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E_1929_Zeitung_Nr.074

E_1929_Zeitung_Nr.074

(Mercedes-Benz) gelangte

(Mercedes-Benz) gelangte infolge der Ausscheidung des Sternfahrtsiegers Zettritz allein in die Klassierung der letzten Tourenwagenklasse. Er halte ein schönes Tempo heraus und demonstrierte das erste Kompressorgeheul des Rennens. Mehr Tempo legten die nun folgenden Sportwagen vor, aber auch ihnen, wie den Tourenwagen, gaben die atmosphärischen Verhältnisse zu schaffen. Viele Wagen erreichten das Ziel ordentlich hergenommen. Die Kategorie ist eine Beute von M«rcedes-Benz, die durch Mombergers meisterliche Fahrt mit 16'05" zum Siege gelangen. Auch Prinz zu Leiningen kommt in 16'40,6" ein. SehT gefährlich für Momberger war Eschers ganz schmissige Zeit von 16'15,8" in der kleineren 2000-ccm- Klasse. Escher erwies sich heute als ganz grosser Könner. Die nächstbeste Zeit nach Hirte ist die des gewiegten Steyrfahrers Freuler, der Lambert (Aubura) in seiner Klasse distanzierte. Der Auburn machte seinerseits einen guten Eindruck. Schöne Klassensieg© holten Gloggner auf Bugatti VOT dem mit Vergaserschwierigkeiten kämpfenden Burggaller und Steinweg auf B. N. C. vor Ollendorff (Salmson). Die Höhe der Staubfahnen und die Bewegung in den Menschentrauben verkündeten die Rennwagen. Clerici (Salmson), Gilera (Fiat), 1100 cem, wie auch De Sterlich (Maserati) zeigten beste italienische Schule. Der Genfer Sarbach (Amilcar) belegt© mit seinem leichten Wagen einen sehr ehrenvollen Platz. Stuber, höllisch aus den Kehren fegend, hielt mit seinem blauen Bugatti die Strasse wie ein Pfeil. Als Erster erreichte er 15'28,8". Lauter Jubel begrüsste seine unheimliche Zeit. Aber es sollte nur die zweitbeste Tageszeit bleiben. Der König der Bernina. Das Heulen eines hochkomprimierten Motors zerriss die atemlose Stille, die nach der Bekanntgabe von Chirons Ausscheidung eingetreten war. Wie ein Wiesel glitt die lange blaue Rennröhre des Austro-DaimleTS Stuck durch die engen Kehren. Es schien oft fast, sie drehe sich um sich selbst. Mit beklemmender Spannung folgt© die Masse der tollkühnen Fahrt, um dann erlöst aufzujubeln, als der Wagen heulend durchs Ziel flog, ein unvergesslicheT Augenblick. Mit 14'58,4" hatte die Bernina ihren ersten absoluten und nicht so rasch zu schlagenden Rekord und die Rennwagenklasse ihren Meister gefunden. Rosenberger mit seiner getreuen «Grossmutter» und der Junge von Dojmi, ebenfalls auf Mercedes-Benz, konnten gegen diese Spitzenleistung trotz ihrer eindrucksvollen Tempi nicht mehr aufkommen. Die Schönheitskonkurrenz. Ein Schönwetter- and PubUkumserfolg. One Wagenrevue ohnegleichen. Ein rundes Hundert Wagen hatte sich für diese Konkurrenz gemeldet, die sich zwischen den sportlichen Veranstaltungen mit ihrer internationalistischer Beschickung erst wie ein Mauerblümchen ausnahm, heute nachmittag aber einen organisatorischen und automobilistisch-mondänen Erfolg sondergleichen feierte. Vollbesetzte Tribünen und einen dichten Ring von Zuschauern rund um die Auffahrtsgasse — letzter Pariserchick in den defilierenden Wagen und im Publikum. Ein Sprachengewirr und Nummernsammelsurium wie — wenn es das schon damals gegeben Jh.at|a — zu Babylon. Gesellschaftlich war ehe heutige Veranstaltung sicherlich der Höhepunkt der St. Moritzer Tage — und das will nicht wenig heissen. Die Organisation, unsichtbares Räderwerk der Schönheitsrevue, vollbrachte das Kunststück, die Wagen in kaum mehr als einer guten Stunde vorbeirollen zu lassen. Der viersprachige Lautsprecher verkündete ununterbrochen die Punktwertung (und den Durstgrad des Sprechers). Die Bewertung erfolgte nach Linienführung, Stileinheit, Farbenharmonie, Inneneinrichtung, Ausstattung, Komfort, Preiswürdigkeit und Eleganz des Ganzen. Serien- und Spezialkarosserien konkurrierten getrennt. Wie in Luzern, war der Vorführung des Nachmittags im Parkring der Hotels beim Kurhaus St. Moritz-Bad eine technische Prüfung am Morgen vorangegangen. Auf die einzelnen Wagen einzutreten, reicht uns hier weder Raum noch Zeit. Als Gesamteindruck kann festgehalten werden: Was an der St. Moritzer Konkurrenz an Eleganz, Gediegenheit und Preiswürdigkeit geboten wurde, darf neben die grössten Konkurrenzen des Auslandes gestellt werden. Die Rangliste zeigt, dass die Jury für ihr Urteil einen sehr strengen Massstab angewendet hat, ja bei der gewaltigen Beteiligung anwenden musste. Um so höher ist nachher die Ehre der Klassierung. Mit einem sehr grossen Aufgebot an Wagen, sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch der Verschiedenheit der Typen, haben sich beteiligt: Werner Risch, Zürich, mit einer Serie aristokratischer Packard, die Mercedes-Benz-Automobil AG., Zürich, mit ÄÜTOMOBIL-REVUE 1920 — N°74 Resultate des Bernina-Rennens (25. August 1929) a 1 gf Klasse g Konkurrent Fahrer Ort Marke | g Hub Zylinder- ch< Zeit Bemerkungen M §-g « •§ Inhalt I I B I , Tourenwagen: 750 com. 1. Buchwald Buchwald Filisur DLri 29 4 55 79 750 16 20.26,6 1100 com. 1. Schneider Schneider Zürich Derby 29 4 61 94 1100 — 19.47,0 2. Sertori Sertori Sondrio Fiat — — — — — — 21.55,6 1500 ocm. 1. Keller Keller Zürich Alfa-Romeo 28 6 62 82 1487 40 18.53,6 2. Dr. Fisch Dr. Fisoh Herisau Bugatti 28 4 69 100 1500 — 24.02,6 3. Bianchini • Bianchini Rom Fiat 25 4 65 111 1460 16 33.56,8 2000 com. 1. Pettley Pettley Lausanne Lagonda 28 4 72 120 1954 60 24.46,4 3000 ccm. 1. Strazza Strazza Milan Lancia 29 4 86 120 2781 35 17.47,8 Bette Zeit der Tourenwagen 2. Quagliano Quagliano Turin Fiat 28 6 68 103 2200 25 28.03,0 5000 com. 1. Giger Giger Zürich Martini 28/29 6 88 120 4365 80 18.28,6 2. Guebelin Guebelin Zürich Chrysler 29 6 82,5 127 4075 80 19.00,2 3. Müller Müller St. Gallen Ford — 4 98 107 3219 — 21.47,8 4. Haene Haene St. Gallen Ford — 4 98 107 3219 — 22.00,2 5. jWeber Weber Zürich Ford — 4 98 107 3219 — 22.20,6 6. Loenboldt Loenholdfc Essen Chrysler 27 6 — — 3519 — 31.35,8 Ueber 8000 ccm. 1. Hirte Hirt« Berlin Meroedeg-Bcnz 28 6 94 150 6240 140 19.11,4 Sportwagen: 1100 ccm. 1. Steinweg Steinweg München B. N. C. 28 4 61 94 1098 — 18.49,6 2. Ollendorff Ollendorff Wolfen Salmson 23 4 62 90 1088 30 20.06,6 1500 com. 1. Gloggner Gloggner Luzern Bugatti 26 4 69 100 1492 45 18.26,8 2. BurggaUer Burggaller Berlin Bugatti 28 4 68 100 1450 70 22.07,1 2000 ocm. 1. Escher Esoher Zürich Bugatti 29 8 60 88 1976 — 16.15,6 5000 ccm. 1. Freuler Freuler Zürich Steyr _ _ _ _ _ _ _ _ 17.41,0 2. Lambert Lambert Bruxelles Auburn 28 8 80 IM 4500 25 24.19,6 8000 ccm. 1. Momberger Momberger Frankfurt a. M. Mercides-Benz 29 6 100 150 7050 200 16.05,0 Beste Zeit der Sportwagen 2. Hermann Prinz zu Leinig. Hermann Prinz zu Leinig. Amorbacb. Mercedes-Benz 29 6 100 150 7050 300 16.40,6 Rennwagen: 3. Sarbaoh Sarbach Geneve Amiloar 28 6 56 74 1097 60 19.57,4 1100 ccm. 1. 2. Clerioi Gilera Clerioi Gilera Milan Milan Salmson Fiat. 29 24 4 4 62 57 90 97 1088 990 60 25 17.43,6 19.33,4 2000 com. 1. Stuber Stuber • Bern Bugatti 29 8 60 88 1988 90 15.28,8 2. De Sterlich De Sterlioh Rom Muerati 29 8 62 82 1982 90 16.21,0 6000 oom. 1. Stuok von Villiez Stuck von Villiez Beureberg Anstro-Daimler 27 6 79 112 3285 100 14.58,4 Beste Zeit der Rennwagen 2. Rosenberger Rosenberger Pforzheim Mero6dee-Benz 24 4 93 165 4453 180 15.48,6 und beste Tageszeit 8000 ocm. 1. Doimi Doimi München MeroMk-Benz 29 6 100 150 7020 — 17.16,4 sehr vielen applaudierten Modellen, die Steyr-Werke AG., Zürich, mit ihren rassigen Steyr, die Garage Orell Füssli AG., Zürich, mit einem feudalen Lincoln, die Automobil-Paige AG., Zürich, mit einem vornehmen Graham-Paige, die Adler-Automobil AG., Zürich, mit einigen sehr gedie-~ genen Adler-Wagen, J. Mayer, Frankfurt a.M., mit schnittigem Wanderer, die Amag- Automobile und -Motoren AG., Zürich, mit einem typisch französisch-eleganten Voisin und schönem Chrysler, die Karosserie Egli, Basel, mit gediegener Chrysler-Spezialkarosserie, und schliesslich ein wirklich wundervoll karossierter Martini von U. Höheners Erben, St. Gallen. Eine Reihe Bekannter aus Luzern waren in der Konkurrenz, wie: Dr. H. Zwincker, Aarau (Stutz), W. Escher. Zürich, mit seinen beiden Bugatti, J. Wessels, Bremen (Mercedes-Benz) und H. Graber, Wichtrach, mit seinem roten, fabelhaft geschnittenen Panhard-Levassor. Hervorzuheben ist die sehr starke Vertretung von Mercedes- Benz bei den Privatwagen. Bemerkte Persönlichkeiten : Prinzessin Heinrich XXXVII. Reuss (Cadillac), Grd. Uff. G. Matteucci, Genova (Isotta-Fraschini), Direktor Muff der Mercedes-Benz-Werke, Untertürkheim, Frau W. Delmar, Budapest (Steyr), Grd. Uff. TedescM. Milano (Fiat), G. Saba- J. Deomnat, der nationale Sportpriiident des A. C. 8. an der St. Moritzer Automobilwoche. tini, Lugano (Itala), Frau Merz, Zürich (Mercedes-Benz) (die rassige Rennfahrerin blieb am Lance 1 nur eine Zehntelssekunde hinter ihrem Konkurrenten Zettritz. Die telegraphische Uebermittlung hat uns hier einen Streich gespielt. Die Resultate selbst waren richtig wiedergegeben.), Conte G. Pavoncelli, Roma (Isotta-Franschini), der Filmschauspieler Jannings (Mercedes- Benz), Mit sehr schönen Typen vertreten waren ferner: Cadillac, Hupmobile, Nash, Minerva, Lancia, Rolls-Royce, Maybach. Resultate. Massstab für die Zuteilung der Plaketten: 49 und 50 Funkte: Goldene Plakette mit -Auszeichnung; 45 bis 48 Punkte: Goldene Plakette; 40 bii 44 Punkte: Silberne PJakette; 85 bis 89 Punkte: Bronzene Plakette. Für die Spezialkarosserien beträgt die masseebende Punkteiahl Je 10 Punkte weniger, da die PreiswÜrdigkeit bei denselben nicht in Betracht fiel > I. Wagen mit Serienkarosserien. Gruppe A, offen« Wagwn: 1. Goldene Plakette mit Auszeichnung: keine ru> «reteilt. 2. Goldene Plakette: W. Bisch. Zürich Packard Dir. Kissel. Stuttgart Mtrcedei-Beoa 3. Silberne Plakette: Meicedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Beni Mme. H. Zietz, Zürich, Packardi Dr. O. Guhl, Zürich Lincoln 4. Bronzene Plakette: Steyr-Werke, Zürich Steyr Gruppe B, Roadster: 1. Goldene Plakette mit Auszeichnung: keine zuseteilt. 2. Goldene Plakette: W. Risch, Zürich Packard 3. Silberne Plakette: Conte C. Cigogna, Cuggiono Cadillao W. Böhler, St. Moritz Chrysler 4. Bronzene Plakette: M. L. Martin, St. Moritz Hupmobile K. Forster. Zürich Hupmobile Gruppe C. geschlossene Wagen; 1. Goldene Plakette mit Auszeichnung: Dr. Nlbel. Stuttgart Mercedes-Ben« 2. Goldene Plakette: Garage Orell Füssli A.-G.. Zürich Lincoln Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Benz Mercedea-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Beni 8. Silberne Plakette: Dr. H. Zwinker, Aarau Stutz Prinz. Heinrich 87 Reuss. Zürich Cadillac Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Ben* W. Risch, Zürich Packard W. Escher. Zürich Bugatti Frau Dr. Tramer, Basel Mercedes-Bens Tu. Mendel, Koblenz Mercedes-Ben« Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Ben« Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Benz Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Bens Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Btns H. CoTdachi. Kairo Stuta 4. Bronzene Plakette: MeTcedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Bens J. Mayer, Frankfurt a. M. Adler Automobiles Paiee, Zürich Grihtm-Paig* Adler Automobila A.-G., Zürich Adler Adler Automobile A.-G., Zürich Adlsr Steyr-Werke, Zürich Steyr L 1 . Doach. Chur Nash II. Wagen mit Spezialkarosserien, Gruppe A, offene Wagen: 1. Goldene Plakette mit Auszeichnung: keine m- ßeteilt. 2. Goldene Plakette: Heinr. Eürlimann, Zürich Mercedet-Bnut 3. Silberne Plakette: H. J. Bernet. Berlin "Wanderer H. E. Laube, Zürich Hispano-Suiz* 4. Bronzene Plakette: Frau W. Delmar. Budapest Steyr Grd. Uff. G. TedescM, Milano Fiat Grd. Uff. G. Matteucci, Genov* Jsotta-FrajcbJjiI Gruppe B, Roadster: 1. Goldene Plakette mit Auszeichnung: keine xaseteilt. 2. Goldene Plakette: keine zugeteilt. 3. Silberne Plakette: W. Escher, Zürich Bugatti Mme. Faii«ta. R.-ma Fiat 4. Bronzene Plakette: G. Sabaüni, Lugano Italai Gruppe C, geschlossene Wagen: 1. Goldene Plakette mit Auszeichnung: Mercedes-B. Automob. A.-G„ Zürich Mercedes-Ben« Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Bens J. Merz, Zürich Mercedes-Benz Conte G. Pavoncelli, Rom* Isotta-FiMchini 2. Goldene Plakette: Dr. K. Wessely, Gumpoldskirchen; Steyr Dr. B. Geizer, Chur IfOtta-Pruchiid Mme, G. Dombrd, Villa. d'Este Isotta-Fraichini Mercedes-B. Automob. A.-G., Zürich Mercedes-Benz R. H. Khayatt Bey, Caire Minerva Dr. Fraenkel, Berlin Minerva; J. F. Wessels, Bremen, Mercedw-Beni 8. Silberne Plakette: U. Kupfer, Palazzolo Landa; F. C. Seitz. Chux Cadillao H. Graber, WichtTaoh Panh.-Lmwo* Dir. A. Lölgen, Hannover Mercedes-Ben* Adler Automobile A.-G., Zürich Adler ^^

St. Moritzer-Grössen in der Karikatur gesehen« adier Automobils IÄ.-G., ZüricH J. Mayer, Frankfurt a. M. 4. Bronzene Plakette: Ä. PMlon, Athen Adler Wanderte Isotta-Fraschini Amag Autom. u. Mot, A.-G.j Zürich; Voisin G. Padova, Roma Isotta-Fraschini A. Spörry, Bauma Minerva Karosserie Egli, Basel Chrysler Amag Autom. u. Mot. A.-G.« Zürich Chrysler Sngra. V. Modiano, Torino Lancia E. Dreyfuss, Basel Rolls-Royce Adler Automobile A.-G., Zürich Adler Dir. S. Jerntved, Frankfurt a. M. Maybach Prof. Dr. Salomon, Frankfurt a. M. Mercedes-Benz U. Höheners Erben, St. Gallen Martini Adler Automobila A.-G., Zürich Adler Die vorstehende Nennung der Konkurrenten innerhalb der einzelnen Plakettenarten wurde ohne Rücksicht auf die erzielte Punktzahl für dies© Plakettenart vorgenommen. Zusammenstellung: Karosserien: Plaketten: Itneld« leslartel klassiert Goldene Golden« Silbin» Broms niAuszeichi. Serien 53 47 34 1 6 17 10 Speäal 49 44 40 4 8 12 16 Total 102 91 74 5 14 29 26 Die Jury war wie folgt zusammengesetzt: Comm. Berardi (Italien), Marquis de la Romana (Italien), Giovanni Secagno (Italien), Comm. G.Misrachi (Italien), Henry S. Loebl Esq (England), Major Ch.B.Toms (England), Marchese Longari, Ponzone (Italien), Prahl (Deutschland), Delmar (Ungarn), Prinz von Colonna (Italien), Mr. Thomson (U. S. A.), H. Wunderly-Volkart (Schweiz), A. Brüderlin (Schweiz), W. Badertscher (Schweiz), Frigge (Schweiz), Hatt (Schweiz), Th. Beyer (Schweiz), Lüscher (Schweiz), Cottinelli (Schweiz), Giv. Giacametti (Schweiz), H.Fretz (Schweiz). Organisation der Schönheitskonkurrenz: Herr Lareid, St. Moritz. Ein roter Schein leuchtet, währenddem ich diesen Bericht schreibe, durch die Scheiben meines Hotel- Stuber auf Bugatti wurde im Bernina-Rennen Sieger der Klasse 2000 ccm und fuhr die zweitbeste Zeit des Tages. Damit hat sich Stuber den Titel eines schweizerischen Champions in der Klasse Rennwagen erworben mit dem Maximum der Punktzahl von 400. zimmers: St. Moritz beleuchtet zu Ehren' der Autowoche den See. Fackeln leuchten um den Wasserspiegel und glühen in die sternklare Bergnacht. Unser Hotelier feuert die l.-August-Raketen in die Luft* Damals bat es geregnet, heute feiern wir ein internationales autosportliches Meeting* Man könnte versucht werden, Zusammenhänge zu suchen Der Vorsteher des kantonalbernischen Automobilamtes. Fürsprech Walter Mühlemann. Zum Vorsteher des neugeschaffenen kantonalen Automobilamtes wählte der bernische Regierungsrat Herrn Fürsprech Walter Mühlemann, den derzeitigen Regierungsstatthalter und Gerichtspräsidenten des Amtes Fraubrunnen. Der Gewählte ist der Sohn des (gegenwärtigen Präsidenten des Grossen Rates, Notar Mühlemann, in Meiringen. Wir gratulieren Herrn Fürsprecher Mühlemann zu seiner ehrenvollen Wahl. Grosse Erwartungen knüpfen sich an das neugeschaffene Verkehrsamt. Die Automobilisten erwarten von ihm eine weitgehende Verbesserung der gegenwärtigen Verhältnisse und eine erspriessliche Zusammenarbeit der kantonalen Instanz mit sämtlichen automobilistischen Kreisen. Wir zweifeln nicht daran, dass dem Amte der rechte Vorsteher gegeben wurde und dass wir von nun an im Kan- Fortsetzung Seite 5.