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2018_14

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Kurier Nr. 14 6.4.2018 Dorfspiegel Dietlikon 5 Die Umsetzung des Lehrplans 21 beginnt im Sommer Die Herausforderungen, die der neue Lehrplan mit sich bringt Der Lehrplan 21 im Kanton Zürich wird bereits im kommenden Schuljahr 2018/19 Einzug bei uns halten: Zunächst in der Kindergartenstufe und in der Primarstufe bis zur fünften Klasse. Dazu gab es Ende März einen Elternabend im Fadacher-Saal in Dietlikon. Yvonne Zwygart Der Zürcher Lehrplan 21 hat seinen Namen von den 21 Deutschschweizer Kantonen der Schweiz und bildet aktuelle Entwicklungen in der Schule und in der Gesellschaft im 21. Jahrhundert ab. Im neuen Lehrplan sind die geltenden nationalen Bildungsziele eingearbeitet. Den grössten Vorteil erhofft man sich von der damit einhergehenden Harmonisierung, die er bringen soll. Wenn eine Familie von einem Kanton in einen anderen umzieht, sollen die Kinder am neuen Ort im Schulunterricht da weiterarbeiten können, wo sie zuletzt aufgehört haben. Marcel Looser, Präsident der Schulpflege in Dietlikon, begrüsste die Anwesenden und betonte gleich zu Beginn die Wichtigkeit des Zusammenwirkens zwischen Schule und Elternhaus. Er übergab den Stab dann an Reto Valsecchi, Schulleiter des örtlichen Oberstufenschulhauses und Schulleitungskoordinator, welcher mit einigen Folien auf dem Beamer die wesentlichen Inhalte des Lehrplans veranschaulichte. Er sagte dazu: «Die Kinder, die heute in den Kindergarten gehen, werden wohl Berufe erlernen, die wir heute noch gar nicht kennen.» Reto Valsecchi, Schulleiter des Schulhauses Hüenerweid in Dietlikon, stellte sich den Fragen der Eltern. (Foto yz) Was bringt der neue Lehrplan? Auf der Kindergartenstufe bringt der neue Lehrplan keine nennenswerten Änderungen, ausser dass im ersten Kindergartenjahr kein Nachmittagsunterricht mehr stattfindet. Dafür sind im zweiten Jahr mit dem Dienstag- und Donnerstagnachmittag zwei Nachmittage belegt. Inhaltlich besteht der Unterricht in den beiden Kindergartenjahren aus freiem Spiel, der Entfaltung der motorischen Entwicklung und dem Entdecken der eigenen Kreativität. In der Primarstufe sieht es schon anders aus und der Unterricht soll individueller auf den einzelnen Schüler eingehen. Neu ist, dass in den Sprachfächern der Deutschunterricht ab der zweiten Klasse um eine Lektion aufgestockt wird. Das Fach Deutsch wird bei der Berufswahl und in der Berufswelt nach wie vor sehr hoch gewichtet und steht an erster Stelle der Kompetenzen. Der Englischunterricht wird nicht mehr wie bisher in der zweiten Primarklasse beginnen, sondern erst in der dritten Klasse. Der Lehrplan 21 integriert die Anforderungen der zunehmenden Digitalisierung in unser Leben. Ein Drittel der Lektionen ist daher für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) reserviert. Heute prägen digitale Medien unseren Alltag in hohem Masse. In der fünften und sechsten Klasse stehen dafür neu spezielle Lektionen zu Medien und Informatik zur Verfügung. Das letzte Drittel der Unterrichtszeit gehört den musischen Fächern. Dazu gehört Bildnerisches Gestalten, Musik, Textiles und Technisches Gestalten, das neu bereits ab der ersten Klasse unterrichtet wird. Auf der Primarstufe steigt die Zahl der Wochenlektionen für die Schülerinnen und Schüler mit dem Alter kontinuierlich an. In der ersten Klasse sind es zwei Lektionen mehr als zum jetzigen Zeitpunkt. Bewährtes bleibt erhalten: Die pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten der Lehrperson ebenso wie die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern sind und bleiben entscheidende Faktoren für den Schulerfolg. Eltern und ihre Fragen Schulleiter Reto Valsecchi gab nach seinen Ausführungen das Wort frei für die Eltern und ihre Fragen. Eine Mutter verglich den Umgang mit dem Handy gar mit Drogensucht und hätte es am liebsten, wenn die Schule diese Geräte nicht nutzen würde. Reto Valsecchi entgegnete ihr, dass die Handys während des Unterrichts ausgeschaltet sind, aber wenn man sie dafür brauchen sollte, erhielten die Schüler die Aufforderung, diese hervorzuholen. Marcel Looser erläuterte, dass man ums Handy nicht herumkomme und man den vernünftigen Gebrauch damit trainieren solle. Eine andere Mutter erkundigte sich nach Veränderungen in den klassischen Fächern, also in Mathematik, Deutsch und Englisch. Renata Bollinger, Schulleitung im Schulhaus Dorf, antwortete ihr, dass am Schluss die Kompetenzen darin gleich seien. Man versuche, vermehrt auf die individuellen Bedürfnisse und Lernfähigkeiten der Schüler einzugehen. Marcel Looser sagte dazu: «Wir können es uns heute schlicht nicht mehr leisten, wenn in einer Klasse ein Drittel der Schüler nicht mitkommt mit dem Stoff. Die Lehrer müssen auch diese auffangen und mit gezielten Lernformen miteinbeziehen.» Rechtschreibung: Nur Sache der Lehrer? Kritik von Seiten eines Vaters wurde geäussert am Umgang der Primarschule mit orthographischen Fehlern. Wenn die Kinder zu schreiben beginnen, tun sie dies meist nach ihrem eigenen Empfinden, wie für sie ein Wort klingt. Dann schreiben sie es so nieder und diese Niederschrift entspricht oftmals nicht unserer geltenden Rechtschreibung. Die Kinder werden aber in der Schule nicht auf diese Fehler hingewiesen, sodass sich diese manches Mal hartnäckig halten. Bei wieder anderen Kindern reguliert sich die Rechtschreibung mit den Jahren, nicht aber bei allen. Ein Vater hielt das für problematisch und meinte, es sei doch Sache der Lehrperson, auf derlei orthographische Fehler hinzuweisen. Renata Bollinger antwortete darauf: «Wir möchten die Schüler in erster Linie dazu ermutigen, zu schreiben und sie nicht demotivieren.» Eine weitere Mutter hätte gerne nähere Ausführungen zum Thema Gender Mainstreaming gehabt. Sie bekam von Reto Valsecchi zur Antwort, dass die Schule keine Position zu einzelnen Ausrichtungen beziehe, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Haltungen und Einstellungen gehöre aber zum Alltag der Schule. Sie greife auch ein, wenn sie Gewalt in jugendlichen Beziehungen beobachte. Ein Vater wollte wissen, ob es dann kantonsübergreifende einheitliche Prüfungen zum neuen Lehrplan geben würde. Reto Valsecchi antwortete darauf, dass man dafür sicherlich elektronische Plattformen und Synergien nutzen könne und werde – womit uns die Digitalisierung einen Dienst erweisen wird. Ob der Lehrplan 21 die gewünschte Harmonisierung zwischen den Schweizer Kantonen und ihren Schulen tatsächlich bringt, wird die Zukunft zeigen. Die Umsetzung in Dietlikon ist jedenfalls bereits fortgeschritten, was die Jury des Schweizer Schulpreises der Schule Dietlikon bereits im Dezember 2017 attestierte.