es um die

Energiebilanz bestellt ist.

Der neue Energieausweis wird

nur für ganze Gebäude und von

entsprechend geschulten und

lizensierten Experten ausgestellt

– nicht für einzelne Wohnungen.

Je nach Verwendungszweck und

Baujahr gibt es zwei Varianten,

die auch ganz konkrete Modernisierungsempfehlungen

enthalten

können:

• Beim „bedarfsorientierten

Aus weis“ wird der rechnerische

Energiebedarf anhand des Gebäudezustandes

ermittelt. Ob

Dämmung, Heizung, Mauerwerk

oder Fenster – Schwachstellen

werden so erkennbar. Ab 2008

ist der Bedarfsausweis für alle vor

1977 errichteten Wohngebäude

vorzulegen. Außerdem gilt die

Ausweispflicht für alle Häuser mit

bis zu vier Wohneinheiten – unabhängig

vom Baujahr.

• Der „verbrauchsorientierte Ausweis“

hält den tatsächlichen Energieverbrauch

fest. Dabei hat

das individuelle Nutzerverhalten

entscheidenden Einfluss.

Die beiden Ausweise unterscheiden

sich sowohl im Informationsgehalt

als auch in den Kosten. Der bedarfsorientierte

Ausweis ist teurer,

aber auch wesentlich aussagekräftiger,

weil er präzise Hinweise zur

energiesparenden Modernisierung

enthält. Für seine Erstellung muss

der Aussteller das Objekt besichtigen.

Der verbrauchsorientierte

Ausweis ist günstig, aber nur ein

grober Anhalt für Mieter.

Energieausweise können von Architekten,

Ingenieuren, Technikern

und Handwerkern ausgestellt

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Findlinge aus dem brasilianischen

Amazonasgebiet oder Lochgesteinen

aus Südostasien, besondere

Spaltfelsen aus Skandinavien oder

Buntschiefer aus Südeuropa, die

Einkäufer von NGR halten in aller

Welt Ausschau nach dekorativen

Einzelstücken für die Gestaltung

von Gärten oder Wasserspielen.

Ein Besuch in der NGR-Natursteinwelt

lohnt sich also auch

dieses Jahr wieder, wenn man

neue Anregungen und Tipps für die

Gestaltung mit Naturstein sucht.

„Es macht uns allen einfach Spaß,

unsere Kunden jedes Jahr mit

neuen Impressionen überraschen

zu können,“ freut sich Lindner, und

man merkt ihm an, dass er selbst

von der Vielfalt und der Qualität

seiner Produkte überzeugt ist.

NGR Natursteinwelt

– direkt an der A30/

Ausfahrt Rheine- Kanalhafen

NGR Natursteingesellschaft mbH

Kanalstraße 52-62

48432 Rheine

Tel. 05971/961660

Fax 05971/9616616

info@steine-aus-rheine.de

www.steine-aus-rheine.de

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werden. Eine Liste mit qualifizierten

Energieberatern erhalten

Eigentümer beim Bundesamt für

Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(www.bafa.de) und der Deutschen

Energie-Agentur GmbH (www.

dena.de) oder in den LBS Kunden-Centern

Annastr. 58 - 64,

Rüttenscheider Str. 63, Ruhrtalstr.

413 und Überruhrstr. 148. Alle

weiteren Infos zum Modernisieren

und der dazu nötigen Finanzierung

unter Einsatz der zahlreichen

öffentlichen Quellen gibt es beim

LBS Team Martin Kirschner.

Fotos: IZB (1), kernel - fotolia.com (1), Capital Floor - easy-PR (1), LBS (!)


Primeln, Hyazinthen & Co. – farbenfrohe Frühlingsblumen zu Ostern

(cma) Sehnsüchtig wartet man

auf das Ende der dunklen Jahreszeit.

Verkürzen Sie das Warten

und bringen Sie mit Frühlingsblumen

Farbe ins Haus, auf den

Balkon oder in den Garten. Zu

den schönsten Pflanzen für die

Frühlingszeit zählen die Zwiebelblumen:

Der Frühling beginnt

mit den zarten Schneeglöckchen

und den kecken Krokussen. Bald

leuchten bunte Tulpen in vielen

Farbvariationen, es duften die

Hyazinthen und leuchten die

Narzissen. Neben der Blütenfarbe

Gelb, die in allen Schattierungen

vertreten ist, werden heutzutage

auch weiße, orange-, rosa- und

apricotfarbene Narzissen angeboten.

Der Klassiker unter den

Narzissen ist die Osterglocke oder

Trompetennarzisse, die in verschiedenen

Farben, einfach oder

gefüllt blühend, um die Osterzeit

im Handel ist.

Narzissen und Tulpen eignen sich

nicht nur als Garten- oder Schnittblumen,

sondern lassen sich gut

in Schalen oder in Kübeln in der

Wohnung oder auf dem Balkon

(bund) Mit dem Frühling kommen

auch die „Edelsteine der Lüfte“

– die Schmetterlinge – wieder.

Doch das Vergnügen, ei- nes

dieser wunder schönen

Tiere zu sehen,

wird

leider immer

seltener.

Zwei Drittel der

einheimischen

Schmetterlingsarten

sind laut BUND

bedroht. Dies liegt nicht

nur an Monokulturen, Umweltgiften

und Klimawandel, sondern

Das Sandmännchen ist da ...

(epr) Weißer Bart, rote Mütze:

Das Sandmännchen kennt jeder.

Umso schöner, dass jetzt sieben

Motive des TV-Klassikers als Kinderzimmerteppiche

erhältlich sind.

Hergestellt werden die originellen

Kreationen von CFI Capitol Floor Industries

Deutschland, die exklusive

Lizenzen für die Kultfigur erworben

hat. Die farbenfrohen Bodenbeläge

sind aus hochwertigem Acrylgarn

gefertigt und dadurch äußerst

strapazierfähig. Der Spezialist für

Handtuftteppiche lässt aber nicht

kultivieren. Auch Schneeglöckchen,

Krokusse und Hyazinthen

blühen nicht nur im Garten, sondern

sind bestens in einer Schale

als erster Frühlingsgruß für die

Wohnung geeignet. Und sollten

Sie im Herbst vergessen haben,

Zwiebeln für die bunten Frühlingsblüher

zu setzen, so müssen

Sie nicht auf die Blütenpracht für

die Wohnung oder den Balkon

verzichten – diese Frühlingsblüher

sind jetzt in Töpfen angetrieben im

Handel erhältlich.

Auch andere Frühlingsblüher können

sich sehen lassen. Vor allem

die bunten Primeln wirken durch

ihre kräftigen Farben als Muntermacher.

Primeln sind in allen Regenbogenfarben

erhältlich. Sie lassen

sich entweder solo verwenden

oder mit anderen Frühlingsblühern

wie zum Beispiel Stiefmütterchen,

Narzissen oder Traubenhyazinthen

kombinieren. Bei den Stiefmütterchen

scheint das Farbenspiel

unerschöpflich. Aufgrund jahrhundertelanger

Züchtung gibt es

klein- und großblumige, ein- und

mehrfarbige Sorten. Das zarte,

Mehr Lebensräume für Schmetterlinge im Garten

auch daran, dass in Gärten und

Parks statt einheimischer oft

nur noch exotische Pflanzen

gepflanzt werden.

Von diesen können

sich Raupen und

Falter häufig nicht

ernähren.

Um den Schmetterlingen

wieder mehr

Lebensraum zu geben,

empfiehlt der BUND,

im Garten ein Beet mit

einheimischen Wildpflanzen

anzulegen. Viele von den Faltern

geschätzte Wildblumen gedeihen

nur Kinder träumen. Seine hochwertigen

Heimtextilien machen

auch Erwachsene glücklich.

Ob zeitlos elegant und dezent

oder verführerisch rot

– neun Lagerqualitäten in

verschiedenen Designs,

Farben und Größen verleihen

jedem Interieur

eine besondere Note.

Capitol Floor-Produkte

sind nur im Fachhandel

erhältlich.

www.carpezza.com

blau blühende Vergissmeinnicht

harmoniert sehr gut mit Stiefmütterchen

oder Zwiebelblumen in

Schalen und Balkonkästen und

ist ein wichtiger Bestandteil vieler

Frühlingssträuße. Zusammen

mit den fröhlich-bunten Primeln

und Stiefmütterchen gehört auch

das in allen Farbabstufungen von

am besten auf nährstoffarmen

Böden. Auch aromatische Kräuter

wie Thymian und Melisse sind

bei Schmetterlingen beliebt.

Brennnesseln werden vor allem

von den Raupen bevorzugt. Auf

nährstoffreichen Böden können

Wilde Karde, Malve und Königskerze

gepflanzt werden.

Wer durch zugeleitetes Dachrinnenwasser

eine Nasswiese

schafft, bewirkt, dass sich dort

Futterpflanzen wie Hahnenfuß,

Kuckuckslichtnelke und Baldrian

ansiedeln können.

www.bund.de

Weiß bis Rot blühende Maßliebchen

oder Tausendschön zu den

beliebtesten Frühlingsblumen. Es

eignet sich nicht nur als Farbtupfer

im noch winterlichen Garten,

sondern sieht auch in Schalen und

als frühe Balkonbepflanzung sehr

hübsch aus.

www.cma.de

www.ruhrradar.de Haus+Hof|13


BAUEN & RENOVIEREN | GESUND WOHNEN

Wohngifte können

krank machen

Andauernde Müdigkeit, Juckreiz, Übelkeit, häufige

Kopfschmerzen, gereizte Augen oder Atemwegsinfekte:

Die Ursachen für solche Symptome sind nicht selten in

den heimischen vier Wänden zu suchen. Besonders für

Allergiker kann der private Zufluchtsort zur

quälenden Gesundheitsfalle werden.

Doch das muss nicht sein: Es gibt

zahlreiche gesunde Baumaterialien

und Prüfzeichen, die Allergikern

helfen, ihr Heim auch ohne

Schutzanzug zu genießen. Bauexperten

von Schwäbisch Hall

haben die wichtigsten Informationen

für ein schadstofffreies

Zuhause zusammengestellt.

Selbstverständlich können Gesundheitsstörungen

viele Gründe

haben. Ob häusliche Schadstoffe

oder Allergene die Auslöser sind,

muss deshalb im Einzelfall ein

Facharzt prüfen. Tatsache aber

ist: In vielen Räumen ist die

Luftverschmutzung größer als an

der nächsten Straßenkreuzung.

Tabakrauch ist eine der Hauptquellen

für Schadstoffe. Doch

Krankmacher können auch in

14|Haus+Hof

Baustoffen, im Wand- und Bodenbelag,

in Farben und Lacken,

Möbeln und Klebstoffen stecken.

Zur großen Palette leicht flüchtiger

chemischer Stoffe gehören

beispielsweise Aldehyde oder

Lösungsmittel wie aromatische

Kohlenwasserstoffe oder Alkohole.

Durch häufiges Stoßlüften

lässt sich ihre Konzentration

in der Raumluft immer wieder

schnell senken. Schwieriger

wird’s bei schwer flüchtigen

Schadstoffen, die sich an der

Oberfläche von Möbeln und

Tapeten ablagern. Dazu zählen

etwa polycyclische aromatische

Kohlenwasserstoffe (PAK), Biozide

und Flammschutzmittel wie

polychlorierte Biphenyle (PCB).

Zwar sind einige dieser Substanzen

inzwischen verboten, doch

wer sie einmal im Haus hat, wird

sie mit Lüften allein nicht los.

Schimmel – der

ungebetene Hausgast

Andere, nicht minder gefährliche

Krankheitserreger kann auch

der Gesetzgeber nicht verbieten:

Schimmel und Hausstaubmilben

stehen auf der Liste sensibilisierender

Biostoffe ganz oben.

Sie gedeihen besonders gut in

warmer und feuchter Umgebung.

Ein gutes Raumklima – also

Temperaturen von 18 bis 21

Grad Celsius, eine Luftfeuchtigkeit

zwischen 40 und 60

Prozent und einen stündlichen

Raumluftwechsel – mögen sie

dagegen nicht. Um Schimmel

vorzubeugen, sollte man zudem

auf Luftbefeuchter an Heizkörpern

sowie auf Zimmerpflanzen

in Erde verzichten. Möbel sollten

nicht ohne Zwischenraum direkt

an der Wand stehen. Gegen

Milben ist ein milbendichter

Matratzenüberzug im Bett, dem

Lieblingsplatz der unliebsamen

Mitbewohner, eine wirksame

Erste-Hilfe-Maßnahme.

Wer neu baut oder renoviert, holt

sich potentielle Krankmacher am

besten gar nicht erst ins Haus.

Wenn alle Bestandteile eines

Hauses unter wohngesunden

Gesichtspunkten ausgewählt

werden, ist ein beschwerdefreier

Alltag gesichert. Für die Wände

kommen viele gesundheitlich

(und ökologisch) unbedenkliche

Baustoffe in Frage, darunter

Ziegel- oder Kalksandstein, Porenbeton

und natürlich Holz.

Dieses klassische gesunde Naturmaterial

ist allerdings nur unter

der Voraussetzung zu empfehlen,

dass weder chemische Holzschutzmittel

noch eine lösemittelhaltige

Versiegelung eingesetzt

werden.

Harzreiche Hölzer enthalten

allerdings natürliche Lösungsmittel,

so genannte Terpene, auf

die manche Menschen allergisch

reagieren. Wer sie nicht verträgt,

sollte sich für Buche, Ahorn,

Eiche oder Kirsche entscheiden.

Zur Wärmedämmung eignen sich

Materialien wie Zellulose, Baum-

und Schafwolle, Holzfasern, Hanf,

Perlite oder Holzspäne. Wichtig

ist vor allem ein atmungsaktiver,

diffusionsoffener Wandaufbau,

der den Wasserdampfgehalt der

Innenluft regulieren hilft.

Fotos: Laurin Rinder - fotolia.com (1), Enius (1)


Besonders Ausbaumaterialien

können die Luftfeuchte beeinflussen

und damit, die richtige Wahl

vorausgesetzt, das Raumklima

entscheidend verbessern. Weil

moderne Häuser in der Regel

sehr luftdicht sind, sollte die

Raumoberfläche in der Lage sein,

überschüssige Feuchte aufzunehmen,

wenn die Luftfeuchtigkeit

vorübergehend ansteigt. Dafür

geeignet, weil dampfregulierend,

sind beispielsweise Lehmputze,

Kalk und Gips. Zum Streichen

der Wände sind die neuesten

lösemittelfreien Dispersionsfarben

ideal, die ohne Konservierungsstoffe

hergestellt werden.

Unbedenkliche Alternativen sind

mineralische Wandfarben, Kasein-

oder Leimfarben.

Schadstoffgeprüfte

Naturmaterialien verwenden

Prinzipiell sollte man lösemittel-,

weichmacher- und formaldehydfreie

Produkte wählen, ob bei

Tapeten, Farben oder Klebern.

Wer Teppichböden oder Parkett

flächig verklebt, sollte zu lösemittelfreien

und emissionsarmen

Klebern greifen, die sich übrigens

auch für Kautschuk und Linoleum

eignen. Beim Teppichboden empfiehlt

es sich, schadstoffgeprüfte

Naturmaterialien zu verwenden,

etwa Sisal, Hanf, Jute, Ziegenhaar

oder Schurwolle. Vorsicht:

Wolle kann mit Pestiziden gegen

Mottenfraß präpariert sein. Für

Allergiker geeignet sind auch

unversiegelte, naturgeölte Holzböden,

Linoleum, Kork, Fliesen

oder Stein. Gesundheitlich garantiert

unbedenkliche Alternativen

zum Verkleben: Teppichböden

kann man verspannen, Parkett

vernageln.

Informationen über die Inhaltsstoffe

von Baumaterialien liefern

eine ganze Reihe von Gütezeichen

und Umweltlabels. Ihre Aussagekraft

ist allerdings unterschiedlich

gut. Die bekanntesten und

verlässlichsten sind „Der Blaue

Engel“ des Bundesumweltamtes

(der für eine bestimmte umwelt-

oder gesundheitsrelevante Eigenschaft

verliehen wird), das vom

gleichnamigen Verband vergebene

„Natureplus“ (für Produkte,

die zu mindestens 85 Prozent aus

natürlichen Rohstoffen bestehen)

und das IBR-Prüfsiegel des Instituts

für Baubiologie Rosenheim

(hierbei prüfen externe Labors die

Verträglichkeit von Bauprodukten

und Wandteilen prüfen). Bei anderen

Prüfzeichen sollte man sich

erkundigen, welche Stoffe auf

welche Grenzwerte untersucht

wur-den und wer das Zeichen

vergibt: Nicht hinter jedem Label

stehen wirklich unabhängige

Juroren.

Vorausschauend planen,

Kosten begrenzen

Bauherren, die zwar beschwerdefrei

wohnen wollen, aber ihre

Kosten schon exorbitant steigen

sehen, können beruhigt sein:

Untersuchungen haben ergeben,

dass ein ökologischer Eigenheimbau

nicht viel teurer sein

muss als ein konventioneller.

Vorausgesetzt, man berücksichtigt

entsprechende Kriterien von

Anfang an, senkt durch kluge

Planung die Kosten und investiert

das Gesparte in unbedenkliche

Materialien.

Vorsicht ist geboten, wenn man

einen Altbau kaufen will. In den

vergangenen Jahrzehnten wurden

schadstoffhaltige Baustoffe

und Materialien häufig noch viel

unbedenklicher verwendet als

heute. Hier sollte man unbedingt

das Fachwissen unabhängiger

Experten nutzen.

Schwäbisch Hall

Sieben goldene Regeln:

Keine Chance dem Schimmel

Schwarze Flecken in den Zimmerecken, dazu ein muffiger Geruch:

Schimmelpilze in der Wohnung sind nicht nur ein optischer

Schandfleck, sondern auch eine ernste Gesundheitsgefahr. Doch

soweit muss es nicht kommen, wenn man vorbeugt. Schwäbisch

Hall-Expertin Kathrin Mühe hat zum Beginn der Heizperiode sieben

Tipps zusammengestellt, damit der Schimmel keine Chance hat.

1. Regelmäßig lüften: Feuchte Räume sind der ideale Nährboden

für Schimmel. Darum mehrmals täglich etwa drei bis fünf Minuten

Stoßlüften. Durchzug statt Fenster kippen (Energieverschwendung)!

Das gilt besonders, wo Dampf unvermeidlich ist – wie in Küche

und Bad. Wenn möglich, am besten schon beim Kochen bzw.

unmittelbar nach dem Duschen lüften.

2. Räume nicht auskühlen lassen: Je wärmer die Raumluft, desto

mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Deshalb die Heizung auch

bei (längerer) Abwesenheit in der kalten Jahreszeit nicht ganz

runterdrehen. Empfohlene Raumtemperatur: 16 - 18 °C.

3. Türen zu: Die Türen von Küche und Bad sowie zwischen warmen

und weniger beheizten Räumen möglichst geschlossen halten.

4. Heizung nicht verdecken: Heizkörper nicht durch bodenlange

Vorhänge oder große Möbelstücke wie Schränke oder Sofas verstellen,

da sonst die Luft nicht gut zirkulieren kann.

5. Möbel weg von der Wand: Möbel nicht unmittelbar an die Wand

stellen, wenige Zentimeter Zwischenraum lassen. Auch sinnvoll:

Lüftungslöcher in Sockelleisten von Schränken und Bettkasten.

6. Natur statt Chemie: Naturprodukte wie Holzböden und -möbel

oder Raufasertapeten schaffen ein besseres Raumklima, weil sie

mehr Feuchtigkeit aufnehmen können als z.B. PVC-Böden oder mit

Kunststoff beschichtete Möbel.

7. Wärmedämmung schützt: Gut gedämmte Decken und Wände

bieten einen besseren Schutz gegen Schimmel als schlecht

isolierte Räume. Eine gute Gebäudedämmung hilft also nicht nur

beim Energiesparen!

www.ruhrradar.de Haus+Hof|15


BAUEN & RENOVIEREN | GESUND WOHNEN

Prima Wohnklima

Durchschnittlich 90 Prozent seines

Lebens verbringt der Mensch in

geschlossenen Räumen. Frische

und sauerstoffreiche Luft ist da

besonders wichtig, um gesund zu

bleiben. Doch oft werden Wohn-

und Arbeitsräume falsch oder unzureichend

gelüftet. Die Folge: Kopfschmerzen,

Müdigkeit, trockene

Atemwege oder Schlafstörungen.

Dabei lässt sich das Raumklima

schnell und ohne großen Aufwand

verbessern.

Grünpflanzen werten einen Raum

nicht nur optisch auf, sie wirken

auch als kleine Entgiftungsanlagen.

Denn die Blätter verarbeiten das

ausgeatmete Kohlendioxid und

geben Sauerstoff ab. Und je mehr

Sauerstoff der Körper aufnimmt,

umso leistungsfä-

16|Haus+Hof

higer ist er. Besonders geeignet

sind Pflanzen wie die Grünlilie

oder die Efeutute, da diese nicht

nur Kohlendioxid, sondern auch

Schadstoffe wie Nikotin aus der

Luft aufnehmen.

Eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60

Prozent ist das A und O für ein gutes

Raumklima. Wer mit trockener

Heizungsluft zu kämpfen hat, kann

sich mit Luftbefeuchtern durch

die Winterzeit helfen. Sie werden

einfach auf dem Boden aufgestellt

oder an die Heizung gehängt. Bei

zu hoher Luftfeuchtigkeit beugen

Raumentfeuchter der Schimmelbildung

vor. Luftbefeuchter, Zimmerpflanzen

und Raumentfeuchter

gibt es im gut sortierten Baumarkt,

beispielsweise bei OBI.

Wer gerade renoviert oder alte Möbel

aufpoliert, sollte darauf achten,

umweltverträgliche Produkte zu benutzen.

Umwelt- und gesundheitsfreundlich

sind unter anderem die

Produkte mit dem Blauen Engel

oder den Öko-Test-Zeichen

„Gut“ und „Sehr gut“. Auch

das richtige Lüften ist im

Winter wichtig. Ideal ist

das so genannte Querlüften.

Mehrmals täglich für drei

bis fünf Minuten sollten sich

gegenüber liegende Fenster

und Türen „auf Durchzug“ gestellt

werden – das erneuert sogar

die verbrauchte Luft in Nischen

und Ecken. Frischluft erwärmt sich

schnell wieder, so dass die Wohlfühltemperatur

erhalten bleibt. Die

Temperaturen sollten etwa 15 Grad

im Schlafzimmer und 20-22 Grad

im Wohnzimmer betragen. Im Bad

darf es kuschelig warm sein – hier

sind auch 24 Grad in Ordnung.

Weitere Informationen zum richtigen

Raumklima gibt es im Internet

unter www.obi.de.

Gesundes

Zuhause

ohne Gift

Die „baubiologische Schiene“

zieht sich inzwischen durch alle

Produktgattungen beim Hausbau.

In den Produktbeschreibungen

der Hersteller heißt es denn auch

immer wieder nahezu identisch

„biologisch“ und „ökologisch unbedenklich“.

Wüstenrot empfiehlt,

sich beim Handwerker zu versichern,

dass „auch drin ist, was

draufsteht.“

Die Zahl der privaten Hausbesitzer,

die nach „Vollwertkost“ auch in

ihrer Wohnung verlangen, steigt.

Sie wollen zum Beispiel wissen,

aus welchen Materialien die

Oberflächen der Wände in den

Kinderzimmern bestehen. Oder

welche Komponenten die Holzverbundplatte

auf der Rückseite der

Schrankwand im Schlafzimmer

aufweist. Oder allgemeiner wie

„Oberflächen-Produkte“ – zum

Beispiel Tapeten, Putze oder Paneele

– zusammengesetzt sind.

Dankbar lassen sie sich vom

Handwerker über solche Einzelhei-

ten ihres neuen Hauses informieren.

So erfahren sie, dass Produkte

mit der Qualitätsbezeichnung LF

keine Lösemittel enthalten. Tragen

sie das Zeichen ELF, sind sie frei

von Weichmachern, chemischen

Substanzen, die beim Ausdünsten

die hässlich dunklen Stellen in den

oberen Zimmerecken verursachen

sollen.

Für Allergiker empfohlen

Vielen Bewohnern ist die Angabe

der Inhaltsstoffe deshalb wichtig,

weil sie inzwischen die Reizstoffe

kennen, die Allergien auslösen

können. „Für Allergiker geeignet“

lautet deshalb das Prädikat, mit

dem namhafte Farbenhersteller

ihre Erzeugnisse anbieten. Dass

es dabei mit rechten Dingen zugegangen

ist, hat ein unabhängiges

Gutachten der Essener TÜV-

Prüfstelle oder anderer Institute

bestätigt.

So bestehen Innenputze zwar

aus ganz unterschiedlichen Materialien,

doch ist es für den

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Fotos: Olga Shelego (1), ManicBlu (1) – beide fotolia.com


Verbraucher erst einmal wichtig,

erkennen zu können, welche

Produkte wohngesund sind und

welche nicht.

Gebirgsluft fürs Kinderzimmer

Es liegt durchaus in der Verantwortung

der Eltern, ihre Kinder in

einer wohngesunden Umgebung

aufwachsen zu lassen. „Wohngesund“

ist dabei ein weitgespannter

Begriff, der sich inzwischen in den

Sprachgebrauch eingenistet hat

und vom Kunden leider viel zu

wenig hinterfragt wird.

Darunter versteht man unter

anderem die Fähigkeit von Endbeschichtungen,

die überschüssige

Feuchtigkeit im Raum aufzunehmen

und sie im Bedarfsfall, wenn

es zu trocken wird, wieder abzugeben.

Das sorgt für den Ausgleich

des Feuchtehaushalts – eine der

wesentlichsten Voraussetzungen

für wohnhygienische Raumluftverhältnisse.

Der landläufige Begriff „atmungsaktiv“

veranschaulicht, wenn

auch nicht ganz präzise, diese

Wechselbeziehung. Sobald nämlich

die Feuchtewerte 70 Prozent

übersteigen, explodiert die Zahl

der Mikroorganismen. Senkt man

die Feuchterate auf 50 oder 45

Prozent, wird den unliebsamen

Mitbewohnern die Existenzgrundlage

entzogen. Fällt sie hingegen

auf unter 20 Prozent, fühlt sich

der Bewohner unwohl, weil er

dann unter zu trockenen Schleimhäuten

leidet.

Ob mit geeigneten Endbeschichtungen

allein schon die Qualität

von Gebirgsluft zu erreichen ist,

bleibt allerdings fraglich, denn das

hängt auch von der Beschaffenheit

von Möbeln und Boden ab.

Atmungsaktive Oberflächen

„Atmungsaktiv“ sind beispielsweise

Putze aus Lehm oder Gips/

Lehm mit einem Anstrich aus lösungsmittelfreien

„Naturfarben“.

Wandoberflächen aus diesem

Baumaterial nehmen Luftfeuchtigkeit

auf und geben dem Raum

eine angenehme Wohnatmosphäre.

Längst gibt es die erdige

Substanz unter Zusatz natürlicher

Pigmente in verschiedenen Farben

und Streichputzstrukturen, die in

ihrer Optik an Lasur- und Wischtechnik

erinnern.

Bei Biomörtel handelt es sich

um biologisch konzipierte Trockenmörtelmischungen

rein mineralischen

Ursprungs. Aus der

„Bio-Familie“ kommt auch ein

Kleber, der sich zum Verlegen und

Versetzen von Ton-, Naturstein-

und keramischen Bodenplatten

eignet.

Gesundes Schlafen

Saubere Luft ist der Gesundheit

und dem Wohlbefinden der Bewohner

förderlich. Bauherr und

Handwerker sollten deshalb der

Dauerbelastung durch gesundheitlich

unzuträgliche Stoffe

Einhalt gebieten. Vor allem dort,

wo man sich über viele Stunden

am wenigsten wehren kann: Im

Schlafzimmer.

Dort müssen für das Wohlbefinden

wichtige Faktoren bedacht

werden, etwa die Raumtemperatur,

die relative Luftfeuchtigkeit

oder die Luftbewegung. Dafür

sind bei Wänden und Decken

Materialien erforderlich, die das

Aufnehmen und Abgeben von

Feuchtigkeit wie erwünscht zulassen

und so aktiven Anteil an dem

natürlichen Wechselspiel haben.

Das setzt eine harmonische,

gesundheitsverträgliche Kombination

von Baustoffen für außen

und innen voraus – Bedingung für

gesundes Schlafen. Lassen dagegen

die Materialien von Wänden

und Decken die Aufnahme und

Abgabe von Feuchtigkeit nicht

wie erwünscht zu, ist gerade

auch im Schlafzimmer Gefahr

im Verzug.

Depesche Frühjahr 2008

mit neuen Seminaren,

Workshops, Infoveranstaltungen

ab sofort bei uns erhältlich.

Bitte anfordern!

Sorgfalt bei Werkstoff-Auswahl

Der Markt bietet inzwischen genügend

Baustoffe, die es erlauben,

mindestens die Gefahr gesundheitlicher

Belastungen zu reduzieren.

Schon eine Verminderung nützt,

weil jede zusätzliche Emission dem

Organismus hohe kräftezehrende

Abwehrreaktionen abverlangt. Dadurch

wird auf Dauer jeder Körper

geschwächt. Wüstenrot

www.ruhrradar.de Haus+Hof|17


BAUEN & RENOVIEREN | GESUND WOHNEN

Naturnahe Werkstoffe

Wüstenrot hat eine kleine Auswahl

an naturnahen Werkstoffe

zusammengestellt:

Holz: Holzspanplatten, Sperrholz,

Holzfaser- und Tischlerplatten.

Auf die Abspaltung

von Formaldehyd durch Leime

achten!

Pflanzenstoffe: Kork, Kokos,

Seegras, Rindenschrot, Stroh,

Schilfrohr, Hanf. Bei Rezyklierungspapier

besteht die Gefahr

von Feinstoffabgaben durch Bin-

18|Haus+Hof

demittel, die giftig sein können.

Lehm, Ton und Ziegelprodukte:

Es sind die ältesten und natürlichsten

Baumaterialien. Auch

hier sollte auf Zuschlagstoffe

geachtet werden. Auf der sicheren

Seite ist man auf jeden Fall

immer dann, wenn unabhängige

Gutachten und Messungen den

Produkten Unbedenklichkeit attes

tieren.

Kalk: Ein bewährter Putz- und

Mauermörtel. Kalksandstein ist

potentiell radioaktiv wegen des

Einsatzes von Schlackensand als

Zuschlag bei der Herstellung.

Bims: Ebenso wie Zement wegen

potentiell hoher Radioaktivität

eingeschränkt verwendbar.

Gips: Ein Produkt aus der Natur.

Ist als Oberflächenmaterial wieder

stark im Kommen.

Bitumen und Teerstoffe: Als Sperrstoffe

gegen eindringendes Wasser

nicht ohne weiteres zu ersetzen.

Man sollte sie aber immer auf ein

Vorsicht Lebensmittelvergiftung: Bakterien im Kühlschrank

Kühlschränke liefern nicht nur

kalte Getränke, sie können auch

schnell zum Gesundheitsrisiko

werden. Vor allem wenn es

draußen 30 Grad Celsius oder

mehr sind, erhöht sich die Temperatur

im Gerät ebenfalls – und

Bakterien können sich explosionsartig

vermehren. Der Grund:

Sie finden auf Ablageflächen und

Lebensmitteln ein großes

Nährstoffangebot.

Die Zahl der Bakterien

steigt dadurch schnell

auf zehn Millionen Keime

pro Quadratzentimeter.

Zum Vergleich: Auf einem

Toi let tensitz sind

es auf der gleichen Fläche

nur durchschnittlich

100. Kein Wunder, dass

sich jede dritte Lebensmittelvergiftung

im

eigenen Haushalt

ereignet.

Das Infocenter

der R+V

Versicherung

rät

deshalb,

die Temperatur

im

Kühlschrank auf vier bis sechs

Grad einzustellen und ihn regelmäßig

zu reinigen.

„Bakterien finden in Lebensmitteln

ideale Nährstoffe wie

Eiweiß und Fett – und bei mehr

als sechs Grad günstige Wachstumsbedingungen“,

erklärt Dr.

Marko Ostendorf, Arzt des R+V-

Infocenters, den Grund für die

unappetitliche Keimvermehrung

im Kühlschrank. So können aus

einigen Salmonellen innerhalb

weniger Stunden Millionen werden

– schon der Verzehr einiger

tausend Erreger kann krank

machen. Und: Im Gegensatz

zu Schimmel kann man Keime

weder sehen noch riechen.

Übelkeit, Fieber und schwere

Durchfallerkrankungen können

die Folgen sein. Deshalb sollten

Kühlschränke regelmäßig

gründlich mit einem milden Reinigungsmittel

oder Essigwasser

ausgewaschen werden. Ebenfalls

wichtig: regelmäßig abtauen,

damit das Gerät gut kühlt.

Minimum beschränken. Bei

Her stellung und Verarbeitung

können gesundheitsschädigende

Stoffe auftreten.

Wüstenrot

Weitere Tipps

des R+V-Infocenters:

• An heißen Tagen muss in vielen

Kühlschränken der Regler höher

gedreht werden. Ein spezielles

Thermometer hilft, die Temperatur

zu kontrollieren.

• Wenn der Kühlschrank sehr voll

ist: lieber etwas kühler einstellen,

da die kalte Luft dann nicht so

gut zirkuliert.

• Fleisch und Fisch lagert man

am besten auf der Glasplatte über

dem Gemüsefach – das ist die

kälteste Stelle im Kühlschrank.

• Fleisch und frische Wurstaufschnitte

maximal ein bis zwei

Tage aufheben und alles immer

gut verpacken.

• Gekochte Gerichte in geschlossenen

Gefäßen aufbewahren

und nicht in Kontakt mit rohen

Lebensmitteln bringen.

• Verschimmelte und faule Lebensmittel

sofort entfernen und

den Kühlschrank anschließend

gründlich reinigen.

R+V-Infocenter

Fotos: Harris Shiffman (1), Diego Cervo (1) – alle fotolia.com, Kadeco (2)


Dekorative Gartenzäune – Staketenzäune aus Kastanienholz

Holzzäune sind dekorativeGestaltungselemente

im Außenbereich.

Sie finden

als Einfriedung von

Grundstücken oder

als Schutz elemente

Verwendung. Zäune

begrenzen Gärten,

Kinderspielplätze,

Grundstücke, Teiche,

Weiden, Koppeln,

Felder und Wälder.

Sie sollten sich harmonisch

in die Umgebung

einfügen.

Je nach Verwendungszweck

und Bauart

erfüllen Holzzäune

verschiedene Funktionen:

Einfriedung,

Begrenzung, Rankgerüst

und Begrünung,

Sicht- und

Windschutz.

Den Gestaltungselementen

sind kaum

Grenzen gesetzt: Horizontal,

vertikal oder

diagonal, geschlos-

sen oder luftig transparent sind

nur einige Möglichkeiten. Bei der

Planung eines Zaunes spielt die

richtige Auswahl des Holzes eine

große Rolle.

Gartenzäune und Pfähle sind den

Elementen Luft, Erde und Wasser

in unterschiedlicher Weise

ausgesetzt, demzufolge spielt

die Auswahl des richtigen Holzes

eine entscheidende Rolle. Die

französische Edelkastanie liefert

eines der witterungsbeständigsten

mitteleuropäischen Hölzer.

Zäune, die durchaus 25 Jahre

Bestand haben.

Sie werden eingesetzt, wo

extreme Witterungsbedingungen

herrschen: am Strand (zur Dünensicherung)

oder im Gebirge

(als Lawinenverbau). Aufgrund

der außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit

(Resistenzklasse

2 wie Eiche) braucht das Holz

nicht imprägniert oder gestrichen

werden und kann nach seiner

Nutzungsphase noch zum Beispiel

als Brennholz verwendet

oder kompostiert werden. Das

üblicherweise für Gartenzäune

Wirkungsvoll und schön – Sonnenschutzsysteme von Gertz

Service, individuelle Beratung

und eine große Auswahl stehen

bei Sonnenschutz Gertz klar im

Fokus. So verwundert es kaum,

dass das Essener Unternehmen

seit nunmehr zehn Jahren am

Markt besteht und viele Stammkunden

hat.

Letzteres liegt sicherlich an der

Qualität der Produkte, die an der

Hövelstraße in Essen zu bekommen

sind. Nicht zuletzt ist aber

auch Inhaber Andreas Gertz, der

seine Kunden mit Fachwissen

und dem nötigen Charme berät,

für den Erfolg verantwortlich. „Die

Konkurrenz ist groß“, erläutert

der Chef, „die Leute suchen aber

nicht nur ein bestimmtes Produkt,

sondern oftmals eine Idee.“ Und

die, so Gertz, könne er zumeist

liefern.

Schon in der Ausstellung finden

sich mannigfaltige Lösungen.

Klassisch oder gemütlich – Plissees passen zu jedem Wohnstil,

denn die Auswahl an Farben, Formen und Dessins ist schier endlos.

Die Firma Gertz bietet auch Ihnen maßgeschneiderte Lösungen.

Es gibt Jalousien, Rollos, Lammellenvorhänge,Flächenvorhänge,

Markisen, Raffrollos und

selbstverständlich auch Insektenschutz.Übrigens

ist jetzt die Zeit,

sich um einen wirkungsvollen

Schutz vor den lästigen Plagegeistern

zu kümmern, denn der

Sommer kommt und nach dem

neuerlichen milden Winter werden

wieder vermehrt Mücken und

Stechfliegen auch uns Städter

nerven.

Hier bietet Gertz wirklich intelligente

Lösungen. Sie müssen

nicht mehr Ihre Fenster komplett

vergittern – vielleicht kommen

ja auch Schiebeanlagen oder

Dreh rahmen in Frage, die nur

bei Bedarf zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus gibt es Kassetten-Rollos,

Insektenschutztüren,

Lichschachtabdeckungen für

Kellerräume und vieles mehr.

Ein weiterer Schwerpunkt bei

Gertz sind Plissees (Faltstores).

Hier ist die Auswahl an Farben

und Formen besonders groß. So

findet sich auch für ungewöhnliche

Fenster die richtige Lösung.

Oder soll es vielleicht eine Markise

sein? Auch in diesem Segment

sind sie bei Gertz an der richtigen

Adresse. Über 150 verschiedene

und besonders für Pfähle verwendete

Holz ist häufig mit für

Trinkwasser, Boden und Pflanzen

gefährlichen Giftstoffen imprägniert

und muss später kostspielig

als Sondermüll entsorgt

werden.

Der Staketenzaun besteht aus

handgespaltenen Holzlatten, die

grob geschält, einseitig angespitzt

und im Abstand von rund

vier Zentimetern mit verzinkten

Drahtschlaufen verbunden sind.

Bei uns als Saisonlagerware in

1,00 m, 1,20 m und 1,50 m

Höhe in handlichen 5 m-Rollen

erhältlich. Von der Widerstandsfähigkeit

dieser Zäune (in unserer

Ausstellung seit mehr als zehn

Jahren frei bewittert) können Sie

sich selbst ein Bild machen.

naturhaus Hetfeld

Stüppershof

Langenberger Str. 452

42551 Velbert

Tel. 02051/28090

Fax 02051/280919

info@nhh.de

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Desssins verwandeln Ihre Terasse,

den Balkon oder Wintergarten

in eine Oase des Wohlfühlens. Sie

finden bei Sonnenschutzsysteme

Gertz immer das Richtige. Ob

Farbe oder Funktionalität, der

Chef hat die richtige Idee und das

passende Angebot.

Schauen Sie doch jetzt einmal

vorbei, denn der Sommer kommt

– und mit Gertz sind Sie immer

eine „Schattenlänge“ voraus.

Sonnenschutzsysteme Gertz

Hövelstr. 98

45326 Essen

Tel. 0201/3163663

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Auch ungewöhnlich geformte

Fenster lassen sich mit Plissees

stilvoll ausstatten.

www.ruhrradar.de Haus+Hof|19


BAUEN & RENOVIEREN | DACH

Vielseitiges Dach

Seit jeher schützt das Hausdach die Bewohner vor Niederschlägen, Kälte und vor allzu großer Hitze. Heutzutage

soll es möglichst auch noch elektromagnetischen Wellen Einhalt gebieten, die durch die Zunahme

von Funkverbindungen allgegenwärtig sind. Und schließlich hat sich die Südseite eines Schrägdachs längst

als brauchbare Stütze bei der Gewinnung von Solarwärme und -strom bewährt.

Meist ist das Dach traditionell

gedeckt – mit Dachsteinen aus

Beton, Ziegeln aus keramischem

Material oder dem Naturstein

Schiefer. Manchmal sollen aber

auch besondere Materialien – etwa

Metalle wie Zink, Kupfer, Aluminium

oder Stahlblech – dem

Wohngebäude eine individuelle

Note verleihen.

Unendliche Vielfalt

Wer zur gewohnten Einzelpfanne

greift, kann aus einem fast unerschöpflichen

Formenangebot

wählen. Aber wie auch immer die

Entscheidung letztlich ausfällt, ob

also auf dem Sattel-, Walm- oder

Pultdach schließlich beispielsweise

ein „Doppelmuldenfalzformat“

oder ein „Wellenformat“ liegt,

ob es ein „Linkskremper“ oder

ein „Biberschwanz“ schmückt,

immer geht es dabei auch um die

Qualität.

In jedem Fall muss das verwendete

Material resistent gegen

Umwelteinflüsse wie ultraviolette

Strahlung, Frost und „sauren

Regen“ sein. Als Kunde sollte

man sich vom Lieferanten ein

Zertifikat für Erste-Wahl-Qualität

20|Haus+Hof

mit Frostschaden-Zusatzgarantie

aushändigen lassen. Im Schadensfall

werden dann beschädigte

Teile innerhalb des festgelegten

Zeitraums kostenlos vom Werk

ausgetauscht.

Vorschriften beachten

Die Wüstenrot Bausparkasse

weist darauf hin, dass die Richtlinien

des Bebauungsplans der

örtlichen Baubehörde Vorrang vor

dem persönlichen Geschmack

des Bauherrrn haben: Nach der

Gestaltungssatzung eines Wohngebiets

darf nur ausdrücklich erlaubtes

Material zum Dachdecken

verwendet werden; oft ist auch die

farbliche Gestaltung vorgegeben.

Deshalb empfiehlt sich bereits in

der Planungsphase, nicht nur auf

die eigenen Wünsche zu achten,

sondern auch die jeweiligen behördlichen

Auflagen abzuklären.

Dem Dach drohen stürmischere

Zeiten als bisher ohnehin schon.

Mit der Veränderung des Klimas

nehmen die sommerlichen Gewitter

an Stärke zu. Selbst Tornados

gehören mittlerweile zu den deutschen

Wetterphänomenen. Damit

sind auch die Dächer höheren

Belastungen ausgesetzt, an die

man vor Baubeginn denken sollte.

Schon bei Windgeschwindigkeiten

von bis zu 100 Stundenkilometern,

das entspricht Windstärke

10, lastet ein Staudruck von 500

Kilogramm auf jedem Quadratmeter

Dachfläche eines Steildachs.

In Deutschland schlagen in einem

Sommer pro Quadratkilometer

zwei bis drei Blitze ein, insgesamt

sind es pro Jahr etwa 750 000

dieser gewaltigen Naturerscheinungen.

Eine Blitzschutzanlage hilft, das

Risiko eines Einschlags zu minimieren.

Sie besteht aus der sichtbaren

Auffangvorrichtung auf dem

Dach, einer senkrechten Ableitung

und der Erdungsanlage. Die Ableitungen

verbinden die Auffangvorrichtungen

mit der Erdungsanlage

und können unter oder über Putz

verlegt werden.

Dämmung gegen Wärmeverluste

Der wahre Wert eines Satteldaches

liegt nicht ausschließlich im sichtbaren

Bereich. Auch was unter

den Pfannen, beispielsweise mit

der Dachdämmung, verbaut wird,

ist für die laufenden Kosten eines

Wohnhauses von großer Bedeutung.

Je besser die Dämmschicht

zwischen Dacheindeckung und

Wohnraum ist, desto leichter sind

im Sommer die Hitze und nach

einem kalten Winter die Heizungsrechnung

zu ertragen.

Schutz vor Elektrosmog

Von allen Seiten treffen hochfrequente,

gepulste Strahlungen

(HF), wie sie verstärkt bei der

Kommunikationstechnik auftreten,

auf Haus und Mensch. Fast

30.000 Mobilfunk-Sender halten

sie ständig aufrecht. Auch wenn

die möglichen gesundheitlichen

Risiken solcher Felder höchst

unterschiedlich eingeschätzt und

auch von Wissenschaftlern kontrovers

diskutiert werden, kann

es aus Gründen eines vorbeugenden

Schutzes sinnvoll sein, den

Elektrosmog auf ein Mindestmaß

zu reduzieren. Das speziell präparierte

Dach als Abschirmung gegen

Elektrosmog, wie es heute bereits

angeboten wird, muss allerdings

erst noch seine Funktionstüchtigkeit

unter Beweis stellen.

Eine technische Errungenschaft,

die nicht im Verdacht negativer

Begleiterscheinungen steht, hat

sich ihren Platz in luftiger Höhe

des Wohnhauses längst erobert:

Sonnenkollektoren zur Erzeugung

von Warmwasser oder zur

Entlastung der Heizanlage sowie

Fotovoltaikelemente zur Stromerzeugung

werden idealerweise

auf der Südfläche des Steildaches

montiert. Damit ist das oberste

Bauteil am Haus zum High-Tech-

Dach geworden.

Selbstreinigender Effekt

Schmutzteilchen, Ruße, Moose

und Algen setzen fast jedem

Schrägdach im Laufe der Zeit

zu. Der Reinigungsaufwand ist

beträchtlich. Vor kurzem ist nun

das erste sich selbst reinigende

Tondach der Welt auf den Markt

gekommen. Es beruht auf einem

revolutionären Prinzip. Eine in die

Pfannen eingebrannte mikroskopisch

kleine Oberflächenveredelung

zerstört die Schmutzteilchen

mit Hilfe des Sonnenlichts. Der

Effekt ist dem Vorbild des Lotosblatts

abgeschaut. Danach wird

die Ziegeloberfläche nicht mit

einer glatten, sondern mit einer

mikrostrukturierten Oberfläche

versehen. Bei Regen behalten so

die Wassertropfen durch die Oberflächenspannung

ihre Kugelform

und reißen die Schmutzpartikel

beim Abrollen mit sich.

Wüstenrot

Fotos: Wüstenrot (1), Nelskamp (1), Braas (1)


Beschützer auf dem Dach

Ob Sie nun vor Unheil schützen oder nicht – glücklich machen die

kleinen Figuren auf dem First ihre Besitzer allemal. Denn die meist

tierischen Blickfänger sind in jedem Fall ein schöner Abschluss für das

außergewöhnliche Dach.

Schon in der Antike verzierten die Menschen ihr Hausdach mit

Symbolen, um die Götter gnädig zu stimmen. Und noch heute steht

Dachschmuck unverändert für den Wunsch nach Geborgenheit im

eigenen Heim.

Vor allem Tiergestalten verkörpern dabei ganz bestimmte Eigenschaften.

So symbolisiert das Pferd unbändige Kraft und Vitalität. Ein First-Hahn

soll vor Feuer schützen, während die wachsamen Augen von Eule oder

Katze das Haus vor Einbrechern bewahren. Eine große Auswahl an

Dachschmuck bietet Braas. Die sympathischen, in Handarbeit gefertigten

Beschützer lassen sich auch nachträglich montieren. Braas

Tipps von Wüstenrot zur Eindeckung des neuen Hauses:

• Zu den rund 50 verschiedenen Sorten und Farben von

Tondachziegeln kommen noch passende Formziegel hinzu. Sie

sorgen für sichere Anschlüsse an First und Ortgang, an Traufe

und Giebel sowie an Ecken- und Dachflächenanbindungen.

• Großformatige Dachpfannen reduzieren den Verlegeaufwand

und drücken somit die Kosten.

• Die kleinteilige Bedeckung mit Hunderten von Dachpfannen

kann leichte Bewegungen des Gebäudes, die etwa durch Setzvorgänge

entstehen, ohne Folgen abfangen.

• Einmal im Jahr, am besten vor der kalten Jahreszeit, können

bei einer Schadenssichtprobe Defekte am Dach frühzeitig

erkannt und damit größere

Reparaturen verhindert

werden.

• Auch bei einem Dachziegel,

der sich

selbst reinigt, ist

die Inspektion nicht

überflüssig.

www.ruhrradar.de Haus+Hof|21


BAUEN & RENOVIEREN | DACH

Auf die Gesamtwirkung kommt es an

Farbige Dächer verleihen dem eigenen Traumhaus eine individuelle Note. Allerdings haben auch Oberfläche

und Form des gewählten Dachsteinmodells Einfluss auf die Farbwirkung. Nicht immer jedoch spielen die

Behörden mit.

Farben sind Ausdruck des persönlichen

Lebensgefühls. Auch beim

eigenen Hausdach entscheiden

sich deshalb immer mehr Baufamilien

für eine Eindeckung,

die ihrer Individualität Ausdruck

verleiht. Der endgültigen Entscheidung

sollte aber immer eine

sorgfältige Planung vorausgehen,

damit das Ergebnis den eigenen

22|Haus+Hof

Vorstellungen entspricht.

Klassisch-Rot, Kupfer, Hellgrau,

Dunkelrot oder Tiefschwarz: Die

Auswahl an farbigen Dachsteinen

ist heute größer als je zuvor. Allein

die beliebte Frankfurter Pfanne

von Braas ist in zwölf Varianten erhältlich.

Dabei hat jede Farbe ihre

ganz eigene Wirkung: Kupfer zum

Beispiel wirkt eher edel und frisch,

Tipp: Alles rund ums Dach bei dach.de

Bei dach.de, dem führenden Online-Portal

rund ums Thema Dach,

erwartet die Besucher ein buntes

Portfolio an Themen und Tools rund

um die fünfte Fassade des Hauses,

das Dach. Dazu zählen viele Ideen

und Anregungen zu Neubau oder

Sanierung des Daches sowie Tipps

und Tricks von professionellen Dachexperten.

Besonderes Highlight der

Website sind die interaktiven Tools

wie eine 3D-Dachschau. Hier werden

die verschiedenen Dachtypen

anschaulich dargestellt. Über das

Menü erreicht der Besucher 19

vorstrukturierte Dachdetails wie

beispielsweise Ortgang, Schornstein

oder Giebelbekleidung – natur getreu

simuliert. Mit einem Klick auf das

gewünschte Detail öffnet sich

automatisch ein erklärender Text

mit Bildern.

Interaktiv geht es auch beim Solarrechner

zu, der auf Knopfdruck

ermittelt, ob sich das eigene Dach

für eine Solarstrom- oder Solarthermie-Anlage

eignet. Zudem erhält

der Besucher weiterführende In-

während Granit eine vornehm

zurückhaltende Ausstrahlung hat.

Auch die Fassadenfarbe und die

Umgebung des Hauses sollten bei

der Auswahl berücksichtigt werden.

So wirken natürliche Farben

wie Granit oder Dunkelbraun in einer

Naturlandschaft harmonisch,

während sie in Siedlungsbreichen

kontrastreiche Akzente setzen.

formationen zu den

verschiedenen Systemen

und deren

Einbau. Weitere

interaktive Tools

gibt es auch zu den

Themenbereichen

Dachplanung, Solar,

Eindeckung, Giebelbekleidung,

Dämmung, Belichtung,

Dachformen und Einrichtung.

Antworten auf die wichtigsten

Fragen rund ums Thema Dach

sowie praktische, virtuelle Lö-

Ebenfalls Einfluss auf die Farbwirkung

haben die Oberflächenqualität

und das Profil des

gewählten Modells. Bei einem

ebenen Dachstein wie dem Braas

Tegalit mit seiner sachlich-klaren

Linien führung entfaltet sich die

Farbwirkung ungebrochen auf

der gesamten Fläche. Das ausgeprägte

Profil der Harzer Pfanne

oder des Doppel-S bewirkt dagegen

ein interessantes Spiel von

Licht und Schatten. Zusätzliche

Gestaltungsmöglichkeiten bietet

die Wahl der Oberflächenqualität:

So sorgt die Schmutz abweisende

STAR-Technologie im leicht schimmernden

Seidenmatt für brillanter

wirkende Farben und dafür, dass

die harmonische Optik länger

lebendig bleibt. Wer ein eher zurückhaltendes

Design bevorzugt,

entscheidet sich für Matt.

Angesichts der Vielzahl von Möglichkeiten

ist der Dachsimulator

auf www.braas.de eine gute

Entscheidungshilfe. Mit wenigen

Mausklicks können sich Bauherren

hier vorab ein Bild über

die Wirkung der verschiedenen

Farben, Formen und Oberflächen

machen. Das Ergebnis wird sofort

auf dem Bildschirm angezeigt und

lässt sich vielfach variieren.

Bauordnungen und Bebauungspläne

schränken die Möglichkeiten

der Farbwahl in vielen Kommunen

ein. Abgelehnt werden heute

allerdings in der Regel nur noch

besonders grelle Farben, sodass

Spielraum für moderne Dacheindeckungen

vorhanden ist. Wer

eine Alternative zu Standardfarben

sucht, sollte dennoch vorab

bei der entsprechenden Behörde

nachfragen und sich im Zweifelsfall

eine Genehmigung einholen.

Damit steht dem Traumhaus mit

einem ästhetisch schönen Dach

garantiert nichts mehr im Weg.

Braas

sungsvorschläge – das

finden private Bauherren

rund um die

Uhr kostenlos beim

beliebten Serviceportal

dach.de. Zum Thema

„Alles rund ums Dach“

bietet www.dach.de

eine Informationsbroschüre

für Bauherren und Renovierer

an. Die Broschüre kann kostenlos

angefordert werden – per e-mail

unter info@dach.de oder Fax unter

der Nummer 0821-5676287.

Fotos: Braas (1), Rathscheck Schiefer (1), Dylan J. Burrill - fotolia.com (1)


Das elegante Dunkle

Nobles dunkles Blaugrau und edler

seidiger Glanz über Jahrzehnte,

das sind die Merkmale von Schieferdächern.

Die Zeit arbeitet stets

für das haltbare Naturgestein.

Erschaffen vor Jahrmillionen von

Mutter Natur, verweist Schiefer

auf eine blendende Ökobilanz.

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Dazu ermöglichen moderne Produktionstechniken

neuerdings

interessante Preisgestaltungen.

Zusätzlich zur traditionsreichen

Altdeutschen Deckung aus Moselschiefer

entwickelte Rathscheck

Schiefer, der führende Produzent

hierzulande, in den zurücklie-

Badgestaltung vom Allerfeinsten

Die Bedeutung des Bades als Lebensraum

nimmt ständig zu. Wie

aktuelle Untersuchungen ergaben,

empfindet bereits jeder fünfte

Bundesbürger das Bad als den

wichtigsten Raum der Wohnung.

Deshalb ist die professionelle

Planung und Durchführung von

großer Bedeutung. Aber nicht

nur die gekonnte Badplanung mit

neuen Ideen und überraschenden

Lösungen ist wichtig, sondern auch

die bestmögliche Darstellung und

Präsentation eines neuen Bades.

Zu diesem Zweck arbeitet die Firma

Fliesen-Roeb mit modernster

Computeranimation. Hier kann der

Kunde schon im Vorfeld sein neues

genden Jahrzehnten viele neue

Schiefer-Deckarten. Diese Entwicklungen

eröffnen interessierten

Bauherren wieder den Weg zum

traditionellen Schieferdach. Das

Original kann sich heute jeder leisten.

Ein Schieferdach ist überaus

bewährt und sehr haltbar, sieht

edel aus und ist dazu ökologisch

wertvoll.

Schieferrenaissance

nicht aufzuhalten

Der Hauptgrund für die Renaissance

des Schiefers liegt im

mittlerweile breiten Angebot kostengünstiger

Deckarten. Sie veränderten

die Kalkulation, weil sie vor

allem einfacher zu verlegen sind.

Zu den preiswertesten Deckarten

gehört die Universal-Deckung. Sie

weist Ähnlichkeiten mit der klassischen

Altdeutschen Deckung auf,

ist haltbar und schön und verfügt

über alle Eigenschaften eines

edlen Schieferdaches (Material +

Lohn ab 47 Euro/m²).

In England und Frankreich ist die

geradlinige Rechteck-Doppeldeckung

seit Jahrhunderten Tradition.

Hierzulande zählt sie immer

noch zu den jungen Deckarten. Sie

Bad in Vollendung erkennen. Und

nicht mit irgendwelchen Sanitärartikeln

oder Fliesen, sondern genau

mit seinen persönlich ausgesuchten

Einrichtungsgegenständen. Hierbei

greift die Firma Fliesen-Roeb auf

eine Datenbank zu, die aus über

50.000 Sanitär objekten aller namhaften

Hersteller, sowie aus über

450.000 verschiedenen Fliesen

und Natursteinen von 245 verschiedenen

Herstellern besteht.

Als besonderen Kundenservice

bietet die Firma Fliesen-Roeb den

Showroom in den eigenen vier

Wänden. Dafür hat Firmeninhaber

Friedhelm Roeb einen eigenen

Multimedia-Koffer entwickelt. Der

Vorteil: Der Kunde kann sich in aller

Ruhe in seinen eigenen vier Wänden

unter fachkundiger Beratung

von Friedhelm Roeb sein fertiges

Badezimmer in einer fotorealistischen

3D-Animation ansehen.

Immer größer und heller werden

die Bäder heute geplant. Das

Wellness- und Wohlfühlbad ist

weiterhin auf dem Vormarsch. Aber

auch das barrierefreie Duschen

im Bad gewinnt immer mehr an

Bedeutung. Längst sind die Zeiten

vorbei, als das Bad nur als Nasszelle

diente. Die Erstellung von

Wohlfühl- und Wellnessbädern

steht heute bei der Firma Fliesen-

Roeb an erster Stelle.

ist durch die doppelte Deckung

besonders solide und setzt starke

Akzente auf modern gestalteten

Häusern. Auch diese Deckart steht

für ein solides Preis-Leistungs-

Verhältnis (Material + Lohn ab

60 Euro/m²).

Warum Schiefer

seidig schimmert

Schiefer ist ein Millionen Jahre

altes Sedimentgestein und besteht

bei einer Dicke von etwa fünf

Millimeter unter anderem aus

rund 450 Glimmerlagen. Diese

glänzenden Gesteinsschichten

unterliegen, wie alle anderen der

Witterung ausgesetzten Baumaterialien,

der Verschmutzung. Doch

durch Verwitterung (Wind und

Wetter) gelangen immer wider

neue schimmernde Glimmerlagen

an die Oberfläche. Eine Schieferplatte

wird auf diese Weise nach

100 Jahren um etwa 0,3 Millimeter

dünner. Für die Haltbarkeit eines

Daches hat dieser geringfügige

Materialverlust keine Bedeutung,

erklärt aber, warum ein Schieferdach

auch noch nach Jahrzehnten

so elegant schimmert.

Rathscheck Schiefer

Nicht außer Acht gelassen wird

jedoch auch die Gestaltung anderer

Wohnbereiche. Für die Sanierung

und Renovierung von Balkonen und

Terrassen steht bei der Firma Fliesen-Roeb

ein speziell ausgebildetes

Team zur Verfügung. Zur Durchführung

aller geplanten Arbeiten

steht ein Team von 15 Fachleuten

bereit. Jeder ist hierbei ein Meister

seines Faches. Ob Abbrucharbeiten,

Sanitär, Lichttechnik, Glanzdecken,

Marmorinoputztechniken,

Granitverkleidungen – bis hin zur

Endreinigung erhält der Kunde von

der Firma Fliesen-Roeb alles aus

einer Hand.

Und der Kunde kann sich darauf

verlassen, dass er eine Top-Handwerksarbeit

aus Meisterhand erhält.

Denn nicht umsonst wurde

die Firma Fliesen-Roeb, mit der

5-Sterne-Auszeichnung für besonders

meisterhafte Arbeit von

den Baugewerblichen Verbänden

ausgezeichnet. Übrigens als erstes

Handwerksunternehmen in Duisburg

überhaupt.

Fliesen-Roeb

Schweizer Str. 11

47058 Duisburg

Tel. 0203/ 344658

Fax 0203/3462040

info@fliesen-roeb.de

www.Fliesen-Roeb.de

www.ruhrradar.de Haus+Hof|23


SPAREN | SPAREN BEIM BAUEN

Serie: Spartipps für Bauherren und Hausbesitzer – Teil 2

Selbst mitanpacken und sparen

Viele Bauherren möchten beim

Hausbau selbst mit anpacken, um

Kosten zu sparen. Eigenleistungen

sind fast immer möglich: Malern,

Tapezieren, Fließen legen oder

Verputzen – für handwerklich

Geschickte kein Problem. Auch

das Ausheben der Fundamente

oder Maurerarbeiten werden oft

in Eigenregie durchgeführt.

Die Bauwirtschaft hat sich längst

auf die Wünsche der Häuslebauer

eingestellt. Sie bietet verschiedene

Möglichkeiten für sparwillige

Bauherren. Vom Selbstbauhaus

bis zum Fast-Fertighaus reicht

die Palette. Solche Bauvorhaben

haben eins gemeinsam: Selbst

erbrachte Arbeiten werden aus

dem angebotenen Leistungskatalog

herausgenommen und anteilig vom

kalkulierten Baupreis abgezogen.

Die Unterneh-

24|Haus+Hof

men besitzen dazu detaillierte

Listen, in denen jeder Eigenleistung

ein bestimmter Wert zugewiesen

ist. Die einzelnen Beträge werden

dem Investor gutgeschrieben. Positiv:

Das Verfahren ist transparent,

jeder Bauherr kann nachrechnen,

ob er mit dem angebotenen Preisnachlass

zufrieden ist.

„Bevor Eigenleistungen im Vertrag

festgeschrieben werden, sollte

man aber genau nachrechnen,

ob die angesetzten Preise auch

realistisch sind“, rät Robert Anzenberger,

Vorstand des bundesweit

tätigen Immobilienvermittlers

PlanetHome. Untersuchungen

von Verbraucherschützern zeigen,

dass Eigenleistungen oft sehr unterschiedlich

bewertet werden. So

würden Fliesenarbeiten mit Summen

zwischen 1.500 und 7.000

Euro vergütet, Bodenbelagsarbeiten

zwischen 1.350 und

3.700 Euro und Malerarbeiten in

einer Spanne zwischen 1.000 und

6.500 Euro. Handwerklich Versierte

erkennen schnell, dass es sich

kaum lohnt, für 1.000 Euro das

ganze Haus zu streichen. Soviel

kostet beinahe schon das Material.

Im Gegenteil, die Eigenleistung

wird dann sehr wahrscheinlich

teurer, als wenn die Baufirma es

gemacht hätte.

„Bei derart geringen Vergütungen

lohnt es kaum, selbst die Initiative

zu ergreifen“, findet Anzenberger.

Bei der Kalkulation sei daher

zu prüfen, ob es sich überhaupt

rechnet, eine bestimmte Arbeit

aus dem Angebot des Herstellers

herauszunehmen. Wird die Position

so günstig angeboten, dass

der Eigen- leister weder durch

Mate- rialeinkauf noch

durch den Einsatz eigener

Zeit und

Arbeitskraft etwas spart, könne

man getrost auf die Eigenleistung

verzichten. Um Fehleinschätzungen

zu vermeiden, sollte man sich vor

Vertragsabschluss über die ortsüblichen

Preise bei Handwerkern und

Baustoffhändlern informieren.

Wichtig ist auch, nachteilige Vertragsformulierungen

zu vermeiden.

Vorsicht ist zum Beispiel geboten,

wenn es im Vertrag lapidar heißt:

„Eigenleistungen sind möglich

und werden in der Schlussrechnung

vergütet“. Nach Ansicht des

PlanetHome Chefs kann diese

Klausel zu Nachteilen führen.

Besser sei es, darauf zu bestehen,

dass der Preisnachlass schriftlich

vor Vertragsabschluss fixiert wird.

Dadurch sei die Gutschrift von

Anfang an kalkulierbar und der

Bauherr wisse, mit welcher Einsparung

er rechnen kann.

PlanetHome

Fotos: eka (1), Fotoplaner (1) – beide fotolia.com, Hertog (2)


Geschick & jede Menge Zeit

Wer beim privaten Hausbau Geld

sparen möchte, der greift häufig

zur Eigenhilfe. Angesichts enormer

Baupreise scheint das zunächst

auch keine schlechte Idee. Allerdings,

so warnt die Arbeitsgemeinschaft

Bau- und Immobilienrecht

(ARGE Baurecht) im Deutschen

Anwaltverein (DAV): Häuslebauer

dürfen sich nicht überschätzen.

Wer selbst baut, der braucht nicht

nur technisches Know-how und

sehr viel Zeit, sondern auch klare

rechtliche Verhältnisse auf seiner

Baustelle.

Dies gilt besonders dann, wenn der

Bauherr mit einem Generalunternehmer

oder Bauträger baut. Dabei

ergeben sich verschiedene Probleme:

Zum einen müssen alle Eigenleistungen

exakt in den Bauablauf

integriert werden, damit es nicht zu

Zeitverzögerungen kommt.

Außerdem muss geklärt sein, wer

die baufachliche Aufsicht für die

Bauten in Eigenregie übernimmt.

Das kann der Bauherr als Laie nicht

machen; er braucht dazu einen offiziellen

Bauleiter, einen Architekten

oder qualifizierten Handwerksmeister

mit der so genannten kleinen

Bauvorlageberechtigung. Dieser

Bauleiter trägt die Verantwortung

auf der Baustelle und muss in fast

allen Bundesländern Baubeginn,

Rohbaufertigstellung und endgültige

Fertigstellung offiziell gegenüber

der Bauaufsichtsbehörde

bescheinigen.

Die ARGE Baurecht rät Bauherren

und Planern dringend, diese

Verpflichtungen ernst zu nehmen.

Kein Architekt sollte die Bauleitung

nebenbei aus Gefälligkeit

übernehmen, dazu ist der Part zu

verantwortungsvoll. Und der kluge

Bauherr klärt bereits im Vorfeld

mit der zuständigen Baubehörde,

welche Bescheinigungen er wann

vorlegen muss und wer diese unterschreiben

darf. Tut er das nicht,

und werden notwendige Unterlagen

nicht vorgelegt, dann kann die

Behörde die Nutzung des neuen

Hauses untersagen, Zwangsgelder

verhängen oder sogar Ordnungswidrigkeitenverfahren

einleiten. Das kostet dann

viel Zeit und Geld.

Außerdem muss im

Vorfeld die Frage

der Haftung genau

geklärt werden.

Was passiert

zum Beispiel, wenn

durch die Eigenleistungen

Schäden am Bauwerk entstehen

und der Bauträger anschließend

nicht fristgemäß weiterbauen kann?

Oder wenn die in Eigenleistung

erbrachten Leistungen mangelhaft

sind und dadurch nachträglich die

Standsicherheit des halbfertigen

Gebäudes beeinträchtigt wird?

Und wer haftet, wenn durch die

schlechte Bauarbeit des Häuslebauers

ein Mitarbeiter der Baufirma

verunglückt?

Die ARGE Baurecht rät zu größter

Vorsicht: Wer selbst baut, der sollte

sich unbedingt im Vorfeld absichern.

Er muss bereits vor Vertragsabschluss

genau auflisten, welche

Bauleistungen er übernimmt. Diese

Wünsche müssen anschließend mit

der Baufirma abgestimmt und im

Vertrag detailliert festgeschrieben

werden. Dabei hilft der Baurechtler.

Die Vertragspartner müssen die

Schnittstellen zwischen Fremd- und

Eigenleistungen exakt definieren,

und zwar in organisatorischer wie

auch zeitlicher Hinsicht. Sonst

gibt es hinterher teure Missverständnisse

und Probleme bei der

Gewährleistung.

Außerdem, und darauf weist die

ARGE Baurecht ausdrücklich hin,

muss sich der private Bauherr

selbst versichern. Wer in Eigenhilfe

baut und dabei die Unterstützung

von Bekannten und Freunden in

Anspruch nimmt, der muss sich

und seine Helfer am Bau absichern.

Bei Arbeitsunfällen genießen Privatleute,

die in eigener Sache auf ihrer

Baustelle tätig sind, keinen Schutz

durch die gesetzliche Unfallversicherung.

Deshalb muss der Bauherr

entweder eine private Unfallversicherung

abschließen oder sich

freiwillig bei der Berufsgenossenschaft

anmelden. Letzteres ist beim

Einsatz von Freunden, Bekannten

und Verwandten ohnehin in jedem

Fall gesetzlich vorgeschrieben und

zwar unabhängig davon, ob die

Helfer am Bau bezahlt werden

oder nicht.

ARGE Baurecht

Beziehungswochen bei Hertog

Der Frühling ist da, und auch Ihre

Wohnung könnte ein wenig frischen

Wind vertragen? Machen Sie

doch den Anfang mit einem neuen

Outfit für Ihr Sofa! Raumausstatter

Eberhard Hertog ist da genau der

richtige Ansprechpartner für Sie.

Und: Aktuell erhalten Sie bei Vorlage

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Rabatt auf alle Bezugsstoffe! Seit

1996 steht der Mülheimer Raumausstattermeister

seinen treuen

Kunden mit fachkundigem Rat zur

Seite und erfüllt ihre individuellen

Wünsche. Das Angebot umfasst die

Neuanfertigung von Polstermöbeln,

Aufarbeitung älterer und antiker

Stücke und Einzelanfertigungen,

aber auch Ladenausstattungen und

Systemmöbel.

Als Mitglied von sofatex, der Leistungsgemeinschaft

kreativer Polsterer,

überzeugt der Raumausstatterbetrieb

Hertog besonders durch

ein großes Angebot an Materialien

und besten Kundenservice – kompetente

und persönliche Beratung

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gehören hochwertige Produkte der

Auch individuelle Anfertigungen

wie dieses Ledersofa sind möglich.

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Eine alte Couch oder ein Sessel,

die einem ans Herz gewachsen

sind und natürlich noch lange

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Ob klassisch repariert oder modern

umgearbeitet – der Kunde hat die

Wahl, der Meister macht es. Auch

die individuelle Komplettanfertigung

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Und während Eberhard Hertog

sich um die Möbel kümmert, ist

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mit Konzept. Ob Teppichböden,

Gardinen oder Dekorationen, die

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SPAREN | SPAREN BEIM BAUEN

Fehlendes Kapital zwingt so manchen

Bauherren in größeren Umfang

Eigenleistungen auszuführen,

um den Traum von den eigenen

vier Wänden verwirklichen zu können.

Die „Do-it-yourself-Angebote“

sind vielfältig: Sie gehen vom

Selbstbauhaus über Ausbauhäuser

bis hin zu weniger komplizierten

Maler- und Fußbodenlegearbeiten.

In welcher Höhe Eigenleistungen

erbracht werden können, hängt

u.a. von der Hausform, von den

gewählten Konstruktionen und

Ausbauarten, von den eigenen

handwerklichen Fähigkeiten sowie

der zur Verfügung stehenden

Zeit ab.

Besonders der letzte Punkt wird

aber oftmals überschätzt. Will

man beispielsweise Baukosten

in Höhe von 10.000 Euro durch

Eigenleistungen erwirtschaften,

müssen je nach handwerklichem

Können etwa 1300 bis 2000

Stunden aufgebracht werden. Zum

Vergleich: Ein Berufstätiger arbeitet

im Jahr rund 1750 Stunden.

1000 Stunden Selbsthilfe am Bau

bedeuten also ein Jahr lang jeden

Werktag drei und samstags zehn

Stunden zusätzliche Arbeit. Die eigene

Leistung kann mit etwa 7,50

Euro je Stunde berechnet werden.

Der Lohnanteil bei Bauleistungen

liegt übrigens bei etwa 50 Prozent

der Baukosten.

Außerdem muss berücksichtigt

werden, dass bei den Eigenleistungen

die Bauzeit das Zwei- bis

Dreifache der sonst üblichen Norm

beträgt. Deshalb muss eine gute

Abstimmung mit den nachfolgenden

Handwerkern erfolgen, um einen

zügigen Bauablauf zu sichern.

Außerdem sollte auf eine qualitätsgerechte

Ausführung der eigenen

Arbeit geachtet werden, damit

Handwerker diese Vorleistungen

nicht als unsachgemäß bemängeln

26|Haus+Hof

Eine realistische Planung ist wichtig

und zum Anlass nehmen, ihre Gewährleistung

einzuschränken.

Sinnvolle Eigenleistungen

In Abhängigkeit von den handwerklichen

Fähigkeiten kann von

folgender Einteilung der möglichen

Eigenleistungen ausgegangen

werden:

• Gewerke, die keine besonderen

fachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten

erfordern. Das sind zum Beispiel

Maler- und Tapezierarbeiten,

das Verlegen von Teppichböden,

die Gestaltung der Außenanlagen

und das Ausschachten von Fundament-

und Kabelgräben.

• Gewerke, die von handwerklich

vorgebildeten Bauherren durchgeführt

werden können. Dazu gehö-

ren beispielsweise Fliesenarbeiten,

das Einsetzen von Innentüren, das

Verlegen von Parkett, Estricharbeiten,

der Trockenausbau und die

Dämmung des Dachausbaus.

Maurer- und Putzarbeiten, Heizungs-,

Elektro- und Sanitärinstallation,

Zimmerer- und Dachdecker-

/ Dachklempnerarbeiten sollten

dagegen Fachfirmen vorbehalten

bleiben. Selbst wenn im Bekanntenkreis

Fachleute zum Beispiel für

den Innenputz verfügbar sind, ist

es nicht unbedingt lohnenswert,

sie dafür einzusetzen. Eine Firma

mit entsprechender Technik wird

diese Arbeiten in wesentlich kürzerer

Zeit ausführen, so dass der

Zeitgewinn wertvoller sein kann als

die Ersparnis durch Eigenleistung.

Beliebt sind auch die so genannten

Ausbauhäuser. Sie können Bauherren

mit guten handwerklichen

Fähigkeiten empfohlen werden.

Diese Variante sieht vor, dass

der künftige Eigenheimbesitzer

alle Innenausbaugewerke selbst

erbringt.

Auf faire Verträge achten

Die beabsichtigten Eigenleistungen

sollten bereits im Vertrag geregelt

und die dafür zu verrechnenden

Gutschriften beziffert und festgeschrieben

werden. Allerdings trifft

die Verbraucherzentrale dabei

immer wieder auf große Unterschiede.

So sind im Kostenangebot

die Arbeiten plötzlich nur noch die

Hälfte wert: Es werden dann bei-

Fotos: Tino Hemmann - fotolia.com (1); Grafik: BHW Bausparkasse/ TNS Emnid (1)


spielsweise Summen von lediglich

5.000 DM für alle Malerleistungen

inklusive Material für das gesamte

Haus gutgeschrieben. Bei seriösen

Angeboten ist mehr als das Doppelte

dafür geplant.

Ergeben sich während der Bauzeit

Veränderungen, sollten diese

unbedingt schriftlich festgehalten

und von beiden Vertragspartnern

abgezeichnet werden. Das schafft

jederzeit Übersicht und hilft im

Streitfall.

Absicherung muss sein

Eigenleistungen des Bauherren

und seiner Familienangehörigen

sind durch die beitragsfreie gesetzliche

Unfallversicherung abgesichert.

Voraussetzung ist nach

einem Urteil des Bundessozialgerichtes

lediglich, dass öffentlich

geförderter oder steuerbegünstigter

Wohnraum geschaffen wird, was

in der Regel hier auch der Fall ist.

Auf andere Hilfskräfte erstreckt

sich dieser Schutz jedoch nur,

soweit diese unentgeltlich oder

auf Gegenseitigkeit tätig geworden

sind. Arbeiten gegen Entgelt

oder gegen geldwerte Sachbezüge

sind keine Selbsthilfearbeiten.

Diese Tätigkeiten führen zu der

beitragspflichtigen gesetzlichen

Unfallversicherung bei der Bau-

Berufsgenossenschaft. Verstöße

gegen die Melde- und Nachweispflichten

können zu Bußgeldern

und Schadensersatzansprüchen

führen. Im Zweifelsfall sollte bei

der Genossenschaft nachgefragt

werden.

Abschließend noch ein Wort zu

einem unerfreulichen Kapitel: Man

sollte wissen, dass Schwarzarbeit

verboten ist und mit einer Geldbuße

von bis zu 25.000 Euro geahndet

werden kann. Das ist gewiss

kein Beitrag zur Kostensenkung.

Verbraucherzentrale

Mecklenburg-Vorpommern

Bauherren-Schutzbund veröffentlicht neuen Ratgeber

Eine Muskelhypothek für den

Bau oder die Modernisierung

des eigenen Hauses einzusetzen,

steht hoch im Kurs. Aber Vorsicht:

Nüchtern und gründlich sollte jeder

Bauherr analysieren, was an Eigenleistungen

tatsächlich erbracht

werden kann und welche Ersparnis

zu erzielen ist. Der neue Ratgeber

des BSB hilft, Umfang und Wert

möglicher Eigenleistungen einzuschätzen

und vermittelt wertvolle

praktische Tipps. Die eigenen

handwerklichen Fähigkeiten und

die der Bauhelfer gilt es ebenso ehrlich

unter die Lupe zu nehmen, wie

die neben dem Job und der Familie

zur Verfügung stehende Zeit.

Der Ratgeber gibt Hinweise zu

möglichen Kostensenkungen – beispielsweise

durch Arbeiten, die

einen hohen Lohn- und einen

geringen Materialanteil enthalten

– und zu dem, was Banken honorieren.

Eigenleistungen zählen bei

Finanzierungen zum Eigenkapital

genauso wie das unbelastete eigene

Grundstück und vorhandene

Barmittel. Dadurch kann der

Kreditbedarf gesenkt werden.

Aber durch „Schönrechnen“ von

Eigenleistungen entstehen oft

finanzielle Lücken, die nur durch

teure Nachfinanzierungen oder

Nachschießen eigenen Geldes zu

schließen sind.

Wichtig ist deshalb herauszufinden,

welche Arbeiten keine besonderen

fachspezifischen Kenntnisse

erfordern. Gleichzeitig ist darauf

zu achten, dass vereinbarte Eigenleistungen

termin- und qualitätsgerecht

ausgeführt werden, denn

von Bauherren zu verantwortende

Zeitverzögerungen lassen sich

Baufirmen teuer bezahlen. Auch

die Gewährleistung muss im Blick

behalten werden, weil für Arbeiten

in Eigenregie keine Gewährleistungspflicht

der Bauunternehmen

gilt. Das reicht von eindeutigen

vertraglichen Regelungen über die

deutliche Abgrenzung zwischen

den von Handwerkern und den

selbst ausgeführten Arbeiten bis

zu Schadenersatzansprüchen bei

Mängeln.

Was zählt unter Nachbarschaftshilfe,

was unter Schwarzarbeit?

Dazu gibt es Faustregeln, denn der

Grat ist schmal. Wie die Seriosität

von Handwerksunternehmen eingeschätzt

werden kann und was

steuerlich zu beachten ist, rundet

die Hilfestellung für Bauherren mit

Ambitionen aufs Selbermachen

ab.

Download des Ratgebers unter:

www.bsb-ev.de

www.ruhrradar.de Haus+Hof|27


WOHNEN & EINRICHTEN | KÜCHENTRÄUME

Küchen zum Leben & Träumen

Hochwertige Materialien, grifflose

Möbelfronten, Hochglanz und raffinierte

Farbkontraste, ein sehr

ästhetisches Design, viel Glas und

Licht, komfortable und dekorative

Beschlagsysteme, energieeffiziente

Elektrogeräte, ein perfekt

durchdachtes Innenleben und Zubehörangebot

– das alles zeichnet

die neuen Einbauküchen aus.

Vielfalt auf höchstem Niveau,

Individualität, Emotionalität und

Wohnlichkeit sowie ein reizvoller

Farb-, Stil- und Material-Mix

machen die neuen Einbauküchen

zu höchst attraktiven und aktiven

Erlebnis- und Repräsentationsräumen.

Ob allein, zu zweit, mit

der Familie oder Freunden – sie

garantieren jede Menge gemeinsames

Erleben und kulinarische

Hochgenüsse. Hier die wichtigsten

Neuheiten kurz zusammengefasst:

Beschichtungssystem GmbH

Borsigstraße 17a

42551 Velbert

Telefon 02051-980521

Telefax 02051-980520

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28|Haus+Hof

Balkon, Terrassen,

Treppen, Abdichtungen

– alles ohne den alten

Untergrund abzureißen!

Comeback der grifflosen Küche

Ein Blick auf die neuen Einbauküchen

verrät: Grifflose Küchen liegen

im Trend. Aufgrund ihres geradlinigen

und kubistisch anmutenden

Designs strahlen sie eine besondere

Ästhetik, wohltuende Ruhe und

Klarheit aus. Gleichzeitig vermitteln

sie Werte wie Verlässlichkeit,

Qualität und Einzigartigkeit.

Lust auf starke Kontraste

Die neuen Farbkontraste ziehen alle

Blicke auf sich, wie beispielsweise

der Klassiker „Black & White“;

ebenso dunkle Edelhölzer und

qualitativ hochwertige Holzreproduktionen

in einem hell gestalteten

Umfeld sowie weiße Möbelfronten

in der Kombination mit kontrastierenden

dunklen Farbstellungen.

Gute Laune mit frischen Farben

Neben Farbtönen in Creme, Schoko

und sämtlichen Kaffeenuancen,

die eine sehr behagliche Atmosphäre

in die neuen Wohnküchen

zaubern, sorgen kräftige Farben

wie Rot, Orange, Limone, Apfelgrün

und Pflaume schon am

frühen Morgen für beste Laune.

Hochglanz und erlesene Hölzer

Ein spannendes Thema sind hochglänzende

Lackfronten, auf denen

sich – je nach Lichteinfall – reizvolle

Spiegelungseffekte bilden. Bei den

schönen Echthölzern geben kraftvolle

und außergewöhnliche Maserungen

den Ton an. Sie überzeugen

aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung,

einzigartigen Anmutung

und samtweichen Haptik.

Glaselemente setzen Akzente

Glas steht in der modernen Architektur-

und Designwelt für Leichtigkeit,

Transparenz und hochwertige

Ästhetik. Dieser attraktive Werkstoff

findet in den neuen Einbauküchen

vielfältige Einsatzmöglichkeiten:

als satiniertes, geätztes, farbig lackiertes,

klares, transluzentes oder

mit Fantasiedekoren bedrucktes

Glaselement.

Geheimnisvolles Licht

Licht zählt inzwischen zu einem

der wichtigsten Gestaltungsmittel.

Neben einer optimalen

Ausleuchtung der Arbeitsflächen

setzt es die neuen Einbauküchen

am Abend so richtig in Szene,

schafft ein behagliches Wohlfühl-

Ambiente und ruft damit höchst

angenehme Gefühle hervor: von

heiter bis besinnlich, aber auch

geheimnisvoll und mystisch.

Wohnliche Essecken

Eines ist ganz klar: Egal, wie viel

Platz zur Verfügung steht, eine

Essecke darf in der neuen Einbauküche

auf keinen Fall fehlen. Der

Küchenfachhandel hält kleine und

Fotos: AMK (3)


große Sitzplatzlösungen für jeden

Grundriss bereit, und sei er noch

so kompliziert. Sehr trendy: Eine

schicke Essbar oder Esstheke.

Intelligente Technik

Die neuen Elektro- Hausgeräte

begeistern dank innovativer Technologien,

Multifunktionalität, Flexibilität,

bester Energieeffizienz und

eines ausdruckstarken Designs. Mit

den neuen Kompakt-Einbaugeräten

zieht jetzt auch in kleine Küchen

maximaler Komfort ein. Über- oder

nebeneinander eingebaut, fügen

sich die kleinen „Kompakten“ zu

hochmodernen Kochzentren zusammen,

deren homogenes Design

alle Blicke auf sich zieht.

Pflegeleichtes Küchenzubehör

Auch Hygiene ist ein wichtiges Thema

– nicht nur bei E-Geräten mit

“touch free“- bzw. „Antifingerprint“-

Oberfläche und Küchenmöbeln mit

pflegeleichten Fronten. Vor allem

die neuen Küchenspülen, Armaturen

und Arbeitsplatten setzen auf

hygienische, leicht zu reinigende

Oberflächen, auf denen Schmutz,

Kalk und Keime keine Chance mehr

haben.

Raffiniertes Innenleben

Neue Stauraum- und Organisationskonzepte,

komfortable Einzug-Dämpfungssysteme

für ein

geräuschloses Schließen von

Möbeltüren, Schubkästen und

Auszügen, grifflose Möbelfronten,

die sich dank innovativer Technik

durch leichtes Antippen ganz von

alleine öffnen, sowie dekorative

Beschläge im Oberschrankbereich,

mit denen sich auch breite

Möbelfronten schwebeleicht

liften, schwenken, falten und

hochklappen lassen, bringen ein

Höchstmaß an Komfort in die

neuen Einbauküchen.

AMK

www.ruhrradar.de Haus+Hof|29


WOHNEN & EINRICHTEN | KÜCHENTRÄUME

Elektrogeräte: Innovationen, die begeistern

30|Haus+Hof

Perfekt auf das Möbel-Design

abgestimmt, präsentieren sich

die neuen Elektro-Hausgeräte in

einem markanten Produkt-Design,

das auf klare Linien und hochwertig

verarbeitete Materialien setzt.

Energieeffizienz und Hygiene,

Multifunktionalität und Flexibili tät,

Pflege- und Bedienkomfort sind

die wichtigsten Stichworte.

Elektro-Hausgeräte können bis zu

15 Jahre alt und noch älter werden,

doch schon nach zehn Jahren sind

sie technisch völlig veraltet und

unhygienisch. Sie verbrauchen

immer mehr Energie und belasten

die Umwelt. Im Gegensatz zu

ihren 15 Jahre alten Vorgängern

weisen moderne Hausgeräte heute

eine ausgezeichnete Energiebilanz

auf, sofern es sich um Geräte der

Energieeffizienzklasse A, A+ und

A++ handelt. Ein Blick auf das

EU-Label lohnt sich, um einen

„Energiesparer“ (A) von einem

„Energieverschwender“ (G) zu

unterscheiden.

Für Gesundheit und Hygiene sorgen

bei den neuen Hausgeräten spezielle

antibakterielle Beschichtungen,

zum Beispiel im Innenraum von

Kühl- und Gefriergeräten, Side-by-

Side-Kombinationen und Waschmaschinen.

Die neue Geschirrspüler-Generation

begeistert anhand der innovativen

Funktion „Zeitverkürzung“ (auch als

„Turbo“-, „Quick“- oder „Schnell“-

Programm bezeichnet), mit der sich

die Spüldauer bis zu 50 Prozent

verkürzen lässt. Verschiedene

Spezial- und Sonder programme bekommen

auch stark verschmutztes

Geschirr wieder strahlend sauber,

während Hygiene-Programme und

-Filter Bakterien und Keimen den

Garaus machen.

Auch mit den neuen Induktionskochfeldern

lässt sich im Vergleich

zu konventionellen Glaskeramik-

Kochfeldern Zeit und Geld sparen:

25 Prozent weniger Energie und

30 Prozent weniger Zeit beim

Ankochen von zwei Liter Wasser!

Hobby-Köche werden sich für

die eleganten, fein dosierbaren

Gas-Kochmulden mit separatem

Wok-Brenner begeistern oder für

das komfortable Kochen mit Gas

auf Glaskeramik.

Bei den neuen Backöfen/Herden

bringt die Kombination verschiedener

Betriebsarten und Funktionen,

wie beispielsweise Ober-/Unterhitze,

Heißluft, Dampfgaren, Mikrowelle,

Grillen, Regenerieren,

Auftauen, Brot- und Pizzabacken

eine ganz neue Vielfalt und

Kreativität in die eigene Küche

(Stichwort Multifunktionalität).

Touch-Control-Steuerung, zahlreiche

Automatikprogramme und

praktische Selbstreinigungshilfen

(zum Beispiel Pyrolyse) sorgen für

höchsten Bedienkomfort, Zeitersparnis

und Flexibilität. So auch

die neue Klasse an Kompakt-

Einbaugeräten, die zwar kleiner

dimensioniert, jedoch in Sachen

Leistung und Vielseitigkeit Geräten

im herkömmlichen Standardmaß

absolut ebenbürtig sind.

Putzen war gestern – ab sofort heißt

es „touch free“! Gegen Fingerabdrücke

und Gebrauchsspuren auf

Edelstahlfronten hilft eine innovative

„Antifingerprint-Beschichtung“:

Dank neuem HighTech-Klarlack

bleiben die eleganten Fronten der

neuen Edelstahlgeräte trotz Gebrauch

weiterhin silbrig glänzend

und makellos schön.

Kunstobjekt oder Dunstabzugshaube?

Bei den neuen Dunstabzügen

ist Vielfalt angesagt: sie überzeugen

mit einem außergewöhnlichen

Design, modernster Technik und

ziehen als Wand-, Kopffrei-, Decken-

und Inselhaube, Muldenlüftung

oder ausziehbare Haube

bewundernde Blicke auf sich. Trotz

starker Lüfterleistung sind sie auch

noch flüsterleise.

Aufmerksamkeit garantieren auch

die neuen Standgeräte (Solitäre)

in ihrem markant-puristischen Design

oder im Retro-Look, das heißt

außen im bewährten Stil der 50er

und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts

– innen mit allen technischen

Raffinessen des 21. Jahrhunderts

ausgestattet. Die schicken Solitäre

machen nicht nur in der Küche,

sondern auch im Wohnbereich

stets eine gute Figur.

Freude am neuen Luxus bringen

vor allem moderne Weinlager-/

Weintemperierschränke, Solitär-

Kühlschränke und Side-by-Side-

Kombinationen sowie Kombigeräte

in die eigenen vier Wände. Bei Letzteren

sind mehrere Produkte in ein

Gerät integriert – zum Beispiel eine

Kühl- und Gefrierkombination mit

eingebautem Eiswasser- und Eiswürfel-Dispenser,

TV-Monitor und/

oder Radio, ein Weinlagerschrank

mit integriertem Humidor (zum

Aufbewahren von Kaviar und edlen

Tabakwaren) oder ein Espresso-/

Kaffee-Einbauautomat mit Wärmeschublade

zum Vorwärmen von Geschirr.

(AMK)

Fotos: AMK (4)


Ersatzbedarf? Der Fachmann

hilft schnell und kompetent

Deutsche Einbauküchen bringen es im Durchschnitt auf ein

respektables Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Manche halten

sogar 20 Jahre und länger. In technischer, ergonomischer, hygienischer,

visuellästhetischer Hinsicht, vor allem jedoch unter

Sicherheitsaspekten und in ihrer Energie bilanz, sind derartige

„Antiquitäten“ restlos veraltet.

„In den etwas über 39 Millionen Privathaushalten in Deutschland

hat sich inzwischen ein enormer Ersatzbedarf an neuen

Küchen-Elektro geräten, -möbeln und -zubehör angestaut. Wie

Untersuchungen belegen, sind über neun Millionen Küchen älter

als 15 Jahre und damit technisch völlig überaltert“, sagt AMK-

Geschäftsführer Hans-Joachim Adler von der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e.V. Ein Fünftel aller Küchen ist sogar weit

über 20 Jahre alt. Im Durchschnitt bringen es deutsche Kücheneinrichtungen

auf ein Alter von rund 18 Jahren.

Im Wesentlichen sind es sechs Gründe, warum eine Neuanschaffung

fällig wird: wenn die alten Hausgeräte nicht mehr zu

reparieren sind, ein Umzug bevorsteht, das Äußere der Kücheneinrichtung

abgenutzt aussieht, sich die finanzielle Situation

verbessert, gleich mehrere Geräte ausgetauscht werden müssen

oder wenn Stil und Design nicht mehr gefallen. Auf die lange

Bank wurde der Austausch alter Hausgeräte und Möbel bislang

deshalb geschoben, weil viele Gebraucher glauben, dass Ersatzbedarf

schwierig und langwierig ist. Dies ist nicht der Fall: Der

Austausch von Möbeln, Geräten und Zubehör geht weit einfacher

und schneller vor sich als angenommen. Wichtig ist jedoch, sich

dabei von einem ausgewiesenen Küchenspezialisten beraten zu

lassen, denn nur der qualifizierte Fachhandel ist aufgrund laufender

Weiterbildungsmaßnahmen durch die Industrieunternehmen

und großen Handelsverbände darauf bestens vorbereitet. Und

dank einheitlicher Normmaße auf europäischer Ebene (Norm EN

1116) geht der Austausch alter Elektrogeräte, Küchenmöbel und

des Zubehörs, wie beispielsweise einer neuen Spüle, Arbeitsplatte

oder Innenausstattung, heute schnell, unkompliziert und sicher

über die Bühne. (AMK)

www.ruhrradar.de Haus+Hof|31


WOHNEN & EINRICHTEN | KÜCHENTRÄUME

Clever, griffbereit und ergonomisch verstaut

Kurze Wege, genügend Stauraum,

ergonomische Bewegungsabläufe

und die richtige Zuordnung des

Füllgutes zu den einzelnen Arbeitsbereichen

führen dazu, dass

die neue Küche zu einem Lebensraum

der Freude, Kreativität und

Entspannung wird, statt – wie bei

vielen alten Küchen – zu einer

Mühsal.

Was das Thema Stauraum anbelangt,

so rät Hans-Joachim Adler,

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e.V.

(AMK), sich unbedingt von einem

erfahrenen Küchenspezialisten

beraten zu lassen, da zwei Drittel

aller Küchenkäufer im Nachhinein

feststellen, dass ihre neue Küche

zu wenig Stauraum aufweist. „Das

ist vermeidbar“, so Adler, „denn

bei einer Küchenplanung vom Profi

wird heute jeder Zentimeter Platz

sinnvoll und vor allem ergonomisch

genutzt.“

Jede Menge Füllgut nehmen die

neuen Hochschränke auf. In ihnen

sind alle Vorräte übersichtlich

verstaut und bequem erreichbar.

Je nach Schrankbreite und Einsatzzweck

werden unterschiedliche

Systeme verwendet, zum Beispiel

als Apothekerauszug oder Tandem-Schwenk

auszug. Die neuen

Apothekerauszüge lassen sich sogar

außerhalb des Schrankes um eine

Vierteldrehung nach rechts oder

links schwenken. Damit ist das

Staugut besonders gut einzusehen,

schnell und direkt entnehmbar. Viel

Ablagefläche und Komfort bieten

auch „Tandem-Auszüge“, deren

Prinzip einfach und raffiniert zugleich

ist: Beim Öffnen der Tür wird

32|Haus+Hof

das Türregal herausgeschwenkt.

Eine spezielle Mitnehmertechnik

sorgt gleichzeitig dafür, dass sich

das rückwärtige Regal automatisch

aus dem hinteren Schrankbereich

heraus bis nach vorne zur Korpuskante

bewegt. Auf diese Weise

kommt auch Füllgut im hinteren

Schrankbereich übersichtlich und

sofort griffbereit dem Nutzer entgegen.

Besonders praktisch und

rückenschonend sind die neuen

Eckschranklösungen, die jeden Zentimeter

Platz auch in so genannten

„toten Winkeln“ nutzen. Hierzu

zählen zum Beispiel klassische Eckkarussellschränke

mit drehbaren

Tablaren; oder Eckschranklösungen

mit schwenk- und fahrbaren Auszü-

Viel Stauraum birgt ein neues Beschlagsystem, das unterhalb des

Oberschrankes montiert wird. Es bietet Platz für allerlei Gewürze,

Küchenutensilien oder kleine Küchengeräte, die schnell zur Hand,

aber dennoch sicher verstaut sein sollen.

gen, die das gesamte Staugut in den

direkten Griffbereich bringen.

Raffinierte Stauraumlösungen gibt

es auch für Highboards: Bei den

neuen komfortablen Systemen

lassen sich die Ablagen, wie Tablare,

Körbe und Böden, ganz

leicht herausziehen, drehen oder

schwenken. Wichtig bei allen Innenausstattungssystemen:

Sie

sollen die gesamte Schrankbreite

und Schranktiefe voll ausnutzen.

Highlight ist ein neuer Eckschrank-

Schwenkbeschlag, bei dem die

vier Tablare jeweils einzeln und

vollständig aus einem Korpus herausgeschwenkt

werden können.

Vollauszüge gehören heute zum

Standard in einer modernen Einbauküche.

In verschiedenen Breiten,

Höhen und Korpustiefen verfügbar,

mit zusätzlichen Innenauszugsystemen

versehen und damit sehr

viel Stauraum bietend, lösen sie

die guten alten Unterschranktüren

ab. Damit entfällt das lästige

Bücken – für junge Leute sicher

noch kein Problem, aber für ältere

Menschen oft sehr. Individuell

organisierbare Inneneinteilungs-

und Organisationssysteme in Holz,

Metall oder Kunststoff, zum Beispiel

mit variablen Schalen, Quer- und

Längseinteilungen oder steckbaren

Trennelementen, bewahren dabei

alles sicher und rutschfest auf.

Gewürze, Essig und Öl lassen

sich am besten in schmalen Unter-

oder den neuen Oberschrankauszügen

unterbringen. Weiteres

Stauraumpotenzial birgt ein neues

Beschlagsystem, das unterhalb

des Oberschrankes montiert wird.

Es bietet Platz für allerlei Gewürze,

Küchenutensilien oder kleine Küchengeräte,

die schnell zur Hand,

aber dennoch sicher verstaut sein

sollen.

Selbst der Stauraum im Küchensockel

wird in den neuen Einbauküchen

voll genutzt, beispielsweise

zum Lagern eines Getränkekastens,

einer kleinen Küchenleiter oder für

sonstige sperrige Gegenstände.

Besonders praktisch sind auch Spülenunterschrankauszüge,

in denen

sich Putzlappen, Reinigungsmittel,

Bürsten und Spülmaschinenreiniger

aufbewahren lassen.

Ebenso wichtig wie die richtige Ausstattung

hinter den attraktiven Möbelfronten

einer neuen Einbauküche

ist die Zuordnung des gesamten

Küchen-Equipments zu fünf Funktionsbereichen

bzw. Zonen, denn in

einer Küche fallen viele unterschiedliche

Arbeiten an: das Aufbewahren,

Bevorraten, Vor- und Zubereiten

der Lebensmittel, Kochen, Braten

und Backen inkl. des griffbereiten

Verstauens von Töpfen, Pfannen

und Blechen. Spülen, Reinigen und

Abfalltrennen gehören ebenso dazu

wie das Aufbewahren von Porzellan,

Besteck und Gläsern. Ohne diese

ergonomische Zuordnung fallen

im Laufe eines Küchenlebens über

1.900 Kilometer an Wegen an! Mit

einer intelligenten Wegeplanung

und „Logistik“ verkürzen sie sich

um bis zu 25 Prozent.

(AMK)

Fotos: AMK (2)


Mehr Glamour fürs Badezimmer

(epr) Für ein romantisches Ambiente

im Bad und einen gemütlichen

Abend in der Wanne

muss man vorab ganz schön in

die Trickkiste greifen. Kerzen sorgen

für angenehm schummriges

Licht, das nebenbei auch die oft

unansehnlichen Sanitäranlagen

weniger kalt erscheinen lässt,

und aus der extra aufgestellten

Stereoanlage, die in gebührendem

Abstand gut geschützt vor

Wasserspritzern steht, dringt die

Lieblingsmusik.

Mit Sanitäranlagen, die mit Design

und Technik begeistern und

als Sahnehäubchen auch noch

integrierten Radioempfang sowie

einen MP3-Player, einen

romantischen Sternenhimmel und

Lichtspiele in wechselnden Farben

aufweisen, steht das Romantikbad

jedoch jederzeit und ohne Vorbereitungsaufwand

bereit. Mit der

Whirlwanne Eris aus der Kollektion

Creation ist es dem Hersteller

Victory Spa mal wieder gelungen,

Design, Technik und höchsten

Komfort zu vereinen und einen

Hauch Glamour ins heimische

Bad zu bringen.

Die Whirlwanne Eris zeichnet

sich insbesondere durch das

extravagante Bullauge aus, das

besonders im abgedunkelten

Raum bei eingeschalteter Unterwasserbeleuchtung

wirkt. Sanfte

Wasserbewegungen werden als

glitzernde Wellen auf die Wand

gezeichnet und erzeugen eine

märchenhafte Atmosphäre. Das

puristische und moderne Design

der Wannen aus der Serie Creation

sorgt dezent für einen Hauch

von Luxus, und die bequemen

und großzügigen Nackenpolster

mit integrierten Wasserdüsen

verschaffen ein Höchstmaß an

Entspannung und stützen optimal

den Hals- und Schulterbereich.

Ausgestattet mit dem Combi

Super Lux Massagesystem bleibt

bei der Eris kein Wunsch unerfüllt.

Ergonomisch platzierte Düsen

massieren den gesamten Körper

und lassen Stress und Anspannung

verschwinden.

www.victoryspa.net

Dimmbare Energiesparlampen

(epr) Mehr Lichtkomfort bei deutlich

weniger Stromkosten bieten

dreizehn neue dimmbare Energiesparlampen.

Die sechs Modelle der

Serie Megaman Dimmerable lassen

sich mit nahezu allen Glühlampendimmern

stufenlos regeln. Noch

praktischer sind die DorS-Dimming

Energiesparlampen in sieben

Ausführungen. Man kann sie mit

jedem normalen Lichtschalter in

vier Helligkeitsstufen dimmen.

Durch einfachen Lampentausch

erhält jede Leuchte ohne Umbauten

die beliebte Dimmerfunktion.

In beiden Baureihen gibt es neben

dimmbaren Röhrenlampen auch

Kerzenlampenformen, Glühlampenformen,

Kugellampen sowie

Strahler und Reflektorlampen. Die

Lebensdauer beträgt 10.000 Stunden,

die warmweiße Lichtfarbe ist

glühlampenähnlich.

www.megaman.de

www.ruhrradar.de Haus+Hof|33


GARTEN | DER GARTEN IM FRÜHLING

Wer einen Garten hat, für den gibt

es in diesen Wochen eine Menge

zu tun, damit die Freude über die

Natur vor der Haustür den Rest

des Jahres anhält. Schwäbisch

Hall-Gartenexpertin Ingrid Lechner

hat für Hobbygärtner einen

Frühjahrskalender mit Tipps für

die beginnende Gartensaison

erstellt.

Rasen

Die Saison beginnt im März/April

mit einer Intensivkur, damit das

Grün wieder Luft und Kraft tanken

kann. Es müssen Laubreste

weggeharkt und der erste Schnitt

(bei acht Zentimetern Graslänge)

durchgeführt werden, bei dem

man nur die Spitzen kürzt. An

kahlen Stellen wird nachgesät.

Gegen Wurzelfilz und Moos kommen

so genannte Vertikutierer

(kraftvolle Motorharken, die den

34|Haus+Hof

Der Frühling ist da!

Rasenfilz schnell und effizient

beseitigen) und Lüfter zum Einsatz.

Rasenkanten säubert man

mit einem Kantenstecher.

Abgerundet wird das Ganze durch

eine stickstoffreiche Düngung.

Von Mitte April bis Mitte Juni

reicht der richtige Zeitraum für

die Einsaat bei der Neuanlage

eines Rasens. März bis Mai ist

die optimale Zeit für die Verlegung

von fertigem Rollrasen.

Obst und Gemüse

Obstbäume können gepflanzt

werden, sobald der Boden frostfrei

ist. Wenn kein Frost herrscht,

sollte man auch möglichst früh

beginnen, das Gehölz zu schneiden,

insbesondere Johannisbeeren

und Himbeeren. Denn je später

der Schnitt erfolgt, desto mehr

wird der Wuchs eingeschränkt.

Wintergemüse wie Lauch, Grün-

kohl und Feldsalat kann noch bis

März geerntet werden.

Ab März wird Rhabarber gepflanzt

und winterhartes Gemüse (etwa

Karotten, Zwiebeln, Pastinaken)

im Freien eingesät, ab April folgen

Lauch, Brokkoli, Mangold,

Radieschen, Spinat und Rettich.

Empfindliche Gemüsesorten

werden ab März oder April in

Aussaatgefäßen unter Glas oder

im Haus gezogen.

Beete und Rabatten

Winterharte Gräser und Bambus

sollten bereits im Februar, bevor

sie austreiben, bis zum Boden

geschnitten worden sein. Im Haus

können die Samen von Stauden

und empfindlichen Einjährigen

gesät werden. Bis März sollte

man den Schnitt von Beetrosen

abschließen. Ab März können,

wenn kein Frost herrscht, winter-

harte Stauden, sommerblühende

Zwiebelpflanzen, Rosen ohne

Ballen sowie Gräser und Sträucher

gepflanzt werden.

Ab April können auch die empfindlicheren

Stauden eingesetzt

werden. Neu gepflanzte Gewächse

sollten ab April bei Trockenheit

regelmäßig gegossen werden.

Außerdem ist im April die Zeit

zum Düngen, Mulchen sowie

Einsäen winterharter Einjähriger

gekommen.

Zierbäume und Hecken

Kletterpflanzen, Weinreben und

bestimmte Zierbäume können

bei frostfreiem Wetter schon im

Februar geschnitten werden. Dann

beginnt auch die ideale Zeit, um

Heckenpflanzen einzusetzen. Ab

März werden laubabwerfende

Zierbäume gepflanzt, ab April

immergrüne Bäume mit Ballen

Fotos: Wolf Garten (5), IZB (2)


sowie Sträucher und Kletterpflanzen,

die entlang von Mauern und

Zäunen wachsen. Im April werden

zudem die Immergrünen – seien

es Gehölze, Hecken oder Kletterpflanzen

– sowie die Blütenhecken

(Lavendel, Feuerdorn) verjüngt

Tipp:

bzw. zurückgeschnitten. Und dies

ist – neben dem Herbst – auch die

beste Zeit, um Kletterpflanzen zu

vermehren.

Wassergarten

Die entscheidende Phase für den

Auch im Blumen- und Gemüsebeet hat die Gartensaison begonnen.

Verschiedene Gemüse arten wie Dicke Bohnen, Erbsen, Möhren, Kohl

und verschiedene Salate vertragen eine frühe Aussaat. Gutes Gelingen

garantiert dabei ein Frühbeet. Gartencenter bieten ein breites Sortiment

an Modellen aus Holz, Plastik oder Metall. Das Frühbeet sollte dabei

so nach Süden ausgerichtet werden, dass die Frühjahrssonne das Beet

erwärmen kann.

Eine weitere Möglichkeit, schon im frühen Sommer in den Genuss

selbst angebauten Gemüses zu kommen, ist das Vorziehen von Setzlingen

im Haus. Ist die Saat aufgegangen und haben die Pflanzen

ihre ersten Blätter, ist es Zeit zum Pikieren: Die einzelnen Setzlinge

werden auseinandergepflanzt, damit sie sich nicht gegenseitig in ihrem

Wachstum behindern. Nach dem Pikieren brauchen sie noch einmal

viel Wärme.

Wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, steht der Auszug ins Außenbeet

an. Schwarze Mulchfolie, in die Ausschnitte für die einzelnen Pflänzchen

eingestochen werden, verhindert einen Kälteschock. Die dunkle

Folie heizt sich durch die Sonne auf und verhindert gleichzeitig auf dem

abgedeckten Feld ein übermäßiges Wachstum von Unkraut.

Neben Gemüsepflanzen können auch Blumen im Haus vorgezogen

werden. Auf diese Weise erstrahlt der Garten schon früh im Sommer in

echter Blütenpracht. Denn vorgezogen blühen beispielsweise Begonien

und Dahlien etwa vier bis sechs Wochen früher, als wenn sie direkt

im Freien ausgesät werden.

Auf jeden Fall sollte der Gartenfreund vor dem Säen – egal ob bei

Blumen oder Nutzpflanzen – darauf achten, dass das Saatgut noch in

Ordnung ist. Stammt es noch aus dem Vorjahr, sollte eine Keimprobe

gemacht werden. Hierzu legt man einige Samenkörner auf Anzuchterde

und hält sie feucht. Gehen mehr als die Hälfte der Samen auf, kann das

Saatgut noch verwendet werden. Eine große Auswahl an hochwertigem

Saatgut sowie das Zubehör zum Vorziehen gibt es im gut sortierten

Baumarkt. OBI

Gartenteich beginnt erst Ende

April, wenn alle Pflanzen für den

Wassergarten eingesetzt werden

können. Vorher sollte allerdings

die Pumpe gereinigt worden sein,

und im März können auch schon

Pflanzen für die Vegetationspe-

riode ausgedünnt werden. Im

April bietet es sich zudem an, die

Teichpflanzen (außer Seerosen)

kurz vor dem Austrieb zu teilen,

um sie so zu verjüngen und auch

zu vermehren.

Schwäbisch Hall

www.ruhrradar.de Haus+Hof|35


GARTEN | GÄRTEN FÜR SENIOREN

Beim letzten Rockkonzert der

Stones fiel es mir besonders

auf: Die Jugendzeit ist verlängert

worden und geht bis Mitte

Dreißig! Die Hälfte der Besucher

war grauhaarig (oder ohne Haare),

und die Hälfte war auch

bestimmt schon im Ruhestand.

Manche Kommilitonen von mir

gehen fast vom Bafög in den

Ruhestand. Der Jugendwahn ist

vorbei, denn auch viele Träger

der Werbung sind grauhaarig

geworden, wirken dabei aber

ziemlich fit. Die Alten werden

immer jünger. Um das Verhältnis

von Rentnern zu den 20- bis

65-Jährigen von derzeit 32 zu

100 zu halten, müsste das Renteneintrittsalter

bis zum Jahre

2050 auf etwa 75 Jahre angehoben

werden (wahrscheinlich

streiken Sie dann in dem Alter

auch noch für eine 60-Stunden

Woche...).

Bei dem heutigen Familien-Essen

erzählte ich, dass ich abends einen

Artikel über „50plus-Gärten“

schreiben wollte. Die Reaktion

meiner Schwiegermutter darauf

war: „Schreib` doch auch etwas

über 65plus-Gärten, das interessiert

mich mehr?!“ Wie kann man

also diese Gruppe der Menschen

nennen, die sich bei der Gartenarbeit

nicht mehr hinknien können,

eine eingeschränkte Sensibilität

auch in den Fingerkuppen

haben oder sich nicht so einfach

bücken können?

36|Haus+Hof

Gärten für Senioren

Mit 66 Jahren...

„Gärten für Senioren und Behinderte“

trifft es genauer, aber

wer will schon in diese Kategorie

gehören? Diese Themen

sind leider meist angst- und

vor urteilsbesetzt. Komfortable,

sichere, familienfreundliche und

bequeme Gärten hören sich

schon besser an, aber meinen

das Gleiche. Senior ist nicht

gleich Senior! Es gibt „Vor-Senioren“

mit ersten Anzeichen von

Altersbeschwerden ( welche diese

aber noch ignorieren), welche gerade

Oma oder Opa werden, sich

aber noch stark von der Gruppe

der Senioren distanzieren. Lassen

dann Beweglichkeit, Kraft, Seh-,

Hör- und geistiges Vermögen

mehr nach, steht die Pensionierung

ins Haus und beginnt man

sich aufgrund neu gewonnener

Freizeit neu zu orientieren, hat

man auch schon eher Gedanken

an einen Seniorenstatus und

kann sich zu den jungen Senioren

zählen.

Schränken die Altersbeschwerden

zum Beispiel die gärtnerischen

Arbeiten ein, dann kann

man sich auch zu den älteren

Senioren zählen. Man hat keine

Lust mehr zu arbeiten und legt

mehr Wert auf Freizeit und wird

immer mehr abhängig von anderen

Menschen. Diese Menschen

sind immer mehr eingeschränkt

aufgrund ihrer Behinderungen.

Oder besser: Sie werden einfach

immer an etwas gehindert. Jeder

Zehnte hat eine amtlich anerkannte

Behinderung, zwei Drittel

davon sind über 55 Jahre alt.

Und wir werden alle immer

älter. 1901 wurden Männer im

Durchschnitt 44,8 Jahre alt,

Frauen 48,3 Jahre. Im Jahre

2004 lag der Durchschnitt fast

doppelt so hoch, nämlich bei

Männern bei 81,7 und bei Frauen

bei etwa 87,8 Jahren! Und wie

viele Menschen werden nicht

auch jetzt schon weit über 100

Jahre alt. Eine Bekannte erzählte

mir von einer Frau, bei der auf

ihrem 102. Geburtstag der 80jährige

Sohn im Beisein der 58jährigen

Enkelin von ihr gesagt

bekam: „Johannes, benimm

dich, sonst steck` ich Dich ins

Altenheim...“

Es kommt eben nicht darauf an,

wie alt wir werden, sondern wie

wir alt werden, und Gärten (und

das Gärtnern) können das Leben

dabei durchaus angenehmer

machen! Schaffen Sie sich eine

Dirk Blanik ist Inhaber des gleichnamigen

Garten- und Landschaftsb aubetriebs in

Bottrop-Kirchhellen.

Blanik GmbH

Heinrich-Hertz-Straße 10, 46244 Bottrop

Tel. 02045/ 7767

www.blanik.de

info@blanik.de

lebenswerte Umgebung und eine

sinnvolle Beschäftigung in Ihrem

Garten!

Der Garten dient oft als Ersatz

für die aufgegebene berufliche

Tätigkeit – eine Möglichkeit der

Gestaltung, des Sichtbarwerdens

eigener Leistung und eine notwendige

körperliche Herausforderung.

Er ist das Fitness-Studio

der Senioren, eine Wellness-Oase

mit Bio-Kost und erspart das

Joggen.

Es gibt heute schon Seniorenreisebüros,

Firmen, die sich

auf Umbau zu barrierefreiem

Wohnen oder Dienstleistungen

Fotos: absolut - Fotolia.com (1), Blanik (4)


für Senioren und Hilfsbedürftige

spezialisiert haben, und auch

Hersteller ergonomischer Gartengeräte

werden immer größer

(Lieferanten finden Sie zum

Beispiel im Internet unter www.

llh-hessen.de). Denn auch die

Gartengeräte haben sich den

möglicherweise mit zunehmendem

Alter gegebenen körperlichen

Einbußen anzupassen.

Seniorengerechte Gartengeräte

müssen nicht mehr schnell,

sondern leicht sein, griffig und sicher.

So gibt es entsprechend der

Körpergröße verstellbare Spaten,

eine Gießkanne mit zwei Griffen

erleichtert das Gießen durch

eine Gewichtsverteilung auf

zwei Hände. Verwenden Sie eine

Schubkarre mit Kunststoffwanne,

benutzen Sie automatische

Bewässerungssysteme. Es gibt

Knie- und Sitzstühle für die Gartenarbeiten

und spezielle Gerätschaften

zur Bodenbearbeitung

mit Griffhilfen, höhenverstellbaren

Griffen und ergonomischen

Stielen. Oder Rosenscheren und

Astkneifer, welche durch doppelte

Hebelübersetzung nur geringen

Kraftaufwand benötigen.

Dasselbe gilt für die Gartenmöbel:

Das Grüne Warenhaus

in Bot trop-Kirchhellen bietet

zum Beispiel Möbel an, welche

nicht schwer und damit leicht

zu handhaben sind, aber gleichzeitig

auch wetterbeständig,

damit man sie nicht wegräumen

muss. Auch besonders leicht zu

bedienende Sonnenschirme sind

dort auf den Bedarf von älteren

Leuten ausgerichtet.

Bei der Planung der Gärten für

„Best-Ager“ sollte man einfach

auch mal die Aspekte der

Planung von Kindergärten und

Therapiegärten mit einbeziehen

und mit den Bedürfnissen von

älteren und damit in ihrer Mobilität,

in Seh- und Hörfähigkeit

und Sensibilität eingeschränkten

Menschen vergleichen. Wege

sollten breit und sicher gestaltet

sein, dazu so breit, dass sich

auch einmal zwei Rollstühle

begegnen können. Ebenso sollte

man darauf achten, dass Stufen

so weit wie möglich vermieden

werden. Haltemöglichkeiten

sollten gegeben und Gefälle von

mehr als sechs Prozent vermieden

werden.

Die Gefahr zu stürzen und stolpern

ist bei unebenen oder

trittunsicheren Böden für Kinder

ebenso gegeben, wie für Senioren.

Ein Drittel aller Pflegefälle

sind Folgen von Stürzen. Beque-

me Sitzmöglichkeiten mit Sonnenschutz

sollten an verschiedenen

Stellen vorhanden sein. Ist

der Austritt in den Garten ohne

Stufen angelegt? Oder der Weg zu

Briefkasten und Mülleimer? Gibt

es eine ausreichende Beleuchtung?

Pflanzen Sie Spalierobst,

statt mit einer Leiter zur Ernte in

den Baum zu klettern.

Manche Gärten sind besser als

so manche Ärzte. Viele Pflanzen

dienen als Therapeuten. Sie aktivieren

die Sinneswahrnehmungen

durch Sehen, Schmecken,

Fühlen, Erkennen, Hören und

Riechen. Beim Spazieren entlang

der sanft geschwungenen Wege

durch den Garten erlebt man bei

der Beobachtung der Natur auch

den Wechsel der Jahreszeiten.

Die Beachtung der Nutzer sollte

aber an erster Stelle stehen. Bewährtes

sollte erhalten bleiben,

Neues nur behutsam integriert

werden. Der erste Wunsch bei

den Vorgesprächen ist fast immer

die Pflegeleichtigkeit des Gartens.

Somit sollte man Folgearbeiten

wie das Beseitigen von Unkraut

weitestgehend vermeiden.

Lassen Sie immer Möglichkeiten

für die Hobbys der Nutzer zu und

beachten Sie eventuelle Mitnutzer,

wie Enkel und Tiere. Schaffen

Sie überschaubare Parzellen

im Garten, wenn möglich auch

höher gelegene Beete, wo man

an die Pflanzen kommt, ohne

sich bücken zu müssen. Holen

Sie sich Ratschläge von Ihrem

Physiotherapeuten. So bietet

zum Beispiel das Kirchhellener

Therapiezentrum Beratungen

zum Thema „Gartenarbeit ohne

Rückenschmerzen“ an.

Da die Wünsche und Forderungen

wie auch die Erfahrungen älterer

Menschen so unterschiedlich

sind wie die Menschen selbst,

suchen Sie sich am besten einen

Gartenberater oder -planer (www.

aknrw.de und www.architekturfreiraum.de),

welcher einfühlsam,

kompetent und erfahren

ist. Schließlich gibt man mit dem

Garten auch etwas von sich und

seinem Leben preis, so dass ein

Vertrauensverhältnis zum Berater

unabdingbar ist. Sollten Sie

ein Fachunternehmen suchen,

welches Ihnen die Gartenumgestaltung

und -pflege abnehmen

soll, so schauen Sie einmal unter

www.blanik.de oder www.galabau-nrw.de,

wo Sie auch noch

weitere interessante und aktuelle

Informationen zum Thema Garten

erhalten. Heute ist der erste

Tag vom Rest Ihres Lebens, also

beginnen Sie heute mit der Umgestaltung

Ihres Gartens!

Dirk Blanik

www.ruhrradar.de Haus+Hof|37


GARTEN | GARTENGERÄTE

Alles für den „Grünen Daumen“

Im Frühjahr erwacht die Natur aus dem Winterschlaf: Höchste Zeit also, für Ordnung im heimischen Garten zu sorgen. Mit dem passenden

Werkzeug ist das kein Problem. „Welche Geräte der Hobbygärtner benötigt, hängt von seinen Ansprüchen und der Beschaffenheit des

Grundstücks ab“, erklärt Jörg Pelz, der bei TÜV Rheinland LGA Gartengeräte prüft und das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit vergibt. Denn

eine große Wiese mit Gefälle erfordert andere Gerätschaften als ein Reihenhaus-Vorgarten.

Der Käufer sollte schon im Laden

testen, wie er mit dem Gerät

zurechtkommt, empfiehlt der Experte.

Eine Kontrolle, die beim Online-Kauf

fehlt. Denn es ist wichtig,

festzustellen, ob Spaten, Harke

oder Gartenschere ergonomisch

zu einem passen und gut in der

38|Haus+Hof

Hand liegen. „So verhindert man,

dass die falsche Stiellänge zu einer

gebückten Arbeitsweise führt oder

dass dem Hobbygärtner das Gerät

zu schwer ist“, erläutert Pelz.

Wer häufig draußen arbeitet, sollte

sich für die Kaufentscheidung Zeit

lassen, damit die Freude an der

Gartenarbeit später nicht durch

ungeeignete Werkzeuge getrübt

wird. Außerdem empfiehlt es sich,

vor dem Kauf einen genauen Blick

auf die Verarbeitung des jeweiligen

Produkts zu werfen. Schließlich

sollen Gartengeräte viele Jahre

halten.

Wer einen größeren Garten besitzt,

greift auch zu motorisierten

Hilfsmitteln: „Rasenmäher, Vertikutierer

und Heckenschere sparen

Kraft und Zeit“, betont der TÜV

Rheinland-Experte. Welches Modell

dabei für den Käufer geeignet

ist, hängt vom Einsatzzweck und

Fotos: Wolf Garten (1), Marco Antonio Fdez - Fotolia.com (1); Illustration: Lorelyn Medina - Fotolia.com (1)


den Ansprüchen ab. „So leistet ein

Rasentraktor zwar gute Dienste

auf großen, freien Flächen, kommt

aber schlechter zwischen Sträucher

und in kleine Winkel als ein

kompakter Handmäher“, erklärt

Blumen pflanzen, Rasen mähen,

Beete wässern und Hecke schneiden

– Gartenarbeit zählt zu den

liebsten Freizeitbeschäftigungen

der Deutschen. Besonders Senioren

halten sich gerne draußen

im Grünen auf und verbringen

viel Zeit mit der Pflege ihrer

Pflanzen. Das ergab eine Studie,

die das Statistische Bundesamt

veröffentlicht hat.

Danach beschäftigt sich jeder

fünfte Mensch über 65 Jahren

durchschnittlich über eine Stunde

pro Tag mit Gartenarbeit. Je jünger

die Umfrageteilnehmer sind,

umso geringer ist die Zahl derer,

die graben, umtopfen und jäten.

Denn jüngere Menschen haben

Jörg Pelz. Zudem hat nicht jeder

genug Platz, um große Gartengeräte

zu lagern. Und: Wer elektrische

Arbeitshilfen nutzen will, muss im

Garten über einen Stromanschluss

verfügen. Außerdem gilt es, wäh-

meist aus beruflichen Gründen

weniger Zeit, im Garten aktiv

zu sein.

Rund 13 Prozent der 40- bis

64-jährigen verbringen danach

ihre Zeit mit Gartenarbeit. Bei

den unter 40-jährigen sind es

nur noch knapp sieben Prozent.

Dabei dient die Pflege des grünen

Kleinods nicht allein der

Optik – sie ist auch gut für die

Seele. Mit den eigenen Händen

Blumenbeete zu gestalten, einen

Kräutergarten anzulegen oder

Hecken und Sträucher in Form zu

schneiden hilft vielen, vom Alltag

abzuschalten und neue Kraft zu

schöpfen.

Und nach getaner Arbeit schmecken

die liebevoll gezüchteten

rend des Betriebs auf das Kabel

zu achten, damit es sich nicht

verfängt oder gar versehentlich

gekappt wird.

TÜV Rheinland LGA

Gartenarbeit hält fit und macht Spaß

Tomaten und Salatköpfe besonders

gut. Die Arbeit im Freien

tut aber nicht nur dem Geist,

sondern auch dem Körper gut,

denn sie stärkt das Herz-Kreislauf-System

und wirkt sich positiv

auf die Atemwege aus. Rasen

mähen, Umgraben, Rupfen und

Zupfen ersetzt zudem manches

Fitnessgerät.

Bei allem Eifer sollten Hobbygärtner

aber immer darauf achten,

dass die Gartenwerkzeuge

funktionieren und gewartet sind.

Tipps für den Kauf, den richtigen

Umgang mit Gartengeräten sowie

eine große Auswahl an Pflanzen

gibt es beispielsweise in den OBI

Gartenparadiesen oder im Internet

unter www.obi.de.

Keine Lust auf Gartenarbeit...

Vor allem Jüngere haben oft nur

wenig Spaß am Harken, Jäten

und Pflanzen. Dabei kann man

beim Werkeln im Grünen besonders

gut abschalten und den

stressigen (Berufs-)Alltag eine

Zeit lang vergessen. Und nicht

zuletzt schmecken Obst und

Gemüse aus dem eigenen Beet

besonders gut. Also - einfach

mal ausprobieren...

www.ruhrradar.de Haus+Hof|45


AKTUELLES | IHR GUTES RECHT

Serie: Ihr gutes Recht

Eigentümer muss für Schallschutz sorgen

In dieser Ausgabe setzen wir

für Sie, liebe Leser, den Rechtsservice

von Rechtsanwalt Hjalmar

Schwedtmann aus der Partnerschaftsgesellschaft

Schneider

Rechtsanwälte in Dortmund fort.

Erneut werden – wie gewohnt

– aktuelle Entscheidungen zur

Rechtssprechung für Bauherren-

und Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer

besprochen.

Nach der Abkehr der Verbraucher

von den sogenannten „Tante

Emma-Läden“ folgte eine zeitlang

die Eröffnung entsprechender

Märkte auf der „grünen

Wiese“. Mittlerweile ist man

allerdings dazu übergegangen,

großflächige Shopping-Center

zu erbauen, um den potentiellen

Käufern eine Art Erlebniseinkauf

zu vermitteln. Im Rahmen solcher

Center kommt es für die

Mieter häufig zu Verträgen, die

den Mieter als „Sklaven des

Betreibers“ erscheinen lassen.

Hin und wieder gibt es auch für

diese Mieter Licht am Horizont

der Rechtssprechung, wie nunmehr

ein kürzlich veröffentlichtes

Berufungsurteil des Oberlandesgerichts

Dresden zeigt.

Der 5. Senat hatte sich hierbei

mit folgender Konstellation zu

befassen: In einem Mietvertrag

über Räume in einer Shopping-

Mall war eine formularmäßige

Betriebspflicht vereinbart. Die

Mietflächen des Ladenlokals

lagen im Erdgeschoss und 1.

Obergeschoss und waren in

beiden Ebenen durch Ein- und

Ausgänge an die Mall angeschlossen.

Nach mehrjähriger

Mietdauer entschloss sich der

Mieter dazu, den Zugang im

1. Obergeschoß zu schließen,

so dass sein Ladenlokal nur

noch über den im Erdgeschoss

gelegenen Eingang betreten und

verlassen werden konnte.

Der Vermieter sah in dieser

Handlungsweise seines Mieters

eine Verletzung der Betriebspflicht

und drohte mit einer

außerordentlichen Kündigung.

Dieser Drohung begegnete der

Mieter selbst mit einer Feststellungsklage,

dass er nicht

verpflichtet sei, den im 1. Obergeschoss

gelegenen Ein- und

Ausgang offen zu halten.

In einem Urteil aus dem Jah-

40|Haus+Hof

re 2007 stellte der Senat des

Oberlandesgerichts zunächst

klar, dass es gegen die formularmäßige

Vereinbarung einer

Betriebspflicht keine Bedenken

gibt. Allerdings gaben die Richter

aus Dresden dem Mieter recht,

da sie die Auffassung vertraten,

dass er dieser Betriebspflicht

nachkomme, auch wenn die

Kunden nur noch über den

Eingang im Erdgeschoss seine

Räume betreten könnten.

Hieran änderte das Argument

des Vermieters, dass die entsprechende

Vertragsklausel auch die

„Wahrung des Gesamtinteresses“

vorsähe, nichts. Hieraus könne

man allenfalls aufgrund der

vertraglichen Gegebenheiten

entnehmen, dass der Mieter zur

einer entsprechenden einheitlichen

Gestaltung der Schaufenster

verpflichtet sei und seinen

Geschäftsbetrieb nach den allgemeinen

Bedürfnissen des

Centers auszurichten

habe. Keineswegs

ist

jedoch

hier-

von umfasst, dass mehrere

Ein- und Ausgänge offengehalten

werden.

Die insbesondere in diesem

Rechtsstreit von entscheidungserheblicher

Bedeutung befindliche

Frage, ob eine solche Handlung

der Mieter die berechtigten

Interessen anderer Mieter verletze,

wies das Oberlandesgericht

Dresden mit einem Hinweis auf

einen Verstoß gegen die Regelungen

betreffend die allgemeinen

Geschäftsbedingungen zurück.

Schließlich sei die Regelung

in einer Vielzahl von Verträgen

aufgenommen und stelle daher

eine entsprechende allgemeine

Geschäftsbedingung dar, die

wiederum an den § 305 ff BGB

gemessen werden muss. Insbesondere

gelte es, das Transparenzgebot

gemäß § 307 Absatz 1

Satz 2 BGB zu berücksichtigen.

Dieses Transparenzgebot besagt,

dass der Verwender, in

diesem Fall also

der Vermieter,

von

allge-

meinen Geschäftsbedingungen

entsprechend den Grundsätzen

von Treu und Glauben dazu

verpflichtet ist, die Rechte und

Pflichten des Vertragspartners,

hier also des Mieters, möglichst

klar und durchschaubar

darzustellen. Hierzu gehörte

nach Ansicht des 5. Senats des

Oberlandesgerichts Dresden insbesondere

die präzise Beschreibung

derjenigen Pflichten des

Mieters, die für ihn wirtschaftliche

Nachteile und Belastungen

zur Folge haben könnten.

Die entsprechende Formulierung

im streitbefangenen Vertrag zur

Betriebspflicht war jedoch nicht

hinreichend deutlich formuliert,

so dass der Mieter nicht dazu

verpflichtet werden kann, seine

Ein- und Ausgänge so aufrecht zu

erhalten, wie er es eine zeitlang

getan habe.

Abrechnungsreife verhindert

nicht Nachforderung der

Vorauszahlungen

Gegen Ende des letzten Jahres

hat der Bundesgerichtshof eine

weitere Grundsatzentscheidung

in Bezug auf die Betriebskostenabrechnung

für Wohnraummiete

zu entscheiden gehabt und sich

hierbei auf die Seite des Vermieters

„geschlagen“.

Ausgangspunkt der entsprechenden

Entscheidung war ein Fall,

in dem der Mieter über einen

längeren Zeitraum hin seine

Vorauszahlungen für die Betriebskosten

nicht mehr erbracht

hat. Problematisch wurde der

Fall insbesondere dadurch, dass

die Vermieterin für die zurückliegenden

Jahre eine verspätete

Abrechnung der Betriebskosten

vorgenommen hat und aufgrund

der Abrechnungen Zahlungen

vom Mieter begehrte.

Die eigentlichen Zahlungen hat

der Bundesgerichtshof unter

Bezugnahme auf § 556 Absatz

3 Satz 3 BGB abgelehnt, da es

dort ausdrücklich heißt, dass

nach Ablauf der zwölfmonatigen

Abrechnungsfrist die Geltendmachung

einer Nachforderung

durch den Vermieter ausgeschlossen

ist.

Für manch einen Mieter überraschend

sprach der Bundesgerichtshof

der Vermieterin allerdings

sämtliche für diesen

Zeitraum zu zahlende Voraus-


Fotos: Roman Milert - Fotolia.com (1), RM (1)

zahlungen zu. Insoweit unterstellt

der 8. Senat des Bundesgerichtshofs,

dass es sich bei

den Vorauszahlungen nicht um

eine Nachforderung im Sinne

von § 556 Absatz 3 Satz 3 BGB

handele. Nach Auffassung der

Richter liegt eine Nachforderung

im Sinne von § 556 Absatz 3

Satz 3 BGB nur dann vor, wenn

der Vermieter nach Ablauf der

zwölfmonatigen Abrechnungsfrist

einen Betrag verlangt, der

eine bereits erteilte Abrechnung

oder – falls eine rechtzeitige

Abrechnung nicht erstellt wurde

– die Summe der Vorauszahlungen

des Mieters übersteigt. Vorliegend

hatte der Mieter jedoch

gar keine Vorauszahlungen mehr

geleistet, so dass der Vermieter

hierauf einen berechtigten Anspruch

habe.

Die vorgenannte Entscheidung

bezieht sich zunächst ausschließlich

auf das Wohnraummietrecht,

so dass hieraus noch keine

grundsätzliche Entscheidung für

Gewerberaummietverhältnisse

gefallen ist.

Eigentümer muss für

Trittschallschutz sorgen

In der heutigen Zeit ist die Bestückung

einer Eigentumswohnung

mit Teppichboden eher die Ausnahme.

Vielmehr werden, da es

den ästhetischen Gesichtspunkten

folgend zumindest werterhöhend

wirkt, eher Laminat oder Fliesen

als Bodenbelag verwendet.

Dies ist sicherlich grundsätzlich

unproblematisch und von vielen

Vermietern auch gewünscht.

Allerdings kann dies gerade im

Rahmen von Wohnungseigentum

zu großen Problemen führen, wie

ein Beschluss des Oberlandesgerichts

Schleswig beweist.

In dem seitens des OLG zu

entscheidenden Fall hatte ein

Eigentümer in seiner Wohnung

den alten Bodenbelag in Form

eines Teppichbodens durch

Fliesen und Laminat ausgetauscht.

Die darunter liegenden

Eigentümer fühlten sich insbesondere

durch die Trittgeräusche

gestört und beantragten daher,

die nachteiligen Einwirkungen

zu beseitigen und das Laminat

sowie die Fliesen zu entfernen.

Entsprechend einer bereits seit

dem Jahre 2005 geprägten

Rechtssprechung durch das

Oberlandesgericht München

Den Artikel verfasste Rechtsanwalt Hjalmar

Schwedtmann aus der Partnerschaftsgesellschaft

Schneider Rechtsanwälte mit Sitz an der

Max-Eyth- Straße 2 in 44141 Dortmund.

Bei etwaigen Fragen des Kauf-, Eigentums- und

Mietrechtes können Sie sich dort auch direkt an Herrn

Rechtsanwalt Schwedtmann unter der Rufnummer

0 23 1/ 42 78 83 - 0 wenden.

haben auch die Richter des

OLG Schleswig dem Begehren

des Antragstellers stattgegeben

und damit die Entscheidung des

Landgerichts Lübeck bestätigt.

Zwar haben hier die Richter

aus Schleswig entschieden,

dass jeder Eigentümer den

Boden belag, der zum Sondereigentum

gehört, gemäß § 13

Absatz 1 WEG austauschen

und verändern kann; sofern

die Veränderungen jedoch, wie

vorliegend, zu erhöhten Belästigungen

führen und diese

über das bei einem geordneten

Zusammenleben unvermeidbarem

Maß hinausgehen, ist der

Eigentümer der Veränderung

gleichzeitig Störer und daher

verpflichtet, diese Einwirkung

wieder zu beseitigen.

Insbesondere wies das OLG

Schleswig darauf hin, dass die

Eigentümer auf die Fortdauer

des tatsächlich vorgeprägten

Schallschutzniveaus vertrauen

würden. Insoweit galt als Besonderheit

in dem vorliegenden

Fall zu berücksichtigen, dass

daher die Eigentümer nicht

dazu verpflichtet waren, sich an

die im Rahmen der Erbauung

geltenden DIN-Vorschriften zu

halten, sondern vielmehr der

tatsächliche Zustand des Gebäudes

entscheidend sei.

Hjalmar Schwedtmann

www.ruhrradar.de Haus+Hof|41


TIERE | EINE KATZE KOMMT INS HAUS

Eine Katze

kommt

ins Haus!

Sie und Ihre Familie haben keine Lust mehr,

Ihre Abende oder Wochenenden alleine im

Haus zu verbringen? Ihnen wird es auch nicht

zuviel, wenn Sie in der Wohnung einiges an

losen Haaren oder auch mal eine Kratzspur

haben? Dann könnte eine Katze genau das

Richtige für Sie sein – oder auch zwei.

Denn wenn Sie berufstätig sind, können

Sie sicher sein, dass sich Ihr Kätzchen sehr

langweilt, also bleibt eigentlich nur die

Möglichkeit, zwei aufzunehmen.

Katzen benötigen jedoch einiges

an Zeit, und es kostet auch Geld,

wenn Sie sich entschließen, ein

Tier bei sich wohnen zu lassen.

Wenn sie ein junges Tier von einem

Züchter kaufen, schauen Sie

sich die Tiere in der gewohnten

Umgebung an. Sie sehen dann,

welches Temperament die Tiere

haben und was sie schon kennen.

Vielleicht ist es jedoch auch besser

für alle, wenn Sie sich einmal

im Tierheim nach einer erwachsenen

Katze umsehen – diese

benötigt zwar am Anfang ein

wenig mehr Geduld, aber auch

das bekommt man hin.

Alles vorbereitet?

Auch wenn Sie auf Anhieb fündig

geworden sind – fahren Sie

zuerst wieder nach Hause und

überlegen noch einmal. Denn

wenn das Katzenkind oder die

Katzenkinder dann tatsächlich

einziehen, sollte die Wohnung

gut dafür vorbereitet sein. Kleine

Katzen können mit allem spielen,

ganz gleich ob es Pflanzen,

Dekoration oder lange Vorhänge

sind. Auch die guten Sitzmöbel

sind nicht davon ausgenommen.

Darum ist auch die Vorbereitung

so wichtig.

42|Haus+Hof

Nun zur Grundausstattung. Das

Wichtigste ist ein guter, stabiler

Kratzbaum. Da er Spielplatz,

Aussichtspunkt und Wetzgelegenheit

sein soll, wählen Sie diesen

nicht zu klein, achten Sie auf

lange Säulen zum Recken, eine

große Bodenplatte, schöne Höhe

und verschiedene Liegeplatten.

Das Krallenwetzen ist für junge

und alte Katzen wichtig, weil

sie so auch ihr Revier im Haus

markieren („Alles Meins...!“)

Dann die Katzentoilette. Modelle

mit Dach und Türe sind den

einfachen mit Rand vorzuziehen,

es sei denn, Staubsaugen ist Ihre

große Leidenschaft. Tipp: Bei den

Toiletten mit Haube und Türe in

den ersten acht Tagen nur das

untere Teil aufstellen. Sonst kann

es passieren, dass die Katze in

der Toilette ihre Höhle sieht, und

da wird natürlich kein Pippi oder

sonst was gemacht. Die Tür erst

nach vier Wochen einhängen. Je

nach Wohnungsgröße dürfen es

auch zwei Toiletten, bzw. für zwei

Tiere auch drei, sein.

Bei der Streu nicht sparen

Katzenstreu gibt es in ganz

verschiedenen Ausführungen

mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften.

Bei den einfachen

Streusorten wird immer der gan-

Annette Burda ist Inhaberin des Zoo-

Fachgeschäfts „Burda‘s Tierwelt“ in

Gelsenkirchen und Delegierte im

Zentral verband Zoologischer Fachbetriebe

Deutschlands (ZZF). In Haus+Hof verrät

sie regelmäßig Tipps und Tricks rund

ums Heimtier.

Infos: www.burdas-tierwelt.de

ze Inhalt entsorgt, bei den guten

entnimmt man einmal täglich

die kleinen Klümpchen – und

fertig ist man. Bei solch guten

Streusorten riechen Sie im Übrigen

gar nicht, dass Katzen im

Haushalt leben. Lassen Sie sich

die verschiedenen Eigenschaften

gut erklären, Sie werden staunen,

denn die Unterschiede sind groß.

In einigen guten Streusorten ist

zum Beispiel Babypuder untergemischt

– nicht für den guten

Geruch, sondern damit das Streu

nicht so an den Pfötchen hängenbleibt

und in der Wohnung

verteilt wird.

Bei den Futter- und Wassernäpfen

sollten es drei sein. Diese

sollten flach und nicht zu klein im

Durchmesser sein, denn Katzen

mögen die Berührung ihrer Barthaare

beim Fressen nicht so sehr.

Einer wird für Nassfutter, einer

für Trockenfutter und der dritte

für Wasser gebraucht. Die beiden

Futternäpfe ruhig nebeneinander,

den Wassernapf in wenigstens

zwei Meter Entfernung aufstellen,

da Katzen ihr „Wasserloch“

immer erst nach dem Fressen

aufsuchen.

Sicher transportieren

Eine Transportbox aus Kunststoff,

um das Tier gleich beim

Abholen vom Züchter sicher im

Auto transportieren zu können,

sollten Sie haben. Diese wird

auch später für den Weg zum

Tierarzt oder Ähnliches benötigt.

Da die Tiere regelmäßig zur

Impfung, Entwurmung oder auch

Untersuchung müssen, steht der

Fotos: DTPhoto (1), Marzanna Syncerz - beide Fotolia.com, Burda (1), LOB (1)


erste Besuch beim Tierarzt mit

dem Jungtier ohnehin bald an.

Ist die Katze einmal an die Box

gewöhnt, kann das zudem allen

Beteiligten viel Stress ersparen.

Gleiches gilt auch für das Kämmen

und Bürsten, denn was

Hänschen nicht lernt,… Zuerst

immer den Kamm benutzen, es

gibt auch welche mit roulierenden

Zinken, dann die Bürste.

Für kurzhaarige Katzen kann

man auch gut Noppenbürsten

verwenden, die einfach nur die

toten Haare entfernen.

Schlafen & spielen

Weiterhin ein gemütliches

Schlafkörbchen mit Kissen

oder Decke. Viele Katzen lieben

diese ganz besonders,

wenn sie ein Dach über dem

Kopf haben. Über den richtigen

Standort werden Sie noch mit

ihrer Katze diskutieren dürfen.

Verschiedene Spielzeuge sollten

ebenfalls ausreichend vorhanden

sein. Diese nicht ständig liegen

lassen, sondern wieder einsammeln

und etwas anderes geben,

sonst kommt schnell Langeweile

auf. Viele Katzen spielen gerne

in Spieltunneln, die es in den

verschiedensten Materialien

und Längen mit zwei oder drei

Eingängen gibt.

Eines der wichtigsten Themen ist

die Ernährung. Kleine Katzen

brauchen eine sehr hohe

Energiedichte, dazu

Vitamine, Milcheiweiß

und vie-

les

mehr.

Einfach

nur eine

Dose zu

öffnen ist nicht genug. Ein gutes

Katzentrockenfutter mit hohem

Fleischanteil für Katzenbabys

sollte die Grundnahrung sein.

Achten Sie darauf, dass weder

mit viel Salz noch Zucker

„Geschmack“ gemacht

wird. Dazu geben Sie

eine kleine Menge

gutes Nassfuttermorgens

und abends.

Ob Ihre Katze

Frischwasser oder lieber

abgestandenes möchte, wird

sie ihnen zeigen.

Die meisten Katzen mögen keine

Hektik und es ist besser, Sie

warten, bis die Katze schmusen

möchte. Beim Aufbau der Beziehung

haben Katzenangeln schon

gute Dienste geleistet, da die Katze

ihnen erst mal nicht so ganz

nahe kommen muss, allerdings

die Neugierde so groß ist, dass

sie kaum widerstehen kann. Alle

Spielzeuge sind viel interessanter,

wenn Sie

mit dem

Tier spielen,

denn das verbindet

auch

stark.

Katzen sind aber

nicht nur auf ihren Besitzer geprägt,

sondern stark auch auf die

gewohnte Umgebung. Falls also

der Urlaub ansteht, ist es in der

Regel besser, sie zuhause durch

einen guten Freund oder Tiersitter

pflegen zu lassen.

Annette Burda

Ausstellung für komfortabel-barrierefreies Bauen ab April 2008 in Krefeld

„Leben ohne Barrieren“

gehört sicherlich

zu den

aktivsten Organisationen,

wenn es um

barrierefreies Bauen

geht. Die zahllosen

Berichte in Presse,

Funk und Fernsehen

über L.o.B. sprechen

diesbezüglich

für sich.

Zahlreiche Handwerksbetriebe

an

verschiedenen

Standorten haben

sich unter Begleitung

von fachkundigen

Architekten

jeweils zu Gewerke-übergreifenden

Kooperationen vor

Ort zusammengeschlossen.

Die

Hand werksbetriebe

werden von L.o.B.

gemeinsam mit der

DEKRA-Akademie

zu Fachbetrieben für

barrierefreies Bauen

qualifiziert und

bieten eine fachkompetenteBeratung,

Planung und

Durchführung von

barrierefreien Maßnahmen an. In

Kürze eröffnet „Leben ohne Barrieren“

in Krefeld eine dauerhafte

Fachausstellung für barrierefreies

Bauen und Wohnen.

Zahlreiche Hersteller präsentieren

sich dort mit interessanten

Produkten und Problemlösungen

rund um dieses wichtige Thema,

und die Handwerksbetriebe

im Einzugsgebiet von rund 60

Kilometern stellen sich mit ihren

fachkompetenten Leistungen

vor.

Die Bandbreite der Präsentationen

in der neuen Ausstellung

reicht von einfachen Änderungs-

und Anpassungsmöglichkeiten

innerhalb bestehender Wohnungen

bis hin zu umfangreichen,

barrierefreien Wohnanpassungsmaßnahmen.

Dazu gehört

auch, dass Interessenten über

Finanzierungsmöglichkeiten und

Fördermittel für barrierefreie

oder behindertengerechte Einrichtungen

ausführlich informiert

werden.

In einem realitätsnah erstellten

und eingerichteten Single- und/

oder Senioren-Bungalow wird

nachvollziehbar gemacht, wie

angenehm und lebenswert ein

barrierefreies Umfeld mit erschwinglichem

Komfort nicht nur

für junge Leute, sondern für Menschen

bis ins hohe Alter hinein

sein kann. Eine von L.o.B. entwickelte

„Infothek“ unterstreicht

mit großformatigen Tafeln sehr

anschaulich und verständlich,

was bei barrierefreien Einrichtungen

beachtet werden sollte.

Die Dauerausstellung wird an

Werktagen jeweils von 10 bis

17 Uhr für alle Interessenten,

Bauherren, Architekten und

Handwerksbetriebe geöffnet

sein. Besucher erhalten eine

fachkundige Beratung, bei der

nicht der Verkauf, sondern die

fachkompetente Information im

Vordergrund steht.

Der genaue Eröffnungstermin

der Dauerausstellung steht noch

nicht fest, wird jedoch baldmöglichst

veröffentlicht. Derzeit wird

noch auf Hochtouren an der

Fertigstellung gearbeitet. Informationen

erhalten Interessenten

vorab auch per E-Mail unter

info@lebenohnebarrieren.de.

Leben ohne Barrieren

Hölderlinstr. 14

47533 Kleve

Tel. 02821-45231

Fax 02821-502350

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AKTUELLES | KURZ & KNAPP | KREUZWORTRÄTSEL

Moderne „Türkette“ lässt sich

auch von außen verschließen

(epr) Alle zwei Minuten wird in

Deutschland eingebrochen, insgesamt

über 100.000 Wohnungseinbrüche

pro Jahr registriert das Bundeskriminalamt.

Doch man kann

sich schützen. Mit dem sowohl

mechanisch als auch elektronisch

arbeitenden DoorGuard hat die

deutsche Firma DF Schutzschild die

klassische Türkette zu einem innovativen

Kombiprodukt modernster

44|Haus+Hof

Sicherheitstechnikweiterentwickelt.

Ein bewährtes Produkt aus der

Serie geht sogar noch einen wesentlichen

Schritt weiter, denn mit

diesem ist es erstmals möglich, die

Wohnung mit der elektronischen

„Türkette“ auch dann abzusichern,

wenn man das Haus verlässt.

Weitere Informationen und eine

Händlerliste bietet die Internetseite:

www.schutzschild.biz

Allround-Talent für innen und außen

(epr) Der Winter hinterlässt nicht

nur in der Natur seine Spuren.

Auch an Gebäuden führt das

kalte und nasse Wetter häufig zu

Rissen und Abblätterungen. Ein

neuer Anstrich in einem fröhlichen

Farbton ist in diesem Fall genau

das Richtige. Conti Hausfarbe

von Kluthe erweist sich dabei

als vielseitig anwendbare Universalfarbe

auf Reinacrylatbasis.

Das Allround-Talent ist auf fast

jedem Untergrund rund ums Haus

einsetzbar. So können mit Conti

Hausfarbe Beton, Putz, Fachwerk,

Sichtmauerwerk oder Trapezblech

saniert werden, aber auch Hart-

PVC, Aluminium, Stahl oder Glas

können nach entsprechender

Reinigung damit beschichtet

werden. Das Produkt ist nur im

Farbenfachhandel oder beim beauftragten

Maler erhältlich.

www.kluthe.com

Sanfte Wärme und Meeresluft

(epr) Regelmäßige Schwitzbäder

bringen das Immunsystem auf

Touren, entspannen Muskulatur

und Seele und wirken beruhigend

auf die Haut. Eine besonders

kreislaufschonende Methode ist

dabei das Schwitzen in einer

Infrarotkabine, denn die erreichten

Temperaturen sind mit circa

38 bis 50 Grad moderat. Mit

Infrasalair von Saunalux steht

nun eine Kabine zur Verfügung,

in der nicht nur Wärme, sondern

auch ionisierte Luft und salzhaltiger

Nebel wirken. Mittels einer

Vernebeleinheit wird eine Sole aus

„Totem-Meer-Salz“ in die Kabine

geleitet und so das Klima des

toten Meeres nachgebildet. Der

vorab ionisierte und somit besonders

saubere und erfrischende

Sauerstoff sorgt zudem dafür, dass

der salzige Nebel optimal von

Haut und Atemwegen aufgenommen

werden kann.

www.saunalux.de

Fotos: Schutzschild DF (1), Kluthe (1) - beide easy-PR, WOLF-Garten (1)


Lösungswort:

Heckenschere zu gewinnen!

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir diesmal eine

Weltneuheit – die neue LI-ION POWER®-Akku-Heckenschere von

WOLF-Garten im Wert von rund 200 Euro. Leicht, leistungsstark,

komfortabel und kabellos bietet sie optimales Schneiden jederzeit

und überall. Das LI-ION POWER®-Pack 3 mit 18 V und 1,1 Ah

verhilft der HSA 45 V-Heckenschere zu ihrem Temperament. Der

Messerkopf lässt sich in fünf Stufen um 180° schwenken. Das

ermöglicht kraftsparendes und ermüdungsfreies Arbeiten an der

Hecke in allen Schnittsituationen. Die Messer stehen acht Millimeter

zurück und sind mit einem Schnellstopp ausgerüstet, der

diese in nur 0,05 Sekunden zum Stillstand bringt. Das geringe

Gewicht von maximal 3,1 Kilogramm und die Zwei-Hand-Bedienung

sorgen für geringe Bedienkräfte.

Infos: www.wolf-garten.de

Haben Sie die Lösung unseres Rätsels gefunden?

Dann senden Sie Ihr Lösungswort an den RUHR MEDIEN

Verlag, Stichwort Haus+Hof Kreuzworträtsel, Nordsternstr. 65,

45329 Essen oder per E-Mail an info@ruhrmedien.de.

Absender nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 5. Mai 2008.

Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen.

Die Gewinner des Kreuzworträtsels in Haus+Hof 01/08

sind Mirella Sowa aus Wesel, Siglinde Gernandt aus Rheinberg,

Julia Bischoff aus Essen, Gabriel Ochmann aus Rheinberg,

Joachim Eickenscheidt aus Gelsenkirchen und Friedhelm Weber

aus Essen.Sie erhalten jeweils ein T-Shirt aus der neuen

Collection von Ruhrpott Republic (www.ruhrpott-republic.de).

Das Lösungswort lautete „Whirlpool“.

www.ruhrradar.de Haus+Hof|45


SERVICE | FIRMEN-ABC & KATALOGSERVICE

Gratis: Katalog-Service

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen aktuelle Prospekte, Broschüren und Kataloge vor.

Möchten Sie sich über Neuheiten, praktische Tipps oder attraktive Angebote informieren? Wir sind

der richtige Partner für private Bauherren, Hausbesitzer und Modernisierer. Haus+Hof hilft Ihnen, sich

aus erster Hand zu informieren. Wählen Sie einfach ein oder mehrere Interessensgebiete aus.

Füllen Sie einfach den Coupon auf der nächsten Seite aus (Telefonnummer bitte angeben) und senden

oder faxen Sie uns diesen zu. Kreisen Sie die jeweiligen Kataloge ein und wir leiten Ihre Adresse an die

Fachbetriebe weiter. Diese setzen sich dann umgehend telefonisch mit Ihnen in Verbindung oder Sie erhalten

Ihre Wunschkataloge gratis frei Haus.

Eine noch größere Auswahl an Katalogen finden Sie im Internet. Auf unserem Portal RUHR RADAR (www.

RuhrRadar.de) können Sie den komfortablen Katalog- und Infoservice ebenfalls gratis nutzen.

03

08

19

32

46|Haus+Hof

Hausgärten 04

Erholung fängt im

eigenen Garten an.

Erfüllen Sie sich

Ihren grünen Traum.

Egal ob Spiel-,

Baum-, Wasser- oder

Nutzgarten. Ihr

Landschaftsgärtner

Blanik zeigt Ihnen

Ihren perfekten

Hausgarten.

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Sicherheitstechnik

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die elektronischen

Sicherheitslösungen

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Schutz vor Einbruch,

Raub, Überfall, Brand

und Vandalismus.

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Ihre Fenster und

schützt vor Sonne,

Wärme und lästigen

Insekten. Das Ausstattungshaus

Daut

präsentiert Ihnen das

vielfältige Programm

an In sek tenschutz,

Plissees und anderen

attraktiven

Fensterdekorationen.

06

Fensterdeko 20

Hauseingänge 26

Schwimmbäder

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mehr als 30 Jahren

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freitragende

Schwimmbecken,

die ohne Baugenehmigung

in Keller,

Garage oder Win tergarten

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Ihr Zuhause!

12

33

Trockenlegung

Endlich wieder

trockene Wände!

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angemeldete AQUA-

LAN Gerät trockene

Wände und ein gesundes

Raumklima.

Mehr Infos finden Sie

im Katalog oder unter

www.aqualan.de.

Naturbaustoffe

Naturhaus Hetfeld

ist Freunden

schlichter,

natürlicher Le benskultur

bereits ein

Begriff. Tra ditionelle

Materialien prägen

die Art zu bauen.

Infos finden Sie

in der aktuellen

Depesche.

Design-Edelstahl-

Glasvordächer mit

den entsprechenden

Haus türen sowie

den passenden

Accessoires wie

Briefkästen,

Beleuchtung und

Klingelplatten finden

Sie im Strunk-

Journal von Strunk

Bauelemente.

Richtige

Informationen

sind eine wichtige

Grundlage für kluge

Entscheidungen

– auch bei Fragen

der Heiztechnik.

Die Firma Grotepaß

Haustechnik bringt

Sie Ihrem Solardach

ein ganzes Stück

näher.

18

Solardächer 43

Kamine & Öfen

Sie wollen

wohlige Abende

in angenehmer

Atmosphäre? Dann

brauchen Sie einen

Kamin, Kaminofen

oder Kachelofen von

JUPI. In diversen

Prospekten und

Katalogen ist auch

Ihrer dabei.

Kaminöfen

Zeit für Feuer sollten

Sie sich nehmen.

Mit Kaminöfen

aus dem Hause

Kaminland Essen

holen auch Sie

sich Gemütlichkeit

und Wärme ins

Haus. Die Vielfalt

wird auch Ihren

individuellen

Geschmack treffen.

Immobilien

Egal, ob Sie Besitzer

einer Immobilie sind

oder es in Kürze

werden wollen.

Das Team des

Immobilien centers

Essen stellt Ihnen

gerne alle relevanten

Informationen

kostenlos zur

Verfügung – worauf

warten Sie?

Solarstrom

Die Duisburger

Werner Bäder GmbH

zeigt Ihnen, inwieweit

sich eine Photovoltaikanlage

rechnet.

Die Broschüre gibt

einen Überblick

über die technischen

und finanziellen

Möglichkeiten für

den Umstieg auf

Sonnenenergie.


46

55

68

78

Innentüren

Schließen Sie die

Tür hinter sich und

fühlen Sie sich

zuhause. Bei Keizers

Türen können

Sie Ihrer Fantasie

freien Lauf lassen

und finden die

individuelle Innentür,

die zu Ihnen passt.

Lassen Sie die

Eindrücke wirken.

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und Bedürfnissen in

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Mobilität garantiert.

Heiztechnik

Bei der Wolf GmbH

werden Kompetenzen

aus Heiz- und

Klimatechnik

zusammengeführt,

um effiziente

und komfortable

Produkte mit einem

hohenästhetischen

Anspruch zu

entwickeln. Fordern

Sie die Heizfibel an.

48

56

69

Fenster & Türen 82

Fenster, Türen und

Innen aus bau zählen

zu den wichtigsten

architektonischen

Gestaltungselementen

jedes

Hauses. Türen und

Treppen und vieles

mehr bietet Ihnen die

Firma Thesing.

Parkett

Auf das Team vom

Essener Parkett-

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sich verlassen.

In jeder Hinsicht.

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Hersteller. Das Team

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termingerecht,

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Ihr Haus mit

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sichere Alternative

zum Aufreißen von

Böden.

Zaunsystem

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aus massivem,

glasfaserverstärktem

Kunststoff, ist

umweltfreundlich und

lässt sich schnell und

einfach montieren.

Überzeugen Sie sich.

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49

Beschichtung 63

Treppenrenovier. 70

Seit 1986 beschäftigt

sich

die Firma JOWI

Holz-Innenausbau

GmbH primär mit

Renovierungssystemen

für Treppen.

Profitieren Sie von

der jahrelangen

Erfahrung und

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und Farbvarianten

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Geschmack. Exklusiv

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Vertrieb. Der moderne

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Zukunft.

Specksteinöfen

Specksteinöfen,

Kaminbacköfen und

Herde von Tulikivi.

JUPI informiert über

Produkte und gibt

praktische Tipps.

Unzählige Formen

und Möglichkeiten

bringen natürliche

Wärme auch in Ihr

Zuhause.

Kamine & Öfen

Das Team der

Ofenschmiede Tiroke

freut sich, Sie in den

Ausstellungsräumen

zu begrüßen

und Ihnen eine

Auswahl der Öfen

und Kamine zu

präsentieren.

Fordern Sie schon

jetzt weitere

Informationen an.

Küchen

Innovativ,

ergonomisch, emotional

– so sind die

Küchen aus dem

Hause Schrö der

Küchensysteme.

Planen Sie mit

Schröder Ihren

Lebensraum Küche

und lassen Sie sich

von den neuesten

Katalogen inspirieren!


SERVICE | FIRMEN-ABC & KATALOGSERVICE

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95

102

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Name, Vorname

Straße & Hausnummer

PLZ & Ort

Telefon / E-Mail

48|Haus+Hof

Gaskamine

Sie möchten auf

einen Kamin oder

Kaminofen keineswegs

verzichten, aber

auch ungern mit

Holz heizen? Dann

ist ein Gaskamin die

richtige Lösung für

Sie. Fordern Sie den

speziellen Gaskamin-

Katalog der JUPI

GmbH an.

Sonnenschutz

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verbinden

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Die Firma Strunk

informiert Sie über

die vielfältigen Möglichkeiten

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Sonnenschutz

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Wo sind Sie auf H+H aufmerksam geworden?

91

98

103

Heizsysteme 92

Die neue Energieeinspar-Alternative

von ZWS: Das solare

Energiesparzentrum

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Heizsysteme. Ob

Sonne, Holz oder

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Energien – SANUSOL

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Fax: 0201 36599-233

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Sie unseren aktuellen

Katalog an.

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Fertighäuser 101

Wasserbetten

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zu schlafen.

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Mülle präsentiert

Ihnen ein Gefühl

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Anpassungsfähigkeit

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H+H 03/08

104

105

108

Bad & Wärme

Mit Buhl wird Ihr

Bad zum Vergnügen.

Die Broschüre gibt

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Planung, moderne

Einrichtung, regenerative

Heizsysteme.

Persönlicher

Anspruch und

Wellness-Atmosphäre

stehen im

Vordergrund.

Pelletöfen

Das pro solar Ideal-

System zeigt Wege in

die Unabhängigkeit

von Gas oder Öl.

Holzpelletöfen in

Verbindung mit

einem Solarsystem

für Warmwasser

und Raumwärme

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regenerative

Energieabdeckung.

Kaminöfen

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Wärme, besseres

Wasser, geschützte

Erde und gesunde

Luft. Verschaffen

Sie sich den

Überblick über

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modernen Wohnkomfort

zu erleben.

Sicherheit

Nicht nur wissen

wer jetzt vor der Tür

steht, sondern auch,

wer im Laufe des

Tages da war. Zudem

können Besucher

Nachrichten

hinterlassen, die Sie

später abhören und

ansehen können.

Fordern Sie Infos über

die Weltneuheit an.


110

113

A Badinstallation Ludger

Albers Einsteinweg

5, 44869 Bochum,

Tel. 02327-58166,

www.albers-nrw.de

AQUALAN Deutschland

GmbH Ringstr.

17, 47533 Kleve,

Tel. 02821/997300,

www.aqualan.de B

Solaranlagen Werner

Bäder GmbH Kommandantenstr.

37,

47057 Duisburg,

Tel. 0203-343021,

www.wernerbaedergmbh.de

Beckers

Betonzaun & Garten

GmbH Gutenbergstr.

28, 52511 Geilenkirchen-Niederheid,

Tel. 02451-659893,

www.betonzaun-garten.de

Blanik Garten-

und Landschaftsbau

Heinrich-Hertz-Str.

10, 46244 Bot trop-

Kirchhellen, Tel.

02045-7767, www.

blanik.de Buhl GmbH

Rheinberger Str. 361,

47475 Kamp-Lintfort,

Tel. 02842-41844,

www.buhl-gmbh.

de Burda’s Tier-

Immobilien 111

Aktuelle Nachrichten

und umfassende

Informationen

aus der Welt der

Immobilien sendet

Ihnen gerne das

Remax-Immobilien-

Team-Bochum. Das

Magazin gibt auch

nützliche Tipps rund

um Ihr Eigentum.

Gesund wohnen

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Ökobau Niederrhein

e.V. ist eine

Gemeinschaft von

Fachleuten, die sich

mit der Planung,

dem Bau und

der Einrichtung

von ökologischen

Lebensräumen

beschäftigen.

Informieren Sie sich.

ABC

Firmen -

welt GmbH Buschgrundstr.

29, 45894

Gelsenkirchen, Tel.

0209-30545, www.

burdas-tierwelt.de

C CCdur BeschichtungstechnikBorsingstr.

17a, 45521

Velbert, Tel. 02051-

980521, www.dawasanitec.de

Heinrich

Conrad GmbH &

Co. KG Holzfachzentrum

Walpurgisstr.

2-4, 45131 Essen,

Tel. 0201-872130,

www.holz-conrad.de

D Daut RaumausstattungAltenessener

Str. 254, 45326

Essen, Tel. 0201-

353711, www.dautraumausstattung.deE

Sanitär/Heizung

Reinhard Erle GmbH

Franziskastr. 43,

45131 Essen, Tel.

0201-8771030,

www.erle-gmbh.de

F Feuerhaus Dorsten

Matthäusplatz 23,

46286 Dorsten, Tel.

02369-20 66 831,

www.feuerhausdorsten.de

Fischer

114

Marmor Hegestr.

17, 46244 Bottrop,

Tel. 02045-2563 G

Gertz Sonnenschutzsysteme

Hövelstr. 98,

45326 Essen, Tel.

0201-3163663,

www.sonnenschutzessen.deHaustechnik

Grotepaß GmbH

Im Mühlenwinkel 5,

47506 Neukirchen-

Vluyn, Tel. 02845-

28845, www.grotepass-

haustechnik.de

H Raumausstatter

Eberhard Hertog

Saarnberg 23, 45481

Mülheim/Ruhr, Tel.

0208-488869, www.

raumausstatter-hertog.de

J Kamin Jupi

GmbH Centrumstr.

36, 45307 Essen,

Tel. 0201-550006,

www.jupi-gmbh.de

K Kaminland Essen

Altendorfer Str.

494, 45355 Essen,

Tel. 0201-688917,

www.kaminland-essen.de

Keizers Türen

GmbH & Co.KG Up

de Bookholt 1, 48691

Vreden, Tel. 02564-

398095, www.

keizers- tueren.de L

Laminat Lagerverkauf

Hornstr. 36, 45946

Treppenlifte

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neu oder komplett

überholt, erhalten Sie

bei der Treppenlift

GmbH. Ob gerade

oder geschwungene

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Immobiliencenter Essen

Annastr. 58-64,

45130 Essen, Tel.

0201-438730, www.

immobiliencenter-essen.de

Leben ohne

Barrieren Hölderlinstr.

14, 47533 Kleve, Tel.

02821-45231, www.

lebenohnebarrieren.

de M Motiv GmbH

& Co. KG Hubertustr.

65, 45657

Recklinghausen, Tel.

02361-904240,

www.motiv-fenster.de

Wasserbetten Mülle

Hegestr. 19, 46244

Bottrop-Grafenwald,

Tel. 02045-960555,

www.wasserbettenmuelle.de

N Naturboden

R. Schöngarth

e.K. Hövelstr. 135,

45326 Essen, Tel.

0201-332770, www.

schoener-korkboden.

de naturhaus Hetfeld

Langenberger Str.

452, Stüppershof,

42551 Velbert, Tel.

02051-28090, www.

naturhaus-hetfeld.de

NGR Natursteingesellschaft

mbH Kanalstrasse

52-62,

112

115

48432 Rheine, Tel.

05971-961660,

www.steine-aus-rheine.de

O Ofenschmiede

Tiroke Hochstr.

62, 44866 Bochum,

Tel. 02327-545454,

www.ofenschmiede -

tiroke.de Optima

Heimschwimmbäder

GmbH & Co.KG Elvert

24, 59348 Lüdinghausen,

Tel: 05108-

921221 www.optimaheimschwimmbaeder.

de P Parkett-Kontor

GmbH Isabellastr.

33, 45130 Essen,

Tel. 0201-771704,

www.parkett-kontoressen.de

Pickhardt

Gebäude- und Versorgungstechnik

GmbH

Inselstr. 9, 45326

Essen, Tel. 0201-

341096, www.haughucke.de

PraktikHaus

Bausysteme GmbH

& Co. KG Regionalverkaufsleiter

Martin

Rosenkranz Von-Ketteler-Str.

18 45665

Recklinghausen Tel.

02361/493933,

www.praktikhaus.de

R Remax Immobilien

Team Bochum Bongardstr.

31, 44787

Bochum, Tel. 0234-

Barrierefreiheit

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barrierefrei leben

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Horst Trenz Gruissem

18, 41516 Grevenbroich,

Tel. 02182-

886003, www.teichfilter.net

Der Treppenlift

GmbH Büro

Köln Marienstraße

71-73, 50825 Köln,

Tel. 0221-5595021,

www.der-treppenlift.

de V Vorwerk Krablerstr.

125, 45326

Essen, Tel. 0201-

27989667, Emschermulde

7, 45891

Gelsenkirchen, Tel.

0209-3891408,

www.vorwerk.de

www.ruhrradar.de Haus+Hof|49


AKTUELLES | VORSCHAU

Dachgärten

Grüne Oase über den Dächern der Stadt – ein Dachgarten bietet

Idylle pur, und das dort, wo man es meist gar nicht vermutet. Wir

präsentieren passende Pflanzen, Möbel und Gestaltungsideen.

Das lesen Sie im Mai:

Pool & Teich

Was gibt es Schöneres, als

nach einem heißen Sommertag

im Büro ins kühle

Nass zu springen? Wir zeigen

Ihnen, wie der Traum

vom eigenen Swimming

Pool oder Schwimmteich

wahr werden kann.

Tischdeko

Da können Sie noch so

toll in der Küche zaubern

– erst mit einer kreativen,

zu Anlass und Jahreszeit

passenden Dekoration wird

Ihre Feier den Gästen in

bester Erinnerung bleiben.

Wir haben Tipps & Ideen.

Aus aktuellen Gründen können sich Themen kurzfristig ändern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

IMPRESSUM

Herausgeber & Verleger:

RUHR MEDIEN VERLAG

Herausgeber:

Frank Beicht, Robert Wendland

Nordsternstr. 65

45329 Essen

Telefon: 0201 36599-137

Telefax: 0201 36599-233

Internet: www.ruhrmedien.de

E-Mail: info@ruhrmedien.de

Redaktion:

Sabine Beicht

(ständige freie Mitarbeiterin)

Robert Wendland (v.i.S.d.P.)

Gestaltung:

Sabine Beicht

(ständige freie Mitarbeiterin)

Sylvia Sandkühler

Anzeigenberatung & Vertrieb:

Luxx Medien Verlagsdienstleistungen

Thomas Brumloop

Tel. 0228 360222-38

brumloop@luxx-medien.de

Druck:

Silber Druck oHG

Am Waldstrauch 1

34266 Niestetal

Telefon: 0561 520070

„Haus+Hof“ Ruhrgebiet

erscheint zweimonatlich und wird an

ca. 500 Stellen in Essen, Bottrop,

Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg,

Mülheim/Ruhr, Gladbeck, Nieder rhein und

der Grafschaft Bent heim ausgelegt. Unsere

Lesergruppen sind Bauherren, Haus besitzer

und Eigentümer.

weitere Regional-Ausgaben:

München, Bamberg, Nürnberg, Frankfurt/

Darmstadt, Augsburg, Lüneburg, Koblenz/

Siegen, Bonn/Troisdorf, Aachen, Berlin, Ulm,

Saarbrücken, A-Salzburg, CH-Bern

„Haus+Hof“ Zentrale:

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für die nächste Ausgabe: 05.05.2008

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