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Stadt-Anzeiger 633

Stadt-Anzeiger Nr. 633 14. Februar 2018 Seite 6 Ralf-Reiner Kehne neuer Vorsitzender der Horner Schützengesellschaft / 2019 wird 475 Jahre Schützengesellschaft gefeiert Bei den Schützen soll Ruhe einkehren Die Schützengesellschaft Horn von1544 hat einen neuen Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung in der Burgscheune brauchte die Versammlung einen kleinen Anstoß, dann wurde der neue Vorstand einstimmig gewählt. Damit soll nun Ruhe einkehren bei den Horner Schützen. Der Vorsitzende des Schützenkreises Lippe Dr. Stephan Breuning appellierte in seiner Begrüßungsrede an die Schützen sich zur Wahl zu stellen. Zum Wahlleiter wurde Fritz Nolte einstimmig gewählt. Zunächst bestand wenig Interesse aus der Reihe der Schützen sich zur Wahl zu stellen. Erst nachdem Ralf-Reiner Kehne das Wort ergriff und den Ernst der Lage klarmachte und auch die Möglichkeit der Auflösung im Raum stand, kam Bewegung in die Versammlung und letztendlich wurde der neue Vorstand gewählt. Ralf-Reiner Kehne, der bisherige stellvertretende Vorsitzende, tritt nun an die erste Stelle. Eine Position nach vorne rückt der bisherige zweite Stellvertreter, Wolfhart Stock. Oberst Hans Patze komplettiert die Vorstandsspitze als zweiter Stellvertreter. Weiterhin zwei Rollen in der Horner Schützengesellschaft besetzt der neue Vorsitzende, Ralf-Reiner Kehne, er ist auch noch der Platzmajor. Marion Kehne, Ehefrau des 1. Vorsitzenden, bekleidet jetzt den Posten der Schriftführerin. Den Posten des Schatzmeisters übernimmt Carsten Tölle, dessen Stellvertreter Jörg Klüter wurde im Amt bestätigt. Nach der Wahl ging ein Aufatmen durch die Reihen der Horner Schützen in der Burgscheune. Nach dem Rücktritt der ehemaligen Vorsitzenden Marion Hohnschopp hatte die Schützengesellschaft einige Monate keinen kompletten Vorstand. Jetzt können die Horner beruhigt auf das Jahr 2019 schauen, denn da steht das 475-jährige Bestehen der Traditions-Schützengesellschaft an. Nach heutigen Erkenntnissen muß man davon ausgehen, daß der Beginn des Schützenwesens irgendwo zwischen der Gründung der Stadt (1248) und der ersten urkundlichen Erwähnung der Schützengesellschaft (1544) zu suchen ist, heißt es doch in einem Landtagsprotokoll vom 28. Juni 1544, “daß die Schützen zu Horn meinen gnädigen Herrn zu einer Schützengesellschaft gebeten haben und daß denselbigen aus diesem Anlaß eine Kuh zugewendet wird”. Hier ist erstmals urkundlich nachweisbar von der Organisationsform einer Schützengesellschaft die Rede, die Schützengesellschaft Horn hat deshalb das Jahr 1544 als ihr Gründungsjahr angenommen. Jugendvertreter Martin Bödeker trat von seinem Amt zurück und ebenso auch sein Stellvertreter. Die Posten konnten nicht besetzt werden, da in der Versammlung keine Nachfolger gefunden wurden. Es wurden noch einige Schützen geehrt, mit der „Schützenschnur in grün“ wurden ausgezeichnet: Jan Husemann, Kurt Weber, Bernd Freitag, Klaus Glashauser, Max Steinbacher, Hendric Spießhöfer und Lisa Gurb. Mit der “Silbernen Eichel“ sind Harald Nieslony und König Marc Talliss ausgezeichnet worden. „Wir hoffen sehr, dass im Jahr 2018 wieder Ruhe einkehrt“, wünscht sich Schriftführerin Marion Kehne, „denn es gibt durchaus auch positive Entwicklungen“. Der eingeführte Bogenschießsport zum Beispiel habe in acht Kursen 24 neue Mitglieder angeworben, darunter auch einige Jugendliche, so Marion Kehne. Die Schützengesellschaft Horn von 1544 freut sich auf das bevorstehende Jubiläum und die damit verbundenen Feierlichkeiten in 2019. PR Verabschiedung: Der neue 1. Vorsitzende (v.l.) Ralf-Reiner Kehne (1. Vorsitzender) verabschiedet Marion Hohnschopp (1. Vorsitzende a.D.), im Bild mit Dr. Stephan Breuning (Schützenkreisvorsitzender). Der Vorstand der Schützengesellschaft von Horn: (v.l.) Carsten Tölle (Schatzmeister), Wolfhart Stock (1. stellv. Vorsitzender), Hans Patze (2. stellv. Vorsitzender), Marion Kehne (1. Schriftführerin), Ralf-Reiner Kehne (1. Vorsitzender) und Dr. Stephan Breuning (Schützenkreisvorsitzender). Foto: Peter Radszuweit

Stadt-Anzeiger Nr. 633 14. Februar 2018 Seite 7 Wenn man von Sucht spricht, denkt man zunächst an Drogen oder Alkohol. Immer mehr Menschen leiden aber unter einer bisher nicht so bekannten Zwangsstörung: Sie essen große Mengen unkontrolliert und müssen sich danach nicht selten erbrechen. Essstörungen sind eine ernst zu nehmende Erkrankung mit seelischen, körperlichen und sozialen Folgen. Zentrales Merkmal aller Essstörungen ist die permanente Beschäftigung mit den Themen Essen und Gewicht. Die häufigsten Formen im Überblick: Magersucht (Anorexia), Esssucht (Binge-Eating- Störung) und Fettsucht (Adipositas). Wie in einer Spirale Am anderen Tisch sitzt eine Frau, die aus eigener Erfahrung Menschen aus dieser Sucht helfen will. Wir nennen sie Michaela Müller. Sie war besessen vom Essen. Eine Gruppe der Overeaters Anonymous (OA) gab ihr Anleitung und Kraft, mit dieser Suchterkrankung angemessen umzugehen. Jetzt will die Initiatorin anderen Menschen diese Kraft vermitteln und gründet eine Regionalgruppe in Bad Meinberg. Ihr eigener Weg ist beispielhaft. Erfolgreich im Beruf, litt sie unter unaufhaltsamen Essanfällen mit anschließendem Erbrechen. Die heute schlanke Frau hatte damals 35 Kilogramm mehr an Gewicht und war in einer Spirale gefangen. „Ich habe damals mit niemanden über meine Sucht gesprochen“, sagt sie dem Stadt-Anzeiger. Der Leidensdruck wuchs. In ihrer Verzweiflung griff Michaela Müller zum Beratungstelefon und wurde auf die Overeaters Anonymous (OA) aufmerksam, einer Gemeinschaft von Menschen, die vom zwanghaften (Über-/Unter-) Essen und/oder Erbrechen genesen, indem sie ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung miteinander teilen und sich gegenseitig unterstützen. Sie schloss sich 2010 der anonymen Selbsthilfegruppe an und lernte, ihre Sucht immer nur für einen Tag zum Stillstand zu bringen. „Wenn der Essdruck kommt, ziehe ich mich In Bad Meinberg gründet sich eine Selbsthilfegruppe gegen Essstörungen Besessen vom Essen Michaela Müller* (*Name geändert) litt selber jahrelang unter zwanghaften Essstörungen. Die Overeaters Anonymous (OA) brachten sie dahin, ihre Lebensweise zu ändern. Aus ihren eigenen Erfahrungen heraus gründet sie jetzt eine Regionalgruppe in Bad Meinberg. Foto: Manfred Hütte zurück und schreibe meine Gedanken auf, rufe Mitglieder meiner Selbsthilfegruppe an und benutze die dort erlernten Werkzeuge, die mich vor einem Rückfall schützen“, so Michaela Müller heute. Die Gruppenmitglieder helfen und unterstützen einander, indem sie erzählen, wie sie das Programm konkret nutzen, um abstinent zu bleiben. Sie teilen ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung mit denen, die ihre Sucht noch ausleben. „Bereitschaft, Aufgeschlossenheit und Ehrlichkeit mit sich selbst sind wichtige Prinzipien, die helfen können, erste Schritte aus der Sucht zu tun“, weiß Michaela Müller. „Aktion ist oft das Zauberwort. Es ist befreiend zu wissen, dass ich selbst viel dazu beitragen kann, um zu genesen. Die Selbsthilfegruppe zeigt, wie ich alte Vermeidungsstrategien, Denk- und Verhaltensweisen aufgeben und die innere Leere spirituell füllen kann.“ Für den Alltag besonders relevant: Die Mitglieder sind in Meetings, Telefonaten und Treffen, wenn erforderlich, rund um die Uhr füreinander da, während Klinikaufenthalte und Therapiestunden zeitlich nur begrenzt stattfinden können. „Es gibt eine Erfahrung, die für Betroffene so wertvoll ist, wie wenig andere: zu spüren, es gibt Menschen wie mich, die genau wissen, wovon ich spreche, weil sie die Schwere der Krankheit selbst erlebt haben, und die einen Weg heraus gefunden haben“, erzählt Michaela Müller. „Allein deshalb schon lohnt es sich zu kommen.“ Lebensweise ändern Jeder ist herzlich willkommen, der mit seinen zwanghaften Verhaltensweisen gegenüber dem Essen aufhören möchte. OA ist mit keiner öffentlichen oder privaten Organisation, politischen Bewegung, Ideologie oder Religion verbunden. Hauptziel und -zweck ist die Abstinenz vom zwanghaften Essverhalten und die Botschaft der Genesung denjenigen zu vermitteln, die ihre Sucht noch ausleben. Gemeinsam lernen Betroffene, die Prinzipien von OA und die zwölf Schritte der Anonymen Alkoholiker auf ihr tägliches Leben anzuwenden. Immer nur für heute enthalten sie sich dem zwanghaften Essen, um in eine glücklichere, gesündere und spirituellere Lebensweise hineinzuwachsen, denn: „Nichts schmeckt so gut, wie Abstinenz sich anfühlt!“ Interessierte, die glauben betroffen zu sein, treffen sich ab dem 5. März 2018 wöchentlich montags von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Haus Shanti, Yogaweg 1, an der Rezeption. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0176–47337353. Gründung einer Regionalgruppe Bad Meinberg Start: Montag, den 5. März 2018 Zeit: montags um 19.00 - 20.30 Uhr, 1 x pro Woche (fortlaufend) Ort: Yoga Vidya e.V., Haus Shanti, Treffpunkt: Rezeption, Yogaweg 1, 32805 Horn- Bad Meinberg Keine Anmeldung erforderlich; keine Kosten; Einstieg jederzeit möglich Infos auf www.overeatersanonymous.de und unter 0176–47337353 Unser Wechselservice: aok.de/nw/mitglied-werden Hotline: 0800 265 5119 Noch mehr Leistungen – noch weniger Beitrag! Jetzt ist die Gelegenheit günstig – und der Beitragssatz noch günstiger. Entscheiden Sie sich für den verlässlichen Partner an Ihrer Seite. Jetzt zur AOK NORDWEST wechseln! AOK NORDWEST senkt Beiträge -Anzeige- Kassenwechsel lohnt sich Gute Nachrichten zum Jahreswechsel für die mehr als 630.000 Versicherten der AOK NORDWEST in Ostwestfalen-Lippe: Ab 1. Januar hat die AOK NORDWEST den Zusatzbeitrag um 0,2 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent gesenkt und den größten Mitgliederzuwachs der letzten 10 Jahre verzeichnet. Matthias Wehmhöner ist der neue Leiter der AOK-Serviceregion Ostwestfalen. Stadt-Anzeiger: Herr Wehmhöner, stellen Sie sich bitte unseren Leserinnen und Lesern kurz vor. Matthias Wehmhöner: Ich bin ein AOK-Eigengewächs. Nach meiner Ausbildung bei der AOK und dem Studium an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften in Bielefeld habe ich in unterschiedlichen Führungspositionen bei der AOK NORDWEST gearbeitet. Nun bin ich Leiter der AOK-Serviceregion Ostwestfalen-Lippe (OWL) und bin verantwortlich für die Betreuung aller Kundinnen und Kunden von Gütersloh bis Minden, von Bielefeld bis Paderborn und von Detmold bis Höxter. Ich bin 40 Jahre alt, zweifacher Familienvater und wohne in Gütersloh. StAz: Was hat es mit dem Zusatzbeitrag auf sich? Wie macht sich Ihre Beitragssatzsenkung beim Versicherten bemerkbar? Wehmhöner: Bundesweit zahlen alle gesetzlich Krankenversicherten einen für alle Krankenkassen gesetzlich festgeschriebenen einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Diesen Beitrag teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte. Interessant wird es für Versicherte beim Zusatzbeitrag. Diesen zahlt er nämlich komplett alleine. Und das spürt jeder im Geldbeutel. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag aller Kassen betrug in 2017 1,1 Prozent. Einige Kassen erheben ab Jahresanfang einen deutlich höheren Betrag. Das kann auch schon mal 1,5 Prozent sein. Wir von der AOK NORDWEST haben unseren Zusatzbeitrag ab dem 1. Januar 2018 auf 0,9 Prozent gesenkt. Ein Versicherter mit einem monatlichen Brutto-Einkommen von 3.000 Euro spart bei uns im genannten Beispiel somit 216 Euro pro Jahr. StAz: Beiträge zahlen ist das Eine - aber wie sieht es mit Ihren Leistungen aus? Wehmhöner: Wir haben in den vergangenen Jahren stets vorausschauend und erfolgreich gewirtschaftet und viel in die Weiterentwicklung unserer Leistungen investiert. So haben wir beispielsweise unser Angebot im Bereich der Familien- und Schwangerenleistungen ausgeweitet und bieten besondere Kurse zur Geburtsvorbereitung, rezeptfreie Medikamente für Schwangere sowie die Übernahme von Kosten zur Hebammenrufbereitschaft an. Im Bereich der Osteopathie übernehmen wir vier Sitzungen zu jeweils maximal 40 Euro. Wir bieten unseren Versicherten exklusiv und kostenfrei die Teilnahme an über 3.000 AOK-Gesundheitskursen an. Zu Jahresbeginn haben wir unsere Leistungen für Haushaltshilfe nochmals ausgeweitet. Über Prämien- und Bonusprogramme können Geldprämien ausgeschüttet werden, die unseren ohnehin günstigen Beitragssatz nochmals reduzieren. Was ich auch ganz wichtig finde: Wir übernehmen auch die Reiseschutzimpfungen für weltweite private Reisen. StAz: In welchem Bereich setzt Ihre AOK dieses Jahr inhaltliche Schwerpunkte? Können Sie unseren Leserinnen und Lesern ein konkretes Beispiel nennen? Wehmhöner: Gerne. Neben den Mehrleistungen, die ich eben bereits angeführt habe, möchten wir uns noch mehr an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden ausrichten. Wir sind im Vergleich Matthias Wehmhöner zu anderen Krankenkassen weiterhin die Krankenkasse, die noch „vor Ort“ anzutreffen ist, mit persönlichen und kompetenten Ansprechpartnern. Über unsere Kunden-Hotline 0800 265 5119 sind wir durchgehend 24 Stunden erreichbar. Internetaffine Kunden können sich in unserem Online- ServiceCenter „Meine AOK“ rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, beraten lassen. Einfach unter meine.aok.de anmelden. Unser Schwerpunkt für dieses aber auch die kommenden Jahre wird ganz klar sein, unseren Kundenservice dort anzubieten, wo der Kunde es möchte: ob in der AOK, im Internet, am Telefon oder bei ihm zu Hause. Wir sind da und bieten klasse Leistungen zu einem niedrigen Beitrag. Der starke Zuwachs an neuen Versicherten bestätigt uns in unserem Tun. Für mich ist das ein klares Indiz dafür, dass der Ostwestfale weiß, was er von einer modernen Krankenkasse beitrags-, leistungs- und servicemäßig erwarten darf. Wir sind diese moderne Gesundheitskasse. StAz: Vielen Dank für dieses kurze aber aufschlussreiche Interview und viel Erfolg in Ihrem neuen Verantwortungsbereich.

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