Stiepeler Bote 258 - Dezember 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 258 Dezember 2017

Laternenzauber

Bilder vom St. Martins-Umzug

in Stiepel. Seiten 18-19

„Blühendes Kloster“

braucht Erweiterung

Ökonomiehof wird eingesegnet – 2018 Feier

zum 30-jährigen Bestehen Seite 4-5

„Wir möchten in Ruanda

etwas hinterlassen“

Dr. Denise Rosenberger unterstützt

medizinisches Projekt in Ostafrika. Seiten 8-9


2 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bevor wir Ihnen unsere Wünsche für Ihr persönliches Weihnachtsfest

mit auf den Weg geben, wünschen wir uns, dass Sie sich abseits

von oft zeit- und arbeitsintensiven Vorbereitungen auf die

Weihnachtsfeiertage einen kleinen Freiraum schaffen können, um

einen Blick in den neuen Stiepeler Boten zu werfen. Wir sind überzeugt,

dass es sich lohnt.

Im Bochumer Süden geht es lebendig, vielfältig, nachbarschaftlich

und engagiert zu. Das gilt hier auf lokaler Ebene für Gesellschaft,

Politik, Sport und Kultur. So sieht das tägliche Leben aus, und genau

das wird wieder abgebildet in der aktuellen Ausgabe unseres Stiepeler

Boten. Auf eine Geschichte möchten wir besonders Ihr Interesse

richten. Sabine Dettmar, Gesamtschullehrerin aus Stiepel, hat

sich einen Traum erfüllt und ist beim Ironman-Triathlon auf Hawaii

gestartet. Unterstützt wurde sie dabei auch von Stiepeler Unternehmen – eine erfolgreiche Allianz, die für erfreuliche

Schlagzeilen gesorgt hat.

Foto: Volker Wiciok

Ein wenig stolz sind wir darauf, dass zwei Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr – unserem Jubiläumsjahr – ins

Leben gerufen wurden, so gut angenommen worden sind, dass wir in diesem Jahr die Fortsetzungen erleben durften

bzw. dürfen. Das war zum einen die Offene Stiepeler Boulemeisterschaft, die wir in Zusammenarbeit mit dem Tennisclub

Rot-Weiß Stiepel an der Kemnader Straße veranstalteten. Und zweitens bringt die Kooperation mit Deborah Helles

MDH Musikmanagement bereits zum dritten Mal viele Musikfreunde auf die Beine und auf den Weg zur Kemnader

Straße. Aktueller Beleg dafür ist die „Weihnachtszauber“-Veranstaltung mit dem Mercator-Ensemble der Duisburger

Philharmoniker im Lutherhaus.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Lesern, Partnern

und Kunden für die Unterstützung und das entgegen gebrachte

Vertrauen bedanken. Wir wünschen Ihnen eine fröhliche und

entspannte Vorweihnachtszeit sowie ein besinnliches Weihnachtsfest

im Kreis der Familie, mit Partnern und Freunden.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Dezember 2017 | Stiepeler Bote |

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AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Welche Bedeutung

hat die Ortsgemeinde?

Auditorium-Reihe im Kloster Stiepel

Auch im zweiten Halbjahr

2017 bietet das Zisterzienser-Kloster

in Stiepel in seiner

Auditoriums-Reihe wieder

akademische Vorträge und

Gespräche an, zu denen alle

Interessierten eingeladen

sind. Die nächste Veranstaltung

findet am Dienstag, 5.

Dezember, um 20 Uhr statt.

Folgendes Zitat steht über

dem Abend: „…das Heilmittel

für das jeweilige konfessionelle

Defizit liegt immer in den

Händen der anderen.“ Referent

ist Pfarrer Dr. Norbert

Roth. Er arbeitet als Gemeindepfarrer

an der Haupt- und

Bischofskirche der Ev. Luth.

Kirche in Bayern, St. Matthäus

in München.

Nach den großen erinnernden,

vergewissernden und

auch hinterfragenden Impulsen

des Reformationsjahres

2017 darf der Blick neu geschärft

für die Zukunft der

konfessionellen Identität und

der ganzen Kirche geworfen

werden. Dass die Kirche gespalten

ist, bleibt ein geistlicher

Skandal, auch innerhalb

der Kirche. Dass Gott aber

dennoch in und durch Konfessionsgemeinschaften

wirkt

und Menschen unter Wort und

Sakrament zum Bau des Reiches

Gottes sammelt, zeigt

seinen gnädigen Umgang mit

menschlichen Begrenztheiten.

Welche Bedeutung die Ortsgemeinde

und die Weltkirche

in ihrer immensen Pluralität

und dem ihr doch innewohnenden

Einheits-Gen für die

Gesellschaft, für Europa und

die Welt hat, darüber soll an

diesem Abend nachgedacht

werden.

„Blühendes Kloster“ braucht

Ökonomiehof wird eingesegnet – 2018

In Anwesenheit von Dr. Maximilian

Heim, Abt des Zisterzienser-Stifts

Heiligenkreuz,

wird am Samstag, 2.

Dezember, um 14.30 Uhr der

neu gebaute Ökonomiehof

des Stiepeler Klosters eingesegnet.

Als Ehrengäste

werden außerdem Anneliese

und Werner Deschauer

an der Feier teilnehmen. Mit

privaten Mitteln sowie Geld

aus ihrer Stiftung hat das

Unternehmer-Ehepaar die

Realisierung dieses Projektes

erst ermöglicht.

„Von der Idee bis zur Umsetzung

hat es einige Jahre gedauert“,

erzählt Pater Subprior

Andreas und deutet damit

an, dass es einige bürokratische

Hürden zu überwinden

galt, bevor mit den eigentlichen

Baumaßnahmen in unmittelbarer

Nähe zum Wasserspeicher

der Stadtwerke

begonnen werden konnte.

Der Neubau im östlichen Bereich

des Klostergeländes

war dringend notwendig, denn

der Platz im Stiepeler Kloster

wurde knapp. „Wir haben hier

mit vier Mitbrüdern begonnen,

inzwischen sind wir 19, wovon

vier auswärts tätig sind,“

schildert Pater Andreas. „Es

fehlt an Räumen für die Büroarbeit,

es fehlt an Unterbringungsmöglichkeiten

für

weitere Mitbrüder, es fehlt an

Aufenthaltsmöglichkeiten für

Gäste und letztendlich fehlt es

auch an Stellplätzen und Kapazitäten,

um Gebrauchsgegenstände

zu lagern.“ Zumindest

bei den letzten beiden

Punkten wird nun durch den

neuen Ökonomiehof Abhilfe

geschaffen.

„Wir sind ein blühendes Kloster“,

sagt Pater Andreas angesichts

eines immer größer

werdenden Interesses, in

den Zisterzienserorden einzutreten.

Weshalb man sich

in Stiepel bereits mit dem

Gedanken befasst, dem Kloster

einen Erweiterungsbau

anzugliedern. Zwar sieht der

Pater Subprior den Erweiterungsbau

frühestens in zehn

Jahren, doch womöglich werden

die Pläne auch schon zu

einem früheren Zeitpunkt konkretisiert.

Schließlich wurde

bereits der Ökonomiehof von

seiner Lage so in den Klosterkomplex

integriert, dass er einem

zukünftigen Anbau nicht

im Weg stehen, sondern mit

ihm korrespondieren würde.

Diese rasante Entwicklung

hat niemand prognostizieren

können, als das Kloster Stiepel

im Jahr 1988 als Priorat

des Stifts Heiligenkreuz, einer

Zisterzienserabtei in Österreich,

gegründet wurde.

Die Gründung des Klosters

ging damals auf eine Initia-

4 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


eine Erweiterung

Feier zum 30-jährigen Bestehen

AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

„Wir sind ein blühendes Kloster“,

sagt Pater Andreas, Subp

r i o r d e s K l o s t e r s i n S t i e p e l .

Foto: 3satz/Kienel

tive des ersten Bischofs des

Ruhrbistums, Franz Kardinal

Hengsbach, zurück. Da sich

die Gründung 2018 zum 30.

Mal jährt, wird es zu Pfingsten

ein großes Fest mit verschiedenen

Programmpunkten im

Kloster geben, zu dem über

2000 Gäste erwartet werden.

Die Festmesse wird von Abt

Dr. Maximilian Heim gefeiert.

Ursprünglich wäre der Stiepeler

Gründungstag Ende August

2018 zu feiern, doch da

überschneidet sich der Termin

mit einem weiteren, für die

Zisterzienser bedeutenden

Ereignis. Das Kloster Neuzelle

bei Frankfurt in der Niederlausitz

ist auf Initiative des Bischofs

des Bistums Görlitz mit

vier Mönchen wiederbelebt

worden. Und im kommenden

Jahr soll dann ein Priorat mit

acht Mönchen entstehen, die

das Klosterleben in dem traditionsreichen

Standort etablieren

sollen. Der Termin ist

mit Sorgfalt gewählt. Im Jahr

2018 feiert die ehemalige

Klosteranlage ihr 750-jähriges

Bestehen. Und die Zuversicht

ist groß, dass das Kloster

Neuzelle eine ähnliche Entwicklung

nimmt wie Stiepel.

Uli Kienel

Bis kurz vor der Eröffnung wurde am neuen Ökonomiehof des

Klosters noch für den Feinschliff gesorgt. Foto: 3satz/Kienel

Dezember 2017 | Stiepeler Bote |

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FREIZEIT UND KULTUR

Jubiläumskonzert zum Mitsingen und Mitswingen

Gospelchor „CHILDren of Light“ tritt am 10. Dezember im Lutherhaus auf

Zum 20. Mal lädt der Stiepeler

Gospelchor „CHILDren

of Light“ zum Weihnachtskonzert

am 10. Dezember in

das Lutherhaus, Kemnader

Straße 127, ein. Das Konzert

beginnt um 17 Uhr (Einlass

16 Uhr), der Eintritt ist frei.

1997 wurde der Chor gegründet.

Die Mitglieder möchten

zusammen mit dem Publikum

ihr 20-jähriges Bestehen unter

dem Motto „Hold on“ – wie immer

am zweiten Advent – besonders

feiern und fordern die

Gäste zum Mitswingen und

Mitmachen auf. Unter der Leitung

von Angelika Henrichs

möchte der Chor mit seinem

Repertoire alle Sinne ansprechen

und das Publikum den

Alltag ein wenig vergessen

lassen.

Das Programm entführt die

Zuhörer in die Musik Afrikas

und Amerikas. Der Chor und

die Solisten werden dabei

von einer Band mit Keyboard,

Saxophon, Kontrabass und

Percussion begleitet. Eine

Beamershow zeigt Bilder und

Texte, so dass jeder mitsingen

kann! Nach der Begrüßung

sorgen die Lieder „Every body

shout and sing“ und „Hold on“

für die richtige Einstimmung.

In diesem Jahr hat der Chor

viele „Ohrwürmer“ aus den

vergangenen 20 Jahren wieder

aufgenommen. „Walking

Der Stiepeler Gospelchor „CHILDren of Light“ lädt interessierte

Zuhörer zum Konzert ins Lutherhaus ein.

Foto: privat

in Memphis“ u.a. soll die Zuhörer

ebenso mitreißen wie

die afrikanischen Gospels.

Der Chor, der sich der Arbeit

in Naluyanda/Sambia eng

verbunden fühlt und die Arbeit

deshalb unterstützt, bietet neben

Getränken auch afrikanische

Kunsthandwerks-Artikel

an. Der Erlös des Verkaufs

kommt der Arbeit in Naluyanda

zugute.

Adventsmarkt und Winterreise

Der Förderverein des St.-Johannes-Stiftes, Borgholzstraße

5-11, lädt am 1. Adventssonntag (3. Dezember) in der Zeit von

11 bis 18 Uhr zum Adventsmarkt mit kleinem Kunsthandwerkermarkt

und Musik ins St.-Johannes-Sift ein. Der Stand des

Fördervereins bleibt bis zum 3. Advent täglich von 14 bis 18

Uhr geöffnet.

Am Dienstag, 12. Dezember, um 19.30 Uhr, lädt der Förderverein

des St. Johannes-Stiftes zur „Winterreise“ ins St.-Johannes-Stift

ein. Die heiligen drei Könige: eine Kriminal- und Glaubensgeschichte.

Erzählt, vorgelesen und an Krippenfiguren

erläutert von Rainer Prodöhl. Es singt der Chor „Vox Perpetua“

unter der Leitung von Barbara Bardach. Der Eintritt ist frei, um

Spenden wird gebeten!

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Tannenbäume und Wildspezialitäten

17. Weihnachtsmarkt an der Stiepeler Dorfkirche

FREIZEIT UND KULTUR

Restkarten für

Konzert übrig

Der 17. Stiepeler Weihnachtsmarkt

findet von

Donnerstag, 14. Dezember,

bis Sonntag, 17. Dezember

an der Dorfkirche statt.

Traditionell werden frisch geschlagene

Nordmannfichten

aus dem Sauerland verkauft.

Der Verkauf der Bäume ist

vor dem historischen Torbogen.

Dort gibt es auch wieder

Leckereien vom Grill, Reibeplätzchen,

Wildspezialitäten

und frisch gebackene Waffeln.

Im Lichthof des Gemeindehauses

werden Glühwein,

Kinderpunsch, hausgemachte

Reibeplätzchen und weihnachtliche

Geschenkartikel

angeboten.

Der Weihnachtsmarkt wird am

Donnertag, 14. Dezember,

traditionell eröffnet. Dazu wird

der Posaunenchor aufspielen.

Geöffnet hat der Weihnachts-

Frisch geschlagene Weihnachtsbäume gibt es wieder auf dem

Weihnachtsmarkt an der Dorfkirche.

Foto: 3satz

markt zu diesen Zeiten: Donnerstag,

14. Dezember, und

Freitag, 15. Dezember, von

16 bis 20 Uhr; Samstag, 16.

Dezember, von 11 bis 20 Uhr

und Sonntag, 17. Dezember,

von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

Die Tannenbäume werden

Donnerstag und Freitag ab

14 Uhr verkauft. Veranstalter

des Marktes sind die Evangelische

Kirchengemeinde Stiepel,

der Verein der Freunde

und Förderer der Dorfkirche,

die DLRG Bochum-Süd, die

Freiwillige Feuerwehr Löschzug

Stiepel und der Bürgerschützenverein

Stiepel 1854.

Mit dem Programm „Weihnachtszauber

– Eine musikalisch-literarische

Weihnachtsreise“

gastieren das

Mercator-Ensemble der Duisburger

Philharmoniker und

seine Freunde am Samstag,

2. Dezember, um 16 Uhr zum

dritten Mal im Lutherhaus an

der Kemnader Straße. Gemeinsam

mit der Schauspielerin

und Moderatorin Lilli

Koehler und dem Tenor Luis

Fernando Piedra wird ein

stimmungsvolles Weihnachtsprogramm

geboten. Wer noch

live dabei sein möchte, sollte

schnell zugreifen, denn die

Nachfrage nach Eintrittskarten

ist wie schon bei den

Veranstaltungen zuvor groß.

Restkarten können noch telefonisch

unter 0176-62778228

reserviert oder an der Tageskasse

erworben werden.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote |

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PORTRÄT

„Wir möchten in Ruanda etwa

Dr. Denise Rosenberger unterstützt medizin

Nachhaltig Hilfe leisten

bei einem ambitionierten

medizinischen Projekt im

ostafrikanischen Binnenstaat

Ruanda – das hat sich

Dr. Denise Rosenberger,

Bochumer Fachärztin für

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,

zur ehrenamtlichen Aufgabe

gemacht. Die Teilhaberin

der HNO-Klinik Kemnade

unterstützt mit ihrer Arbeit

eine Idee, die in Bochum

geboren wurde. „Wir bilden

in Kigali, der Hauptstadt Ruandas,

Allgemeinmediziner

zu HNO-Fachärzten aus“,

erzählt die Ärztin. „Unser

Antrieb ist es, dort nachhaltig

zu arbeiten und tatsächlich

Hilfe zur Selbsthilfe zu

leisten.“

Als das Projekt im Jahr 2009

in die Planung ging, gab es

in dem Land mit seiner knapp

zwölf Millionen Menschen

zählenden Bevölkerung einen

HNO-Arzt für etwa zwei

Millionen Einwohner. Die Idee

für dieses Projekt entwickelte

sich aus einem persönlichen

Kontakt zwischen Prof. Henning

Hildmann, Gründungsdirektor

und von 1979 bis 2004

Leiter der HNO-Abteilung

im Universitätsklinikum der

Ruhr-Universität Bochum,

und dem damaligen Botschafter

Ruandas in Deutschland.

Fortgeführt wird sie heute

vom Stiepeler Prof. Dr. Stefan

Dazert, Direktor der HNO-Klinik

der Ruhr-Universität, sowie

von Dr. Dirk Heinrich, dem

Präsidenten des HNO-Berufsverbandes.

„Ich war schon immer Afrika

affin“, sagt Dr. Denise

Rosenberger, weshalb sie

nicht lange zögerte, als sie

Das Foto zeigt eine Schilddrüsenoperation mit Dr. Gratien (links,

Facharzt von 2015) und Weiterbildungsassistent Dr. Eric.

Foto: privat

8 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


s hinterlassen“

isches Hilfsprojekt in Ostafrika

PORTRÄT

Gruppenbild mit Dr. Denise Rosenberger und Dr. Stella Hamzei, die vor wenigen

Wochen in Kigali waren und sich dort mit den aktuellen Weiterbildungsassistenten

sowie den bereits durch sie geprüften Fachärzten trafen. Foto: privat

von Prof. Dazert, ihrem früheren

Chef, zum Mitwirken

motiviert wurde. Viermal war

sie inzwischen in Ruanda,

zuletzt erst vor wenigen Wochen.

Die Teams, die sich

auf die 6200 Kilometer lange

Reise nach Ruanda machen,

werden von zwei HNO-Ärzten

und einer OP-Schwester

gebildet. „Wir geben den

Kollegen vor Ort praktische

Anleitungen, demonstrieren

am Patienten Untersuchungsmethoden

und führen auch

Operationen durch“, erläutert

die 42-jährige Fachärztin das

Aufgabenspektrum. „So stellen

wir uns nachhaltige Arbeit

vor. Wir möchten dort etwas

hinterlassen und wir sehen,

dass es funktioniert. Was wir

nicht möchten: hinfliegen, alles

wegoperieren und wieder

wegfliegen. Das hat mit Hilfe

zur Selbsthilfe nichts zu tun.“

Das medizinische Know-how

im Land, das lange unter

den Konflikten zwischen den

Volksgruppen der Hutu und

Tutsi litt, sei gar nicht so übel,

sagt Dr. Rosenberger. Und

die Krankheitsbilder sind nahezu

identisch mit denen, die

es auch hier zu behandeln

gibt. „Es gibt in Ruanda alles

an Erkrankungen, die es auch

hier gibt. Es ist alles nur viel

schlimmer, weil die Patienten

wegen des Fachärztemangels

erst später versorgt werden

können“, sagt die Medizinerin.

Ruanda hat sich verpflichtet,

für die Teams, die jeweils zwei

Wochen im Land arbeiten,

die Unterbringungskosten vor

Ort zu übernehmen.

Flugkosten

und Verpflegung

werden aus eigener

Tasche

finanziert. Die

deutschen Ärzte

setzen zudem

ihren privaten

Urlaub ein und

leisten ihre Arbeit

ohne Honorierung.

Spenden

werden für die

Ausstattung vor

Ort, Wartung der

Geräte und gelegentliche

Aufenthalte

der ruandesischen Ärzte

in Deutschland verwendet.

Auch die Familie von Dr. Denise

Rosenberger kann sich

mit dem Projekt identifizieren:

„Mein Mann ist ebenfalls Arzt

und hat absolutes Verständnis

dafür. Meine Tochter ist drei

Jahre alt und lernt gerade,

mit meiner Abwesenheit umzugehen.

Das hat bei meiner

letzten Reise gut funktioniert.“

Die jüngste Reise firmierte

jedoch als familiäres Gemeinschaftsprojekt.

Ende November

ging es zur Südspitze des

afrikanischen Kontinents – in

den Urlaub nach Kapstadt.

Uli Kienel

—————————————

Wer das Projekt unterstützen

möchte, kann auf folgendes

Konto spenden:

HNO für Ruanda e.V., Deutsche

Apotheker- und Ärztebank,

IBAN: DE74 3006 0601

0003 7022 86, BIC: DAAE-

DEDDXXX

Dr. Denise Rosenberger bei einer endoskopischen Kehlkopfuntersuchung

in der Ambulanz des Universitäts-Hospitals in Kigali.

Foto: privat

Dezember 2017 | Stiepeler Bote |

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AUS DER LOKALPOLITIK

CDU Stiepel wird jünger und weiblicher

Neuer Vorstand im Ortsverband gewählt – Impulse für lebendigen Ortsteil

„Die CDU Stiepel ist jünger

und weiblicher geworden“,

sagt Anja Kothe-Marxmeier,

die auf der Jahreshauptversammlung

einstimmig zur

Vorstandvorsitzenden des

Ortsverbandes der CDU

Stiepel gewählt wurde.

Den Ortsverband führte Kothe-Marxmeier

bereits seit

April 2016 kommissarisch. Als

Stellvertreter gewählt wurden

Bernadetta Brandenburg, Joelle

Hauser (zugl. Mitgliederbeauftragte)

und Christian

Haardt. „Wir haben die Weichen

für eine erfolgreiche Zukunft

gestellt“, sagte Haardt.

Vor den Neuwahlen sprachen

die Mitglieder über die zukünftigen

Aufgaben. Neue Mitglieder

zu gewinnen, ist eines

der wichtigen Themen. Ein

anderer Schwerpunkt ist, aktive

Impulse zu setzen für ein

lebendiges Stiepel. „Wer Lust

hat, etwas für unseren Stadtteil

auf die Beine zu stellen,

Der neue Vorstand der CDU Stiepel: (v.l.) Moritz Figger, Erika Post,

Volker Hauser, Manfred Haardt, Joelle Hauser, Anja Kothe-Marxmeier,

Christian Haardt, Bernadetta Brandenburg, Maximilian Kothe-Marxmeier,

Gaby Korn und Anneliese Kühn. Foto: privat

der ist herzlich willkommen.

Es muss ja nicht immer gleich

die große Politik sein. Das

Leben findet auch zu Hause

statt“, äußerte sich Bernadetta

Brandenburg.

So ist am Freitag, 15. Dezember,

umrahmt vom malerischen

Weihnachtsmarkt

an der Klosterkirche, eine

„Schummerstunden Kirchenführung“

organisiert und am

Abend des 26. Januar 2018

gibt es ein herzhaftes politisches

Grünkohlessen bei

„Post´s Lottental“. Wer Interesse

hat, an einer oder

beiden Veranstaltungen teilzunehmen,

kann sich jetzt telefonisch

bei Erika Post unter

Tel.: 791159 voranmelden.

Dem neuen Vorstand gehören

außerdem an: Gaby Korn als

Schatzmeisterin sowie Moritz

Figger, Manfred Haardt,

Volker Hauser, Maximilian

Kothe-Marxmeier, Anneliese

Kühn, Dieter Ploeger und Erika

Post als Beisitzer. Mit Applaus

und einem Präsentkorb

gratulierte der Ortsverband

Manfred Haardt am Ende der

Versammlung nachträglich zu

seinem 80. Geburtstag.

10 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


AUS DEN VEREINEN

„Soda und Camorra“ auf der Theaterbühne

Preziosa bereitet dem Publikum mit fünf Aufführungen viel Vergnügen

Es wird gelogen, dass sich

im Volkstheater die Bühnenbretter

biegen. Mit „Alles

nur Theater“ ist das

komödiantische Stück

überschrieben, das der

Theaterverein Preziosa an

drei Abenden im Saalbau

„Haus Spitz“ sowie in zwei

weiteren Vorstellungen auswärts

im Hattinger „Haus

Benecken“ aufführte. Zum

großen Vergnügen des Publikums,

das die Vorstellungen

der Preziosa als ein

starkes Stück Stiepeler Kulturgut

gerne annimmt.

Inhaltlich ging es darum: Der

Philosoph Dr. Heinrich Henkels

wettet mit seinem Freund,

dem Apotheker Hans-Georg

Piepenbrink, dass es auch

heute noch möglich ist, durch

Änderung von „Outfit“ und

Sprache eine Person aus sozial

schwachen Verhältnissen

Viel Spaß hatten nicht nur die Schauspieler auf der Bühne, sondern

auch das Publikum bei den insgesamt fünf Aufführungen in

Stiepel und Hattingen.

Foto: privat

zu einem wertvollen Mitglied

der so genannten „guten Gesellschaft“

zu machen. Vereinfacht

dargestellt geht es

um die Beweisführung für den

Gedanken, dass die Umgebung

den Menschen prägt.

Das harmonierende und mit

viel Spaß und Spielfreude

auftretende Ensemble steigerte

dabei das Chaos von

Akt zu Akt, zettelte immer wieder

neue Turbulenzen an und

präsentierte dem Publikum

ein „Soda und Camorra“, wie

es des Philosophen Hausperle

Anna treffend formulierte.

Wie es sich für ein gutes

Volksstück gehört, löst sich

am Ende das Tohuwabohu

natürlich auf. Sämtliche Verwicklungen

werden entknotet

und es wird deutlich – alle haben

nur Theater gespielt.

Den redlich verdienten Applaus

nahm das Ensemble, zu

dem folgende Akteure gehören,

dankbar entgegen: Martina

Basaldella, Anne Buddenborg

(Souffleuse), Sonja

Detert, Yvonne Klüser, Jörg

Körber, Stephan Körber, Ingo

Liebich, Beate Schütz und

Paul Schütz (Spielleitung).

Vor dem letzten Vorhang

machte Spielleiter Paul Schütz

die Ansage, die das Publikum

natürlich erwartet hatte: „Wir

sehen uns im nächsten Jahr

wieder!“ Die Fortsetzung der

vergnüglichen Theaterabende

im Jahr 2018 ist damit sicher.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 11


STIEPEL HISTORISCH

Zwischen Tresen und Bühne

Serie Gaststätten in Stiepel: Die bewegte Geschichte von Haus Spitz

Die Geschichte der Stiepeler

Gaststätten beleuchtet

die Serie im Stiepeler Boten,

die in Zusammenarbeit

mit dem Stiepeler Verein für

Heimatforschung präsentiert

wird. In dieser Folge

geht es um Haus Spitz an

der Kemnader Straße.

An der Kemnader Straße

138 in Stiepel-Haar liegt die

Gastwirtschaft „Haus Spitz“

samt Saal. Sie wurde 1875

eröffnet und ist so der älteste

noch an selber Stelle bestehende

Gastronomiebetrieb in

Stiepel. Erbauer waren der

Bäckermeister Gustav Schreier

und seine Ehefrau Juliane

geb. Haarmann, deren Eltern

bereits auch Wirtschaften betrieben.

Von vornherein als

Gast- und Backstube mit Gesellschaftszimmern

geplant,

diente „Schreier“ auch für einige

Jahre als Wechselstation

für Postpferde. Außergewöhnlich

ist die Materialvielfalt bei

den Hauswänden: Zum Norden

Ziegel, nach Osten Fachwerk,

gen Süden verschiefertes

Fachwerk und nach

Westen Ruhrsandstein. Auch

deshalb wurde das Haus von

der Stadt Bochum 2007 als

„erhaltenswertes Gebäude“

eingestuft und bekam eine

Plakette. Zum Betrieb gehörten

ein Obsthof, ein großer

Gemüsegarten und zwei Morgen

Ackerfläche.

Durch arbeitsbedingten Zuzug

im Zusammenhang mit

dem Bergbau und anderer

Industrie benötigte der Norden

Stiepels bald neue Versammlungsstätten.

Gustav

Schreier baute deshalb 1902

einen Saal für zunächst bis

zu 400 Personen. Der Bau

wurde unter anderem durch

ein Darlehen des Bochumer

Braumeisters Wilhelm Schlegel

finanziert. Der neue Saal

erhielt kurz darauf einen Bühnenanbau,

der später für Veranstaltungen

verschiedenster

Art genutzt wurde. Darunter

befindet sich seit 1977 ein

Schießstand mit einer Schießbahn

für Kleinkaliber.

Für das Leben der Stiepeler

Gemeinde wurde die Gastwirtschaft

schnell zu einem

örtlichen Identifikationsmerkmal.

So wurde der bis 1892

angelegte Damm zwischen

der Hülsbergstraße und der

heutigen Einmündung der

Straße Am Varenholt im

Volksmund „Schreiers Damm“

genannt. Aufgrund der wachsenden

evangelischen Kirchengemeinde

Stiepel wurde

der Haarbezirk von der Dorfkirche

abgespalten und bis

zur Fertigstellung des Lutherhauses

diente der Saal als

Raum für die sonntäglichen

Gottesdienste sowie Gemeindefeiern.

In jener Zeit machte

jedoch auch der politische

und gesellschaftliche Wandel

vor Stiepel nicht halt. Während

des Nationalsozialismus

diente die Gastwirtschaft bis

zum Ende der 1930er Jahre

als Treffpunkt des örtlichen

SA-Sturms.

Nach dem Tod Gustav Schreiers

ging das Eigentum auf

seine Frau über und die

Wirtschaft wurde ab 1919

Postkarte 1923: Restauration

Witwe Gustav Schreier.

Foto: privat

von Viehhändler und Metzger

Heinrich Wegemann aus

Blankenstein, dem Ehemann

der ältesten Tochter Ottilie

geb. Schreier, weitergeführt.

Der „Wegemann’sche

Saal“ wurde weiter wie bisher

genutzt, doch ging die

Wirtschaftskrise der späten

1920er Jahre nicht spurlos

an dem Betrieb vorüber. Wirtschaftliche

Schwierigkeiten

führten 1939 zum Verkauf an

Heinrich Spitz und seine Frau

Ida geb. Hilleringmann. Spitz

war zuvor Landwirtschaftsgehilfe

auf dem Hof Brüggeney

in Stiepel-Brockhausen gewesen,

der ebenso wie die

Gastwirtschaft „Stiepeler Hof“

12 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


STIEPEL HISTORISCH

(ehem. Brockhauser Str. 289)

seinem Onkel, dem Landund

Gastwirt Gustav Hofstiepel

gehörte. Er übernahm

den Betrieb samt Vorräten,

welche auf einer erhaltenen

Inventurliste aufgeführt sind.

Die nun „Haus Spitz“ getaufte

Gastwirtschaft verfügte neben

dem Saal über drei Gesellschaftszimmer

sowie den

Schankraum, wovon ausführliche

Skizzen

aus der Übergabezeit

zeugen.

Dem neuen

Start kam dann

jedoch der

2. Weltkrieg

in den Weg.

Nach den ersten

Bombardements

durch

die Alliierten

kam es zum

31. März 1943

zu einer vom

Bochumer Polizeipräsidenten

erlassenen

Schließung

der Gastwirtschaftsbetriebe,

um Menschen

und sog. kriegswichtiges

Material freizusetzen.

Spitz protestierte vehement

und doch vergeblich gegen

die Schließung, u.a. durch

Verweis auf die Benutzung

der Wirtschaft durch den

Knappenverein „Gute Hoffnung“.

In Folge wurden im

Haupthaus Bombengeschädigte

einquartiert, der Saal

als Getreide- und Möbellager

genutzt und später auch

Heimatvertriebene untergebracht.

Erst 1948 konnte der

geregelte Betrieb wieder aufgenommen

werden.

Im Laufe der Jahre war „Haus

Spitz“ Heimat vieler Vereine

und Veranstaltungen. Bis Mitte

der 1950er Jahre fanden

sonntags Boxkämpfe des

„Boxring 48“ im Saal statt –

Löcher für die Ringpfosten

sind auf der Bühne bis heute

vorhanden. Seit 1955 tritt die

„Volksbühne Bochum“ (vormals

„Kornblume“) mit Theaterstücken

auf, wobei früher

auch Operetten gegeben

wurden. Der Geflügelzuchtverein

„Phönix Stiepel“ stellte

im Saal aus und der Gesangsverein

„Gut Klang “ gab

hier Konzerte. Zudem dient

„Haus Spitz“ als Vereinslokal

der Kompanien Brockhausen

(seit 1977) und Mittelstiepel

(seit 2015) des Bürgerschützenvereins

Stiepel. Früher traf

sich hier auch der Taubenverein

„Rumplertaube“. Neben

der Volksbühne richtet der

Verein Preziosa Stiepel seit

1981 Karnevalsfeiern aus, die

zuvor der Schäferhundeverein

zusammen mit der Ruhrlandbühne

organisierte.

Nach 28 Jahren als Wirt verpachtete

Heinrich Spitz die

Wirtschaft ab 1967 der Reihe

nach an die Pächter Schmidtke,

Pape und zuletzt Horst

Meißner. Das Ehepaar Meißner

betrieb in den 1980er

Jahren auch eine Kaffeestube

in einem ehemaligen

Gesellschaftszimmer im Erdgeschoss.

Heinrich Spitz verstarb

1985 nach seiner Frau

Ida, ohne dass das Ehepaar

Kinder gehabt hatte. So fiel

danach „Haus Spitz“ an seinen

Neffen 2. Grades Gustav

Hoffstiepel.

Nach weiteren Verpachtungen

an die Familien Meißner

und Cramer übernahm 1999

Bettina Hoffstiepel den Betrieb.

Seitdem hat sich vieles

geändert. So wurden Saal

und Wirtschaft modernisiert,

der Bühnenraum samt Technik

auf den neusten Stand

gebracht und neue Veranstaltungsformate

eingeführt. Seit

2016 besitzt die Gastronomie

einen gemütlichen Biergarten

im Innenhof rund um den

1987 errichteten Brunnen, der

nach wie vor zur Bewässerung

des Anwesens genutzt

wird. Heute, 142 Jahre nach

der Eröffnung, steht Haus

Spitz wie nur noch wenige andere

Gastwirtschaften für den

Wandel, den unsere Region in

dieser Zeit erlebt hat.

Text: Maximilian Willner

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 13


STIEPEL AKTUELL

Scheunen-Großbrand durch Selbstentzündung

Brockhauser Straße: 100 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt

Ein Scheunenbrand an der

Brockhauser Straße löste

am Abend des 6. November

einen Großeinsatz der

Bochumer Feuerwehr aus.

Wie die Pressestelle der

Feuerwehr mitteilte, wurde

bei den umfangreichen

Löscharbeiten eine Feuerwehrfrau

leicht verletzt.

Die von der Kriminalpolizei

aufgenommenen Ermittlungen

zur Klärung der Brandursache

führten zu dem

Ergebnis, dass das Feuer

offensichtlich durch Selbstentzündung

ausbrach.

An besagtem Montagabend

gingen um 19.17 Uhr zahlreiche

Anrufe bei der Leitstelle

ein, die den Brand der

Scheune eines Bauernhofes

meldeten. Beim Eintreffen der

ersten Einsatzkräfte des Löschzuges

Stiepel brannte das

40 mal 15 Meter große Gebäude

in voller Ausdehnung.

In der Scheune lagerten rund

2000 Kubikmeter Stroh und

Zeitweise waren in Stiepel über 100 Einsatzkräfte vor Ort, um ein

Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern.

Foto: Feuerwehr

Heu sowie Holzpellets.

Durch einen massiven Löschangriff

mit insgesamt acht

Strahlrohren – davon eins

über eine Drehleiter eingesetzt

– verhinderte die Feuerwehr

ein Übergreifen auf die

anderen Gebäude des Bauernhofes.

Die Löscharbeiten

gestalteten sich schwierig.

Für die Löschwasserversorgung

mussten über 1000 Meter

Schlauchleitungen zu umliegenden

Hydranten verlegt

werden. Drei Stunden nach

Eintreffen am Einsatzort meldete

die Feuerwehr, dass der

Brand unter Kontrolle sei.

Die Feuerwehr Bochum war

in Stiepel mit rund 70 Einsatzkräften

der Berufs- und

Freiwilligen Feuerwehr im

Einsatz. Auch das Technische

Hilfswerk (THW) unterstützte

die Löscharbeiten mit rund

25 Helfern beim Ausräumen

der Halle mit Radladern sowie

bei der Beleuchtung der Einsatzstelle.

Es waren zeitweise

über 100 Einsatzkräfte gleichzeitig

vor Ort.

Die aufwendigen Nachlöscharbeiten

dauerten bis zum

nächsten Tag an. Nach fast

16 Stunden Einsatz war die

Scheune komplett leer geräumt

und das Stroh auf einer

angrenzenden Wiese verteilt,

wo noch Restlöscharbeiten

erfolgen mussten. Aufgrund

der qualmenden Haufen war

über viele Stunden Brandgeruch

in Stiepel sowie in den

angrenzenden Stadtteilen

wahrnehmbar. Die Brockhauser

Straße war von der Polizei

an der Einsatzstelle für den

Verkehr komplett gesperrt

worden. Zur Höhe des Gesamtschadens

wurden keine

Angaben gemacht.

Nach fast 16 Stunden Einsatz war die Scheune komplett leer geräumt

und das Stroh auf einer angrenzenden Wiese verteilt, wo

noch Restlöscharbeiten erfolgten.

Foto: Feuerwehr

14 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


FREIZEIT UND KULTUR

Zithermusik mit dem Collegium Concertante

Konzertreihe Marienlob wird am 10. Dezember fortgesetzt – Beginn 15 Uhr

Mit einem Adventskonzert

des Collegium Concertante

unter der Leitung von Hans

Krasser wird am 2. Adventssonntag,

10. Dezember, die

Konzertreihe Marienlob

fortgesetzt. Beginn der Veranstaltung

ist um 15 Uhr

in der Kloster- und Wallfahrtskirche

in Stiepel, Am

Varenholt 9. Zu hören sein

werden Stücke, die sich

thematisch mit dem Advent

und der Weihnachtszeit verbinden

lassen.

Das Collegium Concertante

bilden Leiter Hans Krasser,

Gisela Müller-Kopp und Jörg

Jahn. Deren favorisiertes Instrument

ist die Zither. Der Bochumer

Hans Krasser erhielt

den ersten Instrumentalunterricht

1941 bei seinem Vater.

Dem Privatstudium in Essen

1948 folgte 1960 die Lehrerprüfung.

Seiner umfangreichen

Konzerttätigkeit in

Deutschland schlossen sich

internationale Auftritte im europäischen

Ausland an. Hans

Krasser feierte inzwischen

sein 50-jähriges Bühnenjubiläum

und wurde für seine erfolgreiche

Konzerttätigkeit sowie

für sein Engagement als

Dozent und Zitherlehrer vielfach

geehrt, u.a. mit

der Verdienstmedaille

des Verdienstordens

der Bundesrepublik

Deutschland.

Die gebürtige Tegernseerin

Gisela Müller-Kopp

bekam mit

elf Jahren den ersten

Zitherunterricht und

ist diesem Instrument

treu geblieben.

Die Ensembleleitung

mit der Harlachinger

In der Stiepeler Wallfahrtskirche finden die Marienlob-Konzerte

statt.

Foto: privat

Stubenmusik in München war

die Grundlage für die weiteren

musikalischen Aktivitäten

nach dem Ortswechsel in den

Norden Deutschlands. Die

Seminarbesuche innerhalb

des Deutschen Zithermusik-Bundes

führten zu ersten

Kontaktaufnahme mit dem

Dozenten Hans Krasser.

Seine musikalische Grundausbildung

hat Jörg Jahn in

seinem Heimatort Lautenthal/Harz

im Mandolinenspiel

erhalten. Dem folgte eine

fundierte Weiterbildung als

Orchesterspieler und Fortbildungsmaßnahmen

zum Dirigenten.

Damit verbunden waren

zahlreichen Konzertreisen

innerhalb Europas. Jörg Jahn

ist ein gefragter Gastspieler

und seit 1993 festes

Ensemblemitglied im

Niedersächsischen

Landeszupforchester.

Die Konzertreihe Marienlob

in Lied und

Musik findet einmal

im Monat statt und

ist eine unabhängige

Konzertreihe, die sich

nur aus Spendengeldern

und Türsammlungen

nach dem Konzert

finanziert.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 15


AUS DEN VEREINEN

Neujahrsempfang, Maifest und Schützenfest

Bürgerschützenverein weist auf wichtige Termine 2018 hin

Noch im alten Jahr blickt

der Bürgerschützenverein

1854 Bochum-Stiepel auf

die wichtigsten Termine im

kommenden Jahr 2018.

Zunächst einmal lädt der

BSV 1854 Bochum-Stiepel

am Samstag, 13. Januar, zu

seinem traditionellen Neujahrsempfang

ein, der an der

„Ziegenbockstation“, Kosterstraße

82a, stattfinden wird.

Eingeladen ist jeder, der zusammen

mit den Schützen

das neue Jahr begrüßen

möchte. Die Gäste werden

auch kulinarisch versorgt: Es

gibt Leckeres aus der Pfanne

und vom Grill sowie erfrischende

und warme Getränke.

Das beliebte Maifest der Stiepeler

Vereine plant der BSV

1854 Stiepel für Freitag, 4.

Mai, und Samstag, 5. Mai

Ihren Kompaniekönig ermittelte Anfang November die

Kompanie Mailand des BSV 1854 Stiepel auf dem Schießstand

an der „Ziegenbockstation“. Neuer und glücklicher „Kompaniekönig“

wurde der Schützenkamerad Jörg Middelmann. Da auch

sein Vater Werner Middelmann und ebenso sein Großvater Schützenkönige

des Gesamtvereins waren, war seine Freude natürlich

umso größer. Wie es in der Kompanie Mailand Tradition ist, hatte

der neue Kompaniekönig am nächsten Morgen zu einem zünftigen

Frühstück eingeladen.

Foto: privat

2018. Jeder Stiepeler Verein,

der sich an dem Fest beteiligen

möchte, kann sich mit

dem BSV Bochum-Stiepel in

Verbindung setzen. Der BSV

wird alle Teilnehmer zu einem

Treffen einladen, das im Januar

2018 stattfinden soll.

Der Jahres-Höhepunkt ist

schließlich vom 6. bis 9.

September 2018 geplant.

Dann wird der BSV 1854 Bochum-Stiepel

das Schützenfest

an der Haarstraße feiern.

Höhepunkt wird sicherlich

wieder das Königsschießen

sein, dass dann wieder auf

der Vereinsanlage an der

Kosterstraße stattfinden wird.

Die Vorbereitungen für das

Fest sind bereits angelaufen.

Über diese Vorbereitungen

wird der Stiepeler Bote in seinen

kommenden Ausgaben

regelmäßig informieren.

16 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


AUS DEN VEREINEN

Panhas und Klönen bei bestem Wetter

Schlachtfest des Heimatvereins Anfang November nutzten Mitglieder

und Gäste für gemütliches Beisammensein im Freien

Fotos: 3satz

Hintergrundgrafik: Pixabay

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 17


SANKT MARTIN IN STIEPEL

Fotos: Werner Sure / 3satz

Hintergrundgrafik: Pixabay

SERVICE SENIOREN

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18 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


SANKT MARTIN IN STIEPEL

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SERVICE GESUNDHEIT

Zehn Jahre Medifit in Stiepel

Aktionswoche vom 4. bis 10. Dezember an der Kemnader Straße 334

Seit über 30 Jahren gibt es an

der Kemander Straße 334 Fitnesstraining

an Geräten und

ein großes Kursangebot. Die

Diplom-Sportwissenschaftlerin

Gabi Ender-Gehrke und

der Physiotherapeut Markus

Pickert sind sehr stolz, diese

Tradition nun schon seit

10 Jahren mit dem Medifit

fortsetzen zu können. Wir

bedanken uns bei unseren

treuen Mitgliedern und werden

für Sie weiterhin Qualität,

eine persönliche Betreuung

und die familiäre Atmosphäre

aufrecht erhalten. Das Leistungsangebot

wurde mit den

Jahren immer vielfältiger, so

gibt es neben diversen refinanzierten

Präventionskursen

der Krankenkassen auch Rehasport

auf Rezept.

Training in der Gruppe macht

einfach Spaß. Das Medifit hält

ein vielfältiges Kursprogramm

für Sie bereit.

Wählen Sie unter den Klassikern

wie Bodystyling, Rückenfit

oder Aktiv und Fit 60 plus.

Besuchen Sie Neues: Zumba,

Step, Fitnessboxen oder den

New Fatburner.

Sammeln Sie neue Kraft mit

Yin Yoga, Vinyasa Yoga, Pilates,

Pilates 70 plus oder

Piloga. Unsere Yoga-Kurse

schulen gleichermaßen Körper

und Geist.

Für die Kleinsten bieten wir

kreativen Kindertanz und für

junge Mütter Mama-Baby Pilates

an.

Ganz neu ist die Schule

für Selbstverteidigung.

WingChun der IAW (International

Academy of WingChun)

gilt als die effektive Art der

Selbstverteidigung.

Personaltrainer Arne Hirschmann

bietet neben dem

EMS-Training auch Einzelund

Gruppentraining zu individuellen

Zeiten an.

In unserer Aktionswoche vom

4.12.-10.12.2017 laden wir

Sie ein, unsere vielfältigen

Angebote unverbindlich zu

testen.

Wir wünschen unseren Mitgliedern

und Patienten ein

friedliches Weihnachtsfest

und ein gesundes und erfolgreiches

Jahr 2018. Unser Geschenktipp

zu Weihnachten:

Schenken Sie Ihren Lieben

doch einen Fitness/Kursgutschein

oder eine Massage.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 19


SERVICE GESUNDHEIT

Wirksames Verfahren gegen die „Orangenhaut“

Dr. Michaela Montanari erweitert Angebotsspektrum in ihrer Praxis

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Dr. Michaela Montanari (rechts) mit ihrem Praxis-Team.

Ihr umfangreiches Behandlungsspektrum

hat Dr. Michaela

Montanari, Fachärztin für

Plastische und Ästhetische

Chirurgie in der Humboldtstraße

70, aktuell um die Celullitebehandlung

mit Cellfina®

ergänzt. Cellulite – umgangssprachlich

auch als „Orangenhaut“

bekannt – betrifft 95

Prozent der Frauen über 30

Jahre. Die Haut zeigt Unebenheiten

und eine wellenartige

Struktur, die unterschiedliche

Ausprägungen annehmen

kann. Zusätzlich können lokale

Wasseransammlungen und

Hauterschlaffung auftreten.

Die Gründe dafür sind vielfältig

und oft hormonell, genetisch

oder auch durch den

Lebensstil bedingt.

Cellfina® ist das einzige

CE-zertifizierte und von der

FDA (Food and Drug Administration,

Arzneimittelbehörde

der USA) zugelassene minimalinvasive

Verfahren, das

das Erscheinungsbild der Cellulite

nachhaltig verbessern

kann. Die hochentwickelte

Technologie in Kombination

mit präziser fachärztlicher

Behandlung führt zu lang anhaltenden

Ergebnissen. Das

Prinzip der Behandlung ist

einfach: einzelne verkürzte

Bindegewebsstränge werden

vom Arzt exakt in sechs oder

zehn Millimeter Tiefe gelöst.

Dadurch lässt die Spannung

auf die Hautoberfläche nach

und die Dellen an den behandelten

Körperstellen werden

geglättet.

Die Behandlungsdauer in

ihrer privatärztlichen Praxis

setzt Dr. Michaela Montanari

je nach Ausprägung der Cellulite

zwischen

45 und 120 Minuten

an. Die

Behandlung

erfolgt unter

örtlicher Betäubung,

gegebenenfalls

wird die Patientin

in einen

Dämmerschlaf

versetzt. Eine

Foto: privat

besondere

Nachbehandlung ist nicht erforderlich,

die Belastungseinschränkungen

sind minimal.

„Eine Schonung in den ersten

24 Stunden ist angeraten. Auf

Sport und starke körperliche

Belastung sollte innerhalb

der ersten Wochen verzichtet

werden“, empfiehlt die

Fachärztin.

Weitere Informationen unter

www.cellfina.de

20 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Festgäste verzehren 186 Frikadellen

Schlachtfest des Schützenvereins findet große Resonanz

AUS DEN VEREINEN

Das Schlachtfest beim BSV

1854 Bochum-Stiepel am

letzten Oktober-Wochenende

war gut besucht und ein

voller Erfolg. Bereits nach

kurzer Zeit meldeten die Organisatoren:

„alles ausverkauft“.

Viele Gäste nutzten

die Gelegenheit und deckten

sich für die anstehende

Herbst- und Winterzeit mit

Hausmacherwurst und leckerem

Panhas ein. Bereits vor

Ort konnte man frisch gebratenen

Panhas genießen. Absoluter

Beliebheit erfreuten

sich die frisch gebratenen

Frikadellen. Sage und schreibe

186 Frikadellen wurden

für die Verköstigung gebraten

und direkt verzehrt!

Wem es etwas kühl war, der

konnte sich an der „Feuertonne“

wärmen und sein Getränk

genießen. Obwohl die äußeren

Bedingungen nicht so

gut waren, wollte niemand im

Vereinsheim oder im Schießstand

sitzen.

Insgesamt gesehen, war das

Schlachtfest ein voller Erfolg

und wird auch im nächsten

Jahr stattfinden. Besonderen

Dank richteten die Stiepeler

Schützen an die Schützenvereine

aus dem Dreierbund,

die dem Schlachtfest einen

Besuch abstatteten.

Gut angenommen wurde wieder das Schlachtfest des BSV 1854

S t i e p e l . D i e O r g a n i s a t o r e n v e r m e l d e t e n : „ a l l e s a u s v e r k a u f t ! “

Foto: privat

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 21


KURZ BERICHTET

Markt für Kunsthandwerk

Auf Haus Herbede in Witten

Rat gibt „Grünes Licht“

Wohnbebauung auf Herker-Gelände

42 Aussteller präsentieren

ihre Schätze am 2. und 3. Dezember

auf Haus Herbede.

Der traditionelle Kunsthandwerkermarkt

stimmt auf den

ersten Advent und die anstehende

Vorweihnachtszeit ein.

Ob selbstgefertigte Schutzengel,

Keramikengel, weihnachtliche

Dekorationsartikel,

Geschenke aus Stoff, Floristik

oder Filzartikel – für jeden

Geschmack ist etwas dabei.

Während des Marktbesuchs

sorgen Schlemmereien für

kulinarische Abwechselung.

Für musikalische Weihnachtstimmung

sorgt das Trio

Christmasgirls am Sonntag

um 17 Uhr. An beiden Tagen

können sich die Besucher an

einer Schokokugel-Schätzaktion

beteiligen. Der Gewinner

darf sich auf einen „Kurzurlaub“

im Freizeitbad Heveney

freuen. Shoppen, schlemmen,

Unterhaltungsprogramm und

kreative Anregung erwartet

die Besucher auf Haus Herbede

am Samstag, 2.12., von

13 bis 18 Uhr und am Sonntag,

3.12., von 11 bis 18 Uhr.

Der Rat der Stadt Bochum

hat beschlossen, dass das

Gelände des ehemaligen Blumenhofes

Herker mit Wohnhäusern

bebaut wird. Zuvor

hatten bereits die Bezirksvertretungen

Süd und Südwest

„Grünes Licht“ für das Bauvorhaben

gegeben.

Auf 1,2 Hektar werden nun in

den kommenden Jahren neue

Häuser auf den ehemaligen

Gartenbaubetrieb errichtet.

Abgetragen wird auch der

Wall, der zuvor den Parkplatz

des Blumenhofes zur

Wohnbebauung an der Knappenstraße

trennte. Bis zuletzt

hatten sich Anwohner für den

Erhalt des Walls, der als natürlicher

Lärmschutz diente,

eingesetzt – vergeblich. Auch

Widersprüche gegen den Bebauungsplan

brachten den

Anwohnern bisher nicht den

gewünschten Erfolg.

Voraussichtlich im Sommer

2018 soll der Startschuss

für den Bau mehrerer Doppel-

und Reihenhäuser sowie

eines Mehrfamilienhauses

fallen.

AUS DER GASTRONOMIE

Haus Henkenberg bringt die Frische auf den Tisch

Gastronom Nikica Knezevic bietet internationale und bodenständige Küche

Internationale und regionale

Küche sowie Steakspezialitäten,

aus hochwertigen

Produkten frisch zubereitet

auf den Tisch – das ist der

Anspruch von Gastronom

Nikica Knezevic, der seit

Anfang November das Haus

Henkenberg in Stiepel betreibt.

Mit seiner langjährigen

Erfahrung im Gastronomiebereich,

u.a. als

Betreiber des Wittener Restaurants

Haus Rauendahl,

möchte der gebürtige Kroate

nun das Publikum im Bochumer

Süden überzeugen.

Zusätzlich zur umfangreichen

Karte, für deren Umsetzung

Küchenchefin Antonela Knezevic

zuständig ist, werden

im Haus Henkenberg auch

saisonale Gerichte auf den

Tisch gezaubert. „Wir werden

je nach Jahreszeit auch

die bodenständige Küche

anbieten. Das heißt, es wird

bei uns auch Wildgerichte,

Grünkohl, Matjes, Spargel

oder Pfifferlinge geben“, sagt

Nikica Knezevic. Für seine

sogenannte Steakbörse, die

Freunde des feinen und fachgerecht

zubereiteten Grillfleisches

schätzen werden,

verwendet der Gastronom

argentinisches Rindfleisch

der Marke „La Goumera“.

Eine Idee, die schon in Witten

zu seinem Markenzeichen

wurde, möchte Knezevic im

Sommer bei gutem Wetter

auch in Stiepel umsetzen:

Das Open-Air-Grillbuffet unter

dem Motto „all you can eat“.

In den großzügig gestalteten

Räumlichkeiten mit Platz für

125 Gäste und einem Gesellschaftsraum

für bis zu 30 Personen

bietet Familie Knezevic

ihren Gästen Samstag, Sonntag

und an Feiertagen in der

Zeit von 14.30 bis 17 Uhr den

hausgemachten Blechkuchen

an. Im Ausschank gibt es als

Spezialität u.a. das König

Ludwig Schwarzbier.

Für den 1. und 2. Weihnachtstag

wird den Gästen wahlweise

ein reichhaltiges Buffett oder

alternativ eine kurze Karte angeboten.

Am 1. Weihnachtstag

ist das Lokal von 11.30

bis 15.30 Uhr geöffnet und

am 2. Weihnachtstag durchgehend

von 11.30 bis 21 Uhr.

Reservierung wird empfohlen.

www.haus-henkenberg.de

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Führen jetzt in Stiepel das Haus Henkenberg: (v.l.) Lara, Dulce und

Nikica Knezevic.

Foto: 3satz/Kienel

22 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Wallis wilde Weihnacht

Bekannteste Reinigungsfachkraft tritt im Haus Spitz auf

FREIZEIT UND KULTUR

Die bekannteste Reinigungsfachkraft

des Ruhrgebiets

hat auch in der

Adventszeit jede Menge zu

tun. Waltraud Ehlert gastiert

Anfang Dezember viermal

im Haus Spitz.

„Wallis wilde Weihnacht“

heißt das Soloprogramm von

Künstlerin Esther Münch, die

Frau hinter Waltraud Ehlert.

Und wie der Programmtitel

schon verrät – ruhig und besinnlich

geht es nicht gerade

zu im Hause Ehlert. Das volle

Programm gibt sie sich und

dem Publikum, geht der Essensfrage

für die Feiertage

nach, gibt sich nachdenklich

zum Thema Religion und natürlich

geht es auch um die

innerfamiliären „Verwerfungen“,

die Walli wieder spitz

formuliert zum Besten geben

wird. Für vier Auftritte in der

Esther Münch nimmt als Reinigungsfachkraft Waltraud Ehlert das

Publikum mit zur „wilden Weihnacht“. Foto: Michael Grosler

Adventszeit kommt Walli ins

Haus Spitz, Kemnader Straße

138. Sie wird am Freitag und

Samstag, 1. und 2. Dezember,

ebenso auf der Bühne stehen

wie Freitag und Samstag, 8.

und 9. Dezember. Beginn ist

jeweils um 19 Uhr (Einlass: 18

Uhr). Für alle Vorstellungen

gibt es noch Karten. Der Eintritt

kostet 16 Euro (freie Platzwahl).

Karten gibt es online

unter www.haus-spitz.de und

während der Öffnungszeiten

in der Gastronomie.

www.haus-spitz.de

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 23


STIEPEL AKTUELL

Böse Geister vertrieben die Kinder der DLRG-Ortsgruppe

Bochum-Süd bei einer Halloween-Party an der Wachstation in

den Ruhrwiesen. Die Party fand zum Abschluss der diesjährigen

Wachsaison statt. Am Abend ließen dann die erwachsenen Mitglieder

die Saison 2017 ausklingen.

Foto: DLRG

Beim letzten Wettkampf des Jahres sicherte sich

die Ortsgruppe Bochum-Süd der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft

(DLRG) in Wedel bei Hamburg zwei Medaillen. Die Altersklasse

15/16 mit Jill Lübcke, Torben Bäum, Jonathan Homberg

und Miriam Glinka brachte Silber nach Bochum mit und die AK

13/14 mit David Homberg, Bastian Ritschel und Marcel Ortlieb sicherte

sich die Bronzemedaille.

Foto: DLRG

Plätze frei im Vier-Sterne-Hotel

Der Soziale Reisedienst der AWO hat über Weihnachten und

Silvester - vom 20.12.2017 bis 3.1.2018 - ein Viersterne-Hotel

im Soleheilbad Bad Bevensen in der Lüneburger Heide unter

Vertrag, mit einer Ausstattung und einem Festtagsprogramm

der Extraklasse. Hinzu kommt, dass die Reisegruppe von A bis

Z von einer geschulten AWO-Reiseleitung begleitet wird, die

sich um zusätzliche gesellige Aktivitäten und alle organisatorischen

Einzelheiten kümmert. Die AWO betont ausdrücklich,

dass auch Nichtmitglieder willkommen sind. Mehr über das Reiseziel,

die Unterkunft und das Programm gibt es telefonisch bei

der AWO-Witten/Wetter/Herdecke unter Tel.: 02302/2020790.

24 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


STIEPEL AKTUELL

Bednarz Elektro Taxi macht den 259. Schritt

KlimaExpo.NRW nennt Unternehmen als beispielhaft für den Klimaschutz

In Bochum sind Taxis auf

leisen Sohlen unterwegs:

2016 testete das Taxiunternehmen

Bednarz erstmals

die Alltagstauglichkeit eines

vollelektrischen Fahrzeugs.

Die Erfahrungen waren

so überzeugend, dass

sich Inhaber Markus Wahl

dazu entschied, von Verbrenner-Fahrzeugen

sukzessive

auf Elektroautos

umzustellen (der Stiepeler

Bote berichtete im März).

Die ersten vier E-Taxis sind

bereits im Einsatz. Für das

besondere Engagement wurde

das Unternehmen nun

von der KlimaExpo.NRW als

Schrittmacher für den Klimaschutz

in die landesweite

Leistungsschau aufgenommen.

Dr. Heinrich Dornbusch,

Vorsitzender Geschäftsführer

der KlimaExpo.NRW, überreichte

Ende Oktober die offizielle

Urkunde an Geschäftsführer

Markus Wahl und

seinen Berater Bernd Hoose

von der Bednarz Elektro Taxi

GmbH.

Elektrofahrzeuge eignen sich

für den Einsatz als Taxis – dieses

Ergebnis stand am Ende

eines sechswöchigen Tests,

den Unternehmer Markus

Wahl im vergangenen Jahr

durchführte. Im Blick stand

dabei die Frage, ob die E-Mobile

die täglichen Streckenanforderungen

einer Schicht

Markus Wahl (v.l.), Unternehmensinhaber Bednarz Elektro Taxi

GmbH, Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer KlimaExpo.NRW,

und Bernd Hoose, Initiator und Berater der Bednarz Elektro Taxi

GmbH.

Foto: KlimaExpo.NRW

bewältigen können. Die positiven

Ergebnisse überzeugten

und die Entscheidung stand:

Die Verbrenner-Fahrzeuge

sollten sukzessive auf Elektroautos

umgestellt werden.

Vier Pkw wurden seither bereits

ausgetauscht.

„Potenziale erkennen und nutzen

– das ist der Weg, um innovativ

voranzuschreiten und

fit für die Zukunft zu sein. Genau

dies ist hier geschehen.

Das Unternehmen geht beispielhaft

voran und zeigt, dass

klimafreundliche Maßnahmen

Möglichkeiten bieten, die sich

auch wirtschaftlich nutzen

lassen“, so Dr. Heinrich Dornbusch

bei der Urkundenübergabe.

Bis 2022 präsentiert die

KlimaExpo.NRW als Initiative

der NRW-Landesregierung in

1.000 Schritten positive Beispiele

für den Klimaschutz in

und aus NRW. Die Bednarz

Elektro Taxi GmbH mit Sitz

an der Kemnader Straße ist

nun ein Teil dieser landesweiten

Leistungsschau. Bednarz

Elektro Taxi ist jetzt als 259.

Schritt registriert.

Eine Akkuladung mit einer

Reichweite von rund 200

Kilometern reicht unter Normalbedingungen

aus, um die

E-Fahrzeuge problemlos in

den normalen Taxi-Regelbetrieb

zu integrieren. Für die

Ladung während der Reinigungszeiten

und des Schichtwechsels

sorgen eigens auf

dem Unternehmensgelände

installierte Schnellladesäulen.

Die Ladestationen werden

mit Ökostrom betrieben und

sorgen innerhalb kürzester

Zeit dafür, dass den E-Taxis

wieder die volle Reichweite

zur Verfügung steht. „Wir wollen

zeigen, dass es gute und

günstige Lösungen für den

Klimaschutz gibt, die gleichzeitig

einen Vorteil für den

Betrieb darstellen. Wir freuen

uns darüber, nun als Schrittmacher

der KlimaExpo.NRW

gewürdigt worden zu sein und

hoffen, andere von dem Konzept

zu überzeugen“, so Inhaber

Markus Wahl.

Neben der Klimaschutzwirkung

bringen die Elektrofahrzeuge

weitere Vorteile

mit sich, da neben dem Wartungsaufwand

auch die Betriebskosten

niedriger sind als

bei Verbrenner-Fahrzeugen.

Nach und nach wird das Unternehmen

nun bis 2021 die

gesamte Flotte umrüsten und

nur noch Elektrofahrzeuge

für den regionalen Transport

einsetzen. Ein Großraumtaxi/Rollstuhlfahrzeug

und ein

Langstreckenfahrzeug werden

als Verbrenner-Variante

bestehen bleiben, bis auch

hier für den Taxibetrieb geeignete,

elektrische Alternativen

auf dem Markt erhältlich sind.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 25


STIEPEL AKTUELL

Stiepels stärkste Frau wird Teil des Mythos

Eisenharte Sabine Dettmar bewältigt den Ironman auf Hawaii

3,86 Kilometer Schwimmen

im Pazifik, 180,2 Kilometer

Radfahren auf dampfendem

Asphalt und 42,195

Kilometer Laufen durch die

Lavafelder – jede Disziplin

für sich alleine schon

eine Strapaze. Unmittelbar

nacheinander absolviert,

fügen sie sich zum härtesten

Eintages-Event im Sport

zusammen: dem Ironman

Hawaii. Sabine Dettmar aus

Stiepel hat den Mythos erlebt

und trotz aller Torturen

beschlossen, dass sie dort

wieder starten will und dann

stärker und schneller als bei

ihrem Debüt sein möchte.

Die Ironman-Weltmeisterschaft

auf Hawaii stand gar

nicht auf dem Jahresplan

der Triathletin, die für den SV

Blau-Weiß Bochum startet.

Verewigt auf der Teilnehmerliste: Mit der Startnummer 2329 ging die Sportlehrerin

in den Wettbewerb.

Foto: privat

Professionell ausgestattet und vor traumhafter Kulisse ins Bild

gesetzt: Sabine Dettmar vor ihrem Debüt beim härtesten Eintages-Event

im Sport.

Foto: privat

Dieser Plan musste jedoch

neu geschrieben werden, als

die 27-Jährige Anfang Juli

beim Ironman in Frankfurt

Europameisterin in ihrer Altersklasse

(25 bis 29 Jahre)

wurde und sich gleichzeitig

für den Saison-Höhepunkt auf

Hawaii qualifizierte. „Wir hatten

das wirklich nicht auf dem

Schirm“, erzählt die Lehrerin

für Geschichte und Sport an

der Wittener Holzkamp-Gesamtschule.

„Aber dann habe

ich mich noch einmal mit meinem

Trainer Florian Hanakam

zusammengesetzt und wir

haben gesagt: ‚Das müssen

wir jetzt machen!‘ Danach lag

mein Fokus nur noch auf Hawaii.“

Ihre Premiere auf Hawaii bewältigte

Sabine Dettmar in

11:13:43 Stunden. Sie blieb

damit knapp unter dem von

ihr anvisierten Zeitziel von

11:15 Stunden. Damit belegte

die Stiepelerin Platz

1158 unter 2364 Männern

und Frauen, die

das Ziel erreichten. In

ihrer Altersklasse war

Dettmar auf Rang 24

zweitbeste Deutsche.

Schwimmen und Radfahren,

sagt sie, absolviere

sie bereits auf

einem ordentlichen Niveau.

Verbesserungspotential

gibt es noch

beim Laufen. „Da laufe

ich sozusagen noch

hinterher“, gibt sie zu

und ist zuversichtlich,

bei konsequenter Arbeit

in diesem Bereich

mindestens eine halbe Stunde

herausholen zu können.

Zehn Tage vor dem Start im

Triathlon-Mekka Kona reiste

Sabine Dettmar mit Familie,

Lebenspartner und Freunden

an. Zum Akklimatisieren und

zum Eintauchen in die einzigartige

Atmosphäre dieses Ereignisses.

„Es ist faszinierend

zu erleben, wie jeden Morgen

mehr Athleten zum Pier

kommen, um zu trainieren.

Wie jeden Tag mehr Triathleten

die kleine Stadt bevölkern

und alle auf den Starttag

hinfiebern“, beschreibt die

Sportlehrerin, wie sich Kona

innerhalb weniger Tage zum

Triathlon-Kosmos entwickelt.

Während der Trainingstage

bekam sie bereits einen

26 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


STIEPEL AKTUELL

Überglücklich am Ende der Strapazen: Nach 11:13:43 Stunden erreicht

Sabine Dettmar das Ziel in Kona.

Foto: privat

nachhaltigen Eindruck davon,

welche Herausforderungen

es zu meistern galt: „Die Strömungen

im Wasser sind heftig,

Seiten- und Gegenwind

auf der Radstrecke verlangen

viel Kraft und das Laufen bei

Temperaturen von 50 Grad ist

auch kein Vergnügen.“ Aber

alle Qualen und Grenzerfahrungen

sind vergessen, wenn

beim Zieleinlauf das pure

Glücksgefühl durch den geschundenen

Körper fließt.

Eine Herausforderung bleibt

für die Athletin im Amateurstatus

im übrigen auch die Finanzierung

ihres Sports. Rund

12.000 Euro hat sie in diese

Saison investiert, die durch

den Hawaii-Start noch einmal

deutlich teurer wurde. Alleine

das Startgeld für Hawaii betrug

1000 Euro. Unterstützung

vom Verband gibt es nicht.

Und mit Preisgeldern braucht

Sabine Dettmar gar nicht zu

kalkulieren, denn: „Amateure

bekommen nur Pokale und

Urkunden.“ Deshalb ist sie

ihren regionalen und lokalen

Sponsoren für deren Unterstützung

dankbar. Und natürlich

auch der Schule, an der

sie seit Sommer festangestellt

ist und dort eine fünfte Klasse

leitet.

Die Saison 2018 wird aller

Voraussicht nach weniger

anstrengend. Nach drei Wettkämpfen

über die Mitteldistanz

und zwei Triathlons über

die Langdistanz (Frankfurt

und Hawaii) braucht der Körper

Schonung. Die Athletin

möchte das Jahr auch nutzen,

um an ihrer Lauf-Performance

und an der Ausdauer zu arbeiten.

Ein Blick in die Ergebnislisten

von Hawaii zeigt, dass

schnellere Konkurrentinnen

zum Teil deutlich älter als

Dettmar waren. „Im Grunde

genommen entwickelt sich

erst jetzt die Ausdauer“, sagt

die sympathische Athletin,

„ich bin 27, die besten Leistungen

erzielt man allgemein

zwischen 30 und 35 Jahren.“

Demnach steht sie erst am

Anfang der Karriere. „Hawaii

war für mich nie dieses eine

große Ziel, das ich unbedingt

erreichen muss“, schildert Sabine

Dettmar, „auch der Start

in diesem Jahr war nicht mein

ursprüngliches Ziel. Hawaii

war nicht geplant, Hawaii ist

einfach passiert.“

Dass für Sabine Dettmar nun

die Zeit bis Weihnachten ruhig

und entspannt verlaufen

wird, kann die 27-Jährige so

nicht unterschreiben. Zusammen

mit ihrem Partner baut

die gebürtige Stiepelerin an

der Kemnader Straße gerade

mit viel Eigenleistung ein

Haus um, noch vor Weihnachten

soll es bezugsfertig sein.

Auch das verlangt viel Energie.

Uli Kienel

Der Marathonlauf ist die finale

Disziplin. Die Stiepelerin war

immer zuversichtlich, ihre persönliche

Zeitvorgabe erreichen

zu können. Foto: privat

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 27


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Anziehend schön und kreativ gestaltet

„No. 45“ und Blumenhaus von Scheven an der Brenscheder Straße

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Mitten im Kirchviertel und

außerdem in unmittelbarer

Nähe zueinander gelegen,

beleben zwei Geschäfte den

Einzelhandel, deren Inhaberinnen

außerdem ein gutes

nachbarschaftliches Verhältnis

pflegen. Der Kundschaft

auf der Brenscheder

Straße sind die Ladenlokale

selbstverständlich ein

Begriff: „No. 45 Anziehend

schön“ und das Blumenhaus

von Scheven.

Sabine Wirth im „No. 45“ bietet

auf einer Fläche von 140

Quadratmetern in modernem

Ambiente hochwertige Mode

in den Größen von 34 bis 46.

Geführt werden bekannte Modelabel

wie Oui, Cinque, Drykorn

oder Liu Jo, die für jeden

den passenden Look bieten.

Dazu gibt es eine große

Auswahl an Schmuck,

Taschen und Accessoires,

ausgefallene Geschenkartikel

und Wohnaccessoires.

Frische Blumen, fachgerecht

verarbeitet und kreativ

gestaltet – das ist das

Selbstverständnis von Gundula

von Scheven in ihrem

Floristik-Fachbetrieb. Dort

finden Kunden eine große

Auswahl verschiedener Blumensträuße

und anderer

floristischer Werkstücke für

jeden Anlass. Eine individuelle

Beratung garantiert, Gundula von Scheven (rechts) und Sabine Wirth beleben mit ihren

auch ausgefallene Wünsche

zu erfüllen. Das Haus

Geschäften den Einzelhandel im Kirchviertel. Foto: 3satz/Both

bietet auch den Fleurop-Service

an.

Anfang Oktober eröffnete an der Prinz-Regent-Straße

99a das Fußpflege-Studio „Fuß fit Fett“. Inhaberin Karin Eppmann-Fett

bietet in entspannender Atmosphäre ein umfangreiches

Leistungsangebot. Termine können unter der Rufnummer 0234-

461993 vereinbart werden. Foto: privat

28 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


STIEPEL AKTUELL

Sparkasse spendet für besinnliche Stunden

3satz Verlag verlost Karten für die „Movie Dreams“ im Ruhr-Congress

Alle Jahre wieder wünscht

die Sparkasse Bochum

in festlichem Gewand auf

stimmungsvolle Art „Frohe

Weihnachten“. Hoch droben

von ihrem Dach startet

der Weihnachtsmann im

Rentierschlitten zu seiner

märchenhaften Reise über

den glitzernden und duftenden

Budenzauber. Auf

der Sparkassenbühne erleben

die Kinder den Weihnachtsmann

anschließend

aus nächster Nähe, können

ihm Gedichte vortragen und

Weihnachtslieder vorsingen.

Auch die 45 Sparkassen im

Stadtgebiet schmücken sich

zum Fest. Sie verdanken ihre

weihnachtliche Dekoration

jedes Jahr den benachbarten

Kindergärten oder Schulklassen:

Kurz vor dem ersten

Advent besuchen die Kleinen

mit ihrem selbst gebastelten

Baumschmuck die Geschäfts-

Die Sparkasse schmückt sich weihnachtlich und spendet über

28.000 Euro für besinnliche Stunden. Foto: Bo Marketing/Ingo Otto

stellen. Manchmal sorgen sie

mit Weihnachtsliedern für besinnliche

Momente – sehr zur

Freude von Mitarbeitern und

Kunden.

Viele Ehrenamtliche in gemeinnützigen

Vereinen und

Verbänden organisieren in

der Vorweihnachtszeit besinnliche

Stunden für Kinder, Senioren

und Kranke, Obdachlose

und Einsame. Dieses große

Engagement unterstützt die

Sparkasse Bochum in diesem

Jahr mit Weihnachtsspenden

in Höhe von insgesamt 28

500 Euro aus der Sparlotterie

der Sparkassen.

Mit einem Los der Sparlotterie

für sechs Euro monatlich

sichern sich die Sparer

die Chance auf monatliche

Gewinne in der Lotterie und

unterstützen gleichzeitig gemeinnützige

Projekte in Bochum.

In der Danke-Auslosung

am 15. Dezember gibt

es zusätzliche Gewinnchancen.

Jedes Jahr im Februar

präsentiert die Sparkasse

Bochum außerdem für Losbesitzer

die Sonderauslosung

mit den Musicalstars im Ruhr-

Congress.

Der 3satz Verlag verlost 2 x

2 Karten für die stets ausverkauften

„Movie Dreams“ mit

Musicalstars und den größten

Filmhits aller Zeiten im Rahmen

der Sonderauslosung der

Sparlotterie der Sparkassen

am 19. Februar 2018 um 19

Uhr im RuhrCongress. Schicken

Sie eine Mail mit dem

Stichwort „Movie Dreams“

und Ihrer Telefonnummer bis

zum 20. Dezember an Gewinnspiel@3satz-bochum.de

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 29


STIEPEL AKTUELL

Einstimmen aufs Fest

Advents- und Weihnachtsmärkte im Bochumer Süden

Musik, duftende Kerzen,

Glühwein und hübscher

Schmuck für die Wohnungen

gehören einfach dazu,

wenn man sich auf Weihnachten

einstimmen möchte.

Eine gute Gelegenheit,

all diese Dinge zu erleben

und zu kaufen, bieten auch

in diesem Jahr wieder die

Adventsbasare und -märkte

im Bochumer Süden.

Das Heinrich-König-Seniorenzentrum

der AWO im Wabenweg

14-16 öffnet am 2. Dezember

in der Zeit von 12 bis

17 Uhr wieder seine Türen für

den alljährlichen Adventsbasar

sowie den Tag der offenen

Tür. Dabei bieten viele Aussteller

ihre kreativen Arbeiten

an. Dazu gehören Holzarbeiten,

Textilarbeiten, Floristik,

Karten, Schmuck, Tiffany und

vieles mehr. Am Bewohnerstand

können selbst gebackene

Plätzchen, Marmelade und

Liköre erworben werden.

Bereits zum 9. Mal findet

am 3. Adventswochenende

der Stiepeler Kloster-Weihnachtsbasar

im Pfarrheim,

Am Varenholt 9, statt. Der

Erlös kommt wieder den philippinischen

Müllkindern, den

Kindern von „Smokey Mountain“,

zugute. Am Samstag,

16. Dezember, von 14 bis

18 Uhr und am Sonntag, 17.

Dezember, von 10 bis 18 Uhr

bieten Pater Florian und seine

Helfer beim Basar zum Beispiel

40 verschiedene Sorten

Gelees und Marmeladen, Liköre

und Plätzchen aus der

Klosterküche, Pralinen, Tollkötter

Hausbrot, Stricksachen

und Handarbeiten sowie am

Sonntag zwischen 11 und 14

Uhr philippinisches Essen an.

Noch bis zum 23. Dezember

kann der Adventsmarkt des

Stiepeler Klosterladens besucht

werden. Er ist geöffnet

Dienstag bis Freitag von 14

bis 17.45 Uhr, Samstag von

10 bis 11.45 Uhr und Sonntag

von 11 bis 17.30 Uhr.

Im Stiepeler Klosterladen wird wieder stimmungsvolle Weihnachtsdekoration

angeboten.

Foto: 3satz

Freie Plätze für Weihnachtsreise

Bad Pyrmont und Ostsee sind Ziele

Für die Weihnachtsreisen

nach Bad Pyrmont (21.12. bis

27.12.) und zum Timmendorfer

Strand (19.12. bis 27.12.)

meldet der Soziale Reisedienst

der AWO noch freie

Plätze. Auch Einzelzimmer

sind noch zu haben für diese

Aufenthalte, die immer ein

attraktives Freizeit- und Festtags-Programm

sowie eine

AWO-eigene Reisebegleitung

für die Gruppenbetreuung

vorsehen. Die Unterbringung

erfolgt in Vertragshäusern, die

neben einem gehobenen und

seniorengerechten Ausstattungsstandard

auch über ein

Hallenbad und ein Kur- und

Wellness-Angebot verfügen.

Die AWO empfiehlt diese Reisen

besonders den Senioren,

die über die Weihnachtstage

nicht alleine zuhause, sondern

lieber in geselliger und

fröhlicher Runde verbringen

wollen. Weitere Informationen

bei der AWO Witten/

Wetter/Herdecke unter Tel.:

02302/2020790.

Die nächste Ausgabe des Stiepeler Boten erscheint am

29. Dezember.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 18. Dezember.

30 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 31


AUS DEN VEREINEN

Gastgeber dominiert am Schießstand

Schützenvereine feiern das 60-jährige Bestehen der Ringgemeinschaft

Der BSV Weitmar-Mark

1935 war zuletzt Ausrichter

des Vergleichswettbewerbs

der Ringgemeinschaft Südwest.

Jährlich wechselnd

wird der Wettbewerb von einem

der beteiligten Vereine

mit dem Sportgerät auf einem

Zehn-Meter-Stand ausgetragen.

Jeder Verein darf

fünf Schützen/innen aus

seinem Vereinsvorstand benennen,

von denen alle fünf

für die Platzierungen gewertet

werden. Nach diesem

Modus wird alljährlich der

treffsicherste Vorstand und

ein Tagessieger oder eine

Tagessiegerin ermittelt.

Der Schießwettbewerb dient

neben dem sportlichen Wettkampf

auch der Zusammengehörigkeit

und dem

Erfahrungsaustausch aller

Schützenvereine der Ringgemeinschaft

Südwest untereinander.

Sieger im Mannschaftswettbewerb

wurde mit

488 Ringen der gastgebende

BSV Weitmar-Mark 1935,

Platz zwei belegte mit 482

Ringen der BSV Blau-Weiß

05 Oberdahlhausen, Dritter

wurde mit 478 Ringen der

Linden-Dahlhauser Schützenbund

1862. Auf den weiteren

Plätzen folgten BSV 03

Dahlhausen, BSV Munscheid

1891, SV Diana Sundern

1907, SG Post Linden 1977,

BSV Weitmar-Bärendorf 1874

und BSV Andreas Hofer 1928.

Tagesbester Einzelschütze

wurde Mario Skroch vom BSV

Weitmar-Mark 1935 mit 104,7

Ringen vor Tobias Wasserlos

vom BSV Blau-Weiß 05 Oberdahlhausen

mit 104,3 Ringen.

Bei der Siegerehrung wurden

auch die Wanderpokale

2017 der Ringgemeinschaft

Südwest im Kleinkaliber- und

Luftgewehr-Schießen übergeben.

Der KK-Ringpokal

ging an den Linden-Dahlhauser

Schützenbund 1862, der

KK-Vorstandspokal wurde an

den BSV Blau-Weiß 05 Oberdahlhausen

übergeben und

der LG-Vorstandspokal ging

an den BSV Weitmar-Mark

1935.

Zum 60-jährigen Bestehen

der Ringgemeinschaft wurde

ein Luftgewehr-Wettbewerb

auf Zehntel-Wertung veranstaltet.

Sieger wurde Peter

Eifel vom Linden-Dahlhauser

Schützenbund mit 1442,5

Ringen, gefolgt vom zweitplatzierten

Rainer Wasserlos

mit 1436,40 Ringen sowie

Tobias Wasserlos mit 1432,8

Ringen auf Platz drei. Beide

Schützen gehören dem BSV

BW 05 Oberdahlhausen an.

Jede Menge Pokale wurden nach dem Vergleichskampf beim BSV

Weitmar-Mark an die besten Schützen überreicht. Foto: privat

Aufgefrischte Weihnachtslieder

Veranstaltungen im Haus Kemnade

Das Kulturhistorische Museum

Haus Kemnade in Hattingen,

An der Kemnade 10,

bietet für den Dezember und

Januar einige interessante

Veranstaltungen an.

Unter dem Titel „Sternenwunder“

gibt es am Sonntag, 3.

Dezember, eine Weihnachtsgeschichte

für Kinder mit dem

Figurentheater „Wilde Hummel“.

Der Eintritt ist frei. Am

Sonntag, 10. Dezember, gibt

es ab 11 Uhr unter dem Titel

„Vom Himmel hoch“ aufgefrischte

Weihnachtslieder für

alle, die mitsingen möchten.

Der Eintrittspreis beträgt 5

Euro (ermäßigt 3 Euro).

„Martin Luther und Lucas

Cranach der Ältere“ lautet ein

Vortrag von Margret Pfingsten

M.A. Der Vortrag findet am

Sonntag, 7. Januar 2018, ab

11 Uhr statt. Eine Lesung mit

Hella Birgit Mascus folgt am

Sonntag, 14. Januar 2018,

um 11 Uhr. Der vielversprechende

Titel: „Und die Frauen,

Herr Luther?

Die Ausstellung „Umbruch im

Königreich Stiepel ist noch

täglich außer montags von 11

bis 17 Uhr geöffnet und bis

zum 14. Januar 2018 zu sehen.

32 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Im Haus Spitz „ist die Hölle los“

Preziosa: Große Prunksitzung am 10. Februar

STIEPEL AKTUELL

Bunt kostümiert feiern die Gäste des Theatervereins Karneval in

Stiepel.

Foto: 3satz

Unter dem Motto „Im Stiepeler

Himmel ist die Hölle

los“ findet am 10. Februar

2018 im Saal Haus Spitz in

Stiepel an der Kemnader

Straße 138 wieder die „Große

Prunksitzung“ des Theatervereins

Preziosa statt.

Die Vorbereitungen dafür

sind so gut wie abgeschlossen

und die Verantwortlichen

versprechen, dass es auch

in der Session 2017/18 ein

an Höhepunkten reiches Programm

geben wird. So sind

neben Darbietungen aus den

eigenen Reihen auch Künstler

aus der Region und den

Karnevalshochburgen auf

der Bühne zu sehen. Ob nun

die Band „Walking Hats“, der

Entertainer HaPe Jonen oder

die „Pillhöhner“ mit ihren Parodien

– sie alle wollen dem

närrischen Volk ein Feuerwerk

der guten Laune bieten.

Der Kartenvorverkauf für den

10. Februar hat bereits im

November begonnen. Karten

zum Preis von 20 Euro

können unter der Rufnummer

0234-330959 (M. Voigt)

bestellt werden. Beginn der

Veranstaltung ist um 19.11

Uhr, Einlass ab 18.11 Uhr. Die

Preziosa empfiehlt, rechtzeitig

die Karten zu sichern und

freut sich auf den Besuch der

Jecken.

Nikolaus

besucht Reiter

Eine Weihnachtsfeier richtet

der RV Bochum-Stiepel am

Samstag, 9. Dezember, am

Reitstall an der Gräfin-Imma-Straße

aus. Während

der Veranstaltung, die um 17

Uhr beginnt, wird eine Quadrille

aufgeführt. Im Anschluss

kommt der Nikolaus zu Besuch

und verteilt Tüten mit

vielen Leckereien. Für die

Tüten wird ein Kostenbeitrag

von 5 Euro erhoben. Der Verein

bittet bei Interesse um

eine Anmeldung, damit eine

entsprechende Zahl der Tüten

vorbereitet werden kann. Anmeldungen

sind möglich bei

Jugendwartin Lisa Stollmann

unter der Telefonnummer

0177-3189684.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 33


FREIZEIT UND KULTUR

Führungen durch Heimkehrer-Dankes-Kirche

Am ersten Adventssonntag nach dem Hochamt

Jeweils am 1. Sonntag im

Monat bietet die katholische

Kirchengemeinde St. Franziskus

Weitmar um 11 Uhr (nach

dem Hochamt um 10 Uhr)

öffentliche Führungen durch

die Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-Friedrich-Straße

109, an. Die nächste öffentliche

Führung findet am ersten

Adventssonntag, 3. Dezember,

statt. Auf dem Programm

stehen diesmal wieder eine

fachkundige Führung durch

die Kirche sowie die Heimkehrer-Gedenkstätte

mit dem

integrierten Museum in der

Krypta. Hier können die Besucher

neben dem deutschlandweit

einzigartigen Gotteshaus

auch ein Stück deutsche und

europäische Geschichte besonders

eindrucksvoll näher

kennenlernen. Die Kirche

ist ein lebendiges Mahnmal

für Frieden und Aussöhnung

Weihnachtsmarkt im KinderReich

Die evangelische Kindertageseinrichtung „KinderReich Stiepel“

lädt am Sonntag, 3. Dezember, um 11 Uhr zum Adventsgottesdienst

ins Lutherhaus ein. Daran im Anschluss findet in

den Räumlichkeiten der Kita ein Weihnachtsmarkt statt. Neben

Verkaufsständen unter anderem für Lederwaren, Gürtel, Weihnachtsdeko,

Holzfiguren und Näharbeiten haben interessierte

Besucher und Besucherinnen die Möglichkeit, sich auf dem

Weihnachtsmarkt mit Suppe und Waffeln zu stärken.

unter den Völkern von nationalem

und mittlerweile auch

internationalem Rang.

Eine vorherige Anmeldung ist

nicht erforderlich. Geschlossene

Gruppen können zudem

einen separaten Termin für

eine Kirchen- und Krypta-Führung

über das Pfarrbüro St.

Franziskus (Tel. 0234 431172

oder Email st.franziskus.

bochum-weitmar@bistum-

essen.de) buchen. Neuerdings

ist eine Anmeldung von

Gruppen zu einer Führung

auch direkt online über die

Homepage der Gemeinde

(http://www.hlfamilie.de/node/

add/anmeldung-krypta) möglich.

Die Führungen sind kostenlos.

Für Kinder-, Jugendund

Schülergruppen werden

auch angemessene Führungen

angeboten.

Kochkalender der Stadtwerke

„In die Kombüse, fertig, los!“ – So hieß es im Oktober beim

Fotoshooting für den Stadtwerke-Kochkalender 2018. Zwölf

Lieblingsgerichte der PowerPiraten hatten die Stadtwerke aus

den zahlreichen Einsendungen ausgewählt. Darunter Rezepte

für Beeren-Kuchen, Hähnchenwraps oder Nutella-Tassen-Kuchen.

Die Gewinner-Gerichte rückte der Fotograf in liebevoller

Kleinarbeit ins rechte Licht. Der Kalender, der wie immer als

Familienplaner angelegt ist, wird Mitte Dezember an der Information

der Stadtwerke, Ostring 28, kostenlos ausgelegt.

34 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


STIEPEL AKTUELL

Schirmherr Eiskirch nimmt 23.000 Euro entgegen

Kemnader Burglauf für „Aktion Benni & Co“ präsentiert Rekordzahlen

Bei strahlendem Sonnenschein

liefen dieses Jahr

so viele wie noch nie zuvor:

1.300 Erwachsene und Kinder

gingen beim 12. Kemnader

Burglauf zugunsten

von Mädchen und Jungen,

die an erblichem Muskelschwund

erkrankt sind, an

den Start.

Durch den Benefizlauf Ende

August kamen stolze 23.000

Euro – ebenfalls so viel wie

noch nie – für die „Aktion

Benni & Co“ zusammen. Anfang

November übergaben

stellvertretend für alle Organisatoren

Heinz Bruns von

der Burgstube „Haus Kemnade“

und Klaus Georg Rumpf

von Blömeke Druck die Rekordspende

an Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch,

Schirmherr der „Aktion Benni

& Co“, und an Silvia Hornkamp,

Geschäftsführerin der

Deutschen Duchenne Stiftung

der „Aktion Benni & Co“.

„Wir freuen uns riesig über

diese enorme Summe. Das

Geld ermöglicht uns auch

weiterhin zu helfen“, erklärte

Spendenübergabe im Rathaus: (v.l.) Silvia Hornkamp, Oberbürgermeister

Thomas Eiskirch sowie stellvertretend für die Organisatoren

Heinz Bruns und Klaus Georg Rumpf. Foto: Stadt Bochum

Silvia Hornkamp. „Wir sind

von Spenden abhängig und

brauchen sie für unsere Arbeit.“

Die Spende fließe in

Projekt-, Forschungs- und Beratungsarbeit,

um betroffenen

Kindern weiterhin zu helfen.

Die Muskeldystrophie vom

Typ Duchenne ist eine sogenannte

seltene Erkrankung.

In Deutschland leben nach

Schätzungen etwa 2.000 Kinder

und junge Erwachsene mit

Duchenne Muskeldystrophie.

Die Lebenserwartung Betroffener

hat sich in den vergangenen

Jahrzehnten zwar

verbessert, ist aber nach wie

vor eingeschränkt. Von daher

war für die Organisatoren

des Kemnader Burglaufs im

ersten Kontakt vor 14 Jahren

schnell klar, die „Aktion Benni

& Co“ mit dem Benefiz-Lauf

zu unterstützen.

„Es war wieder eine sehr

schöne Atmosphäre beim

Kemnader Burglauf“, erzählte

Silvia Hornkamp begeistert.

„Ein toller Tag, der betroffene

Familien zusammenbringt

und zugleich Öffentlichkeit für

unser Anliegen schafft. Die

Helferinnen und Helfer haben

wieder mit viel Herz und Engagement

den Tag begleitet

und zum Erfolg geführt.“ Über

100 Ehrenamtliche ermöglichten

in diesem Jahr wieder einen

reibungslosen Ablauf. Sie

sorgen als Streckenposten

für Wasser und Obst und betreuen

das bunte Begleitprogramm

für Jung und Alt.

„Ich finde es klasse, dass dieses

Jahr so viele Menschen

an den Start gegangen sind

und damit das wichtige ehrenamtliche

Engagement der

„Aktion Benni & Co“ unterstützen“,

erklärte Thomas Eiskirch.

„23.000 Euro – das ist

der Hammer. Das ermöglicht

der Deutschen Duchenne

Stiftung, weiterhin viel Gutes

zu tun.“

Wer 2018 auch helfen und

mitlaufen möchte, der kann

sich schon jetzt folgenden

Termin vormerken: Der 14.

Kemnader Burglauf zugunsten

muskelkranker Kinder findet

am Sonntag, 26. August,

statt.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 35


AUS DEN SPORTVEREINEN

Kuckelkorn überzeugt bei „Olympic Hopes“

Kanu-Club Wiking blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Überzeugende Ergebnisse

lieferte Franziska Kuckelkorn

vom KC Wiking

Bochum beim „Olympic

Hopes“-Wettbewerb in Racice/Tschechien.

Mit ihrer

Partnerin im Zweier-Kajak,

Stine Noack aus Potsdam,

erkämpfte sie sich in ihrer

Altersklasse einen zweiten

Platz über 500 Meter und einen

3. Platz über 200 Meter.

Dies ist für die Wiking-Kanutin

der bisher größte Erfolg

in ihrer noch jungen Laufbahn

im Kanurennsport. Er

lässt für das nächste Wettkampfjahr,

aber auch für die

nahe Zukunft noch große

Leistungen erwarten.

Franziska Kuckelkorn wurde

bei der Deutschen Meisterschaft

in München aufgrund

ihrer hervorragenden Leistungen

für den „Olympic

Hopes“-Wettbewerb“ nominiert.

In Tschechien trafen sich

internationale Sportler und

Sportlerinnen, die die nächsten

oder übernächsten Olympischen

Spiele für ihre Länder

Die Kadersportler des KC Wiking auf einen Blick: (hinten v.l.) Eike

Grünendieck, Nils Daetermann, Antonius Rüsing, (Mitte v.l.) Thea

Winkelmann, Franziska Kuckelkorn, David Bauschke und (vorne)

Timon Gropp. Es fehlt Greta Dockenfuss.

Foto: privat

bestreiten sollen. Das ist nicht

nur eine besonders große

Ehre für die Sportlerinnen und

Sportler, sondern auch für

die jeweiligen Heimatvereine

der Athleten. Zurecht können

der KC Wiking Bochum, aber

auch der Heimtrainer von

Franziska Kuckelkorn, Philip

Krämer, stolz auf die Nominierung

und die Leistungen ihrer

Athletin bei der hochklassig

besetzten Veranstaltung sein.

Eine große Ehre wurde dem

Top-Athleten des KCW, Eike

Grünendieck, zu Teil. Zum

100. Jahrestag der Beendigung

des Ersten Weltkrieges

wurde an historischer Stätte

im französischen Arras eine

internationale Regatta ausgerichtet,

an der alle Nationen

teilnahmen, die an diesem

Krieg beteiligt waren. Eike

Grünendieck wurde von deutscher

Seite mit weiteren Spitzenathleten,

unter anderem

mehrfache Welt- und Europameister,

für diese international

besetzte „Gedenkregatta“

nominiert. Grünendieck berichtete,

dass ihn neben dem

sportlichen Erlebnis besonders

die Kranzniederlegung

auf dem Soldatenfriedhof

in Arras beeindruckt habe.

Sportlich überzeugte der Kanute

im Einer-Canadier und

wurde in einem äußerst stark

Franziska Kuckelkorn

beim „Olympic Hopes“-Wettbewerb

in Racice/Tschechien.

Foto: privat

besetzten Feld Zwölfter.

Auch Antonius Rüsing konnte

sich aufgrund seiner guten

Leistungen in diesem Jahr für

die Nationalmannschaft qualifizieren.

Für den Landeskader

NRW wurden die Sportler

Greta Dockenfuss, David

Bauschke, Nils Daetermann,

Christopher Dirks und Timon

Gropp nominiert. Auch von

diesen Sportlern wird im kommenden

Jahr zu hören sein.

Zurzeit bereiten sich die Kanuten

des KC Wiking intensiv

auf die nächste Saison vor,

deren Höhepunkt die Deutsche

Meisterschaft sein wird,

die 2018 auf der Regattastrecke

in Hamburg-Allermöhe

stattfindet. Auch die Waldlaufserie

gehört zur allgemeinen

Vorbereitungsphase. Auftakt

war am 12. November am

Baldeneysee, es folgen noch

die Läufe am 14. Januar in

Wuppertal sowie am 18. Februar

am Kemnader See.

Die Ehrung seiner erfolgreichen

Sportlerinnen und

Sportler wird der Verein aus

Stiepel am 2. Dezember im

Vereinsheim vornehmen. Anders

als in den Vorjahren wird

es neben der Siegerehrung,

die im Vordergrund stehen

wird, auch ein weihnachtliches

Programm für die jüngsten

Vereinssportler geben.

36 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Dort spielen, wo die Sonne länger scheint

Nachwuchsfußball bei Rot-Weiß Stiepel deutlich im Aufschwung

In den vergangenen Jahren

hat sich die Jugendfußball-Abteilung

von Rot-Weiß

Stiepel erkennbar weiterentwickelt.

Bis auf die A-Jugend,

die in diesem Jahr im

Rennen um den Aufstieg

auf Kurs liegt, spielen alle

Mannschaften in der höchsten

Liga des Fußballkreises

Bochum.

Die kleine Erfolgsstory der

Fußballer beginnt vor einigen

Jahren. Die D-Jugend mit

Trainer Ralph Gorski steigt

damals in die Kreisliga A auf.

Zwei Jahre später tun es

Gorski und seine Mannschaft

wieder: Erneuter Aufstieg,

dieses Mal mit der C-Jugend.

Und dann? Wieder ein Jahr

später führt der selbe Trainer

die gleiche Mannschaft auch

als B-Jugend in die Kreisliga

A, in der sie heute in der Spitzengruppe

liegt.

Nun ist es für einen Britensportverein

von eher überschaubarer

Größe nicht alltäglich,

dass er sich unter den

„großen“ Vereinen im Kreis

Das Foto zeigt (v.l.) Hanno Monstadt, Trainer und stv. Jugendkassierer,

Jugendleiter Thomas Send, Jugend-Geschäftsführer Rainer

Kuka, den stv. Jugendleiter Lucas Schwätzer und Jugend-Koordinator

Hermann Monstadt.

Foto: privat

etabliert. Die Trainer Thomas

Send, der auch Jugendleiter

im Verein ist, und Till Brinkmann

haben die nachfolgenden

Mannschaften in der Liga

halten können. Nun soll perspektivisch

der Blick etwas

weiter nach oben gerichtet

werden: Weg vom „Überlebenskampf“

auf den unteren

Rängen und dorthin, wo

schon mal die Sonne etwas

länger scheint.

Der Aufschwung der Stiepeler

Jungfußballer wird diversen

Gründen zugeschoben: Da

sind zunächst einmal die Platzanlagen:

Ein Rasen- und ein

Kunstrasenplatz. „Letzterer“,

so sieht es Thomas Send, „ist

heute zwar nicht mehr zwingend

ein Vorteil. Aber keinen

zu haben, ist mit Sicherheit

ein Nachteil“. Rot-Weiß Stiepel

spielt Fußball im wettbewerbsorientierten

Bochumer

Süden und Südwesten. Innerhalb

weniger Kilometer

konkurrieren sieben Vereine

um den Nachwuchs. Nur drei

Clubs verfügen über einen

Kunstrasen. Der hat zumindest

den Vorteil, dass der Ball

nicht verspringt und der Platz

fast bei jedem Wetter bespielbar

ist. Also: Trainingsausfälle

gibt es so gut wie gar nicht.

Nichts ist langweiliger als Statistik.

Aber eine hilft, wenn

man erklären will, warum in

Stiepel der Weg nach oben

führt: Da wären zunächst einmal

die jungen Spieler, die

Erfolge erst möglich machen.

Dazu gehören aber auch die

Trainer, die die Teams flankieren

und anleiten. Die meisten

Trainer in Stiepel sind nämlich

im Besitz einer C- oder B-Lizenz

des DFB. „Es ist unser

Ziel“, sagt Jugendleiter Thomas

Send, „dass möglichst

alle Trainer eine Lizenz erwerben.

Der Verein übernimmt

dafür die Kosten“. Qualität

in der Ausbildung ist wichtig,

wie ein Blick in den Nachbarkreis

Dortmund zeigt. Dort

sollen rund 80 Prozent aller

Jugendtrainer über eine Lizenz

verfügen. Im Bochumer

Fußballkreis gibt es da noch

erheblichen Nachholbedarf.

Der Verein ist immer auf der

Suche nach neuen Spielern.

Im Frühjahr möchte die Fußballgemeinschaft

von RW

Stiepel die vier Kindergärten

zu einem Kindergarten-Cup

einladen.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 37


AUS DEN SPORTVEREINEN

Wachstumsschub für Concordias Juniorenfußball

Nachwuchs-Abteilung an Glücksburger Straße entwickelt sich nachhaltig

Wachstumsraten von 400

Prozent – auch auf einen

Zeitraum von fünf Jahren

betrachtet – sind eher selten

zu notieren: egal, in

welchen Bereichen. Im Juniorenfußball

des Kreises

Bochum ist dies jedoch

Concordia Wiemelhausen

gelungen. Worauf die Fußballfunktionäre

von der

Glücksburger Straße mächtig

stolz sein können.

„Als ich vor fünf Jahren angefangen

habe, gab es hier

fünf Juniorenmannschaften“,

erzählt Peter Lange, Sportlicher

Leiter der Junioren-Abteilung.

„Inzwischen haben

wir 20 Mannschaften im Spielbetrieb

und über 350 Kinder

in unserer Abteilung.“ Peter

Lange, Diplom-Sportlehrer

und DFB-Fußballlehrer, fand

eher überschaubare Verhältnisse

vor, als er in Wiemelhausen

begann: „Als es

losging, gab es hier nur den

Aschenplatz.“ Dann jedoch

wurde der Kunstrasenplatz

gebaut und dank der nachhaltigen

Vereinsarbeit zu einem

attraktiven Sportpark mit

entsprechender Anziehungskraft

erweitert. Lange hat eine

Menge Schwung in die Jugendabteilung

gebracht und

wird dabei auch von der Seniorenabteilung

unterstützt.

„Uwe Gottschling als Sportlicher

Leiter der Senioren und

Jürgen Heipertz als Trainer

Peter Lange, Sportlicher Leiter der Jugendabteilung, freut sich

über die gute Entwicklung beim Fußballclub. Foto: 3satz/Kienel

der Westfalenliga-Mannschaft

tragen diese Entwicklung mit“,

freut sich Peter Lange.

Zwei einfache Slogans stehen

in Wiemelhausen über der

Jugendarbeit: „Pause machst

Du zuhause“ und „Mehr gehen

als stehen“! Und obwohl

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38 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

das Sportzentrum auch über

eine Kunststoff-Laufbahn

verfügt, „sieht unser Konzept

vor, dass hier der Ball im Mittelpunkt

steht und bestimmte

Spielformen von allen gelernt

werden,“ erklärt Lange. Neben

dem Ziel, möglichst viele

Jugendmannschaften in der

höchsten Liga des Kreises zu

etablieren, möchte die Concordia

in der nächsten Saison

auch eine U23-Mannschaft

spielen lassen, die aber nicht

unter dieser Klassifizierung

firmieren wird. Vielmehr soll

eine möglichst junge 2. Mannschaft

auflaufen, die nach

identischen Trainingsinhalten

wie die 1. Mannschaft arbeitet

und für die vereinseigenen

A-Junioren eine interessante

Perspektive bietet. Die Concordia

möchte damit Durchlässigkeit

schaffen und den

Jugendlichen im eigenen Verein

den Übergang vom Junioren-

in den Seniorenbereich

ermöglichen.

Tatkräftig an der Entwicklung

beteiligt sind neben Lange

auch Jugendleiter Maik

Schwenker und Organisationsleiterin

Alexandra Reichwald

sowie rund 50 Jugendtrainer,

die einen Eindruck

davon vermitteln, in welchen

Dimensionen inzwischen

gearbeitet wird. Peter Lange

nennt zu diesem Thema

noch eine Zahl: „Wir haben

vor Saisonbeginn Trainingsbälle

für die Abteilung bestellt.

Das waren mal eben Kosten

in Höhe von 5000 Euro.“ Bei

diesem Finanzvolumen ist es

notwendig, weitere Förderer

und Unterstützer für die Arbeit

in der Jugendabteilung zu finden.

„Ein nächster Gedanke

ist, einen eigenen Sponsorenpool

für die Jugend aufzubauen.

Aber wir brauchen auch

jemanden, der sich darum

kümmert. Man darf sich als

Sportlicher Leiter auch nicht

verzetteln“, sagt Peter Lange

und hat schon ein weiteres

Projekt im Blick. Spiele und

Trainingseinheiten der Junioren

sollen demnächst auf

Video aufgezeichnet und zu

Analyse- und Auswertungszwecken

genutzt werden.

Peter Lange wird seine guten

Verbindungen zur Ruhr-Universität

nutzen und Sportstudenten

als Videoanalysten in

die Arbeit einbeziehen.

Das Sportjahr endet für die

Jugendabteilung mit dem

Spieltag am 16. Dezember.

Den Tag wird die Abteilung

auch zu einer großen

Open-Air-Weihnachtsfeier auf

der Platzanlage nutzen. Auch

diese gesellschaftlichen Veranstaltungen

sind Fixpunkte

einer funktionierenden Vereinsarbeit.

Uli Kienel

Erste Wettkampferfahrungen sammelten junge Judoka

von Rot-Weiß Stiepel beim Erik-Philipp-Gedächtnisturnier

der PSV Bochum-Judoabteilung. In der Altersklasse U 9 m waren

Jarne Disterheft und Jonas am Start. Beide Wettkämpfer belegten

nach engagierten Kämpfen jeweils den 3. Platz in ihrer Gewichtsklasse.

In der U12-Altersklasse erkämpfte sich Antoine Varnik in

der Gewichtsklasse bis 31 kg mit sehr guten Techniken den 1.

Platz. Alle drei Judoka waren nach ihren ersten Wettkämpfen mit

ihrer Leistung zufrieden und nahmen mit Freude an dem Turnier

teil.

Foto: privat

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 39


AUS DEN SPORTVEREINEN

Berger/Waldoch bei Premiere sofort Meister

Medaillenregen für den T.T.C. bei der Deutschen Meisterschaft

Bei der TAF Deutschen

Meisterschaft im Disco

Dance Ende Oktober in

Neubrandenburg jubelten

die Tänzer des T.T.C. Rot-

Weiss-Silber Bochum über

zahlreiche Meistertitel. Neben

vielen „alten Hasen“

waren auch einige Turnierneulinge

am Start, die bei

ihrer Premiere tolle Erfolge

feierten.

Die Meisterschaft begann

mit den Wettbewerben der

Kinder-Formationen. Die amtierenden

deutschen Meister

aus Bochum „D.C. Force“,

trainiert von Just Berger und

Laura Ganzscyk, überzeugten

auch dieses Jahr und

sicherten sich erneut den

Titel. Weiter ging es mit den

Duo-Wettbewerben. Bei den

Junioren setzten sich die

Bochumer Tänzerinnen klar

von der Konkurrenz ab und

beanspruchten das gesamte

Siegerpodest für sich. Ganz

oben standen zum dritten Mal

in Folge Lara Lamkemeier

und Sophia Gröpper, gefolgt

von Marie Olschewski und

Melina Trawny auf Platz zwei

sowie Malin Hammer und Antonia

Welsow auf Platz drei. In

der Hauptgruppe gingen die

Plätze zwei bis sechs an den

T.T.C. – Bronze ging an Lona

Die vierfachen Weltmeister

„D.Q. Dance Squad“ verteidigten

ihren DM-Titel.

Foto: privat

Brechmann und Lena Breu

und Laura Gansczyk und

Carolin Kowalewski wurden

Vizemeisterinnen. Bei den

Mixed-Duos freuten sich Just

Berger und Paulina Waldoch

in ihrem ersten Jahr als Duo

über Platz eins.

Danach tanzten die Junioren-Formationen

um den

Titel. Diesen sicherten sich

die amtierenden Weltmeister

„Dance Attack Juniors“ unter

der Leitung von Just Berger

und Andy Bartsch zum vierten

Mal in Folge. „New Generation“

landete auf Platz sechs.

Auch in der Hauptgruppe verteidigten

die vierfachen Weltmeister

„D.Q. Dance Squad“

ihren Titel. Auf Platz fünf landete

„Dance Attack“ und auf

Platz acht „Dance Impact“.

Bei den Kinder-Solos legte

Helene Haist ordentlich vor

und holte den ersten deutschen

Meistertitel des Tages.

Bei den Junioren gewann

Sophia Gröpper, Vize Meisterin

wurde Marie Olschewski.

Platz vier erreichte Lea Marie

Böning, Platz sieben Lea Rosenthal,

die sich damit auch

40 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

noch für die IDO Weltmeisterschaft

qualifizierte. Die Solos

der Hauptgruppe erbrachten

ebenfalls hervorragende

Leistungen. Die Plätze zwei

bis fünf gingen an den T.T.C

Rot-Weiss-Silber Bochum.

Laura Gansczyk freute sich

über den Vize-Titel, gefolgt

von Lina Hohmann mit Bronze

und Katharina Goede und

Laura Brechmann auf den

Plätzen vier und fünf. Den

DM-Titel bei den Männern ertanzte

sich Just Berger.

Zwei Bochumer Kinder Small

Groups waren ebenfalls dabei.

Knapp das Treppchen

verpasste „Baby Force“ mit

Laura Gansczyk als Trainerin.

„Fancy Force“, trainiert

von Charlotte Kaci und Joana

Mock, siegte überlegen. Die

Junioren-Gruppen des T.T.C.

stachen deutlich hervor und

Erfolgreiche Auftritte bejubelten die Disco-Dancer des T.T.C. bei der Deutschen Meisterschaft in Neubrandenburg.

Die Gruppe „D.C. Force“ siegte bei den Kinder-Formationen.

Foto: privat

beanspruchten das gesamte

Treppchen für sich. Ganz

oben stand „Love to Dance“,

gefolgt von „Attacktion“. Die

Bronzemedaille gewann „Kick

It“, „Blossom“ wurde Neunter.

Abschließend belegte „Lavish“

den achten Platz in der

Hauptgruppe. Den Vize-Titel

erkämpfte sich „Posh“ und

beendete damit die Meisterschaft

und die Saison.

Die neue Saison beginnt

wieder im Juni 2018 traditionell

mit dem TAF Deutschland-Cup

in der Bochumer

Rundsporthalle am Fußballstadion.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 41


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Golf ist völlig unkompliziert

Gespräch mit Angela Moshage, Vizepräsi-

Der Bochumer Golfclub

blickt auf ein zufrieden stellendes

Jahr 2017 zurück.

Wir führten ein Bilanzgespräch

mit Angela Moshage,

die hauptberuflich für

die Deutsche Bank in den

Bereichen Bausparen und

Baufinanzierung arbeitet

und im Ehrenamt als Vizepräsidentin

dem Bochumer

Golfclub vorsteht.

Das Jahr 2017 – war es für

den Bochumer Golfclub ein

gutes oder weniger gutes

Jahr?

Angela Moshage: Es war

ein gutes und sportlich sehr

erfolgreiches Jahr. Wir haben

viel bewegt und ich glaube,

dass wir auch wieder die Balance

gefunden haben zwischen

Tradition und zukunftsfähigen

Entwicklungen.

Können Sie die ‚zukunftsfähigen

Entwicklungen‘ näher

beschreiben?

Moshage: Wir registrieren

gerne, dass Golf bei Jugendlichen

immer populärer wird.

Unsere Jugendarbeit, die Erfolge

unserer Jugendlichen

und die Berichterstattung darüber

sorgen für Aufmerksamkeit,

bringen uns neue Kontakte

und steigern die Nachfrage.

Wir nehmen gerne Jugendliche

auf und führen sie an den

Golfsport heran. Ich komme

ursprünglich aus dem Tennissport.

Golf ist heute vergleichbar

mit dem Tennis von vor 20

Jahren. Golf ist völlig unkompliziert

geworden. Außerdem

Angela Moshage, Vizepräsidentin

des Bochumer Golfclubs.

Foto: BOGC

befassen wir uns damit, flexible

Mitgliedsmodelle für junge

Menschen zu entwickeln. Das

Eintrittsalter senkt sich deutlich.

Waren es früher vor allen

Dingen die so genannten Best

Ager, die in den Club eintraten,

sind es heute die 30- bis

40-Jährigen.

Die Kapazitätsgrenzen im

Club sind also noch nicht

erreicht?

Moshage: Es sind noch ausreichend

Kapazitäten vorhanden.

Wir sind ein mitgliederstarker

Club und investieren

im Rahmen der Möglichkeiten

in den Sport- und Spielbetrieb

sowie in den Erhalt des

Platzes. Nicht ohne Grund

nennt man unsere Anlage den

zweitschönsten Stadtpark Bochums.

Gibt es neben den Jugendlichen

weitere Gruppen, die

Dieser Ausgabe des Stiepeler

Boten liegen Prospekte der

Firma EV Bochum Hattingen

Immobilien GmbH bei.

Teilen dieser Ausgabe

des Stiepeler Boten liegen

Prospekte der Firma

Sonnenschein GmbH bei.

42 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


geworden“

dentin des Bochumer Golfclubs

AUS DEN SPORTVEREINEN

der Club gezielt ansprechen

möchte?

Moshage: Wir wünschen uns

eine ausgewogene Mischung

bei unseren Mitgliedern. Wir

freuen uns über sportlich Ehrgeizige,

wir sehen

es aber auch als

unsere Aufgabe,

Menschen bis ins

hohe Alter das

zwanglose Golfspielen

bei uns zu

ermöglichen. Wir

möchten zudem

mit verstärkter Präsenz in der

Öffentlichkeit auch denjenigen,

die sich hier neu in der

Stadt und der näheren Umgebung

ansiedeln, sagen, wo

wir liegen, wer wir sind und

was wir machen.

Welche Projekte/Turniere

sind für das Jahr 2018 in

den Planung?

Moshage: Wir sind gerade

dabei, den Turnierkalender

zusammenzustellen. Traditioneller

Saisonauftakt ist bei uns

das Fiege-Sponsorenturnier.

Das Pro-Golfturnier, das in

den vergangenen drei Jahren

von der Sparkasse präsentiert

wurde, findet nicht mehr in

Stiepel statt. Dafür wird uns

der Verband mit der Ausrichtung

eines sportlich bedeutenden

Turniers betrauen, das

wahrscheinlich im September

stattfinden wird. Und dann

freuen wir uns schon auf das

immer zur Fußball-WM stattfindende

Scheunenturnier, bei

dem in der Greenkeeper-Halle

ein zünftiges Grillfest mit

public viewing gefeiert wird.

Im Clubleben spielen auch

Charity-Projekte

eine wichtige Rolle.

Moshage: Herausragend

sind dabei

sicherlich der Hospiz-Cup,

bei dem

wir in den vergangenen

Jahren eine

deutlich sechsstellige Summe

eingespielt haben, oder das

Turnier für den Verein „Chance

auf Leben“. Es gibt aber

auch kleinere Initiativen, bei

denen wir uns in den Dienst

der guten Sache stellen. Ich

denke auch, dass dem Club

das soziale Engagement gut

zu Gesicht steht. Deshalb

unterstützen wir gerne diese

Ideen.

Bis zum Beginn der neuen

Saison muss der Club ein

Problem lösen. Er muss für

seine Gastronomie einen

neuen Pächter finden.

Moshage: Das ist wahrscheinlich

die größte Herausforderung,

die es über den

Winter zu meistern gibt. Die

Kündigung des bisherigen

Pächters hat uns überrascht.

Jetzt suchen wir einen neuen

Betreiber für das Landhaus

und die Clubgastronomie. Wir

führen gerade Gespräche mit

Der Vorstand des Golfclubs auf einen Blick: (v.l.) Spielführer Wolfgang

Koch, Vizepräsidentin Angela Moshage, Iris Ockenfels, zuständig

für Kommunikation und Immobilien, Schatzmeister Endres

Knapp und Präsident Dieter Portmann.

Foto: BOGC

Bewerbern und sind dabei an

einer langfristigen Lösung interessiert.

Ich bin zuversichtlich,

dass wir bis zum März

einen neuen Pächter an Bord

haben.

Letzte Frage: Wie ist denn

persönlich für Sie das Golfjahr

verlaufen?

Moshage: Da bin ich völlig zufrieden.

Ich habe mein Handicap

leicht auf 10,7 verbessert

und bin mit der AK50-Mannschaft

in die zweithöchste

NRW-Liga aufgestiegen. Dies

zu halten, ist ambitioniert

genug. Aber noch wichtiger

ist, dass der Spaß am Spiel

bleibt. Interview: Uli Kienel

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 43


AUS DEN SPORTVEREINEN

Nach wochenlanger und und intensiver Vorbereitung

stellten sich die jungen Judoka des SV Rot-Weiß Stiepel kurz vor

den Herbstferien den kritischen Augen der Prüfer. Dabei wurden

Stand- und Bodentechniken sowie Haltegriffe vorgeführt. Wieder

einmal war es für die Kinder eine aufregende Angelegenheit. Aber

nun sind alle stolz, nach bestandener Prüfung den nächsthöheren

Gürtel tragen zu dürfen. Zu den ersten Gratulanten zählte das Stiepeler

Trainerteam.

Foto: privat

Der Laufsportverein LGO Bochum unterstützte mit seinem

Kemnader See-Lauf, der bereits zum 16. Mal stattfand, erneut

den Verein Lavia e.V., der sich um Familientrauerbegleitung kümmert.

Dank der Einnahmen aus diesem Lauf wurde ein Scheck in

Höhe von 500 Euro überreicht. Diese Summe wird speziell für die

Arbeit in der Kinder- und Jugendtrauerbegleitung eingesetzt. Das

Foto zeigt (v.l.) den Lavia-Vorsitzenden Andreas Bucksteeg sowie

Dieter Merten und Stefan Geiß von der LGO Bochum. Foto: privat

Rekord für Keusch-Renner

Masters-Schwimmer in Kamen

Mit herausragenden Erfolgen

– nämlich neun

Titeln und vier zweiten

Plätzen – kehrten die Masters-Schwimmer

des SV

Blau-Weiß Bochum von

der NRW-Kurzbahnmeisterschaft

aus Kamen zurück.

Jeweils zweimal Gold holten

Susanne Ostgathe (AK

60) über 50 m und 100 m

Brust, Waltraud Monstadt

(AK 70) über 50 m Brust und

50 m Rücken, Martin Kreft

(AK 75) über 50 m Rücken

und 100 m Lagen sowie Ingrid

Keusch-Renner (AK 80)

über 50 m Rücken und 50 m

Brust, wobei sie über die letztere

Strecke einen NRW-Altersklassenrekord

aufstellte.

Silbermedaillen erschwammen

sich Sonnhild Pallesen

(AK 65) über 50 m und 100

m Brust und Waltraud Monstadt

(AK 70) über 50 m Freistil

und 100 m Rücken. Susanne

Soboll (AK 50) wurde über 50

m Freistil und 100 m Brust

Vierte, über 50 m Brust Fünfte

und über

50 m Rücken schwamm sie

auf Platz sieben. Platz vier

belegte Susanne Ostgathe

(AK 60) über 50 m Rücken.

Außerdem gewann

die 4x50-m-Freistilstaffel die

Meisterschaft mit Susanne

Ostgathe, Sonnhild Pallesen,

Susanne Soboll und Waltraud

Monstadt.

Bei der Meisterschaft in Kamen

erfolgreich: (hinten v.l.)

Susanne Ostgathe, Sonnhild

Pallesen, (vorne v.l.) Ingrid

Keusch-Renner, Susanne Soboll,

Waltraud Monstadt und

Martin Kreft. Foto: privat

44 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Latenter Wassermangel bleibt nie folgenlos

Der Gesundheitstipp aus der Ruhrland-Apotheke

Hand aufs Herz: Trinken Sie genug

Wasser? Viele werden hier wahrscheinlich

mit „nein“ antworten müssen,

wenn sie ehrlich sind. Denn die

meisten unterschätzen ihren tatsächlichen

Wasserbedarf. Dabei ist Wasser

– nach der Luft zum atmen – das

wichtigste Versorgungselement unseres

Körpers.

Bei einem Erwachsenen macht der

Wasseranteil ca. 2/3 des Körpergewichts

aus. Der größte Teil davon ist

in den Zellen und den Zellzwischenräumen

gespeichert. Weitere 3,5

Liter dienen im Blut als Trägerflüssigkeit.

Das Wasser erfüllt im Körper

unterschiedlichste Aufgaben. Es

dient hauptsächlich als Lösungs- und

Transportmittel sowohl für Nährstoffe

als auch für Abfallprodukte. Auch die

allermeisten Stoffwechselvorgänge

könnten ohne Wasser als Reaktionspartner

nicht stattfinden. Daneben

erfüllt es eine wichtige Aufgabe bei

der Wärmeregulation. Der gesunde

Wasserhaushalt ist daher für den

Körper besonders wichtig. Bereits

ein Wassermangel von etwas mehr

als 1 % löst im Körper ein Notfallprogramm

aus; der Körper versucht nun

um jeden Preis Wasser zu sparen.

Ein latenter Wassermangel bleibt

dabei nie folgenlos: Rücken- und

Gelenkschmerzen, rheumatoide Arthritis,

Depression, Angina pectoris,

Asthma, Bluthochdruck, Diabetes

Typ 2 oder Demenz um nur einige

zu nennen – sie alle können Folgen

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

eines chronischen Wassermangels

sein.

Ein durchschnittlicher Erwachsener

benötigt ca. 2

Liter Wasser pro

Tag. Körperliche

Aktivität, hohe

Temperaturen

im Sommer aber

auch trockene

Heizungsluft im

Winter können

den Bedarf deutlich

steigern.

Auch die Einnahme

von Medikamenten

hat Einfluss auf den Wasserbedarf.

Insbesondere die Einnahme

von entwässernden Medikamenten,

lässt viele glauben, sie dürften nicht

viel trinken; dabei ist genau das Gegenteil

der Fall: ihr Wasserbedarf ist

eher erhöht.

Den Status der Wasserversorgung

lässt sich selbst übrigens am leichtesten

am Urin absehen: ist er regelmäßig

hellgelb bis klar, ist die

Wasserversorgung in Ordnung, ist er

dagegen deutlich gelb gefärbt, sollte

mehr getrunken werden. Man sollte

dabei Wasser immer prophylaktisch

trinken und nicht warten, bis Durst

auftritt, denn Durst ist tatsächlich

schon das erste Anzeichen eines

Wassermangels.

Lassen Sie sich beraten in der Ruhrland-Apotheke

Stiepel, Kemnader

Straße 330, 44797 Bochum-Stiepel

Telefon: 0234 / 79 78 22,

E-Mail: apotheke@ruhrland.de

Internet: www.apotheke-stiepel.de

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 45


TERMINE

Mit dem Nikolaus durch das Ruhrtal

Einsteigen und mitfahren

zu einer nostalgische

Zugfahrt durch

das Ruhrtal. Die geschmückten

Züge, die

Weihnachtsmusik, die

Gedichte und kleinen

Geschichten garantieren

dabei eine gemütliche

Weihnachtsatmosphäre.

Zum

Einsatz kommt der

Museumszug mit den

liebevoll restaurierten Personenwagen

der 1930er- und

1950er-Jahre.

Nicht nur die Eltern sind von

dem Charme der alten Wagen

begeistert. Und wenn

Termine

dann der Nikolaus zusteigt

und jedem Fahrgast einen

„Stutenkerl“ übergibt, dann

herrscht Ruhe und Entspannung

in der Adventszeit.

Die Fahrten dauern ca. 1,5

Stunden und führen

vom Bahnhof

Hattingen/Ruhr

bis Wetter- Wengern

Ost und zurück.

Die Züge sind

bewirtschaftet,

neben kleinen

Imbissen gibt es

kalte und warme

Getränke und der

Jahreszeit entsprechend

auch Glühwein.

Weitere Informationen und

Möglichkeiten zur Platzreservierung

am Kundentelefon

der RuhrtalBahn: 0208 – 309

98 30 10

Dezember

Die Zofen von Jean Genet

8.12.2017, 19:30 Uhr

9.12.2017, 19:30 Uhr

Tschick von Wolfgang

Herrndorf

5.12.2017, 19:30 Uhr

6.12.2017, 19:30 Uhr

Caligula von Albert Camus

12.12.2017, 19:30 Uhr

13.12.2017, 19:30 Uhr

Die Schöne und das

Biest

16.12.2017, 17:00 Uhr

17.12.2017, 14:00 Uhr

17.12.2017, 18:00 Uhr

19.12.2017, 11:00 Uhr

20.12.2017, 19:30 Uhr

22.12.2017, 11:00 Uhr

Sa, 2. Dezember

Mi, 6. Dezember

So, 10. Dezember

Mi, 13. Dezember

Adventsbasar im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg

14-16, 12 bis 17 Uhr.

„Wallis wilde Weihnacht“, von

und mit Esther Münch, Saalbau

Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, 19 Uhr.

So, 3. Dezember

„Sternenwunder“ – Eine Weihnachtsgeschichte

für Kinder

mit dem Figurentheater Wilde

Hummel. Eintritt frei. Kulturhistorisches

Museum Haus Kemnade,

An der Kemnade 10,

Hattingen, 11 Uhr.

Mo, 4. Dezember

Gute NachtSchnittchen – Comedy-Abend

mit Moderator

Helmut Sanftenscheider und

Gästen. Henrichshütte Hattingen,

Werksstraße 31-33, Hattingen,

20 Uhr.

Kartenreservierung per E-Mail

nacht-schnittchen@email.de

Di, 5. Dezember

Auditorium Kloster Stiepel:

„Welche Bedeutung hat die

Ortsgemeinde?“ Referent ist

Pfarrer Dr. Norbert Roth. Er arbeitet

als Gemeindepfarrer

an der Haupt- und Bischofskirche

der Ev. Luth. Kirche in

Bayern, St. Matthäus in München.

Kloster- und Wallfahrtskirche

in Stiepel, Am Varenholt

9, 20 Uhr.

Frauenhilfe Emmauskirche:Adventsfeier

mit dem Team der

Bezirksfrauen, 15 Uhr.

Frauenabendkreis Emmauskirche:

Adventliches Beisammensein

unter dem Thema

„Sie hatten keinen Raum in der

Herberge“. 19.30 Uhr.

Frau Höpker bittet zum Gesang

– Frau Höpkers Mitsing-Konzert

ist längst Kult,

und das generationenübergreifend.

Haus Spitz, Kemnader

Str. 138, 19.30 Uhr.

Fr, 8. Dezember

„Wallis wilde Weihnacht“, von

und mit Esther Münch, Saalbau

Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, 19 Uhr.

Sa, 9. Dezember

Weihnachtswerkstatt für Kinder

im Grundschulalter – Basteln,

Kekse essen, Lieder singen

und uns gemeinsam auf Weihnachten

freuen. Jugendräume

der Emmauskirche. Für einen

Beitrag von 3 Euro ist neben

dem Bastelmaterial auch

noch ein kleiner Mittagssnack

inklusive. Anmeldungen bitte

bis zum 05.12.2017 an: ricarda-meise@arcor.de.

„Wallis wilde Weihnacht“, von

und mit Esther Münch, Saalbau

Haus Spitz, Kemnader

Straße 138, 19 Uhr.

„Vom Himmel hoch“ – Weihnachtslieder

aufgefrischt für alle,

die mitsingen wollen. Kulturhistorisches

Museum Haus

Kemnade, An der Kemnade

10, Hattingen, 11 Uhr.

Konzertreihe Marienlob: Adventskonzert

des Collegium

Concertante. Zu hören sein

werden Stücke, die sich thematisch

mit dem Advent und

der Weihnachtszeit verbinden

lassen. Beginn ist um 15 Uhr

in der Kloster- und Wallfahrtskirche

in Stiepel, Am Varenholt

9, 15 Uhr.

Thealozzi: Hänsel und Gretel –

Aus Anlaß des 5-jährigen Bestehens

von Thealozzis Kinder

wird in diesem Jahr zur

Weihnachtszeit das berühmte

Gruselmärchen der Gebrüder

Grimm wieder aufgenommen.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Di, 12. Dezember

Frank Goosen: Krippenblues

– Weihnachtsgeschichten.

Weihnachten – eigentlich ein

Geburtstag wie jeder andere

auch, nur kommt das Geburtstagskind

selten vorbei, um einen

auszugeben. In seinem

Erfolgsprogramm „Krippenblues“

beschäftigt sich Frank

Goosen mit den besinnlichen,

vor allem aber mit den weniger

besinnlichen Seiten dieses

Festes. Schauspielhaus Bochum,

20 Uhr.

Frauenhilfe Emmauskirche:

Seniorenadventfeier mit dem

Team der Bezirksfrauen, 15 Uhr.

Do, 14. Dezember

Heute Nacht mit Helge – Die

Late Night Show. Thema „Was

ist Wahrheit?“ Helge weiß, die

Wahrheit ist ein Dschungel. Irgendwo

zwischen „42“, der

dritten Liane von links und der

aktuellsten Statistik von „Russia

Today“ hofft er sie zu finden.

Die Wahrheit! Prinzregenttheater,

Prinz-Regent-Str.

50-60, 20 Uhr.

Sa, 16. Dezember

Weihnachten in der Villa Stein

– Eine Hör-Spiel-Lesung von

und mit Jule Vollmer. Illustrationen

von Sonja Morisse, Musik

von Elmar Dissinger am Klavier.

Haus Oveney, Oveneystr.

65, 19 Uhr.

Konzert: Velvet spielen irische

Weihnachtslieder im Haus

Spitz, Kemnader Str. 138, 20

Uhr.

Stiepeler Kloster-Weihnachtsbasar

– Der Erlös kommt den

philippinischen Müllkindern,

den Kindern von „Smokey

Mountain“ zugute, Pfarrheim,

Am Varenholt 9, 14 - 18 Uhr.

So, 17. Dezember

Thealozzi: Hänsel und Gretel.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

46 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Hallo Kinder –

Es weihnachtet!

Wie wird in Deutschland, in

der Türkei und wie in Amerika,

Weihnachten gefeiert? Und

was wird eigentlich gefeiert?

Am 22. und 23. Dezember,

wird im Thealozzi, Pestalozzistr.

21, versucht, den Geist

der Weihnacht zu erforschen!

Das Mitmachprogramm für

Kinder geht über zwei Tage.

Es werden Weihnachtsgeschichten

erfunden und neu

erzählt, vielleicht werden sie

getanzt, gesungen oder gemalt!

Am zweiten Tag gibt es

eine kleine Aufführung, zu der

die Eltern herzlich eingeladen

sind.

Termine

Offene Kirchentüren

im Advent

Musik und Momente der Stille

- Kurze Texte und Gedanken

zum Advent. In der Zeit vom

4. bis zum 15. Dezember ist

jeden Abend von 18 - 19 Uhr

eine der Kirchen in Weitmar

und Weitmar-Mark geöffnet.

Die vom Mitarbeiterteam gestaltete

Andacht mit Texten

und Musik beginnt um 18

Uhr und dauert ca. eine halbe

Stunde. Offene Türen gibt

es auch in anderen Kirchen:

Montags: Matthäus; Dienstags:

Emmaus; Mittwochs:

Heilige Familie; Donnerstags:

Franziskus; Freitags:

Freikirchliche Gemeinde

TERMINE

Adventslesung für Kinder ab 5

Jahren – Schauspielerin Kristina

Peters aus dem Ensembles

des Schauspielhauses liest ihre

Lieblingsgeschichten. Theater

unten, 17 Uhr.

Stiepeler Kloster-Weihnachtsbasar

– Pfarrheim, Am Varenholt

9, 10 - 18 Uhr.

Mi, 20. Dezember

Tango e vino – Tango, Wein

und der Schritt des Monats im

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 19 Uhr.

Fr, 22. Dezember

Hallo Kinder – Es weihnachtet

sehr! Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 15 Uhr.

Sa, 23. Dezember

Hallo Kinder – Es weihnachtet

sehr! - Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 15 Uhr.

Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar

– Gemeinsam

angstfrei singen unter fachkundiger

Anleitung im Schauspielhaus.

Vor dem Fest die Weihnachtsliederkenntnisse

auffrischen

oder eine zweite Stimme

lernen, um die Familie

unter dem Weihnachtsbaum

dieses Jahr so richtig zu beeindrucken?

Das Weihnachtsliederauffrischungsseminar

bietet allen, die gerne gemeinsam

singen, die perfekte Gelegenheit.

Schauspielhaus Bochum,

19.30 Uhr.

Di, 26. Dezember

Thealozzi: Hänsel und Gretel.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Mi, 27. Dezember

Thealozzi: Hänsel und Gretel.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Do, 28. Dezember

Thealozzi: Hänsel und Gretel.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Fr, 29. Dezember

Thealozzi: Hänsel und Gretel.

Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistr.

21, 16 Uhr.

Der nächste

Stiepeler Bote

erscheint wieder am

29. Dezember.

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns bis zum

19. Dezember

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 47


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

Sonntag, 24. Dezember, Heiliger Abend:

15 Uhr: Krippenspiel der Kindergartenkinder

16.30 Uhr: Kinder-Christmette

18 Uhr: Feierliche Vesper der Mönche

23 Uhr; Christmette, Chormusik der Renaissance

Montag, 25. Dezember, 1. Weihnachtstag:

10 Uhr: Hl. Messe

11.30 Uhr: Hochamt

18.30 : Hl. Messe

Dienstag, 25. Dezember, 2. Weihnachtstag:

10 Uhr: Hl. Messe

11.30 Uhr: Hochamt

13 Uhr: Offenes Singen im Pfarrheim

18.30 Uhr: Hl. Messe

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr

Gemeindemesse an Werktagen Mo. bis Sa. 18.30 Uhr

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 3. Dezember, 10 Uhr, Baumhofzentrum:

Gottesdienst mit Abendmahl

Sonntag, 10. Dezember, 10 Uhr, Baumhofzentrum: koreanisch-deutscher

Gottesdienst

Sonntag 17. Dezember,

10 Uhr: Gesamtgemeindlicher Singe-Gottesdienst mit Lesung

(Lieder und Textpassagen zu Advent und Weihnachten)

15 Uhr: Koreanischer Gottesdienst

18.30 Uhr: Taizé-Gebet

Baumhofzentrum: Offenes Singen mit dem Posaunenchor

Sonntag 24. Dezember, Heiligabend, Melanchthonkirche:

15 Uhr: Christvesper für die Kleinen

17 Uhr: Christvesper

23 Uhr: Lichterkirche

Sonntag 24. Dezember, Heiligabend, Baumhofzentrum:

10 Uhr: Koreanischer Gottesdienst

14.30 Uhr: Christvesper für die Kleinen

16 Uhr: Christvesper

18 Uhr: Christversper

23 Uhr: Christmette mit Posaunenchor

Montag, 25. Dezember, 10 Uhr, Melanchthonkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl

Dienstag, 26. Dezember, 10 Uhr, Baumhofzentrum:

Gottesdienst mit Abendmahl

Sonntag, 31. Dezember, 15 Uhr, Baumhofzentrum:

Koreanischer Gottesdienst, 19 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 3. Dezember, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl zum 1. Advent, Pfarrer Stasing

Sonntag, 3. Dezember, 11 Uhr, Lutherhaus:

Familiengottesdienst mit dem KinderReich zum 1. Advent, Pfr.in

Kükenshöner

Sonntag, 10. Dezember, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl zum 2. Advent, Pfr.in Kükenshöner

Sonntag, 10. Dezember, 11:30 Uhr, Lutherhaus:

Taufgottesdienst/Kindergottesdienst mit Taufe, Pfr.in Kükenshöner

Samstag, 16. Dezemeber, 14:30 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst, Pfarrer Stasing

Sonntag, 17. Dezember, 11 Uhr, Dorfkirche:

Familiengottesdienst mit dem Kindergarten „Starke Mäuse“, Pfr.in

Kükenshöner

Sonntag, 17. Dezember, 11 Uhr, Dorfkirche:

Taufgottesdienst

Sonntag, 24. Dezember, Dorfkirche:

10 Uhr: Musikalischer Gottesdienst mit bekannten und weniger

bekannten Advents- und Weihnachtsliedern, Pfarrer Stasing

15:15 Uhr: Gottesdienst mit Krippenspiel, Pfr. Stasing mit Katechumenen

16:45 Uhr: Christvesper, Pfarrer Stasing

23 Uhr: Christmette, Cand. theol. Tilmann Marek

Sonntag, 24. Dezember, Lutherhaus:

14.30 Uhr: Gottesdienst mit Krippenspiel für 3- bis 9-Jährige, Katharina

Batz + Helferkreis

15.30 Uhr: Gottesdienst mit Krippenspiel für Kinder ab 10 Jahren,

Pfr.in Kükenshöner + KU-Team + Katechumenen

17:30 Uhr: Christvesper mit Posaunenchor Stiepel-Haar, Pfr.in

Kükenshöner

23 Uhr: Christmette „Draußen vor der Tür - zwischen Jesus und

Beckmann“, Pfr.in Kükenshöner + Team

Montag, 25. Dezember, 11 Uhr, Dorfkirche:

Kantaten-Gottesdienst, Pfarrer Stasing

Montag, 25. Dezember, 17 Uhr, Lutherhaus:

Literarischer Weihnachts-Gottesdienst „Die drei dunklen Könige“,

Pfr.in Kükenshöner

Dienstag, 26. Dezember, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Alkier-Karweick

Dienstag, 26. Dezember, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Balte

Sonntag, 31. Dezember, 17 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl „Alles Ding währt seine Zeit - vom

Wenden der Zeiten“, Pfr.in Kükenshöner

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse am Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr

Donnerstag, 14. Dezember, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

48 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9-11 Uhr, Do: 14-6 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik: 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst: 18.30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus: 18 Uhr

Gospelchor (www.children-of-light.de): 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren: 14.30 Uhr

Offener Treff für Jugendliche (16 Jahre): 18 Uhr

Vergissmeinnicht (Anonyme Alkoholiker): 19-21 Uhr

Christliche Meditationsgruppe - Erster Montag des Monats:

18.30-20.15 Uhr

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „Haus Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18-22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11-12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18-19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor: 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung: 19 Uhr

Regelmäßige Termine

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr

Offene Tür (OT) für 12- bis 15-Jährige 17 – 18.30 Uhr

Bastelkreis, 15 Uhr

Abhängige Spieler 19.30-21.30 Uhr

„Ensemble Concertino“ 20-21.30 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luthers Team: 19 Uhr // Altenkreis Team: 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat): 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat): 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor: 19-20.15 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“: Probe von 17-19 Uhr im

Vereinslokal „Zum Wienkopp“, Obernbaakstr. 25 (am Radom).

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel, Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnader Str. 199, von 18-20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Emmauskirche: Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 11 Jahren:

16-18 Uhr

Musikverein Gut Klang 1921 Bochum-Stiepel: Probe im Heinrich-König-Seniorenzentrum,

Wabenweg 14-16, 19.30-21.45 Uhr

freitags

TERMINE

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15.30-17 Uhr.

Lutherhaus: Yoga 9.30-10.45 Uhr

Yoga Ü 60 11.15-12.45 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung

jeden 2. Freitag, 20 Uhr

GOTTESDIENSTE

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Sonntags um 9.30 Uhr

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 3. Dezember, 2. Advent, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty mit Ensemble „Concertino“

Sonntag, 10. Dezember, 10 Uhr:

Pfarrer Dr. Schröter, zeitgleich Kindergottesdienst

Sonntag, 17. Dezember, 3. Advent, 10 Uhr:

Pfarrer Loer, musikalischer Gottesdienst mit dem Chorprojekt

Sonntag, 24. Dezember, 4. Advent und Heilig Abend,

15 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty mit Krippenspiel

17 Uhr: Pfarrer Loer mit dem Posaunenchor

22 Uhr: Pfarrerin Schmidt-Solty, Christmette

Montag, 25. Dezember, 1. Weihnachtstag, 10 Uhr: Pfarrer Loer

Dienstag, 26. Dezember, 2. Weihnachtstag, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 31. Dezember, 18 Uhr: Pfarrer Loer

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 49


100% VFL BOCHUM

Der VfL im Dezember 2017 – ein Bild des Jammers

Dem selbsternannten Aufstiegskandidat droht Überwintern in Abstiegszone

Wenn es noch einen letzten

Beweis dafür brauchte, wie

dramatisch sich die Situation

beim VfL Bochum in

dieser Spielzeit entwickelt,

dann hat ihn jüngst das

Spiel der Bochumer im Erzgebirge

geliefert. Bei einem

Team, in dessen Kader ein

halbes Dutzend ausgemusterter

VfL-Fußballer einen

neuen Arbeitsplatz gefunden

hat, setzte der selbsternannte

Aufstiegskandidat

die lange Serie seiner enttäuschenden

Auftritte fort.

Am Ende standen ein dünnes

1:1 und realitätsfremde

Einschätzungen der eigenen

Performance.

Der VfL Bochum präsentiert

sich Anfang Dezember

in einem beklagenswerten

Zustand. Die Sorge in den

Fan-Kreisen ist gewaltig, dass

der VfL Bochum, der in dieser

Saison so viel wollte, bisher

aber nur ganz wenig erreichte,

womöglich sogar auf den

Abstiegsplätzen überwintern

muss.

Der Mannschaft fehlt es an

Stabilität und Qualität, sie läuft

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Auf ein volles Ruhrstadion wird sich der VfL angesichts der aktuellen

Situation in den nächsten Wochen und Monaten nicht freuen

dürfen.

Foto: Jensen

den in sie gesetzten Erwartungen

permanent hinterher.

Der VfL präsentiert sich ohne

Inspiration, ohne Selbstvertrauen

und ohne Führungskompetenz

auf Trainerbank

und Spielfeld. Es fehlt ihm an

Zusammenhalt im Kader und

es fehlt ihm der Rückhalt in

der Fangemeinde, die sich

inzwischen gespalten zeigt

und immer öfter den Besuch

im Ruhrstadion verweigert.

Das Betriebsklima ist gelinde

gesagt miserabel, Sportliche

Leitung und Mannschaft sind

soweit voneinander entfernt,

Der nächste

erscheint am 29. Dezember.

Anzeigen- und Redaktionsschluss:

18. Dezember.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an

Privathaushalte und Gewerbetreibende.

Zustellung in Stiepel,

Sundern sowie Teilen von Weitmar-Mark

und Wiemelhausen.

Für unaufgefordert eingesandte

Anzeigen, Texte und Fotos keine

Gewähr! Redaktionelle Beiträge,

Grafiken und Konzeption sind

Eigentum der 3satz Verlag &

Medienservice GmbH. Abdruck,

Vervielfältigung und Weiterverwendung,

auch auszugsweise,

bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz GmbH.

wie der 1. FC Köln von seiner

vierten Meisterschaft. Und

das Schlimmste: Noch ist gar

nicht alles öffentlich, was sich

hinter den Kulissen an Turbulenzen

ereignet hat.

Der Blick geht in Richtung

Aufsichtsrat, von dem zügig

Entscheidungen nicht nur in

der Trainerfrage erwartet werden.

Auch für den Aufgabenbereich

des Sportvorstands

wünschen sich die besorgten

VfL-Sympathisanten eine

personelle Alternative zum

umstrittenen Manager Christian

Hochstätter. Obwohl der

Sechs BSGler

beim Abendlauf

An den Kemnader See zog

es sechs Aktive der BSG

Springorum. Jedoch stand

kein Trainingslauf an, sondern

die Teilname am 4. Wittener

Abendlauf. Die fünf Kilometer

auf der schnellen und beleuchteten

Inlineskater-Strecke

am Nordufer bewältigte Jörg

Matziol in starken 20:16 Minuten

als Achter der Altersklasse

M40. Ihm folgten Gordon

Howahl in 23:13 Minuten,

Leonardo Sabatino in 23:24

Minuten, Dirk Schemberg in

23:31 Minuten und Frank Möller

in 32:19 Minuten. Bei den

Damen lief Bettina Welzel in

guten 28:01 Minuten auf Platz

drei der Altersklasse W50.

Aufsichtsrat seit Wochen den

Eindruck erweckt, dass er

unangenehme Personalentscheidungen

scheut und das

Dilemma, das schon seit Monaten

offenkundig ist, lieber

aussitzt, wird er um konsequente

Entscheidungen nicht

herum kommen. Und die sind

zügig zu treffen. Denn der VfL

Bochum bewegt sich gerade

mit atemberaubender Geschwindigkeit

auf die 3. Liga

zu. Eine klare Positionierung

des Aufsichtsrates mit den

entsprechenden Personalentscheidungen

ist jetzt alternativlos.

Einziger Bochumer Spieler,

der aktuell Grund zur Freude

haben dürfte, ist Robbie

Kruse. Die Offensivkraft hat

sich mit der australischen

Nationalmannschaft für die

Fußball-Weltmeisterschaft

2018 in Russland qualifiziert.

Nach dem 0:0 im Hinspiel

der WM-Playoffs gegen Honduras

gelang den Australiern

im Rückspiel in Sydney ein

3:1-Heimsieg. Die „Socceroos“

sicherten sich damit

das vorletzte WM-Ticket. Robbie

Kruse, der seinen Platz

in Australiens Aufgebot sicher

haben dürfte, freut sich nun

auf seine erste WM-Teilnahme,

wird den Bochumern

deshalb aber in der Vorbereitungsphase

auf die neue Saison

weitgehend fehlen.

Uli Kienel

50 | Stiepeler Bote | Dezember 2017


AUS DEM SPORT

Libuda ist Waldlauf-Meisterin

Springorum-Läufer vielfach am Start

Mit fünf Aktiven war die BSG

Springorum mit fünf Aktiven

bei der Kreismeisterschaft

im Waldlauf vertreten. Beim

Heimspiel im Weitmarer Holz

führte die 9,6 Kilometer lange

Distanz in sechs anspruchsvollen

Runden um das Wildgehege.

Bei den Herren lief

Mathias Kremer als Sechster

der Gesamtwertung und Sieger

der Altersklasse M35 nach

schnellen 39:10 Minuten ins

Ziel. Ihm folgten Uwe Beick in

49:37 Minuten als Vierter der

AK M50 und Norbert Bloch

als Vizemeister der AK M65 in

1:05:04 Stunden.

Bei den Damen sicherte sich

Anke Libuda in 44:26 Stunden

den Gesamtsieg und somit

den Titel der Kreis-Waldlauf

Meisterin 2017. In 1:00:27

Stunden lief Stephanie Wulff

zudem auf den dritten Rang

der W35.

Zum 45. Mal wurde in Bottrop

der Herbstwaldlauf ausgetragen.

Von der BSG Springorum

starteten Miguel Rodriguez

und Michael Heinkelein über

die 50-Kilometer-Distanz, die

sie nach guten 5:10:31 Stunden

gemeinsam als 12. und

13. der Altersklasse M35 beendeten.

Über 25 Kilometer war ein

Trio am Start: Schnellster

war Oliver Schoiber, der in

1:44:29 Stunden auf Platz

acht der Gesamtwertung und

Platz zwei der Altersklasse

M45 lief. Ihm folgten Harald

Retzlaff und Eckhard Braun,

die die Strecke gemeinsam in

2:26:12 Stunden absolvierten.

Zehn Kilometer standen für

Detlef Woszeck auf dem Programm.

In 47:28 Minuten lief

er auf den sechsten Platz in

der AK M55.

Zum Halloween-Run in Duisburg

trat Lothar Hüther über

die Fünf-Kilometer-Distanz

an. In der Schar der 1500

größtenteils verkleideten Läufer

lief er nach 37:11 Minuten

als 536. der Gesamtwertung

ins Ziel. In seiner 17. Auflage

ging der Remscheider Röntgenlauf.

Mit dabei auch ein

Team der BSG Springorum.

In der Königsdisziplin, dem

63,3 Kilometer langen Rundkurs

auf dem anspruchsvollen

Röntgen-Wanderweg, lief Oliver

Schoiber. Nach schnellen

5:50:51 Stunden erreichte er

als 19. der Gesamtwertung

und Sechster der AK M45

das Ziel. Den Marathon absolvierten

Miguel Rodriguez

in 3:38:01 Stunden, Detlef

Woszek in 4:45:20 Stunden

und Björn Fabritius in 4:53:31

Stunden. Mit 1:37:27 Stunden

für den Halbmarathon konnte

Jörg Matziol als 31. der Gesamtwertung

und Siebter der

AK M45 überzeugen.

Dezember 2017 | Stiepeler Bote | 51

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