Klinikum Frankfurt Höchst

iwhv.eu

Ein Unternehmen der Kliniken

Frankfurt-Main-Taunus GmbH

Inklusive

das Klinikum

von

A–Z

Klinikdokumentation

PATIENTENRATGEBER


Premium-Wohnen Komfortpflege


Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Informationen

Grußwort Dr. med. D. Dreizehnter, Geschäftsführung .......... 5

Struktur des Klinikums .............................. 7

Historie .......................................... 10

Wir über uns ...................................... 12

Übersicht / Lageplan ............................... 5

Kritik, Lob und Anregungen .......................... 19

Patienteninformationen

Aufnahme ins Klinikum .............................. 16

Der Aufenthalt im Klinikum ........................... 17

Entlassung aus dem Klinikum ......................... 18

Hinweise für unsere Patienten und Besucher von A - Z ...... 20

Stichwort Krankenhaushygiene ....................... 30

Zentren und weitere Schwerpunkte

Tumorzentrum TFH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

FamilienInformationsZentrum (FIZ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Sarkomzentrum.................................... 33

Kliniken / Institute

Klinik für Augenheilkunde ............................ 34

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie .. 35

Gefäßzentrum ..................................... 37

Klinik für Anästhesie ................................ 38

Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe.................. 39

Operative und konservative Gynäkologie, Gynäkologische

Onkologie, Pränataldiagnostik, Geburtshilfe

Klinik für Kinderchirurgie ............................. 42

Willkommenspaket für Höchster Neugeborene ............ 44

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin .................... 46

Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie ............... 47

Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) ..................... 48

Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde,

Kopf- und Halschirurgie, Operative Allergologie............ 49

Klinik für Innere Medizin 1............................

Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie

Klinik für Innere Medizin 2............................

Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie,

Allgemeine Innere Medizin

Klinik für Innere Medizin 3............................

Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie

Klinik für Altersmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Geriatrische Tagesklinik .............................

Klinik für Neurochirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Klinik für Neurologie ................................

51

5


6

6

6

Stroke Unit Hofheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ................. 7

Schwerpunkt Orthopädie

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ................. 7

Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Zentrale Notaufnahme (ZNA).......................... 7

Klinik für Urologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .... 7

Operative und konservative Urologie, Urologische Onkologie, Kinderurologie

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik ...

Psychiatrische Institutsambulanz.......................

Institut für Laboratoriumsmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie

Institut für Pathologie ............................... 8

Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin ...

Schwerpunkt Radiologie

Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin ...

Schwerpunkt Neuroradiologie

Krankenhausapotheke...............................

Ambulante Einrichtungen

Medizinisches Versorgungszentrum .................... 15

Tagesklinik für Psychiatrie und

Psychotherapie - Psychosomatik.......................

Service für unsere Patienten

.......................................

86

....................................... 87

Komfort- und Wahlleistungsstationen ................... 88

Krankenhausseelsorge ..............................

Gelbe Damen / Grüne Damen ........................ 9

Ambulante Hospizgruppe ............................ 9

Zentrale Therapiebereiche

Physiotherapie..................................... 9

Ergotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Physikalische Therapie - Bäder und Massagen ............ 94

Logopädie ........................................ 9

Ambulante Therapieangebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96

Ausbildungszentrum: Schulen des Klinikums Frankfurt Höchst

Krankenpflegeschule................................ 97

Schule für operationstechnische Assistenzen . . . . . . . . . . . . . 98

Schule für Ergotherapie.............................. 99

Schule für technische Assistenten in der Medizin . . . . . . . . . . 10

Schule für Physiotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Appendix

8

8

8


10

Förderkreis des Klinikums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Inserentenverzeichnis............................. 4

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

3


Inserentenverzeichnis

Seite

Kursana Villa - Frankfurt, Königstein, Oberursel . . . . . . U 2

Frankfurter Verband, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . U 3

Gesundheitszentrum Kelkheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . U 4

Kurpark-Klinik Bad Nauheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

KfH-Nierenzentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

F.AD. Müller Söhne oHG, Wiesbaden . . . . . . . . . . . . . . . 17

Ullmer GmbH & Co. KG, Bad Neustadt . . . . . . . . . . . . . 28

DOMICIL-Seniorenpflegeheim, Frankfurt . . . . . . . . . . . . 29

Reha-Zentrum Hofheim GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 71

Hoellinger GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59

Rosenkranz Scherer GmbH, Bad Homburg . . . . . . . . . . 59

Mainova, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60

Pflegewohnstift am Wasserturm, Frankfurt . . . . . . . . . . 62

GFTM, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main . . . . . . . . . . . . . . . . . 63

SANTEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . 65

Klinik Königstein im Taunus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65, 81

Herzklappenhilfe.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65

Druckhaus Strobach, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65

Reha-Zentrum Bad Nauheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68

OT-Rhein-Main GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

MKG Kotala & Kollegen, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . 71

Radiomedicum Frankfurt, Gießen, Kelkheim . . . . . . . . . 81

HCS EDV-GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81

ASKLEPIOS - Neurologische Klinik Falkenstein . . . . . . . 84

AWO Johanna-Kirchner-Stiftung, Frankfurt . . . . . . . . . . 84

Druck + Verlag:

VERLAG REINHEIMER GMBH

Wilhelm-Riehm-Straße 9

75249 Kieselbronn

Telefon: 07231 1668951

Fax: 07231 1668952

E-Mail:

Impressum:

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt a. M

Telefon: 069 3106-0 (Zentrale)

Telefon: 069 3106-3030

E-Mail: info@linikumrankfurt.de

Internet: www.linikumrankfurt.de

. Aufl age 201

Alle Rechte vorbehalten.

Fotos:

PD Dr. Lothar Schrod, Klinikum Frankfurt Höchst

Doreen Werner, Klinikum Frankfurt Höchst

Dr. Oliver Colhoun, Klinikum Frankfurt Höchst

Maik Reuß, Frankfurt am Main

Esther Neuman

Die in dieser Ausgabe veröffentlichten Anzeigen dienen der Finanzierung

des Magazins. Sollten Sie Anregungen oder Wünsche haben

oder in der nächsten Ausgabe des Patientenratgebers/Klinikdokumentation

mit einer Anzeige dabei sein möchten, wenden Sie sich

bitte an den Verlag. Die photomechanische Wiedergabe oder Gestaltung

des Patientenratgebers/Klinikdokumentation bedarf der

ausdrücklichen Genehmigung des Verlages. Zuwiderhandlungen

sind strafbar. Alle Rechte - auch der Gestaltung - sind dem Verlag

vorbehalten. Nachdruck - auch nur auszugsweise - sowie die Übernahme

in elektronische Datenverarbeitungsanlagen, Verwendung

von Ausschnitten der Anzeigen zu Werbezwecken für andere Klinikmagazine

sind untersagt und werden als Verstoß gegen die Gesetze

zum Urheberrecht und zum Wettbewerbsrecht gerichtlich verfolgt.

Die Gesamtherstellung erfolgt mit der gebotenen Sorgfaltspfl icht, jedoch

ohne Gewähr. Der Verlag kann keine Haftung für etwaige Fehler

übernehmen. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen.

Etwaige Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind selbstverständlich

erwünscht. Gedruckt auf 100% chlorfrei gebleichtem Papier.

4


Grußwort

Dr. med. Dorothea Dreizehnter

Geschäftsführerin

des Klinikums Frankfurt Höchst

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

ob Sie selbst als Patientin bzw. Patient hier sind oder jemanden besuchen möchten,

ich heiße Sie im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich willkommen im Klinikum Frankfurt Höchst.

Vielleicht sind Sie in Sorge um Ihre eigene Gesundheit oder die Gesundheit von Angehörigen oder lieben Freunden. Und

zusätzlich befinden Sie sich in der fremden Umgebung einen Krankenhauses. Eine solche Situation ist für niemanden

einfach.

Deshalb möchten wir Sie so gut es geht unterstützen und Ihnen mit diesem Patientenratgeber eine Informationsbroschüre

an die Hand geben, die Ihnen die Orientierung in unserem Haus erleichtert. Die Broschüre bietet Ihnen nicht nur einen

Überblick über die verschiedenen Kliniken und Fachbereiche unseres Klinikums. Wir möchten Ihnen damit auch eine Übersicht

über unser breit gefächertes Leistungsspektrum und alle wichtigen Ansprechpartner und Telefonnummern geben.

Als leistungsstarker Maximalversorger im größten kommunalen Klinikverbund der Region, der Kliniken Frankfurt Main-

Taunus GmbH, werden in den 22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen allein am Standort Frankfurt Höchst jährlich

mehr als 110.000 Patientinnen und Patienten – ambulant sowie stationär – umfassend versorgt. Für fast jede Erkrankung

gibt es in einer unserer Fachabteilungen Spezialisten. Von der intensiven Betreuung Frühgeborener und dem gesamten

Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin über nahezu alle Fachdisziplinen der Erwachsenenmedizin bis hin zu speziellen

Behandlungsangeboten für ältere Menschen reicht das medizinisch-therapeutische Angebot des Klinikums Frankfurt

Höchst. Neben diesen zahlreichen Spezialisierungen verfügt das Klinikum auch über alle Notfalleinrichtungen zur Versorgung

schwerstkranker und schwerstverletzter Patienten. Mehr als 20.000 stationäre und ambulante Operationen werden

pro Jahr durchgeführt. Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen halten den Kenntnisstand unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter auf dem aktuellsten Stand von Medizin und Pflege. Moderne Pflegekonzepte und das angeschlossene

Ausbildungszentrum leisten einen wichtigen Beitrag für das hohe Niveau der Versorgungsqualität.

Dieser hohe Standard soll auch für die Zukunft gesichert werden. Deshalb wird in unmittelbarer Nähe unseres Krankenhauses

ohne Beeinträchtigung der Versorgung bis zur Jahresmitte 2019 ein von Grund auf neu konzipiertes Klinikgebäude

mit erstklassigen Bedingungen für Patienten und Personal errichtet.

Östlich des jetzigen Bettenhauses entsteht aktuell in Richtung Windthorststraße ein sechs Stockwerke umfassendes Gebäude.

Der aus vier Querriegeln bestehende Neubau wird eine Bruttogeschossfläche von rd. 79.000 Quadratmetern und

eine Nutzfläche von rd. 34.450 Quadratmetern haben. Eine Besonderheit ist das „Höchster Zimmer“, in dem das hintere

Bett aus dem Zimmer geschoben werden kann, ohne das andere Bett zu verrücken. Für die Patientinnen und Patienten

sowie unser Pflegepersonal ist dies eine mehr als große Erleichterung. Für die Klinik für Psychiatrie am Standort Höchst

wird ebenso an einem Neubaukonzept gearbeitet.

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und werden auch in Zukunft alles tun, um Ihnen den Aufenthalt im Klinikum Frankfurt

Höchst – trotz der Altbausituation - so angenehm wie möglich zu gestalten.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

Dr. med. Dorothea Dreizehnter

Geschäftsführerin des Klinikums Frankfurt Höchst

und Geschäftsführerin der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus

5


KURPARK-KLINIK Bad Nauheim

Zentrum für medizinische Rehabilitation

Fachklinik für Innere Medizin . Orthopädie . Urologie

Wir führen Anschlussheilbehandlungen (AHB) direkt nach einem Krankenhausaufenthalt sowie stationäre und ambulante

Heilbehandlungen durch. Das qualifizierte Ärzte- und Therapeutenteam behandelt Sie nach individuell angepassten

und modernsten Rehabilitationskonzepten. Unser übergeordnetes Ziel ist es, Sie bei der Wiedererlangung Ihrer Lebensqualität

zu unterstützen.

Durch die enge Kooperation der einzelnen Fachkliniken

werden Sie medizinisch optimal behandelt.

Fahrservice bei Hin- & Rückfahrt!

Innere Medizin

Chefärztin

Dr. med.

R. Linkeschova

Spezialisiert auf die Behandlung

von Herz- und Kreislauferkrankungen

sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten,

einschließlich

Patienten mit chronischer Nierenerkrankung,

die dialysepflichtig

sind oder Patienten nach einer

Nierentransplantation. Ein weiterer

Schwerpunkt liegt in der

Behandlung der sogenannten

Stoffwechselerkrankungen wie

Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen,

Osteoporose und

Übergewicht (Adipositas).

Orthopädie

Chefärztin

Dr. med.

I. Seltmann

Ausgerichtet auf die Behandlung

degenerativer Erkrankungen

von Gelenken und Wirbelsäule,

Erkrankungen aus dem entzündlichrheumatischen

Formenkreis,

Haltungsschäden, fehlstatisch

bedingten Beschwerden am Stützund

Bewegungssystem, Bänderund

Muskelerkrankungen sowie

Lähmungsfolgen. Bei Anschlussheilbehandlungen

konzentrieren

wir uns auf die Weiterbehandlung

nach Unfallfällen, Bandscheibenoperationen

und künstlichem

Gelenkersatz.

Urologie

Chefarzt PD

Dr. med.

W. Vahlensieck

Eine der größten Fachabteilungen

für urologische Rehabilitation

und Anschlussheilbehandlung in

Deutschland. Einen besonderen

Behandlungsschwerpunkt stellt

die Weiterbehandlung von Tumorpatienten,

z.B. bei Tumoren

der Prostata, der Blase, der Niere

und des äußeren Genitales dar.

Wesentliche Bestandteile der

Behandlung sind die Beseitigung

von Inkontinenz, Erektionsstörungen

und (chronischen) Schmerzen

sowie die optimale Versorgung bei

künstlichem Harn- und Darmausgang.

Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Internet.

Patienten-Service: 0800 - 1 55 46 45 . www.kurpark-klinik.com

E-Mail: info@kurpark-klinik.com . Kurstraße 41-45 . 61231 Bad Nauheim


Struktur und Ansprechpartner

des Klinikums Frankfurt Höchst

Anschrift:

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße

65929 Frankfurt am Main

Telefon: 069 3106-0 (Zentrale)

E-Mail: info@KlinikumFrankfurt.de

Internet: www.KlinikumFrankfurt.de

Klinikleitung

TELEFON

Geschäftsführung Dr. med. Dorothea Dreizehnter 069 3106-2696

Pflegedienstdirektor Christof Reinmüller 069 3106-2041

Ärztlicher Direktor Priv. Doz. Dr. med. Lothar Schrod, Assoc. Professor 069 3106-2806

INSTITUTE

Institut für Laboratoriumsmedizin

Dres. med. Oliver Colhoun, Heiko Wogawa

Institut für Pathologie

P Dr. med.

TELEFON

Sekretariat Laborleitung 069 3106-2837

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2342

ZENTRALE NOTAUFNAHME

Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme

Dr. med. Peter-Friedrich Petersen

TELEFON

Anmeldung 069 3106-4600

7


KLINIKEN

Klinik für Augenheilkunde

Prof. Dr. med. Claus Eckardt

TELEFON

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2972

Augenambulanz Anmeldung 069 3106-2975

Klinik für Chirurgie

Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2498

Gefäßzentrum Anmeldung 069 3106-2871

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Prof. Dr. med. Volker Möbus

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2339

Elternzentrum 069 3106-2846

Kreißsaal 069 3106-2370

Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Priv. Doz. Dr. med. Carsten Dalchow

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2752

Ambulanz der HNO Anmeldung 069 3106-2002

Klinik für Kinderchirurgie

Dr. med. Alexandra Weltzien

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Priv. Doz. Dr. med. Lothar Schrod, Assoc. Professor

Sozialpädiatrisches Zentrum

Dr. med. Mechthild Pies

Klinik für Innere Medizin 1

Kardiologie, Konservative Intensivmedizin, Angiologie

Prof. Dr. med. Hans Ulrich Hink

Vorzimmer Chefärztin 069 3106-2993

Vorzimmer Chefarzt

Terminvereinbarung

(8.00-12.00 Uhr)

Vorzimmer Chefärztin

Anmeldung

069 3106-2806

069 3106-2389

069 3106-2172

069 3106-2070

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2332

Herzkatheterlabor

Elektrophysiologielabor

Anmeldung

Anmeldung

069 3106-2747

069 3106-3441

Klinik für Innere Medizin 2

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2813

Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie,

Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin

Prof. Dr. med. Klaus Haag

Endoskopie Anmeldung 069 3106-2296

069 3106-3840

Klinik für Innere Medizin 3

Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie

Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-3320

Onkologische Ambulanz

Anmeldung

Behandlungsraum

069 3106-3745

069 3106-3780

8


Klinik für Altersmedizin

Dr. med. Kerstin Amadori, Claudia Ankerst

Klinik für Altersmedizin

Dr. Geriatrische

med. Kerstin Tagesklinik

Amadori, Claudia Ankerst

Geriatrische Tagesklinik

Klinik für Neurochirurgie


Vorzimmer 069 3106-2890

Vorzimmer 069 3106-2890

Geschäftzimmer 069 3106-3681

Anmeldung

069 3106-2720

(08.00-15.00 Uhr)

Geschäftzimmer

069 3106-3681

Anmeldung

Vorzimmer 069 3106-2720

(08.00-15.00 Uhr)

Klinik für Neurochirurgie

Neurologie

Vorzimmer Chefarzt

069 3106-2243 3106-2932


Prof. Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. Thorsten Martin Steiner Barth

Klinik Klinik

für für

Neurologie

Orthopädie und Unfallchirurgie

Vorzimmer Vorzimmer

Chefarzt Chefarzt

069 069

3106-2932

3106-29

Prof. Schwerpunkt

Dr. med. Thorsten Orthopädie

Steiner

Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Vorzimmer Chefarzt

069 3106-29

Schwerpunkt

Orthopädie

Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke


Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie

Orthopädische Ambulanz

Vorzimmer

Anmeldung

069 3106-2904

069 3106-2901

Klinik Abteilung für Orthopädie für Kinder- und Neuroorthopädie

Unfallchirurgie

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2874

Schwerpunkt Orthopädische Unfallchirurgie Ambulanz und Sporttraumatologie

Anmeldung 069 3106-2901

Dr. med. Harald Hake

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2874

Schwerpunkt Klinik für Psychiatrie

Unfallchirurgie und Psychotherapie

und Sporttraumatologie

- Psychosomatik Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2923

Dr. Priv.

med. Doz.

Harald Dr. med.

Hake

Michael Grube

Klinik Tagesklinik

für Psychiatrie für Psychiatrie

und und

Psychotherapie Psychotherapie

- Psychosomatik

- Psychosomatik

Vorzimmer Anmeldung

Chefarzt 069 069

3106-2923

3106-3292

Priv. Klinik Doz. für Dr. Urologie med. Michael Grube

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2834

Tagesklinik Dr. med. Walter für Psychiatrie Ohlig und Psychotherapie - Psychosomatik Anmeldung 069 3106-3292

Klinik Urologische

für Urologie

Notfall-Ambulanz Anmeldung Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2834

Dr. med. Walter Ohlig

Klinik für Anästhesie und Notfallmedizin

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2830


Prof. Dr. med. Hans Walter Striebel

Klinik für Anästhesie Radiologie, Neuroradiologie und Notfallmedizin

und Nuklearmedizin

Prof. Schwerpunkt Dr. med. Hans Radiologie Walter Striebel

Klinik Prof. Dr.

für med.

Radiologie, Markus Müller-Schimpfle

Neuroradiologie und Nuklearmedizin

Schwerpunkt Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin

Prof. Schwerpunkt Dr. med. Markus Neuroradiologie Müller-Schimpfle

Klinik Prof. Dr.

für med.

Radiologie, Martin Bendszus

Neuroradiologie und Nuklearmedizin

Schwerpunkt Neuroradiologie

Prof. MVZ / Dr. PHYSIKALISCHE med. Martin Bendszus

THERAPIE / ENTLASSMANAGEMENT

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2830

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818

Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818

TELEFON

Medizinisches Versorgungszentrum MVZ / PHYSIKALISCHE THERAPIE / ENTLASSMANAGEMENT

Anmeldung 069 312680

TELEFON 069 3106-2952

Medizinisches Zentrale Physikalische Versorgungszentrum Therapieabteilung

Anmeldung Leitende Physiotherapeutin

069 312680 3106-2168

Krankengymnastik

Anmeldung

069 3106-2952 3106-2084

Zentrale Team Entlassmanagement Physikalische Therapieabteilung

Leitende Leitung Physiotherapeutin

069 3106-2168 3106-2961

Krankengymnastik

Anmeldung

069 3106-2084

Team Entlassmanagement Leitung 069 3106-2961

9

9


Aus der Geschichte des Klinikums

Die Versorgung der Bevölkerung mit einer Medizin

auf höchstem Niveau hat im Klinikum und in Höchst

eine lange Tradition. Es begann 1858, als der Herzog

von Nassau die Genehmigung erteilte, ein Handwerker-

und Gesindehospital zur Versorgung der durchreisenden

Handwerkergesellen in Höchst zu errichten.

Einhergehend mit einer steten Vermehrung gewerblicher

und industrieller Arbeitsplätze war die Einwohnerzahl von

Höchst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts auf über 2000

Menschen angestiegen. Mit dem Zuzug auswärtiger Arbeitskräfte

wuchs auch die Zahl jener, die im Krankheitsfall nicht

mehr den Beistand einer Familie oder die soziale Sicherheit

traditioneller Dienstverhältnisse genossen. Bedingt durch

diese Veränderung der Bevölkerungsstruktur erfolgte die

Stiftung eines Hospitals für erkrankte Dienstboten und

Gewerbegehilfen durch den Höchster Industrieverein,

deren Statuten durch die Nassauische Regierung am

27. Januar 1858 bestätigt wurden.

Das 1858 eröffnete Hospital verfügte über anfangs

vier Betten und war in den 17 Jahren seines Bestehens in

verschiedenen Privathäusern zur Miete untergebracht. Die

tägliche Betreuung der Kranken besorgte eine vom Hospitalverein

gegen freie Kost und Wohnung bestellte Verwalterin.

Das Essen wurde durch eine benachbarte Gaststätte

geliefert. Die zur Finanzierung des Hospitalbetriebs

notwendigen Mittel wurden durch den Hospitalverein, durch

Beiträge des Meister-Gesellenvereins sowie durch Erlöse

von Wohltätigkeitsveranstaltungen und private Spenden

aufgebracht. Bereits mit der Gründung des Hospitals

verbanden sich erste Überlegungen zur Errichtung eines

eigenen Hospitalgebäudes, die mangels Kapital jedoch für

lange Zeit ein Wunschtraum bleiben sollten. Die später in

diesem Sinne wieder aufgenommenen Verhandlungen

führten erst zum Erfolg, als der 1868 in den Vorstand des

Hospitalvereins berufene Dr. Adolf Brüning im Jahre 1875

eine Spende von 10.000 Mark für den Neubau zur Verfügung

stellte. Adolf Brüning, einer der Gründer der späteren

Farbwerke und Vorstandsmitglied des damaligen Hospitalvereins,

strebte eine Verbesserung der medizinischen

Versorgung der Fabrikarbeiter an und stellte deshalb im

Jahr 1875 eine zweckgebundene Spende für einen Krankenhausneubau

der Stadt Höchst zur Verfügung unter der

Bedingung, dass der Hospitalbetrieb fortan unter städtischer

Trägerschaft erfolgt. Mit der Zustimmung des damaligen

Gemeinderates ging das bis dahin existierende Hospital

1875 in die Trägerschaft der Stadt Höchst über und wurde

damit zu einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft.

Noch im gleichen Jahr wuchs zur Verbesserung der Situation

ein neues Krankenhausgebäude heran. Für ein Einzelzimmer

gab es im Juni 1900 täglich sechs Mark, für Kinder wurde

1,50 Mark gezahlt.

Dr. Paul Schwerin, der 1892 als Fabrikarzt der Farbwerke

nach Höchst berufen wurde, machte die Städtischen

Kliniken durch seine im Jahr 1902 ausgeführte erste

Herznaht nahezu weltweit bekannt.

Den Dernbacher Schwestern, die von 1887-1956 die

Pflege der Patienten in Höchst übernahmen, ist es mit zu

verdanken, dass sich die Klinik auch unter den Bedingungen

des Nationalsozialismus weitgehend der Patientenversorgung

widmen konnte. Der durch die vergleichsweise

geringen Kriegsschäden begünstigte wirtschaftliche

Aufschwung, verbunden mit einem Bevölkerungsanstieg,

brachte das Krankenhaus schon bald nach Kriegsende

erneut an Kapazitätsgrenzen. Dies sowie die gestiegenen

Anforderungen an die Medizin führten nicht nur zum Ausbau

des Bettenflachbaus 1962, sondern auch zum Bau des

Bettenhochhauses (1965). Parallel zu den baulichen Maßnahmen

wurde das medizinische Angebot erweitert:

Neben den klassischen Disziplinen Innere Medizin,

Chirurgie und Frauenheilkunde sowie die bereits bestehende

HNO-Abteilung traten nun die Fachabteilungen für

Kinderheilkunde und Urologie, gefolgt von Orthopädie,

Neurologie, Psychiatrie und Kinderchirurgie. Als die

Augenklinik 1968 ihren Betrieb aufnahm, war aus dem

Krankenhaus bereits ein modernes Klinikum geworden.

10


Ausbildung sichern:

Gründung der Schulen

Auf dem Gebiet der Ausbildung wurde den veränderten

Verhältnissen und gestiegenen Anforderungen durch die

Gründung der Schulen für Krankenpflege (1957) und Kinderkrankenpflege

(1963) sowie der Schule für Ergotherapie

(1965) Rechnung getragen. Hinzu kamen die Schulen für

Krankengymnastik, Massage und Operationstechnische

Assistenten. Seit 1977 ist das Klinikum Lehrkrankenhaus

für Studierende im Fach Medizin der Goethe-Universität

Frankfurt und seit 2014 Akademische Lehreinrichtung der

Fachhochschule Frankfurt am Main.

Weitere Höhepunkte

1978 wurde auf dem Gelände des Klinikums die heute

noch bestehende Geriatrische Tagesklinik eröffnet. Was

damals als bundesweit einmaliges Modellprojekt lief,

gehört heute im Bundesgebiet zur Regelversorgung.

Seit 1992 ist die Neurochirurgie als eigenständige

Disziplin vertreten und komplettierte das Angebot

der Kliniken als Maximalversorger.

1996 konnten der Kerspintomograf sowie das

Linksherzkatheterlabor in Betrieb genommen werden.

2005 wurde das neue Gebäude K mit der interdisziplinären

Zentralen Notfallaufnahme sowie einem weiteren OP-Trakt

inklusive Intensivtherapie-Station in Betrieb genommen.

Der bis heute einzige Babynotarztwagen im Raum

Frankfurt hat seinen Standort in Höchst.

1.000 Betten. 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

versorgen jährlich rund 100.000 Patienten stationär

und ambulant.

Rechtsformänderung als wichtige

Weichenstellung für die Zukunft

Zum 1. Januar 2010 wurden die Städtischen Kliniken

Frankfurt a.M.-Höchst gemäß dem Beschluss der Stadtverordneten

der Stadt Frankfurt a.M. in die neue Rechtsform

einer gemeinnützigen Gesellschaft umgewandelt (gGmbH).

Die Stadt Frankfurt a.M. ist Alleingesellschafterin der GmbH.

Damit bleibt die Klinik weiterhin fest in kommunaler Hand.

Seit der Rechtsformänderung firmiert das Klinikum als

Klinikum Frankfurt Höchst“ GmbH. Die gemeinnützige

Auslegung der Gesellschaft garantiert die ausschließliche

Mittelverwendung in der Patientenversorgung.

Seit 2016 gehört das Klinikum Frankfurt Höchst zum

kommunalen Klinikverbund Kliniken Frankfurt-

Main-Taunus GmbH.

Mit einem großen Neubauvorhaben, das bis zum Jahr 201

umgesetzt werden soll, wird sich das Klinikum deutlich von

bisher bekannten Krankenhausbauten – ökologisch

nachhaltig – abheben.

Weitere Informationen zum Spektrum des Klinikums

sowie zu aktuellen Themen erhalten Sie auch

im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

2008 war ein besonderes Jubiläumsjahr für das Klinikum,

dessen Geburtsstunde sich zum 150. Mal jährte.

2009 erfolgte die Gründung der Klinikum Frankfurt Höchst

GmbH mit gemeinnützigem Charakter. Zum 1.1.2010

wurde das Klinikum in eine gemeinnützige kommunale

Gesellschaft überführt. Alleinige Gesellschafterin ist die

Stadt Frankfurt am Main.

Die aus den bescheidenen Anfängen eines Hospitals

hervorgegangenen Kliniken verfügen heute über rund

11


Dr. med.

Dorothea Dreizehnter

Geschäftsführung

Christof Reinmüller

Pflegedienstdirektor

Priv. Doz. Dr. med.

Lothar Schrod

Ärztlicher Direktor

Wir über uns:

Das Klinikum Frankfurt Höchst

Klinikleitung

Geschäftsführung:

Dr. med. Dorothea Dreizenter

Pflegedienstdirektor:

Christof Reinmüller

Ärztlicher Direktor:

Priv. Doz. Dr. med. Lothar Schrod, Assoc. Professor

Schwerpunkte der Behandlung

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein leistungsstarker Maximalversorger

im größten kommunalen Klinikverbund der

Region, der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH. In den

22 Kliniken, Instituten und Fachabteilungen werden allein

am Standort Frankfurt Höchst jährlich mehr als 36.000

stationäre und 80.000 ambulante Patienten versorgt.

Über 2.000 Mitarbeiter setzen sich täglich mit modernster

Diagnostik und Therapie für die Gesundheit der uns anvertrauten

Patienten ein. Fünf Schulen für pflegerische

und nichtärztliche medizinische Fachberufe leisten einen

wichtigen Beitrag zum Ausbildungsangebot in der Region.

Auf dem 78.000 m 2 großen Areal befinden sich die

Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme sowie die Kindernotfallambulanz,

Kliniken der Altersmedizin, Augenheilkunde,

Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie,

insgesamt vier Kliniken für Innere Medizin (Kardiologie,

konservative Intensivmedizin, Angiologie; Gastroenterologie,

Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine

Innere Medizin; Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin,

Geriatrie), Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie,

Plastische Gesichtschirurgie, Kinderchirurgie,

Neurochirurgie, Neurologie, Orthopädie und Unfallchirurgie,

Kinder- und Jugendmedizin mit Sozial-Pädiatrischem

Zentrum (SPZ), Psychiatrie, Anästhesie, Radiologie und

Neuroradiologie. Hinzu kommen Institute für Laboratoriumsmedizin

sowie Pathologie. In den verschiedensten

Tageskliniken/Ambulanzen wird eine zunehmende Zahl

von Patientinnen und Patienten auch ambulant betreut.

Ausstattung

Die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bietet:

35 Krankenstationen

Tageskliniken für Geriatrie und Psychiatrie eine interdisziplinäre

Intensivtherapie-Station mit 33 Intensivbetten

sowie die Intensivstation für Neonatologie mit 12 Betten

20 OP-Säle

Stroke Unit mit 12 Betten

medizinische Großgeräte, wie z.B.

64-Zeilen Kernspintomographie, Computertomographen,

2 Biplanare Angiographie-Systeme, Links- und Rechtsherzkatheter

und EPU-Messplatz für elektrophysiologische

Diagnostik und Therapie des Herzens, Nierensteinzertrümmerer,

Digitale Subtraktions-Angiographie

(DSA)

Außerdem sind ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Intensivtransportwagen

und ein Babynotarztwagen direkt auf

dem Klinikgelände stationiert.

Leistungsdaten (pro Jahr)

36.000 stationäre Patientinnen und Patienten

80.000 ambulante Patientinnen und Patienten

mehr als 20.000 verschiedene stationäre und

ambulante Operationen

12


Budget


liegt Mio. Euro.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

2.00 Beschäftigte, davon:

• ca. 1.000 im Pflegedienst

• ca. 300 im Ärztlichen Dienst

• ca. 900 Beschäftigte in weiteren Berufsgruppen


Ausbildung

Die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bildet in ihren

staatlich anerkannten Schulen rund 400 Auszubildende in

den folgenden Gesundheitsberufen selbst aus:

• Schule für Krankenpflege,

- Kinderkrankenpflege,

- Krankenpflegehilfe

• Schule für operationstechnische Assistenten (OTA)

• Schule für Physiotherapie

• Schule für technische Assistenten in der Medizin (MTA)

• Schule für Ergotherapie

Meilensteine in der Geschichte des Klinikums

1858 erteilte der Herzog von Nassau die Genehmigung,

ein Handwerker- und Gesindehospital zu errichten. Dies gilt

als Geburtsstunde der Städtischen Kliniken Frankfurt am

Main-Höchst. Unter kommunaler Regie wurde 1875

ein Erweiterungsbau geplant und umgesetzt.

1902 gelang Dr. Paul Schwerin, Arzt des ehemaligen

Städtischen Krankenhauses und Werksarzt der Farbwerke

Hoechst, die erste Naht am verletzten rechten Vorhof

des Herzens. Damit machte er das Krankenhaus über die

Heimatgrenzen hinweg sogar international berühmt.

1924 wurden die Chirurgische und Medizinische Klinik in

separaten Häusern neu gebildet.

1965 wurde der vierzehngeschossige Zentralbau

fertig gesteIlt.

1978 nahm die erste Geriatrische Tagesklinik in

Deutschland hier ihre Arbeit auf.

1986 konnten die Augenklinik sowie die Neurologische

und Psychiatrische Klinik in einen großzügig ausgestatteten

Neubau einziehen.

1990 wurde der Erweiterungstrakt für die Zentrale

Operationsabteilung und die Geburtshilfliche Abteilung in

Betrieb genommen.

2000 feierten die Städtischen Kliniken ihr 125-jähriges

Bestehen in kommunaler Trägerschaft.

2005 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes

K mit interdisziplinärer Zentraler Notaufnahme, sechs

weiteren OP-Sälen und interdisziplinärer Intensivtherapie-

Station mit insgesamt 31 Therapieplätzen.

2008 war ein besonderes Jubiläumsjahr für die

Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst,

dessen Geburtsstunde sich zum 150. Mal jährte.

2009 erfolgte die Gründung der Klinikum Frankfurt

Höchst GmbH mit gemeinnützigem Charakter.

Zum 1.1.2010 wurde das Klinikum in eine gemeinnützige

kommunale Gesellschaft überführt und führt seither den

Namen „Klinikum Frankfurt Höchst“ (vorher: Städtische

Kliniken Frankfurt a.M.-Höchst).

Seit 2016 gehört das Klinikum zum kommunalen

Klinikverbund Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH.

Kontaktdaten:

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon 069 3106-0 (Zentrale)

Fax 069 3106-3030

E-Mail

Internet

info@KlinikumFrankfurt.de

www.KlinikumFrankfurt.de

13


Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt: Kardiologie)

Abteilung für Laboratoriumsmedizin

Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie


Medizinisches Versorgungszentrum

(Tochtergesellschaft der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH)

Im Medizinischen Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (MVZ, Gotenstraße 41) stehen Ihnen als Patient (alle Kassen

und privat) mehrere niedergelassene Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen unter einem Dach zur Verfügung. Die Ärzte des

MVZ pflegen eine enge Zusammenarbeit miteinander, auf Ihren Wunsch auch gerne mit den stationären Einrichtungen des Klinikums

Frankfurt Höchst, um Ihnen eine optimale Diagnostik und Behandlung zu ermöglichen.

Die Anmeldung ist von 8 Uhr bis 17 Uhr (Mi. bis 16 Uhr, Fr. bis 15 Uhr) durchgehend besetzt.

Termine nach Vereinbarung sind möglich.

Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt: Kardiologie)

Dr. med. Glenn Bruch Tel.: 069 312680

Fax: 069 306983

Die besonderen Schwerpunkte der

internistischen (kardiologischen) Abteilungen sind:

• Sonographie von Herz, Abdomen, Schilddrüse

• Stressechokardiographie

• Duplexsonographie der Arterien und Venen

(Extremitäten-, Hals- und Nierenarterien)

• Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung

• Belastungs-EKG

• Kontrolle von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren

• Coronarangiographie und Coronarintervention

Abteilung für Laboratoriumsmedizin

Dr. med. Oliver Colhoun, Dr. med. Heiko Wogawa

Fachärzte für Laboratoriumsmedizin Tel.: 069 3106-2952

Blutransfusionswesen Fax: 069 3106-2202

E-Mail: labor@mvz-hoechst.de

Schwerpunkte sind:

Gesamtes Spektrum labordiagnostischer Untersuchungen

(Klinische Chemie, Immunologie, Gerinnungsdiagnostik,

Hämatologie, Infektionsserologie, Immunphänotypisierung)

Transfusionsmedizin

Bakteriologie

Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

Monika Schmidt-Rau

Tel.: 069 312680

Fax: 069 306983

E-Mail: psychiatrie@mvz-hoechst.de

Schwerpunkte sind:

Diagnose und Behandlung psychiatrischer Erkrankungen und

psychosomatischer Erkrankungen

Psychotherapie in Gruppen

Einzelpsychotherapie

Suchtberatung

Krisenintervention

Begleitung bei psychischen Problemen in der Schwangerschaft

Behandlung schwerkranker Patienten im Rahmen der Institutsambulanz

des Klinikums Frankfurt Höchst

15


Die Aufnahme ins Klinikum

Ihre Aufnahme durch die Verwaltung

Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Krankenhausaufenthalts

zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass Sie sich

bei Ihrer Ankunft in der Anmeldung bzw. der Patientenaufnahme

melden. Hier werden Ihre persönlichen Daten

aufgenommen, die wir sowohl für die Verwaltung als auch

für die medizinische und pflegerische Versorgung benötigen.

Die Patientenaufnahme befindet sich im Erdgeschoss des

Hauptgebäudes (Gebäude A) neben der Information.

Öffnungszeiten:

Montag – Donnerstag

Freitag

7 Uhr – 16 Uhr

7 Uhr – 15 Uhr

Außerhalb der regulären Arbeitszeiten und am

Wochenende erfolgt die Aufnahme in der

Zentralen Notfallaufnahme (Gebäude K).

Informationen über die Vergütung für unsere Leistungen

finden Sie in den „Informationen über den Pflegekostentarif“,

die Sie auch bei der Patientenaufnahme erhalten

können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Patientenaufnahme (Tel. -2316; -2651; -2794) bzw. der

Patientenverwaltung (Tel. -2740; -2299) stehen für weitere

Rückfragen gern zur Verfügung. Über den Umfang der

„ärztlichen Wahlleistungen“ als Privatpatient mit Chefarztwahl

und deren Vergütung informiert Sie der zuständige

Chefarzt bei der medizinischen Aufnahme.

Den Abschluss der verwaltungs seitigen Aufnahme stellt der

„Behandlungsvertrag“ evtl. ergänzt durch die

„Wahlleistungsvereinbarung“ dar.

Ihre Aufnahme durch die

medizinischen und pflegerischen Bereiche

Ihre Aufnahme ins Klinikum kann unter Umständen auch

dezentral in unseren klinikspezifischen Aufnahmezentren

erfolgen. Die diensthabende Pflegekraft wird hierbei,

neben der Erfassung Ihrer administrativen Daten und nach

Anweisung des diensthabenden Arztes, auch das weitere

medizinische Procedere einleiten. Eine Einweisung in ein

Krankenhaus bedeutet nicht gleichzeitig die sofortige

stationäre Aufnahme. Im Rahmen einer vorstationären

Behandlung ist die stationäre Behandlungsbedürftigkeit

zu prüfen. Vorstationäre Behandlungen können an mehreren

Tagen stattfinden und werden in der Ambulanz

durchgeführt. Vor Operationen und ähnlichen Eingriffen

werden Sie durch die beteiligten Ärzte über die Risiken

und Chancen des Eingriffs und des Heilungsprozesses u.a.

anhand von Aufklärungsbögen umfangreich informiert.

Stellen Sie bitte in diesen Aufklärungsgesprächen alle Ihnen

vorkommenden Fragen. Im Anschluss bitten wir Sie um

die schriftliche Bestätigung, dass das Aufklärungsgespräch

stattgefunden hat und Sie mit der Operation/dem Eingriff

einverstanden sind. Bei Notfallpatienten gilt ein abgekürztes

Aufnahmeverfahren.

Erforderliche Unterlagen

Um Ihre persönlichen Daten aufnehmen zu können,

benötigen wir Ihren gültigen Personalausweis mit Lichtbild

und Ihre gültige Krankenversicherungskarte (KV-Karte).

Bei einer Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt

benötigen wir darüber hinaus den Einweisungsschein.

Aus medizinischer Sicht wäre es gut, wenn Sie weitere

Unterlagen über frühere Erkrankungen, die nicht in unserem

Haus behandelt wurden, mitbringen. Dies gilt auch für die

Angabe von Medikamenten, die Sie derzeit einnehmen.

Diese Angaben benötigt der Arzt u.a., um sich einen umfassenden

Überblick über die Entstehung, den Verlauf und die

Heilungsmöglichkeiten Ihrer Krankheit machen zu können.

Notwendige persönliche Dinge

Bringen Sie bitte nur die für Ihren Aufenthalt unbedingt

notwendigen Dinge mit.

Hierzu gehören:

Zahnbürste, Zahnpasta, Becher, evtl. ein Behältnis für den

Zahnersatz, Duschgel, Shampoo, Handtücher, Waschlappen,

Kamm bzw. Haarbürste, Rasierzeug, Kosmetik und

Taschentücher.

An Kleidung sollten Sie mitbringen:

Nachthemden oder Schlafanzüge, Bade- oder Morgenmantel,

Hausschuhe, Strümpfe, Unterwäsche, Freizeitkleidung.

16


Der Aufenthalt im Klinikum

Der Tagesablauf

Das Klinikum kann nur reibungslos funktionieren,

wenn Mitarbeiter und Patienten in der Organisation

„mitspielen“. Eine Notfallbehandlung ist ein Teil der

täglichen Versorgung und muss nach Dringlichkeit in den

Tagesablauf eingefügt werden, die zu Wartezeiten führen

können. Unsere Mitarbeiter arbeiten ständig an

Verbesserungen in der Organisation.

Falls es dennoch einmal „hakt“, haben Sie bitte

Verständnis. Sie können uns helfen, wenn Sie uns in der

Bewältigung des regulären Tagesablaufes unterstützen.

Aufenthalt außerhalb des Krankenzimmers

Es ist für Sie, aber auch für uns erfreulich, wenn Sie durch

die fortschreitende Genesung nicht mehr an das Krankenbett

gebunden sind. Orientieren Sie sich bitte aber an den

Anweisungen Ihres Arztes, wann Sie das Zimmer verlassen

dürfen. Um einen Überblick über die Patienten zu erhalten,

ist es wünschenswert, dass Sie sich beim Verlassen der

Station im Stationszimmer abmelden. Seien Sie bitte

während der Visiten-, Behandlungs- und Essenszeiten

in Ihrem Zimmer.

Für den Aufenthalt außerhalb des Krankenzimmers stehen

Ihnen die Aufenthaltsräume der Stationen sowie

die Freianlagen zur Verfügung. Bitte verlassen Sie aber

aus Haftungsgründen nicht das Krankenhausgelände.

Anzeige

ÜBER 150 JAHRE F. AD. MÜLLER SÖHNE

AUGEN SO VIELFÄLTIG WIE DIE NATUR …

... und ein Höchstmaß an Erfahrung

bietet die Firma F. Ad.

Müller Söhne auf dem Gebiet

der Herstellung künstlicher

Augen. Wir beraten unsere

Patienten individuell und verhelfen

ihnen zu einem natürlichen

Äußeren.

Gerne informieren wir Sie näher:

Telefon: + 49 (0) 6 11 - 52 48 64

Fax: + 49 (0) 6 11 - 52 72 85

E-Mail: info@muellersoehne.com

Internet: www.muellersoehne.com

Taunusstraße 44, D-65183 Wiesbaden

17


Die Entlassung aus dem Klinikum

Wir freuen uns mit Ihnen, wenn nach einem Krankenhausaufenthalt

der Tag der Entlassung bevorsteht.

Die Entlassung erfolgt, wenn Sie nach Auffassung

des zuständigen Arztes keiner stationären

Behandlung mehr bedürfen.

In der Regel wird nach der Entlassung der weitere

Heilungsprozess durch Ihren Hausarzt betreut. Es kann

aber erforderlich sein, dass bestimmte Nachuntersuchungen

weiterhin durch unsere Ärzte wahrgenommen werden

müssen. Diese werden ambulant im Rahmen einer

„nachstationären Behandlung“ durchgeführt. Auch

hier können mehrere Behandlungstage anfallen.

Ihr Stationsarzt wird Sie über alle Maßnahmen informieren,

die Sie zu Hause im Hinblick auf Ihre Krankheit zu

beachten haben. Ein Kurzbericht informiert umgehend

Ihren Hausarzt über Ihre Krankheit und die Möglichkeiten

der Weiterbehandlung. Ihm folgt ein detaillierter

Abschlussbericht. Die Unterlagen über Ihre Krankheit

wie Röntgenaufnahmen und Befunde werden über 30

Jahre in unserem Archiv aufgehoben. Wir können Ihnen

versichern, dass die gespeicherten Daten den strengen

Bestimmungen des Datenschutzgesetzes unterliegen.

Bevor Sie unser Krankenhaus verlassen, bitten wir Sie nochmals

zur Patientenaufnahme zu gehen, um dort erforderliche

Verwaltungsformalitäten zu erledigen.

Für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen rechnet das

Krankenhaus direkt mit den Krankenkassen ab. Darüber

hinaus gibt es jedoch Leistungen, die zusätzlich berechnet

werden.

Hierzu gehören:

• ggf. die Bezahlung der gesetzlichen Zuzahlungen

• die Abrechnung von Wahlleistungen, sofern nicht im

Versicherungsumfang enthalten „Informationen über

den Pflegekostentarif“

Ergänzende Hinweise für Privatpatienten:

Nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhalten

Sie – meist mit etwas Zeitversatz – eine oder mehrere Abrechnungen

der Chefärzte, die Sie mit Angabe der

Bankverbindung des Klinikums Frankfurt Höchst bitte als

Leistungsnachweis Ihrer privaten Krankenversicherung

vorlegen. Sollten Sie zu dieser Abrechnung Fragen haben,

stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Debitorenbuchhaltung

sehr gern zur Verfügung.

(Tel. 069 3106-3096; -3097; -3534)

Pflege nach dem Krankenhausaufenthalt

Während Ihres Krankenhausaufenthaltes kann es sich

ergeben, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung auch nach

der Entlassung auf Hilfe angewiesen sind.

Art und Umfang werden der Stationsarzt und die

Sozialarbeiterin gemeinsam mit Ihnen beraten und

erste Schritte einleiten.

Schwerpunkte bilden dabei:

• Häusliche/ambulante Pflege

• Kurzzeitpflege

• Essen auf Rädern

• Hauswirtschaftspflege

• Hausnotruf

• Pflegeheim

Für Ihre weitere Genesung wünschen

wir Ihnen alles Gute!

Falls Sie körperlich hierzu nicht in der Lage sind, bitten Sie

das Pflegepersonal bzw. Ihre Angehörigen um Mithilfe.

18


Kritik, Lob und Anregungen

Patientenbefragung und Umgang mit Beschwerden

von Patienten im Klinikum Frankfurt Höchst.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Klinikum

sind bestrebt, Ihnen eine optimale Versorgung zu bieten.

Ist/war Ihre Behandlung nicht so, wie Sie es sich vorgestellt

haben, nehmen wir Ihre Kritik sowie Anregungen gerne

auf. Ebenso freuen wir uns natürlich auch über ein Lob.

Daher möchten wir Sie ermuntern, uns Ihre Vorschläge am

Ende, ggf. auch während Ihres Aufenthalts im Klinikum

Frankfurt Höchst, schriftlich oder mündlich zukommen zu

lassen. Nur mit Ihrer Hilfe gelingt es, unsere Leistungen

noch stärker auf die Bedürfnisse unserer Patienten auszurichten

und Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu

gestalten. Hierzu gibt es im Klinikum ein Beschwerdeverfahren

und die regelmäßige Patientenbefragung.

Patienten, Angehörige sowie Besucher können ihre

konstruktive Kritik sowie Anregungen zur Verbesserung

der Patientenversorgung äußern.

Wie funktioniert das Beschwerdeverfahren?

„Es recht zu machen jedermann,

ist eine Kunst, die keiner kann“

Wohl wahr, auch in unserem Klinikum kann es mitunter vorkommen,

dass einmal etwas weniger optimal, etwas weniger

professionell oder etwas weniger kundenorientiert abläuft.

Dies lässt sich leider nicht ganz vermeiden. Deshalb haben

wir in unserem Klinikum ein zentrales Beschwerdemanagement

für Sie eingerichtet. Hier werden all Ihre Anregungen

und Kritikpunkte angenommen, bearbeitet und ausgewertet.

Unser Bestreben ist es, Ihnen bei Ihrem Problem behilflich

zu sein und, sofern die Möglichkeit besteht, kurzfristig eine

Lösung oder zumindest einen Kompromiss herbeizuführen.

Nur mit Hilfe Ihrer Rückmeldungen und Hinweise können

wir im Rahmen unseres internen Verbesserungsprozesses

mögliche Fehler abstellen und unsere Ablaufprozesse optimieren.

Natürlich nehmen wir auch gern ein Lob von Ihnen

entgegen. Als Ansprechpartner stehen Ihnen, neben allen

anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Hauses.

Kornelia Lins-Szudarski

Telefon 069 3106-2290

Fax 069 3106-2429

E-Mail @KlinikumFrankfurt.de

Gudrun Vogt

Telefon 069 3106-

Fax 069 3106-

E-Mail @KlinikumFrankfurt.de

zur Verfügung.

Wie funktioniert die Patientenbefragung?

In regelmäßigen Abständen erhalten alle Patientinnen

und Patienten einer Station, von den Pflegekräften, bei

der Aufnahme, einen Fragebogen zu Ihren Erfahrungen

während ihres Aufenthaltes bei uns.

Ihre Anregungen sind ein zentraler Bestandteil zur ständigen

Verbesserung der Betreuung unserer Patienten und deren

Angehörigen.

19


Das Klinikum Frankfurt Höchst von A – Z

A

Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB)

Die Allgemeinen Vertragsbedingungen regeln die Vertragsbeziehungen

zwischen dem Patienten und dem Klinikum

Frankfurt Höchst.

Mit der Unterschrift auf dem Behandlungsvertrag erklärt

sich der Patient mit den AVB einverstanden.

Alkohol

Alkohol kann den Heilungsprozess stören. Deshalb darf der

Genuss alkoholischer Getränke nur mit dem Einverständnis

des Arztes in der von ihm genehmigten Art und Menge

erfolgen.

Angehörige

Kontaktdaten Ihrer Angehörigen können Sie auf Wunsch in

der Patientenaufnahme angeben.

Anregungen, Lob oder Kritik

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Frankfurt

Höchst sind bestrebt, Ihnen eine optimale Versorgung zu

bieten. Ist eine Behandlung einmal nicht optimal, nehmen

wir Ihre Anregungen und Kritik gerne auf.

Haben Sie Anregungen oder wollen Sie Lob bzw. Kritik

äußern? Dann wenden Sie sich bitte an das zuständige

Beschwerdemanagement (Tel. -2290 und -),

Ihren Stationsarzt oder Ihre Stationsschwester.

Darüber hinaus stehen Ihnen der zuständige Chefarzt, die

Pflegedienstleitung und die Krankenhausverwaltung für Ihre

Sorgen zur Verfügung.

Wir sind an Ihrer konstruktiven Kritik sowie an Anregungen

zur Verbesserung Ihrer Versorgung interessiert. Am Ende

Ihres Aufenthalts bitten wir Sie um Beantwortung des

Patientenfragebogens, der auf der Station erhältlich ist.

Sie können ihn in die entsprechend gekennzeichneten

Briefkästen auf den Stationen oder an der Patientenaufnahme

einwerfen. Ihr Fragebogen wird anonym (d.h. ohne

Namensnennung) ausgewertet und den verschiedenen

Bereichen im Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Wenn

Sie eine Antwort wünschen, bitten wir um Ihre Adresse.

Ärzte

Für Ihre Behandlung ist der jeweilige Stationsarzt unmittelbar

zuständig. Zusätzlich überwachen der Chefarzt und

der Oberarzt Ihrer Klinik ständig Ihre Behandlung.

Unsere Ärzte sind auf eine gute Kooperation mit Ihnen

angewiesen. Es ist für den Heilungsprozess von großer

Bedeutung, dass Sie unseren Ärzten alle Fragen zu Ihrer

Krankheit offen und vollständig beantworten.

Scheuen Sie sich auch nicht, Nebensächlichkeiten zu

erwähnen. Der Arzt kann unter Umständen daraus

wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Berichten Sie dem Arzt bei der Visite, wie Sie sich fühlen,

ob Ihnen die verordneten Medikamente helfen, ob Ihnen

das Essen bekommt und wie Ihre Verdauung funktioniert.

Lassen Sie sich bitte von Ihrem Stationsarzt fortlaufend

über Ihr Krankheitsbild informieren. Unsere Ärzte sind

verpflichtet, Sie über die vorgesehenen Behandlungsmaßnahmen,

Untersuchungen, Operationen und die Wirkungsweise

der verordneten Medikamente aufzuklären.

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen die Ärzte sprechen wollen,

nutzen Sie bitte die entsprechenden Sprechzeiten oder

vereinbaren Sie einen Termin. Nähere Informationen

gibt Ihnen Ihr Stationsarzt oder das Pflegepersonal.

Arztbriefe

Die so genannten Arztbriefe werden nach Ihrer Entlassung

für Ihre/n Hausärztin/Hausarzt erstellt. Es ist deshalb

wichtig für uns, deren/dessen Anschrift zu kennen.

Geben Sie diese am besten bereits bei der Aufnahme –

sonst bitte bei der Stationsleitung oder der/

dem Stationsärztin/Stationsarzt – an.

20


Aufnahme

Aufnahme

Die Patientenaufnahme befindet sich im Erdgeschoss

des Die Patientenaufnahme Hauptgebäudes (Gebäude befindet A) sich neben im der Erdgeschoss Information

des Hauptgebäudes (Gebäude A) neben der Information

(Tel. -2316; -2651; -2794; -2713).

(Tel. -2316; -2651; -2794; -2713).

Besonderheiten: Kinder werden über die Kindernotfallambulanz

Besonderheiten: aufgenommen. Kinder werden Geburten über über die die Kindernotfallambulanz

Gynäkologie aufgenommen. und Geburtshilfe Geburten (Kreißsaal). über die Klinik

Klinik

für

für Gynäkologie und Geburtshilfe (Kreißsaal).

Öffnungszeiten:


Montag - Donnerstag 7 Uhr – 16 Uhr

Freitag

7 Uhr – 15 Uhr

Außerhalb der regulären Arbeitszeiten und am Wochenende

erfolgt die Aufnahme in der Zentralen Notaufnahme


(Gebäude K).



Aufenthaltsräume



Wenn es Ihnen auf Grund Ihres Gesundheitszustandes

möglich ist und Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen erlaubt aufzustehen,

können Sie die Aufenthaltsräume der einzelnen

Krankenstationen

oder die Patienten- und Besuchercaféteria

aufsuchen.


Ausweis


Bei der Aufnahme in unser Klinikum müssen wir natürlich

wissen, wer Sie sind. Aus rechtlichen Gründen dürfen

wir uns dabei nicht nur auf Ihre Angaben oder die Ihrer

Angehörigen verlassen, sondern müssen die Vorlage von

Ausweispapieren

verlangen.

Selbstverständlich werden alle Angaben zur Person vertraulich

behandelt. Ärztinnen, Ärzte, Krankenschwestern,

Krankenpfleger

und alle weiteren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Hauses haben die Schweigepflicht und die

Bestimmungen

des Datenschutzes zu beachten.


B


Bank


(siehe „Geldautomat“)


Begleitperson

Begleitperson

Insbesondere bei Kindern als Patienten kann die Aufnahme

Insbesondere einer Begleitperson bei Kindern als medizinisch Patienten erforderlich kann die Aufnahme

einer Begleitperson medizinisch erforderlich sein.

sein.

Diese ergänzende Aufnahme ist für Sie kostenfrei (bis

Eintritt Diese ergänzende Schulalter). Aufnahme In sonstigen ist Fällen für Sie können kostenfrei wir Ihnen (bis

– Eintritt sofern Schulalter). Raumkapazitäten In sonstigen zur Verfügung Fällen können stehen wir – Ihnen

als – sofern kostenpflichtige Raumkapazitäten Wahlleistung zur Verfügung die Aufnahme stehen einer –

Begleitperson als kostenpflichtige anbieten. Wahlleistung die Aufnahme einer

Begleitperson anbieten.

Beratungsmöglichkeiten

Wir bieten Ihnen während Ihres Aufenthaltes diverse

Beratungsmöglichkeiten an.

Bei Fragen zu:

• Ernährung,

• chronischer Wunden,

• eventuelle bestehender Inkontinenz,

• Stomaversorgung,

sprechen Sie bitte vertrauensvoll den Stationsarzt oder die

Pflegekräfte an. Sie vermitteln das Beratungsgespräch.

Besucherinnen und Besucher

Auch uns freut es, wenn Sie Besuch bekommen.

Deshalb haben wir auch eine großzügige Regelung der

Besuchszeiten getroffen. Wir bitten Sie aber, sich nicht

zu viel Besuch zuzumuten, weil es sonst für Sie selbst,

aber auch für Ihre Mitpatientinnen und Mitpatienten zur

Last werden könnte.

Besuchszeiten

Besuche sind im gesamten Klinikbereich zu den festgelegten

Besuchszeiten erlaubt, sofern nicht vom zuständigen

Arzt ganz oder teilweise Einschränkungen angeordnet

werden. Dabei sind die festgelegten Ruhezeiten

(12 Uhr – 13 Uhr, 20 Uhr – 7 Uhr) zu beachten.

Klinikum allgemein:

9 Uhr bis 20 Uhr

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin,

Klinik für Kinderchirurgie,

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

(Wochenbettstation), Stroke Unit:

täglich von 14 Uhr bis 19 Uhr

Intensiv-Therapie-Station, Infektionsbereiche:

nur nach Anmeldung und mit ärztlicher Erlaubnis

Im Einvernehmen mit der zuständigen Ärztin/dem Arzt

oder der Stationsleitung können Sonderregelungen

getroffen werden.

21


Beurlaubung

Eine Beurlaubung unterbricht den Behandlungsprozess

und ist daher nur aus zwingenden Gründen möglich.

Hierzu ist die Genehmigung Ihres Stationsarztes sowie

der Krankenkasse erforderlich.

Bibliothek

(siehe „Patientenbücherei“)

Blumen

Vasen stehen auf den jeweiligen Stationen zur Verfügung.

Wir bitten Sie aus hygienischen Gründen, keine

Topfpflanzen mit Erde von Ihren Verwandten

und Freunden anzunehmen.

Brand- und Katastrophenfall

Bitte orientieren Sie sich zu Beginn Ihres Aufenthalts über

die Fluchtwege anhand der ausgehängten Flucht wegepläne.

Im Brandfall beachten Sie folgendes:

• Ruhe bewahren

• Fenster und Türen schließen

• Anweisungen des Personals befolgen

• Das Krankenhaus auf den gekennzeichneten

Fluchtwegen verlassen

• Benutzen Sie auf keinen Fall den Aufzug.

Briefkasten

Ein Briefkasten der Deutschen Post befindet sich im

Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A)

links neben den Aufzügen.

Entleerungszeiten:

Montag bis Freitag

Samstag

Sonntag

Briefmarken

16.45 Uhr und 17.45 Uhr

12.00 Uhr

9.30 Uhr

Erhalten Sie an der Kasse im Foyer des Hauptgebäudes

(Gebäude A, Erdgeschoss).

C

Caféteria

(siehe SB-Laden)

D

Datenschutz

Wir werden Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes

mehrfach bitten, unterschiedlichsten Mitarbeitern unseres

Hauses etwas über Ihre Person und Ihre Krankheit zu

berichten. Solche persönlichen Informationen sind durch

den Datenschutz gegenüber Unbefugten geschützt.

Alle Mitarbeiter unseres Hauses unterliegen der

Schweigepflicht. Dies gilt auch bei Auskünften am

Telefon gegenüber Angehörigen.

Sie können unsere Mitarbeiter in besonderen Fällen von

der Schweigepflicht entbinden. Hierzu benötigen wir die

namentliche Nennung der Auskunftspersonen.

E

Elektrische Geräte

Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen im Klinikum

nur geprüfte elektrische Geräte verwendet werden,

erkennbar am CE-Zeichen.

Einkaufsmöglichkeiten

(siehe SB-Laden „Kanne Café“)

Essen

Unser Küchenpersonal ist bemüht, Ihnen eine

ausreichende, schmackhafte und abwechslungsreiche

Kost zuzubereiten. Sollte es Ihnen dennoch einmal nicht

so gut schmecken wie zu Hause, dann bedenken Sie bitte,

dass die Koch-, Würz- und Eßgewohnheiten höchst

unterschiedlich sind. Wir sind aber für Verbesserungsvorschläge

jederzeit dankbar.

Der Speiseplan liegt ab Donnerstag der Vorwoche für Sie

zur Einsicht auf den Stationen aus. In der Regel bieten wir

Ihnen zum Mittagessen drei Wahlmöglichkeiten an,

die Sie am Vortag bestellen können.

Für Patienten, die auf Grund ihrer Erkrankung eine

spezielle Diätkostform benötigen, liegt ein

gesonderter Diätspeiseplan vor.

22


Entlassung

Wir freuen uns mit Ihnen darüber, wenn Sie wieder gesund

sind und nach Hause dürfen. Der genaue Zeitpunkt für Ihre

Entlassung kann jedoch nur von Ihrer/Ihrem behandelten

Ärztin/Arzt festgelegt werden. Anstrebenswert ist eine

Entlassungszeit zwischen 10 Uhr und 11 Uhr, um neu ankommenden

Patienten einen frühen Einzug zu ermöglichen.

Wer ohne Einwilligung bzw. gegen ärztlichen Rat das

Krankenhaus verlässt, muss die Verantwortung für mögliche

gesundheitliche und finanzielle Folgen selbst tragen.

Ihre Stationsärztin/Ihr Stationsarzt wird Ihnen Ratschläge

für künftiges Verhalten mit auf den Weg geben.

Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt erhält einen schriftlichen

Abschlussbericht (siehe „Arztbrief“).

F

Fernsehen/Rundfunk

Sämtliche Patientenzimmer sind mit je einem Fernsehapparat/Radio

ausgestattet. In der Patientenanmeldung,

an der Information im Gebäude A und auf den Stationen

erhalten Sie die Patienteninformation zur Nutzung von

Telefon, Fernsehen und Radio.

G

Geldautomat

In der Eingangshalle des Gebäudes A steht Ihnen für

Abhebungen und Einzahlungen von der Frankfurter

Sparkasse während der allgemeinen Öffnungszeiten

ein Geldautomat zur Verfügung:

Montag bis Sonntag von 6.30 Uhr – 20.00 Uhr.

Die „Grünen Damen“ und die „Gelben Damen“

Die „Grünen Damen“ und die „Gelben Damen“ sind ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen des Klinikums Frankfurt Höchst.

„Grüne Damen“ erkennen Sie an der hellgrünen Dienstkleidung.

Ihre Aufgabe ist es, Patienten während des Krankenhausaufenthaltes

durch Besuche, kleine Besorgungen

oder einfach durch „Zeit haben“ zu begleiten. Das Pflegepersonal

auf der Station vermittelt gern einen Kontakt.

„Gelbe Damen“ tragen eine gelbe Dienstkleidung und

unterstützen Patienten bei der Erledigung der Aufnahmeformalitäten

sowie damit zusammenhängenden Fragen.

Gottesdienst (siehe auch „Seelsorge“)

Die Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst besteht

an Sonntagen um 10 Uhr. Die Gottesdienste, im Wechsel

gestaltet von der evangelischen und katholischen

Krankenhausseelsorge, finden im Gemeinschaftsraum

des Klinikums Frankfurt Höchst im zweiten Stock des

Hauptgebäudes (Gebäude A) statt.

Auf Wunsch werden Patienten von Mitarbeiterinnen oder

Mitarbeitern der Krankenhausseelsorge im Rollstuhl oder

im Bett zum Gottesdienst abgeholt (ev. Seelsorge

Tel. -2967; kath. Seelsorge Tel. -2926).

H

Haftung

Das Klinikum haftet nicht bei Verlust von Geld und

Wertsachen in den Krankenzimmern. Diese können an

der Kasse im Gebäude A unentgeltlich in Verwahrung

gegeben werden (siehe „Kasse“).

Aus rechtlichen Gründen kann die Rückgabe nur an Sie

oder eine schriftlich bevollmächtigte Person erfolgen.

Bitte nehmen Sie nur das Nötigste mit in die Klinik und

lassen Sie (wenn möglich) Ihre Wertsachen Zuhause.

Haustiere

Aus hygienischen Gründen können wir Ihnen und Ihren

Besuchern leider nicht gestatten, Haustiere mit ins

Krankenhaus zu bringen.

23


Hygiene

Die Mitarbeiter unserer Kliniken und der Reinigungsdienst

halten alle Einrichtungen so sauber wie möglich. Sie unterstützen

uns in diesem Bemühen, wenn Sie Ihre Abfälle

in die dazu vorgesehenen Behälter werfen. Übrigens, wir

unterstützen auch die Mülltrennung (Grüner Punkt).

Unterstützen Sie uns in diesem umweltbewussten Handeln.

I

Internet

Im Foyer des Hauptgebäudes (Gebäude A) steht Ihnen

gegen Gebühr ein Internetterminal zur Verfügung.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, über den Telefonanschluss

im Patientenzimmer (mittels eines eigenen Laptops)

das Internet zu nutzen. Melden Sie dies bitte bei der Schaltung

Ihrer Telefonkarte den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern

unserer Telefonzentrale. Leider ist die Anzahl der Nutzer

bisher noch begrenzt. Wir sind aber bemüht, diesen Zugang

zukünftig allen Interessenten zu bieten. Außerdem steht

im Foyer ein kostenfrei nutzbares Infoterminal zur Verfügung,

worüber es spezielle Informationen zu Gesundheitspartnern

und Dienstleitern rund um das Klinikum gibt.

K

Kiosk

(siehe „SB-Laden“)

M

Medikamente

Nehmen Sie die Medikamente, die Sie im Krankenhaus

erhalten haben, bitte gewissenhaft ein. Sollten Sie merken,

dass Ihnen das eine oder das andere Medikament nicht bekommt,

sagen Sie es bitte unverzüglich Ihrem Stationsarzt.

Medikamente, die Sie mitgebracht haben, sollten Sie nicht

ohne Einwilligung des Stationsarztes weiter einnehmen. Der

Gebrauch derartiger Medikamente ohne das Wissen unserer

Ärzte kann im Zusammenwirken mit anderen Präparaten

zu Unverträglichkeiten führen, die gefährlich sein können.

Menüauswahl

(siehe „Verpflegung“)

P

Kasse

Die Kasse ist zuständig für alle im Zusammenhang mit Ihrem

Aufenthalt abzuwickelnden Geldgeschäften (u.a. Zahlung

von Verordnungsgebühren, Telefonrechnung, Eigenanteil

für den stationären Aufenthalt). Daneben können Geld und

Wertsachen unentgeltlich in Verwahrung gegeben werden.

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag:

Krankenunterlagen

8.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Die Unterlagen über Ihre Behandlung in unserem Klinikum

mit darin verzeichneten medizinischen Daten sind für die

Ärztin/den Arzt bestimmt. Sie unterliegen der besonderen

ärztlichen Schweigepflicht. Wenn Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt

oder eine andere medizinische Stelle Angaben über Ihre

medizinischen Daten benötigen, dürfen wir sie grundsätzlich

nur dann weitergeben, wenn Sie unsere Ärztinnen/Ärzte

schriftlich von der ärztlichen Schweigepflicht befreien. In

Zweifelsfragen wenden Sie sich bitte an die Stationsärztin/

den Stationsarzt.

Patientensicherheit

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist Mitglied im

Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) e.V.

Im gesamten Klinikum sind Patientenarmbänder eingeführt

und gewährleisten jederzeit Ihre Identifikation. Nach Ihrer

Aufnahme wird das Armband ausgedruckt und Sie überprüfen

ob alle Angaben richtig sind. Auf Ihrem Armband steht

Ihr Nachname, Vorname, Geburtsdatum und unter dem

Strichcode die sogenannte Fallnummer. Das Armband soll

während des gesamten Klinikaufenthalts getragen werden.

Am Tag Ihrer Entlassung wird es von einer Pflegekraft entfernt.

Dabei werden die Bestimmungen des Datenschutzes

immer strikt eingehalten.

24


Parken

Für Patienten und Besucher stehen ein gebührenpflichtiger

Parkplatz an der Gotenstraße und ein Parkhaus direkt am

Krankenhaus zur Verfügung. Stationäre Patienten der Klinik

haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu ermäßigten Preisen

im Parkhaus an der Gotenstraße (direkt gegenüber der

Klinik) abzustellen.

in der ersten Woche 30 EURO

jede weitere Woche 20 EURO

Der Wochenvertrag ist im Voraus direkt mit dem Parkhaus

abzuschließen.

Patientenbücherei

Zur Entspannung und zur Abwechslung steht allen Patienten

die Patientenbücherei der Krankenhausseelsorge im Erdgeschoss

des Zentralbaues, Raum 063, zur Verfügung.

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag

Patientenfürsprecher(in)

12 Uhr – 13 Uhr

Sofern Sie sich mit Anregungen, Beschwerden oder Problemen

nicht unmittelbar an die zuständigen Stellen unseres

Klinikums wenden möchten, stehen Ihnen auch Patientenfürsprecher/innen

als neutrale Ansprechpartner/innen zur

Verfügung. Die Patientenfürsprecherinnen/Patientenfürsprecher

sind gemäß dem Hessischen Krankenhausgesetz

durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt

am Main gewählt und ehrenamtlich tätig. Sie sollen die

Anliegen der Patientinnen und Patienten vertreten und

können sich unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden.

Telefonisch erreichen Sie die Patientenfürsprecher(innen)

über Mobil 0171 2197207. Alternativ können Sie auch eine

schriftliche Nachricht über die hausinterne Poststelle

(Postfach im Erdgeschoss des Hauptgebäudes) zukommen

lassen. Die Patientenfürsprecher(innen) werden sich dann

unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Patiententransportstühle

Im Parkhaus gegenüber der Klinik und im Eingangsbereich

der Zentralen Notaufnahme sind Annahme- und Rückgabestellen

für die Patiententransportstühle. Die Stühle können

wie ein Einkaufswagen geliehen werden und erleichtern die

Fortbewegung über das Klinikgelände.

Pflegekräfte

Die Pflegekräfte sind Ihr erster Ansprechpartner auf der

Station. Auf der Station begegnen Ihnen Pflegekräfte

unterschiedlichster Qualifikationen. Neben dreijährig ausgebildeten

und langjährig erfahrenen Pflegekräften sind

Krankenpflegehelferinnen /Krankenpflegehelfer mit einjähriger

Ausbildung, Auszubildende und Praktikanten eingesetzt.

Aufgrund der unterschiedlichen Ausbildung sind auch die

Aufgabengebiete und Zuständigkeiten unterschiedlich. In

einzelnen Bereichen sind auch Fachpflegekräfte mit einer

mehrjährigen Zusatzqualifikation für Sie da. Zum Beispiel in

der Onkologie, der Psychiatrie , der Zentralen Notaufnahme,

auf der Intensivstation, in der Frauenklinik und Neurologie.

R

Rauchen

Rauchen schadet nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitpatienten.

Im gesamten Klinikum ist das Rauchen untersagt.

Ruhezeiten

Ruhezeiten sind erforderlich, um eine kontinuierliche

Genesung einzuhalten. Nehmen Sie auch Rücksicht

auf die anderen Patienten.

Wir bitten Sie daher, die Mittagsruhe von 12 Uhr bis 13

einzuhalten. Die Nachtruhe beginnt um 20 Uhr.

Raum der Stille

Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) befindet

sich der „Raum der Stille“. Dieser Raum steht Patienten,

Angehörigen, aber auch Mitarbeitern aller Religionen und

Konfessionen zum Beten, Meditieren oder einfach nur zum

Nachdenken offen. Der Raum ist Tag und Nacht geöffnet; er

liegt in der Nähe des Treppenhauses und ist ausgeschildert.

S

Schulunterricht

Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche kann auch im

Klinikum Unterricht durch ein qualifiziertes Lehrerteam

erteilt werden, soweit dies aus ärztlicher Sicht möglich

und angezeigt ist.

Näheres können Sie über die Stationsleitung erfahren.

SB-Laden „Kanne Café“

Patienten- und Besucher-Caféteria

Im Foyer des Gebäudes A finden Sie eine Patienten- und

Besuchercaféteria. Der Selbstbedienungsladen wird von

25


einem Pächter betrieben. Das Café bietet ein reichhaltiges

Sortiment an Shopartikeln und Kioskware sowie ein anspruchsvolles

Caféambiente mit einer geschmackvollen

Auswahl an Speisen und Getränken. Hier können Sie alle

Dinge des persönlichen Bedarfs sowie auch Zeitungen,

Zeitschriften und vieles andere einkaufen. Auf die

Preisgestaltung haben wir keinerlei Einfluss.

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8 Uhr – 19 Uhr

Samstag - Sonntag 10 Uhr – 18 Uhr

Feiertag 10 Uhr – 18 Uhr

Seelsorge

(siehe auch „Gottesdienst“)

Im Klinikum Frankfurt Höchst gibt es eine evangelische und

eine katholische Krankenhausseelsorge.

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger besuchen die Patienten,

soweit es ihnen möglich ist, auf der Station.

Sie sind unter den folgenden Rufnummern

telefonisch erreichbar:

069 3106–2967 evangelisch,

069 3106–2926 katholisch.

Verlässlich anzutreffen sind die Seelsorgerinnen und

Seelsorger montags bis freitags von 12 Uhr bis 13 Uhr

in den Räumen der Krankenhausseelsorge im Erdgeschoss

des Hauptgebäudes (A):

Raum 060 und 061: evangelische Seelsorge,

Raum 062 und 063: katholische Seelsorge.

Standesamtliche Angelegenheiten

(für die Eltern von neugeborenen Kindern)

Zur Geburt Ihres Kindes gratulieren auch wir sehr herzlich

und wünschen Ihnen und vor allem dem neuen Familienmitglied

alles Gute. Nach der Geburt Ihres Kindes ist unser

Haus verpflichtet, innerhalb von sieben Kalendertagen die

Anmeldung beim hiesigen Standesamt vorzunehmen.

Hier für steht Ihnen Frau Müller,

Tel. -3186, oder ihre Vertretung in der Patientenverwaltung

(Hauptgebäude, Zimmer 007) in der Zeit von

Montag bis Donnerstag

sowie am Freitag

gern zur Verfügung.

von 8 Uhr bis 12 Uhr

und 13 Uhr bis 15 Uhr

von 8 Uhr bis 13 Uhr

• Welche Unterlagen werden für die Beurkundung

und zur Weiterleitung an das Standesamt benötigt.

- bei Verheirateten:

• Stammbuch oder eine beglaubigte Abschrift des

Familienbuches und die Ausweise sowie die Unterschrift

beider Elternteile, sofern die Eheschließung nach dem

01.01.2009 erfolgte, benötigen wir von beiden Elternteilen

auch die eigene Geburtsurkunde

- bei ledigen Müttern:

• Geburtsurkunde beider Elternteile

• Unterschrift und ggf. Vaterschaftsanerkennung

• Sorgerechtserklärung

- bei geschiedenen Müttern, die in

Deutschland geheiratet haben:

• eine Heiratsurkunde und das rechtskräftige Scheidungsurteil,

ggf. mit deutscher Übersetzung

- bei verwitweten Müttern:

• die Heirats- und Sterbeurkunde, ggf. mit deutscher Übersetzung

- bei ausländischen Mitbürgern:

• die Pässe beider Elternteile sowie die internationale

Heiratsurkunde mit beglaubigter Übersetzung bzw. die

Heiratsurkunde im Original

- Marokkanische Staatsbürger

• benötigen vom Konsulat eine Bescheinigung, dass

es sich bei dem gewünschten Vornamen um einen

männlichen oder weiblichen Vornamen handelt.

• Für welche Beurkundungen/Eintragungen sind

Gebühren zu entrichten und in welcher Höhe?

Eintragung der Geburt ins Stammbuch

= 1,00

jede zusätzliche Geburtsurkunde

- deutsch oder international -

= 5,00

zuzüglich etwaiger Versandgebühr

per Einschreiben

= 3,60

Die Gebühren müssen bei Frau Müller oder ihrer Vertretung

in Zimmer 007 der Patientenverwaltung entrichtet werden.

• Welche Urkunden (Geburtsbescheinigungen)

werden vom Standesamt gebührenfrei erstellt?

Alle Bescheinigungen für Kindergeld, Elterngeld,

Kranken kasse der Mutter (Mutterschaftshilfe

26


• Verfahren:

Die Geburtsanzeige wird vom Klinikum Frankfurt Höchst

an das Standesamt Frankfurt-Höchst geschickt.

Die Sachbearbeiterinnen beim Standesamt Höchst sind

unter der Rufnummer 069 - 212 45571 zu erreichen.

Adresse und Sprechstunden

des Standesamtes in Frankfurt-Höchst:

Seilerbahn 2

(hinter dem Bolongaro - Palast, Bolongarostr. 109)

Mo, Di, Mi und Fr

7.30 Uhr bis 12 Uhr

Do

13.30 Uhr bis 18 Uhr

Die Urkunden/Stammbücher können beim Standesamt

abgeholt oder Ihnen auf Wunsch per Einschreiben

zugestellt werden.

Vorsorglich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass eine

sofortige Ausstellung der Urkunden auch beim Standesamt

nicht möglich ist. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 1 Woche.

Bitte beachten Sie, dass die Begleichung noch zu

zahlender Gebühren beim Standesamt Frankfurt-Höchst

lediglich bargeldlos (nur per Bankkarte) erfolgen kann.

T

Taxi

Wenn Sie ein Taxi bei der Entlassung benötigen, informieren

Sie bitte den Pförtner oder das Pflegepersonal.

Team Entlassmanagement (Sozialdienst)

Unser Entlassmanagement unterstützt Sie in wirtschaftlichen,

sozialen oder familiären Angelegenheiten.

Insbesondere hilft es Ihnen und Ihren Angehörigen bei der

organisatorischen Vorbereitung der Pflege oder

Rehabilitation nach Ihrem Krankenhausaufenthalt.

Sie erreichen das Team Entlassmanagement des Klinikums

Frankfurt Höchst unter Tel. -3021; -3553; -3719; -2742;

-3020; -2961.

Telefon (öffentlich)

Im Foyer des Hauptgebäudes (Gebäude A) sowie im Erdgeschoss

von Gebäude D ist jeweils ein öffentliches Telefon

(Münz- und Kartentelefone) vorhanden.

Telefon

Nahezu sämtliche Patientenbettstellplätze sind mit einem

Telefon ausgestattet. Sie benötigen zur Aktivierung eine

Telefonchipkarte, die Sie an einem der Telefonkartenautomaten

für 15,00 € erwerben können.

In der Patientenanmeldung, an der Information im Hauptgebäude

und auf der Station erhalten Sie die Patienteninformation

zur Nutzung von Telefon, Fernsehen und Radio.

Grundgebühren: 1,50 € /Tag

Einheit: 0,15 €

Sie dürfen Mobiltelefone in den öffentlich zugänglichen

Bereichen benutzen. In sensiblen Klinikbereichen, wie den

Intensivstationen, dürfen diese nicht betrieben werden. Aus

Rücksichtnahme auf die Patienten, sollten die Mobiltelefone

nur genutzt werden, wenn dies wirklich notwendig ist.

V

Verlegung

Manchmal ist es nötig, dass Sie Ihren Platz in Ihrem

Krankenzimmer wechseln oder sogar auf eine andere

Station verlegt werden müssen.

Meistens sind medizinische Gründe die Ursachen. Ihre

Pflegekräfte und Ärzte werden Ihnen die Ursachen gerne

nennen. Haben Sie bitte Verständnis, dass Sie nach einer

derartigen Verlegung nicht immer einen entsprechenden

„Fensterplatz“ wieder erhalten können.

W

Wahlleistungen

Für gesetzlich Versicherte entstehen außer durch Zuzahlungen

keine weiteren Kosten durch den Krankenhausaufenthalt,

weil wir diese Kosten direkt mit der Krankenkasse

abrechnen. Neben den allgemeinen Leistungen bieten

wir Ihnen die Möglichkeit, so genannte Wahlleistungen in

Anspruch zu nehmen. Dort gibt es auch weitere Informationen

über Angebote. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den

Informationen über den Pflegekostentarif, die Sie bei der

Patientenaufnahme erhalten können.

27


Z

Zustimmung zu medizinischen

Eingriffen/medizinische Aufklärung

Vor der Durchführung von medizinischen Eingriffen haben

Sie Anspruch auf eine ausführliche Information über Art,

Umfang und Durchführung der beabsichtigten Therapie

bzw. Eingriffsfolgen, z.B. Operationsnarben, Risiken und

eventuelle Komplikationen.

Ergänzend erhalten Sie von unseren Mitarbeitern Aufklärungsbögen,

in denen Ihnen Fragen gestellt werden.

Die offene und vollständige Beantwortung der Fragen bilden

für unsere Ärzte wichtige Informationen. Wenn Sie Fragen

nicht verstehen oder andere Fragen zu dem bevorstehenden

Eingriff haben, scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen,

unsere Ärzte werden Sie Ihnen gerne beantworten. Vor

allen medizinischen Eingriffen, insbesondere Operationen,

Narkosen und Endoskopien benötigen wir Ihre ausdrückliche

Einwilligung. In der Regel wird diese Einwilligung schriftlich

dokumentiert.

Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie ausreichend

unterrichtet worden sind und Sie sich mit dem vorgeschlagenen

Eingriff einverstanden erklären. Bei Minderjährigen

benötigen wir die Zustimmung der Eltern, bei schweren

ärztlichen Eingriffen die beider Elternteile. Eine Ausnahme

von der Einwilligung gibt es nur, wenn der Patient aufgrund

seines körperlichen Zustands (z.B. Bewusstlosigkeit) hierzu

nicht in der Lage ist oder eine lebensbedrohliche Lage

besteht, die keinen Zeitaufschub zulässt.


Anzeige





* Falls in diesem Text männliche Formulierungen, wie z.B.

Patienten, Mitarbeiter etc. verwendet werden, ist immer

jeweils auch die weibliche Form gemeint.

28


DOMICIL-Seniorenpflegeheim Am Stadtpark

Stationäre Pflege nach Krankenhausaufenthalt

Wenn es sich herausstellt, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung vorübergehend oder dauerhaft Pflegeleistungen

in Anspruch nehmen müssen, gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpflege und darüber hinaus

der Dauerpflege in unserem DOMICIL-Seniorenpflegeheim Am Stadtpark. Da wir eng mit dem Team

des Entlassungsmanagements kooperieren, ist die Pflegeüberleitung stets unbürokratisch möglich. In

besonderen Situationen besuchen wir Patienten bereits in der Klinik, um die reibungslose Überleitung

in unser Haus vorzubereiten.

„Mitten im Leben“

Wir möchten, dass unsere Bewohner „Mitten im Leben“

bleiben und ermöglichen durch unseren zentralen Standort

in Frankfurt-Höchst eine intensive Teilnahme am täglichen,

aktiven Leben.

Unser modernes Haus ist speziell auf die individuellen Bedürfnisse

unserer Bewohner ausgerichtet. Eine hohe Pflegequalität,

Freundlichkeit und Service bilden die Grundlage

unserer täglichen Arbeit. Überzeugen Sie sich selbst und

vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir auf Ihre

individuellen Bedürfnisse eingehen können!

Höchster

Stadtpark

Auszug aus unseren Leistungsangeboten:

Professionelle Betreuung und Pflege in allen Pflegestufen

Große, helle Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad

Eigene Möblierung und Gestaltung möglich und erwünscht

Großzügige Aufenthaltsräume mit Balkon auf allen Etagen



Lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf Sie.

DOMICIL-Seniorenpflegeheim Am Stadtpark GmbH

Kurmainzer Straße 18 | 65929 Frankfurt am Main

Tel.: 580 69 / 40 03 03 – 0 | Fax: 0 69 / 40 03 03 - 99

www.domicil-seniorenresidenzen.de

K

Auf dem Gelände

des ehemaligen

Möbelcity Wesner


Das Hygieneteam (v.l.n.r.):

Elisabeth Dunajski,

Dr. med. Sabine Albert-Braun, Claudia Kupfer, Petra Franke

Stichwort Krankenhaushygiene

Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen haben im

Klinikum Frankfurt Höchst einen hohen Stellenwert.

Alle Patientenzimmer, Sanitärräume, einschließlich der

Fußböden werden desinfizierend gereinigt. Ein speziell auf

die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen ausgearbeiteter

Reinigungsplan, moderne Reinigungstechniken und

geprüfte Reinigungs- und Desinfektionsmittel helfen mit,

ein effizientes Ergebnis zu erreichen.

Das Hygieneteam des Klinikums Frankfurt Höchst

besteht aus für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie

mit Zertifikat Krankenhaushygiene,

zwei Hygienefachkräften, einem Hygienetechniker

und einer Hygienedokumentationsassistentin.

Unterstützt wird das Team zur Zeit durch dreizehn hygienebeauftragte

Ärzte aus verschiedenen Fachabteilungen

sowie einem externen Krankenhaushygieniker insbesondere

für die technische Hygiene.

Die folgenden Aufgaben fallen dabei an:

Ansprechpartner für das medizinische Personal

in allen Fragen der Krankenhaushygiene

Mithilfe bei der Erarbeitung und Erstellung von

Hygieneplänen gemeinsam mit den Klinikmitarbeitern

Hygiene-Management von Patienten mit

multiresistenten Erregern

Mitarbeit bei mikrobiologisch-hygienischen Visiten,

Beratungen und epidemiologischen Untersuchungen

Durchführung krankenhaushygienischer Begehungen

Überwachung von hygienisch relevanten Maßnahmen

Schulung und praktische Anleitung des Personals

Mitwirkung bei Planungsgesprächen zur Planung und

Durchführung von Bau- und Sanierungsvorhaben

Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten der

Medizinfachberufe

Beratung der Zentralen Dienste in allen Fragen der

Krankenhaushygiene

Schulungen und Fortbildungen werden in allen krankenhaushygienisch

relevanten Bereichen durchgeführt.

In der Hygienekommission werden in regelmäßigen

Abständen hygienerelevante Themen besprochen.

Zur Hygienekommission gehören neben dem Hygieneteam

auch die hygienebeauftragten Ärzte der einzelnen

Kliniken sowie Vertreter anderer Abteilungen. Es besteht

eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der

Stadt Frankfurt a.M.

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist Gründungsmitglied

im MRE-Netzwerk Rhein-Main, vertreten durch Dr. Sabine

Albert-Braun, Krankenhaushygiene. Zudem beteiligt sich

das Klinikum an der Aktion „Saubere Hände“ des Bundesministeriums

für Gesundheit.

Ansprechpartner im Hygieneteam:

Dr. med. Sabine Albert-Braun, Krankenhaushygienikerin

Dr. med. Michaela Dobonici, Krankenhaushygienikerin

Elisabeth Dunajski, Hygienedokumentationsassistentin

Claudia Kupfer, Hygienefachkraft

Petra Franke, Hygienefachkraft

Andreas Lauer, Hygienetechniker

Telefon: 069 3106-2952

30


Gemeinsam Gemeinsam stark stark gegen gegen Krebs

Krebs

Tumorzentren erfüllen wichtige Aufgaben, indem sie Betroffene

Tumorzentren und ihre Angehörigen erfüllen wichtige an die Aufgaben, Hand nehmen indem und sie Betroffene

komplexe und ihre Angehörigen Versorgungssystem an die Hand leiten.

nehmen und durch

Bei das der komplexe Behandlung Versorgungssystem im Tumorzentrum leiten. Frankfurt Höchst profitiert

Bei der der Behandlung Patient z. B. im von Tumorzentrum einem fachübergreifenden Frankfurt Höchst Ärzte-

proteamfitiert

der das Patient so erforderlich, z. B. von einem interdisziplinäre fachübergreifenden Behandlung

Ärzte-

durch team, das unterschiedliche so erforderlich, Spezialisten eine interdisziplinäre sicherstellt.

Behandlung

durch unterschiedliche Spezialisten sicherstellt.

durch

das

Bereits seit 2011 das Tumorzentrum am Klinikum

Frankfurt Bereits seit Höchst 2011 nach das Tumorzentrum den hohen am Klinikum Qualitäts

der Frankfurt Höchst DGHO nach zertifiziert. den Grundvoraussetzung hohen Qualitäts der

ist der neben DGHO der zertifiziert. fach- und Grundvoraussetzung sektorenübergreifenden

der

Zusammenarbeit ist neben der fach- Mediziner und sektorenübergreifenden

sowie spezieller Anfor

ngen Zusammenarbeit an die Organisation der Mediziner auch die sowie Einhaltung spezieller der vor-

Anfor

enen ngen an Mindestzahlen die Organisation der auch behandelten die Einhaltung Patienten.

der vor-

Die enen DGHO zertifiziert Mindestzahlen nur solche der behandelten Zentren, die Patienten. mindestens

700 Die DGHO Tumorpatienten zertifiziert pro nur Jahr solche nach Zentren, internationalem die mindestens Standard

fachübergreifend 700 Tumorpatienten behandeln pro Jahr und nach geht internationalem damit weit über Standard die

Anforderungen fachübergreifend an behandeln Organzentren und hinaus.

geht damit weit über die

Ziel Anforderungen Zertifizierung an Organzentren solcher Zentren hinaus. durch die DGHO ist

es, Ziel eine der Zertifizierung hochwertige, solcher qualitätsgesicherte Zentren durch und die wirtschaftliche

DGHO ist

onkologische es, eine hochwertige, Versorgung qualitätsgesicherte der Bevölkerung und sicherzustellen,

wirtschaftliche

die onkologische nicht nur eine Versorgung enge fachübergreifende der Bevölkerung Interaktion sicherzustellen, und

Kooperation die nicht nur der eine verschiedenen enge fachübergreifende Sektoren erfordert, Interaktion sondern

und

auch Kooperation die Weiterentwicklung der verschiedenen von Sektoren Qualitätsstandards erfordert, sondern sowie

die auch Einführung die Weiterentwicklung eines klinischen von Krebsregisters.

Qualitätsstandards sowie

die Einführung eines klinischen Krebsregisters.

Die nachfolgenden Zentren bilden weitere Spezialisierungen

der Die onkologischen nachfolgenden Versorgung, Zentren bilden die weitere entweder Spezialisierungen

direkt zum

Tumorzentrum der onkologischen gehören Versorgung, wie das die Brustzentrum entweder direkt (zertifiziert

zum

durch Tumorzentrum die DKG/DGS), gehören das wie Gynäkologische das Brustzentrum Krebszentrum

(zertifiziert

(zertifiziert durch die DKG/DGS), durch die DKG), das Gynäkologische das Darmkrebszentrum

Krebszentrum

(zertifiziert durch die DKG) DKG), das Pankreaskarzinom

Darmkrebszentrum

(zertifiziert durch die DKG) und das das Pankreaskarzinom

Viszeralonkologische

Zentrum (zertifiziert (zertifiziert durch die durch DKG) die und DKG) das Viszeralonkologische

oder als Kompetenzzentrum

Zentrum am (zertifiziert Klinikum durch Frankfurt die DKG) Höchst oder mit als ihrem Kompetenzzentrum

am Klinikum die Behandlung Frankfurt onkologischer Höchst mit ihrem Erkrankungen

Versor-

unterstützen. gungsangebot Hierzu die Behandlung gehören das onkologischer Kompetenzzentrum Erkrankungen für

chirurgische unterstützen. Erkrankungen Hierzu gehören des das Pankreas Kompetenzzentrum (zertifiziert durch

für

die chirurgische DGAV), das Erkrankungen Kompetenzzentrum des Pankreas für chirurgische

(zertifiziert durch

Koloproktologie die DGAV), das Kompetenzzentrum (zertifiziert durch die für DGAV) chirurgische sowie das

Kompetenzzentrum Koloproktologie (zertifiziert für chirurgische durch die Erkrankungen DGAV) sowie der

das

Leber Kompetenzzentrum (zertifiziert durch für chirurgische die DGAV) und Erkrankungen das mit der der GISG

assoziierte Leber (zertifiziert Sarkomzentrum durch die DGAV) sowie die und Pneumologie.

das mit der GISG

assoziierte Sarkomzentrum sowie die Versorgungsangebot

Pneumologie.

Allein in Deutschland erkranken nach Angaben des Robert-

Koch-Instituts Allein in Deutschland jährlich erkranken rund 500.000 nach Menschen Angaben des neu Robert- an

Krebs. Koch-Instituts Weil das jährlich Risiko rund mit dem 500.000 Alter zunimmt, Menschen gehen neu an Experten

Krebs. vor Weil dem das Hintergrund Risiko mit des dem demographischen Alter zunimmt, gehen Wandels

Exper-

davon ten vor aus, dem dass Hintergrund die Zahl der des Krebsneuerkrankungen demographischen Wandels bis zum

Jahr davon 2050 aus, auf dass jährlich die Zahl fast der 600.000 Krebsneuerkrankungen ansteigen wird.

bis zum

Die Jahr Diagnose 2050 auf Krebs jährlich ist fast für 600.000 viele Betroffene ansteigen erst wird. einmal ein

Schock Die Diagnose und stellt Krebs sie ist vor für enorme viele Betroffene Herausforderungen erst einmal –

ein

in Schock der Familie, und stellt im Beruf sie vor sowie enorme in Herausforderungen Gesellschaft. Wie – hoch

sind der die Familie, Heilungschancen? im Beruf sowie Gibt in es der neue Gesellschaft. Therapien? Wie Welche

hoch

Unterstützungen sind die Heilungschancen? finden die Gibt Angehörigen? es neue Therapien? Das Tumorzent-

Welche

rum Unterstützungen Frankfurt Höchst finden (TFH) die Angehörigen? bietet gebündelte Das und Tumorzentrum

Frankfurt Kompetenz Höchst bei (TFH) der bietet Krebsbehandlung gebündelte und fachüber-

wurde

kürzlich greifende durch Kompetenz die Deutsche bei der Gesellschaft Krebsbehandlung für Hämatologie

und wurde

und kürzlich Onkologie durch die (DGHO) Deutsche e.V. erfolgreich Gesellschaft rezertifiziert. für Hämatologie Das

Zentrum und Onkologie steht unter (DGHO) Leitung e.V. erfolgreich von Prof. Dr. rezertifiziert. med. Hans-Günter

Das

Derigs, Zentrum Chefarzt steht unter der Klinik Leitung für von Hämatologie,

Prof. Dr. med. Hans-Günter

liativmedizinPneumologie.

Derigs, Chefarzt der Klinik für Hämatologie,

liativmedizinPneumologie.

fachübergreifende

Unsere Hauptaufgabe ist eine qualitätsgesicherte,

evidenzund Unsere Hauptaufgabe leitlinienbasierte ist eine onkologische qualitätsgesicherte, Versorgung

maligner evidenzund Erkrankungen. leitlinienbasierte Patienten onkologische des Zentrums Versorgung haben

auch maligner die Möglichkeit, Erkrankungen. Patienten klinischen des Studien Zentrums teilzunehmen

haben

und auch so die Zugang Möglichkeit, zu Studienmedikamenten an klinischen und teilzunehmen neuesten

Therapieoptionen und so Zugang zu zu Studienmedikamenten bekommen.

und neuesten

Therapieoptionen zu bekommen.

Der enge interdisziplinäre Austausch zwischen den medizinischen

Der enge interdisziplinäre Fachrichtungen Austausch und die gemeinsame zwischen den Festlegung

medi-

einer zinischen patientenindividuellen Fachrichtungen und Therapie die gemeinsame durch das Festlegung medizinische

Expertengremium einer patientenindividuellen in der Tumorkonferenz Therapie durch bietet das Patienten

medizinische

die Expertengremium Sicherheit einer bestmöglichen der Tumorkonferenz Versorgung bietet nach Patienten dem

neuesten die Sicherheit Stand einer der bestmöglichen Forschung. Im interdisziplinären Versorgung nach Tumor-

dem

zentrum neuesten am Stand Klinikum der Forschung. Frankfurt Höchst Im interdisziplinären (TFH) erfolgt die

Tumor-

fachübergreifende zentrum am Klinikum Früherkennung, Frankfurt Höchst Diagnostik, (TFH) erfolgt Therapie die und

Nachbehandlung fachübergreifende aller Früherkennung, Krebsarten und Diagnostik, deren Palliativbehand-

Therapie und

Nachbehandlung am Klinikum. aller Im Mittelpunkt Krebsarten des und Tumorzentrums deren Palliativbehandlung

Höchst am Klinikum. (TFH) steht Im Mittelpunkt die individualisierte des Tumorzentrums Tumortherapie.

Frank-

Das furt Höchst Tumorzentrum (TFH) steht bündelt die individualisierte die hohe Kompetenz Tumortherapie. der einzelnen

Das Tumorzentrum medizinischen bündelt Abteilungen, die hohe der Kompetenz Bereichspflege der ein-

und

spezialisierten zelnen medizinischen Fachpflegekräfte Abteilungen, (onkologische der Bereichspflege Fachpflege,

und

Breast spezialisierten Care Nurses Fachpflegekräfte etc.) sowie der (onkologische unterstützenden Fachpflege, Versorgungseinheiten

Breast Care Nurses und etc.) strukturieren sowie der die unterstützenden Versorgungsprozesse

Versor-

im gungseinheiten klinischen Alltag und zum strukturieren Wohl der die Patienten.

Versorgungsprozesse

im klinischen Alltag zum Wohl der Patienten.

Frankfurt

31

31


Hierbei kommt auch dem engen Austausch mit unseren

Kooperationspartnern im Rhein-Main Gebiet eine wichtige

Bedeutung zu.

Zu den Behandlungspartnern des Zentrums gehören am

Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen,

Urologen, Internisten/Gastroenterologen und Chirurgen,

Neurochirurgen, HNO-Ärzten, Psychologen beispielsweise

Radiologen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren

die Erkrankung nachweisen, sowie Pathologen, die die Diagnose

anhand der entnommenen Gewebeproben sichern

können. Der Zugang zu einer psychosozialen Betreuung

durch Vertreter der Psychoonkologie, des Sozialdienstes,

der Seelsorge und dem FamilienInformationsZentrum

Krebs (FIZ Krebs), das Angebot von unterstützenden Therapieformen,

wie z.B. Kunsttherapien, Sportangebote für

Krebserkrankte, Ernährungsberatung etc. und die Zusammenarbeit

mit Selbsthilfegruppen gehört ebenfalls zu den

Vorteilen, die die Behandlung im Tumorzentrum Frankfurt

Höchst den Betroffenen bietet.

FamilienInformationsZentrum Krebs (FIZ)

Beratungsstelle für krebskranke Patienten und deren Angehörige

Das Beratungsangebot des FamilienInformationsZentrums

(FIZ) richtet sich an ambulante und stationäre Patienten, die

an Krebs erkrankt sind. Ebenso wird für Angehörige, deren

Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung

der Krankheit leisten, eine bedürfnisorientierte Beratung

und Hilfestellung angeboten.

Bei einer Krebserkrankung kann individuelle Hilfe

unterschiedlicher Art zeitweise oder dauerhaft notwendig

werden. In der Beratungsstelle FIZ wird gemeinsam eine

Lösung für die Lebenssituation der Betroffenen gesucht.

Sprechzeiten sind montags bis freitags jeweils von 11 Uhr

bis 14 Uhr auf der Station AL (Gebäude A, . Stock).

Zum Team des FamilienInformationsZentrums gehören

Petra Stefanski, und Gabriele Kilian,

Pflegeexpertin für Brusterkrankungen.

Informationen und Beratung gibt

es zu folgenden Themen:

Umgang mit den Nebenwirkungen

der Chemotherapie/Bestrahlung

Beratung der pflegenden Angehörigen

Beratung bei häuslicher Krankenpflege (Versorgung)

Gesprächsangebote zu individuellen Problemen

des Alltags die sich aus der Erkrankung

und Therapie ergeben

Begleitung zu klinikinternen Arztgesprächen

Unterstützung im Umgang mit Anträgen

Zudem werden Literaturempfehlungen zu bestimmten

bserkrankungen, Adressen, Kontakte und vieles mehr

angeboten. Die Beratung ist kostenfrei undndet

anonymisiert statt.

Weitere Informationen zum FIZ gibt es telefonisch

unter 069 3106-321oder im Internet

unter www.KlinikumFrankfurt.de

32


Sarkomzentrum

Ein Schwerpunkt der Klinik für Chirurgie ist die Diagnostik

und Therapie der Weichteiltumore (Sarkome). In interdisziplinärer

Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Radiologie,

Nuklearmedizin, Onkologie, Anästhesie und Pathologie bieten

wir die höchst mögliche Versorgung unserer Patienten.

Zudem besteht eine Kooperation mit dem Universitären

Zentrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt.

Unter Sarkomen versteht man einen bösartigen Tumor,

ausgehend vom Stütz- bzw. Bindegewebe. Abhängig vom

Ursprung des Tumors lassen sich mehrere Sarkome unterscheiden,

wie z.B. das Liposarkom (von Fettzellen ausgehend),

das Leiomyosarkom (von Muskelzellen ausgehend),

das Angiosarkom (von Glutgefäßen ausgehend) oder das

Fibrosarkom (von Bindegwebszellen ausgehend) um nur

einige zu nennen. Gemeinsam ist allen Sarkomen, dass sie

sehr früh in bzw. über die Blutbahn metastasieren. Sarkome

treten überwiegend an den Extremitäten, sowie am Rumpf

und Retroperitoneum auf, wobei durchaus auch der Kopf

oder der Hals befallen sein können. Eine eher seltene Form

ist der Befall des Magen Darm Trakts, hier bezeichnet man

diese Tumore als gastrointestinale Strumatumore (GIST).

Therapie eines Sarkoms

Generell gilt, dass die Art der Therapie von der Lokalisation

und Größe, sowie vom Differenzierungsgrad des Tumors

abhängt. Mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchungen

des Pathologen lässt sich die Art des Gewebes (Tumortyp)

sowie die Schwere der Entartung (Grading) bestimmen.

Sarkome unterteilen sich in vier unterschiedliche Schweregrade

G 1-3. Zusammen mit den Ergebnissen der körperlichen

Untersuchung und der erfolgten Schnittbildverfahren

kann der Tumor dann in Form des in der Onkologie üblichen

TNM-Schemas (T: Größe und Lage des Tumors, N: Lymphknotenbeteiligung,

M: Fernmetastasierung) klassifiziert

werden. Entsprechend der beiden beschriebenen

Einteilungen lässt sich zusammenfassend ein Tumorstadium

(I-IV) erheben, dass für die weitere Therapie wegweisend ist.

Zu den Therapieoptionen gehören in erster Linie die chirurgische

Resektion, die Bestrahlung oder die Chemotherapie.

Häufig ist zur optimalen Behandlung auch ein multimodales

Therapiekonzept aus mehreren Einzeltherapien von Nöten.

Allgemein gilt, dass bei niedrig entarteten Tumoren die

Resektion in der Regel ausreichend ist, bei fortgeschrittenen

Sarkomen, die nicht vollständig entfernt werden können,

eine Bestrahlung die Wahrscheinlichkeit des

Wiederauftretens des Tumors deutlich reduziert.

Was ist bei der Therapie zu beachten?

Kommt es zu einer chirurgischen Intervention, ist der ausreichende

lokale Sicherheitsabstand von größter Bedeutung.

Die Resektion sollte daher im „Gesunden“ (R0) erfolgen.

Bei Tumoren der Gliedmaße ist der Erhalt der Extremität

ein vorrangiges Ziel. Unter Umständen ist eine isolierte

Extremitätenperfusion (ILP) vor der eigentlichen Resektion

sinnvoll, um den Tumor in seinem Ausmaß zu verkleinern

oder bereits entstandene Metastasen mit zu behandeln.

Besondere Behandlungsverfahren:

Isolierte hypertherme Extremitätenperfusion (ILP)

Wenn ein bösartiger Tumor in den Arm oder den Beinen so

groß ist, dass eine vollständige operative Entfernung fast

unmöglich ist und nur eine Amputation eine Lösung sein

könnte, kann die sogenannte isolierte hypertherme Extremitätenperfusion

helfen. Die isolierte Extremitätenperfusion

(ILP) als lokales, zytotoxisches Therapieverfahren kommt

bei primär nicht resektablen Weichgewebsarkomen oder

Melanomen der Extremitäten zur Anwendung. Ziel dieses

Verfahrens ist es, durch eine Verkleinerung der Tumormasse

die Resektion des Tumors in einem zweiten Eingriff

zu ermöglichen und damit einer Amputation zu entgehen.

Mehr Informationen:

Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäßund

Thoraxchirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach

Telefon: 069 3106-

E-Mail: chirurgie@KlinikumFrankfurt.de

Sarkomsprechstunde

Dienstag, 15 Uhr - 17 Uhr

nach

Telefon: 069 3106-

Telefax: 069 3106-2499

E-Mail: Patientenmanagement@KlinikumFrankfurt.de

33


Kontakt

Klinik für Augenheilkunde

Leitung der Klinik

Chefarzt

Prof. Dr. med. Claus Eckardt

Sekretariat: Anne-Marie Ebert

Telefon: 069 3106-2972

Telefax: 069 3106-3695

E-Mail: @

KlinikumFrankfurt.de

Die Klinik für Augenheilkunde des Klinikums Frankfurt

Höchst verfügt über vier Operationssäle, 35 Betten, eine

Tagesklinik für ambulante Operationen sowie eine große

Ambulanz mit mehreren Spezial abteilungen. Sie gehört

damit zu den großen Augen abteilungen außer universitärer

Einrichtungen in Deutschland. Patientinnen und Patienten

werden vom niedergelassenen Augenarzt zur Operation

oder weiterführenden Diagnostik überwiesen oder stellen

sich als Notfall vor.

Der Ambulanz sind folgende

Spezialabteilungen angegliedert:

Abteilung für Vorderabschnittschirurgie (Katarakt,

Glaukom, Hornhaut- und Liderkrankungen u.a.m.)

Abteilung für Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes

(z. B. Netzhautablösung, altersbedingte

Makuladegeneration – AMD, diabetische Retinopathie,

angeborene Netzhauterkrankungen, u.a.m.)

Sehschule mit Kinderophthalmoplegie

Fotoabteilung

Abteilung für Elektrophysiologie: VEP, ERG, EOG

(Diagnostik erblicher und erworbener Erkrankungen der

Netzhaut und des Sehnerven)

Sprechstunden

(jeweils nur nach Terminvereinbarung und mit Überweisung

vom Augenarzt):

Allgemeine Ambulanz

Tel.: 069 3106-2975

Sehschule/Kinderophtalmologie

Tel.: 069 3106-2988

Privatsprechstunde

Tel.: 069 3106-2972

Behandlungsspektrum:

Operation des Grauen Stars (Katarakt)

Behandlung des Grünen Stars (Glaukom)

- Laseroperationen

- chirurgische Verfahren

Behandlung von Netzhauterkrankungen

- Laseroperationen bei diabetischer Netzhauterkrankung,

Gefäßverschlüssen, Netzhautlöchern,

Frühgeborenenretinopathie

- Operationen bei Netzhautablösungen und

diabetischer Netzhauterkrankung

- Operationen bei Erkrankungen der Stelle des

schärfsten Sehens (Makulaforamen, epiretinale Gliose)

- Eingriffe bei feuchter Makuladegeneration

(Injektion, Netzhautrotation)

Operative und konservative Behandlung von

Verletzungen des Auges und der Periorbitalregion

Behandlung von

Tumoren der Aderhaut (Melanome, Metastasen)

- Laseroperationen

Schielbehandlung (konservativ und operativ)

Behandlung von Hornhauterkrankungen

- Hornhautverpflanzungen (Keratoplastik, DSAEK, DMEK)

- Amnionmembran-Aufnähung

Plastische und kosmetische Chirurgie

- Operationen von Lidfehlstellungen, Schlupflieder

- Entfernung von Hauttumoren mit plastischer

Deckung (Basaliome, etc.)

Behandlung von Tränenwegserkrankungen

Refraktive Chirurgie – Implantierbare Kontaklinsen (ICL)

- Korrektur der mittleren und hohen Myopie

(-5 bis –20 Dioptrien)

- Korrektur der Hyperopie (+4 bis +10 Dioptrien)

34


Klinik für Allgemein-,

Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

Die Klinik für Chirurgie führt mit ihren verschiedenen

Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im

Gesamtgebiet der Chirurgie durch. Die technische

Ausstattung entspricht mit HDTV-Video-Laparoskopie,

stationärer DSA-Anlage für die endovaskulären Verfahren

und Präparationsinstrumenten der letzten Generation dem

neuesten Stand. Seit 2010 stehen auch ein Laser für Lungenund

Leberchirurgie sowie eine Herz-Lungen-Maschine zur

isolierten Extremitätenperfusion (ILP) und zur hyperthermen

intraperitonealen Chemoperfusion (HIPEC) zur Verfügung.

Die einzelnen Teil bereiche werden durch hochqualifizierte

Ärzte mit ihrem entsprechenden Team abgedeckt.

Die hochspezialisierten Leistungen können auch außerhalb

der regulären Dienstzeit erbracht werden, da neben dem

Anwesenheitsdienst ein entsprechend fachlich qualifizierter

Rufbereitschaftsdienst für Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie

und Thoraxchirurgie vorgehalten wird. Die Klinik verfügt über

eine eigene Wachstation (IMC), chirurgische Intensivstation

und eine chirurgische Endoskopie, die jeweils mit der anästhesiologischen

Klinik bzw. der gastroenterologischen Klinik

verzahnt sind. Für die Patienten stehen insgesamt 82

stationäre Betten auf vier Stationen zur Verfügung.

Die Klinik für Chirurgie wurde von der Deutschen

Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)

erfolgreich als Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie,

als Kompetenzzentrum für chirurgische

Erkrankungen des Pankreas und als Kompetenzzentrum

für chirurgische Erkrankungen der Leber zertifiziert und ist

ebenfalls als assoziiertes Sarkomzentrum der GISG geführt.

Die Zertifizierungen werden regelmäßg geprüft und erneuert.

Das Klinikum ist kontinuierlich an der Tumorkonferenz des

Tumorzentrums Frankfurt Höchst (TFH) beteiligt.

Für die Unterbringung der Privatpatienten besteht eine

Privatstation im 12. und 13. Obergeschoss mit

Panoramablick über Frankfurt.

Spezialgebiete:

Große onkologische Chirurgie incl. Pankreas,

Oesophagus und Leber

Sarkomchirurgie

Colo-proktologische Chirurgie incl. ausgefeilter

Operationstechniken in der Behandlung

des Rectumkarzinoms

ILP (Isolated Limb Perfusion)


HIPEC (Hypertherme IntraPEritoneale Chemoperfusion)

Laparoskopische Chirurgie in allen

Anwendungsgebieten

Endokrine Chirurgie incl. Chirurgie der

Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus)

und der Nebennieren

Chirurgie von endokrinen Pankreastumoren

(Insulinom, Gastrinom)

Konventionelle Gefäßeingriffe mit Spezialisierung

auf Chirurgie der Carotis, krurale Bypasschirurgie

und Aortenaneurysmachirurgie

Endovaskuläre Chirurgie, insbesondere mit endovaskulärer

Stentimplantation bei Aortenaneurysmen,

auch mit fenestrierten Prothesen

Chirurgie der intrathorakalen Organe bei gut- und

bösartigen Erkrankungen, auch mit Anwendung spezieller

Techniken mit Manschettenresektion am Bronchus und

an den Gefäßen, Laserresektionen und endobronchiale

Lasertherapie, endobronchiale Ultraschalluntersuchungen

und transbronchiale Punktionen

Chirurgie von mediastinalen Tumoren inkl. Myasthenia

gravis und operative Korrektur von Trachealstenosen

Minimal-invasive Thoraxchirurgie

(VATS = Video-assisted thoracic surgery) bei peripheren

Rundherden, pleuralen Veränderungen und

Thymuserkrankung (Myasthenie)

Video-thorakoskopische Operationen am Sympathicus

bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose)

Chirurgische Endoskopie am oberen und unteren

Gastrointestinaltrakt mit ausgedehnten endoskopischen

Polypektomien und ERCP, ggf. auch mit interventionellen

Verfahren und Histologiegewinnung

35


Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt Prof. Dr. med.

Matthias Schwarzbach

Sekretariat:

Telefon: 069 3106-2498

Fax: 069 3106-2499

E-Mail: Chirurgie@


Bronchoskopie, auch mit Interventionen und

Laserabtragungen sowie Stentimplantation

Funktionsuntersuchungen

Retale Endosonographie

Sphinkterdruckmessungen in Kooperation

mit der Klinik für Kinderchirurgie

Weitere Serviceangebote:

Raucherentwöhnung bei Gefäß- und Lungenpatienten

Diätberatung

Stomaberatung

Strukturiertes Gefäßtraining im AVK-Selbsthilfeverein

Sprechstunden:

Allgemeine und vorstationäre Sprechstunde,

Mo. – Fr. 9 Uhr 12 Uhr

Gefäßsprechstunde, Mo. + Do. 9 Uhr 12 Uhr

Pankreas- und Lebersprechstunde, Do. 9 Uhr 12 Uhr

Thoraxprechstunde,


Endokrine Sprechstunde, Do. 12 Uhr 16 Uhr

Proktologische Sprechstunde,

Mo. + Mi. 8.30 Uhr – 12 Uhr

Sprechstunde Aortenaneurysma, 9 Uhr - 12 Uhr

Herniensprechstunde, Mo. 12 Uhr – 16 Uhr

Privatsprechstunden jeweils

nach Terminvereinbarung, Tel. 069 3106-

Jeweils nach Terminvereinbarung,

Allgemeine Sprechstunde, Tel. 069 3106-4611

Gefäßsprechstunde, Tel. 069 3106-2871

36


OA Guido Rouhani

Leiter der Gefäßchirurgie

Facharzt für Gefäßchirurgie

Facharzt für Chirurgie

OA Dr. med. Nasir A. Sayed

Facharzt für Gefäßchirurgie

Facharzt für Chirurgie

Gefäßzentrum

OA Peter Unghváry

Facharzt für Chirurgie

Kontakt

Sekretariat:

Corinna Müller-Hilz

Katja Fischer

Telefon: 069 3106-2871

069 3106-2872

Das Team der Gefäßchirurgie des Klinikums Frankfurt

Höchst steht Patientinnen und Patienten bei allen Gefäßerkrankungen

zur Verfügung. Besondere Expertise besteht

in der Behandlung von Aneurysmen und Dissektionen

der Brust- und Bauchschlagader (Aorta). Ebenso bei der

Operation von Schlagadereinengungen am Hals und an den

Beinen, insbesondere in Kombination mit minimalinvasiven

Techniken. Weiterhin nimmt die Behandlung von Dialysepatienten

und Patienten mit diabetischem Fußsyndrom in

jeweils enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin

einen immer größeren Raum ein.

Schwerpunkte:

Therapie bei Erweiterungen und Einrissen der

Brust- und Bauchschlagader

Therapie von Halsschlagadereinengungen

(Carotisstenosen)

Therapie der arteriellen Verschlusskrankheit

pAVK, „Schaufensterkrankheit“

Akute Gefäßverschlüsse

Therapie von Krampfadern durch zeitgemäße röntgenfreie

Diagnostik und stadiengerechte Therapie

(Miniphlebektomie) ambulant und stationär

Einsatz „endovenöser“ minimal-invasiver

kathetergestützter Varizenoperationen

Doppleruntersuchungen, Duplesonographien,

kontrastmittelverstärkte Duplexsonographie (CEUS),

Laufbanduntersuchungen, CT, MRT, Angiographie

Sprechstunden:

Allgemeine Gefäßsprechstunde

Montag bis Donnerstag 9 Uhr - 12 Uhr und

13 Uhr - 15 Uhr

Jeweils nach Terminvereinbarung,

Telefon 069 3106-2871 oder -2872

Diagnostik und Therapie bei:

Durchblutungsstörungen von Armen, Beckengefäßen,

Bauchorganen oder Beinen durch Einsatz von Bypassverfahren,

Erweiterungsplastiken oder Kombinationseingriffen

mit zusätzlichen minimalinvasiven kathetergestützen

Operationen (Hybridchirurgie).

Verengungen der Halsschlagader mit oder ohne Schlaganfall

durch verschiedene moderne und traditionelle

Verfahren der Beseitigung von Engstellen. Spezialität:

Beim ansprechbaren Patienten in örtlicher Betäubung.

Aortenaneurysmen (Brust und Bauch) sowie Aneurysmen

der Beckenschlagadern: Die Aneurysmaausschaltung

erfolgt weitgehend durch minimal-invasiv

implantierte Aortenstentprothesen. Hierbei kommen

auch Patientenindividuell angefertigte sog. fenestrierte

und gebranchte Prothesen zur Behandlung von

juxtarenalen und thorakoabdominellen Aneurysmen

zum Einsatz.

Aortendissektionen (Einrisse in Brust und Bauch) mit

endovaskulären Stentprothesen und konservativ.

Chronische Nierenfunktionsstörung/Dialysepflichtigkeit:

Dialyseshuntanlage mit Venen oder Kunststoffen

Neurostimulatoranlage bei therapierefraktären Durchblutungsstörungen

und Schmerzen der Beine

37


Kontakt

Klinik für Anästhesie

Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie

Leitung der Klinik

Chefarzt Prof. Dr. med.

Hans Walter Striebel D. E. A. A.

Sekretariat: Anita Foucar

Telefon: 069 3106-2830

Telefax: 069 3106-2503

E-Mail: Striebel@

KlinikumFrankfurt.de

Operationen sowie schmerzhafte diagnostische Eingriffe

können nur unter Narkose durchgeführt werden. Die Narkoseführung

hat inzwischen einen so hohen Sicherheitsgrad

erreicht, dass auch z.B. bei Säuglingen oder hoch

betagten Patienten eine unter Umständen vielstündige

Operation sicher durchgeführt werden kann.

In der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin,

Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums

Frankfurt Höchst arbeiten 45 Ärztinnen und Ärzte und

stellen rund um die Uhr eine kompetente fachärztliche

Betreuung während Vollnarkosen (Allgemeinanästhesien)

oder Teilnarkosen (Regionalanästhesien) sowie im Rahmen

der Intensiv- und Notfallmedizin sicher.

Anästhesie

Von unserer Klinik werden pro Jahr ca. 18.000 Anästhesien

durchgeführt. Hierbei kommen sämtliche modernen

Formen der Allgemein- und Regionalanästhesie zur

Anwendung. Für große Operationen – z.B. Eingriffe im Bereich

des Brustraumes und/oder des Bauchraumes – wird

häufig auch eine Kombination aus Allgemeinanästhesie

plus zusätzlicher Anlage eines Schmerzkatheters (Periduralanästhesie)

durchgeführt, da von diesem Vorgehen bekannt

ist, dass es nicht nur die postoperativen Schmerzen

effektiv lindert, sondern auch die Erholung des Patienten

erleichtert und seine Entlassung aus dem Krankenhaus

beschleunigen kann.

In unserer Klinik stehen fast ausschließlich Narkosegeräte

zur Verfügung, die zu den weltweit besten Geräten gehören

und höchsten Sicherheitsstandard garantieren.

Da in unserem Hause eines der größten „Kinderzentren“

Hessens etabliert ist (Kinderchirurgie, Klinik für Kinderund

Jugendmedizin, Neonatologische Intensivstation,

Geburtshilfe, SPZ), werden in unserer Klinik auch häufig

komplizierte Operationen bei Kindern, Säuglingen, Neugeborenen

sowie Früh- und Mangelgeborenen durchgeführt.

Wir können hier auf eine sehr große Erfahrung verweisen.

Auch z.B. große gefäßchirurgische Operationen (Operationen

an der Bauchschlagader), genauso wie große Operationen

an Speiseröhre, Magen und Bauchspeicheldrüse

oder z. B. komplizierte neurochirurgische Hirnoperationen

werden bei uns anästhesiologisch auf höchstem Niveau

nach den neuesten Überwachungs- und Sicherheitskriterien

versorgt.

Operative Intensivmedizin

Die 12 interdisziplinären operativen Intensivbetten

unseres Hauses werden unter der Leitung der Klinik für

Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und

Schmerztherapie sehr kompetent versorgt.

Notfallmedizin

Das am Klinikum Frankfurt Höchst stationierte NEF (Notfalleinsatz-Fahrzeug)

sowie der Intensivtransportwagen

(ITW) wird von den Ärzten der Klinik für Anästhesie, operative

Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie

betreut. Es werden von uns pro Jahr ca. 2.250 lebensrettende

Notfalleinsätze und ca. 800 Interhospitaltransporte

durchgeführt. Von uns Anästhesisten wird – in Zusammenarbeit

mit der Johanniter-Unfallhilfe e.V. – auch ein Intensivtransportwagen

(ITW) betreut, mit welchem Interhospitalverlegungen

durchgeführt werden. Seit 2017 wird auch

der Intensivtransporthubschrauber (ITH) Mittelhessen an

einem Tag pro Woche von unserer Klinik ärztlich besetzt.

Außerdem werden bei Schwerstverletzten, die im hochmodernen

„Schockraum“ unserer Zentralen Notaufnahme

aufgenommen werden, die Überwachung und Therapie

der lebenswichtigen Organfunktionen (v. a. Atmung und

Kreislauf) von uns Anästhesisten übernommen.

Lehre

Die hohe Expertise unserer Klinik in Anästhesie, operativer

Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist

auch dadurch belegt, dass aus unserer Klinik mehrere

renommierte Lehrbücher über Anästhesie sowie operative

Intensivmedizin und auch über Notfallmedizin (z.T. in 9.

Auflage) erschienen sind.

38


Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe

Operative und konservative Gynäkologie,

Gynäkologische Onkologie, Pränataldiagnostik, Geburtshilfe

Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt

Prof. Dr. med. Volker Möbus

Sekretariat: Gudrun

Telefon: 069 3106-2339

Privatambulanz: Elke Erdler

Telefon: 069 3106-2355

E-Mail: Volker.Moebus@

KlinikumFrankfurt.de

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist eine ungeteilte

große Frauenklinik, die unterschiedliche Schwerpunkte in

beiden Fachgebieten auf hohem Niveau vorhält.

Zur besseren Übersicht werden die Schwerpunkte für

beide Teilbereiche des Faches getrennt aufgeführt.

I Gynäkologische Onkologie

Die Klinik für Gynäkologie umfasst zwei hochqualifizierte

Krebszentren, nämlich ein nach den Kriterien der Deutschen

Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes „Gynäkologisches

Krebszentrum“ und ein nach den Kriterien der Deutschen

Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Senologie (DGS)

zertifiziertes „Brustzentrum“. Sie bietet damit sowohl den

an einem Unterleibskrebs erkrankten Frauen wie den Brustkrebspatientinnen

ein umfassendes onkologisches Betreuungskonzept

auf höchstem klinischen und wissenschaftlichem

Niveau an, das einer strengen Qualitätskontrolle und

einer aufwändigen jährlichen Rezertifizierung unterliegt.

In der Mehrzahl der Tumorerkrankungen ist neben Operation

und Strahlentherapie auch eine medikamentöse Nachbehandlung

erforderlich (Chemotherapie, Antihormontherapie,

Antikörpertherapie). Die medikamentöse Nachbehandlung

erfolgt – wann immer möglich – unter Studienbedingungen,

so dass den onkologischen Patientinnen die neuesten therapeutischen

Behandlungsmöglichkeiten angeboten werden

können. Die medikamentöse Therapie erfolgt nahezu

ausnahmslos ambulant auf einer neu renovierten Station.

Des Weiteren ist die Klinik koordinierende DMP-Klinik für das

Rhein-Main-Gebiet,- und kooperierende Klinik im hessischen

Onkologiekonzept. In unterschiedlichen Qualitätssicherungsprogrammen

wird eine hohe überdurchschnittliche Qualität

bescheinigt. Die optimale Versorgung der Patientinnen

erfolgt in enger Kooperation mit anderen Kernkliniken/

Instituten unseres Hauses. (Insbesondere der Radiologie,

Viszeralchirurgie, Urologie, Pathologie, Hämato-Onkologie.)

Unsere Spezialgebiete:

Senologie

(Brustzentrum nach DKG/DGS, koordinierende

DMP-Klinik.)

Die Senologie beschäftigt sich mit der Erkennung

und Behandlung von gut- und bösartigen

Veränderungen der Brustdrüse.

Folgende Eingriffe werden durchgeführt:

Mamma-Diagnostik

(Ultraschall und Ultraschallgesteuerte Biopsien)

Brusterhaltende Operationen mit Entfernung der

Wächterlymphknoten, bei auffälligem Befall aller

Lymphknoten

Tumoradaptierte Reduktionsplastiken

Brustverkleinerung und -vergrößerung

Lifting-Operationen (Bruststraffung)

Korrekturoperationen

Prothesen- und Gewebeexpanderchirurgie

Haut-Muskellappenplastik (LDF, TRAM-Flap)

Brustwarzenrekonstruktion

DIEP- Lappen 5-6 AP (freie Haut- Fettgewebs- Lappen) in

Kooperation mit niedergelassenem plastischen Chirurgen

Sprechstunde des Brustzentrums:

Tel. 069 3106-3387

39


Gynäkologische Tumorchirurgie

(Gynäkologisches Krebszentrum nach den

Kriterien der DKG)

Die operative Behandlung von Krebserkrankungen

des weiblichen Genitale ist ein ausgewiesener Versorgungsschwerpunkt

der Frauenklinik.

Folgende Tumore werden dabei operiert:

Vulvakarzinom (Krebs des äußeren Genitale)

Zervixkarzinom (Krebs des Gebärmutterhalses)

Endometriumkarzinom (Krebs des Gebärmutterkörpers)

Ovarialkarzinom (Eierstockskrebs)

Sprechstunde:

Tel. 069 3106-2759

Ambulante Chemotherapie

Wie bereits erwähnt können die meisten Chemotherapien

bei Brustkrebs bzw. bei den gynäkologischen Tumoren

ambulant durchgeführt werden. Die zuständige

Ambulanz befindet sich auf der Station A7R.

Termine:

Tel. 069 3106-3745

Palliativmedizin

Die Palliativmedizin umfasst die ganzheitliche Behandlung

einer unheilbaren Erkrankung, deren Lebenserwartung

begrenzt ist. Im Rahmen der Frauenklinik steht ein Palliativteam

zur Betreuung gynäkologischer Patientinnen im stationären

Rahmen zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der

Klinik für Hämatologie und Onkologie verfügt das Klinikum

über eine Palliativstation, die interdisziplinär belegt wird.

II. Operative und konservative Gynäkologie

Zum Spektrum der Frauenklinik gehören ebenso

laparoskopische Operationen sowie Senkungs- und

Inkontinenz- Operationen.

Minimalinvasive operative Gynäkologie

Bauchspiegelungen (z.B. Ovarialzysten, Myomenukleationen,

laparoskopische Hysterektomien (LAVH, TLH),

Adhäsiolysen, Endometriose-Operationen, Sterilisatio)

Auch die Frühstadien des Endometriumkarzinoms

können heute laparoskopisch operiert werden

Gebärmutterspiegelungen (sog. Hysteroskopie)

Termine über die Ambulanz:

Tel. 069 3106-2759

Urogynäkologie

Der Harnverlust („Inkontinenz“) ist leider immer noch eine

tabuisierte Erkrankung. Der erste Schritt einer Behandlung

der weiblichen Inkontinenz ist die adäquate Diagnostik.

Diese Diagnostik umfasst die urodynamische Messung

und die Bildgebung in Ultraschall und Röntgen.

Die Therapie kann konservativ erfolgen durch Elektrophysiotherapie,

Beckenbodengymnastik, Medikamente oder eine

Pessartherapie. Die operative Behebung der Inkontinenz

ist komplex und beinhaltet die vaginalen Operationsverfahren,

abdominale Eingriffe sowie Bandeinlagen.

Termine über die Ambulanz:

Tel. 069 3106-2759

Kinder- und Jugendgynäkologie

Für Mädchen bis 16 Jahre bieten wir eine

spezielle Sprechstunde an. In Kooperation mit der Klinik

für Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik für Kinderchirurgie

und der Klinik für Urologie behandeln wir beispielsweise

die folgenden Probleme: Infektionen im Genitalbereich,

Verklebung der Schamlippen, Verletzungen im Genitalbereich,

Vaginale Blutungen, angeborene Veränderungen

im Bereich inneres oder äußeres Genitale, vorzeitige

oder verspätete Pubertätsentwicklung.

Terminvereinbarung:

täglich von 8 Uhr -12 Uhr

unter Tel. 069 3106-3339 oder -2389.

40


III. Geburtshilfe

Mit über 2.00 Geburten gehört die Geburtshilfe des

Klinikums Frankfurt Höchst zu den großen geburtshilflichen

Kliniken in Deutschland und bietet das gesamte Spektrum

moderner Geburtsmedizin an.

In unserem Elternzentrum werden Sie kompetent durch

die Schwangerschaft begleitet: Das Angebot reicht von der

Koordianation der Pränataldiagnostik über die Hebammen-,

Akupunktursprechstunde bis zur psychosozialen Beratung

und Stillberatung. Über den Internetauftritt des Elternzentrums

können Sie das gesamte Kursangebot der Elternschule

einsehen.

Die Geburtshilfe ist zusammen mit der Klinik für Kinder- und

Jugendmedizin als Perinatalzentrum Level I (höchste Versorgungsstufe)

anerkannt.

Pränataldiagnostik

(Degum II, Zertifizierung nach FMF London)

Die Ambulanz für pränatale Medizin ermöglicht die

Diagnostik und Beratung bei speziellen Fragestellungen im

Verlauf der Schwangerschaft. Probleme der Schwangeren

und des ungeborenen Kindes können früh erkannt werden,

Therapien können eingeleitet und unvorhersehbare Notfälle

dadurch vermieden werden.

An Spezialdiagnostik steht uns zur Verfügung:

Ersttrimesterscreening (ETS) der 11+0 bis 13+6 SSW

Erweitertes ETS zu Einschätzung der mütterlichen Risiken

für IUGR/ Präeklampsie

Organscreening (Fehlbildungsausschluss)

der 19+0 bis 21+6 SSW

Ultraschalluntersuchung des kindlichen Herzens

Babywatching (3D-/ 4D- Ultraschall)

Ultraschallgesteuerte Punktionen

(Amniocentese, Chorionzottenbiopsie,

Nabelschnurpunktionen, Entlastungspunktionen)

Mitbetreuung von Mehrlingsschwangerschaften

Mitbetreuung von Risikoschwangerschaften

Nicht invasive Pränataldiagnostik

Termine:

über die Schwangerenberatung,

Tel. 069 3106-2846

Kreißsaal und Wochenbett

(Perinatalzentrum Level I)

Als Perinatalzentrum Level I sind wir jederzeit auf die Entbindung

in Risikosituationen (z.B. Frühgeburten, Mehrlingsgeburten)

eingestellt. Zum anderen legen wir bei normalen

Entbindungen viel Wert auf eine familienorientierte und

individuelle Geburtshilfe. Im Kreißsaal sind rund um die Uhr

bis 4 Hebammen sowie 3 Geburtshelfer (inkl. einem Oberarzt

bzw. einer Oberärztin) im Dienst. Abgerundet wird das

Team im Bedarfsfall durch die anwesenden Narkoseärzte,

Kinderärzte und Kinderchirurgen.

Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei Überwachungsbedürfnissen

des Neugeborenen weitestgehend zu

vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und

Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit)

direkt in die Wochenstation

integriert.

Einige Serviceangebote:

5 Kreißsäle, davon einer mit Gebärbadewanne;

Gebärstuhl, Sprossenwand, Pezzi- Bälle sind vorhanden.

OP- Saal direkt im Kreißsaal, Begleitperson bei Kaiserschnitt

erwünscht.

Neugeborenenintensivstation mit 12 Beatmungsplätzen

für Frühgeborenen oder reif geborenen Kinder mit Atemstörungen.

Außerdem 2 weitere Neugeborenenstationen.

Die Kinderklinik befindet sich im selben Gebäude wie die

Frauenklinik.

Eltern- Kind- Zimmer mit Hotelcharakter.

Stillzimmer

Hörscreening für alle Neugeborenen auf der Wochenbettstation,

auf Wunsch Hüft- und Nierenscreening.

Äußere Wendung bei Beckenendlage, vaginale

Entbindung bei Beckenendlage.

Schmerztherapie mit PDA vorhanden.

Moxibustion und Akupunktur zur Geburtsvorbereitung,

Akupunktur, Homöopathie und Aromatherapie zur

Geburtsbegleitung.

Elternschule mit Geburtsvorbereitung,

Wassergymnastik, Babyschwimmen, Babymassage,

Notfallkurs und vielem mehr.

Im stationären Rahmen: Physiotherapie, Psychotherapie,

Massage, Kunsttherapie.

Kontakt:

Kreißsaal

Tel. 069

41


Kontakt

Klinik für Kinderchirurgie

Leitung der Klinik

Chefärztin

Dr. med. Alexandra Weltzien

Sekretariat: Angelika Schwedes

Telefon: 069 3106-2993

Telefax: 069 3106-2485

E-Mail: Kinderchirurgie@

KlinikumFrankfurt.de

In der Klinik für Kinderchirurgie des Klinikums Frankfurt

Höchst werden Patienten mit operativ zu versorgenden

Krankheiten vom Frühgeborenen- bis zum Jugendalter

durch Kinderchirurgen behandelt.

Spezielle Fachkompetenz und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit

ist für Behandlungserfolge bei vielen Krankheiten

im Kindes- und Jugendalter von entscheidender Bedeutung.

Im Rahmen des Interdisziplinären pädiatrischen Zentrums

erfolgt deshalb eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik

für Kinder- und Jugendmedizin, der Kinder-Intensivstation,

der Kinderanästhesie, Kinderurologie, Kinderorthopädie,

Kinder- und Jugendgynäkologie sowie den Kliniken für

HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie.

Mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bildet die Klinik

für Gynäkologie und Geburtshilfe zudem eines der größten

Perinatalzentren Hessens für die Betreuung von

Risikogeburten einschl. extrem kleiner Frühgeborener

und Neugeborener mit schweren Fehlbildungen.

Schwerpunkte:

Allgemeine Kinderchirurgie: Hierunter versteht man

Operationen wie Leistenbrüche, Hodenhochstand usw., die

zu einem großen Teil auch ambulant durchgeführt werden.

Modernste OP-Verfahren wie Mini-Laparoskopie,

Thorakoskopie und Lasertechnik stehen zur Verfügung.

Kindertraumatologie: Es werden alle konservativen und

operativen Methoden der modernen Kindertraumatologie

(auch Arthroskopie) angeboten. Es besteht eine spezielle

Zulassung zur Behandlung von Schul- und Kindergartenunfällen

(D-Arzt-Verfahren). Die Klinik ist ein ausgewiesenes

Zentrum für die Versorgung von schwerst mehrfach

verletzten Patienten. Die Nachbehandlung der Patienten ist

in der kinderchirurgischen Sprechstunde möglich. Die Klinik

ist anerkanntes Referenzzentrum für Kindertraumatologie.

Fehlbildungschirurgie bei Neu- und Frühgeborenen

(auch mit extrem niedrigem Geburtsgewicht) wie Ösosphagusatresien,

Darm-/Analatresien, Bauchwanddefekten usw.

Plastische Chirurgie, u.a. Versorgung von Verbrennungen,

Fehlbildungen der Hände und Füße.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Schmerztherapie bei

unseren Patienten und die fachübergreifende Behandlung

von schwerst mehrfach behinderten Kindern sowie Zahnbehandlungen

(in Kooperation mit einer niedergelassenen

Zahnärztin). Die Diagnostik sowie die operative Behandlung

von Kontinenzstörungen nimmt ebenfalls einen breiten Raum

in unserem klinischen Alltag ein.

42


Zu den häufigsten Operationen gehören:

Leisten- und Nabelbrüche

Korrektur des äußeren und inneren Genitale

Operationen bei akuten und chronischen Problemen

des Verdauungstrakts

Korrektur von anorektalen Fehlbildungen und

Morbus Hirschsprung

Operationen im Thoraxbereich

z.B. Korrektur von Speiseröhrenfehlbildungen

Thorakoskopie (diagnostisch / therapeutisch)

Trichterbrustkorrektur nach NUSS

Versorgung von Knochenbrüchen

Operationen von Handfehlbildungen

Laserchirurgie bei Blutschwämmchen, Narben und

Condylomen

Injektionsbehandlung von Lymphangiomen

Versorgung von Verbrennungen

Serviceangebote:

Sprechstunden:

Kinderchirurgische Sprechstunde / D-Arzt:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 13.30 Uhr - 15 Uhr

Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2483

(werktags von 9 Uhr – 11 Uhr)

Privatsprechstunde:

Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2993

Trichterbrustsprechstunde:

Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2993

Gastroenterologische Sprechstunde:

Termine nach Vereinbarung: 069 3106-

Hämangiomsprechstunde /

Verbrennungssprechstunde:

Mittwoch 1 Uhr - 15 Uhr

Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2483

Die Station ist speziell für Kinder eingerichtet. Ein

Spielbereich soll die Zeit verkürzen helfen. Eltern dürfen

ihr Kind rund um die Uhr besuchen/betreuen. Bei längeren

Krankenhausaufenthalten erhalten unsere Patienten

entsprechend ihres Alters Schulunterricht und werden

auch physiotherapeutisch sowie psychologisch durch

Fachkräfte betreut. Eine Familientherapeutin, die eine

ganzheitliche Behandlung, auch unter Einbeziehung von

alternativen Heilmethoden anbietet, steht ebenfalls zur

Verfügung. Zur Aufmunterung unserer Patienten werden

sie von unseren Clown-Doktoren besucht.

43


Willkommenspaket

für Höchster Neugeborene

und ihre Eltern

Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren

wird, verlässt das Krankenhaus gut gebettet.

Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen,

erhalten einen besonderen Babyschlafsack

oder ein spezielles Babyhandtuch als

Startpaket mit nach Hause.

Der spezielle Babyschlafsack dient

auch dem Überhitzungsschutz der

Neugeborenen.

44

„Mein Baby“ -

Kostenlose App für werdende Eltern

Die neue App ist ein Begleiter vom ersten Tag der Schwangerschaft bis in die erste Zeit

nach der Entbindung. So wird für die jungen Eltern hoffentlich vieles einfacher:

Beratungsangebote einsehen, Termine buchen, eine Checkliste für die Klinik öffnen,

die einen nichts vergessen lässt und einiges mehr - ganz einfach und auch von unterwegs.

Jetzt kostenlos im App-Store herunterladen oder einfach den QR-Code mit Ihrem Smartphone

scannen und los geht’s!


Anzeige


Klinik für

Kinder- und Jugendmedizin

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat 95 Betten,

davon zwölf Beatmungsplätze auf der neonatologischen

und interdisziplinär-pädiatrischen Intensivstation mit

allen Möglichkeiten der Intensivtherapie (einschließlich

Hochfrequenzoszillation, Stickoxidbeatmung, Hypothermiebehandlung,

Peritonealdialyse, Hämofiltration) und

fünf tagesklinische Plätze. Mit der Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe und der Klinik für Kinderchirurgie bildet

sie eines der größten Perinatalzentren Hessens für die

Betreuung von Risikopatienten einschließlich extrem

kleiner Frühgeborener und Neugeborener mit schweren

Fehlbildungen vor und nach der Geburt. Im Rahmen des

Interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt eine enge

Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie, Kinderurologie,

Kinderorthopädie, Kinder- und Jugendgynäkologie, dem

Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) sowie den Kliniken für

HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie für

eine umfassende Diagnostik und Therapie aller akuten und

chronischen Erkrankungen des Kindes- und Jugend-alters

einschließlich psychosomatischer Störungen.

Zur Verfügung stehen:

Ultraschalluntersuchung aller Organe einschl.

Farbduplexsonographie und transkranielle

Dopplersonographie

Lungenfunktionsprüfung

(Spirometrie, Impulsoszillometrie)

24-Stunden-(2- und 3-Punkt)-pH-Metrie

und Impedanzmessung

EKG, Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG,

Langzeitblutdruckmessung

EEG, Cerebral function monitor,

evozierte Potenzialmessungen

Polygraphie

Otoakustische Emissionen, BERA

Kryo- und Lasertherapie zur Hämangiombehandlung

Endoskopie mit flexibler und starrer Bronchoskopie

einschl. Fremdkörperentfernung, Lokaltherapie

(Laser, Argon-Beamer) von Gewebsveränderungen,

Gastroskopie, Coloskopie, endoskopische

46

Aktionskomitee Kind im Krankenhaus

AKIK-Bundesverband e.V.

Kontakt

Leitung der Klinik

Dünndarmbiopsien, PEG-Anlage

Röntgendiagnostik, Computertomographie und

Kernspintomographie sind 24 Stunden zugängig

Zum Team der Klinik gehören eine Diätberaterin,

Physiotherapeuten, Erzieherinnen, Sozialpädagogen, das

Nachsorge-Team „Rückenwind“, bestehend aus Kinderkrankenschwestern,

einer Sozialpädagogin, einer Familientherapeutin

und Kinderärztinnen, unterstützt Familien mit

Früh- und Neugeborenen sowie chronisch kranken Kindern

in der ersten Zeit des Übergangs vom Krankenhaus nach

Hause. Erfahrene Fachkräfte beraten und begleiten die

Familien bei den vielfältigen Herausforderungen, die der

individuelle Alltag stellt und helfen im Sinne eines „Case

management“ in der Organisation der ambulanten Versorgung.

Die Arbeit ist für die Eltern kostenfrei. Bei Bedarf

wird individuell Schulunterricht durch speziell ausgebildete

Lehrkräfte erteilt. Die Betreuung der Kinder wird während

des stationären Aufenthaltes mehrmals wöchentlich

durch Programme von pro fessionellen Clown-Doktoren

und ehrenamtliche Mitarbeiter des Aktionskomitees Kind

im Krankenhaus (AKIK e.V.) ergänzt. Für medizinethische

Beratungen steht ein eigenes Ethik-Komitee zur Verfügung.

Die Kindernotfallambulanz ist grundsätzlich 24 Stunden

geöffnet und steht schwerpunktmäßig außerhalb der

Praxisöffnungszeiten von niedergelassenen Kinder- und

Jugendärzten zur Versorgung von Notfällen zur Verfügung.


16 Uhr in unserer

Ambulanz die ärztliche durch die nieder

gelassenen Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung, in den

übrigen Zeiten durch die diensthaben

für Kinder- und Jugendmedizin.

Die ambulante Betreuung von Kindern mit Magen-

Darm-Erkrankungen einschl. Lebererkrankungen ist

auf fachärztliche Überweisung in der Sprechstunde

für Kindergastroenterologie möglich

(Donnerstags, 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinb.).

Chefarzt Priv. Doz.

Dr. med. Lothar Schrod,

Hon. Assoc. Professor

Sekretariat: Martina Sanfilippo

Telefon: 069 3106-2806

Telefax: 069 3106-3288

E-Mail: Lothar.Schrod@

KlinikumFrankfurt.de


Sekretariat:

Telefon: 069 3106-2904

Telefax: 069 3106-3272

E-Mail: orthopaedie@

KlinikumFrankfurt.de

Abteilung für

Kinder- und Neuroorthopädie

Die Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie beschäftigt

sich mit den angeborenen und erworbenen Erkrankungen

und Veränderungen des heranwachsenden Haltungs- und

Bewegungsorgans. Besondere Aufmerksamkeit erfahren

Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen. Darüber hinaus

werden aber auch aus der Kindheit und Jugend resultierende

Deformitäten beim Erwachsenen behandelt.

Operatives Spektrum:

Eingriffe am kindlichen Hüftgelenk wie Offene Repositionen,

Korrekturosteotomien des Coxalen Femurendes sowie

Pfannen- und Beckeneingriffe bis hin zur Dreifach-

Schwenkosteotomie.

Achs- und Stellungs-Korrekturen an den oberen und

unteren Extremitäten, einschließlich angeborener und

erworbener Fußfehlbildungen (v.a. Klumpfuß), Knorpelersatzoperationen,

Arthroskopische Eingriffe beim Kind.

Konservatives Spektrum:

Redresssion der kindlichen Fußfehlformen. Orthetische Versorgung

von Fuß-, Gelenk/Achsen- und WS-Deformitäten.

Es besteht eine lange Erfahrung in der

kindlichen Hüftgelenkes. In der Klumpfußbe

wo immer möglich, die Behandlungsmethode

angewandt, um über eine schonende,

Gipsredression eine operative

maß zu reduzieren.

Neben der allgemeinen Kinderorthopädie mit Schwerpunkt

„Hüftgelenksveränderungen, spielt auch die Behandlung

und Betreuung von Kindern mit „Neuro-muskulären

Erkrankungen“ eine zentrale Rolle. Hervorzuheben ist

insbesondere die interdisziplinäre Betreuung der Infantilen

Cerebralparesen. In enger Zusammenarbeit mit den Sozialpädiatrischen

Zentren Frankfurts gehören Ganglabor

orientiertes Weichteilbalancing, multi-level-Eingriffe und

knöcherne Korrekturen und Rekonstruktionen genauso

zum Therapiespektrum wie die gesamte Palette der konservativen

Behandlung mit BTX-Injektionen, der orthetischen

Versorgung sowie der differenzierten, funktionellen

Therapie.


47


WIR SIND ZERTIFIZIERT

Kontakt

Sozialpädiatrisches

Zentrum (SPZ)

Leitung der Zentrums

Chefärztin

Dr. med. Mechthild Pies

Kinderneurologin

Sekretariat: Michaela Faber

Telefon: 069 3106-2172

Telefax: 069 3106-3359

E-Mail: SPZ@KlinikumFrankfurt.de

Das SPZ ist eine spezialisierte Einrichtung der ambulanten

Krankenversorgung von Kindern und Jugendlichen. Nach

Rücksprache mit ihrem Kinderarzt können Familien sich an

das SPZ wenden, wenn es bei ihrem Kind Auffälligkeiten in

der Entwicklung gibt.

Durch ein großes, multiprofessionelles Team, bestehend

aus spezialisierten Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin,

Psychologen, Heil- und Sozialpädagogen,

Logo- und Motopäden, Physio- und Ergotherapeuten

sowie Kinderkrankenschwestern, bietet das SPZ ein

breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen

Möglichkeiten.

Dem SPZ ist ein Autismus Therapie Zentrum (ATZ) angeschlossen.

Im ATZ werden Kinder im Kindergarten- und

jungen Grundschulalter mit diagnostizierter Autismus-

Spektrum-Störung (frühkindlicher, atypischer oder

Asperger Autismus) 1-2 mal wöchentlich gefördert. Vor der

verhaltenstherapeutisch orientierten, heilpädagogischen

Frühförderung findet ein Kennenlerntermin zur Zielvereinbarung

statt. Gemeinsam mit den Familien stellen wir dann

einen Antrag auf Kostenübernahme beim Sozialamt/den

Sozialrathäusern. Wir haben Kooperationsverträge mit der

Stadt Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis.

Besonderheiten des SPZ:

Fachübergreifende Arbeitsweise, großes Einzugsgebiet über

die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus, Zertifizierung

nach DIN EN ISO 9001:2008. Eines der größten SPZ in

Deutschland, Behandlung von jährlich ca. 5.000 Patienten

mit ca. 8.000 Quartalszuweisungen. Das SPZ existiert seit

über zwanzig Jahren.

Arbeitsschwerpunkte:

spezialisierte, oberärztlich geführte Bereiche

1. Abteilung für Epileptologie und Neuropädiatrie

therapieschwierige und komplexe Epilepsie

Stoffwechselerkrankungen und Syndrome

globale Entwicklungsstörungen

2. Abteilung für (spastische) Bewegungsstörungen

Cerebralparesen

motorische Entwicklungsauffälligkeiten

Säuglingsasymmetrie

Nerven- und Muskelerkrankungen im Kindesalter

3. Abteilung für psychosoziale Entwicklungsauffälligkeiten

Verhaltensauffälligkeiten

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom

Teilleistungsstörungen

Sprachentwicklungsstörungen

4. Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Emotionale Störungen des Kindesalters

Nicht organische Ausscheidungsstörungen

Nicht organische kindliche Essstörungen

Tiefgreifende Entwicklungsstörungen

Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

und Besonderheiten

Elektrophysiologische Diagnostik:

Video-EEG-Abteilung, Neurophysiologische

Diagnostik (Evozierte Potentiale: SSEP, AEP,VEP;

Nervenleitgeschwindigkeit)

Botulinumtoxintherapie

(Ultraschall-gestützt, in Sedierung)

Spezielle Therapien bei Bewegungsstörungen

(u.a. Galileo-Vibrationstraining,

Training)

Therapien bei Teilleistungsstörungen

Diagnostische und therapeutische Gruppen;

u.a. Essgruppe; Psychomotorik; therapeutisches

Schwimmen; Yoga; Konzentrationstraining;

soziale Kompetenzgruppe; Elterngruppen:

z.B. Heidelberger Elterntraining

Supervisionsangebot durch Vojta- und

Castillo Morales-Lehrtherapeuten

Enge Zusammenarbeit in unserem Kinderzentrum

it externen Zentren

48


Klinik für

Email:

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,

Kopf- und Halschirurgie,

plastische Operationen und Allergologie

Zentrum für minimal invasive Chirurgie im Kopf- und Halsbereich

Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt

Priv. Doz. Dr. med.

Carsten Dalchow

Sekretariat: Anna Böckl

Telefon: 069 3106-2002

Privatambulanz:

Telefon: 069 3106-2752

Telefax: 069 3106-3204

Carsten.Dalchow@

KlinikumFrankfurt.de

In der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde führen wir

jährlich ca. 2.500 ambulante wie stationäre Operationen

durch. Dabei decken wir das gesamte Spektrum

im Kopf- und Halsbereich ab. Besondere Schwerpunkte

unsere Therapie sind die gehörerhaltenden und –verbessernden

Eingriffe am Mittelohr bei akuten wie auch

chronischen Erkrankungen, die endoskopische Nasennebenhöhlenoperation

sowie ästhetische Gesichtschirurgie

und die individuelle Therapie von bösartigen

Erkrankungen im Kopf- und Halsbereich. Letztere in

enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Onkologie

und den Kollegen der Klinik für Strahlentherapie. Wir

bieten sowohl die ästhetische wie auch die plastischrekonstruktive

Chirurgie im Kopf- und Halsbereich an.

Für diese Art der modernen HNO-Heilkunde verfügen wir

über umfassende diagnostische Möglichkeiten und neuesten

Untersuchungsverfahren. Um diese hohen Maßstäbe

auch für die Zukunft anbieten zu können, sind wir weiterhin

maßgeblich an der Entwicklung und Etablierung der digitalen

Volumentomographie zur präzisen radiologischen

Diagnostik im Kopfbereich beteiligt. Gleiches gilt für die Rekonstruktion

der Gehörknöchelchen durch die Entwicklung

von Mittelohrimplantaten aus Reintitan, sowie der Tubendilatation

zur Verbesserung der Mittelohrbelüftung. Auch hier

sind wir in enger Zusammenarbeit mit namhaften Zentren

darauf konzentriert, diese konsequent weiterzuentwickeln.

Als Zentrum für minimal invasive Chirurgie gilt unser besonderes

Augenmerk dabei der gezielten Behandlung von

Erkrankungen im Kopf- und Halsbereich bei gleichzeitiger

Optimierung des operativen Zugangs und des Ergebnisses.

• Schluckbeschwerden, Heiserkeit,

unklare Schwellung im Halsbereich?

• Ohrdruck, Schwerhörigkeit, Ohrenschmerzen?

• Nase zu, Kopfschmerzen, ständig Erkältungen?

Dies sind nur einige der typischen Symptome bei Erkrankungen

im Kopf- und Halsbereich, die wir als Hals-Nasen-

Ohrenärzte ambulant wie auch stationär erfolgreich

behandeln können.

49


Symptome für Erkrankungen im

Nasen- bzw. Nasennebenhöhlenbereich

(Rhinologie) können sein:

Kopf-, Zahn- und Augenschmerzen,

Nasenatmungs-behinderung,

Schnarchen, chronischer Schnupfen,

Nase- oder Hautjucken,

Nasenlaufen, Veränderungen der

äußeren und inneren Form der Nase

Symptome für Erkrankungen

im Halsbereich (Laryngologie)

können sein: Stimm- und Sprachstörungen,

Schluckbeschwerden,

Heiserkeit, Blutungen aus Mund und

Nase, Schwellungen im Halsbereich,

Erkrankungen der Speicheldrüsen,

Mundtrockenheit, Entzündliche Veränderungen

mit nässenden Wunden

Symptome für Erkrankungen im

Ohrbereich (Otologie) können sein:

Ohrdruck mit fehlendem Druckausgleich,

chronische Mittelohrentzündungen,

zunehmende Schwerhörigkeit

bis hin zur Ertaubung, Schwindel,

Ohrgeräusche, Ohrenschmerzen,

Ohrenlaufen, Gesichtsnervenlähmung

Unser erfahrenes Team bietet Ihnen eine umfassende

Beratung und Untersuchung im gesamten Behandlungsspektrum

der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.

Mit Hilfe moderner diagnostischer Methoden finden wir

die Ursache Ihrer Beschwerden und erstellen zusammen

mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan unter

modernsten therapeutischen Gesichtspunkten.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer

Homepage, in unseren Informationsbroschüren oder

sprechen Sie uns einfach an.

Unsere Sprechstunden sind

an Wochentagen zwischen 8 Uhr und 15.30 Uhr

oder nach Vereinbarung.

Telefonisch erreichen Sie uns unter 069 3106-2752,

per Fax unter 069 3106-3204 oder als E-Mail

unter HNO-Ambulanz@klinikumfrankfurt.de

QR Code

Natürlich gibt es noch weitere vielfältige Symptome,

die in unseren Bereich fallen.

Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

(http://www.klinikumfrankfurt.de/kliniken-und-institute/

klinik-fuer-hals-nasen-ohrenheilkunde-kopf-und-halschirurgie-plastische-operationen-allergologie.html)

50


Kontakt

Klinik für Innere Medizin 1

Kardiologie, Konservative Intensivmedizin, Angiologie

Leitung der Klinik

Chefarzt

Prof. Dr. med. Hans Ulrich Hink

Sekretariat: Barbara Kirschner

Telefon: 069 3106-2332

Telefax: 069 3106-2470

E-Mail: Barbara.Kirschner@

KlinikumFrankfurt.de

Die Klinik für Innere Medizin 1 (KIM1) ist die Abteilung für

Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin.

Die Einrichtung wird von Chefarzt Univ.-Prof. Dr. med. Ulrich

Hink geleitet und besteht aus einem erfahrenen Pflegeteam

sowie einem 30-köpfigen Ärzteteam von erfahrenen

Spezialisten mit hochmoderner apparativer Ausstattung.

Die Klinik bietet das gesamte Spektrum aktueller Untersuchungsverfahren

und Behandlungsmethoden für

Herz- und Gefäßerkrankungen an. Hier stehen interventionelle,

intensivmedizinische, medikamentöse, aber auch

innovative Therapiekonzepte zur Behandlung der koronaren

Herzerkrankung, der Herzinsuffizienz, verschiedenster

Herzrhythmusstörungen, angeborener / erworbener

Herzfehler und Gefäßerkrankungen im Vordergrund.

Einen Schwerpunkt bildet die Untersuchung und Behandlung

von Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit.

Im Fokus des Herzkatheterlabors I stehen hier neben

den Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt,

koronare Herzerkrankung) insbesondere auch angeborene

(Vorhofseptumdefekt) und erworbene Herzfehler

(Aortenklappenstenose, Mitralklappeninsuffizienz, Mitralklappenstenose).

Das Herzkatheterlabor steht auch

außerhalb der regulären kardiologischen Behandlung

rund um die Uhr für Notfallpatienten bereit. Die Untersuchungen

und Eingriffe an den Herzkranzgefäßen werden

bevorzugt über die Handgelenksarterie durchgeführt, um

die Liegedauer und Blutungsgefahr für den Patienten auf

ein Minimum zu reduzieren. Neueste Verfahren der Herzkranzgefäßdarstellung

(OCT, IVUS, FFR) ermöglichen dabei

nicht nur eine individuelle Beurteilung, sondern auch die

Vermeidung unnötiger Stent-Implantation. Ein weiterer

Schwerpunkt des Höchster Teams ist die nicht-operative

Behandlung struktureller Herzerkrankungen zusammen

mit herzchirurgischen Kooperationspartnern; hierzu zählen

die Katheterverfahren zur Behandlung der Mitraklappeninsuffizienz

(MitraClip, Carillon Mitral Contour System)

sowie die katheterbehandlung der Aortenklappenstenose

(TAVI). Zusätzlich zu den etablierten Verfahren besteht

die Möglichkeit innerhalb aktueller klinischer Studienprotokolle

neue Therapieverfahren frühzeitig anzuwenden.

Ein Team aus erfahrenen Pflegekräften und Herzkatheterspezialisten

(von der Deutschen Gesellschaft für

Kardiologie zertifiziert) steht bereit. Diese koordinieren

die Betreuung von Patienten mit Brustschmerzen und

anderer kardiovaskulärer Notfälle vom Notarztwagen

über die zertifizierte Chest Pain Unit (CPU) bis in das

Herzkatheterlabor, um eine schnellstmögliche Behandlung

v.a. von Herzinfarkten zu gewährleisten. Die CPU

ist eine kardiologisch betreute Spezialeinheit im Bereich

der Zentralen Notaufnahme. Hier kann durch eine unmittelbare

Ultraschalldiagnostik des Herzens, EKG und

Labordiagnostik eine lebensbedrohliche Herzerkankung

umgehend erkannt oder auch ausgeschlossen werden.

In der Zentralen Notaufnahme steht ein Schockraum

zur Akutbehandlung von schwerkranken Notfallpatienten

inkl. der Option zur intensivmedizinischen Versorgung zur

Verfügung. Durch 8 Monitoreinheiten können bei Patienten

lebenswichtige Parameter und das EKG kontinuierlich

überwacht werden. Die Behandlung richtet sich nach den

Leitlinienempfehlungen der nationalen und internationalen

Fachgesellschaften und berücksichtigt die Schwere der

Erkrankung und das individuelle Risiko der Patienten.

Im Herzkatheterlabor II (Elektrophysiologie) werden Patienten

mit Herzrhythmusstörungen behandelt. Einen

weiteren Schwerpunkt stellt die Diagnostik (elektrophysiologische

Untersuchung) und Therapie (Verödung, Ablation)

von Herzrhythmusstörungen dar. Dr. med. Thomas

Massa ist der Leiter des Elektrophysiologie-Labors. Er

ist gemäß den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft

für Kardiologie als Ausbilder zertifiziert für den Bereich

„Spezielle Rhythmologie inklusive der invasive Elektrophysiologie

und der aktiven Herzrhythmusimplantate“.

Mit Hilfe moderner 3D-Bildverfahren kann hier praktisch

jede therapiebedürftige Herzrhythmusstörung behandelt

werden. Gerade bei häufigem Vorhofflimmern kann durch

... weiter auf Seite 54

51


L

A

B

Zufahrt

Wirtschaftshof

K

Haupteingang

Eingang

Notaufnahme

Taxivorfahrt


M

C

N


F


O

Hubschrauberlandeplatz

H

Parkhaus

Besucherparkplatz

Bushaltestelle

Behindertenparkplätze

Taxistand

52

Mitarbeiterparkplatz

• für Besucher ab 15 Uhr frei (gebührenpflicht


flichtig)

Lageplan

G

E

D

Psychiatrischer Garten




A

• Information

• Patienten-Aufnahme (EG)

• Patienten-Caféteria (EG)

• Kasse (EG)

• Chirurgisches Aufnahmezentrum

(EG)

• Gefäßambulanz (EG)

• HNO-Ambulanz (EG)

• Radiologische Praxis/MRT (EG)

• Pflegedienstdirektion (EG)

• Geschäftsführung (EG)

• Seelsorge (EG)

• Raum der Stille (EG)

B

• Klinik Innere Medizin 2

• Kinder- und Jugendmedizin

C

• Orthopädie Ambulanz

• CZentrale Therapieabteilung

• Sozialpädiatrisches

Zentrum 2 / 3

• Personalabteilung

D

• Klinik für Psychiatrie

und Psychotherapie -

Psychosomatik

E

• Geriatische Tagesklinik

• Betriebsrat

F

O

• Werkstätten

G

• Gärtnerei

K

• Zentrale Notaufnahme

• Chirurgische Praxis Henniger

L

• Konferenzraum (EG)

• Tagungsräume 1+2 (EG)

• Gemeinschaftsraum (2. OG)

• Personalcaféteria (EG)

• Apotheke (EG)

• Endoskopie (1. OG)

• Radiologie (1. OG)

• EKG-Abteilung (1. OG)

• Herzkatheterlabor (2. OG)

• Labor (1. OG)

• FamilienInformations-

Zentrum Krebs/FIZ (5. OG)

• Klinik für Augenheilkunde

• Augenambulanz

• Klinik für Neurologie

• Klinik für Altersmedizin

• Personalrat

• Medizinisches Versorgungszentrum

• Ausbildungszentrum/Schulen

• betriebsnahe U 3- Einrichtung "Krabbelstube Königskinder"

M

• Medizinische Zentralbibliothek

N

• Psych. Institutsambulanz

• Kindernotfallambulanz

• Sozialpädiatrisches Zentrum 1

• Betriebsärztlicher Dienst

• Finanz- und Rechnungswesen

• Orthopädiewerkstatt OT

Rhein-Main

• Unfallchir. Aufnahmezentrum

• Brustschmerz-Einheit (CPU)

• Fundbüro

53


... Fortsetzung von Seite 51:

einen frühzeitigen Eingriff, der nur in spezialisierten Zentren

wie dem Klinikum Frankfurt Höchst angeboten wird,

in nahezu 90% der Fälle eine Heilung erfolgen. Ferner

wird die Kontrolle, Einstellung und Nachsorge aller derzeit

gängigen Fabrikate von Herzschrittmachern, Defibrillatoren,

Loop Recordern, sowie Resynchronisationssystemen

(CRT) in unserer Rhythmus-Sprechstunde durchgeführt.

Im Funktionsbereich der Klinik wird das gesamte Spektrum

der nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik angeboten.

Ein Schwerpunkt liegt hier in der Echokardiographie,

mittels modernster 3D-Ultraschallgeräte. Neben der

Bestimmung der Herzfunktion können Herzklappenfehler

oder operierte Herzklappen somit genau analysiert werden.

Die Mehrzahl der Untersuchungen kann von außen

(transthorakal) strahlenfrei und schonend durchgeführt

werden. Die modernen Ultraschallgeräte verfügen über die

Möglichkeit einer kontrastmittelverstärkten 3D-Aufnahmeund

Analysetechnik. Diese Bildgebungsverfahren kommen

auch bei der sog. transösophagealen Echokardiographie

zum Einsatz. Dabei wird - ähnlich einer Magenspiegelung

- eine Sonde in die Speiseröhre einführt, um eine exakte

Beurteilung von Herzklappenerkrankungen zu ermöglichten.

Diese Untersuchungsmethode hilft darüber hinaus

bei der detaillierten Planung von Herzklappeneingriffen,

rhythmologischen Interventionen (z.B. bei Vorhofflimmern)

und weiteren interventionellen Verfahren zur Diagnose

und Behandlung struktureller Herzerkrankungen (z. B.

Vorhofseptumdefekte, Vorhofohrverschluss u. v. m.).

Eine weitere wichtige Untersuchungsmethode, die der

Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels

dient, ist die Stressechokardiographie. Sie kann als

medikamentöse oder als Fahrrad-Belastung durchgeführt

werden. Ein 24-Stunden Rufdienst gewährleistet die Verfügbarkeit

der Echokardiographie auch in Notfällen wie

Herzklappenentzündungen, Herzinfarkten oder Dissektionen

der Hauptschlagader rund um die Uhr. Weitere

kardiologische Untersuchungsmethoden, wie Belastungs-

EKG, Spiroergometrie, Langzeit-EKG und Langzeit-

Blutdruckmessung und Kipptisch stehen zur Verfügung.

In der Angiologie werden Erkrankungen der Arterien, Venen

und Lymphgefäße untersucht und behandelt. Eine häufige

Erkrankung ist die Schaufensterkrankheit (pAVK). Mittels

Ultraschall können Erkrankungen der Beingefäße, der

Bauch- oder Halsschlagadern und auch Venenthrombosen

(Gerinnsel) diagnostiziert und – falls erforderlich – die

entsprechende weitere Behandlung geplant werden.

Die internistische Intensivstation (ITS) ist Teil der interdisziplinären

Intensivstation (Gesamtkapazität 30 Betten). Auf

der ITS stehen zehn Beatmungsplätze zur Verfügung, hiervon

zwei Isolationszimmer. Jeder Bettplatz ist einheitlich

mit Monitoranlage, Infusionsgeräten und speziellen Einrichtungen

zur Versorgung der Patienten ausgestattet. An allen

Plätzen sind moderne Beatmungsgeräte zur nicht-invasiven

und invasiven Beatmung verfügbar. Es besteht eine enge

Zusammenarbeit mit den Kollegen der Anästhesie, Chirurgie,

Neurologie und Neurochirurgie und der zentralen

Notaufnahme/CPU. Schwerpunkte sind unter anderem

die Behandlung von akut reanimationspflichtigen Patienten

einschließlich der Möglichkeit zur ECLS (extrakorporaler

Kreislaufunterstützung, veno-arteriell), die Behandlung

der schweren Sepsis und des septischen Schocks mit u.a.

erweitertem hämodynamischem Monitoring, die Behandlung

von allen Formen des akuten Lungenversagens mit

sämtlichen Formen der differenzierten Beatmung sowie

der Möglichkeit zur ECMO-Unterstützung (extra korporale

Oxygenierung, veno-venös), und die Behandlung akuter

Nierenerkrankungen mit der Möglichkeit zur Dialyse.

Studienzentrum

Die Klinik für Innere Medizin 1 beteiligt sich seit 1998 regelmäßig

an internationalen klinischen Studien und Registern.

Im Jahr 2005 wurde unter Leitung von Dr. med. Christoph

Kadel das kardiologische Studienzentrum gegründet.

Die Teilnahme an Studien sichert den Patienten den frühestmöglichen

Zugang zu innovativen Behandlungsstrategien

unter streng überwachten und standardisierten Sicherheitsauflagen.

Gleichzeitig wird durch die Teilnahme an Studien

die hohe Qualität der angebotenen Leistungen im nationalen

und internationalen Vergleich bestätigt.

54


Ausgezeichnet durch die

AOK Hessen

für überdurchschnittlich gute Behandlungsqualität

Bewertet 10/2016

www.aok.de/krankenhausnavigator

Im Leistungsbereich: Therapeutischer Herzkatheter (PCI)

bei Patienten ohne Herzinfarkt

Leistungen

Interventionelle Kardiologie














Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie,

Ventrikulographie) bevorzugt über Handgelenkszugang

(ambulant / stationär)

Koronarinterventionen (PCI, Ballondilatation)

mit 24h Bereitschaft für Herzinfarkte

Intravaskuläre Bildgebungsverfahren (IVUS, OCT)

und funktionelle Testungen von Engstellen (FFR)

Stentimplantationen inkl. Verwendung neuer

Stenttechnologien (sog. bioresorbierbare Scaffolds)

Behandlungen von komplexen Läsionen inkl.

Rotablation, Thrombektomie und Rekanalisation

von chronischen Koronarverschlüssen (CTO)

Rechtsherzkatheteruntersuchung

Myokardbiopsie (rechts- und linksventrikulär)

Transvenöser Verschluss des offenen Foramen

ovale (PFO) des Vorhofseptumdefekts (ASD),

des Vorhofohrs (LAA) und Koronarfisteln (Coils)

Perkutane Mitralklappenrekonstruktion

(Mitra Clip, Carillon System)

Transkatheter Aortenklappenimplantation

(TAVI) in Kooperation mit Herzchirurgie

Perkutane Herzklappenvalvuloplastie

Perkutaner Verschluss von paravalvulären Leckagen

Interventionelle Behandlungen von

hypertrophobstruktiven Kardiomyopathien (TASH),

Aorten-, Mitral- und Pulmonalklappenvalvuloplastien

Spezielle Rhythmologie

Invasive Elektrophysiologie

Diagnostische elektrophysiologische Untersuchung

Ablative Therapie von Rhythmusstörungen (Radiofrequenzablation,

Kryoablation)

Komplexe, auch perikardiale Ablationen unter Zuhilfenahme

dreidimensionaler Navigationssysteme

(EnSite und Carto III) bei Vorhofflimmern oder

Kammertachykardien

Aktive Herzrhythmusimplantate






Herzschrittmacher (HSM)

Intravenös implantierbarer Defibrillator (ICD)

Subkutan implantierbarer Defibrillator (SCD)

Biventrikuläre Systeme zur kardialen

Resynchronisation (CRT-D bzw. CRT-ICD)

bei chronischer Herzinsuffizienz

Endless-Loop-Recorder zur Dokumentation von

seltenen kardialen Ereignissen (Synkope /

Bewusstlosigkeit, Schwindelattacken,

Herzrhythmusstörungen u.a.)

Nicht invasive Funktionsdiagnostik












EKG, Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie)

24-h-Langzeit-EKG (Holter-EKG)

Eventrecorder, Kipptisch-Diagnostik

24-h-Blutdruckmessung

Ultraschalldiagnostik des Herzens (UKG, Farbdoppler)

Schluckechokardiographie (TEE)

Stress-Echokardiographie

(ergometrisch, medikamentös)

3D- und Kontrastmittelechokardiographie

Farbcodierte Duplex-Untersuchung der großen Gefäße

Lungenfunktionsprüfung

Spiroergometrie

Sprechstunden

(Termine nach Vereinbarung)

Privatambulanz:

Barbara Kirschner,

Telefon: 069 3106-2332

Rhythmussprechstunde, Herzklappensprechstunde,

Herzinsuffizienzsprechstunde:

Telefon: 069 3106-2959

Brustschmerz-Ambulanz (siehe CPU):

Telefon: 069 3106-2634

Patienten-Koordination:

Telefon: 069 3106-2747

55


Klinik für Innere Medizin 2

Gastroenterologie, Diabetologie / Endokrinologie,

Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin

In der Klinik für Innere Medizin 2 werden Patienten mit

Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und

Dickdarmes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse

behandelt. Patienten mit Infektionskranheiten

können auf einer speziell dafür ausgerichteten Infektionsstation

betreut und therapiert werden.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Behandlung von

Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) dar.

Neben der Abklärung von Patienten mit unklaren Krankheitsbildern

hat die Abteilung besondere Erfahrung auf dem

Gebiet der Behandlung von Patienten mit Komplikationen

der Leberzirrhose wie Bauchwassersucht (Aszites) und

Varizenblutungen, wobei erforderlichenfalls mit der minimalinvasiven

transjugulären Anlage eines intrahepatischen

portosystemischen Stent-Shunt auch die anspruchsvollste

Methode auf diesem Gebiet zur Anwendung kommt.

Unsere Spezialgebiete:

Gastroenterologie, diagnostische und

interventionelle Endoskopie

Hepatologie, interventionelle Verfahren

bei portaler Hypertension

Diabetologie und Endokrinologie

Infektiologie

Ernährungsmedizin

Funktionsuntersuchungen:

Es stehen alle relevanten diagnostischen und

interventionellen Verfahren der Gastroenterologie und

Hepatologie zur Verfügung:

diagnostische und interventionelle Sonographie des

Abdomens inkl. Farbdopplersonographie, Punktionen,

Drainageneinlage, PEI, HiTT

Endosonographie des Ösophagus, des Magens, der

Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege sowie des Enddarms

Gastroskopie inkl. akute Blutstillung, Argonplasma-

Koagulation, Varizenbanding, Dilatation von Ösophagusstenosen,

Stenteinlage in Ösophagus, Magen oder

Duodenum

Single-Ballon-Enteroskopie zur Untersuchung

des Dünndarms

56

Kontakt

Leitung der Klinik

Kapselendoskopie von Dünndarm und Dickdarm

Rektoskopie inkl. Behandlung von Hämorrhoiden

Koloskopie inkl. Polypektomie, Blutstillung, Stenteinlage

sowie Vorsorge-Koloskopie

ERCP incl. Papillotomie, Steinextraktion, Dilatation von

Stenosen, Stenteinlage, Choldedochoskopie, äußere

Gallendrainage (PTD)

Endoskopische Mucosaresektion (EMR) in Magen und Kolon

Langzeit-pH-Metrie

Transjuguläre Anlage eines intrahepatischen

portosystemischen Stent-Shunt (TIPS)

Lebervenenkatheter (Biopsie, Druckmessung)

Transjuguläre Varizenembolisation und Embolisation

von Pfortaderästen

Transarterielle Chemoembolisation von Lebertumoren

(in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie,

Neuroradiologie und Nuklearmedizin)

Weitere Angebote:

Lactosetoleranztest, C13-Atemtest (in Zusammenarbeit

mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin)

Bronchoskopien

Gastroenterologische Sprechstunde

Endokrinologische Sprechstunde

Diabetische Fußsprechstunde und stationäre Behandlung

von diabetischen Fußwunden

Diabetesberatung, Ernährungsberatung

Der Chefarzt der Abteilung verfügt über die Weiterbildungsermächtigung

zum Schwerpunkt Gastroenterologie sowie

zur Fachkunde Coloskopie. Gemeinsam mit den anderen

Chefärzten der Medizinischen Klinik besteht die komplette

Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin.

Sprechstunden:

TIPS-Patienten und prästationäre Patienten:

Mo, Di, Do, Fr 11 Uhr – 12 Uhr

Privatsprechstunde nach Terrminvereinbarung

Ambulante Koloskopie und

vorstationäre Gastroskopie: täglich

Gastroenterologische Sprechstunde: Do 15 Uhr

Endokrinologische Sprechstunde: Di 15 Uhr

Sprechstunde Fußambulanz: Do ab 11 Uhr

Chefarzt

Prof. Dr. med. Klaus Haag

Internist, Gastroenterologe,

Proktologe, Infektiologe

Sekretariat: Christina Schmakowski

Telefon: 069 3106-2813

Telefax: 069 3106-3326

E-Mail: Klaus.Haag@

KlinikumFrankfurt.de


Klinik für Innere Medizin 3

Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie

Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt Prof.

Dr. med. Hans-Günter Derigs

Sekretariat: Anja Nöth

Telefon: 069 3106-3320

Telefax: 069 3106-3280

E-Mail: Derigs@

KlinikumFrankfurt.de

Die Klinik für Innere Medizin 3 ist auf Krankheiten des Blutes

(Hämatologie), auf Tumorerkrankungen (Onkologie) und

Krankheiten der Lunge (Pneumologie) spezialisiert.

Die Tatsache, dass alle Untersuchungen und notwendig

werdenden operativen Eingriffe im Tumorzentrum Frankfurt

Höchst (TFH) unter einem Dach erfolgen können, garantiert

einen effektiven Austausch der Befunde und damit eine

schnelle Diagnostik und Behandlung.

Folgende spezialisierte Diagnose- und

Behandlungsmethoden führen wir in der KIM 3 durch:

Diagnostik:

Ultraschalluntersuchungen werden im Funktionsbereich der

KIM 3 durchgeführt. Spezielle hämatologisch-onkologische

Untersuchungen werden in der Inneren Medizin 3 selbst und

in enger Kooperation mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin,

dem Institut für Pathologie und externen Instituten

durchgeführt.

Neben der Routinediagnostik aus Blut und Knochenmark

(„Knochenmarkpunktion“) übernimmt die KIM 3 selbst

die Knochenmarkpunktion

die Gewinnung von Untersuchungsmaterial durch

Feinnadel-Aspiration

die mikroskopische Untersuchung des

gewonnen Materials und

die Feinanalyse von Zellen mit Antikörpermarkierung

(Durchflußzytometrie)

Die Auswertungen erfolgen in Kenntnis aller sonstigen

Befunde, was einen erheblichen Vorteil gegenüber der

anonymen Befundung in einem diagnostischen Institut

bedeutet. Eine weitere Spezialdiagnostik der Abteilung, in

Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin,

ist die Durchflußzytometrie oder Immunphänotypisierung

von Blut- und Lymphzellen. Eine Leukämie oder ein

Lymphom kann man mit der Durchflußzytometrie mit

nahezu 100%iger Sicherheit nachweisen oder ausschließen.

Medikamentöse Tumortherapie:

Tumorerkrankungen, die im Körper gestreut haben, sind

operativ oft nur sehr schwer und kurzfristig zu behandeln.

Sie lassen sich aber oft mittels Medikamenten unter

Kontrolle halten oder sogar ausheilen. Zu den zum Einsatz

kommenden Mitteln gehören Hormone oder Substanzen,

die das Abwehrsystem des Körpers beeinflussen (Zytokine,

Antikörper). Hauptsächlich beinhaltet die medikamentöse

Tumortherapie jedoch die Behandlung mit Zytostatika

(„Chemotherapie“). Wir bieten alle Chemotherapieformen

der modernen Onkologie an, von der gut verträglichen

Tablettenbehandlung über die Standard-Infusionstherapie

bis hin zur aplasierenden Chemotherapie bei Leukämien.

Je nach Therapieform und Patientenbefinden wird die

Therapie entweder auf unserer Station oder in der

Ambulanz verabreicht.

Supportiv- und Palliativtherapie:

Bei einem Teil der Tumorpatienten können durch das Tumorwachstum

oder durch die Therapie Beschwerden auftreten,

die einer speziellen unterstützenden (suppor tiven) oder

lindernden (palliativen) Behandlung bedürfen.

Hier zu zählen unter anderem:

die Schmerzbehandlung

die Ernährungstherapie

die Behandlung des Fatigue (Schwäche)-Syndroms

die psychoonkologische und soziale Begleitung

sowie die fürsorgliche Betreuung des Patienten und der

Angehörigen. Dieses stellt eine der wichtigsten Aufgaben

des gesamten Teams dar und wird oft durch Berater aus

anderen Fachgebieten (Anästhesie, Psychiatrie) ergänzt.

Seit diesem Jahr bietet das Klinikum eine eigene Station

für Palliativpatienten.

57


Kooperationen bei der Behandlung von

Patienten mit Krebserkrankungen:

Die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen

besteht natürlich nicht nur aus der medikamentösen

Therapie („Chemotherapie“). Es ist vielmehr eher die Regel

als die Ausnahme, dass Chemotherapie in Kombination mit

anderen Therapieverfahren eingesetzt wird.

Wir prüfen bei jedem Patienten alle Therapiemöglichkeiten.

Es erfolgt eine Diskussion in der Tumorkonferenz, einer

wöchentlich tagenden Beratungsrunde mit Einbeziehung

aller Fachabteilungen des Klinikums Frankfurt Höchst sowie

von Strahlen-therapeuten und onkologisch tätigen niedergelassenen

Ärzten. Wenn eine Kombinationstherapie als Therapie

der Wahl erscheint, können im Einzelfall folgende Fachgruppen

bzw. spezielle Therapieverfahren in die Behandlung

einbezogen werden: Chirurgie, unter Einschluss von Spezialfächern

wie Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Urologie, Gynäkologie,

Augenheilkunde oder Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,

Strahlentherapie (Strahlenklinik der Uniklinik Frankfurt,

Strahlenklinik Krankenhaus Nordwest, Strahlentherapie

Markus-Krankenhaus), Endoskopische Therapiemethoden

wie Lasertherapie, Stentimplantation oder Therapie in der

KIM 2 Interventionelle radiologische Verfahren zur gezielten

„Verödung“ von Tumoren.

Therapiestudien:

Fast alle Fortschritte in der Behandlung von Krebserkrankungen

sind aus der systematischen Planung, Durchführung

und Auswertung neuer Behandlungsmethoden in Form von

Therapiestudien hervorgegangen. Therapiestudien haben

gerade in der Onkologie viele Vorteile für die Patienten:

Es handelt sich meist um Behandlungsprotokolle, in denen

die neuesten Medikamente eingesetzt werden. Manchmal

ist das jeweilige Medikament sogar nur innerhalb einer

Studie verfügbar. Studien garantieren zudem einen hohen

Qualitätsstandard, da die Protokolle von einer Gruppe von

Experten erstellt und von Gutachtern und Ethikkommissionen

überprüft wurden.Es ist erwiesen, dass Behandlungsergebnisse

meist am besten sind, wenn die Therapie innerhalb

einer Studieerfolgt.

Aus den genannten Gründen bieten wir unseren Patienten

häufig die Teilnahme an einer Therapiestudie an. Wir haben

ein eigenes Studiensekretariat eingerichtet, in dem die

Behandlungen überwacht und dokumentiert werden.

Die Teilnahme an einer Studie ist selbstverständlich

immer ein Angebot, das angenommen oder abgelehnt

werden kann. Studien sind auch keine Züge, aus denen

man, einmal eingestiegen, nicht mehr aussteigen kann.

Alle Studien sind durch die Ethikkommission der Landesärztekammer

Hessen geprüft und genehmigt worden.

Schwerpunkt Pneumologie:

Wir vertreten die gesamte klinische Pneumologie mit einem

breiten endoskopischen Leistungsspektrum, einschließlich

Stent-Implantation, Laser-Therapie, EBUS-Untersuchung

und Thorakoskopie.

Sowie alle relevanten Funktionsuntersuchungen:

Lungenfunktion mit Bodyplethysmographie,

Diffusionsmessung, Atemmuskelfunktion, Bronchiale

Provokation, Broncholyse Test, Shunt-Messung,

Schlaf-Apnoe-Screening und Spiroergometrie.

58


Anzeige

63 59


Rhein-Main steckt voller Energie.

Als zuverlässiger Partner unserer Heimatregion setzen wir uns für die Menschen ein, die hier

leben. Wir unterstützen Vereine und Initiativen, die das Miteinander und den Zusammenhalt

in unserer Gesellschaft stärken. Mehr Engagement: www.mainova.de

60


Kontakt

Klinik für Altersmedizin

Leitung der Klinik (Kollegialsystem)

Leitende Ärztinnen:

Dr. med. Kerstin Amadori

Claudia Ankerst

Sekretariat: Heike Geyer-Vogel

Telefon: 069 3106-2890

Telefax: 069 3106-2546

E-Mail: Altersmedizin@

KlinikumFrankfurt.de

Altersmedizin (oder Geriatrie) ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Erkennung, Behandlung, Rehabilitation

und Prävention von akuten und chronischen Krankheiten älterer Patienten sowie deren speziellen Problemen in der späten

Lebensphase beschäftigt. Geriatrische Patienten sind in der Regel älter als 65 Jahre, typischerweise mehrfacherkrankt,

gebrechlich und besonders anfällig und erfordern einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Geriatrie begrenzt sich daher

nicht auf organzentrierte Medizin, sondern bietet eine ganzheitlich ausgerichtete Therapie im multiprofessionellen Team mit

dem vorrangigen Ziel, den funktionellen Zustand und die Lebensqualität der älteren Patienten zu verbessern, ihre Autonomie

zu fördern und größtmögliche Selbständigkeit im Alltag zu erreichen.

Akutgeriatrie

Ein Schwerpunkt der Klinik für Altersmedizin am Klinikum

Frankfurt Höchst liegt in der Akutgeriatrie, d.h. in der

Diagnostik und Therapie von akuten Erkrankungen bei

geriatrischen Patienten, u.a.

Gangstörungen, Stürzen und Sturzfolgen

Herz- / Kreislauf- und Lungen-Erkrankungen

Infektionen, z.B. der Atem- und Harnwege

Hirnleistungsstörungen, Verwirrtheitszuständen, Demenz

Störungen des Flüssigkeitshaushaltes, Mangelernährung

Stoffwechselstörungen, z.B. Diabetes mellitus

degenerativen und entzündlichen Erkrankungen

des Bewegungsapparates

Schmerzsyndromen

Schwindel

Parkinson-Syndromen und anderen Bewegungsstörungen

Urin- und Stuhlinkontinenz

geriatrischer Palliativmedizin inkl. Sterbebegleitung

Hierfür stehen in unserer Klinik u.a.

folgende Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

Labordiagnostik

Ultraschall von Oberbauch, Herz und Gefäßen

Ruhe- und Belastungs-EKG, Langzeit-EKG

Lungenfunktionsprüfung, Bodyplethysmographie,

Bronchoskopie (zentral)

Spiroergometrie, Langzeit-Blutdruckmessung (zentral)

Konventionelle Röntgendiagnostik,

Computertomographie, Kernspintomographie (zentral)

Gastroskopie, Coloskopie, Proktoskopie, ERCP,

PEG-Anlage (zentral)

Elektroencephalographie,



neurologische Elektrophysiologie (Neurologie)

Herzkatheter-Untersuchungen (zentral)

Cystoskopien (zentral)

Geriatrische Komplexbehandlung

Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist die sogenannte

geriatrische Komplexbehandlung, d.h. die fallabschließende

Frührehabilitation nach Operationen, Verletzungen /

Knochenbrüchen, Schlaganfällen und anderen schweren

Akuterkrankungen, erbracht von einem

multiprofessionellen Team.

Hierfür bieten wir u.a.

Aktivierende therapeutische Pflege durch besonders

geschultes Pflegepersonal

Das komplette Spektrum störungsspezifischer

Physiotherapie / Krankengymnastik

einschließlich Verordnung und Anpassung von sowie

Gebrauchstraining mit Hilfsmitteln

Physikalische Therapie einschließlich Massagen,

Wärmeanwendungen, Lymphdrainage

Ergotherapie einschließlich Selbsthilfetraining

und kognitiver Therapie

Logopädie einschließlich Schluck-, Sprachund

Stimmtherapie

Sozialdienstliche Beratung

Altersgerechte Ernährungsberatung

und Diabetes-Schulung

Wundbehandlung

Kontinenzberatung und Stomatherapie

Evangelische und katholische Seelsorge

61


Kontakt

Leitung der Klinik (Kollegialsystem)

Leitende Ärztinnen:

Dr. med. Kerstin Amadori

Claudia Ankerst

Geriatrische Tagesklinik

Unsere Tagesklinik bietet geriatrischen Patienten

die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung.

Sie verbindet dabei den Vorteil einer intensiven und

fachübergreifenden Behandlung mit der täglichen

Rückkehr in die vertraute häusliche Umgebung und ist

somit ein wichtiges Bindeglied zwischen ambulanter und

stationärer medizinischer Versorgung älterer Patienten.

Behandelt werden Patientinnen und Patienten mit allen

Formen geriatrischer Erkrankungen einschließlich

geriatrischer Frührehabilitation, die keinen stationären

Aufenthalt mehr benötigen, aber deren multiprofessioneller

Therapiebedarf nicht durch ausschließlich ambulante

Leistungen abgedeckt werden kann.

Die Klinik steht mit insgesamt 24 Plätzen

montags bis freitags (außer an Feiertagen)

zwischen 8:30 Uhr und 15:30 Uhr zur Verfügung.

Der tägliche Transport erfolgt durch einen Fahrdienst,

der die Patienten von zuhause abholt und nachmittags

wieder zurückbringt. Für Verpfl egung mit kalten und

warmen Getränken, Zwischenmahlzeiten und einem

warmen Mittagessen ist gesorgt. Neben den Therapieangeboten

des multiprofessionellen Teams steht

unseren Patienten ein großer Garten einschließlich

Trainings-Parcours und Hochbeeten zur Verfügung.

Behandlungsschwerpunkte, verfügbare Zusatzuntersuchungen

und das multiprofessionelle Leistungsspektrum

entsprechen unserem vollstationären Angebot.

Mein Zuhause mit Schwung in Rödelheim

Pflegewohnstift

Am Wasserturm

Anzeige

→ Überwiegend Einzelzimmer

→ Hochwertige Ausstattung

→ Gut erreichbar mit Bus und Bahn

·························································································

Wir informieren Sie gern ausführlicher!

Wolf-Heidenheim-Straße 6 | 60489 Frankfurt/Main

Telefon 0 69 / 36 60 04-0

www.pws-am-wasserturm.de

Kontakt über Telefon:

069 3106-2720 oder

069 3106-2890

62


Anzeige

Viel drin für Ihre Gesundheit

Das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V. ist ein Netzwerk von spezialisierten, stationär und ambulant tätigen Medizinern sowie

medizinischen Einrichtungen/Dienstleistern im Rhein-Main-Gebiet, die in ausgewählten medizinischen Schwerpunkten besonders

eng zusammenarbeiten. Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheit in der Region Rhein-Main durch

die Vernetzung der Vereinsmitglieder aus den verschiedenen Sektoren, wie aus den Bereichen der niedergelassenen Ärzte und

Zahnärzte, der medizinischen Wissenschaft und Wirtschaft, sowie aus den Bereichen der Kostenträger, wie den gesetzlichen Krankenkassen,

den Privatkassen, der Rehabilitation und Pflege sowie der medizinischen Dienstleister. Für Patientinnen und Patienten

garantiert das dichte Netzwerk aus medizinischen Experten Verlässlichkeit und umfassende Kompetenz, die Sicherstellung einer

zielführenden Diagnostik und einer zwischen den Leistungserbringern abgestimmten Therapie sowie persönliche Zuwendung durch

Kontinuität der Ansprechpartner. Kooperationsfelder bestehen bereits in den Bereichen Sportmedizin, Gefäßmedizin, Kardiologie,

Brusterkrankungen, Kinder und Jugendliche, gynäkologische Karzinome, chronische Rücken- und Gelenkschmerzen, Schlaganfall:

Prävention, Diagnostik, Therapie und Elektrophysiologie bei Herzrythmusstörungen.

Partner des Gesundheitsnetzwerks Rhein-Main e.V. sind u.a.:

Klinikum Frankfurt Höchst (vertreten durch die Geschäftsführung und verschiedene Chefärzte/Abteilungen)

Gesundheitszentrum Kelkheim (Dr. med. Wolfgang Drossard, Dr. med. Markus Thomas-Morr, Dr. med.

Matthias Bonczkowitz, Dr. med. Rainer Jokisch, Physiotherapie Feuerbach, Sanitätshäuser Scherer)

Gemeinschaftspraxis Radiologie-Nuklearmedizin Mainzer Landstrasse, Frankfurt

GNEF Gesundheitsnetz Frankfurt

OT Weitner/OT Rhein-Main

Physikalisches Therapiezentrum Höchst (PTZ)

Frankfurter Amt für Gesundheit

Gesundheitsamt Main-Taunus-Kreis

Labormedizin Hofheim

Burg Apotheke Königstein

sowie weitere Haus- und Fachärzte

Vertreter von Sanofi Aventis, der DAK Gesundheit,

der Selbsthilfekontaktstelle Frankfurt am Main

sowie Chefärzte und weitere Experten unterstützen

das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main im Beirat.

Mehr Informationen: www.gesund-rhein-main.de

63


Klinik für Neurochirurgie

Neurochirurgie ist die operative Behandlung des Nervensystems

und der Teile des Körpers, die das Nervensystem

schützend umhüllen, also des Gehirns, des Schädels, des

Rückenmarks, der Wirbelsäule und der peripheren Nerven.

Unsere Klinik bietet das gesamte Behandlungsspektrum

einer modernen Neurochirurgie, welches unter anderem die

operative Behandlung folgender Erkrankungen beinhaltet:

64

Erkrankungen am Blutgefäßsystem

(vaskuläre Neurochirurgie)

Tumorerkrankungen

Wirbelsäulenerkrankungen

Pädiatrische Neurochirurgie /Hydrozephalus

Neurotraumatologie

Periphere Nerven

Wir bieten eine fortschrittliche Versorgung aller genannten

Erkrankungen an, wobei die Basis unsere operative Expertise

darstellt. Darüber hinaus sind wir in der Lage, alle gängigen

modernen OP-Verfahren anzubieten wie die Nutzung

schonender OP-Techniken durch minimalisierte operative

Zugänge, oder die Nutzung von modernen OP-Mikroskopen

und die Nutzung von kranieller und spinaler Neuronavigation.

Die Methode der Neuronavigation wurde in unserer Klinik

bereits 1995 als eine der ersten Kliniken Deutschlands

benutzt und erlaubt in aktualisierter Version Hirntumoren

und Wirbelsäulenverschraubungen mit höchster Präzision

durchzuführen. Bei bestimmten Gehirntumoren verwenden

wir darüber hinaus das intraoperative neurophysiologische

Monitoring oder führen in seltenen Fällen auch Wach-

Operationen durch.

Zu einer fortschrittlichen Versorgung aller genannten

Erkrankungen gehört außerdem die interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit angrenzenden Abteilungen.

So sind beispielsweise bei Blutgefäßerkrankungen die

Abteilungen der Neuroradiologie, Neurologie und Strahlentherapie

involviert. Diese Fachabteilungen bilden das sogenannte

„Neurovaskuläre Team“, in welchem gemeinsam die

optimale Therapiestrategie individuell besprochen wird.

Alle Patienten, die an einem Gehirntumor leiden, werden

vor einer geplanten Behandlung innerhalb unserer Neuroonkologischen

Tumorkonferenz besprochen. Gemäß dem

Die Schwerpunkte der

Klinik für Neurochirurgie sind:

Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt Priv. Doz. Dr. med.

Martin Barth

feingeweblichen und molekularpathologischen Untersuchungsbefund

wird gemeinsam im Team die entsprechende

Nachsorge festgelegt.

Nicht zuletzt werden auch alle Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen

innerhalb unseres interdisziplinären

Wirbelsäulenzentrums besprochen und in bestimmten

Fällen auch gemeinsam operiert.

Schwerpunkt Tumorneurochirurgie:

Navigationsgestützte Mikrochirurgie von Hirntumoren

Fluoreszenz- und ultraschallgestützte Gliomchirurgie

(ALA-Verfahren)

Stereotaktische Hirnbiopsien

Schwerpunkt vaskuläre Neurochirurgie und Schädel-

Hirn-Trauma:

Mikrochirurgie von Hirngefäßerkrankungen wie Aussackungen

(Aneurysmen) und Fehlbildungen (Angiomen)

Navigationsgestützte Mikrochirurgie von Hirnblutungen

operative Behandlung von traumatischen intrakraniellen

Hämatomen

operative Behandlung von Schädel-Hirnverletzungen

Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie:

Mikrochirurgie von Bandscheibenerkrankungen in allen

Abschnitten der Wirbelsäule

Endoskopische Bandscheibenoperationen

Mikrochirurgie des engen Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)

Cervikale Bandscheibenprothesen

Offene und perkutane navigationsgestützte Stabilisierung

bei Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)

Mikrochirurgie von Wirbelsäulen- und Rückenmarktumoren

Offene und perkutane navigationsgestützte Stabilisierung

bei Wirbelsäulenverletzungen oder Wirbelsäulentumoren

Mikrochirurgie der peripheren Nerven, vor allem

Engpasssyndrome wie Carpaltunnelsyndrom.

Sekretariat: Marianne Messner

Telefon: 069 3106-2243

Telefax: 069 3106-2071

E-Mail: Neurochirurgie@

KlinikumFrankfurt.de

Sprechstunden:

Ambulante Sprechstunde

Di. + Do. 9 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr. 9:30 Uhr bis 11 Uhr,

jeweils nach Terminvereinbarung, Tel. 069 3106-2240.


Anzeige

W i r s t e h e n

Ihnen zur Seite!

AHB- UND REHA-FACHKLINIK

für Herz- und Gefäßkrankheiten

Bluthochdruck • Diabetes • Stoffwechsel

Adipositas und Orthopädie

Bauen Sie auf unsere Erfahrung. Unsere Ärzte, Pfleger und

Therapeuten helfen Ihnen, wieder Vertrauen in die eigenen

Fähigkeiten zu gewinnen.

Durch ein individuelles Therapie- und Trainingsprogramm

erobern Sie sich eine Lebensqualität zurück, die Sie vielleicht

schon verloren glaubten.

Unsere vielfältigen Rehabilitationsmaßnahmen können

bei Bedarf mit allen Kostenträgern abgerechnet werden.

Auch dabei stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Von unserem Haus genießen Sie einen weiten Blick über

die Stadt Königstein bis zum Feldberg. Die Zimmer bieten

einen modernen und freundlichen Hotel-Standard mit TV,

Telefon und neuen behindertenfreundlichen Nasszellen.

Gerne informieren wir Sie über interessante Angebote.

Telefon 06174/204-0

Anmeldung

REHA, AHB 06174/204-503

Diagn. Abklärung 06174/204-603

Telefax 06174/204-509

IK-Nummer 2 60 61 08 72

Chefarzt

Dr. med. Gerhard Toepel

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie,

Notfallmedizin / Sozialmedizin / Ärztliches Qualitätsmanagement

Hypertensiologe (DHL), Ernährungsmediziner (DGEM),

Kardiovaskulärer Präventivmediziner (DGPR)

Klinik Königstein der KVB

www.kvb-klinik.dekaufm_Verwaltung@kvb-klinik.de

RUND

1,8 MILLIONEN

MENSCHEN

LEIDEN IN DEUTSCHLAND UNTER

EINER HERZSCHWÄCHE.

GEHÖREN SIE AUCH DAZU?

INFORMIEREN SIE SICH AUF

WWW.HERZKLAPPENHILFE.DE

UND MACHEN SIE ONLINE

DEN SYMPTOMCHECK.

© 2017 Abbott. Alle Rechte vorbehalten. Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht die medizinische

Beratung des Arztes und drücken keine Bevorzugung einer Therapieoption im Vergleich zu einer anderen

aus. Sollten Sie Fragen zum Medizinprodukt, der Erkrankung oder der Behandlung haben, wenden Sie sich

an Ihren Arzt. Die hierin enthaltene Information ist nicht für Jugendliche unter 14 Jahren geeignet und ausschließlich

für Deutschland bestimmt. Alle Illustrationen sind künstlerische Darstellungen und sollten nicht

als technische Zeichnungen oder Fotographien angesehen werden. 9-GE-2-6598-02 02-2017

Druckhaus Strobach

GmbH

IHR DRUCKPARTNER FÜR

Satz und Grafik · Offsetdruck

Digitaldruck · Reliefdruck · Stanzen

Prägen · Weiterverarbeitung

UNSERE PRODUKTE

Broschüren, Prospekte und Flyer

Geschäftsberichte

Angebotsmappen

WIRE-O- und

Plastikeffektbindungen

Plakate und Einladungen

Briefbogen und Visitenkarten

Briefhüllen und Versandtaschen

...und vieles mehr

Gwinnerstraße 36

DE-60388 Frankfurt am Main

Telefax (0 69) 90 43 97-35

info@druckhaus-strobach.de

www.druckhaus-strobach.de

Telefon

(069) 90 43 97-0

65


Klinik für Neurologie

Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt Prof. Dr. med.

Thorsten Steiner, MME

Sekretariat: Zuhal Bazarkaya

Telefon: 069 3106-2932

Telefax: 069 3106-3747

E-Mail: Neurologie@

KlinikumFrankfurt.de

Die Klinik für Neurologie beschäftigt sich mit der allgemeinen

Neurologie, d. h. mit allen in der Bevölkerung vorkommenden

Erkrankungen des zentralen und peripheren

Nervensystems. Diese umfassen Gefäßerkrankungen wie

Schlaganfälle (arterielle Gefäßverschlüsse und Hirnblutungen),

Gefäßmissbildungen und Gefäßentzündungen,

entzündliche Erkrankungen des zentralen und peripheren

Nervensystems (wie Hirnhaut- und Hirnentzündungen,

Multiple Sklerose, Neuroborreliose, Polyradikulitiden),

Erkrankungen des peripheren Nervensystems (wie Polyneruopathien),

Bewegungsstörungen wie die Parkinson

Syndrome, Dystonien, degenerative Erkrankungen wie

beispielsweise Formen von Demenzen oder Motoneuronerkrankungen

wie die amyotrophe Lateralsklerose,

Kopfschmerzsyndrome wie Migräne, Muskelerkrankungen

wie z.B. Myasthenia gravis. Bandscheiben- und Rückenerkrankungen

gehören ebenso zum Spektrum der Klinik

wie Hirnnervenerkrankungen (Schwindel oder Fazialisparese).

Die Klinik verfügt über 64 Betten und eine

nit, auf der die neuesten Behandlungsverfahren

chlaganfalls, wie intravenöse und intraarterielle

bolyse sowie kathetergestützte Verfahren zur Wie

öffnung der hirnversorgenden Gefäße durchgeführt

den (Thrombektomie). Außerdem werden intensiv

Patienten auf der Neurointensivstation behandelt.

steht 365 Tage pro Jahr ein erfahrenes Stroke-Team

Verfügung, welches mit der neuroradiologischen Ab

lung des Hauses zusammenarbeitet (interdisziplinäres

Neurovaskuläres Zentrum). Auf dem Gebiet der Schlaganfälle

besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit der

hiesigen neuroradiologischen, kardiologischen, neurochirurgischen

und gefäßchirurgischen Abteilung. Die Klinik

verfügt über eine neuroimmunologische Sprechstunde

nach § 116 b zur Behandlung von Patienten mit Multipler

Sklerose. Die Behandlung älterer Patienten erfolgt in enger

Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin 4 (Geriatrie).

Seit dem 1. Januar 2013 betreut das Ärzteteam der

Neurologie am Klinikum Frankfurt Höchst in Kooperation

mit den Main-Taunus-Kliniken die Stroke Unit in Hofheim.

Diagnostik:

Doppler- und Farbduplexsonographie der

hirnversorgenden Arterien

Elektroenzephalographie

Elektroneuro- und -myographie

Somatosensorisch evozierte Potentiale

Akustisch evozierte Potentiale

Visuell evozierte Potentiale

Transkranielle Magnetstimulation

V

Lumbalpunktion

Langzeit-EKG-Registrierung

Therapie:

Akute und intensivmedizinische Therapie des Schlaganfalls

durch intravenöse Thrombolyse und Thrombektomie

(kathetergestützte Verfahren zur Wiedereröffnung der

hirnversorgenden Gefäße)

Neurologisch-neuroradiologische Behandlung von

Gefäßverschlüssen, Aneurysmata, Gefäßmissbildungen

und Tumoren des Gehirns

Neurointensivmedizinische Behandlung auf einer

neurologisch-neurochirurgischen Intensivstation

Frührehabilitative schlaganfallspezifische Behandlung

nach dem Bobath- und Vojta- Konzept:

Stroke Unit; krankengymnastische Behandlung;

Ergotherapie und Neurophysiologie mit

Hirnleistungstraining; Logopädie; neuropsychologische

Diagnostik und Behandlung

Immunmodulatorische Therapie bei Patienten mit MS

Immunglobuline, Plasmaparese, Immunadsorption bei

entzündlichen Erkrankungen (u.a. MS, GBS, etc.)

Medikamentöse und physiotherapeutische Therapie

von Bewegungsstörungen

Behandlung mit Botulinum-Toxin (Botox)

Therapie von Kopfschmerz- und Schwindelerkrankungen

66


Sekretariat:

Prof. Dr. med. Thorsten Steiner

Privatsprechstunde

Tel.: 069 3106-2931

069 3106-2932

Fax: 069 3106-3747

Termine nach Vereinbarung

Leitender Oberarzt

Dr. med. Oliver Michel

Tel.: 069 3106-2944

Oberärztin Cornelie Lang

Tel.: 069 3106-2934

Oberärztin Dr. med.

Nathalie Stegemann

Tel.: 069 3106-2935

Oberarzt Dr. med.

Christian Ludes

Tel.: 069 3106-3413

Oberärztin

Dr. med. Kerstin Amadori

Tel.: 069 3106-2932

E-Mail:

Neurologie@KlinikumFrankfurt.de

Organisation Termine

ambulant/stationär:

Tel.: 069 3106-2938

Fax: 069 3106-2186

Ambulanz

nur auf Überweisung vom

Neurologen/Nervenarzt:

Tel.: 069 3106-2938

Fax: 069 3106-2186

Neuromuskuläre Ambulanz

Zerebrovaskuläre Ambulanz

Neuroimmunologische Ambulanz

Tel.: 069 3106-2938

Intensivstation

Tel.: 069 3106-4841

Stroke Unit

Tel.: 069 3106-2943

Station D 61

Tel.: 069 3106-2940

Station D 62

Tel.: 069 3106-2943

Die Stroke Unit Hofheim

Die Main Taunus Kliniken Hofheim und das Klinikum

Frankfurt Höchst führen seit dem 1.1.2013 die

Schlaganfallversorgung in einem gemeinsamen,

flächendeckenden Konzept durch. Dieses Projekt läuft

unter der Leitung von Prof. Dr. med. Thorsten Steiner,

Chefarzt der Stroke Unit am Klinikum Frankfurt Höchst

sowie der Main-Taunus-Kliniken am Standort Hofheim.

In diesem Konzept werden alle Patienten mit einem akuten

Schlaganfall bedarfsangepasst versorgt. Im Falle eines

akuten Schlaganfalls erhalten Patienten eine intravenöse

Therapie mit Medikamenten, die Gefäßverschlüsse

auflösen können (Thrombolyse). Diese Therapie wird

vor Ort am Klinikum in Hofheim durchgeführt. Die Schlaganfalleinheit

in Hofheim verfügt derzeit über vier bis sechs

Betten. Jährlich werden ca. 450 Patienten behandelt und

bei ca. 35 systemische Thrombolysen durchgeführt.

Hier werden auch alle weiteren Untersuchungen durchgeführt,

um die Ursache für einen Schlaganfall zu identifizieren.

Diese Abklärung erfolgt in Zusammenarbeit der Kliniken

für Innere Medizin und Kardiologie. Die weitere Therapie

umfasst die frühzeitige Rehabilitationsbehandlung

(Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, neuropsychologische

Behandlung). Gegebenenfalls werden

die Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation

überwacht und behandelt. Nach der Akutphase

werden die Patienten im Klinikum Hofheim oder

einer Rehabilitationsklinik weiter versorgt.

Patienten mit akutem Schlaganfall werden am Klinikum

Frankfurt Höchst versorgt, wenn weitergehende Maßnahmen,

wie z.B. eine Thrombektomie (Entfernen

eines Gefäßverschlusses mittels Katheter) oder operative

oder neuroradiologisch-interventionelle Maßnahmen

erforderlich werden. Die Versorgung am Klinikum

Frankfurt Höchst erfolgt im Neurovaskulären Zentrum,

das aus den Kliniken für Neurologie, Neuroradiologie (in

Kooperation mit der Universitätsklinik Heidelberg),

Neurochirurgie sowie der Gefäßchirurgie gebildet wird.

Die Weiterversorgung erfolgt je nach Bedarf des Patienten

am Klinikum in Frankfurt Höchst oder in Hofheim.

67


Anzeige

REHAZENTRUM BAD NAUHEIM

Klinik Wetterau (Kardiologie)

Indikationen auf einen Blick:

• Krankheiten des Kreislaufsystems

• AHB-Indikation: Herz- und

Kreislauferkrankungen, Zustand

nach Herztransplantation,

arterielle, venöse und

neurologische Erkrankungen

(letztere nur thrombo-embolisch)

Nebenindikationen:

• Endokrine, Ernährungs- und

Stoffwechselkrankheiten

• Krankheiten des Verdauungs-,

Atmungs- und Muskel-Skelett-

Systems

Profitieren Sie von unserem

Therapeuten-Team, in dem sich alle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

um Ihre Gesundheit kümmern und

in unserem qualitätsgeprüften

Unternehmen für Sie einsetzen.

Ärztlicher Direktor

Dr. Ulrich Kiwus

Kaufmännischer Direktor

Thorsten Bartelmus

Die Klinik Wetterau ist eine seit 1973

bestehende kardiologische Rehabilitationseinrichtung

mit einem umfassenden Spektrum der

Behandlungsmöglichkeiten von Herz-Kreislauferkrankungen.

Neben einer angemessenen – nicht

invasiven – Diagnostik zu Beginn des Aufenthaltes

bestehen unsere Therapieziele darin ein aktuelles

Krankheitsverständnis bei unseren Rehabilitanden

aufzubauen und motivationale Aspekte einer

guten Gesundheitsvorbeugung zu entwickeln.

Dazu gehört es Ausdauerfähigkeit und Beweglichkeit

zu verbessern oder auch Schmerzen zu

lindern. Darüber hinaus bieten wir ein gezieltes

Muskelaufbautraining (MTT => Medizinische

Trainingstherapie), aber auch Möglichkeiten der

muskulären sowie seelischen Entspannung in

unseren Therapiemodulen an. Diese umfassen

Rehaklinik Wetterau

Zanderstraße 30/32,

61231 Bad Nauheim

Telefon: 06032 3020

reha-klinik.wetterau@drv-bund.de

www.reha-klinik-wetterau.de

neben den aktivierenden Maßnahmen das gesamte

Spektrum der evidenzbasierten Badeanwendungen

wie Massagen und Elektrotherapien,

aber auch Einzel- und Gruppentherapien werden

in der Physio- und Sporttherapie angeboten. Viele

Rehabilitanden profitieren von modernen und

traditionellen Entspannungsverfahren, psychologisch

geführten Einzel- und Gruppengesprächen

zur Krankheits- und Stressverarbeitung und

erhalten Hilfe bei der Raucherentwöhnung und der

Reduktion anderer risikohafter Verhaltensweisen.

Dabei sehen wir unsere Hilfe als Unterstützung

des Heilungsprozesses an und möchten Sie zu

Fachleuten Ihrer eigenen Gesundheit machen.

Für Schlaganfallpatienten mit einem bestimmten

Erkrankungsentstehungsmechanismus –

thrombo-embolische Schlaganfälle - stehen

Bobath-geschulte Krankengymnasten, gezieltes

Hirnleistungstraining, Logopädie und Ergotherapie

zur Verfügung.

In der Klinik erfolgen diagnostische und therapeutische

Untersuchungen und Behandlungen mit

moderner apparativer medizinisch-technischer

Ausstattung.

Für Notfälle stehen Überwachungseinheiten rund

um die Uhr bereit.

Bei ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen

wird praxisnah in der Lehrküche und beim Einkaufstraining

geschult.

68


Anzeige

Handwerkliche Tradition

verbunden mit

modernster Technik

Technische Orthopädie:

Die technische Orthopädie im Hause des Klinikums Frankfurt Höchst

ist spezialisiert auf die Versorgung mit Hilfsmitteln bei operativer und

konservativer Behandlung.

Ein Team von erfahrenen Fachkräften steht den Ärzten und Therapeuten

mit dem Ziel einer hochqualifi zierten und Patientenversorgung zur Seite.

In Zusammenarbeit mit den Fach bereichen werden individuelle Lösungen

für die unterschiedlichsten Anforderungen entwickelt.

Kurze Wege ermög lichen eine effi ziente Betreuung der verschiedenen

Sprechstunden und Fachbereiche.

Klinische Schwerpunkte:

klinische Orthesen und Bandagen

Kompressionstherapie bei Lymphödem

Kompressionsstrümpfe bei Beinvenenerkrankungen

Verbrennungsbandagen

Kinderorthopädie, funktionelle Orthetik

sensomotorische Einlagen

funktionelle Elektrostimulation

moderne Korsette und Miederversorgungen

Diabetische Fußversorgungen, Einlagenversorgungen

Rehabilitation mit Beinprothesen

funktionelle Elektrostimulation zur Fallfußbehandlung

Forschung:

Entwicklung von Orthesensystemen

Sie finden uns

im Klinikum

Frankfurt Höchst

und unter:

www.ottomueller.de

Gotenstraße 6 | 65929 Frankfurt | Tel.: (069) 31 40 66 0 | Email: hoechst@ottomueller.de

„Otto Müller“ ist ein Markenname der OT-Rhein-Main GmbH · Europa-Allee 1c · D 54343 Föhren

69


Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie

Schwerpunkt Orthopädie

Kontakt

Leitung des Schwerpunktes

Orthopädie

Chefarzt Prof. Dr. med.

Wolfgang Daecke

Sekretariat:

Telefon: 069 3106-2902

Telefax: 069 3106-3628

E-Mail: Orthopaedie@

KlinikumFrankfurt.de

Die Klinik für Orthopädie bietet das gesamte Spektrum

der modernen konservativen und operativen Therapie von

Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates an.

Hierbei stellen die gelenkerhaltenden und, falls notwendig,

gelenkersetzenden Operationen (künstlicher Gelenkersatz)

einen traditionellen Schwerpunkt der Abteilung dar.

Die an die jeweils individuellen Bedürfnisse des Patienten

angepasste Primärimplantation oder Wechseloperation

eines künstlichen Gelenkes an Hüfte, Knie, Sprunggelenk,

Schulter oder Hand ist ein zentraler Bereich unserer Klinik

und in dem Departement Endoprothetik zusammengefasst.

Die Klinik ist als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung

anerkannt. Das Departement Wirbelsäulenchirurgie

umfasst ein breites Spektrum der konservativen (multimodale

Schmerztherapie) und operativen Behandlungen

bei Wirbelsäulenerkrankungen aller Art. Das Departement

Wirbelsäulenchirurgie ist Bestandteil des interdisziplinären

Wirbelsäulenzentrums des Klinikums Frankfur Höchst.

Weitere Schwerpunkte der Klinik bestehen in der Tumororthopädie,

der Schulterchirurgie, der Hand- und Fußchirurgie,

Rheumaorthopädie sowie in der Kinderorthopädie, die in

der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie der Klinik

vertreten ist.

Therapieschwerpunkte im Überblick:

Departement Endoprothetik, künstlicher Gelenkersatz

an Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter und Hand

(Oberflächenersatz, Teil- oder Totalersatz des Gelenkes,

ggf. Individualprothese, je nach Zerstörungsgrad)

Wechseloperationen von Prothesen (insbesondere auch

komplexe Revisionen, septische Prothesenwechsel)

Gelenkerhaltende Chirurgie (präventive Hüftchirurgie,

Korrektur von Extremitätenfehlstellungen zur Prävention

der Arthroseprogression)

Arthroskopische Chirurgie (Hüfte, Knie, Sprunggelenk,

Schulter, Ellenbogen und Hand)

Departement Wirbelsäulenchirurgie

Tumororthopädie (extremitätenerhaltende biologische

oder endoprothetische Rekonstruktion)

Schulterchirurgie

Handchirurgie

Fußchirurgie

Rheumaorthopädie

Kinder- und Neuroorthopädie

Physiotherapie des Stütz- und Bewegungsapparates

Sprechstunden:

Allgemeine Sprechstunden

Dienstag u. Donnerstag 8 Uhr – 11 Uhr

Termine: 069 3106-2901 oder -2904

Privatsprechstunden nach Vereinbarung

Termine: 069 3106-2902

Schultersprechstunde:

Mittwochs 9 Uhr – 11 Uhr

Termine: 069 3106–2901

Kindersprechstunde:

Montag 8 Uhr – 12 Uhr

Freitag 7 Uhr – 12 Uhr

Termine nur nach Vereinbarung: 069 3106-2904

Notfallambulanz:

ZNA (Zentrale Notaufnahme)

Telefon: 069 3106-4600

Überweisung in die Kassensprechstunde nur durch

niedergelassene Orthopäden oder Chirurgen.

Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr Überweisung

durch den Kinderarzt, ab dem 6. Lebensjahr

durch einen Orthopäden oder Chirurgen.

70


Anzeige

71


Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie

Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

Kontakt

Leitung des Schwerpunktes

Unfallchirurgie und

Sporttraumatologie

Chefarzt

Dr. med. Harald Hake

Sekretariat: Claudia Dittmann

Telefon: 069 3106-2874

Telefax: 069 3106-2493

E-Mail: Unfallchirurgie@

KlinikumFrankfurt.de

Der Schwerpunkt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie

einschließlich Handchirurgie, umfasst das gesamte

klinische Spektrum einer modernen Versorgung

aller Verletzungen des Bewegungsapparates mit:

Minimal-invasiver Versorgung von Gelenkverletzungen,

computerassistierten Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie,

arthroskopische Gelenkoperationen, prothetischem

Ersatz nach Gelenkverletzungen, Tumorchirurgie des

Knochens und Stabilisierung pathologischer Frakturen

Unsere Spezialgebiete:

Becken- und Wirbelsäulenchirurgie

minimal-invasive und offene computerassistierte

Wirbelsäulenchirurgie nach Unfällen,

bei Infektionen und Tumorerkrankungen

Vertebro- und Kyphoplastie

operative Versorgung von Becken- und Acetabulumfrakturen

Prothetik:

prothetischer Ersatz nach Gelenkverletzungen

(Schulter, Hüfte, Knie)

Handchirurgie:

Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Hand

arthroskopische und plastisch-rekonstruktive Chirurgie

ambulante Operationen

Schulterchirurgie:

arthroskopische und offene Schulteroperationen

akute und chronisch-degenerative Schulterbeschwerden

ambulante Operationen

Sporttraumatologie:

arthroskopische Gelenkoperationen

(Schulter, Knie, Sprunggelenk und Ellenbogen) mit

Kreuzbandchirurgie und komplexen Gelenkverletzungen

akute und chronische Beschwerden des

Bewegungsapparates

degenerative Gelenkerkrankungen

ambulante Operationen

Die zentrale interdisziplinäre Notaufnahme (ZNA)

mit Schockraum- und Polytrauma-Management

(Schwerpunktversorgung von Mehrfachverletzten

im Klinikum der Maximalversorgung), beinhaltet das

gesamte klinische Spektrum eines modernen Traumacenters

(zertifiziertes überregionales Traumazentrum/DGU)

sowie das Verletzungsartenverfahren der Gewerblichen

Berufsgenossenschaften (VAV; § 6)

Unsere Sprechstunden:

Privatsprechstunde + Sportmedizinische

Sprechstunden:

Anmeldung: 069 3106-2874

täglich 14 Uhr bis 15 Uhr mit telefonischer

Voranmeldung, Überweisung vom Chirurgen/Orthopäden

Sprechstunden in der ZNA:

Anmeldung: 069 3106-4600

D-Arzt:

Montag, Donnerstag 9 Uhr bis 12 Uhr

Handchirurgische Sprechstunde:

Dienstag, Freitag 8.30 Uhr bis 12 Uhr

Unfallchirurgisches

Aufnahmezentrum in der ZNA:

Anmeldung: 069 3106-3232

täglich 9 Uhr bis 13 Uhr

72


Kontakt

Die Zentrale

Notaufnahme (ZNA)

Leitung der Notaufnahme

Chefarzt Dr. med.

Peter-Friedrich Petersen

Telefon: 069 3106-2251

E-Mail: Peter.Petersen@

KlinikumFrankfurt.de

In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Frankfurt

Höchst steht rund um die Uhr, auch an Wochenenden,

ein erfahrenes Team zur Notfallversorgung von stationär

behandlungsbedürftigen Patienten bereit. Umfassende

diagnostische und therapeutische Einrichtungen

ermöglichen die Behandlung aller Notfälle durch

Erkrankungen oder Verletzungen.

Für leichtere Fälle:

Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt oder

den Ärztlichen Bereitschaftsdienst, der bundesweit

unter der Rufnummer 116 117 erreichbar ist. Die Rettungsdienstzentrale

kann erreicht werden unter 112.

Für verletzte Kinder, insbesondere Schul- und Kindergarten-

Unfälle steht eine Kinderchirurgische Spezialabteilung zur

Verfügung. Wunden, Knochenbrüche, Verbrennungen sowie

Kopf- und Bauchverletzungen werden ebenso wie Bauchschmerzen

mit ihrer großen Bandbreite dem Alter des

Kindes entsprechend untersucht und behandelt.

Ein Facharzt für Kinderchirurgie ist rund um die Uhr

erreichbar. Sollte eine stationäre Behandlung notwendig

werden, bietet die Kinderchirurgische Station

Platz in kindgerechter Umgebung für den kleinen

Patienten und, falls erwünscht, für ein Elternteil.

Sehr wichtig:

Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall bitte

direkt den Rettungsdienst unter 112 anrufen!

Über die Zentrale Notaufnahme

Die Zentrale Notaufnahme ist eine interdisziplinäre Einrichtung

für die Versorgung von stationär behandlungsbedürftigen

Patienten. Das Team der Notaufnahme arbeitet eng

mit den Spezialisten aller Fachrichtungen des Klinikums

zusammen. Im sogenannten „Schockraum“ der Zentralen

Notaufnahme im Klinikum Frankfurt Höchst werden akut

lebensgefährdete Patienten (z.B. Unfallopfer mit schwersten

Verletzungen) durch ein Team aus der Unfall-/Chirurgie,

Inneren Medizin (Kardiologie), Anästhesie und Radiologie

erstversorgt. Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde durch

die zuständige Fachgesellschaft als überregionales Traumazentrum

zertifiziert, weil es die Anforderungen an die Versorgung

schwerstverletzter Patienten auf höchster Stufe erfüllt.

Es stehen vor Ort alle notwendigen Apparate zur Verfügung,

die es ermöglichen, in kurzer Zeit eventuelle Verletzungen

oder krankhafte Zustände zu entdecken. Schlaganfälle

werden in der ZNA sofort von einem Neurologen untersucht.

Die Verdachtsdiagnose eines Schlaganfalles wird direkt im

Anschluss an die klinische Untersuchung mittels CT oder

Kernspintomographie bestätigt. Die Behandlung beginnt

dann entweder sofort in der ZNA oder auf der Stroke Unit

bzw. interventionell in der Neuroradiologie. Die unter kardiologischer

Leitung stehende Chest Pain Unit/CPU (Brustschmerzeinheit)

für kardiologische Notfälle mit vier Betten

ist in die ZNA integriert und von der Deutschen Gesellschaft

für Kardiologie/Herz- und Kreislaufforschung e.V. zertifiziert

worden. Sie erfült damit die höchsten Qualitätskriterien.

Behandlungsablauf

Die Reihenfolge der Behandlung der Patienten richtet sich

nach dem Schweregrad der Erkrankung und dem akuten

Versorgungsbedarf.

So werden Patienten, die mit schweren Erkrankungen

(z. B. im Rettungswagen) zu uns kommen, zuerst

behandelt. Bei hohem Aufkommen von Schwerkranken

kann es daher zu Wartezeiten im Wartebereich kommen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Kontakt

Zentrale Notfallaufnahme:

Telefon 069 3106-4600

73


Ausgezeichnet durch die

AOK Hessen

für überdurchschnittlich gute Behandlungsqualität

Bewertet 10/2016

www.aok.de/krankenhausnavigator

Im Leistungsbereich: Operation bei

gutartiger Prostatavergrößerung

Klinik für Urologie

Operative und Konservative Urologie, Urologische Onkologie, Kinderurologie

In der Klinik für Urologie des Klinikums Frankfurt Höchst

wird das gesamte Spektrum der Urologie in Prävention,

Diagnostik, konservativer und operativer Therapie sowie

Nachsorge abgedeckt. Seit über fünf Jahren setzt die Klinik

- als damals eine der ersten Kliniken in Deutschland - ein

Lasergerät ein, das neben der Behandlung der gutartigen

Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie,

kurz: BPH) auch für die Steinzertrümmerung verwendet

wird: den Holmium-Laser.

Die operative Behandlung der Prostata mit dem Holmium-

Laser stellt inzwischen eine nachgewiesen schonende Alternative

zu bisherigen Standardtherapieverfahren dar. Was im

Klinikum Frankfurt Höchst bereits Alltag ist, wird mittlerweile

auch als so genannte 1A-Empfehlung in den Leitlinien der

Deutschen Gesellschaft für Urologie als zu bevorzugendes

Therapieverfahren bei der großen Prostata-OP empfohlen.

Die nachgewiesenen Vorteile im Vergleich zu den bisherigen

Verfahren sind vor allem ein deutlich geringeres Blutungs

geringe Katheterzeiten und kürzere Krankenhaus

Mehr als .00 Holmium-Laser-Eingriffe

wurden seitdem allein an der Prostata vorgenommen.

Der Holmium-Laser wird auch bei der Steintherapie eingesetzt

und kam hier bei über 00 Steinzertrümmerungen

erfolgreich zur Anwendung.

Schwerpunkte

Große, zum Teil organerhaltende,

gewebeschonende Tumorchirurgie:

Tumornephrektomie

Organerhaltende Nierentumorentfernung

Blasenentfernung (Cystektomie) mit kontinentem

Blasenersatz bei Mann und Frau bzw. nicht-kontinente

Harnableitung

Potenzerhaltende radikale Prostataentfernung

beim Prostatakrebs

Modifizierte und radikale retroperitoneale

nervenschonende Lymphadenektomie

beim Hodentumor

Kinderurologie (vor allem plastische wiederherstellende

Operationen)

Hypospadiekorrekturen

Antirefluxplastik und Harnleiterneueinpflanzung bei

Refluxerkrankungen

Nierenbeckenplastik

Nierenteilentfernung

Endokopische Ureterocelenschlitzung

Resektion von Harnröhrenklappen

Leistenhoden

Phimosen

Hodenhochstand

74


Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt

Dr. med. Walter Ohlig

Diagnostik und Therapie der erektilen

Dysfunktion

Plastische Genitalchirurgie:

Korrektur der idiopathischen Penisdeviation

Korrektur der Induratio penis plastica

Implantation von Penisprothesen

Sekretariat: Siegrun Quanz

Telefon: 069 3106-2834

Telefax: 069 3106-2477

E-Mail: Siegrun.Quanz@

KlinikumFrankfurt.de

E-Mail: Walter.Ohlig@

KlinikumFrankfurt.de

Konservative und chirurgische Therapie der

Inkontinenz:

Etablierung einer suffizienten medikamentösen Therapie

Urodynamik

Tension free vaginal tape (transobturatorisch O-TVT)

Botulinumtoxinunterspritzung

Steintherapie mit schonender Steinzertrümmerung:

Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)

Ureteroskopische Steinentfernung ggf. mit

Laserlithotripsie (flexible Ureteroskopie)

Perkutane Nierensteinentfernung

Chemotherapie bei urologischen Tumoren

bei Hodentumoren

bei Blasenkarzinomen

bei Prostatakarzinomen

Behandlung von Nierenzysten



Offene Nierenzystenabtragung

Nierenzystenpunktion

„kleine Urologie“






Zirkumzision (Beschneidung)

Sterilisation (Vasektomie)

Behandlung von Wasserbrüchen des Hodens bzw.

Nebenhodenzysten (Hydrozele/Spermatozele)

Leistenbruchoperationen

Behandlung der Varikozele testis (Verödung in

Lokalanästhesie bzw. Gefäßunterbindung in Narkose)

Infertilitätsdiagnostik

Fusionsbiopsie der Prostata

Endourologie

Transurethrale Blasentumorresektion

Transurethrale Resektion der Prostata

Holmiumlaserenukleation der Prostata

(HoLEP – mit Gewinnung von Gewebe zur

pathologischen Untersuchung)

Holmiumlaserresektion

Ureteroskopie mit Steinbehandlung (Laserlithotripsie)

Perkutane Nephrolitholapaxie

Behandlung von Harnröhrenengen

Sprechstunden

Tel.: 069 3106-2834




Privatsprechstunde

nach telefonischer Terminvereinbarung

Kinderurologische Sprechstunde

nach telefonischer Terminvereinbarung

Tumorsprechstunde

nach telefonischer Terminvereinbarung

75


Klinik für Psychiatrie

und Psychotherapie –

Psychosomatik

Unsere Klinik befasst sich mit der Diagnostik und Therapie

psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und

ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Krankenhaus

der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu

aller medizinischer Fachdisziplinen. Die gemeindenahe

Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität unserer

Therapie. Es bestehen fünf vollstationäre Behandlungseinheiten

mit zusammen 116 Betten und eine Tagesklinik mit

22 Plätzen und eine Institutsanbulanz. Wir gewährleisten

die stationäre, tages-klinische und ambulante fachpsychiatrischeund

psychotherapeutische Akut- und Vollversorgung

Erwachsener (ca. 1.800 Aufnahmen pro Jahr).

Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der J. W.

Goethe – Universität Frankfurt und bildet Studentinnen und

Studenten sowie angehende Fachärztinnen und Fachärzte

sowie Psychologische Psychotherapeuten aus. Die Behandlungsteams

bestehen aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen

und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunsttherapeutinnen

und –therapeuten, Sozialarbeiterinnen

sowie Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen, die

neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung

unterschiedliche psychotherapeutische Ausrichtungen in

die gemeinsame Arbeit einbringen: tiefenpsychologisch,

analytisch, verhaltenstherapeutisch, familiendynamisch.

Behandlungen und Schwerpunkte:

Die individuelle Therapie erfolgt patientenorientiert nach

einem integrativen Behandlungskonzept unter Berücksichtigung

von biologisch-somatischen, psychodynamischen,

tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen und

sozialen Aspekten. Die Behandlungsziele variieren von

Krisenintervention über Krankheits-Rekompensation und

Heilung bis zur Persönlichkeitsentwicklung im Sinne der

Individuation, sofern sie zu ihrer Realisierung der besonderen

Mittel der vollstationären Behandlung bedürfen.

Zur Anwendung kommen in jeweils individueller Kombination

Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Pharmakotherapie,

pflegerische Betreuung, Kunst- und Ergotherapie unter

besonderer Berücksichtigung kreativer Verfahren

76

E-Mail: Psychiatrie@

KlinikumFrankfurt.de

(z.B. Maltherapie, Computermalen und Bildhauerei). Hinzu

kommen weitere Projektarbeiten, Sozio- und Millieutherapie,

Bewegungs-, Tanztherapie und Krankengymnastik

sowie Angehörigenarbeit in Einzel- und Gruppenangeboten.

Darüber hinaus werden Anwendungen aus der Physikalischen

Therapie einbezogen wie Massagen, Fangopackungen

und Lymphdrainagen. Weitere Schwerpunkte stellen

psychotherapeutische Therapieansätze bei Psychosekranken,

Borderline-Störungen, neurotisch und psychosomatisch

Erkrankten sowie reaktiven Krisenzuständen dar.

Ferner werden spezielle Ansätze in der qualifizierten

Entgiftung und Motivationsarbeit Suchtkranker angeboten.

Besondere Angebote sind die psychoonkologische

Behandlung psychischer Belastungen und Störungen bei

bestehender Karzinomerkrankung sowie Mutter- (oder

Vater-) Kind Behandlungen bei postpartalen Störungen wie

z.B. Wochenbettdepressionen. Für unsere Mutter-Kind

Behandlungseinheit [Psychiatrisch-psychotherapeutische

Behandlung im besonderen Setting - Mutter/Vater-Kind-

Setting - OPS-9-643] erfolgte eine positive, die Qualität

bestätigende Strukturprüfung durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen in Hessen.

Die Klinik ist beteiligt bei den Zentrenbildungen am

Klinikum Frankfurt Höchst (z.B. Onkologisches Zentrum,

Brustkrebszentrum, Zentrum für integrative Pädiatrie,

Zentrum für Altersmedizin, Wirbelsäulenzentrum).

Nachsorge:

Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt

Priv. Doz. Dr. med. Dr. med.

habil. Michael Grube

Facharzt für Psychiatrie und

Psychotherapie

- Forensische Psychiatrie

- Psychoanalyse

Sekretariat: Eugenie Boike

Telefon: 069 3106-2923

Telefax: 069 3106-3067

Die Klinik ist in ein Netz nachstationärer Behandlungs- und

Rehabilitationsangebote eingebunden, somit kann die

Nachsorge im Gesamtbehandlungsplan für die Patientinnen

und Patienten individuell vorbereitet werden. Hierzu

nutzen wir neben der Psychiatrischen Institutsambulanz

viele ambulante, teil- und vollstationäre außerklinische

Angebote, z.B. niedergelassene Ärztinnen und Ärzte,

Fachärztinnen und Fachärzte, Psychologinnen und Psychologen,

Beratungs-stellen, Übergangswohnheime und

weitere Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten

innerhalb und außerhalb der Stadt Frankfurt am Main.


Kontakt

Leitung der Klinik

Chefarzt

Priv. Doz. Dr. med. Dr. med.

habil. Michael Grube

Facharzt für Psychiatrie und

Psychotherapie

- Forensische Psychiatrie

- Psychoanalyse

Telefon: 069 3106-3190

069 3106-2797

Tagesklinik für Psychiatrie und

Psychotherapie – Psychosomatik

Unsere Tagesklinik unter Leitung von Chefarzt PD

Dr. med. habil. Michael Grube befasst sich mit der

Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen und

ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Krankenhaus

der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu

aller medizinischer Fachdisziplinen. Die gemeindenahe

Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität unserer

Therapie. Die Tagesklinik mit 22 Plätzen und ca. 400 Aufnahmen

pro Jahr bietet enge Kooperationsmöglichkeiten mit

dem vollstationären Bereich der Klinik für Psychiatrie und

Psychotherapie – Psychosomatik sowie mit der hiesigen

Institutsambulanz.

Wir beteiligen uns an der fachpsychiatrischen und

-psychotherapeutischen Vollversorgung Erwachsener,

gehören zu einem akademischen Lehrkrankenhaus der

J. W. Goethe – Universität Frankfurt und bilden angehende

Ärzte und Fachärzte sowie Psychologische

Psychotherapeuten aus.

Im Behandlungsteam sind MitarbeiterInnen aus dem

ärztlichen und psychologischen Dienst sowie Pflege,

Kunst- und Ergotherapie, Sozialarbeit und Bewegungstherapie

vertreten. Neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung

bringen die Mitarbeiter verschiedener Ausrichtungen

in die gemeinsame Arbeit ein:

tiefenpsychologische, analytische, verhaltens- und

soziotherapeutische Ansätze.

Behandlungen und Schwerpunkte:

Teilstationär behandelte Patientinnen und Patienten übernachten

zu Hause und befinden sich werktags zwischen

8 und 16 Uhr zur Behandlung in unserer Einrichtung.

Die individuelle Behandlung erfolgt Patientenorientiert

nach einem integrativen Krankheitskonzept

unter Berücksichtigung von psychodynamischen,

tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen,

biologisch-somatischen und sozialen Aspekten. Zu den

Behandlungsformen gehören Krisenintervention und

Rekompensation. Behandelt werden neurotisch und

psychosomatisch Erkrankte sowie Patientinnen und

Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und Psychosen.

Zur Anwendung kommen in jeweils individueller Kombination

Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Pharmakotherapie,

pflegerische Betreuung und Ergotherapie unter

besonderer Berücksichtigung kreativer Verfahren

(z. B. Maltherapie, Computermalen und Bildhauerei).

Hinzu kommen weitere Projektarbeiten, Sozio- und Milieutherapie,

Bewegungs-, Tanztherapie und Krankengymnastik

sowie Angehörigenarbeit in Einzel- und Gruppenangeboten.

Weitere Schwerpunkte stellen psychotherapeutische

Therapieansätze bei Psychosekranken, Borderline-

Störungen, neurotisch und psychosomatisch Erkrankten,

wie Karzinompatienten sowie reaktiven Krisenzuständen dar.

77


Psychiatrische Institutsambulanz

Unsere psychiatrische Institutsambulanz, unter Leitung von

Chefarzt PD Dr. med. habil. Michael Grube, ermöglicht die

ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Betreuung

schwerer psychisch Erkrankter. Sie kann sich an stationäre

oder tagesklinische Behandlungen anschließen und dient

dann der Weiterverfolgung bestimmter therapeutischer Ziele

und der Sicherung des Behandlungserfolges. In manchen

Fällen ersetzt die Behandlung in der Institutsambulanz

auch eine stationäre Behandlung.

Die psychiatrische Institutsambulanz bietet ebenso wie

der vollstationäre und tagesklinische Bereich ein multiprofessionelles

Team mit Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen

und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und

Kunstherapeutinnen und -therapeuten, Sozialarbeiterinnen

und Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen.

In der psychiatrischen Institutsambulanz werden pro Quartal

circa 700 Patienten versorgt. Die meisten von ihnen erhalten

eine intensivere, oft kontinuierliche Behandlung.

Behandlungen und Schwerpunkte:

Entsprechend ihres spezifischen Auftrags werden in der

psychiatrischen Institutsambulanz vor allem Patienten mit

chronischen und rezidivierenden psychischen Erkrankungen

behandelt, dazu gehören insbesondere Psychosen aus dem

schizophrenen Formenkreis, manisch-depressive und

schwere depressive Erkrankungen, ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen

und komplizierte gerontopsychiatrische

Krankheitsbilder.

Die Behandlung erfolgt nach den individuellen Bedürfnissen

des Patienten, stets wird versucht, die biologische,

psychologische und soziale Ebene gemeinsam einzubeziehen.

Eine möglichst genau dem jeweiligen Zustand des

Patienten angepasste Psychopharmakatherapie ist die

Regel, ebenso eine stützende psychotherapeutische

Begleitung im Einzel kontakt. Daneben gibt es auch

spezifischere psychotherapeutische Ange bote sowohl in

Einzel- als auch in Gruppentherapie.

Die psychiatrische Institutsambulanz weist ein breites

Angebot an spezifischen Gruppentherapien auf; so gibt

es spezielle ärztlich geleitete Gruppen für schizophren

Erkrankte, für manisch-depressiv Erkrankte, für endogen

depressiv Erkrankte, für bestimmte Persönlichkeitsgestörte

und für Angehörige von schizophren Erkrankten.

Weiterhin existiert eine psychologisch geleitete Gruppe

für spezifische Probleme von schizo phren Erkrankten,

und es gibt pflegerische alltagsbezogene Gruppenaktivitäten.

Darüber hinaus ist der Einbezug ambulanter

ergo- und kunsttherapeutischen Behandlung möglich.

Der Sozialdienst der psychiatrischen Institutsambulanz

betreut die Patienten in Fragen insbesondere zur sozialen

Reintegration. Die psychiatrische Institutsambulanz arbeitet

mit komplementären Einrichtungen eng zusammen.

Eine aufsuchende Behandlung zu Hause

ist in besonderen Fällen möglich.

Für die Diagnostik stehen der Institutsambulanz grundsätzlich

alle medizinisch-psychologischen Möglichkeiten des

Krankenhauses zur Verfügung.

Anmeldung Ambulanz:

Telefon: 069 3106-3292

Telefax: 069 3106-3290

78


Kontakt

Leitung des Instituts (Kollegialsystem)

Leitende Ärzte:

Dr. med. Oliver Colhoun

Dr. med. Heiko Wogawa

Sekretariat Dagmar Abendroth

Andrea Frey

Telefon: 069 3106-2836

Telefax: 069 3106-2445

E-Mail: Laboratoriumsmedizin@

KlinikumFrankfurt.de

Institut für Laboratoriumsmedizin

Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie

Das Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums

Frankfurt Höchst verantwortet die zentrale Versorgung

und fachärztliche Betreuung des Klinikums mit labordiagnostischen

Leistungen in Routine- und Notfalldiagnostik.

Hierbei ist die gesamte Palette der Labordiagnostik mit

allen Teilgebieten integriert und die fachärztliche Kompetenz

(Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Infektionsepidemiologie,

Transfusionswesen, Krankenhaushygiene)

stets verfügbar.

Analysenverfahren/Spezialbereiche:

Klinische Chemie, Gerinnung

Hormone, Medikamente

Tumormarker, Autoimmundiagnostik

Hämatologie

Mikrobiologie, Infektionsserologie

Immunhämatologie, Blutdepot

Massenspektrometrie mit der MALDI-TOF Methode

Molekularbiologie

Qualitätskriterien:

Hoher Qualitätsstandard durch qualifizierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Besondere Eignung der Analysenverfahren auch für

kleinste Materialmengen

Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 und 22870

(DAkkS; Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) für alle

Bereiche des Instituts (inkl. POCT)

Kurze Bearbeitungszeiten durch:

moderne Laborstraße und Laborausstattung,

Rohrpost von der interdisziplinären zentralen

Notaufnahme bzw. Intensivstation,

schnelle Befundübermittlung auf die Bildschirme

der Stationen.

Kooperationen in Bereichen v. Spezialdiagnostik

Beratungsleistungen/Zentralfunktionen:

Infektiologische Beratung auf den Stationen mit

besonderer Berücksichtigung der Antibiotikatherapie

Transfusionsmedizinische Organisation,

Beratung und Qualitätssicherung

Organisation und Unterstützung der Klinikhygiene

Verantwortung und Unterstützung der Durchführung von

„Point of Care“- Bestimmungen im gesamten Klinikum

Das Institut hat überregionale Referenzfunktionen für

Organisations- und Automatisierungsverfahren und ist

Partner des Verbundes „Labor Rhein-Main“, ein

Gemeinschaftsunternehmen des Klinikums Frankfurt Höchst

und Labor Berlin.

79


Kontakt

Institut für Pathologie

Leitung des Instituts

Chefarzt


Frank Bergmann

Abteilungsleitung

Oberärztin

Dr. med. Petra Hödl

Sekretariat: Andrea Gersbach

Telefon: 069 3106-2785

oder -2342

E-Mail: Petra.Hoedl@

KlinikumFrankfurt.de

E-Mail: Pathologie@

KlinikumFrankfurt.de

Das Institut für Pathologie des Klinikums Frankfurt Höchst

ist ein modern ausgestattetes und leistungsstarkes

Institut, das die pathologische Diagnostik der Kliniken

sicherstellt. Am Institut werden – in Kooperation mit dem

Institut für Pathologie des Klinikums Darmstadt – alle

gängigen Untersuchungen von Gewebeproben und

Zellpräparaten durchgeführt. Im Zentrum der Aufgaben

der Pathologie steht die mikroskopische Diagnostik an

entnommenen Geweben und Körperflüssigkeiten.

Die histopathologische Diagnose einer Krebserkrankung

ist der Goldstandard der Diagnostik von Krebserkrankungen.

Traditionell wichtige Aufgabe der Pathologie ist auch die

Durchführung klinischer Obduktionen zur Qualitätssicherung

der klinischen Medizin.

Sonderverfahren

in Kooperation mit dem Institut für

Pathologie des Klinikums Darmstadt

Immunhistochemische und molekularpathologische

Sonderverfahren

zur Charakterisierung maligner Tumoren

mit dem Ziel einer individualisierten Krebstherapie wie

Polymerasekettenreaktion

(PCR), Sanger-Sequenzierung,

Next Generation-Sequenzierung (NGS), Pyrosequenzierung,

Real-Time-PCR,

in situ-Hybridisierung (FISH und CISH)

PCR-Untersuchungen mit anschließender Sangersequenzierung


zur Erregerdiagnostik an in Formalin

fixierten und in Paraffin eingebetteten Gewebeproben

(u.a. Mikrobakterien, Zytomegalieviren, humane

Papillomaviren,

Herpes simplex und andere.

Untersuchungsleistungen:

Histologie

Feingewebliche Untersuchungen

Operationspräparate

Biopsieproben ( z.B. Haut, Magen, Darm, Prostata,

Bronchialschleimhaut)

Intraoperative Schnellschnittdiagnostik

Cytologie

Mikroskopische Untersuchung von Einzelzellen

in Abstrichen und Körperflüssigkeiten:

Spezielle Sonderverfahren:

Bei Mammakarzinomen prädiktive (therapeutisch

relevante) und prognostische Faktoren wie Hormonrezeptorstatus,

HER2/neu-Status (Immunhistochemie,

FISH und CISH, Proliferationsrate (MIB-1)).

Nachweis prädiktiver Mutationen bei kolorektalen

Karzinomen (KRAS, NRAS, Mikrosatellitenstabilität

(MSI)) und bei Lungenkarzinomen (EGFR, ROS-1, ALK)

als Grundlage einer individualisierten Krebstherapie

Punktionsmaterial (z.B. Schilddrüse, Brustdrüse,

Bronchialsekret, Sputum, Ergüsse)

Urincytologie

80


Anzeige

W i r s t e h e n

Ihnen zur Seite!


AHB- UND REHA-FACHKLINIK

für Herz- und Gefäßkrankheiten

Bluthochdruck • Diabetes • Stoffwechsel

Adipositas und Orthopädie

Bauen Sie auf unsere Erfahrung. Unsere Ärzte, Pfleger und

Therapeuten helfen Ihnen, wieder Vertrauen in die eigenen

Fähigkeiten zu gewinnen.

Durch ein individuelles Therapie- und Trainingsprogramm

erobern Sie sich eine Lebensqualität zurück, die Sie vielleicht

schon verloren glaubten.

Unsere vielfältigen Rehabilitationsmaßnahmen können

bei Bedarf mit allen Kostenträgern abgerechnet werden.

Auch dabei stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Von unserem Haus genießen Sie einen weiten Blick über

die Stadt Königstein bis zum Feldberg. Die Zimmer bieten

einen modernen und freundlichen Hotel-Standard mit TV,

Telefon und neuen behindertenfreundlichen Nasszellen.

Gerne informieren wir Sie über interessante Angebote.

Telefon 06174/204-0

Anmeldung

REHA, AHB 06174/204-503

Diagn. Abklärung 06174/204-603

Telefax 06174/204-509

IK-Nummer 2 60 61 08 72

Chefarzt

Dr. med. Gerhard Toepel

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie,

Notfallmedizin / Sozialmedizin / Ärztliches Qualitätsmanagement

Hypertensiologe (DHL), Ernährungsmediziner (DGEM),

Kardiovaskulärer Präventivmediziner (DGPR)

Klinik Königstein der KVB

www.kvb-klinik.dekaufm_Verwaltung@kvb-klinik.de
















81


Kontakt

Klinik für

Radiologie, Neuroradiologie

und Nuklearmedizin

Schwerpunkt Radiologie

Leitung des

Schwerpunktes Radiologie

Chefarzt Prof. Dr. med.

Markus Müller-Schimpfle

Sekretariat: Steven Krawietz

Telefon: 069 3106-2818

Telefax: 069 3106-2511

E-Mail: Radiologie@KlinikumFrankfurt.de

Termine: 069 3106-2825

Die nach ISO 9001:2008 zertifizierte Klinik für Radiologie,

Neuroradiologe und Nuklearmedizin leistet bildgestützte

Diagnostik und Therapie in der ambulanten und stationären

medizinischen Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Patienten

des Klinikums Frankfurt Höchst.

Dafür stehen erfahrene Radiologen und sorgfältig ausgebildetes

medizinisch-technisches Assistenzpersonal genauso

zur Verfügung, wie modernste Geräte und leitlinienbezogene

Behandlungsstandards. Auch Spezialgebiete wie

interventionelle, senologische oder kinderradiologische

Untersuchungen werden innerhalb der Klinik für Radiologie,

Neuroradiologie und Nuklearmedizin kompetent

vertreten, ebenso wie der eigenständige Bereich der

Nuklearmedizin. Dank einer Teilniederlassung der Ärztin

für Nuklearmedizin ist auch die ambulante Durchführung

der nuklearmediznischen Leistungen (mit einer Überweisung)

möglich. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch

enge Kooperationen mit einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis,

die die MRT-Diagnostik mit einem Team

erfahrener Radiologen vertritt. Insgesamt werden pro Jahr

u.a. mittlerweile mehr als 1.000 Leistungen in der Angiographie,

mehr als 15.000 in der Computertomographie,

mehr als 1.500 interventionelle und Durchleuchtungsleistungen,

mehr als 9.000 sonographische und mehr

als 5.000 nuklearmedizinische Leistungen erbracht.

Unsere Spezialgebiete:

Brustkrebs:

- alle bildgebenden und bioptischen Verfahren

inkl. MR-gesteuerter Vakuumbiopsie,

Tomosynthese-Biopsie

- individuelle Risikoberatung und Früherkennung

- Schwerpunkt Senologische Diagnostik

inkl. DEGUM III-Zentrum

- Partner im DKG- und EUSOMA-zertifizierten

Brustzentrum

Gefäßerkrankungen:

- Diagnostik und Kathetertherapie von Kopf bis Fuß

- Schwerpunkt Interventionelle Radiologie

- pAVK-Sprechstunde

- Partner im Gefäßzentrum mit Gefäßboard am

Klinikum Frankfurt Höchst

Kinderradiologie:

- Multimodale Notfalldiagnostik

- Diagnostik von Wachstumsstörungen

- Partner im interdisziplinären pädiatrischen Zentrum

Tumorerkrankungen:

- schonende Behandlung von Metastasen (u.a. der Leber)

- Mikrowellentherapie

- Chemoembolisation (TACE) u.a. mit

gut verträglichen Stärkepartikeln

- Schwerpunkt Onkologische Diagnostik

- Partner im interdisziplinären Tumorzentrum

Nuklearmedizin:

- Funktionsuntersuchungen von Schilddrüse, Lunge,

Skelett, Nieren, Gehirn und Herz

- Radiosynoviorthese des Kniegelenkes

- palliative Schmerztherapie von Knochenmetastasen

Bewegungsapparat:

- Knochenzementeinbringung, u.a. durch

Radiofrequenz-Kyphoplastie

- Schwerpunkt Muskuloskelettale Diagnostik

- Partner im interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum

82


Kontakt

Klinik für

Radiologie, Neuroradiologie

und Nuklearmedizin

Schwerpunkt Neuroradiologie

Leitung des

Schwerpunktes Neuroradiologie

Chefarzt Prof. Dr. med.

Martin Bendszus

Sekretariat: Steven Krawietz

Telefon: 069 3106-2818

Telefax: 069 3106-2511

E-Mail: Radiologie@KlinikumFrankfurt.de

Der Schwerpunkt Neuroradiologie am Klinikum Frankfurt

Höchst umfasst die gesamte Bandbreite der neuroradiologischen

Diagnostik und Therapie. Dies geschieht

in enger Zusammenarbeit mit unseren klinischen Kooperationspartnern,

insbesondere aus der Neurologie

und Neurochirurgie, aber auch der Hals-Nasen-Ohrenund

der Kinderheilkunde sowie der Psychiatrie.

Die modernen Schnittbildverfahren, Computertomographie

(CT) und Magnetresonanztomographie (MRT, in Kooperation

mit der Gemeinschaftspraxis Mainzer Landstrasse)

stehen im Vordergrund der neuroradiologischen Diagnostik.

Hiermit lassen sich Gehirn und Rückenmark, aber auch die

umgebenden Strukturen wie z.B. die Wirbelsäule detailliert

abbilden.

Rasante Fortschritte hat die Neuroradiologie gerade auch

im Bereich der minimal-invasiven Therapie neurovaskulärer

Erkrankungen gemacht. So ist beispielsweise die

endovaskuläre Therapie von Aussackungen der

Hirngefäße (Aneurysmen) mittlerweile als Standard-

Behandlung neben der operativen Behandlung etabliert.

Aktuelle Studiendaten konnten eindeutig zeigen, dass

die Katheterbehandlung beim akuten Schlaganfall einer

alleinigen medikamentösen Therapie deutlich überlegen

ist. Daher sollte bei dem Verdacht auf einen akuten Schlaganfall

sofort die Einweisung in ein Krankenhaus erfolgen,

in dem diese Therapie angeboten wird. Im Klinikum

Frankfurt Höchst besteht rund um die Uhr die Möglichkeit,

diese wirksame Therapie schnell und effektiv durchzuführen

und somit selbst bei einem schweren Schlaganfall

eine gute Chance auf ein normales Leben ohne

einschränkende Behinderung führen zu können.

Verschluss der mittleren Hirnschlagader und Ergebnis

nach erfolgreicher Wiedereröffnung

Insbesondere für diese beiden regelmäßig angewandten

Behandlungsverfahren, steht uns eine biplanare Angiographie-Anlage

mit modernster Gerätetechnik zur Verfügung.

Aneurysma der terminalen A. carotis interna

vor und nach coil-Embolisation

Weitere Untersuchungs- und

Behandlungsverfahren:

Computergesteuerte Schmerztherapie

an der Wirbelsäule

Stent-Behandlung von Stenosen der

hirnversorgenden Gefäße

Myelograhie

83


ICH WILL DABEI SEIN,

WENN MEINE FRAU

ZUM ERSTEN MAL

WIEDER AUS EINEM

SCHÖNEN TRAUM

AUFWACHT.

MIT DIESEM WUNSCH SIND SIE BEI ASKLEPIOS GUT AUFGEHOBEN. In unserer Klinik für

Neurologie und neurologische Rehabilitation bieten wir Ihnen während Ihres

Aufenthalts und danach eine umfassende Versorgung und Begleitung an.

Denn unser größtes Anliegen ist es, dass Sie nicht nur gesund werden,

sondern auch gesund bleiben.

Mehr erfahren unter www.asklepios.com/falkenstein

Neurologische Klinik Falkenstein

Physio? Ergo?

Therapeutikum!

















84 88


Kontakt

Leitung der

Krankenhausapotheke

Norbert Engel

Unsere Krankenhausapotheke

Arzneimitteln kommt bei der Behandlung und Genesung nahezu

jedes Krankenhauspatienten ein hoher Stellenwert zu. Die

Krankenhausapotheke der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH ist

ein patientenorientierter Servicebetrieb innerhalb des Krankenhauses

und unterstützt die Patientenversorgung durch Logistik,

Arzneimittelherstellung und verschiedene pharmazeutische

Dienstleistungen wie z.B. die Arzneimittelinformation.

Was macht eigentlich die Krankenhausapotheke?

Die Apotheke bestellt und verwaltet Arzneimittel, Spezialnahrungen,

Desinfektionsmittel, Infusionen und viele andere Produkte.

Dabei handelt es sich keineswegs um die gesamte Bandbreite

aller in Deutschland verfügbaren Präparate. Vielmehr wird

das erforderliche Portfolio an Wirkstoffen durch die Arzneimittelkommission

des Klinikums (bestehend aus Fachärzten

aller Abteilungen und der Apothekenleitung) festgelegt. In der

Apotheke werden die zur Verfügung stehenden wirkstoffgleichen

Präparate ausgewählt und dabei die einwandfreie objektive Qualität,

die sichere Handhabung, das Layout (Verwechslungsgefahr

bei Arzneimitteln mit ähnlichen Namen bzw. Aussehen) und

die zuverlässige Lieferbarkeit durch den Hersteller geprüft und

bewertet. Von der Apotheke aus werden die Arzneimittelbestellungen

koordiniert, die Stationen mit Medikamenten und Betäubungsmitteln

versorgt, nicht gelistete Arzneimittel und Spezialnahrungen

beschafft und Arzneimittelrückgaben bearbeitet. Die

pharmazeutische Logistik, die von der Krankenhausapotheke

erbracht wird, ist weit mehr als die bloße „Belieferung“ des

Krankenhauses mit Arzneimitteln. Die logistische Kompetenz

beinhaltet vielmehr alle Dienstleistungen, die sicherstellen,

dass die richtigen Arzneimittel für die Patienten rechtzeitig

und in einwandfreier Qualität unter Einhaltung aller fachlichen

und gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung stehen. Das

Stationsbegehungsteam der Apotheke besucht halbjährlich alle

Stationen des Klinikums. Dabei werden die Vorräte an Arzneimitteln

und Medizinprodukten unter anderem auf Verfalldatum,

eingehaltene Anbruchfristen und ordnungsgemäße Lagerung

kontrolliert. Wenn für die Versorgung von Patientinnen und

Patienten individuell angefertigte Rezepturen benötigt werden,

treten Apotheker und pharmazeutisch-technische Assistentinnen

als Hersteller in Aktion. So gibt es viele Arzneimittel nicht

in kindgerechter Dosierung zu kaufen. Um die Versorgung der

kleinen Patienten in der Kinderklinik sicherzustellen, werden

die Wirkstoffe nach entsprechender Verdünnung in Form von

Kapseln dosiert oder Tropfen mit dem Wirkstoff hergestellt.

Auch für die Klinik für Augenheilkunde werden Spezialpräparate,

wie patientenindividuelle Augentropfen, hergestellt. Ein anderer

Bereich der Eigenherstellung umfasst die sogenannten Zytostatika,

also Arzneimittel zur Chemotherapie gegen Krebserkrankungen.

Diese Präparate werden nicht nur für stationär aufgenommene,

sondern auch für ambulant behandelte Patientinnen und

Patienten individuell dosiert und anwendungsfertig zubereitet.

Gerade aufgrund der Vielzahl der in Deutschland eingesetzten

Präparate kommen häufig Patientinnen und Patienten in

die Klinik, die zu Hause Arzneimittel einnehmen, welche im

Klinikum nicht vorrätig sind. Die Apotheke erstellt individuelle

Austauschempfehlungen um sicherzustellen, dass die erforderlichen

laufenden Therapien ohne Zeitverlust umgesetztwerden

können. So kann die Arzneimitteltherapie im Krankenhaus mit

wirkgleichen Arzneimitteln und zu Hause nahtlos wieder mit den

gewohnten Präparaten fortgeführt werden.

Für alle Fragen rund um das Arzneimittel stehen in der Krankenhausapotheke

kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Gesetzliche Vorgaben verbieten der Krankenhausapotheke

einen Verkauf von Medikamenten direkt an Patienten. Die Arzneimittel

dürfen nur in die Hände von Ärzten und Pflegepersonal

gegeben werden.

85


Kontakt

Leitung

Pflegedienstdirektor

Christof Reinmüller

Assistent der

Pflegedienstdirektion:

Thomas Dunczewski

Telefon: 069 3106-2440

E-Mail: Pflegedienst@

KlinikumFrankfurt

Pflegedienst

Im Klinikum Frankfurt Höchst sind ca. 1.000

Pflegekräfte tätig. Hierzu zählen u.a. Gesundheits- und

Krankenpfleger/innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen,

Altenpfleger/innen, Krankenpflegehelfer/

innen, Hebammen, Medizinische Fachangestellte sowie

speziell ausgebildete Fachkrankenpfleger/innen für die

Bereiche Intensivpflege und Anästhesie, Operationsdienst,

Onkologie und Psychiatrie.

Der Einsatz erfolgt speziell nach Qualifikation und Weiterbildung.

Wertvolle Unterstützung erfährt unser Pflegepersonal

durch unsere klinischen Service- und Stationsassistenten.

Die Ausbildung in den Gesundheitsberufen

hat bei uns einen hohen Stellenwert. Unser Ausbildungszentrum

mit den unterschiedlichsten Ausbildungen bereitet

junge Menschen auf die wertvolle Aufgabe vor. Sie

werden somit unseren Auszubildenden aber auch Praktikanten

und Praktikantinnen der unterschiedlichsten

Berufe in unserem Klinikum begegnen.

Wir legen hohen Wert auf einen aktuellen Wissensstand.

Neben dem ständig neu zufließenden Wissen aus den

Ausbildungsstätten steht unserem Pflegepersonal ein

breitgefächertes Angebot an internen und externen Fortbildungen

zur Verfügung. Wir gewährleisten somit, dass

Sie nach den neuesten Erkenntnissen pflegerisch versorgt

werden. Als Patientin oder Patient stehen Sie mit Ihren

individuellen physischen, psychischen und sozialen

Bedürfnissen und Ressourcen bei uns im Mittelpunkt,

unabhängig von Geschlecht, nationaler oder sozialer Herkunft,

Hautfarbe oder Religion. Die Wahrung, Erhaltung

und Förderung Ihrer eigenen Fähigkeiten ist das Ziel

unserer pflegerischen Tätigkeit und soll Sie auf den

weiteren Weg auch außerhalb unseres Klinikums vorbereiten.Ihre

Angehörigen und Bezugspersonen werden mit

Ihrer Zustimmung in diesen Prozess mit eingebunden.

Für Ihre Sorgen und Bedürfnisse sind wir für Sie und Ihre

Angehörigen Ansprechpartner. Hierbei soll ein Klima des

Vertrauens geschaffen werden, in dem Sie sich ausdrücken

können, sich verstanden und akzeptiert fühlen.

Zu unseren Aufgaben gehört natürlich auch ein respektvoller

und würdevoller Umgang mit Sterbenden.

Die Würde des Menschen wird auch während des

Sterbens und nach seinem Tod gewahrt.

Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen auf den Stationen

die jeweiligen Stationsleitungen gerne zur Verfügung.

Gerne können Sie sich auch an das Büro der

Pflegedienstdirektion wenden.

Der Pflegedienstdirektor wird unterstützt von:

Stellv.

Pflegedienstdirektorin

Corinna Schreier

T: 069 3106-2362

Assistent

Thomas Dunczewski

T: 069 3106-2440

86


Sozialdienst

Das Team des Klinikums

Höchst steht allen Patientinnen und Patienten

sowie deren Angehörigen für alle Fragen, die sich im

Zusammenhang mit dem Krankenhausaufenthalt und

der Weiterversorgung ergeben, zur Verfügung.

Die Beratung und Unterstützung dieses Fachdienstes

ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht.

Im Rahmen des Entlassungsmanagements

unterstützen wir Sie u.a. bei:

• Vermittlung von ambulanten Diensten

• Versorgung mit Pflegehilfsmitteln

• Vermittlung von Essen auf Rädern

• Antragstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung

• Pflegeheimunterbringung, Kurzzeitpflege,

Hospizunterbringung

• Anträge auf gesetzliche Betreuungen gemäß

§ 1896 BGB

• Anträge nach dem Schwerbehindertengesetz

• Antragstellungen bei Ansprüchen gegenüber

dem Sozialhilfeträger

• Vermittlung von Kontaktadressen

(Selbsthilfe gruppen, Beratungsstellen)

• Beratung bezüglich Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung

• Einleitungen von Rehabilitationsmaßnahmen

(Anschlussheilbehandlung, Frührehabilitation)

Wir bieten außerdem:

Beratung bei persönlichen Fragen, die im Zusammenhang

mit dem Krankenhausaufenthalt- und der häuslichen und

familiären Situation stehen sowie Begleitung in Krisensituationen,

die durch die Krankheit und den sich

daraus notwendigen Veränderungen ergeben.

Um Zeit für ein Gespräch zu haben, empfiehlt es sich,

vorab einen Termin zu vereinbaren. Die Zuständigkeit

ist über die jeweilige Station zu erfragen.

Telefonische Terminabsprache:

Montag - Freitag: 8.30 Uhr - 10 Uhr,

13 Uhr - 14 Uhr

Andrea Waffender Tel.: 069 3106-2961

Brigitteel.: 069 3106-2742

Anja Braun Tel.: 069 3106-3719

Verena Börngen

für Reha-Angelegenheiten:

Tel.: 069 3106-3553

Montag - Freitag: 8 Uhr - 11 Uhr

Silke Maduch Tel.: 069 3106-3020

Suzana Terzic-Milinovic Tel.: 069 3106-3021

87


Komfort- und Wahlleistungsstationen

Auf unserer Komfortstation und unseren Wahlleistungsstationen

bekommen Sie so viel Ruhe und Privatsphäre

wie möglich. Unser Servicepersonal sorgt dafür, dass es

Ihnen an nichts mangelt. Verbringen Sie Ihren Aufenthalt

in hellem und freundlichem Ambiente und schlafen

Sie in einem unserer hochmodernen Komfortbetten.

Als kleinen Willkommensgruß stellen wir für Sie täglich

ein Obstkörbchen sowie eine Getränkeauswahl,

bestehend aus Fruchtsäften, Wasser und Limonade,

bereit. Alle unsere Patienten können eine Unterbringung

im Ein- oder Zweibettzimmer wählen. Auf der

Wochenbettstation besteht außerdem bei Bedarf die

Möglichkeit einer Unterbringung im Familienzimmer.

Kontakt Servicepersonal

Gerade im Krankenhaus ist es wichtig, dass man sich

gut aufgehoben fühlt. Wir stehen Ihnen zu jeder Zeit als

Ansprechpartner bei allen Servicefragen zur Verfügung.

Telefon: 0151 62407955 oder 0151 12289610

Zu unseren Service-Angeboten zählen u.a.:

• Aufnahme direkt auf Station

• Persönliche Betreuung durch eine Servicekraft

• Eigener Sanitärbereich

• Elektrisch verstellbare Komfortbetten

• TV und Telefon ohne Grundgebühr

• Auf Anfrage Surfsticks für den Internetzugang auf

Notebooks (gegen Gebühr)

Die Abrechnung der Zusatzleistung

Selbstverständlich erhält jeder im Klinikum Frankfurt

Höchst medizinische Spitzenversorgung - auch ohne

Beanspruchung von Wahlleistungen. Falls Sie jedoch vor

oder während Ihres Aufenthaltes entscheiden, einige

Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen, die Ihnen

den Aufenthalt im Klinikum noch angenehmer gestalten,

erfolgt die Abrechnung entweder über Ihre private

Krankenversicherung, eine Zusatzversicherung zur

Gesetzlichen Krankenversicherung oder aber – ohne

entsprechende Versicherung – direkt privat über Sie.

Die aktuellen Preise erfahren Sie beim Pflegepersonal

oder Servicepersonal der Station oder den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern unserer Patientenaufnahme.

Weitere Wahlleistungen, wie z.B. Chefarztbehandlung,

werden gesondert abgerechnet.

88


Das Team der Krankenhausseelsorge (v.l.n.r.):


Krankenhausseelsorge

Als evangelische und katholische Krankenhausseelsorgerinnen

und –seelsorger sind wir für Sie als Patientinnen und

Patienten, Angehörige oder Mitarbeitende der Kliniken da,

wann immer Sie einen Kontakt zu uns herstellen möchten

– ungeachtet Ihrer Konfession oder religiösen Einstellung.

Wir nehmen uns Zeit, wenn Sie

• Orientierung im häufig verwirrenden

Krankenhausalltag suchen

• Grenzen spüren und vielleicht (nicht)

akzeptieren können

• Ihr bisheriges und zukünftiges Leben

bedenken möchten

• schwierige Entscheidungen zu treffen haben

• Ihre Freude über Besserung und Genesung

teilen möchten

• Gebet, Segen, Abendmahl/Krankenkommunion oder

Krankensalbung wünschen

• über etwas sprechen möchten, was Sie auf

dem Herzen haben.

Telefonisch sind wir unter den folgenden

Rufnummern erreichbar:

Evangelische Krankenhausseelsorge:

Tel.: 069 3106-2967

Anne Delpopolo, Irmela Dickel, Reinhard Henrich

Katholische Krankenhausseelsorge:

Tel.: 069 3106-2926



Auf den Anrufbeantworter gesprochene Nachrichten werden

zu jeder Zeit per Funk an die/den diensthabende/n

Seelsorgerin oder Seelsorger weitergeleitet.

Die Räume der evangelischen und katholischen

Krankenhausseelsorge befinden sich im Erdgeschoss

des Hauptgebäudes (A).

An jedem Sonntag feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst im

Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. Stock).

Der Gottesdienst wird im Wechsel von der evangelischen

und katholischen Krankenhausseelsorge gestaltet.

Sie sind herzlich eingeladen.

89


Das Team der Gelben und Grünen Damen: Regina Franke, Magarete Schmitz, Anita Glatzel, Brigitte Zuckriegl, Waltraud Zeitz,

Johanna Schäffer, Gisela Räuber, Margit Dvorschak, Walburga Baur, Barbara Schui, Hildegard Westenberger, Ursula Höcher,

Erika Friedrich, Helga Zipf, Ajmal Rehman

Nicht mit auf dem Foto: Irmgard Deutschbein, Marita Huck, Sonja Kaiser, Christa Roth, Barbara Stelter, Angelika Vajz, Olivia

Welsch, Monika Wolf

Gelbe Damen / Grüne Damen

Die grünen Damen und Herren:

Ehrenamtlicher Besuchsdienst am

Klinikum Frankfurt Höchst

Zeit nehmen, Zeit schenken, Zuhören und Helfen: Die

Aufgaben der „grünen Damen und Herren“ im Klinikum

Frankfurt Höchst sind vielfältig. Grüne Damen und Herren

sind ehrenamtliche Mitarbeitende und stehen den Patienten

hilfreich zur Seite, wenn sie persönliche Wünsche haben,

wenn sie Besorgungen oder Botengänge benötigen, etwas

vorgelesen haben oder sich mit jemandem unterhalten

möchten.

Damit tragen die ehrenamtlich Mitarbeitenden zum Wohlbefinden

der Patienten bei. Sie wollen mit Herz lichkeit und

menschlicher Zuwendung helfen, den Krankenhausaufenthalt

zu erleichtern. Grüne Damen und Herren sind zu

erkennen durch entsprechende Bekleidung sowie einen

Hausausweis. Kontakt zu den grünen Damen und Herren

vermittelt den Patienten das Pflegepersonal.

Die gelben Damen:

Ehrenamtliche Krankenhaus-Hilfe am

Klinikum Frankfurt Höchst

Die gelben Damen sind ehrenamtlich Mitarbeitende des

Krankenhauses. Zu Beginn eines Krankenhausaufenthaltes

stehen sie den Patientinnen und Patienten hilfreich zur

Seite. Sie unterstützen Patienten, wenn diese z.B. Hilfe

benötigen beim Ausfüllen von Aufnahmeformularen,

Begleitung zu den Stationen wünschen oder Antworten

auf erste Fragen nach der Aufnahme ins

Klinikum Frankfurt Höchst brauchen.

Gelbe Damen sind anzutreffen im Foyer des Haupthauses

vor der Patientenaufnahme. Sie sind zu erkennen an

entsprechender Bekleidung und Hausausweis.

90


Ambulante Hospizgruppe

Frankfurt West „Auf dem Weg“

Menschen begleiten

bis an das Ende ihres Lebens

Menschen in ihrer letzten Lebensphase beizustehen ist

eine wichtige Aufgabe. Schwerkranken Menschen ein

würdiges Sterben zu ermöglichen, ist das gemeinsame

Ziel von Caritas Frankfurt, der Katholischen Erwachsenenbildung

und dem Klinikum Frankfurt Höchst. Seit 2008

steht in der ersten Fassung des Kooperationsvertrages

als Präambel:

Der Kooperationsvertrag dient der Begleitung der ehrenamtlich

tätigen Hospizgruppe Frankfurt West „Auf dem

Weg“, die eine psychosoziale Begleitung und Unterstützung

stationärer und ambulanter Palliativpatienten und

deren Angehörigen im Frankfurter Westen anbietet. Als

Ergänzung zur medizinischen und pflegerischen Versorgung

im Klinikum Frankfurt Höchst und in der ambulanten

Pflege der Caritas-Zentralstation Höchst ist dies ein

neues Qualitätsmerkmal in der Versorgung von unheilbar

Schwerstkranken und Sterbenden.

Die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt unterstützt

den Gedanken der Hospizarbeit durch die Werbung

und die Finanzierung der Qualifizierungen.

Durch den Rückhalt dieser Rahmenbestimmungen muss

Leben bis zum Tod nicht ängstliches Warten sein. Auch

die letzte Lebensphase kann erfüllt sein durch gemeinsames

Abschied nehmen, durch Trost für den Sterbenden

und seine Angehörigen. Gerade hier können geschulte

ehrenamtlich Mitarbeitende Ruhe vermitteln. Sie leisten

damit einen Beitrag zu einer gelingenden Versorgung

schwerstkranker Menschen. Das Team der Palliativmedizin

am Klinikum Höchst kommt aus Medizin, Pflege,

Physiotherapie, Seelsorge und Sozialarbeit und wird damit

der Vielfalt der Aufgabenstellung gerecht.

Unsere Ehrenamtlichen bereiten sich bis zu einem Dreivierteljahr

auf die Begegnungen mit Sterbenden vor. Sie

haben sich persönlich auseinandergesetzt mit Krankheit,

Leid und Tod. Sie kennen die speziellen Anforderungen

ihrer Aufgabe. Eine regelmäßige Teambegleitung erfolgt

während der gesamten Dauer der Einsätze.

Was wir gemeinsam erreichen wollen:

eine optimale Versorgung von Patienten

nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus

Vermeidung einer kurzfristigen neuen

Krankenhauseinweisung oder Heimaufnahme

emotionale Unterstützung für Sterbende und

ihre Angehörigen

wir wollen Zeit haben und da sein für Gespräche,

für das Schweigen

seelsorgerische Betreuung nach religiösen

Bedürfnissen organisieren

Angehörige nach dem Tod in ihrer Trauer begleiten

Wenn Sie Unterstützung brauchen bei der

Betreuung und Pflege ihres sterbenden Angehörigen,

dann rufen Sie uns gerne an

Ambulante Hospizgruppe Frankfurt-West „Auf dem Weg“

Ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen

Telefon 0151 21857630

91


Kontakt

Zentrale Therapiebereiche:

Physiotherapie




Claudia Schmidt

Telefon: 069 3106-2168

Physiotherapie ist eine am Krankheitsbild orientierte

Therapie mit speziellen Behandlungstechniken. Sie wird

eingesetzt bei Störungen des Bewegungsapparates,

des zentralen und peripheren Nervensystems und bei

den Erkrankungen der Organe. Auf Grundlage einer

ärztlichen Verordnung wird ein krankengymnastischer

Befund erhoben und das Behandlungskonzept abgestimmt.

In der Abteilung für Physiotherapie des Klinikums

Frankfurt Höchst sind 26 Mitarbeiter/innen tätig,

die in allen Bereichen des Klinikums eingesetzt sind.

Die Behandlung der Patienten richtet sich nach den

individuellen Problemen und beinhaltet unter anderem:

• Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung

• Verbesserung und Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit

• Wiedererlangen und Erhaltung der Selbständigkeit

Wann wird Physiotherapie angewendet?

In den Bereichen Orthopädie, Unfallchirurgie,

Bauchchirurgie, Gefäßchirurgie:

• Gelenkfrakturen und gelenknahe Frakturen

• Totalendoprothesen (TEP) an Hüfte und Knie

(Gelenkersatz durch künstliche Gelenke)

• Schaftfrakturen

• Wirbelsäulenoperationen und -erkrankungen

• Bänder-, Sehnen- und Muskelerkrankungen

• Entzündliche Erkrankungen

• Lungenerkrankungen

• Amputationen

• Osteoporose/Arthrose

• MMST

In den Bereichen Gynäkologie und Urologie:

• Rückbildungsgymnastik (Wochenbettgymnastik)

• Erkrankungen der Nieren-, Harn- und

Geschlechtsorgane

Im Bereich der Inneren Medizin:

• Atemwegserkrankungen

• Herz- Kreislauferkrankungen

• Erkrankungen des Magen-Darmtraktes

• Entzündliche Gelenkerkrankungen (z. B. Rheuma)

• Onkologische Krankheitsbilder

• Geriatrische Krankheitsbilder

In den Bereichen Neurologie und Neurochirurgie:

• Erkrankungen des zentralen- und peripheren

Nervensystems

• Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Gehirns

und des Rückenmarks, inkl. Stroke Unit

In den Bereichen der Klinik für

Kinder- und Jugendmedizin:

• Frühgeburten

• Bei Entwicklungsverzögerungen von Kindern

• Atemwegserkrankungen

Spezielle Techniken der Physiotherapie

(Auswahl des Leistungsspektrums)

• Behandlungen auf neurophysiologischer Basis

(Bobath, Vojta Kinder sowie Erwachsene und PNF)

• Brügger

• Brunkow

• Manuelle Therapie

• Elektrotherapie

• Ultraschall

• Thermotherapie (Wärme-, Hitze- und Kältetherapie)

• Lymphdrainage

• Schmerztherapie (HHP)

Die Patienten können auf ärztliche Verordnung

auch ambulant betreut werden (siehe ambulante

Therapieangebote).

92


Das Team der Ergotherapie (v.l.n.r.):


Kontakt

Leitende Ergotherapeutin

Gabriele Faißt

Telefon: 069 3106-2086

Zentrale Therapiebereiche:

Ergotherapie

Ergotherapie wird angewendet

in den Bereichen:

• Geriatrie

• Dementielle Erkrankungen

• Mehrfacherkrankungen, akute und chronische

Krankheitsbilder

• Altersbedingte physiologische

Funktionsein schrän kungen

• Neurologie

• Schlaganfall

• Schädelhirnverletzung

• Multiple Sklerose

• Morbus Parkinson

• Dementielle Prozesse

• Traumatologie, Orthopädie, Rheumatologie

• Entzündliche und degenerative

Gelenker krankungen

• Verletzung der Knochen, Muskeln,

Sehnen und Nerven

Behandlungskonzepte in der

Ergotherapie sind:

• Bobath Konzept

• Interaktionstherapie nach Affolter

• Kognitiv-therapeutische Übungen nach Perfetti

• Johnstone-Konzept

• Neuropsychologisches Training nach V. Schweizer,

Cogpack, Sima

• Hemianopsietraining

• Spiegeltherapie

• ADL-Training

• Sturzprophylaxe

Ergotherapie wird vorwiegend in Einzeltherapie durchgeführt.

In der Geriatrie finden zudem psychomotorisch

aktivierende Gruppenangebote statt sowie kognitive

Trainingsgruppen.

• Handtherapie

• Nachbehandlung von Handund

Armverletzungen

• Gelenkmobilisation

• Muskelkräftigung

• Belastungstraining

• Koordinationstraining

• Narbenbehandlung

• Schmerzbehandlung

93


Kontakt

Leitung Physiotherapie

und physikalische Therapie

Claudia Schmidt

Telefon: 069 3106-2168

Zentrale Therapiebereiche:

Physikalische Therapie - Bäder und Massagen

In unserer Abteilung sind Mitarbeiter/innen tätig,

die in des Klinikums eingesetzt werden.

Alle Therapien erfolgen auf ärztliche Anordnung.

Therapie-Angebot:

• Massagen, Manuelle Lymphdrainagen,

Komplexe Kompressions-Bandagen,

• Fangopackungen, Bindegewebsmassagen,

Reflexzonentherapie, Infrarotbestrahlungen,


Anwendungen.




94


Das Team der Logopädie (v.l.n.r.):

Jasmin Preußer, Natalie Sahler, Jennifer Kentner

Kontakt

Logopädin

Natalie Sahler

Klinik für Neurologie

Telefon: 069 3106-2947

Logopädinnen

Jennifer Kentner

Jasmin Preußer

Klinik für Altersmedizin

Telefon: 069 3106-3033

Zentrale Therapiebereiche:

Logopädie

Der Tätigkeitsbereich der Logopädie umfasst die logopädische

Diagnostik und Therapie von Patienten mit Sprach-,

Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern und

Erwachsenen.

Unsere Tätigkeitsschwerpunkte sind die logopädische

Diagnostik und Therapie von:

Aphasien (erworbene Sprachstörungen)

Dysarthophonien und Sprechapraxien (Sprechstörungen)

Dysphagien (Schluckstörungen und

Trachealkanülenmanagement)

Dysphonien (Stimmstörungen)

Sprachzerfall im Rahmen einer dementiellen Erkrankung

Sowie die:

Eingehende Beratung und Anleitung von Angehörigen

Einleitung und Organisation nachfolgender ambulanter

logopädischer Therapie

Die oben genannten Störungsbilder mit Beeinträchtigungen

der Kommunikation bzw. Ernährung treten oft nach einem

Schlaganfall, einer Hirnblutung oder auf Grund einer progredienten

neurologischen Erkrankung, wie z.B. Morbus

Parkinson oder Multipler Sklerose auf. Im Rahmen einer

Demenz entwickeln sich ebenfalls häufig Sprach-, Sprechund

Schluckstörungen.

Unsere logopädische Abteilung behandelt erworbene

Sprachstörungen nach Hirnschädigung mit neurolinguistischen

und kommunikativen Therapieansätzen auf allen

sprachlichen Ebenen (Verstehen, Sprechen, Lesen und

Schreiben).

Sprechstörungen werden je nach Symptomatik in den

Übungsbereichen Mundmotorik, Atmung, Stimmgebung

und Artikulation (Aussprache) therapiert.

Schluckstörungen behandeln wir nach unterschiedlichen

Methoden mit dem Ziel der Wiederherstellung der Nahrungsaufnahme

oder mit dem Ziel eines erfolgreichen

Ausgleichs gestörter Funktionen. Dazu gehört z.B. die

Anpassung der Nahrungskonsistenz. Zur Diagnosestellung

und Verlaufskontrolle besteht in Zusammenarbeit mit der

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde die Möglichkeit der

fiberendoskopischen Schluckuntersuchung (FEES).

Organische und funktionelle Stimmstörungen werden

je nach zugrundeliegender Ursache mit verschiedenen

übungstherapeutischen Ansätzen behandelt.

Alle Behandlungsangebote der Logopädie werden individuell

zusammengestellt und orientieren sich stets am Alltag

jedes einzelnen Patienten.

Im Rahmen der Angehörigenberatung bieten wir individuelle

Beratungsgespräche und Informationsmaterial zum logopädischen

Störungsbild des Patienten an. Darüber hinaus vermitteln

wir Kontakte zu entsprechenden Selbsthilfeangeboten

und leiten die weiterführende ambulante logopädischer

Therapie für nach der Zeit im Krankenhaus ein.

95


Kontakt

Zentrale Therapiebereiche:

Ambulante Therapieangebote

Termine nach Vereinbarung

Kassen-, BG- und Privatpatienten

Physiotherapie und physikalische

Therapie: 069 3106-2084

Zu unserem Team gehören ausgebildete Physiotherapeutinnen und Masseurinnen/medizinische Bademeister

Angebote auf ärztliche Verordnung

Physiotherapie

• Manuelle Therapie

• Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage

(Vojta, Bobath, PNF)

• Schmerztherapie (HHP)

• Triggerpunktbehandlung

• Therapie nach Dorn

• Behandlungen im Bewegungsbad

(Hüft- und Kniegruppen, Wirbelsäulengruppen,

Schulter- und Armgruppen)

Angebote für Selbstzahler

• TUINA (traditionelle chinesische Massage)

• Fußreflexzonenmassagen

• Klassische Tape-Therapie

• Kinesio Tape

• Schwangerenschwimmen, Babyschwimmen

Physikalische Therapie

• Klassische Massagetherapie

• Bindegewebsmassagen

• Manuelle Lymphdrainage

• Komplexe Kompressions-Bandagen

• Heiße Rolle

• Kryotherapie

• Elektrotherapie

• Fangopackungen

• Infrarotbestrahlungen

96


Yvette Oestreicher

Leiterin der Schule für Krankenpflege,

Kinderkrankenpflege und

Krankenpflegehilfe

Ausbildungszentrum:

Schulen des Klinikums Frankfurt Höchst

Krankenpflegeschule

Pflegen bedeutet, Berater und Krisenmanager zugleich

für Patienten und ihre Angehörigen zu sein und den

Menschen dabei in seiner Einmaligkeit zu achten.

Die Krankenpflege hat in Deutschland die wohl längste

Tradition unter den vier „Säulen“ der Pflege.

Das Christentum machte sie zu einer der sieben Werke

der Barmherzigkeit. Heute gehören die Berufe „Gesundheitsund

Krankenpfleger“ sowie „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“

in Deutschland zu begehrten Ausbildungsberufen.

Wir sind eine der größten kommunalen

Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschulen in

Frankfurt sowie eine Schule für Krankenpflegehilfe und

verfügen über 160 Ausbildungsplätze.

Ausbildung in der Gesundheits- und

Krankenpflege sowie Gesundheitsund

Kinderkrankenpflege

Im Zentrum unseres Handelns steht der Mensch.

Neben fachlichem Wissen und Können vermitteln wir

durch unsere eigene Haltung Zuwendung und Toleranz

gegenüber anderen Menschen. Empathie, Wertschätzung

und Aufrichtigkeit sind unsere Grundregeln.

Wir bilden aus

(jeweils ab 1.4. oder 1.10. des Jahres):

• Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

• Krankenpflegehelfer/innen

Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege

sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege unterteilt

sich in theoretischen/praktischen Unterricht

(2.100 Stunden) sowie die praktische Ausbildung

(2.500 Stunden) und dauert insgesamt drei Jahre.

Ausbildung in der Krankenpflegehilfe

Der Krankenpflegehelfer arbeitet im professionellen

Pflegeteam und assistiert dem Gesundheits- und Krankenpfleger

bei dessen Aufgaben (z.B. Krankenbeobachtung,

Verbandswechsel). Er übernimmt aber auch Pflegetätigkeiten

in Eigenverantwortung bzw. in Absprache

mit dem dreijährig ausgebildetem Pflegepersonal.

Krankenpflegehelfer sind u.a. für Kontrolle von Blutdruck,

Puls und Temperatur, Körperpflege, Richten der Betten, Hilfe

bei Nahrungsaufnahme und Ausscheidung, Hilfe bei der

Mobilisation zuständig. Die Gesamtausbildung der

Krankenpflegehilfe dauert ein Jahr und beträgt 1.600

Stunden, unterteilt in 700 theoretische und 900 praktische

Stunden. Sicherlich begegnen Ihnen während Ihres Aufenthaltes

bei uns unsere Auszubildenden der verschiedenen

Pflegeausbildung und geben Ihnen bei Fragen gerne weitere

Auskünfte und Erfahrungen zur Ausbildung weiter.

Für ausführliche Fragen steht Ihnen unsere Schulleiterin

Yvette Oestreicher gern zur Verfügung.

97


Katja Kister

Leiterin der Schule für

Operationstechnische Assistenzen

Schule für

Operationstechnische

Assistenzen

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Pflege

Krankenhäuser sind lernende Organisationen, die den

Kriterien der Professionalität, Humanität, Qualität und

Wirtschaftlichkeit Rechnung tragen müssen.

Mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen vermitteln

wir Mitarbeitern neue Kenntnisse und vertiefen das Wissen,

um die Pflegekräfte in ihrer Professionalität und ihrem

fachkompetenten Handeln zu unterstützen.

Dazu gehören neben Stationsmanagement-weiterbildungen

z.B. folgende zweijährige staatliche Weiterbildungen:

• Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivpflege

und Anästhesie

• Fachkrankenschwester/-pfleger in der Onkologie

• Fachkrankenschwester/-pfleger für Psychiatrie

• Fachkrankenschwester/-pfleger für Nephrologie

• Fachkrankenschwester/-pfleger für Rehabilitation

• Fachkrankenschwester/-pfleger im Funktionsdienst

Des Weiteren werden diverse Studiengänge in

der Pflege angeboten.

Kontakt:

Yvette Oestreicher

Leiterin der Schule für Krankenpflege,

Kinderkrankenpflege und Krankenpflegehilfe

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon: 069 3106-3668

Telefax: 069 3106-3397

E-Mail: Krankenpflegeschule@KlinikumFrankfurt.de

Die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin/

zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) soll die

Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen Aufgaben vertraut

machen - sowohl im OP als auch in den Funktionsbereichen

Ambulanz, Endoskopie und Zentralsterilisation.

Die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen

Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden während

der drei Jahre dauernden Ausbildung vermittelt. Es

werden 1.600 Stunden fachtheoretischer Unterricht in

der OTA-Schule des Klinikums Frankfurt Höchst erteilt.

Die praktische Ausbildung mit 3.000 Stunden Praxiseinsatz

wird im Klinikum Frankfurt Höchst in verschiedenen operativen

Fachabteilungen wie beispielsweise der Allgemein- und Unfallchirurgie,

Gynäkologie, Orthopädie, Urologie usw., aber auch in

der chirurgischen Ambulanz, der Zentralsterilisation, der Endoskopie

sowie auf einer chirurgischen Pflegestation absolviert.

Die Schüler erhalten eine Ausbildungsvergütung. Die Chancen

auf einen Arbeitsplatz nach der Ausbildung sind sehr gut.

Kontakt:

Katja Kister

Leiterin der Schule für Operationstechnische Assistenzen

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon: 069 3106-2703

Telefax: 069 3106-3397

E-Mail: Katja.Kister@KlinikumFrankfurt.de

98


Schule für Ergotherapie

Dr. Gisela Beyermann (B.SC.ET)

Leiterin der

Schule für Ergotherapie

Die Schule für Ergotherapie am Klinikum Frankfurt

Höchst wurde 1965 gegründet und ist eine der ältesten

Schulen dieser Berufsgruppe in Deutschland.

Heute gehört die Schule, mit einem in Fachkreisen anerkannt

hohen Ausbildungsniveau, zu den renommiertesten

Deutschlands. Außerdem ist sie vom Weltverband der

Ergotherapie (WFOT) anerkannt. Dies erhöht die Chancen

nach abgeschlossener Ausbildung im Ausland zu arbeiten.

Das Berufsbild

Ergotherapeuten behandeln Menschen mit körperlichen,

kognitiven, emotionalen, sozialen und/oder psychischen

Problemen. Menschen, die von Krankheiten, insbesondere

lang andauernden oder chronischen Erkrankungen bzw.

Behinderungen betroffen sind, sind oft auch in ihrer selbstständigen

Lebensführung eingeschränkt. Sie müssen ihr

Leben und Handeln neu gestalten.

Ziel ist es, diese Menschen in ihrer alltäglichen Handlungsfähigkeit

in den Bereichen Selbstversorgung,

Beruf und Freizeit/Erholung so zu stärken, dass sich

ihre Zufriedenheit, Lebensqualität und gesellschaftliche

Teilhabe (wieder) verbessert bzw. stabilisiert.

Durch Ergotherapie können Menschen also befähigt werden,

(wieder) möglichst unabhängig von fremder Hilfe zu sein.

Dabei ist wesentlich, dass die Spezifik der jeweiligen Gefährdung,

Störung, Behinderung, Erkrankung Berücksichtigung

findet. Mit Hilfe verschiedener Tests analysieren Ergotherapeuten

Handlungsprobleme und arbeiten mit den Klienten

daran. Mittel der Therapie sind Aktivitäten des täglichen

Lebens, aber auch handwerkliche, gestalterische und spielerische

Aktivitäten sowie spezielle Therapieformen. Auch


die Beratung zu Themen der Ergonomie, der Hilfsmittelversorgung

und der Umweltgestaltung gehört zum Berufsbild.

Die Arbeitsfelder

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gut, sowohl als

Berufsanfänger wie auch später. Ergotherapeuten arbeiten

in vielen verschiedenen Bereichen, u.a. der Pädiatrie

(z.B. Behandlung von Kindern mit Entwicklungsstörungen),

Neurologie (z.B. Behandlung von Patienten nach einem

Schlaganfall), Geriatrie (z.B. Behandlung von Menschen

mit Demenz), Psychiatrie (z.B. Behandlung von Patienten

mit einer Schizophrenie), Arbeitstherapie (z.B. Wiedereingliederung

am Arbeitsplatz nach einem Unfall).

therapeuten arbeiten in Akutkrankenhäusern, Reha-

bilitationskliniken, Einrichtungen der Behinderten- und

Altenhilfe sowie der Beruflichen Rehabilitation. Es besteht

darüber hinaus die Möglichkeit in niedergelassenen Praxen

zu arbeiten bzw. sich in eigener Praxis niederzulassen.

Weitere Arbeitsfelder sind Coaching, Schule,

Hochschule, Fort- und Weiterbildung.

Die Ausbildung

Die Ausbildung vermittelt insbesondere die folgenden

Kompetenzen:

- ergotherapeutische Befunde erheben

- ergotherapeutische Behandlungen planen,

durchführen und evaluieren

- eigenverantwortlich im Team arbeiten

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird über eine bundeseinheitliche

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sowie das

Frankfurter Curriculum geregelt. Sie beinhaltet eine Mindeststundenzahl

von 2.700 Stunden theoretischer und

praktischer Unterricht sowie 1.700 praktische Ausbildung

in verschiedenen Arbeitsfeldern. Die Ausbildung endet mit

einer staatlichen Prüfung. Ein weiterführendes Studium

(Bachelor-Abschluss) kann an verschiedenen Fachhochschule

(Voraussetzung Fachhochschulreife) absolviert

werden, die Berufsfachschulausbildung wird darauf angerechnet.

Da die Schule öffentlich gefördert wird, ist sie eine

der wenigen Schulen deutschlandweit, die schulgeldfrei ist.

Sie erhebt lediglich ein Materialgeld von 50 im Monat.

Die Ausbildung beginnt in Frankfurt jeweils im Dezember.

Bewerbungen für das jeweilige Aufnahmejahr werden

von Anfang Januar bis März entgegengenommen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage

des Klinikums.

Kontakt:

Dr. Gisela Beyermann (B.SC.ET)

Leiterin der Schule für Ergotherapie

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon: 69 3106-2741 oder -2930 (Sekretariat)

Telefax: 069 3106-3861

E-Mail: Ergotherapie-Schule@KlinikumFrankfurt.de

103 99


Schule für technische

Assistentinnen/Assistenten in der Medizin

Birgit Jachmann

Schule für technische

Assistentinnen/Assistenten

in der Medizin

notwendiger. Einmal erworbene Kenntnisse müssen vertieft,

neues Wissen erworben und die eigene Qualifikation

gefördert werden.Unter der Kursleitung von Prof. Dr. med.

Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie,

Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie

und Ärztlicher Leiter der MTA-Schule, werden Fortund

Weiterbildungen in der Radiologie regelmäßig für Ärzte

(m/w), medizinisch-technische Assistenten (m/w) und für

medizinische Fachangestellte (m/w) angeboten:

Fachkundeaktualisierungskurse/Unterweisungskurse,

Spezialkurse im Strahlenschutz; Zertifzierungskurse und

Refreshkurse in der Mammadiagnostik; Themen aus

Strahlenschutzkurse für medizinische Fachangestellte/

Regelmäßig stattfindende Fortbildungen zu allen

Themen der Radiologie.

Medizinisch technische/r Assistent/in

Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einer

staatlichen Prüfung abgeschlossen. Sie wird in folgende

Bereiche unterteilt:

Medizinisch technische/r Assistent/in der

Labormedizin

Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten

führen Laboruntersuchungen in den verschiedensten

Laboren durch.

Medizinisch technische/r Assistent/in

der Radiologie

Medizinisch-technische Radiologieassistenten sind in den

Bereichen Röntgendiagnostik, Computertomographie,

Magnetresonanztomographie, Strahlentherapie,

Nuklearmedizin und Dosimetrie tätig.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

in der Radiologie

werden durch ständige wachsende

komplexe Anforderungen im beruflichen Alltag immer

Ausbildung plus Studium

Zusätzlich zu der Ausbildung als MTA (m/w) wird die

duale Ausbildung des medizinisch-technischen Assistenten

(m/w), bestehend aus klassischer MTA-Ausbildung und

begleitendem Studium in Kooperation mit der

Provadis School of International Management &

Technology angeboten.

Kontakt:

Birgit Jachmann

Leiterin der Schule für

technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon: 069 3106-3043

Telefax: 069 3106-3863

E-Mail: Birgit.Jachmann@KlinikumFrankfurt.de

100


B.A. Thomas Hambsch

Fachlicher Leiter der Schule

für Physiotherapie

Schule für Physiotherapie

Was ist Physiotherapie?

Physiotherapie versteht sich als die gezielte Behandlung

von gestörten physiologischen Funktionen. Als natürliches

Heilverfahren nutzt die Physiotherapie die aktive und

passive Bewegung des Menschen zur Heilung von und Vorbeugung

vor Erkrankungen. Bewegung ist eine Grundfähigkeit

des Lebens. Sie wirkt als Therapie immer über einen

ganzheitlichen Ansatz. Damit ist die Physiotherapie eine

Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen

und operativen Therapie. Die Untersuchung und Behandlung

des Physiotherapeuten orientiert sich grundsätzlich

am individuellen Problem des Patienten. Auf der Grundlage

der ärztlichen Diagnose und Verordnung werden nach

der physiotherapeutischen Befunderhebung Therapieziele

zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung von

gestörten Funktionen und der Leistungsfähigkeit des Gesamtorganismus

formuliert. Für die Planung und Durchführung

jeder einzelnen Behandlung wählt der Physiotherapeut

aus einem großen Portfolio von Behandlungstechniken

Maßnahmen aus, die individuell auf die Bedürfnisse, Fähigkeiten

und Fertigkeiten des Patienten abgestimmt sind.

Der Schwerpunkt der physiotherapeutischen Behandlung

liegt in der methodischen Durchführung der Bewegungstherapie

zur Beseitigung, Verbesserung bzw. zum Erhalt

gestörter körperlicher Funktionen.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Die Schule für Physiotherapie am Klinikum Frankfurt

Höchst bildet seit dem Jahre 1965 staatlich anerkannte

Physiotherapeuten aus und ist eine der wenigen schulgeldfreien

Ausbildungsstätten in Deutschland.

Die dreijährige Ausbildung zur Physiotherapeutin / zum

Physiotherapeuten beginnt jeweils am 1. November eines

jeden Jahres und umfasst 4500 Unterrichtsstunden. Diese

bestehen im ersten Ausbildungsjahr aus theoretischem

und praktischem Unterricht, in welchem u.a. medizinische

Grundkenntnisse und physiotherapeutische Behandlungstechniken

vermittelt werden. Bereits ab dem ersten

Semester begleiten die neuen Auszubildenden die Schüler

der höheren Semester einmal pro Woche ins Praktikum,

um die örtlichen Gegebenheiten und die klinischen Abläufe

kennenzulernen. Im zweiten Semester beginnen die Schüler

in kleinen eigenen Behandlungssequenzen im Rahmen

ihres Kenntnisstandes unter Supervision von Lehrern oder

Schülern erste Erfahrungen im Umgang mit den Patienten

zu sammeln. Ab dem dritten Semester wird der schulische

Unterricht täglich vormittags durch die praktische Ausbildung

am Patienten ergänzt. Die praktische Ausbildung am

Patienten findet vorwiegend in den medizinischen Fachbereichen

des an das Schulgebäude angrenzenden Klinikums

Frankfurt Höchst GmbH statt. Darüber hinaus können

unsere Schüler in Kooperationseinrichtungen praktische

Erfahrungen sammeln. Aufgrund der hohen Bewerberzahlen

und der vergleichsweise begrenzten Zahl an Ausbildungsplätzen

gibt die Schule für Physiotherapie am Klinikum

Frankfurt Höchst GmbH bestimmte Aufnahmebedingungen

bzw. Empfehlungen vor. Die Auswahl der Bewerber für das

Aufnahmeverfahren erfolgt aufgrund dieser Kriterien.

Weitere Informationen sind der Homepage des Klinikums

zu entnehmen.

Kontakt:

B.A. Thomas Hambsch

Fachlicher Leiter der Schule für Physiotherapie

Klinikum Frankfurt Höchst GmbH

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon: 069 3106-2906

Telefax: 069 3106-3845

E-Mail: Physiotherapie-Schule@KlinikumFrankfurt.de

101


Seit über150 Jahren bietet das Klinikum Frankfurt Höchst

eine optimale Gesundheitsversorgung für die Frankfurter

Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist die Krankenversorgung

nach modernsten und menschlichen Standards vermehrt

auf Spenden aus der Bürgerschaft angewiesen. Aus diesem

Grund haben wir – engagierte Frankfurter Bürgerinnen und

Bürger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums –

Anfang 2012 den Förderkreis des Klin

gegründet.

Unser Ziel ist es, notwendige Investitionen für eine moderne,

sichere und menschliche Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

ideeller und materieller Hinsicht. Der Förderkreis

ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Hierfür werden finanzielle Mittel eingesetzt,

Förderkreis aus Beiträgen, Umlagen, Spenden,

und sonstige Zuwendungen zufließen

Gemeinsam schaffen wir das

Wir wollen den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten

in unserer Klinik so angenehm wie möglich gestalten.

Dazu möchten wir z.B. Erholungsräume im Klinikalltag

schaffen. Finanziert werden Ausstattungen, die den Patientinnen

und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre

Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit

unterstützen. Weiterhin möchten wir diagnostische und

therapeutische Systeme fördern, deren Anschaffung das

Budget des Klinikums übersteigt. Damit wollen wir dafür

sorgen, dass moderne Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten

den Patientinnen und Patienten schneller

zugute kommen.

So können Sie das Klinikum Frankfurt Höchst

unterstützen

Werden Sie Mitglied im Förderkreis des Klinikums Frankfurt

Höchst. Unterstützen Sie so das Klinikum durch Ihren Mitgliedsbeitrag.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit

60,– Euro. Wir freuen uns genauso über Ihre Spende oder

sonstige finanzielle Zuwendung.

Spendenkonto:

Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.

Frankfurter Volksbank eG

BIC (SWIFT Code): FFVBDEFF

IBAN:

DE17501900000009422307

Gerne stellen wir Ihnen für Ihren Mitgliedsbeitrag oder

Ihre Spende eine Spendenbescheinigung aus.

Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.

Vorsitzende: Margrit Weißbach

Stellv. Vorsitzender: Thomas Steinmüller

Schatzmeister: Dr. Martin Kern

Beisitzer: Priv. Doz. Dr. med. Michael Grube

Dr. med. Harald Hake

Manfred Ruhs

Friedmann Roessler

Jutta Sackbrook

Geschäftsstelle

c/o Klinikum Frankfurt Höchst

Petra Fleischer

Gotenstraße 6-8

65929 Frankfurt am Main

Telefon 069 3106-3686

Telefax 069 3106-2699

foerderkreis@KlinikumFrankfurt.de

Weitere Informationen auch im Internet unter

www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de.

102


Pflegeheim

Praunheim

Alt-Praunheim 48

60488 Frankfurt-Praunheim

Ralf Clausen

069 299807 - 762

Pflegeheim

Bockenheim

Friesengasse 7

60487 Frankfurt-Bockenheim

Liane Junker

069 299807 - 622

Pflege

wie sie sein soll

Individuell. Kompetent.

Persönlich.

Sozial- und

Rehazentrum West

Pflegeeinrichtung Rödelheim

Alexanderstraße 92 - 96

60489 Frankfurt-Rödelheim

Ilka Richter

069 299807 - 8153

Ambulanter

Pflegedienst

Melchiorstraße 5

65929 Frankfurt-Höchst

Renata Brzezicha

069 40808 - 408 Victor-

Gollancz-Haus

Pflegeeinrichtung

Sossenheim / Höchst

Kurmainzer Straße 91

65936 Frankfurt-Sossenheim

Martin Credé

069 299807 - 427

Unsere Pflegeangebote im Frankfurter Westen stellen Ihre

persönlichen Wünsche in den Mittelpunkt. Ob bei der stationären

oder Kurzzeitpflege, der ambulanten Pflege oder

mit hauswirtschaftlichen Dienstleistungen – wir schaffen für

Sie ein Daheimgefühl.

pflege.frankfurter-verband.de

Rufen Sie uns an: 069 299807 - 0

103

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine