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E_1931_Zeitung_Nr.095

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20 XinTHVIOBlL-PEVÜti

20 XinTHVIOBlL-PEVÜti 1931 - N°9S Abnahme der Einfuhr um 0,4 und Abnahme der Ausfuhr um 0,01 Million Fr. Wir haben bereits in Nr. 93 nach den Angaben der automobilstatistischen Abteilung der eidgenössischen Oberzolldirektion in grossen Zügen die Ergebnisse des Monats Oktober veröffentlicht. Der Umsatz im Oktober 1931 lautet, wie bereits gemeldet, auf 5,2 Millionen Fr. gegenüber 5,6 Millionen Fr. im Oktober 1930. Wir werden nachstehend die Detailergebnisse der Oktober-Eitw und Ausfuhr, nach Ländern und Kategorien geordnet, besprechen und erinnern vorerst an die neuen Kategorien der offiziellen Statistik der Oberzoüdirektion : a) Motor-Zwei- und -Dreiräder ohne Lederübemtg; b) Motor-Zwei- und Dreiräder mit Lederüberzug; c) Automobile und Chassis im Stückjjewicht bis und mit 800 kg*); d) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg; e) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 1200 bis und mit 1600 kg; f) Automobile und Chassis im Stückgerwicht über 1600 kg; g) Karosserien aller Art für Automobile; h) Elektrokarren; f) Traktoren ohne Karosserie. Für jede der neun Kategorien ist bei der Einfuhr der Wertbetrag im Oktober 1931 niedriger als die Wertsumme im Oktober 1930, mit Ausnahme der Automobile und Chassis im Stückgewicht zwischen 800 und 1200 kg und 1200 bis 1600 kg. Nachstehend lassen wir einen Vergleich nach Prozentzahlen zwischen den einzelnen Kategorien der Einfuhr im Oktober 1931 und im Oktober 1930 folgen : b c d ef g h i Unser Motorfahrzeug-Aussenhandel im Monat Oktober fi. Oktober 1931 2.79 0.15 3.28 32.82 32.30 27.71 0.17 0.01 0.77 Oktober 1930 4.54 0.31 2.94 27.26 25.79 37.75 0.29 0.11 1.01 D!e geringe rückläufige Bewegung der Ausfuhr mag von den bedeutenden Lieferungen an Traktoren ohne Karosserie nach Russland herrühren. Dieselben stellen allein einen Anteil von 12,63 Prozent unserer Totalausfuhr dar. Bei dieser Gelegenheit wird es von *) Beim Export kommen noch hinzu: elektrische Anlasser und Dynamos für die elektrische Beleuchhme. Nutzen sein, die Entwicklung unserer Ausfuhr in dieser Zollposition etwas näher zu betrachten und dabei auch die Ergebnisse vergangener Jahre heranzuziehen. Es ist bekannt, dass diese Kategorie erst seit dem 1. November 1927 existiert. Zum Vergleich führen wir untenstehend die Ergebnisse der Ausfuhr in dieser Zollkategorie für die in Betracht kommenden Jahre an : 1928 — 1929 Fr. 7.291 1930 Fr. 150 1931 (Jan.-Oit.) Fr. 1.269.066* Die Ausfuhr an Motorrädern ohne Lederüberzug und an elektrischen Anlassern und Dynamos für die elektrische Beleuchtung verzeichnet eine leichte Erhöhung in den nachstehenden Proportionen : Oktober 1931 Oktober 1930 a c f g 6.96% 3.87% 10.01% 9.74% 70.38% 86.34% 0.02% 0.04% 12.63% 0.003% Unsere Oktober-Einfuhr. Verteilt man das Gesamtergebnis der Oktober-Einfuhr 1931 auf die 11 Herkunftsländer und auf die neun Zollkategorien, so ergibt sich die nachstehende Einfuhr-Tabelle : Deutschland Oesterreieh Frankreich Italien Belgien Stick Wert in Fr. Totti Niederlande a 110 f 19 190 300 Grossbritannien a ?B 61.78 60.685 bdef 1.21 930 4 48.27 43.600 2 31.59 17.000 8.89 6.098 63 340 118.663 ? Irland v 40.26 15.004 15.004 Dänemark f 24 20 20 Tschechoslovakei f 40 40 Ver. Staaten a 5 12.05 11.500 odef 8 64.05 20.025 139 1651.75 531.785 137 1986.82 817.130 35 944.89 505.992 4.39 2.164 \ ?/ 35.78 13.023 1.901.619 Oktober 1931 a 64 121.23 105.819 b 2 7.81 6.612 e 40 305.95 124.319 d 315 3470.22 1.243.710 e 189 2736.11 1.223.840 f 60 i l 1763.56 1.050.165 11.87 6.468 13 328 l 4 77.00 29.069 3.789.230 675 8493.88 Oktober 1930 a 102 201.19 101.888 b 6 19.80 12.934 e 26 209.47 124.433 d 281 3137.66 1.162.410 e 148 2179.55 GronbriUrmien a of 1.090.657 f 88 2334.191.696.165 Spanien g 2 20.92 12.435 9 h 1 11.94 4.790 76.99 i 7 106.19 42.860 4.228.377 Dänemark 38 660 8220.91 2.39 4W.147 Norwegen 2 Stfl tflck Abnahme der Einfuhr Wert In Fr. Total 13 1.48 22.993 4.19 Wie gewohnt, sind die Vereinisrtea Staaten von Amerika mit einem Betras: von 1,90 Sohwedea 3.99 i 2.942 166.45 66.646 10.51 23 Finnland 583.96 85 61 194.300 167.25 460.10 311.988 98.880 tober Million 1930 Fr. unsere gegenüber Hauptlieferanten. 1,92 Million Fr. Das im Ok- Lettland, amerikanische Kontingent stellt 50,18 Prozent un- Litauen Eltland 1 5.88 7 16 Polen 1 1 8.80 3.264 13 328 serer Totaleinfuhr dar (45,52 Proz. hn Oktober 1930). Der amerikanische Anteil beläuft Tiehechoslovakei 0 26 115.99 i 33 227 701.568 d 45.03 25.100 fa sich auf mehr als 50 Prozent, weil einerseits 2.34 23.46 2.432 27.532 13.52 der Gesamtbetrag der Einfuhr geringer ist 25.71 11 12.391 b 2.41 1.640 und anderseits auch die Lieferungen aus Italien und Grossbritannien niedrigere Beträge O4 Ungarn 7 18 o 62.15 68 30.870 d 686.86 252.700 ef 27 62 erreicht haben. Das gleiche Bild ergibt sich >''••' 391.82 225.900 222.77 auch für Deutschland, dem wir trar für L81 7 147.050 74 493 701,568 (770,577) Fr. abgekauft haben. Das Griechenland 10 Bulgarien 63 815 671.859 deutsche Kontingent repräsentiert 18,48 1 2.01 2.235 (18,22) Prozent des Einfuhr-Totals. Ein ein-Rumänieziger unserer Lieferanten, Frankreich, ver- 1 13.30 6.778 4.12 44 442.75 185.925 Bussland, 122 158,63 64.930 zeichnet eine Zunahme. Der Wert der französischen Lieferungen beläuft sich auf 671,859 122.30 Ukraioa 188.64 80.42 119.16 71.061 32 330.961 Aegypten 8 (565,328) Fr„ was einem Anteil von 17,73 3 6.79 6.905 Algerien, Tunis, 1 11.60 10.300 Libyen 80 5.16 5.294 Marokko 13 29 175 21.674 1J1 63 * davon allein Fr. 1.260.944 nach Rnssland.: (15,73) Prozent entspricht. Unter den grossen Lieferanten folg! m zweitletzter Linie Italien, das unser Land mit 8.73 (12.13) Prozent unseres Bedarfes versehen hat, und in letzter Linie verzeichnen wir noch Grossbritannien, dessen Kontingent sich auf 3,13 (5,87) Prozent beläuft. Unsere Oktober-Ausfuhr. 36 Länder wurden durch die schweizer^ sehe Motorfahrzeugindustrie beliefert Ihra Kontingente in den einzelnen Zollkategorien betragen nach der untenstehenden Tabelle* Deutschland Oesterreicb Frankreich Italien Beigleo Niededand» Oftafrika Syrien a ot g a 1 o i - a 4 e f g a of 1 o f a o f StQck a kx 43.78 46 9L73 19 1.74 1.82 12.33 8.93 15.77 115.89 20 108 129.02 29.23 67.01 10 25 3.40 3 1.02 337.50 15 Wert in Fr. 48.605 759 35.372 70 2.453 3.402 10.954 8.724 15.407 66.039 250 254 103 81.528 25.897 67.752 221 506 2.050 40 2.125 169.312 215 171 48.980 621 8.390 60 1.758 3.352 10.580 825 14 199 4.111 1.680 107.934 138 28.942 41.840 198 i 674 272 322 2.373 25 191 302 4.243 69.847 S30.991 181.575 224 L264 164 L285 020 115 Tot* 84.800 16.809 00.420 8L88S 83.64» S.77T 17L48O 4&S69 3.911 L81S ».932 825 14 19» 113.7281 70.920* JWMJT 25 493 4.243 672.413 224 1.264 L439 920 115 Der „HYDRAT" „HYDRAT-FEUERLÖSCHER" A.-G., ZÜRICH Tel. 43.032, Stampfenbachplatz 1, Linth-Hof SCHNEEKETTEN aus Edelstahl sowie mit Hartgummi • Gelenken. 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N° «5 - 1931 Stick « kc Wert ia Ft. Total f 1.22 1.400 1.400 Indoehin» f 362 605 605 Niedert. Indien a> 68 68 Japan a 84.86 31.746 f 91 911 32.657 Kanada c 12 275 fofff 33 1.153 1.428 Ver. Statten 23 200 9.46 14.602 14.802 Brasilien 16 153 158 Argentinien 4.61 2.971 2.971 Chile a 2.09 1.747 1.747 Peru f 33 40 40 Oktober 1931 a 7 96.57 99.934 a 158.10 143.914 £ 11 1194.59 1.011.550 c 39 320 i 122.30 181.575 1.437.293 18 1571.95 Oktober 1930 a 4 60.83 56.174 o 143.61 141.098 { n 1402.80 1.250.909 c 36 570 j 1 60 1.448.801 15 1597.61 Abnahm« 4er Amtuhr 11.508 Unser bester Kunde im Monat Oktober war Russland. Die Automobile und Chassis rni Stückgewicht von mehr als 1600 kg bilden stets den Hauptteil unserer Lieferungen nach Russland. Der russische Anteil an unserer Oktober-Ausfuhr beläuft sich diesmal auf 39,82 Prozent. Hinter Russland folgt Grossbritannien mit 11,93 Prozent, Polen mit 7,99, Belgien mit 6,51, Frankreich mit 6,92, Deutschland mit 5,90, Italien mit 5,69, die Tschechoslowakei mit 4,93, Spanien mit 3,43, Japan mit 2,20, Oesterreich mit 1,16, die Vereinigten Staaten ron Nordamerika mit 1,02, und Schweden mit 0,96 Prozent, um nur jene Länder zu zitieren, deren Einkäufe in der Schweiz mindestens 10,000 Fr. betragen haben. Die 23 weiteren, sich an unserer Ausfuhr beteiligenden Länder, beanspruchten zusammen den Rest von 2,17 Prozent. La.-R. Eine Bitte. Wir erachten es als Selbstverständlichkeit, dass unsere Mitarbeiter ihre Manuskripte nur einseitig beschreiben. Die Fragesteller, die unsern technischen, 'juristischen und touristischen Sprechsaaldienst beanspruchen, bitten wir ebenfalls, ihre Briefe nur einseitig zu beschreiben und uns genügend Rand für Vermerke zu lassen. Die Redaktion. »fill«hes Konzentrationsbestrebungen in der deutschen Automobilindustrie. Das deutsche Automobflgewerbe gehört zu. demjenigen Zweig der deutschen Industrie, der am spätesten den Forderungen der Zeit entsprochen hat oder zu entsprechen versucht. Diese Entwicklung ist umso weniger verständlich, als die Leiter der einzelnen Unternehmungen sich heute sagen müssen, dass die Eigensinnigkeit nirgends so verhängnisvolle Wirkungen haben musste, als gerade auf dem Gebiete des Verkehrswesens, wo das Tempo die ausschlaggebende Rolle spielt Ohne Uebertreibung kann man behaupten, dass die Konzentrationsbewegung in der deutschen Automobilindustrie im umgekehrten Verhältnis zur Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Motore stand. Jede Fabrik, und sei sie finanziell noch so schwach fundiert, setzte einen besondern Ehrgeiz darein, Jahr um Jahr mehrere neue Typen auf den Markt zu bringen und es bildete sich sehliesslich sogar der höchst unwirtschaftliche Zustand heraus, dass von der einen Wagenklasse kaum die Hälfte, vielleicht sogar noch nicht einmal ein Viertel verkauft waren und man den Käufern schon wieder Neukonstruktionen anzubieten wusste. Die Folgen dieser Entwicklung, die einen völlig entgegegesetzten Weg wie im Mutterlande des Automobilbaues, den Vereinigten Staaten von Amerika, einschlug, musste sich selbstverständlich eines Tages bitter Tächen. Die Weltwirtschaftskrise, namentlich aber die abnehmende Kaufkraft bei den inländischen Käuferschichten ist als der Ausgangspunkt für die Konzentration anzusehen. Mit mehr oder minder grossem Erfolg wurde zunächst der Gedanke aufgegriffen, eine gewisse Rationalisierung auf technischem Gebiete durchzuführen. Es zeigte sich jedoch dabei, dass damit das Kernproblem, namentlich das Gegeneinanderarbeiten der einzelnen Firmen, nicht zu lösen war. Zahlreiche Unternehmungen wurden ein Opfer des schrankenlosen Wettbewerbes und sahen sich gezwungen, ihre Betriebe zu liquidieren. Selbst beste deutsche Firmen kamen auf Grund dieser Rivalitäten hart an den Rand des Abgrundes. Es bedarf nicht einmal eines Hinweises auf das Kursniveau der Aktien deutscher Autornobilsresellschaften, um das Obentrennnn+e zu beweisen. Auch hier Ist die AUTOMOBIL-REVUE 21 Not die beste Lehrmeisterin geworden. Jetzt endlich, nach fast 13 Jahren erfolgloser Versuche, beginnen sich die Umrisse der künftigen Automobilkonzentration etwas deutlicher abzuzeichnen. Nach den vorhergegangenen und den bisherigen Erfahrungen wird man kaum erwarten dürfen, dass das deutsche Automobilgewerbe als einen einheitlichen Block nach dem Muster der Eisen-, Stahloder chemischen Industrie, wie auch des Schiffahrtsgewerbes aufwachsen zu sehen, sondern man wird sich damit begnügen müssen, zunächst Teilerfolge zu erzielen. An zwei Stellen Deutschlands sind Lokalzusammenschlüsse grösseren Umfanges im Gange. Der eine betrifft den Automobilbau Sachsens und der andere die Zusammenarbeit der süddeutschen Werke von Daimler-Benz und derjenigen der Bayrischen Motorenwerke. Die Gründe für die eben genannten Kombinationen sind ganz verschiedene. In Sachsen gruppiert sich die treibende Kraft um die Sächsische Staatsbank, die an den Horch- und Audiwerken in Zwickau, wie an den D.K.W, in Zschopau finanziell beteiligt ist. Die Zusammenlegung von Horch, bzw. Audis mit D.K.W. bildet heute keine Schwierigkeiten mehr. Der Nutzen einer Konzentration im Automobilbau springt in die Augen. Erst wenn die Gefahr gegenseitiger Preiskämpfe ausgeschaltet ist, kann die Rationalisierung im vollen Umfange auch auf technischem Gebiete, d. h. in der Normung einzelner Wagenbestandteile, in einer gemeinsamen Verwaltung, vor allem aber in der Unterhaltung eines einheitlichen Vertreternetzes durchgeführt werden. Es besteht ferner kein Zweifel darüber, dass die Einheitlichkeit in der Belieferung auch eine stark© Anziehungskraft auf den inund ausländischen Handel ausüben muss. Im übrigen sei erwähnt, dass der Produktionsanteil der vier sächsischen Werke an dem gesamten Wagenabsatz Deutschlands sich namentlich wegen dem Kleinwagen der D.K. W. von 9,4 Prozent im Jahre 1930 auf 18,4 Prozent im laufenden Jahre erhöht hat. Bei Daimler und B.M.W. haben hauptsächlich private Kreise ihre Hand im Spiel. Beide Unternehmen stehen z. T. unter dem Einfluss der Deutschen Bank- und Diskontogesellschaft. Wenn die Zusammenschlussbestrebungen dieser beiden Gesellschaften bestimmtere Formen annehmen, so geht man wohl kaum in der Annahme fehl, dass das sächsische Vorbild ein einschneidendes Wort sresorochen hat. Es est schon viel gewonnen, dass sich der Zusammenschlussgedanke im deutschen A«r tomobilbau langsam Bahn zu brechen beginnt. Ist er erst Allgemeingut geworden, dann sind die Voraussetzungen gegeben, einen nationalen Industriezweig aus ihm zu machen, der nach einer technischen, kapitalmassigen und organisatorischen Renovierung noch mehr als bisher den Wettbewerb mit dem Auslande aufzunehmen vermag. Wy. Reduzierte Autosteuern für das Wlnteiv halbjahr. In diesem Sinne sind der englischen Regierung von prominenten Wirtschaftlern zwei Vorschläge unterbreitet worden, die nur eine Neuauflage von Begehren darstellen, wie sie bereits früher gemacht worden sind. Das eine Projekt empfiehlt dl© Einführung von Weekend-Karten, welche vierteljährlich während des Winterhalbjahr 1 res auszugeben wären. Die Steuer hiefür sollte ungefähr die Hälfte der normalen Taxe be- 1 tragen. Da zufolge der ungünstigen Witterungsverhältnisse im Winter (Regen und starker Nebel) die Benützung von Privatautos in England jeweilen stark zurückgeht, entsteht dem Staat ein fühlbarer Ausfall in Steuereinnahmen und Eingängen aus der Benzinsteuer. Tausende von Wagenbesitzern würden aber ihre Fahrzeuge gerne weniestens über das Wochenende benützen, wenn die Steuern nicht den Betrieb allzusehr verteuern würden. Durch die Einführung einer solchen Weckendverkehrsbewilligung wäre den Automobilisten und dem Staat geholfen. Ein anderer Vorschlag tritt einfach für ein© Pauschalstetier zu 5 Pfund Sterling für Wagen bis 20 Steuer-PS während der Wintere monate ein. Auf diese Weise würde der ad J ministrative Teil dieser Neuerung wesentlich vereinfacht. Im Effekt käme sie für Staat und Steuerzahler fast auf das nämliche Er-» gebnis. Die Vorschläge entbehren nicht eines sehr guten Kerns. Die zugunsten dieser besonderen Wintertaxen gemachten Ueberlegungen gelten ebensosehr für die Schweiz, wo durch den monatelang haltenden Schnee insbesondere die Automobilhalter in den gebirgigen Kantonen sehr benachteiligt sind und entschieden ungerecht belastet und überfordert sind, wenn der Staat von ihnen die normale Steuer erhebt, während die Benützungsmöglichkeit des Fahrzeuges vielleicht um 50 Prozent oder gar mehr eingeschränkt ist ß Albrecht-Schläpfer&Co., Zünchi AUTO AUTOKÜHLER - LCHYTIL-STRÄUB TELEPHON 248 am Llnthescherplatz, nSchst Hauptbahnhof, beim Pestalozzidenkmal und Linthescherschulhaus Reisedecken, Kühlerdecken von Fr. 15.— an von Fr. 4.50 an Erstes Spezial-Geschäft für Woll-, Kamelhaar- und Steppdecken. 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