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SÜDWEST PRESSE<br />

RegioBusiness<br />

swp.de/regiobusiness<br />

TARIFVERHANDLUNG<br />

Einigung in der Bau- und<br />

Elektrobranche. SEITE 3<br />

TREND<br />

Bauen und Modernisieren<br />

im Überblick. SEITE 22<br />

MÄRZ 2018<br />

AUSBILDUNG<br />

Dritte Runde für die Messe<br />

Oberes Taubertal. SEITE 28<br />

Nr. 189 / Jg. 17 [1,75 3]<br />

WIR<br />

BEWEGEN<br />

GROSSES!<br />

Gleisinfrastrukturbau<br />

07951 33-0<br />

MIT LEONHARD WEISS<br />

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!<br />

KONJUNKTUR<br />

Eigentlich ist alles<br />

bestens<br />

Industrie, Handel und Handwerk<br />

sind zufrieden mit der aktuellen<br />

Lage und schauen optimistisch<br />

nach vorne. Nur der Fachkräftemangel<br />

bereitet Sorgen. SEITE 2<br />

UMWELT<br />

Kostenloser<br />

Energiecheck<br />

Handwerksbetriebe aus der<br />

Region bekommen einen<br />

Überblick über den eigenen<br />

Verbrauch im Betrieb. Diesen<br />

Service bietet die HWK. SEITE 21<br />

WERKSTOFF<br />

Uralt und doch<br />

hochmodern<br />

Holz ist vielseitig einsetzbar.<br />

In diesem Monat trifft sich die<br />

Branche auf der europäischen<br />

Leitmesse „Holz-Handwerk“<br />

in Nürnberg. SEITE 32<br />

Die Belegschaft streikt<br />

Fast 50 Mitarbeiter von Constellium in Crailsheim protestieren gegen Austritt aus Südwestmetall.<br />

Zur Kundgebung hat die IG Metall aufgerufen. VON FRANK LUTZ<br />

Führende Vertreter der Haller<br />

IG Metall trafen sich<br />

Ende Februar im Crailsheimer<br />

Werk von Constellium zum<br />

Sondierungsgespräch mit Betriebsleiter<br />

Klaus Baumann,<br />

und Felix Caspari, Personalchef<br />

am Landauer Standort. Grund:<br />

Ende Dezember war der Metallverarbeiter<br />

aus dem Arbeitgeberverband<br />

Südwestmetall ausgetreten.<br />

Der Anfang Februar<br />

ausgehandelte Tarifabschluss<br />

für die Metall- und Elektroindustrie<br />

ist damit für die 155 Mitarbeiter<br />

am Crailsheimer Standort<br />

des Aluminiumverarbeiters<br />

wertlos.<br />

KUNDGEBUNG Begleitet<br />

wurde das Gespräch von einem<br />

einstündigen Warnstreik, zu<br />

dem die IG Metall aufgerufen<br />

hatte und dem sich fast 50 Mitarbeiter<br />

des Crailsheimer<br />

Werks beteiligten. Bei der Kundgebung<br />

vor dem Werkstor<br />

sprach Gewerkschaftssekretär<br />

Lukas Bürger zur streikenden<br />

Belegschaft: „Wir wollen gute<br />

Entschlossen: Die Forderung der Streikenden ist klar ersichtlich.<br />

Doch der Weg zur Einigung scheint steinig. Foto: Frank Lutz<br />

Arbeitsbedingungen für uns<br />

durchsetzen. Das schaffen wir<br />

nur mit einem Tarifvertrag.“ 38<br />

Wochenarbeitsstunden bei maximal<br />

25 Urlaubstagen sähen<br />

die von den Arbeitgebern entworfenen<br />

Verträge für neue Mitarbeiter<br />

vor – nach Tarif sind<br />

es 35 Wochenarbeitsstunden<br />

und 30 Tage Urlaub. Die offizielle<br />

Begründung des Unternehmens<br />

für den Austritt – der<br />

Tarifvertrag sei zu teuer – ließ<br />

Bürger nicht gelten: 2 Mio. a<br />

Gewinn habe die Firmengruppe<br />

Constellium Extrusion 2015 erwirtschaftet,<br />

sogar 12,5 Millionen<br />

im letzten Jahr.<br />

FESTGEFAHREN Alfons<br />

Kuhnhäuser, zweiter Bevollmächtigte<br />

der Haller IG Metall,<br />

leitete das Sondierungsgespräch<br />

auf der Gewerkschaftsseite<br />

zusammen mit dem Ersten<br />

Bevollmächtigten, Uwe Bauer.<br />

Die Arbeitgeber hätten die Forderung,<br />

in den Verband zurückzukehren,<br />

strikt abgelehnt, berichtet<br />

Kuhnhäuser. Für Unmut<br />

sorgt auch ein weiteres Detail<br />

aus den neuen Vertragsentwürfen,<br />

nach dem Zusatzschichten<br />

am Wochenende eingeführt<br />

werden sollen. Laut Kuhnhäuser<br />

habe Constellium inzwischen<br />

ein Einigungsstellenverfahren<br />

gegen den Betriebsrat<br />

eingeleitet, um die Forderung<br />

durchzusetzen.<br />

Der zweite Bevollmächtigte gibt<br />

sich kämpferisch: „Wir sind gewillt<br />

weiterzumachen und werden<br />

die Urabstimmung beantragen.“<br />

Wenn sich dann mehr als<br />

75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder<br />

dafür entscheiden,<br />

kommt es zum unbefristeten<br />

Streik. Kuhnhäuser: „Ich bin<br />

überzeugt, dass wir die Prozentzahl<br />

auf alle Fälle holen.“<br />

Constellium war indes zu keiner<br />

Stellungnahme bereit.<br />

www.constellium.com<br />

www.igmetall.de<br />

Sorgen über<br />

Fahrverbote<br />

Die Verbannung älterer Diesel-Pkw aus Städten ist möglich.<br />

Das resultiert nun aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes<br />

zu den Diesel-Verboten in Stuttgart und Düsseldorf.<br />

Zwar will der Bund Fahrverbote<br />

vermeiden, dennoch<br />

könnte es sie in Stuttgart, Heilbronn,<br />

Reutlingen und Ludwigsburg<br />

geben. Hier liegen die Stickoxidwerte<br />

laut Umweltbundesamt<br />

bei über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.<br />

Erlaubt sind 40 Mikrogramm.<br />

Umweltverbände und<br />

Grüne halten zur Lösung an der<br />

blauen Plakette fest. Nur mit dieser<br />

soll in Innenstädte gefahren werden.<br />

Wann ältere Euro-3- und<br />

Euro-4-Diesel aus Innenstädten<br />

verbannt werden, ist ungewiss.<br />

Stuttgart darf Euro-5-Diesel bereits<br />

ab September 2019 verbannen.<br />

AUSNAHMEN Kommunen sollen<br />

Ausnahmen machen können,<br />

etwa für Handwerker und Anlieferer.<br />

„Ohne Ausnahmeregelungen<br />

wären Fahrverbote für das Handwerk<br />

eine Katastrophe“, sagt Ralf<br />

Schnörr, Hauptgeschäftsführer der<br />

Handwerkskammer Heilbronn-<br />

Franken (HWK). Aber auch die Regelung<br />

ist für ihn langfristig keine<br />

Lösung: „Wir sehen die Autohersteller<br />

in der Pflicht, Fahrzeuge technisch<br />

nachzurüsten und auf einen<br />

Stand zu bringen, die die geforderten<br />

Abgasnormen erfüllen.“<br />

Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin<br />

des Handelsverbands Baden-Württemberg,<br />

sagt: „Der innerstädtische<br />

Einzelhandel sowie dessen<br />

Arbeitsplätze, aber auch die anderen<br />

innerstädtischen Dienstleistungsbranchen<br />

benötigen jetzt ein<br />

verantwortungsvolles, mittelständisch<br />

orientiertes, angemessenes<br />

und verhältnismäßiges politisches<br />

Handeln.“<br />

gra/pm<br />

Sperre: Diesel-Fahrer haben vermutlich<br />

das Nachsehen. Foto: NPG-Archiv<br />

Wir schaffen Spielraum<br />

www.lhm-beratung.de<br />

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Steuerberater<br />

Rechtsanwälte


02 Politik & Wirtschaft<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Eigentlich ist alles bestens<br />

Nur der Fachkräftemangel bereitet in der regionalen Wirtschaft größere Sorgen.<br />

Von Heribert Lohr<br />

Bereits zum vierten Mal in<br />

Folge waren die heimischen<br />

Firmen mit ihrer aktuellen<br />

Geschäftslage zufriedener als in<br />

den Vormonaten. So liest sich die<br />

Zusammenfassung der jüngsten<br />

Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken,<br />

an der 438 Unternehmen<br />

teilnahmen, die insgesamt<br />

89 400 Beschäftigte repräsentieren.<br />

Die guten Beurteilungen erreichten<br />

in Summe einen neuen Höchstwert.<br />

Vor allem die Industrie und<br />

der Bausektor melden neue Bestmarken,<br />

der Großhandel bewertetet<br />

seine momentane Geschäftslage<br />

wieder besser, dagegen geben<br />

sich Einzelhandel und Dienstleister<br />

etwas vorsichtiger.<br />

Die Daten lassen keinen Zweifel<br />

aufkommen: Die regionale Wirtschaft<br />

befindet sich in einem kräftigen<br />

Aufschwung. 61 Prozent der<br />

Betriebe bezeichnen die aktuelle<br />

Lage als gut, lediglich drei Prozent<br />

sind mit dem Geschäftsverlauf<br />

nicht zufrieden.<br />

Der Blick auf die kommenden<br />

zwölf Monate verheißt Gutes. Die<br />

Erwartungen werden von großer<br />

Zuversicht bestimmt. IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Elke Döring:<br />

„Die Voraussetzungen für eine<br />

gute konjunkturelle Entwicklung<br />

in diesem Jahr sind hervorragend,<br />

dabei wird der momentane Aufschwung<br />

wird von einer breiten<br />

binnen- und außenwirtschaftlichen<br />

Basis getragen.“ Gerade die<br />

Industrie bewertet ihre momentane<br />

Situation „herausragend positiv“.<br />

Drei Viertel der Unternehmen<br />

bezeichnen den Geschäftsverlauf<br />

als gut, nur ein Prozent ist mit<br />

ihrer derzeitigen Geschäftslage unzufrieden.<br />

Die Betriebe gehen sogar<br />

davon aus, dass die Geschäfte<br />

über das Jahr noch besser laufen<br />

werden. Die positive Folge: die Investitionsabsichten<br />

sind auf ein<br />

Zehnjahreshoch gestiegen. Die regionalen<br />

Dienstleister schätzen<br />

ihre Lage „hohem Niveau“ derzeit<br />

etwas ungünstiger ein. In der Informationswirtschaft<br />

und im Bereich<br />

Verkehr laufen die Geschäfte<br />

gut. Bei Beratungsdienstler<br />

sind die Erwartungen dagegen<br />

etwas zurückhaltender. Im Baugewerbe<br />

herrscht nach wie vor regelrechte<br />

Feststimmung. 85 Prozent<br />

der Betriebe bezeichnen die Geschäftslage<br />

als gut, noch immer ist<br />

kein Bauunternehmen unzufrieden.<br />

Bei den größeren Bauunternehmen<br />

mit 20 und mehr Beschäftigten<br />

gab es zuletzt ein Rekordumsatzplus<br />

von 15,8 Prozent. Die Landesvereinigung<br />

Bauwirtschaft meldet<br />

einen Umsatzanstieg um rund<br />

acht Prozent auf rund 15,7 Mrd.<br />

a. Die Zahl der Baubeschäftigten<br />

im Land ist 2017 um gut 4,5 Prozent<br />

gestiegen und hat erstmals<br />

seit 15 Jahren wieder die<br />

100 000-Marke erreicht. Während<br />

die Auftragseingänge im öffentlichen<br />

und im gewerblichen<br />

Hochbau mehr werden, gingen<br />

die Aufträge im Wohnungsbau<br />

und im Straßen- und Tiefbau etwas<br />

zurück. Angesichts der sehr<br />

guten Baukonjunktur ist es nicht<br />

verwunderlich, dass die Geschäftserwartungen<br />

etwas nachlassen.<br />

Als größtes Geschäftsrisiko gilt neben<br />

den steigenden Rohstoffpreisen<br />

der Fachkräftemangel und als<br />

Folge die steigenden Arbeitskosten.<br />

69 Prozent haben hier mittlerweile<br />

Probleme – so viele wie nie<br />

zuvor. Die gute Auftragslage hat<br />

ihre Kehrseiten. Insbesondere<br />

kleinere Betriebe klagen zunehmend<br />

über personelle Engpässe<br />

und können dadurch nicht mehr<br />

jeden Auftrag annehmen.<br />

Besonders die boomende Bauwirtschaft<br />

befeuert auch das Handwerk.<br />

Das vierte Quartal 2017 verlief<br />

für die meisten Handwerker<br />

sehr erfolgreich. Die zuversichtliche<br />

Grundhaltung haben die Betriebe<br />

auch ins neue Jahr mitgenommen.<br />

So prognostizieren 76<br />

Prozent einen „positiven Geschäftsverlauf“.<br />

Falls sie die Fachleute<br />

finden, wollen die Handwerksbetriebe<br />

in der Region weitere<br />

Arbeitsplätze schaffen.<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

Bekenntnis: Minutenlang bekam Harald Unkelbach (re.) nach<br />

seiner Wiederwahl stehende Ovationen in der Vollversammlung.<br />

Deren Mitglieder hatten gleich im ersten Wahlgang mit eindeutiger<br />

Mehrheit im Amt bestätigt.<br />

Foto: Heribert Lohr<br />

Eindeutiges Votum<br />

Harald Unkelbach wurde erneut zum Präsidenten der<br />

IHK Heilbronn-Franken gewählt.<br />

Auf der konstituierenden Sitzung<br />

der IHK-Vollversammlung<br />

für die Wahlperiode<br />

2018/2022 wurde Harald Unkelbach<br />

mit 36 Stimmen bei<br />

zwei Enthaltungen im Amt bestätigt.<br />

Bereits im ersten Wahlgang<br />

erhielt der Landwirtssohn mehr<br />

als die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit<br />

der anwesenden<br />

Vollversammlungsmitglieder.<br />

Der alte und neue Kammerpräsident<br />

Harald Unkelbach genießt<br />

in der heimischen Wirtschaft<br />

auch deshalb ein so hohes<br />

Ansehen, weil er vor fünf<br />

Jahren sofort sein Amt hatte ruhen<br />

lassen, nachdem damals<br />

Zweifel an der Rechtmäßigkeit<br />

seiner Zuwahl aufgekommen<br />

waren. Harald Unkelbach<br />

machte in seiner kurzen Ansprache<br />

deutlich, dass sich<br />

„die Kammer noch mehr als bisher<br />

Dienstleister“ verstehen<br />

muss. Unkelbach wörtlich:<br />

„Dienen und leisten, das ist unsere<br />

vorrangige Aufgabe.“<br />

Die Kammer soll „gerade für<br />

kleine und mittlere Unternehmen<br />

der zentrale Ansprechpartner“<br />

sein. Der weitere Ausbau<br />

der Infrastruktur, die Fachkräfteentwicklung<br />

und die durchgreifende<br />

Digitalisierung sieht<br />

der Präsident als „die großen<br />

Herausforderungen“ der nächsten<br />

Jahre an. ibe<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

Impressum<br />

STANDPUNKT<br />

Heribert Lohr<br />

verantwortlicher Redakteur<br />

Vernebelter Blick<br />

Zuweilen kann dem geneigten Beobachter<br />

des wirtschaftlichen Treibens schon das Hutschnürchen<br />

hochgehen. Dass so mancher<br />

Manager es mit der weit meist wortreich<br />

und dann vielgepriesenen gesellschaftlichen<br />

Verantwortung beim Blick auf die eigenen<br />

Bilanzen und großzügigen Boni nicht ganz<br />

so genau nimmt, wissen wir spätestens seit<br />

der Finanzkrise oder wenn uns ein Lebensmittelfabrikant<br />

mal wieder Sägemehl als unabdingbare<br />

Zutat von Fruchtjoghurt näher<br />

bringt. Man gewöhnt sich an vieles.<br />

Aber was sich derzeit die im Geiste vereinigte<br />

Vertretung der deutschen Automobilhersteller<br />

leistet, passt wirklich nicht mehr<br />

auf die sprichwörtliche Kuhhaut.<br />

Da waren für nachgewiesenen Beschiss<br />

schon Milliarden zu zahlen, müssen da wie<br />

dort zusätzlich Rückstellungen in doppelstelliger<br />

Höhe der gleichen Kategorie für weitere<br />

Verfehlungen gebildet werden, und<br />

noch immer tun die Führungsspitzen der<br />

hiesigen Automobilbauer so, als gehe sie<br />

das alles nichts an. Die einen wussten<br />

angeblich von nichts, die nächsten leiden<br />

plötzlich in Sachen Abgasreinigung<br />

unter Demenz, wieder anderen<br />

scheint gänzlich neu zu sein, dass saubere<br />

Motoren nun schon seit Jahren<br />

angemahnt werden und vorgegeben<br />

sind. Das Ende der traurigen<br />

Melodie Verbraucher, Politik<br />

und Gerichte dürfen jetzt den<br />

Foto: Marc Weigert<br />

Scherbenhaufen zusammenkehren. Egal, ob<br />

nun partielle Fahrverbote oder Blaue Plakette<br />

– der eigentliche Skandal ist doch,<br />

dass den technischen Tricksern der Automobilindustrie<br />

auch noch erlaubt wird, sich<br />

die Art der Bestrafung selbst herauszusuchen.<br />

Die VWs, Audis, Daimlers & Co haben<br />

ihre Kunden beschissen. Für alles ist Geld<br />

da, aber für eine schnelle und technisch saubere<br />

Hardwarelösung nicht. bla bla bla. Die<br />

Autoindustrie hat sich diese Suppe eingebrockt<br />

und sollte nun gefälligst auch die<br />

Größe haben, das wenig appetitlich Vermanschte<br />

nun auch mannhaft auszulöffeln.<br />

Es ist doch eine Frechheit, uns allen für teures<br />

Geld technisch unzulängliches unterzujubeln<br />

und dann darüber zu diskutieren,<br />

wie man sich aus der Nummer schleicht.<br />

Richten oder Geld zurück – das wäre der<br />

wahrhaft richtige Deal.<br />

Es ist ja schon schlimm genug, dass sich<br />

eine so traditionsreiche Schlüsselindustrie<br />

völlig unnötigerweise als Ansammlung technischer<br />

Schaumschläger offenbart und damit<br />

ihre Handelspartner, ebenso in Schwierigkeiten<br />

bringt, wie alle Wirtschaftszweige,<br />

die auf Mobilität angewiesen sind. Was aber<br />

noch mehr schadet, ist das verspielte Vertrauen<br />

in deutsche Ingenieurskunst und<br />

Wertarbeit. Wer nimmt es denn solchen Billigheimern<br />

noch ab, dass sie in der Lage<br />

sind, perspektivisch leistungsfähige Alternativen<br />

zu bieten, wenn sie sich schon bei Althergebrachtem<br />

nur mit Schummelei zu helfen<br />

wissen? Wer glaubt ihnen, dass die eine<br />

oder andere Zukunftstechnologie noch Zeit<br />

benötigt, um massenmarkttauglich zu sein,<br />

wenn sich auf ihren Forschungs- und Testergebnissen<br />

nicht mehr verlassen werden<br />

kann?<br />

Gerade auch die Region Heilbronn-Franken<br />

hängt mit ihren Zulieferern – vom Getriebebauer<br />

bis zum Lüftungshersteller über den<br />

Stoßfänger-Produzenten bis hin zum<br />

C-Teile-Lieferanten – auf Gedeih und Verderb<br />

am seriösen Auftreten der ökonomischen<br />

Flaggschiffe, deshalb muss es jetzt<br />

mit Blick auf tausende von Arbeitsplätzen<br />

auch erlaubt sein, die Herrschaften in den<br />

Vorstandsetagen an den Ohren zu ziehen.<br />

Es ist auch nicht nötig, uns alle noch länger<br />

für dumm zu verkaufen. Wer Umwelt<br />

und Mensch schonen will, der muss sich<br />

dazu bekennen, dass alles ein wenig kleiner<br />

gehen muss. Weniger Hubraum, weniger Gewicht,<br />

weniger Tempo, leichtere Materialien<br />

und modernste Motorentechnik – macht<br />

am Ende weniger Schadstoffausstoß. Physik<br />

ist nicht immer ein schwieriges Fach.<br />

Wenn die Autobauer dann noch mithelfen,<br />

möglichst schnell alternative Mobilitätsformen<br />

aufzubauen, den Transportverkehr<br />

mehr zu vernetzen, dann könnte diese epochale<br />

Fehlleistung überkommender Auto-Fetischisten<br />

vergessen werden. Der Wirtschaftsstandort<br />

Heilbronn-Franken würde danken.<br />

Verlag<br />

Südwest Presse Hohenlohe<br />

GmbH & Co. KG<br />

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt<br />

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim<br />

Telefon: 07951/409-0<br />

Telefax: 07951/409-119<br />

Geschäftsführung<br />

Thomas Radek<br />

Redaktion<br />

Heribert Lohr (ibe, verantw.)<br />

E-Mail: h.lohr@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-350<br />

Telefax: 07951/409-359<br />

Marius Stephan (mst)<br />

E-Mail: m.stephan@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-351<br />

Adina Möller (ina)<br />

E-Mail: a.moeller@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-354<br />

Anzeigen<br />

Jörg Heiland (verantw.)<br />

Telefon: 0791/404-260<br />

Holger Gschwendtner<br />

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-242<br />

Sven Lesch<br />

E-Mail: s.lesch@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-241<br />

Telefax: 07951/409-249<br />

Abonnement/Vertrieb<br />

Peer Ley (verantw.)<br />

E-Mail: p.ley@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-423<br />

Telefax: 07951/409-429<br />

Bezugspreis:<br />

Abonnement inkl. Postbezug und<br />

7% MwSt. 18 Euro p.a.<br />

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro<br />

Verbreitung und Auflage<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

dem Main-Tauber-Kreis, dem<br />

Hohenlohekreis und dem<br />

Landkreis Ansbach mit einer<br />

Auflage über 55.000 Exemplaren<br />

(Verlagsangabe)<br />

Erscheinungsweise<br />

RegioBusiness erscheint monatlich<br />

in Zusammenarbeit mit dem Haller<br />

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem<br />

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,<br />

der Neuen Kreis-Rundschau in<br />

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,<br />

Ausgabe Bad Mergentheim


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Politik & Wirtschaft 03<br />

Positive Prognosen<br />

NEWSLINE<br />

Bei den 24. Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken blicken die<br />

vier Referenten optimistisch in die Zukunft.<br />

Führende Persönlichkeiten<br />

aus der regionalen Wirtschaft<br />

haben optimistische<br />

Einschätzungen für die konjunkturelle<br />

Entwicklung im Jahr 2018 abgegeben.<br />

Rund 400 Besucher nahmen<br />

an den alljährlich stattfindenden<br />

Konjunkturprognosen der<br />

Wirtschaftsjunioren Heilbronn-<br />

Franken (WJ) im Heilbronner<br />

Redblue teil. IHK-Hauptgeschäftsführerin<br />

Elke Döring verkündete<br />

unter Bezugnahme auf eine aktuelle<br />

Umfrage der IHK ein konjunkturelles<br />

Rekordhoch zum Jahreswechsel<br />

und erklärte, dass die regionale<br />

Wirtschaft optimistisch<br />

auf die nächsten Monate blicke.<br />

Auch Markus Frank, Vorstand von<br />

Jako, sprach von einer positiven<br />

konjunkturellen Entwicklung der<br />

Sportbranche in 2018, wies jedoch<br />

auf die Abhängigkeit von<br />

sportlichen Großereignissen hin.<br />

Jürgen Gießler, Vorstand der Bausparkasse<br />

Schwäbisch Hall, prognostizierte<br />

einen weiter anhaltenden<br />

wirtschaftlichen Aufschwung.<br />

Auch Christian Berner, Vorstand<br />

der Berner SE, blickte optimistisch<br />

auf das laufende Jahr, sprach<br />

aber von einem starken Wandel<br />

der Automobilbranche.<br />

Ausblick: Mathis Grote (Projektverantwortlicher Konjunkturprognosen bei den Wirtschaftsjunioren),<br />

Christian Berner, Markus Frank, Elke Döring, Jürgen Gießler und Daniel Nill (Kreissprecher Wirtschaftsjunioren<br />

Heilbronn-Franken 2018).<br />

Foto: Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken<br />

REKORDHOCH Elke Döring<br />

präsentierte den aktuellen Wirtschaftslagebericht<br />

des IHK-Bezirks<br />

Heilbronn-Franken, welcher<br />

zeigt, dass die Unternehmen der<br />

Region zum vierten Mal in Folge<br />

zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage<br />

sind als im Vorquartal.<br />

Die Lageurteile in Industrie und<br />

Bau erreichen neue Bestmarken<br />

und auch die Zufriedenheit im<br />

Großhandel ist auf hohem Niveau<br />

weiter gestiegen. Lediglich die regionalen<br />

Dienstleister und der Einzelhandel<br />

schätzten die Lagesituation<br />

geringfügig schlechter als im<br />

Vorquartal ein. Als größtes Geschäftsrisiko<br />

nannten 69 Prozent<br />

der Befragten den Fachkräftemangel.<br />

Dennoch planen 31 Prozent<br />

der Unternehmen in diesem<br />

Jahr einen Personalausbau. Insgesamt<br />

schloss sich Elke Döring der<br />

Wachstumsprognose der Bundesregierung<br />

an, welche ein Wachstum<br />

von 2,4 Prozent ausweist und<br />

demnach über den Prognosen des<br />

DIHK (2,2 Prozent) und der Gemeinschaftsprognose<br />

der Wissenschaftlichen<br />

Institute (2,0 Prozent)<br />

liegt. Der Einfluss globaler<br />

Unsicherheitsfaktoren vom Brexit<br />

bis zur Nordkorea-Krise bleibe allerdings<br />

abzuwarten.<br />

UNGEWISS Markus Frank präsentierte<br />

verschiedene Prognosen<br />

von Vertretern der Sportbranche.<br />

Aufsichtsrat Klaus Jost gehe von<br />

fünf Prozent Wachstum aus, erklärte<br />

der Vorstand von Jako. Abhängig<br />

sei dies von sportlichen Erfolgen,<br />

etwa bei der Fußballweltmeisterschaft<br />

oder in der Bundesliga.<br />

Auch sei der Sportartikelhandel<br />

stark wetterabhängig. Als weitere<br />

Faktoren nannte Frank die<br />

Entwicklung von Sportvereinen,<br />

Zöllen und Währungseffekten sowie<br />

die konjunkturelle Entwicklung<br />

anderer Branchen.<br />

AUFSCHWUNG Jürgen Gießler<br />

blickte auf das vergangene Jahr zurück<br />

und stellte fest, dass viele Befürchtungen<br />

vom Jahresbeginn,<br />

sich nicht bewahrheitet hätten.<br />

Für 2018 erwartet er deshalb ein<br />

Wachstum, jedoch weniger positive<br />

Überraschungen als im Vorjahr.<br />

Auch im neunten Jahr nach<br />

der Finanzkrise werde sich der<br />

konjunkturelle Aufschwung fortsetzen.<br />

„Irgendwann wird es ein<br />

Ende des Konjunkturzyklus geben,<br />

aber ich glaube nicht an einen<br />

massiven Verfall“, blickte<br />

Gießler auch in die weitere Zukunft.<br />

Die Zinsen würden im strukturell<br />

niedrigen Korridor zyklisch<br />

leicht ansteigen und ein knappes<br />

Angebot bei einer hohen Nachfrage<br />

werde den Immobilienmarkt<br />

weiterhin bestimmen.<br />

WANDEL Christian Berner erklärte,<br />

dass die Automobilbranche<br />

aktuell von starken Veränderungen<br />

geprägt sei, was weniger<br />

Neuzulassungen mit sich bringe.<br />

Vor allem der Trend zur E-Mobilität<br />

spiele eine große Rolle. Für<br />

die Baubranche sprach er von einer<br />

exzellenten Konjunktur und<br />

führte den Fachkräftemangel als<br />

größte Sorge auf. Zahlreiche neue<br />

Regulierungen führten zu einer zunehmenden<br />

Komplexität. Für die<br />

Industrie prognostizierte er ein<br />

Wachstum von vier bis fünf Prozent<br />

und sprach von einer guten<br />

konjunkturellen Lage. Für die Berner<br />

SE, die in jeder dieser Branchen<br />

aktiv sei, blicke er positiv in<br />

die Zukunft und gehe von einer guten<br />

Entwicklung aus. pm/flu<br />

www.wjhn.de<br />

Nicht nur für Frauen<br />

SCHWÄBISCH HALL. Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-<br />

Tauberbischofsheim und Kontaktstelle Frau und Beruf<br />

Heilbronn-Franken Biz laden zum Workshop „Wissen<br />

was ich wirklich will! – Meine inneren Motive erkennen!“<br />

– nicht nur – für Frauen in der Haller Arbeitsagentur<br />

ein. Die Veranstaltung findet am Weltfrauentag,<br />

Donnerstag, 8. März, von 9 bis 12 Uhr im Sitzungssaal<br />

(3.142) der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall, statt.<br />

Referentin ist Nadine König vom Netzwerk Fortbildung.<br />

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort<br />

telefonisch unter 07 91 / 97 58 21 oder unter der<br />

E-Mail-Adresse SchwaebischHall.BCA@arbeitsagentur.de<br />

bei Susanne Ehrmann möglich. Die Teilnehmerzahl<br />

ist begrenzt.<br />

pm<br />

RKW berät zum Thema<br />

Unternehmensnachfolge<br />

KÜNZELSAU. Einen Sprechtag mit dem RKW (Rationalisierungs-<br />

und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft)<br />

Baden-Württemberg bieten W.I.H.-Wirtschaftsinitiative<br />

Hohenlohe und IHK Heilbronn-Franken am<br />

Donnerstag, 15. März, im Landratsamt Hohenlohekreis<br />

an. Schwerpunktmäßig wird auf Fragen der Unternehmensnachfolge<br />

bei industrienahen Betrieben und bei<br />

Dienstleistungen eingegangen. Weitere RKW-Sprechtage<br />

finden an den Donnerstagen, 14. Juni, 13. September<br />

und 6. Dezember am gleichen Ort statt. Die Beratungen<br />

sind kostenfrei. Interessenten wenden sich bitte zur<br />

Terminvereinbarung an Anna Trippel, W.I.H.-Wirtschaftsinitiative<br />

Hohenlohe unter Telefon<br />

0 79 40 / 1 85 73 oder der E-Mail-Adresse Anna.Trippel@hohenlohekreis.de.<br />

pm<br />

Frühjahrsempfang der IHK<br />

KÜNZELSAU. Unternehmer, Vorstände und Geschäftsführer<br />

der Mitgliedsunternehmen der IHK Heilbronn-<br />

Franken können sich ab sofort zum IHK-Frühjahrsempfang<br />

am Dienstag, 20. März, im Carmen-Würth-Forum<br />

unter www.ihk-fruehjahrsempfang.de anmelden. Die<br />

Teilnahme ist kostenfrei. Auf dem Empfang wird sich<br />

der neu gewählte IHK-Präsident vorstellen. Als Gastrednerin<br />

wird anschließend die ehemalige Boxweltmeisterin<br />

Regina Halmich zum Thema: „Was Erfolg im Ring<br />

und im Business gemeinsam haben“ referieren. Auf der<br />

Veranstaltung besteht außerdem die Möglichkeit die<br />

neue Technologie „Mixed Reality“ kennenzulernen, die<br />

die reale mit der virtuellen Welt verbindet. pm<br />

Einigung nach zähen Verhandlungen<br />

4,3 Prozent mehr Gehalt und ein Anspruch, die Wochenarbeitszeit für bis zu zwei Jahre von 35 auf 28 Stunden abzusenken – darauf einigten sich die Parteien<br />

in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektrobranche. Ausgleichszahlungen für besonders belastete Beschäftigungsgruppen gibt es dagegen nicht.<br />

Die Einigung kam spät, aber<br />

für manchen Beobachter angesichts<br />

des zähen Ringens im Vorfeld<br />

doch überraschend: Nach<br />

sechs Verhandlungsrunden und einem<br />

erneuten Verhandlungsmarathon<br />

von 13 Stunden haben sich<br />

Anfang Februar die Tarifparteien<br />

der Metall- und Elektrobranche in<br />

Baden-Württemberg auf einen Pilotabschluss<br />

verständigt.<br />

GEHALT 4,3 Prozent mehr Geld<br />

und jährliche Einmalzahlungen<br />

bei einer Laufzeit von 27 Monaten<br />

– das sind die Eckdaten des Kompromisses<br />

zum Thema Gehalt, auf<br />

den sich Arbeitgeberverband Südwestmetall<br />

und Gewerkschaft IG<br />

Metall geeinigt haben. Die ursprüngliche<br />

Forderung der Gewerkschaft<br />

war eine Erhöhung<br />

um sechs Prozent, während die Arbeitgeber<br />

in der zweiten Verhandlungsrunde<br />

ein ungewöhnlich hohes<br />

erstes Angebot von zwei Prozent<br />

gemacht hatten.<br />

ARBEITSZEIT Für Zündstoff<br />

hatte aber vor allem eine andere<br />

Forderung der Gewerkschaft gesorgt:<br />

Sie wollte für alle Vollzeitbeschäftigten<br />

in der Branche einen<br />

Rechtsanspruch durchsetzen,<br />

ihre Wochenarbeitszeit für zwei<br />

Jahre von 35 auf 28 Stunden zu reduzieren.<br />

Danach sollte eine Rückkehr<br />

zur Vollzeit uneingeschränkt<br />

möglich sein.<br />

Um auch besonders beanspruchte<br />

Gruppen für das Teilzeitmodell zu<br />

motivieren, sah die IG Metall Ausgleichszahlungen<br />

vor: 200 a im<br />

Monat für Beschäftigte mit zu pflegenden<br />

Angehörigen oder Kindern<br />

unter 14 Jahren sowie einen<br />

jährlichen Zuschuss von 750 a<br />

für Schichtarbeiter. Auch hier<br />

Tarifabschluss: Vorerst ziehen keine streikenden Metaller mehr<br />

durch die Straßen von Crailsheim.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

kam es zur Einigung: Den Anspruch<br />

auf vorübergehend 28<br />

Stunden Wochenarbeitszeit setzte<br />

die Gewerkschaft durch. Im Gegenzug<br />

dürfen allerdings die Betriebe<br />

mit mehr Beschäftigten als<br />

bisher erlaubt 40-Stunden-Verträge<br />

abschließen. Die Ausgleichszahlungen<br />

konnte die IG Metall dagegen<br />

nicht durchsetzen. Stattdessen<br />

können die betroffenen Beschäftigtengruppen<br />

wählen, ob sie<br />

statt des für alle vereinbarten Zusatzgelds<br />

von 27,5 Prozent eines<br />

Monatsgehalts lieber acht zusätzliche<br />

freie Tage bekommen.<br />

REAKTIONEN Bei einer Konferenz<br />

in Kupferzell Mitte Februar<br />

zeigte sich die Haller IG Metall<br />

überwiegend zufrieden mit den<br />

Verhandlungsergebnissen: „Ich<br />

habe selten erlebt, dass wir alles<br />

umsetzen konnten“, sagte der<br />

Erste Bevollmächtigte, Uwe Bauer.<br />

Besonders gefalle ihm die Möglichkeit,<br />

das tarifliche Zusatzgeld<br />

in Freizeit umzuwandeln. Bauer<br />

mahnte aber, dass noch nicht abzusehen<br />

sei, wie sich die Vereinbarungen<br />

in der Realität umsetzen<br />

lassen. Ähnlich äußerte sich Siegfried<br />

Hubele: Der Vorsitzende des<br />

DGB-Kreisverbands und IG-Metall-Ortsverbands<br />

Hall monierte,<br />

dass der Aspekt „verkürzte Vollzeit“<br />

nur schwer durchsetzbar sei<br />

und den Arbeitgebern viele<br />

Schlupflöcher biete.<br />

Auch diese sind nicht hundertprozentig<br />

zufrieden und bezeichnen<br />

den Tarifabschluss auf ihrer Internetseite<br />

als „tragbaren Kompromiss<br />

mit schmerzhaften Elementen“.<br />

Verhandlungsführer und<br />

Südwestmetall-Vorsitzender Dr.<br />

Stefan Wolf: „Der Abschluss ermöglicht<br />

vielen unserer Betriebe<br />

mehr bedarfsgerechtes Arbeitszeitvolumen.<br />

Und wir haben bei den<br />

zusätzlichen Teilzeitansprüchen<br />

die betrieblichen Interessen hinreichend<br />

berücksichtigt.“<br />

Die Kehrseite aus Wolfs Sicht:<br />

„Die Komplexität des Tarifergebnisses<br />

und die Höhe des Entgeltabschlusses<br />

sind allerdings eine Hypothek,<br />

die für viele Betriebe<br />

schwer zu tragen sein und durch<br />

die lange Laufzeit und die Planungssicherheit<br />

nur teilweise aufgefangen<br />

wird.“ flu/dik/dpa/just<br />

www.igmetall.de<br />

www.suedwestmetall.de


04 Industrie<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

„Wir sehen erste Erfolge“<br />

Voith Turbo: Standort Crailsheim ist nach struktureller Neuorganisation gut aufgestellt.<br />

VON MARIUS STEPHAN<br />

Für Voith in Crailsheim<br />

scheint die Durststrecke beendet:<br />

Der zweitgrößte<br />

Standort des Konzerns in Europa<br />

mit rund 1000 Mitarbeitern<br />

wurde durch eine Umstrukturierung<br />

wettbewerbsfähiger gemacht.<br />

Der Markt, der den Standort<br />

in der Vergangenheit zu einem<br />

Sparpaket und Kurzarbeit zwang,<br />

hat sich wieder erholt.<br />

„Die Entwicklung am Standort<br />

war gut im letzten Jahr“, erklärt<br />

Voith-Turbo-Geschäftsführer und<br />

Standortleiter Benno Morlock.<br />

„Wir haben eine sehr hochwertige<br />

Wertschöpfung in Crailsheim und<br />

hochmoderne Produkte in den Bereichen<br />

Energie, Kraftwerke, Öl,<br />

Gas, Bergbau, Stahl, aber auch<br />

Fahrzeuge.“ Die vergangenen vier<br />

Jahre hatte Voith mit reduzierten<br />

Rohstoffpreisen auf dem Weltmarkt<br />

zu kämpfen, welche das<br />

Bergbau- und Stahlgeschäft betrafen.<br />

„Auch der Öl- und Gasbereich<br />

war die letzten zwei Jahre<br />

ein schwieriges Umfeld.“<br />

STABILISIERUNG Aktuell stellt<br />

sich die Lage jedoch deutlich entspannter<br />

dar: „Die Märkte haben<br />

sich stabilisiert, allerdings noch<br />

auf niedrigem Niveau. Im Bergbaubereich<br />

sehen wir steigende Auftragseingänge,<br />

dort wird wieder<br />

investiert.“ Auch für den Öl- und<br />

Gasbereich ist Morlock optimistisch.<br />

„Wir haben unsere Kostenstrukturen<br />

angepasst, nun sind<br />

Zuversicht: Voith-Turbo-Geschäftsführer Benno Morlock (li.) und Werksleiter Jürgen Rieger freuen sich über anziehende Märkte.<br />

wir stabil unterwegs. Dies macht<br />

uns mittelfristig wettbewerbsfähiger.“<br />

Erreicht wurde dies durch eine<br />

Umstellung der Struktur innerhalb<br />

des Konzerns: Die Organisation<br />

läuft nun über alle Werke und<br />

Produktlinien hinweg. „Heute ist<br />

es so, dass wir werksübergreifend<br />

arbeiten, in allen Funktionen.“ So<br />

können alle Werke von der besonderen<br />

Expertise einzelner Bereiche<br />

profitieren. „Wir sehen erste<br />

Erfolge.“<br />

Die Verschmelzung zum Produktionsverbund<br />

„hat uns speziell in<br />

Crailsheim geholfen, dass wir andere<br />

Werke durch einen Kapazitätsausgleich<br />

unterstützen konnten“,<br />

bekräftigt Werksleiter Jürgen<br />

Rieger. „Wir haben uns als<br />

Kompetenzcenter für Gehäusefertigung<br />

aufgestellt, und haben so für<br />

andere Werke mitproduziert und<br />

Wissen geteilt. So konnten wir die<br />

Kapazitäten gut auslasten und vermeiden,<br />

dass ein Werk in Überund<br />

ein anderes in Unterlast<br />

fährt.“<br />

Auch für die Zukunft sieht Morlock<br />

das Unternehmen gut aufgestellt:<br />

„Wir haben so viele Produktanläufe<br />

wie noch nie.“ Es laufe<br />

sehr gut an, selbst im Öl- und Gasbereich.<br />

Voith setzt aktuell die<br />

Wachstumsstrategie um, die in<br />

Foto: Marius Stephan<br />

den letzten eineinhalb Jahren entwickelt<br />

wurde. „Schwerpunkte<br />

sind das Servicegeschäft und die<br />

Neuprodukte.“ Weiterhin soll das<br />

Produktionsnetzwerk weiter ausgebaut<br />

und effizienter werden.<br />

„Wir wollen Maschinen und Menschen<br />

ideal einsetzen. Das Ziel ist,<br />

Technologieführer zu sein“, sagt<br />

Rieger.<br />

Um die Innovationen weiter voranzutreiben,<br />

wurden neue Bereiche<br />

geschaffen. Dazu gehört „New<br />

Technology Development“ sowie<br />

der Bereich Digital Solutions,<br />

beide sind in Crailsheim verortet.<br />

Dort werden Technologien für<br />

„bestehende Geschäfte und Produktplattformen,<br />

aber auch komplett<br />

neue digitale Technologien“<br />

entwickelt. Hierzu gehören auch<br />

digitale Dienstleistungen, „die es<br />

unseren Kunden ermöglichen,<br />

wirtschaftlicher zu produzieren“.<br />

INDUSTRIE 4.0 Im Bereich Industrie<br />

4.0 sieht sich Voith als Vorreiter.<br />

„In vielen Firmen wird<br />

4.0-Technologie in erster Linie für<br />

die eigene Produktion eingesetzt.<br />

Wir sind eine Firma, die 4.0-Technologien<br />

im B2B-Bereich auch<br />

für unsere Kunden entwickelt.“<br />

Konkret arbeitet Voith an einem<br />

Projekt für den Bergbau, die Details<br />

behält das Unternehmen<br />

noch für sich. „Wir sind da schon<br />

recht weit und stecken viele Ressourcen<br />

hinein. Da herrscht auch<br />

schon eine große Nachfrage unter<br />

unseren Bergbaukunden“, sagt<br />

Morlock.<br />

Insgesamt gehe es darum, durch<br />

digitale Systeme Energie einzusparen<br />

und Ausfallzeiten zu vermeiden.<br />

„Wir haben den Vorteil, dass<br />

wir das Wissen und die Erfahrung<br />

über die Anwendung haben und<br />

nicht nur mit Big Data arbeiten“,<br />

sagt Morlock.<br />

www.voith.com<br />

Neuer Rekord für Kärcher<br />

Der Hersteller von Dampfreinigern, Hochdruckreinigern und Kehrmaschinen aus Winnenden mit<br />

Standort in Obersontheim erzielt kräftiges Umsatzplus und meldet außerdem 56 neue Patente an.<br />

Der Umsatz von Kärcher ist<br />

im vergangenen Geschäftsjahr<br />

um 7,5 Prozent<br />

auf 2,5 Mrd. a gestiegen.<br />

Das kräftige Plus führte zu mehr<br />

Beschäftigung. Ende 2017 waren<br />

weltweit 12 304 Mitarbeiter<br />

in 67 Ländern für das Familienunternehmen<br />

tätig – 442 mehr<br />

als im Vorjahr. „Kärcher ist weiter<br />

auf Wachstumskurs“, sagt<br />

Hartmut Jenner, Vorsitzender<br />

der Geschäftsführung „Wir haben<br />

2017 mit 2,5 Mrd. a den<br />

höchsten Umsatz in unserer Unternehmensgeschichte<br />

erzielt.“<br />

UMSATZ Mit 7,5 Prozent ist<br />

das Unternehmen im vergangenen<br />

Geschäftsjahr doppelt so<br />

schnell gewachsen wie der Weltmarkt<br />

für Reinigungstechnik.<br />

„Erfreulich ist, dass wir uns in<br />

fast allen Ländern in lokaler<br />

Währung gesteigert haben“,<br />

sagt Jenner.<br />

„Sehr gut lief das Geschäft in unseren<br />

Kernmärkten Deutschland,<br />

Frankreich und Japan.<br />

Aber auch aufstrebende Regionen<br />

wie Osteuropa und Südamerika<br />

haben zur positiven Entwicklung<br />

beigetragen.“ Um sein<br />

Wachstum langfristig sicherzustellen,<br />

hat Kärcher auch 2017<br />

Investitionen in erheblichem<br />

Rekord: Über 100 neue Produkte hat das schwäbische Familienunternehmen<br />

im letzten Jahr auf den Markt gebracht. Foto: Kärcher<br />

Umfang getätigt und unter anderem<br />

einen neuen Hauptsitz im japanischen<br />

Yokohama in der<br />

Nähe von Tokio eröffnet.<br />

In Winnenden hat Kärcher den<br />

Bau eines Bürogebäudes mit<br />

150 Arbeitsplätzen begonnen.<br />

Im zurückliegenden Jahr hat<br />

das Unternehmen 56 neue Patente<br />

angemeldet und über 100<br />

neue Produkte auf den Markt gebracht.<br />

So lag bei den gewerblichen<br />

Trockensaugern der<br />

Schwerpunkt auf Energieeffizienz<br />

und Akkutechnik als eine<br />

der Schlüsseltechnologien mit<br />

bedeutendem Potential: Erstmals<br />

liefern neu eingeführte Modelle<br />

dank moderner Lithium-<br />

Ionen-Akkus die gleiche Leistung<br />

wie netzbetriebene Geräte.<br />

Für Endverbraucher hat Kärcher<br />

mit dem Hartbodenreiniger<br />

FC 5 ein Gerät entwickelt,<br />

das die Funktionen von Saugen<br />

und Wischen in nur einem<br />

Schritt vereint.<br />

ENGAGEMENT Mit seinem<br />

wirtschaftlichen Wachstum erweitert<br />

Kärcher auch sein gesellschaftliches<br />

Engagement. Dazu<br />

zählt die Restaurierung von Baudenkmälern<br />

genauso wie die Unterstützung<br />

von gemeinnützigen<br />

Einrichtungen und Umweltschutzorganisationen.<br />

Vergangenes Jahr hat Kärcher<br />

unter anderem Mausoleen auf<br />

dem Green-Wood Friedhof in<br />

New York, die Votivkirche in<br />

Wien und die historische Stadtkirche<br />

St. Marien in Wittenberg<br />

von Verschmutzungen befreit.<br />

Weiter ausgebaut wurde die finanzielle<br />

und technische Unterstützung<br />

von SOS-Kinderdörfern<br />

weltweit. Gemeinsam mit dem<br />

Global Nature Fund und dem<br />

Bundesministerium für wirtschaftliche<br />

Zusammenarbeit<br />

und Entwicklung hat Kärcher<br />

das Projekt der Grünfilteranlagen<br />

fortgeführt.<br />

Bis Ende 2018 soll die siebte Anlage<br />

in Südamerika gebaut werden,<br />

die mithilfe von Wasserpflanzen<br />

Abwässer reinigt. pm<br />

www.kaercher.com<br />

Amt niedergelegt<br />

Bernd Marx, Finanzvorstand bei R. Stahl, scheidet Ende Juni<br />

aus dem Waldenburger Unternehmen aus.<br />

Eine einvernehmliche Beendigung<br />

des Dienstverhältnisses<br />

bis Ende Juni haben Bernd Marx,<br />

Mitglied des Vorstands der R.<br />

Stahl AG und verantwortlich für<br />

das Ressort Finanzen, und der Aufsichtsrat<br />

verabredet. Einhergehend<br />

damit hat Marx nun auch<br />

sein Vorstandsmandat niedergelegt.<br />

Bis zur Berufung eines Nachfolgers<br />

wird bis auf Weiteres der<br />

Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias<br />

Hallmann die Aufgaben des bisherigen<br />

Finanzvorstands wahrnehmen.<br />

„Mit dieser Entscheidung habe<br />

ich es mir nicht leicht gemacht.<br />

Ich fühle mich auch heute noch<br />

mit R. Stahl verbunden“, sagte<br />

Marx. „R. Stahl steht aufgrund veränderter<br />

Marktbedingungen vor<br />

großen Herausforderungen, die<br />

grundlegende Anpassungen im Unternehmen<br />

erfordern. Zu diesem<br />

Zweck hat der Vorstand ein umfassendes<br />

Maßnahmenpaket vorbereitet.“<br />

LAUFBAHN Heiko Stallbörger,<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrates:<br />

„Bernd Marx hat die strategische<br />

Weiterentwicklung von R. Stahl<br />

zum führenden Anbieter im Markt<br />

für Explosionsschutzlösungen<br />

ganz entscheidens mitgestaltet.“<br />

Marx war seit 2004 in verschiedenen<br />

Positionen für das Unternehmen<br />

tätig, zunächst als kaufmännischer<br />

Leiter der Tochtergesellschaft<br />

HMI Systems, später als Bereichsleiter<br />

des Finanz- und Rechnungswesens<br />

des Konzerns. Zum<br />

Jahresbeginn 2013 wurde er in<br />

den Vorstand der R. Stahl AG berufen.<br />

In dieser Funktion war er verantwortlich<br />

für die Bereiche Controlling,<br />

Finanzen, IT, Recht und<br />

Compliance, Investor Relations sowie<br />

M&A.<br />

pm<br />

www.stahl.de<br />

Abschied: Bernd Marx verlässt<br />

R. Stahl nach mehr als fünf Jahren<br />

an der Spitze.<br />

Foto: NPG-Archiv


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Industrie 05<br />

„Softwareanteil wächst weiter“<br />

Bosch Packaging Technology hat ein gutes Jahr hinter sich: Der Standort Crailsheim ist nach mehreren Baumaßnahmen fit für die Zukunft.<br />

Das Jahr 2017 war für den<br />

Standort ein gutes und ein<br />

wichtiges. „Der Auftragseingang<br />

war sehr gut, wir sind gewachsen<br />

gegenüber dem Vorjahr“,<br />

verkündet Joachim Brenner,<br />

Standortleiter von Bosch Packaging<br />

Technology in Crailsheim.<br />

Das Unternehmen verzeichnet<br />

trotz besserem Auftragseingang<br />

ein Umsatzvolumen, welches<br />

sich „in etwa auf Vorjahresniveau“<br />

bewegt. Dies hinge jedoch<br />

mit den Abrechnungen und dem<br />

Zeitpunkt der Übernahme der Maschinen<br />

durch die Kunden zusammen,<br />

sagt Brenner. Zahlen veröffentlicht<br />

der Standort nicht.<br />

ERFOLG „Wir hatten ein sehr positives<br />

Jahr hinsichtlich unserer<br />

Messeauftritte. Wir haben sehr gutes<br />

Feedback auf unsere neuen<br />

Pulvermaschinen erhalten. Diese<br />

sind sehr gut angekommen und<br />

verkauft worden. Das große Interesse<br />

der Kunden ist für uns entscheidend.“<br />

Das neue Produkt lief<br />

„sehr viel besser an, als wir alle<br />

gedacht haben“. Und: „Der Auftragsbestand<br />

für 2018 ist enorm<br />

gut, besser als wir es je hatten.“<br />

Dazu passt, dass Brenner auch<br />

den Jahresstart als ausgezeichnet<br />

bewertet: „Der Auftragseingang<br />

Lösungen: Bosch Packaging Technology ist im Bereich der Isolatorlinien auf Erfolgskurs.<br />

im Januar war sehr gut.“ 2017<br />

stand bei Bosch in Crailsheim<br />

auch im Zeichen der Mobilität:<br />

Das Unternehmen hat neue Parkplätze<br />

für die Mitarbeiter fertiggestellt<br />

und die Möglichkeiten zur<br />

Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs<br />

verbessert – eine<br />

Bushaltestelle direkt am Werk inklusive.<br />

Auch für einen weiteren<br />

Ausbau der Parkmöglichkeiten<br />

sind noch Reserven vorhanden.<br />

Zudem bietet Bosch seinen Mitarbeitern<br />

einen Zuschuss bei der Anschaffung<br />

eines E-Bikes. „Bei den<br />

Jobtickets sind wir zufrieden, wie<br />

es angelaufen ist. Es könnte etwas<br />

mehr sein, aber das wird eine Zeit<br />

dauern, bis dies ganz angenommen<br />

wird. Ich bin zufrieden.“ Das<br />

Ziel sind 30 bis 40 Jobtickets,<br />

„und das werden wir auch noch<br />

erreichen“.<br />

Foto: Bosch<br />

MITARBEITER Auf der sozialen<br />

Seite wurde ebenfalls investiert:<br />

zwei Tage die Woche ist eine Sozialberaterin<br />

vor Ort. Diese kümmert<br />

sich um die Belange der Mitarbeiter,<br />

auch wenn es um persönliche<br />

Dinge geht, die nichts mit<br />

der Arbeit zu tun haben. „Wir wollen<br />

unsere Mitarbeiter unterstützen,<br />

das ist entscheidend für uns“,<br />

sagt Brenner. Außerdem wurden<br />

das betriebliche Gesundheitswesen<br />

und die Sport- und Weiterbildungsangebote<br />

ausgebaut. „Resonanz<br />

ist positiv, das wird angenommen“.<br />

Die Sporträume seien im<br />

Prinzip ausgebucht, „wir überlegen<br />

eher, wie wir das noch erweitern<br />

können“, resümiert Brenner.<br />

Als Höhepunkt für das kommende<br />

Jahr sieht Brenner den Auftritt des<br />

Unternehmens auf der Achema.<br />

Hier habe Bosch neue Themen<br />

und Produkte im Gepäck, über<br />

die Brenner jedoch noch nichts<br />

verraten möchte. Insgesamt sieht<br />

der Standortchef das Werk „gut<br />

vorbereitet“. „Wir wollen weiter<br />

wachsen, das ist unser Ziel“. Die<br />

Chancen dafür sieht Brenner im<br />

Software-Bereich. Aufgrund der<br />

Digitalisierung werde dies immer<br />

wichtiger. „Der Softwareanteil<br />

wächst weiterhin und im letzten<br />

Jahr ist es uns sehr gut gelungen,<br />

neue Mitarbeiter in diesem Bereich<br />

zu gewinnen“, sagt Brenner.<br />

Zudem sei das Geschäft mit den<br />

Isolatoren stark gewachsen. Der<br />

Vorteil für Bosch: „Wir sind der<br />

einzige Hersteller in Deutschland,<br />

der Isolatoren und Maschinen am<br />

gleichen Standort fertigt“. Insgesamt<br />

„spreizt sich der Markt mehr<br />

auf“, erklärt Brenner. Die Hersteller<br />

müssen nun eine größere<br />

Bandbreite an Maschinen mit verschiedenen<br />

Leistungsgrade im Angebot<br />

haben.<br />

mst<br />

www.boschpackaging.com<br />

Alles soll wachsen<br />

Würth Industrie Service fährt 2017 einen Umsatz-Rekord ein. 2018 will der Betrieb vor allem in<br />

Personal und in die Weiterentwicklung digitaler Lösungen für das C-Teile-Management investieren.<br />

Die Würth Industrie Service<br />

GmbH & Co. KG, mit<br />

Sitz in Bad Mergentheim,<br />

blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr<br />

2017 zurück. Mit einem<br />

zweistelligen Wachstum<br />

von elf Prozent erzielte der Partner<br />

für C-Teile-Management<br />

erstmals einen Umsatz von 504<br />

Mio. a. Für das nun laufende<br />

Jahr strebt das Unternehmen<br />

ein vergleichbares Wachstum<br />

an.<br />

„Das vergangene Jahr war in jeder<br />

Hinsicht erfolgreich“, freut<br />

sich Rainer Bürkert, Geschäftsbereichsleiter<br />

der Würth-<br />

Gruppe und Geschäftsführer<br />

von Würth Industrie Service.<br />

„Wir haben nicht nur unseren<br />

Umsatz zweistellig gesteigert,<br />

sondern 2017 unter anderem<br />

mit dem erweiterten Logistikzentrum<br />

auch den Grundstein für<br />

weiteres Wachstum gelegt.“<br />

Wichtige Treiber sind dabei<br />

praktische Anwendungen zum<br />

C-Teile-Management im Zusammenhang<br />

mit Industrie 4.0, Digitalisierung,<br />

Automatisierung<br />

und Robotik. Auch 2018 legt<br />

Expansion: Der Industriepark von Würth Industrie Service auf<br />

dem Trillberg soll in vielen Belangen wachsen. Foto: Würth Industrie Service<br />

Würth Industrie Service deshalb<br />

den Fokus auf die Entwicklung<br />

neuartiger Lösungen sowie die<br />

Weiterentwicklung der Systeme.<br />

Dazu zählt unter anderem die<br />

Markteinführung eines neuen<br />

Großbehälters.<br />

Im Bereich der Arbeitsplatzgestaltung<br />

wollen die Bad Mergentheimer<br />

nun ebenfalls ihr Sortiment<br />

erweitern. „Es hat sich bewährt,<br />

diese Lösungen konsequent<br />

weiterzuentwickeln“, sagt<br />

Bürkert. Neben den technischen<br />

Lösungen und der Produktkompetenz<br />

steht für das Unternehmen<br />

vor allem die Mitarbeiterentwicklung<br />

im Vordergrund.<br />

„Ohne unsere kompetenten<br />

und hoch motivierten Mitarbeiter<br />

wäre ein derartiges<br />

Wachstum nicht möglich“, bekräftigt<br />

Bürkert.<br />

QUALIFIZIERUNG Die Mitarbeiterzahl<br />

stieg von 1420 auf aktuell<br />

1489; gleichzeitig werden<br />

mehr als 185 Nachwuchsfachkräfte<br />

ausgebildet. „Um unsere<br />

Kunden auch mit Blick auf die<br />

Digitalisierung adäquat zu bedienen,<br />

sind qualifizierte Mitarbeiter<br />

unser Kapital“, sagt Bürkert.<br />

Durch die Investition in das modernste<br />

Logistikzentrums für Industriebelieferung<br />

in Europa<br />

soll der Betrieb nun auch weiter<br />

wachsen. Ein neues vollautomatisches<br />

Hochregallager erhöht<br />

die Kapazität auf aktuell<br />

150 000 Palettenstellplätze. Seit<br />

April 2017 ist außerdem das unternehmenseigene<br />

Prüflabor offiziell<br />

zertifiziert und für aktuell<br />

24 normgerechte Verfahren als<br />

Prüfstelle akkreditiert. 2018 ist<br />

eine Erweiterung der Akkreditierung<br />

geplant.<br />

Nach der erfolgreichen Premiere<br />

des Fachforums für<br />

C-Teile-Management 2017 wird<br />

Würth Industrie Service zudem<br />

auch 2018 in Bad Mergentheim<br />

ein Expertenforum zu den Herausforderungen<br />

für die Logistikbranche<br />

in der Industrie 4.0<br />

veranstalten. „Die erste Veranstaltung<br />

mit über 500 Gästen hat<br />

uns gezeigt, dass wir damit den<br />

Nerv der Zeit treffen“, erläutert<br />

Bürkert.<br />

pm<br />

www.wuerth-industrie.com<br />

Spitze erweitert<br />

Stefan Fischer unterstützt seit Februar die Geschäftsführung<br />

von Symstemair in Boxberg-Windischbuch.<br />

Gemeinsam mit Kurt Maurer<br />

und Roland Kasper, die das<br />

Unternehmen bisher vertraten,<br />

wird Stefan Fischer zukünftig die<br />

Geschicke des Marktführers in<br />

der Lüftungs- und Klimatechnik<br />

leiten. Fischer trat bereits im September<br />

2016 als Bereichsleiter<br />

für Produktion und Materialwirtschaft<br />

in die Systemair GmbH ein.<br />

Seither verantwortete er zudem einige<br />

bereichsübergreifende Projekte<br />

und fungierte ab Februar<br />

2017 zusätzlich als Prokurist.<br />

HERAUSFORDERUNG Der gelernte<br />

Werkzeugmechaniker mit<br />

Weiterbildung zum Techniker in<br />

der Fachrichtung Maschinentechnik<br />

und anschließendem Studium<br />

zum Business Process Manager<br />

freut sich auf die neue Herausforderung:<br />

„Für mich ist die Weiterentwicklung<br />

und Stärkung des<br />

Standorts sowie die Vereinfachung<br />

und Optimierung der Prozesse<br />

ein großes Anliegen“, sagt<br />

der neue Geschäftsführer.<br />

Auch die derzeitige Geschäftsführung<br />

freut sich auf die Unterstützung<br />

und Aufteilung der Aufgaben<br />

auf mehrere Personen. „Ich bin sicher,<br />

dass Stefan Fischer das<br />

Bekannt: Seit September<br />

2016 ist Stefan Fischer bereits<br />

im Unternehmen. Foto: Systemair<br />

Wachstum unseres Standortes mit<br />

allen kommenden Herausforderungen<br />

optimal stärken und fördern<br />

wird. Er ist eine wunderbare<br />

Ergänzung im Führungsteam, um<br />

Ziele wie eine hohe Kundenzufriedenheit<br />

und die Bereitstellung zukunftsfähiger,<br />

hochwertiger Produkte<br />

und Lösungen für den<br />

Markt voranzutreiben“, argumentiert<br />

Kurt Maurer, Geschäftsführer<br />

der Systemair GmbH und Mitglied<br />

des Vorstands der Systemair-<br />

Gruppe.<br />

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DR. STILLER


06 Blickpunkt<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Heute hier, morgen fort?<br />

Zeitarbeit ist zunehmend verbreitet, aber höchst umstritten. Daran ändert auch eine Gesetzesreform im letzten Jahr nichts.<br />

VON FRANK LUTZ<br />

Der Begriff ist in aller<br />

Munde, doch das Modell<br />

umstritten: Die Rede ist<br />

von der Zeit- oder Leiharbeit,<br />

auch als „Arbeitnehmerüberlassung“<br />

bezeichnet. Das Prinzip besteht<br />

darin, dass ein Arbeitnehmer<br />

sich nicht direkt bei den Unternehmen<br />

bewirbt, sondern die<br />

Zeitarbeitsfirma – auch „Personaldienstleister“<br />

genannt – mit dem<br />

Arbeitnehmer einen unbefristeten<br />

Vertrag abschließt. Entsprechend<br />

seiner Qualifikationen wird er von<br />

der Zeitarbeitsfirma für festgelegte<br />

Zeiträume und Projekte an<br />

verschiedene Unternehmen vermittelt.<br />

Dafür erhält der Personaldienstleister<br />

eine Gebühr.<br />

BOOM Bundesweit scheint das<br />

System zu boomen: Die Bundesagentur<br />

für Arbeit sprach im Juni<br />

2017 von über einer Million Leiharbeiter<br />

in ganz Deutschland, die<br />

bei fast 53 000 Zeitarbeitsfirmen<br />

angestellt waren. Sowohl die Zahl<br />

der Personen als auch der Betriebe<br />

sei in den letzten Jahren angestiegen.<br />

Der Anteil der Zeitarbeitnehmer<br />

an der Gesamtbeschäftigung<br />

betrage knapp drei Prozent.<br />

Auch in der Region war in den letzten<br />

Jahren eine leichte Zunahme<br />

zu registrieren: Laut Zahlen der Arbeitsagentur<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

hat im Agenturbezirk,<br />

der die Landkreise Hohenlohe,<br />

Schwäbisch Hall, Main-Tauber<br />

und Neckar-Odenwald umfasst,<br />

zwischen 2013 und 2017<br />

die Zahl der Zeitarbeitnehmer von<br />

gut 5200 auf knapp 6100 zugenommen.<br />

Auch ihr Anteil an der<br />

Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig<br />

Beschäftigten ist angestiegen<br />

– wenn der Zuwachs<br />

von 2,4 auf 2,6 Prozent auch nur<br />

marginal war.<br />

WETTBEWERB Leicht abgenommen<br />

– von 93 auf 91 – hat dagegen<br />

die Zahl der Zeitarbeitsfirmen.<br />

Auffällig: Besonders stark<br />

war der Rückgang bei den ganz<br />

kleinen Betrieben mit bis zu 19<br />

Mitarbeitern. Einen deutlichen Zuwachs<br />

gab es hingegen bei mittelgroßen<br />

Anbietern zwischen 50<br />

und 99 Mitarbeitern, die mit 32<br />

Betrieben inzwischen die größte<br />

Gruppe sind. Die Zahl der ganz<br />

großen Betriebe ab 100 Beschäftigten<br />

hat sich in den letzten Jahren<br />

fast gar nicht verändert. Das<br />

Fazit für die Region: Zwar gibt es<br />

einen leichten Zuwachs bei den<br />

Zeitarbeitnehmern, das hat aber<br />

nicht zu einem Boom der Zeitarbeitsfirmen<br />

geführt. Und: Langfristig<br />

scheinen sich die mittelgroßen<br />

und großen Anbieter am Markt<br />

durchzusetzen.<br />

Zeitarbeit bietet einige Vorteile:<br />

Die Unternehmen kommen relativ<br />

unkompliziert an neue Mitarbeiter<br />

heran und können Auftragsspitzen<br />

in der Produktion besser abfangen.<br />

Und für die Arbeitnehmer<br />

Ausblick: Die Änderungen am Arbeitnehmerüberlassungsgesetz haben bisher nicht für mehr Klarheit<br />

gesorgt. Doch generell von trüben Aussichten für die Leiharbeiter zu sprechen, wäre unberechtigt . Foto: DPA<br />

kann Zeitarbeit als Sprungbrett in<br />

die Erwerbstätigkeit dienen: Laut<br />

dem Interessenverband Deutscher<br />

Zeitarbeitsfirmen (IGZ) kamen<br />

im ersten Halbjahr 2017<br />

mehr als zwei Drittel der Zeitarbeitskräfte<br />

aus der Arbeitslosigkeit<br />

oder hatten vorher noch kein<br />

Beschäftigungsverhältnis.<br />

Auch Geringqualifizierte bekämen<br />

eine Chance. Zahlen der Arbeitsagentur<br />

für die Region belegen<br />

Letzteres: Von den knapp 6100<br />

Zeitarbeitnehmern im Agenturbezirk<br />

im Juni 2017 hat der größte<br />

Anteil – fast 2500 Personen – den<br />

Hauptschulabschluss gemacht,<br />

während die Zahl der Realschulabsolventen<br />

sowie der Abiturienten<br />

oder Fachabiturienten deutlich darunter<br />

liegt. Noch aussagekräftiger<br />

ist ein Blick auf die Berufsabschlüsse:<br />

Fast 2000 Personen bringen<br />

gar keinen Abschluss mit,<br />

während nur knapp 200 Akademiker<br />

sind.<br />

Weitere Vorteile der Zeitarbeit aus<br />

Sicht der Befürworter: Sie schaffe<br />

Arbeitsplätze, verhindere deren<br />

Verlagerung ins Ausland, biete die<br />

Möglichkeit, Berufserfahrung bei<br />

verschiedenen Unternehmen zu<br />

sammeln, könne als Türöffner zu<br />

„Global Playern“ dienen. Doch natürlich<br />

gibt es auch Schattenseiten:<br />

Besonders die Gewerkschaften<br />

kritisieren schlechte Arbeitsbedingungen,<br />

niedrige Löhne und<br />

eine unsichere Zukunft. Zudem<br />

würden Leiharbeiter aus Sicht der<br />

Kritiker nicht selten besser bezahlte<br />

Festangestellte verdrängen.<br />

So werde auch das Lohnniveau insgesamt<br />

gedrückt. Mancher Kritiker<br />

spricht sogar von „moderner<br />

Sklaventreiberei“.<br />

In der letzten Legislaturperiode<br />

unternahm Bundesarbeitsministerin<br />

Andrea Nahles einen Versuch,<br />

die rechtliche Stellung der Zeitarbeitnehmer<br />

zu verbessern: Im<br />

April letzten Jahres trat eine Änderung<br />

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes<br />

(AÜG) in Kraft. Die<br />

zwei wichtigsten Neuerungen:<br />

Zum einen trat die Höchstüberlassungsdauer:<br />

Zeitarbeitnehmer<br />

dürfen nur noch bis zu 18 Monaten<br />

an ein Unternehmen verliehen<br />

werden. Zum anderen gilt bereits<br />

nach neun Monaten „Equal Pay“:<br />

Nach diesem Zeitraum müssen<br />

Leiharbeiter den gleichen Lohn erhalten<br />

wie Stammbeschäftigte.<br />

SCHLUPFLÖCHER Bei genauerem<br />

Hinsehen enthält das Gesetz<br />

aber einige Schlupflöcher: So dürfen<br />

tarifgebundene Unternehmen<br />

die Höchstüberlassungsdauer<br />

überschreiten. Auch sei Equal Pay<br />

nur unzureichend definiert, sagen<br />

die Kritiker. Während die Industrie-<br />

und Handelskammern durch<br />

die stärkere Reglementierung um<br />

die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen<br />

Wirtschaft fürchten, forderte<br />

Verdi-Chef Frank Bsirske<br />

noch schärfere Regeln – etwa<br />

Equal Pay vom ersten Tag an. Außerdem<br />

solle die Höchstüberlassungsdauer<br />

auf den Arbeitsplatz<br />

bezogen werden – nicht auf den<br />

Arbeitnehmer – da die Unternehmen<br />

sonst einfach alle 18 Monate<br />

den Leiharbeiter austauschen<br />

könnten. Eines zumindest ist klar:<br />

Die Gesetzesänderungen – wie<br />

auch das Thema Zeitarbeit insgesamt<br />

– wird noch für viele Diskussionen<br />

sorgen.<br />

„Beschäftigungsmöglichkeiten für jeden“<br />

Stefan Schubert, Geschäftsführer und operativ-stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, über die aktuelle Situation<br />

der Leiharbeit in der Region, ob sie eine Alternative darstellt und wie sich der Anteil an Zeitarbeitskräften entwickeln wird. INTERVIEW VON ALISA GRÜN<br />

REGIOBUSINESS Herr Schubert,<br />

welche Auswirkungen hat<br />

Leiharbeit Ihrer Meinung nach<br />

auf den Arbeitsmarkt in der Region?<br />

STEFAN SCHUBERT Im Agenturbezirk<br />

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim<br />

ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig<br />

Beschäftigten<br />

in den letzten Jahren gestiegen<br />

und parallel wächst auch die Zahl<br />

der Beschäftigten in Zeitarbeitsunternehmen.<br />

2,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen<br />

Beschäftigten<br />

im Agenturbezirk sind<br />

in Zeitarbeit tätig und der Anteil<br />

ist in den letzten Jahren in etwa<br />

gleich geblieben. Der Bedarf, insbesondere<br />

an qualifiziertem Personal,<br />

ist hoch und wird dies auch<br />

erst mal bleiben. Zeitarbeit hat<br />

sich als Instrument erwiesen, das<br />

Unternehmen Flexibilität verleiht<br />

und für Arbeitslose Chancen auf<br />

eine Integration in den Arbeitsmarkt<br />

eröffnen kann.<br />

REGIOBUSINESS Gibt es momentan<br />

eine ansteigende Konzentration<br />

auf Leiharbeit in der Region<br />

oder bestätigen die Zahlen<br />

der Agentur für Arbeit diese Vermutung<br />

nicht?<br />

STEFAN SCHUBERT Regional ist<br />

keine ansteigende Konzentration<br />

der Leiharbeit erkennbar.<br />

REGIOBUSINESS Eine Einschätzung:<br />

Ist die Leiharbeit für Arbeitnehmer<br />

eine gute Alternative<br />

zur Festanstellung oder erleichtert<br />

sie zumindest den Weg in die<br />

Festanstellung?<br />

STEFAN SCHUBERT Zeitarbeit<br />

bietet Beschäftigungsmöglichkeiten<br />

für jeden. Und meist sind die<br />

Einstellungshürden nicht so hoch<br />

wie bei einer unbefristeten Festanstellung.<br />

Es eröffnen sich somit<br />

auch Chancen für diejenigen, die<br />

es aus unterschiedlichen Gründen<br />

schwerer haben, beruflich Fuß zu<br />

fassen. Dazu gehören zum Beispiel<br />

Menschen, die längere Zeit<br />

arbeitslos sind, Berufseinsteiger<br />

und Geringqualifizierte. Arbeitnehmer<br />

haben die Möglichkeit, Berufserfahrung<br />

zu sammeln, berufliche<br />

Kenntnisse zu erwerben<br />

oder nach einer längeren Beschäftigungspause,<br />

zum Beispiel aufgrund<br />

von Erziehungs- und Pflegezeiten,<br />

den Wiedereinstieg zu<br />

schaffen. Das Netz aus beruflichen<br />

Kontakten wird erweitert und oftmals<br />

kann es dadurch auch zu einer<br />

Anschluss- oder Festanstellung<br />

kommen. Auch Migranten<br />

können profitieren. Denn im Ausland<br />

erworbene Abschlüsse sind<br />

für Arbeitgeber oft nicht so gut einzuschätzen.<br />

Über Zeitarbeit können<br />

sie zeigen, welche Kenntnisse<br />

Einstieg: Stefan Schubert sieht Zeitarbeit als Chance für diejenigen,<br />

die es sonst aus unterschiedlichen Gründen schwerer haben,<br />

beruflich Fuß zu fassen.<br />

Foto: Agentur für Arbeit<br />

sie haben. Und über eine Beschäftigung<br />

fällt es auch leichter, die<br />

deutsche Sprache besser und<br />

schneller zu lernen.<br />

REGIOBUSINESS Wie geht die<br />

Agentur für Arbeit mit der Thematik<br />

um? Gibt es gezielte Unterstützung<br />

für die Leiharbeit, um beispielsweise<br />

arbeitslose Menschen<br />

so wieder in ein Beschäftigungsverhältnis<br />

zu bringen?<br />

STEFAN SCHUBERT Zeitarbeit<br />

hat sich mittlerweile zu einem festen<br />

Bestandteil des Arbeitsmarktes<br />

entwickelt. Wir arbeiten seit<br />

Jahren auch mit Zeitarbeitsfirmen,<br />

etwa über die von der Bundesagentur<br />

für Arbeit bereitgestellten<br />

’eServices’, zusammen.<br />

REGIOBUSINESS Am 1. April<br />

2017 traten Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes<br />

in Kraft, die unter anderem eine<br />

Höchstüberlassungsdauer von 18<br />

Monaten und „Equal Pay“ nach<br />

neun Monaten vorsehen. Hat sich<br />

die Situation der Leiharbeiter dadurch<br />

tatsächlich verbessert?<br />

STEFAN SCHUBERT Arbeitnehmerüberlassung<br />

ist infolge von<br />

Konjunkturanfälligkeit und wechselnden<br />

Einsätzen vielfach auch<br />

mit Unsicherheiten für Arbeitnehmer<br />

verbunden. Die Neuregelungen<br />

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes,<br />

wie beispielsweise<br />

zur Überlassungsdauer und zu<br />

Equal Pay sind gesetzliche Pfeiler,<br />

die für mehr Transparenz und<br />

Rechtssicherheit sorgen. Sozialpartnerschaft<br />

und Tariflandschaft<br />

werden gestärkt. Die Neuregelungen<br />

lassen den Tarifpartnern Gestaltungsfreiheit<br />

und setzen hierfür<br />

lediglich einen gesetzlichen<br />

Rahmen.<br />

REGIOBUSINESS Denken Sie,<br />

dass Angebot der Personaldienstleister<br />

und Nachfrage nach Leiharbeit<br />

in Zukunft weiter ansteigen?<br />

STEFAN SCHUBERT Grundsätzlich<br />

gibt es alle Qualifikationsstufen<br />

und fast alle Tätigkeitsfelder in<br />

Form von Zeitarbeit. Zeitarbeitskräfte<br />

sind im Dienstleistungssektor,<br />

in der Metall- und Elektrobranche<br />

sowie in den Bereichen<br />

Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit<br />

nachgefragt. Die Arbeitnehmerüberlassung<br />

ist eine etablierte<br />

Personaldienstleistung und<br />

stellt für die Einsatzunternehmen<br />

eine Form des flexiblen Personaleinsatzes<br />

dar. Dies wird von manchen<br />

Firmen genutzt, manche nutzen<br />

es nicht. Der Anteil von Zeitarbeitskräften<br />

wird sich entsprechend<br />

der konjunkturellen Lage<br />

und Nachfrage entwickeln.


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Blickpunkt 07<br />

Der Markt<br />

braucht Fachkräfte<br />

Die Personaldienstleister der Region vermitteln punktgenau die benötigten<br />

Arbeitskräfte an ihre Kunden: einfach, flexibel und gut organisiert.<br />

Das ist zumindest der Anspruch, den der Arbeitsmarkt an die Unternehmen<br />

stellt. Die Branche erfreut sich in Heilbronn-Franken einer stabilen<br />

Nachfrage. VON MARIUS STEPHAN<br />

Personaldienstleister haben<br />

ein Imageproblem: Beim<br />

Wort Zeitarbeit haben viele<br />

Menschen das Bild ausgebeuteter<br />

Arbeitskräfte im Sinn, die von den<br />

Chefetagen der Unternehmen für<br />

den schnellen Profit „verheizt“<br />

werden. Das System bringt in globalisierten<br />

Märkten jedoch auch<br />

durchaus Vorteile – für Unternehmen<br />

und Arbeitnehmer.<br />

„Zeitarbeit bietet nicht nur Flexibilität,<br />

sondern hat sich auch zu einem<br />

wichtigen Rekrutierungskanal<br />

für Unternehmen entwickelt –<br />

Stichwort vermittlungsorientierte<br />

Überlassung“, erklärt Bernd Rath,<br />

Inhaber des Personaldienstleisters<br />

Bera. Die Arbeit des Personaldienstleisters<br />

sei dabei auch für<br />

den Arbeitnehmer vorteilhaft: „Unsere<br />

Mitarbeiter nutzen die<br />

Chance, über die BERA entspannt<br />

zu einem neuen Job zu kommen,<br />

den potentiellen Arbeitgeber zunächst<br />

genauer kennenzulernen<br />

und sich auf dem Arbeitsmarkt zu<br />

profilieren beziehungsweise über<br />

die Projekteinsätze zu qualifizieren.“<br />

Durch den Einsatz als Bindeglied<br />

können die Dienstleister ihren<br />

Angestellten viel Bewerbungsarbeit<br />

abnehmen.<br />

NACHFRAGE In der Region<br />

bleibt die Nachfrage nach Leiharbeit<br />

in den letzten Monaten in<br />

etwa konstant. Der Fachkräftemangel<br />

in den Werkshallen der<br />

Unternehmen verschärft jedoch<br />

den Wettbewerb um potenzielle<br />

Mitarbeiter. Die Personaldienstleister<br />

verstehen sich hier als Spezialisten,<br />

welche Engpässe punktgenau<br />

bedienen können: „Dynamische<br />

Märkte und wachsende Kundenansprüche<br />

erfordern effiziente<br />

Organisation und Flexibilität<br />

in der Personalpolitik, davon<br />

profitiert auch die Zeitarbeit. Zudem<br />

ist der Bedarf an qualifizierten<br />

Fachkräften so groß wie nie<br />

zuvor“, sagt Rath.<br />

Diesen Umstand verändere auch<br />

die neue Gesetzgebung, die vor<br />

knapp einem Jahr in Kraft trat,<br />

»Zeitarbeit bietet<br />

nicht nur Flexibilität,<br />

sondern hat<br />

sich auch zu<br />

einem wichtigen<br />

Rekrutierungskanal<br />

für Unternehmen<br />

entwickelt«<br />

Angebot: Personaldienstleister organisieren Arbeit. Dies kann Vorteile für beide Seiten haben. Foto: NPG-Archiv<br />

nicht. Der Markt verändert sich:<br />

„Die Gesetzesnovellierung hat<br />

zwar einen größeren Verwaltungsaufwand<br />

mit sich gebracht, doch<br />

die Nachfrage ist unverändert<br />

groß. Zeitarbeit gehört untrennbar<br />

zu einem modernen und flexiblen<br />

Personalmanagement.“<br />

MARKT Der Personaldienstleister<br />

Franz & Wach mit Sitz in Crailsheim<br />

sieht den Markt jedoch verunsichert:<br />

„Seit Januar sollen Zeitarbeitnehmer<br />

die gleiche Entlohnung<br />

wie Stammbeschäftigte erhalten,<br />

sobald sie mindestens neun<br />

Monate im gleichen Einsatz sind.<br />

Bislang hat der Gesetzgeber aber<br />

noch nicht klargestellt, welche<br />

Lohnkomponenten alle berücksichtigt<br />

werden müssen. Hinzu<br />

kommt eine massive Last der<br />

Bürokratie durch die neuen Vorschriften<br />

und Berechnung von<br />

Fristen“, teilt das Unternehmen<br />

schriftlich mit.<br />

Bera will den sich verändernden<br />

Bedingungen mit Innovationen<br />

entgegentreten: „In unserer Rolle<br />

als Arbeitsmarktgestalter entwickelt<br />

die BERA immer häufiger<br />

kundenspezifische HR-Lösungen,<br />

Vendor Management Systeme<br />

oder Maßnahmen zur beruflichen<br />

Qualifizierung von motiviertem<br />

Personal, denn der Fachkräftemangel<br />

darf sich nicht zur Wachstumsbremse<br />

der regionalen Wirtschaft<br />

entwickeln.“<br />

Das Risiko tragen die Arbeitnehmer<br />

DGB-Gewerkschaftssekretärin Silke Ortwein kritisiert, dass Zeitarbeit wichtige Lebensentscheidungen behindert.<br />

VON ANNIKA SCHNEIDER<br />

Seit Jahren scheint die Zeitarbeitsbranche<br />

zu boomen.<br />

Doch die Beschäftigung auf „Zeit“<br />

kann einige Probleme mit sich<br />

bringen. Denn die befristete Entleihung<br />

von Arbeitskräften an Unternehmen<br />

kann die Suche nach einer<br />

festen Wohnung und die Kreditaufnahme<br />

deutlich erschweren.<br />

Andererseits sollen die Zeitarbeitsfirmen<br />

den Weg in die Arbeitswelt<br />

erleichtern, vor allem für<br />

Langzeitarbeitslose. Die DGB-Gewerkschaftssekretärin<br />

Silke Ortwein<br />

der Geschäftsstelle Heilbronn-Franken<br />

hat dazu Stellung<br />

genommen.<br />

EINSCHRÄNKUNG „Aus Arbeitnehmersicht<br />

gibt es nur Nachteile.<br />

Denn die mit der Leiharbeit<br />

verbundene Unsicherheit sorgt dafür,<br />

dass eigene Lebensentscheidungen,<br />

zum Beispiel zu Familienplanung<br />

oder Wohnungssuche<br />

massiv behindert werden“, sagt<br />

Ortwein. Die Arbeitgeber würden<br />

auf die Flexibilität pochen, welche<br />

sie von den Leiharbeitern bekommen.<br />

In Wahrheit würde sich das<br />

„unternehmerische Risiko auf<br />

den Arbeitnehmer übertragen“,<br />

fügt Silke Ortwein hinzu.<br />

Oftmals stelle sich zudem die<br />

Frage, ob die Zeitarbeit für bestimmte<br />

Gruppen, den Weg in die<br />

Festanstellung erleichtern kann.<br />

„Das wird zwar immer behauptet,<br />

belegt ist es jedoch nicht“, meint<br />

die Gewerkschaftssekretärin. In<br />

Einzelfällen sei das durchaus<br />

denkbar, doch es sei nicht bewiesen,<br />

dass das auch für größere<br />

Gruppen gelte. „Wir sehen eher,<br />

dass es sich häufig um eine Art<br />

Drehtüre handelt, die Menschen<br />

aus dem einen prekären Arbeitsverhältnis<br />

in das nächste bringt“,<br />

ergänzt die DGB-Angestellte.<br />

Auch für die Zukunft sieht die Gewerkschaftssekretärin<br />

das Modell<br />

kritisch. Es sei erstaunlich, dass<br />

die Arbeitgeber in Zeiten des von<br />

ihnen proklamierten Fachkräftemangels<br />

nicht schon längst von<br />

diesem Modell verabschiedet haben.<br />

Für Ortwein ist klar: „Diese<br />

Form der Beschäftigung solle<br />

schnellstens unterbunden werden.“<br />

Stattdessen sei eine rechtzeitige<br />

und nachhaltige Personalplanung<br />

in den Augen von Silke Ortwein<br />

äußerst wichtig. „In Zeiten<br />

in denen eine geringe Arbeitslosigkeit<br />

herrscht, kann es zum Beispiel<br />

ein sinnvoller Ansatz sein,<br />

verstärkt Geringqualifizierte, Langzeitarbeitslose<br />

oder auch Behinderte<br />

einzustellen und im eigenen<br />

Unternehmen weiterzubilden“,<br />

meint Ortwein.<br />

BESCHLUSS Am 1.April vergangenen<br />

Jahres traten Änderungen<br />

des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes<br />

in Kraft. Vorgesehen sind<br />

eine Höchstüberlassungsdauer<br />

von 18 Monaten und „Equal Pay“,<br />

Arbeitswelt: Befristete Arbeitsverträge fordern von den Leiharbeitern oft eine enorme Flexibilität. Zudem<br />

kann die Beschäftigung auf Zeit die Suche nach einer festen Wohnung erschweren.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

das heißt die gleiche Bezahlung<br />

wie für festangestellte Arbeitskräfte,<br />

nach neun Monaten. Im<br />

ersten Moment hören sich die Änderungen<br />

arbeitnehmerfreundlich<br />

an, doch auch hier könnte es<br />

Schlupflöcher geben. „Ich sehe<br />

die Problematik, dass die Arbeitnehmer<br />

dann schon nach neun<br />

Monaten entlassen werden und<br />

die Stellen erneut besetzt werden“,<br />

sagt Ortwein. Insgesamt sei<br />

es aber richtig, dass der Bereich<br />

strikter reglementiert wird. Grundsätzlich<br />

solle die Probezeit eines<br />

regulären Arbeitsverhältnisses eigentlich<br />

ausreichen. Denn benötige<br />

ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer<br />

länger als die Probezeit,<br />

handle es sich aus Ortweins Sicht<br />

auch nicht mehr um eine Auftragsspitze.<br />

FORDERUNG Verdi-Chef Frank<br />

Bsirske hat Nachbesserungen am<br />

Gesetz gefordert. „Equal Pay“<br />

solle vom ersten Tag an gelten<br />

und die Höchstüberlassungsdauer<br />

auf den Arbeitnehmer und<br />

nicht auf den Arbeitsplatz bezogen<br />

sein. Die DGB-Sekretärin vertritt<br />

dieselbe Meinung und sagt:<br />

„Equal Pay ab dem ersten Tag und<br />

gesetzliche Verbesserungen zugunsten<br />

der Arbeitnehmer – beides<br />

brauchen wir dringend“. In<br />

Frankreich beispielsweise würden<br />

Leasingkräfte höher belohnt<br />

werden, da sie ein gewisses Risiko<br />

übernehmen und Flexibilität hoch<br />

geschrieben werde. Generell würden<br />

sie denselben Gehalts- und<br />

Branchenzuschlag wie Festangestellte<br />

ab dem ersten Arbeitstag erhalten.<br />

ZUKUNFT Einige Firmen wie die<br />

Varta Consumer Batteries GmbH<br />

& Co. KGaA aus der Region haben<br />

sich vor geraumer Zeit wieder von<br />

der Kooperation gelöst. Der<br />

Grund: Es wurde immer schwieriger<br />

für sie Leiharbeiter zu finden.<br />

Das wundert Ortwein nicht, denn<br />

die hohe Flexibilität und die Ungewissheit<br />

wie lange das Arbeitsverhältnis<br />

bestehe, fordere einiges<br />

ab. Ebenso sei es gut, wenn die Unternehmen<br />

Ausbildungsplätze anbieten<br />

und die jungen Menschen<br />

durch eine gute Ausbildung und<br />

gute Rahmenbedingungen frühzeitig<br />

an das eigene Unternehmen<br />

binden, davon ist die Gewerkschaftssekretärin<br />

Silke Ortwein<br />

überzeugt.<br />

www.dgb.de<br />

www.heilbronn.verdi.de


08 Firmen & Märkte<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Faires Wachstum<br />

Franz & Wach steigert den Jahresumsatz und erhält das Siegel „Höchste Fairness im Job“.<br />

Trotz der verschärften Rahmenbedingungen<br />

für die<br />

Zeitarbeit setzt der Crailsheimer<br />

Personaldienstleister<br />

Franz & Wach seinen Wachstumskurs<br />

unbeirrt fort. 2018<br />

möchte er von einer Marktbereinigung<br />

profitieren und weiter<br />

zulegen.<br />

Trotz des im April 2017 in Kraft<br />

getretene Arbeitnehmerüberlassungsgesetz,<br />

welches die Zeitarbeit<br />

stark reguliert, schloss<br />

Franz & Wach das Geschäftsjahr<br />

nun mit einem Jahresumsatz<br />

von 86 Mio. a ab. Das entspricht<br />

einem Plus von 14,3<br />

Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz.<br />

Obwohl der Anteil<br />

Kollegial: Bei Franz & Wach werden alle fair behandelt – egal<br />

ob Zeitarbeitnehmer oder Personalberater.<br />

Foto: Franz & Wach<br />

der Zeitarbeit am Gesamtmarkt<br />

seit Jahren weitgehend stabil<br />

ist, gewinnt der Crailsheimer<br />

Dienstleister Jahr um Jahr<br />

Marktanteile hinzu. Das soll<br />

nach dem Willen der Geschäftsführung<br />

auch in 2018 so bleiben.<br />

Firmeninhaber Gerhard<br />

Wach rechnet auch im laufenden<br />

Jahr mit einem ähnlich hohen<br />

Zuwachs an Umsatz und<br />

Personal für das eigene Unternehmen.<br />

Dabei ist der Markt verunsichert<br />

durch die noch nicht absehbaren<br />

Auswirkungen des<br />

„Equal Pay“: Seit Januar sollen<br />

Zeitarbeitnehmer die gleiche<br />

Entlohnung wie Stammbeschäftigte<br />

erhalten, sobald sie mindestens<br />

neun Monate im gleichen<br />

Einsatz sind.<br />

Branchenkenner gehen von einer<br />

Marktbereinigung aus, bei<br />

der vor allem kleinere Unternehmen<br />

den Betrieb einstellen<br />

werden. „Unser Anspruch ist<br />

es, zu wachsen und als leistungsfähiger<br />

Anbieter von dieser<br />

Marktbeunruhigung zu profitieren.<br />

Wir peilen daher ein<br />

ähnliches Wachstum wie in<br />

2017 an. Den Großteil davon<br />

möchten wir durch neue Aufträge<br />

und entsprechenden Beschäftigungsaufbau<br />

realisieren.<br />

Ein kleinerer Teil wird aber<br />

auch durch die Weitergabe steigender<br />

Lohn- und Lohnnebenkosten<br />

an die Kunden erfolgen<br />

müssen“, erläutert Firmengründer<br />

Gerhard Wach.<br />

BRANCHENSIEGER Zu<br />

Gute kommt den Crailsheimern<br />

für ihren Wachstumsplan zudem,<br />

dass sie in der kürzlich<br />

veröffentlichten Studie des Magazins<br />

Focus zur Fairness am<br />

Arbeitsplatz als Branchensieger<br />

hervorgehen. Die Zeitschrift hat<br />

dabei die 10 000 größten Arbeitgeber<br />

in Deutschland nach<br />

Hinweisen auf eine Unternehmenskultur<br />

der Fairness abgeklopft.<br />

Die Studie berücksichtigt<br />

sehr stark, wie in den Sozialen<br />

Medien über die Unternehmen<br />

berichtet wird. Unter den<br />

Unternehmen, die nun mit dem<br />

Siegel „Höchste Fairness im<br />

Job“ ausgezeichnet wurden,<br />

rangiert Franz & Wach als Branchensieger<br />

unter den Personaldienstleistern.<br />

„Nicht nur steigende Löhne<br />

und zukunftsweisende Tarifverträge<br />

haben dies bewirkt, sondern<br />

auch ein persönlicher, fürsorglicher<br />

Umgang mit den Mitarbeitern“,<br />

beschreibt Geschäftsführer<br />

Andreas Nusko<br />

die Situation. „Kollegialität ist<br />

ein Grundprinzip bei<br />

Franz & Wach. Wir sehen unsere<br />

Zeitarbeitnehmer als Kollegen<br />

auf Augenhöhe. Schließlich<br />

wissen wir genau, dass wir gegenseitig<br />

voneinander abhängen.“<br />

Das Unternehmen sieht<br />

die intensive Betreuung der<br />

Zeitarbeitnehmer als wichtigen<br />

Erfolgsfaktor für eine gedeihliche<br />

Zusammenarbeit, die<br />

manchmal auch den Wechsel eines<br />

Einsatzbetriebes aushalten<br />

muss.<br />

pm<br />

www.franz-wach.de<br />

Verbreitung: Bechtle ist mit rund 70 IT-Systemhäusern in ganz Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz aktiv. Die Konzernzentrale ist in Neckarsulm<br />

angesiedelt.<br />

Foto: Bechtle<br />

Hohe Dynamik<br />

Bechtle steigert im vergangenen Geschäftsjahr<br />

sowohl Umsatz als auch Ergebnis zweistellig.<br />

Die Bechtle AG mit Sitz in Neckarsulm<br />

hat nach vorläufigen<br />

Zahlen auch das Geschäftsjahr<br />

2017 sehr erfolgreich abgeschlossen.<br />

Über alle Quartale<br />

zeigte der IT-Konzern zweistellige<br />

Wachstumsraten.<br />

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr<br />

2017 mit über 15 Prozent auf<br />

rund 3,57 Mrd. a. Zum Wachstum<br />

haben alle Geschäftssegmente<br />

beigetragen. Das Vorsteuerergebnis<br />

konnte Bechtle 2017 um<br />

etwa zwölf Prozent auf voraussichtlich<br />

etwa 163 Mio. a steigern. Die<br />

EBT-Marge beläuft sich damit auf<br />

4,6 Prozent.<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte<br />

Bechtle 8353 Mitarbeiter<br />

und damit 8,9 Prozent mehr<br />

als im Vorjahr. Dr. Thomas Olemotz,<br />

Vorstandsvorsitzender der<br />

Bechtle AG, sagt: „2017 war für<br />

Bechtle ein weiteres sehr erfolgreiches<br />

Geschäftsjahr. Bemerkenswert<br />

ist dabei die über das gesamte<br />

Jahr hohe geschäftliche Dynamik,<br />

die es uns auch ermöglichte,<br />

positive Ergebnissondereffekte<br />

des Vorjahres in Höhe von<br />

4,5 Mio. a zu kompensieren. Zugleich<br />

setzten wir die Investitionen<br />

in zahlreiche strategische Projekte<br />

fort, um unsere Spitzenstellung<br />

im europäischen IT-Markt<br />

künftig weiter auszubauen.“ pm<br />

www.bechtle.com<br />

ANZEIGE<br />

ADVERTORIAL<br />

Azubis organisieren Spenden<br />

für Erdbebenopfer in Mexiko<br />

Tatkräftige Nothilfe bei der Würth Elektronik iBE<br />

Azubis und Studenten der Würth<br />

Elektronik iBE haben eine spontane<br />

Spendenaktion für die Erdbebenopfer<br />

in Mexiko initiiert. Der<br />

Nachwuchs des Automobilzulieferers<br />

reagierte damit auf die tätige<br />

Hilfe ihrer Kollegen im mexikanischen<br />

Werk in Irapuato für ihre vom<br />

schweren Erdbeben betroffenen<br />

Landsleute. 1.500 Euro sammelten<br />

sich kurzfristig im Spendentopf in<br />

Thyrnau und wurden den mexikanischen<br />

Kollegen überwiesen. Diese<br />

übergaben kurz darauf umgerechnet<br />

circa 7.000 Euro an das örtliche<br />

Rote Kreuz. Das entschlossene<br />

Engagement der Auszubildenden<br />

wurde von der Geschäftsleitung der<br />

Würth Elektronik eiSos Gruppe als<br />

vorbildliche und gelebte internationale<br />

Solidarität gelobt.<br />

„Die Aktionen der Auszubildenden<br />

haben uns allen wieder bewusst<br />

gemacht, dass wir liebenswerte,<br />

Symbolischer Scheck über 1.500 Euro: Die Auszubildenden von<br />

Würth Elektronik iBE in Thyrnau organisierten eine Spendenaktion<br />

für die Erdbebenopfer in Mexiko.<br />

Foto: Würth Elektronik iBE<br />

engagierte Partner, Kollegen, ja<br />

sogar Freunde in aller Welt haben“,<br />

sagt Tatjana Schopper, Azubisprecherin<br />

bei Würth Elektronik iBE.<br />

„Die weltweite Präsenz von Würth<br />

Elektronik eiSos ist nicht nur ein<br />

wirtschaftlicher Faktor, sie hat noch<br />

einen weiteren positiven Einfluss<br />

auf unsere jungen Mitarbeiter. Und<br />

dies nicht nur in den beruflichen<br />

Möglichkeiten, die sich ihnen<br />

bieten, sondern auch dadurch, dass<br />

Internationalität den Blick öffnet –<br />

und in diesem Fall das Herz.“ [pm]<br />

Von Waldenburg in die<br />

weite Welt!<br />

Thomas Storandt, Geschäftsführer von Würth Elektronik Mexiko<br />

und sein Team zusammen mit Vertretern des Roten Kreuzes bei der<br />

Spendenübergabe.<br />

Foto: Würth Elektronik iBE<br />

Würth Elektronik eiSos<br />

GmbH & Co. KG<br />

Max-Eyth-Straße 1<br />

74638 Waldenburg<br />

Telefon 07942 9450<br />

www.we-online.de<br />

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von<br />

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die<br />

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern<br />

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,<br />

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.<br />

www.we-online.de


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Politik & Wirtschaft 09<br />

Gute Noten für heimische Firmen<br />

Focus-Business kürt die 1000 Top-Arbeitgeber: Mitarbeiter bewerten die Attraktivität des eigenen Unternehmens.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Der Mangel an Fachkräften<br />

nötigt den Firmen einiges<br />

an Engagement ab, um sich<br />

bei potentiellen Mitarbeitern,<br />

Schulabgängern oder Studenten<br />

in Szene zu setzen. Da ist es natürlich<br />

sehr hilfreich, wenn die Bemühungen<br />

auch entsprechende<br />

Aufmerksamkeit finden.<br />

Bereits zum sechsten Mal hat das<br />

Nachrichtenmagazin Focus nun<br />

sein Ranking der besten Arbeitgeber<br />

in der Bundesrepublik veröffentlicht.<br />

Dazu wertete das Hamburger<br />

Markforschungsinstitut<br />

Statista 127 000 Bewertungen<br />

aus, die über das Acces-Online-Panel,<br />

die Xing-Befragung und die<br />

Bewertungsplattform Kununu erhoben<br />

wurden. Dazu wurden<br />

21 000 Arbeitnehmer anonym<br />

und unabhängig befragt.<br />

Ingesamt wurden 50 Fragen zu<br />

den einzelnen Firmen/Arbeitgebern<br />

gestellt. Teilnehmen konnten<br />

Angestellte und Arbeiter aus allen<br />

Hierarchie- und Altersstufen. Die<br />

Befragten gaben unter anderem<br />

an, wie zufrieden sie mit dem Führungsverhalten<br />

ihres Vorgesetzten,<br />

ihren beruflichen Perspektiven,<br />

dem Gehalt sowie der Work-<br />

Life-Balance des Arbeitgebers<br />

sind. Entscheidend war auch, ob<br />

die Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber<br />

weiterempfehlen würden. Heraus<br />

kam das Gesamtranking der<br />

Attraktiv: Zum fünften Mal schneidet EBM-Papst im Branchen-Ranking hervorragend ab.<br />

1000 besten Arbeitgeber und ein<br />

spezielles Branchenranking. Einmal<br />

mehr zeigte sich, dass sich<br />

auch zahlreiche Firmen aus der<br />

Region mit ihrer Personalarbeit einen<br />

guten Namen gemacht haben.<br />

Und es sind nicht immer nur die<br />

Größten, die bei Arbeitnehmern<br />

hoch im Kurs stehen.<br />

Bereits zum zweiten Mal wurde<br />

etwa die BTI Befestigungstechnik<br />

(Teil der Berner-Gruppe) zu einem<br />

der besten Arbeitgeber<br />

Deutschlands gewählt. Dabei<br />

konnte BTI vor allem in der Kategorie<br />

„Weiterempfehlungsbereitschaft“<br />

punkten. „Das bedeutet,<br />

dass uns viele Mitarbeiter gerne<br />

der Familie und Freunden empfehlen“,<br />

erklärt Felix Ulrich, Leitung<br />

Personal bei BTI Befestigungstechnik<br />

in Ingelfingen. Auch Leonhard<br />

Weiss in Satteldorf steht wieder<br />

hoch im Kurs. Im Ranking werden<br />

aus Unternehmen mit mehr als<br />

500 Mitarbeitern die Top Arbeitgeber<br />

aus 22 Branchen ermittelt. Bereits<br />

zum fünften Mal in Folge<br />

ging das Familienunternehmen<br />

als einer der Top drei der Baubranche<br />

hervor. Für Geschäftsführer<br />

Alexander Weiss, für Personal<br />

und Kommunikation zuständig,<br />

sind gute Arbeitsbedingungen und<br />

Foto: EBM-Papst<br />

ein vertrauensvolles Klima wichtige<br />

Elemente einer positiven Personalpolitik.<br />

„Wir legen sehr viel<br />

Wert auf das Feedback. Nur ein offener<br />

Austausch auf Augenhöhe<br />

macht es möglich, dass man immern<br />

wieder die Stellschrauben<br />

zur weiteren Entwicklung und Verbesserung<br />

findet.“<br />

Erstmals hat Focus-Business neben<br />

den Gesamt- und Branchensiegern<br />

auch Top-Arbeitgeber in<br />

Extra-Kategorien gekürt. Ausgezeichnet<br />

werden jeweils die Top-<br />

50-Unternehmen Deutschlands in<br />

den Kategorien „Internationalität“,<br />

„digitaler Arbeitsplatz“, „Arbeitsatmosphäre“,<br />

„Karriere“, „Eigeninitiative“,<br />

„Weiterbildung &<br />

Entwicklung“, „Führungskultur“<br />

und „Gesund & Fit“. Leonhard<br />

Weiss konnte hier in den beiden<br />

Kategorien Weiterbildung und Entwicklung<br />

sowie Karriere Punkte<br />

sammeln. Das familiengeführte<br />

Bauunternehmen ist bekanntlich<br />

stets auf der Suche nach jungen<br />

Talenten und bietet deshalb potenziellen<br />

Bewerbern eine Vielzahl<br />

an Entwicklungschancen in eine<br />

mögliche Fach- und Führungskarriere.<br />

Eine enge Begleitung durch<br />

Beratung, Coaching, Feedback-Gespräche<br />

und Weiterbildungsmaßnahmen<br />

ist. Auch EBM-Papst gehört<br />

wieder zu den besten Arbeitgebern<br />

Deutschlands und landete<br />

im Gesamtranking auf Platz 146<br />

(Vorjahr: Platz 147). In der Branche<br />

Maschinen- und Anlagenbau<br />

konnte ein stabiler Platz 12 (Vorjahr:<br />

11) erreicht werden, in der<br />

Branche Elektronik und Elektrotechnik<br />

sprang der Ventilatorenund<br />

Motorenhersteller auf Platz<br />

14. Stefan Brandl, Vorsitzender<br />

der Geschäftsführung, betont:<br />

„Wir freuen uns sehr über dieses<br />

gute Ergebnis. Es zeigt, dass wir<br />

ein gutes Unternehmensklima haben<br />

und sich die Menschen bei<br />

uns wohlfühlen. Daran wollen wir<br />

auch weiterhin arbeiten.“<br />

www.focus.de<br />

TOP-Arbeitgeber aus der Region<br />

Maschinen- und Anlagenbau: Bosch (Crailsheim, Abstatt) Rang<br />

2, insgesamt Rang 33; EBM-Papst (Mulfingen)12/146; Bürkert<br />

Fluid Control Systems (Ingelfingen, Gerabronn) 20/229; Mahle<br />

(Gaildorf, Schwäbisch Hall, Neuenstein) 31/404; Banken und Versicherungen:<br />

Bausparkasse (Schwäbisch Hall) 20/241; Bauwirtschaft:<br />

Leonhard Weiss (Satteldorf) 3/88; Bekleidung: Intersport<br />

(Heilbronn) 21/880, Einzelhandel: Kaufland (Neckarsulm)<br />

33/655; Elektrotechnik: EBM-Papst (Mulfingen) 14/146; Wittenstein<br />

(Igersheim) 49/645; Kärcher (Winnenden, Bühlertal)<br />

16/177; Großhandel: Würth (Künzelsau) 21/621, BTI Befestigungstechnik<br />

32/923; Verarbeitung: Groninger (Crailsheim) 32/<br />

532; Roto Frank (Bad Mergentheim) 41/728.<br />

Gastkommentar<br />

Vorsicht: „Overtourism“!<br />

Steigende Touristenzahlen verärgert Einheimische. Dennoch bildet Tourismus für viele Länder einen wichtigen Wirtschaftsfaktor.<br />

Überfüllt: Am Strand von Arenal auf der Mittelmeerinsel Mallorca<br />

herrscht im Sommer Tourismus-Hochbetrieb.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Wahrscheinlich geht es Ihnen<br />

erst einmal wie mir,<br />

als ich zum ersten Mal<br />

das Wort „Overtourism“ gelesen<br />

habe: „Was ist jetzt das? Muss was<br />

Neues sein. Hört sich aber ebenso<br />

interessant wie spannend an. Also<br />

worum geht es?“<br />

Im vergangenen November trafen<br />

sich in Pisa internationale Reisefachleute,<br />

die diesen neuen Begriff<br />

schufen und ihn sogleich in<br />

die Welt hinausposaunten, auf<br />

dass er rechtzeitig vor der weltweit<br />

größten Tourismusmesse,<br />

der ITB in Berlin Anfang März, für<br />

Furore sorgen könne; schwer angestrengt<br />

übersetzt mit „Übertourismus“.<br />

Es geht also um die seit Jahren<br />

kontinuierlich steigenden Touristenzahlen,<br />

die von den Hoteliers<br />

der Destinationen gefeiert, von<br />

der „überfluteten“ einheimischen<br />

Bevölkerung aber zunehmend mit<br />

Verärgerung bis hin zur offenen<br />

Ablehnung registriert werden.<br />

Die Reiselust ist weltweit ungebrochen:<br />

2017 stieg die Zahl grenzüberschreitender<br />

Reisen um<br />

sechs Prozent, alleine in den Monaten<br />

Juli und August waren weltweit<br />

mehr als 300 Mio. Auslandsreisen<br />

zu verzeichnen. Insgesamt<br />

waren wir Deutschen im vergangenen<br />

Jahr an 1,68 Mrd. Tagen auf<br />

Ausflügen und längeren Reisen unterwegs<br />

– Weltrekord. In den Zielländern<br />

befindet sich die Begeisterung<br />

hierüber schon länger im<br />

Sinkflug, hat teilweise nicht nur<br />

bereits den Boden erreicht, sondern<br />

sich sogar ins glatte Gegenteil<br />

verkehrt und zu massiven Abwehrreaktionen<br />

geführt:<br />

In Venedig – hier treffen jährlich<br />

sagenhafte 22 Mio. Besucher auf<br />

55 000 Einwohner – wehren sich<br />

die Einheimischen mit Spruchbändern<br />

– „Grandi Navi – no!“ – gegen<br />

große Schiffe, die teilweise<br />

bis zu 6000 Touristen „geladen“<br />

haben und diese in die Lagunenstadt<br />

„auskippen“; mehrmals täglich.<br />

Schon kurz nach dem Ausstieg<br />

sehen sie sich neuerdings<br />

mit der an Hauswänden gehefteten<br />

Aufforderung konfrontiert:<br />

„Touristen, geht weg. Ihr zerstört<br />

unsere Gegend.“ Auf Mallorca zogen<br />

im letzten September mehrere<br />

tausend Insulaner durch die<br />

Straßen, „um gegen Umweltprobleme,<br />

überfüllte Strände, Trinkwasserknappheit<br />

und teure Wohnungen<br />

zu demonstrieren“.<br />

Umgekehrt klagen auch die Reiselustigen<br />

„aller Länder“ über „völlig<br />

überfüllte“ Reiseziele, seien es<br />

Sehenswürdigkeiten oder auch Urlaubsorte.<br />

So erwies sich nach einem<br />

Bericht des Handelsblatts die<br />

Chinesische Mauer als „Negativ-<br />

Champion“, eine weltberühmte Sehenswürdigkeit,<br />

„die jeder vierte<br />

Besucher als inakzeptabel überfüllt<br />

kritisierte“. Ähnlich schlecht<br />

schnitten einzelne Skigebiete in<br />

den Dolomiten, Küstendörfer an<br />

Italiens Riviera sowie die Metropolen<br />

Amsterdam und Istanbul, dazu<br />

noch Barcelona und Florenz ab.<br />

Amsterdam reagierte recht rabiat:<br />

Die Stadtverwaltung begrenzte die<br />

Anzahl der Tage, an denen Privatleute<br />

ihre Betten vermieten dürfen<br />

auf 30 pro Jahr und neue Geschäfte<br />

mit Souvenir- und Touristenbedarfsangeboten<br />

sind ebenso<br />

untersagt wie neue Fast-Food-Anbieter,<br />

Fahrradverleiher und Eisdielen.<br />

Mallorca erhöhte die Kurtaxe<br />

– der angestrebte Erfolg<br />

blieb aus: Die Zahlen der Malle-<br />

Besucher sind deutlich gestiegen;<br />

Tendenz: weiter nach oben.<br />

Der Präsident des deutschen Touristikverbands,<br />

Ex-TUI-Chef Michael<br />

Frenzel, antwortete auf die<br />

Frage nach Lösungsvorschlägen:<br />

„Es gilt, Lösungen zu finden, die<br />

den Unmut ernst nehmen, beheben<br />

und möglichst erst gar nicht<br />

aufkommen lassen.“ Und weiter:<br />

„Ganz generell soll es darum gehen,<br />

es durch geschicktes Management,<br />

durch Innovationen und Investitionen<br />

erst gar nicht zu Problemen<br />

kommen zu lassen. Saisonverlängernde<br />

Ideen wie auch spe-<br />

Dr. Walter Döring<br />

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine<br />

der Gallionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat<br />

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der<br />

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister<br />

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet<br />

der 63-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen<br />

an Hochschulen. Im Kreistag ist er<br />

für die Freien Demokraten politisch aktiv.<br />

Döring ist Initiator und Mitorganisator des<br />

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“<br />

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie<br />

Deutscher Weltmarktführer.<br />

zielle Marketingmaßnahmen und<br />

Angebote für die Nebensaison können<br />

für Badeziele zielführend<br />

sein; in Städten kann es hilfreich<br />

sein, den Gästen Attraktionen und<br />

Stadtteile abseits der klassischen<br />

Touristenpfade schmackhaft zu<br />

machen. Und mit Blick auf Einwohnerproteste<br />

macht es Sinn,<br />

dass Kommunen die sogenannte<br />

Sharing-Economy-Angebote stärker<br />

regulieren.“<br />

Scheint mir alles nicht sehr hilfreich,<br />

weshalb vielleicht nur eine<br />

Selbstbescheidung hinsichtlich<br />

der Anzahl individueller Reiselust<br />

Abhilfe schaffen kann, wenn wir<br />

nicht noch mehr „Bhutan-Regelungen“<br />

gegen „Overtourism“ erleben<br />

wollen: „Wohin die Furcht<br />

vor Overtourism führen kann,<br />

zeigt das Himalaja-Königreich<br />

Bhutan. Ins Land darf nur, wer einen<br />

Guide beauftragt und pro Urlaubstag<br />

umgerechnet 225 a<br />

zahlt. Die Einreisezahlen hat der<br />

buddhistische Staat streng limitiert.<br />

Laut Fünfjahresplan sollen<br />

2018 nicht mehr als 200 000 Touristen<br />

ins Land kommen. Ziel der<br />

Politik sei das Glück der Landesbewohner.“<br />

So kann aber eben nur<br />

ein Staat handeln, dessen Bevölkerung<br />

bei ihrem Streben nach Wahrung<br />

des „Bruttonationalglücks“<br />

auf Wirtschaftseinnahmen verzichtet<br />

– was bisher nirgends auf der<br />

Welt Nachahmer gefunden hat.


10 Firmen & Märkte<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Zukunft im Bereich Automotive<br />

Elabo wuchs im vergangenen Jahr kräftig. Bereichsleiter Thomas Seeger scheidet aus dem Unternehmen aus.<br />

VON MARIUS STEPHAN<br />

Elabo hat ein erfolgreiches<br />

Jahr hinter sich, die Umbrüche<br />

am Arbeitsmarkt durch<br />

die Digitalisierung bescheren<br />

dem Arbeitsplatz und Testsystemspezialisten<br />

volle Auftragsbücher.<br />

Doch auch das Unternehmen befindet<br />

sich in einer Phase des Umbruchs:<br />

„Ich habe mich entschieden<br />

die Firma zu verlassen“. Seeger<br />

ist seit 1995 im Unternehmen.<br />

„Ich habe viel Wandel im Unternehmen<br />

miterlebt und konnte in<br />

den letzten elf Jahren als Geschäftsbereichsleiter<br />

viel mitgestalten“,<br />

erzählt die scheidende<br />

Führungskraft des Crailsheimer<br />

Technologieunternehmens Elabo.<br />

Die Testsysteme von Elabo stehen<br />

unter anderem in den Werkshallen<br />

der großen Hausgerätehersteller<br />

und überprüfen Jahr für Jahr<br />

Millionen Herde, Backöfen und<br />

weitere Technik für den Haushalt.<br />

Unter Seeger wurde das Feld Testsysteme<br />

als eigener Geschäftsbereich<br />

etabliert und ausgebaut, mit<br />

vielen Eigenschaften – zum Beispiel<br />

einem eigenen Projektmanagement,<br />

die es vorher nicht gab.<br />

Wechsel: Der langjährige Bereichsleiter Thomas Seeger verlässt das Führungsteam um Geschäftsführer Thomas Hösle – Mark Dolezal<br />

und Konstantin Boger (v. re.) sind neu an Bord und übernehmen Seegers Aufgaben.<br />

Foto: Marius Stephan<br />

ABSCHIED Seeger war zwar als<br />

Leiter verantwortlich, aber „letztlich<br />

sind es die Mitarbeiter, die<br />

maßgeblich dazu beigetragen haben,<br />

dass sich das entsprechend<br />

entwickelt hat“, sagt Seeger, darauf<br />

legt er Wert. „Es fällt mir<br />

nicht leicht, nach 22 Jahren zu sagen:<br />

ich gehe. Ich möchte aber<br />

noch etwas anderes machen und<br />

einen Neuanfang wagen.“ In der<br />

Zwischenzeit sieht Seeger „Elabo<br />

und die Produkte sehr gut aufgestellt“.<br />

In welche Richtung es bei<br />

ihm beruflich gehen wird, „habe<br />

ich noch nicht endgültig entschieden“.<br />

Seine Nachfolge treten bei Elabo<br />

zwei Neuzugänge an: Mark Dolezal<br />

als CTO (Chief Technology Officer)<br />

und Konstantin Boger, Abteilungsleiter<br />

Technik Testsysteme.<br />

Der Wiener Dolezal war viele<br />

Jahre in der Branche Consumer<br />

Electronics und bei Automobilzulieferern<br />

tätig und übernimmt die<br />

Leitung des Geschäftsbereichs<br />

Testsysteme. Boger kommt aus Ellwangen<br />

und war ebenfalls im Bereich<br />

Automotive beschäftigt. Ihm<br />

obliegt die technische Leitung der<br />

Abteilung bei Elabo.<br />

Nach Horst Maywald im vergangenen<br />

Jahr, ist Thomas Seeger das<br />

zweite „Urgestein“ der Führungsmannschaft,<br />

das Elabo verlässt.<br />

„Das ist ein Umbruch für uns. Wir<br />

sehen das mit einem lachenden<br />

und einem weinenden Auge, dass<br />

so eine bewährte Kraft uns verlässt.<br />

Auf der anderen Seite sind<br />

wir dabei, zu neuen Ufern aufzubrechen<br />

– mit neuen Kräften und<br />

frischen Impulsen und Ideen“, resümiert<br />

Elabo Geschäftsführer<br />

Thomas Hösle.<br />

WACHSTUM Im vergangenen<br />

Geschäftsjahr konnte Elabo ein<br />

Umsatzplus von satten 34,6 Prozent<br />

im Vergleich zum Vorjahr erzielen.<br />

Die Arbeitsstunden, die auf<br />

konkrete Kundenprojekte entfielen,<br />

wuchsen um den Faktor 2,5.<br />

Als direkte Folge kletterte die Mitarbeiterzahl<br />

des Unternehmens<br />

von 158 auf 175 Mitarbeiter. Es<br />

gebe jedoch immer noch Vakanzen,<br />

sagt Hösle. Auch für 2018<br />

sieht Hösle eine „gute Auftragslage<br />

bei den beiden großen Geschäftsbereichen<br />

Standardprodukte<br />

und Testsysteme“. Ganz so<br />

extrem wie 2017 soll das Plus jedoch<br />

nicht ausfallen. Perspektivisch<br />

will Hösle die Marktposition<br />

im Bereich Automotive, insbesondere<br />

bei E-Mobilitätsanwendungen,<br />

ausbauen. Hier betreute<br />

Elabo bereits Großprojekte namhafter<br />

Firmen im Bereich Ladetechnik.<br />

Elabo ist ein Tochterunternehmen<br />

der Euromicron AG, einem Komplettanbieter<br />

von Kommunikations-<br />

und Sicherheitslösungen mit<br />

Sitz in Frankfurt am Main.<br />

www.elabo.de<br />

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Niedrigzins sichern<br />

Schützen Sie sich vor steigenden Kreditzinsen!<br />

Wann die Zinsen steigen, können Experten<br />

nur mutmaßen. Kreditnehmer sollten sich für<br />

diesen Fall wappnen.<br />

❚ In den letzten Wochen war bereits ein erster<br />

Anstieg der Zinsen für langfristige Kredite<br />

bemerkbar. Keiner kann mit Gewissheit vorhersehen,<br />

wie diese Entwicklung weitergeht. Die<br />

Wahrscheinlichkeit, dass wir in einigen Jahren<br />

ein deutlich höheres Zinsniveau als heute<br />

haben, ist jedoch sehr groß. Deshalb ist es auch<br />

verständlich, dass sich derzeit viele unserer<br />

Baufinanzierungs-Kunden fragen, wie sie sich<br />

diese sehr günstigen Zinsen langfristig sichern<br />

können.<br />

Die Sparkasse hat mit ihrem Verbundpartner<br />

LBS gezielt dieses Thema in den Fokus genommen.<br />

In den letzten Jahren wurden neue Bauspar-Tarife<br />

mit äußerst attraktiven Darlehenszinsen<br />

entwickelt. Und genau das ist der<br />

große Vorteil des Bausparens in dieser extremen<br />

Niedrigzinsphase: Für Ihren späteren<br />

Eigenheimwunsch können Sie sich die niedrigsten<br />

Bausparzinsen „aller Zeiten“ sichern.<br />

Auch für Bauherren, Modernisierer und Immobilienkäufer<br />

kann Bausparen ein sehr wichtiger<br />

Baustein sein. Zinsfestschreibungen laufen<br />

meist nach zehn, spätestens nach 15 Jahren<br />

aus. Dann steht die Verlängerung der Darlehen<br />

mit einer ganz großen Unbekannten an – nämlich<br />

dem dann gültigen Zinssatz. Mit einem<br />

Bausparvertrag der über die erste Festzinsphase<br />

angespart wird, kann ein Teil des Zinsrisikos<br />

abgefangen werden. Stellt man das Darlehen<br />

über die ersten zehn oder 15 Jahre tilgungsfrei<br />

und bespart dafür den kombinierten Bausparvertrag<br />

in gleicher Höhe voll an, dann schließt<br />

man sogar jegliches Zinsrisiko aus und definiert<br />

bereits jetzt, wann und in welcher Höhe die<br />

Steffen Härterich,<br />

Bereichsleiter<br />

Privatkunden<br />

letzte Rate für die eigene Traumimmobilie zu<br />

leisten ist.<br />

Weitere Vorteile des Bausparens: Flexible<br />

Ansparung, Betragsanpassungen während der<br />

Laufzeit und eine jederzeitige Darlehensrückzahlung.<br />

Nicht zu vergessen sind attraktive Fördermittel<br />

wie die Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage<br />

und Riesterförderung, die<br />

vom Staat bezuschusst werden.<br />

Bei jedem Vorhaben prüfen wir auch, welche<br />

Förderdarlehen miteingebunden werden können.<br />

Insbesondere bei energieeffizienten Neubauten<br />

und bei energetischen Sanierungen sind<br />

die Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau<br />

(KfW) und der L-Bank abzuwägen, um so<br />

für Ihre individuelle Situation die günstigste<br />

Möglichkeit definieren zu können.<br />

Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550<br />

E-Mail: info@sparkasse-sha.de<br />

Internet: www.sparkasse-sha.de<br />

Bagatellkündigungen. Still alive?<br />

Im berühmt gewordenen Fall Emmely entschied<br />

das BAG am 10.6.2010 (2 AZR 541/09;<br />

NZA 2010, 1227), anders als beide Vorinstanzen,<br />

dass die Kündigung einer Kassiererin,<br />

die ihr nicht gehörende Pfandbons im<br />

Gesamtwert von 1,30 EUR zum eigenen Vorteil<br />

eingelöst habe, unwirksam sei.<br />

RA Jan Gieseler<br />

Fachanwalt für Arbeitsrecht<br />

Fachanwalt für Strafrecht<br />

❚ Diese Entscheidung wurde ebenso heftig kritisiert<br />

wie befürwortet – und warf u. a. die Frage<br />

auf, ob ein markanter Wendepunkt in der bis<br />

dahin sehr strengen (arbeitgeberfreundlichen)<br />

Rechtsprechung erreicht worden sei.<br />

Die Wirksamkeit außerordentlicher Kündigungen,<br />

die auf Grund des Vorwurfs oder wegen<br />

des Verdachts ausgesprochen werden, ein<br />

Arbeitnehmer habe ein vollendetes oder auch<br />

nur versuchtes Eigentums- oder Vermögensdelikt<br />

oder eine zwar nicht strafbare, aber ähnlich<br />

schwer wiegende, unmittelbar gegen das Vermögen<br />

gerichtete Handlung zum Nachteil des<br />

Arbeitgebers begangen, wurde von den Arbeitsgerichten<br />

regelmäßig bestätigt. Dies galt auch<br />

für erstmalige Vorgänge ohne vorherige einschlägige<br />

Abmahnung und selbst dann, wenn es<br />

sich bei dem Tatobjekt, etwa einer entwendeten<br />

Sache, um Gegenstände von nur geringem oder<br />

gar ohne wirtschaftlichen Wert handelte und die<br />

Tathandlung zu keinem oder nur einem geringen<br />

Schaden führte – sog. Bagatellkündigung.<br />

Das BAG führte in der Emmely-Entscheidung<br />

allerdings aus, dass je länger ein Arbeitsverhältnis<br />

unbelastet bestanden habe, umso eher die<br />

Prognose berechtigt sein könne, der hierdurch<br />

erarbeitete Vertrauensvorrat werde durch einen<br />

erstmaligen oder einmaligen Vorfall noch nicht<br />

vollständig aufgezehrt. Ggf. könne schon eine<br />

Abmahnung als milderes Mittel zur Wiederherstellung<br />

des für die Fortsetzung des Vertrages<br />

notwendigen Vertrauens in die Redlichkeit des<br />

Arbeitnehmers ausreichen.<br />

Gleichwohl ist keine nachhaltige Änderung der<br />

Rechtslage zu verzeichnen. Ausgenommen bleiben<br />

allenfalls ein- bzw. erstmalige Vorfälle ohne<br />

vorherige Abmahnung, wenn diese vollkommen<br />

wertlose oder nahezu wertlose Sachen betreffen.<br />

Nach wie vor gilt daher:<br />

Wer sich als Arbeitnehmer am Eigentum seines<br />

Arbeitgebers vergreift oder dies auch nur versucht,<br />

riskiert seinen Arbeitsplatz – auch bei<br />

einem ein- bzw. erstmaligen Fehlverhalten und<br />

langjähriger Beschäftigung und keinem oder<br />

einem in nur geringer Höhe eingetretenen Schaden.<br />

Dies gilt erst recht, wenn dem Pflichtenverstoß<br />

eine einschlägige Abmahnung vorausging<br />

sowie bei mehrfachem oder bei bewusstem und<br />

systematischem Fehlverhalten des Arbeitnehmers.<br />

Hier führt die Rechtsprechung ihre bisherige<br />

Linie konsequent fort. Auch Sachverhalte<br />

ohne oder mit einem nur geringen Schaden<br />

berechtigen regelmäßig zum Ausspruch einer<br />

außerordentlichen Kündigung.<br />

Näher: Gieseler in Gallner/Mestwerdt/Nägele,<br />

Kündigungsschutzrecht, § 626 BGB Rn.99,<br />

6. Auflage, erscheint im März 2018.<br />

Kanzlei Tauberbischofsheim<br />

RA Jan Gieseler<br />

Pestalozziallee 13/15 · 97941 Tauberbischofsheim<br />

Telefon 0 93 41/ 92 22-0<br />

Fax 0 93 41/ 92 22-80<br />

info.tbb@reinhart-kober.de<br />

www.reinhart-kober.de


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Bildung & Hochschulen 11<br />

Erfolgreicher Projektantrag<br />

Regionales Digitalisierungszentrum, ein sogenanntes „Digital Hub“, soll am Hochschulcampus Künzelsau entstehen.<br />

Im Rahmen des vom Ministerium<br />

für Wirtschaft, Arbeit<br />

und Wohnungsbau Baden-<br />

Württemberg ausgeschriebenen<br />

Förderaufrufs zur Errichtung sogenannter<br />

Regionaler Digitalisierungszentren<br />

(„Digital Hubs“)<br />

war die gemeinsame institutionelle<br />

Projektskizze aus Heilbronn-Franken<br />

erfolgreich.<br />

Bei der Prämierungsveranstaltung<br />

innerhalb des landesweiten Digitalisierungsgipfels<br />

in Stuttgart<br />

konnte die Auszeichnung für die<br />

Projektskizze der Region Heilbronn-Franken<br />

entgegengenommen<br />

werden. In einem nächsten<br />

Schritt muss nun bis Ende April<br />

aus der Projektskizze ein Vollantrag<br />

entstehen. Mit der Umsetzung<br />

der Maßnahme soll im September<br />

begonnen werden. „Wir freuen<br />

uns darauf, zu den ausgewählten<br />

Projekten zu gehören. Ich sage dabei<br />

ganz bewusst wir, da es eine gemeinsame<br />

Initiative aller für dieses<br />

Thema relevanten Akteure in<br />

der Region Heilbronn-Franken<br />

ist. Dies ist ein positives Signal sowohl<br />

nach außen gegenüber dem<br />

Fördergeber als nach innen in Hinblick<br />

auf die Einheit und Geschlossenheit<br />

der Region Heilbronn-<br />

Franken“, sagt Dr. Andreas<br />

Schumm, Geschäftsführer der<br />

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken<br />

(WHF).<br />

Zum Konsortium gehören die Industrie-<br />

und Handelskammer Heilbronn-Franken,<br />

die Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken, die<br />

Innovationsregion Hohenlohe,<br />

die Hochschule Heilbronn, die<br />

BWCON GmbH, die Würth-<br />

Gruppe, Connect.IT Heilbronn-<br />

Franken sowie die WHF als Konsortialführer.<br />

Von den eingereichten Projektskizzen<br />

wurden zehn Konsortien aufgefordert<br />

in den nächsten Wochen<br />

die Ideen zu konkretisieren<br />

und die Grundlagen für eine erfolgreiche<br />

Umsetzung zu schaffen.<br />

Die Projektskizze aus der Region<br />

Heilbronn-Franken sieht vor, dass<br />

im direkten Umfeld der Reinhold-<br />

Würth-Hochschule, dem Campus<br />

der Hochschule Heilbronn in Künzelsau,<br />

das Regionale Digital-Hub<br />

eingerichtet werden soll. Darüber<br />

Übergabe: Bei der Prämierungsveranstaltung wurde die<br />

Auszeichnung für die Projektskizze der Region Heilbronn-Franken<br />

entgegengenommen.<br />

Foto: Landratsamt Hohenlohekreis<br />

hinaus sollen Satellitenstandorte<br />

an den anderen Hochschulstandorten<br />

in der Region Heilbronn-<br />

Franken, also in Schwäbisch Hall,<br />

Bad Mergentheim und Heilbronn,<br />

bedarfsorientiert aufgebaut werden.<br />

Das Digital Hub soll eine regionale<br />

Drehscheibe für Digitalisierung<br />

werden und alle relevanten<br />

Akteure räumlich zusammenbringen,<br />

um Erfahrungsaustausch,<br />

Wissenstransfer und Kollaboration<br />

zu fördern. Auf diese<br />

Weise soll ein regionales „Eco-System“<br />

entstehen, in dem die gemeinsame<br />

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle,<br />

plattformbasierter<br />

Angebote und digitaler Projekte<br />

unterstützt werden. Die Errichtung<br />

des Digital Hub wird von<br />

der regionalen Wirtschaft finanziell<br />

unterstützt.<br />

Die gesellschaftsrechtlichen<br />

Grundlagen für den Betrieb des Digital<br />

Hubs werden nun gemeinsam<br />

mit BWCON als strategischer<br />

Partner festgelegt. Angedacht ist<br />

die Gründung einer eigenständigen<br />

Betreibergesellschaft unter<br />

dem Namen „hfcon GmbH“. Das<br />

Digital Hub soll ab September die<br />

Arbeit aufnehmen.<br />

pm<br />

www.heilbronn-franken.com<br />

Austausch gefördert<br />

IT-Studiengänge der DHBW Mosbach besuchen Würth IT in Waldzimmern.<br />

Projektteam: Die Gruppe des Studiengangs Betriebswirtschaft, Marketing und Medienmanagement<br />

mit ihrem betreuenden Professor Dr. Joachim Link.<br />

Foto: HHN<br />

Mode für Studenten<br />

Marketing-Studierende entwickeln in Kooperation mit Jako einen<br />

eigenen „Hoodie“für den Campus Künzelsau.<br />

Aufbauend auf der langjährig<br />

bestehenden dualen Partnerschaft<br />

zwischen Würth IT und den<br />

IT-Studiengängen „Angewandte Informatik“<br />

und „Wirtschaftsinformatik“<br />

der dualen Hochschule<br />

Mosbach fand kürzlich eine Exkursion<br />

an den Rechenzentrumsstandort<br />

Waldzimmern statt: 30<br />

Studierende, Dozenten, Studiengangsleiter<br />

und IT-Führungskräfte<br />

nahmen an der Veranstaltung teil.<br />

Im Laufe des Vormittags fanden<br />

mehrere Fachvorträge von IT-Experten<br />

statt. Näher wurde das<br />

quelloffen verteilte Speichersystem<br />

„Ceph“ erläutert und die Ergebnisse<br />

eines Praxistests vorgestellt.<br />

WETTBEWERB Nachmittags<br />

setzten sich die Studierenden mit<br />

einem Praxisbeispiel aus dem<br />

Würth-Alltag auseinander: Im Rahmen<br />

eines Wettbewerbs wurde die<br />

Frage gestellt, wie ein neuer Außendienstmitarbeiter<br />

mit Hilfe einer<br />

Softwarelösung die optimale<br />

Route für seine Kundenbesuche<br />

wählen kann. In Kleingruppen<br />

galt es einen Algorithmus zu entwickeln,<br />

der die beschriebene Problematik<br />

bestmöglich löst. Die Studenten<br />

entwickelten hierbei gelungene<br />

Ansätze, was ein anschließender<br />

Vergleich mit der bestehenden<br />

Würth-Lösung bestätigte. pm<br />

www.wuerth-it.com<br />

Nachdem in früheren Semestern<br />

bereits ein Studiengang-Bier<br />

sowie ein<br />

Studiengang-Joghurt produziert<br />

wurden, ging es dieses<br />

Mal darum, ein Kleidungsstück<br />

zu entwickeln.<br />

„Ziel dieser Form der Veranstaltung<br />

ist es, den Studierenden einen<br />

Einblick in die komplette<br />

Wertschöpfungskette bei der<br />

Entwicklung eines Produktes<br />

zu geben“, sagt der betreuende<br />

Professor Joachim Link. Die<br />

Studierenden entwarfen auf Basis<br />

des Sortimentes des Kooperationspartners<br />

Jako AG und<br />

der Analyse der Modetrends in<br />

der Zielgruppe konkrete Produktvorschläge.<br />

Als eindeutiger<br />

Favorit kristallisierte sich dabei<br />

der Kapuzenpullover, auch<br />

„Hoodie“ genannt, heraus. Im<br />

nächsten Schritt erarbeiteten<br />

zwei Teams Gestaltungsvorschläge.<br />

Vor Ort bei der Jako<br />

AG und der Flockerei Kurt Sprügel<br />

in Hollenbach informierten<br />

sie sich über die verschiedenen<br />

Techniken der Beflockung.<br />

Nachdem die Hoodie-Entwürfe<br />

nun stehen, wird derzeit ein<br />

Konzept getestet, wie der Hoodie<br />

dauerhaft allen Künzelsauer<br />

Studierenden verfügbar gemacht<br />

werden kann. Neben der<br />

Jako AG konnte dafür als Kooperationspartner<br />

das Künzelsauer<br />

Sportfachgeschäft Sport Steinbach<br />

gewonnen werden. pm<br />

www.hs-heilbronn.de<br />

TAG DER AUSBILDUNG<br />

am Samstag, den 21. April 2018<br />

von 9 - 13 Uhr<br />

am Bürkert Campus in Criesbach<br />

40.GEBRAUCHTWAGEN<br />

MARKT<br />

Künzelsau<br />

Von Hohenlohe nach<br />

RUSSLAND<br />

Nach DIN.<br />

Geprüft.<br />

17.-18. März 2018<br />

Samstag 10 - 18 Uhr<br />

Sonntag 11 - 18 Uhr<br />

Beste Bank in Schwäbisch Hall.<br />

Auf Basis des DIN-Regelwerks.<br />

Fahrradbörse<br />

Samstag 10 - 18 Uhr<br />

Annahme 8 - 10 Uhr<br />

Verkaufsoffener<br />

Sonntag 13 - 18 Uhr<br />

Hohenloher<br />

B auernm arkt<br />

97993 Creglingen<br />

Kontakt: Axel Völkert<br />

Telefon +49 07939 990-588<br />

Telefax +49 07939 990-585<br />

www.axto-logistic.de<br />

info@axto-logistic.de<br />

Beim Bankentest erfüllt die SÜDWESTBANK in<br />

Schwäbisch Hall die DIN auf ganzer Linie. Sie sichert<br />

sich mit der Gesamtnote 1,2 einen deutlichen Sieg.<br />

Die DIN-Spezifikation gilt bankenübergreifend, ist<br />

einheitlich in ganz Deutschland und stellt einen<br />

neutralen Standard für Beratungsleistungen dar.<br />

SÜDWESTBANK AG, Im Haal 8, 74523 Schwäbisch Hall, Telefon 0791 / 75 80-0<br />

schwaebisch-hall@suedwestbank.de, www.suedwestbank.de<br />

Institut<br />

Note<br />

SÜDWESTBANK AG 1,2<br />

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim 2,0<br />

Commerzbank AG 2,2<br />

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG 2,5<br />

Baden-Württembergische Bank 3,2<br />

Deutsche Bank AG 3,3<br />

Werte verbinden.


12 Kapital & Finanzen<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Bundesweit auf Kurs<br />

Volksbanken und Raiffeisenbanken weiten erneut ihr<br />

Kreditgeschäft aus und gewinnen weitere Marktanteile.<br />

Dank eines anhaltenden Kundenzuspruchs<br />

sowie einer robusten<br />

konjunkturellen Entwicklung<br />

sind die Volksbanken und<br />

Raiffeisenbanken bundesweit weiter<br />

auf Wachstumskurs.<br />

Nach vorläufigen Berechnungen<br />

auf Basis der Zahlen der Deutschen<br />

Bundesbank zum dritten<br />

Quartal 2017 erreichte das gesamte<br />

Kreditvolumen an Privatund<br />

Firmenkunden 551 Mrd. a.<br />

Verglichen mit dem Vorjahr waren<br />

das 5,4 Prozent mehr. „Mehr<br />

als 30 Millionen Privat- und Firmenkunden<br />

setzen in Finanzierungsfragen<br />

auf die Beratungsleistung<br />

der Genossenschaftsbanken.<br />

Ich freue mich über dieses Vertrauen<br />

in unsere regional verankerten,<br />

mitgliederorientierten<br />

Banken“, sagt Marija Kolak, neue<br />

Präsidentin des Bundesverbandes<br />

der Deutschen Volksbanken und<br />

Raiffeisenbanken (BVR).<br />

Besseres Wachstum als<br />

im Branchendurchschnitt<br />

Allein in den letzten zehn Jahren<br />

wuchs das Kreditgeschäft der<br />

Volksbanken und Raiffeisenbanken<br />

mit einer durchschnittlichen<br />

Wachstumsrate in Höhe von 4,1<br />

Prozent deutlich besser als im<br />

Branchendurchschnitt. „Es ist mir<br />

ein Anliegen, dass die Genossenschaftsbanken<br />

diesen Wettbewerbsvorsprung<br />

auch in den<br />

nächsten Jahren ausbauen können“,<br />

so die BVR-Präsidentin weiter.<br />

Dazu werde weiterhin im erheblichen<br />

Umfang unter anderem<br />

in die digitalen Kundenkanäle investiert.<br />

Mehr Kreditbestände<br />

von Firmenkunden<br />

In einem stabilen konjunkturellen<br />

Umfeld mit niedrigen Insolvenzzahlen<br />

und hohen Kreditvergabestandards<br />

wuchsen nach Kundengruppen<br />

betrachtet die Kreditbestände<br />

auf der Firmenkundenseite<br />

mit 6,2 Prozent am stärksten. Insgesamt<br />

erreichten die Kreditvergabe<br />

an nichtfinanzielle Unternehmen<br />

und Selbstständige 243<br />

Mrd.a. Der Marktanteil stieg im<br />

Berichtszeitraum um 0,5 Prozentpunkte<br />

auf 19,5 Prozent. Die Bestände<br />

an Privatkundenkrediten<br />

legten um 4,3 Prozent auf 284<br />

Mrd. a zu. Der Gesamtmarkt über<br />

alle Banken hinweg wuchs um 3,5<br />

Prozent und damit im Einklang<br />

mit den verfügbaren Einkommen<br />

der privaten Haushalte. Entsprechend<br />

erhöhte sich der Marktanteil<br />

um 0,2 Prozentpunkte auf 24<br />

Prozent.<br />

pm<br />

www.vr.de<br />

Nicht alles schmeckt<br />

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim setzt im laufenden Geschäftsjahr weiter auf<br />

persönliche Gespräche, Information und Unterhaltung der Mitglieder.<br />

Die VR Bank Schwäbisch<br />

Hall-Crailsheim eG ist in<br />

die Berichtssaison gestartet.<br />

Bis Anfang März stehen<br />

insgesamt 26 Mitglieder-Foren<br />

im gesamten Geschäftsgebiet<br />

an. Den Anfang machte kürzlich<br />

Schwäbisch Hall.<br />

Zunächst stellte Regionalmarktleiter<br />

Matthias Schwarz dabei<br />

die Zahlen des vergangenen Jahres<br />

vor: Die Einlagen betrugen<br />

1409 Mio. a (plus 15 Mio. a<br />

im Vergleich zu 2016), 1179<br />

Mio. a (plus 108 Mio. a) Kredite<br />

wurden vergeben und die<br />

Bilanzsumme wuchs um 43<br />

Mio. a auf 2079 Mio. a. Für<br />

die VR Bank Schwäbisch Hall-<br />

Crailsheim eG sei vor allem das<br />

gesamte Kundengeschäftsvolumen<br />

wichtig: Die Mitglieder<br />

und Kunden vertrauten 4119<br />

Mio. a (Plus 260 Mio. a) der<br />

Bank und ihren Verbundpartnern<br />

an.<br />

Schwarz: „Das zeigt, dass sich<br />

unsere Kunden ,breitbeinig‘ aufstellen<br />

und in verschiedene Anlageformen<br />

investieren.“ Wegen<br />

der guten Geschäftslage<br />

stellt Schwarz den Kunden eine<br />

Dividende von vier Prozent in<br />

Aussicht. Vorstandsvorsitzender<br />

Eberhard Spies ordnete das<br />

„ordentliche Ergebnis“ der VR<br />

Bank mit einem „guten Wachstum,<br />

vor allem im Kreditgeschäft“<br />

in die gesamtwirtschaftlichen<br />

Rahmenbedingungen<br />

ein.<br />

Trotz der kurzfristigen Talfahrt<br />

der Börsen wegen einer erhofften<br />

Zinserhöhung glaubt der<br />

Vorstandsvorsitzende nicht,<br />

dass sich an der Niedrigzinspolitik<br />

etwas ändern werde: Nur<br />

dadurch könnten viele Staaten<br />

ihre sehr hohen Zinszahlungen<br />

für ihre Kredite minimieren.<br />

Auf die VR Bank bezogen bedeuten<br />

diese Entwicklungen, dass<br />

die Kunden seltener in die Geschäftsstellen<br />

kommen: So<br />

hatte das Kreditinstitut 2017<br />

rund 355 000 Zugriffe auf die<br />

Homepage bei gerade einmal<br />

etwa 55 000 telefonischen oder<br />

persönlichen Beratungen.<br />

Darum müsse sich die Bank<br />

weiter an den Wünschen der<br />

Kunden orientieren und die<br />

Omnikanalstrategie weiter ausbauen,<br />

betonte Spies. Aber das<br />

bedeute nicht, dass die Bank<br />

nicht mehr auf Gespräche<br />

setze: „Ein digitales Viertele<br />

macht keinen Sinn, das<br />

Amüsant: Entertainer Jörg Burghardt erklärte unterhaltsam,<br />

warum es sich lohnt „Genosse“ zu werden. Foto: Thorsten Hiller<br />

schmeckt nicht. Die persönliche<br />

Begegnung mit dem Kunden<br />

steht nach wie vor im Mittelpunkt.“<br />

Die Herausforderungen<br />

seien darum die weitere Digitalisierung<br />

der Bank und die<br />

weitere Qualifizierung der Mitarbeiter.<br />

Ein wichtiger Schritt<br />

Richtung fairer Zusammenarbeit<br />

sei das Hausbankmodell,<br />

erklärte Spies: „Eine Genossenschaft<br />

macht nur dann Sinn,<br />

wenn man Dinge gemeinsam<br />

tut.“ Dabei sollen Mitglieder<br />

profitieren, die mehr Geschäfte<br />

mit der VR Bank machen als andere.<br />

„Dabei kommt es nicht<br />

auf die Höhe der Einlagen an,<br />

sondern auf die Menge der genutzten<br />

Produkte und Dienstleistungen.“<br />

Diese Kunden erhielten<br />

beispielsweise dann einen<br />

Rabatt auf die Kontoführungs-<br />

oder Kreditkartengebühren.<br />

Wie wichtig der VR Bank<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim eG<br />

die Region ist, zeigte Spies am<br />

Beispiel der Sozialbilanz: 2017<br />

unterstützte das Geldhaus Vereine,<br />

Institutionen und Organisationen<br />

im Geschäftsgebiet mit<br />

923 000 a. pm<br />

www.vrbank-sha.de<br />

ANZEIGE<br />

ADVERTORIAL<br />

Spenden statt Schenken<br />

VR Bank spendet 153.700,00 EUR<br />

Am 14. Dezember 2017 lud die VR<br />

Bank wieder zur großen Spendenübergabe<br />

„Spenden statt Schenken“<br />

für das 2. Halbjahr 2017 ein.<br />

An der Veranstaltung vergab die<br />

Bank Spendenmittel in Höhe von<br />

über 153.700,00 EUR an 127<br />

Einrichtungen und Institutionen<br />

in der Region.<br />

Die darauffolgende Spendenübergabe<br />

erfolgte aus den<br />

Mitteln der VR Bank Schwäbisch<br />

Hall-Crailsheim-Stiftung sowie<br />

aus dem Zweckertrag des VR-<br />

GewinnSparens. Berücksichtigt<br />

wurden gemeinnützige Vereine<br />

und Institutionen sowie soziale<br />

Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet<br />

der Bank, die ein konkretes<br />

Projekt verwirklichen, wie z. B. der<br />

TSV Eutendorf für die Anschaffung<br />

von neuen Toren oder die Haller<br />

Eisenbahnfreunde für die Renovierung<br />

und den Wiederaufbau<br />

anlässlich eines Umzugs in ein<br />

neues Vereinsgebäude.<br />

Mit einem Dauerlos des VR-<br />

GewinnSparens kann man spielend<br />

gewinnen, sparen und helfen. Ein<br />

Los kostet 10,00 EUR. Der Lotterieeinsatz<br />

beträgt 2,50 EUR, davon<br />

werden 0,63 EUR dazu verwendet,<br />

Menschen in Not bzw. soziale und<br />

gemeinnützige Einrichtungen in<br />

der Region zu unterstützen. 7,50<br />

EUR werden Monat für Monat<br />

angespart. Ab 4 Losen kann der<br />

Sparbeitrag auch in einen Fonds<br />

eingezahlt werden. Monatlich<br />

haben die VR-GewinnSparer die<br />

Chance attraktive Gewinne zu<br />

gewinnen. Im Jahr 2018 gibt es<br />

monatlich 2 Audi A5 Cabrio, 3 Audi<br />

Q2 sowie 4x Audi A3 Sportback zu<br />

gewinnen. Ebenso gibt es Geldgewinne<br />

in Höhe von 25.000,00 EUR,<br />

10.000,00 EUR, 2.500,00 EUR,<br />

1.000,00 EUR, 250,00 EUR,<br />

100,00 EUR sowie 50,00 EUR zu<br />

gewinnen. Zusätzlich werden im<br />

Juni und Dezember eines jeden Jahres<br />

attraktive Sonderverlosungen<br />

durchgeführt.<br />

Im Jahr 2017 konnte die VR Bank<br />

bereits Sach- und Geldpreise im<br />

Wert von 545.145,00 EUR vergeben.<br />

Darunter befanden sich unter<br />

anderem zwei Mercedes Benz GLA,<br />

ein Mercedes-Benz C200 Cabrio,<br />

eine Kenwood Cooking Chief, fünf<br />

Wellness Wochenenden, zwei Bulls<br />

E-MTB sowie acht Weber Grill<br />

Q1200.<br />

Da das VR-GewinnSparen eine<br />

clevere Kombination aus Gewinnen,<br />

Sparen und Helfen ist, steigt<br />

die Losanzahl stetig an. 10.594<br />

Mitglieder und Kunden der VR<br />

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

nehmen am VR-GewinnSparen mit<br />

durchschnittlich 3 Losen teil und<br />

tragen somit zum Spendenbeitrag<br />

an die Vereine und Institutionen in<br />

der Region bei.<br />

[pm]<br />

Mehr Los. Mehr drauf.<br />

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.<br />

Gewinnen,<br />

sparen, helfen<br />

und die Chance<br />

auf mehr<br />

Rendite sichern.<br />

Bei der Spendenübergabe hat die VR Bank Spenden in Höhe von<br />

98.000 EUR in der Region vergeben. Foto: VR Bank<br />

Sie möchten mehr Informationen<br />

zum VR-Gewinnsparen<br />

oder einen Termin<br />

vereinbaren?<br />

Unter Telefon 0791-7585-0<br />

oder unter www.vrbanksha.de<br />

erhalten Sie mehr<br />

Informationen.<br />

www.vrbank-sha.de<br />

Sparen mit Gewinn.<br />

Das VR-GewinnSparen ist die clevere<br />

Kombination aus Gewinnen, Sparen<br />

und Helfen. Dabei fließen 75 Prozent<br />

Ihres Gewinnspar-Loses in einen Fondssparplan.<br />

Der übrige Anteil ist Ihr<br />

Spieleinsatz. Damit haben Sie Monat<br />

für Monat die Chance, attraktive<br />

Preise zu gewinnen.<br />

www.vr-gewinnsparen.de<br />

Wir machen den Weg frei.<br />

Allgemeine Risiken von Sparplänen in Fonds: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass am Ende der Ansparphase weniger<br />

Vermögen zur Verfügung steht, als insgesamt eingezahlt wurde, beziehungsweise die Sparziele nicht erreicht werden können.<br />

Es besteht ein Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie ein Ertragsrisiko. Weitere Informationen, die Verkaufsprospekte<br />

und die wesentlichen Anlegerinformationen erhalten Sie kostenlos in deutscher Sprache bei Ihrer teilnehmenden Volksbank<br />

Raiffeisenbank oder beim Kundenservice der Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main,<br />

www.union-investment.de, Telefon 069 58998-6060. Stand: 01.01.2018


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Firmen & Märkte 13<br />

Forschungsmission im Orbit<br />

Varta liefert die Hochleistungsbatterien für den nächsten Weltraumflug zur internationalen Raumstation ISS.<br />

In wenigen Wochen wird eine<br />

Rakete mit Ausrüstung für<br />

eine neue Weltraummission<br />

zur Internationalen Raumstation<br />

ISS starten. An Bord wird auch<br />

eine Lithium-Ionen-Polymer Batterie<br />

des Unternehmens Varta Storage<br />

sein.<br />

Es ist bereits das zweite Mal, dass<br />

eine Batterie der Marke Varta im<br />

Weltraum unterwegs ist: Es war<br />

eine Batterie des deutschen Herstellers,<br />

die die Energie für die Kamera<br />

von Neil Armstrong lieferte,<br />

als er 1969 als erster Mensch seinen<br />

Fuß auf den Mond setzte.<br />

Die neue Mission, die einen Aufenthalt<br />

mehrerer Astronauten von<br />

rund sechs Monaten an Bord der<br />

ISS vorsieht, soll unter anderem<br />

wichtige Erkenntnisse im Bereich<br />

der ständigen Gesundheitsüberwachung<br />

der Besatzungsmitglieder<br />

liefern. Die kundenspezifische<br />

Energielösung, die von der Unternehmenstochter<br />

Varta Storage eigens<br />

für die Mission entwickelt<br />

wurde, liefert dabei die notwendige<br />

Energie für ein Gerät zur Messung<br />

der Muskelspannung der Astronauten.<br />

QUALITÄT „Wir sind sehr stolz<br />

darauf, dass unsere Batterielösung<br />

für die Weltraummission ausgewählt<br />

wurde“, sagt Herbert<br />

Schein, CEO der Varta AG. „Die Anforderungen<br />

an eine Batterie für<br />

eine Weltraum-Mission sind<br />

hoch. Sie muss außerordentliche<br />

Hightech: Im Entwicklungslabor von Varta wurde das „Easy Pack XL“ für die Raummissionen erdacht.<br />

Bedingungen standhalten und daher<br />

freuen wir uns, einen Beitrag<br />

zum Gelingen der Mission leisten<br />

zu können.“<br />

Um für die ISS-Mission zugelassen<br />

zu werden, wurde die Batterie<br />

„Easy Pack XL“ ein Jahr lang umfangreichen<br />

Prüfungen unterzogen.<br />

Die Batterie des Traditionskonzerns<br />

setzte sich in diesem<br />

Auswahlverfahren gegen Batterie-<br />

Packs anderer Hersteller durch.<br />

So wurde sichergestellt, dass die<br />

Batterie kein Sicherheitsrisiko für<br />

die Besatzung der internationalen<br />

Raumstation darstellt und trotz<br />

der besonderen Umstände zuverlässige<br />

Messergebnisse liefert.<br />

Foto: Varta AG<br />

EXPERIMENT Die Batterien<br />

sind Teil des vom Raumfahrtmanagement<br />

im Deutschen Zentrum<br />

für Luft- und Raumfahrt (DLR) geforderten<br />

ISS-Experiments „MyotonS“.<br />

Das Forschungsprojekt hat<br />

zum Ziel, den Muskelschwund bei<br />

Menschen in der Schwerelosigkeit<br />

zu erforschen. Die Varta-Batterie<br />

versorgt dabei das Gerät MyotonPRO<br />

mit Energie. Von den Studienergebnissen<br />

versprechen sich<br />

die Initiatoren ein tiefergreifendes<br />

Verständnis des menschlichen<br />

Muskelfasersystems. Die Batterielösung<br />

für MyotonPRO entwickelte<br />

Varta Storage in Zusammenarbeit<br />

mit dem niederländischen<br />

Unternehmen Texim Europe. Die<br />

Tests an den Batterien wurden in<br />

Kooperation mit dem Raumfahrtunternehmen<br />

OHB System AG<br />

durchgeführt. Dabei wurden die<br />

Batterien unter anderem starken<br />

Vibrationen und Unterdruck ausgesetzt,<br />

um auszuschließen, dass<br />

sie auslaufen. Am Ende wurde bestätigt:<br />

Das Varta Easy Pack XL genügt<br />

den Sicherheitsanforderungen<br />

der NASA und überzeugt auch<br />

durch seine hohe Zuverlässigkeit.<br />

Deswegen kann die Batterie nun<br />

im Namen der Wissenschaft ins All<br />

fliegen.<br />

KONZERN Die Varta AG mit<br />

Hauptsitz in Ellwangen ist als Muttergesellschaft<br />

der Gruppe über<br />

ihre Tochtergesellschaften Varta<br />

Microbattery GmbH und Varta Storage<br />

GmbH in den Geschäftssegmenten<br />

Microbatteries und<br />

Energy Storage Solutions tätig.<br />

Varta Microbattery mit Sitz in Ellwangen<br />

ist heute bereits ein Innovationsführer<br />

im Bereich Mikrobatterien,<br />

marktführend bei Hörgerätebatterien<br />

und strebt die<br />

Marktführerschaft auch fur Lithium-Ionen<br />

Batterien im Bereich<br />

Wearables und Hearables an.<br />

Varta Storage GmbH fokussiert<br />

sich in Nördlingen auf das Design,<br />

die Systemintegration und die<br />

Montage von stationären Lithium-<br />

Ionen Energiespeichersystemen<br />

für Haushalte und kommerzielle<br />

Anwendungen sowie für maßgeschneiderte<br />

Batteriespeichersysteme<br />

für OEM-Kunden. Mit vier<br />

Produktions- und Fertigungsstätten<br />

in Europa und Asien sowie Vertriebszentren<br />

in Asien, Europa<br />

und den USA sind die operativen<br />

Tochtergesellschaften der Gruppe<br />

derzeit in über 75 Ländern weltweit<br />

tätig.<br />

pm<br />

www.varta.de<br />

Kaufmännische Verstärkung<br />

Bernhard Frisch gehört fortan mit zur Spitze des Ilshofener Unternehmens Bausch + Ströbel.<br />

Der Diplom-Kaufmann<br />

Bernhard Frisch verstärkt<br />

ab März die Geschäftsleitung<br />

der<br />

Bausch + Ströbel-Maschinenfabrik<br />

Ilshofen. Der 49-jährige gebürtige<br />

Saarländer wird hier ab<br />

sofort den kaufmännischen Bereich<br />

verantworten.<br />

Bernhard Frisch freut sich auf<br />

neue Herausforderungen: „An<br />

meiner neuen Aufgabe reizt<br />

mich, einen Weltmarktführer in<br />

seinen Prozessen und seiner Aufstellung<br />

in den administrativen<br />

Bereichen noch besser positionieren<br />

zu können. Ich freue<br />

mich darauf, mit dazu beizutragen,<br />

dass Bausch + Ströbel weiterhin<br />

profitabel wächst und<br />

seine Position sowohl im Markt<br />

als auch als Top-Arbeitgeber in<br />

der Region weiter ausbauen<br />

kann.“<br />

WACHSTUM Und hier ist einiges<br />

in Bewegung. Das Unternehmen,<br />

das Abfüll- und Verpackungsmaschinen<br />

für die pharmazeutische<br />

Industrie weltweit<br />

herstellt, ist in den vergangenen<br />

Jahren rasant gewachsen.<br />

Zählte man 2007 noch 800 Mitarbeiter,<br />

so sind es in der Zwischenzeit<br />

1400 allein am Standort<br />

Ilshofen. Nach diesen erheblichen<br />

personellen und damit<br />

Erfahren: Bernhard Frisch hatte bereits mehrere verantwortungsvolle<br />

Positionen inne.<br />

Foto: Bausch + Ströbel<br />

einhergehenden großen baulichen<br />

Erweiterungen wird nun<br />

nach wie vor konsequent die organisatorische<br />

Weiterentwicklung<br />

vorangetrieben. Aktiv unterstützt<br />

wird dieser Prozess von einem<br />

externen Beirat, der vor<br />

gut einem Jahr implementiert<br />

wurde.<br />

Sowohl Beirat als auch Gesellschafter<br />

sind zuversichtlich, mit<br />

dem Diplom-Kaufmann Bernhard<br />

Frisch einen Fachmann gefunden<br />

zu haben, der mit seiner<br />

Erfahrung und Sachkenntnis<br />

das bestehende Geschäftsleiterteam<br />

perfekt ergänzt.<br />

Hier setzt das familiengeführte<br />

Unternehmen Bausch + Ströbel<br />

auf ein gemischtes Team, bestehend<br />

aus Geschäftsführenden<br />

Gesellschaftern und Geschäftsführern,<br />

die ihre berufliche Karriere<br />

nicht in Ilshofen gestartet<br />

haben. Dies sind die Geschäftsführenden<br />

Gesellschafter Markus<br />

Ströbel (Vertrieb) und<br />

Thorsten Bullinger (Recht), Dr.<br />

Hagen Gehringer, der seit 2013<br />

den Bereich Technik verantwortet,<br />

und Gerhard Blumenstock,<br />

der derzeit kommissarisch in<br />

der Geschäftsleitung den Bereich<br />

Produktion verantwortet.<br />

Als Kaufmännischer Geschäftsführer<br />

wird Bernhard Frisch<br />

künftig unter anderem die Bereiche<br />

Controlling, Buchhaltung<br />

und Personal verantworten.<br />

In diesen Bereichen kann Bernhard<br />

Frisch auf einen großen Erfahrungsschatz<br />

zurückgreifen.<br />

Er hatte bereits mehrere verantwortungsvolle<br />

Positionen in unterschiedlichen<br />

Unternehmen<br />

inne, in denen er verschiedenste<br />

Veränderungs- und Verbesserungsprozesse<br />

angestoßen<br />

und umgesetzt hat.<br />

Seine letzten beiden beruflichen<br />

Stationen waren die Firma Wilhelm<br />

Layher, ein Hersteller und<br />

Vertreiber von Gerüsttechnik,<br />

Eventsystemen und Steigtechnik<br />

mit rund 1500 Mitarbeitern und<br />

Schunk, das mit rund 2800 Mitarbeitern<br />

im Bereich Herstellung<br />

und Vertrieb von Produkten<br />

der Spanntechnik sowie von<br />

Greif- und Automatisierungssystemen<br />

tätig ist.<br />

pm<br />

www.bausch-stroebel.com<br />

Nachwuchs: Azubis bei Bürkert erwartet eine moderne Ausbildung,<br />

die Theorie und Praxis verbindet.<br />

Foto: Bürkert<br />

Hohe Qualität<br />

Bürkert wird als einer der „Besten Ausbilder“ Deutschlands<br />

mit Höchstnote ausgezeichnet.<br />

In einer Studie des Wirtschaftsmagazins<br />

„Capital“ mit der Talentplattform<br />

Ausbildung.de<br />

wurde der Ingelfinger Fluidspezialist<br />

Bürkert als einer der „Besten<br />

Ausbilder Deutschlands“ mit<br />

Höchstnote ausgezeichnet. Ziel<br />

der Studie war es, die Erfolgsfaktoren<br />

für die Ausbildung und das<br />

duale Studium in Deutschland<br />

sichtbar zu machen.<br />

FRAGEBOGEN Deutschlandweit<br />

nahmen rund 500 Unternehmen<br />

teil. Dazu füllten die Personalverantwortlichen<br />

einen Fragebogen<br />

mit über 60 Fragen zu Betreuung,<br />

Lernen im Betrieb, Engagement<br />

des Unternehmens und Erfolgschancen<br />

aus. Zusätzlich wurden<br />

auch die dualen Studiengänge<br />

analysiert. 234 Unternehmen erreichten<br />

ein exzellentes Ergebnis<br />

und wurden von Capital damit als<br />

„Beste Ausbilder“ ausgezeichnet<br />

– darunter Bürkert.<br />

Bürkert bildet im Durchschnitt<br />

rund 120 junge Leute in derzeit<br />

28 Ausbildungs- und Studienrichtungen<br />

aus. Sie werden von elf<br />

Ausbildern und Fachausbildern<br />

sowie 50 Ausbildungsbeauftragten<br />

in den jeweiligen Fachbereichen<br />

betreut und im Regelfall am<br />

Ende ihrer Ausbildung übernommen.<br />

„Wir ruhen uns natürlich<br />

niemals auf dem Status quo aus“,<br />

erläutert Ausbildungsleiterin<br />

Britta Uhl. „Mit unserem 2016<br />

neu gebauten Bürkert-Bildungszentrum<br />

in Criesbach beispielsweise<br />

haben wir die Aus- und Weiterbildung<br />

an einem Ort zusammengefasst<br />

und uns so ganz neue<br />

Möglichkeiten für die Nachwuchsförderung<br />

eröffnet.“<br />

pm<br />

www.buerkert.de


14 Firmen & Märkte<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Passgenaue Kandidaten<br />

Sicherheit und Transparenz bei der Stellenbesetzung soll ein von wissenschaftlichen<br />

Institutionen und Bera Personalberatung neu entwickeltes Kurzprofil bieten.<br />

Der Arbeitsmarkt ist leergefegt.<br />

Bei der Stellenbesetzung<br />

werden daher<br />

laut einer Mitteilung vom Personaldienstleister<br />

Bera, mit Sitz in<br />

Schwäbisch Hall, häufiger Kompromisskandidaten<br />

eingestellt,<br />

obwohl die Auswahl der richtigen<br />

Talente immer wichtiger<br />

wird. Mit engagierten und besonders<br />

talentierten Mitarbeitern<br />

können Unternehmen ihre<br />

Zukunft nachhaltig sichern.<br />

„Wenn es darum geht Fehlbesetzungen<br />

zu vermeiden sind, neben<br />

der Fachkompetenz und individuellen<br />

Fähigkeiten auch<br />

persönliche Präferenzen, Verhaltensmuster<br />

und jobrelevante<br />

Stärken beziehungsweise<br />

Schwächen der zukünftigen Mitarbeiter<br />

von großer Bedeutung“,<br />

sagt Bernd Rath, Geschäftsführer<br />

von Bera GmbH.<br />

Die Personalprofis verwenden<br />

bei der Beurteilung von Talenten<br />

deswegen seit langem eignungsdiagnostische<br />

Instrumente.<br />

Auch Psychologen betonen<br />

die nachgewiesene Validität<br />

solcher Tests im Hinblick<br />

auf den beruflichen Erfolg.<br />

Auswahl: Das neu entwickelte Analyseverfahren soll die<br />

Stellenbesetzung deutlich erleichtern.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

ANALYSE Neben den weltweit<br />

erprobten Diagnostikverfahren<br />

„Insights MDI“ und „Assess“<br />

nutzt Bera das „Analyse-Tool“<br />

„Talentview Profiling“, unter<br />

der wissenschaftlichen Begleitung<br />

von Prof. Dr. Heiko Hansjosten<br />

und Farid Thomas Arbabi<br />

von Talentview München.<br />

Hansjosten ist außerdem Professor<br />

für Personalmanagement<br />

am Campus Schwäbisch<br />

Hall der Hochschule Heilbronn<br />

und Vorstandsmitglied des European<br />

Institute for Knowledgeand<br />

Value-Management (EIKV)<br />

in Luxemburg. Der Personaldienstleister<br />

Bera pflegt bereits<br />

seit Langem den engen fachlichen<br />

Austausch mit den wissenschaftlichen<br />

Institutionen und<br />

begleitete Forschungsprojekte.<br />

Aktuell entwickelten sie gemeinsam<br />

ein neues, dreiseitiges<br />

Kurzprofil auf Basis der Talentview-Profilanalyse,<br />

welches die<br />

Bera-Personalberatung nun<br />

standardmäßig bei all ihren Vermittlungen<br />

einsetzt. Das auf die<br />

Praxis angepasste Profil basiert<br />

auf Modellen der analytischen<br />

Psychologie, der Organisationspsychologie,<br />

Systemtheorie und<br />

Managementkonzepten sowie<br />

empirischen Studien. Die Messung<br />

von vier psychologischen<br />

Dimensionen erlaubt eine Einschätzung,<br />

über die Affinität zu<br />

bestimmten Unternehmensund<br />

Managementfunktionen.<br />

Die individuellen Fähigkeiten<br />

und Arbeitspräferenzen der Probanden<br />

werden auf Basis der<br />

Antworten eines wissenschaftlich<br />

erprobten Online-Fragebogens<br />

gemessen. Die „Profiling“-Ergebnisse<br />

stellt Bera seinen<br />

Kunden beziehungsweise<br />

Kandidaten im PDF-Format zur<br />

Verfügung. Das neue, von Bera<br />

genutzte Kurzprofil des „Talentview<br />

Profiling“ schafft Transparenz<br />

und ermöglicht die Vergleichbarkeit<br />

unterschiedlicher<br />

Bewerber.<br />

ÜBERBLICK Im Gegensatz zu<br />

vielen anderen wissenschaftlichen<br />

„Diagnosetools“ bietet es,<br />

mittels anschaulicher Grafiken,<br />

einen komprimierten und dennoch<br />

fundierten Überblick<br />

über den Kandidaten, dessen<br />

Potenziale sowie die von ihm<br />

bevorzugten Funktionen.<br />

Entscheidender Vorteil des<br />

„Analysetools“ ist, dass das<br />

neue Kurzprofil auch für Nicht-<br />

Personalprofis leicht verständlich<br />

ist. Hinzu kommt die hohe<br />

Trefferquote bei jenen Stellenbesetzungen,<br />

die auf der Grundlage<br />

des „Profilings“ erfolgen.<br />

So lassen sich Fehlbesetzungen<br />

beziehungsweise Fehlinvestitionen<br />

vermeiden.<br />

Außerdem können anhand der<br />

Analyseergebnisse mögliche<br />

Personalentwicklungsmaßnahmen<br />

individueller auf den Mitarbeiter<br />

abgestimmt werden, was<br />

die Potenzialausschöpfungsquote<br />

nachweislich erhöht. Als<br />

Exklusivpartner der Branche<br />

bietet Bera Personalberatung<br />

die wissenschaftlich fundierten<br />

Persönlichkeitsanalysen nun<br />

auch seinen Kunden und Bewerbern<br />

als Dienstleistung an. pm<br />

www.bera.eu<br />

Stachenhausen stellt sich vor<br />

Der gemeinsame Gewerbetag der Stachenhäuser Unternehmen am Sonntag, 11. März, von 11 bis<br />

16 Uhr soll Nachwuchskräften und Arbeitnehmern die Qualitäten des Standortes aufzeigen.<br />

Erfreut: Eberhard Waldenmaier, Inhaber von Fechner Klima-Sauna,<br />

mit dem Preis für die selbst entwickelte Sauna „Natural Touch“. Foto: Fechner<br />

Erneute Auszeichnung<br />

Schwäbisch Haller Unternehmen Fechner erhält für seine<br />

Sauna den „German Design Award“.<br />

Zeitgleich zur Messe Ambiente<br />

fand in Frankfurt die Übergabe<br />

der Auszeichnungen des German<br />

Design Award 2018 statt.<br />

Eberhard Waldenmaier nahm für<br />

seine, von ihm selbst designte<br />

Sauna „Natural Touch“ diese Auszeichnung<br />

entgegen. Fechner erhielt<br />

somit bis jetzt drei Design-<br />

Auszeichnungen und ein Gütesiegel<br />

für dieses Saunadesign.<br />

Bereits 2016 wurde die Sauna „Natural<br />

Touch“ mit dem begehrten<br />

„Honourable Mention Reddot<br />

Award 2016“ ausgezeichnet. Im<br />

vergangenen Jahr folgte dann der<br />

„Plus X Award“ und das Gütesiegel<br />

als „Bestes Produkt 2017“.<br />

Jetzt hat eine weitere, unabhängige<br />

Jury, den begehrten „German<br />

Design Award 2018“ für die<br />

Sauna „Natural Touch“ mit folgender<br />

Begründung verliehen: „Mit<br />

,Natural Touch’ gelang eine einzigartige<br />

Sauna, die durch die Verwendung<br />

eines speziellen urwüchsigen<br />

Holzes und dessen raue Bearbeitung<br />

über die Funktion als<br />

Sauna hinaus zum Kunstobjekt<br />

avanciert. Dennoch wirkt das Design<br />

dank der geradlinigen Formensprache<br />

nicht verspielt, sondern<br />

klar und hochwertig, was<br />

durch die stimmungsvolle Beleuchtung<br />

noch unterstrichen<br />

wird.“ Der German Design Award<br />

ist der internationale Premiumpreis<br />

des Rat für Formgebung und<br />

zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben<br />

weltweit.<br />

„Seit unserer Gründung 1953 ist<br />

es eine unserer zentralen Aufgaben,<br />

das internationale Design-Geschehen<br />

zu beobachten, zu analysieren<br />

und zu bewerten“, erläutert<br />

Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer<br />

des Rat für Formgebung.<br />

„Die jährlichen Preisträger<br />

stehen nicht nur beispielhaft für<br />

den wirtschaftlichen und kulturellen<br />

Wert herausragender Gestaltung,<br />

sondern bieten auch Orientierung<br />

und repräsentieren aktuelle<br />

Themen und Gestaltungsrichtungen“,<br />

so Kupetz weiter.<br />

ENTWICKLUNG Seit 2006 gehört<br />

Eberhard Waldenmaier das<br />

Saunaunternehmen Fechner<br />

Klima-Sauna. In dieser kurzen<br />

Zeit wurden schon einige Saunen<br />

mit Designpreisen ausgezeichnet.<br />

Neuentwicklungen sind dabei<br />

Chefsache: Für die Entwicklung<br />

der Sauna „Natural Touch“ hat<br />

sich Eberhard Waldenmaier beim<br />

Holzeinkauf in Kanada von Holzschnitzern<br />

inspirieren lassen.<br />

Im Ausstellungsraum von Fechner<br />

in Hessental ist die vielfach ausgezeichnete<br />

Sauna „Natural Touch“<br />

zu besichtigen.<br />

pm<br />

www.fechner-sauna.de<br />

Mehr Arbeitnehmer als<br />

Einwohner – das gibt<br />

es tatsächlich in dem direkt<br />

an der B19 zwischen Künzelsau<br />

und Bad Mergentheim<br />

gelegenen Örtchen Stachenhausen.<br />

Diese Tatsache, aber vor allem<br />

auch der Hintergrund, dass<br />

es dort sehr viele unterschiedliche<br />

Perspektiven für Jung und<br />

Alt gibt, hat einen Großteil der<br />

Stachenhäuser-Unternehmen<br />

dazu veranlasst, „ihren“ attraktiven<br />

Ort mit all den Möglichkeiten<br />

und Chancen einmal vorzustellen.<br />

Der Zusammenschluss der Unternehmen<br />

mündet nun in einem<br />

gemeinsamen Gewerbetag<br />

für potenzielle Nachwuchskräfte<br />

und nicht zuletzt für Arbeitnehmer<br />

unter dem Motto:<br />

„Arbeiten und Ausbilden in Stachenhausen“.<br />

Die aus unterschiedlichen<br />

Branchen teilnehmenden<br />

Firmen sind erfolgreiche<br />

Unternehmen in Stachenhausen,<br />

die sehr vielfältige und<br />

unterschiedliche Berufsbilder<br />

und Ausbildungsberufe anbieten.<br />

Ganz konkret erwartet die<br />

Besucher am Sonntag, 11.<br />

März, folgendes Programm:<br />

Von 11 Uhr bis 16 Uhr werden<br />

sich die Stachenhäuser Unternehmen<br />

auf persönliche und individuelle<br />

Weise vorstellen. Der<br />

Veranstaltungsort ist die Gerhard<br />

Sprügel GmbH in Stachenhausen.<br />

Jede Firma hat bei Sprügel einen<br />

eigenen Stand und ein Teil<br />

der Firmen wird auch ihre eigenen<br />

Türen für die Besucher öffnen.<br />

Die Besucher erwartet<br />

eine Vorstellung des breiten<br />

Leistungsspektrums aller teilnehmenden<br />

Unternehmen. Die<br />

Schüler haben die Möglichkeit<br />

die verschiedenen Berufsfelder<br />

vom kaufmännischen über den<br />

gewerblichen bis hin zum handwerklichen<br />

Bereich kennenzulernen.<br />

Die Arbeitnehmer erhalten<br />

in den Unternehmen Einblicke<br />

in die verschiedenen Abteilungen,<br />

zum Beispiel durch Betriebsrundgänge.<br />

Zudem wird<br />

Sprügel an diesem Tag den eigenen<br />

Honig verkaufen und den<br />

gesammelten Betrag für einen<br />

gemeinnützigen Zweck spenden.<br />

Voll eingebunden ist zudem<br />

zur Veranstaltung auch<br />

der Nachwuchs – die Auszubildenden<br />

und Studenten sowie<br />

die Geschäftsführung persönlich.<br />

pm<br />

www.spruegel.com<br />

Schauplatz: Die Veranstaltung findet im Gebäude von Gerhard Sprügel statt. Jede teilnehmende<br />

Firma hat dort einen eigenen Stand.<br />

Foto: Gerhard Sprügel GmbH<br />

Ermittlungen laufen<br />

Aufgrund des Vorwurfs der Tierquälerei wurde der Tauberbischofsheimer<br />

OSI-Schlachthof vorerst dicht gemacht.<br />

Ein vom Unternehmen OSI betriebener<br />

Schlachthof in Tauberbischofsheim<br />

bleibt nach Angaben<br />

des Landes bis auf Weiteres<br />

dicht. Anlass des von Amts wegen<br />

eingeleiteten Ermittlungsverfahrens<br />

gegen den Betrieb waren der<br />

Staatsanwaltschaft zufolge Medienberichte<br />

sowie Anzeigen des Vereins<br />

„Soko Tierschutz“ (Augsburg)<br />

und der Fast-Food-Kette<br />

McDonald‘s wegen Verstößen gegen<br />

das Tierschutzgesetz.<br />

DURCHSUCHUNG Demnach<br />

sollen dort Tiere vor der Schlachtung<br />

nicht ausreichend betäubt sowie<br />

nicht zugelassene Geräte eingesetzt<br />

und vor der Betäubung der<br />

Schlachttiere mehrfach massive<br />

und unnötige Gewalt angewendet<br />

worden sein. Der Betrieb gehört<br />

zum Unternehmen OSI mit<br />

Europa-Sitz in Gersthofen bei<br />

Augsburg, einem Lieferanten von<br />

McDonald‘s. Ermittler haben nun<br />

bei der Durchsuchung des<br />

Schlachthofs in Tauberbischofsheim<br />

umfangreiches Beweismaterial<br />

sichergestellt.<br />

„Die Auswertung wird längere<br />

Zeit in Anspruch nehmen“, teilte<br />

die Justiz kürzlich in Mosbach<br />

mit. Die Durchsuchung sei vom<br />

Amtsgericht auf der Grundlage<br />

von Anzeigen gegen Verantwortliche<br />

und Mitarbeiter der Firma sowie<br />

gegen das zuständige Veterinäramt<br />

angeordnet worden. An<br />

der Aktion hatten 20 Beamte der<br />

Schutz- und Kriminalpolizei Tauberbischofsheim<br />

teilgenommen.<br />

Das bei der Durchsuchung gesammelte<br />

Material wird nun von einer<br />

Ermittlungsgruppe in Heilbronn<br />

ausgewertet.<br />

dpa


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

IT 15<br />

Internet als Maßanzug<br />

Wie die perfekte Website aussieht und was dabei alles wichtig ist.<br />

Der gute Anzug sitzt nicht<br />

mehr richtig? Dann<br />

muss ein Neuer her. Er<br />

kann im Internet bestellt werden<br />

oder beim Discounter. Im<br />

Fachgeschäft gibt es Auswahl<br />

und Beratung, beim Schneider<br />

sogar den perfekt sitzenden<br />

Maßanzug. Für die Kaufentscheidung<br />

zählen Einsatzzweck,<br />

Gebrauchshäufigkeit, Finanzen<br />

und Zeit.<br />

Ähnlich mit einer Homepage:<br />

Es gibt zwar fertige Designs, die<br />

nur noch mit Texten und Bildern<br />

gefüllt werden müssen.<br />

Aber die Passform? Höchstens<br />

08/15. Und um die Sicherheit<br />

muss sich jeder selber kümmern.<br />

Wer langfristig von seiner<br />

Internetseite profitieren<br />

möchte, sollte daher die Kosten<br />

für den Maßanzug nicht<br />

scheuen. Eine Internetseite<br />

muss schnell funktionieren. Sie<br />

muss gut aussehen – egal, ob<br />

auf PC, Tablet oder<br />

Smartphone. Sie muss die eingegebenen<br />

persönlichen Daten<br />

sicher transportieren und speichern.<br />

Sie muss vor fremdem<br />

Zugriff geschützt sein.<br />

Design: Egal ob auf Tablet, Smartphone oder am PC – die optimale Internetseite muss auf allen<br />

Geräten gut aussehen. Und noch vieles mehr gilt es zu beachten.<br />

Foto: Eugenio Marongi - fotolia.co<br />

VORÜBERLEGUNGEN Und<br />

was soll die Seite alles können?<br />

Ist sie nur zur Information da,<br />

wird ein Shop eingebunden,<br />

werden ein Benutzerlogin und<br />

besonders geschützte Bereiche<br />

benötigt? Welche Farben- und<br />

Bildsprache verwendet das Unternehmen?<br />

Werden verschiedene<br />

Sprachvarianten benötigt?<br />

Aus diesen und anderen Informationen<br />

entstehen Designentwurf<br />

und Layout. Aus Umfang<br />

und Inhalt wiederum ergibt<br />

sich die Struktur.<br />

Jetzt kommt noch die Technik<br />

im Hintergrund dazu. Sie stellt<br />

das Gerüst dar und sorgt dafür,<br />

dass die Seite auf einem PC genauso<br />

gut „sitzt“ wie auf einem<br />

Smartphone. Das Content-Management-System,<br />

mit dem die<br />

Inhalte verwaltet werden, wird<br />

dem Layout hinzugefügt. Und<br />

nun endlich kann die Seite mit<br />

Inhalten gefüllt werden.<br />

Der Braunsbacher IT-Dienstleister<br />

Essendi-IT lässt für aussagekräftige<br />

Fotos und ansprechende<br />

Texte wieder Profis in<br />

Aktion treten, wie das Unternehmen<br />

in einer Pressemitteilung<br />

schreibt. Der Fotograf rückt<br />

Personen und Produkte oder<br />

Gebäude ins rechte Licht. Der Illustrator<br />

erstellt individuelle<br />

Grafiken und Animationen. Ein<br />

Online-Redakteur verfasst<br />

Texte, die dem User Mehrwert<br />

bieten und daher von Suchmaschinen<br />

bevorzugt werden. Und<br />

schlussendlich müssen Fotos, Illustrationen<br />

und Texte auch in<br />

das Gerüst eingepflegt werden.<br />

Besonders wichtig ist es im Internet,<br />

rechtliche Aspekte zu<br />

beachten. Ist das Impressum<br />

vollständig und leicht zu finden?<br />

Sind zum Datenschutz alle<br />

Hinweise vorhanden und werden<br />

die Anforderungen erfüllt?<br />

Kommt ein rechtlich bindender<br />

Kaufvertrag über das Shopsystem<br />

zustande?<br />

Eng mit dem Datenschutz ist<br />

auch das Thema Datensicherheit<br />

verbunden. Die Technik<br />

muss immer auf dem neuesten<br />

Stand sein, denn ältere Systemversionen<br />

bieten Angriffsfläche<br />

für Hacker, Datenklau und<br />

Spammer. Digitale Zertifikate,<br />

Firewalls und eine geeignete IT-<br />

Infrastruktur erhöhen hier die<br />

Sicherheit und schaffen Vertrauen.<br />

Wer würde schon im halbfertigen<br />

Anzug auf die Straße gehen?<br />

Genauso wenig geht eine<br />

neue Seite gleich öffentlich online.<br />

Zuerst wird sie „versteckt“<br />

geprüft und eingehend getestet.<br />

Sieht alles aus, wie es aussehen<br />

soll? Funktionieren alle Links<br />

und Buttons? Werden alle Funktionen<br />

richtig ausgeführt? „Erst,<br />

wenn Essendi alles kontrolliert<br />

und alle Fehler behoben hat,<br />

wird die Seite veröffentlicht“,<br />

schreibt das Unternehmen.<br />

Zu guter Letzt: Eine Internetseite<br />

bleibt nur dann interessant,<br />

wenn sie lebendig ist. Sie<br />

muss regelmäßig aktualisiert<br />

und mit neuen Informationen<br />

bestückt werden. Das können<br />

nach einer Schulung firmeninterne<br />

Redakteure übernehmen.<br />

Aber auch externe Dienstleister<br />

können damit beauftragt werden.<br />

Welche Produkte oder<br />

Dienstleistungen werden eigentlich<br />

am häufigsten gesucht? Auf<br />

welcher Seite verweilt ein Besucher<br />

am längsten? Sind die Anfragen<br />

eher regional oder gar<br />

international? Kommt ein<br />

Kunde wirklich bis zum Kaufabschluss<br />

oder bricht er den Prozess<br />

vorher ab und warum?<br />

Diese und andere Informationen<br />

können über Tracking-<br />

Tools gewonnen und analysiert<br />

werden. Damit lässt sich die Internetseite<br />

noch genauer auf<br />

die Kunden anpassen, solange<br />

auch hier wieder der Datenschutz<br />

gewährleistet wird. pm<br />

www.essendi.de<br />

Weitere Infos zu Essendi IT<br />

Gegründet im Jahr 2000, konzentrierte sich Essendi IT zu<br />

Beginn auf IT-Lösungen im Finanzdienstleistungsbereich.<br />

Aus einem kleinen Büro in Schwäbisch Hall und einer Handvoll<br />

Mitarbeiter hat sich Essendi IT zu einem schnell wachsenden<br />

Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern an den<br />

Standorten München, Frankfurt am Main und Schwäbisch<br />

Hall entwickelt. Auch heute noch werden Banken und Versicherungen<br />

unterstützt. Im Laufe der Jahre weitete Essendi<br />

IT die Dienstleistungen aber auch auf Industrie- und Handel<br />

aus.<br />

Praktisch: Homeoffice wird immer beliebter – kein Wunder lässt es sich<br />

doch gut mit der Kinderbetreuung in Einklang bringen. Foto: goodluz - fotolia.com<br />

Bye-bye Büro?<br />

Vier von zehn Betrieben erlauben Arbeit im Homeoffice,<br />

jeder zweite erwartet weitere Zunahme.<br />

Immer sicherer<br />

Eine aktuelle Studie zeigt: Das Bewusstsein für<br />

IT-Sicherheit in Unternehmen wächst.<br />

Obwohl Cyber-Gefahren als immer<br />

bedrohlicher wahrgenommen<br />

werden, sind die meisten<br />

Unternehmen zuversichtlich:<br />

62 Prozent der Befragten empfinden<br />

sich als sehr gut oder zumindest<br />

gut abgesichert. Das zeigen<br />

die Ergebnisse der aktuellen Eco-<br />

Studie „IT-Sicherheit 2018“. Im<br />

Widerspruch zur Einschätzung<br />

der eigenen Absicherung steht die<br />

Beurteilung der deutschen Wirtschaft<br />

insgesamt, die sei nämlich<br />

schlecht oder unzureichend, denken<br />

76 Prozent der Befragten.<br />

Homeoffice wird immer mehr<br />

zum Alltag. Vier von zehn Arbeitgebern<br />

(39 Prozent) lassen<br />

ihre Mitarbeiter ganz oder zum<br />

Teil von zu Hause aus arbeiten. Innerhalb<br />

eines Jahres stieg der Anteil<br />

um neun Prozent. Das ist das<br />

Ergebnis einer repräsentativen<br />

Umfrage im Auftrag des Digitalverbands<br />

Bitkom. Jedes zweite Unternehmen<br />

(51 Prozent) erwartet,<br />

dass der Anteil der Homeoffice-<br />

Mitarbeiter in den nächsten fünf<br />

bis zehn Jahren weiter steigt. 46<br />

Prozent gehen von einer konstanten<br />

Entwicklung aus. Gegen Homeoffice<br />

entscheiden sich Unternehmen<br />

aus verschiedenen Gründen.<br />

Zwei Drittel (67 Prozent) geben<br />

an, dass Homeoffice nicht für alle<br />

Mitarbeiter möglich sei und niemand<br />

ungleich behandelt werden<br />

dürfe. Mehr als die Hälfte (56 Prozent)<br />

meint, ohne direkten Austausch<br />

mit Kollegen sinke die Produktivität.<br />

In jedem zweiten Betrieb<br />

(52 Prozent) sei Homeoffice<br />

generell nicht vorgesehen. pm<br />

www.bitkom.org<br />

BESSERUNG „Das Bewusstsein<br />

für Cybergefahren wächst in deutschen<br />

Unternehmen“, sagt Oliver<br />

Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe<br />

Sicherheit im Eco-Verband<br />

der Internetwirtschaft, in<br />

der Fachexperten aus den Mitgliedsunternehmen<br />

des Verbandes<br />

zusammenarbeiten. „Wir sind<br />

auf einem guten Weg, die Zahl der<br />

Sicherheitsvorfälle zu reduzieren.“<br />

Rund 18 Prozent der Befragten<br />

gaben an, dass es in den letzten<br />

zwölf Monaten mindestens einen<br />

gravierenden Sicherheitsvorfall<br />

im eigenen Betrieb gab, vor einem<br />

Jahr waren es 28 Prozent. Als<br />

wichtigste Sicherheitsthemen<br />

2018 nennen die Befragten Notfallplanung<br />

zur Abwehr von Cyber-Angriffen<br />

sowie Mitarbeitersensibilisierung<br />

und Datenschutz. pm<br />

www.web.eco.de


16 Firmen & Märkte<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Wellness europaweit wertgeschätzt<br />

Der Saunahersteller Klafs und SSE.Pools by Klafs sind mit ihren Produkten international gut unterwegs und nun auch erneut ausgezeichnet.<br />

Einmal Gold und zwei Mal<br />

Bronze – so lautet die beeindruckende<br />

Medaillenbilanz<br />

für die Poolbau-Experten<br />

„SSF.Pools by Klafs“, die zur Haller<br />

Klafs-Unternehmensgruppe gehören,<br />

beim EUSA-Award 2017,<br />

dem gemeinsamen Preis der europäischen<br />

Schwimmbadbranche.<br />

SSF.Pools by Klafs, 1975 gegründet<br />

und heute nach rund 12 000<br />

realisierten Pool- und Wellness-<br />

Anlagen im In- und Ausland eine<br />

europaweit bekannte Adressen<br />

für Pool- und Wellness-Projekte,<br />

fügt seiner Trophäen-Sammlung<br />

drei weitere wichtige Auszeichnungen<br />

hinzu. Seit 2008 ist die Firma<br />

SSF aus Meerbusch bei Düsseldorf<br />

Teil der Klafs-Unternehmensgruppe.<br />

Durch diesen Zusammenschluss<br />

kann SSF.Pools by KLAFS<br />

auch sehr komplexe Pool- und<br />

Wellness-Projekte aus einer Hand<br />

planen und realisieren.<br />

Das Unternehmen hat kürzlich bei<br />

der feierlichen Preisverleihung im<br />

Rahmen der internationalen<br />

Schwimmbad-Fachmesse „SPA-<br />

TEX“ im britischen Coventry den<br />

goldenen EUSA-Award in der Kategorie<br />

„Hallenbäder“ sowie jeweils<br />

den bronzenen EUSA-Award in<br />

den Kategorien „Freibad“ und<br />

„Freibad mit Überdachung“ gewonnen.<br />

Diesen gemeinsamen<br />

Preis der europäischen Schwimmbadbranche<br />

für die schönsten privat<br />

genutzten Außen- und Innenpools<br />

sowie Whirlpools und Wellnessanlagen<br />

verleiht der europäische<br />

Schwimmbadverband EUSA<br />

(European Union of Swimming<br />

Pool and Spa Associations) in Kooperation<br />

mit dem Bundesverband<br />

Schwimmbad & Wellness<br />

(BSW) seit 2013 jährlich.<br />

ÜBERZEUGEND Das mit der<br />

Goldmedaille prämierte Hallenbad<br />

habe die Entscheider vor allen<br />

Dingen durch ein „außergewöhnliches<br />

Händchen“ für Stein-,<br />

Licht- und Technikgestaltung beeindruckt,<br />

schreibt Klafs in einer<br />

Mitteilung. Das preisgekrönte Freibad<br />

überzeugte die Jury, weil ein<br />

stimmiges Gesamtkonzept gelungen<br />

sei. Der Pool passe zum Haus,<br />

die Farb- und Formwahl harmoniere.<br />

Der Außenpool mit Überdachung<br />

hat das Rennen aufgrund einer<br />

erfolgreichen Komposition<br />

von Energieeffizienz und Zweckmäßigkeit<br />

einerseits und elegantem<br />

Design andererseits gemacht.<br />

Am EUSA-Award 2017 nahmen<br />

rund 100 Objekte aus acht Ländern<br />

teil. Preisrichter aus elf Ländern<br />

vergaben für jede einzelne<br />

Geehrt: Heiko Böttcher (li.), Geschäftsführer von SSF.Pools by Klafs,<br />

und SSF-Projektberater Rolf Petersen nahmen die drei EUSA-<br />

Auszeichnungen entgegen.<br />

Foto: SSF Pools by Klafs<br />

Poolanlage Punkte, aus der Addition<br />

dieser Punkte ergibt sich<br />

dann das Gesamtergebnis. In der<br />

Regel schicken die nationalen Verbände<br />

die Gewinneranlagen ihrer<br />

jeweiligen Schwimmbadpreise ins<br />

Rennen. So auch in Deutschland:<br />

Der EUSA-Award ist damit nicht<br />

die einzige Auszeichnung für<br />

SSF.Pools by KLAFS. Im vergangenen<br />

Jahr überzeugte das Unternehmen<br />

bereits die Preisrichter des<br />

BSW-Awards, des nationalen Pendants<br />

zum EUSA-Award. Doch<br />

nicht nur das Unternehmen aus<br />

Meerbusch ist gut unterwegs.<br />

Auch die Schwäbisch Haller<br />

Marktführer im Bereich Sauna,<br />

Pool und Spa sind präsent.<br />

So unterstützt Klafs unter anderem<br />

die deutsche Hockey-Bundesliga.<br />

Diese gilt unter Experten als<br />

die beste der Welt. Davon konnten<br />

sich rund 2200 Zuschauer im Februar<br />

in der ausverkauften Scharrena<br />

in Stuttgart überzeugen: bei<br />

den „Klafs Final Four 2018“ lieferten<br />

sich die besten zwei Mannschaften<br />

der Damen und Herren<br />

einen packenden Kampf um den<br />

Titel des Deutschen Hallenhockey-Meisters.<br />

Klafs, schon traditionell<br />

dem Spitzensport nicht nur<br />

als Ausrüster zahlreicher Sportund<br />

Trainingsstätten sehr verbunden,<br />

zeigte bei diesem Sport-Highlight<br />

als Titelsponsor Flagge.<br />

AUSSTATTUNG Unter der<br />

Flagge der Aida segeln ab März<br />

weitere Produkte der Haller über<br />

die Meere. Die Aida Perla, das<br />

jüngste und mittlerweile zwölfte<br />

Schiff der Kussmund-Flotte, verfügt<br />

über einen mehr als 3000<br />

Quadratmeter großen und reichhaltig<br />

ausgestatteten Spa-Bereich,<br />

an dem Klafs maßgeblich beteiligt<br />

war. Ab März startet die exakt 300<br />

Meter lange Aida Perla von Hamburg<br />

aus zu siebentägigen Rundreisen<br />

zu einigen schönen Destinationen<br />

Westeuropas wie Southampton,<br />

Le Havre, Zeebrügge<br />

oder Rotterdam.<br />

Wie bei acht Aida-Schiffen zuvor<br />

vertrauten die Investoren auch bei<br />

der Ausstattung des Spa-Bereichs<br />

auf der Aida Perla auf die Erfahrung<br />

und Kompetenz von Klafs.<br />

Zur Wahl stehen den Gästen des<br />

Schiffes nun nicht nur eine finnische<br />

Sauna mit Panorama-Glasfront,<br />

eine Kelo-Sauna, ein „Sanarium“,<br />

ein Dampfbad, ein Aromabad,<br />

ein Kneipp-Rondell und<br />

gleich drei Erlebnis-Duschbereiche<br />

mit Duschwasserkühlung,<br />

sondern auch ein Schlammbad<br />

mit angegliederter Wärmebank,<br />

zwei Solarien und insgesamt mehr<br />

als 20 Anwendungsräume. Auch<br />

die beiden Spa-Suiten für private<br />

Wellness-Momente hat Klafs ausgestattet<br />

– mit je einer Sauna und<br />

einem Glas-Dampfbad.<br />

EINBAU Alle Kabinen hat das Unternehmen<br />

am Stammsitz in<br />

Schwäbisch Hall entwickelt und<br />

gefertigt, zur Abnahme war dann<br />

ein Vertreter der ausführenden japanischen<br />

Werft zu Gast und inspizierte<br />

die im Werk aufgebauten Kabinen<br />

ganz genau. Danach wurden<br />

sie wieder in ihre Einzelteile<br />

zerlegt und es gingen insgesamt<br />

mehr als 100 einzelne Transportkisten<br />

auf die lange Reise von<br />

Schwäbisch Hall ins japanische<br />

Nagasaki. „Dank des Know-hows<br />

und der Erfahrung von Klafs ist<br />

Aida Perla deshalb auch in Sachen<br />

Spa und Wellness eine echte Perle<br />

geworden“, schreibt Klafs zum<br />

endgültigen Einbau der eigenen<br />

Produkte in seiner Mitteilung. pm<br />

www.klafs.de<br />

www.ssf-pools.de<br />

SEAT-Zentrum stärkt wirtschaftliche Entwicklung<br />

In Dinkelsbühl startet mit dem symbolischen Spatenstich der Bau der SEAT-Akademie durch das Unternehmen VW Immobilien. Das Schulungs- und Qualifizierungsgebäude<br />

soll die Mitarbeiter der Handelsorganisation für die stetig wachsenden Anforderungen rüsten und zugleich die Region bekannter machen.<br />

Visualisierung: Das neue Gebäude des Autoherstellers in<br />

Dinkelsbühl soll bis Herbst fertiggestellt werden. Foto: VW Immobilien<br />

Mit einem symbolischen Spatenstich<br />

hat der Baustart für<br />

die neue SEAT-Akademie in Dinkelsbühl<br />

stattgefunden.<br />

Im Auftrag von SEAT Deutschland<br />

entsteht hier nun auf einem rund<br />

4200 Quadratmeter großen<br />

Grundstück ein kompaktes Schulungsgebäude<br />

mit einer Gebäudegrundfläche<br />

von rund 1650 Quadratmetern.<br />

„Dies ist ein wichtiger<br />

Tag für SEAT Deutschland. Wir<br />

freuen uns sehr, dass hier in Dinkelsbühl<br />

unser neues Schulungsund<br />

Qualifizierungsgebäude entsteht“,<br />

sagte Kristian Kramer, Leiter<br />

Vertrieb Service bei der SEAT<br />

Deutschland GmbH.<br />

„Ich bin hocherfreut, dass nach<br />

der abgeschlossenen Planungsphase<br />

nunmehr der erste Spatenstich<br />

des Schulungszentrums von<br />

SEAT in Dinkelsbühl erfolgt. Nicht<br />

nur der weltweit bekannte Name<br />

der Autofirma, sondern auch die<br />

zu schulenden Gäste werden nachhaltig<br />

zur Steigerung des Bekanntheitsgrades<br />

und der wirtschaftlichen<br />

Entwicklung unserer Heimatstadt<br />

beitragen. Der Schul-, Dienstleistungs-<br />

und Freizeitcampus an<br />

der Ellwanger Straße ist der gewaltigste<br />

Entwicklungsschritt in unserem<br />

Raum“, betonte Dr. Christoph<br />

Hammer, Oberbürgermeister<br />

der Stadt Dinkelsbühl.<br />

Am neuen Standort werden Mitarbeiter<br />

aus der SEAT-Handelsorganisation<br />

in insgesamt drei multifunktionalen<br />

Räumen geschult<br />

und für die stetig wachsenden Anforderungen<br />

an Technik und der<br />

zunehmenden Digitalisierung der<br />

aktuellen Fahrzeugmodelle weiterqualifiziert.<br />

Dabei sollen die einzelnen<br />

Arbeitsplätze zukunftsfähig<br />

weiterentwickelt und gleichzeitig<br />

die Servicequalität für die Kunden<br />

in den Händlerbetrieben kontinuierlich<br />

gesteigert werden.<br />

Die Fertigstellung des Bauprojekts<br />

ist in Abhängigkeit der Wetterlage<br />

für Herbst 2018 geplant.<br />

Volkswagen Immobilien (VWI)<br />

verantwortet erstmalig als Bauherr<br />

die Projektentwicklung und<br />

Realisierung für ein SEAT-Qualifizierungsgebäude.<br />

pm<br />

www.vwimmobilien.de<br />

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Das Wasser reichen<br />

Für jedes Gastronomie-Konzept eignet sich eine andere Mineralwasser-Quelle.<br />

Gehobene Gastronomie 17<br />

5,5 Prozent mehr<br />

Der Zuckerindustrie geht es gut – daher setzt sich<br />

die NGG nun für eine Erhöhung der Löhne ein.<br />

In Zeiten von gesteigertem<br />

Gesundheitsbewusstsein<br />

und Hinwendung zu natürlichen,<br />

nachvollziehbaren Lebensmitteln<br />

nimmt Mineralwasser<br />

auch in der Gastronomie<br />

eine immer wichtigere Rolle<br />

ein.<br />

Längst gehört die Flasche Mineralwasser<br />

bei vielen Gästen zur<br />

ersten Bestellung, oft noch bevor<br />

die Speise- oder Weinkarte<br />

zur Hand genommen wird.<br />

Doch warum ist das Getränk<br />

mittlerweile so beliebt bei den<br />

Kunden? „Mit Mineralwasser<br />

bieten Sie ihren Gästen ein natürliches,<br />

sicheres Produkt in<br />

bester Qualität“, schreibt das<br />

Unternehmen Getränke Blumenstock<br />

aus Bad Mergentheim<br />

in einer Mitteilung. Mineralwasser<br />

müsse per Gesetz aus<br />

unterirdischen und vor Verunreinigungen<br />

geschützten Quellen<br />

kommen und ist das einzige<br />

Lebensmittel, das eine amtliche<br />

Anerkennung benötigt.<br />

Es werde nicht „hergestellt“,<br />

sondern abgefüllt – und zwar<br />

Auswahl: Ob sprudelnd, still oder mittendrin – auch im Wasserglas kann je nach Gastronomie-<br />

Angebot große Vielfalt herrschen.<br />

Foto: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser<br />

genau so, wie es aus der Erde<br />

sprudelt. Lediglich Kohlensäure<br />

darf hinzugefügt werden<br />

und Eisen, Schwefel und Mangan<br />

entfernt werden.<br />

HARMONIE Die Welt der Mineralwässer<br />

ist groß, dennoch<br />

gibt es für jedes Gastro-Konzept<br />

die passende Quelle: Gastronomen,<br />

die für regionale Küche<br />

stehen, sollten daher beim Mineralwasser<br />

auf heimische<br />

Brunnen setzen. Diese vermitteln<br />

den Gästen Regionalität. Gehobene<br />

Restaurants mit umfangreicher<br />

Weinkarte haben idealerweise<br />

verschiedene Sorten<br />

zur Auswahl, die in Mineralisierung<br />

und Kohlensäuregehalt<br />

mit den angebotenen Weinen<br />

harmonieren. „Wer sich besonders<br />

abheben will, punktet mit<br />

einer eigenen Mineralwasserkarte,<br />

die ähnlich wie bei einer<br />

Weinkarte unterschiedliche<br />

Wässer mit ihren besonderen<br />

Eigenschaften vorstellt und so<br />

die Gäste neugierig macht“,<br />

schreibt Getränke Blumenstock.<br />

pm<br />

www.getraenkeblumenstock.de<br />

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten<br />

(NGG) fordert<br />

für die rund 5000 in der deutschen<br />

Zuckerindustrie Beschäftigten<br />

ab 1. April die Erhöhung<br />

der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen<br />

um 5,5<br />

Prozent.<br />

„Diese moderate Forderung<br />

berücksichtigt in besonderem<br />

Maße die aktuelle Situation<br />

der deutschen Zuckerindustrie<br />

nach der Deregulierung<br />

der europäischen Zuckermarktordnung“,<br />

sagt Guido<br />

Zeitler, stellvertretender<br />

NGG-Vorsitzender.<br />

ANSTIEG In allen deutschen<br />

Zuckerunternehmen<br />

hätten hervorragende Kampagneergebnisse<br />

die Produktion<br />

von Zucker um rund 40<br />

Prozent gegenüber dem Kampagnenjahr<br />

2016/2017 steigen<br />

lassen. „Diese enorme<br />

Steigerung der Produktivität<br />

muss sich auch auf die Einkommen<br />

der Beschäftigten<br />

auswirken. Sie<br />

müssen an den Erfolgen der Zuckerkonzerne<br />

beteiligt werden“,<br />

hat der NGG-Vize gefordert. Der<br />

Tarifvertrag soll eine Laufzeit von<br />

zwölf Monaten haben. Hintergrund<br />

der Forderung ist, dass<br />

Ende September die europäische<br />

Zuckermarktordnung<br />

ausgelaufen<br />

ist. Damit entfallen seither<br />

die EU-Quoten und der<br />

Mindestpreis für Zucker.<br />

VERTRETUNG Die Gewerkschaft<br />

Nahrung-Genuss-Gaststätten<br />

(NGG), die<br />

nun die Forderungen der Beschäftigten<br />

in der Zuckerindustrie<br />

vorantreibt, ist eine<br />

von acht Gewerkschaften im<br />

Deutschen Gewerkschaftsbund<br />

(DGB) und die älteste<br />

Gewerkschaft in Deutschland.<br />

Die NGG hat mehr als<br />

200 000 Mitglieder und vertritt<br />

die Interessen von Arbeitnehmern<br />

in den Branchen<br />

Gastgewerbe, Backwaren-,<br />

Getränke- und Süßwarenindustrie,<br />

Bäckerhandwerk,<br />

Fleischerhandwerk,<br />

Tabak-, Zucker-<br />

und Fleischindustrie.<br />

Sie betreibt unter anderem auch<br />

ein Büro in Heilbronn. pm<br />

www.ngg.net<br />

Stilvoll genießen und speisen<br />

Das Panorama-Restaurant in Ilshofen will seinen Gästen eine „kulinarische Genussreise“ bieten.<br />

Das Panorama-Restaurant des<br />

Flair Park-Hotel Ilshofen<br />

schafft die Voraussetzungen für<br />

ein besonderes, kulinarisches Erlebnis:<br />

„Ob beim klassischen Geschäftsessen,<br />

dem besonderen Anlass<br />

mit Freunden, der Familie<br />

oder dem Partner – das umfangreiche<br />

Angebot an internationalen<br />

Spezialitäten wird mit der passenden<br />

Weinempfehlung zur kulinarischen<br />

Genussreise“, schreibt das<br />

Hotel. Saisonal abgestimmte Speisekarten<br />

und Aktionswochen setzen<br />

hierbei immer wieder neue<br />

Akzente. Das Motto lautet „Spitzengastronomie<br />

zum Anfassen“.<br />

ABRUNDEN Selbstverständlich<br />

ist es für die Küche, dass alles<br />

frisch zubereitet wird. Das Restaurant,<br />

welches unter der Leitung<br />

von Küchenchef Janko Hilliges geführt<br />

ist, zählt laut der „Kulinarischen<br />

Auslese“ des Unternehmens<br />

San Pellegrino seit Jahren<br />

zu den Besten in Deutschland. Die<br />

fundierten Weinempfehlungen<br />

von Sommeliere und Restaurantleiterin<br />

Franziska Kaegebein sollen<br />

zudem ganz im Sinne der gehobenen<br />

Gastronomie das kulinarische<br />

Erlebnis für die Gäste abrunden.<br />

Abschließend sollen die Angebote<br />

in der Bistro-Bar-Lounge<br />

„Bajazzo“ von Barkeeper Viktor<br />

Sitter alles bieten, was für das Restaurant<br />

zur „kulinarischen Genussreise“<br />

dazugehört.<br />

Um nun auch den Gästen zu ermöglichen,<br />

selbst ein komplettes<br />

Menü zu kochen, bietet das Restaurant<br />

über das Jahr hinweg verschiedene<br />

„Kochkurse für Genießer“<br />

an.<br />

VERANSTALTUNG So auch<br />

am Sonntag, 25. März: Unter der<br />

Leitung von Küchenchef Janko Hilliges<br />

findet ein „Frühlings-Kochkurs“<br />

statt, bei dem die Teilnehmer<br />

die Besonderheiten der regionalen,<br />

saisonalen und klassischen<br />

Küche kennenlernen. pm<br />

www.parkhotel-ilshofen.de<br />

Gerichte: Die Küche des Panorama-Restaurants bietet ihren Gästen<br />

immer wieder saisonal wechselnde Speisenangebote. Foto: Flair Park-Hotel Ilshofen<br />

FLAIR PARK-HOTEL<br />

ILSHOFEN<br />

Erstklassiger Service, ausgezeichnete Küche –<br />

bei uns können Sie entspannt feiern und genießen!<br />

Aktionen:<br />

Kochkurs für Genießer<br />

Termine:<br />

25. März | 24. Juni | 16. Dezember<br />

Preis pro Person 109,00 €<br />

Freitag, 27. April 2018<br />

Gin Tasting<br />

Preis pro Person 59,00 €<br />

Weitere Aktionen in unserem Veranstaltungskalender<br />

Samstag, 6. Oktober 2018<br />

Liebe trifft den richtigen<br />

Ton – Martin Seidler (SWR)<br />

Preis pro Person 69,00 €<br />

Freitag, 16. November 2018<br />

Whisky Tasting<br />

Preis pro Person 59,00 €<br />

Sonntag, 6. Mai 2018<br />

Samstag, 24. November 2018<br />

Küchenparty mit Live Musik Kulinarische Weinprobe<br />

Preis pro Person 99,00 €<br />

Preis pro Person 99,00 €<br />

Wir freuen uns auf Ihre Reservierung.<br />

Parkstr. 2 · 74532 Ilshofen · 07904 703 - 0 · www.parkhotel-ilshofen.de<br />

Der Partner für Gastronomie<br />

und Betriebsversorgung<br />

Eine unabhängige Beratung<br />

über das gesamte Getränkesortiment<br />

steht meist am Anfang.<br />

Darüber hinaus bieten<br />

wir Ihnen jedoch auch bei vielen<br />

weiteren Fragen Ihrer gastronomischen<br />

Belange unsere<br />

Unterstützung an. Dies umfasst<br />

zum Beispiel auch eine<br />

technische Beratung zu Ihrer<br />

Schank- und Kühlanlage oder<br />

auch die Vermittlung von Finanzierungen.<br />

Gerne beraten<br />

wir Sie bei der Zusammenstellung<br />

eines auf Ihre Ansprüche<br />

zugeschnittenen Sortiments.<br />

... erfrischt seit mehr als 100 Jahren<br />

Hierbei sind Ihre persönlichen<br />

Wünsche und die Anforderungen<br />

Ihres gastronomischen<br />

Konzepts der Maßstab. In unserem<br />

umfassenden Sortiment<br />

finden Sie neben Mineralwasser,<br />

Limonaden und Säften<br />

auch eine große Auswahl<br />

an Fass- und Flaschenbieren<br />

sowie Wein, Sekt, Spirituosen<br />

und Kaffee. Nahezu<br />

alle national bekannten und<br />

vertriebenen Brauereien als<br />

auch die regionalen Anbieter<br />

haben wir für Sie ständig „auf<br />

Lager“. Sind die Getränke, die<br />

zum Ausschank kommen sollen,<br />

festgelegt, so begleiten<br />

wir Sie selbstverständlich weiter<br />

bei der Umsetzung Ihrer<br />

Vorstellungen. Die Bereitstellung<br />

von Gläsern und Werbemitteln<br />

sowie die Planung<br />

und Erstellung von Außenwerbung<br />

übernehmen<br />

wir ebenso für Sie wie die<br />

Vermietung von Kaffeemaschinen.<br />

Auch bei der<br />

Planung und dem Einbau<br />

moderner Schankanlagen<br />

für Bier, Wein, Saft und<br />

Limonaden unterstützen<br />

wir Sie gerne. Unsere ausgebildeten<br />

und erfahrenen<br />

Fachkräfte erarbeiten und<br />

realisieren gemeinsam mit Ihnen<br />

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Ihren Ausschank. So erhalten<br />

Sie alle Leistungen im Getränkesegment<br />

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Getränke Blumenstock GmbH & Co. KG, Wilhelm-Frank-Str. 32, 97980 Bad Mergentheim, Tel. 0 79 31 / 90 99-0, Fax 0 79 31 / 90 99-30 E-<br />

Mail: info@getraenke-blumenstock.de<br />

AUCH ONLINE: swp.de/regiobusiness


18 Sport & Wirtschaft<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Die Suche nach der Perspektive<br />

Crailsheim Merlins: Lässt sich Basketball auf Top-Niveau in der Region dauerhaft umsetzen? Eine Betrachtung.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Seit der Partie gegen Hamburg<br />

ist den Merlins der<br />

zweite Platz nicht mehr zu<br />

nehmen. Damit steht fest, die hohenlohisch-fränkischen<br />

Korbjäger<br />

haben in Play-off-Spielen, im<br />

Best-of-Five-Modus jeweils drei<br />

Mal Heimrecht. Ein nicht zu unterschätzender<br />

Vorteil, wenn es im<br />

Saisonfinale um die Wurst – genauer<br />

– den Aufstieg geht. Doch<br />

unter Kritikern, Förderern und<br />

Fans wird auch darüber diskutiert,<br />

ob ein möglicher Aufstieg<br />

überhaupt Sinn macht? Oder ist<br />

ein erfolgreiches Auftreten in der<br />

Pro A auf Dauer nicht genug?<br />

ALLGEMEIN Perspektivisch untergräbt<br />

ein Festhalten am Status<br />

quo den Wettbewerbscharakter.<br />

Welchen Sinn machen etwa Playoff-Spiele,<br />

wenn der Sieger den Gewinn<br />

nicht annimmt? Warum soll<br />

die Infrastruktur der Basketballer,<br />

unter Umständen mit öffentlichen<br />

Mitteln, verbessert werden,<br />

wenn es keine Rolle spielt, ob<br />

man 4 oder 14 wird?<br />

AUSGANGSLAGE Die Merlins<br />

gehören heute ohne Frage zu den<br />

20 besten Teams in Deutschland.<br />

Ohne übersteigerte Ansprüche ist<br />

perspektivisch ein Platz zwischen<br />

Rang 9 und 14 zu erreichen. Das<br />

gäbe Planungssicherheit und ist<br />

aus der Region heraus in Summe<br />

auch wirtschaftlich ohne größere<br />

Probleme zu erreichen.<br />

ANSPRUCH Die Region ist nicht<br />

gesegnet mit sportlichen Aushängeschildern.<br />

Die Korbjäger als regional<br />

verankerte Marke aufzubauen<br />

ist weder ein wirtschaftliches<br />

Abenteuer, noch muss sie auf<br />

Crailsheim reduziert werden.<br />

Ohne die Verwurzelung zur Horraffenstadt<br />

aufzugeben, hat der<br />

Spitzenbasketball das Zeug dazu,<br />

die Region als modernen, leistungsfähigen<br />

Wirtschaftsraum in<br />

Szene zu setzen.<br />

WIRTSCHAFTLICHKEIT Basketball<br />

kommt beim Publikum an.<br />

Zuletzt stieg der Zuspruch bundesweit<br />

um rund vier Prozent. Der Zuwachs<br />

ist nicht überbordend,<br />

aber dafür stetig und sehr nachhaltig,<br />

die Korbjagd ist keine Nischensportart<br />

mehr. Das zeigt sich auch<br />

daran, dass es zunehmend gelingt,<br />

die bundesweite Vermarktung<br />

anzukurbeln. Trotzdem bietet<br />

die Sportart auch kleineren<br />

Standorten noch die Möglichkeit,<br />

sich zu etablieren. Das macht solide<br />

arbeitende Vereine, wie etwa<br />

die Merlins, gerade auch für mittelständische<br />

Marketing/Werbepartner<br />

attraktiv. Wenn es gelingt,<br />

nur etwa 1,5 Prozent der Einwohner<br />

des Landkreises Schwäbisch<br />

Hall für den Basketball als Hochleistungssport<br />

zu begeistern und<br />

etwa 0,15 Prozent der Bevölkerung<br />

in den Grenzräumen von Hohenlohe,<br />

des Main-Tauberkreis,<br />

der Ostalb und Westmittelfranken<br />

ist – selbst ganz vorsichtig gerechnet<br />

– bei Heimspielen ein stetes<br />

Zuschauerpotential von mehr als<br />

4000 Besuchern gegeben. Und<br />

das muss nicht das Ende sein.<br />

INFRASTRUKTUR Eine geeignete<br />

Spielstätte mit etwa 3000 sitzplätzen,<br />

wie sie von Gesellschaftern<br />

und wirtschaftlicher Leitung<br />

der Merlins nachdrücklich gefordert<br />

wird, ist deshalb als Basis für<br />

wirtschaftliche Grundrechnung<br />

keine Utopie. In der Realität würden<br />

sich während eines Heimspieles<br />

nur 1 von 100 Einwohnern mit<br />

Basketball beschäftigen. Schon<br />

heute werden die Spiele von mehr<br />

als 1200 Huahlten zusätzlich via<br />

Streamingdienst Airtango verfolgt.<br />

Das notwendige Potential ist damit<br />

zweifelsfrei vorhanden.<br />

Karriereleiter: Über die Jugendmannschaften in der U 16 und U18<br />

sowie die Einsätze in der zweiten Mannschaft sollen talentierte Jugendliche<br />

aus der Region, wie etwa der erst 16jährige Vincent Hofmann,<br />

an das enorm hohe Niveau der Pro A, perspektivisch auch der<br />

Ersten Liga, herangeführt werden. Doch eine engagierte Nachwuchsarbeit<br />

ist mit großem Aufwand verbunden.<br />

Foto: Jochen Förster<br />

JUGENDARBEIT Hier haben<br />

die Merlins in zurückliegenden<br />

Jahren ein hervorragendes Renommee<br />

aufgebaut. Im Betreuerstab<br />

für die insgesamt zwölf<br />

Teams sind zwischenzeitlich vier<br />

Trainer hauptamtlich tätig, die<br />

den Zugang zur Sportart generell,<br />

aber auch für Jugendliche mit hohem<br />

Leistungsanspruch sichern.<br />

ZIEL Es ist die erklärte Strategie<br />

ein hohes Leistungsniveau über intensive<br />

Nachwuchsarbeit zu erreichen.<br />

Je mehr sich die Merlins<br />

über Jugendmannschaften in U 16<br />

oder U 18 als Ausbildungsverein<br />

einen Namen machen, umso leichter<br />

ist es Talente für den Standort<br />

zu gewinnen. Eine umfassende Betreuung<br />

(Wohnung, Schule, Umfeld)<br />

hat ihren Preis. Nur wenn<br />

Fans und Förderer bereit sind,<br />

diese wirtschafliche Belastung mitzutragen,<br />

lässt sich der sportliche<br />

notwendige Unterbau in der Region<br />

realisieren.<br />

ZWEITE MANNSCHAFT Die<br />

zweite Mannschaft in der Regionalliga,<br />

perspektivisch auch einmal<br />

Pro B, ist gerade für junge Spieler<br />

ein idealer Einstieg in den Basketball<br />

als Leistungssport. Der Aufwand<br />

macht allerdings nur Sinn,<br />

wenn der hochtalentierte Nachwuchs<br />

auch die Option zu Höherem<br />

wahrnehmen kann.<br />

www.crailsheim-merlins.de<br />

PARTNER DER MERLINS<br />

Schnelldruckladen fördert<br />

Spitzensport...<br />

Spitzenbasketball und<br />

Spitzentechnologie...<br />

Das Team Schnelldruckladen, Michael Klunker und<br />

wir Crailsheimer freuen uns auf die nächste Saison<br />

und ...sind wünschen in der den Region Crailsheim eng miteinander Merlins den verbunden. Klassenerhalt<br />

Auch deshalb in der 1. unterstützen Liga. wir als Spezialmaschinenhersteller<br />

die Merlins schon seit vielen Jahren. Nun gilt es die Daumen<br />

Die<br />

zu<br />

Crailsheim<br />

drücken für<br />

Merlins<br />

die anstehenden<br />

werden, egal<br />

Playoffs.<br />

in welcher<br />

Klasse sie zukünftig spielen, erstklassig<br />

Wir wünschen den Merlins viel Erfolg bei der Mission Aufstieg!<br />

von uns unterstützt.<br />

Thorsten Bullinger<br />

Geschäftsführender Gesellschafter<br />

Bausch+Ströbel<br />

Maschinenfabrik Ilshofen<br />

FLAIR PARK-HOTEL<br />

ILSHOFEN<br />

www.<br />

.cr<br />

B <br />

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Politik & Wirtschaft 19<br />

Aus neurowissenschaftlicher Sicht<br />

Neurobiologe Dr. Markus Ramming zu Gast beim Business Forum in Tauberbischofsheim am Mittwoch, 18. April.<br />

Führungskräfte müssen sich einer<br />

rasant verändernden Umwelt anpassen,<br />

weitreichende Entscheidungen<br />

treffen und gleichzeitig<br />

die richtige Balance zwischen Leistungsfokus<br />

und Empathie finden.<br />

Das Gehirn als zentrale Schaltstelle<br />

des Körpers entscheidet häufig<br />

über Erfolg und Misserfolg.<br />

Neurobiologe und Managementberater<br />

Dr. Markus Ramming erläutert<br />

die Arbeitsweise des Gehirns<br />

und die Konsequenzen für die Führungspraxis.<br />

Interessierte können<br />

Dr. Ramming beim Business Forum<br />

von der Sparkasse Tauberfranken,<br />

HR-Spezialist BERA und<br />

REGIOBUSINESS am Mittwoch,<br />

18. April, ab 18.30 Uhr bei den<br />

Vereinigten Spezialmöbelfabriken<br />

in Tauberbischofsheim treffen.<br />

REGIOBUSINESS Neurowissenschaft,<br />

das klingt schwer nach universitärer<br />

Grundlagenforschung.<br />

Was kann ich mir denn darunter<br />

vorstellen?<br />

DR. RAMMING Die Neurowissenschaften<br />

haben in den letzten<br />

Jahren interessante Erkenntnisse<br />

geliefert, die zeigen, was bei Entscheidungen,<br />

Stress oder Veränderungen<br />

bei Mitarbeitern im Gehirn<br />

geschieht. Das Wissen um die<br />

Funktionsweise eröffnet uns die<br />

Möglichkeit unsere bisherige Führungspraxis<br />

zu hinterfragen und<br />

notwendige Änderungen einzuleiten.<br />

Zum anderen zeigt die Wissenschaft<br />

klare Wege auf, wie Motivation,<br />

Engagement und Leistung<br />

nachhaltiger stimuliert werden<br />

können. Wir glauben, dass Manager,<br />

die ihr bestes Werkzeug kennen,<br />

es auch effizient einsetzen<br />

können.<br />

REGIOBUSINESS Welche<br />

Aspekte der Gehirnforschung können<br />

uns in der Praxis bei Motivation<br />

und Führung helfen?<br />

DR. RAMMING Vielfach reduziert<br />

sich das Motivieren der Mitarbeiter<br />

auf Geld und ein paar<br />

warme Worte. Dabei trifft die alte<br />

Weisheit „Zuckerbrot und Peitsche“<br />

die Situation nicht mal ansatzweise<br />

und ist kontraproduktiv.<br />

Triebfedern des Handelns sind<br />

komplexer und wechselwirken<br />

miteinander. Nur wenn wir verstehen,<br />

dass Autonomie, Selbstwirksamkeit,<br />

Kontrolle, soziale Kontakte<br />

und Selbstwert zusammenspielen<br />

und diese in der Organisation<br />

verankern, können wir zu absoluten<br />

Top-Leistungen kommen.<br />

Motivation wird in unbewussten<br />

Regionen des Gehirns generiert.<br />

Nur wenn wir anfangen außerhalb<br />

Anpassung: Dr. Markus Ramming beschäftigt sich mit der Arbeitsweise<br />

des Gehirns.<br />

Foto: Bera GmbH<br />

unserer bewussten, rationalen<br />

Muster zu agieren, können wir<br />

Mitarbeiter wirklich stimulieren.<br />

REGIOBUSINESS Was verstehen<br />

Sie unter gehirngerechter Führung?<br />

DR. RAMMING Gehirngerechte<br />

Führung bedeutet, die Arbeitsweisen<br />

des Gehirns zu respektieren<br />

und bewusst in den Führungsalltag<br />

einfließen zu lassen. Wir sind<br />

bestrebt Bedürfnisse, Ziele und<br />

Handlungen in Einklang zu bringen,<br />

um das Motivationssystem jedes<br />

Mitarbeiters – mit seiner zentralen<br />

Komponente Dopamin – zu<br />

stimulieren. Dadurch wird Kreativität,<br />

Engagement, Leistung und<br />

Freude erhöht. Auf der anderen<br />

Seite sind wir bestrebt, Angst,<br />

Stress und Druck zu minimieren<br />

um das Vermeidungssystem auf einem<br />

niedrigen Level laufen zulassen.<br />

So können wir negative Emotionen,<br />

Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit<br />

vermeiden.<br />

REGIOBUSINESS Unternehmen<br />

wünschen sich mitdenkende und<br />

engagierte Mitarbeiter. Was können<br />

sie dafür tun?<br />

DR. RAMMING Die Frage ist<br />

„Was will man wirklich?“ Vielfach<br />

wollen Führungskräfte engagierte<br />

Mitarbeiter. Aber nur solche, die<br />

das tun, was man selber möchte.<br />

Man möchte mitdenkende Mitarbeiter,<br />

aber nur solche, die genauso<br />

denken, wie man selbst. Aktive<br />

Mitarbeiter erhalten wir nur<br />

dadurch, dass wir ihnen Freiräume<br />

sowie die Möglichkeiten geben,<br />

ihr volles Potential zu entfalten.<br />

Neugier, Lernen und Entwicklung<br />

sind sicherlich zentrale<br />

Punkte einer solchen Firmenkultur.<br />

Und in letzter Konsequenz bedeutet<br />

dies ein neues Denken<br />

über Organisation und Führung.<br />

REGIOBUSINESS Wie kann eine<br />

Führungskraft ihre Mitarbeiter für<br />

Veränderungen begeistern?<br />

DR. RAMMING Das Gehirn verändert<br />

sich jeden Tag. Man nennt<br />

das Neuroplastizität. Es ist eine<br />

der großen Fähigkeiten des Gehirns<br />

und viele Wissenschaftler sagen<br />

sogar, es ist genau dafür gemacht.<br />

Von der Grundstruktur ist<br />

unser Gehirn also für Veränderungen<br />

offen. Auf der anderen Seite<br />

laufen viele Veränderungen den<br />

Bedürfnissen der Mitarbeiter zuwider.<br />

Schaffen wir es, Bedürfnisse<br />

mit den Zielen in Einklang zu bringen<br />

haben wir motivierte Mitarbeiter,<br />

die voller Energie die Firma zu<br />

Top-Leistung führen.<br />

REGIOBUSINESS Welchen konkreten<br />

Tipp haben Sie als Neurowissenschaftler<br />

für Führungskräfte<br />

und/oder Mitarbeiter, um<br />

in der sich rasant verändernden<br />

Arbeitswelt erfolgreich zu sein?<br />

DR. RAMMING Lernen und Weiterentwicklung<br />

machen Menschen<br />

zufrieden und erfolgreich.<br />

Mein Tipp: Fokussieren Sie jeden<br />

Tag einen Teil der Zeit auf sich<br />

selbst und lernen Sie sich besser<br />

kennen. Meditation oder Yoga<br />

sind dafür geradezu perfekt. Und<br />

die Neurowissenschaften bestätigen<br />

die großartige Wirkung. Eine<br />

Insel der Aufmerksamkeit lässt<br />

Sie gesünder, kreativer und fokussierter<br />

mit Veränderungen umgehen.<br />

Und wo wir gerade dabei sind:<br />

Probieren Sie jeden Tag etwas<br />

Neues aus, das Sie aus der Komfortzone<br />

reißt. So wird Veränderung<br />

zu einem lebenswichtigen<br />

Teil, den Sie nicht mehr missen<br />

möchten. Interview nach Vorlage<br />

www.bera.eu<br />

Frisch vom Feld oder aus dem Stall<br />

Wie regionale Erzeuger vom Wunsch vieler nach einer heilen Konsumwelt profitieren, wurde bei der Fachtagung<br />

für Direktvermarkter der Landwirtschaftsämter Heilbronn erläutert. VON MELANIE BOUJENOUI<br />

NEWSLINE<br />

Volles Haus war kürzlich in<br />

Kupferzell geboten als sich<br />

zum Thema „Direktvermarktung<br />

auf neuen Wegen: Ideen –<br />

Trends – Entwicklungen“ etwa<br />

120 Interessierte an der Akademie<br />

für Landbau und Hauswirtschaft<br />

einfanden. „Die Veranstaltung<br />

war ein voller Erfolg auf überregionaler<br />

Ebene“, sagt Gabriele<br />

Lutz, Fachdienstleiterin Landwirtschaftsamt<br />

Hohenlohekreis, strahlend,<br />

„wir durften Besucher aus<br />

der Region und Ludwigsburg bis<br />

hin zur Ostalb begrüßen.“<br />

BRANDAKTUELL Das Thema<br />

Direktverkauf ist derzeit in aller<br />

Munde – und „verkörpert die<br />

Marke Baden-Württemberg“, wie<br />

es in der Kampagne „Natürlich.<br />

Von daheim“ des Ministeriums<br />

für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz,<br />

heißt, die Erzeuger,<br />

Verarbeiter und Konsumenten näher<br />

zusammenbringen will. „Die<br />

Direktvermarktung kann für viele<br />

bäuerliche Familienbetriebe ein<br />

wichtiges wirtschaftliches Standbein<br />

sein“, erklärt Landwirtschaftsminister<br />

Peter Hauk, „das<br />

trifft aber auch den Wunsch einer<br />

wachsenden Zahl von Verbrauchern,<br />

die wissen möchten, wo<br />

und unter welchen Bedingungen<br />

ihre Lebensmittel erzeugt werden.“<br />

Pro Jahr erwirtschaftet die Baden-<br />

Württembergische Landwirtschaft<br />

Verkaufserlöse von rund 4,2 Mrd.<br />

a. Etwa 3000 Direktvermarkter<br />

Fachvortrag: Anschaulich erklärt Hubert Mitterer sein Geschäft. Foto: ela<br />

gibt es im „Genießerland“ – davon<br />

sind rund 131 Hofläden und<br />

Direktanbieter im Hohenlohekreis<br />

registriert.<br />

Referent Hans-Peter Kuhnert, Medien-Projekt-Manager,<br />

sprach in<br />

seinem Fachvortrag „Regionalität<br />

und Nachhaltigkeit im Marketing“<br />

von dem Kunden der sich gut fühlen<br />

will, weil er etwas Gutes getan<br />

hat – wie etwa die Region durch<br />

seinen Kauf unterstützt – dabei<br />

Qualität zum guten Preis erhält.“<br />

MUNDPROPAGANDA Geschichten<br />

die weitererzählt werden<br />

können, seien die Grundlage<br />

für die Kundenansprache im Direktverkauf,<br />

bestätigte auch der<br />

zweite Referent des Tages, Diplom-Ingenieur<br />

Michael Wingenfeld,<br />

in seinem Vortrag „Kunden<br />

bewusst begeistern“. Zur Verstärkung<br />

hatte Wingenfeld Tierlandwirt<br />

Hubert Mitterer aus Kärnten<br />

mitgebracht, der als Direktvermarkter<br />

von Fleisch, den Besuchern<br />

einen lebhaften Einblick in<br />

den Ablauf seines Hofladens bot.<br />

Direktverkauf bedeutet aber vor<br />

allem Gemüse, Eier, Obst, Milch<br />

und Handwerksprodukte wie Brot<br />

oder Nudeln – etwa aus Hofladen,<br />

Einzelhandel und gerne auch aus<br />

dem Automat oder dem Internet.<br />

WORKSHOPS Am Nachmittag<br />

konnten die Besucher in Arbeitsgruppen<br />

rund um die aktuellsten<br />

Themen Automatenverkauf, Online-Handel,<br />

Kooperation und Vernetzung<br />

sowie Vermarktung an<br />

den Lebensmitteleinzelhandel<br />

praktische Beispiele erfahren.<br />

Dass Supermärkte ihre Regale verstärkt<br />

für regionale Produkte freiräumen<br />

und wie die Zusammenarbeit<br />

funktioniert, erklärten Matthias<br />

Hölle von der Werbegemeinschaft-08-Eier<br />

und Gerhard Legner<br />

von Rewe. „Die Kooperation<br />

ist gar nicht so kompliziert, wie<br />

viele Erzeuger glauben“, sagt<br />

Rewe-Regionalbeauftragte Zivile<br />

Sucylaite. Es lohne sich bereits ein<br />

oder zwei Märkte zu beliefern.<br />

Wie sehr das Thema Direktvermarktung<br />

unter den Nägeln<br />

brennt, wurde am regen Austausch<br />

der Besucher während der<br />

gesamten Veranstaltung deutlich:<br />

„Unsere Teilnehmer nutzten jede<br />

Chance zum Gespräch. Ob in den<br />

Vesperpausen oder den Warteschlangen<br />

vor den Toiletten, die<br />

sich durch die Auslastung der<br />

Räumlichkeiten hin und wieder ergaben“,<br />

bemerkt Lutz freudig,<br />

„viele landwirtschafltiche Betriebe<br />

wollen sich weiterentwickeln<br />

und suchen nach einer passenden<br />

Lösung für sich und die<br />

Kunden.“ Eine echte Bedrohung<br />

für alle Handelsformen sei jedoch<br />

der Internetriese Amazon.<br />

Der Fachtag wurde von den Landwirtschaftsämtern<br />

Hohenlohekreis,<br />

Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

Main-Tauber-Kreis und Rems-<br />

Murr-Kreis in Kooperation mit<br />

dem Landratsamt Karlsruhe organisiert.<br />

Daher fand auch im Bildungszentrum<br />

in Oberderdingen<br />

ein weiterer Fachtag statt. Auch<br />

hier war Full-House angesagt.<br />

www.hohenlohekreis.de<br />

Infoabend zur Weiterbildung<br />

SCHWÄBISCH HALL. Die IHK-Zentrum für Weiterbildung<br />

GmbH (ZfW) lädt zu einem Informationsabend am<br />

Mittwoch, 14. März, ab 18 Uhr ein. Dabei werden Möglichkeiten<br />

der berufsbegleitenden Weiterbildung vorgestellt<br />

und es wird über die finanzielle Förderungsmöglichkeit<br />

durch das Aufstiegs-BAföG informiert. pm<br />

Wald & Schlosshotel<br />

Friedrichsruhe unter Top 100<br />

ZWEIFLINGEN. Das Reisemagazin „Geo Saison“<br />

stellte zum zwölften Mal die 100 schönsten Hotels<br />

Europas vor. Wieder mit dabei ist das „Fünf-Sterne-Superior-Wald<br />

& Schlosshotel Friedrichsruhe“, das in der<br />

Kategorie Wellness empfohlen wird. In zehn Kategorien<br />

werden ein Sieger sowie neun zweite Sieger ohne Rangfolge<br />

gelistet. Das Friedrichsruher Resort wurde nach<br />

2016 zum zweiten Mal gelistet. „2017 haben wir alle<br />

bedeutenden Awards für das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe<br />

in Empfang nehmen dürfen und wir freuen<br />

uns natürlich sehr, dass auch 2018 so fantastisch startet“,<br />

sagt Hoteldirektor Jürgen Wegmann. pm<br />

Ausschreibung für<br />

Lea-Mittelstandspreis läuft<br />

REGION. Mit dem Lea-Mittelstandspreis werden Unternehmen<br />

ausgezeichnet, die sich sozial engagieren. Ab<br />

sofort können sich alle baden-württembergischen Betriebe<br />

mit maximal 500 Vollbeschäftigten bewerben,<br />

die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten<br />

Sektor, zum Beispiel einem Verein, einer Schule, einem<br />

Wohlfahrtsverband oder einer Umweltinitiative,<br />

ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen<br />

realisiert haben. Die Preisverleihung findet<br />

am Dienstag, 3. Juli, im Neuen Schloss in Stuttgart<br />

statt. Bewerbungsschluss ist der 31. März. Weitere Infos<br />

gibt es unter www.lea-mittelstandspreis.de. pm


20 Firmen & Märkte<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Eine Pfedelbacher Erfolgsgeschichte<br />

Aus einfachen Anfängen hat sich die Parfümerie Akzente mit Onlinetochter Parfumdreams.de zur Branchengröße entwickelt.<br />

VON FRANK LUTZ<br />

Es war während des BWL-Studiums,<br />

als sich für Kai Renchen<br />

die Welt der schönen<br />

Düfte und die faszinierenden Möglichkeiten<br />

des Internets miteinander<br />

verbanden: Ein sechsmonatiges<br />

Praktikum nutzte der heutige<br />

Mitgeschäftsführer der Pfedelbacher<br />

Parfümerie Akzente und der<br />

Online-Tochter Parfumdreams.de,<br />

„um die Online-Geschichte<br />

hier vorwärtszupeitschen“.<br />

Die Idee für einen Online-<br />

Parfümhandel als Erweiterung<br />

der von seiner Mutter Christina gegründeten<br />

Parfümerie Akzente<br />

hatte er schon länger im Kopf gehabt,<br />

jetzt machte er sich an die<br />

Umsetzung. Und das, obwohl<br />

seine Eltern ihn nie gezwungen<br />

hatten, im Familienbetrieb mitzuarbeiten<br />

und seine Mutter ihn sogar<br />

überreden wollte, die Chance<br />

auf ein Praktikum bei einem anderen<br />

Unternehmen zu nutzen.<br />

Geschäftig: 2014 nahm das moderne Zentrallager seinen Betrieb auf. Tag für Tag werden von hier bis zu<br />

10 000 Pakete verschickt. Foto: Parfumdreams.de<br />

PIONIER Mit dem Studienabschluss<br />

in der Tasche, stieg Renchen<br />

dann voll ins Unternehmen<br />

ein und gründete Parfumdreams.de<br />

im Jahr 2004 offiziell.<br />

Der Webshop war der erste in der<br />

Kosmetikbranche, dessen Website<br />

sich automatisch allen mobilen<br />

Endgeräten anpasst. Ein Meilenstein<br />

war die Mobile App für Android<br />

und iOS-Geräte, mit der Parfumdreams.de<br />

2012 zum ersten<br />

Anbieter eines nativen mobilen<br />

Onlineshops für Kosmetik wurde.<br />

2015 wurde der Messenger-<br />

Dienst „Whatsapp“ in der Kommunikation<br />

mit dem Kunden eingeführt.<br />

Auch mit Akzente als Ganzes ging<br />

es in großen Schritten vorwärts:<br />

Kontinuierlich wurde die Produktpalette<br />

erweitert – heute bietet<br />

das Unternehmen neben Parfüms<br />

auch Haar- und Beauty-Produkte.<br />

Stetiges Wachstum ermöglichte<br />

2014 den Bau des modernen Zentrallagers<br />

in Pfedelbach, das im<br />

gleichen Jahr seinen Betrieb aufnahm.<br />

Täglich werden von hier<br />

bis zu 10 000 Pakete verschickt.<br />

Jüngste große Anschaffung waren<br />

2016 zwei Kommissionier-Roboter,<br />

die mit einer Geschwindigkeit<br />

von bis zu 60 Stundenkilometern<br />

bis zu 60 000 kleinteilige Produkte<br />

automatisch kommissionieren.<br />

28 stationäre Filialen mit insgesamt<br />

450 Mitarbeitern hat Akzente<br />

in ganz Deutschland. Mehr<br />

als 40 000 Produkte von über 600<br />

Marken zählen zum Sortiment.<br />

2016 kam mit „Glamfume“ die<br />

erste Eigenmarke auf den Markt,<br />

im vergangenen Jahr folgte die<br />

zweite. Im letzten Jahr durfte sich<br />

Akzente mit dem „Zukunftspreis<br />

Handel Baden-Württemberg“ und<br />

dem „Top-100-Siegel“ als eines<br />

der innovativsten Unternehmen<br />

des deutschen Mittelstands über<br />

zwei Auszeichnungen freuen. Besonders<br />

über den „Zukunftspreis“<br />

freut sich Renchen: „Wir<br />

sind sehr stolz darauf. Das zeigt,<br />

dass wir bestens gerüstet sind für<br />

die Zukunft und das war bislang<br />

die größte Auszeichnung.“<br />

NACHHALTIG Parfumdreams.de<br />

ist längst die Nummer<br />

zwei unter den deutschen Online-<br />

Parfümerien. Akzente wies insgesamt<br />

im letzten Jahr ein „gutes<br />

zweistelliges Wachstum“ gegenüber<br />

dem Vorjahr auf, sagt Renchen.<br />

Ein Großteil des Umsatzes<br />

wurde im Onlinehandel gemacht.<br />

Und auch in Zukunft möchte Renchen<br />

die herausragende Stellung<br />

im Markt nicht verlieren. Doch<br />

die Kosmetikbranche befinde sich<br />

im Umbruch. Derzeit seien „Monostores“<br />

sehr gefragt, die nur<br />

Produkte einer Marke anbieten,<br />

es könnte sich aber auch nur um<br />

einen momentanen Hype handeln.<br />

Die Händler müssten „mit<br />

ganz offenen Adleraugen schauen,<br />

was passiert, um uns gegebenenfalls<br />

mitzuverändern“. Sie müssten<br />

immer wieder kritisch hinterfragen,<br />

wie sie künftig ihr Geschäft<br />

führen wollten und wie das<br />

Sortiment aussehen solle. Und vor<br />

allem sei es wichtig, den Kunden<br />

noch besser zu verstehen – „offline<br />

und online“.<br />

www.akzenteplus.de<br />

www.parfumdreams.de<br />

Kunden in neun europäischen Ländern<br />

Die Parfümerie Akzente wurde 1995 in Öhringen von Christina<br />

Renchen gegründet. 2014 folgte der Umzug nach Pfedelbach.<br />

Heute hat Akzente über 2 Mio. Kunden in neun europäischen Ländern.<br />

Der Umsatz lag 2016 bei 72 Mio. a, für 2017 liegen noch<br />

keine endgültigen Zahlen vor.<br />

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DIE ENERGIE-EFFIZIENZ-EXPERTEN<br />

Saubere Luft und Abwärme nutzen<br />

Ihr doppelter Vorteil: Hohe Einsparungen & interessante Fördermöglichkeiten<br />

Mit einer modernen raumlufttechnischen<br />

Anlage werden die geforderten Betriebs-luftmengen<br />

sichergestellt, die Anlagen-Betriebskosten<br />

gesenkt und über die Rückführung der<br />

gefilterten Abluft wird der Heizaufwand deutlich<br />

reduziert.<br />

Mittels einer hocheffizienten Frequenzregelung<br />

wird die Absaugleistung an die erforderliche<br />

Luftmenge (Anzahl der angeschlossenen<br />

Maschinen) angepasst und somit sehr viel<br />

Energie eingespart.<br />

Mit der geeigneten Rückführung der gefilterten<br />

warmen Abluft wird die Möglichkeit<br />

genutzt, den bisherigen Heizaufwand und die<br />

damit verbundenen Kosten deutlich zu reduzieren.<br />

Kommt dabei ein Unterdrucksystem zum Einsatz,<br />

steigert dies die Effizienz zusätzlich. Der<br />

Ventilator arbeitet hier verschleißfrei.<br />

Die Investition in eine hocheffiziente RLT und<br />

eine WRG wird mit staatlichen Zuschüssen<br />

von 20 bis 30 % gefördert und die Energieberatung<br />

sogar mit 60 % bezuschusst.<br />

Zu den förderfähigen RLT-Maßnahmen zählen<br />

Filteranlagen und Lackierabsauganlagen<br />

sowie deren direkte Peripherie.<br />

Viele dieser Maßnahmen amortisieren sich<br />

dabei schon in kürzester Zeit und neben<br />

Ersatz- und Erweiterungsmaßnahmen sind<br />

auch<br />

Neuanschaffungen förderfähig!<br />

Andreas Schneider<br />

Geschäftsführer<br />

Energieeffizienzberater<br />

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E-Mail: info@energiewelt-info.de<br />

Internet: www.energiewelt-info.de<br />

30 Jahre Erfahrung<br />

Gruppenreisen mit Schwerpunkt Landwirtschaft sind die Spezialität von<br />

Reiseservice Vogt in Schrozberg. In diesem Jahr wird Jubiläum gefeiert.<br />

Seit der Gründung vor 30<br />

Jahren hat sich der Reiseveranstalter<br />

Reiseservice<br />

Vogt im Schrozberger Ortsteil<br />

Windisch-Bockenfeld auf Gruppenreisen<br />

spezialisiert – in der<br />

Regel mit landwirtschaftlichem<br />

Schwerpunkt. Jede Reise wird<br />

individuell zusammengestellt.<br />

Reiseservice Vogt kümmert<br />

sich auch um alle Haftungsund<br />

Versicherungsfragen und<br />

ist rund um die Uhr erreichbar<br />

– das ist wichtig, wenn eine<br />

Gruppe auf Reisen dringend<br />

Hilfe braucht. 90 Prozent der<br />

Kunden kommen aus dem<br />

Agrarbereich. Hier kennen sich<br />

die Firmengründer und Geschäftsführer<br />

Dieter und Tina<br />

Vogt bestens aus, denn heute<br />

sind sie die einzig übriggebliebene<br />

Familie im Ort, die noch<br />

landwirtschaftlich aktiv ist.<br />

MEILENSTEINE Die Unternehmensgründung<br />

erfolgte<br />

1988 aus einem Hobby heraus:<br />

Schon als junger Mann machte<br />

Dieter Vogt seinen Bus-Führerschein<br />

und organisierte Ausflüge<br />

für landwirtschaftliche<br />

Gruppen. Und als sich dann die<br />

Geschäftsgründung abzeichnete,<br />

bildete sich der heute<br />

61-Jährige zum Reiseunternehmer<br />

fort. Seitdem ging es stetig<br />

vorwärts: Fast jedes Jahr kamen<br />

neue Gruppen hinzu, die<br />

eine Reise buchten. Erst beschränkte<br />

sich Reiseservice<br />

Vogt bei den Zielen auf Deutschland.<br />

„Dann wurde die Nachfrage<br />

immer größer und die<br />

Kunden wünschten sich auch<br />

größere Reisen – etwa nach<br />

Afrika“, erinnert sich Dieter<br />

Vogt. Heute schwankt der Anteil<br />

der Flug- und Busreisen stark –<br />

durch das erhöhte Sicherheitsbedürfnis<br />

stehen Ziele im Inland<br />

und Inseln derzeit hoch<br />

im Kurs.<br />

Die ersten zehn Jahre führten<br />

Dieter und Tina Vogt den Betrieb<br />

zu zweit, dann stellten sie<br />

1998 die ersten Mitarbeiter ein<br />

– heute sind es fast 25. Vor fünf<br />

Jahren stiegen Sarah Vogt und<br />

ihre jüngere Schwester Laura<br />

als Gesellschafter ein – Sarah<br />

ist heute Mitglied der Geschäftsführung.<br />

Bereits ab 2010 etablierte<br />

sich das „Incoming“ als<br />

neuer Fachbereich: Seitdem<br />

empfangen Familie Vogt und<br />

ihr Team auch Agrarreisegäste<br />

aus dem Ausland. Heute kommen<br />

rund zehn Prozent der<br />

Kunden aus dem Ausland – sogar<br />

aus Indien und Brasilien waren<br />

schon Gäste da. Auch baulich<br />

gab es einige große Veränderungen:<br />

1999 wurde der alte<br />

Viehstall zum Büro umgebaut.<br />

Jüngste große Baumaßnahme<br />

war vor drei Jahren der Abriss<br />

des alten Schweinestalls, an dessen<br />

Stelle ein neues Bürogebäude<br />

entstand. Große Expansionspläne<br />

für die Zukunft hat Familie<br />

Vogt nicht: „Wir möchten<br />

nicht unbedingt größer werden,<br />

sondern Stand halten, gesund<br />

bleiben und unseren Mitarbeitern<br />

einen Arbeitsplatz bieten,<br />

an dem sie gerne arbeiten<br />

und wo sie gerne hinkommen“,<br />

sagt Dieter Vogt.<br />

flu<br />

www.reiseservice-vogt.de<br />

Familienbetrieb: Laura, Sarah,Tina und Dieter Vogt (v. li.)<br />

stehen an der Spitze des Unternehmens.<br />

Foto: Reiseservice Vogt


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Energie & Umwelt 21<br />

NEWSLINE<br />

Kurzbericht: Handwerker sehen nach der Analyse durch den Experten, wo es in ihrem Betrieb Potenzial zum Einsparen gibt.<br />

Kostenfaktor Energie<br />

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken bietet Mitgliedern einen kostenlosen Check an, bei<br />

welchem sie einen Überblick über den eigenen Verbrauch im Betrieb bekommen.<br />

Energiekosten sind ein nicht<br />

zu unterschätzender Kostenfaktor<br />

in Handwerksbetrieben.<br />

Die Möglichkeiten die Energiekosten<br />

zu senken sind zwar<br />

überall vorhanden, jedoch nicht<br />

in jedem Betrieb gleich groß.<br />

Grundsätzliche Energie-Einsparpotenziale<br />

stecken in der Gebäudesubstanz,<br />

der Haus-, Versorgungs-<br />

und Heizungstechnik sowie<br />

gegebenenfalls in der Fertigungstechnik.<br />

Der Energie-Check<br />

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />

ist für Betriebe<br />

ein Einstieg in das Thema Energie<br />

und Energieverbrauch. Handwerker<br />

erhalten dadurch einen Überblick,<br />

wie es im eigenen Betrieb<br />

in Sachen Energieverbrauch steht.<br />

Einfache Maßnahmen<br />

haben große Wirkung<br />

Uwe Schopf ist Beauftragter für<br />

Umwelt und Technologie bei der<br />

Kammer und hat schon viele Betriebe<br />

unterstützt Sparpotenziale<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

aufzudecken. „Oftmals haben<br />

schon einfache Maßnahmen eine<br />

große Wirkung, beispielsweise<br />

der Austausch einer alten Heizungspumpe“,<br />

sagt Schopf.<br />

Beim Check erfolgt im ersten<br />

Schritt eine Analyse des Energieverbrauchs.<br />

Hierfür benötigt<br />

Schopf vorab verschiedene Angaben<br />

zum Energie- und Stromverbrauch,<br />

zur Fläche des Betriebes<br />

und so weiter. Um sich einen Überblick<br />

zu verschaffen wird anschließend<br />

ein Termin vor Ort vereinbart.<br />

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme<br />

werden abschließend<br />

in einem Kurzbericht zusammengefasst.<br />

Bei Bedarf werden Fachexperten<br />

vermittelt oder weitere Informationen,<br />

wie beispielsweise zu Förderprogrammen,<br />

gegeben. Der Energie-Check<br />

ist für Mitgliedsbetriebe<br />

der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken kostenlos. pm<br />

www.hwk-heilbronn.de/<br />

Energie-Check<br />

Alles rund um Flüssiggas<br />

HEILBRONN. Mit der Installation, Wartung und Instandsetzung<br />

von Flüssiggasanlagen beschäftigt sich<br />

am Donnerstag, 8. März, ein Kompetenztag für Sanitär-,<br />

Heizungs- und Klimatechnik (SHK) im Bildungsund<br />

Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken. Die kostenlose Informationsveranstaltung<br />

findet von 9 bis 14 Uhr gemeinsam mit der<br />

SHK-Innung Heilbronn-Hohenlohe und der Firma Progas<br />

statt. Dabei erhalten die Teilnehmer wertvolle Tipps<br />

für die Beratung ihrer Kunden zum Brennstoff Flüssiggas<br />

als Alternative zu Erdgas und Erdöl. Anmeldung<br />

und weitere Infos gibt es bei Martin Goedeckemeyer, Beauftragter<br />

für Innovation und Technologie der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken, unter<br />

0 71 31 / 7 91 27 06, per E-Mail an info@btz-heilbronn.de<br />

und unter www.hwk-heilbronn.de. pm<br />

Herausforderungen der<br />

Verbrauchserhebungen<br />

WOLPERTSHAUSEN. Das Energie-Zentrum bietet am<br />

Donnerstag, 12. April, ein Seminar mit dem Thema<br />

„Energetische Anforderungen nach EnEV, EEWärmeG,<br />

eWärmeG BW, und KfW kostengünstig und effizient umsetzen“.<br />

Referent ist an diesem Tag Dipl.-Ing. Arch. Stefan<br />

Horschler vom Büro für Bauphysik in Hannover. Im<br />

Seminar, das in Kooperation mit der Akademie der Ingenieure<br />

stattfindet, werden wesentliche Stellschrauben<br />

für die kostengünstige Umsetzung von öffentlich-rechtlichen<br />

und KfW-Anforderungen für den Wohn- und<br />

Nichtwohnungsbau anschaulich behandelt. Weitere Informationen<br />

sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung<br />

gibt es unter www.energie-zentrum.com.<br />

pm<br />

ANZEIGE<br />

ADVERTORIAL<br />

KEFF Heilbronn-Franken<br />

auf Grüner Tour<br />

Sebastian Ehrler und Christian Eifler starteten eine „Tour de KEFF“ im E-mobil<br />

Das KEFF-Team hatte eine besondere<br />

Aktion geplant: So CO 2<br />

-arm<br />

wie möglich eine Woche lang in<br />

der Region unterwegs zu sein. „Ist<br />

Elektromobilität im ländlichen Raum<br />

möglich?“ Dieser Frage gingen die<br />

Effizienzmoderatoren im Rahmen<br />

der ersten „Tour de KEFF“ nach.<br />

Insgesamt 550 Kilometer wurden<br />

dabei zurückgelegt. Das Testauto –<br />

ein Renault ZOE mit einer 40-kWh-<br />

Batterie und einer theoretischen<br />

Reichweite von 400 Kilometern –<br />

konnte überzeugen.<br />

Die längste Fahrtstrecke betrug<br />

180 km und war ohne zusätzliches<br />

Aufladen an öffentlichen Ladesäulen<br />

machbar. Über Nacht wurde das<br />

Auto an einer haushaltsüblichen<br />

Steckdose aufgeladen.<br />

Den häufigsten Kritikpunkt: Radio<br />

und Heizung würden den Stromverbrauch<br />

bei Außentemperaturen um<br />

den Gefrierpunkt beeinträchtigen,<br />

können die Tester widerlegen.<br />

Für beide KEFF-Moderatoren steht<br />

fest: „E-Mobilität funktioniert auch<br />

im ländlichen Raum bereits jetzt<br />

– und das ohne die befürchteten<br />

Qualitätseinbußen.“<br />

Diese Aktion wurde vom Heilbronner<br />

Autohaus von der Weppen<br />

unterstützt.<br />

Erste Station<br />

Zum Auftakt der „Tour de KEFF“ bat<br />

das Hohenloher Mawell Resort in<br />

Langenburg um einen energetischen<br />

Check. Das Wellness Refugium weist<br />

ein konsequent, nachhaltiges Hotelkonzept<br />

auf. Die über 80.000 m²<br />

Anlage, wurde im Jahr 2013 eröffnet.<br />

Neben 123 Betten im Hotel gibt es<br />

eine Wellnessanlage mit komplexer<br />

Ver- und Entsorgungstechnik.<br />

Mawell-Geschäftsführer und Inhaber<br />

Wolfgang Maier: „Für uns ist es<br />

wichtig, hochqualitativ, nachhaltig<br />

und auch wirtschaftlich zu arbeiten<br />

und zu erfahren, an welcher Stelle<br />

wir noch effizienter werden können.<br />

KEFF unterstützt uns dabei, unsere<br />

Energieversorgung zu optimieren<br />

und weiterzuentwickeln.“<br />

Die Schwerpunkte beim Check<br />

lagen daher auf den „großen<br />

E-Mobilität für KEFF-Checks: Unterwegs mit dem E-Mobil Renault<br />

ZOE.<br />

Foto: KEFF Heilbronn-Franken<br />

Energiefressern“ wie Kühlung,<br />

Heizung und Küche.<br />

Bei Mawell stehen bereits viele<br />

Zeichen auf Grün<br />

Dabei Einsparpotenziale zu finden,<br />

war für die beiden Effizienzmoderatoren<br />

eine echte Herausforderung.<br />

Eifler erläutert: „Mit den bisher<br />

umgesetzten effizienzsteigernden<br />

Maßnahmen ist das Mawell Resort<br />

bereits auf einem sehr guten Weg in<br />

eine ressourcenschonende Zukunft.“<br />

Beispiele dafür sind die Wärmerückgewinnung<br />

aus der Abluft, sowie der<br />

Pufferspeicher mit 1.500 m³ Warmwasser,<br />

der der effizienten Beheizung<br />

der Pools dient. „Dennoch sehen<br />

wir bei Mawell weiteres Potenzial“,<br />

ergänzt Ehrler. Eine Wärmerückgewinnung<br />

der Kälteanlagen sowie<br />

eine Nutzung von Batteriespeichern<br />

in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage<br />

und dem BHKW sollten<br />

näher betrachtet werden.<br />

Dafür kann ein Energieberater eingesetzt<br />

werden, der das Mawell bei der<br />

konkreten Planung unterstützt. [pm]<br />

Als eine von insgesamt<br />

zwölf regionalen Kompetenzstellen<br />

Energieeffizienz<br />

in Baden-Württemberg hilft<br />

die KEFF Heilbronn-Franken<br />

KMUs, Energieeffizienzpotenziale<br />

zu erkennen und<br />

auszuschöpfen. Der Standort<br />

auf dem Campus Künzelsau<br />

der Hochschule Heilbronn<br />

bietet dabei einzigartige<br />

Kooperationsmöglichkeiten.<br />

www.keff-bw.de/de/hf<br />

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Wir helfen Ihnen, Energieeffizienzpotenziale in Ihrem Unternehmen zu erkennen.<br />

Wie? Bei einem KEFF-Check führen Sie uns durch Ihr Unternehmen und wir<br />

analysieren dann mit Ihnen gemeinsam das vorhandene Potenzial zur Energieeinsparung.<br />

Interesse? Dann rufen Sie uns an unter Telefon 07131 9677-334 oder<br />

schreiben Sie uns eine E-Mail an keff-bw@heilbronn.ihk.de.<br />

keff-bw.de<br />

TRÄGER DER KEFF<br />

HEILBRONN-FRANKEN<br />

KOORDINIERT DURCH<br />

GEFÖRDERT DURCH


22 Bauen & Modernisieren<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Innovative Plattform<br />

Mit „be.connect“ wendet sich FEGA & Schmitt direkt an den Endkunden.<br />

Dieser kann sich auf dem Onlineportal neutral informieren.<br />

Wachstum: Ströbel entwickelte sich von der Ein-Mann-Werkstatt zum renommierten Fachbetrieb.<br />

Ohne pompöse Inszenierung<br />

und großen Werbeaufwand<br />

hat sich der einstige<br />

Ein-Mann-Betrieb im beschaulichen<br />

Rot am See/Buch zum größten<br />

Anbieter für Garten-, Forst-,<br />

Kommunal-, Druckluft- und Reinigungstechnik<br />

der Region entwickelt.<br />

„Mein Vater nennt uns liebevoll<br />

die Vereinigten Hüttenwerke“,<br />

sagt Tochter Eveline Krämer, die<br />

seit sieben Jahren fest im Familienbetrieb<br />

mitarbeitet, lachend. Gemeint<br />

ist damit die ständige bauliche<br />

Erweiterung seit der Gründung<br />

im Jahr 1977, als der mittlerweile<br />

schon im Rentenalter angekommene<br />

Senior in der etwa 300<br />

Quadratmeter großen Scheune<br />

des elterlichen Hofs begann, seine<br />

Idee umzusetzen. „Ich hatte damals<br />

während meiner Auslandseinsätze<br />

als Landmaschinenmechanikermeister<br />

eine Nische für<br />

mich entdeckt“, erklärt Ströbel,<br />

„in meinem Handwerk wollte sich<br />

damals keiner gerne den Kleinmaschinen<br />

annehmen. Also habe ich<br />

mich entschlossen, Reparatur,-<br />

und Wartungsservice für Kleinmaschinenbesitzer<br />

zu bieten.“<br />

ENTWICKLUNG Heute deckt<br />

Ströbel so ziemlich das gesamte<br />

Sortiment an Kleinmaschinen ab<br />

und verfügt neben der Verkaufsfläche<br />

über eine Ausstellungs,- und<br />

Lagerhalle, einen Mietpark sowie<br />

verschiedene Reparaturwerkstätten<br />

auf rund 3000 Quadratmetern.<br />

Und die Wachstumsplanungen<br />

gehen weiter.<br />

Erst kürzlich wurden zwölf neue<br />

Parkplätze fertiggestellt – allerdings<br />

für die Mitarbeiter. Schon<br />

bald nach Firmengründung holte<br />

sich Ströbel Verstärkung. Martin<br />

Nicklas war erster Auszubildender<br />

und ist noch heute mit im<br />

Team. „Ich habe eigentlich Betriebswirtschaftslehre<br />

studiert“,<br />

sagt Krämer, „da ich nicht vom<br />

Fach bin, weiß ich jeden einzelnen<br />

unserer derzeit 20 Angestellten<br />

zu schätzen.“ Krämer kümmert<br />

sich vor allem um Einkauf,<br />

Ersatzteilbeschaffung, Kalkulationen.<br />

„Wir sind Kärcher-Store, führen<br />

aber auch alle anderen Premiummarken“,<br />

erklärt die künftige Geschäftsführerin.<br />

Ströbel bietet Neumaschinen,<br />

Ersatzteile, aber auch<br />

Mietgeräte für den privaten sowie<br />

den kommunalen, gewerblichen<br />

und industriellen Gebrauch.<br />

Praktisch gelegen, wird das Unternehmen<br />

von Kunden aus Hohenlohe<br />

sowie dem angrenzenden<br />

Bayern erreicht. „Schwerpunktmäßig<br />

kümmern wir uns aber<br />

nach wie vor um die Wartung und<br />

die Reparatur von Kleinmaschinen“,<br />

betont Ströbel. Damit habe<br />

schließlich alles angefangen.<br />

et. www.stroebel-buch.de<br />

Foto: Ströbel<br />

Aus der Nische zum Erfolg<br />

Günter Ströbel hatte vor über 40 Jahren die Idee.<br />

VON MELANIE BOUJENOUI<br />

Eine Plattform, viele Verbindungen“<br />

– so das<br />

Motto von „be.connect“:<br />

Hersteller- und produktneutrale<br />

Informationen verspricht<br />

das Online-Portal von FEGA &<br />

Schmitt. „Wir bieten den Endkunden<br />

die Möglichkeit sich<br />

qualifiziert zu informieren“,<br />

sagt Ferdinand Falk, Bereichsleiter<br />

Marketing des Ansbacher<br />

Elektrogroßhändlers mit Niederlassungen<br />

in Crailsheim und<br />

Schwäbisch Hall. Mit „be.connect“<br />

wendet sich FEGA &<br />

Schmitt, eine der größten Geschäftseinheiten<br />

im Würth Elektrogroßhandel<br />

(W.EG), erstmals<br />

direkt an die Endkunden.<br />

Das Prinzip: Der Kunde informiert<br />

sich vorab auf dem Online-Portal<br />

über Themen, die<br />

ihn interessieren. Hat er eine<br />

Lösung gefunden, die zu seinem<br />

Bauvorhaben passt, nimmt<br />

er über ein Online-Formular<br />

mit FEGA & Schmitt Kontakt<br />

auf. Der Elektrogroßhändler<br />

stellt dann mehrere auf den<br />

Kunden zugeschnittene Lösungspakete<br />

mit Produkten verschiedener<br />

Hersteller zusammen,<br />

sodass der Elektriker<br />

eine optimierte Basis hat, um<br />

den Kunden zu beraten und die<br />

Installation vorzunehmen.<br />

PARTNER Außerdem wird ein<br />

Elektriker mit der Installation<br />

beauftragt. In Frage kommen<br />

nur Elektriker, die als „be.connect“-Partner<br />

registriert sind.<br />

Zu diesem von FEGA & Schmitt<br />

ausgewählten Kreis gehören bisher<br />

50 hochqualifizierte Elektriker<br />

aus ganz Deutschland. Elektriker,<br />

die sich dafür interessieren<br />

können sich auf „be.connect“<br />

informieren und registrieren.<br />

Sie werden dann mit speziellen<br />

Schulungen sowie beim<br />

Aufbau eines Netzwerks und<br />

beim Thema „Auffindbarkeit im<br />

Internet“ unterstützt.<br />

Potenzial: Was im intelligenten Zuhause möglich ist, zeigt<br />

das digitale Smart Home auf „be.connect“. Foto: FEGA & Schmitt<br />

Welche Informationen bietet<br />

„be.connect“ dem Endkunden<br />

ganz konkret? Unter dem Reiter<br />

„Magazin“ bekommt er umfassende<br />

Informationen zu aktuellen<br />

Trend-Themen, die kundengerecht<br />

aufbereitet wurden. Unter<br />

„Smart Home“ gibt es Einblicke<br />

in die intelligente Gebäudetechnik<br />

mit Fokus auf Funkund<br />

BUS-Systemen sowie kompletten<br />

Lösungen für ein vernetztes<br />

Gebäude. Und unter<br />

„Förderungen“ können die Kunden<br />

berechnen, wie viel Energie<br />

sie durch bestimmte Maßnahmen<br />

einsparen würden. Sie<br />

können auch gezielt nach Fördermitteln<br />

suchen – von der<br />

kommunalen Ebene bis zur Förderung<br />

auf Bundesebene. Über<br />

eine Fördermittel-Hotline oder<br />

per E-Mail können sie zudem<br />

FEGA & Schmitt beauftragen, gegen<br />

einen Obolus eine Förderung<br />

zu beantragen.<br />

Der Vorteil für den Kunden<br />

durch „be.connect“: Er spart<br />

Zeit und ist bereits gut informiert,<br />

wenn der Elektriker mit<br />

ihm in Kontakt tritt. Und auch<br />

die Elektriker profitieren: Sie<br />

müssen sich nicht mehr um die<br />

zeitaufwendige Vermarktung<br />

kümmern und Informationen<br />

zusammenstellen, sondern können<br />

sich auf ihre eigentliche Arbeit<br />

konzentrieren. flu<br />

www.be-connect.online<br />

www.fega-schmitt.de<br />

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Ganzheitliche Lösungen für immer anspruchsvollere Aufgaben bestimmen das Bauen der Gegenwart und<br />

Zukunft. Nachhaltiges Bauen im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie stellt neue Herausforderungen<br />

an den Generalunternehmer und Bauherrn dar, die es zu lösen gilt.<br />

Als kompetenter Partner im Schlüsselfertigbau planen wir mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung.<br />

Kurze Bauzeiten, vertraglich festgelegte Baukosten und die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter sichern<br />

Ihren Projekterfolg von Beginn an. Die gemeinsame partnerschaftliche Zusammenarbeit beginnt mit Ihrer<br />

Projektidee und geht - falls gewünscht - mit unserem After-Sales-Service auch weit über die Schlüsselübergabe<br />

hinaus.<br />

KONTAKT ZUM DIALOG<br />

LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG - BAUUNTERNEHMUNG<br />

Leonhard-Weiss-Str. 2-3, 74589 Satteldorf, P +49 7951 33-2125<br />

Ihre Anprechpartnerin: Renate Hauenstein<br />

bau-de@leonhard-weiss.com - www.leonhard-weiss.de<br />

EINFACH.GUT.GEBAUT


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Bauen & Modernisieren 23<br />

Mit gutem Gefühl ins Eigenheim<br />

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim bietet eine individuelle Beratung bei Baufinanzierungen.<br />

Bauen und Modernisieren liegt<br />

nach wie vor im Trend. Auch<br />

wenn derzeit die Rede von steigenden<br />

Zinsen ist, möchten viele mit<br />

den noch günstigen Konditionen<br />

ihren Traum vom Eigenheim erfüllen<br />

oder diese für Modernisierungen<br />

nutzen.<br />

INVESTITION Die Nachfrage<br />

nach Immobilien ist seit Jahren<br />

ungebrochen groß. Dabei sind<br />

die Immobilienpreise zuletzt stark<br />

gestiegen, vor allem in Großstädten<br />

wie Stuttgart und München.<br />

Doch gleichzeitig machen es die<br />

niedrigen Zinsen möglich, Wohneigentum<br />

zu erwerben, die eigene<br />

Traumimmobilie zu bauen oder in<br />

das bestehende Objekt zu investieren.<br />

Zudem ist der Immobilienbesitz<br />

auch eine gute Vorsorge für<br />

das Alter.<br />

Der Umbau oder Bau eines Hauses<br />

oder einer Wohnung ist die<br />

wahrscheinlich größte Investition<br />

im Leben vieler Menschen. Jetzt<br />

heißt es Entscheidungen mit Sorgfalt<br />

treffen, exakt planen und genau<br />

rechnen. Damit der Traum<br />

der eigenen vier Wände nicht zum<br />

Albtraum wird.<br />

Die Baufinanzierungsberater der<br />

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

stehen Häuslebauer oder Immobilienerwerbern<br />

zur Seite und<br />

wurden dafür vom Deutschen Institut<br />

für Bankentests, Lizenzpartner<br />

von „Die Welt“ mit dem Siegel<br />

Sieger Bankentest – Beratung Baufinanzierung<br />

ausgezeichnet. Im<br />

Test von insgesamt acht Banken in<br />

Schwäbisch Hall und Crailsheim<br />

überzeugte die Sparkasse mit Bestnoten<br />

als Testsieger.<br />

PLANUNG Bei der Baufinanzierung<br />

geht es nicht alleine um einen<br />

guten Zinssatz. Entscheidend<br />

ist auch, ob nach Ablauf der Zinsfestschreibung<br />

eine Anschlusssicherheit<br />

geboten wird und die Belastung<br />

auch langfristig tragbar<br />

ist. Ebenso sollte ein besonderes<br />

Augenmerk auf staatliche Förderungen,<br />

Prämien und Zulagen gelegt<br />

werden.<br />

Ist dann ein günstiger und passender<br />

Kredit gefunden, darf die Absicherung<br />

der Risiken natürlich<br />

Kompetent: Wer auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie ist oder ein Haus bauen möchte,<br />

bekommt bei der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim viele Tipps.<br />

Foto: Sparkasse Schwäbisch Hall<br />

nicht fehlen. Die Sparkasse bietet<br />

eine umfangreiche Beratung und<br />

eine auf das Vorhaben der Kunden<br />

abgestimmte und maßgeschneiderte<br />

Finanzierung. Oft ändern<br />

sich die Lebensumstände im<br />

Laufe der Zeit – dann ist Flexibilität<br />

gefordert.<br />

INDIVIDUALITÄT Die Baufinanzierungsberater<br />

der Sparkasse<br />

berücksichtigen die Lebensplanung<br />

und die jeweilige Situation<br />

von Beginn an. So können die<br />

Kreditnehmer mit gutem Gefühl in<br />

die Zukunft blicken.<br />

Ein weiterer großer Vorteil: Die<br />

Baufinanzierung der Sparkasse erfolgt<br />

aus einer Hand und erspart<br />

den Kunden damit viele Wege und<br />

viel Zeit sowie unnötige Arbeit.<br />

Das Komplettpaket der Sparkasse<br />

– auch in Kombination mit öffentlichen<br />

Fördermitteln oder einem<br />

Bausparvertrag – trägt dazu bei,<br />

dass sich die Kunden ihren<br />

Wunsch endlich erfüllen können.<br />

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www.sparkasse-sha.de<br />

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März<br />

Dieter Huber<br />

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Hohenlohekreis<br />

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24 Bauen & Modernisieren<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

70 Jahre Fachkompetenz<br />

Renovierungsspezialist Dieter Huber feiert sein Firmenjubiläum und lädt zum<br />

Frühlingsfest am Firmensitz in Jagstberg ein.<br />

Änderung: Zum neuen Jahr ist die größte Reform des Bauvertragsrechts in Kraft getreten.<br />

Neue Regelungen<br />

Werkvertragsrecht an Besonderheiten des Bauvertrags angepasst.<br />

Der Gesetzgeber hat im Frühjahr<br />

2017 entschieden, das<br />

derzeit bestehende Werkvertragsrecht<br />

zu reformieren und<br />

insbesondere an die Besonderheiten<br />

des Bauvertrags anzupassen.<br />

Das Ergebnis ist die größte Reform<br />

des Werkvertragsrecht seit<br />

des über 120-jährigen Bestehens<br />

des Bürgerlichen Gesetzbuchs<br />

(BGB).<br />

In die neuen Gesetze wurden verschiedene<br />

Regelungen für den<br />

Bau- und Verbraucherbauvertrag<br />

aufgenommen. Aber auch der Architekten-<br />

und Bauträgervertrag<br />

ist gesetzlich neu geregelt. Der<br />

Bauvertrag wird als „besonderer<br />

Werkvertrag“ neu im BGB geregelt,<br />

die Haftungsfalle für eingebautes,<br />

fehlerhaftes Material<br />

wurde beseitigt.<br />

Der Bauvertrag ist eine spezielle<br />

Form des Werkvertrags, sodass<br />

dessen Regelungen grundsätzlich<br />

auch auf ihn anwendbar sind. Ein<br />

Bauvertrag ist ein Vertrag über die<br />

Herstellung, die Wiederherstellung,<br />

die Beseitigung oder den<br />

Umbau eines Bauwerkes, einer Außenanlage<br />

oder eines Teils davon.<br />

Auch ein Vertrag über die Instandhaltung<br />

eines Bauwerkes ist ein<br />

Bauvertrag, wenn das Werk für<br />

die Konstruktion, den Bestand<br />

oder den bestimmungsgemäßen<br />

Gebrauch von wesentlicher Bedeutung<br />

ist.<br />

Ob es sich um einen Bauvertrag<br />

oder Werkvertrag handelt, ist oft<br />

schwierig festzustellen. Kleinere<br />

Reparaturarbeiten sind Werkverträge.<br />

pm<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Der Portas-Fachbetrieb<br />

Dieter Huber in Jagstberg<br />

feiert am Samstag<br />

und Sonntag, 17. und 18.<br />

März, sein Frühlingsfest. Von<br />

10 bis 17 Uhr können Interessierte<br />

die Ausstellung besuchen.<br />

1948 wurde die Schreinerei<br />

Huber in der Gemeinde Mulfingen<br />

gegründet und kann dieses<br />

Jahr auf 70 Jahre zurückblicken.<br />

Seit 17 Jahren führt Dieter<br />

Huber den Familienbetrieb<br />

in der dritten Generation. In<br />

der Schreinerei werden viele<br />

verschiedene Produkte rund<br />

um Haus und Wohnung selbst<br />

gefertigt und eingebaut. Zu der<br />

Produktpalette gehören Fenster,<br />

Rollläden, Fliegengitter,<br />

Zimmertüren, Haustüren, Einbaumöbel<br />

nach Maß und Garagentore.<br />

AUSSTELLUNG Die gesamte<br />

Renovierungspalette ist im Ausstellungsraum<br />

des Betriebes in<br />

Mulfingen-Jagstberg, Oberes<br />

Hag 5, zu besichtigen. Anhand<br />

von original Vorher-Nachher-<br />

Exponaten wird gezeigt, welche<br />

Möglichkeiten eine Renovierung<br />

als Alternative zum Neukauf<br />

bieten kann. Unter dem<br />

Motto „Aus Alt wird Neu“ wird<br />

während des Frühlingsfestes<br />

Restaurierung: Aus Alt mach Neu.<br />

mehrmals täglich durch eine<br />

Live-Montage die Deckenrenovierung<br />

gezeigt. Eines haben<br />

aber alle Portas-Renovierungen<br />

gemeinsam: Sie verbinden<br />

die Vorteile soliden Handwerks<br />

mit denen modernster Herstellungs-<br />

und Produktionsverfahren.<br />

Jede Renovierung wird individuell<br />

nach Kundenwunsch ausgeführt.<br />

Vieles ist hierbei noch<br />

Handarbeit und verwendet werden<br />

ausschließlich hochwertige<br />

Materialien. Besonders<br />

wichtig ist dem Fachbetrieb<br />

der Kundenservice. Jeder Interessent<br />

wird dort, wo etwas renoviert<br />

werden soll, nämlich<br />

zuhause, fachmännisch beraten.<br />

Alle Renovierungen werden<br />

individuell ausgeführt. Daher<br />

kann der Fachbetrieb auch<br />

ausgefallene Wünsche problemlos<br />

erfüllen, ohne den Geldbeutel<br />

zu strapazieren. Der<br />

sonst bei Renovierungen unvermeidliche<br />

Lärm und Schmutz<br />

entfällt weitgehend. Denn die<br />

Hauptarbeiten werden in der<br />

Werkstatt des Fachbetriebes<br />

durchgeführt. Wer sich gerade<br />

mit Renovierungsplänen beschäftigt<br />

oder einfach das Angebot<br />

kennen lernen möchte –<br />

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Bauen & Modernisieren 25<br />

Lichtdurchflutetes Wohnen<br />

Mit dem Rohstoff Holz den Traum vom eigenen Heim verwirklichen.<br />

Eine 60 Quadratmeter große<br />

Fensterfläche nach Süden,<br />

das ist der Blickfang eines Einfamilienhauses<br />

im Landkreis Erding.<br />

Das Materialkonzept von Kneer-<br />

Südfenster aus Schnelldorf, sieht<br />

Oberflächen mit viel sichtbarem<br />

Holz vor. „Holz ist das Material<br />

der Zukunft“, davon ist Architekt<br />

David Wolfertstetter überzeugt. Es<br />

hat eine sehr gute Umweltbilanz,<br />

es wächst nach und ist in großen<br />

Mengen verfügbar. Nicht nur bei<br />

Architekten wird der Baustoff immer<br />

beliebter, sondern auch bei<br />

den Bauherren.<br />

WOHNEN Das Haus ist ein Familienprojekt.<br />

Der junge Architekt<br />

David Wolfertstetter entschied<br />

sich für den nachwachsenden<br />

Rohstoff Holz beim Haus für seine<br />

Eltern. Es ist ökologisch, barrierefrei<br />

und hat viel Tageslicht zu bieten.<br />

Hingucker ist die große Glasfassade.<br />

Sie erstreckt sich über<br />

die gesamte Breite des zweigeschossigen<br />

Hauses bis unter die<br />

Dachfläche. Die Verglasung eröffnet<br />

dabei herrliche Ausblicke in<br />

die umgebende Landschaft und garantiert<br />

lichtdurchflutete Räume.<br />

Sie verbindet den offenen Koch-,<br />

Ess- und Wohnbereich mit dem<br />

Außenraum. Individuell gefertigt<br />

wurde die Pfosten-Riegel-Konstruktion,<br />

ebenso wie die Fenster<br />

und die Haustür. Sie besteht aus<br />

Aluminium-Holz-Profilen und bietet<br />

barrierefreie Übergänge von innen<br />

nach außen. Sie trägt auch<br />

die Dachflächen, so dass auf zusätzliche<br />

Stützen verzichtet werden<br />

konnte. Pfosten und Riegel<br />

sind aus Fichtenholz und wurden<br />

innen farblos gewachst.<br />

AUSSTATTUNG Beschattet<br />

wird die Glasfront mit einer integrierten<br />

Raffstoren-Anlage. Die Öffnungen<br />

an der Ost- und Westseite<br />

des Hauses sind zurückgesetzte Nischen.<br />

In diese wurden raumhohe<br />

Holzfenster nach hinten versetzt<br />

eingebaut. Sie bilden Loggien im<br />

Obergeschoss beziehungsweise einen<br />

Eingangsbereich im Erdgeschoss.<br />

Für die barrierefreie und<br />

damit nachhaltige Nutzung im Alter<br />

wurde das Erdgeschoss als eigenständige,<br />

schwellenlose Wohneinheit<br />

mit Schlafzimmer und rollstuhlgerechtem<br />

Duschbad realisiert.<br />

Alle Türen und Schwellen im Haus<br />

sind barrierefrei ausgeführt. Auf<br />

einen Keller konnte so verzichtet<br />

werden. Als Stauraum dient im<br />

Erdgeschoss ein tiefer Wandschrank<br />

entlang der Nordfassade.<br />

Über eine Treppe gelangt man auf<br />

eine langgestreckte Galerie im<br />

Obergeschoss. Hier befinden sich<br />

zwei Arbeitsplätze, die über Dachflächenfenster<br />

mit Tageslicht versorgt<br />

werden. Zwei Schlafzimmer<br />

mit je einem Bad schließen sich<br />

an die Galerie an.<br />

ENERGIE Beheizt werden die<br />

Räume ausschließlich mit regenerativen<br />

Energien. Im Erdgeschoss<br />

ist eine Scheitholz-Pellet-Hybrid-<br />

Heizung eingebaut, die über einen<br />

Pufferspeicher sowohl die Warmwasserbereitung<br />

als auch die Fußbodenheizung<br />

versorgt. Vakuum-<br />

Röhren-Kollektoren auf der Dachfläche<br />

dienen der Heizungsunterstützung.<br />

Zusätzlich ist das Haus mit einer<br />

zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung<br />

und Erdwärmetauscher<br />

ausgestattet. Dem<br />

Haus wurde ein Carport zur Seite<br />

gestellt, auf dessen Rückseite das<br />

Holzlager seinen idealen Platz gefunden<br />

hat. pm<br />

Info Über 330 000 Fenster und über<br />

7000 Haustüren produziert das Unternehmen<br />

Kneer-Südfenster jährlich.<br />

Die Haustüren und Fenster bestehen<br />

aus Aluminium-Holz, Holz, Kunststoff,<br />

Aluminium-Kunstoff oder aus Aluminium.<br />

www.kneer-suedfenster.de<br />

Nachhaltig: Das barrierefreie Holzhaus mit Glasfassade bietet helle Räume.<br />

System: Für fließende Übergänge von innen nach außen sorgt die Pfosten-Riegel-Fassade.<br />

Fotos: Kneer-Südfenster<br />

Prüfung bestanden<br />

Jetzt ist es offiziell: Die Ilshofener Fenstereinbausysteme halten dicht.<br />

Die jüngsten Entwicklungen<br />

von Pflüger TOB aus<br />

Obersteinach bestanden<br />

die Schlagregendichtigkeitsprüfung<br />

des Instituts für Fenstertechnik<br />

in Rosenheim. Dies<br />

stellt einen weiteren Meilenstein<br />

zur Etablierung der<br />

Dämmteile „FDKtherm“ und<br />

„LPtherm“ auf dem Markt für<br />

Fertighausbau dar.<br />

„Unsere Vision ist, dass in den<br />

kommenden fünf Jahren die<br />

Fenster jedes zweiten Fertighauses<br />

in Deutschland mit Elementen<br />

aus Obersteinach gedämmt<br />

Schlagregendicht: Fensterbausystem<br />

von Pflüger. Foto: Pflüger TOB<br />

und abgedichtet sind“, sagt Geschäftsführer<br />

Ulli Pflüger. „Jedes<br />

Fenster ist für sich eine undichte<br />

Stelle in der Wand eines<br />

Hauses. Wasser könnte eindringen<br />

oder Wärme aus dem Inneren<br />

entweichen. Die Folgen<br />

sind Wasserschäden, welche<br />

die Hauswand aufschwemmen,<br />

oder Kältebrücken treiben die<br />

Heizkosten in die Höhe. Daher<br />

kommt es auf die Bauelemente<br />

zwischen dem Fensterrahmen<br />

und der Hauswand an“, erklärt<br />

Produktmanager Maximilian<br />

Chamaoun. Mit dem Erlangen<br />

der ift-Zertifizierung ist die besondere<br />

Eignung der Dämmteile<br />

aus dem Hause Pflüger offiziell<br />

belegt. pm<br />

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26 Bauen & Modernisieren<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

„Die Menschen stehen im Mittelpunkt“<br />

Das Unternehmen Wild Baumaschinen mit Sitz in Blaufelden und weiteren Zweigstellen, ist Vertragshändler von renommierten Herstellern.<br />

Mit einem Aktionsgebiet<br />

von Mittelfranken bis Hohenlohe-Franken<br />

sowie<br />

dem Ostalbkreis und südlichen<br />

Main-Tauber-Kreis, bietet die Blaufeldener<br />

Gruppe ein abgerundetes<br />

Programm für den Handel, die<br />

Vermietung und den Service von<br />

Baumaschinen an.<br />

SPEZIALISIERUNG Der Betrieb<br />

Baumaschinen Franken in<br />

Burgoberbach ist spezialisiert auf<br />

das JCB Bau- und Industriemaschinenprogramm.<br />

Außerdem in Teilen<br />

von Mittelfranken, auf die<br />

Landpowermaschinen von JCB.<br />

Wild Baumaschinen mit Sitz in<br />

Blaufelden und weiteren Zweigstellen,<br />

ist ebenfalls Vertragshändler<br />

von renommierten Herstellern<br />

und bietet insbesondere die Produktprogramme<br />

von Bobcat, Ahlmann,<br />

Kramer und Mecalac an.<br />

Zudem ein komplettes Programm<br />

an Flurförderfahrzeugen von Uni-<br />

Carriers (Nissan) und Stöcklin.<br />

Somit hat Wild es geschafft, in nur<br />

fünf Jahren für die Kunden ein interessantes,<br />

innovatives und auf einen<br />

hohen Kundennutzen ausgerichtetes<br />

Maschinenprogramm-<br />

Portfolio anbieten zu können. „Gerade<br />

die jüngste Entwicklung<br />

zeigt, dass die Kundschaft äußerst<br />

Maschinenpark: Der „Mecalac Mobilbagger MWR“ ist nur ein Modell, welches das Unternehmen zum<br />

Verkauf und zur Vermietung anbietet.<br />

Foto: Wild Baumaschinen<br />

positiv dieses professionelle Angebot<br />

in Verkauf, Vermietung und<br />

Service annimmt“, sagt Geschäftsführer<br />

Andreas Wild. Zudem sei<br />

die Wild-Gruppe seit Ende 2017<br />

auch A-Händler für drehbare Teleskope<br />

mit bis zu 46 Meter Arbeitshöhe<br />

des Herstellers Magni sowie<br />

eines kompletten Programms von<br />

Scherenarbeitsbühnen.<br />

Magni war früher Mitgesellschafter<br />

und Geschäftsführer von Manitou<br />

und hat sich vor ein paar Jahren<br />

selbstständig gemacht. Alle Teleskope,<br />

derzeit 23 verschiedene<br />

Produkte, sind von Magni selbst<br />

entwickelt worden. Wichtig sei<br />

laut Wild neben einer passenden<br />

Produktpallette vor allem: Verlässlichkeit,<br />

Ehrlichkeit und Berechenbarkeit.<br />

„Im Baumaschinenhandel<br />

geht es zwar um ,businessto-business-Geschäft’.<br />

Für uns stehen<br />

aber die Menschen hierbei immer<br />

im Mittelpunkt“, ergänzt<br />

Wild. Hierbei sei der Chef genauso<br />

wichtig wie der Baggerfahrer<br />

selbst, ist sich der Geschäftsführer<br />

sicher. Das Ziel des Unternehmers<br />

sei es, die Bedürfnisse<br />

bezüglich des gewünschten Produkts,<br />

egal, ob es sich um den Verkauf<br />

einer Baumaschine oder um<br />

die Miete handelt, soweit es geht,<br />

zu erfüllen.<br />

QUALITÄT „Alle wollen ein zuverlässiges<br />

Produkt. Deshalb vertreibt<br />

das Unternehmen nur noch<br />

namhafte Hersteller“, versichert<br />

Wild, „allein zwei hiervon mit<br />

deutschen Produktionsstätten“.<br />

Für den Firmenchef ist vor allem<br />

die Wirtschaftlichkeit der Maschine<br />

von Bedeutung. Hierbei<br />

zählen die Gesamtkosten der Nutzungszeit<br />

sowie die Serviceleistungen<br />

und Flexibilität des Händlers.<br />

Das könne die Wild-Gruppe bieten.<br />

Weshalb auch der Kundenkreis<br />

ständig wachse.<br />

ANFORDERUNGEN Der Baggerfahrer<br />

möchte insbesondere<br />

eine möglichst großzügige Kabine<br />

mit Ablagefächern, ermüdungsfreies<br />

Arbeiten und einfache Bedienung.<br />

Der Bagger müsse hierbei<br />

maximale Leistung bieten und<br />

solle ein umfangreiches Ausstattungsprogramm<br />

haben. Auch das<br />

seien alles Anforderungen, welche<br />

die Wild-Gruppe erfüllen<br />

möchte, da sie auch Händler von<br />

diversen Ausrüstungsherstellern<br />

für die Baumaschinen ist.<br />

SERVICE „Wenn eine Maschine<br />

einmal ausfällt, dann sind wir von<br />

unseren strategisch gewählten<br />

Standorten aus in kürzester Zeit<br />

vor Ort und können das Problem<br />

beheben“, fügt Wild hinzu, „und<br />

dies alles zu fairen und nachvollziehbaren<br />

Preisen.“<br />

Für die Wild-Gruppe sei der Ein-<br />

Mann-Betrieb genauso wichtig<br />

wie das Großunternehmen.<br />

„Alle müssen Geld verdienen und<br />

das geht nur mit erstklassigen Produkten<br />

und schneller Reaktion im<br />

Falle eines Maschinenausfalls“,<br />

weiß der Experte.<br />

Das Serviceteam der Firma sei jederzeit,<br />

auch auf der Baustelle<br />

selbst, einsatzbereit. „Kundenzufriedenheit<br />

steht an oberster Stelle<br />

der Wild-Gruppe“, garantiert der<br />

Geschäftsführer.<br />

pm<br />

www.wild-baumaschinen.de<br />

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ADVERTORIAL<br />

Ein neues Leben für alte Böden<br />

Effektiv und nachhaltig Parkett, Linoleum und Co. renovieren<br />

Nachhaltig zu konsumieren und<br />

sich seiner Verantwortung für den<br />

eigenen Lebensraum bewusst sein,<br />

ist längst ein Lifestyle geworden.<br />

Obst und Gemüse werden wieder<br />

selbst angebaut, auch in den Innenstädten,<br />

Waren werden getauscht<br />

oder geteilt und Vorhandenes<br />

bei Bedarf repariert. Eine neue<br />

Wertschätzung für alte Dinge ist<br />

überall spürbar. Und so ist auch die<br />

Aufarbeitung und Erhaltung von<br />

alten Bausubstanzen ein wichtiger<br />

Weg zu einer gesunden Umwelt.<br />

Selbst das hochwertigste Parkett<br />

braucht einmal eine Auffrischung<br />

und Überarbeitung. Niemand käme<br />

auf die Idee, den zerkratzten oder<br />

Vorher<br />

Nachher<br />

stumpfen Holzboden herauszureißen.<br />

Für eine effektive und nachhaltige<br />

Renovierung holt man sich<br />

am besten einen Profi aus einem<br />

der 45 Bembé Meisterbetriebe in<br />

ganz Deutschland ins Haus. Bereits<br />

seit 1780 widmet sich Bembé<br />

Parkett der Fertigung, Verlegung<br />

und Instandhaltung hochwertiger<br />

Fußboden-Systeme. Hier treffen<br />

fachmännische Beratung und traditionelles<br />

Handwerk auf erlesene<br />

Materialien – im Neubau ebenso<br />

wie in der renovierten Gründerzeitvilla.<br />

Der Spezialist sorgt dafür, dass<br />

alte Parkettböden wieder in neuem<br />

Glanz erstrahlen. Die Aufarbeitung<br />

und Erhaltung von elastischen<br />

Bodenbelägen ist zu einer nachgefragten<br />

Aufgabe geworden. Bembé<br />

überarbeitet elastische Böden<br />

so, dass diese wie neu aussehen.<br />

PVC, Linoleum, Kautschuk oder<br />

Vinylböden werden mit den Jahren<br />

stumpf, verkratzt, abgenutzt oder<br />

sogar schadhaft. Gerade in stark<br />

frequentierten Bereichen, wie<br />

öffentlichen Gebäuden, Büros<br />

oder Geschäften findet man diese<br />

Art von Böden, die man ab sofort<br />

nicht mehr aufwendig entsorgen<br />

muss. Die Sanierung elastischer<br />

Böden hat viele ökonomische und<br />

ökologische Vorteile: Neben der<br />

Kostenersparnis gegenüber dem<br />

kompletten Austausch spielen auch<br />

die langjährige Haltbarkeit sowie<br />

die einfache Pflege eine Rolle. Auch<br />

eine Versiegelung oder farbige<br />

Sanierung kann als präventive<br />

Maßnahme zur langfristigen Erhaltung<br />

der Optik erfolgen. Die Bembé<br />

Teams sind optimal auf das System<br />

geschult, arbeiten in höchster Qualität<br />

und bieten den besten Service<br />

sowie eine zweijährige Gewährleistung.<br />

Weitere Informationen über<br />

das neue Sanierungssystem gibt es<br />

unter www.bembe.de. [epr]<br />

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März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Firmen & Märkte 27<br />

Ab dem ersten Spatenstich<br />

Während der Bauphase gibt es einige unverzichtbare Versicherungen, die Bauherren vor ungeplanten finanziellen Belastungen schützen.<br />

Vorsichtsmaßnahme: Auf Baustellen kann viel schiefgehen, die richtige Versicherung schützt vor<br />

zusätzlichen Kosten.<br />

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall<br />

Auf einer Baustelle kann eine<br />

Menge schiefgehen, zum Beispiel<br />

wenn sich private Helfer<br />

verletzen oder ein Sturm Schäden<br />

am Rohbau verursacht. Das<br />

kann für Bauherren schnell zu<br />

großen finanziellen Problemen<br />

führen. In solchen Fällen ist es<br />

wichtig, dass der Bauherr gut versichert<br />

ist. Welche Policen unverzichtbar<br />

sind, erklärt Karsten Eiß<br />

von der Bausparkasse Schwäbisch<br />

Hall.<br />

Ab dem ersten Spatenstich haftet<br />

grundsätzlich zunächst der Bauherr<br />

für Schäden, die von seiner<br />

Baustelle ausgehen. Kommen Personen<br />

zum Beispiel durch eine falsche<br />

Beschilderung zu Schaden<br />

oder fallen Dachziegel auf ein<br />

Auto, braucht der Bauherr eine<br />

Bauherrenhaftpflichtversicherung.<br />

Die Versicherung gilt ab Baubeginn<br />

bis zur Abnahme und maximal<br />

für zwei Jahre. Die Deckungssumme<br />

sollte ausreichend hoch<br />

sein. Als Faustregel gilt: mindestens<br />

3 Mio., besser 5 Mio. a. Wer<br />

zur Unterstützung Freunde und Familie<br />

mobilisiert, muss für seine<br />

privat organisierten Helfer eine<br />

Bauhelferunfallversicherung abschließen.<br />

Das geht über die Berufsgenossenschaft<br />

der Bauwirtschaft.<br />

Der Bauherr muss die Helfer<br />

innerhalb einer Woche anmelden<br />

und Versicherungsbeiträge<br />

zahlen. Diese errechnen sich aus<br />

den geleisteten Arbeitsstunden<br />

des Helfers und einem fiktiven Arbeitsentgelt<br />

(derzeit 12,18 a in<br />

den alten und 10,78 a in den<br />

neuen Bundesländern). Bei 100<br />

Helferstunden liegt der Beitrag aktuell<br />

je nach Bundesland bei rund<br />

150 beziehungsweise 130 a. Unvorhersehbare<br />

Schäden am eigenen<br />

Bau während der Bauzeit<br />

deckt eine Bauleistungsversicherung<br />

ab. Hier sind auch Schäden<br />

durch Vandalismus oder unbekannte<br />

Eigenschaften des Baugrunds<br />

eingeschlossen, Diebstahl<br />

kann meist mitversichert werden.<br />

ELEMENTAR Besonders wichtig:<br />

Schäden durch Feuer sind<br />

nicht mitversichert. „Um am Rohbau<br />

einen Schaden durch Brand,<br />

Blitzschlag oder Explosion abzusichern,<br />

benötigt der Bauherr eine<br />

Feuerrohbauversicherung“, erklärt<br />

der Experte. Auch eine Elementarschadenversicherung<br />

kann sinnvoll sein. Denn als Folge<br />

des Klimawandels nehmen extreme<br />

Wetterereignisse zu:<br />

Stürme und starker Niederschlag<br />

können zu Überschwemmungen<br />

führen oder einen Erdrutsch auslösen.<br />

Eine Elementarschadenversicherung<br />

hilft dann den finanziellen<br />

Schaden am eigenen Haus aufzufangen.<br />

Sie greift außerdem bei<br />

Rückstau in Rohren und Kanälen,<br />

Schäden durch Schneedruck oder<br />

Erdbeben – aber nicht bei Schäden<br />

durch Leitungswasser. Diese<br />

sind aber meist über die Wohngebäudeversicherung<br />

abgedeckt.<br />

Je nach Vertrag kommt der Versicherer<br />

für die finanziellen Folgen<br />

für Schäden durch Feuer, Leitungswasser,<br />

Sturm und Hagel auf. Sollen<br />

die Garage und andere Nebengebäude<br />

mitversichert werden,<br />

müssen sie in der Police ausdrücklich<br />

erwähnt werden. Die Versicherung<br />

deckt die Kosten für den<br />

Wiederaufbau oder die Sanierung<br />

und sichert gegen Folgekosten ab.<br />

Allerdings ist ausschließlich das<br />

Gebäude versichert, nicht der Inhalt.<br />

pm<br />

www.schwaebisch-hall.de<br />

TERMINKALENDER<br />

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL<br />

03.+ 04.03.2018 Hohenloher Immobilientage<br />

Sparkasse Öhringen<br />

09.03.2018 Tag der Ausbildung<br />

LTI Metalltechnik GmbH<br />

Boxberg-Windischbuch<br />

15.03.2018 RECA Backstage<br />

RECA NORM Kupferzell<br />

15.03.2018 Talentgewinner:<br />

Cook, Recruit & Taste<br />

Showküche Möbelhaus Schott<br />

16.03.2018 Tag der Ausbildung<br />

LTI Metalltechnik GmbH mit Schirmer GmbH,<br />

Blum GmbH und Dengel Bau GmbH<br />

17.+18.03.2018 Frühlingsfest<br />

Portas Fachbetrieb Huber Jagstberg<br />

24.+ 25.03.2018 Tage der offenen Tür<br />

Telschow Balkonbau Wallhausen<br />

06.– 08.04.2018 Hausmesse<br />

Wolf Baumaschinen Crailsheim<br />

07.+ 08.04.2018 Tage der offenen Tür<br />

Wild Baumaschinen Blaufelden<br />

10.04.2018 RECA Backstage<br />

RECA NORM Kupferzell<br />

02.– 04.03.2018 10. Feuchtwanger Handwerkertage<br />

und Tag der offenen Tür<br />

der Bayerischen BauAkademie<br />

03.+04.03.2018 Bauen, Wohnen & Renovieren<br />

Heilbronn<br />

07.03.2018 IHK Gründer Check<br />

Weißenburg<br />

08.03.2018 Arbeitgeber Jobcafé<br />

Weingut Heinrich Heilbronn<br />

09.+10.03.2018 3. Ausbildungsmesse<br />

Oberes Taubertal<br />

Niederstetten<br />

11.03.2018 Gewerbetag in Stachenhausen<br />

Diverse Unternehmen<br />

17.+18.03.2018 Gebrauchtwagenmarkt<br />

Künzelsau<br />

21.03.2018 Berufsinfotag<br />

Gewerbepark Hohenlohe<br />

07.+.08.04.2018 Hohenloher Bau- und Finanzmesse<br />

Hangar Crailsheim<br />

12.04.2018 Recruiter Slam<br />

Wizemann Stuttgart<br />

28.02.– 04.03.2018 Freizeit Messe<br />

Nürnberg<br />

07.– 13.03.2018 Internationale Handwerksmesse<br />

München<br />

10.+ 11.03.2018 Gesund & Vital-Messe<br />

Würzburg<br />

13.–15.3.2018 LogiMAT<br />

Stuttgart<br />

21.– 24.03.2018 Fensterbau Frontale<br />

Nürnberg<br />

21.– 24.03.2018 HOLZ-HANDWERK<br />

Nürnberg<br />

05.– 08.04.2018 Holz, Haus, Energie<br />

Stuttgart<br />

Wir veröffentlichen<br />

Ihre Veranstaltungstermine<br />

kostenlos.<br />

Senden Sie Ihre<br />

Termine an:<br />

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28 Politik & Wirtschaft<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Kompakt und intensiv informieren<br />

Die dritte „Ausbildungsmesse Oberes Taubertal“ findet am Freitag und Samstag, 9. und 10. März, von 8.30 bis 13 Uhr in Niederstetten statt.<br />

Gewerbe- und Handelsvereine<br />

sowie die Städte Niederstetten,<br />

Creglingen, Röttingen<br />

und Weikersheim kooperieren<br />

mit beiden Landkreisen für<br />

die berufliche Zukunft der Jugend.<br />

Erneut können sich Jugendliche<br />

daher bei der anstehenden<br />

Messe am Frickentalplatz in Niederstetten<br />

über Ausbildungsmöglichkeiten<br />

im oberen Taubertal informieren.<br />

Die Ausbildungsmesse wird organisiert<br />

von den vier Gewerbe- und<br />

Handelsvereinen Niederstetten,<br />

Creglingen, Röttingen und Weikersheim<br />

und im Wechsel ausgerichtet.<br />

Die länderübergreifende<br />

Kooperation kann bundesweit als<br />

Modellprojekt gelten, denn üblicherweise<br />

enden Kooperationen<br />

an den Grenzen von IHKs, HWKs,<br />

Städten, Gemeinden oder Landkreisen.<br />

Nicht so bei der Ausbildungsmesse<br />

„Oberes Taubertal“:<br />

Neben den vier Städten Creglingen,<br />

Niederstetten, Röttingen und<br />

Weikersheim unterstützen die beiden<br />

Landkreise Main-Tauber und<br />

Würzburg – und auch mit den<br />

Kammern in beiden Bundesländern<br />

läuft eine sehr konstruktive<br />

Zusammenarbeit. Am Messefreitag<br />

haben die beiden Landkreise<br />

für verschiedene Schulen im Umfeld<br />

einen Bustransfer geschaffen.<br />

Region präsentiert sich als<br />

guter Wirtschaftsstandort<br />

„Wir sind den Kommunen sehr<br />

dankbar für diese wertvolle Zusammenarbeit,<br />

das ermöglicht<br />

uns neben einer – hoffentlich – erfolgreichen<br />

Ausbildungsmesse<br />

auch ein sehr gutes Marketing für<br />

uns als Wirtschaftsstandort“, so<br />

André Beetz vom Gewerbeverein<br />

Niederstetten. Er hat sich in diesem<br />

Jahr als erster Vorsitzender federführend<br />

um die Organisation<br />

gekümmert. Von großen, internationalen<br />

Unternehmen bis hin zu<br />

kleinen Handwerksbetrieben<br />

reicht die Ausstellerliste der Ausbildungsmesse<br />

oberes Taubertal.<br />

Mit der Anmeldung von weiterführenden<br />

Schulen, Handwerks- sowie<br />

Industrie- und Handelskammern<br />

oder der Berufsberatung seitens<br />

der Agentur für Arbeit ist<br />

auch ein breites Orientierungsprogramm<br />

für unschlüssige Jugendliche<br />

geboten. „Damit können wir<br />

für die vielseitigen Interessen der<br />

Jugendlichen mit Sicherheit ein<br />

passendes Berufsbild oder ein individuelles<br />

Beratungsgespräch anbieten“,<br />

sagt Manuela Naser vom<br />

Gewerbe- und Handelsverein Creglingen.<br />

Sowohl kleine als auch<br />

große Betriebe vertreten<br />

Die angemeldeten Aussteller lesen<br />

sich wie das „Who-is-who“ der regionalen<br />

Wirtschaft, die größeren<br />

Betriebe der Region zeigen an der<br />

Messe zahlreiche Ausbildungsplätze<br />

und Studienangebote. Da es<br />

den Veranstaltern aber von Anfang<br />

an ein zentrales Anliegen<br />

war, auch kleineren Betrieben<br />

und Einzelunternehmern das Mitmachen<br />

zu ermöglichen, gibt es einige<br />

Gemeinschaftsstände und Innungsangebote.<br />

An solchen Ständen<br />

kann beispielsweise das<br />

Schreinerhandwerk kennengelernt<br />

werden, auch die KfZ-Innung<br />

präsentiert sich gemeinsam.<br />

Im Bereich der Pflege- und Sozialberufe<br />

können sich die Jugendlichen<br />

gleich an mehreren Gemeinschaftsständen<br />

informieren.<br />

Grundsätzlich gilt im Oberen Taubertal:<br />

Eine Messe, alle Infos. Die<br />

Ausbildungsmesse Oberes Taubertal<br />

bietet sowohl für die Schüler,<br />

als auch für die Aussteller enorme<br />

Vorteile: Größtmögliche Vielfalt<br />

an Ausbildungsplätzen in der Region,<br />

Berufsberatung, Vorstellung<br />

Angebot: Zahlreiche Betriebe aus dem oberen Taubertal werden in diesem Jahr erneut ihre Ausbildungsund<br />

Studienmöglichkeiten auf der gemeinsamen Messe in Niederstetten präsentieren. Fotos: Daniela Pfeuffer<br />

Einblick: Auch Beratungsstellen und Schulen<br />

werden an der Messe vertreten sein.<br />

der Angebote weiterführender<br />

Schulen und vieles mehr. Auch für<br />

Betriebe wird die Suche nach<br />

Nachwuchskräften erleichtert,<br />

denn sie können hier Kontakt zu<br />

einem breiten Publikum aus der<br />

Region knüpfen. Die 50 Aussteller<br />

Balance: Das Gesundheitswesen wird mittels<br />

praktischer Übungen am Stand vorgestellt.<br />

präsentieren über 130 Berufsbilder<br />

– und das quasi vor der Haustür.<br />

„Die Aussteller sind ja gerade daran<br />

interessiert, mit Schülern ins<br />

Gespräch zu kommen, die sich<br />

mit dem Thema Berufswahl beschäftigen.<br />

Deshalb kann ich alle<br />

Jugendlichen nur ermuntern:<br />

Traut euch, geht auf die Firmen zu<br />

und stellt eure Fragen“, sagt Markus<br />

Wilbur vom Gewerbe- und<br />

Handelsverein Weikersheim stellvertretend<br />

für das IGGHoT-Team.<br />

Die Bewirtung übernimmt an beiden<br />

Messetagen der Freundeskreis<br />

des Bildungszentrums Niederstetten.<br />

Der Förderverein versteht<br />

sich als Bindeglied zwischen<br />

Schule und Eltern, Schulträger<br />

und ehemaligen Schülern. Der Erlös<br />

der Bewirtung kommt der Erziehungs-<br />

und Bildungsarbeit der<br />

Jugendlichen zugute, wie beispielsweise<br />

für Veranstaltungen,<br />

Unterstützung der Cafeteria, Verleihung<br />

des Schulsozialpreises oder<br />

für die Anschaffung besonderer<br />

Lehr- und Lernmittel.<br />

Als besonderen Programmpunkt<br />

kommt Oliver Gulde, Mentalberater<br />

aus Niederstetten, zur Messe.<br />

Er ist selbstständiger Mentalcoach<br />

und Autor und bundesweit für<br />

seine Personalcoachings bei größeren<br />

Unternehmen, aber auch<br />

für Einzelberatungen von Führungskräften<br />

im Einsatz.<br />

Mehr Motivation innerhalb<br />

von zehn Minuten<br />

Gulde bietet am Freitag, 9. März,<br />

zwischen 9 und 13 Uhr im Rahmen<br />

der Ausbildungsmesse im<br />

Rhythmus von 30 Minuten eine<br />

10-Minuten-Motivation zum<br />

Thema „Selbstbewusst Bewerben<br />

– Entdecke den Superheld in<br />

Dir!“ an. Hier können die Jugendlichen<br />

in einem interessanten<br />

Coaching vieles rund um die richtige<br />

Einstellung zur Bewerbung<br />

lernen. Veranstaltungsort ist die<br />

„Black Box“ in der Alten Schule.<br />

Der Weg dorthin ist ausgeschildert.<br />

Der Eintritt ist frei.<br />

Am Samstag, 10. März, steht Oliver<br />

Gulde während der Messe für<br />

Fragen der Jugendlichen und Eltern<br />

in den Frickentalhallen zur<br />

Verfügung.<br />

pm<br />

www.facebook.com/<br />

gewerbevereinniederstetten<br />

www.gulde-akademie.com<br />

Firmen auf der Bildungsmesse Oberes Taubertal


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Politik & Wirtschaft 29<br />

Vorfreude: Die Verantwortlichen der „Interessensgemeinschaft<br />

Gewerbe- und Handelsvereine oberes Taubertal (IGGHoT)“ hoffen<br />

auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Besucher. Fotos: Daniela Pfeuffer<br />

Immer rotierend<br />

Die vielen Ausbildungsmöglichkeiten stehen<br />

zum dritten Mal im Fokus der IGGHoT.<br />

Die Premiere der Ausbildungsmesse<br />

Oberes Taubertal<br />

war 2016 in Creglingen,<br />

im März letzten Jahres<br />

war Röttingen der Austragungsort,<br />

nun also Niederstetten auf<br />

dem Frickentalplatz: Am Samstag<br />

und Sonntag, 9. und 10.<br />

März, dreht sich hier alles um<br />

die berufliche Zukunft der Jugendlichen<br />

im Oberen Taubertal.<br />

ENTSCHEIDUNG Insbesondere<br />

am Samstag rechnen die<br />

Aussteller mit vielen Eltern, die<br />

ihre Kinder bei der so wichtigen<br />

Berufsorientierung begleiten.<br />

Obwohl die Ausbildungsmesse<br />

rotiert – 2019 wird Weikersheim<br />

Gastgeber sein – richtet<br />

sich die Veranstaltung stets<br />

an die gesamte Region, sowohl<br />

was die angesprochenen Jugendlichen,<br />

deren Eltern als<br />

auch ausstellende Betriebe anbelangt.<br />

Die Messe wird von<br />

der „IGGHoT“ organisiert.<br />

Doch wer steckt dahinter? Markus<br />

Wilbur, 1. Vorsitzender des<br />

Gewerbe- und Handelsvereins<br />

in Weikersheim, erläutert: „Hinter<br />

diesem Kürzel steht ein unbürokratischer<br />

Zusammenschluss<br />

der Gewerbe- und Handelsvereinen<br />

Creglingen, Niederstetten,<br />

Röttingen und Weikersheim.<br />

Ausgesprochen<br />

heißt IGGHoT: ,Interessensgemeinschaft<br />

Gewerbe- und Handelsvereine<br />

oberes Taubertal’.“<br />

GEMEINSCHAFT Dahinter<br />

steckt die Idee, dass eine starke<br />

Gemeinschaft mehr für die Region<br />

und ihre Menschen erreichen<br />

kann, als das Einzelkämpfer<br />

Dasein jedes einzelnen Vereins<br />

für sich. „Kirchturmdenken<br />

sollte der Vergangenheit angehören<br />

und die offene Formulierung<br />

,Oberes Taubertal’ lässt<br />

Platz für weitere regionale Kooperationen“,<br />

so Sylvia Baumann,<br />

die derzeit noch die einzige<br />

bayerische Vertreterin im<br />

Organisationsteam ist.<br />

Neben der Organisation der rotierenden<br />

Ausbildungsmesse<br />

können sich die vier Handelsund<br />

Gewerbevereine vorstellen,<br />

in Zukunft gemeinsam interessante<br />

Vortragsabende mit erstklassigen<br />

Referenten, Weiterbildungsangebote<br />

wie Staplerführerscheinkurse<br />

oder überbetriebliche<br />

Kooperation anzubieten.<br />

pm<br />

www.ghv-creglingen.de<br />

Firmen auf der Bildungsmesse Oberes Taubertal<br />

TECHNIK FÜR GEWINDE


30 Journal<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

NEWSLINE<br />

IG BAU ruft zur Wahl auf<br />

REGION. Von der Arbeitszeit über den Gesundheitsschutz<br />

bis hin zur Urlaubsplanung: Unter welchen Bedingungen<br />

Beschäftigte im Landkreis Schwäbisch Hall<br />

arbeiten, darüber entscheidet nicht allein der Chef.<br />

Auch die Betriebsräte haben hier ein entscheidendes<br />

Wort mitzureden. Von März bis Mai werden die „Stimmen<br />

der Belegschaften“ neu gewählt. Darauf hat die Industriegewerkschaft<br />

Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen.<br />

Bezirksvorsitzender Mike Paul nennt die Wahl „ein<br />

absolutes Muss“. Auch in kleinen Handwerksbetrieben<br />

sollten Beschäftigte nicht davor zurückschrecken, einen<br />

Betriebsrat zu gründen. Die IG BAU unterstützt die Wahlen<br />

in Branchen wie der Bauwirtschaft, der Gebäudereinigung,<br />

der Landwirtschaft, dem Maler- oder Dachdeckerhandwerk.<br />

Die Betriebsratswahlen finden alle vier<br />

Jahre statt. Die Wahlbeteiligung war mit 79 Prozent zuletzt<br />

sehr hoch. Alle Informationen zur Betriebsratswahl<br />

vor Ort gibt es in den IG BAU-Büros in Stuttgart<br />

(unter 07 11 / 9 31 82 00), Heilbronn (unter<br />

0 71 31 / 8 33 22) und Göppingen (unter<br />

0 71 61 / 96 83 43) sowie online unter www.dgb.de/betriebsratswahl-2018.<br />

pm<br />

Wichtiger Termin<br />

für Arbeitgeber<br />

REGION. Betriebe und Verwaltungen mit zwanzig und<br />

mehr Beschäftigten sind verpflichtet, fünf Prozent ihrer<br />

Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen.<br />

Tun sie das nicht, müssen sie für jeden nicht besetzten<br />

Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe an das zuständige<br />

Integrationsamt zahlen. Die Höhe dieser Abgabe<br />

ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Die<br />

Vordrucke zum Anzeigeverfahren und das Bearbeitungsprogramm<br />

„IW-Elan“ wurden bereits im Januar den Betrieben<br />

und Verwaltungen zugesandt. Arbeitgeber, die<br />

ihrer Meldepflicht noch nicht nachgekommen sind, können<br />

dies noch bis Samstag, 31. März, nachholen. Eine<br />

Fristverlängerung ist nicht möglich. Fragen von Arbeitgebern<br />

aus dem Bezirk der Agentur für Arbeit Schwäbisch<br />

Hall-Tauberbischofsheim werden unter<br />

07 21 / 8 23 70 66 beantwortet. pm<br />

Überzeugendes Konzept<br />

REGION. Im März gibt es wieder „Workshops für Existenzgründer“:<br />

Wie erstellen Existenzgründer und Betriebsübernehmer<br />

ein überzeugendes Unternehmenskonzept?<br />

Diese Frage beantworten die Unternehmensberater<br />

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken<br />

beim Gründer-Workshop. Jeder Teilnehmer erhält Seminarunterlagen<br />

sowie ein Teilnahmezertifikat. Der Workshop<br />

ist kostenlos. Die nächsten Termine sind am Dienstag,<br />

6. März, in Heilbronn sowie am Dienstag, 13.<br />

März, in Schwäbisch Hall jeweils um 17 Uhr. Eine Anmeldung<br />

ist erforderlich. Nähere Informationen gibt es<br />

bei Beate Hönnige (Heilbronn), unter<br />

0 71 31 / 79 11 71 und Andreas Weinreich (Schwäbisch<br />

Hall) unter 07 91 / 9 71 07 12 von der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken und unter www.hwk-heilbronn.de/termine.<br />

pm<br />

Ausstellung mit Fakten<br />

zum Thema Minijob<br />

SCHWÄBISCH HALL. Die Agentur für Arbeit und das<br />

Jobcenter informieren von Mittwoch, 7. März, bis Freitag,<br />

23. März, im Landkreis Schwäbisch Hall mit einer<br />

Ausstellung über die Fakten zum Minijob. Sie zeigt die<br />

Fakten wie beispielsweise die unsichtbaren Kosten und<br />

wann sich eine Umwandlung in die Sozialversicherungspflicht<br />

für Arbeitgeber lohnt. Minijobber können sich<br />

über ihre Rechte aber auch über langfristige Nachteile<br />

informieren. „Mit der Ausstellung wollen wir den Dialog<br />

mit Beschäftigten und Arbeitgebern vertiefen, um<br />

gemeinsam Wege in die existenzsichernde Beschäftigung<br />

zu finden“, so Bianca Biegel, Beauftragte für<br />

Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters im<br />

Landkreis Schwäbisch Hall. Die Ausstellung findet im<br />

Foyer der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall statt<br />

und ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie<br />

von Montag bis Mittwoch von 13 bis 16 Uhr und am<br />

Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet.<br />

pm<br />

Betriebliche Pflegelotsin<br />

Das Familienunternehmen Bass in Niederstetten unterstützt Mitarbeiter bei Pflegeangelegenheiten.<br />

Seit zwei Jahren ist Claudia Ziegler-Schulz die geschulte Ansprechpartnerin.<br />

Wenn ein Angehöriger zum<br />

Pflegefall wird, stoßen Berufstätige<br />

schnell an ihre<br />

Grenzen. Geschäftsführerin Dr.<br />

Stefanie Leenen hat das Problem<br />

erkannt: „Das Thema Pflege ist in<br />

vielen Unternehmen noch nicht<br />

angekommen, aber hier gilt es,<br />

als Arbeitgeber aktiv zu werden<br />

und die eigenen Mitarbeiter zu unterstützen.“<br />

Um ihren Mitarbeitern gezielt zur<br />

Seite zu stehen, hat Dr. Leenen im<br />

Jahr 2015 eine Pflegelotsin eingerichtet:<br />

Die Vertriebs- und Verwaltungsangestellte<br />

Claudia Ziegler-<br />

Schulz ist speziell für die Vereinbarkeit<br />

von Erwerbstätigkeit und<br />

Pflege geschult.<br />

HILFSANGEBOT Totalveränderung<br />

steht an, wenn ein Elternteil<br />

oder gar der eigene Partner zum<br />

Pflegefall wird. Neben der entstehenden<br />

Belastung, drängen sich<br />

viele Fragen zum Beispiel zu Arbeitszeitanpassungen,<br />

Freistellungsansprüchen<br />

oder externen<br />

Anlaufstellen auf. Hier ist Ziegler-<br />

Schulz für ihre Kollegen da. Sie<br />

hört sich die Sorgen der Betroffenen<br />

an und bietet konkrete Hilfestellungen.<br />

Die Pflegelotsin weiß,<br />

wo die Beratungsstellen in der Region<br />

sind.<br />

VEREINBARKEIT Sie gibt Kontaktdaten<br />

von Ansprechpartnern<br />

weiter und verweist auf passende<br />

Stellen wie beispielsweise den Pflegestützpunkt.<br />

Ziegler-Schulz<br />

weiß, wie eine passende Pflegeeinrichtung<br />

gefunden und sich über<br />

die rechtliche Lage und den damit<br />

einhergehenden Ansprüchen erkundigt<br />

werden kann. Die Pflegelotsin<br />

gibt beispielsweise auch<br />

den wichtigen Hinweis, dass die<br />

Pflegezeit unter bestimmten Voraussetzungen<br />

bei der Rente anrechenbar<br />

ist. Besonders für Mitarbeiter<br />

die im Schichtdienst tätig<br />

Fast drei Jahrzehnte hat er das<br />

Handwerk in der Region, im<br />

Land und auf Bundesebene repräsentiert:<br />

Am 10. Februar feierte<br />

Klaus Hackert seinen 80. Geburtstag<br />

in seiner Heimat Heilbronn.<br />

Der Gas- und Wasserinstallateurmeister<br />

war 27 Jahre lang Präsident<br />

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.<br />

Als er sich 2004<br />

nicht mehr zur Wahl stellte,<br />

wurde er für sein langjähriges Engagement<br />

und seine zahlreichen<br />

Verdienste zum Ehrenpräsidenten<br />

ernannt. Hackerts ehrenamtliche<br />

Tätigkeit im Handwerk begann<br />

1969, als er mit 31 Jahren zum<br />

Obermeister der Innung Sanitär-<br />

Heizung-Klima Heilbronn gewählt<br />

wurde. In den kommenden Jahren<br />

übernahm er zahlreiche weitere<br />

Ehrenämter auf allen Ebenen<br />

der Handwerksorganisation.<br />

1974 wurde Hackert in die Vollversammlung<br />

der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken gewählt.<br />

Drei Jahre später wählte ihn die<br />

Vollversammlung zum Präsidenten<br />

der Handwerkskammer. Mit<br />

39 Jahren war er damals der<br />

jüngste Präsident Deutschlands.<br />

Als er 27 Jahre später seine Amtszeit<br />

beendete, war er der dienstälteste<br />

Präsident.<br />

Im Handwerk verwurzelt<br />

Unterstützer: Lars Sommer, Leiter des Messezentrums Redblue, Oliver<br />

Fritz und Marion Loehe, Mitarbeiter von Intersport sowie Kim Roether,<br />

Vorstandsvorsitzender (v. li.) am Messestand der DKMS. Foto: Intersport<br />

Zuhören: Claudia Ziegler-Schulz (re.) spricht mit einer Kollegin,<br />

damit diese den Alltag unbeschwerter erleben kann. Diskretion und<br />

Vertraulichkeit prägen dabei ihre Arbeit.<br />

Foto: Bass<br />

Jubilar: Auch mit 80 Jahren bleibt<br />

Klaus Hackert immer auf dem<br />

neuesten Stand. Foto: Ramona Fritz<br />

ÜBERREGIONAL Sein Engagement<br />

für das Handwerk endete<br />

nicht an den Grenzen der Region.<br />

Zwischen 1995 und 2005 stand er<br />

auch als Präsident dem Baden-<br />

Württembergischen Handwerkstag<br />

vor. Nach seinem Ausscheiden<br />

wurde er bei der Landeshandwerksorganisation<br />

zum Ehrenpräsidenten<br />

ernannt. 1994 führte ihn<br />

sein Weg nach Berlin zum Zentralverband<br />

des Deutschen Handwerks<br />

(ZDH), wo er sich bis 2004<br />

als Mitglied des Vorstandes des<br />

Deutschen Handwerkskammertages<br />

(DHKT) sowie im Präsidium<br />

des ZDH einsetzte. 1996 wurde er<br />

zum Vizepräsidenten des ZDH –<br />

ein Amt, das Hackert acht Jahre<br />

lang ausfüllte. Darüber hinaus engagiert<br />

sich Klaus Hackert auch<br />

auf politischer Ebene. In seiner<br />

Unter dem Motto „Kleine Tat –<br />

große Wirkung“ waren im<br />

Februar alle Mitarbeiter des Heilbronner<br />

Unternehmens Intersport<br />

dazu eingeladen, sich als<br />

Stammzellenspender bei der<br />

DKMS zu registrieren. Das Tübinger<br />

Unternehmen war während<br />

der Februar-Ordermesse des Betriebes<br />

im Messezentrum Redblue<br />

in Heilbronn mit einem Stand vertreten.<br />

„Der Anstoß für die Organisation<br />

der Typisierungs-Aktion<br />

kam aus unserem Mitarbeiterkreis“,<br />

erzählt Vorstandsvorsitzender<br />

Kim Roether. „Drei unserer<br />

sind, ist ein angepasstes Arbeitszeitmodell<br />

unabdingbar, um die<br />

Pflege auch mit ihrer Erwerbstätigkeit<br />

vereinen zu können. Zusammen<br />

mit der Personalabteilung<br />

wird daher zur Entlastung des Mitarbeiters<br />

eine gemeinsame Lösung<br />

entwickelt. „Vielen tut es einfach<br />

nur gut mit mir über die<br />

schwere Situation sprechen zu<br />

können“, stellt Ziegler-Schulz dabei<br />

häufig fest.<br />

pm<br />

www.bass-tools.com<br />

Klaus Hackert, Ehrenpräsident der Handwerkskammer, feierte im Februar seinen 80. Geburtstag.<br />

Heimatstadt Heilbronn ist er seit<br />

1975 Mitglied im Gemeinderat.<br />

Die Liste der Ehrungen, die sich<br />

Klaus Hackert mit seinem Engagement<br />

verdiente, ist entsprechend<br />

lang. Von der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken erhielt er unter<br />

anderem 2003 den Goldenen<br />

Ehrenring. Fünf Jahre später<br />

wurde er mit dem Ehrenring der<br />

Stadt Heilbronn ausgezeichnet.<br />

Vom Land Baden-Württemberg<br />

wurden seine Verdienste 1998 mit<br />

der Staufer-Medaille in Gold sowie<br />

im Jahr 2001 mit der Wirtschaftsmedaille<br />

gewürdigt. Der<br />

Zentralverband des Deutschen<br />

Handwerks verlieh Klaus Hackert<br />

bereits 1987 das Handwerkszeichen<br />

in Gold. Außerdem erhielt er<br />

2005 das Große Verdienstkreuz<br />

des Verdienstordens der Bundesrepublik<br />

Deutschland. pm<br />

www.hwk-heilbronn.de<br />

Erfolgreich typisiert<br />

Intersport und DKMS organisieren Typisierungs-Aktion:<br />

Mehr als 200 neue Stammzellenspender werden gefunden.<br />

Mitarbeiter haben in den vergangenen<br />

Jahren bereits erfolgreich<br />

Knochenmark gespendet und drei<br />

Patienten mit der Diagnose Blutkrebs<br />

helfen können.“ Für Oliver<br />

Fritz, Marion Löhe und Silke Pfister<br />

aus der Heilbronner Intersport-Zentrale<br />

war ihr Engagement<br />

eine Selbstverständlichkeit.<br />

Alle drei würden jederzeit wieder<br />

spenden. Bei der Typisierungs-Aktion<br />

hat Intersport die Kosten der<br />

Teilnehmer übernommen. pm<br />

www.intersport.de<br />

www.dkms.de


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Journal 31<br />

Von Spree an Tauber<br />

NEWSLINE<br />

Nadine Helbig ist die neue kaufmännische Leiterin bei der Median Klinik Hohenlohe.<br />

Anfang des Jahres wechselte<br />

Nadine Helbig von der Spree<br />

nach Bad Mergentheim an<br />

die Tauber, um die kaufmännische<br />

Leitung in der Median Klinik<br />

Hohenlohe zu übernehmen.<br />

Damit ist die 39-Jährige die Nachfolge<br />

von Andreas Duda angetreten,<br />

der die Stelle seit Oktober<br />

2014 innehatte. Die gelernte Hotelfachfrau<br />

kommt direkt aus der<br />

Berliner Zentrale von Median, wo<br />

sie zuletzt Leiterin der Abteilung<br />

Dienstleistungen war. „Die neue<br />

Stelle ist ein kleiner Traum. Ich<br />

wollte schon immer Hoteldirektorin<br />

werden”, erklärt Nadine Helbig<br />

die Gründe für ihren Wechsel<br />

und schmunzelt.<br />

Von Köchen für Köche<br />

Küchentechnikhersteller Palux aus Bad Mergentheim zeigt<br />

seine Technik-Neuheiten auf der Messe „Intergastra“.<br />

Wirtschaftlich zu arbeiten, den<br />

anhaltenden Fachkräftemangel<br />

auszugleichen und gleichzeitig<br />

hohe, reproduzierbare Speisenqualität<br />

auf den Teller zu bringen<br />

– das sind die aktuellen Herausforderungen,<br />

denen sich Gastronomie<br />

und Gemeinschaftsverpflegung<br />

gegenübersehen. „Dass wir<br />

ein Unternehmen von Köchen für<br />

Köche sind, haben wir auf der Intergastra<br />

einmal mehr deutlich gemacht.<br />

Unser Lösungsansatz, eine<br />

Kombination aus effizienter, passgenauer<br />

Küchentechnik und prozessorientierten<br />

Konzepten,<br />

kommt in der Branche an“, sagt<br />

Hardy Zolper, Vertriebsleitung National<br />

der Palux AG.<br />

BEKANNT „Der Unterschied<br />

zum Hotel ist hier nicht sehr<br />

groß“, sagt Helbig. Die Median Klinik<br />

Hohenlohe ist für Helbig<br />

keine Unbekannte. Schon Ende<br />

2011, als RHM die insolvente Klinik<br />

übernahm, kam sie zum ersten<br />

Mal nach Bad Mergentheim<br />

und war begeistert. Daran hat sich<br />

bis heute nichts geändert. „Die<br />

Median Klinik Hohenlohe ist nicht<br />

nur ein schöner Bau, sie ist auch<br />

Messeauftritt: Die Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Stuttgart<br />

ist für Palux ein wichtiger Termin zur eigenen Präsentation. Foto: Palux AG<br />

Wechsel: Nadine Helbig hat sich ganz bewusst für den Standort<br />

Bad Mergentheim entschieden.<br />

Foto: Median<br />

HEIMSPIEL Davon überzeugten<br />

sich auch der Bad Mergentheimer<br />

Oberbürgermeister Udo Glatthaar<br />

sowie der Aufsichtsratsvorsitzende<br />

Edmund Brenner bei ihrem<br />

Messebesuch: Die Palux-Vorstände<br />

Erhard Ikas und Dr. Hilmar<br />

Rudloff zeigten ihnen die Neuheiten<br />

und gemeinsam kosteten<br />

sie bei guten Gesprächen die kulinarischen<br />

Messespezialitäten am<br />

Stand. Glatthaar betonte beim<br />

Heimspiel des Bad Mergentheimer<br />

Küchentechnikherstellers auf<br />

der Messe einmal mehr die Bedeutung<br />

des Unternehmens für die Region.<br />

Bei der „Nacht der Sterne“<br />

im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum<br />

ist Palux langjähriger offizieller<br />

Küchentechnik-Partner,<br />

weswegen an den zwölf Buffet-Stationen<br />

wieder zahlreiche Palux-<br />

Geräte ihre Leistungsfähigkeit zeigten.<br />

Das Event mit mehr als 150<br />

Sterneköchen und weiteren 750<br />

handverlesenen Gästen aus der<br />

Hotel- und Gastronomiebranche,<br />

veranstaltet von der Allgemeinen<br />

Hotel- und Gastronomie-Zeitung<br />

(AHGZ), gilt als Messe-Highlight.<br />

MOBIL Auch Janko Hilliges, Küchenchef<br />

im Flair Park-Hotel in<br />

Ilshofen und zu Gast am Palux-<br />

Messestand, setzt seit Jahren auf<br />

Küchentechnik und Lösungen der<br />

Mergentheimer. Für das 24-Stunden-Rennen<br />

in Dubai hat er im Januar<br />

2018 seine komfortable Hotel-Küche<br />

gegen eine mobile Palux-Küche<br />

mit Rennstall-Feeling<br />

eingetauscht: Hilliges übernahm<br />

das Catering für das am Ende siegreiche<br />

Black Falcon Rennteam –<br />

und legte damit die Messlatte für<br />

die kommenden Wettbewerbe<br />

hoch. Und das alles mit Technik<br />

aus der Region.<br />

pm<br />

www.palux.de<br />

gut organisiert und medizinisch<br />

hervorragend aufgestellt, mit einem<br />

tollen Team und ausgesprochen<br />

kompetenten Ärzten”, erläutert<br />

die gebürtige Saarländerin.<br />

Für die Zukunft hat sich Helbig<br />

Der neue AOK-Bezirksrat hat<br />

bei seiner konstituierenden<br />

Sitzung in Untersteinbach ehemalige<br />

Mitglieder des Gremiums feierlich<br />

verabschiedet.<br />

Aus dem Landkreis Schwäbisch<br />

Hall waren dies Wolfgang Haag<br />

aus Schwäbisch Hall, Gerhard Junker<br />

aus Crailsheim und Gerhard-<br />

Paul Reiß aus Wallhausen. Alle<br />

drei erhielten für ihr jahrzehntelanges<br />

ehrenamtliches Engagement<br />

jeweils die AOK-Ehrennadel<br />

in Gold.<br />

UNTERSTÜTZUNG Als Vertreter<br />

der Versicherten waren Wolfgang<br />

Haag und Gerhard Junker<br />

seit 1996 in dem Gremium aktiv.<br />

Noch länger dabei war Gerhard-<br />

Paul Reiß. Er hatte die Belange<br />

der Arbeitgeber als Beitragszahler<br />

seit 1986 vertreten. In die Amtszeit<br />

der früheren Bezirksräte fiel<br />

die Begleitung zahlreicher Bau-<br />

vor allem den weiteren Ausbau<br />

des Fachbereichs Geriatrie an der<br />

Klinik vorgenommen. Dabei geht<br />

es ihr nicht nur um die Ausstattung<br />

der Abteilung, sondern vor allem<br />

darum, examinierte Fachkräfte<br />

zu finden, die in das Profil<br />

der Klinik passen. „Mir liegen die<br />

Mitarbeiter und die Patienten der<br />

Klinik am Herzen”, so die neue<br />

kaufmännische Leiterin.<br />

BUNDESWEIT Median ist der<br />

bundesweit größte private Betreiber<br />

von Rehabilitationseinrichtungen<br />

und hat rund 18 000 Betten<br />

und Behandlungsplätze in 123 Kliniken<br />

und Einrichtungen, davon<br />

73 stationäre Reha-Kliniken. Die<br />

rund 15 000 Beschäftigten der<br />

Gruppen behandeln und betreuen<br />

derzeit jährlich mehr als 230 000<br />

Patienten und Bewohner in 14<br />

Bundesländern.<br />

pm<br />

www.median-kliniken.de<br />

Abschied aus dem<br />

AOK-Bezirksrat<br />

Goldene Ehrennadel für Haag, Junker und Reiß.<br />

und Modernisierungsmaßnahmen<br />

an diversen AOK-Standorten.<br />

Damit unterstützten sie nachdrücklich<br />

den Wandel der Gesundheitskasse<br />

zum serviceorientierten<br />

Dienstleister im Gesundheitswesen.<br />

Nicht zu vergessen die Tätigkeit<br />

in den Widerspruchsausschüssen<br />

der Gesundheitskasse.<br />

DANKBAR „Ihr Einsatz für die<br />

Selbstverwaltungsgremien der<br />

AOK war und ist unverzichtbar,<br />

denn er steht für Teilhabe und Mitbestimmung<br />

in einem demokratischen<br />

Gemeinwesen. Sie garantieren<br />

eine am Wohl der Menschen<br />

orientierte Gesundheitsversorgung,<br />

die zugleich wirtschaftlichem<br />

und ökonomischem Sachverstand<br />

folgt“, dankte die alternierende<br />

Vorsitzende des AOK-Bezirksrats,<br />

Marianne Kugler-Wendt.<br />

Ihr Stellvertreter Rolf Blaettner ergänzte:<br />

„Dass der Marktanteil der<br />

AOK im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall heute bei mehr als 57 Prozent<br />

liegt, daran haben auch sie einen<br />

Anteil.“<br />

pm<br />

www.aok-bw.de<br />

Auszeichnung: Für ihr langjähriges Engagement im AOK-Bezirksrat<br />

erhielten Gerhard-Paul Reiß, Gerhard Junker und Wolfgang Haag (v. li.)<br />

die Goldene AOK-Ehrennadel und wurden verabschiedet.<br />

Foto: AOK<br />

JT Touristik geht an<br />

Handelskette Lidl<br />

NECKARSULM/BERLIN. Nach über zwei Monaten im<br />

Insolvenzverfahren steht seit Anfang des Jahres die Zukunft<br />

des Reiseveranstalters JT Touristik GmbH fest. Die<br />

Handelskette Lidl, welche zur Schwarz-Gruppe mit Sitz<br />

in Neckarsulm gehört, konnte sich im Bieterwettbewerb<br />

um den Reiseveranstalter aus Berlin durchsetzen.<br />

Der in fast ganz Europa engagierte Discounter erwirbt<br />

den Berliner Reiseveranstalter über die Lidl E-Commerce<br />

International GmbH & Co KG. „Einer der bekanntesten<br />

Marken in der deutschen Reiseindustrie werden<br />

somit vielversprechende Zukunftsperspektiven eröffnet.<br />

Darüber hinaus ist hocherfreulich, dass alle 60 Arbeitsplätze<br />

am Standort Berlin erhalten werden“,<br />

schreibt Lidl in einer Mitteilung. Jasmin Taylor, Gründerin<br />

von JT Touristik, sagt: „Es erfüllt mich mit größter<br />

Zufriedenheit, das Unternehmen und seine Mitarbeiter<br />

in die Hände eines Unternehmens geben zu dürfen, das<br />

als kapitalkräftiger europäischer Player einen exzellenten<br />

Ruf genießt. JT Touristik eröffnen sich durch diese<br />

Partnerschaft völlig neue Perspektiven, von denen unsere<br />

Kunden, unsere Partner aber insbesondere auch unsere<br />

Arbeitskollegen profitieren werden.“<br />

pm<br />

Landespreis ausgeschrieben<br />

REGION. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hohenlohekreises<br />

W.I.H.-Wirtschaftsinitiative Hohenlohe<br />

GmbH weist auf die zwölfte Ausschreibung des Landespreises<br />

für junge Unternehmen hin. Gesucht werden<br />

wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aus sämtlichen Branchen,<br />

die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches<br />

Handeln einen vorbildhaften Beitrag zu einer zukunftsfähigen<br />

Gesellschaft leisten. Bis Freitag, 23.<br />

März, können sich Unternehmer mit Firmensitz in Baden-Württemberg<br />

bewerben. Mit insgesamt 90 000 a<br />

ist der Landespreis einer der höchstdotierten und renommiertesten<br />

Unternehmerpreise in Deutschland.<br />

„Die Preisträger sind Vorbilder für potenzielle Existenzgründer.<br />

Sie können die Auszeichnung werbewirksam<br />

für ihr Unternehmen nutzen“, fordert Margot Klinger,<br />

Geschäftsführerin der W.I.H. GmbH, zur Teilnahme auf.<br />

Weitere Infos dazu gibt es unter www.landespreis-information.de<br />

sowie unter www.wih-hohenlohe.de. pm<br />

Müller-Klier übernimmt<br />

im Juli die Leitung<br />

FÜRTH. Dr. Maike Müller-Klier (46) wird neue Leiterin<br />

der IHK-Geschäftsstelle Fürth. Sie folgt zum 1. Juli auf<br />

Gerhard Fuchs, der die Geschäftsstelle in den letzten sieben<br />

Jahren führte und altersbedingt in den Ruhestand<br />

geht. Müller-Klier studierte, promovierte und lehrte an<br />

der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät<br />

der Friedrich-Alexander-Universität. Seit Juni 2008 arbeitet<br />

Müller-Klier bei der IHK Nürnberg für Mittelfranken,<br />

wo sie 2011 die Leitung des Referates Volkswirtschaft<br />

und Statistik übernahm. Zudem koordinierte Müller-Klier<br />

Projekte der Europäischen Metropolregion<br />

Nürnberg, zuletzt war sie für die Fortentwicklung des<br />

Leitbildes für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung<br />

(WaBe) der Metropolregion verantwortlich. Die<br />

IHK-Geschäftsstelle Fürth ist Dienstleister für die<br />

20 000 IHK-Mitgliedsbetriebe in Stadt und Landkreis<br />

und betreut das ehrenamtlich tätige IHK-Gremium<br />

Fürth.<br />

pm<br />

Mode in alten Gemäuern<br />

SCHWÄBISCH HALL. Die GWG Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft<br />

Schwäbisch Hall mbH hat einen<br />

neuen Mieter für die Kornhausscheunen gefunden: Das<br />

international bekannte Modelabel „Only“ hat kürzlich<br />

seine Pforten in Schwäbisch Hall eröffnet. Die Bestseller<br />

GmbH, welche im Kocherquartier in zwei weiteren Läden<br />

bereits die Marken „Jack & Jones“ und „Vero<br />

Moda“ vertreibt, mietet die etwa 230 Quadratmeter<br />

große Ladenfläche in den von der Architektenkammer<br />

Baden Württemberg für „beispielhaftes Bauen“ prämierten<br />

Kornhausscheunen an. Damit ist am stark frequentierten<br />

Entrée von und zum Kocherquartier wieder<br />

ein namhafter Händler anzutreffen und die Stadt Schwäbisch<br />

Hall um eine Anlaufstelle für Mode reicher. pm


32 Werkstoff Holz<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Branche trifft sich in Nürnberg<br />

Holz-Handwerk: Auf der Leitmesse zeigen Firmen von Mittwoch, 21., bis Samstag, 24. März, ihr Know-how.<br />

Schon zum 19. Mal präsentiert<br />

sich die „Holz-Handwerk“<br />

als die europäische<br />

Leitmesse für das holzverarbeitende<br />

Handwerk. Das Interesse<br />

der Branche ist erneut so groß,<br />

dass die sieben Messehallen bereits<br />

ein halbes Jahr vor der Veranstaltung<br />

ausgebucht waren. Vom<br />

21. bis 24 März informieren sich<br />

im Nürnberger Messezentrum einmal<br />

mehr rund 110 000 erwartete<br />

Besucher über die neuesten Entwicklungen<br />

und Trends der<br />

Holzbe- und -verarbeitung. Schreiner,<br />

Zimmerer und Fachhändler<br />

sowie Experten des Möbel- und Innenausbaus<br />

tragen zum hochklassigen<br />

Produkt- und Informationsangebot<br />

sowie dem lebendigen<br />

Charakter der Fachmesse bei.<br />

Rund 500 Unternehmen, darunter<br />

auch Firmen aus der Region Heilbronn-Franken,<br />

sind mit einem<br />

Stand vor Ort.<br />

VIELFALT Das Spektrum der<br />

Holz-Handwerk reicht von Holzbearbeitungsmaschinen,<br />

Elektround<br />

Pneumatikwerkzeugen über<br />

Befestigungstechnik, Beschläge,<br />

Bauelemente und Einbausysteme<br />

bis hin zu Hölzern und Holzwerkstoffen<br />

sowie Software. Somit fasst<br />

sie alle Produkte und Techniken<br />

Profis: Auf der Messe finden Besucher alles zur Bearbeitung des Werkstoffes Holz.<br />

zusammen, die im Alltag von<br />

holzbe- und -verarbeitenden Betrieben<br />

relevant sind.<br />

Die beliebte Sonderschau „DesignObjekt<br />

– ObjektDesign“ des<br />

Fachverbands Schreinerhandwerk<br />

(FSH) Bayern findet unter<br />

dem Motto „Den Geist des Raumes<br />

fühlen – ganzheitliche Gestaltungskonzepte“<br />

statt. Hauptgeschäftsführer<br />

Dr. Christian Wenzler<br />

erklärt: „Nachdem für das<br />

Schreinerhandwerk lange Zeit das<br />

Design einzelner Objekte und Produkte<br />

im Mittelpunkt stand, beobachten<br />

wir aktuell eine Rückkehr<br />

zu ganzheitlichen Ansätzen bei<br />

der Gestaltung von Bauwerken,<br />

Räumen, Möbeln und peripherer<br />

Ausstattung.<br />

Unsere Sonderschau präsentiert<br />

besondere Gestaltungskonzepte,<br />

erläutert grundlegende Designideen,<br />

die den Geist der geschaffenen<br />

Raumsituationen erfühlen lassen,<br />

und zeigt Chancen auf, die<br />

Foto: NürnbergMesse<br />

sich dem kreativen und umfassend<br />

ausgerichteten Schreinerhandwerk<br />

bieten. Der „Geist“ eines<br />

Raumes entsteht, wenn alles irgendwie<br />

passt. Der Raum bewirkt<br />

eine Emotion, rüttelt am Betrachter,<br />

regt an oder auf. Jeder<br />

Mensch empfindet hier anders<br />

und oftmals ist es nur ein Bauchgefühl,<br />

das eine rational nicht erklärbare<br />

Wirkung auslöst. Noch<br />

schwieriger ist zu ermitteln, wie<br />

und warum diese Reaktion entsteht.<br />

Tatsächlich lässt sich vieles<br />

aber ganz genau steuern. Wie, zeigen<br />

wir auf der Sonderschau im<br />

Foyer Eingang Mitte.“<br />

Im Rahmen der Sonderschau findet<br />

in diesem Jahr der Fotowettbewerb<br />

„Innungsschreiner gestalten“<br />

statt: Betriebe sind eingeladen,<br />

den Messebesuchern kreative<br />

Projekte vorzustellen. Dr.<br />

Christian Wenzler: „Wir zeigen Geschichten<br />

und Bilder von Objekten,<br />

die vielleicht über das hinausgehen,<br />

was man sich anfangs zugetraut<br />

hat, die man aber trotzdem<br />

mit Mut, Geduld und Herzblut realisiert<br />

hat. Wir möchten nicht nur<br />

Leuchtturmprojekte aus Architekturzeitungen<br />

abbilden, sondern<br />

echte Schreinerleistungen zeigen.“<br />

Die besten Einsendungen<br />

werden vom Fachverband prämiert.<br />

ERFOLGREICH Zu den Ausstellern<br />

aus der Region gehören unter<br />

anderem die Schreinermeisterschule<br />

Schwäbisch Hall und die<br />

Weinig AG aus Tauberbischofsheim.<br />

1992 startete die Messe im<br />

Verbund mit der Fensterbau Frontale<br />

am Messeplatz Nürnberg,<br />

rund 60 000 Besucher kamen. Bereits<br />

zwei Jahre später konnte mit<br />

70 000 Fachbesuchern ein signifikanter<br />

Erfolg gefeiert werden. Seitdem<br />

hat sich die Holz-Handwerk<br />

zu einer der wichtigsten Fachmessen<br />

für Maschinentechnologie<br />

und Fertigungsbedarf im holzverarbeitenden<br />

Gewerbe entwickelt.<br />

Zur letzten Auflage kamen 494<br />

Ausstellern aus 19 Ländern auf<br />

fast 32 000 Quadratmetern. Über<br />

110 000 Fachbesucher wurden gezählt.<br />

pm<br />

www.holz-handwerk.de<br />

ANZEIGE<br />

ADVERTORIAL<br />

Die digitale Zukunft im Blick<br />

WEINIG zeigt auf der Messe Nürnberg die Produktionswelt von morgen<br />

Die Doppelmesse Holz-Handwerk<br />

/ Fensterbau Frontale ist 2018 das<br />

zentrale Ereignis für die internationale<br />

Holzwirtschaft. Es werden<br />

über 100.000 Besucher aus Europa<br />

und Übersee in Nürnberg erwartet.<br />

Das Messekonzept der WEINIG<br />

Gruppe steht unter dem Motto<br />

THINK WEINIG und unterstreicht<br />

die gruppenübergreifende Vertriebs-<br />

und Marketingstrategie. Auf<br />

insgesamt 1.600 m² präsentiert der<br />

Weltmarktführer vom 21. bis 24.<br />

März in Halle 9 über 30 Maschinen,<br />

Anlagen und Systeme seiner beiden<br />

Marken WEINIG und HOLZ-HER.<br />

Sowohl der traditionell handwerklich<br />

arbeitende Betrieb, als auch das<br />

digitalisierte Unternehmen findet<br />

auf dem Stand der WEINIG Gruppe<br />

» DIE WEINIG GRUPPE<br />

WIRD IN NÜRNBERG<br />

IN DER FERTIGUNGS-<br />

TECHNOLOGIE<br />

WICHTIGE IMPULSE<br />

SETZEN.<br />

die richtige Lösung für seine Produktionsaufgaben.<br />

Allen Exponaten<br />

ist die WEINIG Philosophie gemein,<br />

durch einfache Bedienkonzepte<br />

die maximale Beherrschbarkeit der<br />

immer komplexeren Technologien<br />

zu gewährleisten.<br />

Das perfekte Doppel: WEINIG W4.0 digital<br />

powered by Mindsphere.<br />

Aus der Fülle von Neuheiten und<br />

Weiterentwicklungen ragen einige<br />

besonders heraus. Weltpremiere<br />

feiert der neue Kehlautomat Unimat<br />

217, der bereits dem Einsteiger<br />

hohen Bedienkomfort bietet. Erstmals<br />

präsentiert WEINIG auch die<br />

Cloud-Lösung Mindsphere. WEINIG<br />

ist Gründungsmitglied der Anwenderorganisation<br />

MindSphere World,<br />

die unter Federführung der Siemens<br />

AG in die digitale Zukunft steuert.<br />

Zum Zukunftsthema vernetzte<br />

Produktion können die Besucher<br />

des Standes auch einen spektakulären<br />

virtuellen 3-D-Ausflug in<br />

die WEINIG Smart Factory für die<br />

Fensterfertigung unternehmen. In<br />

Sachen W4.0 digital hat WEINIG<br />

seine Service App mit erweiterten<br />

Monitoring-Möglichkeiten aufgewertet,<br />

die ebenfalls in Nürnberg<br />

zu sehen sein werden. Speziell an<br />

ambitionierte Handwerksbetriebe<br />

im Fensterbau richtet sich die komfortable<br />

WEINIG Machine Control<br />

(WMC)-Oberfläche, durch die das<br />

kompakte Fenstercenter Conturex<br />

Compact weiter an Attraktivität<br />

gewinnt.<br />

Neuheiten wie das Laser-Breitenvermessung<br />

SplitAssist für<br />

die Trennbandsäge BKS oder die<br />

integrierte Auftragsverwaltung für<br />

die Moulder Master Software sind<br />

zusätzliche Glanzlichter des WEINIG<br />

Auftritts. Bei HOLZ-HER, dem<br />

Spezialisten für die Holzwerkstoffbearbeitung<br />

innerhalb der WEINIG<br />

Foto: Weinig<br />

Gruppe, wird eine Messepremiere<br />

für Aufsehen sorgen: Die revolutionäre<br />

Nextec-Technologie erlaubt es<br />

dem Kunden, in nur drei Schritten<br />

Maßmöbel zu produzieren. Fast das<br />

ganze Spektrum der Technologien,<br />

das von Zuschnitt, Hobeln und Profilieren<br />

bis zur Optimierung, Fensterfertigung<br />

und der Plattenproduktion<br />

mit HOLZ-HER reicht, kann<br />

in Nürnberg in Live-Vorführungen<br />

erlebt werden. „Unser gesamtes<br />

Programm ist darauf ausgerichtet,<br />

den Kunden wichtige Wettbewerbsvorteile<br />

zu sichern“, betont Klaus<br />

Müller, Leiter Marketing Kommunikation.<br />

[pm]<br />

Die WEINIG Gruppe entwickelt,<br />

produziert und vertreibt<br />

Maschinen und Systeme<br />

für die Massiv- und<br />

Holzwerkstoffbearbeitung.<br />

Im Stammwerk Tauberbischofsheim<br />

werden hauptsächlich<br />

Kehlautomaten<br />

sowie CNC-Center für die<br />

Fenster- und Möbelherstellung<br />

gefertigt. Insgesamt<br />

bildet die WEINIG Gruppe<br />

die komplette Wertschöpfungskette<br />

der Holzbearbeitung<br />

ab und ist in der<br />

Welt führend.<br />

www.weinig.com<br />

Die WEINIG Gruppe:<br />

Maschinen Die WEINIG und Gruppe: Anlagen für<br />

die Maschinen Bearbeitung und Anlagen von Massivholz<br />

die Bearbeitung und Holzwerkstoffen von Massiv-<br />

für<br />

holz und Holzwerkstoffen<br />

Innovative Spitzentechnologie,<br />

Die umfassende Innovative WEINIG Spitzentechnologie,<br />

Dienstleistungen Gruppe: und<br />

Systemlösungen bis zur schlüsselfertigen<br />

Produktionsanlage:<br />

Maschinen umfassende Dienstleistungen und Anlagen und<br />

die WEINIG<br />

für<br />

Systemlösungen bis zur schlüsselfertigen<br />

Bearbeitung Produktionsanlage: ist Ihr Partner, von wenn die Massiv-<br />

es WEINIG um<br />

die Gruppe<br />

holz<br />

profitable Gruppe und ist Bearbeitung Ihr Holzwerkstoffen<br />

Partner, wenn von Massivholz<br />

profitable und Holzwerkstoffen Bearbeitung von geht. Massiv-<br />

es um<br />

WEINIG Qualität und Wirtschaftlichkeit<br />

gibt Ihnen<br />

Innovative<br />

holz und Holzwerkstoffen<br />

Spitzentechnologie,<br />

geht.<br />

WEINIG Qualität den und entscheidenden<br />

Wirtschaftlichkeit<br />

gibt Ihnen im Dienstleistungen weltweiten den entscheidenden Wettbe-<br />

und<br />

umfassende Vorsprung<br />

Systemlösungen werb, Vorsprung ob Handwerk im weltweiten bis zur oder schlüsselfertigewerb,<br />

Produktionsanlage: ob Handwerk oder die Industrie. WEINIG<br />

Industrie. Wettbe-<br />

www.weinig.com<br />

Gruppe ist Ihr Partner, wenn es um<br />

www.weinig.com<br />

profitable Bearbeitung von Massivholz<br />

und Holzwerkstoffen geht.<br />

WEINIG Qualität und Wirtschaftlichkeit<br />

gibt Ihnen den entscheidenden<br />

Vorsprung im weltweiten Wettbewerb,<br />

ob Handwerk oder Industrie.<br />

HOLZ-HANDWERK 2018:<br />

WEINIG HOLZ-HANDWERK und HOLZ-HER 2018:<br />

gemeinsam WEINIG und in HOLZ-HER Halle 9<br />

gemeinsam in Halle 9<br />

HOLZ-HANDWERK 2018:<br />

WEINIG und HOLZ-HER<br />

gemeinsam in Halle 9<br />

MASSIVHOLZ<br />

MASSIVHOLZ<br />

MASSIVHOLZ<br />

Zuschnitt,<br />

Scannen,<br />

Optimieren,<br />

Verleimen<br />

Fenster, Türen,<br />

CNC-Technologie<br />

Keilzinken,<br />

Formatieren,<br />

HOLZWERK-<br />

HOLZWERK-<br />

STOFFE<br />

STOFFE<br />

Hobeln, Profilieren,<br />

Werkzeug, Schleifen<br />

Hobeln, Profilieren,<br />

Werkzeug, Schleifen<br />

Zuschnitt,<br />

Scannen,<br />

Optimieren,<br />

Zuschnitt,<br />

Verleimen Scannen,<br />

Optimieren,<br />

Fenster, Verleimen Türen,<br />

CNC-Technologie<br />

Hobeln, Fenster, Türen, Profilieren,<br />

Keilzinken, Werkzeug, CNC-Technologie Schleifen<br />

Keilzinken,<br />

Formatieren,<br />

Kantenprofilierung<br />

Formatieren,<br />

Kantenprofilierung<br />

HOLZWERK-<br />

STOFFE<br />

Kantenanleimen<br />

CNC-Bearbeitung<br />

Kantenanleimen<br />

Vertikale CNC-Bearbeitung und<br />

horizontale<br />

Zuschnittlösungen<br />

Vertikale und<br />

horizontale<br />

Automatisches<br />

Zuschnittlösungen<br />

Plattenhandling<br />

Automatisches<br />

Plattenhandling<br />

Kantenanleimen<br />

CNC-Bearbeitung<br />

Vertikale und<br />

horizontale<br />

Zuschnittlösungen<br />

WEINIG BIETET MEHR<br />

Automatisches<br />

WEINIG BIETET MEHR<br />

Plattenhandling


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Werkstoff Holz 33<br />

Moderne Technik<br />

Maschinenanlagen auf der Höhe der Zeit sparen Unternehmen viel Geld und schonen<br />

zudem die Umwelt – auch in holzverarbeitenden Betrieben.<br />

Mit der Hilfe von Energiewelt-Info<br />

aus Bad Mergentheim<br />

konnte die<br />

Firma Leicht Fenster und Türen<br />

GmbH in Karlsdorf ihren Energiebedarf<br />

und die Umweltbilanz<br />

verbessern. Das Unternehmen<br />

ist ein Schreinereibetrieb mit<br />

den Kernkompetenzen eigene<br />

Herstellung von Fenstern und<br />

Türen aus Holz, Kunststoff und<br />

Aluminium. Darüber hinaus<br />

werden auch Leistungen wie<br />

Montage und Reparaturarbeiten<br />

rund ums Fenster angeboten.<br />

Im Bestand war eine alte ungeregelte<br />

und ineffiziente Späneabsaugung<br />

im Betrieb, die während<br />

der kompletten Produktionszeit<br />

auf Volllast lief und den<br />

gesamten gefilterten Volumenstrom<br />

ungenutzt in die Atmosphäre<br />

blies. Dies hatte gerade<br />

im Winter einen hohen Heizaufwand<br />

zur Folge. Die Luftqualität<br />

war durch die ineffiziente Anlage<br />

nicht mehr die beste und<br />

die Lärmbelastung dadurch<br />

sehr hoch.<br />

Effizient: Hochentwickelte Anlagen zur Wärmerückgewinnung<br />

können einen Beitrag leisten, die Natur zu schonen. Foto: NPG-Archiv<br />

ENERGIE Zur Reduzierung<br />

der Energiekosten und zur Verbesserung<br />

der Luftqualität sowie<br />

für verbesserte Arbeitsbedingungen<br />

hat die Firma nun in<br />

eine neue raumlufttechnische<br />

Anlage mit Rückluftfunktion investiert.<br />

Hierbei wurde das Unternehmen<br />

erfolgreich von der<br />

Energiewelt-Info GmbH begleitet.<br />

Diese hat für Leicht ein konkretes<br />

Energieeinsparkonzept<br />

erarbeitet, die geplanten Maßnahmen<br />

wirtschaftlich bewertet<br />

und erfolgreich Fördergelder<br />

für dieses Vorhaben beantragt.<br />

Eine neue hocheffiziente Absauganlage<br />

mit Filterturm<br />

schmückt nun das Betriebsgelände.<br />

Der elektrische Energiebedarf<br />

hat sich trotz einer deutlich<br />

höheren Leistung der<br />

neuen Anlage um 25 Prozent reduziert.<br />

Dies ist zum einen der<br />

hocheffizienten Anlage und<br />

zum anderen der eingebauten<br />

FU-Regelung zu verdanken. Es<br />

sind nun drei Ventilatoren mit<br />

je 15 Kilowatt Leistung im Einsatz.<br />

Je nach Anzahl der laufenden<br />

Maschinen wird der Luftbedarf<br />

bis zur Leistungsgrenze frequenzgeregelt<br />

bei einem Ventilator<br />

erhöht. Ist die Grenze<br />

überschritten schaltet der<br />

zweite Ventilator zu und übernimmt<br />

die Grundlast.<br />

Der andere Ventilator fährt in<br />

der Leistung dann wieder zurück<br />

und regelt auf den Betriebspunkt<br />

ein. Entsprechend<br />

verhält es sich dann mit dem<br />

dritten Ventilator. Früher<br />

wurde, auch wenn nur eine Maschine<br />

betrieben wurde, die<br />

volle Absaugleistung in Anspruch<br />

genommen.<br />

Neben dieser hocheffizienten<br />

Steuerung wird nun die nach<br />

der Filterung anfallende warme<br />

Abluft über ein entsprechendes<br />

Rückluftführungssystem wieder<br />

sinnvoll dem Betrieb zur Verfügung<br />

gestellt. Bei einem Vergleich<br />

der Wärmeverluste<br />

durch die alte Filteranlage<br />

ohne gegenüber der Neuen mit<br />

Rückluftbetrieb ist eine thermische<br />

Einsparung von 81 Prozent<br />

das Resultat.<br />

EINSPARUNG In Zahlen ausgedrückt<br />

spart Leicht trotz gestiegener<br />

Leistung der neuen<br />

RLT-Anlage 17 630 Kilowattstunden<br />

an elektrischer Energie<br />

und 108 733 Kilowattstunden<br />

an thermischer Energie jedes<br />

Jahr. Zu guter Letzt konnte<br />

das Unternehmen mit Unterstützung<br />

von Energiewelt-Info einen<br />

Zuschuss von 30 Prozent<br />

für die Umsetzung der Maßnahme<br />

durch das Bafa generieren.<br />

pm<br />

www.energiewelt-info.de<br />

Nachhaltig: Je nach Teil, kann eine Reparatur sinnvoll sein.<br />

„Doktor“ für Holz<br />

Bauteile aus dem natürlichen Werkstoff lassen sich<br />

reparieren – wie, zeigt ein Lehrgang der Handwerkskammer.<br />

Das Bildungs- und Technologiezentrum<br />

(BTZ) der Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken<br />

bietet am Samstag, 17. März,<br />

von 9 bis 16 Uhr den Lehrgang<br />

„Reparatur von Holzbauteilen“<br />

für Schreiner und Zimmerer an.<br />

Bei dem interaktiven Schulungstag<br />

werden alle Aspekte der Holzsanierung<br />

mit Produkten von Repair<br />

Care in Theorie und Praxis<br />

behandelt.<br />

Die Teilnehmer trainieren die einzelnen<br />

Arbeitsmethoden und erwerben<br />

einen Nachweis für ihre<br />

Spezialkenntnisse. Im Mittelpunkt<br />

stehen dabei die modernen Möglichkeiten<br />

der Reparatur von Holzbauteilen,<br />

von der Instandhaltung<br />

über die Modernisierung im Altbau<br />

bis hin zum Denkmalschutz.<br />

Der Kurs endet mit der Prüfung<br />

zum „Repair Care System Anwender“.<br />

Die Teilnehmer erhalten ein<br />

Zertifikat der Handwerkskammer<br />

sowie einen personengebundenen<br />

Pass mit Lichtbild, mit dem<br />

sie sich als geprüfter Repair Care<br />

System Anwender ausweisen können.<br />

Der Lehrgang kostet 185 a.<br />

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eines der spannendsten Bauthemen.<br />

ZÜBLIN hat dies frühzeitig erkannt<br />

und entsprechende Fachkompetenzen<br />

gebündelt.<br />

Die positive Umweltbilanz von<br />

Holzwerkstoffen sorgt dafür, dass<br />

sich die Entwicklung des Holzingenieurbaus<br />

in den kommenden Jahren<br />

noch verstärken wird. Durch den<br />

Schulterschluss der beiden Holzbauprofis<br />

Merk Timber und Stephan<br />

Holzbau – nun als ZÜBLN Timber firmierend<br />

– mit dem schlüsselfertigen<br />

Hoch- und Ingenieurbau von ZÜBLIN<br />

ist in den letzten Jahren ein ganz<br />

neues Leistungsfeld im konstruktiven<br />

Holzbau entstanden. Wenn es<br />

um anspruchsvolle, zukunftsweisende<br />

und vor allem nachhaltige Lösungen<br />

im Holzingenieurbau geht, dann<br />

ist der Kompetenzverbund ZÜBLIN<br />

Timber der richtige Ansprechpartner.<br />

Das Leistungsspektrum reicht von<br />

der Bauteillieferung über ein breites<br />

Systeme-Angebot bis hin zur schlüsselfertigen<br />

Realisierung privater und<br />

gewerblicher Holzbauprojekte.<br />

Das 34 m hohe SKAIO ist Deutschlands<br />

erstes Hochhaus aus Holz.<br />

(Architektur: Kaden+Lager,<br />

Visualisierung: The Third)<br />

Am Standort in Gaildorf ist ZÜBLIN<br />

Timber mit über 80 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern spezialisiert<br />

auf die Fertigung großer BS-Holz-<br />

Sonderbauteile wie Sattel-, Trapez-,<br />

Pult- und Fischbauchbinder mit<br />

Spannweiten bis 50 m Länge.<br />

Aber auch die Herstellung von<br />

BS-Holz-Elementen, -Bögen und<br />

-Sonderformen gehört zu den<br />

Leistungen. Mit moderner CNCgesteuerter<br />

Produktionsanlage<br />

können wirtschaftliche Holzbaulösungen<br />

in höchster Präzision und<br />

Qualität zum Nutzen der Kundinnen<br />

und Kunden umgesetzt werden. Im<br />

hauseigenen Ingenieurbüro werden<br />

die Planung und Ausführung von<br />

Dachtragwerken jeglicher Größe<br />

realisiert. Beispielhaft sind hier die<br />

zahlreichen Referenzen im Industrieund<br />

Gewerbebau, bei Sport- und<br />

Freizeitanlagen, Ausstellungs- und<br />

Messehallen sowie Lager- und<br />

Logistikhallen.<br />

Eines der bekannten Projekte von<br />

ZÜBLIN Timber in der Region Baden-<br />

Württemberg ist die Salzlagerhalle<br />

der Südsalz GmbH in Heilbronn. Die<br />

von außen an Salzkegel erinnernde<br />

Salzhalle besticht im Inneren durch<br />

viel Holz. Die Gebäudeform folgt<br />

dabei dem natürlichen Schüttwinkel<br />

einer Salzhalde. Dabei sind die baulichen<br />

Dimensionen beachtlich: 35 m<br />

lange Dachbinder aus Brettschichtholz<br />

wurden bei diesem Projekt angefertigt<br />

und montiert. Der Dachfirst<br />

des 118 m langen und 49 m breiten<br />

Gebäudes befindet sich in 29 m<br />

Höhe, und die Halle bietet Platz für<br />

75.000 t Auftausalz.<br />

Ein weiteres spannendes Projekt in<br />

Heilbronn startete im Januar 2018.<br />

Mit dem Neubau eines Holzhochhauses<br />

in Deutschland zeigt der<br />

Holzbaubereich von ZÜBLIN seine<br />

Expertise auch im Schlüsselfertigbau.<br />

Die Stadtsiedlung Heilbronn<br />

GmbH und ZÜBLIN errichten<br />

das zehngeschossige Hochhaus<br />

SKAIO nach den Plänen des Berliner<br />

Architekturbüros Kaden+Lager.<br />

Das Gebäude, das im Rahmen der<br />

Stadtausstellung zur BUGA 2019<br />

in Heilbronn entsteht, ist mit 34 m<br />

Höhe Deutschlands erstes Holzhochhaus.<br />

[pm]<br />

Weitere Referenzen:<br />

– Messehalle 4A und 7A<br />

NürnbergMesse<br />

– REWE-Markt Neckarsulm<br />

– Eventhalle Feldberger Hof<br />

– Apassionata SHOWPALAST<br />

MÜNCHEN<br />

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ZÜBLIN Timber Aichach GmbH, Industriestr. 2, 86551 Aichach, Tel. +49 8251 908-0, timber@zueblin.de<br />

ZÜBLIN Timber Gaildorf GmbH, Gartenstr. 40, 74405 Gaildorf, Tel. +49 7971 258-0, timber@zueblin.de<br />

© Stadtwerke Lübeck, Bildquelle: Foto Spitzner


34 Handelsregister<br />

März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Neueintragung<br />

HRB 763490 - 4. Januar 2018<br />

Bernd Zucker Verwaltungs GmbH,<br />

Wolpertshausen, Grimmbachstraße 4,<br />

74549 Wolpertshausen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 27.12.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Grimmbachstraße 4, 74549 Wolpertshausen.<br />

Gegenstand: Verwaltung von Beteiligungen<br />

als Verwaltungsgesellschaft im eigenen<br />

Vermögen, sowie Geschäftsführung für solche<br />

Unternehmen, insbesondere die Beteiligung<br />

als persönlich haftender Gesellschafter an der<br />

Kommanditgesellschaft Bernd Zucker GmbH<br />

& Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Zucker, Bernd, Wolpertshausen,<br />

*22.04.1967; Zucker, Renate, Wolpertshausen,<br />

*06.02.1970, jeweils einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 763498 - 5. Januar 2018<br />

Karosserie Strohmeier GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Raiffeisenstraße 29, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.12.2017.<br />

Geschäftsanschrift: Raiffeisenstraße 29, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Gegenstand: Betrieb eines<br />

Karosserie- und Lackierfachbetriebs. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Strohmeier, Philipp, Michelbach an der Bilz,<br />

*16.12.1988.<br />

HRB 763536 - 9. Januar 2018<br />

RHBEUTER Webdesign UG (haftungsbeschränkt),<br />

Fichtenberg, Mühläcker<br />

2, 74427 Fichtenberg. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

11.12.2017. Geschäftsanschrift: Mühläcker<br />

2, 74427 Fichtenberg. Gegenstand: Aufbau<br />

und Betrieb von Websites sowie angrenzende<br />

Dienstleistungen zur Optimierung von Internetauftritten.<br />

Stammkapital: 3.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Beuter, Hans, Fichtenberg,<br />

*27.05.1959; Beuter, Regina, geb. Gemmeke,<br />

Fichtenberg, *05.07.1962.<br />

HRA 734090 - 10. Januar 2018<br />

Münchner Immobilien II. Grund und<br />

Boden GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall,<br />

Hartäcker 1, 74523 Schwäbisch Hall.(Entwicklung<br />

und Erstellung von Immobilienprojekten<br />

sowie An- und Verkauf sowie Sanierung<br />

von Immobilien im Großraum München).<br />

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />

Hartäcker 1, 74523 Schwäbisch Hall. Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Münchner<br />

Immobilien Grund und Boden Verwaltungs<br />

GmbH, Schwäbisch Hall (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 744055).<br />

HRB 763564 - 12. Januar 2018<br />

NGB Research & Development UG<br />

(haftungsbeschränkt), Oberrot, Obere<br />

Straße 21, 74420 Oberrot. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

25.10.2017. Geschäftsanschrift: Obere Straße<br />

21, 74420 Oberrot. Gegenstand: Das Halten<br />

und Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere<br />

von Beteiligungen im In- und Ausland<br />

und zwar im eigenen Namen für eigene Rechnung<br />

zur Anlage des Gesellschaftsvermögens.<br />

Stammkapital: 5.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Braun, Immanuel, Oberrot, *26.02.1979;<br />

Kremer, Peter, Helmstedt, *19.08.1981, jeweils<br />

einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 763580 - 12. Januar 2018<br />

Schreinerei Steiner GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Im Lehen 45, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 18.12.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Im Lehen 45, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Gegenstand: Betrieb einer Schreinerei und der<br />

Innenausbau. Stammkapital: 75.000,00 EUR.<br />

. Geschäftsführer: Steiner, Friedrich, Schwäbisch<br />

Hall, *10.02.1960; Steiner, Sebastian,<br />

Schwäbisch Hall, *07.02.1987; Stöcker, Sebastian,<br />

Schwäbisch Hall, *14.04.1983, jeweils<br />

einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRA 734121 - 18. Januar 2018<br />

Subs Michelfeld GmbH & Co. KG, Michelfeld,<br />

Im Buchhorn 2, 74545 Michelfeld.<br />

(Betrieb des SUBWAY - Restaurants in 74545<br />

Michelfeld, Im Buchhorn 2). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Im Buchhorn<br />

2, 74545 Michelfeld. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

A&A Invest Verwaltungs-GmbH,<br />

Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 755997).<br />

Einzelprokura: Chatziapostolou, Sofia,<br />

Schwäbisch Hall, *26.06.1973.<br />

HRB 763648 - 18. Januar 2018<br />

Sand Handelsgesellschaft mbH,<br />

Mainhardt, Ahornweg 35, 74535 Mainhardt.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 04.12.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Ahornweg 35, 74535 Mainhardt.<br />

Gegenstand: Gross- und Einzelhandel mit<br />

Spiel- und Bastelwaren sowie Dekorationsartikeln.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Sand, Joachim, Mainhardt,<br />

*26.09.1962.<br />

HRB 763668 - 22. Januar 2018<br />

tipatrading GmbH, Schwäbisch Hall,<br />

Eibenweg 11, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 29.12.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Eibenweg 11, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Gegenstand: Handel mit Trendprodukten aus<br />

den Bereichen Sport, Lifestyle und Haushalt.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Lang, Timon, Schwäbisch Hall,<br />

*18.07.1982.<br />

HRA 734138 - 22. Januar 2018<br />

BBH Baustoff- und Bodenbehandlung<br />

Hohenlohe GmbH & Co. KG, Kupferzell,<br />

Langenburger Straße 51, 74635 Kupferzell.<br />

(Der Betrieb einer Anlage zur Behandlung<br />

vorwiegend mineralischer Abfälle, die Übernahme<br />

Behandlung damit verbundener<br />

branchenüblicher Dienstleistungen, sowie die<br />

Führung aller damit zusammenhängender<br />

Geschäfte, die der Gesellschaft dienlich sind).<br />

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />

Langenburger Straße 51, 74635 Kupferzell.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: BBH Verwaltungsgesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung,<br />

Kupferzell (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

763674).<br />

HRB 763674 - 22. Januar 2018<br />

BBH Verwaltungsgesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung, Kupferzell,<br />

Langenburger Straße 51, 74635 Kupferzell.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 19.12.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Langenburger Straße 51, 74635<br />

Kupferzell. Gegenstand: Beteiligung als<br />

persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin<br />

an Kommanditgesellschaften,<br />

insbesondere an der der BBH Baustoff- und<br />

Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co.<br />

KG und Übernahme der Verwaltung von Gesellschaften.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Weiß, Martin, Öhringen,<br />

*22.11.1968.<br />

HRA 734142 - 23. Januar 2018<br />

Bernd Zucker GmbH & Co. KG, Wolpertshausen,<br />

Grimmbachstraße 4, 74549 Wolpertshausen.(Halten<br />

und Verwalten eigener<br />

Beteiligungen und eigener Finanzanlagen<br />

sowie die Vermietung und Verwaltung eigenen<br />

Vermögens, insbesondere von Grundbesitz.<br />

Erlaubnispflichtige Tätigkeiten nach<br />

dem KWG/KAGB werden nicht ausgeübt).<br />

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:<br />

Grimmbachstraße 4, 74549 Wolpertshausen.<br />

Persönlich haftende Gesellschafterin: Bernd<br />

Zucker Verwaltungs GmbH, Wolpertshausen<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 763490).<br />

HRB 763696 - 23. Januar 2018<br />

Schierle Fassadenreinigung GmbH,<br />

Schwäbisch Hall, In den Mahdwiesen 23,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 16.01.2018. Geschäftsanschrift: In den<br />

Mahdwiesen 23, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:<br />

Fassadenreinigung. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schierle,<br />

Hannes, Schwäbisch Hall, *13.11.1989.<br />

HRB 736246 - 26. Januar 2018<br />

GLV GmbH, Weikersheim, Röttinger Straße<br />

23, 97990 Weikersheim. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 12.01.2018. Geschäftsanschrift: Röttinger<br />

Straße 23, 97990 Weikersheim. Gegenstand:<br />

Die Verwaltung von eigenem Vermögen und<br />

der Betrieb eines landwirtschaftlichen Unternehmens.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Gunz, Gerold, Weikersheim,<br />

*15.05.1970.<br />

HRA 734159 - 29. Januar 2018<br />

E.N. accessio e.K., Schwäbisch Hall,<br />

Gaildorfer Straße 4, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

(Gebäudereinigung). Einzelkauffrau. Geschäftsanschrift:<br />

Gaildorfer Straße 4, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Die Inhaberin handelt<br />

allein. Inhaberin: Nikova, Evguenia, Schwäbisch<br />

Hall, *21.07.1962.<br />

HRB 736281 - 1. Februar 2018<br />

Agricola Investment GmbH, Weikersheim,<br />

Meisenweg 18, 97990 Weikersheim.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 06.10.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Meisenweg 18, 97990 Weikersheim.<br />

Gegenstand: Der Erwerb, die Veräußerung und<br />

die Verwaltung von Beteiligungen an anderen<br />

Firmen und Gesellschaften. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Bauer, Adrian<br />

Mathias, Weikersheim, *17.07.1995.<br />

Einzelprokura mit der Ermächtigung zur Veräußerung<br />

und Belastung von Grundstücken:<br />

Bauer, Manfred, Heiden/Schweiz, *30.08.1961.<br />

HRB 763782 - 1. Februar 2018<br />

Philipps GmbH, Kupferzell, Langenburger<br />

Straße 7-9, 74635 Kupferzell. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 24.01.2018. Geschäftsanschrift: Langenburger<br />

Straße 7-9, 74635 Kupferzell. Gegenstand:<br />

Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen<br />

an Handelsgesellschaften sowie die<br />

persönliche Haftung und Geschäftsführung<br />

bei diesen, insbesondere die Beteiligung als<br />

persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin<br />

an der Philipps + Sturm GmbH &<br />

Co. KG mit Sitz in Kupferzell. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Philipps,<br />

Andreas, Waldenburg, *26.02.1990; Sturm,<br />

Edwin, Künzelsau, *22.09.1956, jeweils einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 763804 - 2. Februar 2018<br />

Quintus GmbH, Öhringen, Friedrichsruher<br />

Straße 62/1, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 24.03.2016. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 18.01.2018 hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz)<br />

beschlossen. Der Sitz ist von Bad Reichenhall<br />

(Amtsgericht Traunstein HRB 25141) nach<br />

Öhringen verlegt. Geschäftsanschrift: Friedrichsruher<br />

Straße 62/1, 74613 Öhringen.<br />

Gegenstand: Schutz von Personen und Unternehmen<br />

sowie deren Objekten und Güter nach<br />

§ 34a GewO. Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Callahen, Thomas John,<br />

Öhringen, *05.03.1986.<br />

HRA 734178 - 2. Februar 2018<br />

Anton Bühler Immobilien GmbH &<br />

Co. KG, Wolpertshausen, Hofäckerweg 9,<br />

74549 Wolpertshausen.(Erwerb, Verkauf, Vermietung<br />

und Verpachtung, sowie Bebauung<br />

von Grundstücken). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Hofäckerweg 9, 74549<br />

Wolpertshausen. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Aurora B2 Verwaltungs GmbH,<br />

Wolpertshausen (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

750173).<br />

HRB 736297 - 6. Februar 2018<br />

B + B Generalplaner GmbH, Weikersheim,<br />

Am Bahnhof 5-7, 97990 Weikersheim.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 06.10.2017. Geschäftsanschrift:<br />

Am Bahnhof 5-7, 97990 Weikersheim.<br />

Gegenstand: Die Planung und Generalplanung<br />

von Bauprojekten im In- und Ausland,<br />

Planungsleistungen aller Art für den Hochbau<br />

und Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Bauer, Adrian Mathias, Weikersheim,<br />

*17.07.1995. Einzelprokura: Bauer,<br />

Manfred, Heiden/Schweiz, *30.08.1961.<br />

HRB 763818 - 6. Februar 2018<br />

conseptio consulting gmbh, Künzelsau,<br />

Marcalistraße 30, 74653 Künzelsau.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 29.01.2018. Geschäftsanschrift:<br />

Marcalistraße 30, 74653 Künzelsau.<br />

Gegenstand: Konzeptionelle- und strategische<br />

Unternehmensberatung sowie Coaching von<br />

Unternehmen und Führungskräften. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Faraone,<br />

Michael, Künzelsau, *01.03.1971.<br />

VR 723393 - 6. Februar 2018<br />

Förderverein des Ballsports der TSG<br />

Waldenburg e.V., Waldenburg (Siercker<br />

Str. 9, 74638 Waldenburg).<br />

HRA 734197 - 7. Februar 2018<br />

Solarpark Wattenbach GmbH & Co.<br />

KG, Wolpertshausen, Frankenstraße 6-8,<br />

74549 Wolpertshausen.(Errichtung und<br />

Betrieb von Fotovoltaikanlagen sowie der<br />

Handel mit Strom aus dieser und anderen<br />

Energieerzeugungsanlagen. Die Gesellschaft<br />

ist berechtigt ähnliche Anlagen zu erwerben<br />

und zu betreiben sowie entsprechende Dienstleistungen<br />

anzubieten). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Frankenstraße 6-8,<br />

74549 Wolpertshausen. Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: BKW Energieanlagen GmbH,<br />

Wolpertshausen (Amtsgericht Stuttgart HRB<br />

722360).<br />

HRB 763893 - 13. Februar 2018<br />

formbench GmbH, Schwäbisch Hall, Ginsterweg<br />

3, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 22.01.2018. Geschäftsanschrift:<br />

Ginsterweg 3, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:<br />

Design, Entwicklung, Herstellung<br />

von und Handel mit Waren im Bereich Familie<br />

und Kinder, Lifestyle, Outdoor, Design<br />

und Kunst sowie insoweit die Vermittlung<br />

von Dienstleistungen und Waren Dritter.<br />

Stammkapital: 25.002,00 EUR. Geschäftsführer:<br />

Böcker, Peter-Johannes, Ludwigsburg,<br />

*11.01.1989; Göller, Claudius, Stuttgart,<br />

*30.06.1988; Laukenmann, Jonathan, Schwäbisch<br />

Hall, *02.05.1990, jeweils einzelvertretungsberechtigt.<br />

VR 721260 - 14. Februar 2018<br />

Dorfgemeinschaft Westgartshausen<br />

e.V., Crailsheim (Westgartshauser Hauptstraße<br />

28, 74564 Crailsheim).<br />

HRB 736335 - 15. Februar 2018<br />

Taubergold UG (haftungsbeschränkt),<br />

Bad Mergentheim, Frauenberg 1, 97980 Bad<br />

Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.02.2018.<br />

Geschäftsanschrift: Frauenberg 1, 97980 Bad<br />

Mergentheim. Gegenstand: Der Betrieb einer<br />

Werbeagentur. Stammkapital: 500,00 EUR.<br />

Geschäftsführer: Altmann, Barbara Margit,<br />

Bad Mergentheim, *26.09.1967.<br />

Veränderung<br />

Personalüberlassung<br />

Personalvermittlung<br />

Personalberatung<br />

Master Vendor<br />

Outsourcing<br />

HRB 748803 - 29. Dezember 2017<br />

Dorfkäserei Geifertshofen AG, Bühlerzell,<br />

Haller Straße 20, 74549 Wolpertshausen.<br />

Die Hauptversammlung vom 12.12.2017 hat<br />

die Änderung der Satzung in § 5 (Grundkapital)<br />

beschlossen. Der Vorstand ist durch<br />

Beschluss der Hauptversammlung vom<br />

12.12.2017 ermächtigt, mit Zustimmung<br />

des Aufsichtsrats bis zum 31.12.2018 das<br />

Grundkapital der Gesellschaft einmal oder<br />

mehrmals um bis zu 125.000,00 EUR gegen<br />

Bareinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital<br />

I/2018).<br />

HRB 571721 - 2. Januar 2018<br />

SILLER MULTICOLOR GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Robert-Bosch-Str. 35, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Marlow, Marianne, Hünstetten, *14.09.1962.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Pfister, Richard<br />

Johannes, Michelfeld, *07.02.1965.<br />

HRA 571058 - 3. Januar 2018<br />

HALLBUS - Reisen Manfred Rappold<br />

e.K., Obersontheim, Roßhofstraße<br />

10/2, 74423 Obersontheim. Neuer Inhaber:<br />

Rappold, Tilman Robin, Obersontheim,<br />

*24.01.1977. Ausgeschieden als Inhaber:<br />

Rappold, Manfred, Omnibusfahrer, Obersontheim.<br />

Das Handelsgeschäft ist übergegangen<br />

auf Rappold, Tilman Robin, Obersontheim,<br />

*24.01.1977.<br />

HRB 570182 - 4. Januar 2018<br />

TTW Energieholz GmbH, Oberrot,<br />

Str. 90, 74523 Schwäbisch Hall. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Feuchter, Rainer, Schwäbisch<br />

Hall, *23.06.1958.<br />

HRA 670632 - 1. Februar 2018<br />

R. Weiss Verpackungstechnik GmbH &<br />

Co KG, Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564<br />

Crailsheim. Ausgeschieden als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Weiss, Ann-Kathrin,<br />

Schopfloch, *03.09.1987.<br />

HRB 590357 - 1. Februar 2018<br />

Uhle + Sturm GmbH, Künzelsau, Oberhofer<br />

Str. 8, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 24.01.2018 hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 (Firma, Sitz) und § 17 (Bekanntmachungen)<br />

beschlossen. Sitz verlegt; nun: Kupferzell.<br />

Geschäftsanschrift: Langenburger Straße 9,<br />

74635 Kupferzell.<br />

HRA 724140 - 1. Februar 2018<br />

Glessdox GmbH & Co. KG, Untermünkheim,<br />

Robert-Bosch-Straße 9, 74547 Untermünkheim.<br />

Prokura erloschen: Weiß, Mario,<br />

Bad Wimpfen, *02.04.1969. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem persönlich haftenden<br />

Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:<br />

Stöckel, Andy, Kirchberg an der Jagst,<br />

*11.12.1967.<br />

HRB 723083 - 1. Februar 2018<br />

Manz CIGS Technology GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Alfred-Leikam-Str. 25, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 30.10.2017 hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma)<br />

beschlossen. Firma geändert; nun: NICE Solar<br />

Energy GmbH.<br />

HRA 590261 - 2. Februar 2018<br />

Adolf Würth GmbH & Co KG, Künzelsau,<br />

Reinhold-Würth-Straße 12-17, 74653<br />

Künzelsau. Prokura erloschen: Candido,<br />

Marco, Ilshofen, *18.10.1972. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem persönlich haftenden<br />

Gesellschafter: Schäfer, Markus, Altdorf,<br />

*19.08.1969.<br />

HRB 211832 - 2. Februar 2018<br />

Heldt & Rossi, Servo Electronic<br />

GmbH, Gaildorf, Bahnhofstr. 86, 74405 Gaildorf.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Kada-Kettner,<br />

Gerda, Traun / Österreich, *27.04.1966.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Kettner, Klaus, A-<br />

Traun, *13.06.1964. Prokura erloschen: Kada,<br />

Gerda, A-Traun, *27.04.1966.<br />

HRB 590633 - 5. Februar 2018<br />

Würth Industrie Service Verwaltungs-<br />

GmbH, Künzelsau, Reinhold-Würth-Str. 12-<br />

17, 74653 Künzelsau. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Otto, Marcus, Bad Mergentheim,<br />

*01.06.1977. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Reuss, Stefan, Abstatt, *26.04.1974. Prokura<br />

erloschen: Otto, Marcus, Bad Mergentheim,<br />

*01.06.1977. Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem Geschäftsführer: Schubert, Michael,<br />

Buchen Odenwald, *03.03.1980; Wunderlich,<br />

Jochen, Ingelfingen, *20.05.1972.<br />

HRB 590670 - 5. Februar 2018<br />

Waldenburger Versicherung Aktiengesellschaft,<br />

Künzelsau, Max-Eyth-Straße<br />

1, 74638 Waldenburg. Prokura erloschen:<br />

Pfeiffer, Michael, Weinsberg, *13.09.1957.<br />

HRB 748171 - 5. Februar 2018<br />

Qualitas Fahrzeugpfl ege UG (haftungsbeschränkt),<br />

Bretzfeld, Schillerstraße<br />

9, 74626 Bretzfeld. . Nun bestellt als<br />

Liquidator: Wagner, Herbert Reiner, Bretzfeld,<br />

*15.04.1942. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 109161 - 6. Februar 2018<br />

MOTUS GmbH, Neuenstein, Amselweg 1,<br />

74632 Neuenstein. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Stadler, Marcel, Mainhardt, *04.11.1983.<br />

HRB 580284 - 6. Februar 2018<br />

SBK Siegfried Böhnisch Kunststofftechnik<br />

GmbH., Neuenstein, Maybachstr. 1,<br />

74632 Neuenstein. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Mall, Steffen, Forchtenberg, *11.12.1976.<br />

HRB 723119 - 6. Februar 2018<br />

Würth Elektronik ICS Verwaltungs-<br />

GmbH, Künzelsau, Reinhold-Würth-Straße<br />

12-17, 74653 Künzelsau. Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Geschäftsführer: Jauchstetter,<br />

Marco, Lehrensteinsfeld, *16.01.1971.<br />

HRB 763254 - 6. Februar 2018<br />

m4 invest GmbH, Ilshofen, Crailsheimer<br />

Straße 29, 74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 19.01.2018 hat die Neufassung<br />

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

Firma geändert; nun: MAAS Bauzentrum<br />

GmbH. Neue Geschäftsanschrift: Friedrich-<br />

List-Straße 15-17, 74532 Ilshofen. Gegenstand<br />

geändert; nun: Handel mit Baustoffen.<br />

Stammkapital nun: 4.000.000,00 EUR.<br />

HRB 570148 - 6. Februar 2018<br />

Rex Industrie-Produkte Graf von Rex<br />

GmbH, Vellberg Großaltdorfer Straße 59,<br />

74541 Vellberg.Prokura erloschen: Rosa, Wilhelm,<br />

Obersontheim, *05.02.1955.<br />

HRB 722523 - 7. Februar 2018<br />

SBL Splittbeton Beteiligungs-GmbH,<br />

Satteldorf, Industriestraße 1, 74589 Satteldorf.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Frank, Andreas,<br />

Markkleeberg, *22.04.1964, mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich als<br />

Vertreter der SBL Splittbeton GmbH & Co.<br />

KG mit Sitz in Löbejün Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Lange, René, Teutschenthal, *19.06.1965.<br />

Prokura erloschen: Riehl, Ralf-Dieter, Köthen,<br />

*05.03.1968.<br />

HRB 735301 - 7. Februar 2018<br />

Ned Sadikaj UG (haftungsbeschränkt),<br />

Blaufelden, Gammesfelder<br />

Straße 12, 74572 Blaufelden. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 01.02.2018 hat die Neufassung<br />

des Gesellschaftsvertrages beschlos-<br />

Friedenstraße 1<br />

74564 Crailsheim<br />

Tel. 07951 297989-0<br />

www.temperso.de<br />

Eugen-Klenk-Strasse 2-4, 74420 Oberrot. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Dünser, Gebhard,<br />

Reuthe / Österreich, *14.12.1964. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Dr. Adams, Markus, Köln,<br />

*22.11.1963.<br />

HRB 742738 - 4. Januar 2018<br />

hiwo GmbH, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße<br />

2-4, 74420 Oberrot. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Dünser, Gebhard, Reuthe / Österreich,<br />

*14.12.1964. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr.<br />

Adams, Markus, Köln, *22.11.1963.<br />

HRB 571357 - 5. Januar 2018<br />

KLENK HOLZ Aktiengesellschaft, Oberrot,<br />

Eugen-Klenk-Str. 2-4, 74420 Oberrot. Bestellt<br />

als Vorstand: Dünser, Gebhard, Reuthe /<br />

Österreich, *14.12.1964. Nicht mehr Vorstand:<br />

Dr. Adams, Markus, Köln, *22.11.1963.<br />

HRB 571720 - 5. Januar 2018<br />

Seniorenhaus Hessental GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Hessentaler Str. 125, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Durch Beschluss des Amtsgerichts<br />

Heilbronn vom 01.01.2018 (1 IN 406/17)<br />

wurde über das Vermögen der Gesellschaft das<br />

Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft<br />

ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens<br />

über ihr Vermögen (Amtsgericht Heilbronn,<br />

1 IN 406/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1<br />

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen<br />

eingetragen.<br />

HRB 751510 - 8. Januar 2018<br />

Marco Hahn Garten- und Landschaftsgestaltung<br />

GmbH, Gaildorf, In der Ebene<br />

41, 74405 Gaildorf. Nicht mehr Geschäftsführer<br />

und bestellt als Liquidator: Hahn, Marco<br />

Werner, Gaildorf, *25.07.1973. Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 755713 - 9. Januar 2018<br />

trendwerk GmbH, Oberrot, Lindenstr. 15,<br />

74420 Oberrot. Bestellt als Liquidator: Schmid,<br />

Hans Jochen, Wäschenbeuren, *25.11.1979.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 570105 - 11. Januar 2018<br />

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft<br />

- Bausparkasse der<br />

Volksbanken und Raiffeisenbanken -,<br />

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem Vorstandsmitglied: Papsdorf,<br />

Thorsten, Tamm, *22.04.1969; Rapp, Uwe,<br />

Untermünkheim, *25.12.1963; Weber, Christian,<br />

Schwäbisch Hall, *10.04.1966.<br />

HRB 571752 - 11. Januar 2018<br />

TTW Waldpflege GmbH, Oberrot, Eugen-<br />

Klenk-Str. 2-4, 74420 Oberrot. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Dünser, Gebhard, Reuthe<br />

/ Österreich, *14.12.1964. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Dr. Adams, Markus, Köln,<br />

*22.11.1963.<br />

HRB 724845 - 11. Januar 2018<br />

WMB Ventilatoren GmbH, Obersontheim,<br />

Irene-Kärcher-Straße 35, 74423 Obersontheim.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Finkbeiner,<br />

Manuel, Schwäbisch Hall, *07.03.1982. Einzelprokura:<br />

Finkbeiner, Benjamin, Schwäbisch<br />

Hall, *18.04.1983.<br />

HRA 730759 - 12. Januar 2018<br />

Schreinerei Steiner oHG, Schwäbisch<br />

Hall, Im Lehen 45, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Firma geändert; nun: F+S Steiner OHG.<br />

HRB 733304 - 15. Januar 2018<br />

Neue Räume GmbH, Sulzbach-Laufen,<br />

Talstraße 5, 74429 Sulzbach-Laufen. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 28.12.2017<br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 (Sitz), § 4 (Stammkapital) und § 7<br />

(Geschäftsjahr) beschlossen. Sitz verlegt; nun:<br />

Schwäbisch Hall. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Wilhelm-Heller-Ring 3, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Geschäftsführer: Wahl, Bastian,<br />

Schwäbisch Hall, *09.04.1983.<br />

HRB 570105 - 19. Januar 2018<br />

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft<br />

- Bausparkasse der<br />

Volksbanken und Raiffeisenbanken<br />

-, Schwäbisch Hall, Crailsheimer Str. 52,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Nicht mehr Vorstand:<br />

Hinterberger, Gerhard, Schwäbisch Hall,<br />

*29.06.1954.<br />

HRB 571216 - 22. Januar 2018<br />

OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Geschwister-Scholl-Str. 89, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Feuchter, Rainer, Schwäbisch Hall,<br />

*23.06.1958.<br />

HRB 741215 - 22. Januar 2018<br />

STANEK GmbH, Schwäbisch Hall, Einkornstraße<br />

109, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 12.01.2018 hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2<br />

(Gegenstand) beschlossen. Gegenstand geändert;<br />

nun: Der Handel mit und der Vertrieb von<br />

Werbeträgern und IT-Produkten einschließlich<br />

der Erbringung von Dienstleistungen in<br />

diesen Bereichen.<br />

HRB 581058 - 23. Januar 2018<br />

Fischer Gebäudetechnik AG, Pfedelbach,<br />

Panoramaweg 7, 74629 Pfedelbach.<br />

Bestellt als Vorstand: Vogel, Peter, Möckmühl,<br />

*24.10.1972. Prokura erloschen: Vogel, Peter,<br />

Möckmühl, *24.10.1972.<br />

HRB 571434 - 24. Januar 2018<br />

GASTI Verpackungsmaschinen GmbH,<br />

Schwäbisch Hall, Raiffeisenstr. 8, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 13.12.2017 hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz,<br />

Dauer, Geschäftsjahr) beschlossen. Firma geändert;<br />

nun: Hamba-Gasti GmbH.<br />

HRB 671401 - 24. Januar 2018<br />

LSK Engineering Services GmbH,<br />

Crailsheim, Friedrich-Bergius-Straße 11,<br />

74564 Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Ullrich, Claudia, Crailsheim, *18.07.1973.<br />

HRB 729407 - 24. Januar 2018<br />

Energie Solution GmbH, Bad Mergentheim,<br />

Blumenstraße 22, 97980 Bad Mergentheim.<br />

Bestellt als Liquidator: Richter,<br />

Ronja, Leinburg, *10.05.1998. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Herschlein, Elisabeth, Bad<br />

Mergentheim, *19.05.1955. Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 731414 - 25. Januar 2018<br />

syntaq GmbH, Schwäbisch Hall, Gelbinger<br />

Gasse 45, 74523 Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Speyerweg 7, 74523 Schwäbisch<br />

Hall.<br />

HRB 741008 - 25. Januar 2018<br />

Maler Stein GmbH, Braunsbach, Orlacher<br />

Straße 30, 74542 Braunsbach. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Stein, Ulrich, Waldenburg,<br />

*27.03.1961. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Stein, Ute, geb. Strohmer, Braunsbach,<br />

*10.04.1963.<br />

HRB 749112 - 25. Januar 2018<br />

Schick´sche Familienstiftung gemeinnützige<br />

Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung, Gaildorf, Hofäckerstraße 19, 74405<br />

Gaildorf. Neue Geschäftsanschrift: Eisvogelweg<br />

16, 74405 Gaildorf.<br />

HRB 726228 - 25. Januar 2018<br />

Richter Verwaltungs-GmbH, Satteldorf,<br />

Industriestraße 1, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 22.12.2017 hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert;<br />

nun: GEOMIN Verwaltung GmbH.<br />

HRA 590344 - 25. Januar 2018<br />

ebm-papst Mulfi ngen GmbH & Co. KG,<br />

Mulfingen, Bachmühle 2, 74673 Mulfingen.<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen<br />

Prokuristen: Frieß, Jochen Klaus, Bad<br />

Mergentheim, *11.11.1970; Kistner, Bernd,<br />

Niederstetten, *01.09.1969.<br />

HRB 723147 - 25. Januar 2018<br />

Voss interactive services Beteiligungs<br />

GmbH, Öhringen, Hans-Sachs-Straße 8,<br />

74613 Öhringen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Miltschitzky, Sonja, Loiching, *20.11.1969;<br />

Voss, Andreas, Landshut, *02.12.1973, jeweils<br />

einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Voss, Rüdiger, Öhringen,<br />

*12.06.1941.<br />

HRB 750204 - 26. Januar 2018<br />

maigrau GmbH, Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße<br />

11, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Stamminger,<br />

Alexander Oliver, Taufkirchen, *31.08.1980.<br />

HRB 570981 - 29. Januar 2018<br />

Autolöwen GmbH, Schwäbisch Hall,<br />

Steinbeisweg 42, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Kilic, Fatma, geb.<br />

Senel, Heilbronn, *27.01.1988. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Pröllochs, Manfred, Untermünkheim,<br />

*23.05.1954.<br />

HRB 758484 - 29. Januar 2018<br />

magiccoding GmbH, Schwäbisch Hall, Im<br />

Weiler 2, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 10.01.2018 hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:<br />

Stuttgart. Neue Geschäftsanschrift: Sonnenbergstraße<br />

84, 70184 Stuttgart. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Throll, Bernhard, Walchwil /<br />

Schweiz, *11.04.1964. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Jevsenak, Alen, Maribor / Slowenien,<br />

*24.05.1968.<br />

HRB 720550 - 30. Januar 2018<br />

pro optik Augenoptik Fachgeschäft<br />

GmbH, Bad Mergentheim, Burgstraße 24,<br />

97980 Bad Mergentheim. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Hildebrandt, Rainer, Nürtingen,<br />

*12.09.1957; Hoppert, Peter Reinhard, Nürtingen,<br />

*31.10.1959, jeweils einzelvertretungsberechtigt.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Ruiner,<br />

Gerd, Bad Mergentheim, *30.11.1981.<br />

HRB 581087 - 30. Januar 2018<br />

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,<br />

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg. Nicht<br />

mehr Vorstandsvorsitzender: Schomaker, Martin,<br />

Murr, *26.04.1956. Nun bestellt als Vorstandsvorsitzender:<br />

Dr. Hallmann, Mathias,<br />

Karlsruhe, *17.07.1962.<br />

HRB 590750 - 30. Januar 2018<br />

cx-tec gmbh, Forchtenberg, Untere Au 4,<br />

74670 Forchtenberg. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Müller, Thorsten, Öhringen, *22.04.1969.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Schorr, Lothar,<br />

Weißbach, *19.04.1967.<br />

HRB 747288 - 30. Januar 2018<br />

3m trading gmbh, Forchtenberg, Teslastraße<br />

6, 74670 Forchtenberg. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Müller, Thorsten, Öhringen,<br />

*22.04.1969. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Knorr, Michael, Niedernhall, *20.02.1985.<br />

HRB 590733 - 31. Januar 2018<br />

müller co-ax ag, Forchtenberg, Gottfried-<br />

Müller-Str. 1, 74670 Forchtenberg. Prokura<br />

erloschen: Schorr, Lothar, Weißbach,<br />

*19.04.1967.<br />

HRB 571409 - 31. Januar 2018<br />

AHZ Hochmuth Zerspanungstechnik<br />

GmbH, Schwäbisch Hall, Geschwister-Scholl-


März 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 189<br />

Handelsregister 35<br />

sen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der<br />

Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag<br />

um 24.700,00 EUR auf 25.000,00 EUR erhöht.<br />

Firma geändert; nun: Ned Sadikaj GmbH.<br />

Stammkapital nun: 25.000,00 EUR. Vertretungsbefugnis<br />

geändert bei Geschäftsführer:<br />

Sadikaj, Nexhmedin, Blaufelden, *08.04.1992.<br />

HRB 580800 - 7. Februar 2018<br />

Weinberger Wohnbau GmbH, Bretzfeld,<br />

Steinsfeldstr. 37/1, 74626 Bretzfeld. Der zwischen<br />

der Gesellschaft und der „W&W Orga<br />

gesellschaft mbH“,Bretzfeld, vormals H & A<br />

Immobilien GmbH (Amtsgericht Stuttgart<br />

HRB 581178) am 09.05.2006 abgeschlossene<br />

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag<br />

ist mit Wirkung zum 31.12.2017 beendet.<br />

HRB 571393 - 7. Februar 2018<br />

Hermann Retter GmbH, Gaildorf, Schloßstr.<br />

10 + 12, 74405 Gaildorf. Die Gesellschaft<br />

ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens<br />

über ihr Vermögen (Amtsgericht Heilbronn,<br />

1 IN 584/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1<br />

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen<br />

eingetragen.<br />

HRB 762614 - 7. Februar 2018<br />

ANNIMABE Family Offi ce GmbH,<br />

Schwäbisch Hall, Hagenbacher Ring 127,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Beyer, Dietmar Reinhard, Vellberg,<br />

*05.07.1971.<br />

HRB 731324 - 8. Februar 2018<br />

ASSET-Solutions GmbH, Crailsheim,<br />

Bahnhofstraße 11, 74564 Crailsheim. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 05.02.2018<br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 7 (Jahresabschluss) beschlossen. Personenbezogene<br />

Daten (Wohnort) geändert bei<br />

Geschäftsführer: Haxha, Samantha, Jagstzell,<br />

*27.06.1989.<br />

HRA 732043 - 8. Februar 2018<br />

cultury KG, Untermünkheim, Wittighäuser<br />

Steige 2, 74547 Untermünkheim. Eingetreten<br />

als Liquidator: Egert, Mark, Waiblingen,<br />

*14.09.1981. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 763051 - 8. Februar 2018<br />

Alura Invest GmbH, Ilshofen, Crailsheimer<br />

Straße 29, 74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 19.01.2018 hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

3 (Stammkapital, Geschäftsanteile) beschlossen.<br />

Das Stammkapital ist durch Beschluss<br />

der Gesellschafterversammlung vom gleichen<br />

Tag um 1.575.000,00 EUR auf 1.600.000,00<br />

EUR erhöht. Stammkapital nun: 1.600.000,00<br />

EUR.<br />

HRB 590457 - 9. Februar 2018<br />

REISSER Schraubentechnik GmbH,<br />

Ingelfingen, Fritz-Müller-Str. 10, 74653 Ingelfingen.<br />

Aufgehoben als Zweigniederlassung:<br />

22397 Hamburg. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Bergmann, Erwin, Diplom-Kaufmann, Ingelfingen.<br />

HRB 724354 - 9. Februar 2018<br />

Sanaderm-Vital Verwaltung UG (haftungsbeschränkt),<br />

Bad Mergentheim, Bismarckstr.<br />

3-7, 97980 Bad Mergentheim. . Nicht<br />

mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Dr.<br />

Frank, Horst Helmut, Würzburg, *06.04.1944,.<br />

Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 671368 - 12. Februar 2018<br />

Locatec Ortungstechnik GmbH, Crailsheim,<br />

Roßfelder Str. 65/5, 74564 Crailsheim.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Finger, Hartwig,<br />

Hamburg, *21.03.1973; Kirschner, Dieter,<br />

Stuttgart, *12.09.1952. Personenbezogene Daten<br />

von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer:<br />

Meyers, Jeffrey Scott, Moody (Texas) /<br />

Vereinigte Staaten, *28.03.1964. Einzelprokura:<br />

Reinders, Sascha, Bitzfeld, *24.04.1985.<br />

HRA 724426 - 12. Februar 2018<br />

BTI Befestigungstechnik GmbH & Co.<br />

KG, Ingelfingen, Salzstraße 51, 74653 Ingelfingen.<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem persönlich haftenden Gesellschafter<br />

oder einem anderen Prokuristen: Andres, Lars,<br />

Pramsdorf, *07.05.1971.<br />

HRB 733347 - 12. Februar 2018<br />

SAHI technology GmbH, Bretzfeld, Lessingstraße<br />

1, 74626 Bretzfeld. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Güttler, Dennis, Berlin,<br />

*31.05.1972,. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Schäfer, Sabrina, Bretzfeld, *16.08.1979.<br />

Einzelprokura: Müller, Torsten, Wien,<br />

*04.12.1964.<br />

HRB 763478 - 12. Februar 2018<br />

Sportwerk Schloss Waldenburg UG<br />

(haftungsbeschränkt), Waldenburg,<br />

Schloßstraße 16, 74638 Waldenburg. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 06.02.2018 hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

(Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert;<br />

nun: Sportwerk Schloss Waldenburg Verwaltungs<br />

UG (haftungsbeschränkt).<br />

HRB 728907 - 12. Februar 2018<br />

Creativ Park Marcus Weber GmbH,<br />

Michelbach an der Bilz, Schlossweg 15,<br />

74544 Michelbach an der Bilz. Änderung der<br />

Geschäftsanschrift: Hofgasse 5, 74544 Michelbach<br />

an der Bilz.<br />

HRB 747571 - 12. Februar 2018<br />

Köger Technik GmbH, Gaildorf, Aalener<br />

Straße 34/1, 74405 Gaildorf. Änderung der<br />

Geschäftsanschrift: Julius-Wizemann-Ring 1,<br />

74405 Gaildorf.<br />

GnR 670023 - 13. Februar 2018<br />

Baugenossenschaft Crailsheim eG,<br />

Crailsheim (Grabenstr. 17, 74564 Crailsheim).<br />

Die Mitgliederversammlung vom 18.10.2017<br />

hat die Neufassung der Satzung beschlossen.<br />

Gegenstand geändert; nun: Zweck der Genossenschaft<br />

ist die Förderung ihrer Mitglieder<br />

vorrangig durch eine gute, sichere und sozial<br />

verantwortbare Wohnungsversorgung.<br />

Die Genossenschaft kann Bauten in allen<br />

Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften,<br />

errichten, erwerben, vermitteln, veräußern<br />

und betreuen; sie kann alle im Bereich der<br />

Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des<br />

Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden<br />

Aufgaben übernehmen. Die Genossenschaft<br />

kann Inhaberschuldverschreibungen an ihre<br />

Mitglieder ausgeben. Die Genossenschaft kann<br />

Beteiligungen im Rahmen von § 1 Abs. 2 des<br />

Genossenschaftsgesetzes übernehmen.<br />

HRB 680823 - 14. Februar 2018<br />

WITTENSTEIN aerospace & simulation<br />

GmbH, Igersheim, Walter-Wittenstein-Str.<br />

1, 97999 Igersheim. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Rungfeldt, Kaspar T., Svendborg / Dänemark,<br />

*10.12.1966.<br />

HRB 580407 - 14. Februar 2018<br />

Contherm Wärmedämmsysteme<br />

GmbH, Neuenstein, Max-Eyth-Str. 31,<br />

74632 Neuenstein. Prokura erloschen: Geldner,<br />

Cyrill Alexander, Neuenstadt am Kocher,<br />

*15.02.1980.<br />

HRB 590790 - 14. Februar 2018<br />

Sonderschrauben Güldner Verwaltungsgesellschaft<br />

mbH, Künzelsau,<br />

Reinhold-Würth-Str. 12-17, 74653 Künzelsau.<br />

Prokura erloschen: Weber, Bruno, Neuenstein,<br />

*01.01.1954.<br />

HRB 743471 - 14. Februar 2018<br />

Drogerie Dörzbach GmbH, Dörzbach,<br />

Drehergasse, 74677 Dörzbach. Änderung der<br />

Geschäftsanschrift: Buchenhof 21, 74080<br />

Heilbronn. Nun bestellt als Liquidator: Spies,<br />

Wilfried Oskar, Heilbronn, *10.09.1957. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

HRB 570428 - 14. Februar 2018<br />

Reutter GmbH Zuckerwarenfabrik,<br />

Rosengarten, Neue Str. 25, 74538 Rosengarten.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Bonner, Rüdiger,<br />

Nellingen, *08.04.1963.<br />

HRA 723073 - 15. Februar 2018<br />

PAT-RON Technik e.K., Satteldorf, Am<br />

Anger 3, 74589 Satteldorf. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Anger 3, 74589 Satteldorf.<br />

HRB 680499 - 15. Februar 2018<br />

WITTENSTEIN motion control GmbH,<br />

Igersheim, Walter-Wittenstein-Str. 1, 97999<br />

Igersheim. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Rungfeldt, Kasper T., Svendborg / Dänemark,<br />

*10.12.1966. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Dr. Schimpf, Bernd Thomas, Steinenbronn,<br />

*13.02.1962.<br />

HRB 690439 - 15. Februar 2018<br />

MiT - Das externe Personalbüro<br />

GmbH, Gerabronn, Mozartstr. 13, 74582 Gerabronn.<br />

Personenbezogene Daten geändert<br />

bei Geschäftsführer: Klein, Günter, Gerabronn,<br />

*14.03.1958, Nicht mehr Geschäftsführerin:<br />

Dietrich, Regine, Diplom-Betriebswirtin,<br />

Remshalden.<br />

HRB 734336 - 15. Februar 2018<br />

Yanmar Compact Germany GmbH,<br />

Crailsheim, Kraftwerkstraße 4, 74564 Crailsheim.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Hirschel,<br />

Peter, Schwäbisch Hall, *02.10.1963.<br />

HRB 736118 - 15. Februar 2018<br />

KA Metalltechnik GmbH, Satteldorf, Anger<br />

3, 74589 Satteldorf. Der Übergang der im<br />

Geschäftsbetrieb des „PAT-RON Technik e.K.“,<br />

Satteldorf (Amtsgericht Ulm HRA 723073) begründeten<br />

Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.<br />

HRB 580911 - 15. Februar 2018<br />

W. G. Verwaltung GmbH, Kupferzell, Im<br />

Bild 13, 74635 Kupferzell. Einzelprokura:<br />

Wurst, Dieter, Mainhardt, *30.05.1970. Prokura<br />

erloschen: Schneider, Udo, Ingelfingen-<br />

Criesbach, *18.05.1957.<br />

HRB 581114 - 15. Februar 2018<br />

Stauch Holding GmbH, Kupferzell, Im<br />

Bild 13, 74635 Kupferzell. Prokura erloschen:<br />

Schneider, Udo, Ingelfingen, *18.05.1957.<br />

Einzelprokura: Wurst, Dieter, Mainhardt,<br />

*30.05.1970.<br />

HRB 728747 - 15. Februar 2018<br />

Stauch Bauunternehmung GmbH,<br />

Kupferzell, Im Bild 13, 74635 Kupferzell.<br />

Einzelprokura: Wurst, Dieter, Mainhardt,<br />

*30.05.1970. Prokura erloschen: Schneider,<br />

Udo, Ingelfingen, *18.05.1957.<br />

HRB 754911 - 15. Februar 2018<br />

Stauch Bau GmbH, Kupferzell, Im Bild 13,<br />

74635 Kupferzell. Prokura erloschen: Schneider,<br />

Udo, Ingelfingen, *18.05.1957.<br />

HRB 570133 - 15. Februar 2018<br