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E_1931_Zeitung_Nr.046

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20 AUTOMOBIL-REVUE

20 AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N u 46 Vierwaldstätter - See und Umgebung schuhe sind zu weissen Kleidern das Ge-Wichtigstgebene. Auch sieht man dieses Jahr an ele- sind billig im Tragen, da sie doch nach dem ist: weisse Waschlederhandschuhe ganten Abendmänteln viel weisses Pelzwerk. Waschen immer wieder wie neu aussehen. So unpraktisch dies am einfachen Wintermantel ist, so entzückend wirkt weisser Pelz Nicht vergessen wollen wir das weiss- am Abendmantel. Die weiten Aermel werden bis zum Ellenbogen mit Pelz besetzt; hier gibt es reizende Pelzimitationen. Weisse Waschlederhandschuhe waren und sind immer Mode; sie halten auch viel wärmer als Anfache Glacehandschuhe. Und was das seidene Cachenez, das unentbehrlich geworden ist. Fast an allen Kleidern, Wolle und Seide finden wir die weisse Garnitur, Kragen und Manschetten, die für jedes Alter und immer besonders kleidsam und vorteilhaft ist. Die weisse Farbe ist und bleibt in der Mode unentbehrlich. Isabella. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners OH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. @fatt0ffad bietet Ihnen SEELISBERG VIER WALDSTATTERSEE, 850 m. 0. M. Das lohnendste Ausflugsziel im Herzen der Schweiz. Neues, modernes Schwimmbad. Tournier- Tennls. Jeder Komfort. Grosse Aussichtsund Restaurations-Terrassen. — Pension Fr. 11 bis Fr. 20.—. Im Bademantel von Ihrem Zimmer ins Strandbad! Modernstes,gutbürgerlichesFerienund Weekend-Hotel. Fliessendes Wasser. — Speisen im Freien. Strandtee- und Sommernachtstanz. IVeekendpreis von Fr. 15.— bis 18.—. Alles für Ihr Auto! Tel. Nr. 18. Ä.C.S. Hotel Sohützonhaus T.C.S. Direkt an der Engelbergroute. Terrassen - Garten - Restaurant. Bachlorellen, Bauernschinken. Garage. Benzin. Telephon 55. J. Näpflln. am Hauptplatz, mit Autostand. Speisewirtschaft mit Butterküche. Lebende Forellen u. prima Keller. Offenes Bier mit Gartenwirtschaft. Massige Preise. Telephon 159. 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Wie der Gelehrte jetzt in einer Fachzeitschrift für Geologie belustigt zu plaudern weiss, ist er selbst, ohne sein Wissen, zum Autor geworden. Bei seiner Heimkehr fragte ihn seine Gattin des öftern, ob er seine Forschungsergebnisse nicht in einem Buche niederlegen wolle; er habe jedoch stets mit einem Hinweis auf seinen nüchternen Gelehrtenstil und seine publizistische Unerfahrenheit geantwortet. Eines Tages sei ihm plötzlich das Buch «Das Leben Afrikas» zugesandt worden. Es trug seinen Namen. Was war geschehen? Seine unternehmungslustige Gattin hatte nach ihren mehrfachen erfolglosen Versuchen, ihn zu einem Buche anzuregen, seine Briefe aus Afrika, unter Fortlassung aller privaten Mitteilungen, einem Verlag angeboten und dabei wirklich Erfolg gehabt. Ziegenmilch gegen Blitzgefahr? In früheren Jahrhunderten war man der Ansicht, dass ein Feuer, das durch einen Blitzstrahl verursacht worden ist, nicht mit gewöhnlichem Wasser gelöscht werden könne, sondern dass dazu andere Löschmittel notwendig seien. Diese Ansicht kam auch in einer offiziellen Feuerordnung aus dem Anfang' des 17. Jahrhunderts zum Ausdruck. Es hiess in dieser Feuerordnung ausdrücklich: Feuer, das durch einen Blitzstrahl verursacht worden ist, könne, wie von alters her bekannt, niemals durch einfaches Wasser gelöscht werden. Am besten sei es, dabei Ziegenmilch zu verwenden; habe man diese nicht zur Hand, so müsse das Wasser durch bestimmte Zutaten gegen das «Blitzfeuer» erst « sicher » gemacht werden. Ob die Ratsherren, die diese Feuerordnung erliessen, selbst ausprobiert haben, dass «gewöhnliches » Wasser gegen das «Blitzfeuer» nicht hilft, wird nicht berichtet. Wie schlafen die Tiere ? Als die natürlichste Stellung des Menschen beim Schlafen hat man die Lage auf der Seite mit angezogenen Knien festgestellt. Der Mensch hat durch Erziehung und Gewöhnung diese Lage vielfach verändert; bei den Tieren aber finden wir die Schlafstellung noch in ihrer ursprünglichen Form, die bei den ein- im Kreise, um zu verhindern, dass sie nach der Küste getrieben werden., Die Faultiere hängen sich beim Schlafen an ihren vier Füssen an einem Ast auf und verbergen den Kopf zwischen den Vorderfüssen. Füchse und Wölfe schlafen zusammengerollt, wobei die Nase und Fusssohlen eng zusammengebracht sind und der buschige Schwanz als Decke dient. Hasen, Schlangen und Fische schlafen mit offenen Augen. Die Eulen besitzen ausser den Augenlidern, die sie beim Schlaf schliessen, noch eine Art besonderen Vorhang, den sie von der Seite her über die Augen richten, um sich gegen das grelle Tageslicht zu schützen, da diese Nachtvögel den Tag als Schlafenszeit benutzen. Ist der Mann ein Lästermaul ? Die amerikanischen Gerichte haben sich mitunter mit merkwürdigen Fragen zu beschäftigen. Da hatte ein Einwohner von Lock Haben einen lieben Nachbar mit dem Ausdruck « Lästermaul > belegt. Der so Bezeichnete lief zum Kadi und reichte die Beleidigungsklage ein. Und das wohlweise Gericht folgerte : Nach dem Wörterbuch ist ein «Lästermaul > ein « streitsüchtiges Weib, dessen Betragen in der Nachbarschaft öffentlicher Gemeinschaden ist». Daraus geht nach dem Gericht eindeutig hervor, dass mit Lästermaul nur ein Weib bezeichnet werden kann, und der Mann kann deshalb nicht schuldig genannt werden..» Heirate durch Film. Die üblichen Heiratsannoncen sind leider oft zwecklos, Heiratsvermittlerinnen mit Vorsicht zu geniessen. Das sind Ueberlegungen, die man durchaus würdigen nauss. Also: man suche neue Wege zum ehelichen Glück! Von diesem Wunsch geleitet, begab sich eine junge Dame in Amsterdam zweimal wöchentlich in das grösste Kino, um sich dort die neue Wochenschau anzusehen. Sie hatte die feste Absicht, auf der Leinwand das männliche Wesen zu entdecken, das sie sich als den idealen Lebenspartner erträumt hatte. Monatelang kehrte sie zweimal wöchentlich enttäuscht heim. Manchmal schien es ihr, dass das eine oder andere Gesicht zu erwägen sei; dann sah sie sich den Filmstreifen noch einmal an; doch meistens war dieses zweite Mal eine Enttäuschung. Endlich! Sie entdeckte ihn in einem Wochenschaubild, das einem alljährlichen Sportfest gewidmet war. Er nahm daran leider nur als Zuschauer teil. Das Bild flimmerte bald vorbei, doch das Gesicht blieb haften, und als sie es zum zweiten und dritten Male sah, gab es keine Enttäuschung. Sie würde ihn unter Tausenden sofort erkennen. Doch jetzt begannen die eigentlichen Schwierigkeiten. Wie macht man den Mann ausfindig? Die junge Dame leitete eine umfangreiche Korrespondenz ein, mit der Filmgesellschaft, mit dem Besitzer des Sportplatzes, mit verschiedenen Teilnehmern des Festes. zelnen Arten sehr verschieden ist. Die Ele-Sifanten schlafen immer und die Pferde mei- Einzelheiten hinein. Nun kam der ent- erfuhr alle Daten bis in die kleinsten stens im Stehen. Die Vögel, mit Ausnahme scheidende Schritt: sie liess in dem Ort, der Eulen und der indischen Papageien, da das Fest stattgefunden hatte, Säulenanschläge machen. Auf dem wiedergege- schlafen, indem sie die Köpfe über den Rükken biegen und den Schnabel unter die Federn zwischen Flügel und Körper stecken. ein Pfeil auf den gesuchten Fremdling. Er benen Ausschnitt aus dem Filmbild zeigte Störche, Möven und viele langbeinige Vögel wurde ersucht, unter einer Chiffre von schlafen, indem sie auf einem Bein stehen. sich ein Lebenszeichen zu geben. Die Enten machen ihr Schläfchen auf offenem Und in der Tat: dieses Radikalmittel Wasser und bewegen dabei den einen Fuss verfehlte seine Wirkung nicht. Der Ah- ZÜRICH, Bahnhofplatz Restaurant DU NORD Diners u. Soupers ä Fr. 3.50 u. 4.60 Familie Rob. Steffen. 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N° 46 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 21 nungslose war zwar überaus seltsam berührt über diesen eigenartigen «Steckbrief», doch er meldete sich furchtlos. Aus der zu Anfang anonym geführten Korrespondenz erfuhr er die Hintergründe des originellen Einfalls und war entzückt. Bereits im dritten Brief bat er um persönliche Bekanntschaft. Die junge Dame willigte ein. Er kam, sah und war besiegt.... Unsere humoristische Seite Verblümte Rede. Sie junger Schwärmer ! Wenn Sie nicht bald sehen, wo Sie hingehen, stehen Sie bald dahin, wo sie hinsehen. (The Humorist.) Verkäufer: Dieser Wettermantel steht Ihnen wie angemessen. Er schützt Sie derart vorzüglich, daes Sie überhaupt nicht merken, -wann es regnet. Käufer: Schön, aber wie soll ich dann wissen, wann es zu regnen aufgehört hat? (The Humorist.) Schlechte Zeiten. «Wie gehn die Geschäfte, Herr Bergmann, was haben Sie denn In letzter Zeit gemacht? » — «Da habe ich Möbel verkauft. » — « Viel ? « — « Nein... nur meine eigenen ! » Verdächtig. «Aber Gret, wo haben Sie denn die grosse Schramme im Gesicht her? » — « Ach, der Buchhalter im Bureau, dem ich Guten Abend gesagt habe, hatte noch den Federhalter hinter dem Ohr... » Kindermund. « Wenn du 7 Jahre alt bist, wirst du um 7 Uhr schlafen gehen, mit 8 Jahren um 8...» — « Jetzt weiss ich», fällt die Fünfjährige ein, « warum Mama überhaupt nicht nach Hause schlafen kommt. » Ein Engländer wurde kahl. Er war sehr verstimmt über sein Aussehen. Er gab viel Geld für Haarwasser und Aerzte aus, vergebens. Ein Schotte wurde kahl. Er verkaufte seinen Kamm und seine Bürste. v^P Das neue Haus am Platze, mit nea- .»jP zeitlichem Komfort. Fl. Warm- und