ADAC Motorwelt Juni 2019

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Alternative Künftig

ab 14 Jahren und

auf dem Radweg

erlaubt: Elektroroller

(Foto) und Segways

Die Elektroroller kommen

Zulassung — Bahn frei für Elektrotretroller: Die

neue Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge hat im

Bundesrat die letzte Hürde genommen. Die Länder

stimmten den Plänen von Verkehrsminister Andreas

Scheuer zu, mit der Änderung, dass auch langsame

E-Scooter nicht auf dem Gehweg fahren dürfen. Zusammen

mit den beliebten Segways sind Elektroroller

mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit

von bis zu 20 km/h künftig auf Radwegen,

Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur

wenn nichts davon vorhanden ist, darf auf die Fahrbahn

ausgewichen werden. Das Mindestalter der

Nutzer liegt bei 14 Jahren. Die Roller müssen versichert

werden, Helmpflicht gibt es keine (Helm tragen

ist jedoch empfehlenswert). Der ADAC begrüßt die

Verordnung und den Kompromiss, dass die E-Roller

auf Gehwegen nicht zulässig sind. Die neue Verordnung

tritt voraussichtlich noch vor dem Sommer in

Kraft. Elektrofahrzeuge ohne Lenkstange wie Hoverboards

und E-Skateboards bleiben vorerst verboten.

Mehr Infos auf adac.de/elektroroller

E 10: Kein Mehrverbrauch

Ein vom Bundesverband der deutschen

Bioethanolwirtschaft (BDBe) beim ADAC

veranlasster Vergleichstest mit fünf Fahrzeugen

zeigte, dass Autofahrer bei der

Nutzung der Benzinsorte Super E 10 nicht

mit einem Mehrverbrauch rechnen müssen.

Dafür verringerten sich die Stickoxidemissionen

im Schnitt um 25, der Feinstaubausstoß

sogar um 70 Prozent.

Weitere Infos unter: bdbe.de

430

Millionen Passagiere

wurden im Eurotunnel zwischen

Frankreich und Großbritannien

seit der Eröffnung

vor 25 Jahren gezählt. Die

50 km lange Zugröhre ging

am 6. Mai 1994 in Betrieb.

Raser-Urteil: Motorrad weg

Erst 226 statt erlaubter 100 km/h, dann

innerorts mit knapp 130 unterwegs und

bei Rot über die Ampel: Das hatte Folgen

für einen Motorrad-Raser. Ein Gericht in

Hamburg nahm dem 22-Jährigen das

Bike ersatzlos weg, zusätzlich gab’s neun

Monate Führerscheinsperre und 2600 €

Geldstrafe. Basis der Enteignung: der

neue Strafgesetzbuch-Paragraf 315f gegen

illegale Straßenrennen. Die Yamaha im

Wert von 15.000 € wird versteigert.

8 ADAC motorwelt 6/2019

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