Kinder - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Kinder - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

Autogenes Training

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Seit Sommer 006 führt Seminarleiterin Heike Westermann Gruppenkurse

in der Physiotherapiepraxis Lydia Kumpe durch. Neben Anfänger-

und Spezialkursen zu bestimmten Themen wie z. B. gegen Schmerzen,

Allergien, Angstzustände oder Schlafstörungen... bietet die Kursleiterin

nun auch ein monatliches Training zur Auffrischung an, damit die Teilnehmer/innen

nicht aus der Übung kommen. Dieses findet jeden . und

. Samstag im Monat in der Zeit von 0.00 Uhr bis .00 Uhr statt.

Anmeldungen nimmt die Praxis Kumpe entgegen oder Heike Westermann,

Mobil: 0 73- 745597. Einzelkurse und Einzeltrainingsstunden

können selbstverständlich weiterhin gesondert vereinbart werden.

Jazz-Frühschoppen heißt es am

Sonntag ( 8.03. 007) wieder im

Kulturzentrum Alte Schmiede, Hülshof

3 . Zu Gast sind die „The Metropol

Jazzmen“ aus Essen. Diese Band

wird zum ersten Mal ihre swingende

Visitenkarte abgeben. „The Metro-

pol Jazzmen“ wurden 96 in Essen

von Werner Lake, dem Trompeter

der Band, gegründet.

Das Repertoire der Band beinhaltet

Dixieland einschließlich zahlreicher

beliebter Jazz-Evergreens, verstärkt

moderner Swing, Mainstream – bis

hin zum fetzigen Blues. Hierdurch

wird natürlich ein abwechslungsreiches

Programm geboten. Die

Band besteht aus bekannten, erfahrenen

und routinierten Musikern,

die es sich zu ihrer vorrangigen Aufgabe

gemacht haben, ihren Zuhö-

„Es gibt viel zu tun – wir packen´s

an“. Hauptziel: Zweite Parkreihe

auf dem Marktplatz.

Um notwendige Mehrheiten für

politische Anliegen zu bekommen,

wollen Fraktionssprecher Heinz-Peter

Krause und seine Freunde wie

bisher auch in Zukunft zum Wohle

der Mitbürger das Gespräch mit den

anderen Fraktionen in der Huckarder

Bezirksvertretung suchen.

Vor den rund 60 Gästen des Empfanges,

unter ihnen auch CDU-

Kreisvorsitzender Erich G. Fritz

MdB, stellte Krause klar, dass zu

den Hausaufgaben, die in diesem

Jahr unbedingt zu lösen sein würden,

unter anderem die viel diskutierte

zweite Parkreihe auf dem

Huckarder Marktplatz gehöre. „Wir

möchten die Zusagen von NRW-Minister

Oliver Wittke, dass bei einer

solchen Umnutzung Fördergelder

Jazz-Frühschoppen

rern eine erfrischende Unterhaltung

zu bieten. Gerade deshalb sind „The

Metropol Jazzmen“ so beliebt, weil

ihre professionellen Auftritte locker

„rüberkommen“ und beim Publikum

immer wieder Begeisterung auslösen.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf

trotz gestiegener Mehrwertsteuer

zum gleich Preis wie im Vorjahr

von 9,00 € an der AVIA Tankstelle

Schütze, Schuhhaus Ingenpass,

Parfümerie Oecking, Krämer Optik

und Moden Elke Weist in Huckarde

erhältlich. Neuerdings gibt es auch

Karten im Nagelstudio Müssener in

der Lilienthalstraße. Weiterhin bietet

auch der KulturInfoShop im Karstadthaus

an der Kampstraße Karten

an. Informationen auch unter www.

ihv 000.de (Jazz) de

Neujahrsempfang der CDU

nicht zurückbezahlt werden müssen,

gern schriftlich haben.“ Der

Kompromiss zwischen SPD und CDU

sehe, so Krause, vor, dass zusätzlich

30 Fahrzeugen das Parken ermögli-

cht werden solle.

Ein weiterer Punkt des Interesses

bezieht sich auf den öffentlichen

Personennahverkehr. Hier richtet

sich das Hauptaugenmerk auf die

erwünschte Zweigleisigkeit der

Stadtbahnstrecke zwischen Abzweig

Huckarde und Oberfeldstraße. Die

Haltestelle Huckarde Abzweig, so

Krause, könnte dann behindertengerecht

ausgestattet werden.

Ein zusätzliches Sorgenkind sei

die Turnhalle des Schulzentrums

Kirchlinde – sie ist undicht. „Wenn

das Schulzentrum schon renoviert

wird, sollte man es auch bis zu Ende

renovieren“, sagte der Fraktionsvorsitzende

sicherlich zurecht.


Von Dorstfeld in die weite Welt...

2 DSW21-Straßenbahnen sind nun

in Danzig aktiv

Im ersten Quartal dieses Jahres wurden

zwei Straßenbahnen der DSW

(Dortmunder Stadtwerke AG) nach

Danzig transportiert, um künftig für

die dortigen Verkehrsbetriebe ihren

Dienst zu tun.

Ursprünglich waren die beiden

Transporte bereits für Mitte Januar

geplant, doch verhinderten zuerst

der Sturm Kyrill und später logisti-

Die diesjährige Spende der kfd St.

Urbanus fließt an die Kommunikations-

und Beratungsstelle für Prostituierte

(KOBER), eine Einrichtung

des Sozialdienstes katholischer

Frauen im Dortmunder Norden.

Im Rahmen eines internen Informationsabends

im Urbanushaus

wurden Anfang Februar 350 Euro

an Claudia Attig-Grabosch, Diplom

Psychologin und Mitarbeiterin des

KOBER, überreicht. Sie berichtete

eindrucksvoll über die Arbeit, Projekte,

Erfolge und Schwierigkeiten

der Beratungsstelle.

Das KOBER bietet Hilfsangebote

für Frauen aus dem Rotlichtmilieu,

sche Probleme auf polnischer Seite

die pünktlichen Abtransporte.

Frauen helfen Frauen

Die Abfahrten der Tieflader mit den

beiden Zügen erfolgten vom Straßenbahnbetriebshof

Dorstfeld aus.

Die beiden Bahnen waren auf Grund

der Umstrukturierung der DSW -

Verkehre speziell auf der Dortmunder

West-Ost-Achse überflüssig

geworden. Die DSW konnte mit

ihrem polnischen Geschäftspartner

einen Verkaufspreis in durchaus akzeptabler

Höhe aushandeln.

es begleitet und unterstützt sie

während dieser Zeit und versucht

die damit verbundenen Risiken und

Gefahren zu verringern. Frauen,

die aus der Prostitution aussteigen

wollen, steht es mit Rat und Tat zur

Seite und auch bereits ausgestiegene

Frauen können hier immer Hilfe

bekommen.

Die Beratungsstelle

in

der Nordstraße

und der Beratungscontainer

auf der

Ravensberger

Straße, dem

Straßenstrich,

bieten für

viele Stunden

am Tag einen

Platz für Beratungen

und

G e s p r ä c h e

oder einfach nur die Gelegenheit,

sich an einem warmen Ort aufzuhalten.

Die Mitarbeiter der Einrichtung

sind für jede Spende dankbar, da sie

in erheblichem Maße auf Eigenmittel

angewiesen sind. Das Geld

aus Huckarde hilft ihnen dabei, ein

Stück auf ihrem Weg weiterzugehen.

v.l.: Helma Huste, Vorsitzende der kfd St. Urbanus,

überreicht die Spende an Claudia Attig-Grabosch von der

Beratungsstelle für Prostituierte

Neue Huckarder Postagentur

im Ortszentrum

Die Huckarder Post wird am 7.

April 007 ihren Kundenbetrieb

einstellen. Rechtzeitig eröffnet

das bekannte Huckarder Schreibwarengeschäft

Gesinghaus ab dem

8. April eine neue Postagentur.

Einziehen wird die Agentur in die

benachbarten Räumlichkeiten der

bisherigen Boutique Weist. Dies

macht eine großzügige Gestaltung

der Agentur möglich. Die Postkunden

können den gewohnten

Service mit Markenverkauf, Einschreibesendungen,

Paketaufgabe

und Postbank in Anspruch nehmen.

Sie finden vor dem Ladenlokal einen

Geldautomaten, einen Briefkasten

und einen Briefmarkenautomaten.

Die neue Postagentur übernimmt

auch zwei ehemalige Postmitarbei-

terinnen, sodass es auch fachlich

reibungslos weitergeht.

Karin Gesinghaus, die wie ihre bisherigen

Mitarbeiterinnen speziell

geschult wird, möchte so einen

wertvollen Beitrag zur örtlichen

Versorgung und zur Aufrechterhaltung

der Attraktivität des Huckarder

Ortskerns leisten.

Und ewig lockt das Meerweib....

Beliebte Dortmunder HafenVerFührung

geht ins vierte Jahr

Das hätte sich Willi Kowalski auch

nicht träumen lassen:

Dass seine spektakulären Erlebnisse

im Dortmunder Hafen auch 007

noch nichts von ihrer Aktualität

verloren haben. Seine Geschichte

und natürlich die des Dortmunder

Hafens, darüber erzählen die Schauspielerinnen

Christa Schreiber und

Conny Reisberg in ihrer HafenVer-

Führung „Willi und das Meerweib im

Hafen“ auch im Jahr 007! Unterstützt

werden die beiden Dortmunderinnen

von zünftiger Live-Musik.

Da Hafenluft auch hungrig macht,

wird in der Pause ein kulinarischer

Fischteller mit einem Glas Sekt stilgerecht

in der Hafenschänke kredenzt.

Da die Veranstaltungen recht

schnell ausverkauft sind, bitten die

Veranstalterinnen um frühzeitige

Buchung: Kultur-Info-Shop (Karstadt):

0 3 50 77 0 oder 0 3

6 7 und 0 3 36454.

Termine 1. Halbjahr 2007:

Mi 5.04., 9.00 Uhr

So 06.05., .30 Uhr

Mi 3.05., 9.00 Uhr

3


MARKT

PLATZ

Selbstgemachte

Rosen halten länger

...und schmecken köstlich!

Denn sie sind aus Marzipan und

zudem allesamt

Unikate. Davon

konnten sich die

Kunden in der Bäckerei

Wulf selbst

überzeugen.

Thomas Schlotz

zeigte ihnen, wie

es geht: Eine feine,

hochwertige

Marzipanmasse

wird dünn ausgerollt,

die einzelnen

Rosenblätter

mit Förmchen

ausgestochen und

anschließend in

Zu den ersten Sonnen- und Insektenschutz-Infotagen

in Dortmund-Huckarde,

vom 6.04. bis

.04. 007 laden wir herzlich ein!

Endlich ist es wieder so weit - das

Frühjahr steht vor der Tür! Deshalb

möchten wir Ihnen frühzeitig die

Möglichkeit bieten, sich umfassend

über die verschiedenen Bereiche

des Sonnen- und Insektenschutzes

4

Infotage bei Kemper

Handarbeit modelliert. Zwei Minuten

dauert es, bis eine Rose fertig

ist. Dass es mit maschinellem Einsatz

viel schneller gehen könnte,

interessiert den gelernten Konditor

nicht, denn ihm ist eine individuelle,

filigrane Herstellung seiner

ausgefallenen Confiserie wichtiger

...und dazu gehören nicht nur edle

Rosen, sondern viele andere Köstlichkeiten.

Thomas Schlotz und die Auszubildende Yvonne Iwannek

mit den selbstgefertigten Rosen.

Foto: Bäckerei Wulf

zu informieren. Gerne stehen Ihnen

mein Team und ich mit unserem

Fachwissen zur Seite, um eine adäquate

Lösung für Ihre Fenster zu

finden. Für alle Kunden, die in dieser

Zeit Aufträge erteilen, gibt es

eine kleine Überraschung. Wir freuen

uns, Sie mit einem Getränk bei

uns begrüßen zu dürfen.

Ihre Annette Kemper & Team.

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Hausmesse bei Möbel Drees

Vom 6. bis 9. März veranstaltet das Möbelhaus Drees wieder seine Hausmesse

007. Große und kleine Überraschungen bei Leistung und Preis erwarten

Sie in 44357 Dortmund-Bodelschwingh, Bodelschwingher Straße

5. Infos: (0 3 ) 93 69 740, www.moebel-drees.de

Nissan bei Kroymans!

Seit Anfang Dezember bietet Kroymans

jetzt auch Japanisches an,

genauer gesagt Fahrzeuge der

v.l.: Frank Müller ( Nissanverantwortlicher im Hause Kroymans)

und Michael Güldenpfennig (Geschäftsführer)

Marke Nissan. Das Autohaus präsentiert

die ganze Produktpalette:

Den agilen Stadtflitzer Micra - für

Freiluftliebhaber auch oben offen -,

den Nissan Note, einen Familienwagen

mit viel Ladeplatz, den rassigen

Sportflitzer, den Nissan 350 Z und

die verschiedenen Geländewagen

mit ihren ausgeprägten Allradqualitäten.

Im Januar feierte Kroymans

mit allen Kunden, Interessenten

und Freunden des Hauses diese

neue Angebotsvielfalt.

Bei einem Gewinnspiel konnten tolle

Preise gewonnen werden. Aber

auch interessante Eröffnungsangebote,

wie z.B. der Nissan Note,

lockten die Kunden.


Erfolgreiche Kundenbefragung

Auf gute Resonanz stieß die Kundenbefragung

des Floristikbetriebes

„Blumen Gerlinde Berndt“

in Dortmund Huckarde. Von 50

ausgelegten Flyern kritisierten die

Kunden auf 0 Umfragebögen die

Qualität der Pflanzen, die Vielfalt

des Sortiments und die Qualität

des Service. Um die Teilnehmer für

ihren Einsatz zu belohnen, stiftete

die Geschäftsinhaberin Gerlinde

Berndt Blumengutscheine im Wert

von 50 Euro (Gewinnerin: Annedore

Meyer), 30 Euro (Gewinnerin: Claudia

Ridder) und 0 Euro (Gewinne-

rin Ursula Nienierza). Diese wurden

Anfang Februar übergeben. Zwei

der drei Gewinnerinnen holten sich

ihren Scheck persönlich ab. Frau Ni-

v.l.: Gerlinde Berndt, Ursula Nienierza,

Annedore Meyer.

enierza freute sich: “Ich Ich habe bisher

noch nie etwas gewonnen. Daher

dachte ich, ich höre nicht recht, als

Frau Berndt mich anrief, und mir

mitteilte, dass bei der Verlosung

mein Name gezogen worden wäre.

Ich weiß noch nicht, wann ich den

Gutschein einlösen werde – da ich

sehr oft Blumen verschenke, findet

sich da sicherlich eine passende Gelegenheit.“

Gewerbeverein verschenkt

bunte Primeltöpfchen

In Huckarde gehen die Uhren

manchmal anders: Pünktlich um 0

Uhr am 3. Februar 007, einen

Tag vor dem Valentinstag ertönten

die launigen Klänge der Drehorgel

von Wilfried Ludin. Inmitten

von hunderten leuchtend bun-

ten Primeltöpfchen lockte er die

Huckarder Bevölkerung zu seinem

Instrument. Der Gewerbeverein

bedankte sich wie in jedem Jahr

zum Valentinstag bei seinen treuen

Kunden mit einem kleinen Geschenk,

eben dem Primeltöpfchen.

Viele Menschen hatten Spaß an

der Musik sowie an den Blumengeschenken

und bedankten sich mit

einer Spende. Wie immer sammelt

Herr Ludin für die „Ärztliche Beratungsstelle

gegen Vernachlässigung

und Misshandlung von Kindern e.V.“

v.l.: Heidrun Rennert, Ulla Oecking, Werner Duhse (Volksbank 2. Kassierer)

Annette Kemper (1. Kassiererin)

in Dortmund. Es kam ein stattlicher

Betrag zusammen, den der Gewerbeverein

auf den nächsten Hunderter

aufstockte. Herr Ludin überreichte

den Betrag später seiner Bestimmung.

Gewerbeverein Huckarde

Schülerinnen und Schüler besuchten

Bestattungshaus Huhn

Für das Kath. Krankenhaus Dortmund-West

gehört es schon seit

0 Jahren zur Tradition mit ihren

Schüler/innen der Krankenpflegehilfsschule

das Bestattungshaus

Huhn in Huckarde zu besuchen. Die

Schülerinnen und Schüler sind in

einer -jährigen Krankenpflegehilfe-

ausbildung. In diesem Rahmen wird

auch das Thema Sterben und Tod

behandelt. Es handelt sich hierbei

um ein sehr sensibles Thema, bei

dem viele Fragen aufkommen, viele

Unsicherheiten und Hemmungen bestehen.

Damit die künftigen Krankenpflegehelferinnen

und -helfer

den Angehörigen besseren Rat und

Hilfestellung geben können, hat

die Krankenpflegehilfsschule das

Angebot von Herrn Wolfgang Huhn,

sein Bestattungshaus zu besuchen,

gerne angenommen. Laut Angaben

von Schwester Jeanette kommen

die Schüler von dort immer sehr

beeindruckt zurück und entwickeln

ein besseres Gespür dafür, wie man

würde- und respektvoll mit Verstor-

Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegehilfsschule

des Kath. Krankenhaus Dortmund West

benen umgeht.

Aber auch mehrere Schulen, wie z.B.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Schweizer Allee

das Gymnasium an der Schweizer

Allee baten um einen Informationsnachmittag

für ihre Schülerinnen

und Schüler. Ihre Klassenlehrerin

Frau Sonja Raptis war erstaunt über

die entfachte und interessierte Diskussion,

die die Jugendlichen mit

Herrn Huhn führten. Text u. Fotos:

Bestattungshaus Huhn

5


Vereinsnachrichten

Josef und Helmut Winkelhahn waren

am Erfolg des Vereins BT-Brieftaubenfreunde

OWL (Ostwestfalen,

Lippe) beim „World Ace Challange“

im Norden von Texas (USA), dem

größten One Loft Rennen der Welt

beteiligt und holten sich eine Siegprämie

von 300.000 US Dollar.

In den letzten

Jahren haben

sich im Brieftaubensport

immer

mehr so genannte

Tribünenflüge

oder freie Wettflüge

entwickelt.

Diese Flüge sind

deshalb so interessant,

da

alle Tauben die

gleichen Bedingungen

im

Wettkampf haben.

Das heißt,

alle Tauben werden in einer Schlaganlage

versorgt, erfahren alle die

gleiche medizinische Versorgung,

erhalten das gleiche Futter, Wasser,

Vitamine etc. und müssen dann im

Wettkampf alle zur selben Schlaganlage

zurückfliegen.

Die Tribünenflüge oder freien Wettflüge

sind etwas ganz Besonderes.

Teil nehmen nur Jungtauben, die

6

Erfolgreiche Taube

bisher noch keinen Flug durchgeführt

haben.

Eine Taube orientiert sich vom

Standort aus, also vom heimatlichen

Schlag. Wenn eine Taube schon einmal

im Schlagbereich geflogen ist,

würde sie innerhalb Deutschlands

immer wieder den Weg zum heimatlichen

Schlag

suchen.

Bei Flügen im

Ausland wäre sie

sicherlich sehr irritiert.

Aus diesem

Grunde sind bei

den Tribünenflügen

nur Vögel einzusetzen,

die den

eigenen Schlag

noch nicht verlassen

haben.

Sechs Flüge mussten

die Tiere absolvieren,

über

40 km, 3 0 km,

400 km, 480 km, 560 km und 640

km. Es wurden in acht Wochen 650

Kilometer von den Tauben zurückgelegt.

Die in Texas eingesetzte Taube

stellte Sportfreund Hartwig Siewecke,

sie gewann dieses Rennen

und damit die unglaubliche Summe

von 300.000 US Dollar. Dies ist die

höchste Summe, die je eine Taube

erzielt hat. de

Jazz der Spitzenklasse

Ende Januar zelebrierte die Kölner Jazz-Band Climax in der „Alten Schmiede“

Jazz der Spitzenklasse. Die Band entfachte im Foyer einen Bigband-

Sound, der seinesgleichen sucht.

JHV:

Turnabteilung wählt neuen Vorstand

Am 6. März findet um 0 Uhr in

der Gaststätte „Alte Mühle“

die Jahreshauptversammlung

der Turnabteilung des SC

Huckarde-Rahm statt. Eingela-

1. Runder Tisch zur Seniorenarbeit

Mitte Februar fand im städtischen

Begegnungszentrum der erste

Runde Tisch zur Seniorenarbeit im

Stadtbezirk Huckarde statt. Über 40

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus

allen Bereichen der Seniorenarbeit

(Pflege, Politik und Verwaltung, Seniorenbeirat,

Freizeitgestaltung und

Begegnungsmöglichkeiten, Kirchengemeinden

und Verbände, Apotheke,

Bestatter, Begleitdienste, Polizei,

Wohnungsbaugesellschaft...)

folgten der Einladung des Seniorenbüros

Huckarde, um Kontakte zu

knüpfen und über die zukünftige

Gestaltung dieses neuen Forums sowie

über dringende Themen in der

Seniorenarbeit nachzudenken.

In Gesprächskreisen wurde die Situation

im Stadtbezirk in den Blick

genommen. Die Teilnehmer waren

sich darüber einig, dass es für die

älteren Menschen eine gute ärztliche,

pflegerische und medizinische

Versorgung im Stadtbezirk gibt.

Auch ein vielfältiges Angebot an

Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten

in Verbänden, Kirchengemeinden

und kommunalen Einrichtungen bestehe.

Handlungsbedarf sahen die

Teilnehmer besonders im Bereich

der Koordination und Zusammenarbeit

der verschiedenen Einrichtungen

und Dienste im Stadtbezirk.

Eine Arbeitsgruppe will bis zum

den sind wahlberechtigte Mitglieder

ab 4 Jahre. Aufgrund der

anstehenden Vorstandswahlen

und Jubiläen wird um zahlreiches

Erscheinen gebeten.

nächsten Runden Tisch einen Vorschlag

zur Weiterentwicklung dieser

Situation erarbeiten. Aber auch

andere Themen wurden als dringlich

benannt. So sind viele Hilfs- und

Begleitungsangebote nach Einschätzung

der Teilnehmer nach wie

vor bei den betroffenen Menschen

nicht bekannt, Transparenz und

gute Öffentlichkeitsarbeit sind somit

gefordert. Weiterhin kamen die

Einkaufsmöglichkeiten für Seniorinnen

und Senioren zur Sprache.

Menschen, die keine Angehörigen

und Kontakte haben und dann in

gesundheitlich schwierige Situationen

kommen, wurden ebenso als

Thema benannt wie z.B. eine Initiative

„Jung trifft Alt“. Der Runde

Tisch für Seniorenarbeit im Stadtbezirk

Huckarde wird in Zukunft drei

Mal jährlich an jeweils unterschiedlichen

Orten tagen. Ein Informationsbrief

soll die beteiligten Einrichtungen

und Partner immer über

Neuigkeiten in der Seniorenarbeit

im Stadtbezirk auf dem Laufenden

halten. Eine Kontaktliste soll Wege

verkürzen.Der nächste Runde Tisch

wird am Donnerstag, dem 4. Juni

007, 5.00 – 7.30 in den Räumen

der Kath. Kirchengemeinde Heilig

Geist im Jungferntal stattfinden.

Seniorenbüro Huckarde


Jahreshauptversammlung beim BSV

Die gut besuchte Jahreshauptversammlung

des Bürger-Schützen-

Verein Huckarde verlief in einem

harmonischen Rahmen.

Die Berichte des Vorstandes wurden

einstimmig zur Kenntnis genommen.

Vorsitzender Bernhard Kandziora

zeichnete langjährige Mitglieder

aus. Für 40-jährige Mitgliedschaft

im Deutschen Schützenbund – davon

allein 0 Jahre im BSV Huckarde

– erhielt Ursula Stücker die

Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes

mit Urkunde. Für die

35-jährige Mitgliedschaft im BSV

Die Mitglieder der Angelfreunde

Huckarde - Rahm 986 e.V. trafen

sich zur Jahreshauptversammlung

im Kulturzentrum „Alte Schmiede“.

Wichtigster Tagesordnungspunkt

war die Neubesetzung des Vorstandes.

Durch den Tod des ersten

Vorsitzenden, Paul Stelzer, mussten

diese Funktion, der Geschäftsführer

und turnusgemäß der zweiten Vorsitzende

sowie der Pressewart durch

die zahlreich erschienenen Mitglieder

gewählt werden. Zum ersten

Vorsitzenden wurde Karl-Heinz Dietrich,

zum Geschäftsführer Ferdinand

Joost, zum zweiten Vorsitzenden

Erwin Beyer und zum Pressewart

Annegret Gerritz gewählt. Der Verein

konnte im Jahr 006 auf eine

steigende Zahl der Mitglieder zurückblicken.

Für ihre zehnjährige

Mitgliedschaft wurden Thomas

gab es für Reinhard Luschnat die

Jubiläumsnadel des Westfälischen

Schützenbundes mit Urkunde. Die

gleiche Auszeichnung erhielt Dietger

Schneider, der auf eine 0-jährige

Mitgliedschaft im BSV zurückschauen

kann. Bei den anstehenden

Vorstandswahlen konnten nicht alle

Funktionen besetzt werden. Wiedergewählt

wurden Franz Liedmann als

stellvertretender Vorsitzender und

Schatzmeisterin Lilli Havers. Die

Versammlung legte fest, dass am

4. April das Eintagskönigsschießen

stattfindet und am . April ein interner

Eintagskönigs-Ball. de

Neuer Vorstand bei den Angelfreunden

Huckarde-Rahm

Beyer und Traugot-Georg Kaempfer

durch die Überreichung einer Urkunde

geehrt. Auf eine 0-jährige Mitgliedschaft

können zurückblicken:

Walter Israel, Joachim Gerritz, Uwe

Groß und Günter Pella. Sie waren

986 Mitbegründer des Vereins und

somit von der ersten Stunde mit

dabei. Auch sie erhielten Urkunden

und außerdem ihre Angelkarte, die

ihnen - wie allen Jubilaren - in

diesem Jahr kostenlos überreicht

wurde. Unter Punkt „Sonstiges’’

vereinbarten die Mitglieder, dass

das erste Gemeinschaftsangeln in

diesem Jahr nicht wie in den Jahren

zuvor am Vereinsgewässer der

Stever, sondern an einem noch zu

bestimmenden Forellenteich stattfinden

soll. Die Versammlung endete

mit der Ausgabe der Angelkarten

für Kanal und Lippe. de

In Huckarde ging die Sonne auf...

...mit der Eröffnung des neuen

Studios „Sunrice“ vergrößerte

Detlef Donato an der Huckarder

Straße, gebenüber der

Avia-Tankstelle sein Angebot

für Sonnenhungrige.

Auf den 30 qm Fläche stehen

mehrere Sonnenbänke von

der Firma Ergoline bereit und

vermitteln ein tolles Strandfeeling.

Die schönste Züchtung

Einmal im Jahr und das meistens

beim Züchterball stellen die Brieftaubenzüchter

aus der Reisevereinigung

Dortmund-West ihre besten

und schönsten Züchtungen aus.

Dann geht es nicht um Flugleistungen

und Preise aus den Wettbewerben.

Es dürfen nur solche Tauben

präsentiert werden, die aktiv an

Reisen teilgenommen und auch

Freundschafts-Königsschießen

Eine langjährige Freundschaft verbindet

die Schützengilde Huckarde

und das Trommlercorps St. Barbara

Huckarde, die beide in den Räumlichkeiten

der alten Bergbauberufsschule

an der Bezirkssportanlage

beheimatet sind. Sie trafen sich

jetzt zum 4. Freundschafts-Königsschießen

im Vereinsheim der

Gilde.

Das schon traditionelle Schießen

auf den von Gerd Leszynski geschaffenen

Styroporvogel eröffne-

schon einen Preis bekommen haben.

Die Bewertungsrichter Günter

Schulze und Gerd Lippold aus Lünen

hatten 50 Tiere zu bewerten.

Gesamtsieger der Ausstellung wurde

Bernd Nadolski. Die Ehrung nahm

der erste Vors. Josef Winkelhahn

vor. Für den Gesamtsieger gab es

einen Pokal, die übrigen Platzierten

erhielten Futtergutscheine. de

te das Vorjahreskönigspaar Marion

Stein (Trommler) und Josef Altmeyer.

Mit dem 97. Königsschuss – es

war der insgesamt 489. Schuss - sicherte

sich Trommler Andreas Paar

den Titel des neuen Königs und

nahm von der Gilde Marlies Barke

zur Königin.

Das Schießen führten die Sportleiter

Wolfgang Kalle und Reinhard

Altmeyer durch, die auch die Ehrung

der erfolgreichen Teilnehmer

mit Pokalen vornahmen. de

7


Orthopädie und Sanitätshaus

Feuerabend: High-Tech basierend

auf über 75-jähriger Tradition.

Um sich den immensen Erfolg des

Hauses Feuerabend insbesondere im

Bereich der Orthopädietechnik erklären

zu können, muss man nur die

Erfolgsstory der Firma von Anfang

an Revue passieren lassen:

8

High-Tech bei Feuerabend

Paul Feuerabend machte sich im

Jahre 930 als Schuhmacher mit

Maßschuhanfertigung in Dortmund

selbstständig.

Sohn Peter erlernte 959 den gleichen

Beruf und erweiterte später

die geschäftlichen Aktivitäten in

Richtung Fußpflege, Orthopädie und

Sportversorgung.

Mit den Söhnen in

der dritten Generation,

Christian

und Stefan, waren

erstmals Orthopädieschuhmachermeister

bzw.

Orthopädietechnikermeister

im

eigenen Hause

tätig.

Es konnte von

nun an eine Sanitätshaus-Komplettversorgung

offeriert werden.

Im Jahr 003 wurde

in Castrop-Rauxel eine Filiale eröffnet.

Die im Winter 006 folgende

Eröffnung der großen Feuerabend-

Zentralwerkstatt machte auch Huckarde

zum Standort

des Sanitätshauses.

Das Unternehmen

beschäftigt derzeit

insgesamt 8 Fachangestellte.

Weiterhin ist es der

Firma Feuerabend

mittlerweile gelungen,

zum bewährten

Partner vieler Arztpraxen

und Krankenhäuser

in Dortmund,

Castrop und Umgebung

zu werden,

diese Institutionen in Bezug auf orthopädische

Hilfsmittel zu beraten

und deren Patienten entsprechend

zu versorgen. Die Hauptbereiche

der jetzigen Generation liegen in

der Orthopädie-Technik mit Prothesen-

und Orthesenbau sowie Orthopädieschuh-

und Rehatechnik. Die

Kunden werden also – kurz gesagt

– rundherum betreut. Da auch die

vierte Generation schon „da ist“ -

Sohn Leon (drei Monate) - scheint

die Zukunft des Dortmunder Traditionsunternehmens

gesichert.


Teststreifen erkennen Drogenkontakt

Wie erkenne ich, ob meine Kind,

meine Freundin oder ein Bekannter

Drogen nimmt? Verständlicherweise

möchten Eltern ihre Kinder vor Drogen

bewahren; viele sind jedoch im

Zweifel, ob ihre Kinder Drogen konsumieren

oder nicht. Allerdings ist

es schwer bis unmöglich, Drogengebrauch

an äußeren Anzeichen sicher

zu erkennen. Plötzliche Veränderung

des Freundeskreises, Wechsel

der Freizeitaktivitäten, Stimmungsschwankungen,

ständige Müdigkeit,

gerötete Augen, häufige Schweiß-

ausbrüche, sind nur einige mögliche

Anzeichen für Drogenkonsum, aber

auch sie können ganz andere Ursachen

haben.

Auf jeden Fall sollten solche Anzeichen

Anlass dafür sein, über möglichen

Drogenkonsum zu reden. Die

Tanzsportclub Dortmund sucht Verstärkung

Der Tanzsportclub Dortmund sucht

für seine Breitensport- Wettbewerbsmannschaft

neue Paare, die Lust haben,

Mannschaftsturniere (BSW) zu

tanzen. Bei diesen Wettbewerben

treten Mannschaften verschiedener

Vereine gegeneinander an, wobei

jedes Team aus drei bis fünf Paaren

besteht. Jedes Paar muss drei

Pflicht- und zwei Wahltänze absolvieren,

wobei die Wertungen für

jedes einzelne Paar in eine Mannschaftsgesamtwertung

einfließen.

Gesucht werden Paare, die Spaß

am Tanzsport haben, bereits etwas

Tanzerfahrung in den Standard-

einzige Möglichkeit für eine sichere

Diagnose ist jedoch oftmals nur ein

Drogentest – und diesem wird sich

sicherlich kaum jemand freiwillig

unterziehen wollen.

Aber dafür gibt es eine Lösung: Teststreifen.

Mit diesen „Drogendetektiven“

kann man die persönlichen

Gegenstände (Schmuck, Zahnbürste,

Uhrenband, Hosentasche, Schreibtisch,

Türklinke, usw.) auf mögliche

Drogenspuren untersuchen. Der

Teststreifen erkennt, ob in den letzten

12 Monaten Kontakt zu Drogen,

wie zum Beispiel: Cannabis, Ecstasy,

Opiaten oder Kokain bestand. Wenn

Spuren gefunden wurden, muss ein

Urintest durchgeführt werden, um zu

erfahren, welche Drogen konsumiert

wurden. Kontakt kann allerdings

auch dann entstehen, wenn keine

Drogen eingenommen wurden.

Daher ist es bei einem positiven

Ergebnis wichtig, dieses durch einen

Urintest zu überprüfen. So sind

Teststreifen auf jeden Fall eine gute

Möglichkeit einen ersten Verdacht

zu überprüfen und gegebenenfalls

schnell aus der Welt zu schaffen.

und Lateinamerikanischen Tänzen

mitbringen und Interesse haben,

zweimal pro Woche (oder mehr) zu

trainieren, um ihr tänzerisches Können

zu verbessern

und bei den Turnieren

unter Beweis zu

stellen. Das extra für

diese Gruppe ausgerichtete

Training

besteht aus einer

Gruppenstunde mit

Trainer donnerstags

von 18:00 bis 1 :15

Uhr und einer freien

Trainingsstunde

mit Betreuung durch

erfahrene Turniertänzer

freitags von

1 :30 bis 20:30 Uhr. In Ausnahmefällen

sind aber auch andere

Trainingszeiten möglich. Wer interessiert

ist, kann einfach einmal

zu den oben genannten Zeiten ins

Tanzsportzentrum Westermannshof,

Volksgartenstraße 11 in Lütgendortmund

kommen. Probetraining bis zu

vier Wochen kostenlos möglich.

Weitere Infos unter Tel. 0231-

45763 und www.tanzsportclubdortmund.de


Wirbelsäulenleiden – Vielfach kann Operation helfen

Mehr als jeder dritte Deutsche leidet

an starken Rückenschmerzen.

Ob als chronischer Kreuzschmerz

oder als plötzlich auftretender Hexenschuss:

Rückenschmerzen sind

ein Alarmzeichen und sollten unbedingt

behandelt werden. Sie können

vielfältige Gründe haben. Akute tief

sitzende Rückenschmerzen gehen

häufig auf einen Bandscheibenvorfall

oder eine Bandscheibenvorwölbung

zurück. Chronische Beschwerden entstehen

in der Regel aufgrund degenerativer

Veränderungen (Verschleiß).

Weitere Ursachen können Wirbel-

10

gleiten, angeborene oder erworbene

Verkrümmungen der Wirbelsäule, entzündliche

Veränderungen oder rheumatische

Erkrankungen wie Arthritis

oder Morbus Bechterew sein.

Häufig sind schon Kinder betroffen.

Wirbelsäulenleiden bereiten dem Betroffenen

nicht nur Schmerzen, sondern

stellen auch einen immensen

Kostenfaktor dar. Sie sind mittlerweile

der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit.

Immer mehr leiden dabei

auch Kinder und Jugendliche unter

Erkrankungen der Wirbelsäule. „Ob

Zu wenig Platz? Wir helfen.

Sparkassen-Baufinanzierung.

Top-Konditionen. Individuelle Lösungen. Faire Beratung.

Erwachsener oder Kind – zunächst

einmal ist eine exakte Diagnostik

durch Röntgen, CT oder Kernspintomographie

wichtig“, erläutert Dr.

Jürgen Hagemeyer, Chefarzt der Abteilung

Orthopädie am Evangelischen

Krankenhaus Bethanien in Hörde.

„Nur so kann man die individuell optimale

Therapie finden. Neben den

sog. konservativen Verfahren wie Medikamente

oder Krankengymnastik ist

eine Operation vielfach die einzige

Möglichkeit, eine Beschwerdelinderung

oder sogar Beschwerdefreiheit

zu erzielen.“ Mit zu den chirurgischen

Sparkassen-Finanzgruppe

Erfüllen Sie sich Ihren persönlichen Traum vom Wohnen! Egal ob Sie kaufen, bauen oder umbauen wollen: Zusammen

mit unserem Partner LBS stehen wir Ihnen in allen Fragen kompetent zur Seite. Mehr Infos in Ihrer Geschäftsstelle

oder unter www.sparkasse-dortmund.de. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.

Chefarzt Dr. Jürgen Hagemeyer

Verfahren, die im Bethanien Krankenhaus

durchgeführt werden, gehört die

Skolioseaufrichtung. Eine Skoliose ist

eine Seitverbiegung der Wirbelsäule,

die zu Schmerzen führt. „Das Leiden

tritt häufig schon im Kindes- oder Jugendalter

auf“, so der Chefarzt, der

im letzten Jahr auch Kinder und Jugendliche

operiert hat, die an Skoliose

erkrankt waren. „Ziel der Operation

ist es, die Fehlstellung zu korrigieren.

Gleichzeitig muss die Wirbelsäule in

ihrer neuen Form stabilisiert werden.

Dazu ist es notwendig, bestimmte

Wirbelsäulensegmente zu versteifen,

um künftig eine volle Belastbarkeit

zu ermöglichen“, erklärt er.

Künstliche Bandscheiben:

Bei Patienten mit schweren Bandscheibenschäden

war eine Versteifungs-Operation

bislang in der Regel

die einzige Therapie. Dabei wird die

defekte Bandscheibe entfernt, die

beiden angrenzenden Wirbel werden

miteinander verschraubt. Das

schmerzhafte Bewegungssegment

ist ausgeschaltet, die benachbarten

Wirbel müssen jedoch größeren

Druck aushalten. Mit einer künstlichen

Bandscheibe bleibt hingegen

die Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule

erhalten. Bei der Operation

wird zunächst die kranke Bandscheibe

entfernt. Mit Spezialwerkzeugen

werden dann die Wirbelkörper in die

richtige Distanz gebracht und danach

die Prothese in den leeren Zwischenwirbelraum

eingebracht. Während der

Operation liegt der Patient auf dem

Rücken. Die Operation erfolgt durch

einen wenige Zentimeter langen

Schnitt am Bauch. So ist es möglich,

die künstliche Bandscheibe einzusetzen,

ohne Rückenmuskeln und Nerven

durchtrennen zu müssen. Daher sind

auch die Wundschmerzen nach dem

Eingriff geringer. „Im Bereich der

Hals- und Lendenwirbelsäule lässt

sich mit den künstlichen Bandscheiben

heute sehr viel erreichen“, erklärt

Dr. Hagemeyer, der 2006 allein auf

diesem Gebiet über 80 Halswirbelsäulen-Operationen

durchgeführt hat.

Orthopädische Abteilung am Ev.

Krankenhaus Bethanien: Tel. 0231 /

430-611


Gewinnspiel

Lust auf Theater?

Das neue Hansa-Theater in Hörde hat uns Gutscheine

über je 20,- Euro zur Verfügung gestellt, die Sie

gewinnen können.

Beantworten Sie dazu folgende Frage:

Wie heißt der Theaterleiter des

Hansa-Theaters in

Hörde?

Schreiben Sie die

Lösung auf eine

Postkarte und senden

Sie diese an

die Redaktion: IN-

S t a dt ma g a z i ne,

Stichwort „Gewinnspiel“,

Arminiusstraße 1, 4414 Dortmund

Orchideenschau im

Botanischen Garten Rombergpark

Bring` Farbe in deinen Alltag – so

könnte man einen Besuch in den am

20. Januar nach mehrjähriger Renovierung

wiedereröffneten Pflanzenschauhäusern

des Botanischen Gartens

umschreiben. Bereits am ersten

Wochenende fanden trotz stür-

mischer Wetterbedingungen mehr

als 1000 begeisterte Besucher den

Weg in die prächtige Orchideenausstellung,

zu den fleischfressenden

Pflanzen, Bromelien und blühenden

Kamelien. Stadtrat Jörg Stüdemann

eröffnete, nicht ohne Stolz, die mit

moderner Klimatechnik und einer

Hochdrucknebelanlage auf den aktuellen

technischen Stand gebrachten

Tropenhäuser. Immerhin hat die

Stadt Dortmund rund 450.000 Euro

in diese botanische Attraktion in-

Einsendeschluss ist der 30.03.07.

Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das

Datum des Poststempels.

Bei mehreren Einsendungen

entscheidet

das Los. Der Gewinner

wird telefonisch

benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

vestiert. Auch der Freundeskreis des

Botanischen Gartens unterstützt mit

einer Spende von 5.000 Euro den Ankauf

von Orchideen und exotischen

Kulturpflanzen, deren Eigenarten

und Verwendung in Zusammenarbeit

mit dem Schulbiologischen Zentrum

den Dortmunder Kindern näher gebracht

werden sollen.

Die Pflanzenschauhäuser an der Mergelteichstraße

sind täglich von 10 –

16 Uhr geöffnet, die Orchideenschau

läuft noch bis zum April 2007.

Weitere Termine und Informationen

über den Botanischen Garten finden

Sie im Internet unter: www.freundeskreis-botanischer-garten-rombergpark.org

Foto: Gerd Büchner

Anzeigen und Redaktionsschluss

für die 2. Ausgabe: 20. April 2007

Verteilung an die Haushalte: Anfang Mai

11


12

Deutsche Annington

eröffnete Beratungsstelle

Die Deutsche Annington Service

GmbH (DASG) eröffnete Anfang

Dezember in Dortmund eine neue

Beratungsstelle für ihre Mieter und

Wohnungseigentümer. In der Jungferntalstraße

6 in Dortmund-Rahm

informiert die Beratungsstelle über

das Angebot von „Annington Wohnen

Plus“.

Das Programm „Annington Wohnen

Plus“ unterstützt altersgerechtes

Wohnen in den eigenen vier Wänden

und bietet Beratung sowie

Vermittlung von Gesundheitsdiens-

ten, Einkaufs- und Haushaltshilfen,

Wäschediensten, Essen auf Rädern,

Umbaumöglichkeiten und vieles

mehr.

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt

in Duisburg und der Eröffnung

v.l.: Anne Fresdorf (Deutsche Annington), ein Mieter, Stephan Olbers-

Eumann (Leiter des Beratungsbüros)

der Beratungsstellen in Frankfurt,

Essen, Köln, Nürnberg und Geesthacht

verfügt nun auch Dortmund

über eine eigene Beratungsstelle

mit Musterwohnung, in der sich die

Kunden der Deutschen Annington

informieren können.

Foto u. Text: Deutsche Annington


Wegen Untätigkeit in Sachen

Feinstaubbelastung in Dortmund

haben die Dortmunder Umweltverbände

(Allgemeiner Deutscher

Fahrradclub, Bund für Umwelt und

Naturschutz Deutschland und der

Verkehrsclub Deutschland) sowie

der Kreisverband von Bündnis 0/

Die Grünen, Ende Januar Dienstaufsichtsbeschwerde

gegen den Arnsberger

Regierungspräsidenten Helmut

Diegel beim Innenminister Ingo

Wolf eingereicht.

In der vorgelegten Angelegenheit

wurde am 22.01.2007 in den

Räumlichkeiten des Dortmunder

Umweltamtes eine Akteneinsicht

auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes

Nordrhein-Westfalen

- IFG NRW genommen. Diese ergab

eine eklatante Missachtung der Aufgaben

durch den RP. Nach Auffassung

der Verbände hat Helmut Diegel

in erheblicher Weise gegen seine

Dienstpflichten verstoßen, weil er

bis heute keinen Entwurf eines Luftreinhalteplanes

vorgelegt hat, obwohl

die Frist hierfür am 31.12.2006

abgelaufen ist.

Auch dem Regierungspräsidenten

müsste bekannt sein, dass nach

Ermittlungen der EU-Kommission

in der Europäischen Union jährlich

310.000 vorzeitige Todesfälle durch

Feinstäube zu verzeichnen sind. Auf

Dortmund sind das umgerechnet

mind. 400 Tote pro Jahr. Die bisher

ergriffenen Maßnahmen in den

Aktionsplänen Brackeler Straße und

Steinstraße (Nassreinigung, Lkw-

Durchfahrverbot) haben zu keinerlei

Reduzierung der Feinstaubbelastung

an den Messstellen geführt. An der

Brackeler Straße wurden sowohl

2005 als auch 2006 die höchsten

DICKE LUFT IN DORTMUND Tunnel als Luftreinhaltemaßnahme,

Feinstaubwerte in NRW (2005: 81,

2006: 80 Überschreitungen) gemessen.

Nach den einschlägigen Vorschriften

– und insbesondere wegen

der bislang nachweisbar erfolglosen

Maßnahmen - wären in Dortmund

wegen der beiden Belastungsschwerpunkte

an der Brackeler Straße sowie

der Steinstraße bis zum 31.12.2006

zwingend Luftreinhaltepläne bei der

EU einzureichen gewesen.

Untermauert durch Gutachten ermittelte

die Stadt Dortmund weitere 5

Straßenabschnitte entlang der Achse

der Brackeler Straße, Borsigstraße

und Bornstraße, an denen gesichert

von einer Grenzwertüberschreitung

ausgegangen werden muss. Darüber

hinaus wurden weitere 30 Straßenabschnitte

im innerstädtischen

Bereich ermittelt, an denen Grenzwertüberschreitungen

möglich sind

bzw. nicht ausgeschlossen werden

können.

Ebenso gravierend stellt sich die

Stickoxid-(NO2-)Belastung dar. 44

Straßenabschnitte wurden ermittelt,

an denen der NO2-Grenzwert zwar z.

Zeit noch eingehalten wird, aber ab

2010 eine Überschreitung droht.

Beide Untersuchungen zeigen eine

Konzentration der belasteten Straßen

innerhalb einer 20 qkm großen

Zone, die sich an die Dortmunder

Innenstadt anlehnt. Trotz dieser

auch der Bezirksregierung Arnsberg

bekannten Informationen hat Diegel

bisher noch nicht einmal einen

schlüssigen Entwurf vorgelegt. Obwohl

in einer Vielzahl von Großstädten

der Republik Luftreinhaltepläne

mit Umweltzonen diskutiert werden,

einige Räte schon konkrete Vorschläge

der jeweiligen Bezirksregierung

beraten konnten (z.B. München),

obwohl in Köln der Luftreinhalteplan

bereits aufgestellt ist, ist bei

der Bezirksregierung Arnsberg noch

nichts Konkretes passiert.

Erst auf Drängen der Stadt Dortmund

teilte der RP Arnsberg per

Schreiben vom 17.1.2007 mit, dass

er den Arbeitskreis zur Aufstellung

des Luftreinhalteplanes einberufen

und Maßnahmen empfehlen werde

wie: Brackeler Straße: Ganztägige

Sperrung für Dieselfahrzeuge (mit

Schild „Umweltzone“?), Steinstraße/Heiligegartenstraße:

Ganztägige

Durchfahrtsbeschränkung für Lkw >

3,5 t (Ausnahmen: Linienbusse und

stufenweise eingeschränkter Lieferverkehr),

später ggf. auch für Kfz

der Schadstoffgruppen schlechter

als 3 bzw. 4.

Diese punktuellen Maßnahmen sind

keinesfalls als Luftreinhalteplan zu

bezeichnen, sondern lediglich eine

Fortführung der bisherigen erfolglosen

Aktionspläne und pure Augenwischerei.

Obwohl die Nassreinigung

der Brackeler Straße und Steinstraße

zu keinerlei Verbesserungen geführt

hat, soll an dieser unsinnigen

Maßnahme mit jährlichen Kosten

für die Stadt von rund 55.000 Euro

festgehalten werden. Wissenschaftliche

Studien aus anderen Städten,

wonach Nassreinigungen von Straßen

auf die Staubbelastung der Luft

keinen signifikanten Einfluss haben,

sind offensichtlich dem RP unbekannt.

Dies gilt auch für die mittelfristig

vorgeschlagenen Maßnahmen

„Emissionsarme Bauverfahren“ und

„Erweiterung des P&R-Angebotes“,

die in ihrer Ausführung und Wirkung

vollkommen vage sind.

Vollkommen abwegig ist der Hinweis

auf den in Planung befindlichen B1-

zumal hier keinerlei Filter vorgesehen

sind und die Baumaßnahme frühestens

im Jahr 2012 abgeschlossen

sein wird und folglich die aktuelle

Situation nicht beeinflusst.

Aus dem Vorgenannten ergibt sich,

dass der Regierungspräsident Helmut

Diegel die Erledigung seiner

gesetzlichen Aufgabe vorsätzlich

und nachhaltig verweigert und grob

fahrlässig mit der Gesundheit der

betroffenen Anwohner umgeht.

Werner Blanke, Thomas Quittek, Ulrich

Langhorst, Lorenz Redicker, (ADFC)

(BUND) (B 90 / Die Grünen) (VCD)

Dortmunder Tafel

Übergabe der Schirmherrschaft

v. links: Rüdiger Teepe, Dr. Winfried

Materna, Bodo Harenberg, Gerd Kister

Nachfolger des Dortmunder Verlegers

Bodo Harenberg ist der Dortmunder

Unternehmer Dr. Winfried

Materna. Die Aufgabe des Schirmherrn

besteht darin, die Tafel in der

Dortmunder Gesellschaft zu etablieren.

Der Vorsitzende Rüdiger Teepe,

dankte Bodo Harenberg für sein hervorragendes

Engagement, vor allem

im kulturellen Bereich.

13


Das Hansa-Theater Hörde eröffnet

Was lange währt: Ein Jahr später

als geplant wird das Hörder Hansa-

Theater am 10. März 2007 eröffnet.

Gründe für die Verzögerung waren

sowohl die lange ausstehende Umbaugenehmigung

der Bezirksregierung

als auch „das liebe Geld“,

denn der Förderbescheid aus Arnsberg

kam fast gleichzeitig.

Die zunächst geschätzte Gesamtsumme

für den Umbau des Werk-

und Begegnungszentrums beträgt

6.610 Euro. 50 % Prozent kommen

von der Bezirksregierung, die andere

Hälfte will der Verein „Werk- und

Begegnungszentrum Hörde“ überwiegend

aus Spenden (bisher über

17.000 Euro) und aus einer angesparten

Umbaureserve bewältigen.

Dies alles wäre sicher nicht ohne die

tatkräftige Unterstützung und das

Know-how von Geschäftsführer Pfarrer

Ubbo de Boer, Bezirksvorsteher

Manfred Renno und einiger weniger

Mitstreiter zu Stande gekommen, die

das Projekt von Anfang an voll un-

14

terstützten. Wenn die notwendigen

Umbaumaßnahmen beendet sind,

wird das Theater über 1 Sitzplätze

verfügen. Dem entsprechend stehen

im Umkreis von 5 Minuten ca.

300 Parkplätze zur Verfügung und

– nicht zuletzt: Die Eckhardstraße

wird in diesem Jahr ausgebaut. Das

Hansa-Theater soll auch einem Teil

der Stadtteilkulturarbeit ein neues

Zuhause bieten. Unter anderem

sollen hier die bekannten Hörder

Talkshows aus den 0er Jahren rea-

nimiert werden, Konzerte und vieles

mehr sind geplant. „Unsere Ideen

reichen schon jetzt für mindestens 5

Jahre“, so Theaterleiter Rudi Strothmüller

und Hausautor Jost Krüger.

Im Eröffnungsjahr sollen 20 bis 30

Vorstellungen laufen, danach ca.

40 pro Jahr. Der Vorverkauf hierzu

findet statt Mo bis Do von 15 – 17

Uhr an der Theaterkasse in der Eckardtstr.

4. Tel. (0231) 4 14 748,

Fax 4 61 051, weitere Infos unter

www.hansa-theater-hoerde.de.

Tag der offenen Tür bei der Wunsch-Pflege in Kirchlinde

am 14.03 ab 12:00 Uhr in der Revierstraße 3

Managerlehrgang ein voller Erfolg

15 Teilnehmer, darunter Rechtsanwälte,

Pädagogen, Ingenieure, Bän-

ker und Selbstständige nahmen am

13. Managerlehrgang des Dortmunder

Boxsport 20/50 teil.

Am letzten Trainingstag erhielten

alle aus der Hand des 1. Vorsitzenden

des Schaustellerverbandes, Hans-Pe-

Links Hans-Peter Arens und rechts der Lehrgangsleiter,

DBS-Boxtrainer Dieter Girsch

SONDERAUSSTELLUNG

„Unterwegs nach Tutmirgut“

4. März bis 1. Juli, DASA, Dortmund

Di-Sa, -17 Uhr, So 10-17 Uhr.

www.tutmirgut.net

Eine spannende Entdeckungsreise

ins Fantasieland „Tutmirgut“ bietet

die DASA für Kinder im Alter von

fünf bis zehn Jahren. Die Erlebnis-

und Mitmachausstellung der

Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung (BZgA) und des Labyrinth

Kindermuseums Berlin regt

durch attraktive Spiel- und Mitmachangebote

dazu an, einen gesundheitsbewussten

Umgang mit dem

eigenen Körper zu erlernen. Ob Rangelhausen,

das Schlaraffenland oder

Luise auf der Wiese: Zu entdecken

Das Kinder- und Jugendliteraturzentrum

NRW wird in den kommenden

Wochen von Köln nach Dortmund

umziehen und seinen Sitz im

Haus Schulte-Witten in Dorstfeld

nehmen. Das Institut, das ausschließlich

aus Landesmitteln finanziert

wird, bietet unter anderem

Schreibwerkstätten und Workshops

für Kinder und junge Leute an. Hinzu

kommen Lesereihen, die durch

alle Teile unseres Bundeslandes gehen

werden. Zusätzlich wurde eine

enge Zusammenarbeit mit der Stadt-

DASA für Kinder

ter Arens, der zuvor selbst mit der

DBS-Förderurkunde ausgezeichnet

worden war, ihre verdienten Urkunden

und DBS-T-Shirts. DBS 20/50

gibt es eine Menge. Themenschwerpunkte

sind Ernährung, Bewegung,

Entspannung, die Wahrnehmung des

eigenen Körpers und der Umgang

mit Gefühlen. Gleichzeitig erfahren

Eltern, Lehrer und Erzieher über so

genannte Infopoints, Spiel- und

Themenfaltblätter und durch ausstellungsbegleitendeVeranstaltungen,

wie sie die Gesundheit der Kinder

erhalten und fördern können.

Kinder werden gebeten, Hausschuhe

oder rutschfeste Socken mitzubringen.

Es gelten gesonderte Eintrittspreise.

Für Gruppen ist eine Anmeldung

erforderlich. Infotelefon unter

0231- 071-2645, E-Mail:

besucherdienst-dasa@baua.bund.de

Kinder- und Jugendliteraturzentrum

zieht ins Haus Schulte-Witten

und Landesbibliothek vereinbart.

Dies erklärte der Geschäftsführer des

Kulturbetriebes, Kurt Eichler.


Mütterzentrum Dortmund wurde 20 „und mehr“

Ende Januar gab es in der „Alten

Schmiede“ in Huckarde gleich drei

Gründe zum Feiern:

1. Das Mütterzentrum Dortmund besteht

seit genau 20 Jahren.

2. Das Zentrum wurde (bereits im

vergangenen Herbst) in das

Bundesaktionsprogramm

Mehrgenerationenhäuser

aufgenommen. 3. Der Landesverband

der nord-rheinwestfälischen

Mütterzentren

lud zum 15-jährigen Bestehen

ein.

Das Dortmunder Mütterzentrum

wurde vor 20 Jahren von

einer Handvoll Mütter

für Mütter in einem

kleinen Ladenlokal

in der Adlerstraße

gegründet. Zwei der

Mitbegründerinnen,

Ex-Geschäftsführerin

Birgit Unger und die

jetzige Amtsinhaberin

Barbara Hauenstein,

sind auch heute noch dabei. Seit

dem Jahr 2000 residiert das Zentrum

nun in Dorstfeld. Mit IBA-Mitteln,

Spenden und Eigenleistungen konnte

das Gebäude in der Hospitalstraße

6 den Bedürfnissen entsprechend

umgebaut werden. Dies ging einher

mit der Entwicklung eines dringend

notwendig gewordenen erweiterten

Konzeptes. Auch zogen Mieterinnen

und Existenzgründerinnen, die mit

inhaltlich verwandten Themen arbeiteten,

mit unter „dieses Dach“.

Exemplarisch seien hier

genannt Musikschule,

Hebammenpraxis,

Second-Hand-Laden,

Landesverband der

Mütterzentren... Hierdurch

entstand ein sehr lebendiges

Miteinander mit vielen Dienstleistungen

und Möglichkeiten für die

ganze Familie. Die erhofften Synergieeffekte

stellten sich schnell ein.

Im Mütterzentrum waren im vergangenen

Jahr ca. 40.000 Besucher zu

Gast. So kommt es, dass das Zentrum

nach Ansicht der Frauen schon

wieder zu klein ist. Sie wollen ausbauen.

Der Plan liegt bereits fertig

in der Schublade. Das seit einigen

Monaten laufende Aktionsprogramm

Mehrgenerationenhaus will

den Zusammenhalt und den

Ausgleich der unterschiedlichen

Lebensaltersstufen

stärken. Das Projekt fördert

der Bund vor Ort jeweils mit

insgesamt 200.000 Euro.

Die Mehrgenerationenhäuser

sind offene Treffpunkte,

in denen sich die Generationen

wieder wie selbstverständlich

begegnen und

sich gegenseitig helfen -

wie in einer Familie. Denn

wo das Netzwerk der Großfamilien

zur Ausnahme wird, und dieser Zustand

ist an vielen Stellen schon seit

Langem erreicht, sollen Mehrgenerationenhäuser

Orte sein, in denen die

gegenseitige Unterstützung für Jung

und Alt neu belebt wird. Jedes Mehrfamilienhaus

in Deutschland soll so

zu einer lokalen Drehscheibe – auch

von familiennahen Dienstleistungen

– werden, an der sich Angebot und

Nachfrage treffen.

15


Campingurlaub am Hallerey Stern

Aufgrund der seit Jahren desolaten

finanziellen Lage des Revierparkes

Wischlingen versucht deren Betreibergesellschaft

die dortigen Tennisplätze

zu entfernen und statt dessen

am Hallerey-Stern einen Mobil-Campingplatz

mit zunächst 4 und später

bis zu 150 Stellplätzen zu installieren.

Aus Sicht der Gesellschaft,

der das (finanzielle) Wasser seit

Jahren bis zum Halse steht, ist solch

eine Planung ökonomisch betrachtet

vielleicht noch nachvollziehbar.

Aber was sagen unsere hiesigen Politiker

dazu? Hier fünf Beispiele:

SPD-Ratsvertreter Peter Borris aus

Dorstfeld , der selbst seit Jahren

Verwaltungsratsmitglied des Revierparks

ist und natürlich nicht gegen

die Interessen des Unternehmens

anreden darf, meint, gegen die Variante

mit 4 Plätzen sei nichts zu

sagen, davon sei der Park ja nicht

betroffen. 150 Plätze lehnt er aber

ab. SPD-Bezirksvorsteher Harald

Hudy aus Huckarde hat sich einen

ähnlichen Campingplatz wie den

geplanten in Gelsenkirchen angesehen.

Er könnte sich mit der geplanten

Lösung anfreunden, wenn sie die

Funktion des Revierparks nicht stört.

Hudy meint sogar, die Nutzer eines

solchen Campingplatzes könnten

für den örtlichen Handel vielleicht

sogar ein Gewinn sein. Auch Jörg

Tigges, CDU-Sprecher in der BV

Innenstadt West, meint, dass der

Revierpark neue Einnahmequellen

braucht. Es sei aber wichtig, zu prüfen

was nötige Umbaumaßnahmen

kosten würden und ob sich der Platz

auch rechne. Die gleiche Frage stellt

sich CDU-Bezirksvertreter Jürgen

Schröder aus Marten. Er befürchtet,

dass viele Bäume fallen müssen,

wenn der Campingplatz auf 150

Plätze ausgebaut werden sollte. Für

alle Menschen, die am Wischlinger

Weg wohnen, sei der Campingplatz

unzumutbar. Das Vorhaben werden

die Martener ablehnen, prophezeit

Schröder.

Der FDP-Bezirksvertreter Heinz-Jürgen

Schäfer befürwortet die Idee,

mobile Camper auf dem Freigelände

des Revierpark Wischlingen anzusiedeln.

„Die Frage ist doch knallhart:

Wollen wir, dass der Park überlebt,

müssen neue Wege beschritten und

neue Einnahmequellen gefunden

werden – das heißt eben Ja zu Campern.

Wollen wir alles so lassen wie

es ist, müssen wir uns damit abfinden,

dass das Freizeitangebot eingeschränkt

und der Park irgendwann

ganz geschlossen wird. Denn bekanntlich

hat der RVR seine Zuschüsse

reduziert und auch der zweite An-

16

teilseigner, die Stadt Dortmund, ist

nicht gerade mit großen Geldsäcken

gesegnet!“, begründet Schäfer seine

Haltung. Für den Liberalen hat die

Erfahrung in anderen Städten klar

gezeigt, dass ein Camping-Konzept

für Kurzurlauber funktioniert.„Ich

habe mir die Anlage in Gelsenkirchen

angesehen und finde, dass die

Voraussetzungen dafür in Dortmund

sogar noch besser sind.

Da die Waldflächen ebenso erhalten

bleiben wie Teich, Sportplatz und

Freizeitanlagen, sind für den Bürger

keine Einbußen, sondern nur Vorteile

zu erwarten.

Der neue Mann bei BMW

Gotthold Heim (45) ist seit 1. Januar

2007 Nachfolger von Eduard

Fischer (47) als Leiter der BMW

Niederlassung Dortmund.

Eduard Fischer

verließ Dortmund

und wurde neuer Leiter

der BMW Niederlassung

Leipzig.

Gotthold Heim leitete

zuletzt die Filiale

Rosensteinpark der

BMW Niederlassung

in Stuttgart. Sein Ziel

ist es zum einen, die Gotthold Heim

zufriedensten Kunden und Mitarbeiter

zu haben und zum anderen, dass

der Absatz im Rahmen der laufenden

Produktoffensive

weiter gesteigert

wird.“ Eduard Fischer

leitete insgesamt

sechs Jahre

die Niederlassung in

Dortmund und hinterlässt

einen der

erfolgreichsten und

schönsten Standorte

der BMW Group in

Deutschland.


Dortmund Airport – Weichen stellen für Dortmunds Zukunft

Mit erstmals mehr als zwei Millionen

Passagieren im vergangenen Jahr

übt der Dortmund Airport mehr und

mehr seine Rolle als wichtiges Element

der Verkehrsinfrastruktur aus.

Das kontinuierliche Passagierwachstum

sorgt weiter auch für neue Arbeitsplätze

und für Wertschöpfung

in der Region um den Flughafen.

Insgesamt arbeiten nun schon .56

Menschen am Dortmunder Flughafen,

damit ist der Airport einer der

größten Arbeitgeber in Dortmund.

Untersuchungen der Universität

Münster haben im vergangenen Jahr

gezeigt, dass weitere .600 Arbeitsplätze

bei Partnerunternehmen, oder

Dienstleistern entstehen.

Zusätzlich wurde erhoben, dass

durch den Flughafen und die durch

ihn entstehenden Kaufkraftzuwächse,

Steuereinnahmen, Investitionen

bei beauftragten Unternehmen

oder auch die Förderung

des Tourismus durch Gäste aus dem

Ausland jährlich rund 0 Millionen

Euro an Wertschöpfung in der Flughafenregion

entstehen.

Damit stellt der Flughafen seine

wichtige Rolle für Dortmund und

die Region unter Beweis. „Der Wert

eines Flughafens für Dortmund ist

nicht direkt in der Flughafenbilanz

zu erkennen,“ erklärt Flughafengeschäftsführer

Manfred Kossack, „in

einen neuen Flughafen wurde investiert,

damit die wirtschaftlichen

Verbindungen gestärkt werden, damit

Touristen in die Region kommen,

sich Investoren in Dortmund

ansiedeln – oder auch, um den

Freizeitwert für die Menschen zu

erhöhen, die den Dortmund Airport

nutzen, um von hier in Ihren Urlaub

zu starten.“ Das sind Vorteile, die

unsere Region dringend braucht:

Neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze,

mehr Aufschwung. Aber in

diese Entwicklung muss zuerst mal

Flughafengeschäftsführer

Manfred Kossack

investiert werden.

Für den Bau des Terminals musste

die Flughafengesellschaft dazu

insgesamt 70 Millionen Euro an

Krediten aufnehmen, die seit 000

kontinuierlich mit Zinsen zurückgezahlt

werden müssen. So kommt

der jährliche Verlust der Flughafen

GmbH zu Stande. „Wenn man aber

die positiven wirtschaftlichen Effekte

von über 00 Millionen pro

Jahr mit den Investitionen in den

Terminalbau vergleicht, sieht man

sofort, dass sich diese Investition

um ein Vielfaches rentiert,“ so Kossack

weiter.

Klar ist, dass ein Flughafen nicht

nur Vorteile mit sich bringt. „Wir

wissen, dass wir nicht lautlos sind“,

erklärt Kossack, „und es Menschen

gibt, die sich durch den Fluglärm

gestört fühlen.“ Deshalb habe der

Flughafen in den vergangenen Jahren

auch mehrere Millionen Euro in

Schallschutzmaßnahmen bei den

Anwohnern investiert. „Auch andere

Verkehrsmittel wie Schiene

oder Hauptverkehrsstraßen machen

Lärm, dennoch brauchen wir eine

gute Verkehrsanbindung auf allen

Verkehrswegen, um die Mobilität

der Menschen aufrecht zu erhalten

und zu verbessern. Wichtig dabei

ist, einen Kompromiss zwischen

den Interessen der Anwohner und

der nötigen Verkehrsinfrastruktur zu

finden,“ ergänzt Kossack. Das gelte

auch für die Zukunft, für die der Airport

im vergangenen Jahr erste Vorschläge

vorstellte. Durch die lange

Planungs- und Vorlaufzeit müsse der

Flughafen schon jetzt die Zeichen

für die Zukunft stellen. „Es geht

nicht um morgen oder übermorgen,

wir müssen uns bereits Gedanken

machen, wie wir in 0 – 5 Jahren

aufgestellt sein müssen, um noch

marktfähig zu sein.

Die anderen Flughäfen entwickeln

sich kontinuierlich weiter, um ihren

Fluggesellschaften gute Bedingungen

zu bieten,“ erklärt Manfred

Kossack. „Wenn wir dabei nicht auf

der Strecke bleiben möchten und

Dortmunds gute und wichtige Verkehrsanbindung

weiter im Rennen

halten und ausbauen wollen, müssen

wir auch nach vorne denken und

frühzeitig die Weichen stellen.“

Text u. Foto:

Pressestelle Dortmund Airport

Ein erfolgreiches Jahr

der IHV

Das Jahr 006 ist vorbei. 365 Tage

sind mit Überlegungen, Planungen

und Umsetzungen förmlich verflogen.

Der 3-köpfige Vorstand der

Interessengemeinschaft Huckarder

Vereine (IHV) hat eine Menge

geleistet um den Bürgern ein ansprechendes

Programm im Laufe

des Jahres zu bieten und für die

Mitgliedsvereine das Haus „Alte

Schmiede“ auch finanziell zu unterhalten.

Nicht nur neun Jazz-Frühschoppen

wurden im Jahr geboten,

sondern zum dritten Mal auch ein

Konzert zur Weihnachtszeit „Your

Christmas Songs“ mit der Atlanta

Jazzband.

Die Besucherzahlen haben sich im

Laufe des Jahres stabilisiert. Mehr

als 000 Gäste besuchten in 006

die Jazz-Matinees in der Schmiede.

Eine Bereicherung war die ständig

wechselnde „Kunst“ in der Schmiede.

Angelika Schülken, die hier den

Vorstand unterstützte, fand immer

wieder interessante Maler und Malerinnen

oder auch in der Neuzeit

Fotografen, die gerne ihre Werke

ausstellten.

Seit sieben Jahren in Vereinshand,

wurde das denkmalgeschützte Gebäude

gut 40 Tage im Jahr 006

genutzt. Eine mehr als gute Auslastung,

die mit fleißigen Händen

aus dem Vorstand auch bewältigt

wurde.

Für das angefangene Jahr hat Dieter

Eichmann gemeinsam mit Hanno

Riedel ein interessantes Jazz-Programm

auf die Beine gestellt. Es

gibt Etabliertes und Neues an musikalischen

Leckerbissen, also ein

abwechslungsreiches Programm.

Weitere Infos: www.ihv2000.de

7


8

Fotos und

Dokumente:

Günter Spranke

Schule in

Huckarde - 2. Teil

Im ersten Teil der Huckarder Schulgeschichte

haben wir den Weg vom

mittelalterlichen Schulsystem bis

zum Bau der ersten Schulgebäude

in Huckarde kennengelernt, heute

behandeln wir die Zeit ab der Jahrhundertwende

bis zum Ende des

Zweiten Weltkrieges.

Der Huckarder Wilhelm Mönig erinnerte

sich an einen Schülerstreich,

der um das Jahr 900 spielte. Damals

läutete der Sohn des Küsters

Le Claire zusammen mit Fritz Wittenberg

und eben Wilhelm Mönig

anstelle des „abendlichen Angelus“

die Brandglocke. Der vom ihm als

„hünenhaft“ beschriebene Pfarrer

Bathe erschien nicht nur am

„Brandort“, sondern am nächsten

Tag „angetan mit Pellerine

und Zylinder“ in der Schule.

Mönig schloss sein Bericht

mit dem Satz: „Der Stock

aus seinem Ärmel gab unseren

Befürchtungen recht.

Ich aber hatte mir vorsorglich

einen Pappdeckel in die

Hose eingenäht…“

Die Zeiten waren halt anders

im wilhelminischen Huckarde.

Der Pfarrer war auch für

schulische Angelegenheiten

mitverantwortlich und nahm

seine damit verbundenen

Rechte und erzieherischen

Pflichten wie selbstverständlich

wahr. Doch das Ende der

Schulgemeinden war gekommen.

Die steigende Zahl der

schulpflichtigen Kinder und

die Zunahme des Anteils

evangelischer Schüler/Innen

brachten neue Konflikte und

finanzielle Anstrengungen mit

sich.

Schon im Jahre 905, zehn Jahre

nach ihrem Bau, wurde die Hansaschule

an die neu gebildete evangelische

Schulgemeinde übergeben.

Enge Beziehungen zwischen der

Hansaschule und der evangelischen

Kirchengemeinde bestanden schon

seit 895, denn damals wurde der

jungen evangelischen Gemeinde

ein leerstehender Klassenraum der

Schule unentgeldlich als Betraum

überlassen. Ebenfalls im Jahr 905

errichtete die Schulgemeinde Huck-

arde für 3 .000 Mark eine neue

Schule in Deusen, dort wurden etwa

40 Deusener Kinder eingeschult. Die

letzte Tat der Huckarder Schulge-

Pfarrer Bathe besucht die Schule

meinde vor ihrer Auflösung war der

Bau einer achtklassigen Mädchenschule

an der Varzinerstraße im

Jahre 907. Es setzte sich zunehmend

die Überzeugung durch, den

Unterhalt der Schulen in den Aufgabenbereich

der Öffentlichen Hand

zu geben. Mit dem Volksschulunter-

haltungsgesetz vom . April 908

lösten die politischen Gemeinden

die nun aufgelösten Schulgemeinden

in ihrer Verantwortung ab. Im

Jahr 909 wurde die Augustaschule

am Kirchplatz für .000 Mark von

der Gemeinde Huckarde gekauft und

fortan als Standes- und Meldeamt

Beflaggung am Ehrenmahl vor der Urbanusschule I

genutzt. Das ehemalige Schulgebäude

wurde im Jahr 959 nach Fertigstellung

des neuen Amtshauses am

Marktplatz abgerissen.

DIE FRANZOSENZEIT

Der Erste Weltkrieg wirkte

sich deutlich auf die Zahl

der Schüler in Huckarde

aus. Waren 9 4 rund 300

katholische und 550 evangelische

Schulkinder im Ort

registriert, so wurden durch

Notzeiten, hohe Arbeitslosigkeit

und kriegsbedingte

Trennung der Ehepaare nun

weit weniger Kinder geboren.

Stärker als der Krieg ist

wohl die Zeit der französischen

Besetzung des

Ruhrgebietes und somit

auch Huckardes, wohin

am 5. Januar 9 3 ein

Schwadron der Franzosen

einrückte, in den Erinnerungen

der Bürger verankert.

Die Älteren erinnern sich

noch an das schrille „Allez partie“

der Offiziere, die den Schulkindern

die Benutzung der Bürgersteige

verboten. Einer Forderung, der sie

unter zur Hilfenahme ihrer Reitpeitsche

zu Nachdruck verhalfen.

Besonders hart traf es die Mädchenschule

an der Varzinerstraße.

Hier wurde bis zum Ende der Besetzung

eine Kompanie der Franzosen

einquartiert.

Deren Pferde fanden gleich gegenüber

in der mit Stroh ausgelegten

hölzernen Turnhalle auf dem Hansaschulhof

Unterstand. An einen geregelten

Schulbetrieb war in dieser

Zeit ohnehin nicht zu denken und

so verwundert es nicht, dass die

Zahl der Schüler auf nur noch 800

katholische und 400 evangelische

Kinder im Jahr 93 sank. Grund

zur Freude gab es, als im Jahr 935

die Urbanuschule I, so hieß die

Wilhelmschule mittlerweile, durch

einen Sieg über die Borsigschule

Stadtmeister der Fußballmannschaften

wurde.

Im darauffolgenden Jahr, während

der Sommerferien, wurden die Huckarder

Schulen erstmals renoviert.

Sie erhielten innen wie außen neue

Anstriche und eine elektrische Beleuchtung,

gleichzeitig verschwanden

alle Kruzifixe und christlichen

Symbole aus den Klassenräumen.

Im Jahr 938 wurden die Konfessionsschulen

zu so genannten Einheitsschulen

erklärt.

Die Mädchenschule, zwischenzeitlich

als Urbanusschule II geführt,

wurde nach dem Volkskundler Wilhelm

Riehl ( 8 3- 897) benannt

und auch die altehrwürdige Wilhelmschule

bzw. Urbanusschule I,

wurde auf den Namen des Schriftstellers

Wilhelm Raabe ( 83 - 9 0)

umgetauft.

Auch die an ihr vorbeiführende

Wilhelmstraße sollte ihren Namen

verlieren, sie heißt heute Rahmer

Straße.


SCHULE IM KRIEG

Im Zweiten Weltkrieg wurde der

Lehrplan der Schulen auch um

kriegsbedingte Inhalte ergänzt. Die

Jungen ließ man anhand von Zeichnungen

die Erkennung der Silhouetten

von Feindflugzeugen studieren,

um sie als Flakhelfer vorzubereiten.

Die Mädchen kamen bei der Erziehung

zu sparsamem Umgang mit

den Materialressourcen und Nahrungsmitteln

zum ersten Mal mit

der drohenden Mangelwirtschaft in

Berührung, zeitgleich mussten ihre

Mütter auf den Schulhöfen den

praktischen Umgang mit Sandeimern

beim Löschen von Brandbomben

einüben. Im April 943 wurden

sämtliche Huckarder Schulkinder

und ihre Lehrer evakuiert. Zuerst

Richtung Osten nach Danzig und bis

an das Kurische Haff, nach Ungarn

und in die Tschechoslowakei. Als

die Lage an der Ostfront unsicherer

wurde, nach Baden, etwa nach Lahr

im Schwarzwald und nach Ihringen

im Kaiserstuhl, aber auch an den

Bodensee. Die Schulen in Huckarde

Die ehemalige Mädchenschule wird in diesem Jahr 100 Jahre alt

wurden als Dienststellen sowie als

Ausweichquartiere für Ausgebombte

genutzt. Schulunterricht fand in

Huckarde nicht mehr statt.

Wie dringlich die Evakuierung war,

zeigt der Beginn der Bombardements

auf Huckarde am 6. Mai

943. Brandbomben trafen unter

anderem Gebäude am Oskarweg,

an der Rahmerstraße und an der

Aspeystraße. Es folgten bis 945

immer neue Luftangriffe und so

wurde am 3. Februar 945 die Wilhelmschule

so schwer beschädigt,

dass sie abgerissen werden musste.

Auch die Hansaschule erhielt

schwere Treffer. Im Zusammenhang

mit dem Einmarsch der Amerikaner

am 7. April 945 wurde die Mädchenschule

durch Artilleriebeschuss

schwer beschädigt. Doch bereits am

7. August 945 wurde in der Mädchenschule

wieder Unterricht für

die Klassen -4 erteilt, im November

945 folgte in der Hansaschule

der Unterricht für die 5., 6. und 7.

Klasse. Dies war nur durch die Eigenleistung

der Lehrer, Eltern und

sogar der Kinder möglich, die mit

Unterstützung der Zeche Hansa die

Schulgebäude notdürftig wiederherrichteten.

Dabei kamen wie bei vie-

len Huckarder Gebäuden vor allem

auch Backsteine des kriegsbedingt

eingestürzten sechseckigen Schornsteins

der Zeche zum Einsatz.

Über den Wiederaufbau und die

zeitgerechte Weiterentwicklung der

Huckarder Schulen lesen Sie als

Fortsetzung in der nächsten Ausgabe

von ANNO dazumal.

Wir möchten auch

unsere Leser in die

Schulgeschichte

von Huckarde

einbeziehen

Alle sind angesprochen, Schüler und

Lehrer, von heute und damals. Bitte

schicken Sie uns Ihre Erinnerungen

an die Schulzeit in Huckarde, Anekdoten,

Streiche, Fotos, alles was Sie

und uns an die guten alten Zeiten

erinnert. Einfach einsenden per

Post, Fax oder E-Mail an die Redaktion

von „Wir in Huckarde“.

Adresse: IN-Stadtmagazine,

Arminiusstraße , 44 49 Dortmund

Fax-Nr.: 0 3 - 79 48

E-Mail : redaktion@in-stadtmagazine.de

9


0

Buchtipp

Ihrer Bibliothek

Michael Ridpath

Absturz

Hoffmann und Campe 006

Der Trader und ehemalige Air Force

Pilot Alex Calder kündigt seinen Job

bei einer Londoner Ivestmentbank,

nachdem seine Kollegin Jennifer

Tan unter mysteriösen Umständen

ums Leben gekommen ist.

An ihren vermutlichen Selbstmord

will er nicht glauben. Nach dem

Tod eines zweiten Kollegen beginnt

er betrügerische Machenschaften

großen Stils in seiner ehemaligen

Firma aufzudecken.

Der erste Band einer neuen Wirtschaftsthriller-Serie,

der vor allem

auch durch handfestes Insiderwissen

besticht. Empfohlen!

Martina Hammerschmidt-Riegert

Lesezauber 2007

Bibliothek Huckarde, Parsevalstraße

70 Tel. (0 3 ) 39 7 56, Fax

(0 3 ) 3 8 4 , E-Mail: bibliothek.huckarde@stadtdo.de

Voranmeldung erforderlich!

Eintritt Euro

Montag, 12.03.07, 10.00 Uhr

„Ferdinand der Stier“

Theater/ab 5/Dauer: ca. 50 Min.

Es war einmal

in Spanien ein

junger Stier, der

hieß Ferdinand.

Ferdinand ist

anders als die

anderen Stiere:

am liebsten sitzt

er einfach ruhig

unter seiner Lieblingskorkeiche

und beschnuppert

Blumen.

Doch plötzlich wird er abgeholt und

in die Stierkampfarena gebracht.

Als er die Arena von Madrid betritt,

jubeln die Zuschauer. Sie glauben,

dass Ferdinand fürchterlich kämpfen

wird. Aber weit gefehlt ... Das Theater

Tom TEUER zeigt die Geschichte

eines Außenseiters, der ungewollt

und ganz friedlich zum Helden wird.

Donnerstag, 15.03.07, 15.00 Uhr

„Lass dich überraschen“

Aktion/ab 6/Dauer: ca. / Std.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit

mit dem Arbeitskreis Aktive

Nachbarschaft, der JFS/ASP Rahm

und der Bezirkjugend-Pflegschaft

Huckarde.

Geschichtswettbewerb

in der Wilhelm-Busch-Realschule

v. l.: Dennis, Timo, Sabrina, Jenice und Sandro

Am . September startete die 0.

Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs

des Bundespräsidenten:

»miteinander – gegeneinander?

Jung und Alt in der Geschichte«.

Der Wettbewerb wendet sich an

Kinder und Jugendliche unter

Jahren und wird von der Hamburger

Körber-Stiftung ausgerichtet.

Den Teilnehmern winken Geld- und

Sachpreise in Höhe von 50.000

Euro.

Diesem Aufruf folgten fünf Schülerinnen

und Schüler der Klasse 9a

der Wilhelm Busch Realschule. Mit

Hilfe des Initiators und Geschichts-

lehrers Dieter Schellhase, sowie der

Lehramtsanwärterin Katharina Ksiazek,

arbeiteten Sabrina Kroll, Jenice

und Sandro Kötter, sowie Dennis

Lewandowski und Timo Hoffmann

in zwei Gruppen in ihrer Freizeit

zu unterschiedlichen, selbst gewählten

Themen. Timo und Dennis

beschäftigten sich mit dem Thema

„Mode im Wandel der Zeit“, Sabrina,

Jenice und Sandro mit dem Thema

„Erziehungsmittel im Wandel der

Zeit“. So entstanden zwei Arbeiten,

die schließlich Ende Februar auch

eingeschickt wurden – nun heißt es

abwarten und Daumen drücken.

Leben und pflegen informiert:

Wussten Sie schon, dass es in Ihrem

Stadtgebiet Betreuungsangebote

für Menschen mit Demenzerkrankungen

gibt? Diese Leistungen,

die von den Pflegekassen finanziell

unterstützt werden, ermöglichen

den pflegenden Angehörigen, ein

paar Stunden nur für sich selbst

zu nutzen. Die Angebote werden

in Demenzbetreuungsgruppen

organisiert, oder auch als Einzelbetreuung

bei Ihnen zu Hause.

Anzeige

Informationen zu diesem und anderen

Themen wie zum Beispiel:

Finanzierung der häuslichen Pflege,

Einsatz von Pflegehilfsmitteln,

Pflegetechniken, gesunde Ernährung

für Pflegebedürftige, Patientenverfügung/Pflegetestament

und und und… gibt Ihnen Gisela

Supsar unter:

www.leben-und-pflegen.de

Mail: info@leben-und-pflegen.de


Rote Funken begannen mit Frühschoppen die heiße Karnevalsphase

„Wir sind gern gekommen, weil bei

euch die beste Stimmung in ganz

Dortmund herrscht“. So begrüßte

das Dortmunder Prinzenpaar, Prinz

Jörg und ihre Lieblichkeit, Prinzessin

Petra, die Roten Funken und

alle Zuschauer beim närrischen

Frühschoppen im Freizeithaus

Wischlingen.

Bereits eine halbe Stunde bevor der

hohe Besuch kam, ging es hoch her

im Saal. Zur Eröffnung marschierte

das Fanfarencorps Wickede mit

Trommelwirbel ein. Nach dem musikalischen

Beginn zauberte die Junge

Garde des Gastgebers gute Laune

in den Saal. Die Truppe wirbelte so

leichtfüßig und flink über die Bühne,

als wären die

Mädchen mit einem zusätzlichen

Tanz-Gen auf die Welt gekommen.

Nach der Show folgte eine beachtliche

Büttenrede von Fabian Kahl,

dem Enkel des Rote-Funken-Vorsitzenden

Günter Kahl. Der Junge

präsentierte sich so professionell,

Kunst-Schmiede

Künstler, egal ob Maler oder Fotografen,

sind nichts Neues für die

Alte Schmiede in Huckarde. Sie haben

doch einen wesentlichen Anteil

daran, dass aus der Alten Schmiede

namentlich das „Kulturzentrum Alte

Schmiede“ wurde. Alle zwei Monate

wechselten die Ausstellungen, das

heißt, andere Maler, andere Stilrichtungen,

andere Maltechniken oder

auch Fotos.

In diesem Jahr wurde es ein wenig

anders. Der Januar war keinem einzelnen

Künstler vorbehalten, sondern

allen.

Mit einer Vernissage eröffnete der

Vorstand der Interessengemeinschaft

Huckarder Vereine die „Kultursaison

007“. Alle Künstler, die im

Jahr 007 ihre Werke präsentieren,

bekamen einen Teil der gesamten

Ausstellungsfläche und zeigten

möglichen Interessenten unter dem

Motto „Kunst-Schmiede“ schon vorzeitig

einen Ausschnitt ihrer Werke.

Bereichert wurde die Vernissage

durch eine Lesung der Dortmunder

Schauspielerin Tirzah Haase über

Süffisantes oder durchaus auch Spaßiges

aus dem Bereich der Kunst.

Das Duo „Jazz 4 Sale“ unterhielt die

Gäste musikalisch. de

als hätte er in seinen elf (!) Lebensjahren

nichts anderes gemacht

als Büttenreden zu halten. Nach der

Bütt legte Funkenmariechen Nina

Kappenberg von der Karnevalsgesellschaft

„Kiek es Drin“ einen

Showtanz aufs Parkett, der nichts

zu wünschen übrig ließ.


Engel des Lichts – einfach mehr

Geborgenheit

Seit jeher werden die Menschen von

Engeln begleitet. Diese Zeit wollen

die „Engel des Lichts“ wiederbeleben,

fortsetzen und dabei immer weiter

optimieren. Die Dienstleistungen der

„Engel“ richten sich insbesondere an

Senioren, Alleinstehende sowie Menschen

mit Behinderungen. Ebenso

bieten die „Engel“ Patienten ihre Hilfe

an, die in Pflegestätten und Krankenhäusern

verweilen, deren Angehörige

keine Zeit haben, sich um sie zu kümmern.

Speziell die sozial Schwachen

liegen den „Engeln“ am Herzen. Eingeschränkte

finanzielle Möglichkeiten

verhindern in aller Regel die benötigte

Unterstützung bei der Bewältigung

des Alltags. Die „Engel des Lichts“

haben sich zur Aufgabe gemacht,

für alle da zu sein. Um hierbei flexibel

auf jeden Menschen eingehen zu

Am Tag der offenen Tür hatten Eltern

und Kinder Gelegenheit, die

Räumlichkeiten, den Unterricht und

die Aktivitäten der Schule kennenzulernen.

Zu dem breit gefächerten, abwechslungsreichen

Angebot gehörten eine

Technikausstellung, die Herstellung

von Kosmetik, Tanzvorführungen,

Songs der Schulband, Abenteuersport

in der Turnhalle, Physikver-

Geldübergabe in der DASA

an terre des hommes

Bei dem Benefizabend zugunsten

von terre des hommes in der DASA

Dortmund wurde vom Konzertchor

„CONFIDO VOCALE“ unter der Leitung

von Bodo Saborowski das

„Deutsche Requiem“ in der Londoner

Fassung von Johannes Brahms

aufgeführt. Der Veranstalter war

Werner Schabsky, ATLAS-Schuhfabrik

Gebr. Schabsky GmbH &Co. KG.

Die Veranstaltung erbrachte insgesamt

6. 00 Euro. Dieser Betrag

wird wie in den Vorjahren Werkstattschulen

in Kolumbien zugutekommen,

die zu der „terre des

hommes“- Kampagne „Schule statt

schuften“ gehören.

Mehr als 3 .000 Euro sind bislang

in Dortmund für die Schul-Kampagne

gespendet worden. Gustel Gawlik

FOTO: Bei der Geldübergabe in der DASA waren anwesend der Dirigent des

Chors „CONFIDO VOCALE“ Bodo Saborowski, Choristin Claudia Temp (stell- (stell(stellvertretend für den Chor), Christel Pechtl, terre des hommes Arbeitsgruppe

Dortmund, Ilse Schabsky, ATLAS-Schuhfabrik und der Schirmherr der Veranstaltung,

der das Geld überreichte, Prof. Hans-Jürgen Bieneck, Präsident

der BauA,(v.l.).

Offene Türen in der Wilhelm-Busch-Realschule

suche und das Thema Streitschlichtung.

Dieser Tag wurde aber auch genutzt,

um eine Spende an die Bethel-Stiftung

zu übergeben. Schülerinnen

Auch diese beiden Bewohner des Hauses am Funkturm freuen

sich über die Spende

Anzeige

können, arbeiten die „Engel“ von zu

Hause aus. Dies ermöglicht überhaupt

erst, Menschen mit wenig finanziellen

Möglichkeiten diese Unterstützungen

anzubieten. Sie stehen unter

anderem zur Verfügung als Besucher

zum Reden, als Begleitung zu Veranstaltungen,

als Fahrdienst zu Ärzten,

Apotheken sowie als Unterstützung

bei Besorgungen und hauswirtschaftlichen

Tätigkeiten. Weiterhin bieten

die „Engel des Lichts“ öffentlichen

Einrichtungen die Zusammenarbeit an.

Nicht zuletzt planen, organisieren und

führen sie jegliche Art von Veranstaltungen

durch. Außerdem werden auch

Betreuungsgruppen beaufsichtigt sowie

Gesprächskreise und Lesestunden

angeboten. Die „Engel des Lichts“ erreichen

Sie unter Tel. 0 3 -3 78647.

Infos auch www.engeldeslichts.de.

und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen

und Lehrer der Jahrgänge 5

und 6 hatten zusammen mit dem

Förderverein der WBR einen Weihnachtsbasar

durchgeführt und damit

einen Erlös in Höhe von 300

Euro erzielt. Dieses Geld wollten sie

kranken Kindern zugute kommen

lassen und deshalb fiel die Wahl

auf das Haus am Funkturm, eine

Einrichtung der Bodelschwinghschen

Anstalten Bethel. In diesem

Wohnheim in Neu-Asseln werden 4

Kinder und Jugendliche mit geistiger

Behinderung und schweren

Behinderungen heilpädagogisch

betreut. Sie sollen dadurch in die

Gemeinschaft und eine altersgerechte

Teilhabe am sozialen Leben

eingegliedert werden.

Dass Fechten eine sehr interessante

Sportart ist, zeigten einige junge

Mitglieder der Fechtabteilung des

TSC Eintracht Dortmund und gaben

mit ihren „kämpferischen“ Vorführungen

einen Einblick in ihr Können.

Wer Lust bekam, es selbst einmal zu

probieren, der wurde zum Schnupper-Training

in die Halle West der

Dortmunder Eintracht, Victor Toyker

Str. 6 in 44 39 Dortmund eingeladen.

Die Trainingszeiten sind mitt-

Zwei Fechter in Aktion

wochs von 5.30 bis 7.00 Uhr und

donnerstags von 6.30 bis 8.00

Uhr. Nähere Informationen kann

man auch unter www.fechtsportdortmund.de

und bei Andrea Möller,

Tel. 860 00 bekommen.


Auch in diesem Jahr waren die

Sternsinger wieder unterwegs.

Insgesamt 3 Mädchen und Jungen

besuchten als Sternsinger die

Mitglieder der St. Christophorus-

Kinder sagen JA zur Schöpfung“

Gemeinde. Nach dem Aussendungsgottesdienst

am Morgen machten

sie sich bei gutem Wetter auf den

Weg um ihren Segen möglichst

vielen Menschen zu bringen. Die

Kunstausstellung

im Kath.Krankenhaus Do-West

Mitte Januar wurde die Ausstellung

„L’air colorie“ mit Bildern des 954

in der Bretagne geborenen Künstlers

Jean-Luc Menager eröffnet und danach

vier Wochen lang ausgestellt.

Mit einer geschenkten Airbrush-

Pistole begann seine Liebe zur von

ihm favorisierten Technik und der

Malerei.

Vorbilder des Künstlers, dessen

Spektrum von Tierportraits über

Blumen und Landschaften bis hin

zu Phantasiebildern geht, sind Leonardo

da Vinci, Dali und Soryama.

Absolviert hat der Künstler sein Airbrush-Design-Studium

im Institut

für Ausbildung in bildender Kunst

und Kunsttherapie in Bochum.

sieben Gruppen konnten einen Betrag

von 000 Euro sammeln. Allen

Spendern herzlichen Dank! Das Geld

ist in diesem Jahr für den Ausbau

eines Kindergartens in Brunava in

Spanische Impressionen

in der Kapelle Wischlingen

Anfang dieses Jahres fanden zum

6. Mal die Wischlinger Kammerkonzerte

statt. Wie immer waren

zahlreiche Kenner und Liebhaber der

Musik vor Ort. Die Cellistin Carolin

Schröder und Elena Satsukevych am

Piano präsentierten ihren Zuhörern

einen Abend mit klassischer Musik

von spanischen Komponisten bzw.

mit spanischer Thematik.

Gespielt wurden Werke von Gaspar

Cassade, Enrique Granados oder

Joaquin Nin, mal melodisch – mal

Lettland bestimmt. Ganz herzlichen

Dank auch noch einmal den Kindern

und ihren Begleitern! B. Zimmermann

kraftvoll, aber auch mal abgehackt.

Auch die Liebhaber der „russischen

Seele“ kamen zum Zuge: Der Komponist

Alexander Glasunow komponierte

sein Werk “Serenade es-

pagnole“ wohl in Bezug mit einer

spanischen Liebschaft.

Weitere Stücke kamen von französischen

Autoren: Kompositionen

von Maurice Ravel, dessen Mutter

Baskin war und Georges Bizet aus

der Oper Carmen – spanischer ging

es nicht mehr.

3


Die zweite Ausgabe des ersten Reiseführers

für Reitferien in Deutschland

ist erschienen.

Auf mehr als 60 Seiten präsentieren

die schönsten deutschen Reiterhöfe

nach Bundesländern sortiert ihre

Angebote rund um den Pferdesport.

Ob Westernreiten, Dressur oder Ponyreiten

à la Immenhof - immer

mehr Kinder entdecken ihre Liebe

zu Pferden. Bei der Suche nach geeigneten

Ferienanlagen sind Eltern

aber oft überfordert. Das Angebot

ist groß und verwirrend. Rechtzeitig

zur diesjährigen Feriensaison

präsentiert der Verlag PferdeRegional

nun die zweite Ausgabe des ersten

deutschen Reiseführers speziell

für Reitferien. „Die Auswahlkriterien

4

Neuer Reiseführer für Reitferien

orientieren sich an der Praxis“, erklärt

Herausgeberin Andrea Seibüchler.

„Dazu

g e h ö r e n

in erster

Linie die

Sortierung

nach Bundesländern

und Regionen,hinzu

kommen

Preiskategorien

vom

rustikalen

Zeltlager oder Heuboden bis zum

Luxushotel“. Die meisten der Reiterhöfe

präsentieren sich mit Farbfotos

von Anlagen und Pferden, zu finden

sind außerdem Kontaktadressen und

Spezialisierungen.

„Viele Höfe widmen sich beispielsweise

ganz dem Dressurreiten“,

weiß Seibüchler. „Wer auf einem

Cowboypferd reiten will, ist hier natürlich

fehl am Platz.“ Als Bonbon

sind in der diesjährigen Ausgabe

bebilderte Porträts der beliebtesten

Pferderassen, zum Beispiel

vom Mangalarga Marchador, oder

vom Araber und Shirehorse. Zudem

werden erstmals die Abenteuer des

Islandpferde-Hengstes Staudur als

Comic veröffentlicht.

Erhältlich ist der Reiseführer mit

dem Titel „Reitferienführer für Kinder,

Jugendliche und Familien 007“

im Buch- und Zeitschriftenhandel,

der Verkaufspreis beträgt 3,95 Euro.

Benimmseminar

Immer öfter hört

man gerade aus

der Wirtschaft bzw.

von den Ausbildern

der Unternehmen,

dass Jugendliche wichtige

Tugenden und Umgangsformen

nicht mehr beherrschen, wie z.B

Höflichkeit und Zuverlässigkeit.

Häufig mangelt es bei einigen auch

schon an den passenden „Tischmanieren“.

Um diesen Erscheinungen

entgegenzusteuern, bot die Wilhelm-Busch-Realschule

(WBR) zum

ersten Mal für alle Schülerinnen

und Schüler des 0. Jahrgangs das

Benimmseminar in Zusammenarbeit

mit der „Agentur für Berufsbildung“

an.

Anfang Januar kamen externe Fachleute

für einen Tag zur Schule, um

die Teilnehmer mit den sogenannten

„Knigge-Regeln“ vertraut zu

machen.

Themen dieses Tages waren u.a.

„Der erste Eindruck“ (z.B. Körpersprache,

Distanzzonen, Vorstellung

und Begrüßung) oder: „Die richtige

Verpackung“ (z.B. Grundlegendes

zum Outfit und typgerechte Kleidung).

Den Schülerinnen und Schülern

wurde im Laufe des Tages immer

mehr bewusst, wie wichtig der „erste

Eindruck“, besonders in einer

Bewerbungssituation ist. Häufig ist

gerade dieser bei den Gesprächspartnern

prägend und hinterlässt

positive oder aber auch negative

Spuren. Hier entscheidet sich schon

oft, ob die Bewerberin oder der

Bewerber ein zweites Mal vorstellig

werden kann oder aufgrund des

Erscheinungsbildes oder Auftretens

leider vorzeitig ausscheiden muss.

Den Schülerinnen und Schülern

wurde an diesem Tag sehr deutlich,

wie wichtig es ist, dass man gewisse

Anstands- und Umgangformen

beherrscht, um sich später nicht zu

blamieren - und dies nicht nur im

Berufsleben. J.-K. Schürrle

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