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Guute Dezember 2017

4 | WIRTSCHAFT

4 | WIRTSCHAFT Dezember 2017 | GUUTE JOURNAL GUUTE Tage 26. UND 27. MAI 2018 Ein regionaler Vorstand organisiert die GUUTE-Tage in Bad Leonfelden 2018: v.l.n.r.: Gerhard Stumptner, Bernhard Haudum, Manuela Manzenreiter, Karl Schmalzer, Thomas Hammerschmid, Elisabeth Wöss und Thomas Breuer. GUUTE-Tage in Bad Leonfelden: erfolgreich ausstellen auf mehr als 13.000 m 2 Fläche Gestalt nehmen die GUUTE-Tage 2018 in Bad Leonfelden an: Diese finden auf dem Gelände der Firma Kapl und des Autohaus Bad Leonfelden an der Gerastraße statt, wo den Ausstellern großzügige Flächen mit mehr als 13.000 m 2 zur Verfügung stehen. Ein Großteil dieser Flächen – sie sind allesamt befestigt – befindet sich im Freigelände. Das Konzept der Schau sieht einen Rundgang mit einem Eingangsportal auf der Höhe der Zufahrt des Autohauses vor. Von dort werden die Besucher dann ringförmig durch die ausstellenden Betriebe geführt. Für das leibliche Wohl der Gäste wird mit sogenannten „Gastroinseln“ gesorgt, die in Zusammenarbeit mit Betrieben, Gemeinden und Vereinen aus der Region realisiert werden. Eine Besonderheit ist ein Standlmarkt in der Spenglereihalle des Autohauses, in der Produkte unmittelbar vor Ort verkauft werden können. Stände für jeden Bedarf Je nach Bedarf stehen unterschiedlich große Stände zur Verfügung. Diese können innerhalb der jeweiligen Größe völlig frei gestaltet werden. Die ent- sprechende Infrastruktur wie Strom, Wasser, Kanal etc. wird vom Veranstalter zur Verfügung gestellt und mit der Standgebühr abgerechnet. Letztere ist bewusst günstig gehalten und beginnt bei 10 Euro für den Quadratmeter. Dadurch ist sichergestellt, dass eine Teilnahme auch für Betriebe mit geringerem Budget möglich ist. Für all jene Firmen, die sich bis zum 31. Jänner 2018 zu einer Teilnahme entscheiden, gibt es zusätzlich einen Frühbucherbonus. Buchungen sind per Telefon 0660/8217656 oder E-Mail badleonfelden@guutetage.at bereits möglich. Regionale Organisation Die Philosophie der neuen GUUTE-Tage als absolut regionale Wirtschaftsschau findet auch im Organisationsteam ihren Niederschlag: Regionale Unternehmer kümmern sich im Vorstand des Ausstellervereins ehrenamtlich um die notwendigen Rahmenbedingungen. Obmann des für die Bad Leonfeldner Schau neu gegründeten Vereins ist mit Thomas Hammerschmid der Chef des Autohaus Bad Leonfelden. Ihm steht als Obmann-Stellvertreter Sigrid Weichselbaumer vom gleichnamigen Installationsbetrieb ebenfalls aus Bad Leonfelden zur Seite. Um die Finanzagenden kümmert sich mit dem stellvertretenden Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Region Bad Leonfelden, Gerhard Stumptner, ebenso ein Profi wie um die PR- und Werbeagenden. Diese liegen in den Händen des Herausgebers des GUUTE Mühlviertel Magazins, Bernhard Haudum. Für den Web- und Onlineauftritt und sämtliche Grafikarbeiten zeichnet Thomas Breuer von der Druckerei Bad Leonfelden verantwortlich. Die Schnittstelle zum Gastro- und Tourismusbereich bildet Karl Schmalzer vom Spa Hotel Bründl – und Elisabeth Wöss vom gleichnamigen Ladenbaubetrieb aus Schenkenfelden nimmt koordinative Aufgaben in Sachen Aussteller wahr. Last not least kümmert sich Manuela Manzenreiter vom Autohaus Bad Leonfelden um den Back-Office-Bereich und den Schriftverkehr. ♦ in Bad Leonfelden 26. und 27. Mai 2018 Foto: beha/Grasböck

GUUTE JOURNAL | Dezember 2017 5 | LOKALES LAbg. Josef Rathgeb: „Verkehrspolitik der Stadt Linz ist unverantwortlich!“ Deutliche Worte zur teilweise chaotischen Verkehrssituation im Zentralraum findet LAbg. Bgm. Josef Rathgeb (VP) aus Oberneukirchen: „Die Verkehrspolitik der Stadt Linz ist unverantwortlich und einer Landeshauptstadt nicht würdig“, sagt er im Interview mit dem GUUTE Mühlviertel Magazin. Tausende Mühlviertler stauen sich täglich in Richtung Linz. Was sagen Sie denen als für die Region zuständiger Abgeordneter zum Oö. Landtag? Josef Rathgeb: „Was die Stadt Linz in der Verantwortung der Herren Luger und Hein hier abliefert, ist unter jeder Kritik: Auf der einen Seite füllen die Mühlviertler Pendler die städtischen Kassen mit Millionen an Kommunalsteuermitteln und auf der anderen Seite lässt man sie verkehrstechnisch völlig im Regen stehen. Die Brückensituation und die Sperre des Urfahraner Jahrmarktgeländes sind eine Bankrotterklärung für die Linzer Verkehrspolitik.“ Wie soll es vor dem Hintergrund der ständig schlimmer werdenden Situation weitergehen? Josef Rathgeb: „Wir brauchen einen Schulterschluss aller vernünftigen Kräfte, um hier so rasch wie möglich Abhilfe zu schaffen. Es ist schon genug Papier produziert worden, jetzt geht es darum, schnell zählbare Ergebnisse zu realisieren.“ Stichwort Ergebnisse: Das Land OÖ. möchte sparen und u. a. eine Schuldenbremse einführen. Was sagen Sie dazu? Josef Rathgeb: „Der Kurs, der unter der Führung von LH Thomas Stelzer und LHStv. Michael Strugl gefahren wird, ist richtig und wichtig. Zumal es auch bei der öffentlichen Hand nicht angeht, dass auf die Dauer mehr ausgegeben als eingenommen wird. Wir sollen den nächsten Generationen mehr Möglichkeiten und keinen vollen Schuldenrucksack wie z. B. in Wien weitergeben.“ Gilt das auch für die Gemeindeebene? Josef Rathgeb: „Natürlich. Mit der Gemeindefinanzierung Neu ist hier ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstbestimmung gelungen. Die Kommunen arbeiten sehr gut und effizient für die Menschen, vielfach auch in Kooperationen. Das ist nicht nur ein tolles Signal, sondern auch ein enorm wichtiger Beitrag zur Absicherung einer nachhaltigen Budgetpolitik.“ Und wie geht es Ihnen mit der kurz vor den Nationalratswahlen noch kurzfristig beschlossenen Abschaffung des Pflegeregresses? Josef Rathgeb: „So etwas zu beschließen, ohne die letztlich betroffenen Gemeinden zu konsultieren, ist völlig unverantwortlich. Für mich ist klar, dass den Gemeinden die höheren Kosten vom Bund zur Gänze zu ersetzen sind. Wer anschafft, soll das auch bezahlen – das gehört dringend repariert.“ Wenn Sie den Bund ansprechen: Was erwarten Sie sich eigentlich von der neuen Bundesregierung? Josef Rathgeb: „Die Bürgerinnen und Bürger haben am 15. Oktober ganz klar die Veränderung gewählt. Ich gehe davon aus, dass der designierte Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Team diesem Auftrag gerecht werden und eine engagierte, reformorientierte und zukunftsfähige Politik für die Menschen machen werden. Es braucht insbesondere auch ein Impulsprogramm zur Stärkung des ländlichen Raumes und seiner Gemeinden.“ Wie gut sehen Sie dabei Oberösterreich und das Mühlviertel vertreten? Josef Rathgeb: „Mit August Wöginger haben wir einen erstklassigen Mandatar aus OÖ. an vorderster Stelle mit dabei. In unserem Bezirk können wir mit einer einzigartigen Mischung aus Erfahrung und Jugend punkten. Michael Hammer ist inzwischen ein Routinier auf dem Wiener Politpflaster – und Claudia Plakolm wird dort den Schwung der Jugend mit einbringen.“♦ Bernhard Haudum