rb189201803

regiobusinesssho

SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

swp.de/regiobusiness

TARIFVERHANDLUNG

Einigung in der Bau- und

Elektrobranche. SEITE 3

TREND

Bauen und Modernisieren

im Überblick. SEITE 22

MÄRZ 2018

AUSBILDUNG

Dritte Runde für die Messe

Oberes Taubertal. SEITE 28

Nr. 189 / Jg. 17 [1,75 3]

WIR

BEWEGEN

GROSSES!

Gleisinfrastrukturbau

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MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

KONJUNKTUR

Eigentlich ist alles

bestens

Industrie, Handel und Handwerk

sind zufrieden mit der aktuellen

Lage und schauen optimistisch

nach vorne. Nur der Fachkräftemangel

bereitet Sorgen. SEITE 2

UMWELT

Kostenloser

Energiecheck

Handwerksbetriebe aus der

Region bekommen einen

Überblick über den eigenen

Verbrauch im Betrieb. Diesen

Service bietet die HWK. SEITE 21

WERKSTOFF

Uralt und doch

hochmodern

Holz ist vielseitig einsetzbar.

In diesem Monat trifft sich die

Branche auf der europäischen

Leitmesse „Holz-Handwerk“

in Nürnberg. SEITE 32

Die Belegschaft streikt

Fast 50 Mitarbeiter von Constellium in Crailsheim protestieren gegen Austritt aus Südwestmetall.

Zur Kundgebung hat die IG Metall aufgerufen. VON FRANK LUTZ

Führende Vertreter der Haller

IG Metall trafen sich

Ende Februar im Crailsheimer

Werk von Constellium zum

Sondierungsgespräch mit Betriebsleiter

Klaus Baumann,

und Felix Caspari, Personalchef

am Landauer Standort. Grund:

Ende Dezember war der Metallverarbeiter

aus dem Arbeitgeberverband

Südwestmetall ausgetreten.

Der Anfang Februar

ausgehandelte Tarifabschluss

für die Metall- und Elektroindustrie

ist damit für die 155 Mitarbeiter

am Crailsheimer Standort

des Aluminiumverarbeiters

wertlos.

KUNDGEBUNG Begleitet

wurde das Gespräch von einem

einstündigen Warnstreik, zu

dem die IG Metall aufgerufen

hatte und dem sich fast 50 Mitarbeiter

des Crailsheimer

Werks beteiligten. Bei der Kundgebung

vor dem Werkstor

sprach Gewerkschaftssekretär

Lukas Bürger zur streikenden

Belegschaft: „Wir wollen gute

Entschlossen: Die Forderung der Streikenden ist klar ersichtlich.

Doch der Weg zur Einigung scheint steinig. Foto: Frank Lutz

Arbeitsbedingungen für uns

durchsetzen. Das schaffen wir

nur mit einem Tarifvertrag.“ 38

Wochenarbeitsstunden bei maximal

25 Urlaubstagen sähen

die von den Arbeitgebern entworfenen

Verträge für neue Mitarbeiter

vor – nach Tarif sind

es 35 Wochenarbeitsstunden

und 30 Tage Urlaub. Die offizielle

Begründung des Unternehmens

für den Austritt – der

Tarifvertrag sei zu teuer – ließ

Bürger nicht gelten: 2 Mio. a

Gewinn habe die Firmengruppe

Constellium Extrusion 2015 erwirtschaftet,

sogar 12,5 Millionen

im letzten Jahr.

FESTGEFAHREN Alfons

Kuhnhäuser, zweiter Bevollmächtigte

der Haller IG Metall,

leitete das Sondierungsgespräch

auf der Gewerkschaftsseite

zusammen mit dem Ersten

Bevollmächtigten, Uwe Bauer.

Die Arbeitgeber hätten die Forderung,

in den Verband zurückzukehren,

strikt abgelehnt, berichtet

Kuhnhäuser. Für Unmut

sorgt auch ein weiteres Detail

aus den neuen Vertragsentwürfen,

nach dem Zusatzschichten

am Wochenende eingeführt

werden sollen. Laut Kuhnhäuser

habe Constellium inzwischen

ein Einigungsstellenverfahren

gegen den Betriebsrat

eingeleitet, um die Forderung

durchzusetzen.

Der zweite Bevollmächtigte gibt

sich kämpferisch: „Wir sind gewillt

weiterzumachen und werden

die Urabstimmung beantragen.“

Wenn sich dann mehr als

75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder

dafür entscheiden,

kommt es zum unbefristeten

Streik. Kuhnhäuser: „Ich bin

überzeugt, dass wir die Prozentzahl

auf alle Fälle holen.“

Constellium war indes zu keiner

Stellungnahme bereit.

www.constellium.com

www.igmetall.de

Sorgen über

Fahrverbote

Die Verbannung älterer Diesel-Pkw aus Städten ist möglich.

Das resultiert nun aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes

zu den Diesel-Verboten in Stuttgart und Düsseldorf.

Zwar will der Bund Fahrverbote

vermeiden, dennoch

könnte es sie in Stuttgart, Heilbronn,

Reutlingen und Ludwigsburg

geben. Hier liegen die Stickoxidwerte

laut Umweltbundesamt

bei über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Erlaubt sind 40 Mikrogramm.

Umweltverbände und

Grüne halten zur Lösung an der

blauen Plakette fest. Nur mit dieser

soll in Innenstädte gefahren werden.

Wann ältere Euro-3- und

Euro-4-Diesel aus Innenstädten

verbannt werden, ist ungewiss.

Stuttgart darf Euro-5-Diesel bereits

ab September 2019 verbannen.

AUSNAHMEN Kommunen sollen

Ausnahmen machen können,

etwa für Handwerker und Anlieferer.

„Ohne Ausnahmeregelungen

wären Fahrverbote für das Handwerk

eine Katastrophe“, sagt Ralf

Schnörr, Hauptgeschäftsführer der

Handwerkskammer Heilbronn-

Franken (HWK). Aber auch die Regelung

ist für ihn langfristig keine

Lösung: „Wir sehen die Autohersteller

in der Pflicht, Fahrzeuge technisch

nachzurüsten und auf einen

Stand zu bringen, die die geforderten

Abgasnormen erfüllen.“

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin

des Handelsverbands Baden-Württemberg,

sagt: „Der innerstädtische

Einzelhandel sowie dessen

Arbeitsplätze, aber auch die anderen

innerstädtischen Dienstleistungsbranchen

benötigen jetzt ein

verantwortungsvolles, mittelständisch

orientiertes, angemessenes

und verhältnismäßiges politisches

Handeln.“

gra/pm

Sperre: Diesel-Fahrer haben vermutlich

das Nachsehen. Foto: NPG-Archiv

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02 Politik & Wirtschaft

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Eigentlich ist alles bestens

Nur der Fachkräftemangel bereitet in der regionalen Wirtschaft größere Sorgen.

Von Heribert Lohr

Bereits zum vierten Mal in

Folge waren die heimischen

Firmen mit ihrer aktuellen

Geschäftslage zufriedener als in

den Vormonaten. So liest sich die

Zusammenfassung der jüngsten

Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken,

an der 438 Unternehmen

teilnahmen, die insgesamt

89 400 Beschäftigte repräsentieren.

Die guten Beurteilungen erreichten

in Summe einen neuen Höchstwert.

Vor allem die Industrie und

der Bausektor melden neue Bestmarken,

der Großhandel bewertetet

seine momentane Geschäftslage

wieder besser, dagegen geben

sich Einzelhandel und Dienstleister

etwas vorsichtiger.

Die Daten lassen keinen Zweifel

aufkommen: Die regionale Wirtschaft

befindet sich in einem kräftigen

Aufschwung. 61 Prozent der

Betriebe bezeichnen die aktuelle

Lage als gut, lediglich drei Prozent

sind mit dem Geschäftsverlauf

nicht zufrieden.

Der Blick auf die kommenden

zwölf Monate verheißt Gutes. Die

Erwartungen werden von großer

Zuversicht bestimmt. IHK-Hauptgeschäftsführerin

Elke Döring:

„Die Voraussetzungen für eine

gute konjunkturelle Entwicklung

in diesem Jahr sind hervorragend,

dabei wird der momentane Aufschwung

wird von einer breiten

binnen- und außenwirtschaftlichen

Basis getragen.“ Gerade die

Industrie bewertet ihre momentane

Situation „herausragend positiv“.

Drei Viertel der Unternehmen

bezeichnen den Geschäftsverlauf

als gut, nur ein Prozent ist mit

ihrer derzeitigen Geschäftslage unzufrieden.

Die Betriebe gehen sogar

davon aus, dass die Geschäfte

über das Jahr noch besser laufen

werden. Die positive Folge: die Investitionsabsichten

sind auf ein

Zehnjahreshoch gestiegen. Die regionalen

Dienstleister schätzen

ihre Lage „hohem Niveau“ derzeit

etwas ungünstiger ein. In der Informationswirtschaft

und im Bereich

Verkehr laufen die Geschäfte

gut. Bei Beratungsdienstler

sind die Erwartungen dagegen

etwas zurückhaltender. Im Baugewerbe

herrscht nach wie vor regelrechte

Feststimmung. 85 Prozent

der Betriebe bezeichnen die Geschäftslage

als gut, noch immer ist

kein Bauunternehmen unzufrieden.

Bei den größeren Bauunternehmen

mit 20 und mehr Beschäftigten

gab es zuletzt ein Rekordumsatzplus

von 15,8 Prozent. Die Landesvereinigung

Bauwirtschaft meldet

einen Umsatzanstieg um rund

acht Prozent auf rund 15,7 Mrd.

a. Die Zahl der Baubeschäftigten

im Land ist 2017 um gut 4,5 Prozent

gestiegen und hat erstmals

seit 15 Jahren wieder die

100 000-Marke erreicht. Während

die Auftragseingänge im öffentlichen

und im gewerblichen

Hochbau mehr werden, gingen

die Aufträge im Wohnungsbau

und im Straßen- und Tiefbau etwas

zurück. Angesichts der sehr

guten Baukonjunktur ist es nicht

verwunderlich, dass die Geschäftserwartungen

etwas nachlassen.

Als größtes Geschäftsrisiko gilt neben

den steigenden Rohstoffpreisen

der Fachkräftemangel und als

Folge die steigenden Arbeitskosten.

69 Prozent haben hier mittlerweile

Probleme – so viele wie nie

zuvor. Die gute Auftragslage hat

ihre Kehrseiten. Insbesondere

kleinere Betriebe klagen zunehmend

über personelle Engpässe

und können dadurch nicht mehr

jeden Auftrag annehmen.

Besonders die boomende Bauwirtschaft

befeuert auch das Handwerk.

Das vierte Quartal 2017 verlief

für die meisten Handwerker

sehr erfolgreich. Die zuversichtliche

Grundhaltung haben die Betriebe

auch ins neue Jahr mitgenommen.

So prognostizieren 76

Prozent einen „positiven Geschäftsverlauf“.

Falls sie die Fachleute

finden, wollen die Handwerksbetriebe

in der Region weitere

Arbeitsplätze schaffen.

www.heilbronn.ihk.de

www.hwk-heilbronn.de

Bekenntnis: Minutenlang bekam Harald Unkelbach (re.) nach

seiner Wiederwahl stehende Ovationen in der Vollversammlung.

Deren Mitglieder hatten gleich im ersten Wahlgang mit eindeutiger

Mehrheit im Amt bestätigt.

Foto: Heribert Lohr

Eindeutiges Votum

Harald Unkelbach wurde erneut zum Präsidenten der

IHK Heilbronn-Franken gewählt.

Auf der konstituierenden Sitzung

der IHK-Vollversammlung

für die Wahlperiode

2018/2022 wurde Harald Unkelbach

mit 36 Stimmen bei

zwei Enthaltungen im Amt bestätigt.

Bereits im ersten Wahlgang

erhielt der Landwirtssohn mehr

als die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit

der anwesenden

Vollversammlungsmitglieder.

Der alte und neue Kammerpräsident

Harald Unkelbach genießt

in der heimischen Wirtschaft

auch deshalb ein so hohes

Ansehen, weil er vor fünf

Jahren sofort sein Amt hatte ruhen

lassen, nachdem damals

Zweifel an der Rechtmäßigkeit

seiner Zuwahl aufgekommen

waren. Harald Unkelbach

machte in seiner kurzen Ansprache

deutlich, dass sich

„die Kammer noch mehr als bisher

Dienstleister“ verstehen

muss. Unkelbach wörtlich:

„Dienen und leisten, das ist unsere

vorrangige Aufgabe.“

Die Kammer soll „gerade für

kleine und mittlere Unternehmen

der zentrale Ansprechpartner“

sein. Der weitere Ausbau

der Infrastruktur, die Fachkräfteentwicklung

und die durchgreifende

Digitalisierung sieht

der Präsident als „die großen

Herausforderungen“ der nächsten

Jahre an. ibe

www.heilbronn.ihk.de

Impressum

STANDPUNKT

Heribert Lohr

verantwortlicher Redakteur

Vernebelter Blick

Zuweilen kann dem geneigten Beobachter

des wirtschaftlichen Treibens schon das Hutschnürchen

hochgehen. Dass so mancher

Manager es mit der weit meist wortreich

und dann vielgepriesenen gesellschaftlichen

Verantwortung beim Blick auf die eigenen

Bilanzen und großzügigen Boni nicht ganz

so genau nimmt, wissen wir spätestens seit

der Finanzkrise oder wenn uns ein Lebensmittelfabrikant

mal wieder Sägemehl als unabdingbare

Zutat von Fruchtjoghurt näher

bringt. Man gewöhnt sich an vieles.

Aber was sich derzeit die im Geiste vereinigte

Vertretung der deutschen Automobilhersteller

leistet, passt wirklich nicht mehr

auf die sprichwörtliche Kuhhaut.

Da waren für nachgewiesenen Beschiss

schon Milliarden zu zahlen, müssen da wie

dort zusätzlich Rückstellungen in doppelstelliger

Höhe der gleichen Kategorie für weitere

Verfehlungen gebildet werden, und

noch immer tun die Führungsspitzen der

hiesigen Automobilbauer so, als gehe sie

das alles nichts an. Die einen wussten

angeblich von nichts, die nächsten leiden

plötzlich in Sachen Abgasreinigung

unter Demenz, wieder anderen

scheint gänzlich neu zu sein, dass saubere

Motoren nun schon seit Jahren

angemahnt werden und vorgegeben

sind. Das Ende der traurigen

Melodie Verbraucher, Politik

und Gerichte dürfen jetzt den

Foto: Marc Weigert

Scherbenhaufen zusammenkehren. Egal, ob

nun partielle Fahrverbote oder Blaue Plakette

– der eigentliche Skandal ist doch,

dass den technischen Tricksern der Automobilindustrie

auch noch erlaubt wird, sich

die Art der Bestrafung selbst herauszusuchen.

Die VWs, Audis, Daimlers & Co haben

ihre Kunden beschissen. Für alles ist Geld

da, aber für eine schnelle und technisch saubere

Hardwarelösung nicht. bla bla bla. Die

Autoindustrie hat sich diese Suppe eingebrockt

und sollte nun gefälligst auch die

Größe haben, das wenig appetitlich Vermanschte

nun auch mannhaft auszulöffeln.

Es ist doch eine Frechheit, uns allen für teures

Geld technisch unzulängliches unterzujubeln

und dann darüber zu diskutieren,

wie man sich aus der Nummer schleicht.

Richten oder Geld zurück – das wäre der

wahrhaft richtige Deal.

Es ist ja schon schlimm genug, dass sich

eine so traditionsreiche Schlüsselindustrie

völlig unnötigerweise als Ansammlung technischer

Schaumschläger offenbart und damit

ihre Handelspartner, ebenso in Schwierigkeiten

bringt, wie alle Wirtschaftszweige,

die auf Mobilität angewiesen sind. Was aber

noch mehr schadet, ist das verspielte Vertrauen

in deutsche Ingenieurskunst und

Wertarbeit. Wer nimmt es denn solchen Billigheimern

noch ab, dass sie in der Lage

sind, perspektivisch leistungsfähige Alternativen

zu bieten, wenn sie sich schon bei Althergebrachtem

nur mit Schummelei zu helfen

wissen? Wer glaubt ihnen, dass die eine

oder andere Zukunftstechnologie noch Zeit

benötigt, um massenmarkttauglich zu sein,

wenn sich auf ihren Forschungs- und Testergebnissen

nicht mehr verlassen werden

kann?

Gerade auch die Region Heilbronn-Franken

hängt mit ihren Zulieferern – vom Getriebebauer

bis zum Lüftungshersteller über den

Stoßfänger-Produzenten bis hin zum

C-Teile-Lieferanten – auf Gedeih und Verderb

am seriösen Auftreten der ökonomischen

Flaggschiffe, deshalb muss es jetzt

mit Blick auf tausende von Arbeitsplätzen

auch erlaubt sein, die Herrschaften in den

Vorstandsetagen an den Ohren zu ziehen.

Es ist auch nicht nötig, uns alle noch länger

für dumm zu verkaufen. Wer Umwelt

und Mensch schonen will, der muss sich

dazu bekennen, dass alles ein wenig kleiner

gehen muss. Weniger Hubraum, weniger Gewicht,

weniger Tempo, leichtere Materialien

und modernste Motorentechnik – macht

am Ende weniger Schadstoffausstoß. Physik

ist nicht immer ein schwieriges Fach.

Wenn die Autobauer dann noch mithelfen,

möglichst schnell alternative Mobilitätsformen

aufzubauen, den Transportverkehr

mehr zu vernetzen, dann könnte diese epochale

Fehlleistung überkommender Auto-Fetischisten

vergessen werden. Der Wirtschaftsstandort

Heilbronn-Franken würde danken.

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

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Marius Stephan (mst)

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Telefon: 07951/409-351

Adina Möller (ina)

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Anzeigen

Jörg Heiland (verantw.)

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Sven Lesch

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Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

Telefon: 07951/409-423

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Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Politik & Wirtschaft 03

Positive Prognosen

NEWSLINE

Bei den 24. Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken blicken die

vier Referenten optimistisch in die Zukunft.

Führende Persönlichkeiten

aus der regionalen Wirtschaft

haben optimistische

Einschätzungen für die konjunkturelle

Entwicklung im Jahr 2018 abgegeben.

Rund 400 Besucher nahmen

an den alljährlich stattfindenden

Konjunkturprognosen der

Wirtschaftsjunioren Heilbronn-

Franken (WJ) im Heilbronner

Redblue teil. IHK-Hauptgeschäftsführerin

Elke Döring verkündete

unter Bezugnahme auf eine aktuelle

Umfrage der IHK ein konjunkturelles

Rekordhoch zum Jahreswechsel

und erklärte, dass die regionale

Wirtschaft optimistisch

auf die nächsten Monate blicke.

Auch Markus Frank, Vorstand von

Jako, sprach von einer positiven

konjunkturellen Entwicklung der

Sportbranche in 2018, wies jedoch

auf die Abhängigkeit von

sportlichen Großereignissen hin.

Jürgen Gießler, Vorstand der Bausparkasse

Schwäbisch Hall, prognostizierte

einen weiter anhaltenden

wirtschaftlichen Aufschwung.

Auch Christian Berner, Vorstand

der Berner SE, blickte optimistisch

auf das laufende Jahr, sprach

aber von einem starken Wandel

der Automobilbranche.

Ausblick: Mathis Grote (Projektverantwortlicher Konjunkturprognosen bei den Wirtschaftsjunioren),

Christian Berner, Markus Frank, Elke Döring, Jürgen Gießler und Daniel Nill (Kreissprecher Wirtschaftsjunioren

Heilbronn-Franken 2018).

Foto: Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken

REKORDHOCH Elke Döring

präsentierte den aktuellen Wirtschaftslagebericht

des IHK-Bezirks

Heilbronn-Franken, welcher

zeigt, dass die Unternehmen der

Region zum vierten Mal in Folge

zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage

sind als im Vorquartal.

Die Lageurteile in Industrie und

Bau erreichen neue Bestmarken

und auch die Zufriedenheit im

Großhandel ist auf hohem Niveau

weiter gestiegen. Lediglich die regionalen

Dienstleister und der Einzelhandel

schätzten die Lagesituation

geringfügig schlechter als im

Vorquartal ein. Als größtes Geschäftsrisiko

nannten 69 Prozent

der Befragten den Fachkräftemangel.

Dennoch planen 31 Prozent

der Unternehmen in diesem

Jahr einen Personalausbau. Insgesamt

schloss sich Elke Döring der

Wachstumsprognose der Bundesregierung

an, welche ein Wachstum

von 2,4 Prozent ausweist und

demnach über den Prognosen des

DIHK (2,2 Prozent) und der Gemeinschaftsprognose

der Wissenschaftlichen

Institute (2,0 Prozent)

liegt. Der Einfluss globaler

Unsicherheitsfaktoren vom Brexit

bis zur Nordkorea-Krise bleibe allerdings

abzuwarten.

UNGEWISS Markus Frank präsentierte

verschiedene Prognosen

von Vertretern der Sportbranche.

Aufsichtsrat Klaus Jost gehe von

fünf Prozent Wachstum aus, erklärte

der Vorstand von Jako. Abhängig

sei dies von sportlichen Erfolgen,

etwa bei der Fußballweltmeisterschaft

oder in der Bundesliga.

Auch sei der Sportartikelhandel

stark wetterabhängig. Als weitere

Faktoren nannte Frank die

Entwicklung von Sportvereinen,

Zöllen und Währungseffekten sowie

die konjunkturelle Entwicklung

anderer Branchen.

AUFSCHWUNG Jürgen Gießler

blickte auf das vergangene Jahr zurück

und stellte fest, dass viele Befürchtungen

vom Jahresbeginn,

sich nicht bewahrheitet hätten.

Für 2018 erwartet er deshalb ein

Wachstum, jedoch weniger positive

Überraschungen als im Vorjahr.

Auch im neunten Jahr nach

der Finanzkrise werde sich der

konjunkturelle Aufschwung fortsetzen.

„Irgendwann wird es ein

Ende des Konjunkturzyklus geben,

aber ich glaube nicht an einen

massiven Verfall“, blickte

Gießler auch in die weitere Zukunft.

Die Zinsen würden im strukturell

niedrigen Korridor zyklisch

leicht ansteigen und ein knappes

Angebot bei einer hohen Nachfrage

werde den Immobilienmarkt

weiterhin bestimmen.

WANDEL Christian Berner erklärte,

dass die Automobilbranche

aktuell von starken Veränderungen

geprägt sei, was weniger

Neuzulassungen mit sich bringe.

Vor allem der Trend zur E-Mobilität

spiele eine große Rolle. Für

die Baubranche sprach er von einer

exzellenten Konjunktur und

führte den Fachkräftemangel als

größte Sorge auf. Zahlreiche neue

Regulierungen führten zu einer zunehmenden

Komplexität. Für die

Industrie prognostizierte er ein

Wachstum von vier bis fünf Prozent

und sprach von einer guten

konjunkturellen Lage. Für die Berner

SE, die in jeder dieser Branchen

aktiv sei, blicke er positiv in

die Zukunft und gehe von einer guten

Entwicklung aus. pm/flu

www.wjhn.de

Nicht nur für Frauen

SCHWÄBISCH HALL. Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-

Tauberbischofsheim und Kontaktstelle Frau und Beruf

Heilbronn-Franken Biz laden zum Workshop „Wissen

was ich wirklich will! – Meine inneren Motive erkennen!“

– nicht nur – für Frauen in der Haller Arbeitsagentur

ein. Die Veranstaltung findet am Weltfrauentag,

Donnerstag, 8. März, von 9 bis 12 Uhr im Sitzungssaal

(3.142) der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall, statt.

Referentin ist Nadine König vom Netzwerk Fortbildung.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort

telefonisch unter 07 91 / 97 58 21 oder unter der

E-Mail-Adresse SchwaebischHall.BCA@arbeitsagentur.de

bei Susanne Ehrmann möglich. Die Teilnehmerzahl

ist begrenzt.

pm

RKW berät zum Thema

Unternehmensnachfolge

KÜNZELSAU. Einen Sprechtag mit dem RKW (Rationalisierungs-

und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft)

Baden-Württemberg bieten W.I.H.-Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe und IHK Heilbronn-Franken am

Donnerstag, 15. März, im Landratsamt Hohenlohekreis

an. Schwerpunktmäßig wird auf Fragen der Unternehmensnachfolge

bei industrienahen Betrieben und bei

Dienstleistungen eingegangen. Weitere RKW-Sprechtage

finden an den Donnerstagen, 14. Juni, 13. September

und 6. Dezember am gleichen Ort statt. Die Beratungen

sind kostenfrei. Interessenten wenden sich bitte zur

Terminvereinbarung an Anna Trippel, W.I.H.-Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe unter Telefon

0 79 40 / 1 85 73 oder der E-Mail-Adresse Anna.Trippel@hohenlohekreis.de.

pm

Frühjahrsempfang der IHK

KÜNZELSAU. Unternehmer, Vorstände und Geschäftsführer

der Mitgliedsunternehmen der IHK Heilbronn-

Franken können sich ab sofort zum IHK-Frühjahrsempfang

am Dienstag, 20. März, im Carmen-Würth-Forum

unter www.ihk-fruehjahrsempfang.de anmelden. Die

Teilnahme ist kostenfrei. Auf dem Empfang wird sich

der neu gewählte IHK-Präsident vorstellen. Als Gastrednerin

wird anschließend die ehemalige Boxweltmeisterin

Regina Halmich zum Thema: „Was Erfolg im Ring

und im Business gemeinsam haben“ referieren. Auf der

Veranstaltung besteht außerdem die Möglichkeit die

neue Technologie „Mixed Reality“ kennenzulernen, die

die reale mit der virtuellen Welt verbindet. pm

Einigung nach zähen Verhandlungen

4,3 Prozent mehr Gehalt und ein Anspruch, die Wochenarbeitszeit für bis zu zwei Jahre von 35 auf 28 Stunden abzusenken – darauf einigten sich die Parteien

in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektrobranche. Ausgleichszahlungen für besonders belastete Beschäftigungsgruppen gibt es dagegen nicht.

Die Einigung kam spät, aber

für manchen Beobachter angesichts

des zähen Ringens im Vorfeld

doch überraschend: Nach

sechs Verhandlungsrunden und einem

erneuten Verhandlungsmarathon

von 13 Stunden haben sich

Anfang Februar die Tarifparteien

der Metall- und Elektrobranche in

Baden-Württemberg auf einen Pilotabschluss

verständigt.

GEHALT 4,3 Prozent mehr Geld

und jährliche Einmalzahlungen

bei einer Laufzeit von 27 Monaten

– das sind die Eckdaten des Kompromisses

zum Thema Gehalt, auf

den sich Arbeitgeberverband Südwestmetall

und Gewerkschaft IG

Metall geeinigt haben. Die ursprüngliche

Forderung der Gewerkschaft

war eine Erhöhung

um sechs Prozent, während die Arbeitgeber

in der zweiten Verhandlungsrunde

ein ungewöhnlich hohes

erstes Angebot von zwei Prozent

gemacht hatten.

ARBEITSZEIT Für Zündstoff

hatte aber vor allem eine andere

Forderung der Gewerkschaft gesorgt:

Sie wollte für alle Vollzeitbeschäftigten

in der Branche einen

Rechtsanspruch durchsetzen,

ihre Wochenarbeitszeit für zwei

Jahre von 35 auf 28 Stunden zu reduzieren.

Danach sollte eine Rückkehr

zur Vollzeit uneingeschränkt

möglich sein.

Um auch besonders beanspruchte

Gruppen für das Teilzeitmodell zu

motivieren, sah die IG Metall Ausgleichszahlungen

vor: 200 a im

Monat für Beschäftigte mit zu pflegenden

Angehörigen oder Kindern

unter 14 Jahren sowie einen

jährlichen Zuschuss von 750 a

für Schichtarbeiter. Auch hier

Tarifabschluss: Vorerst ziehen keine streikenden Metaller mehr

durch die Straßen von Crailsheim.

Foto: NPG-Archiv

kam es zur Einigung: Den Anspruch

auf vorübergehend 28

Stunden Wochenarbeitszeit setzte

die Gewerkschaft durch. Im Gegenzug

dürfen allerdings die Betriebe

mit mehr Beschäftigten als

bisher erlaubt 40-Stunden-Verträge

abschließen. Die Ausgleichszahlungen

konnte die IG Metall dagegen

nicht durchsetzen. Stattdessen

können die betroffenen Beschäftigtengruppen

wählen, ob sie

statt des für alle vereinbarten Zusatzgelds

von 27,5 Prozent eines

Monatsgehalts lieber acht zusätzliche

freie Tage bekommen.

REAKTIONEN Bei einer Konferenz

in Kupferzell Mitte Februar

zeigte sich die Haller IG Metall

überwiegend zufrieden mit den

Verhandlungsergebnissen: „Ich

habe selten erlebt, dass wir alles

umsetzen konnten“, sagte der

Erste Bevollmächtigte, Uwe Bauer.

Besonders gefalle ihm die Möglichkeit,

das tarifliche Zusatzgeld

in Freizeit umzuwandeln. Bauer

mahnte aber, dass noch nicht abzusehen

sei, wie sich die Vereinbarungen

in der Realität umsetzen

lassen. Ähnlich äußerte sich Siegfried

Hubele: Der Vorsitzende des

DGB-Kreisverbands und IG-Metall-Ortsverbands

Hall monierte,

dass der Aspekt „verkürzte Vollzeit“

nur schwer durchsetzbar sei

und den Arbeitgebern viele

Schlupflöcher biete.

Auch diese sind nicht hundertprozentig

zufrieden und bezeichnen

den Tarifabschluss auf ihrer Internetseite

als „tragbaren Kompromiss

mit schmerzhaften Elementen“.

Verhandlungsführer und

Südwestmetall-Vorsitzender Dr.

Stefan Wolf: „Der Abschluss ermöglicht

vielen unserer Betriebe

mehr bedarfsgerechtes Arbeitszeitvolumen.

Und wir haben bei den

zusätzlichen Teilzeitansprüchen

die betrieblichen Interessen hinreichend

berücksichtigt.“

Die Kehrseite aus Wolfs Sicht:

„Die Komplexität des Tarifergebnisses

und die Höhe des Entgeltabschlusses

sind allerdings eine Hypothek,

die für viele Betriebe

schwer zu tragen sein und durch

die lange Laufzeit und die Planungssicherheit

nur teilweise aufgefangen

wird.“ flu/dik/dpa/just

www.igmetall.de

www.suedwestmetall.de


04 Industrie

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

„Wir sehen erste Erfolge“

Voith Turbo: Standort Crailsheim ist nach struktureller Neuorganisation gut aufgestellt.

VON MARIUS STEPHAN

Für Voith in Crailsheim

scheint die Durststrecke beendet:

Der zweitgrößte

Standort des Konzerns in Europa

mit rund 1000 Mitarbeitern

wurde durch eine Umstrukturierung

wettbewerbsfähiger gemacht.

Der Markt, der den Standort

in der Vergangenheit zu einem

Sparpaket und Kurzarbeit zwang,

hat sich wieder erholt.

„Die Entwicklung am Standort

war gut im letzten Jahr“, erklärt

Voith-Turbo-Geschäftsführer und

Standortleiter Benno Morlock.

„Wir haben eine sehr hochwertige

Wertschöpfung in Crailsheim und

hochmoderne Produkte in den Bereichen

Energie, Kraftwerke, Öl,

Gas, Bergbau, Stahl, aber auch

Fahrzeuge.“ Die vergangenen vier

Jahre hatte Voith mit reduzierten

Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt

zu kämpfen, welche das

Bergbau- und Stahlgeschäft betrafen.

„Auch der Öl- und Gasbereich

war die letzten zwei Jahre

ein schwieriges Umfeld.“

STABILISIERUNG Aktuell stellt

sich die Lage jedoch deutlich entspannter

dar: „Die Märkte haben

sich stabilisiert, allerdings noch

auf niedrigem Niveau. Im Bergbaubereich

sehen wir steigende Auftragseingänge,

dort wird wieder

investiert.“ Auch für den Öl- und

Gasbereich ist Morlock optimistisch.

„Wir haben unsere Kostenstrukturen

angepasst, nun sind

Zuversicht: Voith-Turbo-Geschäftsführer Benno Morlock (li.) und Werksleiter Jürgen Rieger freuen sich über anziehende Märkte.

wir stabil unterwegs. Dies macht

uns mittelfristig wettbewerbsfähiger.“

Erreicht wurde dies durch eine

Umstellung der Struktur innerhalb

des Konzerns: Die Organisation

läuft nun über alle Werke und

Produktlinien hinweg. „Heute ist

es so, dass wir werksübergreifend

arbeiten, in allen Funktionen.“ So

können alle Werke von der besonderen

Expertise einzelner Bereiche

profitieren. „Wir sehen erste

Erfolge.“

Die Verschmelzung zum Produktionsverbund

„hat uns speziell in

Crailsheim geholfen, dass wir andere

Werke durch einen Kapazitätsausgleich

unterstützen konnten“,

bekräftigt Werksleiter Jürgen

Rieger. „Wir haben uns als

Kompetenzcenter für Gehäusefertigung

aufgestellt, und haben so für

andere Werke mitproduziert und

Wissen geteilt. So konnten wir die

Kapazitäten gut auslasten und vermeiden,

dass ein Werk in Überund

ein anderes in Unterlast

fährt.“

Auch für die Zukunft sieht Morlock

das Unternehmen gut aufgestellt:

„Wir haben so viele Produktanläufe

wie noch nie.“ Es laufe

sehr gut an, selbst im Öl- und Gasbereich.

Voith setzt aktuell die

Wachstumsstrategie um, die in

Foto: Marius Stephan

den letzten eineinhalb Jahren entwickelt

wurde. „Schwerpunkte

sind das Servicegeschäft und die

Neuprodukte.“ Weiterhin soll das

Produktionsnetzwerk weiter ausgebaut

und effizienter werden.

„Wir wollen Maschinen und Menschen

ideal einsetzen. Das Ziel ist,

Technologieführer zu sein“, sagt

Rieger.

Um die Innovationen weiter voranzutreiben,

wurden neue Bereiche

geschaffen. Dazu gehört „New

Technology Development“ sowie

der Bereich Digital Solutions,

beide sind in Crailsheim verortet.

Dort werden Technologien für

„bestehende Geschäfte und Produktplattformen,

aber auch komplett

neue digitale Technologien“

entwickelt. Hierzu gehören auch

digitale Dienstleistungen, „die es

unseren Kunden ermöglichen,

wirtschaftlicher zu produzieren“.

INDUSTRIE 4.0 Im Bereich Industrie

4.0 sieht sich Voith als Vorreiter.

„In vielen Firmen wird

4.0-Technologie in erster Linie für

die eigene Produktion eingesetzt.

Wir sind eine Firma, die 4.0-Technologien

im B2B-Bereich auch

für unsere Kunden entwickelt.“

Konkret arbeitet Voith an einem

Projekt für den Bergbau, die Details

behält das Unternehmen

noch für sich. „Wir sind da schon

recht weit und stecken viele Ressourcen

hinein. Da herrscht auch

schon eine große Nachfrage unter

unseren Bergbaukunden“, sagt

Morlock.

Insgesamt gehe es darum, durch

digitale Systeme Energie einzusparen

und Ausfallzeiten zu vermeiden.

„Wir haben den Vorteil, dass

wir das Wissen und die Erfahrung

über die Anwendung haben und

nicht nur mit Big Data arbeiten“,

sagt Morlock.

www.voith.com

Neuer Rekord für Kärcher

Der Hersteller von Dampfreinigern, Hochdruckreinigern und Kehrmaschinen aus Winnenden mit

Standort in Obersontheim erzielt kräftiges Umsatzplus und meldet außerdem 56 neue Patente an.

Der Umsatz von Kärcher ist

im vergangenen Geschäftsjahr

um 7,5 Prozent

auf 2,5 Mrd. a gestiegen.

Das kräftige Plus führte zu mehr

Beschäftigung. Ende 2017 waren

weltweit 12 304 Mitarbeiter

in 67 Ländern für das Familienunternehmen

tätig – 442 mehr

als im Vorjahr. „Kärcher ist weiter

auf Wachstumskurs“, sagt

Hartmut Jenner, Vorsitzender

der Geschäftsführung „Wir haben

2017 mit 2,5 Mrd. a den

höchsten Umsatz in unserer Unternehmensgeschichte

erzielt.“

UMSATZ Mit 7,5 Prozent ist

das Unternehmen im vergangenen

Geschäftsjahr doppelt so

schnell gewachsen wie der Weltmarkt

für Reinigungstechnik.

„Erfreulich ist, dass wir uns in

fast allen Ländern in lokaler

Währung gesteigert haben“,

sagt Jenner.

„Sehr gut lief das Geschäft in unseren

Kernmärkten Deutschland,

Frankreich und Japan.

Aber auch aufstrebende Regionen

wie Osteuropa und Südamerika

haben zur positiven Entwicklung

beigetragen.“ Um sein

Wachstum langfristig sicherzustellen,

hat Kärcher auch 2017

Investitionen in erheblichem

Rekord: Über 100 neue Produkte hat das schwäbische Familienunternehmen

im letzten Jahr auf den Markt gebracht. Foto: Kärcher

Umfang getätigt und unter anderem

einen neuen Hauptsitz im japanischen

Yokohama in der

Nähe von Tokio eröffnet.

In Winnenden hat Kärcher den

Bau eines Bürogebäudes mit

150 Arbeitsplätzen begonnen.

Im zurückliegenden Jahr hat

das Unternehmen 56 neue Patente

angemeldet und über 100

neue Produkte auf den Markt gebracht.

So lag bei den gewerblichen

Trockensaugern der

Schwerpunkt auf Energieeffizienz

und Akkutechnik als eine

der Schlüsseltechnologien mit

bedeutendem Potential: Erstmals

liefern neu eingeführte Modelle

dank moderner Lithium-

Ionen-Akkus die gleiche Leistung

wie netzbetriebene Geräte.

Für Endverbraucher hat Kärcher

mit dem Hartbodenreiniger

FC 5 ein Gerät entwickelt,

das die Funktionen von Saugen

und Wischen in nur einem

Schritt vereint.

ENGAGEMENT Mit seinem

wirtschaftlichen Wachstum erweitert

Kärcher auch sein gesellschaftliches

Engagement. Dazu

zählt die Restaurierung von Baudenkmälern

genauso wie die Unterstützung

von gemeinnützigen

Einrichtungen und Umweltschutzorganisationen.

Vergangenes Jahr hat Kärcher

unter anderem Mausoleen auf

dem Green-Wood Friedhof in

New York, die Votivkirche in

Wien und die historische Stadtkirche

St. Marien in Wittenberg

von Verschmutzungen befreit.

Weiter ausgebaut wurde die finanzielle

und technische Unterstützung

von SOS-Kinderdörfern

weltweit. Gemeinsam mit dem

Global Nature Fund und dem

Bundesministerium für wirtschaftliche

Zusammenarbeit

und Entwicklung hat Kärcher

das Projekt der Grünfilteranlagen

fortgeführt.

Bis Ende 2018 soll die siebte Anlage

in Südamerika gebaut werden,

die mithilfe von Wasserpflanzen

Abwässer reinigt. pm

www.kaercher.com

Amt niedergelegt

Bernd Marx, Finanzvorstand bei R. Stahl, scheidet Ende Juni

aus dem Waldenburger Unternehmen aus.

Eine einvernehmliche Beendigung

des Dienstverhältnisses

bis Ende Juni haben Bernd Marx,

Mitglied des Vorstands der R.

Stahl AG und verantwortlich für

das Ressort Finanzen, und der Aufsichtsrat

verabredet. Einhergehend

damit hat Marx nun auch

sein Vorstandsmandat niedergelegt.

Bis zur Berufung eines Nachfolgers

wird bis auf Weiteres der

Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias

Hallmann die Aufgaben des bisherigen

Finanzvorstands wahrnehmen.

„Mit dieser Entscheidung habe

ich es mir nicht leicht gemacht.

Ich fühle mich auch heute noch

mit R. Stahl verbunden“, sagte

Marx. „R. Stahl steht aufgrund veränderter

Marktbedingungen vor

großen Herausforderungen, die

grundlegende Anpassungen im Unternehmen

erfordern. Zu diesem

Zweck hat der Vorstand ein umfassendes

Maßnahmenpaket vorbereitet.“

LAUFBAHN Heiko Stallbörger,

Vorsitzender des Aufsichtsrates:

„Bernd Marx hat die strategische

Weiterentwicklung von R. Stahl

zum führenden Anbieter im Markt

für Explosionsschutzlösungen

ganz entscheidens mitgestaltet.“

Marx war seit 2004 in verschiedenen

Positionen für das Unternehmen

tätig, zunächst als kaufmännischer

Leiter der Tochtergesellschaft

HMI Systems, später als Bereichsleiter

des Finanz- und Rechnungswesens

des Konzerns. Zum

Jahresbeginn 2013 wurde er in

den Vorstand der R. Stahl AG berufen.

In dieser Funktion war er verantwortlich

für die Bereiche Controlling,

Finanzen, IT, Recht und

Compliance, Investor Relations sowie

M&A.

pm

www.stahl.de

Abschied: Bernd Marx verlässt

R. Stahl nach mehr als fünf Jahren

an der Spitze.

Foto: NPG-Archiv


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Industrie 05

„Softwareanteil wächst weiter“

Bosch Packaging Technology hat ein gutes Jahr hinter sich: Der Standort Crailsheim ist nach mehreren Baumaßnahmen fit für die Zukunft.

Das Jahr 2017 war für den

Standort ein gutes und ein

wichtiges. „Der Auftragseingang

war sehr gut, wir sind gewachsen

gegenüber dem Vorjahr“,

verkündet Joachim Brenner,

Standortleiter von Bosch Packaging

Technology in Crailsheim.

Das Unternehmen verzeichnet

trotz besserem Auftragseingang

ein Umsatzvolumen, welches

sich „in etwa auf Vorjahresniveau“

bewegt. Dies hinge jedoch

mit den Abrechnungen und dem

Zeitpunkt der Übernahme der Maschinen

durch die Kunden zusammen,

sagt Brenner. Zahlen veröffentlicht

der Standort nicht.

ERFOLG „Wir hatten ein sehr positives

Jahr hinsichtlich unserer

Messeauftritte. Wir haben sehr gutes

Feedback auf unsere neuen

Pulvermaschinen erhalten. Diese

sind sehr gut angekommen und

verkauft worden. Das große Interesse

der Kunden ist für uns entscheidend.“

Das neue Produkt lief

„sehr viel besser an, als wir alle

gedacht haben“. Und: „Der Auftragsbestand

für 2018 ist enorm

gut, besser als wir es je hatten.“

Dazu passt, dass Brenner auch

den Jahresstart als ausgezeichnet

bewertet: „Der Auftragseingang

Lösungen: Bosch Packaging Technology ist im Bereich der Isolatorlinien auf Erfolgskurs.

im Januar war sehr gut.“ 2017

stand bei Bosch in Crailsheim

auch im Zeichen der Mobilität:

Das Unternehmen hat neue Parkplätze

für die Mitarbeiter fertiggestellt

und die Möglichkeiten zur

Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs

verbessert – eine

Bushaltestelle direkt am Werk inklusive.

Auch für einen weiteren

Ausbau der Parkmöglichkeiten

sind noch Reserven vorhanden.

Zudem bietet Bosch seinen Mitarbeitern

einen Zuschuss bei der Anschaffung

eines E-Bikes. „Bei den

Jobtickets sind wir zufrieden, wie

es angelaufen ist. Es könnte etwas

mehr sein, aber das wird eine Zeit

dauern, bis dies ganz angenommen

wird. Ich bin zufrieden.“ Das

Ziel sind 30 bis 40 Jobtickets,

„und das werden wir auch noch

erreichen“.

Foto: Bosch

MITARBEITER Auf der sozialen

Seite wurde ebenfalls investiert:

zwei Tage die Woche ist eine Sozialberaterin

vor Ort. Diese kümmert

sich um die Belange der Mitarbeiter,

auch wenn es um persönliche

Dinge geht, die nichts mit

der Arbeit zu tun haben. „Wir wollen

unsere Mitarbeiter unterstützen,

das ist entscheidend für uns“,

sagt Brenner. Außerdem wurden

das betriebliche Gesundheitswesen

und die Sport- und Weiterbildungsangebote

ausgebaut. „Resonanz

ist positiv, das wird angenommen“.

Die Sporträume seien im

Prinzip ausgebucht, „wir überlegen

eher, wie wir das noch erweitern

können“, resümiert Brenner.

Als Höhepunkt für das kommende

Jahr sieht Brenner den Auftritt des

Unternehmens auf der Achema.

Hier habe Bosch neue Themen

und Produkte im Gepäck, über

die Brenner jedoch noch nichts

verraten möchte. Insgesamt sieht

der Standortchef das Werk „gut

vorbereitet“. „Wir wollen weiter

wachsen, das ist unser Ziel“. Die

Chancen dafür sieht Brenner im

Software-Bereich. Aufgrund der

Digitalisierung werde dies immer

wichtiger. „Der Softwareanteil

wächst weiterhin und im letzten

Jahr ist es uns sehr gut gelungen,

neue Mitarbeiter in diesem Bereich

zu gewinnen“, sagt Brenner.

Zudem sei das Geschäft mit den

Isolatoren stark gewachsen. Der

Vorteil für Bosch: „Wir sind der

einzige Hersteller in Deutschland,

der Isolatoren und Maschinen am

gleichen Standort fertigt“. Insgesamt

„spreizt sich der Markt mehr

auf“, erklärt Brenner. Die Hersteller

müssen nun eine größere

Bandbreite an Maschinen mit verschiedenen

Leistungsgrade im Angebot

haben.

mst

www.boschpackaging.com

Alles soll wachsen

Würth Industrie Service fährt 2017 einen Umsatz-Rekord ein. 2018 will der Betrieb vor allem in

Personal und in die Weiterentwicklung digitaler Lösungen für das C-Teile-Management investieren.

Die Würth Industrie Service

GmbH & Co. KG, mit

Sitz in Bad Mergentheim,

blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr

2017 zurück. Mit einem

zweistelligen Wachstum

von elf Prozent erzielte der Partner

für C-Teile-Management

erstmals einen Umsatz von 504

Mio. a. Für das nun laufende

Jahr strebt das Unternehmen

ein vergleichbares Wachstum

an.

„Das vergangene Jahr war in jeder

Hinsicht erfolgreich“, freut

sich Rainer Bürkert, Geschäftsbereichsleiter

der Würth-

Gruppe und Geschäftsführer

von Würth Industrie Service.

„Wir haben nicht nur unseren

Umsatz zweistellig gesteigert,

sondern 2017 unter anderem

mit dem erweiterten Logistikzentrum

auch den Grundstein für

weiteres Wachstum gelegt.“

Wichtige Treiber sind dabei

praktische Anwendungen zum

C-Teile-Management im Zusammenhang

mit Industrie 4.0, Digitalisierung,

Automatisierung

und Robotik. Auch 2018 legt

Expansion: Der Industriepark von Würth Industrie Service auf

dem Trillberg soll in vielen Belangen wachsen. Foto: Würth Industrie Service

Würth Industrie Service deshalb

den Fokus auf die Entwicklung

neuartiger Lösungen sowie die

Weiterentwicklung der Systeme.

Dazu zählt unter anderem die

Markteinführung eines neuen

Großbehälters.

Im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung

wollen die Bad Mergentheimer

nun ebenfalls ihr Sortiment

erweitern. „Es hat sich bewährt,

diese Lösungen konsequent

weiterzuentwickeln“, sagt

Bürkert. Neben den technischen

Lösungen und der Produktkompetenz

steht für das Unternehmen

vor allem die Mitarbeiterentwicklung

im Vordergrund.

„Ohne unsere kompetenten

und hoch motivierten Mitarbeiter

wäre ein derartiges

Wachstum nicht möglich“, bekräftigt

Bürkert.

QUALIFIZIERUNG Die Mitarbeiterzahl

stieg von 1420 auf aktuell

1489; gleichzeitig werden

mehr als 185 Nachwuchsfachkräfte

ausgebildet. „Um unsere

Kunden auch mit Blick auf die

Digitalisierung adäquat zu bedienen,

sind qualifizierte Mitarbeiter

unser Kapital“, sagt Bürkert.

Durch die Investition in das modernste

Logistikzentrums für Industriebelieferung

in Europa

soll der Betrieb nun auch weiter

wachsen. Ein neues vollautomatisches

Hochregallager erhöht

die Kapazität auf aktuell

150 000 Palettenstellplätze. Seit

April 2017 ist außerdem das unternehmenseigene

Prüflabor offiziell

zertifiziert und für aktuell

24 normgerechte Verfahren als

Prüfstelle akkreditiert. 2018 ist

eine Erweiterung der Akkreditierung

geplant.

Nach der erfolgreichen Premiere

des Fachforums für

C-Teile-Management 2017 wird

Würth Industrie Service zudem

auch 2018 in Bad Mergentheim

ein Expertenforum zu den Herausforderungen

für die Logistikbranche

in der Industrie 4.0

veranstalten. „Die erste Veranstaltung

mit über 500 Gästen hat

uns gezeigt, dass wir damit den

Nerv der Zeit treffen“, erläutert

Bürkert.

pm

www.wuerth-industrie.com

Spitze erweitert

Stefan Fischer unterstützt seit Februar die Geschäftsführung

von Symstemair in Boxberg-Windischbuch.

Gemeinsam mit Kurt Maurer

und Roland Kasper, die das

Unternehmen bisher vertraten,

wird Stefan Fischer zukünftig die

Geschicke des Marktführers in

der Lüftungs- und Klimatechnik

leiten. Fischer trat bereits im September

2016 als Bereichsleiter

für Produktion und Materialwirtschaft

in die Systemair GmbH ein.

Seither verantwortete er zudem einige

bereichsübergreifende Projekte

und fungierte ab Februar

2017 zusätzlich als Prokurist.

HERAUSFORDERUNG Der gelernte

Werkzeugmechaniker mit

Weiterbildung zum Techniker in

der Fachrichtung Maschinentechnik

und anschließendem Studium

zum Business Process Manager

freut sich auf die neue Herausforderung:

„Für mich ist die Weiterentwicklung

und Stärkung des

Standorts sowie die Vereinfachung

und Optimierung der Prozesse

ein großes Anliegen“, sagt

der neue Geschäftsführer.

Auch die derzeitige Geschäftsführung

freut sich auf die Unterstützung

und Aufteilung der Aufgaben

auf mehrere Personen. „Ich bin sicher,

dass Stefan Fischer das

Bekannt: Seit September

2016 ist Stefan Fischer bereits

im Unternehmen. Foto: Systemair

Wachstum unseres Standortes mit

allen kommenden Herausforderungen

optimal stärken und fördern

wird. Er ist eine wunderbare

Ergänzung im Führungsteam, um

Ziele wie eine hohe Kundenzufriedenheit

und die Bereitstellung zukunftsfähiger,

hochwertiger Produkte

und Lösungen für den

Markt voranzutreiben“, argumentiert

Kurt Maurer, Geschäftsführer

der Systemair GmbH und Mitglied

des Vorstands der Systemair-

Gruppe.

pm

www.systemair.de

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100 %

Einsatz im gesamten Prozess

www.drstiller.com

DR. STILLER


06 Blickpunkt

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Heute hier, morgen fort?

Zeitarbeit ist zunehmend verbreitet, aber höchst umstritten. Daran ändert auch eine Gesetzesreform im letzten Jahr nichts.

VON FRANK LUTZ

Der Begriff ist in aller

Munde, doch das Modell

umstritten: Die Rede ist

von der Zeit- oder Leiharbeit,

auch als „Arbeitnehmerüberlassung“

bezeichnet. Das Prinzip besteht

darin, dass ein Arbeitnehmer

sich nicht direkt bei den Unternehmen

bewirbt, sondern die

Zeitarbeitsfirma – auch „Personaldienstleister“

genannt – mit dem

Arbeitnehmer einen unbefristeten

Vertrag abschließt. Entsprechend

seiner Qualifikationen wird er von

der Zeitarbeitsfirma für festgelegte

Zeiträume und Projekte an

verschiedene Unternehmen vermittelt.

Dafür erhält der Personaldienstleister

eine Gebühr.

BOOM Bundesweit scheint das

System zu boomen: Die Bundesagentur

für Arbeit sprach im Juni

2017 von über einer Million Leiharbeiter

in ganz Deutschland, die

bei fast 53 000 Zeitarbeitsfirmen

angestellt waren. Sowohl die Zahl

der Personen als auch der Betriebe

sei in den letzten Jahren angestiegen.

Der Anteil der Zeitarbeitnehmer

an der Gesamtbeschäftigung

betrage knapp drei Prozent.

Auch in der Region war in den letzten

Jahren eine leichte Zunahme

zu registrieren: Laut Zahlen der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

hat im Agenturbezirk,

der die Landkreise Hohenlohe,

Schwäbisch Hall, Main-Tauber

und Neckar-Odenwald umfasst,

zwischen 2013 und 2017

die Zahl der Zeitarbeitnehmer von

gut 5200 auf knapp 6100 zugenommen.

Auch ihr Anteil an der

Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten ist angestiegen

– wenn der Zuwachs

von 2,4 auf 2,6 Prozent auch nur

marginal war.

WETTBEWERB Leicht abgenommen

– von 93 auf 91 – hat dagegen

die Zahl der Zeitarbeitsfirmen.

Auffällig: Besonders stark

war der Rückgang bei den ganz

kleinen Betrieben mit bis zu 19

Mitarbeitern. Einen deutlichen Zuwachs

gab es hingegen bei mittelgroßen

Anbietern zwischen 50

und 99 Mitarbeitern, die mit 32

Betrieben inzwischen die größte

Gruppe sind. Die Zahl der ganz

großen Betriebe ab 100 Beschäftigten

hat sich in den letzten Jahren

fast gar nicht verändert. Das

Fazit für die Region: Zwar gibt es

einen leichten Zuwachs bei den

Zeitarbeitnehmern, das hat aber

nicht zu einem Boom der Zeitarbeitsfirmen

geführt. Und: Langfristig

scheinen sich die mittelgroßen

und großen Anbieter am Markt

durchzusetzen.

Zeitarbeit bietet einige Vorteile:

Die Unternehmen kommen relativ

unkompliziert an neue Mitarbeiter

heran und können Auftragsspitzen

in der Produktion besser abfangen.

Und für die Arbeitnehmer

Ausblick: Die Änderungen am Arbeitnehmerüberlassungsgesetz haben bisher nicht für mehr Klarheit

gesorgt. Doch generell von trüben Aussichten für die Leiharbeiter zu sprechen, wäre unberechtigt . Foto: DPA

kann Zeitarbeit als Sprungbrett in

die Erwerbstätigkeit dienen: Laut

dem Interessenverband Deutscher

Zeitarbeitsfirmen (IGZ) kamen

im ersten Halbjahr 2017

mehr als zwei Drittel der Zeitarbeitskräfte

aus der Arbeitslosigkeit

oder hatten vorher noch kein

Beschäftigungsverhältnis.

Auch Geringqualifizierte bekämen

eine Chance. Zahlen der Arbeitsagentur

für die Region belegen

Letzteres: Von den knapp 6100

Zeitarbeitnehmern im Agenturbezirk

im Juni 2017 hat der größte

Anteil – fast 2500 Personen – den

Hauptschulabschluss gemacht,

während die Zahl der Realschulabsolventen

sowie der Abiturienten

oder Fachabiturienten deutlich darunter

liegt. Noch aussagekräftiger

ist ein Blick auf die Berufsabschlüsse:

Fast 2000 Personen bringen

gar keinen Abschluss mit,

während nur knapp 200 Akademiker

sind.

Weitere Vorteile der Zeitarbeit aus

Sicht der Befürworter: Sie schaffe

Arbeitsplätze, verhindere deren

Verlagerung ins Ausland, biete die

Möglichkeit, Berufserfahrung bei

verschiedenen Unternehmen zu

sammeln, könne als Türöffner zu

„Global Playern“ dienen. Doch natürlich

gibt es auch Schattenseiten:

Besonders die Gewerkschaften

kritisieren schlechte Arbeitsbedingungen,

niedrige Löhne und

eine unsichere Zukunft. Zudem

würden Leiharbeiter aus Sicht der

Kritiker nicht selten besser bezahlte

Festangestellte verdrängen.

So werde auch das Lohnniveau insgesamt

gedrückt. Mancher Kritiker

spricht sogar von „moderner

Sklaventreiberei“.

In der letzten Legislaturperiode

unternahm Bundesarbeitsministerin

Andrea Nahles einen Versuch,

die rechtliche Stellung der Zeitarbeitnehmer

zu verbessern: Im

April letzten Jahres trat eine Änderung

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

(AÜG) in Kraft. Die

zwei wichtigsten Neuerungen:

Zum einen trat die Höchstüberlassungsdauer:

Zeitarbeitnehmer

dürfen nur noch bis zu 18 Monaten

an ein Unternehmen verliehen

werden. Zum anderen gilt bereits

nach neun Monaten „Equal Pay“:

Nach diesem Zeitraum müssen

Leiharbeiter den gleichen Lohn erhalten

wie Stammbeschäftigte.

SCHLUPFLÖCHER Bei genauerem

Hinsehen enthält das Gesetz

aber einige Schlupflöcher: So dürfen

tarifgebundene Unternehmen

die Höchstüberlassungsdauer

überschreiten. Auch sei Equal Pay

nur unzureichend definiert, sagen

die Kritiker. Während die Industrie-

und Handelskammern durch

die stärkere Reglementierung um

die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen

Wirtschaft fürchten, forderte

Verdi-Chef Frank Bsirske

noch schärfere Regeln – etwa

Equal Pay vom ersten Tag an. Außerdem

solle die Höchstüberlassungsdauer

auf den Arbeitsplatz

bezogen werden – nicht auf den

Arbeitnehmer – da die Unternehmen

sonst einfach alle 18 Monate

den Leiharbeiter austauschen

könnten. Eines zumindest ist klar:

Die Gesetzesänderungen – wie

auch das Thema Zeitarbeit insgesamt

– wird noch für viele Diskussionen

sorgen.

„Beschäftigungsmöglichkeiten für jeden“

Stefan Schubert, Geschäftsführer und operativ-stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, über die aktuelle Situation

der Leiharbeit in der Region, ob sie eine Alternative darstellt und wie sich der Anteil an Zeitarbeitskräften entwickeln wird. INTERVIEW VON ALISA GRÜN

REGIOBUSINESS Herr Schubert,

welche Auswirkungen hat

Leiharbeit Ihrer Meinung nach

auf den Arbeitsmarkt in der Region?

STEFAN SCHUBERT Im Agenturbezirk

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten

in den letzten Jahren gestiegen

und parallel wächst auch die Zahl

der Beschäftigten in Zeitarbeitsunternehmen.

2,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen

Beschäftigten

im Agenturbezirk sind

in Zeitarbeit tätig und der Anteil

ist in den letzten Jahren in etwa

gleich geblieben. Der Bedarf, insbesondere

an qualifiziertem Personal,

ist hoch und wird dies auch

erst mal bleiben. Zeitarbeit hat

sich als Instrument erwiesen, das

Unternehmen Flexibilität verleiht

und für Arbeitslose Chancen auf

eine Integration in den Arbeitsmarkt

eröffnen kann.

REGIOBUSINESS Gibt es momentan

eine ansteigende Konzentration

auf Leiharbeit in der Region

oder bestätigen die Zahlen

der Agentur für Arbeit diese Vermutung

nicht?

STEFAN SCHUBERT Regional ist

keine ansteigende Konzentration

der Leiharbeit erkennbar.

REGIOBUSINESS Eine Einschätzung:

Ist die Leiharbeit für Arbeitnehmer

eine gute Alternative

zur Festanstellung oder erleichtert

sie zumindest den Weg in die

Festanstellung?

STEFAN SCHUBERT Zeitarbeit

bietet Beschäftigungsmöglichkeiten

für jeden. Und meist sind die

Einstellungshürden nicht so hoch

wie bei einer unbefristeten Festanstellung.

Es eröffnen sich somit

auch Chancen für diejenigen, die

es aus unterschiedlichen Gründen

schwerer haben, beruflich Fuß zu

fassen. Dazu gehören zum Beispiel

Menschen, die längere Zeit

arbeitslos sind, Berufseinsteiger

und Geringqualifizierte. Arbeitnehmer

haben die Möglichkeit, Berufserfahrung

zu sammeln, berufliche

Kenntnisse zu erwerben

oder nach einer längeren Beschäftigungspause,

zum Beispiel aufgrund

von Erziehungs- und Pflegezeiten,

den Wiedereinstieg zu

schaffen. Das Netz aus beruflichen

Kontakten wird erweitert und oftmals

kann es dadurch auch zu einer

Anschluss- oder Festanstellung

kommen. Auch Migranten

können profitieren. Denn im Ausland

erworbene Abschlüsse sind

für Arbeitgeber oft nicht so gut einzuschätzen.

Über Zeitarbeit können

sie zeigen, welche Kenntnisse

Einstieg: Stefan Schubert sieht Zeitarbeit als Chance für diejenigen,

die es sonst aus unterschiedlichen Gründen schwerer haben,

beruflich Fuß zu fassen.

Foto: Agentur für Arbeit

sie haben. Und über eine Beschäftigung

fällt es auch leichter, die

deutsche Sprache besser und

schneller zu lernen.

REGIOBUSINESS Wie geht die

Agentur für Arbeit mit der Thematik

um? Gibt es gezielte Unterstützung

für die Leiharbeit, um beispielsweise

arbeitslose Menschen

so wieder in ein Beschäftigungsverhältnis

zu bringen?

STEFAN SCHUBERT Zeitarbeit

hat sich mittlerweile zu einem festen

Bestandteil des Arbeitsmarktes

entwickelt. Wir arbeiten seit

Jahren auch mit Zeitarbeitsfirmen,

etwa über die von der Bundesagentur

für Arbeit bereitgestellten

’eServices’, zusammen.

REGIOBUSINESS Am 1. April

2017 traten Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

in Kraft, die unter anderem eine

Höchstüberlassungsdauer von 18

Monaten und „Equal Pay“ nach

neun Monaten vorsehen. Hat sich

die Situation der Leiharbeiter dadurch

tatsächlich verbessert?

STEFAN SCHUBERT Arbeitnehmerüberlassung

ist infolge von

Konjunkturanfälligkeit und wechselnden

Einsätzen vielfach auch

mit Unsicherheiten für Arbeitnehmer

verbunden. Die Neuregelungen

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes,

wie beispielsweise

zur Überlassungsdauer und zu

Equal Pay sind gesetzliche Pfeiler,

die für mehr Transparenz und

Rechtssicherheit sorgen. Sozialpartnerschaft

und Tariflandschaft

werden gestärkt. Die Neuregelungen

lassen den Tarifpartnern Gestaltungsfreiheit

und setzen hierfür

lediglich einen gesetzlichen

Rahmen.

REGIOBUSINESS Denken Sie,

dass Angebot der Personaldienstleister

und Nachfrage nach Leiharbeit

in Zukunft weiter ansteigen?

STEFAN SCHUBERT Grundsätzlich

gibt es alle Qualifikationsstufen

und fast alle Tätigkeitsfelder in

Form von Zeitarbeit. Zeitarbeitskräfte

sind im Dienstleistungssektor,

in der Metall- und Elektrobranche

sowie in den Bereichen

Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit

nachgefragt. Die Arbeitnehmerüberlassung

ist eine etablierte

Personaldienstleistung und

stellt für die Einsatzunternehmen

eine Form des flexiblen Personaleinsatzes

dar. Dies wird von manchen

Firmen genutzt, manche nutzen

es nicht. Der Anteil von Zeitarbeitskräften

wird sich entsprechend

der konjunkturellen Lage

und Nachfrage entwickeln.


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Blickpunkt 07

Der Markt

braucht Fachkräfte

Die Personaldienstleister der Region vermitteln punktgenau die benötigten

Arbeitskräfte an ihre Kunden: einfach, flexibel und gut organisiert.

Das ist zumindest der Anspruch, den der Arbeitsmarkt an die Unternehmen

stellt. Die Branche erfreut sich in Heilbronn-Franken einer stabilen

Nachfrage. VON MARIUS STEPHAN

Personaldienstleister haben

ein Imageproblem: Beim

Wort Zeitarbeit haben viele

Menschen das Bild ausgebeuteter

Arbeitskräfte im Sinn, die von den

Chefetagen der Unternehmen für

den schnellen Profit „verheizt“

werden. Das System bringt in globalisierten

Märkten jedoch auch

durchaus Vorteile – für Unternehmen

und Arbeitnehmer.

„Zeitarbeit bietet nicht nur Flexibilität,

sondern hat sich auch zu einem

wichtigen Rekrutierungskanal

für Unternehmen entwickelt –

Stichwort vermittlungsorientierte

Überlassung“, erklärt Bernd Rath,

Inhaber des Personaldienstleisters

Bera. Die Arbeit des Personaldienstleisters

sei dabei auch für

den Arbeitnehmer vorteilhaft: „Unsere

Mitarbeiter nutzen die

Chance, über die BERA entspannt

zu einem neuen Job zu kommen,

den potentiellen Arbeitgeber zunächst

genauer kennenzulernen

und sich auf dem Arbeitsmarkt zu

profilieren beziehungsweise über

die Projekteinsätze zu qualifizieren.“

Durch den Einsatz als Bindeglied

können die Dienstleister ihren

Angestellten viel Bewerbungsarbeit

abnehmen.

NACHFRAGE In der Region

bleibt die Nachfrage nach Leiharbeit

in den letzten Monaten in

etwa konstant. Der Fachkräftemangel

in den Werkshallen der

Unternehmen verschärft jedoch

den Wettbewerb um potenzielle

Mitarbeiter. Die Personaldienstleister

verstehen sich hier als Spezialisten,

welche Engpässe punktgenau

bedienen können: „Dynamische

Märkte und wachsende Kundenansprüche

erfordern effiziente

Organisation und Flexibilität

in der Personalpolitik, davon

profitiert auch die Zeitarbeit. Zudem

ist der Bedarf an qualifizierten

Fachkräften so groß wie nie

zuvor“, sagt Rath.

Diesen Umstand verändere auch

die neue Gesetzgebung, die vor

knapp einem Jahr in Kraft trat,

»Zeitarbeit bietet

nicht nur Flexibilität,

sondern hat

sich auch zu

einem wichtigen

Rekrutierungskanal

für Unternehmen

entwickelt«

Angebot: Personaldienstleister organisieren Arbeit. Dies kann Vorteile für beide Seiten haben. Foto: NPG-Archiv

nicht. Der Markt verändert sich:

„Die Gesetzesnovellierung hat

zwar einen größeren Verwaltungsaufwand

mit sich gebracht, doch

die Nachfrage ist unverändert

groß. Zeitarbeit gehört untrennbar

zu einem modernen und flexiblen

Personalmanagement.“

MARKT Der Personaldienstleister

Franz & Wach mit Sitz in Crailsheim

sieht den Markt jedoch verunsichert:

„Seit Januar sollen Zeitarbeitnehmer

die gleiche Entlohnung

wie Stammbeschäftigte erhalten,

sobald sie mindestens neun

Monate im gleichen Einsatz sind.

Bislang hat der Gesetzgeber aber

noch nicht klargestellt, welche

Lohnkomponenten alle berücksichtigt

werden müssen. Hinzu

kommt eine massive Last der

Bürokratie durch die neuen Vorschriften

und Berechnung von

Fristen“, teilt das Unternehmen

schriftlich mit.

Bera will den sich verändernden

Bedingungen mit Innovationen

entgegentreten: „In unserer Rolle

als Arbeitsmarktgestalter entwickelt

die BERA immer häufiger

kundenspezifische HR-Lösungen,

Vendor Management Systeme

oder Maßnahmen zur beruflichen

Qualifizierung von motiviertem

Personal, denn der Fachkräftemangel

darf sich nicht zur Wachstumsbremse

der regionalen Wirtschaft

entwickeln.“

Das Risiko tragen die Arbeitnehmer

DGB-Gewerkschaftssekretärin Silke Ortwein kritisiert, dass Zeitarbeit wichtige Lebensentscheidungen behindert.

VON ANNIKA SCHNEIDER

Seit Jahren scheint die Zeitarbeitsbranche

zu boomen.

Doch die Beschäftigung auf „Zeit“

kann einige Probleme mit sich

bringen. Denn die befristete Entleihung

von Arbeitskräften an Unternehmen

kann die Suche nach einer

festen Wohnung und die Kreditaufnahme

deutlich erschweren.

Andererseits sollen die Zeitarbeitsfirmen

den Weg in die Arbeitswelt

erleichtern, vor allem für

Langzeitarbeitslose. Die DGB-Gewerkschaftssekretärin

Silke Ortwein

der Geschäftsstelle Heilbronn-Franken

hat dazu Stellung

genommen.

EINSCHRÄNKUNG „Aus Arbeitnehmersicht

gibt es nur Nachteile.

Denn die mit der Leiharbeit

verbundene Unsicherheit sorgt dafür,

dass eigene Lebensentscheidungen,

zum Beispiel zu Familienplanung

oder Wohnungssuche

massiv behindert werden“, sagt

Ortwein. Die Arbeitgeber würden

auf die Flexibilität pochen, welche

sie von den Leiharbeitern bekommen.

In Wahrheit würde sich das

„unternehmerische Risiko auf

den Arbeitnehmer übertragen“,

fügt Silke Ortwein hinzu.

Oftmals stelle sich zudem die

Frage, ob die Zeitarbeit für bestimmte

Gruppen, den Weg in die

Festanstellung erleichtern kann.

„Das wird zwar immer behauptet,

belegt ist es jedoch nicht“, meint

die Gewerkschaftssekretärin. In

Einzelfällen sei das durchaus

denkbar, doch es sei nicht bewiesen,

dass das auch für größere

Gruppen gelte. „Wir sehen eher,

dass es sich häufig um eine Art

Drehtüre handelt, die Menschen

aus dem einen prekären Arbeitsverhältnis

in das nächste bringt“,

ergänzt die DGB-Angestellte.

Auch für die Zukunft sieht die Gewerkschaftssekretärin

das Modell

kritisch. Es sei erstaunlich, dass

die Arbeitgeber in Zeiten des von

ihnen proklamierten Fachkräftemangels

nicht schon längst von

diesem Modell verabschiedet haben.

Für Ortwein ist klar: „Diese

Form der Beschäftigung solle

schnellstens unterbunden werden.“

Stattdessen sei eine rechtzeitige

und nachhaltige Personalplanung

in den Augen von Silke Ortwein

äußerst wichtig. „In Zeiten

in denen eine geringe Arbeitslosigkeit

herrscht, kann es zum Beispiel

ein sinnvoller Ansatz sein,

verstärkt Geringqualifizierte, Langzeitarbeitslose

oder auch Behinderte

einzustellen und im eigenen

Unternehmen weiterzubilden“,

meint Ortwein.

BESCHLUSS Am 1.April vergangenen

Jahres traten Änderungen

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

in Kraft. Vorgesehen sind

eine Höchstüberlassungsdauer

von 18 Monaten und „Equal Pay“,

Arbeitswelt: Befristete Arbeitsverträge fordern von den Leiharbeitern oft eine enorme Flexibilität. Zudem

kann die Beschäftigung auf Zeit die Suche nach einer festen Wohnung erschweren.

Foto: NPG-Archiv

das heißt die gleiche Bezahlung

wie für festangestellte Arbeitskräfte,

nach neun Monaten. Im

ersten Moment hören sich die Änderungen

arbeitnehmerfreundlich

an, doch auch hier könnte es

Schlupflöcher geben. „Ich sehe

die Problematik, dass die Arbeitnehmer

dann schon nach neun

Monaten entlassen werden und

die Stellen erneut besetzt werden“,

sagt Ortwein. Insgesamt sei

es aber richtig, dass der Bereich

strikter reglementiert wird. Grundsätzlich

solle die Probezeit eines

regulären Arbeitsverhältnisses eigentlich

ausreichen. Denn benötige

ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer

länger als die Probezeit,

handle es sich aus Ortweins Sicht

auch nicht mehr um eine Auftragsspitze.

FORDERUNG Verdi-Chef Frank

Bsirske hat Nachbesserungen am

Gesetz gefordert. „Equal Pay“

solle vom ersten Tag an gelten

und die Höchstüberlassungsdauer

auf den Arbeitnehmer und

nicht auf den Arbeitsplatz bezogen

sein. Die DGB-Sekretärin vertritt

dieselbe Meinung und sagt:

„Equal Pay ab dem ersten Tag und

gesetzliche Verbesserungen zugunsten

der Arbeitnehmer – beides

brauchen wir dringend“. In

Frankreich beispielsweise würden

Leasingkräfte höher belohnt

werden, da sie ein gewisses Risiko

übernehmen und Flexibilität hoch

geschrieben werde. Generell würden

sie denselben Gehalts- und

Branchenzuschlag wie Festangestellte

ab dem ersten Arbeitstag erhalten.

ZUKUNFT Einige Firmen wie die

Varta Consumer Batteries GmbH

& Co. KGaA aus der Region haben

sich vor geraumer Zeit wieder von

der Kooperation gelöst. Der

Grund: Es wurde immer schwieriger

für sie Leiharbeiter zu finden.

Das wundert Ortwein nicht, denn

die hohe Flexibilität und die Ungewissheit

wie lange das Arbeitsverhältnis

bestehe, fordere einiges

ab. Ebenso sei es gut, wenn die Unternehmen

Ausbildungsplätze anbieten

und die jungen Menschen

durch eine gute Ausbildung und

gute Rahmenbedingungen frühzeitig

an das eigene Unternehmen

binden, davon ist die Gewerkschaftssekretärin

Silke Ortwein

überzeugt.

www.dgb.de

www.heilbronn.verdi.de


08 Firmen & Märkte

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Faires Wachstum

Franz & Wach steigert den Jahresumsatz und erhält das Siegel „Höchste Fairness im Job“.

Trotz der verschärften Rahmenbedingungen

für die

Zeitarbeit setzt der Crailsheimer

Personaldienstleister

Franz & Wach seinen Wachstumskurs

unbeirrt fort. 2018

möchte er von einer Marktbereinigung

profitieren und weiter

zulegen.

Trotz des im April 2017 in Kraft

getretene Arbeitnehmerüberlassungsgesetz,

welches die Zeitarbeit

stark reguliert, schloss

Franz & Wach das Geschäftsjahr

nun mit einem Jahresumsatz

von 86 Mio. a ab. Das entspricht

einem Plus von 14,3

Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz.

Obwohl der Anteil

Kollegial: Bei Franz & Wach werden alle fair behandelt – egal

ob Zeitarbeitnehmer oder Personalberater.

Foto: Franz & Wach

der Zeitarbeit am Gesamtmarkt

seit Jahren weitgehend stabil

ist, gewinnt der Crailsheimer

Dienstleister Jahr um Jahr

Marktanteile hinzu. Das soll

nach dem Willen der Geschäftsführung

auch in 2018 so bleiben.

Firmeninhaber Gerhard

Wach rechnet auch im laufenden

Jahr mit einem ähnlich hohen

Zuwachs an Umsatz und

Personal für das eigene Unternehmen.

Dabei ist der Markt verunsichert

durch die noch nicht absehbaren

Auswirkungen des

„Equal Pay“: Seit Januar sollen

Zeitarbeitnehmer die gleiche

Entlohnung wie Stammbeschäftigte

erhalten, sobald sie mindestens

neun Monate im gleichen

Einsatz sind.

Branchenkenner gehen von einer

Marktbereinigung aus, bei

der vor allem kleinere Unternehmen

den Betrieb einstellen

werden. „Unser Anspruch ist

es, zu wachsen und als leistungsfähiger

Anbieter von dieser

Marktbeunruhigung zu profitieren.

Wir peilen daher ein

ähnliches Wachstum wie in

2017 an. Den Großteil davon

möchten wir durch neue Aufträge

und entsprechenden Beschäftigungsaufbau

realisieren.

Ein kleinerer Teil wird aber

auch durch die Weitergabe steigender

Lohn- und Lohnnebenkosten

an die Kunden erfolgen

müssen“, erläutert Firmengründer

Gerhard Wach.

BRANCHENSIEGER Zu

Gute kommt den Crailsheimern

für ihren Wachstumsplan zudem,

dass sie in der kürzlich

veröffentlichten Studie des Magazins

Focus zur Fairness am

Arbeitsplatz als Branchensieger

hervorgehen. Die Zeitschrift hat

dabei die 10 000 größten Arbeitgeber

in Deutschland nach

Hinweisen auf eine Unternehmenskultur

der Fairness abgeklopft.

Die Studie berücksichtigt

sehr stark, wie in den Sozialen

Medien über die Unternehmen

berichtet wird. Unter den

Unternehmen, die nun mit dem

Siegel „Höchste Fairness im

Job“ ausgezeichnet wurden,

rangiert Franz & Wach als Branchensieger

unter den Personaldienstleistern.

„Nicht nur steigende Löhne

und zukunftsweisende Tarifverträge

haben dies bewirkt, sondern

auch ein persönlicher, fürsorglicher

Umgang mit den Mitarbeitern“,

beschreibt Geschäftsführer

Andreas Nusko

die Situation. „Kollegialität ist

ein Grundprinzip bei

Franz & Wach. Wir sehen unsere

Zeitarbeitnehmer als Kollegen

auf Augenhöhe. Schließlich

wissen wir genau, dass wir gegenseitig

voneinander abhängen.“

Das Unternehmen sieht

die intensive Betreuung der

Zeitarbeitnehmer als wichtigen

Erfolgsfaktor für eine gedeihliche

Zusammenarbeit, die

manchmal auch den Wechsel eines

Einsatzbetriebes aushalten

muss.

pm

www.franz-wach.de

Verbreitung: Bechtle ist mit rund 70 IT-Systemhäusern in ganz Deutschland,

Österreich und der Schweiz aktiv. Die Konzernzentrale ist in Neckarsulm

angesiedelt.

Foto: Bechtle

Hohe Dynamik

Bechtle steigert im vergangenen Geschäftsjahr

sowohl Umsatz als auch Ergebnis zweistellig.

Die Bechtle AG mit Sitz in Neckarsulm

hat nach vorläufigen

Zahlen auch das Geschäftsjahr

2017 sehr erfolgreich abgeschlossen.

Über alle Quartale

zeigte der IT-Konzern zweistellige

Wachstumsraten.

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr

2017 mit über 15 Prozent auf

rund 3,57 Mrd. a. Zum Wachstum

haben alle Geschäftssegmente

beigetragen. Das Vorsteuerergebnis

konnte Bechtle 2017 um

etwa zwölf Prozent auf voraussichtlich

etwa 163 Mio. a steigern. Die

EBT-Marge beläuft sich damit auf

4,6 Prozent.

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte

Bechtle 8353 Mitarbeiter

und damit 8,9 Prozent mehr

als im Vorjahr. Dr. Thomas Olemotz,

Vorstandsvorsitzender der

Bechtle AG, sagt: „2017 war für

Bechtle ein weiteres sehr erfolgreiches

Geschäftsjahr. Bemerkenswert

ist dabei die über das gesamte

Jahr hohe geschäftliche Dynamik,

die es uns auch ermöglichte,

positive Ergebnissondereffekte

des Vorjahres in Höhe von

4,5 Mio. a zu kompensieren. Zugleich

setzten wir die Investitionen

in zahlreiche strategische Projekte

fort, um unsere Spitzenstellung

im europäischen IT-Markt

künftig weiter auszubauen.“ pm

www.bechtle.com

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ADVERTORIAL

Azubis organisieren Spenden

für Erdbebenopfer in Mexiko

Tatkräftige Nothilfe bei der Würth Elektronik iBE

Azubis und Studenten der Würth

Elektronik iBE haben eine spontane

Spendenaktion für die Erdbebenopfer

in Mexiko initiiert. Der

Nachwuchs des Automobilzulieferers

reagierte damit auf die tätige

Hilfe ihrer Kollegen im mexikanischen

Werk in Irapuato für ihre vom

schweren Erdbeben betroffenen

Landsleute. 1.500 Euro sammelten

sich kurzfristig im Spendentopf in

Thyrnau und wurden den mexikanischen

Kollegen überwiesen. Diese

übergaben kurz darauf umgerechnet

circa 7.000 Euro an das örtliche

Rote Kreuz. Das entschlossene

Engagement der Auszubildenden

wurde von der Geschäftsleitung der

Würth Elektronik eiSos Gruppe als

vorbildliche und gelebte internationale

Solidarität gelobt.

„Die Aktionen der Auszubildenden

haben uns allen wieder bewusst

gemacht, dass wir liebenswerte,

Symbolischer Scheck über 1.500 Euro: Die Auszubildenden von

Würth Elektronik iBE in Thyrnau organisierten eine Spendenaktion

für die Erdbebenopfer in Mexiko.

Foto: Würth Elektronik iBE

engagierte Partner, Kollegen, ja

sogar Freunde in aller Welt haben“,

sagt Tatjana Schopper, Azubisprecherin

bei Würth Elektronik iBE.

„Die weltweite Präsenz von Würth

Elektronik eiSos ist nicht nur ein

wirtschaftlicher Faktor, sie hat noch

einen weiteren positiven Einfluss

auf unsere jungen Mitarbeiter. Und

dies nicht nur in den beruflichen

Möglichkeiten, die sich ihnen

bieten, sondern auch dadurch, dass

Internationalität den Blick öffnet –

und in diesem Fall das Herz.“ [pm]

Von Waldenburg in die

weite Welt!

Thomas Storandt, Geschäftsführer von Würth Elektronik Mexiko

und sein Team zusammen mit Vertretern des Roten Kreuzes bei der

Spendenübergabe.

Foto: Würth Elektronik iBE

Würth Elektronik eiSos

GmbH & Co. KG

Max-Eyth-Straße 1

74638 Waldenburg

Telefon 07942 9450

www.we-online.de

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

www.we-online.de


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Politik & Wirtschaft 09

Gute Noten für heimische Firmen

Focus-Business kürt die 1000 Top-Arbeitgeber: Mitarbeiter bewerten die Attraktivität des eigenen Unternehmens.

VON HERIBERT LOHR

Der Mangel an Fachkräften

nötigt den Firmen einiges

an Engagement ab, um sich

bei potentiellen Mitarbeitern,

Schulabgängern oder Studenten

in Szene zu setzen. Da ist es natürlich

sehr hilfreich, wenn die Bemühungen

auch entsprechende

Aufmerksamkeit finden.

Bereits zum sechsten Mal hat das

Nachrichtenmagazin Focus nun

sein Ranking der besten Arbeitgeber

in der Bundesrepublik veröffentlicht.

Dazu wertete das Hamburger

Markforschungsinstitut

Statista 127 000 Bewertungen

aus, die über das Acces-Online-Panel,

die Xing-Befragung und die

Bewertungsplattform Kununu erhoben

wurden. Dazu wurden

21 000 Arbeitnehmer anonym

und unabhängig befragt.

Ingesamt wurden 50 Fragen zu

den einzelnen Firmen/Arbeitgebern

gestellt. Teilnehmen konnten

Angestellte und Arbeiter aus allen

Hierarchie- und Altersstufen. Die

Befragten gaben unter anderem

an, wie zufrieden sie mit dem Führungsverhalten

ihres Vorgesetzten,

ihren beruflichen Perspektiven,

dem Gehalt sowie der Work-

Life-Balance des Arbeitgebers

sind. Entscheidend war auch, ob

die Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber

weiterempfehlen würden. Heraus

kam das Gesamtranking der

Attraktiv: Zum fünften Mal schneidet EBM-Papst im Branchen-Ranking hervorragend ab.

1000 besten Arbeitgeber und ein

spezielles Branchenranking. Einmal

mehr zeigte sich, dass sich

auch zahlreiche Firmen aus der

Region mit ihrer Personalarbeit einen

guten Namen gemacht haben.

Und es sind nicht immer nur die

Größten, die bei Arbeitnehmern

hoch im Kurs stehen.

Bereits zum zweiten Mal wurde

etwa die BTI Befestigungstechnik

(Teil der Berner-Gruppe) zu einem

der besten Arbeitgeber

Deutschlands gewählt. Dabei

konnte BTI vor allem in der Kategorie

„Weiterempfehlungsbereitschaft“

punkten. „Das bedeutet,

dass uns viele Mitarbeiter gerne

der Familie und Freunden empfehlen“,

erklärt Felix Ulrich, Leitung

Personal bei BTI Befestigungstechnik

in Ingelfingen. Auch Leonhard

Weiss in Satteldorf steht wieder

hoch im Kurs. Im Ranking werden

aus Unternehmen mit mehr als

500 Mitarbeitern die Top Arbeitgeber

aus 22 Branchen ermittelt. Bereits

zum fünften Mal in Folge

ging das Familienunternehmen

als einer der Top drei der Baubranche

hervor. Für Geschäftsführer

Alexander Weiss, für Personal

und Kommunikation zuständig,

sind gute Arbeitsbedingungen und

Foto: EBM-Papst

ein vertrauensvolles Klima wichtige

Elemente einer positiven Personalpolitik.

„Wir legen sehr viel

Wert auf das Feedback. Nur ein offener

Austausch auf Augenhöhe

macht es möglich, dass man immern

wieder die Stellschrauben

zur weiteren Entwicklung und Verbesserung

findet.“

Erstmals hat Focus-Business neben

den Gesamt- und Branchensiegern

auch Top-Arbeitgeber in

Extra-Kategorien gekürt. Ausgezeichnet

werden jeweils die Top-

50-Unternehmen Deutschlands in

den Kategorien „Internationalität“,

„digitaler Arbeitsplatz“, „Arbeitsatmosphäre“,

„Karriere“, „Eigeninitiative“,

„Weiterbildung &

Entwicklung“, „Führungskultur“

und „Gesund & Fit“. Leonhard

Weiss konnte hier in den beiden

Kategorien Weiterbildung und Entwicklung

sowie Karriere Punkte

sammeln. Das familiengeführte

Bauunternehmen ist bekanntlich

stets auf der Suche nach jungen

Talenten und bietet deshalb potenziellen

Bewerbern eine Vielzahl

an Entwicklungschancen in eine

mögliche Fach- und Führungskarriere.

Eine enge Begleitung durch

Beratung, Coaching, Feedback-Gespräche

und Weiterbildungsmaßnahmen

ist. Auch EBM-Papst gehört

wieder zu den besten Arbeitgebern

Deutschlands und landete

im Gesamtranking auf Platz 146

(Vorjahr: Platz 147). In der Branche

Maschinen- und Anlagenbau

konnte ein stabiler Platz 12 (Vorjahr:

11) erreicht werden, in der

Branche Elektronik und Elektrotechnik

sprang der Ventilatorenund

Motorenhersteller auf Platz

14. Stefan Brandl, Vorsitzender

der Geschäftsführung, betont:

„Wir freuen uns sehr über dieses

gute Ergebnis. Es zeigt, dass wir

ein gutes Unternehmensklima haben

und sich die Menschen bei

uns wohlfühlen. Daran wollen wir

auch weiterhin arbeiten.“

www.focus.de

TOP-Arbeitgeber aus der Region

Maschinen- und Anlagenbau: Bosch (Crailsheim, Abstatt) Rang

2, insgesamt Rang 33; EBM-Papst (Mulfingen)12/146; Bürkert

Fluid Control Systems (Ingelfingen, Gerabronn) 20/229; Mahle

(Gaildorf, Schwäbisch Hall, Neuenstein) 31/404; Banken und Versicherungen:

Bausparkasse (Schwäbisch Hall) 20/241; Bauwirtschaft:

Leonhard Weiss (Satteldorf) 3/88; Bekleidung: Intersport

(Heilbronn) 21/880, Einzelhandel: Kaufland (Neckarsulm)

33/655; Elektrotechnik: EBM-Papst (Mulfingen) 14/146; Wittenstein

(Igersheim) 49/645; Kärcher (Winnenden, Bühlertal)

16/177; Großhandel: Würth (Künzelsau) 21/621, BTI Befestigungstechnik

32/923; Verarbeitung: Groninger (Crailsheim) 32/

532; Roto Frank (Bad Mergentheim) 41/728.

Gastkommentar

Vorsicht: „Overtourism“!

Steigende Touristenzahlen verärgert Einheimische. Dennoch bildet Tourismus für viele Länder einen wichtigen Wirtschaftsfaktor.

Überfüllt: Am Strand von Arenal auf der Mittelmeerinsel Mallorca

herrscht im Sommer Tourismus-Hochbetrieb.

Foto: NPG-Archiv

Wahrscheinlich geht es Ihnen

erst einmal wie mir,

als ich zum ersten Mal

das Wort „Overtourism“ gelesen

habe: „Was ist jetzt das? Muss was

Neues sein. Hört sich aber ebenso

interessant wie spannend an. Also

worum geht es?“

Im vergangenen November trafen

sich in Pisa internationale Reisefachleute,

die diesen neuen Begriff

schufen und ihn sogleich in

die Welt hinausposaunten, auf

dass er rechtzeitig vor der weltweit

größten Tourismusmesse,

der ITB in Berlin Anfang März, für

Furore sorgen könne; schwer angestrengt

übersetzt mit „Übertourismus“.

Es geht also um die seit Jahren

kontinuierlich steigenden Touristenzahlen,

die von den Hoteliers

der Destinationen gefeiert, von

der „überfluteten“ einheimischen

Bevölkerung aber zunehmend mit

Verärgerung bis hin zur offenen

Ablehnung registriert werden.

Die Reiselust ist weltweit ungebrochen:

2017 stieg die Zahl grenzüberschreitender

Reisen um

sechs Prozent, alleine in den Monaten

Juli und August waren weltweit

mehr als 300 Mio. Auslandsreisen

zu verzeichnen. Insgesamt

waren wir Deutschen im vergangenen

Jahr an 1,68 Mrd. Tagen auf

Ausflügen und längeren Reisen unterwegs

– Weltrekord. In den Zielländern

befindet sich die Begeisterung

hierüber schon länger im

Sinkflug, hat teilweise nicht nur

bereits den Boden erreicht, sondern

sich sogar ins glatte Gegenteil

verkehrt und zu massiven Abwehrreaktionen

geführt:

In Venedig – hier treffen jährlich

sagenhafte 22 Mio. Besucher auf

55 000 Einwohner – wehren sich

die Einheimischen mit Spruchbändern

– „Grandi Navi – no!“ – gegen

große Schiffe, die teilweise

bis zu 6000 Touristen „geladen“

haben und diese in die Lagunenstadt

„auskippen“; mehrmals täglich.

Schon kurz nach dem Ausstieg

sehen sie sich neuerdings

mit der an Hauswänden gehefteten

Aufforderung konfrontiert:

„Touristen, geht weg. Ihr zerstört

unsere Gegend.“ Auf Mallorca zogen

im letzten September mehrere

tausend Insulaner durch die

Straßen, „um gegen Umweltprobleme,

überfüllte Strände, Trinkwasserknappheit

und teure Wohnungen

zu demonstrieren“.

Umgekehrt klagen auch die Reiselustigen

„aller Länder“ über „völlig

überfüllte“ Reiseziele, seien es

Sehenswürdigkeiten oder auch Urlaubsorte.

So erwies sich nach einem

Bericht des Handelsblatts die

Chinesische Mauer als „Negativ-

Champion“, eine weltberühmte Sehenswürdigkeit,

„die jeder vierte

Besucher als inakzeptabel überfüllt

kritisierte“. Ähnlich schlecht

schnitten einzelne Skigebiete in

den Dolomiten, Küstendörfer an

Italiens Riviera sowie die Metropolen

Amsterdam und Istanbul, dazu

noch Barcelona und Florenz ab.

Amsterdam reagierte recht rabiat:

Die Stadtverwaltung begrenzte die

Anzahl der Tage, an denen Privatleute

ihre Betten vermieten dürfen

auf 30 pro Jahr und neue Geschäfte

mit Souvenir- und Touristenbedarfsangeboten

sind ebenso

untersagt wie neue Fast-Food-Anbieter,

Fahrradverleiher und Eisdielen.

Mallorca erhöhte die Kurtaxe

– der angestrebte Erfolg

blieb aus: Die Zahlen der Malle-

Besucher sind deutlich gestiegen;

Tendenz: weiter nach oben.

Der Präsident des deutschen Touristikverbands,

Ex-TUI-Chef Michael

Frenzel, antwortete auf die

Frage nach Lösungsvorschlägen:

„Es gilt, Lösungen zu finden, die

den Unmut ernst nehmen, beheben

und möglichst erst gar nicht

aufkommen lassen.“ Und weiter:

„Ganz generell soll es darum gehen,

es durch geschicktes Management,

durch Innovationen und Investitionen

erst gar nicht zu Problemen

kommen zu lassen. Saisonverlängernde

Ideen wie auch spe-

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Gallionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 63-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

zielle Marketingmaßnahmen und

Angebote für die Nebensaison können

für Badeziele zielführend

sein; in Städten kann es hilfreich

sein, den Gästen Attraktionen und

Stadtteile abseits der klassischen

Touristenpfade schmackhaft zu

machen. Und mit Blick auf Einwohnerproteste

macht es Sinn,

dass Kommunen die sogenannte

Sharing-Economy-Angebote stärker

regulieren.“

Scheint mir alles nicht sehr hilfreich,

weshalb vielleicht nur eine

Selbstbescheidung hinsichtlich

der Anzahl individueller Reiselust

Abhilfe schaffen kann, wenn wir

nicht noch mehr „Bhutan-Regelungen“

gegen „Overtourism“ erleben

wollen: „Wohin die Furcht

vor Overtourism führen kann,

zeigt das Himalaja-Königreich

Bhutan. Ins Land darf nur, wer einen

Guide beauftragt und pro Urlaubstag

umgerechnet 225 a

zahlt. Die Einreisezahlen hat der

buddhistische Staat streng limitiert.

Laut Fünfjahresplan sollen

2018 nicht mehr als 200 000 Touristen

ins Land kommen. Ziel der

Politik sei das Glück der Landesbewohner.“

So kann aber eben nur

ein Staat handeln, dessen Bevölkerung

bei ihrem Streben nach Wahrung

des „Bruttonationalglücks“

auf Wirtschaftseinnahmen verzichtet

– was bisher nirgends auf der

Welt Nachahmer gefunden hat.


10 Firmen & Märkte

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Zukunft im Bereich Automotive

Elabo wuchs im vergangenen Jahr kräftig. Bereichsleiter Thomas Seeger scheidet aus dem Unternehmen aus.

VON MARIUS STEPHAN

Elabo hat ein erfolgreiches

Jahr hinter sich, die Umbrüche

am Arbeitsmarkt durch

die Digitalisierung bescheren

dem Arbeitsplatz und Testsystemspezialisten

volle Auftragsbücher.

Doch auch das Unternehmen befindet

sich in einer Phase des Umbruchs:

„Ich habe mich entschieden

die Firma zu verlassen“. Seeger

ist seit 1995 im Unternehmen.

„Ich habe viel Wandel im Unternehmen

miterlebt und konnte in

den letzten elf Jahren als Geschäftsbereichsleiter

viel mitgestalten“,

erzählt die scheidende

Führungskraft des Crailsheimer

Technologieunternehmens Elabo.

Die Testsysteme von Elabo stehen

unter anderem in den Werkshallen

der großen Hausgerätehersteller

und überprüfen Jahr für Jahr

Millionen Herde, Backöfen und

weitere Technik für den Haushalt.

Unter Seeger wurde das Feld Testsysteme

als eigener Geschäftsbereich

etabliert und ausgebaut, mit

vielen Eigenschaften – zum Beispiel

einem eigenen Projektmanagement,

die es vorher nicht gab.

Wechsel: Der langjährige Bereichsleiter Thomas Seeger verlässt das Führungsteam um Geschäftsführer Thomas Hösle – Mark Dolezal

und Konstantin Boger (v. re.) sind neu an Bord und übernehmen Seegers Aufgaben.

Foto: Marius Stephan

ABSCHIED Seeger war zwar als

Leiter verantwortlich, aber „letztlich

sind es die Mitarbeiter, die

maßgeblich dazu beigetragen haben,

dass sich das entsprechend

entwickelt hat“, sagt Seeger, darauf

legt er Wert. „Es fällt mir

nicht leicht, nach 22 Jahren zu sagen:

ich gehe. Ich möchte aber

noch etwas anderes machen und

einen Neuanfang wagen.“ In der

Zwischenzeit sieht Seeger „Elabo

und die Produkte sehr gut aufgestellt“.

In welche Richtung es bei

ihm beruflich gehen wird, „habe

ich noch nicht endgültig entschieden“.

Seine Nachfolge treten bei Elabo

zwei Neuzugänge an: Mark Dolezal

als CTO (Chief Technology Officer)

und Konstantin Boger, Abteilungsleiter

Technik Testsysteme.

Der Wiener Dolezal war viele

Jahre in der Branche Consumer

Electronics und bei Automobilzulieferern

tätig und übernimmt die

Leitung des Geschäftsbereichs

Testsysteme. Boger kommt aus Ellwangen

und war ebenfalls im Bereich

Automotive beschäftigt. Ihm

obliegt die technische Leitung der

Abteilung bei Elabo.

Nach Horst Maywald im vergangenen

Jahr, ist Thomas Seeger das

zweite „Urgestein“ der Führungsmannschaft,

das Elabo verlässt.

„Das ist ein Umbruch für uns. Wir

sehen das mit einem lachenden

und einem weinenden Auge, dass

so eine bewährte Kraft uns verlässt.

Auf der anderen Seite sind

wir dabei, zu neuen Ufern aufzubrechen

– mit neuen Kräften und

frischen Impulsen und Ideen“, resümiert

Elabo Geschäftsführer

Thomas Hösle.

WACHSTUM Im vergangenen

Geschäftsjahr konnte Elabo ein

Umsatzplus von satten 34,6 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr erzielen.

Die Arbeitsstunden, die auf

konkrete Kundenprojekte entfielen,

wuchsen um den Faktor 2,5.

Als direkte Folge kletterte die Mitarbeiterzahl

des Unternehmens

von 158 auf 175 Mitarbeiter. Es

gebe jedoch immer noch Vakanzen,

sagt Hösle. Auch für 2018

sieht Hösle eine „gute Auftragslage

bei den beiden großen Geschäftsbereichen

Standardprodukte

und Testsysteme“. Ganz so

extrem wie 2017 soll das Plus jedoch

nicht ausfallen. Perspektivisch

will Hösle die Marktposition

im Bereich Automotive, insbesondere

bei E-Mobilitätsanwendungen,

ausbauen. Hier betreute

Elabo bereits Großprojekte namhafter

Firmen im Bereich Ladetechnik.

Elabo ist ein Tochterunternehmen

der Euromicron AG, einem Komplettanbieter

von Kommunikations-

und Sicherheitslösungen mit

Sitz in Frankfurt am Main.

www.elabo.de

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Schützen Sie sich vor steigenden Kreditzinsen!

Wann die Zinsen steigen, können Experten

nur mutmaßen. Kreditnehmer sollten sich für

diesen Fall wappnen.

❚ In den letzten Wochen war bereits ein erster

Anstieg der Zinsen für langfristige Kredite

bemerkbar. Keiner kann mit Gewissheit vorhersehen,

wie diese Entwicklung weitergeht. Die

Wahrscheinlichkeit, dass wir in einigen Jahren

ein deutlich höheres Zinsniveau als heute

haben, ist jedoch sehr groß. Deshalb ist es auch

verständlich, dass sich derzeit viele unserer

Baufinanzierungs-Kunden fragen, wie sie sich

diese sehr günstigen Zinsen langfristig sichern

können.

Die Sparkasse hat mit ihrem Verbundpartner

LBS gezielt dieses Thema in den Fokus genommen.

In den letzten Jahren wurden neue Bauspar-Tarife

mit äußerst attraktiven Darlehenszinsen

entwickelt. Und genau das ist der

große Vorteil des Bausparens in dieser extremen

Niedrigzinsphase: Für Ihren späteren

Eigenheimwunsch können Sie sich die niedrigsten

Bausparzinsen „aller Zeiten“ sichern.

Auch für Bauherren, Modernisierer und Immobilienkäufer

kann Bausparen ein sehr wichtiger

Baustein sein. Zinsfestschreibungen laufen

meist nach zehn, spätestens nach 15 Jahren

aus. Dann steht die Verlängerung der Darlehen

mit einer ganz großen Unbekannten an – nämlich

dem dann gültigen Zinssatz. Mit einem

Bausparvertrag der über die erste Festzinsphase

angespart wird, kann ein Teil des Zinsrisikos

abgefangen werden. Stellt man das Darlehen

über die ersten zehn oder 15 Jahre tilgungsfrei

und bespart dafür den kombinierten Bausparvertrag

in gleicher Höhe voll an, dann schließt

man sogar jegliches Zinsrisiko aus und definiert

bereits jetzt, wann und in welcher Höhe die

Steffen Härterich,

Bereichsleiter

Privatkunden

letzte Rate für die eigene Traumimmobilie zu

leisten ist.

Weitere Vorteile des Bausparens: Flexible

Ansparung, Betragsanpassungen während der

Laufzeit und eine jederzeitige Darlehensrückzahlung.

Nicht zu vergessen sind attraktive Fördermittel

wie die Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage

und Riesterförderung, die

vom Staat bezuschusst werden.

Bei jedem Vorhaben prüfen wir auch, welche

Förderdarlehen miteingebunden werden können.

Insbesondere bei energieeffizienten Neubauten

und bei energetischen Sanierungen sind

die Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW) und der L-Bank abzuwägen, um so

für Ihre individuelle Situation die günstigste

Möglichkeit definieren zu können.

Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de

Bagatellkündigungen. Still alive?

Im berühmt gewordenen Fall Emmely entschied

das BAG am 10.6.2010 (2 AZR 541/09;

NZA 2010, 1227), anders als beide Vorinstanzen,

dass die Kündigung einer Kassiererin,

die ihr nicht gehörende Pfandbons im

Gesamtwert von 1,30 EUR zum eigenen Vorteil

eingelöst habe, unwirksam sei.

RA Jan Gieseler

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt für Strafrecht

❚ Diese Entscheidung wurde ebenso heftig kritisiert

wie befürwortet – und warf u. a. die Frage

auf, ob ein markanter Wendepunkt in der bis

dahin sehr strengen (arbeitgeberfreundlichen)

Rechtsprechung erreicht worden sei.

Die Wirksamkeit außerordentlicher Kündigungen,

die auf Grund des Vorwurfs oder wegen

des Verdachts ausgesprochen werden, ein

Arbeitnehmer habe ein vollendetes oder auch

nur versuchtes Eigentums- oder Vermögensdelikt

oder eine zwar nicht strafbare, aber ähnlich

schwer wiegende, unmittelbar gegen das Vermögen

gerichtete Handlung zum Nachteil des

Arbeitgebers begangen, wurde von den Arbeitsgerichten

regelmäßig bestätigt. Dies galt auch

für erstmalige Vorgänge ohne vorherige einschlägige

Abmahnung und selbst dann, wenn es

sich bei dem Tatobjekt, etwa einer entwendeten

Sache, um Gegenstände von nur geringem oder

gar ohne wirtschaftlichen Wert handelte und die

Tathandlung zu keinem oder nur einem geringen

Schaden führte – sog. Bagatellkündigung.

Das BAG führte in der Emmely-Entscheidung

allerdings aus, dass je länger ein Arbeitsverhältnis

unbelastet bestanden habe, umso eher die

Prognose berechtigt sein könne, der hierdurch

erarbeitete Vertrauensvorrat werde durch einen

erstmaligen oder einmaligen Vorfall noch nicht

vollständig aufgezehrt. Ggf. könne schon eine

Abmahnung als milderes Mittel zur Wiederherstellung

des für die Fortsetzung des Vertrages

notwendigen Vertrauens in die Redlichkeit des

Arbeitnehmers ausreichen.

Gleichwohl ist keine nachhaltige Änderung der

Rechtslage zu verzeichnen. Ausgenommen bleiben

allenfalls ein- bzw. erstmalige Vorfälle ohne

vorherige Abmahnung, wenn diese vollkommen

wertlose oder nahezu wertlose Sachen betreffen.

Nach wie vor gilt daher:

Wer sich als Arbeitnehmer am Eigentum seines

Arbeitgebers vergreift oder dies auch nur versucht,

riskiert seinen Arbeitsplatz – auch bei

einem ein- bzw. erstmaligen Fehlverhalten und

langjähriger Beschäftigung und keinem oder

einem in nur geringer Höhe eingetretenen Schaden.

Dies gilt erst recht, wenn dem Pflichtenverstoß

eine einschlägige Abmahnung vorausging

sowie bei mehrfachem oder bei bewusstem und

systematischem Fehlverhalten des Arbeitnehmers.

Hier führt die Rechtsprechung ihre bisherige

Linie konsequent fort. Auch Sachverhalte

ohne oder mit einem nur geringen Schaden

berechtigen regelmäßig zum Ausspruch einer

außerordentlichen Kündigung.

Näher: Gieseler in Gallner/Mestwerdt/Nägele,

Kündigungsschutzrecht, § 626 BGB Rn.99,

6. Auflage, erscheint im März 2018.

Kanzlei Tauberbischofsheim

RA Jan Gieseler

Pestalozziallee 13/15 · 97941 Tauberbischofsheim

Telefon 0 93 41/ 92 22-0

Fax 0 93 41/ 92 22-80

info.tbb@reinhart-kober.de

www.reinhart-kober.de


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Bildung & Hochschulen 11

Erfolgreicher Projektantrag

Regionales Digitalisierungszentrum, ein sogenanntes „Digital Hub“, soll am Hochschulcampus Künzelsau entstehen.

Im Rahmen des vom Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit

und Wohnungsbau Baden-

Württemberg ausgeschriebenen

Förderaufrufs zur Errichtung sogenannter

Regionaler Digitalisierungszentren

(„Digital Hubs“)

war die gemeinsame institutionelle

Projektskizze aus Heilbronn-Franken

erfolgreich.

Bei der Prämierungsveranstaltung

innerhalb des landesweiten Digitalisierungsgipfels

in Stuttgart

konnte die Auszeichnung für die

Projektskizze der Region Heilbronn-Franken

entgegengenommen

werden. In einem nächsten

Schritt muss nun bis Ende April

aus der Projektskizze ein Vollantrag

entstehen. Mit der Umsetzung

der Maßnahme soll im September

begonnen werden. „Wir freuen

uns darauf, zu den ausgewählten

Projekten zu gehören. Ich sage dabei

ganz bewusst wir, da es eine gemeinsame

Initiative aller für dieses

Thema relevanten Akteure in

der Region Heilbronn-Franken

ist. Dies ist ein positives Signal sowohl

nach außen gegenüber dem

Fördergeber als nach innen in Hinblick

auf die Einheit und Geschlossenheit

der Region Heilbronn-

Franken“, sagt Dr. Andreas

Schumm, Geschäftsführer der

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken

(WHF).

Zum Konsortium gehören die Industrie-

und Handelskammer Heilbronn-Franken,

die Handwerkskammer

Heilbronn-Franken, die

Innovationsregion Hohenlohe,

die Hochschule Heilbronn, die

BWCON GmbH, die Würth-

Gruppe, Connect.IT Heilbronn-

Franken sowie die WHF als Konsortialführer.

Von den eingereichten Projektskizzen

wurden zehn Konsortien aufgefordert

in den nächsten Wochen

die Ideen zu konkretisieren

und die Grundlagen für eine erfolgreiche

Umsetzung zu schaffen.

Die Projektskizze aus der Region

Heilbronn-Franken sieht vor, dass

im direkten Umfeld der Reinhold-

Würth-Hochschule, dem Campus

der Hochschule Heilbronn in Künzelsau,

das Regionale Digital-Hub

eingerichtet werden soll. Darüber

Übergabe: Bei der Prämierungsveranstaltung wurde die

Auszeichnung für die Projektskizze der Region Heilbronn-Franken

entgegengenommen.

Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

hinaus sollen Satellitenstandorte

an den anderen Hochschulstandorten

in der Region Heilbronn-

Franken, also in Schwäbisch Hall,

Bad Mergentheim und Heilbronn,

bedarfsorientiert aufgebaut werden.

Das Digital Hub soll eine regionale

Drehscheibe für Digitalisierung

werden und alle relevanten

Akteure räumlich zusammenbringen,

um Erfahrungsaustausch,

Wissenstransfer und Kollaboration

zu fördern. Auf diese

Weise soll ein regionales „Eco-System“

entstehen, in dem die gemeinsame

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle,

plattformbasierter

Angebote und digitaler Projekte

unterstützt werden. Die Errichtung

des Digital Hub wird von

der regionalen Wirtschaft finanziell

unterstützt.

Die gesellschaftsrechtlichen

Grundlagen für den Betrieb des Digital

Hubs werden nun gemeinsam

mit BWCON als strategischer

Partner festgelegt. Angedacht ist

die Gründung einer eigenständigen

Betreibergesellschaft unter

dem Namen „hfcon GmbH“. Das

Digital Hub soll ab September die

Arbeit aufnehmen.

pm

www.heilbronn-franken.com

Austausch gefördert

IT-Studiengänge der DHBW Mosbach besuchen Würth IT in Waldzimmern.

Projektteam: Die Gruppe des Studiengangs Betriebswirtschaft, Marketing und Medienmanagement

mit ihrem betreuenden Professor Dr. Joachim Link.

Foto: HHN

Mode für Studenten

Marketing-Studierende entwickeln in Kooperation mit Jako einen

eigenen „Hoodie“für den Campus Künzelsau.

Aufbauend auf der langjährig

bestehenden dualen Partnerschaft

zwischen Würth IT und den

IT-Studiengängen „Angewandte Informatik“

und „Wirtschaftsinformatik“

der dualen Hochschule

Mosbach fand kürzlich eine Exkursion

an den Rechenzentrumsstandort

Waldzimmern statt: 30

Studierende, Dozenten, Studiengangsleiter

und IT-Führungskräfte

nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Laufe des Vormittags fanden

mehrere Fachvorträge von IT-Experten

statt. Näher wurde das

quelloffen verteilte Speichersystem

„Ceph“ erläutert und die Ergebnisse

eines Praxistests vorgestellt.

WETTBEWERB Nachmittags

setzten sich die Studierenden mit

einem Praxisbeispiel aus dem

Würth-Alltag auseinander: Im Rahmen

eines Wettbewerbs wurde die

Frage gestellt, wie ein neuer Außendienstmitarbeiter

mit Hilfe einer

Softwarelösung die optimale

Route für seine Kundenbesuche

wählen kann. In Kleingruppen

galt es einen Algorithmus zu entwickeln,

der die beschriebene Problematik

bestmöglich löst. Die Studenten

entwickelten hierbei gelungene

Ansätze, was ein anschließender

Vergleich mit der bestehenden

Würth-Lösung bestätigte. pm

www.wuerth-it.com

Nachdem in früheren Semestern

bereits ein Studiengang-Bier

sowie ein

Studiengang-Joghurt produziert

wurden, ging es dieses

Mal darum, ein Kleidungsstück

zu entwickeln.

„Ziel dieser Form der Veranstaltung

ist es, den Studierenden einen

Einblick in die komplette

Wertschöpfungskette bei der

Entwicklung eines Produktes

zu geben“, sagt der betreuende

Professor Joachim Link. Die

Studierenden entwarfen auf Basis

des Sortimentes des Kooperationspartners

Jako AG und

der Analyse der Modetrends in

der Zielgruppe konkrete Produktvorschläge.

Als eindeutiger

Favorit kristallisierte sich dabei

der Kapuzenpullover, auch

„Hoodie“ genannt, heraus. Im

nächsten Schritt erarbeiteten

zwei Teams Gestaltungsvorschläge.

Vor Ort bei der Jako

AG und der Flockerei Kurt Sprügel

in Hollenbach informierten

sie sich über die verschiedenen

Techniken der Beflockung.

Nachdem die Hoodie-Entwürfe

nun stehen, wird derzeit ein

Konzept getestet, wie der Hoodie

dauerhaft allen Künzelsauer

Studierenden verfügbar gemacht

werden kann. Neben der

Jako AG konnte dafür als Kooperationspartner

das Künzelsauer

Sportfachgeschäft Sport Steinbach

gewonnen werden. pm

www.hs-heilbronn.de

TAG DER AUSBILDUNG

am Samstag, den 21. April 2018

von 9 - 13 Uhr

am Bürkert Campus in Criesbach

40.GEBRAUCHTWAGEN

MARKT

Künzelsau

Von Hohenlohe nach

RUSSLAND

Nach DIN.

Geprüft.

17.-18. März 2018

Samstag 10 - 18 Uhr

Sonntag 11 - 18 Uhr

Beste Bank in Schwäbisch Hall.

Auf Basis des DIN-Regelwerks.

Fahrradbörse

Samstag 10 - 18 Uhr

Annahme 8 - 10 Uhr

Verkaufsoffener

Sonntag 13 - 18 Uhr

Hohenloher

B auernm arkt

97993 Creglingen

Kontakt: Axel Völkert

Telefon +49 07939 990-588

Telefax +49 07939 990-585

www.axto-logistic.de

info@axto-logistic.de

Beim Bankentest erfüllt die SÜDWESTBANK in

Schwäbisch Hall die DIN auf ganzer Linie. Sie sichert

sich mit der Gesamtnote 1,2 einen deutlichen Sieg.

Die DIN-Spezifikation gilt bankenübergreifend, ist

einheitlich in ganz Deutschland und stellt einen

neutralen Standard für Beratungsleistungen dar.

SÜDWESTBANK AG, Im Haal 8, 74523 Schwäbisch Hall, Telefon 0791 / 75 80-0

schwaebisch-hall@suedwestbank.de, www.suedwestbank.de

Institut

Note

SÜDWESTBANK AG 1,2

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim 2,0

Commerzbank AG 2,2

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG 2,5

Baden-Württembergische Bank 3,2

Deutsche Bank AG 3,3

Werte verbinden.


12 Kapital & Finanzen

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Bundesweit auf Kurs

Volksbanken und Raiffeisenbanken weiten erneut ihr

Kreditgeschäft aus und gewinnen weitere Marktanteile.

Dank eines anhaltenden Kundenzuspruchs

sowie einer robusten

konjunkturellen Entwicklung

sind die Volksbanken und

Raiffeisenbanken bundesweit weiter

auf Wachstumskurs.

Nach vorläufigen Berechnungen

auf Basis der Zahlen der Deutschen

Bundesbank zum dritten

Quartal 2017 erreichte das gesamte

Kreditvolumen an Privatund

Firmenkunden 551 Mrd. a.

Verglichen mit dem Vorjahr waren

das 5,4 Prozent mehr. „Mehr

als 30 Millionen Privat- und Firmenkunden

setzen in Finanzierungsfragen

auf die Beratungsleistung

der Genossenschaftsbanken.

Ich freue mich über dieses Vertrauen

in unsere regional verankerten,

mitgliederorientierten

Banken“, sagt Marija Kolak, neue

Präsidentin des Bundesverbandes

der Deutschen Volksbanken und

Raiffeisenbanken (BVR).

Besseres Wachstum als

im Branchendurchschnitt

Allein in den letzten zehn Jahren

wuchs das Kreditgeschäft der

Volksbanken und Raiffeisenbanken

mit einer durchschnittlichen

Wachstumsrate in Höhe von 4,1

Prozent deutlich besser als im

Branchendurchschnitt. „Es ist mir

ein Anliegen, dass die Genossenschaftsbanken

diesen Wettbewerbsvorsprung

auch in den

nächsten Jahren ausbauen können“,

so die BVR-Präsidentin weiter.

Dazu werde weiterhin im erheblichen

Umfang unter anderem

in die digitalen Kundenkanäle investiert.

Mehr Kreditbestände

von Firmenkunden

In einem stabilen konjunkturellen

Umfeld mit niedrigen Insolvenzzahlen

und hohen Kreditvergabestandards

wuchsen nach Kundengruppen

betrachtet die Kreditbestände

auf der Firmenkundenseite

mit 6,2 Prozent am stärksten. Insgesamt

erreichten die Kreditvergabe

an nichtfinanzielle Unternehmen

und Selbstständige 243

Mrd.a. Der Marktanteil stieg im

Berichtszeitraum um 0,5 Prozentpunkte

auf 19,5 Prozent. Die Bestände

an Privatkundenkrediten

legten um 4,3 Prozent auf 284

Mrd. a zu. Der Gesamtmarkt über

alle Banken hinweg wuchs um 3,5

Prozent und damit im Einklang

mit den verfügbaren Einkommen

der privaten Haushalte. Entsprechend

erhöhte sich der Marktanteil

um 0,2 Prozentpunkte auf 24

Prozent.

pm

www.vr.de

Nicht alles schmeckt

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim setzt im laufenden Geschäftsjahr weiter auf

persönliche Gespräche, Information und Unterhaltung der Mitglieder.

Die VR Bank Schwäbisch

Hall-Crailsheim eG ist in

die Berichtssaison gestartet.

Bis Anfang März stehen

insgesamt 26 Mitglieder-Foren

im gesamten Geschäftsgebiet

an. Den Anfang machte kürzlich

Schwäbisch Hall.

Zunächst stellte Regionalmarktleiter

Matthias Schwarz dabei

die Zahlen des vergangenen Jahres

vor: Die Einlagen betrugen

1409 Mio. a (plus 15 Mio. a

im Vergleich zu 2016), 1179

Mio. a (plus 108 Mio. a) Kredite

wurden vergeben und die

Bilanzsumme wuchs um 43

Mio. a auf 2079 Mio. a. Für

die VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim eG sei vor allem das

gesamte Kundengeschäftsvolumen

wichtig: Die Mitglieder

und Kunden vertrauten 4119

Mio. a (Plus 260 Mio. a) der

Bank und ihren Verbundpartnern

an.

Schwarz: „Das zeigt, dass sich

unsere Kunden ,breitbeinig‘ aufstellen

und in verschiedene Anlageformen

investieren.“ Wegen

der guten Geschäftslage

stellt Schwarz den Kunden eine

Dividende von vier Prozent in

Aussicht. Vorstandsvorsitzender

Eberhard Spies ordnete das

„ordentliche Ergebnis“ der VR

Bank mit einem „guten Wachstum,

vor allem im Kreditgeschäft“

in die gesamtwirtschaftlichen

Rahmenbedingungen

ein.

Trotz der kurzfristigen Talfahrt

der Börsen wegen einer erhofften

Zinserhöhung glaubt der

Vorstandsvorsitzende nicht,

dass sich an der Niedrigzinspolitik

etwas ändern werde: Nur

dadurch könnten viele Staaten

ihre sehr hohen Zinszahlungen

für ihre Kredite minimieren.

Auf die VR Bank bezogen bedeuten

diese Entwicklungen, dass

die Kunden seltener in die Geschäftsstellen

kommen: So

hatte das Kreditinstitut 2017

rund 355 000 Zugriffe auf die

Homepage bei gerade einmal

etwa 55 000 telefonischen oder

persönlichen Beratungen.

Darum müsse sich die Bank

weiter an den Wünschen der

Kunden orientieren und die

Omnikanalstrategie weiter ausbauen,

betonte Spies. Aber das

bedeute nicht, dass die Bank

nicht mehr auf Gespräche

setze: „Ein digitales Viertele

macht keinen Sinn, das

Amüsant: Entertainer Jörg Burghardt erklärte unterhaltsam,

warum es sich lohnt „Genosse“ zu werden. Foto: Thorsten Hiller

schmeckt nicht. Die persönliche

Begegnung mit dem Kunden

steht nach wie vor im Mittelpunkt.“

Die Herausforderungen

seien darum die weitere Digitalisierung

der Bank und die

weitere Qualifizierung der Mitarbeiter.

Ein wichtiger Schritt

Richtung fairer Zusammenarbeit

sei das Hausbankmodell,

erklärte Spies: „Eine Genossenschaft

macht nur dann Sinn,

wenn man Dinge gemeinsam

tut.“ Dabei sollen Mitglieder

profitieren, die mehr Geschäfte

mit der VR Bank machen als andere.

„Dabei kommt es nicht

auf die Höhe der Einlagen an,

sondern auf die Menge der genutzten

Produkte und Dienstleistungen.“

Diese Kunden erhielten

beispielsweise dann einen

Rabatt auf die Kontoführungs-

oder Kreditkartengebühren.

Wie wichtig der VR Bank

Schwäbisch Hall-Crailsheim eG

die Region ist, zeigte Spies am

Beispiel der Sozialbilanz: 2017

unterstützte das Geldhaus Vereine,

Institutionen und Organisationen

im Geschäftsgebiet mit

923 000 a. pm

www.vrbank-sha.de

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ADVERTORIAL

Spenden statt Schenken

VR Bank spendet 153.700,00 EUR

Am 14. Dezember 2017 lud die VR

Bank wieder zur großen Spendenübergabe

„Spenden statt Schenken“

für das 2. Halbjahr 2017 ein.

An der Veranstaltung vergab die

Bank Spendenmittel in Höhe von

über 153.700,00 EUR an 127

Einrichtungen und Institutionen

in der Region.

Die darauffolgende Spendenübergabe

erfolgte aus den

Mitteln der VR Bank Schwäbisch

Hall-Crailsheim-Stiftung sowie

aus dem Zweckertrag des VR-

GewinnSparens. Berücksichtigt

wurden gemeinnützige Vereine

und Institutionen sowie soziale

Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet

der Bank, die ein konkretes

Projekt verwirklichen, wie z. B. der

TSV Eutendorf für die Anschaffung

von neuen Toren oder die Haller

Eisenbahnfreunde für die Renovierung

und den Wiederaufbau

anlässlich eines Umzugs in ein

neues Vereinsgebäude.

Mit einem Dauerlos des VR-

GewinnSparens kann man spielend

gewinnen, sparen und helfen. Ein

Los kostet 10,00 EUR. Der Lotterieeinsatz

beträgt 2,50 EUR, davon

werden 0,63 EUR dazu verwendet,

Menschen in Not bzw. soziale und

gemeinnützige Einrichtungen in

der Region zu unterstützen. 7,50

EUR werden Monat für Monat

angespart. Ab 4 Losen kann der

Sparbeitrag auch in einen Fonds

eingezahlt werden. Monatlich

haben die VR-GewinnSparer die

Chance attraktive Gewinne zu

gewinnen. Im Jahr 2018 gibt es

monatlich 2 Audi A5 Cabrio, 3 Audi

Q2 sowie 4x Audi A3 Sportback zu

gewinnen. Ebenso gibt es Geldgewinne

in Höhe von 25.000,00 EUR,

10.000,00 EUR, 2.500,00 EUR,

1.000,00 EUR, 250,00 EUR,

100,00 EUR sowie 50,00 EUR zu

gewinnen. Zusätzlich werden im

Juni und Dezember eines jeden Jahres

attraktive Sonderverlosungen

durchgeführt.

Im Jahr 2017 konnte die VR Bank

bereits Sach- und Geldpreise im

Wert von 545.145,00 EUR vergeben.

Darunter befanden sich unter

anderem zwei Mercedes Benz GLA,

ein Mercedes-Benz C200 Cabrio,

eine Kenwood Cooking Chief, fünf

Wellness Wochenenden, zwei Bulls

E-MTB sowie acht Weber Grill

Q1200.

Da das VR-GewinnSparen eine

clevere Kombination aus Gewinnen,

Sparen und Helfen ist, steigt

die Losanzahl stetig an. 10.594

Mitglieder und Kunden der VR

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

nehmen am VR-GewinnSparen mit

durchschnittlich 3 Losen teil und

tragen somit zum Spendenbeitrag

an die Vereine und Institutionen in

der Region bei.

[pm]

Mehr Los. Mehr drauf.

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Gewinnen,

sparen, helfen

und die Chance

auf mehr

Rendite sichern.

Bei der Spendenübergabe hat die VR Bank Spenden in Höhe von

98.000 EUR in der Region vergeben. Foto: VR Bank

Sie möchten mehr Informationen

zum VR-Gewinnsparen

oder einen Termin

vereinbaren?

Unter Telefon 0791-7585-0

oder unter www.vrbanksha.de

erhalten Sie mehr

Informationen.

www.vrbank-sha.de

Sparen mit Gewinn.

Das VR-GewinnSparen ist die clevere

Kombination aus Gewinnen, Sparen

und Helfen. Dabei fließen 75 Prozent

Ihres Gewinnspar-Loses in einen Fondssparplan.

Der übrige Anteil ist Ihr

Spieleinsatz. Damit haben Sie Monat

für Monat die Chance, attraktive

Preise zu gewinnen.

www.vr-gewinnsparen.de

Wir machen den Weg frei.

Allgemeine Risiken von Sparplänen in Fonds: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger

Vermögen zur Verfügung steht, als insgesamt eingezahlt wurde, beziehungsweise die Sparziele nicht erreicht werden können.

Es besteht ein Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie ein Ertragsrisiko. Weitere Informationen, die Verkaufsprospekte

und die wesentlichen Anlegerinformationen erhalten Sie kostenlos in deutscher Sprache bei Ihrer teilnehmenden Volksbank

Raiffeisenbank oder beim Kundenservice der Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main,

www.union-investment.de, Telefon 069 58998-6060. Stand: 01.01.2018


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Firmen & Märkte 13

Forschungsmission im Orbit

Varta liefert die Hochleistungsbatterien für den nächsten Weltraumflug zur internationalen Raumstation ISS.

In wenigen Wochen wird eine

Rakete mit Ausrüstung für

eine neue Weltraummission

zur Internationalen Raumstation

ISS starten. An Bord wird auch

eine Lithium-Ionen-Polymer Batterie

des Unternehmens Varta Storage

sein.

Es ist bereits das zweite Mal, dass

eine Batterie der Marke Varta im

Weltraum unterwegs ist: Es war

eine Batterie des deutschen Herstellers,

die die Energie für die Kamera

von Neil Armstrong lieferte,

als er 1969 als erster Mensch seinen

Fuß auf den Mond setzte.

Die neue Mission, die einen Aufenthalt

mehrerer Astronauten von

rund sechs Monaten an Bord der

ISS vorsieht, soll unter anderem

wichtige Erkenntnisse im Bereich

der ständigen Gesundheitsüberwachung

der Besatzungsmitglieder

liefern. Die kundenspezifische

Energielösung, die von der Unternehmenstochter

Varta Storage eigens

für die Mission entwickelt

wurde, liefert dabei die notwendige

Energie für ein Gerät zur Messung

der Muskelspannung der Astronauten.

QUALITÄT „Wir sind sehr stolz

darauf, dass unsere Batterielösung

für die Weltraummission ausgewählt

wurde“, sagt Herbert

Schein, CEO der Varta AG. „Die Anforderungen

an eine Batterie für

eine Weltraum-Mission sind

hoch. Sie muss außerordentliche

Hightech: Im Entwicklungslabor von Varta wurde das „Easy Pack XL“ für die Raummissionen erdacht.

Bedingungen standhalten und daher

freuen wir uns, einen Beitrag

zum Gelingen der Mission leisten

zu können.“

Um für die ISS-Mission zugelassen

zu werden, wurde die Batterie

„Easy Pack XL“ ein Jahr lang umfangreichen

Prüfungen unterzogen.

Die Batterie des Traditionskonzerns

setzte sich in diesem

Auswahlverfahren gegen Batterie-

Packs anderer Hersteller durch.

So wurde sichergestellt, dass die

Batterie kein Sicherheitsrisiko für

die Besatzung der internationalen

Raumstation darstellt und trotz

der besonderen Umstände zuverlässige

Messergebnisse liefert.

Foto: Varta AG

EXPERIMENT Die Batterien

sind Teil des vom Raumfahrtmanagement

im Deutschen Zentrum

für Luft- und Raumfahrt (DLR) geforderten

ISS-Experiments „MyotonS“.

Das Forschungsprojekt hat

zum Ziel, den Muskelschwund bei

Menschen in der Schwerelosigkeit

zu erforschen. Die Varta-Batterie

versorgt dabei das Gerät MyotonPRO

mit Energie. Von den Studienergebnissen

versprechen sich

die Initiatoren ein tiefergreifendes

Verständnis des menschlichen

Muskelfasersystems. Die Batterielösung

für MyotonPRO entwickelte

Varta Storage in Zusammenarbeit

mit dem niederländischen

Unternehmen Texim Europe. Die

Tests an den Batterien wurden in

Kooperation mit dem Raumfahrtunternehmen

OHB System AG

durchgeführt. Dabei wurden die

Batterien unter anderem starken

Vibrationen und Unterdruck ausgesetzt,

um auszuschließen, dass

sie auslaufen. Am Ende wurde bestätigt:

Das Varta Easy Pack XL genügt

den Sicherheitsanforderungen

der NASA und überzeugt auch

durch seine hohe Zuverlässigkeit.

Deswegen kann die Batterie nun

im Namen der Wissenschaft ins All

fliegen.

KONZERN Die Varta AG mit

Hauptsitz in Ellwangen ist als Muttergesellschaft

der Gruppe über

ihre Tochtergesellschaften Varta

Microbattery GmbH und Varta Storage

GmbH in den Geschäftssegmenten

Microbatteries und

Energy Storage Solutions tätig.

Varta Microbattery mit Sitz in Ellwangen

ist heute bereits ein Innovationsführer

im Bereich Mikrobatterien,

marktführend bei Hörgerätebatterien

und strebt die

Marktführerschaft auch fur Lithium-Ionen

Batterien im Bereich

Wearables und Hearables an.

Varta Storage GmbH fokussiert

sich in Nördlingen auf das Design,

die Systemintegration und die

Montage von stationären Lithium-

Ionen Energiespeichersystemen

für Haushalte und kommerzielle

Anwendungen sowie für maßgeschneiderte

Batteriespeichersysteme

für OEM-Kunden. Mit vier

Produktions- und Fertigungsstätten

in Europa und Asien sowie Vertriebszentren

in Asien, Europa

und den USA sind die operativen

Tochtergesellschaften der Gruppe

derzeit in über 75 Ländern weltweit

tätig.

pm

www.varta.de

Kaufmännische Verstärkung

Bernhard Frisch gehört fortan mit zur Spitze des Ilshofener Unternehmens Bausch + Ströbel.

Der Diplom-Kaufmann

Bernhard Frisch verstärkt

ab März die Geschäftsleitung

der

Bausch + Ströbel-Maschinenfabrik

Ilshofen. Der 49-jährige gebürtige

Saarländer wird hier ab

sofort den kaufmännischen Bereich

verantworten.

Bernhard Frisch freut sich auf

neue Herausforderungen: „An

meiner neuen Aufgabe reizt

mich, einen Weltmarktführer in

seinen Prozessen und seiner Aufstellung

in den administrativen

Bereichen noch besser positionieren

zu können. Ich freue

mich darauf, mit dazu beizutragen,

dass Bausch + Ströbel weiterhin

profitabel wächst und

seine Position sowohl im Markt

als auch als Top-Arbeitgeber in

der Region weiter ausbauen

kann.“

WACHSTUM Und hier ist einiges

in Bewegung. Das Unternehmen,

das Abfüll- und Verpackungsmaschinen

für die pharmazeutische

Industrie weltweit

herstellt, ist in den vergangenen

Jahren rasant gewachsen.

Zählte man 2007 noch 800 Mitarbeiter,

so sind es in der Zwischenzeit

1400 allein am Standort

Ilshofen. Nach diesen erheblichen

personellen und damit

Erfahren: Bernhard Frisch hatte bereits mehrere verantwortungsvolle

Positionen inne.

Foto: Bausch + Ströbel

einhergehenden großen baulichen

Erweiterungen wird nun

nach wie vor konsequent die organisatorische

Weiterentwicklung

vorangetrieben. Aktiv unterstützt

wird dieser Prozess von einem

externen Beirat, der vor

gut einem Jahr implementiert

wurde.

Sowohl Beirat als auch Gesellschafter

sind zuversichtlich, mit

dem Diplom-Kaufmann Bernhard

Frisch einen Fachmann gefunden

zu haben, der mit seiner

Erfahrung und Sachkenntnis

das bestehende Geschäftsleiterteam

perfekt ergänzt.

Hier setzt das familiengeführte

Unternehmen Bausch + Ströbel

auf ein gemischtes Team, bestehend

aus Geschäftsführenden

Gesellschaftern und Geschäftsführern,

die ihre berufliche Karriere

nicht in Ilshofen gestartet

haben. Dies sind die Geschäftsführenden

Gesellschafter Markus

Ströbel (Vertrieb) und

Thorsten Bullinger (Recht), Dr.

Hagen Gehringer, der seit 2013

den Bereich Technik verantwortet,

und Gerhard Blumenstock,

der derzeit kommissarisch in

der Geschäftsleitung den Bereich

Produktion verantwortet.

Als Kaufmännischer Geschäftsführer

wird Bernhard Frisch

künftig unter anderem die Bereiche

Controlling, Buchhaltung

und Personal verantworten.

In diesen Bereichen kann Bernhard

Frisch auf einen großen Erfahrungsschatz

zurückgreifen.

Er hatte bereits mehrere verantwortungsvolle

Positionen in unterschiedlichen

Unternehmen

inne, in denen er verschiedenste

Veränderungs- und Verbesserungsprozesse

angestoßen

und umgesetzt hat.

Seine letzten beiden beruflichen

Stationen waren die Firma Wilhelm

Layher, ein Hersteller und

Vertreiber von Gerüsttechnik,

Eventsystemen und Steigtechnik

mit rund 1500 Mitarbeitern und

Schunk, das mit rund 2800 Mitarbeitern

im Bereich Herstellung

und Vertrieb von Produkten

der Spanntechnik sowie von

Greif- und Automatisierungssystemen

tätig ist.

pm

www.bausch-stroebel.com

Nachwuchs: Azubis bei Bürkert erwartet eine moderne Ausbildung,

die Theorie und Praxis verbindet.

Foto: Bürkert

Hohe Qualität

Bürkert wird als einer der „Besten Ausbilder“ Deutschlands

mit Höchstnote ausgezeichnet.

In einer Studie des Wirtschaftsmagazins

„Capital“ mit der Talentplattform

Ausbildung.de

wurde der Ingelfinger Fluidspezialist

Bürkert als einer der „Besten

Ausbilder Deutschlands“ mit

Höchstnote ausgezeichnet. Ziel

der Studie war es, die Erfolgsfaktoren

für die Ausbildung und das

duale Studium in Deutschland

sichtbar zu machen.

FRAGEBOGEN Deutschlandweit

nahmen rund 500 Unternehmen

teil. Dazu füllten die Personalverantwortlichen

einen Fragebogen

mit über 60 Fragen zu Betreuung,

Lernen im Betrieb, Engagement

des Unternehmens und Erfolgschancen

aus. Zusätzlich wurden

auch die dualen Studiengänge

analysiert. 234 Unternehmen erreichten

ein exzellentes Ergebnis

und wurden von Capital damit als

„Beste Ausbilder“ ausgezeichnet

– darunter Bürkert.

Bürkert bildet im Durchschnitt

rund 120 junge Leute in derzeit

28 Ausbildungs- und Studienrichtungen

aus. Sie werden von elf

Ausbildern und Fachausbildern

sowie 50 Ausbildungsbeauftragten

in den jeweiligen Fachbereichen

betreut und im Regelfall am

Ende ihrer Ausbildung übernommen.

„Wir ruhen uns natürlich

niemals auf dem Status quo aus“,

erläutert Ausbildungsleiterin

Britta Uhl. „Mit unserem 2016

neu gebauten Bürkert-Bildungszentrum

in Criesbach beispielsweise

haben wir die Aus- und Weiterbildung

an einem Ort zusammengefasst

und uns so ganz neue

Möglichkeiten für die Nachwuchsförderung

eröffnet.“

pm

www.buerkert.de


14 Firmen & Märkte

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Passgenaue Kandidaten

Sicherheit und Transparenz bei der Stellenbesetzung soll ein von wissenschaftlichen

Institutionen und Bera Personalberatung neu entwickeltes Kurzprofil bieten.

Der Arbeitsmarkt ist leergefegt.

Bei der Stellenbesetzung

werden daher

laut einer Mitteilung vom Personaldienstleister

Bera, mit Sitz in

Schwäbisch Hall, häufiger Kompromisskandidaten

eingestellt,

obwohl die Auswahl der richtigen

Talente immer wichtiger

wird. Mit engagierten und besonders

talentierten Mitarbeitern

können Unternehmen ihre

Zukunft nachhaltig sichern.

„Wenn es darum geht Fehlbesetzungen

zu vermeiden sind, neben

der Fachkompetenz und individuellen

Fähigkeiten auch

persönliche Präferenzen, Verhaltensmuster

und jobrelevante

Stärken beziehungsweise

Schwächen der zukünftigen Mitarbeiter

von großer Bedeutung“,

sagt Bernd Rath, Geschäftsführer

von Bera GmbH.

Die Personalprofis verwenden

bei der Beurteilung von Talenten

deswegen seit langem eignungsdiagnostische

Instrumente.

Auch Psychologen betonen

die nachgewiesene Validität

solcher Tests im Hinblick

auf den beruflichen Erfolg.

Auswahl: Das neu entwickelte Analyseverfahren soll die

Stellenbesetzung deutlich erleichtern.

Foto: NPG-Archiv

ANALYSE Neben den weltweit

erprobten Diagnostikverfahren

„Insights MDI“ und „Assess“

nutzt Bera das „Analyse-Tool“

„Talentview Profiling“, unter

der wissenschaftlichen Begleitung

von Prof. Dr. Heiko Hansjosten

und Farid Thomas Arbabi

von Talentview München.

Hansjosten ist außerdem Professor

für Personalmanagement

am Campus Schwäbisch

Hall der Hochschule Heilbronn

und Vorstandsmitglied des European

Institute for Knowledgeand

Value-Management (EIKV)

in Luxemburg. Der Personaldienstleister

Bera pflegt bereits

seit Langem den engen fachlichen

Austausch mit den wissenschaftlichen

Institutionen und

begleitete Forschungsprojekte.

Aktuell entwickelten sie gemeinsam

ein neues, dreiseitiges

Kurzprofil auf Basis der Talentview-Profilanalyse,

welches die

Bera-Personalberatung nun

standardmäßig bei all ihren Vermittlungen

einsetzt. Das auf die

Praxis angepasste Profil basiert

auf Modellen der analytischen

Psychologie, der Organisationspsychologie,

Systemtheorie und

Managementkonzepten sowie

empirischen Studien. Die Messung

von vier psychologischen

Dimensionen erlaubt eine Einschätzung,

über die Affinität zu

bestimmten Unternehmensund

Managementfunktionen.

Die individuellen Fähigkeiten

und Arbeitspräferenzen der Probanden

werden auf Basis der

Antworten eines wissenschaftlich

erprobten Online-Fragebogens

gemessen. Die „Profiling“-Ergebnisse

stellt Bera seinen

Kunden beziehungsweise

Kandidaten im PDF-Format zur

Verfügung. Das neue, von Bera

genutzte Kurzprofil des „Talentview

Profiling“ schafft Transparenz

und ermöglicht die Vergleichbarkeit

unterschiedlicher

Bewerber.

ÜBERBLICK Im Gegensatz zu

vielen anderen wissenschaftlichen

„Diagnosetools“ bietet es,

mittels anschaulicher Grafiken,

einen komprimierten und dennoch

fundierten Überblick

über den Kandidaten, dessen

Potenziale sowie die von ihm

bevorzugten Funktionen.

Entscheidender Vorteil des

„Analysetools“ ist, dass das

neue Kurzprofil auch für Nicht-

Personalprofis leicht verständlich

ist. Hinzu kommt die hohe

Trefferquote bei jenen Stellenbesetzungen,

die auf der Grundlage

des „Profilings“ erfolgen.

So lassen sich Fehlbesetzungen

beziehungsweise Fehlinvestitionen

vermeiden.

Außerdem können anhand der

Analyseergebnisse mögliche

Personalentwicklungsmaßnahmen

individueller auf den Mitarbeiter

abgestimmt werden, was

die Potenzialausschöpfungsquote

nachweislich erhöht. Als

Exklusivpartner der Branche

bietet Bera Personalberatung

die wissenschaftlich fundierten

Persönlichkeitsanalysen nun

auch seinen Kunden und Bewerbern

als Dienstleistung an. pm

www.bera.eu

Stachenhausen stellt sich vor

Der gemeinsame Gewerbetag der Stachenhäuser Unternehmen am Sonntag, 11. März, von 11 bis

16 Uhr soll Nachwuchskräften und Arbeitnehmern die Qualitäten des Standortes aufzeigen.

Erfreut: Eberhard Waldenmaier, Inhaber von Fechner Klima-Sauna,

mit dem Preis für die selbst entwickelte Sauna „Natural Touch“. Foto: Fechner

Erneute Auszeichnung

Schwäbisch Haller Unternehmen Fechner erhält für seine

Sauna den „German Design Award“.

Zeitgleich zur Messe Ambiente

fand in Frankfurt die Übergabe

der Auszeichnungen des German

Design Award 2018 statt.

Eberhard Waldenmaier nahm für

seine, von ihm selbst designte

Sauna „Natural Touch“ diese Auszeichnung

entgegen. Fechner erhielt

somit bis jetzt drei Design-

Auszeichnungen und ein Gütesiegel

für dieses Saunadesign.

Bereits 2016 wurde die Sauna „Natural

Touch“ mit dem begehrten

„Honourable Mention Reddot

Award 2016“ ausgezeichnet. Im

vergangenen Jahr folgte dann der

„Plus X Award“ und das Gütesiegel

als „Bestes Produkt 2017“.

Jetzt hat eine weitere, unabhängige

Jury, den begehrten „German

Design Award 2018“ für die

Sauna „Natural Touch“ mit folgender

Begründung verliehen: „Mit

,Natural Touch’ gelang eine einzigartige

Sauna, die durch die Verwendung

eines speziellen urwüchsigen

Holzes und dessen raue Bearbeitung

über die Funktion als

Sauna hinaus zum Kunstobjekt

avanciert. Dennoch wirkt das Design

dank der geradlinigen Formensprache

nicht verspielt, sondern

klar und hochwertig, was

durch die stimmungsvolle Beleuchtung

noch unterstrichen

wird.“ Der German Design Award

ist der internationale Premiumpreis

des Rat für Formgebung und

zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben

weltweit.

„Seit unserer Gründung 1953 ist

es eine unserer zentralen Aufgaben,

das internationale Design-Geschehen

zu beobachten, zu analysieren

und zu bewerten“, erläutert

Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer

des Rat für Formgebung.

„Die jährlichen Preisträger

stehen nicht nur beispielhaft für

den wirtschaftlichen und kulturellen

Wert herausragender Gestaltung,

sondern bieten auch Orientierung

und repräsentieren aktuelle

Themen und Gestaltungsrichtungen“,

so Kupetz weiter.

ENTWICKLUNG Seit 2006 gehört

Eberhard Waldenmaier das

Saunaunternehmen Fechner

Klima-Sauna. In dieser kurzen

Zeit wurden schon einige Saunen

mit Designpreisen ausgezeichnet.

Neuentwicklungen sind dabei

Chefsache: Für die Entwicklung

der Sauna „Natural Touch“ hat

sich Eberhard Waldenmaier beim

Holzeinkauf in Kanada von Holzschnitzern

inspirieren lassen.

Im Ausstellungsraum von Fechner

in Hessental ist die vielfach ausgezeichnete

Sauna „Natural Touch“

zu besichtigen.

pm

www.fechner-sauna.de

Mehr Arbeitnehmer als

Einwohner – das gibt

es tatsächlich in dem direkt

an der B19 zwischen Künzelsau

und Bad Mergentheim

gelegenen Örtchen Stachenhausen.

Diese Tatsache, aber vor allem

auch der Hintergrund, dass

es dort sehr viele unterschiedliche

Perspektiven für Jung und

Alt gibt, hat einen Großteil der

Stachenhäuser-Unternehmen

dazu veranlasst, „ihren“ attraktiven

Ort mit all den Möglichkeiten

und Chancen einmal vorzustellen.

Der Zusammenschluss der Unternehmen

mündet nun in einem

gemeinsamen Gewerbetag

für potenzielle Nachwuchskräfte

und nicht zuletzt für Arbeitnehmer

unter dem Motto:

„Arbeiten und Ausbilden in Stachenhausen“.

Die aus unterschiedlichen

Branchen teilnehmenden

Firmen sind erfolgreiche

Unternehmen in Stachenhausen,

die sehr vielfältige und

unterschiedliche Berufsbilder

und Ausbildungsberufe anbieten.

Ganz konkret erwartet die

Besucher am Sonntag, 11.

März, folgendes Programm:

Von 11 Uhr bis 16 Uhr werden

sich die Stachenhäuser Unternehmen

auf persönliche und individuelle

Weise vorstellen. Der

Veranstaltungsort ist die Gerhard

Sprügel GmbH in Stachenhausen.

Jede Firma hat bei Sprügel einen

eigenen Stand und ein Teil

der Firmen wird auch ihre eigenen

Türen für die Besucher öffnen.

Die Besucher erwartet

eine Vorstellung des breiten

Leistungsspektrums aller teilnehmenden

Unternehmen. Die

Schüler haben die Möglichkeit

die verschiedenen Berufsfelder

vom kaufmännischen über den

gewerblichen bis hin zum handwerklichen

Bereich kennenzulernen.

Die Arbeitnehmer erhalten

in den Unternehmen Einblicke

in die verschiedenen Abteilungen,

zum Beispiel durch Betriebsrundgänge.

Zudem wird

Sprügel an diesem Tag den eigenen

Honig verkaufen und den

gesammelten Betrag für einen

gemeinnützigen Zweck spenden.

Voll eingebunden ist zudem

zur Veranstaltung auch

der Nachwuchs – die Auszubildenden

und Studenten sowie

die Geschäftsführung persönlich.

pm

www.spruegel.com

Schauplatz: Die Veranstaltung findet im Gebäude von Gerhard Sprügel statt. Jede teilnehmende

Firma hat dort einen eigenen Stand.

Foto: Gerhard Sprügel GmbH

Ermittlungen laufen

Aufgrund des Vorwurfs der Tierquälerei wurde der Tauberbischofsheimer

OSI-Schlachthof vorerst dicht gemacht.

Ein vom Unternehmen OSI betriebener

Schlachthof in Tauberbischofsheim

bleibt nach Angaben

des Landes bis auf Weiteres

dicht. Anlass des von Amts wegen

eingeleiteten Ermittlungsverfahrens

gegen den Betrieb waren der

Staatsanwaltschaft zufolge Medienberichte

sowie Anzeigen des Vereins

„Soko Tierschutz“ (Augsburg)

und der Fast-Food-Kette

McDonald‘s wegen Verstößen gegen

das Tierschutzgesetz.

DURCHSUCHUNG Demnach

sollen dort Tiere vor der Schlachtung

nicht ausreichend betäubt sowie

nicht zugelassene Geräte eingesetzt

und vor der Betäubung der

Schlachttiere mehrfach massive

und unnötige Gewalt angewendet

worden sein. Der Betrieb gehört

zum Unternehmen OSI mit

Europa-Sitz in Gersthofen bei

Augsburg, einem Lieferanten von

McDonald‘s. Ermittler haben nun

bei der Durchsuchung des

Schlachthofs in Tauberbischofsheim

umfangreiches Beweismaterial

sichergestellt.

„Die Auswertung wird längere

Zeit in Anspruch nehmen“, teilte

die Justiz kürzlich in Mosbach

mit. Die Durchsuchung sei vom

Amtsgericht auf der Grundlage

von Anzeigen gegen Verantwortliche

und Mitarbeiter der Firma sowie

gegen das zuständige Veterinäramt

angeordnet worden. An

der Aktion hatten 20 Beamte der

Schutz- und Kriminalpolizei Tauberbischofsheim

teilgenommen.

Das bei der Durchsuchung gesammelte

Material wird nun von einer

Ermittlungsgruppe in Heilbronn

ausgewertet.

dpa


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

IT 15

Internet als Maßanzug

Wie die perfekte Website aussieht und was dabei alles wichtig ist.

Der gute Anzug sitzt nicht

mehr richtig? Dann

muss ein Neuer her. Er

kann im Internet bestellt werden

oder beim Discounter. Im

Fachgeschäft gibt es Auswahl

und Beratung, beim Schneider

sogar den perfekt sitzenden

Maßanzug. Für die Kaufentscheidung

zählen Einsatzzweck,

Gebrauchshäufigkeit, Finanzen

und Zeit.

Ähnlich mit einer Homepage:

Es gibt zwar fertige Designs, die

nur noch mit Texten und Bildern

gefüllt werden müssen.

Aber die Passform? Höchstens

08/15. Und um die Sicherheit

muss sich jeder selber kümmern.

Wer langfristig von seiner

Internetseite profitieren

möchte, sollte daher die Kosten

für den Maßanzug nicht

scheuen. Eine Internetseite

muss schnell funktionieren. Sie

muss gut aussehen – egal, ob

auf PC, Tablet oder

Smartphone. Sie muss die eingegebenen

persönlichen Daten

sicher transportieren und speichern.

Sie muss vor fremdem

Zugriff geschützt sein.

Design: Egal ob auf Tablet, Smartphone oder am PC – die optimale Internetseite muss auf allen

Geräten gut aussehen. Und noch vieles mehr gilt es zu beachten.

Foto: Eugenio Marongi - fotolia.co

VORÜBERLEGUNGEN Und

was soll die Seite alles können?

Ist sie nur zur Information da,

wird ein Shop eingebunden,

werden ein Benutzerlogin und

besonders geschützte Bereiche

benötigt? Welche Farben- und

Bildsprache verwendet das Unternehmen?

Werden verschiedene

Sprachvarianten benötigt?

Aus diesen und anderen Informationen

entstehen Designentwurf

und Layout. Aus Umfang

und Inhalt wiederum ergibt

sich die Struktur.

Jetzt kommt noch die Technik

im Hintergrund dazu. Sie stellt

das Gerüst dar und sorgt dafür,

dass die Seite auf einem PC genauso

gut „sitzt“ wie auf einem

Smartphone. Das Content-Management-System,

mit dem die

Inhalte verwaltet werden, wird

dem Layout hinzugefügt. Und

nun endlich kann die Seite mit

Inhalten gefüllt werden.

Der Braunsbacher IT-Dienstleister

Essendi-IT lässt für aussagekräftige

Fotos und ansprechende

Texte wieder Profis in

Aktion treten, wie das Unternehmen

in einer Pressemitteilung

schreibt. Der Fotograf rückt

Personen und Produkte oder

Gebäude ins rechte Licht. Der Illustrator

erstellt individuelle

Grafiken und Animationen. Ein

Online-Redakteur verfasst

Texte, die dem User Mehrwert

bieten und daher von Suchmaschinen

bevorzugt werden. Und

schlussendlich müssen Fotos, Illustrationen

und Texte auch in

das Gerüst eingepflegt werden.

Besonders wichtig ist es im Internet,

rechtliche Aspekte zu

beachten. Ist das Impressum

vollständig und leicht zu finden?

Sind zum Datenschutz alle

Hinweise vorhanden und werden

die Anforderungen erfüllt?

Kommt ein rechtlich bindender

Kaufvertrag über das Shopsystem

zustande?

Eng mit dem Datenschutz ist

auch das Thema Datensicherheit

verbunden. Die Technik

muss immer auf dem neuesten

Stand sein, denn ältere Systemversionen

bieten Angriffsfläche

für Hacker, Datenklau und

Spammer. Digitale Zertifikate,

Firewalls und eine geeignete IT-

Infrastruktur erhöhen hier die

Sicherheit und schaffen Vertrauen.

Wer würde schon im halbfertigen

Anzug auf die Straße gehen?

Genauso wenig geht eine

neue Seite gleich öffentlich online.

Zuerst wird sie „versteckt“

geprüft und eingehend getestet.

Sieht alles aus, wie es aussehen

soll? Funktionieren alle Links

und Buttons? Werden alle Funktionen

richtig ausgeführt? „Erst,

wenn Essendi alles kontrolliert

und alle Fehler behoben hat,

wird die Seite veröffentlicht“,

schreibt das Unternehmen.

Zu guter Letzt: Eine Internetseite

bleibt nur dann interessant,

wenn sie lebendig ist. Sie

muss regelmäßig aktualisiert

und mit neuen Informationen

bestückt werden. Das können

nach einer Schulung firmeninterne

Redakteure übernehmen.

Aber auch externe Dienstleister

können damit beauftragt werden.

Welche Produkte oder

Dienstleistungen werden eigentlich

am häufigsten gesucht? Auf

welcher Seite verweilt ein Besucher

am längsten? Sind die Anfragen

eher regional oder gar

international? Kommt ein

Kunde wirklich bis zum Kaufabschluss

oder bricht er den Prozess

vorher ab und warum?

Diese und andere Informationen

können über Tracking-

Tools gewonnen und analysiert

werden. Damit lässt sich die Internetseite

noch genauer auf

die Kunden anpassen, solange

auch hier wieder der Datenschutz

gewährleistet wird. pm

www.essendi.de

Weitere Infos zu Essendi IT

Gegründet im Jahr 2000, konzentrierte sich Essendi IT zu

Beginn auf IT-Lösungen im Finanzdienstleistungsbereich.

Aus einem kleinen Büro in Schwäbisch Hall und einer Handvoll

Mitarbeiter hat sich Essendi IT zu einem schnell wachsenden

Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern an den

Standorten München, Frankfurt am Main und Schwäbisch

Hall entwickelt. Auch heute noch werden Banken und Versicherungen

unterstützt. Im Laufe der Jahre weitete Essendi

IT die Dienstleistungen aber auch auf Industrie- und Handel

aus.

Praktisch: Homeoffice wird immer beliebter – kein Wunder lässt es sich

doch gut mit der Kinderbetreuung in Einklang bringen. Foto: goodluz - fotolia.com

Bye-bye Büro?

Vier von zehn Betrieben erlauben Arbeit im Homeoffice,

jeder zweite erwartet weitere Zunahme.

Immer sicherer

Eine aktuelle Studie zeigt: Das Bewusstsein für

IT-Sicherheit in Unternehmen wächst.

Obwohl Cyber-Gefahren als immer

bedrohlicher wahrgenommen

werden, sind die meisten

Unternehmen zuversichtlich:

62 Prozent der Befragten empfinden

sich als sehr gut oder zumindest

gut abgesichert. Das zeigen

die Ergebnisse der aktuellen Eco-

Studie „IT-Sicherheit 2018“. Im

Widerspruch zur Einschätzung

der eigenen Absicherung steht die

Beurteilung der deutschen Wirtschaft

insgesamt, die sei nämlich

schlecht oder unzureichend, denken

76 Prozent der Befragten.

Homeoffice wird immer mehr

zum Alltag. Vier von zehn Arbeitgebern

(39 Prozent) lassen

ihre Mitarbeiter ganz oder zum

Teil von zu Hause aus arbeiten. Innerhalb

eines Jahres stieg der Anteil

um neun Prozent. Das ist das

Ergebnis einer repräsentativen

Umfrage im Auftrag des Digitalverbands

Bitkom. Jedes zweite Unternehmen

(51 Prozent) erwartet,

dass der Anteil der Homeoffice-

Mitarbeiter in den nächsten fünf

bis zehn Jahren weiter steigt. 46

Prozent gehen von einer konstanten

Entwicklung aus. Gegen Homeoffice

entscheiden sich Unternehmen

aus verschiedenen Gründen.

Zwei Drittel (67 Prozent) geben

an, dass Homeoffice nicht für alle

Mitarbeiter möglich sei und niemand

ungleich behandelt werden

dürfe. Mehr als die Hälfte (56 Prozent)

meint, ohne direkten Austausch

mit Kollegen sinke die Produktivität.

In jedem zweiten Betrieb

(52 Prozent) sei Homeoffice

generell nicht vorgesehen. pm

www.bitkom.org

BESSERUNG „Das Bewusstsein

für Cybergefahren wächst in deutschen

Unternehmen“, sagt Oliver

Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe

Sicherheit im Eco-Verband

der Internetwirtschaft, in

der Fachexperten aus den Mitgliedsunternehmen

des Verbandes

zusammenarbeiten. „Wir sind

auf einem guten Weg, die Zahl der

Sicherheitsvorfälle zu reduzieren.“

Rund 18 Prozent der Befragten

gaben an, dass es in den letzten

zwölf Monaten mindestens einen

gravierenden Sicherheitsvorfall

im eigenen Betrieb gab, vor einem

Jahr waren es 28 Prozent. Als

wichtigste Sicherheitsthemen

2018 nennen die Befragten Notfallplanung

zur Abwehr von Cyber-Angriffen

sowie Mitarbeitersensibilisierung

und Datenschutz. pm

www.web.eco.de


16 Firmen & Märkte

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Wellness europaweit wertgeschätzt

Der Saunahersteller Klafs und SSE.Pools by Klafs sind mit ihren Produkten international gut unterwegs und nun auch erneut ausgezeichnet.

Einmal Gold und zwei Mal

Bronze – so lautet die beeindruckende

Medaillenbilanz

für die Poolbau-Experten

„SSF.Pools by Klafs“, die zur Haller

Klafs-Unternehmensgruppe gehören,

beim EUSA-Award 2017,

dem gemeinsamen Preis der europäischen

Schwimmbadbranche.

SSF.Pools by Klafs, 1975 gegründet

und heute nach rund 12 000

realisierten Pool- und Wellness-

Anlagen im In- und Ausland eine

europaweit bekannte Adressen

für Pool- und Wellness-Projekte,

fügt seiner Trophäen-Sammlung

drei weitere wichtige Auszeichnungen

hinzu. Seit 2008 ist die Firma

SSF aus Meerbusch bei Düsseldorf

Teil der Klafs-Unternehmensgruppe.

Durch diesen Zusammenschluss

kann SSF.Pools by KLAFS

auch sehr komplexe Pool- und

Wellness-Projekte aus einer Hand

planen und realisieren.

Das Unternehmen hat kürzlich bei

der feierlichen Preisverleihung im

Rahmen der internationalen

Schwimmbad-Fachmesse „SPA-

TEX“ im britischen Coventry den

goldenen EUSA-Award in der Kategorie

„Hallenbäder“ sowie jeweils

den bronzenen EUSA-Award in

den Kategorien „Freibad“ und

„Freibad mit Überdachung“ gewonnen.

Diesen gemeinsamen

Preis der europäischen Schwimmbadbranche

für die schönsten privat

genutzten Außen- und Innenpools

sowie Whirlpools und Wellnessanlagen

verleiht der europäische

Schwimmbadverband EUSA

(European Union of Swimming

Pool and Spa Associations) in Kooperation

mit dem Bundesverband

Schwimmbad & Wellness

(BSW) seit 2013 jährlich.

ÜBERZEUGEND Das mit der

Goldmedaille prämierte Hallenbad

habe die Entscheider vor allen

Dingen durch ein „außergewöhnliches

Händchen“ für Stein-,

Licht- und Technikgestaltung beeindruckt,

schreibt Klafs in einer

Mitteilung. Das preisgekrönte Freibad

überzeugte die Jury, weil ein

stimmiges Gesamtkonzept gelungen

sei. Der Pool passe zum Haus,

die Farb- und Formwahl harmoniere.

Der Außenpool mit Überdachung

hat das Rennen aufgrund einer

erfolgreichen Komposition

von Energieeffizienz und Zweckmäßigkeit

einerseits und elegantem

Design andererseits gemacht.

Am EUSA-Award 2017 nahmen

rund 100 Objekte aus acht Ländern

teil. Preisrichter aus elf Ländern

vergaben für jede einzelne

Geehrt: Heiko Böttcher (li.), Geschäftsführer von SSF.Pools by Klafs,

und SSF-Projektberater Rolf Petersen nahmen die drei EUSA-

Auszeichnungen entgegen.

Foto: SSF Pools by Klafs

Poolanlage Punkte, aus der Addition

dieser Punkte ergibt sich

dann das Gesamtergebnis. In der

Regel schicken die nationalen Verbände

die Gewinneranlagen ihrer

jeweiligen Schwimmbadpreise ins

Rennen. So auch in Deutschland:

Der EUSA-Award ist damit nicht

die einzige Auszeichnung für

SSF.Pools by KLAFS. Im vergangenen

Jahr überzeugte das Unternehmen

bereits die Preisrichter des

BSW-Awards, des nationalen Pendants

zum EUSA-Award. Doch

nicht nur das Unternehmen aus

Meerbusch ist gut unterwegs.

Auch die Schwäbisch Haller

Marktführer im Bereich Sauna,

Pool und Spa sind präsent.

So unterstützt Klafs unter anderem

die deutsche Hockey-Bundesliga.

Diese gilt unter Experten als

die beste der Welt. Davon konnten

sich rund 2200 Zuschauer im Februar

in der ausverkauften Scharrena

in Stuttgart überzeugen: bei

den „Klafs Final Four 2018“ lieferten

sich die besten zwei Mannschaften

der Damen und Herren

einen packenden Kampf um den

Titel des Deutschen Hallenhockey-Meisters.

Klafs, schon traditionell

dem Spitzensport nicht nur

als Ausrüster zahlreicher Sportund

Trainingsstätten sehr verbunden,

zeigte bei diesem Sport-Highlight

als Titelsponsor Flagge.

AUSSTATTUNG Unter der

Flagge der Aida segeln ab März

weitere Produkte der Haller über

die Meere. Die Aida Perla, das

jüngste und mittlerweile zwölfte

Schiff der Kussmund-Flotte, verfügt

über einen mehr als 3000

Quadratmeter großen und reichhaltig

ausgestatteten Spa-Bereich,

an dem Klafs maßgeblich beteiligt

war. Ab März startet die exakt 300

Meter lange Aida Perla von Hamburg

aus zu siebentägigen Rundreisen

zu einigen schönen Destinationen

Westeuropas wie Southampton,

Le Havre, Zeebrügge

oder Rotterdam.

Wie bei acht Aida-Schiffen zuvor

vertrauten die Investoren auch bei

der Ausstattung des Spa-Bereichs

auf der Aida Perla auf die Erfahrung

und Kompetenz von Klafs.

Zur Wahl stehen den Gästen des

Schiffes nun nicht nur eine finnische

Sauna mit Panorama-Glasfront,

eine Kelo-Sauna, ein „Sanarium“,

ein Dampfbad, ein Aromabad,

ein Kneipp-Rondell und

gleich drei Erlebnis-Duschbereiche

mit Duschwasserkühlung,

sondern auch ein Schlammbad

mit angegliederter Wärmebank,

zwei Solarien und insgesamt mehr

als 20 Anwendungsräume. Auch

die beiden Spa-Suiten für private

Wellness-Momente hat Klafs ausgestattet

– mit je einer Sauna und

einem Glas-Dampfbad.

EINBAU Alle Kabinen hat das Unternehmen

am Stammsitz in

Schwäbisch Hall entwickelt und

gefertigt, zur Abnahme war dann

ein Vertreter der ausführenden japanischen

Werft zu Gast und inspizierte

die im Werk aufgebauten Kabinen

ganz genau. Danach wurden

sie wieder in ihre Einzelteile

zerlegt und es gingen insgesamt

mehr als 100 einzelne Transportkisten

auf die lange Reise von

Schwäbisch Hall ins japanische

Nagasaki. „Dank des Know-hows

und der Erfahrung von Klafs ist

Aida Perla deshalb auch in Sachen

Spa und Wellness eine echte Perle

geworden“, schreibt Klafs zum

endgültigen Einbau der eigenen

Produkte in seiner Mitteilung. pm

www.klafs.de

www.ssf-pools.de

SEAT-Zentrum stärkt wirtschaftliche Entwicklung

In Dinkelsbühl startet mit dem symbolischen Spatenstich der Bau der SEAT-Akademie durch das Unternehmen VW Immobilien. Das Schulungs- und Qualifizierungsgebäude

soll die Mitarbeiter der Handelsorganisation für die stetig wachsenden Anforderungen rüsten und zugleich die Region bekannter machen.

Visualisierung: Das neue Gebäude des Autoherstellers in

Dinkelsbühl soll bis Herbst fertiggestellt werden. Foto: VW Immobilien

Mit einem symbolischen Spatenstich

hat der Baustart für

die neue SEAT-Akademie in Dinkelsbühl

stattgefunden.

Im Auftrag von SEAT Deutschland

entsteht hier nun auf einem rund

4200 Quadratmeter großen

Grundstück ein kompaktes Schulungsgebäude

mit einer Gebäudegrundfläche

von rund 1650 Quadratmetern.

„Dies ist ein wichtiger

Tag für SEAT Deutschland. Wir

freuen uns sehr, dass hier in Dinkelsbühl

unser neues Schulungsund

Qualifizierungsgebäude entsteht“,

sagte Kristian Kramer, Leiter

Vertrieb Service bei der SEAT

Deutschland GmbH.

„Ich bin hocherfreut, dass nach

der abgeschlossenen Planungsphase

nunmehr der erste Spatenstich

des Schulungszentrums von

SEAT in Dinkelsbühl erfolgt. Nicht

nur der weltweit bekannte Name

der Autofirma, sondern auch die

zu schulenden Gäste werden nachhaltig

zur Steigerung des Bekanntheitsgrades

und der wirtschaftlichen

Entwicklung unserer Heimatstadt

beitragen. Der Schul-, Dienstleistungs-

und Freizeitcampus an

der Ellwanger Straße ist der gewaltigste

Entwicklungsschritt in unserem

Raum“, betonte Dr. Christoph

Hammer, Oberbürgermeister

der Stadt Dinkelsbühl.

Am neuen Standort werden Mitarbeiter

aus der SEAT-Handelsorganisation

in insgesamt drei multifunktionalen

Räumen geschult

und für die stetig wachsenden Anforderungen

an Technik und der

zunehmenden Digitalisierung der

aktuellen Fahrzeugmodelle weiterqualifiziert.

Dabei sollen die einzelnen

Arbeitsplätze zukunftsfähig

weiterentwickelt und gleichzeitig

die Servicequalität für die Kunden

in den Händlerbetrieben kontinuierlich

gesteigert werden.

Die Fertigstellung des Bauprojekts

ist in Abhängigkeit der Wetterlage

für Herbst 2018 geplant.

Volkswagen Immobilien (VWI)

verantwortet erstmalig als Bauherr

die Projektentwicklung und

Realisierung für ein SEAT-Qualifizierungsgebäude.

pm

www.vwimmobilien.de

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Das Wasser reichen

Für jedes Gastronomie-Konzept eignet sich eine andere Mineralwasser-Quelle.

Gehobene Gastronomie 17

5,5 Prozent mehr

Der Zuckerindustrie geht es gut – daher setzt sich

die NGG nun für eine Erhöhung der Löhne ein.

In Zeiten von gesteigertem

Gesundheitsbewusstsein

und Hinwendung zu natürlichen,

nachvollziehbaren Lebensmitteln

nimmt Mineralwasser

auch in der Gastronomie

eine immer wichtigere Rolle

ein.

Längst gehört die Flasche Mineralwasser

bei vielen Gästen zur

ersten Bestellung, oft noch bevor

die Speise- oder Weinkarte

zur Hand genommen wird.

Doch warum ist das Getränk

mittlerweile so beliebt bei den

Kunden? „Mit Mineralwasser

bieten Sie ihren Gästen ein natürliches,

sicheres Produkt in

bester Qualität“, schreibt das

Unternehmen Getränke Blumenstock

aus Bad Mergentheim

in einer Mitteilung. Mineralwasser

müsse per Gesetz aus

unterirdischen und vor Verunreinigungen

geschützten Quellen

kommen und ist das einzige

Lebensmittel, das eine amtliche

Anerkennung benötigt.

Es werde nicht „hergestellt“,

sondern abgefüllt – und zwar

Auswahl: Ob sprudelnd, still oder mittendrin – auch im Wasserglas kann je nach Gastronomie-

Angebot große Vielfalt herrschen.

Foto: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser

genau so, wie es aus der Erde

sprudelt. Lediglich Kohlensäure

darf hinzugefügt werden

und Eisen, Schwefel und Mangan

entfernt werden.

HARMONIE Die Welt der Mineralwässer

ist groß, dennoch

gibt es für jedes Gastro-Konzept

die passende Quelle: Gastronomen,

die für regionale Küche

stehen, sollten daher beim Mineralwasser

auf heimische

Brunnen setzen. Diese vermitteln

den Gästen Regionalität. Gehobene

Restaurants mit umfangreicher

Weinkarte haben idealerweise

verschiedene Sorten

zur Auswahl, die in Mineralisierung

und Kohlensäuregehalt

mit den angebotenen Weinen

harmonieren. „Wer sich besonders

abheben will, punktet mit

einer eigenen Mineralwasserkarte,

die ähnlich wie bei einer

Weinkarte unterschiedliche

Wässer mit ihren besonderen

Eigenschaften vorstellt und so

die Gäste neugierig macht“,

schreibt Getränke Blumenstock.

pm

www.getraenkeblumenstock.de

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

(NGG) fordert

für die rund 5000 in der deutschen

Zuckerindustrie Beschäftigten

ab 1. April die Erhöhung

der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen

um 5,5

Prozent.

„Diese moderate Forderung

berücksichtigt in besonderem

Maße die aktuelle Situation

der deutschen Zuckerindustrie

nach der Deregulierung

der europäischen Zuckermarktordnung“,

sagt Guido

Zeitler, stellvertretender

NGG-Vorsitzender.

ANSTIEG In allen deutschen

Zuckerunternehmen

hätten hervorragende Kampagneergebnisse

die Produktion

von Zucker um rund 40

Prozent gegenüber dem Kampagnenjahr

2016/2017 steigen

lassen. „Diese enorme

Steigerung der Produktivität

muss sich auch auf die Einkommen

der Beschäftigten

auswirken. Sie

müssen an den Erfolgen der Zuckerkonzerne

beteiligt werden“,

hat der NGG-Vize gefordert. Der

Tarifvertrag soll eine Laufzeit von

zwölf Monaten haben. Hintergrund

der Forderung ist, dass

Ende September die europäische

Zuckermarktordnung

ausgelaufen

ist. Damit entfallen seither

die EU-Quoten und der

Mindestpreis für Zucker.

VERTRETUNG Die Gewerkschaft

Nahrung-Genuss-Gaststätten

(NGG), die

nun die Forderungen der Beschäftigten

in der Zuckerindustrie

vorantreibt, ist eine

von acht Gewerkschaften im

Deutschen Gewerkschaftsbund

(DGB) und die älteste

Gewerkschaft in Deutschland.

Die NGG hat mehr als

200 000 Mitglieder und vertritt

die Interessen von Arbeitnehmern

in den Branchen

Gastgewerbe, Backwaren-,

Getränke- und Süßwarenindustrie,

Bäckerhandwerk,

Fleischerhandwerk,

Tabak-, Zucker-

und Fleischindustrie.

Sie betreibt unter anderem auch

ein Büro in Heilbronn. pm

www.ngg.net

Stilvoll genießen und speisen

Das Panorama-Restaurant in Ilshofen will seinen Gästen eine „kulinarische Genussreise“ bieten.

Das Panorama-Restaurant des

Flair Park-Hotel Ilshofen

schafft die Voraussetzungen für

ein besonderes, kulinarisches Erlebnis:

„Ob beim klassischen Geschäftsessen,

dem besonderen Anlass

mit Freunden, der Familie

oder dem Partner – das umfangreiche

Angebot an internationalen

Spezialitäten wird mit der passenden

Weinempfehlung zur kulinarischen

Genussreise“, schreibt das

Hotel. Saisonal abgestimmte Speisekarten

und Aktionswochen setzen

hierbei immer wieder neue

Akzente. Das Motto lautet „Spitzengastronomie

zum Anfassen“.

ABRUNDEN Selbstverständlich

ist es für die Küche, dass alles

frisch zubereitet wird. Das Restaurant,

welches unter der Leitung

von Küchenchef Janko Hilliges geführt

ist, zählt laut der „Kulinarischen

Auslese“ des Unternehmens

San Pellegrino seit Jahren

zu den Besten in Deutschland. Die

fundierten Weinempfehlungen

von Sommeliere und Restaurantleiterin

Franziska Kaegebein sollen

zudem ganz im Sinne der gehobenen

Gastronomie das kulinarische

Erlebnis für die Gäste abrunden.

Abschließend sollen die Angebote

in der Bistro-Bar-Lounge

„Bajazzo“ von Barkeeper Viktor

Sitter alles bieten, was für das Restaurant

zur „kulinarischen Genussreise“

dazugehört.

Um nun auch den Gästen zu ermöglichen,

selbst ein komplettes

Menü zu kochen, bietet das Restaurant

über das Jahr hinweg verschiedene

„Kochkurse für Genießer“

an.

VERANSTALTUNG So auch

am Sonntag, 25. März: Unter der

Leitung von Küchenchef Janko Hilliges

findet ein „Frühlings-Kochkurs“

statt, bei dem die Teilnehmer

die Besonderheiten der regionalen,

saisonalen und klassischen

Küche kennenlernen. pm

www.parkhotel-ilshofen.de

Gerichte: Die Küche des Panorama-Restaurants bietet ihren Gästen

immer wieder saisonal wechselnde Speisenangebote. Foto: Flair Park-Hotel Ilshofen

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

Erstklassiger Service, ausgezeichnete Küche –

bei uns können Sie entspannt feiern und genießen!

Aktionen:

Kochkurs für Genießer

Termine:

25. März | 24. Juni | 16. Dezember

Preis pro Person 109,00 €

Freitag, 27. April 2018

Gin Tasting

Preis pro Person 59,00 €

Weitere Aktionen in unserem Veranstaltungskalender

Samstag, 6. Oktober 2018

Liebe trifft den richtigen

Ton – Martin Seidler (SWR)

Preis pro Person 69,00 €

Freitag, 16. November 2018

Whisky Tasting

Preis pro Person 59,00 €

Sonntag, 6. Mai 2018

Samstag, 24. November 2018

Küchenparty mit Live Musik Kulinarische Weinprobe

Preis pro Person 99,00 €

Preis pro Person 99,00 €

Wir freuen uns auf Ihre Reservierung.

Parkstr. 2 · 74532 Ilshofen · 07904 703 - 0 · www.parkhotel-ilshofen.de

Der Partner für Gastronomie

und Betriebsversorgung

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über das gesamte Getränkesortiment

steht meist am Anfang.

Darüber hinaus bieten

wir Ihnen jedoch auch bei vielen

weiteren Fragen Ihrer gastronomischen

Belange unsere

Unterstützung an. Dies umfasst

zum Beispiel auch eine

technische Beratung zu Ihrer

Schank- und Kühlanlage oder

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Gerne beraten

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zugeschnittenen Sortiments.

... erfrischt seit mehr als 100 Jahren

Hierbei sind Ihre persönlichen

Wünsche und die Anforderungen

Ihres gastronomischen

Konzepts der Maßstab. In unserem

umfassenden Sortiment

finden Sie neben Mineralwasser,

Limonaden und Säften

auch eine große Auswahl

an Fass- und Flaschenbieren

sowie Wein, Sekt, Spirituosen

und Kaffee. Nahezu

alle national bekannten und

vertriebenen Brauereien als

auch die regionalen Anbieter

haben wir für Sie ständig „auf

Lager“. Sind die Getränke, die

zum Ausschank kommen sollen,

festgelegt, so begleiten

wir Sie selbstverständlich weiter

bei der Umsetzung Ihrer

Vorstellungen. Die Bereitstellung

von Gläsern und Werbemitteln

sowie die Planung

und Erstellung von Außenwerbung

übernehmen

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Vermietung von Kaffeemaschinen.

Auch bei der

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moderner Schankanlagen

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18 Sport & Wirtschaft

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Die Suche nach der Perspektive

Crailsheim Merlins: Lässt sich Basketball auf Top-Niveau in der Region dauerhaft umsetzen? Eine Betrachtung.

VON HERIBERT LOHR

Seit der Partie gegen Hamburg

ist den Merlins der

zweite Platz nicht mehr zu

nehmen. Damit steht fest, die hohenlohisch-fränkischen

Korbjäger

haben in Play-off-Spielen, im

Best-of-Five-Modus jeweils drei

Mal Heimrecht. Ein nicht zu unterschätzender

Vorteil, wenn es im

Saisonfinale um die Wurst – genauer

– den Aufstieg geht. Doch

unter Kritikern, Förderern und

Fans wird auch darüber diskutiert,

ob ein möglicher Aufstieg

überhaupt Sinn macht? Oder ist

ein erfolgreiches Auftreten in der

Pro A auf Dauer nicht genug?

ALLGEMEIN Perspektivisch untergräbt

ein Festhalten am Status

quo den Wettbewerbscharakter.

Welchen Sinn machen etwa Playoff-Spiele,

wenn der Sieger den Gewinn

nicht annimmt? Warum soll

die Infrastruktur der Basketballer,

unter Umständen mit öffentlichen

Mitteln, verbessert werden,

wenn es keine Rolle spielt, ob

man 4 oder 14 wird?

AUSGANGSLAGE Die Merlins

gehören heute ohne Frage zu den

20 besten Teams in Deutschland.

Ohne übersteigerte Ansprüche ist

perspektivisch ein Platz zwischen

Rang 9 und 14 zu erreichen. Das

gäbe Planungssicherheit und ist

aus der Region heraus in Summe

auch wirtschaftlich ohne größere

Probleme zu erreichen.

ANSPRUCH Die Region ist nicht

gesegnet mit sportlichen Aushängeschildern.

Die Korbjäger als regional

verankerte Marke aufzubauen

ist weder ein wirtschaftliches

Abenteuer, noch muss sie auf

Crailsheim reduziert werden.

Ohne die Verwurzelung zur Horraffenstadt

aufzugeben, hat der

Spitzenbasketball das Zeug dazu,

die Region als modernen, leistungsfähigen

Wirtschaftsraum in

Szene zu setzen.

WIRTSCHAFTLICHKEIT Basketball

kommt beim Publikum an.

Zuletzt stieg der Zuspruch bundesweit

um rund vier Prozent. Der Zuwachs

ist nicht überbordend,

aber dafür stetig und sehr nachhaltig,

die Korbjagd ist keine Nischensportart

mehr. Das zeigt sich auch

daran, dass es zunehmend gelingt,

die bundesweite Vermarktung

anzukurbeln. Trotzdem bietet

die Sportart auch kleineren

Standorten noch die Möglichkeit,

sich zu etablieren. Das macht solide

arbeitende Vereine, wie etwa

die Merlins, gerade auch für mittelständische

Marketing/Werbepartner

attraktiv. Wenn es gelingt,

nur etwa 1,5 Prozent der Einwohner

des Landkreises Schwäbisch

Hall für den Basketball als Hochleistungssport

zu begeistern und

etwa 0,15 Prozent der Bevölkerung

in den Grenzräumen von Hohenlohe,

des Main-Tauberkreis,

der Ostalb und Westmittelfranken

ist – selbst ganz vorsichtig gerechnet

– bei Heimspielen ein stetes

Zuschauerpotential von mehr als

4000 Besuchern gegeben. Und

das muss nicht das Ende sein.

INFRASTRUKTUR Eine geeignete

Spielstätte mit etwa 3000 sitzplätzen,

wie sie von Gesellschaftern

und wirtschaftlicher Leitung

der Merlins nachdrücklich gefordert

wird, ist deshalb als Basis für

wirtschaftliche Grundrechnung

keine Utopie. In der Realität würden

sich während eines Heimspieles

nur 1 von 100 Einwohnern mit

Basketball beschäftigen. Schon

heute werden die Spiele von mehr

als 1200 Huahlten zusätzlich via

Streamingdienst Airtango verfolgt.

Das notwendige Potential ist damit

zweifelsfrei vorhanden.

Karriereleiter: Über die Jugendmannschaften in der U 16 und U18

sowie die Einsätze in der zweiten Mannschaft sollen talentierte Jugendliche

aus der Region, wie etwa der erst 16jährige Vincent Hofmann,

an das enorm hohe Niveau der Pro A, perspektivisch auch der

Ersten Liga, herangeführt werden. Doch eine engagierte Nachwuchsarbeit

ist mit großem Aufwand verbunden.

Foto: Jochen Förster

JUGENDARBEIT Hier haben

die Merlins in zurückliegenden

Jahren ein hervorragendes Renommee

aufgebaut. Im Betreuerstab

für die insgesamt zwölf

Teams sind zwischenzeitlich vier

Trainer hauptamtlich tätig, die

den Zugang zur Sportart generell,

aber auch für Jugendliche mit hohem

Leistungsanspruch sichern.

ZIEL Es ist die erklärte Strategie

ein hohes Leistungsniveau über intensive

Nachwuchsarbeit zu erreichen.

Je mehr sich die Merlins

über Jugendmannschaften in U 16

oder U 18 als Ausbildungsverein

einen Namen machen, umso leichter

ist es Talente für den Standort

zu gewinnen. Eine umfassende Betreuung

(Wohnung, Schule, Umfeld)

hat ihren Preis. Nur wenn

Fans und Förderer bereit sind,

diese wirtschafliche Belastung mitzutragen,

lässt sich der sportliche

notwendige Unterbau in der Region

realisieren.

ZWEITE MANNSCHAFT Die

zweite Mannschaft in der Regionalliga,

perspektivisch auch einmal

Pro B, ist gerade für junge Spieler

ein idealer Einstieg in den Basketball

als Leistungssport. Der Aufwand

macht allerdings nur Sinn,

wenn der hochtalentierte Nachwuchs

auch die Option zu Höherem

wahrnehmen kann.

www.crailsheim-merlins.de

PARTNER DER MERLINS

Schnelldruckladen fördert

Spitzensport...

Spitzenbasketball und

Spitzentechnologie...

Das Team Schnelldruckladen, Michael Klunker und

wir Crailsheimer freuen uns auf die nächste Saison

und ...sind wünschen in der den Region Crailsheim eng miteinander Merlins den verbunden. Klassenerhalt

Auch deshalb in der 1. unterstützen Liga. wir als Spezialmaschinenhersteller

die Merlins schon seit vielen Jahren. Nun gilt es die Daumen

Die

zu

Crailsheim

drücken für

Merlins

die anstehenden

werden, egal

Playoffs.

in welcher

Klasse sie zukünftig spielen, erstklassig

Wir wünschen den Merlins viel Erfolg bei der Mission Aufstieg!

von uns unterstützt.

Thorsten Bullinger

Geschäftsführender Gesellschafter

Bausch+Ströbel

Maschinenfabrik Ilshofen

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

www.

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Politik & Wirtschaft 19

Aus neurowissenschaftlicher Sicht

Neurobiologe Dr. Markus Ramming zu Gast beim Business Forum in Tauberbischofsheim am Mittwoch, 18. April.

Führungskräfte müssen sich einer

rasant verändernden Umwelt anpassen,

weitreichende Entscheidungen

treffen und gleichzeitig

die richtige Balance zwischen Leistungsfokus

und Empathie finden.

Das Gehirn als zentrale Schaltstelle

des Körpers entscheidet häufig

über Erfolg und Misserfolg.

Neurobiologe und Managementberater

Dr. Markus Ramming erläutert

die Arbeitsweise des Gehirns

und die Konsequenzen für die Führungspraxis.

Interessierte können

Dr. Ramming beim Business Forum

von der Sparkasse Tauberfranken,

HR-Spezialist BERA und

REGIOBUSINESS am Mittwoch,

18. April, ab 18.30 Uhr bei den

Vereinigten Spezialmöbelfabriken

in Tauberbischofsheim treffen.

REGIOBUSINESS Neurowissenschaft,

das klingt schwer nach universitärer

Grundlagenforschung.

Was kann ich mir denn darunter

vorstellen?

DR. RAMMING Die Neurowissenschaften

haben in den letzten

Jahren interessante Erkenntnisse

geliefert, die zeigen, was bei Entscheidungen,

Stress oder Veränderungen

bei Mitarbeitern im Gehirn

geschieht. Das Wissen um die

Funktionsweise eröffnet uns die

Möglichkeit unsere bisherige Führungspraxis

zu hinterfragen und

notwendige Änderungen einzuleiten.

Zum anderen zeigt die Wissenschaft

klare Wege auf, wie Motivation,

Engagement und Leistung

nachhaltiger stimuliert werden

können. Wir glauben, dass Manager,

die ihr bestes Werkzeug kennen,

es auch effizient einsetzen

können.

REGIOBUSINESS Welche

Aspekte der Gehirnforschung können

uns in der Praxis bei Motivation

und Führung helfen?

DR. RAMMING Vielfach reduziert

sich das Motivieren der Mitarbeiter

auf Geld und ein paar

warme Worte. Dabei trifft die alte

Weisheit „Zuckerbrot und Peitsche“

die Situation nicht mal ansatzweise

und ist kontraproduktiv.

Triebfedern des Handelns sind

komplexer und wechselwirken

miteinander. Nur wenn wir verstehen,

dass Autonomie, Selbstwirksamkeit,

Kontrolle, soziale Kontakte

und Selbstwert zusammenspielen

und diese in der Organisation

verankern, können wir zu absoluten

Top-Leistungen kommen.

Motivation wird in unbewussten

Regionen des Gehirns generiert.

Nur wenn wir anfangen außerhalb

Anpassung: Dr. Markus Ramming beschäftigt sich mit der Arbeitsweise

des Gehirns.

Foto: Bera GmbH

unserer bewussten, rationalen

Muster zu agieren, können wir

Mitarbeiter wirklich stimulieren.

REGIOBUSINESS Was verstehen

Sie unter gehirngerechter Führung?

DR. RAMMING Gehirngerechte

Führung bedeutet, die Arbeitsweisen

des Gehirns zu respektieren

und bewusst in den Führungsalltag

einfließen zu lassen. Wir sind

bestrebt Bedürfnisse, Ziele und

Handlungen in Einklang zu bringen,

um das Motivationssystem jedes

Mitarbeiters – mit seiner zentralen

Komponente Dopamin – zu

stimulieren. Dadurch wird Kreativität,

Engagement, Leistung und

Freude erhöht. Auf der anderen

Seite sind wir bestrebt, Angst,

Stress und Druck zu minimieren

um das Vermeidungssystem auf einem

niedrigen Level laufen zulassen.

So können wir negative Emotionen,

Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit

vermeiden.

REGIOBUSINESS Unternehmen

wünschen sich mitdenkende und

engagierte Mitarbeiter. Was können

sie dafür tun?

DR. RAMMING Die Frage ist

„Was will man wirklich?“ Vielfach

wollen Führungskräfte engagierte

Mitarbeiter. Aber nur solche, die

das tun, was man selber möchte.

Man möchte mitdenkende Mitarbeiter,

aber nur solche, die genauso

denken, wie man selbst. Aktive

Mitarbeiter erhalten wir nur

dadurch, dass wir ihnen Freiräume

sowie die Möglichkeiten geben,

ihr volles Potential zu entfalten.

Neugier, Lernen und Entwicklung

sind sicherlich zentrale

Punkte einer solchen Firmenkultur.

Und in letzter Konsequenz bedeutet

dies ein neues Denken

über Organisation und Führung.

REGIOBUSINESS Wie kann eine

Führungskraft ihre Mitarbeiter für

Veränderungen begeistern?

DR. RAMMING Das Gehirn verändert

sich jeden Tag. Man nennt

das Neuroplastizität. Es ist eine

der großen Fähigkeiten des Gehirns

und viele Wissenschaftler sagen

sogar, es ist genau dafür gemacht.

Von der Grundstruktur ist

unser Gehirn also für Veränderungen

offen. Auf der anderen Seite

laufen viele Veränderungen den

Bedürfnissen der Mitarbeiter zuwider.

Schaffen wir es, Bedürfnisse

mit den Zielen in Einklang zu bringen

haben wir motivierte Mitarbeiter,

die voller Energie die Firma zu

Top-Leistung führen.

REGIOBUSINESS Welchen konkreten

Tipp haben Sie als Neurowissenschaftler

für Führungskräfte

und/oder Mitarbeiter, um

in der sich rasant verändernden

Arbeitswelt erfolgreich zu sein?

DR. RAMMING Lernen und Weiterentwicklung

machen Menschen

zufrieden und erfolgreich.

Mein Tipp: Fokussieren Sie jeden

Tag einen Teil der Zeit auf sich

selbst und lernen Sie sich besser

kennen. Meditation oder Yoga

sind dafür geradezu perfekt. Und

die Neurowissenschaften bestätigen

die großartige Wirkung. Eine

Insel der Aufmerksamkeit lässt

Sie gesünder, kreativer und fokussierter

mit Veränderungen umgehen.

Und wo wir gerade dabei sind:

Probieren Sie jeden Tag etwas

Neues aus, das Sie aus der Komfortzone

reißt. So wird Veränderung

zu einem lebenswichtigen

Teil, den Sie nicht mehr missen

möchten. Interview nach Vorlage

www.bera.eu

Frisch vom Feld oder aus dem Stall

Wie regionale Erzeuger vom Wunsch vieler nach einer heilen Konsumwelt profitieren, wurde bei der Fachtagung

für Direktvermarkter der Landwirtschaftsämter Heilbronn erläutert. VON MELANIE BOUJENOUI

NEWSLINE

Volles Haus war kürzlich in

Kupferzell geboten als sich

zum Thema „Direktvermarktung

auf neuen Wegen: Ideen –

Trends – Entwicklungen“ etwa

120 Interessierte an der Akademie

für Landbau und Hauswirtschaft

einfanden. „Die Veranstaltung

war ein voller Erfolg auf überregionaler

Ebene“, sagt Gabriele

Lutz, Fachdienstleiterin Landwirtschaftsamt

Hohenlohekreis, strahlend,

„wir durften Besucher aus

der Region und Ludwigsburg bis

hin zur Ostalb begrüßen.“

BRANDAKTUELL Das Thema

Direktverkauf ist derzeit in aller

Munde – und „verkörpert die

Marke Baden-Württemberg“, wie

es in der Kampagne „Natürlich.

Von daheim“ des Ministeriums

für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz,

heißt, die Erzeuger,

Verarbeiter und Konsumenten näher

zusammenbringen will. „Die

Direktvermarktung kann für viele

bäuerliche Familienbetriebe ein

wichtiges wirtschaftliches Standbein

sein“, erklärt Landwirtschaftsminister

Peter Hauk, „das

trifft aber auch den Wunsch einer

wachsenden Zahl von Verbrauchern,

die wissen möchten, wo

und unter welchen Bedingungen

ihre Lebensmittel erzeugt werden.“

Pro Jahr erwirtschaftet die Baden-

Württembergische Landwirtschaft

Verkaufserlöse von rund 4,2 Mrd.

a. Etwa 3000 Direktvermarkter

Fachvortrag: Anschaulich erklärt Hubert Mitterer sein Geschäft. Foto: ela

gibt es im „Genießerland“ – davon

sind rund 131 Hofläden und

Direktanbieter im Hohenlohekreis

registriert.

Referent Hans-Peter Kuhnert, Medien-Projekt-Manager,

sprach in

seinem Fachvortrag „Regionalität

und Nachhaltigkeit im Marketing“

von dem Kunden der sich gut fühlen

will, weil er etwas Gutes getan

hat – wie etwa die Region durch

seinen Kauf unterstützt – dabei

Qualität zum guten Preis erhält.“

MUNDPROPAGANDA Geschichten

die weitererzählt werden

können, seien die Grundlage

für die Kundenansprache im Direktverkauf,

bestätigte auch der

zweite Referent des Tages, Diplom-Ingenieur

Michael Wingenfeld,

in seinem Vortrag „Kunden

bewusst begeistern“. Zur Verstärkung

hatte Wingenfeld Tierlandwirt

Hubert Mitterer aus Kärnten

mitgebracht, der als Direktvermarkter

von Fleisch, den Besuchern

einen lebhaften Einblick in

den Ablauf seines Hofladens bot.

Direktverkauf bedeutet aber vor

allem Gemüse, Eier, Obst, Milch

und Handwerksprodukte wie Brot

oder Nudeln – etwa aus Hofladen,

Einzelhandel und gerne auch aus

dem Automat oder dem Internet.

WORKSHOPS Am Nachmittag

konnten die Besucher in Arbeitsgruppen

rund um die aktuellsten

Themen Automatenverkauf, Online-Handel,

Kooperation und Vernetzung

sowie Vermarktung an

den Lebensmitteleinzelhandel

praktische Beispiele erfahren.

Dass Supermärkte ihre Regale verstärkt

für regionale Produkte freiräumen

und wie die Zusammenarbeit

funktioniert, erklärten Matthias

Hölle von der Werbegemeinschaft-08-Eier

und Gerhard Legner

von Rewe. „Die Kooperation

ist gar nicht so kompliziert, wie

viele Erzeuger glauben“, sagt

Rewe-Regionalbeauftragte Zivile

Sucylaite. Es lohne sich bereits ein

oder zwei Märkte zu beliefern.

Wie sehr das Thema Direktvermarktung

unter den Nägeln

brennt, wurde am regen Austausch

der Besucher während der

gesamten Veranstaltung deutlich:

„Unsere Teilnehmer nutzten jede

Chance zum Gespräch. Ob in den

Vesperpausen oder den Warteschlangen

vor den Toiletten, die

sich durch die Auslastung der

Räumlichkeiten hin und wieder ergaben“,

bemerkt Lutz freudig,

„viele landwirtschafltiche Betriebe

wollen sich weiterentwickeln

und suchen nach einer passenden

Lösung für sich und die

Kunden.“ Eine echte Bedrohung

für alle Handelsformen sei jedoch

der Internetriese Amazon.

Der Fachtag wurde von den Landwirtschaftsämtern

Hohenlohekreis,

Landkreis Schwäbisch Hall,

Main-Tauber-Kreis und Rems-

Murr-Kreis in Kooperation mit

dem Landratsamt Karlsruhe organisiert.

Daher fand auch im Bildungszentrum

in Oberderdingen

ein weiterer Fachtag statt. Auch

hier war Full-House angesagt.

www.hohenlohekreis.de

Infoabend zur Weiterbildung

SCHWÄBISCH HALL. Die IHK-Zentrum für Weiterbildung

GmbH (ZfW) lädt zu einem Informationsabend am

Mittwoch, 14. März, ab 18 Uhr ein. Dabei werden Möglichkeiten

der berufsbegleitenden Weiterbildung vorgestellt

und es wird über die finanzielle Förderungsmöglichkeit

durch das Aufstiegs-BAföG informiert. pm

Wald & Schlosshotel

Friedrichsruhe unter Top 100

ZWEIFLINGEN. Das Reisemagazin „Geo Saison“

stellte zum zwölften Mal die 100 schönsten Hotels

Europas vor. Wieder mit dabei ist das „Fünf-Sterne-Superior-Wald

& Schlosshotel Friedrichsruhe“, das in der

Kategorie Wellness empfohlen wird. In zehn Kategorien

werden ein Sieger sowie neun zweite Sieger ohne Rangfolge

gelistet. Das Friedrichsruher Resort wurde nach

2016 zum zweiten Mal gelistet. „2017 haben wir alle

bedeutenden Awards für das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

in Empfang nehmen dürfen und wir freuen

uns natürlich sehr, dass auch 2018 so fantastisch startet“,

sagt Hoteldirektor Jürgen Wegmann. pm

Ausschreibung für

Lea-Mittelstandspreis läuft

REGION. Mit dem Lea-Mittelstandspreis werden Unternehmen

ausgezeichnet, die sich sozial engagieren. Ab

sofort können sich alle baden-württembergischen Betriebe

mit maximal 500 Vollbeschäftigten bewerben,

die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten

Sektor, zum Beispiel einem Verein, einer Schule, einem

Wohlfahrtsverband oder einer Umweltinitiative,

ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen

realisiert haben. Die Preisverleihung findet

am Dienstag, 3. Juli, im Neuen Schloss in Stuttgart

statt. Bewerbungsschluss ist der 31. März. Weitere Infos

gibt es unter www.lea-mittelstandspreis.de. pm


20 Firmen & Märkte

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Eine Pfedelbacher Erfolgsgeschichte

Aus einfachen Anfängen hat sich die Parfümerie Akzente mit Onlinetochter Parfumdreams.de zur Branchengröße entwickelt.

VON FRANK LUTZ

Es war während des BWL-Studiums,

als sich für Kai Renchen

die Welt der schönen

Düfte und die faszinierenden Möglichkeiten

des Internets miteinander

verbanden: Ein sechsmonatiges

Praktikum nutzte der heutige

Mitgeschäftsführer der Pfedelbacher

Parfümerie Akzente und der

Online-Tochter Parfumdreams.de,

„um die Online-Geschichte

hier vorwärtszupeitschen“.

Die Idee für einen Online-

Parfümhandel als Erweiterung

der von seiner Mutter Christina gegründeten

Parfümerie Akzente

hatte er schon länger im Kopf gehabt,

jetzt machte er sich an die

Umsetzung. Und das, obwohl

seine Eltern ihn nie gezwungen

hatten, im Familienbetrieb mitzuarbeiten

und seine Mutter ihn sogar

überreden wollte, die Chance

auf ein Praktikum bei einem anderen

Unternehmen zu nutzen.

Geschäftig: 2014 nahm das moderne Zentrallager seinen Betrieb auf. Tag für Tag werden von hier bis zu

10 000 Pakete verschickt. Foto: Parfumdreams.de

PIONIER Mit dem Studienabschluss

in der Tasche, stieg Renchen

dann voll ins Unternehmen

ein und gründete Parfumdreams.de

im Jahr 2004 offiziell.

Der Webshop war der erste in der

Kosmetikbranche, dessen Website

sich automatisch allen mobilen

Endgeräten anpasst. Ein Meilenstein

war die Mobile App für Android

und iOS-Geräte, mit der Parfumdreams.de

2012 zum ersten

Anbieter eines nativen mobilen

Onlineshops für Kosmetik wurde.

2015 wurde der Messenger-

Dienst „Whatsapp“ in der Kommunikation

mit dem Kunden eingeführt.

Auch mit Akzente als Ganzes ging

es in großen Schritten vorwärts:

Kontinuierlich wurde die Produktpalette

erweitert – heute bietet

das Unternehmen neben Parfüms

auch Haar- und Beauty-Produkte.

Stetiges Wachstum ermöglichte

2014 den Bau des modernen Zentrallagers

in Pfedelbach, das im

gleichen Jahr seinen Betrieb aufnahm.

Täglich werden von hier

bis zu 10 000 Pakete verschickt.

Jüngste große Anschaffung waren

2016 zwei Kommissionier-Roboter,

die mit einer Geschwindigkeit

von bis zu 60 Stundenkilometern

bis zu 60 000 kleinteilige Produkte

automatisch kommissionieren.

28 stationäre Filialen mit insgesamt

450 Mitarbeitern hat Akzente

in ganz Deutschland. Mehr

als 40 000 Produkte von über 600

Marken zählen zum Sortiment.

2016 kam mit „Glamfume“ die

erste Eigenmarke auf den Markt,

im vergangenen Jahr folgte die

zweite. Im letzten Jahr durfte sich

Akzente mit dem „Zukunftspreis

Handel Baden-Württemberg“ und

dem „Top-100-Siegel“ als eines

der innovativsten Unternehmen

des deutschen Mittelstands über

zwei Auszeichnungen freuen. Besonders

über den „Zukunftspreis“

freut sich Renchen: „Wir

sind sehr stolz darauf. Das zeigt,

dass wir bestens gerüstet sind für

die Zukunft und das war bislang

die größte Auszeichnung.“

NACHHALTIG Parfumdreams.de

ist längst die Nummer

zwei unter den deutschen Online-

Parfümerien. Akzente wies insgesamt

im letzten Jahr ein „gutes

zweistelliges Wachstum“ gegenüber

dem Vorjahr auf, sagt Renchen.

Ein Großteil des Umsatzes

wurde im Onlinehandel gemacht.

Und auch in Zukunft möchte Renchen

die herausragende Stellung

im Markt nicht verlieren. Doch

die Kosmetikbranche befinde sich

im Umbruch. Derzeit seien „Monostores“

sehr gefragt, die nur

Produkte einer Marke anbieten,

es könnte sich aber auch nur um

einen momentanen Hype handeln.

Die Händler müssten „mit

ganz offenen Adleraugen schauen,

was passiert, um uns gegebenenfalls

mitzuverändern“. Sie müssten

immer wieder kritisch hinterfragen,

wie sie künftig ihr Geschäft

führen wollten und wie das

Sortiment aussehen solle. Und vor

allem sei es wichtig, den Kunden

noch besser zu verstehen – „offline

und online“.

www.akzenteplus.de

www.parfumdreams.de

Kunden in neun europäischen Ländern

Die Parfümerie Akzente wurde 1995 in Öhringen von Christina

Renchen gegründet. 2014 folgte der Umzug nach Pfedelbach.

Heute hat Akzente über 2 Mio. Kunden in neun europäischen Ländern.

Der Umsatz lag 2016 bei 72 Mio. a, für 2017 liegen noch

keine endgültigen Zahlen vor.

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Mit einer modernen raumlufttechnischen

Anlage werden die geforderten Betriebs-luftmengen

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gesenkt und über die Rückführung der

gefilterten Abluft wird der Heizaufwand deutlich

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Mittels einer hocheffizienten Frequenzregelung

wird die Absaugleistung an die erforderliche

Luftmenge (Anzahl der angeschlossenen

Maschinen) angepasst und somit sehr viel

Energie eingespart.

Mit der geeigneten Rückführung der gefilterten

warmen Abluft wird die Möglichkeit

genutzt, den bisherigen Heizaufwand und die

damit verbundenen Kosten deutlich zu reduzieren.

Kommt dabei ein Unterdrucksystem zum Einsatz,

steigert dies die Effizienz zusätzlich. Der

Ventilator arbeitet hier verschleißfrei.

Die Investition in eine hocheffiziente RLT und

eine WRG wird mit staatlichen Zuschüssen

von 20 bis 30 % gefördert und die Energieberatung

sogar mit 60 % bezuschusst.

Zu den förderfähigen RLT-Maßnahmen zählen

Filteranlagen und Lackierabsauganlagen

sowie deren direkte Peripherie.

Viele dieser Maßnahmen amortisieren sich

dabei schon in kürzester Zeit und neben

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Neuanschaffungen förderfähig!

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30 Jahre Erfahrung

Gruppenreisen mit Schwerpunkt Landwirtschaft sind die Spezialität von

Reiseservice Vogt in Schrozberg. In diesem Jahr wird Jubiläum gefeiert.

Seit der Gründung vor 30

Jahren hat sich der Reiseveranstalter

Reiseservice

Vogt im Schrozberger Ortsteil

Windisch-Bockenfeld auf Gruppenreisen

spezialisiert – in der

Regel mit landwirtschaftlichem

Schwerpunkt. Jede Reise wird

individuell zusammengestellt.

Reiseservice Vogt kümmert

sich auch um alle Haftungsund

Versicherungsfragen und

ist rund um die Uhr erreichbar

– das ist wichtig, wenn eine

Gruppe auf Reisen dringend

Hilfe braucht. 90 Prozent der

Kunden kommen aus dem

Agrarbereich. Hier kennen sich

die Firmengründer und Geschäftsführer

Dieter und Tina

Vogt bestens aus, denn heute

sind sie die einzig übriggebliebene

Familie im Ort, die noch

landwirtschaftlich aktiv ist.

MEILENSTEINE Die Unternehmensgründung

erfolgte

1988 aus einem Hobby heraus:

Schon als junger Mann machte

Dieter Vogt seinen Bus-Führerschein

und organisierte Ausflüge

für landwirtschaftliche

Gruppen. Und als sich dann die

Geschäftsgründung abzeichnete,

bildete sich der heute

61-Jährige zum Reiseunternehmer

fort. Seitdem ging es stetig

vorwärts: Fast jedes Jahr kamen

neue Gruppen hinzu, die

eine Reise buchten. Erst beschränkte

sich Reiseservice

Vogt bei den Zielen auf Deutschland.

„Dann wurde die Nachfrage

immer größer und die

Kunden wünschten sich auch

größere Reisen – etwa nach

Afrika“, erinnert sich Dieter

Vogt. Heute schwankt der Anteil

der Flug- und Busreisen stark –

durch das erhöhte Sicherheitsbedürfnis

stehen Ziele im Inland

und Inseln derzeit hoch

im Kurs.

Die ersten zehn Jahre führten

Dieter und Tina Vogt den Betrieb

zu zweit, dann stellten sie

1998 die ersten Mitarbeiter ein

– heute sind es fast 25. Vor fünf

Jahren stiegen Sarah Vogt und

ihre jüngere Schwester Laura

als Gesellschafter ein – Sarah

ist heute Mitglied der Geschäftsführung.

Bereits ab 2010 etablierte

sich das „Incoming“ als

neuer Fachbereich: Seitdem

empfangen Familie Vogt und

ihr Team auch Agrarreisegäste

aus dem Ausland. Heute kommen

rund zehn Prozent der

Kunden aus dem Ausland – sogar

aus Indien und Brasilien waren

schon Gäste da. Auch baulich

gab es einige große Veränderungen:

1999 wurde der alte

Viehstall zum Büro umgebaut.

Jüngste große Baumaßnahme

war vor drei Jahren der Abriss

des alten Schweinestalls, an dessen

Stelle ein neues Bürogebäude

entstand. Große Expansionspläne

für die Zukunft hat Familie

Vogt nicht: „Wir möchten

nicht unbedingt größer werden,

sondern Stand halten, gesund

bleiben und unseren Mitarbeitern

einen Arbeitsplatz bieten,

an dem sie gerne arbeiten

und wo sie gerne hinkommen“,

sagt Dieter Vogt.

flu

www.reiseservice-vogt.de

Familienbetrieb: Laura, Sarah,Tina und Dieter Vogt (v. li.)

stehen an der Spitze des Unternehmens.

Foto: Reiseservice Vogt


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Energie & Umwelt 21

NEWSLINE

Kurzbericht: Handwerker sehen nach der Analyse durch den Experten, wo es in ihrem Betrieb Potenzial zum Einsparen gibt.

Kostenfaktor Energie

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken bietet Mitgliedern einen kostenlosen Check an, bei

welchem sie einen Überblick über den eigenen Verbrauch im Betrieb bekommen.

Energiekosten sind ein nicht

zu unterschätzender Kostenfaktor

in Handwerksbetrieben.

Die Möglichkeiten die Energiekosten

zu senken sind zwar

überall vorhanden, jedoch nicht

in jedem Betrieb gleich groß.

Grundsätzliche Energie-Einsparpotenziale

stecken in der Gebäudesubstanz,

der Haus-, Versorgungs-

und Heizungstechnik sowie

gegebenenfalls in der Fertigungstechnik.

Der Energie-Check

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken

ist für Betriebe

ein Einstieg in das Thema Energie

und Energieverbrauch. Handwerker

erhalten dadurch einen Überblick,

wie es im eigenen Betrieb

in Sachen Energieverbrauch steht.

Einfache Maßnahmen

haben große Wirkung

Uwe Schopf ist Beauftragter für

Umwelt und Technologie bei der

Kammer und hat schon viele Betriebe

unterstützt Sparpotenziale

Foto: NPG-Archiv

aufzudecken. „Oftmals haben

schon einfache Maßnahmen eine

große Wirkung, beispielsweise

der Austausch einer alten Heizungspumpe“,

sagt Schopf.

Beim Check erfolgt im ersten

Schritt eine Analyse des Energieverbrauchs.

Hierfür benötigt

Schopf vorab verschiedene Angaben

zum Energie- und Stromverbrauch,

zur Fläche des Betriebes

und so weiter. Um sich einen Überblick

zu verschaffen wird anschließend

ein Termin vor Ort vereinbart.

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme

werden abschließend

in einem Kurzbericht zusammengefasst.

Bei Bedarf werden Fachexperten

vermittelt oder weitere Informationen,

wie beispielsweise zu Förderprogrammen,

gegeben. Der Energie-Check

ist für Mitgliedsbetriebe

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken kostenlos. pm

www.hwk-heilbronn.de/

Energie-Check

Alles rund um Flüssiggas

HEILBRONN. Mit der Installation, Wartung und Instandsetzung

von Flüssiggasanlagen beschäftigt sich

am Donnerstag, 8. März, ein Kompetenztag für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik (SHK) im Bildungsund

Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken. Die kostenlose Informationsveranstaltung

findet von 9 bis 14 Uhr gemeinsam mit der

SHK-Innung Heilbronn-Hohenlohe und der Firma Progas

statt. Dabei erhalten die Teilnehmer wertvolle Tipps

für die Beratung ihrer Kunden zum Brennstoff Flüssiggas

als Alternative zu Erdgas und Erdöl. Anmeldung

und weitere Infos gibt es bei Martin Goedeckemeyer, Beauftragter

für Innovation und Technologie der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken, unter

0 71 31 / 7 91 27 06, per E-Mail an info@btz-heilbronn.de

und unter www.hwk-heilbronn.de. pm

Herausforderungen der

Verbrauchserhebungen

WOLPERTSHAUSEN. Das Energie-Zentrum bietet am

Donnerstag, 12. April, ein Seminar mit dem Thema

„Energetische Anforderungen nach EnEV, EEWärmeG,

eWärmeG BW, und KfW kostengünstig und effizient umsetzen“.

Referent ist an diesem Tag Dipl.-Ing. Arch. Stefan

Horschler vom Büro für Bauphysik in Hannover. Im

Seminar, das in Kooperation mit der Akademie der Ingenieure

stattfindet, werden wesentliche Stellschrauben

für die kostengünstige Umsetzung von öffentlich-rechtlichen

und KfW-Anforderungen für den Wohn- und

Nichtwohnungsbau anschaulich behandelt. Weitere Informationen

sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung

gibt es unter www.energie-zentrum.com.

pm

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ADVERTORIAL

KEFF Heilbronn-Franken

auf Grüner Tour

Sebastian Ehrler und Christian Eifler starteten eine „Tour de KEFF“ im E-mobil

Das KEFF-Team hatte eine besondere

Aktion geplant: So CO 2

-arm

wie möglich eine Woche lang in

der Region unterwegs zu sein. „Ist

Elektromobilität im ländlichen Raum

möglich?“ Dieser Frage gingen die

Effizienzmoderatoren im Rahmen

der ersten „Tour de KEFF“ nach.

Insgesamt 550 Kilometer wurden

dabei zurückgelegt. Das Testauto –

ein Renault ZOE mit einer 40-kWh-

Batterie und einer theoretischen

Reichweite von 400 Kilometern –

konnte überzeugen.

Die längste Fahrtstrecke betrug

180 km und war ohne zusätzliches

Aufladen an öffentlichen Ladesäulen

machbar. Über Nacht wurde das

Auto an einer haushaltsüblichen

Steckdose aufgeladen.

Den häufigsten Kritikpunkt: Radio

und Heizung würden den Stromverbrauch

bei Außentemperaturen um

den Gefrierpunkt beeinträchtigen,

können die Tester widerlegen.

Für beide KEFF-Moderatoren steht

fest: „E-Mobilität funktioniert auch

im ländlichen Raum bereits jetzt

– und das ohne die befürchteten

Qualitätseinbußen.“

Diese Aktion wurde vom Heilbronner

Autohaus von der Weppen

unterstützt.

Erste Station

Zum Auftakt der „Tour de KEFF“ bat

das Hohenloher Mawell Resort in

Langenburg um einen energetischen

Check. Das Wellness Refugium weist

ein konsequent, nachhaltiges Hotelkonzept

auf. Die über 80.000 m²

Anlage, wurde im Jahr 2013 eröffnet.

Neben 123 Betten im Hotel gibt es

eine Wellnessanlage mit komplexer

Ver- und Entsorgungstechnik.

Mawell-Geschäftsführer und Inhaber

Wolfgang Maier: „Für uns ist es

wichtig, hochqualitativ, nachhaltig

und auch wirtschaftlich zu arbeiten

und zu erfahren, an welcher Stelle

wir noch effizienter werden können.

KEFF unterstützt uns dabei, unsere

Energieversorgung zu optimieren

und weiterzuentwickeln.“

Die Schwerpunkte beim Check

lagen daher auf den „großen

E-Mobilität für KEFF-Checks: Unterwegs mit dem E-Mobil Renault

ZOE.

Foto: KEFF Heilbronn-Franken

Energiefressern“ wie Kühlung,

Heizung und Küche.

Bei Mawell stehen bereits viele

Zeichen auf Grün

Dabei Einsparpotenziale zu finden,

war für die beiden Effizienzmoderatoren

eine echte Herausforderung.

Eifler erläutert: „Mit den bisher

umgesetzten effizienzsteigernden

Maßnahmen ist das Mawell Resort

bereits auf einem sehr guten Weg in

eine ressourcenschonende Zukunft.“

Beispiele dafür sind die Wärmerückgewinnung

aus der Abluft, sowie der

Pufferspeicher mit 1.500 m³ Warmwasser,

der der effizienten Beheizung

der Pools dient. „Dennoch sehen

wir bei Mawell weiteres Potenzial“,

ergänzt Ehrler. Eine Wärmerückgewinnung

der Kälteanlagen sowie

eine Nutzung von Batteriespeichern

in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage

und dem BHKW sollten

näher betrachtet werden.

Dafür kann ein Energieberater eingesetzt

werden, der das Mawell bei der

konkreten Planung unterstützt. [pm]

Als eine von insgesamt

zwölf regionalen Kompetenzstellen

Energieeffizienz

in Baden-Württemberg hilft

die KEFF Heilbronn-Franken

KMUs, Energieeffizienzpotenziale

zu erkennen und

auszuschöpfen. Der Standort

auf dem Campus Künzelsau

der Hochschule Heilbronn

bietet dabei einzigartige

Kooperationsmöglichkeiten.

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22 Bauen & Modernisieren

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Innovative Plattform

Mit „be.connect“ wendet sich FEGA & Schmitt direkt an den Endkunden.

Dieser kann sich auf dem Onlineportal neutral informieren.

Wachstum: Ströbel entwickelte sich von der Ein-Mann-Werkstatt zum renommierten Fachbetrieb.

Ohne pompöse Inszenierung

und großen Werbeaufwand

hat sich der einstige

Ein-Mann-Betrieb im beschaulichen

Rot am See/Buch zum größten

Anbieter für Garten-, Forst-,

Kommunal-, Druckluft- und Reinigungstechnik

der Region entwickelt.

„Mein Vater nennt uns liebevoll

die Vereinigten Hüttenwerke“,

sagt Tochter Eveline Krämer, die

seit sieben Jahren fest im Familienbetrieb

mitarbeitet, lachend. Gemeint

ist damit die ständige bauliche

Erweiterung seit der Gründung

im Jahr 1977, als der mittlerweile

schon im Rentenalter angekommene

Senior in der etwa 300

Quadratmeter großen Scheune

des elterlichen Hofs begann, seine

Idee umzusetzen. „Ich hatte damals

während meiner Auslandseinsätze

als Landmaschinenmechanikermeister

eine Nische für

mich entdeckt“, erklärt Ströbel,

„in meinem Handwerk wollte sich

damals keiner gerne den Kleinmaschinen

annehmen. Also habe ich

mich entschlossen, Reparatur,-

und Wartungsservice für Kleinmaschinenbesitzer

zu bieten.“

ENTWICKLUNG Heute deckt

Ströbel so ziemlich das gesamte

Sortiment an Kleinmaschinen ab

und verfügt neben der Verkaufsfläche

über eine Ausstellungs,- und

Lagerhalle, einen Mietpark sowie

verschiedene Reparaturwerkstätten

auf rund 3000 Quadratmetern.

Und die Wachstumsplanungen

gehen weiter.

Erst kürzlich wurden zwölf neue

Parkplätze fertiggestellt – allerdings

für die Mitarbeiter. Schon

bald nach Firmengründung holte

sich Ströbel Verstärkung. Martin

Nicklas war erster Auszubildender

und ist noch heute mit im

Team. „Ich habe eigentlich Betriebswirtschaftslehre

studiert“,

sagt Krämer, „da ich nicht vom

Fach bin, weiß ich jeden einzelnen

unserer derzeit 20 Angestellten

zu schätzen.“ Krämer kümmert

sich vor allem um Einkauf,

Ersatzteilbeschaffung, Kalkulationen.

„Wir sind Kärcher-Store, führen

aber auch alle anderen Premiummarken“,

erklärt die künftige Geschäftsführerin.

Ströbel bietet Neumaschinen,

Ersatzteile, aber auch

Mietgeräte für den privaten sowie

den kommunalen, gewerblichen

und industriellen Gebrauch.

Praktisch gelegen, wird das Unternehmen

von Kunden aus Hohenlohe

sowie dem angrenzenden

Bayern erreicht. „Schwerpunktmäßig

kümmern wir uns aber

nach wie vor um die Wartung und

die Reparatur von Kleinmaschinen“,

betont Ströbel. Damit habe

schließlich alles angefangen.

et. www.stroebel-buch.de

Foto: Ströbel

Aus der Nische zum Erfolg

Günter Ströbel hatte vor über 40 Jahren die Idee.

VON MELANIE BOUJENOUI

Eine Plattform, viele Verbindungen“

– so das

Motto von „be.connect“:

Hersteller- und produktneutrale

Informationen verspricht

das Online-Portal von FEGA &

Schmitt. „Wir bieten den Endkunden

die Möglichkeit sich

qualifiziert zu informieren“,

sagt Ferdinand Falk, Bereichsleiter

Marketing des Ansbacher

Elektrogroßhändlers mit Niederlassungen

in Crailsheim und

Schwäbisch Hall. Mit „be.connect“

wendet sich FEGA &

Schmitt, eine der größten Geschäftseinheiten

im Würth Elektrogroßhandel

(W.EG), erstmals

direkt an die Endkunden.

Das Prinzip: Der Kunde informiert

sich vorab auf dem Online-Portal

über Themen, die

ihn interessieren. Hat er eine

Lösung gefunden, die zu seinem

Bauvorhaben passt, nimmt

er über ein Online-Formular

mit FEGA & Schmitt Kontakt

auf. Der Elektrogroßhändler

stellt dann mehrere auf den

Kunden zugeschnittene Lösungspakete

mit Produkten verschiedener

Hersteller zusammen,

sodass der Elektriker

eine optimierte Basis hat, um

den Kunden zu beraten und die

Installation vorzunehmen.

PARTNER Außerdem wird ein

Elektriker mit der Installation

beauftragt. In Frage kommen

nur Elektriker, die als „be.connect“-Partner

registriert sind.

Zu diesem von FEGA & Schmitt

ausgewählten Kreis gehören bisher

50 hochqualifizierte Elektriker

aus ganz Deutschland. Elektriker,

die sich dafür interessieren

können sich auf „be.connect“

informieren und registrieren.

Sie werden dann mit speziellen

Schulungen sowie beim

Aufbau eines Netzwerks und

beim Thema „Auffindbarkeit im

Internet“ unterstützt.

Potenzial: Was im intelligenten Zuhause möglich ist, zeigt

das digitale Smart Home auf „be.connect“. Foto: FEGA & Schmitt

Welche Informationen bietet

„be.connect“ dem Endkunden

ganz konkret? Unter dem Reiter

„Magazin“ bekommt er umfassende

Informationen zu aktuellen

Trend-Themen, die kundengerecht

aufbereitet wurden. Unter

„Smart Home“ gibt es Einblicke

in die intelligente Gebäudetechnik

mit Fokus auf Funkund

BUS-Systemen sowie kompletten

Lösungen für ein vernetztes

Gebäude. Und unter

„Förderungen“ können die Kunden

berechnen, wie viel Energie

sie durch bestimmte Maßnahmen

einsparen würden. Sie

können auch gezielt nach Fördermitteln

suchen – von der

kommunalen Ebene bis zur Förderung

auf Bundesebene. Über

eine Fördermittel-Hotline oder

per E-Mail können sie zudem

FEGA & Schmitt beauftragen, gegen

einen Obolus eine Förderung

zu beantragen.

Der Vorteil für den Kunden

durch „be.connect“: Er spart

Zeit und ist bereits gut informiert,

wenn der Elektriker mit

ihm in Kontakt tritt. Und auch

die Elektriker profitieren: Sie

müssen sich nicht mehr um die

zeitaufwendige Vermarktung

kümmern und Informationen

zusammenstellen, sondern können

sich auf ihre eigentliche Arbeit

konzentrieren. flu

www.be-connect.online

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EINFACH.GUT.GEBAUT


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Bauen & Modernisieren 23

Mit gutem Gefühl ins Eigenheim

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim bietet eine individuelle Beratung bei Baufinanzierungen.

Bauen und Modernisieren liegt

nach wie vor im Trend. Auch

wenn derzeit die Rede von steigenden

Zinsen ist, möchten viele mit

den noch günstigen Konditionen

ihren Traum vom Eigenheim erfüllen

oder diese für Modernisierungen

nutzen.

INVESTITION Die Nachfrage

nach Immobilien ist seit Jahren

ungebrochen groß. Dabei sind

die Immobilienpreise zuletzt stark

gestiegen, vor allem in Großstädten

wie Stuttgart und München.

Doch gleichzeitig machen es die

niedrigen Zinsen möglich, Wohneigentum

zu erwerben, die eigene

Traumimmobilie zu bauen oder in

das bestehende Objekt zu investieren.

Zudem ist der Immobilienbesitz

auch eine gute Vorsorge für

das Alter.

Der Umbau oder Bau eines Hauses

oder einer Wohnung ist die

wahrscheinlich größte Investition

im Leben vieler Menschen. Jetzt

heißt es Entscheidungen mit Sorgfalt

treffen, exakt planen und genau

rechnen. Damit der Traum

der eigenen vier Wände nicht zum

Albtraum wird.

Die Baufinanzierungsberater der

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim

stehen Häuslebauer oder Immobilienerwerbern

zur Seite und

wurden dafür vom Deutschen Institut

für Bankentests, Lizenzpartner

von „Die Welt“ mit dem Siegel

Sieger Bankentest – Beratung Baufinanzierung

ausgezeichnet. Im

Test von insgesamt acht Banken in

Schwäbisch Hall und Crailsheim

überzeugte die Sparkasse mit Bestnoten

als Testsieger.

PLANUNG Bei der Baufinanzierung

geht es nicht alleine um einen

guten Zinssatz. Entscheidend

ist auch, ob nach Ablauf der Zinsfestschreibung

eine Anschlusssicherheit

geboten wird und die Belastung

auch langfristig tragbar

ist. Ebenso sollte ein besonderes

Augenmerk auf staatliche Förderungen,

Prämien und Zulagen gelegt

werden.

Ist dann ein günstiger und passender

Kredit gefunden, darf die Absicherung

der Risiken natürlich

Kompetent: Wer auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie ist oder ein Haus bauen möchte,

bekommt bei der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim viele Tipps.

Foto: Sparkasse Schwäbisch Hall

nicht fehlen. Die Sparkasse bietet

eine umfangreiche Beratung und

eine auf das Vorhaben der Kunden

abgestimmte und maßgeschneiderte

Finanzierung. Oft ändern

sich die Lebensumstände im

Laufe der Zeit – dann ist Flexibilität

gefordert.

INDIVIDUALITÄT Die Baufinanzierungsberater

der Sparkasse

berücksichtigen die Lebensplanung

und die jeweilige Situation

von Beginn an. So können die

Kreditnehmer mit gutem Gefühl in

die Zukunft blicken.

Ein weiterer großer Vorteil: Die

Baufinanzierung der Sparkasse erfolgt

aus einer Hand und erspart

den Kunden damit viele Wege und

viel Zeit sowie unnötige Arbeit.

Das Komplettpaket der Sparkasse

– auch in Kombination mit öffentlichen

Fördermitteln oder einem

Bausparvertrag – trägt dazu bei,

dass sich die Kunden ihren

Wunsch endlich erfüllen können.

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24 Bauen & Modernisieren

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

70 Jahre Fachkompetenz

Renovierungsspezialist Dieter Huber feiert sein Firmenjubiläum und lädt zum

Frühlingsfest am Firmensitz in Jagstberg ein.

Änderung: Zum neuen Jahr ist die größte Reform des Bauvertragsrechts in Kraft getreten.

Neue Regelungen

Werkvertragsrecht an Besonderheiten des Bauvertrags angepasst.

Der Gesetzgeber hat im Frühjahr

2017 entschieden, das

derzeit bestehende Werkvertragsrecht

zu reformieren und

insbesondere an die Besonderheiten

des Bauvertrags anzupassen.

Das Ergebnis ist die größte Reform

des Werkvertragsrecht seit

des über 120-jährigen Bestehens

des Bürgerlichen Gesetzbuchs

(BGB).

In die neuen Gesetze wurden verschiedene

Regelungen für den

Bau- und Verbraucherbauvertrag

aufgenommen. Aber auch der Architekten-

und Bauträgervertrag

ist gesetzlich neu geregelt. Der

Bauvertrag wird als „besonderer

Werkvertrag“ neu im BGB geregelt,

die Haftungsfalle für eingebautes,

fehlerhaftes Material

wurde beseitigt.

Der Bauvertrag ist eine spezielle

Form des Werkvertrags, sodass

dessen Regelungen grundsätzlich

auch auf ihn anwendbar sind. Ein

Bauvertrag ist ein Vertrag über die

Herstellung, die Wiederherstellung,

die Beseitigung oder den

Umbau eines Bauwerkes, einer Außenanlage

oder eines Teils davon.

Auch ein Vertrag über die Instandhaltung

eines Bauwerkes ist ein

Bauvertrag, wenn das Werk für

die Konstruktion, den Bestand

oder den bestimmungsgemäßen

Gebrauch von wesentlicher Bedeutung

ist.

Ob es sich um einen Bauvertrag

oder Werkvertrag handelt, ist oft

schwierig festzustellen. Kleinere

Reparaturarbeiten sind Werkverträge.

pm

www.hwk-heilbronn.de

Foto: NPG-Archiv

Der Portas-Fachbetrieb

Dieter Huber in Jagstberg

feiert am Samstag

und Sonntag, 17. und 18.

März, sein Frühlingsfest. Von

10 bis 17 Uhr können Interessierte

die Ausstellung besuchen.

1948 wurde die Schreinerei

Huber in der Gemeinde Mulfingen

gegründet und kann dieses

Jahr auf 70 Jahre zurückblicken.

Seit 17 Jahren führt Dieter

Huber den Familienbetrieb

in der dritten Generation. In

der Schreinerei werden viele

verschiedene Produkte rund

um Haus und Wohnung selbst

gefertigt und eingebaut. Zu der

Produktpalette gehören Fenster,

Rollläden, Fliegengitter,

Zimmertüren, Haustüren, Einbaumöbel

nach Maß und Garagentore.

AUSSTELLUNG Die gesamte

Renovierungspalette ist im Ausstellungsraum

des Betriebes in

Mulfingen-Jagstberg, Oberes

Hag 5, zu besichtigen. Anhand

von original Vorher-Nachher-

Exponaten wird gezeigt, welche

Möglichkeiten eine Renovierung

als Alternative zum Neukauf

bieten kann. Unter dem

Motto „Aus Alt wird Neu“ wird

während des Frühlingsfestes

Restaurierung: Aus Alt mach Neu.

mehrmals täglich durch eine

Live-Montage die Deckenrenovierung

gezeigt. Eines haben

aber alle Portas-Renovierungen

gemeinsam: Sie verbinden

die Vorteile soliden Handwerks

mit denen modernster Herstellungs-

und Produktionsverfahren.

Jede Renovierung wird individuell

nach Kundenwunsch ausgeführt.

Vieles ist hierbei noch

Handarbeit und verwendet werden

ausschließlich hochwertige

Materialien. Besonders

wichtig ist dem Fachbetrieb

der Kundenservice. Jeder Interessent

wird dort, wo etwas renoviert

werden soll, nämlich

zuhause, fachmännisch beraten.

Alle Renovierungen werden

individuell ausgeführt. Daher

kann der Fachbetrieb auch

ausgefallene Wünsche problemlos

erfüllen, ohne den Geldbeutel

zu strapazieren. Der

sonst bei Renovierungen unvermeidliche

Lärm und Schmutz

entfällt weitgehend. Denn die

Hauptarbeiten werden in der

Werkstatt des Fachbetriebes

durchgeführt. Wer sich gerade

mit Renovierungsplänen beschäftigt

oder einfach das Angebot

kennen lernen möchte –

ein Besuch der Ausstellung

bringt in jedem Fall Ideen.

Durch die Kombination der

Schreinerei und der Portas-Renovierungen,

möchte das Unternehmen

eine breite Produktpalette

anbieten.

pm

www.portas.de

Foto: Portas

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Aufnahmen werden circa vier Wochen nach Erstellung per Downloadlink an den Kunden übergeben.

Preise inklusive Organisation, Abstimmung, Schnitt und Korrektur (zwei Korrekturschleifen beinhaltet). Weitere Korrekturschnitte

werden zusätzlich berechnet. Sprachvertonung auf Anfrage möglich.


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Bauen & Modernisieren 25

Lichtdurchflutetes Wohnen

Mit dem Rohstoff Holz den Traum vom eigenen Heim verwirklichen.

Eine 60 Quadratmeter große

Fensterfläche nach Süden,

das ist der Blickfang eines Einfamilienhauses

im Landkreis Erding.

Das Materialkonzept von Kneer-

Südfenster aus Schnelldorf, sieht

Oberflächen mit viel sichtbarem

Holz vor. „Holz ist das Material

der Zukunft“, davon ist Architekt

David Wolfertstetter überzeugt. Es

hat eine sehr gute Umweltbilanz,

es wächst nach und ist in großen

Mengen verfügbar. Nicht nur bei

Architekten wird der Baustoff immer

beliebter, sondern auch bei

den Bauherren.

WOHNEN Das Haus ist ein Familienprojekt.

Der junge Architekt

David Wolfertstetter entschied

sich für den nachwachsenden

Rohstoff Holz beim Haus für seine

Eltern. Es ist ökologisch, barrierefrei

und hat viel Tageslicht zu bieten.

Hingucker ist die große Glasfassade.

Sie erstreckt sich über

die gesamte Breite des zweigeschossigen

Hauses bis unter die

Dachfläche. Die Verglasung eröffnet

dabei herrliche Ausblicke in

die umgebende Landschaft und garantiert

lichtdurchflutete Räume.

Sie verbindet den offenen Koch-,

Ess- und Wohnbereich mit dem

Außenraum. Individuell gefertigt

wurde die Pfosten-Riegel-Konstruktion,

ebenso wie die Fenster

und die Haustür. Sie besteht aus

Aluminium-Holz-Profilen und bietet

barrierefreie Übergänge von innen

nach außen. Sie trägt auch

die Dachflächen, so dass auf zusätzliche

Stützen verzichtet werden

konnte. Pfosten und Riegel

sind aus Fichtenholz und wurden

innen farblos gewachst.

AUSSTATTUNG Beschattet

wird die Glasfront mit einer integrierten

Raffstoren-Anlage. Die Öffnungen

an der Ost- und Westseite

des Hauses sind zurückgesetzte Nischen.

In diese wurden raumhohe

Holzfenster nach hinten versetzt

eingebaut. Sie bilden Loggien im

Obergeschoss beziehungsweise einen

Eingangsbereich im Erdgeschoss.

Für die barrierefreie und

damit nachhaltige Nutzung im Alter

wurde das Erdgeschoss als eigenständige,

schwellenlose Wohneinheit

mit Schlafzimmer und rollstuhlgerechtem

Duschbad realisiert.

Alle Türen und Schwellen im Haus

sind barrierefrei ausgeführt. Auf

einen Keller konnte so verzichtet

werden. Als Stauraum dient im

Erdgeschoss ein tiefer Wandschrank

entlang der Nordfassade.

Über eine Treppe gelangt man auf

eine langgestreckte Galerie im

Obergeschoss. Hier befinden sich

zwei Arbeitsplätze, die über Dachflächenfenster

mit Tageslicht versorgt

werden. Zwei Schlafzimmer

mit je einem Bad schließen sich

an die Galerie an.

ENERGIE Beheizt werden die

Räume ausschließlich mit regenerativen

Energien. Im Erdgeschoss

ist eine Scheitholz-Pellet-Hybrid-

Heizung eingebaut, die über einen

Pufferspeicher sowohl die Warmwasserbereitung

als auch die Fußbodenheizung

versorgt. Vakuum-

Röhren-Kollektoren auf der Dachfläche

dienen der Heizungsunterstützung.

Zusätzlich ist das Haus mit einer

zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

und Erdwärmetauscher

ausgestattet. Dem

Haus wurde ein Carport zur Seite

gestellt, auf dessen Rückseite das

Holzlager seinen idealen Platz gefunden

hat. pm

Info Über 330 000 Fenster und über

7000 Haustüren produziert das Unternehmen

Kneer-Südfenster jährlich.

Die Haustüren und Fenster bestehen

aus Aluminium-Holz, Holz, Kunststoff,

Aluminium-Kunstoff oder aus Aluminium.

www.kneer-suedfenster.de

Nachhaltig: Das barrierefreie Holzhaus mit Glasfassade bietet helle Räume.

System: Für fließende Übergänge von innen nach außen sorgt die Pfosten-Riegel-Fassade.

Fotos: Kneer-Südfenster

Prüfung bestanden

Jetzt ist es offiziell: Die Ilshofener Fenstereinbausysteme halten dicht.

Die jüngsten Entwicklungen

von Pflüger TOB aus

Obersteinach bestanden

die Schlagregendichtigkeitsprüfung

des Instituts für Fenstertechnik

in Rosenheim. Dies

stellt einen weiteren Meilenstein

zur Etablierung der

Dämmteile „FDKtherm“ und

„LPtherm“ auf dem Markt für

Fertighausbau dar.

„Unsere Vision ist, dass in den

kommenden fünf Jahren die

Fenster jedes zweiten Fertighauses

in Deutschland mit Elementen

aus Obersteinach gedämmt

Schlagregendicht: Fensterbausystem

von Pflüger. Foto: Pflüger TOB

und abgedichtet sind“, sagt Geschäftsführer

Ulli Pflüger. „Jedes

Fenster ist für sich eine undichte

Stelle in der Wand eines

Hauses. Wasser könnte eindringen

oder Wärme aus dem Inneren

entweichen. Die Folgen

sind Wasserschäden, welche

die Hauswand aufschwemmen,

oder Kältebrücken treiben die

Heizkosten in die Höhe. Daher

kommt es auf die Bauelemente

zwischen dem Fensterrahmen

und der Hauswand an“, erklärt

Produktmanager Maximilian

Chamaoun. Mit dem Erlangen

der ift-Zertifizierung ist die besondere

Eignung der Dämmteile

aus dem Hause Pflüger offiziell

belegt. pm

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Wohlfühlen

ist einfach.

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Wenn’s um Geld geht

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26 Bauen & Modernisieren

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

„Die Menschen stehen im Mittelpunkt“

Das Unternehmen Wild Baumaschinen mit Sitz in Blaufelden und weiteren Zweigstellen, ist Vertragshändler von renommierten Herstellern.

Mit einem Aktionsgebiet

von Mittelfranken bis Hohenlohe-Franken

sowie

dem Ostalbkreis und südlichen

Main-Tauber-Kreis, bietet die Blaufeldener

Gruppe ein abgerundetes

Programm für den Handel, die

Vermietung und den Service von

Baumaschinen an.

SPEZIALISIERUNG Der Betrieb

Baumaschinen Franken in

Burgoberbach ist spezialisiert auf

das JCB Bau- und Industriemaschinenprogramm.

Außerdem in Teilen

von Mittelfranken, auf die

Landpowermaschinen von JCB.

Wild Baumaschinen mit Sitz in

Blaufelden und weiteren Zweigstellen,

ist ebenfalls Vertragshändler

von renommierten Herstellern

und bietet insbesondere die Produktprogramme

von Bobcat, Ahlmann,

Kramer und Mecalac an.

Zudem ein komplettes Programm

an Flurförderfahrzeugen von Uni-

Carriers (Nissan) und Stöcklin.

Somit hat Wild es geschafft, in nur

fünf Jahren für die Kunden ein interessantes,

innovatives und auf einen

hohen Kundennutzen ausgerichtetes

Maschinenprogramm-

Portfolio anbieten zu können. „Gerade

die jüngste Entwicklung

zeigt, dass die Kundschaft äußerst

Maschinenpark: Der „Mecalac Mobilbagger MWR“ ist nur ein Modell, welches das Unternehmen zum

Verkauf und zur Vermietung anbietet.

Foto: Wild Baumaschinen

positiv dieses professionelle Angebot

in Verkauf, Vermietung und

Service annimmt“, sagt Geschäftsführer

Andreas Wild. Zudem sei

die Wild-Gruppe seit Ende 2017

auch A-Händler für drehbare Teleskope

mit bis zu 46 Meter Arbeitshöhe

des Herstellers Magni sowie

eines kompletten Programms von

Scherenarbeitsbühnen.

Magni war früher Mitgesellschafter

und Geschäftsführer von Manitou

und hat sich vor ein paar Jahren

selbstständig gemacht. Alle Teleskope,

derzeit 23 verschiedene

Produkte, sind von Magni selbst

entwickelt worden. Wichtig sei

laut Wild neben einer passenden

Produktpallette vor allem: Verlässlichkeit,

Ehrlichkeit und Berechenbarkeit.

„Im Baumaschinenhandel

geht es zwar um ,businessto-business-Geschäft’.

Für uns stehen

aber die Menschen hierbei immer

im Mittelpunkt“, ergänzt

Wild. Hierbei sei der Chef genauso

wichtig wie der Baggerfahrer

selbst, ist sich der Geschäftsführer

sicher. Das Ziel des Unternehmers

sei es, die Bedürfnisse

bezüglich des gewünschten Produkts,

egal, ob es sich um den Verkauf

einer Baumaschine oder um

die Miete handelt, soweit es geht,

zu erfüllen.

QUALITÄT „Alle wollen ein zuverlässiges

Produkt. Deshalb vertreibt

das Unternehmen nur noch

namhafte Hersteller“, versichert

Wild, „allein zwei hiervon mit

deutschen Produktionsstätten“.

Für den Firmenchef ist vor allem

die Wirtschaftlichkeit der Maschine

von Bedeutung. Hierbei

zählen die Gesamtkosten der Nutzungszeit

sowie die Serviceleistungen

und Flexibilität des Händlers.

Das könne die Wild-Gruppe bieten.

Weshalb auch der Kundenkreis

ständig wachse.

ANFORDERUNGEN Der Baggerfahrer

möchte insbesondere

eine möglichst großzügige Kabine

mit Ablagefächern, ermüdungsfreies

Arbeiten und einfache Bedienung.

Der Bagger müsse hierbei

maximale Leistung bieten und

solle ein umfangreiches Ausstattungsprogramm

haben. Auch das

seien alles Anforderungen, welche

die Wild-Gruppe erfüllen

möchte, da sie auch Händler von

diversen Ausrüstungsherstellern

für die Baumaschinen ist.

SERVICE „Wenn eine Maschine

einmal ausfällt, dann sind wir von

unseren strategisch gewählten

Standorten aus in kürzester Zeit

vor Ort und können das Problem

beheben“, fügt Wild hinzu, „und

dies alles zu fairen und nachvollziehbaren

Preisen.“

Für die Wild-Gruppe sei der Ein-

Mann-Betrieb genauso wichtig

wie das Großunternehmen.

„Alle müssen Geld verdienen und

das geht nur mit erstklassigen Produkten

und schneller Reaktion im

Falle eines Maschinenausfalls“,

weiß der Experte.

Das Serviceteam der Firma sei jederzeit,

auch auf der Baustelle

selbst, einsatzbereit. „Kundenzufriedenheit

steht an oberster Stelle

der Wild-Gruppe“, garantiert der

Geschäftsführer.

pm

www.wild-baumaschinen.de

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ADVERTORIAL

Ein neues Leben für alte Böden

Effektiv und nachhaltig Parkett, Linoleum und Co. renovieren

Nachhaltig zu konsumieren und

sich seiner Verantwortung für den

eigenen Lebensraum bewusst sein,

ist längst ein Lifestyle geworden.

Obst und Gemüse werden wieder

selbst angebaut, auch in den Innenstädten,

Waren werden getauscht

oder geteilt und Vorhandenes

bei Bedarf repariert. Eine neue

Wertschätzung für alte Dinge ist

überall spürbar. Und so ist auch die

Aufarbeitung und Erhaltung von

alten Bausubstanzen ein wichtiger

Weg zu einer gesunden Umwelt.

Selbst das hochwertigste Parkett

braucht einmal eine Auffrischung

und Überarbeitung. Niemand käme

auf die Idee, den zerkratzten oder

Vorher

Nachher

stumpfen Holzboden herauszureißen.

Für eine effektive und nachhaltige

Renovierung holt man sich

am besten einen Profi aus einem

der 45 Bembé Meisterbetriebe in

ganz Deutschland ins Haus. Bereits

seit 1780 widmet sich Bembé

Parkett der Fertigung, Verlegung

und Instandhaltung hochwertiger

Fußboden-Systeme. Hier treffen

fachmännische Beratung und traditionelles

Handwerk auf erlesene

Materialien – im Neubau ebenso

wie in der renovierten Gründerzeitvilla.

Der Spezialist sorgt dafür, dass

alte Parkettböden wieder in neuem

Glanz erstrahlen. Die Aufarbeitung

und Erhaltung von elastischen

Bodenbelägen ist zu einer nachgefragten

Aufgabe geworden. Bembé

überarbeitet elastische Böden

so, dass diese wie neu aussehen.

PVC, Linoleum, Kautschuk oder

Vinylböden werden mit den Jahren

stumpf, verkratzt, abgenutzt oder

sogar schadhaft. Gerade in stark

frequentierten Bereichen, wie

öffentlichen Gebäuden, Büros

oder Geschäften findet man diese

Art von Böden, die man ab sofort

nicht mehr aufwendig entsorgen

muss. Die Sanierung elastischer

Böden hat viele ökonomische und

ökologische Vorteile: Neben der

Kostenersparnis gegenüber dem

kompletten Austausch spielen auch

die langjährige Haltbarkeit sowie

die einfache Pflege eine Rolle. Auch

eine Versiegelung oder farbige

Sanierung kann als präventive

Maßnahme zur langfristigen Erhaltung

der Optik erfolgen. Die Bembé

Teams sind optimal auf das System

geschult, arbeiten in höchster Qualität

und bieten den besten Service

sowie eine zweijährige Gewährleistung.

Weitere Informationen über

das neue Sanierungssystem gibt es

unter www.bembe.de. [epr]

seit 1780

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VON BODENBELÄGEN

VERLEGUNG: PARKETT, VINYL & LAMINAT

ÜBERARBEITUNG: LINOLEUM, PVC, KAUTSCHUK & VINYL

Parkett-Überarbeitung.

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Fotos: Bembé Parkett

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Bauten oder auch in

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Firmen & Märkte 27

Ab dem ersten Spatenstich

Während der Bauphase gibt es einige unverzichtbare Versicherungen, die Bauherren vor ungeplanten finanziellen Belastungen schützen.

Vorsichtsmaßnahme: Auf Baustellen kann viel schiefgehen, die richtige Versicherung schützt vor

zusätzlichen Kosten.

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Auf einer Baustelle kann eine

Menge schiefgehen, zum Beispiel

wenn sich private Helfer

verletzen oder ein Sturm Schäden

am Rohbau verursacht. Das

kann für Bauherren schnell zu

großen finanziellen Problemen

führen. In solchen Fällen ist es

wichtig, dass der Bauherr gut versichert

ist. Welche Policen unverzichtbar

sind, erklärt Karsten Eiß

von der Bausparkasse Schwäbisch

Hall.

Ab dem ersten Spatenstich haftet

grundsätzlich zunächst der Bauherr

für Schäden, die von seiner

Baustelle ausgehen. Kommen Personen

zum Beispiel durch eine falsche

Beschilderung zu Schaden

oder fallen Dachziegel auf ein

Auto, braucht der Bauherr eine

Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Die Versicherung gilt ab Baubeginn

bis zur Abnahme und maximal

für zwei Jahre. Die Deckungssumme

sollte ausreichend hoch

sein. Als Faustregel gilt: mindestens

3 Mio., besser 5 Mio. a. Wer

zur Unterstützung Freunde und Familie

mobilisiert, muss für seine

privat organisierten Helfer eine

Bauhelferunfallversicherung abschließen.

Das geht über die Berufsgenossenschaft

der Bauwirtschaft.

Der Bauherr muss die Helfer

innerhalb einer Woche anmelden

und Versicherungsbeiträge

zahlen. Diese errechnen sich aus

den geleisteten Arbeitsstunden

des Helfers und einem fiktiven Arbeitsentgelt

(derzeit 12,18 a in

den alten und 10,78 a in den

neuen Bundesländern). Bei 100

Helferstunden liegt der Beitrag aktuell

je nach Bundesland bei rund

150 beziehungsweise 130 a. Unvorhersehbare

Schäden am eigenen

Bau während der Bauzeit

deckt eine Bauleistungsversicherung

ab. Hier sind auch Schäden

durch Vandalismus oder unbekannte

Eigenschaften des Baugrunds

eingeschlossen, Diebstahl

kann meist mitversichert werden.

ELEMENTAR Besonders wichtig:

Schäden durch Feuer sind

nicht mitversichert. „Um am Rohbau

einen Schaden durch Brand,

Blitzschlag oder Explosion abzusichern,

benötigt der Bauherr eine

Feuerrohbauversicherung“, erklärt

der Experte. Auch eine Elementarschadenversicherung

kann sinnvoll sein. Denn als Folge

des Klimawandels nehmen extreme

Wetterereignisse zu:

Stürme und starker Niederschlag

können zu Überschwemmungen

führen oder einen Erdrutsch auslösen.

Eine Elementarschadenversicherung

hilft dann den finanziellen

Schaden am eigenen Haus aufzufangen.

Sie greift außerdem bei

Rückstau in Rohren und Kanälen,

Schäden durch Schneedruck oder

Erdbeben – aber nicht bei Schäden

durch Leitungswasser. Diese

sind aber meist über die Wohngebäudeversicherung

abgedeckt.

Je nach Vertrag kommt der Versicherer

für die finanziellen Folgen

für Schäden durch Feuer, Leitungswasser,

Sturm und Hagel auf. Sollen

die Garage und andere Nebengebäude

mitversichert werden,

müssen sie in der Police ausdrücklich

erwähnt werden. Die Versicherung

deckt die Kosten für den

Wiederaufbau oder die Sanierung

und sichert gegen Folgekosten ab.

Allerdings ist ausschließlich das

Gebäude versichert, nicht der Inhalt.

pm

www.schwaebisch-hall.de

TERMINKALENDER

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL

03.+ 04.03.2018 Hohenloher Immobilientage

Sparkasse Öhringen

09.03.2018 Tag der Ausbildung

LTI Metalltechnik GmbH

Boxberg-Windischbuch

15.03.2018 RECA Backstage

RECA NORM Kupferzell

15.03.2018 Talentgewinner:

Cook, Recruit & Taste

Showküche Möbelhaus Schott

16.03.2018 Tag der Ausbildung

LTI Metalltechnik GmbH mit Schirmer GmbH,

Blum GmbH und Dengel Bau GmbH

17.+18.03.2018 Frühlingsfest

Portas Fachbetrieb Huber Jagstberg

24.+ 25.03.2018 Tage der offenen Tür

Telschow Balkonbau Wallhausen

06.– 08.04.2018 Hausmesse

Wolf Baumaschinen Crailsheim

07.+ 08.04.2018 Tage der offenen Tür

Wild Baumaschinen Blaufelden

10.04.2018 RECA Backstage

RECA NORM Kupferzell

02.– 04.03.2018 10. Feuchtwanger Handwerkertage

und Tag der offenen Tür

der Bayerischen BauAkademie

03.+04.03.2018 Bauen, Wohnen & Renovieren

Heilbronn

07.03.2018 IHK Gründer Check

Weißenburg

08.03.2018 Arbeitgeber Jobcafé

Weingut Heinrich Heilbronn

09.+10.03.2018 3. Ausbildungsmesse

Oberes Taubertal

Niederstetten

11.03.2018 Gewerbetag in Stachenhausen

Diverse Unternehmen

17.+18.03.2018 Gebrauchtwagenmarkt

Künzelsau

21.03.2018 Berufsinfotag

Gewerbepark Hohenlohe

07.+.08.04.2018 Hohenloher Bau- und Finanzmesse

Hangar Crailsheim

12.04.2018 Recruiter Slam

Wizemann Stuttgart

28.02.– 04.03.2018 Freizeit Messe

Nürnberg

07.– 13.03.2018 Internationale Handwerksmesse

München

10.+ 11.03.2018 Gesund & Vital-Messe

Würzburg

13.–15.3.2018 LogiMAT

Stuttgart

21.– 24.03.2018 Fensterbau Frontale

Nürnberg

21.– 24.03.2018 HOLZ-HANDWERK

Nürnberg

05.– 08.04.2018 Holz, Haus, Energie

Stuttgart

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28 Politik & Wirtschaft

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Kompakt und intensiv informieren

Die dritte „Ausbildungsmesse Oberes Taubertal“ findet am Freitag und Samstag, 9. und 10. März, von 8.30 bis 13 Uhr in Niederstetten statt.

Gewerbe- und Handelsvereine

sowie die Städte Niederstetten,

Creglingen, Röttingen

und Weikersheim kooperieren

mit beiden Landkreisen für

die berufliche Zukunft der Jugend.

Erneut können sich Jugendliche

daher bei der anstehenden

Messe am Frickentalplatz in Niederstetten

über Ausbildungsmöglichkeiten

im oberen Taubertal informieren.

Die Ausbildungsmesse wird organisiert

von den vier Gewerbe- und

Handelsvereinen Niederstetten,

Creglingen, Röttingen und Weikersheim

und im Wechsel ausgerichtet.

Die länderübergreifende

Kooperation kann bundesweit als

Modellprojekt gelten, denn üblicherweise

enden Kooperationen

an den Grenzen von IHKs, HWKs,

Städten, Gemeinden oder Landkreisen.

Nicht so bei der Ausbildungsmesse

„Oberes Taubertal“:

Neben den vier Städten Creglingen,

Niederstetten, Röttingen und

Weikersheim unterstützen die beiden

Landkreise Main-Tauber und

Würzburg – und auch mit den

Kammern in beiden Bundesländern

läuft eine sehr konstruktive

Zusammenarbeit. Am Messefreitag

haben die beiden Landkreise

für verschiedene Schulen im Umfeld

einen Bustransfer geschaffen.

Region präsentiert sich als

guter Wirtschaftsstandort

„Wir sind den Kommunen sehr

dankbar für diese wertvolle Zusammenarbeit,

das ermöglicht

uns neben einer – hoffentlich – erfolgreichen

Ausbildungsmesse

auch ein sehr gutes Marketing für

uns als Wirtschaftsstandort“, so

André Beetz vom Gewerbeverein

Niederstetten. Er hat sich in diesem

Jahr als erster Vorsitzender federführend

um die Organisation

gekümmert. Von großen, internationalen

Unternehmen bis hin zu

kleinen Handwerksbetrieben

reicht die Ausstellerliste der Ausbildungsmesse

oberes Taubertal.

Mit der Anmeldung von weiterführenden

Schulen, Handwerks- sowie

Industrie- und Handelskammern

oder der Berufsberatung seitens

der Agentur für Arbeit ist

auch ein breites Orientierungsprogramm

für unschlüssige Jugendliche

geboten. „Damit können wir

für die vielseitigen Interessen der

Jugendlichen mit Sicherheit ein

passendes Berufsbild oder ein individuelles

Beratungsgespräch anbieten“,

sagt Manuela Naser vom

Gewerbe- und Handelsverein Creglingen.

Sowohl kleine als auch

große Betriebe vertreten

Die angemeldeten Aussteller lesen

sich wie das „Who-is-who“ der regionalen

Wirtschaft, die größeren

Betriebe der Region zeigen an der

Messe zahlreiche Ausbildungsplätze

und Studienangebote. Da es

den Veranstaltern aber von Anfang

an ein zentrales Anliegen

war, auch kleineren Betrieben

und Einzelunternehmern das Mitmachen

zu ermöglichen, gibt es einige

Gemeinschaftsstände und Innungsangebote.

An solchen Ständen

kann beispielsweise das

Schreinerhandwerk kennengelernt

werden, auch die KfZ-Innung

präsentiert sich gemeinsam.

Im Bereich der Pflege- und Sozialberufe

können sich die Jugendlichen

gleich an mehreren Gemeinschaftsständen

informieren.

Grundsätzlich gilt im Oberen Taubertal:

Eine Messe, alle Infos. Die

Ausbildungsmesse Oberes Taubertal

bietet sowohl für die Schüler,

als auch für die Aussteller enorme

Vorteile: Größtmögliche Vielfalt

an Ausbildungsplätzen in der Region,

Berufsberatung, Vorstellung

Angebot: Zahlreiche Betriebe aus dem oberen Taubertal werden in diesem Jahr erneut ihre Ausbildungsund

Studienmöglichkeiten auf der gemeinsamen Messe in Niederstetten präsentieren. Fotos: Daniela Pfeuffer

Einblick: Auch Beratungsstellen und Schulen

werden an der Messe vertreten sein.

der Angebote weiterführender

Schulen und vieles mehr. Auch für

Betriebe wird die Suche nach

Nachwuchskräften erleichtert,

denn sie können hier Kontakt zu

einem breiten Publikum aus der

Region knüpfen. Die 50 Aussteller

Balance: Das Gesundheitswesen wird mittels

praktischer Übungen am Stand vorgestellt.

präsentieren über 130 Berufsbilder

– und das quasi vor der Haustür.

„Die Aussteller sind ja gerade daran

interessiert, mit Schülern ins

Gespräch zu kommen, die sich

mit dem Thema Berufswahl beschäftigen.

Deshalb kann ich alle

Jugendlichen nur ermuntern:

Traut euch, geht auf die Firmen zu

und stellt eure Fragen“, sagt Markus

Wilbur vom Gewerbe- und

Handelsverein Weikersheim stellvertretend

für das IGGHoT-Team.

Die Bewirtung übernimmt an beiden

Messetagen der Freundeskreis

des Bildungszentrums Niederstetten.

Der Förderverein versteht

sich als Bindeglied zwischen

Schule und Eltern, Schulträger

und ehemaligen Schülern. Der Erlös

der Bewirtung kommt der Erziehungs-

und Bildungsarbeit der

Jugendlichen zugute, wie beispielsweise

für Veranstaltungen,

Unterstützung der Cafeteria, Verleihung

des Schulsozialpreises oder

für die Anschaffung besonderer

Lehr- und Lernmittel.

Als besonderen Programmpunkt

kommt Oliver Gulde, Mentalberater

aus Niederstetten, zur Messe.

Er ist selbstständiger Mentalcoach

und Autor und bundesweit für

seine Personalcoachings bei größeren

Unternehmen, aber auch

für Einzelberatungen von Führungskräften

im Einsatz.

Mehr Motivation innerhalb

von zehn Minuten

Gulde bietet am Freitag, 9. März,

zwischen 9 und 13 Uhr im Rahmen

der Ausbildungsmesse im

Rhythmus von 30 Minuten eine

10-Minuten-Motivation zum

Thema „Selbstbewusst Bewerben

– Entdecke den Superheld in

Dir!“ an. Hier können die Jugendlichen

in einem interessanten

Coaching vieles rund um die richtige

Einstellung zur Bewerbung

lernen. Veranstaltungsort ist die

„Black Box“ in der Alten Schule.

Der Weg dorthin ist ausgeschildert.

Der Eintritt ist frei.

Am Samstag, 10. März, steht Oliver

Gulde während der Messe für

Fragen der Jugendlichen und Eltern

in den Frickentalhallen zur

Verfügung.

pm

www.facebook.com/

gewerbevereinniederstetten

www.gulde-akademie.com

Firmen auf der Bildungsmesse Oberes Taubertal


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Politik & Wirtschaft 29

Vorfreude: Die Verantwortlichen der „Interessensgemeinschaft

Gewerbe- und Handelsvereine oberes Taubertal (IGGHoT)“ hoffen

auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Besucher. Fotos: Daniela Pfeuffer

Immer rotierend

Die vielen Ausbildungsmöglichkeiten stehen

zum dritten Mal im Fokus der IGGHoT.

Die Premiere der Ausbildungsmesse

Oberes Taubertal

war 2016 in Creglingen,

im März letzten Jahres

war Röttingen der Austragungsort,

nun also Niederstetten auf

dem Frickentalplatz: Am Samstag

und Sonntag, 9. und 10.

März, dreht sich hier alles um

die berufliche Zukunft der Jugendlichen

im Oberen Taubertal.

ENTSCHEIDUNG Insbesondere

am Samstag rechnen die

Aussteller mit vielen Eltern, die

ihre Kinder bei der so wichtigen

Berufsorientierung begleiten.

Obwohl die Ausbildungsmesse

rotiert – 2019 wird Weikersheim

Gastgeber sein – richtet

sich die Veranstaltung stets

an die gesamte Region, sowohl

was die angesprochenen Jugendlichen,

deren Eltern als

auch ausstellende Betriebe anbelangt.

Die Messe wird von

der „IGGHoT“ organisiert.

Doch wer steckt dahinter? Markus

Wilbur, 1. Vorsitzender des

Gewerbe- und Handelsvereins

in Weikersheim, erläutert: „Hinter

diesem Kürzel steht ein unbürokratischer

Zusammenschluss

der Gewerbe- und Handelsvereinen

Creglingen, Niederstetten,

Röttingen und Weikersheim.

Ausgesprochen

heißt IGGHoT: ,Interessensgemeinschaft

Gewerbe- und Handelsvereine

oberes Taubertal’.“

GEMEINSCHAFT Dahinter

steckt die Idee, dass eine starke

Gemeinschaft mehr für die Region

und ihre Menschen erreichen

kann, als das Einzelkämpfer

Dasein jedes einzelnen Vereins

für sich. „Kirchturmdenken

sollte der Vergangenheit angehören

und die offene Formulierung

,Oberes Taubertal’ lässt

Platz für weitere regionale Kooperationen“,

so Sylvia Baumann,

die derzeit noch die einzige

bayerische Vertreterin im

Organisationsteam ist.

Neben der Organisation der rotierenden

Ausbildungsmesse

können sich die vier Handelsund

Gewerbevereine vorstellen,

in Zukunft gemeinsam interessante

Vortragsabende mit erstklassigen

Referenten, Weiterbildungsangebote

wie Staplerführerscheinkurse

oder überbetriebliche

Kooperation anzubieten.

pm

www.ghv-creglingen.de

Firmen auf der Bildungsmesse Oberes Taubertal

TECHNIK FÜR GEWINDE


30 Journal

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

NEWSLINE

IG BAU ruft zur Wahl auf

REGION. Von der Arbeitszeit über den Gesundheitsschutz

bis hin zur Urlaubsplanung: Unter welchen Bedingungen

Beschäftigte im Landkreis Schwäbisch Hall

arbeiten, darüber entscheidet nicht allein der Chef.

Auch die Betriebsräte haben hier ein entscheidendes

Wort mitzureden. Von März bis Mai werden die „Stimmen

der Belegschaften“ neu gewählt. Darauf hat die Industriegewerkschaft

Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen.

Bezirksvorsitzender Mike Paul nennt die Wahl „ein

absolutes Muss“. Auch in kleinen Handwerksbetrieben

sollten Beschäftigte nicht davor zurückschrecken, einen

Betriebsrat zu gründen. Die IG BAU unterstützt die Wahlen

in Branchen wie der Bauwirtschaft, der Gebäudereinigung,

der Landwirtschaft, dem Maler- oder Dachdeckerhandwerk.

Die Betriebsratswahlen finden alle vier

Jahre statt. Die Wahlbeteiligung war mit 79 Prozent zuletzt

sehr hoch. Alle Informationen zur Betriebsratswahl

vor Ort gibt es in den IG BAU-Büros in Stuttgart

(unter 07 11 / 9 31 82 00), Heilbronn (unter

0 71 31 / 8 33 22) und Göppingen (unter

0 71 61 / 96 83 43) sowie online unter www.dgb.de/betriebsratswahl-2018.

pm

Wichtiger Termin

für Arbeitgeber

REGION. Betriebe und Verwaltungen mit zwanzig und

mehr Beschäftigten sind verpflichtet, fünf Prozent ihrer

Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen.

Tun sie das nicht, müssen sie für jeden nicht besetzten

Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe an das zuständige

Integrationsamt zahlen. Die Höhe dieser Abgabe

ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Die

Vordrucke zum Anzeigeverfahren und das Bearbeitungsprogramm

„IW-Elan“ wurden bereits im Januar den Betrieben

und Verwaltungen zugesandt. Arbeitgeber, die

ihrer Meldepflicht noch nicht nachgekommen sind, können

dies noch bis Samstag, 31. März, nachholen. Eine

Fristverlängerung ist nicht möglich. Fragen von Arbeitgebern

aus dem Bezirk der Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim werden unter

07 21 / 8 23 70 66 beantwortet. pm

Überzeugendes Konzept

REGION. Im März gibt es wieder „Workshops für Existenzgründer“:

Wie erstellen Existenzgründer und Betriebsübernehmer

ein überzeugendes Unternehmenskonzept?

Diese Frage beantworten die Unternehmensberater

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken

beim Gründer-Workshop. Jeder Teilnehmer erhält Seminarunterlagen

sowie ein Teilnahmezertifikat. Der Workshop

ist kostenlos. Die nächsten Termine sind am Dienstag,

6. März, in Heilbronn sowie am Dienstag, 13.

März, in Schwäbisch Hall jeweils um 17 Uhr. Eine Anmeldung

ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es

bei Beate Hönnige (Heilbronn), unter

0 71 31 / 79 11 71 und Andreas Weinreich (Schwäbisch

Hall) unter 07 91 / 9 71 07 12 von der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken und unter www.hwk-heilbronn.de/termine.

pm

Ausstellung mit Fakten

zum Thema Minijob

SCHWÄBISCH HALL. Die Agentur für Arbeit und das

Jobcenter informieren von Mittwoch, 7. März, bis Freitag,

23. März, im Landkreis Schwäbisch Hall mit einer

Ausstellung über die Fakten zum Minijob. Sie zeigt die

Fakten wie beispielsweise die unsichtbaren Kosten und

wann sich eine Umwandlung in die Sozialversicherungspflicht

für Arbeitgeber lohnt. Minijobber können sich

über ihre Rechte aber auch über langfristige Nachteile

informieren. „Mit der Ausstellung wollen wir den Dialog

mit Beschäftigten und Arbeitgebern vertiefen, um

gemeinsam Wege in die existenzsichernde Beschäftigung

zu finden“, so Bianca Biegel, Beauftragte für

Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters im

Landkreis Schwäbisch Hall. Die Ausstellung findet im

Foyer der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall statt

und ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie

von Montag bis Mittwoch von 13 bis 16 Uhr und am

Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

pm

Betriebliche Pflegelotsin

Das Familienunternehmen Bass in Niederstetten unterstützt Mitarbeiter bei Pflegeangelegenheiten.

Seit zwei Jahren ist Claudia Ziegler-Schulz die geschulte Ansprechpartnerin.

Wenn ein Angehöriger zum

Pflegefall wird, stoßen Berufstätige

schnell an ihre

Grenzen. Geschäftsführerin Dr.

Stefanie Leenen hat das Problem

erkannt: „Das Thema Pflege ist in

vielen Unternehmen noch nicht

angekommen, aber hier gilt es,

als Arbeitgeber aktiv zu werden

und die eigenen Mitarbeiter zu unterstützen.“

Um ihren Mitarbeitern gezielt zur

Seite zu stehen, hat Dr. Leenen im

Jahr 2015 eine Pflegelotsin eingerichtet:

Die Vertriebs- und Verwaltungsangestellte

Claudia Ziegler-

Schulz ist speziell für die Vereinbarkeit

von Erwerbstätigkeit und

Pflege geschult.

HILFSANGEBOT Totalveränderung

steht an, wenn ein Elternteil

oder gar der eigene Partner zum

Pflegefall wird. Neben der entstehenden

Belastung, drängen sich

viele Fragen zum Beispiel zu Arbeitszeitanpassungen,

Freistellungsansprüchen

oder externen

Anlaufstellen auf. Hier ist Ziegler-

Schulz für ihre Kollegen da. Sie

hört sich die Sorgen der Betroffenen

an und bietet konkrete Hilfestellungen.

Die Pflegelotsin weiß,

wo die Beratungsstellen in der Region

sind.

VEREINBARKEIT Sie gibt Kontaktdaten

von Ansprechpartnern

weiter und verweist auf passende

Stellen wie beispielsweise den Pflegestützpunkt.

Ziegler-Schulz

weiß, wie eine passende Pflegeeinrichtung

gefunden und sich über

die rechtliche Lage und den damit

einhergehenden Ansprüchen erkundigt

werden kann. Die Pflegelotsin

gibt beispielsweise auch

den wichtigen Hinweis, dass die

Pflegezeit unter bestimmten Voraussetzungen

bei der Rente anrechenbar

ist. Besonders für Mitarbeiter

die im Schichtdienst tätig

Fast drei Jahrzehnte hat er das

Handwerk in der Region, im

Land und auf Bundesebene repräsentiert:

Am 10. Februar feierte

Klaus Hackert seinen 80. Geburtstag

in seiner Heimat Heilbronn.

Der Gas- und Wasserinstallateurmeister

war 27 Jahre lang Präsident

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Als er sich 2004

nicht mehr zur Wahl stellte,

wurde er für sein langjähriges Engagement

und seine zahlreichen

Verdienste zum Ehrenpräsidenten

ernannt. Hackerts ehrenamtliche

Tätigkeit im Handwerk begann

1969, als er mit 31 Jahren zum

Obermeister der Innung Sanitär-

Heizung-Klima Heilbronn gewählt

wurde. In den kommenden Jahren

übernahm er zahlreiche weitere

Ehrenämter auf allen Ebenen

der Handwerksorganisation.

1974 wurde Hackert in die Vollversammlung

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken gewählt.

Drei Jahre später wählte ihn die

Vollversammlung zum Präsidenten

der Handwerkskammer. Mit

39 Jahren war er damals der

jüngste Präsident Deutschlands.

Als er 27 Jahre später seine Amtszeit

beendete, war er der dienstälteste

Präsident.

Im Handwerk verwurzelt

Unterstützer: Lars Sommer, Leiter des Messezentrums Redblue, Oliver

Fritz und Marion Loehe, Mitarbeiter von Intersport sowie Kim Roether,

Vorstandsvorsitzender (v. li.) am Messestand der DKMS. Foto: Intersport

Zuhören: Claudia Ziegler-Schulz (re.) spricht mit einer Kollegin,

damit diese den Alltag unbeschwerter erleben kann. Diskretion und

Vertraulichkeit prägen dabei ihre Arbeit.

Foto: Bass

Jubilar: Auch mit 80 Jahren bleibt

Klaus Hackert immer auf dem

neuesten Stand. Foto: Ramona Fritz

ÜBERREGIONAL Sein Engagement

für das Handwerk endete

nicht an den Grenzen der Region.

Zwischen 1995 und 2005 stand er

auch als Präsident dem Baden-

Württembergischen Handwerkstag

vor. Nach seinem Ausscheiden

wurde er bei der Landeshandwerksorganisation

zum Ehrenpräsidenten

ernannt. 1994 führte ihn

sein Weg nach Berlin zum Zentralverband

des Deutschen Handwerks

(ZDH), wo er sich bis 2004

als Mitglied des Vorstandes des

Deutschen Handwerkskammertages

(DHKT) sowie im Präsidium

des ZDH einsetzte. 1996 wurde er

zum Vizepräsidenten des ZDH –

ein Amt, das Hackert acht Jahre

lang ausfüllte. Darüber hinaus engagiert

sich Klaus Hackert auch

auf politischer Ebene. In seiner

Unter dem Motto „Kleine Tat –

große Wirkung“ waren im

Februar alle Mitarbeiter des Heilbronner

Unternehmens Intersport

dazu eingeladen, sich als

Stammzellenspender bei der

DKMS zu registrieren. Das Tübinger

Unternehmen war während

der Februar-Ordermesse des Betriebes

im Messezentrum Redblue

in Heilbronn mit einem Stand vertreten.

„Der Anstoß für die Organisation

der Typisierungs-Aktion

kam aus unserem Mitarbeiterkreis“,

erzählt Vorstandsvorsitzender

Kim Roether. „Drei unserer

sind, ist ein angepasstes Arbeitszeitmodell

unabdingbar, um die

Pflege auch mit ihrer Erwerbstätigkeit

vereinen zu können. Zusammen

mit der Personalabteilung

wird daher zur Entlastung des Mitarbeiters

eine gemeinsame Lösung

entwickelt. „Vielen tut es einfach

nur gut mit mir über die

schwere Situation sprechen zu

können“, stellt Ziegler-Schulz dabei

häufig fest.

pm

www.bass-tools.com

Klaus Hackert, Ehrenpräsident der Handwerkskammer, feierte im Februar seinen 80. Geburtstag.

Heimatstadt Heilbronn ist er seit

1975 Mitglied im Gemeinderat.

Die Liste der Ehrungen, die sich

Klaus Hackert mit seinem Engagement

verdiente, ist entsprechend

lang. Von der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken erhielt er unter

anderem 2003 den Goldenen

Ehrenring. Fünf Jahre später

wurde er mit dem Ehrenring der

Stadt Heilbronn ausgezeichnet.

Vom Land Baden-Württemberg

wurden seine Verdienste 1998 mit

der Staufer-Medaille in Gold sowie

im Jahr 2001 mit der Wirtschaftsmedaille

gewürdigt. Der

Zentralverband des Deutschen

Handwerks verlieh Klaus Hackert

bereits 1987 das Handwerkszeichen

in Gold. Außerdem erhielt er

2005 das Große Verdienstkreuz

des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland. pm

www.hwk-heilbronn.de

Erfolgreich typisiert

Intersport und DKMS organisieren Typisierungs-Aktion:

Mehr als 200 neue Stammzellenspender werden gefunden.

Mitarbeiter haben in den vergangenen

Jahren bereits erfolgreich

Knochenmark gespendet und drei

Patienten mit der Diagnose Blutkrebs

helfen können.“ Für Oliver

Fritz, Marion Löhe und Silke Pfister

aus der Heilbronner Intersport-Zentrale

war ihr Engagement

eine Selbstverständlichkeit.

Alle drei würden jederzeit wieder

spenden. Bei der Typisierungs-Aktion

hat Intersport die Kosten der

Teilnehmer übernommen. pm

www.intersport.de

www.dkms.de


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Journal 31

Von Spree an Tauber

NEWSLINE

Nadine Helbig ist die neue kaufmännische Leiterin bei der Median Klinik Hohenlohe.

Anfang des Jahres wechselte

Nadine Helbig von der Spree

nach Bad Mergentheim an

die Tauber, um die kaufmännische

Leitung in der Median Klinik

Hohenlohe zu übernehmen.

Damit ist die 39-Jährige die Nachfolge

von Andreas Duda angetreten,

der die Stelle seit Oktober

2014 innehatte. Die gelernte Hotelfachfrau

kommt direkt aus der

Berliner Zentrale von Median, wo

sie zuletzt Leiterin der Abteilung

Dienstleistungen war. „Die neue

Stelle ist ein kleiner Traum. Ich

wollte schon immer Hoteldirektorin

werden”, erklärt Nadine Helbig

die Gründe für ihren Wechsel

und schmunzelt.

Von Köchen für Köche

Küchentechnikhersteller Palux aus Bad Mergentheim zeigt

seine Technik-Neuheiten auf der Messe „Intergastra“.

Wirtschaftlich zu arbeiten, den

anhaltenden Fachkräftemangel

auszugleichen und gleichzeitig

hohe, reproduzierbare Speisenqualität

auf den Teller zu bringen

– das sind die aktuellen Herausforderungen,

denen sich Gastronomie

und Gemeinschaftsverpflegung

gegenübersehen. „Dass wir

ein Unternehmen von Köchen für

Köche sind, haben wir auf der Intergastra

einmal mehr deutlich gemacht.

Unser Lösungsansatz, eine

Kombination aus effizienter, passgenauer

Küchentechnik und prozessorientierten

Konzepten,

kommt in der Branche an“, sagt

Hardy Zolper, Vertriebsleitung National

der Palux AG.

BEKANNT „Der Unterschied

zum Hotel ist hier nicht sehr

groß“, sagt Helbig. Die Median Klinik

Hohenlohe ist für Helbig

keine Unbekannte. Schon Ende

2011, als RHM die insolvente Klinik

übernahm, kam sie zum ersten

Mal nach Bad Mergentheim

und war begeistert. Daran hat sich

bis heute nichts geändert. „Die

Median Klinik Hohenlohe ist nicht

nur ein schöner Bau, sie ist auch

Messeauftritt: Die Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Stuttgart

ist für Palux ein wichtiger Termin zur eigenen Präsentation. Foto: Palux AG

Wechsel: Nadine Helbig hat sich ganz bewusst für den Standort

Bad Mergentheim entschieden.

Foto: Median

HEIMSPIEL Davon überzeugten

sich auch der Bad Mergentheimer

Oberbürgermeister Udo Glatthaar

sowie der Aufsichtsratsvorsitzende

Edmund Brenner bei ihrem

Messebesuch: Die Palux-Vorstände

Erhard Ikas und Dr. Hilmar

Rudloff zeigten ihnen die Neuheiten

und gemeinsam kosteten

sie bei guten Gesprächen die kulinarischen

Messespezialitäten am

Stand. Glatthaar betonte beim

Heimspiel des Bad Mergentheimer

Küchentechnikherstellers auf

der Messe einmal mehr die Bedeutung

des Unternehmens für die Region.

Bei der „Nacht der Sterne“

im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum

ist Palux langjähriger offizieller

Küchentechnik-Partner,

weswegen an den zwölf Buffet-Stationen

wieder zahlreiche Palux-

Geräte ihre Leistungsfähigkeit zeigten.

Das Event mit mehr als 150

Sterneköchen und weiteren 750

handverlesenen Gästen aus der

Hotel- und Gastronomiebranche,

veranstaltet von der Allgemeinen

Hotel- und Gastronomie-Zeitung

(AHGZ), gilt als Messe-Highlight.

MOBIL Auch Janko Hilliges, Küchenchef

im Flair Park-Hotel in

Ilshofen und zu Gast am Palux-

Messestand, setzt seit Jahren auf

Küchentechnik und Lösungen der

Mergentheimer. Für das 24-Stunden-Rennen

in Dubai hat er im Januar

2018 seine komfortable Hotel-Küche

gegen eine mobile Palux-Küche

mit Rennstall-Feeling

eingetauscht: Hilliges übernahm

das Catering für das am Ende siegreiche

Black Falcon Rennteam –

und legte damit die Messlatte für

die kommenden Wettbewerbe

hoch. Und das alles mit Technik

aus der Region.

pm

www.palux.de

gut organisiert und medizinisch

hervorragend aufgestellt, mit einem

tollen Team und ausgesprochen

kompetenten Ärzten”, erläutert

die gebürtige Saarländerin.

Für die Zukunft hat sich Helbig

Der neue AOK-Bezirksrat hat

bei seiner konstituierenden

Sitzung in Untersteinbach ehemalige

Mitglieder des Gremiums feierlich

verabschiedet.

Aus dem Landkreis Schwäbisch

Hall waren dies Wolfgang Haag

aus Schwäbisch Hall, Gerhard Junker

aus Crailsheim und Gerhard-

Paul Reiß aus Wallhausen. Alle

drei erhielten für ihr jahrzehntelanges

ehrenamtliches Engagement

jeweils die AOK-Ehrennadel

in Gold.

UNTERSTÜTZUNG Als Vertreter

der Versicherten waren Wolfgang

Haag und Gerhard Junker

seit 1996 in dem Gremium aktiv.

Noch länger dabei war Gerhard-

Paul Reiß. Er hatte die Belange

der Arbeitgeber als Beitragszahler

seit 1986 vertreten. In die Amtszeit

der früheren Bezirksräte fiel

die Begleitung zahlreicher Bau-

vor allem den weiteren Ausbau

des Fachbereichs Geriatrie an der

Klinik vorgenommen. Dabei geht

es ihr nicht nur um die Ausstattung

der Abteilung, sondern vor allem

darum, examinierte Fachkräfte

zu finden, die in das Profil

der Klinik passen. „Mir liegen die

Mitarbeiter und die Patienten der

Klinik am Herzen”, so die neue

kaufmännische Leiterin.

BUNDESWEIT Median ist der

bundesweit größte private Betreiber

von Rehabilitationseinrichtungen

und hat rund 18 000 Betten

und Behandlungsplätze in 123 Kliniken

und Einrichtungen, davon

73 stationäre Reha-Kliniken. Die

rund 15 000 Beschäftigten der

Gruppen behandeln und betreuen

derzeit jährlich mehr als 230 000

Patienten und Bewohner in 14

Bundesländern.

pm

www.median-kliniken.de

Abschied aus dem

AOK-Bezirksrat

Goldene Ehrennadel für Haag, Junker und Reiß.

und Modernisierungsmaßnahmen

an diversen AOK-Standorten.

Damit unterstützten sie nachdrücklich

den Wandel der Gesundheitskasse

zum serviceorientierten

Dienstleister im Gesundheitswesen.

Nicht zu vergessen die Tätigkeit

in den Widerspruchsausschüssen

der Gesundheitskasse.

DANKBAR „Ihr Einsatz für die

Selbstverwaltungsgremien der

AOK war und ist unverzichtbar,

denn er steht für Teilhabe und Mitbestimmung

in einem demokratischen

Gemeinwesen. Sie garantieren

eine am Wohl der Menschen

orientierte Gesundheitsversorgung,

die zugleich wirtschaftlichem

und ökonomischem Sachverstand

folgt“, dankte die alternierende

Vorsitzende des AOK-Bezirksrats,

Marianne Kugler-Wendt.

Ihr Stellvertreter Rolf Blaettner ergänzte:

„Dass der Marktanteil der

AOK im Landkreis Schwäbisch

Hall heute bei mehr als 57 Prozent

liegt, daran haben auch sie einen

Anteil.“

pm

www.aok-bw.de

Auszeichnung: Für ihr langjähriges Engagement im AOK-Bezirksrat

erhielten Gerhard-Paul Reiß, Gerhard Junker und Wolfgang Haag (v. li.)

die Goldene AOK-Ehrennadel und wurden verabschiedet.

Foto: AOK

JT Touristik geht an

Handelskette Lidl

NECKARSULM/BERLIN. Nach über zwei Monaten im

Insolvenzverfahren steht seit Anfang des Jahres die Zukunft

des Reiseveranstalters JT Touristik GmbH fest. Die

Handelskette Lidl, welche zur Schwarz-Gruppe mit Sitz

in Neckarsulm gehört, konnte sich im Bieterwettbewerb

um den Reiseveranstalter aus Berlin durchsetzen.

Der in fast ganz Europa engagierte Discounter erwirbt

den Berliner Reiseveranstalter über die Lidl E-Commerce

International GmbH & Co KG. „Einer der bekanntesten

Marken in der deutschen Reiseindustrie werden

somit vielversprechende Zukunftsperspektiven eröffnet.

Darüber hinaus ist hocherfreulich, dass alle 60 Arbeitsplätze

am Standort Berlin erhalten werden“,

schreibt Lidl in einer Mitteilung. Jasmin Taylor, Gründerin

von JT Touristik, sagt: „Es erfüllt mich mit größter

Zufriedenheit, das Unternehmen und seine Mitarbeiter

in die Hände eines Unternehmens geben zu dürfen, das

als kapitalkräftiger europäischer Player einen exzellenten

Ruf genießt. JT Touristik eröffnen sich durch diese

Partnerschaft völlig neue Perspektiven, von denen unsere

Kunden, unsere Partner aber insbesondere auch unsere

Arbeitskollegen profitieren werden.“

pm

Landespreis ausgeschrieben

REGION. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hohenlohekreises

W.I.H.-Wirtschaftsinitiative Hohenlohe

GmbH weist auf die zwölfte Ausschreibung des Landespreises

für junge Unternehmen hin. Gesucht werden

wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aus sämtlichen Branchen,

die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches

Handeln einen vorbildhaften Beitrag zu einer zukunftsfähigen

Gesellschaft leisten. Bis Freitag, 23.

März, können sich Unternehmer mit Firmensitz in Baden-Württemberg

bewerben. Mit insgesamt 90 000 a

ist der Landespreis einer der höchstdotierten und renommiertesten

Unternehmerpreise in Deutschland.

„Die Preisträger sind Vorbilder für potenzielle Existenzgründer.

Sie können die Auszeichnung werbewirksam

für ihr Unternehmen nutzen“, fordert Margot Klinger,

Geschäftsführerin der W.I.H. GmbH, zur Teilnahme auf.

Weitere Infos dazu gibt es unter www.landespreis-information.de

sowie unter www.wih-hohenlohe.de. pm

Müller-Klier übernimmt

im Juli die Leitung

FÜRTH. Dr. Maike Müller-Klier (46) wird neue Leiterin

der IHK-Geschäftsstelle Fürth. Sie folgt zum 1. Juli auf

Gerhard Fuchs, der die Geschäftsstelle in den letzten sieben

Jahren führte und altersbedingt in den Ruhestand

geht. Müller-Klier studierte, promovierte und lehrte an

der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät

der Friedrich-Alexander-Universität. Seit Juni 2008 arbeitet

Müller-Klier bei der IHK Nürnberg für Mittelfranken,

wo sie 2011 die Leitung des Referates Volkswirtschaft

und Statistik übernahm. Zudem koordinierte Müller-Klier

Projekte der Europäischen Metropolregion

Nürnberg, zuletzt war sie für die Fortentwicklung des

Leitbildes für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung

(WaBe) der Metropolregion verantwortlich. Die

IHK-Geschäftsstelle Fürth ist Dienstleister für die

20 000 IHK-Mitgliedsbetriebe in Stadt und Landkreis

und betreut das ehrenamtlich tätige IHK-Gremium

Fürth.

pm

Mode in alten Gemäuern

SCHWÄBISCH HALL. Die GWG Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft

Schwäbisch Hall mbH hat einen

neuen Mieter für die Kornhausscheunen gefunden: Das

international bekannte Modelabel „Only“ hat kürzlich

seine Pforten in Schwäbisch Hall eröffnet. Die Bestseller

GmbH, welche im Kocherquartier in zwei weiteren Läden

bereits die Marken „Jack & Jones“ und „Vero

Moda“ vertreibt, mietet die etwa 230 Quadratmeter

große Ladenfläche in den von der Architektenkammer

Baden Württemberg für „beispielhaftes Bauen“ prämierten

Kornhausscheunen an. Damit ist am stark frequentierten

Entrée von und zum Kocherquartier wieder

ein namhafter Händler anzutreffen und die Stadt Schwäbisch

Hall um eine Anlaufstelle für Mode reicher. pm


32 Werkstoff Holz

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Branche trifft sich in Nürnberg

Holz-Handwerk: Auf der Leitmesse zeigen Firmen von Mittwoch, 21., bis Samstag, 24. März, ihr Know-how.

Schon zum 19. Mal präsentiert

sich die „Holz-Handwerk“

als die europäische

Leitmesse für das holzverarbeitende

Handwerk. Das Interesse

der Branche ist erneut so groß,

dass die sieben Messehallen bereits

ein halbes Jahr vor der Veranstaltung

ausgebucht waren. Vom

21. bis 24 März informieren sich

im Nürnberger Messezentrum einmal

mehr rund 110 000 erwartete

Besucher über die neuesten Entwicklungen

und Trends der

Holzbe- und -verarbeitung. Schreiner,

Zimmerer und Fachhändler

sowie Experten des Möbel- und Innenausbaus

tragen zum hochklassigen

Produkt- und Informationsangebot

sowie dem lebendigen

Charakter der Fachmesse bei.

Rund 500 Unternehmen, darunter

auch Firmen aus der Region Heilbronn-Franken,

sind mit einem

Stand vor Ort.

VIELFALT Das Spektrum der

Holz-Handwerk reicht von Holzbearbeitungsmaschinen,

Elektround

Pneumatikwerkzeugen über

Befestigungstechnik, Beschläge,

Bauelemente und Einbausysteme

bis hin zu Hölzern und Holzwerkstoffen

sowie Software. Somit fasst

sie alle Produkte und Techniken

Profis: Auf der Messe finden Besucher alles zur Bearbeitung des Werkstoffes Holz.

zusammen, die im Alltag von

holzbe- und -verarbeitenden Betrieben

relevant sind.

Die beliebte Sonderschau „DesignObjekt

– ObjektDesign“ des

Fachverbands Schreinerhandwerk

(FSH) Bayern findet unter

dem Motto „Den Geist des Raumes

fühlen – ganzheitliche Gestaltungskonzepte“

statt. Hauptgeschäftsführer

Dr. Christian Wenzler

erklärt: „Nachdem für das

Schreinerhandwerk lange Zeit das

Design einzelner Objekte und Produkte

im Mittelpunkt stand, beobachten

wir aktuell eine Rückkehr

zu ganzheitlichen Ansätzen bei

der Gestaltung von Bauwerken,

Räumen, Möbeln und peripherer

Ausstattung.

Unsere Sonderschau präsentiert

besondere Gestaltungskonzepte,

erläutert grundlegende Designideen,

die den Geist der geschaffenen

Raumsituationen erfühlen lassen,

und zeigt Chancen auf, die

Foto: NürnbergMesse

sich dem kreativen und umfassend

ausgerichteten Schreinerhandwerk

bieten. Der „Geist“ eines

Raumes entsteht, wenn alles irgendwie

passt. Der Raum bewirkt

eine Emotion, rüttelt am Betrachter,

regt an oder auf. Jeder

Mensch empfindet hier anders

und oftmals ist es nur ein Bauchgefühl,

das eine rational nicht erklärbare

Wirkung auslöst. Noch

schwieriger ist zu ermitteln, wie

und warum diese Reaktion entsteht.

Tatsächlich lässt sich vieles

aber ganz genau steuern. Wie, zeigen

wir auf der Sonderschau im

Foyer Eingang Mitte.“

Im Rahmen der Sonderschau findet

in diesem Jahr der Fotowettbewerb

„Innungsschreiner gestalten“

statt: Betriebe sind eingeladen,

den Messebesuchern kreative

Projekte vorzustellen. Dr.

Christian Wenzler: „Wir zeigen Geschichten

und Bilder von Objekten,

die vielleicht über das hinausgehen,

was man sich anfangs zugetraut

hat, die man aber trotzdem

mit Mut, Geduld und Herzblut realisiert

hat. Wir möchten nicht nur

Leuchtturmprojekte aus Architekturzeitungen

abbilden, sondern

echte Schreinerleistungen zeigen.“

Die besten Einsendungen

werden vom Fachverband prämiert.

ERFOLGREICH Zu den Ausstellern

aus der Region gehören unter

anderem die Schreinermeisterschule

Schwäbisch Hall und die

Weinig AG aus Tauberbischofsheim.

1992 startete die Messe im

Verbund mit der Fensterbau Frontale

am Messeplatz Nürnberg,

rund 60 000 Besucher kamen. Bereits

zwei Jahre später konnte mit

70 000 Fachbesuchern ein signifikanter

Erfolg gefeiert werden. Seitdem

hat sich die Holz-Handwerk

zu einer der wichtigsten Fachmessen

für Maschinentechnologie

und Fertigungsbedarf im holzverarbeitenden

Gewerbe entwickelt.

Zur letzten Auflage kamen 494

Ausstellern aus 19 Ländern auf

fast 32 000 Quadratmetern. Über

110 000 Fachbesucher wurden gezählt.

pm

www.holz-handwerk.de

ANZEIGE

ADVERTORIAL

Die digitale Zukunft im Blick

WEINIG zeigt auf der Messe Nürnberg die Produktionswelt von morgen

Die Doppelmesse Holz-Handwerk

/ Fensterbau Frontale ist 2018 das

zentrale Ereignis für die internationale

Holzwirtschaft. Es werden

über 100.000 Besucher aus Europa

und Übersee in Nürnberg erwartet.

Das Messekonzept der WEINIG

Gruppe steht unter dem Motto

THINK WEINIG und unterstreicht

die gruppenübergreifende Vertriebs-

und Marketingstrategie. Auf

insgesamt 1.600 m² präsentiert der

Weltmarktführer vom 21. bis 24.

März in Halle 9 über 30 Maschinen,

Anlagen und Systeme seiner beiden

Marken WEINIG und HOLZ-HER.

Sowohl der traditionell handwerklich

arbeitende Betrieb, als auch das

digitalisierte Unternehmen findet

auf dem Stand der WEINIG Gruppe

» DIE WEINIG GRUPPE

WIRD IN NÜRNBERG

IN DER FERTIGUNGS-

TECHNOLOGIE

WICHTIGE IMPULSE

SETZEN.

die richtige Lösung für seine Produktionsaufgaben.

Allen Exponaten

ist die WEINIG Philosophie gemein,

durch einfache Bedienkonzepte

die maximale Beherrschbarkeit der

immer komplexeren Technologien

zu gewährleisten.

Das perfekte Doppel: WEINIG W4.0 digital

powered by Mindsphere.

Aus der Fülle von Neuheiten und

Weiterentwicklungen ragen einige

besonders heraus. Weltpremiere

feiert der neue Kehlautomat Unimat

217, der bereits dem Einsteiger

hohen Bedienkomfort bietet. Erstmals

präsentiert WEINIG auch die

Cloud-Lösung Mindsphere. WEINIG

ist Gründungsmitglied der Anwenderorganisation

MindSphere World,

die unter Federführung der Siemens

AG in die digitale Zukunft steuert.

Zum Zukunftsthema vernetzte

Produktion können die Besucher

des Standes auch einen spektakulären

virtuellen 3-D-Ausflug in

die WEINIG Smart Factory für die

Fensterfertigung unternehmen. In

Sachen W4.0 digital hat WEINIG

seine Service App mit erweiterten

Monitoring-Möglichkeiten aufgewertet,

die ebenfalls in Nürnberg

zu sehen sein werden. Speziell an

ambitionierte Handwerksbetriebe

im Fensterbau richtet sich die komfortable

WEINIG Machine Control

(WMC)-Oberfläche, durch die das

kompakte Fenstercenter Conturex

Compact weiter an Attraktivität

gewinnt.

Neuheiten wie das Laser-Breitenvermessung

SplitAssist für

die Trennbandsäge BKS oder die

integrierte Auftragsverwaltung für

die Moulder Master Software sind

zusätzliche Glanzlichter des WEINIG

Auftritts. Bei HOLZ-HER, dem

Spezialisten für die Holzwerkstoffbearbeitung

innerhalb der WEINIG

Foto: Weinig

Gruppe, wird eine Messepremiere

für Aufsehen sorgen: Die revolutionäre

Nextec-Technologie erlaubt es

dem Kunden, in nur drei Schritten

Maßmöbel zu produzieren. Fast das

ganze Spektrum der Technologien,

das von Zuschnitt, Hobeln und Profilieren

bis zur Optimierung, Fensterfertigung

und der Plattenproduktion

mit HOLZ-HER reicht, kann

in Nürnberg in Live-Vorführungen

erlebt werden. „Unser gesamtes

Programm ist darauf ausgerichtet,

den Kunden wichtige Wettbewerbsvorteile

zu sichern“, betont Klaus

Müller, Leiter Marketing Kommunikation.

[pm]

Die WEINIG Gruppe entwickelt,

produziert und vertreibt

Maschinen und Systeme

für die Massiv- und

Holzwerkstoffbearbeitung.

Im Stammwerk Tauberbischofsheim

werden hauptsächlich

Kehlautomaten

sowie CNC-Center für die

Fenster- und Möbelherstellung

gefertigt. Insgesamt

bildet die WEINIG Gruppe

die komplette Wertschöpfungskette

der Holzbearbeitung

ab und ist in der

Welt führend.

www.weinig.com

Die WEINIG Gruppe:

Maschinen Die WEINIG und Gruppe: Anlagen für

die Maschinen Bearbeitung und Anlagen von Massivholz

die Bearbeitung und Holzwerkstoffen von Massiv-

für

holz und Holzwerkstoffen

Innovative Spitzentechnologie,

Die umfassende Innovative WEINIG Spitzentechnologie,

Dienstleistungen Gruppe: und

Systemlösungen bis zur schlüsselfertigen

Produktionsanlage:

Maschinen umfassende Dienstleistungen und Anlagen und

die WEINIG

für

Systemlösungen bis zur schlüsselfertigen

Bearbeitung Produktionsanlage: ist Ihr Partner, von wenn die Massiv-

es WEINIG um

die Gruppe

holz

profitable Gruppe und ist Bearbeitung Ihr Holzwerkstoffen

Partner, wenn von Massivholz

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es um

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ob Handwerk oder Industrie.

HOLZ-HANDWERK 2018:

WEINIG HOLZ-HANDWERK und HOLZ-HER 2018:

gemeinsam WEINIG und in HOLZ-HER Halle 9

gemeinsam in Halle 9

HOLZ-HANDWERK 2018:

WEINIG und HOLZ-HER

gemeinsam in Halle 9

MASSIVHOLZ

MASSIVHOLZ

MASSIVHOLZ

Zuschnitt,

Scannen,

Optimieren,

Verleimen

Fenster, Türen,

CNC-Technologie

Keilzinken,

Formatieren,

HOLZWERK-

HOLZWERK-

STOFFE

STOFFE

Hobeln, Profilieren,

Werkzeug, Schleifen

Hobeln, Profilieren,

Werkzeug, Schleifen

Zuschnitt,

Scannen,

Optimieren,

Zuschnitt,

Verleimen Scannen,

Optimieren,

Fenster, Verleimen Türen,

CNC-Technologie

Hobeln, Fenster, Türen, Profilieren,

Keilzinken, Werkzeug, CNC-Technologie Schleifen

Keilzinken,

Formatieren,

Kantenprofilierung

Formatieren,

Kantenprofilierung

HOLZWERK-

STOFFE

Kantenanleimen

CNC-Bearbeitung

Kantenanleimen

Vertikale CNC-Bearbeitung und

horizontale

Zuschnittlösungen

Vertikale und

horizontale

Automatisches

Zuschnittlösungen

Plattenhandling

Automatisches

Plattenhandling

Kantenanleimen

CNC-Bearbeitung

Vertikale und

horizontale

Zuschnittlösungen

WEINIG BIETET MEHR

Automatisches

WEINIG BIETET MEHR

Plattenhandling


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Werkstoff Holz 33

Moderne Technik

Maschinenanlagen auf der Höhe der Zeit sparen Unternehmen viel Geld und schonen

zudem die Umwelt – auch in holzverarbeitenden Betrieben.

Mit der Hilfe von Energiewelt-Info

aus Bad Mergentheim

konnte die

Firma Leicht Fenster und Türen

GmbH in Karlsdorf ihren Energiebedarf

und die Umweltbilanz

verbessern. Das Unternehmen

ist ein Schreinereibetrieb mit

den Kernkompetenzen eigene

Herstellung von Fenstern und

Türen aus Holz, Kunststoff und

Aluminium. Darüber hinaus

werden auch Leistungen wie

Montage und Reparaturarbeiten

rund ums Fenster angeboten.

Im Bestand war eine alte ungeregelte

und ineffiziente Späneabsaugung

im Betrieb, die während

der kompletten Produktionszeit

auf Volllast lief und den

gesamten gefilterten Volumenstrom

ungenutzt in die Atmosphäre

blies. Dies hatte gerade

im Winter einen hohen Heizaufwand

zur Folge. Die Luftqualität

war durch die ineffiziente Anlage

nicht mehr die beste und

die Lärmbelastung dadurch

sehr hoch.

Effizient: Hochentwickelte Anlagen zur Wärmerückgewinnung

können einen Beitrag leisten, die Natur zu schonen. Foto: NPG-Archiv

ENERGIE Zur Reduzierung

der Energiekosten und zur Verbesserung

der Luftqualität sowie

für verbesserte Arbeitsbedingungen

hat die Firma nun in

eine neue raumlufttechnische

Anlage mit Rückluftfunktion investiert.

Hierbei wurde das Unternehmen

erfolgreich von der

Energiewelt-Info GmbH begleitet.

Diese hat für Leicht ein konkretes

Energieeinsparkonzept

erarbeitet, die geplanten Maßnahmen

wirtschaftlich bewertet

und erfolgreich Fördergelder

für dieses Vorhaben beantragt.

Eine neue hocheffiziente Absauganlage

mit Filterturm

schmückt nun das Betriebsgelände.

Der elektrische Energiebedarf

hat sich trotz einer deutlich

höheren Leistung der

neuen Anlage um 25 Prozent reduziert.

Dies ist zum einen der

hocheffizienten Anlage und

zum anderen der eingebauten

FU-Regelung zu verdanken. Es

sind nun drei Ventilatoren mit

je 15 Kilowatt Leistung im Einsatz.

Je nach Anzahl der laufenden

Maschinen wird der Luftbedarf

bis zur Leistungsgrenze frequenzgeregelt

bei einem Ventilator

erhöht. Ist die Grenze

überschritten schaltet der

zweite Ventilator zu und übernimmt

die Grundlast.

Der andere Ventilator fährt in

der Leistung dann wieder zurück

und regelt auf den Betriebspunkt

ein. Entsprechend

verhält es sich dann mit dem

dritten Ventilator. Früher

wurde, auch wenn nur eine Maschine

betrieben wurde, die

volle Absaugleistung in Anspruch

genommen.

Neben dieser hocheffizienten

Steuerung wird nun die nach

der Filterung anfallende warme

Abluft über ein entsprechendes

Rückluftführungssystem wieder

sinnvoll dem Betrieb zur Verfügung

gestellt. Bei einem Vergleich

der Wärmeverluste

durch die alte Filteranlage

ohne gegenüber der Neuen mit

Rückluftbetrieb ist eine thermische

Einsparung von 81 Prozent

das Resultat.

EINSPARUNG In Zahlen ausgedrückt

spart Leicht trotz gestiegener

Leistung der neuen

RLT-Anlage 17 630 Kilowattstunden

an elektrischer Energie

und 108 733 Kilowattstunden

an thermischer Energie jedes

Jahr. Zu guter Letzt konnte

das Unternehmen mit Unterstützung

von Energiewelt-Info einen

Zuschuss von 30 Prozent

für die Umsetzung der Maßnahme

durch das Bafa generieren.

pm

www.energiewelt-info.de

Nachhaltig: Je nach Teil, kann eine Reparatur sinnvoll sein.

„Doktor“ für Holz

Bauteile aus dem natürlichen Werkstoff lassen sich

reparieren – wie, zeigt ein Lehrgang der Handwerkskammer.

Das Bildungs- und Technologiezentrum

(BTZ) der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

bietet am Samstag, 17. März,

von 9 bis 16 Uhr den Lehrgang

„Reparatur von Holzbauteilen“

für Schreiner und Zimmerer an.

Bei dem interaktiven Schulungstag

werden alle Aspekte der Holzsanierung

mit Produkten von Repair

Care in Theorie und Praxis

behandelt.

Die Teilnehmer trainieren die einzelnen

Arbeitsmethoden und erwerben

einen Nachweis für ihre

Spezialkenntnisse. Im Mittelpunkt

stehen dabei die modernen Möglichkeiten

der Reparatur von Holzbauteilen,

von der Instandhaltung

über die Modernisierung im Altbau

bis hin zum Denkmalschutz.

Der Kurs endet mit der Prüfung

zum „Repair Care System Anwender“.

Die Teilnehmer erhalten ein

Zertifikat der Handwerkskammer

sowie einen personengebundenen

Pass mit Lichtbild, mit dem

sie sich als geprüfter Repair Care

System Anwender ausweisen können.

Der Lehrgang kostet 185 a.

Durch Fachförderung der EU reduziert

sich der Preis für auf

129,50 a.

Weitere Informationen und Anmeldung

bei Martin Goedeckemeyer,

Beauftragter für Innovation und

Technologie der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken, Telefon

0 71 31 / 7 91 27 06, oder unter

info@btz-heilbronn.de. pm

www.btz-heilbronn.de

Foto: NPG-Archiv

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ADVERTORIAL

Holz ist unsere Leidenschaft

ZÜBLIN Timber – über 160 Jahre Erfahrung im Holzingenieurbau

» BAUEN IST UND WAR

SCHON IMMER EIN

ABBILD DER KULTUR.

KEIN ANDERER BAU-

STOFF VERKÖRPERT

NACHHALTIGKEIT

MEHR ALS HOLZ. EINE

MODERNE UND AUF

NACHHALTIGKEIT

BEDACHTE GESELL-

SCHAFT DENKT

DESHALB IN HOLZ.

JOACHIM SAUTER

Optimierte Produkte, kreativere

Entwürfe – der Holzbau ist aktuell

eines der spannendsten Bauthemen.

ZÜBLIN hat dies frühzeitig erkannt

und entsprechende Fachkompetenzen

gebündelt.

Die positive Umweltbilanz von

Holzwerkstoffen sorgt dafür, dass

sich die Entwicklung des Holzingenieurbaus

in den kommenden Jahren

noch verstärken wird. Durch den

Schulterschluss der beiden Holzbauprofis

Merk Timber und Stephan

Holzbau – nun als ZÜBLN Timber firmierend

– mit dem schlüsselfertigen

Hoch- und Ingenieurbau von ZÜBLIN

ist in den letzten Jahren ein ganz

neues Leistungsfeld im konstruktiven

Holzbau entstanden. Wenn es

um anspruchsvolle, zukunftsweisende

und vor allem nachhaltige Lösungen

im Holzingenieurbau geht, dann

ist der Kompetenzverbund ZÜBLIN

Timber der richtige Ansprechpartner.

Das Leistungsspektrum reicht von

der Bauteillieferung über ein breites

Systeme-Angebot bis hin zur schlüsselfertigen

Realisierung privater und

gewerblicher Holzbauprojekte.

Das 34 m hohe SKAIO ist Deutschlands

erstes Hochhaus aus Holz.

(Architektur: Kaden+Lager,

Visualisierung: The Third)

Am Standort in Gaildorf ist ZÜBLIN

Timber mit über 80 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern spezialisiert

auf die Fertigung großer BS-Holz-

Sonderbauteile wie Sattel-, Trapez-,

Pult- und Fischbauchbinder mit

Spannweiten bis 50 m Länge.

Aber auch die Herstellung von

BS-Holz-Elementen, -Bögen und

-Sonderformen gehört zu den

Leistungen. Mit moderner CNCgesteuerter

Produktionsanlage

können wirtschaftliche Holzbaulösungen

in höchster Präzision und

Qualität zum Nutzen der Kundinnen

und Kunden umgesetzt werden. Im

hauseigenen Ingenieurbüro werden

die Planung und Ausführung von

Dachtragwerken jeglicher Größe

realisiert. Beispielhaft sind hier die

zahlreichen Referenzen im Industrieund

Gewerbebau, bei Sport- und

Freizeitanlagen, Ausstellungs- und

Messehallen sowie Lager- und

Logistikhallen.

Eines der bekannten Projekte von

ZÜBLIN Timber in der Region Baden-

Württemberg ist die Salzlagerhalle

der Südsalz GmbH in Heilbronn. Die

von außen an Salzkegel erinnernde

Salzhalle besticht im Inneren durch

viel Holz. Die Gebäudeform folgt

dabei dem natürlichen Schüttwinkel

einer Salzhalde. Dabei sind die baulichen

Dimensionen beachtlich: 35 m

lange Dachbinder aus Brettschichtholz

wurden bei diesem Projekt angefertigt

und montiert. Der Dachfirst

des 118 m langen und 49 m breiten

Gebäudes befindet sich in 29 m

Höhe, und die Halle bietet Platz für

75.000 t Auftausalz.

Ein weiteres spannendes Projekt in

Heilbronn startete im Januar 2018.

Mit dem Neubau eines Holzhochhauses

in Deutschland zeigt der

Holzbaubereich von ZÜBLIN seine

Expertise auch im Schlüsselfertigbau.

Die Stadtsiedlung Heilbronn

GmbH und ZÜBLIN errichten

das zehngeschossige Hochhaus

SKAIO nach den Plänen des Berliner

Architekturbüros Kaden+Lager.

Das Gebäude, das im Rahmen der

Stadtausstellung zur BUGA 2019

in Heilbronn entsteht, ist mit 34 m

Höhe Deutschlands erstes Holzhochhaus.

[pm]

Weitere Referenzen:

– Messehalle 4A und 7A

NürnbergMesse

– REWE-Markt Neckarsulm

– Eventhalle Feldberger Hof

– Apassionata SHOWPALAST

MÜNCHEN

www.zueblin-timber.com

©

Dreifachsporthalle Stadtbergen, Foto: Peters Fotodesign, Amerang

ZÜBLIN Timber -

Ihr Spezialist

im Holzbau

www.zueblin-timber.com

ZÜBLIN Timber Aichach GmbH, Industriestr. 2, 86551 Aichach, Tel. +49 8251 908-0, timber@zueblin.de

ZÜBLIN Timber Gaildorf GmbH, Gartenstr. 40, 74405 Gaildorf, Tel. +49 7971 258-0, timber@zueblin.de

© Stadtwerke Lübeck, Bildquelle: Foto Spitzner


34 Handelsregister

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Neueintragung

HRB 763490 - 4. Januar 2018

Bernd Zucker Verwaltungs GmbH,

Wolpertshausen, Grimmbachstraße 4,

74549 Wolpertshausen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.12.2017. Geschäftsanschrift:

Grimmbachstraße 4, 74549 Wolpertshausen.

Gegenstand: Verwaltung von Beteiligungen

als Verwaltungsgesellschaft im eigenen

Vermögen, sowie Geschäftsführung für solche

Unternehmen, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftender Gesellschafter an der

Kommanditgesellschaft Bernd Zucker GmbH

& Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Zucker, Bernd, Wolpertshausen,

*22.04.1967; Zucker, Renate, Wolpertshausen,

*06.02.1970, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 763498 - 5. Januar 2018

Karosserie Strohmeier GmbH, Schwäbisch

Hall, Raiffeisenstraße 29, 74523 Schwäbisch

Hall. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.12.2017.

Geschäftsanschrift: Raiffeisenstraße 29, 74523

Schwäbisch Hall. Gegenstand: Betrieb eines

Karosserie- und Lackierfachbetriebs. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Strohmeier, Philipp, Michelbach an der Bilz,

*16.12.1988.

HRB 763536 - 9. Januar 2018

RHBEUTER Webdesign UG (haftungsbeschränkt),

Fichtenberg, Mühläcker

2, 74427 Fichtenberg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.12.2017. Geschäftsanschrift: Mühläcker

2, 74427 Fichtenberg. Gegenstand: Aufbau

und Betrieb von Websites sowie angrenzende

Dienstleistungen zur Optimierung von Internetauftritten.

Stammkapital: 3.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Beuter, Hans, Fichtenberg,

*27.05.1959; Beuter, Regina, geb. Gemmeke,

Fichtenberg, *05.07.1962.

HRA 734090 - 10. Januar 2018

Münchner Immobilien II. Grund und

Boden GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall,

Hartäcker 1, 74523 Schwäbisch Hall.(Entwicklung

und Erstellung von Immobilienprojekten

sowie An- und Verkauf sowie Sanierung

von Immobilien im Großraum München).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Hartäcker 1, 74523 Schwäbisch Hall. Persönlich

haftender Gesellschafter: Münchner

Immobilien Grund und Boden Verwaltungs

GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart

HRB 744055).

HRB 763564 - 12. Januar 2018

NGB Research & Development UG

(haftungsbeschränkt), Oberrot, Obere

Straße 21, 74420 Oberrot. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

25.10.2017. Geschäftsanschrift: Obere Straße

21, 74420 Oberrot. Gegenstand: Das Halten

und Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere

von Beteiligungen im In- und Ausland

und zwar im eigenen Namen für eigene Rechnung

zur Anlage des Gesellschaftsvermögens.

Stammkapital: 5.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Braun, Immanuel, Oberrot, *26.02.1979;

Kremer, Peter, Helmstedt, *19.08.1981, jeweils

einzelvertretungsberechtigt.

HRB 763580 - 12. Januar 2018

Schreinerei Steiner GmbH, Schwäbisch

Hall, Im Lehen 45, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.12.2017. Geschäftsanschrift:

Im Lehen 45, 74523 Schwäbisch Hall.

Gegenstand: Betrieb einer Schreinerei und der

Innenausbau. Stammkapital: 75.000,00 EUR.

. Geschäftsführer: Steiner, Friedrich, Schwäbisch

Hall, *10.02.1960; Steiner, Sebastian,

Schwäbisch Hall, *07.02.1987; Stöcker, Sebastian,

Schwäbisch Hall, *14.04.1983, jeweils

einzelvertretungsberechtigt.

HRA 734121 - 18. Januar 2018

Subs Michelfeld GmbH & Co. KG, Michelfeld,

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld.

(Betrieb des SUBWAY - Restaurants in 74545

Michelfeld, Im Buchhorn 2). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Im Buchhorn

2, 74545 Michelfeld. Persönlich haftender Gesellschafter:

A&A Invest Verwaltungs-GmbH,

Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 755997).

Einzelprokura: Chatziapostolou, Sofia,

Schwäbisch Hall, *26.06.1973.

HRB 763648 - 18. Januar 2018

Sand Handelsgesellschaft mbH,

Mainhardt, Ahornweg 35, 74535 Mainhardt.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.12.2017. Geschäftsanschrift:

Ahornweg 35, 74535 Mainhardt.

Gegenstand: Gross- und Einzelhandel mit

Spiel- und Bastelwaren sowie Dekorationsartikeln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Sand, Joachim, Mainhardt,

*26.09.1962.

HRB 763668 - 22. Januar 2018

tipatrading GmbH, Schwäbisch Hall,

Eibenweg 11, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.12.2017. Geschäftsanschrift:

Eibenweg 11, 74523 Schwäbisch Hall.

Gegenstand: Handel mit Trendprodukten aus

den Bereichen Sport, Lifestyle und Haushalt.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Lang, Timon, Schwäbisch Hall,

*18.07.1982.

HRA 734138 - 22. Januar 2018

BBH Baustoff- und Bodenbehandlung

Hohenlohe GmbH & Co. KG, Kupferzell,

Langenburger Straße 51, 74635 Kupferzell.

(Der Betrieb einer Anlage zur Behandlung

vorwiegend mineralischer Abfälle, die Übernahme

Behandlung damit verbundener

branchenüblicher Dienstleistungen, sowie die

Führung aller damit zusammenhängender

Geschäfte, die der Gesellschaft dienlich sind).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Langenburger Straße 51, 74635 Kupferzell.

Persönlich haftender Gesellschafter: BBH Verwaltungsgesellschaft

mit beschränkter Haftung,

Kupferzell (Amtsgericht Stuttgart HRB

763674).

HRB 763674 - 22. Januar 2018

BBH Verwaltungsgesellschaft mit

beschränkter Haftung, Kupferzell,

Langenburger Straße 51, 74635 Kupferzell.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.12.2017. Geschäftsanschrift:

Langenburger Straße 51, 74635

Kupferzell. Gegenstand: Beteiligung als

persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an Kommanditgesellschaften,

insbesondere an der der BBH Baustoff- und

Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co.

KG und Übernahme der Verwaltung von Gesellschaften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Weiß, Martin, Öhringen,

*22.11.1968.

HRA 734142 - 23. Januar 2018

Bernd Zucker GmbH & Co. KG, Wolpertshausen,

Grimmbachstraße 4, 74549 Wolpertshausen.(Halten

und Verwalten eigener

Beteiligungen und eigener Finanzanlagen

sowie die Vermietung und Verwaltung eigenen

Vermögens, insbesondere von Grundbesitz.

Erlaubnispflichtige Tätigkeiten nach

dem KWG/KAGB werden nicht ausgeübt).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Grimmbachstraße 4, 74549 Wolpertshausen.

Persönlich haftende Gesellschafterin: Bernd

Zucker Verwaltungs GmbH, Wolpertshausen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 763490).

HRB 763696 - 23. Januar 2018

Schierle Fassadenreinigung GmbH,

Schwäbisch Hall, In den Mahdwiesen 23,

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.01.2018. Geschäftsanschrift: In den

Mahdwiesen 23, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Fassadenreinigung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schierle,

Hannes, Schwäbisch Hall, *13.11.1989.

HRB 736246 - 26. Januar 2018

GLV GmbH, Weikersheim, Röttinger Straße

23, 97990 Weikersheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.01.2018. Geschäftsanschrift: Röttinger

Straße 23, 97990 Weikersheim. Gegenstand:

Die Verwaltung von eigenem Vermögen und

der Betrieb eines landwirtschaftlichen Unternehmens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Gunz, Gerold, Weikersheim,

*15.05.1970.

HRA 734159 - 29. Januar 2018

E.N. accessio e.K., Schwäbisch Hall,

Gaildorfer Straße 4, 74523 Schwäbisch Hall.

(Gebäudereinigung). Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift:

Gaildorfer Straße 4, 74523

Schwäbisch Hall. Die Inhaberin handelt

allein. Inhaberin: Nikova, Evguenia, Schwäbisch

Hall, *21.07.1962.

HRB 736281 - 1. Februar 2018

Agricola Investment GmbH, Weikersheim,

Meisenweg 18, 97990 Weikersheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.10.2017. Geschäftsanschrift:

Meisenweg 18, 97990 Weikersheim.

Gegenstand: Der Erwerb, die Veräußerung und

die Verwaltung von Beteiligungen an anderen

Firmen und Gesellschaften. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Bauer, Adrian

Mathias, Weikersheim, *17.07.1995.

Einzelprokura mit der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Bauer, Manfred, Heiden/Schweiz, *30.08.1961.

HRB 763782 - 1. Februar 2018

Philipps GmbH, Kupferzell, Langenburger

Straße 7-9, 74635 Kupferzell. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.01.2018. Geschäftsanschrift: Langenburger

Straße 7-9, 74635 Kupferzell. Gegenstand:

Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie die

persönliche Haftung und Geschäftsführung

bei diesen, insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an der Philipps + Sturm GmbH &

Co. KG mit Sitz in Kupferzell. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Philipps,

Andreas, Waldenburg, *26.02.1990; Sturm,

Edwin, Künzelsau, *22.09.1956, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 763804 - 2. Februar 2018

Quintus GmbH, Öhringen, Friedrichsruher

Straße 62/1, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.03.2016. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.01.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz)

beschlossen. Der Sitz ist von Bad Reichenhall

(Amtsgericht Traunstein HRB 25141) nach

Öhringen verlegt. Geschäftsanschrift: Friedrichsruher

Straße 62/1, 74613 Öhringen.

Gegenstand: Schutz von Personen und Unternehmen

sowie deren Objekten und Güter nach

§ 34a GewO. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Callahen, Thomas John,

Öhringen, *05.03.1986.

HRA 734178 - 2. Februar 2018

Anton Bühler Immobilien GmbH &

Co. KG, Wolpertshausen, Hofäckerweg 9,

74549 Wolpertshausen.(Erwerb, Verkauf, Vermietung

und Verpachtung, sowie Bebauung

von Grundstücken). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hofäckerweg 9, 74549

Wolpertshausen. Persönlich haftender Gesellschafter:

Aurora B2 Verwaltungs GmbH,

Wolpertshausen (Amtsgericht Stuttgart HRB

750173).

HRB 736297 - 6. Februar 2018

B + B Generalplaner GmbH, Weikersheim,

Am Bahnhof 5-7, 97990 Weikersheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.10.2017. Geschäftsanschrift:

Am Bahnhof 5-7, 97990 Weikersheim.

Gegenstand: Die Planung und Generalplanung

von Bauprojekten im In- und Ausland,

Planungsleistungen aller Art für den Hochbau

und Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Bauer, Adrian Mathias, Weikersheim,

*17.07.1995. Einzelprokura: Bauer,

Manfred, Heiden/Schweiz, *30.08.1961.

HRB 763818 - 6. Februar 2018

conseptio consulting gmbh, Künzelsau,

Marcalistraße 30, 74653 Künzelsau.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.01.2018. Geschäftsanschrift:

Marcalistraße 30, 74653 Künzelsau.

Gegenstand: Konzeptionelle- und strategische

Unternehmensberatung sowie Coaching von

Unternehmen und Führungskräften. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Faraone,

Michael, Künzelsau, *01.03.1971.

VR 723393 - 6. Februar 2018

Förderverein des Ballsports der TSG

Waldenburg e.V., Waldenburg (Siercker

Str. 9, 74638 Waldenburg).

HRA 734197 - 7. Februar 2018

Solarpark Wattenbach GmbH & Co.

KG, Wolpertshausen, Frankenstraße 6-8,

74549 Wolpertshausen.(Errichtung und

Betrieb von Fotovoltaikanlagen sowie der

Handel mit Strom aus dieser und anderen

Energieerzeugungsanlagen. Die Gesellschaft

ist berechtigt ähnliche Anlagen zu erwerben

und zu betreiben sowie entsprechende Dienstleistungen

anzubieten). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Frankenstraße 6-8,

74549 Wolpertshausen. Persönlich haftender

Gesellschafter: BKW Energieanlagen GmbH,

Wolpertshausen (Amtsgericht Stuttgart HRB

722360).

HRB 763893 - 13. Februar 2018

formbench GmbH, Schwäbisch Hall, Ginsterweg

3, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.01.2018. Geschäftsanschrift:

Ginsterweg 3, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Design, Entwicklung, Herstellung

von und Handel mit Waren im Bereich Familie

und Kinder, Lifestyle, Outdoor, Design

und Kunst sowie insoweit die Vermittlung

von Dienstleistungen und Waren Dritter.

Stammkapital: 25.002,00 EUR. Geschäftsführer:

Böcker, Peter-Johannes, Ludwigsburg,

*11.01.1989; Göller, Claudius, Stuttgart,

*30.06.1988; Laukenmann, Jonathan, Schwäbisch

Hall, *02.05.1990, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

VR 721260 - 14. Februar 2018

Dorfgemeinschaft Westgartshausen

e.V., Crailsheim (Westgartshauser Hauptstraße

28, 74564 Crailsheim).

HRB 736335 - 15. Februar 2018

Taubergold UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Frauenberg 1, 97980 Bad

Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.02.2018.

Geschäftsanschrift: Frauenberg 1, 97980 Bad

Mergentheim. Gegenstand: Der Betrieb einer

Werbeagentur. Stammkapital: 500,00 EUR.

Geschäftsführer: Altmann, Barbara Margit,

Bad Mergentheim, *26.09.1967.

Veränderung

Personalüberlassung

Personalvermittlung

Personalberatung

Master Vendor

Outsourcing

HRB 748803 - 29. Dezember 2017

Dorfkäserei Geifertshofen AG, Bühlerzell,

Haller Straße 20, 74549 Wolpertshausen.

Die Hauptversammlung vom 12.12.2017 hat

die Änderung der Satzung in § 5 (Grundkapital)

beschlossen. Der Vorstand ist durch

Beschluss der Hauptversammlung vom

12.12.2017 ermächtigt, mit Zustimmung

des Aufsichtsrats bis zum 31.12.2018 das

Grundkapital der Gesellschaft einmal oder

mehrmals um bis zu 125.000,00 EUR gegen

Bareinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital

I/2018).

HRB 571721 - 2. Januar 2018

SILLER MULTICOLOR GmbH, Schwäbisch

Hall, Robert-Bosch-Str. 35, 74523

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Marlow, Marianne, Hünstetten, *14.09.1962.

Nicht mehr Geschäftsführer: Pfister, Richard

Johannes, Michelfeld, *07.02.1965.

HRA 571058 - 3. Januar 2018

HALLBUS - Reisen Manfred Rappold

e.K., Obersontheim, Roßhofstraße

10/2, 74423 Obersontheim. Neuer Inhaber:

Rappold, Tilman Robin, Obersontheim,

*24.01.1977. Ausgeschieden als Inhaber:

Rappold, Manfred, Omnibusfahrer, Obersontheim.

Das Handelsgeschäft ist übergegangen

auf Rappold, Tilman Robin, Obersontheim,

*24.01.1977.

HRB 570182 - 4. Januar 2018

TTW Energieholz GmbH, Oberrot,

Str. 90, 74523 Schwäbisch Hall. Nicht mehr

Geschäftsführer: Feuchter, Rainer, Schwäbisch

Hall, *23.06.1958.

HRA 670632 - 1. Februar 2018

R. Weiss Verpackungstechnik GmbH &

Co KG, Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564

Crailsheim. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: Weiss, Ann-Kathrin,

Schopfloch, *03.09.1987.

HRB 590357 - 1. Februar 2018

Uhle + Sturm GmbH, Künzelsau, Oberhofer

Str. 8, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 24.01.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Firma, Sitz) und § 17 (Bekanntmachungen)

beschlossen. Sitz verlegt; nun: Kupferzell.

Geschäftsanschrift: Langenburger Straße 9,

74635 Kupferzell.

HRA 724140 - 1. Februar 2018

Glessdox GmbH & Co. KG, Untermünkheim,

Robert-Bosch-Straße 9, 74547 Untermünkheim.

Prokura erloschen: Weiß, Mario,

Bad Wimpfen, *02.04.1969. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem persönlich haftenden

Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:

Stöckel, Andy, Kirchberg an der Jagst,

*11.12.1967.

HRB 723083 - 1. Februar 2018

Manz CIGS Technology GmbH, Schwäbisch

Hall, Alfred-Leikam-Str. 25, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.10.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma)

beschlossen. Firma geändert; nun: NICE Solar

Energy GmbH.

HRA 590261 - 2. Februar 2018

Adolf Würth GmbH & Co KG, Künzelsau,

Reinhold-Würth-Straße 12-17, 74653

Künzelsau. Prokura erloschen: Candido,

Marco, Ilshofen, *18.10.1972. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem persönlich haftenden

Gesellschafter: Schäfer, Markus, Altdorf,

*19.08.1969.

HRB 211832 - 2. Februar 2018

Heldt & Rossi, Servo Electronic

GmbH, Gaildorf, Bahnhofstr. 86, 74405 Gaildorf.

Bestellt als Geschäftsführer: Kada-Kettner,

Gerda, Traun / Österreich, *27.04.1966.

Nicht mehr Geschäftsführer: Kettner, Klaus, A-

Traun, *13.06.1964. Prokura erloschen: Kada,

Gerda, A-Traun, *27.04.1966.

HRB 590633 - 5. Februar 2018

Würth Industrie Service Verwaltungs-

GmbH, Künzelsau, Reinhold-Würth-Str. 12-

17, 74653 Künzelsau. Bestellt als Geschäftsführer:

Otto, Marcus, Bad Mergentheim,

*01.06.1977. Nicht mehr Geschäftsführer:

Reuss, Stefan, Abstatt, *26.04.1974. Prokura

erloschen: Otto, Marcus, Bad Mergentheim,

*01.06.1977. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer: Schubert, Michael,

Buchen Odenwald, *03.03.1980; Wunderlich,

Jochen, Ingelfingen, *20.05.1972.

HRB 590670 - 5. Februar 2018

Waldenburger Versicherung Aktiengesellschaft,

Künzelsau, Max-Eyth-Straße

1, 74638 Waldenburg. Prokura erloschen:

Pfeiffer, Michael, Weinsberg, *13.09.1957.

HRB 748171 - 5. Februar 2018

Qualitas Fahrzeugpfl ege UG (haftungsbeschränkt),

Bretzfeld, Schillerstraße

9, 74626 Bretzfeld. . Nun bestellt als

Liquidator: Wagner, Herbert Reiner, Bretzfeld,

*15.04.1942. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 109161 - 6. Februar 2018

MOTUS GmbH, Neuenstein, Amselweg 1,

74632 Neuenstein. Bestellt als Geschäftsführer:

Stadler, Marcel, Mainhardt, *04.11.1983.

HRB 580284 - 6. Februar 2018

SBK Siegfried Böhnisch Kunststofftechnik

GmbH., Neuenstein, Maybachstr. 1,

74632 Neuenstein. Bestellt als Geschäftsführer:

Mall, Steffen, Forchtenberg, *11.12.1976.

HRB 723119 - 6. Februar 2018

Würth Elektronik ICS Verwaltungs-

GmbH, Künzelsau, Reinhold-Würth-Straße

12-17, 74653 Künzelsau. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer: Jauchstetter,

Marco, Lehrensteinsfeld, *16.01.1971.

HRB 763254 - 6. Februar 2018

m4 invest GmbH, Ilshofen, Crailsheimer

Straße 29, 74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.01.2018 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Firma geändert; nun: MAAS Bauzentrum

GmbH. Neue Geschäftsanschrift: Friedrich-

List-Straße 15-17, 74532 Ilshofen. Gegenstand

geändert; nun: Handel mit Baustoffen.

Stammkapital nun: 4.000.000,00 EUR.

HRB 570148 - 6. Februar 2018

Rex Industrie-Produkte Graf von Rex

GmbH, Vellberg Großaltdorfer Straße 59,

74541 Vellberg.Prokura erloschen: Rosa, Wilhelm,

Obersontheim, *05.02.1955.

HRB 722523 - 7. Februar 2018

SBL Splittbeton Beteiligungs-GmbH,

Satteldorf, Industriestraße 1, 74589 Satteldorf.

Bestellt als Geschäftsführer: Frank, Andreas,

Markkleeberg, *22.04.1964, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich als

Vertreter der SBL Splittbeton GmbH & Co.

KG mit Sitz in Löbejün Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Lange, René, Teutschenthal, *19.06.1965.

Prokura erloschen: Riehl, Ralf-Dieter, Köthen,

*05.03.1968.

HRB 735301 - 7. Februar 2018

Ned Sadikaj UG (haftungsbeschränkt),

Blaufelden, Gammesfelder

Straße 12, 74572 Blaufelden. Die Gesellschafterversammlung

vom 01.02.2018 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlos-

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

www.temperso.de

Eugen-Klenk-Strasse 2-4, 74420 Oberrot. Bestellt

als Geschäftsführer: Dünser, Gebhard,

Reuthe / Österreich, *14.12.1964. Nicht mehr

Geschäftsführer: Dr. Adams, Markus, Köln,

*22.11.1963.

HRB 742738 - 4. Januar 2018

hiwo GmbH, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße

2-4, 74420 Oberrot. Bestellt als Geschäftsführer:

Dünser, Gebhard, Reuthe / Österreich,

*14.12.1964. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr.

Adams, Markus, Köln, *22.11.1963.

HRB 571357 - 5. Januar 2018

KLENK HOLZ Aktiengesellschaft, Oberrot,

Eugen-Klenk-Str. 2-4, 74420 Oberrot. Bestellt

als Vorstand: Dünser, Gebhard, Reuthe /

Österreich, *14.12.1964. Nicht mehr Vorstand:

Dr. Adams, Markus, Köln, *22.11.1963.

HRB 571720 - 5. Januar 2018

Seniorenhaus Hessental GmbH, Schwäbisch

Hall, Hessentaler Str. 125, 74523 Schwäbisch

Hall. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 01.01.2018 (1 IN 406/17)

wurde über das Vermögen der Gesellschaft das

Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht Heilbronn,

1 IN 406/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 751510 - 8. Januar 2018

Marco Hahn Garten- und Landschaftsgestaltung

GmbH, Gaildorf, In der Ebene

41, 74405 Gaildorf. Nicht mehr Geschäftsführer

und bestellt als Liquidator: Hahn, Marco

Werner, Gaildorf, *25.07.1973. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 755713 - 9. Januar 2018

trendwerk GmbH, Oberrot, Lindenstr. 15,

74420 Oberrot. Bestellt als Liquidator: Schmid,

Hans Jochen, Wäschenbeuren, *25.11.1979.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 570105 - 11. Januar 2018

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken -,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523

Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Vorstandsmitglied: Papsdorf,

Thorsten, Tamm, *22.04.1969; Rapp, Uwe,

Untermünkheim, *25.12.1963; Weber, Christian,

Schwäbisch Hall, *10.04.1966.

HRB 571752 - 11. Januar 2018

TTW Waldpflege GmbH, Oberrot, Eugen-

Klenk-Str. 2-4, 74420 Oberrot. Bestellt als

Geschäftsführer: Dünser, Gebhard, Reuthe

/ Österreich, *14.12.1964. Nicht mehr Geschäftsführer:

Dr. Adams, Markus, Köln,

*22.11.1963.

HRB 724845 - 11. Januar 2018

WMB Ventilatoren GmbH, Obersontheim,

Irene-Kärcher-Straße 35, 74423 Obersontheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Finkbeiner,

Manuel, Schwäbisch Hall, *07.03.1982. Einzelprokura:

Finkbeiner, Benjamin, Schwäbisch

Hall, *18.04.1983.

HRA 730759 - 12. Januar 2018

Schreinerei Steiner oHG, Schwäbisch

Hall, Im Lehen 45, 74523 Schwäbisch Hall.

Firma geändert; nun: F+S Steiner OHG.

HRB 733304 - 15. Januar 2018

Neue Räume GmbH, Sulzbach-Laufen,

Talstraße 5, 74429 Sulzbach-Laufen. Die

Gesellschafterversammlung vom 28.12.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Sitz), § 4 (Stammkapital) und § 7

(Geschäftsjahr) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Schwäbisch Hall. Änderung der Geschäftsanschrift:

Wilhelm-Heller-Ring 3, 74523 Schwäbisch

Hall. Geschäftsführer: Wahl, Bastian,

Schwäbisch Hall, *09.04.1983.

HRB 570105 - 19. Januar 2018

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der

Volksbanken und Raiffeisenbanken

-, Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52,

74523 Schwäbisch Hall. Nicht mehr Vorstand:

Hinterberger, Gerhard, Schwäbisch Hall,

*29.06.1954.

HRB 571216 - 22. Januar 2018

OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch

Hall, Geschwister-Scholl-Str. 89, 74523

Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:

Feuchter, Rainer, Schwäbisch Hall,

*23.06.1958.

HRB 741215 - 22. Januar 2018

STANEK GmbH, Schwäbisch Hall, Einkornstraße

109, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.01.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2

(Gegenstand) beschlossen. Gegenstand geändert;

nun: Der Handel mit und der Vertrieb von

Werbeträgern und IT-Produkten einschließlich

der Erbringung von Dienstleistungen in

diesen Bereichen.

HRB 581058 - 23. Januar 2018

Fischer Gebäudetechnik AG, Pfedelbach,

Panoramaweg 7, 74629 Pfedelbach.

Bestellt als Vorstand: Vogel, Peter, Möckmühl,

*24.10.1972. Prokura erloschen: Vogel, Peter,

Möckmühl, *24.10.1972.

HRB 571434 - 24. Januar 2018

GASTI Verpackungsmaschinen GmbH,

Schwäbisch Hall, Raiffeisenstr. 8, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.12.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz,

Dauer, Geschäftsjahr) beschlossen. Firma geändert;

nun: Hamba-Gasti GmbH.

HRB 671401 - 24. Januar 2018

LSK Engineering Services GmbH,

Crailsheim, Friedrich-Bergius-Straße 11,

74564 Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Ullrich, Claudia, Crailsheim, *18.07.1973.

HRB 729407 - 24. Januar 2018

Energie Solution GmbH, Bad Mergentheim,

Blumenstraße 22, 97980 Bad Mergentheim.

Bestellt als Liquidator: Richter,

Ronja, Leinburg, *10.05.1998. Nicht mehr

Geschäftsführer: Herschlein, Elisabeth, Bad

Mergentheim, *19.05.1955. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 731414 - 25. Januar 2018

syntaq GmbH, Schwäbisch Hall, Gelbinger

Gasse 45, 74523 Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Speyerweg 7, 74523 Schwäbisch

Hall.

HRB 741008 - 25. Januar 2018

Maler Stein GmbH, Braunsbach, Orlacher

Straße 30, 74542 Braunsbach. Bestellt

als Geschäftsführer: Stein, Ulrich, Waldenburg,

*27.03.1961. Nicht mehr Geschäftsführer:

Stein, Ute, geb. Strohmer, Braunsbach,

*10.04.1963.

HRB 749112 - 25. Januar 2018

Schick´sche Familienstiftung gemeinnützige

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Gaildorf, Hofäckerstraße 19, 74405

Gaildorf. Neue Geschäftsanschrift: Eisvogelweg

16, 74405 Gaildorf.

HRB 726228 - 25. Januar 2018

Richter Verwaltungs-GmbH, Satteldorf,

Industriestraße 1, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 22.12.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert;

nun: GEOMIN Verwaltung GmbH.

HRA 590344 - 25. Januar 2018

ebm-papst Mulfi ngen GmbH & Co. KG,

Mulfingen, Bachmühle 2, 74673 Mulfingen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen

Prokuristen: Frieß, Jochen Klaus, Bad

Mergentheim, *11.11.1970; Kistner, Bernd,

Niederstetten, *01.09.1969.

HRB 723147 - 25. Januar 2018

Voss interactive services Beteiligungs

GmbH, Öhringen, Hans-Sachs-Straße 8,

74613 Öhringen. Bestellt als Geschäftsführer:

Miltschitzky, Sonja, Loiching, *20.11.1969;

Voss, Andreas, Landshut, *02.12.1973, jeweils

einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr

Geschäftsführer: Voss, Rüdiger, Öhringen,

*12.06.1941.

HRB 750204 - 26. Januar 2018

maigrau GmbH, Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße

11, 74523 Schwäbisch Hall.

Nicht mehr Geschäftsführer: Stamminger,

Alexander Oliver, Taufkirchen, *31.08.1980.

HRB 570981 - 29. Januar 2018

Autolöwen GmbH, Schwäbisch Hall,

Steinbeisweg 42, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt

als Geschäftsführer: Kilic, Fatma, geb.

Senel, Heilbronn, *27.01.1988. Nicht mehr

Geschäftsführer: Pröllochs, Manfred, Untermünkheim,

*23.05.1954.

HRB 758484 - 29. Januar 2018

magiccoding GmbH, Schwäbisch Hall, Im

Weiler 2, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.01.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Stuttgart. Neue Geschäftsanschrift: Sonnenbergstraße

84, 70184 Stuttgart. Bestellt als

Geschäftsführer: Throll, Bernhard, Walchwil /

Schweiz, *11.04.1964. Nicht mehr Geschäftsführer:

Jevsenak, Alen, Maribor / Slowenien,

*24.05.1968.

HRB 720550 - 30. Januar 2018

pro optik Augenoptik Fachgeschäft

GmbH, Bad Mergentheim, Burgstraße 24,

97980 Bad Mergentheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Hildebrandt, Rainer, Nürtingen,

*12.09.1957; Hoppert, Peter Reinhard, Nürtingen,

*31.10.1959, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Ruiner,

Gerd, Bad Mergentheim, *30.11.1981.

HRB 581087 - 30. Januar 2018

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Nicht

mehr Vorstandsvorsitzender: Schomaker, Martin,

Murr, *26.04.1956. Nun bestellt als Vorstandsvorsitzender:

Dr. Hallmann, Mathias,

Karlsruhe, *17.07.1962.

HRB 590750 - 30. Januar 2018

cx-tec gmbh, Forchtenberg, Untere Au 4,

74670 Forchtenberg. Bestellt als Geschäftsführer:

Müller, Thorsten, Öhringen, *22.04.1969.

Nicht mehr Geschäftsführer: Schorr, Lothar,

Weißbach, *19.04.1967.

HRB 747288 - 30. Januar 2018

3m trading gmbh, Forchtenberg, Teslastraße

6, 74670 Forchtenberg. Bestellt als

Geschäftsführer: Müller, Thorsten, Öhringen,

*22.04.1969. Nicht mehr Geschäftsführer:

Knorr, Michael, Niedernhall, *20.02.1985.

HRB 590733 - 31. Januar 2018

müller co-ax ag, Forchtenberg, Gottfried-

Müller-Str. 1, 74670 Forchtenberg. Prokura

erloschen: Schorr, Lothar, Weißbach,

*19.04.1967.

HRB 571409 - 31. Januar 2018

AHZ Hochmuth Zerspanungstechnik

GmbH, Schwäbisch Hall, Geschwister-Scholl-


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Handelsregister 35

sen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag

um 24.700,00 EUR auf 25.000,00 EUR erhöht.

Firma geändert; nun: Ned Sadikaj GmbH.

Stammkapital nun: 25.000,00 EUR. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer:

Sadikaj, Nexhmedin, Blaufelden, *08.04.1992.

HRB 580800 - 7. Februar 2018

Weinberger Wohnbau GmbH, Bretzfeld,

Steinsfeldstr. 37/1, 74626 Bretzfeld. Der zwischen

der Gesellschaft und der „W&W Orga

gesellschaft mbH“,Bretzfeld, vormals H & A

Immobilien GmbH (Amtsgericht Stuttgart

HRB 581178) am 09.05.2006 abgeschlossene

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

ist mit Wirkung zum 31.12.2017 beendet.

HRB 571393 - 7. Februar 2018

Hermann Retter GmbH, Gaildorf, Schloßstr.

10 + 12, 74405 Gaildorf. Die Gesellschaft

ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht Heilbronn,

1 IN 584/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 762614 - 7. Februar 2018

ANNIMABE Family Offi ce GmbH,

Schwäbisch Hall, Hagenbacher Ring 127,

74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Beyer, Dietmar Reinhard, Vellberg,

*05.07.1971.

HRB 731324 - 8. Februar 2018

ASSET-Solutions GmbH, Crailsheim,

Bahnhofstraße 11, 74564 Crailsheim. Die

Gesellschafterversammlung vom 05.02.2018

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 7 (Jahresabschluss) beschlossen. Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei

Geschäftsführer: Haxha, Samantha, Jagstzell,

*27.06.1989.

HRA 732043 - 8. Februar 2018

cultury KG, Untermünkheim, Wittighäuser

Steige 2, 74547 Untermünkheim. Eingetreten

als Liquidator: Egert, Mark, Waiblingen,

*14.09.1981. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 763051 - 8. Februar 2018

Alura Invest GmbH, Ilshofen, Crailsheimer

Straße 29, 74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.01.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

3 (Stammkapital, Geschäftsanteile) beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom gleichen

Tag um 1.575.000,00 EUR auf 1.600.000,00

EUR erhöht. Stammkapital nun: 1.600.000,00

EUR.

HRB 590457 - 9. Februar 2018

REISSER Schraubentechnik GmbH,

Ingelfingen, Fritz-Müller-Str. 10, 74653 Ingelfingen.

Aufgehoben als Zweigniederlassung:

22397 Hamburg. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bergmann, Erwin, Diplom-Kaufmann, Ingelfingen.

HRB 724354 - 9. Februar 2018

Sanaderm-Vital Verwaltung UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Bismarckstr.

3-7, 97980 Bad Mergentheim. . Nicht

mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Dr.

Frank, Horst Helmut, Würzburg, *06.04.1944,.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 671368 - 12. Februar 2018

Locatec Ortungstechnik GmbH, Crailsheim,

Roßfelder Str. 65/5, 74564 Crailsheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Finger, Hartwig,

Hamburg, *21.03.1973; Kirschner, Dieter,

Stuttgart, *12.09.1952. Personenbezogene Daten

von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer:

Meyers, Jeffrey Scott, Moody (Texas) /

Vereinigte Staaten, *28.03.1964. Einzelprokura:

Reinders, Sascha, Bitzfeld, *24.04.1985.

HRA 724426 - 12. Februar 2018

BTI Befestigungstechnik GmbH & Co.

KG, Ingelfingen, Salzstraße 51, 74653 Ingelfingen.

Gesamtprokura gemeinsam mit

einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen: Andres, Lars,

Pramsdorf, *07.05.1971.

HRB 733347 - 12. Februar 2018

SAHI technology GmbH, Bretzfeld, Lessingstraße

1, 74626 Bretzfeld. Bestellt als

Geschäftsführer: Güttler, Dennis, Berlin,

*31.05.1972,. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schäfer, Sabrina, Bretzfeld, *16.08.1979.

Einzelprokura: Müller, Torsten, Wien,

*04.12.1964.

HRB 763478 - 12. Februar 2018

Sportwerk Schloss Waldenburg UG

(haftungsbeschränkt), Waldenburg,

Schloßstraße 16, 74638 Waldenburg. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.02.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert;

nun: Sportwerk Schloss Waldenburg Verwaltungs

UG (haftungsbeschränkt).

HRB 728907 - 12. Februar 2018

Creativ Park Marcus Weber GmbH,

Michelbach an der Bilz, Schlossweg 15,

74544 Michelbach an der Bilz. Änderung der

Geschäftsanschrift: Hofgasse 5, 74544 Michelbach

an der Bilz.

HRB 747571 - 12. Februar 2018

Köger Technik GmbH, Gaildorf, Aalener

Straße 34/1, 74405 Gaildorf. Änderung der

Geschäftsanschrift: Julius-Wizemann-Ring 1,

74405 Gaildorf.

GnR 670023 - 13. Februar 2018

Baugenossenschaft Crailsheim eG,

Crailsheim (Grabenstr. 17, 74564 Crailsheim).

Die Mitgliederversammlung vom 18.10.2017

hat die Neufassung der Satzung beschlossen.

Gegenstand geändert; nun: Zweck der Genossenschaft

ist die Förderung ihrer Mitglieder

vorrangig durch eine gute, sichere und sozial

verantwortbare Wohnungsversorgung.

Die Genossenschaft kann Bauten in allen

Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften,

errichten, erwerben, vermitteln, veräußern

und betreuen; sie kann alle im Bereich der

Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des

Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden

Aufgaben übernehmen. Die Genossenschaft

kann Inhaberschuldverschreibungen an ihre

Mitglieder ausgeben. Die Genossenschaft kann

Beteiligungen im Rahmen von § 1 Abs. 2 des

Genossenschaftsgesetzes übernehmen.

HRB 680823 - 14. Februar 2018

WITTENSTEIN aerospace & simulation

GmbH, Igersheim, Walter-Wittenstein-Str.

1, 97999 Igersheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Rungfeldt, Kaspar T., Svendborg / Dänemark,

*10.12.1966.

HRB 580407 - 14. Februar 2018

Contherm Wärmedämmsysteme

GmbH, Neuenstein, Max-Eyth-Str. 31,

74632 Neuenstein. Prokura erloschen: Geldner,

Cyrill Alexander, Neuenstadt am Kocher,

*15.02.1980.

HRB 590790 - 14. Februar 2018

Sonderschrauben Güldner Verwaltungsgesellschaft

mbH, Künzelsau,

Reinhold-Würth-Str. 12-17, 74653 Künzelsau.

Prokura erloschen: Weber, Bruno, Neuenstein,

*01.01.1954.

HRB 743471 - 14. Februar 2018

Drogerie Dörzbach GmbH, Dörzbach,

Drehergasse, 74677 Dörzbach. Änderung der

Geschäftsanschrift: Buchenhof 21, 74080

Heilbronn. Nun bestellt als Liquidator: Spies,

Wilfried Oskar, Heilbronn, *10.09.1957. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 570428 - 14. Februar 2018

Reutter GmbH Zuckerwarenfabrik,

Rosengarten, Neue Str. 25, 74538 Rosengarten.

Bestellt als Geschäftsführer: Bonner, Rüdiger,

Nellingen, *08.04.1963.

HRA 723073 - 15. Februar 2018

PAT-RON Technik e.K., Satteldorf, Am

Anger 3, 74589 Satteldorf. Änderung der Geschäftsanschrift:

Anger 3, 74589 Satteldorf.

HRB 680499 - 15. Februar 2018

WITTENSTEIN motion control GmbH,

Igersheim, Walter-Wittenstein-Str. 1, 97999

Igersheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Rungfeldt, Kasper T., Svendborg / Dänemark,

*10.12.1966. Nicht mehr Geschäftsführer:

Dr. Schimpf, Bernd Thomas, Steinenbronn,

*13.02.1962.

HRB 690439 - 15. Februar 2018

MiT - Das externe Personalbüro

GmbH, Gerabronn, Mozartstr. 13, 74582 Gerabronn.

Personenbezogene Daten geändert

bei Geschäftsführer: Klein, Günter, Gerabronn,

*14.03.1958, Nicht mehr Geschäftsführerin:

Dietrich, Regine, Diplom-Betriebswirtin,

Remshalden.

HRB 734336 - 15. Februar 2018

Yanmar Compact Germany GmbH,

Crailsheim, Kraftwerkstraße 4, 74564 Crailsheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Hirschel,

Peter, Schwäbisch Hall, *02.10.1963.

HRB 736118 - 15. Februar 2018

KA Metalltechnik GmbH, Satteldorf, Anger

3, 74589 Satteldorf. Der Übergang der im

Geschäftsbetrieb des „PAT-RON Technik e.K.“,

Satteldorf (Amtsgericht Ulm HRA 723073) begründeten

Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

HRB 580911 - 15. Februar 2018

W. G. Verwaltung GmbH, Kupferzell, Im

Bild 13, 74635 Kupferzell. Einzelprokura:

Wurst, Dieter, Mainhardt, *30.05.1970. Prokura

erloschen: Schneider, Udo, Ingelfingen-

Criesbach, *18.05.1957.

HRB 581114 - 15. Februar 2018

Stauch Holding GmbH, Kupferzell, Im

Bild 13, 74635 Kupferzell. Prokura erloschen:

Schneider, Udo, Ingelfingen, *18.05.1957.

Einzelprokura: Wurst, Dieter, Mainhardt,

*30.05.1970.

HRB 728747 - 15. Februar 2018

Stauch Bauunternehmung GmbH,

Kupferzell, Im Bild 13, 74635 Kupferzell.

Einzelprokura: Wurst, Dieter, Mainhardt,

*30.05.1970. Prokura erloschen: Schneider,

Udo, Ingelfingen, *18.05.1957.

HRB 754911 - 15. Februar 2018

Stauch Bau GmbH, Kupferzell, Im Bild 13,

74635 Kupferzell. Prokura erloschen: Schneider,

Udo, Ingelfingen, *18.05.1957.

HRB 570133 - 15. Februar 2018

Bott-Verwaltungs-Gesellschaft mit

beschränkter Haftung, Gaildorf, Bahnstr.

17, 74405 Gaildorf. Bestellt als Geschäftsführer:

Jongert, Jan Willem Peter, München,

*29.03.1964.

HRB 570341 - 15. Februar 2018

Sporthaus Hans Petermann GmbH.,

Schwäbisch Hall, Stuttgarter Str. 157, 74523

Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft (übertragender

Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 02.02.2018 und

der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten

Rechtsträger vom gleichen Tag mit der Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „Sport

Schoell Aalen GmbH“, Schwäbisch Gmünd

(Amtsgericht Ulm HRB 701535) verschmolzen

(Verschmelzung zur Aufnahme).

HRB 571533 - 15. Februar 2018

Bott Internationale Holding GmbH,

Gaildorf, Bahnstr. 17, 74405 Gaildorf. Bestellt

als Geschäftsführer: Jongert, Jan Willem Peter,

München, *29.03.1964.

HRB 727612 - 16. Februar 2018

Gesundheitsholding Tauberfranken

gemeinnützige GmbH, Bad Mergentheim,

Uhlandstraße 7, 97980 Bad Mergentheim. Nicht

mehr Geschäftsführer: Michels, Alfons Aloysius

gen. Bruder Alfons Maria, Koblenz, *02.02.1960.

HRA 721560 - 16. Februar 2018

Bauer Energie GmbH & Co.KG, Öhringen,

Wiesengrund 23, 74613 Öhringen. Änderung

der Geschäftsanschrift: Wiesengrund 25,

74613 Öhringen.

HRB 755133 - 16. Februar 2018

Stauch Immobilien GmbH, Kupferzell,

Im Bild 13, 74635 Kupferzell. Prokura

erloschen: Schneider, Udo, Ingelfingen,

*18.05.1957. Einzelprokura: Wurst, Dieter,

Mainhardt, *30.05.1970.

HRB 680186 - 19. Februar 2018

ROTO FRANK Bauelemente GmbH,

Bad Mergentheim, Wilhelm-Frank-Str. 38-

40, 97980 Bad Mergentheim. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder

einem anderen Prokuristen: Schneider, Karin,

Stuttgart, *20.01.1981.

HRB 680577 - 19. Februar 2018

Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

gemeinnützige GmbH, Bad Mergentheim,

Uhlandstr. 7, 97980 Bad Mergentheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Michels,

Alfons Aloysius gen. Bruder Alfons Maria,

Koblenz, *02.02.1960.

HRB 680705 - 19. Februar 2018

Investconcept Immobilien GmbH, Bad

Mergentheim, Poststraße 5, 97980 Bad Mergentheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Ziegler,

Klaus, Bad Neustadt, *03.01.1956.

HRB 680817 - 19. Februar 2018

ROTO Dach- und Solartechnologie

GmbH, Bad Mergentheim, Wilhelm-Frank-

Str. 38-40, 97980 Bad Mergentheim. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

Schneider, Karin, Stuttgart, *20.01.1981.

HRB 724102 - 19. Februar 2018

BARTEC Vertrieb Deutschland GmbH,

Bad Mergentheim, Max-Eyth-Straße 16, 97980

Bad Mergentheim. Nicht mehr Geschäftsführer:

Morgan, Stephan Maurice, London / Vereinigtes

Königreich, *03.10.1970. Bestellt als

Geschäftsführer: Deppisch, Günter Josef, Lauda-Königshofen,

*06.06.1954. Prokura erloschen:

Deppisch, Günter, Lauda-Königshofen,

*06.06.1954. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer: Spalek, Jakob, Kitzingen,

*18.08.1983.

HRB 734308 - 19. Februar 2018

Yanmar CE Holdings GmbH, Crailsheim,

Kraftwerkstraße 4, 74564 Crailsheim. Bestellt

als Geschäftsführer: Ayabe, Hiroaki, Crailsheim,

*21.05.1969. Nicht mehr Geschäftsführer:

Takemura, Takatoshi, Itami/Japan,

*31.03.1960.

HRB 680818 - 20. Februar 2018

VU Spritzgusstechnik GmbH, Niederstetten,

Pfitzingen 36, 97996 Niederstetten.

Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als

Liquidator: Brenner, Volker, Niederstetten,

*11.05.1971.

HRB 733438 - 20. Februar 2018

Benvital Nutritions Anna Benesch UG

(haftungsbeschränkt), Crailsheim, Bergwerkstraße

34, 74564 Crailsheim. Nicht mehr

Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator:

Benesch, Anna, Crailsheim, *08.09.1984. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 732544 - 20. Februar 2018

OMS GmbH, Schwäbisch Hall, Akazienweg

10, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Sölter, Herwig, Schwäbisch Hall,

*17.02.1974. Prokura erloschen: Sölter, Herwig,

Schwäbisch Hall, *17.02.1974.

HRB 671462 - 21. Februar 2018

A & S Vermögensverwaltungs GmbH,

Crailsheim, Lange Straße 8, 74564 Crailsheim.

Änderung der Geschäftsanschrift: Haller Straße

189, 74564 Crailsheim.

HRB 733707 - 21. Februar 2018

Paule Verwaltungs GmbH, Wallhausen,

Heidweg 11, 74599 Wallhausen. Durch

Beschluss des Amtsgerichts Crailsheim vom

01.02.2018 (3 2 IN 44/17) wurde über das

Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist durch

Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr

Vermögen (Amtsgericht Crailsheim, 3 2 IN

44/17) aufgelöst.

HRB 735415 - 21. Februar 2018

Zeiger Transporte GmbH, Crailsheim,

Bruno-Vogelmann-Str. 12, 74564 Crailsheim.

Bestellt als Liquidator: Zeiger, Paul, Crailsheim,

*23.05.1962. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 760657 - 21. Februar 2018

ThoFe24 UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Herdweg 40, 74523

Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schneider, Felix, Schwäbisch Hall,

*06.12.1964.

HRB 571323 - 22. Februar 2018

Asedi Gesellschaft Landwirtschaftlicher

Dienstleistung mbH, Ilshofen,

Steinbrunnenstr. 4, 74532 Ilshofen. Neue Geschäftsanschrift:

Torstraße 5, 74532 Ilshofen.

HRB 752804 - 22. Februar 2018

DM Holding GmbH, Wolpertshausen,

Hofäckerweg 9, 74549 Wolpertshausen. Der

zwischen der Gesellschaft und der „Anton

Bühler Consulting GmbH“, Wolpertshausen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 571404) am

14.12.2012 abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag

ist durch Kündigung mit Wirkung

zum 31.12.2017 beendet.

HRB 761522 - 23. Februar 2018

Hendrik Klingler Holding UG (haftungsbeschränkt),

Michelfeld, Im

Buchhorn 2, 74545 Michelfeld. Bestellt als

Liquidator: Klingler, Hendrik, Schwäbisch

Hall, *05.04.1996. Nicht mehr Geschäftsführer:

Klingler, Hendrik, Schwäbisch Hall,

*05.04.1996. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Löschung

HRB 107946 - 4. Januar 2018

DZI Dienstleistung - Zerspanung -

Ilsfeld GmbH, Ilsfeld c/o Johann Kuhn,

Panoramastraße 48, 74405 Gaildorf. Bestellt

als Liquidator: Kuhn, Jochen, Bessenbach,

*02.12.1980. Nicht mehr Liquidator: Kuhn, Johann,

Gaildorf, *29.09.1941. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

Ihr EDV-Dienstleister

Telefon 0 79 51 / 29 79 87-0

Wilhelm-Maybach-Straße 7 · 74564 Crailsheim

HRA 727543 - 8. Januar 2018

Anton Bühler Assets GmbH & Co KG,

Wolpertshausen, Hofäckerweg 9, 74549 Wolpertshausen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die

Firma ist erloschen.

HRB 571576 - 8. Januar 2018

MoWi‘s Hair GmbH, Gaildorf, Gartenstr.

13, 74405 Gaildorf. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 735958 - 15. Januar 2018

AME GmbH, Mainhardt, Im Seetal 4, 74535

Mainhardt. Sitz verlegt; nun: Markt Wald

(Amtsgericht Memmingen HRB 17607).

HRB 749298 - 19. Januar 2018

AGRU UG (haftungsbeschränkt) Service

rund ums Haus, Schwäbisch Hall,

Heidweg 12, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

HRB 754163 - 29. Januar 2018

IMV - Institut für menschliches Verhalten

AG, Waldenburg, Panoramastraße

46, 74638 Waldenburg. Die Gesellschaft ist

gelöscht.

HRB 581041 - 30. Januar

K & F Elektrotechnik GmbH, Kupferzell,

Nußbaumweg 3, 74635 Kupferzell. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

HRB 721519 - 1. Februar 2018

Country Gefl ügel GmbH, Rot am See,

Steinäckerstr. 16, 74585 Rot am See. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

HRB 722543 - 1. Februar 2018

BSSH Beteiligungsgesellschaft mbH,

Weikersheim, An der Romantischen Straße

19, 97990 Weikersheim. Die Gesellschaft ist

gelöscht.

HRB 753665 - 5. Februar 2018

RJW INNOVATION GMBH, Bretzfeld, Venusweg

8, 74626 Bretzfeld. Sitz verlegt; nun:

Pellingen (Amtsgericht Wittlich HRB 44145).

HRA 721551 - 9. Februar 2018

Voss interactive services GmbH & Co.

KG, Öhringen, Hans-Sachs-Straße 8, 74613

Öhringen. Sitz verlegt; nun: Wörth a.d. Isar

(Amtsgericht Landshut HRA 11546).

HRA 730214 - 13. Februar 2018

medarus KG Dr. Ebner GmbH & Co.,

Untermünkheim, Suhlburger Straße 83,

74547 Untermünkheim. Sitz verlegt nach

Dachau (Amtsgericht München HRA 108445).

HRA 580305 - 14. Februar 2018

Textilhaus Bär Inh. Gerd Kellermann

e.K., Öhringen, Austr. 5, 74613 Öhringen.

Der Inhaber (übertragender Rechtsträger) hat

nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrages

vom 31.07.2017 mit Nachtrag

vom 04.09.2017 und der Versammlungsbeschlüsse

vom 31.07.2017 und 04.09.2017

aus seinem Vermögen das von ihm betriebene

Unternehmen auf die Kommanditgesellschaft

unter der Firma „Modehaus BÄR GmbH & Co.

KG“, Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRA

732912) ausgegliedert (Ausgliederung zur

Aufnahme). Die Firma ist erloschen.

HRB 723147 - 14. Februar 2018

Voss interactive services Beteiligungs

GmbH, Öhringen, Hans-Sachs-Straße 8,

74613 Öhringen. Sitz verlegt; nun: Wörth

(Amtsgericht Landshut HRB 11105).

HRB 757149 - 16. Februar 2018

auxilio gUG (haftungsbeschränkt),

Braunsbach, Lindenweg 9, 74542 Braunsbach.

Sitz verlegt; nun: Dinkelsbühl (Amtsgericht

Ansbach HRB 6695).

PR 720078 - 20. Februar 2018

Praxis für Ergotherapie Jaros & Partner,

Schrozberg (Im Tal 4, 74575 Schrozberg).

Die Liquidation ist beendet.

HRB 734676 - 21. Februar 2018

MASSWERK 5 Immobilien GmbH, Bad

Mergentheim, Poststraße 2, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschaft ist aufgrund des

Umwandlungsbeschlusses vom 19.02.2018 in

die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts mit

der Bezeichnung „MASSWERK 5 Immobilien

GbR“ mit Sitz in Bad Mergentheim bestehend

aus Bäder, André, Weissach, *06.09.1973

und Ziegler, Tobias, Bad Mergentheim,

*21.08.1989 gemäß §§ 190 ff. UmwG formwechselnd

umgewandelt.

HRB 570341 - 23. Februar 2018

Sporthaus Hans Petermann GmbH.,

Schwäbisch Hall, Stuttgarter Str. 157, 74523

Schwäbisch Hall. Die Eintragung der Verschmelzung

im Register des Sitzes des übernehmenden

Rechtsträgers ist am 21.02.2018

erfolgt.

HRB 749906 - 23. Februar 2018

GYM PHYSIQUES UG (haftungsbeschränkt),

Gaildorf, Gartenstraße 36, 74405

Gaildorf. Die Gesellschaft ist gelöscht.

von Amts wegen

HRB 747480 - 27. Dezember 2017

Parsonox IEB UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Im Schwurm

26, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG von Amts wegen gelöscht.

HRB 680774 - 24. Januar 2018

Metos GmbH, Weikersheim, Talstr. 27,

97990 Weikersheim. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit von Amts wegen gelöscht.

HRB 671239 - 1. Februar 2018

HSK - Elektroservice GmbH, Crailsheim,

Werner- von -Siemens-Str. 23, 74564

Crailsheim. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

von Amts wegen gelöscht.

HRA 722431 - 2. Februar 2018

TRENKER ABRASIVE PLANT TECH-

NOLOGY GmbH & Co KG, Weikersheim,

Ahornweg 6, 97990 Weikersheim. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß

von Amts wegen gelöscht.

HRB 726260 - 2. Februar 2018

TRENKER TECHNOLOGY GmbH, Weikersheim,

Ahornweg 6, 97990 Weikersheim.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß §von Amts wegen gelöscht.

ohne Eintrag

HRB 753523 - 4. Januar 2018

Schwäbisch Hall Kreditservice GmbH,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 52,

74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft hat

am 02.01.2018 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

HRB 670647 - 14. Februar 2018

Stadtwerke Crailsheim GmbH,

Crailsheim, Friedrich-Bergius-Str. 10-14,

74564 Crailsheim. Die Gesellschaft hat am

12.02.2018 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

HRB 753523 - 20. Februar 2018

Schwäbisch Hall Kreditservice GmbH,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 52,

74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschaft hat

am 19.02.2018 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

HRB 571534 - 22. Februar 2018

Schwäbisch Hall Facility Management

GmbH - Gebäude und mehr -, Schwäbisch

Hall Crailsheimer Str. 52, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschaft hat am 21.02.2018

die Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

Berichtigung

HRA 590344 - 9. Februar 2018

ebm-papst Mulfi ngen GmbH & Co.

KG, Mulfingen, Bachmühle 2, 74673 Mulfingen.

Vertretungsbefugnis von Amts wegen

berichtigt: Gesamtprokura gemeinsam mit

einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen: Frieß, Jochen

Klaus, Bad Mergentheim, *11.11.1970;

Kistner, Bernd, Niederstetten, *01.09.1969.

Wichtige

Adressen

❚ Blechbearbeitung

Bohnacker Metall GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-0

Telefax 0 98 52 / 9 08 28-90

Brennschneidtechnik


Deeg u. Pfeiffer GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-77

Fax 0 98 52 / 9 08 28-57

❚ Wirtschaftsförderung

Platz fürs Gewerbe gesucht?

Wir haben ihn!

www.platz.wfgsha.de

Eine Initiative von:

Landkreis

Schwäbisch Hall

Volksbanken

Raiffeisenbanken

im Landkreis Schwäbisch Hall

Ihre Ansprechpartner:

Holger Gschwendtner

Fon

07951/409-242

Fax

07951/409-249

Mail

h.gschwendtner@swp.de

Sven Lesch

Fon

07951/409-241

Fax

07951/409-249

Mail

s.lesch@swp.de


36 Politik & Wirtschaft

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189

Trendwende geschafft?

Es gibt wieder deutlich mehr Lehrlinge in der Bauwirtschaft, dennoch bleiben zahlreiche

Ausbildungsplätze weiterhin unbesetzt.

Nach Jahren rückläufiger, beziehungsweise

stagnierender

Ausbildungsverhältnisse

freut sich die Bauwirtschaft

im Land über wieder steigende

Lehrlingszahlen.

Zum Stichtag am 31. Dezember

2017 haben insgesamt 5879 Jugendliche

in Baden-Württemberg

eine Bauausbildung absolviert.

Das ist gegenüber 2016 ein Plus

von 2,8 Prozent. Im ersten Ausbildungsjahr

fiel der Zuwachs mit

sechs Prozent und 1870 neu abgeschlossenen

Lehrverträgen noch

deutlicher aus. Damit scheint sich

der Ausbildungsmarkt auf dem

Bau weiter zu stabilisieren, zumal

auch bundesweit die Baulehrlingszahlen

um 3,14 Prozent auf

36 868 angestiegen sind.

Potenziale der Bauberufe

werden entdeckt

Umschwung: Immer mehr junge Frauen machen eine Ausbildung auf dem Bau. Foto: Landesvereinigung Bauwirtschaft

„Immer mehr junge Menschen

entdecken offenbar die Potenziale,

die in den Bauberufen und

in unserer Branche stecken“,

kommentierte Thomas Möller, Geschäftsführer

der Landesvereinigung

Bauwirtschaft, die positive

Lehrlingsentwicklung. „Dazu beigetragen

haben sicher auch die anhaltend

gute Baukonjunktur, die

vielfältigen Zukunftsaufgaben im

Bereich Infrastruktur sowie im

Energie- und Umweltsektor und

nicht zuletzt die attraktiven Lehrlingsvergütungen,

die mit im Spitzenbereich

liegen.“

Den höchsten Ausbildungsbedarf

seitens der Unternehmen und damit

die meisten Ausbildungsverhältnisse

gab es 2017 bei den Zimmerern

(1848 Lehrlinge), gefolgt

von den Maurern (917) und den

Stuckateuren (565). Immer stärker

nachgefragt werden aber

auch Berufe im Tiefbaubereich

wie etwa Straßenbauer (550 Lehrlinge)

oder Baugeräteführer. Bei

diesem sehr technisch orientierten

Ausbildungsberuf verzeichnet

die Bauwirtschaft im aktuellen

Ausbildungsjahr erneut Rekordzuwächse.

Insgesamt bildet Baden-

Württemberg mit 265 Jugendlichen

bundesweit zurzeit die meisten

Baugeräteführerlehrlinge aus.

Dennoch reichen die momentanen

Zuwächse nicht aus, um den

starken Fachkräftebedarf der Zukunft

zu decken.

Trotz Aufschwung fehlen

die Fachkräfte

Durch den Lehrlingsmangel der

vergangenen Jahre und die dadurch

entstandenen Lücken müssten

eigentlich etwa 2300 bis 2500

Schulabgänger jährlich eine Bauausbildung

in Baden-Württemberg

beginnen. Möller fordert daher,

dass die neue Bundesregierung

die Voraussetzungen schafft,

um zielgerichtet auch eine Zuwanderung

in die Ausbildung, unter

anderem durch längere Bleibeperspektiven

für Flüchtlinge, zu ermöglichen.

Durch angelernte

Hilfskräfte im Rahmen der Flüchtlingsintegration

könne das Problem

des Fachkräftemangels auf

dem Bau nicht dauerhaft gelöst

werden. Der hohe Maschinenanteil

und die starke Technisierung

der Branche bedingten eine fundierte

und qualifizierte Bauausbildung.

pm

www.landesvereinigungbauwirtschaft.de

Denkanstöße

Unterbewusstsein

An dieser Stelle ging es (am Rande)

schon öfter ums Unterbewusstsein.

Heute soll darauf das Hauptaugenmerk

liegen. Im Alltag sprechen

wir vom „Vernünftigsein“. Das

bedeutet, dass man nur das tut,

von dem man weiß, dass es gut ist.

Aber machen wir uns nichts vor:

Menschen handeln immer wieder

„unvernünftig“ – sie tun Dinge, obwohl

sie es eigentlich besser wissen.

Beispiele dafür gibt es in allen Lebensbereichen.

Ernährung, Rauchen,

mit dem Chef streiten, wichtige Aufgaben

vor sich herschieben, in der

Partnerschaft durch Nachlässigkeit

„dicke Luft“ riskieren, Freunde durch

Gastautor

Dr. med. Michael Majer

ist Facharzt für Chirurgie-

Notfallmedizin und Facharzt

für Arbeitsmedizin.

Zudem ist er Geschäftsführer

der ZfP Tauberfranken GmbH.

eine zynische Art „vergraulen“. Wie

kommt das alles?

Das allermeiste dessen, was Verhalten,

Befinden und Einstellungen

von Menschen prägt, entzieht sich

bewusster Wahrnehmung und willentlicher

Steuerung. Das Unterbewusstsein

hat also entscheidenden

Einfluss auf alle möglichen Lebensvorgänge.

Bildlich gesprochen: es

„sitzt am längeren Hebel“ als die

Vernunft. Und ist es mit problematischen

Inhalten belastet, nützen

Appelle an Letztere herzlich wenig.

Starker Tobak, definitiv. Und doch

muss man kein Psychologe oder Therapeut

sein, um diese Sachverhalte

in einschlägigen Lebenssituationen

im Hinterkopf zu haben und dadurch

klarer zu sehen.

Zwei Beispiele:

1. Gesundheitsbewusster Lebensstil:

Sie haben schon einige Male

versucht, mit dem Rauchen aufzuhören,

sich gesünder zu ernähren,

Sport zu treiben, kommen dabei

aber nicht voran; überlegen Sie

doch einmal, ob Sie vielleicht an

etwas tragen, was Ihnen gar nicht

(mehr) bewusst ist. Je schwerer

Ihnen das fällt, desto höher ist

die Wahrscheinlichkeit, dass „da

etwas ist“, und desto mehr ist

Ihnen zu wünschen, dass Sie das

mit der Zeit für sich bearbeiten

können. Ganz wichtig: ab einem

gewissen „Schweregrad“ ist

das allein praktisch unmöglich,

sodass man nur empfehlen kann,

sich dabei professionell helfen zu

lassen. Und Hilfe hat umso höhere

Erfolgsaussichten, je früher sie

eingeschaltet wird.

2. Als Führungskraft: Sie werden von

einem Ihrer Mitarbeiter oft provoziert;

versuchen Sie, sich dabei

vor Augen zu führen, dass diese

„Tiraden“ höchstwahrscheinlich

nicht bewusst Ihnen persönlich

gelten, sondern Sie eher eine Art

Projektionsfläche sind, in der für

ihn ein belastendes Lebensereignis

lange vor Ihrer Zeit schemenartig

wieder abläuft. Versuchen

Sie zu spüren, wie entlastend es in

einer solchen Situation sein kann

zu erkennen: man ist wenigstens

nicht die eigentliche Ursache der

unangenehmen Szenen.

Keine Angst vor dem Unterbewusstsein,

dann bleiben Sie gesund!

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